<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
		<id>http://www.aloran.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Archorbar</id>
		<title>Aloran Kompendium - Benutzerbeiträge [de]</title>
		<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.aloran.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Archorbar"/>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Archorbar"/>
		<updated>2026-05-02T12:25:52Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
		<generator>MediaWiki 1.28.2</generator>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_Fahrt_der_Baiula_Spei&amp;diff=40145</id>
		<title>Die Fahrt der Baiula Spei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_Fahrt_der_Baiula_Spei&amp;diff=40145"/>
				<updated>2026-04-19T12:40:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: /* Episode 43: Hazug-Ságok */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 21: Die Fahrt der [[Baiula Spei]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Spealis - 25. Sideon 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei:Helden-Kap.21.png|600px|rechts|Die Helden Kenji, Henk und Octavia (v.l.) auf ihrem Schiff, der &amp;quot;Baiula Spei&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
== Kapitel 1: Durch die Bartha-Bucht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bartha-Bucht-Fahrt.png|400px|thumb|rechts|Die westliche Bartha-Bucht]]&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Aufbruch === &lt;br /&gt;
'''13. Spealis 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Helden]] erhalten von Großmeister [[Archorbar]] ein Zwischenziel für ihre Reise durch die [[Bartha-Bucht]] und hören sich einige Beschwerden der Mannschaft an. Die [[Baiula Spei]] wird angegriffen und Henk spricht ernste Worte mit dem Kapitän. Letzte Plätze der Mannschaft werden besetzt und die Helden erhalten ein Geschenk zum Abschied. Vor der Abreise spricht Henk zu der Mannschaft und zu den Bürgern von [[Perlheim]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Spealis &lt;br /&gt;
Die Helden frühstücken an einem idyllischen Morgen gemeinsam mit ihren Freunden Augustus, Derian und [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], als [[Archorbar]] zu Besuch kommt und nach längerem, traurigem Schweigen von seinem Besuch in [[Galad Sidh]] berichtet. Er beauftragt sie eine uralte Waffe Uselias' zu finden, mit welcher dieser einst den vom [[Mendakos|Verijgorn]] korrumpierten Elbenfeldherrn besiegte. Sie wurde südlich der Insel Soltrum in der mittlerweile versunkenen Elbensiedlung „Meriliath Sant“ verborgen. Archorbar verspricht auch, die Perlheimer Bevölkerung zu versammeln, wenn die Helden aufbrechen wollen, damit sie im Hafen noch eine Ansprache halten können, und übergibt ihnen zum Abschluss noch einen [[Brief von Abraxa]]. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Kaltfisch.png|miniatur|Kapitän Etril Bollscheff]]&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Aufenthalt im Labor von Iustus konfrontiert Admiral Wellenbrecher die Helden an Deck in der Offiziersmesse mit Beschwerden über [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]]. Marinesoldaten beschweren sich über seine Beleidigungen gegenüber dem Zwergenkönig und der Verunglimpfung von allem, was ihnen heilig war. Die Smutje [[Roana Dernheim|Roana]] berichtet von Bolscheffs unzweideutigem Angebot mit Begrabschen und ein Fischer äußert seine Bedenken, unter einem vermutlichen Vergewaltiger und Mörder als Kapitän in See zu stechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des letzten Gesprächs ertönt die Schiffsglocke und das Boot wird unsanft durchgeschüttelt. Die Helden laufen an Deck und erkennen, dass die [[Baiula Spei]] von dem Seeungeheuer angegriffen wird, welches sie bei ihrem ersten Tauchgang bemerkte hatten. Es umschlingt das Schiff und droht es zu zerdrücken. Für die Helden ist es schwer, sich bei dem Geschaukel des Schiffs überhaupt auf Deck zu halten und Octavia noch von Kenji festgehalten. Niemand weiß, was zu tun ist, und erst der aus der Stadt zurückkehrende Kapitän gibt die entscheidenden Befehle, welche das Schiff retten. Gemeinsam mit Henk taucht er nach der Kloake des Tieres und Henk gelingt es, sich festzuhalten und seinen Säbel in den Hinterausgang des Ungeheuers zu stechen. Die Kreatur ließ das Schiff sofort los und konnte abseits vom Boot entspannt abgeschossen werden. Octavia und Iustus entdecken an seinem Hals ein seltsames Stück Metall, welches dort absichtlich angebracht worden war und dem gefundenen Metallteil vom Meeresgrund ähnelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf spricht erst Henk mit Kaltfisch über die Beschwerden, danach versucht Kenji sein Glück bei dem sich absolut missverstanden fühlenden Seeräuber. Ein fremdländischer Schiffsarzt [[Abdrushin]] und ein orkischer Zimmermann Gebbert stellen sich vor und die Helden verabschieden sich im Anschluss tränenreich von der Residenz und ihren Bewohnern. Henk hält eine [[Henks Rede an die Mannschaft|glühende Rede]] vor der Mannschaft, bevor die Baiula Spei nach Perlheim aufbricht. Dort wird das Schiff von der Bevölkerung willkommen geheißen und Henk hält am Mittag seine [[Abschiedsrede]], mit der er die Menschen sehr bewegt. Anschließend werden die Segel gehisst und die Baiula Spei nimmt Kurs nach Osten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Schiff Ahoi! ===&lt;br /&gt;
'''13./14. Spealis 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden geraten mit der Baiula Spei in einen Herbststurm und ein Maat macht eine beunruhigende Entdeckung. [[Augustus Octavius|Augustus]] trainiert mit Henk und [[Iustus Trebatius|Iustus]] unterrichtet Octavia. Kenji spricht mit zwei Besatzungsmitglieder in der Kapelle und übernimmt die erste Wache mit Octavia. Beide bemerken Klopfgeräusche im Frachtraum, ein Tauchgang wird durchgeführt und nach weiterem Training erreicht das Schiff [[Bartha-Bucht#Inseln|Grünfels]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Helden-Kap.21.png|300px|rechts|thumb|Die Helden Kenji, Henk und Octavia (v.l.) auf ihrem Schiff, der &amp;quot;Baiula Spei&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
13. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit wehmütigen Blicken auf das sichere Festland verlassen die Helden die vertraute Küste und geraten am Nachmittag auf See in einen Herbststurm. Die Seekrankheit befiel Octavia und Kenji und besonders Ferolax erwischt es übel. Abdrushin stellt Medizin zur Verfügung und alle überstehen den vierstündigen Sturm. Kapitän Bollscheff hat alles im Griff und kommandieret die Baiula Spei besoffen durch das Unwetter – alles dank der gut ausgebildeten Mannschaft aus Koslin - und Maat Koyner macht eine beunruhigende Entdeckung im Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen in der Offiziersmesse vereinbaren Augustus und Henk gemeinsame Kampfübungen für den Abend und Iustus lädt Octavia in das Magierlabor ein, um ihr seinen vorläufigen Plan für ihre arkane Schulung vorzustellen. Anschließend trainieren die Kämpfer im Frachtraum und Iustus gibt Octavia einen trockenen Überblick über die theoretischen Wissensgebiete, welche er mit ihr durcharbeiten will. Kenji trifft mit dem Admiral eine Vereinbarung zu persönlichen Gesprächen mit den einzelnen Mitgliedern der Mannschaft und richtet dann die Schiffskapelle wieder her. Außerdem führt er ein Gespräch mit dem Arzt Abdrushin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht ankert das Schiff wegen bei Ebbe auftretender Sandbänke und Octavia und Kenji halten die erste „Heldenwache“. Sie bemerken seltsame Klopfgeräusche im Frachtraum, welche bei genauerer Untersuchung von außerhalb des Schiffs kommen und nahelegen, dass etwas am Schiff angebracht wird. Iustus und Octavia erkennen zwei magische Artefakte an der Bugwand und Iustus legt bis zum Morgen ein Schutzschild darüber, um eine mögliche Aktivierung zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Spealis, Fest der [[Lysara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen werden Henk und Augustus in Tauchanzügen auf einer Planke sitzend hinabgelassen und Henk entfernt zwei Artefakte von der Schiffswand. Kurz vor dem Auftauchen steigen von unten Blasen empor und hüllen die Taucher ein. Henk erblickt in den Blasen plötzlich zwei bedrohlich intelligent blickende Augen, welche in hochaufmerksam beobachten, und wird endlich aus dem Wasser gezogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schiff wieder Kurs aufgenommen hat, erklärt der Admiral beim Frühstück in der Offiziersmesse, dass die Baiula Spei bald die Gifunischen Inseln mit ihren Sandbänken verlassen und zum Mittag Grünfels erreichen würden. Er erzählt von dem Brauch, dass der Kapitän immer etwas Wein ins Wasser gießt als Opfer an Ogeon, welcher dem Schiff dann seinen Segen für die Fahrt geben wird. Henk überredet den Selbstgespräche führenden Kaltfisch dazu, den Wein auszugießen und überlässt die Worte dabei dem Mystiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag setzen Augustus und Henk ihr Training fort, diesmal mit Unterstützung von [[Ferolax Oreangle|Ferolax]]. Octavia kämpft sich durch einen meist trockenen Vortrag über die Geschichte der Magie und wird von Iustus beim Zaubern beobachtet, um ihre Zaubertechnik zu analysieren, während Kenji mit dem ehemaligen Walfänger Askir Flensmann spricht. Octavia entdeckt mit Henk, dass Kaltfisch mit dem Klabauterbold vom Luftschiff spricht, sich mit diesem angefreundet hat und ihm das Leben als „Klabatterwicht“ zeigen will. Am Mittag singt die Mannschaft freudig ein Lied, als Grünfels in Sicht kommt und Kaltfisch schüttet nach Kenjis Worten etwas Wein in die Wellen, was von der Mannschaft bejubelt wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Die Dunstbänke===&lt;br /&gt;
'''14./15. Spealis 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden mit negativen Konsequenzen ihres Handelns konfrontiert und Henk zeigt Reue. Augustus testet Kenjis Kampffertigkeiten und Belastbarkeit und Octavia erfährt von Iustus unerfreuliches über ihr Zauberwirken. Kenji spricht mit [[Roana Dernheim]] und erfährt den Grund ihrer Mitreise. Henk wird von [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] eingeladen und macht eine interessante Entdeckung im Beiboot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. Spealis, Fest der [[Lysara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag passiert die Baiula Spei die [[Bartha-Bucht#Inseln|Ghifunischen Inseln]] und die Helden erfahren, dass der ehemalige Gouverneur von Gifo nach der Ermordung seiner jungen Tochter dem Wahnsinn verfallen ist und die früher schöne Hafenstadt Gifu immer mehr von Piraten überlaufen wird. Henk fühlt sich verantwortlich und sucht Kenji in der Kapelle auf, um zu den Schutzgöttern zu beten. Im weiteren Verlauf des Nachmittags setzt Augustus sein Training mit Henk und Kenji fort und prüft Kenji auf sein Können und seine psychische Belastbarkeit. Während des abschließenden Hindernislaufes verletzte sich Augustus sein rechtes Handgelenk. Octavia wird währenddessen von Iustus mit seinen beunruhigenden Erkenntnissen über ihre Zaubertechnik konfrontiert und muss sich einen langen Vortrag über die Gefahren der Zauberei und über Emotionalität als Wurzel aller magischen Unfälle anhören.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erfahren die Helden, dass sie aufgrund des aufziehenden Nebels in der Nacht ankern werden, um am nächsten Tag durch die Dunstbänke zu navigieren. Admiral Wellenbrecher berichtet von geretteten Schiffsbrüchigen und erwähnt unheimliche Geschichten über Totland. Nach dem Essen bittet Roana Kenji um ein Gespräch und offenbart ihm ihren Grund, warum sie sich der Expedition angeschlossen hat: sie sucht nach ihrem verschollenen Jungen, welchen sie im Nebelschlund vermutet. In der Nacht halten zunächst wieder Octavia und Kenji Wache, während Henk mit Kapitän Bollscheff trinken muss und sich sein Gejammer über die Ungerechtigkeit der Festländer anhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Spealis, Fest der [[Lysara]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Wigo.png|120px|thumb|Wigo]]&lt;br /&gt;
Um Mitternacht beginnt Henk seinen Wachgang und folgt einer plötzlichen, intuitiven Eingebung, einmal beim Beiboot nachzusehen. Dort bemerkt er ein leises Atmen und entdeckt unter der Abdeckplane den blinden Passagier [[Wigo]], welcher sich als elfjähriger Straßenjunge aus [[Weisshafen]] herausstellt. Henk sperrt den Bengel zunächst in eine Zelle und lässt ihn von Octavia und Kenji begutachten. Später weist Henk Wigo eine Ecke in seiner Kajüte als Schlafplatz zu und legt sich schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück erfahren die Helden vom Admiral, dass sie aufgrund des starken Nebels heute wieder nur sehr langsam vorrankommen werden und Henk übergibt Wigo dem Schiffjungen Mikal, welcher ihn unter seine Fittiche nehmen und in die Dienste eines Schiffsjungen einweisen soll. Octavia verbringt den Vormittag mit sehr anstrengenden Konzentrationsübungen bei Iustus im Labor und Henk übernimmt für den verletzten Augustus das Training im Frachtraum. Die beiden Offiziere von Berg und Ibendorn gesellen sich dazu und trainieren mit Henk und Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag verlässt die [[Baiula Spei]] die Handelroute und nimmt Kurs auf die Insel Totland, welche sie auch zur Abenddämmerung erreicht. Mit großem Sicherheitsabstand ankert das Schiff vor der Insel und die Helden wollen zum Morgengrauen mit dem Beiboot übersetzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Totland===&lt;br /&gt;
'''15./16. Spealis 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bekommt neue Informationen und Kapitän Bollscheff verlangt Zusicherungen. Die Helden rudern nach [[Totland]] und erkunden die felsige Insel. Spuren werden gefunden und zurückverfolgt. Henk kommt zu einer unerwarteten Erkenntnis und die Helden begegnen dem Feind. Sie werden mit einem Grauen konfrontiert und finden einen besonderen Ort.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Spealis, Fest der [[Lysara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus hat am Abend nach dem Essen noch ein Anliegen an Kenji und die beiden besprechen noch etwas in Iustus Kabine. Anschließend halten Octavia und Kenji Wache und finden kurz vor Mitternacht einen betrunkenen Matrosen im Lagerraum, welcher auf einer Kiste mit Rum eingeschlafen ist. Sie melden den Seemann und gehen zu Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk nimmt auf seine Nachtwache den Jungen Wigo mit und besucht die feiernden Matrosen unter Deck. Er erlebt, wie der betrunkene Faiz vom Wachhabenden in eine Zelle zur Ausnüchterung gesteckt wird und trifft in der Nacht den Arzt Abdrushin auf Deck, welcher singend Sterne und Wellen betrachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus meldete sich einsatzbereit, obwohl der [[Abdrushin|Arzt]] ihm noch zur Schonung riet. Der Admiral berichtet, dass in seiner Jugend von einem Schmugglerlager auf Totland erzählt wurde, welches aber nie gefunden wurde. Kaltfisch will von Henk die Versicherung, dass die Marinesoldaten ihn nicht verhaften und töten, falls den Helden etwas passieren sollte. Henk spricht also mit Octavia und Kenji und ringt dem Admiral das Versprechen ab, Kaltfisch dann gehen zu lassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Totland-Karte.png|150px|rahmenlos|rechts|Die Insel Totland]]&lt;br /&gt;
Die Überfahrt nach [[Totland]] ist unruhig und nass und Octavia und Kenji wären fast von Bord gespült worden, hätte Henk sie nicht gehalten. Die Helden erfahren, dass vor fünf Jahren ein Schiffsbrüchiger gerettet wurde, welcher nur kannibalistisch überlebte und dem Wahnsinn verfallen war (vgl. [[Totland#Schiffbrüchige auf Totland|Totland]]). Auf Totland entdeckt Octavia ein aufgeschichtetes Lagerfeuer auf einer Anhöhe und die Helden müssen rutschige Steine und größere Höhenunterschiede hinter sich bringen. Octavia hat am Lager eine Vision, während die anderen eine Blutspur finden, welche ihnen den Weg zu einem Felsspalt weist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem schmalen Gang in die Tiefe und Kenji und Octavia verletzen sich an der linken Hand. Eine Algenbarriere versperrt den Durchgang und Octavia brennt sie mit einem Flammenstrahl frei, wobei Mindergeister auftreten. Die Helden finden eine mit Algen überzogene, stark verweste Leiche, deren Unterleib mit einer scharfen Klinge aufgeschnitten wurde. Außerdem entdeckt Henk mehrere [[Twillzinken]] seiner Gilde, und findet einen hochwertigen Dolch. Die Helden müssen durch einen überfluteten Teil des Ganges tauchen und finden den Schreiber der Flaschenpost.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdecken drei Gestalten in Roben, welche ihnen einen Meeresdämon auf den Hals hetzen und mithilfe einer Wasserkreatur fliehen. Augustus lenkte den heranstürmenden Dämon auf sich und Henk führte einen meisterhaften, hinterhältigen Angriff aus und versenkte seinen flammenschlagenden Säbel im Oberkörper der Kreatur. Diese verendete und Iustus fing sie in einer magischen Falle. Henk entdeckt, dass es sich bei dieser Höhle um einen alten Unterschlupf der Füchse handelt, welcher vor vierzig Jahren noch nicht knietief unter Wasser stand. Die Helden finden einen Raum mit einem tiefen Becken, welches mit Algen überzogen ist und auf dessen Grund eine Perle mit umgebenden Muschelschalen liegt. Kenji nimmt eine Aura von [[Ogeon]], aber auch [[Dendron]] und [[Alethon]] wahr, und Augustus erkennt eine Ähnlichkeit zu dem Becken, in dem er das große Gehirn getötet hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur Oberfläche zurück und die Ruderer berichten, dass sie ein großes Meerestier mit merkwürdig eckiger Rückenflosse gesehen hätten, welches auf das offene Meer hinausschwamm. Anschließend kehren alle wieder zum Schiff zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Glaubensfragen===&lt;br /&gt;
'''16./17. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur Baiula Spei zurück und erfahren von Beschuldigungen gegen drei Bambusen der Mannschaft. Henk spricht mit dem Ankläger Bollscheff und den eingesperrten Matrosen und Iustus stellt seine Analyse vor. Es kommt zu einer Begegnung mit einem Handelsschiff der Al-Dhagar und eine fatale Entdeckung wird untersucht. Kenji verhört die Angeklagten und führt ein vertrauliches Tempelgespräch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrer Ankunft an der Baiula Spei entdecken die Helden in den hohen Wellen einen Delphin, welcher ihnen anscheinend gefolgt war. Wieder an Deck berichten sie dem Admiral von ihren Entdeckungen und erfahren von einem Streit an Bord, bei dem die Bambusen Faiz, Trogar und Ugo von Kapitän Bollscheff wegen des Verdachtes auf Piraterie eingesperrt wurden. Henk bespricht daraufhin die Angelegenheit mit Kaltfisch, während sich Kenji mit Klippstein und Grauwasser, den Totlandruderern, und im Anschluss mit Iustus unterhält. Henk befragt auch die drei Inhaftierten und, nachdem Octavia und Kenji Wache hielten, bespricht er die Angelegenheit mit den beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Spealis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht tritt Henk mit Wigo seine Wache an, unterhält sich mit ihm über Graltik und bemerkt schließlich im Frachtraum, dass die Wasservorräte verunreinigt sind. Er informiert zunächst Augustus als nächsten Wachhabenden und teilt die Neuigkeiten beim Frühstück seinen Freunden mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus informiert die Helden über seine Ergebnisse aus der Algenanalyse und am Vormittag entdeckt die Mannschaft ein Handelsschiff, welches auf die Baiula Spei zuhält und von einem Piratenschiff verfolg wird. Der Verfolger dreht beim Anblick der Baiula Spei ab und die Besitzer des Al-Dhagarschiffes belohnt die Helden mit kostbaren Schätzen. Nach einer Inspektion des Frachtraumes diskutieren die Helden über die weitere Vorgehensweise und Kenji führt mittags ein vertrauliches Tempelgespräch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Heiße Heska===&lt;br /&gt;
'''17./18. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moral der Mannschaft sinkt und es kommt zu Spannungen zwischen den Matrosen und den Bambusen. Die Helden müssen eine Entscheidung treffen und Handgreiflichkeiten verhindern, während Abrushin seine Untersuchung des Wassers abschließt. Die Baiula Spei wird verfolgt und es kommt zum Kontakt mit der „[[Heiße Heska|Heißen Heska]]“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag zieht immer dichter werdender Nebel auf und der Admiral bittet die Helden zu einem Gespräch über die weitere Vorgehensweise wegen der Piraterie-Anschuldigungen gegen die Bambusen. Die Marinesoldaten gewinnen immer mehr die Überzeugung, dass es wirklich Piratenspitzel sind und es kommt zu Spannungen innerhalb der Mannschaft. Henk verkündet der Mannschaft, dass die drei Verdächtigen auf den Zwielichtinseln ausgesetzt werden soll und so dem Urteil der Götter überlassen werden. Während Octavia am Nachmittag weitere Konzentrationsübungen durchführt, schlichten Henk und Kenji auf dem Mannschaftsdeck einen Streit zwischen drei Matrosen und fünf Bambusen. Die „[[Heiße Heska]]“ wird plötzlich gesichtet und die Baiula Spei kampfbereit gemacht. Doch das Piratenschiff dreht unerwartet ab und verschwindet im Nebel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus setzt sich mit Leutnant Ibendorn zusammen und erarbeitet Pläne für ein gemeinsames Kampftraining der Mannschaft, um den Zusammenhalt wieder mehr zu stärken. Beim Abendessen klärt Abdrushin die Helden darüber auf, dass die Wasservorräte mit Schießpulver verunreinigt wurden, das Wasser aber noch genießbar sei und er keine Veranlassung sieht, es auszutauschen. Nach dem Essen wird geankert, da gefährliche Sandbänke vor den Zwielichtinseln existieren. Kenji übergibt Octavia die [[Akte Ignus]] und bittet sie, diese unvoreingenommen durchzusehen. Anschließend halten die beiden ihre Nachtwache und bemerkten neben einem Delfin, welcher anscheinend das Schiff umkreist, eine angespannte Atmosphäre auf dem Schiff. Um Mitternacht berichten sie Henk von dem Delfin, als Maat Sturmfels angerannt kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Deck ist es zu Handgreiflichkeiten gekommen, und Maat Sturmfels führt die Helden zu den Mannschaftsquartieren am Bug. Dort war es zu einem Kampf gekommen und die drei Inhaftierten sind geflohen. Ein Marinesoldat blutet stark am Hals und Bambuse Faiz liegt tot am Boden. Bambuse Ugo kämpft mit einigen Matrosen und wird überwältigt. Der letzte Gefangene war nach oben geflohen und die Helden stürzen hinterher. Bambuse Trogar steht mit einer brennenden Fackel in der Munitionskammer, als Kenji als erster dazukommt, dicht gefolgt von Henk und Octavia. Als Trogar Kenji sieht, lässt er die Fackel fallen und entzündet das Schießpulver. Octavia gelingt es gerade noch, die Explosion von sich und damit auch von Kenji und Henk wegzudrücken, so dass zwar das Schiff ein großes Loch bekommt, die Helden jedoch überleben und sie das Feuer löschen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Explosion wird die Baiula Spei von der Heißen Heska angegriffen, welche das Steuerruder beschießt und stark beschädigt. Sie feuert mit elementarem Feuer auf das Expeditionsschiff und nur Octavia, welche den Feuerball abfing und zurückwarf, ist es zu verdanken, dass die Baiula Spei kein Opfer der Flammen geworden ist. Kapitän Bollscheff gibt das Kommando zum Feuern einer Breitseite, welche das Piratenschiff aber verfehlte, und erwischt selbst mit einer Bugkanone die Heiße Heska. Bei einem zweiten Angriff mit der Elementarkanone erleidet die Heska durch den von Octavia zurückgeworfenen Feuerball Feuerschaden und wird auch von Kanonenkugel getroffen. Sie dreht schwer beschädigt ab und verschwindet brennend im Nebel. Während die Matrosen Klarschiff machen, ruhen sich die Helden für einen weiteren anstrengenden Tag aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Die Zwielichtinseln===&lt;br /&gt;
'''18. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkunden die nördlichste der Zwielichtlinseln und eine bedrohliche Entdeckung stellt sie vor Probleme. [[Wigo]] sucht einen vergrabenen Piratenschatz und [[Augustus Octavius|Augustus]] entdeckt eine neue Seite an Henk, dessen Geschäftspartner bei Kenji auf wenig Verständnis stoßen. Henk sieht sich harten Verhandlungen gegenüber, um wichtige Informationen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwielichtinsel.png|300px|thumb|rechts|Die nördlichste Zwielichtinsel]]&lt;br /&gt;
18. Spealis&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Nacht erwachen die Helden durch Hammerschläge und Reparaturlärm und die [[Zwielichtinseln]] liegen direkt vor dem Schiff. Henk sprich mit Kapitän Bollscheff und erhält Informationen über die nördliche Insel. Bollscheff vermutet, dass die Heiße Heska hinter der Insel vor Anker liegt und ebenfalls repariert wird. Nach dem Frühstück setzen die Matrosen Krack, Klippstein, Grauwasser und Weihwind die Helden mit Augustus und Wigo zur nördlichen Insel über und verstecken das Boot, während die anderen die Insel erkunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren der Insel finden sie eine uralte Turmruine, an der Wigo einen vergrabenen Schatz vermutet, und eine sehr alte Linde mit obszönen Schnitzereien und einem [[Twill]]symbol. An der nördlichen Küste entdecken die Helden die in Reparatur befindliche Heiße Heska und sie diskutieren ihr weiteres Vorgehen, da Octavia nicht für den Tod so vieler Menschen verantwortlich sein will, sollte sie das Schiff überraschend angreifen. Auf dem Rückweg folgt Henk allein den Twillzeichen, während die anderen an der Ruine auf ihn warten und dort tatsächlich eine Holzkiste ausgraben. Sie werden jedoch von einigen Piraten überrascht und Octavia wird als Geisel genommen und unschicklich begrabbelt. Die Situation droht zu eskalieren und Kenji zählt bereits ein Ultimatum aus, als der von Kenji bereits totgeglaubte Henk überraschend in Begleitung zurückkehrt. [[Datei:Portrait-Jeto.png|130px|miniatur|Käpt'n Jeto]] Der mitgekommene [[Käpt'n Jeto]] löst die Situation, indem er seinen Männern befiehlt, Octavia freizugeben, und verabredet sich mit Henk für später. Henk berichtet seinen Freunden von dem [[Brief des Informanten]], welcher offenbart, dass sich auf Graltiks Schiff die Schwarzmagier von Totland befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ruderboot stellen die Helden fest, dass Obermatrose Krack von Piraten ausgeweidet wurde und Obermatrose Grauwasser eine kritische Verletzung am rechten Oberschenkel davongetragen hat, welche Octavia reinigt und mit Heiltrank verschließt. Während die Matrosen das Beiboot klarmachen, treffen sich Henk, Kenji, Octavia und Augustus im Inneren der Insel mit Käpt'n Jeto und erfahren von diesem nach harten, fast erneut eskalierenden Verhandlungen, bei welchen Jeto einige Planken und eine Rahtakelage zugesichert wurden, dass Steinauge sich auf Fuselfels versteckt hält und ihnen Plauzen-Paul in der „Reihernden Ratte“ mehr erzählt, wenn sie sich als Freunde von Käpt'n Jeto ausgeben. Schockiert und erschöpft kehren alle am späten Nachmittag zur Baiula Spei zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Möwenschiss &amp;amp; Hurensohn===&lt;br /&gt;
'''18./19. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur [[Baiula Spei]] zurück und diskutieren die neusten Erkenntnisse. Sie schmieden erste Pläne und holen Erkundigungen bei [[Baiula_Spei#Offiziere:|Admiral a.D. Wellenbrecher]] ein. Henk erfährt legendäres über einen alten Bekannten und Kenji ist um Aufklärung bemüht. [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] legt den Helden ihre Chancen offen, die ganze Sache unbeschadet zu überstehen, und stellt einen möglichen Plan vor.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zurückkehrenden Helden werden von [[Iustus Trebatius|Iustus]] und [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] an Deck erwartet und auf den neusten Kenntnisstand versetzt. Iustus informierte darüber, dass der Delphin, welcher der Baiula Spei folgt, ein sehr mächtiges Wesen ist, welches aber weder gelenkt noch magisch beeinflusst wird. Beim Abendessen besprechen die Helden ihre Pläne, um mit dem [[Natator aeris]] nach Fuselfels zu gelangen, und setzen anschließend den Admiral über die Materialübergabe an die Piraten in Kenntnis. Von ihm erfahren sie auch von einem missglückten Versuch der Perlheimer Marine, die Piratenstadt auf Fuselfels zu säubern. Nach dem Essen führt Kenji mit Wigo ein Aufklärungsgespräch und Octavia spricht Henk auf den „Feuerfuchs“ aus der [[Akte Ignus]] an, welcher Anschließend mit Kenji darüber redet. In der Nachtwache begegnen Octavia und Kenji dem Matrose Turmen, welcher im Frachtraum schlafwandelt, ansonsten bleibt bis Mitternacht alles ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Spealis&lt;br /&gt;
Nach dem Wachwechsel bemerkt Henk im Wasser etwas Schwimmendes, was ihn die halbe Nacht wachhält, ansonsten verläuft die Zeit bis zum Morgen ereignislos. Beim Frühstück erfahren die Helden, dass die Reparaturen an der Baiula Spei spätestens bis zum Nachmittag behoben sein werden. Anschließend sprechen die Helden mit [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] und erfahren von ihm die Unmöglichkeit, mit ihrem Schiff überhaupt nur in die Nähe von Fuselfels zu gelangen. Er offenbart ihnen zwei Optionen, um dennoch zu ihrem Ziel zu kommen. Entweder schließen sie sich einem Piratenkapitän mit seinem Schiff an oder sie finden ein eigenes unauffälliges Schiff und einen waschechten Piraten als Begleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia und Kenji ins Labor des Schiffes zu Iustus gehen, rudert Henk über Mittag mit Augustus erneut zur nördlichen Insel und treibt dort den Schmuggelkutter „''Mafalda''“ auf. Nach seiner Rückkehr sprechen alle nochmal mit Kapitän Bollscheff und dieser unterbreitet ihnen seinen Plan, sich als geflohene, zum Tode verurteilte Festländer auszugeben, welche mit dem berühmten Piraten Kaltfisch aus dem Kerker geflohen sind und ihm jetzt folgen. Nur so könnten sie nach Fuselfels gelangen und dort überleben, aber sie müssten nach seiner Pfeife tanzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 2: Die Pirateninsel Fuselfels ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuselfels-gr.png|400px|rechts|thumb|Die Helden bei ihrer Ankunft auf [[Fuselfels]], mit [[Wigo]] und [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]]]]&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Nach Kaltfischs Pfeife===&lt;br /&gt;
'''19./20. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kleiden sich neu ein und bestatten die Gefallenen auf See. Octavia macht eine magische Erfahrung und Henk und [[Augustus Octavius|Augustus]] sind unterschiedlicher Ansicht. Die [[Mafalda]] wird bemannt und die Helden eignen sich neue Umgangsformen an. Auf [[Fuselfels]] werden erste Kontakte geknüpft und anfängliche Berührungsängste überwunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Mittag holt die Baiula Spei den Anker ein und fährt um die nördliche Zwielichtinsel herum mit Kurs auf die Knochenbank, während die Helden sich ihr Verkleidung für Fuselfels heraussuchen. Wigo möchte gerne mitkommen und Henk hat keine Einwände. Als die Baiula Spei das tiefere Gewässer der äußeren Südhandelsroute erreicht hat, werden die Toten bestattet und im Anschluss bittet Iustus Octavia, mit ihren Konzentrationsübungen fortzufahren. Während Kenji mit Henk über Wigo und sein Mitkommen spricht, durchfährt das ganze Schiff plötzlich ein gewaltiger Ruck, als sei es von einer Kanone getroffen worden oder auf ein Riff aufgelaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Matrosen nichts Ungewöhnliches feststellen können, fragt Kenji im Magierlabor nach und erfährt, dass Octavia dort eine gewaltige Explosion ausgelöst hat, welche das Schiff mit der ganzen Besatzung eingeäschert hätte, wenn sie nicht in einem magischen Kraftfeld gezaubert hätte. Die Mannschaft ist beunruhigt und Kenji spricht mit Octavia, welche sich mit einem Wein auf ihr Zimmer zurückgezogen hat. Außerdem wird den Helden angeboten, ihre Wachen zu übernehmen, damit sie für die anstrengende Mission ausgeschlafen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk davon erfährt, konfrontiert er nachts die mittlerweile schon angetrunkene Octavia und ermuntert sie dazu, auf Iustus Übungen zu verzichten, da Henk den Verdacht hat, dass es die Übungen selbst sind, welche die in letzter Zeit auftretende Unsicherheit in Octavias Magieausübung verursachen, da es einfach nicht ihre Zaubertechnik sei. Darüber gerät Henk auch mit Augustus aneinander und bringt sich in der Nacht um den Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Vormittag mustert Kaptiän Bollscheff die Kostüme der Helden und ist besonders von Kenjis Verwandlung beeindruckt, welcher sich an alte Verhaltensmuster aus seiner Zeit als Straßenkind erinnerte. Gegen Mittag liegt Fuselfels so nahe wie möglich und die Helden wechseln mit Wigo und Kaltfisch das Schiff, um mit der „Mafalda“ weiter gen Süden zu fahren. Nachdem Kaltfisch seine neue Besatzung, bestehend aus Augustus mit seinem Beuteweib (Octavia), Taro mit den Schlitzaugen, Messer-Jockel und Wigo, ordentlich mit Schnaps abgefüllt und ihren Geruch durch das Übergießen mit dem Fusel „unauffälliger“ gemacht hat, bringt er ihnen ein wichtiges Piratenlied bei, das [[Lied vom Fuselfels]], welches fester Bestandteil der Seevolkkultur ist. So erreicht die Mafalda gegen Abend die Insel Fuselfels. &lt;br /&gt;
[[Datei:Fuselfels-gr.png|400px|miniatur|links|Die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels]]&lt;br /&gt;
Nach einer heiklen Situation mit einem Piratenschiff, wo Kaltfisch fast nicht wiedererkannt worden wäre, kann die Mafalda in die Hafeneinfahrt einlaufen. Bevor sie einen Anlegeplatz in dem heillosen Chaos ergattern kann, bitte Kaltfisch die Helden um einen winzigen Gefallen, bevor er sie zu Plauzen-Paul bringen könne, und nimmt Kenji das Versprechen ab, dass sie ihn begleiten, wenn Kaltfisch das abhole, was ihm noch geschuldet würde. Nach dem Festmachen schlendern die Helden den Kai entlang und werden durch einen Glatzkopf mit seinen Männern aufgehalten, welcher sich ihnen in den Weg stellt. Kaltfisch lässt sich nicht einschüchtern und provoziert mit einem gezielt gesetzten Rülpser einen Schlagabtausch, den er dann aber gerne Augustus und Henk überlässt. Henk lässt den Glatzkopf über seine Schulter fliegen und erntet Anerkennung für seinen Sieg, während Augustus dessen besoffene Männer beschäftigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beobachten, wie eine Gruppe junger Mädchen und Jungen, offensichtlich vom Festland, in die „Gierige Grotte“ geführt werden, um sie zu missbrauchen. Augustus muss von Octavia und den anderen zurückgehalten werden, um nicht sofort einzugreifen. Unzufrieden und betrübt setzen sie ihren Weg am Kai weiter fort, um im Anschluss einen alten Kumpel von Kaltfisch zu treffen, welcher gerade aus der „tanzenden Spalte“ kommt. Aalzunge schickt sie in den Fuselpott, da dort weitere Bekannte von Kaltfisch feiern würden und sie dort einchecken können, um die Nacht nicht draußen verbringen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hackfressen-Jack.png|miniatur|Hackfressen-Jack]]&lt;br /&gt;
Im Fuselpott lässt Kaltfisch seine Begleiter schnell allein und verschwindet auf der Suche nach alten Freunden. Henk organisiert einen Tisch und die Helden müssen sich dummer Sprüche anhören. Wigo sieht zum ersten Mal, was in den Läden so getrieben wird, die er nur von außen kennt, und alle freuen  sich, als Kaltfisch mit „[[Fuselfels#Hackfressen-Jack|Hackfressen-Jack]]“ zurückkehrt und sich beim Lied vom Fuselfels hemmungslos besäuft, um auf einer Hure zu enden. Die Helden bekommen ein kombüsenkäferverseuchtes Zimmer und versuchen etwas zu schlafen, nachdem sie Wachen eingeteilt haben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 10: Ein ganz kleiner Gefallen===&lt;br /&gt;
'''21. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden lernen auf [[Fuselfels]] den Alltag von Piraten kennen, durchleiden dessen Annehmlichkeiten und ihre Geduld wird auf die Probe gestellt. Henk unterstützt [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und die Helden erfahren eine beunruhigende Neuigkeit. Sie erfüllen einen kleinen Gefallen und alte Freunde sehen sich wieder. Die Helden geraten in einen Kampf auf Leben und Tod und es fließt Blut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Spealis ''(Geburtstag von [[Adarian von Wallenrode]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus übernimmt die gesamte Nachtwache und lässt die anderen schlafen. Während Octavia und Kenji keine angenehme Nacht in den stinkenden Hängematten haben und am späten Morgen von Flohbissen zerstochen erwachen, haben Henk und Wigo mehr Glück und können sogar durchschlafen. Alle sind hungrig und bahnen sich ihren Weg in die Gaststube, wo Hackfressen-Jack immer noch am selben Platz sitzt und sie zu sich winkt. Kaltfisch ist unterwegs und Hackfresse soll auf die Helden aufpassen. Die Reste des Essens vom Vorabend sind leider ungenießbar und auch die Huren, welche sich Henk und Kenji anbieten, werden von ihnen verschmäht. Hackfresse hat Interesse an Octavia und verärgert damit Augustus. Die Helden erzählen ihm die vorgeschobene Geschichte um ihren Kerkerausbruch mit Kaltfisch und Hackfresse berichtet ihnen davon, wie er Kaltfisch damals kennenlernte. Er fragt die Helden auch nach dem legendären Schatz und wartet mit ihnen im Fuselpott bis kurz vor Mittag auf Kaltfischs Rückkehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser kommt schließlich mit einer blutenden Hand zurück, begrabbelt kurz die Ritzen-Rosi und nimmt dann Henk und Wigo zu einem Gespräch mit nach draußen. Sie erhalten von ihm den Auftrag, jemanden zu verfolgen und herauszufinden, wohin die Person geht, um dann zu ihm zurückzukehren. Während die drei draußen sind, erfahren die anderen, dass auf dem Friedhof von Fuselfels einige Gräber geöffnet wurden und die Leichen verschwunden sind. Als Kaltfisch zum Fuselpott zurückkehrt und auf Henks Rückkehr wartet, erzählt er den verbliebenen Helden nichts von Henks Auftrag und unterhält sich lieber mit den Piraten, welche ihn am Tisch umlagern und als Legende feiern. Kenji, Octavia und Augustus ziehen sich aus der unangenehmen Situation auf das ruhigere Zimmer zurück und überlegen ihr weiteres Vorgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird am Ziel seiner Beschattung entdeckt und betäubt, doch Wigo entkommt und kehrt allein zum Fuselpott zurück, wo sich Henks Freunde bereits Sorgen machen. Er berichtet ihnen und gemeinsam mit Kaltfisch machen sie sich auf den Weg, um Henk zu retten. Wigo führt sie am Hafen vorbei, wo sie bemerken, dass die Mafalda verschwunden ist. Dann geht es hinauf zur höchsten Erhebung der Insel, auf der ein Aussichtsturm steht. Hier werden sie mit Klingen-Bonny konfrontiert, welche mit ihren fünf Söhnen Henk gefangen hält. Kaltfisch offenbar ihr mit seinem ganzen Piratencharme, dass er sich mit ihr versöhnen möchte, die Vergangenheit vergeben und vergessen sei und sie seinen Mann freilassen soll. Klingen-Bonny stimmt zu und, als Henks Fesseln durchschnitten sind, umarmt die alte Piratin Kaltfisch versöhnlich und ist sichtlich gerührt. Doch nach einem Röcheln fließt Blut aus ihrem Mund und sie sackt zusammen, denn Kaltfisch hatte ihr während der Umarmung von hinten einen Doch ins Herz gestoßen (siehe [[Etril_Bollscheff#Treffen_mit_Bonny|Treffen mit Bonny]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem jetzt entbrennenden Kampf tötet Henk zwei Brüder durch gezielte Kehlschnitte und weicht durch geschickte Manöver einigen Hieben aus. Augustus greift erst in den Kampf ein, als er Kenji zur Hilfe eilt, verpasst Kaltfisch einen Schlag mit seinem Knie und tötet den Piraten, welcher Kenji angreift. Kenji kommt danach dem strauchelndem Augustus zur Hilfe, kämpft aber stets passiv und verteidigt sich nur. Wigo nutzt die Chance und tötet einen gestürzten durch drei Stiche in den Hals, welche er mit geschlossenen Augen ausführt. Der letzte Überlebende ergreift, ermutigt durch Kenjis Verhalten, seine Chance zur Flucht und Kenji greift nicht an, da der Fliehende Octavia wohl nicht angreifen will. Henk stellt ihm ein Bein, doch bevor er den Gestürzten fesseln kann, sieht er, wie Kaltfisch ihn schnell abstechen will. Henk kommt Kaltfisch zuvor und schlägt ihn mit einem gewaltigen Fausthieb nieder. Während Henk noch seine Wut an Kaltfisch auslässt, sieht er, wie der letzte Pirat sich aufgerappelt hat und flieht. Wigo will ihn noch erwischen, wird aber von Henk zurückgehalten. Nach dem Kampf entbrennt eine heftige Diskussion darüber, wie es jetzt weitergeht, und Kenji findet im Turm etwas zu essen. Beim Essen stellen die wütenden Helden Kaltfisch zur Rede, welcher zufrieden ist, ihnen nichts erklärt, aber sie jetzt zu Plauzen-Paul bringen will.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg schauen die Helden noch auf dem Friedhof vorbei, um sich die drei leeren Gräber von &amp;quot;Grett, dem Abzieher&amp;quot;, &amp;quot;Krakenmaul-Merl&amp;quot; und &amp;quot;Seeigel-Ragnar&amp;quot; genauer anzusehen. Octavia spürt etwas unheimliches, was vielleicht durch nekromantischen Zauber verursacht wurde. Sie verlassen zum späten Nachmittag das Gelände und kehren zum Hafen zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 11: Pauls Süppchen===&lt;br /&gt;
'''21. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Fuselfels]] erleben die Helden eine Konfrontation auf offener Straße und bekommen ortskundige Begleitung durch [[Ekky die Walfaust|Ekky]]. Sie lernen [[Plauzen-Paul|Paul]] und seine Suppe kennen und führen interessante Besorgungen durch. Nach Täuschungsmanövern und Erklärungen bekommen sie zwei Spuren genannt und folgen der ersten. Eine ethische Entscheidung muss getroffen und Konsequenzen gezogen werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ekky.png|miniatur|Ekky, die Walfaust]]&lt;br /&gt;
21. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Weg zur „Reihernden Ratte“ stellt Hackfressen-Jack sich Kaltfisch in den Weg und es kommt zu einer Konfrontation, in der Kaltfisch seinen Freund sogar mit einem Messer bedroht.  Während die Helden vor der Taverne warten, besuchen die beiden Piraten den „Stinkenden Mann“ und Kaltfisch kommt schließlich mit einem jungen Piraten zurück, den er als [[Ekky die Walfaust]] vorstellte und lapidar erklärt, dass er jetzt mit dabei ist. Die Türsteher der „Reihenden Ratte“ verwehren den Helden zunächst den Zutritt, doch schließlich gelangen sie hinein und lernen [[Plauzen-Paul]] und seine Suppe kennen. Der Alte lässt sich durch keine Lügengeschichte täuschen, wird jedoch hellhörig, als er von der Bedrohung durch die Schwarzmagier hört. Er ist schließlich bereit, seine Informationen über Steinauge zu teilen, wenn die Helden ihm einen kleinen Gefallen täten. Ein Gespräch soll belauscht werden und, wenn die Helden auf dem Rückweg noch eine Zutat für seine Suppe abholen, wartet noch eine weitere Information auf sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekky die Walfaust führt die Helden am Abend zum Hafen und hält nach dem Schiff „Faules Ei“ Ausschau. Als es anlegt, lenken Kenji alias Taro und Augustus durch eine fingierte Schlägerei eine Gruppe Piraten ab, so dass Henk zu der Kajüte des Kapitäns klettern und den Bericht vom triefenden Bill an Slindro die Flosse belauschen kann. Er erfährt, dass der Kapitän der [[Feuerqualle]] gegen den Piratenkönig rüstet und ihn angreifen will. Auf dem Rückweg zur „Reihernden Ratte“ besuchen die Helden „Schmogols Beutetruhe“ und holen die Lieferung für Plauzen-Paul ab, welche intensiv nach Fisch stinkt. Hier erfährt Ekky durch Hohlzahn-Piet von Klingen-Bonnys Tod und wird anschließend von den Helden in die wahren Umstände eingeweiht. Octavia entdeckt im Laden Teile aus demselben unbekannten und unheimlichen Material aus dem Meer, welches sie schon in Perlheim und auch auf Totland entdeckten, und die Helden erfahren von den „[[Loigg'Il|Gesichtslosen]]“, die ihre Heimat im „Maul von Doganon“ haben. Für 15 Silber erstehen die Helden die seltsamen Teile und begeben sich mit den Informationen und Pauls Lieferung zur „Reihernden Ratte“. &lt;br /&gt;
[[Datei:Plauzen-Paul.png|miniatur|links|Plauzen-Paul]]&lt;br /&gt;
Plauzen-Paul hört sich Henks Bericht an, während er die mitgebrachten Quallen in seine Suppe schneidet. Dann erzählt er von [[Käpt'n Rötel]], der, nachdem er den alten Behringer, der auch „der Salzbär“ genannt wurde, umgebracht hat, anscheinend seinen großen Aufstieg plant. Steinauge hat sich mit [[Strymos]] verbündet und wird von dem Piratenkönig versteckt. Doch Strymos rechte Hand Slindro oder seine Braut [[Heska]] wissen, wo sich Steinauge aufhält und lassen sich vielleicht durch ein gutes Angebot überzeugen, die Information mit den Helden zu teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst besuchen die Helden das Schiff „Reißzahn“, um mit Slindro der Flosse zu sprechen. Ekky arrangiert ein Treffen und als Slindro hört, worum es geht, würde er ihnen unter der Bedingung helfen, dass sie eine Lieferung für ihn aus der „Gierigen Grotte“ in sein Haus bringen sollen. Widerwillig sagen die Helden zunächst zu und besuchen das Hurenhaus, um sich erstmal ein Bild der Situation zu machen. In der Grotte wird Kenji im Flur unsittlich von Brisa berührt und Ekky lässt sich mit Petsy auf ein Stechen ein. Die Helden nehmen die Lieferung in Empfang, welche aus einem kleinen Mädchen besteht, welches die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels bereits gesehen haben, und sind sich schnell auch mit Ekky einig, dass sie das Kind nicht an den perversen Piraten ausliefern werden. Die Walfaust bietet an, dass es im Keller des „Stinkenden Mannes“ bleiben kann, bis die Lage geklärt ist, und Wigo begleitet es dorthin und leistet dem völlig verstörten Mädchen Gesellschaft. &lt;br /&gt;
[[Datei:Slindro.png|miniatur|Slindo, die Flosse, mit seinem Papagei]]&lt;br /&gt;
Die Helden suchen anschließend die private Hütte von Slindro der Flosse auf und stellen den Leichtbekleideten mit körperlicher Gewalt zur Rede. Augustus verpasst zunächst einige Schläge, dann nimmt Ekky die Flosse in den Schwitzkasten und Henk versucht sein Glück mit der Befragung nach dem Aufenthaltsort von Steinauge. Slindro verspottet ihn, droht ihm sogar und  hält Henk alias Messer-Jockel mit wilden Tritten auf Abstand. Doch dann verliert er bei einem Lufttritt den Halt und bricht sich, nur noch von Ekkys Schwitzkasten am Hals gehalten, in einer unglücklichen ruckartigen Bewegung das Genick, ohne den Helden etwas zu verraten. Diese beschließen nun Strymos Braut Heska aufzusuchen, obwohl es mittlerweile kurz vor Mittnacht ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 12: Steinauge===&lt;br /&gt;
'''22. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen auf [[Fuselfels]] der zweiten Spur und erfahren beunruhigende Neuigkeiten. Sie lernen eine schwarze Madame kennen und müssen für ihren Auftrag Blumen pflücken gehen. Die Helden machen eine grausige Entdeckung und es zeichnet sich Unheilvolles ab. Steinauges Versteck wird offenbart und ein geheimer Gang führt die Helden zu ihm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden eine Lösung für Slindros plappernden Papagei finden, welchen sie einfangen und Wigo zur Verwahrung geben, besuchen sie nach Mitternacht die tanzende Spalte und erleben das Ende von Heskas Auftritt mit, bei dem sie Spottlieder auf bekannte Piraten vorträgt, welche sogar im Publikum sitzen und sich feiern lassen. Im Anschluss bestechen sie Heskas Türsteher, den „Bunten“, um mit ihr zu sprechen. Als Heska von den Scharzmagiern erfährt, erzählt sie, dass gestern drei Kinder aus der gierigen Grotte verschwunden sind und man einen Mann mit schwarzem Kleid und einem Sack beobachtet habe. Heska ist bereit, den Helden den Aufenthaltsort von Steinauge zu verraten, wenn sie als Gegenleistung einen Fluch von Madame Ziba aufheben lassen. Es ist allerdings bereits zu spät und die Helden ruhen noch ein paar Stunden in Ekkys Zimmer im „Stinkenden Mann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonnenaufgang suchen die Helden „Madame Zibas Hexenkessel“ auf. Nach anfänglicher Skepsis erklärt sich Madame Ziba bereit, den Fluch aufzuheben, jedoch nicht ohne vorher den Grund für den Fluch offenzulegen: [[Käpt'n Jeto]] war von Heska verspottet worden und hat sich darüber so sehr geärgert, dass er sie arg beleidigte, worauf Heska ihn mittels eines Fluches liebestoll machte, um ihn dann eiskalt abzuservieren. Damit der Fluch aufgehoben werden kann, sollen die Helden auf einer verfluchten Klippe einen Beutel Püglos-Blümchen pflücken. Auf besagter Klippe entdecken sie aber drei Kinderleichen und Octavia sieht in einer Vision, dass diese von einem Schwarzmagier rituell geopferte wurden, um die drei ausgegrabenen Kadaver vom Friedhof wiederzubeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinderleichen bringen die Helden am Mittag zu deren Müttern in die „gierige Grotte“ und die Püglos-Blümchen zu Madame Ziba. Während sie den Entfluchungs-Trank zubereitet, lädt sie die Helden zu einem leckeren Eintopf ein und sie erfahren etwas über die drei toten Piratenkapitäne, welche auf dem Friedhof ausgebuddelt wurden. Madame Ziba spricht noch mit Kenji über seine Abstammung, erzählt auch etwas von ihrem Leben und bittet die Helden, sie vor ihrer Abreise vom Fuselfels noch einmal zu besuchen. Der fertige Trank wird nachmittags zu Heska gebracht, welche extra auf sie gewartet hat. Sie verrät ihnen das Versteck von Steinauge, in welches die Helden aber erst am Abend ungesehen einsteigen können. Die restliche Zeit bis zur Dämmerung verbringen sie wieder bei Ekky auf dem Zimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dämmerung machen sich die Helden mit Ekky auf den Weg zu einer abgelegenen Bucht im Norden der Insel, an deren südlichen Steilwand sich der Eingang eines Fluchttunnels befindet, welcher zu Steinauges Versteck führt. Nachdem Henk einen verborgenen Kletterpfad entdeckt hat, erreichen alle kletternd den Eingang zum Tunnel und kriechen in absoluter Dunkelheit durch den schmalen und flachen Gang in das Innere. In einem Gang angekommen stoßen sie hinter einer verschlossenen Tür auf drei Piraten, von denen sich einer als Steinauge vorstellt und sie freudig und dankbar begrüßt. Er führt sie sofort zum Piratenkönig Strymos, damit sie mit ihm alles bereden können, doch dieser wirft sie als Mörder von Slindro und als Komplizen von Kapitän Kaltfisch in den Kerker seiner Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sitzt bereits Hackfressen-Jack ein und erzählt ihnen, dass er Brand, den entkommenden Klingen-Bruder, gefangen hatte und mit ihm Kaltfisch erpresst hat, damit dieser Ekky in seine Mannschaft aufnimmt. Als Kaltfisch aber heute Nachmittag die Geisel in dem abgelegenen Versteck aufgespürt hat und töten wollte, kämpfte Hackfresse mit Kaltfisch und wurde bewusstlos geschlagen. Brand konnte bei dem Kampf fliehen und hat Strymos alles erzählt. Hackfresse vermutet, dass Kaltfisch sich mittlerweile abgesetzt und vielleicht sogar schon die Insel verlassen hat. Auf Kaltfischs Fehde mit Bonny angesprochen offenbart Hackfresse, dass sie damals Kaltfischs rechte Hand gewesen ist und dann aus Eifersucht einen großen Teil von seinem Schatz versenkt hat, was zum Krieg zwischen beiden geführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strymos kommt nach einiger Zeit und nimmt Henk mit sich. Heska offenbart den Verbliebenen, dass der Piratenkönig ihre Geschichte nicht glauben würde und sich nur an Kaltfisch wegen der Ermordung von Bonny rächen will. Um diesen aus seinem Versteck zu locken, will Strymos nun jeden Tag einen von Kaltfischs Mannschaft ausbluten und dessen Kopf auf den Fuselpott stecken lassen, was bedeutet, dass Henk mittlerweile vermutlich schon sei. Henk jedoch lernt vor seiner Hinrichtung den echten Steinauge kennen und stellt fest, dass es sich bei ihm um seinen jüngeren Halbbruder Ivar Behringer handelt. Dieser verhandelt mit Strymos die Freilassung der Helden und holt mit dann mit Henk die anderen aus dem Kerker. Bei einem guten Essen erzählt Henk dem schweigsamen Ivar von seinen Verwandten Hella und Montakor.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 13: Lügen und Wahrheiten===&lt;br /&gt;
'''22./23. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Fuselfels]] besprechen die Helden mit [[Ivar Behringer|Steinauge]] seinen unerwarteten Traum und feilschen mit dem [[Fuselfels#Strymos, der Blut-Gockel|Blut-Gockel Strymos]] um eine Einigung. Ein Gefangener erregt ihre Gemüter und ein weiterer liefert ihnen warnende Erkenntnisse. Aufgebrachte Piraten müssen von den Helden beschwichtigt werden und Henk steht vor einer anstrengenden Herausforderung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen fürchtet Ivar durch Henks Auftauchen um sein Leben und die Helden müssen ihn beruhigen, dass Henks Erscheinen kein böses Omen für ihn darstellt. Ein schnelles Gespräch mit Strymos findet am Abend nicht mehr statt, da dieser eigentlich noch stinksauer wegen der Sache mit Bonny ist und von Heska erst noch beruhigt und vom Ernst der Lage mit den Schwarzmagiern überzeugt werden muss. Ivar macht die Helden darauf aufmerksam, dass ihr Leben am seidenen Faden hängt, und sie nun erstmal schlafen sollen, um morgen mit Strymos zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der späten Nacht werden Octavia und Kenji wach und beobachten ein Licht, welches wohl aus der [[Drachenträne]] emporsteigt und sich schließlich auf Ivar hinabsenkt. Dieser träumt kurz und erwacht dann mit dem Bedürfnis, von seinem Traum zu berichten. Uselias erschien ihm im Traum und bat ihn darum, mit seinem Blut und dem von Augustus die Drachenträne wieder zu stärken. Ivar ist sehr verunsichert und skeptisch und willigt erst ein, als Augustus sofort dazu bereit ist und Ivar die Vorgehensweise bei ihm beobachtet. Die Drachenträne wird warm und verheilt unter Narbenbildung. Die Helden und die neuen Mitglieder der Drachentränenfamilie Augustus und Ivar fühlen sich gestärkt und zuversichtlich und legen sich wieder schlafen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Strymos und Heska.png|300px|thumb|Piratenkönig Strymos und seine &amp;quot;Königin&amp;quot; Heska]]&lt;br /&gt;
Am Morgen suchen die Helden [[Strymos]] auf und dieser ist gerade in einer hitzigen Diskussion mit Heska. Sie müssen dem genervten Piratenkönig zunächst erklären, warum sie überhaupt mit Kaltfisch reisen, um ihm anschließend ihren Plan, die Kultisten auf Fuselfels aufzuhalten, zu beschreiben. Als die Helden Haken-Ellreq erwähnen, berichtet ihnen Strymos, dass seine Männer diesen gesehen haben und bereits nach ihm suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf wird ein Gefangener in die Festung gebracht, welcher sich selbst gestellt habe. Zu Erstaunen aller ist es [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]], welcher seine Mannschaft befreien will und Strymos dafür neben einem Sack voll Gold aus Kratara auch Informationen anbietet, welche zum Überleben der ganzen Insel führen sollen. Von dieser anscheinenden Drohung provoziert erwürgte Strymos Kaltfisch fast, doch dieser wiegelte ab und erklärte keuchend, dass er Haken-Ellreq gefangen hat, welcher den Helden erzählen kann, in welcher Gefahr sie schweben. Kaltfisch verriet, wo er Ellreq versteckt hat, und Strymos Männer holen dieses in die Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ellreq wiederholt immer nur, dass alle sterben müssen und niemand entkommen kann, etwas anderes ist ihm nicht zu entlocken. Octavia stellt fest, dass ein Zauber auf ihn gewirkt wird und erinnert sich an das Amulett bei Madam Ziba, welches hier vielleicht helfen kann. Strymos Männer holen es aus dem Hexenkessel und tatsächlich befreit es Haken-Ellreq von dem beherrschenden Einfluss. Er erzählt den Helden, wie er an den Ork &amp;quot;[[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]]&amp;quot; gekommen ist, welcher zwei unheimliche Gestalten mitgebracht hat, die sich „Heriotza“ und „Marledigma“ nennen, und er erzählt ihnen von der Fahrt der Salzmähre nach Totland und schließlich nach Fuselfels. Schließlich enthüllt er den Helden den Plan der Schwarzmagier, die Piraten von Fuselfels durch einen Zauber dazu zu bringen, zur Mittagszeit die Festung zu stürmen und sich Steinauge zu schnappen. Allen wird in diesem Moment bewusst, dass die Mittagszeit direkt bevorsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell werden die ersten aufgebrachten Piraten gesichtet und schon bald steht eine wütende Menschenmenge vor den Türen der Festung. Strymos verbarrikadiert sich mit Steinauge im Innern und vertraut zunächst auf ihre Standhaftigkeit, was Augustus mit seinem geschulten Blick zum Schmunzeln bringt. Bei Gefahr wird der Piratenkönig sich mit Steinauge dann durch den Notausgang auf sein Schiff in der Bucht zurückziehen. Die Helden wollen den Zauber des Schwarzmagiers unterbrechen und verlassen die Festung in Richtung Hafen. Die Meute hält Steinauge für einen Spitzel der Küstenwache und wirft Strymos vor, aus Gier die Piraten von Fuselfels an die Festländer verkauft zu haben. Octavia kann einige Piraten, welche den Weg blockieren, mit Feuerstößen vertreiben, und bemerkt dabei, dass sie sich – möglicherweise mit Uselias' Hilfe – sehr gut konzentrieren kann und sehr fokussiert ist. Während Kenji bemerkt, dass sein Glaube heute stark und standhaft ist und er daher deutlich spürt, dass hier der Einfluss des Verijgorn wirkt und er mit Alethons Einfluss gegen die Lügen des Erzfeindes vorgehen kann. So bringt er durch Verkündigung der Wahrheit über das Lügengespinst die Überzeugung der Piraten ins Wanken und löst sie von dem Bann, während Augustus die Heranstürmenden in Schach hält und Octavia versucht, den Schwarzmagier mit einem Flammenpfeil zu treffen. Dieser wird jedoch von einem kontrollierten Piraten abgefangen, sodass Octavia ihre Zauber mehr zur Verwirrung des Mobs benutzt, damit Augustus nicht gegen so viele auf einmal antreten muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam nähern sich die drei dem Hafensteg, während Henk, der sich heute jung du fit fühlt, sich auf einem Umweg dorthin schleicht und mit einem gewagten Sprung Grimmschnitt angreift, welcher den erhöht stehenden Schwarzmagier beschützt, welcher die Massen aufhetzt. Henk stößt den Ork vom Podest und verwickelt den athletischen Kämpfer in einen Zweikampf, während Octavia die Meute mit Feuer einschüchtert und sich mit Augustus schnell dem Kultisten nähert. Henk bemerkt eine relativ hohe Stimme und schlussfolgert, dass es sich bei dem Schwarzmagier um eine Frau handelt. Bevor die Helden am Podest ankommen, hat die Schwarzmagierin einen Knochenkreis um sich geworfen du verschwindet vor den Augen des ärgerlich fluchenden Orks in einem Portal. Kaum ist sie verschwunden, flieht auch Grimmschnitt unter Zurschaustellung seiner erstaunlichen athletischen Fähigkeiten über die Dächer von Fuselfels. Die Helden begeben sich, nachdem der dämonische Einfluss gestoppt wurde, zurück zur Festung und erfahren dort, dass Strymos mit Steinauge zum Schiff geflohen ist und dass gerade der Ork gesichtet wurde, wie er in Richtung der Bucht rennt. Die Helden machen sich sofort ebenfalls auf den Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hinkt etwas hinterher, doch Henk kommt mit Octavia und Augustus gut voran und sie erreichen bald die versteckte Bucht. Strymos kämpft gegen vier wütende Piraten und Steinauge wird von Grimmschnitt bedroht und im Kampf entwaffnet und niedergeworfen. Henk springt hinzu und rettet seinen Halbbruder, während Augustus Strymos zur Hilfe eilt und zwei Piraten bewusstlos schlägt. Octavia hat kein freies Schussfeld und beobachtet lediglich, bis Kenji hinzukommt und die Piraten von den Lügen befreien kann, welche die Schwarzmagierin ihnen erzählt hat. Henk bezwingt den Ork, wirft ihn zu Boden und stößt ihm sein Schwert durch den Waffenarm, bevor er ihn bewusstlos schlägt. Erschöpft wollen alle am späten Nachmittag in die Festung zurückkehren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 14: Freunde des Seevolks===&lt;br /&gt;
'''23./24. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erhalten auf [[Fuselfels]] von [[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]] wichtige Informationen und müssen über dessen Schicksal entscheiden. Ein alter Bekannter erwartet sein Urteil und die Helden bekommen von Strymos einen besonderen Trunk serviert. Henk kann sich beim Kiellaufen beweisen und erfährt von [[Ivar Behringer|Ivar]] etwas über seine Abstammung. Die Helden erhalten nachts Besuch von Doganon, was bei ihnen zu gemischten Gefühlen führt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
23. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte, dass Grimmschnitt von Strymos Männern gefesselt und zum Verhör in die Festung gebracht wird, und der Blut-Gockel bedankt sich überschwänglich bei den Helden und möchte sie sogar anwerben. Die Helden kommen am späten Nachmittag an der Festung an, welche in fruchtbarem Zustand ist und einfach überrannt wurde. Strymos bietet seine Hilfe beim Verhör an und gemeinsam begeben sie sich in die Folterkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimmschnitt spricht zuerst allein mit Henk und ist bereit, ihnen Informationen für seine Freilassung zu geben, ohne damit aber seinen Boss zu verraten. Er gibt dann vor allen zu, dass sich Graltik mit den Schwarzmagier eingelassen hat, gibt dafür aber den Helden die Schuld. Durch den Frieden mit Thyrna könne Graltik seine Heimatstadt nicht zurückerobern, aber niemand hätte Kratara in Valkenburg wie Perlheim ausgelöst (vgl. [[Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat#Probleme mit Graltik|Episode 20.02]]). Daher sah sich Graltik gezwungen, neue Verbündete zu finden und hat sich mit dem dunklen Kult eingelassen (vgl. auch [[Graltik Blutklinge#Einschätzung der Lage und neue Verbündete (Celestalis/Spealis 351 JF)|Graltik Blutklinge]]). Grimmschnitt berichtet auch, dass die beiden Schwarzmagier Heriotza und Marledigma auf Fuselfels Untote erweckt hätten und mit ihnen das Schiff von Haken-Elreq übernähmen. Zu der Vereinbarung mit [[Käpt'n Rötel]] erklärte er Strymos, dass Graltik zugesagt habe, magische Feuerkanonen mit elementarer Munition an die Piraten zu liefern. Henk offenbarte Grimmschnitt noch, dass ein Spion an Bord der [[Baiula Spei]] ist, welcher seine Belohnung in Weisshafen abholen könne. Henk ahnt sofort, dass es sich um Wigo handeln muss. Ivar darf über das Schicksal von Grimmschnitt entscheiden und schenkt ihm die Freiheit unter der Bedingung, dass der Ork seinen Boss Graltik aufsucht und ihm mit der unangenehmen Wahrheit über seine Verbündeten konfrontiert. Strymos sagt zu, dass Grimmschnitt auf einem seiner Schiffe nach Gifu gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg nach oben hören die Helden das [[Lied vom Fuselfels|Fuselfels-Lied]]. Kaltfisch sitzt, sich keiner Schuld bewusst, singend in seiner Kerkerzelle und fragt die ihn aufsuchenden Helden, ob es nun wieder zurück zum Schiff ginge. Er betont, dass er sein Leben riskiert hätte, um die Helden zu retten, und auch nicht ahnen konnte, dass Bonny und der Piratenkönig so gut befreundet waren, so dass es zu solchem Ärger kommt. Als Henk ihn am Liebsten umbringen möchte, aber vorher schnell mit Octavia und Augustus den Kerker verlässt, um nicht in Versuchung zu kommen, lobt Kaltfisch vor Kenji Henks skrupellose Bereitschaft, ihn zu töten, denn er hätte ihn an seiner Stelle schon längst getötet. Kenji lässt Kaltfisch in seiner Zelle schmoren und folgt den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gehen hoch in den „Thronsaal“ und werden lautstark jubelnd begrüßt. Nach einem Essen spendiert Strymos ihnen einen perlheimer Kristallbecher mit „[[Sturmschluck]]“, einem besonderen Tropfen von der Berstküste. Er rät den Helden, heute Nacht besonders gut auf ihre Träume zu achten, denn manchmal würde man nach dem Sturmschluck in der Nacht von Doganon aufgesucht. Octavia stellt astral fest, dass der Fusel wahrscheinlich mit elementarem Wasser gebraut wird, und alle bemerken nach der Hälfte des Bechers ein Wellenrauschen in ihrem Kopf. Obwohl Octavia heimlich einigen Fusel beim Anstoßen in Henks Glas schüttet, bleibt die Wirkung bei ihr nicht aus. Kenji widersteht den deutlichen Kontaktversuchen von Brisa und schickt sie weg. Henk nimmt am traditionsreichen Spiel „Kiellaufen“ teil, bei dem ein „Läufer“ auf einem Balken balanciert, welcher von zwei Betrunkenen auf ihren Schultern getragen wird. Henk hält ganze vier Strophen des Fuselfelsliedes durch, bevor der in der fünften Strophe strauchelt, weil die Balkenträger wegknicken, und die Piraten feiern ihn. Nach dem Spiel bringt Henk einen Krug normalen Fusel nach unten zu Kaltfisch in die Zelle und gesteht ihm zu, dass er sie gerettet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Feier erzählt Ivar seinem Halbbruder Henk etwas über ihren gemeinsamen Vater und über Henks Mutter. Ivar hat die Vorahnungen des Vaters nicht ernst genommen und geglaubt und erkennt erst jetzt die ganze Tragweite. Als welchem göttlichen Spiel Henk als Marionette gedient hat, fragt er sich, und offenbart Henk, dass seine Mutter eine geraubte Mystikerin der Hylea namens „''Hyldania''“ aus dem Tempel in Weisshafen ist, welche ein großes Talent im Umgang mit Menschen hatte. Henks Vater war überzeugt, dass als Strafe ihre Kinder von den Göttern verflucht seien. Die Dorfälteste hätte ihm damals verkündet, dass sein erstgeborener Sohn eines Tages den Vater töten würde, was zum Aussetzen des neugeborenen Henk und bei Hella zur Hinwendung an die dunklen Mächte führte. Weil Ivar aber nach dem Tod des Vaters davon überzeugt war, dass die Prophezeiung stimmt, nahm er keine Rache für die Ermordung seines Vaters, sondern sieht den Tod als Teil einer höheren Gerechtigkeit an. Dann rät er Henk, den Namen Hjaldinger endgültig abzulegen und stattdessen lieber seinen wahren Namen Behringer zu tragen, und Henk stimmt dem zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht haben alle den gleichen Traum, welcher auf den Sturmschluck zurückzuführen ist, von dem Strymos sagt, dass er wie Doganons Blut schmecke und einen für immer mit den Wassern des Arasmeeres verbinden würde. Die Helden träumen, sie würden auf dem Meer treiben, von einer Welle überspült werden und dann langsam im Meer zu versinken. In der Dunkelheit der Tiefe leuchten plötzlich viele kleine Lichter wie Sterne auf und auf dem Meeresgrund werden sie im Laufe der Zeit von Sand überdeckt. Doch jeder empfindet die Erlebnisse des Traumes anders, was die Helden am Morgen entdecken, als sie sich über die Bilder der Nacht austauschen. Henk fühlt sich wie neugeboren und hat das Gefühl, eine Art Bund mit dem Wasser des Arasmeeres eingegangen zu sein, während Octavia sich schwach und etwas verwirrt fühlt und froh ist, aus dem schrecklichen Albtraum endlich erwacht zu sein. Kenji und Augustus haben den Traum sehr ambivalent aufgenommen und spüren keine direkten Nachwirkungen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 15: Abschiedsgeschenke===&lt;br /&gt;
'''24. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Fuselfels]] müssen die Helden entscheiden, wen sie auf ihrer Reise mitnehmen wollen, und ihr Vertrauen wird auf die Probe gestellt. Sie erfahren vom Schicksal der kleinen Heli und erhalten ein weiteres Reiseziel. [[Fuselfels#Madame_Ziba|Madame Ziba]] bedankt sich mit Informationen und [[Fuselfels#Hackfressen-Jack|Hackfresse]] erweist sich als eifriger Geschichtenerzähler. Henk erfüllt zwei Wünsche und führt unter vier Augen Geschäftsgespräche, was zu Kontroversen führt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ivar wird am Morgen zum Gespräch mit Strymos gerufen und die Helden diskutieren unter sich über das Schicksal von Kaltfisch. Augustus wünscht sich, dass demnächst alle Informationen offen besprochen werden und leidet etwas darunter, dass Henk Absprachen ohne das Wissen der anderen trifft, so wie er Kaltfisch hinter dem Rücken der anderen versprochen hatte, seinen Schatz zu bergen. Wigo berichtet den Helden, dass Heli, das gerettete Mädchen, eine interessante Geschichte von Monstern aus dem Meer zu erzählen hat. Die Helden konfrontieren Wigo nicht mit seiner Spitzeltätigkeit, sondern bitten ihn kurz zu warten, während sie Kaltfisch in seiner Zelle aufsuchen, um ihm mitzuteilen, dass er weiterhin mitkommen kann, wenn er auf das Kommando verzichtet und das Schiff nur noch in Notsituationen befehligen würde. Außerdem soll sein Schatz erst nach der Reise in den Nebelschlund abgeholt werden, um vorzubeugen, dass Kaltfisch sie über den Tisch ziehen will. Kaltfisch stimmt zu und die Helden lassen ihn aus der Zelle in die Freiheit. Bevor sie jetzt mit Wigo das Mädchen aufsuchen können, bittet Ivar Henk um ein kurzes Vier-Augen-Gespräch (Henk soll als offizieller Vertreter der Füchse an einem Treffen mit Strymos und Jeto am Abend teilnehmen) und erzählt den Helden, dass Madame Ziba sie unbedingt vor der Abreise noch einmal sehen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag suchen die Helden mit Ekky den stinkenden Mann auf. Auf dem Weg fragt Ekky sie, ob er sie begleiten dürfe, wenn sie Fuselfels verlassen. Nachdem die Helden ihn auf die Gefahren hingewiesen haben und Ekky das Risiko gerne eingehen wollte, geben sie ihm ihr Einverständnis. Dann besuchen sie im Keller das kleine Mädchen Heli, welche ihnen erzählt, dass ihr Heimatdorf von Monstern aus dem Meer heimgesucht wurde. Das Mädchen beobachtete am Strand Wesen, welche wirre Fäden statt eines Gesichtes hatten und direkt aus dem Meer kamen. Sie trugen eine riesige Muschel mit unheimlichem Inhalt durch das Watt und nach und nach verschwanden alle Männer der Insel [[Lyo]]. Augustus fühlt sich sofort an seine Erfahrung in der Höhle vor Perlheim erinnert (vgl. [[Augustus Gottesprüfung]]) und  die Helden versprechen, das Mädchen nach Hause zu bringen und dort nach dem Rechten zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag suchen die Helden Madame Ziba auf und essen dort einen leckeren exotischen Brei. Ziba teilt ihnen mit, dass Makumbu, ihr spiritueller Ratgeber und Führer, ihr eine Vision für die Helden geschickt hat. Makumbu weiß, dass sie nach einem uralten Artefakt suchen, welches einst in einer edlen, weißen Hand geruht hat, um einen Schatten zu töten, welcher zuvor ein goldener Anführer aus vergessenen Zeiten gewesen sei. Um es zu finden, müssen sie einen grauen Mann suchen, der in einer Gemeinschaft lebt, welche sich unter einem uralten Zeichen zusammengefunden hat, welches Ziba den Helden aufmalt (siehe rechts). [[Datei:Zeichen_Soltrum.png|100px|rahmenlos|rechts|Zeichen, welches Madame Ziba aufmalte]] Um weitere Informationen einzuholen, empfiehlt sie ihnen ein Gespräch mit dem eifrigen Geschichtenerzähler Hackfressen-Jack. Zum Abschied hat Madame Ziba von Makumbu noch eine private Botschaft an Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Anheuerungsversuch seitens eines Käpt'n Graubart zum Raub von Edelsteinen treffen die Helden am frühen Nachmittag Hackfressen-Jack im Fuselpott. Nachdem er sich darüber gefreut hat, dass Kaltfisch noch lebt, weil er weder mit noch ohne ihn leben möchte, zeigen ihm die Helden das von Ziba gemalte Zeichen. Nach zwei Krügen Fusel als Erinnerungshilfe erklärt Jack, dass es eine Gruppe von Wirrköpfen auf der Insel Soltrum gäbe, welche das Piratenleben aufgegeben haben und dieses Zeichen benutzen. Sie sollen auch über seltsame Fähigkeiten verfügen und sogar Flüche aussprechen können. Zur besseren Vorstellung erzählte er die Geschichte vom Piraten „Gibor der Rotzer“, welcher von einem Mann jener Gemeinschaft in einer fremden Sprache verflucht wurde und mit seiner Mannschaft unglaubliche Qualen erlitten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr in die Strymos‘ Festung bittet Heska Henk unter vier Augen, das Gegenmittel für den Fluch von Jeto (vgl. [[Käpt'n_Jeto#Der_Liebesfluch_.28Celestalis_351_JF.29|Der Liebesfluch]]) bei ihrem Treffen am Abend unauffällig in dessen Getränk zu schütten, und bietet ihm als Belohnung eine kleines Muschelhorn an, mit welchem sich Möwen vertreiben lassen. Henk willigt ein und Heska informiert ihn darüber, dass das Seevolk Möwen gerne als Spione einsetzt und er sich mit dem Muschelhorn davor schützen kann, belauscht zu werden. Nachdem er seinen Freunden davon erzählt hat, begibt sich Henk ohne sie auf das Treffen mit Ivar, Strymos und Jeto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich bespricht, unterhält sich Augustus mit seiner Schwester und Kenji. Henk erlöst Käpt’n Jeto von dem Fluch und erreicht, dass Jeto die Helden zurück zur [[Baiula Spei]] bringen wird, was er im Anschluss an das Gespräch seinen Freunden berichtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 16: Heiße Holly===&lt;br /&gt;
'''24./25. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erfahren von der Gründung von [[Fuselfels]] und verabschieden sich von Strymos. Alle Mitreisenden werden eingesammelt und ein letztes Mal im [[Fuselfels#Lokalitäten|Fuselpott]] getrunken. Hackfresse erzählt einige interessante Geschichten über die erweckten Piratenkönige und [[Käpt'n Jeto]] nimmt die Helden mit auf sein neugetauftes Schiff. Er bringt die Helden zur Baiula Spei, welche unerwarteten Besuch erhalten hat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji informiert die Helden über den Inhalt seines [[Korrespondenzen#Kenjis Brief an den Bund des Lichtes|Briefes an den Bund des Lichtes]] und Henk offenbart ihnen, was er seiner [[Order of the black Fox|Gilde]] geschrieben hat. Im Anschluss entbrennt eine Diskussion über die Arbeit seiner Gilde und die Bedeutung des [[Eid der Verschwiegenheit|Twill-Eides]], den die Helden geschworen haben (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_02:_Bandenkrieg_in_Freywall|Kap.19.02]]). Schließlich kommt Ivar mit einer „[[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]]“ dazu und stößt mit den Helden auf die Rettung des einzig wirklichen freien Ortes auf der ganzen Welt an. Er erzählt von der Gründung [[Fuselfels|Fuselfels‘]] durch [[Fuselfels#Plauzen-Paul|Plauzen-Paul]], wie er dadurch das Seevolk überhaupt erst zu einem Volk gemacht hat und seinen Plänen, langfristig das Piratenleben an den Nagel zu hängen und eine Annäherung an das Festland zu versuchen. Ivar steht diesen Plänen allerdings eher skeptisch gegenüber und möchte seine Freiheit nicht verlieren. Müde legen sich dann alle schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen weckt Ivar die Helden, versichert ihnen, dass sie Käpt'n Jeto, der sie zur [[Baiula Spei]] zurückbringen soll, vermutlich trauen können und ihn auf keinen Fall mit „Lord“ ansprechen sollen. Dann verabredet er sich zum Mittag mit ihnen im Fuselpott und geht zu einem Treffen mit Jeto. Die Helden verabschieden sich vormittags von Strymos, welcher sie beim Verlassen der Halle abpasst und umarmend verabschiedet, was nicht bei allen auf Gegenliebe stößt. Dann holen die Helden Ekky aus dem „stinkenden Mann“ ab und unterhalten sich noch kurz bei einem Teller Eintopf mit Ekkys Stiefmutter, weil Ekky mit seiner Kraft noch vor seiner Abreise bei einer anstrengenden Reparatur helfen muss. Wigo, welcher selbstsicher und gut gelaunt wirkt, kommt mit Heli und dem Papagei dazu und gemeinsam begeben sie sich zum Mittag in den Fuselpott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags stoßen die Helden mit Ivar und Jeto zum Abschied an, während sich Kaltfisch an einem anderen Tisch mit Schmogol, Hohlzahn-Piet und Hackfressen-Jack unterhält. Einige Piraten versuchen, bei den Helden anzuheuern, werden aber schnell abgewimmelt. Ivar bedauert es sehr, dass er Henk wieder ziehen lassen muss und wünscht sich bald ein Familientreffen der Behringers. Dann verabschiedet er sich und die Helden werden von Kaltfisch, der sich als nützlich erweisen will, zu Hackfresse geschickt, welcher noch wichtige Informationen für sie hätte. Hackfresse erzählt den Helden bei einem guten Fusel die Geschichten von dem brutalen „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Grett, dem Abzieher]]“, dem Meereskreaturen beherrschenden „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Krakenmaul-Merle]]“ und dem Meisterstrategen „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Seeigel-Ragnar]]“, damit sie sich ein Bild davon machen können, mit welchen Fähigkeiten die Untoten ausgestattet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Käpt'n Jeto brechen die Helden dann auf, um mit seinem Schiff, welches mittlerweile in die „Heiße Holly“ umbenannt wurde, in See zu stechen. Seine Mannschaft findet es sehr schade, dass die Helden nur mitgenommen werden, sich aber nicht der Mannschaft anschließen wollen. Während Henk dank seines innigeren Verhältnisses zu Doganon durch den Sturmschluck den Seegang geniest und im Ausguck nach der Baiula Spei sucht, wird Octavia durch den Wellengang etwas übel und sie zieht sich mit Kenji und Augustus in die Kajüte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag kommt die Baiula Spei in Sicht, welche von einem Zweimaster verfolgt wird. Dieser wird als die Salzmähre identifiziert, mit welcher die Schwarzmagier das Schiff der Helden angreifen. Iustus blockt die Kanonenkugeln mit einem magischen Schild, und die Baiula Spei erwidert den Angriff. Die Salzmähre weicht unter der Führung von Seeigel-Ragnar geschickt den Kugeln aus und der Nekromant schickt einen schwarzen Schatten, welcher sich dem elementaren Feuergeschoss entgegenwirft und von diesem verzehrt wird. Käpt'n Jeto setzt sofort Kurs auf das Gefecht, um die Baiula Spei zu unterstützen und gemeinsam die Salzmähre einzukesseln. Einige Seeleute geraten unter den Einfluss des Schwarzmagiers und springen in die Fluten, um zur Salzmähre zu schwimmen. Als es für die Angreifer eng wird, ruft der Nekromant einen grünlichen Nebel hervor, welcher beide Mannschaften in Panik geraten lässt, während die Salzmähre flieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Nebel sich verzieht, verabschieden sich die Helden von [[Käpt'n Jeto]] und rudern zur Baiula Spei. Kaltfisch begrüßt die Mannschaft und offenbart ihnen, dass er ab jetzt nicht mehr das Kommando hat, was alle erleichtert aufnehmen. Der Admiral meldet den Verlust von drei Matrosen und schlägt vor, sich in der Offiziersmesse zu treffen, nachdem die Helden sich etwas frisch gemacht haben. Das Mädchen Heli wird zur Köchin gebracht und kurz darauf schlägt Henk Wigo mit einem Schlag nieder und sperrt ihn in eine Zelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk weckt Wigo mit einem Eimer Wasser, nennt ihn Verräter und droht ihm an, ihn auch als einen solchen zu behandeln, worauf Wigo sich vor Entsetzen übergibt und am ganzen Leib zittert. Henk gibt ihm noch eine Nacht und würde am nächsten Morgen von Wigo wissen wollen, warum er ihn nicht wie einen Fisch ausnehmen sollte. Mit ernsten Blicken verlässt er Wigo, überlässt ihn sich selbst und begibt sich in seine Kajüte. Auf ihren Zimmern liegen die frisch gewaschenen Kleider der Helden und nach einer ausgiebigen Wäsche zieht jeder wieder gerne seine vertrauten Sachen an. Henk spricht mit Kenji und bittet ihn, später mit Wigo zu sprechen, ihn aber nicht zu befreien.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 3: Lyo und die Grüne Festung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gesichtsloser.png|400px|thumb|rechts|Ein [[Loigg'Il|Gesichtsloser]] mit drei Leibwächtern (von den [[Olborg|Olborgern]] auch &amp;quot;Visduivels&amp;quot; genannt)]]&lt;br /&gt;
=== Episode 17: Scheidewege===&lt;br /&gt;
'''25.- 27. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden müssen über den neuen Kurs der [[Baiula Spei]] entscheiden und tauschen Neuigkeiten mit dem Admiral aus. [[Iustus Trebatius|Iustus]] hat ein Geschenk für Octavia und Henk stellt [[Wigo]] vor eine bedeutende Wahl. Kenji spricht zur Mannschaft und [[Augustus Octavius|Augustus]] und Henk unterhalten sich. Abdrushin hat den Helden etwas zu berichten und ein interessanter Fund bringt neue Erkenntnisse.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
25. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor seinem Besuch in der Offiziersmesse sucht Kenji seine Kapelle auf und betet (s. [[Kenjis Tempel#Kenjis Vision im Gebet (25. Spealis 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Anschließend trifft er die anderen bei der Besprechung mit dem Admiral und den Führungsoffizieren. Sie beratschlagen über die beste Route zur Insel Lyo und entscheiden sich auch mit Ekkys Informationen für die schnellere der beiden Strecken. Anschließend berichten die Helden von ihrem Abenteuer auf [[Fuselfels]], bevor der Admiral ihnen seine Neuigkeiten präsentiert. Wellenbrecher hat von einem ankarzer Fürsten erfahren, dass Adarians Verschwinden ganz [[Barthavion]] in Aufruhr versetzt hat und die „Suche nach dem Held von Trutz“ zu einer beliebten Aufgabe für Abenteurer und Helden geworden ist, an der sich sogar der legendäre Held [[Lindrad und Nandrad|Nandrad]] beteiligt. Die Hoffnungen und Gebete der Menschen sind bei den drei Helden und die Fahrt der Baiula Spei hat bereits jetzt schon einen mythischen Status auf ganz Eboria erreicht. Außerdem erfuhr der Admiral, dass sich neue Kulte in Barthavion ausbreiten und Prediger des Untergangs die Menschen vom Glauben an die [[Schutzgötter]] und an das Licht abbringen. [[Elbrecht von Altlay]] ist mit seiner Gruppe in den [[Ankarz#Landschaften|Dürdirs-Wäldern]] verschollen und [[Isgar Wintras|Prinz Isgar]] soll ihn suchen. Ein gemeinsames Kampftraining wird für den nächsten Tag geplant und den Helden wird von [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und [[Iustus Trebatius|Iustus]] angeboten, die Nachtwachen für sie zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk mit Octavia in ihrer Kajüte noch über seine Sorgen spricht, sucht Kenji Wigo in der Zelle auf und bringt ihm etwas zu essen. Er erzählt diesem von seiner Zeit als Straßenjunge und wie es ihm gelang, mit der Hilfe eines Mystikers einen anderen Weg für sein Leben einzuschlagen. Dann signalisiert er dem Jungen, dass er ein solcher Mystiker für ihn sein könnte, und zieht sich unverrichteter Dinge zurück. Schließlich legen sich alle Helden todmüde schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht erwacht Henk durch seltsame Geräusche und hört Adarian im Wasser nach ihm rufen (s. [[Henks_Taverne#Henks 2. Sichtung (Nacht, 25/26. Spealis 351 JF)|Henks Taverne]]). Beim Frühstück erwähnt er davon aber gegenüber seinen Freunden noch nichts.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag geht Henk zu Wigo und konfrontiert ihn mit der Konsequenz seiner gut ausgeführten Spitzeltätigkeit. Wigo muss sich bis zur Ankunft bei Lyo überlegen, ob er die Baiula Spei verlassen will und mit Heli auf der Insel bleibt, oder ob er sich der Aufgabe verschreiben will und sich den Mutigen anschließt, um die Welt zu retten. Anschließend tauscht er sich kurz mit Kenji aus, welcher gerade zuvor mit dem Admiral über die anstehende Ansprache zum Mittag gesprochen hat. Kenji suchte Abdrushin auf, um sich bei ihm über den Gesundheitszustand der Mannschaft zu erkundigen, und erfuhr, dass dieser den Helden heute Abend gerne etwas erzählen würde. Octavia sucht das Labor auf und bekommt von Iustus ein Geschenk, mit welchem sie sich im Anschluss vertraut macht, bis das Signal zum Antreten ertönt und die Ansprache stattfinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag spricht Kenji mit Henk und Octavia an seiner Seite der gesamten, versammelten Mannschaft Mut zu und schwört sie erneut auf die Aufgabe ein. Anschließend begibt er sich mit Henk und Augustus zum Kampftraining, während sich Octavia wieder mit Iustus in das Labor zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag trainieren Augustus, Henk und Kenji mit mehreren Mannschaftsmitgliedern den waffenlosen Nahkampf. Augustus hat den Seemännern bereits einige militärische Techniken beigebracht und Henk zeigt ihnen ein paar fiese Tricks. Kenji begibt sich wieder an Deck und Augustus und Henk lassen sich nun von drei Männern gleichzeitig angreifen, um eine mehrfache Abwehr zu demonstrieren. Im Anschluss an das Training führen Augustus und Henk noch ein längeres Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erzählt Henk seinen Freunden von seinen zwei Adarian-Sichtungen (vgl. [[Henks Taverne]]) und tauscht sich mit ihnen über die Bedeutung der Beobachtungen aus. Außerdem berichtet Abdrushin den Helden von dem [[Abdrushin#Das Lied des Delphins (Spealis 351 JF)|Lied des Delphins]], welches er erlebt hat. Anschließend legen sich Octavia und Henk ins Bett und Kenji hält in der Kapelle eine Andacht, in der den anwesenden fünf Bambusen, welche durch den Kontakt mit den Schwarzmagiern mittlerweile verängstigt waren, der Ernst der Lage bewusst werden sollte, so dass sie sich auch noch für einen Abbruch der Reise auf Lyo entscheiden können. Dort erfährt er auch von verletzten Matrosen im Kampftraining und erkundigt sich danach nochmal bei dem ebenfalls bereits zu Bett gegangenen Augustus, bevor er sich selbst ebenfalls Schlafen legt, dabei wie Octavia seine Wache vergessend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht werden die Helden durch den Maat Sturmfels geweckt, welcher eine Schlägerei unter Deck meldet, bei der Ekky beteiligt ist. Henk und Kenji machen sich sofort auf den Weg, um den Streit zu schlichten, und Octavia legt sich wieder hin. Ekky kämpft unter Deck gegen fünf Matrosen und schlägt gerade einen mit seiner berühmten Walfaust um, als die beiden Helden dazukommen. Henk versucht, die Lage zu entwirren und aufzuklären, wie es zu dem Streit gekommen ist, und verdonnert alle Beteiligten zum Kampftraining am Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden bei  Frühstück die Fahrt nach Lyo planen und überlegen, was sie dort noch für Vorräte nachfüllen können, meldet der Ausguck treibende Wrackteile im Wasser und alle gehen zum Bug, um sich ein Bild zu machen.  Auf einem der Teile wird ein Überlebender gesichtet, welcher bewusstlos ist, aber noch zu leben scheint. Er wird an Bord geholt und von Abdrushin auf der Krankenstube versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden auf die Nachricht des Arztes warten müssen, dass der Schiffsbrüchige wieder bei Bewusstsein ist, wendet sich Octavia wieder ihren Übungen zu und Henk, Augustus und Kenji begeben sich zum Training in den Frachtraum. Nach gut zwei Stunden ist das Ausdauertraining beendet und Henk und Kenji holen Octavia im Labor ab, um nach dem Geretteten zu schauen. Dieser ist inzwischen erwacht und betet völlig verängstigt auf Olborgisch, was jedoch keiner der Anwesenden spricht. So wird der Olborger Kaltfisch hinzugezogen, welcher den Betenden harsch unterbricht und in seiner Muttersprache anschnauzt. Er entlockt dem Geretteten, dass sein Schiff von einer Seeschlange versenkt und alle Überlebenden unter Wasser gezogen wurden. Nach kurzen Überlegungen, wie es jetzt weitergehen kann, teilt Kaltfisch mit den Helden in der Kapitänskajüte sein Wissen über Lyo. Nachdem Kenji und Octavia über [[Roana Dernheim|Roana]] den Namen von Helis Mutter (Annie Wever) erfahren haben, hält Augustus noch eine Einsatzbesprechung ab, in der er seinen Freunden nochmal seine Erfahrungen mit den [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und ihren umgewandelten Sklaven in der Höhle vor Perlheim zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 18: Zuiderstad===&lt;br /&gt;
'''27. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden lassen sich mit dem Rettungsboot nach [[Lyo]] rudern und haben ein ganz mieses Gefühl bei der Ankunft auf der Insel. In Zuiderstad machen sie unerwartete Entdeckungen und fühlen sich beobachtet. Die Helden müssen Sprachbarrieren überwinden und machen sich auf die Suche nach den Bewohnern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit Wigo gesprochen haben und es geklärt ist, dass er die Helden mit Heli auf die Insel begleiten wird, besteigen alle das Beiboot und werden von den [[Baiula_Spei#Matrosen:|Matrosen]] Klippstein, Grauwasser und Weihwind nach [[Lyo]] gerudert. Die Überfahrt dauert gute drei Stunden und der Regen und der starke Wellengang durchnässen die Helden bis auf die Knochen. Henk bemerkt, als sie an der Westseite der Insel angelangt sind, einen mannsgroßen Schatten, welcher unter dem Boot durchtaucht. Wachtürme sind anscheinend unbesetzt und die Helden rudern weiter bis in den Hafen von Zuiderstadt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuiderstad.png|300px|rahmenlos|rechts|Zuiderstadt auf der Insel Lyo]]&lt;br /&gt;
Die Insel ist wie ausgestorben und eine bedrückende, schwere Stille liegt über dem Land. Das Boot legt im Hafen neben dem Schiff „''Wol‘s Zegening''“ an und die Helden erkunden die Stadt, während die Matrosen mit Wigo und Heli sich im verlassenen Wachturm verstecken und auf die Rückkehr der Helden warten. Es gibt keine auf den ersten Blick offensichtlichen Kampfspuren, jedoch findet sich an einem Wachturm, dem Bürgermeisterhaus und der Wolskirchentür Spuren einer klebrigen, grünen Substanz, welche Augustus als den Klebeschleim der Wasserghule identifiziert, mit dem die Opfer fixiert werden. Im Gasthaus treiben die Helden in einem versteckten Kellerraum hochprozentigen Fusel namens „Kustmist“ auf und jeder nimmt mehrere Flaschen davon mit. Henk füttert auf der Straße einen streunenden Hund und in der Kirche machen die Helden eine grausige Entdeckung. Der Priester der Gemeinde wurde mit jenem Schleim an das Wolskreuz der Sakristei geklebt und ist dort erstickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden fühlen sich ständig beobachtet und dann werden drei Männer gesichtet, welche eine große Kiste ziehen. Als diese auf die Helden aufmerksam werden, stoßen sie gleichzeitig einen lauten Schrei aus, welcher sie klar als verwandelte Wasserghule erkennbar macht, und greifen an. Einer spuckt einen Pfropfen klebrigen Schleim auf Kenji und die beiden anderen rennen auf die Helden zu. Augustus streckt zwei Angreifer nieder, nachdem der eine mit Kenji gerungen hat, und Octavia feuert einen Feuerpfeil, welcher allerdings kaum Schaden verursachte, auf den Spucker, welcher auch von Henk angegriffen und beinahe enthauptet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf bemerken die Helden immer noch dieses Gefühl, beobachtet zu werden, und ein Einwohner wird in einem Haus gesichtet und von Henk überrascht und zur Rede gestellt. Es ist der Dorftrottel Tjark, welcher ihnen berichtet, dass er von den anderen Überlebenden nicht mitgenommen wurde, weil er die Fischteufel mit seinem lauten Klopfen zur Kirche gelockt haben soll, wo sich die übrigen Bewohner versteckten. Er erzählt, dass sich die Einwohner, die entkommen konnten, nach dem Überfall auf Kempers Hof zurückgezogen haben, ohne ihn mitzunehmen, und er malt den Helden eine Wegbeschreibung in den Staub der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über totenstille Felder und an leeren, verlassenen Häusern vorbei kommen die Helden schließlich mit Heli und Wigo im Schlepptau am Bauernhof an. Das Hauptgebäude ist verlassen, allerdings stehen im Stall relativ frisch gefütterte Kühe. Dann werden die Helden von einem Pfeilschuss überrascht, welcher aber sein Ziel verfehlte, und sie ziehen sich in die Scheune zurück. Dort werden sie von dem Bauern mit drei Knechten gestellt und Heli gibt sich zu erkennen. Aus Angst greift ein Knecht dennoch Augustus an, wird aber elegant von diesem zu Boden gedrückt, bis er jammerte, sie könnten keine Abgaben mehr an das Seevolk zahlen. Die Helden lösten das Missverständnis auf, für Piraten gehalten zu werden, und fragen nach Annie Wever, woraufhin sie zu einer weiteren, etwas abgelegenen Scheune geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überlebenden von Zuiderstad verstecken sich in der Scheune und der Bauer holt Annie und einen weiteren Mann heraus, welcher die barthaivische Gemeinsprache spricht und übersetzt. Die Helden erfahren, dass alles damit anfing, dass Heli die Teufel am Strand sichtete, was ihr aber niemand glaubte. Dann verschwand zunächst Helis Vater, danach fast alle weiteren Fischer. Den Piraten konnten die Abgaben nicht bezahlt werden und sie nahmen stattdessen die Kinder mit. Nachdem der Leuchtturm ausfiel, raubten seltsame Fischteufel nachts Menschen aus dem Ort und  die Bevölkerung beschloss, das letzte Schiff des Ortes mit der Bitte um Hilfe nach Rikstedt zu schicken. Der Wachtmeister ging zum Leuchtturm, kam aber nicht zurück. Nach weiteren Überfällen auf den Ort kam endlich ein Wolspriester aus Rikstedt mit Wachen an und ordnete an, dass sich die Menschen in der Wolskirche einschließen sollten. Anschließend suchte der Priester den Leuchtturm auf, kehrte aber auch nicht zurück. Dann lockte Tjark durch sein Klopfen die Fischteufel zur Kirche und viele wurden von ihnen entführt. Die Überlebenden flohen zu Kempers Hof, wo sie jetzt von den Helden gefunden wurden. Die Helden werden gebeten, beim Leuchtturm nach dem rechten zu sehen und den Leuchtturmwärter Göttrik zu retten, falls es noch nicht zu spät sei. Sie bekommen eine Wegbeschreibung und wollen sich noch vor der Dämmerung auf den Weg machen, während Wigo mit einer magischen Waffe bei den Menschen aus Zuiderstad bleibt und aufpasst.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 19: Die Grüne Festung===&lt;br /&gt;
'''27./28. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchen den Leuchtturm von [[Lyo]] und bekommen neue Erkenntnisse. Sie folgen den Hinweisen und finden einen Zugang zur „[[Die Grüne Festung|Grünen Festung]]“. Bei der Erkundung der alten Anlage geraten die Helden in schwere Bedrängnisse und ihre Aufgabe droht zu scheitern, wenn sie nicht alle Kräfte aktivieren können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem beschriebenen Weg durch die Dünen, vorbei an verlassenen Hütten, bis sie hinter einem Ruinenfeld am Strand den erloschenen Leuchtturm erblicken. An der Küste ist ein großes Schiff aufgelaufen, die &amp;quot;''Woltruida''&amp;quot; und Spuren von Flossen und Schuhen überqueren die Landzunge und verschwinden im Wasser an der Südküste. Ein Späher wird beobachtet, seine Spur kann aber in den Dünen nicht verfolgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingangstür des Leuchtturms ist eingeschlagen und in der Feuerkammer finden die Helden eine erschlagene Wache aus Rikstedt. Im Keller hat sich der Leuchtturmwärter eingeschlossen und Henk kann die Tür knacken, während Augustus und Kenji angreifende Fischmonster abwehren. Nachdem der Wärter mit einem Heiltrank versorgt ist, zeigt er den Helden den Ort im Watt, wo seiner Meinung nach alles anfing, als vor einiger Zeit einen halben Tag lang eine Wasserfontäne aus dem Boden emporschoss, genau bei den Ruinen des „Duivelscirkels“, welche bei Ebbe am Südstrand zu erreichen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen sich in der Dämmerung beim Einsetzen der Ebbe auf den Weg durchs Watt, wobei ihre Schritte beim Gehen seltsam gurgelnde Töne erzeugen und ein salzig-fischiger Geruch in der Luft liegt. Sie begegnen einem riesigen Wattwurm von bestimmt zwei Schritt Länge, welcher sich unter Henks Fuß aus dem Boden schraubt, um direkt daneben wieder in den Sand einzutauchen und beim Verschwinden einen halben Schritt hohen Sandhaufen zu hinterlassen. Die Ruinen können im Dunkeln als kantige Erhebungen ausgemacht werden und, nachdem ein reißender Priel überwunden ist, finden die Helden eine Art Steinkreis mit Blumenornamenten, in dessen Mitte eine geflutete Treppe ins Wasser hinabführt.&lt;br /&gt;
[[Datei:GF-turm.png|100px|rahmenlos|links|Der Duivelscirkel am Südstrand von Lyo]]&lt;br /&gt;
Octavia erkennt mit Astralsicht, dass das Wasser in der Treppe nur eine Ellen tief ist und nach unten von einer dünnen, grünen Schleimschicht begrenzt wird, welche von magischen Artefakten an den Wänden erzeugt wird, welche aus dem unbekannten Material  besteht, welches die Helden schon mehrfach gefunden und den Gesichtslosen zugeschrieben haben. Unter der Barriere, welche einfach, aber mit einem unangenehmen Gefühl durchdrungen werden kann, befindet sich atembare Luft, wenngleich etwas stickig und irgendwie dichter als gewohnt. Die Helden gehen die Treppe hinab in die Tiefe.&lt;br /&gt;
[[Datei:GF-oben.png|200px|miniatur|rechts|Eingang zur Grünen Festung]]&lt;br /&gt;
Die Größe der Anlage ist beeindruckend und Augustus vermutet, dass es sich um eine alte Festungsanlage handelt. Das Zusammenspiel von zwergischer und elbischer Architektur erinnert an die Heiligtümer im Norden und verweist zurück auf Uselias' Zeitalter als Entstehungszeit. An einigen Wänden wächst ein Belag, welcher grünlich schimmert und die Umgebung mit einem für die Augen unangenehmen „Licht“ schwach erleuchtet. Als die Helden bereits einige Räume durchsucht haben, werden sie durch Geschrei nach Hilfe überrascht. Sie beobachten, wie Tjark, ihr Informant aus der Stadt, mit vier Fischwesen rangelt, welche ihn überwältigen wollen. Die Helden eilen ihm zur Hilfe und töten die Angreifer. Während Tjark sich wieder auf den Heimweg macht, erkunden die Helden einen letzten Raum und entdecken über einer Treppe nach Unten ein großes Wandrelief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Relief ist leider an den Rändern beschädigt, aber es finden sich darauf ein Drache, ein Elb und ein Zwerg, welche gegen angreifende Dämonen kämpfen. Beim Anblick des Bildes überkommt die Helden eine kurze Vision Uselias', wo sie durch seine Augen die Szene des Reliefs sehen und erkennen, dass sie sich auf den Zinnen dieser Festung befinden und der Elb eine goldene Rüstung und eine Narbe auf der rechten Wange hat. Kenji erkennt ihn wieder als den Elb aus seinem Traum in Perlheim (vgl. [[Drachenträne#Kenjis Traum: Uselias und Vishmiel verbünden sich mit dem Elb|Kenjis Traum]]). Auf dem Relief gibt es Inschriften in drei Sprachen, welche übersetzt etwa „Die Verteidiger der grünen Festung“ bedeuten, wie die Namen „Greenhold“ (zwergisch) und „Caras-Calen“ (elbisch) vermuten lassen. Die Treppe unter dem Relief führt nach Norden in die Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schimmernden Wände erhellen etwas den Weg und bereits im ersten Raum findet Henk eine Geheimtür, hinter welcher eine Treppe abwärts führt. Dort warten allerdings bereits drei Fischmonster und während zwei auf die Helden stürzen, verschwindet der dritte hinter einer undurchsichtigen Barriere, welche auch nicht durchdrungen werden kann, selbst mit Feuer nicht. Stattdessen entlädt sie sich in elektrischen Blitzen. Die Helden müssen zwangsläufig einen anderen Weg finden und erkunden die weiteren Gänge.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung1.png|miniatur|Die Grüne Festung - der gemeinsame Weg]]&lt;br /&gt;
Sie folgen einen Gang, welcher nicht mit den Leuchtflechten bewachsen ist, und stoßen auf eine Tür, welche ein kompliziertes Schloss zwergischer Bauart aufweist. Henk kann es nur mit Octavias Hilfe knacken, da der Auslösemechanismus nur astral geschaut werden kann. Doch als die Tür geöffnet wird, schnellt hinter Octavia und Henk ein Fallgitter herunter und trennt die Helden von Augustus und Kenji. Die Tür führt in einen größeren Raum, in dem Kampfspuren an den Wänden zu finden sind, und Henk kann zwar einen Geheimgang entdecken, findet aber keinen Öffnungsmechanismus. Als sich die Geheimtür plötzlich von allein öffnet, tut sich ein dunkler Gang auf und es scheint etwas weggehuscht zu sein. Henk übergibt Kenji Adarians Lampe und einen Heiltrank und dann folgen die beiden dem Gang. Augustus und Kenji können nur zuschauen und nehmen dann einen leichten Schrei im Kopf war. Sie hören nur noch das Fallen von Henks Säbel und Octavias Stab, bevor sich die Geheimtür wieder schließt.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung2.png|miniatur|Henk und Octavias Weg zur Zuchtkammer mit anschließendem Kampf]]&lt;br /&gt;
Der Geheimgang endet in einer Kammer, in der bereits ein Gesichtsloser mit drei Sklaven auf die Helden wartet. Ein telepathischer Befehl raubt ihnen den Willen, Henk und Octavia ergeben sich ihrem Schicksal und folgen den Monstern tiefer in die Anlage. Sie durchqueren einen Raum, in dem Menschen, bei denen die Verwandlung in Fischmonster schon begonnen hat, apathische nebeneinander hocken. Anschließend kommen sie durch einen Raum, in dem lauter leere Luftkartuschen liegen, mit denen vermutlich das Wasser aus der Anlage geblasen wurde. Schließlich werden die beiden in einem Raum angeklebt, in welchem noch viele andere Menschen auf ihre Verwandlung warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Gefangenen kommen Henk und Octavia ins Gespräch und erfahren, dass sie die Mannschaft der „Woltruida“ sind und die Fischteufel immer wieder Gefangene abholen und nicht zurückbringen. Darauf kommen auch tatsächlich der Geschichtslose mit seinen Sklaven und holt die beiden ab, indem er sie wieder unter mentale Kontrolle setzt. &lt;br /&gt;
Die beiden werden durch eine weitere Barriere in das ehemalige Heiligtum der Anlage geführt, welches entweiht und mit einer Nythorath-Statue ausgestattet wurde. Henk wird auf den Altar gelegt und Octavia muss mit ansehen, wie sich Tentakeln aus einem neu angelegten Wasserbecken emporsteigen und sich eine auf Henks Gesicht hinabsenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade als die Situation aussichtslos erscheint, durchzuckt ein heller Blitz die Gedanken der beiden und Uselias befreit sie von der mentalen Kontrolle, so dass Henk den Tentakel herausziehen und Octavia mit Feuerbällen angreifen kann. Gegen erneute Übernahmeversuche scheinen sie nun gefeit zu sein. Mit einem lauten Schrei ruft ein Gesichtsloser weitere Wachen herbei und es entbrennt ein heftiger Kampf, in dem Octavia mit Feuerbällen die Gegner auf Distanz hält.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung3.png|miniatur|Der Weg von Augustus und Kenji durch die Grüne Festung, der orange Punkt ist der Wol-Priester]]&lt;br /&gt;
Augustus und Kenji entscheiden sich dazu, einen alternativen Weg zu suchen, mit dem sie die magische Barriere umgehen können. Sie müssen zwei Wasserghule überwinden, als sie am Haupteingang vorbeikommen, und anschließend erkunden sie die andere Seite der anscheinend symmetrisch aufgebauten Festung. Hier entdecken sie ähnliche verschlossene Räume wie zuvor, doch eine Tür steht einen Spalt auf.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Kraft kann die Tür geöffnet werden und im Raum dahinter ist ein Geheimgang geöffnet. Es befindet sich auch ein Wolpriester in dem Raum, welcher jedoch langsam flieht, während Augustus und Kenji den Geheimgang erkunden. Als dieser in einer Sackgasse mit vermutlich einer weiteren Geheimtür endet und sie erfolglos nach einem Öffner suchten, entschließen sie sich, den Priester zu fragen, wie er dahin gelang war. Sie finden ihn im Gang vor einer Zwischentür und stellen ihn zur Rede. Sein Name ist Jaap van Hoogstraten und er weigert sich, ihnen irgendwelche Informationen zu geben, da er überzeugt ist, dass bereits alle tot sind und niemand mehr gerettet werden kann. Er versucht die Helden davon zu überzeugen, mit ihm zu fliehen, und verweigert jegliche Mithilfe. Als er auch beleidigend und unhöflich wird, schleift Augustus ihn mit in den Geheimgang und auch Kenji setzt ihn unter Druck. Erst als Augustus den Inquisitor blutig schlägt, schreitet Kenji ein und bringt Augustus wieder zur Besinnung. Aus Dankbarkeit zeigt der Inquisitor den beiden den Geheimgang und Kenji trägt ihm auf, an Ort und Stelle auf ihre Rückkehr zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Augustus macht sich Kenji auf den Weg tiefer in die Anlage und gemeinsam überwinden sie vier Wasserghule, bevor sie den Raum mit den bereits verwandelten Menschen durchqueren, um zu ihren Freunden zu gelangen. Diese sind gerade in einem Kampf mit den Wasserghulen verwickelt. Augustus steigt sofort in den Kampf ein, während ein Gesichtsloser versucht, Kenji zu kontrollieren. Dieser kann die Übernahme jedoch mit Uselias' Hilfe abschütteln und schlägt mit seinem Stab der Kreatur auf den Schädel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji wird von Mindergeistern angegriffen, welche als Nebenwirkungen von Octavias Zaubern die Anwesenden attackieren. Sein linker Arm wird verbrannt und er erleidet höllische Schmerzen, die er lediglich mit einem Heiltrank dämpfen kann. Augustus hält problemlos die Angreifer in Schach, wird aber immer weiter bedrängt und unter Druck gesetzt. Henk beobachtet noch, wie sich die Gesichtslosen durch einen Geheimgang absetzen und fliehen, bevor die Wasserghule überwältigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Spealis&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung4.png|miniatur|Der Ort des Kampfes, an dem Kenji verletzt wurde, und der Fluchtweg hinaus]]&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf finden die wiedervereinten Helden einen [[Brief vom Bund des Xul]] und bemerken, nachdem sie über den Brief und die beiliegende Karte studiert haben, dass sie mit den Füssen bereits im Wasser stehen, welches weiter steigt. Die Helden beeilen sich, die Gefangenen zu befreien und suchen einen anderen Weg aus der Anlage heraus. Sie finden im hinteren Teil Treppenaufgänge, von denen einer noch intakt ist. Die lange Treppe führt an die Oberfläche und der Durchgang scheint gerade erst freigelegt worden zu sein. So entkommen sie mit den Überlebenden aus der Grünen Festung und erreichen erschöpft am frühen Morgen die Oberfläche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 20: Die Bitte der Mondgöttin===&lt;br /&gt;
'''28.- 30. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren mit den Überlebenden zurück und werden ins Gasthaus eingeladen. Sie erhalten im Traum von [[Uselias]] einen Auftrag und machen sich auf die Suche. Auf einem alten Kultplatz läuft den Helden ein Schauer über den Rücken und sie erfahren von der Bitte der [[Lysara|Mondgöttin]]. Früh am Morgen brechen sie wieder zur [[Baiula Spei]] auf und werden überrascht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
28. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind froh, es aus der Grünen Festung nach oben geschafft zu haben, bevor die Wassermassen die Anlage überflutet haben, und sind sehr geschwächt. Henk spürt stechende Schmerzen in der Magengegend, Octavia ist so erschöpft, dass sie sich sofort hinlegt, und Kenji hat noch starke Schmerzen in seinem verbrannten, linken Arm. Etliche Olborger würgen wie Henk immer wieder Tentakelreste aus und die Männer eines Schiffes aus Ankarz bedanken sich bei den Helden. Einige Olborger stellen fünf Piraten, welche sie als die Entführer ihrer Kinder identifizieren, und überwältigen sie. Die Helden machen sich mit einigen Überlebenden auf den Rückweg zu Kempers Scheune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ankommenden werden von den Frauen und Kindern freudig begrüßt und Wigo erzählt von einem Angriff der Fischteufel, welchen er mit der magischen Waffe abgewehrt hat. Den Säbel gibt Wigo Kenji zurück, den Langdolch von Henk darf er behalten.  Der Wirt lädt die Helden in sein Gasthaus „Zuider-Rust“ ein und mit einem Ochsengespann geht es in die Stadt. Kenjis Arm fühlt sich an, als ob er gar nicht mehr richtig zu ihm gehören würde, und seine Muskeln verkrampfen sich immer mehr vor Schmerzen. Zurück in Zuiderstad bekommen die Helden ihre Zimmer gezeigt und der Wirt will das Essen vorbereiten, während sie sich kurz ausruhen könnten. Ein Sturm zieht auf, welcher verhindert, dass sie sofort zur Baiula Spei übersetzen können. Die Helden legen sich erschöpft ins Bett und schlafen mit Regentropfen an den Fensterscheiben am frühen Nachmittag ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht träumen die Helden einen identischen Traum, in dem Uselias ihnen einen besonderen Ort auf der Insel zeigt und sie um Hilfe bittet (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Traumbotschaft und Bitte (28/29. Spealis 351 JF)|Uselias' Traumbotschaft]]). Die Helden sollen den Stein der Göttin finden und ihr Licht erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden durch ein Klopfen an der Tür geweckt werden, ist es zu ihrer Überraschung bereits wieder Mittagszeit ist und sie anscheinend durchgeschlafen haben. Ein Blick aus dem Fenster verrät, dass der Sturm noch im vollen Gange ist und die geschnappten Piraten am Galgen des Hafens im Wind tanzen. Die Helden tauschen sich kurz über ihren Traum aus und begeben sich dann in die Gaststube zum Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Einheimische applaudieren schüchtern und der Wirt hat ein Huhn gebraten und zusätzlich eingelegten Fisch und andere Zuiderstader Spezialitäten aufgetischt. Henk geht es schon wieder besser und er hat Hunger. Kenji geht es nicht viel besser und es fühlt sich für ihn an, als ob er einen dicken viel zu engen Lederhandschuh am linken Arm tragen, und ist gezwungen, als Linkshänder mit der rechten Hand zu essen. Während des Mahls tuschen sich die Helden über ihre Erlebnisse in der Grünen Festung aus, nachdem sie getrennt wurden. Dabei spricht Augustus auf Nachfrage von Henk den Inquisitor an, welcher ihnen den entscheidenden Geheimgang gezeigt hat. In dem Moment viel ihm und Kenji bitter wieder ein, dass sie den Inquisitor im Eifer des Gefechts in der Grünen Festung zurückgelassen hatten. Als der Wirt sie dann fragt, ob sie etwas über den Verbleib des Inquisitors wissen, welcher wohl der barmherzigste Mensch auf Erden sei und sich immer rührend um die Armen und Kranken kümmert, zieht sich Kenji auf sein Zimmer zurück. Henk und Augustus erzählen dem Wirt, dass der Inquisitor es leider nicht geschafft hat und in der Grünen Festung zu Tode gekommen ist. Dann fragen sie den Wirt, wo sie Schafsfett bekommen können, und ob er einen großen Felsen auf der Insel kennt. Er gibt ihnen Wegbeschreibungen zu einem Schafsbauern und zu dem Felsen, wobei er sie vor dem Stein warnt und behauptet, man würde bei Vollmond wahnsinnig in seiner Nähe. Octavia geht zu Kenji auf sein Zimmer und spricht mit ihm über seine Verletzung und ihre Schuld daran, während sich Augustus und Henk am Tisch unterhalten. In einer Stunde wollen sie dann aufbrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchnässt erreichen die Helden den Schafshof und werden freundlich begrüßt, nachdem sie erkannt wurden. Sie werden an das Feuer eingeladen und bekommen Schafsmilch zu trinken, welche Henk gut mundete und Kenji nur nippend über die Lippen kam. Die alte Frau ist sehr stolz auf die Milch und gießt immer wieder nach, sobald die Schale geleert ist, während ihr Mann das erbetene Schafsfett holt. Ein in Stoff gewickelter Klumpen von der Größe eines Kopfes bringt der Hirte mit, von den eigenen Schafen und das beste Fett auf Lyo, wie er immer wieder betont. Geld will er nicht, es ist für ihn ein Zeichen von Wols Gastfreundschaft, dass er es seinen Retter schenken darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen bei Regen und Wind weiter und suchen den Felsen auf dem höchsten Punkt der Insel in einem Kiefernwald. Als sie ihn gerade entdeckt haben, müssen sie sich gegen eine wilde Bache zur Wehr setzen, welche fast Octavia umgerannte, wenn Augustus sie nicht aus der Bahn gestoßen hätte.  Doch nachdem Octavia das Schwein mit Feuer vertrieben hat, können sie sich der Untersuchung des Steines widmen. Obwohl keine Zeichnung zu sehen ist, kann Octavia ganz schwach eine Magie ausmachen, welche von einer halbmondförmigen Stelle ausgeht. Kenji spürt deutlich, dass es sich bei dem gesuchten, alten Kultplatz um einen Ort der [[Lysara]] handelt. Er möchte den Platz neu weihen und schlägt vor, dafür ein Silberopfer zu erbringen und vielleicht etwas zu räuchern, um eine Lysara heilige Atmosphäre zu schaffen, während er ihre Hymne singt, zu der er alle einlädt, miteinzustimmen. Octavia findet in der Nähe noch ein paar Beeren, welche Rauschzustände auslösen können, und Henk steuert etwas starken Tobak bei. Während Octavia die Räucherung überwacht, trägt Kenji die Hymne vor. Nach sechsmaliger Wiederholung stellt sich die erwünschte Wirkung ein und der Platz wird von Lysaras Präsenz erfüllt. Kenji ist zu Tränen gerührt und auch die anderen spüren deutlich die Anwesenheit der Göttin. Die Helden bekommen [[Lysara|Lysaras]] Segen (+1 Intuition für einen Monat).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk holt die Drachenträne hervor und Kenji und Octavia greifen intuitiv danach. Als alle drei gleichzeitig die Drachenträne berühren, verlieren sie das Bewusstsein und erhalten eine Vision von Uselias, in der er ihnen seinen Besuch beim goldenen König Sereg zeigt und sie erleben diesen zutiefst betrübt, trotz der Anwesenheit der Göttin [[Lysara]]. Anschließend erleben sie das Gespräch von Uselias und Lysara, in dem die Göttin den Drachen bat, seine Reise in den Norden zu verschieben und noch etwas bei seinem Freund zu verweilen, denn aus seinem Leid werde schreckliches erwachsen, und es wäre gut, wenn Uselias für den goldenen König da sein kann (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Erinnerungs-Vision auf Lyo (29. Spealis 351 JF)|Uselias' Erinnerungs-Vision]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Spealis&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Wigo.png|120px|thumb|[[Wigo]] mit seinem Löffel am Oberarm.]]&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder aufwachen, ist es bereits mitten in der Nacht und sie liegen zugedeckt neben einem Lagerfeuer, welches Augustus entzündet hat. Der Sturm hat sich gelegt und der Vollmond strahlt über ihnen in der sternklaren Nacht. Auf dem Rückweg nach Zuiderstad erscheint den Helden auf einer Kuhweide ein weißer Stier, dessen Hörner einmal kurz im Mondlicht wie eine silbrige Mondsichel aufleuchteten, bevor er in der Herde verschwand. Alle hatten das Gefühl, als sei dies ein kurzer Gruß der Mondgöttin gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Sonnenaufgang kommen die Helden in der Stadt an, wo ihre Ruderer schon auf sie warten. [[Wigo]] verabschiedet sich rührend von Heli und gibt ihr seinen vermutlich ersten Kuss. Wigo schenkt ihr den Löffel aus seiner alten Heimat als Zeichen, dass er Zuiderstad zu seiner neuen machen möchte, und Heli schenkt ihm etwas persönliches. Bevor das Boot der Helden ablegen kann, kommen Helis Eltern mit den restlichen Inselbewohnern zum Hafen, um ihnen noch einige Geschenke mitzugeben und ihnen zum Abschied ein Dankeslied mit herzerwärmender Melodie zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweistündige Überfahrt zur [[Baiula Spei]] verläuft glatt und alle freuen sich, zum Mittag ihr altes Schiff wiederzusehen. Umso überraschte sind sie, als die Baiula Spei ein Loch in der Seite und der Reling aufweist, an dem der Zimmermann schon fleißig arbeitet. An Deck erfahren die Helden dann vom Admiral, dass das Schiff von einer Seeschlange angegriffen und versenkt worden wäre, wenn [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und [[Ekky die Walfaust|Ekky]] das Monster nicht aufgehalten hätten. Es wurde dann mit einem Schuss von elementarem Feuer getötet und ist im Meer versunken. Bevor die Helden von ihrem Abenteuer berichten, wollen sie sich kurz frischmachen und suchen die Kajüten auf. Nur Kenji begibt sich zum Arzt Abdrushin und zeigt ihm seine Verletzung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 21: Wahre Albträume - Teil 1===&lt;br /&gt;
'''30. Spealis - 1. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nehmen ihre Aufgaben an Bord wieder auf und  Kenji erfährt in der Kapelle von einem Geheimnis. Beim Training kommt es zu Unstimmigkeiten und ein Matrose erhebt schwere Anschuldigungen gegen [[Augustus Octavius|Augustus]]. Am Morgen wird ein grausiger Fund gemacht und die Helden beginnen mit einer Untersuchung, bei der sie auf mehrere Spuren stoßen und mit einem schrecklichen Verdacht konfrontiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
30. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin versorgt Kenjis Verletzung mit Salbe und verbindet seinen Arm. Anschließend treffen sich die Helden beim Mittagessen mit dem Admiral und erfahren, dass die Baiula Spei voraussichtlich zwei bis drei Tage vor Anker liegen wird, um die doch erheblicheren Beschädigungen zu reparieren. Die Helden berichten dem Admiral und seinen Offizieren von ihren Erlebnissen auf Lyo und Henk und Augustus werden von Leutnant Ibendorn gebeten, das Training mit der Mannschaft fortzusetzen. Obermatrose Kerling kann nicht teilnehmen, weil er sich noch vom durch Augustus zugefügten Rippenbruch erholt, und Augustus beschließt, diesen zunächst aufzusuchen, während Henk mit dem Training beginnen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia zu Iustus ins Labor geht und Kenji die Kapelle aufsucht, bittet Wigo Henk an Deck um einen Rat, wie er sich wieder mehr auf die Aufgaben konzentrieren kann, wo er momentan an nichts anderes als Helis Kuss denken muss. Henk rät zu körperlichen Aktivitäten und lädt ihn zum Kampftraining ein, während Kenji von Obermatrose Malzan Starkentrutz in ein Familiengeheimnis eingeweiht wird und ihm einen Rat erteilen muss, wie dieser sich in seiner Lage verhalten soll. Octavia muss sich von Iustus seinen Kommentar zu den Geschehnissen auf Lyo anhören und den Rest des Tages mit Zauberübungen verbringen. Sie erfährt, dass Iustus einen Schild vorbereitet, welcher das ganze Schiff kurzzeitig umschließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erlebt beim Training, dass Augustus erst wieder mit den Männern warm werden muss, nachdem er beim letzten Training so die Kontrolle verlor. Doch er bemüht sich aufrichtig und erst am Ende des Trainings kommt es zu einem Ausbruch von Obermatrose Godehard Malter, welcher sich weigert, mit Augustus zu arbeiten. Die Situation eskaliert und Malter warf Augustus vor, Barthaver als zweitklassigen Abschaum zu betrachten, weshalb er sich bei ihm auch so gehen ließ, als er ihm das Gesicht blutig geschlagen und für immer entstellt hat. Außerdem wirft Malter Augustus vor, als [[Principus Mortis]] für das [[Massaker von Loderis]] verantwortlich zu sein. Henk geht vermittelnd dazwischen und erreicht, dass Malter sich etwas beruhigt. Letztendlich besteht Augustus darauf, die Sache in einem Vier-Augen-Gespräch zu klären und zieht sich mit Malter in den hinteren Teil des Frachtraumes zurück. Am Ende des Trainings setzt Augustus die mittlerweile ruhig und gelassen wirkende Unterhaltung fort, während Henk zum Abendessen geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abendessen hat [[Roana Dernheim|Roana]] aus den zuiderstader Vorräten das eingelegte Kraut und das frische Schafsfleisch zubereitet und die Helden genießen das Mahl. Augustus kommt erst verspätet hinzu, als die anderen fast schon fertig sind. Nach dem Essen berichtet Ekky den Helden, dass er heute eine Gellmöwe beobachtet hat, welche suchen beim Schiff hin und her flog und dann von einem Fenster des Kanonendecks ein Bündel abholte und in südöstlicher Richtung verschwand. Augustus fragt Henk, ob dieser seinen Dolchriemen gesehen hat, den er seit dem Training vermisst. Kenji sucht erneut Abdrushin auf und erhält einen neuen Verband. Anschließend unterhält er sich noch privat mit Augustus, bevor Kenji zur Nachtwache mit Octavia aufbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia erblicken bei Vollmond während ihrer Wache wieder den Delphin im Wasser, welcher die Baiula Spei schon seit einiger Zeit zu folgen scheint. Beim Anblick der nächtlichen See denken sie an das einstige wunderschöne Tal mit den goldenen Bäumen und an Lysara und Sereg. Auf dem Kanonendeck bemerkt Octavia mit Astralsicht eine Person im Dunkeln, welche nahe dem Fenster am Boden hockt und dann schnell auf das untere Mannschaftsdeck verschwindet, als die beiden Helden sich nähern. Am Fenster findet sich ein verschnürtes Bündel, in dem sich Haarknäule verschiedener Farben, Fingernägel und ein Zahn befinden. Mit der Entdeckung gehen die beiden sofort zu Henk und anschließend zu Iustus und besprechen die Bedeutung des Fundes in Bezug auf die Möglichkeit schwarzmagischer Einwirkung auf die Mannschaft. Octavia und Kenji gehen zu Bett, während Henk die nächste Wache übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird während seiner Wache von Maat Sturmfels mitgeteilt, dass Obermatrose Malter nicht in seiner Koje ist und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Er sei auch auf dem ganzen Schiff nicht aufzufinden. Der Maat berichtet außerdem davon, dass Malter anscheinend zurzeit ein kleines Alkoholproblem habe und sich vor Kurzem die sonst sehr gute Beziehung zu seinem Cousin Starkentrutz verschlechtert habe. Dieser habe wohl etwas erfahren, was nie ans Tageslicht hätte kommen sollen. Der Maat bittet Henk, ebenfalls nach Malter Ausschau halten, aber dieser fand bei seiner Suche auf dem ganzen Schiff ebenfalls keine Spur, bevor er Iustus und Augustus zur Wachablösung im Labor aufsucht und ein Gespräch der beiden mitbekommt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Morgen ist sonnig und klar und beim Frühstück teilt der Admiral mit, dass Obermatrose Malter vermisst wird und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Ferolax berichtet davon, dass bald der erste Test von Iustus neuem Schutzschild stattfinden wird, welcher aber leider noch nicht gegen Beeinflussungszauber wirke. Bevor die Helden ihrem Tagwerk nachgehen können, bittet sie ein kalkweißer Maat Koyner mit zittriger Stimme, ihm in den Frachtraum zu folgen. Dort konfrontiert sie der Admiral mit dem Fund des Schiffsjungen: einer in eine Kiste gequetschten Leiche, welcher die Arme auf den Rücken gebunden und die Finger, unter deren Nägeln Eisennägel geschoben sind, sind mehrfach gebrochen. Die Leiche ist geknebelt und im Genitalbereich übelst verstümmelt. Es handelt sich um den Vermissten Godehard Malter. Die Helden beschließen, der Mannschaft den Mord mitzuteilen, die grausamen Details aber zu verschweigen. &lt;br /&gt;
[[Datei:BS-Frachtraum.png|400px|miniatur|Fundort der Leiche im Bug des Frachtraumes und der Tatort mit astraler Verunreinigung im kleinen Lagerraum im Heck der [[Baiula Spei]].]]&lt;br /&gt;
Da sich die Helden an die Familienstreitigkeiten zwischen dem Opfer und seinem Cousin Starkentrutz erinnern, bitten sie den Admiral, letzteren zunächst in einer Zelle festzusetzen, bis sie ihn befragen können. Dann beziehen die Helden auf Anraten des Admirals Iustus in die Untersuchung mit ein und holen auch Augustus dazu. Als sie diesen auf seinem Zimmer abholen, lässt er gerade ein kleines Buch in der Schreibtischschublade verschwinden, in das er zuvor etwas eingetragen hat. Gemeinsam untersuchen sie den Fundort und es stellt sich dabei heraus, dass das Opfer an einem anderen Ort ermordet wurde. Octavia und Iustus machen sich auf die Suche nach geringen abyssischen Spuren, welche am Ort des Geschehens zu finden sein müssten. Es stellt sich heraus, dass die Tür zum kleinen Lagerraum nicht wie gewohnt verschlossen ist, und Octavia untersucht schließlich eine kleine schwarze Verfärbung des Astralraumes, woraufhin sie bewusstlos zu Boden stürzt und von Kenji gefangen wird. Es stellt sich heraus, dass Octavia von einem [[Spukgestalten|astralen Schemen]] angegriffen wurde und dadurch den Hergang der Tat in einer Vision erlebt hat, wovon sie den Helden berichtet. Über ihre Vision erfahren die Helden, dass der Täter sein Folterwerkzeug achtlos in eine Ecke warf, wo sie dann Augustus‘ vermissten Dolchriemen finden, den dieser sofort identifiziert. Nachdenklich zieht Augustus sich dann auf sein Zimmer zurück, während die Helden den Obermatrosen Starkentrutz befragen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden auf dem Weg zu den Zellen die Quartiere durchqueren, ist die Mannschaft fix und fertig, nachdem sie von dem Mord erfahren haben, und es macht sie wütend, dass Malter einem so hinterhältigen, feigen Anschlag zum Opfer gefallen ist. Es wird ein Täter gesucht und sich daran erinnert, dass Augustus der letzte war, der Malter lebend gesehen hat. Daraufhin gibt Kenji ihnen zu verstehen, dass, wer an Augustus Unschuld zweifle, auch gleich den Mystiker selbst beschuldigen könne.  Dann gehen die Helden weiter zu den Zellen und befragen Obermatrose Starkentrutz. Dieser wartet in einer Zelle und ist sehr traurig über den Tod seines Vetters. Doch der Obermatrose hat ein Alibi, da er nach dem Training mit seinen Kameraden essen gegangen ist und sich danach hingelegt hat. Er hat sogar dem Maat gemeldet, dass Malter nicht in der Koje gewesen ist, was zu der Suchaktion auf dem Schiff geführt hat. So beschließen die Helden, die Untersuchungsergebnisse von Abdrushin einzuholen, welcher die Leiche nach dem Fund untersucht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin fasst die Verletzungen zusammen: alle Finger der auf den Rücken gebundenen Hände sind gebrochen und unter acht Nägel sind Eisennägel geschoben. Sein Rücken weist Spuren starker Gewalteinwirkung auf und einige Rippen sind gebrochen. Auf der Haut lassen sich Abdrücke des Folterwerkzeuges entdecken, welche zur Schnalle von Augustus Dolchriemen passen. Tödlich war allerdings die dritte Verletzung im Genitalbereich, denn sein Geschlechtsteil wurde mit zwei einzelnen Schnitten gespalten, so dass der Schnitt bis auf den Beckenknochen ging. Des Weiteren scheint Malter vor seinem Tod Alkohol getrunken haben, wie sein Mageninhalt verrät. Um den Toten noch aufzubahren und einen Abschied zu ermöglichen, bittet Abdrushin darum, ihn in der Kapelle aufbahren zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen nun der Spur des Schlüssels, mit dem der kleine Lagerraum aufgesperrt werden kann, und erkundigen sich beim diensthabenden Maat. Dieser erzählt, dass sich der Schlüssel im Schlüsselschrank des Waffenraumes befindet, in dem zurzeit der Matrose Turmen Strafdienst machen muss, weil er schon mehrmals in seinem Dienst eingeschlafen ist. Diesen treffen die Helden im Waffenraum bei Polieren der Schwerter an und er zeigt ihnen den Schlüssel, der an seinem Platz im Schrank hängt, und erklärt, dass nur der Admiral und Oberleutnant Windisch einen Schlüssel für den Waffenraum haben. Auf sein Schlafwandeln angesprochen gesteht Turmen, dass er schon immer Schlafprobleme gehabt hätte und er es sogar schon erfolglos mit einem Schlafmittel von Abdrushin probiert hätte. Dennoch sei er morgens oft wie gerädert und den ganzen Tag hundemüde, was ihm sichtlich unangenehm ist. Octavia kann mit Astralsicht nichts Besonderes an ihm feststellen und Turmen erklärt, dass er mit Malter seit langer Zeit befreundet ist und dass Starkentrutz seit dessen Verschwinden am Boden zerstört sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss des Gespräches werden die Helden zum Admiral in die Offiziersmesse gebeten und dieser offenbart ihnen im Beisein seiner beiden Oberleutnante, dass die Mannschaft davon ausgeht, dass Augustus erneut die Kontrolle verloren und Malter getötet habe. Außerdem will er von den Helden wissen, was an den Gerüchten dran ist, dass Augustus Principus Mortis sei. Henk behauptet, das [[Principus Mortis]] bei Varna gefallen sei und Octavia bestätigt, dass Principus Mortis nicht mehr existiere. Kenji schweigt dazu und der Admiral ist froh, denn er kann sich auch nicht vorstellen, dass die [[Schutzgötter]] einen sadistischen Kriegsverbrecher mit auf die Reise schicken, um Eboria zu retten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 22: Wahre Albträume - Teil 2===&lt;br /&gt;
'''1./2. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erfahren einige Details einer alten Geschichte und der aufgekommene Verdacht verdichtet sich. Die Stimmung der Mannschaft spitzt sich immer mehr zu und [[Augustus Octavius|Augustus]] zieht daraus die Konsequenzen. [[Iustus Trebatius|Iustus]] testet sein neustes Experiment und macht dabei eine seltsame Entdeckung. Die Helden heften sich auf die Spur des Mörders und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt um das Leben eines Freundes.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Admiral Wellenbrecher bittet die Helden, sich von ihm die ganze Geschichte von Principus Mortis berichten zu lassen, damit sie verstehen, warum die Männer so aufgebracht sind und was sie Augustus vorwerfen. Dann enthüllt er ihnen das volle Ausmaß der Gräueltaten in Loderis, welche unzählige zivile Opfer forderten und den loderiser Adel fast auslöschten. Im Anschluss bat Iustus die Helden in das Magierlabor und eröffnete ihnen, dass er nicht nur um die Diskussion um Principus Mortis an Bord wisse, sondern auch im Laufe der gemeinsamen Dienstzeit zwei vollkommen unterschiedliche Gesichter bei Augustus kennengelernt hat – einerseits den loyalen, ehrlichen Mann, dem er sein Leben zu verdanken hat, und andererseits den wegen verfehlter und übertriebener Gewaltanwendung zu disziplinarischen Strafen verurteilten Kämpfer. Iustus ist sich momentan unsicher, was Augustus Schuld oder Unschuld im jetzigen Fall angeht. Sollte er für diese Tat verantwortlich sein, so schließt Iustus mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Außenmanipulation aus, da er trotz genauer Untersuchung keinerlei magische Spuren an Augustus gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stellen fest, dass Augustus nicht auf seinem Zimmer ist, und während die anderen Wache stehen, durchsucht Henk Augustus Zimmer und findet im Schreibtisch eingeschlossen ein Buch, welches sich als Sammlung von Principus Mortis‘ grauenhaften Taten herausstellt, die sich mit den Beschreibungen des Admirals decken und von Augustus in letzter Zeit niedergeschrieben worden sind. Gemeinsam ziehen sich die Helden in Octavias Zimmer zurück, um über den Fund zu sprechen. Im Anschluss suchen sie Augustus und treffen Leutnant Ibendorn, welcher ihnen mitteilt, dass sich die Lage wegen des Mordes an Malter immer weiter zuspitzt und Augustus inzwischen von einigen Männern beschimpft und der Tat beschuldigt worden ist. Nur wegen der gemeinsamen Fahrt sei er noch nicht aufgeknüpft und gelyncht worden, doch als Ibendorn mit ihm sprechen wollte, ging er nur wortlos fort und zog sich in die Kapelle zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden Augustus vollkommen ausdruckslos und wie versteinert auf einer Bank neben dem Leichnam sitzend, dem toten Malter direkt ins Gesicht starrend. Er beachtet die Helden nicht und reagiert erst, als er angesprochen wird. Er leugnet oder beschönigt seine Taten nicht, bringt keine Erklärungen oder Rechtfertigungen vor und reagiert gereizt, als Octavia Verständnis für seine Taten zeigt. Henk konfrontiert Augustus mit seiner ganzen Wut und offenbart ihm, dass er ihn für seine Taten hasst und verabscheut. Henk betont aber auch, dass er für den aktuellen Mord Augustus keine Verantwortung gibt, denn die Schwarzmagier haben ihre Finger mit im Spiel. Dann verlässt Henk die Kapelle, während Octavia und Kenji zurückbleiben. Augustus betrachtet es fast schon als Hohn, dass sein Leben erst vom Kaiser und dann von Uselias' Vision gerettet wurde, obwohl er es gar nicht verdient hätte. Von der Niederschrift seiner Taten erhoffte Augustus sich das Enden seiner Albträume, in denen er jede Nacht wieder die Geschehnisse durchlebt und manchmal schon nicht mehr weiß, in welcher Zeit er sich gerade befindet. Er bittet die beiden darum, in einer Zelle des Schiffs verwahrt zu werden, um die Mannschaft vor sich zu schützen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht währenddessen mit dem Schiffsarzt Abdrushin und konfrontiert ihn damit, dass er ihn auch schon verdächtigt hat, da er Kontakt zu jeder beteiligten Person hatte. Anschließend unterstützt Henk den Admiral bei seiner Ansprache, in der er der Mannschaft eröffnet, dass Principus Mortis tot und nicht mit Augustus identisch sei. Henk bestätigt es und wies die Männer mit bloßem Oberkörper darauf hin, dass er als ehemaliger Sklave, welcher noch die Spuren seiner Misshandlung auf dem Rücken trägt, bestimmt nicht mit einem thyrnischen Kriegsverbrecher reisen würde. Die aufgebrachte Mannschaft lässt sich etwas beruhigen, gibt Augustus aber weiterhin die Schuld an Malters Tod. Die Männer werfen ihm das auch direkt vor, als Octavia und Kenji den Beschuldigten über das Deck führen, um ihn in die Zelle zu bringen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung beim Abendessen ist bedrückt und die Helden diskutieren untereinander die Schuldfrage. Ferolax erzählt, dass Iustus in dieser Nacht die ersten Tests für das Schild durchführen wird. Henk sucht Kaltfisch auf und bittet ihn, den Klabatterwicht zu fragen, ob er den Mord beobachtet habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia entdecken bei ihrer Wache, dass die Mannschaft noch wach ist und miteinander diskutieren. Als die Helden vom diensthabenden Maat Sturmfels entdeckt werden, schickt dieser die Männer in die Kojen und entschuldigt sich bei den Helden. Augustus sitzt schlaflos in seiner Zelle und Kenji erzählt ihm, was er aus Hellas Leben gelernt hat, welche in einer ähnlichen Situation wie er war, und er rät Augustus, jetzt nicht aufzugeben, sondern seine verbliebene Zeit sinnvoll zu füllen. Kenji hielt ihm auch deutlich vor Augen, dass die Schwarzmagier hier ihre Finger mit im Spiel haben. Ansonsten ereignet sich nichts Besonderes in ihrer Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Wachwechsel geht Octavia direkt auf ihr Zimmer, während Kenji sich noch mit Henk über dessen Umgang mit Augustus unterhält. Abschließend übergibt Henk einen kurzen Brief für Octavia an Kenji, welchen dieser im Anschluss an die noch wache in ihrer Koje übergibt. Auf seiner Wache erlebt Henk die ersten Testungen des magischen Schildes, welche Iustus in der Nacht durchführt, und wird im Anschluss von Ferolax gebeten, seine Freunde zu wecken und schnell zu Iustus ins Labor zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus schildert den Helden eine merkwürdige Beobachtung, welche er während des Schildversuchs gemacht hat. Er hat eine magische Einwirkung entdeckt, welche den Schild passiert, doch es ist unmöglich zu sagen, ob der Zauber von außen oder vom Schiff gewirkt wird. Da der Zauber nicht permanent wirkt, will Iustus die Matrix überwachen und den Helden bescheid geben, wenn der Einfluss wieder aktiv ist. Sie sollen dann auf dem Schiff nach Spuren des Zaubers suchen. Octavia und Henk begeben sich zu Augustus, während Kenji bei Iustus wartet, um schnell Bescheid sagen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Magus dann wieder eine Schwankung feststellt, informiert Kenji sofort die anderen und Octavia stellt fest, dass Augustus nicht mit einem Zauber belegt ist. Stattdessen nimmt sie mit Astralsicht auf dem Mannschaftsdeck eine Bewegung wahr und auch Henk bemerkt jemanden in der Dunkelheit. Beim Näherkommen entdeckt Octavia, dass zu der Person ein astraler Faden führt, sie also mit einem Zauber belegt ist. Der Verdächtige verschwindet schnell auf das Kanonendeck und Henk beeilt sich hinterherzukommen. Er verliert die Person aber kurzzeitig aus den Augen und kontrolliert sicherheitshalber die nahegelegene Munitionskammer. Währenddessen kommen auch Octavia und Kenji auf dem Deck an, können den Verdächtigen aber nirgends entdecken. Die Helden setzen ihre Suche auf dem Hauptdeck fort und befürchten schon eine Sabotage des Tauchbootes. Doch dort ist keine Spur zu finden und ein Schrei lenkt die Aufmerksamkeit auf das Außendeck am Heck. Direkt an der Treppe finden sie den Matrosen Finstertann, welcher mit einem Stich in die Bauchgegend niedergestochen wurde. Der Angreifer ist verschwunden, jedoch bemerkt Henk ein leichtes Schaukeln des Beibootes. Henk eilt dorthin und entdeckt den Täter, wie er am Heckspiegel des Schiffes hinabklettert in Richtung des Magierlabors. Henk klettert sofort hinterher, Octavia nimmt die Treppen, um zum Labor zu gelangen. Kenji kümmert sich um den Verletzten und ruft laut um Hilfe. Oberleutnant von Lachs kommt und bringt Finstertann zum Arzt, damit der Mystiker dann auch zum Labor eilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen das Labor gerade noch rechtzeitig und können Iustus rechtzeitig warnen. Der Angreifer wird niedergerungen und Iustus zieht sich durch einen Stich eine tiefe Fleischwunde an der Schulter zu. Der Überwältigte wird als der Matrose Turmen identifiziert, und, da er offensichtlich unter einem Zauber steht, in die Mitte des Schutzfeldes gelegt. Er beginnt laut zu lachen, während Iustus den Zauber analysiert, damit er ihn brechen kann. Dann verhöhnt Turmen die Helden, wie lange sie gebraucht hätten, ihm auf die Spur zu kommen. Er beschimpft sie als Wichtigtuer und Stümper, als feige Zauberin, naiven Dieb und liebeskranken Mystiker, denen aufgrund ihrer Unfähigkeit wahrlich die Götter und ihr Taschendrache zur Hilfe eilen müssen, ohne die sie längst wie ihr dümmlicher Krieger ihre Opfer geworden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hält Turmen plötzlich die Luft an und atmet auch nicht weiter, als er bewusstlos zu Boden fällt. Iustus unterbricht den Zauber auf Turmen und weist die Helden an, diesem die Hose auszuziehen und zwischen seinen Beinen nachzusehen. Beim Entkleiden fällt ein blutiges Päckchen Nägel aus der Hose heraus und beweist Turmens Täterschaft beim Mord an Malter. Zwischen den Beinen finden die Helden ein seltsames, eintätowiertes Zeichen, welches Henk herausschneidet und Iustus übergibt. Dieser kann nur auch seinen Unterbrechungszauber beenden und begibt sich zu Abdrushin, damit er ihm das Messer aus der Schulter entfernen kann. Kenji sucht sofort Augustus auf, um ihm die Neuigkeiten zu überbringen, und stößt dabei auf Plankenjockel, welchem er ebenfalls alles erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk  und Octavia warten im Labor bei Turmen, bis dieser erwacht, und befragen ihn wegen der Tätowierung. Er erinnert sich an seinen letzten Abend vor der Abreise, an dem er das Gasthaus „Zur grünen Rast“ aufgesucht und eine heiße Nacht mit einer exotischen Magd von einem Volk der Ishturi verbracht hat. Am nächsten Morgen hatte er ein leichtes Brennen im Schritt gefühlt, sich aber nichts dabei gedacht, als es am folgenden Tag wieder abgeklungen war. Turmen ist am Boden zerstört, als er seine Täterschaft beim Mord an Malter realisiert, und bleibt zunächst noch im Labor. Henk und Octavia suchen Kenji bei Augustus auf und werden mit Plankenjockel konfrontiert, welcher die Bambusen geweckt und die Informationen von Kenji anscheinend komplett falsch verstanden hat. Octavia spricht mit Augustus und er gesteht ihr, dass er den Helden vor Scham kaum noch in die Augen blicken kann und es ihm sehr leidtut, was er Octavia damit angetan hat. Sie überzeugt ihn aber davon, dass er bei der Ansprache des Admirals, bei der er der Mannschaft den Täter bekanntgeben wird, neben den Helden steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Admiral hält nach Sonnenaufgang seine Ansprache und erklärt der Mannschaft, dass Augustus nicht der Mörder von Malter ist, sondern Matrose Turmen unter der Kontrolle der Schwarzmagier die Tat vollbracht hat. Dadurch fällt auch der Verdacht der Mannschaft, dass Augustus Principus Mortis gewesen ist. Admiral Wellenbrecher bittet auch Adpet Kenji noch um ein paar Worte, welcher der Mannschaft noch einmal die Verwicklung der Schwarzmagier in den Fall erläutert. Abschließend wird verkündet, dass Malters Seebestattung vor dem Mittag stattfinden soll. Nach den Ansprachen entschuldigt sich Obermatrose Grauwasser bei Augustus wegen seines Verdachts, was diesem sichtlich unangenehm ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss wird gefrühstückt, wobei Augustus sein Essen mit auf seine Kajüte nimmt. Beim Essen beschließen die Helden, dass die gesamte Mannschaft nach Zeichen der Schwarzmagier untersucht werden soll, wie es bei Turmen zwischen den Beiden gefunden wurde. Octavia und Roana überprüfen sich gegenseitig, während die Männer nacheinander bei Abdrushin antreten und sich untersuchen lassen. Henk und Kenji machen den Anfang. Nach der Untersuchung spricht der Admiral einige Worte zum Abschied von Malter und Kenji spricht die Worte des [[Letor|Letors]]- Segens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag nimmt die [[Baiula Spei]] wieder Fahrt auf und die Helden erfahren, dass sie am Abend vor den gefährlichen Nixenbänken ankern werden, bevor sie am nächsten Tag die Insel Soltrum erreichen werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 23: Die Nixenbank===&lt;br /&gt;
'''2./3. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus teilt den Helden seine Untersuchungsergebnisse mit und stellt eine nützliche Anwendung  in Aussicht. Kenji spricht mit [[Abdrushin]] und dieser erzählt ihm von sich und den Dingir. Octavia setzt ihr Übungen fort und wird von Kenji zu einem Gespräch mit dem Arzt eingeladen. Augustus bittet die Helden um ein Gespräch und in der Nachtwache werden vor der Nixenbank ungewöhnliche Beobachtungen gemacht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bittet die Helden zu sich ins Magierlabor und teilt ihnen eine Entdeckung mit. Das Zeichen, welches Turmen entfernt wurde, ist eine persönliche Signatur des Zaubernden, und es ist Iustus mit dem Zeichen vielleicht bald möglich, damit den Aufenthaltsort seines Besitzers ausfindig zu machen.  Anschließend teilt er ihnen mit, dass Augustus noch etwas Zeit für sich braucht und Iustus bittet die Helden, gut auf ihn aufzupassen, da Augustus mit seiner Vergangenheit noch nicht abgeschlossen hat und unter großer emotionaler Instabilität leidet. Außerdem erinnert Iustus Octavia daran, wie wichtig ihre Übungen mit dem Stab sind, wenn sie die Durchschlagskraft ihrer Zauber verbessen will, worauf diese den restlichen Tag im Labor verbringt und ihre Zauber nicht ganz ohne Zwischenfälle trainierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht zum Wechseln seines Verbandes den Schiffsarzt auf und spricht mit ihm über dessen Verbindung zu den Dingir. Kenji erfährt, dass Abdrushin von einem Dingir abstammt und bereits in seiner Jugend mit seiner Dingir tanzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baiula Spei geht zum Abend in ausreichendem Abstand zur Nixenbank vor Anker und die Helden treffen sich beim Abendessen. Augustus nimmt ebenfalls teil, ist allerdings sehr still und bittet die Helden nach dem Essen zu einem privaten Gespräch in seine Kajüte. Kenji schlägt Octavia noch vor, mit ihm zu Abdrushin zu gehen und mit diesem über ihre Magie zu sprechen, denn er machte so seltsame Andeutungen über Octavia und die Herkunft ihrer Magie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus entschuldigt sich bei den Helden, dass er sich gehen ließ und von seinen Schuldgefühlen überrannt wurde. Er  lässt sie wissen, dass  er sich noch mehr zusammenreißen will und sie sich nun wieder auf ihn verlassen könnten, wenn sie ihn überhaupt noch mitnehmen wollen. Alle versichern ihm, dass sie ihn bei ihrer Aufgabe brauchen würden und ihn daher auch gerne weiterhin dabeihaben wollen. Während Henk noch bei Augustus bleibt, suchen Kenji und Octavia den Arzt auf. In einem Gespräch konnte Abdrushin Octavia aber auch nur sagen, dass sie lernen müsse, mit dem Dingir zu tanzen, anstatt ihn kontrollieren zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Nachtwache von Octavia und Kenji hören beide ein Singen vom Meer her und beobachten den Delphin, wie er auf die Nixenbank zu schwimmt. Er schien zu der kaum hörbaren Melodie zu tanzen und Abdrushin, welcher hinzukommt, erklärt, dass sich der Delphin, den er Amweijon-Murranî genannt hat, von den Seinen gerufen wird und nach Hause zurückkehrt, denn Abdrushin kann den Gesang ebenfalls hören. Beim Wachwechsel informieren die beiden Henk über ihre Beobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Henks Nachtwache nach Mitternacht begegnet dieser Kaltfisch, wie er auf dem Deck den Klabatterwicht sucht. Kaltfisch macht sich Sorgen, dass das „Gejammer“ der „Wasserweiber“ den Kleinen verscheucht hat. Auf Henks Nachfrage, wer denn die Wasserweiber seien, erklärt Kaltfisch, dass es die Meerhexe, die Braut von Doganon, mit ihren Schwestern sei. Nachdem der Gott einige schönen Frauen in fischähnliche Ungeheuer verwandelt hat, damit sie sein Reich nicht mehr verlassen können, seien diese so wütend darüber, dass sie alle Seereisenden durch ihren Gesang in den Wahnsinn treiben und ihre Schiffe auf der Sandbank auflaufen. Die Seemänner würden dann von ihnen in die Tiefe gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück tauschen sich die Helden über ihre Erlebnisse der Nachtwache aus und planen die Expedition, die zum Mittag losgehen kann, wenn die Baiula Spei die Insel Soltrum erreicht hat. Es gilt nämlich, genügen Proviant mitzunehmen, denn Ekki weist darauf hin, dass sich das Lager der Grauen Männer irgendwo auf der recht großen Insel versteckt ist. Die Helden wollen sich hinüberrudern lassen und nach Beendigung wieder abholen lassen, so dass kein Matrose auf der Insel auf ihre Rückkehr warten muss. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 4: Soltrum und die Blaue Festung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Soltrum-Männer.png|400px|thumb|rechts|Die Männer von Soltrum: Oben: [[Kadir]] und [[Joro]], Mitte: [[Marcus Illurius Loxias |Loxias]], Unten: [[Bellrian]] und [[Lodewijk]]]]&lt;br /&gt;
=== Episode 24: Soltrum===&lt;br /&gt;
'''3.- 5. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen die Insel [[Soltrum]] und müssen Wege durch einen undurchdringlichen Urwald finden. Ein künstlerischer Fund weist ihnen eine Richtung und ungewöhnliche Ruinen geben Hinweise auf vergangene Zeiten. Unruhige Nächte und anstrengende Wanderungen erwarten die Helden, wenn sie sich ihrem Ziel, dem großen, wolkenverhangenen Berg, nähern wollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden lassen sich zum Mittag von den Obermatrosen Grauwasser und Klippstein nach Soltrum übersetzen. Das Wetter ist klar, nur am hohen Berg von Soltrum hängt anscheinend noch eine dunkle Regenwolke. Die Helden können aufgrund der Steilklippen, welche fast die ganze Insel umgeben, nur an wenigen Stellen anlanden und sie entschließen sich für die nordöstlichste Bucht der Insel. Dort stoßen sie auf einen undurchdringlich erscheinenden Wald und müssen einen Weg hineinfinden. Ohne die Kenntnisse von Henk und Augustus im Fährtenlesen wäre dies ein äußerst mühseliges Unterfangen. Doch es werden Tierpfade entdeckt, auf denen die Helden den Urwald erkunden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wandbild.png|500px|rahmenlos|rechts|Das Wandbild aus der verfallenen Hütte auf Soltrum]]&lt;br /&gt;
Nicht weit vom Strand entfernt finden die Helden eine halb verfallene Hütte, in der sie neben einem Wandgemälde auch die Leiche eines Bewohners finden, welcher noch immer eine goldene Scheibe in Sonnenform umklammert hält. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass der Mann anscheinend Schiffsbruch erlitt, auf der Insel strandete und dann auf dem Berg eine Gemeinschaft von Männern traf, denen er die goldene Scheibe entwendete. Er wurde anscheinend wegen des Diebstahls ausgestoßen und hat dann die Hütte im Wald errichtet, in der er auf Schiff wartete, welche ihn mitnehmen können. Die goldene Scheibe besitzt eine göttliche Aura, welche Kenji als zu [[Suno]] gehörend und Octavia leicht magisch empfindet, welche von Henk eingesteckt wird, bevor die Reise durch den Urwald weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen über einige Sackgassen ihren Weg in Richtig des großen Berges und stoßen dabei auf einige alte Ruinenreste, welchen sie aufgrund der typischen floralen Muster elbischen Ursprung unterstellen. Es finden sich noch einige Sonnensymbole auf den Steinen und Henk bemerkt, wie die Drachenträne anfängt zu pulsieren. Nachdem er sie herausgeholt und Kenji und Octavia sie angefasst haben, haben alle eine kurze Vision, bei der sie wieder durch Uselias' Augen schauen (vgl. [[Drachenträne#Uselias'_Turm-Erinnerung (3. Sideon 351 JF)|Uselias' Vision]]). Sie sehen die Ruine als intakten Wachturm mit elbischen Wächtern, die Uselias den Weg zum großen Berg weisen und dieser dann in diese Richtung fliegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem weiteren Weg durch den dichten Wald begegnet den Helden plötzlich ein Goldluchs, welcher als Tier von Suno bzw. Clarius gilt. Sein Fell leuchtet fast golden und seine Augen erstrahlen in einem gelblichen Licht. Das Tier faucht zunächst, wittert dann aber etwas und schnüffelt an Henks Rucksack herum. Octavia erkennt, dass es die Sonnenschiebe sehen will, und als Henk diese hervorholt, beginnt der Goldluchs zu schnurren, reibt sich an der Scheibe und geht dann langsam wieder davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bahnen sich weiter ihren Weg durch das Dickicht und suchen nach Einbruch der Dämmerung ein Nachtlager. Sie teilen für die Nacht Wachen ein und Augustus übernimmt direkt die erste Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Henks Wachzeit nach Mitternacht bemerkt dieser etwas, was anscheinend über den Baumwipfeln über dem Lagerplatz kreist. Er weckt Octavia und klettert auf einen Baum, um besser beobachten zu können, was es sei. Octavia bemerkt mit Astralsicht, dass es sich um ein magisches Wesen handelt, doch bevor es genauer untersucht werden kann, verschwindet es in Richtung des großen Berges, wie Henk noch ausmachen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchen die Helden weiter ihren Weg in Richtung des Gipfels und kämpfen sich den ganzen Tag durch das Dickicht. Nachdem Henk ein Fuchs über den Weg gelaufen ist und ihn vielleicht angezwinkert hat, scheinen sie deutlich schneller vorranzukommen. Mittags wird eine kurze Rast eingelegt und dann weiter gegen alle Widrigkeiten der Weg verfolgt. Bei einer Bachdurchquerung werden die Helden bis zum Bauch nass und entdecken erst viel später, dass sie einige Blutegel abbekommen haben. Octavia kann zum Wohlbefinden aller einige große Mückenschwärme, welche sich schon an den Helden laben wollten, durch Feuerzauber vernichten. Eine überraschende Begegnung mit einer Schlange geht zum Glück wegen Henks Gefahreninstinkt und Octavias Feuerkraft glimpflich aus und die Helden können ihren Weg bis zur Dämmerung fortsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Abend erklimmen die Helden einen Abhang und können über den Baumwipfeln einen Blick auf den großen Berg werfen. Dieser ist gut sichtbar, doch merkwürdiger Weise liegt immer noch diese dunkle Wolke über ihm, welche den Helden aus dieser Entfernung ein unheimliches Gefühl in der Magengegend beschert und Octavia sogar richtig über von der Betrachtung wird. Die Helden beschließen auf diesem Felsvorsprung ihr Nachtlager zu errichten, um am nächsten Tag den Aufstieg auf den Berg zu wagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie entzünden in einer kleinen Felssenkung ein Feuer und sorgen dafür, dass sein Licht nicht allzu sehr in die Umgebung abgestrahlt wird. Es ist sehr kalt, ein Wind pfeift um die Felsen und es beginnt zu regnen. Henk und Augustus beschließen, in den Wald hinabzusteigen und Äste für eine improvisierte Überdachung zu holen. So errichten sie einen notdürftigen Unterstand, welcher allerdings die Kälte und Nässe nur spärlich abhalten kann. Augustus übernimmt die erste, ereignislose Wache und weckt Henk um Mitternacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bemerkt in seiner Wache, dass sich langsam aus Richtung des Berges eine seltsame Kälte ausbreitet, die eine unerklärliche Angst in ihm auslöst und ihn leuchtende Augen, grässliche Fratzen und unheimliche Gestalten in der Dunkelheit sehen lässt. Er nimmt seine ganze Willenskraft zusammen und schließlich verzieht sich die Kälte wieder. Henk weckt Octavia und gemeinsam nehmen sie einen schrecklichen Schrei vom Berg wahr, welcher eher tierisch klingt und ein mulmiges Gefühl auslöst. Wigo fühlt sich an einen Todesschrei erinnert und versucht die Helden zur Rückkehr zum Schiff zu bewegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen sind alle durchgefroren und wären sich mit einem heißen Tee aus Roanas Vorräten auf, bevor sie ihren Weg fortsetzen. Auf einer kleinen Lichtung können sie einen Blick auf den Berg werfen, der noch immer von einer dunklen Wolke verhüllt ist, welche eindeutig nicht natürlichen Ursprungs ist. Am Rande der Lichtung entdecken die Helden eine Falle, in welcher ein Tier zappelt. Bei näherer Untersuchung erweist sich dieses als untot, was Wigo vor Schreck erstarren lässt. Henk kann ihn trotz eigener Befangenheit aus der Starre lösen und kurz danach bemerken alle einen großen, grauen Schatten, welcher den Gipfel des Berges umkreist. Die Helden machen sich sofort an den weiteren Aufstieg, verlassen den Wald und steigen die Felsen dem Wasserlauf folgend hinauf. Mit jedem ihrer Schritte wächst in ihren Mägen ein flaues Gefühl und die Nackenhaare stellen sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein untoter Widder erschwert das Vorrankommen und muss überwunden werden. Nach anstrengender Kletterei neben einem Bachlauf, bei der sie wegen Kenjis Erschöpfung eine Pause einlegen müssen, erreichen sie schließlich den Rand der Wolke. Octavia stellt mit Astralsicht fest, dass die Wolke von[[Chthonia|chthonischen]] und [[Malgor|malgorianischen]] Strömen durchzogen ist, und fühlt sich an den grünen Nebel erinnert, welchen die Schwarzmagier nutzen, um auf See zu fliehen. Nur mit großer Überwindung gelingt es den Helden, sich der Wolke zu nähern, denn eine Gänsehaut überkommt sie und ihre Herzen schlagen ihnen bis zum Hals. Wigo gerät in Panik, flieht und muss von Henk zurückgeholt und überzeugt werden, damit er die Helden begleiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden die dichte Wolke betreten, überkommt alle ein Gefühl von Panik und alptraumhafte Bilder tauchen im Nebel auf. Augustus spricht allen Mut zu und mit geballter Willenskraft gelingt es ihnen, weiter in den Nebel vorzudringen. Nach einige Zeit stellt sich bei ihnen eine Art Gewöhnungseffekt ein und der Nebel verliert einen Großteil seines Schreckens, so dass die Helden weiter vorrankommen. Ein untoter Adler greift sie an und wird von Octavias Flammen aufgehalten. Schließlich umrunden die Helden die Bergkuppe und stoßen auf angelegte Gärten, welche zu einigen Wohnhöhlen gehören. Große Statuen und Gemälde an den Höhlenwenden zeugen von großer Kunstfertigkeit und es finden sich Musikinstrumente und große Werke der Dichtkunst, jedoch keinerlei Waffen. Den Schlafplätzen nach zu urteilen, lebt hier eine Gemeinschaft von etwa 30 Leuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen nur unter starker Willensanstrengung die Bergspitze und hören über sich im Nebel große Schwingen und einen Schrei, wie er in der Nacht zu hören war, welcher allen durch Mark und Bein geht. Wie als Antwort erschall lautes, wahnsinnig klingendes Lachen aus dem Nebel und vor ihnen sind schlurfende Schritte von vielen Beinpaaren zu hören, welche sich in Bewegung setzen. Durch den undurchdringlichen Nebel dringen schließlich seltsame Laute, die wie das Ächzen und Stöhnen von gequälten, rauen Stimmen klingt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach und nach tauchen beim Vordringen in den Nebel untote Mitglieder der Gemeinschaft auf, greifen die Helden an und werden überwältigt. So nähern sie sich dem Ort, woher das Lachen gekommen war, als sie durch den Nebel mitbekommen, dass jemand den Nekromanten angreift, diesem aber mit lauten Schmerzensschreien erliegt. Henk stürmt als erstes vor, während die anderen noch die Zombies abwehren, und kann den Schwarzmagier sehen, wie dieser ohne Maske mit blutüberströmter Robe auf einem Felsen steht. Der Nekromant wendet sich Henk zu, der gerade von einem Zombie angegriffen und in den Hals gebissen wird, und wendet einen Zauber an, welcher Henk seine Lebenskraft entzieht. Geschwächt sinkt Henk zu Boden, rappelt sich aber auf und nähert sich, als der Nekromant auf den Rücken eines Gargoyles springt und in der Wolke entkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kümmert sich um den unbekannten Mann, welcher den Schwarzmagier angegriffen hat, und erhält von ihm den Auftrag, Loxias zu finden und ihn zu beschützen. Er enthüllt Kenji, dass sie der goldenen Katze folgen sollen, und stirbt. Als sein Leichnam kurz darauf als Untoter sich erhob, bemerkte Octavia astral eine Verbindung zu einem Zeichen auf dem höchsten Felsen, welches für die nekromantische Verseuchung des Ortes verantwortlich ist. Es ist mit Blut auf einen Felsen gemalt und Octavia wischt es ab, was den Zauber bricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der grüne Nebel abgezogen ist, haben die Helden einen sehr klaren Blick über das Meer und können die Baiula Spei erkennen, welche sich eine Seeschlacht mit der Salzmähre liefert. Iustus Schild ist zu erkennen und nach einiger Zeit gewinnt die Baiula Spei die Oberhand und die Salzmähre flieht, wobei sie erneut den Nebel erzeugt. Die Helden sich erleichtert und auch völlig erledigt, und ziehen sich in die Wohnhöhlen der Einsiedelei zurück, um dort zu schlafen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 25: Der Berg der Sonne===&lt;br /&gt;
'''5./6. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ersten Nacht auf dem Berg der Sonne haben die Helden eine magische Begegnung und sie machen eine überraschende Bekanntschaft. Die Ereignisse auf der Bergkuppe werden enthüllt und neue Informationen über die Sonnenscheibe offenbaren sich. Die Helden tauchen in den „Zauber des Berges“ ein und reaktivieren schlummernde Talente.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden spüren schnell, dass die mit ihren Wandmalereien sehr gemütlich wirkende Höhle eine besondere, sehr erhabenen wirkende Aura besitzt, welche Kenji als starke Präsenz von [[Suno]] oder Clarios erkennt. Alle sind sehr erschöpft und Henk schläft sofort ein. Wigo steht noch unter Schock und wird von Octavia und Kenji beruhigt. Augustus übernimmt die Nachtwache und hielt Kenji beim Einreiben und Verbinden seines schmerzenden Armes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der späten Nacht haben die Helden eine [[Drachenträne#Uselias' Traumbild vom Berg der Sonne (6. Sideon 351 JF)|kurze Traumsequenz]], welche ihnen am Morgen noch deutlich in Erinnerung ist. Kenji erwacht als erster in den Sonnenstrahlen und vertritt sich vor der Höhle die Beine. Er bewundert die Statuen und erblickt plötzlich den Goldluchs, der vor der aufgehenden Sonne steht und in ihrem Licht erstrahlt. Er lässt die anderen von Augustus wecken und gemeinsam folgen sie dem Tier bis zu seiner Höhle. &lt;br /&gt;
[[Datei:Loxias.png|100px|thumb|rechts|[[Marcus Illurius Loxias]]]]&lt;br /&gt;
In dem Bau des Goldluchses treffen die Helden auf fünf lebende Mitglieder der Gemeinschaft und der Älteste drängt darauf, noch vor der Vorstellung in die Wohnhöhlen zu gehen, da sein Gefährte schwer verletzt ist und ihm nur dort geholfen werden kann. So kehren die Helden mit den Überlebenden zu den Wohnhöhlen zurück und dem Verwundeten wird durch seinen Gefährten geholfen. Die Helden nehmen an einem entfachten Feuer Platz und der Älteste stellt sich als [[Marcus Illurius Loxias]] vor, welcher sogar mit Augustus‘ und Octavias Großvater befreundet war, wie sich im Gespräch zeigt. Danach nennt Loxias die Namen seiner Gefährten [[Bellrian]], [[Lodewijk]], [[Joro]] und [[Kadir]] und erwartet im Anschluss bei etwas zu Essen eine Erklärung der Helden, wer sie sind und was überhaupt geschehen ist. Loxias anfänglich sehr gemischten Gefühle werden durch die Geschichten immer wohlwollender und er zeigt sich sehr besorgt über die Ereignisse am Festland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann berichtet Loxias neben den Geschichten, wie er auf die Insel gekommen ist (s. [[Marcus Illurius Loxias#Auf der Suche|Biographie]]), über den Angriff des Nekromanten auf die Gemeinschaft und erzählt, wie sich eine dunkle Aura über den Berg legte und immer mehr Gefährten in Untote verwandelt wurden. Der Nekromant wollte dann  etwas über die „Helden der Drachenträne“ und über die „Baiula Spei“ wissen wollte, doch niemand hatte darauf eine Antwort. Nur durch einen blendenden Lichtzauber von Bellrian konnten sie zu fünft entkommen und Unterschlupf in der Höhle des Goldluchses finden, den Loxias ''Smintheus'' nennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk Loxias die goldene Sonnenscheibe zeigt, berichtet Loxias den Helden von seinem Fund von insgesamt vier Sonnenscheiben und erzählt auch die Geschichte des Diebstahls. Er ist erfreut, dass die Scheibe nun zurückgekehrt ist und bittet Henk, sie ihm auszuhändigen. Als er eine bemalte Truhe öffnet, in der die anderen Scheiben verwahrt werden, bemerkt Henk das Vibrieren der Drachenträne und als alle Helden sie berühren, haben sie eine [[Drachenträne#Uselias' kurze Vision (6. Sideon 351 JF)|kurze Vision von Uselias]], in der erfahren, dass es noch eine fünfte Sonnenscheibe gibt und dass diese ursprünglich die Stimmhebel einer göttlichen Lyra gewesen sind. Außerdem wissen sie, wo die Scheibe zu finden ist, und Loxias kann sie am nächsten Tag zu dem Ort führen, nachdem sie sich alle den restlichen Tag über etwas ausgeruht haben. Dazu schlägt Loxias vor, dass sie sich dem Zauber des Berges hingeben und am besten die Sonne auf dem Gipfel genießen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus zunächst dabei hilft, die Toten vom Berg zum Verbrennungsfelsen zu tragen und einen Scheiterhaufen zu errichten. Bei allen löst der Berg einen Drang zur schöpferischen Betätigung aus, und Octavia nimmt eine Lyra und Henk eine dreieckige Gitarre aus einer Höhle mit, damit sie oben auf dem Gipfel musizieren können. So spielten die einen, während Kenji sich zu einem Text inspiriert fühlt, welchen er niederschreibt, und Wigo beginnt, ein Bild an eine Felswand zu malen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Joro.png|100px|thumb|rechts|[[Joro]]]]&lt;br /&gt;
Zum Mittag, als Kenji sein Schreiben gerade beendet hat, haben Henk und Octavia sich beim Musizieren in einen  gemeinsamen Rhythmus hineingefunden, welcher der Atmosphäre des Gesanges im [[Drachenträne#Uselias' Traumbild vom Berg der Sonne (6. Sideon 351 JF)|Traumbild vom Berg der Sonne]] ähnelt. In diesem Augenblick stimmt [[Joro]] mit einer beeindruckenden, wundervollen Stimme mit ein und trägt zu der Musik eine pathetische Hymne an Clarius vor, welche von Loxias auf Altthyrnisch gedichtet worden war. Gegenüber auf dem Bergrücken, wo auch der Scheiterhaufen errichtet ist, ist Augustus meditativ komplett in seine Schattenkampf-Bewegungen vertieft und scheint das erste Mal wieder mit sich im Reinen zu sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bellrian.png|100px|thumb|links|[[Bellrian]]]]&lt;br /&gt;
Am Nachmittag musiziert Octavia weiter mit der Lyra und entdeckt ganz neue Melodien und neue Variationen ihrer eigenen Kompositionen. Kenji unterhält sich mit [[Bellrian]] und sie diskutieren dessen These, dass es sich bei dem Licht vielleicht um [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] bzw. Clarius handeln könne. Bellrians Erfahrungen hier auf der Insel haben ihm das bestätigt (s. [[Bellrian#Charaktergeschichte|Biographie]]). Er weist auch darauf hin, dass das altzwergische Wort für „die Botschaft“ auch „der Bote“ bedeuten kann, und das in den elbischen „Chroniken von Veldun“ der Name des Kontinents „Eboria“ aus dem Theletischen mit „Land des Lichts“ übersetzt wird und als „vom Licht gesegnet“ gezeichnet wird. Des Weiteren wird von den Elben gesagt, die „Sonne sei das Herz“ des Kontinents. [[Datei:Lodewijk.png|100px|thumb|rechts|[[Lodewijk]]]]&lt;br /&gt;
[[Lodewijk]] erzählt in seiner Geschichte, wie er auf die Insel kam, davon, dass er von Wol ebenfalls durch ein Licht geleitet und schließlich zur Insel geführt wurde (s. [[Lodewijk#Charaktergeschichte|Biographie]]). Henk empfindet es nicht als abwegig, dass eine göttliche Kraft in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich erlebt und damit auch anders ausgedrückt wird. [[Datei:Kadir.png|100px|thumb|links|Kadir]] Schließlich berichtet auch [[Kadir]] seine Erlebnisse und bei ihm war es das Licht in Form eines Sterns, welches ihn auf den Weg aufmerksam machte und ihm später seine Hybris heilte (s. [[Kadir#Charaktergeschichte|Biographie]]). Wigo hat in der Zeit ein Portrait von Heli gemalt und ist sichtlich stolz auf sein Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonnenuntergang ziehen die Männer der Gemeinschaft mit den Sonnenscheiben in einer Art Prozession zum errichteten Scheiterhaufen und übergeben die Körper ihrer Freunde dem Feuer. Sie singen Lieder und verabschieden sich von den Verstorbenen, während die letzten Spuren der Dämmerung verschwinden und die Dunkelheit Einzug nimmt. Im Anschluss sitzen alle noch zu einem gemeinsamen Mahl zusammen und tauschen sich über ihre Erlebnisse und neuen Einsichten aus. Sie kennen jetzt den „Zauber des Berges“, von dem Loxias sprach, und Smintheus hält in der Nacht Wache.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 26: Warnung des Sonnengottes===&lt;br /&gt;
'''7./8. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Soltrum]] macht Octavia in der Nacht eine erleuchtende Erfahrung und trifft eine Entscheidung. Die Helden suchen die letzte Sonnenscheibe und planen die Weihung des Ortes. Reagenzien müssen beschafft und ein Hymnus geschrieben werden, ehe das Sonnenritual stattfinden kann. Die Helden haben an Uselias' Erinnerung teil und erhalten wichtige Hinweise.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen Helden ruhig und entspannt schlafen, erwacht Octavia in der Nacht und kann nicht wieder einschlafen. Aus der Höhle hervortretend wird sie von Smintheus zum Scheiterhaufen geführt und erlebt dort eine Erscheinung, welche sie sich selbst erkennen lässt, was dazu führt, dass sie in der Nacht beginnt, Lichtbilder aus Feuer in die Luft zu malen. Durch die unerwartete Helle erwachen Henk und Kenji und beobachten, wie Octavia ohne Iustus Zauberstab, einen Feuerdrachen erzeugt und ihn verschwinden lässt, als sie ihre Freunde bemerkt. Darauf daran entbrennt eine Diskussion zwischen Octavia und Augustus, welcher mit ihrem Entschluss, die Ausbildung bei Iustus abzubrechen, nicht einverstanden ist, während Henk und Kenji Octavias Entscheidung unterstützen, obwohl sie auch Augustus Bedenken teilen. Henk spricht nochmal mit Loxias über die Sache, bevor er zum gemeinsamen Frühstück geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück brechen die Helden mit Loxias auf, um die fünfte Sonnenscheibe zu finden. Sie erreichen die Küste und Henk und Augustus müssen mit Hilfe von [[Abraxa Cibinensis|Abraxas]] Unterwasseratemtrank durch die starke Brandung zum Eingang der Höhe tauchen und dabei einen Hai abwehren, während Octavia und Kenji von oben nur ohnmächtig zusehen können. In der Höhle hütet ein Kraken die Sonnenscheibe und dieser wird von den beiden geschickt ausgetrickst, um die Scheibe zu entwenden. Henk und Augustus ziehen sich einige Blessuren von den Felsen zu und erst am frühen Nachmittag sind sie wieder zurück bei den Wohnhöhlen und können die vereinten fünf Sonnenscheiben auf die Bergspitze legen. Dort bemerken sie, dass die Artefakte allein nicht ausreichen, um die Atmosphäre des Ortes so zu heben, dass eine Vision von Uselias möglich ist. Sie sprechen mit Loxias, welcher ihnen hilfreiche Ratschläge für ein Weihe-Ritual auf der Bergspitze gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji am Nachmittag auf der Bergkuppe einen eigenen Anrufungshymnus an den Sonnengott schreibt, machen sich Octavia, Henk und Augustus auf den Weg, um nach [[Lodewijk|Lodewijks]] Anweisungen das besonderes Harz der heiligen Äonenkiefer zu sammeln, welches sie bei dem Ritual verräuchern wollen. Erst am Abend sehen sich alle in den Wohnhöhlen wieder und planen den morgigen Ritualtag. Loxias schlägt vor, dem Beispiel seiner Gemeinschaft zu folgen und den Tag mit einer rituellen Waschung zu beginnen, was die Helden in ihre Planung aufnehmen. Dann legen sich alle schlafen und Smintheus übernimmt die Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück brechen die Helden am Morgen mit Loxias zu dem Quellbecken auf, in welchen die Gemeinschaft ihre Reinigungen vollzieht. Vor Ort stellt es sich als die Quelle heraus, welche Kenji bereits auf dem Hinweg geweiht hat, und der göttliche Einfluss ist für alle deutlich spürbar. Loxias kristallisiert das Göttliche durch einen Hymnus an den Sonnengott und nacheinander waschen sich Kenji, Henk und Octavia nicht nur den körperlichen Dreck des Leibes, sondern sie reinigen sich vor allem von ihrem seelischen Ballast. Nach dem kompletten Untertauchen in der Quelle fühlen sich alle mit frischer Kraft belebt und in eine derart göttliche Atmosphäre gesetzt, dass niemand das Bedürfnis zu sprechen empfindet und sie still und andächtig wie eine spontane Prozession auf die Bergkuppe ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittag haben sie die Spitze des Berges erreicht und beginnen mit dem Ritual. Während Henk das leuchtende Harz verräuchert, stimmt Octavia mit der Lyra eine spontane Melodie an. Gemeinsam bauen die beiden eine göttliche Atmosphäre auf, welche Kenji dann mit seinem gesungenen Hymnus zur Vollendung führt. Die Sonnenscheiben beginnen zu leuchten und Henk holt die sich regende Drachenträne hervor. Ein von ihnen ausgehendes Licht lässt die Helden an einer Erinnerungs-Vision von Uselias teilhaben, in der dieser Warnung vom Sonnengott erhält und die Hilfe der Muse Lumenisa angeboten bekommt, welche in der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; auf ihn warte (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Erinnerungs-Vision auf Soltrum (7. Sideon 351 JF)|Vision auf Soltrum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen im Anschluss die Wohnhöhlen auf und sprechen mit Loxias über ihre Erfahrung. Dieser erkennt den Namen Lumenisa als denjenigen der Nixe und zeichnet ihnen den Ort der „Blauen Festung“ auf Henks Seekarte ein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 27: Abschied von Soltrum===&lt;br /&gt;
'''8./9. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erleben die Auswirkungen ihres Rituals und verabschieden sich von der Gemeinschaft. Sie werden von [[Soltrum]] abgeholt und wieder zur [[Baiula Spei]] gerudert. Schmerzhafte Nachwirkungen vom Verlassen der Insel sind deutlich zu spüren und es kommt zum Austausch. Ein neuer Kurs wird gesetzt und [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] spricht eine Warnung aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer unter dem Einfluss der Vision und sich an das grelle Licht aus den Augen des Sonnengottes erinnernd, holen die Helden am Nachmittag mit Loxias und seinen Männern die Sonnenscheiben von der Bergspitze. Ihnen fällt auf, dass diese stark magisch aufgeladen sind und sich die gesamte Atmosphäre des Ortes erhöht hat. Gemeinsam bringen sie die Scheiben wieder in die Wohnhöhlen und Loxias bietet ihnen an, sie am nächsten Morgen mit einem kleinen Segelboot zu einer Bucht ihrer Wahl zu bringen. Dankbar nehmen die Helden an und essen gemeinsam zu Abend. Kenji spricht noch mit Loxias und Smintheus übernimmt wieder die Nachtwache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loxias weckt die Helden zur beginnenden Dämmerung und nach einem kurzen Essen verabschieden sie sich von den Männern. Lodewijk schenkt jedem noch einen Trank zur Dunkelsicht und alle wünschen den Helden Glück für ihre Reise und versprechen, für sie zu beten. Gemeinsam mit Loxias und Smintheus brechen die Helden dann auf und erreichen nach etwas Weg ein kleines Segelboot in einer versteckten Bucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loxias bringt alle sicher in die westlichste Bucht und bittet sie, niemandem etwas von ihrer Gemeinschaft um dem Berg zu erzählen, damit dieser Ort weiterhin geheim gehalten werden kann.  Dann verabschiedet auch er sich und Octavia gibt ein Leuchtsignal ab, um die Baiula Spei zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwa drei Stunden werden die Helden abgeholt und sie kehren zum späten Mittag auf die Baiula Spei zurück. Der Admiral empfängt sie mit Ferolax und Iustus und empfiehlt ihnen, sich vor dem Essen, welches Roana extra für ihre Rückkehr zubereitet hat, noch einmal auf ihrer Kajüte frisch zu machen. Kenjis Arm schmerzt und auch Henk spürt die Erschöpfung wieder, so dass beide beschließen, nach der Besprechung den Arzt Abdrushin aufzusuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Offiziersmesse erfahren die Helden vom Hergang des Überfalls auf die Baiula Spei, welchen sie vom Berg aus beobachtet hatten. Iustus‘ Schild hat die Angreifer überrascht und größeren Schaden abgewendet. Dennoch ist der Verlust von drei Seemännern (Bamusen Hjort und Iago, Matrose Aarwin Seiler) zu beklagen, welche unter die Kontrolle des Schwarzmagiers gefallen sind. Schließlich hat Leutnant Ibendorn den Gargoyle abgeschossen und die Salzmähre ist mit grünem Nebel geflohen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss berichten die Helden von ihren Erlebnissen und verschweigen die Existenz einer Gemeinschaft. Nur der unter Schmerzen leidende Kenji erwähnt das Verbrennen von Leichen, als das Gespräch auf das langanhaltende, große Feuer in der Nacht kommt. Der Admiral will den neuen Kurs wissen und Ferolax macht sich direkt ans Werk und überprüft das gesamte Tauchboot auf Schäden. Er kündigt auch an, den Helden noch einmal eine Einweisung in die Bedienung des [[Natator aeris]] geben zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji suchen nach dem Essen Abdrushin auf und dieser wechselt den Verband an Kenjis Arm. Abdrushin findet die Ursache für Kenjis starken Schmerzen heraus und verschafft ihm Linderung. Im Anschluss begibt Kenji sich mit Henks Unterstützung in die Kapelle und versinkt ins Gebet (s. [[Kenjis Tempel#Kenjis Trance (8. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Henk lässt sich von Abdrushin seine frische Narbe am Hals versorgen und bekommt einen stärkenden Trank. Dann begibt er sich an die frische Luft zum Steuermann und genießt den Ausblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia sucht nach dem Essen das Magierlabor auf und konfrontiert Iustus mit ihrer Entscheidung, die Ausbildung mit den Übungen bei ihm abzubrechen und stattdessen auf eigenen Wegen weiterzumachen. Iustus ist nicht begeistert und berichtet dann Octavia von seinen Plänen, die ganze Mannschaft magisch auf Beeinflussungszauber zu untersuchen. Er wolle gleich heute nach dem Abendessen mit den Helden beginnen. Im Anschluss an das Gespräch beginnt Octavia mit ihren Experimenten, welche das Schiff zum Beben und Rucken bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird unterdessen auf Deck von einem entsetzen Ekky aufgefordert, mit seinen Freunden schnellstens in die Kajüte zu Kaltfisch zu kommen, weil es etwas Dringendes zu bereden gäbe. Dann geht ein mächtiger Ruck durch das Schiff, als ob es gerammt wird, doch niemand kann eine Ursache erkennen. Die Mannschaft sucht alles ab und Henk kommt dann der Verdacht, dass es aus dem Magierlabor gekommen sein könnte. Also macht sich Henk auf den Weg und konfrontiert Iustus und Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geht er mit Octavia am späten Nachmittag zu Kaltfisch, Kenji verbleibt friedlich schlafend in der Kapelle. Der alte Pirat erklärt Henk und Octavia für bescheuert und drängt auf sofortiger Umkehrung des Kurses, da sie in das Gebiet des Kraken steuern würden. Ekky unterstütz ihn in seinen Bemühungen und erzählt Seemannsgarn von Angriffen der Bestie. Als die Helden den beiden versichern, dass er keine andere Möglichkeit gibt, geben sie klein bei und Kaltfisch überbringt ihnen die Botschaft vom Klabatterwicht, dass dieser von Iustus ein Geschenk und eine Entschuldigung erwarte im Ausgleich für die ganzen Unannehmlichkeiten, die er mit dem Schild hätte. Henk sollte sich darum kümmern, dass dem nachgekommen wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 28: Abtauchen===&lt;br /&gt;
'''9./10. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk muss seine ganze Überredungskunst unter Beweis stellen und die Helden werden von [[Iustus Trebatius|Iustus]] magisch untersucht. [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] weist die Helden in die Bedienung des [[Natator aeris|Tauchbootes]] ein und die Expedition beginnt. Die Helden stoßen auf uralte Ruinen, versunkende Schiffe und dichte Kelpwälder, während sie den Eingang in die „[[Blaue Festung]]“ suchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht Augustus auf und bespricht mit ihm das Klabatterwicht-Problem. Dieser lacht auf und wünscht ihm viel Glück bei der rhetorischen Meisterleistung, die er da vollbringen müsse, um Iustus zu überreden. Im Magierlabor ist Henks erster Versuch rhetorischer Art und sein zweiter eine persönliche Bitte, doch beide erreichen den pragmatischen und empathielosen Iustus nicht. Doch dann zeigt Henk auf, dass die Helden zum Erreichen ihres hohen Zieles, die Wesen der Welt vor unsäglichem Leid zu bewahren, keinem dieser unschuldigen Wesen ihrerseits wissentlich Leid zufügen dürfen.  Sie können also den Klabatterwicht nicht einfach in die Falle sperren, da dieser darunter leidet und es nicht verdient hat, da er ihnen schon mehrfach geholfen hat. Diesmal lenkt Iustus ein und erklärt sich bereit, dem Wicht immer etwas Schnaps zu opfern, wenn das Schild ausgelöst wird. Henk handelt bei Kaltfisch noch heraus, dass Iustus sich nicht persönlich entschuldigen muss, und bittet den Klabatterwicht selbst um Entschuldigung. Dann holt Henk den noch unter weißem Mohn stehenden Kenji aus der Kapelle ab, damit Iustus mit der magischen Untersuchung beginnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus untersucht nacheinander Kenji, Henk und Octavia und eröffnet ihnen seine Analyseergebnisse. Er stellt bei jedem unterschiedliche Dinge fest (Henk und Octavia haben nach der Untersuchung einen leichten Weingeschmack im Mund), jedoch ist allen ihre Verbindung zu der Drachenträne gemeinsam. Die Struktur dieses uralten Blutzaubers ist Iustus völlig rätselhaft und er ist tief in die astrale Struktur der Helden verwoben. Das Artefakt scheint die Helden nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Personen zu verbinden, was jedoch eine chaotische Astralstruktur auslöst, welche die Analyse versteckter Einflüsse enorm erschwert. Iustus hat einen weiteren magischen Einfluss ausgemacht, welcher vermutlich ebenfalls von der Drachenträne ausgeht. Dieser ist sehr rätselhaft und Iustus vermutet, dass die Drachenträne noch offenbaren wird, um was es sich handelt. Die Helden werden gebeten, möglichst regelmäßig eine solche Untersuchung zu wiederholen, damit Iustus die Struktur besser verstehen lernt und wohlmögliche Veränderungen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden müssen keine Nachtwache übernehmen und können sich vor ihrer Tauchbootexpedition nochmal gut ausruhen. Kenji lässt sich von Abdrushin nochmal seinen Arm verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen bequem in ihren Betten schlafen, ruht Henk schlecht und wandert die halbe Nacht an Deck herum, bevor er Schlaf findet. Doch zum Frühstück ist er wie die anderen wieder einsatzbereit und Ferolax freut sich schon auf die Tauchbooteinweisung, denn er möchte ihnen eine Überraschung zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Deck begegnen die Helden [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und [[Ekky die Walfaust|Ekky]], welche aufgeregt auf dem Schiff herumlaufen und das Meer mit besorgten Blicken absuchen. Kaltfisch ist überzeugt, den Kraken bereits gesehen zu haben, doch der Ausguck kann dies nicht bestätigen und meint, es sei ein Wal gewesen. Ekky rät den Helden, bei ihrer Tauchfahrt zu Doganon zu beten, falls sie auf den Kraken treffen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax und Iustus weisen die Helden nochmals in die Bedienung des Tauchbootes ein und der Zwerg präsentiert stolz einen neuen Verteidigungsmechanismus für den [[Natator aeris]], welcher eine Art Blitzsturm auslöst und dabei enorm viel elementarer Luft verbraucht. Nach der Einweisung bietet Abdrushin den Helden einen Trank an, welcher ihre Nerven beruhigen soll vor der Fahrt in dem engen Tauchboot und ihnen Mut und Zuversicht schenken soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte vor der Expedition noch etwas sagen und bittet seine Gefährten darum, stets offen mit ihren Gedanken zu sein und über alles zu sprechen, was in ihrem Geist auftaucht, selbst wenn sie es nur für ein Hirngespinst halten, womit sie niemanden belästigen wollen. Dann besteigen Henk, Kenji, Octavia und Augustus das Tauchboot, welches die Matrosen dann ins Arasmeer hinablassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Natator.png|300px|rahmenlos|rechts|Das Tauchboot der Helden]]&lt;br /&gt;
Octavia leitet das Sinken des Natators ein und die Helden spüren, wie das Meer ihr Schiff verschlingt. Auf dem Grund angekommen herrscht ein Zwielicht, welches durch die Scheinwerfer des Tauchbootes erhellt wird. Die Helden befinden sich in einer völlig fremdartigen Welt und werden von seltsamen Fischen und schwerelos schwebenden Meeresbewohnern beäugt. Henk navigiert das Boot geschickt durch einen Quallenschwarm und aufgewühltes Plankton lenkt seinen Kurs nach Norden ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk navigiert um eine Felskante herum und sie entdecken ein stark verfallenes Schiffswrack. Es muss einem Kelpwald durchquert werden und dort verfängt sich ein Tangblatt in einem Rotor, welches von Kenji jedoch durch starkes Treten in die Pedale wieder abgelöst werden kann.  Die Helden finden eine uralte Ruine mit einem großen Eingang, in welchen sie hinabtauchen. Doch der Tunnel ist nach einiger Zeit verschüttet und Henk schafft es gerade so, den Natator rückwärts wieder herauszunavigieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrer Weiterfahrt finden die Helden einen Walkadaver mit gigantischen Bissspuren, welcher anscheinend mit zwei bis drei Bissen abgenagt worden war. Neben dem riesigem Walgerippe wirkt der Natator ziemlich klein und wäre im Maul des Wesens, was den Wal verspeist hat, vermutlich mit einem Schluck verschwunden – eine Erkenntnis, welche die Helden beunruhigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie den nächsten Kelpwald durchqueren, legt sich ein großes Tangblatt auf die Frontscheibe und verdeckt die Sicht. Henk kann es jedoch durch eine scharfe Kurve wieder ablösen und das Tauchboot steuert nun auf ein riesiges Schiffwrack zu, welches Octavia und Augustus als die lange vermisste „Archontic“ identifizieren. Sie stoppen die Fahrt, um die Schiffsglocke zu bergen, und Henk entdeckt dabei eine Pelagus-Statue, welche er ebenfalls mit an Bord des Natator aeris nimmt. Der Delphin, welchen Abdrushin „Amweijon-Murannî“ genannt hat, taucht auf und grüßt die Helden spielend.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchfahrt1.png|300px|thumb|rechts|Die erste Tauchfahrt auf der Suche nach der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Nachdem Henk das Tauchboot wieder um eine scharfe Felskante gesteuert hat, stoßen sie vor einem Kelpwald auf einen Riesenkrebs, dessen angreifenden Scheren Henk mit Octavias Hilfe ausweicht. Im Kelpwald weicht Henk einem Felsen aus, welcher plötzlich zwischen den Pflanzen auftauchte, und beim Verlassen des Waldes weicht Henk geschickt scharfkantigen Muscheln aus. Auf ihrer Fahrt südwärts fällt ihnen an ihrem Sichthorizont ein großer Schattenumriss auf, welcher nach einiger Zeit sogar seine Position gewechselt hat und dann gänzlich verschwindet, nachdem die Helden ein weiteres Schiffswrack passiert haben, welches den Namen „Ontdekker“ trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden eine weitere Ruine, welche eine vom Tauchboot uneinsichtige Stelle aufweist, die Henk und Augustus sogleich erkunden. Sie entdecken zwar keinen Eingang, jedoch findet Henk eine alte Zwergen-Handaxt. Das Tauchboot passiert ein weiteres Schiffswrack, anscheinend ein ehemaliges Piratenschiff, und erreicht eine weitere Ruine, wo die Helden kurz eine Gruppe ruheloser Elbengeister umherwandern sehen. Sie durchqueren einen Kelpwald und ihnen fällt ein seltsamer Tangstiel auf, welcher ungewöhnlicherweise Saugnäpfe zu haben scheint und nach oben ins Blätterdach verschwindet, als der Natator sich nähert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum verlässt das Tauchboot den Kelpwald, wird es von einem großen Hai angegriffen, welcher fest zubeißt und sich nur durch den neu installierten Blitzschlag abwehren und verscheuchen lässt. Als die Helden weiterfahren, bemerkten sie plötzlich vor dem nächsten Kelpwald hinter sich einen großen Schatten und das Tauchboot wird von einem Tentakel gepackt, dessen Saugnäpfe sich auf der Frontscheibe abzeichnen. Octavia aktiviert erneut den Verteidigungsmechanismus, und unter den vielen Blitzen lässt der Tentakel los, und unter großer Kraftanstrengung kann sich der Natator im Kelpwald verstecken. Der Kraken verwirbelt das Wasser, so dass die Kelpstränge wild umherwirbeln und sich schließlich in einem Rotor verfangen. Als er verschwunden ist, scheitern alle Befreiungsversuche, so dass Henk und Augustus aussteigen, um manuell den Rotor zu befreien. Mitten in der Arbeit können Octavia und Kenji aus dem Natator aeris nur hilflos zusehen, wie erst Augustus und dann auch Henk von Tentakeln umschlungen und fortgezogen werden. Schockiert harren die Verbliebenen noch eine Stunde aus, in der Hoffnung, etwas von den Vermissten zu sehen, doch dann müssen sie mit den letzten Luft-Reserven auftauchen und der Baiula Spei die furchtbare Nachricht überbringen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 29: Lumenisa===&lt;br /&gt;
'''10./11. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia melden der Mannschaft die Katastrophe und versuchen die Schäden zu beheben. Ein Hoffnungsbote taucht auf und ein Treffen mit [[Lumenisa]] findet in der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; statt. Drei Bitten werden gestellt und sind durch Taten zu erfüllen, damit die Nixe den Helden offenbart, wie sie dem Drachen damals geholfen hat und wohin der Weg als nächstes führt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass der Kraken tatsächlich existiert, löst bei den Matrosen Todesängste aus und der Admiral lässt das Schiff gefechtsklar machen und die Wachen verdreifachen. Wigo steht unter Schock und sieht die Drachenträne und damit die gesamte Mission verloren und braucht dringend Kenjis Zuspruch. Iustus ist sichtbar betroffen und verspricht, sofort an einer Möglichkeit zur Ortung von Henk und Augustus zu arbeiten. Kenji hält eine ermutigende Ansprache und spricht [[Ogeon|Ogeons]] Segen vor der Mannschaft der [[Baiula Spei]] und Octavia hilft Ferolax bei der Ausbesserung des [[Natator aeris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus erwachen mit Kopfschmerzen und blauen Flecken in einer trockenen Höhle auf feuchtem, salzigem Boden und erkunden zunächst die Umgebung. Sie befinden sich in einer größeren Halle, deren Architektur sie an jene der Grünen Festung auf Lyo erinnert. Sie finden Blasentang, welcher elementare Luft erzeugt, und ein Fass mit Trinkwasser. Die beiden fühlen sich an Loxias' Kammer unter dem Meer erinnert, und tatsächlich taucht nach einiger Zeit eine Nixe auf. Ihr Gesicht ist das einer blassen, aber schönen Elbin und sie wirkt ähnlich edel und fremdartig wie ''[[Nesta'caim]]'' aus dem hohen Norden. Auch der Delphin taucht auf und gesellt sich zu der Nixe, welche die beiden Menschen mit scharfen, durchbohrenden Blicken mustert. Nachdem sich Henk erklärt hat, erfahren sie, dass die Nixe ''[[Lumenisa]]'' ist und der Delphin ''Liria'' heißt. Henk gestattet ihr, die Drachenträne in die Hand zu nehmen und ihr entsteigt eine Lichtkugel, welche den Kopf der Nixe einhüllt (vgl. [[Drachenträne#Uselias und Lumenisa (10. Sideon 351 JF)|Uselias und Lumenisa]]). Anschließend ist der Schleier vor ihren Augen wie weggeblasen und die Nixe flüstert dem Delphin etwas zu, bevor sie im Wasser verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reparatur stellen Kenji und Octavia fest, dass der Delphin, welcher sie schon öfters begleitet hat, wiederaufgetaucht ist und sie anscheinend schnatternd dazu bewegen möchte, ihm in eine bestimmte Richtung unter Wasser zu folgen. Also machen sie das Tauchboot klar und mit Ferolax' und Wigos Unterstützung folgen sie dem Delphin in die Tiefe. Sie werden unter Wasser zu einer Ruine gelotst, welche mit leuchtenden Lichtmuscheln bewachsen ist und einen großen Eingang besitzt. Der Natator taucht vorsichtig, von einigen schwimmenden Wesen begleitet, in den Eingang hinab und taucht schließlich in einer größeren Halle wieder auf, in der sich Augustus und Henk befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem erfreuten Wiedersehen und dem Austausch des Erlebten taucht Lumenisa wieder auf und deutet den Helden an, am Wasser liegende, leere Schneckenhäuser an ihre Ohren zu halten, damit sie ihre Sprache verstehen können. Lumenisa erklärte ihnen, dass ihre Erinnerung an die Vergangenheit erst durch den Kontakt zu Uselias zurückgekehrt sei und offenbarte ihnen, dass dieser sie gebeten hat, den Helden zu helfen. Sie müssen aber zuvor ihre aufrichtigen Absichten durch Taten beweisen, nämlich durch die Erfüllung von drei Bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sollen zuerst versprechen, niemandem von der Blauen Festung und dem Reich unter dem Meer zu erzählen, was sie bereitwillig tun und sich auch für die Aufrichtigkeit ihrer Gefährten im Tauchboot, Ferolax und Wigo verbürgen. Die zweite Bitte ist die Rettung ihrer Freundin Oreta vor einem Unhold aus L’yreh, welcher sich in einer mit Luft gefüllten, alten Ruine eingenistet und die Nixe entführt hat. Die Helden sollen sie retten, bevor sie austrocknet, denn sie leide furchtbare Qualen, wie Lumenisa spüren kann. Der Delphin Liria werde ihnen den Weg dorthin zeigen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchfahrt2.png|300px|thumb|rechts|Die zweite Tauchfahrt von der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; zum Unterschlupf des Dämons]]&lt;br /&gt;
Geführt von Liria, welche alle Gefahren durch Wassertiere von ihnen fernhält, passiert der Natator aeris das Wrack der „Archontic“, welches die Helden bereits bei ihrem ersten Tauchgang entdeckt haben. Kurz dahinter finden sie eine Ruine ohne Lichtmuscheln mit einem großen, klaffenden Eingang, in welchen die Helden ihr Boot lenkten. Die stockdunkle Finsternis erschwert das Vorankommen und durch Octavias Bedienungsfehler der Höhenkontrolle stößt der Natator an einer Decke an und der Suchscheinwerfer wird abgeknickt. Schließlich gelingt es aber dank Henks Navigationskunst, in der Dunkelheit in einem luftgefüllten Bereich aufzutauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft in der dunklen Höhle ist stickig und dünner als in der Blauen Festung. Außerdem liegt ein seltsamer Gestank in der Luft, welcher zunimmt, nachdem die Helden durch das Geröll durch eingestürzte Decken auf höhere Ebenen der Ruine klettern. Schließlich erreichen sie eine Sackgasse, in der es am schlimmsten stinkt, und sehen sich den Angriffen eines Dämons ausgesetzt, welcher - halb humanoid, halb Krustentier – durch seine pechschwarze Panzerung im Schatten kaum zu sehen ist und die Helden durch hinterhältige Angriffe von der Decke attackiert. Octavias Feuerzauber zeigen keine Wirkung und so beschränkt sie sich auf das Ausleuchten. Augustus triff die Kreatur zuerst und kann mit Wucht den Panzer knacken. Als Octavias Lichtschein schließlich wieder auf den Dämon trifft, gelingt es Henk mit Wucht zuzuschlagen und spaltet dem Dämon den Schädel an genau der Stelle, welche Augustus bereits geknackt hat. Augustus und Henk setzen mehrfach nach und stellen fest, dass sein Inneres feuerempfindlich ist, sodass Octavia Flammen in die Panzerrisse schießt und sie gemeinsam dem zähen Dämon sein Ende bereiten. Bei der anschließenden Untersuchung der Höhle finden die Helden die Nixe Oreta, welche sie bittet, ins Wasser gebracht zu werden. Dort erholt sie sich schnell und schwimmt auf dem Rückweg zur Blauen Festung &amp;quot;Caras-Luin&amp;quot; voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lumenisa]] ist sehr froh, dass ihr Freundin gerettet ist, und äußert nun ihre letzte Bitte, in der sie als absoluten Vertrauensbeweis Augustus als Pfand fordert, wenn die Helden die Information über die Waffe gegen Sereg erhalten wollen. Nach schwerem Abwägen und Augustus freiwilliger Bereitschaft, stimmen die Helden zu und Augustus wird von einer Nixe abgeholt und verschwindet mit dieser nach einem Kuss auf den Mund in der Tiefe.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lumenisa.png|200px|miniatur|rechts|Die Nixe [[Lumenisa]]]]&lt;br /&gt;
Lumenisa erzählt den Helden, dass sie im goldenen Zeitalter eine Muse des Sonnengottes [[Die_Götter_der_Elben#Anor_-_.E2.80.9EDer_W.C3.A4chter.E2.80.9C|Anor]] auf dem Amon Anoren, dem Berg der Sonne war. Nachdem der Krieg gegen die Dämonen entbrannte und Uselias' Hilfegesuch für seinen Freund Sereg abgewiesen wurde, entschloss Lumenisa sich aus Liebe zu Sereg, Uselias auf eigene Faust zu helfen und bestellte ihn in die Blaue Festung. Sie stahl einen Strahl vom göttlichen Licht ihres Herrn und ließ daraus von einem Zwerg einen besonderen Spiegel schmieden, welcher Sereg sein wahres Selbst vor Augen führen sollte. So sollte er seine Machtlosigkeit erkennen und von seinem selbstmörderischen Vorhaben ablassen und zu Lumenisa zurückkehren. Den Spiegel übergab sie Uselias in der Blauen Festung, welcher ihr dankte und dann Sereg hinterher zog. Eines Tages kam dann die große Flut und als sich Lumenisas Lungen mit Wasser füllten und sie die Schreie ihrer ertrinkenden Schwestern hörte, beichtete sie dem Sonnengott ihre Heimlichkeiten und, als dieser ihr vergab, wurde ihr bewusst, dass niemand vor dem Gott der Weitsicht etwas verbergen kann. Mit Hilfe seines Bruders Lorn verwandelte Anor seine Muse Lumenisa und ihre Schwestern in fischähnliche Wesen, damit sie unter Wasser weiterleben konnten. Anor ließ seine Musen nie im Stich und teilte ihnen schließlich mit, dass er Wächter für den Berg der Sonne schicken würde, welche Lumenisa seitdem zur Insel Soltrum bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider kann Lumenisa den Helden nichts über Uselias' weiteres Schicksal mitteilen, aber es gebe noch Nachfahren der Elben des goldenen Tales, welche auf einer Insel im Osten überlebt haben. Sie kämpfen dort gegen die Schrecken, welche aus L'yreh aufsteigen, denn die alte, verdorbene Stadt L’yreh sei wieder auferstanden und jemand Neues, Unbekanntes hat dort einen Machtposten errichtet. Lumenisa schlägt den Helden vor, diese Elben aufzusuchen und gibt ihnen ein Artefakt mit, welches sie als Freunde ausweisen sollte. Dann verabschiedet sie sich und sichert den Helden und ihrem Schiff freies Geleit in ihren Gewässern und die Unterstützung vom Kraken Tirnion zu, falls sie angegriffen würden. Nachdem die Nixe verschwunden ist, machen sich die Helden ohne Augustus an die Rückfahrt zur Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 30: Pöttzi===&lt;br /&gt;
'''11./12. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur [[Baiula Spei]] zurück und erfahren von einer gefährlichen Sabotage. Henk trifft auf einen verärgerten Klabatterwicht und Kenji bereitet eine alte Statue vor. [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] weiß einen möglichen Ausweg für Henks Problem und lässt ihn sich gut bezahlen. Die Helden sollen ein [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|altes Seevolkritual]] durchführen, um Henk zu helfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten in der Nacht tauchen die Helden mit dem [[Natator aeris]] wieder auf und werden von der Baiula Spei an Bord genommen. Der Admiral und Iustus sind besorgt wegen des Fehlens von Augustus und die Helden verabreden sich in der Offiziersmesse, um sich auszutauschen und ihren Hunger zu stillen. Doch zuvor zieht sich jeder auf seine Kajüte zurück und macht sich frisch. Dabei bemerkt Henk, das in seine Kabine eingebrochen wurde und ein Chaos angerichtet ist. Doch der Schiffsjunge hat nichts bemerkt und Henk verdächtigt den Klabatterwicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Offiziersmesse berichten die Helden von ihrem Abenteuer, ohne Lumenisa oder die Blaue Festung zu erwähnen. Sie bitten den Admiral um Verständnis, dass sie nichts erzählen dürfen, und versichern ihm, dass Augustus nicht tot sei und wieder zurückkehren würde. Dann offenbart ihnen der Admiral die drastische Unterbesetzung Mannschaft und bittet sie, Einsparungen bei den Wachbesetzungen vorzunehmen, damit sie Männer mehr Schlaf bekommen und nicht so erschöpft sind, dem die Helden zustimmen. Iustus offenbart ihnen, dass in das Labor eingebrochen wurde und der Aktivierungskristall des Schutzschildes verschwunden ist, was dieses momentan unbenutzbar macht. Er verdächtige den Klabatterwicht und bittet die Helden, diesen zu suchen bzw. Kaltfisch um Rat zu fragen. Anschließend verkriechen sich die Helden aber erstmal in ihre Kojen und schlafen sich erstmal aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag lassen sich die Helden durch den Schiffsjungen Mikal wecken und bemerkten, dass die Baiula Spei in einer Flaute gefangen ist und die Mannschaft daher einen Ruhetag geschenkt bekommen hat. Nach dem Essen bittet Admiral Wellenbrecher Kenji darum, sich die geborgene Pelagusstatue anzusehen, welche in die Schiffskapelle gebracht wurde, und diese am nächsten Tag im Rahmen einer kleinen Andacht neu zu weihen und auf dem Außendeck aufzustellen, was die Moral der Männer heben würde. Zimmermann Gebbert hat bereits zugesagt, ein Holzkonsole für sie zu bauen, welche bereits morgen früh fertig wird. Im Anschluss suchen sie das Gespräch mit Kaltfisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser schläft in seiner stinkenden Kabine und Ecke tut alles, um den Mief auszulüften, was in einer Flaute aber nicht gut funktioniert. Henk tritt Kaltfisch aus dem Bett, wobei er von dessen stinkenden, feuchten Schweißmauken getroffen wird. Als Kaltfisch endlich ansprechbar ist, erzählt er Henk, dass der Kobold angepisst ist, weil Henk ihm nicht gegeben hat, was er habenwollte. Er ist aber schon seit zwei Tagen nicht mehr aufgetaucht und schmollt vielleicht in seinem Versteck in der Bilge.&lt;br /&gt;
[[Datei:Koboldfluch.png|miniatur|Fuchskopf-Henk und der Klabatterwicht]]&lt;br /&gt;
Während Octavia das Schiff nun mit Astralsicht absucht und nach dem Klabatterwicht und dem Schutzschildkristall Ausschau hält, zieht sich Henk in seine Kajüte zurück und Kenji sucht die Kapelle auf, um die Statue zu sichten. Octavia kann auf dem ganzen Schiff nichts entdecken, während Henk in seiner Kajüte Besuch vom Klabatterwicht bekommt, welcher sich von Henk nicht austricksen lassen will und ihm zur Strafe einen Koboldfluch anhängt. Kenji begegnet in der Kapelle dem Bambusen Taref, welcher still betet und dann später den Mystiker allein mit der Statue zurücklässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk seine Kajüte verlässt, um sich nochmal zu vergewissern, dass Iustus die Opferschale für den Kobold befüllt hat, begegnet ihm Leutnant Ibendorn, welcher Henk nicht erkennt und sogar sein Schwert zückt, um den vermeintlichen Fremdling aufzuhalten. Erst Henks Stimme und Zureden überzeugen Ibendorn, dass der fuchsköpfige Mann vor ihm tatsächlich Henk ist. Jetzt realisiert Henk bei einem Blick in die Fensterscheibe, dass der Klabatterwicht ihn verzaubert hat, und sucht schnell Iustus auf, um seinen Rat zu holen. Dieser erklärt Fuchskopf-Henk die Kompliziertheit seiner Lage und eröffnet ihm, dass er nicht sofort helfen kann und sich Henk damit abfinden muss. Der Zauber würde aber eventuell gebrochen, wenn man den Kobold einfinge und töte. Henk will darüber nachdenken und versucht, ungesehen in seine Kajüte zurückzukehren. Um einem von oben entgegenkommenden Matrosen auszuweichen, schleicht Fuchskopf-Henk hinab auf die Kapellenebene und trifft dort auf Taref, welcher gerade die Kapelle verlässt. Dieser erstarrt bei Fuchskopf-Henks Anblick und, bevor er um Hilfe rufen kann, schlägt Henk ihn mit einem Schlag nieder, um nicht entdeckt zu werden. Dann flitzt Henk hoch in seine Kajüte und schließt sich dort ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia von ihrer Untersuchung zurückkehrt, klopft sie bei Henk an, um zu erfahren, ob er schon etwas vom Klabatterwicht gehört hat. Sie war überrascht, also sie Henk mit einem räudigen Fuchskopf erblickt, und als dann noch der Admiral nach dem Rechten sieht, weil Leutnant Ibendorn ihn unterrichtet hat, bittet Fuchskopf-Henk diesen, seine Offiziere zum Stillschweigen zu verdonnern. Nach dem Besuch holt Octavia Kenji aus der Kapelle und findet den bewusstlosen Taref auf dem Gang liegend. Kenji ist durch die Situation verwirrt und erst im Gespräch mit Fuchskopf-Henk begreift er die ganze Tragweite. Der Admiral beruft eine Besprechung der Offiziere ein, zu der auch Bambuse Taref gebeten wird, um ihm die Situation zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wigo dann an Fuchskopf-Henks Tür klopft, um ihm mitzuteilen, dass der Klabatterwicht bei Kaltfisch aufgetaucht ist und dieser Fuchskopf-Henk jetzt sprechen will, begibt er sich in die Kapitänskajüte, um mit dem Piraten zu sprechen, während Kenji und Octavia vor der Tür bleiben und lauschen. Nach mehreren Lachanfällen erklärt Kaltfisch, dass der Klabatterwicht verhandeln möchte. Da Henk seine Forderungen unverschämterweise anders ausgelegt hat, als sie gemeint waren, fordert er als Wiedergutmachung eine lustige Unterhaltungsaufführung von Henk und Iustus auf dem Außendeck vor der versammelten Mannschaft. Wenn der Kobold sich dabei gut unterhalten fühle, werde er vielleicht den Fluch aufheben und den Kristall zurückgeben. Fuchskopf-Henk ist über diesen Vorschlag hoch verärgert und zieht sich in seine Kajüte zurück. Ekky erzählt den beiden anderen, dass Kaltfisch Erfahrung mit Klabatterwichten habe und Henk noch einen Rat geben könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Octavias und Kenjis Zuspruch kommt Fuchskopf-Henk zu Kaltfisch zurück und erfährt, dass es ein altes [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|Seevolkritual zur Unterwerfung eines Klabatterwichtes]] gibt, welcher er ihm verraten würde, wenn Henk vom Arzt Abdrushin etwas Weißen Mohn für seine schmerzenden Kniee besorgen würde. Daher sucht Henk mit seinen Freunden die Arztstube auf und wird dabei von zwei Matrosen gesehen, die schnell wegrennen. Nach einiger Überzeugungsarbeit überlässt Abdrushin Fuchskopf-Henk eine Dosis des Weißen Mohns und bei der Rückkehr zu Kaltfisch wird Fuchskopf-Henk noch von vier weiteren Matrosen erblickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaltfisch ist zufrieden und erklärt, dass jeder, der am Ritual teilnehmen will, einen Gegenstand aus dem Koboldhort benötigt, ein Stück Planke vom Schiff des Klabatterwichtes, also der Baiula Spei, und viel vom stärksten Schnaps. Den Hort kann Fuchskopf-Henk vermutlich in der Bilge finden, wo der Klabatterwicht sich gerne versteckt. Also kriecht Fuchskopf-Henk in die Bilge hinein, nicht ohne beim Durchqueren der Mannschaftsquartiere peinlich berührte Männer zu sehen und Lachsalven hinter sich auszulösen. In der Bilge selber entdeckt Henk den Hort und nimmt eine kleine Holztafel mit einer eingeritzten, nackten Frau für sich, geweihtes Schutzgötter-Räucherwerk für Kenji und einen edel verzierten Kamm mit Schwänen und thyrnischen Motiven für Octavia mit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Anschließend, auf dem Weg zum Zimmermann, hält Fuchskopf-Henk in den Mannschaftsquartieren an und stellt sich den Männern. Er lacht mit ihnen, zieht Grimassen, feiert mit ihnen und erträgt das Gelächter mit Würde. Fuchskopf-Henk tanzt sogar mit Plankenjockel und beschert der gestressten Mannschaft so ein paar gelöste Momente, die allen guttun und die Moral der Männer heben. Der orkische Zimmermann Gebbert nimmt die Illusion mit Gelassenheit auf und hilft den Helden schnell mit drei alten Plankenstücken weiter. In der Küche erbittet Fuchskopf-Henk von [[Roana Dernheim|Roana]] etwas starken Schnaps und bekommt aus ihrem Vorrat eine Flasche hochprozentigen Kochrum überreicht. Mit allen Zutaten suchen die Helden wieder die Kapitänskajüte auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden setzen sich im Kreis auf den Boden und Kaltfisch erklärt ihnen das Ritual, um ins Reich der Klabatterwichte zu reisen, um den Namen des Wichtes von ihrem König, dem garstigen Gierschlund zu erfahren. Er nennt ihnen den Reisespruch und die Worte, die dem Klabatterkönig gesagt werden müssen, um den Namen zu erfahren. Da nach jedem Aufsagen des Reisespruches getrunken werden muss, sorgt Ekky dafür, dass niemand ein leeres Glas hat. Alle sollen dann nachmachen, was Kaltfisch tut. Dieser klopft mit einem Holz auf den Boden und sagt den Spruch rhythmisch dazu auf, bevor der trinkt. Die Helden steigen mit ein und Octavia kippt nach dem zweiten, Kenji nach dem vierten und Henk erst nach dem sechsten Schnaps um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder findet sich einzeln in einer bunten surrealen Traumwelt wieder, in der die Orientierung durch bunte blinkende, leuchtende Pflanzen und eine ständig wechselnde Umgebung erschwert ist. Doch schließlich kann jeder einen Thron erkennen, auf dem ein dicker, grüner Kobold mit einer blinkenden Krone sitzt. Hinter dem Thron erstreckt sich der wohl größte Koboldhort aller Zeiten, ein Berg aus verschiedensten Dingen. Nun muss jeder Held den Spruch aufsagen und dem Koboldkönig den Gegenstand überreichen, um von ihm den Namen des Klabatterwichtes zu erfahren. Kenji kann sich nicht an den Spruch erinnern und erntet statt eines Namens einen Rülpser, während Fuchskopf-Henk und Octavia sich erinnern und den Namen erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus der Koboldwelt sind die Helden besoffen und Kaltfisch erklärt, dass man jetzt nur noch dreimal den Namen rufen müsse, damit der Klabatterwicht für seinen neuen Meister sichtbar erscheinen müsse. Um das durchzuführen, zieht sich Fuchskopf-Henk auf seine Kabine zurück und spricht „''Pöttzi – Pöttzi – Pöttzi''“, woraufhin der Kobold erscheint, zunächst herumwütet, sich dann aber seinem neuen Meister fügt. Henk lässt als erstes den Fluch bei sich aufheben und trägt Pöttzi auf, Kaltfisch für eine Stunde einen Fischkopf zu verpassen. Nachdem Henk Lautes Gelächter von Ekky aus der Kapitänskajüte hört, sucht er diese auch auf, um sich das Ergebnis anzuschauen und erblickt Kaltfisch mit einem stinkenden, halbvergammelten Fischkopf. Nach dieser Genugtuung legen sich die Helden in die Kojen und gehen betrunken kurz vor Sonnenuntergang schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen erwachen die Helden leicht verkatert und beim Essen verkündet der Admiral, dass das Podest fertig ist und Kenji bitte den Meeresgott bei der Weihung der Statue auch um etwas Wind bitten solle, da noch immer Flaute herrscht. Alle Matrosen versammeln sich auf dem Außendeck und Kenji enthüllt die Pelagus-Statue, während er einen Segen spricht und der Mannschaft damit sichtbar Hoffnung, Zuversicht und Mut gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider bleibt die Flaute bestehen, doch stattdessen wird vom Ausguck ein Ruderboot mit Schiffsbrüchigen entdeckt, welches auf die Baiula Spei zu rudert. Henk rudert ihnen mit den Obermatrosen Klippstein und Grauwasser entgegen und entlastet durch Übernahme von Schiffsbrüchigen das überfüllt Rettungsboot, nachdem er sich vergewissert hat, dass es keine Piraten sind und wohl aus Notunum kommen. Die Halbverdursteten werden an Bord der Baiula Spei gelassen und dort mit Trinkwasser versorgt und von Abdrushin untersucht. Sie sind schon zwei Tage auf See unterwegs gewesen und haben zu Ogeon um Hilfe gebeten, der ihnen die Flaute geschickt hat, damit sie nicht mit dem überfüllten Boote kentern würden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 31: Die Wunder des Ogeon===&lt;br /&gt;
'''12. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geretteten Schiffsbrüchigen werden versorgt und die Helden erfahren von deren Schicksal. Es wird von beunruhigenden Ereignissen auf Notunum berichtet und die Helden lernen neue Mythen zum Nebelschlund kennen. Kenji muss sich mit einem verärgerten Händler auseinandersetzen und betet mit dem Ogeon-Geweihten. Henk beschäftigt Pöttzi und jemand verdirbt die Moral der Mannschaft.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin lässt die Schiffsbrüchigen in den Mannschaftsquartieren unterbringen, damit er sie besser untersuchen und versorgen kann. Die Helden erfahren die Geschichte von Erian Grünwasser, welcher genau wie die Schiffsbrüchigen, durch das Singen eines Liedes von Ogeon gerettet wurden. Zu mehr Informationen zu den schlimmen Dingen, die auf Notunum geschehen sind, sollen die Helden den Geweihten Tonnmar von Vendstein befragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Olvir&amp;amp;Tonnmar.png|250px|miniatur|rechts|Der Tranhändler Olvir (r.), Beschützer vom Ogeon-Geweihte Tonnmar von Vendstein (l.)]]&lt;br /&gt;
Bevor Tonnmar ärztlich versorgt werden kann, muss sein Leibwächter, der Bestmann Olvir, dazu gebracht werden, dass sich Abdrushin dem Verletzten überhaupt nähern ansehen darf, denn Octavia kann den Grad seiner Verletzung nicht erkennen. Als ihm schließlich durch Zureden von Henk und Octavia geholfen werden kann, erzählt der Geweihte von dem Abenteuer ihrer Seereise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Schiff, die Flora, wurde beim Passieren der Götterinseln mit Feuer von den Bergen beschossen, so dass sie nach Westen ausweichen mussten, wo sie vom Kraken versenkt wurden. Das Beiboot drohte auch zu kentern und der Geweihte stimmt eine Hymne auf Ogeon an, welche als „Lied von Erian“ bekannt ist. So wurden sie schließlich gerettet, weil sie die Baiula Spei gefunden haben, welche aufgrund der Flaute, die mit dem Lied einsetzte, bewegungsunfähig war. Für alle Männer liegt eindeutig ein Wunder von Ogeon vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonnmar berichtet weiter, dass in letzter Zeit immer mehr Schiffe vor Notunum sanken und auch das Schiff von Olvir, dem Tranhändler von der Berstküste, war darunter. Schließlich wurde Notunum zum ersten Mal von Dämonen angegriffen, nachdem in einem Sturm von einigen Wochen eine Ecke des Wahrzeichens von Notunum abbrach. Es war genau die Felsformation, welche als „Ogeons Dreizack“ bekannt ist, zu deren Füßen der große Ogeontempel liegt  und welche  als magischer Schutz der Insel gilt. Nach der Zerstörung erfolgte direkt ein Dämonenangriff, welcher aber durch die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zurückgeschlagen wurde. Es waren glupschäugige Sklaven und [[Loigg'Il|Gesichtslose]], welche sie kommandierten, die Notunum angriffen, Schwarzmagier wurden keine gesichtet. Die Inquisitoren haben die Situation bereits unter Kontrolle gebracht. Henk lädt die Männer ein, sich der Mannschaft der Baiula Spei anzuschließen und deren Reihen wieder zu füllen, und auch für den Geweihten Tonnmar steht es fest, dass ihre Rettung ein Wunder und Zeichen Ogeons war und dass die Geretteten ein neuer Weg gewiesen wurde und sie fortan zur Mannschaft der Baiula Spei gehören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit Olvir, welches Tonnmar dolmetscht, erfahren die Helden, dass die Tuisken den Nebelschlund den „großen Salzwurm“ nennen. Sie glauben, dass zu der Zeit, als die Götter noch auf der Erde lebten, in der Mitte des Arasmeeres, welches sie Walbucht nennen, ein Drache oder Lindwurm lebte, welcher allein zurückblieb, als die Götter in die Anderswelt gehen mussten. Er war so traurig darüber, dass er anstelle von Feuer nur Salzwasser speien konnte, denn Drachen können nicht weinen. So füllt er seit Ewigkeiten das Meer an, zu manchen Zeiten mehr, zu anderen weniger, und am Ende der Zeiten wird so die ganze Welt im Meer versinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Schiffsbrüchigen nun zur Baiula Spei gehören würden, sieht der Schiffsbesitzer und Kerzenhändler Kandler jedoch anders und beschuldigt die Mannschaft der Meuterei. Die Helden intervenieren in dem aufkommenden Streit und während Henk mit der Mannschaft redet, verlangt Kandler von Kenji, dass dieser die Meuterer zur Rechenschaft zieht und sie ihrer gerechten Strafe wegen des Bruchs eines göttlichen Vertrages zuführt. Ihr Verhalten sei eine Beleidigung von [[Merkon]], welche nicht ungestraft bleiben dürfe. Doch Kenji lehnt das ab und versucht Kandler klarzumachen, dass es keine andere Möglichkeit für ihn gibt, als sich damit abzufinden, dass er vorerst an Bord bleiben muss und die Baiula Spei keinen Umweg und keine Handelstour auf sich nehmen kann, was Kandler sehr wütend macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji begibt sich nach dem Gespräch mit Kandler in die Kapelle, um gemeinsam mit dem Tonnmar von Vendstein Ogeon für die Rettung zu danken. Während des stillen Gebets erhält Kenji eine [[Kenjis Tempel#Kenjis apokalyptische Vision (12. Sideon 351 JF)|Vision]], über welche er anschließend an Deck sinnierte. Henk bekommt währenddessen Besuch vom ausgelaugten Pöttzi, welcher seine Aufmerksamkeit will und ihn mit schmutzigen, versauten Witzen unterhält. Sein Müßiggang wird von Leutnant Ibendorn unterbrochen, welcher Henk darüber informiert, dass Kandler die Mannschaft aufhetzt und ihnen den Mut zur Weiterfahrt nimmt. Henk nimmt Kenji mit und gemeinsam sprechen sie zu den Schiffsbrüchigen und bauen deren Moral langsam wieder auf. Am Ende des Gespräches inhaftieren sie den Kerzenhändler, damit er nicht weiter die Mannschaft demoralisiert. Sie sagen ihm zu, ihn bei den Götterinseln an Land gehen zu lassen, ihn mit Gold für seinen Verlust zu entschädigen und ihm auch sein Beiboot zu lassen.  Jeder, der nicht auf der Baiula Spei bleiben möchte, dürfe dann auch von Bord gehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 32: Grett===&lt;br /&gt;
'''12./13. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden essen zu Mittag und tauschen sich mit dem Geweihten Tonnmar aus. Henks Nerven werden strapaziert und die Helden sprechen noch einmal mit dem Kerzenhändler. Leutnant Ibendorn gibt einen Lagebericht und die Salzmähre wird gesichtet. Ein tödlicher Kampf entbrennt und [[Abdrushin]] lässt sich ein möglicher Ausweg entlocken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ärgernis mit dem Händler Kandler knurrt allen der Magen und es gibt zum Mittagessen einen Eintopf mit Kartoffeln aus Lyo. Pöttzi erscheint beim Essen und bedankt sich nervend bei Henk, dass er so schön über seine Witze gelacht hat, da ihm das wieder Kraft gegeben hat. Nach dem Essen spricht der Geweihte Tonnmar mit den Helden über Kandler und erklärt ihnen, dass dieser eigentlich ein guter Mensch sei, der sich sehr dafür eingesetzt hat, dass doch noch der benötigte Tran für die Lampen beschafft werden kann, damit Notunum bald nicht im Dunkel sitzen muss. Die Helden erklären sich bereit, noch einmal mit dem Händler zu sprechen und machen sich auf den Weg zu den Zellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Deck erblicken sie eine ungewöhnlich fliegende Möwe, welche sich Olvir immer wieder nähert. Es stellt sich heraus, dass er eine Art Tiermeister ist, welcher durch die Augen seiner Möwe Skáti spähen kann, und Henk bittet darum, dass er sich im Laufe des Tages einmal die Götterinseln ausspähen möge. Bei den Zellen angekommen spricht Kenji mit Kandler und entschuldigt sich für sein Verhalten. Auch Kandler bittet um Verzeihung und verspricht, die Mannschaft nicht mehr aufzuwiegeln. Kenji gibt ihm die Aufgabe, die verbliebenen Vorräte des Schiffes zu erfassen und Henk und Octavia zeigen ihm Augustus Kajüte, in der er vorrübergehend einziehen darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaltfisch verkündet lautstark und überglücklich, dass die Baiula Spei jetzt das Gebiet des Kaken verlässt und Ibendorn informiert die Henk und Octavia auf dem Außendeck am Heck, dass die Baiula Spei zwar nur mit Schneckentempo vorwärtskommt, die Götterinseln aber bereits am östlichen Horizont zu erkennen sind. Das Schiff wird aber im weiten Bogen nördlich um die Inseln fahren, um die tückischen Sandbänke zu umschiffen. Auf der Ostseite der Insel gäbe es auch bessere Anlegeplätze, denn die Westseite besteht nur aus steilen Klippen. Henk bekommt von Pöttzi einen neuen Furz-Tanz präsentiert und will sich gerade mit ihm in die Kajüte verziehen, als das Signalhorn des Ausgucks ertönt und die Salzmähre gesichtet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff der Schwarzmagier steuert zunächst auf die Baiula Spei zu, dreht dann aber in weiter Entfernung einige Kreise, bevor es wieder gen Norden abdreht. Während alle über den Sinn dieses Manövers nachdenken, meldet Maat Sturmfels die Sichtung von etwas Großem unter der Wasseroberfläche, was abgetaucht wäre. Henk und Octavia entdecken, dass eine leichte Spur von kleinen Luftblasen auf ihr Schiff zuläuft und sich am Heck der Baiula Spei plötzlich ein Stoß von Luftblasen entlädt. Der Maat überprüft die unteren Decks auf einen Wassereinbruch, kann aber nichts entdecken. Daher machen sich die Helden selbst auf die Suche und Octavia überprüft die Außenwände des Schiffs auf magische Anomalien. Während Octavia nichts Ungewöhnliches feststellen kann, ertönt plötzlich vom Oberdeck ein Schrei und, als die Helden die Treppe nach oben nehmen, kommt ihnen Matrose Buthner entgegen, welcher „Angriff – Hilfe!!!“ schreit und panisch unter Deck flieht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Grett.png|250px|miniatur|Der untote Grett, der Abzieher]]&lt;br /&gt;
Als die Helden das Oberdeck erreichen, erblicken sie den untoten [[Menschen#Die_Horb|Horb]] Grett, der das [[Natator aeris|Tauchboot]] beschädigt und dessen Rumpf durchschlagen hat. Als die Helden auf Deck auftauchen, hat er den linken Rotor abgeschlagen und wendet sich zu den Helden als neuem Ziel. Henk stürmt sofort auf Grett zu und greift ihn an, sein Hieb wird jedoch pariert und der Untote setzt sich zielstrebig in Richtung Octavia in Bewegung, welche mit einem Zauber beginnen will, sich jedoch beim Anblick von Grett nicht richtig fokussieren kann. Kenji versucht den Untoten mit einem Lichtblitz aufzuhalten und unterbricht damit dessen Vorwärtsbewegung. Henk nutzt diesen Stopp und springt mithilfe der Reling auf Gretts Rücken, um ihm mit einem Säbel mit voller Wucht auf den Schädel zu schlagen. Dieser bricht entzwei, wird aber noch durch die zähen Sehnen zusammengehalten. Als Grett sich wieder gesammelt hat, tritt er nach Henk, welcher geschickt zur Seite ausweicht, und schwingt mit dem Abziehmesser in Kenjis Richtung, um sich den Weg zu Octavia freizuschlagen. Kenji kann gerade noch ausweichen und entgeht dem Hieb, doch dafür nähert sich der Untote Octavia und holt bereits mit seinem Entersäbel zu einem tödlichen Hieb aus. Matrose Weihwind fasst sich ein Herz und greift Grett von hinten an, während Henk an dessen rechten Arm springt und so den Schlag verhindert. Doch stattdessen sticht Grett mit dem Abziehmesser in Octavias Richtung, was Kenji jedoch bemerkt und sich mit voller Wucht in Gretts linke Kniekehle wirft, wodurch er den Stoß verreißt und der Stich neben Octavia hergeht, welche bereits eine Feuerkugel vorbereitet hat. Beim Zurückziehen schneidet Gretts Abziehmesser aber Octavia durch den ledernen Brustpanzer ins Fleisch und durch den schmerzhaften Schnitt verliert sie ihre Konzentration und das gerufene Feuer erlischt wieder. Bevor sie sich abwenden und auf Distanz gehen kann, sticht Grett erneut zu und durchbohrt die sich gerade umdrehende Octavia seitlich durch den Brustkorb, sodass das lange Messer auf der anderen Seite wieder herauskam. Bei Herausziehen sackt Octavia in sich zusammen und bleibt in einer immer größer werdenden Blutlache auf Deck liegen. Henk und Kenji spüren einen stechenden Schmerz und sind geschockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk, der noch an Gretts rechtem Arm hängt, sich nun mit Hilfe seines Dolches daran hochzieht, um dessen Schädel zu erreichen, rennt Kenji, welcher gerade ein Seil organisieren wollte, schnell zu Octavias Kabine, um die Heiltränke zu holen. Weihwind zieht sein Schwert aus Gretts Lenden heraus und attackiert seinen linken Oberschenkel, während Henk sich bis zu seinem Kopf emporzieht. Auch Obermaat Donnerbacher, Obermatrose Kerling und Ferolax beteiligen sich nun am Kampfgeschehen. Kerling unterstützt auf der linken Seite Weihwind und attackiert ebenfalls das Bein, während Henk ein Drittel der Halssehnen durchtrennt, sodass Gretts Kopf nach vorne überkippt. Dieser kann jetzt nur noch nach links hinten schauen und blickt dabei direkt auf Weihwind und Kerling, welche sein linkes Bein bearbeiten. Grett wendet sich zu ihnen um und stößt sein Abziehmesser von oben in Kerlings Schädel, während Henk versucht, den Kopf endgültig vom Rumpf zu trennen. Als dieser endlich fiel, endete das Kampfgeschehen jedoch nicht, denn der untote Körper kämpfe auch ohne Kopf weiter. Weihwind attackiert Gretts linken Unterarm, dessen Hand das Schwert in Kerlings Schädel umfasst, und trennt fast die Hand ab. Da wird Grett von Olvirs Harpune im Brustkorb durchbohrt und er wird mit einem Ruck nach hinten gerissen und stürzt rücklings hin. Henk kann noch rechtzeitig abspringen und Ferolax, der zuvor Gretts Schädel die Gesichtspartie mit den Augen zertrümmert hat, springt auf dessen Lenden. Er fixiert ihn so auf dem Boden und hackt mit seiner Axt in die Beine, um sie vom Rumpf zu trennen, während Donnerbacher auf Gretts linkes Knie einschlägt, welches Kenji bereits durch seinen beherzten Angriff ausgerenkt hatte. Auf diese Weise gelingt es langsam allen gemeinsam, den extrem zähen Grett auseinander zu hacken und die sich immer noch bewegenden Einzelteile über Bord zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji mit den Heiltränken zurückkehrt, versucht er sofort, Octavia einen Heiltrank einzuflößen. Als es nicht funktioniert, reibt er ihre Wunden mit Heiltrank ein. Doch er muss feststellen, dass sich keine Wirkung bei Octavia zeigt, da diese bereits verblutet ist. Verzweifelt hält er sie in seinen Armen und kann nicht glauben, dass soetwas geschehen ist. Er bekommt von Gretts Ende nichts mit und registriert auch nicht, dass das Signalhorn erneut geblasen wird, denn die Salzmähre kehrt zurück und nähert sich in einem grünen Nebel gehüllt der Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff wird angegriffen, jedoch wird die Kugel von Iustus Schutzschild abgefangen. Die antwortende Salve der Baiula Spei geht in den Nebel und es bleibt ungewiss, ob etwas getroffen wurde. Es löst sich jedoch etwas Fliegendes von der grünen Wolke und nähert sich der Baiula Spei. Es ist ein Gargoyle mit aufgeplatztem Bauch, welcher vermutlich beim letzten Mal von Ibendorn abgeschossen wurde, und auf ihm reitet ein Schwarzmagier mit Maske. Ferolax, welcher um den [[Natator aeris]] trauert, wird gepackt und von dem fliegenden Ungeheuer fortgerissen. Der Schwarzmagier verhöhnt den Zwerg und verkündet ihm eine Zukunft als Diener, wie sie allen auf dem Schiff bevorstehen werde. Ferolax verliert beim Versuch, sich zu befreien, seine Axt und, nachdem der Gargoyle wieder im Nebel verschwunden ist, entfernt sich dieser in nördlicher Richtung und lässt die Mannschaft der Baiula Spei verzweifelt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht Octavia zu Abdrushin zu tragen und wird dabei von Henk unterstützt. Der Arzt kann nur den Octavias Tod bestätigen und schweigt betroffen. Henk verlässt die Arztstube und sucht Iustus auf, welchen er verzweifelt um Rat fragen will, während Kenji noch eine Möglichkeit aus Abdrushin herausbekommt, welche dieser zunächst noch verschweigt. Doch Kenji bohrt nach und erfährt, dass Abdrushin ein Derwisch-Ritual kennt, durch welches Octavia wieder ins Leben zurückkehren kann, wenn es noch vor dem nächsten Sonnenaufgang durchgeführt werde. Ihmet, der Dingir des Übergangs, müsse von einem Bürgen, welcher auch sein Blut beisteuern muss, um Octavias Leben gebeten werden, und dieser Bürge hätte später auch den Preis dafür zu zahlen (vgl. [[Abdrushin#Das Ritual von Ihmet|Abdrushins Biographie]]). Kenji erklärt sich sofort einverstanden, die Bürgschaft zu übernehmen, und Abdrushin bittet ihn darum, auch Henk zu holen, weil am besten alle Helden der Drachenträne mit dem Artefakt anwesend sein sollten, um vielleicht den Dingir zu beeindrucken und zu besänftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus kann Henk nicht weiterhelfen und ist selbst ratlos, wie es weitergehen kann. Henk geht an Deck und spricht mit dem Admiral. Als er ihm gerade von Octavias Tod berichtet, kommt Kenji dazu dementiert ihren Tod. Er besteht darauf, dass Abdrushin heute Nacht nicht gestört werden darf, bevor er mit Henk zurück in die Arztstube geht. Dort erfährt Henk von dem geplanten Ritual und ist alles andere als begeistert von der Idee, vertraut aber auf Kenjis Urteil, wenn er es als unumgänglich ansieht und darum bereit ist, den unbekannten Preis zu einem unbekannten Zeitpunkt zu zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin stimmt einen unheimlichen Gesang an und entnimmt Kenji etwas Blut aus der Hand. Er mischt eine Farbe an und bemalt Octavias entkleideten Körper mit unbekannten, mystischen Zauberzeichen, während die Monotonie seines Gesanges alle schnell in eine Art Trance versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt Wind in der Arztstube auf und Sandkörner fliegen umher. Schließlich bildet sich eine Art Windhose aus Sand, welche ein Gesicht mit Augen und Bart  bekommt und Kenji nach seinem Begehr fragt. Als dieser um Octavias Leben bittet, muss er schwören, auch den kostspieligen Preis dafür zu zahlen, wenn es die Zeit verlangt. Kenji schwört es und der Dingir gewährt den Wunsch. Er klatscht in die Hände und das Zimmer ist wieder so wie vorher, denn Dingir und Sandsturm sind verschwunden. Kurz darauf bäumt sich Octavia auf und erbricht einen Schwall Blut, bevor sie zusammenbricht und in einen tiefen Schlaf fällt. Kenji, Henk und Abdrushin sind ganz erleichtert, dass Octavia lebt, und während Kenji in der Arztstube bei Octavia verweilt, begibt sich Henk an Deck und stellt fest, dass es tiefste Nacht ist und das Ritual gut acht Stunden gedauert hat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 5: Die Götterinseln ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignus.png|300px|miniatur|rechts|[[Ignus]]]]&lt;br /&gt;
=== Episode 33: Auferstehung===&lt;br /&gt;
'''13. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji sorgen sich um Octavia und Abdrushin stellt eine lange Genesungszeit in Aussicht. Henk konfrontiert Kenji mit seinem Verhalten und fürchtet die Bewahrheitung einer alten Warnung. Ein unbekanntes Schiff wünscht ein Treffen und die Helden erhalten ein Angebot von unerwarteter Seite. Das Wiedersehen mit einem alten Bekannten bringt neue Hoffnung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist sehr schwach und Abdrushin hofft, dass sie keine bleibenden Schäden zurückbehalten wird. Dann verarztet er Kenjis Arm und teilt ihm mit, dass er ihn auch als Freund betrachtet, weshalb er wegen der Durchführung des Auferstehungsrituals auch ein schlechtes Gewissen bekommt. Octavia kommt halb zu Bewusstsein und fällt wenige Sekunden danach wieder in einen tiefen Schlaf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht Iustus auf, welcher sehr besorgt auf Henks Nachricht eines Wiedererweckungsrituals reagiert. Er findet es unverantwortlich und berichtet von fatalen Folgen solcher Rituale. Er verspricht Henk aber, Octavia genaustens zu untersuchen, sobald sie wieder aufwacht. An Deck trifft Henk auf den Matrosen Weihwind, welcher ihn wie die übrigen Matrosen als den Helden des Kampfes erachtet und gesteht Henk, dass er sich erst am Kampf beteiligen konnte, als er das Lichtwunder gesehen und wieder Mut geschöpft hatte. Weihwind fragt Henk enttäuscht, warum Kenji aus dem Kampf geflohen sei und nicht die Männer beschützt hätte, und offenbart ihm, dass das Vertrauen der Mannschaft in den Mystiker erschüttert sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht die Arztstube auf und da Octavia noch nicht erwacht ist, zieht er sich mit Kenji auf dessen Zimmer zurück, um mit ihm zu reden. Er konfrontiert Kenji damit, ihn im Kampf alleingelassen zu haben, und erzählt ihm von Weihwind und der Enttäuschung der Matrosen. Kenji argumentiert damit, dass er im Kampf nicht hätte tun können und die anderen Männer viel besser kämpfen könnten, doch Henk betont, dass man sich im Kampf nicht allein lässt. Er bittet Kenji inständig darum, über seine Beweggründe nachzudenken, und erinnert ihn an seine Warnung, dass Kenjis persönlichen Gefühle einmal der Erfüllung ihrer Aufgabe im Wege stehen könnten. Außerdem bittet er Kenji, mit den Männern zu reden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Morgengrauen bringt [[Roana Dernheim|Roana]] Wein für Henk und informiert die beiden darüber, dass Octavia aufgewacht ist, woraufhin Kenji sofort in die Arztstube eilt. Octavia atmet schwer und ist kalkweiß und scheint nicht richtig anwesend zu sein. Abdrushin bemerkt einen unregelmäßigen Herzschlag und bereitet, als Octavia noch bleicher und kälter wurde und verkrampfte, einen magischen Trank aus der Wurzel der Herzblut-Pflanze Mane-Prane, um ihr Blut aufzufüllen. Henk kommt während Octavias Krise hinzu, da er an Deck das Gefühl hatte, dass Octavia die Nähe der Drachenträne guttun könnte. Er gibt Octavia das Artefakt in die Hand und Abdrushin verabreicht ihr den Trank. Kurze Zeit später bekommt sie wieder mehr Farbe und ihre Atmung normalisiert sich etwas.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin überprüft Octavias Herzschlag und verabreicht ihr einige Arzneien, bevor alle drei Octavia mit einer Bahre auf ihr Zimmer transportieren, wo sie vermutlich sehr lange liegen müsse, bevor sie wieder aufstehen könne. Gegen die aufkommenden Schmerzen bekommt Octavia eine kleine Dosis von dem weißen Mohn, so dass sie rasch tief und fest schläft. Dann offenbart Abdrushin den beiden, dass er sich großen Sorgen um Octavias Herz mache, von dem ein ganzes Stück fehlt. Die Helden sollen besser ihren Kampf ohne Octavia weiterplanen, da diese das Bett erst in Monaten oder wohlmöglich nie wieder verlassen könne. Abdrushin ist voller Reue und Scham und Henk macht sich Vorwürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji lassen die Mannschaft antreten und Kenji spricht zu den Matrosen. Er redet sich in gewisser Weise mit logischen Argumenten heraus und lässt damit die Mannschaft mehr verstummen als sie zu überzeugen. Henk richtet danach einige aufbauende Worte an die Männer und stärkt damit ihre Motivation und ihren Mut. Der Geweihte Tonnmar hat von Olvir die Information, dass Ferolax noch am Leben ist und unter die Kontrolle der Schwarzmagier gezwungen wurde. Seine Möwe hat dann aber die Salzmähre aus den Augen verloren. Henk und Kenji sind sehr müde und legen sich in der Mitte des Vormittags noch einmal schlafen. Zuvor unterhalten sie sich aber bei Wein und Pöttzis Nerverei noch in Henks Kajüte und Kenji erzählt, bevor sie sich hinlegen, noch von seiner Vision, die Henk nicht ganz ernst nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia erwacht am Nachmittag, als Abdrushin ihren Verband wechselt, und sie erfährt, dass sie vermutlich eine lange Zeit ans Bett gefesselt sein wird. Er gibt ihr ein kleines Glöckchen, mit dem sie nach Wigo klingeln kann, welcher vor ihrer Kajüte wacht. Octavia hat sich in ihrem ganzen Leben noch nie so schwach und hilflos gefühlt und hat Schmerzen beim Atmen. Wigo weckt Henk und Kenji, welche Octavia aufsuchen. Henk sieht als erstes nach ihr und holt Iustus, als auch Kenji dazukommt. Iustus spricht offen mit Octavia und erwähnt das Wiedererweckungsritual, welches durchgeführt wurde, um sie ins Leben zurückzuholen. Henk und Kenji werden an Deck gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unbekannte Olborger Kogge ohne Kennung signalisiert mit einer farbigen Flagge, dass es ein Treffen wünscht. Henk und Kenji entscheiden sich, zuzustimmen, und bis zum Zusammentreffen gehen die beiden wieder zu Octavia in die Kajüte. Die Wiedererweckung wird besprochen und Octavia fühlt sich wegen ihres schlechten, gesundheitlichen Zustandes als eine Last für die anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji nehmen das fremde Schiff in Empfang, auf dem neben der Mannschaft aus [[Tuisken]] auch drei Personen in grauen Roben mit Kapuzen stehen. Es handelt sich um eine Gesandtschaft der [[Malthusbruderschaft]], deren oberster Großmeister Phosphorius den Helden eine erneute Zusammenarbeit gegen den gemeinsamen Feind vorschlagen möchte und sie zu einer Audienz in seiner Kajüte erwartet. Als Henk und Kenji annehmen, erwartet sie eine große Überraschung: sie werden von [[Ignus]] empfangen. Dieser erkundigt sich sofort nach Octavia und schlägt vor, das Gespräch mit ihr auf der [[Baiula Spei]] fortzusetzen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Götterinseln-Treffpunkt.png|miniatur|Ignus Karte der Götterinseln]]&lt;br /&gt;
Der besorgte Ignus hält fürsorglich Octavias Hand und offenbart ihr, dass er sie nicht vergessen konnte und sie wiederfinden wollte, um sie zu unterstützen, da sie seine Seelenverwandte sei und das Schicksal sie füreinander bestimmt habe. Er erzählt auch, dass der [[Bund des Xul|Bund des Xul]], der ihn seit ihrer Begegnung im Norden jagt, ihn in Ruhe lassen würde, wenn er die Helden der Drachenträne töte. Ignus ging zum Schein darauf ein, um zu erfahren, wo sich Octavia aufhält. Auf den Götterinseln soll eine Falle gestellt werden, denn dort soll ein uralter Dämon erweckt werden. Doch er hatte nie vor, den Auftrag durchzuführen vor, sondern hat mit seinen Männern beschlossen, die Kultisten zu hintergehen und die Helden zu warnen. Ignus übergibt den Helden eine Karte der Götterinseln mit einem markierten Treffpunkt und verrät ihnen, dass Sabaoth Immortalis seit längerem im Nebelschlund verweilt und seine Pläne erfolgreich umsetzt. Um die Malthusbruderschaft vor einer Racheaktion zu schützen, möchte Ignus den Helden helfen, die Schwarzmagier auf den Götterinseln möglichst schnell zu besiegen. Dann bittet er Octavia noch um ein vertrauliches Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji verlassen die Kajüte und sprechen mit Iustus, welcher den Gast als hochgefährlich einschätzt und sehr besorgt um Octavia ist. Er weiß nicht, ob er Ignus im Notfall aufhalten könnte und sieht ihn eher als unbesiegbar an. Henk geht dann auf Deck und Kenji in die Kapelle, wo er keine Ruhe findet. Abdrushin spricht ihn an und warnt vor Ignus und Iustus teilt Henk mit, dass in Octavias Kajüte chaotische Feuermagie gewirkt worden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden in Octavias Kajüte kommen, ist diese wohlauf und wirkt erholt und beinahe verjüngt. Henk bemerkt unter dem Bett leere Patronen für elementares Feuer und nimmt einen leichten Schwefelgeruch im Raum wahr, was Kenji entgeht. Ignus möchte Octavia auf ihrer Reise begleiten und gemeinsam gegen die Schwarzmagier kämpfen und Octavia gestattet es ihm. Während Ignus dann in Henks Beisein seine Malthus-Brüder zurück nach Olborg schickt, um die Bruderschaft vor einer möglichen Rache zu warnen, begleitet der pfahlweiße Kenji die euphorisch neben sich stehende Octavia zur Untersuchung ins Magierlabor zu Iustus.    &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 34: Brennende Fragen===&lt;br /&gt;
'''13./14. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus und Abdrushin untersuchen Octavia und machen Beobachtungen, welche mehr Fragen aufwerfen als beantworten. Pöttzi berichtet Henk von einer Feier, zu der er nicht eingeladen war, und Kenji versucht, einen Umgang mit [[Ignus]] zu finden. Es entbrennt ein lautstarker Streit, welcher die Weiterfahrt gefährdet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus stellt fest, dass Octavia nicht geheilt, sondern nur mit elementarem Feuer geflickt wurde. Nur eine stabile magische Verbindung, von der Iustus vermutet, dass sie von Ignus ausgeht, macht es Octavia möglich, auch ohne Feuerimmunität nicht innerlich verbrannt zu werden. Iustus warnt sie vor möglichen Nebenwirkungen und unabsehbaren Konsequenzen und erinnert nochmal an die 15 Morde, welche Ignus [[Akte Ignus|zur Last gelegt werden]]. Octavia geht dann zu Abdrushin, während Kenji noch mit Iustus spricht und ihn um etwas bittet. Kenji hat danach auf dem Flur eine Begegnung mit Ekky und geht nachsichtig mit dessen Verhalten um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat sich noch etwas mit Ignus unterhalten und ihn um ein gemeinsames Gespräch in der Offiziersmesse vor dem Abendessen gebeten. Als Ignus gegangen ist, muss Henk den aufgebrachten Pöttzi beruhigen und er erfährt, dass Kaltfisch sich mit einigen Matrosen auf seiner Kajüte unterhält und dabei wohl den Klabatterwicht vernachlässigt hat. Henk schaut sich das Treffen an und erwischt einige anscheinend verängstigte Bambusen mit Ekky und Kaltfisch. Beim Verlassen der Kapitänskajüte trifft Henk auf Kenji, welchen er ebenfalls zum Gespräch in die Offiziersmesse einlädt. Er begleitet dann Kenji noch zu Octavias Zimmer, wo er sich allein mit Ignus unterhält und diesen mit den Iustus‘ Untersuchungsergebnisse konfrontiert. Henk geht zu Abdrushin und trifft dort auf Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin hat Octavia untersucht und hohes Fieber und einen zu schnellen Herzschlag festgestellt, obwohl sie sich sehr gut fühlt. Er warnt sie vor einer Überbelastung und rät ihr zur Schonung. Abdrushin hat Angst vor Ignus und glaubt, in ihm lebe ein wahnsinniger Dingir. Als Octavia das Wiedererweckungsritual anspricht, findet es Henk angemessen, dass Kenji Octavia über die Details informieren solle. Beim Verlassen der Arztstube treffen die beiden auf Ignus, welcher sich mit Octavia auf ihr Zimmer zurückzieht, da er noch etwas unter vier Augen mit ihr besprechen wolle. Henk geht zu Iustus, um ihn ebenfalls zum bevorstehenden Treffen einzuladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat nach dem Gespräch mit Ignus die Kapelle aufgesucht und ist dort auf Bruder Tonnmar gestoßen. Dieser spricht ihn auf den mysteriösen Fremden an und fragt sich, wie er diesen einschätzen und ob er sich Sorgen machen soll. Dann betet er noch und begibt sich zu Henks Treffen, bei dem Iustus und Henk bereits anwesend sind. Octavia und Ignus haben anscheinend über ihr Gespräch die Zeit vergessen und schließlich findet das ganze Treffen mit einem verärgerten Henk auf Octavias Zimmer statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert an seine Aufgabe als Fährmann und beklagt, dass momentan jeder seinen eigenen Dingen nachgeht und keine Kommunikation mehr zwischen ihnen stattfindet. Er erinnert daran, dass ihre Freundschaft für das Wohl der Drachenträne wichtig ist, und betont, dass jede Entscheidung, welche allein getroffen wurde, stets falsch gewesen sei. Henk erinnert an die Situation im Norden, wo die Gruppe auseinanderzubrechen drohte, und gerät in einen Streit mit Octavia, während Kenji schweigend zuhört. Henk findet Octavia arrogant und wirft ihr vor, Dinge zu verbergen, doch Octavia scheint ihm gar nicht richtig zuzuhören und glaubt Henks Worten nicht. Henk will am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang von allen hören, wie sie zu ihrem Auftrag stehen und was sie über seine Worte denken, ansonsten würde er gehen. Dann verlässt Henk wütend das Zimmer und  geht verärgert zu Kaltfisch. Kenji zieht sich auch zurück und sucht Abdrushin auf und Iustus verlässt etwas verwirrt das Treffen, so dass Octavia mit Ignus zurückbleibt und das Abendessen von Wigo aufs Zimmer gebracht bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat eine Bitte an Abdrushin und zieht sich noch kurz in die Kapelle zurück. Henk trinkt noch kurz mit Kaltfisch, bevor er sich in seine Kajüte zurückzieht. Dort bekommt er Besuch vom Admiral, welcher ihn bittet, Kaltfisch nach den auf der Karte verzeichneten Stürmen zu fragen, und mit Henk kurz über den Umgang mit Verantwortung spricht. Henk weist den Admiral noch an, am nächsten Morgen erst wieder auf Kurs zu gehen, wenn Henk das Zeichen dazu gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begibt sich Henk hungrig zu Roana in die Küche. Kenji sucht, ebenfalls vom Hunger abgelenkt, die Küche auf und die beiden unterhalten sich noch. Henk verrät Kenji, dass er aus der Gilde ausgetreten ist, da er die Verpflichtungen nur noch als Ablenkung von seiner eigentlichen Aufgabe empfunden hat. Dann gesteht er Kenji, dass er verzweifelt ist, und versucht diesem zu erklären, warum er ihn im Kampf so dringend braucht, denn in Kenjis Anwesenheit fühlt sich Henk mutiger und sicher. Kenjis Visionen werden nicht mehr thematisiert, jedoch bittet er Henk, Octavia vorerst noch nichts davon zu erzählen. Die beiden ziehen sich zur Nacht auf ihre Kajüten zurück, doch zuvor ist Henk Kenji noch behilflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Sideon, Fest der [[Venora]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat eine unruhige Nacht und wacht mehrmals auf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 35: Sturmfront===&lt;br /&gt;
'''14. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen untereinander ein ernstes Gespräch und Iustus wird von Henk und Kenji zu Rate gezogen. Kaltfischs Wissen hilft, den Kurs zu bestimmen, und der Admiral spricht mit Kenji. Die Helden planen das gemeinsame Vorgehen und Leutnant Ibendorn wendet sich an Henk. Die Baiula Spei setzt Kurs auf eine Sturmfront und wird angegriffen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. Sideon, Fest der [[Venora]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Iustus eine [[Kenjis Tempel#Iustus Informationen für Kenji|Nachtlektüre]] und Octavia verbringt die Nacht mit Ignus auf ihrem Zimmer und stärkt sich. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ignus.png|200px|miniatur|rechts|Ignus]]&lt;br /&gt;
Auf Ignus Rat beschafft Octavia weitere fünf Kartuschen mit elementarem Feuer und es gelingt ihr, das Feuer eigenständig zu konsumieren. Ihr ist aber auch bewusst, dass sie dies ohne die Verbindung zu Ignus nicht geschafft hätte, und dieser greift ein, als ihr der Zauber zu versagen droht. Octavia genießt das berauschende Gefühl des Feuers und der Verschmelzung ihrer Hände, was sie an das überwältigende Gefühl im Norden erinnert. Durch den Konsum fühlt sie sich vollkommen ausgeschlafen und tatkräftig und verspürt keinen Hunger oder Müdigkeit mehr. Ignus kommt Octavia aber nicht so nahe, wie er es vielleicht gerne hätte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Henk und Kenji vor Sonnenaufgang zu ihr kommen, ist es in der Kajüte sehr warm und es riecht nach Schwefel. Während des gemeinsamen ernsten Gespräches erinnert Henk daran, dass sich jeder einzelne im Norden selbst bezwungen hat, als die Drachenträne in Gefahr war, und Henk warnt vor einer erneuten Bedrohung des Artefakts. Kenji sieht Hoffnung, die Drachenträne zu retten, wenn das Vertrauen zurückkehrt. Er erzählt von einer positiven Vision der Zukunft, welche er hatte, und von Zweifeln, die ganze Verantwortung auf den Schultern tragen zu können. Als Kenji von Octavias Wiedererweckung sprechen will, unterbricht diese ihn und bedankt sich einfach bei ihm. Dann verlassen alle ihre Kajüte und Henk spricht mit Kenji und Iustus.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beiden Helden war bei dem Gespräch aufgefallen, dass Ignus Blicke auf Octavia eher an ein ausgehungertes Raubtier als an einen romantischen Verliebten erinnern und dass sich in ihnen maßloses Begehren, animalische Lust und Triebhaftigkeit spiegeln. Henk warnt Kenji und Iustus, dass Octavia nicht mehr sie selbst sei. Im Labor teilt er ihnen mit, dass er davon ausgeht, dass sie unter dem Einfluss von Ignus stehe und nur noch seine Marionette sein. Iustus bestätigt eine bestehende magische Verbindung von Ignus zu Octavia, ist sich über ihre Funktion aber nicht sicher. Er sieht in ihr eine Art der Kraftzufuhr, während Henk sie als Kontrollmöglichkeit betrachtet. Kenji weist darauf hin, dass sie aufgrund von Iustus Informationen nicht mehr komplett machtlos gegenüber Ignus seien und betont, dass der richtige Zeitpunkt abzuwarten sei.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beim Frühstück ist Octavia nicht anwesend und Henk gibt dem Admiral grünes Licht zur Weiterfahrt, welcher noch darum bittet, Kaltfisch nach Informationen zu der eingezeichneten Sturmzone im Osten der Götterinseln zu fragen. Also suchen Henk und Kenji Kaltfisch in der Kapitänskajüte auf. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ungewöhnlicherweise ist die Kajütentür verschlossen und Kaltfisch braucht lange, um sie zu öffnen. Henk lauscht und kann das Rascheln von Papier hören, welches hastig zusammengelegt und hinter einer Holzklappe versteckt wird. Kaltfisch erzählt von „Wellenwirblern“ und „Windwühlern“ und dass diese Viecher genauso gefährlich wären wie die Feuervögel der Westseite. Kein Schiff könne den Sturmgürtel durchqueren, ohne zu sinken. Doch er kennt einen Weg, um möglichst nahe an des gebiet heranzukommen und teilt diesem gleich dem Steuermann mit, nachdem Henk ihm eine Tasse Kochrum dafür versprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kaltfisch seine Kajüte verlassen hat, sucht Henk nach den Papieren und findet schließlich einen Stapel, wo auf dem obersten Blatt sich eine Schiffskarte durchgezeichnet hat, auf der einzelne Räume eingezeichnet sind. Als Kaltfisch zurückkehrt, wird er dazu befragt und gibt schließlich zu, die Suche nach dem guten Festlandfusel geplant zu haben, wobei sich Kenji an Ekky erinnert, den er in der Kabine des Admirals erwischt hat. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Henk den Kochrum für Kaltfisch von [[Roana Dernheim|Roana]] organisiert, spricht Kenji in der Offiziersmesse mit dem Admiral. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Admiral möchte Kenji aus seiner Erfahrung in der Rolle als Führungspersönlichkeit einen Ratschlag geben, damit dieser die Enttäuschung der Mannschaft besser verstehen kann. Als „Standartenträger der Götter“ hebe seine Präsenz auf dem Schlachtfeld die Moral der Männer und verleihe ihnen Sicherheit und Mut. Um der damit verbundenen Verantwortung gerecht zu werden, müsse man seine Selbstzweifel überwinden, damit man den Männern die Rolle vorspielen kann, die sie brauchen. Die Führung anderer sei immer mit dem Opfer der Selbstaufgabe verbunden und manchmal müsse man etwas darstellen, was nicht dem eigenen Empfinden entspräche. Kenji solle nicht vergessen, welch große Bedeutung seine Worte und Taten für die Moral der Männer haben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk holt Kenji aus der Offiziersmesse ab und sie gehen zu Octavia, welche mit Ignus im angeregten Gespräch vertieft ist, auf die Kajüte, um einen gemeinsamen Plan zu machen. Erst jetzt fällt Octavia auf, dass Kenji sich die Haare abrasiert hat und man sein fehlendes Ohr und die große Narbe gut erkennen kann, worauf sie ihn etwas irritiert anblickt. Henk zeigt auf der Karte den geplanten Ankerplatz und sie beschließen, von dort mit einem Beiboot zu der Insel mit dem Treffpunkt überzusetzen. Gemeinsam würden sie dann aufmerksam auf die vorbereitete Falle warten und einen Weg zum markierten Punkt suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss spricht Kenji mit dem Geweihten Tonnmar und bittet ihn, sich während seiner Abwesenheit um die Männer der Baiula Spei zu kümmern., während Henk Roana beauftragt, Proviant für 3-4 Tage einzupacken. Dann wird Henk von Leutnant Ibendorn um ein Gespräch gebeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ibendorn weist Henk darauf hin, dass die Moral der Männer sehr labil ist und die Nerven blank liegen. Er fürchtet, dass die Angst vor erneuten Angriffen zu einer Meuterei führen könnte, und bittet Henk, eine moralisierende Ansprache an die Mannschaft zu halten, bevor sie aufbrechen. Er spricht auch das Verhalten der anderen beiden Helden an und beklagt, dass Kenji durch seine eigenen Zweifel die Moral der Männer untergräbt und dass Octavia mit ihrem neuen Gast die Männer in Angst und Schrecken versetzt. Ibendorn informiert Henk darüber, dass in der letzten Nacht wieder fünf Kartuschen mit elementarem Feuer von Octavia geholt wurden und jetzt nur noch fünf Schuss im Lager liegen. Er betont nochmal, dass Henk der einzige ist, dem die Männer noch blind vertrauen und für ihn die Reise fortführen. Er bedauert, dass Henk mit Augustus ein verlässlicher und treuer Freund fehle.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht danach sofort Octavia auf und bittet sie, die restlichen Feuerkartuschen nicht zu verbrauchen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während sich Henk mit Ibendorn unterhält, sucht Kenji noch Abdrushin auf und lässt sich seinen Arm verarzten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Abdrushin einen besonderen Trank, welcher ihn für eine gewisse Zeit immun gegen „Dingirfeuer“ macht. Abdrushin rät Kenji, sich vor Ignus zu hüten und nicht unüberlegt zu handeln. Außerdem weist Abdrushin Kenji darauf hin, dass Octavia von ähnlicher Art wie Ignus sei und ihr Leben lang versucht, mit einem feurigen Dingir zu tanzen. Das berge aber auch immer die Gefahr, dass der Dingir die Führung übernehmen könnte und Octavia sich dann ganz im Feuer verlöre. Ignus stellt sich für Abdrushin als eine mögliche Variante von Octavias eigenen, zukünftigen Schicksal dar. Dann zeigt er Kenji eine Abbildung der Glühanemone, welche sich dieser gut einprägt (2 Erf. [0,6]) und auch abzeichnet (3 Erf. [8,7,7])&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk und Kenji treffen sich an Deck wieder und blicken auf die Sturmzone, welche sich im Süden erhebt, als diese sich plötzlich durcheinanderwirbelt, die dunklen Wolken explosionsartig in alle Richtungen zerstreut werden und die dunkle Wand sich auflöst. Die Alarmglocke ertönt und warnt vor einer großen Welle, welche sich um den Ort der Sturmfront ringförmig ausbreitet und auf die Baiula Spei zurast. Alle werden etwas durchgeschüttelt, jedoch kommt nichts und niemand zu Schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sich die Sturmzone auflöst, toben immer noch einzelne Wirbelwinde über das Wasser. Plötzlich setzt ein gewaltiger Wirbelsturm Kurs auf die Baiula Spei und es wird Alarm gegeben. Iustus bereitet einen Zauber vor, um den ankommenden Luftelementar aufzuhalten, der näherkommend sogar ein sehr wütendes Gesicht aufweist. Kurz vor dem Aufprall löst sich der Elementar allerdings unter leichten Funken in Dampf auf und wird vom Wind verstreut. Ignus steht hinter dem erstaunten Iustus und blickt diesen etwas herablassend und mit selbstsicherem Grinsen an, bevor er wieder mit Octavia auf die Kajüte zurückkehrt. Die Mannschaft betrachtet die Situation mit einer Mischung aus Angst und Bewunderung. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auf der Kajüte offenbart Ignus Octavia seinen Plan, die Täuschung der Kultisten aufrechtzuhalten und zu dem vereinbarten Treffen zu erscheinen, um weitere Informationen über die Pläne zu erhalten. Octavia soll sich mit ihren Freunden so schnell wie möglich zum Treffpunkt auf der Insel bei dem großen Baum durchschlagen, damit sie gemeinsam gegen die Kultisten kämpfen können. Dann bittet er Octavia, ihn an Deck zu begleiten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Baiula Spei hat sich dem von Kaltfisch beschriebenen Ankerplatz genähert und Wigo bittet Henk, ihn auf der Expedition begleiten zu dürfen. Octavia und Ignus kehren an Deck zurück und, nachdem er ihr einen Handkuss gegeben hat, verwandelt sich Ignus in eine Feuerkugel und zischt als Komet in Richtung der Insel ab. Octavia erklärte den beiden den Plan und Henk hält vor der Abreise noch eine motivierende Ansprache an die Männer, welche Kenji durch ein Lichtwunder bekräftigt. Dann steigen die Helden mit Wigo in das Beiboot und lassen sich von den Matrosen Klippstein, Grauwasser und Halbach hinüberrudern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 36: Die Silma-Esche===&lt;br /&gt;
'''14./15. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden lassen sich zu der [[Götterinseln|Götterinsel]] mit einer riesigen Silma-Esche rudern und müssen sich einen Weg über die scharfkantigen Felsen suchen. Sie begegnen den pflanzlichen und tierischen Bewohnern der Insel und entdecken die Spur der Kultisten. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und die Helden hoffen, den bevorstehenden Angriff noch abwehren zu können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. Sideon, Fest der [[Venora]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überfahrt bei starkem Wellengang schüttelt kräftig durch und Wigo stellt Fragen zu Ignus Abwesenheit und Vertrauenswürdigkeit. An der Ostseite der Insel wird ein Ankerplatz gefunden und die gigantische Silma-Esche auf der höchsten Klippe bewundert. Henk entdeckt einen begehbaren Tierpfad und die Helden machen sich vorsichtig auf den Weg ins Innere der Insel.  Sie entdecken geweihte Baumschreine, welche elbischen Ursprungs sind, und noch vor Kurzem besucht wurden. &lt;br /&gt;
[[Datei:GI-Karte-Nebeninsel.png|200px|miniatur|rechts|Die östliche Götterinsel mit der Silma-Esche mit dem Weg der Helden]]&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Erkundung stoßen die Helden auf eine große Lavaechse, welche sie angreift. Da sie sich als ziemlich Feuerresistent herausstellt, übernimmt Henk die Abwehr und mit Kenjis blendender Hilfe gelingt es ihm, der Echse die Kehle durchzuschneiden, als diese im Laufschritt angreift. Nach einer Essenpause, bei der Octavia die Metamorphose ihrer Hände übt, spricht Kenji sie auf ihre Verbindung mit Ignus an und fragt, ob sie ihren Zustand auch ohne Ignus stabilisieren könne. Kenji weist Octavia noch darauf hin, dass Ignus kein wirkliches Interesse an ihrer Person habe, bevor Henk die beiden zum Aufbruch mahnt. Die Helden begegnen einer Gruppe kleinerer Erdelementare, die entgegen ihrer Mentalität sehr zornig wirken, obwohl sie für ihr ruhiges Gemüt bekannt sind. Octavia gelingt es, die Gruppe zu sprengen, sodass die Helden gefahrlos passieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Sackgassen, welche sie etwas Zeit kosten, gelangen die Helden schließlich zu einem Baumschrein, der wegen einer abyssisch-cthonischen Verseuchung seine Blätter verliert und eingeht. Kurz danach entdecken sie die Reste eines Knochenkreises, durch den eine Person hergeholt wurde, wie die Spuren ihnen verraten. Beim anschließenden Abstieg in ein Tal bemerken die Helden, dass das ganze Gebiet der Verseuchung zum Opfer gefallen ist und die Pflanzen verdorren und eingehen, so wie sie es auf Soltrum gesehen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mumifizierte Leiche eines Elben wird gefunden, welcher dem Lebensentzugszauber des Nekromanten zum Opfer gefallen ist, und Wigo nimmt dessen magisches  Mithril-Schwert an sich. Die Helden steigen einen Berg hinauf und finden oben einen erst vor kurzer Zeit gesprengten Menhir, welcher mit blauen Wirbelmuster bemalt ist. Magische Verbindungen gingen von hier auf das Meer und in den Süden zu einer weiteren Bergkuppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort oben sehen die Helden in der Dämmerung, wie sich unterhalb des riesigen Baumes eine grüne Wolke bildet, welche zur Klippe mit dem Baum emporsteigt und diesen einhüllt. Es sind Blitze mit Donner in der Wolke zu erkennen, dann erfolgt eine feurige Explosion, welche die unteren Ausläufer des Baumes entzündet. Der riesige baum steht lichterloh in Flammen und ein letztes Mal zucken Blitze auf. Die grüne Wolke löst sich auf und der Baum wird plötzlich wie von Zauberhand gelöscht. Der aufkommende Qualm nimmt die Sicht auf den Baum und aus der Qualmwolke erhebt sich eine Feuerkugel, die auf die Helden zufliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komet schlägt neben den Helden ein und Ignus steht aufrecht vor ihnen. Er reagiert nicht auf Henks Ansprache und geht direkt auf Octavia zu. Er blickt ihr in die Augen, fährt ihr besitzergreifend mit dem Handrücken kurz über die Wange und bedauert, dass sie es nicht eher geschafft habe. Er habe die Feinde nicht mehr länger aufhalten können und am besten sähe sich Octavia mit den anderen den Baum selbst an. Auf die Frage, warum der Baum in Brand geraten ist, erwähnt Ignus, dass seine Tarnung aufgeflogen sei und er gegen den Nekromanten gekämpft und ihn verletzt habe, wobei der Baum Feuer gefangen habe. Dann machen sich alle auf den Weg zum großen Baum.&lt;br /&gt;
[[Datei:Silma-Esche.png|200px|miniatur|rechts|Die große Silma-Esche auf der Götterinsel]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden im Halbdunklen einen weiteren Knochenkreis und Ignus berichtet, dass er hier die Kultmeister des Xul getroffen habe und diese ein Wesen mit Tentakeln und sechs willenlose Handlanger hergeholt hätten. Am Baum bietet sich den Helden ein schrecklicher Anblick mit vielen toten Elben und zwei geschändeten Altären. Bei einer Untersuchung des schwelenden Baumes werden keine Überlebenden gefunden und Ignus zeigt ihnen die Stelle im Wurzelwerk des Baumes, an der die Kultisten mit den unterworfenen Ältesten der Elben verschwunden seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk findet mit Wigo eine Kiste mit intakten Elbentränken und sucht dann im Wurzelwerk nach einem Geheimgang, während Kenji die Altäre wieder herrichtet und Octavia mit Ignus die Umgebung erforscht. Als Kenji das letzte dämonische Zeichen von einem Altar abwaschen will, bemerkt er, dass die toten Elben sich anfangen zu bewegen. Den ersten Elben wehrt Kenji noch persönlich ab, dann schickt er Wigo, damit dieser Henk holt. Die beiden kämpfen gegen die Untoten und Henk beschützt den noch mit der Reinigung beschäftigten Kenji, Als der letzte Rest des Zeichens vom Altar gewaschen ist, fallen die Untoten in sich zusammen und Kenji  kann einen abschließenden Segen an Thylor und Hylea sprechen. Danach  machen sich Henk, Wigo und Kenji auf die Suche nach Octavia, welche bisher noch nicht zurückgekehrt ist. Sie finden sie in einem kleinen Elbenhafen, wo sie mit Ignus flammend herumknutscht. Die beiden begleiten Henk und Kenji zum Baum und sie entzünden die Leichen, welche Wigo und Henk sorgsam zur Feuerbestattung aufgebahrt haben. Wigo hat die Elbenschwerter eingesammelt und Henk hat sich einen Elbenbogen samt Pfeilen mitgenommen. Henk sucht im Wurzelwerk nach einem geheimen Gang, findet aber nichts und legt sich mit Kenji und Wigo schlafen, während Ignus und Octavia knutschend „Wache“ halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Sideon, Fest der [[Venora]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk steht sehr früh vor den anderen auf und macht sich im Wurzelwerk wieder auf die Suche nach dem Öffnungsmechanismus. Es dauert, bis ihm die Art und Weise des natürlich gewachsenen Geheimganges erkenntlich wird und er schließlich einige Wurzelteile findet, welche sich wie Hebel bewegen lassen. Nach einigen Stunden hat Henk es geschafft und er weckt bei Morgengrauen die anderen. Gemeinsam betreten sie einen dunklen Gang, der in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 37: Zwielichtfalter===&lt;br /&gt;
'''15. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Wurzellabyrinth unter der Silma-Esche und verfolgen die Kultisten. Sie entdecken heilige Schreine und begegnen den mystischen Zwielichtfaltern. Vier elbische Statuen im Labyrinth stellen die Helden vor Rätsel und ein altes Relief verstört Henk zutiefst. Octavia und Ignus kommen sich näher und Henk und Kenji diskutieren ihre Optionen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Sideon, Fest der [[Venora]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem sich spiralförmig hinabschraubenden Weg zwischen den Wurzeln, dessen Wände einen erdigen Geruch ausströmen und krabbelnde Bewegungen erkennen lassen. Der Gang verbreitert sich schließlich und sie erreichen eine Kammer im Wurzelwerk, in der um einen größeren, runden Altar aufgestellte kleine Öllämpchen einen schwachen Lichtschimmer verbreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erspürt sofort die tiefe Würde und göttliche Ruhe dieses sakralen Ortes. Auf dem Altar liegen Opfergaben, doch scheint etwas zu fehlen. Henk findet an einer Seite der Kammer eine weggetretene Holzfigur, welche einen alten, weise wirkenden Elben mit Heiligenschein darstellt, welcher einen Kokon mit beiden Händen hütet. Kenji erspürt eine Entsprechung zu [[Letor]], stellt sie zurück auf den Altar und spricht einen Letorssegen, während Henk schon weitere Gänge untersucht und Octavia sich mit Ignus beschäftigt. Einige Lämpchen sind ebenfalls von den Schwarzmagiern umgetreten worden und Kenji stellt diese mit Wigos Hilfe wieder auf und befüllt sie neu mit am Altar vorgefundenem Öl. Dann macht er mit Wigo eine Essenspause, bei der der Junge in der Wand zwischen den Wurzeln einige leere Lampen entdeckt, Kenji befüllt 15 Lampen für die gefallenen Elben, entzündet sie und stellt sie zu den anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehrt Henk zurück und führt die anderen durch die Wurzelgänge, gemeinsam das Labyrinth erkundend. Schließlich stoßen sie nach einigen Sackgassen auf eine Kammer mit einem kleinen Schrein, welcher ebenfalls von einigen Lampen umstellt ist, von denen wieder ein paar umgetreten wurden. Im Sockel des Schreins stehen mehrere Namen eingraviert, die Octavia lesen kann, jedoch niemandem etwas sagen. Nachdem Kenji und Wigo die Lämpchen wieder aufgestellt und nachgefüllt haben, suchen sie mit Henk den richtigen Weg im Wurzellabyrinth. &lt;br /&gt;
[[Datei:Elbenfriedhof.png|300px|miniatur|rechts|Das Wurzelkammer-Labyrinth des Elbenfriedhofs unter der großen Silma-Esche]]&lt;br /&gt;
In einem Gang scheucht Henk tellergroße, fliegende Wesen auf, welche einen schwachen, silbrigen Schimmer ausstrahlen. Sie werden von Kenji als Zwielichtschwärmer identifiziert und er erzählt, dass es in seltenen Fällen vorkommt, dass die Seelen Verstorbener nicht sofort in Borons Reich gehen und sich in Form dieser Nachtfalter mit dem weißen Totenkopf von den Angehörigen verabschieden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden dann eine größere Kammer, in deren Mitte eine große, steinerne Statue auf einem Sockel steht, der eine Grabkammer sein könnte. Der Name „Irawain“ ist mit vier Faltern verziert eingraviert und die Statue zeigt einen älteren Elben mit Eschenblättern in den Haaren, welcher auf einen Stab gestützt kniet und die eine Hand über die Erde hält. Während Kenji und Henk über den Ort nachdenken und nach mehreren Stunden Weg eine Pause machen, ist Ignus ungeduldig und macht sich als Feuerkugel auf die Suche nach dem richtigen Weg durch das Wurzellabyrinth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Ignus unterwegs ist, fragt Wigo Octavia, ob die beiden ein Liebespaar seien und sie so verliebt seien wie er und Heli. Als Octavia ihm das mehr oder weniger bestätigt, bezweifelt Kenji eine wahre Liebe zwischen beiden, da diese bedeuten würde, dass man sich für den anderen auch opfern würde. Wigo möchte auch noch wissen, was Octavia an Ignus so gerne mag, da er ihn eher unheimlich findet, und Octavia erwähnt, dass sie sich zum ersten Mal richtig verstanden fühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk führt die anderen durch das Wurzellabyrinth und muss etliche Sackgassen hinnehmen, bis sie einen größeren Raum finden, in dem wieder eine Statue steht, welche eine Elbin mit einer Wasserschale darstellt. Der Name „Amadil“ ist mit zwei Faltern verziert auf dem Grab eingraviert. Beim Betrachten der Statue kehrt Ignus zurück und hat einen Weg durch das Labyrinth gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus führt die Helden durch eine weitere Grabkammer. Der Name „Tarias“ ist mit drei Faltern verziert eingraviert und die Statue zeigt einen stattlichen Elben mit Schwert und Schild. Henk entdeckt auf dem Schwert einen gravierten Blitz. Es folgt in einigem Abstand eine weitere Grabkammer, auf welcher der Name „Estel“ mit einem Falter graviert ist. Die zugehörige Statue trägt einen Schleier und sitzt neben einer kleinen Schwalbe auf einem Felsen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Relief Wurzelkammer.png|300px|thumb|rechts|Das Wandrelief in der Endkammer des Wurzellabyrinthes]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelangen die Helden zur Endkammer, in dessen Mitte sich ein großes Mosaik im Boden befindet, welches die elbischen Wurzelkräfte darstellt, und auf welchem sich relativ frische Blutspuren befinden. Auf der einen Seite des Mosaiks befinden sich sieben Schreine mit magischen Elementen, nämlich Luft, Staub, Erde, Schlamm, Wasser, Dampf und Feuer (v.l.). Über den Schreinen hängt ein Relief, welches ein Tal zwischen zwei Bergen zeigt, über dem eine Art schlafender Riese liegt, über dem Wasser und darüber der Himmel zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ignus gierig seine Hand nach dem elementaren Feuer ausstreckt, schlägt ihm Octavia verneinend auf die Finger und schüttelt mit dem Kopf. Ignus gehorcht ihr und lässt vom Feuer ab, was Henks Vermutung zum Wanken bringt, dass Octavia lediglich Ignus Marionette sei.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Luft.png|100px|thumb|links|Das Steintor zur Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite der Kammer befindet sich ein großes Steintor, neben dem sich einige Blutspritzer an der Wand befinden. Unterhalb davon liegt ein elbischer Haarreif, welcher die Form einer goldenen Sonne umrandet mit silbernen Wellen hat und vermutlich die Krone eines Elben-Ältesten ist. Auf der Tür müssen anscheinend Symbole gedrückt werden und die Helden rätseln lange, welche und wie viele es sein sollen. Henk, Kenji und Wigo essen etwas und legen sich schlafen, während sich Octavia mit Ignus zurückzieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kann nicht richtig schlafen, weil ihn das Relief mit dem schlafenden Riesen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Er schleicht sich zu Octavia und Ignus und beobachtet beide, wie sie sich küssen, während ihre Oberkörper und Köpfe im Feuer verschmelzen. Henk zieht sich zurück und will Kenji wecken.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk weckt Kenji, und dieser erwacht mit den Worten „mein Junge“. Henk berichtet ihm von seiner Beobachtung und Kenji fürchtet, dass sie bei einer vollständigen Verschmelzung von Ignus und Octavia ihre Freundin endgültig verloren hätten. Er erzählt Henk von „seinem Jungen“ und sie überlegen gemeinsam, wie sie Ignus aufhalten können. Zunächst planen sie das elementare Wasser vom Schrein mitzunehmen, zögern aber, weil sie den Ort nicht entweihen wollen. Kenji erwähnt, dass Ignus „wahrer“ Name helfen könne, und er erwägt den Einsatz von elementarem Wasser. Ein Schritt fehle noch, um ihn besiegen zu können, und Kenji fürchtet, dass dazu nicht mehr viel Zeit bleibe. Henk erwähnt, dass Octavia anscheinend doch zu nichts gezwungen wird und es sogar genieße, worauf Kenji ihm eröffnet, dass dies sein Herz zerreiße.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk weckt nach nicht einmal drei Stunden Wigo und holt dann Ignus und Octavia dazu, um dann die große Tür zu öffnen. Er drückt als erstes auf das Eschenblatt-Symbol. Daraufhin entlädt sich aus dem Luftsymbol der Tür ein Blitz und trifft Henk, welcher eine Stunde braucht, um sich wieder zu berappeln. Die Helden beraten noch einmal über die richtige Reihenfolge der Symbole und als Octavia die Knöpfe drücken will, verbietet es ihr Kenji. Doch Octavia ignoriert es und drückt auf die Schwalbe, das Wasser, den Blitz und auf das Eschenblatt. Die Tür öffnet sich und den Helden kommt ein frischer, kalter Windzug entgegen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 38: Luft und Staub===&lt;br /&gt;
'''16. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg der Helden führt sie tiefer in die Erde hinein in eine windige Kammer, in der sie Luftgeistern begegnen. Die Gruppe wird getrennt und, während Henk noch im Dunkeln tappt, unterhält sich Ignus mit Kenji. Um das Steintor zur Staubkammer zu öffnen, muss ein Rätsel gelöst werden, und Wigo bekommt eine Lektion erteilt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind zieht den Helden scharf um die Nase und sie betreten den stockfinsteren Gang. Octavia stellt fest, dass der gesamte Bereich vor ihnen von mächtiger Elementarmagie erfüllt ist, was Henk daran bemerkt, dass Adarians Lampe hier nicht funktioniert, so dass die Helden auf das flackernde Licht von Octavias und Ignus Feuer angewiesen sind. Je tiefer sie vordringen, desto lauter wird der Wind und es wirkt fast so, als ob hunderte Flöten und Pfeifen gleichzeitig gespielt würden und manchmal scheinen sich sogar Melodien herauszukristallisieren. Das Steintor schließt sich hinter ihnen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Staub.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Staubkammer]]&lt;br /&gt;
Bläuliches Licht fällt in den Gang und ein von magischen elementarströmen durchzogenes Bodenmosaik befindet sich im Eingangsbereich zu einem großen Raum, an dessen Rückwand schwach leuchtende Punkte erkennbar werden. Ignus erkundet in Feuerkugelform den Raum und ein weiteres Steinportal zeichnet sich im Schein des Feuers ab. Durch das Betreten und Überqueren des Mosaiks lösen die Helden magische Impulse aus, welche dazu führen, dass der Wind und das Pfeifen immer lauter werden und plötzlich eine Art Chor aus hellem, kindlichem Kichern zu vernehmen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftkammer.png|300px|miniatur|rechts|Die Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden werden von Luftmindergeistern, die wie kleine, schelmische Kinder aus Wolkensubstanz wirken, eingekreist und geneckt. Sie werden von unzähligen Luftgeistern umflogen, die eine Art Windhose um jeden einzelnen bilden, so dass alle schließlich den Boden unter den Füßen verlieren und weggewirbelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von den Luftgeistern durchgeschüttelt, wobei Henk seinen Flachmann und Kenji sein Alethon-Emblem verliert. Nur Octavia kann ihre Tasche festhalten. Alle werden von der Windhose weggetragen und plötzlich zu Boden fallen gelassen. Außer Kenji stürzen alle auf eine Falltür, welche sie in eine geheime Kammer hinunterrollen lässt, in der es dunkel und kein Ausgang zu sehen ist. Octavia hat sich den rechten Knöchel gebrochen, welcher deutlich anschwillt. Während Henk nach einem Ausgang sucht, warten die anderen geduldig ab.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji kommt im Mittelgang heraus und stürzt in keine Falle. Er kehrt in den großen Raum zurück und trifft dort auf Ignus, welcher sich gerade durch den Boden eines Ganges sprengen will, weil Octavia dort unten sei. Kenji stoppt die Explosionen, um den Einsturz der ganzen Höhle zu verhindern. Ignus lässt seinen Frust an Kenji aus und fragt ihn, wie lange er bereits Octavia hinterherläuft, ob er jemals Erfolg bei Octavia hatte, ob er wirklich an der absurden Hoffnung festhält, Octavia würde seine Gefühle irgendwann erwidern, und wie er es ertrage, dass Octavia vor seinen Augen einem anderen Mann verfalle. Kenji lässt sich aber nicht provozieren und kontert Ignus Provokationen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich hört Kenji Henks rufen aus einem Gang und erfährt von der Falltür, für welche Henk gerade den Öffnungsmechanismus in totaler Dunkelheit sucht und nach Stunden auch findet. Er kann sich aus der Falle befreien und im Anschluss auch Octavia und Wigo aus ihrem Gefängnis  herausholen, wobei sich Ignus sofort um Octavias verletzen Knöchel kümmert und ihn heilt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wolkenzylinder.png|150px|miniatur|rechts|Ein verzierter Steinzylinder in der Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Am Ende jeden Ganges finden die Helden einen verzierten Steinzylinder und ein Loch in einer Wand. Nach längerem probieren entdecken sie, dass man den Steinzylinder anheben und dann das Gesicht mit dem Mund auf das Loch in der Wand ausrichten kann. Bläst man nun auf das freistehende Steinrohr des Zylinders, entweicht diesem ein magischer Luftstrom und ein Ton wird hörbar. Gleichzeitig leuchtet in dem Loch ein Blitz auf, welcher ein Zeichen bildet. Ähnliche Zeichen finden die Helden auf der Flöte, welche am weiterführenden Steinportal hängt. Auf diese Weise erhalten sie 6 Töne, welche die Tür öffnen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie über die richtige Reihenfolge nachsinnen und einen Hinweis darauf in den Gangverzierungen entdecken, hören sie Wigos Schrei aus einem der Gänge und finden den Jungen bewusstlos mit seinem Messer in der Hand neben einem Steinzylinder. Sie beschließen, eine Pause einzulegen und Henk und Kenji legen sich schlafen, während Octavia und Ignus sich etwas zurückziehen und ihrer Verschmelzung hingeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji werden schließlich von Wigo geweckt, nachdem dieser nach Stunden wieder zu sich gekommen ist. Er gesteht, dass er ein blaues Saphirauge des Steinzylinders stehlen wollte und von einem Blitz getroffen wurde. Wigo spricht Kenji noch darauf an, was er über „echte Liebe“ und „Opferbereitschaft“ gesagt hat, denn Wigo will kein Opfer sein und erwartet auch keine Gegenleistung von Heli, wie das bei Opfern für Götter der Fall wäre. Für Wigo ist Opfern eigentlich nur ein Scheitern und er wollte auch nicht, dass Heli ein schlechtes Gewissen bekommt, da er mit der Schuld nicht leben könnte, wenn sie sich für ihn opfern würde. Wigo weist Kenji dann auf seine fehlende Brosche hin und isst etwas, während Kenji sie sucht und findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht dann zu Octavia und Ignus und stellt fest, dass Octavia ungewohnt viel Haut zeigt, da sie inzwischen eine Art verkohltes Minikleid unter ihrem Brustpanzer trägt. Auch ihre Haare sind nun offen und wallen wild herum, anstatt anständig hochgesteckt zu sein. Henk stellt also eine starke optische Veränderung an ihr fest. Octavia übernimmt dann die Aufgabe, die Töne in der richtigen Reihenfolge auf der Flöte zu spielen und das Steinportal öffnet sich. So begeben sich die Helden gegen Mittag des Tages weiter hinab in schwere, staubige Luft des dunklen Ganges.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Erde.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Erdkammer]] [[Datei:Staubkammer.png|150px|miniatur|rechts|Die Staubkammer]]&lt;br /&gt;
Der Gang führt tiefer und ist nach kurzer Zeit knöcheltief mit Staub bedeckt, welcher den Helden das Atmen erschwert. Sie stoßen auf eine große Kammer, in welcher der Staub bereits kniehoch liegt und an deren Ende sich ein Steintor befindet, auf dem das Symbol für Erde abgebildet ist. Eine magische Sanduhr befindet sich auf der Tür, welche gedreht werden kann, so dass der Sand durchläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum hat Henk die Sanduhr gedreht, beginnt sich der Staub auf dem Boden aufzuwirbeln und kleine, kichernde Staubwesen erheben sich, welche die Helden bedrängen und an der Kleidung zerren, mit der sich die Helden den Mund bedecken, um noch atmen zu können. Ignus errichtet eine Feuerkuppel, unter der alle kurzfristigen Schutz finden können. Doch für Kenji und Henk ist es darunter viel zu heiß, als dass sie es lange aushalten können, und so macht sich Henk auf die Suche nach einem zwergischen Geheimgang. Instinktiv entscheidet sich Henk für die richtige Richtung und findet nach kurzer Zeit am Rand des Raumes einen geheimen Hebel, mit dem sich eine Kammer öffnen lässt, in der die Helden vor dem Staub geschützt sind. Dort harren sie die Zeit aus, bis sich der Staub wieder legt und sich die Tür öffnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 39: Dogeons Zuflucht - Teil 1===&lt;br /&gt;
'''16. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem anstrengenden Abstieg erfahren die [[Helden]] in der Erdkammer, wie die Welt im Goldenen Zeitalter ausgesehen hat. Henk und Kenji sind schnell überfordert, während Octavia die neuen Bedingungen zu nutzen versteht. Nach Begegnungen mit mythischen Tieren und Pflanzen finden die Helden einen Steinkreis, welcher ihnen die [[Geschichte von Dogeons Zuflucht|Geschichte des Ortes]] offenbart.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten einen stockdunklen Gang, welcher tiefer und tiefer in die Erde hinabführt. Nur das Feuer von Ignus und Octavia erhellt den Gang, der nach Henks Einschätzung grob Richtung Süd-Süd-West führt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji fühlt sich beim Schein der Flammen unwohl und sieht für eine Sekunde das Gesicht seines Sohnes, welches ihn aus den Flammen anblickt und dann von diesen aufgezehrt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ignus und Octavia spüren etwas unglaublich Mächtiges aus reinsten Elementarkräften in der Tiefe, auf das sie sich zubewegen. Nach einer Stunde steil bergab erreichen die Helden einen kleinen Lagerplatz mit Steinbänken, wo zur Erfrischung der Reisenden elementares Wasser aus dem Felsen sprudelt, und Henk fragt Octavia und Ignus, ob das elementare Wasser gefährlich für die beiden sei. Octavia hustet leicht, als sie davon trinkt, und bei beiden dampft es bei dem Kontakt mit der Haut. Als Octavia mit einer Feuerkugel spielt, bittet Kenji Ignus, damit aufzuhören. Kenji erzählt Henk, er sehe Dinge in Ignus Feuer, über die sie dieser sich vermutlich gar nicht bewusst sei. Kenji habe Ignus Zukunft in dessen Feuer gesehen, die Kenji nicht gefällt. Ignus hätte mehr Macht als Wissen um die Zukunft, und das sei es nicht gut, denn er sei auf einem dunklen Pfad. Da es etwas sei, was nur Kenji sehen könne, drängt Henk zum Aufbruch und geht vor. Kenji verspricht Ignus beim Aufbruch, dass er alles tun werde, um das, was er für die Zukunft gesehen habe, zu verhindern, und Ignus erklärt Octavia Kenjis Verhalten damit, dass dieser vermutlich eifersüchtig sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer weiteren guten Stunde bergab können Octavia und Ignus mit Astralsicht eine gigantische Kammer vor sich erkennen, die berstend voll mit magischem Leben ist. Kurz darauf strahlt ein Lichtschimmer von vorne in den sich verbreitenden Gang, welcher schließlich auf einer großen Felsklippe endet, von welcher die Helden einen unglaublichen Ausblick auf die vor ihnen liegende, riesenhafte Höhle bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort befindet sich in dem mystischen Morgenlicht der Kristalle von der Höhlendecke ein Wald aus gigantischen, unbekannten Bäumen, deren Blätter in den unterschiedlichsten Grüntönen leuchten und in Silber- und Goldtönen schillern. Ignus ist sichtlich beeindruckt von der Fülle der vorherrschenden Magie und vermutet, dass dieser Ort wie eine Zeitkapsel die Welt vor der Errichtung der Schwelle bewahrt habe, die magische Urzeit des Goldenen Zeitalters, in welchem die Magie noch eins mit der festen Welt und vollständig mit den Dingen verwoben war. Ignus spürt eine starke, allgegenwärtige Präsenz eines mächtigen Elementarwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Henk und Kenji sehen hier überall bunte Ströme und Muster in der Luft und um jedes Ding, wie Octavia mit ihrer Astralsicht, was die Wahrnehmung intensiviert und noch unerfahrene schnell überfordert und ablenkt. Sie sehen die [[Drachenträne]] mit ihren Verbindungen zu den Helden und erkennen, dass diese sehr fragil sind, als ob man sie leicht zerbrechen könnte. Wigo wird von einem Stein gebissen und die Helden bemerken, dass fast alle Felsen und Steine Gesichter besitzen und sich über die Störungen beschweren. Die Helden beobachten den mythischen Vogel „Seelensegler“, welcher der Legende nach Seelen aus den Sphären nach Gea bringt, damit sie dort geboren werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dogeons Zuflucht-01.png|200px|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch Dogeons Zuflucht bis zum Steinkreis]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Schlamm.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Schlammkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem Pfad am Rand der Höhle entlang und erblicken in einiger Entfernung ein weiteres Steintor, welches anscheinend gerade geöffnet ist. Henk, Wigo und Kenji rennen sofort los, doch Henk schafft es nicht mehr rechtzeitig und das Tor schließt sich vor seinen Augen wieder. Während Henk mit Kenji das Tor untersucht, probiert Ignus einen Feuerzauber aus und ist begeistert von den Auswirkungen der magischen Welt. Er animiert Octavia dazu mitzumachen und erzeugt selbst einen so gleißenden und heißen Feuerball, dass Kenji sich vor Angst zusammenkrümmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus fliegt als Feuerkugel voraus und kundschaftet die Höhle aus, während Kenji noch das Schlüsselloch des Steintores abzeichnet. Dabei spricht er Octavia auf Ignus an und erklärt dieser, dass er die Zukunft gesehen habe und sich nun Sorgen macht, was Ignus mit Octavias Zukunft macht. Kenji weist Octavia darauf hin, dass nicht alles, was Ignus tue, gut für sie sei, und Octavia entgegnet ihm, dass Ignus ihr bis jetzt noch nicht geschadet habe. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk fällt plötzlich wieder die Warnung von Adarian ein: „...die anderen werden dich ablenken ... ablenken ... ablenken“ (vgl. [[Henks Taverne#Henks Eindrücke (16. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]])&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk drängt zum Aufbruch und ein Pfad, welcher mit Statuen gesäumt ist, die alle beschädigt oder umgestürzt sind, führt sie hinab zum Wald. Dort wird es immer wunderlicher und eine Vielzahl von Feen und Pflanzengeistern schwirren zwischen den magischen Pflanzen umher und beobachten neugierig die Helden. Alles ist hier belebt und blickt mit den Gesichtern hinterher, ob Bäume, Steine, Kristalle oder riesige Fliegenpilze. Eine solche Unmenge an Eindrücken überfordert die normale Sicht leicht und so machen die Helden eine Pause, um sich im Moos etwas auszuruhen und zu schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen schlafen, spielt Octavia mit Feuer herum und freut sich, als Ignus zurückkehrt. Sie lassen die anderen schlafen und ziehen sich hinter einen Baum zurück, um sich ihrer Verschmelzung hinzugeben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji erwacht mit einem Schrei und spricht mit Henk über seinen Sohn, wie er in den Flammen aufgeht. Dann bemerken sie die Rückkehr von Ignus und Henk holt die beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach fünf Stunden kommt Henk und holt Octavia und Ignus zum Lager zurück. Dort berichtet Ignus, dass sie die Höhle in wenigen Stunden zu Fuß durchqueren können und er eine Art Zentrum gefunden habe, wo eine Art bemalter Steinkreis angelegt worden ist, der jedoch dämonisch verunreinigt worden sei. Während Ignus davon erzählt, wird er auch von Feen umspielt, die er beiläufig wie lästige Mücken mit einem Funkenregen vertreibt, wobei er eine Fee ansengt, worauf sie laut weinend davonfliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus führt die Helden weiter den Weg entlang und sie entdecken einen „Ambrosia-Baum“, dessen Früchte die magische Kraft des Essers steigern. Octavia und Ignus essen sofort und nehmen sich einige mit, Wigo und Henk probieren ebenfalls und ihre Astralsicht intensiviert sich noch weiter, so dass Wigo sogar schwindelig wird. Dann begegnet ihnen ein echtes Einhorn, dem sich Henk sehr einfühlsam nähern und dessen Verwundung auswaschen kann, die ihm anscheinend erst kürzlich von einer Waffe beigefügt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichen die Helden den Steinkreis. Ihnen fällt sofort die abyssische Verunreinigung auf und sie empfinden die Atmosphäre als körperlich abstoßend und ekelhaft. Die Verseuchung geht vom zentralen Stein aus, auf den wie auf Soltrum oder der Silma-Esche mit Blut ein schwarzmagisches Zeichen gemalt ist. Bevor er den besudelten Ort betritt, hüllt sich Kenji in einen Lichtschimmer ein, und wischt dann das Zeichen vom Mittelstein. Er spricht den Segen der Schutzgötter und verbannt damit die abyssischen Magieströme, welche sich verflüchtigen und auflösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es allen möglich, die bemalten Steine zu betrachten, und sich ein Bild von der Geschichte zu machen (vgl. [[Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht#Bilder_aus_Dogeons_Zuflucht|Bilderzyklus]]). Beim Untersuchen und Betrachten stößt Henk an einen Metallstab, welcher die zwergischen Runen E.T. trägt, und er findet eine Blutspur, welche in ein nahegelegenes Gebüsch führt, über dem Kenji mehrere Feen auffallen, die aufgeregt zirpen und nach unten deuten. Sie finden einen Zwerg mit blutender Bauchwunde, welcher sie bittet, ihm etwas aus seinem Rucksack zu geben. Henk kommt dem nach und reicht ihm einen Beutel mit magischen Salzkristallen, welche heilende Wirkung zu haben scheinen. Henk legt einen Kristall in die Bauchwunde und der Zwerg fällt nach der Heilung in eine kurze Ohnmacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er wieder aufwacht, ist er sehr traurig darüber, was diesem unschuldigen Ort angetan wurde und wie seine Reinheit besudelt sei. Er dankt Kenji für die Reinigung des Ortes und ist ganz beeindruckt, als er erfährt, dass er es mit den Helden der Drachenträne zu tun hat, da alle Zwerge große Hoffnungen in ihre Reise setzen. Er stellt sich als [[Eldal Thunderstone]] vor und erzählt, dass er auf einer Wallfahrt hierher ist, zur [[Dogeons Zuflucht|Kammer des Felsfürsten Dogeon]]. Hier existiere die Welt noch, wie sie vor der Errichtung der Schwelle war, und man gedenkt in diesem gemeinsamen Heiligtum der alten Rassen dem verlorenen Goldenen Zeitalter. Als er hier bei dem Steinkreis betete, überfielen ihn die Kultisten, welche neben menschlichen Schergen auch zwei Älteste der Elben und den berühmten Zwergeningenieur Ferolax unter ihrer Kontrolle haben. Er habe sich dem Kontrollzauber eines roten Artefaktes nicht entziehen können und ein Kultist habe ihn abgestochen, um sein Blut zu nehmen und damit das Zeichen auf dem Mittelstein zu malen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erzählt er den Helden den Mythos dieses Ortes, die [[Geschichte von Dogeons Zuflucht]], wie sie in den Felsbildern dargelegt ist. Er berichtet, wie Sereg durch Uselias aus einer dämonischen Falle gerettet wird und sie gemeinsam mit zwei Elementarfürsten den Dämon in einem Berg einsperren. Eldal erzählt, wie Sereg in seiner Trauer immer mehr den Verstand verlor und den Plan fasste, lieber alles Leben auszulöschen, da der Tod besser sei als eine Existenz in einer solch veränderten Weltordnung. Deshalb beschwor er eine große Flut, die das goldene Tal überflutete. Doch der Felsfürst Dogeon legte sich schützend über ein Tal zu Füßen des Amon Urui und erschuf damit diese Zuflucht (vgl. [[Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht#Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht|Geschichte von Dogeons Zuflucht]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Eldal die Geschichte erzählt hat, spürt Henk das Bedürfnis, die [[Drachenträne]] herauszunehmen. Ein weißes Licht versucht, eine Kugel zu bilden und sich von der Drachenträne zu lösen, doch schafft es die Ablösung nicht und erlischt wieder, da Uselias anscheinend gerade zu schwach ist, sich mitzuteilen (vgl. [[Drachenträne#Beobachtung und Reaktion in Dogeons Zuflucht (16. Sideon 351 JF)|Drachenträne]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 40: Dogeons Zuflucht - Teil 2===&lt;br /&gt;
'''17. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden müssen die Wächter der Zuflucht aufsuchen, um ihren Weg fortsetzten zu können, und eine Aufgabe erfüllen, um ihre guten Absichten unter Beweis zu stellen. Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe wird immer angespannter und lautstarke Streitgespräche und provokante Aktionen drohen die Gemeinschaft zu spalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist entsetzt und Kenji überlegt, ob sie der Drachenträne wieder Kraft verleihen können. Henk weist darauf hin, dass diese ihre Kraft aus der Gemeinschaft der Helden ziehen, doch Octavia schiebt es auf den speziellen Ort, an dem Adarians magische Lampe immerhin auch nicht funktionieren würde. Henk ist jedenfalls traurig, dass Uselias ihnen keine weiteren Details zu der Erzählung mitteilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eldal Thunderstone informiert die Helden darüber, dass die Tür zur Schlammkammer nur mit einem Schlüssel geöffnet werden kann und dass dieser von Wächtern verwahrt wird, welche dem Pfad folgend bei einer goldenen Weide wohnen. Er selbst will sich hier noch ausruhen und seine Wallfahrt abschließen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dogeons Zuflucht-02.png|200px|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch Dogeons Zuflucht zur goldenen Weide und zum Greifenhorst]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem von intakten Steinstatuen gesäumten Pfad durch den fantastischen Wald und überqueren mehrfach den Bach mit elementarem Wasser. Sie bemerkten hinter sich eine Bewegung neben dem Weg und entdecken etwas Goldenes, was sich auf dem Boden entlangschlängelt und in einem Felsloch im Boden verschwindet, an dessen Rändern Goldspuren zu finden sind. Außerdem sehen sie wagenradgroße Schmetterlinge und immer wieder Gnome, die genervt auf die hektische Atmosphäre der Helden reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichen sie die goldene Weide, unter welcher das Einhorn zwischen größeren Menhiren lagert und in deren Ästen etliche Windlingskogel hängen. Die Helden werden auf Windlingisch und Elbisch angesprochen und Octavia versucht mit ihren geringen Sprachkenntnissen begreiflich zu machen, dass sie nicht zu den Kultisten gehören. Die Fee, welche Ignus angesengt hat, kommt petzend hinzu und Octavia muss den Wortführer überzeugen, dass sie niemandem schaden wollen. Schließlich zeigen sich einige Windlinge und Octavia offenbart, dass sie gegen die Kultisten helfen wollen und den Schlüssel zum Tor benötigen. Auf diesen Schlüssel macht sie Ignus aufmerksam, der ihn in einem Kogel über ihren Köpfen ausgemacht hat, was auch Henk und Kenji bemerken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Windlinge wären bereit, das Tor zu öffnen, wenn die Helden der Fee helfen und damit ihre guten Absichten beweisen würden. Dann zieht sich der Wortführer mit der Fee zurück und die Helden bekommen Früchte angeboten und können sich ausruhen. Zunächst sprechen sie über ihre Erlebnisse in [[Druzba]], doch als Henk dann Ignus Verwürfe wegen seines Verhaltens macht, geht dieser mit Octavia auf Abstand und lässt den wütenden Henk zurück, den Kenji zu beruhigen versucht. Henk ist verwirrt, dass Octavia zwischendurch anscheinend selbst entscheidet und sich sehr verändert habe. Besonders bedrückt ihn, dass sie nicht richtig zugehört hat, als er ihr von seinen Adariansichtungen erzählt hat und sie ihn nur fragte hat, ob er getrunken habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Henks Geschrei hat sich Wigo von den beiden zurückgezogen und die Umgebung erkundet. Er weist die beiden auf einen Garten voller magischer Pflanzen hin. Kenji entdeckt darin eine von ihm gesuchte Pflanze und bekundet bei einen Windling sein Interesse daran, bekommt aber nur ein Kopfschütteln zur Antwort und kehrt zu ihrem Lagerplatz zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit kommt der Wortführer der Windlinge mit der Fee wieder, überreicht einen Korb mit goldenen Beeren und macht den Helden klar, dass sie der Fee folgen und dann am Zielort die Beeren ablegen sollen. Als sie gerade aufbrechen, wird Kenji von einem Windling heran gewunken und spricht kurz mit ihm, während die anderen schon vorgehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji bekommt von dem Windling ein kleines, verkorktes Fläschchen mit einem Pulver darinnen. Er deutet auf Kenjis Wasserbeutel, macht dann Gesten des „Verrührens“ und des „Trinkens“, bevor er wieder verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen der Fee eine ganze Weile durch den fantastischen Wald und müssen dann einen felsigen Abhang erklimmen. Schließlich kann nur noch Henk mit Wigo weiterklettern, da es eine steile Felswand hinauf geht, während Kenji mit Ignus und Octavia unten warten muss. Sie beobachten, wie Henk und Wigo die Wand erklimmen, auf einem erhöhten Plateau ankommen und aus ihrem Sichtfeld verschwinden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Henk von oben einen Blick auf seine Freunde wirft, bohrt sich ein mieses Gefühl tief in seine Magengrube und lässt eine Empfindung von Misstrauen gegen seine Freunde zurück (vgl. [[Henks Taverne#Henks Eindrücke (16. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]]). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während sie auf Henk warten, vertreiben sich Ignus und Octavia die Zeit mit Feuerzaubern, welche in Kenji ein Unbehagen auslösen (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis Reaktionen auf Feuerzauber (16. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Er fragt Octavia, was eigentlich los mit ihr sei, worauf diese ihn damit konfrontiert, dass er seltsame Sachen rede. Endlich nehme sie ihre Magie an, wie Kenji und Henk es doch immer wollten, und sie betont nochmal, dass sie alles aus freien Stücken tue. Kenji will Octavia sagen, was er in den Flammen sehe, und flüstert ihr zu, dass er ihren Sohn sterben sehe. Daraufhin tritt Octavia etwas zurück und blickt ihn erstaunt an. Sie erklärt ihm, dass irgendetwas nicht mit ihm stimme, er im Wahn rede und sie sich Sorgen um ihn mache.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk und Wigo folgen der Fee in eine dunkle Höhle, welche in einer großen Kammer endet. Hier entdeckt Henk etwas kleines Weißes in einer Ecke, was eine mächtige Magie ausstrahlt. Henk findet einen sehr jungen Greifen vor, welchem er die goldenen Beeren geben soll. Er nähert sich einfühlsam dem Jungen und es frisst dankbar die Gaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen entdeckt Kenji, dass sich etwas Großes aus der Luft sich ihnen nähert. Ihm ist schlagartig klar, dass es sich um einen Greifen handelt. Kenji wird von Ehrfurcht ergriffen und erkennt, dass das Wesen scheinbar wütend ist. Um es zu beruhigen, spricht er mehrfach den Segen des [[Alethon]]. Er bemerkt, dass seine Gebete anscheinend einen Einfluss ausüben und der Greif etwas langsamer wird und weniger aufgebracht wirkt. Kurz bevor er mit den letzten Segensworten das mythische Tier besänftigt hätte, zischt etwas Flammendes durch die Luft und Ignus hat den Greifen mit einem feurigen Streiftreffen am Hinterbein abgeschreckt. Kenji ist entsetzt und sieht, wie der Greif vor Schmerzen schreit und sich dann dorthin stürzt, wo Henk verschwunden ist. Kenji klagt Ignus lautstark an, doch Ignus behauptet, sie vor dem „Vieh“ gerettet zu haben und vermisst Kenjis Dankbarkeit. Octavia schickt Ignus hoch, um nach Henk zu sehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als die beiden allein sind, erinnert Kenji Octavia nochmal daran, dass sich Ignus nicht für sie interessiere. Sie solle ihn mal nach Fallax fragen (vgl. [[Akte Ignus#Seite 13|Akte Ignus]]). Doch Octavia ist die Geschichte mit Fallax bekannt und sie gibt die Schuld daran den Inquisitoren. Ignus hätte ihr die Augen geöffnet und sie hat die beste Chance ihres Lebens bekommen, nämlich die Unsterblichkeit zu erlangen. Dann offenbart sie Kenji, dass sie Angst um seinen Verstand hat, denn er würde unter Wahnvorstellungen leiden. Kenji behauptet, Ignus habe versucht, ihn wütend zu machen, weil er Angst vor ihm hätte, doch Octavia kann keine Angst in Ignus entdecken.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk wird in der Kammer bei dem Jungen von den Schreien des Muttertieres gewarnt und er kann sich etwas zurückziehen, bevor der Greif die Höhlenkammer betritt und ihn angreift. Henk weicht aus und bereitet sich auf einen erneuten Angriff vor, als das Muttertier vom Jungtier zurückgehalten wird und sich in das Nest zurückzieht, so dass Henk und Wigo die Höhle verlassen können. Am Eingang treffen sie auf eine Feuerkugel, welche sie erwartet, den Weg erhellt und dann nach unten verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Wigo kehren zu den anderen zurück und die Helden berichten sich gegenseitig das Vorgefallene und Henk ärgert sich sehr über das Verhalten von Ignus und Octavia. Er weigert sich, seine Reise mit einer „falschen“ Octavia fortzusetzen, was dazu führt, dass die beiden Feuerurformer aufbrechen und Henk, Kenji und Wigo an der Felswand zurücklassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Henk darauf wartet, dass Octavia zurückkehrt, bittet ihn Kenji, die Drachenträne herauszuholen und ihm von seiner Vision mit Adarian zu erzählen. Kenji fragt sich, ob es sein könne, dass die verletzte Drachenträne ihrerseits den Helden Schaden zufügen können. Dann berichtet er Henk von dem Glühanemonenpulver, welches er von dem Windling bekommen hat, und von seiner Hoffnung auf die vor ihnen liegende Wasserkammer. Er würde den wahren Namen von Ignus kennen und das elementare Wasser würde ihn schwächen. Kenji erörtert mit Henk seinen Plan, Ignus in der Wasserkammer auszuschalten. Dann beschließen sie gemeinsam, hinter Octavia und Ignus herzugehen und bis zur Kammer des Wassers ihr Spiel mitzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus sind schon fast wieder am goldenen Weidenbaum der Windlinge, als Henk und Kenji sie einholen und Henk sich bei den beiden für seinen Wutausbruch entschuldigt. Gemeinsam erreichen sie die goldene Weide und werden von den Windlingen enttäuscht und argwöhnisch angeblickt. Die Fee hat wieder gepetzt und zeigt verärgert auf Ignus. Als Octavia ihnen erklärt, dass sie die Aufgabe erfüllt haben, nicken sie einerseits, schütteln aber mit Fingerzeig auf Ignus den Kopf und machen abweisende Gesten. &lt;br /&gt;
[[Datei:Flucht.png|400px|miniatur|rechts|Flucht aus Dogeons Zuflucht ]]&lt;br /&gt;
Octavias wütende Diskussion mit den Windlingen endet in Geschrei und Octavia wendet sich kopfschüttelnd ab, da ihr die Bedingungen nicht gefallen. Sie entschließt sich, den Schlüssel durch eine List zu bekommen und tut so, als habe sie mit dem Gespräch abgeschlossen und geht fort. Heimlich bereitet sie einen Feuerpfeil vor und schießt den Kogel ab. Ignus fängt ihn auf, lässt ihn verglühen und hält den Kristallschlüssel in den Händen. Darauf erwachen die Menhire um den Weidenbaum und greifen die Helden an. Ignus und Octavia sprengen sich und den anderen den Weg durch die Erdelementare frei und die Helden beginnen ihre Flucht. Schmerzlich bemerken sie, dass sich alle Lebewesen von ihnen abwenden, und sie dem unschuldigen Ort furchtbaren Schrecken bringen. Henk fasst Wigo an der Hand, welcher wiederum den total verzweifelten Kenji an die Hand nimmt, der nur noch ununterbrochen schreit. Octavia sprengt den Weg frei, Henk, Wigo und Kenji laufen hinterher und Ignus hält allen den Rücken frei. So erreichen sie völlig erschöpft und geschockt das Steintor zur Schlammkammer und öffnen es mit dem Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gang hinter dem Tor sacken Kenji und Wigo zusammen und Henk schlägt Ignus mit voller Wucht mit der Faust ins Gesicht. Er verbrennt sich die Hand, lässt von Ignus ab und schreit Octavia wütend an, was sie getan habe, und nennt sie eine Hure. Dann geht er etwas abseits und bleibt stehen. Kenji sitzt neben dem geschockten Wigo und streichelt ihm tröstend über den Kopf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 41: Metamorphose===&lt;br /&gt;
'''17./18. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt zu Vorwürfen innerhalb der Gruppe und Henk, Kenji und Wigo müssen all ihre Kräfte aufbringen, um die nächste Kammer zu erreichen. Sie müssen zwischen einem schnellen und einem langsamen Weg wählen und es kommt zu einer heftigen Auseinandersetzung. In der Kammer des Wassers setzt Kenji einen langgefassten Plan um und erntet großen Zorn.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während es Octavia und Ignus blendend geht und die beiden sich ausgiebig miteinander beschäftigen, ist Henks, Kenjis und Wigos körperlicher, emotionaler und geistiger Zustand miserabel. Alle ihre Muskeln schmerzen und der Lärm der Explosionen hallt in ihren Ohren nach. Dieses traumatisierende Ereignis lässt sie alle nicht los und Kenji betet, während er den zitternden Wigo in den Armen hält.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji betet diesmal zum Licht und bittet um die Kraft, über sich hinwegzukommen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Alle versuchen etwas zu ruhen. Henk hört, wie Ignus zu Octavia sagt, dass ihre Entwicklung genau in die Richtung geht, die ihm gefällt, was er den anderen erzählt. Er hilft dann Kenji beim Wechseln seines Verbandes, lehnt jedoch dessen Bitte ab. Dann klagt Henk Ignus und Octavia an, das letzte Paradies zerstört zu haben, worauf diese schon vorgehen und die anderen im Dunkeln zurücklassen. Wigo gesteht Henk, dass er mittlerweile nicht nur vor Ignus Angst hätte, sondern auch vor Octavia. Nach insgesamt zwei Stunden machen sich dann Henk, Kenji und Wigo auf den anstrengenden Weg aufwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Stunden bergauf treffen sie Octavia und Ignus bei einer kleinen Raststätte wieder, wo die Feldflaschen mit elementarem Wasser wieder aufgefüllt werden. Octavia und Ignus tuscheln miteinander und blicken immer wieder zu den anderen hinüber. Octavia wirkt dabei sehr besorgt und Ignus redet anscheinend wohlwollend auf sie ein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ignus weist Octavia darauf hin, dass ihr Freunde vermutlich kein Verständnis für ihre Entwicklung haben und vermutlich verängstigt durch ihre Macht sind. Dieses Problem kenne Ignus bereits von den Sterblichen, die neidisch auf ihre Macht sind und sich früher oder später gegen einen stellen würden. Nähme sie darauf aber Rücksicht, würde sie zu schwach sein, um die Feinde zu besiegen. Doch selbst, wenn sie von ihren Freunden verraten würde, hätte sie immer noch ihn, der sie nie im Stich ließe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wigo massiert Kenjis schmerzenden Unterschenkel und die drei Erschöpften legen sich schlafen, während Ignus und Octavia wieder vorgehen. Sie warten kurz vor der Schlammkammer auf die anderen und vergnügen sich mit Feuerspielen. Henk, Kenji und Wigo schlafen vier gute Stunden und folgen dann den beiden. Nach einer guten Stunde steil bergauf sehen sie den Feuerschein und stoßen auf die beiden Geanisten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlammkammer.png|150px|miniatur|rechts|Die Schlammkammer]]&lt;br /&gt;
Der Gang wird breiter und es riecht nach feuchter Erde. Während Henk in der Kammer nach Hinweisen auf einen geheimen Mechanismus sucht, brennt Ignus den Schlamm unter Schmerzensschreien der Mindergeister zu einer festen Masser, über die er gehen kann, und fragt Octavia, ob sie mit auf die andere Seite kommt. Diese bleibt jedoch als Licht bei den andern zurück und Henk entdeckt schließlich einen Mechanismus. Ignus schlägt nach einiger Zeit vor, das Tor einfach zu sprengen, um damit kostbare Zeit zu sparen, doch dieser Vorschlag stößt bei Henk und Kenji auf Unverständnis. Kenji erinnert ihn an die Folgen seiner Sprengungen in der Luftkammer, was Ignus aber nicht interessiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat eine steinerne Brücke über den Schlammsee aktiviert und alle gelangen so zum Steintor der Wasserkammer, worauf eine Art Tafel aus magischem Schlamm zu finden ist, welche beschrieben werden kann. Während Henk das Tor nach versteckten Schaltern absucht und Ignus als Feuerkugel zwei weitere Gänge erkundet, machen es sich Kenji und Wigo an einer Wand bequem und ruhen sich aus. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Wigo einen Mithril-Dolch mit einer Wasserwelle auf der Schneide und gibt ihm das Fläschchen mit der Glühanemone mit dem Auftrag, sie bei einem Sterbenden zu nutzen. Als Wigo die Anweisung auf Kenji bezieht, nimmt sich dieser davon aus und schließt auch Ignus davon aus. Wigo wisse dann schon, wann der richtige Zeitpunkt gekommen sei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ignus kurze Zeit später zurückkehrt, berichtet er von einer steinernen Truhe, welche sich nicht öffnen ließ, und erklärt sich bereit, Henk dorthin zu bringen, damit sich dieser nach einem geheimen Mechanismus suchen kann. Ignus brennt den Boden, so dass beide in einem Nebengang verschwinden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ignus brennt den Boden, so dass beide zu einer steinernen Truhe gelangen, die Henk nach einiger Zeit knacken kann. Ignus provoziert Henk damit, dass die Drecksarbeit in der Gruppe anscheinend immer an ihm hängen bleibe und ob das auf Dauer nicht frustrierend sei. Henk ist sich der absichtlichen Provokation bewusst, fühlt sich aber auch etwas ertappt, da ihm Adarians Worte wieder einfallen. In der Truhe befindet sich ein Symbol auf dem Boden, welches sich Henk gut einprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg wird Henk nach einem erstmaligen perfekten Ausweichen doch von Schlammgeistern erwischt und stürzt in den Schlamm. Er kann sich noch an der gehärteten Kruste festhalten, welche aber immer weiter wegbröckelt. Da reicht Ignus ihm die Hand und zieht ihn aus dem Schlamm, die Mindergeister mit Feuergeschossen verscheuchend. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Henk mit Ignus unterwegs ist, gesteht Wigo Octavia, dass er mittlerweile Angst vor ihr habe, weil sie sich in letzter Zeit stark verändert habe und sie bei anderen Abenteuern irgendwie anders gewesen sei. Octavia gibt Wigo zu verstehen, dass sie sich entwickeln würde, da sich Menschen verändern. Als Wigo wissen will, warum sie denn so gemein zu den Windlingen gewesen sei, betont Octavia, sie habe keine Wahl gehabt, weil sie doch ihre Aufgabe erfüllen müsse, und da die Windlinge sich ihr ihn den Weg gestellt hätten, hätte sie auch keine Rücksicht auf sie nehmen können. Wigo weist sie darauf hin, dass sie früher nicht so skrupellos und gleichgültig gewesen sei, doch Octavia meint, dass er sie überhaupt nicht so lange kennen würden, um es wirklich einschätzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo will dann von Kenji wissen, wie er die Situation einschätzt, doch dieser weist Wigo darauf hin, dass Octavia an seiner Einschätzung nicht interessiert sei. Wigo geht davon aus, dass Octavia auch traurig darüber sein müsse, dass sie nun von allen in der Zuflucht gehasst werde, doch Octavia stellt heraus, dass manchmal auch Opfer gebracht werden müssen. Darauf erklärt Kenji Wigo, dass Octavia sich noch einrede, alles sei notwendig gewesen, und dass sie alles, was Octavia ausgemacht habe, loswerden müsse, weil sie mehr sein müsse als das. Darüber vergäße sie sich aber selbst, weil sie den Lügen von Ignus folge. Octavia erklärt Wigo, dass niemand lügen würde, sondern sich Menschen nun mal verändern. Wenn man neue Möglichkeiten für sich fände, dass wolle man sie auch ausschöpfen. Wigo gesteht ihr, dass es ihn traurig mache, wie sie sich verändert habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bezweifelt, dass sie daran glauben könne, was sie da sage, und Octavia fragt ihn, ob er sie denn nicht ernst nehme. Das tät er wohl, hätte aber mit Octavia schon lange nicht mehr geredet, da er nur Ignus aus ihr sprechen höre. Empört weist Octavia Kenji darauf hin, dass Ignus noch der Einzige sei, der auf ihrer Seite stehe. Kenji weist sie darauf hin, dass Ignus sie nur benutzen würde und sie nicht ebenbürtig seien. Aus Kenji sprächen nur seine furchtbaren Ansichten über Ignus, woher sie auch immer kämen. Kenji verweist auf die Akte Ignus und betont den Lug, Betrug und Mord, mit dem Ignus an seine Ziele gelangte. Octavia betont, dass sei alles lange her du Ignus sei nun ein anderer Mann. Kenji bestätigt ihr dies und ergänzt, dass Ignus alles Menschliche hinter sich gelassen habe. Als Octavia diese Entwicklung bei ihrem stärksten Verbündeten gut findet, weist Kenji sie darauf hin, dass Ignus auch jegliche Gnade und Mitgefühl hinter sich gelassen. Octavia hat das Gefühl, Kenji gönne ihr das alles nicht, weil er so auf Ignus rumhacke. Kenji gönne ihr alles und wolle ihr nur helfen, aber sie halte ihn ja für wahnsinnig. Er erzähle auch wahnsinnige Sachen, denn die Veränderung hätte eher bei Kenji und Henk stattgefunden. Inzwischen zweifle Octavia an Kenjis Verstand, da er so wirre Sache rede, und Henk habe sie furchtbar beschimpft. Die Machtfantasien, die Ignus in ihr geweckt habe, hätten sie anscheinend blind gemacht für alles, was sie gelernt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt Octavia, wer denn Prophezeiungen sehen könne, Mystiker oder Geanist, worauf Octavia ihn darauf hinweist, dass sie nicht an Prophezeiungen glaube und es auch im Norden ihre eigene Entscheidung gewesen sei. Ihr Weg werde nicht von Prophezeiungen oder Göttern gelenkt, sondern sie entscheide darüber immer noch selbst. Nun habe sie ihren eigenen Weg gefunden, wie ihr doch immer geraten wurde und es sich Henk und Kenji wünschten. Es sei aber nicht ihr Leben, sondern nur das, was Ignus ihr einrede, kontert Kenji. Octavia ist ratlos, warum Kenji ihm solche Dinge unterstelle, wo er ihn doch nicht einmal richtig kenne, weil er kaum Zeit mit ihm verbracht habe. Ignus habe doch bis jetzt nur geholfen, was Kenji abstreitet. Wigo kommentiert, dass er Ignus trotzdem nicht möge, weil er so rücksichtslos sei, doch Octavia erklärt ihm, dass man auch nicht jeden Menschen mögen müsse und dass Ignus eben besonders konsequent sei. Er sei auch nicht arrogant, sondern stehe über den Dingen, da er über hundert Jahre alt ist. Wigo weist Octavia auf ihr noch junges Alter hin und betont, dass sie einen besseren verdient habe als so einen wie Ignus, da dieser sich nur für sich selbst interessiere. Kenji bedauert, dass Octavia sich dennoch bemühe, in Ignus Fußstapfen zu treten, und Wigo macht ihre Entwicklung auch sehr traurig. Die Reaktionen bedauert Octavia, weist die beiden aber darauf hin, dass sich ihre Entwicklung letztendlich noch für alle auszahlen werde, da sie doch das gleiche Ziel verfolgen, nämlich die Welt vor den Schwarzmagier zu retten. Doch langsam zweifle sie, ob die anderen das überhaupt noch interessiere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kenji macht es keinen Sinn mehr, gegen solche Lügen anzureden, da Octavia ihm sowieso nicht zuhöre. Solange sie Ignus und sie nicht so akzeptieren würden, wie sie nun mal sind, könne Octavia den anderen sowieso nicht helfen. Kenji weist Octavia darauf hin, dass Ignus sich zwar als der große Lebensretter aufspiele, jedoch gar nichts dafür gegeben habe. Dann fragt Kenji, ob sie wisse, welchen Preis er für ihre Wiedererweckung bezahlt habe. Er habe ein seltsames Ritual durchgezogen, was Octavia nie von ihm verlangt habe, und Octavia würde dies am liebsten rückgängig machen. Denn trotz dem sie dann tot wäre, lege sie es nicht darauf an, in Kenjis Schuld zu stehen. Das sei aber auch egal, da es um das Hier und Jetzt gehen müsse. Kenji weist Octavia darauf hin, dass Ignus keinen Preis für sie zahlen oder nichts für sie aufgeben würde, da sie für ihn nur eine Trophäe oder vielleicht ein Spiel sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia habe noch nie jemanden wie ihn getroffen und das werde sie sich von niemandem zerstören lassen. Kenji erinnert Octavia daran, dass Augustus einmal etwas ähnliches über Sabaoth Immortalis gesagt habe, worauf sie Kenji rät, sich nicht zwischen Ignus und sie zu stellen, sonst würde es vielleicht einen Ausgang geben, der niemanden von ihnen gefalle. Sie sollen Ignus in Ruhe lassen, denn seitdem er da ist, habe Kenji immer etwas, um auf ihm herumzuhacken. Er beschuldige Ignus mit Dingen, die er überhaupt nicht belegen könne und wofür er auch keinen Beweis habe. Kenji verweist Octavia auf Ignus, der nichts von dem Leugnen würde, doch Octavia will nicht mehr weiter darüber reden. Sie setzt sich wütend von den beiden ab und läuft ärgerlich hin und her, während Kenji und Wigo sich an der Wand ausruhen, aber nicht schlafen können. Schließlich nickt Kenji aber doch kurz weg (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis Traumvision in der Schlammkammer (17. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Wasser.png|100px|miniatur|rechts|Das Steintor zur Wasserkammer]]&lt;br /&gt;
Als Henk mit Ignus zurückkehrt, kann er mit seinem Finger in den Schlamm an dem Steintor zeichnen und nach ein paar Versuchen gelingt es ihm, das Symbol korrekt zu reproduzieren. Daraufhin öffnet sich das Tor und gibt den Weg in die nächste Kammer frei, aus der die Helden Wasserrauschen hören und ihnen kühle, feuchte Luft entgegenströmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rauschen wird immer lauter und der Gang weitet sich zu einer großen runden, hallenartigen Höhle. Im Licht der Feuer von Ignus und Octavia werden Wasserfälle sichtbar, welche sich aus Felsspalten an den Wänden tosend in das Wasser auf dem Boden der Höhle ergießen. An dem Sprudeln und dem leichten Schimmer lässt sich das Wasser dieser Höhle als elementares Wasser identifizieren und Kenji und Henk fällt, dass sich Ignus in diesem Raum nicht besonders wohlzufühlen scheint. Er blickt öfters misstrauisch auf das Wasser und hält maximalen Abstand zu den Wasserbecken. Ignus weist Octavia sogar scherzhaft darauf hin, nicht ins Wasser zu fallen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserkammer.png|300px|miniatur|rechts|Die Wasserskammer]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Dampf.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Dampfkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden entdecken das Tor zum Dampfraum, an welchem eine Schale befestigt ist, in die anscheinend das Wasser aus einem der vor dem Tor vorhandenen kleinen acht Wasserfälle, die mit Symbolen versehen sind, gegossen werden soll. Während die anderen darüber nachdenken, weist Ignus Octavia darauf hin, dass sich das Tor auch aufsprengen ließe, um ohne das lästige Rätsel einige Zeit einzusparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte der Kammer befindet sich ein Hebel und, während Henk diesen Untersucht, bekommt Kenji von Wigo Hilfe beim Ablösen seines Verbandes und wäscht anschließend seinen linken Arm im elementaren Wasser, wobei ihm auffällt, dass er ihn bereits für kurze Zeit einsetzen könnte. Henk stellt fest, dass der Hebel wie verriegelt wirkt und anscheinend von anderswo entsperrt werden muss. Der Mechanismus dazu könnte sich am Ende der Treppe befinden, welche noch aus der Wasserkammer führt und nun untersucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Treppe führt über eine Galerie mit Ausblick in die Wasserkammer empor in einen Raum, in dem sich ein tiefes Loch am Rande befindet. Ein kleines Rinnsal läuft aus einem Loch in der Decke und fällt zu Boden. An der Stelle, wo es aufk0mmt, scheint etwas in den Boden eingraviert zu sein. Octavia kann das elbische Zahlwort „mine“ entziffern, welches „Eins“ bedeutet. Henk entdeckt an der Wand einen Stein, den er aus der Wand ziehen kann. Dahinter befindet sich ein kleines Rad aus [[Orichalkum]], welches an den Seiten mit Strichen versehen ist und sich drehen lässt. Er dreht das Rad auf 1 und spürt in seinen Fingern ein leichtes Einrasten. Während Henk überlegt und am Rad probiert, was das bedeuten könnte, fällt Kenji ein, dass man vielleicht zeitgleich unten den Hebel ziehen müsse, und schlägt vor, mit Ignus nach unten zu gehen, um auf Henks Zeichen den Hebel zu betätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji unten angekommen ist, dreht Hank das Rad wieder auf 1 und Wigo gibt Kenji ein Zeichen. Doch der Hebel rührt sich nicht und Henk muss weitersuchen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Henk das Rad auf 1 gedreht hat, tropft das Wasserrinnsal plötzlich Octavia auf den Kopf, da es seine Fließrichtung geändert hat. An dem neuen Tropfpunkt kann sie das elbische Wort „canta“ lesen, was 4 bedeutet. Henk dreht jetzt das Rad weiter auf die Vier, woraufhin sich wieder die Fließrichtung ändert und nun das Rinnsal auf das elbische Wort „atta“ tropft, welches 2 bedeutet. Henk dreht das Rad zurück auf 2 und die Veränderung wiederholt sich. Diesmal wird das Wort „tolto“ vom Wasser getroffen, welches 8 bedeutet und im Anschluss kommt das Wort „lempe“ heraus, was auf die Zahl 5 verweist. Kaum hat Henk das Rad auf der 5, rastet es vollständig ein und ein großer Wasserstrom ergießt sich plötzlich in das Loch im Boden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach der erfolglosen Hebelversuch schöpft Kenji mit beiden Händen etwas Wasser und bittet leise um Kraft und murmelt, dass er ihn/sie nicht im Stich ließe. Er vergewissert sich, dass das Fläschchen mit dem Feuerschutztrank in seiner Tasche ist und erhebt sich dann wieder. Kenji beginnt ein Gespräch mit Ignus und  gesteht ihm, dass er sich getäuscht habe, denn Octavia tue tatsächlich alles aus freien Stücken, genau wie Ignus es behauptet habe, und zwar deshalb, weil sie glaube, das Richtige zu tun. Da Ignus ihr eine Antwort auf die Frage nach ihrem Weg gibt, könne Kenji Octavia verstehen. Kenji spielt nun auf Ignus menschliche Seite an, da dieser ja Octavia als einziger verstehe, und erinnert diesen an die Zeit als [[Akte_Ignus#Seite_3|Feuerfuchs]], denn obwohl die [[Nortai]] ihn als Gott verehrt haben, sei er doch mehr als das, denn er habe eine Vergangenheit, an die er sich erinnern könne. Durch diese Erinnerung könne er Octavia überhaupt verstehen und ihr auf ihrem Pfad helfen. Ignus weist Kenji darauf hin, dass nur das Hier und Jetzt zähle, nicht die Vergangenheit. Kenji solle sich für Octavia freuen, dass sie endlich ihr wahres Gesicht zeige und bald alle Hemmungen abgelegt habe, um zu werden wie er. Er unterstellt Kenji, dass dieser nur Angst davor hätte, dass Octavia ihre Freunde und die [[Drachenträne]] nicht mehr brauche, sobald sie ihr Potential entfaltet habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht weiter, Ignus mit den Namen seiner Vergangenheit zu konfrontieren und nennt ihn [[Akte_Ignus#Seite_4|Nashim Köhler]]. Auf die Frage von Ignus, was Kenji denn wolle, antwortet dieser, dass er verstehen will, worauf Ignus ihn darauf hinweist, dass er das niemals könne, da er nicht so sei wie Octavia. Kenji fragt Ignus, ob die andauernden Demütigungen seiner Person nicht ein Anzeichen für einen menschlichen Kern in Ignus seien, den er nicht zurücklassen könne, doch Ignus erklärt sein Verhalten mit Langeweile. Als Kenji ihn fragt, ob [[Akte_Ignus#Seite_8|Lancorian]] so reagiert hätte, lacht Ignus und fragt ich, warum er mit so vielen Namen um sich werfe, wo sie doch aus der Vergangenheit stammen. Als Ignus ihn fragt, was er erreichen wolle, erinnert Kenji ihn daran, dass sie sich nur unterhalten und darauf warten würden, den Hebel zu betätigen, denn schließlich seien sie alle Hebel, die darauf warten, dass ihr Moment gekommen sei. Ignus wendet sich gelangweilt von ihm ab und dreht Kenji den Rücken zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji horcht in sich, verunsichert, da die Namen bei Ignus keine Wirkung gezeigt haben. Obwohl der Hebel wohlmöglich jeden Augenblick gezogen werden müsse, ist die Gelegenheit einfach zu gut und Kenji trinkt den Feuerschutztrank. Als er von einer blauen Aura umgeben ist, sagt er zu sich selbst, dass für jeden Hebel einmal seine Zeit gekommen sei, genau wie für ihn oder einen kleinen Jungen namens [[Akte_Ignus#Seite_2|Kordan]]. Dann zieht er mit seiner linken Hand den Dolch von Wigo und wirft sich auf Ignus, um ihn umzureißen. In letzter Sekunde verwandelt sich Ignus in Feuer, jedoch erwischt Kenji noch feste Stellen, fasst ihn und stürzt sich unter dem Einsatz seines ganzen Körpers auf ihn. Vor Kenji entflammt eine Feuersbrunst, doch er bleibt standhaft und schreckt nicht zurück. Der Trank von Abdrushin schützt ihn vor den Flammen und er stürzt mit Ignus in das elementare Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser beginnt zu sprudeln und zu brodeln, doch es zwingt Ignus langsam in die körperliche Form zurück, während die beiden untertauchen. Um Ignus Körper beginnt das Wasser zu kochen, doch Kenji lässt Ignus nicht los. Er bemerkt, dass die Wassergeister an ihren Körpern zerren und beide in die Tiefe ziehen wollen, jedoch scheinen sich die Elementare sich auf Ignus zu konzentrieren. Kenji lässt mit der linken, bewaffneten Hand los und bemerkt, dass sie sich durch den Dolch mit dem Wasserzeichen besonders leicht führen lässt. Er stößt mit voller Wucht in die Mitte von Ignus Körper und, obwohl sich dieser versucht loszureißen, sticht er ihm den Dolch unterhalb der Rippen in den Brustkorb. Ein Schwall kochendes Blut strömt durch das Wasser auf Kenji, Ignus wehrt sich nicht mehr und wird von den Mindergeistern in die Tiefe gezogen. Kenji lässt Ignus los und schafft es nur wegen des Dolches, in letzter Sekunde aufzutauchen. Er bemerkt, dass das Wasser immer heißer wird, da die Wirkung des Trankes nachlässt. Kenji muss noch zwei Meter bis zum Rand schwimmen und schafft es gerade noch so, sich mit seinem schmerzendem Arm gegen den Widerstand der Wassergeister aus dem Wasser zu ziehen. Erschöpft bleibt er im Dunkeln auf dem Trockenen liegen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als in der oberen Kammer der Wasserstrom zu fließen beginnt, spürt Octavia plötzlich einen stechenden Schmerz, sinkt zusammen und spürt, dass Igus etwas zugestoßen sein muss. Sie rennt sofort die Treppe hinunter und Henk folgt ihr. Untern erblickt Octavia Blut im Wasser und sieht den nassen Kenji am Beckenrand mit einem Dolch liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia stürmt gefolgt von Henk zu Kenji und fragt diesen, wo Ignus sei? Nachdem dieser nicht antwortet, will sie wissen, was Kenji getan habe. Dieser schweigt weiter und Octavia wird immer wütender. Die anderen können bemerken, wie Octavias Körpertemperatur ansteigt, bis schließlich ihre Augen entflammen. Ihre Kleider beginnen zu brennen und letztendlich verwandelt sich ihr ganzer Körper in Feuer. In dieser Gestalt versucht sie Kenji zu töten, während Henk danebensteht und nichts tut, um Kenji zu helfen, sondern sich stattdessen mit Wigo zurückzieht. Kenji rettet sich vor Octavias Attacken ins Wasser und entkommt nur sehr knapp dem Feuer. Octavia beschießt die Wasseroberfläche mit Feuerpfeilen und lässt nicht von Kenji ab. Doch mitten im Angriff bricht Octavia schlagartig ab und fliegt zum gegenüberliegenden Beckenrand. Dort beendet sie die Feuermetamorphose und zieht den noch lebenden Ignus aus dem Wasser. Dieser ist schwer verletzt und Octavia gibt ihm neue Kraft durch ihr Feuer. Währenddessen hätte Henk die Chance, Ignus anzugreifen, unternimmt aber erneut nichts, sondern läuft zu Kenji, um diesem zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht Kenji aus dem Wasser, während Wigo sich bei dem Dampftor in Sicherheit gebracht hat. Als Ignus wieder bei Kräften ist, will Octavia erneut auf Kenji losgehen, wird jedoch von Ignus davon abgehalten, da dieser meint, Kenji sei es nicht wert. Stattdessen vollzieht er die Feuermetamorphose und deutet Octavia an, es ihm nachzutun. Gemeinsam fliegen sie auf das Dampftor zu und Wigo kann sich gerade noch in Deckung bringen, bevor die beiden Feuerkugeln das Tor aufsprengen und ein Beben in der Höhle auslösen. Henk, Kenji und Wigo bleiben in der Dunkelheit zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 6: Die Rote Festung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flucht.png|400px|miniatur|rechts|Die Flucht aus Dogeons Zuflucht]]&lt;br /&gt;
=== Episode 42: Zweckbündnis===&lt;br /&gt;
'''18. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo sind in völliger Dunkelheit auf sich gestellt und müssen den Weg suchen, während Ignus und Octavia ihren Zorn abbauen. Es wird lebensbedrohlich und Henk muss in der „[[Roten Festung]]“ seinen Widerwillen überwinden und ein Zweckbündnis schließen. Ein schrecklicher Plan wird erahnt und Henk, Kenji und Wigo sammeln ihre letzten Kräfte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die herabfallenden Trümmer verfehlen Henk und Kenji zum größten Teil, nur Wigo wird an der rechten Hand getroffen, welche anschwillt. In der Dunkelheit ist nur noch der Schimmer des elementaren Wasers zu bemerken und jeder verarbeitet die Erlebnisse zunächst auf seine Weise (vgl. [[Kenjis_Tempel#Kenjis Vision in der Wasserkammer (18. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]] und [[Henks Taverne#Henks Schlussfolgerung (18. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]]). Wigo wird, da er ängstlich schreit, von den beiden bemerkt und beruhigend angesprochen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem Octavia mit Ignus das Tor zur Dampfkammer zerstört hat, fliegen beide auf direktem Weg den Gang entlang in die nächste Kammer zum Feuertor und sprengen es auf. Die herabfallenden Trümmer interessieren Octavia nicht mehr bei dem Anblick auf Lava tanzender Feuerelementare, die sich in der anschließenden Roten Festung befinden. Octavia tut es Ignus gleich, welcher sofort damit beginnt, einige der Elementare aufzuzehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo hören eine weitere Explosion und müssen den Trümmern ausweichen, wobei Wigo am Bein verletzt wird. Als sie sich einzeln in der Dunkelheit orientieren, stößt Henk auf Octavias Mithril-Dolch, welchen er einsteckt, und Kenji ertastet das Amulett von Barildis, welches er mitnimmt. Sie treffen schließlich vor dem ehemaligen Dampfkammertor wieder zusammen und Henk ärgert sich sehr über Kenji. Er berichtet ihm, dass Octavias Teil von der Drachenträne mittlerweile abgebrochen ist und dass sich bereits ein weiterer Riss zeigt. Wigo bekommt über die Nachricht große Angst und muss beruhigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Dampfkammertor stellen sie fest, dass der Ausgang durch einen großen Stein blockiert ist. Nur unter größter Kraftanstrengung gelingt es schließlich den dreien gemeinsam, den schweren Brocken zu bewegen und einen Durchgang freizulegen, durch den sie in den aufwärtsführenden Gang zur Dampfkammer gelangen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Berauscht von den Feuerelementaren lassen sich Octavia und Ignus auf einer kleinen Insel nieder und entbrennen vor Leidenschaft. Sie vereinen sich körperlich und geraten darüber in flammende Ekstase, welche schließlich in der Vereinigung der Feuermetamorphosen ihren Höhepunkt findet. Das ganze ekstatische Erlebnis ist begleitet von laut hörbaren, anschwellenden Explosionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Resten der Dampfkammer fliegen schreiende Dampfmindergeister herum und Henk, Kenji und Wigo müssen ihnen ausweichen und dabei über die Trümmer klettern. Ohne Henks Hilfe hätte Wigo es nicht geschafft und auch Kenji hat sie in Anspruch nehmen müssen. Dennoch wird der Mystiker zweimal von Dampfgeistern verbrüht. Seit dem Betreten der Dampfkammer sind ihnen Explosionen aufgefallen, welche immer heftiger werden, aber anscheinend immer an der gleichen Stelle stattfinden. Kurz bevor sie die Reste des ehemaligen Feuertors erreichen, erfolgt eine heftige Explosion, nach der Stille eintritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite des gesprengten Durchbruchs gelangen Henk, Kenji und Wigo in den unteren Teil der Roten Festung, in dem sich Lavaflüsse aus Löchern in den Wänden ergießen und in der Lava überall Feuerelementare und Mindergeister tanzen. Als Henk Ignus und Octavia nackt auf einer Insel liegend entdeckt, fürchtet er einen Angriff und versucht sich am Rand des Raumes durchzuschlagen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Octavia will die anderen nicht sehen und zieht sich hinter einen Felsen zurück. Ignus gibt ihr seinen Umhang und versucht ihr klarzumachen, dass die anderen noch nützlich im Kampf gegen ihre Feinde sein könnten und sie daher mitgenommen werden sollten. Er kann Octavias Hass aber gut verstehen und bestärkt sie darin. Er bietet ihr an, mit den anderen zu reden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerkammer1.png|300px|miniatur|rechts|Der Weg von Henk, Kenji und Wigo durch die Feuerkammer]]&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo stoßen auf Feuerelementare, welche sich ihnen bedrohlich nähern, so dass sie zurückkehren und es in der anderen Richtung versuchen. Hier müssen sie einen Weg über Trümmerbrücken hinweg finden, den Wigo ohne Henks Hilfe nicht geschafft hätte. Schließlich kommen sie einem Elementar bedrohlich nahe und fliehen vor ihm an den Rand des Gewölbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus hat sich provokant langsam bekleidet und fliegt nun in Form einer Feuerkugel auf die anderen zu. Es wirkt wie ein Angriff und Kenji und Henk stehen standhaft, während sich Wigo zitternd an Henks Hand klammert und aufschreit, als die Hitze spürbar wird. Ignus dreht kurz vor einem Zusammenstoß ab und manifestiert sich lachend in menschlicher Gestalt vor ihnen. Sie bräuchten keine Angst vor ihm zu haben, denn er sei nicht so mordlüstern wie der verrückte Mystiker. Er konzentriere sich mittlerweile auf andere Genüsse, wobei er in Octavias Richtung blickt. Außerdem sei er nach dem lustvollsten Erlebnis seines Lebens so gut gelaunt, dass er Kenji den kleinen Mordversuch nicht übelnehme. Er hätte an Kenjis Stelle schließlich das Gleiche getan, denn Octavia sei eine Frau, für die sich das Morden lohne. Ignus bietet Henk und Kenji an, ihn und Octavia weiterhin zu begleiten, da sich ihre Hilfe gegen die Feinde weiterhin als nützlich erweise. Er werde die tief verletzte Octavia zwar dazu überreden müssen, obgleich sie sich von Kenji betrogen und verraten fühle und ihr Henk, der sie schon als Hure beschimpft habe, mittlerweile egal sei, da er Kenji auch nicht von seinem Plan abgehalten habe. Die beiden seien schlechte Freunde, denn sie hätten alles dafür getan, dass sich Octavia von ihnen abgewendet habe. Ignus meint, sie könnten sich ja überlegen, ob sie mitkommen wollen, und kehrt als Feuerkugel zu Octavia zurück.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ignus berichtet Octavia von den Reaktionen der anderen und weist sie darauf hin, dass ihnen ein anspruchsvoller Kampf bevorsteht und sie die verbliebenen Feuerelementare hier aufzehren sollten, um sich ihrer Macht zu bedienen. Er wirkt allerdings besorgt und nachdenklich und äußert auf Octavias Nachfrage Zweifel, ob die Kraft der verbliebenen Elementare ausreichen würde, falls der Dämonenfürst bereits beschworen wäre. Er hoffe, vielleicht noch eine weitere Kraftquelle zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia und Ignus in Form von zwei Feuerkugeln beginnen, nacheinander die Elementare zu verspeisen, ziehen sich Henk, Kenji und Wigo wieder zum Eingang der Feuerkammer zurück. Auf dem Rückweg ist Wigo wieder abhängig von Henks Unterstützung und Kenji überlebt nur mit Glück. Doch sie werden von einem Elementar verfolgt, welcher ihnen bedrohlich nahe kommt. Als sie bereits wieder in den Gang zurückfliehen wollen, steuert eine der Feuerkugeln auf sie zu und greift den Elementar an, welche sie verfolgte. Danach zieht sich die Feuerkugel zurück und verzehrt weitere Elementare im Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Elementare, welche den Südweg versperren, wurden noch nicht beseitigt. Erst als Henk laut ruft, dass sie mitkommen würden, wird der Weg freigeräumt und alle nähern sich der Treppe nach draußen. Am Fuße der Treppe verwandeln sich Ignus und Octavia kurz in ihre menschliche Gestalt zurück und tauschen funkende Küsse aus. Die Feinde scheinen nicht in direkter Nähe zu sein, dennoch sollten sie vorsichtig sein. Dann zehren sie die letzten, dabei schmerzhaft schreienden Elementare auf und nähern sich dem Ende der Treppe, wo Tageslicht zu sehen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rote-Festung-Elbenaltar.png|300px|miniatur|rechts|Die Rote Festung mit dem Elbenaltar]]&lt;br /&gt;
Draußen in der Roten Festung ist der Feuerberg „Amon Urui“ zu sehen, der mächtig und gewaltig die Ruinen überragt. Ein größerer Schrein der Elben markiert offensichtlich das Ende der Elementarkammern und des Heiligtums der alten Rassen, welcher allerdings verwüstet ist. In der Mitte liegt eine zerbrochene Statue von einem brennenden Mann, der an die Darstellung von Fageon in Dogeons Zuflucht erinnert. Die elbische Inschrift kann nur Octavia lesen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Dies ist dem großen Fürsten Fageon, dem Feurigen geweiht. Der Zwilling Dogeons herrscht auf ewig über seine Heimat, den Amon Urui. Dort oben brennt sein Licht auf alle Zeiten. Möge er niemals erlöschen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen bemerken, wie Ignus mit gierigen Blicken die Statue betrachtet und einen Plan ausheckt. Kenji äußert seine Bedenken gegenüber Henk und auch Wigo hat die gierigen Blicke bemerkt. Ignus zieht sich mit Octavia zurück, um mit ihr allein zu sprechen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Octavia ihm die Inschrift übersetzt, freut sich Ignus, dass es sich um den Feuerfürsten Fageon handelt. Er sein wohl der mächtigste Elementar, von dem er je gehört habe, und wäre eine letzte Hoffnung, falls sie die Feinde nicht besiegen könnten. Octavia solle sich im Notfall darauf einstellen, seine Macht in sich aufzunehmen, denn dann wären sie auf alle Fälle stark genug, um auch den Erzdämon besiegen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus informiert die Anderen, dass es ratsam sei, jetzt noch einmal eine Rast einzulegen, während er und Octavia bereits die nähere Umgebung aus der Luft absuchen wollen, um nach den Feinden Ausschau zu halten. Henk, Kenji und Wigo sind fix und fertig. Die Hitze setzt ihnen zu und allen zittern die Knie vor Anstrengung und Entkräftung. Der Proviant ist mittlerweile aufgezehrt und Essbares ist in der Vulkaneinöde nicht zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ignus und Octavia sich entfernt haben, stürzt Wigo in Verzweiflung und fragt sich, ob die beiden sie überhaupt am Leben lassen würden, wenn sie erfolgreich wären. Schließlich hätten sie dann keine Verwendung mehr für sie. Henk geht davon aus, dass sie einfach gehen und sie hier zurücklassen werden. Henk macht Wigo klar, dass sie auch keine andere Wahl hätten als jetzt mit Ignus und Octavia da reinzugehen und den Kampf zu gewinnen. Man könne nicht alles planen, und jetzt gelte es diesen Kampf zu überleben. Danach werde man weitersehen müssen. Wigo weist auch nochmal auf Ignus gieriges Gesicht hin und will wissen, ob die beiden mit Fageon dasselbe vorhätten wie mit den anderen Feuerelementaren. Henk bestätigt ihm, dass Ignus den Riesen angreifen müsse, um den Dämon zu befreien. Henk wisse nur eins, dass sie sie besiegen und aufhalten müssen, denn es geht um das Überleben der Welt. Dann baut Henk Wigo auf, indem er ihm erzählt, dass er ihn an sich selbst erinnern würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji macht aus seinem Mantel ein Kopfkissen für sich und Wigo und fällt in einen beinahe komatösen Schlaf (siehe [[Kenjis Tempel#Kenjis Traum in der Roten Festung (18._Sideon_351_JF)|Kenjis Tempel]]). Dann baut Henk Wigo auf und erzählt ihm von dem Leben von Helden. Wigo zieht seine Kraft daraus, dass er immer an Heli denken muss, und Henk bestätigt ihm, dass auch er seine Kraft daraus ziehe, seinen Sohn und seine Lieben zu beschützen. Wigo solle sich von seinem Leben verabschieden und nur noch an Helis Leben denken, dann würde er die Kraft finden, die er benötigt. Dann legen sich auch Henk und Wigo schlafen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 43: Hazug-Ságok===&lt;br /&gt;
'''18. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo durchqueren unter Octavias und Ignus Führung die Rote Festung und verschaffen sich einen Überblick über die Feinde. Ein gemeinsamer Plan wird gefasst und zwei Feuerkugeln greifen an, während sich die anderen dem großen Felsentor im Vulkanberg nähern. Die weitere Zusammenarbeit wird entscheiden, ob die Befreiung von [[Hazug-Ságok]] verhindert werden kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk, Kenji und Wigo etwas schlafen, erkunden Octavia und Ignus die Gegend, suchen nach den Feinden und vertreiben sich noch etwas die Zeit mit dem Aufzehren von Feuerelementaren. Nach etwa 6 Stunden weckt Ignus die anderen, indem er in Feuergestalt direkt neben ihnen landet und sie durch seine Hitze und das grelle Licht verschreckt werden. Ignus teilt ihnen mit, dass sie ihnen folgen sollten, wenn sie bereit seien, sich dem Feind zu stellen. Obwohl die anderen in einem miserablen Zustand sind und ihre Moral zerstört ist, folgen sie den beiden Urformern durch die Ruinen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji sieht in den Trümmern der roten Festung seinen Sohn (vgl. [[Kenjis_Tempel#1._Sichtung|Kenjis Tempel]]).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji erzählt Henk, dass er seinen Sohn gesehen habe, doch Henk hat in der angegebenen Richtung nichts entdecken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam erreichen sie schließlich eine Anhöhe, von der aus sie die Feinde sehen können. Sie haben sich von einem großen Tor versammelt und Henk kann sie mit dem Fernglas gut beobachten. Durch einen Knochenkreis kommen weitere Männer dazu und ein Bottich mit grünlicher Flüssigkeit ist zu erkennen. Henk, Kenji und Wigo sollen sich schnell dorthin begeben, während Ignus und Octavia für Ablenkung sorgen wollen. Bevor sie aufbrechen, werden sie von den Feinden entdeckt, welche den grünen Nebel aktivieren und damit den Helden die Sicht auf das Tor nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kampfplatz plant Henk das Vorgehen und es wird abgesprochen, dass Wigo in Deckung bleibt, Henk sich anschleicht und Kenji ihm den Rücken freihält. Während Henk sich anschleicht, beobachtet Kenji aber, wie Octavia im Flug von einer Wasserkugel abgeschossen wird und auf der großen Treppe hinter dem Tor landet. Sofort eilt er ihr zur Hilfe (vgl. [[Kenjis_Tempel#2._Sichtung|Kenjis Tempel]]). Octavia kann die Schatten nicht mit Feuer abwehren, da sie von abyssischem, elementarem Wasser durchnässt ist, und versucht, den Tunnel zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich von der linken Seite an die Schwarzmagierin heranschleicht und schließlich gegen einige beherrschte Matrosen kämpfen muss, bemerkt er im Ausweichen, dass Kenji die Treppe hinaufstrebt und Wigo von einem Matrosen verfolgt wird. Gleichzeitig spürt er in seiner Tasche, wie die Drachenträne zerbricht und er ein kurzer Schmerz seinen Körper durchfährt. In dem Moment hat der kontrollierte Ferolax den Mechanismus geknackt und das steinerne Tor öffnet sich direkt neben Henk. Hinter dem Tor befindet sich ein großer Felsbrocken, ähnlich wie auf Bild 3 in Dogeons Zuflucht (siehe [[Geschichte von Dogeons Zuflucht#Bilder aus Dogeons Zuflucht|Bildergeschichte]]).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji schleppt sich mit letzter Kraft die lange Treppe hinauf und holt Octavia erst im Tunnelgang ein. Diese wird von zwei Schatten umfangen, welche Kenji mittels Lichtblitzen erlöst und Octavia wieder Bewegungsfreiheit ermöglicht. Kurz darauf taucht Ignus auf und die beiden verwandeln sich und beginnen, den großen Feuerfürsten Fageon zu verzehren. In der immer stärker werdenden Hitze wird Kenji durch seinen Sohn veranlasst, bei Octavia zu bleiben (vgl. [[Kenjis_Tempel#3._Sichtung|Kenjis Tempel]]), und schließlich verliert Kenji betend das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk entkommt den Angriffen der kontrollierten Matrosen und versucht, Marledigma zu erreichen. Doch diese wird von ihren Schergen geschützt und Henk muss sogar gegen Ferolax kämpfen. Schließlich bebt der Berg und wirft Felsbrocken aus. Henk sieht, wie Wigo und sein Verfolger unter einem großen Brocken begraben werden. Der letzte Verschlussstein wird nach Außen gesprengt und eine dunkle, rauchende Kammer hat sich geöffnet. Aus dieser fliegt die widerliche, groteske Gestalt des Dämonenfürsten, welcher einen unerträglichen Schrei ausstößt, welcher Henk aus den Ohren bluten lässt und ihm das Bewusstsein raubt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem Octavia den Feuerfürsten verzehrt hat, verfällt sie in einen Rauschzustand, der sie alles andere vergessen lässt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Henk und Kenji erwachen, stehen sie fast hängend an einen Pfahl gekettet und über ihnen schwebt der Dämonenfürst, welcher gerade von Heriotza und dem [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] mit einem grünen Strahl abyssischer Macht genährt wird. Auch Ferolax und die beiden Elbenältesten sind geknebelt an Pfähle gekettet. Marledigma steht in der Nähe und hat ihre Maske abgenommen. Henk und Kenji erkennen [[Iobis Galdimmera]], die gerade mit jemandem redet, der sich als Ignus herausstellt, und mit ihm auf die beiden zugeht, so dass sie das Gespräch mitbekommen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iobis (anerkennend): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass du dein Wort halten würdest, Phosphorius. Schließlich bist du nicht gerade für deine Loyalität bekannt. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus (überheblich arrogant): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Auch du kannst dich irren, Schätzchen. Also, alle Vereinbarungen wurden von meiner Seite aus erfüllt: (er zählt es an seinen Fingern ab) der Feuerfürst ist vernichtet, ich habe eurem dreckigen Kult diese beiden Wichtigtuer hierhergebracht (deutet auf Henk und Kenji), und die Drachenträne ist endgültig zerstört. Es wird also Zeit, dass du beginnst, euren Teil der Abmachung zu erfüllen und Octavia als erstes von deinem albernen Fluch befreist! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis (beruhigend): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Nun gut, so soll es sein: Du und deine kleine Freundin haben nichts mehr von mir oder meinen Brüdern zu befürchten. Utukk’Xul wird sein Wort halten! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie nimmt einen von drei Beuteln, welche an ihrem Gürtel hängen, ab und hebt eine Hand darüber. Dann spricht sie einen Zauber und ein grünes Licht entweicht dem Beutel und verflüchtigt sich in der Luft darüber. Dann reicht sie den Beutel Ignus. Dieser öffnet ihn und holt eine Haarbürste mit blonden Haaren, ein paar Fingernägeln und ein besticktes Taschentuch heraus. Es handelt sich eindeutig um Octavias Gegenstände. Dann steckt er die Dinge zurück und lässt den Beutel in seinen Händen zu Asche verglühen, welche er dann mit einem zufriedenen Grinsen auf dem Boden zerstreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus (drohend): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Dir sollte klar sein, dass ich diesen Fluch auch selbst aufheben kann, falls du mich belogen hast. Spätestens dein Tod wird nämlich all deine Zauber brechen. Also, von jetzt an wirst du dich von ihrem Verstand fernhalten und das sage ich dir nur einmal! Ansonsten wirst du wie deine Zauberutensilien hier enden! (deutet auf die Asche auf dem Boden) ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis (beschwichtigend): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Schon gut, du musst dich nicht so aufspielen, mein feuriger Freund. Und wage es nicht, mir zu drohen, oder ich gehe zu deiner neuen Gefährtin und erzähle ihr, wie du sie belogen und ihre Freunde ausgeliefert hast. Mal sehen, ob sie dann noch viel Verständnis für dich und deine Taten übrighat. Außerdem hat mein Fluch bei ihr ohnehin kaum Wirkung gezeigt. Im Gegensatz zu den beiden Schwachköpfen hier (deutet auf Henk und Kenji) hat deine Kleine eine bemerkenswerte Willenskraft gezeigt. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus (leicht genervt): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Ich habe dir bereits in Olburg gesagt, dass ich sie auch ohne deine Flüche auf meine Seite gezogen hätte. Octavia hätte sich mir auch aus freiem Willen angeschlossen. Ihre Manipulation war also überflüssig. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis (beschwichtigend):&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Aber meine Magie hat dir bei deinen Zielen auch nicht geschadet, denn du hast nun die Gespielin, die du haben wolltest und bist ihre lästigen Gefährten endgültig los. Du kannst also zufrieden sein. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus (abwimmelnd): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Also gut, dann war es das jetzt! Unsere Abmachung ist erfüllt und wir sind von nun an getrennte Leute! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis kommt näher und schmiegt sich verführerisch an Ignus an (sie spricht gehaucht): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Es ist sehr schade, dass so ein talentierter Mann wie du nicht nach einer höheren Bestimmung sucht. Utukk’Xul könnte jemanden wie dich in seinem Kult gut brauchen. Und mir könntest du auch gefallen... Ich könnte dir Genüsse bereiten, die dir nicht einmal in deinen wildesten Träumen einfallen würden. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus schubst Iobis angewidert fort (verächtlich): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Vergiss es! Du hast mir nichts zu bieten! Auch euer Kult ist mit zuwider! Es ist nicht das erste Mal, dass ich eins eurer Angebote ausgeschlagen habe, also merkt es euch jetzt endlich: Ich bin ein Mann der Freiheit und werde mich niemals irgendjemanden unterordnen! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis (etwas beleidigt): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Zu schade… dann gibt es jetzt nichts mehr zu sagen. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Halt! Eine Sache gibt es noch! Ich will mich nämlich noch von den beiden Trotteln da verabschieden. (deutet auf Henk und Kenji) ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis nickt und hält sich dann im Hintergrund, während Ignus mit dem breitesten Grinsen, welches man jemals bei ihm gesehen hat, auf die beiden zugeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus (ironisch): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Für gewöhnlich mag ich keine langen Abschiedsszenen, aber einfach so zu verschwinden, wäre nach all der schönen Zeit, die wir zusammen hatten, ein wenig unhöflich. Außerdem werde ich euch vielleicht sogar vermissen, denn immerhin habt ihr stets zu meiner Belustigung beigetragen und mir sehr dabei geholfen, Octavia für mich zu gewinnen. Deshalb möchte ich euch nochmal für eure Hilfe danken, durch welche ich letztendlich bekommen habe, was ich haben wollte. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus blickt dann zu dem Dämonenfürsten hoch, der gerade von Heriotza und dem Gesichtslosen mit magischer Energie versorgt wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Tja, lange werdet ihr nun nicht mehr haben und um euren baldigen Tod werde ich euch wahrlich nicht beneiden. Vermutlich wird sich dieses widerliche Vieh dort oben nämlich etwas sehr Schmerzhaftes für euch ausdenken. Ich bin ganz froh, dass ich dann nicht mehr hier sein werde, um euer Ende miterleben zu müssen, denn vermutlich würde selbst mir bei diesem Anblick ziemlich übel werden. Ich hatte noch nie viel übrig für diese verdammten Dämonen, deshalb kehre ich lieber schnell zu Octavia zurück. Dann kann ich ihr endlich berichten, dass ihr im Kampf gefallen seid und ich euch bedauerlicherweise nicht mehr helfen konnte. Ich wünsche euch auf jeden Fall noch viel Vergnügen mit diesem abyssischen Scheusal! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus verbeugt sich breit grinsend vor den beiden, kehrt dann zu Iobis zurück und sagt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
 „''Das wars dann! Wir werden noch eine Weile in dieser netten Umgebung verbleiben und ich rate dir und deinen Leuten, sich von uns fernzuhalten. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis nickt nur und deutet eine Verbeugung an. Ignus verwandet sich daraufhin in seine Feuergestalt und fliegt hoch über den Vulkan, wo er dann in dessen Krater verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich also heraus, dass Ignus für die Kultisten gearbeitet hat und für sie den Feuerfürsten vernichtet und die beiden Helden ausgeliefert hat. Dafür erwartet er, dass Iobis ihren Zauber von Octavia nimmt, welcher angeblich sowieso nicht so gut gewirkt habe. Ignus scheint von den Kultisten nichts zu halten und hat wohl schon mehrfach ihrem Werben widerstanden. Er bedankt sich noch bei Henk und Kenji für ihre Hilfe, Octavia für ihn zu gewinnen, und beneidet sie nicht um ihr Schicksal, Opfer des [[Hazug-Ságok]] zu werden. Er verabschiedet sich und warnt Iobis, sich von ihm und Octavia fernzuhalten, da sie noch ein wenig in der netten Umgebung verweilen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia spürt in der Feuergestalt ein seltsames Gefühl, verwandelt sich zurück und speit eine blutige Masse aus, welche den starken Beigeschmack von Rotwein hat. Irgendetwas magisches ist aus ihrem Körper verschwunden, doch genauer kann sie es nicht erfassen. Während sie dem nachspürt, kommt Ignus zurück und erklärt ihr beruhigend, dass es wohl nur ihr Körper sei, der sich erst noch an die Metamorphose gewöhnen müsse. Er berichtet ihr dann, dass es ihre Freunde leider nicht geschafft haben und im Kampf getötet wurden. Leider hätten sie jetzt zu zweit keine Chance mehr gegen den Dämonenfürsten, da die Schwarzmagier ihn bereits gestärkt hätten. Er schlägt vor, sie erstmal hier im Vulkan zu verstecken und lenkt sie mit dem Verzehr von Elementaren ab, denn so richtig hat Octavia ihm seine Geschichten nicht geglaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Ignus fort ist, wendet sich Iobis Henk und Kenji zu. Sie wirkt nicht so triumphierend, wie Ignus, sondern mustert die beiden sehr interessiert. Sie befiehlt einem Schergen, die Knebel der beiden zu entfernen, und beginnt dann ein Gespräch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Endlich stehe ich euch beiden zum ersten Mal persönlich gegenüber! Dabei habe ich bei all dem Wissen, welches ich über euch erworben habe, das Gefühl, euch besser zu kennen, als ihr selbst es könntet. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie geht auf Henk zu und streichelt ihm zärtlich über die Wange.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Nachdem ich euch im Norden nicht bezwingen konnte, war es erstaunlich, wie einfach es diesmal war, euch mit euren Wünschen und Ängsten zu lenken. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir bereits in Perlheim gelingen könnte, euren dümmlichen Krieger soweit zu bringen, dass er sich freiwillig ins Meer stürzt, aber, nachdem er meine Hand genommen hatte, war er ein leichtes Opfer! Erinnert ihr euch an den kleinen, weißen Hund, den ich euch geschickt habe? ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(GEDÄCHTNIS: Die beiden können sich erinnern, dass sie den Hund bei Pyrrhons Kapelle gefunden haben und mit zu Octavias Anwesen gebracht haben (vgl. [[Kalender#7. Spealis|Episode 20.12]]). Schließlich kam eine Magd, welche den Hund angeblich aus dem Stall hat laufen entlassen und Adarian gab ihr diesen zurück und verabschiedete sich per Handschlag (vgl. [[Kalender#10. Spealis|Episode 20.15]]). Kurze Zeit später fanden sie einen halbtoten Tiermeister, der erzählte, dass er von einer bösen Frau gezwungen wurde, die Helden durch den Hund mit seinen magischen Fähigkeiten auszuspionieren (vgl. [[Kalender#10. Spealis|Episode 20.15]]).)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji wollen ihr nicht die Genugtuung geben, dass sie sich erinnern, und schweigen. Doch Iobis erkennt ihr Erinnern in ihren Augen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Schön, dass ihr euch erinnert. Ich wollte euch auch schon immer fragen, wie euch denn der Wein von [[Brief_des_Präsentkorbes|Erion von Beslar]] geschmeckt hat? ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (GEDÄCHTNIS: Zur Bibliothekseinweihung erhielten Octavia und Kenji einen Rotwein als Präsent von einem Adeligen, der nicht selbst zu den Feierlichkeiten kam. Alle haben davon getrunken (vgl. [[Kalender#10. Spealis|Episode 20.15]]).) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Dieser Wein hat mich tief mit euch verbunden. Die ganze Reise war ich stehst bei euch und ihr habt es nicht einmal gemerkt. Leider habt ihr meinen Spitzel entlarvt, welchen ich auf eurem Schiff eingeschleust hatte. Der gute Mann war Schlafwandler und nach einer wilden Nacht im Stall der Grünen Rast eignete er sich als perfekte Marionette. Zu schade, dass ihr mein Zeichen zwischen seinen Beinen fandet und er es nicht mehr schaffte, euren lästigen Magus auszuschalten. Zum Glück hatte der gute Turmen mir aber per Möwe bereits genügend von euren persönlichen Gegenständen geschickt, um zumindest meinen Einfluss auf euch noch zu vertiefen. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (GEDACHTNIS: Ekki berichtet von einer Möwe, welche ein Bündel vom Kanonendeck abgeholt habe, und es wurde ein Beutel gefunden, in welchem sich Haare etc. befanden. (vgl. [[Kalender#30. Spealis|Episode 21.21]])), der Mordfall auf dem Schiff und Verdacht, dass Augustus Schuld ist.) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Es macht mich fast traurig, dass ihr nicht mehr lange leben werdet, denn es war ein wunderbares Gefühl, euch nach meiner Pfeife tanzen zu lassen. Besonders du, Questor, hast dich fast freiwillig meinen Manipulationen hingegeben. Scheinbar war diesmal meine Geschichte ansprechender als im Norden, denn du hättest wohl alles getan, was dein geliebter „Sohn“ dir gesagt hätte. Zum Glück wusste ich diesmal von eurem Schergen Wolfhardt, dass du unsterblich in diese kleine Feuerzauberin verliebt bist. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (GEDÄCHTNIS KENJI: Konfrontation mit dem Schwarzmagier auf Onkel Egeils Anwesen in Trosk (vgl. [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#Episode_08:_Auf_Egeils_Feste|Episode 18.08]] und [[Verführungen#Kenji|Verführungen]])) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iobis tritt näher an Kenji heran und verwandet sich vor seinen Augen plötzlich in den „Sohn“. Kenji merkt, wie er sich diesem Anblick nicht entziehen kann und etwas in ihm glaubt immer noch daran, dass dieses Trugbild sein Sohn aus der Zukunft ist. Er wird sich der Illusion nicht entziehen können und sie immer noch als echt empfinden. Auch wenn Kenji der Trug nun bewusster ist, hat der Zauber seine Kraft noch nicht verloren und er wird in ihren Bann gezogen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Vater, erkennst du mich? Wo ist bloß meine Mutter? Warum hast du ihr nicht geholfen? ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann tritt sie ein Stück zurück, lacht und Kenji sieht plötzlich wieder Iobis vor sich. Diese wendet sich dann Henk zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Und du? Bei dir war es nicht ganz so leicht, aber glücklicherweise bemerkte ich, wie schwer dich der Verlust deines Freundes Adarian getroffen hat. Scheinbar hast du dir so gewünscht, dass dieser wieder an deiner Seite kämpft, dass du ihm alles abgekauft hättest. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verwandet sich in Adarian und geht auf Henk zu. Henk hat wirklich das Gefühl, dass es sich um Adarian handelt, obwohl er eben noch wusste, dass es Iobis ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Henk, die Verantwortung liegt allein bei dir! Die anderen werden dich ablenken! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann verwandelt sie sich auch lachend zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Auch jetzt seid ihr noch meine willenlosen Puppen, aber nun hat Utukk’Xul keine Verwendung mehr für euch. Also, lebt wohl! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie gibt jedem zum Abschied einen Kuss auf die Wange und geht dann fort. Sie gibt im Davongehen noch einem Schergen ein Handzeichen und dieser knebelt Henk und Kenji erneut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden eine Zeit dort hingen, beendet der Nekromant seine Zauberformel und Iobis lässt die Elbin holen. Sie befiehlt ihr, den Hazug-Ságok anzusehen, woraufhin sie zuckt, laut schreit und sich zu Boden wirft. Sie beginnt sich die Haare vom Kopf und mit ihren Fingernägeln die Haut von den Armen und Beine zu reißen. Die Elbin führt diese Selbstzerstückelung bis zu ihrem Tode durch, und Henk und Kenji wenden sich entsetzt ab. Sie müssen allerdings die furchtbaren Schreie ertragen und Iobis weist sie dann noch darauf hin, dass auch sie bald Opfer für den großen Hazug-Ságok würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann unterstütz sie Heriotza bei der Stärkung des Dämons und versammelt alle Wachen vor dem Dämon. Henk bekommt einen Stein an seiner linken Schulter ab und, als er sich umsieht, entdeckt er Wigo, welcher überlebt hat und sich hinter einem großen Steinbrocken versteckt hat. Anscheinend plant er die Befreiung der Helden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 44: Ende der Lügen===&lt;br /&gt;
'''18. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji suchen einen Weg, nicht als Opfer für den Dämon zu enden, und Octavia diskutiert mit Ignus ihre Zukunftspläne. Wigo wächst über sich hinaus und Hüter Gwaerenor weckt neue Hoffnung für die [[Drachenträne]]. Octavia steht vor einer folgenschweren Wahl und Henk und Kenji müssen ihre Willenskraft beweisen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind voneinander getrennt und die Drachenträne ist zerbrochen. Octavia befindet sich mit Ignus im Vulkanschlot und das Schicksal von Henk und Kenji ist ihr unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji hängen noch an den Opferpfählen und werden Zeugen, wie Heriotza Schwierigkeiten mit der Versorgung von [[Hazug-Ságok]] bekommt. Er versucht verschiedene Zauberformeln und es scheint nicht einfach zu sein, den Dämonenfürsten aufzuladen. Während der Gesichtslose und Heriotza den Dämon versorgen, zapfte Iobis Henk etwas Blut ab, da dieser sie darauf aufmerksam gemacht hatte, dass er noch Spuren von Maldoror enthalte. Sie schleckt genüsslich einige Tropfen, während sie den Rest mit einer Phiole auffängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia will im Vulkanschlot mit Ignus darüber sprechen, wie es jetzt weitergehen soll, und die beiden sind unterschiedlicher Meinung. Während Octavia überlegt, wie sie die Kultisten jetzt noch aufhalten könne, tendieret Ignus dazu, sich auf das Festland abzusetzen, da sie gegen den Dämon keine Chance hätten. Ignus möchte auch lieber draußen darüber weiterreden, da er nicht riskieren wolle, dass die Kultisten sie hier entdecken könnten. Er rät Octavia, nicht zum Dämon zu blicken, da sein Anblick auch in der Feuergestalt nur schwer auszuhalten sei. Bei dem folgenden Rückzug in Richtung Süden hält sich Octavia an Ignus Rat und blickt nicht nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iobis unterbricht das Aderlassen bei Henk, weil sie zwei Feuerkugeln entdeckt hat, welche aus dem Vulkan in Richtung Süden fliegen. Sie veranlasst, dass Heriotza seinen Gargoyle hinterherschickt, da Iobis dem „Feuerschurken“ nicht vertraut, und schickt auch noch drei Männer hinterher. Die Probleme mit dem Dämonenfürst scheinen zuzunehmen und Iobis opfert fünf Mann dem Dämon. Sie spart die Gefangenen noch auf, da ihr Opfer laut Heriotza mit der Formel von Lugg’Zerox abgestimmt werden müssen. Die armen fünf Männer beginnen nun, sich gegenseitig zu zerfleischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Heriotza bei seinen Formeln zu unterstützen, nimmt Iobis ein altes Buch in die Hände und legt dafür das Kontrollartefakt auf der Treppe ab. Als Henk nach seinem Dolch Ausschau hält, entdeckt er Wigo hinter einem Stein, welcher in Richtung des Artefakts deutet. Henk und Kenji lenken die verbliebenen zwei Wachen ab und Wigo eilt im Schatten des Steinsims zur Treppe. Er zerschlägt das Artefakt mit seinem Schwert und rennt dann schnell zurück in seine Deckung. Die Männer kommen wieder zu sich und der Matrose Aarwin Seiler nimmt Henk und Kenji den Knebel aus dem Mund. Dann spürt Henk, wie von hinten jemand hochspringt und sich an seinen Handfesseln zu schaffen macht. Es ist Wigo, welcher danach zuerst Kenji und dann den Elben von ihren Fesseln befreit. Henk entfesselt Ferolax, doch Iobis schickt ihm einen Schatten auf den Hals, welchen Kenji kurz vor dem Angriff mit einem Lichtblitz erlösen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb ruft alle zu sich und Kenji fängt einen weiteren Schatten mit seinem Körper ab, nachdem sein Lichtblitz nicht zündete. Verzweifelt versucht er, den um sich gewickelten Schatten zu vertreiben, und sucht das Licht in sich, welches er entdeckt, als der Elb ein Lied anstimmt. Durch einen Lichtschimmer vertreibt Kenji den Schatten und ein Aschesturm erhebt sich als Reaktion auf des Elben Gesang. Auf dem Weg müssen alle die lähmende Furcht durch Hazug-Ságoks Schreie überwinden und unterstützen sich gegenseitig durch ermutigende Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus tauschen sich in den Ruinen der Roten Festung aus und diskutieren über das weitere Vorgehen. Octavia möchte zum Schiff zurückkehren und Ignus macht sie darauf aufmerksam, dass sie durch ihre Entwicklung mit diesen Menschen nichts ehr zu tun habe und sie retten würde, wenn sie sie ziehen ließe. Doch Octavia möchte ihre Rache an Sabaoth nicht aufgeben und deshalb auf alle Fälle den Nebelschlund aufsuchen, wovon Ignus ihr Abrät und vorschlägt, doch lieber in Barthavion auf Sabaoth Immortalis Rückkehr zu warten und ihn  dann zu töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Diskussion bemerken beide den Gargoyle und greifen ihn in Feuergestalt an. Nach einigen Schüssen ist der Wasserschild zerstört und die Kreatur stürzt ab und zerschellt in tausend Stücke. Danach setzen beide ihr Streitgespräch in den Ruinen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb führt die kleine Gruppe im Schutz des Aschesturms auf einem versteckten Pfad ins Gebirge und bedankt sich schließlich bei den Luftgeistern für ihre Hilfe. Er stellt sich als Hüter Gwaerenor vor und hat vom Delphin Liria bereits von den Helden und der Drachenträne erfahren. Gwaerenor weckt die Hoffnung, dass mit Octavias Hilfe die Drachenträne neu erschaffen werden könnte, und will wissen, ob sie an der Vernichtung Fageons beteiligt gewesen ist. Als ihm dies bestätigt wird, bricht es ihm das Herz, dass er das Drachentränenritual mit ihr durchführen muss, da er sie für diese Tat am liebsten töten würde, wie sie es verdient hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Unterhaltung macht Wigo Henk und Kenji auf den Gargoyle aufmerksam, welchen er über der Roten Festung entdeckt hat. So beobachten alle, wie sich zwei Feuerkugeln aus den Ruinen erheben und den Gargoyle angreifen. Nach einigen Schüssen stürzt dieser ab und zerschellt am Boden. Die Feuerkugel landen wieder und  nun ist der Aufenthaltsort von Octavia offenbart und alle bemühen sich, so schnell wie möglich zu den Ruinen zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt die beiden Urformer diskutieren und er kann sich mit Wigo und Kenji anschleichen, um sie zu belauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus streiten miteinander, da sie sich anscheinend nicht einig darüber werden, was jetzt zu tun sei. Octavias Pläne, [[Sabaoth Immortalis]] im Nebelschlund zu stellen, stoßen bei Ignus auf Widerstand, da er lieber in Barthavion auf Sabaoths Rückkehr warten und ihn dann dort ausschalten würde. Doch Octavia lässt sich von ihren Plänen nicht abbringen und wird von Ignus damit konfrontiert, dass sie jetzt nur noch ihn habe. Da macht sich Henk bemerkbar und offenbart so der erstaunten Octavia, dass sie nicht allein ist und ihre Freunde noch leben. Henk und Kenji berichten Octavia davon, dass Ignus sie an die Schwarzmagier ausgeliefert und Marledigma alias [[Iobis Galdimmera]] einen Fluch über sie verhängt habe. Ignus stellt sich unwissend und unterstellt, dass die beiden unter der Kontrolle der Schwarzmagier stehen. Als Octavia aber keinerlei magische Beeinflussung an Henk und Kenji feststellt, beschuldigt Ignus die beiden, ihn und Octavia nur entzweien zu wollen. Doch Octavia lässt sich von Ignus Lügen nicht täuschen und je skeptischer sie wird, desto mehr nähert sich ihr Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich nicht überzeugen lässt, gibt Ignus alles zu. Schließlich habe er nur Octavia die Bedrohung durch den dunklen Kult vom Halse schaffen wollen, damit sie eine sorgenfreie Zukunft erleben könne, was allerdings nur durch die Auslieferung ihrer Freunde zu erreichen war. Doch Octavia lässt sich nicht überreden und Ignus erinnert sie daran, dass er der Einzige sei, der sie wirklich verstehen könne und sie ihm ihre Unsterblichkeit verdanke. Auch würde sie mit dem verliebten Kenji eine solche Ekstase wie mit ihm niemals erleben können. Ignus wird immer wütender, da er Octavia nicht überzeugen kann, zumal sie auch von ihren Freunden unterstützt wird. Als Octavia die Verbindung zu Ignus unterbrechen will, weist er sie darauf hin, dass sie dann ein Leben als Krüppel fristen werde. Doch Octavia schleudert alles Feuer, was sie in sich trägt, auf Ignus und beendet damit die magische Verbindung zu ihm. Ignus prognostiziert ihr, dass sie ihre Entscheidung bereuen würde, wenn das Alter sie dahinraffe, und er auf sie warten würde, bis sie zur Vernunft komme. Octavia reagiert gleichgültig und schickt ihn fort. Ignus verwandelt sich in Feuer und fliegt dicht über die Köpfe der anderen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia die Verbindung zu Ignus gelöst hat, sinkt sie schwach zu Boden. Kenji stellt fest, dass leider kein Wasser mehr vorhanden ist, um das rettende Glühanemonen-Elixier direkt herzustellen. Der Elb [[Gwaerenor]] blickt voller Abscheu auf die geschwächte Octavia und Ferolax bietet sich an, sie zu tragen. So machen sich alle auf den Weg durch die Ruinen der Roten Festung zum Eingang in die Elementarkammern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Altar schon in Sichtweite ist, machen Henk und Kenji seltsame Sichtungen (vgl. [[Henks Taverne#Henks letzte Sichtung (18. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]] und [[Kenjis Tempel#Letzte Sichtung|Kenjis Tempel]]). Sie ziehen beide ihre Waffen und, während sich Kenji zu Ferolax und Octavia wendet, geht Henk auf Kenji zu. Die beiden sind sich jedoch darüber bewusst, dass sie einer Beeinflussung unterliegen, und wehren sich mit allen Kräften dagegen. Sie entdecken in den Trümmern Iobis Galdimmera, welche immer wieder versucht, sie erneut in ihren Bann zu ziehen. Henk und Kenji stürmen auf sie zu und werden durch Matrose Seiler unterstützt, der Kenji hilft. Schließlich gelingt es Henk, zu Iobis vorzustoßen, sie niederzuringen und ihr voller Wut den Kopf abzutrennen. Den Leichnam werfen sie in die Lava und er verbrennt. Nach Iobis Tod erbrechen Henk und Kenji blutigen Rotwein, womit der Fluch gebrochen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor führt den Helden die elbische Art vor Augen, mit Elementaren umzugehen, und ruft mit einem Lied einen Mindergeist herbei, welcher ihren Weg hinab erhellt. Am Tor zur Dampfkammer bemerkt der Gwaerenor sofort mit Entsetzen die Zerstörungen von Ignus und Ferolax macht allen geschockt bewusst, dass es seine Vorfahren waren, die diese Kammern aufwendig konstruierten. Beide wollen die Ursache für die Zerstörung erfahren und sind sprachlos, als sie von Octavias Schuld erfahren. Sie wollen genau wissen, warum sie das alles getan hat und ob sie unter Einfluss stand. Henk, Kenji und vor allem Octavia müssen den Elben davon überzeugen, Octavia für den Ort keine Gefahr mehr darstellt. Auf dem weiteren Weg wird das Ausmaß der Zerstörung immer größer und mit ihm steigt die Trauer des Elben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wasserkammer löschen alle am elementaren Wasser ihren Durst und Kenji mischt den Glühanemonen-Trank für Octavia an. Ihren Hunger werden die Helden erst in Dogeons Zuflucht stillen können und Gwaerenor erwähnt, dass jener Ort auch geeignet sei, die Drachenträne wiederherzustellen. Gwaerenor führt die Helden mit magischem Gesang durch die Schlammkammer und alle müssen auch das letzte Stück bis zu Dogeons Zuflucht aushalten. Als sich schließlich die Tür zur Zuflucht öffnet, warten dort noch die aufgebrachten Steinelementare und allen wird das Ausmaß der Zerstörung bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor sinkt kraftlos und weinend zu Boden, als er den qualmenden Wald und die Rauchwolke unter der Decke erblickt, welche die Kristalle verdunkelt. Dieser unschuldige Ort ist unwiederbringlich beschmutzt und für alle Zeit verdorben. Seine Magie ist gebrochen und die bunten Auren und magischen Ströme sind verschwunden. Nun unterscheidet sich dieser Ort nicht mehr von anderen Orten dieser Welt und sein Zauber ist verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor führt alle, ein trauriges Lied singend, an verkohlten Bäumen vorbei, die vor Schmerzen stöhnen und deren Gesichter leidvoll und gequält wirken. Die geschockt umherfliegenden Feen sind kaum noch sichtbar und wirken halbtransparent und unwirklich. Die Tiere sind verschreckt worden und zeigen sich nicht. Der goldene Baum der Windlinge ist zur Hälfte abgebrannt und ein Windling liegt neben dem Baum aufgebahrt. Als weinende Windlinge auf Octavia losgehen wollen, hält Gwaerenor sie zurück und weist den Helden zum Ausruhen ein moosiges Plätzchen an. Dann zieht er sich mit den Windlingen hinter den Baum zurück. Nachdem die Helden etwas gegessen haben, fallen sie in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 45: Gwaerenors Urteil===&lt;br /&gt;
'''19. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden sich in Dogeons Zuflucht der Folgen ihrer Flucht bewusst und Octavia spürt die Nachwirkungen am eigenen Leib. Ferolax warnt Octavia, vorsichtig zu sein, da sie auf dem Prüfstand steht, und Hüter Gwaerenor kehrt zurück. Die Helden müssen ihm Rede und Antwort stehen und Octavias Schicksal hängt von seinem Urteilsspruch ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen einen langen, traumlosen Schlaf. Erst kurz vor dem Aufwachen schleichen sich Träume ein und schließlich haben alle den gleichen Traum. Sie sehen Iobis hasserfülltes Gesicht, wie sie in der Lava versinkt und dabei schreit: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein, das kann nicht das Ende sein! Nein ...! ''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle wachen gleichzeitig auf und Iobis Stimme dröhnt noch in ihren Ohren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji schmerzen zwar noch alle Knochen, ihre Wunden wurden aber während des Schlafes versorgt. Um Octavias Wunden hat sich niemand gekümmert und sie fühlt sich noch sehr schwach und müde. Außerdem wird ihr mittlerweile vollkommen bewusst, was sie angestellt hat. Die Luft riecht noch feurig und manchmal fliegen noch Ascheteichen vom verkohlten Baum herab. Die Windlinge trauern klagend und weinend und haben ihren aufgebahrten Toten in goldene Blätter gewickelt. Kenji spricht Henk auf den Traum von Iobis an und fragt sich, ob sie sie endlich losgeworden seien. Ferolax informiert darüber, dass Hüter Gwaerenor unterwegs sei und bald zurückkehre. Die Helden sollen warten und sich erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte dem toten Windling die letzte Ehre erweisen und ein Gebet für ihn sprechen. Dazu holt er sich eine Hand voll Asche und nähert sich dann dem Aufgebahrten. Doch die Windlinge lassen ihn nicht näherkommen und schicken ihn fort. Octavia wird danach von einem der trauernden Windling lautstark beschimpft und mit kleinen Steinen beworfen und Henk und Kenji können sich nicht schützend vor sie stellen. Andere Windlinge holen ihren aufgebrachten Freund zurück und beruhigen ihn. Henk kümmert sich dann um Octavias Knöchel und schient ihn mit einem Ast, was sehr schmerzhaft ist. Doch Octavia schreit nicht auf und lässt sich von Henk meisterhaft das Bein verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt Henk ihr etwas zu Essen und zu trinken und sie kommen ins Gespräch. Octavia fragt sich, was sie nur getan habe, und Henk antwortet, dass es entscheidend sei, was sie noch tun werde. Henk hat das Gefühl, als sähe er seine Freunde seit einem Monat das erste Mal, und er macht sich Vorwürfe, dass er die falsche Entscheidung getroffen habe. Kenji sagt, dass sie ab jetzt wieder alles gemeinsam entscheiden würden, und während Henk und Kenji sich an Maldoror erinnern und sich selbst Vorwürfe machen, starrt Octavia zum Leichnam des Windlings und weint bitterlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax tritt zu der weinenden Octavia und blickt sie skeptisch, aber vor allem besorgt an. Dann spricht er sie an und macht ihr sehr bewusst, dass sie eine riesige Katastrophe angerichtet habe, als sie das letzte Stück Paradies auf Eboria zerstörte. Der Tod Fageons und die Befreiung des Dämonenfürsten seinen die Spitze ihrer Untaten und Hüter Gwaerenor habe sie nur am Leben gelassen wegen des Fluchs von Marledigma und ihrem Anteil an der Drachenträne. Ferolax warnt Octavia, bei Gwaerenor sehr vorsichtig zu sein mit dem, was sie sagt und tut, denn dieser könne seine Meinung über sie auch noch ändern. Ferolax kann aber verstehen, wie schrecklich es ist, von Marledigma kontrolliert zu werden und ist angesichts Octavias Erziehung guter Hoffnung, dass sie auf den rechten Pfad zurückfinden werde. Dann entschuldigt sich Ferolax bei Henk für den Angriff auf ihn du reicht ihm die Hand zur Versöhnung, welche Henk ergreift und fest drückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen weint Octavia still und bitterlich und Henk setzt sich neben sie und legt ihr die Hand auf die Schulter. Kenji geht ein paar Schritte und reibt sich Asche auf sein Haupt. Octavia weint sich aus und Henk nickt Wigo wie einem Gefährten anerkennend zu. Dann warten alle auf die Gwaerenors Rückkehr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|rechts|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
Plötzlich ist näherkommender Elbengesang zu hören und der Hüter kehrt mit vier Elben zurück. Alle Fünf tragen kleine Totenlichter und sie schreiten prozessionsartig auf den verkohlten Baum zu. Sie halten beim aufgebahrten Leichnam inne und beschreiten dann einen Kreis um den Baum, bei dem sie in vier Richtungen Totenlichter aufstellen. Das letzte Licht platzieren sie am Leichnam. Während die Elben singen, heben Windlinge den goldenen Leichnam empor und verschwinden hinter den Baumwipfeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kommen die Elben auf die Helden zu und wirken sehr ernst, fast feindselig. Auf Gwaerenors Zeichen fassen zwei Elben Octavia an den Armen und ziehen sie hoch, während der Hüter erklärt, dass Octavia, da sie Dogeons Zuflucht verwüstet und den Wächter Fageon getötet hat, zu gefährlich sei, um sie frei herumlaufen zu lassen, und deshalb seine Gefangene ist. Octavia widersetzt sich nicht und wird abgeführt. Dann wird sie aufgefordert, den Inhalt einer Phiole zu trinken, und leistet auch hierbei widerstandslos Folge. Mit einem Gesang lassen die Elben ein Wurzelgefängnis um Octavia herum wachsen und gehen dann, ohne auf Kenjis Ausführungen zu hören. Ferolax weist darauf hin, dass mit trauernden Elben nicht zu spaßen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben beraten lange mit den Windlingen, zwischendurch weinen sie, schluchzen oder schweigen, denn alle scheinen ziemlich ratlos zu sein. Kenji spricht mit Ferolax und macht sich Sorgen. Schließlich kehrt Gwaerenor mit den anderen zurück, um die Helden zu befragen. Er bittet zuerst Henk, dann Kenji, Ferolax, Wigo und zum Schluss Octavia selbst darum, ihm zu sagen, warum er Octavia für ihre taten nicht töten sollte. Hüter Gwaerenor hört jedem aufmerksam zu und schaut tief in die Seelen der Sprechenden. Alle setzen sich für Octavia ein und sie selbst zeigt deutliche Reue. Als der Hüter sich zur Beratung zurückzieht, schlafen alle auf dem weichen Moos ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erwachen, als Hüter Gwaerenor zurückkehrt und sein [[Gwaerenor#Gwaerenors Urteil über Octavia Ardera (19. Astor 351 JF)|Urteil]] verkündet. Da Octavia Dogeons Zuflucht die Reinheit und Unschuld raubte, den Fürsten Fageon tötet und die Flucht des Herolds der Lügen ermöglichte, habe sie mehr als den Tod verdient. Gwaerenors Entscheidung lautete jedoch auf Vergebung, da er die Macht des Feindes, den Willen zu brechen, am eigenen Leib erfahren hat und alle Freunde Leumund für sie abgelegt haben. Außerdem liegt in ihrem Blut die letzte Hoffnung auf Uselias' Rückkehr und ohne seine Rückkehr sei Eboria verloren. So wird Octavia auf Gwaerenors Geheiß freigelassen und die Windlinge versorgen ihre Wunden mit speziellen Heiltränken. Hüter Gwaerenor entschuldigt sich, da er die Wiederherstellung der Drachenträne planen muss und bittet dafür um die Bruchstücke der Drachenträne. Henk händigt sie im etwas zögerlich aus und Gwaerenor zieht sich, von einem Zwielichtfalter umschwirrt, mit den anderen Elben zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia dankt ihren Freunden, dass sie für sie gesprochen haben, und Kenji meint, dass sie vielleicht hassen würden, was sie getan haben, aber sich dafür nicht gegenseitig hassten. Während sie essen, reden sie miteinander und Henk dankt Wigo für seinen Einsatz. Er macht ihm bewusst, dass ohne sein Eingreifen die ganze Mission gescheitert wäre und erhebt ihn zum gleichwertigen Gefährten. Dann legen sich alle erschöpft schlafen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 46: Gwelwens Hügel===&lt;br /&gt;
'''19. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erhalten heilende Unterstützung von den Windlingen und [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und Seiler offenbaren ihnen die [[Sabaoth Immortalis|Sabaoth Immortalis']] Pläne mit [[Sereg]] und [[Hazug-Ságok]]. [[Wigo]] spricht mit Octavia über ihre Beziehung zu [[Ignus]] und die Helden erhalten auf Gwelwens Hügel die Chance, sich offen über verborgene Empfindungen und  Geheimnisse auszusprechen, die in Zukunft ihre Freundschaft belasten könnten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden lange geschlafen haben, erwachen sie und fühlen sich schon viel besser. Octavia haben die Tränke der Windlinge sehr geholfen und sie kann bereits wieder allein aufstehen. Kenjis Arm ist durch die Salbe der Windlinge viel glatter und weicher geworden und hat eine gewisse Beweglichkeit wiedererlangt. Alle bekommen nach dem Aufwachen einen weiteren Heiltrank und etwas zu Essen und beobachten, wie sich die Windlinge anscheinend von ihrem toten Baum verabschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax erzählt, dass Gwaerenor mit einer leuchtenden Motte und den anderen Elben singend in den Wald gegangen sei, und berichtet von wundervoller Elbengesängen, die ihn über Stunden gefesselt haben. Außerdem offenbart er den Helden, dass Sabaoth Immortalis in L’yreh an der Vernichtung von [[Veldun]] arbeitet und seine Pläne mit Sereg einen Schlag gegen die [[Elben#Die_Goldelben|Goldelben]] Eborias zum Ziel haben. Der mittlerweile erwachte Matrose Seiler hat erfahren, dass der Dämonenfürst befreit wurde, um die Küsten Eborias anzugreifen. Die Kultisten wollten ihn hier mit den Opfern stärken, so dass er nach Fuselfels fliegen und sich dort am Seevolk laben kann, damit er dann stark genug sei, um Weisshafen und die anderen Küstenstädte in Angst und Schrecken zu versetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Matrose Seiler noch mit Ferolax sprechen will, gehen die beiden spazieren und Wigo nutzt die Gelegenheit, um Octavia ein paar Fragen zu stellen. Er befragt sie zu Ignus und ihren Gefühlen diesem gegenüber. Wigo will etwas über Octavias Macht erfahren und will wissen, ob Ignus sich nicht rächen werde, dass sie ihn fortgeschickt habe. Als er erfährt, dass Octavia jetzt nicht mehr so große Kräfte besitzt und auch die Feuergestalt mehr annehmen kann, weist Kenji sie darauf hin, dass Octavia viel Gutes in sich trage und nicht alles daran Magie sei. Wigo will auch wissen, wie der Dämon befreit werden konnte und wieso Octavia die Schuld daran habe. Octavia gesteht, dass sie den Elementar aufgezehrt habe, und Kenji interessiert, ob sie mittlerweile spürt, was sie getan habe oder ob sie die Erinnerung daran mit guten Gefühlen erfülle. Octavia gesteht, dass beide Gefühle in ihr sind, und Kenji weist sie darauf hin, dass auf Dauer kein Platz für beide Gefühle in ihr sei. Nach Kenji wäre die einzig gerechte Strafe für Ignus, ihn fühlen zu lassen, was er den Wesen angetan hat. Henk stellt fest, dass Igus durch Octavias Zurückweisung sehr verletzt war, und Octavia nennt ihr einen großen Freund von [[Lorkan]] und einen Verbrecher. Kenji kann mehr Verständnis für die rechtschaffend-bösen Schwarzmagier als für den chaotisch-neutralen Ignus aufbringen und die Helden besprechen die Manipulationen von Marledigma alias [[Iobis Galdimmera]]. Sie stellen fest, dass jeder von ihnen überzeugt davon war, die anderen hätten ihn verraten. Henk erinnert sich an seine Besessenheit durch Maldoror und Kenji gesteht, dass sich seine Visionen so echt angefühlt haben. Octavia hofft, dass Iobis nun tot ist und fragt sich, ob sie vielleicht doch überleben konnte. Allen ist bewusst, dass sie den Dämon stoppen müssen, bevor er Fuselfels erreicht, und Henk und Kenji berichten von ihren Beobachtungen und Erfahrungen mit dem Dämon während ihrer Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kehren die Elben zurück und Gwaerenor fragt die Helden, ob sie sich stark genug fühlen, um der Seele des Drachen durch ihr Blut eine neue Heimstätte zu erschaffen. Er weist sie allerdings auch darauf hin, dass die Erneuerung auch schief gehen könne, da sich noch niemand Gedanken darüber gemacht habe, ob das Seelengefäß nach seiner Zerstörung wieder neu erschaffen werden könne. Immerhin haben die Elben schon daran gezweifelt, dass es Menschen überhaupt gelänge, Uselias Seele aus dem Gefängnis des [[Mendakos|Verijgorns]] zu befreien. Gwaerenor drängt zum Aufbruch, denn ein Kampf gegen den Herold der Lügen ist unausweichlich, ohne Uselias Hilfe aber auch aussichtslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor geht mit den Helden in den Wald und führt sie zu einer Lichtung auf einem steilen Hügel, auf welcher ein weißer Elbenaltar mit einer Statue von [[Celestes|Gwelwen]] steht. Dann ruft er einen Greifen herbei, welcher sich etwas zögerlich neben dem Altar niederlässt. Er erklärt den Helden, dass Gwelwen zur Zeit des Goldenen Zeitalters persönlich ein Greifenei herbrachte und an dieser Stelle der erste Greif des Amon Urui schlüpfte. Daher nutzen die Elben diese besondere Stätte der Weisheit als Ort des aufrichtigen Austausches, und Gwaerenor hat die Helden hergeführt, um ihnen vor der Wiederherstellung der Drachenträne eine Chance zu geben, sich für dieses Vorhaben zu wappnen. Die Drachenträne bezieht ihre Stärke aus der Freundschaft der Helden und deshalb sollen sie die Macht dieses Ortes nutzen, um so ehrlich und aufrichtig miteinander zu sein, wie es ihnen möglich ist. Das Problem sei nämlich, dass Menschen niemals ehrlich miteinander wären, obwohl sie so viel miteinander reden, da sie einige Empfindungen nicht aussprächen und den anderen vorenthielten. Hüter Gwaerenor empfiehlt den Helden, ihre Zeit an diesem Ort gut zu nutzen und die Gelegenheit wahrzunehmen, alle Dinge miteinander zu teilen, welche ihre Freundschaft in Zukunft gefährden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia gesteht den anderen, dass sie nie mit dem Tod ihrer Eltern abgeschlossen hat und Sabaoth Immortalis dafür hasst, der alles zerstört hat. Dadurch hat sie sich in ihrer Rache verrannt. Die Macht, die ihr Ignus gezeigt hat, sei sehr verführerisch für sie gewesen und werde es zukünftig auch immer bleiben. Sie offenbart ihnen auch, dass sie die Reise hasst und lieber geheiratet hätte. Außerdem bittet sie Kenji, mit ihr zu Abdrushin zu gehen und ihr die Schuld bei dem Dingir für ihre Wiedererweckung aufzulasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hasst ebenfalls die Reise und ist nur durch Rock in die ganze Sache hineingeraten. Er fragt sich, warum gerade er ausgewählt wurde. Henk hat wegen Augustus die Gilde verlassen, weil dieser seinen Lebensstil abgelehnt hat, und bereut etwas, dass er jetzt alles verloren hat: Einfluss und Macht. Er gesteht seinen Freunden, dass er über das Angebot von Macht wohlmöglich wieder korrumpierbar sei. Er gesteht Octavia, dass er beleidigt war, als er „freigelassen“ wurde, und offenbart ihr, dass er seinen Hass gegen Thyrna mittlerweile abgelegt hat. Außerdem vermisst er Adarian sehr und fühlt sich allein in der Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist neidisch auf Henk und Adarian und würde letzteren gerne ersetzen können. Er gesteht den anderen, dass er sich nie dazugehörig fühlte und nicht genau wisse, wo sein Platz sei.  Als er dann durch Iobis Visionen ein Ziel bekommen hatte, habe er sich endlich einmal wichtig gefühlt. Nachdem Henk seine Verliebtheit in Octavia erwähnt hat, gesteht Kenji, dass er aus Scham verschwiegen habe, dass die Sukkuba ihn in Perlheim in Octavias Gestalt verführt habe. An Iobis Vision von der gottgewollten Zukunft habe ihn vor allem der Friede zwischen Thyrna und Barthavion mehr verlockt als der gemeinsame Sohn mit Octavia. Kenji entschuldigt sich bei Octavia dafür, dass er sie vor dem Wiedererweckungsritual nicht gefragt habe, gesteht aber auch, dass  er wieder so gehandelt würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich holt Hüter Gwaerenor die Helden wieder ab und verabschiedet den Greifen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 47: Erneuerung der Drachenträne===&lt;br /&gt;
'''20. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen mit Hüter [[Gwaerenor]] einen geeigneten Ort für die Erneuerung der [[Drachenträne]] auf und ein Schwur und ein Blutopfer müssen erbracht werden. Sie legen dem Elben ihr Wissen über das Artefakt dar und erfahren von ihm seine [[Gwaerenors Geschichte der Drachenträne|Version der Geschichte]]. Hoffnung wird geweckt und die Helden erfahren, wo sich Lumenisas Artefakt befindet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Greif verabschiedet ist, fühlen sich alle erleichtert und gereinigt, denn es tut gut, Dinge auszusprechen, die vorher noch nie gesagt wurden. Als sie die Lichtung verlassen, bittet [[Gwaerenor]] Kenji um ein kurzes Gespräch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji fühlt sich zwar auch erleichtert, nachdem er einige seiner persönlichen Schwachstellen vor seinen Freunden zugegeben hat, jedoch hat er das Gefühl, dass nicht alle Lasten von seiner Seele gewichen sind. Auch der Greif warf ihm beim Hochfliegen einen zweifelnden Blick zu, welchen Kenji nicht ignorieren konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor blickt Kenji zunächst eindringlich an und dieser lächelt. Er hat auf der Lichtung einige Erkenntnisse über Octavia gehabt (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis mögliche Erkenntnisse aus seinen Beobachtungen von Octavia|Kenjis Tempel]]) und scheint noch ganz verklärt zu sein. Hüter Gwaerenor offenbart Kenji, dass der Greif spürte, dass Kenji etwas verschwiegen habe, was sehr wichtig für den Zusammenhalt der Gefährten der Drachenträne seien könnte. Gwaerenor weiß nicht, ob Kenji nur die anderen oder sogar sich selbst dabei belogen habe, aber  er solle darüber nachdenken, denn das letztere sei nicht besser als das erste. Kenji solle sich darüber im Klaren sein, dass die Drachenträne und das Schicksal der Welt im schlimmsten Fall davon abhängen kann, wie ehrlich er sich selbst und seinen Freunden gegenüber ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor führt die Helden zu einer Lichtung, von der Veränderung, welche durch Octavias Zerstörungstat ausgelöst wurde, noch beinahe unberührt ist. In der Mitte der Lichtung bei einer kleinen Quelle steht ein Einhorn, um welche eine Vielzahl von Feen tanzt, die hier noch sichtbar sind. Durch seine Unschuld und Reinheit wurde auf dieser Lichtung noch ein Teil der Ursprünglichkeit von Dogeons Zuflucht bewahrt, was sie für die Wiederherstellung der [[Drachenträne]] so geeignet macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Gwaerenor das Einhorn begrüßt hat, bittet er die Helden zu der Quelle. Alle waschen sich Hände und Gesicht und kommen so an diesem Ort an. Dann fragt er die Helden nach ihrem Wissen über die Drachenträne und sie berichten von ihrer Reise in den Norden und von und der Prophezeiung aus [[Pyrrhons Brief]], in der von vier Auserwählten die Rede ist. Er hörte sich alles an und war von ihrem Wissen beeindruckt. Dann sagte er, dass die Helden nun so weit wären, die ganze Geschichte zu hören, zumindest soweit sie ihm und seinem Volk bekannt sei. Dann begann er mit einer weichen, aber bedeutungsgeladenen Stimme die [[Gwaerenors Geschichte der Drachenträne|Geschichte der Drachenträne]] aus elbischer Sicht zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich nimmt er jedem einen Schwur ab, bevor mit Henks Dolch das Blutopfer zur Erneuerung der Drachenträne durchgeführt wird (vgl. [[Drachenträne#Erneuerung der Drachenträne (20. Sideon 351 JF)|Drachenträne]]). Durch Henks, Kenjis und Octavias Blut wird das Artefakt wieder neu erschaffen und findet zu seiner alten Stärke zurück. In einer von einer Lichtkugel initiierten Vision bedankt sich Uselias bei den Helden und fordert sie auf, die „Himmelsbrücke“ und das „Nouon“ zu finden (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Dank|Uselias' Dank]]). Kenji nimmt nach der Vision die Drachenträne an sich und die Helden beschließen, sie fortan abwechselnd zu tragen. Adarians Bruchstücke der ersten Drachenträne fallen zwischen die Wurzeln in [[Dogeons Zuflucht]] und werden so beerdigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden befragen Hüter Gwaerenor nach der „Himmelbrücke“ und dem „Nouon“ und erfahren, dass die Stadt [[Celestia#Utepion_-_Die_Hohe_Halle|Utepion]] den Beinamen „Himmelbrücke“ trug. Doch ein „Nouon“ ist Gwaerenor unbekannt. Gemeinsam kehren sie zum Baum zurück und teilen den anderen die erfolgreiche Erneuerung der Drachenträne mit. Octavia bekommt von einem Elben ein Paar Sandalen gefertigt und die Windlinge entdecken, dass ihr Baum überlebt hat und neue Triebe ausbildet. Nachdem alle noch einmal etwas gegessen haben, brechen sie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden am Steinkreis mit der Bildergeschichte vorbeikommen, beginnt die Drachenträne plötzlich zu pulsieren. Kenji hat das Gefühl, sie hervorholen zu müssen. Die Drachenträne hat an diesem Ort bereits einmal versucht, den Helden etwas mitzuteilen und alle erinnern sich daran, dass ihr weißes Licht erloschen ist, als sie das erste Mal hier waren, und die Drachenträne durch ihren Freundschaftsbruch bereits so geschwächt war, dass Uselias ihnen nichts mitteilen konnte (vgl. [[Drachenträne#Beobachtung und Reaktion in Dogeons Zuflucht (16. Sideon 351 JF)|16. Sideon]]). Diesmal war es jedoch anders und alle hatten das Gefühl, sie berühren zu sollen. Die pulsierende Drachenträne erstrahlte hell, als sie von allen gleichzeitig berührt wurde und als dies geschah, verabschiedete sich das Bewusstsein der Helden und sie gerieten wieder in eine  [[Drachenträne#Uselias und Hazug-Ságok (20. Sideon 351 JF)| Vision des Drachen]]), in der sie erfahren, dass das magische Artefakt von Lumenisa, Anons Spiegel, vom Dämonenfürsten verschlungen wurde und sich vermutlich noch in seinem Leib befindet. Nach der Vision machen sich alle auf den Weg nach oben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 48: Schlacht von Galadh-Bôr===&lt;br /&gt;
'''20. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur Silma-Esche zurück und müssen sich auf den Kampf gegen den [[Hazug-Ságok|Herold der Lügen]] vorbereiten. Sie erhalten Unterstützung durch die wehrhaften Elben von Galadh-Bôr und Hüter Gwaerenor schickt seine Späher aus, um Informationen zu bekommen. Schließlich müssen die Helden sich gegen den Dämonenfürsten zur Wehr setzen und all ihre Kräfte aufbringen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem langen und anstrengenden Aufstieg gelangen die Helden in das Wurzellabyrinth unter Galadh-Bôr zurück. Hüter Gwaerenor dankt Kenji für das Aufstellen der Totenlichter und Wigo erfährt, dass der Zwielichtfalter, den Gwaerenor in [[Dogeons Zuflucht]] bei sich hatte, Uselias‘ Seele war, die durch [[Letor|Methed]] gerettet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen am Mittag wieder ans Tageslicht und bemerken, dass mittlerweile eine Menge Elben bei Galadh-Bôr angekommen sind, und Gwaerenor stellt ihnen die Kommandanten vor. Während sich die Helden etwas ausruhen sollen, will sich der Hüter einen Späher befrage, wie es um den Herold der Lügen steht. Wigo signalisiert, dass er kampfbereit ist und es mit dem Dämonenfürsten aufnehmen will. Er ist übermütig und hat ein total übersteigertes Selbstbewusstsein nach Henks Ernennung zum Gefährten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji macht sich Gedanken, dass er zwar den Dämon nicht angreifen, dafür aber die Helden stärken könne, und Henk schätzt, dass der Herold der Lügen nicht alleine kommen wird. Kenji fragt Octavia nach ihren Feuerfähigkeiten und Octavia ist sich unsicher, ob sie vollständig einsatzbereit wären. Kenji testet seinen Waffenarm, ob er notfalls einige Schläge mit dem Säbel austeilen kann, und betet dann mit anderen Elben vor der Asche des Scheiterhaufens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Hüter Gwaerenor kontakt zu seinem Späher aufnimmt und regungslos singend in einer kleinen Windhose verweilt, wartet Henk auf seine Neuigkeiten und beobachtet den Hüter und den trainierenden Wigo. Nach guten drei Stunden meldet Gwaerenor, dass Herioza anscheinend noch die richtige Formel gefunden habe, denn der Herold sei weiter stabilisiert worden, indem ihm weitere Matrosen verfüttert wurden. Der Nekromant und der Gesichtslose seien dann durch den Knochenkreis verschwunden und der Dämon hat Kurs auf die Silma-Esche gesetzt und werde in einer Stunde ankommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor spricht an, dass seiner Meinung nach Wigo und Seiler keine Chance gegen den Herold der Lügen haben und besser zum Schiff zurückkehren sollten, um die Mannschaft zu informieren und im Falle eines Scheiterns das Festland vor dem Dämon zu warnen. Henk muss Wigo sehr zureden, weil dieser unbedingt mitkämpfen will. Er stellt ihm noch eine persönliche Bitte und so gelingt es Henk, dass sich Wigo mit dem Matrosen Seiler in einem Ruderboot auf den Weg zur [[Baiula Spei]] macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor informiert die Helden darüber, dass er sich noch um die Reaktivierung der Wächter von Galadh-Bôr kümmern werde und dass Cirdan ihr Ansprechpartner sei, mit dem sie die Taktik koordinieren können. Die Elben stünden alle unter ihrem Befehl und können eingesetzt werden. Abschließend weist Gwaerenor sie darauf hin, dass die Schwachstelle des Dämons sein großes Auge sei und er seine Macht verlieren würde, wenn dieses zerstört würde. Dann verabschiedet er sich eilig und bricht auf, während die Helden mit Cirdan die Planung durchsprechen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan sieht vor, die Elben in drei Gruppen aufzuteilen, die autark reagieren können. Henk schlägt vor, die „Hühner-Taktik“ zu verwenden und bei einem Angriff sternförmig in alle Richtungen auseinander zu stoben. Kenji und Ferolax sollen auf Octavia aufpassen und die Elben sollen die Aufmerksamkeit des Dämons auf sich ziehen, wenn Octavia mit Feuerpfeilen angreift. Bevor der Kampf beginnt, bekommt jeder einen Heiltrank überreicht und Kenji weiht den Schmiedehammer, mit welchem Ferolax kämpfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Dämmerung heraufzieht und die Sonne als roter Feuerball die Umgebung in ein unheilsschwangeres Licht taucht, zieht plötzlich eine schwarze Wolke vor den rötlichen Schein des Amon Urui. Der Herold der Lügen naht und seine Ankunft ist unerträglich beängstigend. Während Henk standhaft bleibt, zittern Kenji die Knie und Octavia bekommt es mit der Angst zu tun. Kenji holt die Drachenträne hervor und lässt sie von Henk und Octavia berühren. Dann spricht er den Segen des Lichtes über die Helden und gibt Octavia neuen Mut zu. Auch die Elben müssen sich bei dem fruchteinflößenden Anblick zusammenreißen und Cirdan bittet die Helden, noch einige Worte zu sprechen, um die Moral der Männer zu stärken. Henk spricht von erhöhter Warte aufbauende Worte an die Elben und Kenji segnet die Kämpfer, während Octavia mit einer Flamme experimentiert und dabei innere Hemmungen spürt. Abschließend wendet sich auch Cirdan an seine Männer und, obwohl die Helden ihn nicht verstehen, spüren sie die ermutigende Wirkung seiner Worte und ihrer Anwesenheit auf die Elben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die schwarze Wolke sich nähert, beginnt der Boden zu zittern und Kenji verlässt der Mut und er bedarf der aufbauenden Worte seiner Freunde. Die Wolke hüllt alles in eine dichte Finsternis und dann hebt sich die furchtbare Gestalt des Dämons langsam aus der Schwärze ab. Er scheint ein ganzes Stück gewachsen zu sein und sein Anblick ist entsetzlich, doch die Helden verlieren nicht ihren Mut. Dann stößt der Dämon einen grässlichen Schrei aus und eine verzerrte Stimme in ihren Köpfen schreit: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Macht euch bereit für den Untergang, ihr erbärmlichen Kreaturen! Hazug-Ságok ist gekommen, um von eurem Schmerz zu zehren! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte sind nicht akustisch, sondern psychisch zu hören und verdrehen einen die Seele im Leib und die Helden kauern sich panisch auf dem Boden zusammen. Die Elben beschießen auf Cirdans Befehl des Herolds, jedoch bleiben ihre Pfeile in seinem Leib stecken und verursachen wenig Schaden. Hazug-Ságok greift nun mit seinem Schwanzkopf an und attackiert die Elben. Henk erkennt an der Bewegung, wo der Kopf als nächstes angreifen wird, und kann die Elben warnen. Beim zweiten Angriff springt Henk auf den Kopf und klettert an dem Schlangenschwanz in Richtung Dämonenleib. Octavia feuert einen Flammenpfeil ab und weckt so die Aufmerksamkeit des Dämons. Seinem nächsten Angriff entkommt sie nur, weil Kenji diesen mit einem Lichtblitz ablenkt und den Dämon kurzzeitig blendet, so dass Henk weiter emporklettern kann. Dann spricht Hazug-Ságok einen weiteren Zauber und durch ihre Köpfe dröhnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr Würmer! Ich werde euren Willen brechen und eure wertlosen Seelen verschlingen! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
 &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist kaum auszuhalten und Kenji und Octavia kauern sich genau wie etliche Elben zitternd zu Boden, während es Henk schafft, sich am Leib des Dämons festzukrallen. Kenjis Wille ist gebrochen und er beginnt, sich selbst zu zerfleischen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Situation erscheint hoffnungslos und in seiner Verzweiflung bemerkt Kenji, wie unter seiner Robe ein Licht pulsiert, welches den Schrecken aus seinen Gliedern vertreibt. Er schafft es, die Drachenträne hervorzuholen, und drei weiße Lichtstrahlen schießen aus ihr heraus und treffen auf die Helden, welche sich in einen weißen Lichtschimmer eingehüllt plötzlich wie seelisch gestärkt fühlen. Mit dem Mut eines Drachen gelingt es ihnen nun, dem Zaubern des Dämons zu widerstehen. Octavia kann den Herold nun besser anvisieren, auch wenn sie nicht auf das Auge zielen kann, da es trotz Uselias Unterstützung nicht möglich ist, dessen Blick standzuhalten. Henk klettert weiter den Schwanz des Dämons empor, während dieser mit dem Schwanzkopf blitzschnell auf die Elben niederstößt. Henk muss dabei all sein Geschick aufbringen, um beim abrupten Abstoppen nicht abgeworfen zu werden. In den Richtungswechseln gelingt es ihm, Stück für Stück den Schwanz emporzuklettern. Doch ein besonders heftiger Ruck wirft ihn schließlich ab und er landet bei seinen Freunden. Ferolax schlägt dem Schwanzkopf bei seinen Angriffen das Kiefergelenk kaputt und einen Zahn aus, nachdem er wie Henk sein Angriffsziel vorhersehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia greift den Oberkörper des Dämons mit Feuerpfeilen an und fügt ihm Schaden zu. Daraufhin  schlägt er mit seiner Kralle nach Octavia, doch Kenji lenkt die Attacke durch einen Lichtblitz ab, so dass die Klauen auf dem Felsen aufkommen. Ferolax schlägt dem Dämon seine mittlere Klaue ab, welche im Boden steckenbleibt. Henk kann erneut mit Hilfe seines Enterhakens auf den Schwanz aufspringen und klettert wieder wie zuvor am Dämon empor. Dank des Enterhakens kann er sich diesmal besser festhalten, als der Richtungswechsel beim Angriff ihn durchschüttelt. Henk kommt weiter als beim ersten Mal, doch dann wird er vom Schwanzkopf selbst angegriffen, welcher nach ihm schnappt. Henk lässt sich kurz kontrolliert fallen, greift dann nach dem Enterseil und hält sich fest. Der Kopf schnappt daneben, erwischt aber das Seil, welches sich zwischen seinen Zähnen verfängt. Henk hängt unter dem Kopf und wird mitgerissen, als dieser zurückschnellt. Beim Abstoppen nutzt Henk das Seil, um in einem Bogen auf dem Schwanzkopf zu landen und seinen Säbel in dessen linkes Auge zu stoßen, um sich sofort dort festzukrallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon wird wütend, zuckt mit dem Schwanz und alle hören wieder seine Stimme in ihren Köpfen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Gebt auf, ihr kleinen Wichte! Ihr zögert das Unvermeidbare nur hinaus! Hazug-Ságok ist euer unausweichliches Ende! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank Uselias Stärke halten Henk und Kenji der widerlichen Stimme stand, doch Octavia gerät in Panik und rennt fort. Kenji läuft ihr nach und hält sie auf. Er redet beruhigend auf sie ein und kann sie wieder ermutigen. Einige Elben beginnen sich zu zerfleischen und ihre Schmerzensschreie sind entsetzlich und kaum zu ertragen. Hazug-Ságok ergötzt sich an ihren Schmerzen und will gerade mit seiner Kralle Henk angreifen, als er innehält. Von Norden und Süden rasen zwei wirbelnde Sturmfronten aus unzähligen Luftgeistern auf den Dämon zu, welcher sich irritiert umblickt und beim Zusammenprall laut aufschreit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon verliert die Orientierung und Henk bemerkt, dass auch der Schwanzkopf abgelenkt ist. Es gelingt ihm, auch das rechte Auge zu zerstören, während Ferolax mit seinem geweihten Schmiedehammer den Schädel des Schwanzkopfes spaltet. Während sich der Dämon im Kampf mit den Luftgeistern befindet, welche ihm sichtlich zu schaffen machen, klettert Henk am Schwanz empor, welcher nun regungslos nach unten hängt und Henk ein gutes Vorrankommen ermöglicht. Die Wolke der Luftgeister wird kleiner, wie es aussieht, werden die Luftgeister vom Dämon vernichtet und lösen sich auf. Henk ist fast auf Hüfthöhe des Dämons angekommen, als dieser auf ihn aufmerksam wird und ihn sich mit seiner Klaue vom Rücken kratzt. Henk landet unsanft am Boden und kann zum Glück abrollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hazug-Ságok wird immer wütender und spricht einen erneuten Zauber:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wehrt euch nicht, denn euer Schicksal ist bereits besiegelt! Niemand widersetzt sich mir! Hahaha…!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden halten stand, doch die Elben haben es immer schwerer und Cirdan zieht bereits einige von ihnen zurück, bevor sie von dem Zauber getroffen werden. Die Elben kommen langsam an die Grenzen ihrer Kräfte. Henk kann dank seiner geschickten Akrobatik einigen Hieben des Dämons ausweichen, während sich einige Elben unter Hazug-Ságoks Kontrolle selbst zerfleischten. Kenji eilte zu Henk, um den Dämon blenden zu können, wenn er weiter auf Henk einschlägt. Dabei bekommt er einen Streiftreffer am Unterschenkel ab, welcher von einem elbischen Heilern an Ort und Stelle verbunden wird. Octavia feuert aus einiger Entfernung Feuerpfeile auf den Dämon und Henk wird von einem gewaltigen Schlag bedroht, als der Dämon im letzten Moment seinen Angriff abbricht und laut zu brüllen beginnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Feuerkugel fliegt über dem Dämon, beginnt anzuschwellen, wird immer größer und schließlich entlädt sich ein gigantischer Strahl elementaren Feuers auf den Kopf des Dämons. Da er sich nach vorne beugt, verfehlt der Strahl das Auge und trifft mit voller Wucht auf die Flügel des Dämons, die nach kurzer Zeit in Flammen stehen, welche den gesamten Himmel über Galadh-Bôr beinahe taghell erleuchten. Es handelt sich um gigantische Macht von Feuer, wie sie z.B. ein hoher Feuerelementar oder -fürst besitzen könnte, welches dem Dämon langsam auch ein Loch in seinen Rücken bohrt, was ihn abstürzen lässt. Er richtet sich so weit auf, wie es ihm mit seinem Schlangenkörper möglich ist, und versucht nach der Feuerkugel zu schlagen, welche jedoch geschickter ist und nach oben ausweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle noch kampffähigen Elben ziehen ihre Schwerter und nach Cirdans Befehlsruf stürmen sie im Nahkampf auf den Feind zu, welcher sich nun mit seinem flügellosen Körper am Boden windet. Kenji kann sich mit seiner Verletzung nicht mehr auf den Beinen halten und kriecht zu den kämpfenden Elben hin. Henk nutzt die Nähe zum Boden, um ein weiteres Mal auf den Körper des Dämons aufzuspringen und auf seinem Rücken zum Kopf zu klettern. Octavia schießt weitere Feuerpfeile ab und auch die Feuerkugel kehrt zurück und feuert mit einzelnen, gezielten Schüssen auf den Dämon, welcher erneut sein Auge mit seinen Klauen schützt. Als Kenji die kämpfenden Elben mit letzter Kraft erreicht, weiht er mit einer Lichtweihe den Boden und stärkt damit seinen Männern den Rücken, damit, während der Dämon davon schwächt wird. Auch Gwaerenor ist zurückgekehrt und singt Luftgeister herbei welche Hazug-Ságok ablenken, so dass Henk schließlich den Kopf des Dämons erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stößt der sichtlich schwächer werdende Dämon einen letzten Schrei aus:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein! Ihr Maden werdet mich nicht bezwingen! Noch bin ich unbesiegt und so wird es auch für alle Zeiten bleiben!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenjis geweihter Boden schützt die Elben vor den Auswirkungen des Zaubers und die Helden halten dank der Drachenträne stand. Henk sticht seinen Säbel in das große Auge von Hazug-Ságok und der Dämon schreit laut und bäumt sich auf. Henk kann sich festhalten und ein zweites Mal in das Auge stoßen. Eine widerliche, schwarze Flüssigkeit läuft aus und der Dämon versucht verzweifelt nach seinem Auge zu greifen. Henk weicht aus und springt von dem langsam umstürzenden Dämon ab. Ferolax und die Elbenkämpfer geben ihm den Rest und, als der Dämon dann regungslos mit seinem gigantischen Leib auf dem Boden liegt, ist der Kampf gewonnen und die Elben jubeln laut. Dann sinken alle vollkommen erschöpft oder verletzt zusammen und auch die Helden sind erschöpft und der weiße Schimmer der Drachenträne um sie herum verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf wird die Drachenträne kurz aktiv und Kenji spürt das Pulsieren. Bevor er sie jedoch hervorholen kann, haben alle Helden nochmal kurz das Bild aus Uselias Erinnerung vor Augen, als der Schwanzkopf den Spiegel verschluckte. Octavia sieht mit Astralsicht in der abyssischen Struktur des Dämons etwas hell herausstrahlen und sie kann schließlich einen celestischen Gegenstand in dem Schwanz des Dämons ausmachen. Octavia brennt ein Loch hinein und Henk öffnet eine vereiterte, abgekapselte Zyste, die sich in dem Halsschwanz des Dämons befindet. Aus dieser bergen sie den Spiegel, welchen sie sofort mit Wasser abwaschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Waschen des Spiegels fällt auf, dass er einen Rahmen hat, der eine stilisierte Sonne darstellt, und von der spiegelnden Seite scheint ein Licht empor. Die Helden werden beim Hineinblicken sofort geblendet und müssen ihr Augen schließen, Ferolax hat kein Interesse hineinzusehen und Gwaerenor erhascht einen kurzen Blick, bevor er sich geblendet abwendet. Auf Kenjis Nachfrage sagt er, er hätte das Glück  gehabt, einen kurzen Ausblick auf sein wahres Selbst zu erhaschen. Gwaerenor ist durch das, was er gesehen hat, scheinbar stark ins Grübeln gekommen und wirkt überrascht, aber auch erleuchtet. Der Spiegel wird gut eingewickelt und von Gwaerenor &amp;quot;[[Spiegel des Anor|Cenedril Anorem]]&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hilft den Elben, einen großen Scheiterhaufen mit den Gefallenen zu entzünden, während die anderen von Heilern versorgt werden und zu essen und zu trinken bekommen. Gwaerenor lobt die Helden und sagt, dass sie mit dem Sieg über den Dämon eine grandiose Tat für das Licht vollbracht hätten und auch Octavia dadurch einen Teil ihrer Schuld wieder ausgeglichen hätte. Er bittet die Helden dann, noch an der Beisetzung der Elben teilzunehmen, bevor sie wieder aufbrechen, und gemeinsam den Sieg über den Herold der Lügen zu feiern. Er heißt sie als Gäste von Galadh-Bôr herzlich willkommen und will noch einiges mit ihnen besprechen. Schließlich spricht Gwaerenor die Helden noch auf den „Flammenmann“ an, bevor er sich verabschiedet und die Helden sich schlafen legen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 49: Abschiede===&lt;br /&gt;
'''21./22. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf sprechen Ferolax und Gwaerenor mit den Helden und diese nehmen an der Gedenkfeier für die gefallenen Elben teil. Octavia wird vor eine Wahl gestellt, die all ihre Willenskraft fordert, und von Gwaerenor zu einem Gespräch gebeten. Kenji bekommt ein unerwartetes Geschenk und die Helden bekommen neue Informationen über ihr Ziel im Nebelschlund: L’yreh.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Sideon ''(Geburtstag von [[Octavia]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen völlig erschöpft ein und schlafen tief und fest, wobei Henk in der Nacht als einziger [[Henks Taverne#Henks Traum (21. Sideon 351 JF)|träumt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bereits heller Mittag, als die drei erwachen. Die Elben haben bereits einen Großteil von [[Hazug-Ságok|Hazug-Ságoks]] Körper verbrannt und ein leicht übler Geruch liegt in der Luft. Bis auf Muskelkater und Kopfschmerzen geht es den Helden gut und sie fühlen sich ausgeruht. Der [[Spiegel des Anor]] wurde in eine passende Tasche gehüllt und lässt sich leicht transportieren. Kenji möchte wissen, ob sich Octavias befürchteten Probleme in Bezug auf ihr Zaubern bewahrheitet haben, und erfährt, dass es besser lief, als erwartet. Octavia weist darauf hin, dass der Nekromant Heriotza nicht bei dem Angriff getötet wurde, und sie spekulieren über seinen Verbleib. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax klopft Henk anerkennend auf die Schulter und empfand es als Ehre, an der Seite eines elbengleich kletternden Menschen zu kämpfen. Er ringt den Helden mit Handschlag das Versprechen ab, nach ihrer Rückkehr nach Barthavion in seinem Haus in Throal mit zünftigem Zwergenbräu auf den Sieg anzustoßen. Auch Gwaerenor weist die Helden darauf hin, welch große Tat sie vollbracht haben und dass seine Elben ohne die Unterstützung von Usiel und den Helden unterlegen gewesen wären. Er dankt auch Kenji für Reinigung der besudelten Altäre (vgl. Abend des [[Kalender#14. Sideon, Fest der Astenda|14. Sideon]]), ohne dessen Hilfe Galadh-Bôr verloren gewesen wäre, und verbeugt sich tief vor ihm. Dann lädt er die Helden zu einer Gedenkfeier ein, und möchte mit ihnen anschließend noch über ihre Reise nach L’yreh sprechen, bei der sie alle erdenkliche Unterstützung der Elben bekommen sollen. Gwaerenor teilt ihnen noch mit, dass Wigo und Matrose Seiler sicher auf der [[Baiula Spei]] abgesetzt wurden, und richtet ihnen Grüße von einem großäugigen Menschen mit einem drachenköpfigen Stab aus, der auf ihre Rückkehr wartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden vertreiben sich die Zeit bis zur Gedenkfeier. Als Cirdan ihnen begegnet, ehrt er Henk als leichtfüßigen Kämpfer und Kenji als Freund mächtiger Götter. Sogar vor Octavia verneigt er sich trotz widersprüchlicher Gefühle kurz anerkennend und lächelt sie kurz an. Währenddessen errichten die Elben einen großen Scheiterhaufen und befreien den Baum von verbrannten Stegen und Ästen, damit er auch weiterhin als Bollwerk gegen die [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und dem Schutz von [[Dogeons Zuflucht]] dienen kann. Den Helden wird noch einmal bewusst, dass die Elben wahrhaft epische Kämpfer sind und der Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] ohne ihre Ablenkung vermutlich gescheitert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abend sind alle Toten in blauen Tüchern gewickelt auf dem Scheiterhaufen platziert, in dessen Mitte eine erhöhte Bahre steht, auf welcher ein blaues Leichentuch ohne Leichnam, eine Krone und viele Blumen liegen. Dieser Platz verkörpert Gwaeriels Körper, den leider niemand bergen konnte, nachdem sie Hazug-Ságok ansehen musste und sein Opfer wurde (vgl. [[Kalender#18. Sideon|18. Sideon, Episode 21.43: Henk und Kenji]]). Cirdan führt die Helden zu ihrem Platz und die Elben stimmen einen Gesang an, welcher die Flammen der Fackeln hell aufleuchten und tanzen lässt. Octavia wird eine Feuermagie präsentiert, die ganz ohne Zwang und Absicht arbeitet und auf die Freiwilligkeit der Flammen setzt. Dann hält [[Gwaerenor]] eine kurze [[Gwaerenor#Gwaerenors Ansprache (21. Sideon 351 JF)|Ansprache]], welche Cirdan für die Helden übersetzt. Er sing dann ein trauriges kurzes Lied als Abschiedsgruß an seine Schwester Gwaeriel und entzündet den Scheiterhaufen. Jeder wirft seine Fackel ins Feuer und alle stehen gemeinsam ums Feuer und singen. Kleine Gestalten aus Rauch und Feuer tanzen im Lodern des Scheiterhaufens, der langsam abbrennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind zu einem Festmahl geladen und genießen das reichhaltige Mahl unter dem großen Baum. Es ist ein friedliches Fest, bei dem gesittet und andächtig gefeiert und gemeinsam musiziert wird. Dann kommt Gwaerenor zu ihnen und informiert sie darüber, dass sich eine Feuerkugel nähere. Er möchte wissen, ob sich seine Männer bereit machen soll, doch Octavia verneint. Kenji hat gehofft, Ignus nicht mehr zu begegnen, und betont, dass dieser eines Tages büßen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später fliegt eine Feuerkugel direkt über ihren Köpfen hinweg, dreht eine Runde und landet in fünf Schritt Entfernung zu Octavia, so dass einige Elben den Flammen ausweichen müssen. Nachdem sich die Feuerkugel in Ignus menschliche Gestalt verwandelt hat, fällt allen auf, dass der Elementarist um mehrere Jahre gealtert aussieht und sogar einige graue Haare besitzt. Ignus blickt Octavia mit einem breiten Grinsen auffordernd an und wartet, bis sie zu ihm kommt. Diese lässt ihn etwas warten, begibt sich dann aber zu ihm. Als er sie nur angrinst, spricht Octavia ihn an und macht ihm klar, dass sie ihm trotz seiner Hilfe beim Kampf gegen Hazug-Ságok keinen großen Dank entgegenbringt. Ignus spielt seine Hilfe herunter und sei nun zufällig in der Nähe gewesen, als sie seine Hilfe gebrauchen konnte. Octavia erkennt seine Unterstützung an, und gibt ihm zu erkennen, dass sie genau wisse, warum er es getan habe. Ignus scherzt, er sei nur gekommen, um seinen Umhang zurückzuholen, doch Octavia ist nicht zum Scherzen aufgelegt. Ignus wird auch ernst und gesteht, dass er sehen will, ob Octavia vielleicht inzwischen zur Vernunft gekommen sei. Sie habe so verwirrt auf ihn gewirkt, als sie die Verbindung der beiden abbrach, weshalb er ihr auch ihren berechtigten Gefühlsausbruch verzeihen könne, da er ja schließlich wirklich ihre Freunde umbringen wollte. Ignus habe doch gespürt, was Octavia sich in ihrem tiefsten Herzen wünschte, und sie solle endlich aufhören, sich selbst zu belügen und ein Leben wider ihre Natur zu führen. Octavia konfrontiert Ignus damit, dass sie lieber auf die Unsterblichkeit und die ganze Macht verzichte, wenn es bedeuten würde, so werden zu müssen wie er. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus gibt ihr zu bedenken, dass sie nie mehr solche Arten der Ekstase und Leidenschaft erleben werde, wie mit ihm. Als er sie mit seinen kohlrabenschwarzen Augen anblickt und sie kurz aufflammen lässt, steigen die Erinnerungen an die gemeinsamen Erlebnisse in Octavia hoch und sie muss stark mit der Verführung ringen. Ignus nähert sich leicht und berührt sie sanft funkensprühend an der Schulter. Octavia ist wie in einem Bann, als Ignus sie an sich heranzieht und sie leidenschaftlich küsst. Henk hält sicherheitshalber den neugierig schauenden Kenji zurück. Ignus beendet den Kuss, blickt Octavia in die Augen und fragt sie, ob sie loskönnen. Octavia zögert und Ignus erklärt ihr, dass ihre Freunde ihr nichts bieten können. Octavia blickt hilfesuchend zu Henk und Kenji, welche sie vertrauensvoll anblicken. Dann stößt sie Ignus von sich weg und erklärt ihm, dass sie sich nicht von ihm einwickeln lässt. Ignus erklärt ihr, dass sie einen großen Fehler mache, den sie mit Sicherheit noch bereuen werde, was Octavia als Drohung auffasst. Doch Ignus erklärt ihr, dass die Erfahrungen mit ihm sie nie mehr loslassen werden und sie keine Erfüllung in den Armen eines anderen Mannes finden werde, da ihre Magie für jeden zu einer Gefahr geworden sei. So werde sie zur Einsamkeit verdammt sein, da sie ihr Glück nicht bei einem Sterblichen finden könne. Eines Tages werde sie an diesen Moment zurückdenken und sich wünschen, anders entschieden zu haben. Dann tritt Ignus zurück, blickt sie mit einer Mischung aus Enttäuschung, Trotz, verletztem Stolz und aufrichtiger Traurigkeit an und zischt als Feuerkugel in Richtung der Hauptinsel ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk winkt Octavia herüber und gießt ihr Beerenwein ein. Er erklärt, dass Ignus sie nicht lieben würde, da er ihr sonst nach der Queste die Möglichkeit gegeben hätte, nochmal über sein Angebot nachzudenken. Kenji diagnostiziert, dass Ignus nicht die Kraft habe, sie selbst zu ändern, und Henk weist auf Ignus verletzten Stolz und seine echte Traurigkeit hin – jedoch Traurigkeit ohne Reue, wie Kenji bemerkt. Henk versucht Octavia deutlich zu machen, dass er wisse, was sie aufgegeben habe, und dankt Octavia für ihr Opfer für die Welt, denn niemand möchte gerne allein sein. Henk beteuert ihr, dass er ihr bei allem, was sie getan habe, keine Vorwürfe mache, und Octavia gesteht sich ein, dass ein Teil von ihr gerne mitgegangen wäre. Henk drückt Kenji seinen Respekt aus, dass er sein Leben geben würde, um diese Welt zu retten, und offenbart den anderen, dass er die Welt für Violas hübschen Hintern und sein Kind retten werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor tritt zu den Helden und bittet Octavia um ein Gespräch. Er sagt, dass sie für eine Sterbliche eine enorme Willenskraft bewiesen habe, als sie Ignus und dessen Macht entsagte, und er deshalb sicher sei, dass sie dazu fähig sein könnte, sich mit den Wurzelkräften soweit zu versöhnen, dass das Feuer keine Macht mehr über ihre Handlungen und ihre Empfindungen besitzt. Eines ihrer Hauptprobleme darin besteht, dass sie die Wurzelkräfte nicht als Ganzheit verstehe und sich nur dem Pfad des Feuers verschrieben habe. Jeder Wurzelkraft sei aber mit Empfindungen der Seele verbunden und gerate die Seele aus dem Gleichgewicht, verlören auch die Wurzelkräfte ihre Ausgeglichenheit und die dominanteste Wurzelkraft könne diese Person dann völlig vereinnahmen und die Herrschaft übernehmen. Um die Wurzelkräfte besser zu verstehen, legt er ihr nahe, eine Reise in die balmarischen Sternenwälder zu unternehmen. Dort gibt es ein Heiligtum der ruiden, welches sie aufsuchen soll. Er überreicht Octavia dann als Erkennungszeichen ein kleines, goldenes Emblem, welches eine Sonne über einem Baum darstellt, und erklärt ihr, dass dies das Zeichen von Veldun sei und, wenn sie dies seinen Freunden dort zeige, sie ihr dabei helfen werden, die Wurzelkräfte besser zu verstehen. Gwaerenor wünscht ihr alles Gute und hofft, dass sie den brennenden Zorn in sich zu zügeln lernt. Octavia bleibt danach noch kurz allein und starrt auf das Meer, bevor sie zu den anderen zurückkehrt und ihnen das Abzeichen zeigt und von den Wurzelkräften erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Festes werden die Elben plötzlich ganz still und blicken zu Kenji. Gwaerenor bittet ihn vorzutreten und dankt ihm für die Rettung von Galadh-Bôr, denn ohne die Hilfe seiner Götter hätte der Baum nicht überlebt. Dann überreicht ein Elb Kenji eine schneeweiße Feder, welche von dem Greif auf [[Celestes|Gwelwens]] Lichtung stammt. Gwaerenor erklärt ihm, dass es die Feder des „Menellon“ sei und dass Gwelwens Gunst durch sie Kenjis Weg stets begleiten und ihm in seinen Herzen stets zu Aufrichtigkeit anleiten möge. Dann verbeugt Gwaerenor sich vor Kenji und alle Elben tuen es ihm gleich. Henk möchte die Feder einmal berühren, was Kenji ihm gestattet, und erklärt diesem, dass dies wohl eines der bedeutendsten Dinge in Kenjis Leben sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden feiern dann noch etwas weiter, bis sie müde im oberen Bereich des Baumes einen gemütlichen Schlafplatz angeboten bekommen und sich in warme Decken kuscheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erwacht als erstes und weckt die anderen. Jeder findet einen stärkenden trank neben seinem Bett und Octavia bekommt ein dunkelblaues, elbisches Gewand, welches Gwaeriel gehörte. Nach einem ausgiebigen Frühstück gesellt sich Gwaerenor zu ihnen und gibt ihnen einige Informationen über ihr Ziel [[L'yreh]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L'yreh war während des [[Ewiges_Schauspiel#DAS_SCHWARZE_ZEITALTER|schwarzen Zeitalters]] ein wichtiger Stützpunkt der Belroeg und eine Residenz der Herrn der Lügen. Diese finstere Stadt voller Schatten und Unheil wurde einst von Dämonen selbst erbaut und ist heute ein verfluchter Ort des Wahnsinns und der Hässlichkeit, dessen Macht durch die grausigen [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] aufrecht gehalten wird. Manche behaupten, dass diese einst Elben waren, die durch die Dämonen korrumpiert und verändert wurden, andere behaupten, dass sie eine finstere Schöpfung der Belroeg sind, welche mit den Gesichtslosen eine Rasse erschufen, die auch nach der Errichtung von [[Enodia|Luthiels]] Netz auf Baneth ausharren und einwirken kann. Die Gesichtslosen gehören nicht zu den gewöhnlichen Belroeg, sie haben eine Art „Gemeinschaft“ gegründet, führen ein geplantes Leben und haben sogar Kulte, in welchen sie die Belroeg verehren. In den alten Ruinen der versunkenen Stadt verwandeln sie ihre zahlreichen Gefangenen in willenlose Diener, indem den gefangenen Matrosen und Schiffsmannschaften von einem der Obersten der Gesichtslosen etwas eingepflanzt wird, was sie selbst in dämonische Kreaturen verwandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesichtslosen sind bereits seit Urzeiten in L'yreh und werden von den Elben von Galadh-Bôr bekämpft und in Schranken gehalten, doch erst seit einigen Monaten beginnen sich die dämonischen Kreaturen überall im Arasmeer zu verbreiten. die Elben haben bereits seit längerem darüber spekuliert, ob die Gesichtslosen einen neuen Verbündeten haben, über den sie neue Macht beziehen können, und durch die jüngsten Ereignisse steht nun fest, dass es sich dabei nur um die dunklen Kultisten aus Barthavion handeln kann. Gwaerenor ist bekannt, das Seregs Leichnam in L'yreh liegen soll, und weist darauf hin, dass der Kult mit der Wiedererweckung des gefallenen goldenen Königs nicht nur einen unvorstellbar mächtigen Schergen gewinnen, sondern durch diese abscheuliche Schändung auch ganz Veldun in Leid und Trauer stürzen würde. Die Gesichtslosen würden die Herrschaft über das Arasmeer erlangen und kein Seemann wäre mehr sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso wichtiger sei es deshalb, dass die Helden zu ihrem Ziel gelangen, um die Kultisten aus L'yreh zu vertreiben und das Festland zu schützen. Die Flotte von Galadh-Bôr wird mit den Helden und ihrem Schiff mitsegeln und alles tun, damit diese zu ihrem Ziel gelangen. Die Elben werden sie zu einem Punkt bringen, wo sie nach L'yreh hinabtauchen können, doch nicht nur die Gesichtslosen werden L'yreh bewachen, sondern auch unzählige andere Dämonen und verirrte Seelen tummeln sich über und in den Wassern der verdorbenen Stätte. Die Elben werden deshalb mit den Helden kämpfen und ihnen eine Ablenkung bieten, damit sie mit ihrem Tauchboot zum Ziel gelangen können. Seine Flotte werde spätestens in drei Tagen wieder einsatzbereit sein und er empfiehlt den Helden, nun zuerst auf ihr Schiff zurückzukehren und ihrer Mannschaft davon zu erzählen und diese auf die gefährliche Fahrt nach L'yreh vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 7: Zum Nebelschlund ==&lt;br /&gt;
=== Episode 50: Kaltfischs Schatz===&lt;br /&gt;
'''22. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur [[Baiula Spei]] zurück und werden mit beunruhigenden Neuigkeiten konfrontiert. Iustus macht sich große Sorgen um Octavia und Wigo beschwert sich bei Henk. Die Helden machen sich auf die Suche nach [[Etril Bollscheff|Kaltfischs]] Schatz und müssen ein geheimes Versteck auf einer kleinen Insel finden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Elben stehen Spalier, als die Helden am späten Vormittag zum Anlegesteg gehen. Gwaerenor weist sie darauf hin, dass nun die vielleicht größte Herausforderung in ihrem Heldenleben auf sie warte, denn es könnte ihnen auf dem Meeresboden ein weitaus größerer Schrecken begegnen als bei dem Kampf gegen [[Hazug-Ságok]]. Octavia wird gewarnt, dass die elbischen Tränke bisher die Nebenwirkungen ihres Machtrausches gedämpft haben, so dass das Feuer bald seinen Preis fordern werde und sie mit einer anstrengenden Zeit der Entwöhnung rechnen müsse. Wer sich einmal vollkommen der Macht einer Wurzelkraft hingegeben habe, den werde sie nie wieder vollständig loslassen, und Octavia stehe noch ein weiterer, sehr herausfordernder Kampf bevor, bei dem sie alle Unterstützung ihrer Freunde gebrauchen könne. Kenji spürt, dass Octavia die Leere mit etwas füllen kann, und verspricht mit Henk zu helfen, worüber Octavia sehr froh und dankbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überfahrt verläuft trotz starkem Wellengang komplikationsfrei und es scheint fast, als würden die Wassergeister freiwillig die Elben beim Erreichen ihres Zieles unterstützen. Während der Überfahrt bemerkt Octavia allmählich, wie der elbische Trank seine Wirkung verliert und eine innere Unruhe in ihr aufsteigt, aus Verlangen nach dem Rausch des Feuers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Baiula Spei]] werden die Helden von Iustus in Empfang genommen, der ein besorgtes Gesicht macht und sie um ein Gespräch in der Offiziersmesse bittet. Während Ferolax sich an die Inspektion des [[Natator aeris]] macht, wird den Helden bewusst, dass der Admiral sie nicht begrüßt hat. Sie erfahren von Leutnant Ibendorn, dass Kaltfisch mit einer Handvoll Männer den Admiral entführt und das Schiff mit einem Beiboot verlassen hat. Henk erinnert sich an das Treffen der Bambusen bei Kaltfisch und Kenji muss an Ekky denken, den er in der Kajüte des Admirals erwischt hatte (vgl. [[Kalender#13._Sideon|13. Sideon - Episode 21.34]]). Sie überlegen, ob Kaltfisch eventuell von den Schwarzmagiern beeinflusst oder verführt wurde. Während der Besprechung bekommt Octavia furchtbare Kopfschmerzen und spürt an ihren zitternden Händen die ersten Auswirkungen der Machtentwöhnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax kommt hinzu und berichtet, dass ein wichtiger „Kontrollstein“ aus dem Tauchboot gestohlen wurde, ohne den es nicht tauchen könne, da er den Zauber dafür enthalte. Alle gehen davon aus, dass Kaltfisch den sehr wertvollen Kristall mitgenommen hat, und Henk will Kaltfisch töten, wenn er ihn das nächste Mal sehe. Kenji hat gedacht, ihn erreicht zu haben, und Henk macht ihm klar, dass der alte Pirat stets nur seinen eigenen Plänen gefolgt sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bittet Octavia um ein Gespräch im Labor, wo er erleichtert reagiert, als er erfährt, dass Octavia sich von Ignus losgesagt hat. Er ist sehr besorgt, da sich Octavias Astralströme in einem sehr chaotischen Zustand befänden, weil ein großes Ungleichgewicht in ihrem Körper entstanden sei. Er warnt sie davor, dass es nicht einfach sein werde, wieder in ihren früheren Zustand zurückzufinden. Während des Gesprächs geht es Octavia zunehmend schlechter: extremes Schwitzen, Muskel- und Kopfschmerzen und ein Gefühl der Gereiztheit und Unausgeglichenheit. Iustus rät ihr zu Konzentrationsübungen aus dem „Grimorum Arcanum“, was Octavia ablehnt, und bittet sie inständig, Feuerzauber zu vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Henk gehen an Deck und Wigo klagt Henk sein Leid. Kaltfisch habe ihn ausgeschlossen, als er gestern Abend mit seiner Truppe in der Kapitänskajüte gefeiert habe. Außen den Admiral hat Kaltfisch auch noch Wigos Papagei „Slindro“ mitgenommen, um den er sich gekümmert hat, als Wigo die Helden begleitet hat. Wigo fürchtet, dass Kaltfisch auch den Klabatterwicht mitgenommen habe, woraufhin Henk sofort Pöttzi herbeiruft. Dieser ist noch anwesend und ebenfalls sauer auf Kaltfisch. Auch er wurde ausgeschlossen, habe sich aber heimlich hineingeschlichen und sie belauscht. Pöttzi berichtet, dass Kaltfisch auf eine kleine Insel mit Mauerresten wollte und es dort ein Versteck gebe. Kaltfisch sprach von einer Höhle unter den alten Mauern, vor der aus man nach Fuselfels gelangen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo möchte die Helden begleiten und Kenji holt Octavia, die zwar noch sehr schwach, aber für eine willkommene Ablenkung dankbar ist. Sie trinkt etwas Alkohol gegen die Krämpfe, während Henk von ihrem Plan erzählt. Die Obermatrosen Klippstein und Grauwasser rudern die Helden am späten Mittag zu der Insel, die Kaltfisch bereits bei ihrer Ankunft unter die Lupe genommen hat. Die Überfahrt ist rau und alle müssen sich gut festhalten. Octavias Muskeln verkrampfen und ihre Hände werden so heiß, dass das Holz anfängt zu qualmen und die Hände schwarze Abdrücke darauf hinterlassen. Octavia gelingt es, ihre Hände im Wasser zu kühlen, während sie von Henk und Kenji gut festgehalten wird. &lt;br /&gt;
[[Datei:Schatzinsel.png|miniatur|rechts|Die Insel mit alten Ruinen]]&lt;br /&gt;
Auf der Insel entdecken die Helden in der ersten Bucht das entwendete Beiboot und gehen ebenfalls an Land. Die Ruderer warten, während sich die Helden in den Wald begeben und die Ruinen suchen. Octavias Zustand verschlechtert sich und Henk scheucht fast eine Lavaechse von ihrem Nest auf. Dann entdeckt Henk, dass im Wald Fallen aufgestellt wurden und enttarnt eine alte Fallgrube. Die Untersuchung der ersten Mauerreste bleibt erfolglos und die Ruinen erinnern die Helden an die Festungsbauten der grünen, blauen und roten Festung, so dass es sich hier um einen Außenposten handeln könnte.  Henk tappt unterwegs in eine Seilfalle und wird von den Beinen gerissen, worüber sich Octavia so sehr erschreckt, dass Funken aus ihren Fingern schießen. Schließlich finden sie bei einer Ruine unter einem trockenen Busch einen Abgang, der in einem alten, riesenhaften Gang unter die Erde führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gigantische Gang gehört offensichtlich zur alten Zwergen-Architektur und endet in einer Sackgasse mit verrotteten Kisten und Regalen, in der Henk dennoch einen leichten Luftzug wahrnimmt. So entdeckt er hinter einem Regal einen versteckten kleinen, in den Stein geschlagenen Tunnel, der nur provisorisch mit Holz abgestützt ist und wohlmöglich von Piraten gehauen wurde. Bei Durchqueren bekommt Octavia Schweißausbrüche und ihre Augen beginnen zu glühen und sie versprüht hin und wieder kleine Funken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hafenversteck.png|miniatur|links|Das alte Schmugglerversteck]]&lt;br /&gt;
Der Gang endet in einer größeren, natürlichen Höhle, in der entfernt die Meeresbrandung zu hören ist. Die Kammer ist gefüllt mit alten Holzfässern voller Fusel und teilweise verrotteten Vorräten. Als die Helden sie durchqueren, fliegt ihnen plötzlich der Papagei entgegen und schmettert ihnen krächzend ein „Aallutscher“ entgegen. Geräusche aus dem vorderen Teil der Höhle verraten den Helden, dass sie bemerkt wurden, und sie betreten vorsichtig die andere Höhlenkammer. Hier befindet sich neben weiteren alten Vorräten ein Anlegesteg, sie entdecken auch ein frisch umgeworfenes Fass Fusel. Jemand ist eben noch  hier gewesen und wäre er ins Wasser gesprungen, hätte man es mit Sicherheit gehört. Während Henk am Rande der Höhle eine steile Treppe findet, welche die Klippen emporführt und eine Möglichkeit zur Flucht bietet, braucht Octavia eine kleine Pause, weil es ihr hundsmiserabel geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklimmt die Klippe als erstes, während die anderen nicht so leicht hinaufkommen. Besonders Octavia macht zwischendurch schlapp und wird von Kenji und Wigo unterstützt. Henk beobachtet, wie eine Person gerade im Wald verschwindet und läuft ihr direkt hinterher. Als Kenji die Klippe erreicht, sieht er Henk im Wald verschwinden und überlässt es Wigo, sich um die erschöpfte Octavia zu kümmern. Henk tappt im Wald in eine Netzfalle und kann sich gerade mühsam daraus befreien, als Kenji ihn erreicht. Gemeinsam verfolgen sie die Spur des Flüchtenden und Henk überwältigen ihn schließlich mit einem gekonnten Sprung. Es ist Plankenjockel, der sofort um sein Leben bettelt und vor lauter Angst bereit ist, alles zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plankenjockel berichtet, dass Kaltfisch die Meuterei gleich nach dem Angriff von Grett zu planen begann und von seinem alten Schmuggelversteck bei den Götterinseln erzählte, zu dem er die verängstigten Bambusen mitnehmen und dort verstecken könne. Ekky wurde von Kaltfisch hartnäckig überredet, den Admiral zu entführen und in Perlheim auszulösen, um sich auf Fuselfels einen großen Namen zu machen und für das Gold sein eigenes Schiff mit eigener Mannschaft zu bekommen. Kaltfisch und Plankenjockel wollten das Versteck für Ekky wieder herrichten, doch der alte Pirat habe sich mit einem Fass Fusel an einen Strand zurückgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plankenjockel ist bereit, die Helden zu diesem Strand zu führen, an dem sie einen betrunkenen und schnarchenden Kaltfisch finden, der sich an einen Stein mit der Aufschrift „Conny“ lehnt, in welchen auch ein Herz mit einem Pfeil eingraviert ist. Henk schlägt Plankenjockel nieder und weckt dann Kaltfisch. Dieser lacht laut und lobt die Helden, dass sie so gerissen sind und ihn erwischt haben. Er verhöhnt sie damit, dass er niemals den Weg in den Nebelschlund kannte, und bedankt sich bei ihnen für die Mitfahrgelegenheit. Henk ist sehr wütend und packt Kaltfisch am Kragen und zieht ihn hoch. Als Henk ihm droht, bietet dieser Henk seine Brust an und meint, dass er ihn gerne an Ort und Stelle abstechen könne. Immerhin habe Henk ihm dies versprochen und er freue sich schon darauf, von Henk getötet zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert sich dabei an die Situation im Kerker von Fuselfels, wo Kaltfisch bereits einmal versucht hat ihn zu provozieren, damit er ihn tötet. Scheinbar hofft Kaltfisch, dass er Henk so eine Lektion in Skrupellosigkeit erteilen könne, wenn er es schafft, dass dieser einen wehrlosen, alten Idioten wie ihn absticht. Er hat ihm sogar prophezeit, dass Henk ihm ähnlicher ist, als es ihm lieb ist, und er dies sich selbst noch beweisen wird, wenn er ihn eines Tages töten wird. Daher sieht Henk vom Töten ab und versetzt Kaltfisch einige schmerzhafte Schnittwunden an Wange, Schulter und Arm, als er ihnen nicht verraten will, wo er den Kristall aus dem Tauchboot versteckt hat. Kaltfisch genießt scheinbar die Schmerzen, doch als Henk ihm androht, das Messer in seinen Hintern zu stecken, hört für ihn der Spaß auf. Kaltfisch verlangt einen Schluck Fusel, welcher ihm wegen der blutenden Wange bei Trinken Schmerzen bereitet, und wäre bereit, das Versteck seines Schatzes, wo auch der Kristall zu finden ist, zu verraten, wenn Kenji ihm verspräche, dass er wieder an diesen Strand zurückkehren und hier sein Ende finden könne. Dieser sagt zu und Kaltfisch führt sie zu seinem Schatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schatz ist unter einer Luke mitten im Wald versteckt und über eine längere Leiter kommt man zu einem ausgebuddelten Hohlraum im Felsen, welche eine recht große Kammer bildet, die bis zur Decke mit Gold gefüllt ist. Octavia kann mit Astralsicht schnell einige magische Gegenstände ausfindig machen und findet neben dem Kontrollstein des Tauchbootes  noch ein sehr altes, [[Schildkrötenamulett|elbisches Amulett]], welches hochmagisch erscheint und einen blau-grünen Kristall in Form einer Meeresschildkröte hat. Schließlich kehren sie zum Strand zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Henk sehen nicht ein, warum Kenji Kaltfisch jetzt seinen Tod so einfach ermöglichen will, und ziehen sich zurück, als dieser mit dem alten Piraten am Grabstein bleibt. Kenji leiht sich von Henk seinen Dolch und fragt Kaltfisch, ob er noch etwas sagen wolle. Kenji war zuvor aufgefallen, dass der Gedenkstein Kaltfisch emotional wirklich bewegt und er nicht gerne darüber spricht. Auf Kenjis Frage erklärt Kaltfisch nur, dass hier die Schwester von Klingen-Bonnie ruhe, bei deren Ermordung die Helden Zeuge waren. Mehr gäbe es nicht zu sagen und mehr ginge ihn auch nichts an. Dann schneidet Kenji Kaltfisch die Kehle durch und spricht über seinen Leichnam einen Lichtsegen. Wigo hilft ihm dabei, Kaltfisch bei Conny zu verbuddeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat inzwischen Plankenjockel geweckt und droht, ihn wegen Meuterei zu töten. Doch Octavia gibt den Helden die Schuld an der Auswahl der angeheuerten Männer, was Henk einsieht, die Verantwortung übernimmt und Plankenjockel freilässt. Die Helden kehren dann zu ihrem Ruderboot zurück und setzten zur Baiula Spei über. Octavia ist am Ende ihrer Kräfte und hat starken Schüttelfrost. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ankunft sieht Iustus gleich besorgt ihren Zustand und bittet sie zur Sicherheit ins Labor. Henk und Kenji besorgen ihr eine Matratze, da sie nicht mehr stehen oder sitzen kann, und Iustus erschafft darum ein Schutzschild, um das Schiff nicht zu gefährden. Kenji begibt sich daraufhin in die Kapelle und betrachtet immer wieder seine Hände. Es fühlt sich anders an, als er erwartet hat, und er wird sehr nachdenklich. Henk geht in Kaltfischs Kajüte und ruft Pöttzi herbei. Gemeinsam trinken sie auf Kaltfisch, den alten Bastard.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 51: Reparaturen===&lt;br /&gt;
'''22. - 24. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat mit starken Entzugssymptomen zu kämpfen und Iustus unterstützt ihre Heilung durch einen Zauber. Kenji spricht mit Abdrushin über fantastische Orte und Henk macht Klarschiff. Die beiden halten eine Ansprache und Kenji erteilt einen seelsorgerischen Rat. Ein Präsent der Elben kommt an und Kenji spricht sich mit Octavia aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo möchte die Nacht bei Iustus im Labor bleiben, weil er sich Sorgen um Octavia macht. Diese leidet sehr an akuten Entzugssymptomen wie Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, glühende Augen und funkensprühende Finger. Dazu kommt der unerträgliche Drang nach der Macht des Feuers und Octavia würde schließlich alles machen, um an elementares Feuer zu gelangen, doch Iustus hat vorsorglich das Schild auch so eingestellt, dass es auch Materie darin einsperrt und Octavia ihn nicht verlassen kann. Zwischendurch entladen sich auch größere Mengen an Feuer, so dass das Schiff durch die Explosionen durchgeschüttelt wird. Wigo besorgt von Abdrushin etwas schwarzen Lotus gegen Octavias Schmerzen, doch er kann ihn ihr nicht geben, da der magische Schild nicht gesenkt werden darf, um das Schiff nicht zu gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk schaut nach dem Schluck auf Kaltfisch im Labor vorbei, nachdem er die Erschütterung gespürt hat. Octavia bittet unterdessen Wigo, ihr ein paar Feuerpatronen zu besorgen, doch der Junge bleibt standhaft. Als Henk dazukommt, bittet sie diesen, doch auch er bleibt stark und sagt nein. Octavia versucht alles, um Wigo und Henk zu überzeugen, sie aus dem Schild zu lassen. Als Kenji hinzukommt,  bettelt sie ihn herzzerreißend um etwas Feuer an und zeigt ihre ganze Qual. Sie ist ohne Kontrolle und benimmt sich würdelos. Henk schickt Wigo, um einen Spiegel zu beschaffen, während Iustus auf Octavia einredet, um sie zu beruhigen. Er erinnert sie daran, dass Thyrner stark genug seien, so eine Entwöhnung durchzustehen. Sie habe eine wichtige Aufgabe für den Kaiser zu erledigen und die Drachenpriesterinnen haben sie wegen ihrer Stärke zur Auserwählten Thyrnas ernannt. Doch Iustus erreicht Octavia nicht richtig und schlägt schließlich einen militärischen Ton in ihrer Muttersprache Thyrnisch an, um noch zu ihr durchzudringen. Er fordert Octavia scharf zu Disziplin, Besonnenheit und Ehre auf und weist sie darauf hin, dass er sie zu ihrem eigenen Wohl erst wieder frei lassen würde, wenn sie für sich selbst und für andere keine Gefahr mehr darstelle. Diesmal erreicht er Octavia und sie beruhigt sich und sinkt völlig erschöpft zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia sich auf der Matratze zusammenkauert und anscheinend lebhafte Halluzinationen durchlebt, die anfangs eher leidenschaftlicher Natur zu seien scheinen, dann aber schlimmer werden und Albtraumcharakter annehmen (siehe [[Octavias Bibliothek#Octavias Entzugserscheinungen (22./23. Sideon 351 JF)|Octavias Bibliothek]]), will Iustus von Henk und Kenji wissen, was überhaupt mit Octavia geschehen ist. Er will wissen, welche Zauber sie angewendet hat und wie die Verbindung zu Ignus beendet wurde. Er erfährt von dem Aufzehren elementaren Feuers durch dir beiden und, als er von Octavias Metamorphose erfährt und nach der Ursache fragt, erzählt ihm Kenji von seinem Versuch, Ignus zu töten und Octavias heftigen Wutausbruch, der ihre Verwandlung in Feuer ermöglichte. Iustus hofft, mit diesen Informationen Octavias Zustand präziser einschätzen und ihr somit besser helfen zu können, und setzt sich an seine Bücher.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk Wigo ins Bett gebracht hat, spricht ihn Kenji an und offenbart ihm, dass er nach der Tötung von Kaltfisch jetzt besser verstehen könne, auf was für schmalen Pfaden sich Henk häufig befinden müsse. Daher wolle er nicht, dass Henk den Pfad allein gehen muss. Henk ist froh, dass er Kaltfisch nicht töten musste, und will in Zukunft die Männer besser im Auge behalten, da er häufig vergesse, wie furchtbar manche Erlebnisse für sie sind. Dann legen sich die beiden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Nacht treffen Henk und Kenji morgens die Offiziere und Ferolax beim Frühstück. Sie informieren sie über Octavias Befinden und berichten ihnen von Kaltfischs Tod und den entkommenen Entführern des Admirals. Leutnant Ibendorn bittet die beiden, am Abend eine Ansprache zu halten und den Männern der Unterstützung der Elben und ihrem Sieg über den Dämon zu erzählen, um die Moral der Männer zu stärken. Den Männern sei nämlich bewusst, dass ihnen die größte Prüfung dieser Fahrt bevorstünde, weshalb Ibendorn Kenji bittet, nach der Ansprache in der Kapelle erreichbar zu sein, falls sich jemand noch etwas von der Seele reden möchte. Ferolax teilt den Helden mit, dass die Reparatur nach dem Erhalt des Kontrollsteins mit der Unterstützung einiger geschickter Matrosen vor dem Eintreffen der Elben erledigt sein werde. Ibendorn teilt noch mit, dass keine Spur der Salzmähre zu entdecken sei und es möglich wäre, dass sie bereits im Nebelschlund auf die Baiula Spei warten und ihr eine Falle stellen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia wird am Morgen nicht wach und befindet sich in tiefem Schlaf. Henk räumt die Kapitänskajüte auf und schmeißt Kaltfischs ekelhafte Matratze über Bord. Kenji verbringt den Vormittag mit sortieren, waschen und aufräumen und besucht vor dem Mittagessen Abdrushin, um ihm den Arm zu zeigen. Als  dieser über die wunderbare Heilung des Armes überrascht ist und Kenji ihm von der Glühanemone erzählt und dabei Andeutungen auf Dogeons Zuflucht macht, berichtet ihm Abdrushin von dem Ort „Wahad’Abadia“, der ewigen Oase, welche ein Patient einst gefunden habe. Dort würden weder Pflanzen noch Tiere sterben und eine immerwährende Brise bändige die grausame Wüstenhitze. Das Wasser dort besitze Heilkraft und die mächtigsten Heilkräuter und goldene Früchte sollen dort erblühen. Doch als die Wächter der Oase, uralte Dingir aus Wind und Sand, ihn entdeckten, vertrieben sie ihn und entrückten Wahad’Abadia seinen Blicken, so dass er die ewige Oase nie wieder finden konnte. Dann erkundigt sich Abdrushin nach Ignus und warum sich Octavia von ihm abgewandt habe. Als Kenji ihm alles erzählt, interessiert ihn, ob sich Kenjis Gefühle für Octavia geändert hätten, nachdem ihm bewusst geworden sei, wie gefährlich der Tanz mit dem Dingir des Feuers ist. Kenji gesteht ihm, dass sich sein Bild von Octavia sehr gewandelt habe und er erkannt habe, einem Trugbild aufgesessen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am frühen Nachmittag wird Octavia wach und bemerkt Iustus, welcher hochkonzentriert innerhalb des magischen Schildes einen Zauberspruch murmelt. Octavia fühlt sich entspannter und hat das Gefühl, als habe sich ihr Geist gerade neu geordnet, obwohl ihr Körper immer noch unter den Entzugserscheinungen leidet. Nach einem Schluck Wasser erklärt ihr Iustus, dass er mit einem modifizierten Schildreparaturzauber Octavias astrale Ströme zu ordnen versucht, und lässt sich von ihr persönlich erzählen, wie sie die Metamorphose vollzogen und den „Spiritus elementia princeps“ verzehrt habe. Er will auch alles über Ignus Geheimnis wissen, wie er sein Leben durch die Macht des Feuers verlängert. Als Octavia ihm von den Wurzelkräften der Elben und ihrer Verbindung zu menschlichen Gefühlen erzählt, gibt Iustus zu, dass zwar kaum jemand mehr von den Mysterien[[Essentia| Essentias]] verstehe als die Elben, diese sich jedoch aufgrund ihres Aberglaubens, auch die kleinsten Teile einer Essenz seien von Empfindsamkeit erfüllt, davon abhalten, diese durchdacht und sicher zu nutzen.  Er rät Octavia eher zu einem Studium der Standartwerke über essentische Magie und macht nochmal Werbung für einen Zauberstab. Dann wiederholt er den Ordnungszauber und Octavia ist froh, einfach liegen zu können, und fällt in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag ist Henk mit der Reinigung der Kapitänskajüte fertig und bietet sie Oberleutnant von Lachs an, der zum neuen befehlshabenden Kapitän ernannt wurde. Dieser bedankt sich und weist Henk darauf hin, dass der Dienst der Männer bald zu Ende sei und sie bereit für die Ansprache wären. Während er die Männer auf Deck antreten lässt, holt Henk Kenji aus der Kapelle. Dann gehen beide auf den Befehlsstand des Schiffs und betrachten die versammelte Mannschaft. Kenji blickt zunächst nach Osten über das Meer und beginnt dann, den Männern vom Kampf gegen Hazug-Ságok zu erzählen. Er stellt vor allem die Heldentat von Wigo heraus, der als junger Mann den alles entscheidenden Zug gemacht hat. Henk erzählt den Männern vom Kampf der Elben und von ihrer Unterstützung, die sie der Baiula Spei zukommen lassen werden. Er erinnert die Männer an die Frauen und Kinder, die geliebten, für die sie dies alles tun, und gemeinsam flößen sie den Männern neue Zuversicht und Stärke ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji trifft im Anschluss in der Kapelle auf Herdin Armiger, welcher ihm von einer Frage erzählt, die ihn quäle. Seit seinem Übertritt zum Passionsglauben hat er keinen Kontakt mehr zu seinem Vater, welcher dem alten Weg folgt. Dieser wies ihn darauf hin, dass er im Totenreich seine Familie nicht wiedersehen werde, da diese die Ewigkeit in den Gefilden des [[Lorkan]] verbringen würden und er ins Licht eingehen werde. Armiger kann sich vorstellen, dass Kenji ähnliche Probleme habe, da seine Eltern vermutlich auch nicht Schutzgöttergläubig gewesen seien. Kenji zeigt ihm die Feder des Greifen und gibt ihm zu verstehen, dass die Schutzgötter und das Licht barmherzig seien und es darum bestimmt eine Möglichkeit gebe, die eigene Familie wiederzusehen. Armiger bleibt der Einzige, der Kenjis Seelsorge in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht dieses Mal auf dem Mannschaftsdeck schlafen und spielt noch ein paar Runden Würfel mit den Männern. Kenji schläft in seiner Kabine und Octavia verbringt die Nacht im Magierlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen werden Henk und Kenji wach, als die Schiffsglocke geläutet wird, weil ein Ruderboot der Elben mit frischem Proviant angekommen ist. Hüter Gwaerenor sendet Vorräte (Lembas-Brot, frisches Gemüse und Früchte) und Heilmittel für die bevorstehende Schlacht. Der Elb gibt ihnen zu verstehen, dass ihre Schiffe am nächsten Tag mit der Sonne kommen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia erwacht, geht es ihr wesentlich besser, da Iustus anscheinend die ganze Nacht seine Zauber gewirkt hat. Seine Augen sind gerötet und er hat dunkle Augenringe, doch er ist der Ansicht, dass Octavia das Schlimmste ausgestanden habe, sich nun jedoch noch weiter ausruhen solle. Octavia bringt Iustus in sein Zimmer und verordnet ihm Schlaf. Dann wäscht sie sich in ihrer Kajüte und ruht sich mit dem Blick auf das Meer aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht mit Henk über Armigers Problem und fragt ihn, ob es für ihn eine Rolle spiele, woran Viola glaube. Henk verneint und betont, dass das, was zähle, das Leben sei. Kenji jedoch ist es wichtig, an die Möglichkeit eines Danach zu glauben. Henk gibt ihm zu verstehen, dass für ihn der Mensch seine Unsterblichkeit nach dem Tode durch seine Taten erringt, an die sich Menschen erinnern. Dann geht er an Deck, während Kenji im Labor nach Octavia sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji findet Octavia schließlich in ihrer Kajüte und umarmt kurz die sich schämende Octavia. Dann will er wissen, ob der Kampf vorbei sei, doch sie erklärt ihm, dass dieser nie wieder enden werde. Kenji versichert ihr, dass Henk und er für sie da seien und helfen wollen. Octavia belastet es, dass sie Kenji töten wollte, und will von ihm wissen, wie er damit umgehe. Kenji erklärt ihr, dass er kein Problem habe, solange sie kontrolliert wirke, doch Octavia will wissen, ob er jetzt sein Vertrauen in sie verloren habe. Da versucht Kenji ihr verständlich zu machen, dass er das ganze eher als Strafe dafür sehe, dass er ihr sie die Chance gegeben habe, die zu sein, die sie sei. Octavia gibt ihm zu verstehen, dass er ihr schwerfallen würde, denn etwas unbefangenes sei vielleicht zerstört worden und nicht ausgedrückte Emotionen können belasten. Kenji erklärt ihr, dass er erkannt habe, ein Trugbild von ihr gehabt zu haben, doch Octavia kann nicht glauben, dass es nichts in ihm ausgelöst habe, dass sie ihn töten wollte. Kenji betont, dass daraus auch Positives erwachsen sei, denn sie habe nicht ihn, sondern das Trugbild in ihm getötet, und er fragt sie, ob er ihrer Ansicht nach jetzt wütend oder verletzt sein solle. Octavia erklärt ihm, dass sie tatsächlich eher so etwas erwartet habe, da sie wirklich ihn töten wollte und kein Trugbild, und Kenji gesteht, dass es ihn doch schockiert habe. Octavia rät ihm, seinen Gefühle gegenüber ehrlich zu sein und nicht zu versuchen, über den Dingen zu stehen, denn auch Ignus glaubte, er habe seine Menschlichkeit überwunden und schließlich wurde ihm genau dies zum Verhängnis. Octavia will wissen, ob es ein Echo in ihm hinterlassen habe, und Kenji fragt sie daraufhin, ob sie so etwas wieder tun würde. Er habe sie in der Metamorphose voller Selbstsicherheit erlebt und nun sei sie schließlich am Boden zerstört. Doch Octavia gesteht ihm, dass sie umgekehrt empfindet und, als sie die Metamorphose vollzog, voller Angst und Selbstzweifel war, während sie jetzt das Gefühl hat, einen Teil ihrer Selbstsicherheit zurückgewonnen zu haben. Octavia gesteht ihm außerdem, dass sie sich seit dieser Sache nicht mehr richtig trauen könne, und sie bittet Kenji, ihr seine Gefühle nicht vorzuenthalten, sondern ihr zu sagen, wenn etwas zwischen ihnen stehen sollte. Kenji verspricht ihr dies und Octavia offenbart ihm, dass sie tatsächlich dachte, für Thyrna und ihr Pflichtgefühl zu kämpfen, sich jedoch gründlich geirrt habe und einen unangenehmen Einblick in ihr Seelenleben erhalten habe, bei dem sie wertvolle und unangenehme Wahrheiten über sich erfahren habe. Sie weist Kenji darauf hin, dann man manchmal glaubt, sich besser zu kennen, als man es tatsächlich tut, und Kenji versichert ihr, dass er ihr gegenüber ehrlich sein und seine Gefühle erforschen werde. Octavia solle sich besser überlegen, was sie Augustus sagen wolle, und Kenji bietet ihr dafür seine Hilfe an. Diese lehnt Octavia jedoch ab, denn sie könne das selbst in die Hand nehmen. Dann bittet sie Kenji, dass er Henk zu ihr schicken soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat sich in die Bugspitze zurückgezogen, weil er immer noch den Dämon vor Augen hat, welchen er erklommen hat, und wird dort von Ibendorn aufgesucht. Dieser schlägt vor, am Abend eine kleine Feier mit den Männern zu veranstalten, bei der sie die kürzlich wiederentdeckten paar Weinfässer der Mannschaft überlassen könnten. Es würde sie in ihrer letzten Nacht vor dem endgültigen Aufbruch in den Nebelschlund ablenken und auf andere Gedanken bringen. Henk stimmt der guten Idee zu und verspricht die Teilnahme der Helden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 52: Schwüre und Riten===&lt;br /&gt;
'''24./25. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia testet ihre magischen Fähigkeiten und lädt Henk, Kenji und Wigo als  Zeugen zu einem [[Octavias_Bibliothek#Schwur_.2824._Sideon_351_JF.29|thyrnischen Schwuropfer]] ein. Die Mannschaft veranstaltet ein Abschlussfest und die Helden sprechen mit den Matrosen. Ehrungen finden statt und Oden werden verleihen. Kenji veranstaltet eine Lichterandacht und die Helden bekommen eine neue [[Drachenträne#Uselias_und_Sereg_.2824..2F25._Sideon_351_JF.29|Vision von Uselias]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht nach seinem Gespräch Henk und spricht mit ihm über Octavias nicht vollständig heilbaren Zustand, welchen Henk mit Drogenentzug vergleicht. Kenji fragt Henk, ob er sich selber anlügen würde, da er keine Wut auf Octavia empfinde, doch Henk möchte sich nicht in Kenjis Wahrheit einmischen. Die beiden unterhalten sich darüber, ob Kenji Octavia noch vertrauen könne, und Kenji fragt sich, ob er Octavia überhaupt kenne? Da sie ihm sagte, dass niemand heiliger sein solle, als man ist, überlegt Kenji, ob er vielleicht mal wütend werden solle. Henk wimmelt seine Bedenken daraufhin ab und sagt ihm, dass er einfach kein wütender Mensch sei, worauf Kenji aufhört, über sich selbst nachzudenken. Dann betont Henk das Vertrauen, welches da sein müsse, und erzählt Kenji, dass er sich nach dem Kampf gegen Hazug-Ságok noch immer besudelt fühle und ihm Augustus fehle. Kenji blickt nachdenklich in Richtung Nebelschlund und informiert danach Octavia über die geplante Feier am Abend. Diese ist froh über die Abwechslung und hat in der Zwischenzeit etwas niedergeschrieben. Sie fragt erneut nach Henk, und Kenji informiert ihn. Doch Henk will lieber später mit Octavia reden und bleibt an Deck, während Kenji in die Kapelle geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus erwacht am Nachmittag und bittet Octavia darum, vor der Schlacht ihre Magie im Labor zu testen. Er errichtet einen Schutzkreis um sie und lässt sie Zauber sprechen. Als sie ruhig und stabil zaubert, versichert er ihr, dass sie die Kontrolle zurückhabe, sich jedoch vor den Gefühlen hüten solle, die ihre Magie ins Chaos stürzen. Er erinnert sie daran, dass sie vermutlich auf Sabaoth Immortalis treffen und dies ihre größte Prüfung werde, da sie die Kontrolle bewahren und ihre Pflicht als Gesandte des Drachen über ihren Drang nach Rache stellen müsse. Iustus gibt zu bedenken, dass Octavia sich vermutlich bei einer weiteren Metamorphose nicht mehr wiederfinden könne und daher besonders vorsichtig sein müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia entschuldigt sich bei Iustus, dass sie häufig so eine Zumutung gewesen ist, und bedankt sich bei ihm für seine Ehrlichkeit, da er ihr immer gesagt hat, was er von ihr halte, auch wenn dies manchmal sehr negativ war. Iustus hat zugegeben, dass er sie manchmal für ihre Fähigkeiten beneidet und sie ebenfalls als wertvollen Freund betrachtet. Octavia bittet Iustus, mit ihr gemeinsam den Göttern und Vorvätern ein Schwuropfer zu erbringen, was dieser gerne zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach sucht sie Henk, Kenji und Wigo auf und lädt sie ein, als Zeugen dem Ritual beizuwohnen. Sie erinnert Henk an die Gouverneurstochter und erzählt ihm von ihren Vertrauensproblemen. Sie bittet ihn, mit ihr zu reden, falls er ein ähnliches Problem mit ihr haben sollte. Henk verspricht ihr, mit ihr zu sprechen, doch es habe noch etwas Zeit. Henk habe das Vertrauen, dass sie alles tun würde, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen und will ihr später von seiner Perspektive erzählen. Zuvor brauche er noch etwas Ruhe, da er sich von den Eindrücken des Dämons erholen müsse. Schließlich wolle er eine gute Figur machen, da alle zu ihm aufsehen würden. Da Octavia die ganze Sache ziemlich peinlich war, erzählt Henk ihr von seinem Vergleich mit dem Drogenentzug und warnt sie davor, dass die Schwarzmagier diese Schwäche bei ihr ausnutzen werden. Auch Kenji und Wigo wollen gerne am Ritual teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Sonnenuntergang und dem Beginn der Mannschaftsfeier geht Octavia mit Iustus und den Zeugen in die Bugspitze zur Opferschale mit der Kaiserstatue und  führt mit Iustus das [[Octavias_Bibliothek#Schwur_.2824._Sideon_351_JF.29|Schwuropfer]] durch. Sie schwört, all ihre Bestrebungen in den Dienst des Kaisers zu stellen und sagt sich von ihren selbstsüchtigen und maßlosen Leidenschaften los. Sie bittet die Götter, sie vor Kontrollverlust durch Unbeherrschtheit oder Zorn zu bewahren, und will bestraft werden, wenn sie ihren Schwur bricht, indem sie ihr Amt als Gesandte des Drachen mit allen Privilegien aufgebe, damit sie nicht in ihrem Wahn missbraucht würden. Iustus als Zeuge des Schwurs steht nun in der Verantwortung, sie davon zu entbinden, sobald sie der Versuchung erliegen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Rituals haben sich die Männer an Deck eingefunden und Roana hat auf ein paar Tischen ein Festmahl vorbereitet. Es gibt Kartoffeln und Trockenwurst aus Lyo, Lembas, Früchte und elementares Wasser von den Elben, Wein aus Perlheim und einige Matrosen braten Stockfisch. Die Helden drehen ihre Runde und sprechen nacheinander mit allen Männern. Iustus unterhält sich mit Ferolax und Ibendorn spricht mit den Offizieren über die Gründung der Seelöwen und ihren Stolz, in die Fußstapfen des Grafen Dogerian zu treten. Wigo brät Stockfisch mit Sturmfels und Armiger und erzählt von seinem Kampf gegen Hazug-Ságok. Koyner spricht mit den Helden über die [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und Turmen bedankt sich, dass sie ihm vergeben haben, als er die ganze Mannschaft in Schwierigkeiten brachte (vgl. [[Kalender#30._Spealis|Episode 21.21/22]]). Der Geweihte Tonnmar lobt den Kerzenhändler Kandler, dass er sich nicht Kaltfisch angeschlossen habe, und versichert ihm, dass Ogeon ihnen seinen Schutz gewährend werde, da sie ein unmögliches Wagnis eingehen und große Taten vollbringen werden. Die Mannschaft aus Notunum erzählt sich [[Notunum#Gr.C3.BCndungsmythos|die Geschichte um Erian Grünwasser]], um ihre Moral zu stärken, da dieser in der letzten Plage von Ogeon selbst gerettet wurde. Tranhändler Olvir lässt sich nebenan von Zimmermann Gebbert mit Händen und Füßen ein Würfelspiel zeigen und Abdrushin flirtet gerade mit Roana. Pöttzi taucht auf und fragt Henk, was mit ihm geschehe, wenn das Schiff sinken würde. Dann trinkt er mit Henk und erzählt ihm versaute Witze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich hält der neue Kapitän von Lachs eine Ansprache, in der er alle überlebenden Matrosen -außer denjenigen aus Notunum - zu Ehrenmitgliedern im Bund der Kosliner Seelöwen ernennt und ihnen ein Matrosenhalstuch in den kosliner Farben überreicht. Danach ehrt er die Gefährten der Drachenträne und verleiht Octavia, Kenji und Henk den goldenen Seelöwen, die höchste Auszeichnung des Bundes. Danach wird der Gefallenen gedacht und die Namen genannt und Kaptän von Lachs bittet Kenji, mit einigen Männern in der Kapelle eine Lichterandacht abzuhalten und dazu einleitend ein paar Worte aus dem [[Kirche der Passionen#Das_.E2.80.9ELuach.E2.80.9C_als Grundlage der Lehren|Luach]] zu lesen und [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Schutzgötter|das große Schutzgöttergebet]] zu sprechen. Die Männer wünschen sich, die [[Die Verkündigung des Baselian#Die Offenbarung der Schutzgötter|Offenbarung der Schutzgötter]] zu hören. Im stillen Gebet bittet Kenji darum, die Bitte von Octavia ergründen zu können. Während Kenji mit dem Ritual der Kirche der Schutzgötter beschäftigt ist, lauschen Octavia und Henk ganz in der Tradition [[Der_Alte_Weg|des Alten Weges]] den Geschichten der Notunumer Matrosen und Henk erzählt die Geschichte vom Norden und der Erschaffung der Drachenträne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht legen sich alle schlafen und die Helden träumen in der Nacht von den Erinnerungen, welche Uselias bereits mit ihnen geteilt hat. Dann erfahren sie durch eine neue Vision von [[Drachenträne#Uselias_und_Sereg_.2824..2F25._Sideon_351_JF.29|Uselias Gespräch mit Sereg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen werde alle durch die Schiffsglocke zwei Stunden vor Sonnenaufgang geweckt und die Helden tauschen sich über die Vision aus. Octavia vergleicht Seregs Metamorphose in Wasser mit ihrem Erlebnis und Kenji ist beeindruckt von der Größe des Arasmeeres und den Konsequenzen von Seregs Taten. Henk macht den Plan, Sereg den Spiegel des Sonnengottes vorzuhalten, und sie beschließen, einen Elben als Ersatz für Augustus mit in den Nebelschlund zu nehmen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 53: Der Nebelschlund===&lt;br /&gt;
'''25. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baiula Spei nähert sich dem Nebelschlund und die Helden müssen gegen eine Unzahl von Elbengeistern, Fischsklaven, Gesichtslose und Seeschlangen antreten. Die Salzmähre mit den untoten Piratenkapitänen muss überwunden und der Zielort erreicht werden, an dem der [[Natator aeris]] nach L’yreh hinabtauchen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebelschlund-Karte.png|miniatur|rechts|Gwaerenors Karte vom Nebelschlund und von L'yreh]]&lt;br /&gt;
25. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schiffsglocke kündigt das Erscheinen der Elben an und die Helden gehen an Deck, um sie zu empfangen. Es sind zwei Elbenboote, eines mit Einhorn- und eines mit Greifensteven, welche sich elegant nähern und das Einhornboot geht längsseits. Kenji hat den goldenen Greifen auf seinen Stab montiert und die Männer blicken ganz ehrfürchtig, als die Elben an Bord kommen. Mit Gwaerenor besprechen die Helden in der Offiziersmesse mit den Offizieren, Iustus und Ferolax den Plan und der Hüter weist alle daraufhin, dass sie sich auf Seeschlangen und Diener der [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] einstellen müssen, bevor sie ihren Zielort erreichen, an dem die Helden dann das Tauchboot nehmen und nach L’yreh hinabtauchen müssen. Gwaerenor übergibt ihnen eine Karte, auf der ein möglicher Zugang zu dem unterirdischen Tunneln verzeichnet ist und die Helden sehen in einer [[Drachenträne#Uselias_Erinnerung_an_L.E2.80.99yreh_.2825._Sideon_351_JF.29|Vision von Uselias]] das alte L'yreh. Die Helden überlegen, wen sie als vierten Mann mitnehmen sollten, und Octavia zeigt Gwaerenor das elbische Amulett aus Kaltfischs Schatz, welches dieser als ein Artefakt gegen Gedankenkontrolle identifiziert. Henk und die anderen sprechen mit Obermaat Donnerbacher, welcher sich bereiterklärt, sie zu begleiten, wofür er ein elbisches Schwert bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor das Schiff ablegt, ruft der Geweihte Tonnmar mit einem Weinopfer [[Ogeon]] an und bittet ihn um Standhaftigkeit des Schiffes und Sieg, Frieden und untadeliges Glück. Das Schiff scheint durch leises Knarzen eine Antwort zu raunen und die Männer aus Notunum rufen „Heil dir, Ogeon!“. Als die Fahrt dann losgeht, weist Kenji mit Ferolax den Obermaat in die Bedienung des Tauchbootes ein, während Henk mit Octavia spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt Octavia nach ihrem Entzug, welchen er mit einem inneren Dämon verglich, den man im Zaum halten müsse, und er bestätigt ihr aus eigener Erfahrung, dass man ihn nie mehr loswerde. Octavia gesteht ihm, dass sie das Verlangen schon vorher hatte, es aber noch nie so schlimm war. Es sei nicht nur die Sucht, sondern auch ein persönliches Interesse an Ignus gewesen, denn bei ihm schien alles immer so einfach zu sein. Dann fragt Henk Octavia unvermittelt, warum sie hier sei, wobei sie darüber nicht lange nachdenken solle. Octavia gesteht ihm, dass sie genau das zurzeit ergründe, und sie ursprünglich wegen Sabaoth hier sei. Sie habe mit dem Tod ihrer Familie nie abgeschlossen und diese Gefühle nie zugelassen, so seien sie gewachsen wie ein Dämon. Dann möchte Henk wissen, warum Octavia mit ihm sprechen wolle, wie Kenji ihm ausgerichtet hat. Octavia erinnert Henk daran, dass die Drachenträne zu zerbrechen drohte, als er sich in Freywall abgewandt habe (vgl. [[Drachenträne#Octavias_Vision_.2820._Celestalis_351_JF.29|Octavias Vision]]), und, da sie so etwas nicht noch einmal riskieren wolle, bietet sie den beiden die Chance an, sich auszusprechen, damit die fehlende Kommunikation nicht wieder zum Problem werde. Sie gesteht Henk, dass es ihr immer noch sehr zu schaffen macht, dass sie Kenji töten wollte, und Octavia fragt sich, wie es dazu kommen konnte. Sie zieht das Fazit, dass sie alle viel ehrlicher und offener sein sollten, und Henk fühlt sich an die Direktheit der Steppenorks erinnert, bei denen man auch immer wisse, woran man sei. Henk erklärt ihr, dass er mit Maldoror ähnliche Erfahrungen gemacht habe, wie sie, und daher wisse, wie das ist. Henk gesteht ihr, dass [[Henks_Taverne#Henks_Adarian-Sichtungen|Marledigmas Einfluss]] auf ihn stark gewirkt habe, und er wisse, dass Octavia mit Ignus zu mächtig für ihre Beeinflussung waren. Er offenbart ihr, dass er einige Gespräche von ihr und Ignus mitbekommen habe, bei denen sie eher abfällig über Menschlichkeit geredet habe. Henk wisse, dass Octavia zu nichts getrieben wurde und alles selbst entschieden habe, und Octavia gesteht ihm, dass Ignus in Dogeons Zuflucht nur ihr Komplize war (vgl. [[Kalender#17._Sideon|Episode 21.40]]). Henk unterstellt Octavia, dass sie immer gedacht habe, etwas Besseres zu sein als andere, und jetzt wie alle anderen ihre Versuchung gehabt habe. Bei ihm sei es Maldoror gewesen, bei Kenji der schwarze Mystiker und bei Octavia die Macht, endlich einmal auszubrechen. Henk betont, dass Octavia nicht besser sei als andere, und dass das in Ordnung sei. Octavia erzählt Henk von ihrer Angst, dass er ihr nicht mehr vertraue, und Henk führt ihr vor Augen, dass sie nun viel menschlicher geworden sei und er endlich wieder auf Augenhöhe mit ihr reden könne. Wie sie mit der Sache umgehe, habe seinen Respekt verdient. Henk erzählt Octavia, dass, als Maldoror in ihm war, es trotzdem alles seine Entscheidungen gewesen waren. Henk ist überzeugt, dass ihre gemeinsame Geschichte für alle einen Sturz beinhalte, und dass dieser nun bei Octavia gekommen sei. Er sei mit ihr jetzt aber mehr im Reinen und von nun an müsse sie mit ihrer dunklen Seite leben. Zwischendurch wäre Henk wütend auf Octavia gewesen, denn sie habe Wahnsinniges geredet und dabei habe er ihre Lust in den Augen gesehen. Er wirft ihr vor, den leichtesten Weg gewählt zu haben und muss Octavia versprechen, in Zukunft mehr mit ihr zu reden, wenn sie sich seltsam verhalte. Denn sie dachte, sie hätte alles unter Kontrolle gehabt und es habe sich auch so gut angefühlt. Ignus habe gedacht, er stünde über dem Menschsein, doch er hat Triebe wie alle anderen auch. Henk erklärte Octavia, dass er ihr keine Absolution geben könne und sie sich damit selbst auseinandersetzen müsse, jedoch nicht in Selbstmitleid verfallen solle, und Octavia wies ihn darauf hin, dass sie deshalb den Schwur geleistet habe. Ihr Grund für die Reise sei die Rache an Sabaoth Immortalis, und Henk gestand ihr, dass er es eigentlich für geliebte Viola tue. Henk resümiert, dass die Geschichten von ihnen als große Helden berichten würden, doch sie wüssten, wie es wirklich war. Dann entschuldigt er sich, dass er Octavia „Hure“ genannt habe, doch diese offenbart ihm, dass es verhindert habe, dass die Metamorphose schon früher stattfand. Henk erklärt Octavia noch, dass er mit dem Gespräch so lange gewartet habe, weil er sich erstmal beruhigen wollt, um konstruktiv mit ihr zu sprechen. Er habe große Trauer bei der Zerstörung von Dogeons Zuflucht empfunden und wollte sie schon umbringen, nur um sie zu stoppen. Er gesteht ihr, dass sie jetzt eine andere für ihn sei, doch dass dies nicht nur schlecht wäre. Schließlich wisse er jetzt, wann er ihr weniger vertrauen sollte, und verspricht zu helfen, wenn es wieder passieren sollte. Octavia bittet ihn, sie nicht zu schonen und sie dann ruhig anzuschreien, denn sie versuche, aus ihren Fehlern zu lernen. Henk verspricht ihr, ihr in den Arsch zu treten, wenn sie das nicht täte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Ankunft am Nebelschlund beschäftigt sich Octavia noch mit Konzentrationsübungen, und Henk geht an Deck und erzählt Kenji von dem Gespräch. Henks Fazit ist, dass sie nie wieder nicht mit den anderen reden werden, und Kenji fügt hinzu, dass die Schwarzmagier im Nachteil wären, da Henk, Octavia und er jetzt über ihre Schwächen bewusst wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag ist der Nebelschlund am Horizont auszumachen, denn die Baiula Spei steuert auf eine große, dichte Nebelwand zu, von der sich eine große Nebelschwade löst und auf das Schiff zuschwebt. Im Nebel werden Gestalten sichtbar und einige Männer werden von gequälten Elbengeistern heimgesucht. Kenji kann die Geister mit seinem Licht gut vertreiben, teilweise erlöst er sie sogar. Auch Tonnmar und Abdrushin helfen, die Männer zu beschützen, bis Luftgeister den Nebel verweht haben und die Geister mit ihm verschwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich fährt die Baiula Spei in die Nebelwand hinein und das Positionsfeuer am Bug beginnt so hell zu leuchten, wie niemals zuvor, was für Octavia ein Zeichen der Gunst ihrer Heimat ist. Kenji geht dabei durch die Reihen der Männer, ermutigt sie und im Chor sprechen sie das [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Schutzgötter|Schutzgöttergebet]]. Im Inneren ist es plötzlich sehr dunkel und der Nebel hat eine erstickende Dichte, die allen den Atem stocken und eine Gänsehaut bedrohlich den Rücken hochsteigen lässt. Die Baiula Spei befindet sich in einem abyssischen Kraftfeld, wodurch Kenji von Übelkeit und Abscheu ergriffen wird. Die Elbengeister scheuen das Positionsfeuer und Windgeister vertreiben um den Schiffen den Nebel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Seeschlange.png|miniatur|Eine Seeschlange mit Transportkabine]]&lt;br /&gt;
Etwas großes wird im Wasser gesichtet, was zielgerade auf die Baiula Spei zukommt. Eine Seeschlange nähert sich und Iustus fängt ihren Angriff mit einem Schild ab. Die sich entfernende Seeschlange wird mit den Kanonen beschossen, doch dann entdecken die Männer einiger Wasserghule, die aus dem Wasser auftauchen. Es werden immer mehr und sie beginnen, am Rumpf emporzuklettern. Die Matrosen hindern sie zunächst daran, an Bord zu kommen, doch es sind einfach zu viele. Von beiden Elbenbooten werden die Wasserghule mit Pfeilen beschossen, doch es gelangen immer noch etliche an Deck und versuchen, den [[Natator aeris]] zu zerstören. Baas, Turmen und Koyner verlieren ihr Leben, doch der Natator wurde beschützt und die Wasserghule bezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Geister kommen am Positionslicht vorbei und plagen [[Roana Dernheim|Roana]] in der Küche, so dass Kenji ihr zur Hilfe eilt. Die Schiffe verlangsamen ihre Fahrt, denn der Nebel vor ihnen wird grün durch den Zauber des Nekromanten. Während die Männer bereits das Schlimmste erwarten, stürzen sich die Luftelementare in den Nebel, bilden einen großen Wirbel und lösen den Nebel langsam auf, jedoch nicht ohne dabei selbst ihre Struktur zu verlieren. Die Salzmähre wird gesichtet und Henk entdeckt, dass der Steuermann ein untoter Pirat ist, bevor das Schiff sich wieder im Nebel versteckt. Das Greifenschiff der Elben mit Cirdan nimmt sofort die Verfolgung auf, während das Einhornschiff mit Gwaerenor bei der langsameren Baiula Spei bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seegang nimmt zu und plötzlich erschüttert ein unerwarteter gewaltiger Stoß das ganze Schiff. Und ein lautes Knacken ist zu hören. Im Wasser wird ein untoter Darlig-Wal von gut 20 Schritt Länge ausgemacht, welcher mit einem nekromantischen Zauber mit der Salzmähre verbunden ist und anscheinend von [[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Krakenmaul-Merl]] gelenkt wird. Dank Iustus Schild kann ein weiterer schwerer Angriff abgewehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Walangriffe melden die Matrosen, dass weitere Wasserghule aufgetaucht sind und aufs Schiff klettern. Bei der folgenden Verteidigung des Natator aeris lassen Starkentrutz, Armiger, Halbach und Al’Fessir ihr Leben, und das Schiff wird abermals von dem untoten Wal gerammt, so dass ein lautes Knacken zu hören ist. Die Schüsse der Feuerkanone reißen ein Loch in den Wal, so dass der nächste Angriff abgelenkt wird, aber aufhalten lässt sich der Wal dadurch nicht. Iustus erkennt, dass dies nur durch das Ausschalten des untoten Piraten oder durch Tötung des Nekromanten möglich ist. Cirdan und das Greifenschiff werden durch geschickte Manöver auf Abstand gehalten und stecken einen Kanonentreffer ein. Auf ihnen liegt die Hoffnung, Merl zu bekämpfen und den Wal auszuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Wasserghule entern die Baiula Spei und Grauwasser, Skip, Donnerbacher, Leif und Ole verlieren ihr Leben bei der Verteidigung. Sogar Roana wird weggeschleppt und Henk und Kenji können es trotz größter Anstrengung nicht verhindern. Als ein Wasserghul das Positionslicht zerschlägt und der helle Schein erlischt, kehren die Geister zurück und terrorisieren die mit den Wasserghulen kämpfenden Matrosen. Kenji wird zu Iustus geschickt, um ihn vor den Geistern zu schützen, damit der Schild einsatzbereit bleibt. Als er das Unterdeck verlassen hat, wird Henk gleich von mehreren Geistern angegriffen und verliert bei der Übermacht die Kontrolle. Er droht zu ertrinken, doch Pöttzi rettet ihn und zieht die Geister auf sich, was ihn sein Leben kostet. Kenji befreit den unter einem Schild kauernden Iustus von drei Geistern und die Baiula Spei wird erneut von dem Wal getroffen. Ein starker Ruck mit verdächtigem Knacken deutet auf ein leck hin, was durch Gebbert auch bestätigt wird, welcher unter Deck schon kräftig mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigt ist. Die Sklaven haben mittlerweile den Kran des Tauchbootes beschädigt, konnten es selbst aber nicht anrühren. &lt;br /&gt;
[[Datei:Salzmähre.png|miniatur|rechts|Die Salzmähre]]&lt;br /&gt;
Kanonenschüsse von der Salzmähren lenken die Aufmerksamkeit auf das Greifenschiff, welches gerade durch einen Volltreffen sinkt. Die Lage wirkt absolut hoffnungslos, als plötzlich über der Salzmähre die Wolkendecke durch eine goldene Lichtkugel durchbrochen wird, welche von einem geflügelten Wesen ausgeht. Dieses umkreist die Salzmähre und fliegt dann direkt zur Baiula Spei und vertreibt durch sein strahlendes Licht die Geister. Es handelt sich um einen streitrossgroßen Schwan, auf dem Augustus reitet. Iustus ruft ihm zu, dass er den Nekromanten ausschalten muss, und der Schwan landet kurz auf dem Oberdeck, um Henk aufzufordern, mitzukommen.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Henk und Augustus zur Salzmähre fliegen und dort nach dem Nekromanten Heriotza suchen, wird die Baiula Spei von einem Gesichtslosen aufgesucht, welcher einige Matrosen dazu anstiftet, die Schildvorrichtungen von Iustus zu entfernen, welche es ermöglichen, den Schild um das ganze Schiff auszudehnen. Zwar gelingt es Octavia mit mehreren Feuerpfeilen, den Gesichtslosen zu töten, doch seine Befehle werden noch ausgeführt. Ein weiterer Aufprall bricht den rechten, hinteren Rumpf an und das Schiff bekommt Schlagseite. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk schleicht unter Deck, während Augustus dafür sorgt, dass er nicht von Untoten belästigt wird. Henk findet Heriotza gemeinsam mit einem Gesichtslosen, wie sie eine Beschwörung vorbereiten. Er öffnet leise die Tür, schleicht sich unbemerkt an und meuchelt Heriotza mit einem gekonnten Kehlschnitt. Dank der Überraschung erwischt Henk den Gesichtslosen, bevor dieser seinen Gedankenkontrollzauber sprechen kann, mit einem äußerst schweren Schlag in die Lenden, welcher von einer heftigen Feuerentladung begleitet wird. Henks zweiter Schlag schaltet den Gesichtslosen aus und Augustus ruft Hank nach oben, wo bereits alle Untoten in sich zusammengefallen waren, seitdem der Nekromant ausgeschaltet war. Der Schwan holt beide ab und fliegt zur Baiula Spei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Lage auf der Baiula Spei wird immer brenzliger, da das Schiff sich vorne immer weiter aufstellt. Iustus ist zum Natator gekommen und kämpft mit dem Kurzschwert. Die Wellen schwappen immer höher und einige Wasserghule werden von Bord gespült. Dann ertönt das Signal der Elben, das der Tauchpunkt erreicht ist. Das Deck ist teilweise überflutet und einige Männer versuchen zum Elbenschiff zu schwimmen. Als der Wal ein weiteres Mal auf die Baiula Spei zurast, begeben sich Kenji und Octavia ins Tauchboot. Ferolax und Wigo ziehen sich auf den erhöhten Bug zurück, doch Iustus und Olvir verteidigen weiter das Tauchboot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwan kehrt zurück und setzt Augustus und Henk direkt am Tauchboot ab. Nachdem sie eingestiegen sind, sehen sie, wie Iustus und Olvir von einer Welle erwischt werden und dann nicht mehr zu sehen sind. Die Baiula Spei bricht auseinander und sinkt in die Tiefe, doch Henk gelingt es, mit dem Natator vom sinkenden Wrack wegzukommen und geschickt einigen Trümmern auszuweichen. In ihrer Trauer über den Abschied bemerken die Helden Wasserghule, die aus unterschiedlichen Richtungen auf den Natator zusteuern und den Weg abschneiden wollen. Henk entkommt ihnen mit dem Ausweichschub des Turbos und lenkt das Tauchboot so, dass es nicht in den riesigen Wasserwirbel gerät, welcher es wieder an die Wasseroberfläche getrieben hätte. Eine Seeschlange versucht sie zu rammen, doch Henk weicht mit dem Turbo geschickt aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas tiefer ist ein grüner Schimmer zu bemerken und auch das Ziggurat ist auszumachen, welches noch nicht sehr verfallen aussieht. Bei einem weiteren Angriff einer Seeschlange fällt auf, dass diese von einer anderen Seeschlange angegriffen wird, als würden sie um das Tauchboot streiten. Henk kann mit dem Turbo entkommen, bevor das Tauchboot von einem Seeschlangenschwanz erfasst werden kann. Es erfolgt nun ein Angriff von zwei Seiten und Henk muss erneut den Turbo aktivieren, um nicht getroffen zu werden. Diesmal muss er dennoch Schaden einstecken und die Außenhülle des Natator wird beschädigt. Wie sich herausstellt, ist die Vorrichtungen für die Blitze beschädigt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tauchboot nähert sich bereits dem Höhleneingang des Ziels, als sie bemerken, dass weitere Wasserghule vor dem Eingang abgesezt wurden und ihnen den Weg hinein versperren. Henk beschließt, mit dem Turbo durch sie durchzubrechen und es gelingt ihm, den Natator in den Höhleneingang zu steuern. Allerdings haben sich etliche Wasserghule festgehalten und versuchen nun, die Luken des Tauchbootes von außen zu öffnen. Hilflos muss die Besatzung zusehen, wie Wasser eindringt und die Kabine zu überfluten beginnt, wodurch die Helden das Bewusstsein verlieren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; Fortsetzung: [[Im Nebelschlund|Kampagne 22: Im Nebelschlund]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_Fahrt_der_Baiula_Spei&amp;diff=40144</id>
		<title>Die Fahrt der Baiula Spei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_Fahrt_der_Baiula_Spei&amp;diff=40144"/>
				<updated>2026-04-19T12:35:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: /* Episode 16: Heiße Holly */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 21: Die Fahrt der [[Baiula Spei]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Spealis - 25. Sideon 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei:Helden-Kap.21.png|600px|rechts|Die Helden Kenji, Henk und Octavia (v.l.) auf ihrem Schiff, der &amp;quot;Baiula Spei&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
== Kapitel 1: Durch die Bartha-Bucht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bartha-Bucht-Fahrt.png|400px|thumb|rechts|Die westliche Bartha-Bucht]]&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Aufbruch === &lt;br /&gt;
'''13. Spealis 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Helden]] erhalten von Großmeister [[Archorbar]] ein Zwischenziel für ihre Reise durch die [[Bartha-Bucht]] und hören sich einige Beschwerden der Mannschaft an. Die [[Baiula Spei]] wird angegriffen und Henk spricht ernste Worte mit dem Kapitän. Letzte Plätze der Mannschaft werden besetzt und die Helden erhalten ein Geschenk zum Abschied. Vor der Abreise spricht Henk zu der Mannschaft und zu den Bürgern von [[Perlheim]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Spealis &lt;br /&gt;
Die Helden frühstücken an einem idyllischen Morgen gemeinsam mit ihren Freunden Augustus, Derian und [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], als [[Archorbar]] zu Besuch kommt und nach längerem, traurigem Schweigen von seinem Besuch in [[Galad Sidh]] berichtet. Er beauftragt sie eine uralte Waffe Uselias' zu finden, mit welcher dieser einst den vom [[Mendakos|Verijgorn]] korrumpierten Elbenfeldherrn besiegte. Sie wurde südlich der Insel Soltrum in der mittlerweile versunkenen Elbensiedlung „Meriliath Sant“ verborgen. Archorbar verspricht auch, die Perlheimer Bevölkerung zu versammeln, wenn die Helden aufbrechen wollen, damit sie im Hafen noch eine Ansprache halten können, und übergibt ihnen zum Abschluss noch einen [[Brief von Abraxa]]. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Kaltfisch.png|miniatur|Kapitän Etril Bollscheff]]&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Aufenthalt im Labor von Iustus konfrontiert Admiral Wellenbrecher die Helden an Deck in der Offiziersmesse mit Beschwerden über [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]]. Marinesoldaten beschweren sich über seine Beleidigungen gegenüber dem Zwergenkönig und der Verunglimpfung von allem, was ihnen heilig war. Die Smutje [[Roana Dernheim|Roana]] berichtet von Bolscheffs unzweideutigem Angebot mit Begrabschen und ein Fischer äußert seine Bedenken, unter einem vermutlichen Vergewaltiger und Mörder als Kapitän in See zu stechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des letzten Gesprächs ertönt die Schiffsglocke und das Boot wird unsanft durchgeschüttelt. Die Helden laufen an Deck und erkennen, dass die [[Baiula Spei]] von dem Seeungeheuer angegriffen wird, welches sie bei ihrem ersten Tauchgang bemerkte hatten. Es umschlingt das Schiff und droht es zu zerdrücken. Für die Helden ist es schwer, sich bei dem Geschaukel des Schiffs überhaupt auf Deck zu halten und Octavia noch von Kenji festgehalten. Niemand weiß, was zu tun ist, und erst der aus der Stadt zurückkehrende Kapitän gibt die entscheidenden Befehle, welche das Schiff retten. Gemeinsam mit Henk taucht er nach der Kloake des Tieres und Henk gelingt es, sich festzuhalten und seinen Säbel in den Hinterausgang des Ungeheuers zu stechen. Die Kreatur ließ das Schiff sofort los und konnte abseits vom Boot entspannt abgeschossen werden. Octavia und Iustus entdecken an seinem Hals ein seltsames Stück Metall, welches dort absichtlich angebracht worden war und dem gefundenen Metallteil vom Meeresgrund ähnelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf spricht erst Henk mit Kaltfisch über die Beschwerden, danach versucht Kenji sein Glück bei dem sich absolut missverstanden fühlenden Seeräuber. Ein fremdländischer Schiffsarzt [[Abdrushin]] und ein orkischer Zimmermann Gebbert stellen sich vor und die Helden verabschieden sich im Anschluss tränenreich von der Residenz und ihren Bewohnern. Henk hält eine [[Henks Rede an die Mannschaft|glühende Rede]] vor der Mannschaft, bevor die Baiula Spei nach Perlheim aufbricht. Dort wird das Schiff von der Bevölkerung willkommen geheißen und Henk hält am Mittag seine [[Abschiedsrede]], mit der er die Menschen sehr bewegt. Anschließend werden die Segel gehisst und die Baiula Spei nimmt Kurs nach Osten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Schiff Ahoi! ===&lt;br /&gt;
'''13./14. Spealis 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden geraten mit der Baiula Spei in einen Herbststurm und ein Maat macht eine beunruhigende Entdeckung. [[Augustus Octavius|Augustus]] trainiert mit Henk und [[Iustus Trebatius|Iustus]] unterrichtet Octavia. Kenji spricht mit zwei Besatzungsmitglieder in der Kapelle und übernimmt die erste Wache mit Octavia. Beide bemerken Klopfgeräusche im Frachtraum, ein Tauchgang wird durchgeführt und nach weiterem Training erreicht das Schiff [[Bartha-Bucht#Inseln|Grünfels]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Helden-Kap.21.png|300px|rechts|thumb|Die Helden Kenji, Henk und Octavia (v.l.) auf ihrem Schiff, der &amp;quot;Baiula Spei&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
13. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit wehmütigen Blicken auf das sichere Festland verlassen die Helden die vertraute Küste und geraten am Nachmittag auf See in einen Herbststurm. Die Seekrankheit befiel Octavia und Kenji und besonders Ferolax erwischt es übel. Abdrushin stellt Medizin zur Verfügung und alle überstehen den vierstündigen Sturm. Kapitän Bollscheff hat alles im Griff und kommandieret die Baiula Spei besoffen durch das Unwetter – alles dank der gut ausgebildeten Mannschaft aus Koslin - und Maat Koyner macht eine beunruhigende Entdeckung im Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen in der Offiziersmesse vereinbaren Augustus und Henk gemeinsame Kampfübungen für den Abend und Iustus lädt Octavia in das Magierlabor ein, um ihr seinen vorläufigen Plan für ihre arkane Schulung vorzustellen. Anschließend trainieren die Kämpfer im Frachtraum und Iustus gibt Octavia einen trockenen Überblick über die theoretischen Wissensgebiete, welche er mit ihr durcharbeiten will. Kenji trifft mit dem Admiral eine Vereinbarung zu persönlichen Gesprächen mit den einzelnen Mitgliedern der Mannschaft und richtet dann die Schiffskapelle wieder her. Außerdem führt er ein Gespräch mit dem Arzt Abdrushin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht ankert das Schiff wegen bei Ebbe auftretender Sandbänke und Octavia und Kenji halten die erste „Heldenwache“. Sie bemerken seltsame Klopfgeräusche im Frachtraum, welche bei genauerer Untersuchung von außerhalb des Schiffs kommen und nahelegen, dass etwas am Schiff angebracht wird. Iustus und Octavia erkennen zwei magische Artefakte an der Bugwand und Iustus legt bis zum Morgen ein Schutzschild darüber, um eine mögliche Aktivierung zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Spealis, Fest der [[Lysara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen werden Henk und Augustus in Tauchanzügen auf einer Planke sitzend hinabgelassen und Henk entfernt zwei Artefakte von der Schiffswand. Kurz vor dem Auftauchen steigen von unten Blasen empor und hüllen die Taucher ein. Henk erblickt in den Blasen plötzlich zwei bedrohlich intelligent blickende Augen, welche in hochaufmerksam beobachten, und wird endlich aus dem Wasser gezogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schiff wieder Kurs aufgenommen hat, erklärt der Admiral beim Frühstück in der Offiziersmesse, dass die Baiula Spei bald die Gifunischen Inseln mit ihren Sandbänken verlassen und zum Mittag Grünfels erreichen würden. Er erzählt von dem Brauch, dass der Kapitän immer etwas Wein ins Wasser gießt als Opfer an Ogeon, welcher dem Schiff dann seinen Segen für die Fahrt geben wird. Henk überredet den Selbstgespräche führenden Kaltfisch dazu, den Wein auszugießen und überlässt die Worte dabei dem Mystiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag setzen Augustus und Henk ihr Training fort, diesmal mit Unterstützung von [[Ferolax Oreangle|Ferolax]]. Octavia kämpft sich durch einen meist trockenen Vortrag über die Geschichte der Magie und wird von Iustus beim Zaubern beobachtet, um ihre Zaubertechnik zu analysieren, während Kenji mit dem ehemaligen Walfänger Askir Flensmann spricht. Octavia entdeckt mit Henk, dass Kaltfisch mit dem Klabauterbold vom Luftschiff spricht, sich mit diesem angefreundet hat und ihm das Leben als „Klabatterwicht“ zeigen will. Am Mittag singt die Mannschaft freudig ein Lied, als Grünfels in Sicht kommt und Kaltfisch schüttet nach Kenjis Worten etwas Wein in die Wellen, was von der Mannschaft bejubelt wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Die Dunstbänke===&lt;br /&gt;
'''14./15. Spealis 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden mit negativen Konsequenzen ihres Handelns konfrontiert und Henk zeigt Reue. Augustus testet Kenjis Kampffertigkeiten und Belastbarkeit und Octavia erfährt von Iustus unerfreuliches über ihr Zauberwirken. Kenji spricht mit [[Roana Dernheim]] und erfährt den Grund ihrer Mitreise. Henk wird von [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] eingeladen und macht eine interessante Entdeckung im Beiboot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. Spealis, Fest der [[Lysara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag passiert die Baiula Spei die [[Bartha-Bucht#Inseln|Ghifunischen Inseln]] und die Helden erfahren, dass der ehemalige Gouverneur von Gifo nach der Ermordung seiner jungen Tochter dem Wahnsinn verfallen ist und die früher schöne Hafenstadt Gifu immer mehr von Piraten überlaufen wird. Henk fühlt sich verantwortlich und sucht Kenji in der Kapelle auf, um zu den Schutzgöttern zu beten. Im weiteren Verlauf des Nachmittags setzt Augustus sein Training mit Henk und Kenji fort und prüft Kenji auf sein Können und seine psychische Belastbarkeit. Während des abschließenden Hindernislaufes verletzte sich Augustus sein rechtes Handgelenk. Octavia wird währenddessen von Iustus mit seinen beunruhigenden Erkenntnissen über ihre Zaubertechnik konfrontiert und muss sich einen langen Vortrag über die Gefahren der Zauberei und über Emotionalität als Wurzel aller magischen Unfälle anhören.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erfahren die Helden, dass sie aufgrund des aufziehenden Nebels in der Nacht ankern werden, um am nächsten Tag durch die Dunstbänke zu navigieren. Admiral Wellenbrecher berichtet von geretteten Schiffsbrüchigen und erwähnt unheimliche Geschichten über Totland. Nach dem Essen bittet Roana Kenji um ein Gespräch und offenbart ihm ihren Grund, warum sie sich der Expedition angeschlossen hat: sie sucht nach ihrem verschollenen Jungen, welchen sie im Nebelschlund vermutet. In der Nacht halten zunächst wieder Octavia und Kenji Wache, während Henk mit Kapitän Bollscheff trinken muss und sich sein Gejammer über die Ungerechtigkeit der Festländer anhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Spealis, Fest der [[Lysara]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Wigo.png|120px|thumb|Wigo]]&lt;br /&gt;
Um Mitternacht beginnt Henk seinen Wachgang und folgt einer plötzlichen, intuitiven Eingebung, einmal beim Beiboot nachzusehen. Dort bemerkt er ein leises Atmen und entdeckt unter der Abdeckplane den blinden Passagier [[Wigo]], welcher sich als elfjähriger Straßenjunge aus [[Weisshafen]] herausstellt. Henk sperrt den Bengel zunächst in eine Zelle und lässt ihn von Octavia und Kenji begutachten. Später weist Henk Wigo eine Ecke in seiner Kajüte als Schlafplatz zu und legt sich schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück erfahren die Helden vom Admiral, dass sie aufgrund des starken Nebels heute wieder nur sehr langsam vorrankommen werden und Henk übergibt Wigo dem Schiffjungen Mikal, welcher ihn unter seine Fittiche nehmen und in die Dienste eines Schiffsjungen einweisen soll. Octavia verbringt den Vormittag mit sehr anstrengenden Konzentrationsübungen bei Iustus im Labor und Henk übernimmt für den verletzten Augustus das Training im Frachtraum. Die beiden Offiziere von Berg und Ibendorn gesellen sich dazu und trainieren mit Henk und Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag verlässt die [[Baiula Spei]] die Handelroute und nimmt Kurs auf die Insel Totland, welche sie auch zur Abenddämmerung erreicht. Mit großem Sicherheitsabstand ankert das Schiff vor der Insel und die Helden wollen zum Morgengrauen mit dem Beiboot übersetzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Totland===&lt;br /&gt;
'''15./16. Spealis 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bekommt neue Informationen und Kapitän Bollscheff verlangt Zusicherungen. Die Helden rudern nach [[Totland]] und erkunden die felsige Insel. Spuren werden gefunden und zurückverfolgt. Henk kommt zu einer unerwarteten Erkenntnis und die Helden begegnen dem Feind. Sie werden mit einem Grauen konfrontiert und finden einen besonderen Ort.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Spealis, Fest der [[Lysara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus hat am Abend nach dem Essen noch ein Anliegen an Kenji und die beiden besprechen noch etwas in Iustus Kabine. Anschließend halten Octavia und Kenji Wache und finden kurz vor Mitternacht einen betrunkenen Matrosen im Lagerraum, welcher auf einer Kiste mit Rum eingeschlafen ist. Sie melden den Seemann und gehen zu Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk nimmt auf seine Nachtwache den Jungen Wigo mit und besucht die feiernden Matrosen unter Deck. Er erlebt, wie der betrunkene Faiz vom Wachhabenden in eine Zelle zur Ausnüchterung gesteckt wird und trifft in der Nacht den Arzt Abdrushin auf Deck, welcher singend Sterne und Wellen betrachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus meldete sich einsatzbereit, obwohl der [[Abdrushin|Arzt]] ihm noch zur Schonung riet. Der Admiral berichtet, dass in seiner Jugend von einem Schmugglerlager auf Totland erzählt wurde, welches aber nie gefunden wurde. Kaltfisch will von Henk die Versicherung, dass die Marinesoldaten ihn nicht verhaften und töten, falls den Helden etwas passieren sollte. Henk spricht also mit Octavia und Kenji und ringt dem Admiral das Versprechen ab, Kaltfisch dann gehen zu lassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Totland-Karte.png|150px|rahmenlos|rechts|Die Insel Totland]]&lt;br /&gt;
Die Überfahrt nach [[Totland]] ist unruhig und nass und Octavia und Kenji wären fast von Bord gespült worden, hätte Henk sie nicht gehalten. Die Helden erfahren, dass vor fünf Jahren ein Schiffsbrüchiger gerettet wurde, welcher nur kannibalistisch überlebte und dem Wahnsinn verfallen war (vgl. [[Totland#Schiffbrüchige auf Totland|Totland]]). Auf Totland entdeckt Octavia ein aufgeschichtetes Lagerfeuer auf einer Anhöhe und die Helden müssen rutschige Steine und größere Höhenunterschiede hinter sich bringen. Octavia hat am Lager eine Vision, während die anderen eine Blutspur finden, welche ihnen den Weg zu einem Felsspalt weist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem schmalen Gang in die Tiefe und Kenji und Octavia verletzen sich an der linken Hand. Eine Algenbarriere versperrt den Durchgang und Octavia brennt sie mit einem Flammenstrahl frei, wobei Mindergeister auftreten. Die Helden finden eine mit Algen überzogene, stark verweste Leiche, deren Unterleib mit einer scharfen Klinge aufgeschnitten wurde. Außerdem entdeckt Henk mehrere [[Twillzinken]] seiner Gilde, und findet einen hochwertigen Dolch. Die Helden müssen durch einen überfluteten Teil des Ganges tauchen und finden den Schreiber der Flaschenpost.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdecken drei Gestalten in Roben, welche ihnen einen Meeresdämon auf den Hals hetzen und mithilfe einer Wasserkreatur fliehen. Augustus lenkte den heranstürmenden Dämon auf sich und Henk führte einen meisterhaften, hinterhältigen Angriff aus und versenkte seinen flammenschlagenden Säbel im Oberkörper der Kreatur. Diese verendete und Iustus fing sie in einer magischen Falle. Henk entdeckt, dass es sich bei dieser Höhle um einen alten Unterschlupf der Füchse handelt, welcher vor vierzig Jahren noch nicht knietief unter Wasser stand. Die Helden finden einen Raum mit einem tiefen Becken, welches mit Algen überzogen ist und auf dessen Grund eine Perle mit umgebenden Muschelschalen liegt. Kenji nimmt eine Aura von [[Ogeon]], aber auch [[Dendron]] und [[Alethon]] wahr, und Augustus erkennt eine Ähnlichkeit zu dem Becken, in dem er das große Gehirn getötet hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur Oberfläche zurück und die Ruderer berichten, dass sie ein großes Meerestier mit merkwürdig eckiger Rückenflosse gesehen hätten, welches auf das offene Meer hinausschwamm. Anschließend kehren alle wieder zum Schiff zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Glaubensfragen===&lt;br /&gt;
'''16./17. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur Baiula Spei zurück und erfahren von Beschuldigungen gegen drei Bambusen der Mannschaft. Henk spricht mit dem Ankläger Bollscheff und den eingesperrten Matrosen und Iustus stellt seine Analyse vor. Es kommt zu einer Begegnung mit einem Handelsschiff der Al-Dhagar und eine fatale Entdeckung wird untersucht. Kenji verhört die Angeklagten und führt ein vertrauliches Tempelgespräch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrer Ankunft an der Baiula Spei entdecken die Helden in den hohen Wellen einen Delphin, welcher ihnen anscheinend gefolgt war. Wieder an Deck berichten sie dem Admiral von ihren Entdeckungen und erfahren von einem Streit an Bord, bei dem die Bambusen Faiz, Trogar und Ugo von Kapitän Bollscheff wegen des Verdachtes auf Piraterie eingesperrt wurden. Henk bespricht daraufhin die Angelegenheit mit Kaltfisch, während sich Kenji mit Klippstein und Grauwasser, den Totlandruderern, und im Anschluss mit Iustus unterhält. Henk befragt auch die drei Inhaftierten und, nachdem Octavia und Kenji Wache hielten, bespricht er die Angelegenheit mit den beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Spealis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht tritt Henk mit Wigo seine Wache an, unterhält sich mit ihm über Graltik und bemerkt schließlich im Frachtraum, dass die Wasservorräte verunreinigt sind. Er informiert zunächst Augustus als nächsten Wachhabenden und teilt die Neuigkeiten beim Frühstück seinen Freunden mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus informiert die Helden über seine Ergebnisse aus der Algenanalyse und am Vormittag entdeckt die Mannschaft ein Handelsschiff, welches auf die Baiula Spei zuhält und von einem Piratenschiff verfolg wird. Der Verfolger dreht beim Anblick der Baiula Spei ab und die Besitzer des Al-Dhagarschiffes belohnt die Helden mit kostbaren Schätzen. Nach einer Inspektion des Frachtraumes diskutieren die Helden über die weitere Vorgehensweise und Kenji führt mittags ein vertrauliches Tempelgespräch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Heiße Heska===&lt;br /&gt;
'''17./18. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moral der Mannschaft sinkt und es kommt zu Spannungen zwischen den Matrosen und den Bambusen. Die Helden müssen eine Entscheidung treffen und Handgreiflichkeiten verhindern, während Abrushin seine Untersuchung des Wassers abschließt. Die Baiula Spei wird verfolgt und es kommt zum Kontakt mit der „[[Heiße Heska|Heißen Heska]]“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag zieht immer dichter werdender Nebel auf und der Admiral bittet die Helden zu einem Gespräch über die weitere Vorgehensweise wegen der Piraterie-Anschuldigungen gegen die Bambusen. Die Marinesoldaten gewinnen immer mehr die Überzeugung, dass es wirklich Piratenspitzel sind und es kommt zu Spannungen innerhalb der Mannschaft. Henk verkündet der Mannschaft, dass die drei Verdächtigen auf den Zwielichtinseln ausgesetzt werden soll und so dem Urteil der Götter überlassen werden. Während Octavia am Nachmittag weitere Konzentrationsübungen durchführt, schlichten Henk und Kenji auf dem Mannschaftsdeck einen Streit zwischen drei Matrosen und fünf Bambusen. Die „[[Heiße Heska]]“ wird plötzlich gesichtet und die Baiula Spei kampfbereit gemacht. Doch das Piratenschiff dreht unerwartet ab und verschwindet im Nebel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus setzt sich mit Leutnant Ibendorn zusammen und erarbeitet Pläne für ein gemeinsames Kampftraining der Mannschaft, um den Zusammenhalt wieder mehr zu stärken. Beim Abendessen klärt Abdrushin die Helden darüber auf, dass die Wasservorräte mit Schießpulver verunreinigt wurden, das Wasser aber noch genießbar sei und er keine Veranlassung sieht, es auszutauschen. Nach dem Essen wird geankert, da gefährliche Sandbänke vor den Zwielichtinseln existieren. Kenji übergibt Octavia die [[Akte Ignus]] und bittet sie, diese unvoreingenommen durchzusehen. Anschließend halten die beiden ihre Nachtwache und bemerkten neben einem Delfin, welcher anscheinend das Schiff umkreist, eine angespannte Atmosphäre auf dem Schiff. Um Mitternacht berichten sie Henk von dem Delfin, als Maat Sturmfels angerannt kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Deck ist es zu Handgreiflichkeiten gekommen, und Maat Sturmfels führt die Helden zu den Mannschaftsquartieren am Bug. Dort war es zu einem Kampf gekommen und die drei Inhaftierten sind geflohen. Ein Marinesoldat blutet stark am Hals und Bambuse Faiz liegt tot am Boden. Bambuse Ugo kämpft mit einigen Matrosen und wird überwältigt. Der letzte Gefangene war nach oben geflohen und die Helden stürzen hinterher. Bambuse Trogar steht mit einer brennenden Fackel in der Munitionskammer, als Kenji als erster dazukommt, dicht gefolgt von Henk und Octavia. Als Trogar Kenji sieht, lässt er die Fackel fallen und entzündet das Schießpulver. Octavia gelingt es gerade noch, die Explosion von sich und damit auch von Kenji und Henk wegzudrücken, so dass zwar das Schiff ein großes Loch bekommt, die Helden jedoch überleben und sie das Feuer löschen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Explosion wird die Baiula Spei von der Heißen Heska angegriffen, welche das Steuerruder beschießt und stark beschädigt. Sie feuert mit elementarem Feuer auf das Expeditionsschiff und nur Octavia, welche den Feuerball abfing und zurückwarf, ist es zu verdanken, dass die Baiula Spei kein Opfer der Flammen geworden ist. Kapitän Bollscheff gibt das Kommando zum Feuern einer Breitseite, welche das Piratenschiff aber verfehlte, und erwischt selbst mit einer Bugkanone die Heiße Heska. Bei einem zweiten Angriff mit der Elementarkanone erleidet die Heska durch den von Octavia zurückgeworfenen Feuerball Feuerschaden und wird auch von Kanonenkugel getroffen. Sie dreht schwer beschädigt ab und verschwindet brennend im Nebel. Während die Matrosen Klarschiff machen, ruhen sich die Helden für einen weiteren anstrengenden Tag aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Die Zwielichtinseln===&lt;br /&gt;
'''18. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkunden die nördlichste der Zwielichtlinseln und eine bedrohliche Entdeckung stellt sie vor Probleme. [[Wigo]] sucht einen vergrabenen Piratenschatz und [[Augustus Octavius|Augustus]] entdeckt eine neue Seite an Henk, dessen Geschäftspartner bei Kenji auf wenig Verständnis stoßen. Henk sieht sich harten Verhandlungen gegenüber, um wichtige Informationen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwielichtinsel.png|300px|thumb|rechts|Die nördlichste Zwielichtinsel]]&lt;br /&gt;
18. Spealis&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Nacht erwachen die Helden durch Hammerschläge und Reparaturlärm und die [[Zwielichtinseln]] liegen direkt vor dem Schiff. Henk sprich mit Kapitän Bollscheff und erhält Informationen über die nördliche Insel. Bollscheff vermutet, dass die Heiße Heska hinter der Insel vor Anker liegt und ebenfalls repariert wird. Nach dem Frühstück setzen die Matrosen Krack, Klippstein, Grauwasser und Weihwind die Helden mit Augustus und Wigo zur nördlichen Insel über und verstecken das Boot, während die anderen die Insel erkunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren der Insel finden sie eine uralte Turmruine, an der Wigo einen vergrabenen Schatz vermutet, und eine sehr alte Linde mit obszönen Schnitzereien und einem [[Twill]]symbol. An der nördlichen Küste entdecken die Helden die in Reparatur befindliche Heiße Heska und sie diskutieren ihr weiteres Vorgehen, da Octavia nicht für den Tod so vieler Menschen verantwortlich sein will, sollte sie das Schiff überraschend angreifen. Auf dem Rückweg folgt Henk allein den Twillzeichen, während die anderen an der Ruine auf ihn warten und dort tatsächlich eine Holzkiste ausgraben. Sie werden jedoch von einigen Piraten überrascht und Octavia wird als Geisel genommen und unschicklich begrabbelt. Die Situation droht zu eskalieren und Kenji zählt bereits ein Ultimatum aus, als der von Kenji bereits totgeglaubte Henk überraschend in Begleitung zurückkehrt. [[Datei:Portrait-Jeto.png|130px|miniatur|Käpt'n Jeto]] Der mitgekommene [[Käpt'n Jeto]] löst die Situation, indem er seinen Männern befiehlt, Octavia freizugeben, und verabredet sich mit Henk für später. Henk berichtet seinen Freunden von dem [[Brief des Informanten]], welcher offenbart, dass sich auf Graltiks Schiff die Schwarzmagier von Totland befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ruderboot stellen die Helden fest, dass Obermatrose Krack von Piraten ausgeweidet wurde und Obermatrose Grauwasser eine kritische Verletzung am rechten Oberschenkel davongetragen hat, welche Octavia reinigt und mit Heiltrank verschließt. Während die Matrosen das Beiboot klarmachen, treffen sich Henk, Kenji, Octavia und Augustus im Inneren der Insel mit Käpt'n Jeto und erfahren von diesem nach harten, fast erneut eskalierenden Verhandlungen, bei welchen Jeto einige Planken und eine Rahtakelage zugesichert wurden, dass Steinauge sich auf Fuselfels versteckt hält und ihnen Plauzen-Paul in der „Reihernden Ratte“ mehr erzählt, wenn sie sich als Freunde von Käpt'n Jeto ausgeben. Schockiert und erschöpft kehren alle am späten Nachmittag zur Baiula Spei zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Möwenschiss &amp;amp; Hurensohn===&lt;br /&gt;
'''18./19. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur [[Baiula Spei]] zurück und diskutieren die neusten Erkenntnisse. Sie schmieden erste Pläne und holen Erkundigungen bei [[Baiula_Spei#Offiziere:|Admiral a.D. Wellenbrecher]] ein. Henk erfährt legendäres über einen alten Bekannten und Kenji ist um Aufklärung bemüht. [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] legt den Helden ihre Chancen offen, die ganze Sache unbeschadet zu überstehen, und stellt einen möglichen Plan vor.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zurückkehrenden Helden werden von [[Iustus Trebatius|Iustus]] und [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] an Deck erwartet und auf den neusten Kenntnisstand versetzt. Iustus informierte darüber, dass der Delphin, welcher der Baiula Spei folgt, ein sehr mächtiges Wesen ist, welches aber weder gelenkt noch magisch beeinflusst wird. Beim Abendessen besprechen die Helden ihre Pläne, um mit dem [[Natator aeris]] nach Fuselfels zu gelangen, und setzen anschließend den Admiral über die Materialübergabe an die Piraten in Kenntnis. Von ihm erfahren sie auch von einem missglückten Versuch der Perlheimer Marine, die Piratenstadt auf Fuselfels zu säubern. Nach dem Essen führt Kenji mit Wigo ein Aufklärungsgespräch und Octavia spricht Henk auf den „Feuerfuchs“ aus der [[Akte Ignus]] an, welcher Anschließend mit Kenji darüber redet. In der Nachtwache begegnen Octavia und Kenji dem Matrose Turmen, welcher im Frachtraum schlafwandelt, ansonsten bleibt bis Mitternacht alles ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Spealis&lt;br /&gt;
Nach dem Wachwechsel bemerkt Henk im Wasser etwas Schwimmendes, was ihn die halbe Nacht wachhält, ansonsten verläuft die Zeit bis zum Morgen ereignislos. Beim Frühstück erfahren die Helden, dass die Reparaturen an der Baiula Spei spätestens bis zum Nachmittag behoben sein werden. Anschließend sprechen die Helden mit [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] und erfahren von ihm die Unmöglichkeit, mit ihrem Schiff überhaupt nur in die Nähe von Fuselfels zu gelangen. Er offenbart ihnen zwei Optionen, um dennoch zu ihrem Ziel zu kommen. Entweder schließen sie sich einem Piratenkapitän mit seinem Schiff an oder sie finden ein eigenes unauffälliges Schiff und einen waschechten Piraten als Begleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia und Kenji ins Labor des Schiffes zu Iustus gehen, rudert Henk über Mittag mit Augustus erneut zur nördlichen Insel und treibt dort den Schmuggelkutter „''Mafalda''“ auf. Nach seiner Rückkehr sprechen alle nochmal mit Kapitän Bollscheff und dieser unterbreitet ihnen seinen Plan, sich als geflohene, zum Tode verurteilte Festländer auszugeben, welche mit dem berühmten Piraten Kaltfisch aus dem Kerker geflohen sind und ihm jetzt folgen. Nur so könnten sie nach Fuselfels gelangen und dort überleben, aber sie müssten nach seiner Pfeife tanzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 2: Die Pirateninsel Fuselfels ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuselfels-gr.png|400px|rechts|thumb|Die Helden bei ihrer Ankunft auf [[Fuselfels]], mit [[Wigo]] und [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]]]]&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Nach Kaltfischs Pfeife===&lt;br /&gt;
'''19./20. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kleiden sich neu ein und bestatten die Gefallenen auf See. Octavia macht eine magische Erfahrung und Henk und [[Augustus Octavius|Augustus]] sind unterschiedlicher Ansicht. Die [[Mafalda]] wird bemannt und die Helden eignen sich neue Umgangsformen an. Auf [[Fuselfels]] werden erste Kontakte geknüpft und anfängliche Berührungsängste überwunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Mittag holt die Baiula Spei den Anker ein und fährt um die nördliche Zwielichtinsel herum mit Kurs auf die Knochenbank, während die Helden sich ihr Verkleidung für Fuselfels heraussuchen. Wigo möchte gerne mitkommen und Henk hat keine Einwände. Als die Baiula Spei das tiefere Gewässer der äußeren Südhandelsroute erreicht hat, werden die Toten bestattet und im Anschluss bittet Iustus Octavia, mit ihren Konzentrationsübungen fortzufahren. Während Kenji mit Henk über Wigo und sein Mitkommen spricht, durchfährt das ganze Schiff plötzlich ein gewaltiger Ruck, als sei es von einer Kanone getroffen worden oder auf ein Riff aufgelaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Matrosen nichts Ungewöhnliches feststellen können, fragt Kenji im Magierlabor nach und erfährt, dass Octavia dort eine gewaltige Explosion ausgelöst hat, welche das Schiff mit der ganzen Besatzung eingeäschert hätte, wenn sie nicht in einem magischen Kraftfeld gezaubert hätte. Die Mannschaft ist beunruhigt und Kenji spricht mit Octavia, welche sich mit einem Wein auf ihr Zimmer zurückgezogen hat. Außerdem wird den Helden angeboten, ihre Wachen zu übernehmen, damit sie für die anstrengende Mission ausgeschlafen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk davon erfährt, konfrontiert er nachts die mittlerweile schon angetrunkene Octavia und ermuntert sie dazu, auf Iustus Übungen zu verzichten, da Henk den Verdacht hat, dass es die Übungen selbst sind, welche die in letzter Zeit auftretende Unsicherheit in Octavias Magieausübung verursachen, da es einfach nicht ihre Zaubertechnik sei. Darüber gerät Henk auch mit Augustus aneinander und bringt sich in der Nacht um den Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Vormittag mustert Kaptiän Bollscheff die Kostüme der Helden und ist besonders von Kenjis Verwandlung beeindruckt, welcher sich an alte Verhaltensmuster aus seiner Zeit als Straßenkind erinnerte. Gegen Mittag liegt Fuselfels so nahe wie möglich und die Helden wechseln mit Wigo und Kaltfisch das Schiff, um mit der „Mafalda“ weiter gen Süden zu fahren. Nachdem Kaltfisch seine neue Besatzung, bestehend aus Augustus mit seinem Beuteweib (Octavia), Taro mit den Schlitzaugen, Messer-Jockel und Wigo, ordentlich mit Schnaps abgefüllt und ihren Geruch durch das Übergießen mit dem Fusel „unauffälliger“ gemacht hat, bringt er ihnen ein wichtiges Piratenlied bei, das [[Lied vom Fuselfels]], welches fester Bestandteil der Seevolkkultur ist. So erreicht die Mafalda gegen Abend die Insel Fuselfels. &lt;br /&gt;
[[Datei:Fuselfels-gr.png|400px|miniatur|links|Die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels]]&lt;br /&gt;
Nach einer heiklen Situation mit einem Piratenschiff, wo Kaltfisch fast nicht wiedererkannt worden wäre, kann die Mafalda in die Hafeneinfahrt einlaufen. Bevor sie einen Anlegeplatz in dem heillosen Chaos ergattern kann, bitte Kaltfisch die Helden um einen winzigen Gefallen, bevor er sie zu Plauzen-Paul bringen könne, und nimmt Kenji das Versprechen ab, dass sie ihn begleiten, wenn Kaltfisch das abhole, was ihm noch geschuldet würde. Nach dem Festmachen schlendern die Helden den Kai entlang und werden durch einen Glatzkopf mit seinen Männern aufgehalten, welcher sich ihnen in den Weg stellt. Kaltfisch lässt sich nicht einschüchtern und provoziert mit einem gezielt gesetzten Rülpser einen Schlagabtausch, den er dann aber gerne Augustus und Henk überlässt. Henk lässt den Glatzkopf über seine Schulter fliegen und erntet Anerkennung für seinen Sieg, während Augustus dessen besoffene Männer beschäftigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beobachten, wie eine Gruppe junger Mädchen und Jungen, offensichtlich vom Festland, in die „Gierige Grotte“ geführt werden, um sie zu missbrauchen. Augustus muss von Octavia und den anderen zurückgehalten werden, um nicht sofort einzugreifen. Unzufrieden und betrübt setzen sie ihren Weg am Kai weiter fort, um im Anschluss einen alten Kumpel von Kaltfisch zu treffen, welcher gerade aus der „tanzenden Spalte“ kommt. Aalzunge schickt sie in den Fuselpott, da dort weitere Bekannte von Kaltfisch feiern würden und sie dort einchecken können, um die Nacht nicht draußen verbringen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hackfressen-Jack.png|miniatur|Hackfressen-Jack]]&lt;br /&gt;
Im Fuselpott lässt Kaltfisch seine Begleiter schnell allein und verschwindet auf der Suche nach alten Freunden. Henk organisiert einen Tisch und die Helden müssen sich dummer Sprüche anhören. Wigo sieht zum ersten Mal, was in den Läden so getrieben wird, die er nur von außen kennt, und alle freuen  sich, als Kaltfisch mit „[[Fuselfels#Hackfressen-Jack|Hackfressen-Jack]]“ zurückkehrt und sich beim Lied vom Fuselfels hemmungslos besäuft, um auf einer Hure zu enden. Die Helden bekommen ein kombüsenkäferverseuchtes Zimmer und versuchen etwas zu schlafen, nachdem sie Wachen eingeteilt haben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 10: Ein ganz kleiner Gefallen===&lt;br /&gt;
'''21. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden lernen auf [[Fuselfels]] den Alltag von Piraten kennen, durchleiden dessen Annehmlichkeiten und ihre Geduld wird auf die Probe gestellt. Henk unterstützt [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und die Helden erfahren eine beunruhigende Neuigkeit. Sie erfüllen einen kleinen Gefallen und alte Freunde sehen sich wieder. Die Helden geraten in einen Kampf auf Leben und Tod und es fließt Blut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Spealis ''(Geburtstag von [[Adarian von Wallenrode]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus übernimmt die gesamte Nachtwache und lässt die anderen schlafen. Während Octavia und Kenji keine angenehme Nacht in den stinkenden Hängematten haben und am späten Morgen von Flohbissen zerstochen erwachen, haben Henk und Wigo mehr Glück und können sogar durchschlafen. Alle sind hungrig und bahnen sich ihren Weg in die Gaststube, wo Hackfressen-Jack immer noch am selben Platz sitzt und sie zu sich winkt. Kaltfisch ist unterwegs und Hackfresse soll auf die Helden aufpassen. Die Reste des Essens vom Vorabend sind leider ungenießbar und auch die Huren, welche sich Henk und Kenji anbieten, werden von ihnen verschmäht. Hackfresse hat Interesse an Octavia und verärgert damit Augustus. Die Helden erzählen ihm die vorgeschobene Geschichte um ihren Kerkerausbruch mit Kaltfisch und Hackfresse berichtet ihnen davon, wie er Kaltfisch damals kennenlernte. Er fragt die Helden auch nach dem legendären Schatz und wartet mit ihnen im Fuselpott bis kurz vor Mittag auf Kaltfischs Rückkehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser kommt schließlich mit einer blutenden Hand zurück, begrabbelt kurz die Ritzen-Rosi und nimmt dann Henk und Wigo zu einem Gespräch mit nach draußen. Sie erhalten von ihm den Auftrag, jemanden zu verfolgen und herauszufinden, wohin die Person geht, um dann zu ihm zurückzukehren. Während die drei draußen sind, erfahren die anderen, dass auf dem Friedhof von Fuselfels einige Gräber geöffnet wurden und die Leichen verschwunden sind. Als Kaltfisch zum Fuselpott zurückkehrt und auf Henks Rückkehr wartet, erzählt er den verbliebenen Helden nichts von Henks Auftrag und unterhält sich lieber mit den Piraten, welche ihn am Tisch umlagern und als Legende feiern. Kenji, Octavia und Augustus ziehen sich aus der unangenehmen Situation auf das ruhigere Zimmer zurück und überlegen ihr weiteres Vorgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird am Ziel seiner Beschattung entdeckt und betäubt, doch Wigo entkommt und kehrt allein zum Fuselpott zurück, wo sich Henks Freunde bereits Sorgen machen. Er berichtet ihnen und gemeinsam mit Kaltfisch machen sie sich auf den Weg, um Henk zu retten. Wigo führt sie am Hafen vorbei, wo sie bemerken, dass die Mafalda verschwunden ist. Dann geht es hinauf zur höchsten Erhebung der Insel, auf der ein Aussichtsturm steht. Hier werden sie mit Klingen-Bonny konfrontiert, welche mit ihren fünf Söhnen Henk gefangen hält. Kaltfisch offenbar ihr mit seinem ganzen Piratencharme, dass er sich mit ihr versöhnen möchte, die Vergangenheit vergeben und vergessen sei und sie seinen Mann freilassen soll. Klingen-Bonny stimmt zu und, als Henks Fesseln durchschnitten sind, umarmt die alte Piratin Kaltfisch versöhnlich und ist sichtlich gerührt. Doch nach einem Röcheln fließt Blut aus ihrem Mund und sie sackt zusammen, denn Kaltfisch hatte ihr während der Umarmung von hinten einen Doch ins Herz gestoßen (siehe [[Etril_Bollscheff#Treffen_mit_Bonny|Treffen mit Bonny]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem jetzt entbrennenden Kampf tötet Henk zwei Brüder durch gezielte Kehlschnitte und weicht durch geschickte Manöver einigen Hieben aus. Augustus greift erst in den Kampf ein, als er Kenji zur Hilfe eilt, verpasst Kaltfisch einen Schlag mit seinem Knie und tötet den Piraten, welcher Kenji angreift. Kenji kommt danach dem strauchelndem Augustus zur Hilfe, kämpft aber stets passiv und verteidigt sich nur. Wigo nutzt die Chance und tötet einen gestürzten durch drei Stiche in den Hals, welche er mit geschlossenen Augen ausführt. Der letzte Überlebende ergreift, ermutigt durch Kenjis Verhalten, seine Chance zur Flucht und Kenji greift nicht an, da der Fliehende Octavia wohl nicht angreifen will. Henk stellt ihm ein Bein, doch bevor er den Gestürzten fesseln kann, sieht er, wie Kaltfisch ihn schnell abstechen will. Henk kommt Kaltfisch zuvor und schlägt ihn mit einem gewaltigen Fausthieb nieder. Während Henk noch seine Wut an Kaltfisch auslässt, sieht er, wie der letzte Pirat sich aufgerappelt hat und flieht. Wigo will ihn noch erwischen, wird aber von Henk zurückgehalten. Nach dem Kampf entbrennt eine heftige Diskussion darüber, wie es jetzt weitergeht, und Kenji findet im Turm etwas zu essen. Beim Essen stellen die wütenden Helden Kaltfisch zur Rede, welcher zufrieden ist, ihnen nichts erklärt, aber sie jetzt zu Plauzen-Paul bringen will.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg schauen die Helden noch auf dem Friedhof vorbei, um sich die drei leeren Gräber von &amp;quot;Grett, dem Abzieher&amp;quot;, &amp;quot;Krakenmaul-Merl&amp;quot; und &amp;quot;Seeigel-Ragnar&amp;quot; genauer anzusehen. Octavia spürt etwas unheimliches, was vielleicht durch nekromantischen Zauber verursacht wurde. Sie verlassen zum späten Nachmittag das Gelände und kehren zum Hafen zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 11: Pauls Süppchen===&lt;br /&gt;
'''21. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Fuselfels]] erleben die Helden eine Konfrontation auf offener Straße und bekommen ortskundige Begleitung durch [[Ekky die Walfaust|Ekky]]. Sie lernen [[Plauzen-Paul|Paul]] und seine Suppe kennen und führen interessante Besorgungen durch. Nach Täuschungsmanövern und Erklärungen bekommen sie zwei Spuren genannt und folgen der ersten. Eine ethische Entscheidung muss getroffen und Konsequenzen gezogen werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ekky.png|miniatur|Ekky, die Walfaust]]&lt;br /&gt;
21. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Weg zur „Reihernden Ratte“ stellt Hackfressen-Jack sich Kaltfisch in den Weg und es kommt zu einer Konfrontation, in der Kaltfisch seinen Freund sogar mit einem Messer bedroht.  Während die Helden vor der Taverne warten, besuchen die beiden Piraten den „Stinkenden Mann“ und Kaltfisch kommt schließlich mit einem jungen Piraten zurück, den er als [[Ekky die Walfaust]] vorstellte und lapidar erklärt, dass er jetzt mit dabei ist. Die Türsteher der „Reihenden Ratte“ verwehren den Helden zunächst den Zutritt, doch schließlich gelangen sie hinein und lernen [[Plauzen-Paul]] und seine Suppe kennen. Der Alte lässt sich durch keine Lügengeschichte täuschen, wird jedoch hellhörig, als er von der Bedrohung durch die Schwarzmagier hört. Er ist schließlich bereit, seine Informationen über Steinauge zu teilen, wenn die Helden ihm einen kleinen Gefallen täten. Ein Gespräch soll belauscht werden und, wenn die Helden auf dem Rückweg noch eine Zutat für seine Suppe abholen, wartet noch eine weitere Information auf sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekky die Walfaust führt die Helden am Abend zum Hafen und hält nach dem Schiff „Faules Ei“ Ausschau. Als es anlegt, lenken Kenji alias Taro und Augustus durch eine fingierte Schlägerei eine Gruppe Piraten ab, so dass Henk zu der Kajüte des Kapitäns klettern und den Bericht vom triefenden Bill an Slindro die Flosse belauschen kann. Er erfährt, dass der Kapitän der [[Feuerqualle]] gegen den Piratenkönig rüstet und ihn angreifen will. Auf dem Rückweg zur „Reihernden Ratte“ besuchen die Helden „Schmogols Beutetruhe“ und holen die Lieferung für Plauzen-Paul ab, welche intensiv nach Fisch stinkt. Hier erfährt Ekky durch Hohlzahn-Piet von Klingen-Bonnys Tod und wird anschließend von den Helden in die wahren Umstände eingeweiht. Octavia entdeckt im Laden Teile aus demselben unbekannten und unheimlichen Material aus dem Meer, welches sie schon in Perlheim und auch auf Totland entdeckten, und die Helden erfahren von den „[[Loigg'Il|Gesichtslosen]]“, die ihre Heimat im „Maul von Doganon“ haben. Für 15 Silber erstehen die Helden die seltsamen Teile und begeben sich mit den Informationen und Pauls Lieferung zur „Reihernden Ratte“. &lt;br /&gt;
[[Datei:Plauzen-Paul.png|miniatur|links|Plauzen-Paul]]&lt;br /&gt;
Plauzen-Paul hört sich Henks Bericht an, während er die mitgebrachten Quallen in seine Suppe schneidet. Dann erzählt er von [[Käpt'n Rötel]], der, nachdem er den alten Behringer, der auch „der Salzbär“ genannt wurde, umgebracht hat, anscheinend seinen großen Aufstieg plant. Steinauge hat sich mit [[Strymos]] verbündet und wird von dem Piratenkönig versteckt. Doch Strymos rechte Hand Slindro oder seine Braut [[Heska]] wissen, wo sich Steinauge aufhält und lassen sich vielleicht durch ein gutes Angebot überzeugen, die Information mit den Helden zu teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst besuchen die Helden das Schiff „Reißzahn“, um mit Slindro der Flosse zu sprechen. Ekky arrangiert ein Treffen und als Slindro hört, worum es geht, würde er ihnen unter der Bedingung helfen, dass sie eine Lieferung für ihn aus der „Gierigen Grotte“ in sein Haus bringen sollen. Widerwillig sagen die Helden zunächst zu und besuchen das Hurenhaus, um sich erstmal ein Bild der Situation zu machen. In der Grotte wird Kenji im Flur unsittlich von Brisa berührt und Ekky lässt sich mit Petsy auf ein Stechen ein. Die Helden nehmen die Lieferung in Empfang, welche aus einem kleinen Mädchen besteht, welches die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels bereits gesehen haben, und sind sich schnell auch mit Ekky einig, dass sie das Kind nicht an den perversen Piraten ausliefern werden. Die Walfaust bietet an, dass es im Keller des „Stinkenden Mannes“ bleiben kann, bis die Lage geklärt ist, und Wigo begleitet es dorthin und leistet dem völlig verstörten Mädchen Gesellschaft. &lt;br /&gt;
[[Datei:Slindro.png|miniatur|Slindo, die Flosse, mit seinem Papagei]]&lt;br /&gt;
Die Helden suchen anschließend die private Hütte von Slindro der Flosse auf und stellen den Leichtbekleideten mit körperlicher Gewalt zur Rede. Augustus verpasst zunächst einige Schläge, dann nimmt Ekky die Flosse in den Schwitzkasten und Henk versucht sein Glück mit der Befragung nach dem Aufenthaltsort von Steinauge. Slindro verspottet ihn, droht ihm sogar und  hält Henk alias Messer-Jockel mit wilden Tritten auf Abstand. Doch dann verliert er bei einem Lufttritt den Halt und bricht sich, nur noch von Ekkys Schwitzkasten am Hals gehalten, in einer unglücklichen ruckartigen Bewegung das Genick, ohne den Helden etwas zu verraten. Diese beschließen nun Strymos Braut Heska aufzusuchen, obwohl es mittlerweile kurz vor Mittnacht ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 12: Steinauge===&lt;br /&gt;
'''22. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen auf [[Fuselfels]] der zweiten Spur und erfahren beunruhigende Neuigkeiten. Sie lernen eine schwarze Madame kennen und müssen für ihren Auftrag Blumen pflücken gehen. Die Helden machen eine grausige Entdeckung und es zeichnet sich Unheilvolles ab. Steinauges Versteck wird offenbart und ein geheimer Gang führt die Helden zu ihm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden eine Lösung für Slindros plappernden Papagei finden, welchen sie einfangen und Wigo zur Verwahrung geben, besuchen sie nach Mitternacht die tanzende Spalte und erleben das Ende von Heskas Auftritt mit, bei dem sie Spottlieder auf bekannte Piraten vorträgt, welche sogar im Publikum sitzen und sich feiern lassen. Im Anschluss bestechen sie Heskas Türsteher, den „Bunten“, um mit ihr zu sprechen. Als Heska von den Scharzmagiern erfährt, erzählt sie, dass gestern drei Kinder aus der gierigen Grotte verschwunden sind und man einen Mann mit schwarzem Kleid und einem Sack beobachtet habe. Heska ist bereit, den Helden den Aufenthaltsort von Steinauge zu verraten, wenn sie als Gegenleistung einen Fluch von Madame Ziba aufheben lassen. Es ist allerdings bereits zu spät und die Helden ruhen noch ein paar Stunden in Ekkys Zimmer im „Stinkenden Mann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonnenaufgang suchen die Helden „Madame Zibas Hexenkessel“ auf. Nach anfänglicher Skepsis erklärt sich Madame Ziba bereit, den Fluch aufzuheben, jedoch nicht ohne vorher den Grund für den Fluch offenzulegen: [[Käpt'n Jeto]] war von Heska verspottet worden und hat sich darüber so sehr geärgert, dass er sie arg beleidigte, worauf Heska ihn mittels eines Fluches liebestoll machte, um ihn dann eiskalt abzuservieren. Damit der Fluch aufgehoben werden kann, sollen die Helden auf einer verfluchten Klippe einen Beutel Püglos-Blümchen pflücken. Auf besagter Klippe entdecken sie aber drei Kinderleichen und Octavia sieht in einer Vision, dass diese von einem Schwarzmagier rituell geopferte wurden, um die drei ausgegrabenen Kadaver vom Friedhof wiederzubeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinderleichen bringen die Helden am Mittag zu deren Müttern in die „gierige Grotte“ und die Püglos-Blümchen zu Madame Ziba. Während sie den Entfluchungs-Trank zubereitet, lädt sie die Helden zu einem leckeren Eintopf ein und sie erfahren etwas über die drei toten Piratenkapitäne, welche auf dem Friedhof ausgebuddelt wurden. Madame Ziba spricht noch mit Kenji über seine Abstammung, erzählt auch etwas von ihrem Leben und bittet die Helden, sie vor ihrer Abreise vom Fuselfels noch einmal zu besuchen. Der fertige Trank wird nachmittags zu Heska gebracht, welche extra auf sie gewartet hat. Sie verrät ihnen das Versteck von Steinauge, in welches die Helden aber erst am Abend ungesehen einsteigen können. Die restliche Zeit bis zur Dämmerung verbringen sie wieder bei Ekky auf dem Zimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dämmerung machen sich die Helden mit Ekky auf den Weg zu einer abgelegenen Bucht im Norden der Insel, an deren südlichen Steilwand sich der Eingang eines Fluchttunnels befindet, welcher zu Steinauges Versteck führt. Nachdem Henk einen verborgenen Kletterpfad entdeckt hat, erreichen alle kletternd den Eingang zum Tunnel und kriechen in absoluter Dunkelheit durch den schmalen und flachen Gang in das Innere. In einem Gang angekommen stoßen sie hinter einer verschlossenen Tür auf drei Piraten, von denen sich einer als Steinauge vorstellt und sie freudig und dankbar begrüßt. Er führt sie sofort zum Piratenkönig Strymos, damit sie mit ihm alles bereden können, doch dieser wirft sie als Mörder von Slindro und als Komplizen von Kapitän Kaltfisch in den Kerker seiner Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sitzt bereits Hackfressen-Jack ein und erzählt ihnen, dass er Brand, den entkommenden Klingen-Bruder, gefangen hatte und mit ihm Kaltfisch erpresst hat, damit dieser Ekky in seine Mannschaft aufnimmt. Als Kaltfisch aber heute Nachmittag die Geisel in dem abgelegenen Versteck aufgespürt hat und töten wollte, kämpfte Hackfresse mit Kaltfisch und wurde bewusstlos geschlagen. Brand konnte bei dem Kampf fliehen und hat Strymos alles erzählt. Hackfresse vermutet, dass Kaltfisch sich mittlerweile abgesetzt und vielleicht sogar schon die Insel verlassen hat. Auf Kaltfischs Fehde mit Bonny angesprochen offenbart Hackfresse, dass sie damals Kaltfischs rechte Hand gewesen ist und dann aus Eifersucht einen großen Teil von seinem Schatz versenkt hat, was zum Krieg zwischen beiden geführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strymos kommt nach einiger Zeit und nimmt Henk mit sich. Heska offenbart den Verbliebenen, dass der Piratenkönig ihre Geschichte nicht glauben würde und sich nur an Kaltfisch wegen der Ermordung von Bonny rächen will. Um diesen aus seinem Versteck zu locken, will Strymos nun jeden Tag einen von Kaltfischs Mannschaft ausbluten und dessen Kopf auf den Fuselpott stecken lassen, was bedeutet, dass Henk mittlerweile vermutlich schon sei. Henk jedoch lernt vor seiner Hinrichtung den echten Steinauge kennen und stellt fest, dass es sich bei ihm um seinen jüngeren Halbbruder Ivar Behringer handelt. Dieser verhandelt mit Strymos die Freilassung der Helden und holt mit dann mit Henk die anderen aus dem Kerker. Bei einem guten Essen erzählt Henk dem schweigsamen Ivar von seinen Verwandten Hella und Montakor.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 13: Lügen und Wahrheiten===&lt;br /&gt;
'''22./23. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Fuselfels]] besprechen die Helden mit [[Ivar Behringer|Steinauge]] seinen unerwarteten Traum und feilschen mit dem [[Fuselfels#Strymos, der Blut-Gockel|Blut-Gockel Strymos]] um eine Einigung. Ein Gefangener erregt ihre Gemüter und ein weiterer liefert ihnen warnende Erkenntnisse. Aufgebrachte Piraten müssen von den Helden beschwichtigt werden und Henk steht vor einer anstrengenden Herausforderung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen fürchtet Ivar durch Henks Auftauchen um sein Leben und die Helden müssen ihn beruhigen, dass Henks Erscheinen kein böses Omen für ihn darstellt. Ein schnelles Gespräch mit Strymos findet am Abend nicht mehr statt, da dieser eigentlich noch stinksauer wegen der Sache mit Bonny ist und von Heska erst noch beruhigt und vom Ernst der Lage mit den Schwarzmagiern überzeugt werden muss. Ivar macht die Helden darauf aufmerksam, dass ihr Leben am seidenen Faden hängt, und sie nun erstmal schlafen sollen, um morgen mit Strymos zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der späten Nacht werden Octavia und Kenji wach und beobachten ein Licht, welches wohl aus der [[Drachenträne]] emporsteigt und sich schließlich auf Ivar hinabsenkt. Dieser träumt kurz und erwacht dann mit dem Bedürfnis, von seinem Traum zu berichten. Uselias erschien ihm im Traum und bat ihn darum, mit seinem Blut und dem von Augustus die Drachenträne wieder zu stärken. Ivar ist sehr verunsichert und skeptisch und willigt erst ein, als Augustus sofort dazu bereit ist und Ivar die Vorgehensweise bei ihm beobachtet. Die Drachenträne wird warm und verheilt unter Narbenbildung. Die Helden und die neuen Mitglieder der Drachentränenfamilie Augustus und Ivar fühlen sich gestärkt und zuversichtlich und legen sich wieder schlafen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Strymos und Heska.png|300px|thumb|Piratenkönig Strymos und seine &amp;quot;Königin&amp;quot; Heska]]&lt;br /&gt;
Am Morgen suchen die Helden [[Strymos]] auf und dieser ist gerade in einer hitzigen Diskussion mit Heska. Sie müssen dem genervten Piratenkönig zunächst erklären, warum sie überhaupt mit Kaltfisch reisen, um ihm anschließend ihren Plan, die Kultisten auf Fuselfels aufzuhalten, zu beschreiben. Als die Helden Haken-Ellreq erwähnen, berichtet ihnen Strymos, dass seine Männer diesen gesehen haben und bereits nach ihm suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf wird ein Gefangener in die Festung gebracht, welcher sich selbst gestellt habe. Zu Erstaunen aller ist es [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]], welcher seine Mannschaft befreien will und Strymos dafür neben einem Sack voll Gold aus Kratara auch Informationen anbietet, welche zum Überleben der ganzen Insel führen sollen. Von dieser anscheinenden Drohung provoziert erwürgte Strymos Kaltfisch fast, doch dieser wiegelte ab und erklärte keuchend, dass er Haken-Ellreq gefangen hat, welcher den Helden erzählen kann, in welcher Gefahr sie schweben. Kaltfisch verriet, wo er Ellreq versteckt hat, und Strymos Männer holen dieses in die Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ellreq wiederholt immer nur, dass alle sterben müssen und niemand entkommen kann, etwas anderes ist ihm nicht zu entlocken. Octavia stellt fest, dass ein Zauber auf ihn gewirkt wird und erinnert sich an das Amulett bei Madam Ziba, welches hier vielleicht helfen kann. Strymos Männer holen es aus dem Hexenkessel und tatsächlich befreit es Haken-Ellreq von dem beherrschenden Einfluss. Er erzählt den Helden, wie er an den Ork &amp;quot;[[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]]&amp;quot; gekommen ist, welcher zwei unheimliche Gestalten mitgebracht hat, die sich „Heriotza“ und „Marledigma“ nennen, und er erzählt ihnen von der Fahrt der Salzmähre nach Totland und schließlich nach Fuselfels. Schließlich enthüllt er den Helden den Plan der Schwarzmagier, die Piraten von Fuselfels durch einen Zauber dazu zu bringen, zur Mittagszeit die Festung zu stürmen und sich Steinauge zu schnappen. Allen wird in diesem Moment bewusst, dass die Mittagszeit direkt bevorsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell werden die ersten aufgebrachten Piraten gesichtet und schon bald steht eine wütende Menschenmenge vor den Türen der Festung. Strymos verbarrikadiert sich mit Steinauge im Innern und vertraut zunächst auf ihre Standhaftigkeit, was Augustus mit seinem geschulten Blick zum Schmunzeln bringt. Bei Gefahr wird der Piratenkönig sich mit Steinauge dann durch den Notausgang auf sein Schiff in der Bucht zurückziehen. Die Helden wollen den Zauber des Schwarzmagiers unterbrechen und verlassen die Festung in Richtung Hafen. Die Meute hält Steinauge für einen Spitzel der Küstenwache und wirft Strymos vor, aus Gier die Piraten von Fuselfels an die Festländer verkauft zu haben. Octavia kann einige Piraten, welche den Weg blockieren, mit Feuerstößen vertreiben, und bemerkt dabei, dass sie sich – möglicherweise mit Uselias' Hilfe – sehr gut konzentrieren kann und sehr fokussiert ist. Während Kenji bemerkt, dass sein Glaube heute stark und standhaft ist und er daher deutlich spürt, dass hier der Einfluss des Verijgorn wirkt und er mit Alethons Einfluss gegen die Lügen des Erzfeindes vorgehen kann. So bringt er durch Verkündigung der Wahrheit über das Lügengespinst die Überzeugung der Piraten ins Wanken und löst sie von dem Bann, während Augustus die Heranstürmenden in Schach hält und Octavia versucht, den Schwarzmagier mit einem Flammenpfeil zu treffen. Dieser wird jedoch von einem kontrollierten Piraten abgefangen, sodass Octavia ihre Zauber mehr zur Verwirrung des Mobs benutzt, damit Augustus nicht gegen so viele auf einmal antreten muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam nähern sich die drei dem Hafensteg, während Henk, der sich heute jung du fit fühlt, sich auf einem Umweg dorthin schleicht und mit einem gewagten Sprung Grimmschnitt angreift, welcher den erhöht stehenden Schwarzmagier beschützt, welcher die Massen aufhetzt. Henk stößt den Ork vom Podest und verwickelt den athletischen Kämpfer in einen Zweikampf, während Octavia die Meute mit Feuer einschüchtert und sich mit Augustus schnell dem Kultisten nähert. Henk bemerkt eine relativ hohe Stimme und schlussfolgert, dass es sich bei dem Schwarzmagier um eine Frau handelt. Bevor die Helden am Podest ankommen, hat die Schwarzmagierin einen Knochenkreis um sich geworfen du verschwindet vor den Augen des ärgerlich fluchenden Orks in einem Portal. Kaum ist sie verschwunden, flieht auch Grimmschnitt unter Zurschaustellung seiner erstaunlichen athletischen Fähigkeiten über die Dächer von Fuselfels. Die Helden begeben sich, nachdem der dämonische Einfluss gestoppt wurde, zurück zur Festung und erfahren dort, dass Strymos mit Steinauge zum Schiff geflohen ist und dass gerade der Ork gesichtet wurde, wie er in Richtung der Bucht rennt. Die Helden machen sich sofort ebenfalls auf den Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hinkt etwas hinterher, doch Henk kommt mit Octavia und Augustus gut voran und sie erreichen bald die versteckte Bucht. Strymos kämpft gegen vier wütende Piraten und Steinauge wird von Grimmschnitt bedroht und im Kampf entwaffnet und niedergeworfen. Henk springt hinzu und rettet seinen Halbbruder, während Augustus Strymos zur Hilfe eilt und zwei Piraten bewusstlos schlägt. Octavia hat kein freies Schussfeld und beobachtet lediglich, bis Kenji hinzukommt und die Piraten von den Lügen befreien kann, welche die Schwarzmagierin ihnen erzählt hat. Henk bezwingt den Ork, wirft ihn zu Boden und stößt ihm sein Schwert durch den Waffenarm, bevor er ihn bewusstlos schlägt. Erschöpft wollen alle am späten Nachmittag in die Festung zurückkehren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 14: Freunde des Seevolks===&lt;br /&gt;
'''23./24. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erhalten auf [[Fuselfels]] von [[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]] wichtige Informationen und müssen über dessen Schicksal entscheiden. Ein alter Bekannter erwartet sein Urteil und die Helden bekommen von Strymos einen besonderen Trunk serviert. Henk kann sich beim Kiellaufen beweisen und erfährt von [[Ivar Behringer|Ivar]] etwas über seine Abstammung. Die Helden erhalten nachts Besuch von Doganon, was bei ihnen zu gemischten Gefühlen führt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
23. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte, dass Grimmschnitt von Strymos Männern gefesselt und zum Verhör in die Festung gebracht wird, und der Blut-Gockel bedankt sich überschwänglich bei den Helden und möchte sie sogar anwerben. Die Helden kommen am späten Nachmittag an der Festung an, welche in fruchtbarem Zustand ist und einfach überrannt wurde. Strymos bietet seine Hilfe beim Verhör an und gemeinsam begeben sie sich in die Folterkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimmschnitt spricht zuerst allein mit Henk und ist bereit, ihnen Informationen für seine Freilassung zu geben, ohne damit aber seinen Boss zu verraten. Er gibt dann vor allen zu, dass sich Graltik mit den Schwarzmagier eingelassen hat, gibt dafür aber den Helden die Schuld. Durch den Frieden mit Thyrna könne Graltik seine Heimatstadt nicht zurückerobern, aber niemand hätte Kratara in Valkenburg wie Perlheim ausgelöst (vgl. [[Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat#Probleme mit Graltik|Episode 20.02]]). Daher sah sich Graltik gezwungen, neue Verbündete zu finden und hat sich mit dem dunklen Kult eingelassen (vgl. auch [[Graltik Blutklinge#Einschätzung der Lage und neue Verbündete (Celestalis/Spealis 351 JF)|Graltik Blutklinge]]). Grimmschnitt berichtet auch, dass die beiden Schwarzmagier Heriotza und Marledigma auf Fuselfels Untote erweckt hätten und mit ihnen das Schiff von Haken-Elreq übernähmen. Zu der Vereinbarung mit [[Käpt'n Rötel]] erklärte er Strymos, dass Graltik zugesagt habe, magische Feuerkanonen mit elementarer Munition an die Piraten zu liefern. Henk offenbarte Grimmschnitt noch, dass ein Spion an Bord der [[Baiula Spei]] ist, welcher seine Belohnung in Weisshafen abholen könne. Henk ahnt sofort, dass es sich um Wigo handeln muss. Ivar darf über das Schicksal von Grimmschnitt entscheiden und schenkt ihm die Freiheit unter der Bedingung, dass der Ork seinen Boss Graltik aufsucht und ihm mit der unangenehmen Wahrheit über seine Verbündeten konfrontiert. Strymos sagt zu, dass Grimmschnitt auf einem seiner Schiffe nach Gifu gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg nach oben hören die Helden das [[Lied vom Fuselfels|Fuselfels-Lied]]. Kaltfisch sitzt, sich keiner Schuld bewusst, singend in seiner Kerkerzelle und fragt die ihn aufsuchenden Helden, ob es nun wieder zurück zum Schiff ginge. Er betont, dass er sein Leben riskiert hätte, um die Helden zu retten, und auch nicht ahnen konnte, dass Bonny und der Piratenkönig so gut befreundet waren, so dass es zu solchem Ärger kommt. Als Henk ihn am Liebsten umbringen möchte, aber vorher schnell mit Octavia und Augustus den Kerker verlässt, um nicht in Versuchung zu kommen, lobt Kaltfisch vor Kenji Henks skrupellose Bereitschaft, ihn zu töten, denn er hätte ihn an seiner Stelle schon längst getötet. Kenji lässt Kaltfisch in seiner Zelle schmoren und folgt den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gehen hoch in den „Thronsaal“ und werden lautstark jubelnd begrüßt. Nach einem Essen spendiert Strymos ihnen einen perlheimer Kristallbecher mit „[[Sturmschluck]]“, einem besonderen Tropfen von der Berstküste. Er rät den Helden, heute Nacht besonders gut auf ihre Träume zu achten, denn manchmal würde man nach dem Sturmschluck in der Nacht von Doganon aufgesucht. Octavia stellt astral fest, dass der Fusel wahrscheinlich mit elementarem Wasser gebraut wird, und alle bemerken nach der Hälfte des Bechers ein Wellenrauschen in ihrem Kopf. Obwohl Octavia heimlich einigen Fusel beim Anstoßen in Henks Glas schüttet, bleibt die Wirkung bei ihr nicht aus. Kenji widersteht den deutlichen Kontaktversuchen von Brisa und schickt sie weg. Henk nimmt am traditionsreichen Spiel „Kiellaufen“ teil, bei dem ein „Läufer“ auf einem Balken balanciert, welcher von zwei Betrunkenen auf ihren Schultern getragen wird. Henk hält ganze vier Strophen des Fuselfelsliedes durch, bevor der in der fünften Strophe strauchelt, weil die Balkenträger wegknicken, und die Piraten feiern ihn. Nach dem Spiel bringt Henk einen Krug normalen Fusel nach unten zu Kaltfisch in die Zelle und gesteht ihm zu, dass er sie gerettet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Feier erzählt Ivar seinem Halbbruder Henk etwas über ihren gemeinsamen Vater und über Henks Mutter. Ivar hat die Vorahnungen des Vaters nicht ernst genommen und geglaubt und erkennt erst jetzt die ganze Tragweite. Als welchem göttlichen Spiel Henk als Marionette gedient hat, fragt er sich, und offenbart Henk, dass seine Mutter eine geraubte Mystikerin der Hylea namens „''Hyldania''“ aus dem Tempel in Weisshafen ist, welche ein großes Talent im Umgang mit Menschen hatte. Henks Vater war überzeugt, dass als Strafe ihre Kinder von den Göttern verflucht seien. Die Dorfälteste hätte ihm damals verkündet, dass sein erstgeborener Sohn eines Tages den Vater töten würde, was zum Aussetzen des neugeborenen Henk und bei Hella zur Hinwendung an die dunklen Mächte führte. Weil Ivar aber nach dem Tod des Vaters davon überzeugt war, dass die Prophezeiung stimmt, nahm er keine Rache für die Ermordung seines Vaters, sondern sieht den Tod als Teil einer höheren Gerechtigkeit an. Dann rät er Henk, den Namen Hjaldinger endgültig abzulegen und stattdessen lieber seinen wahren Namen Behringer zu tragen, und Henk stimmt dem zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht haben alle den gleichen Traum, welcher auf den Sturmschluck zurückzuführen ist, von dem Strymos sagt, dass er wie Doganons Blut schmecke und einen für immer mit den Wassern des Arasmeeres verbinden würde. Die Helden träumen, sie würden auf dem Meer treiben, von einer Welle überspült werden und dann langsam im Meer zu versinken. In der Dunkelheit der Tiefe leuchten plötzlich viele kleine Lichter wie Sterne auf und auf dem Meeresgrund werden sie im Laufe der Zeit von Sand überdeckt. Doch jeder empfindet die Erlebnisse des Traumes anders, was die Helden am Morgen entdecken, als sie sich über die Bilder der Nacht austauschen. Henk fühlt sich wie neugeboren und hat das Gefühl, eine Art Bund mit dem Wasser des Arasmeeres eingegangen zu sein, während Octavia sich schwach und etwas verwirrt fühlt und froh ist, aus dem schrecklichen Albtraum endlich erwacht zu sein. Kenji und Augustus haben den Traum sehr ambivalent aufgenommen und spüren keine direkten Nachwirkungen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 15: Abschiedsgeschenke===&lt;br /&gt;
'''24. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Fuselfels]] müssen die Helden entscheiden, wen sie auf ihrer Reise mitnehmen wollen, und ihr Vertrauen wird auf die Probe gestellt. Sie erfahren vom Schicksal der kleinen Heli und erhalten ein weiteres Reiseziel. [[Fuselfels#Madame_Ziba|Madame Ziba]] bedankt sich mit Informationen und [[Fuselfels#Hackfressen-Jack|Hackfresse]] erweist sich als eifriger Geschichtenerzähler. Henk erfüllt zwei Wünsche und führt unter vier Augen Geschäftsgespräche, was zu Kontroversen führt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ivar wird am Morgen zum Gespräch mit Strymos gerufen und die Helden diskutieren unter sich über das Schicksal von Kaltfisch. Augustus wünscht sich, dass demnächst alle Informationen offen besprochen werden und leidet etwas darunter, dass Henk Absprachen ohne das Wissen der anderen trifft, so wie er Kaltfisch hinter dem Rücken der anderen versprochen hatte, seinen Schatz zu bergen. Wigo berichtet den Helden, dass Heli, das gerettete Mädchen, eine interessante Geschichte von Monstern aus dem Meer zu erzählen hat. Die Helden konfrontieren Wigo nicht mit seiner Spitzeltätigkeit, sondern bitten ihn kurz zu warten, während sie Kaltfisch in seiner Zelle aufsuchen, um ihm mitzuteilen, dass er weiterhin mitkommen kann, wenn er auf das Kommando verzichtet und das Schiff nur noch in Notsituationen befehligen würde. Außerdem soll sein Schatz erst nach der Reise in den Nebelschlund abgeholt werden, um vorzubeugen, dass Kaltfisch sie über den Tisch ziehen will. Kaltfisch stimmt zu und die Helden lassen ihn aus der Zelle in die Freiheit. Bevor sie jetzt mit Wigo das Mädchen aufsuchen können, bittet Ivar Henk um ein kurzes Vier-Augen-Gespräch (Henk soll als offizieller Vertreter der Füchse an einem Treffen mit Strymos und Jeto am Abend teilnehmen) und erzählt den Helden, dass Madame Ziba sie unbedingt vor der Abreise noch einmal sehen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag suchen die Helden mit Ekky den stinkenden Mann auf. Auf dem Weg fragt Ekky sie, ob er sie begleiten dürfe, wenn sie Fuselfels verlassen. Nachdem die Helden ihn auf die Gefahren hingewiesen haben und Ekky das Risiko gerne eingehen wollte, geben sie ihm ihr Einverständnis. Dann besuchen sie im Keller das kleine Mädchen Heli, welche ihnen erzählt, dass ihr Heimatdorf von Monstern aus dem Meer heimgesucht wurde. Das Mädchen beobachtete am Strand Wesen, welche wirre Fäden statt eines Gesichtes hatten und direkt aus dem Meer kamen. Sie trugen eine riesige Muschel mit unheimlichem Inhalt durch das Watt und nach und nach verschwanden alle Männer der Insel [[Lyo]]. Augustus fühlt sich sofort an seine Erfahrung in der Höhle vor Perlheim erinnert (vgl. [[Augustus Gottesprüfung]]) und  die Helden versprechen, das Mädchen nach Hause zu bringen und dort nach dem Rechten zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag suchen die Helden Madame Ziba auf und essen dort einen leckeren exotischen Brei. Ziba teilt ihnen mit, dass Makumbu, ihr spiritueller Ratgeber und Führer, ihr eine Vision für die Helden geschickt hat. Makumbu weiß, dass sie nach einem uralten Artefakt suchen, welches einst in einer edlen, weißen Hand geruht hat, um einen Schatten zu töten, welcher zuvor ein goldener Anführer aus vergessenen Zeiten gewesen sei. Um es zu finden, müssen sie einen grauen Mann suchen, der in einer Gemeinschaft lebt, welche sich unter einem uralten Zeichen zusammengefunden hat, welches Ziba den Helden aufmalt (siehe rechts). [[Datei:Zeichen_Soltrum.png|100px|rahmenlos|rechts|Zeichen, welches Madame Ziba aufmalte]] Um weitere Informationen einzuholen, empfiehlt sie ihnen ein Gespräch mit dem eifrigen Geschichtenerzähler Hackfressen-Jack. Zum Abschied hat Madame Ziba von Makumbu noch eine private Botschaft an Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Anheuerungsversuch seitens eines Käpt'n Graubart zum Raub von Edelsteinen treffen die Helden am frühen Nachmittag Hackfressen-Jack im Fuselpott. Nachdem er sich darüber gefreut hat, dass Kaltfisch noch lebt, weil er weder mit noch ohne ihn leben möchte, zeigen ihm die Helden das von Ziba gemalte Zeichen. Nach zwei Krügen Fusel als Erinnerungshilfe erklärt Jack, dass es eine Gruppe von Wirrköpfen auf der Insel Soltrum gäbe, welche das Piratenleben aufgegeben haben und dieses Zeichen benutzen. Sie sollen auch über seltsame Fähigkeiten verfügen und sogar Flüche aussprechen können. Zur besseren Vorstellung erzählte er die Geschichte vom Piraten „Gibor der Rotzer“, welcher von einem Mann jener Gemeinschaft in einer fremden Sprache verflucht wurde und mit seiner Mannschaft unglaubliche Qualen erlitten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr in die Strymos‘ Festung bittet Heska Henk unter vier Augen, das Gegenmittel für den Fluch von Jeto (vgl. [[Käpt'n_Jeto#Der_Liebesfluch_.28Celestalis_351_JF.29|Der Liebesfluch]]) bei ihrem Treffen am Abend unauffällig in dessen Getränk zu schütten, und bietet ihm als Belohnung eine kleines Muschelhorn an, mit welchem sich Möwen vertreiben lassen. Henk willigt ein und Heska informiert ihn darüber, dass das Seevolk Möwen gerne als Spione einsetzt und er sich mit dem Muschelhorn davor schützen kann, belauscht zu werden. Nachdem er seinen Freunden davon erzählt hat, begibt sich Henk ohne sie auf das Treffen mit Ivar, Strymos und Jeto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich bespricht, unterhält sich Augustus mit seiner Schwester und Kenji. Henk erlöst Käpt’n Jeto von dem Fluch und erreicht, dass Jeto die Helden zurück zur [[Baiula Spei]] bringen wird, was er im Anschluss an das Gespräch seinen Freunden berichtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 16: Heiße Holly===&lt;br /&gt;
'''24./25. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erfahren von der Gründung von [[Fuselfels]] und verabschieden sich von Strymos. Alle Mitreisenden werden eingesammelt und ein letztes Mal im [[Fuselfels#Lokalitäten|Fuselpott]] getrunken. Hackfresse erzählt einige interessante Geschichten über die erweckten Piratenkönige und [[Käpt'n Jeto]] nimmt die Helden mit auf sein neugetauftes Schiff. Er bringt die Helden zur Baiula Spei, welche unerwarteten Besuch erhalten hat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji informiert die Helden über den Inhalt seines [[Korrespondenzen#Kenjis Brief an den Bund des Lichtes|Briefes an den Bund des Lichtes]] und Henk offenbart ihnen, was er seiner [[Order of the black Fox|Gilde]] geschrieben hat. Im Anschluss entbrennt eine Diskussion über die Arbeit seiner Gilde und die Bedeutung des [[Eid der Verschwiegenheit|Twill-Eides]], den die Helden geschworen haben (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_02:_Bandenkrieg_in_Freywall|Kap.19.02]]). Schließlich kommt Ivar mit einer „[[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]]“ dazu und stößt mit den Helden auf die Rettung des einzig wirklichen freien Ortes auf der ganzen Welt an. Er erzählt von der Gründung [[Fuselfels|Fuselfels‘]] durch [[Fuselfels#Plauzen-Paul|Plauzen-Paul]], wie er dadurch das Seevolk überhaupt erst zu einem Volk gemacht hat und seinen Plänen, langfristig das Piratenleben an den Nagel zu hängen und eine Annäherung an das Festland zu versuchen. Ivar steht diesen Plänen allerdings eher skeptisch gegenüber und möchte seine Freiheit nicht verlieren. Müde legen sich dann alle schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen weckt Ivar die Helden, versichert ihnen, dass sie Käpt'n Jeto, der sie zur [[Baiula Spei]] zurückbringen soll, vermutlich trauen können und ihn auf keinen Fall mit „Lord“ ansprechen sollen. Dann verabredet er sich zum Mittag mit ihnen im Fuselpott und geht zu einem Treffen mit Jeto. Die Helden verabschieden sich vormittags von Strymos, welcher sie beim Verlassen der Halle abpasst und umarmend verabschiedet, was nicht bei allen auf Gegenliebe stößt. Dann holen die Helden Ekky aus dem „stinkenden Mann“ ab und unterhalten sich noch kurz bei einem Teller Eintopf mit Ekkys Stiefmutter, weil Ekky mit seiner Kraft noch vor seiner Abreise bei einer anstrengenden Reparatur helfen muss. Wigo, welcher selbstsicher und gut gelaunt wirkt, kommt mit Heli und dem Papagei dazu und gemeinsam begeben sie sich zum Mittag in den Fuselpott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags stoßen die Helden mit Ivar und Jeto zum Abschied an, während sich Kaltfisch an einem anderen Tisch mit Schmogol, Hohlzahn-Piet und Hackfressen-Jack unterhält. Einige Piraten versuchen, bei den Helden anzuheuern, werden aber schnell abgewimmelt. Ivar bedauert es sehr, dass er Henk wieder ziehen lassen muss und wünscht sich bald ein Familientreffen der Behringers. Dann verabschiedet er sich und die Helden werden von Kaltfisch, der sich als nützlich erweisen will, zu Hackfresse geschickt, welcher noch wichtige Informationen für sie hätte. Hackfresse erzählt den Helden bei einem guten Fusel die Geschichten von dem brutalen „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Grett, dem Abzieher]]“, dem Meereskreaturen beherrschenden „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Krakenmaul-Merle]]“ und dem Meisterstrategen „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Seeigel-Ragnar]]“, damit sie sich ein Bild davon machen können, mit welchen Fähigkeiten die Untoten ausgestattet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Käpt'n Jeto brechen die Helden dann auf, um mit seinem Schiff, welches mittlerweile in die „Heiße Holly“ umbenannt wurde, in See zu stechen. Seine Mannschaft findet es sehr schade, dass die Helden nur mitgenommen werden, sich aber nicht der Mannschaft anschließen wollen. Während Henk dank seines innigeren Verhältnisses zu Doganon durch den Sturmschluck den Seegang geniest und im Ausguck nach der Baiula Spei sucht, wird Octavia durch den Wellengang etwas übel und sie zieht sich mit Kenji und Augustus in die Kajüte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag kommt die Baiula Spei in Sicht, welche von einem Zweimaster verfolgt wird. Dieser wird als die Salzmähre identifiziert, mit welcher die Schwarzmagier das Schiff der Helden angreifen. Iustus blockt die Kanonenkugeln mit einem magischen Schild, und die Baiula Spei erwidert den Angriff. Die Salzmähre weicht unter der Führung von Seeigel-Ragnar geschickt den Kugeln aus und der Nekromant schickt einen schwarzen Schatten, welcher sich dem elementaren Feuergeschoss entgegenwirft und von diesem verzehrt wird. Käpt'n Jeto setzt sofort Kurs auf das Gefecht, um die Baiula Spei zu unterstützen und gemeinsam die Salzmähre einzukesseln. Einige Seeleute geraten unter den Einfluss des Schwarzmagiers und springen in die Fluten, um zur Salzmähre zu schwimmen. Als es für die Angreifer eng wird, ruft der Nekromant einen grünlichen Nebel hervor, welcher beide Mannschaften in Panik geraten lässt, während die Salzmähre flieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Nebel sich verzieht, verabschieden sich die Helden von [[Käpt'n Jeto]] und rudern zur Baiula Spei. Kaltfisch begrüßt die Mannschaft und offenbart ihnen, dass er ab jetzt nicht mehr das Kommando hat, was alle erleichtert aufnehmen. Der Admiral meldet den Verlust von drei Matrosen und schlägt vor, sich in der Offiziersmesse zu treffen, nachdem die Helden sich etwas frisch gemacht haben. Das Mädchen Heli wird zur Köchin gebracht und kurz darauf schlägt Henk Wigo mit einem Schlag nieder und sperrt ihn in eine Zelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk weckt Wigo mit einem Eimer Wasser, nennt ihn Verräter und droht ihm an, ihn auch als einen solchen zu behandeln, worauf Wigo sich vor Entsetzen übergibt und am ganzen Leib zittert. Henk gibt ihm noch eine Nacht und würde am nächsten Morgen von Wigo wissen wollen, warum er ihn nicht wie einen Fisch ausnehmen sollte. Mit ernsten Blicken verlässt er Wigo, überlässt ihn sich selbst und begibt sich in seine Kajüte. Auf ihren Zimmern liegen die frisch gewaschenen Kleider der Helden und nach einer ausgiebigen Wäsche zieht jeder wieder gerne seine vertrauten Sachen an. Henk spricht mit Kenji und bittet ihn, später mit Wigo zu sprechen, ihn aber nicht zu befreien.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 3: Lyo und die Grüne Festung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gesichtsloser.png|400px|thumb|rechts|Ein [[Loigg'Il|Gesichtsloser]] mit drei Leibwächtern (von den [[Olborg|Olborgern]] auch &amp;quot;Visduivels&amp;quot; genannt)]]&lt;br /&gt;
=== Episode 17: Scheidewege===&lt;br /&gt;
'''25.- 27. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden müssen über den neuen Kurs der [[Baiula Spei]] entscheiden und tauschen Neuigkeiten mit dem Admiral aus. [[Iustus Trebatius|Iustus]] hat ein Geschenk für Octavia und Henk stellt [[Wigo]] vor eine bedeutende Wahl. Kenji spricht zur Mannschaft und [[Augustus Octavius|Augustus]] und Henk unterhalten sich. Abdrushin hat den Helden etwas zu berichten und ein interessanter Fund bringt neue Erkenntnisse.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
25. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor seinem Besuch in der Offiziersmesse sucht Kenji seine Kapelle auf und betet (s. [[Kenjis Tempel#Kenjis Vision im Gebet (25. Spealis 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Anschließend trifft er die anderen bei der Besprechung mit dem Admiral und den Führungsoffizieren. Sie beratschlagen über die beste Route zur Insel Lyo und entscheiden sich auch mit Ekkys Informationen für die schnellere der beiden Strecken. Anschließend berichten die Helden von ihrem Abenteuer auf [[Fuselfels]], bevor der Admiral ihnen seine Neuigkeiten präsentiert. Wellenbrecher hat von einem ankarzer Fürsten erfahren, dass Adarians Verschwinden ganz [[Barthavion]] in Aufruhr versetzt hat und die „Suche nach dem Held von Trutz“ zu einer beliebten Aufgabe für Abenteurer und Helden geworden ist, an der sich sogar der legendäre Held [[Lindrad und Nandrad|Nandrad]] beteiligt. Die Hoffnungen und Gebete der Menschen sind bei den drei Helden und die Fahrt der Baiula Spei hat bereits jetzt schon einen mythischen Status auf ganz Eboria erreicht. Außerdem erfuhr der Admiral, dass sich neue Kulte in Barthavion ausbreiten und Prediger des Untergangs die Menschen vom Glauben an die [[Schutzgötter]] und an das Licht abbringen. [[Elbrecht von Altlay]] ist mit seiner Gruppe in den [[Ankarz#Landschaften|Dürdirs-Wäldern]] verschollen und [[Isgar Wintras|Prinz Isgar]] soll ihn suchen. Ein gemeinsames Kampftraining wird für den nächsten Tag geplant und den Helden wird von [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und [[Iustus Trebatius|Iustus]] angeboten, die Nachtwachen für sie zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk mit Octavia in ihrer Kajüte noch über seine Sorgen spricht, sucht Kenji Wigo in der Zelle auf und bringt ihm etwas zu essen. Er erzählt diesem von seiner Zeit als Straßenjunge und wie es ihm gelang, mit der Hilfe eines Mystikers einen anderen Weg für sein Leben einzuschlagen. Dann signalisiert er dem Jungen, dass er ein solcher Mystiker für ihn sein könnte, und zieht sich unverrichteter Dinge zurück. Schließlich legen sich alle Helden todmüde schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht erwacht Henk durch seltsame Geräusche und hört Adarian im Wasser nach ihm rufen (s. [[Henks_Taverne#Henks 2. Sichtung (Nacht, 25/26. Spealis 351 JF)|Henks Taverne]]). Beim Frühstück erwähnt er davon aber gegenüber seinen Freunden noch nichts.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag geht Henk zu Wigo und konfrontiert ihn mit der Konsequenz seiner gut ausgeführten Spitzeltätigkeit. Wigo muss sich bis zur Ankunft bei Lyo überlegen, ob er die Baiula Spei verlassen will und mit Heli auf der Insel bleibt, oder ob er sich der Aufgabe verschreiben will und sich den Mutigen anschließt, um die Welt zu retten. Anschließend tauscht er sich kurz mit Kenji aus, welcher gerade zuvor mit dem Admiral über die anstehende Ansprache zum Mittag gesprochen hat. Kenji suchte Abdrushin auf, um sich bei ihm über den Gesundheitszustand der Mannschaft zu erkundigen, und erfuhr, dass dieser den Helden heute Abend gerne etwas erzählen würde. Octavia sucht das Labor auf und bekommt von Iustus ein Geschenk, mit welchem sie sich im Anschluss vertraut macht, bis das Signal zum Antreten ertönt und die Ansprache stattfinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag spricht Kenji mit Henk und Octavia an seiner Seite der gesamten, versammelten Mannschaft Mut zu und schwört sie erneut auf die Aufgabe ein. Anschließend begibt er sich mit Henk und Augustus zum Kampftraining, während sich Octavia wieder mit Iustus in das Labor zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag trainieren Augustus, Henk und Kenji mit mehreren Mannschaftsmitgliedern den waffenlosen Nahkampf. Augustus hat den Seemännern bereits einige militärische Techniken beigebracht und Henk zeigt ihnen ein paar fiese Tricks. Kenji begibt sich wieder an Deck und Augustus und Henk lassen sich nun von drei Männern gleichzeitig angreifen, um eine mehrfache Abwehr zu demonstrieren. Im Anschluss an das Training führen Augustus und Henk noch ein längeres Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erzählt Henk seinen Freunden von seinen zwei Adarian-Sichtungen (vgl. [[Henks Taverne]]) und tauscht sich mit ihnen über die Bedeutung der Beobachtungen aus. Außerdem berichtet Abdrushin den Helden von dem [[Abdrushin#Das Lied des Delphins (Spealis 351 JF)|Lied des Delphins]], welches er erlebt hat. Anschließend legen sich Octavia und Henk ins Bett und Kenji hält in der Kapelle eine Andacht, in der den anwesenden fünf Bambusen, welche durch den Kontakt mit den Schwarzmagiern mittlerweile verängstigt waren, der Ernst der Lage bewusst werden sollte, so dass sie sich auch noch für einen Abbruch der Reise auf Lyo entscheiden können. Dort erfährt er auch von verletzten Matrosen im Kampftraining und erkundigt sich danach nochmal bei dem ebenfalls bereits zu Bett gegangenen Augustus, bevor er sich selbst ebenfalls Schlafen legt, dabei wie Octavia seine Wache vergessend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht werden die Helden durch den Maat Sturmfels geweckt, welcher eine Schlägerei unter Deck meldet, bei der Ekky beteiligt ist. Henk und Kenji machen sich sofort auf den Weg, um den Streit zu schlichten, und Octavia legt sich wieder hin. Ekky kämpft unter Deck gegen fünf Matrosen und schlägt gerade einen mit seiner berühmten Walfaust um, als die beiden Helden dazukommen. Henk versucht, die Lage zu entwirren und aufzuklären, wie es zu dem Streit gekommen ist, und verdonnert alle Beteiligten zum Kampftraining am Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden bei  Frühstück die Fahrt nach Lyo planen und überlegen, was sie dort noch für Vorräte nachfüllen können, meldet der Ausguck treibende Wrackteile im Wasser und alle gehen zum Bug, um sich ein Bild zu machen.  Auf einem der Teile wird ein Überlebender gesichtet, welcher bewusstlos ist, aber noch zu leben scheint. Er wird an Bord geholt und von Abdrushin auf der Krankenstube versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden auf die Nachricht des Arztes warten müssen, dass der Schiffsbrüchige wieder bei Bewusstsein ist, wendet sich Octavia wieder ihren Übungen zu und Henk, Augustus und Kenji begeben sich zum Training in den Frachtraum. Nach gut zwei Stunden ist das Ausdauertraining beendet und Henk und Kenji holen Octavia im Labor ab, um nach dem Geretteten zu schauen. Dieser ist inzwischen erwacht und betet völlig verängstigt auf Olborgisch, was jedoch keiner der Anwesenden spricht. So wird der Olborger Kaltfisch hinzugezogen, welcher den Betenden harsch unterbricht und in seiner Muttersprache anschnauzt. Er entlockt dem Geretteten, dass sein Schiff von einer Seeschlange versenkt und alle Überlebenden unter Wasser gezogen wurden. Nach kurzen Überlegungen, wie es jetzt weitergehen kann, teilt Kaltfisch mit den Helden in der Kapitänskajüte sein Wissen über Lyo. Nachdem Kenji und Octavia über [[Roana Dernheim|Roana]] den Namen von Helis Mutter (Annie Wever) erfahren haben, hält Augustus noch eine Einsatzbesprechung ab, in der er seinen Freunden nochmal seine Erfahrungen mit den [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und ihren umgewandelten Sklaven in der Höhle vor Perlheim zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 18: Zuiderstad===&lt;br /&gt;
'''27. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden lassen sich mit dem Rettungsboot nach [[Lyo]] rudern und haben ein ganz mieses Gefühl bei der Ankunft auf der Insel. In Zuiderstad machen sie unerwartete Entdeckungen und fühlen sich beobachtet. Die Helden müssen Sprachbarrieren überwinden und machen sich auf die Suche nach den Bewohnern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit Wigo gesprochen haben und es geklärt ist, dass er die Helden mit Heli auf die Insel begleiten wird, besteigen alle das Beiboot und werden von den [[Baiula_Spei#Matrosen:|Matrosen]] Klippstein, Grauwasser und Weihwind nach [[Lyo]] gerudert. Die Überfahrt dauert gute drei Stunden und der Regen und der starke Wellengang durchnässen die Helden bis auf die Knochen. Henk bemerkt, als sie an der Westseite der Insel angelangt sind, einen mannsgroßen Schatten, welcher unter dem Boot durchtaucht. Wachtürme sind anscheinend unbesetzt und die Helden rudern weiter bis in den Hafen von Zuiderstadt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuiderstad.png|300px|rahmenlos|rechts|Zuiderstadt auf der Insel Lyo]]&lt;br /&gt;
Die Insel ist wie ausgestorben und eine bedrückende, schwere Stille liegt über dem Land. Das Boot legt im Hafen neben dem Schiff „''Wol‘s Zegening''“ an und die Helden erkunden die Stadt, während die Matrosen mit Wigo und Heli sich im verlassenen Wachturm verstecken und auf die Rückkehr der Helden warten. Es gibt keine auf den ersten Blick offensichtlichen Kampfspuren, jedoch findet sich an einem Wachturm, dem Bürgermeisterhaus und der Wolskirchentür Spuren einer klebrigen, grünen Substanz, welche Augustus als den Klebeschleim der Wasserghule identifiziert, mit dem die Opfer fixiert werden. Im Gasthaus treiben die Helden in einem versteckten Kellerraum hochprozentigen Fusel namens „Kustmist“ auf und jeder nimmt mehrere Flaschen davon mit. Henk füttert auf der Straße einen streunenden Hund und in der Kirche machen die Helden eine grausige Entdeckung. Der Priester der Gemeinde wurde mit jenem Schleim an das Wolskreuz der Sakristei geklebt und ist dort erstickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden fühlen sich ständig beobachtet und dann werden drei Männer gesichtet, welche eine große Kiste ziehen. Als diese auf die Helden aufmerksam werden, stoßen sie gleichzeitig einen lauten Schrei aus, welcher sie klar als verwandelte Wasserghule erkennbar macht, und greifen an. Einer spuckt einen Pfropfen klebrigen Schleim auf Kenji und die beiden anderen rennen auf die Helden zu. Augustus streckt zwei Angreifer nieder, nachdem der eine mit Kenji gerungen hat, und Octavia feuert einen Feuerpfeil, welcher allerdings kaum Schaden verursachte, auf den Spucker, welcher auch von Henk angegriffen und beinahe enthauptet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf bemerken die Helden immer noch dieses Gefühl, beobachtet zu werden, und ein Einwohner wird in einem Haus gesichtet und von Henk überrascht und zur Rede gestellt. Es ist der Dorftrottel Tjark, welcher ihnen berichtet, dass er von den anderen Überlebenden nicht mitgenommen wurde, weil er die Fischteufel mit seinem lauten Klopfen zur Kirche gelockt haben soll, wo sich die übrigen Bewohner versteckten. Er erzählt, dass sich die Einwohner, die entkommen konnten, nach dem Überfall auf Kempers Hof zurückgezogen haben, ohne ihn mitzunehmen, und er malt den Helden eine Wegbeschreibung in den Staub der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über totenstille Felder und an leeren, verlassenen Häusern vorbei kommen die Helden schließlich mit Heli und Wigo im Schlepptau am Bauernhof an. Das Hauptgebäude ist verlassen, allerdings stehen im Stall relativ frisch gefütterte Kühe. Dann werden die Helden von einem Pfeilschuss überrascht, welcher aber sein Ziel verfehlte, und sie ziehen sich in die Scheune zurück. Dort werden sie von dem Bauern mit drei Knechten gestellt und Heli gibt sich zu erkennen. Aus Angst greift ein Knecht dennoch Augustus an, wird aber elegant von diesem zu Boden gedrückt, bis er jammerte, sie könnten keine Abgaben mehr an das Seevolk zahlen. Die Helden lösten das Missverständnis auf, für Piraten gehalten zu werden, und fragen nach Annie Wever, woraufhin sie zu einer weiteren, etwas abgelegenen Scheune geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überlebenden von Zuiderstad verstecken sich in der Scheune und der Bauer holt Annie und einen weiteren Mann heraus, welcher die barthaivische Gemeinsprache spricht und übersetzt. Die Helden erfahren, dass alles damit anfing, dass Heli die Teufel am Strand sichtete, was ihr aber niemand glaubte. Dann verschwand zunächst Helis Vater, danach fast alle weiteren Fischer. Den Piraten konnten die Abgaben nicht bezahlt werden und sie nahmen stattdessen die Kinder mit. Nachdem der Leuchtturm ausfiel, raubten seltsame Fischteufel nachts Menschen aus dem Ort und  die Bevölkerung beschloss, das letzte Schiff des Ortes mit der Bitte um Hilfe nach Rikstedt zu schicken. Der Wachtmeister ging zum Leuchtturm, kam aber nicht zurück. Nach weiteren Überfällen auf den Ort kam endlich ein Wolspriester aus Rikstedt mit Wachen an und ordnete an, dass sich die Menschen in der Wolskirche einschließen sollten. Anschließend suchte der Priester den Leuchtturm auf, kehrte aber auch nicht zurück. Dann lockte Tjark durch sein Klopfen die Fischteufel zur Kirche und viele wurden von ihnen entführt. Die Überlebenden flohen zu Kempers Hof, wo sie jetzt von den Helden gefunden wurden. Die Helden werden gebeten, beim Leuchtturm nach dem rechten zu sehen und den Leuchtturmwärter Göttrik zu retten, falls es noch nicht zu spät sei. Sie bekommen eine Wegbeschreibung und wollen sich noch vor der Dämmerung auf den Weg machen, während Wigo mit einer magischen Waffe bei den Menschen aus Zuiderstad bleibt und aufpasst.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 19: Die Grüne Festung===&lt;br /&gt;
'''27./28. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchen den Leuchtturm von [[Lyo]] und bekommen neue Erkenntnisse. Sie folgen den Hinweisen und finden einen Zugang zur „[[Die Grüne Festung|Grünen Festung]]“. Bei der Erkundung der alten Anlage geraten die Helden in schwere Bedrängnisse und ihre Aufgabe droht zu scheitern, wenn sie nicht alle Kräfte aktivieren können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem beschriebenen Weg durch die Dünen, vorbei an verlassenen Hütten, bis sie hinter einem Ruinenfeld am Strand den erloschenen Leuchtturm erblicken. An der Küste ist ein großes Schiff aufgelaufen, die &amp;quot;''Woltruida''&amp;quot; und Spuren von Flossen und Schuhen überqueren die Landzunge und verschwinden im Wasser an der Südküste. Ein Späher wird beobachtet, seine Spur kann aber in den Dünen nicht verfolgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingangstür des Leuchtturms ist eingeschlagen und in der Feuerkammer finden die Helden eine erschlagene Wache aus Rikstedt. Im Keller hat sich der Leuchtturmwärter eingeschlossen und Henk kann die Tür knacken, während Augustus und Kenji angreifende Fischmonster abwehren. Nachdem der Wärter mit einem Heiltrank versorgt ist, zeigt er den Helden den Ort im Watt, wo seiner Meinung nach alles anfing, als vor einiger Zeit einen halben Tag lang eine Wasserfontäne aus dem Boden emporschoss, genau bei den Ruinen des „Duivelscirkels“, welche bei Ebbe am Südstrand zu erreichen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen sich in der Dämmerung beim Einsetzen der Ebbe auf den Weg durchs Watt, wobei ihre Schritte beim Gehen seltsam gurgelnde Töne erzeugen und ein salzig-fischiger Geruch in der Luft liegt. Sie begegnen einem riesigen Wattwurm von bestimmt zwei Schritt Länge, welcher sich unter Henks Fuß aus dem Boden schraubt, um direkt daneben wieder in den Sand einzutauchen und beim Verschwinden einen halben Schritt hohen Sandhaufen zu hinterlassen. Die Ruinen können im Dunkeln als kantige Erhebungen ausgemacht werden und, nachdem ein reißender Priel überwunden ist, finden die Helden eine Art Steinkreis mit Blumenornamenten, in dessen Mitte eine geflutete Treppe ins Wasser hinabführt.&lt;br /&gt;
[[Datei:GF-turm.png|100px|rahmenlos|links|Der Duivelscirkel am Südstrand von Lyo]]&lt;br /&gt;
Octavia erkennt mit Astralsicht, dass das Wasser in der Treppe nur eine Ellen tief ist und nach unten von einer dünnen, grünen Schleimschicht begrenzt wird, welche von magischen Artefakten an den Wänden erzeugt wird, welche aus dem unbekannten Material  besteht, welches die Helden schon mehrfach gefunden und den Gesichtslosen zugeschrieben haben. Unter der Barriere, welche einfach, aber mit einem unangenehmen Gefühl durchdrungen werden kann, befindet sich atembare Luft, wenngleich etwas stickig und irgendwie dichter als gewohnt. Die Helden gehen die Treppe hinab in die Tiefe.&lt;br /&gt;
[[Datei:GF-oben.png|200px|miniatur|rechts|Eingang zur Grünen Festung]]&lt;br /&gt;
Die Größe der Anlage ist beeindruckend und Augustus vermutet, dass es sich um eine alte Festungsanlage handelt. Das Zusammenspiel von zwergischer und elbischer Architektur erinnert an die Heiligtümer im Norden und verweist zurück auf Uselias' Zeitalter als Entstehungszeit. An einigen Wänden wächst ein Belag, welcher grünlich schimmert und die Umgebung mit einem für die Augen unangenehmen „Licht“ schwach erleuchtet. Als die Helden bereits einige Räume durchsucht haben, werden sie durch Geschrei nach Hilfe überrascht. Sie beobachten, wie Tjark, ihr Informant aus der Stadt, mit vier Fischwesen rangelt, welche ihn überwältigen wollen. Die Helden eilen ihm zur Hilfe und töten die Angreifer. Während Tjark sich wieder auf den Heimweg macht, erkunden die Helden einen letzten Raum und entdecken über einer Treppe nach Unten ein großes Wandrelief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Relief ist leider an den Rändern beschädigt, aber es finden sich darauf ein Drache, ein Elb und ein Zwerg, welche gegen angreifende Dämonen kämpfen. Beim Anblick des Bildes überkommt die Helden eine kurze Vision Uselias', wo sie durch seine Augen die Szene des Reliefs sehen und erkennen, dass sie sich auf den Zinnen dieser Festung befinden und der Elb eine goldene Rüstung und eine Narbe auf der rechten Wange hat. Kenji erkennt ihn wieder als den Elb aus seinem Traum in Perlheim (vgl. [[Drachenträne#Kenjis Traum: Uselias und Vishmiel verbünden sich mit dem Elb|Kenjis Traum]]). Auf dem Relief gibt es Inschriften in drei Sprachen, welche übersetzt etwa „Die Verteidiger der grünen Festung“ bedeuten, wie die Namen „Greenhold“ (zwergisch) und „Caras-Calen“ (elbisch) vermuten lassen. Die Treppe unter dem Relief führt nach Norden in die Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schimmernden Wände erhellen etwas den Weg und bereits im ersten Raum findet Henk eine Geheimtür, hinter welcher eine Treppe abwärts führt. Dort warten allerdings bereits drei Fischmonster und während zwei auf die Helden stürzen, verschwindet der dritte hinter einer undurchsichtigen Barriere, welche auch nicht durchdrungen werden kann, selbst mit Feuer nicht. Stattdessen entlädt sie sich in elektrischen Blitzen. Die Helden müssen zwangsläufig einen anderen Weg finden und erkunden die weiteren Gänge.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung1.png|miniatur|Die Grüne Festung - der gemeinsame Weg]]&lt;br /&gt;
Sie folgen einen Gang, welcher nicht mit den Leuchtflechten bewachsen ist, und stoßen auf eine Tür, welche ein kompliziertes Schloss zwergischer Bauart aufweist. Henk kann es nur mit Octavias Hilfe knacken, da der Auslösemechanismus nur astral geschaut werden kann. Doch als die Tür geöffnet wird, schnellt hinter Octavia und Henk ein Fallgitter herunter und trennt die Helden von Augustus und Kenji. Die Tür führt in einen größeren Raum, in dem Kampfspuren an den Wänden zu finden sind, und Henk kann zwar einen Geheimgang entdecken, findet aber keinen Öffnungsmechanismus. Als sich die Geheimtür plötzlich von allein öffnet, tut sich ein dunkler Gang auf und es scheint etwas weggehuscht zu sein. Henk übergibt Kenji Adarians Lampe und einen Heiltrank und dann folgen die beiden dem Gang. Augustus und Kenji können nur zuschauen und nehmen dann einen leichten Schrei im Kopf war. Sie hören nur noch das Fallen von Henks Säbel und Octavias Stab, bevor sich die Geheimtür wieder schließt.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung2.png|miniatur|Henk und Octavias Weg zur Zuchtkammer mit anschließendem Kampf]]&lt;br /&gt;
Der Geheimgang endet in einer Kammer, in der bereits ein Gesichtsloser mit drei Sklaven auf die Helden wartet. Ein telepathischer Befehl raubt ihnen den Willen, Henk und Octavia ergeben sich ihrem Schicksal und folgen den Monstern tiefer in die Anlage. Sie durchqueren einen Raum, in dem Menschen, bei denen die Verwandlung in Fischmonster schon begonnen hat, apathische nebeneinander hocken. Anschließend kommen sie durch einen Raum, in dem lauter leere Luftkartuschen liegen, mit denen vermutlich das Wasser aus der Anlage geblasen wurde. Schließlich werden die beiden in einem Raum angeklebt, in welchem noch viele andere Menschen auf ihre Verwandlung warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Gefangenen kommen Henk und Octavia ins Gespräch und erfahren, dass sie die Mannschaft der „Woltruida“ sind und die Fischteufel immer wieder Gefangene abholen und nicht zurückbringen. Darauf kommen auch tatsächlich der Geschichtslose mit seinen Sklaven und holt die beiden ab, indem er sie wieder unter mentale Kontrolle setzt. &lt;br /&gt;
Die beiden werden durch eine weitere Barriere in das ehemalige Heiligtum der Anlage geführt, welches entweiht und mit einer Nythorath-Statue ausgestattet wurde. Henk wird auf den Altar gelegt und Octavia muss mit ansehen, wie sich Tentakeln aus einem neu angelegten Wasserbecken emporsteigen und sich eine auf Henks Gesicht hinabsenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade als die Situation aussichtslos erscheint, durchzuckt ein heller Blitz die Gedanken der beiden und Uselias befreit sie von der mentalen Kontrolle, so dass Henk den Tentakel herausziehen und Octavia mit Feuerbällen angreifen kann. Gegen erneute Übernahmeversuche scheinen sie nun gefeit zu sein. Mit einem lauten Schrei ruft ein Gesichtsloser weitere Wachen herbei und es entbrennt ein heftiger Kampf, in dem Octavia mit Feuerbällen die Gegner auf Distanz hält.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung3.png|miniatur|Der Weg von Augustus und Kenji durch die Grüne Festung, der orange Punkt ist der Wol-Priester]]&lt;br /&gt;
Augustus und Kenji entscheiden sich dazu, einen alternativen Weg zu suchen, mit dem sie die magische Barriere umgehen können. Sie müssen zwei Wasserghule überwinden, als sie am Haupteingang vorbeikommen, und anschließend erkunden sie die andere Seite der anscheinend symmetrisch aufgebauten Festung. Hier entdecken sie ähnliche verschlossene Räume wie zuvor, doch eine Tür steht einen Spalt auf.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Kraft kann die Tür geöffnet werden und im Raum dahinter ist ein Geheimgang geöffnet. Es befindet sich auch ein Wolpriester in dem Raum, welcher jedoch langsam flieht, während Augustus und Kenji den Geheimgang erkunden. Als dieser in einer Sackgasse mit vermutlich einer weiteren Geheimtür endet und sie erfolglos nach einem Öffner suchten, entschließen sie sich, den Priester zu fragen, wie er dahin gelang war. Sie finden ihn im Gang vor einer Zwischentür und stellen ihn zur Rede. Sein Name ist Jaap van Hoogstraten und er weigert sich, ihnen irgendwelche Informationen zu geben, da er überzeugt ist, dass bereits alle tot sind und niemand mehr gerettet werden kann. Er versucht die Helden davon zu überzeugen, mit ihm zu fliehen, und verweigert jegliche Mithilfe. Als er auch beleidigend und unhöflich wird, schleift Augustus ihn mit in den Geheimgang und auch Kenji setzt ihn unter Druck. Erst als Augustus den Inquisitor blutig schlägt, schreitet Kenji ein und bringt Augustus wieder zur Besinnung. Aus Dankbarkeit zeigt der Inquisitor den beiden den Geheimgang und Kenji trägt ihm auf, an Ort und Stelle auf ihre Rückkehr zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Augustus macht sich Kenji auf den Weg tiefer in die Anlage und gemeinsam überwinden sie vier Wasserghule, bevor sie den Raum mit den bereits verwandelten Menschen durchqueren, um zu ihren Freunden zu gelangen. Diese sind gerade in einem Kampf mit den Wasserghulen verwickelt. Augustus steigt sofort in den Kampf ein, während ein Gesichtsloser versucht, Kenji zu kontrollieren. Dieser kann die Übernahme jedoch mit Uselias' Hilfe abschütteln und schlägt mit seinem Stab der Kreatur auf den Schädel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji wird von Mindergeistern angegriffen, welche als Nebenwirkungen von Octavias Zaubern die Anwesenden attackieren. Sein linker Arm wird verbrannt und er erleidet höllische Schmerzen, die er lediglich mit einem Heiltrank dämpfen kann. Augustus hält problemlos die Angreifer in Schach, wird aber immer weiter bedrängt und unter Druck gesetzt. Henk beobachtet noch, wie sich die Gesichtslosen durch einen Geheimgang absetzen und fliehen, bevor die Wasserghule überwältigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Spealis&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung4.png|miniatur|Der Ort des Kampfes, an dem Kenji verletzt wurde, und der Fluchtweg hinaus]]&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf finden die wiedervereinten Helden einen [[Brief vom Bund des Xul]] und bemerken, nachdem sie über den Brief und die beiliegende Karte studiert haben, dass sie mit den Füssen bereits im Wasser stehen, welches weiter steigt. Die Helden beeilen sich, die Gefangenen zu befreien und suchen einen anderen Weg aus der Anlage heraus. Sie finden im hinteren Teil Treppenaufgänge, von denen einer noch intakt ist. Die lange Treppe führt an die Oberfläche und der Durchgang scheint gerade erst freigelegt worden zu sein. So entkommen sie mit den Überlebenden aus der Grünen Festung und erreichen erschöpft am frühen Morgen die Oberfläche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 20: Die Bitte der Mondgöttin===&lt;br /&gt;
'''28.- 30. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren mit den Überlebenden zurück und werden ins Gasthaus eingeladen. Sie erhalten im Traum von [[Uselias]] einen Auftrag und machen sich auf die Suche. Auf einem alten Kultplatz läuft den Helden ein Schauer über den Rücken und sie erfahren von der Bitte der [[Lysara|Mondgöttin]]. Früh am Morgen brechen sie wieder zur [[Baiula Spei]] auf und werden überrascht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
28. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind froh, es aus der Grünen Festung nach oben geschafft zu haben, bevor die Wassermassen die Anlage überflutet haben, und sind sehr geschwächt. Henk spürt stechende Schmerzen in der Magengegend, Octavia ist so erschöpft, dass sie sich sofort hinlegt, und Kenji hat noch starke Schmerzen in seinem verbrannten, linken Arm. Etliche Olborger würgen wie Henk immer wieder Tentakelreste aus und die Männer eines Schiffes aus Ankarz bedanken sich bei den Helden. Einige Olborger stellen fünf Piraten, welche sie als die Entführer ihrer Kinder identifizieren, und überwältigen sie. Die Helden machen sich mit einigen Überlebenden auf den Rückweg zu Kempers Scheune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ankommenden werden von den Frauen und Kindern freudig begrüßt und Wigo erzählt von einem Angriff der Fischteufel, welchen er mit der magischen Waffe abgewehrt hat. Den Säbel gibt Wigo Kenji zurück, den Langdolch von Henk darf er behalten.  Der Wirt lädt die Helden in sein Gasthaus „Zuider-Rust“ ein und mit einem Ochsengespann geht es in die Stadt. Kenjis Arm fühlt sich an, als ob er gar nicht mehr richtig zu ihm gehören würde, und seine Muskeln verkrampfen sich immer mehr vor Schmerzen. Zurück in Zuiderstad bekommen die Helden ihre Zimmer gezeigt und der Wirt will das Essen vorbereiten, während sie sich kurz ausruhen könnten. Ein Sturm zieht auf, welcher verhindert, dass sie sofort zur Baiula Spei übersetzen können. Die Helden legen sich erschöpft ins Bett und schlafen mit Regentropfen an den Fensterscheiben am frühen Nachmittag ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht träumen die Helden einen identischen Traum, in dem Uselias ihnen einen besonderen Ort auf der Insel zeigt und sie um Hilfe bittet (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Traumbotschaft und Bitte (28/29. Spealis 351 JF)|Uselias' Traumbotschaft]]). Die Helden sollen den Stein der Göttin finden und ihr Licht erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden durch ein Klopfen an der Tür geweckt werden, ist es zu ihrer Überraschung bereits wieder Mittagszeit ist und sie anscheinend durchgeschlafen haben. Ein Blick aus dem Fenster verrät, dass der Sturm noch im vollen Gange ist und die geschnappten Piraten am Galgen des Hafens im Wind tanzen. Die Helden tauschen sich kurz über ihren Traum aus und begeben sich dann in die Gaststube zum Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Einheimische applaudieren schüchtern und der Wirt hat ein Huhn gebraten und zusätzlich eingelegten Fisch und andere Zuiderstader Spezialitäten aufgetischt. Henk geht es schon wieder besser und er hat Hunger. Kenji geht es nicht viel besser und es fühlt sich für ihn an, als ob er einen dicken viel zu engen Lederhandschuh am linken Arm tragen, und ist gezwungen, als Linkshänder mit der rechten Hand zu essen. Während des Mahls tuschen sich die Helden über ihre Erlebnisse in der Grünen Festung aus, nachdem sie getrennt wurden. Dabei spricht Augustus auf Nachfrage von Henk den Inquisitor an, welcher ihnen den entscheidenden Geheimgang gezeigt hat. In dem Moment viel ihm und Kenji bitter wieder ein, dass sie den Inquisitor im Eifer des Gefechts in der Grünen Festung zurückgelassen hatten. Als der Wirt sie dann fragt, ob sie etwas über den Verbleib des Inquisitors wissen, welcher wohl der barmherzigste Mensch auf Erden sei und sich immer rührend um die Armen und Kranken kümmert, zieht sich Kenji auf sein Zimmer zurück. Henk und Augustus erzählen dem Wirt, dass der Inquisitor es leider nicht geschafft hat und in der Grünen Festung zu Tode gekommen ist. Dann fragen sie den Wirt, wo sie Schafsfett bekommen können, und ob er einen großen Felsen auf der Insel kennt. Er gibt ihnen Wegbeschreibungen zu einem Schafsbauern und zu dem Felsen, wobei er sie vor dem Stein warnt und behauptet, man würde bei Vollmond wahnsinnig in seiner Nähe. Octavia geht zu Kenji auf sein Zimmer und spricht mit ihm über seine Verletzung und ihre Schuld daran, während sich Augustus und Henk am Tisch unterhalten. In einer Stunde wollen sie dann aufbrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchnässt erreichen die Helden den Schafshof und werden freundlich begrüßt, nachdem sie erkannt wurden. Sie werden an das Feuer eingeladen und bekommen Schafsmilch zu trinken, welche Henk gut mundete und Kenji nur nippend über die Lippen kam. Die alte Frau ist sehr stolz auf die Milch und gießt immer wieder nach, sobald die Schale geleert ist, während ihr Mann das erbetene Schafsfett holt. Ein in Stoff gewickelter Klumpen von der Größe eines Kopfes bringt der Hirte mit, von den eigenen Schafen und das beste Fett auf Lyo, wie er immer wieder betont. Geld will er nicht, es ist für ihn ein Zeichen von Wols Gastfreundschaft, dass er es seinen Retter schenken darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen bei Regen und Wind weiter und suchen den Felsen auf dem höchsten Punkt der Insel in einem Kiefernwald. Als sie ihn gerade entdeckt haben, müssen sie sich gegen eine wilde Bache zur Wehr setzen, welche fast Octavia umgerannte, wenn Augustus sie nicht aus der Bahn gestoßen hätte.  Doch nachdem Octavia das Schwein mit Feuer vertrieben hat, können sie sich der Untersuchung des Steines widmen. Obwohl keine Zeichnung zu sehen ist, kann Octavia ganz schwach eine Magie ausmachen, welche von einer halbmondförmigen Stelle ausgeht. Kenji spürt deutlich, dass es sich bei dem gesuchten, alten Kultplatz um einen Ort der [[Lysara]] handelt. Er möchte den Platz neu weihen und schlägt vor, dafür ein Silberopfer zu erbringen und vielleicht etwas zu räuchern, um eine Lysara heilige Atmosphäre zu schaffen, während er ihre Hymne singt, zu der er alle einlädt, miteinzustimmen. Octavia findet in der Nähe noch ein paar Beeren, welche Rauschzustände auslösen können, und Henk steuert etwas starken Tobak bei. Während Octavia die Räucherung überwacht, trägt Kenji die Hymne vor. Nach sechsmaliger Wiederholung stellt sich die erwünschte Wirkung ein und der Platz wird von Lysaras Präsenz erfüllt. Kenji ist zu Tränen gerührt und auch die anderen spüren deutlich die Anwesenheit der Göttin. Die Helden bekommen [[Lysara|Lysaras]] Segen (+1 Intuition für einen Monat).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk holt die Drachenträne hervor und Kenji und Octavia greifen intuitiv danach. Als alle drei gleichzeitig die Drachenträne berühren, verlieren sie das Bewusstsein und erhalten eine Vision von Uselias, in der er ihnen seinen Besuch beim goldenen König Sereg zeigt und sie erleben diesen zutiefst betrübt, trotz der Anwesenheit der Göttin [[Lysara]]. Anschließend erleben sie das Gespräch von Uselias und Lysara, in dem die Göttin den Drachen bat, seine Reise in den Norden zu verschieben und noch etwas bei seinem Freund zu verweilen, denn aus seinem Leid werde schreckliches erwachsen, und es wäre gut, wenn Uselias für den goldenen König da sein kann (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Erinnerungs-Vision auf Lyo (29. Spealis 351 JF)|Uselias' Erinnerungs-Vision]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Spealis&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Wigo.png|120px|thumb|[[Wigo]] mit seinem Löffel am Oberarm.]]&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder aufwachen, ist es bereits mitten in der Nacht und sie liegen zugedeckt neben einem Lagerfeuer, welches Augustus entzündet hat. Der Sturm hat sich gelegt und der Vollmond strahlt über ihnen in der sternklaren Nacht. Auf dem Rückweg nach Zuiderstad erscheint den Helden auf einer Kuhweide ein weißer Stier, dessen Hörner einmal kurz im Mondlicht wie eine silbrige Mondsichel aufleuchteten, bevor er in der Herde verschwand. Alle hatten das Gefühl, als sei dies ein kurzer Gruß der Mondgöttin gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Sonnenaufgang kommen die Helden in der Stadt an, wo ihre Ruderer schon auf sie warten. [[Wigo]] verabschiedet sich rührend von Heli und gibt ihr seinen vermutlich ersten Kuss. Wigo schenkt ihr den Löffel aus seiner alten Heimat als Zeichen, dass er Zuiderstad zu seiner neuen machen möchte, und Heli schenkt ihm etwas persönliches. Bevor das Boot der Helden ablegen kann, kommen Helis Eltern mit den restlichen Inselbewohnern zum Hafen, um ihnen noch einige Geschenke mitzugeben und ihnen zum Abschied ein Dankeslied mit herzerwärmender Melodie zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweistündige Überfahrt zur [[Baiula Spei]] verläuft glatt und alle freuen sich, zum Mittag ihr altes Schiff wiederzusehen. Umso überraschte sind sie, als die Baiula Spei ein Loch in der Seite und der Reling aufweist, an dem der Zimmermann schon fleißig arbeitet. An Deck erfahren die Helden dann vom Admiral, dass das Schiff von einer Seeschlange angegriffen und versenkt worden wäre, wenn [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und [[Ekky die Walfaust|Ekky]] das Monster nicht aufgehalten hätten. Es wurde dann mit einem Schuss von elementarem Feuer getötet und ist im Meer versunken. Bevor die Helden von ihrem Abenteuer berichten, wollen sie sich kurz frischmachen und suchen die Kajüten auf. Nur Kenji begibt sich zum Arzt Abdrushin und zeigt ihm seine Verletzung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 21: Wahre Albträume - Teil 1===&lt;br /&gt;
'''30. Spealis - 1. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nehmen ihre Aufgaben an Bord wieder auf und  Kenji erfährt in der Kapelle von einem Geheimnis. Beim Training kommt es zu Unstimmigkeiten und ein Matrose erhebt schwere Anschuldigungen gegen [[Augustus Octavius|Augustus]]. Am Morgen wird ein grausiger Fund gemacht und die Helden beginnen mit einer Untersuchung, bei der sie auf mehrere Spuren stoßen und mit einem schrecklichen Verdacht konfrontiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
30. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin versorgt Kenjis Verletzung mit Salbe und verbindet seinen Arm. Anschließend treffen sich die Helden beim Mittagessen mit dem Admiral und erfahren, dass die Baiula Spei voraussichtlich zwei bis drei Tage vor Anker liegen wird, um die doch erheblicheren Beschädigungen zu reparieren. Die Helden berichten dem Admiral und seinen Offizieren von ihren Erlebnissen auf Lyo und Henk und Augustus werden von Leutnant Ibendorn gebeten, das Training mit der Mannschaft fortzusetzen. Obermatrose Kerling kann nicht teilnehmen, weil er sich noch vom durch Augustus zugefügten Rippenbruch erholt, und Augustus beschließt, diesen zunächst aufzusuchen, während Henk mit dem Training beginnen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia zu Iustus ins Labor geht und Kenji die Kapelle aufsucht, bittet Wigo Henk an Deck um einen Rat, wie er sich wieder mehr auf die Aufgaben konzentrieren kann, wo er momentan an nichts anderes als Helis Kuss denken muss. Henk rät zu körperlichen Aktivitäten und lädt ihn zum Kampftraining ein, während Kenji von Obermatrose Malzan Starkentrutz in ein Familiengeheimnis eingeweiht wird und ihm einen Rat erteilen muss, wie dieser sich in seiner Lage verhalten soll. Octavia muss sich von Iustus seinen Kommentar zu den Geschehnissen auf Lyo anhören und den Rest des Tages mit Zauberübungen verbringen. Sie erfährt, dass Iustus einen Schild vorbereitet, welcher das ganze Schiff kurzzeitig umschließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erlebt beim Training, dass Augustus erst wieder mit den Männern warm werden muss, nachdem er beim letzten Training so die Kontrolle verlor. Doch er bemüht sich aufrichtig und erst am Ende des Trainings kommt es zu einem Ausbruch von Obermatrose Godehard Malter, welcher sich weigert, mit Augustus zu arbeiten. Die Situation eskaliert und Malter warf Augustus vor, Barthaver als zweitklassigen Abschaum zu betrachten, weshalb er sich bei ihm auch so gehen ließ, als er ihm das Gesicht blutig geschlagen und für immer entstellt hat. Außerdem wirft Malter Augustus vor, als [[Principus Mortis]] für das [[Massaker von Loderis]] verantwortlich zu sein. Henk geht vermittelnd dazwischen und erreicht, dass Malter sich etwas beruhigt. Letztendlich besteht Augustus darauf, die Sache in einem Vier-Augen-Gespräch zu klären und zieht sich mit Malter in den hinteren Teil des Frachtraumes zurück. Am Ende des Trainings setzt Augustus die mittlerweile ruhig und gelassen wirkende Unterhaltung fort, während Henk zum Abendessen geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abendessen hat [[Roana Dernheim|Roana]] aus den zuiderstader Vorräten das eingelegte Kraut und das frische Schafsfleisch zubereitet und die Helden genießen das Mahl. Augustus kommt erst verspätet hinzu, als die anderen fast schon fertig sind. Nach dem Essen berichtet Ekky den Helden, dass er heute eine Gellmöwe beobachtet hat, welche suchen beim Schiff hin und her flog und dann von einem Fenster des Kanonendecks ein Bündel abholte und in südöstlicher Richtung verschwand. Augustus fragt Henk, ob dieser seinen Dolchriemen gesehen hat, den er seit dem Training vermisst. Kenji sucht erneut Abdrushin auf und erhält einen neuen Verband. Anschließend unterhält er sich noch privat mit Augustus, bevor Kenji zur Nachtwache mit Octavia aufbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia erblicken bei Vollmond während ihrer Wache wieder den Delphin im Wasser, welcher die Baiula Spei schon seit einiger Zeit zu folgen scheint. Beim Anblick der nächtlichen See denken sie an das einstige wunderschöne Tal mit den goldenen Bäumen und an Lysara und Sereg. Auf dem Kanonendeck bemerkt Octavia mit Astralsicht eine Person im Dunkeln, welche nahe dem Fenster am Boden hockt und dann schnell auf das untere Mannschaftsdeck verschwindet, als die beiden Helden sich nähern. Am Fenster findet sich ein verschnürtes Bündel, in dem sich Haarknäule verschiedener Farben, Fingernägel und ein Zahn befinden. Mit der Entdeckung gehen die beiden sofort zu Henk und anschließend zu Iustus und besprechen die Bedeutung des Fundes in Bezug auf die Möglichkeit schwarzmagischer Einwirkung auf die Mannschaft. Octavia und Kenji gehen zu Bett, während Henk die nächste Wache übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird während seiner Wache von Maat Sturmfels mitgeteilt, dass Obermatrose Malter nicht in seiner Koje ist und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Er sei auch auf dem ganzen Schiff nicht aufzufinden. Der Maat berichtet außerdem davon, dass Malter anscheinend zurzeit ein kleines Alkoholproblem habe und sich vor Kurzem die sonst sehr gute Beziehung zu seinem Cousin Starkentrutz verschlechtert habe. Dieser habe wohl etwas erfahren, was nie ans Tageslicht hätte kommen sollen. Der Maat bittet Henk, ebenfalls nach Malter Ausschau halten, aber dieser fand bei seiner Suche auf dem ganzen Schiff ebenfalls keine Spur, bevor er Iustus und Augustus zur Wachablösung im Labor aufsucht und ein Gespräch der beiden mitbekommt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Morgen ist sonnig und klar und beim Frühstück teilt der Admiral mit, dass Obermatrose Malter vermisst wird und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Ferolax berichtet davon, dass bald der erste Test von Iustus neuem Schutzschild stattfinden wird, welcher aber leider noch nicht gegen Beeinflussungszauber wirke. Bevor die Helden ihrem Tagwerk nachgehen können, bittet sie ein kalkweißer Maat Koyner mit zittriger Stimme, ihm in den Frachtraum zu folgen. Dort konfrontiert sie der Admiral mit dem Fund des Schiffsjungen: einer in eine Kiste gequetschten Leiche, welcher die Arme auf den Rücken gebunden und die Finger, unter deren Nägeln Eisennägel geschoben sind, sind mehrfach gebrochen. Die Leiche ist geknebelt und im Genitalbereich übelst verstümmelt. Es handelt sich um den Vermissten Godehard Malter. Die Helden beschließen, der Mannschaft den Mord mitzuteilen, die grausamen Details aber zu verschweigen. &lt;br /&gt;
[[Datei:BS-Frachtraum.png|400px|miniatur|Fundort der Leiche im Bug des Frachtraumes und der Tatort mit astraler Verunreinigung im kleinen Lagerraum im Heck der [[Baiula Spei]].]]&lt;br /&gt;
Da sich die Helden an die Familienstreitigkeiten zwischen dem Opfer und seinem Cousin Starkentrutz erinnern, bitten sie den Admiral, letzteren zunächst in einer Zelle festzusetzen, bis sie ihn befragen können. Dann beziehen die Helden auf Anraten des Admirals Iustus in die Untersuchung mit ein und holen auch Augustus dazu. Als sie diesen auf seinem Zimmer abholen, lässt er gerade ein kleines Buch in der Schreibtischschublade verschwinden, in das er zuvor etwas eingetragen hat. Gemeinsam untersuchen sie den Fundort und es stellt sich dabei heraus, dass das Opfer an einem anderen Ort ermordet wurde. Octavia und Iustus machen sich auf die Suche nach geringen abyssischen Spuren, welche am Ort des Geschehens zu finden sein müssten. Es stellt sich heraus, dass die Tür zum kleinen Lagerraum nicht wie gewohnt verschlossen ist, und Octavia untersucht schließlich eine kleine schwarze Verfärbung des Astralraumes, woraufhin sie bewusstlos zu Boden stürzt und von Kenji gefangen wird. Es stellt sich heraus, dass Octavia von einem [[Spukgestalten|astralen Schemen]] angegriffen wurde und dadurch den Hergang der Tat in einer Vision erlebt hat, wovon sie den Helden berichtet. Über ihre Vision erfahren die Helden, dass der Täter sein Folterwerkzeug achtlos in eine Ecke warf, wo sie dann Augustus‘ vermissten Dolchriemen finden, den dieser sofort identifiziert. Nachdenklich zieht Augustus sich dann auf sein Zimmer zurück, während die Helden den Obermatrosen Starkentrutz befragen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden auf dem Weg zu den Zellen die Quartiere durchqueren, ist die Mannschaft fix und fertig, nachdem sie von dem Mord erfahren haben, und es macht sie wütend, dass Malter einem so hinterhältigen, feigen Anschlag zum Opfer gefallen ist. Es wird ein Täter gesucht und sich daran erinnert, dass Augustus der letzte war, der Malter lebend gesehen hat. Daraufhin gibt Kenji ihnen zu verstehen, dass, wer an Augustus Unschuld zweifle, auch gleich den Mystiker selbst beschuldigen könne.  Dann gehen die Helden weiter zu den Zellen und befragen Obermatrose Starkentrutz. Dieser wartet in einer Zelle und ist sehr traurig über den Tod seines Vetters. Doch der Obermatrose hat ein Alibi, da er nach dem Training mit seinen Kameraden essen gegangen ist und sich danach hingelegt hat. Er hat sogar dem Maat gemeldet, dass Malter nicht in der Koje gewesen ist, was zu der Suchaktion auf dem Schiff geführt hat. So beschließen die Helden, die Untersuchungsergebnisse von Abdrushin einzuholen, welcher die Leiche nach dem Fund untersucht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin fasst die Verletzungen zusammen: alle Finger der auf den Rücken gebundenen Hände sind gebrochen und unter acht Nägel sind Eisennägel geschoben. Sein Rücken weist Spuren starker Gewalteinwirkung auf und einige Rippen sind gebrochen. Auf der Haut lassen sich Abdrücke des Folterwerkzeuges entdecken, welche zur Schnalle von Augustus Dolchriemen passen. Tödlich war allerdings die dritte Verletzung im Genitalbereich, denn sein Geschlechtsteil wurde mit zwei einzelnen Schnitten gespalten, so dass der Schnitt bis auf den Beckenknochen ging. Des Weiteren scheint Malter vor seinem Tod Alkohol getrunken haben, wie sein Mageninhalt verrät. Um den Toten noch aufzubahren und einen Abschied zu ermöglichen, bittet Abdrushin darum, ihn in der Kapelle aufbahren zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen nun der Spur des Schlüssels, mit dem der kleine Lagerraum aufgesperrt werden kann, und erkundigen sich beim diensthabenden Maat. Dieser erzählt, dass sich der Schlüssel im Schlüsselschrank des Waffenraumes befindet, in dem zurzeit der Matrose Turmen Strafdienst machen muss, weil er schon mehrmals in seinem Dienst eingeschlafen ist. Diesen treffen die Helden im Waffenraum bei Polieren der Schwerter an und er zeigt ihnen den Schlüssel, der an seinem Platz im Schrank hängt, und erklärt, dass nur der Admiral und Oberleutnant Windisch einen Schlüssel für den Waffenraum haben. Auf sein Schlafwandeln angesprochen gesteht Turmen, dass er schon immer Schlafprobleme gehabt hätte und er es sogar schon erfolglos mit einem Schlafmittel von Abdrushin probiert hätte. Dennoch sei er morgens oft wie gerädert und den ganzen Tag hundemüde, was ihm sichtlich unangenehm ist. Octavia kann mit Astralsicht nichts Besonderes an ihm feststellen und Turmen erklärt, dass er mit Malter seit langer Zeit befreundet ist und dass Starkentrutz seit dessen Verschwinden am Boden zerstört sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss des Gespräches werden die Helden zum Admiral in die Offiziersmesse gebeten und dieser offenbart ihnen im Beisein seiner beiden Oberleutnante, dass die Mannschaft davon ausgeht, dass Augustus erneut die Kontrolle verloren und Malter getötet habe. Außerdem will er von den Helden wissen, was an den Gerüchten dran ist, dass Augustus Principus Mortis sei. Henk behauptet, das [[Principus Mortis]] bei Varna gefallen sei und Octavia bestätigt, dass Principus Mortis nicht mehr existiere. Kenji schweigt dazu und der Admiral ist froh, denn er kann sich auch nicht vorstellen, dass die [[Schutzgötter]] einen sadistischen Kriegsverbrecher mit auf die Reise schicken, um Eboria zu retten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 22: Wahre Albträume - Teil 2===&lt;br /&gt;
'''1./2. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erfahren einige Details einer alten Geschichte und der aufgekommene Verdacht verdichtet sich. Die Stimmung der Mannschaft spitzt sich immer mehr zu und [[Augustus Octavius|Augustus]] zieht daraus die Konsequenzen. [[Iustus Trebatius|Iustus]] testet sein neustes Experiment und macht dabei eine seltsame Entdeckung. Die Helden heften sich auf die Spur des Mörders und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt um das Leben eines Freundes.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Admiral Wellenbrecher bittet die Helden, sich von ihm die ganze Geschichte von Principus Mortis berichten zu lassen, damit sie verstehen, warum die Männer so aufgebracht sind und was sie Augustus vorwerfen. Dann enthüllt er ihnen das volle Ausmaß der Gräueltaten in Loderis, welche unzählige zivile Opfer forderten und den loderiser Adel fast auslöschten. Im Anschluss bat Iustus die Helden in das Magierlabor und eröffnete ihnen, dass er nicht nur um die Diskussion um Principus Mortis an Bord wisse, sondern auch im Laufe der gemeinsamen Dienstzeit zwei vollkommen unterschiedliche Gesichter bei Augustus kennengelernt hat – einerseits den loyalen, ehrlichen Mann, dem er sein Leben zu verdanken hat, und andererseits den wegen verfehlter und übertriebener Gewaltanwendung zu disziplinarischen Strafen verurteilten Kämpfer. Iustus ist sich momentan unsicher, was Augustus Schuld oder Unschuld im jetzigen Fall angeht. Sollte er für diese Tat verantwortlich sein, so schließt Iustus mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Außenmanipulation aus, da er trotz genauer Untersuchung keinerlei magische Spuren an Augustus gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stellen fest, dass Augustus nicht auf seinem Zimmer ist, und während die anderen Wache stehen, durchsucht Henk Augustus Zimmer und findet im Schreibtisch eingeschlossen ein Buch, welches sich als Sammlung von Principus Mortis‘ grauenhaften Taten herausstellt, die sich mit den Beschreibungen des Admirals decken und von Augustus in letzter Zeit niedergeschrieben worden sind. Gemeinsam ziehen sich die Helden in Octavias Zimmer zurück, um über den Fund zu sprechen. Im Anschluss suchen sie Augustus und treffen Leutnant Ibendorn, welcher ihnen mitteilt, dass sich die Lage wegen des Mordes an Malter immer weiter zuspitzt und Augustus inzwischen von einigen Männern beschimpft und der Tat beschuldigt worden ist. Nur wegen der gemeinsamen Fahrt sei er noch nicht aufgeknüpft und gelyncht worden, doch als Ibendorn mit ihm sprechen wollte, ging er nur wortlos fort und zog sich in die Kapelle zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden Augustus vollkommen ausdruckslos und wie versteinert auf einer Bank neben dem Leichnam sitzend, dem toten Malter direkt ins Gesicht starrend. Er beachtet die Helden nicht und reagiert erst, als er angesprochen wird. Er leugnet oder beschönigt seine Taten nicht, bringt keine Erklärungen oder Rechtfertigungen vor und reagiert gereizt, als Octavia Verständnis für seine Taten zeigt. Henk konfrontiert Augustus mit seiner ganzen Wut und offenbart ihm, dass er ihn für seine Taten hasst und verabscheut. Henk betont aber auch, dass er für den aktuellen Mord Augustus keine Verantwortung gibt, denn die Schwarzmagier haben ihre Finger mit im Spiel. Dann verlässt Henk die Kapelle, während Octavia und Kenji zurückbleiben. Augustus betrachtet es fast schon als Hohn, dass sein Leben erst vom Kaiser und dann von Uselias' Vision gerettet wurde, obwohl er es gar nicht verdient hätte. Von der Niederschrift seiner Taten erhoffte Augustus sich das Enden seiner Albträume, in denen er jede Nacht wieder die Geschehnisse durchlebt und manchmal schon nicht mehr weiß, in welcher Zeit er sich gerade befindet. Er bittet die beiden darum, in einer Zelle des Schiffs verwahrt zu werden, um die Mannschaft vor sich zu schützen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht währenddessen mit dem Schiffsarzt Abdrushin und konfrontiert ihn damit, dass er ihn auch schon verdächtigt hat, da er Kontakt zu jeder beteiligten Person hatte. Anschließend unterstützt Henk den Admiral bei seiner Ansprache, in der er der Mannschaft eröffnet, dass Principus Mortis tot und nicht mit Augustus identisch sei. Henk bestätigt es und wies die Männer mit bloßem Oberkörper darauf hin, dass er als ehemaliger Sklave, welcher noch die Spuren seiner Misshandlung auf dem Rücken trägt, bestimmt nicht mit einem thyrnischen Kriegsverbrecher reisen würde. Die aufgebrachte Mannschaft lässt sich etwas beruhigen, gibt Augustus aber weiterhin die Schuld an Malters Tod. Die Männer werfen ihm das auch direkt vor, als Octavia und Kenji den Beschuldigten über das Deck führen, um ihn in die Zelle zu bringen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung beim Abendessen ist bedrückt und die Helden diskutieren untereinander die Schuldfrage. Ferolax erzählt, dass Iustus in dieser Nacht die ersten Tests für das Schild durchführen wird. Henk sucht Kaltfisch auf und bittet ihn, den Klabatterwicht zu fragen, ob er den Mord beobachtet habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia entdecken bei ihrer Wache, dass die Mannschaft noch wach ist und miteinander diskutieren. Als die Helden vom diensthabenden Maat Sturmfels entdeckt werden, schickt dieser die Männer in die Kojen und entschuldigt sich bei den Helden. Augustus sitzt schlaflos in seiner Zelle und Kenji erzählt ihm, was er aus Hellas Leben gelernt hat, welche in einer ähnlichen Situation wie er war, und er rät Augustus, jetzt nicht aufzugeben, sondern seine verbliebene Zeit sinnvoll zu füllen. Kenji hielt ihm auch deutlich vor Augen, dass die Schwarzmagier hier ihre Finger mit im Spiel haben. Ansonsten ereignet sich nichts Besonderes in ihrer Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Wachwechsel geht Octavia direkt auf ihr Zimmer, während Kenji sich noch mit Henk über dessen Umgang mit Augustus unterhält. Abschließend übergibt Henk einen kurzen Brief für Octavia an Kenji, welchen dieser im Anschluss an die noch wache in ihrer Koje übergibt. Auf seiner Wache erlebt Henk die ersten Testungen des magischen Schildes, welche Iustus in der Nacht durchführt, und wird im Anschluss von Ferolax gebeten, seine Freunde zu wecken und schnell zu Iustus ins Labor zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus schildert den Helden eine merkwürdige Beobachtung, welche er während des Schildversuchs gemacht hat. Er hat eine magische Einwirkung entdeckt, welche den Schild passiert, doch es ist unmöglich zu sagen, ob der Zauber von außen oder vom Schiff gewirkt wird. Da der Zauber nicht permanent wirkt, will Iustus die Matrix überwachen und den Helden bescheid geben, wenn der Einfluss wieder aktiv ist. Sie sollen dann auf dem Schiff nach Spuren des Zaubers suchen. Octavia und Henk begeben sich zu Augustus, während Kenji bei Iustus wartet, um schnell Bescheid sagen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Magus dann wieder eine Schwankung feststellt, informiert Kenji sofort die anderen und Octavia stellt fest, dass Augustus nicht mit einem Zauber belegt ist. Stattdessen nimmt sie mit Astralsicht auf dem Mannschaftsdeck eine Bewegung wahr und auch Henk bemerkt jemanden in der Dunkelheit. Beim Näherkommen entdeckt Octavia, dass zu der Person ein astraler Faden führt, sie also mit einem Zauber belegt ist. Der Verdächtige verschwindet schnell auf das Kanonendeck und Henk beeilt sich hinterherzukommen. Er verliert die Person aber kurzzeitig aus den Augen und kontrolliert sicherheitshalber die nahegelegene Munitionskammer. Währenddessen kommen auch Octavia und Kenji auf dem Deck an, können den Verdächtigen aber nirgends entdecken. Die Helden setzen ihre Suche auf dem Hauptdeck fort und befürchten schon eine Sabotage des Tauchbootes. Doch dort ist keine Spur zu finden und ein Schrei lenkt die Aufmerksamkeit auf das Außendeck am Heck. Direkt an der Treppe finden sie den Matrosen Finstertann, welcher mit einem Stich in die Bauchgegend niedergestochen wurde. Der Angreifer ist verschwunden, jedoch bemerkt Henk ein leichtes Schaukeln des Beibootes. Henk eilt dorthin und entdeckt den Täter, wie er am Heckspiegel des Schiffes hinabklettert in Richtung des Magierlabors. Henk klettert sofort hinterher, Octavia nimmt die Treppen, um zum Labor zu gelangen. Kenji kümmert sich um den Verletzten und ruft laut um Hilfe. Oberleutnant von Lachs kommt und bringt Finstertann zum Arzt, damit der Mystiker dann auch zum Labor eilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen das Labor gerade noch rechtzeitig und können Iustus rechtzeitig warnen. Der Angreifer wird niedergerungen und Iustus zieht sich durch einen Stich eine tiefe Fleischwunde an der Schulter zu. Der Überwältigte wird als der Matrose Turmen identifiziert, und, da er offensichtlich unter einem Zauber steht, in die Mitte des Schutzfeldes gelegt. Er beginnt laut zu lachen, während Iustus den Zauber analysiert, damit er ihn brechen kann. Dann verhöhnt Turmen die Helden, wie lange sie gebraucht hätten, ihm auf die Spur zu kommen. Er beschimpft sie als Wichtigtuer und Stümper, als feige Zauberin, naiven Dieb und liebeskranken Mystiker, denen aufgrund ihrer Unfähigkeit wahrlich die Götter und ihr Taschendrache zur Hilfe eilen müssen, ohne die sie längst wie ihr dümmlicher Krieger ihre Opfer geworden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hält Turmen plötzlich die Luft an und atmet auch nicht weiter, als er bewusstlos zu Boden fällt. Iustus unterbricht den Zauber auf Turmen und weist die Helden an, diesem die Hose auszuziehen und zwischen seinen Beinen nachzusehen. Beim Entkleiden fällt ein blutiges Päckchen Nägel aus der Hose heraus und beweist Turmens Täterschaft beim Mord an Malter. Zwischen den Beinen finden die Helden ein seltsames, eintätowiertes Zeichen, welches Henk herausschneidet und Iustus übergibt. Dieser kann nur auch seinen Unterbrechungszauber beenden und begibt sich zu Abdrushin, damit er ihm das Messer aus der Schulter entfernen kann. Kenji sucht sofort Augustus auf, um ihm die Neuigkeiten zu überbringen, und stößt dabei auf Plankenjockel, welchem er ebenfalls alles erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk  und Octavia warten im Labor bei Turmen, bis dieser erwacht, und befragen ihn wegen der Tätowierung. Er erinnert sich an seinen letzten Abend vor der Abreise, an dem er das Gasthaus „Zur grünen Rast“ aufgesucht und eine heiße Nacht mit einer exotischen Magd von einem Volk der Ishturi verbracht hat. Am nächsten Morgen hatte er ein leichtes Brennen im Schritt gefühlt, sich aber nichts dabei gedacht, als es am folgenden Tag wieder abgeklungen war. Turmen ist am Boden zerstört, als er seine Täterschaft beim Mord an Malter realisiert, und bleibt zunächst noch im Labor. Henk und Octavia suchen Kenji bei Augustus auf und werden mit Plankenjockel konfrontiert, welcher die Bambusen geweckt und die Informationen von Kenji anscheinend komplett falsch verstanden hat. Octavia spricht mit Augustus und er gesteht ihr, dass er den Helden vor Scham kaum noch in die Augen blicken kann und es ihm sehr leidtut, was er Octavia damit angetan hat. Sie überzeugt ihn aber davon, dass er bei der Ansprache des Admirals, bei der er der Mannschaft den Täter bekanntgeben wird, neben den Helden steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Admiral hält nach Sonnenaufgang seine Ansprache und erklärt der Mannschaft, dass Augustus nicht der Mörder von Malter ist, sondern Matrose Turmen unter der Kontrolle der Schwarzmagier die Tat vollbracht hat. Dadurch fällt auch der Verdacht der Mannschaft, dass Augustus Principus Mortis gewesen ist. Admiral Wellenbrecher bittet auch Adpet Kenji noch um ein paar Worte, welcher der Mannschaft noch einmal die Verwicklung der Schwarzmagier in den Fall erläutert. Abschließend wird verkündet, dass Malters Seebestattung vor dem Mittag stattfinden soll. Nach den Ansprachen entschuldigt sich Obermatrose Grauwasser bei Augustus wegen seines Verdachts, was diesem sichtlich unangenehm ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss wird gefrühstückt, wobei Augustus sein Essen mit auf seine Kajüte nimmt. Beim Essen beschließen die Helden, dass die gesamte Mannschaft nach Zeichen der Schwarzmagier untersucht werden soll, wie es bei Turmen zwischen den Beiden gefunden wurde. Octavia und Roana überprüfen sich gegenseitig, während die Männer nacheinander bei Abdrushin antreten und sich untersuchen lassen. Henk und Kenji machen den Anfang. Nach der Untersuchung spricht der Admiral einige Worte zum Abschied von Malter und Kenji spricht die Worte des [[Letor|Letors]]- Segens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag nimmt die [[Baiula Spei]] wieder Fahrt auf und die Helden erfahren, dass sie am Abend vor den gefährlichen Nixenbänken ankern werden, bevor sie am nächsten Tag die Insel Soltrum erreichen werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 23: Die Nixenbank===&lt;br /&gt;
'''2./3. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus teilt den Helden seine Untersuchungsergebnisse mit und stellt eine nützliche Anwendung  in Aussicht. Kenji spricht mit [[Abdrushin]] und dieser erzählt ihm von sich und den Dingir. Octavia setzt ihr Übungen fort und wird von Kenji zu einem Gespräch mit dem Arzt eingeladen. Augustus bittet die Helden um ein Gespräch und in der Nachtwache werden vor der Nixenbank ungewöhnliche Beobachtungen gemacht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bittet die Helden zu sich ins Magierlabor und teilt ihnen eine Entdeckung mit. Das Zeichen, welches Turmen entfernt wurde, ist eine persönliche Signatur des Zaubernden, und es ist Iustus mit dem Zeichen vielleicht bald möglich, damit den Aufenthaltsort seines Besitzers ausfindig zu machen.  Anschließend teilt er ihnen mit, dass Augustus noch etwas Zeit für sich braucht und Iustus bittet die Helden, gut auf ihn aufzupassen, da Augustus mit seiner Vergangenheit noch nicht abgeschlossen hat und unter großer emotionaler Instabilität leidet. Außerdem erinnert Iustus Octavia daran, wie wichtig ihre Übungen mit dem Stab sind, wenn sie die Durchschlagskraft ihrer Zauber verbessen will, worauf diese den restlichen Tag im Labor verbringt und ihre Zauber nicht ganz ohne Zwischenfälle trainierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht zum Wechseln seines Verbandes den Schiffsarzt auf und spricht mit ihm über dessen Verbindung zu den Dingir. Kenji erfährt, dass Abdrushin von einem Dingir abstammt und bereits in seiner Jugend mit seiner Dingir tanzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baiula Spei geht zum Abend in ausreichendem Abstand zur Nixenbank vor Anker und die Helden treffen sich beim Abendessen. Augustus nimmt ebenfalls teil, ist allerdings sehr still und bittet die Helden nach dem Essen zu einem privaten Gespräch in seine Kajüte. Kenji schlägt Octavia noch vor, mit ihm zu Abdrushin zu gehen und mit diesem über ihre Magie zu sprechen, denn er machte so seltsame Andeutungen über Octavia und die Herkunft ihrer Magie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus entschuldigt sich bei den Helden, dass er sich gehen ließ und von seinen Schuldgefühlen überrannt wurde. Er  lässt sie wissen, dass  er sich noch mehr zusammenreißen will und sie sich nun wieder auf ihn verlassen könnten, wenn sie ihn überhaupt noch mitnehmen wollen. Alle versichern ihm, dass sie ihn bei ihrer Aufgabe brauchen würden und ihn daher auch gerne weiterhin dabeihaben wollen. Während Henk noch bei Augustus bleibt, suchen Kenji und Octavia den Arzt auf. In einem Gespräch konnte Abdrushin Octavia aber auch nur sagen, dass sie lernen müsse, mit dem Dingir zu tanzen, anstatt ihn kontrollieren zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Nachtwache von Octavia und Kenji hören beide ein Singen vom Meer her und beobachten den Delphin, wie er auf die Nixenbank zu schwimmt. Er schien zu der kaum hörbaren Melodie zu tanzen und Abdrushin, welcher hinzukommt, erklärt, dass sich der Delphin, den er Amweijon-Murranî genannt hat, von den Seinen gerufen wird und nach Hause zurückkehrt, denn Abdrushin kann den Gesang ebenfalls hören. Beim Wachwechsel informieren die beiden Henk über ihre Beobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Henks Nachtwache nach Mitternacht begegnet dieser Kaltfisch, wie er auf dem Deck den Klabatterwicht sucht. Kaltfisch macht sich Sorgen, dass das „Gejammer“ der „Wasserweiber“ den Kleinen verscheucht hat. Auf Henks Nachfrage, wer denn die Wasserweiber seien, erklärt Kaltfisch, dass es die Meerhexe, die Braut von Doganon, mit ihren Schwestern sei. Nachdem der Gott einige schönen Frauen in fischähnliche Ungeheuer verwandelt hat, damit sie sein Reich nicht mehr verlassen können, seien diese so wütend darüber, dass sie alle Seereisenden durch ihren Gesang in den Wahnsinn treiben und ihre Schiffe auf der Sandbank auflaufen. Die Seemänner würden dann von ihnen in die Tiefe gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück tauschen sich die Helden über ihre Erlebnisse der Nachtwache aus und planen die Expedition, die zum Mittag losgehen kann, wenn die Baiula Spei die Insel Soltrum erreicht hat. Es gilt nämlich, genügen Proviant mitzunehmen, denn Ekki weist darauf hin, dass sich das Lager der Grauen Männer irgendwo auf der recht großen Insel versteckt ist. Die Helden wollen sich hinüberrudern lassen und nach Beendigung wieder abholen lassen, so dass kein Matrose auf der Insel auf ihre Rückkehr warten muss. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 4: Soltrum und die Blaue Festung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Soltrum-Männer.png|400px|thumb|rechts|Die Männer von Soltrum: Oben: [[Kadir]] und [[Joro]], Mitte: [[Marcus Illurius Loxias |Loxias]], Unten: [[Bellrian]] und [[Lodewijk]]]]&lt;br /&gt;
=== Episode 24: Soltrum===&lt;br /&gt;
'''3.- 5. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen die Insel [[Soltrum]] und müssen Wege durch einen undurchdringlichen Urwald finden. Ein künstlerischer Fund weist ihnen eine Richtung und ungewöhnliche Ruinen geben Hinweise auf vergangene Zeiten. Unruhige Nächte und anstrengende Wanderungen erwarten die Helden, wenn sie sich ihrem Ziel, dem großen, wolkenverhangenen Berg, nähern wollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden lassen sich zum Mittag von den Obermatrosen Grauwasser und Klippstein nach Soltrum übersetzen. Das Wetter ist klar, nur am hohen Berg von Soltrum hängt anscheinend noch eine dunkle Regenwolke. Die Helden können aufgrund der Steilklippen, welche fast die ganze Insel umgeben, nur an wenigen Stellen anlanden und sie entschließen sich für die nordöstlichste Bucht der Insel. Dort stoßen sie auf einen undurchdringlich erscheinenden Wald und müssen einen Weg hineinfinden. Ohne die Kenntnisse von Henk und Augustus im Fährtenlesen wäre dies ein äußerst mühseliges Unterfangen. Doch es werden Tierpfade entdeckt, auf denen die Helden den Urwald erkunden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wandbild.png|500px|rahmenlos|rechts|Das Wandbild aus der verfallenen Hütte auf Soltrum]]&lt;br /&gt;
Nicht weit vom Strand entfernt finden die Helden eine halb verfallene Hütte, in der sie neben einem Wandgemälde auch die Leiche eines Bewohners finden, welcher noch immer eine goldene Scheibe in Sonnenform umklammert hält. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass der Mann anscheinend Schiffsbruch erlitt, auf der Insel strandete und dann auf dem Berg eine Gemeinschaft von Männern traf, denen er die goldene Scheibe entwendete. Er wurde anscheinend wegen des Diebstahls ausgestoßen und hat dann die Hütte im Wald errichtet, in der er auf Schiff wartete, welche ihn mitnehmen können. Die goldene Scheibe besitzt eine göttliche Aura, welche Kenji als zu [[Suno]] gehörend und Octavia leicht magisch empfindet, welche von Henk eingesteckt wird, bevor die Reise durch den Urwald weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen über einige Sackgassen ihren Weg in Richtig des großen Berges und stoßen dabei auf einige alte Ruinenreste, welchen sie aufgrund der typischen floralen Muster elbischen Ursprung unterstellen. Es finden sich noch einige Sonnensymbole auf den Steinen und Henk bemerkt, wie die Drachenträne anfängt zu pulsieren. Nachdem er sie herausgeholt und Kenji und Octavia sie angefasst haben, haben alle eine kurze Vision, bei der sie wieder durch Uselias' Augen schauen (vgl. [[Drachenträne#Uselias'_Turm-Erinnerung (3. Sideon 351 JF)|Uselias' Vision]]). Sie sehen die Ruine als intakten Wachturm mit elbischen Wächtern, die Uselias den Weg zum großen Berg weisen und dieser dann in diese Richtung fliegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem weiteren Weg durch den dichten Wald begegnet den Helden plötzlich ein Goldluchs, welcher als Tier von Suno bzw. Clarius gilt. Sein Fell leuchtet fast golden und seine Augen erstrahlen in einem gelblichen Licht. Das Tier faucht zunächst, wittert dann aber etwas und schnüffelt an Henks Rucksack herum. Octavia erkennt, dass es die Sonnenschiebe sehen will, und als Henk diese hervorholt, beginnt der Goldluchs zu schnurren, reibt sich an der Scheibe und geht dann langsam wieder davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bahnen sich weiter ihren Weg durch das Dickicht und suchen nach Einbruch der Dämmerung ein Nachtlager. Sie teilen für die Nacht Wachen ein und Augustus übernimmt direkt die erste Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Henks Wachzeit nach Mitternacht bemerkt dieser etwas, was anscheinend über den Baumwipfeln über dem Lagerplatz kreist. Er weckt Octavia und klettert auf einen Baum, um besser beobachten zu können, was es sei. Octavia bemerkt mit Astralsicht, dass es sich um ein magisches Wesen handelt, doch bevor es genauer untersucht werden kann, verschwindet es in Richtung des großen Berges, wie Henk noch ausmachen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchen die Helden weiter ihren Weg in Richtung des Gipfels und kämpfen sich den ganzen Tag durch das Dickicht. Nachdem Henk ein Fuchs über den Weg gelaufen ist und ihn vielleicht angezwinkert hat, scheinen sie deutlich schneller vorranzukommen. Mittags wird eine kurze Rast eingelegt und dann weiter gegen alle Widrigkeiten der Weg verfolgt. Bei einer Bachdurchquerung werden die Helden bis zum Bauch nass und entdecken erst viel später, dass sie einige Blutegel abbekommen haben. Octavia kann zum Wohlbefinden aller einige große Mückenschwärme, welche sich schon an den Helden laben wollten, durch Feuerzauber vernichten. Eine überraschende Begegnung mit einer Schlange geht zum Glück wegen Henks Gefahreninstinkt und Octavias Feuerkraft glimpflich aus und die Helden können ihren Weg bis zur Dämmerung fortsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Abend erklimmen die Helden einen Abhang und können über den Baumwipfeln einen Blick auf den großen Berg werfen. Dieser ist gut sichtbar, doch merkwürdiger Weise liegt immer noch diese dunkle Wolke über ihm, welche den Helden aus dieser Entfernung ein unheimliches Gefühl in der Magengegend beschert und Octavia sogar richtig über von der Betrachtung wird. Die Helden beschließen auf diesem Felsvorsprung ihr Nachtlager zu errichten, um am nächsten Tag den Aufstieg auf den Berg zu wagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie entzünden in einer kleinen Felssenkung ein Feuer und sorgen dafür, dass sein Licht nicht allzu sehr in die Umgebung abgestrahlt wird. Es ist sehr kalt, ein Wind pfeift um die Felsen und es beginnt zu regnen. Henk und Augustus beschließen, in den Wald hinabzusteigen und Äste für eine improvisierte Überdachung zu holen. So errichten sie einen notdürftigen Unterstand, welcher allerdings die Kälte und Nässe nur spärlich abhalten kann. Augustus übernimmt die erste, ereignislose Wache und weckt Henk um Mitternacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bemerkt in seiner Wache, dass sich langsam aus Richtung des Berges eine seltsame Kälte ausbreitet, die eine unerklärliche Angst in ihm auslöst und ihn leuchtende Augen, grässliche Fratzen und unheimliche Gestalten in der Dunkelheit sehen lässt. Er nimmt seine ganze Willenskraft zusammen und schließlich verzieht sich die Kälte wieder. Henk weckt Octavia und gemeinsam nehmen sie einen schrecklichen Schrei vom Berg wahr, welcher eher tierisch klingt und ein mulmiges Gefühl auslöst. Wigo fühlt sich an einen Todesschrei erinnert und versucht die Helden zur Rückkehr zum Schiff zu bewegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen sind alle durchgefroren und wären sich mit einem heißen Tee aus Roanas Vorräten auf, bevor sie ihren Weg fortsetzen. Auf einer kleinen Lichtung können sie einen Blick auf den Berg werfen, der noch immer von einer dunklen Wolke verhüllt ist, welche eindeutig nicht natürlichen Ursprungs ist. Am Rande der Lichtung entdecken die Helden eine Falle, in welcher ein Tier zappelt. Bei näherer Untersuchung erweist sich dieses als untot, was Wigo vor Schreck erstarren lässt. Henk kann ihn trotz eigener Befangenheit aus der Starre lösen und kurz danach bemerken alle einen großen, grauen Schatten, welcher den Gipfel des Berges umkreist. Die Helden machen sich sofort an den weiteren Aufstieg, verlassen den Wald und steigen die Felsen dem Wasserlauf folgend hinauf. Mit jedem ihrer Schritte wächst in ihren Mägen ein flaues Gefühl und die Nackenhaare stellen sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein untoter Widder erschwert das Vorrankommen und muss überwunden werden. Nach anstrengender Kletterei neben einem Bachlauf, bei der sie wegen Kenjis Erschöpfung eine Pause einlegen müssen, erreichen sie schließlich den Rand der Wolke. Octavia stellt mit Astralsicht fest, dass die Wolke von[[Chthonia|chthonischen]] und [[Malgor|malgorianischen]] Strömen durchzogen ist, und fühlt sich an den grünen Nebel erinnert, welchen die Schwarzmagier nutzen, um auf See zu fliehen. Nur mit großer Überwindung gelingt es den Helden, sich der Wolke zu nähern, denn eine Gänsehaut überkommt sie und ihre Herzen schlagen ihnen bis zum Hals. Wigo gerät in Panik, flieht und muss von Henk zurückgeholt und überzeugt werden, damit er die Helden begleiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden die dichte Wolke betreten, überkommt alle ein Gefühl von Panik und alptraumhafte Bilder tauchen im Nebel auf. Augustus spricht allen Mut zu und mit geballter Willenskraft gelingt es ihnen, weiter in den Nebel vorzudringen. Nach einige Zeit stellt sich bei ihnen eine Art Gewöhnungseffekt ein und der Nebel verliert einen Großteil seines Schreckens, so dass die Helden weiter vorrankommen. Ein untoter Adler greift sie an und wird von Octavias Flammen aufgehalten. Schließlich umrunden die Helden die Bergkuppe und stoßen auf angelegte Gärten, welche zu einigen Wohnhöhlen gehören. Große Statuen und Gemälde an den Höhlenwenden zeugen von großer Kunstfertigkeit und es finden sich Musikinstrumente und große Werke der Dichtkunst, jedoch keinerlei Waffen. Den Schlafplätzen nach zu urteilen, lebt hier eine Gemeinschaft von etwa 30 Leuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen nur unter starker Willensanstrengung die Bergspitze und hören über sich im Nebel große Schwingen und einen Schrei, wie er in der Nacht zu hören war, welcher allen durch Mark und Bein geht. Wie als Antwort erschall lautes, wahnsinnig klingendes Lachen aus dem Nebel und vor ihnen sind schlurfende Schritte von vielen Beinpaaren zu hören, welche sich in Bewegung setzen. Durch den undurchdringlichen Nebel dringen schließlich seltsame Laute, die wie das Ächzen und Stöhnen von gequälten, rauen Stimmen klingt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach und nach tauchen beim Vordringen in den Nebel untote Mitglieder der Gemeinschaft auf, greifen die Helden an und werden überwältigt. So nähern sie sich dem Ort, woher das Lachen gekommen war, als sie durch den Nebel mitbekommen, dass jemand den Nekromanten angreift, diesem aber mit lauten Schmerzensschreien erliegt. Henk stürmt als erstes vor, während die anderen noch die Zombies abwehren, und kann den Schwarzmagier sehen, wie dieser ohne Maske mit blutüberströmter Robe auf einem Felsen steht. Der Nekromant wendet sich Henk zu, der gerade von einem Zombie angegriffen und in den Hals gebissen wird, und wendet einen Zauber an, welcher Henk seine Lebenskraft entzieht. Geschwächt sinkt Henk zu Boden, rappelt sich aber auf und nähert sich, als der Nekromant auf den Rücken eines Gargoyles springt und in der Wolke entkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kümmert sich um den unbekannten Mann, welcher den Schwarzmagier angegriffen hat, und erhält von ihm den Auftrag, Loxias zu finden und ihn zu beschützen. Er enthüllt Kenji, dass sie der goldenen Katze folgen sollen, und stirbt. Als sein Leichnam kurz darauf als Untoter sich erhob, bemerkte Octavia astral eine Verbindung zu einem Zeichen auf dem höchsten Felsen, welches für die nekromantische Verseuchung des Ortes verantwortlich ist. Es ist mit Blut auf einen Felsen gemalt und Octavia wischt es ab, was den Zauber bricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der grüne Nebel abgezogen ist, haben die Helden einen sehr klaren Blick über das Meer und können die Baiula Spei erkennen, welche sich eine Seeschlacht mit der Salzmähre liefert. Iustus Schild ist zu erkennen und nach einiger Zeit gewinnt die Baiula Spei die Oberhand und die Salzmähre flieht, wobei sie erneut den Nebel erzeugt. Die Helden sich erleichtert und auch völlig erledigt, und ziehen sich in die Wohnhöhlen der Einsiedelei zurück, um dort zu schlafen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 25: Der Berg der Sonne===&lt;br /&gt;
'''5./6. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ersten Nacht auf dem Berg der Sonne haben die Helden eine magische Begegnung und sie machen eine überraschende Bekanntschaft. Die Ereignisse auf der Bergkuppe werden enthüllt und neue Informationen über die Sonnenscheibe offenbaren sich. Die Helden tauchen in den „Zauber des Berges“ ein und reaktivieren schlummernde Talente.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden spüren schnell, dass die mit ihren Wandmalereien sehr gemütlich wirkende Höhle eine besondere, sehr erhabenen wirkende Aura besitzt, welche Kenji als starke Präsenz von [[Suno]] oder Clarios erkennt. Alle sind sehr erschöpft und Henk schläft sofort ein. Wigo steht noch unter Schock und wird von Octavia und Kenji beruhigt. Augustus übernimmt die Nachtwache und hielt Kenji beim Einreiben und Verbinden seines schmerzenden Armes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der späten Nacht haben die Helden eine [[Drachenträne#Uselias' Traumbild vom Berg der Sonne (6. Sideon 351 JF)|kurze Traumsequenz]], welche ihnen am Morgen noch deutlich in Erinnerung ist. Kenji erwacht als erster in den Sonnenstrahlen und vertritt sich vor der Höhle die Beine. Er bewundert die Statuen und erblickt plötzlich den Goldluchs, der vor der aufgehenden Sonne steht und in ihrem Licht erstrahlt. Er lässt die anderen von Augustus wecken und gemeinsam folgen sie dem Tier bis zu seiner Höhle. &lt;br /&gt;
[[Datei:Loxias.png|100px|thumb|rechts|[[Marcus Illurius Loxias]]]]&lt;br /&gt;
In dem Bau des Goldluchses treffen die Helden auf fünf lebende Mitglieder der Gemeinschaft und der Älteste drängt darauf, noch vor der Vorstellung in die Wohnhöhlen zu gehen, da sein Gefährte schwer verletzt ist und ihm nur dort geholfen werden kann. So kehren die Helden mit den Überlebenden zu den Wohnhöhlen zurück und dem Verwundeten wird durch seinen Gefährten geholfen. Die Helden nehmen an einem entfachten Feuer Platz und der Älteste stellt sich als [[Marcus Illurius Loxias]] vor, welcher sogar mit Augustus‘ und Octavias Großvater befreundet war, wie sich im Gespräch zeigt. Danach nennt Loxias die Namen seiner Gefährten [[Bellrian]], [[Lodewijk]], [[Joro]] und [[Kadir]] und erwartet im Anschluss bei etwas zu Essen eine Erklärung der Helden, wer sie sind und was überhaupt geschehen ist. Loxias anfänglich sehr gemischten Gefühle werden durch die Geschichten immer wohlwollender und er zeigt sich sehr besorgt über die Ereignisse am Festland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann berichtet Loxias neben den Geschichten, wie er auf die Insel gekommen ist (s. [[Marcus Illurius Loxias#Auf der Suche|Biographie]]), über den Angriff des Nekromanten auf die Gemeinschaft und erzählt, wie sich eine dunkle Aura über den Berg legte und immer mehr Gefährten in Untote verwandelt wurden. Der Nekromant wollte dann  etwas über die „Helden der Drachenträne“ und über die „Baiula Spei“ wissen wollte, doch niemand hatte darauf eine Antwort. Nur durch einen blendenden Lichtzauber von Bellrian konnten sie zu fünft entkommen und Unterschlupf in der Höhle des Goldluchses finden, den Loxias ''Smintheus'' nennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk Loxias die goldene Sonnenscheibe zeigt, berichtet Loxias den Helden von seinem Fund von insgesamt vier Sonnenscheiben und erzählt auch die Geschichte des Diebstahls. Er ist erfreut, dass die Scheibe nun zurückgekehrt ist und bittet Henk, sie ihm auszuhändigen. Als er eine bemalte Truhe öffnet, in der die anderen Scheiben verwahrt werden, bemerkt Henk das Vibrieren der Drachenträne und als alle Helden sie berühren, haben sie eine [[Drachenträne#Uselias' kurze Vision (6. Sideon 351 JF)|kurze Vision von Uselias]], in der erfahren, dass es noch eine fünfte Sonnenscheibe gibt und dass diese ursprünglich die Stimmhebel einer göttlichen Lyra gewesen sind. Außerdem wissen sie, wo die Scheibe zu finden ist, und Loxias kann sie am nächsten Tag zu dem Ort führen, nachdem sie sich alle den restlichen Tag über etwas ausgeruht haben. Dazu schlägt Loxias vor, dass sie sich dem Zauber des Berges hingeben und am besten die Sonne auf dem Gipfel genießen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus zunächst dabei hilft, die Toten vom Berg zum Verbrennungsfelsen zu tragen und einen Scheiterhaufen zu errichten. Bei allen löst der Berg einen Drang zur schöpferischen Betätigung aus, und Octavia nimmt eine Lyra und Henk eine dreieckige Gitarre aus einer Höhle mit, damit sie oben auf dem Gipfel musizieren können. So spielten die einen, während Kenji sich zu einem Text inspiriert fühlt, welchen er niederschreibt, und Wigo beginnt, ein Bild an eine Felswand zu malen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Joro.png|100px|thumb|rechts|[[Joro]]]]&lt;br /&gt;
Zum Mittag, als Kenji sein Schreiben gerade beendet hat, haben Henk und Octavia sich beim Musizieren in einen  gemeinsamen Rhythmus hineingefunden, welcher der Atmosphäre des Gesanges im [[Drachenträne#Uselias' Traumbild vom Berg der Sonne (6. Sideon 351 JF)|Traumbild vom Berg der Sonne]] ähnelt. In diesem Augenblick stimmt [[Joro]] mit einer beeindruckenden, wundervollen Stimme mit ein und trägt zu der Musik eine pathetische Hymne an Clarius vor, welche von Loxias auf Altthyrnisch gedichtet worden war. Gegenüber auf dem Bergrücken, wo auch der Scheiterhaufen errichtet ist, ist Augustus meditativ komplett in seine Schattenkampf-Bewegungen vertieft und scheint das erste Mal wieder mit sich im Reinen zu sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bellrian.png|100px|thumb|links|[[Bellrian]]]]&lt;br /&gt;
Am Nachmittag musiziert Octavia weiter mit der Lyra und entdeckt ganz neue Melodien und neue Variationen ihrer eigenen Kompositionen. Kenji unterhält sich mit [[Bellrian]] und sie diskutieren dessen These, dass es sich bei dem Licht vielleicht um [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] bzw. Clarius handeln könne. Bellrians Erfahrungen hier auf der Insel haben ihm das bestätigt (s. [[Bellrian#Charaktergeschichte|Biographie]]). Er weist auch darauf hin, dass das altzwergische Wort für „die Botschaft“ auch „der Bote“ bedeuten kann, und das in den elbischen „Chroniken von Veldun“ der Name des Kontinents „Eboria“ aus dem Theletischen mit „Land des Lichts“ übersetzt wird und als „vom Licht gesegnet“ gezeichnet wird. Des Weiteren wird von den Elben gesagt, die „Sonne sei das Herz“ des Kontinents. [[Datei:Lodewijk.png|100px|thumb|rechts|[[Lodewijk]]]]&lt;br /&gt;
[[Lodewijk]] erzählt in seiner Geschichte, wie er auf die Insel kam, davon, dass er von Wol ebenfalls durch ein Licht geleitet und schließlich zur Insel geführt wurde (s. [[Lodewijk#Charaktergeschichte|Biographie]]). Henk empfindet es nicht als abwegig, dass eine göttliche Kraft in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich erlebt und damit auch anders ausgedrückt wird. [[Datei:Kadir.png|100px|thumb|links|Kadir]] Schließlich berichtet auch [[Kadir]] seine Erlebnisse und bei ihm war es das Licht in Form eines Sterns, welches ihn auf den Weg aufmerksam machte und ihm später seine Hybris heilte (s. [[Kadir#Charaktergeschichte|Biographie]]). Wigo hat in der Zeit ein Portrait von Heli gemalt und ist sichtlich stolz auf sein Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonnenuntergang ziehen die Männer der Gemeinschaft mit den Sonnenscheiben in einer Art Prozession zum errichteten Scheiterhaufen und übergeben die Körper ihrer Freunde dem Feuer. Sie singen Lieder und verabschieden sich von den Verstorbenen, während die letzten Spuren der Dämmerung verschwinden und die Dunkelheit Einzug nimmt. Im Anschluss sitzen alle noch zu einem gemeinsamen Mahl zusammen und tauschen sich über ihre Erlebnisse und neuen Einsichten aus. Sie kennen jetzt den „Zauber des Berges“, von dem Loxias sprach, und Smintheus hält in der Nacht Wache.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 26: Warnung des Sonnengottes===&lt;br /&gt;
'''7./8. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Soltrum]] macht Octavia in der Nacht eine erleuchtende Erfahrung und trifft eine Entscheidung. Die Helden suchen die letzte Sonnenscheibe und planen die Weihung des Ortes. Reagenzien müssen beschafft und ein Hymnus geschrieben werden, ehe das Sonnenritual stattfinden kann. Die Helden haben an Uselias' Erinnerung teil und erhalten wichtige Hinweise.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen Helden ruhig und entspannt schlafen, erwacht Octavia in der Nacht und kann nicht wieder einschlafen. Aus der Höhle hervortretend wird sie von Smintheus zum Scheiterhaufen geführt und erlebt dort eine Erscheinung, welche sie sich selbst erkennen lässt, was dazu führt, dass sie in der Nacht beginnt, Lichtbilder aus Feuer in die Luft zu malen. Durch die unerwartete Helle erwachen Henk und Kenji und beobachten, wie Octavia ohne Iustus Zauberstab, einen Feuerdrachen erzeugt und ihn verschwinden lässt, als sie ihre Freunde bemerkt. Darauf daran entbrennt eine Diskussion zwischen Octavia und Augustus, welcher mit ihrem Entschluss, die Ausbildung bei Iustus abzubrechen, nicht einverstanden ist, während Henk und Kenji Octavias Entscheidung unterstützen, obwohl sie auch Augustus Bedenken teilen. Henk spricht nochmal mit Loxias über die Sache, bevor er zum gemeinsamen Frühstück geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück brechen die Helden mit Loxias auf, um die fünfte Sonnenscheibe zu finden. Sie erreichen die Küste und Henk und Augustus müssen mit Hilfe von [[Abraxa Cibinensis|Abraxas]] Unterwasseratemtrank durch die starke Brandung zum Eingang der Höhe tauchen und dabei einen Hai abwehren, während Octavia und Kenji von oben nur ohnmächtig zusehen können. In der Höhle hütet ein Kraken die Sonnenscheibe und dieser wird von den beiden geschickt ausgetrickst, um die Scheibe zu entwenden. Henk und Augustus ziehen sich einige Blessuren von den Felsen zu und erst am frühen Nachmittag sind sie wieder zurück bei den Wohnhöhlen und können die vereinten fünf Sonnenscheiben auf die Bergspitze legen. Dort bemerken sie, dass die Artefakte allein nicht ausreichen, um die Atmosphäre des Ortes so zu heben, dass eine Vision von Uselias möglich ist. Sie sprechen mit Loxias, welcher ihnen hilfreiche Ratschläge für ein Weihe-Ritual auf der Bergspitze gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji am Nachmittag auf der Bergkuppe einen eigenen Anrufungshymnus an den Sonnengott schreibt, machen sich Octavia, Henk und Augustus auf den Weg, um nach [[Lodewijk|Lodewijks]] Anweisungen das besonderes Harz der heiligen Äonenkiefer zu sammeln, welches sie bei dem Ritual verräuchern wollen. Erst am Abend sehen sich alle in den Wohnhöhlen wieder und planen den morgigen Ritualtag. Loxias schlägt vor, dem Beispiel seiner Gemeinschaft zu folgen und den Tag mit einer rituellen Waschung zu beginnen, was die Helden in ihre Planung aufnehmen. Dann legen sich alle schlafen und Smintheus übernimmt die Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück brechen die Helden am Morgen mit Loxias zu dem Quellbecken auf, in welchen die Gemeinschaft ihre Reinigungen vollzieht. Vor Ort stellt es sich als die Quelle heraus, welche Kenji bereits auf dem Hinweg geweiht hat, und der göttliche Einfluss ist für alle deutlich spürbar. Loxias kristallisiert das Göttliche durch einen Hymnus an den Sonnengott und nacheinander waschen sich Kenji, Henk und Octavia nicht nur den körperlichen Dreck des Leibes, sondern sie reinigen sich vor allem von ihrem seelischen Ballast. Nach dem kompletten Untertauchen in der Quelle fühlen sich alle mit frischer Kraft belebt und in eine derart göttliche Atmosphäre gesetzt, dass niemand das Bedürfnis zu sprechen empfindet und sie still und andächtig wie eine spontane Prozession auf die Bergkuppe ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittag haben sie die Spitze des Berges erreicht und beginnen mit dem Ritual. Während Henk das leuchtende Harz verräuchert, stimmt Octavia mit der Lyra eine spontane Melodie an. Gemeinsam bauen die beiden eine göttliche Atmosphäre auf, welche Kenji dann mit seinem gesungenen Hymnus zur Vollendung führt. Die Sonnenscheiben beginnen zu leuchten und Henk holt die sich regende Drachenträne hervor. Ein von ihnen ausgehendes Licht lässt die Helden an einer Erinnerungs-Vision von Uselias teilhaben, in der dieser Warnung vom Sonnengott erhält und die Hilfe der Muse Lumenisa angeboten bekommt, welche in der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; auf ihn warte (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Erinnerungs-Vision auf Soltrum (7. Sideon 351 JF)|Vision auf Soltrum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen im Anschluss die Wohnhöhlen auf und sprechen mit Loxias über ihre Erfahrung. Dieser erkennt den Namen Lumenisa als denjenigen der Nixe und zeichnet ihnen den Ort der „Blauen Festung“ auf Henks Seekarte ein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 27: Abschied von Soltrum===&lt;br /&gt;
'''8./9. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erleben die Auswirkungen ihres Rituals und verabschieden sich von der Gemeinschaft. Sie werden von [[Soltrum]] abgeholt und wieder zur [[Baiula Spei]] gerudert. Schmerzhafte Nachwirkungen vom Verlassen der Insel sind deutlich zu spüren und es kommt zum Austausch. Ein neuer Kurs wird gesetzt und [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] spricht eine Warnung aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer unter dem Einfluss der Vision und sich an das grelle Licht aus den Augen des Sonnengottes erinnernd, holen die Helden am Nachmittag mit Loxias und seinen Männern die Sonnenscheiben von der Bergspitze. Ihnen fällt auf, dass diese stark magisch aufgeladen sind und sich die gesamte Atmosphäre des Ortes erhöht hat. Gemeinsam bringen sie die Scheiben wieder in die Wohnhöhlen und Loxias bietet ihnen an, sie am nächsten Morgen mit einem kleinen Segelboot zu einer Bucht ihrer Wahl zu bringen. Dankbar nehmen die Helden an und essen gemeinsam zu Abend. Kenji spricht noch mit Loxias und Smintheus übernimmt wieder die Nachtwache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loxias weckt die Helden zur beginnenden Dämmerung und nach einem kurzen Essen verabschieden sie sich von den Männern. Lodewijk schenkt jedem noch einen Trank zur Dunkelsicht und alle wünschen den Helden Glück für ihre Reise und versprechen, für sie zu beten. Gemeinsam mit Loxias und Smintheus brechen die Helden dann auf und erreichen nach etwas Weg ein kleines Segelboot in einer versteckten Bucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loxias bringt alle sicher in die westlichste Bucht und bittet sie, niemandem etwas von ihrer Gemeinschaft um dem Berg zu erzählen, damit dieser Ort weiterhin geheim gehalten werden kann.  Dann verabschiedet auch er sich und Octavia gibt ein Leuchtsignal ab, um die Baiula Spei zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwa drei Stunden werden die Helden abgeholt und sie kehren zum späten Mittag auf die Baiula Spei zurück. Der Admiral empfängt sie mit Ferolax und Iustus und empfiehlt ihnen, sich vor dem Essen, welches Roana extra für ihre Rückkehr zubereitet hat, noch einmal auf ihrer Kajüte frisch zu machen. Kenjis Arm schmerzt und auch Henk spürt die Erschöpfung wieder, so dass beide beschließen, nach der Besprechung den Arzt Abdrushin aufzusuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Offiziersmesse erfahren die Helden vom Hergang des Überfalls auf die Baiula Spei, welchen sie vom Berg aus beobachtet hatten. Iustus‘ Schild hat die Angreifer überrascht und größeren Schaden abgewendet. Dennoch ist der Verlust von drei Seemännern (Bamusen Hjort und Iago, Matrose Aarwin Seiler) zu beklagen, welche unter die Kontrolle des Schwarzmagiers gefallen sind. Schließlich hat Leutnant Ibendorn den Gargoyle abgeschossen und die Salzmähre ist mit grünem Nebel geflohen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss berichten die Helden von ihren Erlebnissen und verschweigen die Existenz einer Gemeinschaft. Nur der unter Schmerzen leidende Kenji erwähnt das Verbrennen von Leichen, als das Gespräch auf das langanhaltende, große Feuer in der Nacht kommt. Der Admiral will den neuen Kurs wissen und Ferolax macht sich direkt ans Werk und überprüft das gesamte Tauchboot auf Schäden. Er kündigt auch an, den Helden noch einmal eine Einweisung in die Bedienung des [[Natator aeris]] geben zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji suchen nach dem Essen Abdrushin auf und dieser wechselt den Verband an Kenjis Arm. Abdrushin findet die Ursache für Kenjis starken Schmerzen heraus und verschafft ihm Linderung. Im Anschluss begibt Kenji sich mit Henks Unterstützung in die Kapelle und versinkt ins Gebet (s. [[Kenjis Tempel#Kenjis Trance (8. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Henk lässt sich von Abdrushin seine frische Narbe am Hals versorgen und bekommt einen stärkenden Trank. Dann begibt er sich an die frische Luft zum Steuermann und genießt den Ausblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia sucht nach dem Essen das Magierlabor auf und konfrontiert Iustus mit ihrer Entscheidung, die Ausbildung mit den Übungen bei ihm abzubrechen und stattdessen auf eigenen Wegen weiterzumachen. Iustus ist nicht begeistert und berichtet dann Octavia von seinen Plänen, die ganze Mannschaft magisch auf Beeinflussungszauber zu untersuchen. Er wolle gleich heute nach dem Abendessen mit den Helden beginnen. Im Anschluss an das Gespräch beginnt Octavia mit ihren Experimenten, welche das Schiff zum Beben und Rucken bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird unterdessen auf Deck von einem entsetzen Ekky aufgefordert, mit seinen Freunden schnellstens in die Kajüte zu Kaltfisch zu kommen, weil es etwas Dringendes zu bereden gäbe. Dann geht ein mächtiger Ruck durch das Schiff, als ob es gerammt wird, doch niemand kann eine Ursache erkennen. Die Mannschaft sucht alles ab und Henk kommt dann der Verdacht, dass es aus dem Magierlabor gekommen sein könnte. Also macht sich Henk auf den Weg und konfrontiert Iustus und Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geht er mit Octavia am späten Nachmittag zu Kaltfisch, Kenji verbleibt friedlich schlafend in der Kapelle. Der alte Pirat erklärt Henk und Octavia für bescheuert und drängt auf sofortiger Umkehrung des Kurses, da sie in das Gebiet des Kraken steuern würden. Ekky unterstütz ihn in seinen Bemühungen und erzählt Seemannsgarn von Angriffen der Bestie. Als die Helden den beiden versichern, dass er keine andere Möglichkeit gibt, geben sie klein bei und Kaltfisch überbringt ihnen die Botschaft vom Klabatterwicht, dass dieser von Iustus ein Geschenk und eine Entschuldigung erwarte im Ausgleich für die ganzen Unannehmlichkeiten, die er mit dem Schild hätte. Henk sollte sich darum kümmern, dass dem nachgekommen wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 28: Abtauchen===&lt;br /&gt;
'''9./10. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk muss seine ganze Überredungskunst unter Beweis stellen und die Helden werden von [[Iustus Trebatius|Iustus]] magisch untersucht. [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] weist die Helden in die Bedienung des [[Natator aeris|Tauchbootes]] ein und die Expedition beginnt. Die Helden stoßen auf uralte Ruinen, versunkende Schiffe und dichte Kelpwälder, während sie den Eingang in die „[[Blaue Festung]]“ suchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht Augustus auf und bespricht mit ihm das Klabatterwicht-Problem. Dieser lacht auf und wünscht ihm viel Glück bei der rhetorischen Meisterleistung, die er da vollbringen müsse, um Iustus zu überreden. Im Magierlabor ist Henks erster Versuch rhetorischer Art und sein zweiter eine persönliche Bitte, doch beide erreichen den pragmatischen und empathielosen Iustus nicht. Doch dann zeigt Henk auf, dass die Helden zum Erreichen ihres hohen Zieles, die Wesen der Welt vor unsäglichem Leid zu bewahren, keinem dieser unschuldigen Wesen ihrerseits wissentlich Leid zufügen dürfen.  Sie können also den Klabatterwicht nicht einfach in die Falle sperren, da dieser darunter leidet und es nicht verdient hat, da er ihnen schon mehrfach geholfen hat. Diesmal lenkt Iustus ein und erklärt sich bereit, dem Wicht immer etwas Schnaps zu opfern, wenn das Schild ausgelöst wird. Henk handelt bei Kaltfisch noch heraus, dass Iustus sich nicht persönlich entschuldigen muss, und bittet den Klabatterwicht selbst um Entschuldigung. Dann holt Henk den noch unter weißem Mohn stehenden Kenji aus der Kapelle ab, damit Iustus mit der magischen Untersuchung beginnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus untersucht nacheinander Kenji, Henk und Octavia und eröffnet ihnen seine Analyseergebnisse. Er stellt bei jedem unterschiedliche Dinge fest (Henk und Octavia haben nach der Untersuchung einen leichten Weingeschmack im Mund), jedoch ist allen ihre Verbindung zu der Drachenträne gemeinsam. Die Struktur dieses uralten Blutzaubers ist Iustus völlig rätselhaft und er ist tief in die astrale Struktur der Helden verwoben. Das Artefakt scheint die Helden nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Personen zu verbinden, was jedoch eine chaotische Astralstruktur auslöst, welche die Analyse versteckter Einflüsse enorm erschwert. Iustus hat einen weiteren magischen Einfluss ausgemacht, welcher vermutlich ebenfalls von der Drachenträne ausgeht. Dieser ist sehr rätselhaft und Iustus vermutet, dass die Drachenträne noch offenbaren wird, um was es sich handelt. Die Helden werden gebeten, möglichst regelmäßig eine solche Untersuchung zu wiederholen, damit Iustus die Struktur besser verstehen lernt und wohlmögliche Veränderungen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden müssen keine Nachtwache übernehmen und können sich vor ihrer Tauchbootexpedition nochmal gut ausruhen. Kenji lässt sich von Abdrushin nochmal seinen Arm verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen bequem in ihren Betten schlafen, ruht Henk schlecht und wandert die halbe Nacht an Deck herum, bevor er Schlaf findet. Doch zum Frühstück ist er wie die anderen wieder einsatzbereit und Ferolax freut sich schon auf die Tauchbooteinweisung, denn er möchte ihnen eine Überraschung zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Deck begegnen die Helden [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und [[Ekky die Walfaust|Ekky]], welche aufgeregt auf dem Schiff herumlaufen und das Meer mit besorgten Blicken absuchen. Kaltfisch ist überzeugt, den Kraken bereits gesehen zu haben, doch der Ausguck kann dies nicht bestätigen und meint, es sei ein Wal gewesen. Ekky rät den Helden, bei ihrer Tauchfahrt zu Doganon zu beten, falls sie auf den Kraken treffen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax und Iustus weisen die Helden nochmals in die Bedienung des Tauchbootes ein und der Zwerg präsentiert stolz einen neuen Verteidigungsmechanismus für den [[Natator aeris]], welcher eine Art Blitzsturm auslöst und dabei enorm viel elementarer Luft verbraucht. Nach der Einweisung bietet Abdrushin den Helden einen Trank an, welcher ihre Nerven beruhigen soll vor der Fahrt in dem engen Tauchboot und ihnen Mut und Zuversicht schenken soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte vor der Expedition noch etwas sagen und bittet seine Gefährten darum, stets offen mit ihren Gedanken zu sein und über alles zu sprechen, was in ihrem Geist auftaucht, selbst wenn sie es nur für ein Hirngespinst halten, womit sie niemanden belästigen wollen. Dann besteigen Henk, Kenji, Octavia und Augustus das Tauchboot, welches die Matrosen dann ins Arasmeer hinablassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Natator.png|300px|rahmenlos|rechts|Das Tauchboot der Helden]]&lt;br /&gt;
Octavia leitet das Sinken des Natators ein und die Helden spüren, wie das Meer ihr Schiff verschlingt. Auf dem Grund angekommen herrscht ein Zwielicht, welches durch die Scheinwerfer des Tauchbootes erhellt wird. Die Helden befinden sich in einer völlig fremdartigen Welt und werden von seltsamen Fischen und schwerelos schwebenden Meeresbewohnern beäugt. Henk navigiert das Boot geschickt durch einen Quallenschwarm und aufgewühltes Plankton lenkt seinen Kurs nach Norden ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk navigiert um eine Felskante herum und sie entdecken ein stark verfallenes Schiffswrack. Es muss einem Kelpwald durchquert werden und dort verfängt sich ein Tangblatt in einem Rotor, welches von Kenji jedoch durch starkes Treten in die Pedale wieder abgelöst werden kann.  Die Helden finden eine uralte Ruine mit einem großen Eingang, in welchen sie hinabtauchen. Doch der Tunnel ist nach einiger Zeit verschüttet und Henk schafft es gerade so, den Natator rückwärts wieder herauszunavigieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrer Weiterfahrt finden die Helden einen Walkadaver mit gigantischen Bissspuren, welcher anscheinend mit zwei bis drei Bissen abgenagt worden war. Neben dem riesigem Walgerippe wirkt der Natator ziemlich klein und wäre im Maul des Wesens, was den Wal verspeist hat, vermutlich mit einem Schluck verschwunden – eine Erkenntnis, welche die Helden beunruhigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie den nächsten Kelpwald durchqueren, legt sich ein großes Tangblatt auf die Frontscheibe und verdeckt die Sicht. Henk kann es jedoch durch eine scharfe Kurve wieder ablösen und das Tauchboot steuert nun auf ein riesiges Schiffwrack zu, welches Octavia und Augustus als die lange vermisste „Archontic“ identifizieren. Sie stoppen die Fahrt, um die Schiffsglocke zu bergen, und Henk entdeckt dabei eine Pelagus-Statue, welche er ebenfalls mit an Bord des Natator aeris nimmt. Der Delphin, welchen Abdrushin „Amweijon-Murannî“ genannt hat, taucht auf und grüßt die Helden spielend.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchfahrt1.png|300px|thumb|rechts|Die erste Tauchfahrt auf der Suche nach der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Nachdem Henk das Tauchboot wieder um eine scharfe Felskante gesteuert hat, stoßen sie vor einem Kelpwald auf einen Riesenkrebs, dessen angreifenden Scheren Henk mit Octavias Hilfe ausweicht. Im Kelpwald weicht Henk einem Felsen aus, welcher plötzlich zwischen den Pflanzen auftauchte, und beim Verlassen des Waldes weicht Henk geschickt scharfkantigen Muscheln aus. Auf ihrer Fahrt südwärts fällt ihnen an ihrem Sichthorizont ein großer Schattenumriss auf, welcher nach einiger Zeit sogar seine Position gewechselt hat und dann gänzlich verschwindet, nachdem die Helden ein weiteres Schiffswrack passiert haben, welches den Namen „Ontdekker“ trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden eine weitere Ruine, welche eine vom Tauchboot uneinsichtige Stelle aufweist, die Henk und Augustus sogleich erkunden. Sie entdecken zwar keinen Eingang, jedoch findet Henk eine alte Zwergen-Handaxt. Das Tauchboot passiert ein weiteres Schiffswrack, anscheinend ein ehemaliges Piratenschiff, und erreicht eine weitere Ruine, wo die Helden kurz eine Gruppe ruheloser Elbengeister umherwandern sehen. Sie durchqueren einen Kelpwald und ihnen fällt ein seltsamer Tangstiel auf, welcher ungewöhnlicherweise Saugnäpfe zu haben scheint und nach oben ins Blätterdach verschwindet, als der Natator sich nähert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum verlässt das Tauchboot den Kelpwald, wird es von einem großen Hai angegriffen, welcher fest zubeißt und sich nur durch den neu installierten Blitzschlag abwehren und verscheuchen lässt. Als die Helden weiterfahren, bemerkten sie plötzlich vor dem nächsten Kelpwald hinter sich einen großen Schatten und das Tauchboot wird von einem Tentakel gepackt, dessen Saugnäpfe sich auf der Frontscheibe abzeichnen. Octavia aktiviert erneut den Verteidigungsmechanismus, und unter den vielen Blitzen lässt der Tentakel los, und unter großer Kraftanstrengung kann sich der Natator im Kelpwald verstecken. Der Kraken verwirbelt das Wasser, so dass die Kelpstränge wild umherwirbeln und sich schließlich in einem Rotor verfangen. Als er verschwunden ist, scheitern alle Befreiungsversuche, so dass Henk und Augustus aussteigen, um manuell den Rotor zu befreien. Mitten in der Arbeit können Octavia und Kenji aus dem Natator aeris nur hilflos zusehen, wie erst Augustus und dann auch Henk von Tentakeln umschlungen und fortgezogen werden. Schockiert harren die Verbliebenen noch eine Stunde aus, in der Hoffnung, etwas von den Vermissten zu sehen, doch dann müssen sie mit den letzten Luft-Reserven auftauchen und der Baiula Spei die furchtbare Nachricht überbringen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 29: Lumenisa===&lt;br /&gt;
'''10./11. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia melden der Mannschaft die Katastrophe und versuchen die Schäden zu beheben. Ein Hoffnungsbote taucht auf und ein Treffen mit [[Lumenisa]] findet in der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; statt. Drei Bitten werden gestellt und sind durch Taten zu erfüllen, damit die Nixe den Helden offenbart, wie sie dem Drachen damals geholfen hat und wohin der Weg als nächstes führt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass der Kraken tatsächlich existiert, löst bei den Matrosen Todesängste aus und der Admiral lässt das Schiff gefechtsklar machen und die Wachen verdreifachen. Wigo steht unter Schock und sieht die Drachenträne und damit die gesamte Mission verloren und braucht dringend Kenjis Zuspruch. Iustus ist sichtbar betroffen und verspricht, sofort an einer Möglichkeit zur Ortung von Henk und Augustus zu arbeiten. Kenji hält eine ermutigende Ansprache und spricht [[Ogeon|Ogeons]] Segen vor der Mannschaft der [[Baiula Spei]] und Octavia hilft Ferolax bei der Ausbesserung des [[Natator aeris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus erwachen mit Kopfschmerzen und blauen Flecken in einer trockenen Höhle auf feuchtem, salzigem Boden und erkunden zunächst die Umgebung. Sie befinden sich in einer größeren Halle, deren Architektur sie an jene der Grünen Festung auf Lyo erinnert. Sie finden Blasentang, welcher elementare Luft erzeugt, und ein Fass mit Trinkwasser. Die beiden fühlen sich an Loxias' Kammer unter dem Meer erinnert, und tatsächlich taucht nach einiger Zeit eine Nixe auf. Ihr Gesicht ist das einer blassen, aber schönen Elbin und sie wirkt ähnlich edel und fremdartig wie ''[[Nesta'caim]]'' aus dem hohen Norden. Auch der Delphin taucht auf und gesellt sich zu der Nixe, welche die beiden Menschen mit scharfen, durchbohrenden Blicken mustert. Nachdem sich Henk erklärt hat, erfahren sie, dass die Nixe ''[[Lumenisa]]'' ist und der Delphin ''Liria'' heißt. Henk gestattet ihr, die Drachenträne in die Hand zu nehmen und ihr entsteigt eine Lichtkugel, welche den Kopf der Nixe einhüllt (vgl. [[Drachenträne#Uselias und Lumenisa (10. Sideon 351 JF)|Uselias und Lumenisa]]). Anschließend ist der Schleier vor ihren Augen wie weggeblasen und die Nixe flüstert dem Delphin etwas zu, bevor sie im Wasser verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reparatur stellen Kenji und Octavia fest, dass der Delphin, welcher sie schon öfters begleitet hat, wiederaufgetaucht ist und sie anscheinend schnatternd dazu bewegen möchte, ihm in eine bestimmte Richtung unter Wasser zu folgen. Also machen sie das Tauchboot klar und mit Ferolax' und Wigos Unterstützung folgen sie dem Delphin in die Tiefe. Sie werden unter Wasser zu einer Ruine gelotst, welche mit leuchtenden Lichtmuscheln bewachsen ist und einen großen Eingang besitzt. Der Natator taucht vorsichtig, von einigen schwimmenden Wesen begleitet, in den Eingang hinab und taucht schließlich in einer größeren Halle wieder auf, in der sich Augustus und Henk befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem erfreuten Wiedersehen und dem Austausch des Erlebten taucht Lumenisa wieder auf und deutet den Helden an, am Wasser liegende, leere Schneckenhäuser an ihre Ohren zu halten, damit sie ihre Sprache verstehen können. Lumenisa erklärte ihnen, dass ihre Erinnerung an die Vergangenheit erst durch den Kontakt zu Uselias zurückgekehrt sei und offenbarte ihnen, dass dieser sie gebeten hat, den Helden zu helfen. Sie müssen aber zuvor ihre aufrichtigen Absichten durch Taten beweisen, nämlich durch die Erfüllung von drei Bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sollen zuerst versprechen, niemandem von der Blauen Festung und dem Reich unter dem Meer zu erzählen, was sie bereitwillig tun und sich auch für die Aufrichtigkeit ihrer Gefährten im Tauchboot, Ferolax und Wigo verbürgen. Die zweite Bitte ist die Rettung ihrer Freundin Oreta vor einem Unhold aus L’yreh, welcher sich in einer mit Luft gefüllten, alten Ruine eingenistet und die Nixe entführt hat. Die Helden sollen sie retten, bevor sie austrocknet, denn sie leide furchtbare Qualen, wie Lumenisa spüren kann. Der Delphin Liria werde ihnen den Weg dorthin zeigen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchfahrt2.png|300px|thumb|rechts|Die zweite Tauchfahrt von der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; zum Unterschlupf des Dämons]]&lt;br /&gt;
Geführt von Liria, welche alle Gefahren durch Wassertiere von ihnen fernhält, passiert der Natator aeris das Wrack der „Archontic“, welches die Helden bereits bei ihrem ersten Tauchgang entdeckt haben. Kurz dahinter finden sie eine Ruine ohne Lichtmuscheln mit einem großen, klaffenden Eingang, in welchen die Helden ihr Boot lenkten. Die stockdunkle Finsternis erschwert das Vorankommen und durch Octavias Bedienungsfehler der Höhenkontrolle stößt der Natator an einer Decke an und der Suchscheinwerfer wird abgeknickt. Schließlich gelingt es aber dank Henks Navigationskunst, in der Dunkelheit in einem luftgefüllten Bereich aufzutauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft in der dunklen Höhle ist stickig und dünner als in der Blauen Festung. Außerdem liegt ein seltsamer Gestank in der Luft, welcher zunimmt, nachdem die Helden durch das Geröll durch eingestürzte Decken auf höhere Ebenen der Ruine klettern. Schließlich erreichen sie eine Sackgasse, in der es am schlimmsten stinkt, und sehen sich den Angriffen eines Dämons ausgesetzt, welcher - halb humanoid, halb Krustentier – durch seine pechschwarze Panzerung im Schatten kaum zu sehen ist und die Helden durch hinterhältige Angriffe von der Decke attackiert. Octavias Feuerzauber zeigen keine Wirkung und so beschränkt sie sich auf das Ausleuchten. Augustus triff die Kreatur zuerst und kann mit Wucht den Panzer knacken. Als Octavias Lichtschein schließlich wieder auf den Dämon trifft, gelingt es Henk mit Wucht zuzuschlagen und spaltet dem Dämon den Schädel an genau der Stelle, welche Augustus bereits geknackt hat. Augustus und Henk setzen mehrfach nach und stellen fest, dass sein Inneres feuerempfindlich ist, sodass Octavia Flammen in die Panzerrisse schießt und sie gemeinsam dem zähen Dämon sein Ende bereiten. Bei der anschließenden Untersuchung der Höhle finden die Helden die Nixe Oreta, welche sie bittet, ins Wasser gebracht zu werden. Dort erholt sie sich schnell und schwimmt auf dem Rückweg zur Blauen Festung &amp;quot;Caras-Luin&amp;quot; voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lumenisa]] ist sehr froh, dass ihr Freundin gerettet ist, und äußert nun ihre letzte Bitte, in der sie als absoluten Vertrauensbeweis Augustus als Pfand fordert, wenn die Helden die Information über die Waffe gegen Sereg erhalten wollen. Nach schwerem Abwägen und Augustus freiwilliger Bereitschaft, stimmen die Helden zu und Augustus wird von einer Nixe abgeholt und verschwindet mit dieser nach einem Kuss auf den Mund in der Tiefe.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lumenisa.png|200px|miniatur|rechts|Die Nixe [[Lumenisa]]]]&lt;br /&gt;
Lumenisa erzählt den Helden, dass sie im goldenen Zeitalter eine Muse des Sonnengottes [[Die_Götter_der_Elben#Anor_-_.E2.80.9EDer_W.C3.A4chter.E2.80.9C|Anor]] auf dem Amon Anoren, dem Berg der Sonne war. Nachdem der Krieg gegen die Dämonen entbrannte und Uselias' Hilfegesuch für seinen Freund Sereg abgewiesen wurde, entschloss Lumenisa sich aus Liebe zu Sereg, Uselias auf eigene Faust zu helfen und bestellte ihn in die Blaue Festung. Sie stahl einen Strahl vom göttlichen Licht ihres Herrn und ließ daraus von einem Zwerg einen besonderen Spiegel schmieden, welcher Sereg sein wahres Selbst vor Augen führen sollte. So sollte er seine Machtlosigkeit erkennen und von seinem selbstmörderischen Vorhaben ablassen und zu Lumenisa zurückkehren. Den Spiegel übergab sie Uselias in der Blauen Festung, welcher ihr dankte und dann Sereg hinterher zog. Eines Tages kam dann die große Flut und als sich Lumenisas Lungen mit Wasser füllten und sie die Schreie ihrer ertrinkenden Schwestern hörte, beichtete sie dem Sonnengott ihre Heimlichkeiten und, als dieser ihr vergab, wurde ihr bewusst, dass niemand vor dem Gott der Weitsicht etwas verbergen kann. Mit Hilfe seines Bruders Lorn verwandelte Anor seine Muse Lumenisa und ihre Schwestern in fischähnliche Wesen, damit sie unter Wasser weiterleben konnten. Anor ließ seine Musen nie im Stich und teilte ihnen schließlich mit, dass er Wächter für den Berg der Sonne schicken würde, welche Lumenisa seitdem zur Insel Soltrum bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider kann Lumenisa den Helden nichts über Uselias' weiteres Schicksal mitteilen, aber es gebe noch Nachfahren der Elben des goldenen Tales, welche auf einer Insel im Osten überlebt haben. Sie kämpfen dort gegen die Schrecken, welche aus L'yreh aufsteigen, denn die alte, verdorbene Stadt L’yreh sei wieder auferstanden und jemand Neues, Unbekanntes hat dort einen Machtposten errichtet. Lumenisa schlägt den Helden vor, diese Elben aufzusuchen und gibt ihnen ein Artefakt mit, welches sie als Freunde ausweisen sollte. Dann verabschiedet sie sich und sichert den Helden und ihrem Schiff freies Geleit in ihren Gewässern und die Unterstützung vom Kraken Tirnion zu, falls sie angegriffen würden. Nachdem die Nixe verschwunden ist, machen sich die Helden ohne Augustus an die Rückfahrt zur Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 30: Pöttzi===&lt;br /&gt;
'''11./12. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur [[Baiula Spei]] zurück und erfahren von einer gefährlichen Sabotage. Henk trifft auf einen verärgerten Klabatterwicht und Kenji bereitet eine alte Statue vor. [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] weiß einen möglichen Ausweg für Henks Problem und lässt ihn sich gut bezahlen. Die Helden sollen ein [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|altes Seevolkritual]] durchführen, um Henk zu helfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten in der Nacht tauchen die Helden mit dem [[Natator aeris]] wieder auf und werden von der Baiula Spei an Bord genommen. Der Admiral und Iustus sind besorgt wegen des Fehlens von Augustus und die Helden verabreden sich in der Offiziersmesse, um sich auszutauschen und ihren Hunger zu stillen. Doch zuvor zieht sich jeder auf seine Kajüte zurück und macht sich frisch. Dabei bemerkt Henk, das in seine Kabine eingebrochen wurde und ein Chaos angerichtet ist. Doch der Schiffsjunge hat nichts bemerkt und Henk verdächtigt den Klabatterwicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Offiziersmesse berichten die Helden von ihrem Abenteuer, ohne Lumenisa oder die Blaue Festung zu erwähnen. Sie bitten den Admiral um Verständnis, dass sie nichts erzählen dürfen, und versichern ihm, dass Augustus nicht tot sei und wieder zurückkehren würde. Dann offenbart ihnen der Admiral die drastische Unterbesetzung Mannschaft und bittet sie, Einsparungen bei den Wachbesetzungen vorzunehmen, damit sie Männer mehr Schlaf bekommen und nicht so erschöpft sind, dem die Helden zustimmen. Iustus offenbart ihnen, dass in das Labor eingebrochen wurde und der Aktivierungskristall des Schutzschildes verschwunden ist, was dieses momentan unbenutzbar macht. Er verdächtige den Klabatterwicht und bittet die Helden, diesen zu suchen bzw. Kaltfisch um Rat zu fragen. Anschließend verkriechen sich die Helden aber erstmal in ihre Kojen und schlafen sich erstmal aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag lassen sich die Helden durch den Schiffsjungen Mikal wecken und bemerkten, dass die Baiula Spei in einer Flaute gefangen ist und die Mannschaft daher einen Ruhetag geschenkt bekommen hat. Nach dem Essen bittet Admiral Wellenbrecher Kenji darum, sich die geborgene Pelagusstatue anzusehen, welche in die Schiffskapelle gebracht wurde, und diese am nächsten Tag im Rahmen einer kleinen Andacht neu zu weihen und auf dem Außendeck aufzustellen, was die Moral der Männer heben würde. Zimmermann Gebbert hat bereits zugesagt, ein Holzkonsole für sie zu bauen, welche bereits morgen früh fertig wird. Im Anschluss suchen sie das Gespräch mit Kaltfisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser schläft in seiner stinkenden Kabine und Ecke tut alles, um den Mief auszulüften, was in einer Flaute aber nicht gut funktioniert. Henk tritt Kaltfisch aus dem Bett, wobei er von dessen stinkenden, feuchten Schweißmauken getroffen wird. Als Kaltfisch endlich ansprechbar ist, erzählt er Henk, dass der Kobold angepisst ist, weil Henk ihm nicht gegeben hat, was er habenwollte. Er ist aber schon seit zwei Tagen nicht mehr aufgetaucht und schmollt vielleicht in seinem Versteck in der Bilge.&lt;br /&gt;
[[Datei:Koboldfluch.png|miniatur|Fuchskopf-Henk und der Klabatterwicht]]&lt;br /&gt;
Während Octavia das Schiff nun mit Astralsicht absucht und nach dem Klabatterwicht und dem Schutzschildkristall Ausschau hält, zieht sich Henk in seine Kajüte zurück und Kenji sucht die Kapelle auf, um die Statue zu sichten. Octavia kann auf dem ganzen Schiff nichts entdecken, während Henk in seiner Kajüte Besuch vom Klabatterwicht bekommt, welcher sich von Henk nicht austricksen lassen will und ihm zur Strafe einen Koboldfluch anhängt. Kenji begegnet in der Kapelle dem Bambusen Taref, welcher still betet und dann später den Mystiker allein mit der Statue zurücklässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk seine Kajüte verlässt, um sich nochmal zu vergewissern, dass Iustus die Opferschale für den Kobold befüllt hat, begegnet ihm Leutnant Ibendorn, welcher Henk nicht erkennt und sogar sein Schwert zückt, um den vermeintlichen Fremdling aufzuhalten. Erst Henks Stimme und Zureden überzeugen Ibendorn, dass der fuchsköpfige Mann vor ihm tatsächlich Henk ist. Jetzt realisiert Henk bei einem Blick in die Fensterscheibe, dass der Klabatterwicht ihn verzaubert hat, und sucht schnell Iustus auf, um seinen Rat zu holen. Dieser erklärt Fuchskopf-Henk die Kompliziertheit seiner Lage und eröffnet ihm, dass er nicht sofort helfen kann und sich Henk damit abfinden muss. Der Zauber würde aber eventuell gebrochen, wenn man den Kobold einfinge und töte. Henk will darüber nachdenken und versucht, ungesehen in seine Kajüte zurückzukehren. Um einem von oben entgegenkommenden Matrosen auszuweichen, schleicht Fuchskopf-Henk hinab auf die Kapellenebene und trifft dort auf Taref, welcher gerade die Kapelle verlässt. Dieser erstarrt bei Fuchskopf-Henks Anblick und, bevor er um Hilfe rufen kann, schlägt Henk ihn mit einem Schlag nieder, um nicht entdeckt zu werden. Dann flitzt Henk hoch in seine Kajüte und schließt sich dort ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia von ihrer Untersuchung zurückkehrt, klopft sie bei Henk an, um zu erfahren, ob er schon etwas vom Klabatterwicht gehört hat. Sie war überrascht, also sie Henk mit einem räudigen Fuchskopf erblickt, und als dann noch der Admiral nach dem Rechten sieht, weil Leutnant Ibendorn ihn unterrichtet hat, bittet Fuchskopf-Henk diesen, seine Offiziere zum Stillschweigen zu verdonnern. Nach dem Besuch holt Octavia Kenji aus der Kapelle und findet den bewusstlosen Taref auf dem Gang liegend. Kenji ist durch die Situation verwirrt und erst im Gespräch mit Fuchskopf-Henk begreift er die ganze Tragweite. Der Admiral beruft eine Besprechung der Offiziere ein, zu der auch Bambuse Taref gebeten wird, um ihm die Situation zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wigo dann an Fuchskopf-Henks Tür klopft, um ihm mitzuteilen, dass der Klabatterwicht bei Kaltfisch aufgetaucht ist und dieser Fuchskopf-Henk jetzt sprechen will, begibt er sich in die Kapitänskajüte, um mit dem Piraten zu sprechen, während Kenji und Octavia vor der Tür bleiben und lauschen. Nach mehreren Lachanfällen erklärt Kaltfisch, dass der Klabatterwicht verhandeln möchte. Da Henk seine Forderungen unverschämterweise anders ausgelegt hat, als sie gemeint waren, fordert er als Wiedergutmachung eine lustige Unterhaltungsaufführung von Henk und Iustus auf dem Außendeck vor der versammelten Mannschaft. Wenn der Kobold sich dabei gut unterhalten fühle, werde er vielleicht den Fluch aufheben und den Kristall zurückgeben. Fuchskopf-Henk ist über diesen Vorschlag hoch verärgert und zieht sich in seine Kajüte zurück. Ekky erzählt den beiden anderen, dass Kaltfisch Erfahrung mit Klabatterwichten habe und Henk noch einen Rat geben könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Octavias und Kenjis Zuspruch kommt Fuchskopf-Henk zu Kaltfisch zurück und erfährt, dass es ein altes [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|Seevolkritual zur Unterwerfung eines Klabatterwichtes]] gibt, welcher er ihm verraten würde, wenn Henk vom Arzt Abdrushin etwas Weißen Mohn für seine schmerzenden Kniee besorgen würde. Daher sucht Henk mit seinen Freunden die Arztstube auf und wird dabei von zwei Matrosen gesehen, die schnell wegrennen. Nach einiger Überzeugungsarbeit überlässt Abdrushin Fuchskopf-Henk eine Dosis des Weißen Mohns und bei der Rückkehr zu Kaltfisch wird Fuchskopf-Henk noch von vier weiteren Matrosen erblickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaltfisch ist zufrieden und erklärt, dass jeder, der am Ritual teilnehmen will, einen Gegenstand aus dem Koboldhort benötigt, ein Stück Planke vom Schiff des Klabatterwichtes, also der Baiula Spei, und viel vom stärksten Schnaps. Den Hort kann Fuchskopf-Henk vermutlich in der Bilge finden, wo der Klabatterwicht sich gerne versteckt. Also kriecht Fuchskopf-Henk in die Bilge hinein, nicht ohne beim Durchqueren der Mannschaftsquartiere peinlich berührte Männer zu sehen und Lachsalven hinter sich auszulösen. In der Bilge selber entdeckt Henk den Hort und nimmt eine kleine Holztafel mit einer eingeritzten, nackten Frau für sich, geweihtes Schutzgötter-Räucherwerk für Kenji und einen edel verzierten Kamm mit Schwänen und thyrnischen Motiven für Octavia mit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Anschließend, auf dem Weg zum Zimmermann, hält Fuchskopf-Henk in den Mannschaftsquartieren an und stellt sich den Männern. Er lacht mit ihnen, zieht Grimassen, feiert mit ihnen und erträgt das Gelächter mit Würde. Fuchskopf-Henk tanzt sogar mit Plankenjockel und beschert der gestressten Mannschaft so ein paar gelöste Momente, die allen guttun und die Moral der Männer heben. Der orkische Zimmermann Gebbert nimmt die Illusion mit Gelassenheit auf und hilft den Helden schnell mit drei alten Plankenstücken weiter. In der Küche erbittet Fuchskopf-Henk von [[Roana Dernheim|Roana]] etwas starken Schnaps und bekommt aus ihrem Vorrat eine Flasche hochprozentigen Kochrum überreicht. Mit allen Zutaten suchen die Helden wieder die Kapitänskajüte auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden setzen sich im Kreis auf den Boden und Kaltfisch erklärt ihnen das Ritual, um ins Reich der Klabatterwichte zu reisen, um den Namen des Wichtes von ihrem König, dem garstigen Gierschlund zu erfahren. Er nennt ihnen den Reisespruch und die Worte, die dem Klabatterkönig gesagt werden müssen, um den Namen zu erfahren. Da nach jedem Aufsagen des Reisespruches getrunken werden muss, sorgt Ekky dafür, dass niemand ein leeres Glas hat. Alle sollen dann nachmachen, was Kaltfisch tut. Dieser klopft mit einem Holz auf den Boden und sagt den Spruch rhythmisch dazu auf, bevor der trinkt. Die Helden steigen mit ein und Octavia kippt nach dem zweiten, Kenji nach dem vierten und Henk erst nach dem sechsten Schnaps um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder findet sich einzeln in einer bunten surrealen Traumwelt wieder, in der die Orientierung durch bunte blinkende, leuchtende Pflanzen und eine ständig wechselnde Umgebung erschwert ist. Doch schließlich kann jeder einen Thron erkennen, auf dem ein dicker, grüner Kobold mit einer blinkenden Krone sitzt. Hinter dem Thron erstreckt sich der wohl größte Koboldhort aller Zeiten, ein Berg aus verschiedensten Dingen. Nun muss jeder Held den Spruch aufsagen und dem Koboldkönig den Gegenstand überreichen, um von ihm den Namen des Klabatterwichtes zu erfahren. Kenji kann sich nicht an den Spruch erinnern und erntet statt eines Namens einen Rülpser, während Fuchskopf-Henk und Octavia sich erinnern und den Namen erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus der Koboldwelt sind die Helden besoffen und Kaltfisch erklärt, dass man jetzt nur noch dreimal den Namen rufen müsse, damit der Klabatterwicht für seinen neuen Meister sichtbar erscheinen müsse. Um das durchzuführen, zieht sich Fuchskopf-Henk auf seine Kabine zurück und spricht „''Pöttzi – Pöttzi – Pöttzi''“, woraufhin der Kobold erscheint, zunächst herumwütet, sich dann aber seinem neuen Meister fügt. Henk lässt als erstes den Fluch bei sich aufheben und trägt Pöttzi auf, Kaltfisch für eine Stunde einen Fischkopf zu verpassen. Nachdem Henk Lautes Gelächter von Ekky aus der Kapitänskajüte hört, sucht er diese auch auf, um sich das Ergebnis anzuschauen und erblickt Kaltfisch mit einem stinkenden, halbvergammelten Fischkopf. Nach dieser Genugtuung legen sich die Helden in die Kojen und gehen betrunken kurz vor Sonnenuntergang schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen erwachen die Helden leicht verkatert und beim Essen verkündet der Admiral, dass das Podest fertig ist und Kenji bitte den Meeresgott bei der Weihung der Statue auch um etwas Wind bitten solle, da noch immer Flaute herrscht. Alle Matrosen versammeln sich auf dem Außendeck und Kenji enthüllt die Pelagus-Statue, während er einen Segen spricht und der Mannschaft damit sichtbar Hoffnung, Zuversicht und Mut gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider bleibt die Flaute bestehen, doch stattdessen wird vom Ausguck ein Ruderboot mit Schiffsbrüchigen entdeckt, welches auf die Baiula Spei zu rudert. Henk rudert ihnen mit den Obermatrosen Klippstein und Grauwasser entgegen und entlastet durch Übernahme von Schiffsbrüchigen das überfüllt Rettungsboot, nachdem er sich vergewissert hat, dass es keine Piraten sind und wohl aus Notunum kommen. Die Halbverdursteten werden an Bord der Baiula Spei gelassen und dort mit Trinkwasser versorgt und von Abdrushin untersucht. Sie sind schon zwei Tage auf See unterwegs gewesen und haben zu Ogeon um Hilfe gebeten, der ihnen die Flaute geschickt hat, damit sie nicht mit dem überfüllten Boote kentern würden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 31: Die Wunder des Ogeon===&lt;br /&gt;
'''12. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geretteten Schiffsbrüchigen werden versorgt und die Helden erfahren von deren Schicksal. Es wird von beunruhigenden Ereignissen auf Notunum berichtet und die Helden lernen neue Mythen zum Nebelschlund kennen. Kenji muss sich mit einem verärgerten Händler auseinandersetzen und betet mit dem Ogeon-Geweihten. Henk beschäftigt Pöttzi und jemand verdirbt die Moral der Mannschaft.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin lässt die Schiffsbrüchigen in den Mannschaftsquartieren unterbringen, damit er sie besser untersuchen und versorgen kann. Die Helden erfahren die Geschichte von Erian Grünwasser, welcher genau wie die Schiffsbrüchigen, durch das Singen eines Liedes von Ogeon gerettet wurden. Zu mehr Informationen zu den schlimmen Dingen, die auf Notunum geschehen sind, sollen die Helden den Geweihten Tonnmar von Vendstein befragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Olvir&amp;amp;Tonnmar.png|250px|miniatur|rechts|Der Tranhändler Olvir (r.), Beschützer vom Ogeon-Geweihte Tonnmar von Vendstein (l.)]]&lt;br /&gt;
Bevor Tonnmar ärztlich versorgt werden kann, muss sein Leibwächter, der Bestmann Olvir, dazu gebracht werden, dass sich Abdrushin dem Verletzten überhaupt nähern ansehen darf, denn Octavia kann den Grad seiner Verletzung nicht erkennen. Als ihm schließlich durch Zureden von Henk und Octavia geholfen werden kann, erzählt der Geweihte von dem Abenteuer ihrer Seereise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Schiff, die Flora, wurde beim Passieren der Götterinseln mit Feuer von den Bergen beschossen, so dass sie nach Westen ausweichen mussten, wo sie vom Kraken versenkt wurden. Das Beiboot drohte auch zu kentern und der Geweihte stimmt eine Hymne auf Ogeon an, welche als „Lied von Erian“ bekannt ist. So wurden sie schließlich gerettet, weil sie die Baiula Spei gefunden haben, welche aufgrund der Flaute, die mit dem Lied einsetzte, bewegungsunfähig war. Für alle Männer liegt eindeutig ein Wunder von Ogeon vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonnmar berichtet weiter, dass in letzter Zeit immer mehr Schiffe vor Notunum sanken und auch das Schiff von Olvir, dem Tranhändler von der Berstküste, war darunter. Schließlich wurde Notunum zum ersten Mal von Dämonen angegriffen, nachdem in einem Sturm von einigen Wochen eine Ecke des Wahrzeichens von Notunum abbrach. Es war genau die Felsformation, welche als „Ogeons Dreizack“ bekannt ist, zu deren Füßen der große Ogeontempel liegt  und welche  als magischer Schutz der Insel gilt. Nach der Zerstörung erfolgte direkt ein Dämonenangriff, welcher aber durch die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zurückgeschlagen wurde. Es waren glupschäugige Sklaven und [[Loigg'Il|Gesichtslose]], welche sie kommandierten, die Notunum angriffen, Schwarzmagier wurden keine gesichtet. Die Inquisitoren haben die Situation bereits unter Kontrolle gebracht. Henk lädt die Männer ein, sich der Mannschaft der Baiula Spei anzuschließen und deren Reihen wieder zu füllen, und auch für den Geweihten Tonnmar steht es fest, dass ihre Rettung ein Wunder und Zeichen Ogeons war und dass die Geretteten ein neuer Weg gewiesen wurde und sie fortan zur Mannschaft der Baiula Spei gehören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit Olvir, welches Tonnmar dolmetscht, erfahren die Helden, dass die Tuisken den Nebelschlund den „großen Salzwurm“ nennen. Sie glauben, dass zu der Zeit, als die Götter noch auf der Erde lebten, in der Mitte des Arasmeeres, welches sie Walbucht nennen, ein Drache oder Lindwurm lebte, welcher allein zurückblieb, als die Götter in die Anderswelt gehen mussten. Er war so traurig darüber, dass er anstelle von Feuer nur Salzwasser speien konnte, denn Drachen können nicht weinen. So füllt er seit Ewigkeiten das Meer an, zu manchen Zeiten mehr, zu anderen weniger, und am Ende der Zeiten wird so die ganze Welt im Meer versinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Schiffsbrüchigen nun zur Baiula Spei gehören würden, sieht der Schiffsbesitzer und Kerzenhändler Kandler jedoch anders und beschuldigt die Mannschaft der Meuterei. Die Helden intervenieren in dem aufkommenden Streit und während Henk mit der Mannschaft redet, verlangt Kandler von Kenji, dass dieser die Meuterer zur Rechenschaft zieht und sie ihrer gerechten Strafe wegen des Bruchs eines göttlichen Vertrages zuführt. Ihr Verhalten sei eine Beleidigung von [[Merkon]], welche nicht ungestraft bleiben dürfe. Doch Kenji lehnt das ab und versucht Kandler klarzumachen, dass es keine andere Möglichkeit für ihn gibt, als sich damit abzufinden, dass er vorerst an Bord bleiben muss und die Baiula Spei keinen Umweg und keine Handelstour auf sich nehmen kann, was Kandler sehr wütend macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji begibt sich nach dem Gespräch mit Kandler in die Kapelle, um gemeinsam mit dem Tonnmar von Vendstein Ogeon für die Rettung zu danken. Während des stillen Gebets erhält Kenji eine [[Kenjis Tempel#Kenjis apokalyptische Vision (12. Sideon 351 JF)|Vision]], über welche er anschließend an Deck sinnierte. Henk bekommt währenddessen Besuch vom ausgelaugten Pöttzi, welcher seine Aufmerksamkeit will und ihn mit schmutzigen, versauten Witzen unterhält. Sein Müßiggang wird von Leutnant Ibendorn unterbrochen, welcher Henk darüber informiert, dass Kandler die Mannschaft aufhetzt und ihnen den Mut zur Weiterfahrt nimmt. Henk nimmt Kenji mit und gemeinsam sprechen sie zu den Schiffsbrüchigen und bauen deren Moral langsam wieder auf. Am Ende des Gespräches inhaftieren sie den Kerzenhändler, damit er nicht weiter die Mannschaft demoralisiert. Sie sagen ihm zu, ihn bei den Götterinseln an Land gehen zu lassen, ihn mit Gold für seinen Verlust zu entschädigen und ihm auch sein Beiboot zu lassen.  Jeder, der nicht auf der Baiula Spei bleiben möchte, dürfe dann auch von Bord gehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 32: Grett===&lt;br /&gt;
'''12./13. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden essen zu Mittag und tauschen sich mit dem Geweihten Tonnmar aus. Henks Nerven werden strapaziert und die Helden sprechen noch einmal mit dem Kerzenhändler. Leutnant Ibendorn gibt einen Lagebericht und die Salzmähre wird gesichtet. Ein tödlicher Kampf entbrennt und [[Abdrushin]] lässt sich ein möglicher Ausweg entlocken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ärgernis mit dem Händler Kandler knurrt allen der Magen und es gibt zum Mittagessen einen Eintopf mit Kartoffeln aus Lyo. Pöttzi erscheint beim Essen und bedankt sich nervend bei Henk, dass er so schön über seine Witze gelacht hat, da ihm das wieder Kraft gegeben hat. Nach dem Essen spricht der Geweihte Tonnmar mit den Helden über Kandler und erklärt ihnen, dass dieser eigentlich ein guter Mensch sei, der sich sehr dafür eingesetzt hat, dass doch noch der benötigte Tran für die Lampen beschafft werden kann, damit Notunum bald nicht im Dunkel sitzen muss. Die Helden erklären sich bereit, noch einmal mit dem Händler zu sprechen und machen sich auf den Weg zu den Zellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Deck erblicken sie eine ungewöhnlich fliegende Möwe, welche sich Olvir immer wieder nähert. Es stellt sich heraus, dass er eine Art Tiermeister ist, welcher durch die Augen seiner Möwe Skáti spähen kann, und Henk bittet darum, dass er sich im Laufe des Tages einmal die Götterinseln ausspähen möge. Bei den Zellen angekommen spricht Kenji mit Kandler und entschuldigt sich für sein Verhalten. Auch Kandler bittet um Verzeihung und verspricht, die Mannschaft nicht mehr aufzuwiegeln. Kenji gibt ihm die Aufgabe, die verbliebenen Vorräte des Schiffes zu erfassen und Henk und Octavia zeigen ihm Augustus Kajüte, in der er vorrübergehend einziehen darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaltfisch verkündet lautstark und überglücklich, dass die Baiula Spei jetzt das Gebiet des Kaken verlässt und Ibendorn informiert die Henk und Octavia auf dem Außendeck am Heck, dass die Baiula Spei zwar nur mit Schneckentempo vorwärtskommt, die Götterinseln aber bereits am östlichen Horizont zu erkennen sind. Das Schiff wird aber im weiten Bogen nördlich um die Inseln fahren, um die tückischen Sandbänke zu umschiffen. Auf der Ostseite der Insel gäbe es auch bessere Anlegeplätze, denn die Westseite besteht nur aus steilen Klippen. Henk bekommt von Pöttzi einen neuen Furz-Tanz präsentiert und will sich gerade mit ihm in die Kajüte verziehen, als das Signalhorn des Ausgucks ertönt und die Salzmähre gesichtet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff der Schwarzmagier steuert zunächst auf die Baiula Spei zu, dreht dann aber in weiter Entfernung einige Kreise, bevor es wieder gen Norden abdreht. Während alle über den Sinn dieses Manövers nachdenken, meldet Maat Sturmfels die Sichtung von etwas Großem unter der Wasseroberfläche, was abgetaucht wäre. Henk und Octavia entdecken, dass eine leichte Spur von kleinen Luftblasen auf ihr Schiff zuläuft und sich am Heck der Baiula Spei plötzlich ein Stoß von Luftblasen entlädt. Der Maat überprüft die unteren Decks auf einen Wassereinbruch, kann aber nichts entdecken. Daher machen sich die Helden selbst auf die Suche und Octavia überprüft die Außenwände des Schiffs auf magische Anomalien. Während Octavia nichts Ungewöhnliches feststellen kann, ertönt plötzlich vom Oberdeck ein Schrei und, als die Helden die Treppe nach oben nehmen, kommt ihnen Matrose Buthner entgegen, welcher „Angriff – Hilfe!!!“ schreit und panisch unter Deck flieht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Grett.png|250px|miniatur|Der untote Grett, der Abzieher]]&lt;br /&gt;
Als die Helden das Oberdeck erreichen, erblicken sie den untoten [[Menschen#Die_Horb|Horb]] Grett, der das [[Natator aeris|Tauchboot]] beschädigt und dessen Rumpf durchschlagen hat. Als die Helden auf Deck auftauchen, hat er den linken Rotor abgeschlagen und wendet sich zu den Helden als neuem Ziel. Henk stürmt sofort auf Grett zu und greift ihn an, sein Hieb wird jedoch pariert und der Untote setzt sich zielstrebig in Richtung Octavia in Bewegung, welche mit einem Zauber beginnen will, sich jedoch beim Anblick von Grett nicht richtig fokussieren kann. Kenji versucht den Untoten mit einem Lichtblitz aufzuhalten und unterbricht damit dessen Vorwärtsbewegung. Henk nutzt diesen Stopp und springt mithilfe der Reling auf Gretts Rücken, um ihm mit einem Säbel mit voller Wucht auf den Schädel zu schlagen. Dieser bricht entzwei, wird aber noch durch die zähen Sehnen zusammengehalten. Als Grett sich wieder gesammelt hat, tritt er nach Henk, welcher geschickt zur Seite ausweicht, und schwingt mit dem Abziehmesser in Kenjis Richtung, um sich den Weg zu Octavia freizuschlagen. Kenji kann gerade noch ausweichen und entgeht dem Hieb, doch dafür nähert sich der Untote Octavia und holt bereits mit seinem Entersäbel zu einem tödlichen Hieb aus. Matrose Weihwind fasst sich ein Herz und greift Grett von hinten an, während Henk an dessen rechten Arm springt und so den Schlag verhindert. Doch stattdessen sticht Grett mit dem Abziehmesser in Octavias Richtung, was Kenji jedoch bemerkt und sich mit voller Wucht in Gretts linke Kniekehle wirft, wodurch er den Stoß verreißt und der Stich neben Octavia hergeht, welche bereits eine Feuerkugel vorbereitet hat. Beim Zurückziehen schneidet Gretts Abziehmesser aber Octavia durch den ledernen Brustpanzer ins Fleisch und durch den schmerzhaften Schnitt verliert sie ihre Konzentration und das gerufene Feuer erlischt wieder. Bevor sie sich abwenden und auf Distanz gehen kann, sticht Grett erneut zu und durchbohrt die sich gerade umdrehende Octavia seitlich durch den Brustkorb, sodass das lange Messer auf der anderen Seite wieder herauskam. Bei Herausziehen sackt Octavia in sich zusammen und bleibt in einer immer größer werdenden Blutlache auf Deck liegen. Henk und Kenji spüren einen stechenden Schmerz und sind geschockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk, der noch an Gretts rechtem Arm hängt, sich nun mit Hilfe seines Dolches daran hochzieht, um dessen Schädel zu erreichen, rennt Kenji, welcher gerade ein Seil organisieren wollte, schnell zu Octavias Kabine, um die Heiltränke zu holen. Weihwind zieht sein Schwert aus Gretts Lenden heraus und attackiert seinen linken Oberschenkel, während Henk sich bis zu seinem Kopf emporzieht. Auch Obermaat Donnerbacher, Obermatrose Kerling und Ferolax beteiligen sich nun am Kampfgeschehen. Kerling unterstützt auf der linken Seite Weihwind und attackiert ebenfalls das Bein, während Henk ein Drittel der Halssehnen durchtrennt, sodass Gretts Kopf nach vorne überkippt. Dieser kann jetzt nur noch nach links hinten schauen und blickt dabei direkt auf Weihwind und Kerling, welche sein linkes Bein bearbeiten. Grett wendet sich zu ihnen um und stößt sein Abziehmesser von oben in Kerlings Schädel, während Henk versucht, den Kopf endgültig vom Rumpf zu trennen. Als dieser endlich fiel, endete das Kampfgeschehen jedoch nicht, denn der untote Körper kämpfe auch ohne Kopf weiter. Weihwind attackiert Gretts linken Unterarm, dessen Hand das Schwert in Kerlings Schädel umfasst, und trennt fast die Hand ab. Da wird Grett von Olvirs Harpune im Brustkorb durchbohrt und er wird mit einem Ruck nach hinten gerissen und stürzt rücklings hin. Henk kann noch rechtzeitig abspringen und Ferolax, der zuvor Gretts Schädel die Gesichtspartie mit den Augen zertrümmert hat, springt auf dessen Lenden. Er fixiert ihn so auf dem Boden und hackt mit seiner Axt in die Beine, um sie vom Rumpf zu trennen, während Donnerbacher auf Gretts linkes Knie einschlägt, welches Kenji bereits durch seinen beherzten Angriff ausgerenkt hatte. Auf diese Weise gelingt es langsam allen gemeinsam, den extrem zähen Grett auseinander zu hacken und die sich immer noch bewegenden Einzelteile über Bord zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji mit den Heiltränken zurückkehrt, versucht er sofort, Octavia einen Heiltrank einzuflößen. Als es nicht funktioniert, reibt er ihre Wunden mit Heiltrank ein. Doch er muss feststellen, dass sich keine Wirkung bei Octavia zeigt, da diese bereits verblutet ist. Verzweifelt hält er sie in seinen Armen und kann nicht glauben, dass soetwas geschehen ist. Er bekommt von Gretts Ende nichts mit und registriert auch nicht, dass das Signalhorn erneut geblasen wird, denn die Salzmähre kehrt zurück und nähert sich in einem grünen Nebel gehüllt der Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff wird angegriffen, jedoch wird die Kugel von Iustus Schutzschild abgefangen. Die antwortende Salve der Baiula Spei geht in den Nebel und es bleibt ungewiss, ob etwas getroffen wurde. Es löst sich jedoch etwas Fliegendes von der grünen Wolke und nähert sich der Baiula Spei. Es ist ein Gargoyle mit aufgeplatztem Bauch, welcher vermutlich beim letzten Mal von Ibendorn abgeschossen wurde, und auf ihm reitet ein Schwarzmagier mit Maske. Ferolax, welcher um den [[Natator aeris]] trauert, wird gepackt und von dem fliegenden Ungeheuer fortgerissen. Der Schwarzmagier verhöhnt den Zwerg und verkündet ihm eine Zukunft als Diener, wie sie allen auf dem Schiff bevorstehen werde. Ferolax verliert beim Versuch, sich zu befreien, seine Axt und, nachdem der Gargoyle wieder im Nebel verschwunden ist, entfernt sich dieser in nördlicher Richtung und lässt die Mannschaft der Baiula Spei verzweifelt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht Octavia zu Abdrushin zu tragen und wird dabei von Henk unterstützt. Der Arzt kann nur den Octavias Tod bestätigen und schweigt betroffen. Henk verlässt die Arztstube und sucht Iustus auf, welchen er verzweifelt um Rat fragen will, während Kenji noch eine Möglichkeit aus Abdrushin herausbekommt, welche dieser zunächst noch verschweigt. Doch Kenji bohrt nach und erfährt, dass Abdrushin ein Derwisch-Ritual kennt, durch welches Octavia wieder ins Leben zurückkehren kann, wenn es noch vor dem nächsten Sonnenaufgang durchgeführt werde. Ihmet, der Dingir des Übergangs, müsse von einem Bürgen, welcher auch sein Blut beisteuern muss, um Octavias Leben gebeten werden, und dieser Bürge hätte später auch den Preis dafür zu zahlen (vgl. [[Abdrushin#Das Ritual von Ihmet|Abdrushins Biographie]]). Kenji erklärt sich sofort einverstanden, die Bürgschaft zu übernehmen, und Abdrushin bittet ihn darum, auch Henk zu holen, weil am besten alle Helden der Drachenträne mit dem Artefakt anwesend sein sollten, um vielleicht den Dingir zu beeindrucken und zu besänftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus kann Henk nicht weiterhelfen und ist selbst ratlos, wie es weitergehen kann. Henk geht an Deck und spricht mit dem Admiral. Als er ihm gerade von Octavias Tod berichtet, kommt Kenji dazu dementiert ihren Tod. Er besteht darauf, dass Abdrushin heute Nacht nicht gestört werden darf, bevor er mit Henk zurück in die Arztstube geht. Dort erfährt Henk von dem geplanten Ritual und ist alles andere als begeistert von der Idee, vertraut aber auf Kenjis Urteil, wenn er es als unumgänglich ansieht und darum bereit ist, den unbekannten Preis zu einem unbekannten Zeitpunkt zu zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin stimmt einen unheimlichen Gesang an und entnimmt Kenji etwas Blut aus der Hand. Er mischt eine Farbe an und bemalt Octavias entkleideten Körper mit unbekannten, mystischen Zauberzeichen, während die Monotonie seines Gesanges alle schnell in eine Art Trance versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt Wind in der Arztstube auf und Sandkörner fliegen umher. Schließlich bildet sich eine Art Windhose aus Sand, welche ein Gesicht mit Augen und Bart  bekommt und Kenji nach seinem Begehr fragt. Als dieser um Octavias Leben bittet, muss er schwören, auch den kostspieligen Preis dafür zu zahlen, wenn es die Zeit verlangt. Kenji schwört es und der Dingir gewährt den Wunsch. Er klatscht in die Hände und das Zimmer ist wieder so wie vorher, denn Dingir und Sandsturm sind verschwunden. Kurz darauf bäumt sich Octavia auf und erbricht einen Schwall Blut, bevor sie zusammenbricht und in einen tiefen Schlaf fällt. Kenji, Henk und Abdrushin sind ganz erleichtert, dass Octavia lebt, und während Kenji in der Arztstube bei Octavia verweilt, begibt sich Henk an Deck und stellt fest, dass es tiefste Nacht ist und das Ritual gut acht Stunden gedauert hat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 5: Die Götterinseln ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignus.png|300px|miniatur|rechts|[[Ignus]]]]&lt;br /&gt;
=== Episode 33: Auferstehung===&lt;br /&gt;
'''13. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji sorgen sich um Octavia und Abdrushin stellt eine lange Genesungszeit in Aussicht. Henk konfrontiert Kenji mit seinem Verhalten und fürchtet die Bewahrheitung einer alten Warnung. Ein unbekanntes Schiff wünscht ein Treffen und die Helden erhalten ein Angebot von unerwarteter Seite. Das Wiedersehen mit einem alten Bekannten bringt neue Hoffnung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist sehr schwach und Abdrushin hofft, dass sie keine bleibenden Schäden zurückbehalten wird. Dann verarztet er Kenjis Arm und teilt ihm mit, dass er ihn auch als Freund betrachtet, weshalb er wegen der Durchführung des Auferstehungsrituals auch ein schlechtes Gewissen bekommt. Octavia kommt halb zu Bewusstsein und fällt wenige Sekunden danach wieder in einen tiefen Schlaf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht Iustus auf, welcher sehr besorgt auf Henks Nachricht eines Wiedererweckungsrituals reagiert. Er findet es unverantwortlich und berichtet von fatalen Folgen solcher Rituale. Er verspricht Henk aber, Octavia genaustens zu untersuchen, sobald sie wieder aufwacht. An Deck trifft Henk auf den Matrosen Weihwind, welcher ihn wie die übrigen Matrosen als den Helden des Kampfes erachtet und gesteht Henk, dass er sich erst am Kampf beteiligen konnte, als er das Lichtwunder gesehen und wieder Mut geschöpft hatte. Weihwind fragt Henk enttäuscht, warum Kenji aus dem Kampf geflohen sei und nicht die Männer beschützt hätte, und offenbart ihm, dass das Vertrauen der Mannschaft in den Mystiker erschüttert sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht die Arztstube auf und da Octavia noch nicht erwacht ist, zieht er sich mit Kenji auf dessen Zimmer zurück, um mit ihm zu reden. Er konfrontiert Kenji damit, ihn im Kampf alleingelassen zu haben, und erzählt ihm von Weihwind und der Enttäuschung der Matrosen. Kenji argumentiert damit, dass er im Kampf nicht hätte tun können und die anderen Männer viel besser kämpfen könnten, doch Henk betont, dass man sich im Kampf nicht allein lässt. Er bittet Kenji inständig darum, über seine Beweggründe nachzudenken, und erinnert ihn an seine Warnung, dass Kenjis persönlichen Gefühle einmal der Erfüllung ihrer Aufgabe im Wege stehen könnten. Außerdem bittet er Kenji, mit den Männern zu reden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Morgengrauen bringt [[Roana Dernheim|Roana]] Wein für Henk und informiert die beiden darüber, dass Octavia aufgewacht ist, woraufhin Kenji sofort in die Arztstube eilt. Octavia atmet schwer und ist kalkweiß und scheint nicht richtig anwesend zu sein. Abdrushin bemerkt einen unregelmäßigen Herzschlag und bereitet, als Octavia noch bleicher und kälter wurde und verkrampfte, einen magischen Trank aus der Wurzel der Herzblut-Pflanze Mane-Prane, um ihr Blut aufzufüllen. Henk kommt während Octavias Krise hinzu, da er an Deck das Gefühl hatte, dass Octavia die Nähe der Drachenträne guttun könnte. Er gibt Octavia das Artefakt in die Hand und Abdrushin verabreicht ihr den Trank. Kurze Zeit später bekommt sie wieder mehr Farbe und ihre Atmung normalisiert sich etwas.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin überprüft Octavias Herzschlag und verabreicht ihr einige Arzneien, bevor alle drei Octavia mit einer Bahre auf ihr Zimmer transportieren, wo sie vermutlich sehr lange liegen müsse, bevor sie wieder aufstehen könne. Gegen die aufkommenden Schmerzen bekommt Octavia eine kleine Dosis von dem weißen Mohn, so dass sie rasch tief und fest schläft. Dann offenbart Abdrushin den beiden, dass er sich großen Sorgen um Octavias Herz mache, von dem ein ganzes Stück fehlt. Die Helden sollen besser ihren Kampf ohne Octavia weiterplanen, da diese das Bett erst in Monaten oder wohlmöglich nie wieder verlassen könne. Abdrushin ist voller Reue und Scham und Henk macht sich Vorwürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji lassen die Mannschaft antreten und Kenji spricht zu den Matrosen. Er redet sich in gewisser Weise mit logischen Argumenten heraus und lässt damit die Mannschaft mehr verstummen als sie zu überzeugen. Henk richtet danach einige aufbauende Worte an die Männer und stärkt damit ihre Motivation und ihren Mut. Der Geweihte Tonnmar hat von Olvir die Information, dass Ferolax noch am Leben ist und unter die Kontrolle der Schwarzmagier gezwungen wurde. Seine Möwe hat dann aber die Salzmähre aus den Augen verloren. Henk und Kenji sind sehr müde und legen sich in der Mitte des Vormittags noch einmal schlafen. Zuvor unterhalten sie sich aber bei Wein und Pöttzis Nerverei noch in Henks Kajüte und Kenji erzählt, bevor sie sich hinlegen, noch von seiner Vision, die Henk nicht ganz ernst nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia erwacht am Nachmittag, als Abdrushin ihren Verband wechselt, und sie erfährt, dass sie vermutlich eine lange Zeit ans Bett gefesselt sein wird. Er gibt ihr ein kleines Glöckchen, mit dem sie nach Wigo klingeln kann, welcher vor ihrer Kajüte wacht. Octavia hat sich in ihrem ganzen Leben noch nie so schwach und hilflos gefühlt und hat Schmerzen beim Atmen. Wigo weckt Henk und Kenji, welche Octavia aufsuchen. Henk sieht als erstes nach ihr und holt Iustus, als auch Kenji dazukommt. Iustus spricht offen mit Octavia und erwähnt das Wiedererweckungsritual, welches durchgeführt wurde, um sie ins Leben zurückzuholen. Henk und Kenji werden an Deck gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unbekannte Olborger Kogge ohne Kennung signalisiert mit einer farbigen Flagge, dass es ein Treffen wünscht. Henk und Kenji entscheiden sich, zuzustimmen, und bis zum Zusammentreffen gehen die beiden wieder zu Octavia in die Kajüte. Die Wiedererweckung wird besprochen und Octavia fühlt sich wegen ihres schlechten, gesundheitlichen Zustandes als eine Last für die anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji nehmen das fremde Schiff in Empfang, auf dem neben der Mannschaft aus [[Tuisken]] auch drei Personen in grauen Roben mit Kapuzen stehen. Es handelt sich um eine Gesandtschaft der [[Malthusbruderschaft]], deren oberster Großmeister Phosphorius den Helden eine erneute Zusammenarbeit gegen den gemeinsamen Feind vorschlagen möchte und sie zu einer Audienz in seiner Kajüte erwartet. Als Henk und Kenji annehmen, erwartet sie eine große Überraschung: sie werden von [[Ignus]] empfangen. Dieser erkundigt sich sofort nach Octavia und schlägt vor, das Gespräch mit ihr auf der [[Baiula Spei]] fortzusetzen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Götterinseln-Treffpunkt.png|miniatur|Ignus Karte der Götterinseln]]&lt;br /&gt;
Der besorgte Ignus hält fürsorglich Octavias Hand und offenbart ihr, dass er sie nicht vergessen konnte und sie wiederfinden wollte, um sie zu unterstützen, da sie seine Seelenverwandte sei und das Schicksal sie füreinander bestimmt habe. Er erzählt auch, dass der [[Bund des Xul|Bund des Xul]], der ihn seit ihrer Begegnung im Norden jagt, ihn in Ruhe lassen würde, wenn er die Helden der Drachenträne töte. Ignus ging zum Schein darauf ein, um zu erfahren, wo sich Octavia aufhält. Auf den Götterinseln soll eine Falle gestellt werden, denn dort soll ein uralter Dämon erweckt werden. Doch er hatte nie vor, den Auftrag durchzuführen vor, sondern hat mit seinen Männern beschlossen, die Kultisten zu hintergehen und die Helden zu warnen. Ignus übergibt den Helden eine Karte der Götterinseln mit einem markierten Treffpunkt und verrät ihnen, dass Sabaoth Immortalis seit längerem im Nebelschlund verweilt und seine Pläne erfolgreich umsetzt. Um die Malthusbruderschaft vor einer Racheaktion zu schützen, möchte Ignus den Helden helfen, die Schwarzmagier auf den Götterinseln möglichst schnell zu besiegen. Dann bittet er Octavia noch um ein vertrauliches Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji verlassen die Kajüte und sprechen mit Iustus, welcher den Gast als hochgefährlich einschätzt und sehr besorgt um Octavia ist. Er weiß nicht, ob er Ignus im Notfall aufhalten könnte und sieht ihn eher als unbesiegbar an. Henk geht dann auf Deck und Kenji in die Kapelle, wo er keine Ruhe findet. Abdrushin spricht ihn an und warnt vor Ignus und Iustus teilt Henk mit, dass in Octavias Kajüte chaotische Feuermagie gewirkt worden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden in Octavias Kajüte kommen, ist diese wohlauf und wirkt erholt und beinahe verjüngt. Henk bemerkt unter dem Bett leere Patronen für elementares Feuer und nimmt einen leichten Schwefelgeruch im Raum wahr, was Kenji entgeht. Ignus möchte Octavia auf ihrer Reise begleiten und gemeinsam gegen die Schwarzmagier kämpfen und Octavia gestattet es ihm. Während Ignus dann in Henks Beisein seine Malthus-Brüder zurück nach Olborg schickt, um die Bruderschaft vor einer möglichen Rache zu warnen, begleitet der pfahlweiße Kenji die euphorisch neben sich stehende Octavia zur Untersuchung ins Magierlabor zu Iustus.    &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 34: Brennende Fragen===&lt;br /&gt;
'''13./14. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus und Abdrushin untersuchen Octavia und machen Beobachtungen, welche mehr Fragen aufwerfen als beantworten. Pöttzi berichtet Henk von einer Feier, zu der er nicht eingeladen war, und Kenji versucht, einen Umgang mit [[Ignus]] zu finden. Es entbrennt ein lautstarker Streit, welcher die Weiterfahrt gefährdet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus stellt fest, dass Octavia nicht geheilt, sondern nur mit elementarem Feuer geflickt wurde. Nur eine stabile magische Verbindung, von der Iustus vermutet, dass sie von Ignus ausgeht, macht es Octavia möglich, auch ohne Feuerimmunität nicht innerlich verbrannt zu werden. Iustus warnt sie vor möglichen Nebenwirkungen und unabsehbaren Konsequenzen und erinnert nochmal an die 15 Morde, welche Ignus [[Akte Ignus|zur Last gelegt werden]]. Octavia geht dann zu Abdrushin, während Kenji noch mit Iustus spricht und ihn um etwas bittet. Kenji hat danach auf dem Flur eine Begegnung mit Ekky und geht nachsichtig mit dessen Verhalten um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat sich noch etwas mit Ignus unterhalten und ihn um ein gemeinsames Gespräch in der Offiziersmesse vor dem Abendessen gebeten. Als Ignus gegangen ist, muss Henk den aufgebrachten Pöttzi beruhigen und er erfährt, dass Kaltfisch sich mit einigen Matrosen auf seiner Kajüte unterhält und dabei wohl den Klabatterwicht vernachlässigt hat. Henk schaut sich das Treffen an und erwischt einige anscheinend verängstigte Bambusen mit Ekky und Kaltfisch. Beim Verlassen der Kapitänskajüte trifft Henk auf Kenji, welchen er ebenfalls zum Gespräch in die Offiziersmesse einlädt. Er begleitet dann Kenji noch zu Octavias Zimmer, wo er sich allein mit Ignus unterhält und diesen mit den Iustus‘ Untersuchungsergebnisse konfrontiert. Henk geht zu Abdrushin und trifft dort auf Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin hat Octavia untersucht und hohes Fieber und einen zu schnellen Herzschlag festgestellt, obwohl sie sich sehr gut fühlt. Er warnt sie vor einer Überbelastung und rät ihr zur Schonung. Abdrushin hat Angst vor Ignus und glaubt, in ihm lebe ein wahnsinniger Dingir. Als Octavia das Wiedererweckungsritual anspricht, findet es Henk angemessen, dass Kenji Octavia über die Details informieren solle. Beim Verlassen der Arztstube treffen die beiden auf Ignus, welcher sich mit Octavia auf ihr Zimmer zurückzieht, da er noch etwas unter vier Augen mit ihr besprechen wolle. Henk geht zu Iustus, um ihn ebenfalls zum bevorstehenden Treffen einzuladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat nach dem Gespräch mit Ignus die Kapelle aufgesucht und ist dort auf Bruder Tonnmar gestoßen. Dieser spricht ihn auf den mysteriösen Fremden an und fragt sich, wie er diesen einschätzen und ob er sich Sorgen machen soll. Dann betet er noch und begibt sich zu Henks Treffen, bei dem Iustus und Henk bereits anwesend sind. Octavia und Ignus haben anscheinend über ihr Gespräch die Zeit vergessen und schließlich findet das ganze Treffen mit einem verärgerten Henk auf Octavias Zimmer statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert an seine Aufgabe als Fährmann und beklagt, dass momentan jeder seinen eigenen Dingen nachgeht und keine Kommunikation mehr zwischen ihnen stattfindet. Er erinnert daran, dass ihre Freundschaft für das Wohl der Drachenträne wichtig ist, und betont, dass jede Entscheidung, welche allein getroffen wurde, stets falsch gewesen sei. Henk erinnert an die Situation im Norden, wo die Gruppe auseinanderzubrechen drohte, und gerät in einen Streit mit Octavia, während Kenji schweigend zuhört. Henk findet Octavia arrogant und wirft ihr vor, Dinge zu verbergen, doch Octavia scheint ihm gar nicht richtig zuzuhören und glaubt Henks Worten nicht. Henk will am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang von allen hören, wie sie zu ihrem Auftrag stehen und was sie über seine Worte denken, ansonsten würde er gehen. Dann verlässt Henk wütend das Zimmer und  geht verärgert zu Kaltfisch. Kenji zieht sich auch zurück und sucht Abdrushin auf und Iustus verlässt etwas verwirrt das Treffen, so dass Octavia mit Ignus zurückbleibt und das Abendessen von Wigo aufs Zimmer gebracht bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat eine Bitte an Abdrushin und zieht sich noch kurz in die Kapelle zurück. Henk trinkt noch kurz mit Kaltfisch, bevor er sich in seine Kajüte zurückzieht. Dort bekommt er Besuch vom Admiral, welcher ihn bittet, Kaltfisch nach den auf der Karte verzeichneten Stürmen zu fragen, und mit Henk kurz über den Umgang mit Verantwortung spricht. Henk weist den Admiral noch an, am nächsten Morgen erst wieder auf Kurs zu gehen, wenn Henk das Zeichen dazu gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begibt sich Henk hungrig zu Roana in die Küche. Kenji sucht, ebenfalls vom Hunger abgelenkt, die Küche auf und die beiden unterhalten sich noch. Henk verrät Kenji, dass er aus der Gilde ausgetreten ist, da er die Verpflichtungen nur noch als Ablenkung von seiner eigentlichen Aufgabe empfunden hat. Dann gesteht er Kenji, dass er verzweifelt ist, und versucht diesem zu erklären, warum er ihn im Kampf so dringend braucht, denn in Kenjis Anwesenheit fühlt sich Henk mutiger und sicher. Kenjis Visionen werden nicht mehr thematisiert, jedoch bittet er Henk, Octavia vorerst noch nichts davon zu erzählen. Die beiden ziehen sich zur Nacht auf ihre Kajüten zurück, doch zuvor ist Henk Kenji noch behilflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Sideon, Fest der [[Venora]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat eine unruhige Nacht und wacht mehrmals auf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 35: Sturmfront===&lt;br /&gt;
'''14. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen untereinander ein ernstes Gespräch und Iustus wird von Henk und Kenji zu Rate gezogen. Kaltfischs Wissen hilft, den Kurs zu bestimmen, und der Admiral spricht mit Kenji. Die Helden planen das gemeinsame Vorgehen und Leutnant Ibendorn wendet sich an Henk. Die Baiula Spei setzt Kurs auf eine Sturmfront und wird angegriffen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. Sideon, Fest der [[Venora]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Iustus eine [[Kenjis Tempel#Iustus Informationen für Kenji|Nachtlektüre]] und Octavia verbringt die Nacht mit Ignus auf ihrem Zimmer und stärkt sich. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ignus.png|200px|miniatur|rechts|Ignus]]&lt;br /&gt;
Auf Ignus Rat beschafft Octavia weitere fünf Kartuschen mit elementarem Feuer und es gelingt ihr, das Feuer eigenständig zu konsumieren. Ihr ist aber auch bewusst, dass sie dies ohne die Verbindung zu Ignus nicht geschafft hätte, und dieser greift ein, als ihr der Zauber zu versagen droht. Octavia genießt das berauschende Gefühl des Feuers und der Verschmelzung ihrer Hände, was sie an das überwältigende Gefühl im Norden erinnert. Durch den Konsum fühlt sie sich vollkommen ausgeschlafen und tatkräftig und verspürt keinen Hunger oder Müdigkeit mehr. Ignus kommt Octavia aber nicht so nahe, wie er es vielleicht gerne hätte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Henk und Kenji vor Sonnenaufgang zu ihr kommen, ist es in der Kajüte sehr warm und es riecht nach Schwefel. Während des gemeinsamen ernsten Gespräches erinnert Henk daran, dass sich jeder einzelne im Norden selbst bezwungen hat, als die Drachenträne in Gefahr war, und Henk warnt vor einer erneuten Bedrohung des Artefakts. Kenji sieht Hoffnung, die Drachenträne zu retten, wenn das Vertrauen zurückkehrt. Er erzählt von einer positiven Vision der Zukunft, welche er hatte, und von Zweifeln, die ganze Verantwortung auf den Schultern tragen zu können. Als Kenji von Octavias Wiedererweckung sprechen will, unterbricht diese ihn und bedankt sich einfach bei ihm. Dann verlassen alle ihre Kajüte und Henk spricht mit Kenji und Iustus.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beiden Helden war bei dem Gespräch aufgefallen, dass Ignus Blicke auf Octavia eher an ein ausgehungertes Raubtier als an einen romantischen Verliebten erinnern und dass sich in ihnen maßloses Begehren, animalische Lust und Triebhaftigkeit spiegeln. Henk warnt Kenji und Iustus, dass Octavia nicht mehr sie selbst sei. Im Labor teilt er ihnen mit, dass er davon ausgeht, dass sie unter dem Einfluss von Ignus stehe und nur noch seine Marionette sein. Iustus bestätigt eine bestehende magische Verbindung von Ignus zu Octavia, ist sich über ihre Funktion aber nicht sicher. Er sieht in ihr eine Art der Kraftzufuhr, während Henk sie als Kontrollmöglichkeit betrachtet. Kenji weist darauf hin, dass sie aufgrund von Iustus Informationen nicht mehr komplett machtlos gegenüber Ignus seien und betont, dass der richtige Zeitpunkt abzuwarten sei.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beim Frühstück ist Octavia nicht anwesend und Henk gibt dem Admiral grünes Licht zur Weiterfahrt, welcher noch darum bittet, Kaltfisch nach Informationen zu der eingezeichneten Sturmzone im Osten der Götterinseln zu fragen. Also suchen Henk und Kenji Kaltfisch in der Kapitänskajüte auf. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ungewöhnlicherweise ist die Kajütentür verschlossen und Kaltfisch braucht lange, um sie zu öffnen. Henk lauscht und kann das Rascheln von Papier hören, welches hastig zusammengelegt und hinter einer Holzklappe versteckt wird. Kaltfisch erzählt von „Wellenwirblern“ und „Windwühlern“ und dass diese Viecher genauso gefährlich wären wie die Feuervögel der Westseite. Kein Schiff könne den Sturmgürtel durchqueren, ohne zu sinken. Doch er kennt einen Weg, um möglichst nahe an des gebiet heranzukommen und teilt diesem gleich dem Steuermann mit, nachdem Henk ihm eine Tasse Kochrum dafür versprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kaltfisch seine Kajüte verlassen hat, sucht Henk nach den Papieren und findet schließlich einen Stapel, wo auf dem obersten Blatt sich eine Schiffskarte durchgezeichnet hat, auf der einzelne Räume eingezeichnet sind. Als Kaltfisch zurückkehrt, wird er dazu befragt und gibt schließlich zu, die Suche nach dem guten Festlandfusel geplant zu haben, wobei sich Kenji an Ekky erinnert, den er in der Kabine des Admirals erwischt hat. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Henk den Kochrum für Kaltfisch von [[Roana Dernheim|Roana]] organisiert, spricht Kenji in der Offiziersmesse mit dem Admiral. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Admiral möchte Kenji aus seiner Erfahrung in der Rolle als Führungspersönlichkeit einen Ratschlag geben, damit dieser die Enttäuschung der Mannschaft besser verstehen kann. Als „Standartenträger der Götter“ hebe seine Präsenz auf dem Schlachtfeld die Moral der Männer und verleihe ihnen Sicherheit und Mut. Um der damit verbundenen Verantwortung gerecht zu werden, müsse man seine Selbstzweifel überwinden, damit man den Männern die Rolle vorspielen kann, die sie brauchen. Die Führung anderer sei immer mit dem Opfer der Selbstaufgabe verbunden und manchmal müsse man etwas darstellen, was nicht dem eigenen Empfinden entspräche. Kenji solle nicht vergessen, welch große Bedeutung seine Worte und Taten für die Moral der Männer haben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk holt Kenji aus der Offiziersmesse ab und sie gehen zu Octavia, welche mit Ignus im angeregten Gespräch vertieft ist, auf die Kajüte, um einen gemeinsamen Plan zu machen. Erst jetzt fällt Octavia auf, dass Kenji sich die Haare abrasiert hat und man sein fehlendes Ohr und die große Narbe gut erkennen kann, worauf sie ihn etwas irritiert anblickt. Henk zeigt auf der Karte den geplanten Ankerplatz und sie beschließen, von dort mit einem Beiboot zu der Insel mit dem Treffpunkt überzusetzen. Gemeinsam würden sie dann aufmerksam auf die vorbereitete Falle warten und einen Weg zum markierten Punkt suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss spricht Kenji mit dem Geweihten Tonnmar und bittet ihn, sich während seiner Abwesenheit um die Männer der Baiula Spei zu kümmern., während Henk Roana beauftragt, Proviant für 3-4 Tage einzupacken. Dann wird Henk von Leutnant Ibendorn um ein Gespräch gebeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ibendorn weist Henk darauf hin, dass die Moral der Männer sehr labil ist und die Nerven blank liegen. Er fürchtet, dass die Angst vor erneuten Angriffen zu einer Meuterei führen könnte, und bittet Henk, eine moralisierende Ansprache an die Mannschaft zu halten, bevor sie aufbrechen. Er spricht auch das Verhalten der anderen beiden Helden an und beklagt, dass Kenji durch seine eigenen Zweifel die Moral der Männer untergräbt und dass Octavia mit ihrem neuen Gast die Männer in Angst und Schrecken versetzt. Ibendorn informiert Henk darüber, dass in der letzten Nacht wieder fünf Kartuschen mit elementarem Feuer von Octavia geholt wurden und jetzt nur noch fünf Schuss im Lager liegen. Er betont nochmal, dass Henk der einzige ist, dem die Männer noch blind vertrauen und für ihn die Reise fortführen. Er bedauert, dass Henk mit Augustus ein verlässlicher und treuer Freund fehle.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht danach sofort Octavia auf und bittet sie, die restlichen Feuerkartuschen nicht zu verbrauchen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während sich Henk mit Ibendorn unterhält, sucht Kenji noch Abdrushin auf und lässt sich seinen Arm verarzten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Abdrushin einen besonderen Trank, welcher ihn für eine gewisse Zeit immun gegen „Dingirfeuer“ macht. Abdrushin rät Kenji, sich vor Ignus zu hüten und nicht unüberlegt zu handeln. Außerdem weist Abdrushin Kenji darauf hin, dass Octavia von ähnlicher Art wie Ignus sei und ihr Leben lang versucht, mit einem feurigen Dingir zu tanzen. Das berge aber auch immer die Gefahr, dass der Dingir die Führung übernehmen könnte und Octavia sich dann ganz im Feuer verlöre. Ignus stellt sich für Abdrushin als eine mögliche Variante von Octavias eigenen, zukünftigen Schicksal dar. Dann zeigt er Kenji eine Abbildung der Glühanemone, welche sich dieser gut einprägt (2 Erf. [0,6]) und auch abzeichnet (3 Erf. [8,7,7])&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk und Kenji treffen sich an Deck wieder und blicken auf die Sturmzone, welche sich im Süden erhebt, als diese sich plötzlich durcheinanderwirbelt, die dunklen Wolken explosionsartig in alle Richtungen zerstreut werden und die dunkle Wand sich auflöst. Die Alarmglocke ertönt und warnt vor einer großen Welle, welche sich um den Ort der Sturmfront ringförmig ausbreitet und auf die Baiula Spei zurast. Alle werden etwas durchgeschüttelt, jedoch kommt nichts und niemand zu Schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sich die Sturmzone auflöst, toben immer noch einzelne Wirbelwinde über das Wasser. Plötzlich setzt ein gewaltiger Wirbelsturm Kurs auf die Baiula Spei und es wird Alarm gegeben. Iustus bereitet einen Zauber vor, um den ankommenden Luftelementar aufzuhalten, der näherkommend sogar ein sehr wütendes Gesicht aufweist. Kurz vor dem Aufprall löst sich der Elementar allerdings unter leichten Funken in Dampf auf und wird vom Wind verstreut. Ignus steht hinter dem erstaunten Iustus und blickt diesen etwas herablassend und mit selbstsicherem Grinsen an, bevor er wieder mit Octavia auf die Kajüte zurückkehrt. Die Mannschaft betrachtet die Situation mit einer Mischung aus Angst und Bewunderung. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auf der Kajüte offenbart Ignus Octavia seinen Plan, die Täuschung der Kultisten aufrechtzuhalten und zu dem vereinbarten Treffen zu erscheinen, um weitere Informationen über die Pläne zu erhalten. Octavia soll sich mit ihren Freunden so schnell wie möglich zum Treffpunkt auf der Insel bei dem großen Baum durchschlagen, damit sie gemeinsam gegen die Kultisten kämpfen können. Dann bittet er Octavia, ihn an Deck zu begleiten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Baiula Spei hat sich dem von Kaltfisch beschriebenen Ankerplatz genähert und Wigo bittet Henk, ihn auf der Expedition begleiten zu dürfen. Octavia und Ignus kehren an Deck zurück und, nachdem er ihr einen Handkuss gegeben hat, verwandelt sich Ignus in eine Feuerkugel und zischt als Komet in Richtung der Insel ab. Octavia erklärte den beiden den Plan und Henk hält vor der Abreise noch eine motivierende Ansprache an die Männer, welche Kenji durch ein Lichtwunder bekräftigt. Dann steigen die Helden mit Wigo in das Beiboot und lassen sich von den Matrosen Klippstein, Grauwasser und Halbach hinüberrudern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 36: Die Silma-Esche===&lt;br /&gt;
'''14./15. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden lassen sich zu der [[Götterinseln|Götterinsel]] mit einer riesigen Silma-Esche rudern und müssen sich einen Weg über die scharfkantigen Felsen suchen. Sie begegnen den pflanzlichen und tierischen Bewohnern der Insel und entdecken die Spur der Kultisten. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und die Helden hoffen, den bevorstehenden Angriff noch abwehren zu können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. Sideon, Fest der [[Venora]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überfahrt bei starkem Wellengang schüttelt kräftig durch und Wigo stellt Fragen zu Ignus Abwesenheit und Vertrauenswürdigkeit. An der Ostseite der Insel wird ein Ankerplatz gefunden und die gigantische Silma-Esche auf der höchsten Klippe bewundert. Henk entdeckt einen begehbaren Tierpfad und die Helden machen sich vorsichtig auf den Weg ins Innere der Insel.  Sie entdecken geweihte Baumschreine, welche elbischen Ursprungs sind, und noch vor Kurzem besucht wurden. &lt;br /&gt;
[[Datei:GI-Karte-Nebeninsel.png|200px|miniatur|rechts|Die östliche Götterinsel mit der Silma-Esche mit dem Weg der Helden]]&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Erkundung stoßen die Helden auf eine große Lavaechse, welche sie angreift. Da sie sich als ziemlich Feuerresistent herausstellt, übernimmt Henk die Abwehr und mit Kenjis blendender Hilfe gelingt es ihm, der Echse die Kehle durchzuschneiden, als diese im Laufschritt angreift. Nach einer Essenpause, bei der Octavia die Metamorphose ihrer Hände übt, spricht Kenji sie auf ihre Verbindung mit Ignus an und fragt, ob sie ihren Zustand auch ohne Ignus stabilisieren könne. Kenji weist Octavia noch darauf hin, dass Ignus kein wirkliches Interesse an ihrer Person habe, bevor Henk die beiden zum Aufbruch mahnt. Die Helden begegnen einer Gruppe kleinerer Erdelementare, die entgegen ihrer Mentalität sehr zornig wirken, obwohl sie für ihr ruhiges Gemüt bekannt sind. Octavia gelingt es, die Gruppe zu sprengen, sodass die Helden gefahrlos passieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Sackgassen, welche sie etwas Zeit kosten, gelangen die Helden schließlich zu einem Baumschrein, der wegen einer abyssisch-cthonischen Verseuchung seine Blätter verliert und eingeht. Kurz danach entdecken sie die Reste eines Knochenkreises, durch den eine Person hergeholt wurde, wie die Spuren ihnen verraten. Beim anschließenden Abstieg in ein Tal bemerken die Helden, dass das ganze Gebiet der Verseuchung zum Opfer gefallen ist und die Pflanzen verdorren und eingehen, so wie sie es auf Soltrum gesehen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mumifizierte Leiche eines Elben wird gefunden, welcher dem Lebensentzugszauber des Nekromanten zum Opfer gefallen ist, und Wigo nimmt dessen magisches  Mithril-Schwert an sich. Die Helden steigen einen Berg hinauf und finden oben einen erst vor kurzer Zeit gesprengten Menhir, welcher mit blauen Wirbelmuster bemalt ist. Magische Verbindungen gingen von hier auf das Meer und in den Süden zu einer weiteren Bergkuppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort oben sehen die Helden in der Dämmerung, wie sich unterhalb des riesigen Baumes eine grüne Wolke bildet, welche zur Klippe mit dem Baum emporsteigt und diesen einhüllt. Es sind Blitze mit Donner in der Wolke zu erkennen, dann erfolgt eine feurige Explosion, welche die unteren Ausläufer des Baumes entzündet. Der riesige baum steht lichterloh in Flammen und ein letztes Mal zucken Blitze auf. Die grüne Wolke löst sich auf und der Baum wird plötzlich wie von Zauberhand gelöscht. Der aufkommende Qualm nimmt die Sicht auf den Baum und aus der Qualmwolke erhebt sich eine Feuerkugel, die auf die Helden zufliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komet schlägt neben den Helden ein und Ignus steht aufrecht vor ihnen. Er reagiert nicht auf Henks Ansprache und geht direkt auf Octavia zu. Er blickt ihr in die Augen, fährt ihr besitzergreifend mit dem Handrücken kurz über die Wange und bedauert, dass sie es nicht eher geschafft habe. Er habe die Feinde nicht mehr länger aufhalten können und am besten sähe sich Octavia mit den anderen den Baum selbst an. Auf die Frage, warum der Baum in Brand geraten ist, erwähnt Ignus, dass seine Tarnung aufgeflogen sei und er gegen den Nekromanten gekämpft und ihn verletzt habe, wobei der Baum Feuer gefangen habe. Dann machen sich alle auf den Weg zum großen Baum.&lt;br /&gt;
[[Datei:Silma-Esche.png|200px|miniatur|rechts|Die große Silma-Esche auf der Götterinsel]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden im Halbdunklen einen weiteren Knochenkreis und Ignus berichtet, dass er hier die Kultmeister des Xul getroffen habe und diese ein Wesen mit Tentakeln und sechs willenlose Handlanger hergeholt hätten. Am Baum bietet sich den Helden ein schrecklicher Anblick mit vielen toten Elben und zwei geschändeten Altären. Bei einer Untersuchung des schwelenden Baumes werden keine Überlebenden gefunden und Ignus zeigt ihnen die Stelle im Wurzelwerk des Baumes, an der die Kultisten mit den unterworfenen Ältesten der Elben verschwunden seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk findet mit Wigo eine Kiste mit intakten Elbentränken und sucht dann im Wurzelwerk nach einem Geheimgang, während Kenji die Altäre wieder herrichtet und Octavia mit Ignus die Umgebung erforscht. Als Kenji das letzte dämonische Zeichen von einem Altar abwaschen will, bemerkt er, dass die toten Elben sich anfangen zu bewegen. Den ersten Elben wehrt Kenji noch persönlich ab, dann schickt er Wigo, damit dieser Henk holt. Die beiden kämpfen gegen die Untoten und Henk beschützt den noch mit der Reinigung beschäftigten Kenji, Als der letzte Rest des Zeichens vom Altar gewaschen ist, fallen die Untoten in sich zusammen und Kenji  kann einen abschließenden Segen an Thylor und Hylea sprechen. Danach  machen sich Henk, Wigo und Kenji auf die Suche nach Octavia, welche bisher noch nicht zurückgekehrt ist. Sie finden sie in einem kleinen Elbenhafen, wo sie mit Ignus flammend herumknutscht. Die beiden begleiten Henk und Kenji zum Baum und sie entzünden die Leichen, welche Wigo und Henk sorgsam zur Feuerbestattung aufgebahrt haben. Wigo hat die Elbenschwerter eingesammelt und Henk hat sich einen Elbenbogen samt Pfeilen mitgenommen. Henk sucht im Wurzelwerk nach einem geheimen Gang, findet aber nichts und legt sich mit Kenji und Wigo schlafen, während Ignus und Octavia knutschend „Wache“ halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Sideon, Fest der [[Venora]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk steht sehr früh vor den anderen auf und macht sich im Wurzelwerk wieder auf die Suche nach dem Öffnungsmechanismus. Es dauert, bis ihm die Art und Weise des natürlich gewachsenen Geheimganges erkenntlich wird und er schließlich einige Wurzelteile findet, welche sich wie Hebel bewegen lassen. Nach einigen Stunden hat Henk es geschafft und er weckt bei Morgengrauen die anderen. Gemeinsam betreten sie einen dunklen Gang, der in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 37: Zwielichtfalter===&lt;br /&gt;
'''15. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Wurzellabyrinth unter der Silma-Esche und verfolgen die Kultisten. Sie entdecken heilige Schreine und begegnen den mystischen Zwielichtfaltern. Vier elbische Statuen im Labyrinth stellen die Helden vor Rätsel und ein altes Relief verstört Henk zutiefst. Octavia und Ignus kommen sich näher und Henk und Kenji diskutieren ihre Optionen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Sideon, Fest der [[Venora]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem sich spiralförmig hinabschraubenden Weg zwischen den Wurzeln, dessen Wände einen erdigen Geruch ausströmen und krabbelnde Bewegungen erkennen lassen. Der Gang verbreitert sich schließlich und sie erreichen eine Kammer im Wurzelwerk, in der um einen größeren, runden Altar aufgestellte kleine Öllämpchen einen schwachen Lichtschimmer verbreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erspürt sofort die tiefe Würde und göttliche Ruhe dieses sakralen Ortes. Auf dem Altar liegen Opfergaben, doch scheint etwas zu fehlen. Henk findet an einer Seite der Kammer eine weggetretene Holzfigur, welche einen alten, weise wirkenden Elben mit Heiligenschein darstellt, welcher einen Kokon mit beiden Händen hütet. Kenji erspürt eine Entsprechung zu [[Letor]], stellt sie zurück auf den Altar und spricht einen Letorssegen, während Henk schon weitere Gänge untersucht und Octavia sich mit Ignus beschäftigt. Einige Lämpchen sind ebenfalls von den Schwarzmagiern umgetreten worden und Kenji stellt diese mit Wigos Hilfe wieder auf und befüllt sie neu mit am Altar vorgefundenem Öl. Dann macht er mit Wigo eine Essenspause, bei der der Junge in der Wand zwischen den Wurzeln einige leere Lampen entdeckt, Kenji befüllt 15 Lampen für die gefallenen Elben, entzündet sie und stellt sie zu den anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehrt Henk zurück und führt die anderen durch die Wurzelgänge, gemeinsam das Labyrinth erkundend. Schließlich stoßen sie nach einigen Sackgassen auf eine Kammer mit einem kleinen Schrein, welcher ebenfalls von einigen Lampen umstellt ist, von denen wieder ein paar umgetreten wurden. Im Sockel des Schreins stehen mehrere Namen eingraviert, die Octavia lesen kann, jedoch niemandem etwas sagen. Nachdem Kenji und Wigo die Lämpchen wieder aufgestellt und nachgefüllt haben, suchen sie mit Henk den richtigen Weg im Wurzellabyrinth. &lt;br /&gt;
[[Datei:Elbenfriedhof.png|300px|miniatur|rechts|Das Wurzelkammer-Labyrinth des Elbenfriedhofs unter der großen Silma-Esche]]&lt;br /&gt;
In einem Gang scheucht Henk tellergroße, fliegende Wesen auf, welche einen schwachen, silbrigen Schimmer ausstrahlen. Sie werden von Kenji als Zwielichtschwärmer identifiziert und er erzählt, dass es in seltenen Fällen vorkommt, dass die Seelen Verstorbener nicht sofort in Borons Reich gehen und sich in Form dieser Nachtfalter mit dem weißen Totenkopf von den Angehörigen verabschieden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden dann eine größere Kammer, in deren Mitte eine große, steinerne Statue auf einem Sockel steht, der eine Grabkammer sein könnte. Der Name „Irawain“ ist mit vier Faltern verziert eingraviert und die Statue zeigt einen älteren Elben mit Eschenblättern in den Haaren, welcher auf einen Stab gestützt kniet und die eine Hand über die Erde hält. Während Kenji und Henk über den Ort nachdenken und nach mehreren Stunden Weg eine Pause machen, ist Ignus ungeduldig und macht sich als Feuerkugel auf die Suche nach dem richtigen Weg durch das Wurzellabyrinth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Ignus unterwegs ist, fragt Wigo Octavia, ob die beiden ein Liebespaar seien und sie so verliebt seien wie er und Heli. Als Octavia ihm das mehr oder weniger bestätigt, bezweifelt Kenji eine wahre Liebe zwischen beiden, da diese bedeuten würde, dass man sich für den anderen auch opfern würde. Wigo möchte auch noch wissen, was Octavia an Ignus so gerne mag, da er ihn eher unheimlich findet, und Octavia erwähnt, dass sie sich zum ersten Mal richtig verstanden fühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk führt die anderen durch das Wurzellabyrinth und muss etliche Sackgassen hinnehmen, bis sie einen größeren Raum finden, in dem wieder eine Statue steht, welche eine Elbin mit einer Wasserschale darstellt. Der Name „Amadil“ ist mit zwei Faltern verziert auf dem Grab eingraviert. Beim Betrachten der Statue kehrt Ignus zurück und hat einen Weg durch das Labyrinth gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus führt die Helden durch eine weitere Grabkammer. Der Name „Tarias“ ist mit drei Faltern verziert eingraviert und die Statue zeigt einen stattlichen Elben mit Schwert und Schild. Henk entdeckt auf dem Schwert einen gravierten Blitz. Es folgt in einigem Abstand eine weitere Grabkammer, auf welcher der Name „Estel“ mit einem Falter graviert ist. Die zugehörige Statue trägt einen Schleier und sitzt neben einer kleinen Schwalbe auf einem Felsen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Relief Wurzelkammer.png|300px|thumb|rechts|Das Wandrelief in der Endkammer des Wurzellabyrinthes]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelangen die Helden zur Endkammer, in dessen Mitte sich ein großes Mosaik im Boden befindet, welches die elbischen Wurzelkräfte darstellt, und auf welchem sich relativ frische Blutspuren befinden. Auf der einen Seite des Mosaiks befinden sich sieben Schreine mit magischen Elementen, nämlich Luft, Staub, Erde, Schlamm, Wasser, Dampf und Feuer (v.l.). Über den Schreinen hängt ein Relief, welches ein Tal zwischen zwei Bergen zeigt, über dem eine Art schlafender Riese liegt, über dem Wasser und darüber der Himmel zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ignus gierig seine Hand nach dem elementaren Feuer ausstreckt, schlägt ihm Octavia verneinend auf die Finger und schüttelt mit dem Kopf. Ignus gehorcht ihr und lässt vom Feuer ab, was Henks Vermutung zum Wanken bringt, dass Octavia lediglich Ignus Marionette sei.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Luft.png|100px|thumb|links|Das Steintor zur Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite der Kammer befindet sich ein großes Steintor, neben dem sich einige Blutspritzer an der Wand befinden. Unterhalb davon liegt ein elbischer Haarreif, welcher die Form einer goldenen Sonne umrandet mit silbernen Wellen hat und vermutlich die Krone eines Elben-Ältesten ist. Auf der Tür müssen anscheinend Symbole gedrückt werden und die Helden rätseln lange, welche und wie viele es sein sollen. Henk, Kenji und Wigo essen etwas und legen sich schlafen, während sich Octavia mit Ignus zurückzieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kann nicht richtig schlafen, weil ihn das Relief mit dem schlafenden Riesen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Er schleicht sich zu Octavia und Ignus und beobachtet beide, wie sie sich küssen, während ihre Oberkörper und Köpfe im Feuer verschmelzen. Henk zieht sich zurück und will Kenji wecken.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk weckt Kenji, und dieser erwacht mit den Worten „mein Junge“. Henk berichtet ihm von seiner Beobachtung und Kenji fürchtet, dass sie bei einer vollständigen Verschmelzung von Ignus und Octavia ihre Freundin endgültig verloren hätten. Er erzählt Henk von „seinem Jungen“ und sie überlegen gemeinsam, wie sie Ignus aufhalten können. Zunächst planen sie das elementare Wasser vom Schrein mitzunehmen, zögern aber, weil sie den Ort nicht entweihen wollen. Kenji erwähnt, dass Ignus „wahrer“ Name helfen könne, und er erwägt den Einsatz von elementarem Wasser. Ein Schritt fehle noch, um ihn besiegen zu können, und Kenji fürchtet, dass dazu nicht mehr viel Zeit bleibe. Henk erwähnt, dass Octavia anscheinend doch zu nichts gezwungen wird und es sogar genieße, worauf Kenji ihm eröffnet, dass dies sein Herz zerreiße.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk weckt nach nicht einmal drei Stunden Wigo und holt dann Ignus und Octavia dazu, um dann die große Tür zu öffnen. Er drückt als erstes auf das Eschenblatt-Symbol. Daraufhin entlädt sich aus dem Luftsymbol der Tür ein Blitz und trifft Henk, welcher eine Stunde braucht, um sich wieder zu berappeln. Die Helden beraten noch einmal über die richtige Reihenfolge der Symbole und als Octavia die Knöpfe drücken will, verbietet es ihr Kenji. Doch Octavia ignoriert es und drückt auf die Schwalbe, das Wasser, den Blitz und auf das Eschenblatt. Die Tür öffnet sich und den Helden kommt ein frischer, kalter Windzug entgegen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 38: Luft und Staub===&lt;br /&gt;
'''16. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg der Helden führt sie tiefer in die Erde hinein in eine windige Kammer, in der sie Luftgeistern begegnen. Die Gruppe wird getrennt und, während Henk noch im Dunkeln tappt, unterhält sich Ignus mit Kenji. Um das Steintor zur Staubkammer zu öffnen, muss ein Rätsel gelöst werden, und Wigo bekommt eine Lektion erteilt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind zieht den Helden scharf um die Nase und sie betreten den stockfinsteren Gang. Octavia stellt fest, dass der gesamte Bereich vor ihnen von mächtiger Elementarmagie erfüllt ist, was Henk daran bemerkt, dass Adarians Lampe hier nicht funktioniert, so dass die Helden auf das flackernde Licht von Octavias und Ignus Feuer angewiesen sind. Je tiefer sie vordringen, desto lauter wird der Wind und es wirkt fast so, als ob hunderte Flöten und Pfeifen gleichzeitig gespielt würden und manchmal scheinen sich sogar Melodien herauszukristallisieren. Das Steintor schließt sich hinter ihnen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Staub.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Staubkammer]]&lt;br /&gt;
Bläuliches Licht fällt in den Gang und ein von magischen elementarströmen durchzogenes Bodenmosaik befindet sich im Eingangsbereich zu einem großen Raum, an dessen Rückwand schwach leuchtende Punkte erkennbar werden. Ignus erkundet in Feuerkugelform den Raum und ein weiteres Steinportal zeichnet sich im Schein des Feuers ab. Durch das Betreten und Überqueren des Mosaiks lösen die Helden magische Impulse aus, welche dazu führen, dass der Wind und das Pfeifen immer lauter werden und plötzlich eine Art Chor aus hellem, kindlichem Kichern zu vernehmen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftkammer.png|300px|miniatur|rechts|Die Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden werden von Luftmindergeistern, die wie kleine, schelmische Kinder aus Wolkensubstanz wirken, eingekreist und geneckt. Sie werden von unzähligen Luftgeistern umflogen, die eine Art Windhose um jeden einzelnen bilden, so dass alle schließlich den Boden unter den Füßen verlieren und weggewirbelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von den Luftgeistern durchgeschüttelt, wobei Henk seinen Flachmann und Kenji sein Alethon-Emblem verliert. Nur Octavia kann ihre Tasche festhalten. Alle werden von der Windhose weggetragen und plötzlich zu Boden fallen gelassen. Außer Kenji stürzen alle auf eine Falltür, welche sie in eine geheime Kammer hinunterrollen lässt, in der es dunkel und kein Ausgang zu sehen ist. Octavia hat sich den rechten Knöchel gebrochen, welcher deutlich anschwillt. Während Henk nach einem Ausgang sucht, warten die anderen geduldig ab.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji kommt im Mittelgang heraus und stürzt in keine Falle. Er kehrt in den großen Raum zurück und trifft dort auf Ignus, welcher sich gerade durch den Boden eines Ganges sprengen will, weil Octavia dort unten sei. Kenji stoppt die Explosionen, um den Einsturz der ganzen Höhle zu verhindern. Ignus lässt seinen Frust an Kenji aus und fragt ihn, wie lange er bereits Octavia hinterherläuft, ob er jemals Erfolg bei Octavia hatte, ob er wirklich an der absurden Hoffnung festhält, Octavia würde seine Gefühle irgendwann erwidern, und wie er es ertrage, dass Octavia vor seinen Augen einem anderen Mann verfalle. Kenji lässt sich aber nicht provozieren und kontert Ignus Provokationen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich hört Kenji Henks rufen aus einem Gang und erfährt von der Falltür, für welche Henk gerade den Öffnungsmechanismus in totaler Dunkelheit sucht und nach Stunden auch findet. Er kann sich aus der Falle befreien und im Anschluss auch Octavia und Wigo aus ihrem Gefängnis  herausholen, wobei sich Ignus sofort um Octavias verletzen Knöchel kümmert und ihn heilt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wolkenzylinder.png|150px|miniatur|rechts|Ein verzierter Steinzylinder in der Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Am Ende jeden Ganges finden die Helden einen verzierten Steinzylinder und ein Loch in einer Wand. Nach längerem probieren entdecken sie, dass man den Steinzylinder anheben und dann das Gesicht mit dem Mund auf das Loch in der Wand ausrichten kann. Bläst man nun auf das freistehende Steinrohr des Zylinders, entweicht diesem ein magischer Luftstrom und ein Ton wird hörbar. Gleichzeitig leuchtet in dem Loch ein Blitz auf, welcher ein Zeichen bildet. Ähnliche Zeichen finden die Helden auf der Flöte, welche am weiterführenden Steinportal hängt. Auf diese Weise erhalten sie 6 Töne, welche die Tür öffnen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie über die richtige Reihenfolge nachsinnen und einen Hinweis darauf in den Gangverzierungen entdecken, hören sie Wigos Schrei aus einem der Gänge und finden den Jungen bewusstlos mit seinem Messer in der Hand neben einem Steinzylinder. Sie beschließen, eine Pause einzulegen und Henk und Kenji legen sich schlafen, während Octavia und Ignus sich etwas zurückziehen und ihrer Verschmelzung hingeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji werden schließlich von Wigo geweckt, nachdem dieser nach Stunden wieder zu sich gekommen ist. Er gesteht, dass er ein blaues Saphirauge des Steinzylinders stehlen wollte und von einem Blitz getroffen wurde. Wigo spricht Kenji noch darauf an, was er über „echte Liebe“ und „Opferbereitschaft“ gesagt hat, denn Wigo will kein Opfer sein und erwartet auch keine Gegenleistung von Heli, wie das bei Opfern für Götter der Fall wäre. Für Wigo ist Opfern eigentlich nur ein Scheitern und er wollte auch nicht, dass Heli ein schlechtes Gewissen bekommt, da er mit der Schuld nicht leben könnte, wenn sie sich für ihn opfern würde. Wigo weist Kenji dann auf seine fehlende Brosche hin und isst etwas, während Kenji sie sucht und findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht dann zu Octavia und Ignus und stellt fest, dass Octavia ungewohnt viel Haut zeigt, da sie inzwischen eine Art verkohltes Minikleid unter ihrem Brustpanzer trägt. Auch ihre Haare sind nun offen und wallen wild herum, anstatt anständig hochgesteckt zu sein. Henk stellt also eine starke optische Veränderung an ihr fest. Octavia übernimmt dann die Aufgabe, die Töne in der richtigen Reihenfolge auf der Flöte zu spielen und das Steinportal öffnet sich. So begeben sich die Helden gegen Mittag des Tages weiter hinab in schwere, staubige Luft des dunklen Ganges.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Erde.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Erdkammer]] [[Datei:Staubkammer.png|150px|miniatur|rechts|Die Staubkammer]]&lt;br /&gt;
Der Gang führt tiefer und ist nach kurzer Zeit knöcheltief mit Staub bedeckt, welcher den Helden das Atmen erschwert. Sie stoßen auf eine große Kammer, in welcher der Staub bereits kniehoch liegt und an deren Ende sich ein Steintor befindet, auf dem das Symbol für Erde abgebildet ist. Eine magische Sanduhr befindet sich auf der Tür, welche gedreht werden kann, so dass der Sand durchläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum hat Henk die Sanduhr gedreht, beginnt sich der Staub auf dem Boden aufzuwirbeln und kleine, kichernde Staubwesen erheben sich, welche die Helden bedrängen und an der Kleidung zerren, mit der sich die Helden den Mund bedecken, um noch atmen zu können. Ignus errichtet eine Feuerkuppel, unter der alle kurzfristigen Schutz finden können. Doch für Kenji und Henk ist es darunter viel zu heiß, als dass sie es lange aushalten können, und so macht sich Henk auf die Suche nach einem zwergischen Geheimgang. Instinktiv entscheidet sich Henk für die richtige Richtung und findet nach kurzer Zeit am Rand des Raumes einen geheimen Hebel, mit dem sich eine Kammer öffnen lässt, in der die Helden vor dem Staub geschützt sind. Dort harren sie die Zeit aus, bis sich der Staub wieder legt und sich die Tür öffnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 39: Dogeons Zuflucht - Teil 1===&lt;br /&gt;
'''16. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem anstrengenden Abstieg erfahren die [[Helden]] in der Erdkammer, wie die Welt im Goldenen Zeitalter ausgesehen hat. Henk und Kenji sind schnell überfordert, während Octavia die neuen Bedingungen zu nutzen versteht. Nach Begegnungen mit mythischen Tieren und Pflanzen finden die Helden einen Steinkreis, welcher ihnen die [[Geschichte von Dogeons Zuflucht|Geschichte des Ortes]] offenbart.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten einen stockdunklen Gang, welcher tiefer und tiefer in die Erde hinabführt. Nur das Feuer von Ignus und Octavia erhellt den Gang, der nach Henks Einschätzung grob Richtung Süd-Süd-West führt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji fühlt sich beim Schein der Flammen unwohl und sieht für eine Sekunde das Gesicht seines Sohnes, welches ihn aus den Flammen anblickt und dann von diesen aufgezehrt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ignus und Octavia spüren etwas unglaublich Mächtiges aus reinsten Elementarkräften in der Tiefe, auf das sie sich zubewegen. Nach einer Stunde steil bergab erreichen die Helden einen kleinen Lagerplatz mit Steinbänken, wo zur Erfrischung der Reisenden elementares Wasser aus dem Felsen sprudelt, und Henk fragt Octavia und Ignus, ob das elementare Wasser gefährlich für die beiden sei. Octavia hustet leicht, als sie davon trinkt, und bei beiden dampft es bei dem Kontakt mit der Haut. Als Octavia mit einer Feuerkugel spielt, bittet Kenji Ignus, damit aufzuhören. Kenji erzählt Henk, er sehe Dinge in Ignus Feuer, über die sie dieser sich vermutlich gar nicht bewusst sei. Kenji habe Ignus Zukunft in dessen Feuer gesehen, die Kenji nicht gefällt. Ignus hätte mehr Macht als Wissen um die Zukunft, und das sei es nicht gut, denn er sei auf einem dunklen Pfad. Da es etwas sei, was nur Kenji sehen könne, drängt Henk zum Aufbruch und geht vor. Kenji verspricht Ignus beim Aufbruch, dass er alles tun werde, um das, was er für die Zukunft gesehen habe, zu verhindern, und Ignus erklärt Octavia Kenjis Verhalten damit, dass dieser vermutlich eifersüchtig sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer weiteren guten Stunde bergab können Octavia und Ignus mit Astralsicht eine gigantische Kammer vor sich erkennen, die berstend voll mit magischem Leben ist. Kurz darauf strahlt ein Lichtschimmer von vorne in den sich verbreitenden Gang, welcher schließlich auf einer großen Felsklippe endet, von welcher die Helden einen unglaublichen Ausblick auf die vor ihnen liegende, riesenhafte Höhle bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort befindet sich in dem mystischen Morgenlicht der Kristalle von der Höhlendecke ein Wald aus gigantischen, unbekannten Bäumen, deren Blätter in den unterschiedlichsten Grüntönen leuchten und in Silber- und Goldtönen schillern. Ignus ist sichtlich beeindruckt von der Fülle der vorherrschenden Magie und vermutet, dass dieser Ort wie eine Zeitkapsel die Welt vor der Errichtung der Schwelle bewahrt habe, die magische Urzeit des Goldenen Zeitalters, in welchem die Magie noch eins mit der festen Welt und vollständig mit den Dingen verwoben war. Ignus spürt eine starke, allgegenwärtige Präsenz eines mächtigen Elementarwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Henk und Kenji sehen hier überall bunte Ströme und Muster in der Luft und um jedes Ding, wie Octavia mit ihrer Astralsicht, was die Wahrnehmung intensiviert und noch unerfahrene schnell überfordert und ablenkt. Sie sehen die [[Drachenträne]] mit ihren Verbindungen zu den Helden und erkennen, dass diese sehr fragil sind, als ob man sie leicht zerbrechen könnte. Wigo wird von einem Stein gebissen und die Helden bemerken, dass fast alle Felsen und Steine Gesichter besitzen und sich über die Störungen beschweren. Die Helden beobachten den mythischen Vogel „Seelensegler“, welcher der Legende nach Seelen aus den Sphären nach Gea bringt, damit sie dort geboren werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dogeons Zuflucht-01.png|200px|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch Dogeons Zuflucht bis zum Steinkreis]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Schlamm.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Schlammkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem Pfad am Rand der Höhle entlang und erblicken in einiger Entfernung ein weiteres Steintor, welches anscheinend gerade geöffnet ist. Henk, Wigo und Kenji rennen sofort los, doch Henk schafft es nicht mehr rechtzeitig und das Tor schließt sich vor seinen Augen wieder. Während Henk mit Kenji das Tor untersucht, probiert Ignus einen Feuerzauber aus und ist begeistert von den Auswirkungen der magischen Welt. Er animiert Octavia dazu mitzumachen und erzeugt selbst einen so gleißenden und heißen Feuerball, dass Kenji sich vor Angst zusammenkrümmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus fliegt als Feuerkugel voraus und kundschaftet die Höhle aus, während Kenji noch das Schlüsselloch des Steintores abzeichnet. Dabei spricht er Octavia auf Ignus an und erklärt dieser, dass er die Zukunft gesehen habe und sich nun Sorgen macht, was Ignus mit Octavias Zukunft macht. Kenji weist Octavia darauf hin, dass nicht alles, was Ignus tue, gut für sie sei, und Octavia entgegnet ihm, dass Ignus ihr bis jetzt noch nicht geschadet habe. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk fällt plötzlich wieder die Warnung von Adarian ein: „...die anderen werden dich ablenken ... ablenken ... ablenken“ (vgl. [[Henks Taverne#Henks Eindrücke (16. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]])&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk drängt zum Aufbruch und ein Pfad, welcher mit Statuen gesäumt ist, die alle beschädigt oder umgestürzt sind, führt sie hinab zum Wald. Dort wird es immer wunderlicher und eine Vielzahl von Feen und Pflanzengeistern schwirren zwischen den magischen Pflanzen umher und beobachten neugierig die Helden. Alles ist hier belebt und blickt mit den Gesichtern hinterher, ob Bäume, Steine, Kristalle oder riesige Fliegenpilze. Eine solche Unmenge an Eindrücken überfordert die normale Sicht leicht und so machen die Helden eine Pause, um sich im Moos etwas auszuruhen und zu schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen schlafen, spielt Octavia mit Feuer herum und freut sich, als Ignus zurückkehrt. Sie lassen die anderen schlafen und ziehen sich hinter einen Baum zurück, um sich ihrer Verschmelzung hinzugeben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji erwacht mit einem Schrei und spricht mit Henk über seinen Sohn, wie er in den Flammen aufgeht. Dann bemerken sie die Rückkehr von Ignus und Henk holt die beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach fünf Stunden kommt Henk und holt Octavia und Ignus zum Lager zurück. Dort berichtet Ignus, dass sie die Höhle in wenigen Stunden zu Fuß durchqueren können und er eine Art Zentrum gefunden habe, wo eine Art bemalter Steinkreis angelegt worden ist, der jedoch dämonisch verunreinigt worden sei. Während Ignus davon erzählt, wird er auch von Feen umspielt, die er beiläufig wie lästige Mücken mit einem Funkenregen vertreibt, wobei er eine Fee ansengt, worauf sie laut weinend davonfliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus führt die Helden weiter den Weg entlang und sie entdecken einen „Ambrosia-Baum“, dessen Früchte die magische Kraft des Essers steigern. Octavia und Ignus essen sofort und nehmen sich einige mit, Wigo und Henk probieren ebenfalls und ihre Astralsicht intensiviert sich noch weiter, so dass Wigo sogar schwindelig wird. Dann begegnet ihnen ein echtes Einhorn, dem sich Henk sehr einfühlsam nähern und dessen Verwundung auswaschen kann, die ihm anscheinend erst kürzlich von einer Waffe beigefügt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichen die Helden den Steinkreis. Ihnen fällt sofort die abyssische Verunreinigung auf und sie empfinden die Atmosphäre als körperlich abstoßend und ekelhaft. Die Verseuchung geht vom zentralen Stein aus, auf den wie auf Soltrum oder der Silma-Esche mit Blut ein schwarzmagisches Zeichen gemalt ist. Bevor er den besudelten Ort betritt, hüllt sich Kenji in einen Lichtschimmer ein, und wischt dann das Zeichen vom Mittelstein. Er spricht den Segen der Schutzgötter und verbannt damit die abyssischen Magieströme, welche sich verflüchtigen und auflösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es allen möglich, die bemalten Steine zu betrachten, und sich ein Bild von der Geschichte zu machen (vgl. [[Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht#Bilder_aus_Dogeons_Zuflucht|Bilderzyklus]]). Beim Untersuchen und Betrachten stößt Henk an einen Metallstab, welcher die zwergischen Runen E.T. trägt, und er findet eine Blutspur, welche in ein nahegelegenes Gebüsch führt, über dem Kenji mehrere Feen auffallen, die aufgeregt zirpen und nach unten deuten. Sie finden einen Zwerg mit blutender Bauchwunde, welcher sie bittet, ihm etwas aus seinem Rucksack zu geben. Henk kommt dem nach und reicht ihm einen Beutel mit magischen Salzkristallen, welche heilende Wirkung zu haben scheinen. Henk legt einen Kristall in die Bauchwunde und der Zwerg fällt nach der Heilung in eine kurze Ohnmacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er wieder aufwacht, ist er sehr traurig darüber, was diesem unschuldigen Ort angetan wurde und wie seine Reinheit besudelt sei. Er dankt Kenji für die Reinigung des Ortes und ist ganz beeindruckt, als er erfährt, dass er es mit den Helden der Drachenträne zu tun hat, da alle Zwerge große Hoffnungen in ihre Reise setzen. Er stellt sich als [[Eldal Thunderstone]] vor und erzählt, dass er auf einer Wallfahrt hierher ist, zur [[Dogeons Zuflucht|Kammer des Felsfürsten Dogeon]]. Hier existiere die Welt noch, wie sie vor der Errichtung der Schwelle war, und man gedenkt in diesem gemeinsamen Heiligtum der alten Rassen dem verlorenen Goldenen Zeitalter. Als er hier bei dem Steinkreis betete, überfielen ihn die Kultisten, welche neben menschlichen Schergen auch zwei Älteste der Elben und den berühmten Zwergeningenieur Ferolax unter ihrer Kontrolle haben. Er habe sich dem Kontrollzauber eines roten Artefaktes nicht entziehen können und ein Kultist habe ihn abgestochen, um sein Blut zu nehmen und damit das Zeichen auf dem Mittelstein zu malen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erzählt er den Helden den Mythos dieses Ortes, die [[Geschichte von Dogeons Zuflucht]], wie sie in den Felsbildern dargelegt ist. Er berichtet, wie Sereg durch Uselias aus einer dämonischen Falle gerettet wird und sie gemeinsam mit zwei Elementarfürsten den Dämon in einem Berg einsperren. Eldal erzählt, wie Sereg in seiner Trauer immer mehr den Verstand verlor und den Plan fasste, lieber alles Leben auszulöschen, da der Tod besser sei als eine Existenz in einer solch veränderten Weltordnung. Deshalb beschwor er eine große Flut, die das goldene Tal überflutete. Doch der Felsfürst Dogeon legte sich schützend über ein Tal zu Füßen des Amon Urui und erschuf damit diese Zuflucht (vgl. [[Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht#Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht|Geschichte von Dogeons Zuflucht]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Eldal die Geschichte erzählt hat, spürt Henk das Bedürfnis, die [[Drachenträne]] herauszunehmen. Ein weißes Licht versucht, eine Kugel zu bilden und sich von der Drachenträne zu lösen, doch schafft es die Ablösung nicht und erlischt wieder, da Uselias anscheinend gerade zu schwach ist, sich mitzuteilen (vgl. [[Drachenträne#Beobachtung und Reaktion in Dogeons Zuflucht (16. Sideon 351 JF)|Drachenträne]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 40: Dogeons Zuflucht - Teil 2===&lt;br /&gt;
'''17. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden müssen die Wächter der Zuflucht aufsuchen, um ihren Weg fortsetzten zu können, und eine Aufgabe erfüllen, um ihre guten Absichten unter Beweis zu stellen. Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe wird immer angespannter und lautstarke Streitgespräche und provokante Aktionen drohen die Gemeinschaft zu spalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist entsetzt und Kenji überlegt, ob sie der Drachenträne wieder Kraft verleihen können. Henk weist darauf hin, dass diese ihre Kraft aus der Gemeinschaft der Helden ziehen, doch Octavia schiebt es auf den speziellen Ort, an dem Adarians magische Lampe immerhin auch nicht funktionieren würde. Henk ist jedenfalls traurig, dass Uselias ihnen keine weiteren Details zu der Erzählung mitteilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eldal Thunderstone informiert die Helden darüber, dass die Tür zur Schlammkammer nur mit einem Schlüssel geöffnet werden kann und dass dieser von Wächtern verwahrt wird, welche dem Pfad folgend bei einer goldenen Weide wohnen. Er selbst will sich hier noch ausruhen und seine Wallfahrt abschließen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dogeons Zuflucht-02.png|200px|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch Dogeons Zuflucht zur goldenen Weide und zum Greifenhorst]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem von intakten Steinstatuen gesäumten Pfad durch den fantastischen Wald und überqueren mehrfach den Bach mit elementarem Wasser. Sie bemerkten hinter sich eine Bewegung neben dem Weg und entdecken etwas Goldenes, was sich auf dem Boden entlangschlängelt und in einem Felsloch im Boden verschwindet, an dessen Rändern Goldspuren zu finden sind. Außerdem sehen sie wagenradgroße Schmetterlinge und immer wieder Gnome, die genervt auf die hektische Atmosphäre der Helden reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichen sie die goldene Weide, unter welcher das Einhorn zwischen größeren Menhiren lagert und in deren Ästen etliche Windlingskogel hängen. Die Helden werden auf Windlingisch und Elbisch angesprochen und Octavia versucht mit ihren geringen Sprachkenntnissen begreiflich zu machen, dass sie nicht zu den Kultisten gehören. Die Fee, welche Ignus angesengt hat, kommt petzend hinzu und Octavia muss den Wortführer überzeugen, dass sie niemandem schaden wollen. Schließlich zeigen sich einige Windlinge und Octavia offenbart, dass sie gegen die Kultisten helfen wollen und den Schlüssel zum Tor benötigen. Auf diesen Schlüssel macht sie Ignus aufmerksam, der ihn in einem Kogel über ihren Köpfen ausgemacht hat, was auch Henk und Kenji bemerken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Windlinge wären bereit, das Tor zu öffnen, wenn die Helden der Fee helfen und damit ihre guten Absichten beweisen würden. Dann zieht sich der Wortführer mit der Fee zurück und die Helden bekommen Früchte angeboten und können sich ausruhen. Zunächst sprechen sie über ihre Erlebnisse in [[Druzba]], doch als Henk dann Ignus Verwürfe wegen seines Verhaltens macht, geht dieser mit Octavia auf Abstand und lässt den wütenden Henk zurück, den Kenji zu beruhigen versucht. Henk ist verwirrt, dass Octavia zwischendurch anscheinend selbst entscheidet und sich sehr verändert habe. Besonders bedrückt ihn, dass sie nicht richtig zugehört hat, als er ihr von seinen Adariansichtungen erzählt hat und sie ihn nur fragte hat, ob er getrunken habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Henks Geschrei hat sich Wigo von den beiden zurückgezogen und die Umgebung erkundet. Er weist die beiden auf einen Garten voller magischer Pflanzen hin. Kenji entdeckt darin eine von ihm gesuchte Pflanze und bekundet bei einen Windling sein Interesse daran, bekommt aber nur ein Kopfschütteln zur Antwort und kehrt zu ihrem Lagerplatz zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit kommt der Wortführer der Windlinge mit der Fee wieder, überreicht einen Korb mit goldenen Beeren und macht den Helden klar, dass sie der Fee folgen und dann am Zielort die Beeren ablegen sollen. Als sie gerade aufbrechen, wird Kenji von einem Windling heran gewunken und spricht kurz mit ihm, während die anderen schon vorgehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji bekommt von dem Windling ein kleines, verkorktes Fläschchen mit einem Pulver darinnen. Er deutet auf Kenjis Wasserbeutel, macht dann Gesten des „Verrührens“ und des „Trinkens“, bevor er wieder verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen der Fee eine ganze Weile durch den fantastischen Wald und müssen dann einen felsigen Abhang erklimmen. Schließlich kann nur noch Henk mit Wigo weiterklettern, da es eine steile Felswand hinauf geht, während Kenji mit Ignus und Octavia unten warten muss. Sie beobachten, wie Henk und Wigo die Wand erklimmen, auf einem erhöhten Plateau ankommen und aus ihrem Sichtfeld verschwinden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Henk von oben einen Blick auf seine Freunde wirft, bohrt sich ein mieses Gefühl tief in seine Magengrube und lässt eine Empfindung von Misstrauen gegen seine Freunde zurück (vgl. [[Henks Taverne#Henks Eindrücke (16. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]]). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während sie auf Henk warten, vertreiben sich Ignus und Octavia die Zeit mit Feuerzaubern, welche in Kenji ein Unbehagen auslösen (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis Reaktionen auf Feuerzauber (16. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Er fragt Octavia, was eigentlich los mit ihr sei, worauf diese ihn damit konfrontiert, dass er seltsame Sachen rede. Endlich nehme sie ihre Magie an, wie Kenji und Henk es doch immer wollten, und sie betont nochmal, dass sie alles aus freien Stücken tue. Kenji will Octavia sagen, was er in den Flammen sehe, und flüstert ihr zu, dass er ihren Sohn sterben sehe. Daraufhin tritt Octavia etwas zurück und blickt ihn erstaunt an. Sie erklärt ihm, dass irgendetwas nicht mit ihm stimme, er im Wahn rede und sie sich Sorgen um ihn mache.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk und Wigo folgen der Fee in eine dunkle Höhle, welche in einer großen Kammer endet. Hier entdeckt Henk etwas kleines Weißes in einer Ecke, was eine mächtige Magie ausstrahlt. Henk findet einen sehr jungen Greifen vor, welchem er die goldenen Beeren geben soll. Er nähert sich einfühlsam dem Jungen und es frisst dankbar die Gaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen entdeckt Kenji, dass sich etwas Großes aus der Luft sich ihnen nähert. Ihm ist schlagartig klar, dass es sich um einen Greifen handelt. Kenji wird von Ehrfurcht ergriffen und erkennt, dass das Wesen scheinbar wütend ist. Um es zu beruhigen, spricht er mehrfach den Segen des [[Alethon]]. Er bemerkt, dass seine Gebete anscheinend einen Einfluss ausüben und der Greif etwas langsamer wird und weniger aufgebracht wirkt. Kurz bevor er mit den letzten Segensworten das mythische Tier besänftigt hätte, zischt etwas Flammendes durch die Luft und Ignus hat den Greifen mit einem feurigen Streiftreffen am Hinterbein abgeschreckt. Kenji ist entsetzt und sieht, wie der Greif vor Schmerzen schreit und sich dann dorthin stürzt, wo Henk verschwunden ist. Kenji klagt Ignus lautstark an, doch Ignus behauptet, sie vor dem „Vieh“ gerettet zu haben und vermisst Kenjis Dankbarkeit. Octavia schickt Ignus hoch, um nach Henk zu sehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als die beiden allein sind, erinnert Kenji Octavia nochmal daran, dass sich Ignus nicht für sie interessiere. Sie solle ihn mal nach Fallax fragen (vgl. [[Akte Ignus#Seite 13|Akte Ignus]]). Doch Octavia ist die Geschichte mit Fallax bekannt und sie gibt die Schuld daran den Inquisitoren. Ignus hätte ihr die Augen geöffnet und sie hat die beste Chance ihres Lebens bekommen, nämlich die Unsterblichkeit zu erlangen. Dann offenbart sie Kenji, dass sie Angst um seinen Verstand hat, denn er würde unter Wahnvorstellungen leiden. Kenji behauptet, Ignus habe versucht, ihn wütend zu machen, weil er Angst vor ihm hätte, doch Octavia kann keine Angst in Ignus entdecken.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk wird in der Kammer bei dem Jungen von den Schreien des Muttertieres gewarnt und er kann sich etwas zurückziehen, bevor der Greif die Höhlenkammer betritt und ihn angreift. Henk weicht aus und bereitet sich auf einen erneuten Angriff vor, als das Muttertier vom Jungtier zurückgehalten wird und sich in das Nest zurückzieht, so dass Henk und Wigo die Höhle verlassen können. Am Eingang treffen sie auf eine Feuerkugel, welche sie erwartet, den Weg erhellt und dann nach unten verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Wigo kehren zu den anderen zurück und die Helden berichten sich gegenseitig das Vorgefallene und Henk ärgert sich sehr über das Verhalten von Ignus und Octavia. Er weigert sich, seine Reise mit einer „falschen“ Octavia fortzusetzen, was dazu führt, dass die beiden Feuerurformer aufbrechen und Henk, Kenji und Wigo an der Felswand zurücklassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Henk darauf wartet, dass Octavia zurückkehrt, bittet ihn Kenji, die Drachenträne herauszuholen und ihm von seiner Vision mit Adarian zu erzählen. Kenji fragt sich, ob es sein könne, dass die verletzte Drachenträne ihrerseits den Helden Schaden zufügen können. Dann berichtet er Henk von dem Glühanemonenpulver, welches er von dem Windling bekommen hat, und von seiner Hoffnung auf die vor ihnen liegende Wasserkammer. Er würde den wahren Namen von Ignus kennen und das elementare Wasser würde ihn schwächen. Kenji erörtert mit Henk seinen Plan, Ignus in der Wasserkammer auszuschalten. Dann beschließen sie gemeinsam, hinter Octavia und Ignus herzugehen und bis zur Kammer des Wassers ihr Spiel mitzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus sind schon fast wieder am goldenen Weidenbaum der Windlinge, als Henk und Kenji sie einholen und Henk sich bei den beiden für seinen Wutausbruch entschuldigt. Gemeinsam erreichen sie die goldene Weide und werden von den Windlingen enttäuscht und argwöhnisch angeblickt. Die Fee hat wieder gepetzt und zeigt verärgert auf Ignus. Als Octavia ihnen erklärt, dass sie die Aufgabe erfüllt haben, nicken sie einerseits, schütteln aber mit Fingerzeig auf Ignus den Kopf und machen abweisende Gesten. &lt;br /&gt;
[[Datei:Flucht.png|400px|miniatur|rechts|Flucht aus Dogeons Zuflucht ]]&lt;br /&gt;
Octavias wütende Diskussion mit den Windlingen endet in Geschrei und Octavia wendet sich kopfschüttelnd ab, da ihr die Bedingungen nicht gefallen. Sie entschließt sich, den Schlüssel durch eine List zu bekommen und tut so, als habe sie mit dem Gespräch abgeschlossen und geht fort. Heimlich bereitet sie einen Feuerpfeil vor und schießt den Kogel ab. Ignus fängt ihn auf, lässt ihn verglühen und hält den Kristallschlüssel in den Händen. Darauf erwachen die Menhire um den Weidenbaum und greifen die Helden an. Ignus und Octavia sprengen sich und den anderen den Weg durch die Erdelementare frei und die Helden beginnen ihre Flucht. Schmerzlich bemerken sie, dass sich alle Lebewesen von ihnen abwenden, und sie dem unschuldigen Ort furchtbaren Schrecken bringen. Henk fasst Wigo an der Hand, welcher wiederum den total verzweifelten Kenji an die Hand nimmt, der nur noch ununterbrochen schreit. Octavia sprengt den Weg frei, Henk, Wigo und Kenji laufen hinterher und Ignus hält allen den Rücken frei. So erreichen sie völlig erschöpft und geschockt das Steintor zur Schlammkammer und öffnen es mit dem Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gang hinter dem Tor sacken Kenji und Wigo zusammen und Henk schlägt Ignus mit voller Wucht mit der Faust ins Gesicht. Er verbrennt sich die Hand, lässt von Ignus ab und schreit Octavia wütend an, was sie getan habe, und nennt sie eine Hure. Dann geht er etwas abseits und bleibt stehen. Kenji sitzt neben dem geschockten Wigo und streichelt ihm tröstend über den Kopf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 41: Metamorphose===&lt;br /&gt;
'''17./18. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt zu Vorwürfen innerhalb der Gruppe und Henk, Kenji und Wigo müssen all ihre Kräfte aufbringen, um die nächste Kammer zu erreichen. Sie müssen zwischen einem schnellen und einem langsamen Weg wählen und es kommt zu einer heftigen Auseinandersetzung. In der Kammer des Wassers setzt Kenji einen langgefassten Plan um und erntet großen Zorn.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während es Octavia und Ignus blendend geht und die beiden sich ausgiebig miteinander beschäftigen, ist Henks, Kenjis und Wigos körperlicher, emotionaler und geistiger Zustand miserabel. Alle ihre Muskeln schmerzen und der Lärm der Explosionen hallt in ihren Ohren nach. Dieses traumatisierende Ereignis lässt sie alle nicht los und Kenji betet, während er den zitternden Wigo in den Armen hält.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji betet diesmal zum Licht und bittet um die Kraft, über sich hinwegzukommen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Alle versuchen etwas zu ruhen. Henk hört, wie Ignus zu Octavia sagt, dass ihre Entwicklung genau in die Richtung geht, die ihm gefällt, was er den anderen erzählt. Er hilft dann Kenji beim Wechseln seines Verbandes, lehnt jedoch dessen Bitte ab. Dann klagt Henk Ignus und Octavia an, das letzte Paradies zerstört zu haben, worauf diese schon vorgehen und die anderen im Dunkeln zurücklassen. Wigo gesteht Henk, dass er mittlerweile nicht nur vor Ignus Angst hätte, sondern auch vor Octavia. Nach insgesamt zwei Stunden machen sich dann Henk, Kenji und Wigo auf den anstrengenden Weg aufwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Stunden bergauf treffen sie Octavia und Ignus bei einer kleinen Raststätte wieder, wo die Feldflaschen mit elementarem Wasser wieder aufgefüllt werden. Octavia und Ignus tuscheln miteinander und blicken immer wieder zu den anderen hinüber. Octavia wirkt dabei sehr besorgt und Ignus redet anscheinend wohlwollend auf sie ein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ignus weist Octavia darauf hin, dass ihr Freunde vermutlich kein Verständnis für ihre Entwicklung haben und vermutlich verängstigt durch ihre Macht sind. Dieses Problem kenne Ignus bereits von den Sterblichen, die neidisch auf ihre Macht sind und sich früher oder später gegen einen stellen würden. Nähme sie darauf aber Rücksicht, würde sie zu schwach sein, um die Feinde zu besiegen. Doch selbst, wenn sie von ihren Freunden verraten würde, hätte sie immer noch ihn, der sie nie im Stich ließe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wigo massiert Kenjis schmerzenden Unterschenkel und die drei Erschöpften legen sich schlafen, während Ignus und Octavia wieder vorgehen. Sie warten kurz vor der Schlammkammer auf die anderen und vergnügen sich mit Feuerspielen. Henk, Kenji und Wigo schlafen vier gute Stunden und folgen dann den beiden. Nach einer guten Stunde steil bergauf sehen sie den Feuerschein und stoßen auf die beiden Geanisten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlammkammer.png|150px|miniatur|rechts|Die Schlammkammer]]&lt;br /&gt;
Der Gang wird breiter und es riecht nach feuchter Erde. Während Henk in der Kammer nach Hinweisen auf einen geheimen Mechanismus sucht, brennt Ignus den Schlamm unter Schmerzensschreien der Mindergeister zu einer festen Masser, über die er gehen kann, und fragt Octavia, ob sie mit auf die andere Seite kommt. Diese bleibt jedoch als Licht bei den andern zurück und Henk entdeckt schließlich einen Mechanismus. Ignus schlägt nach einiger Zeit vor, das Tor einfach zu sprengen, um damit kostbare Zeit zu sparen, doch dieser Vorschlag stößt bei Henk und Kenji auf Unverständnis. Kenji erinnert ihn an die Folgen seiner Sprengungen in der Luftkammer, was Ignus aber nicht interessiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat eine steinerne Brücke über den Schlammsee aktiviert und alle gelangen so zum Steintor der Wasserkammer, worauf eine Art Tafel aus magischem Schlamm zu finden ist, welche beschrieben werden kann. Während Henk das Tor nach versteckten Schaltern absucht und Ignus als Feuerkugel zwei weitere Gänge erkundet, machen es sich Kenji und Wigo an einer Wand bequem und ruhen sich aus. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Wigo einen Mithril-Dolch mit einer Wasserwelle auf der Schneide und gibt ihm das Fläschchen mit der Glühanemone mit dem Auftrag, sie bei einem Sterbenden zu nutzen. Als Wigo die Anweisung auf Kenji bezieht, nimmt sich dieser davon aus und schließt auch Ignus davon aus. Wigo wisse dann schon, wann der richtige Zeitpunkt gekommen sei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ignus kurze Zeit später zurückkehrt, berichtet er von einer steinernen Truhe, welche sich nicht öffnen ließ, und erklärt sich bereit, Henk dorthin zu bringen, damit sich dieser nach einem geheimen Mechanismus suchen kann. Ignus brennt den Boden, so dass beide in einem Nebengang verschwinden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ignus brennt den Boden, so dass beide zu einer steinernen Truhe gelangen, die Henk nach einiger Zeit knacken kann. Ignus provoziert Henk damit, dass die Drecksarbeit in der Gruppe anscheinend immer an ihm hängen bleibe und ob das auf Dauer nicht frustrierend sei. Henk ist sich der absichtlichen Provokation bewusst, fühlt sich aber auch etwas ertappt, da ihm Adarians Worte wieder einfallen. In der Truhe befindet sich ein Symbol auf dem Boden, welches sich Henk gut einprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg wird Henk nach einem erstmaligen perfekten Ausweichen doch von Schlammgeistern erwischt und stürzt in den Schlamm. Er kann sich noch an der gehärteten Kruste festhalten, welche aber immer weiter wegbröckelt. Da reicht Ignus ihm die Hand und zieht ihn aus dem Schlamm, die Mindergeister mit Feuergeschossen verscheuchend. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Henk mit Ignus unterwegs ist, gesteht Wigo Octavia, dass er mittlerweile Angst vor ihr habe, weil sie sich in letzter Zeit stark verändert habe und sie bei anderen Abenteuern irgendwie anders gewesen sei. Octavia gibt Wigo zu verstehen, dass sie sich entwickeln würde, da sich Menschen verändern. Als Wigo wissen will, warum sie denn so gemein zu den Windlingen gewesen sei, betont Octavia, sie habe keine Wahl gehabt, weil sie doch ihre Aufgabe erfüllen müsse, und da die Windlinge sich ihr ihn den Weg gestellt hätten, hätte sie auch keine Rücksicht auf sie nehmen können. Wigo weist sie darauf hin, dass sie früher nicht so skrupellos und gleichgültig gewesen sei, doch Octavia meint, dass er sie überhaupt nicht so lange kennen würden, um es wirklich einschätzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo will dann von Kenji wissen, wie er die Situation einschätzt, doch dieser weist Wigo darauf hin, dass Octavia an seiner Einschätzung nicht interessiert sei. Wigo geht davon aus, dass Octavia auch traurig darüber sein müsse, dass sie nun von allen in der Zuflucht gehasst werde, doch Octavia stellt heraus, dass manchmal auch Opfer gebracht werden müssen. Darauf erklärt Kenji Wigo, dass Octavia sich noch einrede, alles sei notwendig gewesen, und dass sie alles, was Octavia ausgemacht habe, loswerden müsse, weil sie mehr sein müsse als das. Darüber vergäße sie sich aber selbst, weil sie den Lügen von Ignus folge. Octavia erklärt Wigo, dass niemand lügen würde, sondern sich Menschen nun mal verändern. Wenn man neue Möglichkeiten für sich fände, dass wolle man sie auch ausschöpfen. Wigo gesteht ihr, dass es ihn traurig mache, wie sie sich verändert habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bezweifelt, dass sie daran glauben könne, was sie da sage, und Octavia fragt ihn, ob er sie denn nicht ernst nehme. Das tät er wohl, hätte aber mit Octavia schon lange nicht mehr geredet, da er nur Ignus aus ihr sprechen höre. Empört weist Octavia Kenji darauf hin, dass Ignus noch der Einzige sei, der auf ihrer Seite stehe. Kenji weist sie darauf hin, dass Ignus sie nur benutzen würde und sie nicht ebenbürtig seien. Aus Kenji sprächen nur seine furchtbaren Ansichten über Ignus, woher sie auch immer kämen. Kenji verweist auf die Akte Ignus und betont den Lug, Betrug und Mord, mit dem Ignus an seine Ziele gelangte. Octavia betont, dass sei alles lange her du Ignus sei nun ein anderer Mann. Kenji bestätigt ihr dies und ergänzt, dass Ignus alles Menschliche hinter sich gelassen habe. Als Octavia diese Entwicklung bei ihrem stärksten Verbündeten gut findet, weist Kenji sie darauf hin, dass Ignus auch jegliche Gnade und Mitgefühl hinter sich gelassen. Octavia hat das Gefühl, Kenji gönne ihr das alles nicht, weil er so auf Ignus rumhacke. Kenji gönne ihr alles und wolle ihr nur helfen, aber sie halte ihn ja für wahnsinnig. Er erzähle auch wahnsinnige Sachen, denn die Veränderung hätte eher bei Kenji und Henk stattgefunden. Inzwischen zweifle Octavia an Kenjis Verstand, da er so wirre Sache rede, und Henk habe sie furchtbar beschimpft. Die Machtfantasien, die Ignus in ihr geweckt habe, hätten sie anscheinend blind gemacht für alles, was sie gelernt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt Octavia, wer denn Prophezeiungen sehen könne, Mystiker oder Geanist, worauf Octavia ihn darauf hinweist, dass sie nicht an Prophezeiungen glaube und es auch im Norden ihre eigene Entscheidung gewesen sei. Ihr Weg werde nicht von Prophezeiungen oder Göttern gelenkt, sondern sie entscheide darüber immer noch selbst. Nun habe sie ihren eigenen Weg gefunden, wie ihr doch immer geraten wurde und es sich Henk und Kenji wünschten. Es sei aber nicht ihr Leben, sondern nur das, was Ignus ihr einrede, kontert Kenji. Octavia ist ratlos, warum Kenji ihm solche Dinge unterstelle, wo er ihn doch nicht einmal richtig kenne, weil er kaum Zeit mit ihm verbracht habe. Ignus habe doch bis jetzt nur geholfen, was Kenji abstreitet. Wigo kommentiert, dass er Ignus trotzdem nicht möge, weil er so rücksichtslos sei, doch Octavia erklärt ihm, dass man auch nicht jeden Menschen mögen müsse und dass Ignus eben besonders konsequent sei. Er sei auch nicht arrogant, sondern stehe über den Dingen, da er über hundert Jahre alt ist. Wigo weist Octavia auf ihr noch junges Alter hin und betont, dass sie einen besseren verdient habe als so einen wie Ignus, da dieser sich nur für sich selbst interessiere. Kenji bedauert, dass Octavia sich dennoch bemühe, in Ignus Fußstapfen zu treten, und Wigo macht ihre Entwicklung auch sehr traurig. Die Reaktionen bedauert Octavia, weist die beiden aber darauf hin, dass sich ihre Entwicklung letztendlich noch für alle auszahlen werde, da sie doch das gleiche Ziel verfolgen, nämlich die Welt vor den Schwarzmagier zu retten. Doch langsam zweifle sie, ob die anderen das überhaupt noch interessiere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kenji macht es keinen Sinn mehr, gegen solche Lügen anzureden, da Octavia ihm sowieso nicht zuhöre. Solange sie Ignus und sie nicht so akzeptieren würden, wie sie nun mal sind, könne Octavia den anderen sowieso nicht helfen. Kenji weist Octavia darauf hin, dass Ignus sich zwar als der große Lebensretter aufspiele, jedoch gar nichts dafür gegeben habe. Dann fragt Kenji, ob sie wisse, welchen Preis er für ihre Wiedererweckung bezahlt habe. Er habe ein seltsames Ritual durchgezogen, was Octavia nie von ihm verlangt habe, und Octavia würde dies am liebsten rückgängig machen. Denn trotz dem sie dann tot wäre, lege sie es nicht darauf an, in Kenjis Schuld zu stehen. Das sei aber auch egal, da es um das Hier und Jetzt gehen müsse. Kenji weist Octavia darauf hin, dass Ignus keinen Preis für sie zahlen oder nichts für sie aufgeben würde, da sie für ihn nur eine Trophäe oder vielleicht ein Spiel sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia habe noch nie jemanden wie ihn getroffen und das werde sie sich von niemandem zerstören lassen. Kenji erinnert Octavia daran, dass Augustus einmal etwas ähnliches über Sabaoth Immortalis gesagt habe, worauf sie Kenji rät, sich nicht zwischen Ignus und sie zu stellen, sonst würde es vielleicht einen Ausgang geben, der niemanden von ihnen gefalle. Sie sollen Ignus in Ruhe lassen, denn seitdem er da ist, habe Kenji immer etwas, um auf ihm herumzuhacken. Er beschuldige Ignus mit Dingen, die er überhaupt nicht belegen könne und wofür er auch keinen Beweis habe. Kenji verweist Octavia auf Ignus, der nichts von dem Leugnen würde, doch Octavia will nicht mehr weiter darüber reden. Sie setzt sich wütend von den beiden ab und läuft ärgerlich hin und her, während Kenji und Wigo sich an der Wand ausruhen, aber nicht schlafen können. Schließlich nickt Kenji aber doch kurz weg (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis Traumvision in der Schlammkammer (17. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Wasser.png|100px|miniatur|rechts|Das Steintor zur Wasserkammer]]&lt;br /&gt;
Als Henk mit Ignus zurückkehrt, kann er mit seinem Finger in den Schlamm an dem Steintor zeichnen und nach ein paar Versuchen gelingt es ihm, das Symbol korrekt zu reproduzieren. Daraufhin öffnet sich das Tor und gibt den Weg in die nächste Kammer frei, aus der die Helden Wasserrauschen hören und ihnen kühle, feuchte Luft entgegenströmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rauschen wird immer lauter und der Gang weitet sich zu einer großen runden, hallenartigen Höhle. Im Licht der Feuer von Ignus und Octavia werden Wasserfälle sichtbar, welche sich aus Felsspalten an den Wänden tosend in das Wasser auf dem Boden der Höhle ergießen. An dem Sprudeln und dem leichten Schimmer lässt sich das Wasser dieser Höhle als elementares Wasser identifizieren und Kenji und Henk fällt, dass sich Ignus in diesem Raum nicht besonders wohlzufühlen scheint. Er blickt öfters misstrauisch auf das Wasser und hält maximalen Abstand zu den Wasserbecken. Ignus weist Octavia sogar scherzhaft darauf hin, nicht ins Wasser zu fallen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserkammer.png|300px|miniatur|rechts|Die Wasserskammer]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Dampf.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Dampfkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden entdecken das Tor zum Dampfraum, an welchem eine Schale befestigt ist, in die anscheinend das Wasser aus einem der vor dem Tor vorhandenen kleinen acht Wasserfälle, die mit Symbolen versehen sind, gegossen werden soll. Während die anderen darüber nachdenken, weist Ignus Octavia darauf hin, dass sich das Tor auch aufsprengen ließe, um ohne das lästige Rätsel einige Zeit einzusparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte der Kammer befindet sich ein Hebel und, während Henk diesen Untersucht, bekommt Kenji von Wigo Hilfe beim Ablösen seines Verbandes und wäscht anschließend seinen linken Arm im elementaren Wasser, wobei ihm auffällt, dass er ihn bereits für kurze Zeit einsetzen könnte. Henk stellt fest, dass der Hebel wie verriegelt wirkt und anscheinend von anderswo entsperrt werden muss. Der Mechanismus dazu könnte sich am Ende der Treppe befinden, welche noch aus der Wasserkammer führt und nun untersucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Treppe führt über eine Galerie mit Ausblick in die Wasserkammer empor in einen Raum, in dem sich ein tiefes Loch am Rande befindet. Ein kleines Rinnsal läuft aus einem Loch in der Decke und fällt zu Boden. An der Stelle, wo es aufk0mmt, scheint etwas in den Boden eingraviert zu sein. Octavia kann das elbische Zahlwort „mine“ entziffern, welches „Eins“ bedeutet. Henk entdeckt an der Wand einen Stein, den er aus der Wand ziehen kann. Dahinter befindet sich ein kleines Rad aus [[Orichalkum]], welches an den Seiten mit Strichen versehen ist und sich drehen lässt. Er dreht das Rad auf 1 und spürt in seinen Fingern ein leichtes Einrasten. Während Henk überlegt und am Rad probiert, was das bedeuten könnte, fällt Kenji ein, dass man vielleicht zeitgleich unten den Hebel ziehen müsse, und schlägt vor, mit Ignus nach unten zu gehen, um auf Henks Zeichen den Hebel zu betätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji unten angekommen ist, dreht Hank das Rad wieder auf 1 und Wigo gibt Kenji ein Zeichen. Doch der Hebel rührt sich nicht und Henk muss weitersuchen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Henk das Rad auf 1 gedreht hat, tropft das Wasserrinnsal plötzlich Octavia auf den Kopf, da es seine Fließrichtung geändert hat. An dem neuen Tropfpunkt kann sie das elbische Wort „canta“ lesen, was 4 bedeutet. Henk dreht jetzt das Rad weiter auf die Vier, woraufhin sich wieder die Fließrichtung ändert und nun das Rinnsal auf das elbische Wort „atta“ tropft, welches 2 bedeutet. Henk dreht das Rad zurück auf 2 und die Veränderung wiederholt sich. Diesmal wird das Wort „tolto“ vom Wasser getroffen, welches 8 bedeutet und im Anschluss kommt das Wort „lempe“ heraus, was auf die Zahl 5 verweist. Kaum hat Henk das Rad auf der 5, rastet es vollständig ein und ein großer Wasserstrom ergießt sich plötzlich in das Loch im Boden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach der erfolglosen Hebelversuch schöpft Kenji mit beiden Händen etwas Wasser und bittet leise um Kraft und murmelt, dass er ihn/sie nicht im Stich ließe. Er vergewissert sich, dass das Fläschchen mit dem Feuerschutztrank in seiner Tasche ist und erhebt sich dann wieder. Kenji beginnt ein Gespräch mit Ignus und  gesteht ihm, dass er sich getäuscht habe, denn Octavia tue tatsächlich alles aus freien Stücken, genau wie Ignus es behauptet habe, und zwar deshalb, weil sie glaube, das Richtige zu tun. Da Ignus ihr eine Antwort auf die Frage nach ihrem Weg gibt, könne Kenji Octavia verstehen. Kenji spielt nun auf Ignus menschliche Seite an, da dieser ja Octavia als einziger verstehe, und erinnert diesen an die Zeit als [[Akte_Ignus#Seite_3|Feuerfuchs]], denn obwohl die [[Nortai]] ihn als Gott verehrt haben, sei er doch mehr als das, denn er habe eine Vergangenheit, an die er sich erinnern könne. Durch diese Erinnerung könne er Octavia überhaupt verstehen und ihr auf ihrem Pfad helfen. Ignus weist Kenji darauf hin, dass nur das Hier und Jetzt zähle, nicht die Vergangenheit. Kenji solle sich für Octavia freuen, dass sie endlich ihr wahres Gesicht zeige und bald alle Hemmungen abgelegt habe, um zu werden wie er. Er unterstellt Kenji, dass dieser nur Angst davor hätte, dass Octavia ihre Freunde und die [[Drachenträne]] nicht mehr brauche, sobald sie ihr Potential entfaltet habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht weiter, Ignus mit den Namen seiner Vergangenheit zu konfrontieren und nennt ihn [[Akte_Ignus#Seite_4|Nashim Köhler]]. Auf die Frage von Ignus, was Kenji denn wolle, antwortet dieser, dass er verstehen will, worauf Ignus ihn darauf hinweist, dass er das niemals könne, da er nicht so sei wie Octavia. Kenji fragt Ignus, ob die andauernden Demütigungen seiner Person nicht ein Anzeichen für einen menschlichen Kern in Ignus seien, den er nicht zurücklassen könne, doch Ignus erklärt sein Verhalten mit Langeweile. Als Kenji ihn fragt, ob [[Akte_Ignus#Seite_8|Lancorian]] so reagiert hätte, lacht Ignus und fragt ich, warum er mit so vielen Namen um sich werfe, wo sie doch aus der Vergangenheit stammen. Als Ignus ihn fragt, was er erreichen wolle, erinnert Kenji ihn daran, dass sie sich nur unterhalten und darauf warten würden, den Hebel zu betätigen, denn schließlich seien sie alle Hebel, die darauf warten, dass ihr Moment gekommen sei. Ignus wendet sich gelangweilt von ihm ab und dreht Kenji den Rücken zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji horcht in sich, verunsichert, da die Namen bei Ignus keine Wirkung gezeigt haben. Obwohl der Hebel wohlmöglich jeden Augenblick gezogen werden müsse, ist die Gelegenheit einfach zu gut und Kenji trinkt den Feuerschutztrank. Als er von einer blauen Aura umgeben ist, sagt er zu sich selbst, dass für jeden Hebel einmal seine Zeit gekommen sei, genau wie für ihn oder einen kleinen Jungen namens [[Akte_Ignus#Seite_2|Kordan]]. Dann zieht er mit seiner linken Hand den Dolch von Wigo und wirft sich auf Ignus, um ihn umzureißen. In letzter Sekunde verwandelt sich Ignus in Feuer, jedoch erwischt Kenji noch feste Stellen, fasst ihn und stürzt sich unter dem Einsatz seines ganzen Körpers auf ihn. Vor Kenji entflammt eine Feuersbrunst, doch er bleibt standhaft und schreckt nicht zurück. Der Trank von Abdrushin schützt ihn vor den Flammen und er stürzt mit Ignus in das elementare Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser beginnt zu sprudeln und zu brodeln, doch es zwingt Ignus langsam in die körperliche Form zurück, während die beiden untertauchen. Um Ignus Körper beginnt das Wasser zu kochen, doch Kenji lässt Ignus nicht los. Er bemerkt, dass die Wassergeister an ihren Körpern zerren und beide in die Tiefe ziehen wollen, jedoch scheinen sich die Elementare sich auf Ignus zu konzentrieren. Kenji lässt mit der linken, bewaffneten Hand los und bemerkt, dass sie sich durch den Dolch mit dem Wasserzeichen besonders leicht führen lässt. Er stößt mit voller Wucht in die Mitte von Ignus Körper und, obwohl sich dieser versucht loszureißen, sticht er ihm den Dolch unterhalb der Rippen in den Brustkorb. Ein Schwall kochendes Blut strömt durch das Wasser auf Kenji, Ignus wehrt sich nicht mehr und wird von den Mindergeistern in die Tiefe gezogen. Kenji lässt Ignus los und schafft es nur wegen des Dolches, in letzter Sekunde aufzutauchen. Er bemerkt, dass das Wasser immer heißer wird, da die Wirkung des Trankes nachlässt. Kenji muss noch zwei Meter bis zum Rand schwimmen und schafft es gerade noch so, sich mit seinem schmerzendem Arm gegen den Widerstand der Wassergeister aus dem Wasser zu ziehen. Erschöpft bleibt er im Dunkeln auf dem Trockenen liegen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als in der oberen Kammer der Wasserstrom zu fließen beginnt, spürt Octavia plötzlich einen stechenden Schmerz, sinkt zusammen und spürt, dass Igus etwas zugestoßen sein muss. Sie rennt sofort die Treppe hinunter und Henk folgt ihr. Untern erblickt Octavia Blut im Wasser und sieht den nassen Kenji am Beckenrand mit einem Dolch liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia stürmt gefolgt von Henk zu Kenji und fragt diesen, wo Ignus sei? Nachdem dieser nicht antwortet, will sie wissen, was Kenji getan habe. Dieser schweigt weiter und Octavia wird immer wütender. Die anderen können bemerken, wie Octavias Körpertemperatur ansteigt, bis schließlich ihre Augen entflammen. Ihre Kleider beginnen zu brennen und letztendlich verwandelt sich ihr ganzer Körper in Feuer. In dieser Gestalt versucht sie Kenji zu töten, während Henk danebensteht und nichts tut, um Kenji zu helfen, sondern sich stattdessen mit Wigo zurückzieht. Kenji rettet sich vor Octavias Attacken ins Wasser und entkommt nur sehr knapp dem Feuer. Octavia beschießt die Wasseroberfläche mit Feuerpfeilen und lässt nicht von Kenji ab. Doch mitten im Angriff bricht Octavia schlagartig ab und fliegt zum gegenüberliegenden Beckenrand. Dort beendet sie die Feuermetamorphose und zieht den noch lebenden Ignus aus dem Wasser. Dieser ist schwer verletzt und Octavia gibt ihm neue Kraft durch ihr Feuer. Währenddessen hätte Henk die Chance, Ignus anzugreifen, unternimmt aber erneut nichts, sondern läuft zu Kenji, um diesem zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht Kenji aus dem Wasser, während Wigo sich bei dem Dampftor in Sicherheit gebracht hat. Als Ignus wieder bei Kräften ist, will Octavia erneut auf Kenji losgehen, wird jedoch von Ignus davon abgehalten, da dieser meint, Kenji sei es nicht wert. Stattdessen vollzieht er die Feuermetamorphose und deutet Octavia an, es ihm nachzutun. Gemeinsam fliegen sie auf das Dampftor zu und Wigo kann sich gerade noch in Deckung bringen, bevor die beiden Feuerkugeln das Tor aufsprengen und ein Beben in der Höhle auslösen. Henk, Kenji und Wigo bleiben in der Dunkelheit zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 6: Die Rote Festung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flucht.png|400px|miniatur|rechts|Die Flucht aus Dogeons Zuflucht]]&lt;br /&gt;
=== Episode 42: Zweckbündnis===&lt;br /&gt;
'''18. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo sind in völliger Dunkelheit auf sich gestellt und müssen den Weg suchen, während Ignus und Octavia ihren Zorn abbauen. Es wird lebensbedrohlich und Henk muss in der „[[Roten Festung]]“ seinen Widerwillen überwinden und ein Zweckbündnis schließen. Ein schrecklicher Plan wird erahnt und Henk, Kenji und Wigo sammeln ihre letzten Kräfte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die herabfallenden Trümmer verfehlen Henk und Kenji zum größten Teil, nur Wigo wird an der rechten Hand getroffen, welche anschwillt. In der Dunkelheit ist nur noch der Schimmer des elementaren Wasers zu bemerken und jeder verarbeitet die Erlebnisse zunächst auf seine Weise (vgl. [[Kenjis_Tempel#Kenjis Vision in der Wasserkammer (18. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]] und [[Henks Taverne#Henks Schlussfolgerung (18. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]]). Wigo wird, da er ängstlich schreit, von den beiden bemerkt und beruhigend angesprochen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem Octavia mit Ignus das Tor zur Dampfkammer zerstört hat, fliegen beide auf direktem Weg den Gang entlang in die nächste Kammer zum Feuertor und sprengen es auf. Die herabfallenden Trümmer interessieren Octavia nicht mehr bei dem Anblick auf Lava tanzender Feuerelementare, die sich in der anschließenden Roten Festung befinden. Octavia tut es Ignus gleich, welcher sofort damit beginnt, einige der Elementare aufzuzehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo hören eine weitere Explosion und müssen den Trümmern ausweichen, wobei Wigo am Bein verletzt wird. Als sie sich einzeln in der Dunkelheit orientieren, stößt Henk auf Octavias Mithril-Dolch, welchen er einsteckt, und Kenji ertastet das Amulett von Barildis, welches er mitnimmt. Sie treffen schließlich vor dem ehemaligen Dampfkammertor wieder zusammen und Henk ärgert sich sehr über Kenji. Er berichtet ihm, dass Octavias Teil von der Drachenträne mittlerweile abgebrochen ist und dass sich bereits ein weiterer Riss zeigt. Wigo bekommt über die Nachricht große Angst und muss beruhigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Dampfkammertor stellen sie fest, dass der Ausgang durch einen großen Stein blockiert ist. Nur unter größter Kraftanstrengung gelingt es schließlich den dreien gemeinsam, den schweren Brocken zu bewegen und einen Durchgang freizulegen, durch den sie in den aufwärtsführenden Gang zur Dampfkammer gelangen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Berauscht von den Feuerelementaren lassen sich Octavia und Ignus auf einer kleinen Insel nieder und entbrennen vor Leidenschaft. Sie vereinen sich körperlich und geraten darüber in flammende Ekstase, welche schließlich in der Vereinigung der Feuermetamorphosen ihren Höhepunkt findet. Das ganze ekstatische Erlebnis ist begleitet von laut hörbaren, anschwellenden Explosionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Resten der Dampfkammer fliegen schreiende Dampfmindergeister herum und Henk, Kenji und Wigo müssen ihnen ausweichen und dabei über die Trümmer klettern. Ohne Henks Hilfe hätte Wigo es nicht geschafft und auch Kenji hat sie in Anspruch nehmen müssen. Dennoch wird der Mystiker zweimal von Dampfgeistern verbrüht. Seit dem Betreten der Dampfkammer sind ihnen Explosionen aufgefallen, welche immer heftiger werden, aber anscheinend immer an der gleichen Stelle stattfinden. Kurz bevor sie die Reste des ehemaligen Feuertors erreichen, erfolgt eine heftige Explosion, nach der Stille eintritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite des gesprengten Durchbruchs gelangen Henk, Kenji und Wigo in den unteren Teil der Roten Festung, in dem sich Lavaflüsse aus Löchern in den Wänden ergießen und in der Lava überall Feuerelementare und Mindergeister tanzen. Als Henk Ignus und Octavia nackt auf einer Insel liegend entdeckt, fürchtet er einen Angriff und versucht sich am Rand des Raumes durchzuschlagen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Octavia will die anderen nicht sehen und zieht sich hinter einen Felsen zurück. Ignus gibt ihr seinen Umhang und versucht ihr klarzumachen, dass die anderen noch nützlich im Kampf gegen ihre Feinde sein könnten und sie daher mitgenommen werden sollten. Er kann Octavias Hass aber gut verstehen und bestärkt sie darin. Er bietet ihr an, mit den anderen zu reden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerkammer1.png|300px|miniatur|rechts|Der Weg von Henk, Kenji und Wigo durch die Feuerkammer]]&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo stoßen auf Feuerelementare, welche sich ihnen bedrohlich nähern, so dass sie zurückkehren und es in der anderen Richtung versuchen. Hier müssen sie einen Weg über Trümmerbrücken hinweg finden, den Wigo ohne Henks Hilfe nicht geschafft hätte. Schließlich kommen sie einem Elementar bedrohlich nahe und fliehen vor ihm an den Rand des Gewölbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus hat sich provokant langsam bekleidet und fliegt nun in Form einer Feuerkugel auf die anderen zu. Es wirkt wie ein Angriff und Kenji und Henk stehen standhaft, während sich Wigo zitternd an Henks Hand klammert und aufschreit, als die Hitze spürbar wird. Ignus dreht kurz vor einem Zusammenstoß ab und manifestiert sich lachend in menschlicher Gestalt vor ihnen. Sie bräuchten keine Angst vor ihm zu haben, denn er sei nicht so mordlüstern wie der verrückte Mystiker. Er konzentriere sich mittlerweile auf andere Genüsse, wobei er in Octavias Richtung blickt. Außerdem sei er nach dem lustvollsten Erlebnis seines Lebens so gut gelaunt, dass er Kenji den kleinen Mordversuch nicht übelnehme. Er hätte an Kenjis Stelle schließlich das Gleiche getan, denn Octavia sei eine Frau, für die sich das Morden lohne. Ignus bietet Henk und Kenji an, ihn und Octavia weiterhin zu begleiten, da sich ihre Hilfe gegen die Feinde weiterhin als nützlich erweise. Er werde die tief verletzte Octavia zwar dazu überreden müssen, obgleich sie sich von Kenji betrogen und verraten fühle und ihr Henk, der sie schon als Hure beschimpft habe, mittlerweile egal sei, da er Kenji auch nicht von seinem Plan abgehalten habe. Die beiden seien schlechte Freunde, denn sie hätten alles dafür getan, dass sich Octavia von ihnen abgewendet habe. Ignus meint, sie könnten sich ja überlegen, ob sie mitkommen wollen, und kehrt als Feuerkugel zu Octavia zurück.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ignus berichtet Octavia von den Reaktionen der anderen und weist sie darauf hin, dass ihnen ein anspruchsvoller Kampf bevorsteht und sie die verbliebenen Feuerelementare hier aufzehren sollten, um sich ihrer Macht zu bedienen. Er wirkt allerdings besorgt und nachdenklich und äußert auf Octavias Nachfrage Zweifel, ob die Kraft der verbliebenen Elementare ausreichen würde, falls der Dämonenfürst bereits beschworen wäre. Er hoffe, vielleicht noch eine weitere Kraftquelle zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia und Ignus in Form von zwei Feuerkugeln beginnen, nacheinander die Elementare zu verspeisen, ziehen sich Henk, Kenji und Wigo wieder zum Eingang der Feuerkammer zurück. Auf dem Rückweg ist Wigo wieder abhängig von Henks Unterstützung und Kenji überlebt nur mit Glück. Doch sie werden von einem Elementar verfolgt, welcher ihnen bedrohlich nahe kommt. Als sie bereits wieder in den Gang zurückfliehen wollen, steuert eine der Feuerkugeln auf sie zu und greift den Elementar an, welche sie verfolgte. Danach zieht sich die Feuerkugel zurück und verzehrt weitere Elementare im Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Elementare, welche den Südweg versperren, wurden noch nicht beseitigt. Erst als Henk laut ruft, dass sie mitkommen würden, wird der Weg freigeräumt und alle nähern sich der Treppe nach draußen. Am Fuße der Treppe verwandeln sich Ignus und Octavia kurz in ihre menschliche Gestalt zurück und tauschen funkende Küsse aus. Die Feinde scheinen nicht in direkter Nähe zu sein, dennoch sollten sie vorsichtig sein. Dann zehren sie die letzten, dabei schmerzhaft schreienden Elementare auf und nähern sich dem Ende der Treppe, wo Tageslicht zu sehen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rote-Festung-Elbenaltar.png|300px|miniatur|rechts|Die Rote Festung mit dem Elbenaltar]]&lt;br /&gt;
Draußen in der Roten Festung ist der Feuerberg „Amon Urui“ zu sehen, der mächtig und gewaltig die Ruinen überragt. Ein größerer Schrein der Elben markiert offensichtlich das Ende der Elementarkammern und des Heiligtums der alten Rassen, welcher allerdings verwüstet ist. In der Mitte liegt eine zerbrochene Statue von einem brennenden Mann, der an die Darstellung von Fageon in Dogeons Zuflucht erinnert. Die elbische Inschrift kann nur Octavia lesen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Dies ist dem großen Fürsten Fageon, dem Feurigen geweiht. Der Zwilling Dogeons herrscht auf ewig über seine Heimat, den Amon Urui. Dort oben brennt sein Licht auf alle Zeiten. Möge er niemals erlöschen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen bemerken, wie Ignus mit gierigen Blicken die Statue betrachtet und einen Plan ausheckt. Kenji äußert seine Bedenken gegenüber Henk und auch Wigo hat die gierigen Blicke bemerkt. Ignus zieht sich mit Octavia zurück, um mit ihr allein zu sprechen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Octavia ihm die Inschrift übersetzt, freut sich Ignus, dass es sich um den Feuerfürsten Fageon handelt. Er sein wohl der mächtigste Elementar, von dem er je gehört habe, und wäre eine letzte Hoffnung, falls sie die Feinde nicht besiegen könnten. Octavia solle sich im Notfall darauf einstellen, seine Macht in sich aufzunehmen, denn dann wären sie auf alle Fälle stark genug, um auch den Erzdämon besiegen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus informiert die Anderen, dass es ratsam sei, jetzt noch einmal eine Rast einzulegen, während er und Octavia bereits die nähere Umgebung aus der Luft absuchen wollen, um nach den Feinden Ausschau zu halten. Henk, Kenji und Wigo sind fix und fertig. Die Hitze setzt ihnen zu und allen zittern die Knie vor Anstrengung und Entkräftung. Der Proviant ist mittlerweile aufgezehrt und Essbares ist in der Vulkaneinöde nicht zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ignus und Octavia sich entfernt haben, stürzt Wigo in Verzweiflung und fragt sich, ob die beiden sie überhaupt am Leben lassen würden, wenn sie erfolgreich wären. Schließlich hätten sie dann keine Verwendung mehr für sie. Henk geht davon aus, dass sie einfach gehen und sie hier zurücklassen werden. Henk macht Wigo klar, dass sie auch keine andere Wahl hätten als jetzt mit Ignus und Octavia da reinzugehen und den Kampf zu gewinnen. Man könne nicht alles planen, und jetzt gelte es diesen Kampf zu überleben. Danach werde man weitersehen müssen. Wigo weist auch nochmal auf Ignus gieriges Gesicht hin und will wissen, ob die beiden mit Fageon dasselbe vorhätten wie mit den anderen Feuerelementaren. Henk bestätigt ihm, dass Ignus den Riesen angreifen müsse, um den Dämon zu befreien. Henk wisse nur eins, dass sie sie besiegen und aufhalten müssen, denn es geht um das Überleben der Welt. Dann baut Henk Wigo auf, indem er ihm erzählt, dass er ihn an sich selbst erinnern würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji macht aus seinem Mantel ein Kopfkissen für sich und Wigo und fällt in einen beinahe komatösen Schlaf (siehe [[Kenjis Tempel#Kenjis Traum in der Roten Festung (18._Sideon_351_JF)|Kenjis Tempel]]). Dann baut Henk Wigo auf und erzählt ihm von dem Leben von Helden. Wigo zieht seine Kraft daraus, dass er immer an Heli denken muss, und Henk bestätigt ihm, dass auch er seine Kraft daraus ziehe, seinen Sohn und seine Lieben zu beschützen. Wigo solle sich von seinem Leben verabschieden und nur noch an Helis Leben denken, dann würde er die Kraft finden, die er benötigt. Dann legen sich auch Henk und Wigo schlafen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 43: Hazug-Ságok===&lt;br /&gt;
'''18. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo durchqueren unter Octavias und Ignus Führung die Rote Festung und verschaffen sich einen Überblick über die Feinde. Ein gemeinsamer Plan wird gefasst und zwei Feuerkugeln greifen an, während sich die anderen dem großen Felsentor im Vulkanberg nähern. Die weitere Zusammenarbeit wird entscheiden, ob die Befreiung von [[Hazug-Ságok]] verhindert werden kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk, Kenji und Wigo etwas schlafen, erkunden Octavia und Ignus die Gegend, suchen nach den Feinden und vertreiben sich noch etwas die Zeit mit dem Aufzehren von Feuerelementaren. Nach etwa 6 Stunden weckt Ignus die anderen, indem er in Feuergestalt direkt neben ihnen landet und sie durch seine Hitze und das grelle Licht verschreckt werden. Ignus teilt ihnen mit, dass sie ihnen folgen sollten, wenn sie bereit seien, sich dem Feind zu stellen. Obwohl die anderen in einem miserablen Zustand sind und ihre Moral zerstört ist, folgen sie den beiden Urformern durch die Ruinen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji sieht in den Trümmern der roten Festung seinen Sohn (vgl. [[Kenjis_Tempel#1._Sichtung|Kenjis Tempel]]).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji erzählt Henk, dass er seinen Sohn gesehen habe, doch Henk hat in der angegebenen Richtung nichts entdecken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam erreichen sie schließlich eine Anhöhe, von der aus sie die Feinde sehen können. Sie haben sich von einem großen Tor versammelt und Henk kann sie mit dem Fernglas gut beobachten. Durch einen Knochenkreis kommen weitere Männer dazu und ein Bottich mit grünlicher Flüssigkeit ist zu erkennen. Henk, Kenji und Wigo sollen sich schnell dorthin begeben, während Ignus und Octavia für Ablenkung sorgen wollen. Bevor sie aufbrechen, werden sie von den Feinden entdeckt, welche den grünen Nebel aktivieren und damit den Helden die Sicht auf das Tor nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kampfplatz plant Henk das Vorgehen und es wird abgesprochen, dass Wigo in Deckung bleibt, Henk sich anschleicht und Kenji ihm den Rücken freihält. Während Henk sich anschleicht, beobachtet Kenji aber, wie Octavia im Flug von einer Wasserkugel abgeschossen wird und auf der großen Treppe hinter dem Tor landet. Sofort eilt er ihr zur Hilfe (vgl. [[Kenjis_Tempel#2._Sichtung|Kenjis Tempel]]). Octavia kann die Schatten nicht mit Feuer abwehren, da sie von abyssischem, elementarem Wasser durchnässt ist, und versucht, den Tunnel zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich von der linken Seite an die Schwarzmagierin heranschleicht und schließlich gegen einige beherrschte Matrosen kämpfen muss, bemerkt er im Ausweichen, dass Kenji die Treppe hinaufstrebt und Wigo von einem Matrosen verfolgt wird. Gleichzeitig spürt er in seiner Tasche, wie die Drachenträne zerbricht und er ein kurzer Schmerz seinen Körper durchfährt. In dem Moment hat der kontrollierte Ferolax den Mechanismus geknackt und das steinerne Tor öffnet sich direkt neben Henk. Hinter dem Tor befindet sich ein großer Felsbrocken, ähnlich wie auf Bild 3 in Dogeons Zuflucht (siehe [[Geschichte von Dogeons Zuflucht#Bilder aus Dogeons Zuflucht|Bildergeschichte]]).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji schleppt sich mit letzter Kraft die lange Treppe hinauf und holt Octavia erst im Tunnelgang ein. Diese wird von zwei Schatten umfangen, welche Kenji mittels Lichtblitzen erlöst und Octavia wieder Bewegungsfreiheit ermöglicht. Kurz darauf taucht Ignus auf und die beiden verwandeln sich und beginnen, den großen Feuerfürsten Fageon zu verzehren. In der immer stärker werdenden Hitze wird Kenji durch seinen Sohn veranlasst, bei Octavia zu bleiben (vgl. [[Kenjis_Tempel#3._Sichtung|Kenjis Tempel]]), und schließlich verliert Kenji betend das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk entkommt den Angriffen der kontrollierten Matrosen und versucht, Marledigma zu erreichen. Doch diese wird von ihren Schergen geschützt und Henk muss sogar gegen Ferolax kämpfen. Schließlich bebt der Berg und wirft Felsbrocken aus. Henk sieht, wie Wigo und sein Verfolger unter einem großen Brocken begraben werden. Der letzte Verschlussstein wird nach Außen gesprengt und eine dunkle, rauchende Kammer hat sich geöffnet. Aus dieser fliegt die widerliche, groteske Gestalt des Dämonenfürsten, welcher einen unerträglichen Schrei ausstößt, welcher Henk aus den Ohren bluten lässt und ihm das Bewusstsein raubt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem Octavia den Feuerfürsten verzehrt hat, verfällt sie in einen Rauschzustand, der sie alles andere vergessen lässt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Henk und Kenji erwachen, stehen sie fast hängend an einen Pfahl gekettet und über ihnen schwebt der Dämonenfürst, welcher gerade von Heriotza und dem [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] mit einem grünen Strahl abyssischer Macht genährt wird. Auch Ferolax und die beiden Elbenältesten sind geknebelt an Pfähle gekettet. Marledigma steht in der Nähe und hat ihre Maske abgenommen. Henk und Kenji erkennen [[Iobis Galdimmera]], die gerade mit jemandem redet, der sich als Ignus herausstellt, und mit ihm auf die beiden zugeht, so dass sie das Gespräch mitbekommen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iobis (anerkennend): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass du dein Wort halten würdest, Phosphorius. Schließlich bist du nicht gerade für deine Loyalität bekannt. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus (überheblich arrogant): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Auch du kannst dich irren, Schätzchen. Also, alle Vereinbarungen wurden von meiner Seite aus erfüllt: (er zählt es an seinen Fingern ab) der Feuerfürst ist vernichtet, ich habe eurem dreckigen Kult diese beiden Wichtigtuer hierhergebracht (deutet auf Henk und Kenji), und die Drachenträne ist endgültig zerstört. Es wird also Zeit, dass du beginnst, euren Teil der Abmachung zu erfüllen und Octavia als erstes von deinem albernen Fluch befreist! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis (beruhigend): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Nun gut, so soll es sein: Du und deine kleine Freundin haben nichts mehr von mir oder meinen Brüdern zu befürchten. Utukk’Xul wird sein Wort halten! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie nimmt einen von drei Beuteln, welche an ihrem Gürtel hängen, ab und hebt eine Hand darüber. Dann spricht sie einen Zauber und ein grünes Licht entweicht dem Beutel und verflüchtigt sich in der Luft darüber. Dann reicht sie den Beutel Ignus. Dieser öffnet ihn und holt eine Haarbürste mit blonden Haaren, ein paar Fingernägeln und ein besticktes Taschentuch heraus. Es handelt sich eindeutig um Octavias Gegenstände. Dann steckt er die Dinge zurück und lässt den Beutel in seinen Händen zu Asche verglühen, welche er dann mit einem zufriedenen Grinsen auf dem Boden zerstreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus (drohend): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Dir sollte klar sein, dass ich diesen Fluch auch selbst aufheben kann, falls du mich belogen hast. Spätestens dein Tod wird nämlich all deine Zauber brechen. Also, von jetzt an wirst du dich von ihrem Verstand fernhalten und das sage ich dir nur einmal! Ansonsten wirst du wie deine Zauberutensilien hier enden! (deutet auf die Asche auf dem Boden) ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis (beschwichtigend): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Schon gut, du musst dich nicht so aufspielen, mein feuriger Freund. Und wage es nicht, mir zu drohen, oder ich gehe zu deiner neuen Gefährtin und erzähle ihr, wie du sie belogen und ihre Freunde ausgeliefert hast. Mal sehen, ob sie dann noch viel Verständnis für dich und deine Taten übrighat. Außerdem hat mein Fluch bei ihr ohnehin kaum Wirkung gezeigt. Im Gegensatz zu den beiden Schwachköpfen hier (deutet auf Henk und Kenji) hat deine Kleine eine bemerkenswerte Willenskraft gezeigt. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus (leicht genervt): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Ich habe dir bereits in Olburg gesagt, dass ich sie auch ohne deine Flüche auf meine Seite gezogen hätte. Octavia hätte sich mir auch aus freiem Willen angeschlossen. Ihre Manipulation war also überflüssig. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis (beschwichtigend):&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Aber meine Magie hat dir bei deinen Zielen auch nicht geschadet, denn du hast nun die Gespielin, die du haben wolltest und bist ihre lästigen Gefährten endgültig los. Du kannst also zufrieden sein. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus (abwimmelnd): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Also gut, dann war es das jetzt! Unsere Abmachung ist erfüllt und wir sind von nun an getrennte Leute! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis kommt näher und schmiegt sich verführerisch an Ignus an (sie spricht gehaucht): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Es ist sehr schade, dass so ein talentierter Mann wie du nicht nach einer höheren Bestimmung sucht. Utukk’Xul könnte jemanden wie dich in seinem Kult gut brauchen. Und mir könntest du auch gefallen... Ich könnte dir Genüsse bereiten, die dir nicht einmal in deinen wildesten Träumen einfallen würden. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus schubst Iobis angewidert fort (verächtlich): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Vergiss es! Du hast mir nichts zu bieten! Auch euer Kult ist mit zuwider! Es ist nicht das erste Mal, dass ich eins eurer Angebote ausgeschlagen habe, also merkt es euch jetzt endlich: Ich bin ein Mann der Freiheit und werde mich niemals irgendjemanden unterordnen! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis (etwas beleidigt): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Zu schade… dann gibt es jetzt nichts mehr zu sagen. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Halt! Eine Sache gibt es noch! Ich will mich nämlich noch von den beiden Trotteln da verabschieden. (deutet auf Henk und Kenji) ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis nickt und hält sich dann im Hintergrund, während Ignus mit dem breitesten Grinsen, welches man jemals bei ihm gesehen hat, auf die beiden zugeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus (ironisch): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Für gewöhnlich mag ich keine langen Abschiedsszenen, aber einfach so zu verschwinden, wäre nach all der schönen Zeit, die wir zusammen hatten, ein wenig unhöflich. Außerdem werde ich euch vielleicht sogar vermissen, denn immerhin habt ihr stets zu meiner Belustigung beigetragen und mir sehr dabei geholfen, Octavia für mich zu gewinnen. Deshalb möchte ich euch nochmal für eure Hilfe danken, durch welche ich letztendlich bekommen habe, was ich haben wollte. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus blickt dann zu dem Dämonenfürsten hoch, der gerade von Heriotza und dem Gesichtslosen mit magischer Energie versorgt wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Tja, lange werdet ihr nun nicht mehr haben und um euren baldigen Tod werde ich euch wahrlich nicht beneiden. Vermutlich wird sich dieses widerliche Vieh dort oben nämlich etwas sehr Schmerzhaftes für euch ausdenken. Ich bin ganz froh, dass ich dann nicht mehr hier sein werde, um euer Ende miterleben zu müssen, denn vermutlich würde selbst mir bei diesem Anblick ziemlich übel werden. Ich hatte noch nie viel übrig für diese verdammten Dämonen, deshalb kehre ich lieber schnell zu Octavia zurück. Dann kann ich ihr endlich berichten, dass ihr im Kampf gefallen seid und ich euch bedauerlicherweise nicht mehr helfen konnte. Ich wünsche euch auf jeden Fall noch viel Vergnügen mit diesem abyssischen Scheusal! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus verbeugt sich breit grinsend vor den beiden, kehrt dann zu Iobis zurück und sagt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
 „''Das wars dann! Wir werden noch eine Weile in dieser netten Umgebung verbleiben und ich rate dir und deinen Leuten, sich von uns fernzuhalten. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis nickt nur und deutet eine Verbeugung an. Ignus verwandet sich daraufhin in seine Feuergestalt und fliegt hoch über den Vulkan, wo er dann in dessen Krater verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich also heraus, dass Ignus für die Kultisten gearbeitet hat und für sie den Feuerfürsten vernichtet und die beiden Helden ausgeliefert hat. Dafür erwartet er, dass Iobis ihren Zauber von Octavia nimmt, welcher angeblich sowieso nicht so gut gewirkt habe. Ignus scheint von den Kultisten nichts zu halten und hat wohl schon mehrfach ihrem Werben widerstanden. Er bedankt sich noch bei Henk und Kenji für ihre Hilfe, Octavia für ihn zu gewinnen, und beneidet sie nicht um ihr Schicksal, Opfer des [[Hazug-Ságok]] zu werden. Er verabschiedet sich und warnt Iobis, sich von ihm und Octavia fernzuhalten, da sie noch ein wenig in der netten Umgebung verweilen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia spürt in der Feuergestalt ein seltsames Gefühl, verwandelt sich zurück und speit eine blutige Masse aus, welche den starken Beigeschmack von Rotwein hat. Irgendetwas magisches ist aus ihrem Körper verschwunden, doch genauer kann sie es nicht erfassen. Während sie dem nachspürt, kommt Ignus zurück und erklärt ihr beruhigend, dass es wohl nur ihr Körper sei, der sich erst noch an die Metamorphose gewöhnen müsse. Er berichtet ihr dann, dass es ihre Freunde leider nicht geschafft haben und im Kampf getötet wurden. Leider hätten sie jetzt zu zweit keine Chance mehr gegen den Dämonenfürsten, da die Schwarzmagier ihn bereits gestärkt hätten. Er schlägt vor, sie erstmal hier im Vulkan zu verstecken und lenkt sie mit dem Verzehr von Elementaren ab, denn so richtig hat Octavia ihm seine Geschichten nicht geglaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Ignus fort ist, wendet sich Iobis Henk und Kenji zu. Sie wirkt nicht so triumphierend, wie Ignus, sondern mustert die beiden sehr interessiert. Sie befiehlt einem Schergen, die Knebel der beiden zu entfernen, und beginnt dann ein Gespräch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Endlich stehe ich euch beiden zum ersten Mal persönlich gegenüber! Dabei habe ich bei all dem Wissen, welches ich über euch erworben habe, das Gefühl, euch besser zu kennen, als ihr selbst es könntet. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie geht auf Henk zu und streichelt ihm zärtlich über die Wange.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Nachdem ich euch im Norden nicht bezwingen konnte, war es erstaunlich, wie einfach es diesmal war, euch mit euren Wünschen und Ängsten zu lenken. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir bereits in Perlheim gelingen könnte, euren dümmlichen Krieger soweit zu bringen, dass er sich freiwillig ins Meer stürzt, aber, nachdem er meine Hand genommen hatte, war er ein leichtes Opfer! Erinnert ihr euch an den kleinen, weißen Hund, den ich euch geschickt habe? ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(GEDÄCHTNIS: Die beiden können sich erinnern, dass sie den Hund bei Pyrrhons Kapelle gefunden haben und mit zu Octavias Anwesen gebracht haben (vgl. [[Kalender#7. Spealis|Episode 20.12]]). Schließlich kam eine Magd, welche den Hund angeblich aus dem Stall hat laufen entlassen und Adarian gab ihr diesen zurück und verabschiedete sich per Handschlag (vgl. [[Kalender#10. Spealis|Episode 20.15]]). Kurze Zeit später fanden sie einen halbtoten Tiermeister, der erzählte, dass er von einer bösen Frau gezwungen wurde, die Helden durch den Hund mit seinen magischen Fähigkeiten auszuspionieren (vgl. [[Kalender#10. Spealis|Episode 20.15]]).)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji wollen ihr nicht die Genugtuung geben, dass sie sich erinnern, und schweigen. Doch Iobis erkennt ihr Erinnern in ihren Augen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Schön, dass ihr euch erinnert. Ich wollte euch auch schon immer fragen, wie euch denn der Wein von [[Brief_des_Präsentkorbes|Erion von Beslar]] geschmeckt hat? ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (GEDÄCHTNIS: Zur Bibliothekseinweihung erhielten Octavia und Kenji einen Rotwein als Präsent von einem Adeligen, der nicht selbst zu den Feierlichkeiten kam. Alle haben davon getrunken (vgl. [[Kalender#10. Spealis|Episode 20.15]]).) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Dieser Wein hat mich tief mit euch verbunden. Die ganze Reise war ich stehst bei euch und ihr habt es nicht einmal gemerkt. Leider habt ihr meinen Spitzel entlarvt, welchen ich auf eurem Schiff eingeschleust hatte. Der gute Mann war Schlafwandler und nach einer wilden Nacht im Stall der Grünen Rast eignete er sich als perfekte Marionette. Zu schade, dass ihr mein Zeichen zwischen seinen Beinen fandet und er es nicht mehr schaffte, euren lästigen Magus auszuschalten. Zum Glück hatte der gute Turmen mir aber per Möwe bereits genügend von euren persönlichen Gegenständen geschickt, um zumindest meinen Einfluss auf euch noch zu vertiefen. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (GEDACHTNIS: Ekki berichtet von einer Möwe, welche ein Bündel vom Kanonendeck abgeholt habe, und es wurde ein Beutel gefunden, in welchem sich Haare etc. befanden. (vgl. [[Kalender#30. Spealis|Episode 21.21]])), der Mordfall auf dem Schiff und Verdacht, dass Augustus Schuld ist.) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Es macht mich fast traurig, dass ihr nicht mehr lange leben werdet, denn es war ein wunderbares Gefühl, euch nach meiner Pfeife tanzen zu lassen. Besonders du, Questor, hast dich fast freiwillig meinen Manipulationen hingegeben. Scheinbar war diesmal meine Geschichte ansprechender als im Norden, denn du hättest wohl alles getan, was dein geliebter „Sohn“ dir gesagt hätte. Zum Glück wusste ich diesmal von eurem Schergen Wolfhardt, dass du unsterblich in diese kleine Feuerzauberin verliebt bist. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (GEDÄCHTNIS KENJI: Konfrontation mit dem Schwarzmagier auf Onkel Egeils Anwesen in Trosk (vgl. [[Episode 18-08: Auf Egeils Feste#Konfrontation mit dem Schwarzmagier|Episode 18.08]] und [[Verführungen#Kenji|Verführungen]])) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iobis tritt näher an Kenji heran und verwandet sich vor seinen Augen plötzlich in den „Sohn“. Kenji merkt, wie er sich diesem Anblick nicht entziehen kann und etwas in ihm glaubt immer noch daran, dass dieses Trugbild sein Sohn aus der Zukunft ist. Er wird sich der Illusion nicht entziehen können und sie immer noch als echt empfinden. Auch wenn Kenji der Trug nun bewusster ist, hat der Zauber seine Kraft noch nicht verloren und er wird in ihren Bann gezogen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Vater, erkennst du mich? Wo ist bloß meine Mutter? Warum hast du ihr nicht geholfen? ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann tritt sie ein Stück zurück, lacht und Kenji sieht plötzlich wieder Iobis vor sich. Diese wendet sich dann Henk zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Und du? Bei dir war es nicht ganz so leicht, aber glücklicherweise bemerkte ich, wie schwer dich der Verlust deines Freundes Adarian getroffen hat. Scheinbar hast du dir so gewünscht, dass dieser wieder an deiner Seite kämpft, dass du ihm alles abgekauft hättest. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verwandet sich in Adarian und geht auf Henk zu. Henk hat wirklich das Gefühl, dass es sich um Adarian handelt, obwohl er eben noch wusste, dass es Iobis ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Henk, die Verantwortung liegt allein bei dir! Die anderen werden dich ablenken! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann verwandelt sie sich auch lachend zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Auch jetzt seid ihr noch meine willenlosen Puppen, aber nun hat Utukk’Xul keine Verwendung mehr für euch. Also, lebt wohl! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie gibt jedem zum Abschied einen Kuss auf die Wange und geht dann fort. Sie gibt im Davongehen noch einem Schergen ein Handzeichen und dieser knebelt Henk und Kenji erneut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden eine Zeit dort hingen, beendet der Nekromant seine Zauberformel und Iobis lässt die Elbin holen. Sie befiehlt ihr, den Hazug-Ságok anzusehen, woraufhin sie zuckt, laut schreit und sich zu Boden wirft. Sie beginnt sich die Haare vom Kopf und mit ihren Fingernägeln die Haut von den Armen und Beine zu reißen. Die Elbin führt diese Selbstzerstückelung bis zu ihrem Tode durch, und Henk und Kenji wenden sich entsetzt ab. Sie müssen allerdings die furchtbaren Schreie ertragen und Iobis weist sie dann noch darauf hin, dass auch sie bald Opfer für den großen Hazug-Ságok würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann unterstütz sie Heriotza bei der Stärkung des Dämons und versammelt alle Wachen vor dem Dämon. Henk bekommt einen Stein an seiner linken Schulter ab und, als er sich umsieht, entdeckt er Wigo, welcher überlebt hat und sich hinter einem großen Steinbrocken versteckt hat. Anscheinend plant er die Befreiung der Helden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 44: Ende der Lügen===&lt;br /&gt;
'''18. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji suchen einen Weg, nicht als Opfer für den Dämon zu enden, und Octavia diskutiert mit Ignus ihre Zukunftspläne. Wigo wächst über sich hinaus und Hüter Gwaerenor weckt neue Hoffnung für die [[Drachenträne]]. Octavia steht vor einer folgenschweren Wahl und Henk und Kenji müssen ihre Willenskraft beweisen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind voneinander getrennt und die Drachenträne ist zerbrochen. Octavia befindet sich mit Ignus im Vulkanschlot und das Schicksal von Henk und Kenji ist ihr unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji hängen noch an den Opferpfählen und werden Zeugen, wie Heriotza Schwierigkeiten mit der Versorgung von [[Hazug-Ságok]] bekommt. Er versucht verschiedene Zauberformeln und es scheint nicht einfach zu sein, den Dämonenfürsten aufzuladen. Während der Gesichtslose und Heriotza den Dämon versorgen, zapfte Iobis Henk etwas Blut ab, da dieser sie darauf aufmerksam gemacht hatte, dass er noch Spuren von Maldoror enthalte. Sie schleckt genüsslich einige Tropfen, während sie den Rest mit einer Phiole auffängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia will im Vulkanschlot mit Ignus darüber sprechen, wie es jetzt weitergehen soll, und die beiden sind unterschiedlicher Meinung. Während Octavia überlegt, wie sie die Kultisten jetzt noch aufhalten könne, tendieret Ignus dazu, sich auf das Festland abzusetzen, da sie gegen den Dämon keine Chance hätten. Ignus möchte auch lieber draußen darüber weiterreden, da er nicht riskieren wolle, dass die Kultisten sie hier entdecken könnten. Er rät Octavia, nicht zum Dämon zu blicken, da sein Anblick auch in der Feuergestalt nur schwer auszuhalten sei. Bei dem folgenden Rückzug in Richtung Süden hält sich Octavia an Ignus Rat und blickt nicht nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iobis unterbricht das Aderlassen bei Henk, weil sie zwei Feuerkugeln entdeckt hat, welche aus dem Vulkan in Richtung Süden fliegen. Sie veranlasst, dass Heriotza seinen Gargoyle hinterherschickt, da Iobis dem „Feuerschurken“ nicht vertraut, und schickt auch noch drei Männer hinterher. Die Probleme mit dem Dämonenfürst scheinen zuzunehmen und Iobis opfert fünf Mann dem Dämon. Sie spart die Gefangenen noch auf, da ihr Opfer laut Heriotza mit der Formel von Lugg’Zerox abgestimmt werden müssen. Die armen fünf Männer beginnen nun, sich gegenseitig zu zerfleischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Heriotza bei seinen Formeln zu unterstützen, nimmt Iobis ein altes Buch in die Hände und legt dafür das Kontrollartefakt auf der Treppe ab. Als Henk nach seinem Dolch Ausschau hält, entdeckt er Wigo hinter einem Stein, welcher in Richtung des Artefakts deutet. Henk und Kenji lenken die verbliebenen zwei Wachen ab und Wigo eilt im Schatten des Steinsims zur Treppe. Er zerschlägt das Artefakt mit seinem Schwert und rennt dann schnell zurück in seine Deckung. Die Männer kommen wieder zu sich und der Matrose Aarwin Seiler nimmt Henk und Kenji den Knebel aus dem Mund. Dann spürt Henk, wie von hinten jemand hochspringt und sich an seinen Handfesseln zu schaffen macht. Es ist Wigo, welcher danach zuerst Kenji und dann den Elben von ihren Fesseln befreit. Henk entfesselt Ferolax, doch Iobis schickt ihm einen Schatten auf den Hals, welchen Kenji kurz vor dem Angriff mit einem Lichtblitz erlösen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb ruft alle zu sich und Kenji fängt einen weiteren Schatten mit seinem Körper ab, nachdem sein Lichtblitz nicht zündete. Verzweifelt versucht er, den um sich gewickelten Schatten zu vertreiben, und sucht das Licht in sich, welches er entdeckt, als der Elb ein Lied anstimmt. Durch einen Lichtschimmer vertreibt Kenji den Schatten und ein Aschesturm erhebt sich als Reaktion auf des Elben Gesang. Auf dem Weg müssen alle die lähmende Furcht durch Hazug-Ságoks Schreie überwinden und unterstützen sich gegenseitig durch ermutigende Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus tauschen sich in den Ruinen der Roten Festung aus und diskutieren über das weitere Vorgehen. Octavia möchte zum Schiff zurückkehren und Ignus macht sie darauf aufmerksam, dass sie durch ihre Entwicklung mit diesen Menschen nichts ehr zu tun habe und sie retten würde, wenn sie sie ziehen ließe. Doch Octavia möchte ihre Rache an Sabaoth nicht aufgeben und deshalb auf alle Fälle den Nebelschlund aufsuchen, wovon Ignus ihr Abrät und vorschlägt, doch lieber in Barthavion auf Sabaoth Immortalis Rückkehr zu warten und ihn  dann zu töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Diskussion bemerken beide den Gargoyle und greifen ihn in Feuergestalt an. Nach einigen Schüssen ist der Wasserschild zerstört und die Kreatur stürzt ab und zerschellt in tausend Stücke. Danach setzen beide ihr Streitgespräch in den Ruinen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb führt die kleine Gruppe im Schutz des Aschesturms auf einem versteckten Pfad ins Gebirge und bedankt sich schließlich bei den Luftgeistern für ihre Hilfe. Er stellt sich als Hüter Gwaerenor vor und hat vom Delphin Liria bereits von den Helden und der Drachenträne erfahren. Gwaerenor weckt die Hoffnung, dass mit Octavias Hilfe die Drachenträne neu erschaffen werden könnte, und will wissen, ob sie an der Vernichtung Fageons beteiligt gewesen ist. Als ihm dies bestätigt wird, bricht es ihm das Herz, dass er das Drachentränenritual mit ihr durchführen muss, da er sie für diese Tat am liebsten töten würde, wie sie es verdient hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Unterhaltung macht Wigo Henk und Kenji auf den Gargoyle aufmerksam, welchen er über der Roten Festung entdeckt hat. So beobachten alle, wie sich zwei Feuerkugeln aus den Ruinen erheben und den Gargoyle angreifen. Nach einigen Schüssen stürzt dieser ab und zerschellt am Boden. Die Feuerkugel landen wieder und  nun ist der Aufenthaltsort von Octavia offenbart und alle bemühen sich, so schnell wie möglich zu den Ruinen zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt die beiden Urformer diskutieren und er kann sich mit Wigo und Kenji anschleichen, um sie zu belauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus streiten miteinander, da sie sich anscheinend nicht einig darüber werden, was jetzt zu tun sei. Octavias Pläne, [[Sabaoth Immortalis]] im Nebelschlund zu stellen, stoßen bei Ignus auf Widerstand, da er lieber in Barthavion auf Sabaoths Rückkehr warten und ihn dann dort ausschalten würde. Doch Octavia lässt sich von ihren Plänen nicht abbringen und wird von Ignus damit konfrontiert, dass sie jetzt nur noch ihn habe. Da macht sich Henk bemerkbar und offenbart so der erstaunten Octavia, dass sie nicht allein ist und ihre Freunde noch leben. Henk und Kenji berichten Octavia davon, dass Ignus sie an die Schwarzmagier ausgeliefert und Marledigma alias [[Iobis Galdimmera]] einen Fluch über sie verhängt habe. Ignus stellt sich unwissend und unterstellt, dass die beiden unter der Kontrolle der Schwarzmagier stehen. Als Octavia aber keinerlei magische Beeinflussung an Henk und Kenji feststellt, beschuldigt Ignus die beiden, ihn und Octavia nur entzweien zu wollen. Doch Octavia lässt sich von Ignus Lügen nicht täuschen und je skeptischer sie wird, desto mehr nähert sich ihr Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich nicht überzeugen lässt, gibt Ignus alles zu. Schließlich habe er nur Octavia die Bedrohung durch den dunklen Kult vom Halse schaffen wollen, damit sie eine sorgenfreie Zukunft erleben könne, was allerdings nur durch die Auslieferung ihrer Freunde zu erreichen war. Doch Octavia lässt sich nicht überreden und Ignus erinnert sie daran, dass er der Einzige sei, der sie wirklich verstehen könne und sie ihm ihre Unsterblichkeit verdanke. Auch würde sie mit dem verliebten Kenji eine solche Ekstase wie mit ihm niemals erleben können. Ignus wird immer wütender, da er Octavia nicht überzeugen kann, zumal sie auch von ihren Freunden unterstützt wird. Als Octavia die Verbindung zu Ignus unterbrechen will, weist er sie darauf hin, dass sie dann ein Leben als Krüppel fristen werde. Doch Octavia schleudert alles Feuer, was sie in sich trägt, auf Ignus und beendet damit die magische Verbindung zu ihm. Ignus prognostiziert ihr, dass sie ihre Entscheidung bereuen würde, wenn das Alter sie dahinraffe, und er auf sie warten würde, bis sie zur Vernunft komme. Octavia reagiert gleichgültig und schickt ihn fort. Ignus verwandelt sich in Feuer und fliegt dicht über die Köpfe der anderen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia die Verbindung zu Ignus gelöst hat, sinkt sie schwach zu Boden. Kenji stellt fest, dass leider kein Wasser mehr vorhanden ist, um das rettende Glühanemonen-Elixier direkt herzustellen. Der Elb [[Gwaerenor]] blickt voller Abscheu auf die geschwächte Octavia und Ferolax bietet sich an, sie zu tragen. So machen sich alle auf den Weg durch die Ruinen der Roten Festung zum Eingang in die Elementarkammern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Altar schon in Sichtweite ist, machen Henk und Kenji seltsame Sichtungen (vgl. [[Henks Taverne#Henks letzte Sichtung (18. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]] und [[Kenjis Tempel#Letzte Sichtung|Kenjis Tempel]]). Sie ziehen beide ihre Waffen und, während sich Kenji zu Ferolax und Octavia wendet, geht Henk auf Kenji zu. Die beiden sind sich jedoch darüber bewusst, dass sie einer Beeinflussung unterliegen, und wehren sich mit allen Kräften dagegen. Sie entdecken in den Trümmern Iobis Galdimmera, welche immer wieder versucht, sie erneut in ihren Bann zu ziehen. Henk und Kenji stürmen auf sie zu und werden durch Matrose Seiler unterstützt, der Kenji hilft. Schließlich gelingt es Henk, zu Iobis vorzustoßen, sie niederzuringen und ihr voller Wut den Kopf abzutrennen. Den Leichnam werfen sie in die Lava und er verbrennt. Nach Iobis Tod erbrechen Henk und Kenji blutigen Rotwein, womit der Fluch gebrochen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor führt den Helden die elbische Art vor Augen, mit Elementaren umzugehen, und ruft mit einem Lied einen Mindergeist herbei, welcher ihren Weg hinab erhellt. Am Tor zur Dampfkammer bemerkt der Gwaerenor sofort mit Entsetzen die Zerstörungen von Ignus und Ferolax macht allen geschockt bewusst, dass es seine Vorfahren waren, die diese Kammern aufwendig konstruierten. Beide wollen die Ursache für die Zerstörung erfahren und sind sprachlos, als sie von Octavias Schuld erfahren. Sie wollen genau wissen, warum sie das alles getan hat und ob sie unter Einfluss stand. Henk, Kenji und vor allem Octavia müssen den Elben davon überzeugen, Octavia für den Ort keine Gefahr mehr darstellt. Auf dem weiteren Weg wird das Ausmaß der Zerstörung immer größer und mit ihm steigt die Trauer des Elben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wasserkammer löschen alle am elementaren Wasser ihren Durst und Kenji mischt den Glühanemonen-Trank für Octavia an. Ihren Hunger werden die Helden erst in Dogeons Zuflucht stillen können und Gwaerenor erwähnt, dass jener Ort auch geeignet sei, die Drachenträne wiederherzustellen. Gwaerenor führt die Helden mit magischem Gesang durch die Schlammkammer und alle müssen auch das letzte Stück bis zu Dogeons Zuflucht aushalten. Als sich schließlich die Tür zur Zuflucht öffnet, warten dort noch die aufgebrachten Steinelementare und allen wird das Ausmaß der Zerstörung bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor sinkt kraftlos und weinend zu Boden, als er den qualmenden Wald und die Rauchwolke unter der Decke erblickt, welche die Kristalle verdunkelt. Dieser unschuldige Ort ist unwiederbringlich beschmutzt und für alle Zeit verdorben. Seine Magie ist gebrochen und die bunten Auren und magischen Ströme sind verschwunden. Nun unterscheidet sich dieser Ort nicht mehr von anderen Orten dieser Welt und sein Zauber ist verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor führt alle, ein trauriges Lied singend, an verkohlten Bäumen vorbei, die vor Schmerzen stöhnen und deren Gesichter leidvoll und gequält wirken. Die geschockt umherfliegenden Feen sind kaum noch sichtbar und wirken halbtransparent und unwirklich. Die Tiere sind verschreckt worden und zeigen sich nicht. Der goldene Baum der Windlinge ist zur Hälfte abgebrannt und ein Windling liegt neben dem Baum aufgebahrt. Als weinende Windlinge auf Octavia losgehen wollen, hält Gwaerenor sie zurück und weist den Helden zum Ausruhen ein moosiges Plätzchen an. Dann zieht er sich mit den Windlingen hinter den Baum zurück. Nachdem die Helden etwas gegessen haben, fallen sie in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 45: Gwaerenors Urteil===&lt;br /&gt;
'''19. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden sich in Dogeons Zuflucht der Folgen ihrer Flucht bewusst und Octavia spürt die Nachwirkungen am eigenen Leib. Ferolax warnt Octavia, vorsichtig zu sein, da sie auf dem Prüfstand steht, und Hüter Gwaerenor kehrt zurück. Die Helden müssen ihm Rede und Antwort stehen und Octavias Schicksal hängt von seinem Urteilsspruch ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen einen langen, traumlosen Schlaf. Erst kurz vor dem Aufwachen schleichen sich Träume ein und schließlich haben alle den gleichen Traum. Sie sehen Iobis hasserfülltes Gesicht, wie sie in der Lava versinkt und dabei schreit: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein, das kann nicht das Ende sein! Nein ...! ''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle wachen gleichzeitig auf und Iobis Stimme dröhnt noch in ihren Ohren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji schmerzen zwar noch alle Knochen, ihre Wunden wurden aber während des Schlafes versorgt. Um Octavias Wunden hat sich niemand gekümmert und sie fühlt sich noch sehr schwach und müde. Außerdem wird ihr mittlerweile vollkommen bewusst, was sie angestellt hat. Die Luft riecht noch feurig und manchmal fliegen noch Ascheteichen vom verkohlten Baum herab. Die Windlinge trauern klagend und weinend und haben ihren aufgebahrten Toten in goldene Blätter gewickelt. Kenji spricht Henk auf den Traum von Iobis an und fragt sich, ob sie sie endlich losgeworden seien. Ferolax informiert darüber, dass Hüter Gwaerenor unterwegs sei und bald zurückkehre. Die Helden sollen warten und sich erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte dem toten Windling die letzte Ehre erweisen und ein Gebet für ihn sprechen. Dazu holt er sich eine Hand voll Asche und nähert sich dann dem Aufgebahrten. Doch die Windlinge lassen ihn nicht näherkommen und schicken ihn fort. Octavia wird danach von einem der trauernden Windling lautstark beschimpft und mit kleinen Steinen beworfen und Henk und Kenji können sich nicht schützend vor sie stellen. Andere Windlinge holen ihren aufgebrachten Freund zurück und beruhigen ihn. Henk kümmert sich dann um Octavias Knöchel und schient ihn mit einem Ast, was sehr schmerzhaft ist. Doch Octavia schreit nicht auf und lässt sich von Henk meisterhaft das Bein verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt Henk ihr etwas zu Essen und zu trinken und sie kommen ins Gespräch. Octavia fragt sich, was sie nur getan habe, und Henk antwortet, dass es entscheidend sei, was sie noch tun werde. Henk hat das Gefühl, als sähe er seine Freunde seit einem Monat das erste Mal, und er macht sich Vorwürfe, dass er die falsche Entscheidung getroffen habe. Kenji sagt, dass sie ab jetzt wieder alles gemeinsam entscheiden würden, und während Henk und Kenji sich an Maldoror erinnern und sich selbst Vorwürfe machen, starrt Octavia zum Leichnam des Windlings und weint bitterlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax tritt zu der weinenden Octavia und blickt sie skeptisch, aber vor allem besorgt an. Dann spricht er sie an und macht ihr sehr bewusst, dass sie eine riesige Katastrophe angerichtet habe, als sie das letzte Stück Paradies auf Eboria zerstörte. Der Tod Fageons und die Befreiung des Dämonenfürsten seinen die Spitze ihrer Untaten und Hüter Gwaerenor habe sie nur am Leben gelassen wegen des Fluchs von Marledigma und ihrem Anteil an der Drachenträne. Ferolax warnt Octavia, bei Gwaerenor sehr vorsichtig zu sein mit dem, was sie sagt und tut, denn dieser könne seine Meinung über sie auch noch ändern. Ferolax kann aber verstehen, wie schrecklich es ist, von Marledigma kontrolliert zu werden und ist angesichts Octavias Erziehung guter Hoffnung, dass sie auf den rechten Pfad zurückfinden werde. Dann entschuldigt sich Ferolax bei Henk für den Angriff auf ihn du reicht ihm die Hand zur Versöhnung, welche Henk ergreift und fest drückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen weint Octavia still und bitterlich und Henk setzt sich neben sie und legt ihr die Hand auf die Schulter. Kenji geht ein paar Schritte und reibt sich Asche auf sein Haupt. Octavia weint sich aus und Henk nickt Wigo wie einem Gefährten anerkennend zu. Dann warten alle auf die Gwaerenors Rückkehr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|rechts|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
Plötzlich ist näherkommender Elbengesang zu hören und der Hüter kehrt mit vier Elben zurück. Alle Fünf tragen kleine Totenlichter und sie schreiten prozessionsartig auf den verkohlten Baum zu. Sie halten beim aufgebahrten Leichnam inne und beschreiten dann einen Kreis um den Baum, bei dem sie in vier Richtungen Totenlichter aufstellen. Das letzte Licht platzieren sie am Leichnam. Während die Elben singen, heben Windlinge den goldenen Leichnam empor und verschwinden hinter den Baumwipfeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kommen die Elben auf die Helden zu und wirken sehr ernst, fast feindselig. Auf Gwaerenors Zeichen fassen zwei Elben Octavia an den Armen und ziehen sie hoch, während der Hüter erklärt, dass Octavia, da sie Dogeons Zuflucht verwüstet und den Wächter Fageon getötet hat, zu gefährlich sei, um sie frei herumlaufen zu lassen, und deshalb seine Gefangene ist. Octavia widersetzt sich nicht und wird abgeführt. Dann wird sie aufgefordert, den Inhalt einer Phiole zu trinken, und leistet auch hierbei widerstandslos Folge. Mit einem Gesang lassen die Elben ein Wurzelgefängnis um Octavia herum wachsen und gehen dann, ohne auf Kenjis Ausführungen zu hören. Ferolax weist darauf hin, dass mit trauernden Elben nicht zu spaßen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben beraten lange mit den Windlingen, zwischendurch weinen sie, schluchzen oder schweigen, denn alle scheinen ziemlich ratlos zu sein. Kenji spricht mit Ferolax und macht sich Sorgen. Schließlich kehrt Gwaerenor mit den anderen zurück, um die Helden zu befragen. Er bittet zuerst Henk, dann Kenji, Ferolax, Wigo und zum Schluss Octavia selbst darum, ihm zu sagen, warum er Octavia für ihre taten nicht töten sollte. Hüter Gwaerenor hört jedem aufmerksam zu und schaut tief in die Seelen der Sprechenden. Alle setzen sich für Octavia ein und sie selbst zeigt deutliche Reue. Als der Hüter sich zur Beratung zurückzieht, schlafen alle auf dem weichen Moos ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erwachen, als Hüter Gwaerenor zurückkehrt und sein [[Gwaerenor#Gwaerenors Urteil über Octavia Ardera (19. Astor 351 JF)|Urteil]] verkündet. Da Octavia Dogeons Zuflucht die Reinheit und Unschuld raubte, den Fürsten Fageon tötet und die Flucht des Herolds der Lügen ermöglichte, habe sie mehr als den Tod verdient. Gwaerenors Entscheidung lautete jedoch auf Vergebung, da er die Macht des Feindes, den Willen zu brechen, am eigenen Leib erfahren hat und alle Freunde Leumund für sie abgelegt haben. Außerdem liegt in ihrem Blut die letzte Hoffnung auf Uselias' Rückkehr und ohne seine Rückkehr sei Eboria verloren. So wird Octavia auf Gwaerenors Geheiß freigelassen und die Windlinge versorgen ihre Wunden mit speziellen Heiltränken. Hüter Gwaerenor entschuldigt sich, da er die Wiederherstellung der Drachenträne planen muss und bittet dafür um die Bruchstücke der Drachenträne. Henk händigt sie im etwas zögerlich aus und Gwaerenor zieht sich, von einem Zwielichtfalter umschwirrt, mit den anderen Elben zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia dankt ihren Freunden, dass sie für sie gesprochen haben, und Kenji meint, dass sie vielleicht hassen würden, was sie getan haben, aber sich dafür nicht gegenseitig hassten. Während sie essen, reden sie miteinander und Henk dankt Wigo für seinen Einsatz. Er macht ihm bewusst, dass ohne sein Eingreifen die ganze Mission gescheitert wäre und erhebt ihn zum gleichwertigen Gefährten. Dann legen sich alle erschöpft schlafen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 46: Gwelwens Hügel===&lt;br /&gt;
'''19. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erhalten heilende Unterstützung von den Windlingen und [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und Seiler offenbaren ihnen die [[Sabaoth Immortalis|Sabaoth Immortalis']] Pläne mit [[Sereg]] und [[Hazug-Ságok]]. [[Wigo]] spricht mit Octavia über ihre Beziehung zu [[Ignus]] und die Helden erhalten auf Gwelwens Hügel die Chance, sich offen über verborgene Empfindungen und  Geheimnisse auszusprechen, die in Zukunft ihre Freundschaft belasten könnten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden lange geschlafen haben, erwachen sie und fühlen sich schon viel besser. Octavia haben die Tränke der Windlinge sehr geholfen und sie kann bereits wieder allein aufstehen. Kenjis Arm ist durch die Salbe der Windlinge viel glatter und weicher geworden und hat eine gewisse Beweglichkeit wiedererlangt. Alle bekommen nach dem Aufwachen einen weiteren Heiltrank und etwas zu Essen und beobachten, wie sich die Windlinge anscheinend von ihrem toten Baum verabschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax erzählt, dass Gwaerenor mit einer leuchtenden Motte und den anderen Elben singend in den Wald gegangen sei, und berichtet von wundervoller Elbengesängen, die ihn über Stunden gefesselt haben. Außerdem offenbart er den Helden, dass Sabaoth Immortalis in L’yreh an der Vernichtung von [[Veldun]] arbeitet und seine Pläne mit Sereg einen Schlag gegen die [[Elben#Die_Goldelben|Goldelben]] Eborias zum Ziel haben. Der mittlerweile erwachte Matrose Seiler hat erfahren, dass der Dämonenfürst befreit wurde, um die Küsten Eborias anzugreifen. Die Kultisten wollten ihn hier mit den Opfern stärken, so dass er nach Fuselfels fliegen und sich dort am Seevolk laben kann, damit er dann stark genug sei, um Weisshafen und die anderen Küstenstädte in Angst und Schrecken zu versetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Matrose Seiler noch mit Ferolax sprechen will, gehen die beiden spazieren und Wigo nutzt die Gelegenheit, um Octavia ein paar Fragen zu stellen. Er befragt sie zu Ignus und ihren Gefühlen diesem gegenüber. Wigo will etwas über Octavias Macht erfahren und will wissen, ob Ignus sich nicht rächen werde, dass sie ihn fortgeschickt habe. Als er erfährt, dass Octavia jetzt nicht mehr so große Kräfte besitzt und auch die Feuergestalt mehr annehmen kann, weist Kenji sie darauf hin, dass Octavia viel Gutes in sich trage und nicht alles daran Magie sei. Wigo will auch wissen, wie der Dämon befreit werden konnte und wieso Octavia die Schuld daran habe. Octavia gesteht, dass sie den Elementar aufgezehrt habe, und Kenji interessiert, ob sie mittlerweile spürt, was sie getan habe oder ob sie die Erinnerung daran mit guten Gefühlen erfülle. Octavia gesteht, dass beide Gefühle in ihr sind, und Kenji weist sie darauf hin, dass auf Dauer kein Platz für beide Gefühle in ihr sei. Nach Kenji wäre die einzig gerechte Strafe für Ignus, ihn fühlen zu lassen, was er den Wesen angetan hat. Henk stellt fest, dass Igus durch Octavias Zurückweisung sehr verletzt war, und Octavia nennt ihr einen großen Freund von [[Lorkan]] und einen Verbrecher. Kenji kann mehr Verständnis für die rechtschaffend-bösen Schwarzmagier als für den chaotisch-neutralen Ignus aufbringen und die Helden besprechen die Manipulationen von Marledigma alias [[Iobis Galdimmera]]. Sie stellen fest, dass jeder von ihnen überzeugt davon war, die anderen hätten ihn verraten. Henk erinnert sich an seine Besessenheit durch Maldoror und Kenji gesteht, dass sich seine Visionen so echt angefühlt haben. Octavia hofft, dass Iobis nun tot ist und fragt sich, ob sie vielleicht doch überleben konnte. Allen ist bewusst, dass sie den Dämon stoppen müssen, bevor er Fuselfels erreicht, und Henk und Kenji berichten von ihren Beobachtungen und Erfahrungen mit dem Dämon während ihrer Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kehren die Elben zurück und Gwaerenor fragt die Helden, ob sie sich stark genug fühlen, um der Seele des Drachen durch ihr Blut eine neue Heimstätte zu erschaffen. Er weist sie allerdings auch darauf hin, dass die Erneuerung auch schief gehen könne, da sich noch niemand Gedanken darüber gemacht habe, ob das Seelengefäß nach seiner Zerstörung wieder neu erschaffen werden könne. Immerhin haben die Elben schon daran gezweifelt, dass es Menschen überhaupt gelänge, Uselias Seele aus dem Gefängnis des [[Mendakos|Verijgorns]] zu befreien. Gwaerenor drängt zum Aufbruch, denn ein Kampf gegen den Herold der Lügen ist unausweichlich, ohne Uselias Hilfe aber auch aussichtslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor geht mit den Helden in den Wald und führt sie zu einer Lichtung auf einem steilen Hügel, auf welcher ein weißer Elbenaltar mit einer Statue von [[Celestes|Gwelwen]] steht. Dann ruft er einen Greifen herbei, welcher sich etwas zögerlich neben dem Altar niederlässt. Er erklärt den Helden, dass Gwelwen zur Zeit des Goldenen Zeitalters persönlich ein Greifenei herbrachte und an dieser Stelle der erste Greif des Amon Urui schlüpfte. Daher nutzen die Elben diese besondere Stätte der Weisheit als Ort des aufrichtigen Austausches, und Gwaerenor hat die Helden hergeführt, um ihnen vor der Wiederherstellung der Drachenträne eine Chance zu geben, sich für dieses Vorhaben zu wappnen. Die Drachenträne bezieht ihre Stärke aus der Freundschaft der Helden und deshalb sollen sie die Macht dieses Ortes nutzen, um so ehrlich und aufrichtig miteinander zu sein, wie es ihnen möglich ist. Das Problem sei nämlich, dass Menschen niemals ehrlich miteinander wären, obwohl sie so viel miteinander reden, da sie einige Empfindungen nicht aussprächen und den anderen vorenthielten. Hüter Gwaerenor empfiehlt den Helden, ihre Zeit an diesem Ort gut zu nutzen und die Gelegenheit wahrzunehmen, alle Dinge miteinander zu teilen, welche ihre Freundschaft in Zukunft gefährden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia gesteht den anderen, dass sie nie mit dem Tod ihrer Eltern abgeschlossen hat und Sabaoth Immortalis dafür hasst, der alles zerstört hat. Dadurch hat sie sich in ihrer Rache verrannt. Die Macht, die ihr Ignus gezeigt hat, sei sehr verführerisch für sie gewesen und werde es zukünftig auch immer bleiben. Sie offenbart ihnen auch, dass sie die Reise hasst und lieber geheiratet hätte. Außerdem bittet sie Kenji, mit ihr zu Abdrushin zu gehen und ihr die Schuld bei dem Dingir für ihre Wiedererweckung aufzulasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hasst ebenfalls die Reise und ist nur durch Rock in die ganze Sache hineingeraten. Er fragt sich, warum gerade er ausgewählt wurde. Henk hat wegen Augustus die Gilde verlassen, weil dieser seinen Lebensstil abgelehnt hat, und bereut etwas, dass er jetzt alles verloren hat: Einfluss und Macht. Er gesteht seinen Freunden, dass er über das Angebot von Macht wohlmöglich wieder korrumpierbar sei. Er gesteht Octavia, dass er beleidigt war, als er „freigelassen“ wurde, und offenbart ihr, dass er seinen Hass gegen Thyrna mittlerweile abgelegt hat. Außerdem vermisst er Adarian sehr und fühlt sich allein in der Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist neidisch auf Henk und Adarian und würde letzteren gerne ersetzen können. Er gesteht den anderen, dass er sich nie dazugehörig fühlte und nicht genau wisse, wo sein Platz sei.  Als er dann durch Iobis Visionen ein Ziel bekommen hatte, habe er sich endlich einmal wichtig gefühlt. Nachdem Henk seine Verliebtheit in Octavia erwähnt hat, gesteht Kenji, dass er aus Scham verschwiegen habe, dass die Sukkuba ihn in Perlheim in Octavias Gestalt verführt habe. An Iobis Vision von der gottgewollten Zukunft habe ihn vor allem der Friede zwischen Thyrna und Barthavion mehr verlockt als der gemeinsame Sohn mit Octavia. Kenji entschuldigt sich bei Octavia dafür, dass er sie vor dem Wiedererweckungsritual nicht gefragt habe, gesteht aber auch, dass  er wieder so gehandelt würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich holt Hüter Gwaerenor die Helden wieder ab und verabschiedet den Greifen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 47: Erneuerung der Drachenträne===&lt;br /&gt;
'''20. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen mit Hüter [[Gwaerenor]] einen geeigneten Ort für die Erneuerung der [[Drachenträne]] auf und ein Schwur und ein Blutopfer müssen erbracht werden. Sie legen dem Elben ihr Wissen über das Artefakt dar und erfahren von ihm seine [[Gwaerenors Geschichte der Drachenträne|Version der Geschichte]]. Hoffnung wird geweckt und die Helden erfahren, wo sich Lumenisas Artefakt befindet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Greif verabschiedet ist, fühlen sich alle erleichtert und gereinigt, denn es tut gut, Dinge auszusprechen, die vorher noch nie gesagt wurden. Als sie die Lichtung verlassen, bittet [[Gwaerenor]] Kenji um ein kurzes Gespräch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji fühlt sich zwar auch erleichtert, nachdem er einige seiner persönlichen Schwachstellen vor seinen Freunden zugegeben hat, jedoch hat er das Gefühl, dass nicht alle Lasten von seiner Seele gewichen sind. Auch der Greif warf ihm beim Hochfliegen einen zweifelnden Blick zu, welchen Kenji nicht ignorieren konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor blickt Kenji zunächst eindringlich an und dieser lächelt. Er hat auf der Lichtung einige Erkenntnisse über Octavia gehabt (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis mögliche Erkenntnisse aus seinen Beobachtungen von Octavia|Kenjis Tempel]]) und scheint noch ganz verklärt zu sein. Hüter Gwaerenor offenbart Kenji, dass der Greif spürte, dass Kenji etwas verschwiegen habe, was sehr wichtig für den Zusammenhalt der Gefährten der Drachenträne seien könnte. Gwaerenor weiß nicht, ob Kenji nur die anderen oder sogar sich selbst dabei belogen habe, aber  er solle darüber nachdenken, denn das letztere sei nicht besser als das erste. Kenji solle sich darüber im Klaren sein, dass die Drachenträne und das Schicksal der Welt im schlimmsten Fall davon abhängen kann, wie ehrlich er sich selbst und seinen Freunden gegenüber ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor führt die Helden zu einer Lichtung, von der Veränderung, welche durch Octavias Zerstörungstat ausgelöst wurde, noch beinahe unberührt ist. In der Mitte der Lichtung bei einer kleinen Quelle steht ein Einhorn, um welche eine Vielzahl von Feen tanzt, die hier noch sichtbar sind. Durch seine Unschuld und Reinheit wurde auf dieser Lichtung noch ein Teil der Ursprünglichkeit von Dogeons Zuflucht bewahrt, was sie für die Wiederherstellung der [[Drachenträne]] so geeignet macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Gwaerenor das Einhorn begrüßt hat, bittet er die Helden zu der Quelle. Alle waschen sich Hände und Gesicht und kommen so an diesem Ort an. Dann fragt er die Helden nach ihrem Wissen über die Drachenträne und sie berichten von ihrer Reise in den Norden und von und der Prophezeiung aus [[Pyrrhons Brief]], in der von vier Auserwählten die Rede ist. Er hörte sich alles an und war von ihrem Wissen beeindruckt. Dann sagte er, dass die Helden nun so weit wären, die ganze Geschichte zu hören, zumindest soweit sie ihm und seinem Volk bekannt sei. Dann begann er mit einer weichen, aber bedeutungsgeladenen Stimme die [[Gwaerenors Geschichte der Drachenträne|Geschichte der Drachenträne]] aus elbischer Sicht zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich nimmt er jedem einen Schwur ab, bevor mit Henks Dolch das Blutopfer zur Erneuerung der Drachenträne durchgeführt wird (vgl. [[Drachenträne#Erneuerung der Drachenträne (20. Sideon 351 JF)|Drachenträne]]). Durch Henks, Kenjis und Octavias Blut wird das Artefakt wieder neu erschaffen und findet zu seiner alten Stärke zurück. In einer von einer Lichtkugel initiierten Vision bedankt sich Uselias bei den Helden und fordert sie auf, die „Himmelsbrücke“ und das „Nouon“ zu finden (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Dank|Uselias' Dank]]). Kenji nimmt nach der Vision die Drachenträne an sich und die Helden beschließen, sie fortan abwechselnd zu tragen. Adarians Bruchstücke der ersten Drachenträne fallen zwischen die Wurzeln in [[Dogeons Zuflucht]] und werden so beerdigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden befragen Hüter Gwaerenor nach der „Himmelbrücke“ und dem „Nouon“ und erfahren, dass die Stadt [[Celestia#Utepion_-_Die_Hohe_Halle|Utepion]] den Beinamen „Himmelbrücke“ trug. Doch ein „Nouon“ ist Gwaerenor unbekannt. Gemeinsam kehren sie zum Baum zurück und teilen den anderen die erfolgreiche Erneuerung der Drachenträne mit. Octavia bekommt von einem Elben ein Paar Sandalen gefertigt und die Windlinge entdecken, dass ihr Baum überlebt hat und neue Triebe ausbildet. Nachdem alle noch einmal etwas gegessen haben, brechen sie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden am Steinkreis mit der Bildergeschichte vorbeikommen, beginnt die Drachenträne plötzlich zu pulsieren. Kenji hat das Gefühl, sie hervorholen zu müssen. Die Drachenträne hat an diesem Ort bereits einmal versucht, den Helden etwas mitzuteilen und alle erinnern sich daran, dass ihr weißes Licht erloschen ist, als sie das erste Mal hier waren, und die Drachenträne durch ihren Freundschaftsbruch bereits so geschwächt war, dass Uselias ihnen nichts mitteilen konnte (vgl. [[Drachenträne#Beobachtung und Reaktion in Dogeons Zuflucht (16. Sideon 351 JF)|16. Sideon]]). Diesmal war es jedoch anders und alle hatten das Gefühl, sie berühren zu sollen. Die pulsierende Drachenträne erstrahlte hell, als sie von allen gleichzeitig berührt wurde und als dies geschah, verabschiedete sich das Bewusstsein der Helden und sie gerieten wieder in eine  [[Drachenträne#Uselias und Hazug-Ságok (20. Sideon 351 JF)| Vision des Drachen]]), in der sie erfahren, dass das magische Artefakt von Lumenisa, Anons Spiegel, vom Dämonenfürsten verschlungen wurde und sich vermutlich noch in seinem Leib befindet. Nach der Vision machen sich alle auf den Weg nach oben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 48: Schlacht von Galadh-Bôr===&lt;br /&gt;
'''20. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur Silma-Esche zurück und müssen sich auf den Kampf gegen den [[Hazug-Ságok|Herold der Lügen]] vorbereiten. Sie erhalten Unterstützung durch die wehrhaften Elben von Galadh-Bôr und Hüter Gwaerenor schickt seine Späher aus, um Informationen zu bekommen. Schließlich müssen die Helden sich gegen den Dämonenfürsten zur Wehr setzen und all ihre Kräfte aufbringen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem langen und anstrengenden Aufstieg gelangen die Helden in das Wurzellabyrinth unter Galadh-Bôr zurück. Hüter Gwaerenor dankt Kenji für das Aufstellen der Totenlichter und Wigo erfährt, dass der Zwielichtfalter, den Gwaerenor in [[Dogeons Zuflucht]] bei sich hatte, Uselias‘ Seele war, die durch [[Letor|Methed]] gerettet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen am Mittag wieder ans Tageslicht und bemerken, dass mittlerweile eine Menge Elben bei Galadh-Bôr angekommen sind, und Gwaerenor stellt ihnen die Kommandanten vor. Während sich die Helden etwas ausruhen sollen, will sich der Hüter einen Späher befrage, wie es um den Herold der Lügen steht. Wigo signalisiert, dass er kampfbereit ist und es mit dem Dämonenfürsten aufnehmen will. Er ist übermütig und hat ein total übersteigertes Selbstbewusstsein nach Henks Ernennung zum Gefährten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji macht sich Gedanken, dass er zwar den Dämon nicht angreifen, dafür aber die Helden stärken könne, und Henk schätzt, dass der Herold der Lügen nicht alleine kommen wird. Kenji fragt Octavia nach ihren Feuerfähigkeiten und Octavia ist sich unsicher, ob sie vollständig einsatzbereit wären. Kenji testet seinen Waffenarm, ob er notfalls einige Schläge mit dem Säbel austeilen kann, und betet dann mit anderen Elben vor der Asche des Scheiterhaufens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Hüter Gwaerenor kontakt zu seinem Späher aufnimmt und regungslos singend in einer kleinen Windhose verweilt, wartet Henk auf seine Neuigkeiten und beobachtet den Hüter und den trainierenden Wigo. Nach guten drei Stunden meldet Gwaerenor, dass Herioza anscheinend noch die richtige Formel gefunden habe, denn der Herold sei weiter stabilisiert worden, indem ihm weitere Matrosen verfüttert wurden. Der Nekromant und der Gesichtslose seien dann durch den Knochenkreis verschwunden und der Dämon hat Kurs auf die Silma-Esche gesetzt und werde in einer Stunde ankommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor spricht an, dass seiner Meinung nach Wigo und Seiler keine Chance gegen den Herold der Lügen haben und besser zum Schiff zurückkehren sollten, um die Mannschaft zu informieren und im Falle eines Scheiterns das Festland vor dem Dämon zu warnen. Henk muss Wigo sehr zureden, weil dieser unbedingt mitkämpfen will. Er stellt ihm noch eine persönliche Bitte und so gelingt es Henk, dass sich Wigo mit dem Matrosen Seiler in einem Ruderboot auf den Weg zur [[Baiula Spei]] macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor informiert die Helden darüber, dass er sich noch um die Reaktivierung der Wächter von Galadh-Bôr kümmern werde und dass Cirdan ihr Ansprechpartner sei, mit dem sie die Taktik koordinieren können. Die Elben stünden alle unter ihrem Befehl und können eingesetzt werden. Abschließend weist Gwaerenor sie darauf hin, dass die Schwachstelle des Dämons sein großes Auge sei und er seine Macht verlieren würde, wenn dieses zerstört würde. Dann verabschiedet er sich eilig und bricht auf, während die Helden mit Cirdan die Planung durchsprechen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan sieht vor, die Elben in drei Gruppen aufzuteilen, die autark reagieren können. Henk schlägt vor, die „Hühner-Taktik“ zu verwenden und bei einem Angriff sternförmig in alle Richtungen auseinander zu stoben. Kenji und Ferolax sollen auf Octavia aufpassen und die Elben sollen die Aufmerksamkeit des Dämons auf sich ziehen, wenn Octavia mit Feuerpfeilen angreift. Bevor der Kampf beginnt, bekommt jeder einen Heiltrank überreicht und Kenji weiht den Schmiedehammer, mit welchem Ferolax kämpfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Dämmerung heraufzieht und die Sonne als roter Feuerball die Umgebung in ein unheilsschwangeres Licht taucht, zieht plötzlich eine schwarze Wolke vor den rötlichen Schein des Amon Urui. Der Herold der Lügen naht und seine Ankunft ist unerträglich beängstigend. Während Henk standhaft bleibt, zittern Kenji die Knie und Octavia bekommt es mit der Angst zu tun. Kenji holt die Drachenträne hervor und lässt sie von Henk und Octavia berühren. Dann spricht er den Segen des Lichtes über die Helden und gibt Octavia neuen Mut zu. Auch die Elben müssen sich bei dem fruchteinflößenden Anblick zusammenreißen und Cirdan bittet die Helden, noch einige Worte zu sprechen, um die Moral der Männer zu stärken. Henk spricht von erhöhter Warte aufbauende Worte an die Elben und Kenji segnet die Kämpfer, während Octavia mit einer Flamme experimentiert und dabei innere Hemmungen spürt. Abschließend wendet sich auch Cirdan an seine Männer und, obwohl die Helden ihn nicht verstehen, spüren sie die ermutigende Wirkung seiner Worte und ihrer Anwesenheit auf die Elben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die schwarze Wolke sich nähert, beginnt der Boden zu zittern und Kenji verlässt der Mut und er bedarf der aufbauenden Worte seiner Freunde. Die Wolke hüllt alles in eine dichte Finsternis und dann hebt sich die furchtbare Gestalt des Dämons langsam aus der Schwärze ab. Er scheint ein ganzes Stück gewachsen zu sein und sein Anblick ist entsetzlich, doch die Helden verlieren nicht ihren Mut. Dann stößt der Dämon einen grässlichen Schrei aus und eine verzerrte Stimme in ihren Köpfen schreit: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Macht euch bereit für den Untergang, ihr erbärmlichen Kreaturen! Hazug-Ságok ist gekommen, um von eurem Schmerz zu zehren! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte sind nicht akustisch, sondern psychisch zu hören und verdrehen einen die Seele im Leib und die Helden kauern sich panisch auf dem Boden zusammen. Die Elben beschießen auf Cirdans Befehl des Herolds, jedoch bleiben ihre Pfeile in seinem Leib stecken und verursachen wenig Schaden. Hazug-Ságok greift nun mit seinem Schwanzkopf an und attackiert die Elben. Henk erkennt an der Bewegung, wo der Kopf als nächstes angreifen wird, und kann die Elben warnen. Beim zweiten Angriff springt Henk auf den Kopf und klettert an dem Schlangenschwanz in Richtung Dämonenleib. Octavia feuert einen Flammenpfeil ab und weckt so die Aufmerksamkeit des Dämons. Seinem nächsten Angriff entkommt sie nur, weil Kenji diesen mit einem Lichtblitz ablenkt und den Dämon kurzzeitig blendet, so dass Henk weiter emporklettern kann. Dann spricht Hazug-Ságok einen weiteren Zauber und durch ihre Köpfe dröhnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr Würmer! Ich werde euren Willen brechen und eure wertlosen Seelen verschlingen! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
 &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist kaum auszuhalten und Kenji und Octavia kauern sich genau wie etliche Elben zitternd zu Boden, während es Henk schafft, sich am Leib des Dämons festzukrallen. Kenjis Wille ist gebrochen und er beginnt, sich selbst zu zerfleischen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Situation erscheint hoffnungslos und in seiner Verzweiflung bemerkt Kenji, wie unter seiner Robe ein Licht pulsiert, welches den Schrecken aus seinen Gliedern vertreibt. Er schafft es, die Drachenträne hervorzuholen, und drei weiße Lichtstrahlen schießen aus ihr heraus und treffen auf die Helden, welche sich in einen weißen Lichtschimmer eingehüllt plötzlich wie seelisch gestärkt fühlen. Mit dem Mut eines Drachen gelingt es ihnen nun, dem Zaubern des Dämons zu widerstehen. Octavia kann den Herold nun besser anvisieren, auch wenn sie nicht auf das Auge zielen kann, da es trotz Uselias Unterstützung nicht möglich ist, dessen Blick standzuhalten. Henk klettert weiter den Schwanz des Dämons empor, während dieser mit dem Schwanzkopf blitzschnell auf die Elben niederstößt. Henk muss dabei all sein Geschick aufbringen, um beim abrupten Abstoppen nicht abgeworfen zu werden. In den Richtungswechseln gelingt es ihm, Stück für Stück den Schwanz emporzuklettern. Doch ein besonders heftiger Ruck wirft ihn schließlich ab und er landet bei seinen Freunden. Ferolax schlägt dem Schwanzkopf bei seinen Angriffen das Kiefergelenk kaputt und einen Zahn aus, nachdem er wie Henk sein Angriffsziel vorhersehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia greift den Oberkörper des Dämons mit Feuerpfeilen an und fügt ihm Schaden zu. Daraufhin  schlägt er mit seiner Kralle nach Octavia, doch Kenji lenkt die Attacke durch einen Lichtblitz ab, so dass die Klauen auf dem Felsen aufkommen. Ferolax schlägt dem Dämon seine mittlere Klaue ab, welche im Boden steckenbleibt. Henk kann erneut mit Hilfe seines Enterhakens auf den Schwanz aufspringen und klettert wieder wie zuvor am Dämon empor. Dank des Enterhakens kann er sich diesmal besser festhalten, als der Richtungswechsel beim Angriff ihn durchschüttelt. Henk kommt weiter als beim ersten Mal, doch dann wird er vom Schwanzkopf selbst angegriffen, welcher nach ihm schnappt. Henk lässt sich kurz kontrolliert fallen, greift dann nach dem Enterseil und hält sich fest. Der Kopf schnappt daneben, erwischt aber das Seil, welches sich zwischen seinen Zähnen verfängt. Henk hängt unter dem Kopf und wird mitgerissen, als dieser zurückschnellt. Beim Abstoppen nutzt Henk das Seil, um in einem Bogen auf dem Schwanzkopf zu landen und seinen Säbel in dessen linkes Auge zu stoßen, um sich sofort dort festzukrallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon wird wütend, zuckt mit dem Schwanz und alle hören wieder seine Stimme in ihren Köpfen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Gebt auf, ihr kleinen Wichte! Ihr zögert das Unvermeidbare nur hinaus! Hazug-Ságok ist euer unausweichliches Ende! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank Uselias Stärke halten Henk und Kenji der widerlichen Stimme stand, doch Octavia gerät in Panik und rennt fort. Kenji läuft ihr nach und hält sie auf. Er redet beruhigend auf sie ein und kann sie wieder ermutigen. Einige Elben beginnen sich zu zerfleischen und ihre Schmerzensschreie sind entsetzlich und kaum zu ertragen. Hazug-Ságok ergötzt sich an ihren Schmerzen und will gerade mit seiner Kralle Henk angreifen, als er innehält. Von Norden und Süden rasen zwei wirbelnde Sturmfronten aus unzähligen Luftgeistern auf den Dämon zu, welcher sich irritiert umblickt und beim Zusammenprall laut aufschreit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon verliert die Orientierung und Henk bemerkt, dass auch der Schwanzkopf abgelenkt ist. Es gelingt ihm, auch das rechte Auge zu zerstören, während Ferolax mit seinem geweihten Schmiedehammer den Schädel des Schwanzkopfes spaltet. Während sich der Dämon im Kampf mit den Luftgeistern befindet, welche ihm sichtlich zu schaffen machen, klettert Henk am Schwanz empor, welcher nun regungslos nach unten hängt und Henk ein gutes Vorrankommen ermöglicht. Die Wolke der Luftgeister wird kleiner, wie es aussieht, werden die Luftgeister vom Dämon vernichtet und lösen sich auf. Henk ist fast auf Hüfthöhe des Dämons angekommen, als dieser auf ihn aufmerksam wird und ihn sich mit seiner Klaue vom Rücken kratzt. Henk landet unsanft am Boden und kann zum Glück abrollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hazug-Ságok wird immer wütender und spricht einen erneuten Zauber:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wehrt euch nicht, denn euer Schicksal ist bereits besiegelt! Niemand widersetzt sich mir! Hahaha…!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden halten stand, doch die Elben haben es immer schwerer und Cirdan zieht bereits einige von ihnen zurück, bevor sie von dem Zauber getroffen werden. Die Elben kommen langsam an die Grenzen ihrer Kräfte. Henk kann dank seiner geschickten Akrobatik einigen Hieben des Dämons ausweichen, während sich einige Elben unter Hazug-Ságoks Kontrolle selbst zerfleischten. Kenji eilte zu Henk, um den Dämon blenden zu können, wenn er weiter auf Henk einschlägt. Dabei bekommt er einen Streiftreffer am Unterschenkel ab, welcher von einem elbischen Heilern an Ort und Stelle verbunden wird. Octavia feuert aus einiger Entfernung Feuerpfeile auf den Dämon und Henk wird von einem gewaltigen Schlag bedroht, als der Dämon im letzten Moment seinen Angriff abbricht und laut zu brüllen beginnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Feuerkugel fliegt über dem Dämon, beginnt anzuschwellen, wird immer größer und schließlich entlädt sich ein gigantischer Strahl elementaren Feuers auf den Kopf des Dämons. Da er sich nach vorne beugt, verfehlt der Strahl das Auge und trifft mit voller Wucht auf die Flügel des Dämons, die nach kurzer Zeit in Flammen stehen, welche den gesamten Himmel über Galadh-Bôr beinahe taghell erleuchten. Es handelt sich um gigantische Macht von Feuer, wie sie z.B. ein hoher Feuerelementar oder -fürst besitzen könnte, welches dem Dämon langsam auch ein Loch in seinen Rücken bohrt, was ihn abstürzen lässt. Er richtet sich so weit auf, wie es ihm mit seinem Schlangenkörper möglich ist, und versucht nach der Feuerkugel zu schlagen, welche jedoch geschickter ist und nach oben ausweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle noch kampffähigen Elben ziehen ihre Schwerter und nach Cirdans Befehlsruf stürmen sie im Nahkampf auf den Feind zu, welcher sich nun mit seinem flügellosen Körper am Boden windet. Kenji kann sich mit seiner Verletzung nicht mehr auf den Beinen halten und kriecht zu den kämpfenden Elben hin. Henk nutzt die Nähe zum Boden, um ein weiteres Mal auf den Körper des Dämons aufzuspringen und auf seinem Rücken zum Kopf zu klettern. Octavia schießt weitere Feuerpfeile ab und auch die Feuerkugel kehrt zurück und feuert mit einzelnen, gezielten Schüssen auf den Dämon, welcher erneut sein Auge mit seinen Klauen schützt. Als Kenji die kämpfenden Elben mit letzter Kraft erreicht, weiht er mit einer Lichtweihe den Boden und stärkt damit seinen Männern den Rücken, damit, während der Dämon davon schwächt wird. Auch Gwaerenor ist zurückgekehrt und singt Luftgeister herbei welche Hazug-Ságok ablenken, so dass Henk schließlich den Kopf des Dämons erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stößt der sichtlich schwächer werdende Dämon einen letzten Schrei aus:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein! Ihr Maden werdet mich nicht bezwingen! Noch bin ich unbesiegt und so wird es auch für alle Zeiten bleiben!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenjis geweihter Boden schützt die Elben vor den Auswirkungen des Zaubers und die Helden halten dank der Drachenträne stand. Henk sticht seinen Säbel in das große Auge von Hazug-Ságok und der Dämon schreit laut und bäumt sich auf. Henk kann sich festhalten und ein zweites Mal in das Auge stoßen. Eine widerliche, schwarze Flüssigkeit läuft aus und der Dämon versucht verzweifelt nach seinem Auge zu greifen. Henk weicht aus und springt von dem langsam umstürzenden Dämon ab. Ferolax und die Elbenkämpfer geben ihm den Rest und, als der Dämon dann regungslos mit seinem gigantischen Leib auf dem Boden liegt, ist der Kampf gewonnen und die Elben jubeln laut. Dann sinken alle vollkommen erschöpft oder verletzt zusammen und auch die Helden sind erschöpft und der weiße Schimmer der Drachenträne um sie herum verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf wird die Drachenträne kurz aktiv und Kenji spürt das Pulsieren. Bevor er sie jedoch hervorholen kann, haben alle Helden nochmal kurz das Bild aus Uselias Erinnerung vor Augen, als der Schwanzkopf den Spiegel verschluckte. Octavia sieht mit Astralsicht in der abyssischen Struktur des Dämons etwas hell herausstrahlen und sie kann schließlich einen celestischen Gegenstand in dem Schwanz des Dämons ausmachen. Octavia brennt ein Loch hinein und Henk öffnet eine vereiterte, abgekapselte Zyste, die sich in dem Halsschwanz des Dämons befindet. Aus dieser bergen sie den Spiegel, welchen sie sofort mit Wasser abwaschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Waschen des Spiegels fällt auf, dass er einen Rahmen hat, der eine stilisierte Sonne darstellt, und von der spiegelnden Seite scheint ein Licht empor. Die Helden werden beim Hineinblicken sofort geblendet und müssen ihr Augen schließen, Ferolax hat kein Interesse hineinzusehen und Gwaerenor erhascht einen kurzen Blick, bevor er sich geblendet abwendet. Auf Kenjis Nachfrage sagt er, er hätte das Glück  gehabt, einen kurzen Ausblick auf sein wahres Selbst zu erhaschen. Gwaerenor ist durch das, was er gesehen hat, scheinbar stark ins Grübeln gekommen und wirkt überrascht, aber auch erleuchtet. Der Spiegel wird gut eingewickelt und von Gwaerenor &amp;quot;[[Spiegel des Anor|Cenedril Anorem]]&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hilft den Elben, einen großen Scheiterhaufen mit den Gefallenen zu entzünden, während die anderen von Heilern versorgt werden und zu essen und zu trinken bekommen. Gwaerenor lobt die Helden und sagt, dass sie mit dem Sieg über den Dämon eine grandiose Tat für das Licht vollbracht hätten und auch Octavia dadurch einen Teil ihrer Schuld wieder ausgeglichen hätte. Er bittet die Helden dann, noch an der Beisetzung der Elben teilzunehmen, bevor sie wieder aufbrechen, und gemeinsam den Sieg über den Herold der Lügen zu feiern. Er heißt sie als Gäste von Galadh-Bôr herzlich willkommen und will noch einiges mit ihnen besprechen. Schließlich spricht Gwaerenor die Helden noch auf den „Flammenmann“ an, bevor er sich verabschiedet und die Helden sich schlafen legen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 49: Abschiede===&lt;br /&gt;
'''21./22. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf sprechen Ferolax und Gwaerenor mit den Helden und diese nehmen an der Gedenkfeier für die gefallenen Elben teil. Octavia wird vor eine Wahl gestellt, die all ihre Willenskraft fordert, und von Gwaerenor zu einem Gespräch gebeten. Kenji bekommt ein unerwartetes Geschenk und die Helden bekommen neue Informationen über ihr Ziel im Nebelschlund: L’yreh.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Sideon ''(Geburtstag von [[Octavia]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen völlig erschöpft ein und schlafen tief und fest, wobei Henk in der Nacht als einziger [[Henks Taverne#Henks Traum (21. Sideon 351 JF)|träumt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bereits heller Mittag, als die drei erwachen. Die Elben haben bereits einen Großteil von [[Hazug-Ságok|Hazug-Ságoks]] Körper verbrannt und ein leicht übler Geruch liegt in der Luft. Bis auf Muskelkater und Kopfschmerzen geht es den Helden gut und sie fühlen sich ausgeruht. Der [[Spiegel des Anor]] wurde in eine passende Tasche gehüllt und lässt sich leicht transportieren. Kenji möchte wissen, ob sich Octavias befürchteten Probleme in Bezug auf ihr Zaubern bewahrheitet haben, und erfährt, dass es besser lief, als erwartet. Octavia weist darauf hin, dass der Nekromant Heriotza nicht bei dem Angriff getötet wurde, und sie spekulieren über seinen Verbleib. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax klopft Henk anerkennend auf die Schulter und empfand es als Ehre, an der Seite eines elbengleich kletternden Menschen zu kämpfen. Er ringt den Helden mit Handschlag das Versprechen ab, nach ihrer Rückkehr nach Barthavion in seinem Haus in Throal mit zünftigem Zwergenbräu auf den Sieg anzustoßen. Auch Gwaerenor weist die Helden darauf hin, welch große Tat sie vollbracht haben und dass seine Elben ohne die Unterstützung von Usiel und den Helden unterlegen gewesen wären. Er dankt auch Kenji für Reinigung der besudelten Altäre (vgl. Abend des [[Kalender#14. Sideon, Fest der Astenda|14. Sideon]]), ohne dessen Hilfe Galadh-Bôr verloren gewesen wäre, und verbeugt sich tief vor ihm. Dann lädt er die Helden zu einer Gedenkfeier ein, und möchte mit ihnen anschließend noch über ihre Reise nach L’yreh sprechen, bei der sie alle erdenkliche Unterstützung der Elben bekommen sollen. Gwaerenor teilt ihnen noch mit, dass Wigo und Matrose Seiler sicher auf der [[Baiula Spei]] abgesetzt wurden, und richtet ihnen Grüße von einem großäugigen Menschen mit einem drachenköpfigen Stab aus, der auf ihre Rückkehr wartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden vertreiben sich die Zeit bis zur Gedenkfeier. Als Cirdan ihnen begegnet, ehrt er Henk als leichtfüßigen Kämpfer und Kenji als Freund mächtiger Götter. Sogar vor Octavia verneigt er sich trotz widersprüchlicher Gefühle kurz anerkennend und lächelt sie kurz an. Währenddessen errichten die Elben einen großen Scheiterhaufen und befreien den Baum von verbrannten Stegen und Ästen, damit er auch weiterhin als Bollwerk gegen die [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und dem Schutz von [[Dogeons Zuflucht]] dienen kann. Den Helden wird noch einmal bewusst, dass die Elben wahrhaft epische Kämpfer sind und der Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] ohne ihre Ablenkung vermutlich gescheitert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abend sind alle Toten in blauen Tüchern gewickelt auf dem Scheiterhaufen platziert, in dessen Mitte eine erhöhte Bahre steht, auf welcher ein blaues Leichentuch ohne Leichnam, eine Krone und viele Blumen liegen. Dieser Platz verkörpert Gwaeriels Körper, den leider niemand bergen konnte, nachdem sie Hazug-Ságok ansehen musste und sein Opfer wurde (vgl. [[Kalender#18. Sideon|18. Sideon, Episode 21.43: Henk und Kenji]]). Cirdan führt die Helden zu ihrem Platz und die Elben stimmen einen Gesang an, welcher die Flammen der Fackeln hell aufleuchten und tanzen lässt. Octavia wird eine Feuermagie präsentiert, die ganz ohne Zwang und Absicht arbeitet und auf die Freiwilligkeit der Flammen setzt. Dann hält [[Gwaerenor]] eine kurze [[Gwaerenor#Gwaerenors Ansprache (21. Sideon 351 JF)|Ansprache]], welche Cirdan für die Helden übersetzt. Er sing dann ein trauriges kurzes Lied als Abschiedsgruß an seine Schwester Gwaeriel und entzündet den Scheiterhaufen. Jeder wirft seine Fackel ins Feuer und alle stehen gemeinsam ums Feuer und singen. Kleine Gestalten aus Rauch und Feuer tanzen im Lodern des Scheiterhaufens, der langsam abbrennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind zu einem Festmahl geladen und genießen das reichhaltige Mahl unter dem großen Baum. Es ist ein friedliches Fest, bei dem gesittet und andächtig gefeiert und gemeinsam musiziert wird. Dann kommt Gwaerenor zu ihnen und informiert sie darüber, dass sich eine Feuerkugel nähere. Er möchte wissen, ob sich seine Männer bereit machen soll, doch Octavia verneint. Kenji hat gehofft, Ignus nicht mehr zu begegnen, und betont, dass dieser eines Tages büßen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später fliegt eine Feuerkugel direkt über ihren Köpfen hinweg, dreht eine Runde und landet in fünf Schritt Entfernung zu Octavia, so dass einige Elben den Flammen ausweichen müssen. Nachdem sich die Feuerkugel in Ignus menschliche Gestalt verwandelt hat, fällt allen auf, dass der Elementarist um mehrere Jahre gealtert aussieht und sogar einige graue Haare besitzt. Ignus blickt Octavia mit einem breiten Grinsen auffordernd an und wartet, bis sie zu ihm kommt. Diese lässt ihn etwas warten, begibt sich dann aber zu ihm. Als er sie nur angrinst, spricht Octavia ihn an und macht ihm klar, dass sie ihm trotz seiner Hilfe beim Kampf gegen Hazug-Ságok keinen großen Dank entgegenbringt. Ignus spielt seine Hilfe herunter und sei nun zufällig in der Nähe gewesen, als sie seine Hilfe gebrauchen konnte. Octavia erkennt seine Unterstützung an, und gibt ihm zu erkennen, dass sie genau wisse, warum er es getan habe. Ignus scherzt, er sei nur gekommen, um seinen Umhang zurückzuholen, doch Octavia ist nicht zum Scherzen aufgelegt. Ignus wird auch ernst und gesteht, dass er sehen will, ob Octavia vielleicht inzwischen zur Vernunft gekommen sei. Sie habe so verwirrt auf ihn gewirkt, als sie die Verbindung der beiden abbrach, weshalb er ihr auch ihren berechtigten Gefühlsausbruch verzeihen könne, da er ja schließlich wirklich ihre Freunde umbringen wollte. Ignus habe doch gespürt, was Octavia sich in ihrem tiefsten Herzen wünschte, und sie solle endlich aufhören, sich selbst zu belügen und ein Leben wider ihre Natur zu führen. Octavia konfrontiert Ignus damit, dass sie lieber auf die Unsterblichkeit und die ganze Macht verzichte, wenn es bedeuten würde, so werden zu müssen wie er. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus gibt ihr zu bedenken, dass sie nie mehr solche Arten der Ekstase und Leidenschaft erleben werde, wie mit ihm. Als er sie mit seinen kohlrabenschwarzen Augen anblickt und sie kurz aufflammen lässt, steigen die Erinnerungen an die gemeinsamen Erlebnisse in Octavia hoch und sie muss stark mit der Verführung ringen. Ignus nähert sich leicht und berührt sie sanft funkensprühend an der Schulter. Octavia ist wie in einem Bann, als Ignus sie an sich heranzieht und sie leidenschaftlich küsst. Henk hält sicherheitshalber den neugierig schauenden Kenji zurück. Ignus beendet den Kuss, blickt Octavia in die Augen und fragt sie, ob sie loskönnen. Octavia zögert und Ignus erklärt ihr, dass ihre Freunde ihr nichts bieten können. Octavia blickt hilfesuchend zu Henk und Kenji, welche sie vertrauensvoll anblicken. Dann stößt sie Ignus von sich weg und erklärt ihm, dass sie sich nicht von ihm einwickeln lässt. Ignus erklärt ihr, dass sie einen großen Fehler mache, den sie mit Sicherheit noch bereuen werde, was Octavia als Drohung auffasst. Doch Ignus erklärt ihr, dass die Erfahrungen mit ihm sie nie mehr loslassen werden und sie keine Erfüllung in den Armen eines anderen Mannes finden werde, da ihre Magie für jeden zu einer Gefahr geworden sei. So werde sie zur Einsamkeit verdammt sein, da sie ihr Glück nicht bei einem Sterblichen finden könne. Eines Tages werde sie an diesen Moment zurückdenken und sich wünschen, anders entschieden zu haben. Dann tritt Ignus zurück, blickt sie mit einer Mischung aus Enttäuschung, Trotz, verletztem Stolz und aufrichtiger Traurigkeit an und zischt als Feuerkugel in Richtung der Hauptinsel ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk winkt Octavia herüber und gießt ihr Beerenwein ein. Er erklärt, dass Ignus sie nicht lieben würde, da er ihr sonst nach der Queste die Möglichkeit gegeben hätte, nochmal über sein Angebot nachzudenken. Kenji diagnostiziert, dass Ignus nicht die Kraft habe, sie selbst zu ändern, und Henk weist auf Ignus verletzten Stolz und seine echte Traurigkeit hin – jedoch Traurigkeit ohne Reue, wie Kenji bemerkt. Henk versucht Octavia deutlich zu machen, dass er wisse, was sie aufgegeben habe, und dankt Octavia für ihr Opfer für die Welt, denn niemand möchte gerne allein sein. Henk beteuert ihr, dass er ihr bei allem, was sie getan habe, keine Vorwürfe mache, und Octavia gesteht sich ein, dass ein Teil von ihr gerne mitgegangen wäre. Henk drückt Kenji seinen Respekt aus, dass er sein Leben geben würde, um diese Welt zu retten, und offenbart den anderen, dass er die Welt für Violas hübschen Hintern und sein Kind retten werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor tritt zu den Helden und bittet Octavia um ein Gespräch. Er sagt, dass sie für eine Sterbliche eine enorme Willenskraft bewiesen habe, als sie Ignus und dessen Macht entsagte, und er deshalb sicher sei, dass sie dazu fähig sein könnte, sich mit den Wurzelkräften soweit zu versöhnen, dass das Feuer keine Macht mehr über ihre Handlungen und ihre Empfindungen besitzt. Eines ihrer Hauptprobleme darin besteht, dass sie die Wurzelkräfte nicht als Ganzheit verstehe und sich nur dem Pfad des Feuers verschrieben habe. Jeder Wurzelkraft sei aber mit Empfindungen der Seele verbunden und gerate die Seele aus dem Gleichgewicht, verlören auch die Wurzelkräfte ihre Ausgeglichenheit und die dominanteste Wurzelkraft könne diese Person dann völlig vereinnahmen und die Herrschaft übernehmen. Um die Wurzelkräfte besser zu verstehen, legt er ihr nahe, eine Reise in die balmarischen Sternenwälder zu unternehmen. Dort gibt es ein Heiligtum der ruiden, welches sie aufsuchen soll. Er überreicht Octavia dann als Erkennungszeichen ein kleines, goldenes Emblem, welches eine Sonne über einem Baum darstellt, und erklärt ihr, dass dies das Zeichen von Veldun sei und, wenn sie dies seinen Freunden dort zeige, sie ihr dabei helfen werden, die Wurzelkräfte besser zu verstehen. Gwaerenor wünscht ihr alles Gute und hofft, dass sie den brennenden Zorn in sich zu zügeln lernt. Octavia bleibt danach noch kurz allein und starrt auf das Meer, bevor sie zu den anderen zurückkehrt und ihnen das Abzeichen zeigt und von den Wurzelkräften erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Festes werden die Elben plötzlich ganz still und blicken zu Kenji. Gwaerenor bittet ihn vorzutreten und dankt ihm für die Rettung von Galadh-Bôr, denn ohne die Hilfe seiner Götter hätte der Baum nicht überlebt. Dann überreicht ein Elb Kenji eine schneeweiße Feder, welche von dem Greif auf [[Celestes|Gwelwens]] Lichtung stammt. Gwaerenor erklärt ihm, dass es die Feder des „Menellon“ sei und dass Gwelwens Gunst durch sie Kenjis Weg stets begleiten und ihm in seinen Herzen stets zu Aufrichtigkeit anleiten möge. Dann verbeugt Gwaerenor sich vor Kenji und alle Elben tuen es ihm gleich. Henk möchte die Feder einmal berühren, was Kenji ihm gestattet, und erklärt diesem, dass dies wohl eines der bedeutendsten Dinge in Kenjis Leben sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden feiern dann noch etwas weiter, bis sie müde im oberen Bereich des Baumes einen gemütlichen Schlafplatz angeboten bekommen und sich in warme Decken kuscheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erwacht als erstes und weckt die anderen. Jeder findet einen stärkenden trank neben seinem Bett und Octavia bekommt ein dunkelblaues, elbisches Gewand, welches Gwaeriel gehörte. Nach einem ausgiebigen Frühstück gesellt sich Gwaerenor zu ihnen und gibt ihnen einige Informationen über ihr Ziel [[L'yreh]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L'yreh war während des [[Ewiges_Schauspiel#DAS_SCHWARZE_ZEITALTER|schwarzen Zeitalters]] ein wichtiger Stützpunkt der Belroeg und eine Residenz der Herrn der Lügen. Diese finstere Stadt voller Schatten und Unheil wurde einst von Dämonen selbst erbaut und ist heute ein verfluchter Ort des Wahnsinns und der Hässlichkeit, dessen Macht durch die grausigen [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] aufrecht gehalten wird. Manche behaupten, dass diese einst Elben waren, die durch die Dämonen korrumpiert und verändert wurden, andere behaupten, dass sie eine finstere Schöpfung der Belroeg sind, welche mit den Gesichtslosen eine Rasse erschufen, die auch nach der Errichtung von [[Enodia|Luthiels]] Netz auf Baneth ausharren und einwirken kann. Die Gesichtslosen gehören nicht zu den gewöhnlichen Belroeg, sie haben eine Art „Gemeinschaft“ gegründet, führen ein geplantes Leben und haben sogar Kulte, in welchen sie die Belroeg verehren. In den alten Ruinen der versunkenen Stadt verwandeln sie ihre zahlreichen Gefangenen in willenlose Diener, indem den gefangenen Matrosen und Schiffsmannschaften von einem der Obersten der Gesichtslosen etwas eingepflanzt wird, was sie selbst in dämonische Kreaturen verwandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesichtslosen sind bereits seit Urzeiten in L'yreh und werden von den Elben von Galadh-Bôr bekämpft und in Schranken gehalten, doch erst seit einigen Monaten beginnen sich die dämonischen Kreaturen überall im Arasmeer zu verbreiten. die Elben haben bereits seit längerem darüber spekuliert, ob die Gesichtslosen einen neuen Verbündeten haben, über den sie neue Macht beziehen können, und durch die jüngsten Ereignisse steht nun fest, dass es sich dabei nur um die dunklen Kultisten aus Barthavion handeln kann. Gwaerenor ist bekannt, das Seregs Leichnam in L'yreh liegen soll, und weist darauf hin, dass der Kult mit der Wiedererweckung des gefallenen goldenen Königs nicht nur einen unvorstellbar mächtigen Schergen gewinnen, sondern durch diese abscheuliche Schändung auch ganz Veldun in Leid und Trauer stürzen würde. Die Gesichtslosen würden die Herrschaft über das Arasmeer erlangen und kein Seemann wäre mehr sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso wichtiger sei es deshalb, dass die Helden zu ihrem Ziel gelangen, um die Kultisten aus L'yreh zu vertreiben und das Festland zu schützen. Die Flotte von Galadh-Bôr wird mit den Helden und ihrem Schiff mitsegeln und alles tun, damit diese zu ihrem Ziel gelangen. Die Elben werden sie zu einem Punkt bringen, wo sie nach L'yreh hinabtauchen können, doch nicht nur die Gesichtslosen werden L'yreh bewachen, sondern auch unzählige andere Dämonen und verirrte Seelen tummeln sich über und in den Wassern der verdorbenen Stätte. Die Elben werden deshalb mit den Helden kämpfen und ihnen eine Ablenkung bieten, damit sie mit ihrem Tauchboot zum Ziel gelangen können. Seine Flotte werde spätestens in drei Tagen wieder einsatzbereit sein und er empfiehlt den Helden, nun zuerst auf ihr Schiff zurückzukehren und ihrer Mannschaft davon zu erzählen und diese auf die gefährliche Fahrt nach L'yreh vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 7: Zum Nebelschlund ==&lt;br /&gt;
=== Episode 50: Kaltfischs Schatz===&lt;br /&gt;
'''22. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur [[Baiula Spei]] zurück und werden mit beunruhigenden Neuigkeiten konfrontiert. Iustus macht sich große Sorgen um Octavia und Wigo beschwert sich bei Henk. Die Helden machen sich auf die Suche nach [[Etril Bollscheff|Kaltfischs]] Schatz und müssen ein geheimes Versteck auf einer kleinen Insel finden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Elben stehen Spalier, als die Helden am späten Vormittag zum Anlegesteg gehen. Gwaerenor weist sie darauf hin, dass nun die vielleicht größte Herausforderung in ihrem Heldenleben auf sie warte, denn es könnte ihnen auf dem Meeresboden ein weitaus größerer Schrecken begegnen als bei dem Kampf gegen [[Hazug-Ságok]]. Octavia wird gewarnt, dass die elbischen Tränke bisher die Nebenwirkungen ihres Machtrausches gedämpft haben, so dass das Feuer bald seinen Preis fordern werde und sie mit einer anstrengenden Zeit der Entwöhnung rechnen müsse. Wer sich einmal vollkommen der Macht einer Wurzelkraft hingegeben habe, den werde sie nie wieder vollständig loslassen, und Octavia stehe noch ein weiterer, sehr herausfordernder Kampf bevor, bei dem sie alle Unterstützung ihrer Freunde gebrauchen könne. Kenji spürt, dass Octavia die Leere mit etwas füllen kann, und verspricht mit Henk zu helfen, worüber Octavia sehr froh und dankbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überfahrt verläuft trotz starkem Wellengang komplikationsfrei und es scheint fast, als würden die Wassergeister freiwillig die Elben beim Erreichen ihres Zieles unterstützen. Während der Überfahrt bemerkt Octavia allmählich, wie der elbische Trank seine Wirkung verliert und eine innere Unruhe in ihr aufsteigt, aus Verlangen nach dem Rausch des Feuers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Baiula Spei]] werden die Helden von Iustus in Empfang genommen, der ein besorgtes Gesicht macht und sie um ein Gespräch in der Offiziersmesse bittet. Während Ferolax sich an die Inspektion des [[Natator aeris]] macht, wird den Helden bewusst, dass der Admiral sie nicht begrüßt hat. Sie erfahren von Leutnant Ibendorn, dass Kaltfisch mit einer Handvoll Männer den Admiral entführt und das Schiff mit einem Beiboot verlassen hat. Henk erinnert sich an das Treffen der Bambusen bei Kaltfisch und Kenji muss an Ekky denken, den er in der Kajüte des Admirals erwischt hatte (vgl. [[Kalender#13._Sideon|13. Sideon - Episode 21.34]]). Sie überlegen, ob Kaltfisch eventuell von den Schwarzmagiern beeinflusst oder verführt wurde. Während der Besprechung bekommt Octavia furchtbare Kopfschmerzen und spürt an ihren zitternden Händen die ersten Auswirkungen der Machtentwöhnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax kommt hinzu und berichtet, dass ein wichtiger „Kontrollstein“ aus dem Tauchboot gestohlen wurde, ohne den es nicht tauchen könne, da er den Zauber dafür enthalte. Alle gehen davon aus, dass Kaltfisch den sehr wertvollen Kristall mitgenommen hat, und Henk will Kaltfisch töten, wenn er ihn das nächste Mal sehe. Kenji hat gedacht, ihn erreicht zu haben, und Henk macht ihm klar, dass der alte Pirat stets nur seinen eigenen Plänen gefolgt sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bittet Octavia um ein Gespräch im Labor, wo er erleichtert reagiert, als er erfährt, dass Octavia sich von Ignus losgesagt hat. Er ist sehr besorgt, da sich Octavias Astralströme in einem sehr chaotischen Zustand befänden, weil ein großes Ungleichgewicht in ihrem Körper entstanden sei. Er warnt sie davor, dass es nicht einfach sein werde, wieder in ihren früheren Zustand zurückzufinden. Während des Gesprächs geht es Octavia zunehmend schlechter: extremes Schwitzen, Muskel- und Kopfschmerzen und ein Gefühl der Gereiztheit und Unausgeglichenheit. Iustus rät ihr zu Konzentrationsübungen aus dem „Grimorum Arcanum“, was Octavia ablehnt, und bittet sie inständig, Feuerzauber zu vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Henk gehen an Deck und Wigo klagt Henk sein Leid. Kaltfisch habe ihn ausgeschlossen, als er gestern Abend mit seiner Truppe in der Kapitänskajüte gefeiert habe. Außen den Admiral hat Kaltfisch auch noch Wigos Papagei „Slindro“ mitgenommen, um den er sich gekümmert hat, als Wigo die Helden begleitet hat. Wigo fürchtet, dass Kaltfisch auch den Klabatterwicht mitgenommen habe, woraufhin Henk sofort Pöttzi herbeiruft. Dieser ist noch anwesend und ebenfalls sauer auf Kaltfisch. Auch er wurde ausgeschlossen, habe sich aber heimlich hineingeschlichen und sie belauscht. Pöttzi berichtet, dass Kaltfisch auf eine kleine Insel mit Mauerresten wollte und es dort ein Versteck gebe. Kaltfisch sprach von einer Höhle unter den alten Mauern, vor der aus man nach Fuselfels gelangen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo möchte die Helden begleiten und Kenji holt Octavia, die zwar noch sehr schwach, aber für eine willkommene Ablenkung dankbar ist. Sie trinkt etwas Alkohol gegen die Krämpfe, während Henk von ihrem Plan erzählt. Die Obermatrosen Klippstein und Grauwasser rudern die Helden am späten Mittag zu der Insel, die Kaltfisch bereits bei ihrer Ankunft unter die Lupe genommen hat. Die Überfahrt ist rau und alle müssen sich gut festhalten. Octavias Muskeln verkrampfen und ihre Hände werden so heiß, dass das Holz anfängt zu qualmen und die Hände schwarze Abdrücke darauf hinterlassen. Octavia gelingt es, ihre Hände im Wasser zu kühlen, während sie von Henk und Kenji gut festgehalten wird. &lt;br /&gt;
[[Datei:Schatzinsel.png|miniatur|rechts|Die Insel mit alten Ruinen]]&lt;br /&gt;
Auf der Insel entdecken die Helden in der ersten Bucht das entwendete Beiboot und gehen ebenfalls an Land. Die Ruderer warten, während sich die Helden in den Wald begeben und die Ruinen suchen. Octavias Zustand verschlechtert sich und Henk scheucht fast eine Lavaechse von ihrem Nest auf. Dann entdeckt Henk, dass im Wald Fallen aufgestellt wurden und enttarnt eine alte Fallgrube. Die Untersuchung der ersten Mauerreste bleibt erfolglos und die Ruinen erinnern die Helden an die Festungsbauten der grünen, blauen und roten Festung, so dass es sich hier um einen Außenposten handeln könnte.  Henk tappt unterwegs in eine Seilfalle und wird von den Beinen gerissen, worüber sich Octavia so sehr erschreckt, dass Funken aus ihren Fingern schießen. Schließlich finden sie bei einer Ruine unter einem trockenen Busch einen Abgang, der in einem alten, riesenhaften Gang unter die Erde führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gigantische Gang gehört offensichtlich zur alten Zwergen-Architektur und endet in einer Sackgasse mit verrotteten Kisten und Regalen, in der Henk dennoch einen leichten Luftzug wahrnimmt. So entdeckt er hinter einem Regal einen versteckten kleinen, in den Stein geschlagenen Tunnel, der nur provisorisch mit Holz abgestützt ist und wohlmöglich von Piraten gehauen wurde. Bei Durchqueren bekommt Octavia Schweißausbrüche und ihre Augen beginnen zu glühen und sie versprüht hin und wieder kleine Funken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hafenversteck.png|miniatur|links|Das alte Schmugglerversteck]]&lt;br /&gt;
Der Gang endet in einer größeren, natürlichen Höhle, in der entfernt die Meeresbrandung zu hören ist. Die Kammer ist gefüllt mit alten Holzfässern voller Fusel und teilweise verrotteten Vorräten. Als die Helden sie durchqueren, fliegt ihnen plötzlich der Papagei entgegen und schmettert ihnen krächzend ein „Aallutscher“ entgegen. Geräusche aus dem vorderen Teil der Höhle verraten den Helden, dass sie bemerkt wurden, und sie betreten vorsichtig die andere Höhlenkammer. Hier befindet sich neben weiteren alten Vorräten ein Anlegesteg, sie entdecken auch ein frisch umgeworfenes Fass Fusel. Jemand ist eben noch  hier gewesen und wäre er ins Wasser gesprungen, hätte man es mit Sicherheit gehört. Während Henk am Rande der Höhle eine steile Treppe findet, welche die Klippen emporführt und eine Möglichkeit zur Flucht bietet, braucht Octavia eine kleine Pause, weil es ihr hundsmiserabel geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklimmt die Klippe als erstes, während die anderen nicht so leicht hinaufkommen. Besonders Octavia macht zwischendurch schlapp und wird von Kenji und Wigo unterstützt. Henk beobachtet, wie eine Person gerade im Wald verschwindet und läuft ihr direkt hinterher. Als Kenji die Klippe erreicht, sieht er Henk im Wald verschwinden und überlässt es Wigo, sich um die erschöpfte Octavia zu kümmern. Henk tappt im Wald in eine Netzfalle und kann sich gerade mühsam daraus befreien, als Kenji ihn erreicht. Gemeinsam verfolgen sie die Spur des Flüchtenden und Henk überwältigen ihn schließlich mit einem gekonnten Sprung. Es ist Plankenjockel, der sofort um sein Leben bettelt und vor lauter Angst bereit ist, alles zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plankenjockel berichtet, dass Kaltfisch die Meuterei gleich nach dem Angriff von Grett zu planen begann und von seinem alten Schmuggelversteck bei den Götterinseln erzählte, zu dem er die verängstigten Bambusen mitnehmen und dort verstecken könne. Ekky wurde von Kaltfisch hartnäckig überredet, den Admiral zu entführen und in Perlheim auszulösen, um sich auf Fuselfels einen großen Namen zu machen und für das Gold sein eigenes Schiff mit eigener Mannschaft zu bekommen. Kaltfisch und Plankenjockel wollten das Versteck für Ekky wieder herrichten, doch der alte Pirat habe sich mit einem Fass Fusel an einen Strand zurückgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plankenjockel ist bereit, die Helden zu diesem Strand zu führen, an dem sie einen betrunkenen und schnarchenden Kaltfisch finden, der sich an einen Stein mit der Aufschrift „Conny“ lehnt, in welchen auch ein Herz mit einem Pfeil eingraviert ist. Henk schlägt Plankenjockel nieder und weckt dann Kaltfisch. Dieser lacht laut und lobt die Helden, dass sie so gerissen sind und ihn erwischt haben. Er verhöhnt sie damit, dass er niemals den Weg in den Nebelschlund kannte, und bedankt sich bei ihnen für die Mitfahrgelegenheit. Henk ist sehr wütend und packt Kaltfisch am Kragen und zieht ihn hoch. Als Henk ihm droht, bietet dieser Henk seine Brust an und meint, dass er ihn gerne an Ort und Stelle abstechen könne. Immerhin habe Henk ihm dies versprochen und er freue sich schon darauf, von Henk getötet zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert sich dabei an die Situation im Kerker von Fuselfels, wo Kaltfisch bereits einmal versucht hat ihn zu provozieren, damit er ihn tötet. Scheinbar hofft Kaltfisch, dass er Henk so eine Lektion in Skrupellosigkeit erteilen könne, wenn er es schafft, dass dieser einen wehrlosen, alten Idioten wie ihn absticht. Er hat ihm sogar prophezeit, dass Henk ihm ähnlicher ist, als es ihm lieb ist, und er dies sich selbst noch beweisen wird, wenn er ihn eines Tages töten wird. Daher sieht Henk vom Töten ab und versetzt Kaltfisch einige schmerzhafte Schnittwunden an Wange, Schulter und Arm, als er ihnen nicht verraten will, wo er den Kristall aus dem Tauchboot versteckt hat. Kaltfisch genießt scheinbar die Schmerzen, doch als Henk ihm androht, das Messer in seinen Hintern zu stecken, hört für ihn der Spaß auf. Kaltfisch verlangt einen Schluck Fusel, welcher ihm wegen der blutenden Wange bei Trinken Schmerzen bereitet, und wäre bereit, das Versteck seines Schatzes, wo auch der Kristall zu finden ist, zu verraten, wenn Kenji ihm verspräche, dass er wieder an diesen Strand zurückkehren und hier sein Ende finden könne. Dieser sagt zu und Kaltfisch führt sie zu seinem Schatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schatz ist unter einer Luke mitten im Wald versteckt und über eine längere Leiter kommt man zu einem ausgebuddelten Hohlraum im Felsen, welche eine recht große Kammer bildet, die bis zur Decke mit Gold gefüllt ist. Octavia kann mit Astralsicht schnell einige magische Gegenstände ausfindig machen und findet neben dem Kontrollstein des Tauchbootes  noch ein sehr altes, [[Schildkrötenamulett|elbisches Amulett]], welches hochmagisch erscheint und einen blau-grünen Kristall in Form einer Meeresschildkröte hat. Schließlich kehren sie zum Strand zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Henk sehen nicht ein, warum Kenji Kaltfisch jetzt seinen Tod so einfach ermöglichen will, und ziehen sich zurück, als dieser mit dem alten Piraten am Grabstein bleibt. Kenji leiht sich von Henk seinen Dolch und fragt Kaltfisch, ob er noch etwas sagen wolle. Kenji war zuvor aufgefallen, dass der Gedenkstein Kaltfisch emotional wirklich bewegt und er nicht gerne darüber spricht. Auf Kenjis Frage erklärt Kaltfisch nur, dass hier die Schwester von Klingen-Bonnie ruhe, bei deren Ermordung die Helden Zeuge waren. Mehr gäbe es nicht zu sagen und mehr ginge ihn auch nichts an. Dann schneidet Kenji Kaltfisch die Kehle durch und spricht über seinen Leichnam einen Lichtsegen. Wigo hilft ihm dabei, Kaltfisch bei Conny zu verbuddeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat inzwischen Plankenjockel geweckt und droht, ihn wegen Meuterei zu töten. Doch Octavia gibt den Helden die Schuld an der Auswahl der angeheuerten Männer, was Henk einsieht, die Verantwortung übernimmt und Plankenjockel freilässt. Die Helden kehren dann zu ihrem Ruderboot zurück und setzten zur Baiula Spei über. Octavia ist am Ende ihrer Kräfte und hat starken Schüttelfrost. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ankunft sieht Iustus gleich besorgt ihren Zustand und bittet sie zur Sicherheit ins Labor. Henk und Kenji besorgen ihr eine Matratze, da sie nicht mehr stehen oder sitzen kann, und Iustus erschafft darum ein Schutzschild, um das Schiff nicht zu gefährden. Kenji begibt sich daraufhin in die Kapelle und betrachtet immer wieder seine Hände. Es fühlt sich anders an, als er erwartet hat, und er wird sehr nachdenklich. Henk geht in Kaltfischs Kajüte und ruft Pöttzi herbei. Gemeinsam trinken sie auf Kaltfisch, den alten Bastard.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 51: Reparaturen===&lt;br /&gt;
'''22. - 24. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat mit starken Entzugssymptomen zu kämpfen und Iustus unterstützt ihre Heilung durch einen Zauber. Kenji spricht mit Abdrushin über fantastische Orte und Henk macht Klarschiff. Die beiden halten eine Ansprache und Kenji erteilt einen seelsorgerischen Rat. Ein Präsent der Elben kommt an und Kenji spricht sich mit Octavia aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo möchte die Nacht bei Iustus im Labor bleiben, weil er sich Sorgen um Octavia macht. Diese leidet sehr an akuten Entzugssymptomen wie Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, glühende Augen und funkensprühende Finger. Dazu kommt der unerträgliche Drang nach der Macht des Feuers und Octavia würde schließlich alles machen, um an elementares Feuer zu gelangen, doch Iustus hat vorsorglich das Schild auch so eingestellt, dass es auch Materie darin einsperrt und Octavia ihn nicht verlassen kann. Zwischendurch entladen sich auch größere Mengen an Feuer, so dass das Schiff durch die Explosionen durchgeschüttelt wird. Wigo besorgt von Abdrushin etwas schwarzen Lotus gegen Octavias Schmerzen, doch er kann ihn ihr nicht geben, da der magische Schild nicht gesenkt werden darf, um das Schiff nicht zu gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk schaut nach dem Schluck auf Kaltfisch im Labor vorbei, nachdem er die Erschütterung gespürt hat. Octavia bittet unterdessen Wigo, ihr ein paar Feuerpatronen zu besorgen, doch der Junge bleibt standhaft. Als Henk dazukommt, bittet sie diesen, doch auch er bleibt stark und sagt nein. Octavia versucht alles, um Wigo und Henk zu überzeugen, sie aus dem Schild zu lassen. Als Kenji hinzukommt,  bettelt sie ihn herzzerreißend um etwas Feuer an und zeigt ihre ganze Qual. Sie ist ohne Kontrolle und benimmt sich würdelos. Henk schickt Wigo, um einen Spiegel zu beschaffen, während Iustus auf Octavia einredet, um sie zu beruhigen. Er erinnert sie daran, dass Thyrner stark genug seien, so eine Entwöhnung durchzustehen. Sie habe eine wichtige Aufgabe für den Kaiser zu erledigen und die Drachenpriesterinnen haben sie wegen ihrer Stärke zur Auserwählten Thyrnas ernannt. Doch Iustus erreicht Octavia nicht richtig und schlägt schließlich einen militärischen Ton in ihrer Muttersprache Thyrnisch an, um noch zu ihr durchzudringen. Er fordert Octavia scharf zu Disziplin, Besonnenheit und Ehre auf und weist sie darauf hin, dass er sie zu ihrem eigenen Wohl erst wieder frei lassen würde, wenn sie für sich selbst und für andere keine Gefahr mehr darstelle. Diesmal erreicht er Octavia und sie beruhigt sich und sinkt völlig erschöpft zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia sich auf der Matratze zusammenkauert und anscheinend lebhafte Halluzinationen durchlebt, die anfangs eher leidenschaftlicher Natur zu seien scheinen, dann aber schlimmer werden und Albtraumcharakter annehmen (siehe [[Octavias Bibliothek#Octavias Entzugserscheinungen (22./23. Sideon 351 JF)|Octavias Bibliothek]]), will Iustus von Henk und Kenji wissen, was überhaupt mit Octavia geschehen ist. Er will wissen, welche Zauber sie angewendet hat und wie die Verbindung zu Ignus beendet wurde. Er erfährt von dem Aufzehren elementaren Feuers durch dir beiden und, als er von Octavias Metamorphose erfährt und nach der Ursache fragt, erzählt ihm Kenji von seinem Versuch, Ignus zu töten und Octavias heftigen Wutausbruch, der ihre Verwandlung in Feuer ermöglichte. Iustus hofft, mit diesen Informationen Octavias Zustand präziser einschätzen und ihr somit besser helfen zu können, und setzt sich an seine Bücher.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk Wigo ins Bett gebracht hat, spricht ihn Kenji an und offenbart ihm, dass er nach der Tötung von Kaltfisch jetzt besser verstehen könne, auf was für schmalen Pfaden sich Henk häufig befinden müsse. Daher wolle er nicht, dass Henk den Pfad allein gehen muss. Henk ist froh, dass er Kaltfisch nicht töten musste, und will in Zukunft die Männer besser im Auge behalten, da er häufig vergesse, wie furchtbar manche Erlebnisse für sie sind. Dann legen sich die beiden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Nacht treffen Henk und Kenji morgens die Offiziere und Ferolax beim Frühstück. Sie informieren sie über Octavias Befinden und berichten ihnen von Kaltfischs Tod und den entkommenen Entführern des Admirals. Leutnant Ibendorn bittet die beiden, am Abend eine Ansprache zu halten und den Männern der Unterstützung der Elben und ihrem Sieg über den Dämon zu erzählen, um die Moral der Männer zu stärken. Den Männern sei nämlich bewusst, dass ihnen die größte Prüfung dieser Fahrt bevorstünde, weshalb Ibendorn Kenji bittet, nach der Ansprache in der Kapelle erreichbar zu sein, falls sich jemand noch etwas von der Seele reden möchte. Ferolax teilt den Helden mit, dass die Reparatur nach dem Erhalt des Kontrollsteins mit der Unterstützung einiger geschickter Matrosen vor dem Eintreffen der Elben erledigt sein werde. Ibendorn teilt noch mit, dass keine Spur der Salzmähre zu entdecken sei und es möglich wäre, dass sie bereits im Nebelschlund auf die Baiula Spei warten und ihr eine Falle stellen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia wird am Morgen nicht wach und befindet sich in tiefem Schlaf. Henk räumt die Kapitänskajüte auf und schmeißt Kaltfischs ekelhafte Matratze über Bord. Kenji verbringt den Vormittag mit sortieren, waschen und aufräumen und besucht vor dem Mittagessen Abdrushin, um ihm den Arm zu zeigen. Als  dieser über die wunderbare Heilung des Armes überrascht ist und Kenji ihm von der Glühanemone erzählt und dabei Andeutungen auf Dogeons Zuflucht macht, berichtet ihm Abdrushin von dem Ort „Wahad’Abadia“, der ewigen Oase, welche ein Patient einst gefunden habe. Dort würden weder Pflanzen noch Tiere sterben und eine immerwährende Brise bändige die grausame Wüstenhitze. Das Wasser dort besitze Heilkraft und die mächtigsten Heilkräuter und goldene Früchte sollen dort erblühen. Doch als die Wächter der Oase, uralte Dingir aus Wind und Sand, ihn entdeckten, vertrieben sie ihn und entrückten Wahad’Abadia seinen Blicken, so dass er die ewige Oase nie wieder finden konnte. Dann erkundigt sich Abdrushin nach Ignus und warum sich Octavia von ihm abgewandt habe. Als Kenji ihm alles erzählt, interessiert ihn, ob sich Kenjis Gefühle für Octavia geändert hätten, nachdem ihm bewusst geworden sei, wie gefährlich der Tanz mit dem Dingir des Feuers ist. Kenji gesteht ihm, dass sich sein Bild von Octavia sehr gewandelt habe und er erkannt habe, einem Trugbild aufgesessen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am frühen Nachmittag wird Octavia wach und bemerkt Iustus, welcher hochkonzentriert innerhalb des magischen Schildes einen Zauberspruch murmelt. Octavia fühlt sich entspannter und hat das Gefühl, als habe sich ihr Geist gerade neu geordnet, obwohl ihr Körper immer noch unter den Entzugserscheinungen leidet. Nach einem Schluck Wasser erklärt ihr Iustus, dass er mit einem modifizierten Schildreparaturzauber Octavias astrale Ströme zu ordnen versucht, und lässt sich von ihr persönlich erzählen, wie sie die Metamorphose vollzogen und den „Spiritus elementia princeps“ verzehrt habe. Er will auch alles über Ignus Geheimnis wissen, wie er sein Leben durch die Macht des Feuers verlängert. Als Octavia ihm von den Wurzelkräften der Elben und ihrer Verbindung zu menschlichen Gefühlen erzählt, gibt Iustus zu, dass zwar kaum jemand mehr von den Mysterien[[Essentia| Essentias]] verstehe als die Elben, diese sich jedoch aufgrund ihres Aberglaubens, auch die kleinsten Teile einer Essenz seien von Empfindsamkeit erfüllt, davon abhalten, diese durchdacht und sicher zu nutzen.  Er rät Octavia eher zu einem Studium der Standartwerke über essentische Magie und macht nochmal Werbung für einen Zauberstab. Dann wiederholt er den Ordnungszauber und Octavia ist froh, einfach liegen zu können, und fällt in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag ist Henk mit der Reinigung der Kapitänskajüte fertig und bietet sie Oberleutnant von Lachs an, der zum neuen befehlshabenden Kapitän ernannt wurde. Dieser bedankt sich und weist Henk darauf hin, dass der Dienst der Männer bald zu Ende sei und sie bereit für die Ansprache wären. Während er die Männer auf Deck antreten lässt, holt Henk Kenji aus der Kapelle. Dann gehen beide auf den Befehlsstand des Schiffs und betrachten die versammelte Mannschaft. Kenji blickt zunächst nach Osten über das Meer und beginnt dann, den Männern vom Kampf gegen Hazug-Ságok zu erzählen. Er stellt vor allem die Heldentat von Wigo heraus, der als junger Mann den alles entscheidenden Zug gemacht hat. Henk erzählt den Männern vom Kampf der Elben und von ihrer Unterstützung, die sie der Baiula Spei zukommen lassen werden. Er erinnert die Männer an die Frauen und Kinder, die geliebten, für die sie dies alles tun, und gemeinsam flößen sie den Männern neue Zuversicht und Stärke ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji trifft im Anschluss in der Kapelle auf Herdin Armiger, welcher ihm von einer Frage erzählt, die ihn quäle. Seit seinem Übertritt zum Passionsglauben hat er keinen Kontakt mehr zu seinem Vater, welcher dem alten Weg folgt. Dieser wies ihn darauf hin, dass er im Totenreich seine Familie nicht wiedersehen werde, da diese die Ewigkeit in den Gefilden des [[Lorkan]] verbringen würden und er ins Licht eingehen werde. Armiger kann sich vorstellen, dass Kenji ähnliche Probleme habe, da seine Eltern vermutlich auch nicht Schutzgöttergläubig gewesen seien. Kenji zeigt ihm die Feder des Greifen und gibt ihm zu verstehen, dass die Schutzgötter und das Licht barmherzig seien und es darum bestimmt eine Möglichkeit gebe, die eigene Familie wiederzusehen. Armiger bleibt der Einzige, der Kenjis Seelsorge in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht dieses Mal auf dem Mannschaftsdeck schlafen und spielt noch ein paar Runden Würfel mit den Männern. Kenji schläft in seiner Kabine und Octavia verbringt die Nacht im Magierlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen werden Henk und Kenji wach, als die Schiffsglocke geläutet wird, weil ein Ruderboot der Elben mit frischem Proviant angekommen ist. Hüter Gwaerenor sendet Vorräte (Lembas-Brot, frisches Gemüse und Früchte) und Heilmittel für die bevorstehende Schlacht. Der Elb gibt ihnen zu verstehen, dass ihre Schiffe am nächsten Tag mit der Sonne kommen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia erwacht, geht es ihr wesentlich besser, da Iustus anscheinend die ganze Nacht seine Zauber gewirkt hat. Seine Augen sind gerötet und er hat dunkle Augenringe, doch er ist der Ansicht, dass Octavia das Schlimmste ausgestanden habe, sich nun jedoch noch weiter ausruhen solle. Octavia bringt Iustus in sein Zimmer und verordnet ihm Schlaf. Dann wäscht sie sich in ihrer Kajüte und ruht sich mit dem Blick auf das Meer aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht mit Henk über Armigers Problem und fragt ihn, ob es für ihn eine Rolle spiele, woran Viola glaube. Henk verneint und betont, dass das, was zähle, das Leben sei. Kenji jedoch ist es wichtig, an die Möglichkeit eines Danach zu glauben. Henk gibt ihm zu verstehen, dass für ihn der Mensch seine Unsterblichkeit nach dem Tode durch seine Taten erringt, an die sich Menschen erinnern. Dann geht er an Deck, während Kenji im Labor nach Octavia sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji findet Octavia schließlich in ihrer Kajüte und umarmt kurz die sich schämende Octavia. Dann will er wissen, ob der Kampf vorbei sei, doch sie erklärt ihm, dass dieser nie wieder enden werde. Kenji versichert ihr, dass Henk und er für sie da seien und helfen wollen. Octavia belastet es, dass sie Kenji töten wollte, und will von ihm wissen, wie er damit umgehe. Kenji erklärt ihr, dass er kein Problem habe, solange sie kontrolliert wirke, doch Octavia will wissen, ob er jetzt sein Vertrauen in sie verloren habe. Da versucht Kenji ihr verständlich zu machen, dass er das ganze eher als Strafe dafür sehe, dass er ihr sie die Chance gegeben habe, die zu sein, die sie sei. Octavia gibt ihm zu verstehen, dass er ihr schwerfallen würde, denn etwas unbefangenes sei vielleicht zerstört worden und nicht ausgedrückte Emotionen können belasten. Kenji erklärt ihr, dass er erkannt habe, ein Trugbild von ihr gehabt zu haben, doch Octavia kann nicht glauben, dass es nichts in ihm ausgelöst habe, dass sie ihn töten wollte. Kenji betont, dass daraus auch Positives erwachsen sei, denn sie habe nicht ihn, sondern das Trugbild in ihm getötet, und er fragt sie, ob er ihrer Ansicht nach jetzt wütend oder verletzt sein solle. Octavia erklärt ihm, dass sie tatsächlich eher so etwas erwartet habe, da sie wirklich ihn töten wollte und kein Trugbild, und Kenji gesteht, dass es ihn doch schockiert habe. Octavia rät ihm, seinen Gefühle gegenüber ehrlich zu sein und nicht zu versuchen, über den Dingen zu stehen, denn auch Ignus glaubte, er habe seine Menschlichkeit überwunden und schließlich wurde ihm genau dies zum Verhängnis. Octavia will wissen, ob es ein Echo in ihm hinterlassen habe, und Kenji fragt sie daraufhin, ob sie so etwas wieder tun würde. Er habe sie in der Metamorphose voller Selbstsicherheit erlebt und nun sei sie schließlich am Boden zerstört. Doch Octavia gesteht ihm, dass sie umgekehrt empfindet und, als sie die Metamorphose vollzog, voller Angst und Selbstzweifel war, während sie jetzt das Gefühl hat, einen Teil ihrer Selbstsicherheit zurückgewonnen zu haben. Octavia gesteht ihm außerdem, dass sie sich seit dieser Sache nicht mehr richtig trauen könne, und sie bittet Kenji, ihr seine Gefühle nicht vorzuenthalten, sondern ihr zu sagen, wenn etwas zwischen ihnen stehen sollte. Kenji verspricht ihr dies und Octavia offenbart ihm, dass sie tatsächlich dachte, für Thyrna und ihr Pflichtgefühl zu kämpfen, sich jedoch gründlich geirrt habe und einen unangenehmen Einblick in ihr Seelenleben erhalten habe, bei dem sie wertvolle und unangenehme Wahrheiten über sich erfahren habe. Sie weist Kenji darauf hin, dann man manchmal glaubt, sich besser zu kennen, als man es tatsächlich tut, und Kenji versichert ihr, dass er ihr gegenüber ehrlich sein und seine Gefühle erforschen werde. Octavia solle sich besser überlegen, was sie Augustus sagen wolle, und Kenji bietet ihr dafür seine Hilfe an. Diese lehnt Octavia jedoch ab, denn sie könne das selbst in die Hand nehmen. Dann bittet sie Kenji, dass er Henk zu ihr schicken soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat sich in die Bugspitze zurückgezogen, weil er immer noch den Dämon vor Augen hat, welchen er erklommen hat, und wird dort von Ibendorn aufgesucht. Dieser schlägt vor, am Abend eine kleine Feier mit den Männern zu veranstalten, bei der sie die kürzlich wiederentdeckten paar Weinfässer der Mannschaft überlassen könnten. Es würde sie in ihrer letzten Nacht vor dem endgültigen Aufbruch in den Nebelschlund ablenken und auf andere Gedanken bringen. Henk stimmt der guten Idee zu und verspricht die Teilnahme der Helden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 52: Schwüre und Riten===&lt;br /&gt;
'''24./25. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia testet ihre magischen Fähigkeiten und lädt Henk, Kenji und Wigo als  Zeugen zu einem [[Octavias_Bibliothek#Schwur_.2824._Sideon_351_JF.29|thyrnischen Schwuropfer]] ein. Die Mannschaft veranstaltet ein Abschlussfest und die Helden sprechen mit den Matrosen. Ehrungen finden statt und Oden werden verleihen. Kenji veranstaltet eine Lichterandacht und die Helden bekommen eine neue [[Drachenträne#Uselias_und_Sereg_.2824..2F25._Sideon_351_JF.29|Vision von Uselias]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht nach seinem Gespräch Henk und spricht mit ihm über Octavias nicht vollständig heilbaren Zustand, welchen Henk mit Drogenentzug vergleicht. Kenji fragt Henk, ob er sich selber anlügen würde, da er keine Wut auf Octavia empfinde, doch Henk möchte sich nicht in Kenjis Wahrheit einmischen. Die beiden unterhalten sich darüber, ob Kenji Octavia noch vertrauen könne, und Kenji fragt sich, ob er Octavia überhaupt kenne? Da sie ihm sagte, dass niemand heiliger sein solle, als man ist, überlegt Kenji, ob er vielleicht mal wütend werden solle. Henk wimmelt seine Bedenken daraufhin ab und sagt ihm, dass er einfach kein wütender Mensch sei, worauf Kenji aufhört, über sich selbst nachzudenken. Dann betont Henk das Vertrauen, welches da sein müsse, und erzählt Kenji, dass er sich nach dem Kampf gegen Hazug-Ságok noch immer besudelt fühle und ihm Augustus fehle. Kenji blickt nachdenklich in Richtung Nebelschlund und informiert danach Octavia über die geplante Feier am Abend. Diese ist froh über die Abwechslung und hat in der Zwischenzeit etwas niedergeschrieben. Sie fragt erneut nach Henk, und Kenji informiert ihn. Doch Henk will lieber später mit Octavia reden und bleibt an Deck, während Kenji in die Kapelle geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus erwacht am Nachmittag und bittet Octavia darum, vor der Schlacht ihre Magie im Labor zu testen. Er errichtet einen Schutzkreis um sie und lässt sie Zauber sprechen. Als sie ruhig und stabil zaubert, versichert er ihr, dass sie die Kontrolle zurückhabe, sich jedoch vor den Gefühlen hüten solle, die ihre Magie ins Chaos stürzen. Er erinnert sie daran, dass sie vermutlich auf Sabaoth Immortalis treffen und dies ihre größte Prüfung werde, da sie die Kontrolle bewahren und ihre Pflicht als Gesandte des Drachen über ihren Drang nach Rache stellen müsse. Iustus gibt zu bedenken, dass Octavia sich vermutlich bei einer weiteren Metamorphose nicht mehr wiederfinden könne und daher besonders vorsichtig sein müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia entschuldigt sich bei Iustus, dass sie häufig so eine Zumutung gewesen ist, und bedankt sich bei ihm für seine Ehrlichkeit, da er ihr immer gesagt hat, was er von ihr halte, auch wenn dies manchmal sehr negativ war. Iustus hat zugegeben, dass er sie manchmal für ihre Fähigkeiten beneidet und sie ebenfalls als wertvollen Freund betrachtet. Octavia bittet Iustus, mit ihr gemeinsam den Göttern und Vorvätern ein Schwuropfer zu erbringen, was dieser gerne zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach sucht sie Henk, Kenji und Wigo auf und lädt sie ein, als Zeugen dem Ritual beizuwohnen. Sie erinnert Henk an die Gouverneurstochter und erzählt ihm von ihren Vertrauensproblemen. Sie bittet ihn, mit ihr zu reden, falls er ein ähnliches Problem mit ihr haben sollte. Henk verspricht ihr, mit ihr zu sprechen, doch es habe noch etwas Zeit. Henk habe das Vertrauen, dass sie alles tun würde, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen und will ihr später von seiner Perspektive erzählen. Zuvor brauche er noch etwas Ruhe, da er sich von den Eindrücken des Dämons erholen müsse. Schließlich wolle er eine gute Figur machen, da alle zu ihm aufsehen würden. Da Octavia die ganze Sache ziemlich peinlich war, erzählt Henk ihr von seinem Vergleich mit dem Drogenentzug und warnt sie davor, dass die Schwarzmagier diese Schwäche bei ihr ausnutzen werden. Auch Kenji und Wigo wollen gerne am Ritual teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Sonnenuntergang und dem Beginn der Mannschaftsfeier geht Octavia mit Iustus und den Zeugen in die Bugspitze zur Opferschale mit der Kaiserstatue und  führt mit Iustus das [[Octavias_Bibliothek#Schwur_.2824._Sideon_351_JF.29|Schwuropfer]] durch. Sie schwört, all ihre Bestrebungen in den Dienst des Kaisers zu stellen und sagt sich von ihren selbstsüchtigen und maßlosen Leidenschaften los. Sie bittet die Götter, sie vor Kontrollverlust durch Unbeherrschtheit oder Zorn zu bewahren, und will bestraft werden, wenn sie ihren Schwur bricht, indem sie ihr Amt als Gesandte des Drachen mit allen Privilegien aufgebe, damit sie nicht in ihrem Wahn missbraucht würden. Iustus als Zeuge des Schwurs steht nun in der Verantwortung, sie davon zu entbinden, sobald sie der Versuchung erliegen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Rituals haben sich die Männer an Deck eingefunden und Roana hat auf ein paar Tischen ein Festmahl vorbereitet. Es gibt Kartoffeln und Trockenwurst aus Lyo, Lembas, Früchte und elementares Wasser von den Elben, Wein aus Perlheim und einige Matrosen braten Stockfisch. Die Helden drehen ihre Runde und sprechen nacheinander mit allen Männern. Iustus unterhält sich mit Ferolax und Ibendorn spricht mit den Offizieren über die Gründung der Seelöwen und ihren Stolz, in die Fußstapfen des Grafen Dogerian zu treten. Wigo brät Stockfisch mit Sturmfels und Armiger und erzählt von seinem Kampf gegen Hazug-Ságok. Koyner spricht mit den Helden über die [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und Turmen bedankt sich, dass sie ihm vergeben haben, als er die ganze Mannschaft in Schwierigkeiten brachte (vgl. [[Kalender#30._Spealis|Episode 21.21/22]]). Der Geweihte Tonnmar lobt den Kerzenhändler Kandler, dass er sich nicht Kaltfisch angeschlossen habe, und versichert ihm, dass Ogeon ihnen seinen Schutz gewährend werde, da sie ein unmögliches Wagnis eingehen und große Taten vollbringen werden. Die Mannschaft aus Notunum erzählt sich [[Notunum#Gr.C3.BCndungsmythos|die Geschichte um Erian Grünwasser]], um ihre Moral zu stärken, da dieser in der letzten Plage von Ogeon selbst gerettet wurde. Tranhändler Olvir lässt sich nebenan von Zimmermann Gebbert mit Händen und Füßen ein Würfelspiel zeigen und Abdrushin flirtet gerade mit Roana. Pöttzi taucht auf und fragt Henk, was mit ihm geschehe, wenn das Schiff sinken würde. Dann trinkt er mit Henk und erzählt ihm versaute Witze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich hält der neue Kapitän von Lachs eine Ansprache, in der er alle überlebenden Matrosen -außer denjenigen aus Notunum - zu Ehrenmitgliedern im Bund der Kosliner Seelöwen ernennt und ihnen ein Matrosenhalstuch in den kosliner Farben überreicht. Danach ehrt er die Gefährten der Drachenträne und verleiht Octavia, Kenji und Henk den goldenen Seelöwen, die höchste Auszeichnung des Bundes. Danach wird der Gefallenen gedacht und die Namen genannt und Kaptän von Lachs bittet Kenji, mit einigen Männern in der Kapelle eine Lichterandacht abzuhalten und dazu einleitend ein paar Worte aus dem [[Kirche der Passionen#Das_.E2.80.9ELuach.E2.80.9C_als Grundlage der Lehren|Luach]] zu lesen und [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Schutzgötter|das große Schutzgöttergebet]] zu sprechen. Die Männer wünschen sich, die [[Die Verkündigung des Baselian#Die Offenbarung der Schutzgötter|Offenbarung der Schutzgötter]] zu hören. Im stillen Gebet bittet Kenji darum, die Bitte von Octavia ergründen zu können. Während Kenji mit dem Ritual der Kirche der Schutzgötter beschäftigt ist, lauschen Octavia und Henk ganz in der Tradition [[Der_Alte_Weg|des Alten Weges]] den Geschichten der Notunumer Matrosen und Henk erzählt die Geschichte vom Norden und der Erschaffung der Drachenträne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht legen sich alle schlafen und die Helden träumen in der Nacht von den Erinnerungen, welche Uselias bereits mit ihnen geteilt hat. Dann erfahren sie durch eine neue Vision von [[Drachenträne#Uselias_und_Sereg_.2824..2F25._Sideon_351_JF.29|Uselias Gespräch mit Sereg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen werde alle durch die Schiffsglocke zwei Stunden vor Sonnenaufgang geweckt und die Helden tauschen sich über die Vision aus. Octavia vergleicht Seregs Metamorphose in Wasser mit ihrem Erlebnis und Kenji ist beeindruckt von der Größe des Arasmeeres und den Konsequenzen von Seregs Taten. Henk macht den Plan, Sereg den Spiegel des Sonnengottes vorzuhalten, und sie beschließen, einen Elben als Ersatz für Augustus mit in den Nebelschlund zu nehmen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 53: Der Nebelschlund===&lt;br /&gt;
'''25. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baiula Spei nähert sich dem Nebelschlund und die Helden müssen gegen eine Unzahl von Elbengeistern, Fischsklaven, Gesichtslose und Seeschlangen antreten. Die Salzmähre mit den untoten Piratenkapitänen muss überwunden und der Zielort erreicht werden, an dem der [[Natator aeris]] nach L’yreh hinabtauchen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebelschlund-Karte.png|miniatur|rechts|Gwaerenors Karte vom Nebelschlund und von L'yreh]]&lt;br /&gt;
25. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schiffsglocke kündigt das Erscheinen der Elben an und die Helden gehen an Deck, um sie zu empfangen. Es sind zwei Elbenboote, eines mit Einhorn- und eines mit Greifensteven, welche sich elegant nähern und das Einhornboot geht längsseits. Kenji hat den goldenen Greifen auf seinen Stab montiert und die Männer blicken ganz ehrfürchtig, als die Elben an Bord kommen. Mit Gwaerenor besprechen die Helden in der Offiziersmesse mit den Offizieren, Iustus und Ferolax den Plan und der Hüter weist alle daraufhin, dass sie sich auf Seeschlangen und Diener der [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] einstellen müssen, bevor sie ihren Zielort erreichen, an dem die Helden dann das Tauchboot nehmen und nach L’yreh hinabtauchen müssen. Gwaerenor übergibt ihnen eine Karte, auf der ein möglicher Zugang zu dem unterirdischen Tunneln verzeichnet ist und die Helden sehen in einer [[Drachenträne#Uselias_Erinnerung_an_L.E2.80.99yreh_.2825._Sideon_351_JF.29|Vision von Uselias]] das alte L'yreh. Die Helden überlegen, wen sie als vierten Mann mitnehmen sollten, und Octavia zeigt Gwaerenor das elbische Amulett aus Kaltfischs Schatz, welches dieser als ein Artefakt gegen Gedankenkontrolle identifiziert. Henk und die anderen sprechen mit Obermaat Donnerbacher, welcher sich bereiterklärt, sie zu begleiten, wofür er ein elbisches Schwert bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor das Schiff ablegt, ruft der Geweihte Tonnmar mit einem Weinopfer [[Ogeon]] an und bittet ihn um Standhaftigkeit des Schiffes und Sieg, Frieden und untadeliges Glück. Das Schiff scheint durch leises Knarzen eine Antwort zu raunen und die Männer aus Notunum rufen „Heil dir, Ogeon!“. Als die Fahrt dann losgeht, weist Kenji mit Ferolax den Obermaat in die Bedienung des Tauchbootes ein, während Henk mit Octavia spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt Octavia nach ihrem Entzug, welchen er mit einem inneren Dämon verglich, den man im Zaum halten müsse, und er bestätigt ihr aus eigener Erfahrung, dass man ihn nie mehr loswerde. Octavia gesteht ihm, dass sie das Verlangen schon vorher hatte, es aber noch nie so schlimm war. Es sei nicht nur die Sucht, sondern auch ein persönliches Interesse an Ignus gewesen, denn bei ihm schien alles immer so einfach zu sein. Dann fragt Henk Octavia unvermittelt, warum sie hier sei, wobei sie darüber nicht lange nachdenken solle. Octavia gesteht ihm, dass sie genau das zurzeit ergründe, und sie ursprünglich wegen Sabaoth hier sei. Sie habe mit dem Tod ihrer Familie nie abgeschlossen und diese Gefühle nie zugelassen, so seien sie gewachsen wie ein Dämon. Dann möchte Henk wissen, warum Octavia mit ihm sprechen wolle, wie Kenji ihm ausgerichtet hat. Octavia erinnert Henk daran, dass die Drachenträne zu zerbrechen drohte, als er sich in Freywall abgewandt habe (vgl. [[Drachenträne#Octavias_Vision_.2820._Celestalis_351_JF.29|Octavias Vision]]), und, da sie so etwas nicht noch einmal riskieren wolle, bietet sie den beiden die Chance an, sich auszusprechen, damit die fehlende Kommunikation nicht wieder zum Problem werde. Sie gesteht Henk, dass es ihr immer noch sehr zu schaffen macht, dass sie Kenji töten wollte, und Octavia fragt sich, wie es dazu kommen konnte. Sie zieht das Fazit, dass sie alle viel ehrlicher und offener sein sollten, und Henk fühlt sich an die Direktheit der Steppenorks erinnert, bei denen man auch immer wisse, woran man sei. Henk erklärt ihr, dass er mit Maldoror ähnliche Erfahrungen gemacht habe, wie sie, und daher wisse, wie das ist. Henk gesteht ihr, dass [[Henks_Taverne#Henks_Adarian-Sichtungen|Marledigmas Einfluss]] auf ihn stark gewirkt habe, und er wisse, dass Octavia mit Ignus zu mächtig für ihre Beeinflussung waren. Er offenbart ihr, dass er einige Gespräche von ihr und Ignus mitbekommen habe, bei denen sie eher abfällig über Menschlichkeit geredet habe. Henk wisse, dass Octavia zu nichts getrieben wurde und alles selbst entschieden habe, und Octavia gesteht ihm, dass Ignus in Dogeons Zuflucht nur ihr Komplize war (vgl. [[Kalender#17._Sideon|Episode 21.40]]). Henk unterstellt Octavia, dass sie immer gedacht habe, etwas Besseres zu sein als andere, und jetzt wie alle anderen ihre Versuchung gehabt habe. Bei ihm sei es Maldoror gewesen, bei Kenji der schwarze Mystiker und bei Octavia die Macht, endlich einmal auszubrechen. Henk betont, dass Octavia nicht besser sei als andere, und dass das in Ordnung sei. Octavia erzählt Henk von ihrer Angst, dass er ihr nicht mehr vertraue, und Henk führt ihr vor Augen, dass sie nun viel menschlicher geworden sei und er endlich wieder auf Augenhöhe mit ihr reden könne. Wie sie mit der Sache umgehe, habe seinen Respekt verdient. Henk erzählt Octavia, dass, als Maldoror in ihm war, es trotzdem alles seine Entscheidungen gewesen waren. Henk ist überzeugt, dass ihre gemeinsame Geschichte für alle einen Sturz beinhalte, und dass dieser nun bei Octavia gekommen sei. Er sei mit ihr jetzt aber mehr im Reinen und von nun an müsse sie mit ihrer dunklen Seite leben. Zwischendurch wäre Henk wütend auf Octavia gewesen, denn sie habe Wahnsinniges geredet und dabei habe er ihre Lust in den Augen gesehen. Er wirft ihr vor, den leichtesten Weg gewählt zu haben und muss Octavia versprechen, in Zukunft mehr mit ihr zu reden, wenn sie sich seltsam verhalte. Denn sie dachte, sie hätte alles unter Kontrolle gehabt und es habe sich auch so gut angefühlt. Ignus habe gedacht, er stünde über dem Menschsein, doch er hat Triebe wie alle anderen auch. Henk erklärte Octavia, dass er ihr keine Absolution geben könne und sie sich damit selbst auseinandersetzen müsse, jedoch nicht in Selbstmitleid verfallen solle, und Octavia wies ihn darauf hin, dass sie deshalb den Schwur geleistet habe. Ihr Grund für die Reise sei die Rache an Sabaoth Immortalis, und Henk gestand ihr, dass er es eigentlich für geliebte Viola tue. Henk resümiert, dass die Geschichten von ihnen als große Helden berichten würden, doch sie wüssten, wie es wirklich war. Dann entschuldigt er sich, dass er Octavia „Hure“ genannt habe, doch diese offenbart ihm, dass es verhindert habe, dass die Metamorphose schon früher stattfand. Henk erklärt Octavia noch, dass er mit dem Gespräch so lange gewartet habe, weil er sich erstmal beruhigen wollt, um konstruktiv mit ihr zu sprechen. Er habe große Trauer bei der Zerstörung von Dogeons Zuflucht empfunden und wollte sie schon umbringen, nur um sie zu stoppen. Er gesteht ihr, dass sie jetzt eine andere für ihn sei, doch dass dies nicht nur schlecht wäre. Schließlich wisse er jetzt, wann er ihr weniger vertrauen sollte, und verspricht zu helfen, wenn es wieder passieren sollte. Octavia bittet ihn, sie nicht zu schonen und sie dann ruhig anzuschreien, denn sie versuche, aus ihren Fehlern zu lernen. Henk verspricht ihr, ihr in den Arsch zu treten, wenn sie das nicht täte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Ankunft am Nebelschlund beschäftigt sich Octavia noch mit Konzentrationsübungen, und Henk geht an Deck und erzählt Kenji von dem Gespräch. Henks Fazit ist, dass sie nie wieder nicht mit den anderen reden werden, und Kenji fügt hinzu, dass die Schwarzmagier im Nachteil wären, da Henk, Octavia und er jetzt über ihre Schwächen bewusst wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag ist der Nebelschlund am Horizont auszumachen, denn die Baiula Spei steuert auf eine große, dichte Nebelwand zu, von der sich eine große Nebelschwade löst und auf das Schiff zuschwebt. Im Nebel werden Gestalten sichtbar und einige Männer werden von gequälten Elbengeistern heimgesucht. Kenji kann die Geister mit seinem Licht gut vertreiben, teilweise erlöst er sie sogar. Auch Tonnmar und Abdrushin helfen, die Männer zu beschützen, bis Luftgeister den Nebel verweht haben und die Geister mit ihm verschwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich fährt die Baiula Spei in die Nebelwand hinein und das Positionsfeuer am Bug beginnt so hell zu leuchten, wie niemals zuvor, was für Octavia ein Zeichen der Gunst ihrer Heimat ist. Kenji geht dabei durch die Reihen der Männer, ermutigt sie und im Chor sprechen sie das [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Schutzgötter|Schutzgöttergebet]]. Im Inneren ist es plötzlich sehr dunkel und der Nebel hat eine erstickende Dichte, die allen den Atem stocken und eine Gänsehaut bedrohlich den Rücken hochsteigen lässt. Die Baiula Spei befindet sich in einem abyssischen Kraftfeld, wodurch Kenji von Übelkeit und Abscheu ergriffen wird. Die Elbengeister scheuen das Positionsfeuer und Windgeister vertreiben um den Schiffen den Nebel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Seeschlange.png|miniatur|Eine Seeschlange mit Transportkabine]]&lt;br /&gt;
Etwas großes wird im Wasser gesichtet, was zielgerade auf die Baiula Spei zukommt. Eine Seeschlange nähert sich und Iustus fängt ihren Angriff mit einem Schild ab. Die sich entfernende Seeschlange wird mit den Kanonen beschossen, doch dann entdecken die Männer einiger Wasserghule, die aus dem Wasser auftauchen. Es werden immer mehr und sie beginnen, am Rumpf emporzuklettern. Die Matrosen hindern sie zunächst daran, an Bord zu kommen, doch es sind einfach zu viele. Von beiden Elbenbooten werden die Wasserghule mit Pfeilen beschossen, doch es gelangen immer noch etliche an Deck und versuchen, den [[Natator aeris]] zu zerstören. Baas, Turmen und Koyner verlieren ihr Leben, doch der Natator wurde beschützt und die Wasserghule bezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Geister kommen am Positionslicht vorbei und plagen [[Roana Dernheim|Roana]] in der Küche, so dass Kenji ihr zur Hilfe eilt. Die Schiffe verlangsamen ihre Fahrt, denn der Nebel vor ihnen wird grün durch den Zauber des Nekromanten. Während die Männer bereits das Schlimmste erwarten, stürzen sich die Luftelementare in den Nebel, bilden einen großen Wirbel und lösen den Nebel langsam auf, jedoch nicht ohne dabei selbst ihre Struktur zu verlieren. Die Salzmähre wird gesichtet und Henk entdeckt, dass der Steuermann ein untoter Pirat ist, bevor das Schiff sich wieder im Nebel versteckt. Das Greifenschiff der Elben mit Cirdan nimmt sofort die Verfolgung auf, während das Einhornschiff mit Gwaerenor bei der langsameren Baiula Spei bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seegang nimmt zu und plötzlich erschüttert ein unerwarteter gewaltiger Stoß das ganze Schiff. Und ein lautes Knacken ist zu hören. Im Wasser wird ein untoter Darlig-Wal von gut 20 Schritt Länge ausgemacht, welcher mit einem nekromantischen Zauber mit der Salzmähre verbunden ist und anscheinend von [[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Krakenmaul-Merl]] gelenkt wird. Dank Iustus Schild kann ein weiterer schwerer Angriff abgewehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Walangriffe melden die Matrosen, dass weitere Wasserghule aufgetaucht sind und aufs Schiff klettern. Bei der folgenden Verteidigung des Natator aeris lassen Starkentrutz, Armiger, Halbach und Al’Fessir ihr Leben, und das Schiff wird abermals von dem untoten Wal gerammt, so dass ein lautes Knacken zu hören ist. Die Schüsse der Feuerkanone reißen ein Loch in den Wal, so dass der nächste Angriff abgelenkt wird, aber aufhalten lässt sich der Wal dadurch nicht. Iustus erkennt, dass dies nur durch das Ausschalten des untoten Piraten oder durch Tötung des Nekromanten möglich ist. Cirdan und das Greifenschiff werden durch geschickte Manöver auf Abstand gehalten und stecken einen Kanonentreffer ein. Auf ihnen liegt die Hoffnung, Merl zu bekämpfen und den Wal auszuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Wasserghule entern die Baiula Spei und Grauwasser, Skip, Donnerbacher, Leif und Ole verlieren ihr Leben bei der Verteidigung. Sogar Roana wird weggeschleppt und Henk und Kenji können es trotz größter Anstrengung nicht verhindern. Als ein Wasserghul das Positionslicht zerschlägt und der helle Schein erlischt, kehren die Geister zurück und terrorisieren die mit den Wasserghulen kämpfenden Matrosen. Kenji wird zu Iustus geschickt, um ihn vor den Geistern zu schützen, damit der Schild einsatzbereit bleibt. Als er das Unterdeck verlassen hat, wird Henk gleich von mehreren Geistern angegriffen und verliert bei der Übermacht die Kontrolle. Er droht zu ertrinken, doch Pöttzi rettet ihn und zieht die Geister auf sich, was ihn sein Leben kostet. Kenji befreit den unter einem Schild kauernden Iustus von drei Geistern und die Baiula Spei wird erneut von dem Wal getroffen. Ein starker Ruck mit verdächtigem Knacken deutet auf ein leck hin, was durch Gebbert auch bestätigt wird, welcher unter Deck schon kräftig mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigt ist. Die Sklaven haben mittlerweile den Kran des Tauchbootes beschädigt, konnten es selbst aber nicht anrühren. &lt;br /&gt;
[[Datei:Salzmähre.png|miniatur|rechts|Die Salzmähre]]&lt;br /&gt;
Kanonenschüsse von der Salzmähren lenken die Aufmerksamkeit auf das Greifenschiff, welches gerade durch einen Volltreffen sinkt. Die Lage wirkt absolut hoffnungslos, als plötzlich über der Salzmähre die Wolkendecke durch eine goldene Lichtkugel durchbrochen wird, welche von einem geflügelten Wesen ausgeht. Dieses umkreist die Salzmähre und fliegt dann direkt zur Baiula Spei und vertreibt durch sein strahlendes Licht die Geister. Es handelt sich um einen streitrossgroßen Schwan, auf dem Augustus reitet. Iustus ruft ihm zu, dass er den Nekromanten ausschalten muss, und der Schwan landet kurz auf dem Oberdeck, um Henk aufzufordern, mitzukommen.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Henk und Augustus zur Salzmähre fliegen und dort nach dem Nekromanten Heriotza suchen, wird die Baiula Spei von einem Gesichtslosen aufgesucht, welcher einige Matrosen dazu anstiftet, die Schildvorrichtungen von Iustus zu entfernen, welche es ermöglichen, den Schild um das ganze Schiff auszudehnen. Zwar gelingt es Octavia mit mehreren Feuerpfeilen, den Gesichtslosen zu töten, doch seine Befehle werden noch ausgeführt. Ein weiterer Aufprall bricht den rechten, hinteren Rumpf an und das Schiff bekommt Schlagseite. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk schleicht unter Deck, während Augustus dafür sorgt, dass er nicht von Untoten belästigt wird. Henk findet Heriotza gemeinsam mit einem Gesichtslosen, wie sie eine Beschwörung vorbereiten. Er öffnet leise die Tür, schleicht sich unbemerkt an und meuchelt Heriotza mit einem gekonnten Kehlschnitt. Dank der Überraschung erwischt Henk den Gesichtslosen, bevor dieser seinen Gedankenkontrollzauber sprechen kann, mit einem äußerst schweren Schlag in die Lenden, welcher von einer heftigen Feuerentladung begleitet wird. Henks zweiter Schlag schaltet den Gesichtslosen aus und Augustus ruft Hank nach oben, wo bereits alle Untoten in sich zusammengefallen waren, seitdem der Nekromant ausgeschaltet war. Der Schwan holt beide ab und fliegt zur Baiula Spei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Lage auf der Baiula Spei wird immer brenzliger, da das Schiff sich vorne immer weiter aufstellt. Iustus ist zum Natator gekommen und kämpft mit dem Kurzschwert. Die Wellen schwappen immer höher und einige Wasserghule werden von Bord gespült. Dann ertönt das Signal der Elben, das der Tauchpunkt erreicht ist. Das Deck ist teilweise überflutet und einige Männer versuchen zum Elbenschiff zu schwimmen. Als der Wal ein weiteres Mal auf die Baiula Spei zurast, begeben sich Kenji und Octavia ins Tauchboot. Ferolax und Wigo ziehen sich auf den erhöhten Bug zurück, doch Iustus und Olvir verteidigen weiter das Tauchboot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwan kehrt zurück und setzt Augustus und Henk direkt am Tauchboot ab. Nachdem sie eingestiegen sind, sehen sie, wie Iustus und Olvir von einer Welle erwischt werden und dann nicht mehr zu sehen sind. Die Baiula Spei bricht auseinander und sinkt in die Tiefe, doch Henk gelingt es, mit dem Natator vom sinkenden Wrack wegzukommen und geschickt einigen Trümmern auszuweichen. In ihrer Trauer über den Abschied bemerken die Helden Wasserghule, die aus unterschiedlichen Richtungen auf den Natator zusteuern und den Weg abschneiden wollen. Henk entkommt ihnen mit dem Ausweichschub des Turbos und lenkt das Tauchboot so, dass es nicht in den riesigen Wasserwirbel gerät, welcher es wieder an die Wasseroberfläche getrieben hätte. Eine Seeschlange versucht sie zu rammen, doch Henk weicht mit dem Turbo geschickt aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas tiefer ist ein grüner Schimmer zu bemerken und auch das Ziggurat ist auszumachen, welches noch nicht sehr verfallen aussieht. Bei einem weiteren Angriff einer Seeschlange fällt auf, dass diese von einer anderen Seeschlange angegriffen wird, als würden sie um das Tauchboot streiten. Henk kann mit dem Turbo entkommen, bevor das Tauchboot von einem Seeschlangenschwanz erfasst werden kann. Es erfolgt nun ein Angriff von zwei Seiten und Henk muss erneut den Turbo aktivieren, um nicht getroffen zu werden. Diesmal muss er dennoch Schaden einstecken und die Außenhülle des Natator wird beschädigt. Wie sich herausstellt, ist die Vorrichtungen für die Blitze beschädigt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tauchboot nähert sich bereits dem Höhleneingang des Ziels, als sie bemerken, dass weitere Wasserghule vor dem Eingang abgesezt wurden und ihnen den Weg hinein versperren. Henk beschließt, mit dem Turbo durch sie durchzubrechen und es gelingt ihm, den Natator in den Höhleneingang zu steuern. Allerdings haben sich etliche Wasserghule festgehalten und versuchen nun, die Luken des Tauchbootes von außen zu öffnen. Hilflos muss die Besatzung zusehen, wie Wasser eindringt und die Kabine zu überfluten beginnt, wodurch die Helden das Bewusstsein verlieren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; Fortsetzung: [[Im Nebelschlund|Kampagne 22: Im Nebelschlund]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Marcus_Iunius_Castramus&amp;diff=40143</id>
		<title>Marcus Iunius Castramus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Marcus_Iunius_Castramus&amp;diff=40143"/>
				<updated>2026-04-19T10:23:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: /* Todesurteil in der Arena */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; border-top: 1px solid; |Marcus Iunius Castramus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#eee5c6; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | Marcus Iunius Castramus&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;| [[Klassen|Klasse]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | Admiral&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;| [[Seelenzustand#Die_11_Licht.2FSchatten-Tendenzen|L/S-Tendenz]] &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | -3 ([[Seelenzustand#Tyrann_.28.E2.80.933.29|Tyrann]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|geboren&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | 17. Oniralis 652 [[ThZ]] (282 [[JF]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Heimat&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | [[Thyrna]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Rasse&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | [[Menschen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-bottom: 1px solid; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Familie&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-bottom: 1px solid; border-right: 1px solid;&amp;quot; | ''Vater'': [[Appius Iunius Appellus]] &amp;lt;br/&amp;gt; ''Schwester'': [[Iunia Furia]] &amp;lt;br/&amp;gt; ''Sohn'': [[Ancus Iunius]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]'''Marcus Iunius Castramus''' (''geb.'' 17. Oniralis 652 [[ThZ]]/282 [[JF]]) ist ein [[Menschen|Mensch]] aus [[Thyrna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcus Iunius Castramus ist Admiral im thyrnischen Heer. Seine Familie entstammt der thyrnischen Nobilität und ist der Sohn von [[Appius Iunius Appellus]]. &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charaktergeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Rache an den Helden ===&lt;br /&gt;
==== Todesurteil in der Arena ====&lt;br /&gt;
Castramus strebte nach Rache gegenüber den [[Helden]], da sein Sohn [[Ancus Iunius|Ancus]] degradiert wurde, als er Kommandant des Behemoth war, welchen die Helden vor [[Loderis]] angriffen und durch entzünden der Munitionskammer zum Absturz brachten. Castramus gab den Helden die Schuld für das Schicksal seines Sohnes. Er spannte dafür seine Schwester Iunia ein, welche mit dem Botschafter in [[Eldorn]] [[Aulus Furius Lentus]] verheiratet war. Sie machte ihrem Mann genügend Druck, damit dieser die Todesstrafe über [[Henk Hjaldinger|Henk]] und [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] verhenkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einsatz von Meuchelmördern ====&lt;br /&gt;
Als die Vollstreckung des Todesurteils in der Arena von Eldorn mit einem Gottesurteil zugunsten der Helden ausging, suchte er andere Wege, um ihnen zu Schaden. Er bekam über komplizierte Umwege Kontakt zu [[Schukran Emschi]], welcher seine Attentäterin [[Hadita Gazan]] auf Henk ansetzte. Denn Henk war der Luftschiffkapitän, welcher seinen Sohn so gedemütigt und vorgeführt hatte, und wenigstens er sollte dafür bezahlen. Doch sehr zum Ärger von Castramus konnte Henk die Attentäterin in letzter Sekunde stellen und kam so mit seinem Leben davon. Über die Rückverfolgung kam Henk auch dahinter, dass Castramus der Drahtzieher des Anschlags war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Treffen mit Aquila (Celestalis 351 JF) ====&lt;br /&gt;
[[Flavius Vitreus Elatus]] berichtet in seinem Brief an [[Octavia]] vom 27. Celestalis davon, dass sich Castramus in Thyrna mit [[Titus Curtius Aquila]] getroffen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun komme ich leider zu weiteren, beunruhigenden Neuigkeiten. Nachdem der ehemalige Feldherr Titus Curtius Aquila vom Senat wegen indirekter Befehlsverweigerung bei [[Trutz]] und der Beleidigung einer hohen Würdenträgerin des Kaisers seines militärischen Amtes enthoben wurde und damit seiner Familie große Schande bereitet hat, hat man ihn in der letzten Zeit immer häufiger mit Marcus Iunius Castramus gesehen. Ich befürchte, dass die beiden einen Racheplan gegen dich und deine Freunde ersinnen. Sei also bitte sehr vorsichtig! Außerdem habe ich von Gerüchten gehört, dass Castramus Kontakt zu Botschafter [[Marcus Sibilus Diffido|Diffido]] gesucht habe, bevor dieser nach Barthavion aufbrach. Leider ist über den Inhalt der Gespräche nichts bekannt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem [[Korrespondenzen#Korrespondenz_mit_Flavius_Vitreus_Elatus_2|Brief an Octavia]] von ''Elatus''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Thyrna]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Kalender&amp;diff=40142</id>
		<title>Kalender</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Kalender&amp;diff=40142"/>
				<updated>2026-04-19T10:02:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: /* Erdfest */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Abenteuerkalender des Jahres 351 JF&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der Kalender der [[Helden]] aus dem Jahr 351 JF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== I. Hyleon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1./2.''' '''Fest der [[Schutzgötter]]''' Auf der Überfahrt von [[Olborg]] nach [[Ankarz]] entdeckten die Helden eine im Nebel der Zeiten verborgene Dracheninsel und sprachen mit dem [[Radiel|letzten Drachen]] außerhalb der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.''' Überfahrt nach Ankarz auf der [[Bartha-Bucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.''' [[Prozess gegen die Helden|Prozessbeginn]] gegen die Helden in ihrer Abwesenheit in [[Valkenburg]], Ankunft der Helden auf dem Seeweg in Ankarz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.''' Abflug aus Ankarz, Überfall der Thyrner auf das Luftschiff des Prinzen, Kampf gegen die thyrnischen, schwarzen Trolle, [[Isgar Wintras|Prinz Isgar]] und die Helden bezwingen gemeinsam die angreifenden Trolle, Isgar fasst Vertrauen zu den Helden und auf das Ehrenwort der Helden erlaubt er ihnen, ungefesselt weiter mit ihm nach Valkenburg zu reisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.''' thyrnischen Störsender in einem Ausläufer der Throaler Berge zerstört &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.''' in Valkenburg angekommen werden die Helden im Gerichtsgebäude inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' inhaftiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.''' inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.''' inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.''' inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.''' inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.''' inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Alethon]]''' Die abschließende Gerichtsverhandlung gegen die [[Helden]] unter [[Helom Kerzorban]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.''' '''Königstag (Festtag für den König der [[Zwerge]])'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== II. Thyloreon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' '''Tag der [[Mutter Hylderid | Hylderid]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest der [[Hylea]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.''' '''Tag des [[Bund von Throal | Bundes]]''' Die Helden wurden für die Rettung von König Varulos mit dem [[Rad des Lebens]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== III. Bialis ==&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.''' '''Tag der [[Bia]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Dendron]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IV. Oniralis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Goiron]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.''' '''Tag des [[Ingerimm]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== V. Venoralis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.''' '''Tag des [[Berrick Sirodan | Sirodan]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.''' ''(Geburtstag von [[Augustus Octavius]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Thylor]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.''' '''Tag des [[Bragilos]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.''' '''Tag des [[Dragnin Krogarr | Krogarr]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VI. Pyrionalis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' '''Plagengedenktag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Neue_Hoffnung_in_Eldorn|KAPITEL 17]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.''' Ein inhaftierter Verwirrter ([[Bransi Soden]]) berichtete von seinem [[Der mysteriöse Traum|seltsamen Traum]] zur Heilung [[König Varulos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.''' Von [[Valkenburg]] nach [[Loderis]] gesprungen, Aufbruch nach [[Eldorn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.''' Übernachtung &amp;quot;Donnerklause&amp;quot; auf dem Weg nach Eldorn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''[[Boronfest|Fest]] des [[Letor]]''' Ankunft in Eldorn, als Teehändler getarnt. Kontakte geknüpft zu [[Lucius Larcius Obloci]], thyrnischer Novize der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] [[Lucius Furius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.''' Ausgrabungscamp, Prof. [[Mamercus Porcius Mucus]] gerettet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.''' Ausgrabungscamp, Katakombe erforscht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.''' Reise zum alten Heiligtum [[Gi-Umuna]], Entdeckung des Eingangs, Entlüftung, Abstieg ins Heiligtum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.''' 5 stündige Reise über endlose Treppen in die unendliche Tiefe über den [[Pfad der Eingeweihten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.''' in den Tiefen [[Ekurbad]] entdeckt und auf [[Enbi Lulu'Gugal]] getroffen. [[Drachenträne]] aktiviert, Nachts/Morgens in Eldorn [[Mordem Blandera]] getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.''' '''Tag des [[Gjori]]''' Verhaftung der Helden: Octavia - Magierakademie, Adarian &amp;amp; Henk - Arenakerker, Kenji - Zenos-Tempel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.''' Inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.''' Inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.''' [[Flavius Vitreus Elatus]] kommt in Eldorn an, Kenji und das Orakel [[Gaia Tarratia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.''' Anhörung von Octavia (vormittags) und Kenji (nachmittags)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.''' Botschafter [[Aulus Furius Lentus]] und Admiral [[Marcus Iunius Castramus]] treffen Adarian und Henk in der Arena&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.''' Kenji schricht mit dem Orakel über die Drachenträne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.''' erfolgloser Befreiungsversuch, Inhaftierung von Terrik, San Han, Klelschon, Bistra (Unterschenkel amputiert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.''' Urteilsverkündigung über Octavia und Kenji&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.''' '''Tag der Toten''' Warten auf den Kampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Erdfest]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.''' Arenakampf mit Gottesurteil, Feier am Abend, Streit zwischen [[Flavius Vitreus Elatus|Elatus]] und [[Salvius Tuscus Inanis]] beobachtet, Kenji redet mit Inanis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.''' Schlichtung im Museum mit Mucus und den Inquisitoren, Kenji betrinkt sich mit [[Wolfhardt Schnittmeier]], Henk provoziert mit Inanis bei der Abendfeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.''' Verleihung des &amp;quot;[[Stern von Zenos]]&amp;quot; in Eldorn, Bankett mit den Ratsmitgliedern, Inanis findet in einem Haussklaven Oblocis einen Zeugen gegen Elatus und ein schrecklicher Verdacht kommt auf. Einbruch in Oblocis Villa und Konfrontation mit Elatus und Octavia.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nacktarian.png|300px|thumb|right|Adarian - gemalt von Inanis (Eldorn am 5. Tag des Erdfest 351 JF)]]&lt;br /&gt;
'''4.''' frühe Morgenstunden [[Quintus Minucius]] gefasst und von [[Iustus Trebatius]] magisch verwahrt, Nachmittags Blutritual, Abends Entspannung und Regeneration (Adarian [[Venora]]-Tempel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.''' Scheidung und Octavias Ernennung zur ''Gesandten des Drachen'', Bankett, [[Sabaoth Immortalis]] Geburtsname ''Spurius Iunius'' und Feier mit [[Hadita Gazan]], Inanis malt Adarian (siehe rechts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VII. Celestalis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück|KAPITEL 18]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#1._Celestalis_351_JF|1. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-01: Ankunft in Trutz|Episode 18.01]]''') Verabschiedung in Eldorn, Reise mit Inquisitorenportal, Ankunft in [[Trutz]], Quartier in Ratsschenke, Adarian wird ein [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]], Gespräch mit dem König, Octavias Besuch bei [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]], Henk stellt [[Eleonor Conado|Eleonor]] vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#2._Celestalis_351_JF|2. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Kenjis Visionensuche im Tempel, Adarian im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]], Octavia trainiert Feuerbälle begleitet von Henk und Eleonor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#3._Celestalis_351_JF|3. Celestalis]], Tag des [[Torian]] ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-02: Verwandtenbesuche|Episode 18.02]]''') Die Helden besuchen [[Egeil von Wallenrode]], der Octavia ablehnte und Adarian zürnte, weil dieser Inquisitor geworden ist, anschließend Besuch bei [[Ellana von Wallenrode|Adarians Mutter]], welche erneut geheiratet hat und zwar [[Eginhard von Sonnenborn]]. Adarians Bruder [[cosima von Wallenrode|Cosima]] war mit seiner Familie ausgezogen, vermutlich nach [[Trosk#Kolonien|Falkenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#4._Celestalis_351_JF|4. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-03: Die ertrunkenen Kinder von Teichwalde|Episode 18.03]]''') Vormittags bei Abraxa 3 Heiltränke geholt, Kenjis spezielle Bitte, Mittags in [[Teichwalde]] das Verschwinden der Kinder untersucht und die [[Teichmaid von Teichwalde|Teichmaid]] von verderbenden, dämonischen Einflüssen befreit durch ein Mirakel vom Mystiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-04: Die Toten von Tiefenau|Episode 18.04]]''') Nachmittags in Tiefenau, mit [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Boron]]geweihte [[Gandar Benner]] gesprochen, Friedhof untersucht und Ritual festgestellt, von [[Erlerig Darrow]] erfahren und sein Labor gefunden. Drei alchemistische Bücher gefunden ([[Artefakte#Alchemistische_Werke|Miracula &amp;amp; Mysteria Alchymico-Medica]], [[Artefakte#Alchemistische_Werke|Lapis animalis microcosmicus]], alchemistische Pergamente) und festgestellt, dass etwas gestohlen wurde: der Herzstein. Von Gandar das Messer von Adarians Vater bekommen, was beim Ritual benutzt wurde. Cosima in Falkenau aufgesucht und den Vogt über mögliche schwarzmagische Kontakte informiert. Cosim floh in die Tunnel. Geweihter Gandar mit nach Trutz genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#5._Celestalis_351_JF|5. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Am Morgen Abraxa aufgesucht und unterhalten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-05: Der Kreis von Kobulten|Episode 18.05]]''') Mittags nach [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]]: [[Harulf Bröck]] berichtet, es sei  bei einem Unwetter mit Blitzen etwas Glühendes bei [[Bransi Soden]] eingeschlagen, im geschmolzenen Erdboden eingeschlossene Drachenschuppe freigelegt, Kobolde spielten verrückt, Kobold auf dem Schiff, Abends weiterreise nach [[Trosk#Kolonien|Kirchwalde]]: Schreie unterucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#6._Celestalis_351_JF|6. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Mit [[Herma Geradd]] gesprochen und vom Traum erfahren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-06: Die Suche nach dem Wubulub|Episode 18.06]]''') mit [[Björi Gundars]] in den Sumpf nach [[Golomoor]], bei Ankunft alle &amp;quot;Gäste&amp;quot; von ''Sirixx'' Nest verscheucht, die Nacht im Stroh verbracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#7._Celestalis_351_JF|7. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Björi wurde verprügelt, Aufbruch in den Sumpf zum [[Wubulub]], Nachmittags im Sumpf gefangen und am Abend den Wubulub gestellt, Adarian schnitt ein Geschwür vom Stamm und er, Henk und Schließlich auch Kenji sangen das [[Lied des Wubulub]], Octavia verstauchte sich die linke Hand und wurde bewußtlos, vom Wubulub vom Kampf von Aban gegen einen riesigen Käfer erfahren, Aban war aus ihrem Hort aufgescheucht worden, weil der uralte Baum [[Untier-Aue|Amoth-Hûntirn]] korrumpiert worden war. Nach Kirchwalde getragen worden und auf dem Schiff mit Koboldstress geschlafen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#8._Celestalis_351_JF|8. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-07: Die Rettung von Amoth-Hûntirn|Episode 18.07]]''') Aufbruch zur [[Untier-Aue]], dämonifizierten Baum gefunden, [[Herzstein]] in Baumkrone und Oricalcum-Dämonenherz in der Höhe unter dem Baum geortet und herausgeholt, Cosima getroffen und von seinem [[Cosima_von_Wallenrode#Die_Erpressung|Schicksal]] erfahren, Verdacht auf Eginhard als Schwarzmagier gefallen, am späten Mittag Aufbruch mit Cosima nach Wallenrode, Nachmittags Wallenrode, im Gespräch mit Eginhard dessen Unschuld gefunden und von Egeils Problemen erfahren, Ellana nach Nauried gefolgt, Cosima mit Eginhard in Wallenrode geblieben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-08: Auf Egeils Feste|Episode 18.08]]''') zum Sonnenuntergang in Nauried in die Falle des besessenen Egeils getappt, vom Schwarzmagier starken [[Verführungen]] ausgesetzt, aus der Falle entkommen und auf Mitternacht nach Trutz aufgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#9._Celestalis_351_JF|9. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-09: Spurensuche|Episode 18.09]]''') Nach Mitternacht sofort die Inquisitoren aufgesucht, nach Wolfhardt gefragt und berichtet. Im Gasthaus geschlafen, Adarians Familie im Sanktum der Inquisitoren, Mittags Ellana und Egeil gesprochen; mit Archorbar gesprochen und von Elben in den Nebelsümpfen erfahren, Nachricht von Abraxa und aus Thyrna erhalten mit einer magischen Brosche von Justus Trebatius, beim Essen Wolfhardt getroffen, der Octavia ein Geschenk macht, mit Eginghardt zur Ratsversammlung &amp;gt; keine Gespräche möglich, Egeils haut aus dem Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] ab, beim Rückführen seine Veteranenpartei getroffen, Abends zum Treffen am nächsten Tag mit dem König bestellt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#10._Celestalis_351_JF|10. Tag]] des [[Arodin]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-10: Ein Treffen mit dem König|Episode 18.10]]''') Morgens zu Abraxa, sie berichtet von den alchemistischen Pergamenten und sah in der Bibliothek jemanden, er wie der junge Darrow ausgesehen habe. Mittags mit dem König den Feldherrn getroffen, König hat ihm ein drei Tage Ultimatum gestellt, zu welchem die Thyrner den Drachen zurückgeben sollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-11: Das Le Bran – Anwesen|Episode 18.11]]''') Abends in der Bibliothek die Mystiker gesehen und ihnen ein Bild von Darrow gezeigt. Erfahren, dass Darrow seine Schwester besuche und Abraxa hat alle zur [[Gruft der Besessenen]] in Trutz geführt; Darrow getroffen, dieser ist übergelaufen und mit der Brosche von Justus gerettet worden, zum [[Le Bran-Anwesen]] geschickt und die Rabenhexe gesucht. Die Geschichte von Darrow erfahren, die Geister und das Haus erlöst und [[Blaren Rigged]] besiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#11._Celestalis_351_JF|11. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-12: Wundenlecken|Episode 18.12]]''') Am Morgen aus dem Anwesen gekommen und Henk zum Garlentempel gebracht, Octavia und Kenji zu Abraxa und Adarian hat den Inquisitoren das Anwesen gezeigt. Beweise wurden gesichert, Erlerig vom Mal befreit und die Helden schliefen durch bis zum nächsten Morgen: Henk im Garlentempel, Adarian bei den Inquisitoren und Kenji und Octavia im Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#12._Celestalis_351_JF|12. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Früh morgens erwacht und ohne Henk zum König gegangen. König berichtete, dass das Volk ihm nicht glaubte, als er die Wahrheit über den Drachen verkündete und sogar einen Gegenkönig ausgerufen haben: König [[Sturmhardt von Bergstadt|Eisenkeil]]. Octavia vom Volk angefeindet und Adarian immer wieder überredet, sich doch der Befreiungsschlacht anzuschließen. Das Heer versammelt sich vor den Toren auf dem Exerzierplatz. König [[Sigurd von Troppau|Sigurd]] bat Adarian, am Abend mit ihm zusammen eine Rede vor dem Heerlager zu halten, um ein letztes Mal zu versuchen, die Schlacht noch abzuwenden. Kenji hilft Adarian mit dem Schreiben einer Rede und Egeil legt auf Adarians Bemühen hin bei dem Eisenkeil ein gutes Wort ein, damit der König und Adarian ohne Zwischenfälle im Heerlager sprechen können. Henk war noch sehr schwach und bekam von Abraxa ein Tonikum zur Kräftigung. Am nächsten Tag wollte Abraxa Henk nochmal untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-13: Die Reden der Könige|Episode 18.13]]''') Abends haben der König und Adarian im Heerlager vor den Kämpfern gesprochen ([[Rede des Königs von Trutz|Rede des Königs]], [[Rede von Adarian von Wallenrode|Adarians Rede]]) und keine Beruhigung erzielt. Kenji hat daraufhin ein Gottesurteil gefordert und Adarian hat den Soldaten Loran in einem Duell auf Leben und Tod besiegt. Tragischerweise kam kurz nach dem Sieg ein Herold aus Valkenburg und verbreitete eine [[Rede des Zwergenkönigs]] [[König Varulos|Varulos]], in dem dieser den Frieden mit dem thyrnischem Weltreich ausrief und den gemeinsamen Feind, den [[Bund des Xul]], benannte. Die Helden kehrten ins Gasthaus zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#13._Celestalis_351_JF|13. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-14: Das Fest des Lorkan|Episode 18.14]]''') Während die Stadt das Fest vorbereitet, besuchen die Helden Abraxa. An Henk wird nichts ungewöhnliches festgestellt und Erlerig spricht mit Kenji über eine Verurteilung. Kenji erwirbt eine Falkenbrosche für Octavia und schenkt ihr diese. DIe Helden ruhen sich aus und stärken sich für den Festtag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#14._Celestalis_351_JF|14. Celestalis]], Fest des [[Lorkan]] === &lt;br /&gt;
[[Lorkan]] erwählt durch seinen Falken zu Beginn des Festes Henk und beschenkt ihn mit dem Schlüssel, der im nächsten Jahr für ihn &amp;quot;alle Türen öffnen wird&amp;quot;. Die Helden speisen Mittags beim Bankett mit den Ratsherren und vergnügen sich Nachmittags auf dem Jahrmarkt bei Spielen. Am Abend feiern sie mit [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und seiner Frau [[Cuina-Nira|Nira]]. Um Mitternacht, bei der Sprengung der Ketten, eröffnet Henk den Ritus und alle genießen ein spektakuläres Feuerwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#15._Celestalis_351_JF|15. Celestalis]], Fest des [[Lorkan]] === &lt;br /&gt;
Mittags findet die Freilassung der Vögel statt, und als sich die Vögel in die Luft erhoben, geschah das Unerwartete und Unfassbare. Nebelschwinge taucht auf und versengte alle Vögel mit einem Atemzug. Sie wird geritten und kontrolliert von [[Sabaoth Immortalis]], welcher seltsam verwandelt und mächtiger und verderbensbringender wirkte als zuvor. Sabaoth kündigt an, dass nun der Vorhang gefallen sei und dar Anfang vom Ende begonnen habe. Nebelschwinge legt daraufhin mit ihrem Flammenatem das Ratsgebäude in Schutt, zieht einmal mit Flammenatem durch die Menge und versengte Hunderte Unschuldige vor den Augen der Helden, der Flammenstrahl zerstört das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und zieht dann einmal durch die ganze Stadt. Nebelschwinge hinterlässt eine Schneise der Verwüstung und des Todes. Trutz brennt am Mittag! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-15: Neue Hoffnung|Episode 18.15]]''') Die Aufräumarbeiten und die Versorgung der Verletzten ziehen sich bis in die Nacht hinein und die Helden helfen nach besten Möglichkeiten: Octavia löscht Feuer und verhindert, dass die Reste des Ratsgebäudes auf die Verwundeten fallen, Kenji koordiniert die Bürger und verhindert mit Mynbrujes Hilfe Paniken, Henk fliegt mit einem Magier über die Stadt, um von oben zu löschen und Adarian rettet viele Verschüttete mit seiner großen Kraft. Verletzt wurden von den Bekannten Wolfhardt und Eginhard, Adarians Jugendfreund [[Celan Al-Hakim|Celan]] fällt den Flammen zum Opfer und wird im Garlentempel zu den Passionen geschickt. Adarian ist in seinen letzten Minuten bei ihm und benachrichtigt auch Celans Vater [[Hafiz Dara Al-Hakim]]. Der Großmeister der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] Markward von Reichenstett stirbt im zerstörten Sanktum der Inquisitoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#16._Celestalis_351_JF|16. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Gerbert der Bär|Gerbert]])'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar kehrt nach Trutz zurück und bedauert sehr, dass er zu spät gekommen ist, um die Tragödie zu verhindern. Henk bekommt von [[Eleonor Conado|Eleonor]] einen Brief aus [[Freywall]] mit beunruhigenden Nachrichten: [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Jaran]] ist verschwunden. Bei einem Treffen vom Bund des Lichtes bei Abraxa erzählte Rock, dass er aus [[Galad Sidh]] kommt, wo er durch die Augen der Drachin geschaut hat. Nebelschwinge ist gefangen in einer Höhle, umgeben von unzähligen dämonifizierten Kriegern - die vermissten Orkarmeen. Als Nebelschwinge dann Richtung Nebelsümpfe aufbricht, machte Rock sich sofort auf den Weg, um Trutz zu warnen - kommt aber zu spät. Gerbert und Nira gehen als Späher in den Süden, um die geheimen Zugänge zu den Tunneln zu finden und die Lage zu sondieren. Darrow wird in den Bund des Lichts aufgenommen. Onkel Egeil kommt mit Eisenkeil zum Treffen, um dem Bund beizutreten, und sein Anwesen in Nauried zur Verfügung zu stellen. Die Helden beschließen, nach Freywall aufzubrechen und treffen sich nach einer Rede von Adarian an das Volk, in der er dazu aufruft, dem Bund des Lichtes beizutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-16: Abreise mit Querelen|Episode 18.16]]''') Auf dem Luftschiff hat Eleonor bereits Ärger mit dem Klabauterbold. Beim Ablegen fehlt ein wichtiges Teil, der Tinner, und so lässt sich das Schiff nicht steuern. Adarian opfert dem Kobold und dieser polieret daraufhin seine Rüstung. Ungeduldig zeigt sich der Klabauterbold Henk und stellt seine Bedingungen. Erst nachdem die Helden eine Feder für ihn beschafft haben, taucht der Tinner wieder auf und die Reise nach Freywall kann beginnen. Henk fliegt die Nacht durch und Adarian freundet sich mit Eleonor an. Er ist fasziniert von ihren umfassenden Kenntnissen in Waffenkunde und verliert gegen sie 15 Kupfer beim Würfelspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#17._Celestalis_351_JF|17. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Bei Sonnenaufgang bemerkt Henk, dass das Schiff langsamer ist, als er gedacht hatte. Octavia entdeckt am Rumpf Stellen, in denen die Konzentration an elementarer Luft stark vermindert war. Ein Zusammenhang zum elementaren Drachenfeuer wird vermutet und der Weg fortgesetzt. Kenji wird vom Klabauterbold geneckt und erduldet dies stoisch. Zum Mittag sind die Zwielichtgipfel erreicht und prompt tauchen auch die Luftpiraten der Gegend auf, um ihren Wegzoll einzutreiben. Nur Henk und Adarian zeigen sich den aufs Schiff gesprungenden Trollen und werden von [[Trolle#Trollstämme_der_Zwielichthügel|Borka]] vom Clan der Steinborken als Karrstann und Schaschrasch erkannt. Nach einem kleinen Umtrunk mit Trollschnaps verlassen die Trolle die Helden und diese setzen ihren Weg nach Freywall fort. Zum Abend stellt Henk fest, dass die [[K'eygha]] noch langsamer geworden ist. Es ist aber der Klabauterbold, welcher Henk nebenbei mitteilt, dass eine Kreatur unter dem Schiff hockt. Die Helden suchen lange nach dem Ding, welches Octavia schließlich als etwas dämonisches ausmachen kann. Octavia lässt sich an einer Seite des Schiffen mit der Strickleiter herab, um unter den Rumpf blicken zu können. Henk klettert an der anderen Seite herunter, um die Kreatur auf Octavias Seite zu scheuchen, damit diese es abschießen kann. Doch erst als der Klabauterbold Henk dazu verpflichtet hat, ihm einen kleinen Napf neben dem Kompass für Schnaps einzurichtet, hilft er mit und stößt den Dämon immer wieder vom Schiff weg. So gelingt es Octavia endlich, ihn mit Flammenpfeilen zu zerstören. Nun können die Helden ihre Reise wieder aufnehmen und Henk schätzt, dass sie mit der verbliebenen Luft gerade noch so bis Freywall kommen werden. Die Nacht wird wieder durchgeflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Rückkehr des Maldoror|KAPITEL 19]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#18._Celestalis_351_JF|18. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-01: Ankunft in Freywall|Episode 19.01]]''') Bei Morgengrauen sind am Horizont die Umrisse von Freywall zu erkennen und gegen Mittag erreichen die Helden die Stadt und ein Schlepper bringt die K'eygha direkt in ein Dock. Die Helden kehren im Gasthaus ''Fuchsbau'' ein und Henk unterrichtet die Helden davon, dass er von ihnen allen einen alten [[Twill|twill]]schen Verschwiegenheitsschwur erwartet, um sich und [[Order of the black Fox|seine Gilde]] abzusichern. Unter den Helden herrschen da unterschiedliche Gefühle. Henk spricht alleine im Hauptquartier mit [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Giftvogel]] über die Situation der Gilde, während Octavi, Kenji und Adarian zum [[Lorkan]]park schlendern und über Perlheim und die Vergangenheit reden. Adarian sucht das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] auf und ist etwas geschockt vom seinerseits so empfundenen Fanatismus des Großmeisters [[Arthas Lichtschlag]]. Foxi holt die Helden zurück in den ''Fuchsbau'' und [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Waruf]] berichtet anschließend von Jarans Verschwinden. Er berichtet von dem Gildenmitglied [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Schwarzschatten]], welcher erwischt wurde, wie er Jarans Quartier durchwühlte. Dieser gestand, dazu gezwungen worden zu sein und wirkte auch so sehr wirr und neben sich stehend. In seinem Kopf stellt Octavia einen dämonischen Wurm fest, der sein halbes Gehirn bereits zerstört hatte. Der Hirnwurm trägt das klare Merkmal von [[Utukk'Xul]]. Octavia hat dabei die Vision eines Mannes mit zuckendem Auge und sie sieht ein Gasthausschild mit singendem Kopf namens ''Zum guten Ton''. Henk erlöst Schwarzschatten und die Helden gehen mit Waruf und Foxi ins Bardenviertel. Kenji besucht währenddessen den Tempel des Mynbruje und erfährt dort von einem bevorstehenden Bandenkrieg. Im Bardenviertel werden Henk und die Anderen von den [[Briccone-Familie|Briccone-Brüdern]] gestellt und bekommen ein Ultimatum von einem Tag gestellt. Im ''Guten Ton'' trifft Henk seine alte Bekannte [[Viola Briccone|Viola]] wieder und erfahren von ihr, dass sich Jaran mit einer mysteriösen, vermummten Gestalt getroffen habe undeine Nachricht nur für Henk hinterlassen habe. Gemeinsam mit Kenji verfolgen sie zur Dämmerung Jarans Hinweis und finden das Versteck, in dem Jaran sich verborgen hielt. Doch dort finden sie auch Spuren eines dämonischen Kampfes, Jarans Säbel und einen Ritualkreis, welcher eine Spur von [[Maldoror]] enthält. Jaran hatte mit einer weiteren Person hier genächtigt und musste erneut fliehen. Octavia entdeckte im Raum ein beschworenes dämonisches Auge, welches sie nur mit Mühe vernichten können. Der Feind weiss also Bescheid! Es ist bereits später Abend, als die Helden wieder von Jarans Versteck aufbrechen. Auf der Straße erfahren sie, dass in der Nacht wieder ein Staubsturm zu erwarten sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-02: Bandenkrieg in Freywall|Episode 19.02]]''') Adarian und Foxi besuchen noch das ''Briccone-Casino''. Adarian wird von dem eleganten [[Massimo Briccone]] freundlich willkommengeheißen und noch einmal an das ablaufende Ultimatum erinnert. Foxi bringt Adarian einen Würfeltrick bei und gibt ihm einen unverfänglichen Kuss auf die Wange zum Abschied. Henk ist mit Waruf ins Hauptquartier zurückgekehrt und findet dort [[Order_of_the_black_Fox#Führung|Mestoph]] und einen wütenden Giftvogel vor. Mestoph informiert Henk über die tatsächlich geschwächte Lage der Gilde und schlägt ihm einen Plan vor, wie sie mit Adarians Hilfe einen wichtigen Kunden zurückgewinnen können. In der Nacht hat Octavia einen ungewöhnlichen Traum von ihrem Vater, Phyrron und einem brennenden Greifen. Octavia erwacht schweißgebadet und sucht sofort Kenji auf. Gemeinsam sprechen sie noch bei etwas Wein über die Angelegenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#19._Celestalis_351_JF|19. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Am Morgen ist der Wirt erkrankt und das Essen wird verspätet serviert. Die Helden treffen sich im Keller des Gasthauses, um vor führenden Gildenmitgliedern und vor [[Twill]] den [[Eid der Verschwiegenheit]] abzulegen. Kenji steht beim Eid etwas neben sich, Octavias Traumbilder vom Verbrennen werden in ihm wachgerufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittag geht Henk mit Adarian und Foxi zum Juwelenhändler und, während Adarian im Staubsturm draussen wartet, setzen Foxi und Henk den Händler mit Adarians Inquisitorenmitgliedschaft unter Druck. Adarian durchschaut Henks Plan, ihn für Gildenangelegenheiten zu benutzen, und spielt Henk zuliebe mit. Großmeister Lichtschlag entdeckt ihn vor dem Geschäft und stellt Adarian zur Rede. Er nötigt Adarian auch die Zusage ab, am Nachmittag im Sanktum der Inquisitoren zu Übungen zu erscheinen, und berichtet von einer Erkältungswelle, die mit dem Sturm die Stadt heimsucht, typisch für diese Jahreszeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag eskaliert der Streit mit Giftvogel und Henk wird von Mestoph beiseitegenommen. Giftvogel will sich von den Briccones nicht mehr auf der Nase herumtanzen lassen, wie er sagt, und will nun die ganze Bricconefamilie auslöschen. Er hat auch die meisten Gildenmitglieder auf seiner Seite. Henk soll mit seinen Freunden versuchen die Lage zu deeskalieren. Sie sollen Cupos hohes religiöses Empfinden ansprechen und Kenji solle offiziell um ein Treffen bitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden bei Sonnenuntergang zum Ablauf des Ultimatums von [[Luca Briccone]] im Bardenviertel abgefangen und, nachdem Tumulte und Unruhen auf den Straßen bemerkt werden, kommen sie im ''Bada Beng'' an. Vor Cupos Büro spielen [[Toni Briccone|Toni]], [[Fredo Briccone|Fredo]] und [[Silvio Briccone|Silvio]] Karten, während Viola sich gemütlich auf einem Sofa räkelt. Draussen ist zu bemerken, dass die Unruhen aus den Slums jetzt schon den Nachtclub erreicht haben. [[Cupo Briccone|Cupo]], der schwer atmet und leicht schwach auf den Beinen wirkt, begrüßt alle mit großen Charme und zieht sich dann mit Henk zu einem Gespräch unter vier Augen zurück. Er sieht im Bandenkrieg eine gute Chance und will sich davon nicht abbringen lassen. Mitten in den Verhandlungen bekommt er einen Herzanfall und stirbt in den Armen seines jüngsten Sohnes Silvio. Das große Entsetzen unter seinen Söhnen wird noch übertroffen, als der tote Cupo wieder erwachte und Silvio plötzlich in den Hals biss. Der untote Cupo beißt noch seinem Sohn Luca in den Oberarm, bevor die Helden ihn stoppen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-03: Untote in Freywall|Episode 19.03]]''') Das ''Bada Beng'' droht jetzt von Zombies überrannt zu werden, wenn die Helden nicht etwas unternehmen. Tony bittet Kenji darum, über seinen toten Vater und Bruder einen Segen der Passionen zu sprechen, Luca verbindet sich schimpfend den Arm mit der Bisswunde. Von unten ruft der Türsteher [[Grush-Hûz]] um Hilfe, der es nach einer Massenpanik der Gäste schaffte, die Tür vom Nachtklub wieder zu schießen. Mit Hilfe von Henk, Octavia und Adarian gelingt es, sie vorläufig zu verbarrikadieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ''Bada Beng'' zeigt sich den Helden ein grausamer Anblick: eine Tänzerin wird von Zombies ausgeweidet, der Barkeeper wird zerrissen und weitere Gäste kauern zitternd in einer Ecke des Etablissements. Nachdem die Helden mit den Briccones für Ordnung gesorgt haben, schmieden sie einen Plan. Durch die Kanalisation wollen alle zum ''Briccone-Casino'' entkommen, die Helden wollen von dort dann weiter zum Labyrinth des Twill, um Jaran zu suchen. Um zum Kanaleingang zu gelangen, müssen die Helden einige Meter über die breite Straße zurücklegen, die von Zombies überrannt ist. Octavia gelingt es, mit Feuerbällen kurzfristig die Straße zu räumen, und so schafft es die Gruppe sich vorwärtszukämpfen. Ein Gast und die Tänzerin Isabella schließen sich den Helden an, erstarren jedoch bei jeder Gelegenheit und halten die Gruppe auf. Der Gast wird von Zombies gefressen, während die Tänzerin überlebt. Octavia ist nach den Feuerbällen so geschwächt, dass Adarian sie stützen muss. In letzter Minute entkommen die Helden in die Kanalisation, weil Grush Henk abschließend zur Flucht den Rücken freihält und sein Leben opfert, um die Helden und die Briccones zu retten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-04: Auf den Spuren des Twill|Episode 19.04]]''') Im Kanal stirbt Luca an dem Biss und wird von Adarian erlöst. Foxi offenbart Adarian, dass sie ebenfalls gebissen wurde und sich wünsche, dass er ihr Leben dann beenden solle. Sie gibt ihm dafür noch einen richtigen Kuss und bedauerte dieses abrupte Ende. Im Kanal vernehmen die Helden eine laute Stimme über der Stadt, welche verkündet, dass die Inquisitoren sich des Problems annehmen und die Stadt säubern werden. Die Bevölkerung möge sich in ihren Häusern verbarrikadieren und auf Entwarnung warten. Wer helfen möchte, möge zu den Passionen beten. In der Kanalisation geht es weiter, vorbei an einem großen Platz. Dort entdecken die Helden, dass mittlerweile Luftschiffe die Stadt bombardieren. Durch die Erschütterungen bricht ein Gitterrost ein und den Helden wird der Rückweg durch eindringende Zombies abgeschnitten. Doch der Kanal ist durch ein Gitter versperrt worden. Während Adarian gemeinsam mit Foxi die herrannahenden Zombies verlangsamte, knackte Hank das Schloss und die Helden konnten entkommen. Mit den Briccones erreichen sie das Kasino und machen für mehrere Stunden Rast. Foxi geht es anscheinend nicht gut. Durch Speis und Trank werden die Helden gestärkt und brechen zum Labyrinth des Twill auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#20._Celestalis_351_JF|20. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Gegen Mitternacht erreichen die Helden das [[Labyrinth des Twill]]. Foxi kann kaum sich noch auf den Beinen halten. Henk offenbart ihnen den Eingang und gemeinsam lösen sie [[Twill]]s Prüfungen. Im Tempelraum bricht Foxi bewusstlos zusammen. [[Der Alte in der Tiefe]] führt die Helden zu Jaran und dieser hat eine Überraschung für die Helden parat. Er wird begleitet durch Henks Schwester [[Hella Behringer|Hella]] und seinem einjährigen Sohn [[Montakor]], der von dem Schwarzmagier verfolgt wird. Hella rettet Foxi, Henk spürt Maldoror wieder und Kenji kommt in eine Glaubenskrise durch [[Hella_Behringer#Hellas_Beziehung_zu_den_G.C3.B6ttern|Hellas Ketzereien]]. Sie schmieden gemeinsam den Plan, dem Dämonologen beim [[Lorkan]]tempel eine Falle zu stellen. Danach legen sich die Helden noch bis etwa Mittags schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-05: Kampf um Montakor|Episode 19.05]]''') Anschließend ziehen sie los zum Lorkanplatz. Henk hört unterwegs schon immer Maldoror in seinem Kopf. Die Helden erreichen mit Hella Hilfe den Platz hinter dem Mynbrujetempel und kurze Zeit später bricht ein großer [[Laraxodilia]]-Dämon aus dem Boden und mit ihm 4 Schwarzmagier. Die Helden kämpfen verzweifelt gegen wiederbelebte Leichen und Schatten und bekommen schließlich Unterstützung durch eine Gruppe Inquisitoren unter der Führung von Arthas Lichtschlag. Sie töten den Dämon und die Zombies und als der Sieg nahe scheint, beginnt das Kleinkind zu schweben, rote Augen zu bekommen und [[Maldoror#Maldoror_spricht_in_Freywall_.28351_JF.29|Maldoror spricht]] zu den erstarrten Helden. Henk entscheidet sich für seine Familie und in einer großes Implosion verschwinden der Schwarzmagier, Henk und das Kind. Kenji ist mit seinem Glauben am Ende und die Helden &amp;quot;fliehen&amp;quot; entsetzt in das Gildenhauptquartier. Das Kind mit Maldoror ist noch in der Stadt, das kann  Hella spüren. Adarian bringt Giftvogel zum reden und sie erfahren, dass dieser auch mit dem Schwarzmagier zusammenarbeitete und diesem einen Luftschiffanlegeplatz besorgt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-06: Maldoror ist zurück|Episode 19.06]]''') Die Helden eilen, von Jaran, Foxi und Hella begleitet, zum Luftschiffhafen. Auf dem Weg dorthin hören sie mehrere laute Schüsse einer Feuerkanone. Im Hafen angekommen, stoßen die Helden auf eine Gruppe Inquisitoren, welche ihnen erzählt, dass gerade ein Schiff vom Hafen abgelegt hätte und in Richtung Giftwald aufbrach. Ein Patrouillenschiff, welches die Fliehenden verfolgte, wurde von einem geflügelten Dämon angegriffen und zum Absturz gebracht. Octavia bekommt eine Vision von Uselias und der Riss in der Drachenträne ist noch größer geworden. Henk wird unterdessen vom Dämonologen Werham begrüßt und bemitleidet. Jaran fliegt die K’eygha und so verfolgen die Helden das fliehende Luftschiff des Schwarzmagiers. Es kommt zu einem Kampf zwischen Adarian und Kenji, bei dem Kenji Adarian die Nase bricht und Foxi und Octavia dann schlichtend eingreifen. Die Helden haben Teil an einer Vision von Octavia und sie sehen Uselias, der ihnen in einem Nebel auflösend zuruft, dass nicht mehr viel Zeit bleibe, bis seine Seele zersplittert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vision endet jedoch nicht und die Helden sehen durch Henks Augen Maldoror, der seinen Vater nach der Bedeutung von der „Freiheit“ fragt, die so brennend in ihm lodert. Nachdem Henk ihm erklärt hat, was Freiheit für ihn bedeutet, bedankt sich Maldoror und die Vision endet. Als die Helden auf ihrem Luftschiff erwachen stellen sie fest, dass ihre Gefährten bereits in einem Kampf mit einem großen Dämon verwickelt sind. Kenji versetzt ihm den letzten Schlag und tötet den Dämon mit einem Schlag auf den Kopf. Der Himmel ist verdunkelt und Blitz und Donner toben um die Helden herum. Das Schiff nähert sich weiter dem Luftschiff des Schwarzmagiers, welches in eine schwarze Wolke eingehüllt ist. Innerhalb der Wolke schlafen die Helden ein und werden von den Mystiker überwältigt und gefesselt. Hella wechselt auf Henks Seite und dieser soll seine Freunde nun qualvoll töten. Er konfrontiert sie mit seinem angestauten Zorn und ritzt Octavia eine 1 über ihr linkes Schlüsselbein. Kenji quält er damit, dass dieser zusehen muss, wie Octavia leidet. Adarian schneidet er den kleinen Finger der linken Hand ab und bei Befreiungsversuchen kugelt sich Adarian beide Arme aus. Bevor Henk seine Freunde tödlich verletzt, greift Hella ein und stoppt die Aktion. Sie versucht, Henk die dunklen Kräfte abzusaugen, wird jedoch von der Macht zurückgeschleudert. Durch Hellas Aktion ermutigt, schüttelte Henk kurz den Bann von sich ab und nach dieser Kraftanstrengung hörten alle den Schrei eines Falken über sich. Die Fesseln der Helden fielen von ihnen ab und endlich konnten sie ihren Freund auch verbal unterstützen. Durch Kenjis Worte schaffte es Henk immer mehr, den dunklen Einfluss abzuschütteln und letztendlich überwand er den überraschten Werham und brach ihm das Genick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Deck öffnete er die verschlossene Tür zu Montakor mit dem Schlüssel von Lorkan und widerstand auch den erneuten Einflüsterungen. Die Drachenträne schützt die Helden vor einem letzten Aufbäumen Maldorors und nachdem Kenji den Fokus – ein Stück versteinertes Fleisch von Maldorors altem Körper – mit Henks Säbel zerschlagen hatte, erlosch Maldorors Einfluss auf das Kind schlagartig. Die Drachenträne schien wieder zu verheilen und alle kehren auf die K’eygha zurück und legen sich schlafen. Jaran steuert das Schiff mit Werhams Luftschiff im Schlapptau zurück nach Freywall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#21._Celestalis_351_JF|21.  Celestalis]], Tag des [[Jerole]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-07: Montakors Zukunft|Episode 19.07]]''') Vor der Ankunft in Freywall durchsuchen die Helden das Luftschiff von Werham und Sporen, mit welchen die Untotenseuche ausgelöst worden war. Anbei finden sie eine Anleitung von Sabaoth, welche die genauen Arbeitsschritte zur Verbreitung der [[Amortuus-Pest]] enthielt. Die Helden finden auch einen Brief von Sabaoth an Werham, dass ein großer Angriff bevorstehe und Sabaoth einen großen Feldherrn für sich gewinnen wollte. Aus Angst, es könne sich um Augustus handeln, schickt Octavia [[Korrespondenzen#Brief_an_Flavius_Vitreus_Elatus|Briefe]] an Elatus und an Archorbar ab. Hella bittet die Helden, das Überleben von Montakor vor den Inquisitoren zu verschweigen, da sie fürchtet, dass sie den Jungen wegen des großen Risikos umbringen werden. Das würde sie aber auf keinen Fall zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Freywall bringen die Helden die Sporen zu den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und diese fragen tatsächlich nach Montakor. Als die Helden erklären, dass der Junge auf dem Schiff sei, machen sich sofort einige Inquisitoren auf, um ihn zu holen. Henk will Hella warnen, bemerkt aber nur, dass diese bereits vom Schiff verschwunden ist. Adarian wird von den Inquisitoren zu einer Patroullie verdonnert, auf der er Foxi trifft. Diese überzeugt ihn davon, den Nachmittag mit ihm gemütlich im Bett zu verbringen, wo Adarian dann auch von einem Inquisitorenbruder überrascht wird und im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] dafür einen Einlauf kassiert. Henk muss währenddessen wichtige Entscheidungen zur Gildenpolitik treffen. Er entscheidet sich, das Geweihtenviertel anstelle der Ratsherren zu unterstützen und Geld in die Ausbildung der eigenen Leute zu stecken, anstatt Fremde anzuheuern. Der Konflikt mit den Briccones wird beigelegt und sich auf konstruktive Zusammenarbeit geeinigt. Hella sucht nach einer Lösung für Montakor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#22._Celestalis_351_JF|22. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
In der Nacht hat Hella eine Möglichkeit gefunden, Montakor zu helfen, benötigt dazu aber das Blut eines heiligen Mannes. Kenji erklärte sich dazu bereit, eine ganze Nacht über zu Mynbruje zu beten, um am Morgen sein Blut zu spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-08: Rettung für Montakor|Episode 19.08]]''') Morgens nimmt Hella von Kenji Blut ab und die Helden bringen es zu [[Gantrapudra Kaliprasad]] in die Slums. Nur Hella und Henk müssen bleiben, als er den ganzen Tag über das Kind tätowiert. Währenddessen ist Adarian bei den Inquisitoren und erfährt, dass gegen Hella einige Anklagen im Raum stehen, u.a. wegen dreifachen Mordes in Ankarz. Er erhält den Auftrag, gegen sie zu ermitteln und am Abend einen Bericht über sie bei den Inquisitoren abzugeben. Den Nachmittag hat er für Recherchen Zeit. Adarian verbringt sie romantisch mit Foxi auf dem Turm des [[Merkon]] und wird auch prompt beim Verlassen des Turmes von einem Burder beobachtet. Octavia isst mit Kenji im Fuchsbau zu Mittag und anschließend legt sie sich den Nachmittag über aufs Ohr. Kenji besucht auf Bitte des Mystikers den Tempel und hilft seelsorgerisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erster Schützling ist ein Händler, der sein Haus verloren hat und dem er deutlich klarmacht, dass dieser doch dankbar dafür sein solle, dass niemand aus seiner Familie getötet wurde und er Alethon danken und sich bei seiner Familie entschuldigen solle. Verstört verlässt dieser Mann den Tempel. Ein weiterer verliert seine ganze Familie bestialisch ud Kenji hört ihm lange zu, wie er über seine Geliebten spricht und ruft sie ihm so wieder in liebevolle Erinnerung. Dieser Mann geht erlöst aus dem Tempel und Kenji hat ihn berührt. Am Abend besuchen alle wieder die Slums, um Henk und Hella abzuholen. Henk hat von Gantrapurda den Auftrag bekommen, ihm ein Artefakt wiederzubeschaffen, welches die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] konfisziert und in ihrem Sanktum eingelagert haben. Henk kommt der Affe, welcher Gantrapudra bedient, seltsamerweise so bekannt vor und er erfährt noch, dass der Affe einst ein Mensch war, den Gantrapudra mittels des Artefakts wieder zurückverwandeln will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend erstattete Adarian im Sanktum der Inquisitoren Bericht über Hella und wurde von Großmeister Lichtschlag für die Nacht zum Wachdienst eingeteilt. Er zeichnete Henk vorher eine Skizze vom Sanktum, damit dieser sich besser orientieren konnte und von der Lage der Asservatenkammer erfuhr. Kenji und Octavia verbringen den Abend im Fuchsbau zusammen, trinken Wein und unterhalten sich über verschiedene Dinge. Octavia macht sich immer wieder Sorgen um ihren Bruder und wartet auf eine Antwort von Archorbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#23._Celestalis_351_JF|23. Celestalis]] ===&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht machte sich Henk auf den Weg zum Sanktum, um dort nach dem Schädel für Gantrapudra zu suchen. Es gelang ihm, sogar von Adarian weitesgehend unbemerkt in den Keller des Sanktums zu kommen und das extrem komplizierte Schloss mit Alarmvorrichtung zu knacken. Er gelangte danach ins Archiv, wo eine weitere, orichalkumgesicherte Tür die Asservatenkammer verschloss. Nachdem auch diese Opfer von Henks Schlossknackkünsten geworden ist, entdeckte Henk eine unübersichtliche Anzahl von Kisten und Räumen, in denen er noch Jahre suchen könnte. Er knackte einen Schreibtisch und entnahm einer Kladde die Angabe &amp;quot;''Kalipudra 5142''&amp;quot;. Mit dieser Hilfe fand er die passende Kiste und fand neben dem Schädelfetisch auch noch eine Statue mit errigiertem Penis, welche er Gantrapudra mitbrachte. Auf seinem Rückweg gelang es Henk auch nach zweimaligem Versuch nicht, die Archivtür wieder zu verschließen. Er entkam dann aus dem Haupteingang, den Adarian wieder verschloss. Beskok war hocherfreut über Henks Erfolg und er wurde von Gantrapudra sofort wieder zurückverwandelt. Beskok schenkte Henk vor Freude eine Tätowierung, welche Henk am frühem Morgen bekam. Anschließend ging er in den Fuchsbau, um sich schlafen zu legen. Dabei erwischte er Kenji, wie er sich aus Octavias Zimmer schlich. Dieser hatte dort übernachtet, nachdem die beiden durch das viele Weintinken eingeschlafen waren. Adarian meditierte am Morgen noch zwei Stunden und schlief darüber ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-09: Epilog|Episode 19.09]]''') Adarian bemerkt, dass ein junger Bruder im Exerzierhof Ärger bekommt, weil er die Tür zum Archiv nicht wieder verschlossen hätte und solche Fahrlässigkeit Konsequenzen nach sich ziehen müsse. Adarian kann wegen seiner Nachtwache den Tag über freimachen und er kehrt in den Fuchsbau zurück. Foxi war leider den ganzen Tag auf Außenmission in den Slums. Die Helden erhalten von der Briccone-Familie eine Einladung zur Beerdigungsfeier von Cupo, welche am nächsten Tag stattfinden soll. Jaran hatte angeboten, die Feier danach im Fuchsbau abzuhalten, weil das Bardenviertel noch sehr verwüstet ist. Henk erfährt, dass [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Giftvogel]] mittlerweile auf den Ästen schläft und Henk sich nicht mehr um den Verräter kümmern muss. Henk spricht mit Hella und erfährt von ihrem positiven Traum. Anschließend verabschieden sich alle von Hella und sie machte Kenji deutlich, dass nur ein Todesurteil ihren Taten gerecht würde und es ihr eine große Ehre wäre, wenn Kenji es eines Tages, wenn Enodias Plan mit ihr endete, durchsetzen würde. Henk bringt Hella vor die Stadt, wo sie von einem Luftschiff der Füchse aufgegriffen und zur [[Hohe Heimat|Hohen]] Heimat gebracht wird. Abends meldet sich Adarian bei den Inquisitoren und wird für den Abend und den darauffolgenden Tag freigestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#24._Celestalis_351_JF|24. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Dieser Tag ist zum offiziellen [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Borontag]] ernannt und die Beerdigungen können beginnen. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] haben den Friedhof in den letzten Tagen bereits erweitert und vorbereitet. Hunderte Menschen strömen bei Regen auf den Friedhof. Zuerst wird [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Mjonflir]] auf einem speziellen Fuchsteil des Friedhofs beerdigt und Henk, Jaran, Waruf und einige Unbekannte sprachen rührende Worte an seinem Grab. Adarian tröstet Foxi und Kenji und Octavia halten während er Zeremonie unbemerkt Händchen. Nachdem der Borongeweihte den Segen gegeben hat, gingen die Helden weiter zur Beerdigung von [[Cupo Briccone|Cupo]] und seinen Söhnen. Vor dem prunkvollen Mausoleum wurden viele Reden gehalten und die politische Prominenz von Freywall machte Cupo und dem neuen Boss der Familie Toni ihre Aufwartung. Cupos Witwe [[Cupo_Briccone#Lucia_.28331-351_JF.29|Lucia]] sang ein wundervolles Lied am Grab ihres Mannes und einzigen Sohnen. Abschließend sprach Henk noch einige ehrliche Worte, für die Toni ihn umarmte. Auf dem Weg zum Fuchsbau kam eine Antwort von Archorbar an.  Auf der gemeinsamen Trauerfeier sangen dann alle ein Trauerlied, um dieses dann in einem fröhlichen Tanz enden zu lassen. Octavia wird von Massimo betört und von Kenji gerettet, der zuvor mit Tonis Cousine Luciana getanzt hatte. Der Abend entwickelt sich zu einem Saufgelage mit Trinkspielen. Adarian ließ die Feier mit Foxi auf dem Zimmer ausklingen und beide erleben einen psychodelischen Liebesakt unter Einfluss der [[Bhumesische Fliege|Bhumesischen Fliege]]. Henk besucht Viola und verlobt sich mit ihr, nachdem er dafür auch schon auf der Feier Tonis Segen bekommen hat und verbringt die Nacht bei ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Celestalis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen bricht Henk zum Casino auf und hält offiziell bei Toni um Violas Hand an. Die ganze Briccone Familie heißt ihn herzlich in ihrer Familie willkommen. Henk kehrt zum Fuchsbau zurück und erzählt auch seinen Freunden von der frohen Nachricht. Adarian und Foxi, die in Freywall bleiben wird, verabschieden sich und sie tauschen zur Erinnerung Dolche aus. Alle brechen dann zu den Inquisitoren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Das Vermächtnis des Aequus|KAPITEL 20]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-01: Treffen in Valkenburg|Episode 20.01]]''') Großmeister [[Arthas Lichtschlag|Lichtschlag]] verabschiedet alle in Freywall und öffnet ein Portal nach [[Valkenburg]] in das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]. Dort werden alle von [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]] begrüßt und sprechen mit [[Archorbar]]. [[Iustus Trebatius]] und [[Augustus Octavius]] warten bereits auf sie und schließen sich ihnen an. Die Drachenpriesterin [[Gaia Tarratia]] konfrontiert die Helden mit ihren Legenden im [[Thyrnisches Weltreich|Thyrnischem Weltreich]] und übergibt Octavia ein offizielles Gewand. Nachmittags informieren Augustus und Iustus die Helden über die thyrnischen Botschafter und Augustus überreicht Geschenke aus dem Reich an Octavia und Adarian bekommt einen [[Brief von Inanis]]. Wolfhardt stellt die Planung für den nächsten Tag vor. Ein thyrnischer Junge namens Gemellus taucht auf und zum Abend kehren die Botschafter [[Gaius Prudius Consideratus|Consideratus]], [[Marcus Sibilus Diffido|Diffido]] und [[Ancus Aponius Fiderian|Fiderian]] in die ''Rote Erde'' zurück und stellen sich den Helden vor. Adarian spricht mit Archorbar über seine Zukunft bei den Inquisitoren und bekommt einen Meditationsfokus, um sich über seine inneren Wünsche bewusst zu werden. Die Helden lassen den Tag bei einem Glas Wein ausklingen. Kenji führt anschließend mit Augustus ein persönliches Gespräch unter vier Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Celestalis, Tag des [[Kerodas]] ===&lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Henk Hjaldinger]])'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfhardt sorgt dafür, dass die Helden pünktlich aufstehen, und bringt sie zum Bund des Lichtes. Dort stellt zunächst [[Hartmut Milles]] seinen [[Bericht über Werham Glairn]] vor. Anschließend verkündet [[Ataragar Hammerright]], dass aufgrund von riesigen Bewerberzahlen eine Eignungsprüfung eingeführt wurde, um die Probanten auf Geist und Kraft zu testen. Jene, welche den Test bestehen, trainieren nun mit [[Egeil von Wallenrode|der Ramme]] und [[Sturmhardt von Bergstadt|dem Eisenkeil]] in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Nauried]]. Er stellt auch eine Abenteurergruppe vor, welche sich dem Bund des Lichtes angeschlossen hat: Ritter [[Elbrecht von Altlay]], Hylea-Mystikerin [[Danu Gwenlian]], Elementarist [[Shafir al'Alam]] und der elfische Jäger [[Lorion Eibensaat]]. Bei einem gemeinsamen Mittagessen tauschen sich alle über ihre Erlebnisse und Lebensgeschichten aus. Am Nachmittag wird der Brief von [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und [[Cuina-Nira|Nira]] verlesen und darüber diskutiert. Anschließend sprechen die Anwesenden noch über die weiteren Pläne und das Treffen ist beendet. Die Helden kehren ins Gesthaus zurück und haben zwei Tage Zeit bis zum Treffen mit dem Kriegsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-01b: Adarians Meditation des Lichtes|Episode 20.01b]]''') Die Helden gehen früh zu Bett und Adarian nutzt den Meditationsfokus von Archorbar. Er erhält eine Vision, wie sein Leben ohne seine aggressiven Persönlichkeitsanteile verlaufen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Celestalis ===&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat|Episode 20.02]]''') Am frühen Morgen kommt der [[Bericht des Erlerig Darrow|Bericht von Erlerig Darrow]] über den Kult von Xul im Gasthaus &amp;quot;''Zur roten Erde''&amp;quot; an und wird von den Helden beim Frühstück gelesen. Henk besucht das Gasthaus &amp;quot;''Der prachtvolle Keiler''&amp;quot; und bietet der zweiten Heldengruppe seine Hilfe an, mit den psychischen Problemen der Dämonenjagt fertig zu werden. Augustus verschafft sich den Tag über einen Überblick über die Chancen in einem Krieg gegen den dunkeln Kult. Augustus trainiert mit Adarian und spricht mit ihm über die Schwierigkeiten von Kriegern, ihr inneres Gleichgewicht zu finden und sich nicht von den abyssischen Kräften ihrer Selbst mitreißen zu lassen. Mittags spricht Adarian mit den Helden über seine Innenschau und bittet sie um Rat. Dabei wird er von Kenji scharf ermahnt. Nachmittags analysiert Iustus Hanks Tätowierung und den Abend lassen die Held&lt;br /&gt;
im Bierkeller ausklingen, in den Henk Elbrecht, Shafir und Lorion eingeladen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Celestalis ===&lt;br /&gt;
Morgens frühstücken die Helden mit Augustus und sprechen über den Bund von Utukk'Xul. Kenji entschuldigt sich bei Adarian für seine harschen Worte. Zum Mittag besucht Adarian Archorbar und teilt ihm mit, dass er die Inquisitoren verlassen wird. Archorbar bedankt sich bei Adarian und schenkt ihm eine goldene Spange mit dem Inquisitorensymbol, welche ihn zum Ehrenmitglied macht. Augustus und Iustus sind den Tag über noch mit Planungen beschäftigt, welche Augustus den Helden am Abend vorstellt. Er bittet sie, seine Aufzeichnungen und Berechnungen am nächsten Tag dem Kriegsrat vorzulegen. Im Anschluss an das Gespräch hält Augustus seine Schwester und Kenji zurück und konfrontiert ihn vor Octavia mit dem Inhalt des Vier-Augen-Gesprächs (25. Celestalis). Nachdem Kenji peinlich berührt ging, folgt ihm Augustus auf sein Zimmer und tauscht sich nochmal in Ruhe mit Kenji aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Celestalis, Gründertag (Stadtgründungsfest) ===&lt;br /&gt;
Am Morgen erfahren die Helden vom [[Isgar Wintras|Prinz von Ankarz]], dass es am Vortag vor dem Kriegsrat Probleme mit [[Graltik Blutklinge|Graltik]] gab und dieser mit der Delegation aus [[Kratara]] wütend die Ratshalle verließ. Die Helden werden von Wolfhardt mit einem Wams und einem Banner mit dem Symbol vom Bund des Lichtes angekündigt und übergeben dem Kriegsrat den Bericht von Darrow und die taktischen Kalkulationen von Augustus und sprechen die Frage nach den Ursprüngen der Plage an. Sie sprechen damit ein Reizthema an und lösen hitzige Reaktionen aus. Augustus' Vergangenheit wird von Botschafter Diffido als Gegenargument gegen seine Kalkulationen angeführt und die Helden kehren nach einer lautstarken Auseinandersetzung ins Gasthaus zurück. Mestoph erreicht mit der aufgerüsteten [[K'eygha]] die Stadt und übergibt das Schiff an Henk. Am Abend teilt der Kriegsrat mit, dass die Abstimmung über ein Bündnis verschoben wird und der Kriegsrat auf die Beweise wartet. Die Helden suchen zum Abschied Archorbar auf und dieser gibt Kenji eine kleine Statue für das Grab von seinem Lehrmeister [[Pyrrhon von Derwydd|Pyrrhon]] in Perlheim mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-03: Die Fürsten vom Travelwald|Episode 20.03]]''') Bevor die Helden mit ihrem renoviertem Luftschiff aufbrechen, stellt Octavia fest, dass Henk das Bett aus der Kabine entfernt hat, um Platz für Iustus' Utensilien zu schaffen. Da sie es aber ablehnt, mit den anderen unten zu übernachten, bekommt das Schiff anschließend ein kleineres Bett. Die Helden entdecken eine verunglückte Reisegruppe und lernen den Gemüsebauern [[Knut Dickwurz]] mit seiner Tochter [[Hildegard Dickwurz|Hildi]], den Minenarbeiter [[Ashrig Hackmeier]] und den fahrenden Barden [[Pirro Lautenwicht]] kennen. Die verunglückten erzählen von einer alten Hexe, die sie angrgriffen hatte, und bitten die Helden, sie nach Galding in Sicherheit zu bringen. Die Reisegruppe erzählt von dem Kürbisfest in Galding und anschließend tauschen sie mit den Helden Gruselgeschichten aus. Barde Pirro singt das Lied von den [[Die Fürsten vom Travelwald|Fürsten vom Travelwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Celestalis, Gründertag (Stadtgründungsfest) ===&lt;br /&gt;
Um Mitternacht zieht über dem [[Travelwald]] dichter Nebel auf und das Luftschiff kommt plötzlich zum Stillstand. Der Gemüsebauer verschwindet und die Helden begeben sich in den Wald um ihn zu suchen. Sie finden den Bauern, der von einem [[Chaosdämonen|Chaosdämon]] besessen ist und von diesem getötet wird. Die Helden töten den Chaosdämon, womit sie eine Quadan-Fluktuation auslösen. Durch diese verschwindet das Luftschiff und die Helden entdecken, dass sie in einer Zwischenwelt gefangen sind. Ashrig verliert die Beherrschung und wird daraufhin ebenfalls von den Chaosdämonen besessen und verschwindet im Wald. Nach einer weiteren Fluktuation erscheint die Ruine der Burg der Familie Travélyan. Die Helden erbeuten von Rogars Skelett [[Regirs Brief|einen alten Brief]] von dessen Bruder Regir. Hildi verschwindet und als die Helden sie wiederfinden, wird sie vom besessenen Ashrig vergewaltigt. Die zur Hilfe kommenden Krieger werden durch einen besessenen Baum aufgehalten, währenddessen Hildi ebenfalls übernommen wird und mit Ashrig gemeinsam verschwindet. Nach einer weiteren Fluktuation erscheint Regirs Hütte und die Helden finden darin einige [[Regirs Tagebuch|Tagebuchseiten]] und ein Kellerversteck. Dieses können sie öffnen, nachdem sie den Schlüssel von Regirs Skelett besorgt haben. Sie finden das [[Ezerunom]] und werden von dem besessenen Leichnam des Bauerns in der Hütte eingesperrt und angegriffen. In völliger Dunkelheit können die Helden diesen besiegen und anschließend eine weitere Fluktuation auslösen. Durch diese erscheint Regirs Ritualplatz, auf dem Octavia das große Beschwörungsritual von [[Ezezzur]] zuendeführen muss. Nachdem Ezzezor erschien, wurde Octavia durch einen verbleibenen Chaosdämon übernommen, und die Helden mussten gegen den Dämon und ihre Freundin kämpfen. Octavia wurde durch die [[Baba Jaga]] gerettet, welche sich auch das Ezerunom zurückholt. Von der geretteten Reisegruppe überlebt nur der Barde Pirro und er reist mit den Helden in der Nacht nach Galding, wo sie kurz nach Mitternacht dem Fürsten Galdon VI. von ihrem Abenteuer berichten. Er lud sie auf das Kürbis-Fest ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-04: Die Reise nach Perlheim|Episode 20.04]]''') Henk und Adarian trinken mit Pirro. Henk schenkt ihm seinen Dolch und lädt Pirro nach Freywall ein. Dieser gibt den beiden eine Priese Traumstaub aus und Adarian erwischt eine Überdosis. Nachdem er nackt auf dem Luftschiff randalierte, wird Adarian unter Deck festgebunden. Die Helden setzen ihre Reise bei strömenden Regen fort, bis das Unwetter sie noch in der Nacht zur Rast zwingt. Alle wärmen sich unten auf und Henk, Kenji und Augustus führen ein Männergespräch. Octavia kümmert sich währenddessen um den komatösen Adarian. Alle übernachten schließlich gemeinsam im Lager. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen hatte sich der Sturm verzogen und als sie losfliegen, bittet Iustus Henk um Hilfe. Kenji übernimmt das Steuer, während Henk dabei hilft, die Astralfalle mit Zaubern zu sichern. Schließlich wird er ans Steuer zurückgerufen, weil ein weiteres Unwetter aufzieht. Das Schiff wird durch die Luft gewirbelt und als ein Gewitter losbricht, werden die Helden erneut zum Ankern gezwungen. Octavia kocht sehr schlecht für alle und Augustus erzählt von Iustus Hochbegabung. Kenji, Octavia und Augustus führen ein persönliches Gespräch über ihre gemeinsame Vergangenheit und Kenji erzählt ihnen von Pyrrhons Bitte auf die Familie der Octavier aufzupassen. Octavia erhält einen [[Korrespondenzen#Korrespondenz_mit_Flavius_Vitreus_Elatus_2|Brief von Elatus]] und alle tauschen sich über Statthalter [[Marcus Vulturius Vorax|Vorax]] und die Geschehnisse in [[Perlheim]] aus. Der Regen hört schließlich auf und Henk beschließt, die verbesserten Eigenschaften der [[K'eygha]] zu testen. Dazu steigt er enorm in die Höhe und setzt dann zu einem rasanten Sturzflug an, um die Geschwindigkeit auszureizen. Dabei geht einiges schief, Adarian verbrennt sich die Hände und das Schiff gerät erneut in einen Gewittersturm. Henk gelingt es nur unter großer Anstrengung das Schiff im Sturm anzuhalten und alle müssen erneut rasten. Iustus präsentiert stolz eine gefüllte Astral-Falle mit dem gefangenen Kobold. Auf Henks Bitte wird dieser wieder freigelassen und verzieht sich schimpfend in sein Versteck. Später wendet er sich an Henk und ringt ihm ein Versprechen ab. Der Regen nimmt wieder ab und die Helden setzen ihre Reise fort. Zum Abend erreichen sie die Donnerberge, wo sie von einem Patrouillenschiff aus Perlheim empfangen werden. Sie werden von den Wachen willkommen geheißen und nehmen Kurs auf den Luftschiffhafen von Perlheim. Vom Luftschiff aus haben sie bereits einen Blick auf die Villa des Aequus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-05: Ankunft in Perlheim|Episode 20.05]]''') Zum frühen Abend erreichen die Helden den Luftschiffhafen von Perlheim und bekommen als Gäste von Prokonsul Vorax einen Anlegeplatz zugewiesen. Die Gebühr von 10 Silber, welche Henk empört, wird zurückerstattet als bekannt wird, dass die Gesandte Octavia Ardera an Bord ist. Sie werden von Vorax‘ Stellvertreter [[Publius Rutilius]] und dem Vorsteher der perlheimer Wachen [[Lucrann Sturmtrutzer]] begrüßt und mit einer großen und komfortablen Kutsche ins luxuriösen Gasthaus „Perlenglanz“ gebracht, wo sie zu Abend essen und ein Zimmer beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VIII. Spealis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Spealis ===&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück erscheint ein Bote des Prokonsuls und lädt die Helden auf die Residenz ein. Eine Kutschenfahrt später werden sie von Vorax persönlich auf dem bewachten Anwesen in Empfang genommen und respektvoll begrüßt. Er führt die Helden durch die Parkanlagen zur Terrasse. Die Bibliothek ist leider abgesperrt und die Fenster verhangen, da überall im Haus Renovierungsarbeiten durchgeführt werden, weil die schweren Sommerstürme viele kleine Schäden hinterlassen haben. Auf der Terrasse sichert Vorax den Helden bei Wein und kleinen Delikatessen seine vollständige Unterstützung im Kampf gegen die dunkle Bruderschaft und erwägt den Beitritt zum Bund des Lichtes. Vorax zeigt ihnen die Forschungsräume und die unendlichen Stapel von Unterlagen in Kisten und Regalen, welche die Forscher von Aequus hinterlassen haben. Iustus erklärt sich bereit sie zu sichten und quartiert sich auf Vorax‘ Angebot im Forscherflügel ein. Abschließend macht Vorax Octavia einen nüchternen Heiratsantrag und führt ihr die Vorteile einer gemeinsamen Verbindung vor Augen. Dann entschuldigt er sich und die Helden kehren am Mittag zum Gasthaus zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wartet bereits Kenjis alte Bekannte [[Talina Westwind]] und die beiden begrüßen sich sehr herzlich. Sie lädt die Helden am späten Nachmittag zu einem Treffen ein. Nach dem Mittagessen fahren die Helden mit einer Kutsche zur alten Kapelle von Pyrrhon. Sie finden diese verwildert und verbarrikadiert vor, das Grab von Pyrrhon ist unkenntlich zugewachsen und der Grabstein gestohlen. Henk entdeckt unter der Kapelle ein Schmugglerlager mit Fässern voller Alkohol und Adarian reißt die Bretter herunter, welche die Vordertür versperren. Das Innere ist unversehrt und Kenji schwelgt mit dem Besen in Erinnerungen und beschließt, einen neuen Stein für das Grab zu beschaffen und den [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Boron]]geweihten um eine erneute Weihe zu bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später am Nachmittag besuchen die Helden Talina in der Perlenschleiferei ihres Vaters und treffen im Keller auf den Widerständler [[Jast Heidiger]], welcher Augustus schwere Vorwürfe macht und sich kaum beruhigen lässt. Talina berichtet von ihrem Verdacht, dass Ratsmitglieder vom Rat der Edelsten durch magische Beeinflussung zu Marionetten von Vorax geworden seien. Der Prokonsul schröpfe durch überhöhte Steuern seit langem die Stadt und die Ratsmitglieder, welche dagegen vorgehen wollten, sind mittlerweile gleichgültig, lethargisch und ihre Frauen berichten, dass sie ausgelaugt und abwesend wirken. Ausserdem sei vor nicht langer Zeit kutlische Handlungen am Strand entdeckt worden, jedoch konnte der gefangene Kultist in der Nacht noch fliehen. Jast weist die Helden noch auf eine Spur zum Bordell „Zum Meerweib“ hin, wo die Prostituierte Amadis ungewöhnliches auf der Residenz bemerkt haben will. Nach dem Treffen, als Kenji und Talina allein sind, entschuldigt sie sich bei ihm für ihr Verhalten in der Vergangenheit und erklärt Kenji ihre andauernde Freundschaft. Adarian spendet Talina etwas Geld für ihr Hospital und die Helden brechen zum „Meerweib“ auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Kenji vor dem Bordell warten und sich über Augustus Vergangenheitsbewältigung und Kenjis Beziehungen austauschen, erfahren Adarian, Henk und Octavia im „Meerweib“ von Amadis, dass sie auf dem Anwesen ein dämonisches Gesicht beim Sex hinter Vorax gesehen habe, was sie panisch verängstigt hat. Sie hatte sich schwach gefühlt, als ob ihre Lebenskraft verfließt, und war von Vorax vorgejagt worden. Henk entdeckt, dass der Besitzer des Bordells, [[Radbod Wagener]] ein Fuchs ist und ordnet an, dass Amadis zu ihrem Schutz eine Pause machen soll und als krank gilt. Die Helden kehren anschließend zum Gasthaus Perlenglanz zurück und Henk plant noch einige Besuche am späten Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-06: Das Geheimnis des Prokonsuls|Episode 20.06]]''') Henk und Adarian besuchten noch das Hauptquartier der Füchse in Perlheim und lernten den Berstküstler [[Ragnar Helgirson]] kennen. Henk erfährt, dass der vermeintlich entdeckte Kult eine verunglückte Initiation der Gilde gewesen war, und bekommt einen wichtigen Auftrag. Radbod erkundigt sich nach Kenji und lässt ihm Grüße von „Ratte“ ausrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend begeben sich Henk und Adarian zum Anwesen und Henk gelangt im Nebel eine Klippe erkletternd auf das Grundstück. Er beobachtet ein Festbankett und sieht, wie die Ratsmitglieder sich anschließend voller Vorfreude in die Bibliothek begeben und Vorax ausgiebigst dafür danken. Als Henk von außen die Bibliothek untersucht, riecht er die Reste von möglicherweise sakralen Räucherungen und bemerkt, dass im Inneren ein Zeltdach aus elegantem Tuch ihm die Sicht auf das Geschehen unmöglich macht. Daher kehrt er mit Adarian zum Gasthaus zurück und sie legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen berichtet Henk von seinen Beobachtungen und anschließend bekommen die Helden Besuch von Talina, welche sie um Hilfe bittet. Sie wurde morgens von der Gattin eines Ratsherrn gerufen, weil es ihrem Mann nach der letzten Ratssitzung im Anwesen sehr schlecht geht. Die Helden suchen ohne Augustus den Kranken auf und stellen eine magische, dämonische Krankheit an ihm fest, welche allerdings nicht das typische Muster von Utukk’Xul aufweist. Talina wirkt mit Kenjis Unterstützung ein großes Wunder, welches das Dämonische der Krankheit beseitigt und dem Ratsherrn eine Chance auf Genesung gibt. Seine Frau Isora spricht Octavia an und bittet sie um eine Erklärung für Augustus Taten, warum er zu einem Monster geworden sei. Kenji unterstützt Octavia bei einer schweren Antwort und der Kranke wird in Talinas Hospital gebracht. Hier bekommt Kenji von Talina ein Perlmuttamulett in Form einer Lilie geschenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr zum Gasthaus zeigt Augustus ihnen eine Nachricht von Justus, dass er das Gesuchte gefunden habe und die Helden bittet ihn aufzusuchen. Auf dem Anwesen werden sie von Vorax erwartet und mit Justus als Geisel werden sie gezwungen, sich zu ergeben. Die Kämpfer werden bewusstlos geschlagen und Octavia bekommt ein magisches Halsband umgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-07: Gefangene des Prokonsuls|Episode 20.07]]''') Die Helden werden gefangen und Vorax versuchte alle dazu zu bringen, seine Heiratspläne mit Octavia zu unterstützen. Den Kämpfern Adarian, Henk und Augustus gelingt in der Nacht die Flucht und Kenji wird von einer [[Sukkuba]] verführt und anschließend von den Kämpfern gerettet. Octavia kann sich befreien und lässt die Helden von der Terrasse in die Villa ein, bevor diese von den Wachleuten gestellt wurden. Die Sukkuba lockt die Helden in die Bibliothek und dort werden sie Zeugen einer großen Orgie. Nur schwer können sie sich dem Geschehen entziehen und Kenji tötet die Sukkuba mit der „[[Kenjiro_Asai#II._Flamme_des_Glaubens_.28Kampf.29|Flamme des Glaubens]]“, während Adarian nackt gegen Wachleute kämpft und Octavia zu Vorax auf die Galerie gebracht wird. Nach dem Tod der Sukkuba ergibt sich Vorax und spielt den Verführten und Unschuldigen. Als ihm niemand glaubt, will er sich in sein Schwert stürzen, doch Adarian hält ihn auf. Die Helden holen ihre Ausrüstung zurück Henk reitet noch in der Nacht in die Stadt und benachrichtigt die Stadtwachen, Talina und Jast Heidiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Spealis ===&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-08: Aufräumarbeiten|Episode 20.08]]''') Der oberste Richter Walram von Salzbruck und die Stadtwachen kommen und Kenji gerät mit ihm in Konflikt. Octavia wird vorrübergehend die Verantwortung übertragen und sie entscheidet, dass Vorax, sein Magus Manius Pedanius und der Centurio Publius Rutilius im Kerker des Anwesens untergebracht werden, während die Söldner in den Kerker von Perlheim gesteckt werden, bis ein neuer, vorrübergehender Prokonsul eingesetzt wird. Jast und Talina treffen ein und dieser führt mit dem Richter ein aufgebrachtes Gespräch. Talina hingegen begrüßt Kenji mit einem Kuss auf den Mund und kümmert sich danach um die Prostituierten. Jast beschuldigt Augustus öffentlich des Mordes und führt auch mit diesem ein Vier-Augen-Gespräch. Henk sucht die Gaststätte &amp;quot;Grüne Rast&amp;quot; auf und verhandelt mit dem Wirt Grifo über die Unterbringung von Schmuggelwaren in seinem Keller. Grifo stellt seine Bedingungen und Henk kehrt zum Anwesen zurück. Dort versucht er gegen Octavias Protest den Schreibtisch ihres verstorbenen Vaters aufzubrechen, da er nach den Besitzurkunden der Sklaven sucht. Anschließend bringen Octavia, Henk und Adarian die Prostituierten in den Garlentempel. Iustus untersucht Kenji und gemeinsam suchen sie dann nach den Unterlagen im Keller. Henk sucht Schwarzbart wegen Grifos Anliegen auf und konfrontiert anschließend [[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]], den er in die Gilde einlädt. Währenddessen machen Octavia und Adarian nach ihrer Rückkehr zum Anwesen eine Hausführung mit den Verwaltern und Octavia entscheidet, dass die meisten Vorräte des Anwesens in den Garlentempel für die Versorgung der Prostituierten gebracht werden. Zum Mittagessen treffen sich alle wieder und es werden Briefe an [[Korrespondenzen#Brief_an_Lucius_Larcius_Obloci_2|Obloci]] und [[Korrespondenzen#Korrespondenz_mit_Archorbar_2|Archorbar]] geschrieben. Octavia bittet Adarian und Henk sich um die Sicherheit des Anwesens zu kümmern und sie lässt außerdem eine Botschaft zum Kerker schicken, um den Hundemeister aus der Haft zu entlassen und ihn zum Anwesen zu schicken, wo er eine Chance auf Bewährung erhält. Henk versucht in der Stadt Wachen aufzutreiben und Octavia erfährt von den Hausverwaltern von dem Tod ihres alten Hauslehrers durch Augustus Hand, was ihr schwer zu glauben fällt. Adarian inspiziert währenddessen mit Augustus das Wachhaus und Augustus äußert Zweifel über seinen Nutzen für Octavias Aufgabe. Anschließend sucht er Kenji auf, um ihm die ganze Wahrheit über seine Taten zu erzählen. Kenji segnet ihn, bevor er zu Octavia geht um auch ihr alles zu gestehen. Während Adarian sich mit den Hunden anfreundet, wird Octavia mit der Realität konfrontiert und muss sich ihren jahrelangen Selbstbetrug hinsichtlich der Taten ihres Bruders eingestehen. Nach dem Gespräch verabschiedet sich Augustus von den anderen und zieht sich zum Nachdenken zurück. Kenji sucht Octavia auf, Henk trifft bei seiner Rückkehr zum Anwesen noch Augustus und kommt dann zu dem Gespräch der beiden dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-09: Die Vergangenheit holt jeden ein|Episode 20.09]]''') Adarian und Henk halten gemeinsam mit den angeheuerten Männern und dem Hundemeister Nachtwache, während Kenji noch einen Ausflug in die Stadt unternimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen treffen sich alle beim Frühstück. Anschließend kommt Jast zu Besuch und führt ein vertrauliches Gespräch mit Kenji in Atrium. Daraufhin begibt sich Kenji erneut in die Stadt und muss sich um persönliche Angelegenheiten kümmern. Octavia erfährt inzwischen von Basin, dass Deron ein anonymes Grab auf dem Friedhof besitzt und pflückt auf der Heide Blumen. Diese bringt sie anschließend mit dem zurückgekehrten Kenji zu Derons Grab und sprechen gemeinsam noch mit dem Geweihten des [[Letor]]. Kenji erfährt einige Details über Pyrrhons Abstammung und zum Mittag kehren beide zum Anwesen zurück. Nach dem Mittagessen weiht Kenji Henk in seine Unternehmungen ein und Radbod Wagener besucht das Anwesen. Er unterhält sich mit Henk und Kenji und sie verabreden sich am übernächsten Abend zu einem Treffen in der „grünen Rast“. Nach dem Mittag fahren Henk und Octavia in die Stadt und suchen die Bank auf und bekommen einen rätselhaften Code ausgehändigt. Am Abend gehen Henk und Kenji in die Stadt und führen Kenjis Planung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-10: Schicksalsboten|Episode 20.10]]''') Zum Abendessen treffen sich die Helden im Gasthaus wieder und in der Nacht sichtet Adarian einen Spion vor dem Anwesen, welcher aber entkommen kann. Kenji hat aus anderen Gründen eine unruhige Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen kommt eine Nachricht von Augustus an, jedoch findet Henk von ihm keine Spur in der Stadt. Aus der Drachenträne steigt eine weiße Lichtkugel empor und schwebt nach Süden davon. Eine [[Korrespondenzen#Briefkontakt_mit_Eldorn_.C3.BCber_Lucius_Larcius_Obloci|Nachricht von Botschafter Lentus]] trifft ein und [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]] kommt in Begleitung seiner Leibgarde und zwei Inquisitoren im Anwesen an. Obloci befragt Vorax und dieser wird anschließend nach Thyrna überführt. Kenji begleitet die Inquisitoren in die Stadt und besucht dort noch einmal den Garlentempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachmittags weist Adarian die Leibgardisten in den Wachdienst des Anwesens ein und nach dem Abendessen offenbart ihnen Iustus, dass die gesuchten Unterlagen nicht bei den Büchern der Bibliothek zu finden waren. Sie seinen entweder vernichtet oder sehr gut versteckt worden. In der Nacht haben alle Helden einen seltsamen Traum, in dem sie durch Uselias' Augen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Spealis ===&lt;br /&gt;
Obloci offenbart sein Interesse, fortan als Botschafter in Perlheim bleiben zu wollen. Augustus kommt mit Jast zum Anwesen und teilt den Helden mit, dass er sich einem Gerichtsurteil stellen möchte. Jast wollte bereits am Vortag nach Valkenburg schreiben, wurde jedoch gestern Morgen von einer Lichtkugel eingehüllt, welche ihm eine Vision zeigte, in der Augustus hingerichtet werden sollte, stattdessen aber nur ein kleiner roter Stein zerstört wurde. Er interpretiert es dahingehend, dass Augustus für das Schicksal der Welt eine wichtige Rolle spielen würde und Jast entscheidet sich, ein Gottesurteil von ihm zu fordern. Auf das Rätsel aus der Bank angesprochen kommen alle einem geheimen Raum auf die Spur und Henk entdeckt einen verborgenen Mechanismus. Der Raum sinkt in die Tiefe und die Helden gelangen in eine Höhle auf der Höhe des Meeresspiegels. Nach einem Kampf mit einer Riesenkrabbe finden sie die Forschungsergebnisse von Aequus in einem geheimen Labor und haben mit dem [[Persönliches Forschungstagebuch des Trebius Moreus|persönlichen Tagebuch]] und der [[Matrix des Trebius Moreus]] die Beweise gefunden, dass Thyrna am Ausbruch der ersten Plage maßgeblich beteiligt war. Augustus verabschiedet sich am Nachmittag und bricht zu seinem Gottesurteil auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode_20-11:_Zur_grünen_Rast|Episode 20.11]]''') Henk und Adarian versuchen am Nachmittag stabile Seile zu besorgen, um den defekten Kram im Geheimlabor eigenständig zu reparieren und Henk bekommt eine [[Nachricht von Ratte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend treffen sich die Helden mit Radbod in der grünen Rast. Sie schwelgen in Erinnerungen und trinken gemeinsam. Ein Gast berichtet Grifo von Problemen der Perlenfischer, deren Muschelgründe gefährlich geworden sind und mehrere Fischer bereits verschwunden sind. Später am Abend erscheint ein potentieller Geschäftspartner, welcher sich als [[Käpt'n Rötel]] entpuppt. Aufgrund seiner beleidigenden Äußerungen kommt es zu einer Gasthausschlägerei, aus der Henk mit seinen Freunden als Sieger hervorgehen. Nachdem Octavia und Kenji sich verabschiedet haben, sollen noch geschäftliche Verhandlungen geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.12''') Nachdem Octavia und Kenji die grüne Rast verlassen haben, kommt es zu Verhandlungen mit Rötel. Dieser verlangt, dass Henks Männer ihm einen Piraten fassen, welcher in Rötels Revier plündert. Diesen Auftrag hat er aber auch schon Graltik gegeben, und derjenige, welcher Rötel den Piraten ''Steinauge'' bringt, bekommt die Zusammenarbeit und die Schmuggelwaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Spealis ===&lt;br /&gt;
Henk informiert die Helden am Morgen beim Frühstück über Rötels Auftrag und diese sind nicht einhellig begeistert. Lucius Furius segnet mit Kenji vormittags die Räume der Villa, während Adarian und Henk Taue für den Kran im Geheimlabor aus der Stadt beschaffen und das Tauchboot heben. Ein Bote informiert darüber, dass Aedin mit dem Grabstein für Pyrrhon fertig ist und Basin kündigt einen Steinmetz an, welcher den blutigen Stein im Atrium und auch den in der Bibliothek austauschen soll. Mittags untersuchen alle das geborgene Tauchboot und entdecken die Taucheranzüge. &lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle.png|300px|thumb|right|Die Kapelle des Mynbruje, an der Kenji und Octavia den kleinen Hund gefunden haben]]&lt;br /&gt;
Am Nachmittag stellen Kenji und Octavia den Stein bei der Kapelle auf und finden dort einen verletzten Hundewelpen. Kenji hat eine Vision von Pyrrhon, welche ihn zu einem [[Pyrrhons Brief|alten Brief]] leitet, welcher in der Bibliothek verwahrt ist. Durch den Brief erfahren alle von ihrem auserwählten Schicksal und Kenji findet einen goldenen Greifen für seinen Stab. Adarian nimmt sich des Hundewelpen an und am Abend werden die Helden von Archorbar beim Abendessen überrascht, welcher Wolfhard mitgebracht hat. Er informiert die Helden über den elbischen Feldherrn [[Sereg]], welchen Sabaoth Immortalis in [[L'yreh]] sucht, und gab ihnen den Auftrag, auf die Bartha-Bucht zu reisen und Sabaoths Pläne zu durchkreuzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.13''') Die Helden verabschieden sich von Archorbar und sprechen anschließend noch mit Iustus, welcher sie bittet, am nächsten Tag die „[[Baiula Spei]]“ zu inspizieren, während er Kontakt zu Ferolax Oreangle aufnehmen will. Außerdem empfiehlt er ihnen, mit dem Grafen von Köslin zu sprechen, da dieser der Lotse der Expedition gewesen ist. Wolfhard bekommt ein Zimmer im Anwesen und alle begeben sich zur Ruhe außer Henk, welcher noch einmal in der Gilde vorbeischaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Spealis ===&lt;br /&gt;
Beim Frühstück treffen die Helden auf [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]], welcher die Helden darüber informiert, dass die Schuldigen Ratsmitglieder ermittelt wurden und er genügend Beweise für den Prozess gegen Vorax gesammelt habe. Er freut sich, dass die Bibliothek wieder ihre alte Form annimmt und verabschiedet sich in die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag wird die Matrix in das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] nach Perlheim überführt, von wo aus sie durch ein Portal nach [[Valkenburg]] gebracht werden soll. Die Helden verabschieden sich von Iustus, welcher sie noch einmal an die nötigen Vorbereitungen erinnert und verspricht, so schnell wie möglich zurückzukehren. Die Untersuchung der „Baiula Spei“ nach dem Frühstück ergibt, dass das Schiff in gutem Zustand ist, aber noch etwa 10-15 Mann Besatzung benötigt werden, um die Segel zu bedienen. Anschließend sucht Henk Radbod auf und Kenji das Sanktum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag fliegen die Helden nach [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]] und suchen den Grafen auf. Sein Sohn [[Derian von Koslin|Derian]] begrüßt sie herzlich und er schwelgt mit Octavia in alten Erinnerungen. Im Kaminzimmer berichtet er vom Tod seines Vaters vor vier Jahren und bedauert, dass er selber kein Seemann und Admiral wie sein Vater geworden ist, um die Helden begleiten zu können. Er schenkte ihnen aber einige Karten der Bartha-Bucht, welche sein Vater gezeichnet hat, und übergab ihnen auch die alte Abfeuervorrichtung des Admirals für Argosisches Feuer, welche er in den folgenen Tagen persönlich zur Residenz des Aequus bringen will. Dankbar brechen die Helden wieder zum Anwesen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag erwartet sie [[Ferolax Oreangle]] in der Villa und stellt sich vor. Er inspiziert das [[Natator aeris|Tauchboot]] und lässt im Geheimlabor von Henk und Adarian seine alte Schmiede wieder aufstellen. Ferolax benötigt noch Eisen, Kohle, einen neuen Blasebalg, viel Süßwasser und ein starkes, kühles Bier, was Henk und Adarian sofort besorgen. Ferolax macht sich danach sofort an die Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend besuchen Henk und Adarian die Matrosenkneipe &amp;quot;''Zum Seewolf''&amp;quot; und heuern Matrosen für die „Baiula Spei“ an. Als die Seeleute den [[Bartha-Bucht#Tiefen|Nebelschlund]] als Ziel erfahren, berichten sie von unheimlichen Geschichten über die Gegend und viele verlässt der Mut und sie wenden sich ab. Doch einige schreiben sich in die Mannschaftsliste ein und wollen das gut bezahlte Abenteuer für ihre Angehörigen wagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.14''') In der Nacht hat Octavia einen Traum, in dem sie Augustus bei seiner Prüfung sah. Die Drachenträne beginnt zu pulsieren und, nachdem Octavia das Phänomen den anderen gezeigt hat, steigt eine Lichtkugel aus dem Artefakt empor und fliegt in südlicher Richtung davon. Die Helden begeben sich wieder zu Bett, nachdem Octavia noch mit Kenji gesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen hat [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]] beim Frühstück Neuigkeiten für die Helden und berichtet vom Abschluss der Prozessvorbereitungen, dem Abzug der thyrnischen Hilfstruppen und seiner Bewerbung als neuer Botschafter. Außerdem hat er in Thyrna eine sofortige finanzielle Entschädigung erwirkt, wodurch die neuen Stadtwachen bezahlt werden können. Er schlägt eine feierliche Eröffnung der Bibliothek vor und bittet Octavia ihn dort als neuen Botschafter vorzustellen, wenn der perlheimer Rat und der thyrnische Kaiser seiner Ernennung zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mannschaft gesucht.png|150px|rechts]]&lt;br /&gt;
Nachdem Basin nach dem Frühstück von der Rückkehr einiger vermisster Seeleute erzählte und Adarian sich um seinen kleinen Hund kümmerte, trifft auf Geheiß von Jast der Fischer [[Corwin von Schaumingen]] ein, um Octavia, Kenji und Henk zu dem bewusstlosen Augustus in Talinas Hospital zu bringen. Viele dankbare Frauen belagern das Haus und fragen nach Augustus. Dieser ist zwar unverletzt, liegt aber in tiefem Koma auf dem Bett. Jast und Talina sind ratlos, doch als Octavia ihn berührt, erwacht Augustus und wird in einer von Henk geholten Kutsche zum Anwesen gefahren. Henk besucht unterdessen kurz die Kneipe „Zum Seewolf“ und hängt eine Anzeige aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags treffen sich alle im Anwesen und nach einer kurzen Pause erzählt Augustus von seiner Götterprüfung. Anschließend schwört er die Drachenträne und ihre Erschaffer zu beschützen und sich allen Herausforderungen und Gefahren zu stellen, damit die wichtige Aufgabe der Helden erfüllt werden kann. Diese danken ihm und stoßen mit einem exquisiten Wein aus Thyrna darauf an.  Den Nachmittag verbringen alle entspannend in der Villa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen berichtet Obloci, dass der Kaiser und der neugewählte Stadtrat seiner Ernennung zum Botschafter zugestimmt haben und die Bibliothek jetzt bald eröffnet werden kann. Er bittet Octavia um die Erlaubnis, seine Familie nachkommen zu lassen. Am Abend brechen die Helden in die Kneipe „Zum Seewolf“ auf und rekrutieren noch drei weitere Matrosen. Auch eine Frau bewirbt sich als Smutje, was von Octavia allerding etwas skeptisch gesehen wird. Sie bricht mit Kenji und Adarians kleinem Hund, welchen er Aras getauft hat, noch vor Mitternacht zur Villa auf, während Henk und Adarian noch im Seewolf bleiben und erst spät zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Spealis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.15''') In der Nacht hat Henk einen verwirrenden Traum über seine Freundschaft zu Adarian, welcher ihn nachdenklich erwachen ließ und von dem er zunächst nur Augustus berichtet. Der sonnige Tag lädt zu einem Ausflug ein und ein [[Brief von Egeil]] kommt beim Frühstück an. Die Helden besuchen mit Augustus die Schwanenbucht und veranstalten ein Wettschwimmen, bei dem Henk gewinnt. Eine [[Flaschenpost]] wird gefunden und, als Regen aufzieht, kehren alle durchnässt zum Anwesen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Präsentkorb mit einem [[Brief des Präsentkorbes|Brief]] erwartet Octavia und Kenji, während Adarian einer Magd den kleinen Hund, welcher ihr entlaufen war, zurückgibt und sie anschließend bei Regen mit der Kutsche zum Bauern Klippner bringt. Aus Sorge reiten die anderen Adarian hinterher und nach ihrer gemeinsamen Rückkehr zum Anwesen machen es sich alle vor einer Feuerschale gemütlich. Wolfhardt kommt dazu und übergibt ihnen einen [[Brief von Iustus]] und Basin berichtet, dass bereits einige Matrosen gekommen sind und das Schiff flottmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk liest aus seinen ersten Erinnerungen vor und erzählt den Helden von seinen Träumen in der Vergangenheit, in denen er Adarian und Octavia bereits gesehen hatte, und dann von seinem Traum am Morgen, bei dem er aber das Ende verschweigt. Henk und Adarian schließen Blutsbrüderschaft und das Unwetter mit Blitz und Donner zieht über dem Meer auf. Nach gutem Wein aus dem Präsentkorb schlafen alle vor der Feuerschale ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts wachen erst Henk und Kenji, dann auch Octavia durch Schreie auf, welche von Adarian auf der Terrasse ausgestoßen werden. Er ruft, auf dem Geländer stehend und um sich tretend, immer wieder, dass alles vorbei und das Ende gekommen sei. Als Henk zu ihm läuft, springt Adarian in die Tiefe und Henk kann gerade noch sein Hosenbein erwischen. Die anderen brechen zusammen, hören einen nicht menschlichen Schrei in ihrem Kopf und verlieren das Bewusstsein. Die Drachenträne blutetet stark und verliert ein Viertel ihres Volumens. Henk verbindet sie und Kenji stärkt Wolfhardt mit dem Trank von [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]]. Kenji hält eine bewegende Rede vor den Angestellten, schwört sie darauf ein, dass Adarian im Sturm verschwunden ist, und wirkt das [[Kenjiro_Asai#Mynbruje-Questor_Disziplinen|Mirakel „Lodernder Blick“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus sucht Adarian mit einigen Seeleuten auf der tosenden See und Octavia sucht mit einer lichtspendenden Feuerkugel die Klippen ab - erfolglos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hundezüchter Kribard kommt in der Nacht äußerst geschwächt das Anwesen und berichtet, dass er die Helden für eine fremde Frau ausspionierte, indem er sie über die Sinne des kleinen Hundes belauscht hat. Ihm wird vergeben und eine Stellung im Bund des Lichtes angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Spealis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.16''') Nach einer unruhigen Nacht erwachen die Helden im Wohnzimmer und besonders Wolfhardt ist am Boden zerstört. Ihn plagt es, dass Adarian nun kein Begräbnis erhielte und wohlmöglich jetzt den Weg ins Totenreich nicht finde. Henk schickt ihn zum [[Letor]]geweihten, um die Angelegenheit zu besprechen. Obloci spricht sein ehrliches Mitgefühl aus und führt den Helden ihre Optionen vor Augen. Ein Treffen mit dem Stadtrat wird geplant und Wolfhardt soll auch noch Bekanntmachungen aufhängen. Am Fuße der Klippe brennt von Octavias Lichtkugel noch immer ein Feuer, welches Octavia genauer untersuchen möchte. Elwene berichtet davon, dass zwei Hausmädchen weggelaufen sind und Basin richtet aus, dass der Maat ein Gespräch wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus hat auf dem Meer nach Adarian gesucht und begegnet Octavia und Henk am Strand. Der Maat erzählt, dass Matrosen abgesprungen sind, und das Feuer wird untersucht, es scheint lebendig zu sein. Im Anwesen muntert Ferolax die Helden auf und bietet seine Begleitung auf der Expedition an. Henk rekrutiert [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und steckt ihn erstmal in die Wanne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittagessen kommt Herr Baring und konfrontiert Octavia mit seiner Frau, welche als Kind von Octavias Feuer verletzt wurde und noch immer darunter leidet. Es trifft Unterstützung aus Köslin ein und die Marinesoldaten gehen an Bord. Weitere Mannschaftsmitglieder werden rekrutiert, während Kenji auf dem Anwesen mit Augustus spricht. Iustus kehrt früher zurück als erwartet und gemeinsam untersuchen sie erneut das Feuer. Iustus identifiziert es als großen Mindergeist, welcher als Nebenwirkung von Octavias Zauber entstanden sei. Am späten Nachmittag unternehmen alle eine Probefahrt mit dem [[Natator aeris]], entdecken ein seltsames Artefakt auf dem Meeresgrund und müssen vor einem Meeresungeheuer fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.17''') Henk spricht mit seinen Freunden über die Ansprache in der Stadt vor ihrer Abreise und wünscht sich einen magischen Effekt auf seinem Schwert, um die Menschen zu beeindrucken. Iustus schlägt vor, statt Octavias gefährlicher Magie lieber mit dem Schwert auf etwas Abyssium zu schlagen, um die Magie des Schwertes zu wecken. Außerdem bespricht Henk noch seine Planung mit dem für Rötel auszuschaltenden Piratenkäpt’n und holt anschließend Kapitän Etril Bollscheff zum Abendessen aus der Stadt ab. Es gibt ein Mahl mit irritierenden Seevolk-Sitten und plumpen, scherzhaften Beleidigungen, was die Helden abschreckt. Auch die Mannschaft ist äußerst reserviert beim Anblick ihres neuen Kapitäns, und Henk muss sich danach von seinen Freunden ganz schon was anhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht weckt ein großes Feuer an den Klippen Octavia, Kenji und Iustus, und der Elementar muss sofort gebannt werden, bevor er großen Schaden anrichten kann. Während der Bannung bricht ein Teil der Felswand ab und Iustus geht bei den daraus resultierenden Wellen über Bord. Octavia hilft ihm und er verbannt den Feuergeist, wobei Octavia dabei eine leichte Empörung verspürt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück finden die letzten Vorbereitungen statt und zum Mittag eröffnen Octavia und Obloci mit ihren Reden die Bibliothek. Kenji spricht mit Jast und Talina und erlaubt Odumir Asinger die Benutzung von Pyrrhons Kapelle. Henk muss Adarians fehlende Anwesenheit erklären und vertröstet die Leute auf eine Erklärung am darauffolgenden Tag. Nach vielen Beglückwünschungen kann sich auch Octavia freimachen und genießt den Resttag mit ihren Freunden, denn auch ihr Jugendfreund Derian von Köslin war gekommen und schwelgte mit ihr in Erinnerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht erscheint Noah den Helden und konfrontiert sie mit den Geistern von Octavias [[Gaius Octavius Aequus|Vater]] und [[Morea Octavia|Mutter]] und Kenjis Lehrmeister [[Pyrrhon von Derwydd]]. Octavia erhält sogar ein Geschenk von ihrer Mutter und sucht es im Anschluss an die Begegnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Spealis ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Fahrt der Baiula Spei|KAPITEL 21]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.01''') Die Helden frühstücken an einem idyllischen Morgen gemeinsam mit ihren Freunden Augustus, Derian und [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], als [[Archorbar]] zu Besuch kommt und nach längerem, traurigem Schweigen von seinem Besuch in [[Galad Sidh]] berichtet. Er beauftragt sie eine uralte Waffe Uselias' zu finden, mit welcher dieser einst den vom [[Mendakos|Verijgorn]] korrumpierten Elbenfeldherrn besiegte. Sie wurde südlich der Insel Soltrum in der mittlerweile versunkenen Elbensiedlung „Meriliath Sant“ verborgen. Archorbar verspricht auch, die Perlheimer Bevölkerung zu versammeln, wenn die Helden aufbrechen wollen, damit sie im Hafen noch eine Ansprache halten können, und übergibt ihnen zum Abschluss noch einen [[Brief von Abraxa]]. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Kaltfisch.png|miniatur|Kapitän Etril Bollscheff]]&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Aufenthalt im Labor von Iustus konfrontiert Admiral Wellenbrecher die Helden an Deck in der Offiziersmesse mit Beschwerden über [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]]. Marinesoldaten beschweren sich über seine Beleidigungen gegenüber dem Zwergenkönig und der Verunglimpfung von allem, was ihnen heilig war. Die Smutje [[Roana Dernheim|Roana]] berichtet von Bolscheffs unzweideutigem Angebot mit Begrabschen und ein Fischer äußert seine Bedenken, unter einem vermutlichen Vergewaltiger und Mörder als Kapitän in See zu stechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des letzten Gesprächs ertönt die Schiffsglocke und das Boot wird unsanft durchgeschüttelt. Die Helden laufen an Deck und erkennen, dass die [[Baiula Spei]] von dem Seeungeheuer angegriffen wird, welches sie bei ihrem ersten Tauchgang bemerkte hatten. Es umschlingt das Schiff und droht es zu zerdrücken. Für die Helden ist es schwer, sich bei dem Geschaukel des Schiffs überhaupt auf Deck zu halten und Octavia noch von Kenji festgehalten. Niemand weiß, was zu tun ist, und erst der aus der Stadt zurückkehrende Kapitän gibt die entscheidenden Befehle, welche das Schiff retten. Gemeinsam mit Henk taucht er nach der Kloake des Tieres und Henk gelingt es, sich festzuhalten und seinen Säbel in den Hinterausgang des Ungeheuers zu stechen. Die Kreatur ließ das Schiff sofort los und konnte abseits vom Boot entspannt abgeschossen werden. Octavia und Iustus entdecken an seinem Hals ein seltsames Stück Metall, welches dort absichtlich angebracht worden war und dem gefundenen Metallteil vom Meeresgrund ähnelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf spricht erst Henk mit Kaltfisch über die Beschwerden, danach versucht Kenji sein Glück bei dem sich absolut missverstanden fühlenden Seeräuber. Ein fremdländischer Schiffsarzt [[Abdrushin]] und ein orkischer Zimmermann Gebbert stellen sich vor und die Helden verabschieden sich im Anschluss tränenreich von der Residenz und ihren Bewohnern. Henk hält eine [[Henks Rede an die Mannschaft|glühende Rede]] vor der Mannschaft, bevor die Baiula Spei nach Perlheim aufbricht. Dort wird das Schiff von der Bevölkerung willkommen geheißen und Henk hält am Mittag seine [[Abschiedsrede]], mit der er die Menschen sehr bewegt. Anschließend werden die Segel gehisst und die Baiula Spei nimmt Kurs nach Osten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Helden-Kap.21.png|300px|rechts|thumb|Die Helden Kenji, Henk und Octavia (v.l.) auf ihrem Schiff, der &amp;quot;Baiula Spei&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.02''') Mit wehmütigen Blicken auf das sichere Festland verlassen die Helden die vertraute Küste und geraten am Nachmittag auf See in einen Herbststurm. Die Seekrankheit befiel Octavia und Kenji und besonders Ferolax erwischt es übel. Abdrushin stellt Medizin zur Verfügung und alle überstehen den vierstündigen Sturm. Kapitän Bollscheff hat alles im Griff und kommandieret die Baiula Spei besoffen durch das Unwetter – alles dank der gut ausgebildeten Mannschaft aus Köslin - und Maat Koyner macht eine beunruhigende Entdeckung im Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen in der Offiziersmesse vereinbaren Augustus und Henk gemeinsame Kampfübungen für den Abend und Iustus lädt Octavia in das Magierlabor ein, um ihr seinen vorläufigen Plan für ihre arkane Schulung vorzustellen. Anschließend trainieren die Kämpfer im Frachtraum und Iustus gibt Octavia einen trockenen Überblick über die theoretischen Wissensgebiete, welche er mit ihr durcharbeiten will. Kenji trifft mit dem Admiral eine Vereinbarung zu persönlichen Gesprächen mit den einzelnen Mitgliedern der Mannschaft und richtet dann die Schiffskapelle wieder her. Außerdem führt er ein Gespräch mit dem Arzt Abdrushin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht ankert das Schiff wegen bei Ebbe auftretender Sandbänke und Octavia und Kenji halten die erste „Heldenwache“. Sie bemerken seltsame Klopfgeräusche im Frachtraum, welche bei genauerer Untersuchung von außerhalb des Schiffs kommen und nahelegen, dass etwas am Schiff angebracht wird. Iustus und Octavia erkennen zwei magische Artefakte an der Bugwand und Iustus legt bis zum Morgen ein Schutzschild darüber, um eine mögliche Aktivierung zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Spealis, Fest der [[Lysara]] ===&lt;br /&gt;
Am Morgen werden Henk und Augustus in Tauchanzügen auf einer Planke sitzend hinabgelassen und Henk entfernt zwei Artefakte von der Schiffswand. Kurz vor dem Auftauchen steigen von unten Blasen empor und hüllen die Taucher ein. Henk erblickt in den Blasen plötzlich zwei bedrohlich intelligent blickende Augen, welche in hochaufmerksam beobachten, und wird endlich aus dem Wasser gezogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schiff wieder Kurs aufgenommen hat, erklärt der Admiral beim Frühstück in der Offiziersmesse, dass die Baiula Spei bald die Gifunischen Inseln mit ihren Sandbänken verlassen und zum Mittag Grünfels erreichen würden. Er erzählt von dem Brauch, dass der Kapitän immer etwas Wein ins Wasser gießt als Opfer an Notun, welcher dem Schiff dann seinen Segen für die Fahrt geben wird. Henk überredet den Selbstgespräche führenden Kaltfisch dazu, den Wein auszugießen und überlässt die Worte dabei dem Mystiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag setzen Augustus und Henk ihr Training fort, diesmal mit Unterstützung von [[Ferolax Oreangle|Ferolax]]. Octavia kämpft sich durch einen meist trockenen Vortrag über die Geschichte der Magie und wird von Iustus beim Zaubern beobachtet, um ihre Zaubertechnik zu analysieren, während Kenji mit dem ehemaligen Walfänger Askir Flensmann spricht. Octavia entdeckt mit Henk, dass Kaltfisch mit dem Klabauterbold vom Luftschiff spricht, sich mit diesem angefreundet hat und ihm das Leben als „Klabatterwicht“ zeigen will. Am Mittag singt die Mannschaft freudig ein Lied, als Grünfels in Sicht kommt und Kaltfisch schüttet nach Kenjis Worten etwas Wein in die Wellen, was von der Mannschaft bejubelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.03''') Am Nachmittag passiert die Baiula Spei die Gifunischen Inseln und die Helden erfahren, dass der ehemalige Gouverneur von Gifo nach der Ermordung seiner jungen Tochter dem Wahnsinn verfallen ist und die früher schöne Hafenstadt Gifu immer mehr von Piraten überlaufen wird. Henk fühlt sich verantwortlich und sucht Kenji in der Kapelle auf, um zu den Passionen zu beten. Im weiteren Verlauf des Nachmittags setzt Augustus sein Training mit Henk und Kenji fort und prüft Kenji auf sein Können und seine psychische Belastbarkeit. Während des abschließenden Hindernislaufes verletzte sich Augustus sein rechtes Handgelenk. Octavia wird währenddessen von Iustus mit seinen beunruhigenden Erkenntnissen über ihre Zaubertechnik konfrontiert und muss sich einen langen Vortrag über die Gefahren der Zauberei und über Emotionalität als Wurzel aller magischen Unfälle anhören.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erfahren die Helden, dass sie aufgrund des aufziehenden Nebels in der Nacht ankern werden, um am nächsten Tag durch die Dunstbänke zu navigieren. Admiral Wellenbrecher berichtet von geretteten Schiffsbrüchigen und erwähnt unheimliche Geschichten über Totland. Nach dem Essen bittet Roana Kenji um ein Gespräch und offenbart ihm ihren Grund, warum sie sich der Expedition angeschlossen hat: sie sucht nach ihrem verschollenen Jungen, welchen sie im Nebelschlund vermutet. In der Nacht halten zunächst wieder Octavia und Kenji Wache, während Henk mit Kapitän Bollscheff trinken muss und sich sein Gejammer über die Ungerechtigkeit der Festländer anhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Spealis, Fest der [[Lysara]] ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Wigo.png|120px|thumb|Wigo]]&lt;br /&gt;
Um Mitternacht beginnt Henk seinen Wachgang und folgt einer plötzlichen, intuitiven Eingebung, einmal beim Beiboot nachzusehen. Dort bemerkt er ein leises Atmen und entdeckt unter der Abdeckplane den blinden Passagier [[Wigo]], welcher sich als elfjähriger Straßenjunge aus [[Weisshafen]] herausstellt. Henk sperrt den Bengel zunächst in eine Zelle und lässt ihn von Octavia und Kenji begutachten. Später weist Henk Wigo eine Ecke in seiner Kajüte als Schlafplatz zu und legt sich schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück erfahren die Helden vom Admiral, dass sie aufgrund des starken Nebels heute wieder nur sehr langsam vorrankommen werden und Henk übergibt Wigo dem Schiffjungen Mikal, welcher ihn unter seine Fittiche nehmen und in die Dienste eines Schiffsjungen einweisen soll. Octavia verbringt den Vormittag mit sehr anstrengenden Konzentrationsübungen bei Iustus im Labor und Henk übernimmt für den verletzten Augustus das Training im Frachtraum. Die beiden Offiziere von Berg und Ibendorn gesellen sich dazu und trainieren mit Henk und Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag verlässt die [[Baiula Spei]] die Handelroute und nimmt Kurs auf die Insel Totland, welche sie auch zur Abenddämmerung erreicht. Mit großem Sicherheitsabstand ankert das Schiff vor der Insel und die Helden wollen zum Morgengrauen mit dem Beiboot übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.04''') Iustus hat am Abend nach dem Essen noch ein Anliegen an Kenji und die beiden besprechen noch etwas in Iustus Kabine. Anschließend halten Octavia und Kenji Wache und finden kurz vor Mitternacht einen betrunkenen Matrosen im Lagerraum, welcher auf einer Kiste mit Rum eingeschlafen ist. Sie melden den Seemann und gehen zu Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Spealis ===&lt;br /&gt;
Henk nimmt auf seine Nachtwache den Jungen Wigo mit und besucht die feiernden Matrosen unter Deck. Er erlebt, wie der betrunkene Faiz vom Wachhabenden in eine Zelle zur Ausnüchterung gesteckt wird und trifft in der Nacht den Arzt Abdrushin auf Deck, welcher singend Sterne und Wellen betrachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus meldete sich einsatzbereit, obwohl der [[Abdrushin|Arzt]] ihm noch zur Schonung riet. Der Admiral berichtet, dass in seiner Jugend von einem Schmugglerlager auf Totland erzählt wurde, welches aber nie gefunden wurde. Kaltfisch will von Henk die Versicherung, dass die Marinesoldaten ihn nicht verhaften und töten, falls den Helden etwas passieren sollte. Henk spricht also mit Octavia und Kenji und ringt dem Admiral das Versprechen ab, Kaltfisch dann gehen zu lassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Totland-Karte.png|150px|rahmenlos|rechts|Die Insel Totland]]&lt;br /&gt;
Die Überfahrt nach [[Totland]] ist unruhig und nass und Octavia und Kenji wären fast von Bord gespült worden, hätte Henk sie nicht gehalten. Die Helden erfahren, dass vor fünf Jahren ein Schiffsbrüchiger gerettet wurde, welcher nur kannibalistisch überlebte und dem Wahnsinn verfallen war (vgl. [[Totland#Schiffbrüchige auf Totland|Totland]]). Auf Totland entdeckt Octavia ein aufgeschichtetes Lagerfeuer auf einer Anhöhe und die Helden müssen rutschige Steine und größere Höhenunterschiede hinter sich bringen. Octavia hat am Lager eine Vision, während die anderen eine Blutspur finden, welche ihnen den Weg zu einem Felsspalt weist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem schmalen Gang in die Tiefe und Kenji und Octavia verletzen sich an der linken Hand. Eine Algenbarriere versperrt den Durchgang und Octavia brennt sie mit einem Flammenstrahl frei, wobei Mindergeister auftreten. Die Helden finden eine mit Algen überzogene, stark verweste Leiche, deren Unterleib mit einer scharfen Klinge aufgeschnitten wurde. Außerdem entdeckt Henk mehrere [[Twillzinken]] seiner Gilde, und findet einen hochwertigen Dolch. Die Helden müssen durch einen überfluteten Teil des Ganges tauchen und finden den Schreiber der Flaschenpost.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdecken drei Gestalten in Roben, welche ihnen einen Meeresdämon auf den Hals hetzen und mithilfe einer Wasserkreatur fliehen. Augustus lenkte den heranstürmenden Dämon auf sich und Henk führte einen meisterhaften, hinterhältigen Angriff aus und versenkte seinen flammenschlagenden Säbel im Oberkörper der Kreatur. Diese verendete und Iustus fing sie in einer magischen Falle. Henk entdeckt, dass es sich bei dieser Höhle um einen alten Unterschlupf der Füchse handelt, welcher vor vierzig Jahren noch nicht knietief unter Wasser stand. Die Helden finden einen Raum mit einem tiefen Becken, welches mit Algen überzogen ist und auf dessen Grund eine Perle mit umgebenden Muschelschalen liegt. Kenji nimmt eine Aura von [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Notun_-_.E2.80.9EDer_Launenhafte.E2.80.9C|Notun]], aber auch [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Floranuus_-_.E2.80.9EDer_Wilde.E2.80.9C|Floranuus]] und [[Die_Götter_der_Kirche_der_Passionen#Mynbruje_-_.E2.80.9EDer_Herr_des_Rechtes.E2.80.9C|Mynbruje]] wahr, und Augustus erkennt eine Ähnlichkeit zu dem Becken, in dem er das große Gehirn getötet hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur Oberfläche zurück und die Ruderer berichten, dass sie ein großes Meerestier mit merkwürdig eckiger Rückenflosse gesehen hätten, welches auf das offene Meer hinausschwamm. Anschließend kehren alle wieder zum Schiff zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.05''') Bei ihrer Ankunft an der Baiula Spei entdecken die Helden in den hohen Wellen einen Delphin, welcher ihnen anscheinend gefolgt war. Wieder an Deck berichten sie dem Admiral von ihren Entdeckungen und erfahren von einem Streit an Bord, bei dem die Bambusen Faiz, Trogar und Ugo von Kapitän Bollscheff wegen des Verdachtes auf Piraterie eingesperrt wurden. Henk bespricht daraufhin die Angelegenheit mit Kaltfisch, während sich Kenji mit Klippstein und Grauwasser, den Totlandruderern, und im Anschluss mit Iustus unterhält. Henk befragt auch die drei Inhaftierten und, nachdem Octavia und Kenji Wache hielten, bespricht er die Angelegenheit mit den beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Spealis ===&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht tritt Henk mit Wigo seine Wache an, unterhält sich mit ihm über Graltik und bemerkt schließlich im Frachtraum, dass die Wasservorräte verunreinigt sind. Er informiert zunächst Augustus als nächsten Wachhabenden und teilt die Neuigkeiten beim Frühstück seinen Freunden mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus informiert die Helden über seine Ergebnisse aus der Algenanalyse und am Vormittag entdeckt die Mannschaft ein Handelsschiff, welches auf die Baiula Spei zuhält und von einem Piratenschiff verfolg wird. Der Verfolger dreht beim Anblick der Baiula Spei ab und die Besitzer des Al-Dhagarschiffes belohnt die Helden mit kostbaren Schätzen. Nach einer Inspektion des Frachtraumes diskutieren die Helden über die weitere Vorgehensweise und Kenji führt mittags ein vertrauliches Tempelgespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.06''') Zum Mittag zieht immer dichter werdender Nebel auf und der Admiral bittet die Helden zu einem Gespräch über die weitere Vorgehensweise wegen der Piraterie-Anschuldigungen gegen die Bambusen. Die Marinesoldaten gewinnen immer mehr die Überzeugung, dass es wirklich Piratenspitzel sind und es kommt zu Spannungen innerhalb der Mannschaft. Henk verkündet der Mannschaft, dass die drei Verdächtigen auf den Zwielichtinseln ausgesetzt werden soll und so dem Urteil der Götter überlassen werden. Während Octavia am Nachmittag weitere Konzentrationsübungen durchführt, schlichten Henk und Kenji auf dem Mannschaftsdeck einen Streit zwischen drei Matrosen und fünf Bambusen. Die „[[Heiße Heska]]“ wird plötzlich gesichtet und die Baiula Spei kampfbereit gemacht. Doch das Piratenschiff dreht unerwartet ab und verschwindet im Nebel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus setzt sich mit Leutnant Ibendorn zusammen und erarbeitet Pläne für ein gemeinsames Kampftraining der Mannschaft, um den Zusammenhalt wieder mehr zu stärken. Beim Abendessen klärt Abdrushin die Helden darüber auf, dass die Wasservorräte mit Schießpulver verunreinigt wurden, das Wasser aber noch genießbar sei und er keine Veranlassung sieht, es auszutauschen. Nach dem Essen wird geankert, da gefährliche Sandbänke vor den Zwielichtinseln existieren. Kenji übergibt Octavia die [[Akte Ignus]] und bittet sie, diese unvoreingenommen durchzusehen. Anschließend halten die beiden ihre Nachtwache und bemerkten neben einem Delfin, welcher anscheinend das Schiff umkreist, eine angespannte Atmosphäre auf dem Schiff. Um Mitternacht berichten sie Henk von dem Delfin, als Maat Sturmfels angerannt kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Spealis ===&lt;br /&gt;
Unter Deck ist es zu Handgreiflichkeiten gekommen, und Maat Sturmfels führt die Helden zu den Mannschaftsquartieren am Bug. Dort war es zu einem Kampf gekommen und die drei Inhaftierten sind geflohen. Ein Marinesoldat blutet stark am Hals und Bambuse Faiz liegt tot am Boden. Bambuse Ugo kämpft mit einigen Matrosen und wird überwältigt. Der letzte Gefangene war nach oben geflohen und die Helden stürzen hinterher. Bambuse Trogar steht mit einer brennenden Fackel in der Munitionskammer, als Kenji als erster dazukommt, dicht gefolgt von Henk und Octavia. Als Trogar Kenji sieht, lässt er die Fackel fallen und entzündet das Schießpulver. Octavia gelingt es gerade noch, die Explosion von sich und damit auch von Kenji und Henk wegzudrücken, so dass zwar das Schiff ein großes Loch bekommt, die Helden jedoch überleben und sie das Feuer löschen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Explosion wird die Baiula Spei von der Heißen Heska angegriffen, welche das Steuerruder beschießt und stark beschädigt. Sie feuert mit elementarem Feuer auf das Expeditionsschiff und nur Octavia, welche den Feuerball abfing und zurückwarf, ist es zu verdanken, dass die Baiula Spei kein Opfer der Flammen geworden ist. Kapitän Bollscheff gibt das Kommando zum Feuern einer Breitseite, welche das Piratenschiff aber verfehlte, und erwischt selbst mit einer Bugkanone die Heiße Heska. Bei einem zweiten Angriff mit der Elementarkanone erleidet die Heska durch den von Octavia zurückgeworfenen Feuerball Feuerschaden und wird auch von Kanonenkugel getroffen. Sie dreht schwer beschädigt ab und verschwindet brennend im Nebel. Während die Matrosen Klarschiff machen, ruhen sich die Helden für einen weiteren anstrengenden Tag aus.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwielichtinsel.png|300px|thumb|rechts|Die nördlichste Zwielichtinsel]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.07''') Nach einer kurzen Nacht erwachen die Helden durch Hammerschläge und Reparaturlärm und die [[Zwielichtinseln]] liegen direkt vor dem Schiff. Henk sprich mit Kapitän Bollscheff und erhält Informationen über die nördliche Insel. Bollscheff vermutet, dass die Heiße Heska hinter der Insel vor Anker liegt und ebenfalls repariert wird. Nach dem Frühstück setzen die Matrosen Krack, Klippstein, Grauwasser und Weihwind die Helden mit Augustus und Wigo zur nördlichen Insel über und verstecken das Boot, während die anderen die Insel erkunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren der Insel finden sie eine uralte Turmruine, an der Wigo einen vergrabenen Schatz vermutet, und eine sehr alte Linde mit obszönen Schnitzereien und einem [[Twill]]symbol. An der nördlichen Küste entdecken die Helden die in Reparatur befindliche Heiße Heska und sie diskutieren ihr weiteres Vorgehen, da Octavia nicht für den Tod so vieler Menschen verantwortlich sein will, sollte sie das Schiff überraschend angreifen. Auf dem Rückweg folgt Henk allein den Twillzeichen, während die anderen an der Ruine auf ihn warten und dort tatsächlich eine Holzkiste ausgraben. Sie werden jedoch von einigen Piraten überrascht und Octavia wird als Geisel genommen und unschicklich begrabbelt. Die Situation droht zu eskalieren und Kenji zählt bereits ein Ultimatum aus, als der von Kenji bereits totgeglaubte Henk überraschend in Begleitung zurückkehrt. [[Datei:Portrait-Jeto.png|130px|miniatur|Käpt'n Jeto]] Der mitgekommene [[Käpt'n Jeto]] löst die Situation, indem er seinen Männern befiehlt, Octavia freizugeben, und verabredet sich mit Henk für später. Henk berichtet seinen Freunden von dem [[Brief des Informanten]], welcher offenbart, dass sich auf Graltiks Schiff die Schwarzmagier von Totland befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ruderboot stellen die Helden fest, dass Obermatrose Krack von Piraten ausgeweidet wurde und Obermatrose Grauwasser eine kritische Verletzung am rechten Oberschenkel davongetragen hat, welche Octavia reinigt und mit Heiltrank verschließt. Während die Matrosen das Beiboot klarmachen, treffen sich Henk, Kenji, Octavia und Augustus im Inneren der Insel mit Käpt'n Jeto und erfahren von diesem nach harten, fast erneut eskalierenden Verhandlungen, bei welchen Jeto einige Planken und eine Rahtakelage zugesichert wurden, dass Steinauge sich auf Fuselfels versteckt hält und ihnen Plauzen-Paul in der „Reihernden Ratte“ mehr erzählt, wenn sie sich als Freunde von Käpt'n Jeto ausgeben. Schockiert und erschöpft kehren alle am späten Nachmittag zur Baiula Spei zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.08''') Die zurückkehrenden Helden werden von [[Iustus Trebatius|Iustus]] und [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] an Deck erwartet und auf den neusten Kenntnisstand versetzt. Iustus informierte darüber, dass der Delphin, welcher der Baiula Spei folgt, ein sehr mächtiges Wesen ist, welches aber weder gelenkt noch magisch beeinflusst wird. Beim Abendessen besprechen die Helden ihre Pläne, um mit dem [[Natator aeris]] nach Fuselfels zu gelangen, und setzen anschließend den Admiral über die Materialübergabe an die Piraten in Kenntnis. Von ihm erfahren sie auch von einem missglückten Versuch der Perlheimer Marine, die Piratenstadt auf Fuselfels zu säubern. Nach dem Essen führt Kenji mit Wigo ein Aufklärungsgespräch und Octavia spricht Henk auf den „Feuerfuchs“ aus der [[Akte Ignus]] an, welcher Anschließend mit Kenji darüber redet. In der Nachtwache begegnen Octavia und Kenji dem Matrose Turmen, welcher im Frachtraum schlafwandelt, ansonsten bleibt bis Mitternacht alles ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Spealis ===&lt;br /&gt;
Nach dem Wachwechsel bemerkt Henk im Wasser etwas Schwimmendes, was ihn die halbe Nacht wachhält, ansonsten verläuft die Zeit bis zum Morgen ereignislos. Beim Frühstück erfahren die Helden, dass die Reparaturen an der Baiula Spei spätestens bis zum Nachmittag behoben sein werden. Anschließend sprechen die Helden mit [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] und erfahren von ihm die Unmöglichkeit, mit ihrem Schiff überhaupt nur in die Nähe von Fuselfels zu gelangen. Er offenbart ihnen zwei Optionen, um dennoch zu ihrem Ziel zu kommen. Entweder schließen sie sich einem Piratenkapitän mit seinem Schiff an oder sie finden ein eigenes unauffälliges Schiff und einen waschechten Piraten als Begleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia und Kenji ins Labor des Schiffes zu Iustus gehen, rudert Henk über Mittag mit Augustus erneut zur nördlichen Insel und treibt dort den Schmuggelkutter „''Mafalda''“ auf. Nach seiner Rückkehr sprechen alle nochmal mit Kapitän Bollscheff und dieser unterbreitet ihnen seinen Plan, sich als geflohene, zum Tode verurteilte Festländer auszugeben, welche mit dem berühmten Piraten Kaltfisch aus dem Kerker geflohen sind und ihm jetzt folgen. Nur so könnten sie nach Fuselfels gelangen und dort überleben, aber sie müssten nach seiner Pfeife tanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.09''') Kurz nach dem Mittag holt die Baiula Spei den Anker ein und fährt um die nördliche Zwielichtinsel herum mit Kurs auf die Knochenbank, während die Helden sich ihr Verkleidung für Fuselfels heraussuchen. Wigo möchte gerne mitkommen und Henk hat keine Einwände. Als die Baiula Spei das tiefere Gewässer der äußeren Südhandelsroute erreicht hat, werden die Toten bestattet und im Anschluss bittet Iustus Octavia, mit ihren Konzentrationsübungen fortzufahren. Während Kenji mit Henk über Wigo und sein Mitkommen spricht, durchfährt das ganze Schiff plötzlich ein gewaltiger Ruck, als sei es von einer Kanone getroffen worden oder auf ein Riff aufgelaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Matrosen nichts Ungewöhnliches feststellen können, fragt Kenji im Magierlabor nach und erfährt, dass Octavia dort eine gewaltige Explosion ausgelöst hat, welche das Schiff mit der ganzen Besatzung eingeäschert hätte, wenn sie nicht in einem magischen Kraftfeld gezaubert hätte. Die Mannschaft ist beunruhigt und Kenji spricht mit Octavia, welche sich mit einem Wein auf ihr Zimmer zurückgezogen hat. Außerdem wird den Helden angeboten, ihre Wachen zu übernehmen, damit sie für die anstrengende Mission ausgeschlafen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Spealis ===&lt;br /&gt;
Als Henk davon erfährt, konfrontiert er nachts die mittlerweile schon angetrunkene Octavia und ermuntert sie dazu, auf Iustus Übungen zu verzichten, da Henk den Verdacht hat, dass es die Übungen selbst sind, welche die in letzter Zeit auftretende Unsicherheit in Octavias Magieausübung verursachen, da es einfach nicht ihre Zaubertechnik sei. Darüber gerät Henk auch mit Augustus aneinander und bringt sich in der Nacht um den Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Vormittag mustert Kaptiän Bollscheff die Kostüme der Helden und ist besonders von Kenjis Verwandlung beeindruckt, welcher sich an alte Verhaltensmuster aus seiner Zeit als Straßenkind erinnerte. Gegen Mittag liegt Fuselfels so nahe wie möglich und die Helden wechseln mit Wigo und Kaltfisch das Schiff, um mit der „Mafalda“ weiter gen Süden zu fahren. Nachdem Kaltfisch seine neue Besatzung, bestehend aus Augustus mit seinem Beuteweib (Octavia), Taro mit den Schlitzaugen, Messer-Jockel und Wigo, ordentlich mit Schnaps abgefüllt und ihren Geruch durch das Übergießen mit dem Fusel „unauffälliger“ gemacht hat, bringt er ihnen ein wichtiges Piratenlied bei, das [[Lied vom Fuselfels]], welches fester Bestandteil der Seevolkkultur ist. So erreicht die Mafalda gegen Abend die Insel Fuselfels. &lt;br /&gt;
[[Datei:Fuselfels-gr.png|400px|miniatur|links|Die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels]]&lt;br /&gt;
Nach einer heiklen Situation mit einem Piratenschiff, wo Kaltfisch fast nicht wiedererkannt worden wäre, kann die Mafalda in die Hafeneinfahrt einlaufen. Bevor sie einen Anlegeplatz in dem heillosen Chaos ergattern kann, bitte Kaltfisch die Helden um einen winzigen Gefallen, bevor er sie zu Plauzen-Paul bringen könne, und nimmt Kenji das Versprechen ab, dass sie ihn begleiten, wenn Kaltfisch das abhole, was ihm noch geschuldet würde. Nach dem Festmachen schlendern die Helden den Kai entlang und werden durch einen Glatzkopf mit seinen Männern aufgehalten, welcher sich ihnen in den Weg stellt. Kaltfisch lässt sich nicht einschüchtern und provoziert mit einem gezielt gesetzten Rülpser einen Schlagabtausch, den er dann aber gerne Augustus und Henk überlässt. Henk lässt den Glatzkopf über seine Schulter fliegen und erntet Anerkennung für seinen Sieg, während Augustus dessen besoffene Männer beschäftigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beobachten, wie eine Gruppe junger Mädchen und Jungen, offensichtlich vom Festland, in die „Gierige Grotte“ geführt werden, um sie zu missbrauchen. Augustus muss von Octavia und den anderen zurückgehalten werden, um nicht sofort einzugreifen. Unzufrieden und betrübt setzen sie ihren Weg am Kai weiter fort, um im Anschluss einen alten Kumpel von Kaltfisch zu treffen, welcher gerade aus der „tanzenden Spalte“ kommt. Aalzunge schickt sie in den Fuselpott, da dort weitere Bekannte von Kaltfisch feiern würden und sie dort einchecken können, um die Nacht nicht draußen verbringen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hackfressen-Jack.png|miniatur|Hackfressen-Jack]]&lt;br /&gt;
Im Fuselpott lässt Kaltfisch seine Begleiter schnell allein und verschwindet auf der Suche nach alten Freunden. Henk organisiert einen Tisch und die Helden müssen sich dummer Sprüche anhören. Wigo sieht zum ersten Mal, was in den Läden so getrieben wird, die er nur von außen kennt, und alle freuen  sich, als Kaltfisch mit „[[Fuselfels#Hackfressen-Jack|Hackfressen-Jack]]“ zurückkehrt und sich beim Lied vom Fuselfels hemmungslos besäuft, um auf einer Hure zu enden. Die Helden bekommen ein kombüsenkäferverseuchtes Zimmer und versuchen etwas zu schlafen, nachdem sie Wachen eingeteilt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Spealis ===&lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Adarian von Wallenrode]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.10''') Augustus übernimmt die gesamte Nachtwache und lässt die anderen schlafen. Während Octavia und Kenji keine angenehme Nacht in den stinkenden Hängematten haben und am späten Morgen von Flohbissen zerstochen erwachen, haben Henk und Wigo mehr Glück und können sogar durchschlafen. Alle sind hungrig und bahnen sich ihren Weg in die Gaststube, wo Hackfressen-Jack immer noch am selben Platz sitzt und sie zu sich winkt. Kaltfisch ist unterwegs und Hackfresse soll auf die Helden aufpassen. Die Reste des Essens vom Vorabend sind leider ungenießbar und auch die Huren, welche sich Henk und Kenji anbieten, werden von ihnen verschmäht. Hackfresse hat Interesse an Octavia und verärgert damit Augustus. Die Helden erzählen ihm die vorgeschobene Geschichte um ihren Kerkerausbruch mit Kaltfisch und Hackfresse berichtet ihnen davon, wie er Kaltfisch damals kennenlernte. Er fragt die Helden auch nach dem legendären Schatz und wartet mit ihnen im Fuselpott bis kurz vor Mittag auf Kaltfischs Rückkehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser kommt schließlich mit einer blutenden Hand zurück, begrabbelt kurz die Ritzen-Rosi und nimmt dann Henk und Wigo zu einem Gespräch mit nach draußen. Sie erhalten von ihm den Auftrag, jemanden zu verfolgen und herauszufinden, wohin die Person geht, um dann zu ihm zurückzukehren. Während die drei draußen sind, erfahren die anderen, dass auf dem Friedhof von Fuselfels einige Gräber geöffnet wurden und die Leichen verschwunden sind. Als Kaltfisch zum Fuselpott zurückkehrt und auf Henks Rückkehr wartet, erzählt er den verbliebenen Helden nichts von Henks Auftrag und unterhält sich lieber mit den Piraten, welche ihn am Tisch umlagern und als Legende feiern. Kenji, Octavia und Augustus ziehen sich aus der unangenehmen Situation auf das ruhigere Zimmer zurück und überlegen ihr weiteres Vorgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird am Ziel seiner Beschattung entdeckt und betäubt, doch Wigo entkommt und kehrt allein zum Fuselpott zurück, wo sich Henks Freunde bereits Sorgen machen. Er berichtet ihnen und gemeinsam mit Kaltfisch machen sie sich auf den Weg, um Henk zu retten. Wigo führt sie am Hafen vorbei, wo sie bemerken, dass die Mafalda verschwunden ist. Dann geht es hinauf zur höchsten Erhebung der Insel, auf der ein Aussichtsturm steht. Hier werden sie mit Klingen-Bonny konfrontiert, welche mit ihren fünf Söhnen Henk gefangen hält. Kaltfisch offenbar ihr mit seinem ganzen Piratencharme, dass er sich mit ihr versöhnen möchte, die Vergangenheit vergeben und vergessen sei und sie seinen Mann freilassen soll. Klingen-Bonny stimmt zu und, als Henks Fesseln durchschnitten sind, umarmt die alte Piratin Kaltfisch versöhnlich und ist sichtlich gerührt. Doch nach einem Röcheln fließt Blut aus ihrem Mund und sie sackt zusammen, denn Kaltfisch hatte ihr während der Umarmung von hinten einen Doch ins Herz gestoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem jetzt entbrennenden Kampf tötet Henk zwei Brüder durch gezielte Kehlschnitte und weicht durch geschickte Manöver einigen Hieben aus. Augustus greift erst in den Kampf ein, als er Kenji zur Hilfe eilt, verpasst Kaltfisch einen Schlag mit seinem Knie und tötet den Piraten, welcher Kenji angreift. Kenji kommt danach dem strauchelndem Augustus zur Hilfe, kämpft aber stets passiv und verteidigt sich nur. Wigo nutzt die Chance und tötet einen gestürzten durch drei Stiche in den Hals, welche er mit geschlossenen Augen ausführt. Der letzte Überlebende ergreift, ermutigt durch Kenjis Verhalten, seine Chance zur Flucht und Kenji greift nicht an, da der Fliehende Octavia wohl nicht angreifen will. Henk stellt ihm ein Bein, doch bevor er den Gestürzten fesseln kann, sieht er, wie Kaltfisch ihn schnell abstechen will. Henk kommt Kaltfisch zuvor und schlägt ihn mit einem gewaltigen Fausthieb nieder. Während Henk noch seine Wut an Kaltfisch auslässt, sieht er, wie der letzte Pirat sich aufgerappelt hat und flieht. Wigo will ihn noch erwischen, wird aber von Henk zurückgehalten. Nach dem Kampf entbrennt eine heftige Diskussion darüber, wie es jetzt weitergeht, und Kenji findet im Turm etwas zu essen. Beim Essen stellen die wütenden Helden Kaltfisch zur Rede, welcher zufrieden ist, ihnen nichts erklärt, aber sie jetzt zu Plauzen-Paul bringen will.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg schauen die Helden noch auf dem Friedhof vorbei, um sich die drei leeren Gräber von &amp;quot;Grett, dem Abzieher&amp;quot;, &amp;quot;Krakenmaul-Merl&amp;quot; und &amp;quot;Seeigel-Ragnar&amp;quot; genauer anzusehen. Octavia spürt etwas unheimliches, was vielleicht durch nekromantischen Zauber verursacht wurde. Sie verlassen zum späten Nachmittag das Gelände und kehren zum Hafen zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ekky.png|miniatur|Ekky, die Walfaust]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.11''') Auf ihrem Weg zur „Reihernden Ratte“ stellt Hackfressen-Jack sich Kaltfisch in den Weg und es kommt zu einer Konfrontation, in der Kaltfisch seinen Freund sogar mit einem Messer bedroht.  Während die Helden vor der Taverne warten, besuchen die beiden Piraten den „Stinkenden Mann“ und Kaltfisch kommt schließlich mit einem jungen Piraten zurück, den er als [[Ekky die Walfaust]] vorstellte und lapidar erklärt, dass er jetzt mit dabei ist. Die Türsteher der „Reihenden Ratte“ verwehren den Helden zunächst den Zutritt, doch schließlich gelangen sie hinein und lernen [[Plauzen-Paul]] und seine Suppe kennen. Der Alte lässt sich durch keine Lügengeschichte täuschen, wird jedoch hellhörig, als er von der Bedrohung durch die Schwarzmagier hört. Er ist schließlich bereit, seine Informationen über Steinauge zu teilen, wenn die Helden ihm einen kleinen Gefallen täten. Ein Gespräch soll belauscht werden und, wenn die Helden auf dem Rückweg noch eine Zutat für seine Suppe abholen, wartet noch eine weitere Information auf sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekky die Walfaust führt die Helden am Abend zum Hafen und hält nach dem Schiff „Faules Ei“ Ausschau. Als es anlegt, lenken Kenji alias Taro und Augustus durch eine fingierte Schlägerei eine Gruppe Piraten ab, so dass Henk zu der Kajüte des Kapitäns klettern und den Bericht vom triefenden Bill an Slindro die Flosse belauschen kann. Er erfährt, dass der Kapitän der [[Feuerqualle]] gegen den Piratenkönig rüstet und ihn angreifen will. Auf dem Rückweg zur „Reihernden Ratte“ besuchen die Helden „Schmogols Beutetruhe“ und holen die Lieferung für Plauzen-Paul ab, welche intensiv nach Fisch stinkt. Hier erfährt Ekky durch Hohlzahn-Piet von Klingen-Bonnys Tod und wird anschließend von den Helden in die wahren Umstände eingeweiht. Octavia entdeckt im Laden Teile aus demselben unbekannten und unheimlichen Material aus dem Meer, welches sie schon in Perlheim und auch auf Totland entdeckten, und die Helden erfahren von den „[[Loigg'Il|Gesichtslosen]]“, die ihre Heimat im „Maul von Doganon“ haben. Für 15 Silber erstehen die Helden die seltsamen Teile und begeben sich mit den Informationen und Pauls Lieferung zur „Reihernden Ratte“. &lt;br /&gt;
[[Datei:Plauzen-Paul.png|miniatur|links|Plauzen-Paul]]&lt;br /&gt;
Plauzen-Paul hört sich Henks Bericht an, während er die mitgebrachten Quallen in seine Suppe schneidet. Dann erzählt er von [[Käpt'n Rötel]], der, nachdem er den alten Behringer, der auch „der Salzbär“ genannt wurde, umgebracht hat, anscheinend seinen großen Aufstieg plant. Steinauge hat sich mit [[Strymos]] verbündet und wird von dem Piratenkönig versteckt. Doch Strymos rechte Hand Slindro oder seine Braut [[Heska]] wissen, wo sich Steinauge aufhält und lassen sich vielleicht durch ein gutes Angebot überzeugen, die Information mit den Helden zu teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst besuchen die Helden das Schiff „Reißzahn“, um mit Slindro der Flosse zu sprechen. Ekky arrangiert ein Treffen und als Slindro hört, worum es geht, würde er ihnen unter der Bedingung helfen, dass sie eine Lieferung für ihn aus der „Gierigen Grotte“ in sein Haus bringen sollen. Widerwillig sagen die Helden zunächst zu und besuchen das Hurenhaus, um sich erstmal ein Bild der Situation zu machen. In der Grotte wird Kenji im Flur unsittlich von Brisa berührt und Ekky lässt sich mit Petsy auf ein Stechen ein. Die Helden nehmen die Lieferung in Empfang, welche aus einem kleinen Mädchen besteht, welches die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels bereits gesehen haben, und sind sich schnell auch mit Ekky einig, dass sie das Kind nicht an den perversen Piraten ausliefern werden. Die Walfaust bietet an, dass es im Keller des „Stinkenden Mannes“ bleiben kann, bis die Lage geklärt ist, und Wigo begleitet es dorthin und leistet dem völlig verstörten Mädchen Gesellschaft. &lt;br /&gt;
[[Datei:Slindro.png|miniatur|Slindo, die Flosse, mit seinem Papagei]]&lt;br /&gt;
Die Helden suchen anschließend die private Hütte von Slindro der Flosse auf und stellen den Leichtbekleideten mit körperlicher Gewalt zur Rede. Augustus verpasst zunächst einige Schläge, dann nimmt Ekky die Flosse in den Schwitzkasten und Henk versucht sein Glück mit der Befragung nach dem Aufenthaltsort von Steinauge. Slindro verspottet ihn, droht ihm sogar und  hält Henk alias Messer-Jockel mit wilden Tritten auf Abstand. Doch dann verliert er bei einem Lufttritt den Halt und bricht sich, nur noch von Ekkys Schwitzkasten am Hals gehalten, in einer unglücklichen ruckartigen Bewegung das Genick, ohne den Helden etwas zu verraten. Diese beschließen nun Strymos Braut Heska aufzusuchen, obwohl es mittlerweile kurz vor Mittnacht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. Spealis ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.12''') Nachdem die Helden eine Lösung für Slindros plappernden Papagei finden, welchen sie einfangen und Wigo zur Verwahrung geben, besuchen sie nach Mitternacht die tanzende Spalte und erleben das Ende von Heskas Auftritt mit, bei dem sie Spottlieder auf bekannte Piraten vorträgt, welche sogar im Publikum sitzen und sich feiern lassen. Im Anschluss bestechen sie Heskas Türsteher, den „Bunten“, um mit ihr zu sprechen. Als Heska von den Scharzmagiern erfährt, erzählt sie, dass gestern drei Kinder aus der gierigen Grotte verschwunden sind und man einen Mann mit schwarzem Kleid und einem Sack beobachtet habe. Heska ist bereit, den Helden den Aufenthaltsort von Steinauge zu verraten, wenn sie als Gegenleistung einen Fluch von Madame Ziba aufheben lassen. Es ist allerdings bereits zu spät und die Helden ruhen noch ein paar Stunden in Ekkys Zimmer im „Stinkenden Mann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonnenaufgang suchen die Helden „Madame Zibas Hexenkessel“ auf. Nach anfänglicher Skepsis erklärt sich Madame Ziba bereit, den Fluch aufzuheben, jedoch nicht ohne vorher den Grund für den Fluch offenzulegen: [[Käpt'n Jeto]] war von Heska verspottet worden und hat sich darüber so sehr geärgert, dass er sie arg beleidigte, worauf Heska ihn mittels eines Fluches liebestoll machte, um ihn dann eiskalt abzuservieren. Damit der Fluch aufgehoben werden kann, sollen die Helden auf einer verfluchten Klippe einen Beutel Püglos-Blümchen pflücken. Auf besagter Klippe entdecken sie aber drei Kinderleichen und Octavia sieht in einer Vision, dass diese von einem Schwarzmagier rituell geopferte wurden, um die drei ausgegrabenen Kadaver vom Friedhof wiederzubeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinderleichen bringen die Helden am Mittag zu deren Müttern in die „gierige Grotte“ und die Püglos-Blümchen zu Madame Ziba. Während sie den Entfluchungs-Trank zubereitet, lädt sie die Helden zu einem leckeren Eintopf ein und sie erfahren etwas über die drei toten Piratenkapitäne, welche auf dem Friedhof ausgebuddelt wurden. Madame Ziba spricht noch mit Kenji über seine Abstammung, erzählt auch etwas von ihrem Leben und bittet die Helden, sie vor ihrer Abreise vom Fuselfels noch einmal zu besuchen. Der fertige Trank wird nachmittags zu Heska gebracht, welche extra auf sie gewartet hat. Sie verrät ihnen das Versteck von Steinauge, in welches die Helden aber erst am Abend ungesehen einsteigen können. Die restliche Zeit bis zur Dämmerung verbringen sie wieder bei Ekky auf dem Zimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dämmerung machen sich die Helden mit Ekky auf den Weg zu einer abgelegenen Bucht im Norden der Insel, an deren südlichen Steilwand sich der Eingang eines Fluchttunnels befindet, welcher zu Steinauges Versteck führt. Nachdem Henk einen verborgenen Kletterpfad entdeckt hat, erreichen alle kletternd den Eingang zum Tunnel und kriechen in absoluter Dunkelheit durch den schmalen und flachen Gang in das Innere. In einem Gang angekommen stoßen sie hinter einer verschlossenen Tür auf drei Piraten, von denen sich einer als Steinauge vorstellt und sie freudig und dankbar begrüßt. Er führt sie sofort zum Piratenkönig Strymos, damit sie mit ihm alles bereden können, doch dieser wirft sie als Mörder von Slindro und als Komplizen von Kapitän Kaltfisch in den Kerker seiner Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sitzt bereits Hackfressen-Jack ein und erzählt ihnen, dass er Brand, den entkommenden Klingen-Bruder, gefangen hatte und mit ihm Kaltfisch erpresst hat, damit dieser Ekky in seine Mannschaft aufnimmt. Als Kaltfisch aber heute Nachmittag die Geisel in dem abgelegenen Versteck aufgespürt hat und töten wollte, kämpfte Hackfresse mit Kaltfisch und wurde bewusstlos geschlagen. Brand konnte bei dem Kampf fliehen und hat Strymos alles erzählt. Hackfresse vermutet, dass Kaltfisch sich mittlerweile abgesetzt und vielleicht sogar schon die Insel verlassen hat. Auf Kaltfischs Fehde mit Bonny angesprochen offenbart Hackfresse, dass sie damals Kaltfischs rechte Hand gewesen ist und dann aus Eifersucht einen großen Teil von seinem Schatz versenkt hat, was zum Krieg zwischen beiden geführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strymos kommt nach einiger Zeit und nimmt Henk mit sich. Heska offenbart den Verbliebenen, dass der Piratenkönig ihre Geschichte nicht glauben würde und sich nur an Kaltfisch wegen der Ermordung von Bonny rächen will. Um diesen aus seinem Versteck zu locken, will Strymos nun jeden Tag einen von Kaltfischs Mannschaft ausbluten und dessen Kopf auf den Fuselpott stecken lassen, was bedeutet, dass Henk mittlerweile vermutlich schon sei. Henk jedoch lernt vor seiner Hinrichtung den echten Steinauge kennen und stellt fest, dass es sich bei ihm um seinen jüngeren Halbbruder Ivar Behringer handelt. Dieser verhandelt mit Strymos die Freilassung der Helden und holt mit dann mit Henk die anderen aus dem Kerker. Bei einem guten Essen erzählt Henk dem schweigsamen Ivar von seinen Verwandten Hella und Montakor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.13''') Nach dem Essen fürchtet Ivar durch Henks Auftauchen um sein Leben und die Helden müssen ihn beruhigen, dass Henks Erscheinen kein böses Omen für ihn darstellt. Ein schnelles Gespräch mit Strymos findet am Abend nicht mehr statt, da dieser eigentlich noch stinksauer wegen der Sache mit Bonny ist und von Heska erst noch beruhigt und vom Ernst der Lage mit den Schwarzmagiern überzeugt werden muss. Ivar macht die Helden darauf aufmerksam, dass ihr Leben am seidenen Faden hängt, und sie nun erstmal schlafen sollen, um morgen mit Strymos zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der späten Nacht werden Octavia und Kenji wach und beobachten ein Licht, welches wohl aus der [[Drachenträne]] emporsteigt und sich schließlich auf Ivar hinabsenkt. Dieser träumt kurz und erwacht dann mit dem Bedürfnis, von seinem Traum zu berichten. Uselias erschien ihm im Traum und bat ihn darum, mit seinem Blut und dem von Augustus die Drachenträne wieder zu stärken. Ivar ist sehr verunsichert und skeptisch und willigt erst ein, als Augustus sofort dazu bereit ist und Ivar die Vorgehensweise bei ihm beobachtet. Die Drachenträne wird warm und verheilt unter Narbenbildung. Die Helden und die neuen Mitglieder der Drachentränenfamilie Augustus und Ivar fühlen sich gestärkt und zuversichtlich und legen sich wieder schlafen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Strymos und Heska.png|300px|thumb|Piratenkönig Strymos und seine &amp;quot;Königin&amp;quot; Heska]]&lt;br /&gt;
Am Morgen suchen die Helden [[Strymos]] auf und dieser ist gerade in einer hitzigen Diskussion mit Heska. Sie müssen dem genervten Piratenkönig zunächst erklären, warum sie überhaupt mit Kaltfisch reisen, um ihm anschließend ihren Plan, die Kultisten auf Fuselfels aufzuhalten, zu beschreiben. Als die Helden Haken-Ellreq erwähnen, berichtet ihnen Strymos, dass seine Männer diesen gesehen haben und bereits nach ihm suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf wird ein Gefangener in die Festung gebracht, welcher sich selbst gestellt habe. Zu Erstaunen aller ist es [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]], welcher seine Mannschaft befreien will und Strymos dafür neben einem Sack voll Gold aus Kratara auch Informationen anbietet, welche zum Überleben der ganzen Insel führen sollen. Von dieser anscheinenden Drohung provoziert erwürgte Strymos Kaltfisch fast, doch dieser wiegelte ab und erklärte keuchend, dass er Haken-Ellreq gefangen hat, welcher den Helden erzählen kann, in welcher Gefahr sie schweben. Kaltfisch verriet, wo er Ellreq versteckt hat, und Strymos Männer holen dieses in die Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ellreq wiederholt immer nur, dass alle sterben müssen und niemand entkommen kann, etwas anderes ist ihm nicht zu entlocken. Octavia stellt fest, dass ein Zauber auf ihn gewirkt wird und erinnert sich an das Amulett bei Madam Ziba, welches hier vielleicht helfen kann. Strymos Männer holen es aus dem Hexenkessel und tatsächlich befreit es Haken-Ellreq von dem beherrschenden Einfluss. Er erzählt den Helden, wie er an den Ork &amp;quot;[[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]]&amp;quot; gekommen ist, welcher zwei unheimliche Gestalten mitgebracht hat, die sich „Heriotza“ und „Marledigma“ nennen, und er erzählt ihnen von der Fahrt der Salzmähre nach Totland und schließlich nach Fuselfels. Schließlich enthüllt er den Helden den Plan der Schwarzmagier, die Piraten von Fuselfels durch einen Zauber dazu zu bringen, zur Mittagszeit die Festung zu stürmen und sich Steinauge zu schnappen. Allen wird in diesem Moment bewusst, dass die Mittagszeit direkt bevorsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell werden die ersten aufgebrachten Piraten gesichtet und schon bald steht eine wütende Menschenmenge vor den Türen der Festung. Strymos verbarrikadiert sich mit Steinauge im Innern und vertraut zunächst auf ihre Standhaftigkeit, was Augustus mit seinem geschulten Blick zum Schmunzeln bringt. Bei Gefahr wird der Piratenkönig sich mit Steinauge dann durch den Notausgang auf sein Schiff in der Bucht zurückziehen. Die Helden wollen den Zauber des Schwarzmagiers unterbrechen und verlassen die Festung in Richtung Hafen. Die Meute hält Steinauge für einen Spitzel der Küstenwache und wirft Strymos vor, aus Gier die Piraten von Fuselfels an die Festländer verkauft zu haben. Octavia kann einige Piraten, welche den Weg blockieren, mit Feuerstößen vertreiben, und bemerkt dabei, dass sie sich – möglicherweise mit Uselias' Hilfe – sehr gut konzentrieren kann und sehr fokussiert ist. Während Kenji bemerkt, dass sein Glaube heute stark und standhaft ist und er daher deutlich spürt, dass hier der Einfluss des Verijgorn wirkt und er mit Mynbrujes Einfluss gegen die Lügen des Erzfeindes vorgehen kann. So bringt er durch Verkündigung der Wahrheit über das Lügengespinst die Überzeugung der Piraten ins Wanken und löst sie von dem Bann, während Augustus die Heranstürmenden in Schach hält und Octavia versucht, den Schwarzmagier mit einem Flammenpfeil zu treffen. Dieser wird jedoch von einem kontrollierten Piraten abgefangen, sodass Octavia ihre Zauber mehr zur Verwirrung des Mobs benutzt, damit Augustus nicht gegen so viele auf einmal antreten muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam nähern sich die drei dem Hafensteg, während Henk, der sich heute jung du fit fühlt, sich auf einem Umweg dorthin schleicht und mit einem gewagten Sprung Grimmschnitt angreift, welcher den erhöht stehenden Schwarzmagier beschützt, welcher die Massen aufhetzt. Henk stößt den Ork vom Podest und verwickelt den athletischen Kämpfer in einen Zweikampf, während Octavia die Meute mit Feuer einschüchtert und sich mit Augustus schnell dem Kultisten nähert. Henk bemerkt eine relativ hohe Stimme und schlussfolgert, dass es sich bei dem Schwarzmagier um eine Frau handelt. Bevor die Helden am Podest ankommen, hat die Schwarzmagierin einen Knochenkreis um sich geworfen du verschwindet vor den Augen des ärgerlich fluchenden Orks in einem Portal. Kaum ist sie verschwunden, flieht auch Grimmschnitt unter Zurschaustellung seiner erstaunlichen athletischen Fähigkeiten über die Dächer von Fuselfels. Die Helden begeben sich, nachdem der dämonische Einfluss gestoppt wurde, zurück zur Festung und erfahren dort, dass Strymos mit Steinauge zum Schiff geflohen ist und dass gerade der Ork gesichtet wurde, wie er in Richtung der Bucht rennt. Die Helden machen sich sofort ebenfalls auf den Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hinkt etwas hinterher, doch Henk kommt mit Octavia und Augustus gut voran und sie erreichen bald die versteckte Bucht. Strymos kämpft gegen vier wütende Piraten und Steinauge wird von Grimmschnitt bedroht und im Kampf entwaffnet und niedergeworfen. Henk springt hinzu und rettet seinen Halbbruder, während Augustus Strymos zur Hilfe eilt und zwei Piraten bewusstlos schlägt. Octavia hat kein freies Schussfeld und beobachtet lediglich, bis Kenji hinzukommt und die Piraten von den Lügen befreien kann, welche die Schwarzmagierin ihnen erzählt hat. Henk bezwingt den Ork, wirft ihn zu Boden und stößt ihm sein Schwert durch den Waffenarm, bevor er ihn bewusstlos schlägt. Erschöpft wollen alle am späten Nachmittag in die Festung zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.14''') Henk möchte, dass Grimmschnitt von Strymos Männern gefesselt und zum Verhör in die Festung gebracht wird, und der Blut-Gockel bedankt sich überschwänglich bei den Helden und möchte sie sogar anwerben. Die Helden kommen am späten Nachmittag an der Festung an, welche in fruchtbarem Zustand ist und einfach überrannt wurde. Strymos bietet seine Hilfe beim Verhör an und gemeinsam begeben sie sich in die Folterkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimmschnitt spricht zuerst allein mit Henk und ist bereit, ihnen Informationen für seine Freilassung zu geben, ohne damit aber seinen Boss zu verraten. Er gibt dann vor allen zu, dass sich Graltik mit den Schwarzmagier eingelassen hat, gibt dafür aber den Helden die Schuld. Durch den Frieden mit Thyrna könne Graltik seine Heimatstadt nicht zurückerobern, aber niemand hätte Kratara in Valkenburg wie Perlheim ausgelöst (vgl. [[Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat#Probleme mit Graltik|Episode 20.02]]). Daher sah sich Graltik gezwungen, neue Verbündete zu finden und hat sich mit dem dunklen Kult eingelassen (vgl. auch [[Graltik Blutklinge#Einschätzung der Lage und neue Verbündete (Celestalis/Spealis 351 JF)|Graltik Blutklinge]]). Grimmschnitt berichtet auch, dass die beiden Schwarzmagier Heriotza und Marledigma auf Fuselfels Untote erweckt hätten und mit ihnen das Schiff von Haken-Elreq übernähmen. Zu der Vereinbarung mit [[Käpt'n Rötel]] erklärte er Strymos, dass Graltik zugesagt habe, magische Feuerkanonen mit elementarer Munition an die Piraten zu liefern. Henk offenbarte Grimmschnitt noch, dass ein Spion an Bord der [[Baiula Spei]] ist, welcher seine Belohnung in Weisshafen abholen könne. Henk ahnt sofort, dass es sich um Wigo handeln muss. Ivar darf über das Schicksal von Grimmschnitt entscheiden und schenkt ihm die Freiheit unter der Bedingung, dass der Ork seinen Boss Graltik aufsucht und ihm mit der unangenehmen Wahrheit über seine Verbündeten konfrontiert. Strymos sagt zu, dass Grimmschnitt auf einem seiner Schiffe nach Gifu gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg nach oben hören die Helden das [[Lied vom Fuselfels|Fuselfels-Lied]]. Kaltfisch sitzt, sich keiner Schuld bewusst, singend in seiner Kerkerzelle und fragt die ihn aufsuchenden Helden, ob es nun wieder zurück zum Schiff ginge. Er betont, dass er sein Leben riskiert hätte, um die Helden zu retten, und auch nicht ahnen konnte, dass Bonny und der Piratenkönig so gut befreundet waren, so dass es zu solchem Ärger kommt. Als Henk ihn am Liebsten umbringen möchte, aber vorher schnell mit Octavia und Augustus den Kerker verlässt, um nicht in Versuchung zu kommen, lobt Kaltfisch vor Kenji Henks skrupellose Bereitschaft, ihn zu töten, denn er hätte ihn an seiner Stelle schon längst getötet. Kenji lässt Kaltfisch in seiner Zelle schmoren und folgt den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gehen hoch in den „Thronsaal“ und werden lautstark jubelnd begrüßt. Nach einem Essen spendiert Strymos ihnen einen perlheimer Kristallbecher mit „[[Sturmschluck]]“, einem besonderen Tropfen von der Berstküste. Er rät den Helden, heute Nacht besonders gut auf ihre Träume zu achten, denn manchmal würde man nach dem Sturmschluck in der Nacht von Doganon aufgesucht. Octavia stellt astral fest, dass der Fusel wahrscheinlich mit elementarem Wasser gebraut wird, und alle bemerken nach der Hälfte des Bechers ein Wellenrauschen in ihrem Kopf. Obwohl Octavia heimlich einigen Fusel beim Anstoßen in Henks Glas schüttet, bleibt die Wirkung bei ihr nicht aus. Kenji widersteht den deutlichen Kontaktversuchen von Brisa und schickt sie weg. Henk nimmt am traditionsreichen Spiel „Kiellaufen“ teil, bei dem ein „Läufer“ auf einem Balken balanciert, welcher von zwei Betrunkenen auf ihren Schultern getragen wird. Henk hält ganze vier Strophen des Fuselfelsliedes durch, bevor der in der fünften Strophe strauchelt, weil die Balkenträger wegknicken, und die Piraten feiern ihn. Nach dem Spiel bringt Henk einen Krug normalen Fusel nach unten zu Kaltfisch in die Zelle und gesteht ihm zu, dass er sie gerettet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Feier erzählt Ivar seinem Halbbruder Henk etwas über ihren gemeinsamen Vater und über Henks Mutter. Ivar hat die Vorahnungen des Vaters nicht ernst genommen und geglaubt und erkennt erst jetzt die ganze Tragweite. Als welchem göttlichen Spiel Henk als Marionette gedient hat, fragt er sich, und offenbart Henk, dass seine Mutter eine geraubte Mystikerin der Hylea namens „''Hyldania''“ aus dem Tempel in Weisshafen ist, welche ein großes Talent im Umgang mit Menschen hatte. Henks Vater war überzeugt, dass als Strafe ihre Kinder von den Göttern verflucht seien. Die Dorfälteste hätte ihm damals verkündet, dass sein erstgeborener Sohn eines Tages den Vater töten würde, was zum Aussetzen des neugeborenen Henk und bei Hella zur Hinwendung an die dunklen Mächte führte. Weil Ivar aber nach dem Tod des Vaters davon überzeugt war, dass die Prophezeiung stimmt, nahm er keine Rache für die Ermordung seines Vaters, sondern sieht den Tod als Teil einer höheren Gerechtigkeit an. Dann rät er Henk, den Namen Hjaldinger endgültig abzulegen und stattdessen lieber seinen wahren Namen Behringer zu tragen, und Henk stimmt dem zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht haben alle den gleichen Traum, welcher auf den Sturmschluck zurückzuführen ist, von dem Strymos sagt, dass er wie Doganons Blut schmecke und einen für immer mit den Wassern der Bartha-Bucht verbinden würde. Die Helden träumen, sie würden auf dem Meer treiben, von einer Welle überspült werden und dann langsam im Meer zu versinken. In der Dunkelheit der Tiefe leuchten plötzlich viele kleine Lichter wie Sterne auf und auf dem Meeresgrund werden sie im Laufe der Zeit von Sand überdeckt. Doch jeder empfindet die Erlebnisse des Traumes anders, was die Helden am Morgen entdecken, als sie sich über die Bilder der Nacht austauschen. Henk fühlt sich wie neugeboren und hat das Gefühl, eine Art Bund mit dem Wasser der Bartha-Bucht eingegangen zu sein, während Octavia sich schwach und etwas verwirrt fühlt und froh ist, aus dem schrecklichen Albtraum endlich erwacht zu sein. Kenji und Augustus haben den Traum sehr ambivalent aufgenommen und spüren keine direkten Nachwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.15''') Ivar wird am Morgen zum Gespräch mit Strymos gerufen und die Helden diskutieren unter sich über das Schicksal von Kaltfisch. Augustus wünscht sich, dass demnächst alle Informationen offen besprochen werden und leidet etwas darunter, dass Henk Absprachen ohne das Wissen der anderen trifft, so wie er Kaltfisch hinter dem Rücken der anderen versprochen hatte, seinen Schatz zu bergen. Wigo berichtet den Helden, dass Heli, das gerettete Mädchen, eine interessante Geschichte von Monstern aus dem Meer zu erzählen hat. Die Helden konfrontieren Wigo nicht mit seiner Spitzeltätigkeit, sondern bitten ihn kurz zu warten, während sie Kaltfisch in seiner Zelle aufsuchen, um ihm mitzuteilen, dass er weiterhin mitkommen kann, wenn er auf das Kommando verzichtet und das Schiff nur noch in Notsituationen befehligen würde. Außerdem soll sein Schatz erst nach der Reise in den Nebelschlund abgeholt werden, um vorzubeugen, dass Kaltfisch sie über den Tisch ziehen will. Kaltfisch stimmt zu und die Helden lassen ihn aus der Zelle in die Freiheit. Bevor sie jetzt mit Wigo das Mädchen aufsuchen können, bittet Ivar Henk um ein kurzes Vier-Augen-Gespräch (Henk soll als offizieller Vertreter der Füchse an einem Treffen mit Strymos und Jeto am Abend teilnehmen) und erzählt den Helden, dass Madame Ziba sie unbedingt vor der Abreise noch einmal sehen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag suchen die Helden mit Ekky den stinkenden Mann auf. Auf dem Weg fragt Ekky sie, ob er sie begleiten dürfe, wenn sie Fuselfels verlassen. Nachdem die Helden ihn auf die Gefahren hingewiesen haben und Ekky das Risiko gerne eingehen wollte, geben sie ihm ihr Einverständnis. Dann besuchen sie im Keller das kleine Mädchen Heli, welche ihnen erzählt, dass ihr Heimatdorf von Monstern aus dem Meer heimgesucht wurde. Das Mädchen beobachtete am Strand Wesen, welche wirre Fäden statt eines Gesichtes hatten und direkt aus dem Meer kamen. Sie trugen eine riesige Muschel mit unheimlichem Inhalt durch das Watt und nach und nach verschwanden alle Männer der Insel [[Lyo]]. Augustus fühlt sich sofort an seine Erfahrung in der Höhle vor Perlheim erinnert (vgl. [[Augustus Gottesprüfung]]) und  die Helden versprechen, das Mädchen nach Hause zu bringen und dort nach dem Rechten zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag suchen die Helden Madame Ziba auf und essen dort einen leckeren exotischen Brei. Ziba teilt ihnen mit, dass Makumbu, ihr spiritueller Ratgeber und Führer, ihr eine Vision für die Helden geschickt hat. Makumbu weiß, dass sie nach einem uralten Artefakt suchen, welches einst in einer edlen, weißen Hand geruht hat, um einen Schatten zu töten, welcher zuvor ein goldener Anführer aus vergessenen Zeiten gewesen sei. Um es zu finden, müssen sie einen grauen Mann suchen, der in einer Gemeinschaft lebt, welche sich unter einem uralten Zeichen zusammengefunden hat, welches Ziba den Helden aufmalt (siehe rechts). [[Datei:Zeichen_Soltrum.png|100px|rahmenlos|rechts|Zeichen, welches Madame Ziba aufmalte]] Um weitere Informationen einzuholen, empfiehlt sie ihnen ein Gespräch mit dem eifrigen Geschichtenerzähler Hackfressen-Jack. Zum Abschied hat Madame Ziba von Makumbu noch eine private Botschaft an Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Anheuerungsversuch seitens eines Käpt'n Graubart zum Raub von Edelsteinen treffen die Helden am frühen Nachmittag Hackfressen-Jack im Fuselpott. Nachdem er sich darüber gefreut hat, dass Kaltfisch noch lebt, weil er weder mit noch ohne ihn leben möchte, zeigen ihm die Helden das von Ziba gemalte Zeichen. Nach zwei Krügen Fusel als Erinnerungshilfe erklärt Jack, dass es eine Gruppe von Wirrköpfen auf der Insel Soltrum gäbe, welche das Piratenleben aufgegeben haben und dieses Zeichen benutzen. Sie sollen auch über seltsame Fähigkeiten verfügen und sogar Flüche aussprechen können. Zur besseren Vorstellung erzählte er die Geschichte vom Piraten „Gibor der Rotzer“, welcher von einem Mann jener Gemeinschaft in einer fremden Sprache verflucht wurde und mit seiner Mannschaft unglaubliche Qualen erlitten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr in die Strymos‘ Festung bittet Heska Henk unter vier Augen, das Gegenmittel für den Fluch von Jeto (vgl. [[Käpt'n_Jeto#Der_Liebesfluch_.28Celestalis_351_JF.29|Der Liebesfluch]]) bei ihrem Treffen am Abend unauffällig in dessen Getränk zu schütten, und bietet ihm als Belohnung eine kleines Muschelhorn an, mit welchem sich Möwen vertreiben lassen. Henk willigt ein und Heska informiert ihn darüber, dass das Seevolk Möwen gerne als Spione einsetzt und er sich mit dem Muschelhorn davor schützen kann, belauscht zu werden. Nachdem er seinen Freunden davon erzählt hat, begibt sich Henk ohne sie auf das Treffen mit Ivar, Strymos und Jeto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich bespricht, unterhält sich Augustus mit seiner Schwester und Kenji. Henk erlöst Käpt’n Jeto von dem Fluch und erreicht, dass Jeto die Helden zurück zur [[Baiula Spei]] bringen wird, was er im Anschluss an das Gespräch seinen Freunden berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.16''') Kenji informiert die Helden über den Inhalt seines [[Korrespondenzen#Kenjis Brief an den Bund des Lichtes|Briefes an den Bund des Lichtes]] und Henk offenbart ihnen, was er seiner [[Order of the black Fox|Gilde]] geschrieben hat. Im Anschluss entbrennt eine Diskussion über die Arbeit seiner Gilde und die Bedeutung des [[Eid der Verschwiegenheit|Twill-Eides]], den die Helden geschworen haben (vgl. [[Episode 19-02: Bandenkrieg in Freywall#Der Eid der Verschwiegenheit|Kap.19.02]]). Schließlich kommt Ivar mit einer „[[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]]“ dazu und stößt mit den Helden auf die Rettung des einzig wirklichen freien Ortes auf der ganzen Welt an. Er erzählt von der Gründung [[Fuselfels|Fuselfels‘]] durch [[Fuselfels#Plauzen-Paul|Plauzen-Paul]], wie er dadurch das Seevolk überhaupt erst zu einem Volk gemacht hat und seinen Plänen, langfristig das Piratenleben an den Nagel zu hängen und eine Annäherung an das Festland zu versuchen. Ivar steht diesen Plänen allerdings eher skeptisch gegenüber und möchte seine Freiheit nicht verlieren. Müde legen sich dann alle schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen weckt Ivar die Helden, versichert ihnen, dass sie Käpt'n Jeto, der sie zur [[Baiula Spei]] zurückbringen soll, vermutlich trauen können und ihn auf keinen Fall mit „Lord“ ansprechen sollen. Dann verabredet er sich zum Mittag mit ihnen im Fuselpott und geht zu einem Treffen mit Jeto. Die Helden verabschieden sich vormittags von Strymos, welcher sie beim Verlassen der Halle abpasst und umarmend verabschiedet, was nicht bei allen auf Gegenliebe stößt. Dann holen die Helden Ekky aus dem „stinkenden Mann“ ab und unterhalten sich noch kurz bei einem Teller Eintopf mit Ekkys Stiefmutter, weil Ekky mit seiner Kraft noch vor seiner Abreise bei einer anstrengenden Reparatur helfen muss. Wigo, welcher selbstsicher und gut gelaunt wirkt, kommt mit Heli und dem Papagei dazu und gemeinsam begeben sie sich zum Mittag in den Fuselpott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags stoßen die Helden mit Ivar und Jeto zum Abschied an, während sich Kaltfisch an einem anderen Tisch mit Schmogol, Hohlzahn-Piet und Hackfressen-Jack unterhält. Einige Piraten versuchen, bei den Helden anzuheuern, werden aber schnell abgewimmelt. Ivar bedauert es sehr, dass er Henk wieder ziehen lassen muss und wünscht sich bald ein Familientreffen der Behringers. Dann verabschiedet er sich und die Helden werden von Kaltfisch, der sich als nützlich erweisen will, zu Hackfresse geschickt, welcher noch wichtige Informationen für sie hätte. Hackfresse erzählt den Helden bei einem guten Fusel die Geschichten von dem brutalen „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Grett, dem Abzieher]]“, dem Meereskreaturen beherrschenden „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Krakenmaul-Merle]]“ und dem Meisterstrategen „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Seeigel-Ragnar]]“, damit sie sich ein Bild davon machen können, mit welchen Fähigkeiten die Untoten ausgestattet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Käpt'n Jeto brechen die Helden dann auf, um mit seinem Schiff, welches mittlerweile in die „Heiße Holly“ umbenannt wurde, in See zu stechen. Seine Mannschaft findet es sehr schade, dass die Helden nur mitgenommen werden, sich aber nicht der Mannschaft anschließen wollen. Während Henk dank seines innigeren Verhältnisses zu Doganon durch den Sturmschluck den Seegang geniest und im Ausguck nach der Baiula Spei sucht, wird Octavia durch den Wellengang etwas übel und sie zieht sich mit Kenji und Augustus in die Kajüte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag kommt die Baiula Spei in Sicht, welche von einem Zweimaster verfolgt wird. Dieser wird als die Salzmähre identifiziert, mit welcher die Schwarzmagier das Schiff der Helden angreifen. Iustus blockt die Kanonenkugeln mit einem magischen Schild, und die Baiula Spei erwidert den Angriff. Die Salzmähre weicht unter der Führung von Seeigel-Ragnar geschickt den Kugeln aus und der Nekromant schickt einen schwarzen Schatten, welcher sich dem elementaren Feuergeschoss entgegenwirft und von diesem verzehrt wird. Käpt'n Jeto setzt sofort Kurs auf das Gefecht, um die Baiula Spei zu unterstützen und gemeinsam die Salzmähre einzukesseln. Einige Seeleute geraten unter den Einfluss des Schwarzmagiers und springen in die Fluten, um zur Salzmähre zu schwimmen. Als es für die Angreifer eng wird, ruft der Nekromant einen grünlichen Nebel hervor, welcher beide Mannschaften in Panik geraten lässt, während die Salzmähre flieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Nebel sich verzieht, verabschieden sich die Helden von [[Käpt'n Jeto]] und rudern zur Baiula Spei. Kaltfisch begrüßt die Mannschaft und offenbart ihnen, dass er ab jetzt nicht mehr das Kommando hat, was alle erleichtert aufnehmen. Der Admiral meldet den Verlust von drei Matrosen und schlägt vor, sich in der Offiziersmesse zu treffen, nachdem die Helden sich etwas frisch gemacht haben. Das Mädchen Heli wird zur Köchin gebracht und kurz darauf schlägt Henk Wigo mit einem Schlag nieder und sperrt ihn in eine Zelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk weckt Wigo mit einem Eimer Wasser, nennt ihn Verräter und droht ihm an, ihn auch als einen solchen zu behandeln, worauf Wigo sich vor Entsetzen übergibt und am ganzen Leib zittert. Henk gibt ihm noch eine Nacht und würde am nächsten Morgen von Wigo wissen wollen, warum er ihn nicht wie einen Fisch ausnehmen sollte. Mit ernsten Blicken verlässt er Wigo, überlässt ihn sich selbst und begibt sich in seine Kajüte. Auf ihren Zimmern liegen die frisch gewaschenen Kleider der Helden und nach einer ausgiebigen Wäsche zieht jeder wieder gerne seine vertrauten Sachen an. Henk spricht mit Kenji und bittet ihn, später mit Wigo zu sprechen, ihn aber nicht zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.17''') Vor seinem Besuch in der Offiziersmesse sucht Kenji seine Kapelle auf und betet (s. [[Kenjis Tempel#Kenjis Vision im Gebet (25. Spealis 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Anschließend trifft er die anderen bei der Besprechung mit dem Admiral und den Führungsoffizieren. Sie beratschlagen über die beste Route zur Insel Lyo und entscheiden sich auch mit Ekkys Informationen für die schnellere der beiden Strecken. Anschließend berichten die Helden von ihrem Abenteuer auf [[Fuselfels]], bevor der Admiral ihnen seine Neuigkeiten präsentiert. Wellenbrecher hat von einem ankarzer Fürsten erfahren, dass Adarians Verschwinden ganz [[Barthavion]] in Aufruhr versetzt hat und die „Suche nach dem Held von Trutz“ zu einer beliebten Aufgabe für Abenteurer und Helden geworden ist, an der sich sogar der legendäre Held [[Lindrad und Nandrad|Nandrad]] beteiligt. Die Hoffnungen und Gebete der Menschen sind bei den drei Helden und die Fahrt der Baiula Spei hat bereits jetzt schon einen mythischen Status auf ganz Aloran erreicht. Außerdem erfuhr der Admiral, dass sich neue Kulte in Barthavion ausbreiten und Prediger des Untergangs die Menschen vom Glauben an die [[Götter#Die Passionen|Passionen]] und an das Licht abbringen. [[Elbrecht von Altlay]] ist mit seiner Gruppe in den [[Ankarz#Landschaften|Dürdirs-Wäldern]] verschollen und [[Isgar Wintras|Prinz Isgar]] soll ihn suchen. Ein gemeinsames Kampftraining wird für den nächsten Tag geplant und den Helden wird von [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und [[Iustus Trebatius|Iustus]] angeboten, die Nachtwachen für sie zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk mit Octavia in ihrer Kajüte noch über seine Sorgen spricht, sucht Kenji Wigo in der Zelle auf und bringt ihm etwas zu essen. Er erzählt diesem von seiner Zeit als Straßenjunge und wie es ihm gelang, mit der Hilfe eines Mystikers einen anderen Weg für sein Leben einzuschlagen. Dann signalisiert er dem Jungen, dass er ein solcher Mystiker für ihn sein könnte, und zieht sich unverrichteter Dinge zurück. Schließlich legen sich alle Helden todmüde schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht erwacht Henk durch seltsame Geräusche und hört Adarian im Wasser nach ihm rufen (s. [[Henks_Taverne#Henks 2. Sichtung (Nacht, 25/26. Spealis 351 JF)|Henks Taverne]]). Beim Frühstück erwähnt er davon aber gegenüber seinen Freunden noch nichts.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag geht Henk zu Wigo und konfrontiert ihn mit der Konsequenz seiner gut ausgeführten Spitzeltätigkeit. Wigo muss sich bis zur Ankunft bei Lyo überlegen, ob er die Baiula Spei verlassen will und mit Heli auf der Insel bleibt, oder ob er sich der Aufgabe verschreiben will und sich den Mutigen anschließt, um die Welt zu retten. Anschließend tauscht er sich kurz mit Kenji aus, welcher gerade zuvor mit dem Admiral über die anstehende Ansprache zum Mittag gesprochen hat. Kenji suchte Abdrushin auf, um sich bei ihm über den Gesundheitszustand der Mannschaft zu erkundigen, und erfuhr, dass dieser den Helden heute Abend gerne etwas erzählen würde. Octavia sucht das Labor auf und bekommt von Iustus ein Geschenk, mit welchem sie sich im Anschluss vertraut macht, bis das Signal zum Antreten ertönt und die Ansprache stattfinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag spricht Kenji mit Henk und Octavia an seiner Seite der gesamten, versammelten Mannschaft Mut zu und schwört sie erneut auf die Aufgabe ein. Anschließend begibt er sich mit Henk und Augustus zum Kampftraining, während sich Octavia wieder mit Iustus in das Labor zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag trainieren Augustus, Henk und Kenji mit mehreren Mannschaftsmitgliedern den waffenlosen Nahkampf. Augustus hat den Seemännern bereits einige militärische Techniken beigebracht und Henk zeigt ihnen ein paar fiese Tricks. Kenji begibt sich wieder an Deck und Augustus und Henk lassen sich nun von drei Männern gleichzeitig angreifen, um eine mehrfache Abwehr zu demonstrieren. Im Anschluss an das Training führen Augustus und Henk noch ein längeres Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erzählt Henk seinen Freunden von seinen zwei Adarian-Sichtungen (vgl. [[Henks Taverne]]) und tauscht sich mit ihnen über die Bedeutung der Beobachtungen aus. Außerdem berichtet Abdrushin den Helden von dem [[Abdrushin#Das Lied des Delphins (Spealis 351 JF)|Lied des Delphins]], welches er erlebt hat. Anschließend legen sich Octavia und Henk ins Bett und Kenji hält in der Kapelle eine Andacht, in der den anwesenden fünf Bambusen, welche durch den Kontakt mit den Schwarzmagiern mittlerweile verängstigt waren, der Ernst der Lage bewusst werden sollte, so dass sie sich auch noch für einen Abbruch der Reise auf Lyo entscheiden können. Dort erfährt er auch von verletzten Matrosen im Kampftraining und erkundigt sich danach nochmal bei dem ebenfalls bereits zu Bett gegangenen Augustus, bevor er sich selbst ebenfalls Schlafen legt, dabei wie Octavia seine Wache vergessend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht werden die Helden durch den Maat Sturmfels geweckt, welcher eine Schlägerei unter Deck meldet, bei der Ekky beteiligt ist. Henk und Kenji machen sich sofort auf den Weg, um den Streit zu schlichten, und Octavia legt sich wieder hin. Ekky kämpft unter Deck gegen fünf Matrosen und schlägt gerade einen mit seiner berühmten Walfaust um, als die beiden Helden dazukommen. Henk versucht, die Lage zu entwirren und aufzuklären, wie es zu dem Streit gekommen ist, und verdonnert alle Beteiligten zum Kampftraining am Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden bei  Frühstück die Fahrt nach Lyo planen und überlegen, was sie dort noch für Vorräte nachfüllen können, meldet der Ausguck treibende Wrackteile im Wasser und alle gehen zum Bug, um sich ein Bild zu machen.  Auf einem der Teile wird ein Überlebender gesichtet, welcher bewusstlos ist, aber noch zu leben scheint. Er wird an Bord geholt und von Abdrushin auf der Krankenstube versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden auf die Nachricht des Arztes warten müssen, dass der Schiffsbrüchige wieder bei Bewusstsein ist, wendet sich Octavia wieder ihren Übungen zu und Henk, Augustus und Kenji begeben sich zum Training in den Frachtraum. Nach gut zwei Stunden ist das Ausdauertraining beendet und Henk und Kenji holen Octavia im Labor ab, um nach dem Geretteten zu schauen. Dieser ist inzwischen erwacht und betet völlig verängstigt auf Olburgisch, was jedoch keiner der Anwesenden spricht. So wird der Olburger Kaltfisch hinzugezogen, welcher den Betenden harsch unterbricht und in seiner Muttersprache anschnauzt. Er entlockt dem Geretteten, dass sein Schiff von einer Seeschlange versenkt und alle Überlebenden unter Wasser gezogen wurden. Nach kurzen Überlegungen, wie es jetzt weitergehen kann, teilt Kaltfisch mit den Helden in der Kapitänskajüte sein Wissen über Lyo. Nachdem Kenji und Octavia über [[Roana Dernheim|Roana]] den Namen von Helis Mutter (Annie Wever) erfahren haben, hält Augustus noch eine Einsatzbesprechung ab, in der er seinen Freunden nochmal seine Erfahrungen mit den [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und ihren umgewandelten Sklaven in der Höhle vor Perlheim zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.18''') Nachdem die Helden mit Wigo gesprochen haben und es geklärt ist, dass er die Helden mit Heli auf die Insel begleiten wird, besteigen alle das Beiboot und werden von den [[Baiula_Spei#Matrosen:|Matrosen]] Klippstein, Grauwasser und Weihwind nach [[Lyo]] gerudert. Die Überfahrt dauert gute drei Stunden und der Regen und der starke Wellengang durchnässen die Helden bis auf die Knochen. Henk bemerkt, als sie an der Westseite der Insel angelangt sind, einen mannsgroßen Schatten, welcher unter dem Boot durchtaucht. Wachtürme sind anscheinend unbesetzt und die Helden rudern weiter bis in den Hafen von Zuiderstadt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuiderstad.png|300px|rahmenlos|rechts|Zuiderstadt auf der Insel Lyo]]&lt;br /&gt;
Die Insel ist wie ausgestorben und eine bedrückende, schwere Stille liegt über dem Land. Das Boot legt im Hafen neben dem Schiff „''Wol‘s Zegening''“ an und die Helden erkunden die Stadt, während die Matrosen mit Wigo und Heli sich im verlassenen Wachturm verstecken und auf die Rückkehr der Helden warten. Es gibt keine auf den ersten Blick offensichtlichen Kampfspuren, jedoch findet sich an einem Wachturm, dem Bürgermeisterhaus und der Wolskirchentür Spuren einer klebrigen, grünen Substanz, welche Augustus als den Klebeschleim der Wasserghule identifiziert, mit dem die Opfer fixiert werden. Im Gasthaus treiben die Helden in einem versteckten Kellerraum hochprozentigen Fusel namens „Kustmist“ auf und jeder nimmt mehrere Flaschen davon mit. Henk füttert auf der Straße einen streunenden Hund und in der Kirche machen die Helden eine grausige Entdeckung. Der Priester der Gemeinde wurde mit jenem Schleim an das Wolskreuz der Sakristei geklebt und ist dort erstickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden fühlen sich ständig beobachtet und dann werden drei Männer gesichtet, welche eine große Kiste ziehen. Als diese auf die Helden aufmerksam werden, stoßen sie gleichzeitig einen lauten Schrei aus, welcher sie klar als verwandelte Wasserghule erkennbar macht, und greifen an. Einer spuckt einen Pfropfen klebrigen Schleim auf Kenji und die beiden anderen rennen auf die Helden zu. Augustus streckt zwei Angreifer nieder, nachdem der eine mit Kenji gerungen hat, und Octavia feuert einen Feuerpfeil, welcher allerdings kaum Schaden verursachte, auf den Spucker, welcher auch von Henk angegriffen und beinahe enthauptet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf bemerken die Helden immer noch dieses Gefühl, beobachtet zu werden, und ein Einwohner wird in einem Haus gesichtet und von Henk überrascht und zur Rede gestellt. Es ist der Dorftrottel Tjark, welcher ihnen berichtet, dass er von den anderen Überlebenden nicht mitgenommen wurde, weil er die Fischteufel mit seinem lauten Klopfen zur Kirche gelockt haben soll, wo sich die übrigen Bewohner versteckten. Er erzählt, dass sich die Einwohner, die entkommen konnten, nach dem Überfall auf Kempers Hof zurückgezogen haben, ohne ihn mitzunehmen, und er malt den Helden eine Wegbeschreibung in den Staub der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über totenstille Felder und an leeren, verlassenen Häusern vorbei kommen die Helden schließlich mit Heli und Wigo im Schlepptau am Bauernhof an. Das Hauptgebäude ist verlassen, allerdings stehen im Stall relativ frisch gefütterte Kühe. Dann werden die Helden von einem Pfeilschuss überrascht, welcher aber sein Ziel verfehlte, und sie ziehen sich in die Scheune zurück. Dort werden sie von dem Bauern mit drei Knechten gestellt und Heli gibt sich zu erkennen. Aus Angst greift ein Knecht dennoch Augustus an, wird aber elegant von diesem zu Boden gedrückt, bis er jammerte, sie könnten keine Abgaben mehr an das Seevolk zahlen. Die Helden lösten das Missverständnis auf, für Piraten gehalten zu werden, und fragen nach Annie Wever, woraufhin sie zu einer weiteren, etwas abgelegenen Scheune geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überlebenden von Zuiderstad verstecken sich in der Scheune und der Bauer holt Annie und einen weiteren Mann heraus, welcher die barsaivische Gemeinsprache spricht und übersetzt. Die Helden erfahren, dass alles damit anfing, dass Heli die Teufel am Strand sichtete, was ihr aber niemand glaubte. Dann verschwand zunächst Helis Vater, danach fast alle weiteren Fischer. Den Piraten konnten die Abgaben nicht bezahlt werden und sie nahmen stattdessen die Kinder mit. Nachdem der Leuchtturm ausfiel, raubten seltsame Fischteufel nachts Menschen aus dem Ort und  die Bevölkerung beschloss, das letzte Schiff des Ortes mit der Bitte um Hilfe nach Rikstedt zu schicken. Der Wachtmeister ging zum Leuchtturm, kam aber nicht zurück. Nach weiteren Überfällen auf den Ort kam endlich ein Wolspriester aus Rikstedt mit Wachen an und ordnete an, dass sich die Menschen in der Wolskirche einschließen sollten. Anschließend suchte der Priester den Leuchtturm auf, kehrte aber auch nicht zurück. Dann lockte Tjark durch sein Klopfen die Fischteufel zur Kirche und viele wurden von ihnen entführt. Die Überlebenden flohen zu Kempers Hof, wo sie jetzt von den Helden gefunden wurden. Die Helden werden gebeten, beim Leuchtturm nach dem rechten zu sehen und den Leuchtturmwärter Göttrik zu retten, falls es noch nicht zu spät sei. Sie bekommen eine Wegbeschreibung und wollen sich noch vor der Dämmerung auf den Weg machen, während Wigo mit einer magischen Waffe bei den Menschen aus Zuiderstad bleibt und aufpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.19''') Die Helden folgen dem beschriebenen Weg durch die Dünen, vorbei an verlassenen Hütten, bis sie hinter einem Ruinenfeld am Strand den erloschenen Leuchtturm erblicken. An der Küste ist ein großes Schiff aufgelaufen, die &amp;quot;''Woltruida''&amp;quot; und Spuren von Flossen und Schuhen überqueren die Landzunge und verschwinden im Wasser an der Südküste. Ein Späher wird beobachtet, seine Spur kann aber in den Dünen nicht verfolgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingangstür des Leuchtturms ist eingeschlagen und in der Feuerkammer finden die Helden eine erschlagene Wache aus Rikstedt. Im Keller hat sich der Leuchtturmwärter eingeschlossen und Henk kann die Tür knacken, während Augustus und Kenji angreifende Fischmonster abwehren. Nachdem der Wärter mit einem Heiltrank versorgt ist, zeigt er den Helden den Ort im Watt, wo seiner Meinung nach alles anfing, als vor einiger Zeit einen halben Tag lang eine Wasserfontäne aus dem Boden emporschoss, genau bei den Ruinen des „Duivelscirkels“, welche bei Ebbe am Südstrand zu erreichen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen sich in der Dämmerung beim Einsetzen der Ebbe auf den Weg durchs Watt, wobei ihre Schritte beim Gehen seltsam gurgelnde Töne erzeugen und ein salzig-fischiger Geruch in der Luft liegt. Sie begegnen einem riesigen Wattwurm von bestimmt zwei Schritt Länge, welcher sich unter Henks Fuß aus dem Boden schraubt, um direkt daneben wieder in den Sand einzutauchen und beim Verschwinden einen halben Schritt hohen Sandhaufen zu hinterlassen. Die Ruinen können im Dunkeln als kantige Erhebungen ausgemacht werden und, nachdem ein reißender Priel überwunden ist, finden die Helden eine Art Steinkreis mit Blumenornamenten, in dessen Mitte eine geflutete Treppe ins Wasser hinabführt.&lt;br /&gt;
[[Datei:GF-turm.png|100px|rahmenlos|links|Der Duivelscirkel am Südstrand von Lyo]]&lt;br /&gt;
Octavia erkennt mit Astralsicht, dass das Wasser in der Treppe nur eine Ellen tief ist und nach unten von einer dünnen, grünen Schleimschicht begrenzt wird, welche von magischen Artefakten an den Wänden erzeugt wird, welche aus dem unbekannten Material  besteht, welches die Helden schon mehrfach gefunden und den Gesichtslosen zugeschrieben haben. Unter der Barriere, welche einfach, aber mit einem unangenehmen Gefühl durchdrungen werden kann, befindet sich atembare Luft, wenngleich etwas stickig und irgendwie dichter als gewohnt. Die Helden gehen die Treppe hinab in die Tiefe.&lt;br /&gt;
[[Datei:GF-oben.png|200px|miniatur|rechts|Eingang zur Grünen Festung]]&lt;br /&gt;
Die Größe der Anlage ist beeindruckend und Augustus vermutet, dass es sich um eine alte Festungsanlage handelt. Das Zusammenspiel von zwergischer und elbischer Architektur erinnert an die Heiligtümer im Norden und verweist zurück auf Uselias' Zeitalter als Entstehungszeit. An einigen Wänden wächst ein Belag, welcher grünlich schimmert und die Umgebung mit einem für die Augen unangenehmen „Licht“ schwach erleuchtet. Als die Helden bereits einige Räume durchsucht haben, werden sie durch Geschrei nach Hilfe überrascht. Sie beobachten, wie Tjark, ihr Informant aus der Stadt, mit vier Fischwesen rangelt, welche ihn überwältigen wollen. Die Helden eilen ihm zur Hilfe und töten die Angreifer. Während Tjark sich wieder auf den Heimweg macht, erkunden die Helden einen letzten Raum und entdecken über einer Treppe nach Unten ein großes Wandrelief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Relief ist leider an den Rändern beschädigt, aber es finden sich darauf ein Drache, ein Elb und ein Zwerg, welche gegen angreifende Dämonen kämpfen. Beim Anblick des Bildes überkommt die Helden eine kurze Vision Uselias', wo sie durch seine Augen die Szene des Reliefs sehen und erkennen, dass sie sich auf den Zinnen dieser Festung befinden und der Elb eine goldene Rüstung und eine Narbe auf der rechten Wange hat. Kenji erkennt ihn wieder als den Elb aus seinem Traum in Perlheim (vgl. [[Drachenträne#Kenjis Traum: Uselias und Vishmiel verbünden sich mit dem Elb|Kenjis Traum]]). Auf dem Relief gibt es Inschriften in drei Sprachen, welche übersetzt etwa „Die Verteidiger der grünen Festung“ bedeuten, wie die Namen „Greenhold“ (zwergisch) und „Caras-Calen“ (elbisch) vermuten lassen. Die Treppe unter dem Relief führt nach Norden in die Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schimmernden Wände erhellen etwas den Weg und bereits im ersten Raum findet Henk eine Geheimtür, hinter welcher eine Treppe abwärts führt. Dort warten allerdings bereits drei Fischmonster und während zwei auf die Helden stürzen, verschwindet der dritte hinter einer undurchsichtigen Barriere, welche auch nicht durchdrungen werden kann, selbst mit Feuer nicht. Stattdessen entlädt sie sich in elektrischen Blitzen. Die Helden müssen zwangsläufig einen anderen Weg finden und erkunden die weiteren Gänge.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung1.png|miniatur|Die Grüne Festung - der gemeinsame Weg]]&lt;br /&gt;
Sie folgen einen Gang, welcher nicht mit den Leuchtflechten bewachsen ist, und stoßen auf eine Tür, welche ein kompliziertes Schloss zwergischer Bauart aufweist. Henk kann es nur mit Octavias Hilfe knacken, da der Auslösemechanismus nur astral geschaut werden kann. Doch als die Tür geöffnet wird, schnellt hinter Octavia und Henk ein Fallgitter herunter und trennt die Helden von Augustus und Kenji. Die Tür führt in einen größeren Raum, in dem Kampfspuren an den Wänden zu finden sind, und Henk kann zwar einen Geheimgang entdecken, findet aber keinen Öffnungsmechanismus. Als sich die Geheimtür plötzlich von allein öffnet, tut sich ein dunkler Gang auf und es scheint etwas weggehuscht zu sein. Henk übergibt Kenji Adarians Lampe und einen Heiltrank und dann folgen die beiden dem Gang. Augustus und Kenji können nur zuschauen und nehmen dann einen leichten Schrei im Kopf war. Sie hören nur noch das Fallen von Henks Säbel und Octavias Stab, bevor sich die Geheimtür wieder schließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;SOLO: Octavia und Henk&amp;quot; hide=&amp;quot;Diese Informationen haben bisher nur Henk und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung2.png|miniatur|Henk und Octavias Weg zur Zuchtkammer mit anschließendem Kampf]]&lt;br /&gt;
Der Geheimgang endet in einer Kammer, in der bereits ein Gesichtsloser mit drei Sklaven auf die Helden wartet. Ein telepathischer Befehl raubt ihnen den Willen, Henk und Octavia ergeben sich ihrem Schicksal und folgen den Monstern tiefer in die Anlage. Sie durchqueren einen Raum, in dem Menschen, bei denen die Verwandlung in Fischmonster schon begonnen hat, apathische nebeneinander hocken. Anschließend kommen sie durch einen Raum, in dem lauter leere Luftkartuschen liegen, mit denen vermutlich das Wasser aus der Anlage geblasen wurde. Schließlich werden die beiden in einem Raum angeklebt, in welchem noch viele andere Menschen auf ihre Verwandlung warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Gefangenen kommen Henk und Octavia ins Gespräch und erfahren, dass sie die Mannschaft der „Woltruida“ sind und die Fischteufel immer wieder Gefangene abholen und nicht zurückbringen. Darauf kommen auch tatsächlich der Geschichtslose mit seinen Sklaven und holt die beiden ab, indem er sie wieder unter mentale Kontrolle setzt. &lt;br /&gt;
Die beiden werden durch eine weitere Barriere in das ehemalige Heiligtum der Anlage geführt, welches entweiht und mit einer Nythorath-Statue ausgestattet wurde. Henk wird auf den Altar gelegt und Octavia muss mit ansehen, wie sich Tentakeln aus einem neu angelegten Wasserbecken emporsteigen und sich eine auf Henks Gesicht hinabsenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade als die Situation aussichtslos erscheint, durchzuckt ein heller Blitz die Gedanken der beiden und Uselias befreit sie von der mentalen Kontrolle, so dass Henk den Tentakel herausziehen und Octavia mit Feuerbällen angreifen kann. Gegen erneute Übernahmeversuche scheinen sie nun gefeit zu sein. Mit einem lauten Schrei ruft ein Gesichtsloser weitere Wachen herbei und es entbrennt ein heftiger Kampf, in dem Octavia mit Feuerbällen die Gegner auf Distanz hält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;SOLO: Augustus und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Diese Informationen haben bisher nur Augustus und Kenji &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung3.png|miniatur|Der Weg von Augustus und Kenji durch die Grüne Festung, der orange Punkt ist der Wol-Priester]]&lt;br /&gt;
Augustus und Kenji entscheiden sich dazu, einen alternativen Weg zu suchen, mit dem sie die magische Barriere umgehen können. Sie müssen zwei Wasserghule überwinden, als sie am Haupteingang vorbeikommen, und anschließend erkunden sie die andere Seite der anscheinend symmetrisch aufgebauten Festung. Hier entdecken sie ähnliche verschlossene Räume wie zuvor, doch eine Tür steht einen Spalt auf.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Kraft kann die Tür geöffnet werden und im Raum dahinter ist ein Geheimgang geöffnet. Es befindet sich auch ein Wolpriester in dem Raum, welcher jedoch langsam flieht, während Augustus und Kenji den Geheimgang erkunden. Als dieser in einer Sackgasse mit vermutlich einer weiteren Geheimtür endet und sie erfolglos nach einem Öffner suchten, entschließen sie sich, den Priester zu fragen, wie er dahin gelang war. Sie finden ihn im Gang vor einer Zwischentür und stellen ihn zur Rede. Sein Name ist Jaap van Hoogstraten und er weigert sich, ihnen irgendwelche Informationen zu geben, da er überzeugt ist, dass bereits alle tot sind und niemand mehr gerettet werden kann. Er versucht die Helden davon zu überzeugen, mit ihm zu fliehen, und verweigert jegliche Mithilfe. Als er auch beleidigend und unhöflich wird, schleift Augustus ihn mit in den Geheimgang und auch Kenji setzt ihn unter Druck. Erst als Augustus den Inquisitor blutig schlägt, schreitet Kenji ein und bringt Augustus wieder zur Besinnung. Aus Dankbarkeit zeigt der Inquisitor den beiden den Geheimgang und Kenji trägt ihm auf, an Ort und Stelle auf ihre Rückkehr zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Augustus macht sich Kenji auf den Weg tiefer in die Anlage und gemeinsam überwinden sie vier Wasserghule, bevor sie den Raum mit den bereits verwandelten Menschen durchqueren, um zu ihren Freunden zu gelangen. Diese sind gerade in einem Kampf mit den Wasserghulen verwickelt. Augustus steigt sofort in den Kampf ein, während ein Gesichtsloser versucht, Kenji zu kontrollieren. Dieser kann die Übernahme jedoch mit Uselias' Hilfe abschütteln und schlägt mit seinem Stab der Kreatur auf den Schädel. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji wird von Mindergeistern angegriffen, welche als Nebenwirkungen von Octavias Zaubern die Anwesenden attackieren. Sein linker Arm wird verbrannt und er erleidet höllische Schmerzen, die er lediglich mit einem Heiltrank dämpfen kann. Augustus hält problemlos die Angreifer in Schach, wird aber immer weiter bedrängt und unter Druck gesetzt. Henk beobachtet noch, wie sich die Gesichtslosen durch einen Geheimgang absetzen und fliehen, bevor die Wasserghule überwältigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Spealis ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung4.png|miniatur|Der Ort des Kampfes, an dem Kenji verletzt wurde, und der Fluchtweg hinaus]]&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf finden die wiedervereinten Helden einen [[Brief vom Bund des Xul]] und bemerken, nachdem sie über den Brief und die beiliegende Karte studiert haben, dass sie mit den Füssen bereits im Wasser stehen, welches weiter steigt. Die Helden beeilen sich, die Gefangenen zu befreien und suchen einen anderen Weg aus der Anlage heraus. Sie finden im hinteren Teil Treppenaufgänge, von denen einer noch intakt ist. Die lange Treppe führt an die Oberfläche und der Durchgang scheint gerade erst freigelegt worden zu sein. So entkommen sie mit den Überlebenden aus der Grünen Festung und erreichen erschöpft am frühen Morgen die Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.20''') Die Helden sind froh, es aus der Grünen Festung nach oben geschafft zu haben, bevor die Wassermassen die Anlage überflutet haben, und sind sehr geschwächt. Henk spürt stechende Schmerzen in der Magengegend, Octavia ist so erschöpft, dass sie sich sofort hinlegt, und Kenji hat noch starke Schmerzen in seinem verbrannten, linken Arm. Etliche Olburger würgen wie Henk immer wieder Tentakelreste aus und die Männer eines Schiffes aus Ankarz bedanken sich bei den Helden. Einige Olburger stellen fünf Piraten, welche sie als die Entführer ihrer Kinder identifizieren, und überwältigen sie. Die Helden machen sich mit einigen Überlebenden auf den Rückweg zu Kempers Scheune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ankommenden werden von den Frauen und Kindern freudig begrüßt und Wigo erzählt von einem Angriff der Fischteufel, welchen er mit der magischen Waffe abgewehrt hat. Den Säbel gibt Wigo Kenji zurück, den Langdolch von Henk darf er behalten.  Der Wirt lädt die Helden in sein Gasthaus „Zuider-Rust“ ein und mit einem Ochsengespann geht es in die Stadt. Kenjis Arm fühlt sich an, als ob er gar nicht mehr richtig zu ihm gehören würde, und seine Muskeln verkrampfen sich immer mehr vor Schmerzen. Zurück in Zuiderstad bekommen die Helden ihre Zimmer gezeigt und der Wirt will das Essen vorbereiten, während sie sich kurz ausruhen könnten. Ein Sturm zieht auf, welcher verhindert, dass sie sofort zur Baiula Spei übersetzen können. Die Helden legen sich erschöpft ins Bett und schlafen mit Regentropfen an den Fensterscheiben am frühen Nachmittag ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht träumen die Helden einen identischen Traum, in dem Uselias ihnen einen besonderen Ort auf der Insel zeigt und sie um Hilfe bittet (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Traumbotschaft und Bitte (28/29. Spealis 351 JF)|Uselias' Traumbotschaft]]). Die Helden sollen den Stein der Göttin finden und ihr Licht erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Spealis ===&lt;br /&gt;
Als die Helden durch ein Klopfen an der Tür geweckt werden, ist es zu ihrer Überraschung bereits wieder Mittagszeit ist und sie anscheinend durchgeschlafen haben. Ein Blick aus dem Fenster verrät, dass der Sturm noch im vollen Gange ist und die geschnappten Piraten am Galgen des Hafens im Wind tanzen. Die Helden tauschen sich kurz über ihren Traum aus und begeben sich dann in die Gaststube zum Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Einheimische applaudieren schüchtern und der Wirt hat ein Huhn gebraten und zusätzlich eingelegten Fisch und andere Zuiderstader Spezialitäten aufgetischt. Henk geht es schon wieder besser und er hat Hunger. Kenji geht es nicht viel besser und es fühlt sich für ihn an, als ob er einen dicken viel zu engen Lederhandschuh am linken Arm tragen, und ist gezwungen, als Linkshänder mit der rechten Hand zu essen. Während des Mahls tuschen sich die Helden über ihre Erlebnisse in der Grünen Festung aus, nachdem sie getrennt wurden. Dabei spricht Augustus auf Nachfrage von Henk den Inquisitor an, welcher ihnen den entscheidenden Geheimgang gezeigt hat. In dem Moment viel ihm und Kenji bitter wieder ein, dass sie den Inquisitor im Eifer des Gefechts in der Grünen Festung zurückgelassen hatten. Als der Wirt sie dann fragt, ob sie etwas über den Verbleib des Inquisitors wissen, welcher wohl der barmherzigste Mensch auf Erden sei und sich immer rührend um die Armen und Kranken kümmert, zieht sich Kenji auf sein Zimmer zurück. Henk und Augustus erzählen dem Wirt, dass der Inquisitor es leider nicht geschafft hat und in der Grünen Festung zu Tode gekommen ist. Dann fragen sie den Wirt, wo sie Schafsfett bekommen können, und ob er einen großen Felsen auf der Insel kennt. Er gibt ihnen Wegbeschreibungen zu einem Schafsbauern und zu dem Felsen, wobei er sie vor dem Stein warnt und behauptet, man würde bei Vollmond wahnsinnig in seiner Nähe. Octavia geht zu Kenji auf sein Zimmer und spricht mit ihm über seine Verletzung und ihre Schuld daran, während sich Augustus und Henk am Tisch unterhalten. In einer Stunde wollen sie dann aufbrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchnässt erreichen die Helden den Schafshof und werden freundlich begrüßt, nachdem sie erkannt wurden. Sie werden an das Feuer eingeladen und bekommen Schafsmilch zu trinken, welche Henk gut mundete und Kenji nur nippend über die Lippen kam. Die alte Frau ist sehr stolz auf die Milch und gießt immer wieder nach, sobald die Schale geleert ist, während ihr Mann das erbetene Schafsfett holt. Ein in Stoff gewickelter Klumpen von der Größe eines Kopfes bringt der Hirte mit, von den eigenen Schafen und das beste Fett auf Lyo, wie er immer wieder betont. Geld will er nicht, es ist für ihn ein Zeichen von Wols Gastfreundschaft, dass er es seinen Retter schenken darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen bei Regen und Wind weiter und suchen den Felsen auf dem höchsten Punkt der Insel in einem Kiefernwald. Als sie ihn gerade entdeckt haben, müssen sie sich gegen eine wilde Bache zur Wehr setzen, welche fast Octavia umgerannte, wenn Augustus sie nicht aus der Bahn gestoßen hätte.  Doch nachdem Octavia das Schwein mit Feuer vertrieben hat, können sie sich der Untersuchung des Steines widmen. Obwohl keine Zeichnung zu sehen ist, kann Octavia ganz schwach eine Magie ausmachen, welche von einer halbmondförmigen Stelle ausgeht. Kenji spürt deutlich, dass es sich bei dem gesuchten, alten Kultplatz um einen Ort der [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Nauda_-_.E2.80.9EDie_Seherin.E2.80.9C|Nauda]] handelt. Er möchte den Platz neu weihen und schlägt vor, dafür ein Silberopfer zu erbringen und vielleicht etwas zu räuchern, um eine Nauda heilige Atmosphäre zu schaffen, während er [[Nauda#Hymnus an Nauda|ihre Hymne]] singt, zu der er alle einlädt, miteinzustimmen. Octavia findet in der Nähe noch ein paar Beeren, welche Rauschzustände auslösen können, und Henk steuert etwas starken Tobak bei. Während Octavia die Räucherung überwacht, trägt Kenji die Hymne vor. Nach sechsmaliger Wiederholung stellt sich die erwünschte Wirkung ein und der Platz wird von Naudas Präsenz erfüllt. Kenji ist zu Tränen gerührt und auch die anderen spüren deutlich die Anwesenheit der Göttin. Die Helden bekommen [[Nauda|Naudas]] Segen (+1 Intuition für einen Monat).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk holt die Drachenträne hervor und Kenji und Octavia greifen intuitiv danach. Als alle drei gleichzeitig die Drachenträne berühren, verlieren sie das Bewusstsein und erhalten eine Vision von Uselias, in der er ihnen seinen Besuch beim goldenen König Sereg zeigt und sie erleben diesen zutiefst betrübt, trotz der Anwesenheit der Göttin [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Nauda_-_.E2.80.9EDie_Seherin.E2.80.9C|Nauda]]. Anschließend erleben sie das Gespräch von Uselias und Nauda, in dem die Göttin den Drachen bat, seine Reise in den Norden zu verschieben und noch etwas bei seinem Freund zu verweilen, denn aus seinem Leid werde schreckliches erwachsen, und es wäre gut, wenn Uselias für den goldenen König da sein kann (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Erinnerungs-Vision auf Lyo (29. Spealis 351 JF)|Uselias' Erinnerungs-Vision]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Spealis ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Wigo.png|120px|thumb|[[Wigo]] mit seinem Löffel am Oberarm.]]&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder aufwachen, ist es bereits mitten in der Nacht und sie liegen zugedeckt neben einem Lagerfeuer, welches Augustus entzündet hat. Der Sturm hat sich gelegt und der Vollmond strahlt über ihnen in der sternklaren Nacht. Auf dem Rückweg nach Zuiderstad erscheint den Helden auf einer Kuhweide ein weißer Stier, dessen Hörner einmal kurz im Mondlicht wie eine silbrige Mondsichel aufleuchteten, bevor er in der Herde verschwand. Alle hatten das Gefühl, als sei dies ein kurzer Gruß der Mondgöttin gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Sonnenaufgang kommen die Helden in der Stadt an, wo ihre Ruderer schon auf sie warten. [[Wigo]] verabschiedet sich rührend von Heli und gibt ihr seinen vermutlich ersten Kuss. Wigo schenkt ihr den Löffel aus seiner alten Heimat als Zeichen, dass er Zuiderstad zu seiner neuen machen möchte, und Heli schenkt ihm etwas persönliches. Bevor das Boot der Helden ablegen kann, kommen Helis Eltern mit den restlichen Inselbewohnern zum Hafen, um ihnen noch einige Geschenke mitzugeben und ihnen zum Abschied ein Dankeslied mit herzerwärmender Melodie zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweistündige Überfahrt zur [[Baiula Spei]] verläuft glatt und alle freuen sich, zum Mittag ihr altes Schiff wiederzusehen. Umso überraschte sind sie, als die Baiula Spei ein Loch in der Seite und der Reling aufweist, an dem der Zimmermann schon fleißig arbeitet. An Deck erfahren die Helden dann vom Admiral, dass das Schiff von einer Seeschlange angegriffen und versenkt worden wäre, wenn [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und [[Ekky die Walfaust|Ekky]] das Monster nicht aufgehalten hätten. Es wurde dann mit einem Schuss von elementarem Feuer getötet und ist im Meer versunken. Bevor die Helden von ihrem Abenteuer berichten, wollen sie sich kurz frischmachen und suchen die Kajüten auf. Nur Kenji begibt sich zum Arzt Abdrushin und zeigt ihm seine Verletzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.21''') Abdrushin versorgt Kenjis Verletzung mit Salbe und verbindet seinen Arm. Anschließend treffen sich die Helden beim Mittagessen mit dem Admiral und erfahren, dass die Baiula Spei voraussichtlich zwei bis drei Tage vor Anker liegen wird, um die doch erheblicheren Beschädigungen zu reparieren. Die Helden berichten dem Admiral und seinen Offizieren von ihren Erlebnissen auf Lyo und Henk und Augustus werden von Leutnant Ibendorn gebeten, das Training mit der Mannschaft fortzusetzen. Obermatrose Kerling kann nicht teilnehmen, weil er sich noch vom durch Augustus zugefügten Rippenbruch erholt, und Augustus beschließt, diesen zunächst aufzusuchen, während Henk mit dem Training beginnen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia zu Iustus ins Labor geht und Kenji die Kapelle aufsucht, bittet Wigo Henk an Deck um einen Rat, wie er sich wieder mehr auf die Aufgaben konzentrieren kann, wo er momentan an nichts anderes als Helis Kuss denken muss. Henk rät zu körperlichen Aktivitäten und lädt ihn zum Kampftraining ein, während Kenji von Obermatrose Malzan Starkentrutz in ein Familiengeheimnis eingeweiht wird und ihm einen Rat erteilen muss, wie dieser sich in seiner Lage verhalten soll. Octavia muss sich von Iustus seinen Kommentar zu den Geschehnissen auf Lyo anhören und den Rest des Tages mit Zauberübungen verbringen. Sie erfährt, dass Iustus einen Schild vorbereitet, welcher das ganze Schiff kurzzeitig umschließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erlebt beim Training, dass Augustus erst wieder mit den Männern warm werden muss, nachdem er beim letzten Training so die Kontrolle verlor. Doch er bemüht sich aufrichtig und erst am Ende des Trainings kommt es zu einem Ausbruch von Obermatrose Godehard Malter, welcher sich weigert, mit Augustus zu arbeiten. Die Situation eskaliert und Malter warf Augustus vor, Barsaver als zweitklassigen Abschaum zu betrachten, weshalb er sich bei ihm auch so gehen ließ, als er ihm das Gesicht blutig geschlagen und für immer entstellt hat. Außerdem wirft Malter Augustus vor, als [[Principus Mortis]] für die Massaker in Loderis verantwortlich zu sein. Henk geht vermittelnd dazwischen und erreicht, dass Malter sich etwas beruhigt. Letztendlich besteht Augustus darauf, die Sache in einem Vier-Augen-Gespräch zu klären und zieht sich mit Malter in den hinteren Teil des Frachtraumes zurück. Am Ende des Trainings setzt Augustus die mittlerweile ruhig und gelassen wirkende Unterhaltung fort, während Henk zum Abendessen geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abendessen hat [[Roana Dernheim|Roana]] aus den zuiderstader Vorräten das eingelegte Kraut und das frische Schafsfleisch zubereitet und die Helden genießen das Mahl. Augustus kommt erst verspätet hinzu, als die anderen fast schon fertig sind. Nach dem Essen berichtet Ekky den Helden, dass er heute eine Gellmöwe beobachtet hat, welche suchen beim Schiff hin und her flog und dann von einem Fenster des Kanonendecks ein Bündel abholte und in südöstlicher Richtung verschwand. Augustus fragt Henk, ob dieser seinen Dolchriemen gesehen hat, den er seit dem Training vermisst. Kenji sucht erneut Abdrushin auf und erhält einen neuen Verband. Anschließend unterhält er sich noch privat mit Augustus, bevor Kenji zur Nachtwache mit Octavia aufbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia erblicken bei Vollmond während ihrer Wache wieder den Delphin im Wasser, welcher die Baiula Spei schon seit einiger Zeit zu folgen scheint. Beim Anblick der nächtlichen See denken sie an das einstige wunderschöne Tal mit den goldenen Bäumen und an Nauda und Sereg. Auf dem Kanonendeck bemerkt Octavia mit Astralsicht eine Person im Dunkeln, welche nahe dem Fenster am Boden hockt und dann schnell auf das untere Mannschaftsdeck verschwindet, als die beiden Helden sich nähern. Am Fenster findet sich ein verschnürtes Bündel, in dem sich Haarknäule verschiedener Farben, Fingernägel und ein Zahn befinden. Mit der Entdeckung gehen die beiden sofort zu Henk und anschließend zu Iustus und besprechen die Bedeutung des Fundes in Bezug auf die Möglichkeit schwarzmagischer Einwirkung auf die Mannschaft. Octavia und Kenji gehen zu Bett, während Henk die nächste Wache übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IX. Sideon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Sideon ===&lt;br /&gt;
Henk wird während seiner Wache von Maat Sturmfels mitgeteilt, dass Obermatrose Malter nicht in seiner Koje ist und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Er sei auch auf dem ganzen Schiff nicht aufzufinden. Der Maat berichtet außerdem davon, dass Malter anscheinend zurzeit ein kleines Alkoholproblem habe und sich vor Kurzem die sonst sehr gute Beziehung zu seinem Cousin Starkentrutz verschlechtert habe. Dieser habe wohl etwas erfahren, was nie ans Tageslicht hätte kommen sollen. Der Maat bittet Henk, ebenfalls nach Malter Ausschau halten, aber dieser fand bei seiner Suche auf dem ganzen Schiff ebenfalls keine Spur, bevor er Iustus und Augustus zur Wachablösung im Labor aufsucht und ein Gespräch der beiden mitbekommt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Morgen ist sonnig und klar und beim Frühstück teilt der Admiral mit, dass Obermatrose Malter vermisst wird und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Ferolax berichtet davon, dass bald der erste Test von Iustus neuem Schutzschild stattfinden wird, welcher aber leider noch nicht gegen Beeinflussungszauber wirke. Bevor die Helden ihrem Tagwerk nachgehen können, bittet sie ein kalkweißer Maat Koyner mit zittriger Stimme, ihm in den Frachtraum zu folgen. Dort konfrontiert sie der Admiral mit dem Fund des Schiffsjungen: einer in eine Kiste gequetschten Leiche, welcher die Arme auf den Rücken gebunden und die Finger, unter deren Nägeln Eisennägel geschoben sind, sind mehrfach gebrochen. Die Leiche ist geknebelt und im Genitalbereich übelst verstümmelt. Es handelt sich um den Vermissten Godehard Malter. Die Helden beschließen, der Mannschaft den Mord mitzuteilen, die grausamen Details aber zu verschweigen. &lt;br /&gt;
[[Datei:BS-Frachtraum.png|400px|miniatur|Fundort der Leiche im Bug des Frachtraumes und der Tatort mit astraler Verunreinigung im kleinen Lagerraum im Heck der [[Baiula Spei]].]]&lt;br /&gt;
Da sich die Helden an die Familienstreitigkeiten zwischen dem Opfer und seinem Cousin Starkentrutz erinnern, bitten sie den Admiral, letzteren zunächst in einer Zelle festzusetzen, bis sie ihn befragen können. Dann beziehen die Helden auf Anraten des Admirals Iustus in die Untersuchung mit ein und holen auch Augustus dazu. Als sie diesen auf seinem Zimmer abholen, lässt er gerade ein kleines Buch in der Schreibtischschublade verschwinden, in das er zuvor etwas eingetragen hat. Gemeinsam untersuchen sie den Fundort und es stellt sich dabei heraus, dass das Opfer an einem anderen Ort ermordet wurde. Octavia und Iustus machen sich auf die Suche nach geringen abyssischen Spuren, welche am Ort des Geschehens zu finden sein müssten. Es stellt sich heraus, dass die Tür zum kleinen Lagerraum nicht wie gewohnt verschlossen ist, und Octavia untersucht schließlich eine kleine schwarze Verfärbung des Astralraumes, woraufhin sie bewusstlos zu Boden stürzt und von Kenji gefangen wird. Es stellt sich heraus, dass Octavia von einem [[Gespenster|astralen Schemen]] angegriffen wurde und dadurch den Hergang der Tat in einer Vision erlebt hat, wovon sie den Helden berichtet. Über ihre Vision erfahren die Helden, dass der Täter sein Folterwerkzeug achtlos in eine Ecke warf, wo sie dann Augustus‘ vermissten Dolchriemen finden, den dieser sofort identifiziert. Nachdenklich zieht Augustus sich dann auf sein Zimmer zurück, während die Helden den Obermatrosen Starkentrutz befragen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden auf dem Weg zu den Zellen die Quartiere durchqueren, ist die Mannschaft fix und fertig, nachdem sie von dem Mord erfahren haben, und es macht sie wütend, dass Malter einem so hinterhältigen, feigen Anschlag zum Opfer gefallen ist. Es wird ein Täter gesucht und sich daran erinnert, dass Augustus der letzte war, der Malter lebend gesehen hat. Darauf hin gibt Kenji ihnen zu verstehen, dass, wer an Augustus Unschuld zweifle, auch gleich den Mystiker selbst beschuldigen könne. Dann gehen die Helden weiter zu den Zellen und befragen Obermatrose Starkentrutz. Dieser wartet in einer Zelle und ist sehr traurig über den Tod seines Vetters. Doch der Obermatrose hat ein Alibi, da er nach dem Training mit seinen Kameraden essen gegangen ist und sich danach hingelegt hat. Er hat sogar dem Maat gemeldet, dass Malter nicht in der Koje gewesen ist, was zu der Suchaktion auf dem Schiff geführt hat. So beschließen die Helden, die Untersuchungsergebnisse von Abdrushin einzuholen, welcher die Leiche nach dem Fund untersucht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin fasst die Verletzungen zusammen: alle Finger der auf den Rücken gebundenen Hände sind gebrochen und unter acht Nägel sind Eisennägel geschoben. Sein Rücken weist Spuren starker Gewalteinwirkung auf und einige Rippen sind gebrochen. Auf der Haut lassen sich Abdrücke des Folterwerkzeuges entdecken, welche zur Schnalle von Augustus Dolchriemen passen. Tödlich war allerdings die dritte Verletzung im Genitalbereich, denn sein Geschlechtsteil wurde mit zwei einzelnen Schnitten gespalten, so dass der Schnitt bis auf den Beckenknochen ging. Des Weiteren scheint Malter vor seinem Tod Alkohol getrunken haben, wie sein Mageninhalt verrät. Um den Toten noch aufzubahren und einen Abschied zu ermöglichen, bittet Abdrushin darum, ihn in der Kapelle aufbahren zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen nun der Spur des Schlüssels, mit dem der kleine Lagerraum aufgesperrt werden kann, und erkundigen sich beim diensthabenden Maat. Dieser erzählt, dass sich der Schlüssel im Schlüsselschrank des Waffenraumes befindet, in dem zurzeit der Matrose Turmen Strafdienst machen muss, weil er schon mehrmals in seinem Dienst eingeschlafen ist. Diesen treffen die Helden im Waffenraum bei Polieren der Schwerter an und er zeigt ihnen den Schlüssel, der an seinem Platz im Schrank hängt, und erklärt, dass nur der Admiral und Oberleutnant Windisch einen Schlüssel für den Waffenraum haben. Auf sein Schlafwandeln angesprochen gesteht Turmen, dass er schon immer Schlafprobleme gehabt hätte und er es sogar schon erfolglos mit einem Schlafmittel von Abdrushin probiert hätte. Dennoch sei er morgens oft wie gerädert und den ganzen Tag hundemüde, was ihm sichtlich unangenehm ist. Octavia kann mit Astralsicht nichts Besonderes an ihm feststellen und Turmen erklärt, dass er mit Malter seit langer Zeit befreundet ist und dass Starkentrutz seit dessen Verschwinden am Boden zerstört sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss des Gespräches werden die Helden zum Admiral in die Offiziersmesse gebeten und dieser offenbart ihnen im Beisein seiner beiden Oberleutnante, dass die Mannschaft davon ausgeht, dass Augustus erneut die Kontrolle verloren und Malter getötet habe. Außerdem will er von den Helden wissen, was an den Gerüchten dran ist, dass Augustus Principus Mortis sei. Henk behauptet, das [[Principus Mortis]] bei Varna gefallen sei und Octavia bestätigt, dass Principus Mortis nicht mehr existiere. Kenji schweigt dazu und der Admiral ist froh, denn er kann sich auch nicht vorstellen, dass die [[Götter#Die_Passionen|Passionen]] einen sadistischen Kriegsverbrecher mit auf die Reise schicken, um Aloran zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.22''') Admiral Wellenbrecher bittet die Helden, sich von ihm die ganze Geschichte von Principus Mortis berichten zu lassen, damit sie verstehen, warum die Männer so aufgebracht sind und was sie Augustus vorwerfen. Dann enthüllt er ihnen das volle Ausmaß der Gräueltaten in Loderis, welche unzählige zivile Opfer forderten und den loderiser Adel fast auslöschten. Im Anschluss bat Iustus die Helden in das Magierlabor und eröffnete ihnen, dass er nicht nur um die Diskussion um Principus Mortis an Bord wisse, sondern auch im Laufe der gemeinsamen Dienstzeit zwei vollkommen unterschiedliche Gesichter bei Augustus kennengelernt hat – einerseits den loyalen, ehrlichen Mann, dem er sein Leben zu verdanken hat, und andererseits den wegen verfehlter und übertriebener Gewaltanwendung zu disziplinarischen Strafen verurteilten Kämpfer. Iustus ist sich momentan unsicher, was Augustus Schuld oder Unschuld im jetzigen Fall angeht. Sollte er für diese Tat verantwortlich sein, so schließt Iustus mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Außenmanipulation aus, da er trotz genauer Untersuchung keinerlei magische Spuren an Augustus gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stellen fest, dass Augustus nicht auf seinem Zimmer ist, und während die anderen Wache stehen, durchsucht Henk Augustus Zimmer und findet im Schreibtisch eingeschlossen ein Buch, welches sich als Sammlung von Principus Mortis‘ grauenhaften Taten herausstellt, die sich mit den Beschreibungen des Admirals decken und von Augustus in letzter Zeit niedergeschrieben worden sind. Gemeinsam ziehen sich die Helden in Octavias Zimmer zurück, um über den Fund zu sprechen. Im Anschluss suchen sie Augustus und treffen Leutnant Ibendorn, welcher ihnen mitteilt, dass sich die Lage wegen des Mordes an Malter immer weiter zuspitzt und Augustus inzwischen von einigen Männern beschimpft und der Tat beschuldigt worden ist. Nur wegen der gemeinsamen Fahrt sei er noch nicht aufgeknüpft und gelyncht worden, doch als Ibendorn mit ihm sprechen wollte, ging er nur wortlos fort und zog sich in die Kapelle zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden Augustus vollkommen ausdruckslos und wie versteinert auf einer Bank neben dem Leichnam sitzend, dem toten Malter direkt ins Gesicht starrend. Er beachtet die Helden nicht und reagiert erst, als er angesprochen wird. Er leugnet oder beschönigt seine Taten nicht, bringt keine Erklärungen oder Rechtfertigungen vor und reagiert gereizt, als Octavia Verständnis für seine Taten zeigt. Henk konfrontiert Augustus mit seiner ganzen Wut und offenbart ihm, dass er ihn für seine Taten hasst und verabscheut. Henk betont aber auch, dass er für den aktuellen Mord Augustus keine Verantwortung gibt, denn die Schwarzmagier haben ihre Finger mit im Spiel. Dann verlässt Henk die Kapelle, während Octavia und Kenji zurückbleiben. Augustus betrachtet es fast schon als Hohn, dass sein Leben erst vom Kaiser und dann von Uselias' Vision gerettet wurde, obwohl er es gar nicht verdient hätte. Von der Niederschrift seiner Taten erhoffte Augustus sich das Enden seiner Albträume, in denen er jede Nacht wieder die Geschehnisse durchlebt und manchmal schon nicht mehr weiß, in welcher Zeit er sich gerade befindet. Er bittet die beiden darum, in einer Zelle des Schiffs verwahrt zu werden, um die Mannschaft vor sich zu schützen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht währenddessen mit dem Schiffsarzt Abdrushin und konfrontiert ihn damit, dass er ihn auch schon verdächtigt hat, da er Kontakt zu jeder beteiligten Person hatte. Anschließend unterstützt Henk den Admiral bei seiner Ansprache, in der er der Mannschaft eröffnet, dass Principus Mortis tot und nicht mit Augustus identisch sei. Henk bestätigt es und wies die Männer mit bloßem Oberkörper darauf hin, dass er als ehemaliger Sklave, welcher noch die Spuren seiner Misshandlung auf dem Rücken trägt, bestimmt nicht mit einem thyrnischen Kriegsverbrecher reisen würde. Die aufgebrachte Mannschaft lässt sich etwas beruhigen, gibt Augustus aber weiterhin die Schuld an Malters Tod. Die Männer werfen ihm das auch direkt vor, als Octavia und Kenji den Beschuldigten über das Deck führen, um ihn in die Zelle zu bringen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung beim Abendessen ist bedrückt und die Helden diskutieren untereinander die Schuldfrage. Ferolax erzählt, dass Iustus in dieser Nacht die ersten Tests für das Schild durchführen wird. Henk sucht Kaltfisch auf und bittet ihn, den Klabatterwicht zu fragen, ob er den Mord beobachtet habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia entdecken bei ihrer Wache, dass die Mannschaft noch wach ist und miteinander diskutieren. Als die Helden vom diensthabenden Maat Sturmfels entdeckt werden, schickt dieser die Männer in die Kojen und entschuldigt sich bei den Helden. Augustus sitzt schlaflos in seiner Zelle und Kenji erzählt ihm, was er aus Hellas Leben gelernt hat, welche in einer ähnlichen Situation wie er war, und er rät Augustus, jetzt nicht aufzugeben, sondern seine verbliebene Zeit sinnvoll zu füllen. Kenji hielt ihm auch deutlich vor Augen, dass die Schwarzmagier hier ihre Finger mit im Spiel haben. Ansonsten ereignet sich nichts Besonderes in ihrer Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Sideon ===&lt;br /&gt;
Beim Wachwechsel geht Octavia direkt auf ihr Zimmer, während Kenji sich noch mit Henk über dessen Umgang mit Augustus unterhält. Abschließend übergibt Henk einen kurzen Brief für Octavia an Kenji, welchen dieser im Anschluss an die noch wache in ihrer Koje übergibt. Auf seiner Wache erlebt Henk die ersten Testungen des magischen Schildes, welche Iustus in der Nacht durchführt, und wird im Anschluss von Ferolax gebeten, seine Freunde zu wecken und schnell zu Iustus ins Labor zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus schildert den Helden eine merkwürdige Beobachtung, welche er während des Schildversuchs gemacht hat. Er hat eine magische Einwirkung entdeckt, welche den Schild passiert, doch es ist unmöglich zu sagen, ob der Zauber von außen oder vom Schiff gewirkt wird. Da der Zauber nicht permanent wirkt, will Iustus die Matrix überwachen und den Helden bescheid geben, wenn der Einfluss wieder aktiv ist. Sie sollen dann auf dem Schiff nach Spuren des Zaubers suchen. Octavia und Henk begeben sich zu Augustus, während Kenji bei Iustus wartet, um schnell Bescheid sagen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Magus dann wieder eine Schwankung feststellt, informiert Kenji sofort die anderen und Octavia stellt fest, dass Augustus nicht mit einem Zauber belegt ist. Stattdessen nimmt sie mit Astralsicht auf dem Mannschaftsdeck eine Bewegung wahr und auch Henk bemerkt jemanden in der Dunkelheit. Beim Näherkommen entdeckt Octavia, dass zu der Person ein astraler Faden führt, sie also mit einem Zauber belegt ist. Der Verdächtige verschwindet schnell auf das Kanonendeck und Henk beeilt sich hinterherzukommen. Er verliert die Person aber kurzzeitig aus den Augen und kontrolliert sicherheitshalber die nahegelegene Munitionskammer. Währenddessen kommen auch Octavia und Kenji auf dem Deck an, können den Verdächtigen aber nirgends entdecken. Die Helden setzen ihre Suche auf dem Hauptdeck fort und befürchten schon eine Sabotage des Tauchbootes. Doch dort ist keine Spur zu finden und ein Schrei lenkt die Aufmerksamkeit auf das Außendeck am Heck. Direkt an der Treppe finden sie den Matrosen Finstertann, welcher mit einem Stich in die Bauchgegend niedergestochen wurde. Der Angreifer ist verschwunden, jedoch bemerkt Henk ein leichtes Schaukeln des Beibootes. Henk eilt dorthin und entdeckt den Täter, wie er am Heckspiegel des Schiffes hinabklettert in Richtung des Magierlabors. Henk klettert sofort hinterher, Octavia nimmt die Treppen, um zum Labor zu gelangen. Kenji kümmert sich um den Verletzten und ruft laut um Hilfe. Oberleutnant von Lachs kommt und bringt Finstertann zum Arzt, damit der Mystiker dann auch zum Labor eilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen das Labor gerade noch rechtzeitig und können Iustus rechtzeitig warnen. Der Angreifer wird niedergerungen und Iustus zieht sich durch einen Stich eine tiefe Fleischwunde an der Schulter zu. Der Überwältigte wird als der Matrose Turmen identifiziert, und, da er offensichtlich unter einem Zauber steht, in die Mitte des Schutzfeldes gelegt. Er beginnt laut zu lachen, während Iustus den Zauber analysiert, damit er ihn brechen kann. Dann verhöhnt Turmen die Helden, wie lange sie gebraucht hätten, ihm auf die Spur zu kommen. Er beschimpft sie als Wichtigtuer und Stümper, als feige Hexe, naiven Dieb und liebeskranken Mystiker, denen aufgrund ihrer Unfähigkeit wahrlich die Götter und ihr Taschendrache zur Hilfe eilen müssen, ohne die sie längst wie ihr dümmlicher Krieger ihre Opfer geworden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hält Turmen plötzlich die Luft an und atmet auch nicht weiter, als er bewusstlos zu Boden fällt. Iustus unterbricht den Zauber auf Turmen und weist die Helden an, diesem die Hose auszuziehen und zwischen seinen Beinen nachzusehen. Beim Entkleiden fällt ein blutiges Päckchen Nägel aus der Hose heraus und beweist Turmens Täterschaft beim Mord an Malter. Zwischen den Beinen finden die Helden ein seltsames, eintätowiertes Zeichen, welches Henk herausschneidet und Iustus übergibt. Dieser kann nur auch seinen Unterbrechungszauber beenden und begibt sich zu Abdrushin, damit er ihm das Messer aus der Schulter entfernen kann. Kenji sucht sofort Augustus auf, um ihm die Neuigkeiten zu überbringen, und stößt dabei auf Plankenjockel, welchem er ebenfalls alles erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk  und Octavia warten im Labor bei Turmen, bis dieser erwacht, und befragen ihn wegen der Tätowierung. Er erinnert sich an seinen letzten Abend vor der Abreise, an dem er das Gasthaus „Zur grünen Rast“ aufgesucht und eine heiße Nacht mit einer exotischen Magd von einem Volk der Ishturi verbracht hat. Am nächsten Morgen hatte er ein leichtes Brennen im Schritt gefühlt, sich aber nichts dabei gedacht, als es am folgenden Tag wieder abgeklungen war. Turmen ist am Boden zerstört, als er seine Täterschaft beim Mord an Malter realisiert, und bleibt zunächst noch im Labor. Henk und Octavia suchen Kenji bei Augustus auf und werden mit Plankenjockel konfrontiert, welcher die Bambusen geweckt und die Informationen von Kenji anscheinend komplett falsch verstanden hat. Octavia spricht mit Augustus und er gesteht ihr, dass er den Helden vor Scham kaum noch in die Augen blicken kann und es ihm sehr leidtut, was er Octavia damit angetan hat. Sie überzeugt ihn aber davon, dass er bei der Ansprache des Admirals, bei der er der Mannschaft den Täter bekanntgeben wird, neben den Helden steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Admiral hält nach Sonnenaufgang seine Ansprache und erklärt der Mannschaft, dass Augustus nicht der Mörder von Malter ist, sondern Matrose Turmen unter der Kontrolle der Schwarzmagier die Tat vollbracht hat. Dadurch fällt auch der Verdacht der Mannschaft, dass Augustus Principus Mortis gewesen ist. Admiral Wellenbrecher bittet auch Mystiker Kenji noch um ein paar Worte, welcher der Mannschaft noch einmal die Verwicklung der Schwarzmagier in den Fall erläutert. Abschließend wird verkündet, dass Malters Seebestattung vor dem Mittag stattfinden soll. Nach den Ansprachen entschuldigt sich Obermatrose Grauwasser bei Augustus wegen seines Verdachts, was diesem sichtlich unangenehm ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss wird gefrühstückt, wobei Augustus sein Essen mit auf seine Kajüte nimmt. Beim Essen beschließen die Helden, dass die gesamte Mannschaft nach Zeichen der Schwarzmagier untersucht werden soll, wie es bei Turmen zwischen den Beiden gefunden wurde. Octavia und Roana überprüfen sich gegenseitig, während die Männer nacheinander bei Abdrushin antreten und sich untersuchen lassen. Henk und Kenji machen den Anfang. Nach der Untersuchung spricht der Admiral einige Worte zum Abschied von Malter und Kenji spricht die Worte des [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Borons]]-[[Boron#Borons Segen|Segens]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag nimmt die [[Baiula Spei]] wieder Fahrt auf und die Helden erfahren, dass sie am Abend vor den gefährlichen Nixenbänken ankern werden, bevor sie am nächsten Tag die Insel Soltrum erreichen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.23''') Iustus bittet die Helden zu sich ins Magierlabor und teilt ihnen eine Entdeckung mit. Das Zeichen, welches Turmen entfernt wurde, ist eine persönliche Signatur des Zaubernden, und es ist Iustus mit dem Zeichen vielleicht bald möglich, damit den Aufenthaltsort seines Besitzers ausfindig zu machen.  Anschließend teilt er ihnen mit, dass Augustus noch etwas Zeit für sich braucht und Iustus bittet die Helden, gut auf ihn aufzupassen, da Augustus mit seiner Vergangenheit noch nicht abgeschlossen hat und unter großer emotionaler Instabilität leidet. Außerdem erinnert Iustus Octavia daran, wie wichtig ihre Übungen mit dem Stab sind, wenn sie die Durchschlagskraft ihrer Zauber verbessen will, worauf diese den restlichen Tag im Labor verbringt und ihre Zauber nicht ganz ohne Zwischenfälle trainierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht zum Wechseln seines Verbandes den Schiffsarzt auf und spricht mit ihm über dessen Verbindung zu den Dingir. Kenji erfährt, dass Abdrushin von einem Dingir abstammt und bereits in seiner Jugend mit seiner Dingir tanzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baiula Spei geht zum Abend in ausreichendem Abstand zur Nixenbank vor Anker und die Helden treffen sich beim Abendessen. Augustus nimmt ebenfalls teil, ist allerdings sehr still und bittet die Helden nach dem Essen zu einem privaten Gespräch in seine Kajüte. Kenji schlägt Octavia noch vor, mit ihm zu Abdrushin zu gehen und mit diesem über ihre Magie zu sprechen, denn er machte so seltsame Andeutungen über Octavia und die Herkunft ihrer Magie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus entschuldigt sich bei den Helden, dass er sich gehen ließ und von seinen Schuldgefühlen überrannt wurde. Er  lässt sie wissen, dass  er sich noch mehr zusammenreißen will und sie sich nun wieder auf ihn verlasen könnten, wenn sie ihn überhaupt noch mitnehmen wollen. Alle versichern ihm, dass sie ihn bei ihrer Aufgabe brauchen würden und ihn daher auch gerne weiterhin dabeihaben wollen. Während Henk noch bei Augustus bleibt, suchen Kenji und Octavia den Arzt auf. In einem Gespräch konnte Abdrushin Octavia aber auch nur sagen, dass sie lernen müsse, mit dem Djinn zu tanzen, anstatt ihn kontrollieren zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Nachtwache von Octavia und Kenji hören beide ein Singen vom Meer her und beobachten den Delphin, wie er auf die Nixenbank zu schwimmt. Er schien zu der kaum hörbaren Melodie zu tanzen und Abdrushin, welcher hinzukommt, erklärt, dass sich der Delphin, den er Amweijon-Murranî genannt hat, von den Seinen gerufen wird und nach Hause zurückkehrt, denn Abdrushin kann den Gesang ebenfalls hören. Beim Wachwechsel informieren die beiden Henk über ihre Beobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Sideon ===&lt;br /&gt;
Auf Henks Nachtwache nach Mitternacht begegnet dieser Kaltfisch, wie er auf dem Deck den Klabatterwicht sucht. Kaltfisch macht sich Sorgen, dass das „Gejammer“ der „Wasserweiber“ den Kleinen verscheucht hat. Auf Henks Nachfrage, wer denn die Wasserweiber seien, erklärt Kaltfisch, dass es die Meerhexe, die Braut von Doganon, mit ihren Schwestern sei. Nachdem der Gott einige schönen Frauen in fischähnliche Ungeheuer verwandelt hat, damit sie sein Reich nicht mehr verlassen können, seien diese so wütend darüber, dass sie alle Seereisenden durch ihren Gesang in den Wahnsinn treiben und ihre Schiffe auf der Sandbank auflaufen. Die Seemänner würden dann von ihnen in die Tiefe gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück tauschen sich die Helden über ihre Erlebnisse der Nachtwache aus und planen die Expedition, die zum Mittag losgehen kann, wenn die Baiula Spei die Insel Soltrum erreicht hat. Es gilt nämlich, genügen Proviant mitzunehmen, denn Ekki weist darauf hin, dass sich das Lager der Grauen Männer irgendwo auf der recht großen Insel versteckt ist. Die Helden wollen sich hinüberrudern lassen und nach Beendigung wieder abholen lassen, so dass kein Matrose auf der Insel auf ihre Rückkehr warten muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.24''') Die Helden lassen sich zum Mittag von den Obermatrosen Grauwasser und Klippstein nach Soltrum übersetzen. Das Wetter ist klar, nur am hohen Berg von Soltrum hängt anscheinend noch eine dunkle Regenwolke. Die Helden können aufgrund der Steilklippen, welche fast de ganze Insel umgeben, nur an wenigen Stellen anlanden und sie entschließen sich für die nordöstlichste Bucht der Insel. Dort stoßen sie auf einen undurchdringlich erscheinenden Wald und müssen einen Weg hineinfinden. Ohne die Kenntnisse von Henk und Augustus im Fährtenlesen wäre dies ein äußerst mühseliges Unterfangen. Doch es werden Tierpfade entdeckt, auf denen die Helden den Urwald erkunden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wandbild.png|500px|rahmenlos|rechts|Das Wandbild aus der verfallenen Hütte auf Soltrum]]&lt;br /&gt;
Nicht weit vom Strand entfernt finden die Helden eine halb verfallene Hütte, in der sie neben einem Wandgemälde auch die Leiche eines Bewohners finden, welcher noch immer eine goldene Scheibe in Sonnenform umklammert hält. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass der Mann anscheinend Schiffsbruch erlitt, auf der Insel strandete und dann auf dem Berg eine Gemeinschaft von Männern traf, denen er die goldene Scheibe entwendete. Er wurde anscheinend wegen des Diebstahls ausgestoßen und hat dann die Hütte im Wald errichtet, in der er auf Schiff wartete, welche ihn mitnehmen können. Die goldene Scheibe besitzt eine göttliche Aura, welche Kenji als zu [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] gehörend und Octavia leicht magisch empfindet, welche von Henk eingesteckt wird, bevor die Reise durch den Urwald weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen über einige Sackgassen ihren Weg in Richtig des großen Berges und stoßen dabei auf einige alte Ruinenreste, welchen sie aufgrund der typischen floralen Muster elbischen Ursprung unterstellen. Es finden sich noch einige Sonnensymbole auf den Steinen und Henk bemerkt, wie die Drachenträne anfängt zu pulsieren. Nachdem er sie herausgeholt und Kenji und Octavia sie angefasst haben, haben alle eine kurze Vision, bei der sie wieder durch Uselias' Augen schauen (vgl. [[Drachenträne#Uselias'_Turm-Erinnerung (3. Sideon 351 JF)|Uselias' Vision]]). Sie sehen die Ruine als intakten Wachturm mit elbischen Wächtern, die Uselias den Weg zum großen Berg weisen und dieser dann in diese Richtung fliegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem weiteren Weg durch den dichten Wald begegnet den Helden plötzlich ein Goldluchs, welcher als Tier von Suno bzw. Clarius gilt. Sein Fell leuchtet fast golden und seine Augen erstrahlen in einem gelblichen Licht. Das Tier faucht zunächst, wittert dann aber etwas und schnüffelt an Henks Rucksack herum. Octavia erkennt, dass es die Sonnenschiebe sehen will, und als Henk diese hervorholt, beginnt der Goldluchs zu schnurren, reibt sich an der Scheibe und geht dann langsam wieder davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bahnen sich weiter ihren Weg durch das Dickicht und suchen nach Einbruch der Dämmerung ein Nachtlager. Sie teilen für die Nacht Wachen ein und Augustus übernimmt direkt die erste Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Sideon ===&lt;br /&gt;
In Henks Wachzeit nach Mitternacht bemerkt dieser etwas, was anscheinend über den Baumwipfeln über dem Lagerplatz kreist. Er weckt Octavia und klettert auf einen Baum, um besser beobachten zu können, was es sei. Octavia bemerkt mit Astralsicht, dass es sich um ein magisches Wesen handelt, doch bevor es genauer untersucht werden kann, verschwindet es in Richtung des großen Berges, wie Henk noch ausmachen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchen die Helden weiter ihren Weg in Richtung des Gipfels und kämpfen sich den ganzen Tag durch das Dickicht. Nachdem Henk ein Fuchs über den Weg gelaufen ist und ihn vielleicht angezwinkert hat, scheinen sie deutlich schneller vorranzukommen. Mittags wird eine kurze Rast eingelegt und dann weiter gegen alle Widrigkeiten der Weg verfolgt. Bei einer Bachdurchquerung werden die Helden bis zum Bauch nass und entdecken erst viel später, dass sie einige Blutegel abbekommen haben. Octavia kann zum Wohlbefinden aller einige große Mückenschwärme, welche sich schon an den Helden laben wollten, durch Feuerzauber vernichten. Eine überraschende Begegnung mit einer Schlange geht zum Glück wegen Henks Gefahreninstinkt und Octavias Feuerkraft glimpflich aus und die Helden können ihren Weg bis zur Dämmerung fortsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Abend erklimmen die Helden einen Abhang und können über den Baumwipfeln einen Blick auf den großen Berg werfen. Dieser ist gut sichtbar, doch merkwürdiger Weise liegt immer noch diese dunkle Wolke über ihm, welche den Helden aus dieser Entfernung ein unheimliches Gefühl in der Magengegend beschert und Octavia sogar richtig über von der Betrachtung wird. Die Helden beschließen auf diesem Felsvorsprung ihr Nachtlager zu errichten, um am nächsten Tag den Aufstieg auf den Berg zu wagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie entzünden in einer kleinen Felssenkung ein Feuer und sorgen dafür, dass sein Licht nicht allzu sehr in die Umgebung abgestrahlt wird. Es ist sehr kalt, ein Wind pfeift um die Felsen und es beginnt zu regnen. Henk und Augustus beschließen, in den Wald hinabzusteigen und Äste für eine improvisierte Überdachung zu holen. So errichten sie einen notdürftigen Unterstand, welcher allerdings die Kälte und Nässe nur spärlich abhalten kann. Augustus übernimmt die erste, ereignislose Wache und weckt Henk um Mitternacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Sideon ===&lt;br /&gt;
Henk bemerkt in seiner Wache, dass sich langsam aus Richtung des Berges eine seltsame Kälte ausbreitet, die eine unerklärliche Angst in ihm auslöst und ihn leuchtende Augen, grässliche Fratzen und unheimliche Gestalten in der Dunkelheit sehen lässt. Er nimmt seine ganze Willenskraft zusammen und schließlich verzieht sich die Kälte wieder. Henk weckt Octavia und gemeinsam nehmen sie einen schrecklichen Schrei vom Berg wahr, welcher eher tierisch klingt und ein mulmiges Gefühl auslöst. Wigo fühlt sich an einen Todesschrei erinnert und versucht die Helden zur Rückkehr zum Schiff zu bewegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen sind alle durchgefroren und wären sich mit einem heißen Tee aus Roanas Vorräten auf, bevor sie ihren Weg fortsetzen. Auf einer kleinen Lichtung können sie einen Blick auf den Berg werfen, der noch immer von einer dunklen Wolke verhüllt ist, welche eindeutig nicht natürlichen Ursprungs ist. Am Rande der Lichtung entdecken die Helden eine Falle, in welcher ein Tier zappelt. Bei näherer Untersuchung erweist sich dieses als untot, was Wigo vor Schreck erstarren lässt. Henk kann ihn trotz eigener Befangenheit aus der Starre lösen und kurz danach bemerken alle einen großen, grauen Schatten, welcher den Gipfel des Berges umkreist. Die Helden machen sich sofort an den weiteren Aufstieg, verlassen den Wald und steigen die Felsen dem Wasserlauf folgend hinauf. Mit jedem ihrer Schritte wächst in ihren Mägen ein flaues Gefühl und die Nackenhaare stellen sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein untoter Widder erschwert das Vorrankommen und muss überwunden werden. Nach anstrengender Kletterei neben einem Bachlauf, bei der sie wegen Kenjis Erschöpfung eine Pause einlegen müssen, erreichen sie schließlich den Rand der Wolke. Octavia stellt mit Astralsicht fest, dass die Wolke von chtonischen und abyssischen Strömen durchzogen ist, und fühlt sich an den grünen Nebel erinnert, welchen die Schwarzmagier nutzen, um auf See zu fliehen. Nur mit großer Überwindung gelingt es den Helden, sich der Wolke zu nähern, denn eine Gänsehaut überkommt sie und ihre Herzen schlagen ihnen bis zum Hals. Wigo gerät in Panik, flieht und muss von Henk zurückgeholt und überzeugt werden, damit er die Helden begleiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden die dichte Wolke betreten, überkommt alle ein Gefühl von Panik und alptraumhafte Bilder tauchen im Nebel auf. Augustus spricht allen Mut zu und mit geballter Willenskraft gelingt es ihnen, weiter in den Nebel vorzudringen. Nach einige Zeit stellt sich bei ihnen eine Art Gewöhnungseffekt ein und der Nebel verliert einen Großteil seines Schreckens, so dass die Helden weiter vorrankommen. Ein untoter Adler greift sie an und wird von Octavias Flammen aufgehalten. Schließlich umrunden die Helden die Bergkuppe und stoßen auf angelegte Gärten, welche zu einigen Wohnhöhlen gehören. Große Statuen und Gemälde an den Höhlenwenden zeugen von großer Kunstfertigkeit und es finden sich Musikinstrumente und große Werke der Dichtkunst, jedoch keinerlei Waffen. Den Schlafplätzen nach zu urteilen lebt hier eine Gemeinschaft von etwa 30 Leuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen nur unter starker Willensanstrengung die Bergspitze und hören über sich im Nebel große Schwingen und einen Schrei, wie er in der Nacht zu hören war, welcher allen durch Mark und Bein geht. Wie als Antwort erschall lautes, wahnsinnig klingendes Lachen aus dem Nebel und vor ihnen sind schlurfende Schritte von vielen Beinpaaren zu hören, welche sich in Bewegung setzen. Durch den undurchdringlichen Nebel dringen schließlich seltsame Laute, die wie das Ächzen und Stöhnen von gequälten, rauen Stimmen klingt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach und nach tauchen beim Vordringen in den Nebel untote Mitglieder der Gemeinschaft auf, greifen die Helden an und werden überwältigt. So nähern sie sich dem Ort, woher das Lachen gekommen war, als sie durch den Nebel mitbekommen, dass jemand den Nekromanten angreift, diesem aber mit lauten Schmerzensschreien erliegt. Henk stürmt als erstes vor, während die anderen noch die Zombies abwehren, und kann den Schwarzmagier sehen, wie dieser ohne Maske mit blutüberströmter Robe auf einem Felsen steht. Der Nekromant wendet sich Henk zu, der gerade von einem Zombie angegriffen und in den Hals gebissen wird, und wendet einen Zauber an, welcher Henk seine Lebenskraft entzieht. Geschwächt sinkt Henk zu Boden, rappelt sich aber auf und nähert sich, als der Nekromant auf den Rücken eines Gargoyles springt und in der Wolke entkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kümmert sich um den unbekannten Mann, welcher den Schwarzmagier angegriffen hat, und erhält von ihm den Auftrag, Loxias zu finden und ihn zu beschützen. Er enthüllt Kenji, dass sie der goldenen Katze folgen sollen, und stirbt. Als sein Leichnam kurz darauf als Untoter sich erhob, bemerkte Octavia astral eine Verbindung zu einem Zeichen auf dem höchsten Felsen, welches für die nekromantische Verseuchung des Ortes verantwortlich ist. Es ist mit Blut auf einen Felsen gemalt und Octavia wischt es ab, was den Zauber bricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der grüne Nebel abgezogen ist, haben die Helden einen sehr klaren Blick über das Meer und können die Baiula Spei erkennen, welche sich eine Seeschlacht mit der Salzmähre liefert. Iustus Schild ist zu erkennen und nach einiger Zeit gewinnt die Baiula Spei die Oberhand und die Salzmähre flieht, wobei sie erneut den Nebel erzeugt. Die Helden sich erleichtert und auch völlig erledigt, und ziehen sich in die Wohnhöhlen der Einsiedelei zurück, um dort zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.25''') Die Helden spüren schnell, dass die mit ihren Wandmalereien sehr gemütlich wirkende Höhle eine besondere, sehr erhabenen wirkende Aura besitzt, welche Kenji als starke Präsenz von [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] oder Clarius erkennt. Alle sind sehr erschöpft und Henk schläft sofort ein. Wigo steht noch unter Schock und wird von Octavia und Kenji beruhigt. Augustus übernimmt die Nachtwache und hielt Kenji beim Einreiben und Verbinden seines schmerzenden Armes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Sideon ===&lt;br /&gt;
In der späten Nacht haben die Helden eine [[Drachenträne#Uselias' Traumbild vom Berg der Sonne (6. Sideon 351 JF)|kurze Traumsequenz]], welche ihnen am Morgen noch deutlich in Erinnerung ist. Kenji erwacht als erster in den Sonnenstrahlen und vertritt sich vor der Höhle die Beine. Er bewundert die Statuen und erblickt plötzlich den Goldluchs, der vor der aufgehenden Sonne steht und in ihrem Licht erstrahlt. Er lässt die anderen von Augustus wecken und gemeinsam folgen sie dem Tier bis zu seiner Höhle. &lt;br /&gt;
[[Datei:Loxias.png|100px|thumb|rechts|Marcus Illurius Loxias]]&lt;br /&gt;
In dem Bau des Goldluchses treffen die Helden auf fünf lebende Mitglieder der Gemeinschaft und der Älteste drängt darauf, noch vor der Vorstellung in die Wohnhöhlen zu gehen, da sein Gefährte schwer verletzt ist und ihm nur dort geholfen werden kann. So kehren die Helden mit den Überlebenden zu den Wohnhöhlen zurück und dem Verwundeten wird durch seinen Gefährten geholfen. Die Helden nehmen an einem entfachten Feuer platz und der Älteste stellt sich als [[Marcus Illurius Loxias]] vor, welcher sogar mit Augustus‘ und Octavias Großvater befreundet war, wie sich im Gespräch zeigt. Danach nennt Loxias die Namen seiner Gefährten [[Bellrian]], [[Lodewijk]], [[Joro]] und [[Kadir]] und erwartet im Anschluss bei etwas zu Essen eine Erklärung der Helden, wer sie sind und was überhaupt geschehen ist. Loxias anfänglich sehr gemischten Gefühle werden durch die Geschichten immer wohlwollender und er zeigt sich sehr besorgt über die Ereignisse am Festland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann berichtet Loxias neben den Geschichten, wie er auf die Insel gekommen ist (s. [[Marcus Illurius Loxias#Auf der Suche|Biographie]]), über den Angriff des Nekromanten auf die Gemeinschaft und erzählt, wie sich eine dunkle Aura über den Berg legte und immer mehr Gefährten in Untote verwandelt wurden. Der Nekromant wollte dann  etwas über die „Helden der Drachenträne“ und über die „Baiula Spei“ wissen wollte, doch niemand hatte darauf eine Antwort. Nur durch einen blendenden Lichtzauber von Bellrian konnten sie zu fünft entkommen und Unterschlupf in der Höhle des Goldluchses finden, den Loxias ''Smintheus'' nennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk Loxias die goldene Sonnenscheibe zeigt, berichtet Loxias den Helden von seinem Fund von insgesamt vier Sonnenscheiben und erzählt auch die Geschichte des Diebstahls. Er ist erfreut, dass die Scheibe nun zurückgekehrt ist und bittet Henk, sie ihm auszuhändigen. Als er eine bemalte Truhe öffnet, in der die anderen Scheiben verwahrt werden, bemerkt Henk das Vibrieren der Drachenträne und als alle Helden sie berühren, haben sie eine [[Drachenträne#Uselias' kurze Vision (6. Sideon 351 JF)|kurze Vision von Uselias]], in der erfahren, dass es noch eine fünfte Sonnenscheibe gibt und dass diese ursprünglich die Stimmhebel einer göttlichen Lyra gewesen sind. Außerdem wissen sie, wo die Scheibe zu finden ist, und Loxias kann sie am nächsten Tag zu dem Ort führen, nachdem sie sich alle den restlichen Tag über etwas ausgeruht haben. Dazu schlägt Loxias vor, dass sie sich dem Zauber des Berges hingeben und am besten die Sonne auf dem Gipfel genießen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus zunächst dabei hilft, die Toten vom Berg zum Verbrennungsfelsen zu tragen und einen Scheiterhaufen zu errichten. Bei allen löst der Berg einen Drang zur schöpferischen Betätigung aus, und Octavia nimmt eine Lyra und Henk eine dreieckige Gitarre aus einer Höhle mit, damit sie oben auf dem Gipfel musizieren können. So spielten die einen, während Kenji sich zu einem Text inspiriert fühlt, welchen er niederschreibt, und Wigo beginnt, ein Bild an eine Felswand zu malen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Joro.png|100px|thumb|rechts|Joro]]&lt;br /&gt;
Zum Mittag, als Kenji sein Schreiben gerade beendet hat, haben Henk und Octavia sich beim Musizieren in einen  gemeinsamen Rhythmus hineingefunden, welcher der Atmosphäre des Gesanges im [[Drachenträne#Uselias' Traumbild vom Berg der Sonne (6. Sideon 351 JF)|Traumbild vom Berg der Sonne]] ähnelt. In diesem Augenblick stimmt [[Joro]] mit einer beeindruckenden, wundervollen Stimme mit ein und trägt zu der Musik eine pathetische Hymne an Clarius vor, welche von Loxias auf Altthyrnisch gedichtet worden war. Gegenüber auf dem Bergrücken, wo auch der Scheiterhaufen errichtet ist, ist Augustus meditativ komplett in seine Schattenkampf-Bewegungen vertieft und scheint das erste Mal wieder mit sich im Reinen zu sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bellrian.png|100px|thumb|links|Bellrian]]&lt;br /&gt;
Am Nachmittag musiziert Octavia weiter mit der Lyra und entdeckt ganz neue Melodien und neue Variationen ihrer eigenen Kompositionen. Kenji unterhält sich mit [[Bellrian]] und sie diskutieren dessen These, dass es sich bei dem Licht vielleicht um [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] bzw. Clarius handeln könne. Bellrians Erfahrungen hier auf der Insel haben ihm das bestätigt (s. [[Bellrian#Charaktergeschichte|Biographie]]). Er weist auch darauf hin, dass das altzwergische Wort für „die Botschaft“ auch „der Bote“ bedeuten kann, und das in den elbischen „Chroniken von Veldun“ der Name des Kontinents „Aloran“ aus dem Drachischen mit „Land des Lichts“ übersetzt wird und als „vom Licht gesegnet“ gezeichnet wird. Des Weiteren wird von den Elben gesagt, die „Sonne sei das Herz“ des Kontinents. [[Datei:Lodewijk.png|100px|thumb|rechts|Lodewijk]][[Lodewijk]] erzählt in seiner Geschichte, wie er auf die Insel kam, davon, dass er von Wol ebenfalls durch ein Licht geleitet und schließlich zur Insel geführt wurde (s. [[Lodewijk#Charaktergeschichte|Biographie]]). Henk empfindet es nicht als abwegig, dass eine göttliche Kraft in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich erlebt und damit auch anders ausgedrückt wird. [[Datei:Kadir.png|100px|thumb|links|Kadir]] Schließlich berichtet auch [[Kadir]] seine Erlebnisse und bei ihm war es das Licht in Form eines Sterns, welches ihn auf den Weg aufmerksam machte und ihm später seine Hybris heilte (s. [[Kadir#Charaktergeschichte|Biographie]]). Wigo hat in der Zeit ein Portrait von Heli gemalt und ist sichtlich stolz auf sein Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonnenuntergang ziehen die Männer der Gemeinschaft mit den Sonnenscheiben in einer Art Prozession zum errichteten Scheiterhaufen und übergeben die Körper ihrer Freunde dem Feuer. Sie singen Lieder und verabschieden sich von den Verstorbenen, während die letzten Spuren der Dämmerung verschwinden und die Dunkelheit Einzug nimmt. Im Anschluss sitzen alle noch zu einem gemeinsamen Mahl zusammen und tauschen sich über ihre Erlebnisse und neuen Einsichten aus. Sie kennen jetzt den „Zauber des Berges“, von dem Loxias sprach, und Smintheus hält in der Nacht Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.26''') Während die anderen Helden ruhig und entspannt schlafen, erwacht Octavia in der Nacht und kann nicht wieder einschlafen. Aus der Höhle hervortretend wird sie von Smintheus zum Scheiterhaufen geführt und erlebt dort eine Erscheinung, welche sie sich selbst erkennen lässt, was dazu führt, dass sie in der Nacht beginnt, Lichtbilder aus Feuer in die Luft zu malen. Durch die unerwartete Helle erwachen Henk und Kenji und beobachten, wie Octavia ohne Iustus Zauberstab, einen Feuerdrachen erzeugt und ihn verschwinden lässt, als sie ihre Freunde bemerkt. Darauf daran entbrennt eine Diskussion zwischen Octavia und Augustus, welcher mit ihrem Entschluss, die Ausbildung bei Iustus abzubrechen, nicht einverstanden ist, während Henk und Kenji Octavias Entscheidung unterstützen, obwohl sie auch Augustus Bedenken teilen. Henk spricht nochmal mit Loxias über die Sache, bevor er zum gemeinsamen Frühstück geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück brechen die Helden mit Loxias auf, um die fünfte Sonnenscheibe zu finden. Sie erreichen die Küste und Henk und Augustus müssen mit Hilfe von [[Abraxa Cibinensis|Abraxas]] Unterwasseratemtrank durch die starke Brandung zum Eingang der Höhe tauchen und dabei einen Hai abwehren, während Octavia und Kenji von oben nur ohnmächtig zusehen können. In der Höhle hütet ein Kraken die Sonnenscheibe und dieser wird von den beiden geschickt ausgetrickst, um die Scheibe zu entwenden. Henk und Augustus ziehen sich einige Blessuren von den Felsen zu und erst am frühen Nachmittag sind sie wieder zurück bei den Wohnhöhlen und können die vereinten fünf Sonnenscheiben auf die Bergspitze legen. Dort bemerken sie, dass die Artefakte alleine nicht ausreichen, um die Atmosphäre des Ortes so zu heben, dass eine Vision von Uselias möglich ist. Sie sprechen mit Loxias, welcher ihnen hilfreiche Ratschläge für ein Weihe-Ritual auf der Bergspitze gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji am Nachmittag auf der Bergkuppe einen eigenen Anrufungshymnus an den Sonnengott schreibt, machen sich Octavia, Henk und Augustus auf den Weg, um nach [[Lodewijk|Lodewijks]] Anweisungen das besonderes Harz der heiligen Äonenkiefer zu sammeln, welches sie bei dem Ritual verräuchern wollen. Erst am Abend sehen sich alle in den Wohnhöhlen wieder und planen den morgigen Ritualtag. Loxias schlägt vor, dem Beispiel seiner Gemeinschaft zu folgen und den Tag mit einer rituellen Waschung zu beginnen, was die Helden in ihre Planung aufnehmen. Dann legen sich alle schlafen und Smintheus übernimmt die Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück brechen die Helden am Morgen mit Loxias zu dem Quellbecken auf, in welchen die Gemeinschaft ihre Reinigungen vollzieht. Vor Ort stellt es sich als die Quelle heraus, welche Kenji bereits auf dem Hinweg geweiht hat, und der göttliche Einfluss ist für alle deutlich spürbar. Loxias kristallisiert das Göttliche durch einen Hymnus an den Sonnengott und nacheinander waschen sich Kenji, Henk und Octavia nicht nur den körperlichen Dreck des Leibes, sondern sie reinigen sich vor allem von ihrem seelischen Ballast. Nach dem kompletten Untertauchen in der Quelle fühlen sich alle mit frischer Kraft belebt und in eine derart göttliche Atmosphäre gesetzt, dass niemand das Bedürfnis zu sprechen empfindet und sie still und andächtig wie eine spontane Prozession auf die Bergkuppe ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittag haben sie die Spitze des Berges erreicht und beginnen mit dem Ritual. Während Henk das leuchtende Harz verräuchert, stimmt Octavia mit der Lyra eine spontane Melodie an. Gemeinsam bauen die beiden eine göttliche Atmosphäre auf, welche Kenji dann mit seinem gesungenen Hymnus zur Vollendung führt. Die Sonnenscheiben beginnen zu leuchten und Henk holt die sich regende Drachenträne hervor. Ein von ihnen ausgehendes Licht lässt die Helden an einer Erinnerungs-Vision von Uselias teilhaben, in der dieser Warnung vom Sonnengott erhält und die Hilfe der Muse Lumenisa angeboten bekommt, welche in der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; auf ihn warte (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Erinnerungs-Vision auf Soltrum (7. Sideon 351 JF)|Vision auf Soltrum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen im Anschluss die Wohnhöhlen auf und sprechen mit Loxias über ihre Erfahrung. Dieser erkennt den Namen Lumenisa als denjenigen der Nixe und zeichnet ihnen den Ort der „Blauen Festung“ auf Henks Seekarte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.27''')  Noch immer unter dem Einfluss der Vision und sich an das grelle Licht aus den Augen des Sonnengottes erinnernd, holen die Helden am Nachmittag mit Loxias und seinen Männern die Sonnenscheiben von der Bergspitze. Ihnen fällt auf, dass diese stark magisch aufgeladen sind und sich die gesamte Atmosphäre des Ortes erhöht hat. Gemeinsam bringen sie die Scheiben wieder in die Wohnhöhlen und Loxias bietet ihnen an, sie am nächsten Morgen mit einem kleinen Segelboot zu einer Bucht ihrer Wahl zu bringen. Dankbar nehmen die Helden an und essen gemeinsam zu Abend. Kenji spricht noch mit Loxias und Smintheus übernimmt wieder die Nachtwache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Sideon ===&lt;br /&gt;
Loxias weckt die Helden zur beginnenden Dämmerung und nach einem kurzen Essen verabschieden sie sich von den Männern. Lodewijk schenkt jedem noch einen Trank zur Dunkelsicht und alle wünschen den Helden Glück für ihre Reise und versprechen, für sie zu beten. Gemeinsam mit Loxias und Smintheus brechen die Helden dann auf und erreichen nach etwas Weg ein kleines Segelboot in einer versteckten Bucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loxias bringt alle sicher in die westlichste Bucht und bittet sie, niemandem etwas von ihrer Gemeinschaft um dem Berg zu erzählen, damit dieser Ort weiterhin geheim gehalten werden kann.  Dann verabschiedet auch er sich und Octavia gibt ein Leuchtsignal ab, um die Baiula Spei zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwa drei Stunden werden die Helden abgeholt und sie kehren zum späten Mittag auf die Baiula Spei zurück. Der Admiral empfängt sie mit Ferolax und Iustus und empfiehlt ihnen, sich vor dem Essen, welches Roana extra für ihre Rückkehr zubereitet hat, noch einmal auf ihrer Kajüte frisch zu machen. Kenjis Arm schmerzt und auch Henk spürt die Erschöpfung wieder, so dass beide beschließen, nach der Besprechung den Arzt Abdrushin aufzusuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Offiziersmesse erfahren die Helden vom Hergang des Überfalls auf die Baiula Spei, welchen sie vom Berg aus beobachtet hatten. Iustus‘ Schild hat die Angreifer überrascht und größeren Schaden abgewendet. Dennoch ist der Verlust von drei Seemännern (Bamusen Hjort und Iago, Matrose Aarwin Seiler) zu beklagen, welche unter die Kontrolle des Schwarzmagiers gefallen sind. Schließlich hat Leutnant Ibendorn den Gargoyle abgeschossen und die Salzmähre ist mit grünem Nebel geflohen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss berichten die Helden von ihren Erlebnissen und verschweigen die Existenz einer Gemeinschaft. Nur der unter Schmerzen leidende Kenji erwähnt das Verbrennen von Leichen, als das Gespräch auf das langanhaltende, große Feuer in der Nacht kommt. Der Admiral will den neuen Kurs wissen und Ferolax macht sich direkt ans Werk und überprüft das gesamte Tauchboot auf Schäden. Er kündigt auch an, den Helden noch einmal eine Einweisung in die Bedienung des [[Natator aeris]] geben zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji suchen nach dem Essen Abdrushin auf und dieser wechselt den Verband an Kenjis Arm. Abdrushin findet die Ursache für Kenjis starken Schmerzen heraus und verschafft ihm Linderung. Im Anschluss begibt Kenji sich mit Henks Unterstützung in die Kapelle und versinkt ins Gebet (s. [[Kenjis Tempel#Kenjis Trance (8. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Henk lässt sich von Abdrushin seine frische Narbe am Hals versorgen und bekommt einen stärkenden Trank. Dann begibt er sich an die frische Luft zum Steuermann und genießt den Ausblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia sucht nach dem Essen das Magierlabor auf und konfrontiert Iustus mit ihrer Entscheidung, die Ausbildung mit den Übungen bei ihm abzubrechen und stattdessen auf eigenen Wegen weiterzumachen. Iustus ist nicht begeistert und berichtet dann Octavia von seinen Plänen, die ganze Mannschaft magisch auf Beeinflussungszauber zu untersuchen. Er wolle gleich heute nach dem Abendessen mit den Helden beginnen. Im Anschluss an das Gespräch beginnt Octavia mit ihren Experimenten, welche das Schiff zum Beben und Rucken bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird unterdessen auf Deck von einem entsetzen Ekky aufgefordert, mit seinen Freunden schnellstens in die Kajüte zu Kaltfisch zu kommen, weil es etwas Dringendes zu bereden gäbe. Dann geht ein mächtiger Ruck durch das Schiff, als ob es gerammt wird, doch niemand kann eine Ursache erkennen. Die Mannschaft sucht alles ab und Henk kommt dann der Verdacht, dass es aus dem Magierlabor gekommen sein könnte. Also macht sich Henk auf den Weg und konfrontiert Iustus und Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geht er mit Octavia am späten Nachmittag zu Kaltfisch, Kenji verbleibt friedlich schlafend in der Kapelle. Der alte Pirat erklärt Henk und Octavia für bescheuert und drängt auf sofortiger Umkehrung des Kurses, da sie in das Gebiet des Kraken steuern würden. Ekky unterstütz ihn in seinen Bemühungen und erzählt Seemannsgarn von Angriffen der Bestie. Als die Helden den beiden versichern, dass er keine andere Möglichkeit gibt, geben sie klein bei und Kaltfisch überbringt ihnen die Botschaft vom Klabatterwicht, dass dieser von Iustus ein Geschenk und eine Entschuldigung erwarte im Ausgleich für die ganzen Unannehmlichkeiten, die er mit dem Schild hätte. Henk sollte sich darum kümmern, dass dem nachgekommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.28''') Henk sucht Augustus auf und bespricht mit ihm das Klabatterwicht-Problem. Dieser lacht auf und wünscht ihm viel Glück bei der rhetorischen Meisterleistung, die er da vollbringen müsse, um Iustus zu überreden. Im Magierlabor ist Henks erster Versuch rhetorischer Art und sein zweiter eine persönliche Bitte, doch beide erreichen den pragmatischen und empathielosen Iustus nicht. Doch dann zeigt Henk auf, dass die Helden zum Erreichen ihres hohen Zieles, die Wesen der Welt vor unsäglichem Leid zu bewahren, keinem dieser unschuldigen Wesen ihrerseits wissentlich Leid zufügen dürfen.  Sie können also den Klabatterwicht nicht einfach in die Falle sperren, da dieser darunter leidet und es nicht verdient hat, da er ihnen schon mehrfach geholfen hat. Diesmal lenkt Iustus ein und erklärt sich bereit, dem Wicht immer etwas Schnaps zu opfern, wenn das Schild ausgelöst wird. Henk handelt bei Kaltfisch noch heraus, dass Iustus sich nicht persönlich entschuldigen muss, und bittet den Klabatterwicht selbst um Entschuldigung. Dann holt Henk den noch unter weißem Mohn stehenden Kenji aus der Kapelle ab, damit Iustus mit der magischen Untersuchung beginnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus untersucht nacheinander Kenji, Henk und Octavia und eröffnet ihnen seine Analyseergebnisse. Er stellt bei jedem unterschiedliche Dinge fest (Henk und Octavia haben nach der Untersuchung einen leichen Weingeschmack im Mund), jedoch ist allen ihre Verbindung zu der Drachenträne gemeinsam. Die Struktur dieses uralten Blutzaubers ist Iustus völlig rätselhaft und er ist tief in die astrale Struktur der Helden verwoben. Das Artefakt scheint die Helden nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Personen zu verbinden, was jedoch eine chaotische Astralstruktur auslöst, welche die Analyse versteckter Einflüsse enorm erschwert. Iustus hat einen weiteren magischen Einfluss ausgemacht, welcher vermutlich ebenfalls von der Drachenträne ausgeht. Dieser ist sehr rätselhaft und Iustus vermutet, dass die Drachenträne noch offenbaren wird, um was es sich handelt. Die Helden werden gebeten, möglichst regelmäßig eine solche Untersuchung zu wiederholen, damit Iustus die Struktur besser verstehen lernt und wohlmögliche Veränderungen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden müssen keine Nachtwache übernehmen und können sich vor ihrer Tauchbootexpedition nochmal gut ausruhen. Kenji lässt sich von Abdrushin nochmal seinen Arm verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Sideon ===&lt;br /&gt;
Während die anderen bequem in ihren Betten schlafen, ruht Henk schlecht und wandert die halbe Nacht an Deck herum, bevor er Schlaf findet. Doch zum Frühstück ist er wie die anderen wieder einsatzbereit und Ferolax freut sich schon auf die Tauchbooteinweisung, denn er möchte ihnen eine Überraschung zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Deck begegnen die Helden [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und [[Ekky die Walfaust|Ekky]], welche aufgeregt auf dem Schiff herumlaufen und das Meer mit besorgten Blicken absuchen. Kaltfisch ist überzeugt, den Kraken bereits gesehen zu haben, doch der Ausguck kann dies nicht bestätigen und meint, es sei ein Wal gegewesen. Ekky rät den Helden, bei ihrer Tauchfahrt zu Doganon zu beten, falls sie auf den Kraken treffen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax und Iustus weisen die Helden nochmals in die Bedienung des Tauchbootes ein und der Zwerg präsentiert stolz einen neuen Verteidigungsmechanismus für den [[Natator aeris]], welcher eine Art Blitzsturm auslöst und dabei enorm viel elementarer Luft verbraucht. Nach der Einweisung bietet Abdrushin den Helden einen Trank an, welcher ihre Nerven beruhigen soll vor der Fahrt in dem engen Tauchboot und ihnen Mut und Zuversicht schenken soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte vor der Expedition noch etwas sagen und bittet seine Gefährten darum, stets offen mit ihren Gedanken zu sein und über alles zu sprechen, was in ihrem Geist auftaucht, selbst wenn sie es nur für ein Hirngespinst halten, womit sie niemanden belästigen wollen. Dann besteigen Henk, Kenji, Octavia und Augustus das Tauchboot, welches die Matrosen dann in die Bartha-Bucht hinablassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Natator.png|300px|rahmenlos|rechts|Das Tauchboot der Helden]]&lt;br /&gt;
Octavia leitet das Sinken des Natators ein und die Helden spüren, wie das Meer ihr Schiff verschlingt. Auf dem Grund angekommen herrscht ein Zwielicht, welches durch die Scheinwerfer des Tauchbootes erhellt wird. Die Helden befinden sich in einer völlig fremdartigen Welt und werden von seltsamen Fischen und schwerelos schwebenden Meeresbewohnern beäugt. Henk navigiert das Boot geschickt durch einen Quallenschwarm und aufgewühltes Plankton lenkt seinen Kurs nach Norden ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk navigiert um eine Felskante herum und sie entdecken ein stark verfallenes Schiffswrack. Es muss einem Kelpwald durchquert werden und dort verfängt sich ein Tangblatt in einem Rotor, welches von Kenji jedoch durch starkes Treten in die Pedale wieder abgelöst werden kann.  Die Helden finden eine uralte Ruine mit einem großen Eingang, in welchen sie hinabtauchen. Doch der Tunnel ist nach einiger Zeit verschüttet und Henk schafft es gerade so, den Natator rückwärts wieder heraus zu navigieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrer Weiterfahrt finden die Helden einen Walkadaver mit gigantischen Bissspuren, welcher anscheinend mit zwei bis drei Bissen abgenagt worden war. Neben dem riesigem Walgerippe wirkt der Natator ziemlich klein und wäre im Maul des Wesens, was den Wal verspeist hat, vermutlich mit einem Schluck verschwunden – eine Erkenntnis, welche die Helden beunruhigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie den nächsten Kelpwald durchqueren, legt sich ein großes Tangblatt auf die Frontscheibe und verdeckt die Sicht. Henk kann es jedoch durch eine scharfe Kurve wieder ablösen und das Tauchboot steuert nun auf ein riesiges Schiffwrack zu, welches Octavia und Augustus als die lange vermisste „Archontic“ identifizieren. Sie stoppen die Fahrt, um die Schiffsglocke zu bergen, und Henk entdeckt dabei eine Pelagus-Statue, welche er ebenfalls mit an Bord des Natator aeris nimmt. Der Delphin, welchen Abdrushin „Amweijon-Murannî“ genannt hat, taucht auf und grüßt die Helden spielend.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchfahrt1.png|300px|thumb|rechts|Die erste Tauchfahrt auf der Suche nach der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Nachdem Henk das Tauchboot wieder um eine scharfe Felskante gesteuert hat, stoßen sie vor einem Kelpwald auf einen Riesenkrebs, dessen angreifenden Scheren Henk mit Octavias Hilfe ausweicht. Im Kelpwald weicht Henk einem Felsen aus, welcher plötzlich zwischen den Pflanzen auftauchte, und beim Verlassen des Waldes weicht Henk geschickt scharfkantigen Muscheln aus. Auf ihrer Fahrt südwärts fällt ihnen an ihrem Sichthorizont ein großer Schattenumriss auf, welcher nach einiger Zeit sogar seine Position gewechselt hat und dann gänzlich verschwindet, nachdem die Helden ein weiteres Schiffswrack passiert haben, welches den Namen „Ontdekker“ trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden eine weitere Ruine, welche eine vom Tauchboot uneinsichtige Stelle aufweist, die Henk und Augustus sogleich erkunden. Sie entdecken zwar keinen Eingang, jedoch findet Henk eine alte Zwergen-Handaxt. Das Tauchboot passiert ein weiteres Schiffswrack, anscheinend ein ehemaliges Piratenschiff, und erreicht eine weitere Ruine, wo die Helden kurz eine Gruppe ruheloser Elbengeister umherwandern sehen. Sie durchqueren einen Kelpwald und ihnen fällt ein seltsamer Tangstiel auf, welcher ungewöhnlicherweise Saugnäpfe zu haben scheint und nach oben ins Blätterdach verschwindet, als der Natator sich nähert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum verlässt das Tauchboot den Kelpwald, wird es von einem großen Hai angegriffen, welcher fest zubeißt und sich nur durch den neu installierten Blitzschlag abwehren und verscheuchen lässt. Als die Helden weiterfahren, bemerkten sie plötzlich vor dem nächsten Kelpwald hinter sich einen großen Schatten und das Tauchboot wird von einem Tentakel gepackt, dessen Saugnäpfe sich auf der Frontscheibe abzeichnen. Octavia aktiviert erneut den Verteidigungsmechanismus, und unter den vielen Blitzen lässt der Tentakel los, und unter großer Kraftanstrengung kann sich der Natator im Kelpwald verstecken. Der Kraken verwirbelt das Wasser, so dass die Kelpstränge wild umherwirbeln und sich schließlich in einem Rotor verfangen. Als er verschwunden ist, scheitern alle Befreiungsversuche, so dass Henk und Augustus aussteigen, um manuell den Rotor zu befreien. Mitten in der Arbeit können Octavia und Kenji aus dem Natator aeris nur hilflos zusehen, wie erst Augustus und dann auch Henk von Tentakeln umschlungen und fortgezogen werden. Schockiert harren die Verbliebenen noch eine Stunde aus, in der Hoffnung, etwas von den Vermissten zu sehen, doch dann müssen sie mit den letzten Luft-Reserven auftauchen und der Baiula Spei die furchtbare Nachricht überbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.29''') Die Tatsache, dass der Kraken tatsächlich existiert, löst bei den Matrosen Todesängste aus und der Admiral lässt das Schiff gefechtsklar machen und die Wachen verdreifachen. Wigo steht unter Schock und sieht die Drachenträne und damit die gesamte Mission verloren und braucht dringend Kenjis Zuspruch. Iustus ist sichtbar betroffen und verspricht, sofort an einer Möglichkeit zur Ortung von Henk und Augustus zu arbeiten. Kenji hält eine ermutigende Ansprache und spricht [[Notun#Notuns Segen|Notuns Segen]] vor der Mannschaft der [[Baiula Spei]] und Octavia hilft Ferolax bei der Ausbesserung des [[Natator aeris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus erwachen mit Kopfschmerzen und blauen Flecken in einer trockenen Höhle auf feuchtem, salzigem Boden und erkunden zunächst die Umgebung. Sie befinden sich in einer größeren Halle, deren Architektur sie an jene der Grünen Festung auf Lyo erinnert. Sie finden Blasentang, welcher elementare Luft erzeugt, und ein Fass mit Trinkwasser. Die beiden fühlen sich an Loxias' Kammer unter dem Meer erinnert, und tatsächlich taucht nach einiger Zeit eine Nixe auf. Ihr Gesicht ist das einer blassen, aber schönen Elbin und sie wirkt ähnlich edel und fremdartig wie ''[[Nesta'caim]]'' aus dem hohen Norden. Auch der Delphin taucht auf und gesellt sich zu der Nixe, welche die beiden Menschen mit scharfen, durchbohrenden Blicken mustert. Nachdem sich Henk erklärt hat, erfahren sie, dass die Nixe ''[[Lumenisa]]'' ist und der Delphin ''Liria'' heißt. Henk gestattet ihr, die Drachenträne in die Hand zu nehmen und ihr entsteigt eine Lichtkugel, welche den Kopf der Nixe einhüllt (vgl. [[Drachenträne#Uselias und Lumenisa (10. Sideon 351 JF)|Uselias und Lumenisa]]). Anschließend ist der Schleier vor ihren Augen wie weggeblasen und die Nixe flüstert dem Delphin etwas zu, bevor sie im Wasser verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reparatur stellen Kenji und Octavia fest, dass der Delphin, welcher sie schon öfters begleitet hat, wiederaufgetaucht ist und sie anscheinend schnatternd dazu bewegen möchte, ihm in eine bestimmte Richtung unter Wasser zu folgen. Also machen sie das Tauchboot klar und mit Ferolax' und Wigos Unterstützung folgen sie dem Delphin in die Tiefe. Sie werden unter Wasser zu einer Ruine gelotst, welche mit leuchtenden Lichtmuscheln bewachsen ist und einen großen Eingang besitzt. Der Natator taucht vorsichtig, von einigen schwimmenden Wesen begleitet, in den Eingang hinab und taucht schließlich in einer größeren Halle wieder auf, in der sich Augustus und Henk befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem erfreuten Wiedersehen und dem Austausch des Erlebten taucht Lumenisa wieder auf und deutet den Helden an, am Wasser liegende, leere Schneckenhäuser an ihre Ohren zu halten, damit sie ihre Sprache verstehen können. Lumenisa erklärte ihnen, dass ihre Erinnerung an die Vergangenheit erst durch den Kontakt zu Uselias zurückgekehrt sei und offenbarte ihnen, dass dieser sie gebeten hat, den Helden zu helfen. Sie müssen aber zuvor ihre aufrichtigen Absichten durch Taten beweisen, nämlich durch die Erfüllung von drei Bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sollen zuerst versprechen, niemandem von der Blauen Festung und dem Reich unter dem Meer zu erzählen, was sie bereitwillig tun und sich auch für die Aufrichtigkeit ihrer Gefährten im Tauchboot, Ferolax und Wigo verbürgen. Die zweite Bitte ist die Rettung ihrer Freundin Oreta vor einem Unhold aus L’yreh, welcher sich in einer mit Luft gefüllten, alten Ruine eingenistet und die Nixe entführt hat. Die Helden sollen sie retten, bevor sie austrocknet, denn sie leide furchtbare Qualen, wie Lumenisa spüren kann. Der Delphin Liria werde ihnen den Weg dorthin zeigen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchfahrt2.png|300px|thumb|rechts|Die zweite Tauchfahrt von der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; zum Unterschlupf des Dämons]]&lt;br /&gt;
Geführt von Liria, welche alle Gefahren durch Wassertiere von ihnen fernhält, passiert der Natator aeris das Wrack der „Archontic“, welches die Helden bereits bei ihrem ersten Tauchgang entdeckt haben. Kurz dahinter finden sie eine Ruine ohne Lichtmuscheln mit einem großen, klaffenden Eingang, in welchen die Helden ihr Boot lenkten. Die stockdunkle Finsternis erschwert das Vorankommen und durch Octavias Bedienungsfehler der Höhenkontrolle stößt der Natator an einer Decke an und der Suchscheinwerfer wird abgeknickt. Schließlich gelingt es aber dank Henks Navigationskunst, in der Dunkelheit in einem luftgefüllten Bereich aufzutauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft in der dunklen Höhle ist stickig und dünner als in der Blauen Festung. Außerdem liegt ein seltsamer Gestank in der Luft, welcher zunimmt, nachdem die Helden durch das Geröll durch eingestürzte Decken auf höhere Ebenen der Ruine klettern. Schließlich erreichen sie eine Sackgasse, in der es am schlimmsten stinkt, und sehen sich den Angriffen eines Dämons ausgesetzt, welcher - halb humanoid, halb Krustentier – durch seine pechschwarze Panzerung im Schatten kaum zu sehen ist und die Helden durch hinterhältige Angriffe von der Decke attackiert. Octavias Feuerzauber zeigen keine Wirkung und so beschränkt sie sich auf das Ausleuchten. Augustus triff die Kreatur zuerst und kann mit Wucht den Panzer knacken. Als Octavias Lichtschein schließlich wieder auf den Dämon trifft, gelingt es Henk mit Wucht zuzuschlagen und spaltet dem Dämon den Schädel an genau der Stelle, welche Augustus bereits geknackt hat. Augustus und Henk setzen mehrfach nach und stellen fest, dass sein Inneres feuerempfindlich ist, sodass Octavia Flammen in die Panzerrisse schießt und sie gemeinsam dem zähen Dämon sein Ende bereiten. Bei der anschließenden Untersuchung der Höhle finden die Helden die Nixe Oreta, welche sie bittet, ins Wasser gebracht zu werden. Dort erholt sie sich schnell und schwimmt auf dem Rückweg zur Blauen Festung &amp;quot;Caras-Luin&amp;quot; voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Sideon ===&lt;br /&gt;
[[Lumenisa]] ist sehr froh, dass ihr Freundin gerettet ist, und äußert nun ihre letzte Bitte, in der sie als absoluten Vertrauensbeweis Augustus als Pfand fordert, wenn die Helden die Information über die Waffe gegen Sereg erhalten wollen. Nach schwerem Abwägen und Augustus freiwilliger Bereitschaft, stimmen die Helden zu und Augustus wird von einer Nixe abgeholt und verschwindet mit dieser nach einem Kuss auf den Mund in der Tiefe.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lumenisa.png|200px|miniatur|rechts|Die Nixe [[Lumenisa]]]]&lt;br /&gt;
Lumenisa erzählt den Helden, dass sie im goldenen Zeitalter eine Muse des Sonnengottes [[Die_Götter_der_Elben#Anor_-_.E2.80.9EDer_W.C3.A4chter.E2.80.9C|Anor]] auf dem Amon Anoren, dem Berg der Sonne war. Nachdem der Krieg gegen die Dämonen entbrannte und Uselias' Hilfegesuch für seinen Freund Sereg abgewiesen wurde, entschloss Lumenisa sich aus Liebe zu Sereg, Uselias auf eigene Faust zu helfen und bestellte ihn in die Blaue Festung. Sie stahl einen Strahl vom göttlichen Licht ihres Herrn und ließ daraus von einem Zwerg einen besonderen Spiegel schmieden, welcher Sereg sein wahres Selbst vor Augen führen sollte. So sollte er seine Machtlosigkeit erkennen und von seinem selbstmörderischen Vorhaben ablassen und zu Lumenisa zurückkehren. Den Spiegel übergab sie Uselias in der Blauen Festung, welcher ihr dankte und dann Sereg hinterher zog. Eines Tages kam dann die große Flut und als sich Lumenisas Lungen mit Wasser füllten und sie die Schreie ihrer ertrinkenden Schwestern hörte, beichtete sie dem Sonnengott ihre Heimlichkeiten und, als dieser ihr vergab, wurde ihr bewusst, dass niemand vor dem Gott der Weitsicht etwas verbergen kann. Mit Hilfe seines Bruders Lorn verwandelte Anor seine Muse Lumenisa und ihre Schwestern in fischähnliche Wesen, damit sie unter Wasser weiterleben konnten. Anor ließ seine Musen nie im Stich und teilte ihnen schließlich mit, dass er Wächter für den Berg der Sonne schicken würde, welche Lumenisa seitdem zur Insel Soltrum bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider kann Lumenisa den Helden nichts über Uselias' weiteres Schicksal mitteilen, aber es gebe noch Nachfahren der Elben des goldenen Tales, welche auf einer Insel im Osten überlebt haben. Sie kämpfen dort gegen die Schrecken, welche aus L'yreh aufsteigen, denn die alte, verdorbene Stadt L’yreh sei wieder auferstanden und jemand Neues, Unbekanntes hat dort einen Machtposten errichtet. Lumenisa schlägt den Helden vor, diese Elben aufzusuchen und gibt ihnen ein Artefakt mit, welches sie als Freunde ausweisen sollte. Dann verabschiedet sie sich und sichert den Helden und ihrem Schiff freies Geleit in ihren Gewässern und die Unterstützung vom Kraken Tirnion zu, falls sie angegriffen würden. Nachdem die Nixe verschwunden ist, machen sich die Helden ohne Augustus an die Rückfahrt zur Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.30''') Mitten in der Nacht tauchen die Helden mit dem [[Natator aeris]] wieder auf und werden von der Baiula Spei an Bord genommen. Der Admiral und Iustus sind besorgt wegen des Fehlens von Augustus und die Helden verabreden sich in der Offiziersmesse, um sich auszutauschen und ihren Hunger zu stillen. Doch zuvor zieht sich jeder auf seine Kajüte zurück und macht sich frisch. Dabei bemerkt Henk, das in seine Kabine eingebrochen wurde und ein Chaos angerichtet ist. Doch der Schiffsjunge hat nichts bemerkt und Henk verdächtigt den Klabatterwicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Offiziersmesse berichten die Helden von ihrem Abenteuer, ohne Lumenisa oder die Blaue Festung zu erwähnen. Sie bitten den Admiral um Verständnis, dass sie nichts erzählen dürfen, und versichern ihm, dass Augustus nicht tot sei und wieder zurückkehren würde. Dann offenbart ihnen der Admiral die drastische Unterbesetzung Mannschaft und bittet sie, Einsparungen bei den Wachbesetzungen vorzunehmen, damit sie Männer mehr Schlaf bekommen und nicht so erschöpft sind, dem die Helden zustimmen. Iustus offenbart ihnen, dass in das Labor eingebrochen wurde und der Aktivierungskristall des Schutzschildes verschwunden ist, was dieses momentan unbenutzbar macht. Er verdächtige den Klabatterwicht und bittet die Helden, diesen zu suchen bzw. Kaltfisch um Rat zu fragen. Anschließend verkriechen sich die Helden aber erstmal in ihre Kojen und schlafen sich erstmal aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag lassen sich die Helden durch den Schiffsjungen Mikal wecken und bemerkten, dass die Baiula Spei in einer Flaute gefangen ist und die Mannschaft daher einen Ruhetag geschenkt bekommen hat. Nach dem Essen bittet Admiral Wellenbrecher Kenji darum, sich die geborgene Pelagusstatue anzusehen, welche in die Schiffskapelle gebracht wurde, und diese am nächsten Tag im Rahmen einer kleinen Andacht neu zu weihen und auf dem Außendeck aufzustellen, was die Moral der Männer heben würde. Zimmermann Gebbert hat bereits zugesagt, ein Holzkonsole für sie zu bauen, welche bereits morgen früh fertig wird. Im Anschluss suchen sie das Gespräch mit Kaltfisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser schläft in seiner stinkenden Kabine und Ecke tut alles, um den Mief auszulüften, was in einer Flaute aber nicht gut funktioniert. Henk tritt Kaltfisch aus dem Bett, wobei er von dessen stinkenden, feuchten Schweißmauken getroffen wird. Als Kaltfisch endlich ansprechbar ist, erzählt er Henk, dass der Kobold angepisst ist, weil Henk ihm nicht gegeben hat, was er habenwollte. Er ist aber schon seit zwei Tagen nicht mehr aufgetaucht und schmollt vielleicht in seinem Versteck in der Bilge.&lt;br /&gt;
[[Datei:Koboldfluch.png|miniatur|Fuchskopf-Henk und der Klabatterwicht]]&lt;br /&gt;
Während Octavia das Schiff nun mit Astralsicht absucht und nach dem Klabatterwicht und dem Schutzschildkristall Ausschau hält, zieht sich Henk in seine Kajüte zurück und Kenji sucht die Kapelle auf, um die Statue zu sichten. Octavia kann auf dem ganzen Schiff nichts entdecken, während Henk in seiner Kajüte Besuch vom Klabatterwicht bekommt, welcher sich von Henk nicht austricksen lassen will und ihm zur Strafe einen Koboldfluch anhängt. Kenji begegnet in der Kapelle dem Bambusen Taref, welcher still betet und dann später den Mystiker allein mit der Statue zurücklässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk seine Kajüte verlässt, um sich nochmal zu vergewissern, dass Iustus die Opferschale für den Kobold befüllt hat, begegnet ihm Leutnant Ibendorn, welcher Henk nicht erkennt und sogar sein Schwert zückt, um den vermeintlichen Fremdling aufzuhalten. Erst Henks Stimme und Zureden überzeugen Ibendorn, dass der fuchsköpfige Mann vor ihm tatsächlich Henk ist. Jetzt realisiert Henk bei einem Blick in die Fensterscheibe, dass der Klabatterwicht ihn verzaubert hat, und sucht schnell Iustus auf, um seinen Rat zu holen. Dieser erklärt Fuchskopf-Henk die Kompliziertheit seiner Lage und eröffnet ihm, dass er nicht sofort helfen kann und sich Henk damit abfinden muss. Der Zauber würde aber eventuell gebrochen, wenn man den Kobold einfinge und töte. Henk will darüber nachdenken und versucht, ungesehen in seine Kajüte zurückzukehren. Um einem von oben entgegenkommenden Matrosen auszuweichen, schleicht Fuchskopf-Henk hinab auf die Kapellenebene und trifft dort auf Taref, welcher gerade die Kapelle verlässt. Dieser erstarrt bei Fuchskopf-Henks Anblick und, bevor er um Hilfe rufen kann, schlägt Henk ihn mit einem Schlag nieder, um nicht entdeckt zu werden. Dann flitzt Henk hoch in seine Kajüte und schließt sich dort ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia von ihrer Untersuchung zurückkehrt, klopft sie bei Henk an, um zu erfahren, ob er schon etwas vom Klabatterwicht gehört hat. Sie war überrascht, also sie Henk mit einem räudigen Fuchskopf erblickt, und als dann noch der Admiral nach dem Rechten sieht, weil Leutnant Ibendorn ihn unterrichtet hat, bittet Fuchskopf-Henk diesen, seine Offiziere zum Stillschweigen zu verdonnern. Nach dem Besuch holt Octavia Kenji aus der Kapelle und findet den bewusstlosen Taref auf dem Gang liegend. Kenji ist durch die Situation verwirrt und erst im Gespräch mit Fuchskopf-Henk begreift er die ganze Tragweite. Der Admiral beruft eine Besprechung der Offiziere ein, zu der auch Bambuse Taref gebeten wird, um ihm die Situation zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wigo dann an Fuchskopf-Henks Tür klopft, um ihm mitzuteilen, dass der Klabatterwicht bei Kaltfisch aufgetaucht ist und dieser Fuchskopf-Henk jetzt sprechen will, begibt er sich in die Kapitänskajüte, um mit dem Piraten zu sprechen, während Kenji und Octavia vor der Tür bleiben und lauschen. Nach mehreren Lachanfällen erklärt Kaltfisch, dass der Klabatterwicht verhandeln möchte. Da Henk seine Forderungen unverschämterweise anders ausgelegt hat, als sie gemeint waren, fordert er als Wiedergutmachung eine lustige Unterhaltungsaufführung von Henk und Iustus auf dem Außendeck vor der versammelten Mannschaft. Wenn der Kobold sich dabei gut unterhalten fühle, werde er vielleicht den Fluch aufheben und den Kristall zurückgeben. Fuchskopf-Henk ist über diesen Vorschlag hoch verärgert und zieht sich in seine Kajüte zurück. Ekky erzählt den beiden anderen, dass Kaltfisch Erfahrung mit Klabatterwichten habe und Henk noch einen Rat geben könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Octavias und Kenjis Zuspruch kommt Fuchskopf-Henk zu Kaltfisch zurück und erfährt, dass es ein altes [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|Seevolkritual zur Unterwerfung eines Klabatterwichtes]] gibt, welcher er ihm verraten würde, wenn Henk vom Arzt Abdrushin etwas Weißen Mohn für seine schmerzenden Kniee besorgen würde. Daher sucht Henk mit seinen Freunden die Arztstube auf und wird dabei von zwei Matrosen gesehen, die schnell wegrennen. Nach einiger Überzeugungsarbeit überlässt Abdrushin Fuchskopf-Henk eine Dosis des Weißen Mohns und bei der Rückkehr zu Kaltfisch wird Fuchskopf-Henk noch von vier weiteren Matrosen erblickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaltfisch ist zufrieden und erklärt, dass jeder, der am Ritual teilnehmen will, einen Gegenstand aus dem Koboldhort benötigt, ein Stück Planke vom Schiff des Klabatterwichtes, also der Baiula Spei, und viel vom stärksten Schnaps. Den Hort kann Fuchskopf-Henk vermutlich in der Bilge finden, wo der Klabatterwicht sich gerne versteckt. Also kriecht Fuchskopf-Henk in die Bilge hinein, nicht ohne beim Durchqueren der Mannschaftsquartiere peinlich berührte Männer zu sehen und Lachsalven hinter sich auszulösen. In der Bilge selber entdeckt Henk den Hort und nimmt eine kleine Holztafel mit einer eingeritzten, nackten Frau für sich, geweihtes Passionen-Räucherwerk für Kenji und einen edel verzierten Kamm mit Schwänen und thyrnischen Motiven für Octavia mit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Anschließend, auf dem Weg zum Zimmermann, hält Fuchskopf-Henk in den Mannschaftsquartieren an und stellt sich den Männern. Er lacht mit ihnen, zieht Grimassen, feiert mit ihnen und erträgt das Gelächter mit Würde. Fuchskopf-Henk tanzt sogar mit Plankenjockel und beschert der gestressten Mannschaft so ein paar gelöste Momente, die allen guttun und die Moral der Männer heben. Der orkische Zimmermann Gebbert nimmt die Illusion mit Gelassenheit auf und hilft den Helden schnell mit drei alten Plankenstücken weiter. In der Küche erbittet Fuchskopf-Henk von [[Roana Dernheim|Roana]] etwas starken Schnaps und bekommt aus ihrem Vorrat eine Flasche hochprozentigen Kochrum überreicht. Mit allen Zutaten suchen die Helden wieder die Kapitänskajüte auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden setzen sich im Kreis auf den Boden und Kaltfisch erklärt ihnen das Ritual, um ins Reich der Klabatterwichte zu reisen, um den Namen des Wichtes von ihrem König, dem garstigen Gierschlund zu erfahren. Er nennt ihnen den Reisespruch und die Worte, die dem Klabatterkönig gesagt werden müssen, um den Namen zu erfahren. Da nach jedem Aufsagen des Reisespruches getrunken werden muss, sorgt Ekky dafür, dass niemand ein leeres Glas hat. Alle sollen dann nachmachen, was Kaltfisch tut. Dieser klopft mit einem Holz auf den Boden und sagt den Spruch rhythmisch dazu auf, bevor der trinkt. Die Helden steigen mit ein und Octavia kippt nach dem zweiten, Kenji nach dem vierten und Henk erst nach dem sechsten Schnaps um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder findet sich einzeln in einer bunten surrealen Traumwelt wieder, in der die Orientierung durch bunte blinkende, leuchtende Pflanzen und eine ständig wechselnde Umgebung erschwert ist. Doch schließlich kann jeder einen Thron erkennen, auf dem ein dicker, grüner Kobold mit einer blinkenden Krone sitzt. Hinter dem Thron erstreckt sich der wohl größte Koboldhort aller Zeiten, ein Berg aus verschiedensten Dingen. Nun muss jeder Held den Spruch aufsagen und dem Koboldkönig den Gegenstand überreichen, um von ihm den Namen des Klabatterwichtes zu erfahren. Kenji kann sich nicht an den Spruch erinnern und erntet statt eines Namens einen Rülpser, während Fuchskopf-Henk und Octavia sich erinnern und den Namen erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus der Koboldwelt sind die Helden besoffen und Kaltfisch erklärt, dass man jetzt nur noch dreimal den Namen rufen müsse, damit der Klabatterwicht für seinen neuen Meister sichtbar erscheinen müsse. Um das durchzuführen, zieht sich Fuchskopf-Henk auf seine Kabine zurück und spricht „''Pöttzi – Pöttzi – Pöttzi''“, woraufhin der Kobold erscheint, zunächst herumwütet, sich dann aber seinem neuen Meister fügt. Henk lässt als erstes den Fluch bei sich aufheben und trägt Pöttzi auf, Kaltfisch für eine Stunde einen Fischkopf zu verpassen. Nachdem Henk Lautes Gelächter von Ekky aus der Kapitänskajüte hört, sucht er diese auch auf, um sich das Ergebnis anzuschauen und erblickt Kaltfisch mit einem stinkenden, halbvergammelten Fischkopf. Nach dieser Genugtuung legen sich die Helden in die Kojen und gehen betrunken kurz vor Sonnenuntergang schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Sideon ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen erwachen die Helden leicht verkatert und beim Essen verkündet der Admiral, dass das Podest fertig ist und Kenji bitte den Meeresgott bei der Weihung der Statue auch um etwas Wind bitten solle, da noch immer Flaute herrscht. Alle Matrosen versammeln sich auf dem Außendeck und Kenji enthüllt die Pelagus-Statue, während er einen Segen spricht und der Mannschaft damit sichtbar Hoffnung, Zuversicht und Mut gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider bleibt die Flaute bestehen, doch stattdessen wird vom Ausguck ein Ruderboot mit Schiffsbrüchigen entdeckt, welches auf die Baiula Spei zu rudert. Henk rudert ihnen mit den Obermatrosen Klippstein und Grauwasser entgegen und entlastet durch Übernahme von Schiffsbrüchigen das überfüllt Rettungsboot, nachdem er sich vergewissert hat, dass es keine Piraten sind und wohl aus Notunum kommen. Die Halbverdursteten werden an Bord der Baiula Spei gelassen und dort mit Trinkwasser versorgt und von Abdrushin untersucht. Sie sind schon zwei Tage auf See unterwegs gewesen und haben zu Notun um Hilfe gebeten, der ihnen die Flaute geschickt hat, damit sie nicht mit dem überfüllten Boote kentern würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.31''') Abdrushin lässt die Schiffsbrüchigen in den Mannschaftsquartieren unterbringen, damit er sie besser untersuchen und versorgen kann. Die Helden erfahren die Geschichte von Erian Grünwasser, welcher genau wie die Schiffsbrüchigen, durch das Singen eines Liedes von Notun gerettet wurden. Zu mehr Informationen zu den schlimmen Dingen, die auf Notunum geschehen sind, sollen die Helden den Geweihten Tonnmar von Vendstein befragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Olvir&amp;amp;Tonnmar.png|250px|miniatur|rechts|Der Tranhändler Olvir (r.), Beschützer vom Notun-Geweihte Tonnmar von Vendstein (l.)]]&lt;br /&gt;
Bevor Tonnmar ärztlich versorgt werden kann, muss sein Leibwächter, der Bestmann Olvir, dazu gebracht werden, dass sich Abdrushin dem Verletzten überhaupt nähern ansehen darf, denn Octavia kann den Grad seiner Verletzung nicht erkennen. Als ihm schließlich durch Zureden von Henk und Octavia geholfen werden kann, erzählt der Geweihte von dem Abenteuer ihrer Seereise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Schiff, die Flora, wurde beim Passieren der Götterinseln mit Feuer von den Bergen beschossen, so dass sie nach Westen ausweichen mussten, wo sie vom Kraken versenkt wurden. Das Beiboot drohte auch zu kentern und der Geweihte stimmt eine Hymne auf Notun an, welche als „Lied von Erian“ bekannt ist. So wurden sie schließlich gerettet, weil sie die Baiula Spei gefunden haben, welche aufgrund der Flaute, die mit dem Lied einsetzte, bewegungsunfähig war. Für alle Männer liegt eindeutig ein Wunder von Notun vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonnmar berichtet weiter, dass in letzter Zeit immer mehr Schiffe vor Notunum sanken und auch das Schiff von Olvir, dem Tranhändler von der Berstküste, war darunter. Schließlich wurde Notunum zum ersten Mal von Dämonen angegriffen, nachdem in einem Sturm von einigen Wochen eine Ecke des Wahrzeichens von Notunum abbrach. Es war genau die Felsformation, welche als „Notuns Dreizack“ bekannt ist, zu deren Füßen der große Notuntempel liegt  und welche  als magischer Schutz der Insel gilt. Nach der Zerstörung erfolgte direkt ein Dämonenangriff, welcher aber durch die Inquisitoren zurückgeschlagen wurde. Es waren glupschäugige Sklaven und [[Loigg'Il|Gesichtslose]], welche sie kommandierten, die Notunum angriffen, Schwarzmagier wurden keine gesichtet. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] haben die Situation bereits unter Kontrolle gebracht. Henk lädt die Männer ein, sich der Mannschaft der Baiula Spei anzuschließen und deren Reihen wieder zu füllen, und auch für den Geweihten Tonnmar steht es fest, dass ihre Rettung ein Wunder und Zeichen Notuns war und dass die Geretteten ein neuer Weg gewiesen wurde und sie fortan zur Mannschaft der Baiula Spei gehören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit Olvir, welches Tonnmar dolmetscht, erfahren die Helden, dass die Tuisken den Nebelschlund den „großen Salzwurm“ nennen. Sie glauben, dass zu der Zeit, als die Götter noch auf der Erde lebten, in der Mitte der Bartha-Bucht, welche sie Walbucht nennen, ein Drache oder Lindwurm lebte, welcher alleine zurückblieb, als die Götter in die Anderswelt gehen mussten. Er war so traurig darüber, dass er anstelle von Feuer nur Salzwasser speien konnte, denn Drachen können nicht weinen. So füllt er seit Ewigkeiten das Meer an, zu manchen Zeiten mehr, zu anderen weniger, und am Ende der Zeiten wird so die ganze Welt im Meer versinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Schiffsbrüchigen nun zur Baiula Spei gehören würden, sieht der Schiffsbesitzer und Kerzenhändler Kandler jedoch anders und beschuldigt die Mannschaft der Meuterei. Die Helden intervenieren in dem aufkommenden Streit und während Henk mit der Mannschaft redet, verlangt Kandler von Kenji, dass dieser die Meuterer zur Rechenschaft zieht und sie ihrer gerechten Strafe wegen des Bruchs eines göttlichen Vertrages zuführt. Ihr Verhalten sei eine Beleidigung von [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Chorollis_-_.E2.80.9EDer_Horter.E2.80.9C|Chorollis]], welche nicht ungestraft bleiben dürfe. Doch Kenji lehnt das ab und versucht Kandler klar zu machen, dass es keine andere Möglichkeit für ihn gibt, als sich damit abzufinden, dass er vorerst an Bord bleiben muss und die Baiula Spei keinen Umweg und keine Handelstour auf sich nehmen kann, was Kandler sehr wütend macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji begibt sich nach dem Gespräch mit Kandler in die Kapelle, um gemeinsam mit dem Tonnmar von Vendstein Notun für die Rettung zu danken. Während des stillen Gebets erhält Kenji eine [[Kenjis Tempel#Kenjis apokalyptische Vision (12. Sideon 351 JF)|Vision]], über welche er anschließend an Deck sinnierte. Henk bekommt währenddessen Besuch vom ausgelaugten Pöttzi, welcher seine Aufmerksamkeit will und ihn mit schmutzigen, versauten Witzen unterhält. Sein Müßiggang wird von Leutnant Ibendorn unterbrochen, welcher Henk darüber informiert, dass Kandler die Mannschaft aufhetzt und ihnen den Mut zur Weiterfahrt nimmt. Henk nimmt Kenji mit und gemeinsam sprechen sie zu den Schiffsbrüchigen und bauen deren Moral langsam wieder auf. Am Ende des Gespräches inhaftieren sie den Kerzenhändler, damit er nicht weiter die Mannschaft demoralisiert. Sie sagen ihm zu, ihn bei den Götterinseln an Land gehen zu lassen, ihn mit Gold für seinen Verlust zu entschädigen und ihm auch sein Beiboot zu lassen.  Jeder, der nicht auf der Baiula Spei bleiben möchte, dürfe dann auch von Bord gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.32''') Nach dem Ärgernis mit dem Händler Kandler knurrt allen der Magen und es gibt zum Mittagessen einen Eintopf mit Kartoffeln aus Lyo. Pöttzi erscheint beim Essen und bedankt sich nervend bei Henk, dass er so schön über seine Witze gelacht hat, da ihm das wieder Kraft gegeben hat. Nach dem Essen spricht der Geweihte Tonnmar mit den Helden über Kandler und erklärt ihnen, dass dieser eigentlich ein guter Mensch sei, der sich sehr dafür eingesetzt hat, dass doch noch der benötigte Tran für die Lampen beschafft werden kann, damit Notunum bald nicht im Dunkel sitzen muss. Die Helden erklären sich bereit, noch einmal mit dem Händler zu sprechen und machen sich auf den Weg zu den Zellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Deck erblicken sie eine ungewöhnlich fliegende Möwe, welche sich Olvir immer wieder nähert. Es stellt sich heraus, dass er eine Art Tiermeister ist, welcher durch die Augen seiner Möwe Skáti spähen kann, und Henk bittet darum, dass er sich im Laufe des Tages einmal die Götterinseln ausspähen möge. Bei den Zellen angekommen spricht Kenji mit Kandler und entschuldigt sich für sein Verhalten. Auch Kandler bittet um Verzeihung und verspricht, die Mannschaft nicht mehr aufzuwiegeln. Kenji gibt ihm die Aufgabe, die verbliebenen Vorräte des Schiffes zu erfassen und Henk und Octavia zeigen ihm Augustus Kajüte, in der er vorrübergehend einziehen darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaltfisch verkündet lautstark und überglücklich, dass die Baiula Spei jetzt das Gebiet des Kaken verlässt und Ibendorn informiert die Henk und Octavia auf dem Außendeck am Heck, dass die Baiula Spei zwar nur mit Schneckentempo vorwärtskommt, die Götterinseln aber bereits am östlichen Horizont zu erkennen sind. Das Schiff wird aber im weiten Bogen nördlich um die Inseln fahren, um die tückischen Sandbänke zu umschiffen. Auf der Ostseite der Insel gäbe es auch bessere Anlegeplätze, denn die Westseite besteht nur aus steilen Klippen. Henk bekommt von Pöttzi einen neuen Furz-Tanz präsentiert und will sich gerade mit ihm in die Kajüte verziehen, als das Signalhorn des Ausgucks ertönt und die Salzmähre gesichtet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff der Schwarzmagier steuert zunächst auf die Baiula Spei zu, dreht dann aber in weiter Entfernung einige Kreise, bevor es wieder gen Norden abdreht. Während alle über den Sinn dieses Manövers nachdenken, meldet Maat Sturmfels die Sichtung von etwas Großem unter der Wasseroberfläche, was abgetaucht wäre. Henk und Octavia entdecken, dass eine leichte Spur von kleinen Luftblasen auf ihr Schiff zuläuft und sich am Heck der Baiula Spei plötzlich ein Stoß von Luftblasen entlädt. Der Maat überprüft die unteren Decks auf einen Wassereinbruch, kann aber nichts entdecken. Daher machen sich die Helden selbst auf die Suche und Octavia überprüft die Außenwände des Schiffs auf magische Anomalien. Während Octavia nichts Ungewöhnliches feststellen kann, ertönt plötzlich vom Oberdeck ein Schrei und, als die Helden die Treppe nach oben nehmen, kommt ihnen Matrose Buthner entgegen, welcher „Angriff – Hilfe!!!“ schreit und panisch unter Deck flieht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Grett.png|250px|miniatur|Der untote Grett, der Abzieher]]&lt;br /&gt;
Als die Helden das Oberdeck erreichen, erblicken sie den untoten [[Menschen#Die_Horb|Horb]] Grett, der das [[Natator aeris|Tauchboot]] beschädigt und dessen Rumpf durchschlagen hat. Als die Helden auf Deck auftauchen, hat er den linken Rotor abgeschlagen und wendet sich zu den Helden als neuem Ziel. Henk stürmt sofort auf Grett zu und greift ihn an, sein Hieb wird jedoch pariert und der Untote setzt sich zielstrebig in Richtung Octavia in Bewegung, welche mit einem Zauber beginnen will, sich jedoch beim Anblick von Grett nicht richtig fokussieren kann. Kenji versucht den Untoten mit einem Lichtblitz aufzuhalten und unterbricht damit dessen Vorwärtsbewegung. Henk nutzt diesen Stopp und springt mithilfe der Reling auf Gretts Rücken, um ihm mit einem Säbel mit voller Wucht auf den Schädel zu schlagen. Dieser bricht entzwei, wird aber noch durch die zähen Sehnen zusammengehalten. Als Grett sich wieder gesammelt hat, tritt er nach Henk, welcher geschickt zur Seite ausweicht, und schwingt mit dem Abziehmesser in Kenjis Richtung, um sich den Weg zu Octavia freizuschlagen. Kenji kann gerade noch ausweichen und entgeht dem Hieb, doch dafür nähert sich der Untote Octavia und holt bereits mit seinem Entersäbel zu einem tödlichen Hieb aus. Matrose Weihwind fasst sich ein Herz und greift Grett von hinten an, während Henk an dessen rechten Arm springt und so den Schlag verhindert. Doch stattdessen sticht Grett mit dem Abziehmesser in Octavias Richtung, was Kenji jedoch bemerkt und sich mit voller Wucht in Gretts linke Kniekehle wirft, wodurch er den Stoß verreißt und der Stich neben Octavia hergeht, welche bereits eine Feuerkugel vorbereitet hat. Beim Zurückziehen schneidet Gretts Abziehmesser aber Octavia durch den ledernen Brustpanzer ins Fleisch und durch den schmerzhaften Schnitt verliert sie ihre Konzentration und das gerufene Feuer erlischt wieder. Bevor sie sich abwenden und auf Distanz gehen kann, sticht Grett erneut zu und durchbohrt die sich gerade umdrehende Octavia seitlich durch den Brustkorb, sodass das lange Messer auf der anderen Seite wieder herauskam. Bei Herausziehen sackt Octavia in sich zusammen und bleibt in einer immer größer werdenden Blutlache auf Deck liegen. Henk und Kenji spüren einen stechenden Schmerz und sind geschockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk, der noch an Gretts rechtem Arm hängt, sich nun mit Hilfe seines Dolches daran hochzieht, um dessen Schädel zu erreichen, rennt Kenji, welcher gerade ein Seil organisieren wollte, schnell zu Octavias Kabine, um die Heiltränke zu holen. Weihwind zieht sein Schwert aus Gretts Lenden heraus und attackiert seinen linken Oberschenkel, während Henk sich bis zu seinem Kopf emporzieht. Auch Obermaat Donnerbacher, Obermatrose Kerling und Ferolax beteiligen sich nun am Kampfgeschehen. Kerling unterstützt auf der linken Seite Weihwind und attackiert ebenfalls das Bein, während Henk ein Drittel der Halssehnen durchtrennt, sodass Gretts Kopf nach vorne überkippt. Dieser kann jetzt nur noch nach links hinten schauen und blickt dabei direkt auf Weihwind und Kerling, welche sein linkes Bein bearbeiten. Grett wendet sich zu ihnen um und stößt sein Abziehmesser von oben in Kerlings Schädel, während Henk versucht, den Kopf endgültig vom Rumpf zu trennen. Als dieser endlich fiel, endete das Kampfgeschehen jedoch nicht, denn der untote Körper kämpfe auch ohne Kopf weiter. Weihwind attackiert Gretts linken Unterarm, dessen Hand das Schwert in Kerlings Schädel umfasst, und trennt fast die Hand ab. Da wird Grett von Olvirs Harpune im Brustkorb durchbohrt und er wird mit einem Ruck nach hinten gerissen und stürzt rücklings hin. Henk kann noch rechtzeitig abspringen und Ferolax, der zuvor Gretts Schädel die Gesichtspartie mit den Augen zertrümmert hat, springt auf dessen Lenden. Er fixiert ihn so auf dem Boden und hackt mit seiner Axt in die Beine, um sie vom Rumpf zu trennen, während Donnerbacher auf Gretts linkes Knie einschlägt, welches Kenji bereits durch seinen beherzten Angriff ausgerenkt hatte. Auf diese Weise gelingt es langsam allen gemeinsam, den extrem zähen Grett auseinander zu hacken und die sich immer noch bewegenden Einzelteile über Bord zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji mit den Heiltränken zurückkehrt, versucht er sofort, Octavia einen Heiltrank einzuflößen. Als es nicht funktioniert, reibt er ihre Wunden mit Heiltrank ein. Doch er muss feststellen, dass sich keine Wirkung bei Octavia zeigt, da diese bereits verblutet ist. Verzweifelt hält er sie in seinen Armen und kann nicht glauben, dass soetwas geschehen ist. Er bekommt von Gretts Ende nichts mit und registriert auch nicht, dass das Signalhorn erneut geblasen wird, denn die Salzmähre kehrt zurück und nähert sich in einem grünen Nebel gehüllt der Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff wird angegriffen, jedoch wird die Kugel von Iustus Schutzschild abgefangen. Die antwortende Salve der Baiula Spei geht in den Nebel und es bleibt ungewiss, ob etwas getroffen wurde. Es löst sich jedoch etwas Fliegendes von der grünen Wolke und nähert sich der Baiula Spei. Es ist ein Gargoyle mit aufgeplatztem Bauch, welcher vermutlich beim letzten Mal von Ibendorn abgeschossen wurde, und auf ihm reitet ein Schwarzmagier mit Maske. Ferolax, welcher um den [[Natator aeris]] trauert, wird gepackt und von dem fliegenden Ungeheuer fortgerissen. Der Schwarzmagier verhöhnt den Zwerg und verkündet ihm eine Zukunft als Diener, wie sie allen auf dem Schiff bevorstehen werde. Ferolax verliert beim Versuch, sich zu befreien, seine Axt und, nachdem der Gargoyle wieder im Nebel verschwunden ist, entfernt sich dieser in nördlicher Richtung und lässt die Mannschaft der Baiula Spei verzweifelt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht Octavia zu Abdrushin zu tragen und wird dabei von Henk unterstützt. Der Arzt kann nur den Octavias Tod bestätigen und schweigt betroffen. Henk verlässt die Arztstube und sucht Iustus auf, welchen er verzweifelt um Rat fragen will, während Kenji noch eine Möglichkeit aus Abdrushin herausbekommt, welche dieser zunächst noch verschweigt. Doch Kenji bohrt nach und erfährt, dass Abdrushin ein Derwisch-Ritual kennt, durch welches Octavia wieder ins Leben zurückkehren kann, wenn es noch vor dem nächsten Sonnenaufgang durchgeführt werde. Ihmet, der Dingir des Übergangs, müsse von einem Bürgen, welcher auch sein Blut beisteuern muss, um Octavias Leben gebeten werden, und dieser Bürge hätte später auch den Preis dafür zu zahlen (vgl. [[Abdrushin#Das Ritual von Ihmet|Abdrushins Biographie]]). Kenji erklärt sich sofort einverstanden, die Bürgschaft zu übernehmen, und Abdrushin bittet ihn darum, auch Henk zu holen, weil am besten alle Helden der Drachenträne mit dem Artefakt anwesend sein sollten, um vielleicht den Dingir zu beeindrucken und zu besänftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus kann Henk nicht weiterhelfen und ist selbst ratlos, wie es weitergehen kann. Henk geht an Deck und spricht mit dem Admiral. Als er ihm gerade von Octavias Tod berichtet, kommt Kenji dazu dementiert ihren Tod. Er besteht darauf, dass Abdrushin heute Nacht nicht gestört werden darf, bevor er mit Henk zurück in die Arztstube geht. Dort erfährt Henk von dem geplanten Ritual und ist alles andere als begeistert von der Idee, vertraut aber auf Kenjis Urteil, wenn er es als unumgänglich ansieht und darum bereit ist, den unbekannten Preis zu einem unbekannten Zeitpunkt zu zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin stimmt einen unheimlichen Gesang an und entnimmt Kenji etwas Blut aus der Hand. Er mischt eine Farbe an und bemalt Octavias entkleideten Körper mit unbekannten, mystischen Zauberzeichen, während die Monotonie seines Gesanges alle schnell in eine Art Trance versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt Wind in der Arztstube auf und Sandkörner fliegen umher. Schließlich bildet sich eine Art Windhose aus Sand, welche ein Gesicht mit Augen und Bart  bekommt und Kenji nach seinem Begehr fragt. Als dieser um Octavias Leben bittet, muss er schwören, auch den kostspieligen Preis dafür zu zahlen, wenn es die Zeit verlangt. Kenji schwört es und der Dingir gewährt den Wunsch. Er klatscht in die Hände und das Zimmer ist wieder so wie vorher, denn Dingir und Sandsturm sind verschwunden. Kurz darauf bäumt sich Octavia auf und erbricht einen Schwall Blut, bevor sie zusammenbricht und in einen tiefen Schlaf fällt. Kenji, Henk und Abdrushin sind ganz erleichtert, dass Octavia lebt, und während Kenji in der Arztstube bei Octavia verweilt, begibt sich Henk an Deck und stellt fest, dass es tiefste Nacht ist und das Ritual gut acht Stunden gedauert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.33''') Octavia ist sehr schwach und Abdrushin hofft, dass sie keine bleibenden Schäden zurückbehalten wird. Dann verarztet er Kenjis Arm und teilt ihm mit, dass er ihn auch als Freund betrachtet, weshalb er wegen der Durchführung des Auferstehungsrituals auch ein schlechtes Gewissen bekommt. Octavia kommt halb zu Bewusstsein und fällt wenige Sekunden danach wieder in einen tiefen Schlaf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht Iustus auf, welcher sehr besorgt auf Henks Nachricht eines Wiedererweckungsrituals reagiert. Er findet es unverantwortlich und berichtet von fatalen Folgen solcher Rituale. Er verspricht Henk aber, Octavia genaustens zu untersuchen, sobald sie wieder aufwacht. An Deck trifft Henk auf den Matrosen Weihwind, welcher ihn wie die übrigen Matrosen als den Helden des Kampfes erachtet und gesteht Henk, dass er sich erst am Kampf beteiligen konnte, als er das Lichtwunder gesehen und wieder Mut geschöpft hatte. Weihwind fragt Henk enttäuscht, warum Kenji aus dem Kampf geflohen sei und nicht die Männer beschützt hätte, und offenbart ihm, dass das Vertrauen der Mannschaft in den Mystiker erschüttert sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht die Arztstube auf und da Octavia noch nicht erwacht ist, zieht er sich mit Kenji auf dessen Zimmer zurück, um mit ihm zu reden. Er konfrontiert Kenji damit, ihn im Kampf alleingelassen zu haben, und erzählt ihm von Weihwind und der Enttäuschung der Matrosen. Kenji argumentiert damit, dass er im Kampf nicht hätte tun können und die anderen Männer viel besser kämpfen könnten, doch Henk betont, dass man sich im Kampf nicht allein lässt. Er bittet Kenji inständig darum, über seine Beweggründe nachzudenken, und erinnert ihn an seine Warnung, dass Kenjis persönlichen Gefühle einmal der Erfüllung ihrer Aufgabe im Wege stehen könnten. Außerdem bittet er Kenji, mit den Männern zu reden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Morgengrauen bringt [[Roana Dernheim|Roana]] Wein für Henk und informiert die beiden darüber, dass Octavia aufgewacht ist, woraufhin Kenji sofort in die Arztstube eilt. Octavia atmet schwer und ist kalkweiß und scheint nicht richtig anwesend zu sein. Abdrushin bemerkt einen unregelmäßigen Herzschlag und bereitet, als Octavia noch bleicher und kälter wurde und verkrampfte, einen magischen Trank aus der Wurzel der Herzblut-Pflanze Mane-Prane, um ihr Blut aufzufüllen. Henk kommt während Octavias Krise hinzu, da er an Deck das Gefühl hatte, dass Octavia die Nähe der Drachenträne guttun könnte. Er gibt Octavia das Artefakt in die Hand und Abdrushin verabreicht ihr den Trank. Kurze Zeit später bekommt sie wieder mehr Farbe und ihre Atmung normalisiert sich etwas.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin überprüft Octavias Herzschlag und verabreicht ihr einige Arzneien, bevor alle drei Octavia mit einer Bahre auf ihr Zimmer transportieren, wo sie vermutlich sehr lange liegen müsse, bevor sie wieder aufstehen könne. Gegen die aufkommenden Schmerzen bekommt Octavia eine kleine Dosis von dem weißen Mohn, so dass sie rasch tief und fest schläft. Dann offenbart Abdrushin den beiden, dass er sich großen Sorgen um Octavias Herz mache, von dem ein ganzes Stück fehlt. Die Helden sollen besser ihren Kampf ohne Octavia weiterplanen, da diese das Bett erst in Monaten oder wohlmöglich nie wieder verlassen könne. Abdrushin ist voller Reue und Scham und Henk macht sich Vorwürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji lassen die Mannschaft antreten und Kenji spricht zu den Matrosen. Er redet sich in gewisser Weise mit logischen Argumenten heraus und lässt damit die Mannschaft mehr verstummen als sie zu überzeugen. Henk richtet danach einige aufbauende Worte an die Männer und stärkt damit ihre Motivation und ihren Mut. Der Geweihte Tonnmar hat von Olvir die Information, dass Ferolax noch am Leben ist und unter die Kontrolle der Schwarzmagier gezwungen wurde. Seine Möwe hat dann aber die Salzmähre aus den Augen verloren. Henk und Kenji sind sehr müde und legen sich in der Mitte des Vormittags noch einmal schlafen. Zuvor unterhalten sie sich aber bei Wein und Pöttzis Nerverei noch in Henks Kajüte und Kenji erzählt, bevor sie sich hinlegen, noch von seiner Vision, die Henk nicht ganz ernst nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia erwacht am Nachmittag, als Abdrushin ihren Verband wechselt, und sie erfährt, dass sie vermutlich eine lange Zeit ans Bett gefesselt sein wird. Er gibt ihr ein kleines Glöckchen, mit dem sie nach Wigo klingeln kann, welcher vor ihrer Kajüte wacht. Octavia hat sich in ihrem ganzen Leben noch nie so schwach und hilflos gefühlt und hat Schmerzen beim Atmen. Wigo weckt Henk und Kenji, welche Octavia aufsuchen. Henk sieht als erstes nach ihr und holt Iustus, als auch Kenji dazukommt. Iustus spricht offen mit Octavia und erwähnt das Wiedererweckungsritual, welches durchgeführt wurde, um sie ins Leben zurückzuholen. Henk und Kenji werden an Deck gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unbekannte Olburger Kogge ohne Kennung signalisiert mit einer farbigen Flagge, dass es ein Treffen wünscht. Henk und Kenji entscheiden sich, zuzustimmen, und bis zum Zusammentreffen gehen die beiden wieder zu Octavia in die Kajüte. Die Wiedererweckung wird besprochen und Octavia fühlt sich wegen ihres schlechten, gesundheitlichen Zustandes als eine Last für die anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji nehmen das fremde Schiff in Empfang, auf dem neben der Mannschaft aus [[Tuisken]] auch drei Personen in grauen Roben mit Kapuzen stehen. Es handelt sich um eine Gesandtschaft der [[Malthusbruderschaft]], deren oberster Großmeister Phosphorius den Helden eine erneute Zusammenarbeit gegen den gemeinsamen Feind vorschlagen möchte und sie zu einer Audienz in seiner Kajüte erwartet. Als Henk und Kenji annehmen, erwartet sie eine große Überraschung: sie werden von [[Ignus]] empfangen. Dieser erkundigt sich sofort nach Octavia und schlägt vor, das Gespräch mit ihr auf der [[Baiula Spei]] fortzusetzen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Götterinseln-Treffpunkt.png|miniatur|Ignus Karte der Götterinseln]]&lt;br /&gt;
Der besorgte Ignus hält fürsorglich Octavias Hand und offenbart ihr, dass er sie nicht vergessen konnte und sie wiederfinden wollte, um sie zu unterstützen, da sie seine Seelenverwandte sei und das Schicksal sie füreinander bestimmt habe. Er erzählt auch, dass der [[Bund von Utukk'Xul|Kult von Utukk'Xul]], der ihn seid ihrer Begegnung im Norden jagt, ihn in Ruhe lassen würde, wenn er die Helden der Drachenträne töte. Ignus ging zum Schein darauf ein, um zu erfahren, wo sich Octavia aufhält. Auf den Götterinseln soll eine Falle gestellt werden, denn dort soll ein uralter Dämon erweckt werden. Doch er hatte nie vor, den Auftrag durchzuführen vor, sondern hat mit seinen Männern beschlossen, die Kultisten zu hintergehen und die Helden zu warnen. Ignus übergibt den Helden eine Karte der Götterinseln mit einem markierten Treffpunkt und verrät ihnen, dass Sabaoth Immortalis seit längerem im Nebelschlund verweilt und seine Pläne erfolgreich umsetzt. Um die Malthusbruderschaft vor einer Racheaktion zu schützen, möchte Ignus den Helden helfen, die Schwarzmagier auf den Götterinseln möglichst schnell zu besiegen. Dann bittet er Octavia noch um ein vertrauliches Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji verlassen die Kajüte und sprechen mit Iustus, welcher den Gast als hochgefährlich einschätzt und sehr besorgt um Octavia ist. Er weiß nicht, ob er Ignus im Notfall aufhalten könnte und sieht ihn eher als unbesiegbar an. Henk geht dann auf Deck und Kenji in die Kapelle, wo er keine Ruhe findet. Abdrushin spricht ihn an und warnt vor Ignus und Iustus teilt Henk mit, dass in Octavias Kajüte chaotische Feuermagie gewirkt worden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden in Octavias Kajüte kommen, ist diese wohlauf und wirkt erholt und beinahe verjüngt. Henk bemerkt unter dem Bett leere Patronen für elementares Feuer und nimmt einen leichten Schwefelgeruch im Raum wahr, was Kenji entgeht. Ignus möchte Octavia auf ihrer Reise begleiten und gemeinsam gegen die Schwarzmagier kämpfen und Octavia gestattet es ihm. Während Ignus dann in Henks Beisein seine Malthus-Brüder zurück nach Olburg schickt, um die Bruderschaft vor einer möglichen Rache zu warnen, begleitet der pfahlweiße Kenji die euphorisch neben sich stehende Octavia zur Untersuchung ins Magierlabor zu Iustus.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.34''') Iustus stellt fest, dass Octavia nicht geheilt, sondern nur mit elementarem Feuer geflickt wurde. Nur eine stabile magische Verbindung, von der Iustus vermutet, dass sie von Ignus ausgeht, macht es Octavia möglich, auch ohne Feuerimmunität nicht innerlich verbrannt zu werden. Iustus warnt sie vor möglichen Nebenwirkungen und unabsehbaren Konsequenzen und erinnert nochmal an die 15 Morde, welche Ignus [[Akte Ignus|zur Last gelegt werden]]. Octavia geht dann zu Abdrushin, während Kenji noch mit Iustus spricht und ihn um etwas bittet. Kenji hat danach auf dem Flur eine Begegnung mit Ekky und geht nachsichtig mit dessen Verhalten um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat sich noch etwas mit Ignus unterhalten und ihn um ein gemeinsames Gespräch in der Offiziersmesse vor dem Abendessen gebeten. Als Ignus gegangen ist, muss Henk den aufgebrachten Pöttzi beruhigen und er erfährt, dass Kaltfisch sich mit einigen Matrosen auf seiner Kajüte unterhält und dabei wohl den Klabatterwicht vernachlässigt hat. Henk schaut sich das Treffen an und erwischt einige anscheinend verängstigte Bambusen mit Ekky und Kaltfisch. Beim Verlassen der Kapitänskajüte trifft Henk auf Kenji, welchen er ebenfalls zum Gespräch in die Offiziersmesse einlädt. Er begleitet dann Kenji noch zu Octavias Zimmer, wo er sich allein mit Ignus unterhält und diesen mit den Iustus‘ Untersuchungsergebnisse konfrontiert. Henk geht zu Abdrushin und trifft dort auf Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin hat Octavia untersucht und hohes Fieber und einen zu schnellen Herzschlag festgestellt, obwohl sie sich sehr gut fühlt. Er warnt sie vor einer Überbelastung und rät ihr zur Schonung. Abdrushin hat Angst vor Ignus und glaubt, in ihm lebe ein wahnsinniger Dingir. Als Octavia das Wiedererweckungsritual anspricht, findet es Henk angemessen, dass Kenji Octavia über die Details informieren solle. Beim Verlassen der Arztstube treffen die beiden auf Ignus, welcher sich mit Octavia auf ihr Zimmer zurückzieht, da er noch etwas unter vier Augen mit ihr besprechen wolle. Henk geht zu Iustus, um ihn ebenfalls zum bevorstehenden Treffen einzuladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat nach dem Gespräch mit Ignus die Kapelle aufgesucht und ist dort auf Bruder Tonnmar gestoßen. Dieser spricht ihn auf den mysteriösen Fremden an und fragt sich, wie er diesen einschätzen und ob er sich Sorgen machen soll. Dann betet er noch und begibt sich zu Henks Treffen, bei dem Iustus und Henk bereits anwesend sind. Octavia und Ignus haben anscheinend über ihr Gespräch die Zeit vergessen und schließlich findet das ganze Treffen mit einem verärgerten Henk auf Octavias Zimmer statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert an seine Aufgabe als Fährmann und beklagt, dass momentan jeder seinen eigenen Dingen nachgeht und keine Kommunikation mehr zwischen ihnen stattfindet. Er erinnert daran, dass ihre Freundschaft für das Wohl der Drachenträne wichtig ist, und betont, dass jede Entscheidung, welche allein getroffen wurde, stets falsch gewesen sei. Henk erinnert an die Situation im Norden, wo die Gruppe auseinanderzubrechen drohte, und gerät in einen Streit mit Octavia, während Kenji schweigend zuhört. Henk findet Octavia arrogant und wirft ihr vor, Dinge zu verbergen, doch Octavia scheint ihm gar nicht richtig zuzuhören und glaubt Henks Worten nicht. Henk will am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang von allen hören, wie sie zu ihrem Auftrag stehen und was sie über seine Worte denken, ansonsten würde er gehen. Dann verlässt Henk wütend das Zimmer und  geht verärgert zu Kaltfisch. Kenji zieht sich auch zurück und sucht Abdrushin auf und Iustus verlässt etwas verwirrt das Treffen, so dass Octavia mit Ignus zurückbleibt und das Abendessen von Wigo aufs Zimmer gebracht bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat eine Bitte an Abdrushin und zieht sich noch kurz in die Kapelle zurück. Henk trinkt noch kurz mit Kaltfisch, bevor er sich in seine Kajüte zurückzieht. Dort bekommt er Besuch vom Admiral, welcher ihn bittet, Kaltfisch nach den auf der Karte verzeichneten Stürmen zu fragen, und mit Henk kurz über den Umgang mit Verantwortung spricht. Henk weist den Admiral noch an, am nächsten Morgen erst wieder auf Kurs zu gehen, wenn Henk das Zeichen dazu gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begibt sich Henk hungrig zu Roana in die Küche. Kenji sucht, ebenfalls vom Hunger abgelenkt, die Küche auf und die beiden unterhalten sich noch. Henk verrät Kenji, dass er aus der Gilde ausgetreten ist, da er die Verpflichtungen nur noch als Ablenkung von seiner eigentlichen Aufgabe empfunden hat. Dann gesteht er Kenji, dass er verzweifelt ist, und versucht diesem zu erklären, warum er ihn im Kampf so dringend braucht, denn in Kenjis Anwesenheit fühlt sich Henk mutiger und sicher. Kenjis Visionen werden nicht mehr thematisiert, jedoch bittet er Henk, Octavia vorerst noch nichts davon zu erzählen. Die beiden ziehen sich zur Nacht auf ihre Kajüten zurück, doch zuvor ist Henk Kenji noch behilflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Sideon, Fest der [[Venora]] ===&lt;br /&gt;
Henk hat eine unruhige Nacht und wacht mehrmals auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.35''') Kenji bekommt von Iustus eine [[Kenjis Tempel#Iustus Informationen für Kenji|Nachtlektüre]] und Octavia verbringt die Nacht mit Ignus auf ihrem Zimmer und stärkt sich. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ignus.png|200px|miniatur|rechts|Ignus]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Ignus Rat beschafft Octavia weitere fünf Kartuschen mit elementarem Feuer und es gelingt ihr, das Feuer eigenständig zu konsumieren. Ihr ist aber auch bewusst, dass sie dies ohne die Verbindung zu Ignus nicht geschafft hätte, und dieser greift ein, als ihr der Zauber zu versagen droht. Octavia genießt das berauschende Gefühl des Feuers und der Verschmelzung ihrer Hände, was sie an das überwältigende Gefühl im Norden erinnert. Durch den Konsum fühlt sie sich vollkommen ausgeschlafen und tatkräftig und verspürt keinen Hunger oder Müdigkeit mehr. Ignus kommt Octavia aber nicht so nahe, wie er es vielleicht gerne hätte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk und Kenji vor Sonnenaufgang zu ihr kommen, ist es in der Kajüte sehr warm und es riecht nach Schwefel. Während des gemeinsamen ernsten Gespräches erinnert Henk daran, dass sich jeder einzelne im Norden selbst bezwungen hat, als die Drachenträne in Gefahr war, und Henk warnt vor einer erneuten Bedrohung des Artefakts. Kenji sieht Hoffnung, die Drachenträne zu retten, wenn das Vertrauen zurückkehrt. Er erzählt von einer positiven Vision der Zukunft, welche er hatte, und von Zweifeln, die ganze Verantwortung auf den Schultern tragen zu können. Als Kenji von Octavias Wiedererweckung sprechen will, unterbricht diese ihn und bedankt sich einfach bei ihm. Dann verlassen alle ihre Kajüte und Henk spricht mit Kenji und Iustus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk spricht mit Kenji und Iustus&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk spricht mit Kenji und Iustus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beiden Helden war bei dem Gespräch aufgefallen, dass Ignus Blicke auf Octavia eher an ein ausgehungertes Raubtier als an einen romantischen Verliebten erinnern und dass sich in ihnen maßloses Begehren, animalische Lust und Triebhaftigkeit spiegeln. Henk warnt Kenji und Iustus, dass Octavia nicht mehr sie selbst sei. Im Labor teilt er ihnen mit, dass er davon ausgeht, dass sie unter dem Einfluss von Ignus stehe und nur noch seine Marionette sein. Iustus bestätigt eine bestehende magische Verbindung von Ignus zu Octavia, ist sich über ihre Funktion aber nicht sicher. Er sieht in ihr eine Art der Kraftzufuhr, während Henk sie als Kontrollmöglichkeit betrachtet. Kenji weist darauf hin, dass sie aufgrund von Iustus Informationen nicht mehr komplett machtlos gegenüber Ignus seien und betont, dass der richtige Zeitpunkt abzuwarten sei.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück ist Octavia nicht anwesend und Henk gibt dem Admiral grünes Licht zur Weiterfahrt, welcher noch darum bittet, Kaltfisch nach Informationen zu der eingezeichneten Sturmzone im Osten der Götterinseln zu fragen. Also suchen Henk und Kenji Kaltfisch in der Kapitänskajüte auf. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji bei Kaltfisch&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji bei Kaltfisch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicherweise ist die Kajütentür verschlossen und Kaltfisch braucht lange, um sie zu öffnen. Henk lauscht und kann das Rascheln von Papier hören, welches hastig zusammengelegt und hinter einer Holzklappe versteckt wird. Kaltfisch erzählt von „Wellenwirblern“ und „Windwühlern“ und dass diese Viecher genauso gefährlich wären wie die Feuervögel der Westseite. Kein Schiff könne den Sturmgürtel durchqueren, ohne zu sinken. Doch er kennt einen Weg, um möglichst nahe an des gebiet heranzukommen und teilt diesem gleich dem Steuermann mit, nachdem Henk ihm eine Tasse Kochrum dafür versprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kaltfisch seine Kajüte verlassen hat, sucht Henk nach den Papieren und findet schließlich einen Stapel, wo auf dem obersten Blatt sich eine Schiffskarte durchgezeichnet hat, auf der einzelne Räume eingezeichnet sind. Als Kaltfisch zurückkehrt, wird er dazu befragt und gibt schließlich zu, die Suche nach dem guten Festlandfusel geplant zu haben, wobei sich Kenji an Ekky erinnert, den er in der Kabine des Admirals erwischt hat. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk den Kochrum für Kaltfisch von [[Roana Dernheim|Roana]] organisiert, spricht Kenji in der Offiziersmesse mit dem Admiral. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji spricht mit dem Admiral&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji spricht mit dem Admiral&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Admiral möchte Kenji aus seiner Erfahrung in der Rolle als Führungspersönlichkeit einen Ratschlag geben, damit dieser die Enttäuschung der Mannschaft besser verstehen kann. Als „Standartenträger der Götter“ hebe seine Präsenz auf dem Schlachtfeld die Moral der Männer und verleihe ihnen Sicherheit und Mut. Um der damit verbundenen Verantwortung gerecht zu werden, müsse man seine Selbstzweifel überwinden, damit man den Männern die Rolle vorspielen kann, die sie brauchen. Die Führung anderer sei immer mit dem Opfer der Selbstaufgabe verbunden und manchmal müsse man etwas darstellen, was nicht dem eigenen Empfinden entspräche. Kenji solle nicht vergessen, welch große Bedeutung seine Worte und Taten für die Moral der Männer haben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk holt Kenji aus der Offiziersmesse ab und sie gehen zu Octavia, welche mit Ignus im angeregten Gespräch vertieft ist, auf die Kajüte, um einen gemeinsamen Plan zu machen. Erst jetzt fällt Octavia auf, dass Kenji sich die Haare abrasiert hat und man sein fehlendes Ohr und die große Narbe gut erkennen kann, worauf sie ihn etwas irritiert anblickt. Henk zeigt auf der Karte den geplanten Ankerplatz und sie beschließen, von dort mit einem Beiboot zu der Insel mit dem Treffpunkt überzusetzen. Gemeinsam würden sie dann aufmerksam auf die vorbereitete Falle warten und einen Weg zum markierten Punkt suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss spricht Kenji mit dem Geweihten Tonnmar und bittet ihn, sich während seiner Abwesenheit um die Männer der Baiula Spei zu kümmern., während Henk Roana beauftragt, Proviant für 3-4 Tage einzupacken. Dann wird Henk von Leutnant Ibendorn um ein Gespräch gebeten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Leutnant Ibendorn&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Leutnant Ibendorn&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ibendorn weist Henk darauf hin, dass die Moral der Männer sehr labil ist und die Nerven blank liegen. Er fürchtet, dass die Angst vor erneuten Angriffen zu einer Meuterei führen könnte, und bittet Henk, eine moralisierende Ansprache an die Mannschaft zu halten, bevor sie aufbrechen. Er spricht auch das Verhalten der anderen beiden Helden an und beklagt, dass Kenji durch seine eigenen Zweifel die Moral der Männer untergräbt und dass Octavia mit ihrem neuen Gast die Männer in Angst und Schrecken versetzt. Ibendorn informiert Henk darüber, dass in der letzten Nacht wieder fünf Kartuschen mit elementarem Feuer von Octavia geholt wurden und jetzt nur noch fünf Schuss im Lager liegen. Er betont nochmal, dass Henk der einzige ist, dem die Männer noch blind vertrauen und für ihn die Reise fortführen. Er bedauert, dass Henk mit Augustus ein verlässlicher und treuer Freund fehle.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht danach sofort Octavia auf und bittet sie, die restlichen Feuerkartuschen nicht zu verbrauchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Henk mit Ibendorn unterhält, sucht Kenji noch Abdrushin auf und lässt sich seinen Arm verarzten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Abdrushin&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Abdrushin&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Abdrushin einen besonderen Trank, welcher ihn für eine gewisse Zeit immun gegen „Dingirfeuer“ macht. Abdrushin rät Kenji, sich vor Ignus zu hüten und nicht unüberlegt zu handeln. Außerdem weist Abdrushin Kenji darauf hin, dass Octavia von ähnlicher Art wie Ignus sei und ihr Leben lang versucht, mit einem feurigen Dingir zu tanzen. Das berge aber auch immer die Gefahr, dass der Dingir die Führung übernehmen könnte und Octavia sich dann ganz im Feuer verlöre. Ignus stellt sich für Abdrushin als eine mögliche Variante von Octavias eigenen, zukünftigen Schicksal dar. Dann zeigt er Kenji eine Abbildung der Glühanemone, welche sich dieser gut einprägt (2 Erf. [0,6]) und auch abzeichnet (3 Erf. [8,7,7])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji treffen sich an Deck wieder und blicken auf die Sturmzone, welche sich im Süden erhebt, als diese sich plötzlich durcheinanderwirbelt, die dunklen Wolken explosionsartig in alle Richtungen zerstreut werden und die dunkle Wand sich auflöst. Die Alarmglocke ertönt und warnt vor einer großen Welle, welche sich um den Ort der Sturmfront ringförmig ausbreitet und auf die Baiula Spei zurast. Alle werden etwas durchgeschüttelt, jedoch kommt nichts und niemand zu Schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sich die Sturmzone auflöst, toben immer noch einzelne Wirbelwinde über das Wasser. Plötzlich setzt ein gewaltiger Wirbelsturm Kurs auf die Baiula Spei und es wird Alarm gegeben. Iustus bereitet einen Zauber vor, um den ankommenden Luftelementar aufzuhalten, der näherkommend sogar ein sehr wütendes Gesicht aufweist. Kurz vor dem Aufprall löst sich der Elementar allerdings unter leichten Funken in Dampf auf und wird vom Wind verstreut. Ignus steht hinter dem erstaunten Iustus und blickt diesen etwas herablassend und mit selbstsicherem Grinsen an, bevor er wieder mit Octavia auf die Kajüte zurückkehrt. Die Mannschaft betrachtet die Situation mit einer Mischung aus Angst und Bewunderung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der Kajüte offenbart Ignus Octavia seinen Plan, die Täuschung der Kultisten aufrechtzuhalten und zu dem vereinbarten Treffen zu erscheinen, um weitere Informationen über die Pläne zu erhalten. Octavia soll sich mit ihren Freunden so schnell wie möglich zum Treffpunkt auf der Insel bei dem großen Baum durchschlagen, damit sie gemeinsam gegen die Kultisten kämpfen können. Dann bittet er Octavia, ihn an Deck zu begleiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baiula Spei hat sich dem von Kaltfisch beschriebenen Ankerplatz genähert und Wigo bittet Henk, ihn auf der Expedition begleiten zu dürfen. Octavia und Ignus kehren an Deck zurück und, nachdem er ihr einen Handkuss gegeben hat, verwandelt sich Ignus in eine Feuerkugel und zischt als Komet in Richtung der Insel ab. Octavia erklärte den beiden den Plan und Henk hält vor der Abreise noch eine motivierende Ansprache an die Männer, welche Kenji durch ein Lichtwunder bekräftigt. Dann steigen die Helden mit Wigo in das Beiboot und lassen sich von den Matrosen Klippstein, Grauwasser und Halbach hinüberrudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.36''') Die Überfahrt bei starkem Wellengang schüttelt kräftig durch und Wigo stellt Fragen zu Ignus Abwesenheit und Vertrauenswürdigkeit. An der Ostseite der Insel wird ein Ankerplatz gefunden und die gigantische Silma-Esche auf der höchsten Klippe bewundert. Henk entdeckt einen begehbaren Tierpfad und die Helden machen sich vorsichtig auf den Weg ins Innere der Insel.  Sie entdecken geweihte Baumschreine, welche elbischen Ursprungs sind, und noch vor Kurzem besucht wurden. &lt;br /&gt;
[[Datei:GI-Karte-Nebeninsel.png|200px|miniatur|rechts|Die östliche Götterinsel mit der Silma-Esche mit dem Weg der Helden]]&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Erkundung stoßen die Helden auf eine große Lavaechse, welche sie angreift. Da sie sich als ziemlich Feuerresistent herausstellt, übernimmt Henk die Abwehr und mit Kenjis blendender Hilfe gelingt es ihm, der Echse die Kehle durchzuschneiden, als diese im Laufschritt angreift. Nach einer Essenpause, bei der Octavia die Metamorphose ihrer Hände übt, spricht Kenji sie auf ihre Verbindung mit Ignus an und fragt, ob sie ihren Zustand auch ohne Ignus stabilisieren könne. Kenji weist Octavia noch darauf hin, dass Ignus kein wirkliches Interesse an ihrer Person habe, bevor Henk die beiden zum Aufbruch mahnt. Die Helden begegnen einer Gruppe kleinerer Erdelementare, die entgegen ihrer Mentalität sehr zornig wirken, obwohl sie für ihr ruhiges Gemüt bekannt sind. Octavia gelingt es, die Gruppe zu sprengen, sodass die Helden gefahrlos passieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Sackgassen, welche sie etwas Zeit kosten, gelangen die Helden schließlich zu einem Baumschrein, der wegen einer abyssisch-cthonischen Verseuchung seine Blätter verliert und eingeht. Kurz danach entdecken sie die Reste eines Knochenkreises, durch den eine Person hergeholt wurde, wie die Spuren ihnen verraten. Beim anschließenden Abstieg in ein Tal bemerken die Helden, dass das ganze Gebiet der Verseuchung zum Opfer gefallen ist und die Pflanzen verdorren und eingehen, so wie sie es auf Soltrum gesehen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mumifizierte Leiche eines Elben wird gefunden, welcher dem Lebensentzugszauber des Nekromanten zum Opfer gefallen ist, und Wigo nimmt dessen magisches  Mithril-Schwert an sich. Die Helden steigen einen Berg hinauf und finden oben einen erst vor kurzer Zeit gesprengten Menhir, welcher mit blauen Wirbelmuster bemalt ist. Magische Verbindungen gingen von hier auf das Meer und in den Süden zu einer weiteren Bergkuppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort oben sehen die Helden in der Dämmerung, wie sich unterhalb des riesigen Baumes eine grüne Wolke bildet, welche zur Klippe mit dem Baum emporsteigt und diesen einhüllt. Es sind Blitze mit Donner in der Wolke zu erkennen, dann erfolgt eine feurige Explosion, welche die unteren Ausläufer des Baumes entzündet. Der riesige baum steht lichterloh in Flammen und ein letztes Mal zucken Blitze auf. Die grüne Wolke löst sich auf und der Baum wird plötzlich wie von Zauberhand gelöscht. Der aufkommende Qualm nimmt die Sicht auf den Baum und aus der Qualmwolke erhebt sich eine Feuerkugel, die auf die Helden zufliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komet schlägt neben den Helden ein und Ignus steht aufrecht vor ihnen. Er reagiert nicht auf Henks Ansprache und geht direkt auf Octavia zu. Er blickt ihr in die Augen, fährt ihr besitzergreifend mit dem Handrücken kurz über die Wange und bedauert, dass sie es nicht eher geschafft habe. Er habe die Feinde nicht mehr länger aufhalten können und am besten sähe sich Octavia mit den anderen den Baum selbst an. Auf die Frage, warum der Baum in Brand geraten ist, erwähnt Ignus, dass seine Tarnung aufgeflogen sei und er gegen den Nekromanten gekämpft und ihn verletzt habe, wobei der Baum Feuer gefangen habe. Dann machen sich alle auf den Weg zum großen Baum.&lt;br /&gt;
[[Datei:Silma-Esche.png|200px|miniatur|rechts|Die große Silma-Esche auf der Götterinsel]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden im Halbdunklen einen weiteren Knochenkreis und Ignus berichtet, dass er hier die Kultmeister des Xul getroffen habe und diese ein Wesen mit Tentakeln und sechs willenlose Handlanger hergeholt hätten. Am Baum bietet sich den Helden ein schrecklicher Anblick mit vielen toten Elben und zwei geschändeten Altären. Bei einer Untersuchung des schwelenden Baumes werden keine Überlebenden gefunden und Ignus zeigt ihnen die Stelle im Wurzelwerk des Baumes, an der die Kultisten mit den unterworfenen Ältesten der Elben verschwunden seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk findet mit Wigo eine Kiste mit intakten Elbentränken und sucht dann im Wurzelwerk nach einem Geheimgang, während Kenji die Altäre wieder herrichtet und Octavia mit Ignus die Umgebung erforscht. Als Kenji das letzte dämonische Zeichen von einem Altar abwaschen will, bemerkt er, dass die toten Elben sich anfangen zu bewegen. Den ersten Elben wehrt Kenji noch persönlich ab, dann schickt er Wigo, damit dieser Henk holt. Die beiden kämpfen gegen die Untoten und Henk beschützt den noch mit der Reinigung beschäftigten Kenji, Als der letzte Rest des Zeichens vom Altar gewaschen ist, fallen die Untoten in sich zusammen und Kenji  kann einen abschließenden Segen an Tystonius und Garlen sprechen. Danach  machen sich Henk, Wigo und Kenji auf die Suche nach Octavia, welche bisher noch nicht zurückgekehrt ist. Sie finden sie in einem kleinen Elbenhafen, wo sie mit Ignus flammend herumknutscht. Die beiden begleiten Henk und Kenji zum Baum und sie entzünden die Leichen, welche Wigo und Henk sorgsam zur Feuerbestattung aufgebahrt haben. Wigo hat die Elbenschwerter eingesammelt und Henk hat sich einen Elbenbogen samt Pfeilen mitgenommen. Henk sucht im Wurzelwerk nach einem geheimen Gang, findet aber nichts und legt sich mit Kenji und Wigo schlafen, während Ignus und Octavia knutschend „Wache“ halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Sideon, Fest der [[Venora]] ===&lt;br /&gt;
Henk steht sehr früh vor den anderen auf und macht sich im Wurzelwerk wieder auf die Suche nach dem Öffnungsmechanismus. Es dauert, bis ihm die Art und Weise des natürlich gewachsenen Geheimganges erkenntlich wird und er schließlich einige Wurzelteile findet, welche sich wie Hebel bewegen lassen. Nach einigen Stunden hat Henk es geschafft und er weckt bei Morgengrauen die anderen. Gemeinsam betreten sie einen dunklen Gang, der in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.37''') Die Helden folgen dem sich spiralförmig hinabschraubenden Weg zwischen den Wurzeln, dessen Wände einen erdigen Geruch ausströmen und krabbelnde Bewegungen erkennen lassen. Der Gang verbreitert sich schließlich und sie erreichen eine Kammer im Wurzelwerk, in der um einen größeren, runden Altar aufgestellte kleine Öllämpchen einen schwachen Lichtschimmer verbreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erspürt sofort die tiefe Würde und göttliche Ruhe dieses sakralen Ortes. Auf dem Altar liegen Opfergaben, doch scheint etwas zu fehlen. Henk findet an einer Seite der Kammer eine weggetretene Holzfigur, welche einen alten, weise wirkenden Elben mit Heiligenschein darstellt, welcher einen Kokon mit beiden Händen hütet. Kenji erspürt eine Entsprechung zu [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Boron]], stellt sie zurück auf den Altar und spricht einen Boronssegen, während Henk schon weitere Gänge untersucht und Octavia sich mit Ignus beschäftigt. Einige Lämpchen sind ebenfalls von den Schwarzmagiern umgetreten worden und Kenji stellt diese mit Wigos Hilfe wieder auf und befüllt sie neu mit am Altar vorgefundenem Öl. Dann macht er mit Wigo eine Essenspause, bei der der Junge in der Wand zwischen den Wurzeln einige leere Lampen entdeckt, Kenji befüllt 15 Lampen für die gefallenen Elben, entzündet sie und stellt sie zu den anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehrt Henk zurück und führt die anderen durch die Wurzelgänge, gemeinsam das Labyrinth erkundend. Schließlich stoßen sie nach einigen Sackgassen auf eine Kammer mit einem kleinen Schrein, welcher ebenfalls von einigen Lampen umstellt ist, von denen wieder ein paar umgetreten wurden. Im Sockel des Schreins stehen mehrere Namen eingraviert, die Octavia lesen kann, jedoch niemandem etwas sagen. Nachdem Kenji und Wigo die Lämpchen wieder aufgestellt und nachgefüllt haben, suchen sie mit Henk den richtigen Weg im Wurzellabyrinth. &lt;br /&gt;
[[Datei:Elbenfriedhof.png|300px|miniatur|rechts|Das Wurzelkammer-Labyrinth des Elbenfriedhofs unter der großen Silma-Esche]]&lt;br /&gt;
In einem Gang scheucht Henk tellergroße, fliegende Wesen auf, welche einen schwachen, silbrigen Schimmer ausstrahlen. Sie werden von Kenji als Zwielichtschwärmer identifiziert und er erzählt, dass es in seltenen Fällen vorkommt, dass die Seelen Verstorbener nicht sofort in Borons Reich gehen und sich in Form dieser Nachtfalter mit dem weißen Totenkopf von den Angehörigen verabschieden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden dann eine größere Kammer, in deren Mitte eine große, steinerne Statue auf einem Sockel steht, der eine Grabkammer sein könnte. Der Name „Irawain“ ist mit vier Faltern verziert eingraviert und die Statue zeigt einen älteren Elben mit Eschenblättern in den Haaren, welcher auf einen Stab gestützt kniet und die eine Hand über die Erde hält. Während Kenji und Henk über den Ort nachdenken und nach mehreren Stunden Weg eine Pause machen, ist Ignus ungeduldig und macht sich als Feuerkugel auf die Suche nach dem richtigen Weg durch das Wurzellabyrinth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Ignus unterwegs ist, fragt Wigo Octavia, ob die beiden ein Liebespaar seien und sie so verliebt seien wie er und Heli. Als Octavia ihm das mehr oder weniger bestätigt, bezweifelt Kenji eine wahre Liebe zwischen beiden, da diese bedeuten würde, dass man sich für den anderen auch opfern würde. Wigo möchte auch noch wissen, was Octavia an Ignus so gerne mag, da er ihn eher unheimlich findet, und Octavia erwähnt, dass sie sich zum ersten Mal richtig verstanden fühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk führt die anderen durch das Wurzellabyrinth und muss etliche Sackgassen hinnehmen, bis sie einen größeren Raum finden, in dem wieder eine Statue steht, welche eine Elbin mit einer Wasserschale darstellt. Der Name „Amadil“ ist mit zwei Faltern verziert auf dem Grab eingraviert. Beim Betrachten der Statue kehrt Ignus zurück und hat einen Weg durch das Labyrinth gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus führt die Helden durch eine weitere Grabkammer. Der Name „Tarias“ ist mit drei Faltern verziert eingraviert und die Statue zeigt einen stattlichen Elben mit Schwert und Schild. Henk entdeckt auf dem Schwert einen gravierten Blitz. Es folgt in einigem Abstand eine weitere Grabkammer, auf welcher der Name „Estel“ mit einem Falter graviert ist. Die zugehörige Statue trägt einen Schleier und sitzt neben einer kleinen Schwalbe auf einem Felsen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Relief Wurzelkammer.png|300px|thumb|rechts|Das Wandrelief in der Endkammer des Wurzellabyrinthes]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelangen die Helden zur Endkammer, in dessen Mitte sich ein großes Mosaik im Boden befindet, welches die elbischen Wurzelkräfte darstellt, und auf welchem sich relativ frische Blutspuren befinden. Auf der einen Seite des Mosaiks befinden sich sieben Schreine mit magischen Elementen, nämlich Luft, Staub, Erde, Schlamm, Wasser, Dampf und Feuer (v.l.). Über den Schreinen hängt ein Relief, welches ein Tal zwischen zwei Bergen zeigt, über dem eine Art schlafender Riese liegt, über dem Wasser und darüber der Himmel zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ignus gierig seine Hand nach dem elementaren Feuer ausstreckt, schlägt ihm Octavia verneinend auf die Finger und schüttelt mit dem Kopf. Ignus gehorcht ihr und lässt vom Feuer ab, was Henks Vermutung zum Wanken bringt, dass Octavia lediglich Ignus Marionette sei.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Luft.png|100px|thumb|links|Das Steintor zur Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite der Kammer befindet sich ein großes Steintor, neben dem sich einige Blutspritzer an der Wand befinden. Unterhalb davon liegt ein elbischer Haarreif, welcher die Form einer goldenen Sonne umrandet mit silbernen Wellen hat und vermutlich die Krone eines Elben-Ältesten ist. Auf der Tür müssen anscheinend Symbole gedrückt werden und die Helden rätseln lange, welche und wie viele es sein sollen. Henk, Kenji und Wigo essen etwas und legen sich schlafen, während sich Octavia mit Ignus zurückzieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kann nicht richtig schlafen, weil ihn das Relief mit dem schlafenden Riesen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Er schleicht sich zu Octavia und Ignus und beobachtet beide, wie sie sich küssen, während ihre Oberkörper und Köpfe im Feuer verschmelzen. Henk zieht sich zurück und will Kenji wecken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk weckt Kenji, und dieser erwacht mit den Worten „mein Junge“. Henk berichtet ihm von seiner Beobachtung und Kenji fürchtet, dass sie bei einer vollständigen Verschmelzung von Ignus und Octavia ihre Freundin endgültig verloren hätten. Er erzählt Henk von „seinem Jungen“ und sie überlegen gemeinsam, wie sie Ignus aufhalten können. Zunächst planen sie das elementare Wasser vom Schrein mitzunehmen, zögern aber, weil sie den Ort nicht entweihen wollen. Kenji erwähnt, dass Ignus „wahrer“ Name helfen könne, und er erwägt den Einsatz von elementarem Wasser. Ein Schritt fehle noch, um ihn besiegen zu können, und Kenji fürchtet, dass dazu nicht mehr viel Zeit bleibe. Henk erwähnt, dass Octavia anscheinend doch zu nichts gezwungen wird und es sogar genieße, worauf Kenji ihm eröffnet, dass dies sein Herz zerreiße.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk weckt nach nicht einmal drei Stunden Wigo und holt dann Ignus und Octavia dazu, um dann die große Tür zu öffnen. Er drückt als erstes auf das Eschenblatt-Symbol. Daraufhin entlädt sich aus dem Luftsymbol der Tür ein Blitz und trifft Henk, welcher eine Stunde braucht, um sich wieder zu berappeln. Die Helden beraten noch einmal über die richtige Reihenfolge der Symbole und als Octavia die Knöpfe drücken will, verbietet es ihr Kenji. Doch Octavia ignoriert es und drückt auf die Schwalbe, das Wasser, den Blitz und auf das Eschenblatt. Die Tür öffnet sich und den Helden kommt ein frischer, kalter Windzug entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.38''') Der Wind zieht den Helden scharf um die Nase und sie betreten den stockfinsteren Gang. Octavia stellt fest, dass der gesamte Bereich vor ihnen von mächtiger Elementarmagie erfüllt ist, was Henk daran bemerkt, dass Adarians Lampe hier nicht funktioniert, so dass die Helden auf das flackernde Licht von Octavias und Ignus Feuer angewiesen sind. Je tiefer sie vordringen, desto lauter wird der Wind und es wirkt fast so, als ob hunderte Flöten und Pfeifen gleichzeitig gespielt würden und manchmal scheinen sich sogar Melodien herauszukristallisieren. Das Steintor schließt sich hinter ihnen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Staub.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Staubkammer]]&lt;br /&gt;
Bläuliches Licht fällt in den Gang und ein von magischen elementarströmen durchzogenes Bodenmosaik befindet sich im Eingangsbereich zu einem großen Raum, an dessen Rückwand schwach leuchtende Punkte erkennbar werden. Ignus erkundet in Feuerkugelform den Raum und ein weiteres Steinportal zeichnet sich im Schein des Feuers ab. Durch das Betreten und Überqueren des Mosaiks lösen die Helden magische Impulse aus, welche dazu führen, dass der Wind und das Pfeifen immer lauter werden und plötzlich eine Art Chor aus hellem, kindlichem Kichern zu vernehmen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftkammer.png|300px|miniatur|rechts|Die Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden werden von Luftmindergeistern, die wie kleine, schelmische Kinder aus Wolkensubstanz wirken, eingekreist und geneckt. Sie werden von unzähligen Luftgeistern umflogen, die eine Art Windhose um jeden einzelnen bilden, so dass alle schließlich den Boden unter den Füßen verlieren und weggewirbelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von den Luftgeistern durchgeschüttelt, wobei Henk seinen Flachmann und Kenji sein Mynbruje-Emblem verliert. Nur Octavia kann ihre Tasche festhalten. Alle werden von der Windhose weggetragen und plötzlich zu Boden fallen gelassen. Außer Kenji stürzen alle auf eine Falltür, welche sie in eine geheime Kammer hinunterrollen lässt, in der es dunkel und kein Ausgang zu sehen ist. Octavia hat sich den rechten Knöchel gebrochen, welcher deutlich anschwillt. Während Henk nach einem Ausgang sucht, warten die anderen geduldig ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji  und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji kommt im Mittelgang heraus und stürzt in keine Falle. Er kehrt in den großen Raum zurück und trifft dort auf Ignus, welcher sich gerade durch den Boden eines Ganges sprengen will, weil Octavia dort unten sei. Kenji stoppt die Explosionen, um den Einsturz der ganzen Höhle zu verhindern. Ignus lässt seinen Frust an Kenji aus und fragt ihn, wie lange er bereits Octavia hinterherläuft, ob er jemals Erfolg bei Octavia hatte, ob er wirklich an der absurden Hoffnung festhält, Octavia würde seine Gefühle irgendwann erwidern, und wie er es ertrage, dass Octavia vor seinen Augen einem anderen Mann verfalle. Kenji lässt sich aber nicht provozieren und kontert Ignus Provokationen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich hört Kenji Henks rufen aus einem Gang und erfährt von der Falltür, für welche Henk gerade den Öffnungsmechanismus in totaler Dunkelheit sucht und nach Stunden auch findet. Er kann sich aus der Falle befreien und im Anschluss auch Octavia und Wigo aus ihrem Gefängnis  herausholen, wobei sich Ignus sofort um Octavias verletzen Knöchel kümmert und ihn heilt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wolkenzylinder.png|150px|miniatur|rechts|Ein verzierter Steinzylinder in der Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Am Ende jeden Ganges finden die Helden einen verzierten Steinzylinder und ein Loch in einer Wand. Nach längerem probieren entdecken sie, dass man den Steinzylinder anheben und dann das Gesicht mit dem Mund auf das Loch in der Wand ausrichten kann. Bläst man nun auf das freistehende Steinrohr des Zylinders, entweicht diesem ein magischer Luftstrom und ein Ton wird hörbar. Gleichzeitig leuchtet in dem Loch ein Blitz auf, welcher ein Zeichen bildet. Ähnliche Zeichen finden die Helden auf der Flöte, welche am weiterführenden Steinportal hängt. Auf diese Weise erhalten sie 6 Töne, welche die Tür öffnen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie über die richtige Reihenfolge nachsinnen und einen Hinweis darauf in den Gangverzierungen entdecken, hören sie Wigos Schrei aus einem der Gänge und finden den Jungen bewusstlos mit seinem Messer in der Hand neben einem Steinzylinder. Sie beschließen, eine Pause einzulegen und Henk und Kenji legen sich schlafen, während Octavia und Ignus sich etwas zurückziehen und ihrer Verschmelzung hingeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji werden schließlich von Wigo geweckt, nachdem dieser nach Stunden wieder zu sich gekommen ist. Er gesteht, dass er ein blaues Saphirauge des Steinzylinders stehlen wollte und von einem Blitz getroffen wurde. Wigo spricht Kenji noch darauf an, was er über „echte Liebe“ und „Opferbereitschaft“ gesagt hat, denn Wigo will kein Opfer sein und erwartet auch keine Gegenleistung von Heli, wie das bei Opfern für Götter der Fall wäre. Für Wigo ist Opfern eigentlich nur ein Scheitern und er wollte auch nicht, dass Heli ein schlechtes Gewissen bekommt, da er mit der Schuld nicht leben könnte, wenn sie sich für ihn opfern würde. Wigo weist Kenji dann auf seine fehlende Brosche hin und isst etwas, während Kenji sie sucht und findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht dann zu Octavia und Ignus und stellt fest, dass Octavia ungewohnt viel Haut zeigt, da sie inzwischen eine Art verkohltes Minikleid unter ihrem Brustpanzer trägt. Auch ihre Haare sind nun offen und wallen wild herum, anstatt anständig hochgesteckt zu sein. Henk stellt also eine starke optische Veränderung an ihr fest. Octavia übernimmt dann die Aufgabe, die Töne in der richtigen Reihenfolge auf der Flöte zu spielen und das Steinportal öffnet sich. So begeben sich die Helden gegen Mittag des Tages weiter hinab in schwere, staubige Luft des dunklen Ganges.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Erde.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Erdkammer]] [[Datei:Staubkammer.png|150px|miniatur|rechts|Die Staubkammer]]&lt;br /&gt;
Der Gang führt tiefer und ist nach kurzer Zeit knöcheltief mit Staub bedeckt, welcher den Helden das Atmen erschwert. Sie stoßen auf eine große Kammer, in welcher der Staub bereits kniehoch liegt und an deren Ende sich ein Steintor befindet, auf dem das Symbol für Erde abgebildet ist. Eine magische Sanduhr befindet sich auf der Tür, welche gedreht werden kann, so dass der Sand durchläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum hat Henk die Sanduhr gedreht, beginnt sich der Staub auf dem Boden aufzuwirbeln und kleine, kichernde Staubwesen erheben sich, welche die Helden bedrängen und an der Kleidung zerren, mit der sich die Helden den Mund bedecken, um noch atmen zu können. Ignus errichtet eine Feuerkuppel, unter der alle kurzfristigen Schutz finden können. Doch für Kenji und Henk ist es darunter viel zu heiß, als dass sie es lange aushalten können, und so macht sich Henk auf die Suche nach einem zwergischen Geheimgang. Instinktiv entscheidet sich Henk für die richtige Richtung und findet nach kurzer Zeit am Rand des Raumes einen geheimen Hebel, mit dem sich eine Kammer öffnen lässt, in der die Helden vor dem Staub geschützt sind. Dort harren sie die Zeit aus, bis sich der Staub wieder legt und sich die Tür öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.39''') Die Helden betreten einen stockdunklen Gang, welcher tiefer und tiefer in die Erde hinabführt. Nur das Feuer von Ignus und Octavia erhellt den Gang, der nach Henks Einschätzung grob Richtung Süd-Süd-West führt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Empfinden&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Empfinden&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji fühlt sich beim Schein der Flammen unwohl und sieht für eine Sekunde das Gesicht seines Sohnes, welches ihn aus den Flammen anblickt und dann von diesen aufgezehrt wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus und Octavia spüren etwas unglaublich Mächtiges aus reinsten Elementarkräften in der Tiefe, auf das sie sich zubewegen. Nach einer Stunde steil bergab erreichen die Helden einen kleinen Lagerplatz mit Steinbänken, wo zur Erfrischung der Reisenden elementares Wasser aus dem Felsen sprudelt, und Henk fragt Octavia und Ignus, ob das elementare Wasser gefährlich für die beiden sei. Octavia hustet leicht, als sie davon trinkt, und bei beiden dampft es bei dem Kontakt mit der Haut. Als Octavia mit einer Feuerkugel spielt, bittet Kenji Ignus, damit aufzuhören. Kenji erzählt Henk, er sehe Dinge in Ignus Feuer, über die sie dieser sich vermutlich gar nicht bewusst sei. Kenji habe Ignus Zukunft in dessen Feuer gesehen, die Kenji nicht gefällt. Ignus hätte mehr Macht als Wissen um die Zukunft, und das sei es nicht gut, denn er sei auf einem dunklen Pfad. Da es etwas sei, was nur Kenji sehen könne, drängt Henk zum Aufbruch und geht vor. Kenji verspricht Ignus beim Aufbruch, dass er alles tun werde, um das, was er für die Zukunft gesehen habe, zu verhindern, und Ignus erklärt Octavia Kenjis Verhalten damit, dass dieser vermutlich eifersüchtig sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer weiteren guten Stunde bergab können Octavia und Ignus mit Astralsicht eine gigantische Kammer vor sich erkennen, die berstend voll mit magischem Leben ist. Kurz darauf strahlt ein Lichtschimmer von vorne in den sich verbreitenden Gang, welcher schließlich auf einer großen Felsklippe endet, von welcher die Helden einen unglaublichen Ausblick auf die vor ihnen liegende, riesenhafte Höhle bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort befindet sich in dem mystischen Morgenlicht der Kristalle von der Höhlendecke ein Wald aus gigantischen, unbekannten Bäumen, deren Blätter in den unterschiedlichsten Grüntönen leuchten und in Silber- und Goldtönen schillern. Ignus ist sichtlich beeindruckt von der Fülle der vorherrschenden Magie und vermutet, dass dieser Ort wie eine Zeitkapsel die Welt vor der Errichtung der Schwelle bewahrt habe, die magische Urzeit des Goldenen Zeitalters, in welchem die Magie noch eins mit der festen Welt und vollständig mit den Dingen verwoben war. Ignus spürt eine starke, allgegenwärtige Präsenz eines mächtigen Elementarwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Henk und Kenji sehen hier überall bunte Ströme und Muster in der Luft und um jedes Ding, wie Octavia mit ihrer Astralsicht, was die Wahrnehmung intensiviert und noch unerfahrene schnell überfordert und ablenkt. Sie sehen die [[Drachenträne]] mit ihren Verbindungen zu den Helden und erkennen, dass diese sehr fragil sind, als ob man sie leicht zerbrechen könnte. Wigo wird von einem Stein gebissen und die Helden bemerken, dass fast alle Felsen und Steine Gesichter besitzen und sich über die Störungen beschweren. Die Helden beobachten den mythischen Vogel „Seelensegler“, welcher der Legende nach Seelen aus den Sphären nach Gea bringt, damit sie dort geboren werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dogeons Zuflucht-01.png|200px|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch Dogeons Zuflucht bis zum Steinkreis]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Schlamm.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Schlammkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem Pfad am Rand der Höhle entlang und erblicken in einiger Entfernung ein weiteres Steintor, welches anscheinend gerade geöffnet ist. Henk, Wigo und Kenji rennen sofort los, doch Henk schafft es nicht mehr rechtzeitig und das Tor schließt sich vor seinen Augen wieder. Während Henk mit Kenji das Tor untersucht, probiert Ignus einen Feuerzauber aus und ist begeistert von den Auswirkungen der magischen Welt. Er animiert Octavia dazu mitzumachen und erzeugt selbst einen so gleißenden und heißen Feuerball, dass Kenji sich vor Angst zusammenkrümmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus fliegt als Feuerkugel voraus und kundschaftet die Höhle aus, während Kenji noch das Schlüsselloch des Steintores abzeichnet. Dabei spricht er Octavia auf Ignus an und erklärt dieser, dass er die Zukunft gesehen habe und sich nun Sorgen macht, was Ignus mit Octavias Zukunft macht. Kenji weist Octavia darauf hin, dass nicht alles, was Ignus tue, gut für sie sei, und Octavia entgegnet ihm, dass Ignus ihr bis jetzt noch nicht geschadet habe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henks Assoziationen&amp;quot; hide=&amp;quot;Henks Assoziationen&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Henk fällt plötzlich wieder die Warnung von Adarian ein: „...die anderen werden dich ablenken ... ablenken ... ablenken“ (vgl. [[Henks Taverne#Henks Eindrücke (16. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk drängt zum Aufbruch und ein Pfad, welcher mit Statuen gesäumt ist, die alle beschädigt oder umgestürzt sind, führt sie hinab zum Wald. Dort wird es immer wunderlicher und eine Vielzahl von Feen und Pflanzengeistern schwirren zwischen den magischen Pflanzen umher und beobachten neugierig die Helden. Alles ist hier belebt und blickt mit den Gesichtern hinterher, ob Bäume, Steine, Kristalle oder riesige Fliegenpilze. Eine solche Unmenge an Eindrücken überfordert die normale Sicht leicht und so machen die Helden eine Pause, um sich im Moos etwas auszuruhen und zu schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen schlafen, spielt Octavia mit Feuer herum und freut sich, als Ignus zurückkehrt. Sie lassen die anderen schlafen und ziehen sich hinter einen Baum zurück, um sich ihrer Verschmelzung hinzugeben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Kenji erwacht mit einem Schrei und spricht mit Henk über seinen Sohn, wie er in den Flammen aufgeht. Dann bemerken sie die Rückkehr von Ignus und Henk holt die beiden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach fünf Stunden kommt Henk und holt Octavia und Ignus zum Lager zurück. Dort berichtet Ignus, dass sie die Höhle in wenigen Stunden zu Fuß durchqueren können und er eine Art Zentrum gefunden habe, wo eine Art bemalter Steinkreis angelegt worden ist, der jedoch dämonisch verunreinigt worden sei. Während Ignus davon erzählt, wird er auch von Feen umspielt, die er beiläufig wie lästige Mücken mit einem Funkenregen vertreibt, wobei er eine Fee ansengt, worauf sie laut weinend davonfliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus führt die Helden weiter den Weg entlang und sie entdecken einen „Ambrosia-Baum“, dessen Früchte die magische Kraft des Essers steigern. Octavia und Ignus essen sofort und nehmen sich einige mit, Wigo und Henk probieren ebenfalls und ihre Astralsicht intensiviert sich noch weiter, so dass Wigo sogar schwindelig wird. Dann begegnet ihnen ein echtes Einhorn, dem sich Henk sehr einfühlsam nähern und dessen Verwundung auswaschen kann, die ihm anscheinend erst kürzlich von einer Waffe beigefügt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichen die Helden den Steinkreis. Ihnen fällt sofort die abyssische Verunreinigung auf und sie empfinden die Atmosphäre als körperlich abstoßend und ekelhaft. Die Verseuchung geht vom zentralen Stein aus, auf den wie auf Soltrum oder der Silma-Esche mit Blut ein schwarzmagisches Zeichen gemalt ist. Bevor er den besudelten Ort betritt, hüllt sich Kenji in einen Lichtschimmer ein, und wischt dann das Zeichen vom Mittelstein. Er spricht den Segen der Passionen und verbannt damit die abyssischen Magieströme, welche sich verflüchtigen und auflösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es allen möglich, die bemalten Steine zu betrachten, und sich ein Bild von der Geschichte zu machen (vgl. [[Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht#Bilder_aus_Dogeons_Zuflucht|Bilderzyklus]]). Beim Untersuchen und Betrachten stößt Henk an einen Metallstab, welcher die zwergischen Runen E.T. trägt, und er findet eine Blutspur, welche in ein nahegelegenes Gebüsch führt, über dem Kenji mehrere Feen auffallen, die aufgeregt zirpen und nach unten deuten. Sie finden einen Zwerg mit blutender Bauchwunde, welcher sie bittet, ihm etwas aus seinem Rucksack zu geben. Henk kommt dem nach und reicht ihm einen Beutel mit magischen Salzkristallen, welche heilende Wirkung zu haben scheinen. Henk legt einen Kristall in die Bauchwunde und der Zwerg fällt nach der Heilung in eine kurze Ohnmacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er wieder aufwacht, ist er sehr traurig darüber, was diesem unschuldigen Ort angetan wurde und wie seine Reinheit besudelt sei. Er dankt Kenji für die Reinigung des Ortes und ist ganz beeindruckt, als er erfährt, dass er es mit den Helden der Drachenträne zu tun hat, da alle Zwerge große Hoffnungen in ihre Reise setzen. Er stellt sich als [[Eldal Thunderstone]] vor und erzählt, dass er auf einer Wallfahrt hierher ist, zur [[Dogeons Zuflucht|Kammer des Felsfürsten Dogeon]]. Hier existiere die Welt noch, wie sie vor der Errichtung der Schwelle war, und man gedenkt in diesem gemeinsamen Heiligtum der alten Rassen dem verlorenen Goldenen Zeitalter. Als er hier bei dem Steinkreis betete, überfielen ihn die Kultisten, welche neben menschlichen Schergen auch zwei Älteste der Elben und den berühmten Zwergeningenieur Ferolax unter ihrer Kontrolle haben. Er habe sich dem Kontrollzauber eines roten Artefaktes nicht entziehen können und ein Kultist habe ihn abgestochen, um sein Blut zu nehmen und damit das Zeichen auf dem Mittelstein zu malen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erzählt er den Helden den Mythos dieses Ortes, die [[Geschichte von Dogeons Zuflucht]], wie sie in den Felsbildern dargelegt ist. Er berichtet, wie Sereg durch Uselias aus einer dämonischen Falle gerettet wird und sie gemeinsam mit zwei Elementarfürsten den Dämon in einem Berg einsperren. Eldal erzählt, wie Sereg in seiner Trauer immer mehr den Verstand verlor und den Plan fasste, lieber alles Leben auszulöschen, da der Tod besser sei als eine Existenz in einer solch veränderten Weltordnung. Deshalb beschwor er eine große Flut, die das goldene Tal überflutete. Doch der Felsfürst Dogeon legte sich schützend über ein Tal zu Füßen des Amon Urui und erschuf damit diese Zuflucht (vgl. [[Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht#Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht|Geschichte von Dogeons Zuflucht]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Eldal die Geschichte erzählt hat, spürt Henk das Bedürfnis, die [[Drachenträne]] herauszunehmen. Ein weißes Licht versucht, eine Kugel zu bilden und sich von der Drachenträne zu lösen, doch schafft es die Ablösung nicht und erlischt wieder, da Uselias anscheinend gerade zu schwach ist, sich mitzuteilen (vgl. [[Drachenträne#Beobachtung und Reaktion in Dogeons Zuflucht (16. Sideon 351 JF)|Drachenträne]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.40''') Henk ist entsetzt und Kenji überlegt, ob sie der Drachenträne wieder Kraft verleihen können. Henk weist darauf hin, dass diese ihre Kraft aus der Gemeinschaft der Helden ziehen, doch Octavia schiebt es auf den speziellen Ort, an dem Adarians magische Lampe immerhin auch nicht funktionieren würde. Henk ist jedenfalls traurig, dass Uselias ihnen keine weiteren Details zu der Erzählung mitteilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eldal Thunderstone informiert die Helden darüber, dass die Tür zur Schlammkammer nur mit einem Schlüssel geöffnet werden kann und dass dieser von Wächtern verwahrt wird, welche dem Pfad folgend bei einer goldenen Weide wohnen. Er selbst will sich hier noch ausruhen und seine Wallfahrt abschließen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dogeons Zuflucht-02.png|200px|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch Dogeons Zuflucht zur goldenen Weide und zum Greifenhorst]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem von intakten Steinstatuen gesäumten Pfad durch den fantastischen Wald und überqueren mehrfach den Bach mit elementarem Wasser. Sie bemerkten hinter sich eine Bewegung neben dem Weg und entdecken etwas Goldenes, was sich auf dem Boden entlangschlängelt und in einem Felsloch im Boden verschwindet, an dessen Rändern Goldspuren zu finden sind. Außerdem sehen sie wagenradgroße Schmetterlinge und immer wieder Gnome, die genervt auf die hektische Atmosphäre der Helden reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichen sie die goldene Weide, unter welcher das Einhorn zwischen größeren Menhiren lagert und in deren Ästen etliche Windlingskogel hängen. Die Helden werden auf Windlingisch und Elbisch angesprochen und Octavia versucht mit ihren geringen Sprachkenntnissen begreiflich zu machen, dass sie nicht zu den Kultisten gehören. Die Fee, welche Ignus angesengt hat, kommt petzend hinzu und Octavia muss den Wortführer überzeugen, dass sie niemandem schaden wollen. Schließlich zeigen sich einige Windlinge und Octavia offenbart, dass sie gegen die Kultisten helfen wollen und den Schlüssel zum Tor benötigen. Auf diesen Schlüssel macht sie Ignus aufmerksam, der ihn in einem Kogel über ihren Köpfen ausgemacht hat, was auch Henk und Kenji bemerken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Windlinge wären bereit, das Tor zu öffnen, wenn die Helden der Fee helfen und damit ihre guten Absichten beweisen würden. Dann zieht sich der Wortführer mit der Fee zurück und die Helden bekommen Früchte angeboten und können sich ausruhen. Zunächst sprechen sie über ihre Erlebnisse in [[Druzba]], doch als Henk dann Ignus Verwürfe wegen seines Verhaltens macht, geht dieser mit Octavia auf Abstand und lässt den wütenden Henk zurück, den Kenji zu beruhigen versucht. Henk ist verwirrt, dass Octavia zwischendurch anscheinend selbst entscheidet und sich sehr verändert habe. Besonders bedrückt ihn, dass sie nicht richtig zugehört hat, als er ihr von seinen Adariansichtungen erzählt hat und sie ihn nur fragte hat, ob er getrunken habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Henks Geschrei hat sich Wigo von den beiden zurückgezogen und die Umgebung erkundet. Er weist die beiden auf einen Garten voller magischer Pflanzen hin. Kenji entdeckt darin eine von ihm gesuchte Pflanze und bekundet bei einen Windling sein Interesse daran, bekommt aber nur ein Kopfschütteln zur Antwort und kehrt zu ihrem Lagerplatz zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit kommt der Wortführer der Windlinge mit der Fee wieder, überreicht einen Korb mit goldenen Beeren und macht den Helden klar, dass sie der Fee folgen und dann am Zielort die Beeren ablegen sollen. Als sie gerade aufbrechen, wird Kenji von einem Windling heran gewunken und spricht kurz mit ihm, während die anderen schon vorgehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und der Windling&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und der Windling&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von dem Windling ein kleines, verkorktes Fläschchen mit einem Pulver darinnen. Er deutet auf Kenjis Wasserbeutel, macht dann Gesten des „Verrührens“ und des „Trinkens“, bevor er wieder verschwindet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen der Fee eine ganze Weile durch den fantastischen Wald und müssen dann einen felsigen Abhang erklimmen. Schließlich kann nur noch Henk mit Wigo weiterklettern, da es eine steile Felswand hinauf geht, während Kenji mit Ignus und Octavia unten warten muss. Sie beobachten, wie Henk und Wigo die Wand erklimmen, auf einem erhöhten Plateau ankommen und aus ihrem Sichtfeld verschwinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Henk von oben einen Blick auf seine Freunde wirft, bohrt sich ein mieses Gefühl tief in seine Magengrube und lässt eine Empfindung von Misstrauen gegen seine Freunde zurück (vgl. [[Henks Taverne#Henks Eindrücke (16. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]]). &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji mit Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji mit Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sie auf Henk warten, vertreiben sich Ignus und Octavia die Zeit mit Feuerzaubern, welche in Kenji ein Unbehagen auslösen (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis Reaktionen auf Feuerzauber (16. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Er fragt Octavia, was eigentlich los mit ihr sei, worauf diese ihn damit konfrontiert, dass er seltsame Sachen rede. Endlich nehme sie ihre Magie an, wie Kenji und Henk es doch immer wollten, und sie betont nochmal, dass sie alles aus freien Stücken tue. Kenji will Octavia sagen, was er in den Flammen sehe, und flüstert ihr zu, dass er ihren Sohn sterben sehe. Daraufhin tritt Octavia etwas zurück und blickt ihn erstaunt an. Sie erklärt ihm, dass irgendetwas nicht mit ihm stimme, er im Wahn rede und sie sich Sorgen um ihn mache.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk und Wigo folgen der Fee in eine dunkle Höhle, welche in einer großen Kammer endet. Hier entdeckt Henk etwas kleines Weißes in einer Ecke, was eine mächtige Magie ausstrahlt. Henk findet einen sehr jungen Greifen vor, welchem er die goldenen Beeren geben soll. Er nähert sich einfühlsam dem Jungen und es frisst dankbar die Gaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen entdeckt Kenji, dass sich etwas Großes aus der Luft sich ihnen nähert. Ihm ist schlagartig klar, dass es sich um einen Greifen handelt. Kenji wird von Ehrfurcht ergriffen und erkennt, dass das Wesen scheinbar wütend ist. Um es zu beruhigen, spricht er mehrfach den [[Mynbruje#Mynbrujes Eidsegen|Segen des Mynbruje]]. Er bemerkt, dass seine Gebete anscheinend einen Einfluss ausüben und der Greif etwas langsamer wird und weniger aufgebracht wirkt. Kurz bevor er mit den letzten Segensworten das mythische Tier besänftigt hätte, zischt etwas Flammendes durch die Luft und Ignus hat den Greifen mit einem feurigen Streiftreffen am Hinterbein abgeschreckt. Kenji ist entsetzt und sieht, wie der Greif vor Schmerzen schreit und sich dann dorthin stürzt, wo Henk verschwunden ist. Kenji klagt Ignus lautstark an, doch Ignus behauptet, sie vor dem „Vieh“ gerettet zu haben und vermisst Kenjis Dankbarkeit. Octavia schickt Ignus hoch, um nach Henk zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die beiden allein sind, erinnert Kenji Octavia nochmal daran, dass sich Ignus nicht für sie interessiere. Sie solle ihn mal nach Fallax fragen (vgl. [[Akte Ignus#Seite 13|Akte Ignus]]). Doch Octavia ist die Geschichte mit Fallax bekannt und sie gibt die Schuld daran den Inquisitoren. Ignus hätte ihr die Augen geöffnet und sie hat die beste Chance ihres Lebens bekommen, nämlich die Unsterblichkeit zu erlangen. Dann offenbart sie Kenji, dass sie Angst um seinen Verstand hat, denn er würde unter Wahnvorstellungen leiden. Kenji behauptet, Ignus habe versucht, ihn wütend zu machen, weil er Angst vor ihm hätte, doch Octavia kann keine Angst in Ignus entdecken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk wird in der Kammer bei dem Jungen von den Schreien des Muttertieres gewarnt und er kann sich etwas zurückziehen, bevor der Greif die Höhlenkammer betritt und ihn angreift. Henk weicht aus und bereitet sich auf einen erneuten Angriff vor, als das Muttertier vom Jungtier zurückgehalten wird und sich in das Nest zurückzieht, so dass Henk und Wigo die Höhle verlassen können. Am Eingang treffen sie auf eine Feuerkugel, welche sie erwartet, den Weg erhellt und dann nach unten verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Wigo kehren zu den anderen zurück und die Helden berichten sich gegenseitig das Vorgefallene und Henk ärgert sich sehr über das Verhalten von Ignus und Octavia. Er weigert sich, seine Reise mit einer „falschen“ Octavia fortzusetzen, was dazu führt, dass die beiden Feuergeanisten aufbrechen und Henk, Kenji und Wigo an der Felswand zurücklassen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Henk darauf wartet, dass Octavia zurückkehrt, bittet ihn Kenji, die Drachenträne herauszuholen und ihm von seiner Vision mit Adarian zu erzählen. Kenji fragt sich, ob es sein könne, dass die verletzte Drachenträne ihrerseits den Helden Schaden zufügen können. Dann berichtet er Henk von dem Glühanemonenpulver, welches er von dem Windling bekommen hat, und von seiner Hoffnung auf die vor ihnen liegende Wasserkammer. Er würde den wahren Namen von Ignus kennen und das elementare Wasser würde ihn schwächen. Kenji erörtert mit Henk seinen Plan, Ignus in der Wasserkammer auszuschalten. Dann beschließen sie gemeinsam, hinter Octavia und Ignus herzugehen und bis zur Kammer des Wassers ihr Spiel mitzuspielen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus sind schon fast wieder am goldenen Weidenbaum der Windlinge, als Henk und Kenji sie einholen und Henk sich bei den beiden für seinen Wutausbruch entschuldigt. Gemeinsam erreichen sie die goldene Weide und werden von den Windlingen enttäuscht und argwöhnisch angeblickt. Die Fee hat wieder gepetzt und zeigt verärgert auf Ignus. Als Octavia ihnen erklärt, dass sie die Aufgabe erfüllt haben, nicken sie einerseits, schütteln aber mit Fingerzeig auf Ignus den Kopf und machen abweisende Gesten. &lt;br /&gt;
[[Datei:Flucht.png|400px|miniatur|rechts|Flucht aus Dogeons Zuflucht ]]&lt;br /&gt;
Octavias wütende Diskussion mit den Windlingen endet in Geschrei und Octavia wendet sich kopfschüttelnd ab, da ihr die Bedingungen nicht gefallen. Sie entschließt sich, den Schlüssel durch eine List zu bekommen und tut so, als habe sie mit dem Gespräch abgeschlossen und geht fort. Heimlich bereitet sie einen Feuerpfeil vor und schießt den Kogel ab. Ignus fängt ihn auf, lässt ihn verglühen und hält den Kristallschlüssel in den Händen. Darauf erwachen die Menhire um den Weidenbaum und greifen die Helden an. Ignus und Octavia sprengen sich und den anderen den Weg durch die Erdelementare frei und die Helden beginnen ihre Flucht. Schmerzlich bemerken sie, dass sich alle Lebewesen von ihnen abwenden, und sie dem unschuldigen Ort furchtbaren Schrecken bringen. Henk fasst Wigo an der Hand, welcher wiederum den total verzweifelten Kenji an die Hand nimmt, der nur noch ununterbrochen schreit. Octavia sprengt den Weg frei, Henk, Wigo und Kenji laufen hinterher und Ignus hält allen den Rücken frei. So erreichen sie völlig erschöpft und geschockt das Steintor zur Schlammkammer und öffnen es mit dem Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gang hinter dem Tor sacken Kenji und Wigo zusammen und Henk schlägt Ignus mit voller Wucht mit der Faust ins Gesicht. Er verbrennt sich die Hand, lässt von Ignus ab und schreit Octavia wütend an, was sie getan habe, und nennt sie eine Hure. Dann geht er etwas abseits und bleibt stehen. Kenji sitzt neben dem geschockten Wigo und streichelt ihm tröstend über den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.41''') Während es Octavia und Ignus blendend geht und die beiden sich ausgiebig miteinander beschäftigen, ist Henks, Kenjis und Wigos körperlicher, emotionaler und geistiger Zustand miserabel. Alle ihre Muskeln schmerzen und der Lärm der Explosionen hallt in ihren Ohren nach. Dieses traumatisierende Ereignis lässt sie alle nicht los und Kenji betet, während er den zitternden Wigo in den Armen hält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Gebet&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Gebet&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji betet diesmal zum Licht und bittet um die Kraft, über sich hinwegzukommen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle versuchen etwas zu ruhen. Henk hört, wie Ignus zu Octavia sagt, dass ihre Entwicklung genau in die Richtung geht, die ihm gefällt, was er den anderen erzählt. Er hilft dann Kenji beim Wechseln seines Verbandes, lehnt jedoch dessen Bitte ab. Dann klagt Henk Ignus und Octavia an, das letzte Paradies zerstört zu haben, worauf diese schon vorgehen und die anderen im Dunkeln zurücklassen. Wigo gesteht Henk, dass er mittlerweile nicht nur vor Ignus Angst hätte, sondern auch vor Octavia. Nach insgesamt zwei Stunden machen sich dann Henk, Kenji und Wigo auf den anstrengenden Weg aufwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Stunden bergauf treffen sie Octavia und Ignus bei einer kleinen Raststätte wieder, wo die Feldflaschen mit elementarem Wasser wieder aufgefüllt werden. Octavia und Ignus tuscheln miteinander und blicken immer wieder zu den anderen hinüber. Octavia wirkt dabei sehr besorgt und Ignus redet anscheinend wohlwollend auf sie ein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus weist Octavia darauf hin, dass ihr Freunde vermutlich kein Verständnis für ihre Entwicklung haben und vermutlich verängstigt durch ihre Macht sind. Dieses Problem kenne Ignus bereits von den Sterblichen, die neidisch auf ihre Macht sind und sich früher oder später gegen einen stellen würden. Nähme sie darauf aber Rücksicht, würde sie zu schwach sein, um die Feinde zu besiegen. Doch selbst, wenn sie von ihren freunden verraten würde, hätte sie immer noch ihn, der sie nie im Stich ließe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wigo massiert Kenjis schmerzenden Unterschenkel und die drei Erschöpften legen sich schlafen, während Ignus und Octavia wieder vorgehen. Sie warten kurz vor der Schlammkammer auf die anderen und vergnügen sich mit Feuerspielen. Henk, Kenji und Wigo schlafen vier gute Stunden und folgen dann den beiden. Nach einer guten Stunde steil bergauf sehen sie den Feuerschein und stoßen auf die beiden Geanisten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlammkammer.png|150px|miniatur|rechts|Die Schlammkammer]]&lt;br /&gt;
Der Gang wird breiter und es riecht nach feuchter Erde. Während Henk in der Kammer nach Hinweisen auf einen geheimen Mechanismus sucht, brennt Ignus den Schlamm unter Schmerzensschreien der Mindergeister zu einer festen Masser, über die er gehen kann, und fragt Octavia, ob sie mit auf die andere Seite kommt. Diese bleibt jedoch als Licht bei den andern zurück und Henk entdeckt schließlich einen Mechanismus. Ignus schlägt nach einiger Zeit vor, das Tor einfach zu sprengen, um damit kostbare Zeit zu sparen, doch dieser Vorschlag stößt bei Henk und Kenji auf Unverständnis. Kenji erinnert ihn an die Folgen seiner Sprengungen in der Luftkammer, was Ignus aber nicht interessiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat eine steinerne Brücke über den Schlammsee aktiviert und alle gelangen so zum Steintor der Wasserkammer, worauf eine Art Tafel aus magischem Schlamm zu finden ist, welche beschrieben werden kann. Während Henk das Tor nach versteckten Schaltern absucht und Ignus als Feuerkugel zwei weitere Gänge erkundet, machen es sich Kenji und Wigo an einer Wand bequem und ruhen sich aus. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Wigo&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Wigo&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Wigo einen Mithril-Dolch mit einer Wasserwelle auf der Schneide und gibt ihm das Fläschchen mit der Glühanemone mit dem Auftrag, sie bei einem Sterbenden zu nutzen. Als Wigo die Anweisung auf Kenji bezieht, nimmt sich dieser davon aus und schließt auch Ignus davon aus. Wigo wisse dann schon, wann der richtige Zeitpunkt gekommen sei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Ignus kurze Zeit später zurückkehrt, berichtet er von einer steinernen Truhe, welche sich nicht öffnen ließ, und erklärt sich bereit, Henk dorthin zu bringen, damit sich dieser nach einem geheimen Mechanismus suchen kann. Ignus brennt den Boden, so dass beide in einem Nebengang verschwinden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus brennt den Boden, so dass beide zu einer steinernen Truhe gelangen, die Henk nach einiger Zeit knacken kann. Ignus provoziert Henk damit, dass die Drecksarbeit in der Gruppe anscheinend immer an ihm hängen bleibe und ob das auf Dauer nicht frustrierend sei. Henk ist sich der absichtlichen Provokation bewusst, fühlt sich aber auch etwas ertappt, da ihm Adarians Worte wieder einfallen. In der Truhe befindet sich ein Symbol auf dem Boden, welches sich Henk gut einprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg wird Henk nach einem erstmaligen perfekten Ausweichen doch von Schlammgeistern erwischt und stürzt in den Schlamm. Er kann sich noch an der gehärteten Kruste festhalten, welche aber immer weiter wegbröckelt. Da reicht Ignus ihm die Hand und zieht ihn aus dem Schlamm, die Mindergeister mit Feuergeschossen verscheuchend. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Wigos und Kenjis Gespräch mit Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Wigos und Kenjis Gespräch mit Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Henk mit Ignus unterwegs ist, gesteht Wigo Octavia, dass er mittlerweile Angst vor ihr habe, weil sie sich in letzter Zeit stark verändert habe und sie bei anderen Abenteuern irgendwie anders gewesen sei. Octavia gibt Wigo zu verstehen, dass sie sich entwickeln würde, da sich Menschen verändern. Als Wigo wissen will, warum sie denn so gemein zu den Windlingen gewesen sei, betont Octavia, sie habe keine Wahl gehabt, weil sie doch ihre Aufgabe erfüllen müsse, und da die Windlinge sich ihr ihn den Weg gestellt hätten, hätte sie auch keine Rücksicht auf sie nehmen können. Wigo weist sie darauf hin, dass sie früher nicht so skrupellos und gleichgültig gewesen sei, doch Octavia meint, dass er sie überhaupt nicht so lange kennen würden, um es wirklich einschätzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo will dann von Kenji wissen, wie er die Situation einschätzt, doch dieser weist Wigo darauf hin, dass Octavia an seiner Einschätzung nicht interessiert sei. Wigo geht davon aus, dass Octavia auch traurig darüber sein müsse, dass sie nun von allen in der Zuflucht gehasst werde, doch Octavia stellt heraus, dass manchmal auch Opfer gebracht werden müssen. Darauf erklärt Kenji Wigo, dass Octavia sich noch einrede, alles sei notwendig gewesen, und dass sie alles, was Octavia ausgemacht habe, loswerden müsse, weil sie mehr sein müsse als das. Darüber vergäße sie sich aber selbst, weil sie den Lügen von Ignus folge. Octavia erklärt Wigo, dass niemand lügen würde, sondern sich Menschen nun mal verändern. Wenn man neue Möglichkeiten für sich fände, dass wolle man sie auch ausschöpfen. Wigo gesteht ihr, dass es ihn traurig mache, wie sie sich verändert habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bezweifelt, dass sie daran glauben könne, was sie da sage, und Octavia fragt ihn, ob er sie denn nicht ernst nehme. Das tät er wohl, hätte aber mit Octavia schon lange nicht mehr geredet, da er nur Ignus aus ihr sprechen höre. Empört weist Octavia Kenji darauf hin, dass Ignus noch der Einzige sei, der auf ihrer Seite stehe. Kenji weist sie darauf hin, dass Ignus sie nur benutzen würde und sie nicht ebenbürtig seien. Aus Kenji sprächen nur seine furchtbaren Ansichten über Ignus, woher sie auch immer kämen. Kenji verweist auf die Akte Ignus und betont den Lug, Betrug und Mord, mit dem Ignus an seine Ziele gelangte. Octavia betont, dass sei alles lange her du Ignus sei nun ein anderer Mann. Kenji bestätigt ihr dies und ergänzt, dass Ignus alles Menschliche hinter sich gelassen habe. Als Octavia diese Entwicklung bei ihrem stärksten Verbündeten gut findet, weist Kenji sie darauf hin, dass Ignus auch jegliche Gnade und Mitgefühl hinter sich gelassen. Octavia hat das Gefühl, Kenji gönne ihr das alles nicht, weil er so auf Ignus rumhacke. Kenji gönne ihr alles und wolle ihr nur helfen, aber sie halte ihn ja für wahnsinnig. Er erzähle auch wahnsinnige Sachen, denn die Veränderung hätte eher bei Kenji und Henk stattgefunden. Inzwischen zweifle Octavia an Kenjis Verstand, da er so wirre Sache rede, und Henk habe sie furchtbar beschimpft. Die Machtfantasien, die Ignus in ihr geweckt habe, hätten sie anscheinend blind gemacht für alles, was sie gelernt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt Octavia, wer denn Prophezeiungen sehen könne, Mystiker oder Geanisten, worauf Octavia ihn darauf hinweist, dass sie nicht an Prophezeiungen glaube und es auch im Norden ihre eigene Entscheidung gewesen sei. Ihr Weg werde nicht von Prophezeiungen oder Göttern gelenkt, sondern sie entscheide darüber immer noch selbst. Nun habe sie ihren eigenen Weg gefunden, wie ihr doch immer geraten wurde und es sich Henk und Kenji wünschten. Es sei aber nicht ihr Leben, sondern nur das, was Ignus ihr einrede, kontert Kenji. Octavia ist ratlos, warum Kenji ihm solche Dinge unterstelle, wo er ihn doch nicht einmal richtig kenne, weil er kaum Zeit mit ihm verbracht habe. Ignus habe doch bis jetzt nur geholfen, was Kenji abstreitet. Wigo kommentiert, dass er Ignus trotzdem nicht möge, weil er so rücksichtslos sei, doch Octavia erklärt ihm, dass man auch nicht jeden Menschen mögen müsse und dass Ignus eben besonders konsequent sei. Er sei auch nicht arrogant, sondern stehe über den Dingen, da er über hundert Jahre alt ist. Wigo weist Octavia auf ihr noch junges Alter hin und betont, dass sie einen besseren verdient habe als so einen wie Ignus, da dieser sich nur für sich selbst interessiere. Kenji bedauert, dass Octavia sich dennoch bemühe, in Ignus Fußstapfen zu treten, und Wigo macht ihre Entwicklung auch sehr traurig. Die Reaktionen bedauert Octavia, weist die beiden aber darauf hin, dass sich ihre Entwicklung letztendlich noch für alle auszahlen werde, da sie doch das gleiche Ziel verfolgen, nämlich die Welt vor den Schwarzmagier zu retten. Doch langsam zweifle sie, ob die anderen das überhaupt noch interessiere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kenji macht es keinen Sinn mehr, gegen solche Lügen anzureden, da Octavia ihm sowieso nicht zuhöre. Solange sie Ignus und sie nicht so akzeptieren würden, wie sie nun mal sind, könne Octavia den anderen sowieso nicht helfen. Kenji weist Octavia darauf hin, dass Ignus sich zwar als der große Lebensretter aufspiele, jedoch gar nichts dafür gegeben habe. Dann fragt Kenji, ob sie wisse, welchen Preis er für ihre Wiedererweckung bezahlt habe. Er habe ein seltsames Ritual durchgezogen, was Octavia nie von ihm verlangt habe, und Octavia würde dies am liebsten rückgängig machen. Denn trotz dem sie dann tot wäre, lege sie es nicht darauf an, in Kenjis Schuld zu stehen. Das sei aber auch egal, da es um das Hier und Jetzt gehen müsse. Kenji weist Octavia darauf hin, dass Ignus keinen Preis für sie zahlen oder nichts für sie aufgeben würde, da sie für ihn nur eine Trophäe oder vielleicht ein Spiel sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia habe noch nie jemanden wie ihn getroffen und das werde sie sich von niemandem zerstören lassen. Kenji erinnert Octavia daran, dass Augustus einmal etwas ähnliches über Sabaoth Immortalis gesagt habe, worauf sie Kenji rät, sich nicht zwischen Ignus und sie zu stellen, sonst würde es vielleicht einen Ausgang geben, der niemanden von ihnen gefalle. Sie sollen Ignus in Ruhe lassen, denn seitdem er da ist, habe Kenji immer etwas, um auf ihm herumzuhacken. Er beschuldige Ignus mit Dingen, die er überhaupt nicht belegen könne und wofür er auch keinen Beweis habe. Kenji verweist Octavia auf Ignus, der nichts von dem Leugnen würde, doch Octavia will nicht mehr weiter darüber reden. Sie setzt sich wütend von den beiden ab und läuft ärgerlich hin und her, während Kenji und Wigo sich an der Wand ausruhen, aber nicht schlafen können. Schließlich nickt Kenji aber doch kurz weg (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis Traumvision in der Schlammkammer (17. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Wasser.png|100px|miniatur|rechts|Das Steintor zur Wasserkammer]]&lt;br /&gt;
Als Henk mit Ignus zurückkehrt, kann er mit seinem Finger in den Schlamm an dem Steintor zeichnen und nach ein paar Versuchen gelingt es ihm, das Symbol korrekt zu reproduzieren. Daraufhin öffnet sich das Tor und gibt den Weg in die nächste Kammer frei, aus der die Helden Wasserrauschen hören und ihnen kühle, feuchte Luft entgegenströmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Sideon ===&lt;br /&gt;
Das Rauschen wird immer lauter und der Gang weitet sich zu einer großen runden, hallenartigen Höhle. Im Licht der Feuer von Ignus und Octavia werden Wasserfälle sichtbar, welche sich aus Felsspalten an den Wänden tosend in das Wasser auf dem Boden der Höhle ergießen. An dem Sprudeln und dem leichten Schimmer lässt sich das Wasser dieser Höhle als elementares Wasser identifizieren und Kenji und Henk fällt, dass sich Ignus in diesem Raum nicht besonders wohlzufühlen scheint. Er blickt öfters misstrauisch auf das Wasser und hält maximalen Abstand zu den Wasserbecken. Ignus weist Octavia sogar scherzhaft darauf hin, nicht ins Wasser zu fallen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserkammer.png|300px|miniatur|rechts|Die Wasserskammer]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Dampf.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Dampfkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden entdecken das Tor zum Dampfraum, an welchem eine Schale befestigt ist, in die anscheinend das Wasser aus einem der vor dem Tor vorhandenen kleinen acht Wasserfälle, die mit Symbolen versehen sind, gegossen werden soll. Während die anderen darüber nachdenken, weist Ignus Octavia darauf hin, dass sich das Tor auch aufsprengen ließe, um ohne das lästige Rätsel einige Zeit einzusparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte der Kammer befindet sich ein Hebel und, während Henk diesen Untersucht, bekommt Kenji von Wigo Hilfe beim Ablösen seines Verbandes und wäscht anschließend seinen linken Arm im elementaren Wasser, wobei ihm auffällt, dass er ihn bereits für kurze Zeit einsetzen könnte. Henk stellt fest, dass der Hebel wie verriegelt wirkt und anscheinend von anderswo entsperrt werden muss. Der Mechanismus dazu könnte sich am Ende der Treppe befinden, welche noch aus der Wasserkammer führt und nun untersucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Treppe führt über eine Galerie mit Ausblick in die Wasserkammer empor in einen Raum, in dem sich ein tiefes Loch am Rande befindet. Ein kleines Rinnsal läuft aus einem Loch in der Decke und fällt zu Boden. An der Stelle, wo es aufk0mmt, scheint etwas in den Boden eingraviert zu sein. Octavia kann das elbische Zahlwort „mine“ entziffern, welches „Eins“ bedeutet. Henk entdeckt an der Wand einen Stein, den er aus der Wand ziehen kann. Dahinter befindet sich ein kleines Rad aus Orichalkum, welches an den Seiten mit Strichen versehen ist und sich drehen lässt. Er dreht das Rad auf 1 und spürt in seinen Fingern ein leichtes Einrasten. Während Henk überlegt und am Rad probiert, was das bedeuten könnte, fällt Kenji ein, dass man vielleicht zeitgleich unten den Hebel ziehen müsse, und schlägt vor, mit Ignus nach unten zu gehen, um auf Henks Zeichen den Hebel zu betätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji unten angekommen ist, dreht Hank das Rad wieder auf 1 und Wigo gibt Kenji ein Zeichen. Doch der Hebel rührt sich nicht und Henk muss weitersuchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Henk das Rad auf 1 gedreht hat, tropft das Wasserrinnsal plötzlich Octavia auf den Kopf, da es seine Fließrichtung geändert hat. An dem neuen Tropfpunkt kann sie das elbische Wort „canta“ lesen, was 4 bedeutet. Henk dreht jetzt das Rad weiter auf die Vier, woraufhin sich wieder die Fließrichtung ändert und nun das Rinnsal auf das elbische Wort „atta“ tropft, welches 2 bedeutet. Henk dreht das Rad zurück auf 2 und die Veränderung wiederholt sich. Diesmal wird das Wort „tolto“ vom Wasser getroffen, welches 8 bedeutet und im Anschluss kommt das Wort „lempe“ heraus, was auf die Zahl 5 verweist. Kaum hat Henk das Rad auf der 5, rastet es vollständig ein und ein großer Wasserstrom ergießt sich plötzlich in das Loch im Boden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der erfolglosen Hebelversuch schöpft Kenji mit beiden Händen etwas Wasser und bittet leise um Kraft und murmelt, dass er ihn/sie nicht im Stich ließe. Er vergewissert sich, dass das Fläschchen mit dem Feuerschutztrank in seiner Tasche ist und erhebt sich dann wieder. Kenji beginnt ein Gespräch mit Ignus und  gesteht ihm, dass er sich getäuscht habe, denn Octavia tue tatsächlich alles aus freien Stücken, genau wie Ignus es behauptet habe, und zwar deshalb, weil sie glaube, das Richtige zu tun. Da Ignus ihr eine Antwort auf die Frage nach ihrem Weg gibt, könne Kenji Octavia verstehen. Kenji spielt nun auf Ignus menschliche Seite an, da dieser ja Octavia als einziger verstehe, und erinnert diesen an die Zeit als [[Akte_Ignus#Seite_3|Feuerfuchs]], denn obwohl die [[Nortai]] ihn als Gott verehrt haben, sei er doch mehr als das, denn er habe eine Vergangenheit, an die er sich erinnern könne. Durch diese Erinnerung könne er Octavia überhaupt verstehen und ihr auf ihrem Pfad helfen. Ignus weist Kenji darauf hin, dass nur das Hier und Jetzt zähle, nicht die Vergangenheit. Kenji solle sich für Octavia freuen, dass sie endlich ihr wahres Gesicht zeige und bald alle Hemmungen abgelegt habe, um zu werden wie er. Er unterstellt Kenji, dass dieser nur Angst davor hätte, dass Octavia ihre Freunde und die [[Drachenträne]] nicht mehr brauche, sobald sie ihr Potential entfaltet habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht weiter, Ignus mit den Namen seiner Vergangenheit zu konfrontieren und nennt ihn [[Akte_Ignus#Seite_4|Nashim Köhler]]. Auf die Frage von Ignus, was Kenji denn wolle, antwortet dieser, dass er verstehen will, worauf Ignus ihn darauf hinweist, dass er das niemals könne, da er nicht so sei wie Octavia. Kenji fragt Ignus, ob die andauernden Demütigungen seiner Person nicht ein Anzeichen für einen menschlichen Kern in Ignus seien, den er nicht zurücklassen könne, doch Ignus erklärt sein Verhalten mit Langeweile. Als Kenji ihn fragt, ob [[Akte_Ignus#Seite_8|Lancorian]] so reagiert hätte, lacht Ignus und fragt ich, warum er mit so vielen Namen um sich werfe, wo sie doch aus der Vergangenheit stammen. Als Ignus ihn fragt, was er erreichen wolle, erinnert Kenji ihn daran, dass sie sich nur unterhalten und darauf warten würden, den Hebel zu betätigen, denn schließlich seien sie alle Hebel, die darauf warten, dass ihr Moment gekommen sei. Ignus wendet sich gelangweilt von ihm ab und dreht Kenji den Rücken zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji horcht in sich, verunsichert, da die Namen bei Ignus keine Wirkung gezeigt haben. Obwohl der Hebel wohlmöglich jeden Augenblick gezogen werden müsse, ist die Gelegenheit einfach zu gut und Kenji trinkt den Feuerschutztrank. Als er von einer blauen Aura umgeben ist, sagt er zu sich selbst, dass für jeden Hebel einmal seine Zeit gekommen sei, genau wie für ihn oder einen kleinen Jungen namens [[Akte_Ignus#Seite_2|Kordan]]. Dann zieht er mit seiner linken Hand den Dolch von Wigo und wirft sich auf Ignus, um ihn umzureißen. In letzter Sekunde verwandelt sich Ignus in Feuer, jedoch erwischt Kenji noch feste Stellen, fasst ihn und stürzt sich unter dem Einsatz seines ganzen Körpers auf ihn. Vor Kenji entflammt eine Feuersbrunst, doch er bleibt standhaft und schreckt nicht zurück. Der Trank von Abdrushin schützt ihn vor den Flammen und er stürzt mit Ignus in das elementare Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser beginnt zu sprudeln und zu brodeln, doch es zwingt Ignus langsam in die körperliche Form zurück, während die beiden untertauchen. Um Ignus Körper beginnt das Wasser zu kochen, doch Kenji lässt Ignus nicht los. Er bemerkt, dass die Wassergeister an ihren Körpern zerren und beide in die Tiefe ziehen wollen, jedoch scheinen sich die Elementare sich auf Ignus zu konzentrieren. Kenji lässt mit der linken, bewaffneten Hand los und bemerkt, dass sie sich durch den Dolch mit dem Wasserzeichen besonders leicht führen lässt. Er stößt mit voller Wucht in die Mitte von Ignus Körper und, obwohl sich dieser versucht loszureißen, sticht er ihm den Dolch unterhalb der Rippen in den Brustkorb. Ein Schwall kochendes Blut strömt durch das Wasser auf Kenji, Ignus wehrt sich nicht mehr und wird von den Mindergeistern in die Tiefe gezogen. Kenji lässt Ignus los und schafft es nur wegen des Dolches, in letzter Sekunde aufzutauchen. Er bemerkt, dass das Wasser immer heißer wird, da die Wirkung des Trankes nachlässt. Kenji muss noch zwei Meter bis zum Rand schwimmen und schafft es gerade noch so, sich mit seinem schmerzendem Arm gegen den Widerstand der Wassergeister aus dem Wasser zu ziehen. Erschöpft bleibt er im Dunkeln auf dem Trockenen liegen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als in der oberen Kammer der Wasserstrom zu fließen beginnt, spürt Octavia plötzlich einen stechenden Schmerz, sinkt zusammen und spürt, dass Igus etwas zugestoßen sein muss. Sie rennt sofort die Treppe hinunter und Henk folgt ihr. Untern erblickt Octavia Blut im Wasser und sieht den nassen Kenji am Beckenrand mit einem Dolch liegen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia stürmt gefolgt von Henk zu Kenji und fragt diesen, wo Ignus sei? Nachdem dieser nicht antwortet, will sie wissen, was Kenji getan habe. Dieser schweigt weiter und Octavia wird immer wütender. Die anderen können bemerken, wie Octavias Körpertemperatur ansteigt, bis schließlich ihre Augen entflammen. Ihre Kleider beginnen zu brennen und letztendlich verwandelt sich ihr ganzer Körper in Feuer. In dieser Gestalt versucht sie Kenji zu töten, während Henk danebensteht und nichts tut, um Kenji zu helfen, sondern sich stattdessen mit Wigo zurückzieht. Kenji rettet sich vor Octavias Attacken ins Wasser und entkommt nur sehr knapp dem Feuer. Octavia beschießt die Wasseroberfläche mit Feuerpfeilen und lässt nicht von Kenji ab. Doch mitten im Angriff bricht Octavia schlagartig ab und fliegt zum gegenüberliegenden Beckenrand. Dort beendet sie die Feuermetamorphose und zieht den noch lebenden Ignus aus dem Wasser. Dieser ist schwer verletzt und Octavia gibt ihm neue Kraft durch ihr Feuer. Währenddessen hätte Henk die Chance, Ignus anzugreifen, unternimmt aber erneut nichts, sondern läuft zu Kenji, um diesem zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht Kenji aus dem Wasser, während Wigo sich bei dem Dampftor in Sicherheit gebracht hat. Als Ignus wieder bei Kräften ist, will Octavia erneut auf Kenji losgehen, wird jedoch von Ignus davon abgehalten, da dieser meint, Kenji sei es nicht wert. Stattdessen vollzieht er die Feuermetamorphose und deutet Octavia an, es ihm nachzutun. Gemeinsam fliegen sie auf das Dampftor zu und Wigo kann sich gerade noch in Deckung bringen, bevor die beiden Feuerkugeln das Tor aufsprengen und ein Beben in der Höhle auslösen. Henk, Kenji und Wigo bleiben in der Dunkelheit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.42''') Die herabfallenden Trümmer verfehlen Henk und Kenji zum größten Teil, nur Wigo wird an der rechten Hand getroffen, welche anschwillt. In der Dunkelheit ist nur noch der Schimmer des elementaren Wasers zu bemerken und jeder verarbeitet die Erlebnisse zunächst auf seine Weise (vgl. [[Kenjis_Tempel#Kenjis Vision in der Wasserkammer (18. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]] und [[Henks Taverne#Henks Schlussfolgerung (18. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]]). Wigo wird, da er ängstlich schreit, von den beiden bemerkt und beruhigend angesprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia mit Ignus das Tor zur Dampfkammer zerstört hat, fliegen beide auf direktem Weg den Gang entlang in die nächste Kammer zum Feuertor und sprengen es auf. Die herabfallenden Trümmer interessieren Octavia nicht mehr bei dem Anblick auf Lava tanzender Feuerelementare, die sich in der anschließenden Roten Festung befinden. Octavia tut es Ignus gleich, welcher sofort damit beginnt, einige der Elementare aufzuzehren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo hören eine weitere Explosion und müssen den Trümmern ausweichen, wobei Wigo am Bein verletzt wird. Als sie sich einzeln in der Dunkelheit orientieren, stößt Henk auf Octavias Mithril-Dolch, welchen er einsteckt, und Kenji ertastet das Amulett von Barildis, welches er mitnimmt. Sie treffen schließlich vor dem ehemaligen Dampfkammertor wieder zusammen und Henk ärgert sich sehr über Kenji. Er berichtet ihm, dass Octavias Teil von der Drachenträne mittlerweile abgebrochen ist und dass sich bereits ein weiterer Riss zeigt. Wigo bekommt über die Nachricht große Angst und muss beruhigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Dampfkammertor stellen sie fest, dass der Ausgang durch einen großen Stein blockiert ist. Nur unter größter Kraftanstrengung gelingt es schließlich den dreien gemeinsam, den schweren Brocken zu bewegen und einen Durchgang freizulegen, durch den sie in den aufwärtsführenden Gang zur Dampfkammer gelangen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berauscht von den Feuerelementaren lassen sich Octavia und Ignus auf einer kleinen Insel nieder und entbrennen vor Leidenschaft. Sie vereinen sich körperlich und geraten darüber in flammende Ekstase, welche schließlich in der Vereinigung der Feuermetamorphosen ihren Höhepunkt findet. Das ganze ekstatische Erlebnis ist begleitet von laut hörbaren, anschwellenden Explosionen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Resten der Dampfkammer fliegen schreiende Dampfmindergeister herum und Henk, Kenji und Wigo müssen ihnen ausweichen und dabei über die Trümmer klettern. Ohne Henks Hilfe hätte Wigo es nicht geschafft und auch Kenji hat sie in Anspruch nehmen müssen. Dennoch wird der Mystiker zweimal von Dampfgeistern verbrüht. Seit dem Betreten der Dampfkammer sind ihnen Explosionen aufgefallen, welche immer heftiger werden, aber anscheinend immer an der gleichen Stelle stattfinden. Kurz bevor sie die Reste des ehemaligen Feuertors erreichen, erfolgt eine heftige Explosion, nach der Stille eintritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite des gesprengten Durchbruchs gelangen Henk, Kenji und Wigo in den unteren Teil der Roten Festung, in dem sich Lavaflüsse aus Löchern in den Wänden ergießen und in der Lava überall Feuerelementare und Mindergeister tanzen. Als Henk Ignus und Octavia nackt auf einer Insel liegend entdeckt, fürchtet er einen Angriff und versucht sich am Rand des Raumes durchzuschlagen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia will die anderen nicht sehen und zieht sich hinter einen Felsen zurück. Ignus gibt ihr seinen Umhang und versucht ihr klarzumachen, dass die anderen noch nützlich im Kampf gegen ihre Feinde sein könnten und sie daher mitgenommen werden sollten. Er kann Octavias Hass aber gut verstehen und bestärkt sie darin. Er bietet ihr an, mit den anderen zu reden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerkammer1.png|300px|miniatur|rechts|Der Weg von Henk, Kenji und Wigo durch die Feuerkammer]]&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo stoßen auf Feuerelementare, welche sich ihnen bedrohlich nähern, so dass sie zurückkehren und es in der anderen Richtung versuchen. Hier müssen sie einen Weg über Trümmerbrücken hinweg finden, den Wigo ohne Henks Hilfe nicht geschafft hätte. Schließlich kommen sie einem Elementar bedrohlich nahe und fliehen vor ihm an den Rand des Gewölbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus hat sich provokant langsam bekleidet und fliegt nun in Form einer Feuerkugel auf die anderen zu. Es wirkt wie ein Angriff und Kenji und Henk stehen standhaft, während sich Wigo zitternd an Henks Hand klammert und aufschreit, als die Hitze spürbar wird. Ignus dreht kurz vor einem Zusammenstoß ab und manifestiert sich lachend in menschlicher Gestalt vor ihnen. Sie bräuchten keine Angst vor ihm zu haben, denn er sei nicht so mordlüstern wie der verrückte Mystiker. Er konzentriere sich mittlerweile auf andere Genüsse, wobei er in Octavias Richtung blickt. Außerdem sei er nach dem lustvollsten Erlebnis seines Lebens so gut gelaunt, dass er Kenji den kleinen Mordversuch nicht übelnehme. Er hätte an Kenjis Stelle schließlich das Gleiche getan, denn Octavia sei eine Frau, für die sich das Morden lohne. Ignus bietet Henk und Kenji an, ihn und Octavia weiterhin zu begleiten, da sich ihre Hilfe gegen die Feinde weiterhin als nützlich erweise. Er werde die tief verletzte Octavia zwar dazu überreden müssen, obgleich sie sich von Kenji betrogen und verraten fühle und ihr Henk, der sie schon als Hure beschimpft habe, mittlerweile egal sei, da er Kenji auch nicht von seinem Plan abgehalten habe. Die beiden seien schlechte Freunde, denn sie hätten alles dafür getan, dass sich Octavia von ihnen abgewendet habe. Ignus meint, sie könnten sich ja überlegen, ob sie mitkommen wollen, und kehrt als Feuerkugel zu Octavia zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus berichtet Octavia von den Reaktionen der anderen und weist sie darauf hin, dass ihnen ein anspruchsvoller Kampf bevorsteht und sie die verbliebenen Feuerelementare hier aufzehren sollten, um sich ihrer Macht zu bedienen. Er wirkt allerdings besorgt und nachdenklich und äußert auf Octavias Nachfrage Zweifel, ob die Kraft der verbliebenen Elementare ausreichen würde, falls der Dämonenfürst bereits beschworen wäre. Er hoffe, vielleicht noch eine weitere Kraftquelle zu finden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia und Ignus in Form von zwei Feuerkugeln beginnen, nacheinander die Elementare zu verspeisen, ziehen sich Henk, Kenji und Wigo wieder zum Eingang der Feuerkammer zurück. Auf dem Rückweg ist Wigo wieder abhängig von Henks Unterstützung und Kenji überlebt nur mit Glück. Doch sie werden von einem Elementar verfolgt, welcher ihnen bedrohlich nahe kommt. Als sie bereits wieder in den Gang zurückfliehen wollen, steuert eine der Feuerkugeln auf sie zu und greift den Elementar an, welche sie verfolgte. Danach zieht sich die Feuerkugel zurück und verzehrt weitere Elementare im Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Elementare, welche den Südweg versperren, wurden noch nicht beseitigt. Erst als Henk laut ruft, dass sie mitkommen würden, wird der Weg freigeräumt und alle nähern sich der Treppe nach draußen. Am Fuße der Treppe verwandeln sich Ignus und Octavia kurz in ihre menschliche Gestalt zurück und tauschen funkende Küsse aus. Die Feinde scheinen nicht in direkter Nähe zu sein, dennoch sollten sie vorsichtig sein. Dann zehren sie die letzten, dabei schmerzhaft schreienden Elementare auf und nähern sich dem Ende der Treppe, wo Tageslicht zu sehen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rote-Festung-Elbenaltar.png|300px|miniatur|rechts|Die Rote Festung mit dem Elbenaltar]]&lt;br /&gt;
Draußen in der Roten Festung ist der Feuerberg „Amon Urui“ zu sehen, der mächtig und gewaltig die Ruinen überragt. Ein größerer Schrein der Elben markiert offensichtlich das Ende der Elementarkammern und des Heiligtums der alten Rassen, welcher allerdings verwüstet ist. In der Mitte liegt eine zerbrochene Statue von einem brennenden Mann, der an die Darstellung von Fageon in Dogeons Zuflucht erinnert. Die elbische Inschrift kann nur Octavia lesen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Elbische Inschrift&amp;quot; hide=&amp;quot;Elbische Inschrift&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Dies ist dem großen Fürsten Fageon, dem Feurigen geweiht. Der Zwilling Dogeons herrscht auf ewig über seine Heimat, den Amon Urui. Dort oben brennt sein Licht auf alle Zeiten. Möge er niemals erlöschen!“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen bemerken, wie Ignus mit gierigen Blicken die Statue betrachtet und einen Plan ausheckt. Kenji äußert seine Bedenken gegenüber Henk und auch Wigo hat die gierigen Blicke bemerkt. Ignus zieht sich mit Octavia zurück, um mit ihr allein zu sprechen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Octavia ihm die Inschrift übersetzt, freut sich Ignus, dass es sich um den Feuerfürsten Fageon handelt. Er sein wohl der mächtigste Elementar, von dem er je gehört habe, und wäre eine letzte Hoffnung, falls sie die Feinde nicht besiegen könnten. Octavia solle sich im Notfall darauf einstellen, seine Macht in sich aufzunehmen, denn dann wären sie auf alle Fälle stark genug, um auch den Erzdämon besiegen zu können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus informiert die Anderen, dass es ratsam sei, jetzt noch einmal eine Rast einzulegen, während er und Octavia bereits die nähere Umgebung aus der Luft absuchen wollen, um nach den Feinden Ausschau zu halten. Henk, Kenji und Wigo sind fix und fertig. Die Hitze setzt ihnen zu und allen zittern die Knie vor Anstrengung und Entkräftung. Der Proviant ist mittlerweile aufgezehrt und Essbares ist in der Vulkaneinöde nicht zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ignus und Octavia sich entfernt haben, stürzt Wigo in Verzweiflung und fragt sich, ob die beiden sie überhaupt am Leben lassen würden, wenn sie erfolgreich wären. Schließlich hätten sie dann keine Verwendung mehr für sie. Henk geht davon aus, dass sie einfach gehen und sie hier zurücklassen werden. Henk macht Wigo klar, dass sie auch keine andere Wahl hätten als jetzt mit Ignus und Octavia da reinzugehen und den Kampf zu gewinnen. Man könne nicht alles planen, und jetzt gelte es diesen Kampf zu überleben. Danach werde man weitersehen müssen. Wigo weist auch nochmal auf Ignus gieriges Gesicht hin und will wissen, ob die beiden mit Fageon dasselbe vorhätten wie mit den anderen Feuerelementaren. Henk bestätigt ihm, dass Ignus den Riesen angreifen müsse, um den Dämon zu befreien. Henk wisse nur eins, dass sie sie besiegen und aufhalten müssen, denn es geht um das Überleben der Welt. Dann baut Henk Wigo auf, indem er ihm erzählt, dass er ihn an sich selbst erinnern würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji macht aus seinem Mantel ein Kopfkissen für sich und Wigo und fällt in einen beinahe komatösen Schlaf (siehe [[Kenjis Tempel#Kenjis Traum in der Roten Festung (18._Sideon_351_JF)|Kenjis Tempel]]). Dann baut Henk Wigo auf und erzählt ihm von dem Leben von Helden. Wigo zieht seine Kraft daraus, dass er immer an Heli denken muss, und Henk bestätigt ihm, dass auch er seine Kraft daraus ziehe, seinen Sohn und seine Lieben zu beschützen. Wigo solle sich von seinem Leben verabschieden und nur noch an Helis Leben denken, dann würde er die Kraft finden, die er benötigt. Dann legen sich auch Henk und Wigo schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.43''') Während Henk, Kenji und Wigo etwas schlafen, erkunden Octavia und Ignus die Gegend, suchen nach den Feinden und vertreiben sich noch etwas die Zeit mit dem Aufzehren von Feuerelementaren. Nach etwa 6 Stunden weckt Ignus die anderen, indem er in Feuergestalt direkt neben ihnen landet und sie durch seine Hitze und das grelle Licht verschreckt werden. Ignus teilt ihnen mit, dass sie ihnen folgen sollten, wenn sie bereit seien, sich dem Feind zu stellen. Obwohl die anderen in einem miserablen Zustand sind und ihre Moral zerstört ist, folgen sie den beiden Geanisten durch die Ruinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Sichtung&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Sichtung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji sieht in den Trümmern der roten Festung seinen Sohn (vgl. [[Kenjis_Tempel#1._Sichtung|Kenjis Tempel]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji erzählt Henk, dass er seinen Sohn gesehen habe, doch Henk hat in der angegebenen Richtung nichts entdecken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam erreichen sie schließlich eine Anhöhe, von der aus sie die Feinde sehen können. Sie haben sich von einem großen Tor versammelt und Henk kann sie mit dem Fernglas gut beobachten. Durch einen Knochenkreis kommen weitere Männer dazu und ein Bottich mit grünlicher Flüssigkeit ist zu erkennen. Henk, Kenji und Wigo sollen sich schnell dorthin begeben, während Ignus und Octavia für Ablenkung sorgen wollen. Bevor sie aufbrechen, werden sie von den Feinden entdeckt, welche den grünen Nebel aktivieren und damit den Helden die Sicht auf das Tor nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kampfplatz plant Henk das Vorgehen und es wird abgesprochen, dass Wigo in Deckung bleibt, Henk sich anschleicht und Kenji ihm den Rücken freihält. Während Henk sich anschleicht, beobachtet Kenji aber, wie Octavia im Flug von einer Wasserkugel abgeschossen wird und auf der großen Treppe hinter dem Tor landet. Sofort eilt er ihr zur Hilfe (vgl. [[Kenjis_Tempel#2._Sichtung|Kenjis Tempel]]). Octavia kann die Schatten nicht mit Feuer abwehren, da sie von abyssischem, elementarem Wasser durchnässt ist, und versucht, den Tunnel zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich von der linken Seite an die Schwarzmagierin heranschleicht und schließlich gegen einige beherrschte Matrosen kämpfen muss, bemerkt er im Ausweichen, dass Kenji die Treppe hinaufstrebt und Wigo von einem Matrosen verfolgt wird. Gleichzeitig spürt er in seiner Tasche, wie die Drachenträne zerbricht und er ein kurzer Schmerz seinen Körper durchfährt. In dem Moment hat der kontrollierte Ferolax den Mechanismus geknackt und das steinerne Tor öffnet sich direkt neben Henk. Hinter dem Tor befindet sich ein großer Felsbrocken, ähnlich wie auf Bild 3 in Dogeons Zuflucht (siehe [[Geschichte von Dogeons Zuflucht#Bilder aus Dogeons Zuflucht|Bildergeschichte]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji schleppt sich mit letzter Kraft die lange Treppe hinauf und holt Octavia erst im Tunnelgang ein. Diese wird von zwei Schatten umfangen, welche Kenji mittels Lichtblitzen erlöst und Octavia wieder Bewegungsfreiheit ermöglicht. Kurz darauf taucht Ignus auf und die beiden verwandeln sich und beginnen, den großen Feuerfürsten Fageon zu verzehren. In der immer stärker werdenden Hitze wird Kenji durch seinen Sohn veranlasst, bei Octavia zu bleiben (vgl. [[Kenjis_Tempel#3._Sichtung|Kenjis Tempel]]), und schließlich verliert Kenji betend das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henks Kampf&amp;quot; hide=&amp;quot;Henks Kampf&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk entkommt den Angriffen der kontrollierten Matrosen und versucht, Marledigma zu erreichen. Doch diese wird von ihren Schergen geschützt und Henk muss sogar gegen Ferolax kämpfen. Schließlich bebt der Berg und wirft Felsbrocken aus. Henk sieht, wie Wigo und sein Verfolger unter einem großen Brocken begraben werden. Der letzte Verschlussstein wird nach Außen gesprengt und eine dunkle, rauchende Kammer hat sich geöffnet. Aus dieser fliegt die widerliche, groteske Gestalt des Dämonenfürsten, welcher einen unerträglichen Schrei ausstößt, welcher Henk aus den Ohren bluten lässt und ihm das Bewusstsein raubt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia den Feuerfürsten verzehrt hat, verfällt sie in einen Rauschzustand, der sie alles andere vergessen lässt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenjis Schicksal&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenjis Schicksal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Henk und Kenji erwachen, stehen sie fast hängend an einen Pfahl gekettet und über ihnen schwebt der Dämonenfürst, welcher gerade von Heriotza und dem [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] mit einem grünen Strahl abyssischer Macht genährt wird. Auch Ferolax und die beiden Elbenältesten sind geknebelt an Pfähle gekettet. Marledigma steht in der Nähe und hat ihre Maske abgenommen. Henk und Kenji erkennen [[Iobis Galdimmera]], die gerade mit jemandem redet, der sich als Ignus herausstellt, und mit ihm auf die beiden zugeht, so dass sie das Gespräch mitbekommen (vgl. [[Kenjis Tempel#Iobis Gespräch mit Ignus|Kenjis Tempel]] oder [[Henks Taverne# Iobis Gespräch mit Ignus|Henks Taverne]]). Es stellt sich heraus, dass Ignus für die Kultisten gearbeitet hat und für sie den Feuerfürsten vernichtet und die beiden Helden ausgeliefert hat. Dafür erwartet er, dass Iobis ihren Zauber von Octavia nimmt, welcher angeblich sowieso nicht so gut gewirkt habe. Ignus scheint von den Kultisten nichts zu halten und hat wohl schon mehrfach ihrem Werben widerstanden. Er bedankt sich noch bei Henk und Kenji für ihre Hilfe, Octavia für ihn zu gewinnen, und beneidet sie nicht um ihr Schicksal, Opfer des [[Hazug-Ságok]] zu werden. Er verabschiedet sich und warnt Iobis, sich von ihm und Octavia fernzuhalten, da sie noch ein wenig in der netten Umgebung verweilen wollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia spurt in der Feuergestalt ein seltsames Gefühl, verwandelt sich zurück und speit eine blutige Masse aus, welche den starken Beigeschmack von Rotwein hat. Irgendetwas magisches ist aus ihrem Körper verschwunden, doch genauer kann sie es nicht erfassen. Während sie dem nachspürt, kommt Ignus zurück und erklärt ihr beruhigend, dass es wohl nur ihr Körper sei, der sich erst noch an die Metamorphose gewöhnen müsse. Er berichtet ihr dann, dass es ihre Freunde leider nicht geschafft haben und im Kampf getötet wurden. Leider hätten sie jetzt zu zweit keine Chance mehr gegen den Dämonenfürsten, da die Schwarzmagier ihn bereits gestärkt hätten. Er schlägt vor, sie erstmal hier im Vulkan zu verstecken und lenkt sie mit dem Verzehr von Elementaren ab, denn so richtig hat Octavia ihm seine Geschichten nicht geglaubt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Ignus verschwunden ist, beginnt Iobis ein Gespräch mit den beiden. Sie führt ihnen vor Augen, wie lange ihre Manipulation bereits andauert und dass sie schon in [[Perlheim]] mit dem Trinken des Weines begonnen hat (vgl. [[Kalender#10._Spealis|10. Spealis]] und [[Kenjis Tempel#Gespräch mit Iobis|Kenjis Tempel]] bzw. [[Henks Taverne#Gespräch mit Iobis|Henks Taverne]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden eine Zeit dort hingen, beendet der Nekromant seine Zauberformel und Iobis lässt die Elbin holen. Sie befiehlt ihr, den Hazug-Ságok anzusehen, woraufhin sie zuckt, laut schreit und sich zu Boden wirft. Sie beginnt sich die Haare vom Kopf und mit ihren Fingernägeln die Haut von den Armen und Beine zu reißen. Die Elbin führt diese Selbstzerstückelung bis zu ihrem Tode durch, und Henk und Kenji wenden sich entsetzt ab. Sie müssen allerdings die furchtbaren Schreie ertragen und Iobis weist sie dann noch darauf hin, dass auch sie bald Opfer für den großen Hazug-Ságok würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann unterstütz sie Heriotza bei der Stärkung des Dämons und versammelt alle Wachen vor dem Dämon. Henk bekommt einen Stein an seiner linken Schulter ab und, als er sich umsieht, entdeckt er Wigo, welcher überlebt hat und sich hinter einem großen Steinbrocken versteckt hat. Anscheinend plant er die Befreiung der Helden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
('''Episode 21.44''') Die Helden sind voneinander getrennt und die Drachenträne ist zerbrochen. Octavia befindet sich mit Ignus im Vulkanschlot und das Schicksal von Henk und Kenji ist ihr unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji hängen noch an den Opferpfählen und werden Zeugen, wie Heriotza Schwierigkeiten mit der Versorgung von [[Hazug-Ságok]] bekommt. Er versucht verschiedene Zauberformeln und es scheint nicht einfach zu sein, den Dämonenfürsten aufzuladen. Während der Gesichtslose und Heriotza den Dämon versorgen, zapfte Iobis Henk etwas Blut ab, da dieser sie darauf aufmerksam gemacht hatte, dass er noch Spuren von Maldoror enthalte. Sie schleckt genüsslich einige Tropfen, während sie den Rest mit einer Phiole auffängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia will im Vulkanschlot mit Ignus darüber sprechen, wie es jetzt weitergehen soll, und die beiden sind unterschiedlicher Meinung. Während Octavia überlegt, wie sie die Kultisten jetzt noch aufhalten könne, tendieret Ignus dazu, sich auf das Festland abzusetzen, da sie gegen den Dämon keine Chance hätten. Ignus möchte auch lieber draußen darüber weiterreden, da er nicht riskieren wolle, dass die Kultisten sie hier entdecken könnten. Er rät Octavia, nicht zum Dämon zu blicken, da sein Anblick auch in der Feuergestalt nur schwer auszuhalten sei. Bei dem folgenden Rückzug in Richtung Süden hält sich Octavia an Ignus Rat und blickt nicht nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iobis unterbricht das Aderlassen bei Henk, weil sie zwei Feuerkugeln entdeckt hat, welche aus dem Vulkan in Richtung Süden fliegen. Sie veranlasst, dass Heriotza seinen Gargoyle hinterherschickt, da Iobis dem „Feuerschurken“ nicht vertraut, und schickt auch noch drei Männer hinterher. Die Probleme mit dem Dämonenfürst scheinen zuzunehmen und Iobis opfert fünf Mann dem Dämon. Sie spart die Gefangenen noch auf, da ihr Opfer laut Heriotza mit der Formel von Lugg’Zerox abgestimmt werden müssen. Die armen fünf Männer beginnen nun, sich gegenseitig zu zerfleischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Heriotza bei seinen Formeln zu unterstützen, nimmt Iobis ein altes Buch in die Hände und legt dafür das Kontrollartefakt auf der Treppe ab. Als Henk nach seinem Dolch Ausschau hält, entdeckt er Wigo hinter einem Stein, welcher in Richtung des Artefakts deutet. Henk und Kenji lenken die verbliebenen zwei Wachen ab und Wigo eilt im Schatten des Steinsims zur Treppe. Er zerschlägt das Artefakt mit seinem Schwert und rennt dann schnell zurück in seine Deckung. Die Männer kommen wieder zu sich und der Matrose Aarwin Seiler nimmt Henk und Kenji den Knebel aus dem Mund. Dann spürt Henk, wie von hinten jemand hochspringt und sich an seinen Handfesseln zu schaffen macht. Es ist Wigo, welcher danach zuerst Kenji und dann den Elben von ihren Fesseln befreit. Henk entfesselt Ferolax, doch Iobis schickt ihm einen Schatten auf den Hals, welchen Kenji kurz vor dem Angriff mit einem Lichtblitz erlösen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb ruft alle zu sich und Kenji fängt einen weiteren Schatten mit seinem Körper ab, nachdem sein Lichtblitz nicht zündete. Verzweifelt versucht er, den um sich gewickelten Schatten zu vertreiben, und sucht das Licht in sich, welches er entdeckt, als der Elb ein Lied anstimmt. Durch einen Lichtschimmer vertreibt Kenji den Schatten und ein Aschesturm erhebt sich als Reaktion auf des Elben Gesang. Auf dem Weg müssen alle die lähmende Furcht durch Hazug-Ságoks Schreie überwinden und unterstützen sich gegenseitig durch ermutigende Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus tauschen sich in den Ruinen der Roten Festung aus und diskutieren über das weitere Vorgehen. Octavia möchte zum Schiff zurückkehren und Ignus macht sie darauf aufmerksam, dass sie durch ihre Entwicklung mit diesen Menschen nichts ehr zu tun habe und sie retten würde, wenn sie sie ziehen ließe. Doch Octavia möchte ihre Rache an Sabaoth nicht aufgeben und deshalb auf alle Fälle den Nebelschlund aufsuchen, wovon Ignus ihr Abrät und vorschlägt, doch lieber in Barthavion auf Sabaoth Immortalis Rückkehr zu warten und ihn  dann zu töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Diskussion bemerken beide den Gargoyle und greifen ihn in Feuergestalt an. Nach einigen Schüssen ist der Wasserschild zerstört und die Kreatur stürzt ab und zerschellt in tausend Stücke. Danach setzen beide ihr Streitgespräch in den Ruinen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb führt die kleine Gruppe im Schutz des Aschesturms auf einem versteckten Pfad ins Gebirge und bedankt sich schließlich bei den Luftgeistern für ihre Hilfe. Er stellt sich als Hüter Gwaerenor vor und hat vom Delphin Liria bereits von den Helden und der Drachenträne erfahren. Gwaerenor weckt die Hoffnung, dass mit Octavias Hilfe die Drachenträne neu erschaffen werden könnte, und will wissen, ob sie an der Vernichtung Fageons beteiligt gewesen ist. Als ihm dies bestätigt wird, bricht es ihm das Herz, dass er das Drachentränenritual mit ihr durchführen muss, da er sie für diese Tat am liebsten töten würde, wie sie es verdient hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Unterhaltung macht Wigo Henk und Kenji auf den Gargoyle aufmerksam, welchen er über der Roten Festung entdeckt hat. So beobachten alle, wie sich zwei Feuerkugeln aus den Ruinen erheben und den Gargoyle angreifen. Nach einigen Schüssen stürzt dieser ab und zerschellt am Boden. Die Feuerkugel landen wieder und  nun ist der Aufenthaltsort von Octavia offenbart und alle bemühen sich, so schnell wie möglich zu den Ruinen zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt die beiden Geanisten diskutieren und er kann sich mit Wigo und Kenji anschleichen, um sie zu belauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus streiten miteinander, da sie sich anscheinend nicht einig darüber werden, was jetzt zu tun sei. Octavias Pläne, [[Sabaoth Immortalis]] im Nebelschlund zu stellen, stoßen bei Ignus auf Widerstand, da er lieber in Barthavion auf Sabaoths Rückkehr warten und ihn dann dort ausschalten würde. Doch Octavia lässt sich von ihren Plänen nicht abbringen und wird von Ignus damit konfrontiert, dass sie jetzt nur noch ihn habe. Da macht sich Henk bemerkbar und offenbart so der erstaunten Octavia, dass sie nicht allein ist und ihre Freunde noch leben. Henk und Kenji berichten Octavia davon, dass Ignus sie an die Schwarzen Ritualisten ausgeliefert und Marledigma alias [[Iobis Galdimmera]] einen Fluch über sie verhängt habe. Ignus stellt sich unwissend und unterstellt, dass die beiden unter der Kontrolle der Schwarzmagier stehen. Als Octavia aber keinerlei magische Beeinflussung an Henk und Kenji feststellt, beschuldigt Ignus die beiden, ihn und Octavia nur entzweien zu wollen. Doch Octavia lässt sich von Ignus Lügen nicht täuschen und je skeptischer sie wird, desto mehr nähert sich ihr Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich nicht überzeugen lässt, gibt Ignus alles zu. Schließlich habe er nur Octavia die Bedrohung durch den dunklen Kult vom Halse schaffen wollen, damit sie eine sorgenfreie Zukunft erleben könne, was allerdings nur durch die Auslieferung ihrer Freunde zu erreichen war. Doch Octavia lässt sich nicht überreden und Ignus erinnert sie daran, dass er der Einzige sei, der sie wirklich verstehen könne und sie ihm ihre Unsterblichkeit verdanke. Auch würde sie mit dem verliebten Kenji eine solche Ekstase wie mit ihm niemals erleben können. Ignus wird immer wütender, da er Octavia nicht überzeugen kann, zumal sie auch von ihren Freunden unterstützt wird. Als Octavia die Verbindung zu Ignus unterbrechen will, weist er sie darauf hin, dass sie dann ein Leben als Krüppel fristen werde. Doch Octavia schleudert alles Feuer, was sie in sich trägt, auf Ignus und beendet damit die magische Verbindung zu ihm. Ignus prognostiziert ihr, dass sie ihre Entscheidung bereuen würde, wenn das Alter sie dahinraffe, und er auf sie warten würde, bis sie zur Vernunft komme. Octavia reagiert gleichgültig und schickt ihn fort. Ignus verwandelt sich in Feuer und fliegt dicht über die Köpfe der anderen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia die Verbindung zu Ignus gelöst hat, sinkt sie schwach zu Boden. Kenji stellt fest, dass leider kein Wasser mehr vorhanden ist, um das rettende Glühanemonen-Elixier direkt herzustellen. Der Elb [[Gwaerenor]] blickt voller Abscheu auf die geschwächte Octavia und Ferolax bietet sich an, sie zu tragen. So machen sich alle auf den Weg durch die Ruinen der Roten Festung zum Eingang in die Elementarkammern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Altar schon in Sichtweite ist, machen Henk und Kenji seltsame Sichtungen (vgl. [[Henks Taverne#Henks letzte Sichtung (18. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]] und [[Kenjis Tempel#Letzte Sichtung|Kenjis Tempel]]). Sie ziehen beide ihre Waffen und, während sich Kenji zu Ferolax und Octavia wendet, geht Henk auf Kenji zu. Die beiden sind sich jedoch darüber bewusst, dass sie einer Beeinflussung unterliegen, und wehren sich mit allen Kräften dagegen. Sie entdecken in den Trümmern Iobis Galdimmera, welche immer wieder versucht, sie erneut in ihren Bann zu ziehen. Henk und Kenji stürmen auf sie zu und werden durch Matrose Seiler unterstützt, der Kenji hilft. Schließlich gelingt es Henk, zu Iobis vorzustoßen, sie niederzuringen und ihr voller Wut den Kopf abzutrennen. Den Leichnam werfen sie in die Lava und er verbrennt. Nach Iobis Tod erbrechen Henk und Kenji blutigen Rotwein, womit der Fluch gebrochen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor führt den Helden die elbische Art vor Augen, mit Elementaren umzugehen, und ruft mit einem Lied einen Mindergeist herbei, welcher ihren Weg hinab erhellt. Am Tor zur Dampfkammer bemerkt der Gwaerenor sofort mit Entsetzen die Zerstörungen von Ignus und Ferolax macht allen geschockt bewusst, dass es seine Vorfahren waren, die diese Kammern aufwendig konstruierten. Beide wollen die Ursache für die Zerstörung erfahren und sind sprachlos, als sie von Octavias Schuld erfahren. Sie wollen genau wissen, warum sie das alles getan hat und ob sie unter Einfluss stand. Henk, Kenji und vor allem Octavia müssen den Elben davon überzeugen, Octavia für den Ort keine Gefahr mehr darstellt. Auf dem weiteren Weg wird das Ausmaß der Zerstörung immer größer und mit ihm steigt die Trauer des Elben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wasserkammer löschen alle am elementaren Wasser ihren Durst und Kenji mischt den Glühanemonen-Trank für Octavia an. Ihren Hunger werden die Helden erst in Dogeons Zuflucht stillen können und Gwaerenor erwähnt, dass jener Ort auch geeignet sei, die Drachenträne wiederherzustellen. Gwaerenor führt die Helden mit magischem Gesang durch die Schlammkammer und alle müssen auch das letzte Stück bis zu Dogeons Zuflucht aushalten. Als sich schließlich die Tür zur Zuflucht öffnet, warten dort noch die aufgebrachten Steinelementare und allen wird das Ausmaß der Zerstörung bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor sinkt kraftlos und weinend zu Boden, als er den qualmenden Wald und die Rauchwolke unter der Decke erblickt, welche die Kristalle verdunkelt. Dieser unschuldige Ort ist unwiederbringlich beschmutzt und für alle Zeit verdorben. Seine Magie ist gebrochen und die bunten Auren und magischen Ströme sind verschwunden. Nun unterscheidet sich dieser Ort nicht mehr von anderen Orten dieser Welt und sein Zauber ist verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor führt alle, ein trauriges Lied singend, an verkohlten Bäumen vorbei, die vor Schmerzen stöhnen und deren Gesichter leidvoll und gequält wirken. Die geschockt umherfliegenden Feen sind kaum noch sichtbar und wirken halbtransparent und unwirklich. Die Tiere sind verschreckt worden und zeigen sich nicht. Der goldene Baum der Windlinge ist zur Hälfte abgebrannt und ein Windling liegt neben dem Baum aufgebahrt. Als weinende Windlinge auf Octavia losgehen wollen, hält Gwaerenor sie zurück und weist den Helden zum Ausruhen ein moosiges Plätzchen an. Dann zieht er sich mit den Windlingen hinter den Baum zurück. Nachdem die Helden etwas gegessen haben, fallen sie in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.45''') Die Helden schlafen einen langen, traumlosen Schlaf. Erst kurz vor dem Aufwachen schleichen sich Träume ein und schließlich haben alle den gleichen Traum. Sie sehen Iobis hasserfülltes Gesicht, wie sie in der Lava versinkt und dabei schreit: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein, das kann nicht das Ende sein! Nein ...! ''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle wachen gleichzeitig auf und Iobis Stimme dröhnt noch in ihren Ohren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji schmerzen zwar noch alle Knochen, ihre Wunden wurden aber während des Schlafes versorgt. Um Octavias Wunden hat sich niemand gekümmert und sie fühlt sich noch sehr schwach und müde. Außerdem wird ihr mittlerweile vollkommen bewusst, was sie angestellt hat. Die Luft riecht noch feurig und manchmal fliegen noch Ascheteichen vom verkohlten Baum herab. Die Windlinge trauern klagend und weinend und haben ihren aufgebahrten Toten in goldene Blätter gewickelt. Kenji spricht Henk auf den Traum von Iobis an und fragt sich, ob sie sie endlich losgeworden seien. Ferolax informiert darüber, dass Hüter Gwaerenor unterwegs sei und bald zurückkehre. Die Helden sollen warten und sich erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte dem toten Windling die letzte Ehre erweisen und ein Gebet für ihn sprechen. Dazu holt er sich eine Hand voll Asche und nähert sich dann dem Aufgebahrten. Doch die Windlinge lassen ihn nicht näherkommen und schicken ihn fort. Octavia wird danach von einem der trauernden Windling lautstark beschimpft und mit kleinen Steinen beworfen und Henk und Kenji können sich nicht schützend vor sie stellen. Andere Windlinge holen ihren aufgebrachten Freund zurück und beruhigen ihn. Henk kümmert sich dann um Octavias Knöchel und schient ihn mit einem Ast, was sehr schmerzhaft ist. Doch Octavia schreit nicht auf und lässt sich von Henk meisterhaft das Bein verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt Henk ihr etwas zu Essen und zu trinken und sie kommen ins Gespräch. Octavia fragt sich, was sie nur getan habe, und Henk antwortet, dass es entscheidend sei, was sie noch tun werde. Henk hat das Gefühl, als sähe er seine Freunde seit einem Monat das erste Mal, und er macht sich Vorwürfe, dass er die falsche Entscheidung getroffen habe. Kenji sagt, dass sie ab jetzt wieder alles gemeinsam entscheiden würden, und während Henk und Kenji sich an Maldoror erinnern und sich selbst Vorwürfe machen, starrt Octavia zum Leichnam des Windlings und weint bitterlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax tritt zu der weinenden Octavia und blickt sie skeptisch, aber vor allem besorgt an. Dann spricht er sie an und macht ihr sehr bewusst, dass sie eine riesige Katastrophe angerichtet habe, als sie das letzte Stück Paradies auf Aloran zerstörte. Der Tod Fageons und die Befreiung des Dämonenfürsten seinen die Spitze ihrer Untaten und Hüter Gwaerenor habe sie nur am Leben gelassen wegen des Fluchs von Marledigma und ihrem Anteil an der Drachenträne. Ferolax warnt Octavia, bei Gwaerenor sehr vorsichtig zu sein mit dem, was sie sagt und tut, denn dieser könne seine Meinung über sie auch noch ändern. Ferolax kann aber verstehen, wie schrecklich es ist, von Marledigma kontrolliert zu werden und ist angesichts Octavias Erziehung guter Hoffnung, dass sie auf den rechten Pfad zurückfinden werde. Dann entschuldigt sich Ferolax bei Henk für den Angriff auf ihn du reicht ihm die Hand zur Versöhnung, welche Henk ergreift und fest drückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen weint Octavia still und bitterlich und Henk setzt sich neben sie und legt ihr die Hand auf die Schulter. Kenji geht ein paar Schritte und reibt sich Asche auf sein Haupt. Octavia weint sich aus und Henk nickt Wigo wie einem Gefährten anerkennend zu. Dann warten alle auf die Gwaerenors Rückkehr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|rechts|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
Plötzlich ist näherkommender Elbengesang zu hören und der Hüter kehrt mit vier Elben zurück. Alle Fünf tragen kleine Totenlichter und sie schreiten prozessionsartig auf den verkohlten Baum zu. Sie halten beim aufgebahrten Leichnam inne und beschreiten dann einen Kreis um den Baum, bei dem sie in vier Richtungen Totenlichter aufstellen. Das letzte Licht platzieren sie am Leichnam. Während die Elben singen, heben Windlinge den goldenen Leichnam empor und verschwinden hinter den Baumwipfeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kommen die Elben auf die Helden zu und wirken sehr ernst, fast feindselig. Auf Gwaerenors Zeichen fassen zwei Elben Octavia an den Armen und ziehen sie hoch, während der Hüter erklärt, dass Octavia, da sie Dogeons Zuflucht verwüstet und den Wächter Fageon getötet hat, zu gefährlich sei, um sie frei herumlaufen zu lassen, und deshalb seine Gefangene ist. Octavia widersetzt sich nicht und wird abgeführt. Dann wird sie aufgefordert, den Inhalt einer Phiole zu trinken, und leistet auch hierbei widerstandslos Folge. Mit einem Gesang lassen die Elben ein Wurzelgefängnis um Octavia herum wachsen und gehen dann, ohne auf Kenjis Ausführungen zu hören. Ferolax weist darauf hin, dass mit trauernden Elben nicht zu spaßen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben beraten lange mit den Windlingen, zwischendurch weinen sie, schluchzen oder schweigen, denn alle scheinen ziemlich ratlos zu sein. Kenji spricht mit Ferolax und macht sich Sorgen. Schließlich kehrt Gwaerenor mit den anderen zurück, um die Helden zu befragen. Er bittet zuerst Henk, dann Kenji, Ferolax, Wigo und zum Schluss Octavia selbst darum, ihm zu sagen, warum er Octavia für ihre taten nicht töten sollte. Hüter Gwaerenor hört jedem aufmerksam zu und schaut tief in die Seelen der Sprechenden. Alle setzen sich für Octavia ein und sie selbst zeigt deutliche Reue. Als der Hüter sich zur Beratung zurückzieht, schlafen alle auf dem weichen Moos ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erwachen, als Hüter Gwaerenor zurückkehrt und sein [[Gwaerenor#Gwaerenors Urteil über Octavia Ardera (19. Astor 351 JF)|Urteil]] verkündet. Da Octavia Dogeons Zuflucht die Reinheit und Unschuld raubte, den Fürsten Fageon tötet und die Flucht des Herolds der Lügen ermöglichte, habe sie mehr als den Tod verdient. Gwaerenors Entscheidung lautete jedoch auf Vergebung, da er die Macht des Feindes, den Wilen zu brechen, al eigenen Leib erfahren hat und alle Freunde Leumund für sie abgelegt haben. Außerdem liegt in ihrem Blut die letzte Hoffnung auf Uselias' Rückkehr und ohne seine Rückkehr sei Aloran verloren. So wird Octavia auf Gwaerenors Geheiß freigelassen und die Windlinge versorgen ihre Wunden mit speziellen Heiltränken. Hüter Gwaerenor entschuldigt sich, da er die Wiederherstellung der Drachenträne planen muss und bittet dafür um die Bruchstücke der Drachenträne. Henk händigt sie im etwas zögerlich aus und Gwaerenor zieht sich, von einem Zwielichtfalter umschwirrt, mit den anderen Elben zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia dankt ihren Freunden, dass sie für sie gesprochen haben, und Kenji meint, dass sie vielleicht hassen würden, was sie getan haben, aber sich dafür nicht gegenseitig hassten. Während sie essen, reden sie miteinander und Henk dankt Wigo für seinen Einsatz. Er macht ihm bewusst, dass ohne sein Eingreifen die ganze Mission gescheitert wäre und erhebt ihn zum gleichwertigen Gefährten. Dann legen sich alle erschöpft schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.46''') Nachdem die Helden lange geschlafen haben, erwachen sie und fühlen sich schon viel besser. Octavia haben die Tränke der Windlinge sehr geholfen und sie kann bereits wieder alleine aufstehen. Kenjis Arm ist durch die Salbe der Windlinge viel glatter und weicher geworden und hat eine gewisse Beweglichkeit wiedererlangt. Alle bekommen nach dem Aufwachen einen weiteren Heiltrank und etwas zu Essen und beobachten, wie sich die Windlinge anscheinend von ihrem toten Baum verabschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax erzählt, dass Gwaerenor mit einer leuchtenden Motte und den anderen Elben singend in den Wald gegangen sei, und berichtet von wundervoller Elbengesängen, die ihn über Stunden gefesselt haben. Außerdem offenbart er den Helden, dass Sabaoth Immortalis in L’yreh an der Vernichtung von [[Veldun]] arbeitet und seine Pläne mit Sereg einen Schlag gegen die [[Elben#Die_Goldelben|Goldelben]] Alorans zum Ziel haben. Der mittlerweile erwachte Matrose Seiler hat erfahren, dass der Dämonenfürst befreit wurde, um die Küsten Alorans anzugreifen. Die Kultisten wollten ihn hier mit den Opfern stärken, so dass er nach Fuselfels fliegen und sich dort am Seevolk laben kann, damit er dann stark genug sei, um Weisshafen und die anderen Küstenstädte in Angst und Schrecken zu versetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Matrose Seiler noch mit Ferolax sprechen will, gehen die beiden spazieren und Wigo nutzt die Gelegenheit, um Octavia ein paar Fragen zu stellen. Er befragt sie zu Ignus und ihren Gefühlen diesem gegenüber. Wigo will etwas über Octavias Macht erfahren und will wissen, ob Ignus sich nicht rächen werde, dass sie ihn fortgeschickt habe. Als er erfährt, dass Octavia jetzt nicht mehr so große Kräfte besitzt und auch die Feuergestalt mehr annehmen kann, weist Kenji sie darauf hin, dass Octavia viel Gutes in sich trage und nicht alles daran Magie sei. Wigo will auch wissen, wie der Dämon befreit werden konnte und wieso Octavia die Schuld daran habe. Octavia gesteht, dass sie den Elementar aufgezehrt habe, und Kenji interessiert, ob sie mittlerweile spürt, was sie getan habe oder ob sie die Erinnerung daran mit guten Gefühlen erfülle. Octavia gesteht, dass beide Gefühle in ihr sind, und Kenji weist sie darauf hin, dass auf Dauer kein Platz für beide Gefühle in ihr sei. Nach Kenji wäre die einzig gerechte Strafe für Ignus, ihn fühlen zu lassen, was er den Wesen angetan hat. Henk stellt fest, dass Igus durch Octavias Zurückweisung sehr verletzt war, und Octavia nennt ihr einen großen Freund von [[Lorkan]] und einen Verbrecher. Kenji kann mehr Verständnis für die rechtschaffend-bösen Schwarzmagier als für den chaotisch-neutralen Ignus aufbringen und die Helden besprechen die Manipulationen von Marledigma alias [[Iobis Galdimmera]]. Sie stellen fest, dass jeder von ihnen überzeugt davon war, die anderen hätten ihn verraten. Henk erinnert sich an seine Besessenheit durch Maldoror und Kenji gesteht, dass sich seine Visionen so echt angefühlt haben. Octavia hofft, dass Iobis nun tot ist und fragt sich, ob sie vielleicht doch überleben konnte. Allen ist bewusst, dass sie den Dämon stoppen müssen, bevor er Fuselfels erreicht, und Henk und Kenji berichten von ihren Beobachtungen und Erfahrungen mit dem Dämon während ihrer Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kehren die Elben zurück und Gwaerenor fragt die Helden, ob sie sich stark genug fühlen, um der Seele des Drachen durch ihr Blut eine neue Heimstätte zu erschaffen. Er weist sie allerdings auch darauf hin, dass die Erneuerung auch schief gehen könne, da sich noch niemand Gedanken darüber gemacht habe, ob das Seelengefäß nach seiner Zerstörung wieder neu erschaffen werden könne. Immerhin haben die Elben schon daran gezweifelt, dass es Menschen überhaupt gelänge, Uselias Seele aus dem Gefängnis des [[Verijgorn|Verijgorns]] zu befreien. Gwaerenor drängt zum Aufbruch, denn ein Kampf gegen den Herold der Lügen ist unausweichlich, ohne Uselias Hilfe aber auch aussichtslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor geht mit den Helden in den Wald und führt sie zu einer Lichtung auf einem steilen Hügel, auf welcher ein weißer Elbenaltar mit einer Statue von [[Die_Götter_der_Elben#Gwelwen_-_.E2.80.9EDer_Hohe.E2.80.9C|Gwelwen]] steht. Dann ruft er einen Greifen herbei, welcher sich etwas zögerlich neben dem Altar niederlässt. Er erklärt den Helden, dass Gwelwen zur Zeit des Goldenen Zeitalters persönlich ein Greifenei herbrachte und an dieser Stelle der erste Greif des Amon Urui schlüpfte. Daher nutzen die Elben diese besondere Stätte der Weisheit als Ort des aufrichtigen Austausches, und Gwaerenor hat die Helden hergeführt, um ihnen vor der Wiederherstellung der Drachenträne eine Chance zu geben, sich für dieses Vorhaben zu wappnen. Die Drachenträne bezieht ihre Stärke aus der Freundschaft der Helden und deshalb sollen sie die Macht dieses Ortes nutzen, um so ehrlich und aufrichtig miteinander zu sein, wie es ihnen möglich ist. Das Problem sei nämlich, dass Menschen niemals ehrlich miteinander wären, obwohl sie so viel miteinander reden, da sie einige Empfindungen nicht aussprächen und den anderen vorenthielten. Hüter Gwaerenor empfiehlt den Helden, ihre Zeit an diesem Ort gut zu nutzen und die Gelegenheit wahrzunehmen, alle Dinge miteinander zu teilen, welche ihre Freundschaft in Zukunft gefährden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia gesteht den anderen, dass sie nie mit dem Tod ihrer Eltern abgeschlossen hat und Sabaoth Immortalis dafür hasst, der alles zerstört hat. Dadurch hat sie sich in ihrer Rache verrannt. Die Macht, die ihr Ignus gezeigt hat, sei sehr verführerisch für sie gewesen und werde es zukünftig auch immer bleiben. Sie offenbart ihnen auch, dass sie die Reise hasst und lieber geheiratet hätte. Außerdem bittet sie Kenji, mit ihr zu Abdrushin zu gehen und ihr die Schuld bei dem Djinn für ihre Wiedererweckung aufzulasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hasst ebenfalls die Reise und ist nur durch Rock in die ganze Sache hineingeraten. Er fragt sich, warum gerade er ausgewählt wurde. Henk hat wegen Augustus die Gilde verlassen, weil dieser seinen Lebensstil abgelehnt hat, und bereut etwas, dass er jetzt alles verloren hat: Einfluss und Macht. Er gesteht seinen Freunden, dass er über das Angebot von Macht wohlmöglich wieder korrumpierbar sei. Er gesteht Octavia, dass er beleidigt war, als er „freigelassen“ wurde, und offenbart ihr, dass er seinen Hass gegen Thyrna mittlerweile abgelegt hat. Außerdem vermisst er Adarian sehr und fühlt sich allein in der Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist neidisch auf Henk und Adarian und würde letzteren gerne ersetzen können. Er gesteht den anderen, dass er sich nie dazugehörig fühlte und nicht genau wisse, wo sein Platz sei.  Als er dann durch Iobis Visionen ein Ziel bekommen hatte, habe er sich endlich einmal wichtig gefühlt. Nachdem Henk seine Verliebtheit in Octavia erwähnt hat, gesteht Kenji, dass er aus Scham verschwiegen habe, dass die Sukkuba ihn in Perlheim in Octavias Gestalt verführt habe. An Iobis Vision von der gottgewollten Zukunft habe ihn vor allem der Friede zwischen Thyrna und Barthavion mehr verlockt als der gemeinsame Sohn mit Octavia. Kenji entschuldigt sich bei Octavia dafür, dass er sie vor dem Wiedererweckungsritual nicht gefragt habe, gesteht aber auch, dass  er wieder so gehandelt würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich holt Hüter Gwaerenor die Helden wieder ab und verabschiedet den Greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.47''') Nachdem der Greif verabschiedet ist, fühlen sich alle erleichtert und gereinigt, denn es tut gut, Dinge auszusprechen, die vorher noch nie gesagt wurden. Als sie die Lichtung verlassen, bittet [[Gwaerenor]] Kenji um ein kurzes Gespräch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji Eindruck und Gespräch&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji Eindruck und Gespräch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji fühlt sich zwar auch erleichtert, nachdem er einige seiner persönlichen Schwachstellen vor seinen Freunden zugegeben hat, jedoch hat er das Gefühl, dass nicht alle Lasten von seiner Seele gewichen sind. Auch der Greif warf ihm beim Hochfliegen einen zweifelnden Blick zu, welchen Kenji nicht ignorieren konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor blickt Kenji zunächst eindringlich an und dieser lächelt. Er hat auf der Lichtung einige Erkenntnisse über Octavia gehabt (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis mögliche Erkenntnisse aus seinen Beobachtungen von Octavia|Kenjis Tempel]] und scheint noch ganz verklärt zu sein. Hüter Gwaerenor offenbart Kenji, dass der Greif spürte, dass Kenji etwas verschwiegen habe, was sehr wichtig für den Zusammenhalt der Gefährten der Drachenträne seien könnte. Gwaerenor weiß nicht, ob Kenji nur die anderen oder sogar sich selbst dabei belogen habe, aber  er solle darüber nachdenken, denn das letztere sei nicht besser als das erste. Kenji solle sich darüber im Klaren sein, dass die Drachenträne und das Schicksal der Welt im schlimmsten Fall davon abhängen kann, wie ehrlich er sich selbst und seinen Freunden gegenüber ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor führt die Helden zu einer Lichtung, von der Veränderung, welche durch Octavias Zerstörungstat ausgelöst wurde, noch beinahe unberührt ist. In der Mitte der Lichtung bei einer kleinen Quelle steht ein Einhorn, um welche eine Vielzahl von Feen tanzt, die hier noch sichtbar sind. Durch seine Unschuld und Reinheit wurde auf dieser Lichtung noch ein Teil der Ursprünglichkeit von Dogeons Zuflucht bewahrt, was sie für die Wiederherstellung der [[Drachenträne]] so geeignet macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Gwaerenor das Einhorn begrüßt hat, bittet er die Helden zu der Quelle. Alle waschen sich Hände und Gesicht und kommen so an diesem Ort an. Dann fragt er die Helden nach ihrem Wissen über die Drachenträne und sie berichten von ihrer Reise in den Norden und von und der Prophezeiung aus [[Pyrrhons Brief]], in der von vier Auserwählten die Rede ist. Er hörte sich alles an und war von ihrem Wissen beeindruckt. Dann sagte er, dass die Helden nun so weit wären, die ganze Geschichte zu hören, zumindest soweit sie ihm und seinem Volk bekannt sei. Dann begann er mit einer weichen, aber bedeutungsgeladenen Stimme die [[Gwaerenors Geschichte der Drachenträne|Geschichte der Drachenträne]] aus elbischer Sicht zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich nimmt er jedem einen Schwur ab, bevor mit Henks Dolch das Blutopfer zur Erneuerung der Drachenträne durchgeführt wird (vgl. [[Drachenträne#Erneuerung der Drachenträne (20. Sideon 351 JF)|Drachenträne]]). Durch Henks, Kenjis und Octavias Blut wird das Artefakt wieder neu erschaffen und findet zu seiner alten Stärke zurück. In einer von einer Lichtkugel initiierten Vision bedankt sich Uselias bei den Helden und fordert sie auf, die „Himmelsbrücke“ und das „Nouon“ zu finden (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Dank|Uselias' Dank]]). Kenji nimmt nach der Vision die Drachenträne an sich und die Helden beschließen, sie fortan abwechselnd zu tragen. Adarians Bruchstücke der ersten Drachenträne fallen zwischen die Wurzeln in [[Dogeons Zuflucht]] und werden so beerdigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden befragen Hüter Gwaerenor nach der „Himmelbrücke“ und dem „Nouon“ und erfahren, dass die Stadt [[Celestia#Utepion_-_Die_Hohe_Halle|Utepion]] den Beinamen „Himmelbrücke“ trug. Doch ein „Nouon“ ist Gwaerenor unbekannt. Gemeinsam kehren sie zum Baum zurück und teilen den anderen die erfolgreiche Erneuerung der Drachenträne mit. Octavia bekommt von einem Elben ein Paar Sandalen gefertigt und die Windlinge entdecken, dass ihr Baum überlebt hat und neue Triebe ausbildet. Nachdem alle noch einmal etwas gegessen haben, brechen sie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden am Steinkreis mit der Bildergeschichte vorbeikommen, beginnt die Drachenträne plötzlich zu pulsieren. Kenji hat das Gefühl, sie hervorholen zu müssen. Die Drachenträne hat an diesem Ort bereits einmal versucht, den Helden etwas mitzuteilen und alle erinnern sich daran, dass ihr weißes Licht erloschen ist, als sie das erste Mal hier waren, und die Drachenträne durch ihren Freundschaftsbruch bereits so geschwächt war, dass Uselias ihnen nichts mitteilen konnte (vgl. [[Drachenträne#Beobachtung und Reaktion in Dogeons Zuflucht (16. Sideon 351 JF)|16. Sideon]]). Diesmal war es jedoch anders und alle hatten das Gefühl, sie berühren zu sollen. Die pulsierende Drachenträne erstrahlte hell, als sie von allen gleichzeitig berührt wurde und als dies geschah, verabschiedete sich das Bewusstsein der Helden und sie gerieten wieder in eine  [[Drachenträne#Uselias und Hazug-Ságok (20. Sideon 351 JF)| Vision des Drachen]]), in der sie erfahren, dass das magische Artefakt von Lumenisa, Anons Spiegel, vom Dämonenfürsten verschlungen wurde und sich vermutlich noch in seinem Leib befindet. Nach der Vision machen sich alle auf den Weg nach oben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.48''') Nach einem langen und anstrengenden Aufstieg gelangen die Helden in das Wurzellabyrinth unter Galadh-Bôr zurück. Hüter Gwaerenor dankt Kenji für das Aufstellen der Totenlichter und Wigo erfährt, dass der Zwielichtfalter, den Gwaerenor in [[Dogeons Zuflucht]] bei sich hatte, Uselias‘ Seele war, die durch [[Boron|Methed]] gerettet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen am Mittag wieder ans Tageslicht und bemerken, dass mittlerweile eine Menge Elben bei Galadh-Bôr angekommen sind, und Gwaerenor stellt ihnen die Kommandanten vor. Während sich die Helden etwas ausruhen sollen, will sich der Hüter einen Späher befrage, wie es um den Herold der Lügen steht. Wigo signalisiert, dass er kampfbereit ist und es mit dem Dämonenfürsten aufnehmen will. Er ist übermütig und hat ein total übersteigertes Selbstbewusstsein nach Henks Ernennung zum Gefährten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji macht sich Gedanken, dass er zwar den Dämon nicht angreifen, dafür aber die Helden stärken könne, und Henk schätzt, dass der Herold der Lügen nicht alleine kommen wird. Kenji fragt Octavia nach ihren Feuerfähigkeiten und Octavia ist sich unsicher, ob sie vollständig einsatzbereit wären. Kenji testet seinen Waffenarm, ob er notfalls einige Schläge mit dem Säbel austeilen kann, und betet dann mit anderen Elben vor der Asche des Scheiterhaufens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Hüter Gwaerenor kontakt zu seinem Späher aufnimmt und regungslos singend in einer kleinen Windhose verweilt, wartet Henk auf seine Neuigkeiten und beobachtet den Hüter und den trainierenden Wigo. Nach guten drei Stunden meldet Gwaerenor, dass Herioza anscheinend noch die richtige Formel gefunden habe, denn der Herold sei weiter stabilisiert worden, indem ihm weitere Matrosen verfüttert wurden. Der Nekromant und der Gesichtslose seien dann durch den Knochenkreis verschwunden und der Dämon hat Kurs auf die Silma-Esche gesetzt und werde in einer Stunde ankommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor spricht an, dass seiner Meinung nach Wigo und Seiler keine Chance gegen den Herold der Lügen haben und besser zum Schiff zurückkehren sollten, um die Mannschaft zu informieren und im Falle eines Scheiterns das Festland vor dem Dämon zu warnen. Henk muss Wigo sehr zureden, weil dieser unbedingt mitkämpfen will. Er stellt ihm noch eine persönliche Bitte und so gelingt es Henk, dass sich Wigo mit dem Matrosen Seiler in einem Ruderboot auf den Weg zur [[Baiula Spei]] macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor informiert die Helden darüber, dass er sich noch um die Reaktivierung der Wächter von Galadh-Bôr kümmern werde und dass Cirdan ihr Ansprechpartner sei, mit dem sie die Taktik koordinieren können. Die Elben stünden alle unter ihrem Befehl und können eingesetzt werden. Abschließend weist Gwaerenor sie darauf hin, dass die Schwachstelle des Dämons sein großes Auge sei und er seine Macht verlieren würde, wenn dieses zerstört würde. Dann verabschiedet er sich eilig und bricht auf, während die Helden mit Cirdan die Planung durchsprechen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan sieht vor, die Elben in drei Gruppen aufzuteilen, die autark reagieren können. Henk schlägt vor, die „Hühner-Taktik“ zu verwenden und bei einem Angriff sternförmig in alle Richtungen auseinander zu stoben. Kenji und Ferolax sollen auf Octavia aufpassen und die Elben sollen die Aufmerksamkeit des Dämons auf sich ziehen, wenn Octavia mit Feuerpfeilen angreift. Bevor der Kampf beginnt, bekommt jeder einen Heiltrank überreicht und Kenji weiht den Schmiedehammer, mit welchem Ferolax kämpfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Dämmerung heraufzieht und die Sonne als roter Feuerball die Umgebung in ein unheilsschwangeres Licht taucht, zieht plötzlich eine schwarze Wolke vor den rötlichen Schein des Amon Urui. Der Herold der Lügen naht und seine Ankunft ist unerträglich beängstigend. Während Henk standhaft bleibt, zittern Kenji die Knie und Octavia bekommt es mit der Angst zu tun. Kenji holt die Drachenträne hervor und lässt sie von Henk und Octavia berühren. Dann spricht er den Segen des Lichtes über die Helden und gibt Octavia neuen Mut zu. Auch die Elben müssen sich bei dem fruchteinflößenden Anblick zusammenreißen und Cirdan bittet die Helden, noch einige Worte zu sprechen, um die Moral der Männer zu stärken. Henk spricht von erhöhter Warte aufbauende Worte an die Elben und Kenji segnet die Kämpfer, während Octavia mit einer Flamme experimentiert und dabei innere Hemmungen spürt. Abschließend wendet sich auch Cirdan an seine Männer und, obwohl die Helden ihn nicht verstehen, spüren sie die ermutigende Wirkung seiner Worte und ihrer Anwesenheit auf die Elben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die schwarze Wolke sich nähert, beginnt der Boden zu zittern und Kenji verlässt der Mut und er bedarf der aufbauenden Worte seiner Freunde. Die Wolke hüllt alles in eine dichte Finsternis und dann hebt sich die furchtbare Gestalt des Dämons langsam aus der Schwärze ab. Er scheint ein ganzes Stück gewachsen zu sein und sein Anblick ist entsetzlich, doch die Helden verlieren nicht ihren Mut. Dann stößt der Dämon einen grässlichen Schrei aus und eine verzerrte Stimme in ihren Köpfen schreit: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Macht euch bereit für den Untergang, ihr erbärmlichen Kreaturen! Hazug-Ságok ist gekommen, um von eurem Schmerz zu zehren! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte sind nicht akustisch, sondern psychisch zu hören und verdrehen einen die Seele im Leib und die Helden kauern sich panisch auf dem Boden zusammen. Die Elben beschießen auf Cirdans Befehl des Herolds, jedoch bleiben ihre Pfeile in seinem Leib stecken und verursachen wenig Schaden. Hazug-Ságok greift nun mit seinem Schwanzkopf an und attackiert die Elben. Henk erkennt an der Bewegung, wo der Kopf als nächstes angreifen wird, und kann die Elben warnen. Beim zweiten Angriff springt Henk auf den Kopf und klettert an dem Schlangenschwanz in Richtung Dämonenleib. Octavia feuert einen Flammenpfeil ab und weckt so die Aufmerksamkeit des Dämons. Seinem nächsten Angriff entkommt sie nur, weil Kenji diesen mit einem Lichtblitz ablenkt und den Dämon kurzzeitig blendet, so dass Henk weiter emporklettern kann. Dann spricht Hazug-Ságok einen weiteren Zauber und durch ihre Köpfe dröhnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr Würmer! Ich werde euren Willen brechen und eure wertlosen Seelen verschlingen! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
 &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist kaum auszuhalten und Kenji und Octavia kauern sich genau wie etliche Elben zitternd zu Boden, während es Henk schafft, sich am Leib des Dämons festzukrallen. Kenjis Wille ist gebrochen und er beginnt, sich selbst zu zerfleischen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Situation erscheint hoffnungslos und in seiner Verzweiflung bemerkt Kenji, wie unter seiner Robe ein Licht pulsiert, welches den Schrecken aus seinen Gliedern vertreibt. Er schafft es, die Drachenträne hervorzuholen, und drei weiße Lichtstrahlen schießen aus ihr heraus und treffen auf die Helden, welche sich in einen weißen Lichtschimmer eingehüllt plötzlich wie seelisch gestärkt fühlen. Mit dem Mut eines Drachen gelingt es ihnen nun, dem Zaubern des Dämons zu widerstehen. Octavia kann den Herold nun besser anvisieren, auch wenn sie nicht auf das Auge zielen kann, da es trotz Uselias Unterstützung nicht möglich ist, dessen Blick standzuhalten. Henk klettert weiter den Schwanz des Dämons empor, während dieser mit dem Schwanzkopf blitzschnell auf die Elben niederstößt. Henk muss dabei all sein Geschick aufbringen, um beim abrupten Abstoppen nicht abgeworfen zu werden. In den Richtungswechseln gelingt es ihm, Stück für Stück den Schwanz emporzuklettern. Doch ein besonders heftiger Ruck wirft ihn schließlich ab und er landet bei seinen Freunden. Ferolax schlägt dem Schwanzkopf bei seinen Angriffen das Kiefergelenk kaputt und einen Zahn aus, nachdem er wie Henk sein Angriffsziel vorhersehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia greift den Oberkörper des Dämons mit Feuerpfeilen an und fügt ihm Schaden zu. Daraufhin  schlägt er mit seiner Kralle nach Octavia, doch Kenji lenkt die Attacke durch einen Lichtblitz ab, so dass die Klauen auf dem Felsen aufkommen. Ferolax schlägt dem Dämon seine mittlere Klaue ab, welche im Boden steckenbleibt. Henk kann erneut mit Hilfe seines Enterhakens auf den Schwanz aufspringen und klettert wieder wie zuvor am Dämon empor. Dank des Enterhakens kann er sich diesmal besser festhalten, als der Richtungswechsel beim Angriff ihn durchschüttelt. Henk kommt weiter als beim ersten Mal, doch dann wird er vom Schwanzkopf selbst angegriffen, welcher nach ihm schnappt. Henk lässt sich kurz kontrolliert fallen, greift dann nach dem Enterseil und hält sich fest. Der Kopf schnappt daneben, erwischt aber das Seil, welches sich zwischen seinen Zähnen verfängt. Henk hängt unter dem Kopf und wird mitgerissen, als dieser zurückschnellt. Beim Abstoppen nutzt Henk das Seil, um in einem Bogen auf dem Schwanzkopf zu landen und seinen Säbel in dessen linkes Auge zu stoßen, um sich sofort dort festzukrallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon wird wütend, zuckt mit dem Schwanz und alle hören wieder seine Stimme in ihren Köpfen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Gebt auf, ihr kleinen Wichte! Ihr zögert das Unvermeidbare nur hinaus! Hazug-Ságok ist euer unausweichliches Ende! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank Uselias Stärke halten Henk und Kenji der widerlichen Stimme stand, doch Octavia gerät in Panik und rennt fort. Kenji läuft ihr nach und hält sie auf. Er redet beruhigend auf sie ein und kann sie wieder ermutigen. Einige Elben beginnen sich zu zerfleischen und ihre Schmerzensschreie sind entsetzlich und kaum zu ertragen. Hazug-Ságok ergötzt sich an ihren Schmerzen und will gerade mit seiner Kralle Henk angreifen, als er innehält. Von Norden und Süden rasen zwei wirbelnde Sturmfronten aus unzähligen Luftgeistern auf den Dämon zu, welcher sich irritiert umblickt und beim Zusammenprall laut aufschreit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon verliert die Orientierung und Henk bemerkt, dass auch der Schwanzkopf abgelenkt ist. Es gelingt ihm, auch das rechte Auge zu zerstören, während Ferolax mit seinem geweihten Schmiedehammer den Schädel des Schwanzkopfes spaltet. Während sich der Dämon im Kampf mit den Luftgeistern befindet, welche ihm sichtlich zu schaffen machen, klettert Henk am Schwanz empor, welcher nun regungslos nach unten hängt und Henk ein gutes Vorrankommen ermöglicht. Die Wolke der Luftgeister wird kleiner, wie es aussieht, werden die Luftgeister vom Dämon vernichtet und lösen sich auf. Henk ist fast auf Hüfthöhe des Dämons angekommen, als dieser auf ihn aufmerksam wird und ihn sich mit seiner Klaue vom Rücken kratzt. Henk landet unsanft am Boden und kann zum Glück abrollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hazug-Ságok wird immer wütender und spricht einen erneuten Zauber:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wehrt euch nicht, denn euer Schicksal ist bereits besiegelt! Niemand widersetzt sich mir! Hahaha…!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden halten stand, doch die Elben haben es immer schwerer und Cirdan zieht bereits einige von ihnen zurück, bevor sie von dem Zauber getroffen werden. Die Elben kommen langsam an die Grenzen ihrer Kräfte. Henk kann dank seiner geschickten Akrobatik einigen Hieben des Dämons ausweichen, während sich einige Elben unter Hazug-Ságoks Kontrolle selbst zerfleischten. Kenji eilte zu Henk, um den Dämon blenden zu können, wenn er weiter auf Henk einschlägt. Dabei bekommt er einen Streiftreffer am Unterschenkel ab, welcher von einem elbischen Heilern an Ort und Stelle verbunden wird. Octavia feuert aus einiger Entfernung Feuerpfeile auf den Dämon und Henk wird von einem gewaltigen Schlag bedroht, als der Dämon im letzten Moment seinen Angriff abbricht und laut zu brüllen beginnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Feuerkugel fliegt über dem Dämon, beginnt anzuschwellen, wird immer größer und schließlich entlädt sich ein gigantischer Strahl elementaren Feuers auf den Kopf des Dämons. Da er sich nach vorne beugt, verfehlt der Strahl das Auge und trifft mit voller Wucht auf die Flügel des Dämons, die nach kurzer Zeit in Flammen stehen, welche den gesamten Himmel über Galadh-Bôr beinahe taghell erleuchten. Es handelt sich um gigantische Macht von Feuer, wie sie z.B. ein hoher Feuerelementar oder -fürst besitzen könnte, welches dem Dämon langsam auch ein Loch in seinen Rücken bohrt, was ihn abstürzen lässt. Er richtet sich so weit auf, wie es ihm mit seinem Schlangenkörper möglich ist, und versucht nach der Feuerkugel zu schlagen, welche jedoch geschickter ist und nach oben ausweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle noch kampffähigen Elben ziehen ihre Schwerter und nach Cirdans Befehlsruf stürmen sie im Nahkampf auf den Feind zu, welcher sich nun mit seinem flügellosen Körper am Boden windet. Kenji kann sich mit seiner Verletzung nicht mehr auf den Beinen halten und kriecht zu den kämpfenden Elben hin. Henk nutzt die Nähe zum Boden, um ein weiteres Mal auf den Körper des Dämons aufzuspringen und auf seinem Rücken zum Kopf zu klettern. Octavia schießt weitere Feuerpfeile ab und auch die Feuerkugel kehrt zurück und feuert mit einzelnen, gezielten Schüssen auf den Dämon, welcher erneut sein Auge mit seinen Klauen schützt. Als Kenji die kämpfenden Elben mit letzter Kraft erreicht, weiht er mit einer Lichtweihe den Boden und stärkt damit seinen Männern den Rücken, damit, während der Dämon davon schwächt wird. Auch Gwaerenor ist zurückgekehrt und singt Luftgeister herbei welche Hazug-Ságok ablenken, so dass Henk schließlich den Kopf des Dämons erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stößt der sichtlich schwächer werdende Dämon einen letzten Schrei aus:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein! Ihr Maden werdet mich nicht bezwingen! Noch bin ich unbesiegt und so wird es auch für alle Zeiten bleiben!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenjis geweihter Boden schützt die Elben vor den Auswirkungen des Zaubers und die Helden halten dank der Drachenträne stand. Henk sticht seinen Säbel in das große Auge von Hazug-Ságok und der Dämon schreit laut und bäumt sich auf. Henk kann sich festhalten und ein zweites Mal in das Auge stoßen. Eine widerliche, schwarze Flüssigkeit läuft aus und der Dämon versucht verzweifelt nach seinem Auge zu greifen. Henk weicht aus und springt von dem langsam umstürzenden Dämon ab. Ferolax und die Elbenkämpfer geben ihm den Rest und, als der Dämon dann regungslos mit seinem gigantischen Leib auf dem Boden liegt, ist der Kampf gewonnen und die Elben jubeln laut. Dann sinken alle vollkommen erschöpft oder verletzt zusammen und auch die Helden sind erschöpft und der weiße Schimmer der Drachenträne um sie herum verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf wird die Drachenträne kurz aktiv und Kenji spürt das Pulsieren. Bevor er sie jedoch hervorholen kann, haben alle Helden nochmal kurz das Bild aus Uselias Erinnerung vor Augen, als der Schwanzkopf den Spiegel verschluckte. Octavia sieht mit Astralsicht in der abyssischen Struktur des Dämons etwas hell herausstrahlen und sie kann schließlich einen celestischen Gegenstand in dem Schwanz des Dämons ausmachen. Octavia brennt ein Loch hinein und Henk öffnet eine vereiterte, abgekapselte Zyste, die sich in dem Halsschwanz des Dämons befindet. Aus dieser bergen sie den Spiegel, welchen sie sofort mit Wasser abwaschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Waschen des Spiegels fällt auf, dass er einen Rahmen hat, der eine stilisierte Sonne darstellt, und von der spiegelnden Seite scheint ein Licht empor. Die Helden werden beim Hineinblicken sofort geblendet und müssen ihr Augen schließen, Ferolax hat kein Interesse hineinzusehen und Gwaerenor erhascht einen kurzen Blick, bevor er sich geblendet abwendet. Auf Kenjis Nachfrage sagt er, er hätte das Glück  gehabt, einen kurzen Ausblick auf sein wahres Selbst zu erhaschen. Gwaerenor ist durch das, was er gesehen hat, scheinbar stark ins Grübeln gekommen und wirkt überrascht, aber auch erleuchtet. Der Spiegel wird gut eingewickelt und von Gwaerenor &amp;quot;[[Spiegel des Anor|Cenedril Anorem]]&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hilft den Elben, einen großen Scheiterhaufen mit den Gefallenen zu entzünden, während die anderen von Heilern versorgt werden und zu essen und zu trinken bekommen. Gwaerenor lobt die Helden und sagt, dass sie mit dem Sieg über den Dämon eine grandiose Tat für das Licht vollbracht hätten und auch Octavia dadurch einen Teil ihrer Schuld wieder ausgeglichen hätte. Er bittet die Helden dann, noch an der Beisetzung der Elben teilzunehmen, bevor sie wieder aufbrechen, und gemeinsam den Sieg über den Herold der Lügen zu feiern. Er heißt sie als Gäste von Galadh-Bôr herzlich willkommen und will noch einiges mit ihnen besprechen. Schließlich spricht Gwaerenor die Helden noch auf den „Flammenmann“ an, bevor er sich verabschiedet und die Helden sich schlafen legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Sideon === &lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Octavia]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.49''') Die Helden schlafen völlig erschöpft ein und schlafen tief und fest, wobei Henk in der Nacht als einziger [[Henks Taverne#Henks Traum (21. Sideon 351 JF)|träumt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bereits heller Mittag, als die drei erwachen. Die Elben haben bereits einen Großteil von [[Hazug-Ságok|Hazug-Ságoks]] Körper verbrannt und ein leicht übler Geruch liegt in der Luft. Bis auf Muskelkater und Kopfschmerzen geht es den Helden gut und sie fühlen sich ausgeruht. Der [[Spiegel des Anor]] wurde in eine passende Tasche gehüllt und lässt sich leicht transportieren. Kenji möchte wissen, ob sich Octavias befürchteten Probleme in Bezug auf ihr Zaubern bewahrheitet haben, und erfährt, dass es besser lief, als erwartet. Octavia weist darauf hin, dass der Nekromant Heriotza nicht bei dem Angriff getötet wurde, und sie spekulieren über seinen Verbleib. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax klopft Henk anerkennend auf die Schulter und empfand es als Ehre, an der Seite eines elbengleich kletternden Menschen zu kämpfen. Er ringt den Helden mit Handschlag das Versprechen ab, nach ihrer Rückkehr nach Barthavion in seinem Haus in Throal mit zünftigem Zwergenbräu auf den Sieg anzustoßen. Auch Gwaerenor weist die Helden darauf hin, welch große Tat sie vollbracht haben und dass seine Elben ohne die Unterstützung von Usiel und den Helden unterlegen gewesen wären. Er dankt auch Kenji für Reinigung der besudelten Altäre (vgl. Abend des [[Kalender#14. Sideon, Fest der Astenda|14. Sideon]]), ohne dessen Hilfe Galadh-Bôr verloren gewesen wäre, und verbeugt sich tief vor ihm. Dann lädt er die Helden zu einer Gedenkfeier ein, und möchte mit ihnen anschließend noch über ihre Reise nach L’yreh sprechen, bei der sie alle erdenkliche Unterstützung der Elben bekommen sollen. Gwaerenor teilt ihnen noch mit, dass Wigo und Matrose Seiler sicher auf der [[Baiula Spei]] abgesetzt wurden, und richtet ihnen Grüße von einem großäugigen Menschen mit einem drachenköpfigem Stab aus, der auf ihre Rückkehr wartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden vertreiben sich die Zeit bis zur Gedenkfeier. Als Cirdan ihnen begegnet, ehrt er Henk als leichtfüßigen Kämpfer und Kenji als Freund mächtiger Götter. Sogar vor Octavia verneigt er sich trotz widersprüchlicher Gefühle kurz anerkennend und lächelt sie kurz an. Währenddessen errichten die Elben einen großen Scheiterhaufen und befreien den Baum von verbrannten Stegen und Ästen, damit er auch weiterhin als Bollwerk gegen die [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und dem Schutz von [[Dogeons Zuflucht]] dienen kann. Den Helden wird noch einmal bewusst, dass die Elben wahrhaft epische Kämpfer sind und der Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] ohne ihre Ablenkung vermutlich gescheitert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abend sind alle Toten in blauen Tüchern gewickelt auf dem Scheiterhaufen platziert, in dessen Mitte eine erhöhte Bahre steht, auf welcher ein blaues Leichentuch ohne Leichnam, eine Krone und viele Blumen liegen. Dieser Platz verkörpert Gwaeriels Körper, den leider niemand bergen konnte, nachdem sie Hazug-Ságok ansehen musste und sein Opfer wurde (vgl. [[Kalender#18. Sideon|18. Sideon, Episode 21.43: Henk und Kenji]]). Cirdan führt die Helden zu ihrem Platz und die Elben stimmen einen Gesang an, welcher die Flammen der Fackeln hell aufleuchten und tanzen lässt. Octavia wird eine Feuermagie präsentiert, die ganz ohne Zwang und Absicht arbeitet und auf die Freiwilligkeit der Flammen setzt. Dann hält [[Gwaerenor]] eine kurze [[Gwaerenor#Gwaerenors Ansprache (21. Sideon 351 JF)|Ansprache]], welche Cirdan für die Helden übersetzt. Er sing dann ein trauriges kurzes Lied als Abschiedsgruß an seine Schwester Gwaeriel und entzündet den Scheiterhaufen. Jeder wirft seine Fackel ins Feuer und alle stehen gemeinsam ums Feuer und singen. Kleine Gestalten aus Rauch und Feuer tanzen im Lodern des Scheiterhaufens, der langsam abbrennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind zu einem Festmahl geladen und genießen das reichhaltige Mahl unter dem großen Baum. Es ist ein friedliches Fest, bei dem gesittet und andächtig gefeiert und gemeinsam musiziert wird. Dann kommt Gwaerenor zu ihnen und informiert sie darüber, dass sich eine Feuerkugel nähere. Er möchte wissen, ob sich seine Männer bereit machen soll, doch Octavia verneint. Kenji hat gehofft, Ignus nicht mehr zu begegnen, und betont, dass dieser eines Tages büßen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später fliegt eine Feuerkugel direkt über ihren Köpfen hinweg, dreht eine Runde und landet in fünf Schritt Entfernung zu Octavia, so dass einige Elben den Flammen ausweichen müssen. Nachdem sich die Feuerkugel in Ignus menschliche Gestalt verwandelt hat, fällt allen auf, dass der [[Geanist (Klasse)|Urformer]] um mehrere Jahre gealtert aussieht und sogar einige graue Haare besitzt. Ignus blickt Octavia mit einem breiten Grinsen auffordernd an und wartet, bis sie zu ihm kommt. Diese lässt ihn etwas warten, begibt sich dann aber zu ihm. Als er sie nur angrinst, spricht Octavia ihn an und macht ihm klar, dass sie ihm trotz seiner Hilfe beim Kampf gegen Hazug-Ságok keinen großen Dank entgegenbringt. Ignus spielt seine Hilfe herunter und sei nun zufällig in der Nähe gewesen, als sie seine Hilfe gebrauchen konnte. Octavia erkennt seine Unterstützung an, und gibt ihm zu erkennen, dass sie genau wisse, warum er es getan habe. Ignus scherzt, er sei nur gekommen, um seinen Umhang zurückzuholen, doch Octavia ist nicht zum Scherzen aufgelegt. Ignus wird auch ernst und gesteht, dass er sehen will, ob Octavia vielleicht inzwischen zur Vernunft gekommen sei. Sie habe so verwirrt auf ihn gewirkt, als sie die Verbindung der beiden abbrach, weshalb er ihr auch ihren berechtigten Gefühlsausbruch verzeihen könne, da er ja schließlich wirklich ihre Freunde umbringen wollte. Ignus habe doch gespürt, was Octavia sich in ihrem tiefsten Herzen wünschte, und sie solle endlich aufhören, sich selbst zu belügen und ein Leben wider ihre Natur zu führen. Octavia konfrontiert Ignus damit, dass sie lieber auf die Unsterblichkeit und die ganze Macht verzichte, wenn es bedeuten würde, so werden zu müssen wie er. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus gibt ihr zu bedenken, dass sie nie mehr solche Arten der Ekstase und Leidenschaft erleben werde, wie mit ihm. Als er sie mit seinen kohlrabenschwarzen Augen anblickt und sie kurz aufflammen lässt, steigen die Erinnerungen an die gemeinsamen Erlebnisse in Octavia hoch und sie muss stark mit der Verführung ringen. Ignus nähert sich leicht und berührt sie sanft funkensprühend an der Schulter. Octavia ist wie in einem Bann, als Ignus sie an sich heranzieht und sie leidenschaftlich küsst. Henk hält sicherheitshalber den neugierig schauenden Kenji zurück. Ignus beendet den Kuss, blickt Octavia in die Augen und fragt sie, ob sie loskönnen. Octavia zögert und Ignus erklärt ihr, dass ihre Freunde ihr nichts bieten können. Octavia blickt hilfesuchend zu Henk und Kenji, welche sie vertrauensvoll anblicken. Dann stößt sie Ignus von sich weg und erklärt ihm, dass sie sich nicht von ihm einwickeln lässt. Ignus erklärt ihr, dass sie einen großen Fehler mache, den sie mit Sicherheit noch bereuen werde, was Octavia als Drohung auffasst. Doch Ignus erklärt ihr, dass die Erfahrungen mit ihm sie nie mehr loslassen werden und sie keine Erfüllung in den Armen eines anderen Mannes finden werde, da ihre Magie für jeden zu einer Gefahr geworden sei. So werde sie zur Einsamkeit verdammt sein, da sie ihr Glück nicht bei einem Sterblichen finden könne. Eines Tages werde sie an diesen Moment zurückdenken und sich wünschen, anders entschieden zu haben. Dann tritt Ignus zurück, blickt sie mit einer Mischung aus Enttäuschung, Trotz, verletztem Stolz und aufrichtiger Traurigkeit an und zischt als Feuerkugel in Richtung der Hauptinsel ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk winkt Octavia herüber und gießt ihr Beerenwein ein. Er erklärt, dass Ignus sie nicht lieben würde, da er ihr sonst nach der Queste die Möglichkeit gegeben hätte, nochmal über sein Angebot nachzudenken. Kenji diagnostiziert, dass Ignus nicht die Kraft habe, sie selbst zu ändern, und Henk weist auf Ignus verletzten Stolz und seine echte Traurigkeit hin – jedoch Traurigkeit ohne Reue, wie Kenji bemerkt. Henk versucht Octavia deutlich zu machen, dass er wisse, was sie aufgegeben habe, und dankt Octavia für ihr Opfer für die Welt, denn niemand möchte gerne allein sein. Henk beteuert ihr, dass er ihr bei allem, was sie getan habe, keine Vorwürfe mache, und Octavia gesteht sich ein, dass ein Teil von ihr gerne mitgegangen wäre. Henk drückt Kenji seinen Respekt aus, dass er sein Leben geben würde, um diese Welt zu retten, und offenbart den anderen, dass er die Welt für Violas hübschen Hintern und sein Kind retten werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor tritt zu den Helden und bittet Octavia um ein Gespräch. Er sagt, dass sie für eine Sterbliche eine enorme Willenskraft bewiesen habe, als sie Ignus und dessen Macht entsagte, und er deshalb sicher sei, dass sie dazu fähig sein könnte, sich mit den Wurzelkräften soweit zu versöhnen, dass das Feuer keine Macht mehr über ihre Handlungen und ihre Empfindungen besitzt. Eines ihrer Hauptprobleme darin besteht, dass sie die Wurzelkräfte nicht als Ganzheit verstehe und sich nur dem Pfad des Feuers verschrieben habe. Jeder Wurzelkraft sei aber mit Empfindungen der Seele verbunden und gerate die Seele aus dem Gleichgewicht, verlören auch die Wurzelkräfte ihre Ausgeglichenheit und die dominanteste Wurzelkraft könne diese Person dann völlig vereinnahmen und die Herrschaft übernehmen. Um die Wurzelkräfte besser zu verstehen, legt er ihr nahe, eine Reise ins alte Umel zu unternehmen. Im Ithil-Aeglir (Sichelgebirge), welches die höchsten Gipfel auf ganz Aloran besitzt, gibt es einen Ort auf der Spitze des sogenannten „Amon Thonn“, an dem die „Veldurin“ (Goldelben) einen Sitz haben und über die Mächte der Wurzelkräfte wachen. Er überreicht Octavia dann als Erkennungszeichen ein kleines, goldenes Emblem, welches eine Sonne über einem Baum darstellt, und erklärt ihr, dass dies das Zeichen von Veldun sei und, wenn sie dies seinen Freunden dort zeige, sie ihr dabei helfen werden, die Wurzelkräfte besser zu verstehen. Gwaerenor wünscht ihr alles Gute und hofft, dass sie den brennenden Zorn in sich zu zügeln lernt. Octavia bleibt danach noch kurz allein und starrt auf das Meer, bevor sie zu den anderen zurückkehrt und ihnen das Abzeichen zeigt und von den Wurzelkräften erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Festes werden die Elben plötzlich ganz still und blicken zu Kenji. Gwaerenor bittet ihn vorzutreten und dankt ihm für die Rettung von Galadh-Bôr, denn ohne die Hilfe seiner Götter hätte der Baum nicht überlebt. Dann überreicht ein Elb Kenji eine schneeweiße Feder, welche von dem Greif auf [[Die_Götter_der_Elben#Gwelwen_-_.E2.80.9EDer_Hohe.E2.80.9C|Gwelwens]] Lichtung stammt. Gwaerenor erklärt ihm, dass es die Feder des „Menellon“ sei und dass Gwelwens Gunst durch sie Kenjis Weg stets begleiten und ihm in seinen Herzen stets zu Aufrichtigkeit anleiten möge. Dann verbeugt Gwaerenor sich vor Kenji und alle Elben tuen es ihm gleich. Henk möchte die Feder einmal berühren, was Kenji ihm gestattet, und erklärt diesem, dass dies wohl eines der bedeutendsten Dinge in Kenjis Leben sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden feiern dann noch etwas weiter, bis sie müde im oberen Bereich des Baumes einen gemütlichen Schlafplatz angeboten bekommen und sich in warme Decken kuscheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. Sideon ===&lt;br /&gt;
Henk erwacht als erstes und weckt die anderen. Jeder findet einen stärkenden trank neben seinem Bett und Octavia bekommt ein dunkelblaues, elbisches Gewand, welches Gwaeriel gehörte. Nach einem ausgiebigen Frühstück gesellt sich Gwaerenor zu ihnen und gibt ihnen einige Informationen über ihr Ziel [[L'yreh]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L'yreh war während des [[Großer Sphärenkrieg|Großen Sphärenkrieges]] ein wichtiger Stützpunkt der Belroeg und eine Residenz der Herrn der Lügen. Diese finstere Stadt voller Schatten und Unheil wurde einst von Dämonen selbst erbaut und ist heute ein verfluchter Ort des Wahnsinns und der Hässlichkeit, dessen Macht durch die grausigen [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] aufrecht gehalten wird. Manche behaupten, dass diese einst Elben waren, die durch die Dämonen korrumpiert und verändert wurden, andere behaupten, dass sie eine finstere Schöpfung der Belroeg sind, welche mit den Gesichtslosen eine Rasse erschufen, die auch nach der Errichtung von Luthiels Netz auf Baneth ausharren und einwirken kann. Die Gesichtslosen gehören nicht zu den gewöhnlichen Belroeg, sie haben eine Art „Gemeinschaft“ gegründet, führen ein geplantes Leben und haben sogar Kulte, in welchen sie die Belroeg verehren. In den alten Ruinen der versunkenen Stadt verwandeln sie ihre zahlreichen Gefangenen in willenlose Diener, indem den gefangenen Matrosen und Schiffsmannschaften von einem der Obersten der Gesichtslosen etwas eingepflanzt wird, was sie selbst in dämonische Kreaturen verwandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesichtslosen sind bereits seit Urzeiten in L'yreh und werden von den Elben von Galadh-Bôr bekämpft und in Schranken gehalten, doch erst seit einigen Monaten beginnen sich die dämonischen Kreaturen überall in der Bartha-Bucht zu verbreiten. die Elben haben bereits seit längerem darüber spekuliert, ob die Gesichtslosen einen neuen Verbündeten haben, über den sie neue Macht beziehen können, und durch die jüngsten Ereignisse steht nun fest, dass es sich dabei nur um die dunklen Kultisten aus Barthavion handeln kann. Gwaerenor ist bekannt, das Seregs Leichnam in L'yreh liegen soll, und weist darauf hin, dass der Kult mit der Wiedererweckung des gefallenen goldenen Königs nicht nur einen unvorstellbar mächtigen Schergen gewinnen, sondern durch diese abscheuliche Schändung auch ganz Veldun in Leid und Trauer stürzen würde. Die Gesichtslosen würden die Herrschaft über die Bartha-Bucht erlangen und kein Seemann wäre mehr sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso wichtiger sei es deshalb, dass die Helden zu ihrem Ziel gelangen, um die Kultisten aus L'yreh zu vertreiben und das Festland zu schützen. Die Flotte von Galadh-Bôr wird mit den Helden und ihrem Schiff mitsegeln und alles tun, damit diese zu ihrem Ziel gelangen. Die Elben werden sie zu einem Punkt bringen, wo sie nach L'yreh hinabtauchen können, doch nicht nur die Gesichtslosen werden L'yreh bewachen, sondern auch unzählige andere Dämonen und verirrte Seelen tummeln sich über und in den Wassern der verdorbenen Stätte. Die Elben werden deshalb mit den Helden kämpfen und ihnen eine Ablenkung bieten, damit sie mit ihren Tauchboot zum Ziel gelangen können. Seine Flotte werde spätestens in drei Tagen wieder einsatzbereit sein und er empfiehlt den Helden, nun zuerst auf ihr Schiff zurückzukehren und ihrer Mannschaft davon zu erzählen und diese auf die gefährliche Fahrt nach L'yreh vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.50''') Einige Elben stehen Spalier, als die Helden am späten Vormittag zum Anlegesteg gehen. Gwaerenor weist sie darauf hin, dass nun die vielleicht größte Herausforderung in ihrem Heldenleben auf sie warte, denn es könnte ihnen auf dem Meeresboden ein weitaus größerer Schrecken begegnen als bei dem Kampf gegen [[Hazug-Ságok]]. Octavia wird gewarnt, dass die elbischen Tränke bisher die Nebenwirkungen ihres Machtrausches gedämpft haben, so dass das Feuer bald seinen Preis fordern werde und sie mit einer anstrengenden Zeit der Entwöhnung rechnen müsse. Wer sich einmal vollkommen der Macht einer Wurzelkraft hingegeben habe, den werde sie nie wieder vollständig loslassen, und Octavia stehe noch ein weiterer, sehr herausfordernder Kampf bevor, bei dem sie alle Unterstützung ihrer Freunde gebrauchen könne. Kenji spürt, dass Octavia die Leere mit etwas füllen kann, und verspricht mit Henk zu helfen, worüber Octavia sehr froh und dankbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überfahrt verläuft trotz starkem Wellengang komplikationsfrei und es scheint fast, als würden die Wassergeister freiwillig die Elben beim Erreichen ihres Zieles unterstützen. Während der Überfahrt bemerkt Octavia allmählich, wie der elbische Trank seine Wirkung verliert und eine innere Unruhe in ihr aufsteigt, aus Verlangen nach dem Rausch des Feuers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Baiula Spei]] werden die Helden von Iustus in Empfang genommen, der ein besorgtes Gesicht macht und sie um ein Gespräch in der Offiziersmesse bittet. Während Ferolax sich an die Inspektion des [[Natator aeris]] macht, wird den Helden bewusst, dass der Admiral sie nicht begrüßt hat. Sie erfahren von Leutnant Ibendorn, dass Kaltfisch mit einer Handvoll Männer den Admiral entführt und das Schiff mit einem Beiboot verlassen hat. Henk erinnert sich an das Treffen der Bambusen bei Kaltfisch und Kenji muss an Ekky denken, den er in der Kajüte des Admirals erwischt hatte (vgl. [[Kalender#13._Sideon|13. Sideon - Episode 21.34]]). Sie überlegen, ob Kaltfisch eventuell von den Schwarzmagiern beeinflusst oder verführt wurde. Während der Besprechung bekommt Octavia furchtbare Kopfschmerzen und spürt an ihren zitternden Händen die ersten Auswirkungen der Machtentwöhnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax kommt hinzu und berichtet, dass ein wichtiger „Kontrollstein“ aus dem Tauchboot gestohlen wurde, ohne den es nicht tauchen könne, da er den Zauber dafür enthalte. Alle gehen davon aus, dass Kaltfisch den sehr wertvollen Kristall mitgenommen hat, und Henk will Kaltfisch töten, wenn er ihn das nächste Mal sehe. Kenji hat gedacht, ihn erreicht zu haben, und Henk macht ihm klar, dass der alte Pirat stets nur seinen eigenen Plänen gefolgt sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bittet Octavia um ein Gespräch im Labor, wo er erleichtert reagiert, als er erfährt, dass Octavia sich von Ignus losgesagt hat. Er ist sehr besorgt, da sich Octavias Astralströme in einem sehr chaotischen Zustand befänden, weil ein großes Ungleichgewicht in ihrem Körper entstanden sei. Er warnt sie davor, dass es nicht einfach sein werde, wieder in ihren früheren Zustand zurückzufinden. Während des Gesprächs geht es Octavia zunehmend schlechter: extremes Schwitzen, Muskel- und Kopfschmerzen und ein Gefühl der Gereiztheit und Unausgeglichenheit. Iustus rät ihr zu Konzentrationsübungen aus dem „Grimorum Arcanum“, was Octavia ablehnt, und bittet sie inständig, Feuerzauber zu vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Henk gehen an Deck und Wigo klagt Henk sein Leid. Kaltfisch habe ihn ausgeschlossen, als er gestern Abend mit seiner Truppe in der Kapitänskajüte gefeiert habe. Außen den Admiral hat Kaltfisch auch noch Wigos Papagei „Slindro“ mitgenommen, um den er sich gekümmert hat, als Wigo die Helden begleitet hat. Wigo fürchtet, dass Kaltfisch auch den Klabatterwicht mitgenommen habe, woraufhin Henk sofort Pöttzi herbeiruft. Dieser ist noch anwesend und ebenfalls sauer auf Kaltfisch. Auch er wurde ausgeschlossen, habe sich aber heimlich hineingeschlichen und sie belauscht. Pöttzi berichtet, dass Kaltfisch auf eine kleine Insel mit Mauerresten wollte und es dort ein Versteck gebe. Kaltfisch sprach von einer Höhle unter den alten Mauern, vor der aus man nach Fuselfels gelangen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo möchte die Helden begleiten und Kenji holt Octavia, die zwar noch sehr schwach, aber für eine willkommene Ablenkung dankbar ist. Sie trinkt etwas Alkohol gegen die Krämpfe, während Henk von ihrem Plan erzählt. Die Obermatrosen Klippstein und Grauwasser rudern die Helden am späten Mittag zu der Insel, die Kaltfisch bereits bei ihrer Ankunft unter die Lupe genommen hat. Die Überfahrt ist rau und alle müssen sich gut festhalten. Octavias Muskeln verkrampfen und ihre Hände werden so heiß, dass das Holz anfängt zu qualmen und die Hände schwarze Abdrücke darauf hinterlassen. Octavia gelingt es, ihre Hände im Wasser zu kühlen, während sie von Henk und Kenji gut festgehalten wird. &lt;br /&gt;
[[Datei:Schatzinsel.png|miniatur|rechts|Die Insel mit alten Ruinen]]&lt;br /&gt;
Auf der Insel entdecken die Helden in der ersten Bucht das entwendete Beiboot und gehen ebenfalls an Land. Die Ruderer warten, während sich die Helden in den Wald begeben und die Ruinen suchen. Octavias Zustand verschlechtert sich und Henk scheucht fast eine Lavaechse von ihrem Nest auf. Dann entdeckt Henk, dass im Wald Fallen aufgestellt wurden und enttarnt eine alte Fallgrube. Die Untersuchung der ersten Mauerreste bleibt erfolglos und die Ruinen erinnern die Helden an die Festungsbauten der grünen, blauen und roten Festung, so dass es sich hier um einen Außenposten handeln könnte.  Henk tappt unterwegs in eine Seilfalle und wird von den Beinen gerissen, worüber sich Octavia so sehr erschreckt, dass Funken aus ihren Fingern schießen. Schließlich finden sie bei einer Ruine unter einem trockenen Busch einen Abgang, der in einem alten, riesenhaften Gang unter die Erde führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gigantische Gang gehört offensichtlich zur alten Zwergen-Architektur und endet in einer Sackgasse mit verrotteten Kisten und Regalen, in der Henk dennoch einen leichten Luftzug wahrnimmt. So entdeckt er hinter einem Regal einen versteckten kleinen, in den Stein geschlagenen Tunnel, der nur provisorisch mit Holz abgestützt ist und wohlmöglich von Piraten gehauen wurde. Bei Durchqueren bekommt Octavia Schweißausbrüche und ihre Augen beginnen zu glühen und sie versprüht hin und wieder kleine Funken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hafenversteck.png|miniatur|links|Das alte Schmugglerversteck]]&lt;br /&gt;
Der Gang endet in einer größeren, natürlichen Höhle, in der entfernt die Meeresbrandung zu hören ist. Die Kammer ist gefüllt mit alten Holzfässern voller Fusel und teilweise verrotteten Vorräten. Als die Helden sie durchqueren, fliegt ihnen plötzlich der Papagei entgegen und schmettert ihnen krächzend ein „Aallutscher“ entgegen. Geräusche aus dem vorderen Teil der Höhle verraten den Helden, dass sie bemerkt wurden, und sie betreten vorsichtig die andere Höhlenkammer. Hier befindet sich neben weiteren alten Vorräten ein Anlegesteg, sie entdecken auch ein frisch umgeworfenes Fass Fusel. Jemand ist eben noch  hier gewesen und wäre er ins Wasser gesprungen, hätte man es mit Sicherheit gehört. Während Henk am Rande der Höhle eine steile Treppe findet, welche die Klippen emporführt und eine Möglichkeit zur Flucht bietet, braucht Octavia eine kleine Pause, weil es ihr hundsmiserabel geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklimmt die Klippe als erstes, während die anderen nicht so leicht hinaufkommen. Besonders Octavia macht zwischendurch schlapp und wird von Kenji und Wigo unterstützt. Henk beobachtet, wie eine Person gerade im Wald verschwindet und läuft ihr direkt hinterher. Als Kenji die Klippe erreicht, sieht er Henk im Wald verschwinden und überlässt es Wigo, sich um die erschöpfte Octavia zu kümmern. Henk tappt im Wald in eine Netzfalle und kann sich gerade mühsam daraus befreien, als Kenji ihn erreicht. Gemeinsam verfolgen sie die Spur des Flüchtenden und Henk überwältigen ihn schließlich mit einem gekonnten Sprung. Es ist Plankenjockel, der sofort um sein Leben bettelt und vor lauter Angst bereit ist, alles zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plankenjockel berichtet, dass Kaltfisch die Meuterei gleich nach dem Angriff von Grett zu planen begann und von seinem alten Schmuggelversteck bei den Götterinseln erzählte, zu dem er die verängstigten Bambusen mitnehmen und dort verstecken könne. Ekky wurde von Kaltfisch hartnäckig überredet, den Admiral zu entführen und in Perlheim auszulösen, um sich auf Fuselfels einen großen Namen zu machen und für das Gold sein eigenes Schiff mit eigener Mannschaft zu bekommen. Kaltfisch und Plankenjockel wollten das Versteck für Ekky wieder herrichten, doch der alte Pirat habe sich mit einem Fass Fusel an einen Strand zurückgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plankenjockel ist bereit, die Helden zu diesem Strand zu führen, an dem sie einen betrunkenen und schnarchenden Kaltfisch finden, der sich an einen Stein mit der Aufschrift „Conny“ lehnt, in welchen auch ein Herz mit einem Pfeil eingraviert ist. Henk schlägt Plankenjockel nieder und weckt dann Kaltfisch. Dieser lacht laut und lobt die Helden, dass sie so gerissen sind und ihn erwischt haben. Er verhöhnt sie damit, dass er niemals den Weg in den Nebelschlund kannte, und bedankt sich bei ihnen für die Mitfahrgelegenheit. Henk ist sehr wütend und packt Kaltfisch am Kragen und zieht ihn hoch. Als Henk ihm droht, bietet dieser Henk seine Brust an und meint, dass er ihn gerne an Ort und Stelle abstechen könne. Immerhin habe Henk ihm dies versprochen und er freue sich schon darauf, von Henk getötet zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert sich dabei an die Situation im Kerker von Fuselfels, wo Kaltfisch bereits einmal versucht hat ihn zu provozieren, damit er ihn tötet. Scheinbar hofft Kaltfisch, dass er Henk so eine Lektion in Skrupellosigkeit erteilen könne, wenn er es schafft, dass dieser einen wehrlosen, alten Idioten wie ihn absticht. Er hat ihm sogar prophezeit, dass Henk ihm ähnlicher ist, als es ihm lieb ist, und er dies sich selbst noch beweisen wird, wenn er ihn eines Tages töten wird. Daher sieht Henk vom Töten ab und versetzt Kaltfisch einige schmerzhafte Schnittwunden an Wange, Schulter und Arm, als er ihnen nicht verraten will, wo er den Kristall aus dem Tauchboot versteckt hat. Kaltfisch genießt scheinbar die Schmerzen, doch als Henk ihm androht, das Messer in seinen Hintern zu stecken, hört für ihn der Spaß auf. Kaltfisch verlangt einen Schluck Fusel, welcher ihm wegen der blutenden Wange bei Trinken Schmerzen bereitet, und wäre bereit, das Versteck seines Schatzes, wo auch der Kristall zu finden ist, zu verraten, wenn Kenji ihm verspräche, dass er wieder an diesen Strand zurückkehren und hier sein Ende finden könne. Dieser sagt zu und Kaltfisch führt sie zu seinem Schatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schatz ist unter einer Luke mitten im Wald versteckt und über eine längere Leiter kommt man zu einem ausgebuddelten Hohlraum im Felsen, welche eine recht große Kammer bildet, die bis zur Decke mit Gold gefüllt ist. Octavia kann mit Astralsicht schnell einige magische Gegenstände ausfindig machen und findet neben dem Kontrollstein des Tauchbootes  noch ein sehr altes, [[Schildkrötenamulett|elbisches Amulett]], welches hochmagisch erscheint und einen blau-grünen Kristall in Form einer Meeresschildkröte hat. Schließlich kehren sie zum Strand zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Henk sehen nicht ein, warum Kenji Kaltfisch jetzt seinen Tod so einfach ermöglichen will, und ziehen sich zurück, als dieser mit dem alten Piraten am Grabstein bleibt. Kenji leiht sich von Henk seinen Dolch und fragt Kaltfisch, ob er noch etwas sagen wolle. Kenji war zuvor aufgefallen, dass der Gedenkstein Kaltfisch emotional wirklich bewegt und er nicht gerne darüber spricht. Auf Kenjis Frage erklärt Kaltfisch nur, dass hier die Schwester von Klingen-Bonnie ruhe, bei deren Ermordung die Helden Zeuge waren. Mehr gäbe es nicht zu sagen und mehr ginge ihn auch nichts an. Dann schneidet Kenji Kaltfisch die Kehle durch und spricht über seinen Leichnam einen Lichtsegen. Wigo hilft ihm dabei, Kaltfisch bei Conny zu verbuddeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat inzwischen Plankenjockel geweckt und droht, ihn wegen Meuterei zu töten. Doch Octavia gibt den Helden die Schuld an der Auswahl der angeheuerten Männer, was Henk einsieht, die Verantwortung übernimmt und Plankenjockel freilässt. Die Helden kehren dann zu ihrem Ruderboot zurück und setzten zur Baiula Spei über. Octavia ist am Ende ihrer Kräfte und hat starken Schüttelfrost. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ankunft sieht Iustus gleich besorgt ihren Zustand und bittet sie zur Sicherheit ins Labor. Henk und Kenji besorgen ihr eine Matratze, da sie nicht mehr stehen oder sitzen kann, und Iustus erschafft darum ein Schutzschild, um das Schiff nicht zu gefährden. Kenji begibt sich daraufhin in die Kapelle und betrachtet immer wieder seine Hände. Es fühlt sich anders an, als er erwartet hat, und er wird sehr nachdenklich. Henk geht in Kaltfischs Kajüte und ruft Pöttzi herbei. Gemeinsam trinken sie auf Kaltfisch, den alten Bastard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.51''') Wigo möchte die Nacht bei Iustus im Labor bleiben, weil er sich Sorgen um Octavia macht. Diese leidet sehr an akuten Entzugssymptomen wie Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, glühende Augen und funkensprühende Finger. Dazu kommt der unerträgliche Drang nach der Macht des Feuers und Octavia würde schließlich alles machen, um an elementares Feuer zu gelangen, doch Iustus hat vorsorglich das Schild auch so eingestellt, dass es auch Materie darin einsperrt und Octavia ihn nicht verlassen kann. Zwischendurch entladen sich auch größere Mengen an Feuer, so dass das Schiff durch die Explosionen durchgeschüttelt wird. Wigo besorgt von Abdrushin etwas schwarzen Lotus gegen Octavias Schmerzen, doch er kann ihn ihr nicht geben, da der magische Schild nicht gesenkt werden darf, um das Schiff nicht zu gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk schaut nach dem Schluck auf Kaltfisch im Labor vorbei, nachdem er die Erschütterung gespürt hat. Octavia bittet unterdessen Wigo, ihr ein paar Feuerpatronen zu besorgen, doch der Junge bleibt standhaft. Als Henk dazukommt, bittet sie diesen, doch auch er bleibt stark und sagt nein. Octavia versucht alles, um Wigo und Henk zu überzeugen, sie aus dem Schild zu lassen. Als Kenji hinzukommt,  bettelt sie ihn herzzerreißend um etwas Feuer an und zeigt ihre ganze Qual. Sie ist ohne Kontrolle und benimmt sich würdelos. Henk schickt Wigo, um einen Spiegel zu beschaffen, während Iustus auf Octavia einredet, um sie zu beruhigen. Er erinnert sie daran, dass Thyrner stark genug seien, so eine Entwöhnung durchzustehen. Sie habe eine wichtige Aufgabe für den Kaiser zu erledigen und die Drachenpriesterinnen haben sie wegen ihrer Stärke zur Auserwählten Thyrnas ernannt. Doch Iustus erreicht Octavia nicht richtig und schlägt schließlich einen militärischen Ton in ihrer Muttersprache Thyrnisch an, um noch zu ihr durchzudringen. Er fordert Octavia scharf zu Disziplin, Besonnenheit und Ehre auf und weist sie darauf hin, dass er sie zu ihrem eigenen Wohl erst wieder frei lassen würde, wenn sie für sich selbst und für andere keine Gefahr mehr darstelle. Diesmal erreicht er Octavia und sie beruhigt sich und sinkt völlig erschöpft zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23. Sideon ===&lt;br /&gt;
Während Octavia sich auf der Matratze zusammenkauert und anscheinend lebhafte Halluzinationen durchlebt, die anfangs eher leidenschaftlicher Natur zu seien scheinen, dann aber schlimmer werden und Albtraumcharakter annehmen (siehe [[Octavias Bibliothek#Octavias Entzugserscheinungen (22./23. Sideon 351 JF)|Octavias Bibliothek]]), will Iustus von Henk und Kenji wissen, was überhaupt mit Octavia geschehen ist. Er will wissen, welche Zauber sie angewendet hat und wie die Verbindung zu Ignus beendet wurde. Er erfährt von dem Aufzehren elementaren Feuers durch dir beiden und, als er von Octavias Metamorphose erfährt und nach der Ursache fragt, erzählt ihm Kenji von seinem Versuch, Ignus zu töten und Octavias heftigen Wutausbruch, der ihre Verwandlung in Feuer ermöglichte. Iustus hofft, mit diesen Informationen Octavias Zustand präziser einschätzen und ihr somit besser helfen zu können, und setzt sich an seine Bücher.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk Wigo ins Bett gebracht hat, spricht ihn Kenji an und offenbart ihm, dass er nach der Tötung von Kaltfisch jetzt besser verstehen könne, auf was für schmalen Pfaden sich Henk häufig befinden müsse. Daher wolle er nicht, dass Henk den Pfad allein gehen muss. Henk ist froh, dass er Kaltfisch nicht töten musste, und will in Zukunft die Männer besser im Auge behalten, da er häufig vergesse, wie furchtbar manche Erlebnisse für sie sind. Dann legen sich die beiden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Nacht treffen Henk und Kenji morgens die Offiziere und Ferolax beim Frühstück. Sie informieren sie über Octavias Befinden und berichten ihnen von Kaltfischs Tod und den entkommenen Entführern des Admirals. Leutnant Ibendorn bittet die beiden, am Abend eine Ansprache zu halten und den Männern der Unterstützung der Elben und ihrem Sieg über den Dämon zu erzählen, um die Moral der Männer zu stärken. Den Männern sei nämlich bewusst, dass ihnen die größte Prüfung dieser Fahrt bevorstünde, weshalb Ibendorn Kenji bittet, nach der Ansprache in der Kapelle erreichbar zu sein, falls sich jemand noch etwas von der Seele reden möchte. Ferolax teilt den Helden mit, dass die Reparatur nach dem Erhalt des Kontrollsteins mit der Unterstützung einiger geschickter Matrosen vor dem Eintreffen der Elben erledigt sein werde. Ibendorn teilt noch mit, dass keine Spur der Salzmähre zu entdecken sei und es möglich wäre, dass sie bereits im Nebelschlund auf die Baiula Spei warten und ihr eine Falle stellen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia wird am Morgen nicht wach und befindet sich in tiefem Schlaf. Henk räumt die Kapitänskajüte auf und schmeißt Kaltfischs ekelhafte Matratze über Bord. Kenji verbringt den Vormittag mit sortieren, waschen und aufräumen und besucht vor dem Mittagessen Abdrushin, um ihm den Arm zu zeigen. Als  dieser über die wunderbare Heilung des Armes überrascht ist und Kenji ihm von der Glühanemone erzählt und dabei Andeutungen auf Dogeons Zuflucht macht, berichtet ihm Abdrushin von dem Ort „Wahad’Abadia“, der ewigen Oase, welche ein Patient einst gefunden habe. Dort würden weder Pflanzen noch Tiere sterben und eine immerwährende Brise bändige die grausame Wüstenhitze. Das Wasser dort besitze Heilkraft und die mächtigsten Heilkräuter und goldene Früchte sollen dort erblühen. Doch als die Wächter der Oase, uralte Dingir aus Wind und Sand, ihn entdeckten, vertrieben sie ihn und entrückten Wahad’Abadia seinen Blicken, so dass er die ewige Oase nie wieder finden konnte. Dann erkundigt sich Abdrushin nach Ignus und warum sich Octavia von ihm abgewandt habe. Als Kenji ihm alles erzählt, interessiert ihn, ob sich Kenjis Gefühle für Octavia geändert hätten, nachdem ihm bewusst geworden sei, wie gefährlich der Tanz mit dem Dingir des Feuers ist. Kenji gesteht ihm, dass sich sein Bild von Octavia sehr gewandelt habe und er erkannt habe, einem Trugbild aufgesessen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am frühen Nachmittag wird Octavia wach und bemerkt Iustus, welcher hochkonzentriert innerhalb des magischen Schildes einen Zauberspruch murmelt. Octavia fühlt sich entspannter und hat das Gefühl, als habe sich ihr Geist gerade neu geordnet, obwohl ihr Körper immer noch unter den Entzugserscheinungen leidet. Nach einem Schluck Wasser erklärt ihr Iustus, dass er mit einem modifizierten Schildreparaturzauber Octavias astrale Ströme zu ordnen versucht, und lässt sich von ihr persönlich erzählen, wie sie die Metamorphose vollzogen und den „Spiritus elementia princeps“ verzehrt habe. Er will auch alles über Ignus Geheimnis wissen, wie er sein Leben durch die Macht des Feuers verlängert. Als Octavia ihm von den Wurzelkräften der Elben und ihrer Verbindung zu menschlichen Gefühlen erzählt, gibt Iustus zu, dass zwar kaum jemand mehr von den Mysterien Essentias verstehe als die Elben, diese sich jedoch aufgrund ihres Aberglaubens, auch die kleinsten Teile einer Essenz seien von Empfindsamkeit erfüllt, davon abhalten, diese durchdacht und sicher zu nutzen.  Er rät Octavia eher zu einem Studium der Standartwerke über essentische Magie und macht nochmal Werbung für einen Zauberstab. Dann wiederholt er den Ordnungszauber und Octavia ist froh, einfach liegen zu können, und fällt in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag ist Henk mit der Reinigung der Kapitänskajüte fertig und bietet sie Oberleutnant von Lachs an, der zum neuen befehlshabenden Kapitän ernannt wurde. Dieser bedankt sich und weist Henk darauf hin, dass der Dienst der Männer bald zu Ende sei und sie bereit für die Ansprache wären. Während er die Männer auf Deck antreten lässt, holt Henk Kenji aus der Kapelle. Dann gehen beide auf den Befehlsstand des Schiffs und betrachten die versammelte Mannschaft. Kenji blickt zunächst nach Osten über das Meer und beginnt dann, den Männern vom Kampf gegen Hazug-Ságok zu erzählen. Er stellt vor allem die Heldentat von Wigo heraus, der als junger Mann den alles entscheidenden Zug gemacht hat. Henk erzählt den Männern vom Kampf der Elben und von ihrer Unterstützung, die sie der Baiula Spei zukommen lassen werden. Er erinnert die Männer an die Frauen und Kinder, die geliebten, für die sie dies alles tun, und gemeinsam flößen sie den Männern neue Zuversicht und Stärke ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji trifft im Anschluss in der Kapelle auf Herdin Armiger, welcher ihm von einer Frage erzählt, die ihn quäle. Seit seinem Übertritt zum Passionsglauben hat er keinen Kontakt mehr zu seinem Vater, welcher dem alten Weg folgt. Dieser wies ihn darauf hin, dass er im Totenreich seine Familie nicht wiedersehen werde, da diese die Ewigkeit in den Gefilden des [[Lorkan]] verbringen würden und er ins Licht eingehen werde. Armiger kann sich vorstellen, dass Kenji ähnliche Probleme habe, da seine Eltern vermutlich auch nicht Passionsgläubig gewesen seien. Kenji zeigt ihm die Feder des Greifen und gibt ihm zu verstehen, dass die Passionen und das Licht barmherzig seien und es darum bestimmt eine Möglichkeit gebe, die eigene Familie wiederzusehen. Armiger bleibt der Einzige, der Kenjis Seelsorge in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht dieses Mal auf dem Mannschaftsdeck schlafen und spielt noch ein paar Runden Würfel mit den Männern. Kenji schläft in seiner Kabine und Octavia verbringt die Nacht im Magierlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Sideon ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen werden Henk und Kenji wach, als die Schiffsglocke geläutet wird, weil ein Ruderboot der Elben mit frischem Proviant angekommen ist. Hüter Gwaerenor sendet Vorräte (Lembas-Brot, frisches Gemüse und Früchte) und Heilmittel für die bevorstehende Schlacht. Der Elb gibt ihnen zu verstehen, dass ihre Schiffe am nächsten Tag mit der Sonne kommen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia erwacht, geht es ihr wesentlich besser, da Iustus anscheinend die ganze Nacht seine Zauber gewirkt hat. Seine Augen sind gerötet und er hat dunkle Augenringe, doch er ist der Ansicht, dass Octavia das Schlimmste ausgestanden habe, sich nun jedoch noch weiter ausruhen solle. Octavia bringt Iustus in sein Zimmer und verordnet ihm Schlaf. Dann wäscht sie sich in ihrer Kajüte und ruht sich mit dem Blick auf das Meer aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht mit Henk über Armigers Problem und fragt ihn, ob es für ihn eine Rolle spiele, woran Viola glaube. Henk verneint und betont, dass das, was zähle, das Leben sei. Kenji jedoch ist es wichtig, an die Möglichkeit eines Danach zu glauben. Henk gibt ihm zu verstehen, dass für ihn der Mensch seine Unsterblichkeit nach dem Tode durch seine Taten erringt, an die sich Menschen erinnern. Dann geht er an Deck, während Kenji im Labor nach Octavia sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji findet Octavia schließlich in ihrer Kajüte und umarmt kurz die sich schämende Octavia. Dann will er wissen, ob der Kampf vorbei sei, doch sie erklärt ihm, dass dieser nie wieder enden werde. Kenji versichert ihr, dass Henk und er für sie da seien und helfen wollen. Octavia belastet es, dass sie Kenji töten wollte, und will von ihm wissen, wie er damit umgehe. Kenji erklärt ihr, dass er kein Problem habe, solange sie kontrolliert wirke, doch Octavia will wissen, ob er jetzt sein Vertrauen in sie verloren habe. Da versucht Kenji ihr verständlich zu machen, dass er das ganze eher als Strafe dafür sehe, dass er ihr sie die Chance gegeben habe, die zu sein, die sie sei. Octavia gibt ihm zu verstehen, dass er ihr schwerfallen würde, denn etwas unbefangenes sei vielleicht zerstört worden und nicht ausgedrückte Emotionen können belasten. Kenji erklärt ihr, dass er erkannt habe, ein Trugbild von ihr gehabt zu haben, doch Octavia kann nicht glauben, dass es nichts in ihm ausgelöst habe, dass sie ihn töten wollte. Kenji betont, dass daraus auch Positives erwachsen sei, denn sie habe nicht ihn, sondern das Trugbild in ihm getötet, und er fragt sie, ob er ihrer Ansicht nach jetzt wütend oder verletzt sein solle. Octavia erklärt ihm, dass sie tatsächlich eher so etwas erwartet habe, da sie wirklich ihn töten wollte und kein Trugbild, und Kenji gesteht, dass es ihn doch schockiert habe. Octavia rät ihm, seinen Gefühle gegenüber ehrlich zu sein und nicht zu versuchen, über den Dingen zu stehen, denn auch Ignus glaubte, er habe seine Menschlichkeit überwunden und schließlich wurde ihm genau dies zum Verhängnis. Octavia will wissen, ob es ein Echo in ihm hinterlassen habe, und Kenji fragt sie daraufhin, ob sie so etwas wieder tun würde. Er habe sie in der Metamorphose voller Selbstsicherheit erlebt und nun sei sie schließlich am Boden zerstört. Doch Octavia gesteht ihm, dass sie umgekehrt empfindet und, als sie die Metamorphose vollzog, voller Angst und Selbstzweifel war, während sie jetzt das Gefühl hat, einen Teil ihrer Selbstsicherheit zurückgewonnen zu haben. Octavia gesteht ihm ausserdem, dass sie sich seit dieser Sache nicht mehr richtig trauen könne, und sie bittet Kenji, ihr seine Gefühle nicht vorzuenthalten, sondern ihr zu sagen, wenn etwas zwischen ihnen stehen sollte. Kenji verspricht ihr dies und Octavia offenbart ihm, dass sie tatsächlich dachte, für Thyrna und ihr Pflichtgefühl zu kämpfen, sich jedoch gründlich geirrt habe und einen unangenehmen Einblick in ihr Seelenleben erhalten habe, bei dem sie wertvolle und unangenehme Wahrheiten über sich erfahren habe. Sie weist Kenji darauf hin, dann man manchmal glaubt, sich besser zu kennen, als man es tatsächlich tut, und Kenji versichert ihr, dass er ihr gegenüber ehrlich sein und seine Gefühle erforschen werde. Octavia solle sich besser überlegen, was sie Augustus sagen wolle, und Kenji bietet ihr dafür seine Hilfe an. Diese lehnt Octavia jedoch ab, denn sie könne das selbst in die Hand nehmen. Dann bittet sie Kenji, dass er Henk zu ihr schicken soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat sich in die Bugspitze zurückgezogen, weil er immer noch den Dämon vor Augen hat, welchen er erklommen hat, und wird dort von Ibendorn aufgesucht. Dieser schlägt vor, am Abend eine kleine Feier mit den Männern zu veranstalten, bei der sie die kürzlich wiederentdeckten paar Weinfässer der Mannschaft überlassen könnten. Es würde sie in ihrer letzten Nacht vor dem endgültigen Aufbruch in den Nebelschlund ablenken und auf andere Gedanken bringen. Henk stimmt der guten Idee zu und verspricht die Teilnahme der Helden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.52''') Kenji sucht nach seinem Gespräch Henk und spricht mit ihm über Octavias nicht vollständig heilbaren Zustand, welchen Henk mit Drogenentzug vergleicht. Kenji fragt Henk, ob er sich selber anlügen würde, da er keine Wut auf Octavia empfinde, doch Henk möchte sich nicht in Kenjis Wahrheit einmischen. Die beiden unterhalten sich darüber, ob Kenji Octavia noch vertrauen könne, und Kenji fragt sich, ob er Octavia überhaupt kenne? Da sie ihm sagte, dass niemand heiliger sein solle, als man ist, überlegt Kenji, ob er vielleicht mal wütend werden solle. Henk wimmelt seine Bedenken daraufhin ab und sagt ihm, dass er einfach kein wütender Mensch sei, worauf Kenji aufhört, über sich selbst nachzudenken. Dann betont Henk das Vertrauen, welches da sein müsse, und erzählt Kenji, dass er sich nach dem Kampf gegen Hazug-Ságok noch immer besudelt fühle und ihm Augustus fehle. Kenji blickt nachdenklich in Richtung Nebelschlund und informiert danach Octavia über die geplante Feier am Abend. Diese ist froh über die Abwechslung und hat in der Zwischenzeit etwas niedergeschrieben. Sie fragt erneut nach Henk, und Kenji informiert ihn. Doch Henk will lieber später mit Octavia reden und bleibt an Deck, während Kenji in die Kapelle geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus erwacht am Nachmittag und bittet Octavia darum, vor der Schlacht ihre Magie im Labor zu testen. Er errichtet einen Schutzkreis um sie und lässt sie Zauber sprechen. Als sie ruhig und stabil zaubert, versichert er ihr, dass sie die Kontrolle zurückhabe, sich jedoch vor den Gefühlen hüten solle, die ihre Magie ins Chaos stürzen. Er erinnert sie daran, dass sie vermutlich auf Sabaoth Immortalis treffen und dies ihre größte Prüfung werde, da sie die Kontrolle bewahren und ihre Pflicht als Gesandte des Drachen über ihren Drang nach Rache stellen müsse. Iustus gibt zu bedenken, dass Octavia sich vermutlich bei einer weiteren Metamorphose nicht mehr wiederfinden könne und daher besonders vorsichtig sein müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia entschuldigt sich bei Iustus, dass sie häufig so eine Zumutung gewesen ist, und bedankt sich bei ihm für seine Ehrlichkeit, da er ihr immer gesagt hat, was er von ihr halte, auch wenn dies manchmal sehr negativ war. Iustus hat zugegeben, dass er sie manchmal für ihre Fähigkeiten beneidet und sie ebenfalls als wertvollen Freund betrachtet. Octavia bittet Iustus, mit ihr gemeinsam den Göttern und Vorvätern ein Schwuropfer zu erbringen, was dieser gerne zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach sucht sie Henk, Kenji und Wigo auf und lädt sie ein, als Zeugen dem Ritual beizuwohnen. Sie erinnert Henk an die Gouverneurstochter und erzählt ihm von ihren Vertrauensproblemen. Sie bittet ihn, mit ihr zu reden, falls er ein ähnliches Problem mit ihr haben sollte. Henk verspricht ihr, mit ihr zu sprechen, doch es habe noch etwas Zeit. Henk habe das Vertrauen, dass sie alles tun würde, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen und will ihr später von seiner Perspektive erzählen. Zuvor brauche er noch etwas Ruhe, da er sich von den Eindrücken des Dämons erholen müsse. Schließlich wolle er eine gute Figur machen, da alle zu ihm aufsehen würden. Da Octavia die ganze Sache ziemlich peinlich war, erzählt Henk ihr von seinem Vergleich mit dem Drogenentzug und warnt sie davor, dass die Schwarzmagier diese Schwäche bei ihr ausnutzen werden. Auch Kenji und Wigo wollen gerne am Ritual teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Sonnenuntergang und dem Beginn der Mannschaftsfeier geht Octavia mit Iustus und den Zeugen in die Bugspitze zur Opferschale mit der Kaiserstatue und  führt mit Iustus das [[Thyrner#Typisches Opferritual|Schwuropfer]] durch. Sie schwört, all ihre Bestrebungen in den Dienst des Kaisers zu stellen und sagt sich von ihren selbstsüchtigen und maßlosen Leidenschaften los. Sie bittet die Götter, sie vor Kontrollverlust durch Unbeherrschtheit oder Zorn zu bewahren, und will bestraft werden, wenn sie ihren Schwur bricht, indem sie ihr Amt als Gesandte des Drachen mit allen Privilegien aufgebe, damit sie nicht in ihrem Wahn missbraucht würden. Iustus als Zeuge des Schwurs steht nun in der Verantwortung, sie davon zu entbinden, sobald sie der Versuchung erliegen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Rituals haben sich die Männer an Deck eingefunden und Roana hat auf ein paar Tischen ein Festmahl vorbereitet. Es gibt Kartoffeln und Trockenwurst aus Lyo, Lembas, Früchte und elementares Wasser von den Elben, Wein aus Perlheim und einige Matrosen braten Stockfisch. Die Helden drehen ihre Runde und sprechen nacheinander mit allen Männern. Iustus unterhält sich mit Ferolax und Ibendorn spricht mit den Offizieren über die Gründung der Seelöwen und ihren Stolz, in die Fußstapfen des Grafen Dogerian zu treten. Wigo brät Stockfisch mit Sturmfels und Armiger und erzählt von seinem Kampf gegen Hazug-Ságok. Koyner spricht mit den Helden über die [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und Turmen bedankt sich, dass sie ihm vergeben haben, als er die ganze Mannschaft in Schwierigkeiten brachte (vgl. [[Kalender#30._Spealis|Episode 21.21/22]]). Der Geweihte Tonnmar lobt den Kerzenhändler Kandler, dass er sich nicht Kaltfisch angeschlossen habe, und versichert ihm, dass Notun ihnen seinen Schutz gewährend werde, da sie ein unmögliches Wagnis eingehen und große Taten vollbringen werden. Die Mannschaft aus Notunum erzählt sich [[Notunum#Gr.C3.BCndungsmythos|die Geschichte um Erian Grünwasser]], um ihre Moral zu stärken, da dieser in der letzten Plage von Notun selbst gerettet wurde. Tranhändler Olvir lässt sich nebenan von Zimmermann Gebbert mit Händen und Füßen ein Würfelspiel zeigen und Abdrushin flirtet gerade mit Roana. Pöttzi taucht auf und fragt Henk, was mit ihm geschehe, wenn das Schiff sinken würde. Dann trinkt er mit Henk und erzählt ihm versaute Witze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich hält der neue Kapitän von Lachs eine Ansprache, in der er alle überlebenden Matrosen -außer denjenigen aus Notunum - zu Ehrenmitgliedern im Bund der Kösliner Seelöwen ernennt und ihnen ein Matrosenhalstuch in den kösliner Farben überreicht. Danach ehrt er die Gefährten der Drachenträne und verleiht Octavia, Kenji und Henk den goldenen Seelöwen, die höchste Auszeichnung des Bundes. Danach wird der Gefallenen gedacht und die Namen genannt und Kaptän von Lachs bittet Kenji, mit einigen Männern in der Kapelle eine Lichterandacht abzuhalten und dazu einleitend ein paar Worte aus dem [[Kirche der Passionen#Das_.E2.80.9ELuach.E2.80.9C_als Grundlage der Lehren|Luach]] zu lesen und [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Passionen|das große Passionengebet]] zu sprechen. Die Männer wünschen sich, die [[Die Verkündigung des Baselian#Die Offenbarung der Passionen|Offenbarung der Passionen]] zu hören. Im stillen Gebet bittet Kenji darum, die Bitte von Octavia ergründen zu können. Während Kenji mit dem Ritual der Kirche der Passionen beschäftigt ist, lauschen Octavia und Henk ganz in der Tradition [[Der_Alte_Weg|des Alten Weges]] den Geschichten der Notunumer Matrosen und Henk erzählt die Geschichte vom Norden und der Erschaffung der Drachenträne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht legen sich alle schlafen und die Helden träumen in der Nacht von den Erinnerungen, welche Uselias bereits mit ihnen geteilt hat. Dann erfahren sie durch eine neue Vision von [[Drachenträne#Uselias_und_Sereg_.2824..2F25._Sideon_351_JF.29|Uselias Gespräch mit Sereg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen werde alle durch die Schiffsglocke zwei Stunden vor Sonnenaufgang geweckt und die Helden tauschen sich über die Vision aus. Octavia vergleicht Seregs Metamorphose in Wasser mit ihrem Erlebnis und Kenji ist beeindruckt von der Größe der Bartha-Bucht und den Konsequenzen von Seregs Taten. Henk macht den Plan, Sereg den Spiegel des Sonnengottes vorzuhalten, und sie beschließen, einen Elben als Ersatz für Augustus mit in den Nebelschlund zu nehmen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebelschlund-Karte.png|miniatur|rechts|Gwaerenors Karte vom Nebelschlund und von L'yreh]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.53''') Die Schiffsglocke kündigt das Erscheinen der Elben an und die Helden gehen an Deck, um sie zu empfangen. Es sind zwei Elbenboote, eines mit Einhorn- und eines mit Greifensteven, welche sich elegant nähern und das Einhornboot geht längsseits. Kenji hat den goldenen Greifen auf seinen Stab montiert und die Männer blicken ganz ehrfürchtig, als die Elben an Bord kommen. Mit Gwaerenor besprechen die Helden in der Offiziersmesse mit den Offizieren, Iustus und Ferolax den Plan und der Hüter weist alle daraufhin, dass sie sich auf Seeschlangen und Diener der [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] einstellen müssen, bevor sie ihren Zielort erreichen, an dem die Helden dann das Tauchboot nehmen und nach L’yreh hinabtauchen müssen. Gwaerenor übergibt ihnen eine Karte, auf der ein möglicher Zugang zu dem unterirdischen Tunneln verzeichnet ist und die Helden sehen in einer [[Drachenträne#Uselias_Erinnerung_an_L.E2.80.99yreh_.2825._Sideon_351_JF.29|Vision von Uselias]] das alte L'yreh. Die Helden überlegen, wen sie als vierten Mann mitnehmen sollten, und Octavia zeigt Gwaerenor das elbische Amulett aus Kaltfischs Schatz, welches dieser als ein Artefakt gegen Gedankenkontrolle identifiziert. Henk und die anderen sprechen mit Obermaat Donnerbacher, welcher sich bereiterklärt, sie zu begleiten, wofür er ein elbisches Schwert bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor das Schiff ablegt, ruft der Geweihte Tonnmar mit einem [[Notun#Anrufung_Notuns|Weinopfer Notun]] an und bittet ihn um Standhaftigkeit des Schiffes und Sieg, Frieden und untadeliges Glück. Das Schiff scheint durch leises Knarzen eine Antwort zu raunen und die Männer aus Notunum rufen „Heil dir, Notun!“. Als die Fahrt dann losgeht, weist Kenji mit Ferolax den Obermaat in die Bedienung des Tauchbootes ein, während Henk mit Octavia spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt Octavia nach ihrem Entzug, welchen er mit einem inneren Dämon verglich, den man im Zaum halten müsse, und er bestätigt ihr aus eigener Erfahrung, dass man ihn nie mehr loswerde. Octavia gesteht ihm, dass sie das Verlangen schon vorher hatte, es aber noch nie so schlimm war. Es sei nicht nur die Sucht, sondern auch ein persönliches Interesse an Ignus gewesen, denn bei ihm schien alles immer so einfach zu sein. Dann fragt Henk Octavia unvermittelt, warum sie hier sei, wobei sie darüber nicht lange nachdenken solle. Octavia gesteht ihm, dass sie genau das zurzeit ergründe, und sie ursprünglich wegen Sabaoth hier sei. Sie habe mit dem Tod ihrer Familie nie abgeschlossen und diese Gefühle nie zugelassen, so seien sie gewachsen wie ein Dämon. Dann möchte Henk wissen, warum Octavia mit ihm sprechen wolle, wie Kenji ihm ausgerichtet hat. Octavia erinnert Henk daran, dass die Drachenträne zu zerbrechen drohte, als er sich in Freywall abgewandt habe (vgl. [[Drachenträne#Octavias_Vision_.2820._Celestalis_351_JF.29|Octavias Vision]]), und, da sie so etwas nicht noch einmal riskieren wolle, bietet sie den beiden die Chance an, sich auszusprechen, damit die fehlende Kommunikation nicht wieder zum Problem werde. Sie gesteht Henk, dass es ihr immer noch sehr zu schaffen macht, dass sie Kenji töten wollte, und Octavia fragt sich, wie es dazu kommen konnte. Sie zieht das Fazit, dass sie alle viel ehrlicher und offener sein sollten, und Henk fühlt sich an die Direktheit der Steppenorks erinnert, bei denen man auch immer wisse, woran man sei. Henk erklärt ihr, dass er mit Maldoror ähnliche Erfahrungen gemacht habe, wie sie, und daher wisse, wie das ist. Henk gesteht ihr, dass [[Henks_Taverne#Henks_Adarian-Sichtungen|Marledigmas Einfluss]] auf ihn stark gewirkt habe, und er wisse, dass Octavia mit Ignus zu mächtig für ihre Beeinflussung waren. Er offenbart ihr, dass er einige Gespräche von ihr und Ignus mitbekommen habe, bei denen sie eher abfällig über Menschlichkeit geredet habe. Henk wisse, dass Octavia zu nichts getrieben wurde und alles selbst entschieden habe, und Octavia gesteht ihm, dass Ignus in Dogeons Zuflucht nur ihr Komplize war (vgl. [[Kalender#17._Sideon|Episode 21.40]]). Henk unterstellt Octavia, dass sie immer gedacht habe, etwas Besseres zu sein als andere, und jetzt wie alle anderen ihre Versuchung gehabt habe. Bei ihm sei es Maldoror gewesen, bei Kenji der schwarze Mystiker und bei Octavia die Macht, endlich einmal auszubrechen. Henk betont, dass Octavia nicht besser sei als andere, und dass das in Ordnung sei. Octavia erzählt Henk von ihrer Angst, dass er ihr nicht mehr vertraue, und Henk führt ihr vor Augen, dass sie nun viel menschlicher geworden sei und er endlich wieder auf Augenhöhe mit ihr reden könne. Wie sie mit der Sache umgehe, habe seinen Respekt verdient. Henk erzählt Octavia, dass, als Maldoror in ihm war, es trotzdem alles seine Entscheidungen gewesen waren. Henk ist überzeugt, dass ihre gemeinsame Geschichte für alle einen Sturz beinhalte, und dass dieser nun bei Octavia gekommen sei. Er sei mit ihr jetzt aber mehr im Reinen und von nun an müsse sie mit ihrer dunklen Seite leben. Zwischendurch wäre Henk wütend auf Octavia gewesen, denn sie habe Wahnsinniges geredet und dabei habe er ihre Lust in den Augen gesehen. Er wirft ihr vor, den leichtesten Weg gewählt zu haben und muss Octavia versprechen, in Zukunft mehr mit ihr zu reden, wenn sie sich seltsam verhalte. Denn sie dachte, sie hätte alles unter Kontrolle gehabt und es habe sich auch so gut angefühlt. Ignus habe gedacht, er stünde über dem Menschsein, doch er hat Triebe wie alle anderen auch. Henk erklärte Octavia, dass er ihr keine Absolution geben könne und sie sich damit selbst auseinandersetzen müsse, jedoch nicht in Selbstmitleid verfallen solle, und Octavia wies ihn darauf hin, dass sie deshalb den Schwur geleistet habe. Ihr Grund für die Reise sei die Rache an Sabaoth Immortalis, und Henk gestand ihr, dass er es eigentlich für geliebte Viola tue. Henk resümiert, dass die Geschichten von ihnen als große Helden berichten würden, doch sie wüssten, wie es wirklich war. Dann entschuldigt er sich, dass er Octavia „Hure“ genannt habe, doch diese offenbart ihm, dass es verhindert habe, dass die Metamorphose schon früher stattfand. Henk erklärt Octavia noch, dass er mit dem Gespräch so lange gewartet habe, weil er sich erstmal beruhigen wollt, um konstruktiv mit ihr zu sprechen. Er habe große Trauer bei der Zerstörung von Dogeons Zuflucht empfunden und wollte sie schon umbringen, nur um sie zu stoppen. Er gesteht ihr, dass sie jetzt eine andere für ihn sei, doch dass dies nicht nur schlecht wäre. Schließlich wisse er jetzt, wann er ihr weniger vertrauen sollte, und verspricht zu helfen, wenn es wieder passieren sollte. Octavia bittet ihn, sie nicht zu schonen und sie dann ruhig anzuschreien, denn sie versuche, aus ihren Fehlern zu lernen. Henk verspricht ihr, ihr in den Arsch zu treten, wenn sie das nicht täte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Ankunft am Nebelschlund beschäftigt sich Octavia noch mit Konzentrationsübungen, und Henk geht an Deck und erzählt Kenji von dem Gespräch. Henks Fazit ist, dass sie nie wieder nicht mit den anderen reden werden, und Kenji fügt hinzu, dass die Schwarzmagier im Nachteil wären, da Henk, Octavia und er jetzt über ihre Schwächen bewusst wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag ist der Nebelschlund am Horizont auszumachen, denn die Baiula Spei steuert auf eine große, dichte Nebelwand zu, von der sich eine große Nebelschwade löst und auf das Schiff zuschwebt. Im Nebel werden Gestalten sichtbar und einige Männer werden von gequälten Elbengeistern heimgesucht. Kenji kann die Geister mit seinem Licht gut vertreiben, teilweise erlöst er sie sogar. Auch Tonnmar und Abdrushin helfen, die Männer zu beschützen, bis Luftgeister den Nebel verweht haben und die Geister mit ihm verschwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich fährt die Baiula Spei in die Nebelwand hinein und das Positionsfeuer am Bug beginnt so hell zu leuchten, wie niemals zuvor, was für Octavia ein Zeichen der Gunst ihrer Heimat ist. Kenji geht dabei durch die Reihen der Männer, ermutigt sie und im Chor sprechen sie das [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Passionen|Passionengebet]]. Im Inneren ist es plötzlich sehr dunkel und der Nebel hat eine erstickende Dichte, die allen den Atem stocken und eine Gänsehaut bedrohlich den Rücken hochsteigen lässt. Die Baiula Spei befindet sich in einem abyssischen Kraftfeld, wodurch Kenji von Übelkeit und Abscheu ergriffen wird. Die Elbengeister scheuen das Positionsfeuer und Windgeister vertreiben um den Schiffen den Nebel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Seeschlange.png|miniatur|Eine Seeschlange mit Transportkabine]]&lt;br /&gt;
Etwas großes wird im Wasser gesichtet, was zielgerade auf die Baiula Spei zukommt. Eine Seeschlange nähert sich und Iustus fängt ihren Angriff mit einem Schild ab. Die sich entfernende Seeschlange wird mit den Kanonen beschossen, doch dann entdecken die Männer einiger Wasserghule, die aus dem Wasser auftauchen. Es werden immer mehr und sie beginnen, am Rumpf emporzuklettern. Die Matrosen hindern sie zunächst daran, an Bord zu kommen, doch es sind einfach zu viele. Von beiden Elbenbooten werden die Wasserghule mit Pfeilen beschossen, doch es gelangen immer noch etliche an Deck und versuchen, den [[Natator aeris]] zu zerstören. Baas, Turmen und Koyner verlieren ihr Leben, doch der Natator wurde beschützt und die Wasserghule bezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Geister kommen am Positionslicht vorbei und plagen [[Roana Dernheim|Roana]] in der Küche, so dass Kenji ihr zur Hilfe eilt. Die Schiffe verlangsamen ihre Fahrt, denn der Nebel vor ihnen wird grün durch den Zauber des Nekromanten. Während die Männer bereits das Schlimmste erwarten, stürzen sich die Luftelementare in den Nebel, bilden einen großen Wirbel und lösen den Nebel langsam auf, jedoch nicht ohne dabei selbst ihre Struktur zu verlieren. Die Salzmähre wird gesichtet und Henk entdeckt, dass der Steuermann ein untoter Pirat ist, bevor das Schiff sich wieder im Nebel versteckt. Das Greifenschiff der Elben mit Cirdan nimmt sofort die Verfolgung auf, während das Einhornschiff mit Gwaerenor bei der langsameren Baiula Spei bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seegang nimmt zu und plötzlich erschüttert ein unerwarteter gewaltiger Stoß das ganze Schiff. Und ein lautes Knacken ist zu hören. Im Wasser wird ein untoter Darlig-Wal von gut 20 Schritt Länge ausgemacht, welcher mit einem nekromantischen Zauber mit der Salzmähre verbunden ist und anscheinend von [[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Krakenmaul-Merl]] gelenkt wird. Dank Iustus Schild kann ein weiterer schwerer Angriff abgewehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Walangriffe melden die Matrosen, dass weitere Wasserghule aufgetaucht sind und aufs Schiff klettern. Bei der folgenden Verteidigung des Natator aeris lassen Starkentrutz, Armiger, Halbach und Al’Fessir ihr Leben, und das Schiff wird abermals von dem untoten Wal gerammt, so dass ein lautes Knacken zu hören ist. Die Schüsse der Feuerkanone reißen ein Loch in den Wal, so dass der nächste Angriff abgelenkt wird, aber aufhalten lässt sich der Wal dadurch nicht. Iustus erkennt, dass dies nur durch das Ausschalten des untoten Piraten oder durch Tötung des Nekromanten möglich ist. Cirdan und das Greifenschiff werden durch geschickte Manöver auf Abstand gehalten und stecken einen Kanonentreffer ein. Auf ihnen liegt die Hoffnung, Merl zu bekämpfen und den Wal auszuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Wasserghule entern die Baiula Spei und Grauwasser, Skip, Donnerbacher, Leif und Ole verlieren ihr Leben bei der Verteidigung. Sogar Roana wird weggeschleppt und Henk und Kenji können es trotz größter Anstrengung nicht verhindern. Als ein Wasserghul das Positionslicht zerschlägt und der helle Schein erlischt, kehren die Geister zurück und terrorisieren die mit den Wasserghulen kämpfenden Matrosen. Kenji wird zu Iustus geschickt, um ihn vor den Geistern zu schützen, damit der Schild einsatzbereit bleibt. Als er das Unterdeck verlassen hat, wird Henk gleich von mehreren Geistern angegriffen und verliert bei der Übermacht die Kontrolle. Er droht zu ertrinken, doch Pöttzi rettet ihn und zieht die Geister auf sich, was ihn sein Leben kostet. Kenji befreit den unter einem Schild kauernden Iustus von drei Geistern und die Baiula Spei wird erneut von dem Wal getroffen. Ein starker Ruck mit verdächtigem Knacken deutet auf ein leck hin, was durch Gebbert auch bestätigt wird, welcher unter Deck schon kräftig mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigt ist. Die Sklaven haben mittlerweile den Kran des Tauchbootes beschädigt, konnten es selbst aber nicht anrühren. &lt;br /&gt;
[[Datei:Salzmähre.png|miniatur|rechts|Die Salzmähre]]&lt;br /&gt;
Kanonenschüsse von der Salzmähren lenken die Aufmerksamkeit auf das Greifenschiff, welches gerade durch einen Volltreffen sinkt. Die Lage wirkt absolut hoffnungslos, als plötzlich über der Salzmähre die Wolkendecke durch eine goldene Lichtkugel durchbrochen wird, welche von einem geflügelten Wesen ausgeht. Dieses umkreist die Salzmähre und fliegt dann direkt zur Baiula Spei und vertreibt durch sein strahlendes Licht die Geister. Es handelt sich um einen streitrossgroßen Schwan, auf dem Augustus reitet. Iustus ruft ihm zu, dass er den Nekromanten ausschalten muss, und der Schwan landet kurz auf dem Oberdeck, um Henk aufzufordern, mitzukommen.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Henk und Augustus zur Salzmähre fliegen und dort nach dem Nekromanten Heriotza suchen, wird die Baiula Spei von einem Gesichtslosen aufgesucht, welcher einige Matrosen dazu anstiftet, die Schildvorrichtungen von Iustus zu entfernen, welche es ermöglichen, den Schild um das ganze Schiff auszudehnen. Zwar gelingt es Octavia mit mehreren Feuerpfeilen, den Gesichtslosen zu töten, doch seine Befehle werden noch ausgeführt. Ein weiterer Aufprall bricht den rechten, hinteren Rumpf an und das Schiff bekommt Schlagseite. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Augustus&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Augustus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk schleicht unter Deck, während Augustus dafür sorgt, dass er nicht von Untoten belästigt wird. Henk findet Heriotza gemeinsam mit einem Gesichtslosen, wie sie eine Beschwörung vorbereiten. Er öffnet leise die Tür, schleicht sich unbemerkt an und meuchelt Heriotza mit einem gekonnten Kehlschnitt. Dank der Überraschung erwischt Henk den Gesichtslosen, bevor dieser seinen Gedankenkontrollzauber sprechen kann, mit einem äußerst schweren Schlag in die Lenden, welcher von einer heftigen Feuerentladung begleitet wird. Henks zweiter Schlag schaltet den Gesichtslosen aus und Augustus ruft Hank nach oben, wo bereits alle Untoten in sich zusammengefallen waren, seitdem der Nekromant ausgeschaltet war. Der Schwan holt beide ab und fliegt zur Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Lage auf der Baiula Spei wird immer brenzliger, da das Schiff sich vorne immer weiter aufstellt. Iustus ist zum Natator gekommen und kämpft mit dem Kurzschwert. Die Wellen schwappen immer höher und einige Wasserghule werden von Bord gespült. Dann ertönt das Signal der Elben, das der Tauchpunkt erreicht ist. Das Deck ist teilweise überflutet und einige Männer versuchen zum Elbenschiff zu schwimmen. Als der Wal ein weiteres Mal auf die Baiula Spei zurast, begeben sich Kenji und Octavia ins Tauchboot. Ferolax und Wigo ziehen sich auf den erhöhten Bug zurück, doch Iustus und Olvir verteidigen weiter das Tauchboot. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwan kehrt zurück und setzt Augustus und Henk direkt am Tauchboot ab. Nachdem sie eingestiegen sind, sehen sie, wie Iustus und Olvir von einer Welle erwischt werden und dann nicht mehr zu sehen sind. Die Baiula Spei bricht auseinander und sinkt in die Tiefe, doch Henk gelingt es, mit dem Natator vom sinkenden Wrack wegzukommen und geschickt einigen Trümmern auszuweichen. In ihrer Trauer über den Abschied bemerken die Helden Wasserghule, die aus unterschiedlichen Richtungen auf den Natator zusteuern und den Weg abschneiden wollen. Henk entkommt ihnen mit dem Ausweichschub des Turbos und lenkt das Tauchboot so, dass es nicht in den riesigen Wasserwirbel gerät, welcher es wieder an die Wasseroberfläche getrieben hätte. Eine Seeschlange versucht sie zu rammen, doch Henk weicht mit dem Turbo geschickt aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas tiefer ist ein grüner Schimmer zu bemerken und auch das Ziggurat ist auszumachen, welches noch nicht sehr verfallen aussieht. Bei einem weiteren Angriff einer Seeschlange fällt auf, dass diese von einer anderen Seeschlange angegriffen wird, als würden sie um das Tauchboot streiten. Henk kann mit dem Turbo entkommen, bevor das Tauchboot von einem Seeschlangenschwanz erfasst werden kann. Es erfolgt nun ein Angriff von zwei Seiten und Henk muss erneut den Turbo aktivieren, um nicht getroffen zu werden. Diesmal muss er dennoch Schaden einstecken und die Außenhülle des Natator wird beschädigt. Wie sich herausstellt, ist die Vorrichtungen für die Blitze beschädigt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tauchboot nähert sich bereits dem Höhleneingang des Ziels, als sie bemerken, dass weitere Wasserghule vor dem Eingang abgesezt wurden und ihnen den Weg hinein versperren. Henk beschließt, mit dem Turbo durch sie durchzubrechen und es gelingt ihm, den Natator in den Höhleneingang zu steuern. Allerdings haben sich etliche Wasserghule festgehalten und versuchen nun, die Luken des Tauchbootes von außen zu öffnen. Hilflos muss die Besatzung zusehen, wie Wasser eindringt und die Kabine zu überfluten beginnt, wodurch die Helden das Bewusstsein verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Sideon ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Im Nebelschlund|KAPITEL 22]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kerkerzelle.png|miniatur|rechts|Die Kerkerzelle, in der die Helden erwachen]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.01''') [[Augustus Octavius|Augustus]], [[Henk Hjaldinger|Henk]] und [[Kenjiro Asai|Kenji]] erwachen nur mit Unterwäsche bekleidet und husten Salzwasser aus ihren Lungen. Sie haben kleine Quallen neben sich liegen und befinden sich in einem kleinen Höhlenraum, welcher durch rote Gitterstäbe, welche aus demselben seltsamen Material wie Iobis Artefakt bestehen, von einem Vorraum, der von grün brennenden Feuerschalen erhellt wird, abgetrennt ist. Alle leiden unter großem Durst und suchen vergeblich nach [[Octavia]], wobei sie entdecken, dass ein weiterer Gefangener sich anscheinend in einer angrenzenden Zelle befindet. Im Vorraum steht eine Art Tisch, auf dem ein Gefangener festgeschnallt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, einen Ausbruchsversuch zu starten. Da die Tür mit einem magischen Schloss verriegelt ist, versucht Augustus, eine Schwachstelle im Gitter zu entdecken. Ein [[Loigg'Il#Namen|Wasserghul]] bringt abgestandenes Trinkwasser und Henk weist Augustus auf den einzelnen Stab unten links hin. Abwechselnd schlagen sie mit einem harten Stein auf den Felsen der Wand oberhalb des Stabes und zertrümmern langsam Stückchen für Stückchen unter ausdauerverzehrender Arbeit. Während der Zeit erzählen Henk und Kenji von ihren Erlebnissen und Octavias Begegnung mit Ignus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie unterbrechen ihre Arbeit, als zwei neue Gefangene mit Säcken über den Köpfen von Wasserghule gebracht werden und ein [[Loigg'Il|Gesichtsloser]] deren Kleidung hinter einer Tür, hinter der man auch Kenjis Stab und Hanks Säbel ausmachen kann, verstaut und den Schlüssel zur Kammer wieder an sich nimmt. Unterdessen wird die weibliche Gefangene in eine Zelle geworfen, während der männliche Gefangene auf den Tisch geschnallt wird. Der Sack wird ihm vom Kopf genommen, er wird unsanft durch einen Wasserghul geweckt und hustet Salzwasser aus. Ein zweiter Geschichtsloser richtet ein rotes Artefakt, welches starke Ähnlichkeit mit dem von Iobis hat, auf ihn und der Mann hält plötzlich ganz still, so dass ihm ein Wasserghul einen kleinen Wurm in den Gehörgang stecken kann. Nachdem Blut aus dem Ohr rinnt, verliert der Mann das Bewusstsein, woraufhin die Gesichtslosen mit ihren Wasserghulen sich entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nehmen die harte Arbeit des Zertrümmerns wieder auf und Augustus erzählt ihnen von seinem [[Augustus_Octavius#Augustus_Abenteuer_f.C3.BCr_Lumenisa_.2811._.E2.80.93_25._Sideon_351_JF.29|Abenteuer]], wie er mit Hilfe von Lorns Horn der Nixe [[Lumenisa]] ihre alte Elbengestalt zurückgeben konnte. Dann kehren die Wasserghule zurück und die Arbeit muss erneut unterbrochen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gefangene wird durch Schläge geweckt und ein Gesichtsloser stellt sich über ihn und starrt ihn einige Zeit an, wobei sich die Farben und Muster auf seiner Haut verändern und bizarre Muster annehmen. Der Gefangene schreit laut auf und ruft immer wieder: „''Nein, nein, nein!''“ und spuckt dem Geschichtslosen schließlich ins Gesicht und murmelt etwas. Er wird sofort bewusstlos geschlagen und der Gesichtslose begibt sich hinter ihn und breitet seine Tentakeln über seinen Kopf aus. Er gluckert bösartig und öffnet seinen mit spitzen Zahnreihen umrundeten Mund, um dann blitzschnell mit den Tentakeln den Kopf des Mannes zu umschließen und mit einem lauten Knacken seinen Schädel zu knacken und das Gehirn zu schlürfen. Dann wendet er sich mit bluttriefenden Tentakeln den Helden zu und fokussiert sie nacheinander mit seinen grauenhaften Glubschaugen, während er das rote Artefakt in die Höhe hält. Augustus, Henk und Kenji treten daraufhin marionettengleich näher an das Gitter heran und der Gesichtslose verändert erneut die Farben und Muster seiner Haut. Die Helden hören ein schmerzhaftes kreischendes Geräusch und Augustus wird speiübel. Dann hört der schrille Ton in ihrem Schädel wieder auf und die Kontrolle über ihre Körper kehrt zurück. Der Geschichtslose fixiert sie noch einige Zeit und gibt dann den Wasserghulen ein Zeichen, den Leichnam vom Tisch zu nehmen und zu entsorgen, wobei man deutlich ein großes Loch im Hinterkopf zu erkennen ist. Dann deutet er auf die Helden und die Wasserghule stellen ein kleines Gefäß auf den Tisch, aus dem sie zuvor den zappelnden Wurm für das Ohr des Gefangenen genommen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle gegangen sind, bricht Augustus das letzte Stück Felsen weg und entfernt den roten Stab. Henk schlüpft als erstes hindurch und hilft dann Augustus. Die beiden sichern den Vorraum, während Kenji allein durch die Öffnung kriechen muss. Kaum sind alle befreit, hören sie Schritte und bemerken einen Wasserghul, der sich mit einem Krug Wasser nähert. Augustus lauert ihm auf und greift nach dem Krug, bevor er ihm mit der roten Stange den Schädel einschlägt. Bei ihm finden die Helden einen Zellenschlüssel und ein langes Messer, welches Augustus an sich nimmt und Henk dafür die rote Stange gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie untersuchen zunächst die eingesperrte Frau und nehmen ihr den Sack vom Kopf und den Knebel heraus. Sie hat viele blaue Flecken und stellt sich als Lady Arlena, Tochter des Grafen von Tressburg, vor. Anschließend wird die andere Zelle untersucht und darin ein Gesichtsloser mit einem Sack über dem Kopf aufgefunden. Kenji möchte mit ihm reden, da er eine zweite Fraktion innerhalb der Gesichtslosen annimmt, und Augustus stimmt dem unter der Bedingung zu, dass er hinter dem Gefangenen bleibe und ihm sofort die Kehle durchschneide, wenn er mit seinen Gedankentricks anfinge. Währenddessen läuft die Lady recht forsch im Vorraum herum und will sich sogar schon durch den Gang hinauswagen. Henk hält sie zurück und Augustus macht sie darauf aufmerksam, dass sie entweder still hier warten oder aber auch wieder zurück in ihre Zelle könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus stützt den Gesichtslosen und zieht ihm den Sack vom Kopf, so dass Kenji mit ihm reden kann. Doch der Gefangene ist halbtot und hat etwas Rotes in seinem Schädel stecken. Er gurgelt nur noch apathisch und, als Augustus das Artefakt aus seiner Stirn entfernt, sackt er tot zusammen. Die Helden beschließen, nach dem Schlüssel für die Kammer zu suchen, in der ihre Sachen aufbewahrt werden. Dazu müssen sie den richtigen Gesichtslosen finden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rebellenlager.png|300px|miniatur|rechts|Das Rebellenlager]]&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Lady Arlena untersuchen die Helden nun die Gänge und müssen einige Wasserghule ausschalten. Neben weiteren Gefangenen entdecken sie einen Raum mit brackigem Trinkwasser, mit dem sie ihren Durst löschen. Schließlich entdecken sie den Gesichtslosen mit dem Schlüssel und Henk greift ihn aus dem Hinterhalt an und schlägt ihn mit dem roten Stab. Der Gesichtslose stößt einen lauten Todesschrei aus und alarmiert damit die Wasserghule. Die Helden fliehen so schnell es geht zurück zu ihrer Zelle, doch ihnen wird der Weg abgeschnitten und sie müssen kämpfen. Lady Arlena wird verletzt und Kenji verteidigt sie gegen einen Wasserghul. Augustus will sie aufnehmen und tragen, doch sie greift ihm auf die Brust und unter Eiseskälte zieht sich seine Brust zusammen. Augustus schlägt ihrer Hand weg und bemerkt ihren aggressiven Gesichtsausdruck, als sie versucht, erneut nach ihm zu greifen. Als er sie wegstößt, weist sie die Helden darauf hin, dass Octavia gerade gefoltert würde und nicht mehr lange zu leben habe. Dann lacht sie und versucht erneut, Augustus zu erreichen, welcher sie einfach liegenlässt und die anderen zur Eile ermahnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat bei seinem Kampf bemerkt, dass ihnen anscheinend einige Wesen zuvorgekommen sind und die Zellen schneller erreichen. Als die Helden dort ankommen, bemerken sie vier Wasserghule, welche bereits auf sie warten. Als Augustus und Henk auf sie losstürmen, bemerken sie, dass noch drei Gesichtslose hinter der Ecke warten und bereits Zauber vorbereitet haben, mit denen sie den Willen der Helden unterwerfen und sie bewusstlos schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erwachen in ihrer Zelle und bemerken ein lautes Pfeifen in ihrem linken Ohr. Das eigenartige Gefühl stammt von einem Fremdkörper, welcher ihnen ins Ohr gesteckt wurde, weshalb auch Blut herausläuft. Dann hören sie in ihrem Kopf den Befehl, zuzuhören, und der Gesichtslose mit einem roten Artefakt auf der Stirn spricht telepatisch zu ihnen. Er weist sie darauf hin, dass sie nur noch leben, weil sie der Feind ihres Feindes seien. Die Schergen des Xul hätten sein Volk unterwandert und strebten die Macht in L’yreh an. Daher habe er sich von seinen Artgenossen abgespalten und werde sein Volk auf eigene Faust retten. Die Helden hätten die Wahl, entweder als willenlose Sklaven zu dienen oder sie freiwillig zu unterstützen, indem sie behalten, was die Menschen „Einzigartigkeit“ nennen würden. Alle drei signalisieren die freiwillige Kooperation und es wurde ihnen ihre Kleidung wiedergegeben. Der Gesichtslose werde sich bei ihnen melden, wenn das genaue Vorgehen besprochen sei, und verlässt mit den anderen den Vorraum, so dass die Helden allein zurückbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.02''') Die Helden unterhalten sich noch etwas und Augustus will von Kenji wissen, wie Octavia damit umgeht, dass sie Kenji töten wollte. Als Henk und Kenji berichten, dass sie sehr darunter leidet, erzählt er den beiden, dass es schon immer Octavias größte Angst war, jemanden, der ihr nahesteht, mit ihrem Feuer zu verletzen. Außerdem will Augustus etwas darüber erfahren, wie es zu Octavias Trennung von Ignus kam. Als er erfährt, dass Ignus nicht bei Octavias Plänen einverstanden war, wundert er sich gar nicht, da sie schon früher einen Dickkopf hatte. Dann legen sie sich schlafen, da sie nicht wissen, wann sie abgeholt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann werden sie von drei [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und sechs Sklaven geweckt und bekommen wieder lebenden Fisch und frische Muscheln zu essen, dazu das muffige Wasser. Sie erhalten den telepathischen Befehl, den Gesichtslosen zu folgen, bekommen einen Fischlederbeutel mit etwas fauligem Proviant und werden zu einer Anlegestelle geführt, an der bereits eine große Seeschlange mit einer Kabine auf dem Rücken wartet. Sie erfahren, dass sie zum Ausgangspunkt ihres Auftrags gebracht würden und sie sich von dort aus dann in das Gebiet der Gesichtslosen durchschlagen müssen. Dort erwarte sie ein Verbündeter, welcher ihnen weitere Befehle gebe. Die Helden sollen in die Kabine steigen und finden dort ihre Waffen wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwas längerer Fahrt, bei der die Helden durchgeschüttelt werden, erreichen sie ihr Ziel und die Tür der Kabine öffnet sich. Sie befinden sich in einem von Blasentang überwucherten Tunnel und müssen sich teilweise einen Weg freischlagen. Sie folgen diesem rutschigen und feuchten Gang gute zwei Stunden, und bei einer kurzen Rast bemerken sie, dass kleine dämonische Krebse im Tang leben, die sie während des Sitzens belagern und unangenehm zwicken, was die Rastzeit deutlich verkürzt und eine Übernachtung unmöglich machen würde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Portal.png|miniatur|links|Das große, geschlossene Portal]]&lt;br /&gt;
Die Helden kamen zu einem großen Tor, welches zu schwer war, um es zu öffnen. Die Architektur erinnert alle ein wenig an [[Luggulabdubur]] und scheint dämonischen Ursprungs zu sein. Sie entdecken über dem Tor ein kleines rundes Fenster und mit Henks Kletterhaken gelingt es ihnen, hindurchzusteigen und sich auf der anderen Seite wieder hinabzulassen. Hinter dem Tor ist alles mit Tang überwuchert und die Helden müssen sich einen Weg hindurchschlagen. So gelangen sie schließlich in einen großen Raum, in dem sie ein verstörendes Steinrelief an der Wand finden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Steinrelief.png|miniatur|rechts|Das Steinrelief in der Folterkammer]]&lt;br /&gt;
Als sie den Raum weiter erkunden, finden sie ein großes, rundes Gitter im Boden, welches wie auf dem Relief aussieht. Das Gitter wirkt rostig und brüchig und drunter ist grünes Brackwasser zu sehen, indem sich eine Vielzahl von Bewegungen tummeln. Als Henk das Gitter betritt, wird er von eisiger Kälte erfasst, die ihm fast den Atem raubt. Beim zweiten Schritt bildet sich über dem Gitter an der Decke weiße Schlieren aus leuchtendem Nebel, welcher sich zahlreichen geisterhaften Gestalten zusammenfügen. Plötzlich stürzt sich ein Elbengeist auf Henk und Kenji gelingt es unter Mühe, ihn mit einem Lichtblitz von dem Geist zu befreien. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Teil 1.png|miniatur|links|Die große Kammer mit dem Gitter]]&lt;br /&gt;
Der Elbengeist wird durch den Lichtblitz aber nicht erlöst, sondern blickt die Helden an und sagt: „''Tulu''“. Dann nähert er sich den Helden und streckt ihnen die Hand entgegen. Kenji nimmt sie und der Geist versucht, in Kenji einzudringen, was dieser vertrauensvoll zulässt, worauf er bewusstlos wird und zu Boden sinkt. Augustus und Henk machen sich schon Sorgen, doch dann kommt Kenji wieder zu sich und erzählt, dass er eine Vision hatte (vgl. [[Kenjis_Tempel#Die_Erinnerung_des_Geistes|Die Erinnerung des Geistes]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erzählt, dass die Geister einen Jüngling begleiteten und beschützten, der ihnen aber von einem Dämon mit einem schwarzen Schurz weggeführt wurde, während sie, seine Begleiter, das Schicksal teilten, wie es auf dem Relief dargestellt ist. Der Dämon führte den Jüngling durch eine weitere Tür in dem großen Raum, welche die Helden bisher noch nicht aufgefallen ist. Sie durchsuchen den Raum genauer und finden hinter einer großen Schicht Blasentang tatsächlich eine Tür, welche sich durch einen Hebelmechanismus öffnen lässt. Henk findet zielsicher den verlorengeglaubten Hebel und so gelangen die Helden in einen Teil, welcher nicht mit Tang bewachsen und vom Waser unberührt geblieben ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Teil 2.png|300px|miniatur|rechts|Die drei Folterkammern]]&lt;br /&gt;
Sie stoßen im ersten Raum auf drei Türen, neben denen unterschiedliche Symbole angebracht sind, ein rotes, ein schwarzes und ein grünes. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Tursymbole.png|miniatur|links|Die Türsymbole der Folterkammern]]&lt;br /&gt;
Die mittlere schwarze Tür erweist sich als totes Ende, da der Gang eingestürzt ist. Als entscheiden sich die Helden für die linke rote Tür, welche sie als nächstes öffnen. Sie gelangen in einen Gang, in dem ein Zwergengeist umherwandelt und anscheinend etwas sucht. Die Helden durchsuchen einen Trümmerhaufen und finden einen Funkenschläger, welchen der Geist sogar erkennt, aber nicht interessiert. Am Ende des Ganges gelangen sie in einen größeren Raum, in dem schwere Schritte erklingen, nachdem er von Augustus betreten wird. Etwas nähert sich ihnen aus dem Dunkeln und Henk und Augustus machen sich für einen Angriff bereit. Als sie den drei Schritt großen Dämon mit einem Sägeschwert erblicken, welcher gerade ausholt, laufen sie auf ihn zu und schlagen ihm die Knie kaputt. Sie ducken sich unter seinem Schlag durch und durch gute Zusammenarbeit bringt Henk den Dämon zu fall und Augustus köpft ihn. Der Zwergengeist kann nun den Raum getreten und findet in einem Haufen eine mehr als halbvolle Grubenlaterne, welche die Helden an sich nehmen, nachdem der Geist erlöst ist. Der anschließend entdeckte Geheimgang im hinteren Teil des Raumes ist leider eingestürzt, so dass die Helden sich jetzt für die rechte grüne Tür mit dem Feuer entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier finden die Helden einen Gang, in dem ein diesmal ein verzweifelter Elbengeist spukt. Auch dieser Gang endet in einem Raum, in dem die Helden einen Dämon erwarten. Diesmal wartet er auf sie auf dem Podest im hinteren Teil des Raumes. Augustus und Henk erwarten, dass der Dämon wohlmöglich mit Feuerbällen angreifen könnte, und nähern sich ihm deshalb halb schräg im Sichtschatten eines Pfeilers. Sie laufen direkt auf den Dämon zu, der eine große Fackel mit grünem Feuer trägt, und, als sie ihn fast erreicht haben, spuckt er in seine Fackel und eine große Feuerwolke trifft die beiden Helden. Augustus erleidet eine heftige Verbrennung am Bauch und bei Henk werden zum Glück nur einige Haare von Kopf geflammt. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Dämon zu verletzen und von seinem Podest zu stürzen. Der Todesstreich erweist sich als tückisch, denn Henk rutscht auf dem Blut des Dämons aus und Augustus strauchelt, als er über den Dämon laufen will. Kenji kommt hinzu und gemeinsam schlagen sie den Dämon tot. Henk findet an der gleichen Stelle wie vorher eine Geheimtür, bei welcher der Gang nicht verschüttet ist. Doch bevor die Helden dem folgen wollen, machen sie eine kurze Pause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden versorgen ihre Wunden und Henk und Augustus ruhen sich kurz aus, während Kenji nach dem Elbengeist sieht und ihr mit einer Lichtsegnung den Weg ins Licht weist. Unterdessen teilt Henk in der Pause Augustus mit, dass er sehr froh ist, dass dieser genau zur rechten Zeit zurückgekehrt sei, auch wenn Augustus sich wünscht, es schneller geschafft zu haben, um Octavia ins Gewissen reden zu können. Anschließend erkunden die Helden den geheimen Gang und gelangen so in die dritte, schwarze Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gelingt es, die geheime Tür lautlos zu öffnen, so dass er sich mit Augustus leise von hinten an den dritten Dämon anschleichen kann. Gleichzeitig führen sie einen Angriff auf seine Kniee aus und schlagen seine Beine ab. Der Dämon fällt mit ausgebreiteten Armen zaubernd nach hinten und, als Augustus seinen Hals angreift, öffnet sich sein Mund und er entlässt er eine Wolke schwarzer Käfer, welche Henk das Gesicht und Augustus die Hände zerfressen. Augustus fügt dem Dämon am Hals zwar eine tiefe Wunde zu, doch in der dunklen Wolke ist er jetzt kampfunfähig. Kenji kann nur einem der beiden mit seinem Licht beistehen und da Henk die Person für Kenji ist, die am besten im Überleben ist, schickt Kenji einen Lichtblitz zu Augustus, der ihn von den Käfern befreit und ihm einen Angriff ermöglicht. So spaltet Augustus dem Dämon den Schädel und beendet damit auch den Zauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ist der Dämon besiegt, erscheint der Geist eines Elbenjünglings, steht still über einem Knochenhaufen. Als die Helden ihn ansehen, sagt er „''Hannad''“ und verbeugt sich. Er deutet auf eine Stelle unter seinen Füßen, löst sich auf und sein nebelhafter Körper zieht sich in den Knochenberg zurück. Kenji durchsucht den Haufen und findet ein goldenes Amulett in Form einer Esche mit einer elbischen Gravur, die niemand lesen kann. Kenji nimmt es an sich und die Helden verlassen die Folterkammer, um in den großen Raum mit dem Gitter zurückzukehren, in dem sie die Geister angetroffen haben.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Opfergitter.png|200px|rahmenlos|rechts|Das Opfergitter]]&lt;br /&gt;
Kenji betritt das Gitter und zeigt das Amulett den erscheinenden Elbengeistern. Einer der Geister liegt zu ihm hinab, streckt seine Hand aus und will das Amulett nehmen. Kenji reicht es ihm, und er blickt es mit einem freudigen, erstaunten Gesichtsausdruck an. Ein weißer Nebel steigt aus dem Amulett auf und der Geist des elbischen Knaben manifestiert sich langsam. Das Amulett um seinen Hals steht er in geisterhafter Form vor den anderen Geistern, lächelt sie mild an und spricht etwas auf elbisch zu ihnen. Dann beginnen die sichtlich erleichterten Geister, die nun weder Leid noch Qual in ihrem Gesichtern tragen, sich langsam in einem gleißenden Licht aufzulösen. Dabei hört man von dem Knaben noch einmal ein „''Hannad!''“ in Richtung der Helden, bevor auch dieser sich auflöst. Das Amulett fällt zu Boden und bleibt auf dem Gitter liegen, so dass Kenji es an sich nehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk macht sich auf die Suche nach einem Türmechanismus und findet schließlich einen Hebel, welcher eine Tür zu einem langen, dunklen Gang öffnet. Die Helden entschließen sich, eine Rast zu machen, und ziehen sich wieder in den trockenen Teil der Folterkammer zurück. Dort machen sie ein wärmendes Feuer und richten sich ein Nachtlager her. Kenji übergibt Augustus das elbische Amulett, nachdem ihm aufgefallen ist, dass es anscheinend regenerative Eigenschaften besitzt. Die Helden begeben sich zur Ruhe und  tanken schlafend neue Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.03''') Durch die Erlösung der Geister wurde der Schrecken des Ortes ein wenig aufgehellt, so dass Henk und Augustus schnell Schlaf finden, während Kenji die erste Wache in dem mit unheimlichen Geräuschen und im Augenwinkel wahrgenommenen Bewegungen erfüllten Raum übernimmt. Nach einiger Zeit weckt er Henk und legt sich dann schlafen. Henk denkt über seinen Traum nach, weckt irgendwann Augustus und begutachtet seine noch immer nicht geschossene Brandwunde. Dann erzählt Henk ihm von seinen Träumen und sie finden heraus, dass Henk anscheinend von Erlebnissen geträumt hat, die Octavia zugestoßen sind und mit ihrer Feuermagie zu tun hatten. Henk legt sich nicht mehr hin und fragt Kenji nach dem Aufwachen, ob er ähnliches geträumt habe, und dieser erzählt von seinen Träumen, welche anscheinend ebenfalls auf Octavias Erinnerungen beruhen. Henk ist sich ziemlich sicher, dass es mit der Drachenträne zusammenhängt, da sie an Octavias Erinnerungen teilhaben, wie sie auch Uselias Erinnerungen sahen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-01.png|rahmenlos|rechts|Links die Statue von Hazug-Ságok und rechts das becken mit den Zuflussröhren ]]&lt;br /&gt;
Die Helden brechen auf und betreten durch die Tür beim Gitter in der großen Kammer einen Tunnel, welchem sie lange folgen und dabei auch eine eingestürzte Stelle mit Wasser schwimmend überwinden müssen. Sie gelangen schließlich zu einer grotesken Statue von [[Hazug-Ságok]], bei der sich der Weg gabelt. Beide Wege führen zu einem Wasserbecken, welches durch drei Röhren in der Wand gespeist wird, aus welchen Wasserfällen hinabstürzen. Die Helden beschließen, eine der Röhren hinaufzuklettern, und müssen gegen den Wasserstrom ankämpfen. Henk kriecht voran, dann Kenji und zum Schluss Augustus, der aufgrund seiner Verletzung etwas langsamer ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Korallen-Farm.png|miniatur|links|Die dämonische Korallen-Farm]]&lt;br /&gt;
Am Ende der Röhre kommen die Helden in eine Art Korallen-Farm, in der die mannshohen, roten Korallen gezüchtet und von Wasserghulen geerntet werden. Henk schleicht sich an einen Wasserghul heran und überwindet ihn geräuschlos. In der Höhle sind noch weitere Wasserghule, welche die Helden zwar bemerken, aber sich nicht von ihrer Erntetätigkeit abhalten lassen. Eine organische, transparente Membran versiegelt einen Höhlenausgang und hält das Meer draußen. Durch sie man blickt direkt auf den sprudelnden Strom, der aus dem Nebelschlund emporschießt. Man sieht das kränklich grüne Leuchten des Meeresbodens und kann außerdem die Überreste von schwarzen Ruinen erkennen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Haiwächter.png|rahmenlos|rechts|Der Wächterdämon]]&lt;br /&gt;
Am Ende der Höhle stoßen die Helden auf einen [[Gnathoseloda|haiköpfigen Dämon mit vier Tentakelarmen]], den sie bereits auf Totland kennengelernt haben. Sie verstecken sich, werden aber entdeckt und ein Kampf beginnt. Augustus lenkt die Aufmerksamkeit auf sich, damit Henk den Dämon von hinten attackieren kann. Der Dämon stößt einen Alarmschrei aus und, während Augustus von einem Tentakelarm gepackt und umschlungen wird, versetzt Henk dem Dämon zwei unangenehme Stiche in Schwachstellen am Tentakelansatz, bevor auch er von einem Tentakel erwischt und umschlungen wird. Kenji rennt währenddessen um den Dämon herum, um eine Tür zu erreichen, durch die mögliche Hilfe eintreffen könnte. Doch gerade als er die Tür erreicht, öffnet sich diese und fünf [[Loigg'Il|Gesichtslose]] treten ein. Kenji versucht noch, die Tür mit einem Hebel während des Öffnens wieder zu schließen, doch dieses misslingt und wird mental gezwungen, sich auf den Boden zu kauern, wo er dann niedergeschlagen wird. Auch die mittlerweile bewegungslosen Henk und Augustus werden von Wasserghulen niedergeschlagen und weggeschafft.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sklavenfabrik-Position.png|300px|miniatur|links|Die &amp;quot;Sklavenfabrik&amp;quot; der Gesichtslosen in L'yreh mit der Position der gefangenen Helden (rotes Oval). Am Rand sind drei Umwandlungskammer zu erkennen, in der Mitte eine große Statue eines Gehirns mit Tentakeln.]]&lt;br /&gt;
Die Helden erwachen mit Kopfschmerzen in Unterwäsche, ihre Hände sind auf dem Rücken mit eisernen Handschellen zusammengekettet und mit einem Bein sind sie an Eisenringe gefestigt, die sich überall auf dem Boden befinden. Henk und Kenji stellen fest, dass sie wieder etwas geträumt haben, wollen sich aber erst später darüber austauschen. Die Helden liegen mit anderen Gefangenen in einem großen Käfig, welcher sich in einer riesigen Höhle befindet. In weiteren Käfigen befinden sich Männer in unterschiedlichen Zuständen, in einigen sind normale Männer, in anderen liegen sehr blasse Männer, die sich unter Krämpfen winden oder bewusstlos sind und in wieder anderen sitzen kahlköpfige Männer, die schon beinahe wie die Wasserghule aussehen. Henk entdeckt ein bekanntes Gesicht, behält es aber für sich. Neben Kenji sitzt ein Mann aus Ankarz namens Boras, der wegen des Fischsterbens an der Küste weiter auf Meer hinausfahren musste und dessen Schiff gerammt wurde und sank. Kenji betet mit ihm das [[Die_Verkündigung_des_Baselian#Das_Gebet_der_Passionen|Passionengebet]] und spendet ihm Trost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beobachten, wie aus ihrem Käfig immer wieder Männer geholt und in einen der drei Räume mit Statuen davor gebracht werden, aus denen Wasserplatschen zu hören und ein grüner Schimmer zu erkennen ist. Dann hört man, sobald ein Mann dort angekommen ist, aus diesen Kammern immer lautes, entsetztes Schreien und einige Minuten später kehren sie dann völlig bleich und apathisch zurück und werden in den Käfig zu Umwandlung gesteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt ein Wasserghul zu Kenji, kettet ihn ab und nimmt ihn mit. Er führt ihn zu einer der Umwandlungskammern und wird kurz vor dem Hineinführen von einem Geschichtslosen aufgehalten, welcher mit einem Artefakt auf der Stirn wie ein Aufseher wirkt. Dieser geht zum Käfig mit den beiden Helden und Kenji wird von dem Wasserghulen hinterhergebracht. Der Gesichtslose lässt Henk und Augustus holen und führt die drei Helden dann aus der Höhle hinaus, wobei er noch mit einem weiteren Gesichtslosen kommuniziert. Er führt sie durch ein sehr weitläufiges Gangsystem an unterschiedlichen Eingängen zu großen Hallen vorbei, die alle ein membranartiges Fenster mit Blick ins Meer besitzen. Es stehen die hässlichsten und verkrümmtesten Statuen herum und in den Gängen wimmelt es von unzähligen Sklaven und Gesichtslosen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Flaschen.png|rechts|miniatur|Links der Geist-Stärkungs-Trank, rechts die &amp;quot;Galle des Zerrox&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
In einem kleinen Raum werden die Helden auf die Knie gedrückt und erhalten von dem Gesichtslosen, der ein rotes Artefakt auf sie richtet, ihre [[Instruktionen des Gesichtslosen|Instruktionen]]. Sie sollen dem Tunnel, zu dem sie gebracht werden, solange folgen, bis sie auf eine Statue von Hazug-Ságok stoßen. Dort sollen sie einen Abflusskanal emporklettern, welcher in die Kammer des Ältesten führe. Da ihr Geist seinen Angriffen nicht standhalten könne, sollen sie vorher einen Schluck aus einer Phiole nehmen, welche er ihnen zeigt. Sie sollen den Ältesten dann nach dem Aufenthaltsort des Feindes fragen und ihm androhen, seine Brut mit „Galle des Zerrox“ zu vernichten, welche sich in einer zweiten Phiole befindet. Sobald sie die Informationen haben, sollen sie fliehen und sich nicht auf einen Kampf einlassen. Sein Diener warte dann auf sie im Eingangsbereich des Tunnels, in dem sie abgesetzt wurden. Der Gesichtslose lässt die Helden die Anweisungen so lange wiederholen, bis sie alle nötigen Details abgespeichert haben. Als Augustus einmal kurz zögerte, bekam er zur Bestrafung kurz starke Kopfschmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann  werden sie in einen abgelegeneren Bereich geführt und kommen zu einem Tor mit roten Gitterstäben. Dahinter liegen auch ihre Sachen und ihnen werden die Fesseln abgenommen, nachdem das Tor wieder geschlossen ist. Sie folgen einem langen, breiten Tunnel, von dessen Decke es unaufhörlich tropft, so dass die Helden nach kurzer Zeit komplett durchnässt sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-02.png|miniatur|links|Das Auffangbecken mit dem Tentakelmonster]]&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erreichen sie ein Auffangbecken, in dessen Wasser Unrat, Abfälle und sogar Fäkalien schwimmen. Der Gestank ist fast unerträglich und kaum auszuhalten und die Helden müssen über schmale Brücken den Raum durchqueren. Als Kenji hinübergeht, schnellt ein langes, glibberiges Tentakel nach oben und versucht, sein Bein zu umschlingen. Kenji will ausweichen und rutscht dabei aus, so dass er mit seinen Beinen im Abwasser landet und sich gerade noch halten kann. Henk und Augustus helfen ihm hoch und gemeinsam laufen sie über die Brücken, um den Raum zu durchqueren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-03.png|300px|miniatur|rechts|Der Weg der Twillzinken. Der eingestürzte Tunnel befindet sich links oben ]]&lt;br /&gt;
Der Tunnel wird wieder breiter und plötzlich stehen die Helden vor einem großen Haufen Trümmer, da der Tunnel eingestürzt ist. Sie beschließen, einen der Nebengänge auszuprobieren, um die Einsturzstelle vielleicht umgehen zu können. Im ersten Tunnel stoßen sie auf ein langsam kriechendes, grünes Schleimmonster, welches sich ihnen nähert, als es sie bemerkt. Die Helden ziehen sich zurück und untersuchen den nächsten Gang, als Henk plötzlich ein [[Twillzinken]] an der Wand entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen den Zeichen und müssen weiteren grünen Schleimen ausweichen. Obwohl der Gang nicht in die Richtung führt, in der der eigentliche Tunnel weiterginge, sucht Henk weiterhin nach den Glyphen und die Helden werden von immer mehr Schleimern verfolgt, welche ihnen aus fast jedem Nebengang, an dem sie vorbeikommen, nachströmen. Schließlich gelangen sie mit einer Traube Schleimern in eine Sackgasse. Während Kenji und Augustus die ankommenden Schleimer im Kreis herumführen, sucht Henk nach einem weiteren Twillzinken. Er findet ein Zeichen für Geheimgang und entdeckt über sich kurz vor der Decke ein Loch in der Wand, welches man nur aus dieser Perspektive erkennen kann. Henk schwingt sich mit dem Enterhaken hoch und Kenji und Augustus folgen ihm.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeisterzuflucht-Wache.png|100px|miniatur|links|Das Geheimversteck am Ende der Twillzinken]]&lt;br /&gt;
Oben auf einem Felsvorsprung ist der Eingang durch eine Art improvisierte Holzbarrikade versperrt, welche man aber zur Seite schieben und sich hindurchdrücken kann. Die Helden folgen dem kleinen Tunnel, bei dem jede weitere Abzweigung mit Holzbarrikaden versperrt ist, und nach kurzer Zeit sehen sie ein Licht brennen, welches aber nicht abyssisch grün brennt, sondern das erste rötliche Feuer hier unten ist. Schließlich gelangen sie zu einer größeren Kammer, in der viele alte Kisten stehen, zwischen denen in der Mitte eine Lampe brennt. Henk schleicht sich an, während Kenji und Augustus sich versteckt halten und auf seine Rückkehr warten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeister.png|200px|miniatur|rechts|Die beiden Freigeister Wodhi und Filgiz (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Henk schleicht sich an das Feuer an und bemerkt zwei Wasserghule, die im Gegensatz zu den anderen vollständig bekleidet sind und man gerade amüsiert lachend mit einem Würfel spielen. Als Henk sich zu erkennen gibt, ziehen die Wasserghule ihre Schwerter und er muss die beiden davon überzeugen, dass er kein Dämon ist. Sie stellen sich schließlich als [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi der Wortweber]] und [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] vor, und Henk stellt fest, dass ihm mindestens letzterer sogar von früher bekannt ist. Henk holt dann Kenji und Augustus dazu, die sich auch kurz mit den |beiden Wasserghulen unterhalten, welche ihnen erklären, dass sie zu einer Gruppe von Wasserghulen gehören, die sich der geistigen Übernahme durch die Parasiten widersetzen konnten und sich selbst „[[Freigeister]]“ nennen. Die beiden erzählen ihnen von dem Magier [[Gildon Ipnosi|Gildon]], der ihre Gemeinschaft gegründet hat und führen die Helden in eine größere Höhle.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeisterzuflucht-Wohnhöhle.png|miniatur|rechts|Die Wohnhöhle der Freigeister]]&lt;br /&gt;
Der Eingang zur großen Wohnhöhle ist doppelt getarnt. Er liegt hinter einem Wasserfall verborgen und wird zusätzlich noch durch eine illusionäre Felswand versteckt, die man durchschreiten muss, um hineinzukommen. Die Höhle hat eine angenehmere Atmosphäre als der Rest der Tunnel, weil hier an den Wänden überall göttliche Symbole aus unterschiedlichen Kulturen aufgestellt sind, so mehrere Statuen des Alten Weges, z.B. von [[Ogeon]], [[Lorkan]] und [[Krithor]], sowie ein bronzenes [[Comhla]] des [[Elysisches Ekklesium|Elysischen Ekklesiums]], ein Wol-Zeichen und geschnitzte Holzfiguren in Walform, wie man sie von Seefahrern der [[Tuisken |Tuisken]] kennt. Die Helden beobachten dort, wie einer der Freigeister am Boden liegt und sich windet, während andere ermutigend auf ihn einreden. Wodhi erklärt, dass der „Lenker“ immer wieder versuche, sie seinem Willen zu unterwerfen, und dass sie immer wieder aufs Neue dagegen ankämpfen müssen. Dann versorgt er die Helden mit gekochtem Essen und diese erzählen ihm von den Ereignissen in Barthavion und dem Grund ihrer Reise. Wodhi erzählt, dass er Barde ist und in Barthavion ein Gefährte von [[Ben Aram]] war. Kenji fragt ihn, ob er bei den Freigeistern jemanden Namens Dernheim kennen würde, und Wodhi verspricht ihm, sich mal umzuhören. Dann zeigt er den Helden einen Ort, an dem sie sich hinlegen können, und schickt dann Filgiz, dass er sich auf die Suche nach Gildon macht, der zurzeit in den Tunneln unterwegs ist. Dann schickt er den Heiler Udelian zu ihnen, welcher Augustus seine Bauchwunde behandelt und verbindet und sich auch um Henks Verletzungen kümmert. Wodhi spielt ihnen noch auf seiner Flöte das Torians-Lied vor,  worüber sich Henk freut und ganz sentimental wird. Dann legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Sideon ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Hier endet Naudas Segen vom 29. Spealis (+1 Intuition) für die Helden)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Krankenlager.png|200px|miniatur|rechts|Das Krankenlager der Helden in der [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] der Freigeister]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.04''') Die Helden schlafen sehr lange und Henk erwacht als erstes. Sein Kopf ist durch die Käferbisse mittlerweile so angeschwollen, dass er mit seinen verquollenen Augen kaum noch sieht. Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]] untersucht ihn genauer und zieht noch ein paar Käferkiefer aus den gequollenen Stellen. Auch Augustus erwacht und muss feststellen, dass seine Bauchwunde genässt und sich noch nicht geschlossen hat. Udelian versorgt sie fachmännisch und muss etwas nekrotisches Fleisch wegschneiden, damit es sich nicht ausbreitet. Augustus erträgt die Schmerzen und erhält den Rat, sich ruhig zu verhalten, damit sie nicht erneut aufplatzt. Schließlich erwacht auch Kenji mit juckenden Beinen, die beim Nachsehen mit stinkenden, eitrigen Beulen übersäht sind. Bei seiner Berührung mit der Kanalisation muss Kenji sich mit etwas dämonischem infiziert haben, was ihm bis in die Lende gekrochen ist. Der Medicus schneidet die Beulen auf und ein ekelerregender Gestank breitet sich in der kleinen Höhle aus, der Henk und Augustus mit Kenji mitleiden lässt. Er verbindet die infizierten Stellen, die Art der Infektion ist ihm aber unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden unter sich sind, fragt Augustus Kenji nach seinem Verhalten im Kampf in der Korallenfarm, als Kenji um den Wächterdämon herumgelaufen und aus Augustus' Sichtfeld verschwunden ist. Kenji erklärt, da ihn seine Mirakel in dieser dämonischen Atmosphäre sehr viel Kraft kosten und er noch sehr erschöpft gewesen sei vom Kampf gegen die Foltermeister, habe er die Tür versperren wollen, damit keine Verstärkung dazukäme. Er sei dann jedoch von Gesichtslosen überrascht und überwältigt worden. Augustus bittet ihn, in zukünftigen Kämpfen immer in seiner Sichtweite zu bleiben, damit er im Notfall immer eingreifen und ihm beistehen könne, was Kenji verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt ihnen etwas zu essen und er bringt die Unterhaltung auf Uselias, denn ihm war nach dem letzten Gespräch noch ein alter Vers eingefallen, der von Uselias handeln könnte. Die Helden bitten Wodhi, ihnen den Reim vorzutragen und der Barde rezitiert „[[Die Schicksalsschwinge]]“. Das Gedicht wirft am Ende die Frage auf, ob [[Uselias]] die Rolle eines Helden oder Feindes spielen würde, woraufhin Augustus erzählt, dass Uselias in [[Thyrna]] als schicksalsträchtiger Held betrachtet wird, denn er habe die Welt nach dem Willen der [[Archonten]] vollendet, indem er die [[Dämonen]] zu ihr führte. Außerdem habe er damit auch das Zeitalter der Menschen eingeleitet. Wodhi stellt fest, dass die [[Elben]] Uselias eher negativ sehen und ihm die Schuld am Untergang ihrer Welt geben, was Henk bestätigt. Jedoch teilt Henk diese Ansicht nicht und sieht Uselias auch eher positiv wie Augustus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erzählen Wodhi noch etwas über ihre Verbindung zu Uselias und der [[Drachenträne]]. Außerdem möchte er von dem [[Bund von Utukk'Xul|dunklen Kult]] hören und erfahren, wieso ein Thyrner mit Barsavern zusammen reist. Die Helden informieren ihn weitestgehend und, nachdem er sie allein gelassen hat, berichten Henk und Kenji von ihren Träumen und beraten sich mit Augustus. Allen Träumen gemeinsam ist, dass sie Octavia in Situationen erleben, in denen sie die Kontrolle über das Feuer in ihr verlor. Anscheinend träumen manchmal Henk und Kenji von gleichen Ereignissen, allerdings in unterschiedlichen Szenen. Dann legen sich die Helden wieder schlafen, denn sie sind noch sehr erschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden wieder erwachen, können Henk und Kenji von neuen Träumen berichten. Sie spekulieren darüber, warum ihnen Uselias diese Erinnerungen von Octavia schickt und wie es Octavia wohl geht. Alle machen sich Sorgen um sie und hoffen, dass sie noch lebt. Sie hoffen, dass Octavia vielleicht am gleichen Ort gefangen gehalten wird wie [[Roana Dernheim|Roana]] und ihnen der Magier Gildon sagen kann, wie sie dorthin gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt etwas zu essen und berichtet Kenji, dass er einen jungen Freigeist gefunden habe, welcher [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart Dernheim]] heißt. Er würde gerne mit ihm sprechen und Kenji lässt den Jungen nach dem Essen hineinschicken. Mart erkundigt sich nach seiner Mutter und erzählt den Helden von seiner Fähigkeit des [[Traumwandeln|Traumwandelns]], mit der er vor Jahren mit seiner Mutter Kontakt geknüpft habe. Als er jedoch merkte, wie sehr sie sich hineinsteigerte, verabschiedete er sich von ihr und teilte ihr mit, dass seine Bestimmung im [[Nebelschlund]] wäre. Mart ist traurig, als er erfährt, dass seine Mutter deshalb auf der [[Baiula Spei]] anheuerte und in den Nebelschlund verschleppt worden ist. Er bittet die Helden, nach seiner Mutter zu suchen, was diese ihm auch versprechen. Die Helden fragen ihn, ob er nicht mit Traumwandeln herausbekommen könnte, wo sich seine Mutter zurzeit aufhielte, und er verspricht, es unter Gildons Aufsicht zu versuchen, denn dieser bilde ihn zum Magier aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bemerkt, dass sein dämonischer Ausschlag sich ausgeweitet und mittlerweile die Brust erreicht hat. Der [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Medicus]] sieht nach ihm und sticht erneut die eitrigen Pusteln auf, woraufhin sich wieder ein unerträglicher Gestank ausbreitet. Er wirkt ratlos und verspricht, einige [[Freigeister]] loszuschicken, damit sie in den Lagern der Gesichtslosen nach Kräutern oder vielleicht sogar magischen Heiltränken suchen, da er die magische Ursache der Infektion nicht heilen kann. Augustus Wunde nässt noch leicht, es hat sich allerdings schon eine leichte Kruste gebildet. Der Medicus verbindet ihn neu und wendet sich dann Henk zu, dem er aber nicht helfen kann, obwohl Henks Kopf weiterhin anschwillt und er mittlerweile vollständig blind ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wasserghul mit [[Tuisken|tuiskischer]] Abstammung namens [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]] kommt zu den Helden und stellt ihnen eine kleine, selbstgeschnitzte Statue auf den Boden, wobei er das Wort „[[Tuisken#Religion|Wibb]]“ ausspricht. Er murmelt noch ein paar Worte zu der Statue und scheint ihr die Helden anzuvertrauen. Wodhi bringt etwas zu essen und erzählt auf Augustus Bitte eine Geschichte von [[Ben Aram]]. Henk wählt eine Geschichte aus, in der eine List eingesetzt wird, und Wodhi erzählt ihnen die Geschichte vom &amp;quot;[[Der Dämon in der Flasche|Dämon in der Flasche]]“, in der Ben Aram einen Dämon mit einer Kiste voll Gold austrickst und in einem alten Kaer in der Stadt [[Lüderitz#Kolonien|Askalon]] festsetzt. Augustus schmunzelt nach der Erzählung und stellt auf Kenjis Nachfrage fest, dass der Dämon dort nicht mehr gefangen sei, da er mit Hilfe der Kiste Gold und einer dummen Entscheidung leider entkommen konnte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Comhla2.png|200px|thumb|rechts|Das Comlah des [[Elysisches Ekklesium|Elysischen Ekklesiums]]]]&lt;br /&gt;
Kenji unterbindet jegliches weitere Nachfragen, da er nach der Geschichte einen hefigen Fieberschub bekommt und unter Schüttelfrost leidet. Er lässt sich das [[Elysisches Ekklesium#Das Comhla|Comlah]] bringen und betet das Schutzgöttergebet. Der Ausschlag ist bis zum Hals vorgedrungen und Kenji verliert zitternd das Bewusstsein. Henk und Augustus holen sofort den Medicus, der sofort die Beulen aussticht und ihm kühlende Verbände anlegt. Er hofft sehr, dass seine Leute zurückkehren, und nach bangen Minuten hören sie tatsächlich Ankommende, die Kisten und Säcke mitbringen. Udelian durchsucht die Sachen und findet eine Phiole, die einen magischen Heiltrank enthalten könnte. Er verabreicht sie Kenji und hofft, dass der Inhalt noch wirksam ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji etwas später wieder zu Bewusstsein kommt, erzählt er, dass er Octavia gesehen habe, welche weinte. Er habe sie gerufen, sie habe ihn angeblickt und eine Hand nach ihm ausgestreckt. Als er seine ausstreckt, brach der Traum ab und er kam zu sich. Kenji ist sich sicher, dass er keine Einbildung war, sondern das Uselias dies möglich gemacht habe. Augustus ist froh, ein eindeutiges Lebenszeichen von Octavia bekommen zu haben, und hofft, dass sie schnell aufbrechen können, um sie zu befreien. Die Helden sind erschöpft und legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== X. Aletheon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Aletheon===&lt;br /&gt;
Nach dem Aufwachen werden die Helden wieder vom [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Medicus]] untersucht. Henk geht es schon etwas besser und sein Kopf ist nicht mehr so angeschwollen. Augustus Wunde hat sich etwas mehr geschlossen, aber sie nässt noch etwas und bedarf weiterer Bettruhe. Der Medicus rührt eine Salbe aus Heilkräutern an und schmiert damit die Wunde ein, bevor er sie erneut verbindet. Bei Kenji hat sich dank des magischen Heiltranks der Ausschlag bis auf eine Stelle an den Lenden zurückgezogen. Die Helden bekommen von Wodhi das Frühstück gebracht und erfahren, dass der Magier Gildon bereits in einem Außenposten ist und bald zu ihnen kommen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.05''') Beim Essen erzählen Henk und Kenji von ihren Träumen über Octavias Erlebnisse und fragen sich, was Uselias ihnen damit sagen will. Alle Erlebnisse haben etwas mit ihren Emotionen zu tun und der Kontrolle, die sie darüber hat. Augustus hat den Verdacht, dass es wichtig sein könnte, die Ereignisse zu kennen, in denen Octavia de Kontrolle über ihre Kräfte verlor, um ihre Erinnerungen auffrischen zu können, falls sie von den Schwarzmagiern manipuliert und ihre Erinnerung verfälscht wird, so wie es Augustus erlebt hat, als er von [[Silvius Insidiae]] manipuliert wurde. Henk vermutet, dass die Schwarzmagier Octavia wohlmöglich durch Manipulation dazu bringen wollen, wieder die Metamorphose zu vollziehen und sich in eine Flamme zu verwandeln. Henk ist überzeugt davon, dass Uselias ihnen damit noch mehr sagen möchte, doch zurzeit haben die Helden noch keine Ahnung, was damit erreicht werden soll. Daher hat Kenji begonnen, die Träume zu sammeln, sie aufzuschreiben und in eine chronologische Reihenfolge zu bringen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Gildon.png|thumb|rechts|Magister Gildon Ipnosi]]&lt;br /&gt;
Dann kommt Wodhi und berichtet, dass [[Gildon Ipnosi|Gildon]] in der Nähe sei und bald mit ihnen sprechen wolle. Als die Helden nichts mehr benötigen, holt er den Magier und bringt ihn zu ihnen. Gildon stellt sich vor und erzählt, wie er das erste Mal von den Gesichtslosen, oder den Gedankenschindern, wie er sie nennt, erfahren hat (vgl. [[Gildon_Ipnosi#Berater_beim_Governeur_von_Tarsus|Biographie]]) und wie er sich dann mit einer Expedition aus [[Sapos]] auf die Suche nach ihnen gemacht hat (vgl. [[Gildon_Ipnosi#Forschungsreise|Biographie]]). Dabei wurde sein Schiff versenkt und er landete in einer Umwandlungskammer. Nach der Prozedur merkte er allerdings, dass er sich gegen den „Lenker“ wehren kann und so seine Eigenständigkeit bewahren konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sprechen ihn die Helden auf das Schicksal der gefangenen Frauen an und Gildon erzählt, dass diese in besondere Zuchtkammern gebracht werden, wo sie sich u.a. mit nicht umgewandelten Gefangenen paaren müssen, um den Gedankenschindern Säuglinge zu gebären, deren Hirn als Delikatesse für die Ältesten gilt. [[Roana Dernheim|Roanas]] Sohn [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart]] möchte eine Traumreise unternehmen, um herauszufinden, ob seine Mutter zusammen mit Octavia in einer Zuchtkammer sei, und bereitete sich dann etwas abseits meditativ darauf vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ceremorphose.png|300px|miniatur|links|Die Erkenntnisse von Magister Gildon Ipnosi über den Lebenszyklus der Loigg'Il]]&lt;br /&gt;
Als Augustus von dem Magister wissen will, wie die Gedankenschinder am besten zu töten wären, weist Gildon die Helden darauf hin, dass das Gehör der Gedankenschinder nicht gut entwickelt sei. Er erwähnt auch, dass ihr Kopf besonders wichtig sei und nach Abtrennung vom Körper sogar noch etwas weiterlebe. Dann erklärt er den Helden den Lebenszyklus der [[Loigg'Il]], wie sich die Gesichtslosen selbst nennen, und zeigt ihnen dazu eine Bildtafel, welche er auf Pergament gemalt hat. Diese leben parasitär auf einem Elbenkörper und stoßen diesen im Alter ab, um sich in einen Ältesten zu verwandeln. Gildon erklärt den Helden, dass die Loigg'Il ihre unbefruchteten Larven Menschen einpflanzen, um sie umzuwandeln und aus ihnen willenlose Diener zu machen (vgl. [[Loigg'Il#Die_Sklaven_der_Loigg.27Il|Sklaven der Loigg'IL]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon hat herausgefunden, dass die Loigg'Il von den ursprünglichen Bewohnern und Erbauern von L'yreh, den Xishari erschaffen worden sind, die während des [[Ewiges_Schauspiel#DAS_SCHWARZE_ZEITALTER|schwarzen Zeitalters]] den Ort bewohnten. Als durch [[Sereg]] die große Flut kam, flohen sie auf die Inseln und begannen mit der Erschaffung einer neuen dämonischen Rasse, welche sie wieder nach L'yreh schicken könnten, um den Ort zu bewahren: die Loigg'Il (vgl. [[Loigg'Il#Ursprung|Ursprung der Loigg'Il]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkundigen sich bei Gildon nach dem Weg zum obersten Ältesten, und er erklärt ihnen, dass leider alle Zugänge auf der unteren Ebene von den Freigeistern gesprengt wurden, um die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] abzusichern. Doch [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C .28Einbrecher aus Weisshafen.29|Filgiz]] könnte sich nach einem alternativen Weg umsehen, wie sie zu ihrem Ziel gelangen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Türsymbol.png|rahmenlos|rechts|Das Symbol, welches Mart aufgezeichnet hat]]&lt;br /&gt;
Als Mart sich vorbereitet hat, holt ihn Gildon hinzu und versetzt ihn mit Hilfe eines schwingenden Kristall-Pendels in Trance. Dann bittet Gildon die Helden, sich im Geiste so genau wie möglich ein Bild von Roana aufzurufen, um Mart bei seiner Traumreise zu unterstützen. Kenji gelingt dies auf Anhieb und Henk sieht [[Roana Dernheim|Roana]] nach kurzer Zeit auch vor sich. Nur Augustus hat Schwierigkeiten und bekommt kein richtiges Bild. Mart sieht einen großen Raum mit mehreren Gedankenschindern und Zellen, in denen Frauen eingesperrt sind. Mart sieht seine gefesselte Mutter, neben der eine junge Frau mit blonden Haaren sitzt. Außerdem kann er ein Zeichen an der Tür erkennen und, als Gildon ihm ein Stück Papier und etwas Kohle gibt, malt Mart das Zeichen mit schnellen Strichen auf. Danach sinkt er erschöpft zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon vermutet ihn dem Zeichen eine Art „Hausnummer“ für die richtige Kammer und erwähnt, dass die Loigg’Il alle Kammern gekennzeichnet haben. Mit Hilfe des Zeichens sollte es möglich sein, die richtige Kammer zu finden, und Gildon bietet an, die Helden dorthin zu führen. Diese sind sich zwar nicht ganz sicher, ob die blonde Frau wirklich Octavia ist, doch sie könnten nicht damit leben, es nicht herauszufinden. Also sagen sie zu und Gildon rät den Helden, sich jetzt richtig auszuruhen, und zieht sich mit Mart in eine Nebenkammer zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt etwas zu essen und Augustus bittet ihn, ihnen vor dem Schlafengehen noch von der anderen Heldentat Ben Arams zu erzählen, bei der er gegen einen Dämon kämpfte. So erzählt Wodhi ihnen aus erster Hand die Geschichte „[[Der Schatten von Krelon]]“, die er selbst miterlebt hat. Am Ende der Geschichte erwähnte er, dass Ben Aram bei ihrer nächsten Begegnung fast einen Kampf gegen [[Graltik Blutklinge|Graltiks]] Champion [[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]] gewonnen hätte, bevor er die Helden ihrem Schlaf überlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder erwachen, schaut der Medicus vorbei und untersucht sie. Bei Augustus hat die Wunde sich mittlerweile geschlossen und Udelian erneuert den Verband. Auch bei Kenji hat sich der Ausschlag zurückgezogen und Henks Schwellungen sind mittlerweile gut abgeklungen. Als der Medicus sie verlassen hat, berichten Henk und Kenji über ihre neuen Träume und die Helden versuchen, diese in den Kontext der anderen Träume einzureihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stehen seit fast drei Tagen das erste Mal wieder auf und begeben sich in die große Kammer, um mit einigen Freigeistern zu speisen. Besonders [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29|Oldir]], ein ehemaliger Kaufmann aus [[Ankarz]], sieht in den Helden die von den Passionen geschickte Rettung, während [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C_.28Waldl.C3.A4ufer_aus_Ankarz.29|Khoralt]], ein ehemaliger Waldläufer aus Ankarz, glaubt, dass [[Lorkan]] die Helden geschickt hat, um die Freigeister nach [[Barthavion]] zu führen. Doch Henk und Kenji machen ihnen klar, dass sie sich nicht in dieser Rolle sehen und versuchen, ihnen keine falschen Hoffnungen zu machen. Augustus hält sich aus dem Gespräch eher heraus und isst schweigsam.&lt;br /&gt;
[[Datei:Aussenposten-FG.png|miniatur|rechts|Ein weiterer Außenposten der Freigeister, welcher von [[Schleimschnapper|Schleimschnappern]] angegriffen wird]]&lt;br /&gt;
Schließlich wollen die Helden zu den Zuchtkammern aufbrechen und Wodhi gibt den Helden noch Proviant und Wasser mit. Sie müssen durch Tunnel zu einem weiteren Außenposten gelangen und treffen dort auf drei Freigeister, die Wache halten und ihnen von Dämonen, welche sie [[Schleimschnapper]] nennen, erzählen, die mittlerweile aus den Tunneln kommen, als hätte sie etwas aufgescheucht, und den Außenposten angreifen. Ein ehemaliger Ritter aus [[Königreich der Valburger|Valburg]], [[Freigeister#.E2.80.9EElderecht_van_Breedstaal.E2.80.9C_.28Ritter_aus_Valburg.29|Elderecht van Breedstaal]], hat bereits einen Schleimschnapper besiegt und warnt die Helden vor weiteren in dem Tunnel, welchen sie zur Zuchtkammer nehmen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleimschnapper.png|miniatur|links|[[Schleimschnapper]], niedere Dämonen aus der Kanalisation von [[L'yreh]]]]&lt;br /&gt;
Henk begibt sich mit Augustus nach unten, um die Schleimschnappper aus dem Tunnel zu locken. Doch erst als Henk laut ruft, reagieren die Dämonen und zwei der Würmer kommen aus dem Tunnel herausgekrochen. Henk ist überrascht, mit welcher Geschwindigkeit sie sich fortbewegen und hat Mühe, nach hinten zu entkommen. Bei Schnapper verfolgen Henk, was Augustus die Möglichkeit gibt, dem ersten mit seinem Schwert die Seite aufzuschneiden und die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Das verschafft Henk etwas Raum, um überraschend hinter den anderen Wurm zu springen und ihn zu attackieren. Während Augustus den einen Schleimschnapper bei sich hält und etwas überfordert mit der Bekämpfung ist, besiegt Hank den zweiten Dämon mit Elderechts Unterstützung. Anschließend kommen sie Augustus zur Hilfe, dem seine Rüstung gute Dienste erwiesen und die scharfen Zähne der Dämonen abgewehrt hat. Der Kampfeslärm hat einen dritten Schleimschnapper aus dem Tunnel gelockt, welcher sich auf Augustus stürzt. Doch dieser ist gut gerüstet und steckt den Angriff ein, so dass Henk und Elderecht dem Dämon den Rest geben können. Nach diesem Kampf ist der Weg zu den Zuchtkammer frei und Elderecht bittet die Helden, nach der Ursache für die gehäuften Angriffe der Schleimschnapper zu suchen. Dann machen sich die Helden in Begleitung von [[Gildon Ipnosi|Magister Gildon]] und [[Freigeister#Zugeh.C3.B6rige|Mart]] auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.06''') Gildon führt die Helden mit großer Sicherheit durch ein weitläufiges Labyrinth von Gängen und mit Hilfe seiner Astralsicht kann er einige Schleimschnapper umgehen. Doch ihm fällt auf, dass es ungewöhnlich viele von den kleinen, dämonischen Krebsen gibt, welche im Blasen-Tang leben und die Nahrung der schleimigen Würmer sind, von denen es hier wiederum erstaunlich wenige gibt. Der schnellste Weg zu den Zuchtkammern führt durch ein Nest der Schleimschnapper, welches die Gruppe nach etwa zwei Wegstunden erreicht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Schleimschnappernest.png|miniatur|rechts|Das Nest der Schleimschnapper mit den Leichnamen und den geschlängelten Spuren]]&lt;br /&gt;
Dort finden sie einen toten Schleimschnapper vor, welcher ausgedörrt und verschrumpelt ist, und Augustus kann seltsame, sich schlängelnde Spuren ausmachen, welche in das Nest führen. Dort entdecken sie weitere tote Exemplare, zwischen denen die Spur verläuft. Die Helden finden auch einige Eier der Schleimschnapper, von denen drei beim Eintreffen der Helden schlüpfen. Die winzigen Würmer greifen Henk und Augustus an, die sich mit ihren Waffen zu wehren wissen. Im Zentrum des Nestes entdeckt Gildon eine giftgrüne Flüssigkeit und spekuliert, dass es sich um Dämonenblut handeln könnte. Dann schleichen die Helden durch die Kammer und vermeiden es, den Eiern zu nahe zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verlassen hält Gildon in einem Gang inne und gibt ein Zeichen, sich ruhig zu verhalten. Aus einer Kammer vor ihnen ist ein leises Zischen zu hören, welches sich mal nähert und dann wieder entfernt. Vermutlich stammt es von der Kreatur, welche die Schleimschnapper getötet hat. Augustus vermutet, dass es sich vielleicht um einen [[Xishari]] handeln könnte, dessen Abbildung er in der Folterkammer gesehen hat. Gildon merkt an, dass, da die Xishari ausgestorben seien, ein guter Beschwörer von Nöten sein würde, um einen solchen Dämon wieder zurückzubringen. Vielleicht hat das Erscheinen eines solchen Dämons auch etwas mit der Anwesenheit der Helden hier unten zu tun, doch Gildon scheint froh zu sein, dass es noch nicht zu einem Kampf mit dem Wesen gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei weiteren Stunden verlassen die Helden das Labyrinth und sie gelangen in die großen, begradigten Tunnel der Abwasserkanäle. Die Helden versuchen, nicht zu sehr auf die Inhalte der Abwasserbecken zu achten und den Gestank zu ignorieren, und begeben sich möglichst schnell voran. Nach einiger Zeit gelangen sie in eine größere Kammer, in der sie eine kurze Rast einlegen und das weitere Vorgehen besprechen können. Gildon erklärt, dass er die Gruppe durch eine Illusion vor den Augen der [[Gnathoseloda|Wächterdämonen]] verbergen könne, dies jedoch bei den [[Loigg'Il]] nicht funktioniere. Sie müssen möglichst schnell die richtige Kammer ausfindig machen und dann soll Augustus alleine hinein, während er unter einem Schutzzauber von Gildon steht, der ihn gegen die Geisteskontrolle der Loigg'Il immunisiert. Augustus sollte dann so schnell wie möglich alle Gedankenschinder im Raum ausschalten und dann die anderen mit dem Ruf „''Stirb''“ hereinholen. Anschließend wollen sie [[Roana Dernheim|Roana]] und hoffentlich auch Octavia befreien und schnellstmöglich wieder auf dem gleichen Weg verschwinden, auf dem sie hineingekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon führt die Helden dann zu einem Becken, welches etwas weniger stinkt als die anderen, und zeigt auf ein Abflussrohr, welches etwas weniger Wasser führt. Als die Helden durch das Abwasser waten, streiften verrottete Kleidungsreste Augustus Bein, Kenji gerät an eine Säuglingsleiche und Henk bleibt mit dem Fuß in etwas stecken, was bei Herausziehen schwarze Fäulnissubstanz aufwirbelt. Dann können sie das Abwasserrohr hinaufklettern und sie gelangen in einen Korridor, von dem drei Gänge abgehen, die mit seltsamen Zeichen markiert sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:Zuchtkammern-Korridor.png|300px|miniatur|rechts|Der Zuchtkammer-Korridor mit den Zeichen]] [[Datei:Türsymbol.png|100px|thumb|links|Marts Symbol]] &lt;br /&gt;
Aus dem Gang von links kommt ein [[Gnathoseloda|Haiwächter]] heraus, und Gildon lässt sich die Helden an eine Wand drücken und legt eine Illusion über sie, so dass der Wächter sie übersieht und weiterzieht. Die Gruppe macht sich danach in den mittleren Gang auf und untersucht die Türen, an denen sie Zeichen finden, die demjenigen von Mart ähneln. Kenji vergleicht jeweils das Zeichen und die Gruppe muss mehreren Wasserghulen ausweichen, die einmal einen schreienden Säugling auf einem Karren fortschieben, ein anderes Mal einen wild schreienden Mann den Gang entlangführen und ein drittes Mal sind es Wasserghule mit einem Karren, auf dem tote Säuglinge und eine blutige Frauenleiche liegen. Die Helden lassen sich davon aber nicht zum Eingreifen provozieren, sondern suchen weiter, bis sie bei der dritten Tür auf der rechten Seite fündig werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuchtkammer.png|miniatur|rechts|Die Zuchtkammer, in der Roana eingesperrt ist]]&lt;br /&gt;
Gildon spricht mit einem Pendel einen Schutzzauber auf Augustus und dieser betritt dann allein den Raum, während die anderen vor der Tür ausharren und auf sein Zeichen warten. In der Zuchtkammer macht Augustus zwei Gruppen von Gegnern aus: auf der Seite des roten Käfigs stehen drei Loigg'Il mit vier Wasserghulen in dem Gang zwischen den Käfigen und auf der rechten Seite zwingt ein von zwei Wasserghulen begleiteter Loigg'Il gerade einen Menschen zum Geschlechtsverkehr mit einer Gefangenen. Augustus stürmt auf die größere Gruppe zu und erwischt vier von ihnen, bevor sie überhaupt reagieren können. Als ein Loigg'Il ihn beherrschen will, wirkt er sehr erstaunt, als Augustus seinen Zauber einfach so ignoriert und angreift. Nach seinem zweiten Angriff sind alle drei Loigg’Il ausgeschaltet und Augustus rennt schnell auf die andere Seite. Doch drei Wasserghule verfolgen ihn, greifen nach ihm und bringen ihn gegenüber der Eingangstür zum Stehen. Der letzte Loigg'Il schickt seine Wasserghule auf ihn und Augustus ist schließlich von fünf Ghulen umzingelt. Mit einem gezielten Rundumschlag auf Kopfhöhe befreit er sich schließlich. Er merkt, dass Gildons Schutz nachgelassen hat, und ruft die anderen dazu, als er sicher ist, dass der Gedankenschinder ihn ins Visier genommen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Flur ist inzwischen ein Haiwächter aufgetaucht und Gildon verwirrt dessen Sinne mit Marts Unterstützung. Henk und Kenji warten bereits auf das Zeichen von Augustus und Henk rennt sofort durch die Tür, als sie es endlich vernehmen. Er sprintet auf den Loigg'Il zu und überrascht ihn mit einem Schattensprung, während Kenji sich im Raum orientiert und nach Roana und Octavia sucht. Henk verwundet den Gedankenschinder schwer, doch dieser wendet sich gegen Henk und zwingt ihn, Kenji anzugreifen. Augustus rennt auf den Loigg'Il zu und fängt Henk ab, bevor er Kenji erreichen kann. Augustus tritt ihn weg und greift den Gedankenschinder an, der seinerseits einen Zauber auf Augustus wirkt. Kenji wirkt ein Lichtwunder und reißt mit einem Lichtblitz den Gedankenschinder aus der Konzentration, so dass Henk und Augustus ihm den Rest geben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Elora.png|miniatur|links|Die fremde Frau aus dem roten Käfig, die sich als Elora vorstellt]]&lt;br /&gt;
Während Henk und Kenji [[Roana Dernheim|Roana]] finden und befreien, holt der komplett erschöpfte Augustus wieder Luft, um sich auf einen möglichen weiteren Kampf vorzubereiten. Henk findet bei einem Gedankenschinder zwei Schlüssel und öffnet damit Roanas Käfig. Diese bittet ihn, auch die blonde Frau aus dem roten Käfig zu befreien, was er auch tut. Doch Henk ist etwas stutzig, als die Fremde in dieser Situation sehr ruhig bleibt. Kenji hat ebenfalls Käfigschlüssel gefunden und wirft diese, als Henk, Roana und die Fremde an ihm vorbei in Richtiung Ausgang laufen, quer durch den Raum dem Mann zu, der mittlerweile nicht mehr unter der Kontrolle der Gedankenschinder steht. Als die Fremde auf Augustus zuläuft, kommt diese ihm etwas bekannt vor und sie erinnert ihn an die Lady Arlena, die sich als Schwarzmagierin entpuppte (vgl. [[Kalender#26._Sideon|Episode 22.01]]). Während die Helden den Raum verlassen, kann Gildon gerade noch so den [[Gnathoseloda|Haiwächter]] kontrollieren, so dass sie durch den Gang in Richtung der Kanalisation fliehen können. Im Raum befreit der Mann die gefangenen Frauen und sorgt damit für Chaos. Der Haiwächter verfolgt die Helden und Gildon muss ihn noch so lange aufhalten, bis alle durch das Abflussrohr gesprungen sind. Mit letzter Kraft schafft es auch Gildon und kommt völlig erschöpft in der Kanalisation an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch unzählige Wasserghule verfolgen die Helden und diese müssen durch die Kanalisation fliehen. Mart hilft seiner Mutter und Kenji stützt den sichtlich geschwächten Gildon, der ihnen den Weg weist. Durch Gildons Ortskenntnis entkommen sie den Verfolgern und finden schließlich eine kleine Klammer, in der sich eine Rast machen lässt. Henk ist gegenüber der Fremden, die sich als [[Elora von Tressburg|Elora]] vorstellt, sehr skeptisch und verdächtigt sie, eine Schwarzmagierin zu sein. Damit geht er direkt auf Konfrontation, während Kenji versucht, auf diplomatischerem Weg etwas über sie herauszubekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus Wache hält und sein Schwert putzt, versuchen Henk und Kenji etwas aus Elora herauszubekommen. Sie erfahren, dass sie ihre Schwester sucht, welche tatsächlich die Lady Arlena ist. Diese habe sie in den roten Käfig in der Zuchtkammer sperren lassen, um sie zu quälen. Im Austausch gegen Informationen über den Aufenthaltsort ihrer Schwester verspricht sie den Helden Informationen über die Schwarzmagier, wobei sie [[Sabaoth Immortalis]] und einen weiteren, den Helden unbekannten Namen nennt: Reveron. Schließlich ruhen sich die Helden aus, um vielleicht noch weitere Träume von Octavia zu erhalten, während Augustus aus erhöhter Position hockt und wacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.07''') Den ersten Teil der Wache übernimmt Augustus, doch dann überkommt ihn Müdigkeit und er lässt sich von Henk ablösen. So bekommt er noch etwas Ruhe, bevor [[Gildon Ipnosi|Gildon]] zum Aufbruch drängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe macht sich wieder auf den Weg und Magister Gildon führt sie durch das Schleimschnappergebiet. Doch sie ziehen die Aufmerksamkeit der Dämonen auf sich und werden bald verfolgt. Gildon steigert das Tempo, doch irgendwann bemerkt er, dass sie umzingelt sind. Da [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart]] mit [[Roana Dernheim|Roana]] nicht so schnell vorwärtskommen, muss Henk gegen einen [[Schleimschnapper]] kämpfen. Augustus, der die Nachhut gebildet hat, unterstützt Henk vorne im Kampf und schon bald können sie weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gruppe fast eingeholt wird, zieht [[Elora_von_Tressburg|Elora]] einen schwarzen Dolch aus dem Stiefel und malt mit diesem ein Zeichen in die Luft, während sie dämonische Worte murmelt. Kenji bekommt bei dem Gemurmel eine Gänsehaut und es fühlt sich unheilig und unangenehm an. Doch die Schleimschnapper halten plötzlich inne und Elora scheucht sie davon, so dass die Gruppe entkommen kann. Augustus übernimmt jetzt die Vorhut und kämpft noch gegen einige Dämonen, während Henk als Nachhut die Flucht deckt und ein Auge auf Elora hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gildon das Gefühl hat, dass sie den Schleimschnappern entkommen sind, machen sie eine kurze Rast und er nimmt Elora zu einem Gespräch beiseite, wobeo er eine Art Warnung auszusprechen scheint. Auch die Helden stellen Elora zur Rede. Sie muss ihnen erklären, was sie mit dem Dolch gemacht hat, und versichert ihnen, dass sie nichts von ihr zu befürchten haben. Augustus sieht sich den ungewöhnlichen Dolch an, welcher nicht zum Kämpfen konstruiert wurde, und Elora verrät ihm, dass sie ihn als Geschenk bekommen hat. Sobald sich die Zeit ergibt, wollen sie weiter über Eloras Fähigkeiten sprechen, doch zunächst gilt es, die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gruppe den Außenposten erreicht, stellen sie fest, dass die Wachen [[Freigeister#.E2.80.9EElderecht_van_Breedstaal.E2.80.9C_.28Ritter_aus_Valburg.29|Elderecht]], [[Freigeister#.E2.80.9EWoldo.2C_der_bunte_Hund.E2.80.9C_.28Pirat_des_Seevolkes.29|Woldo]] und [[Freigeister#.E2.80.9EVillad_van_Deen.E2.80.9C_.28Kapit.C3.A4n_aus_Olburg.29|Villad]] regungslos daliegen und wie Mumien wirken. Etwas hat die Feuchtigkeit aus ihnen gesogen, so wie die Helden es schon bei den Schleimschnappern auf dem Hinweg zur Zuchtkammer bemerkt hatten. Elderecht kann Gildon noch etwas zuflüstern, bevor er verstirbt, und der Magier eilt dann mit den Helden zur Zuflucht. Unterwegs bemerken sie, dass die Illusionen, welche den Eingang verbargen, deaktiviert und die Zauberspeicher aus den Wänden gebrochen sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Xishari.png|miniatur|rechts|Ein beschworener Xishari greift die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] der Freigeister an]]&lt;br /&gt;
Ein Freigeist rennt den Helden schreiend entgegen und als sie den Hauptraum erreichen, hören sie bereits Kampfgeräusche. Ein schlangenartiger Dämon befindet sich in der Mitte des Raumes und an dessen Rand kauern sich panische Freigeister auf dem Boden zusammen. Der Dämon kämpft gerade gegen [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]], [[Freigeister#.E2.80.9EWerris.E2.80.9C_.28Reisender_aus_Barthavion.29|Werris]] und [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C_.28Leibw.C3.A4chter_aus_Tora_Chem.29|Dorgu]], während [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi]] versucht, die anderen Freigeister zu beruhigen und den Dämon mit Gegenständen bewirft, um ihn abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werris versetzt gerade mit seinem Kurzschwert dem Dämon einen Stich, wird dann aber vom Stab des [[Xishari]] berührt und beginnt zu vertrocknen. Kurze Zeit später bricht er wie eine Mumie zusammen und Skjall und Dorgu kämpfen allein weiter. Henk und Augustus eilen sofort hinzu und nähern sich schnell dem Dämon, denn Dorgu kann ohne eine magische Waffe den Dämon nicht verletzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xishari beginnt, den Anhänger an seinem Stab zu drehen und ein surrendes Geräusch entsteht, welches dazu verführt, panisch wegzulaufen oder sich auf dem Boden zusammen zu kauern wie die übrigen Freigeister. Doch Henk und Augustus widerstehen dem Zauber und Henk gelingt ein erster Angriff. Auch Skjall wird nicht von Furcht ergriffen, sondern attackiert den Schwanz des Dämons, während Henk mit der Vorderseite beschäftigt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora versucht, die Aufmerksamkeit des Xishari auf sich zu lenken, doch es gelingt ihr erst, als Augustus sich dem Dämon genähert hat und angreifen will. Henk hat ihm bereits eine Verletzung verpasst und Augustus sticht ihm direkt in den ungeschützten Bauch, welcher nicht von einer starken, gepanzerten Haut überzogen ist. Als Elora den Xishari mit einem Bannzauber ablenkt, kann Augustus ihm den Bauch aufschlitzen und ihm den Rest geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf erzählt Gildon, dass seit der Vorzeit niemand mehr einen Xishari gesehen habe, da sie sich nach der Schwelle alle nach Abyssia zurückziehen mussten. Da sie von allen Lebewesen auf Gea vergessen wurden, muss jemand die alten Gänge durchstöbert und noch alte Namen entdeckt haben. Das bedeutet aber auch, dass die Loigg’Il und der dunkle Kult auf die Anwesenheit der Helden aufmerksam geworden sind. Außerdem nimmt Gildon den Stab des Xishari an sich und bringt ihn in seine Kammer zur weiteren Untersuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun findet sich etwas Zeit, um mit Elora reden zu können, und die Helden erzählen ihr von ihrer Schwester und den abtrünnigen Loigg’Il, bei denen sie sie zurückgelassen haben.  Elora erzählt den Helden von einem Mann namens „Lord Reveron“, welcher derzeit an der Seite von [[Sabaoth Immortalis]] arbeitet und vom [[Bund von Utukk'Xul|Bund]] geschickt wurde, um sich über die Dämonen dieses Ortes schlau zu machen. Augustus nimmt für sich das Recht auf Rache an Sabaoth in Anspruch und warnt Henk, ihm nicht in die Quere zu kommen, wenn sie dem Nekromanten begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte von Elora wissen, warum sich jemand mit Dämonen einlässt, und sie erzählt den Helden von ihrer Schwester, welche unheilbar krank war. Sie wollte ihrer jüngeren Schwester helfen und hörte von Lord Reveron, welcher mit Methoden arbeitet, wie sie von Sapos abgelehnt werden. Er half ihrer Schwester, doch musste diese weiterhin anderen Wesen das Leben entziehen. Zunächst begnügte sie sich mit der Energie von Tieren, doch eines Tages erwischte sie sie dabei, wie sie ein Kind tötete. Damit war für Elora eine Grenze überschritten und sie beschloss, ihre Schwester aufzuhalten. So landete sie schließlich in [[L'yreh]] und wurde eine Gefangene ihrer Schwester.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden sich waschen, bemerkt Henk eine juckende Stelle am Bein, welche ihn an die Infektion von Kenji erinnert. Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]] kümmert sich mit dem Rest der Salbe um die kranke Stelle und Henk bleibt bei ihm, um die anderen nicht mit dem Gestank zu belästigen. Nachdem auch Augustus sich gewaschen hat, erzählt ihm Henk, dass sich Elora anscheinend interessiert nach ihm umgesehen habe. Dann legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.08''') Die Helden schlafen sich erstmal richtig aus, denn sie können erst weiter, wenn [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] einen Weg zum Ältestenhirn gefunden hat. Kenji und Henk träumen wieder von Octavia und tauschen sich darüber aus. Die Trauminhalte scheinen alle mit Situationen aus Octavias Leben zusammenzuhängen, in denen sie einen Kontrollverlust erlitt und mit ihrem Feuer andere verletzte. Der Verdacht kommt auf, dass die Kultisten bei Octavia über ihre Erinnerungen wieder eine Metamorphose provozieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht noch einmal mit Henk über seine Rache an Sabaoth Immortalis und erzählt ihm von seinen langen Erfahrungen mit [[Sabaoth Immortalis|Spurius Iunius]] und über die Manipulationen, denen Augustus seit seiner Militärzeit ausgesetzt war. Henk versteht seine Rachegefühle, weist aber erneut darauf hin, dass jede Gelegenheit genutzt werden muss, die sich bietet, um Sabaoth auszuschalten, und dass man in Ernstfall nicht auf jemanden warten könne, damit dieser dann den Todesstoß ausführe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C_.28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]] erfahren die Helden, dass [[Elora von Tressburg|Eloras]] Eltern sehr fromm sind und ihr Vater in Tressburg einen großes Passionshaus gestiftet habe. Außerdem hat er von Lord Reveron gehört und weiß, dass dieser sich in einem alten Gemäuer eingerichtet hat, welches Khoralt sehr unheimlich findet und darum stets einen großen Bogen darum machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Freigeister#.E2.80.9EWodhi der Wortweber.E2.80.9C_.28Barde aus M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi]] informiert die Helden, dass Elora mit [[Gildon Ipnosi|Gildon]] spricht und er ihr die Regeln der Freigeister erklärte, da Gildon ihr nicht richtig traut. [[Roana Dernheim|Roana]] setzt sich für Elora ein und schätzt sie nicht so verdorben ein, wie sie scheint, da Elora ihr in der Gefangenschaft immer wieder Mut gemacht und Mitgefühl gezeigt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wodhis Rat spricht Kenji mit [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29 |Oldir]], da dieser am Boden zerstört ist, sich nutzlos fühlt und sehr um die Verstorbenen trauert. Er erzählt Kenji, dass er einmal einer der reichsten Männer in [[Weisshafen]] war und nicht damit zurechtkomme, dass alles, was er sich einmal aufgebaut hat, nun verloren sei. In seiner Hoffnungslosigkeit fürchtet er auch, den nächsten Kampf gegen seinen Lenker zu verlieren, da er sich als Schwächsten der Freigeister betrachtet. Kenji rät ihm, sich eine Aufgabe zu suchen, bei welcher er sich nützlich fühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen berichtet Elora den anderen beim Essen, dass sie gemeinsam mit Gildon den Stab des [[Xishari]] untersucht hat. Sie hat festgestellt, dass auf dem Artefakt ein Name eingraviert ist, und sie vermutet, dass man mit dessen Hilfe den Xishari heraufbeschworen habe. Nach dem Essen beginnt Augustus mit körperlicher Ertüchtigung, weil er nicht mehr einfach so dasitzen und auf Filgiz warten kann. Sein Training wird von Elora beobachtet, und Kenji bietet sich Augustus als Sparringpartner an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon kommt aus seiner Kammer und lädt die Helden zur Bestattung der gefallenen [[Freigeister]] ein. Aus Respekt vor den Kämpfern nehmen Augustus, Henk und Kenji teil und nur Elora bleibt in der Zuflucht zurück. Inzwischen sind vermutlich alle existierenden Freigeister dort versammelt und gemeinsam mit Roana folgen die Helden ihnen zu dem unterirdischen Fluss, in dem sie auch die Xishari-Teile entsorgt hatten. Dort spricht Gildon einige Worte über jedem Gefallenen und übergibt den Leichnam dem Wasser. Gildons Worte über das „große Mysterium“, in welches die Toten nun eingehen würden, machen Augustus sehr nachdenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji mit Oldir und den [[Kirche der Passionen|Passionsgläubigen]] betet, spricht Henk den abwesend wirkenden Augustus an. Dieser erzählt ihm, dass er mit seiner Verbannung hadere, da er durch diese seine Ahnen und Göttern verloren habe. Einerseits könne er nun ein selbstbestimmtes Leben führen, wie er es sich früher als Knabe immer gewünscht habe, doch andererseits könne er jetzt niemals seinen Stammvater Cycnus treffen, was er sich auch schon immer gewünscht habe. In Thyrna würden verbannte Seelen nicht von den Ahnen aufgenommen und ruhelos außerhalb des Elysiums umherirren, während es in Barthavion möglich sei, sich seinen Platz an der Tafel eines Gottes durch seine Taten zu verdienen. Henk rät ihm, sich nicht zu viele Gedanken über die Toten und das Totenreich zu machen, sondern lieber das Leben zu leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oldir will von Kenji wissen, ob die Seelen der hier in [[L'yreh]] Verstorbenen ihren Weg ins Licht der Passionen finden würden, und Kenji bestätigt ihm dies. Er glaube fest daran, dass das Licht stark genug sei, damit die Seelen ihren Weg dorthin auch aus einer solchen Finsternis finden können. Währenddessen zeigt Henk Augustus sein Medaillon von Viola und erklärt, dass er alles, was er tue, nur aus Liebe für sie tut, und er fragt Augustus, warum er dies alles auf sich nimmt. Er ertappt Augustus dabei, keine wirkliche Antwort auf die Frage zu haben, obwohl dieser die Unterstützung von Octavia als Grund anführt. Henk erfährt auch, dass Augustus nur einmal eine Bindung zu einer Frau aufgebaut hat und er sich mit dem Kontakt zum anderen Geschlecht recht schwertut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr in die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] bittet Henk deshalb Elora, sich doch einmal mit Augustus zu unterhalten, da er doch bemerkt habe, dass die beiden sich ganz zugetan wären. Währenddessen spricht Augustus noch mit Kenji, denn diesem stellt sich die Frage, ob man Elora trauen könne und ob sie die Helden begleiten solle. Augustus spricht sich für Elora aus und sieht bei ihr großes Verantwortungsgefühl gegenüber ihrer Schwester, was ihn an sich selbst erinnert. Auch Kenji glaubt, dass Elora kein schwarzes Herz besitze und in dämonische Dinge hineingeraten sei, genau wie auch Augustus. Deshalb bittet Kenji ihn, seine Erfahrungen mit Elora zu teilen, da sie anscheinend ähnliches erlebt habe und sie vielleicht wisse, wie das sei. Henk ruft nach Augustus und winkt ihn an den Tisch, an dem er mit Elora sitzt. Zuerst ermuntert Henk ihn, von dem Kampf mit dem Xishari zu erzählen, doch Augustus empfindet dies als prahlen und lehnt ab. Dann erwähnt Henk, dass Elora ganz verzweifelt nach ihrer Schwester suche, und sie schließlich nicht die Einzige sei, die dies tue. Nach dieser Information erhebt Henk sich und entfernt sich vom Tisch, während Elora Augustus erwartungsvoll anschaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus offenbart ihr, dass er seine Schwester suche, und Elora will wissen, warum der Kaiser ihm erlaubt habe, mit den Helden zu ziehen. Augustus gesteht ihr etwas zögernd, dass er verbannt wurde und nun nach Barthavion zurückkehre, dem Land seiner Geburt. Sie sprechen über das magische Phylakterium genannt die [[Drachenträne]], welches die Kultisten am liebsten zerstört sähen, und Augustus berichtet ihr vom Verlust Adarians durch die Hand [[Iobis Galdimmera|Galdimmeras]]. Als Augustus Elora erzählt, dass sich seine Schwester vermutlich in den Händen von Sabaoth Immortalis befindet, erzählt diese, dass die Kultisten erwartet hätten, dass sich das Problem mit Octavia durch einen Verbündeten lösen würde und sie nicht getötet werden müsse. Augustus ahnt, wer gemeint ist, und bedauert es sehr, [[Ignus]] nicht persönlich begegnet zu sein. Augustus gesteht, dass man um kleine Schwestern immer besorgt sei und auf sie aufpassen müsse und wolle, was ihm Elora bestätigt. Doch im Gegensatz zu ihr sieht Augustus für seine Schwester noch eine Chance auf Rettung, während Elora für ihre keine Rettung mehr sieht und nur noch bestrebt ist, sie davon abzuhalten, das Mal von Utukk'Xul zu bekommen. Da sie hofft, wenigstens noch die Seele ihrer Schwester retten zu können, rät ihr Augustus, sich einmal mit Kenji zu unterhalten. Elora gesteht, dass sie ihrem Glauben schon vor langer Zeit untreu geworden sei, und Augustus räumt ein, dass so etwas manchmal passiert. Dies bedeute jedoch nicht, dass man nicht zurückfinden könne, egal wie sehr man entgleise, es sei nur nicht schön. Da er andeutete, selbst eine solche Erfahrung gemacht zu haben, hakte sie nach und er erzählt ihr von dem Attentat auf seinen Vater. Dann offenbart er ihr, dass [[Sabaoth Immortalis]] damals der Berater von [[Silvius Insidiae|Insidiae]] war und ihm persönlich bekannt sei. Elora erwähnt, dass sich Sabaoth unter die [[Bund_von_Utukk'Xul#Die_Propheten_des_Untergangs|Herren des Raumes]] gedrängt habe und die Macht an sich reißen wollte. Augustus erzählt ihr, dass er damals versäumt habe, Immortalis zu töten, und offenbart sich als [[Principus Mortis|Schlächter von Loderis]]. Er gesteht seinen Hass und seine Rachegelüste wegen der Attentate und offenbart die Manipulation durch Sabaoths Lügen, die nur durch die Anwesenheit seiner Schwester [[Octavia]] auf dem Schlachtfeld gebrochen wurden. Elora versteht ihn, da es ihr mit Reveron ähnlich ergangen sei und sie alles geglaubt habe, was er ihr sagte. Er begeisterte sie für das Beschwören von Dämonen, um Macht über andere zu erlangen. Elora gesteht ihm, dass sie beschworene Dämonen auf ihre Bräutigame gehetzt hat, bis einmal einer zu Tode kam, was sie nie beabsichtigt habe. Danach war sie als die „Verfluchte Lady von Tressburg“ bekannt und die Anträge hörten auf. Reveron redete ihr ein, dass ihre Magie sich, ähnlich wie die Priester, an Götter richte, auch wenn die ihren alte Götter seien. Elora fühlt sich getäuscht und zu den Taten verleitet und fragt Augustus, ob er glaube, dass er seine Verfehlungen wieder gut machen könne. Er gesteht ihr, dass er daran nicht glaube, jedoch überzeugt sei, in Zukunft besser handeln zu können. Doch er gesteht ihr auch, dass er weiter als bis zu der Drachenträne nicht schauen kann, da bei ihrem Scheitern dann sowieso alles verloren sei. Elora bemerkt, dass Augustus mit seinem vorherigen Leben abgeschlossen habe, und er gesteht, dass ihm zwar die Entscheidung dafür abgenommen wurde, sie aber Recht habe. Vielleicht müsse man sein Leben in die Waagschale werfen, um noch irgendwas zu erreichen. Elora stellt fest, dass die Tatsache, dass sie beide nach ihrer Schwester suchen, sie beide verbindet, worauf die beiden mit Wein anstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gesprächs verbindet Roana Henks Bein. Er und Kenji beobachten das Gespräch von Augustus und Elora und nehmen beide für sich in Anspruch, es erfolgreich in die Wege geleitet zu haben. Kenji glaubt, dass es kein Zufall sei, dass die Mitglieder der Drachenträne stets eine tiefe Schuld aus einer belastenden Vergangenheit in sich spüren, die ihre antreibende Kraft ist, doch Henk widersprich ihm für seinen Anteil. Er fühle sich durch keine Schuld zu der Queste getrieben, wobei Kenji ihm auch zustimmt, doch er erläutert, dass die Notwendigkeit, einen Sinn zu erfüllen - nicht einfach nur vor sich hinzuleben, sich seiner Erfahrung nach aus etwas Dunklen in der Vergangenheit entwickle, so dass etwas Schönes aus etwas Schlechtem erwachsen könne. Dies sei eine schöne Kraft, die Menschen besitzen. Kenji erinnert Henk an den Besuch auf Soltrum, wo die Anhänger des Sonnengottes (vgl. Biographien [[Kalender#6._Sideon|6. Sideon]]) sich um den ganzen Sinn nicht mehr sorgen mussten, was Kenji als ziemlich verlockend empfindet. Henk gesteht Kenji, dass er ziemlich zufrieden mit seinem Leben ist, er nie gehadert habe und stets getan habe, was in ihm übrigblieb. Henk wisse gar nicht, was er für ein anders Leben führen sollte, und die Soltrumer Gemeinschaft hätte zwar ihren Frieden, aber sonst auch nicht viel mehr andere Sachen. Als Kenji sich fragte, was er mit seinem Leben anfangen soll, wenn sie das Ganze hier überleben würden, er aber nicht mehr in sein altes Leben zurückkehren könne, macht Henk ihn darauf aufmerksam, dass man dann als großer Held in Barthavion einfach in eine Kneipe gehen und den Abend auf sich zukommen lassen kann. Kenji stimmt ihm zu und sieht sich dann als feisten Mystiker enden, als der [[Helom Kerzorban|Kerzorban]] ihn bereits im [[Prozess_gegen_die_Helden#Kenjiro_Asai |Prozess von Valkenburg]] diffamiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi ruft alle Anwesenden zusammen und erzählt ihnen die Geschichte von „[[Alouans Reise in die Unterwelt]]“, in der sich der berühmte Barde [[Alouan Silberklang]] aus Trauer über den Verlust eines Freundes und Königs [[Torian]] von der Welt abwendet und in der Unterwelt seinen Freund retten will. Er zahlte einen bitteren Preis dafür, weil er als Sterblicher versuchte, das Reich der Toten zu betreten, denn er erfährt, dass er durch seine anmaßende Trauer seine eigene Lebzeit verwirkt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht Augustus an, weil er so still sei. Dieser ist in Gedanken bei der Geschichte und erklärt, dass er auch stets versuche, zu handeln, aber sich nicht sicher sei, ob er an Alouans Stelle es nicht auch versucht hätte, seinen Freund zurückzuholen. Kenji sieht darin keine Schande und weist Augustus darauf hin, dass es tatsächlich aufs Handeln ankomme, denn die ganze Reue, die Kenji über seine Kindheit empfunden hat, habe ihn zu nichts gebracht. Augustus gesteht ihm, dass es schwierig sei, sich aus den Vorstellungen, in denen man gefangen sei, zu befreien. Es sei ihm damals als Principus Mortis nur durch Octavia geglückt, und ihm falle kein weiterer Weg ein, der ihm auch geholfen hätte. Er äußert die Hoffnung, dass Octavia zurzeit ihre Freunde spüren könnte, da diese in ihren Träumen eine Verbindung zu ihr hätten. Kenji hofft das auch und erzählt Augustus von seinen wiederkehrenden Albträumen, die sich immer wieder um den Jungen Olrik drehen, der von dem Wachhund getötet wurde (vgl. [[Kenjiro Asai#Ein schicksalhaftes Ungl.C3.BCck und die R.C3.BCckkehr zum Licht .28327 JF.29|Kenjis Biographie]]). Aber dann habe er entschieden, dass das Wälzen im Selbstmitleid ihn auch nicht wieder lebendig machen könne und zu nichts führe. Augustus erklärt Kenji, dass es ihm nicht um Selbstmitleid ginge, sondern um ein besseres Verständnis über die eigenen Schwachstellen, da die Versuchungen schließlich immer wieder auf einen warten würden. Kenji erzählt, dass er selbst einen Schlussstrich ziehen und nie wieder solche Fehler machen wollte, so erkenne er heute, dass es ein Trugschluss sei, denn man werde immer wieder Fehler machen. Man müsse nur aus ihnen lernen, denn Menschen seien eben keine Götter. Anschließend legen sich die Helden schlafen, um bei Filgiz Rückkehr bereit zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.09''') Als Kenji und Henk erwachen, sprechen sie kurz über ihren neuen Traum von Octavia und berichten dann auch Augustus davon. Dieser entschuldigt sich bei Henk dafür, dass er bei ihrem Gespräch nach der Bestattung so abweisend zu ihm war. Augustus erzählt ihm, dass er lange nicht mehr mit anderen Menschen gesprochen habe und er berichtet kurz von seiner verbotenen Liebe zu der [[Menschen#Die_Coraner|Coranerin]] Selina. Henk nimmt seine Entschuldigung an und gemeinsam machen sie sich Gedanken um die Drachenträne und ihre Sicherheit bei den [[Loigg'Il]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Roana Dernheim|Roana]] hat eine Mahlzeit zubereitet und die Helden essen den Eintopf, nachdem sie sich bei Wodhi nach [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] erkundigt haben. Henk spricht mit Roana und Augustus unterhält sich mit [[Elora von Tressburg|Elora]]. Kenji bekommt von dem dankbaren [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]], der endlich im Durchsuchen der Lagerhallen der Loigg'Il  eine sinnerfüllende Aufgabe gefunden hat, eine Kiste Proviant, eine Öllampe mit Lampenöl und eine Phiole unbekannten Inhalts geschenkt, welche dieser auf seinem Beutezug gefunden hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kehrt Filgiz zurück und spricht zunächst mit Wodhi, welcher ihm die traurigen Neuigkeiten vom Überfall und den Verlusten erzählt. Filgiz isst etwas und berichtet danach den Helden, dass er leider keinen Weg gefunden habe, das dämonenverseuchten Gebiet, welches sie nun auf dem Weg zum Ältestenhirn erwartet und das selbst von den Loigg'Il gemieden wird, zu umgehen. Die Helden reden noch mit Gildon, welcher nicht mitkommen wird, da er die Freigeister und die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] schützen müsse. Udelian identifiziert den Inhalt der Phiole als einen Heiltrank und gibt den Helden noch eine Wundsalbe, Verbandsmaterial und Nadel und Faden mit. Wodhi steuert noch ein paar Rucksäcke bei und Augustus bespricht mit Elora, dass diese die Helden begleiten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schließlich aufbrechen, überlegen die Helden, ob sie den Xisharikopf mitnehmen wollen, entscheiden sich dann aber wegen seiner Sperrigkeit dagegen. Sie kommen nach einigen Gängen der Schleimschnapper zu einem großen Höhlensee, den sie trockenen Fußes über ein paar Steine überqueren können. So gelangen sie in einen uralten Gang mit dem gleichen ungewöhnlichen, asymmetrischen Querschnitt, welchen sie schon in der [[L'yreh#Die Folterkammern der Xishari|Folterkammer der Xishari]] vorgefunden haben. Der Gang führt sie zu einer Höhle mit einer großen Statue des [[Hazug-Ságok|Herzogs der Lügen]], von der es in ein Gangsystem geht, dessen Durchgänge manchmal so niedrig sind, dass man hindurchkriechen muss. Filgiz hat in diesem Labyrinth den richtigen Weg mit [[Twillzinken]] markiert und Henk hilft ihm dabei, diese wiederzufinden. Schließlich führen die engen Gänge zu einem riesigen Gang mit ungewöhnlichem Querschnitt, dessen Decke mit den zur Verfügung stehenden Lichtmitteln nicht auszumachen ist, und die letzte Twillzinke schickt die Helden nach links den Gang weiter. &lt;br /&gt;
[[Datei:Prozession.png|miniatur|rechts|Das Wandrelief mit der Prozession der Xishari und den unbekannten Dämonengattungen]]&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit weist Filgiz die Helden auf eine gute und letzte Rastmöglichkeit hin, bevor das Gebiet mit den lauernden Dämonen erreicht werde. So setzen sich die Helden mit Elora und Filgiz an den großen Sockel einer zerstörten Statue und essen etwas Proviant. Sie entdecken ein großes Wandrelief, welches eine Prozession von [[Xishari]] darstellt und noch weitere unbekannte und verstörende Dämonen von enormer Größe aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Erholungspause brechen die Helden auf und folgen weiter dem Gang, bis sie an ein großes Tor stoßen, dessen Tür von Innen aufgesprengt worden war. Ihre grünen Trümmer liegen auf dem Boden verstreut und nur noch die linke, untere Ecke ist noch erhalten und weist einen unbekannten Dämon auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie betreten den dahinterliegenden Raum und Kenji spürt sofort eine bedrohliche Präsenz. Augustus, Filgiz und Henk bemerken eine Bewegung im Dunkeln der hohen Decke, die sie jedoch nicht genauer orten können. Auf der dem Eingang gegenüberliegenden Seite des Raumes befindet ein Relief mit einer Abbildung des Hazug-Ságok und einem Text in einer Sprache, welche nur Elora kennt. Plötzlich bebt der Boden und Steine fallen von der Decke. Filgiz hatte von Erschütterungen berichtet, die in den dämonenverseuchten Gebieten auftreten sollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Torreste.png| Reste des Eingangstores zum Tempel&lt;br /&gt;
File:Tempel_HS-Eingang.png|Die Eingangshalle des Tempels&lt;br /&gt;
File:Hazug_Sagok_Relief.png| Relief in der Eingangshalle des Tempels&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_1.png|miniatur|rechts|Der obere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Nur ein weiterer Gang führt aus dem Raum heraus und Augustus drängt zur Eile, da jederzeit ein Angriff von oben erfolgen könnte. Filgiz führt die Helden in den Gang, als der Boden erneut bebt und die Helden gerade noch den herabfallenden Trümmern ausweichen können. Schließlich gelangen sie unverletzt in eine weitere Kammer, an deren Ende eine Treppe in die Tiefe führen soll. Sie kommen an einer zerschlagenen Statue vorbei, welche vermutlich den Herzog der Lügen darstellte, und entdecken an der Wand ein weiteres Relief.&lt;br /&gt;
[[Datei:Käfige-01.png|miniatur|links|Relief im oberen Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite befindet sich ein seltsames Becken aus Stein mit einem Abflussloch in der Mitte Dann nähern sich die Helden einer weiteren gesprengten Tür, hinter der ihr Weg weitergeht. Doch sie stellen fest, dass der erwartete Gang eingestürzt ist und keine Hoffnung besteht, ihn freizuräumen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugdämon.png|miniatur|rechts|Der angreifende Flugdämon]]&lt;br /&gt;
Henk hat unterdessen bemerkt, dass ihnen Etwas von der Eingangshalle durch den Gang gefolgt ist und auch Augustus spürt die Gefahr. Er entdeckt, dass Kenji angegriffen wird, schubst diesen zur Seite und wehrt mit dem Schwert den Angriff des Dämons ab. Bei dem Angreifer handelt es sich um die fliegende Kreatur, welche auf dem großen Relief im Gang dargestellt ist. Augustus schlägt ihm eine Kerbe in den Schnabel und die Helden ziehen sich schnell in den Gang zurück. Sie gehen zurück in die Eingangshalle, um vielleicht einen anderen Weg in die Tiefen zu finden. Mit diesem Ziel suchen sie dir Wände ab, während Elora sich das Wandrelief anschaut und versucht, die Inschrift zu entziffern und zu übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt rechts neben dem Eingang einen eingestürzten Gang, der wie auf der anderen Seite weiterführt. Diese Einsturzstelle lässt sich vermutlich freiräumen und Henk, Kenji und Filgiz geben ihr Bestes, während Augustus auf den Flugdämon achtet, welcher den Helden in die Eingangshalle gefolgt ist. Elora ist allein am Relief, als sie das Ziel des Dämons wird. Augustus rennt mit gezogener Waffe zu ihr und verpasst dem Dämon einen Schlag, welcher ihn wieder verscheucht. Doch zuvor hat er Elora am Hals verletzt und Augustus beeilt sich, sie zu dem mittlerweile freigelegten Gang zu bringen. Damit alle die Engstelle passieren können, decken Henk und Augustus den Rückzug und Henk verletzt den Dämon an seiner Schwinge. Kurz nachdem alle Helden im dahinterliegenden Gang sind, stürzt sich der Dämon erneut hinab, passt jedoch nicht durch den Engpass und beginnt, mit seinen Krallen weitere Steine zur Seite zu räumen. So ist es nur eine Frage der Zeit, bis er hindurchgelangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_2.png|miniatur|rechts|Der untere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Augustus verbindet Eloras Wunde und die Helden folgen dem Gang in einen weiteren Raum. Hier ist die Statue nicht zerschlagen und stellt den Dämonenfürsten dar. [[Datei:Käfige-02.png|miniatur|links|Relief im unteren Tempelraum]] An einer Wand befindet sich ein ähnliches Relief wie im oberen Tempelraum, doch sind hier andere Dämonen in den Käfigen abgebildet. Ein steinernes Becken mit Abfluss findet sich ebenfalls und am Ende des Raumes befindet sich eine intakte, verschlossen Tür aus dem seltsamen grünen Stein. Vor der Tür ist eine kreisrunde Fläche im Boden eine Handbreit abgesenkt und über der Tür finden sich drei Worte in der dämonischen Schrift, welche Elora mit „''Geben''“, „''Richten''“ und „''Preisen''“ übersetzt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hazug_Sagok_Tor.png|miniatur|rechts|Das verschlossene Tor mit den Inschriften im unteren Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Elora hält die Inschrift in der Eingangshalle für eine Lobpreisung von Hazug-Ságok und Augustus stellt die Theorie auf, dass man, wie für ihn auf den Reliefs dargestellt, eine Dämon opfern und dabei sein Blut in das Becken fließen lassen müsse, während im Kreis die Lobpreisung gesprochen wird. Die anderen stimmen zu und überlegen, wo sie den Dämon am besten angreifen und fangen können. Der Gang zu dem unteren Tempelraum böte sich hierzu an, da seine Wände sehr eingefallen sind und dem Dämon daher wenig Raum zum Fliegen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.10''') Zunächst diskutieren die Helden noch etwas weiter, wie sie vorgehen wollen: wollen sie darauf warten, bis der Dämon durchgebrochen ist oder sollten sie ihn schon vorher angreifen. Als die Helden gerade die Statue von Hazug-Ságok untersuchen, beginnt die Erde wieder zu beben und löst Steine aus der Decke. Henk bemerkt es als erster und stößt Kenji zur Seite und warnt Filgiz, so dass dieser sich in Sicherheit bringen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bemerken die Helden, dass der Dämon durch das Erdbeben anscheinend verscheucht wurde und [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] bietet an, zunächst als Späher vorrauszugehen und nach dem Dämon zu suchen. Er schleicht durch den schmalen Durchgang und verschwindet in der Dunkelheit. Die Helden warten eine Weile und beschließen, als Filgiz nicht zurückkehrte, nach ihm zu suchen. Sie betreten die Eingangshalle des Tempels und finden dort keine Spur von Filgiz. &lt;br /&gt;
[[Datei:Flugdämonkampf.png|miniatur|links|Ort des Kampfes mit dem Flugdämon]]&lt;br /&gt;
Als sie den Gang zur oberen Kammer betreten, nehmen sie den Flugdämon wahr, wie er in der Biegung auf dem Boden kauert und an einem Steinhaufen kratzt. Augustus und Henk stürmen schnellstmöglich auf ihn zu und Kenji folgt ihnen mit etwas Abstand. Als der Dämon sie bemerkt und abheben will, schnappt sich Augustus den Schwanz und hält ihn mit aller Kraft fest, so dass der Dämon sich nicht in die Luft erheben kann. Henk nutzt die Gelegenheit und wirft seinen Enterhaken um den Hals des Flugdämons und sucht nach einer Möglichkeit, sein Seil am Boden festzumachen. Der Dämon schafft es auch mit starken Schlägen seiner Schwingen nicht, sich aus Augustus Griff zu befreien, und wird nun zusätzlich von Henks Seil zu Boden gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Henk den Flugdämon beschäftigen, kriecht Filgiz aus seinem Versteck zwischen den Trümmern hervor und greift den Dämon mit seinem Dolch am Schwanzansatz an. Henk kann das Seil nirgends befestigen, doch die beiden lassen nicht los, obwohl der Flugdämon einen Angriff auf Henk startet. Er wendet seinen Kopf und schlägt nach hinten aus, wobei er Henk eine stark blutende Wunde am linken Arm verabreicht, welcher jedoch das Seil nicht loslässt. Filgiz erklimmt einen Trümmerhaufen und schneidet mit seinem Dolch den Flügel des Dämons ein. Mit vereinten Kräften halten Augustus und Henk den Dämon am Boden und Kenji blendet ihn mit einem Lichtblitz. Der Flugdämon ist irritiert und Augustus nutze die Chance, lässt den Schwanz los, zieht sein Schwert und schlitzt die linke Schwinge des Dämons auf. Filgiz greift erneut die andere Schwinge an und bringt den Dämon zu Fall. Henk schlägt auf den Schnabel des Flugdämons ein und schlägt ihn funktionsuntüchtig. Augustus vollendet das Werk und trennt mit einem Schlag den Schnabel ab. Der Flugdämon stößt einen letzten lauten Schreckensschrei in Augustus Richtung aus, welcher diesen und Kenji kurz erschaudern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert daran, dass sie den Dämon lebend fangen wollen, und wirft Filgiz das Seil hinüber, um den Dämon damit zu fesseln. Augustus schlägt noch dessen Stacheln an den Flughäuten ab, während Kenji bereits das Verbandszeug und die Wundsalbe für Henk herausholt. Kenji ruft Henk zu sich und verbindet die Wunde, welche bereits stark nachgeblutet hat. Augustus verschnürt mit Filgiz den Flugdämon, welcher sich zwar gut zusammenfalten lässt, jedoch nicht durch den Durchgang passen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schickt Filgiz zu Elora, damit diese sich schon zum Relief begeben und die Inschrift abschreiben kann. Dann hilft er Augustus, den schweren Dämon zum Durchgang zu ziehen, während Henk sich mit Trockenfleisch stärkt und versucht, den Blutverlust auszugleichen. Kenji unterstützt dann Filgiz bei der Erweiterung des Durchganges und auch Augustus will helfen, doch seine Kräfte versagen, da sie durch das Halten des Flugdämons stark überstrapaziert wurden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_2a.png|miniatur|rechts|Der untere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelingt es, den Durchgang genügend zu erweitern, dass sie den Dämon hindurchziehen können. Sie bringen ihn zum Opferbecken und legen ihn darüber. Elora hat die Anrufung abgeschrieben und begibt sich in den Kreis vor der verschlossenen Tür. Henk erholt sich und Kenji steht beobachtend in der Mitte des Raumes. Als Elora mit der Anrufung beginnt, schneidet Augustus die Kehle des Dämons auf und lässt sein Blut in das Becken fließen. Kenji nimmt ein klickendes Geräusch wahr und ortet seinen Ursprung an der Statue des [[Hazug-Ságok]]. Bei näherer Untersuchung stellt sich heraus, dass die Statue sich angehoben hat und nun beweglich ist. Kenji dreht den Arm der Statue auf die Tür und Elora spricht erneut die Anrufung. Daraufhin öffnet sich das große Tor und gibt den Weg auf eine Treppe frei, welche in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_1.png|miniatur|links|Der untere Tempelbereich, in dem Käfige aufgestellt sind]]&lt;br /&gt;
Die Helden rasten kurz auf den obersten Treppenstufen und bemerken, dass sich das Tor einer Weile wieder schließt. Ohne nachzusehen, ob es sich von innen wieder öffnen ließe, machen sich die Helden auf den Weg in die Tiefe und gelangen auf der linken Seite zu einem Raum, in dem ein Käfig aus einem seltsamen, grünen Metall aufgestellt ist. Er ist magisch versiegelt und scheint noch intakt zu sein. In ihm entdecken die Helden eine dämonische Kreatur, welche Elora als Uhur-Dämon bezeichnet. Dieser war auch auf dem Relief im unteren Tempelraum zu sehen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Zerbrochenes_Tor.png|100px|miniatur|rechts|Das zerbrochene Tor mit dem Wächterdämon]]&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite finden die Helden ein zerbrochenes Tor und dahinter einen verschütteten Gang. Auf dem grünen Torfragment ist ein Wächterdämon abgebildet, von dessen Art die Helden bereits drei in den Folterklammern antrafen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Reliefs_unten.png|miniatur|links|Die fünf Reliefe]]&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Erkundung finden sie linker Hand noch einen zweiten Käfig, welcher allerdings leer zu sein scheint. Dann gelangen die Helden zu einer gigantischen Statue von Hazug-Ságok, welche in einer Ecke des Raumes aufgestellt ist, in welcher sich fünf große Reliefs befinden, auf denen die gefangenen Dämonen vom Relief aus dem unteren Tempelraum neben großen Texttafeln abgebildet sind. Elora stellt fest, dass es sich um Triumphsprüche über die besiegten und gefangenen Dämonen handelt, und sie schlussfolgert, dass sich der große Lügner [[Verijgorn]] anscheinend nicht nur als Herrn der Welt, sondern auch als Herrscher von [[Kosmisches Pentakel#Abyssia .28Die d.C3.A4monische Ebene.29|Abyssia]] betrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehörnter.png|miniatur|links|Der gehörnte Dämon]]&lt;br /&gt;
Der großen Statue gegenüber finden die Helden einen weiteren Käfig, in dem sich ein gehörnter Dämon befindet, welcher anscheinend meditiert. Doch er wird auf sie neugierig und flüstert ihnen: „''Hachchx Nguß!''“ zu, was nach Elora so viel bedeutet wie „Kommt her!“. Er signalisiert mit „''Ssoulnguz''“, dass er an den Helden „riechen“ möchte, und, als Henk dem Wunsch nachgibt, kommentiert er seinen Genuss mit „''waukxrolug!''“, was wohl so viel wie „köstlich“ meint. Auch Eloras Geruch sagt ihm zu, doch Augustus findet er nicht so angenehm und Kenji weigert sich, sich dem Dämon zu nähern. Da auch sein Käfig magisch intakt ist, erkunden die Helden zunächst die Höhle weiter, denn es gibt noch einen fast eingestürzten Gang, aus dem ein Tosen kommt und wo die Quelle für die Beben zu liegen scheint, welche die Gänge des Tempels immer wieder erschüttern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_2.png|150px|miniatur|rechts|Der hintere Bereich des unteren Tempels mit dem Kunguss-Dämon]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem schmalen Gang und finden linker Hand einen weiteren Käfig, welcher allerdings durch den Einsturz einer Wand zerstört wurde. In seinem Inneren findet sich auf dem Boden nur ein seltsames, rotes Pulver, ansonsten ist keine Spur von einem Insassen zu finden. Dem Relief nach hätte hier der Spinnendämon eingesperrt sein müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kunguss.png|miniatur|links|Der Kunguss-Dämon]]&lt;br /&gt;
Rechter Hand führt der Gang zu der Ursache der Erdbeben, welche von einem riesigen, eingesperrten Dämon ausgelöst werden, welcher aus zwölf Augen Blitze gegen die Wände der Höhle schleudert, um sich aus seinem Käfig zu befreien. Auf der anderen Seite des Käfigs scheint ein Gang weiterzugehen, doch eine Umrundung des blitzeschleudernden Dämons wäre ein Selbstmordkommando. Elora identifiziert den Dämon als [[Kunguss|Kunguss-Dämon]], und als dieser die Helden wahrnimmt, konzentriert er seine Blitze auf sie, so dass sie sich zur großen Statue zurückziehen, um sich zu beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden überlegen, ob es noch einen anderen Ausweg gäbe, macht der gehörnte Dämon wieder auf sich aufmerksam und gibt zu verstehen, dass er freigelassen werden möchte, indem er auf ein Schloss deutet, welches an der einen Käfigseite zu erkennen ist. Kenji stellt den Plan auf, den Dämon freizulassen, aber ihn irgendwie zu verpflichten, auch den Kunguss-Dämon freizulassen, welcher dann wieder von selbst auf die abyssische Ebene zurückkehren könnte. Elora und Augustus geben zu bedenken, dass der Dämon vorher vermutlich erst seine Wut an allem hier unten auslassen würde. &lt;br /&gt;
[[Datei:Geheimgang-Tafel.png|100px|miniatur|rechts|Die Tafel mit dem Geheimgang]]&lt;br /&gt;
Henk ist von dem Gehörnten besonders fasziniert und lässt sich mit Eloras Hilfe auf mehrere Gespräche mit dem Dämon ein. Henk fragt, wie sie an dem Kunguss vorbeikommen können und der Gehörnte will dafür den „Schlüssel“ zum Käfig haben. Als Henk dem zustimmt, deutet der Dämon nicht mehr nur auf das Schloss, sondern weist nun auf ein „Geheimnis“ bei den Reliefs an der Wand hin. Die Helden untersuchen die Tafeln und Henk entdeckt schließlich eine verborgene Geheimtür, welche im Textfeld einer Tafel verborgen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_3.png|miniatur|links|Der geheime Gang und die Kammer der Wächter]]&lt;br /&gt;
Der schmale Geheimgang kann nur kriechend durchquert werden und war vielleicht den [[Xishari]] vorbehalten. Augustus gelangt als erstes hinein und wartet auf die anderen. Sie entdecken eine weitere Statue von Hazug-Ságok und finden Knochenhaufen, welche von den einstigen Wächtern übriggeblieben sind. Neben den Knochen findet sich auch wieder das seltsame rote Pulver wie in dem zerstörten Käfig. Als Henk in einem zweiten Knochenhaufen etwas findet, was ein Schlüsselbund sein könnte, ziehen sich die Helden schnell zurück, nachdem im unerforschten Dunkeln Geräusche zu hören waren, welche von mehreren Beinen zu stammen scheinen und sofort Assoziationen an den Spinnendämon in den Helden aufkommen lassen. Die Geräusche nähern sich rasch, doch noch bevor der Dämon sie erreichen kann, können alle durch den Geheimgang fliehen. Augustus zieht sich als letztes zurück und die Helden treten vor den gehörnten Dämon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist der Ansicht, dass sie nur mit der Hilfe des Gehörnten an dem Kunguss vorbeikommen können, und Augustus weist darauf hin, dass es hinter dem Geheimgang noch unerforschte Bereiche gibt, in denen sich vielleicht auch noch ein alternativer Ausgang finden ließe. Doch deren Erkundung ist ohne einen Kampf nicht möglich, und ein solcher birgt immer das Risiko einer Verletzung mit sich. Henk sieht größere Chancen in dem Weg mit dem Dämon und vertraut auch auf Eloras Kunst. Der Gehörnte sollte aber nicht, wie in Kenjis Plan, den Kunguss befreien, sondern im Austausch für seine Freiheit den Helden helfen, an dem Kunguss vorbeizukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie den Dämon befreien würde, versucht Elora noch, seinen Namen zu erzwingen. Daraufhin flüstert der Gehörnte ihr etwas zu, scheint aber ihrer Magie zu widerstehen, da er mit dem Finger auf die Spitze ihres auf ihn gerichteten Dolches tippt. Da der Gehörnte signalisiert, er wisse einen Weg, öffnet Henk mit dem gefundenen Schlüssel den Käfig und lässt den Dämon frei. Dieser informiert Elora über ein kugelförmiges Artefakt, mit welchem man den Kunguss beherrschen könne und das hinter dem Geheimgang zu finden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Dämon frei ist, versucht er, Henk zu hypnotisieren und unter seine Kontrolle zu bringen. Henk erstarrt bei seinem Blick und Augustus will den Dämon angreifen, um Henk zu schützen. Doch bevor er den Dämon trifft, verschwindet dieser und flüstert Henk noch: „''Stersch nungaußkx schi choß!''“ zu, was Elora mit „Bald gehörst du mir!“ übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind erschöpft und beschließen, da sie sich nun doch auf einen weiteren Kampf einlassen müssen, zunächst eine Pause zu machen, um wieder zu Kräften zu kommen. Auf der Suche nach einem Ruheort kehren sie schließlich zur Treppe zurück. Auf halber Höhe schlagen sie das Lager auf und begeben sich zur Ruhe. Augustus übernimmt die erste Wache, während der Henk aufschreit, weil er die Worte des Dämons im Halbschlaf vernommen und das Gefühl hat, dass sein Ohr leicht feucht vom Flüstern des Gehörnten ist. Er legt sich wieder hin und Filgiz übernimmt die weitere Wache, da er kaum Schlaf benötigt und die Helden sich erholen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.11''') Henk kann nicht richtig schlafen und unterhält sich mit [[Elora von Tressburg|Elora]], die auch nicht schlafen kann und anscheinend nachdenkt. Sie fragt ihn nach seinem Erlebnis mit [[Maldoror]] und, als Henk ihr von seinem Bad im Dämonenblut erzählt, erwähnt sie, dass Beschwörer eine solche Gelegenheit sogar absichtlich herbeiführen, um sich gegen [[Kosmisches_Pentakel#Abyssia_.28Die_d.C3.A4monische_Ebene.29|abyssische]] Einflüsse abzuhärten. Aufgrund der Mächtigkeit von Maldoror vermutet Elora, dass der gehörnte Dämon eine Art ''Gessekox''-Dämon sein könnte, welche sich parasitär an große, mächtige Dämonen anheften. Daher hofft sie, dass der Gehörnte Henk zu uninteressant finden könnte, als dass er sich weiter mit ihm beschäftigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz informiert Henk darüber, dass er keinen Mechanismus gefunden hat, um das große Tor von dieser Seite zu öffnen, weshalb sie auf einen Ausweg hinter dem [[Kunguss|''Kunguss''-Dämon]] angewiesen sind. Henk überprüft die Angabe nur oberflächlich und vertraut auf Filgiz Einschätzung. Als Kenji und Augustus erwachen, brechen sie auf, um das Artefakt in der Wächterkammer zu suchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wächterkammer.png|miniatur|rechts|Die Wächterkammer]] &lt;br /&gt;
Die Helden rechnen mit dem Angriff eines Dämons in der Wächterkammer, weshalb Augustus als erstes mit einem Licht die Kammer betritt. Henk folgt ihm nach und gemeinsam sichern sie die anderen. Doch der Dämon zeigt sich nicht und lässt hin und wieder seine Schritte in der Dunkelheit hören. Im Schein der Öllampe erforschen die Helden die Kammer, immer auf der Hut vor einem Angriff und auf der Suche nach dem kugelförmigen Artefakt. Zwischendurch hat sich der Dämon zum Eingangsraum mit dem Geheimgang zurückgezogen, als wolle er den Helden beim Verlassen auflauern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Steele.png|miniatur|links|Die seltsame Steele in der Wächterkammer]]&lt;br /&gt;
Erst im letzten von ihnen durchsuchten Raum finden die Helden eine seltsame Steele, deren Inschrift kaum noch von Elora zu entziffern ist. Doch bevor das Rätsel der Steele gelöst werden kann, nähert sich der Dämon und zeigt sich den Helden. Er sieht aus wie eine riesige Spinne, welche einen seltsamen, roten Nebel aus dem Maul absondert, während sie die Helden anstarrt. Augustus, Henk und Filgiz positionieren sich schützend zwischen Elora, Kenji und dem Spinnendämon und beobachten, wie sich dieser immer weiter in einen roten Nebel einhüllt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Spinnendämon.png|miniatur|rechts|Der Spinnendämon taucht aus der Dunkelheit auf]]&lt;br /&gt;
Augustus geht als erster zum Angriff über und betritt dazu den roten Nebel. Dieser klebt und brennt auf der Haut, in den Augen und der Lunge. Außerdem verhindert er die Sicht auf den Gegner, so dass er blindlings mit einem Doppelschlag auf den Dämon einschlägt. Die Beine scheinen stark gepanzert zu sein, denn sie klingen metallisch, als seine Waffe sie trifft. Henk greift ebenfalls an und überrascht den Dämon von hinten. Während Augustus nach seinem Angriff den Nebel wieder verlässt und sein Gesicht reinigt, bleibt Henk am Dämon dran und setzt direkt nach einmal nach in der Hoffnung, etwas von seinem weichen Leib zu erwischen. Auch Filgiz greift in dem roten Nebel an und kann im Gegensatz zu den beiden den Angriffen des Dämons nicht ausweichen. Er wird am Bein erwischt und zieht sich zurück, um die Wunde zu versorgen. Augustus und Henk kämpfen weiter und auch Kenji nähert sich dem Dämon und versucht vergeblich, das Licht in dieser dämonischen Atmosphäre zum Strahlen zu bringen. Schließlich gelingt es Elora, den roten Nebel aufzulösen, worauf der Dämon mit gezielten Schlägen zur Strecke gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf näht Augustus Filgiz‘ Beinwunde und verbindet sie fachmännisch. Elora sammelt etwas von dem roten Nebelstaub und verstaut es in ihrer Tasche. Nun ist auch endlich die Zeit, sich die Steele genauer anzuschauen, und es scheint ein Schlüsselloch zu geben. Also durchsuchen die Helden nocheinmal die Knochenhaufen und entdecken einen weiteren Schlüssel, welcher bei der Steele passt. Ein Geräusch ist zu hören und Henk entdeckt ganz oben ein eckiges Loch, durch welches man tief hinunter in die Steele greifen kann. Aufgrund der absoluten Dunkelheit ist im Inneren nichts zu erkennen und Henk wagt es, hineinzugreifen. Nach einer ganzen Armlänge stößt sein Finger an etwas, was ihm einen Schlag versetzt und starke Schmerzen bereitet, woraufhin er seine Hand sofort wieder zurückzieht. Ohne zu wissen, was dort drinnen den Schmerz verursacht, entschließt sich Kenji, hineinzugreifen. Er nimmt sich mit ganzem Willen vor, fest zuzugreifen und nicht mehr loszulassen, ganz egal, welcher Schmerz ihn erwartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit schmerzverzerrtem Gesicht holt Kenji eine glibberige, dunkle Kugel, die an einen Augapfel erinnert, aus der Steele und zeigt sie den anderen. Beim Herausheben hat er kurz in einer Vision in zwei schwarze Augen geblickt, die zu einer dämonischen Fratze gehören. Der Schmerz, den er beim Ergreifen gespürt hat, ist danach abgeklungen und Kenji legt die Kugel vorsichtig auf den Stufen der Stele ab. Jeder fasst die Kugel einmal an, um festzustellen, ob jeder diesen Schmerz verspürt. Dann holt Augustus einen alten Umhang eines Wächterdämons und wickelt damit die Kugel ein. Auf diese Weise lässt sie sich schmerzfrei transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen die Wächterkammer und begeben sich zur eingestürzten Tür, um erneut das Relief zu betrachten. Augustus hofft, einen Hinweis auf die Benutzung der Kugel zu finden, doch das entscheidende Stück ist zerstört und das passende Bruchstück lässt sich nicht finden. Die Helden rasten noch kurz vor der Tür und begeben sich dann in die Höhle mit dem Kunguss-Dämon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus nimmt die Kugel mit dem Tuch und hält sie vorsichtig in Sichtweite des Kunguss. Instinktiv zieht er seine Hand gerade noch rechtzeitig zurück, bevor ein Blitz die Kugel und seine Hand getroffen hätte. Kenji schlägt vor, die Kugel vielleicht mit Hilfe des roten Pulvers der Spinne zu aktivieren, doch Elora und Augustus sind dagegen und befürchten eine Beschädigung des Artefakts. Henk schlägt vor, dass die Kugel vielleicht ohne Tuch getragen werden muss, da der Schmerz vielleicht so etwas wie eine Aktivierung ist. Also hält Henk den Schmerz aus und streckt die Kugel in Blickrichtung zum Kunguss. &lt;br /&gt;
[[Datei:Auge.png|miniatur|links|Die Kugel, welche sich in der Gegenwart des Kunguss als Augapfel entpuppte]]&lt;br /&gt;
Plötzlich wird auf der Kugel eine Iris sichtbar und das Artefakt stellt sich als das Auge eines Dämons heraus. Der Blick dieses Auges bannt den Kunguss, welcher augenblicklich aufhört, Blitze zu schleudern. Die Helden wagen sich hervor und beeilen sich, den Käfig zu passieren. Als sie die erste Seite hinter sich haben, führt der Weg hinter Felsen vorbei, wo die Blitze sie nicht erreichen können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Kunguss-Umgehung.png|miniatur|rechts|Der Weg der Helden um den Kunguss-Käfig mit den Orten der Blitzangriffe]]&lt;br /&gt;
Als sie diese Stelle gerade erreicht haben, kann der Kunguss zwei seiner Augen aus dem Bann befreien und schleudert zwei Blitze auf Kenji und Elora, welche sich zum Glück mit einem Sprung hinter die Felsen retten können. Für Henk wird das Tragen des Auges immer anstrengender, da sich auf Dauer nun doch immer wieder Schmerzen einstellen. Hat er es Anfangs noch mit zwei Händen getragen, benutzt er nun nur noch die linke Hand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem sie den Felsen umgangen haben, beeilen sich alle, zum Ausgang des Raumes zu kommen. Henk bleibt kurz nach der Ecke des Käfigs stehen und lässt alle passieren. Dann verspürt er einen starken Schmerz im linken Arm, der bis in die Brust ausstrahlt, und nimmt das Auge in seine rechte Hand. Doch der Kunguss gewinnt dabei einen Teil der Kontrolle zurück und schießt erneut zwei Blitze. Filgiz kann ausweichen, doch Kenji scheint die Gefahr nicht zu bemerken. Augustus jedoch spürt sie und stößt Kenji mit einem beherzten Sprung zur Seite. Sie entgehen nur knapp dem Blitzeinschlag und schaffen es aus dem Raum. Auch Henk gelingt es, sich trotz der zunehmenden Schmerzen weiter zurückzuziehen und gelangt mit letzter Kraft hinter die rettende Ecke, wo der Kunguss nicht hinblicken kann. Kaum ist Henk aus Sichtlinie, schlagen eine Salve Blitze auf dem Boden des Ausgangs und der Kunguss beginnt wieder zu toben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden befinden sich an dem Beginn eines großen Ganges und folgen diesem, bis sie zu einem Raum kommen, in dem es nur drei Ausgänge gibt, welche die Größe des Geheimganges haben und vielleicht von den Xishari genutzt wurden. Sie beschließen, eine längere Rast zu machen und ihre Kräfte zu sammeln, denn es liegt ein unbekanntes Stück Weg vor ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.12''') Während die anderen schlafen, findet Augustus keine Ruhe und horcht in die Dunkelheit hinein. Da nimmt er ein Flüstern aus Eloras Richtung wahr und nähert sich ihr leise. Sie hält das dämonische Auge in der Hand und spricht zu ihm in dämonischer Sprache. Als sie Augustus bemerkt, hört sie auf und schaut ihn fragend an. Als er auf das Auge deutet, entfernen sich die beiden etwas von der Gruppe und sie erzählt ihm, dass sie Informationen über das Auge erhalten hat. Es gehörte einem mächtigen Dämon und sie behauptet, dass sich noch ein weiteres Teil von ihm in dem Besitz der Helden befinde. Als sie auf Kenjis Tasche deutet, erzählt Augustus ihr von der „''Galle des Zerrox''“, welche sie in einer Flasche bekommen haben. Den Namen identifiziert sie als den des mächtigen Dämons, und sie erzählt Augustus, dass Zerrox ein Konkurrent von [[Hazug-Ságok]] um die Herrschaft in [[L'yreh]] war und von diesem besiegt, in 1000 Teile zerstückelt und in der Stadt verteilt worden sei. Elora empfiehlt, die beiden Teile nicht zusammenzubringen, um kein Risiko einzugehen, denn sie vermutet, dass Reveron versucht, alle Teile zu finden, um Zerrox wieder zusammenzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die anderen erwacht sind, erzählt ihnen Augustus von Zerrox und Elora fasst noch einmal seine Geschichte zusammen. Anschließend beraten sie darüber, welchen der drei Tunnel sie ausprobieren wollen. Augustus schlägt den linken vor und sie kriechen hintereinander hinein. Augustus krabbelt mit gezogenem Schwert voran und bemerkt nach kurzer Zeit, dass der Tunnelboden klebrig wird. Er hält an und kann im Schein der Lichtmuschel kleine fluoreszierende Punkte erkennen. Während die Gruppe nachdenkt, wie es weitergehen soll, kriechen die Punkte langsam auf Augustus zu. Etwas fällt auf ihn herab und Augustus schlägt einen kleinen Wurm von seinem Arm, welcher ihm unter die Rüstung kriechen will. Die Helden treten den Rückzug an, bevor sie bei lebendigem Leib aufgefressen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes erkunden sie den mittleren Gang und gelangen ohne klebrige Zwischenfälle in eine Kammer ohne Ausgang. Henk kann nicht glauben, in einer Sackgasse zu sitzen, und untersucht die Wände genauer. Er entdeckt eine kleine Geheimtür, sehr ähnlich der letzten, und es gelingt ihm, sie zu öffnen. Durch den Geheimgang gelangen die Helden erneut in einen großen Gang, welcher sie in eine natürliche Höhle mit verzweigten Gängen führt. In dieser Höhle finden sie Steine mit Obsidian-Einschlüssen, was auf vulkanische Aktivität schließen lässt. Henk beschließt, sich immer an der linken Wand zu halten, um sich in dem Labyrinth nicht zu verirren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt die Helden zunächst zu einer kleinen Kammer, in der sie auf einen grünen Schleim treffen, welcher sie aber glücklicherweise nicht bemerkt. So ziehen sie sich zurück und erkunden die nächste Höhlenkammer. Hier stoßen sie auf seltsame Haufen von aufgebrochenen Krebsen, wobei das Fleisch seltsamerweise noch vorhanden ist und vielfach bereits gammelt. Sie vermuten, dass hier etwas im Wasser lauert, was die dämonischen Krebse getötet hat, weshalb niemand das Wasser betritt, um herauszufinden, wie die Höhle weitergeht. So gehen sie zurück, halten sich wieder links und begegnen einem weiteren Schleim, welchen Elora jedoch mit ihrem Dolch bannen kann, so dass die Gruppe vorbeikommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hält sich weiterhin links und so gelangen die Helden in eine Kammer, in der erneut Krebshaufen zu finden sind. Aus der Wasseroberfläche ragen größere Steine heraus und Henk springt allein hinüber, um zu schauen, ob dort ein Weg weitergeht. Obwohl dies der Fall ist, beschließen sie, noch nach einem trockneren Weg zu suchen und folgen daher wieder zur linken Hand den Labyrinth-Gängen. Nach einem weiteren feuchten Ende durchqueren sie weitere Höhlen und müssen dann versuchen, einen Schleimer abzuschütteln. Dies gelingt ihnen in der ersten Höhle, in der sie das Labyrinth betreten haben. Sie beschließen, ihr Glück bei den Gängen zu versuchen, die Henk entdeckt hat, und kehren zu dem Gewässer zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Obsidianlabyrinth-Karte-Weg.png|300px|miniatur|rechts|'''1''': Rechts oben die Kammer mit den Krebshaufen und dem Wasser. Das Licht reicht nicht so weit, dass erkennbar wäre, ob die Höhlenkammer noch einen weiteren Ausgang hat; '''2''': Henk springt allein über die Steine, um nach einem Weg zu suchen; '''3''': Die Höhle mit den elbischen Inschriften; '''4''': Die Wegschleife, durch die Henk und Filgiz die grünen Schleimer ablenken, damit die anderen vorbeikommen; '''5''': Die große Höhle, aus der das Pfeifen kommt.]]&lt;br /&gt;
Henk zeigt den anderen, wie sie am besten die Steine nutzen können, um das Wasser zu überqueren, und dank seiner Anleitung gelingt es allen, trockenen Fußes auf die andere Seite zu gelangen. Nach einem kurzen Irrweg gelangen die Helden in eine größere Höhle, in der sie auf einem Stein eine elbische Inschrift finden, welche provisorisch mit einem Felsen geritzt wurde. [[Datei:Elbische_Inschrift.png|miniatur|links|Die Elbische Inschrift in der Höhlenkammer]] Kenji zeichnet sie mehr schlecht als recht ab und, als sie die größere Höhle weiter erkunden, finden die Helden weitere Inschriften, welche alle aus dem gleichen Wort bestehen. Sie beschließen aber, weiter ihrer Links-Regel zu folgen und verlassen die Höhle auf dem entsprechenden Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider führt sie dieser Weg in eine Sackgasse, in der allerdings ein Schleimer wartet und die Helden verfolgt. Sie beeilen sich und gelangen zurück in die große Kammer mit den Inschriften. Sie halten sich links und hängen durch ihr Tempo den grünen Schleimer ab. Doch zu ihrem Schrecken, stoßen sie nach der nächsten Biegung erneut auf die dämonische Kreatur, nur diesmal in dreifacher Ausführung. Henk beschließt, vorauszuschleichen, um den Weg zu erkunden, während die anderen ein Stück zurückgehen und dort auf seine Rückkehr warten sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückkehrend präsentiert Henk den anderen seinen Plan. Er werde mit Filgiz vorausschleichen und sie werden die Aufmerksamkeit der drei Schleimer auf sich ziehen. Sobald die drei die Wegkreuzung verlassen haben, sollen die anderen vorbeischleichen und sich immer an der rechten Seite halten. Auf diese Weise lenken Henk und Filgiz die Schleimer ab und kommen über eine Wegschleife wieder zu den anderen, die inzwischen auch an dem letzten Schleimer vorbeigeschlichen sind. Gemeinsam folgen sie dem Gang zur rechten Hand, als Henk und Kenji eine Regung ihres Hirnegels verspüren und die drei Helden danach plötzlich ein Pfeifen vernehmen, als würde jemand eine Melodie flöten. Da Elora und Filgiz nichts vernehmen, muss sich das Phänomen in ihren Köpfen abspielen. Sie folgen dem Gang und bemerken, dass das Pfeifen lauter wird.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schindi.png|miniatur|links|Der hungrige Loigg'Il mit der Kopfverletzung]]&lt;br /&gt;
Die Helden kommen in eine größere Höhle, in der sie erneut die elbische Inschrift finden, neben weiteren Haufen mit dämonischen Krebsschalen. Das Pfeifen wird lauter und sie entdecken im Dämmerlicht eine Gestalt, die am Wasser kauert. Diese entfernt sich in das Wasser, als die Helden näherkommen, und verbirgt sich vor ihnen. Doch dann traut es sich hervor und entpuppt sich als eigenartiger [[Loigg'Il]], der in den Köpfen der Helden anfängt zu sprechen. Er versucht Augustus Geist zu brechen, besitzt dafür aber anscheinend nicht die Kraft, da Augustus leicht widerstehen kann. Es hat eine starke Kopfverletzung, deren Ränder so etwas wie Bissspuren aufweisen, als hätte etwas versucht, in den Schädel zu beißen. Die Helden erinnern sich an den [[Gnathoseloda|Haiwächter]], welcher einem Sklaven den Kopf abgebissen hat. Das Wesen gibt zu verstehen, dass es Hunger hat und „graues Fleisch“ essen will. Als Kenji ihm signalisiert, dass er gewillt sei, es zu besorgen, führt der Loigg’Il sie zu einem schmalen Spalt, hinter dem das „graue Fleisch“ zu finden sei. Die Helden überlegen kurz und vereinbaren mit dem Wesen, dass es „graues Fleisch“ bekäme, wenn es ihnen als Austausch den Weg zur Kanalisation zeigen würde. Als es zusagt, durchqueren Augustus, Henk und Filgiz den Spalt, um nach dem „grauen Fleisch“ zu suchen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Obsidianmiene.png|miniatur|rechts|Die Obsidian-Mine, wo das „graue Fleisch“ zu finden ist.]]&lt;br /&gt;
Die Drei gelangen in eine Obsidian-Mine, in der einige [[Loigg'Il#Die_Sklaven_der_Loigg.27Il|Umgewandelte]] das Vulkanglas abbauen. Schnell fällt ihnen auf, dass ein Haiwächter patrouilliert, und es dauert einige Zeit, bis sie die Runden des Wächters durchschaut haben. Dann eilen sie auf einen Umgewandelten zu, Augustus schlägt ihn nieder und wirft ihn sich über die Schulter. Sie bemerkten, wie der Haiwächter auf sie aufmerksam wird und beeilen sich, zurück zum Spat zu kommen. Obwohl der Wächter sehr schnell ist, kann er mit seinen Tentakeln keinen mehr erreichen und die Helden schaffen es mit ihrer Beute durch den Spalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hungrige Loigg'Il wartet schon auf sie und muss ihnen nochmal versichern, dass er die Helden zur Kanalisation bringt, nachdem er gegessen hat. Als er zusagt, hält Henk ihm den bewusstlosen Umgewandelten hin, da der Loigg'Il allein nicht in der Lage ist, dessen Schädel zu knacken und das Gehirn zu konsumieren. Sie nutzen die Zeit, um eine kurze Pause zu machen. Kenji hat großes Mitgefühl für das Wesen, während Augustus und Henk es eher „erlösen“ würden. Doch Filgiz weist darauf hin, dass Gildon sich sehr für die Kreatur interessieren könnte, und so beschließen die Helden, den Loigg'Il mitzunehmen und ihm dem [[Gildon Ipnosi|Magier]] zu übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.13''') Da ihr Weg die Helden nun zur Kanalisation und damit auch zum ersten der Ältesten führt, überlegen sie sich, wie sie bei dem Ersten verfahren wollen. Henk und Augustus überlegen, wer von den beiden mit dem ersten Ältesten sprechen soll, da Kenji dies nicht gerne tun will. Sie entscheiden sich, dass Henk sowohl mit dem Ersten spricht als auch die „''Galle des Zerrox''“ nehmen und damit drohen soll, denn Henk könnte sich als erfahrener im Verhandeln erweisen als Augustus, der mehr mit Befehlen vertraut ist. Wenn sie die Informationen dann bekommen haben und die Kammer wieder verlassen, soll Henk die Flasche wie geplant in das Brutbecken werfen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um weitere Informationen zu bekommen, befragen die Helden den ausgestoßenen Loigg'Il. Sie finden heraus, dass der Konflikt zwischen den Separatisten und den übrigen Loigg'Il bereits seit vielen Jahren bestehe und die Kultisten des Xul nur vorschoben seien. Der Ausgestoßene offenbart ihnen, dass die Separatisten unter dem Ältesten „''Bußßeuxuß''“ lediglich davon abzulenken versuchen, dass ihr Ältester endlich an die Macht wolle und sich hinter der dargestellten Feindschaft einfaches Konkurrenzverhalten verstecke. Außerdem erfahren sie etwas über den Weg zum Ersten, der über die „''[[Gichgoiden]]''“-Kammer führe, welche Gildon als Pumpstation bezeichnet hat. Dort steht auch die von ihrem Auftraggeber erwähnte Statue des Hazug-Ságok, welche den Ort markiert, an dem die Helden über ein Abwasserrohr die Kammer des Ersten erreichen können (vgl. [[Instruktionen_des_Gesichtslosen|Instruktionen]]). Ihr Informant erzählt ihnen aber von einem besseren, trockeneren Weg, auf dem sie nicht in die Kammer des Ersten schwimmen müssen. Sie erfahren von dem Ausgestoßenen noch, dass er von der Brut des Ersten abstamme und in der Gichgoiden-Kammer gearbeitet habe, bevor er ausgesondert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen sich auf den Weg und folgen dem Loigg'Il durch Gänge mit unzähligen Abzweigungen. Schon bald haben sie jede Orientierung verloren, merken jedoch, wie die Müdigkeit an ihnen nagt. Also beschließen sie, direkt auf dem Weg zu rasten, da es einigermaßen trocken ist und keine Kreaturen in der Nähe sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Aletheon===&lt;br /&gt;
Die letzten Ruhephasen der Helden sind sehr unentspannt gewesen, doch hier in der Kanalisation ist die dämonische Atmosphäre nicht so dicht wie im Tempel des [[Hazug-Ságok]], so dass alle etwas zur Ruhe kommen und Schlaf finden. Endlich können Henk und Kenji wieder von Octavia träumen, um damit ein Lebenszeichen von ihr zu erhaschen. Und tatsächlich träumen die beiden von ihr &amp;lt;small&amp;gt;(vgl. [[Kenjis Tempel]], [[Henks Taverne]])&amp;lt;/small&amp;gt; und berichten nach dem Aufwachen Augustus davon, der sichtlich erleichtert über dieses Zeichen ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Gichgoiden-Karte.png|300px|miniatur|rechts|Am unteren Rand des Bildes sind die [[Gichgoiden]] - lebende Pumpen - zu sehen. Legende: '''E:''' Spalt zur Gichgoidenkammer; '''K:''' Kommunikationsstation (l.) und Brückenkontrollpult (r.); '''L:''' Loigg'Il am Pumpkontrollpult; '''A:''' Abflussrohr zum Ersten'''; Z:''' Der trockene Weg zum Ersten]]&lt;br /&gt;
Es dauert nicht mehr lange, dann erreichen die Helden die Gichgoiden-Kammer und verschaffen sich zunächst einen Überblick, in dem sie alles genau beobachten. Ihr Informant hatte ihnen von einer Haiwächterpatrouille erzählt, auf die sie achten sollen. In der Kammer arbeitet ein [[Loigg'Il]], er bedient das Kontrollpult für die Gichgoiden, welche das Abwasser einsaugen und an ihrem hinteren Ende ins Meer pumpen. Er beaufsichtigt an die 10 Diener, welche Gegenstände aus dem Abwasser fischen und in Kisten verstauen. Der trockene Weg, von welchem ihnen der ausgesonderte Loigg'Il, welcher sich „[[Schutuhx]]“ nennt,  berichtet hat, beginnt genau auf der gegenüberliegenden Seite der Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gnathoseloda|Haiwächter]] taucht aus der einzelnen Tür auf der gegenüberliegenden Seite auf, ein Umgewandelter lässt ihm mit Hilfe des Kontrollpultes die Brücken herunter und der Wächter durchquert den Raum, an mehreren Positionen innehaltend und nach den umgewandelten schauend. Dann verlässt er die Kammer durch die Doppeltür, welche zur Kanalisation führen soll. Um sicher zu gehen, wie viel Zeit ihnen bleibt, bis der Wächter wieder zurückkehrt, warten die Helden auf seine Rückkehr und erkennen, dass sie eine gute Zeitspanne haben, um mit dem Ersten zu verhandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu dem trockenen Zugang zur Kammer der Ersten zu gelangen, muss der Loigg’Il am Kontrollpult ausgeschaltet werden. Augustus und Henk schleichen sich leise an und entgehen seiner Aufmerksamkeit. Als sie die Statue von Hazug-Ságok erreicht haben, fängt ein Kristall an zu Leuchten und gibt ein Signal von sich. Darauf reagiert der Loigg’Il und wendet sich um. Augustus kauert sich mit gezogenem Schwert zusammen und erwartet den Gesichtslosen. Als dieser ihn entdeckt, stürzt er sich auf ihn und durchbohrt mit seinem Schwert dessen Kehle. Leider kann er noch telepathisch die Diener herbeirufen, die sich auf Henk und Augustus stürzen. Doch die beiden Kämpfer können die Sklaven abwehren, während sich Kenji mit den anderen auf den Weg macht, die Kammer zu durchqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji lässt die Brücken herunter und die drei Helden trinken jeweils einen Schluck aus der Flasche, um sich gegen die Geisteskontrolle des Ersten zu schützen. Sie wollen zu dritt die Kammer betreten, während die anderen in der Gichgoidenkammer auf sie warten sollen. Schutuhx übernimmt die Kontrolle der [[Gichgoiden]], da ein Ausfall der Pumpen sofort auffallen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Helden betreten – hoffentlich durch den Trank geschützt – die Kammer des ersten Ältesten und stoßen auf Säulen, an denen Elben angekettet sind, welchen eine befruchtete Larve auf den Kopf gesetzt wurde, welche sich langsam hineinfrisst. Unter ihnen befindet sich auch Cirdan, ein Kommandant der Elben aus [[Galadh-Bôr]]. Sie erfahren von ihm, dass der Erste zurzeit schläft, und erkunden die große Kammer. Augustus beschließt, auf dem Rückweg die Elben von ihren Qualen zu erlösen, während Henk die „Galle“ in das Brutbecken werfen soll.&lt;br /&gt;
[[Datei:Erster-Karte.png|miniatur|rechts|Die Kammer des Ersten der Loigg’Il]]&lt;br /&gt;
Bei der Erkundung der Kammer stellen die Helden schnell fest, dass diese ziemlich groß ist. Sie entdecken einen Übergang über den Kanal, welcher zu einer seltsamen, violetten Kugel führt, welche sich direkt unter dem Kopf des schlafenden Ältesten befindet. Ob es sich bei dem vor ihnen befindlichen Becken um das Brutbecken handelt, ist unklar, und so schauen sich die drei Helden noch genauer in der Kammer um. Über kleine Inseln im Kanal gelangen sie mit einem beherzten Sprung zu einem kleineren Becken, in welchem sich die Brut des Ältesten tummelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Brutbecken aus versuchen die Helden nun den Ersten zu wecken, doch dieser reagiert weder auf Zurufe noch auf Berührung seiner Tentakel mit der flachen Schwertseite. Schließlich beschließen Henk und Kenji, zu der violetten Kugel zurückzukehren, während Augustus mit der „Galle“ beim Brutbecken bleibt, um der geplanten Drohung Gewicht zu verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk die violette Kugel berührt, erwacht der Erste und bäumt sich kurz vor Wut auf, weil er den Willen der Helden nicht brechen kann. Der Blick des Ersten bohrt sich in die Köpfe der Helden und sie haben das Gefühl, dass gleich ihr Schädel platzt. Etwas zerrt an ihren Gedanken und brennt in ihren Inneren, aber sie haben trotzdem das Gefühl, dass sie diesem unerträglichen Gefühl irgendwie standhalten zu können. Dann hören die drei eine tiefe, markerschütternde Stimme in ihren Gedanken:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ahhh! Ihr lästigen Unruhestifter habt es also tatsächlich gewagt mich zu wecken!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich weiß genau, wer ihr seid, ihr sogenannten „Gefährten der Drachenträne“!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich weiß auch, dass ihr für Chaos in meinen Zuchtkammern gesorgt habt und nun stiftet ihr erneut Unruhe in meiner geordneten Stadt!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Seid euch bewusst, dass ihr nur noch lebt, da ich wissen will, was euch zu diesem selbstgewählten Tod verleitet hat!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Also sprecht! Was wollt ihr in eurer maßlosen Unverschämtheit von mir?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt den Ersten nach dem Aufenthaltsort der Kultisten und dieser will einen guten Grund wissen, warum er sich von erbärmlichen Kreaturen wie ihnen Befehle erteilen lassen sollte. Als Henk ihm mit der Vernichtung der Brut durch die „Galle des Zerrox“ droht, weist sie der Erste darauf hin, dass ihnen dies vielleicht gelingen werde, er aber mit nur einem einzigen Gedanken seine Gesamten Abkömmlinge herbeirufen könne. Zur Demonstration seiner Macht erhebt er ein gigantisches Tentakel über die Köpfe der Helden und droht damit, dass er sie alle gleichzeitig zerquetschen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk berichtet dem Ersten von dem beschworenen Xishari, was diesen sehr wütend macht, da es anscheinend eine Abmachung mit den Kultisten von Utukk'Xul war, dass sie diese Wesen nicht mehr zurückgerufen dürfen. Aufgrund dieser Information sieht der Erste sich nun nicht mehr an sein Wort gegenüber Sabaoth gebunden und willigt ein, den Helden ihr Leben und die gesuchten Informationen zu geben, wenn sie ihm verraten, wo sich die Abtrünnigen verstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da keiner der Helden davon eine Idee hat, verlangt der Erste, dass einer es ihm zeige. Dazu erhebt sich ein sonderbarer Tentakel aus dem Wasser, mit welchem sich der Erste mit einem der Helden verbinden will, um durch dessen Augen sehen zu können. Augustus droht dem Ersten mit unverschämten Worten erneut mit der „Galle des Zerrox“, was diesen sichtlich verärgert. Doch Henk gelingt es, den Ersten wieder zu beschwichtigen und willigt in die Verbindung ein. Der seltsame Tentakel legt sich über Henks Gesicht und bedeckt es völlig. Henk scheint Schmerzen zu erleiden, doch nach kurzer Zeit lässt der Erste von ihm ab und ist mit dem Ergebnis scheinbar nicht zufrieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste verrät den Helden trotzdem, dass Sabaoth Immortalis und seine Kultisten sich nach „''Riunuz-Choxxu''“ („Mitte der Lügen“) begeben haben, um nach dem Geist des Goldenen Königs zu suchen. Der Ort liegt unter dem „schwarzen Turm“, dem alten Zentrum von L'yreh und ehemaligen Thronsitz des Hazug-Ságok. Bei Immortalis würden sie dann auch ihre Freundin Octavia wiederfinden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Würfel.png|miniatur|rechts|Der seltsame, rote Würfel, den die Helden vom Ersten für die Abtrünnigen unter ''Bußßeuxuß'' bekommen haben.]]&lt;br /&gt;
Dann macht der Erste  ihnen das Angebot, sie nicht weiter verfolgen zu lassen wird und ihnen sogar Bewegungsfreiheit in seiner Stadt zu gestatten, wenn sie ihm bei dem Kampf gegen die Abtrünnigen helfen. Dazu sollen sie lediglich etwas mitnehmen, dass sie im Versteck der Abtrünnigen aktivieren und ablegen sollen. Die Helden stimmen zu und hören nur wenige Sekunden später, wie ein Tor sich öffnet und einige Gedankenschinder bringen ihnen einen seltsamen, roten Würfel, welchen man in der Mitte drehen kann. Sie sollen ihn nur drehen und dann in dem Versteck ablegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann begleiten die Loigg'Il die Helden zu dem Lüftungsschacht, durch welchen sie die Kammer betreten haben. Augustus muss sich schwer überwinden, die Galle nicht doch noch in das Brutbecken zu schütten oder die Elben von ihrem elenden Dasein zu erlösen. Doch da dies nur den Rückweg und damit auch die Rettung Octavias verzöget hätte, sieht er davon ab, den Ersten zusätzlich zu verärgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kehren die Helden zurück zur Pumpstation der Gichgoiden, bei der Elora, Filgiz und Schutuhx auf sie warten. Als sie sich alle auf den Rückweg machen, kehrt der Wächterdämon zurück, greift sie jedoch nicht an. Der Erste scheint sein Wort zu halten und die Helden machen sich mit ihren Gefährten auf den Weg zu dem Spalt, welcher sie wieder in die Höhlengänge führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist sehr schwach und fühlt sich nicht gut. Er ist erschöpft und benötigt Ruhe, bevor sie sich auf den Rückweg machen können. Außerdem bemerkt er, dass er die Erinnerungen, welche der Erste bei ihm abgerufen hat, verschwunden sind. Kenji verspricht Henk, ihm alles noch einmal zu erzählen, damit er nicht mit Erinnerungslücken leben muss. Die Helden vereinbaren mit [[Schutuhx]], dass er sie in die oberen Kanalisationsbereiche bringt, wenn sie ihn beschützen und ihn mit grauem Fleisch versorgen, was ihm die Helden zusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.14''') Die Helden legen sich schlafen und Filgiz übernimmt die Wache, damit Schutuhx die anderen nicht überfällt. Augustus und Kenji schlafen gut, doch Henk ruht unruhiger und er erwacht als erster. Als Filgiz dies bemerkt, legt er sich noch einen Moment hin, und Henk schaut nach Schutuhx, welcher etwas abseits in einem Gang herumwuselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen noch schlafen, unterhält sich Henk allein mit Schutuhx, welcher von ihm wissen will, wer die „Anderen“ sind, von denen die Helden immer sprechen. Henk erzählt ihm von den Freigeistern, die wie Filgiz umgewandelt worden sind, jedoch ihren freien Willen behalten haben. Schutuhx will von Henk eine Garantie für seine Sicherheit haben und handelt mit ihm aus, dass er Henks Dietrich, einen wertvollen und magischen Gegenstand, als Pfand für sein Überleben bekommt. Henk bemerkt, dass Schutuhx trotz der Schädelverletzung noch immer sehr intelligent ist und sich als gerissener Verhandlungspartner entpuppt, der wie ein cleverer Schurke sehr genau versucht, seine Interessen zu wahren und sich einen Vorteil zu verschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji und Augustus erwachen, berichtet Henk ihnen über [[Henks Taverne|seinen Traum]] von Octavia, welcher von ihrer Flucht aus Oppeln handelte, bei der unschuldige Menschen in ihrem Feuer umgekommen sind. Augustus kennt die Geschichte von Octavia. Dann spricht Kenji über [[Kenjis Tempel|seinen Traum]] von Octavia, in dem er sich selbst gesehen hat, ohne sich tatsächlich zu erkennen. Er spürte den Hass von Octavia auf denjenigen, welcher anscheinend Ignus getötet hatte. Als Augustus von Octavias Angriff auf Kenji erfährt, will er als erstes wissen, wie Kenji ihn überlebt hat, denn er kennt die ungeheure Gewalt von Octavias Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Aufbruch in die obere Kanalisation beschließen Henk und Filgiz, auf dem Weg regelmäßig [[Twillzinken]] anzubringen. Dann bricht die Gruppe auf und Schutuhx führt sie durch unübersichtliche Gänge. Nach etlichen Stunden machen sie Rast in einer Höhle mit verwitterten, alten Mauerresten von [[Xishari]]-Bauten und stellen fest, dass ihre Nahrungsvorräte fast aufgebraucht sind. Außerdem fallen ihnen geisterhafte, flüsternde Stimmen auf, die sie an die Elbengeister der Folterkammern erinnern. Filgiz fragt sich, ob die Seelen von in L'yreh Verstorbenen überhaupt ihren Frieden finden können oder hier für alle Zeit gefangen sind und spuken müssen. Alle Freigeister würden sich diese Frage stellen und Filgiz erinnert Kenji daran, dass [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]] ihn darauf auch schon einmal angesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Höhle führt schließlich wieder ein hoher schräg-geometrischer Xishari-Gang weiter und müssen sich danach an einen steilen Aufstieg in eckigen Spiralen wagen, welcher sich immer weiter nach oben schraubt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Relief-Grube.png|miniatur|rechts|Das uralte Relief mit dem Zwischenziel der Helden]]&lt;br /&gt;
Irgendwann erreichen die Helden erschöpft eine größere Halle mit einem relativ gut erhaltenen Relief (r.) und Schutuhx sagt, dass sie zu dem dort abgebildeten Ort müssen, denn dort sei ihr Zugang zu den Oberen Ebenen. Während einer kurzen Rast erkundigt sich Kenji nach Eloras Kräften und fragt sie, ob sie wie Octavia ihre Kleider magisch trocknen könne. Im Gegensatz zu Octavia wirke sie keine eigentliche Magie, sondern nutzte wie Kenji oder die Inquisitoren die Kräfte von anderen mächtigen Wesenheiten. Als Henk nach dem Preis dafür fragt, antwortet Elora, dass man ihn jeweils aushandeln müsse. &lt;br /&gt;
[[Datei:Notx-Blüte.png|miniatur|links|Notx-Blüte]]&lt;br /&gt;
Als die Helden weitergehen, bemerken sie vor sich auf dem Weg ein kleines, violettes Leuchten, welches von einer merkwürdigen Blüte ausgeht, welche aus einem schleimig schimmernden Tang mit wulstig-dicken Blättern wächst. Ein leichter Duft geht von ihr aus, von dem Filgiz berichtet, dass dieser ihm jedes Mal entsetzliche Kopfschmerzen bereiten würde. Außerdem warnt er die Helden vor  den Blättern, da sie bei Berührung unbekleidete Haut verätzen können. Schutuhx nennt die Pflanze „[[Notx]]“. Das Geflecht siedelt sich auf Kadavern von Dämonen an und breitet sie sich von dort aus, so dass es mancherorts ganze Höhlensysteme überwuchert. Auf dem Weg tauchen schließlich immer mehr von den Notx-Blumen auf, welche alle durch dünne Austriebe miteinander verbunden sind. Ihr Duft wird immer stärker und die Helden bekommen nun leichte Kopfschmerzen, die sich aber gut aushalten lassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Notx-Geflecht-Weg.png|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch die Höhle mit dem Notx-Geflecht zum Loch]]&lt;br /&gt;
Schließlich tauchen immer mehr violette Lichtpunkte in der Dunkelheit auf und bilden etwas wie eine leuchtende Masse auf dem Boden, welche einen geisterhaften, aber auch faszinierenden Anblick bietet. Nun ist auch das Rauschen von Wasser zu hören und am Echo der Geräusche ist auszumachen, dass es sich um eine riesige Höhle handeln muss. Doch aufgrund der Dunkelheit können sich die Helden nicht orientieren und müssen ihren Weg mühsam mit der Lampe suchen. Schutuhx befiehlt ihnen, ein Loch im Boden zu suchen, beteiligt sich aber nicht selbst an der Suche, sondern scheint die Helden zu beaufsichtigen. Während die anderen dieses Verhalten tolerieren, fühlt sich Augustus bereits provoziert und fordert ihn auf, sich an der Suche zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schlägt einen Weg vor und gemeinsam erkunden sie mit der Lampe das Gelände. Die Helden stoßen auf die Reste von uralten Steinmauern und finden Fragmente von einem großen, dämonischen Relief. Je länger sie sich auf der Wiese in dem Duft aufhalten, desto schlimmer werden ihre Kopfschmerzen. Ihre Anspannung nimmt zu und es pocht in den Schläfen. Augustus drängt zur Eile und befürchtet einen Hinterhalt von Schutuhx. Dann wirkt Kenji plötzlich ganz entspannt und gelassen und spricht ganz begeistert von den strahlenden Farben. Er sucht sich ein bequemes Plätzchen, albert herum und setzt sich gut gelaunt an den grünlich schimmernden Bach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf ergeht es Augustus und Elora ähnlich und sie entdecken im Rausch die „Schönheit“ des Ortes. Elora schmeißt sich an Augustus ran und bringt das Gespräch auf barsavische Frauen. Augustus gibt ihr zu verstehen, dass er diese interessanter findet als die meisten thyrnischen Frauen, und die beiden lassen sich auf der „Wiese“ nieder, beschäftigen sich miteinander und beginnen, sich leidenschaftlich zu küssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald werden die drei sehr müde und legen sich auf die wunderschöne Blumenwiese, um ein Nickerchen zu machen. Dann wird alles dunkel und plötzlich tauchen alptraumartige Bilder vor ihren Augen auf. Da ist die gleiche Höhle ohne Blumen, aber mit bereits ähnlich zerstörten Ruinen. Zwei große, schwarze Gestalten kämpfen miteinander und eine davon sinkt schließlich tot zu Boden. Sein riesenhafter, verzerrter Körper mit einem mehrfach gehörnten Haupt und Klauen mit scharfen Krallen daran wirkt tot und bewegt sich nicht mehr. Die Helden befinden sich direkt daneben und stellen plötzlich an sich hinabblickend fest, dass ihr eigener Körper ab dem Bauch mit dem des riesigen Kadaver verwachsen ist. Sie können sich nicht von diesem losreißen und beobachten, wie sich der Körper des gigantischen Leichnams auflöst und der Zerfall auch auf ihre Körper übergeht. Nur die Knochen bleiben übrig und der Prozess zieht sich unendlich lange hin, während sie dabei Höllenqualen erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji, Augustus und Elora durch den Rausch ausgeschalten sind und Filgiz sich erschöpft mit starken Kopfschmerzen hinsetzt, hat Henk durchgehalten und mit Schutuhx das große Loch im Boden gefunden. Dieser weist ihn auch darauf hin, dass es der Geruch der Blumen ist, welcher diese Wirkung auslöst. Ein mit Wasser befeuchtetes Tuch zeigt keine Wirkung und Schutuhx meint, der Geruch müsse mehr überdeckt werden. Daraufhin tränkt Henk sein Tuch mit Alkohol aus seinem Flachmann und erzielt damit die gewünschte Wirkung. Aus dem Ärmel von Augustus' Hemd nimmt Henk den Stoff, den er in Alkohol tränkt und ihn seinen Freunden vor den Mund hält, bis diese aus ihrem Rausch erwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam gehen sie zu dem großen Loch, welches nach Schutuhx der Weg in die höheren Ebenen der Kanalisation sein soll. Das Wasser stürzt dort hinab und es lässt sich keine Tiefe ausmachen. Noch mit den Nachwirkungen des Rausches kämpfend, befürchtet Augustus eine Falle von Schutuhx und hält diesen aggressiv über den Abgrund. Er will von ihm erfahren, ob ihr Weg wirklich dort hinunter führt. Als Schutuhx dies bestätigt, lässt Augustus ihn vorgehen und in die Tiefe fallen. Henk und Kenji schauen ihn verwundert an und Henk schüttelt nur den Kopf. &lt;br /&gt;
[[Datei:Grube.png|miniatur|rechts|Die mittlerweile mit Wasser gefüllte Grube unterhalb des Opfer-Loches]]&lt;br /&gt;
Dann untersucht Henk das Loch, findet aber keine alternative Abstiegsmöglichkeit. Also befestigt er seinen Enterhaken am Rand des Loches und klettert das Seil hinab. Nach guten 10 Schritt ist er jedoch noch nicht am Boden der Grube angekommen und muss wohl oder übel loslassen, um das letzte Stück zu überwinden. Die anderen wollen direkt springen und, als Kenji kurz zögert, springen Filgiz und Elora hinunter. Kenji steht am Rand und zögert, bis Augustus ihm einen kleinen Stubs gibt und mit ihm in die Tiefe springt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden landen im Wasser du werden sofort von einer starken Strömung mitgerissen, welche sie aus der Grube hinaus einen schmaleren Tunnel hinab führt. Unterwegs müssen sie aufpassen, nicht mit größeren Felsbrocken zu kollidieren, was für Kenji und Elora nicht einfach ist. Die beiden ziehen sich einige Prellungen und Schürfwunden zu, während geschickte Schwimmer wie Henk und Augustus um die Steine herumschwimmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder festen Boden unter den Füssen haben, stellen sie fest, dass [[Schutuhx]] nicht da ist. Augustus macht sich schuldbewusst auf die Suche und durchstreift die nähere Umgebung, während Kenji und Elora ihre Wunden versorgen. Als Augustus zurückkehrt, hört er vom Wasser ein seltsames Platschen und vermeint etwas unter Wasser zu entdecken. Also legt er seine Rüstung ab und springt hinein. Er schwimmt zu dem kleinen Felsen, wo das Geräusch war, und taucht unter. Er nimmt etwas unter Wasser wahr und wird kurz danach von Schutuhx angegriffen, welcher sich von hinten auf ihn stürzt und seinen Kopf zwischen seine Kiefer bekommen will. Doch Augustus ist stärker, wehrt ihn ab und zerrt ihn an Land zu den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist beleidigt und will nicht weiter. Kenji spricht mit ihm und erfährt, dass er nur unter einer Bedingung bereit ist, die Helden weiterzuführen: Augustus dürfe ihn nie wieder anfassen! Henk und Filgiz beraten, ob sie auch ohne Schutuhx den Weg finden können, doch sie sind sich nicht sicher, da Filgiz dieser Bereich unbekannt ist. Erst als Augustus dem schmollenden Schutuhx verspricht, ihn nie wieder anzufassen, steht er auf und weist den Helden den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erkennt Filgiz die Gegend wieder und er weist den Helden einen Rastplatz zu, an dem sie mit Schutuhx warten sollen, bis er [[Gildon Ipnosi|Gildon]] in der Zuflucht informieren hat. Dann bricht er auf und überlässt die Helden sich selbst. In der Ruhezeit untersucht Augustus Eloras Bein und versorgt fachmännisch ihre Verletzung, während Henk mit Schutuhx über dessen weitere Pläne spricht. Henk muss ihm versprechen, alles dafür zu tun, dass die Freigeister Schutuhx nichts antun, und er sich für ihn einsetzen würde. Danach spricht Henk mit Augustus und hält ihm eine Standpauke. Er macht ihm große Vorwürfe wegen seiner dummen Aktion, denn wenn Schutuhx bei dem Sturz etwas passiert, würden sie vielleicht nie mehr hier herausfinden. Außerdem wirft Henk Augustus auch vor, ihre Mission bereits bei dem Ersten der Loigg'Il durch sein unüberlegtes, provozierendes Gerede in Gefahr gebracht zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.15''') Während die Helden auf [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz']] Rückkehr warten, bekommt Henk starkes Nasenbluten. Auch Kenji ist verletzt und die beiden legen sich etwas hin. Augustus vertreibt sich die Zeit mit Kampftraining, bei dem er neugierig von Elora beobachtet wird. Er setzt sich zu ihr und die beiden sprechen über Eloras Grenzen, wie weit sie mit den Dämonen gehen würde. Sie erzählt Augustus von [[Reveron|Reverons]] Prüfung zur Aufnahme in den [[Bund von Utukk'Xul]] (vgl. [[Elora_von_Tressburg#Der_Segen_des_gro.C3.9Fen_Zersetzters|Biographie]]). Doch anstatt sich wie Reveron zum Schergen der Dämonen zu machen, will Elora lieber die Kontrolle über sie behalten. Sie erzählte Augustus auch von Reverons Wächterdämon in Form der Art eines großen Hundes, den er immer bei sich habe und welcher auf Reveron aufpasse. Augustus fragt Elora auch nach ihrem Dolch, der ihr sogar in der Gefangenschaft gelassen wurde, und sie kommentiert, dass die [[Loigg'Il]] schon versucht hätte, ihr den Dolch abzunehmen. Doch sie hätten ihn schnell zurückgegeben, da es ihnen nicht gut bekommen sei. Augustus könne es gerne mal testen, was passiert, wenn er ihr den Dolch wegnähme. Augustus erwähnt, dass in Thyrna versucht würde, immer die eigene moralische Waage im Gleichgewicht zu halten, und sich nicht zu einseitig zu betätigen. Elora geht da gerne Risiken ein und Kenji, der sich am Ende in das Gespräch einschaltet, warnt sie vor den Konsequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz kehrt mit [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi]] und [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]] zurück und es beginnt eine Verhandlung mit Schutuhx. Wodhi will einen Beweis für sein Wissen haben und fragt nach den Sprengungen in der Kanalisation. [[Schutuhx]] erklärt, dass man dafür Bußßeuxuß die Schuld gibt und man bereits begonnen haben, die Bereiche wieder zu räumen. Da diese Information nützlich ist, soll Schutuhx zunächst bis zu Gildons Rückkehr von den Kommunikationsanlagen in einem abgesonderten Bereich untergebracht werden, da die Freigeister ihn fürchten könnten. Wodhi weigert sich aber, ihm Umgewandelte zum Fraß vorzuwerfen, und Henk findet heraus, dass sich Schutuhx auch mit den Gehirnen bestimmter, kluger Dämonenarten zufriedengeben würde. Dann brechen alle auf zur [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Schuthux Kammer.png|miniatur|rechts|Schutuhx' Kammer im Randbereich der [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]]]]&lt;br /&gt;
Schutuhx bekommt seinen eigenen Bereich und Henk betreut die Unterbringung. Schutuhx verlangt von ihm eine Kiste zum Sitzen, die Henk ihm organisiert. In der Zuflucht bekommen die Helden von Roana einen Eintopf serviert und sie erzählen Wodhi ihre Erlebnisse. Wodhi berichtet, dass die Zuflucht anscheinend wieder sicher ist, da die Späher der Loigg'Il ihre Suche in der Kanalisation aufgegeben haben und verschwunden sind, seitdem die Helden bei dem Ersten gewesen sind, welcher ihnen freies Geleit zugesichert hat. Nach dem Essen legen sich alle Schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Aletheon===&lt;br /&gt;
Augustus wird durch Geräusche aus der Nebenkammer geweckt und erkundigt sich sofort, was passiert sei, da er [[Schutuhx]] nicht wirklich traut. Doch diesmal ist der ausgesonderte Gedankenschinder nicht involviert, sondern der Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]] hat erneut Probleme mit seinem [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Lenker]]. Außerdem ist der Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EVergan.E2.80.9C_.28Karthograph_aus_Balmar.29|Vergan]] bei einem Beutezug mit Oldir schwer verletzt worden. Augustus legt sich danach wieder hin und bittet den Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]], ihn sofort zu wecken, sobald es Probleme mit Schutuhx gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen sehr lange. Henk erwacht als erstes und spricht kurz mit Roana, die berichtet, dass Gildon noch nicht zurück ist und er geduldig sein müsse. Sie fragt Henk auch, ob er noch etwas gebrauchen könnte, was die Freigeister in den Lagern der Loigg’Il zu finden wäre. Dann geht Henk zu Schutuhx und trifft unterwegs auf Wodhi und Filgiz. Er erfährt, dass Schutuhx von den beiden noch weitere Kisten haben wollte, und Henk fragt Wodhi, ob er aus den Lagern etwas Alkohol bekommen könnte. Wodhi geht daraufhin mit Henks Flachmann los, um ihn zu füllen, und Henk fragt Filgiz auch nach Gildon langem Fortbleiben, doch dieser macht sich keine Sorgen um ihn, da [[Freigeister#.E2.80.9EMart Dernheim.E2.80.9C .28Magieradept aus Perlheim.29|Mart]] im Falle eines Zwischenfalls schon im Traum etwas von ihm gehört hätte. Filgiz versteht, dass die Helden möglichst schnell weitermüssen, weist jedoch darauf hin, dass Gildon ihnen vielleicht weiterhelfen könne, wie sie weiterhin mit den Freigeistern in Kontakt bleiben können. Außerdem weiß Gildon vielleicht einen Weg, die Seeschlangen zu kontrollieren. Filgiz schickt Henk dann zu Schutuhx, da dieser anscheinend noch etwas anders als Kisten wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ordnet seine Kisten an und kümmert sich nicht um Henk. Dieser fragt ihn, ob  es etwas zu besprechen gäbe, und Schutuhx verlangt nach Kleidung und etwas Material zum Schreiben. Henk fragt, warum er Kleidung wünscht, wo er doch keine Scham empfinde, und Schutuhx erklärt ihm, dass die Loigg'Il damit ihre Wirtskörper verdecken, bevor sie ihn endgültig ablegen können. Henk fragt ihn auch nach den Kisten und erfährt, dass sie eine Sitzgelegenheit und eine Ablagemöglichkeit für Schriftstücke darstellen. Henk möchte wissen, warum Schutuhx etwas aufschreiben will, und erfährt, dass dieser immer wieder das Wort „''[[Gwaeriel]]''“ im Kopf höre, was er durch wiederholtes Aufschreiben zum Verschwinden bringen will. Gwaeriel sei das Wort für die Melodie, welche er immer wieder im Kopf höre, und Henk erinnert sich, dass Gweriel die Schwester von [[Gwaerenor]] war, die von [[Hazug-Ságok]] getötet wurde und an deren Trauerfeier die Helden teilnahmen (vgl. [[Kalender#21._Sideon|Episode 21.49]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk findet auf Filgiz' Hinweis drei Gewänder in einem Lagerraum, von denen er die Robe eines Klerikers der Passionen aussortiert und zwei neutrale Roben, eine rote und eine blaue, mitnimmt und sie zu Schutuhx bringt. Dieser entscheidet sich für das blaue Gewand und Henk fragt ihn, warum ihm die Farbe wichtig sei. Dann bemerkt er, dass die Farben anscheinend eine Stimmung auf der Haut ausdrücken und dass Schutuhx sich für das entspannende Blau entschieden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji erwacht, wendet sich dem [[Kirche_der_Passionen#Das_Comhla|Comhla]] zu, um zu beten, und bemerkt, dass Augustus anscheinend gerade einen angenehmen [[Augustus' Arena#Augustus Traum von Elora|Traum]] hat. Als dieser dann aufwacht, führen die beiden ein langes Gespräch über Octavia. Kenji gesteht, dass er sich über seine derzeitigen Gefühle noch nicht im Klaren ist und noch das Gespräch mit Octavia suchen werde. Augustus versucht etwas ungeschickt, sein Bedauern über Octavias Geschmack bei Männern auszudrücken, welche leider nur auf Personen anspringt, die einen großen Kontrast zu ihren Eltern darstellen, und er vergleicht Octavia mit einem Vulkan, in dem es innerlich brodelt und der irgendwann unkontrolliert ausbricht und alles verwüstet. Augusts macht sich schon länger Sorgen, dass Octavias emotionale Ausbrüche irgendwann einmal jemanden ernsthaft verletzen könnten, was bei ihrem Angriff auf Kenji fast geschehen wäre. Kenji hat die Hoffnung, dass Octavia diese Erfahrung nie mehr vergisst und daran reift, und er glaubt, dass Octavia nur lernen müsse zu tanzen, wie [[Abdrushin]] es ausgedrückt habe (vgl. [[Kalender#2._Sideon|Episode 21.23]]). Kenji ist überzeugt, dass sie dies mit [[Ignus]] als Tanzpartner hätte lernen können. Die beiden reden noch über Octavias eiserne Disziplin und Augustus erzählt, dass ihre Mutter ihr mentale Übungen, mit denen sie ihre Gefühle beherrschen kann, gezeigt hat. Augustus gesteht, dass er seinen inneren Druck durch seine Kampfübungen kontrolliert ablasse, doch Octavia unterdrücke mit ihrer Disziplin ihre eigenen Gefühle und besitze auch keine Ablassmöglichkeit, sodass der Druck bei Octavia dann unkontrolliert und explosionsartig herausplatze. Kenji offenbart Augustus noch seinen Plan, bei ihrer Rückkehr nach [[Barthavion]] seine Schwester in [[Sapos]] aufzusuchen, von der [[Drachenträne#Augustus.27_Vision|Augustus Vision]] gesprochen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk zurückkehrt, planen die Helden ihr weiteres Vorgehen bei den Separatisten und Augustus schlägt vor, den roten Würfel als Druckmittel einzusetzen und sie zu erpressen, während Kenji ein diplomatisches Vorgehen vorschlägt und alles offen ansprechen möchte. Henk wägt beide Ideen gegeneinander ab und sie entscheiden, zunächst auf Gildon zu warten, da dieser vielleicht noch wichtige Informationen besitzt oder weitere Optionen aufzeigen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udelian erzählt den Helden von Oldirs Problemen und erwähnt, dass er den Lenker nicht ohne den Tod des Wirtes entfernen könne, da er keine Möglichkeit sieht, die Verbindung zur Wirbelsäule zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.16''') Henk berichtet Augustus und Kenji von seinen Gesprächen mit [[Schutuhx]] und erzählt ihnen, dass das Wort, welches dieser immer geschrieben hat, ''[[Gwaeriel]]'' sei und er so auch die Melodie nennt, welche sie alle immer wieder in ihren Köpfen hören können. Henk fragt dann Wodhi nach etwas zum Schreiben. In [[Gildon Ipnosi|Gildons]] Kammer finden sie einige Wachstafeln, welche er Schutuhx mitbringen will. Augustus bittet Wodhi, ob die Freigeister nach der Namensplakette der [[Baiula Spei]] suchen können, weil sie einen sentimentalen Wert für ihn besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk Schutuhx die Wachstafeln bringt, unterhält sich Augustus mit Elora. Sie erzählt ihm von ihrer [[Elora_von_Tressburg#Eloras_Beichte_bei_den_Eltern|Beichte bei ihren Eltern]], wie sie vor den Inquisitoren geflohen ist und wie sie schließlich [[Elora_von_Tressburg#Arlenas_Verrat|von ihrer Schwester verraten]] wurde. Kenji betet in der Zwischenzeit mit Oldir und sie sprechen über dessen Probleme mit dem Lenker. Oldir richtet sich mit einer Bitte an Kenji und möchte seinen ganzen Besitz, welcher sich in Barthavion in den Händen seines Bruders befindet, der Kirche spenden, wofür Kenji nach seiner Rückkehr persönlich Sorge tragen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Henks Rückkehr sprechen er und Augustus mit Udelian über Möglichkeiten, Udelian zu helfen, und der Einzige, der Informationen dazu haben könnte, ob ein Lenker überhaupt entfernt werden kann, ist Schutuhx. Also verhandelt Henk mit dem Gedankenschinder und findet heraus, dass Schutuhx zwar eine nützliche Information habe, diese jedoch nur im Austausch mit Nahrung herausgeben wolle. Henk soll einen Klngrei-Dämon fangen und ihm ausliefern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bespricht Schutuhx Anliegen mit den anderen und sie beschließen, auf die Jagd zu gehen. Kenjis Bein ist noch nicht richtig verheilt und er bleibt im Lager zurück. Henk bricht mit Augustus, Elora, Filgiz auf und sie lassen sich von Schutuhx in die Kanalisation zurückführen, aus der die Helden das erste Mal kamen, als sie die Freigeister entdeckten. Dazu müssen sie Schutuhx allerdings einmal durch die ganze Zuflucht führen, so dass er einen Eindruck von der Größe des Lagers bekommt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Klngrei-Nest.png|miniatur|links|Das Klngrei-Nest in der Kanalisation]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klngrei.png|miniatur|rechts|Der Klngrei-Dämon mit seinen hypnotischen Lichttentakeln]]&lt;br /&gt;
Schutuhx führt die Helden schließlich zu einer mit Tang durchwachsenen Ausbuchtung in der Kanalisation und deutet an, dass sich das gesuchte Wesen dort verstecken würde. Zunächst versucht Augustus, es hervorzulocken, doch er scheint sich nicht gut als Opfer zu eigenen. Elora ist bereit, das Risiko auf sich zu nehmen, und Augustus und Henk verstecken sich. Als Elora allein zu sein scheint, lässt der Dämon sie mit einem hypnotischen Licht erstarren, entfernt sich dann aber schnell von ihr, als habe er Henk gewittert. Der Dämon flieht allerdings direkt neben den gut versteckten Augustus und dieser greift ihn mit dem Kurzschwert an und schneidet ihm eine seiner Leuchttentakeln ab. Henk kommt hinzu und gemeinsam überwältigen sie den Klngrei. Henk hält ihn fest, damit Schutuhx ihm mit seinem Kiefer den Kopf knacken und das Gehirn aussaugen kann. Direkt nach der Mahlzeit erfährt Henk, dass sie das Mittel gegen den Lenker bereits besitzen: die Galle des Zerrox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr in die Zuflucht weist Henk Schutuhx in dessen Kammer darauf hin, dass er sich benehmen und die Freigeister nicht angreifen soll, und Henk versucht, ihm menschliche Bindungen zu erklären am Bespiel der Worte „Gast“ und „mögen“. Dann berichtet Henk Kenji von der Galle des Zerrox und mutmaßt, dass man sie wahrscheinlich auf den Lenker träufeln müsse. Während Kenji diese Information Udelian mittelt, unterhält sich Henk mit Roana und Augustus und Elora sprechen über Augustus Verbannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit Udelian fällt Kenji auf, dass sie noch nicht genügend Informationen zur Anwendung der Galle besitzen, um einen sicheren Eingriff zu gewährleisten. Er spricht Henk darauf an und dieser spricht nochmal mit Schutuhx. Wie zu erwarten, verlangt der Gedankenschinder eine Gegenleistung und fordert von Henk etwas [[Orichalkum]]. Erst als dieser aus Gildons Kammer ein kleines Plättchen Orichalkum, welches vermutlich zu den Vorräten von Iustus gehörte, holt und Schutuhx übergibt, informiert dieser Henk darüber, dass man ein Galle-Wasser-Gemisch im Verhältnis 1/10 herstellen solle, welches dem Patienten so lange verabreicht wird, bis sich seine Zunge blau verfärbt. Dann wäre der Lenker durch das Gift abgestorben, welches aber auch den Patienten schwächen und bewusstlos machen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gibt die Informationen an Udelian weiter. Kenji hat währenddessen beruhigend auf Oldir eingeredet und mit ihm gebetet. Dann setzt der Medicus de Lösung an und verabreicht sie Oldir, welcher sie kaum zu trinken vermag. Es geht ihm immer schlechter, doch irgendwann verfärbt sich seine Zunge blau und Udelian beginnt mit dem Eingriff, als Oldir bewusstlos wird. Im Gegensatz zu vorherigen Operationen lässt sich der Lenker diesmal von der Wirbelsäue lösen und aus dem Körper entfernen. Kenji hält während des Eingriffs Oldirs Hand und betet für ihn das [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Passionen|Gebet der Passionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht unterdessen mit Mart und bittet ihn, Gildon eine Nachricht zukommen zu lassen, damit er sich auf den Rückweg mache. Außerdem organisiert er mehrere Trinkflaschen mit hochprozentigem Alkohol, damit jeder etwas bei sich hat, mit dem er sich eine Atemmaske tränken, eine Wunde desinfizieren oder klebrige Substanzen auflösen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Zeit berichtet Udelian, dass die Operation gut verlaufen sei und Oldir sich nun gesundschlafen müsse. Augustus und Elora ziehen sich als erstes zum Schlafen zurück und kommen sich näher. Henk und Kenji bleiben noch bei Roana und unterhalten sich trinkend, während Augustus und Elora herumknutschen und schließlich gemeinsam auf einer Pritsche einschlafen. Später legen sich Henk und Kenji auf ihre Betten und schlafen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.17''') Der Schlaf der Helden sollte nicht lange dauern, denn nach kurzer Zeit werden sie von Wodhi geweckt und auf Eloras Verschwinden hingewiesen. Sie habe sich herausgeschlichen und sei in den Gängen verschwunden, berichtet Wodhi, welcher sich etwas Sorgen um den Wachhabenden [[Freigeister#.E2.80.9EGaravar.E2.80.9C_.28Seemann_aus_Tarsus.29 |Garavar]] macht, welchen er beim Wachwechsel vermisst hat. Die Helden beschließen, nach ihr zu suchen, und Augustus will nur sein Schwert mitnehmen, doch Henk hält es für besser, wenn er auch seine Rüstung anlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und finden in einem Gang den schlafenden Garavar. Als Henk ihn weckt und auf sein Schlafen anspricht, erzählt dieser, dass ihm jemand von hinten überraschend auf die Schulter getippt hat und, als er sich umdrehte, bekam er plötzlich ein Pulver ins Gesicht gepustet, von dem er unerträglich müde wurde und sofort einschlief. Die Helden machen sich dann auf den Weg zu [[Schutuhx]], um nach dem Rechten zu schauen. Als sie Elora dort nicht finden, gehen sie weiter bis zum Außenposten und fragen dort nach. Allerdings ist niemand vorbeigekommen, und so gehen die drei wieder zurück und untersuchen einen abgelegenen Lagerraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie eintreten, hören die Helden leise, murmelnde Worte. Augustus bleibt hinter einer Kiste und schaut aus der Entfernung, doch Henk schleicht näher heran. Sie beobachten, wie Elora auf dem Boden vor einem Kreis mit einem schwarzen Zeichen sitzt. An einer Hand hat sie eine frische Schnittwunde, deren Blut sie in den Kreis tropfen lässt, während die andere Hand den noch blutenden Dolch hält. Die Blutstropfen erreichen jedoch nicht den Boden, sondern werden über dem Zeichen von einer dunklen, halbtransparenten Wolke absorbiert. Anschließend absorbiert sie die Wolke durch Mund und Nase, wobei Augustus erschrocken ihren Namen ruft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stellen sie zur Rede und erfahren, dass sie sich von ihrem Dämon Macht geholt hat, indem sie ihm ihr Blut opferte. Sie erklärt, dass sie stark sein muss, um den Helden auf ihrem Weg zu helfen und später auch gegen [[Reveron]] antreten zu können. Obwohl allen die Art ihres Rituals nicht gefällt, sehen sie auch den Nutzen für ihre Reise, auf der Elora bisher sehr hilfreich war. Alle kehren zurück in die große Kammer und, während sich Augustus und Elora unterhalten, sprechen Henk und Kenji mit Wodhi und erklären die Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora erzählt Augustus, dass ihr Dämon eifersüchtig auf ihn sei, da er ihre Aufmerksamkeit von diesem fortlenke. Elora fürchtet, der Dämon könnte Augustus sonst nachts heimsuchen und Quälen, wenn sie ihm nicht  sein Blut zahlt. Augustus spricht sie darauf an, dass sie mittlerweile die einzige in ihrem Kult sei, und stellt die Frage nach dem Risiko für sie, den Dämon überhaupt noch kontrollieren zu können. Doch Elora ist sich sicher, dass eines Tages genug Macht erlangen wird, um den Dämon vollständig zu unterwerfen oder ihn fortzuschicken. Augustus weist darauf hin, dass er ihr dabei helfen könnte, den Dämon loszuwerden, denn er würde auch gegen ihn kämpfen, wenn er in manifester Form anwesend sei. Doch Elora macht ihm deutlich, dass sie noch auf die Kraft des Dämons angewiesen sind, solange sie sich in [[L'yreh]] aufhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji erklären Wodhi, was vorgefallen ist, und dieser stellt klar, dass Elora sich bei Garavar entschuldigen müsse, wenn sie nicht bei Schutuhx in der Kammer untergebracht werden möchte. Dazu ist diese auch bereit und entschuldigt sich bei dem noch immer aufgebrachten Freigeist. Anschließend setzen die Helden ihren Schlaf fort und legen sich wieder hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji träumen von Octavia und [[Augustus' Arena#Augustus Traum .2811. Aletheon 351 JF.29|Augustus träumt]] unangenehme Assoziationen zu der Operation von Oldir.  Die Helden essen etwas und tauschen sich kurz über die Octavia-Träume aus. Nachdem sie von Udelian erfahren haben, dass Oldir die Nacht überstanden hat und jetzt tief schläft, betet Kenji an dessen Bett. Augustus spricht mit Henk über seine Beziehung zu Elora und fragt sich und ihn, ob sie als Kultistin nicht eine Belastung darstellt für die große Aufgabe, welcher sie nachgehen. Henk ist der Ansicht, dass man immer seinem Herzen folgen müsse, und Augustus befürchtet, dass Elora in ihm seine finstere Seite hervorlocken kann, da sie sich über solche Aktionen wie das Herunterstürzen von Schutuhx amüsiert und ihm das wiederrum gefallen hat.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus beginnen mit einem Kampftraining, während sie auf Gildons Rückkehr warten und einige schweißtreibende Schlagwechsel später kommen die Freigeister [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]] und [[Freigeister#.E2.80.9EDamrod.E2.80.9C .28Schmuggler aus Veltima.29|Damrod]] mit reicher Beute in die Zuflucht. Darunter befinden sich eine große Kiste, welche sich als [[Abdrushin|Abdrushins]] Arzneimittelkiste herausstellt, und zwei Bronze-Statuen aus der Kapelle der [[Baiula Spei]], bei denen es sich um Mynbruje und Tystonius handelt. [[Datei:BS-Plakette-oben.png|miniatur|links|Die Schiffsplankette der Baiula Spei]] [[Datei:BS-Plakette-unten.png|miniatur|rechts|Die Rückseite der Plankette mit den dünnen Linien]] Außerdem haben sie die Schiffsplankette gefunden, welche in den Kapitänstisch in der Offiziersmesse eingelassen war. Während Augustus über der Plankette sinniert, entdeckt er, dass diese mit ihrer Dicke viel zu leicht für eine massive Goldplatte ist. Auf der Rückseite entdeckt er mit Henk dünne Linien, welche parallel zur Außenkante verlaufen und der Verschluss eines Geheimfaches zu sein scheint. Um es zu öffnen, benötigt Henk jedoch seinen Dietrich, welchen er Schutuhx verpfändet hat. Als begeben sich die Helden zu dem ausgesonderten [[Loigg'Il]], welcher in das Orichalkumstück vertieft ist und es anstarrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit Henk den Dietrich vor den Augen von Schutuhx nutzen darf, muss er ihm zuvor noch einige Informationen geben und ihm alles über Gildon erzählen, was er weiß. Schutuhx möchte auch wissen, was der Magier von ihm wissen will und was mit ihm geschehen werden, wenn er die Informationen preisgegeben hat. Henk antwortet ehrlich und so gut er kann, so dass Schutuhx ihm erlaubt, den Dietrich vor seinen Augen zu benutzen. Augustus und Kenji, die zuvor im Gang gewartet haben, kommen hinzu und Henk öffnet vorsichtig mit einem sehr dünnen Werkzeug das Fach. Darinnen befindet sich eine etwa Handgroße Phiole, welche ein rötliches Leuchten ausstrahlt. [[Datei:BS-Plakette-offen.png|miniatur|rechts|Das Geheimfach mit dem Boulvriag-Flakon]] Augustus weiß sofort, dass es sich um einen sogenannten „[[Boulvriag-Flakon]]“ handelt, einer sehr seltenen und unglaublichen teuren, magischen Waffe, die auch hin und wieder von thyrnischen Truppen genutzt wird. Mit seiner enormen Sprengkraft, welche mit einem mächtigen Feuerball vergleichbar ist, diente der Flakon auf der Baiula Spei vermutlich als eine Art Selbstzerstörungs-Mechanismus, damit das Schiff nicht in Feindeshand fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren in die große Höhle zurück und Kenji sucht einen guten Platz für die beiden Statuen. Henk und Augustus essen von [[Roana Dernheim|Roanas]] Eintopf und Wodhi teilt ihnen mit, dass Gildon zurückgekehrt sei und bald in der Zuflucht ankommt. Er hat erfahren, dass die Suche nach den Helden eingestellt wurde und der Erste ihnen persönlich freies Geleit gewährt hat. Außerdem wurden viele Späher ausgesandt, die nach ''Bußßeuxuß'' Versteck suchen sollen, und es wurde ein Bote nach „''Riunuz-Choxxu''“ geschickt, um die Arbeit der Kultisten zu überwachen und diese an die Vereinbarungen zu erinnern. Er soll damit drohen, dass der Erste seine Unterstützung aus ''Riunuz-Choxxu'' abziehen und sich auch nicht mehr um die Zauberin kümmern werde, wie [[Sabaoth Immortalis]] gewünscht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.18''') Da [[Gildon Ipnosi|Gildon]] noch etwas vorbereiten muss und sich mit Mart in seine Kammer zurückzieht, versuchen die Helden ihr weiteres Vorgehen zu planen. Sie merken schnell, dass ihnen wichtige Informationen noch fehlen, um einen wirklichen Plan fassen zu können, da sie noch nicht sagen können, ob Gildon in der Lage sein wird, eine Seeschlange zu kontrollieren, und ob es ihnen möglich sein wird, mit den Freigeistern in Kontakt zu bleiben. Roana hält etwas abseits anscheinend Elora eine Standpauke wegen ihres Verhaltens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi gesellt sich zu den Helden und bedankt sich bei ihnen, dass sie mit Elora gesprochen haben und diese sich bei [[Freigeister#.E2.80.9EGaravar.E2.80.9C_.28Seemann_aus_Tarsus.29|Garavar]] entschuldigt hat. Er hofft, dass Elora noch auf den rechten Weg zurückfindet und spielt auch darauf an, dass er dies auch für Augustus hofft, da er ebenfalls bemerkt hat, dass er ein Auge auf sie geworfen hat. Dann erzählt er ihnen von seinen sehr persönlichen Erlebnissen mit [[Lavina, die Lerche|Lavina, der Lerche]], welche sich ähnlich wie Elora mit einem Dämon eingelassen hatte. Wodhi möchte mit dieser Geschichte besonders Augustus vor Augen führen, welche Gefahren mit einer solchen Freundschaft verbunden sind, und gesteht ihm, dass er heute noch häufig an sie denkt und sich fragt, ob er nicht mehr hätte tun müssen, um ihr zu helfen. Wodhi habe diese Geschichte jedoch gezeigt, dass es eigentlich immer ein schlechtes Ende gibt, wenn man sich mit Dämonen einlässt, und er hofft, dass es Elora anders ergehen wird. Augustus macht sich nach eigenen Angaben wenig Sorgen, sagt aber zu, den anderen und auch Elora zu informieren, wenn sich der Dämon bei ihn im Schlaf zeige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29 |Udelian]] berichtet den Helden, dass sich [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29 |Oldirs]] Zustand verbessert habe und seine Wunden zu heilen beginnen. Außerdem hat Udelian beobachtet, als sich bei Oldirs Haut eine leichte, rosige Färbung einstellt und es fast so wirke, als ob er seine alte Hautfarbe zurückbekomme. Dies wäre ein großer Erfolg und ein Grund zum Feiern, denn dann besteht für alle Freigeister Hoffnung, ihre Lenker loszuwerden, falls es einen Weg nach Hause gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon kehrt zu den Helden zurück und erklärt, dass er Kenji eine Technik zeigen werde, mit deren Hilfe dieser mit ihm in Kontakt bleiben kann. Sie sprechen über die Kontrolle über die Seeschlangen, doch Gildon gesteht, dass er zu wenig von der Magie der [[Loigg'Il]] versteht, um mit dem roten Artefakt, welches der Kontrolle der Seeschlangen dient, umgehen zu können. Vielleicht könnte er von [[Schutuhx]] mehr über die Magie erfahren, doch dazu muss er zunächst mit diesem reden. Henk muss allerdings mit dabei sein und auch Kenji und Augustus beschließen, mitzukommen. Als sie zu Schutuhx kommen und diesem Gildon vorgestellt wird, starren sich die beiden in einem geistigen Machtspiel gegenseitig an. Augustus beginnt damit, die elbische Melodie zu pfeifen, um Schutuhx zu ärgern und in seiner Konzentration zu stören, doch Henk reagiert blitzschnell und unterbindet sein Verhalten, bevor es Schaden anrichtet. Henk weist Augustus scharf wegen seines dummen Verhaltens zurecht und stellt ihm frei, zu gehen, wenn er sich nicht passend benehmen könne. Währenddessen geht das Machtspielchen von Gildon und Schutuhx weiter, doch plötzlich wendet der Gedankenschinder seinen Blick wie ungewollt ab und Gildon hat ihm seine geistige Überlegenheit demonstriert. Etwas verärgert setzt sich Schutuhx und weist Henk einen Platz an seiner Seite zu, welchen dieser auch einnimmt. Dann muss Henk dem Magier berichten, welche Vereinbarungen bisher getroffen wurden, und Gildon schreibt diese sorgsam auf. Nachdem er auch seine eigenen Forderungen hinzugefügt hat, präsentiert er Schutuhx einen schriftlichen Vertrag, da die Loigg'Il bekanntermaßen ordnungsgemäße Absprachen auch weitestgehend einhalten, wenn sie diesen zugestimmt haben. Im Gegenzug für Nahrung und Sicherheit möchte Gildon von dem Gedankenschinder etwas über die Art der Magie bei den Loigg'Il erfahren. Schutuhx unterzeichnet den Vertrag und Gildon gibt ihm das Verspechen, dass ihm niemand etwas tut, wenn Henk wieder fort ist, solange er sich friedlich verhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gildon sich dann mit Schutuhx über die Details der loigg'Ilschen Magie austauscht und wie ein Schüler den Worten seines die Situation genießenden Lehrers lauscht, suchen die Helden Filgiz auf, denn Wodhi hatte ihnen erzählt, dass dieser plane, mit zu den Abtrünnigen zu kommen. Sie finden ihn im Außenposten und besprechen mit ihm das weitere Vorgehen. Filgiz will sich an der Seeschlange festhalten, welche sie zu dem Versteck der Separatisten bringt, und Henk gibt ihm für diesen Zweck seinen Enterhaken, um das Vorhaben zu erleichtern. Außerdem beschließen sie, den roten Würfel des Ersten und den [[Boulvriag-Flakon]] ebenfalls Filgiz zu übergeben, welcher dann ihr Ass im Ärmel sein wird und ihnen die Waffe ungesehen wieder aushändigen kann. Augustus fühlt sich wohler bei dem Gedanken, den Flakon notfalls gegen den Anführer der Abtrünnigen ''Bußßeuxuß'' einsetzen zu können, falls dieser keinen Nutzen mehr in den Helden erblicke und sie ausschalten wolle. Filgiz bietet auch an, andere Freigeister nachholen, falls die Helden Hilfe brauchen oder nach ''Riunuz-Choxxu'' weiterreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehren die Helden zurück, essen [[Roana Dernheim|Roanas]] Kohl-Suppe und sprechen mit Elora über ihre weiteren Pläne. Augustus fragt sie, ob sie sich tatsächlich im Stande sähe, ihre Schwester umzubringen, und Elora gesteht, dass sie darüber zwar unsicher sei, aber die Seele ihrer Schwester unbedingt retten müsse. Dann überlegen sie gemeinsam, was sie den Abtrünnigen über Elora sagen sollen, und sie beschließen, dass sie diese als ihre Gefährtin ausgeben, welche sie aus der Zuchtkammer befreit haben. Sollten sie dann im Rebellenlager wieder in die Zelle gesperrt werden, würde sich mit etwas Glück in der Zelle nebenan Eloras Schwester Arlena befinden, so dass diese mit ihr sprechen könne. Des Weiteren überlegen die Helden, wie sich Eloras Dämon im Kampf gegen den [[Bund von Utukk'Xul|Kult von Xul]] positionieren werde, und erfahren, dass dieser Elora bereits viel Kraft gegeben habe, um sich an Reveron für dessen Verrat zu rächen. Im Anschluss legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.19''') Im Schlaf wird Augustus von Albträumen geplagt und Henk und Kenji träumen wieder einen Teil von Octavias Erinnerungen. Als Kenji als erstes erwacht, spricht er mit Roana und erfährt, dass Gildon sehr viel Zeit mit Schutuhx verbringt und kaum noch schläft, dafür aber in seinem Verständnis schon viel weiter gekommen sei. Kenji gesteht Roana, dass er Schutuhx nicht ganz vertraut, obwohl seine Spezies nicht lügt. Roana hat noch ein Anliegen, denn sie glaubt fest daran, dass Elora noch nicht verloren sei und ein gutes Herz besitze, denn sie habe in der Gefangenschaft Roana und die anderen Frauen aufgemuntert und ihnen Mut zugesprochen. Roana ist überzeugt, dass Elora nur den richtigen Einfluss bräuchte, um sich von den dämonischen Kräften zu lösen, und, da die Helden und insbesondere Augustus einen guten Einfluss auf Elora hätten, bittet sie Kenji, sich für Elora einzusetzen, damit sie gerettet werden könne. Kenji erinnert Roana daran, dass man immer einen Preis zahlen müsse, wenn man sich mit dämonischen Mächten einlässt, verspricht ihr aber, dies zu tun, wenn die Zeit es zuließe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die andern beiden erwachen, berichten Henk und Kenji von ihren Octavia-Träumen und Augustus erwähnt am Rande, dass er jetzt schon in dritter Folger leichte Albträume gehabt habe. Das erste Mal seien sie nach Oldirs Operation aufgetreten, da der Anblick beim Öffnen der Rippen Augustus an seine Gräueltaten in Loderis erinnert habe. Augustus erwähnt auch, dass sich zwischen die Loderis-Bilder immer wieder Bilder von Elora mischen, hinter der eine Schattengestalt steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen noch gemeinsam über ihre Lage bei den Abtrünnigen und Augustus ist sehr unzufrieden mit der Tatsache, dass sie den Separatisten so ausgeliefert sein werden, denn er hasst es, nicht die Kontrolle zu haben. Henk bemerkt dessen Anspannung und schlägt Augustus vor, etwas zu trainieren, um sich abzureagieren, während sie auf Gildon warten müssen. Augustus nimmt dankend an und schlägt, wenn er sicher ist, dass Henk den Schlag garantiert abfängt, mit voller Wucht zu und lässt seinen ganzen Frust an Henk ab. Elora schaut den Übungskämpfen mit großem Vergnügen zu und Kenji kommt mit ihr ins Gespräch. Er stellt sich als schlechten Kämpfer dar und erzählt ihr von seinen ersten Kämpfen, bei denen er seine Narbe am Mundwinkel bekommen hat. Elora gesteht ihm, dass sie bereits in Ankarz gerne den Kämpfen vom Prinzen [[Isgar Wintras|Isgar]] zugesehen hat. Kenji berichtet von den Erfahrungen der Helden mit dem Prinzen und wie sie seinen Respekt erhalten haben. Außerdem erzählt er von Henks Arenakampf in Eldorn und Elora gesteht ihm, dass sie ein völlig falsches Bild von den Helden hatte. Als Gildon mit Mart zurückkehrt, beenden Augustus und Henk ihr Training. Augustus wirkt danach sichtlich entspannter, während Henk erschöpft ist und seine Gelenke von den kraftvollen Schlägen schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gildon Ipnosi|Gildon]] berichtet von seinen Erlebnissen mit [[Schutuhx]], der erstaunlich zugänglich wurde, als er sich als Lehrer betätigen konnte. Aufgrund der neuen Erkenntnisse sieht Gildon es als wahrscheinlich an, dass er bald die Magie der [[Loigg'Il]] versteht und dann auch ihre Seeschlangen kontrollieren könne. Außerdem möchte Gildon Kenji anleiten, wie er mit ihm in Kontakt bleiben kann, indem er ihm die Benutzung eines Artefaktes erklärt. Gildon hat noch etwas über die Kultisten des Xul erfahren: der Bund muss schon länger existieren, denn er hat etwa um die Zeit der ersten Plage nach [[L'yreh]] gesucht. Einige Kultisten wurden von den Loigg'Il gefangen und verfluchten den Ersten, so dass es zu Verhandlungen und schließlich zu einem Abkommen kam, woraufhin sie der Fluch aufhoben. Inhalt des Paktes ist u.a, dass die Kultisten die Loigg’Il mit Elben aus [[Veldun]] beliefern und die [[Xishari]] nicht wieder zu beschwören. Dafür legen die Loigg'Il die alte Stadt „Riunuz-Choxxu“ trocken und lassen die Kultisten dort forschen, denn sie suchen das Grab von [[Sereg]]. Wenn dann schließlich die vollkommende Plage kommt, bekämen die Loigg'Il die ertrinkenden Elben aus Veldun, denn der Kult plant, mit dem kontrollierten Sereg die Bartha-Bucht weiter steigen zu lassen, um mindestens die Elbensiedlungen zu überfluten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon überlegt, dass die Helden in Riunuz-Choxxu einen Führer brauchen werden, denn die alte Stadt ist gigantisch groß. Er schlägt Schutuhx als Führer vor, da dieser den Ort aus dem Loigg'Il-Wissensschatz kennt, doch er werde dafür einen Preis verlangen. Augustus fragt nach den Wesen, über welche die Loigg'Il keine Kontrolle haben, die „''Nustorschu''“. Gildon vermutet, dass es sich bei ihnen um untote Kreaturen handeln könnte. Henk bietet an, mit Schutuhx zu sprechen, denn auf eine merkwürdige Art und Weise ist er diesem Wesen ein wenig zugetan, denn er schätzt dessen Direktheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Henk alles zusammenpacken, um möglichst bald aufbruchbereit zu sein, setzt sich Kenji mit Gildon zusammen. Dieser händigt ihm einen Kristall aus, in den er einen Zauber gewirkt hat. Kenji soll sich nun auf den Kristall konzentrieren und so den Zauber aktivieren, mit dessen Hilfe er dann mit Gildon kommunizieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udelian bringt den Helden drei frische Heiltränke, die er aus den Vorräten von Abdrushin gebraut hat, und eine Flasche mit einer Medizin gegen Krankheiten, aus der man einen Schluck trinkt, wenn man ein Anzeichen einer Krankheit spürt. Kenji verstaut die Phiolen in seinem Gepäck. Außerdem berichtet er, dass Oldir zwar noch schläft, mittlerweile aber anscheinend schon wieder träumt, und seine Haut immer mehr eine normale Farbe annimmt und das grünliche verliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht allein zu Schutuhx, um sich zu verabschieden und seinen Dietrich zurückzuholen. Dieser will allerdings erst ein paar Informationen von Henk, bevor er ihm den wertvollen Dietrich wiedergeben will. Henk soll ihm alles über „Gwaeriel“ erzählen, was er darüber wisse. Schutuhx ist überzeugt davon, dass er mit mehr Informationen Kontrolle über die störenden Stimmen erhalten kann, und Henk erzählt ihm absichtlich sehr allgemeine Informationen ohne Details, so dass nur ein spärliches Bild entstehen kann. Nachdem Schutuhx immer mehr Informationen erfahren hat, scheint es fast, als wäre ihm alles zu viel und er verlöre die Kontrolle. In diesem Zustand erinnerte er sich an den Namen des Elben, der sein Wirtskörper einst war: Halinor. Als Schutuhx sich wieder gesammelt hat, fordert Henk seinen Dietrich für die Antworten und bekommt ihn auch. Dann fragt Henk ihn, ob dieser die Helden in Riunuz-Choxxu führen würde, was Schutuhx unter der Bedingung zusagt, dass die Helden ihn mit nach Barthavion nehmen, wenn sie L'yreh verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kehrt zur Zuflucht zurück und berichtet Augustus, Kenji und Gildon, was Schutuhx von ihm verlangt, damit er sie nach Riunuz-Choxxu begleiten und dort führen würde. Allen erscheint es nur folgerichtig, dass Schutuhx mit nach Barthavion will, und Gildon überlegt, dass er am besten mit ihm nach Sapos kommen sollte, um dort die Magie der Loigg'Il zu lehren. Gildon hätte nie gedacht, dass er nach all den Jahren die Chance bekommt, ein lebendes Exemplar der nur in Mythen auftauchenden Gedankenschinder mitzubringen und studieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.20''') Bevor sie sich auf den Weg machen, genießen die Helden noch einmal Roanas Essen und schlagen sich die Bäuche voll. Wodhi sing ihnen das [[Jovan|Jovans]]-Lied vor und begleitet sich dabei auf seiner endlich reparierten Laute. Mit dem Lied, in dem es um einen Diener geht, der aus Liebe zu einer Edelfrau seine Angst überwindet und seine Geliebte aus den Fängen eines Dämons gerettet hat, will Wodhi die Helden an die wahren, starken Motivationen erinnern, aus denen man Kraft und Mut selbst in aussichtslosen Situationen gewinnt. Gildon rät ihnen, eine diplomatische Lösung mit den Separatisten zu erzielen. Sollte dies nicht gelingen und ein Kampf entstehen, besteht die Chance auf Erfolg nur darin, Bußßeuxuß so schnell wie möglich zu töten, da sein Tod eine Kettenreaktion auslöst, welche die geistigen Kräfte der Gedankenschinder kurzzeitig stören könnte. Dann verabschieden sich die Helden und machen sich mit [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] und [[Elora von Tressburg|Elora]] auf den Weg in die Kanalisation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora hält mit ihren Zaubern die Schleimer in Schach, so dass der Weg zu den Kanälen nicht schwer fällt. Kurz bevor sie an die Stelle kommen, an der sie die Kanalisation betreten hatten, legen die Helden eine kurze Rast ein, damit Filgiz genug Zeit bekommt, um durch die Stadt zu dem Ort zu gelangen, an dem er sie beobachten und ihnen folgen kann. Nach ausreichender Zeit nähern sich die Helden mit Elora dem Gitter, an dem ein regungsloser Umgewandelter steht, der sich bei Blickkontakt in Bewegung setzt und anscheinend jemanden benachrichtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erscheint ein Trupp aus mehreren umgewandelten Sklaven und einem [[Loigg'Il]], welcher die Helden mustert und sich nach Elora erkundigt. Er scheint von Henks Auskünften über diese als gerettete Reisegefährtin zwar nicht ganz überzeugt zu sein, lässt aber allen die Waffen abnehmen und in die mitgebrachten Transportkiste stecken. Augustus nimmt Elora mit in seine Kiste, die anderen haben eine eigene. Dort gesteht sie ihm, dass sie nicht damit gerechnet habe, in L'yreh jemanden zu treffen, den sie so gut leiden könne. Doch sie ärgere sich auch etwas darüber, da sie keine Rücksicht darauf nehmen könne, da die Suche nach ihrer Schwester für sie oberste Priorität besitze. Die Kisten werden von den Sklaven durch die Stadt transportiert und zu einer Art Hafen gebracht, wo sie gestapelt werden und auf die Verladung auf eine Seeschlange warten müssen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Kerkerzelle2.png|miniatur|rechts| Die Kerkerzelle der Helden (X), auf dem Untersuchungstisch liegt ein gefangener Loigg’Il mit einem roten Stein im Schädel (*)]]&lt;br /&gt;
Als die Seeschlange mit den Helden ablegt, klammert sich Filgiz daran fest, und nach einer rasanten Seereise kommen im Lager der Separatisten an. Die Kisten werden entladen und die Helden in der Zelle untergebracht, in der vorher Eloras Schwester Arlena inhaftiert war. Auf dem Untersuchungstisch vor der Zelle liegt ein gefesselter Loigg'Il, dem ein roter Stein im Kopf steckt. Es scheint sich um einen alten Loigg'Il kurz vor seiner Verwandlung zum Ältesten zu handeln, denn sein Wirtskörper ist stark abgemagert und ausgezehrt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Prä-Ältester.png|miniatur|links|Der gefesselte alte Loigg'Il mit dem roten Stein auf dem Untersuchungstisch]]&lt;br /&gt;
Eine telepathischer Kommunikationsversuch mit dem Loigg'Il durch die Helden schlägt fehl, doch Elora kann mit ihren Kenntnissen in der dämonischen Sprache mit ihm reden und so erfahren die Helden, dass der alte Gedankenschinder kurz vor seinem Umzug an die Küste gestanden hat, um sich dort in einen Ältesten zu verwandeln. Doch Bußßeuxuß möchte anscheinend diese Expansion verhindern und hat ihn deshalb entführen lassen. Der Loigg’il möchte, dass die Helden ihn befreien und ihm einen „Scheßukkiz-Stab“ bringen sollen, mit dessen Hilfe er sich den roten Stein entfernen könne. Die Helden spekulieren darüber, ob dieser Loigg'Il ihnen dabei helfen könnte, von hier zu fliehen, doch dann würden sie wieder mit dem Ersten konfrontiert sein, welcher keine Verwendung mehr für sie haben dürfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Oberhaupt kommt mit zwei weiteren Loigg'Il zu den Helden und fragt sie nach dem Aufenthaltsort der Kultisten, welchen sie von „''Uozk''“, dem Ersten, erfahren sollten. Henk offenbart, dass diese sich in Riunuz-Choxxu aufhalten, und die Helden sind sehr überrascht, als die Loigg'Il daraufhin das Gespräch beenden und sich einfach wieder entfernen, ohne dass die Helden Forderungen an sie stellen können. Als die Loigg'Il verschwunden sind, nimmt Filgiz mit den Helden Kontakt auf und teilt ihnen mit, dass sich in diesem Unterschlupf vermutlich 30-40 umgewandelte Sklaven und vielleicht 10 Loigg'Il aufhalten. In die Kammer von Bußßeuxuß konnte er nicht gelangen, hat aber den Eingang dazu entdeckt. Außerdem erzählt er den Helden von einem uralten Tor in einer Lagerhalle, welches in die alten Bereiche von [[L'yreh]] führen könnte. Einen Öffnungsmechanismus konnte Filgiz nicht entdecken, da er den Raum nicht betreten konnte und alles nur durch die Tür beobachtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Zeit kehrt das Oberhaupt kommt mit zwei weiteren Loigg'Il zurück und verkündet den Helden, dass Bußßeuxuß einen neuen Auftrag für sie habe: sie sollen sich wieder in die Hauptstadt „''Chuxßagaru''“ bringen lassen und dort den alten, kurz vor der Umwandlung stehenden Loigg'Il „''Tehu''“ entführen. Doch zunächst sollen sie sich ausruhen und erholen, bis es wieder losgeht. Ein Gesprächsversuch von Seiten der Helden wird ignoriert und die Loigg'Il wenden sich um und entfernen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind ratlos und beraten über den neuen Auftrag. Sie sind sich schnell einig, dass sie diesen nicht erfüllen wollen. Ihrer Einschätzung nach würden sie die Loigg'Il mit immer weiteren Einsätzen fordern, ohne dass sie die [[Drachenträne]] zurückerlangen und Octavia retten würden. Filgiz bietet an, ihnen ihre Sachen wiederzugeben, falls sie benötigt werden. Gemeinsam beraten sie ihr weiteres Vorgehen, als die Loigg'Il zurückkehren und Elora aus der gemeinsamen Zelle entfernen. Als Augustus und Henk dies verhindern wollen, wird zuerst Augustus und dann auch Henk kontrolliert, so dass sie es nichts dagegen tun können, dass Elora in der benachbarten Zelle untergebracht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden diskutieren ihre Möglichkeiten und spekulieren über die alte Tür, welche einen Ausweg aus dem Separatistenversteck darstellen könnte, welcher nicht unter Wasser verläuft und nur mit einer Seeschlange benutzbar ist. Filgiz könnte die Schlüssel für die Kerkerzellen und den Raum, in dem vermutlich ihre Sacher verwahrt werden, stehlen. Mit ihren Waffen und den magischen Artefakten könnten sie sich zu dem Tor durchschlagen und ohne fremde Hilfe entkommen. Kenji schlägt vor, noch einmal einen diplomatischen Versuch zu starten und die Loigg'Il zu überzeigen, die Helden als Waffe gegen die Kultisten einzusetzen. Um die Gedankenschinder zu einem erneuten Gespräch zu bringen, planen die Helden, sie mit dem Wort „[[Xishari]]“ neugierig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.21''') Während die Helden auf die Rückkehr der [[Loigg'Il]] warten, wirft Augustus ein, dass ihr bisheriger Plan noch eine Schwachstelle hat. Sollte sich das Tor nicht aus Ausweg erweisen, hätten sie die ganzen Gedankenschinder unter Bußßeuxuß Führung gegen sich und hätten sich den Rückweg abgeschnitten. Da für alle drei feststeht, keine weiteren Aufträge für die Separatisten zu erledigen, schlägt Augustus vor, in die Offensive zu gehen. [[Gildon Ipnosi|Gildon]] hatte darauf hingewiesen, dass die Loigg'Il mit großer Sicherheit eine ganze Zeit lang verwirrt und kraftlos sein werden, wenn ihr Ältester stirbt. Wenn es Kenji im Gespräch gelänge, die Loigg'Il neugierig auf das Wissen der Helden über die Xishari zu machen, würde sich Bußßeuxuß vermutlich auf ähnliche Weise wie der Erste von der Richtigkeit der Informationen überzeugen wollen. Sobald einer von ihnen zum Ältesten gebracht würde, müsste dieser den [[Boulvriag-Flakon]] bei sich haben und Bußßeuxuß im richtigen Moment töten. Währenddessen müsste Filgiz den Zellenschlüssel stehlen und die anderen befreien. Die entstehende Verwirrung müsse dann dazu genutzt werden, um möglichst schnell alle Gedankenschinder zu finden und zu töten. Augustus bietet sich an, das Risiko einzugehen und sich zu Bußßeuxuß bringen zu lassen. Dafür lässt er sich von [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] den Boulvriag-Flakon aushändigen und verbirgt ihn im Lendenbereich unter seiner Rüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt eine Gruppe Gedankenschinder und beginnt, den gefangenen alten Loigg'Il zu foltern, indem sie ihm eine Hand auf den Kopf legen, woraufhin der Gefangene zu zucken beginnt, laut schreit und sich auf seiner Haut bekommt auffällige Muster des Schmerzes und der Pain bilden. Dabei werden dem Prä-Ältesten anscheinend keine Fragen gestellt und man scheint auch keine Aussagen von ihm zu erwarten. Die Helden finden nach der Folter heraus, dass diese eine bloße Machtdemonstration war, um den Gefolterten mit ihrer Macht zu beeindrucken und ihn zu überzeugen, sich den Separatisten anzuschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Loigg'Il sich nach der Folter wieder entfernen wollen, ruft Kenji ihnen das Wort „[[Xishari]]“ entgegen, woraufhin sie sich der Kerkerzelle nähern und ein Gespräch mit ihm beginnen. Kenji schafft es, ihre Neugier zu wecken und eine Bedrohungssituation aufzuzeigen, während Augustus plumpe Lüge von einer Xishari-armee sofort durchschaut wird. Kenji legt ihnen dar, dass es nur logisch und folgerichtig ist anzunehmen, dass der besiegte Xishari von dem Beschwörer [[Reveron]] gerufen wurde, welcher zu den Kultisten in Riunuz-Choxxu gehört. Als die Loigg'Il einen Beweis fordern und einen der Helden mit zu Bußßeuxuß nehmen wollen, damit dieser seine Gedanken liest, weisen Henk und Kenji darauf hin, dass Augustus mit dem Xishari gekämpft habe und ihnen daher die beste Vorstellung der Bedrohung liefern könne. Also wird dieser aufgefordert, mitzukommen, und Augustus lässt sich von den drei Loigg'Il widerstandslos fortführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Augustus bei Bußßeuxuß&amp;quot; hide=&amp;quot;Augustus bei Bußßeuxuß&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Kammer.png|miniatur|rechts|Bußßeuxuß Kammer: Augustus (A) kniet vor dem Ältesten]]&lt;br /&gt;
Die drei Gedankenschinder führen Augustus zu einer riesigen Kammer mit einem großen leeren Becken. Zwei von ihnen schließen die Tür von außen und nur der Anführer betritt mit vier bewaffneten Dienern die Kammer von Bußßeuxuß. Während Augustus von den Dienern bewacht naher der Tür warten muss, aktiviert der Loigg'Il die Kommunikationskugel am Rande des leeren Beckens. Nach kurzer Zeit kommt Bewegung im Wasser auf und ein riesiger Ältester taucht aus den hinteren Tiefen auf. Auf sein Geheiß hin wird Augustus nach vorne geführt und kniet vor ihm nieder, um mit seinen Händen möglichst nah am Boulvriag-Flakon zu sein und diesen unauffällig erreichen zu können. Der Aufseher-Loigg'Il steht hinter ihm und Bußßeuxuß streckt seinen Legerüssel nach Augustus aus. Kurz bevor dieser den Kopf erreicht hat, greift Augustus nach dem Flakon. Doch der Aufseher hat die Bewegung bemerkt und nähert sich ihm. Schnell wirft Augustus die Bombe in das Becken von Bußßeuxuß, dreht sich zur Seite und rollt nach hinten. Schon bemerkt er die geistigen Finger des Loigg’Il in seinem Kopf, doch bevor diese sich festsetzen können, explodiert der Boulvriag-Flakon und eine Druckwelle mit Wasser und Ältestenstückchen rast durch den Raum und schleudert Augustus und alle anderen gegen die Wand und die Eingangstür. Augustus verletzt sich durch die Wucht sein Bein und durch das Dröhnen in seinen Ohren und dem Druck in seinem Kopf braucht er etwas Zeit, um sich zu orientieren und aufzurappeln. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Augustus zu Bußßeuxuß gebracht wird, macht sich Filgiz auf den Weg, um die Schlüssel der Zelle zu besorgen. Er wartet mit dem Diebstahl, bis er die Explosion des Boulvriag-Flakons hört, schnappt sich die Schlüssel und kehrt rasch zu Henk und Kenji zurück. Nachdem er die Tür geöffnet hat, durchsuchen die beiden den Lagerraum nach ihren Waffen. Diese finden sie tatsächlich dort abgelegt, jedoch sind die Drachenträne und die anderen magischen Artefakte nicht aufzufinden. Filgiz befreit unterdessen Elora, und gemeinsam machen sie sich bewaffnet auf den Weg zu Augustus. Im ersten Raum überwinden sie zwei Loigg'Il mit ihren angreifenden Dienern, welche aber wie erwartet über keine nennenswerten Geisteskräfte verfügten. Nach dem Tod ihrer Herren verlieren die Umgewandelten alle Motivation und verharren regungslos auf der Stelle. Die Helden öffnen die Tür zwischen den Käfigen und überwinden im nächsten Raum mehrere umgewandelte Diener.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Augustus‘ Kampf&amp;quot; hide=&amp;quot;Augustus‘ Kampf&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Augustus wieder Herr seines Körpers ist, versucht er den Loigg'Il-Aufseher zu erwischen, welcher neben ihm an der Tür liegt. Doch Augustus rutscht auf dem glitschigen Boden aus und der Gedankenschinder flieht in Richtung des Ältestenbeckens, welches einen Ausgang besitzt. Augustus schnappt sich den Säbel eines der Diener, welche die Explosion alle nicht überlebt haben, und rennt hinter dem Loigg'Il her. Der ist jedoch schneller und Augustus erreicht ihn erst, als dieser bereits im Wasser ist. Doch mit einem schnellen Hieb schlägt Augustus ihm mit Wucht den Schädel ein. Dann öffnet er die Tür zur Ältestenkammer und erblickt dort mehrere Loigg'Il mit ihren Dienern. Alle scheinen verwirrt zu sein und können keine geistigen Befehle absetzten. Augustus tritt die Sklaven zur Seite und tötet die Gedankenschinder mit gezielten Schlägen gegen ihre Köpfe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Versteck-HW.png|miniatur|rechts|Die Eroberung von Bußßeuxuß Versteck: Startpunkte von Henk (H), Kenji (K) und Augustus (A) mit ihren Kampfwegen]]&lt;br /&gt;
Kenji und Henk stoßen weiter in Richtung von Augustus vor, während Filgiz sich in der anderen Richtung orientiert. Elora bildet die Nachhut und folgt den Helden. Als die beiden zur nächsten Wegkreuzung vorstoßen, bemerken sie Augustus, welcher ihnen kämpfend entgegenkommt. Während Augustus versucht, die Tür des südlichen Ganges zu öffnen, und dabei von Kenji sein Schwert zurückbekommt, folgt Henk einem fliehenden Loigg'Il in eine Kammer und trifft dort auf zwei weitere Gedankenschinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wirft seinen Dolch nach dem Loigg'Il, welcher an dem Tisch steht, und greift dann einen der anderen direkt an. Nach einem Kopftreffer kann der Loigg'Il jedoch fliehen und Henk widmet sich danach sofort dem zweiten, welcher bereits versucht, seine Gedanken zu kontrollieren. Durch den geschwächten Zustand ist der Schinder aber nicht sehr stark und Henk überwindet seinen Kontrollversuch und streckt ihn nieder. Auf dem Rückweg zieht er seinen Dolch aus dem Kopf des Loigg'Il und sucht Kenji und Augustus auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden können die südliche Tür nicht öffnen, da sie von innen verbarrikadiert ist, und so drehen sie um und versuchen, linksherum über einen Nebenraum die Kammer zu erreichen. Während Augustus vorrennt, streckt Kenji den Loigg'Il nieder, welcher Henk entkommen konnte, bevor er Augustus folgt. Dieser ist durch einen Raum mit Käfigen, in denen Menschen saßen, welche bereits einen Lenker verpasst bekommen haben. Am Ende des Raumes ist eine weitere Tür und Augustus streckt die wachenden Diener nieder. Danach öffnet er die Tür und stürmt in den Raum hinein, in dem sich fünf Loigg'Il aufhalten. Augustus springt auf den Tisch und nähert sich dem Anführer, welcher gerade mit der Kommunikationskugel interagiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus mit mehreren Rundumschlägen die Loigg'Il ausschaltet, entkommen ihm zwei der Gedankenschinder und fliehen in Richtung Kenji. Der hat inzwischen Unterstützung von Henk bekommen. Die beiden halten die fliehenden Loigg'Il auf und gemeinsam mit Augustus machen sie sich auf den Weg zu Filgiz, welcher sich schon zum Eingang der großen Lagerkammer begeben hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Lager-HW.png|miniatur|links|Das große Lager der Separatisten: in er rechten, kleine Kammer wurde der [[Gnathoseloda|Wächterdämon]] beschworen und in der linken Kammer ist der [[Natator aeris]] eingelagert]]&lt;br /&gt;
Die Tür zur Lagerkammer wird von drei Dienern bewacht, welche von Augustus, Henk und Filgiz schnell ausgeschaltet werden. Sie dringen in das Lager vor und stoßen dort auf Diner, welche sie jedoch nicht angreifen. Auf der linken Seite entdecken die Helden eine Tür und öffnen sie, da Filgiz sie gewarnt hatte, dass noch ein Aufseher der Loigg'Il anwesend sein müsste. Tatsächlich befindet sich in der Kammer nicht nur der Aufseher, sondern auch ein vor ihm frisch beschworener [[Gnathoseloda|Wächterdämon]]. Augustus greift sofort den Haiwächter an, um seine Tentakelarme zu binden, während Henk den Aufseher angreift. Augustus wird schnell gefangen, ebenso wie Filgiz, doch Kenji ruft dass Licht an und blendet den Dämon, so dass Augustus ihm sein Schwert in den Brustkorb versenken kann. Filgiz wird auch ergriffen und gemeinsam beschäftigen sie den Dämon, bis Henk den Beschwörer tötet und seine Kreatur daraufhin verschwindet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Uozk_Kolonien.png|miniatur|rechts|Karte der Bartha-Bucht]]&lt;br /&gt;
Bei der Durchsuchung und Durchquerung des Raumes töten die Helden alle umgewandelten Diener und entdecken hinter einer großen Tür am anderen Ende der Kammer den [[Natator aeris]]. In diesem Raum befindet sich auch die von Filgiz beschriebene uralte Tür, welche sie als Fluchtweg angedacht hatten. Doch bevor sich die Helden dieser Tür widmen, wollen sie die [[Drachenträne]] wiederhaben. Also durchsuchen sie, nachdem sie notdürftig ihre Blutungen gestoppt haben, die Räume und beginnen mit der Kammer, in der Augustus aufgeräumt hatte.  Auf dem Tisch mit der Kommunikationskugel entdeckt Henk zwei Papiere ([[Brief des Kultes von Xul|Brief]] mit Karte) und dahinter auf einem Regal drei kleine Kästchen, in denen er die Drachenträne und das [[Schildkrötenamulett]] findet. Glücklich gönnen sie sich eine kleine Pause und planen, im Anschluss die ganze Anlage zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.22''') [[Datei:Kammer1.png|100px|thumb|links|Die Studier-Kammer mit der [[Drachenträne]] und dem [[Spiegel des Anor]]]] Bei der weiteren Durchforschung der Kammer entdeckt Augustus in einer Truhe den [[Spiegel des Anor]] und Henk und Kenji berichten ihm von dem Artefakt und ihrer Bergung nach dem Kampf gegen [[Hazug-Ságok]]. In der gleichen Truhe befindet sich auch ein aus schlichtem Holz geschnitzter Ring mit einem vergoldeten Comhla und der Inschrift „Wahrheit – Gerechtigkeit – Gnade“ im Inneren, welchen Augustus Kenji übergibt, und ein silberner Zauberstab mit blauem Kristall. [[Datei: Fundstücke_1.png|thumb|rechts|Fundstücke aus der Studierkammer]] In den anderen Truhen finden die Helden geschliffene Artefakte aus Obsidian-Glas, magische Artefakte aus abyssischer Koralle, Flaschen und Reagenzgläser mit unbekanntem Inhalt. Außerdem entdecken sie zahlreiche magische Schreibtafeln mit Griffeln aus abyssischer Koralle, auf welchen Informationen vermerkt sind und Alchemie-Utensilien wie Glaskolben mit unbekannten Reagenzien und einige getrocknete Gehirne. In einer Truhe befinden sich verwitterte Artefakte der Xishari (Statuetten, Scherben etc. aus abyssischem Gestein) und abyssische Korallen, Obsidian-Glas, ein violetter Edelstein, schwarze Perlen und ein unbekanntes Pulver. Während Augustus mit den anderen die Räume durchsuchen will, soll Elora in der Studierkammer bleiben und den Brief des Kultes übersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Raum wieder verlassen und an den Zellen vorbeikommen, verlangt die [[Käpt'n Sturmschnauze|tätowierte Frau]] in der ersten Zelle lautstark nach ihrer Befreiung, während die schwangere Frau in der zweiten nur verschüchtert in einer Ecke kauert. Als Henk die Schreiende herauslassen will, positioniert sich Augustus neben ihm, um bei einem möglichen Angriff auf Henk schnell reagieren zu können. Und tatsächlich stürzt sich die Frau, bei der es sich bestimmt um eine Piratin handelt, blitzschnell auf Henk und wirft ihn zu Boden, um nach seinem Schwert zu greifen. Doch Augustus ist sofort zur Stelle und schlägt die Piratin mit seinem Schwertknauf nieder, wirft sie in die Zelle zurück und verschließt wieder die Tür. Während Augustus und Henk mit der Piratin beschäftigt ist, erlöst Filgiz die Gefangenen, deren Umwandlung bereits begonnen hatte.Kenji befreit unterdessen die Schwangere, welche anscheinend nur Olburgisch spricht und sich fest an seine Hand klammert. Während die anderen weitergehen, bringt Kenji die verängstigte Frau in die Studierkammer zu Elora und überzeugt sie dort mit großen Mühen, dort zu bleiben und auf seine Rückkehr zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus, Henk und Filgiz suchen währenddessen Bußßeuxuß‘ Kammer auf und Augustus bittet Filgiz, das große Becken zu erkunden und nach weiteren Zugängen unter Wasser zu suchen. Während Filgiz taucht, untersuchen Henk und Augustus einen Gefangenen Elben, welcher bereits eine [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Loigg'Il-Brut]] auf dem Schädel hat, welcher schon in den Kopf vorgedrungen ist. Als der Elb Henk bemerkt, stammelte er flehend die Worte „Dago nin“, und Augustus beendet sein Leiden mit einem gezielten Stich durch den Kopf, wobei er auch die Larve tötet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenerationskammer.png|100|thumb|links|Die Regenerations-kammer mit den 19 Sitzen.]] [[Datei: Flaschen2.png|100px|thumb|rechts|Seltsame Elixiere]]&lt;br /&gt;
Als nächstes suchen sie gemeinsam mit Kenji die Kammer auf, welche Henk gesäubert hat, und finden dort insgesamt 19 Sitzplätze vor, welche vielleicht als Ruhestätten gedacht sind. Da sie insgesamt 15 Loigg'Il getötet haben, scheint es noch 4 weitere Gedankenschinder zu geben, die zu Bußßeuxuß Brut zählen. Auf dem Tisch in der Mitte finden sie eine Kiste mit seltsamen Elixieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann begeben sich die Helden in die große Kammer mit dem Hafen und sehen dort nach den Gefangenen. In dem großen Käfig finden sie sechs Seemänner, deren Anführer sich als Kapitän Goswin vorstellt. Sein Schiff „Die Schwalbe“ wurde in Weisshafen gebucht, um einen Gesandten des Kriegsrates nach [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] zu bringen, während er hauptsächlich wohlhabende Bürger bei ihrer Flucht vor dem [[Bund von Utukk'Xul|Dunklen Kult]] nach [[Radagahasgam]] bringt, damit sie in [[Thyrna]] ihr Glück finden oder nach [[Regionen#Ishtur|Ishtur]] weiterreisen können. [[Datei:Kapitän Ritor Goswin.png|miniatur|rechts|Kapitän Ritor Goswin]] Einem Verletzten wird von zwei Seemännern nach vorne geholfen, welcher sich als Gesandter Durant Mevuin vorstellt. Die Helden befreien die Matrosen aus dem Käfig und Augustus kümmert sich um die zurückgebliebenen Umgewandelten, welche er von ihrem Elend erlöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wenden sich anschließend dem kleineren Käfig zu und werden mit drei offensichtlichen Piraten konfrontiert, welche sie anpöbelten und ihre sofortige Freilassung forderten, oder ihr Käpt’n Sturmschnauze werde ihnen kräftig den Hintern aufreißen. Henk und Augustus sind sich schnell einig, diese Randalierer im Käfig zu lassen, und vermuten, dass sie ihren Käpt’n vermutlich bereits getroffen und wieder in ihre Zelle gesteckt haben. Filgiz kehrt zurück und berichtet, dass er ein kleines Höhlensystem mit mehreren Ausgängen ins freie Meer entdeckt hat, in dem an einigen Stellen Abyss-Korallen angebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Seeleute unter Kapitän Goswin sich ihr Lager mit einem kleinen Feuer mit Blick auf das Hafenbecken einrichten, untersuchen die Helden die Ausrüstungskammer bei den Gefängniszellen. Hier finden sie eine Menge magischer Waffen, von denen Henk einen elbischen Kurzbogen mit magischen Pfeilen, einen elbischen Dolch und einen geschwärzten Dolch mit grauen Steinen (Rauchquarz) und den Buchstaben I.N. auf der Scheide aussucht und behält. Augustus findet einen Faustschild mit einem Dorn und schlichten Orichalkum-Mustern und einen Halb-Helm aus Mithril mit einem goldenen Adler, welche er mitnimmt. Henk findet auch ein Entermesser mit einem groben, unbearbeiteten Bernstein am Knauf und vermutet, dass es der Piratin gehören könnte, weshalb er es mitnimmt. In einer großen Kiste finden die Helden eine Feuerkanone, welche vermutlich aus [[Freywall]] stammt, mit 3 Ladungen Munition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Durant Mevuin.png|thumb|links|Der Gesandter des Kriegsrates Durant Mevuin]]&lt;br /&gt;
Die Helden holen Elora und die Schwangere aus der Studierkammer und kehren zum Lager der Seemänner zurück. Sie informieren diese über weitere Waffen in der Ausrüstungskammer, mit denen sie sich eindecken sollen. Die Matrosen nehmen einen elbischen Speer, einen Brustpanzer mit Wappen von [[Götterinseln#Galadh-B.C3.B4r|Galadh-Bôr]] und eine Wurf-Axt mit Walverzierungen und Knotenmustern an sich, während sich Kenji um die Verletzung des Gesandten Mevuin kümmert. Der Politiker aus [[Valkenburg]] bedankt sich, indem er den Helden Neuigkeiten aus Barthavion berichtet und erzählt, dass der [[Isgar Wintras|Prinz von Ankarz]] noch immer in den [[Ankarz#Landschaften|Dürdis-Wäldern]] verschollen ist, nachdem er sich auf die Suche nach der Gruppe von Ritter [[Elbrecht von Altlay]] gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mevuin wurde vom Kriegsrat ausgesandt, um Olburg zu warnen, denn die Lage in Barthavion spitzt sich zu. Es gab überall vereinzelte Angriffe von Dämonen, wobei es Eldorn besonders schlimm getroffen hat. Zuerst wurden die Vorposten der Stadt immer wieder von untoten Orks angegriffen, dann kam plötzlich ein Schwarm von fliegenden, dämonischen Käfern, welche über die Stadt herfielen. Alle, die gestochen wurde, verstarben nach kurzer Zeit an einer [[Amortuus-Pest|grauenhaften, ansteckenden Krankheit]] und standen daraufhin wieder als Untote auf. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] sprechen von einem ähnlichen Fall, wie er sich erst vor wenigen Monaten in [[Freywall]] ereignet hat (vgl. [[Die Rückkehr des Maldoror|Kap.19]]), und zum Glück konnten sie helfen, vielleicht, weil Großmeister [[Archorbar]] selbst vor Ort sein soll. Jedoch starben so viele Menschen, dass die Stadt Berge von Toten verbrennen mussten.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Botschafter2.png|thumb|right|Die thyrnischen Botschafter (v.l.) [[Marcus Sibilus Diffido]], [[Gaius Prudius Consideratus]] und [[Ancus Aponius Fiderian]]]]&lt;br /&gt;
Mevuin weiß auch, dass der thyrnische Kaiser auf Wunsch des Botschafters [[Gaius Prudius Consideratus|Consideratus]] einige thyrnische Truppen als Unterstützung nach [[Barthavion]] kommen ließ, was jedoch mit diplomatischen Problemen mit seinen Botschaftern verbunden war. Nachdem [[Matrix_des_Trebius_Moreus |die Matrix]] offiziell von allen Parteien als Auslöser der [[Plagen|Plage]] anerkannt wurde, änderte Consideratus seine zurückhaltende Position und versprach alles zu tun, um die Kultisten aufzuhalten, bevor sie ganz Aloran vernichten. [[Marcus Sibilus Diffido|Diffido]] gefällt dabei jedoch nicht, dass [[Thyrna]] Barthavion bedingungslos unterstützt und warb bereits mehrmals im Rat darum, dass sich Barthavion dem Weltreich unterwerfen solle, denn als Provinz würde ihnen mehr Unterstützung zustehen. Natürlich wollen alle die Freiheit behalten, was zu Unstimmigkeiten mit Diffido geführt hat. Außerdem verlangt Botschafter [[Ancus Aponius Fiderian|Fiderian]], welcher in der Anwendung von Magie eine große Gefahr sieht, dass [[Sapos]] unter eine strenge Kontrolle durch den Kriegsrat gestellt wird, wenn es weitere Unterstützung aus Thyrna geben soll. Dies ist jedoch unmöglich, da Sapos diese Bedingungen wohl nicht akzeptieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bericht vom Gesandten Mevuir lesen die Helden Eloras Übersetzung des [[Brief des Kultes von Xul|Briefes]], welcher mit der Bartha-Bucht-Karte in der Studierkammer gefunden wurde, und erfahren, das Eloras Schwester gegen die Karte mit Uozks Plänen zur Besiedlung der Küsten eingetauscht wurde. Dann begeben sich Henk und Augustus zu der Piratin, um mit ihr zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Käpt'n Sturmschnauze]] wirkt vollkommen verstört und traumatisiert und kann durch die Helden beruhigt werden. Sie ist sehr überrascht zu hören, dass die Helden bereits die Insel [[Fuselfels]] besucht haben, den Piratenkönig [[Strymos]] kennen und sogar von [[Plauzen-Paul|Plauzen-Pauls]] Eintopf kosten durften. Als sie dann noch erfährt, dass Henk der Bruder von [[Ivar_Behringer|Steinauge]] und Sohn vom [[Chiron_Behringer|Salzbär]] ist, wird sie zugänglicher und lässt mit sich reden. Von der Tatsache, dass sie sich unter dem Meer befindet und es keinen Ausweg aus den Höhlen gibt, ist sie nicht begeistert, aber die Helden lassen sie heraus, damit sie ihre Männer holen und sich umsehen kann. Mit ihnen beginnt sie sofort, das ganze Lager zu durchsuchen und alles zu plündern, was von Wert sein könnte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Puzzle-1.png|100px|thumb|left|Die symmetrischen Erhebungen]][[Datei:Tor-Puzzle-2.png|200px|thumb|right|Der Schlüssel in Form des Kopfes von [[Hazug-Ságok]]]]&lt;br /&gt;
Die Helden planen, sich als nächstes die uralte Tür im Lager anzusehen, und untersuchen das grüne Tor genauer. Dabei fällt auf, dass sich in der Mitte des Tores kleine Erhebungen befinden. Henk vermutet, dass man entweder eine Art Schlüssel auf diese aufsetzen oder etwas mit den „Nippeln“ machen müsse. Augustus schlägt vor, sich genauer im Raum umzusehen, denn vielleicht liegt das fehlende Teil irgendwo herum. Er beschließt, den roten Haufen mit Korallenmaterial zu untersuchen, Henk will die Umgebung des Tores genauer untersuchen und Kenji die Kisten in der Beschwörungskammer untersuchen. Schnell wird er fündig und präsentiert den anderen 10 Teile aus dem bekannten, grünen Xishari-Material mit Löchern, welche auf die „Nippel“ der Tür passen. Die Helden machen sich sofort daran, das Puzzle zu lösen. Henk setzt rasch den oberen Teil zusammen, doch der untere Teil bereitet allen Schwierigkeiten. Das Bild erinnert die Helden an ein Abbild des [[Hazug-Ságok]] und sie versuchen, es vollständig zusammenzusetzen. Kenji versucht sein Glück und kommt nicht weiter. Es ist schließlich Augustus, welcher eine hilfreiche Idee hat und das Puzzle sich zusammenfügen lässt. Als nichts passiert, denkt Henk daran, dass beim letzten Mal, als sie das Tor im Tempel öffnen mussten, etwas gesprochen wurde, und Elora erinnert sich, die Worte auf Kenjis Unterlagen notiert zu haben. Sie bietet an, den Spruch zu sprechen, und zitiert den Spruch, worauf sich das uralte, gründe Tor der Xishari öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahinter erstreckt sich ein dunkler Tunnel und Filgiz beschließt, den Gang Tunnel zu untersuchen und herauszufinden, ob er auf ein ihm vertrautes Stück Gang stößt und seine Zeichen findet. Die Helden wollen auf ihn warten und kehren in den Lagerraum zurück. Henk will hier Wache halten und die Piraten abhalten, und Augustus und Kenji wollen zum Lager am Hafen. Als sie auf dem Weg die Piraten in den hinteren Kammern hören, will Augustus nochmal nach ihnen sehen, während Kenji schon ins Lager geht, seine Wunde versorgt und sich zur Ruhe begibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piraten haben inzwischen die Räume der [[Loigg'Il]] geplündert und alles eingesackt, was sie wertvoll fanden. Augustus hört, dass die Piraten anscheinend etwas Bestimmtes noch nicht gefunden haben und noch suchen. Doch als er Sturmschnauze darauf anspricht, bestreitet sie, etwas zu suchen, und erkundigt sich im gleichen Atemzug bei ihm nach einer möglichen Waffenkammer. Augustus findet heraus, dass die Piraten einen Schlüssel für die Türen hier gefunden haben müssen, denn sie haben auch den abgeschlossenen Ältestenraum durchsucht. Er schließt die Tür wieder ab und, als die Piraten zu weiterer Plünderung aufbrechen, überkommt Augustus der schrecklicher Verdacht, dass sie nach der Feuerkanone suchen. Er eilte zum Lager von Kapitän Goswin und begibt er sich mit zwei starken Matrosen schnell in die Kammer im Zellentrakt, um die Kanone zu sichern. Sie kommen glücklicherweise vor den Piraten an und die Matrosen transportieren die schwere Kiste ins Lager am Hafen und Augustus richtet sich auf ihr mit Elora seinen Lagerplatz ein. Als er jedoch nichts von den Piraten bemerkt, begibt er sich zu Henk in den Lagerraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat währenddessen im Lagerraum an der geöffneten Tür auf Filgiz‘ Rückkehr gewartet. Als er die lauten Stimmen der Piraten hört, welche lautstark die vielen Kisten bemerkt haben, schließt er vorsorglich das Tor, indem er ein Puzzlestück entfernt und in seine Tasche steckt. Die Piraten haben aber eh nur Augen für die Kisten mit vermeintlichen Schätzen und beginnen mit dem Plündern. Als einer von ihnen eine Kiste mit Schnaps und ein anderer eine mit Gold findet, jubeln die Piraten und schlagen ihr Lager inmitten der Kisten auf. Sie machen ein Feuer, fangen an zu trinken und zu feiern. Ihre Beute horten sie bei sich am Lagerplatz. Henk spricht mit Käpt’n Sturmschnauze und den Piraten, trinkt mit ihnen und klärt sie darüber auf, dass sie sich tief unter dem Meer befinden. Sie hoffen, mit dem  [[Natator aeris]] entkommen zu können, doch Henk klärt sie über die Kompliziertheit dieses Vorhabens auf und erklärt das Tauchboot zum Besitz der Helden, als es ein Pirat beschädigen will. Henk nimmt diesen mit zum Lagerfeuer und bemerkt, dass Augustus das Lager betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piraten singen das [[Lied vom Fuselfels]] und Henk weist Augustus genervt auf das Gold hin. Die beiden scherzen herum, dass die Piraten damit dann wenigstens ihre teure Rückfahrt bezahlen könnten. Etwas abseits informiert Augustus Henk über die Sicherung der Kanone und Henk bedauert, die Piraten nicht bereits getötet zu haben, aber aufgrund seiner Menschlichkeit sei es ihm nicht möglich gewesen, denn diese sei das letzte, was er noch habe. Kenjis Gaube, dass die Piraten noch für etwas nützlich seien, teilt Henk nur in Bezug auf Sturmschnauze. Die beiden beschließen, das Tor wieder zu öffnen, und Henk nimmt Käpt’n Sturmschnauze zur Seite und erzählt ihr davon. Er warnt sie vor den Gedankenschindern, die in den Gängen angetroffen werden können. Er informiert sie über den Plan, zur Flucht eine Seeschlange zu benutzen, und verspricht, die Piraten mitzunehmen. Dafür will er von ihr, dass sie sich mit ihren Männern nicht in den Gängen hinter dem Tor rumtreiben sollen, um keine Loigg’Il anzulocken, und er hofft, dass sie auf seiner Seite kämpfen würden, wenn die Dämonen zurückkehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Tor wieder zu öffnen, geht Augustus zu Elora, die sich bereits hingelegt hat. Sie meint, dass auch Henk den Text lesen könnte, und, nachdem sie ihm versichert hat, dass es ihr gut geht, kehrt er mit Kenjis Aufzeichnungen zum Lager zurück. Henk setzt das Puzzlestück wieder ein, blickt auf das Symbol und spricht laut die Worte. Das Tor öffnet sich und Henk hat das Gefühl, als hätte ihm jemand die Luge umgedreht. Er trinkt einen Schluck und ist froh, dass niemand anderes die Formel gesprochen hat. Käpt'n Sturmschnauze mobilisiert ihre Männer und macht sich zur Untersuchung des Tunnels auf. Während sie auf die Piraten warten, erzählt Henk Augustus von dem Klabatterwicht Pöttzi und wie er ihn mit einem [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|Seevolkritual]] unterworfen hat. Sie sprechen über Augustus Ankunft bei der letzten Schlacht am Nebelschlund, als er auf dem Schwan geritten ist, genau wie sein Vorfahr Cygnus, der Stammvater seiner Familie. Als die Piraten zurückkehren und nichts gefunden haben, feiern sie an ihrem Feuer weiter, und Henk und Augustus warten noch eine Weile auf die Rückkehr von Filgiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen versorgt Kenji im Lager am Hafen die Schwangere und findet heraus, dass der Gesandte Olburgisch spricht. Kenji bittet ihn, mit der Frau zu sprechen, ihr behutsam die Lage zu erklären und sie zu beruhigen. Nachdem Kenji sich vergewissert hat, dass die beiden miteinander klarkommen, legt er sich in Eloras Nähe schlafen. Doch dann entdecken die Matrosen etwas bei ihrer Wachen im Wasser und Kenji schickt einen Mann los, um Henk und Augustus zu holen. Als dieser schließlich mit den beiden zurückkehrt, weisen sie die Helden auf eine Bewegung im Eingangstunnel hin und dort ist tatsächlich ein Umgewandelter zu erkennen. Henk holt seinen Bogen und trifft den Späher, doch ein zweiter springt ins Wasser und entkommt.  Die Helden legen sich müde schlafen und vertrauen sich den wachenden Matrosen an. Henk hält mit einem Matrosen Wache an dem Tor und wartet auf Filgiz, während sich Kenji und Augustus im Lager am Hafen zur Ruhe legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14.  Aletheon, Fest des [[Merkon]]===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.23''') Henk erwacht als erster und hatte einen ungewöhnlichen Traum, welcher nicht aus Octavias Sicht war, sondern aus seiner eigenen. Er lässt den Matrosen noch etwas schlafen und sinniert am Lagerfeuer über den Traum. Im Lager am Hafen wachen Augustus und Kenji auf und machen sich etwas zu essen am Lagerfeuer. Augustus fällt auf, dass Elora nicht anwesend ist, und er überlegt, ob sie wohlmöglich wieder so ein Ritual abhält wie vor kurzem. Daher lässt er ihr etwas Zeit und beschließt, nachher nach ihr zu schauen. Kenji erzählt Augustus von seinem Traum, in dem er wieder durch die Augen Octavias eines ihrer Erlebnisse miterlebte. Dieses Mal sah er wieder sich selbst vor Augen und spürte Octavias Hass auf ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Käpt'n Sturmschnauze]] kommt mit ihren Männern beim Hafenlager vorbei und sucht etwas. Augustus ahnt, dass es sich um die Kanone handelt, und lässt durchblicken, dass diese sich hier im Lager befindet und als Fundstück den Helden gehört. Sturmschnauze nimmt sich den gesandten als Geisel und will ihn umbringen, wenn sie die Kanone nicht bekommt, doch Augustus bleibt hart und die Situation spitzt sich zu. Kenji geht schlichtend dazwischen und erinnert alle daran, dass sie gemeinsam im gleichen Boot sitzen. Augustus würde die Piraten gerne als Hilfstruppen einsetzen und ihnen die Bedienung der Kanone überlassen. Jedoch besteht er darauf, dass diese nur auf seinen Befehl hin eingesetzt wird. Sturmschnauze würde nur mitkommen, wenn ihr zugesichert wird, dass sie nach den Kämpfen die Kanone behalten darf, wenn sie mit den Helden [[L'yreh]] verlässt. Außerdem besteht sie darauf, die Kanone einmal zu sehen, um sich davon zu überzeugen, dass Augustus sie nicht anlügt. Darauf lässt sich dieser auch ein und zeigt ihr das Ding, doch Augustus sagt Sturmschnauze nichts zu. Die Piraten ziehen unzufrieden ab und Augustus und Kenji gehen zu Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden erzählen Henk von dem Ärger mit den Piraten und Augustus lässt seine Unzufriedenheit darüber an Henk aus. Er wirft ihm an den Kopf, dass die Piraten überhaupt nur wegen seiner Verträge auf Fuselfels in den Besitz einer Feuerkanone gekommen sind, auch wenn diese jetzt beim Kampf in Riunuz-Choxxu sehr nützlich sein könnte. Augustus erzählt Henk von seinem Plan mit den Piraten als Hilfstruppen und seinen Bedenken, ob sie sich an Abmachungen halten werden. Als Kenji und Henk sich von ihren Träumen erzählen, muss Augustus an Elora denken und macht sich auf die Suche nach ihr. Henk berichtet, dass in seinem Traum er der Protagonist war und von einer Gestalt aus Feuer, von welcher er nicht sagen kann, ob es sich um Ignus oder Octavia handelt, angegriffen und in Feuer eingehüllt wurde. Die beiden sinnieren darüber, was der Traum zu bedeuten habe. Henk empfindet es so, als habe er das erste mal wieder selbst geträumt und nicht Octavias Erinnerungen gesehen. Beide sind sich uneinig, ob Henks Traum auch von Uselias geschickte wurde oder mit dem Drachen nichts zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus sucht nach Elora und findet sie schließlich in der Zelle, in welcher auch ihre Schwester Arlena eingesperrt war. Elora starrt auf den Boden und spricht Augustus an, als dieser sich nähert. Sie offenbart ihm , dass sie auf eine Idee gekommen ist, wie sie den Helden helfen und Reverons Pläne wohlmöglich empfindlich stören könnte. Dazu müsste sie nur ihre Schwester Arlena verfluchen, so dass diese ihre Stimme verliert. Da Elora vermutet, dass Reveron seine begabteste Schülerin für einige Beschwörungen benötigt, wäre sie ihm ohne Stimme nicht mehr nützlich. Augustus findet die Idee gut und Elora möchte wissen, an welchem Ort ihre Schwester verwundet wurde, denn dort wäre vielleicht nicht etwas Blut von ihr zu finden, welches für den Fluch nötig ist. Die beiden begeben sich in den Gang, wo Arlena verwundet wurde, und Elora entdeckt tatsächlich etwas Blut auf dem Boden. Sie bittet darum. Da sie während des Rituals nicht gestört werden darf, sollen die Helden die Zugänge bewachen. Augustus geht deshalb zu Henk und Kenji, um ihnen von Eloras Plan zu erzählen und sie zu ihr zu bringen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rebellenlager-Fluchort.png|miniatur|rechts|Elora am Ort des Rituals und die Positionen der Helden]]&lt;br /&gt;
Augustus führt Kenji und Henk zu Elora und sie zeigt ihnen die Stelle, an dem sie das Ritual durchführen wird. Die Helden positionieren sich so, dass jeder Eindringling aufgehalten werden kann, bevor er das Ritual stört. Elora mal ein Zeichen auf den Boden schneidet sich in die Handfläche und lässt das Blut auf das Zeichen tropfen. Dabei singt sie eine düstere Hymne. Das Blut löst sich über dem Symbol in der Luft auf und erzeugt einen schwarzen Rauch. Augustus beobachtet Eloras Vorgehen und es erinnert ihn an das Ritual, welches er schon von ihr beobachtet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten im Ritual taucht bei Henk ein Pirat auf und will wissen, woher der schreckliche Gesang kommt. Er gibt keine Ruhe und wird fast zudringlich, doch Henk überzeugt ihn davon, dass er die Töne selbst schrecklich findet und deshalb auch die Tür zugemacht habe. Der Pirat lädt Henk zu ihnen in den Lagerraum ein und bietet ihm einen Schnaps an, bevor er sich entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Mal scheidet Elora sich in die Hand, um mehr Blut aufzubringen. Dann nimmt sie eine kleine, schwarze Flasche und stellt sie auf den Boden an die Stelle, an der sich Arlenas Blut befindet. In die Flasche zieht sich der Rauch hinein, wobei aus ihm der Schrei einer Frau zu hören ist, welcher in der Flasche eingeschlossen wird. Elora schließt sie und der restliche Rauch dringt über ihre Arme durch ihre Nase in sie ein und lässt sie erstarren. Augustus ist sofort bei ihr, ruft nach Kenji und fasst sie an die Schultern. Da quillt der Rauch aus ihr hervor und umhüllt Augustus‘ Kopf, so dass er nicht atmen kann. Er sieht den Dämon vor sich, welcher i ihn eindringen will, doch Augustus stellt sich mit seiner ganzen Willenskraft dagegen und wehrt den Dämon ab. Er wäre in dem Rauch erstickt, wenn Kenji ihn nicht gerettet hätte. Denn dieser kommt nach Augustus‘ Ruf sofort hinzu und wirft einen [[Zauber#Lichttr.C3.A4ger-Spezialisierungen|Lichtpfeil]] auf die schwarze Wolke, welche sich daraufhin auflöst und den Kopf freigibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora ist erschöpft und bricht zusammen. Augustus nimmt sie und bringt sie ins Lager am Hafen, wo er sie auf die Kanonenkiste legt. Dann unterhalten sich die Helden darüber, was passiert ist, und äußern Sorge um Elora, falls sie nochmal ein ähnliches Ritual durchführen müsste. Augustus will es ihr nicht gestatten, da der Dämon anscheinend bei jedem Ritual etwas mehr die Kontrolle über sie erhält und sie möglicherweise ganz übernehmen könnte, wenn sein Einfluss stark genug geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.24''') Die Helden beschließen, die Seeschlange zu füttern, da ihnen aufgefallen war, dass diese nicht von selbst isst. Dazu planen sie, die Leichen der Umgewandelten, welche sie in Bußßeuxuß Kammer geschafft hatten, zu holen und es damit auszuprobieren. Da dieser Anblick wohlmöglich nichts für die Nerven der Schwangeren und des Abgesandten Mevuin ist, zieht Kenji mit den beiden in das Lager am geöffneten Tor um, um dort auf die Rückkehr von Filgiz zu warten. Augustus und Henk verhüllen sich Mund und Nase und schleppen eine Leiche heran. Nach einigen Versuchen reizen sie die Reflexe der Seeschlange derart, dass der Fressimpuls bei ihr ausgelöst wird, und diese die Leiche schluckt. Mit der Hilfe der Matrosen schaffen sie schnell noch zwei weitere Kadaver heran, bis die Seeschlange gesättigt scheint. Währenddessen unterhält sich Kenji mit Mevuin und spricht ihm Mut zu. Sie reden über die Schwangere und die Überlebenschancen ihres Nachwuchses und Kenji informiert Mevuin über ihre Pläne mit den Piraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz kehrt leicht verletzt zurück und berichtet von einem Weg zur Zuflucht, welcher jedoch von einem Dämon blockiert wird, der in einem Türrahmen hockt und Filgiz fast erwischt hätte. Wenn die Helden diesen Torwächter bezwingen würden, könnte [[Gildon Ipnosi|Gildon]] zu ihnen gelangen. Kenji soll dem Magier mitteilen, dass er sich in die untere rechte Halle des Rampenbereichs mit den fünf Krokodilstatuen begeben solle. Diese Kammer liegt direkt hinter dem Durchgang, welchen der Dämon bewacht. Die Helden beschließen, dass Kenji zuerst mit Gildon Kontakt aufnehmen soll, bevor sie zum Dämon aufbrechen, um ihn aus dem Weg zu räumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji zieht sich in die Kammer des [[Natator aeris]] zurück und verschließt die Tür, um ungestört zu sein. Dann nimmt er den Kristall heraus und beginnt mit der gelernten Meditation, um zur Ruhe zu kommen. Dann visualisiert er den Kristall und konzentriert sich auf ihn. Er dringt mental in ihr ein und fokussiert seine Willenskraft, um Kontakt zu Gildon aufzunehmen. Kenji fällt es nicht leicht und er braucht einige Zeit, bis er mit dem Magier sprechen kann. Er berichtet kurz von der Einnahme des Stützpunktes, nennt ihm den Treffpunkt in der Halle mit den Krokodilstatuen und bittet Gildon noch darum, den [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Medicus]] mitzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji in der Kammer ist, planen Augustus und Henk den Aufbruch. Augustus nimmt den elbischen Speer mit, da der Dämon unter der Decke hängt und nur schwer erreichbar ist. Henk kommt auf die Idee, Käpt'n Sturmschnauze mitzunehmen, und die beiden suchen sie auf. Augustus möchte, dass Henk mit ihr spricht, denn sein Gespräch sei das letzte Mal schon gescheitert. Augustus gesteht Henk, dass er mit der Piratin überfordert sei und nicht wisse, wie er mit ihr umgehen soll. Sturmschnauze liegt schlafend zwischen ihren betrunkenen Männern und Henk übernimmt das Gespräch, da sie auf Augustus nicht gut zu sprechen ist. Sturmschnauze wirft ihm vor, sie unterwerfen zu wollen, worauf Henk ihr versichert, dass diese Absicht nicht zu teilen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk: „''Ich hätte nicht versucht, dich zu unterwerfen. Ich hätte höchstens versucht, dich zu unterwerfen, dass ich mal hinten bei dir aufsteigen kann oder dass du mir einen runterlutscht, aber was anderes hätte ich nicht gemacht. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sturmschnauze fühlt sich geschmeichelt und geehrt und macht Henk ein sexuelles Angebot, auf welches dieser jedoch erst später eine Antwort geben möchte. Schließlich überzeugt Henk die Piratin, sie zu begleiten und ihren Teil dazu beizutragen, um diese Höhlen zu verlassen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zum Lager am Tor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus und Henk mit Käpt'n Sturmschnauze ankommen, müssen sie nicht lange auf Kenji warten, welcher ihnen mitteilt, dass Gildon sich an die Kammer erinnert und sich sofort dorthin auf den Weg macht. Die Helden beschließen, dass der verletzte Filgiz im Lager bleiben und die Matrosen bei der Wache am Hafen unterstützen soll. Er beschreibt Henk den Weg zu dem Tor mit dem Dämon und wünscht ihnen viel Glück. Dann brechen die Helden auf und Henk führt sie zu der besagten Kammer. &lt;br /&gt;
[[Datei:Torwächter.png|thumb|left|Der Torwächter]]&lt;br /&gt;
Bereits am Eingang bemerkten die Helden auf der anderen Seite im Dunkeln eine dämonische Präsenz. Augustus schleudert seine geöffnete Öllampe auf die andere Seite des Raumes und das nach dem Aufprall entstehende Feuer gibt den Blick auf den Dämon frei. Der Weg zu ihm ist rutschig und immer wieder durch große Felsen versperrt. Die Helden stürmen voran, Henk und Sturmschnauze über die linke Seite, Augustus und Kenji über die rechte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Torwächter-Karte.png|thumb|rechts|Die Kammer des Torwächters und die Wege der Helden im Kampf]]&lt;br /&gt;
Sofort nach den ersten Schritten regen sich die drei Tentakeln des Dämons und werden den Helden entgegengeschleudert. Augustus wird am linken Arm getroffen und der Tentakel klebt sich an ihm fest. Henk entgeht einem Angriff und der dritte Tentakel trifft erneut Augustus, diesmal jedoch am linken Bein. Doch Augustus schlägt den ersten ab und durchtrennt bei dem Hieb fast auch noch den zweiten Tentakel, welcher allerdings am Bein kleben bleibt. Henk kommt mit Sturmschnauze schnell vorwärts und Augustus löst den Kleber am Bein mit dem Schnaps, welchen er extra mitgenommen hatte. Der abgeschlagene Tentakel zieht sich in den Körper zurück, um kurz darauf geteilt wieder hervorzukommen, wobei jeder Strang einen neuen Klebekopf ausbildet. Als Henk den zweiten Tentakel durchschlägt, wissen die Helden, dass sie sich beeilen müssen, bevor der Dämon zu viele Greifarme ausbildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wirf seinen Dolch und trifft genau in das große Auge des Dämons. Augustus wirft den Speer und trifft ebenfalls das Auge, welches beginnt, auszulaufen. Blind schlägt der Dämon mit seinen Tentakeln um sich und schnappt mit seinem Maul unkontrolliert nach unten. Doch Henk und Augustus weichen seinen Attacken aus und schlitzen seinen Körper mit ihren scharfen Waffen auf. Kurz darauf ist der Dämon besiegt und Henk schneidet ihn aus dem Türrahmen heraus. Dann betreten sie den dahinterliegenden Raum und warten auf Gildons Ankunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Kenji sind leicht verletzt und trinken beide einen Schluck von [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelians]] Medizin gegen Krankheiten. Dann putzt Augustus sein Schwert, während Sturmschnauze ungeduldig in der Höhle herumläuft. Endlich hören sie Schritte und Gildon kommt mit [[Schutuhx]], dem Medicus Udelian, dem Ork [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]] und dem Waldläufer [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]]. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zurück in das Lager und begeben sich direkt zum Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Gildon sich mit Filgiz austauscht, kümmert sich Udelian um Kenjis Verletzung. Augustus sieht nach Elora und gemeinsam mit Henk sprechen sie über die Nachwirkungen des Rituals. Augustus bittet sie, keine weiteren Rituale mehr durchzuführen, da er sehr besorgt ist, dass der Dämon wohlmöglich die Kontrolle über Elora übernehmen könnte. Henk teilt seine Sorge und Elora verspricht, bis auf weiteres darauf zu verzichten. Wenn es jedoch der einzige Weg ist, zum Zeil zu gelangen, würde sie auch nicht davor zurückschrecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch mit Elora berichten die Helden Gildon, wie sie die Bußßeuxuß besiegt und sein Lager eingenommen haben. Dann überlegen sie, wie sie weiter vorgehen wollen, und zeigen Gildon die Seeschlange. Kenji bittet Udelian, die Schwangere zu untersuchen und Gildon geht mit Schutuhx zu dem gefangenen Prä-Ältesten, um herauszufinden, wie dieser den Helden noch behilflich sein könnte. Währenddessen sammeln Augustus und Henk in der Studierkammer der Loigg'Il die roten Tafeln ein, damit Gildon die Informationen darauf übersetzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===15. Aletheon, Fest des [[Merkon]]===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.25''') Die Helden setzten sich zusammen und beginnen ihre Abreise zu planen. Sie überlegen, wen sie mit auf ihre Reise nach [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] nehmen wollen, und sind sich einig, dass niemand mitkommen dürfe, der nicht selbst auf sich aufpassen und kämpfen könne, denn nur zur Ablenkung wollen die Helden niemanden opfern. Dann kehrt [[Schutuhx]] zurück, während [[Gildon Ipnosi|Gildon]] noch bei dem Prä-Ältesten bleibt. Den Helden fällt auf, dass sich seine Verletzung am Kopf etwas regeneriert hat, seitdem sie ihn zum letzten Mal gesehen haben. Durch diese Entdeckung beunruhigt beschließen sie, Gildon aufzusuchen und herauszufinden, was der Prä-Älteste weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon freut sich über den Besuch und bevor er ihnen berichten kann, wie der [[Loigg'Il]] ihnen weiterhelfen kann, sprechen ihn die Helden auf Schutuhx an. Gildon bestätigt, dass dieser sich regeneriere und vermutlich auch wieder stärkere Fähigkeiten erhalten werde. Allerdings werde Schutuhx auch dann nicht zu den seinigen zurückkehren können, da er ja immer noch das Problem mit den elbischen Erinnerungen und dem Ohrwurm habe. Weil seine Artgenossen ihn ausgesondert haben und ablehnen, wollte der Prä-Älteste auch nicht in seiner Anwesenheit kommunizieren. Gildon geht daher davon aus, dass Schutuhx die Helden und die [[Freigeister]] nicht hintergehen wird, da er auf ihre Gemeinschaft in Zukunft angewiesen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon unterrichtet die Helden darüber, dass der Prä-Älteste ihnen einige Informationen über Riunuz-Choxxu anbieten kann, aber dafür im Gegenzug erwarte, dass die Helden ihn nach ''Chuxßagaru'', der Hauptstadt der Loigg'Il, bringen würden. Er würde dann dem Ersten ''Uozk'' berichten, dass die Helden ''Bußßeuxuß'' bezwungen haben, was ihnen ein hohes Ansehen einbringen würde, so dass die Loigg'Il bei einem Angriff auf die Kultisten diese nicht unterstützen werden. Ohne seine Hilfe würden sie den Eingang zu Riunuz-Choxxu niemals finden, denn es gäbe nur einen einzigen Zugang zu der schwarzen Zikkurat, dem ehemaligen Thronsitz von [[Hazug-Ságok]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden mit der Bedingung einverstanden sind, beginnen sie das Gespräch mit dem Prä-Ältesten, welcher ''Odsuxß'' genannt wird. Augustus möchte wissen, mit wie vielen Feinden sie rechnen müssen, und sie erfahren, dass sich in Riunuz-Choxxu acht Loigg'il mit schätzungsweise 14-28 Umgewandelten aufhalten. Sabaoth Immortalis, welcher ein Relikt suchen soll, sei mit 20 Kultisten angekommen und Lord Reveron habe 14 Schüler in seinem Gefolge. Außerdem haben die Kultisten noch einige Söldner und Leibwächter mitgebracht, die von den beiden Schiffen stammen, welche die Kultisten zum Nebelschlund gebracht haben und dort immer noch auf sie warten. Octavia selbst wird von zwei Loigg'Il bewacht, doch den genauen Ort kann Odsuxß nicht nennen. Er erwähnt lediglich eine Xishari-Nekropole, welche sich in Riunuz-Choxxu befinden soll. Auf die geplanten Kolonien der Loigg'Il angesprochen, markiert der Prä-Älteste jene Orte, zu denen bereits ein Ältester gesandt wurde. Demonstrativ streicht Augustus die zwei Kolonien aus, welche von ihm und den Helden bereits ausgelöscht wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Odsuxß beschreibt ihnen die Lage des Eingangs und erwähnt, dass dort vermutlich auch ein kleines Lager eingerichtet wurde. Die Helden überlegen, wie sie mit der Seeschlange dort Zutritt erhalten und planen zunächst, Filgiz vorzuschicken, um eventuelle Wachen auszuschalten. Da dieser Plan aber zu unsicher ist, beschließen sie, direkt dort anzulegen und mit dem anwesenden Loigg'Il zu sprechen, in der Hoffnung, dass dieser bereits von Ouzk informiert wurde oder aber die Argumentation nachvollziehen und mit Uozk Kontakt aufnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen mit Gildon über Unterstützung, welche sie von den Freigeistern erhalten können, und der Magier hält insgesamt sechs Personen für tauglich und auch entbehrlich, ohne die Freigeister gänzlich ohne Schutz zurückzulassen. Er will Mart darüber informieren, dass dieser die Kämpfer nachschickt und auch zwei Führer mitkommen, welche die Matrosen, den Gesandten Meruin und die Schwangere namens ''Sontje'' in die Zuflucht geleiten sollen. Augustus und Henk machen sich auf, um mit [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] zu sprechen, denn auch sie soll mit ihren Männern die Helden nach Riunuz-Choxxu begleiten. Vorher will sie aber noch, dass Henk sich mit ihr vergnügt, wie er es ihr „versprochen“ habe. Henk sieht für sich keine Möglichkeit, aus der Sache herauszukommen, und schickt die Piraten und Augustus fort, um mit Sturmschnauze allein zu sein. Dann lässt er es über sich ergehen und kehrt schließlich angewidert zu den anderen zurück. Henk ist nicht ansprechbar, übergibt sich und starrt zunächst eine Zeit lang vor sich hin, bevor er  dann mit Essen versucht, seine Gedanken abzulenken. Doch die beste Ablenkung erfährt er im Training mit Augustus, welcher ihn nicht schont und ordentlich fordert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelian]] gesellt sich zu den Helden und berichtet Kenji von [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]]. Dieser habe sich mittlerweile gut erholt, jedoch sei keine vollständige Rückverwandlung eingetreten, wie sie zunächst erhofft hatten. Nach dem Training spricht Augustus mit Elora und diese fasst die wichtigen Informationen zu Reveron noch einmal zusammen: Der Beschwörer hat einen schnellen, hundeartigen Dämon bei sich und sucht unabhängig von Sabaoth Immortalis nach den Überresten des mächtigen Dämons Zerrox. Gildon informiert sie über seine erfolgreiche Kontaktaufnahme zu Mart und heißt die Helden die Sachen zusammenzupacken, welche sie mit auf ihre Fahrt nach Riunuz-Choxxu nehmen wollen. Im Anschluss legen sich alle nochmal schlafen, um ausgeruht aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.26''') Die Helden schlafen sehr lange und traumlos. Augustus fragt Henk nach seiner Motivation für sein Schäferstündchen mit Sturmschnauze, welches seiner Ansicht nach auch zu vermeiden gewesen wäre, und Henk empfindet es bei allem empfundenen Ekel doch wenigstens als ein zutiefst menschliches Zusammenkommen inmitten einer dämonischen Umgebung. Nachdem Kenji ebenfalls erwacht ist, berichtet Gildon davon, dass die Kämpfer aus der Zuflucht mittlerweile angekommen sind und sie gleich aufbrechen können. Bevor sie nach Riunuz-Choxxu aufbrechen, will Gildon eine Probefahrt mit der Seeschlange durchführten und dabei den Prä-Ältesten ''Odsuxß'' in die Hauptstadt ''Chuxßagaru'' bringen. Die Helden sollen sich melden, sobald sie bereit sind, denn diese wollen vorher noch etwas essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens im Lager begrüßen Augustus und Henk die mutigen Kämpfer der [[Freigeister]]: den Berserker [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C .28Berserker aus Haidaby.29|Skjall]], den Ork [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]], den geheimnisvollen [[Freigeister#.E2.80.9EWerris.E2.80.9C .28Reisender aus Barthavion.29|Werris]], den Waldläufer [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]], den Marine-Leutnant [[Freigeister#.E2.80.9EMilon.E2.80.9C .28Marine-Leutnant aus Isinga.29|Milon]] und den Schmuggler [[Freigeister#.E2.80.9EDamrod.E2.80.9C .28Schmuggler aus Veltima.29|Damrod]]. Die beiden umreißen kurz ihnen Plan, in Riunuz-Choxxu Octavia zu befreien und dann die Kultisten zu stellen und auszuschalten. Dafür müssen jedoch zunächst deren Leibwächter ausgeschalten werden, wobei die Hilfe der Freigeister herzlich willkommen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheßukkiz-Stab.png|100px|rechts|miniatur|Der „''Scheßukkiz-Stab''“]]&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch brechen die Helden mit Elora, [[Gildon Ipnosi|Gildon]] und [[Schutuhx]] auf, um den Prä-Ältesten zurückzubringen. Die erste Testfahrt läuft etwas holperig an, doch Gildon gewöhnt sich mit Schuthux Hilfe langsam an die Kontrolle der Seeschlange und die Fahrt wird kontrollierter. Im Inneren der Kabine werden die Helden mit dem [[Loigg'Il]] gut durchgeschüttelt und stoßen mit dem Gedankenschinder leicht aneinander. Außerdem machen sie die Erfahrung, dass die Luft in der Kabine schnell verbraucht wird, wenn man eine Lampe anzündet, und die Tür der Kabine nur von außen geöffnet werden kann. Gildon steuert die Seeschlange zu einem Hafen, an dem einige Loigg'Il mit etlichen Umgewandelten und einem [[Gnathoseloda|Haiwächter]] warten, und lässt die Helden aus der Kabine. Sie übergeben Odsuxß den „''Scheßukkiz-Stab''“ zum Entfernen des roten Artefaktes aus seinem Schädel und dieser führt die Prozedur durch. Dann kommuniziert er mit den Anwesenden Loigg'Il und gibt den Helden irgendwann ein einfaches Handzeichen, dass sie verschwinden sollen. Augustus versucht, den Loigg'Il in Gedanken die Botschaft zu senden, nicht zu vergessen, dass die Helden ihre einzige Chance seien, um [[Utukk'Xul]] zu vernichten. Dann steigen alle wieder in die Kabine ein und kehren zurück zu ihrem Lager.&lt;br /&gt;
[[Datei:Comhla2.png|100px|links|miniatur|Ein Comhla der [[Kirche der Passionen]]]]&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr gesellen sich die Helden zu ihren Mitstreitern und Henk erzählt ganz im Sinne des [[Der Alte Weg|Alten Weges]] die Geschichte seines Säbels und von Augustus‘ Ankunft auf dem weißen Schwan in der letzten Schlacht der [[Baiula Spei]] beim [[Nebelschlund]] (vgl. [[Kalender#25.Sideon|Episode 21.53]]). Im Anschluss daran lenkte er mit seinen Worten zu Kenji über und dieser betete mit den Passionsgläubigen, worauf Elora das Lager verlässt. Während des Gebetes beginnt das [[Kirche_der_Passionen#Das_Comhla|Comhla]] in ihrer Mitte zu leuchten und strahlt ein weißes Licht ab, welches denen Hoffnung spendet, die in es hineinblicken. Augustus ist von diesem Wunder und dem Gefühl, welches das Licht in ihm auslöst, sehr beeindruckt, doch er bricht auf, um Elora zu folgen, und Henk schließt sich ihm an. Die beiden finden sie am Hafen und sprechen mit ihr über ihr Unwohlsein durch Kenjis Gebet und klären sie über ihre weiteren Pläne in Riunuz-Choxxu auf, welche sie zuvor den Freigeistern erklärt hatten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kampftruppe.png|400px|miniatur|rechts|Die Kampftruppe, welche die Helden nach Riunuz-Choxxu begleitet]]&lt;br /&gt;
Als Kenji seine Gebetsrunde beendet, nimmt er die moralisch gestärkten Männer mit zum Hafen. Dort warten die anderen mit [[Käpt'n Sturmschnauze]] und ihren Piraten und, als Kenji ankommt, teilen Henk und Augustus alle Mitstreiter auf die Kabinen auf. Dann verabschieden sie sich von denjenigen, welche zur Zuflucht aufbrechen und auf ihre Rückkehr warten werden, und steigen in die Kabinen der Seeschlange ein. Schutuhx und Gildon steuern diese zum Hafen von Riunuz-Choxxu.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Hafen.png|300px|miniatur|links|Der Hafen von Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
Am Hafen steigen zunächst nur die Helden aus und Gildon signalisiert dem Loigg'Il, welcher an einer Kommunikationskugel steht, dass ein Gespräch gewünscht wird. Mehrer Umgewandelte und ein Haiwächter positionieren sich abwehrend und die Helden sprechen den Gedankenschinder an. Sie verhandeln mit ihm, sie nach Riunuz-Choxxu zu lassen, und der Aufseher kontaktiert Uozk, welcher den Helden freies Geleit gibt. Daraufhin lassen die Helden ihre Begleiter aussteigen und beschäftigen sich mit einem Blutzauber im hinteren Teil der Höhle. Dort befindet sich ein mit Blut gezeichneter Halbkreis, an dem, wie Elora den Helden übersetzt, die Worte „''Bring Blut über Blut, dann springt Blut auf Fleisch''“ stehen, und eine große Blutlache auf dem Boden, in der nach Elora ein dämonischer Zauber gespeichert ist, welcher durch ein schreckliches Ritual mit vielen Opfern ausgelöst wurde, deren Leichen die Helden am Rand der Höhle finden. Sie diskutieren über die Bedeutung der Worte und gehen schließlich davon aus, dass der Zauber ein Wesen aus der Blutlache hervorrufen werde, welches den Zugang nach Riunuz-Choxxu beschützen wird und von den Helden bekämpft werden muss. Eine weitere Möglichkeit sei, dass das Blut der Lache auf das Fleisch, sprich den Körper des Helden springt, welcher die Blutlinie übertritt. Aufgrund der Ungewissheit beschließen die Helden, beide Möglichkeiten zu berücksichtigen, und überzeugen den Loigg’Il, den Haiwächter gegen einen eventuell auftauchenden Feid einzusetzen und ihn zu diesem Zweck im Kreis zu positionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji will als erstes die Blutlinie überqueren, denn er fühlt sich vor dämonischem am besten geschützt, falls das Blut auf ihn springen sollte. Doch es passiert nichts, als Kenji über die Linie tritt. Dann betritt Augustus den Halbkreis, doch auch jetzt tut sich nicht in der Blutlache. Doch als Henk über die blutige Grenze tritt, erhebt sich plötzlich das Blut, formt eine Kugel und fliegt auf ihn zu. Henk kann gerade noch ausweichen und die Blutkugel fliegt an ihm vorbei. Dann stoppt sie plötzlich, kehrt ihre Richtung um und erwischt Henk mit voller Wucht. Sie legt sich über seinen Körper und scheint in ihn einzudringen. Kenji ruft das Licht zur Hilfe und es gelingt ihm, einen Teil des Blutes verdampfen zu lassen, bevor es in Henk einziehen kann. Doch ein großer Teil verschwindet ihn Henks Körper und lässt ihn regungslos zurück. Als Augustus ihn anspricht, reagiert Henk und muss die anderen davon überzeugen, dass es auch wirklich Henk ist, mit dem sie reden. Doch Henk fühlt sich nicht ungewöhnlich oder kontrolliert und Kenji bittet ihn, ihm die [[Drachenträne]] zu zeigen. Als Kenji sie in die Hand nimmt, fühlt sie sich warm an, scheint aber unversehrt zu sein. Er steckt das Artefakt sicherheitshalber in die eigene Tasche, da es nicht abzuschätzen ist, wann und wie das Blut, welches in Henk eingedrungen ist, auf diesen einwirken würde. Henk ist einverstanden und sie beraten gemeinsam, ob die Drachenträne der Grund sei, dass der Zauber bei Henk ausgelöst wurde, oder ob es vielleicht auch an Henk Vergangenheit mit Maldoror liegen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang nach Riunuz-Choxxu ist versperrt durch eine seltsame Barriere, welche Augustus schon mit Waffengewalt zerschlagen will, doch Henk schlägt vor, lieber den Loigg’Il zu fragen. Schutuhx signalisiert, dass er sie öffnen könne, nähert sich ihr berührt sie am Rand, worauf sie sich öffnet und den Weg nach Riunuz-Choxxu freigibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===16. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.27''') Die Helden sprechen vor dem Aufbruch noch einmal mit dem Aufseher der Loigg'Il und wollen den genauen Aufenthaltsort von Octavia erfahren und bitten darum, die Wächter zu informieren, damit sie Octavia an die Helden übergeben. Doch sie erfahren, dass die Kommunikation nach Riunuz-Choxxu unterbrochen ist und daher kein Kontakt hergestellt werden kann. Auch sei ihnen der Standort der Basis von Sabaoth Immortalis unbekannt, in deren Nähe Octavia gefangen gehalten wird. Der Loigg'Il rät ihnen, ein Zwischenlager aufzusuchen, welches sich an der Kontrollstation der [[Gichgoiden]] in der Nähe der Area befindet, und dort ihre Fragen zu stellen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor.png|miniatur|rechts|Der Hintereingang von Riunuz-Choxxu: Die Abbildung zeigt den ''[[Verijgorn]]'' (l) und ''[[Hazug-Ságok]]'' (r) mit der Wächterin der Stadt ''Zygisskha'' (m)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch brechen die drei Helden nur in Begleitung von Elora, Filgiz und Schutuhx auf, während die anderen Freigeister und die Piraten im Hafen von Riunuz-Choxxu auf ihre Rückkehr warten. Durch mehrere Schleusentore, welche sich alle mit dem ersten gemeinsam geöffnet haben, gelangen die Helden durch einen großen, ungewöhnlich geformten Gang zu einem Toreingang, über dem ein gigantisches Relief angebracht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx erklärt, dass dies der Hintereingang von Riunuz-Choxxu sei und auf dem Relief die Wächterin „''Zygisskha''“ zu sehen ist, welche [[Hazug-Ságok]] nach seinem Sieg über seinen Bruder [[Zerrox]] um die Herrschaft über die Stadt von seinem Vater [[Verijgorn]] zur Krönung geschenkt bekam. Die Helden hoffen sehr, dass diese riesige Kreatur mittlerweile nicht mehr lebendig und der Zeit erlegen ist, als sie das Tor durchqueren und die uralte Dämonenstadt betreten. Das Licht ihrer Lampen gibt immer nur einen kleinen Ausschnitt der Umgebung preis und die Helden müssen entscheiden, welchen Weg sie einschlagen wollen, um das Lager der Loigg'Il zu finden. Bei genauerer Betrachtung entdecken sie lange Schläuche, welche sie als Arme von Gichgoiden identifizieren. In der Annahme, dass sich bei den Körpern der Kreaturen auch die Kontrollstation befindet, schlägt Augustus vor, diesen zu folgen, und die Gruppe folgt dem Weg nach rechts.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Erster Eindruck.png|miniatur|links|Eine Behausung der [[Xishari]] und den Überresten von zwei Menschen]]&lt;br /&gt;
Sie folgen einem uralten Steinweg und stoßen vor einer Art Behausung auf die Überreste eines Menschen, dessen Leib von dämonischen Krebsen bis auf die Knochen abgenagt ist. Die Leiche ist nicht sehr alt und die Helden schlussfolgern, dass es sich um einen Gefolgsmann der Kultisten handeln müsse, welcher einer Gefahr zum Opfer gefallen ist, bei welcher es sich um die sogenannten „''Nustorschu''“ handeln könnte, von welchen Gildon gesprochen hat. Henk wirft einen vorsichtigen Blick in die Behausung und entdeckt, dass sich innen ein einzelner Raum befindet, in dessen Mitte eine Kuhle im Boden eingelassen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihrer linken Seite ist ein Tor zu einer großen Kammer offensichtlich von der Kultistengruppe geöffnet worden. Im Inneren sind im Halbdunklen die Umrisse einer großen Statue zu sehen und ein ganz leises Zischen ist zu hören. Die Helden beschließen, jeder Gefahr zunächst aus dem Weg zu gehen und die Kammer nicht zu untersuchen. Sie folgen also dem Weg und, nachdem sie einige immer dicker werdenden Gichgoidenarme überwunden haben, stoßen sie tatsächlich auf eine der Kreaturen. Doch da keine Kontrollstation zu sehen ist, folgen die Helden weiter dem Weg.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Knochenkreis.png|100px|miniatur|rechts|Nekromantische Geisterfalle]]&lt;br /&gt;
Nach kurzer Zeit stoßen sie auf einen bläulichen Schimmer, welcher sie zu einem kleinen Knochenkreis führt, welcher eine Urne umgibt, die mit blutigen Zeichen geschrieben ist. Elora erkennt einen nekromantischen Zauber, welcher geisterhafte Schemen gefangen hält, bei denen es sich wahrscheinlich um die ''Nustorschu'' handelt. Die Helden sind zunächst froh, dass diese keine Bedrohung für sie darstellen, spekulieren aber auch darüber, ob es sich um eine Falle von Sabaoth handeln könnte. Sie umgehen den Knochenkreis so weiträumig es geht und folgen dem Weg.&lt;br /&gt;
[[Datei: Statue-Nystorath.png|miniatur|links|Statue des Nystorath – Fürst der Folter]]&lt;br /&gt;
Nach weiteren Behausungen kommen die Helden an eine groteske Statue, die eine raubtierartige Gestalt mit unzähligen Ketten in den Händen und um den Körper gewickelt darstellt. Elora entnimmt der Inschrift, dass es sich um Nystorath, den Fürsten der Folter handelt. Unweit der Statue entdecken die Helden erneut einen geöffneten Eingang und sie beschließen, diesmal das Gebäude zu betreten und zu untersuchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-5.png|miniatur|rechts| „Kammer der Folter“]]&lt;br /&gt;
Vorsichtig treten sie ein und finden einen Raum mit bizarrer Form, an dessen Seiten Ringe für Ketten festigt sind und in dessen Mitte sich eine Art Opferalter befindet, welcher ein Zeichen mit frischem Blut trägt. An seinen Rändern finden sich mehrere Haufen von Asche, was auf einige Rituale hinweist.[[Datei:RC-Karte_5-Relief.png|miniatur|links|Relief in der Kammer der Folter]] An einer Seite des Raumes befindet sich ein großes Relief, welches acht zerstückelte Personen darstellt, deren Teile ringförmig in einem Muster angeordnet sind.  Die Kammer hat zwei weitere Türen, welche allerdings geschlossen sind und welche wohlmöglich noch weiter in das Gebäude der mutmaßlichen Folterkammer hineinführen köntten. Daher lassen sie diese zu und untersuchen den „Altar“, an dessen Rand eine nackte Leiche liegt. In seiner Mitte befindet sich eine Einbuchtung in Form einer umgekehrten Pyramide, an deren Rand mit Blut ein Siegel von [[Utukk'Xul]] gezeichnet ist, wie Elora vermutet. Plötzlich ist leise ein leichtes Kratzen oder Schaben zu hören, welches seinen Ursprung unter dem Boden zu haben scheint, was die Helden verstört und dazu bringt, die Kammer zu verlassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-2.png|miniatur|rechts| „Schrein von [[Hazug-Ságok]]“ mit gelagerten Reliquien, ein toter Dieb liegt im hinteren Bereich]]&lt;br /&gt;
Da der Weg, den die Helden genommen haben, nicht mehr weiterführt, kehren sie um und wollen ihr Glück mit einem anderen Weg vom Haupttor aus versuchen. Bevor sie dieses jedoch erreichen, stoppen sie bei dem Gebäude, welches von den Kultisten geöffnet worden ist, und beschließen, es doch zu untersuchen, damit ihnen nichts in den Rücken fallen kann, falls dort ein Feind anwesend ist. Beim Betreten können sie die Statue als Hazug-Ságok identifizieren, welche in einer leichten Kuhle steht, die mit kleinen Löchern in regelmäßigen Abständen versehen ist. Henk entdeckt im hinteren Teil eine frische Leiche, die aus der Gruppe der Kultisten stammt. Als Henk vorsichtig die Kuhle am rechten Rand betritt, kommt aus dem nächstliegenden Loch eine schwarze Schlange hervor und bei seinem nächsten Schritt eine weitere aus einem anderen Loch. Henk hält inne und Augustus schlägt der ersten Schlange den Kopf ab. Die andere schnappt nach Henk und erwischt ihn leicht am Bein. Henk zieht sich zurück und bemerkt, wie ihm langsam schummerig wird. Augustus will das Gift aus der Wunde bekommen und schneidet etwas ungeschickt daran herum. Henk hat Schmerzen, doch nach einiger zeit geht es ihm wieder besser. Eine Untersuchung der Statue zeigt, dass an ihrem oberen Kopfteil möglicherweise ein Enterhaken befestigt war, mit dem jemand auf die andere Seite zu den Stelen gekommen ist, nachdem der erste Versuch fehlgeschlagen ist. Die Helden beschließen aber, keine ähnliche Aktion zu versuchen, da was immer dort war, nun nicht mehr ist, und brechen auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-Gholtumaar.png|100px|miniatur|links| Statue des Gholtumaar - Fürst der Tobsucht]]&lt;br /&gt;
Am Haupttor angekommen, entscheiden sich die Helden diesmal, der breiten Hauptstraße zu folgen. Sie stoßen auf ein weiteres Skelett, welches vermutlich ebenfalls den ''Nustorschu'' zum Opfer gefallen ist, und entdecken dann zu ihrer rechten auf eine große Statue, die eine muskulöse Kreatur mit fünf Armen und ohne Kopf darstellt. [[Datei:RC-Karte-4.png|miniatur|rechts|Reliquien-Lager]]Elora entziffert den Namen „''Gholtumaar''“, der Fürst der Tobsucht, welcher auch der „Kopflose“ genannt wird. Die Helden folgen weiter der Hauptstraße und im Lichtkegel der Lampe zeichnet sich eine weitere geöffnete Tür ab.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte_4-Steele.png|100px|miniatur|rechts|Stele mit einer Abbildung des &amp;quot;Zerrox&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Im Gebäude befinden sich auf beiden Seiten mehrere Reihen von Stelen, welche dämonische Reliquien enthalten. Als sich die Helden umsehen, finden sie eine frische Leiche und entdecken, dass eine der Stelen mit einem Zeichen aus Blut beschmiert und so geöffnet worden ist. Elora offenbart ihnen, dass die Stele einen Teil des Dämons „Zerrox“ enthalten habe, welches die Kultisten mit der Macht von Utukk'Xul entwendet haben. Anscheinend sucht [[Reveron]] nach den Stücken des Dämons, der von Hazug-Ságok zerrissen und dessen Teile in ganz L'yreh verteilt wurden. Obwohl er ihn vermutlich nicht alle Stücke beschaffen kann, sind die einzelnen Teile dennoch sehr mächtig und mit speziellen Kräften versehen, wie das „Auge des Zerrox“, welches den [[Kunguss]] ruhig gestellt hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-Sobeka.png|miniatur|links|Statue der Sobeka -  Tochter des Hazug-Ságok]]&lt;br /&gt;
Die Kammer der Reliquien hat einen geöffneten Hinterausgang und die Helden beschließen hindurchzugehen. Sie halten sich danach links und stoßen auf einer Kreuzung auf eine weitere nekromantische Geisterfalle. Zur linken entdecken die Helden die groteske Statue eines krokodilartigen Wesens mit einem extrem langen und dicken Hinterleib oder Schwanz. Die Gestalt erinnert die Helden etwas an die Foltermeister in der Folterkammer der Xishari, welche sie als erstes in L'yreh durchquert haben (vgl. [[Kalender#27._Sideon|Episode 22.02]]). Elora identifiziert die Gestalt als Sobeka, die Tochter von Hazug-Ságok und Königin der [[Nebbkor]], welche aus dem „''Kxich''“, dem aus abyssischer Lava bestehenden Unterweltsfluss, entführt wurde. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-3.png|miniatur|rechts| „Haus der [[Sobeka]]“, Geburtsstätte der [[Nebbkor]]]]&lt;br /&gt;
Gegenüber der Statue steht ein größeres Gebäude, dessen Türen ebenfalls geöffnet sind. Aus diesem ist plötzlich leise etwas zu hören, das wie eine Unterhaltung geklungen hat. Die Helden beschließen, dass Elora mit Filgiz und Schutuhx draußen warten solle, während sie hineingehen und das Gebäude untersuchen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Haus über den rechten Eingang und entdecken, dass es spezielle Kammer gibt, in denen anscheinend Eier gelagert sind. Sie finden keine Spur von Eindringlingen und schleichen sich vorsichtig von Kammer zu Kammer des großen Gebäudes. In der zweiten, großen Kammer entdecken sie ein Relief an der Wand, welches erneut Sobeka darstellt, wie sie von zwei Nebbkor bewacht ihre Eier ablegt. [[Datei:RC-Karte_3-Relief.png|miniatur|links|Relief im „Haus der Sobeka“, Darstellung der Dämonin [[Sobeka]] bei der Eiablage]] Im nächsten Raum hält sich auch niemand auf, jedoch gibt es einen Ausgang am Ende des Raumes. Am Anfang jedoch zweigt ein weiterer Gang ab, aus dem ein leichter Lichtschimmer kommt. Augustus geht von Henk gefolgt vor und Kenji bildet die Nachhut. Vorsichtig schleichen sie in die Kammer, in deren Mitte eine Lampe abgestellt ist und den Raum mäßig erhellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk vermutet eine Falle und Augustus macht sich auf einen Angriff von links gefasst. Hinter der Säule zur Linken steht tatsächlich ein Ork und greift ihn mit einem Kriegshammer an. Augustus weicht geschickt dem Schlag aus und Henk umrundet den Ork, um ihn von der liken Flanke aus zu attackieren. Augustus sticht dem Ork sein Schwert in den Hals und Henk wird von hinten angegriffen. Im Schatten der zweiten Säule hat sich ein Schurke versteckt und den überraschten Henk mit seinem Dolch an der Schulter verletzt. Mit einem weiteren gezielten Angriff tötet Augustus den zweiten Angreifer und macht es so unmöglich, ihn zu verhören. Kenji entdeckt eine Tasche der beiden, in der sie die uralten Eier eingesammelt haben, und ein Schauer läuft über den Rücken der Helden bei dem Gedanken, dass die Eier wohlmöglich noch ausgebrütet werden könnten. Henk findet bei einem der Angreifer ein Siegel von [[Graltik Blutklinge]] und kann den Mann damit Graltiks Elite-Söldnern zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie den Bezirk der Nebbkor weiter erkunden wollen, beschließen die Helden eine Rast einzulegen, damit sich Henks Verletzungen etwas erholen können. Dafür holen sie Elora, Filgiz und Schutuhx und ziehen sie sich in das „Haus der Sobeka“ zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.28''') Während Henk sich um seine Verletzungen kümmert, entdeckt Elora im hinteren Teil des Hauses, wo der Kampf mit Graltiks Männern stattgefunden hat, ein [[Nebbkor]]-Ei, welches einen kleinen Sprung hat, als würde etwas schlüpfen wollen. Sie bringt das Ei ins Lager zu den anderen und alle beobachten, wie sich weitere Risse in der Eierschale bilden. Augustus beeilt sich und holt den Kriegshammer des Orks aus der hintersten Kammer, um das zu töten, was auch immer aus dem Ei schlüpfen würde. Als er zurückkehrt, platze die Eierschale gänzlich auf und ein kleines krokodilartiges Etwas kriecht hervor. Obwohl es keine direkte Bedrohung darstellt, reagieren die Helden sofort und Augustus schlägt den Nebbkor-Nachwuchs mit dem Hammer platt. Um sicherzustellen, dass aus den anderen Eiern nicht auch noch neue Nebbore schlüpfen können, will Augustus sie alle mit dem Hammer zertrümmern. Er schlägt mit voller Kraft auf ein Ei, muss aber schmerzhaft feststellen, dass es absolut solide ist. Elora kann das Geheimnis lüften und erklärt, dass bei dem Kampf gegen den Ork etwas Blut auf die Eierschale getropft sei und dies den Reifungsprozess ausgelöst habe. &lt;br /&gt;
[[Datei:Augustus_Karte.png|miniatur|rechts|Augustus‘ Karte vom Bezirk der Nebbkor]]&lt;br /&gt;
Während Augustus auf Papier von Kenji versucht, eine Karte des Bezirks der Nebbkor zu erstellen, beraten die Helden untereinander, wie die gefangenen Geister einzustufen sind. Einerseits haben sie die Kultisten und ihre Schergen angegriffen und einige getötet, bevor sie in der nekromantischen Falle gefangen wurden. Andererseits erinnern sie die Helden an die Elben-Geister aus der Folterkammer der Xishari, welche sich zunächst auch feindselig verhielten, dann aber durch das Licht von Kenji kommunikativ wurden und denen die Helden helfen konnten (vgl. [[Kalender#27._Sideon|Episode 2: Mirion]]). Also überlegen sie, ob die Geister ihnen eventuell gegen die Kultisten zur Seite stehen könnten, doch entschließen, dass eine Befreiung noch zu riskant wäre. Sie wollen abwarten, ob ihnen nicht vielleicht selbst ein Geist begegnet und sie dann Erfahrungen im Umgang mit ihnen machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach machen sich die Helden auf den Weg und erkunden weiter den [[L'yreh#Bezirk_der_Nebbkor|Bezirk der Nebbkor]]. Sie suchen nach der Arena, in deren Nähe sich das Lager der Loigg'Il befinden soll. Sie stoßen auf eine gigantische Mauer und finden eine Statue von [[Azeruel]]. Augustus überkommt Zorn, weil sie immer noch nicht erfolgreich waren und Octavia gefunden haben, und versucht, mutwillig etwas zu zerstören. Erst, als sie einige Entfernung zwischen sich und der Statue bringen, legt sich sein Zorn und er beruhig sich wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie keinen Durchgang in der großen Mauer gefunden haben und alle weiteren Wegmöglichkeiten durch tiefere Wasserstände führen würden, beschließt Henk, allein auf Erkundung zu gehen und dabei den Weg über die Hausdächer zu nehmen. Die anderen warten so lange und Henk entdeckt, dass an einer Stelle das zu überwindende Wasser nur wenige Meter beträgt. Gemeinsam beschließen, sie, an dieser Stelle das Wasser zu durchqueren, in dem unzählige dämonische Krebse leben und nach ihnen schnappen werden. Doch es gelingt ihnen ohne große Schmerzen, durch das Wasser zu kommen und sie finden tatsächlich den Eingang zur Arena.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-Lager.png|miniatur|rechts|Das Lager der Loigg'Il im Eingangsbereich der Arena]]&lt;br /&gt;
Dort jedoch warten bereits etliche Umgewandelte und umzingeln sie. Der Aufseher der Loigg'Il, welcher die [[Gichgoiden]]-Kontrolle bedient, schickt sofort einen anwesenden [[Gnathoseloda|Haiwächter]] los, welcher bedrohlich mit geöffnetem Maul vor Schutuhx' Kopf  verharrt. Dann spricht der Loigg'Il telepathisch Schutuhx an, warum er als Ausgesonderter den befehlen nicht gehorchen würde. Die Helden erfahren, dass der Loigg'Il „''Guxju''“ dafür verantwortlich ist, dass Schutuhx ausgesondert wurde. Der daraufhin entbrennende, mentale Streit zwischen ihnen wird vor den Helden abgeschirmt, doch die roten, zackigen Muster auf ihrer Haut lassen erkennen, dass beide sehr wütend sind. Mit aufgestellten Tentakeln zieht sich Schutuhx schließlich zischend hinter die Helden zurück und Guxju wendet sich ihnen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guxju weiß anscheinend genau, wer sie sind, und er will wissen, was sie in Riunuz-Choxxu suchen und ob sie die Erlaubnis von „''Ngetuz''“ am Anlegeplatz erhalten haben. Henk bestätigt ihn dies, doch der Loigg'Il bleibt skeptisch und fordert eine mentale Überprüfung als Beweis. Da diese jedoch mit großen Risiken verbunden ist, wie Henk am eigenen Leib erfahren musste (vgl. [[Kalender#7._Aletheon|Episode 13: Der Erste]]). Daher überredet Henk Schutuhx, mit Guxju zu kommunizieren und Henks Angaben zu bestätigen. Aber Schutuhx weigert sich, da Guxju sein damaliger Vorgesetzter war, welcher ihn verriet, weil er die Melodie des Elben aus Schutuhx Kopf nicht mehr ertragen konnte. Seitdem hasst Schutuhx Guxju, denn diese Emotion ist den Loigg'Il nicht fremd. Erst als Henk ihm einen der Regenerationstränke aus Bußßeuxuß‘ Versteck anbietet, erklärt sich Schutuhx bereit, Guxju alles telepathisch zu bestätigen. Die beiden berühren sich mit ihren Tentakeln und ein komplexes, mehrfarbiges Muster entsteht zuerst auf Schutuhx‘ Haut und nach einigen Sekunden ist dieses als exakte Kopie auf Guxjus Haus zu erkennen, worauf dieser die Rechtmäßigkeit bestätigt und bereit ist, die Helden zu unterstützen.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen mit Guxju und erfahren, dass es Konflikte mit [[Sabaoth Immortalis]] gab und sich dieser mit seiner Gefolgschaft auf der anderen Seite von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] abgeschottet hat, vermutlich irgendwo im Tempelbezirk. Die Kultisten beanspruchten auch die Schlüssel für die Stadttore aus der sogenannten Schlüsselkammer und halten seitdem die Loigg'Il von ihren Aktivitäten fern. Die Kommunikation innerhalb von Ruinuz-Choxxu wird überdies von den nekromantischen Kesseln gestört, welche die ''Nustorschu'' festsetzen. Die Helden erfahren ferner, dass einige Späher der Kultisten sich in diesem Bezirk aufhalten und vermutlich die einzigen sind, die wissen, wie man die Tore öffnet. Einer von ihnen gab die Befehle und scheint ein Anführer zu sein. Er hält sich mit seinen Männern in der Arena auf und sucht nach Orichalkum-Ablagerungen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-HGvsZ1.png|miniatur|links|[[Zerrox]] (l.) gegen [[Hazug-Ságok]] (r.)]] [[Datei:RC-Arena-HGvsZ2.png|miniatur|rechts|[[Hazug-Ságok]] mit den zerstückelten Teilen von [[Zerrox]]]]&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, den Anführer zu überwältigen und ihn danach auszufragen, wo Octavia gefangen gehalten wird und wo die Kultisten sind. Im Eingangsbereich der Arena entdecken sie zwei gigantische Reliefs, welche auf der linken Seite den Kampf von [[Hazug-Ságok]] mit [[Zerrox]] und auf der rechten Seite die Zerstückelung des Zerrox durch Hazug-Ságok darstellen. Während sich Schutuhx und Filgiz die Abbildungen anschauen, dringen die Helden in die Arena vor, welche mit riesigen Blasentangpflanzen bewachsen ist und in der es höllisch stinkt. Als sie am hinteren Ende einen Lichtschein entdecken, schleichen sich Augustus und Henk voran und beobachten zwei Schergen, welche mit Hämmern auf dem Boden eine Orichalkumablagerung abschlagen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-Innen.png|rechts|miniatur|Das Innere der Arena mit den beiden Laternen an den Orichalkumablagerungen]] [[Datei:Larot.png|links|miniatur|Larot (hinten) und einer seiner Untergebenen beim Abbau der Orichalkumablagerung]]&lt;br /&gt;
Henk und Augustus überwältigen rasch die arbeitenden Kultisten und locken auch den Anführer und zwei weitere herbei. Es scheinen wieder ein paar von Graltiks Männern zu sein, welche den Angriffen von Henk und Augustus nichts entgegenzusetzen haben. Als der Befehlsgebende bemerkt, dass seine Männer die Helden nicht abwehren können, flieht er und Augustus versucht vergeblich, ihn einzuholen. Schließlich ruft er dem Fliehenden „Stopp“ hinterher, dass er nicht entkommen kann und stehenbleiben soll. Augustus hofft, dass Filgiz oder Schutuhx im vorderen Bereich der Arena seine Rufe hören und den Fliehenden aufhalten, was auch geschieht, denn Schutuhx gibt dem Fliehenden den mentalen Befehl, sich hinzulegen, wodurch er überwältigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji versuchen, den Gefangenen Larot zum Reden zu bringen, doch dieser steht treu zu Graltik und würde diesen niemals verraten. Selbst Kenjis Hinweis, dass die Kultisten die Welt zerstören wollen und es dann nichts mehr zu tun gibt für eine Diebesgilde, stimmt ihn nicht um. Augustus versteht die Treue, welche Larot Graltik entgegenbringt und respektiert seine Loyalität. Ihm ist klar, dass man nur durch Folter Informationen herausbekommen könnte und spricht mit Henk darüber, dass er persönlich dies am liebsten nicht tun würde, wenn es einen anderen Weg gäbe. Sie erinnern sich an Schutuhx zurückgekehrten Geisteskräfte und beschließen, dass dieser die Informationen aus Larot herausholen soll. Henk gibt noch zu bedenken, dass sie auch einfach auf eigene Faust versuchen können, das Lager zu finden, doch dieser Weg erscheint den anderen als zu unsicher, da Octavia schnellstmöglich befreit werden müsse. Also bitten sie Schutuhx, das verhör durchzuführen, welcher sich darüber freut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schutuhx schließlich das Verhör beginnen will, beschimpft Larot Henk und Augustus als Feiglinge, weil sie die Folter nicht persönlich durchführen wollen. Kenji geht während der Prozedur auf Abstand, um Larots Schreie nicht so laut hören zu müssen. Auch Augustus zieht sich während der „Befragung“ zurück und nur Henk bleibt stark und beobachtet das Geschehen aus der Nähe. In Augustus kommen alte Bilder von seinen Folterungen aus Loderis hoch und er fühlt sich so elend wie damals. Kenji ist auch am Boden zerstört und versucht, die Qualen auszublenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Schutuhx mit Larot fertig ist, teilt er den Helden seine Erkenntnisse mit. Obwohl Larot sich als sehr widerstandsfähig herausgestellt hat, hat Schutuhx einige Informationen herausbekommen. Larot ist einem gewissen Ilmor unterstellt, welcher einen der drei Schlüssel hat, mit welchem man auf die andere Seite von Riunuz-Choxxu gelangen kann. Doch Ilmor befindet sich hinter einem weiteren Tor in einem abgeschirmten Bereich – der alten Schmiede. Außerdem hat Schutuhx beobachtet, wie Ilmor einen Pfeilfton mit seinen Händen machte, worauf sich das Tor öffnete. Henk identifiziert die Geste als den klassischen Käuzchen-Schurkenruf. Zusätzlich hat Schutuhx in Larots Erinnerungen beobachtet, wie Ilmor eine Leiter hinaufgeklettert ist, um zu einem anderen Zugang zum Tor zu gelangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora ergänzt Schutuhx Angaben, denn sie kennt Ilmor und weiß zu berichten, dass er einer von Reverons Schülern und ehemaliger Ritter aus Ankarz sei, welcher schon vor dem Kennenlernen von Reveron intrigant war. Nach einer Lähmung durch eine Kampfverletzung während eines Turnieres wurde er von Reveron „geheilt“. Ilmor ist als sehr guter Schwertkämpfer aus Ankarz der beste Kämpfer unter Reverons Schülern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss möchte Schutuhx gerne Larots Hirn verspeisen und, da dieser nur noch ein sabbernder Körper ist, willigen Henk und Augustus in die widerliche Prozedur ein, obwohl Henk ihn vorher gerne noch umgebracht hätte. Augustus wird sehr schweigsam und zieht sich vor die Arena an eine große Säule zurück. Er braucht etwas Zeit für sich und Elora setzt sich neben ihn und hält still seine Hand. Die Erinnerungen an seine Folterungen in Loderis verfolgen ihn seit Larots Schreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===17. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.29''') Henk hält sich wütend in der Arena auf und Augustus sitzt stillstarrend davor an einer Säule, während sich Kenji, der sich dreckig und besudelt fühlt, in eine Xishari-Behausung zurückzieht und betet. Elora sagt Augustus, dass sie es ausgesprochen mutig findet, sich seiner Reue und den damit verbundenen Schmerzen zu stellen. Sie habe gelernt, eine Menge zu verdrängen, weshalb sie solche Erlebnisse recht kalt lassen, doch die Gemeinschaft mit den Helden bringe sie mittlerweile zum Nachdenken. Man hört Henk sich selbst verfluchen und schreien. Dieser ist wütend auf sich, da er Larot an Schutuhx übergeben habe, und stellt in Frage, ob es überhaupt richtig gewesen sei, den Gedankenschinder mitzunehmen, aufzupäppeln und dann auch noch wie selbstverständlich einzusetzen. Nachdem Augustus seine Lähmung überwunden und sich wieder gefasst hat, geht er zu Henk und spricht mit ihm. Er übernimmt einen Anteil an der Schuld und versucht Henk, welcher den Gedankenschinder am liebsten sofort umbringen will, deutlich zu machen, dass auch er nicht glücklich über das Abkommen mit Schutuhx sei, aber er ihn noch als nützlich bei der Rettung von Octavia hält, auf den man sich nicht leisten könne zu verzichten. Schließlich kehren die beiden aus der Arena zurück und Kenji nimmt sie in Empfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji lädt Henk, Augustus und Elora in die Xishari-Behausung ein, um mit ihnen zu sprechen.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Setzt euch bitte kurz, ich möchte euch etwas sagen: ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was in euch vorgeht, ich verstehe es, denn es geht mir nicht anders. Ich habe vielleicht keine guten Worte dafür, aber nachdem was passiert ist, bin ich wütend, angewidert, verzweifelt ... alles richtige Worte und doch beschreiben sie kaum, was wirklich in mir ist. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich habe mich hierher zurückgezogen- alleine, weil ich in meiner Verzweiflung das Licht um eine Erklärung, um Rat und um Hoffnung gefragt habe. Und mit einer Erkenntnis bin ich wiedergekehrt, und die würde ich gerne mit euch teilen: '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin davon überzeugt, dass wir bei all unseren hehren Zielen, bei all unseren bekannten Feinden, unseren größten und allgegenwärtigsten Feind übersehen und unterschätzt haben: und zwar rede ich von diesem Ort hier. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Entschuldigt, ich hätte es wissen müssen. Dies ist nicht einfach ein dunkler, trostloser Ort. Wir sind Abyssia näher, als ein Mensch jemals sein sollte. Und was ihr spürt, ist der Blutzoll, den wir zahlen. Was wir denken, was wir fühlen, was wir getan haben - es wird durch nichts besser, oder entschuldbar, aber es ist eine Folge, geschuldet dem Fakt, dass wir permanent all dem hier angesetzt sind, dieser dämonischen Fäule. Sie kriecht in uns, nagt an uns, versucht uns auszuhöhlen, uns zu verdrehen, bis nichts mehr von uns übrig ist. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Aber wir dürfen uns dieser Dunkelheit nicht ergeben. Wir müssen gemeinsam eine Bresche in diese Dunkelheit schlagen - eine Bresche des Lichts! Unseren eigenen Weg finden und formen. Und dieser Pfad muss hier und heute beginnen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und wenn wir nicht wissen, wo unser Pfad langführt, dann werde ich versuchen, uns den Weg zu weisen. Zögert nicht, mit mir zu reden. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir können nicht ungeschehen machen, was mit dem Mann da draußen geschehen ist. Aber ich habe das Gefühl, es ist richtig, wenn wir verhindern, dass das, was von ihm übrig ist, für immer hier gefangen ist. Wir müssen einen Weg finden, ihn zu befreien aus dieser Falle. Nur dann können wir gehen und Octavia retten – auf unsere Weise.“''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji die anderen auf ihren größten, bisher übersehenen Feind hingewiesen hat, der seiner Meinung nach der Ort selbst sei, und die widerliche Tötung Larots als Blutzoll interpretiert hat, den es zu zahlen gelte und welcher der dämonischen Atmosphäre geschuldet sei, fasst er den Plan, Larots gefangene Seele aus der Geisterfalle zu befreien. Kenji er findet es falsch, dass sie zugelassen haben, dass Larots Geist in der Falle eingesperrt wurde, und da er schon die Folter nicht ungeschehen machen könne, wolle er wenigstens die Gefangenschaft ungeschehen machen. Augustus hält diesen Plan für zu riskant, weil die befreiten Geister sie angreifen könnten, und Kenji schlägt vor, die Geisterfalle allein zu zerstören, da er hat das Gefühl hat, als einziger etwas gegen die Geister ausrichten zu können. Kenji will seinen Worten jetzt auch unbedingt Taten folgen lassen, damit sie nicht bloße Worte bleiben. Kenji drückt seine absolute Gewissheit aus, dass, wenn sie „''dem Pfad des Lichtes folgen, dass dieser Pfad auch an ein Ziel führt!''“, und fordert sie auf, zu vertrauen. Weil er davon ausgeht, dass die Loigg'Il seinen Plan missbilligen, bittet er Henk und Augustus, diese so lange abzulenken, bis er die Falle zerstört habe. Henk weist darauf hin, dass die Geisterfalle für die Station hier wichtig sei, und Augustus befürchtet, dass ihre Zerstörung das Ende der Zusammenarbeit mit den Loigg'Il bedeuten würde, doch Kenji hält an der Befreiung von Larots Seele fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk weist Kenji darauf hin, dass er diesen Plan nicht durchführen müsse, damit sie ihm folgen, denn das würden sie auch so tun. Henk ist auch davon überzeugt, dass sie Kenji von Anfang an hätten folgen sollen, da er in L'yreh ihre stärkste Waffe sein könne. Die Zerstörung dieser Falle würde keine Läuterung bringen, weil die „Missetat“ begangen ist. Henk stimmt Kenji darin zu, dass der einzige Weg, aus L'yreh herauszukommen, der Pfad des Lichtes ist. Diese Erkenntnis müsse Kenji nicht durch irgendwelche Handlungen beweisen, er könne aber dazu stehen, was er sei, denn das sei ihre einzige Hoffnung. Kenji dankt Henk für seine Worte und bietet Henk, für ihn zu beten, da es ihm immer schlechter geht, weil er nicht mehr essen und trinken kann an. Doch da Filgiz erwähnt hat, dass er erneut Späher beobachtet habe, beschließen die Helden, einen anderen Ort etwas abseits für eine längere Rast zu suchen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz für die Helden etwas abseits der Arena zu einer Behausung der Xishari und Kenji spricht eine Bannung in der Kammer, um die Atmosphäre etwas erträglicher zu machen. Dann legen sich alle schlafen und Filgiz übernimmt die Wache. Schutuhx macht sich Notizen zu dem Ort auf seiner roten Schreibtafel und es interessiert ihn auch nicht, dass ihn nach der Aktion in der Arena niemand beachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erwacht als erstes und lässt sich von Filgiz die Lage beschreiben. Dieser hat Lichter von Spähern ausfindig gemacht und weist Augustus auf einen Ort hin, an dem sie verschwunden wären. Dort vermutet Augustus das Tor zur Schmiede, welches sie suchen, und er schickt Filgiz los, einen Weg dorthin auszuspähen. Als Kenji erwacht, erzählt ihm Augustus kurz von seiner Reue in Druzba, aus deren lähmender Wirkung er nur durch die Worte des Windlings Parvus herausgerissen wurde. Dann erwacht auch Henk und versucht, etwas Nahrung zu sich zu nehmen, was ihm nur widerwillig und unter starker Anstrengung gelingt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Nustorschu.png|miniatur|rechts|Ein Geist der Nustorschu]][[Datei:RC-Rel-Futter.png|miniatur|links|Relief eines Xishari Festmahls]]&lt;br /&gt;
Schließlich machen sich die Helden auf den Weg und versuchen, zu dem Ort zu gelangen, an dem Augustus das Tor vermutet. Unterwegs stoßen sie auf eine weitere Geisterfalle, welche Kenji genauer untersucht. Sie finden auf dem weiteren Weg ein seltsames Relief mit fressenden Xishari und einen Gichgoiden und hören kurz darauf wimmernde Laute. Als sie den Geräuschen nachgehen, entdecken sie im hinteren Teil einer Xishari-Behausung zwei Elbengeister. Kenji besteht darauf, allein hineinzugehen und mit ihnen zu kommunizieren, da er sich als einziger in der Lage wähnt, möglichen Geisterangriffen zu widerstehen und standzuhalten. Als warten Henk vor der Tür und Augustus im Eingangsbereich, um Kenji beizustehen, falls es Probleme geben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji scheint im Inneren zu versuchen, mit den Geistern zu kommunizieren und richtet sein Licht auf sie. Irgendwann wendet er sich an Augustus und bittet ihn, ihm das elbische Amulett zu reichen. Kurz darauf greift ein Geist Augustus an und lähmt ihn. Henk kommt ihm zur Hilfe und kann den Geist von ihm abbringen. Doch dieser greift nun Henk an, welcher ihm in seinem geschwächten Zustand nicht entgegensetzen kann und schmerzhaft verkrampft. Zum Glück kommt ein zweiter Geist dazu, welcher mit dem ersten kommuniziert und ihn von seinem Opfer abbringt. Henk bricht verkrampft und geschwächt zusammen und wird von Augustus massiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-09-Galazaar.png|miniatur|links|Tor mit dem Abbild und Namen von Galazaar]] &lt;br /&gt;
Als Henk sich wieder bewegen kann, machen sich die Helden vorsichtig auf die Suche nach dem von Augustus vermuteten Tor. Bereits nach sehr kurzer Zeit stoßen sie auf eine gigantische Mauer und tatsächlich entdecken sie an der Stelle das erwartete Tor, jedoch ist an diesem keinerlei Anzeichen zu erkennen, dass es besetzt ist. Außerdem ist über dem Tor eine Darstellung und ein Name eingraviert, den Elora mit „Galazaar“ übersetzt, den die Menschen Boron nennen. Damit ist allen klar, dass es nicht das von ihnen gesuchte Tor zur Schmiede ist, und sie beschließen, an der großen Mauer weiterzugehen, da sie erwarten, auf weitere Tore zu stoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zunächst gehen sie auf eine bis zur Höhlendecke emporragende Konstruktion zu, über welcher ganz oben ein grünlicher Schimmer sichtbar ist. Außerdem scheint die Konstruktion einer riesigen Rampe zu ähneln, welche von der Decke in den benachbarten Bezirk hinunterführt. Da es keinen Zugang zu dieser Schräge gibt, folgen die Helden weiter der Mauer und kommen wieder zu der Stelle, an der sie gerastet haben. Sie folgen der Hauptstraße zurück und sehen wieder zu ihrer rechten die große Mauer.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-12-Soiriz.png|miniatur|rechts|Tor mit dem Abbild und Namen von Soiriz]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelangen sie an ein weiteres Tor, welches erneut mit einer Abbildung und einem Namen versehen ist. Diesmal steht dort „Soiriz“, welche Elora als Göttin der Gefahr bezeichnet. Dadurch ist allen bewusst, dass es erneut das falsche Tor ist, und  sie folgen weiter der Hauptstraße, bis sie nach kurzer Zeit einen leichten Lichtschimmer sehen. Dieser stammt von einem weiteren Tor, welches sich am Ende der Straße befindet und beleuchtet ist. Um einen Plan zu machen und sich nicht durch ihr eigenes Licht zu verraten, verstecken sich die Helden in einer Xishari-Behausung und wollen das weitere Vorgehen besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.30''') Die Helden rasten in einem hinteren Teil der Behausung, damit sich Henk etwas ausruhen kann, und Kenji spricht eine Bannung, um den Ort etwas erholsamer zu  machen, damit Henk etwas Ruhe finden kann. Augustus schildert Kenji, dass er schon wieder über sein Ziel hinausgeschossen ist, als er der Folterung von Larot zustimmte, und möchte von Kenji wissen, was er dagegen tun könne, damit er nicht nochmal auf solche dunklen Pfade gerät. Kenji erklärt, dass sich der Herr der Lügen gerne mit Einflüsterungen in unsere Gedanken schleicht, aber er versichert Augustus auch, dass er im Inneren ein Gefühl für das Richtige und Gerechte habe, auf welches er nur hören müsse. Augustus will wissen, was ihm helfe, wenn er es immer erst im Nachhinein feststellen könne, und Kenji verspricht ihm, eine Antwort auf diese Frage zu suchen. Bis dahin rät er Augustus, sich vor jeder wichtigen Entscheidung mit seinen Gefährten zu beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht danach Elora an und bittet sie als Expertin um Rat. Sie erklärt ihm, dass Dämonen immer von der Bereitwilligkeit der Menschen abhängig sind. Als Beschwörer ist es besonders wichtig, zu erkennen, wann ein Dämon ihn belügt, denn ansonsten wird man ihre Marionette und handelt nach ihrem Willen. Dann erzählt sich Augustus eine düstere Geschichte, welche sie mit Reveron erlebt hat. Sie wollten einen Berater des Königs verderben, doch weil dieser standhaft an seinem Passionsglauben und seinen Geboten festgehalten hat, obwohl sie seinen Besitz, seine Familie und seine Gesundheit verdarben. Doch der Berater verweigerte selbst mit zerstörtem Leib noch die Gefolgschaft und lächelte Elora mitleidig und vergebend an. Diese war von dem Blick gequält und hasste den Mann dafür, dass er gewonnen hatte. Elora offenbart den anderen mit dieser Geschichte die abartigen Taten, an denen sie mit Reveron aktiv beteiligt war. Sie gibt Augustus den Rat, sich etwas zu suchen, an das er aufrichtig glaubt und was ihm wichtig ist. Sie erinnert ihn an die thyrnischen Tugenden, denn so etwas hassen die Dämonen. Denn die Tugenden oder die Gebote der Passionen machen die Menschen stark, weshalb Dämonen alles daran setzen, diese zu verdrehen und zu zersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat die Geschichte und das Gespräch mitbekommen und wundert sich, da Eloras Ausführungen eigentlich bereits allen bekannt sein sollten, denn es sind natürlich immer unsere eigenen Entscheidungen und man muss etwas in sich haben, was das verhindert. Henk weist Augustus darauf hin, dass er doch seine Richtlinien habe, und Augustus bedauert, dass er diese in den wichtigen Momenten anscheinend immer wieder vergisst, was Henk seiner Jugend zuschreibt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-Mienen.png|miniatur|links|Das Tor zur Schmiede und den Minen]]&lt;br /&gt;
Um ihr weiteres Vorgehen planen zu können, schleicht Henk voraus und erkundet das Tor. Er berichtet, dass auf dessen linker Seite versteckt eine Strickleiter hinaus auf die Mauer führt, auf welcher mindestens eine Wache patrouilliert. Sie beschließen, dass Augustus und Kenji sich als Kultisten tarnen, welche durch das Tor wollen, und mit ihrer Aktion die Wache ablenken. Henk und Filgiz wollen vorher die Leiter erklimmen und in dem Augenblick, nachdem die Wache das Tor geöffnet hat, zuschlagen. Auf diese Weise würden die Helden gleichzeitig die Mauerwachen und die Torwache ausschalten und müssen keine Angriffe von oben befürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan wird umgesetzt und Henk und Filgiz schleichen die Strickleiter hinauf und verstecken sich oben. Henk löst oben eine kurze Reflexion aus,  welche für Augustus das Zeichen ist, mit Kenji vor das Tor zu treten. Kenji pfeift das Geheimzeichen und die Wache verschwindet, um das Tor zu öffnen. Henk und Filgiz haben sich oben herangeschlichen und dort zwei Wachen vorgefunden. Die eine überquert die Mauer, um das Tor öffnen zu lassen, als sie kurz innehält und Henk unsicher ist, ob er entdeckt ist. Doch die Wache gibt schließlich nach unten den Befehl, das Tor zu öffnen, und kurz danach greift Henk sie an. Filgiz stürzt sich auf die zweite Wache und in dem Kampf bekommt Henk einen Armbrustbolzen ab. Währenddessen öffnet sich das Tor und Augustus, der bereits unauffällig seine Waffe gezogen hat, stürmt auf den Torwächter zu. Er verwickelt den Ork in einen Zweikampf, doch leider befindet sich eine Patrouille in der Nähe, welche ein Warnsignal ausstößt, bevor sie sich in den Kampf einmischt. Kenji zieht seinen Säbel und beschäftigt den herbeistürmenden, damit Augustus sich auf den Kampf mit dem Ork konzentrieren kann. Als dieser dann zu Boden getreten und stark verletzt ist, nimmt Augustus Kenji seinen Gegner ab und gemeinsam bezwingen sie die Wächter. Auf der Mauer unterstützt Henk noch Filgiz im Kampf und die beiden schalten die Armbrustschützen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf entfernen sie den Schlüssel, welcher das Tor geöffnet hat, und nehmen ihn mit. Das Tor schließt sich und Filgiz zieht die Strickleiter auf der Außenseite hoch und kappt die Leiter auf der Innenseite in mehreren Schritt Höhe, damit niemand aus der Schmiede entkommen kann. Danach untersucht Filgiz vorsichtig das Gelände, während die anderen auf ihn warten und Henk seine Verletzung verarztet. Nach seiner Rückkehr berichtet Filgiz von zwei großen Gebäuden und in einem brennt Licht. Die Helden untersuchen zuerst das dunkle und vernehmen aus seinem Inneren Geräusche, welche auf einen Nebbkor hinweisen. Um nicht auf sich aufmerksam zu machen, können sie kein Licht mitnehmen und entdecken so nur, dass in der Mitte des Gebäudes ein großer Haufen Gestein liegt, welches der Nebbkor vermutlich zerkleinert. Sie umrunden das Gebäude und erkunden vorsichtig die Gegend, immer damit rechnend, auf Ilmor zu stoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem großen Platz steht eine gigantische Skulptur, welche einen Amboss mit Flammen darauf darstellt, und auf der anderen Seite befindet sich das große beleuchtete Gebäude. Doch die Helden wollen erst das weitere Gelände untersuchen, damit ihnen niemand in den Rücken fallen kann, wenn sie das beleuchtete Gebäude untersuchen, in dem sie Ilmor vermuten. Bei einer Untersuchung des Geländes finden die Helden mit Membranen versiegelte und mit Wasser gefüllte Minenschächte, doch keine weiteren Kultisten oder ihre Schergen. Daher kehren sie zurück zum großen Platz.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Schmiede.png|miniatur|rechts|Die Schmiede mit dem Aufzug in die tiefere Ebene]]&lt;br /&gt;
Jetzt spähen die Helden in das beleuchtete Gebäude hinein und entdecken eine Schmiede mit mehreren Essen, Materiallagern und einer Art Brunnen in der Mitte, in welchen Ketten hinabhingen, um vermutlich eine Art Fahrstuhl zu bewegen. Es ist niemand zu sehen, doch Henk hört von unten Stimmen, welche zu Eile antreiben, und Schmiedegeräusche. Doch der Aufzug lässt sich nicht bewegen, da er vermutlich unten festgestellt ist. In der Tiefe scheint sich eine weitere Ebene zu befinden, doch es ist äußerst gefährlich, die Kette hinabzuklettern, da sie sehr rutschig zu sein scheint, so dass nur Henk eine Chance auf Erfolg hätte. Bei der Durchsuchung der Schmiede finden die Helden etliche Schwerter, welche aus dämonischem Metall geschmiedet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen nach einem Weg, auf die tiefere Ebene zu gelangen, denn dort muss sich Sabaoths bester Kämpfer Ilmor, der Ritter aus Ankrz, aufhalten, welcher den Schlüssel zu den Teilen von Riunuz-Choxxu besitzt, in denen sich Octavia gefangen gehalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===18. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Erzlager.png|miniatur|rechts|Das Erzlager der Schmiede]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.31''') Um einen Zugang zu der tieferen Ebene zu finden, kehren die Helden zum Gebäude mit dem Nebbkor zurück und greifen den Dämon an, um das Innere des Gebäudes untersuchen zu können. Während Augustus und Kenji als erstes auf den Nebbkor zugehen, schleicht sich Henk von hinten an den Dämon heran. Nach einem kurzen Kampf, bei dem Henk etwas abbekommen hat, bezwingen sie den Wächter und durchsuchen das Erzlager. In der Mitte des Raumes entdecken sie eine Luke, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt und eine Erzrutsche in die tieferen Ebenen freigibt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebbkor-Arbeiter.png|miniatur|links|Nebbkor-Arbeiter]]&lt;br /&gt;
Die Helden klettern langsam und vorsichtig die Rutsche hinab und stoßen auf eine riesige Höhle, in welcher Gesteinsschutt aufgehäuft ist. Die Helden finden einen Ausgang, welcher sie vermutlich in das Tunnelsystem einer Erzminen führt. Dort klopft ein weiterer Nebbkor Steine und blockiert ihnen den Weg. Henk schleicht vor und lenkt die Aufmerksamkeit des Dämons auf sich. Dann flüchtet er vom Nebbkor verfolgt in einen Tunnel, so dass die anderen ihren Weg fortsetzen können. Henk versteckt sich in einem Gang und lässt den Dämon passieren. Dann schleicht er rasch zurück zu den anderen und verlässt durch einen schmalen Zugang, welchen der Nebbkor nicht passieren kann, das Tunnelsystem.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebbkor-Schmied.png|miniatur|rechts|Nebbkor-Schmied]]&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Strecke gelangen die Helden zu einer großen Höhle, in der sich eine uralte, dämonische Schmiede befindet. In der Mitte des Raumes, auf einer kleinen Halbinsel, welche von Lava umflossen ist, stehen ein Xishari und ein Nebbkor an einem großen Amboss. Um die Lava herum sind an Säulen Opfer angebunden, welche ihr Blut in die Lava vergießen und diese so grün gefärbt wird. Der Nebbkor-Schmied hält ein grünes Schwert über den Amboss, über welches der Xishari gerade einen Zauber spricht. Dann übergibt er das Schwert an einen Menschen, bei dem es sich nur um den ehemaligen Ankarzer Ritter und jetzigen Kultisten Ilmor handeln kann. Hinter ihm stehen zwei von Graltiks Männer. Die Helden verstecken sich hinter großen Felsen, beobachten sie Szene und beraten ihr Vorgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden sich lautlos nähern wollen, sind sie leider nicht so leise, wie sie gerne wären, worauf Ilmor den Ork von Graltik zum Nachsehen in die Richtung der Helden schickt. Als er bei den versteckten Helden ankommt, gleitet Schutuhx auf Geröll aus und verursacht ein leises Geräusch. Der Späher meldet sofort seine Entdeckung und wird anschließend von Schutuhx geistig kontrolliert und auf Ilmor angesetzt, jedoch vom Assassinen abgefangen und aufgehalten.  Ilmor heißt die Helden willkommen, stellt sich vor und liefert sich mit Augustus ein Wortgefecht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ilmor.png|miniatur|links|Ilmor von Kessingen]]&lt;br /&gt;
Während Augustus gegen Ilmor im Duell antritt und mit doppelten Schlägen auf ihn einschlägt, schießt Henk diesem zweimal in den Rücken, bevor er sich dem Xishari zuwendet. Kenji begibt sich in das Kampfgeschehen und blendet den Xishari, während Elora den Nebbkor unter ihre Kontrolle bringen will. Dann unterbricht Kenji einen Zauber des Xishari und Henk schlitzt diesem den Bauch auf. Kenji muss vor dem Nebbkor fliehen, nachdem Elora die Kontrolle verloren hat. Obwohl sich Augustus immer wieder von Ilmors Sprüchen über Octavia verunsichern lässt, tötet er schließlich Ilmor und beschäftigt danach den Nebbkor, Henk tötet den Xishari und unterstützt Augustus und Kenji gibt dem Nebbkor den Rest mit einem Lichtblitz. Schutuhx hat sich im Kampf zuerst den Assassinen und dann den Ork zu sich geordert und die Gehirne gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf kümmert Kenji sich um Henks Verletzungen und sie bemerken, dass ein an eine Säule gekettetes Opfer überlebt hat. Henk schickt Augustus hin und rät ihm, dem Leiden ein Ende zu setzen. Obwohl das Opfer mit einem Heiltrank gerettet werden könnte, entscheidet sich Augustus dafür, den Heiltrank für später zu sparen und „erlöst“ das Opfer, welches ihn überrascht anblickt. Kenji wird in die Entscheidung nicht einbezogen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Merek-Schlüssel.png|rechts|miniatur|Der Schlüssel mit einer Abbildung des dunklen Gottes Merek]]&lt;br /&gt;
Augustus durchsucht Ilmor, wirf die leiche mit Schwert, Schild und Amulett in die Lava und nimmt den Schlüssel für das Tor an sich. Dann sucht er den Aufzug auf, entriegelt ihn und meldet Filgiz, dass er die Helden bald hochziehen kann. Kenji hilft Henk zum Aufzug und oben in der Schmiede legen sich die Helden zur Rast nieder, während Filgiz Wache hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.32''') Augustus, Henk und Kenji schlafen eine ganze Weile und haben dabei unterschiedliche Träume. Henk erwacht als erster und bemerkt erneut weitere Veränderungen an sich. Seine Haut ist grauer geworden, seine Fingernägel länger und spitzer und seine Augen reflektieren und sehen besser in der Dunkelheit. Als Kenji und Augustus aufwachen, erzählt er von seinem Traum, in dem Menschen in einer Kammer von [[Nebbkor|Nebbkoren]] mit einer seltsamen Flüssigkeit übergossen wurden und sich dann veränderten. Doch Henk hat noch mehr das Ende erlebt und kann nicht sagen, zu was sie sich verändern. Augustus spekuliert, dass sich in dieser Kammer, die sich ja irgendwo befinden muss, Hinweise finden lassen, die weiterhelfen, doch Elora macht ihn darauf aufmerksam, dass nur Reveron Henks Fluch auflösen kann, wenngleich er wohlmöglich durch alte Riten zu diesem Blutfluch inspiriert worden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Kenji Augustus an und erzählt ihm, dass er im Traum das Schicksal des überlebenden Opfers von seiner Gefangennahme bis zu dem Ritual durch dessen eigene Augen gesehen hat. Kenji beschreibt ihm das entsetzt-überraschte Gefühl des Opfers, als Augustus ihm nicht geholfen, sondern es getötet hat, und weist ihn auf Gnade und Mitgefühl als zentrale Werte hin. Augustus fühlt sich schon leicht schuldig, zumal er im Traum ein großes Lob für seine Aktion von dem verhassten Silvius bekommen hat. Dadurch ist ihm die Ähnlichkeit zu seinem Onkel bewusst geworden und Augustus erinnert sich der Werte seines Vaters. Ein Teil  von ihm bereute die Tat, doch Henk findet, dass er in diesem Fall ganz richtig gehandelt hat. Die moralische Debatte zwischen den Helden endet damit, dass Augustus die Wunden der beiden versorgt, da diese sich leicht entzündet hatten.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-08-sklaven.png|miniatur|links|Kammer der Sklaven]]&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen den Schmiedebezirk durch das große Tor und verschließen es danach wieder. Als sie nach dem Tor von Merek suchen wollen, taucht vor ihnen ein Geist auf, welchen Kenji als denjenigen erkennt, welchem er zuvor zur Bewusstwerdung verholfen hat. Der Geist macht eine winkende Bewegung und fliegt auf dem Weg davon. Die Helden beschließen, ihm zu folgen, zumal er sich mehrfach umdreht. Der Elbengeist führt sie bis zum Tor von Galazaar und biegt gegenüber in eine Gasse ein, die auf ein Gebäude zuläuft. Er fliegt auf das Dach und wartet dort. Mit Hilfe von Henks Enterhaken erklimmen die Helden mit Elora und Filgiz das Gebäude, nur Schutuhx weigert sich zu klettern, und will warten. Oben finden die Helden einen Riss, der ins Innere führt und nutzen das Enterseil, um hinunterzugelangen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-Zombies.png|miniatur|rechts|Relief auf der Tür zur Kammer der Sklaven mit der Abbildung einer Versklavungsprozedur]]&lt;br /&gt;
Kenji erhellt das Innere und auf der Außentür wird ein Relief sichtbar. Hinter der Innentür sind leise Geräusche zu vernehmen und die Helden ziehen den Öffnungshebel. Die Geräusche kommen von einer uralten Mumie, welche langsam auf sie zukroch. Augustus erlöst das arme Wesen durch Enthauptung und die Helden betrachten den Raum. An der Hinterwand sind weitere neuen Mumien angekettet, deren Geister sie alle durch Enthauptung befreiten. Der Elbenführer taucht wieder auf, sagt etwas auf elbisch zu Kenji, was ein Dank sein könnte, und deutet dann zwei Knochenhaufen im Raum. Deren Untersuchung offenbart eine elbische Brosche und eine Gürtelschnelle der Elben, welche jedoch enttäuscht von dem Führergeist betrachtet werden. Er winkt den Helden und verschwindet durch die Tür mit dem Relief.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC_Karte-07-Futterstätte.png|miniatur|links|Kammer des Futters]] [[Datei:RC-Rel-Futter.png|miniatur|rechts|Relief der Tür zur Kammer des Futters mit der Darstellung eines Xishari-Festmahls]]&lt;br /&gt;
Die Tür lässt sich öffnen und gibt den Weg frei zu einem Gebäude mit drei Eingängen, durch deren rechten der Geist hindurchschwebt. Die Helden folgen ihm und gelangen in einen länglichen Raum mit einer großen runden Vertiefung im Boden, welche über eine gebogene Rille mit einer kleinen runden Vertiefung verbunden ist. Verkrustungen lassen darauf schließen, dass Blut durch die Rillen geflossen ist. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich eine Tür, welche mit einem Relief versehen ist, welches Augustus bekannt vorkommt, so dass er sich orientieren kann. Henk entdeckt an dem Pfeiler in der Mitte eine kaum sichtbare Tür und sucht nach dem Öffnungsmechanismus. Er findet eine Stelle in der Decke, in welcher anscheinend einst eine Kette zum Öffnen hing. Es gelingt ihm, an den obersten Ring zu fassen und mit seinem ganzen Körpergewicht daran ziehen, worauf sich die Tür öffnet und einen Zugang zum Keller freigibt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC_Karte-07-Futterstätte-Keller.png|miniatur|links|Keller unter der Kammer des Futters]]&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich hinab und finden eine große Höhle mit herumliegenden Knochen vor. In Kenjis Lichtschein sind zwei größere Knochenhaufen zu erkennen, die sich links und rechts in den hinteren Höhlenbereichen befinden. Augustus und Henk begeben sich zu dem linken Knochenstapel, während Kenji ein Gebet für die Opfer spricht. Kaum nähern sich die beiden dem Haufen, ist ein Schnüffeln zu vernehmen und unter dem Knochenstapel taucht ein Dämon auf, welcher sich zu Augustus wendet.[[Datei:Rattalake.png|miniatur|rechts|Ein resteverzehrender Dämon, von Henk „Rattalake“ genannt]] Während dieser den Dämon, welcher noch langsam von der langen Ruhe ist, beschäftigt und seine scharfen Klauen abwehrt, umrundet Henk die, wegen ihrer Ähnlichkeit mit einer Ratte und einer Kakalake von ihm „Rattalake“ getaufte, Kreatur und greift sie von hinten an. Als Kenji den Kampf bemerkt, blendet er den Dämon und gemeinsam überwinden sie ihn. Der Elbengeist taucht wieder auf und positioniert sich über einem Haufen von Knochen am Ende der Höhle, in dem Kenji ein elbisches Schmuckstück mit Steinen findet. Der Geist wirkt nicht zufrieden und begibt sich zu einem Haufen in der Mitte der Höhle, in welchem Kenji einen elbischen, mit Goldintarsien versehenem Dolch findet, welchen er Henk übergibt. Der Geist schwebt nun in den rechten Teil der Höhle, vorbei an einem weiteren Knochenstapel und verweilt ganz hinten über einem Haufen von Knochen. Um den vermuteten Dämon unter dem Knochenstapel nicht zu wecken, schleicht Henk vorsichtig an der Höhlenwand entlang zur Position des Geistes, ohne bemerkt zu werden. Er entdeckt unter etlichen Knochen eine Lampe aus Elfenbein, nimmt sie an sich und kehrt vorsichtig zu den anderen zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Laterne der Caldra.png|miniatur|links|Die uralte Laterne der Caldra – Calar Caldra, mit der Darstellung von Spea (elb. Caldra), die mit ihrem Sternenzepter auf einem Einhorn reitet]]&lt;br /&gt;
Henk überreicht Kenji seinen Fund, welcher eine Darstellung von Spea, die mit ihrem Sternenzepter auf einem Einhorn reitet, entdeckt. Im Inneren der Lampe befindet sich ein großer Kristallstern, welchen Kenji durch einen Lichtspruch zu strahlen bringt. Das Licht ist sehr hell und anscheinend heilig, denn Elora fühlt sich in ihm nicht so richtig wohl. Die Helden verlassen den Keller und das ganze Gebäude durch die Tür mit dem Relief. Als sie diese öffnen, erwartet sie der Elbengeist, hinter dem sich die befreiten Geister der Mumien versammelt haben, und ist erfreut über die strahlende Lampe, die er „Calar Caldra“ nennt. Er weist auf eine Geisterfalle, welche sich in der Nähe der Helden befindet, und Kenji interpretiert sein Anliegen so, dass die Falle zerstört werden soll. Die anderen sind einverstanden und so entfernt Kenji zunächst den Knochenkreis herum, um anschließend den Topf mit seinem Stab zu zertrümmern. In dem Augenblick, als das Gefäß zerbricht, kommen die gefangenen Geister frei. Es sind weit mehr, als die Helden erwartet haben, und alle starren auf das Licht, welches von der Lampe der Caldra ausgeht. Ihr Licht scheint das Bewusstsein der Geister zurückzubringen und, nachdem der Elbengeist mit ihnen gesprochen hat, verschwinden die Geister gemeinsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, Augustus' Karte zu folgen und alle Geisterfallen, denen sie begegnet sind, zu zerstören, um die Elbengeister zu befreien. Bei den meisten Fallen gelingt dies problemlos, doch muss für die Falle an der Arena eine Möglichkeit gefunden werden, dass die [[Loigg'Il]] sich damit einverstanden erklären. Henk bittet [[Schutuhx]], mit dem Aufseher zu kommunizieren und ihm durch Erinnerungen zu beweisen, dass die Geister nach ihrer Befreiung keine Bedrohung für die Gedankenschinder darstellen. Schutuhx erklärt sich nur unter der Bedingung bereit, dass er einen weiteren Regenerationstrank bekommt. Henk handelt aus, dass er diesen erst nach dem Gespräch mit dem Aufseher bekommt. Auf diese Weise beseitigen die Helden sieben ihnen bekannten Fallen einschließlich derjenigen im Schmiedebereich. Dort wird auch der Geist des unschuldigen Opfers befreit, welcher auf Augustus zufliegt und ihn vorwurfsvoll anblickt, bevor er verschwindet.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-11-Berezkhor.png|miniatur|rechts|Tor mit dem Abbild und Namen von Berezkhor (Merek)]]&lt;br /&gt;
Anschließend suchen die Helden das Tor, zu dem der Schlüssel von Ilmor passt, und finden es in der Nähe der Hauptstraße. Sie öffnen es und gelangen so in den Sakralen Bereich von Riunuz-Choxxu. Vorsichtig lauschen sie in die Dunkelheit und hören leichte Geräusche. Sie kommen von einer eingestürzten Tür, welche vor einem Gebäude auf dem Boden liegt. Sie hat einen von Graltiks Männern eingeklemmt, der verzweifelt versuch, den Stein abzuschlagen, um sich zu befreien. Die Helden verhören ihn und erfahren, dass er auf den Befehl von Reverons Anhängerin Melica von den eigenen Leuten hier zurückgelassen wurde. Er verspricht, ihnen Informationen über Reveron und seinen Aufenthaltsort zu verraten, wenn die Helden ihn aus seiner misslichen Lage befreien würden. Nach kurzer Beratung stimmen sie zu und erfahren, dass sich Reveron in einem Gebäude befindet, auf welcher ein &amp;quot;abgehackter Arm&amp;quot; zu sehen sein soll. Man erreiche dieses Gebäude, indem man der Mauer folge. Schuthux vermutet, dass es sich bei dem Gebäude um das &amp;quot;Archiv&amp;quot; von Riunuz-Choxxu handelt. Dort hat sich Reveron mit seinen Anhängern verbarrikadiert und brütet in der unteren Etage Nebbkore aus, wofür viele Menschen ausbluten. Außerdem sollen sich etwa fünf Xishari-Priester bei ihm befinden. Die Helden beschließen, das „Archiv“ aufzusuchen, Reveron auszuschalten und so Henk von dem Blutfluch zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===19. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.33.''') Die Helden halten sich rechts vom Tor und nahe der Wand, genau wie Graltiks Mann gesagt hat. Die Lampe der Caldra verscheucht die kleinen dämonischen Krebse, sodass die Helden problemlos flache Wasserstellen überwinden können. Sie stoßen auf einen größeren Platz, auf welchem eine Geisterfalle platziert ist und von dem eine große steile Rampe in die Höhe führt, an deren Ende ein grünlicher Schimmer zu erkennen ist. Die Helden erklimmen sie und gelangen zum Haupteingang von Riunuz-Choxxu. Aus der Höhe sieht Henk mit seiner neugewonnenen Nachtsicht ein großes Gebäude zu ihrer Rechten, welches das Archiv sein dürfte. Nach dem Abstieg zerstört Kenji die Falle und gibt den Geistern durch das Licht der heiligen Lampe ihr Bewusstsein zurück, woraufhin sie wie die Male zuvor von dem elbischen Geisterführer abgeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während der Befreiung der Geister wird Henk bewusstlos und kommt erst einige Zeit später wieder zu sich. Augustus kümmert sich um ihn und als Henk erwacht, ist sein Verhalten seltsam verändert. Er bemitleidet Kenji zutiefst wegen seiner schweren Kindheit und Augustus aufgrund des Verlusts seines Vaters. Henk leidet unter empathischer Überempfindlichkeit und kann sei Verhalten auch nicht wirklich kontrollieren. Er leidet unglaublich vor beinahe hysterischem Mitgefühl und die anderen haben schon Probleme, ihn zum Weitergehen zu bewegen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild-Flederauge.png|miniatur|links|Der dämonische Späher]]&lt;br /&gt;
Die Helden nutzen nun einige recht neu angelegte Stege, um tiefere Wasserstellen zu überqueren, und entdecken einen Dämonenspäher, der aus einem riesigen Auge mit ledrigen Flügeln besteht und die Spitze einer großen Pyramide umkreist, an welcher der Weg vorüberführt. Augustus ermutigt Henk, welcher als einziger sicher einen Bogen führen kann, seinen letzten Pfeil auf den fliegenden Dämon abzuschießen. Doch Henk zögert, weil er unter anderem befürchtet, vorbeizuschießen und möglicherweise einen von Graltiks Männern zu verletzen, denn er hat auch für seine Feinde tiefstes Mitleid. Doch bei Dämonen sieht es anders aus und so lässt sich Henk überzeugen, den Schuss abzugeben, obwohl er große Sorge hat, dass er die Erwartungen seiner Freunde enttäuschen könnte, wenn er versagen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach großer Überwindung holt Henk den Dämonenspäher aus der Luft und stürzt sich mit dem Dolch auf ihn, da dieser durch den Pfeiltreffer noch nicht tot war. Nachdem der Weg frei ist, überqueren die Helden die Planken und nach der großen Pyramide betreten sie wieder Steinboden. Nach kurzer zeit entdecken sie das Archiv, welches sich in einem gigantischen Turm befindet. Bei der ersten Erkundung gelangen die Helden auf die Rückseite und finden dort vier Stelenhäuser und eine riesige Zerrox-Statue vor. Die Stelenhäuser sind ausgeplündert und haben Teile von Zerrox enthalten, nämlich Auge, Klaue, Zahn und Zunge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28a-auge.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Auge - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28b-finger.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Finger - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28c-zahn.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Zahn - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28d-zunge.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Zunge - geplündert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-schwarze_hand.png|100px|miniatur|links|Die schwarze Hand mit der Inschrift: „''Heil der schwarzen Hand''“]][[Datei:Rel-27-Archivtür.png|300px|miniatur|rechts|Die Eingangstür des Archivs. Der Text lautet übersetzt: „''Preise die Macht des linken Pfads!''“ und weiter: „''Ehre dem geteilten [[Phanon|Arkis]]! Seine Linke ist Schatten, Schatten ist Leid, Leid ist die Waffen der Macht, die Macht ist unser, möge die Welt erzitttern!''“]]&lt;br /&gt;
Der weitere Weg an der Rückseite des Gebäudes entlang ist schließlich von Wasser überflutet und die Helden kehren um und umrunden das Archiv auf der anderen Seite. Sie entdecken eine Statue, welche eine geöffnete Hand mit einem Auge im Zentrum darstellt. Sie ist auf einem Platz positioniert, welcher direkt vor dem Eingang ins Archiv liegt, welcher durch eine schwere Tür gesichert ist, welche mit einem Relief geschmückt ist, das Arkis ([[Phanon]]), den Gott der Magie darstellt. Dieser hat eine weiße und eine schwarze Hand und der Text, den Elora übersetzen kann, spricht von dem „Kult der schwarzen Hand“. [[Schutuhx]] informiert die Helden über den „Kult der schwarzen Hand“ und von dem Plan der Kultisten, dem Gott der Magie seine lichte Hand abzuschlagen, damit die Schattenmagie als einzige Magieform bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Untersuchung der Umgebung entdecken die Helden drei kleinere, aufgebrochene Pyramiden, in denen sich je ein Relief mit einer Xishari-Abbildung befinden, auf denen auch deren Namen verzeichnet sind. Die Vermutung kommt auf, dass Reveron sich dieser Namen bedient hat, um sich Xishari zu beschwören, zumal ihr Informant erwähnt hat, dass sich auch mehrere dieser uralten Schlangendämonen im Archiv befinden. Da die Abbildungen in den Pyramiden mit den drei Xishari auf der Archiv-Tür identisch sind, vermuten die Helden, dass es sich bei ihnen um die Hohepriester des „Kultes der schwarzen Hand“ handelt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Rel-24-priester-dolch.png|Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher einen Dolch trägt.&lt;br /&gt;
File:Rel-25-priester-kugel.png| Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher eine Kugel trägt.&lt;br /&gt;
File:Rel-26-priester-stab.png| Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher einen Stab trägt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden beraten lange, wie sich in das Archiv gelangen können, und der einzige Weg scheint durch die Eingangstür zu führen. Diese lässt sich nicht so einfach aushebeln oder aufgrund eines fehlenden Schlosses mit viel Geschick knacken. Dann erinnern sie sich an die Feuerkanone, welche von den Piraten geführt wird, und beschließen, dass Filgiz zum Hintereingang von Riunuz-Choxxu zurückkehrt und [[Käpt'n Sturmschnauze]] mit ihren Männern und der Kanone holt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden rasten in einer alten Lagerhalle, die sich etwas abseits des Haupteingangs befindet, und warten dort auf Filgiz Rückkehr. Während der Rast verkrampft sich Henks Körper und er mutiert erneut. Mit gierigen Blicken schaut er zu Kenji und plötzlich stürzt er sich auf ihn und versucht, ihn zu beißen. Augustus greift ein und reißt Henk zurück. Dabei gelingt es diesem, Augustus Hand zu erreichen und Henk beißt ihm zwischen Daumen und Zeigefinger ein kleines Stückchen heraus. Dann kaut er genüsslich darauf herum, während ihm Tränen aus den Augen schließen. Nachdem sich Henks Heißhunger etwas gelegt hat, erklärt er den anderen seine Lage. Henk ist hin und hergerissen zwischen einen Heißhunger auf Fleisch und dem Bewusstsein, dass dies zu Leid bei seinen Freunden führt. Trotz dieses Schuldgefühls kann er sich aber nicht gegen den Hunger wehren. Genau diese Ambivalenz zwischen Schuld und Gier zerreißt ihn innerlich und hierin besteht auch der Fluch, dem er ausgesetzt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem jetzt hoffentlich für die nächste Zeit keine Gefahr von Henk ausgehen wird, legen sich die Helden schlafen und Augustus übernimmt die erste Wache. Nach längerer Zeit weckt er Elora, damit sie die zweite Wache übernehmen kann. Bei Wachwechsel bemerkt Augustus, dass Henk sich regt und anscheinend auch erwacht ist. Daher legt er sich zwar nieder, doch Augustus schläft nicht, sondern hat ein wachsames Ohr auf Henk, damit dieser nicht in seinem Wahn Elora angreift. Henk unterhält sich zunächst mit Elora über seine Situation und den Fluch und geht danach hinaus zu Schutuhx, welcher vor der Lagerhalle seine Aufzeichnungen durchsieht und erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit, in der Augustus nicht mehr eingeschlafen ist, sind Stimmen zu hören, aus denen geschlussfolgert werden kann, dass die Piraten eingetroffen sind. Die Helden stehen auf und gehen zum Platz vor dem Archiv, um die Kanone in Empfang zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.34.''') Filgiz hat Käpt’n Sturmschnauze und ihre Männer zum Vorplatz des Archives geführt und sich dort mit den Helden getroffen. Zunächst muss erneut ausgehandelt werden, was der Lohn für ihre Hilfe sein soll, und Sturmschnauze fordert alle Schätze, die sie in dem Gebäude finden werden. Augustus weist darauf hin, dass ihre Hilfe der Preis für ihr Rückreise sei, und Henk sagt ihnen zu, dass sie alles behalten dürften, was nicht wichtig für den Auftrag der Helden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanone wird auf dem Sockel der Hand-Statue platziert und auf die linke Seite des Tores ausgerichtet. Nach dem zweiten Schuss ist eine kleine Ecke weggesprengt worden, so dass der Zugang einzeln bereits möglich wäre. Henk schleicht vor und erkundet das Innere. Er findet heraus, dass mindestens ein Nebbkor Wache hält, und versucht, diesen zum Tor zu locken, damit bei einem weiteren Schuss die möglichen Trümmerteile des Tores auf ihn fliegen. Henk entkommt knapp einem Schlag des Wächters, bevor er wieder aus dem Loch herauskommt. Sofort feuert die Kanone ein drittes Mal und das Tor gibt nach und wird aufgesprengt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Eingangsraum.png|miniatur|rechts|Der Eingangsraum des Archivs]]&lt;br /&gt;
Augustus stürzt sich sofort auf den Nebbkor und Henk schlüpft an diesem vorbei, um einen weiteren Nebbkorwächter, welcher unter den Trümmern liegt, auszuschalten. Auch Sturmschnauze beteiligt sich an dem Kampf, während ihre Männer beim Anblick des Echsenwächters unter Schock erstarren. Obwohl der Nebbkor mit mächtigen Schlägen um sich schlug, wird er überwältigt und der Raum untersucht. Im Zentrum steht eine gigantische Statue von Dimoria und an der Hinterwand hängt ein Relief mit der Abbildung der drei Hohepriester, deren Pyramiden die Helden zuvor entdeckt hatten. Eine Tür, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt, führt weiter in das Archiv.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Nebbkor-Kämpfer.png|miniatur|links|Nebbkor-Kämpfer&lt;br /&gt;
File:Statue-Dimoria.png|Statue der Dimoria&lt;br /&gt;
File:RC-Relief-Hohepriester.png|Relief der Hohepriester&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss1.png|miniatur|links|Erdgeschoss des Archivs mit Aufgang nach oben]] &lt;br /&gt;
Der erste Bereich, der hinter der Tür liegt, enthält viele hohe Regale, in denen ohne erkennbares Ordnungssystem rote tafeln eingelagert sind, auf denen Flüche stehen. Elora untersucht das erste Regal, während die anderen die Umgebung betrachten. Neben einen Aufgang nach oben, welcher allerdings am Ende mit einer Tür verschlossen ist, welche nur mit einem Schlüssel geöffnet werden kann, finden die Helden Statuen der Hohepriester, die anscheinend dieses Archiv geleitet oder angelegt haben. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss2.png|miniatur|rechts|Erdgeschoss des Archives mit Fluchtafel-Fund]]&lt;br /&gt;
Bei der anschließenden Untersuchung entdecken die Helden weitere Archivräume und vor einer weiteren geschlossenen Tür finden sie Tafeln, welche aus dem Regal genommen und anscheinend studiert wurden. Elora findet auf ihnen den Text zu Henks Fluch, welcher „Der Hunger der zerrissenen Seele“ genannt wird. Den genauen Fluchtext will Henk nicht hören, stattdessen untersucht er die geschlossene Tür, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss3.png|miniatur|rechts|Erdgeschoss des Archives mit den Überresten elysischer Diener]]&lt;br /&gt;
Dahinter befindet sich ein Raum, in dem die Überreste elysischer Diener präsentiert werden. Die Asche eines Phönix ruht unter einer Glaskuppel und die Skelette eines Greifens und eines Einhorns sind wie unter Qualen verdreht aufgestellt worden. Außerdem befindet sich in dem Raum ein Abgang in tiefere Gewölbe, in denen die Nebbkore ausgebrütet werden sollen. Elora spürt die Anwesenheit von Reveron, wobei sie den genauen Ort nicht bestimmen kann. Die Helden beschließen, die Skelette abzubauen, was Kenji andächtig übernimmt, und Augustus zerstört mit seinem Schwert das Glas über der Phönixasche. Der Zauber, welcher in der Glaskuppel gespeichert ist, geht kurzfristig auf Augustus über und lähmt ihn mit Eiseskälte, bevor er sich verflüchtigt. Kenji nimmt die Asche des Phönix an sich.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Arena.png|miniatur|links|Kellerraum mit Nebbkor-Eiern und Jungtieren]]&lt;br /&gt;
Anschließend begeben sich die Helden nach unten und gelangen in einen langen Gang mit einer Linkskrümmung, von dem nicht zu öffnende Türen abgehen und welcher in einem großen, runden Raum endet, in dem die Nebbkor-Eier ausgebrütet werden. Ein Haufen Leichen hat dazu das Blut geliefert. Als Kenji Licht macht, erkennen die Helden, dass sie sich in einer Art Arena befinden, aus welcher drei Tore hinausführen. Außerdem existieren drei Emporen, die gute 4-5 Schritt erhöht liegen und zu denen es keine erkennbaren Zugänge gibt. In der Mitte der Halle steht eine gigantische Statue von [[Hazug-Ságok]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Reveron.png|miniatur|rechts|Meister Reveron mit dämonischem Wachhund und Arlena von Tressburg]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten mit den Piraten die Halle und werden sofort von jungen Nebbkoren angegriffen, denen sie sich aber gut erwehren können. Plötzlich schnellt ein Gitter an der Eingangstür herunter und sie sind gefangen. Auf der mittleren Empore erscheint Reveron mit seinem dämonischen Wachhund und in Begleitung von Arlena, Eloras Schwester. Reveon begrüßt seine Gäste und macht sich über sie lustig. Da entweicht der Dämon aus Elora und stürzt sich in einer schwarzen Rauchschwade auf Reveron und hüllt ihn komplett ein. Doch kurze zeit später verschwindet der Rauch und Reveron hält eine kleine Flasche in der Hand, in der er den Dämon gefangen hat. Dann verlässt er die Empore und macht Platz für die Hohepriester, welche nun auf den drei Emporen erscheinen und mit einem Zauber beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk versucht, mithilfe seines Enterhakens die mittlere Empore zu erklimmen, während die anderen sich der Jung-Nebbkore erwehren. Filgiz versucht, einen Hohepriester aus seiner Zauberkonzentration zu bringen, indem er ihn mit Steinen bewirft, doch der Profi lässt sich dadurch nicht irritieren. Zwar verletzt Henk noch einen der Priester mit seinem Dolch, doch den Helden gelingt es nicht, den Zauber der drei Xishari zu unterbrechen, und so bildet sich eine große, schwarze Wolke über ihren Köpfen, die sich langsam herabsenkt. Gleichzeitig öffnet sich die einzelne Tür und ausgewachsene Nebbkore kommen mit einigen von Graltiks Männern in die Kammer. Nur Kenji gelingt es mit Hilfe des Lichtes, sich etwas länger gegen die dunkle Wolke zu behaupten, doch schließlich sinken die Helden mit ihren Verbündeten zu Boden, verharren dort ohne Gegenwehr und werden fortgetragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-Mumie.png|miniatur|rechts|Relief in der Mumienhalle]]&lt;br /&gt;
Die Helden werden in die erste Etage des Archivs gebracht und durchqueren noch gemeinsam einen Raum, in dem sich uralte Mumien mit wahnsinnigen Augen befinden. Henk wird dort angekettet, Augustus in einen Nebenraum und Kenji eine Etage höher gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===20. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.35.''') Die Helden werden voneinander getrennt gefangen gehalten und wissen nicht, wie es den anderen ergeht. Auch der Verbleib und das Schicksal von Elora oder Sturmschnauze und den Piraten ist unbekannt. So kann nur jeder stark sein und hoffen, einen Ausweg zu finden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Mumienhalle.png|miniatur|links|Die Mumienhalle - in der großen Kammer ist Henk und in der kleinen Kammer Augustus gefangen.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Augustus‘ Erlebnisse&amp;quot; hide=&amp;quot;Augustus‘ Erlebnisse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus ist in einer Kammer auf einen Untersuchungstisch gefesselt. Mit ihm im Raum sind Schutuhx und ein weiterer Loigg'Il, welche an Säulen gekettet sind und seltsame Halsbänder tragen, welche die magischen Fähigkeiten unterdrücken. Der fremde Gedankenschinder ist ein Agent von Uozk, welcher untersuchen sollte, ob die Xishari wiedergeholt worden sind. Augustus erklärt ihm die Lage und erzählt von den drei Xishari-Hohepriestern. Der Agent will zurück zu Uozk und Verstärkung holen, um mit Zauberkraft gegen die Xishari vorzugehen.&lt;br /&gt;
Lord Reveron kommt zu Besuch und bietet Augustus an, seinen alten Platz als Principus Mortis wieder einzunehmen und gemeinsam mit Sabaoth und ihm über Barthavion zu herrschen. Doch Augustus lässt sich nicht verführen und will diesen Weg nie wieder gehen, worauf Reveron ihm viel Freude als Mumie wünscht und die Kammer verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora und Arlena kommen in die Kammer und bereiten einen Fluch vor, den sie auf Augustus sprechen wollen. Elora spricht die Formel und ritzt Zauberzeichen auf Augustus Schlüsselbein. Sie flüstert ihm zärtlich ins Ohr, dass er gleich schreien müsse, und Augustus gibt sein Bestes. Doch als sein gespielter Schrei Arlena nicht zu überzeugen scheint, sticht Elora ihn ins Bein, so dass er wirklich vor Schmerz aufschreit und so eine überzeugende Schau abliefert. Dann verlassen die beiden die Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlena kommt allein vorbei und bedankt sich für die Rettung ihres Lebens, als sie Augustus etwas seiner Lebenskraft absaugen konnte, nachdem sie von einem Diener der Loigg‘Il verletzt worden ist  (vgl. [[Kalender#26._Sideon|Episode 22.01]]). Sie beschwört Augustus, doch noch die Seite zu wechseln und dort zusammen mit Elora sein zu können, die wirklich etwas für ihn übrighabe. Doch sie habe jetzt gemerkt, wohin sie gehöre, und Augustus soll sein Leben nicht so einfach wegwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora kommt allein herein und schneidet Augustus Fesseln los. Er küsst sie und erfährt, dass oben Kenji geopfert werden soll, um Reveron den Aufstieg zu einem Halbdämon zu ermöglichen. Während Elora wieder zu den Kultisten zurückkehrt, befreit Augustus die Loigg’Il und vereinbart, dass der Agent mit Verstärkung zurückkehrt und sie die Xishari aufhalten. Dann überwältigen sie die Wachen in der Mumienhalle, indem Schutuhx eine kontrolliert und der Agent zwei Wachen übernimmt. Filgiz wird befreit und schneidet weitere Überlebende los. Augustus befreit Henk und stellt fest, dass Sturmschnauze vermutlich von diesem getötet und angefressen wurde. Von den Piraten hat nur Piet überlebt, welcher jedoch dem Wahnsinn verfallen scheint und schreiend aus dem Gebäude rennt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henks Erlebnisse&amp;quot; hide=&amp;quot;Henks Erlebnisse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Erlebnisse&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Erlebnisse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Ritualhalle.png|miniatur|rechts|Die Ritualhalle – mit der Glaskuppel und dem Ritualkreis, für den Kenji sein Blut geben soll.]]&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus Filgiz befreit hat, schleichen die beiden in die nächste Etage hoch und kommen zu einer Halle, in der alle Kultisten sich in einem Ritualkreis versammelt haben, in dessen Mitte Reveron steht, welcher eine Beschwörung spricht. Henk ist an eine Säule gekettet und muss dem Ritual zusehen. Direkt am Eingang befindet sich am Rand des Raumes eine Glaskuppel, unter welcher sich eine betende Gestalt aus gleißendem Licht befindet. Filgiz befreit Henk und bewaffnet ihn, während Augustus zunächst die Glaskuppel einschlägt, unter welcher er Kenjis Seele vermutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Kenji liefert am anderen Ende des Raumes das Blut für dieses dämonische Ritual und Elora schneidet ihm die Wunden, aus denen sein Blut in die Rinne am Boden fließt. Im Kreis steht Lord Reveron und um ihn herum sind die Teile von Zerrox angeordnet, welcher er habhaft werden konnte. Ihre Kraft scheint auf ihn überzugehen, denn Reverons Gestalt beginnt sich im Laufe des Rituals zu wandeln. Die Kultisten bemerken den Angriff und gehen zum Gegenschlag über. Elora befreit Kenji und greift ihre Schwester Arlena an, um sie zu überwältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus endlich die Glaskuppel zerschlagen hat, entsteigt ihr ein Sevas und strahlt sein göttliches Licht in den Raum. Es wird immer stärker und die Kultisten fliehen aus dem Raum. Auch Schutuhx, welcher mit „seinem“ Wächter nach oben gekommen ist, dreht sofort wieder um und flieht vor dem Licht zurück auf die untere Etage. Nur Lord Reveron ist in seiner Rezitation unbeeindruckt und setzt das Ritual fort. Zerrox Teile verschmelzen nach und nach mit ihm und er wird in veränderter Gestalt immer größer und mächtiger. Durch seine Mutation nimmt er immer mehr das Aussehen eines verkleinerten Zerrox an, als sich ein drittes Bein aus seinem Bauch entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit des Sevas strahlt eine Zuversicht und Hoffnung aus, dass sich alle gestärkt fühlen. Augustus greift den mutierenden Reveron im Zentrum des Ritualkreises an und Filgiz kämpft gemeinsam mit Henk gegen Reveron Höllenhund, während Kenji sich ihnen nähert und eine Weihe vorbereitet. Nachdem Reverons Beine zerschlagen sind, weiht Kenji den Boden um ihn herum. Der Sevas verstärkt den Zauber noch und Lord Reveron implodiert, verschwindet und hinterlässt nur seine Kleidung. Nach Reverons Tod bricht Henk zusammen und spuckt schwarzes Blut aus, während er sich langsam zurückverwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kult ist geflohen und mit ihnen auch Arlena. Kenji hat beobachtet, wie diese Elora hinter sich hergezogen hat, und Augustus macht sich sofort auf die Suche. Er öffnet die Türen und findet schließlich eine Kammer mit einem aktiven Knochenkreis. Genau in diesem Moment zerrt Arlena Elora durch das Portal und Augustus verfehlt knapp Eloras Hand, um sie zu halten. Kurz bevor Augustus hinterherspringen kann, deaktiviert sich der Knochenkreis. Dafür findet er die Drachenträne und Eloras Tasche und kehrt zu seinen Freunden zurück. Er versorgt Kenjis Wunden und legt sich nieder, als Henk und Kenji das Bewusstsein schwindet und sie in Schlaf fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.36.''') Nachdem die Helden etwas geruht haben, durchsuchen Henk und Augustus noch einmal gründlich alle Räume. Auf der oberen Etage finden sie die Vorräte der Kultisten und laben sich an ihnen. Henk muss sich zunächst mehrfach übergeben und es ist ihm unmöglich, etwas Trockenfleisch zu essen. Nur die frischen Äpfel und Möhren munden ihm. Augustus wäscht das schwarze Pulver aus Kenjis Wunden und verbindet sie erneut, bevor er mit Henk in die untere Etage geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz hat unten schon etwas Ordnung geschaffen und alle Leichen auf einen Haufen geworfen. Doch Henk holte Sturmschnauzes Körper wieder von diesem herunter, wäscht und kleidet ihn an und legt ihn separat auf eine breite Ablage. Dann gibt Henk Sturmschnauze ihr Entermesser in die Hände und spricht mit dem Leichnam, um sich ihr zu erklären. Augustus schickt weitere Überlebende nach oben, wo sie den Proviant der Kultisten gefunden haben. Sie sollen sich erstmal stärken und dann können sie mit den Helden sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus und Henk wieder nach oben zurückkehren, untersuchen sie die Mumie der Fee und des Theleten, die in dem Raum verwahrt sind. Deren Augen sind lebendig und zeugen davon, dass ihre Seelen noch immer in dem mumifizierten Körper gefangen sind. In den Sockeln der Mumien sind grünlich schimmernde Orichalkumsiegel eingelassen, welche mit Fingerspitzengefühl entfernt werden können. Henk nimmt den Sockel der Fee und Augustus den des Theleten. Als die Siegelherausgebrochen sind, erheben sich die Seelen der Mumien. Dankbar fliegt die Feenseele zu den Helden und segnet sie mit einem Kuss, so dass ihre Regeneration gesteigert ist, bevor sie sich auflöst. Die Seele des Theleten fliegt in Form einer Lichtkugel auf Augustus zu und dringt in die Drachenträne ein, welcher er bei sich trägt. Augustus nimmt sie heraus und bemerkt ein Pulsieren. Als Henk und Kenji sie ebenfalls berühren, erleben alle drei eine [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an Epikoras .2820. Aletheon 351 JF.29|Vision von Uselias]] und dem Theleten, welcher Epikoras genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erfahren, dass Epikoras zu Uselias geschickt wurde, um ihn zur Rückkehr nach Celestia zu bewegen, wo über ihn ein urteil gesprochen werden soll. Doch Uselias lässt sich nicht von dem Schwur abbringen, welchen er der Mondgöttin gab (vgl. [[Drachenträne#Uselias.E2.80.98 Erinnerungs-Vision auf Lyo .2829. Spealis 351 JF.29|Vision auf Lyo]]), und will [[Sereg]] weiterhin vor sich selbst schützen, obwohl er sich zu einem Gott der Trauer erhoben hat. Uselias übernimmt die Verantwortung für seine Tat und sieht es als Buße an, die Welt der Sterblichen vor dem Untergang zu bewahren, den Sereg ihnen durch seine Flut der Trauer bringen will. Als Epikoras bemerkt, dass sich Seregs Macht mit der von Abyssos Brut messen kann, lässt er Uselias nicht allein in den Kampf ziehen. Doch Epikoras wird von einem Mumifizierungszauber der [[Xishari]] getroffen und wird in die Tiefen von [[L'yreh]] getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vision machen sich Henk und Augustus daran, die Elben-Mumie der unteren Etage zu erlösen und bemerken bei ihnen ebenfalls grüne Intarsien, welche den Zauber aufrechterhalten. Nachdem sie die Geister befreit haben, bemerken sie den Geist des Elben, welcher auch die anderen befreiten Geister in Empfang genommen hat und sie hinausführt. Dann gehen Henk und Augustus  wieder hinauf, essen noch etwas und sprechen mit den Befreiten, welche als Opfer auserkoren waren. Sie lernen ''Uvis'', einen Holzfäller aus [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Virna]], welcher mit Sabaoth Immortalis nach L’yreh kam, ''Korin'', einen Eisenhändler aus [[Ankarz#Kolonien|Wint]], der von Reveron entführt und hergeschleppt wurde, und ''Faruin'', einen Fischer aus [[Veltima]], welcher von den Loigg’Il gefangen und an die Kultisten übergeben wurde, kennen. Außerdem ist da noch ''Riras'', einer von Graltiks Männern aus [[Kratara]], der von den Kultisten gefangen genommen wurde, nachdem er sich darüber beschwerte, dass sein Freund unter der umgestürzten Tür liegen gelassen wurde. Er war erfreut zu hören, dass die Helden diesen Freund befreit haben und er überlebt hat. Sie erfahren, dass Sabaoth Immortalis nach einer alten Rüstung sucht, welche wohlmöglich [[Sereg]] gehörte, und etwas wiedererwecken will, einen uralten Schrecken, welche er als Waffe gegen die Helden einsetzen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus muss an Elora denken, wie sie jetzt allein ohne ihre Kräfte den Kultisten ausgeliefert ist. Da kommt ihm die Idee, Eloras Dämon, welchen Reveron in einer Flasche gefangen hat, freizusetzen, damit Elora wieder ihre Kräfte einsetzen kann, um sich gegen die Kultisten zu wehren. Augustus ist sich aber unsicher und fragt Henk und Kenji um ihre Einschätzung. Die beiden raten ihm, den Dämon nicht freizulassen, denn erstens würde er sich vermutlich zuerst auf Augustus stürzen und ihn angreifen, und zweitens wäre Elora dann eine Gefahr für die Kultisten und sie müssten sie angreifen, während sie jetzt ohne Macht von ihnen in Ruhe gelassen werden kann. Augustus sieht ein, dass es ein Fehler sein könnte, und lässt sich überzeugen, von seinem Plan abzulassen. Das Fläschchen mit dem Dämon nimmt Henk an sich und Augustus verpackt in einer Phiole aus Eloras Handtasche die Überreste von Reveron, dessen Beschwörer-Schwert er in Reverons eigenen Umhang einwickelt, verschnürt und mitnimmt. Dann begeben sich die Helden erneut etwas zur Ruhe und schlafen etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Kenji und Augustus, was mit Sturmschnauze passiert ist. Denn als die Helden getrennt voneinander eingesperrt waren, hat Reveron dem hungrigen Henk die gefesselte Sturmschnauze vorgesetzt und amüsiert mit angesehen, wie Henk sich nicht dagegen wehren konnte, ihren Bauch aufzuschlitzen und von ihrem Fleisch zu essen, bis sie tot war. Henk erzählt auch, dass er von Sturmschnauze geträumt habe und wie sie ihm im Traum lächelnd die Hand gereicht hat, was Augustus zu Tränen rührt. Als Henk sich abseits der anderen einen Apfel holt, erzählt Augustus ihm, dass in seinen Träumen stets die Opfer seiner Taten als Principus Mortis wie anklagende Schemen im Hintergrund stehen, und er Henk um den versöhnlichen Traum beneidet. Henk holt dann den Leichnam von Sturmschnauze noch oben und legt ihn in einer verschließbaren Kammer ab. Er bittet Augustus und Henk zu einem kurzen Gedenken und hält eine Abschiedsrede, bevor er die Türen schließt und die Piratin in ihrem neuen Grab zurücklässt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Filgiz informiert die Helden, dass sich vor der Eingangstür Männer versammeln und ans Tor klopfen, um eingelassen zu werden. Sie wollen zu Reveron, da es anscheinend gerade einen Angriff auf die Nebbkorzucht und die Xishari-Hohepriester im Keller stattfindet. Augustus ist sofort klar, dass die [[Loigg'Il]] zurückgekehrt sind und sich jetzt um die [[Xishari]] und [[Nebbkor]] kümmern. Um Graltiks Männer vor einer möglichen Versklavung durch die Gedankenschinder zu bewahren, beschließen die Helden, das Tor langsam einen Spalt zu öffnen. Sie ziehen die elf Männer durch den Spalt und entwaffnen sie gleichzeitig, denn das ist die Bedingung, eingelassen zu werden, auf die sie sich nur mit Widerwillen eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anführer von Graltiks Männern nennt sich Lorad und er verhandelt mit Augustus um das Schicksal seiner Männer. Riras teilt seine Erfahrungen mit den Kultisten mit Lorad und berät sich mit ihm. Danach lässt sich Lorad darauf ein, nicht mehr gegen die Helden und ihre Männer zu kämpfen und stattdessen zu versuchen, seine Kameraden, die versuchen werden, die Helden aufzuhalten, darüber zu informieren, dass Sabaoth nicht vorhat, sie wieder mit nach Barthavion zu nehmen, sondern dass er sie hier dem Tod überlassen wird als Opfer an seine Dämonen-Götter. Augustus verspricht Lorad dafür, ihn und seine Männer vor den Loigg'Il zu beschützen. Dann lässt er das Tor öffnen, vor dem sich bereits die Loigg'Il befinden, und spricht mit ihrem Anführer, dem Gesandten von Uozk. Während die Loigg'Il mit Haiwächtern das Archiv durchsuchen, erfährt Augustus, dass die Xishari tot sind, und informiert den Gesandten auf Nachfrage darüber, dass sich noch ein ausgewachsener Nebbkor in den Minen der Schmiede befindet. Augustus erfährt seinerseits, dass die Helden sich zu dem Tor mit einem Drachen begeben sollen und dort mit einem Loigg'Il namens Assußtak in Kontakt treten soll. Als Wegbeschreibung erwähnt er, dass sie sich nach rechts an der Mauer halten sollen. Der Gesandte holt daraufhin eine kleine Kugel hervor, spricht etwas über sie und übergibt sie Augustus. Vor dem Tor soll er die Kugel aktivieren und dann dem Loigg'Il aushändigen, welcher sie dann zeigen werde. Danach informiert Augustus die Loigg'Il, dass die Helden nun mit ihren Männern zu dem Drachentor begeben werden, um Sabaoth Immortalis und Octavia zu suchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-Drache.png|miniatur|rechts|Das Tor mit dem Abbild eines Drachen]]&lt;br /&gt;
Die Helden brechen mit den Männern auf, um das Drachentor zu suchen. Dazu folgen sie dem Weg rechts des Archivs, müssen dann einige Planken überqueren und an einer riesigen Stufenpyramide entlang gelangen sie schließlich an ein großes Tor, über dem ein Drache eingraviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===21. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.37.''') Die Helden stehen vor dem Drachentor und planen ihr weiteres Vorgehen. Augustus denkt, dass mit dem wiedererweckten Schrecken, den Sabaoth auf sie hetzen will, eventuell die Wächterin der Stadt ''Zygisskha'' oder ein Drache gemeint sei, welcher hinter diesem Tor auf sie warten könnte. Genaueres erhoffen die Helden von dem [[Loigg'Il]] zu erfahren, welcher hinter dem Tor im Lager arbeitet. Die Helden schicken Filgiz mit Uvis, Korin und Faruin zum Lager, damit er die Freigeister holen kann. Die Helden sprechen auch mit Lorad, welcher vorschlägt, einige Außenposten aufzusuchen und die Männer dort davon zu überzeugen, dass sie den Kampf einstellen müssen, wenn sie wieder lebendig hier herauskommen wollen. Auf diese Weise wird die Anzahl von Graltiks Männern, welche sich den Helden in den Weg stellen können, erheblich gemindert. Mit Schutuhx vereinbaren sie, dass bei einem möglichen Kampf sein primäres Ziel immer ein Kultisten ist, den er ausschalten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann aktivieren die Helden die Kugel, welche der Gesandte ihnen gegeben hat, und ein unangenehm hoher, schriller Ton schmerzt in ihren Köpfen. Sie deaktivieren die Kugel zwischenzeitlich, um auf eine Reaktion zu warten, doch als nichts geschieht, aktivieren die Helden sie wieder und warten ab. Als sich nach einiger Zeit noch nichts regt, untersuchen sie das Tor genauer und stellen fest, dass der Öffnungsmechanismus an dieser Seite zerstört wurde, da die mauer eingestürzt ist. Henk schätzt, dass er den Einsturz emporklettern könnte, um auf die andere Seite zu gelangen. Er hofft, das Tor vielleicht von dort öffnen zu können oder den Loigg'Il zu finden, damit er die Helden einlässt. Henk nimmt die Kugel mit und erklimmt die hohe Mauer. Dann verschwindet er für eine längere Zeit aus der Sicht von Augustus und Kenji, welche vor dem Tor auf dessen Öffnung warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es so weit ist und sich die Flügel des Tores öffnen, schleicht Henk schnell zu ihnen hinaus und mahnt sie zur Stille. Sie gehen etwas abseits und Henk informiert sie, dass drinnen die Pumpstation der Loigg'Il angegriffen und zerstört ist. Die verkohlten Leichen und der viele Ruß überall lassen den Angriff eines Drachen wahrscheinlich erscheinen und Henk übergibt Schutuhx eine rote Steintafel, die er in der zerstörten Pumpstation gefunden hat und welche vermutlich die Aufzeichnungen des Aufsehers enthält. Henk informiert seine Freunde auch darüber, dass das Wasser überall gestiegen ist und nur noch wenig Wege geblieben sind. Schutuhx informiert die Helden darüber, dass die rote Steintafel sagt, dass in diesem Bezirk einst Theleten in Drachen verwandelt wurden. Außerdem hat er erfahren, dass es Probleme mit der Kontrolle des Dunkelfeuers gegeben hat und die Behandlung der Gefangenen, bei der es sich nur um Octavia handeln kann, in der Schattengrube von einem „Geistlenker“ der Loigg'Il durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig machen sich die Helden auf den Weg und suchen die Pumpstation auf. Sie sehen die verkohlten Leichen des Loigg’Il und seiner Sklaven und entdecken eine Rußspur, welcher sie vorsichtig folgen. Die Spur führt die Helden zu einem großen Gebäude, bei welchem es sich um die Schattengrube handeln muss, und finden die Trümmer des Tores vorne vor verteilt. Henk stellt fest, dass es eigentlich zwei Spuren sind: eine, die aus dem Gebäude hinausführt und dafür das Tor von innen aufgesprengt hat, und eine weitere Spur, welche wieder hineinführt. Augustus vermutet, dass es sich um einen Drachen handeln könnte und bereitet sich mental schon auf einen harten Kampf vor. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-oben.png|miniatur||links|Die Schattengrube – obere Etage, mit Rußspuren und Leichen]] [[Datei:RC-Relief-Schattengrube.png|miniatur||rechts|Das Relief über dem Abgang in die untere Etage mit einer Darstellung der Umwandlung eines Theleten in einen Drachen]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Gebäude und finden im Inneren weitere verkohlte Leichen. Die Spuren führen zu einer weiteren Tür, welche wie das Eingangstor von Innen gesprengt wurde, so dass die Trümmer im Raum liegen. Über dieser Tür ist ein Relief angebracht, welches darstellt, was in der Schattengrube mit gefangenen Theleten geschehen ist. Sie wurden in einem Gestell angekettet in das Dunkelfeuer hinabgesenkt, welches sie in einen Drachen umwandelte. Die Helden machen sich große Sorgen, was mit ihrer Gefährtin Octavia in der Schattengrube gemacht wurde. Sie beeilen sich, der Spur in die Tiefe hinter der Tür zu folgen und gelangen so in auf die untere Etage der Schattengrube.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-unten(1).png|miniatur||links|Die Schattengrube – untere Etage, mit Rußspuren und Leichen]]&lt;br /&gt;
Sie erkunden vorsichtig die Etage und folgen dabei der breiten Spur, ohne die feinen Spuren in die Seitengänge zu verfolgen. Der Gang weitet sich und sie stellen fest, dass auf der linken und der rechten Seite Orichalkumgitter eine große Zelle verschließen und je ein Öffnungsmechanismus neben den Türen angebracht ist. Die Zellen sind leer und haben vermutlich einst Theleten verwahrt. Auf der anderen Seite der großen Kammer befinden sich links und rechts ebenfalls zwei Zellen, von denen nur eine geschlossen ist. In der geöffneten Zelle finden die Helden drei verkohlte Leichen von Fischsklaven. In der Mitte befindet sich ein weiteres geschlossenes Orichalkumgitter, hinter dem sich ein Loigg'Il befindet. Der Öffnungsmechanismus dieses Gitters befindet sich allerdings auf der Seite des Gedankenschinders und von der Vorderseite wurde versucht, das Tor einzureißen, so dass Felsbrocken auf beiden Seiten herumliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als der Loigg'Il versucht, Kenji zu übernehmen, bemerken ihn die Helden und übergeben ihm die Kugel, welche sie von dem Gesandten bekommen haben. Nachdem der Loigg'Il der Kugel die Informationen entnommen hat, erfahren sie, dass sich eine Höllenbestie aus der Schattengrube befreit hat und jetzt ihr Unwesen treibt. Sie hat die Loigg'Il und ihre Diener getötet und es ist auch schon versucht worden, die Bestie zu fangen, denn eine Vernichtung ist mit den vorhandenen Mittlen unmöglich. Drei Diener haben die Höllenbestie in die geöffnete Zelle gelockt, doch sie wurden zu schnell getötet, als dass es ihnen gelungen wäre, das Tor zu verschließen und die Bestie einzusperren. Die Helden beschließen, den Plan zu wiederholen, und überlegen, wer am besten geeignet sein könnte, um die Bestie zu locken. Obwohl auch Augustus ein schneller Läufer ist, entscheiden sie sich doch für Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Kenji und Augustus hinter einigen Trümmerstücken verbergen, um schnell zu Öffnungsmechanismus zu gelangen, sobald Henk die Bestie in die Zelle gelockt und diese wieder verlassen hat. Henk macht sich auf den Weg und sucht die Höllenbestie, die sich irgendwo in den Gängen aufhalten soll. Die beiden Wartenden hören zunächst nichts, doch dann hören sie Henk vor Schmerz aufschreien und kurz danach auch Schritte, die sich nähern. Sie kauern sich noch kleiner hinter die Trümmer, als Henk die Bestie an ihnen vorbei in die Zelle locken will. Doch etwas weckt das Misstrauen des Infernals und es wendet sich zu den Trümmern um. Doch Henk gelingt es durch geschriene Beleidigungen, die Aufmerksamkeit der Höllenbestie wieder auf sich zu lenken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Infernal.png|miniatur|rechts|Eine Höllenbestie]]&lt;br /&gt;
Kaum ist Henk mit der Bestie an den versteckten Augustus und Kenji vorüber, stürmen diese aus ihrem Versteck. Kenji positioniert sich in der Mitte des Durchgangs, so dass er außerhalb der Zelle steht, sobald das Gitter hinunterfällt. Augustus rennt schnellstmöglich zum Öffnungshebel und bringt ihn in Position, sodass er sich sofort mit seinem ganzen Gewicht dranhängen kann. Henk ist immer nur knapp vor der Höllenbestie und auf seinem Rücken zeigen sich schon Brandspuren. Doch es gelingt ihm sehr knapp, die Bestie auszutricksen und rennt auf den Ausgang der Zelle zu. Kenji blendet das Infernal mit göttlichem Licht, so dass es verlangsamt. Doch es wird nicht aufgehalten und bewegt sich jetzt auf Kenji zu. Sobald Henk aus der Zelle kommt, hängt sich Augustus an den Hebel, doch dieser bewegt sich nicht. Er ruft Henk zur Hilfe und sie versuchen gemeinsam, den große Hebel nach unten zu ziehen. Die Höllenbestie nähert sich gefährlich Kenji, der verzweifelt versucht, seinen Lichtzauber aufrecht zu halten. In der Sekunde, wo Kenjis Zauber versagt, schnellt das Gitter herunter und sperrt das tobende Infernal in der Zelle ein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-unten(2).png|miniatur|links|Die Schattenfeuergrube, über welcher Octavia in einem Käfig gefoltert wurde]]&lt;br /&gt;
Nachdem Henks Verbrennung von Augustus inspiziert und behandelt wurde, gehen die Helden zum mittleren Gitter und sprechen mit dem Loigg'Il. Dieser öffnet das Tor und lässt die Helden in die Schattenfeuergrube eintreten. Der hintere Teil der riesigen Kammer ist ein Abgrund mit Schattenfeuer und ein großer Kran lässt einen Käfig über dem Schattenfeuer hängen, ganz wie auf dem Relief über dem Eingang. In diesem Käfig ist Octavia angekettet. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Schattengrube-Gestell.png|miniatur|rechts|Die gefangene Octavia im Käfig mit feurigen Händen]]&lt;br /&gt;
Auch hier in der Kammer liegen verkohlte Leichen und die Helden erfahren, dass der tote Loigg'Il der „Geistlenker“ war, welcher Octavias Geist manipulierte. Nur eine Rußspur führt aus der Kammer heraus und die Helden haben den Ursprung des Infernals entdeckt. Die Helden betätigen den Kran und schwenken den Käfig mit Octavia auf festen Untergrund und setzen ihn dort ab. Sie ist bewusstlos und ihre Hände brennen mit Schattenfeuer. Der Loigg'Il weist die Helden darauf hin, dass ihre Freundin wahrscheinlich ähnlich dem Infernal reagieren würde, falls es ihnen überhaupt gelänge, sie zu wecken. Nach dem Tod des Geistlenkers sieht er keine Möglichkeit, mit Octavia zu kommunizieren, und er ist sich auch unsicher, inwiefern Octavia überhaupt noch sie selbst sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.38.''') Die Helden untersuchen Octavia zunächst und erkennen, dass sie auf einem Gestell festgeschnallt ist und ihre Hände mit Ketten mit dem Käfig verbunden sind. Diese Fesseln könnte Henk problemlos knacken, wenn Octavias Hände mit Schattenfeuer brennen und überdies noch heiße Funken versprühen würden, wodurch Henk das Schloss nicht erreichen kann. Vier Bügel aus grünem, Schatten-Erz halten Octavia aufrecht auf dem Gestell. Diese wären sehr einfach zu entfernen, doch dann würde sie nur noch von den Fesseln an den Armen gehalten werden. Die Helden entschließen sich, die Fesseln noch nicht öffnen, und Henk bittet Augustus, die Drachenträne herauszuholen. Henk hat die Hoffnung, dass diese ihnen bei der Kommunikation mit Octavia helfen könnte, doch sie reagiert nur sehr schwach auf Octavias Anwesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Kopf trägt Octavia noch einen roten Stirnreif, welcher mit einem Kontrollpult in der Nähe verbunden sein dürfte und vermutlich der Geisteskontrolle gedient hat. Augustus hinterfragt dies bei Schutuhx und erfährt darüber hinaus, dass der Reif noch aktiviert sei und noch ein Programm laufe. Augustus bittet ihn, dies abzuschalten, und anschließend entfernt Kenji den Stirnreif. Daraufhin beginnt die Drachenträne zu pulsieren und Henk fordert die Helden auf, sie zu berühren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum liegen je ein Finger von Henk, Kenji und Augustus auf der Drachenträne, sehen alle ein weißes Licht und werden in eine Vision von Uselias hineingezogen. Sie sehen kurz den Theleten vor sich und sehen dann Octavias Erinnerungen, wie Henk und Kenji sie bereits in kurzen Sequenzen geträumt hatten (vgl. [[Träume_in_L'yreh#Geordnete_Tr.C3.A4ume|Träume in L'yreh]]). [[Datei: Feuerkammer.png|miniatur|rechts|Die Feuerkammer in der Roten Festung auf der Götterinsel, in deren Mitte der Flammenavatar steht]]  Schließlich befinden sich die Helden in der Feuerkammer, welche den Abschluss vom Pfad der Wurzelkräfte auf der Götterinsel bildet. In dieser Kammer hatten Henk und Kenji Octavia und Ignus entdeckt, wie sie auf der mittleren Insel in Feuerform miteinander verschmolzen sind, und es ist auch diese Kammer gewesen, von der der [[Träume in L'yreh#Abschluss-Traum|abschließende Traum]] der beiden gehandelt hat. Genau auf dieser Position befindet sich nun eine große Flammengestalt. Sie schreit die Helden an, dass sie verschwinden sollen, und als diese die Gestalt mit Octavia ansprechen, erklärt diese ihnen, dass Octavia nicht mehr existiere und tot sei. Daraufhin schleudert sie Schattenfeuerbälle auf die Helden und als einer davon Augustus trifft, wird dessen Gestalt kurz durchsichtig, als ob er verschwinden würde. Henk ruft Uselias zur Hilfe und plötzlich öffnet sich in der Nähe der Helden ein kleines Lichtportal, welches auf eine Wiese zu führen scheint. Die Helden zögern nicht lange und springen hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt die Helden in Octavias Erinnerung nach Perlheim und sie erleben ihren Traum von dem Unfall auf der Geburtstagsfeier, wo sie ein Mädchen leicht verletzte, weil diese sie mit der Abwesenheit ihres Bruders Augustus aufgezogen hatte. Doch in Octavias aktueller Erinnerung stellt sich die Szene so dar, dass Octavia aus Arroganz, Hochmut und Bösartigkeit das Mädchen verspottet und schließlich durch das Platzen ihres Kopfes getötet hat. Anschließend genießt sie eine süße Nachspeise, und die Helden können durch das [[Träume in L'yreh#Ereignis 2: Unfall auf Geburtstagsfeier|Berichtigen der wahren Erinnerung]] schließlich Octavias Aufmerksamkeit gewinnen. Augustus hat allerdings das Gefühl, dass seine Stimme wesentlich leiser zu Octavia durchdringt als die der beiden anderen, was an dem Schattenfeuertreffer liegen könnte. Octavias kann ihr durch die falsche Erinnerung verändertes Selbstbild korrigieren und als dies geschehen ist, finden sich die Helden plötzlich in der Flammenkammer wieder und der Flammenavatar schießt wieder mit Schattenfeuer auf sie. Augustus vermeint in dessen Flammen die Gestalt von Ignus zu erkennen und Henk ruft erneut Uselias zur Hilfe. Ein weiteres Lichtportal erscheint und die Helden müssen den Schattenfeuerbällen ausweichen, um hindurchzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal erkennen sie nach einiger Überlegung den Blutwald und erleben eine veränderte Erinnerung, in welcher Octavia Adarian absichtlich in das Tal mit den Dämonen führt, damit dieser beeinflusst wird und sie als Feindin ansieht und angreift. Sie selbst ist immun gegen die Beeinflussung und tötet Adarian brutal und schmerzhaft, als dieser sich gegen sie wendet. Auch hier können die Helden durch das richtige Erzählen des [[Träume in L'yreh#Ereignis 5: Unfall im Blutwald|alten Ereignisses]] Octavias Erinnerung korrigieren und den manipulativen Einfluss auf ihr Wesen bannen. Sofort danach finden sich die Helden in der Flammenkammer wieder und, als auf Zuruf Uselias Portal wieder erscheint, müssen sie einen weiteren Weg zurücklegen, auf dem sie den Schattenfeuerbällen der Flammengestalt, welche ihnen immer wieder zuruft, dass Octavia tot sei, ausweichen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt wieder nach Perlheim und die Helden ahnen, dass es sich um den Unfall im Stall handelt. Sie erleben Octavia, die trotzig und frech zu ihrer Mutter ist und dann im Stall entdeckt, dass sich das Stroh beim Zerreißen entzündet. Sie sorgt dann dafür, dass die ganze Scheune schnell in Brand gerät und stürzt den Diener Deron absichtlich in die Flammen, als dieser sie retten will. Octavia setzt jeden Fluchtweg in Brand und sieht lachend zu, wie Deron unter Schmerzensschreien verbrennt. Nachdem die Helden sie daran erinnert haben, wie alles [[Träume in L'yreh#Ereignis 1: Unfall im Stall|in Wirklichkeit]] abgelaufen ist, kann Octavia wieder ein Stück mehr die Veränderung ihres Wesens abschütteln und etwas weiter zu sich zurückfinden. Die Helden sind dann wieder in der Flammenkammer, in der sich ein weiteres Portal öffnet. Weiteren Schattenfeuerbällen ausweichend springen sie hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem nördlichen Wald wieder und erkennen das [[Träume in L'yreh#Ereignis 6: Unfall im_Norden|Ereignis im Norden]], bei dem Octavias schlechtes Gewissen die Schlafdecke von Henk entzündet hat, ohne diesem zu schaden. Doch in Octavias Wahrnehmung setzt sie die Decke absichtlich in Brand und heizt das Feuer noch weiter an, so dass Henk elendiglich schreiend verbrennt.  Auch dieses Mal gelingt es den Helden, Octavias Erinnerung wiederherzustellen und die Wesensveränderung rückgängig zu machen. Daraufhin finden sie sich in der Flammenkammer wieder und bemerken, dass die Flammengestalt mehr nach Octavia als nach Ignus aussieht. Uselias öffnet ein weiteres Lichtportal und die Helden springen den Schattenfeuerbällen ausweichend hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt erneut nach Perlheim, dieses Mal jedoch zum Strand, an dem Augustus damals seine kleine Schwester wiedergefunden hat, als er vom Militärdienst zum ersten Mal nach Hause zurückkehrte und Octavia ihm versehentlich den [[Träume in L'yreh#Ereignis 3: Unfall mit Augustus|Umhang entzündete]]. Doch Octavia sieht sich selbst, wie sie in blinder Wut und Raserei auf ihren Bruder losgeht und diesen zu Asche verbrennt. Dabei sieht sie genüsslich zu und erfreut sich an dem Anblick. Als die Helden ihr die wahren Ereignisse über die Tat und ihren Charakter ins Gedächtnis rufen können, gewinnen sie Octavias Aufmerksamkeit und finden sich dann in der Flammenkammer wieder. Wie die anderen Male weichen sie Octavias Schattenfeuerbällen aus und erreichen das nächste Lichtportal von Uselias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sehen sich einen einzelnen Bauernhaus gegenüber, in dessen Inneren sie beobachten, wie Octavia ihre Mutter in Brand setzt, weil sie über ihr einfaches Quartier unzufrieden ist. Danach lässt sie ihre Wut an den unschuldigen Besitzern des Hauses aus und brennt es schließlich komplett nieder, wobei sie ohne Skrupel beobachtet, wie die Personen kläglich verbrennen. Die Helden müssen Octavia daran an den [[Träume in L'yreh#Ereignis 4: Unfall beim Angriff der Attent.C3.A4ter|wahren Ablauf der Ereignisse]] erinnern, dass sie nur knapp den Attentätern, die ihren Vater ermordet und dann auch ihre Mutter enthauptet hatten, entkommen konnte. Als sich Octavia wieder an die Wahrheit erinnert, springen die Helden wieder zur Flammenkammer, in der sie erneut von Octavia mit Schattenfeuerbällen beschossen werden. Dieses Mal wird Kenji erwischt und seine Gestalt verschwindet kurzzeitig. Doch schließlich erreichen alle Helden das Lichtportal und springen hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portal führt die Helden dieses Mal in die Wasserkammer vom [[Pfad der Wurzelkräfte]], in der Octavia [[Träume in L'yreh#Ereignis 7: Mordversuch an Kenji|Kenji angegriffen]] hat, um ihn zu töten. Doch dieses Mal handelte sie vorsätzlich berechnend, um sich selbst zu bereichern, denn sie belauschte Ignus, wie er Kenji erklärte, dass dieser Octavias Anker sei, der ihre Kräfte beschränkt, und seinetwegen werde Octavia nie ihr volles Potential entfalten können. Um sich von Kenji zu befreien, griff Octavia ihn mit voller Wucht an, ohne dass Ignus etwa angetan wurde. Danach zieht sie sich mit Ignus in die Feuerkammer zurück. Doch die Helden folgen ihr und können Octavia dort an den wahren Ablauf erinnern, dass sie nämlich im Affekt gehandelt hat, weil sie Ignus von Kenji ermordet glaubte. Als sich Octavia wieder an die Wahrheit erinnert, geht die Szenerie in ein weißes Licht über und die Helden finden sich in ihren physischen Körpern wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kommt leicht zu Bewusstsein und wird von ihren Freunden aus dem Gestell befreit. Sie ist noch schwach und im Halbschlaf, so dass der erleichterte Augustus sie auf seinen Armen aus dem Gebäude trägt. Die Helden begeben sich endlich wieder vereint zum Tor in dieses Viertel und schlagen dort ein Lager auf. Sie überfluten Octavia mit ihren Erlebnissen, wobei sie fast ausnahmslos die schönen Seiten wie das Zusammentreffen mit den Freigeistern oder Roanas Befreiung erwähnen und ihre Strapazen verschweigen. Octavia macht ein warmes Feuer und alle legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===22. Aletheon===&lt;br /&gt;
Als Henk, Kenji und Augustus erwachen, schläft Octavia noch, und die drei sprechen mit dem Loigg’Il an der Pumpstation. Sie erfahren, dass sie Sabaoth im Thronsaal des Hazug-Ságok aufhält, wo er Ausgrabungen begonnen habe. Doch der Kontakt hinein ist abgebrochen und das Tor ließe sich nur durch ein kompliziertes Ritual öffnen, welches auf diesem selbst abgebildet sei. Am zum Tor zu gelangen, sollen sich die Helden hinter dem Ausgangstor dieses Bereichs stets rechts halten und bei einer Geisterfalle würden sie die Rampe entdecken, die hinauf zum Tor führt. Nach dem Gespräch kehren die drei zu Octavia zurück und berichten ihr davon. Gemeinsam beschließen sie, sich zunächst mit Essen zu stärken, bevor sie aufbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.39''') Während des Essens erzählen Henk und Kenji Octavia von den Träumen, welche Uselias ihnen übermittelt hatte. Ohne die Kenntnis von Octavias wahren Erinnerungen wäre es den Helden nicht möglich gewesen, die veränderten Bilder herauszufinden und zu korrigieren, damit Octavia wieder ihre alte Persönlichkeit zurückerhalten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen bemerken die Helden, dass etwas über die Mauer klettert. Sie entdecken Filgiz, der nachsehen will, ob alles in Ordnung ist. Die Helden begrüßen ihn freundlich und stellen ihn Octavia vor, welche Umgewandelte bisher nur als Gegner kennt. Nachdem sie Filgiz kritisch beäugt hat, ist Octavia bereit, auch die weiteren Freigeister kennenzulernen. Also öffnen sie das große Tor und begrüßen die Freigeister, die ihnen ihre Unterstützung angeboten haben. Zur Überraschung von Augustus, Henk und Kenji ist der Pirat Piet unter ihnen, den sie schon totgeglaubt hatten. Glücklicherweise ist auf bei seiner panischen Flucht auf die anderen gestoßen und so gerettet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besprechen dann mit Filgiz das weitere Vorgehen und sie beschließen, dass die Freigeister mit Filgiz hier im Bezirk der Drachen auf die Rückkehr der Helden warten sollen, damit diese als kleine Einheit die Gegend erkunden und herausfinden können, wie das Tor geöffnet werden kann. Sobald das geklärt ist, wollen die Helden zurückkehren, um gemeinsam mit der Unterstützung in den Thronsaal des Hazug-Ságok vorzudringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen den Bezirk der Drachen und Filgiz schließt hinter ihnen das Tor, um von möglichen Patrouillen unentdeckt zu bleiben. Sie halten sich rechts und stoßen nach kurzer Zeit auf viele Fußspuren, die in ein bzw. aus einem Gebäude führen. Etwas scheint aus dem Gebäude herausgeschafft worden zu sein und die Helden beschließen, hineinzugehen und herauszufinden, was in dem Gebäude ist oder war. [[Datei:RC-Relief-Doppelschlange.png|miniatur|links|Die Monsterschlange Zygisskha auf einem Relief in ihrer Halle]] Im Inneren befindet sich nur ein breiter Abgang nach unten. Die Spuren führen hinunter und die Helden finden eine gigantische Höhle, welche mit Gitterstäben abgetrennt ist, welche so weit auseinanderstehen, dass Menschen bequem hindurch können. Im hinteren Teil der Höhle finden die Helden nur Knochenreste und -splitter und an der Wand befindet sich ein großes Relief, auf dem die Monsterschlange Zygisskha abgebildet ist. Es macht den Anschein, als seien alle größeren Fragmente der Monsterschlange abtransportiert worden. Die Helden ahnen, dass Zygisskha der beschworene Wächter sein könnte, welchen Sabaoth heraufbeschwören ließ, um den Eingang zum Thronsaal zu bewachen. Sie verlassen das Gebäude und folgen weiter der alten Straße.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-33-Zerfleischung.png|miniatur|rechts|Relief auf dem alten Torbogen]]&lt;br /&gt;
Als die Helden einen alten Torbogen untersuchen, geraten sie in einen Hinterhalt und sind plötzlich von Armbrustschützen umzingelt. Wie sich herausstellt, sind es Graltiks Männer unter Führung von Grogar. Henk tritt sofort in Verhandlungen und es stellt sich heraus, dass Grogar bereits mit Lorad gesprochen hat und bereit ist, für sichere Rückkehrplätze für sich und seine Männer mit den Helden zusammenzuarbeiten und sie bei der Erstürmung des Thronsaals zu unterstützen. Der Deal wird mit Handschlag besiegelt und Grogar zeigt den Helden drei gefangene Kultisten, welche neben einer besonders großen Geisterfalle gefesselt und geknebelt sind. Grogar sagt, dass seine Männer die Kultisten überwältigt haben, als diese Seelen aus der Geisterfalle ernten wollten. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Palasttor.png|miniatur|links|Das Tor zum Thronsaal des Hazug-Ságok, auf dem der Schlüssel zur Öffnung des Tores gegeben wird. Übersetzung: „''Preise die Erzdämonen''“, Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel (linke Seite); Ismagora, „''Preise die Götter des Abgrunds''“, Abyssiden (rechte Seite), „''Preise Hazug-Ságok''“ (mitte)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entscheiden, sich erst später mit den Kultisten zu beschäftigen, und Kenji bereitet sich mit einem langen Gebet darauf vor, die riesige Geisterfalle zu zerstören. Diese steht auf einem etwas abgesengten Platz, auf dem sich früher die Opfer für Hazug-Ságok zerfleischten, wie das Relief des Torbogens nahelegt. Während Kenjis mentaler Vorbereitung gehen Octavia, Augustus und Henk die große Rampe in der Nähe hoch, welche zum Tor des Thronsaals führt. Dort finden sie das große Tor, aus dessen Inschrift sie erfahren sollen, wie es zu öffnen ist. Aus den Abbildungen schlussfolgern die Helden, dass sie zuerst die vier Tempel der  Erzdämonen aufsuchen und diese dort mit ihrem speziellen Ritus preisen müssen, anschließend ähnliches im Tempel von Ismagora und ebenfalls im Tempel der Abyssiden durchzuführen, um abschließend vor dem Tor den Dämonenfürsten Hazug-Ságok zu preisen. Nach dieser Erkenntnis kehren die drei zu Kenji zurück, welcher mittlerweile bereit ist, die Geisterfalle zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji sich der Geisterfalle nähert, um den Knochenkreis und den Kessel zu zerstören, bittet er seine Freunde, etwas Abstand zu halten, da er nicht mit Sicherheit sagen kann, was nach der Zerstörung der großen Falle passieren wird. Doch er kann sich dem Kessel nicht nähern, da dieser eine eisige Kälte ausstrahlt, welche ihn erstarren lässt. So bittet er Octavia, mit einem Feuerball den Kessel zu zerstören. Kaum ist dies passiert, entströmen der Falle unzählige Geister, viel mehr als bei den vorherigen Fallen. Kenji begibt sich mit Caldras strahlender Laterne in die Mitte und die Geister beginnen, ihn zu umkreisen. Dabei kommen sie immer näher und ihre Masse führt dazu, dass Kenji zusammensackt und vor Kälte kaum noch die Laterne halten kann. Henk und Augustus machen sich große Sorgen und beschließen, Kenji zur Hilfe zu eilen. Sie dringen in den Kalten Bereich vor und schaffen es kaum, sich ihrem Freund zu nähern. Augustus wird aufgehalten und bricht in der Kälte fast zusammen. Henk kommt näher an den mittlerweile fast liegenden Kenji heran, doch er kann ihn nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji wird von einem Elbengeist berührt und dieser lässt ihn in einer Vision miterleben, wie das Opfer sich selbst auf dem abgesengten Platz zerfleischt hat. Währenddessen ist der Führergeist erschienen und bemüht sich, die Aufmerksamkeit der Elbenseelen zu erhalten. Doch dies dauert lange, da diese so sehr vom Licht angezogen werden, dass sie für nichts anderes mehr Aufmerksamkeit zu haben scheinen. Schließlich lichtet sich aber die Geistermenge und alle Seelen versammeln sich hoch über den Helden bei dem Führergeist, so dass die Kälte nachlässt und Augustus und Henk sich um den fast erfrorenen Kenji kümmern können.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-34-Zuchtgrube.png|miniatur|rechts|Das Tor zur Zuchtgrube, wo Monsterhybriden erschaffen wurden]]&lt;br /&gt;
Nachdem es Kenji besser geht, erscheint der elbische Führergeist vor den Helden und scheint sie aufzufordern, ihm zu folgen. Er führt sie in einen Bereich, den sie noch nie betreten hatten und in welchem anscheinend Kreuzungsexperimente mit verschiedenen Spezies unternommen wurden. Der Geist hält über einer überfluteten Stelle an und deutet nach unten. Da sich im Wasser seltsame Haikreuzungen aufhalten, beschließen die Helden, dass Augustus am Rand stehend die Monster ablenkt und auf sich zieht, während Henk geschickt das erste Gebäude erklimmen und dann zum nächsten springen will, um von diesem die Stelle zu erreichen, welche der Geist ihnen gezeigt hat. Der Plan geht auf und Augustus wehrt sich gegen mit Octavias und Filgiz‘ Unterstützung zwei Haimonster, während Henk zu dem Ort gelangt und dort taucht. Er findet ein kleines, pyramidenförmiges Stück aus grünem Stein, bei dem es sich um einen jener seltsamen Schlüssel handeln könnte, die in L’yreh benutzt werden, und wird auf dem Rückweg von einer Monsterkreatur angegriffen und verletzt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Fischelb.png|Die monströse Kreuzung von Elb und Hai&lt;br /&gt;
File:RC-Wasserkampf1.png|Die überflutete Stelle, welcher der Elben-Geist den Helden gezeigt hat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-5.png|miniatur|rechts|Kammer des Monsterbaus]] &lt;br /&gt;
Als Henk wieder zu den anderen zurückgekehrt ist, versorgen sie Henks Wunden mit einem Heiltrank und der Geist führt die Helden wieder heraus aus diesem Bezirk und über unbekannte Wege weiter. Doch plötzlich kommt Augustus die Gegend bekannt vor und die Helden stellen fest, dass sie sich wieder im [[L'yreh#Bezirk der Nebbkor|Bezirk der Nebbkor]] befinden. Mittlerweile ist das Wasser etwas weiter abgepumpt und die Helden können einen Weg nehmen, welcher zuvor noch überflutet war. Hier finden sie eine weitere, kleine Geisterfalle, welche von Kenji erfolgreich zerstört wird. Doch der Geist führt sie weiter und schließlich in ein Gebäude hinein, in welchem sie bereits gewesen waren: die Kammer des Monsterbaus, in welchem aus Elben die schreckliche Kreatur zusammengesetzt wurde, welche auf den Reliefs der Arena zu sehen war. [[Datei:Elbencentiped.png|miniatur|links|Das aus Elben zusammengesetzte Monster]] In der Mitte dieser Kammer kann der Stein, nach welchem Henk getaucht hatte, eingesetzt werden. Als die Helden dies tun, öffnet sich die Mitte und gibt eine steile Rampe nach unten frei, von wo sie ein leises Kratzen hören können. Mutig gehen sie die Rampe hinab und in Kenjis Licht sehen die Helden die grauenhafte Kreatur der Reliefs, wie sie nach all der Zeit noch immer „lebendig“ ist und darum bittet, sie zu töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus schlagen mit gezielten Hieben das Monster in Stücke, was den gefangenen Elbengeistern die Freiheit schenkt. Einer von ihnen hält inne und nimmt die Helden bewusst war. Er bedankt sich bei ihnen und scheint so etwas wie der Anführer der Elben gewesen zu sein. Er nennt den Helden seinen Namen – Callon – und sichert ihnen seine Unterstützung und die seiner gerüsteten Männer zu. Dann verschwindet er wie die anderen Geister und die Helden kehren zum Tor des Thronsaals zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Skizze-HS-Palast-kommentiert.png|miniatur|rechts|Grogars Skizze von Hazug-Ságoks Tempel mit Augustus‘ Notizen]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.40''') An dem alten Torbogen machen die Helden eine Rast und, während Kenji sich ausruht, sprechen Henk und Augustus mit Grogar. Sie wollen von ihm erfahren, was sie hinter dem großen Tor im Thronsaal des [[Hazug-Ságok]] erwarten wird. Grogar zeichnet ihnen eine Karte und erklärt ihnen, dass in einer großen Halle direkt hinter dem Eingangstor die Monsterschlange ''Zygisskha'' wiedererweckt wurde, um den Zugang zu bewachen du ein Eindringen unmöglich zu machen. Hinter der großen Halle führt ein weiteres großes Tor in den Thronsaal, dieses lässt sich aber nur von Innen öffnen. Vor dem Tor befinden sich auf beiden Seiten weitere Türen, von denen die rechte zum Lager von Graltiks Männern und die linke in die Kammer führt, in der das Eingangstor geöffnet werden kann. In dieser Kammer befindet sich außerdem ein Geheimgang, welcher als [[Xishari]]-Kriechgang in eine weitere Kammer führt, in welcher Inschriften an den Wänden angebracht sind und in der sich weitere Kultisten und ein Portal zum Schiff befindet. Durch ein Fenster in der Kammer lässt sich in den Thronsaal blicken, in dem sich [[Sabaoth Immortalis]] mit weiteren Kultisten befindet, und ein weiterer Kriechgang führt von dort in den Thronsaal, wo durch eine Membran hindurch der gigantische Wirbel des Nebenschlundes zu erkennen ist. Grogar informiert die Helden außerdem darüber, dass durch einen Durchbruch zum Meer eine schwarze Rüstung in direkter Nähe zum Nebelschlund geborgen wurde, mit deren Hilfe ein weiteres Wiedererweckungsritual durchgeführt werden soll. Augustus notiert diese Informationen auf der Karte und gemeinsam machen sie sich an die Planung des Einsatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Überlegungen, an denen sich zum Schluss auch Kenji beteiligt, beschließen die Helden, gemeinsam mit den Freigeistern und Grogars Männern in die Eingangshalle einzudringen, wobei die Freigeister die Monsterschlange beschäftigen sollen, während die Helden und Grogar zu den Türen vordringen. Schutuhx bleibt bei den Helden und soll sich stets einen Kultisten vornehmen und kontrollieren. Grogar wird versuchen, Graltiks Männer an sich zu binden oder sie notfalls auch daran hindern, die Helden aufzuhalten, welche ihrerseits durch die linke Tür stürmen werden, um kriechend die Kultisten in der nächsten Kammer zu erreichen und schnellstmöglich auszuschalten. Nach dem riskanten Betreten des Thronsaals durch einen weiteren Kriechgang hoffen die Helden auf die Hilfe von Callon und seinen gefallenen Kameraden im Kampf gegen Sabaoth Immortalis und planen, den [[Spiegel des Anor]] gegen den möglicherweise bereits erweckten [[Sereg]] zu verwenden. Sie würden aber alles noch einmal genauer durchsprechen, wenn sie vor dem letzten Abschnitt des Öffnungsrituals und dem Tor selbst stehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Inschrift-18-erzdämonenaltar.png|miniatur|links|Inschrift am Erzdämonenaltar]]&lt;br /&gt;
Nach diesen Stunden der Rast brechen die Helden auf, um die auf dem Tor zum Thronsaal gezeigten Orte zu suchen. Sie durchqueren den alten Torbogen und entdecken dahinter auf der linken Seite einen von vier Säulen umgeben fünfeckigen Altar, an dem ein kleinerer Dämon liegt, welcher augenscheinlich geopfert wurde. Eine Inschrift verrät ihnen, dass es sich um den Altar der Erzdämonen handelt. Octavia kann den Text (Abb. l.) übersetzen: „''Seid gepriesen Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel und du grausame Mutter Ismagora, ihr dunklen Götter der Sünden!''“ Dieser Altar ist auch auf dem Thronsaal-Tor abgebildet, auf der linken Seite oberhalb der Pyramiden, was bedeutet, dass hier das dort beschriebene Öffnungsritual startet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben beim Durchqueren des alten Torbogens auf der rechten Seite eine große Statue im Zwielicht wahrgenommen, weshalb sie sich jetzt dorthin begeben. Bei näherer Betrachtung entdecken sie, dass es sich um eine Statue von Voyx, der Göttin der Nacht, handelt. Links neben der Statue führt eine Treppe auf eine große Pyramide hinauf und auf der anderen Seite der Treppe steht eine riesige Statue von Lhugor, dem Herrn der Unterwelt. Die Helden gehen die Treppe auf die Pyramide hinauf und finden oben eine Inschrift, welche ihnen verrät, dass es sich hier um die Pyramide der Abyssiden handelt. Octavias kann auch diesen Text (Abb. u.) übersetzen: „''Seid gepriesen mächtiger Lhughor, Herrscher der Unterwelt, und Voyx, Berzkhor, Soiriz, ihr dunklen Götter der Zerstörung!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RC-Statue-Lhughor.png| Statue des Lhughor (Abyssos) links vor der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
File:RC-Inschrift-17-abysstempel.png|miniatur|rechts|Inschrift auf der Spitze der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
File:RC-Statue-Voyx.png| Statue der Voyx (Onoa) rechts vor der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zum alten Torbogen zurück und beraten mit Grogar darüber, wie ein dämonisches Opfer finden können. Ihnen fallen die monströsen Kreuzungen in der Zuchtgrube wieder ein und sie beschließen, gemeinsam mit Grogar und seinen Männern dorthin zu gehen, und eine Hai-Elben-Monstrosität einzufangen, um sie auf dem Altar der Erzdämonen opfern zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen zwei Zuchtkammern geht Augustus halb ins Wasser, um die Kreaturen anzulocken. Zwei von Grogars Männern stehen mit Lassos auf den beiden Kammern und werden von Henk unterstützt, welcher ebenfalls mit einem Seil versucht, ein Monstrum zu fangen. Als Augustus von mehreren Wesen angeschwommen wird und sich etwas zurückzieht, wagt nur noch ein Monster den Angriff, den Augustus mit der flachen Schwertseite abwehrt, während die Schurken vergeblich versuchen, ihr Seil um die Kreatur zu werfen. Als auch Henk keinen Erfolg mit dem Lasso hat, springt er kurzerhand auf das Monstrum und umklammert es. Kenji ruft das Licht zur Hilfe und erzeugt einen grellen Lichtblitz. Augustus schafft noch, seine Augen abzuwenden, doch  der Henk und Grogar werden so stark geblendet, dass Henk von Augustus und Grogar eine Zeit geblendet sind. Augustus greift schnell nach Henk und zieht ihn mit dem Haielb aus dem Wasser. Grogars Männer stürzen sich darauf und fesseln es, damit es zu dem Altar der Erzdämonen gebracht werden kann. Dort wird das fest verschnürte Haimonstrum aber zunächst in einer tieferen Pfütze abgelegt, damit es nicht erstickt oder aus Trockenheit verendet, während noch die letzten Vorbereitungen getroffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bricht auf, um Filgiz und die Freigeister zu holen, und währenddessen berichtet Augustus Octavia, was bei der letzten Rezitation mit Henk geschehen ist, und bringt seine Sorge zum Ausdruck, ob sie dem gewachsen ist. Er fragt Schutuhx, ob er nicht die Anrufung übernehmen kann, doch dieser weigert sich, überhaupt mit den Helden eines der Heiligtümer zu betreten. Es scheint ihm vor seinen Göttern peinlich zu sein, mit der Heldengruppe gesehen zu werden. Als Henk unterdessen am Tor zum Bezirk der Drachen ankommt, macht er sich bemerkbar und kurze Zeit später erscheint Filgiz auf der Mauer. Nachdem Henk ihm mitgeteilt hat, dass die Zeit gekommen ist, öffnet Filgiz kurz darauf das Tor und kommt mit den anderen Freigeistern heraus. Mit Henk gehen sie zu dem tieferliegenden Platz, auf dem vorher die große Geisterfalle stand, und er stellt den Kämpfern der Freigeister Grogar mit seinen Männern als ihre neuen Verbündeten vor. Henk bittet sie, gemeinsam auf dem Platz oder in der Nähe zu warten, bis er mit seinen Freunden das Öffnungsritual so weit abgeschlossen haben, bis nur noch das Tor zum Thronsaal zu öffnen ist, zu dem sie dann gemeinsam aufbrechen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk zu den anderen am dämonischen Altar zurückkehrt, holt Augustus das Opfer aus dem Wasser und hält es über den Altar, während Henk die Kehle durchtrennt und das dämonische Blut auf den Altar fließen lässt. Zeitgleich liest Octavia die Worte auf dem Altar in der Originalsprache vor: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ku-osch nug-ßouk-uz''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''iz-sch schi nß-eik-echu Chixx-uß Ismagora''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''On-gß schiz-hruz Nauxxuz schuß Kiuz-schuz'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-20-Pyra-mendacos.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]]&lt;br /&gt;
Kaum hat sie geendet, beginnt ihre Nase zu bluten, und die Helden bemerken, dass sich die Tür einer nahegelegenen Pyramide geöffnet hat, auf der ein Abbild des Verijgorn zu sehen ist. Wie auf dem Tor zum Thronsaal abgebildet, werden die Helden nun wohl alle Pyramidenheiligtümer der Erzdämonen besuchen müssen, um diese zu huldigen und sich würdig zu erweisen, den Sitz von Hazug-Ságok betreten zu dürfen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-V-Eingangstor.png|miniatur|links|Tor aus Katzengold im Eingangsbereich der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]]&lt;br /&gt;
Die vier Helden betreten die Pyramide des Verijgorn und gelangen in eine kleine Kammer, aus der lediglich ein goldenes Tor herausführt, von dem Henk sofort bemerkt, dass es aus Katzengold ist. Kaum haben alle das Heiligtum betreten, schließt sich hinter ihnen die Tür und die Helden können nicht mehr hinaus. Es bleibt ihnen keine andere Wahl, als alle Prüfungen zu meistern. Octavia übersetzt den Text, der in der linken unteren Ecke des Tores steht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Alles ist Betrug.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Lügner verbirgt die Wahrheit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Täuschung eröffnet den Weg.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mehr Schein als Sein.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Betrogene wird fallen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Verrat ist die Krönung der Lügen.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk untersucht das Tor, doch er findet keinen Mechanismus, welcher es öffnet. Augustus leuchtet die Wände ab, doch es führt kein anderer Weg aus der Kammer hinaus. Hinter dem Tor ist leise das Zischen von unzähligen Sachlagen zu hören, was Kenjis Angst vor Schlangen triggert. Die Helden grübeln, bis Henk überlegt, wenn hier alles Betrug ist, wie der Text auf dem Tor sagt, dass wohlmöglich auch das Tor selbst Betrug ist. Er versucht, sich davon zu überzeugen, dass dort kein Tor ist, sagt es sich wiederholt vor und geht dann mit schnellem, überzeugtem Schritt direkt darauf zu, ohne zu zögern. Als die anderen beobachten, wie Henk einfach durch das massive Tor hindurchgeht, tun sie es ihm nach und Augustus und Octavia verschwinden ebenfalls durch das Tor. Nur Kenji, welcher durch das ständige Zischen dieser Kriechtiere schon ganz unruhig ist, kann sich nicht darauf konzentrieren und bleibt allein in der Kammer zurück. Panik droht ihn zu übermannen, doch er betet inbrünstig zu seinen Göttern und bittet um ihre Unterstützung. Tatsächlich kann er sich sammeln und seine Angst zurückdrängen. Er konzentriert sich und folgt schließlich den anderen durch das trügerische Tor. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Söhnegang.png|miniatur|rechts|Gang mit Inschrift und sieben Reliefs, am Ende eine Statue des Verijgorn und ein vorgelagerter Altar]]&lt;br /&gt;
Kenji stößt zu den anderen, die sich schon Sorgen gemacht haben. Die Helden befinden sich in einem Gang, dessen Seitenwände eine Inschrift und einige Reliefs aus Katzengold tragen und welcher in einer Kammer mit einer katzengoldenen Statue das Verijgorn und einem Altar, über dem eine Maske des Erzdämonen schwebt, endet. An beiden Seiten der Kammer befinden sich fünf Löcher im Boden, welche Löcher die Helden an eine Kammer im Bezirk der Nebbkor erinnern, wo eine Statue von solchen Löchern umgeben war, aus denen Schlangen herauskamen, als Henk sich näherte. [[Datei:RC-Tempel-V-Söhne.png|miniatur|links|Inschrift und sieben Abbildungen in der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]] Octavia übersetzt die Inschrift: „''Seid gepriesen, ihr mächtigen Sechs, Söhne des Schlangengottes!''“ und die Helden betrachten die sieben Reliefs. Bei einem von ihnen muss es sich um einen Lügner handeln, welcher kein Sohn des Verijgorn ist. Nach einigen Überlegungen einigen sich die Helden darauf, dass alle Söhne bis auf einen drei Hörner auf dem Kopf tragen. Henk untersucht das Relief dieses Sohnes, kann aber nichts Ungewöhnliches finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert von ihrem Misserfolg und im Glauben, dass sie vielleicht zuerst etwas in der großen Kammer tun müssten, bevor sie weiterkommen, greift Henk nach der Maske auf dem Altar. Doch direkt vor seinen Fingern löst sich die Maske auf und aus fünf Löchern kommen schwarze Schlangen gekrochen und visieren Augustus und Octavia an. Augustus verteidigt sich erfolgreich mit dem Schwert und die Schlangen lösen sich bei Berührung in schwarzen Rauch auf. Gemeinsam mit Kenji wehrt er auch die Schlangen ab, welche Octavia angreifen. Die Helden sind in die Falle des Verijgorn getappt, können sich aber gut daraus befreien und wenden sich wieder den Reliefs zu, um ein anderes Merkmal herauszufinden. Henk stellt fest, dass nur ein Sohn nichts Schlangenartiges an sich hat, und untersucht daraufhin das Relief. Er stellt fest, dass man das Auge hineindrücken kann, woraufhin das Relief zur Seite schwingt und einen Hebel freigibt. Als Henk und Augustus ihn gemeinsam ziehen, hören sie etwas aus dem Eingangsbereich.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangenstab.png|miniatur|rechts|Der neue Gang in der  Eingangskammer und das Podest mit dem Schlangenstab]]&lt;br /&gt;
In der Eingangskammer hat sich ein neuer Gang offenbart, welchem die Helden folgen. Sie kommen zu einem Podest, auf dem ein Schlangenstab aus Katzengold liegt. Der Sockel trägt eine Inschrift, die Octavia mit „''Ich bin der Herr der Lügen!''“ übersetzt. Es beginnt eine Diskussion, ob es sich bei dem Stab um eine ähnliche Falle handeln könnte wie zuvor mit der Maske. Doch schließlich fasst sich Henk ein herz und nimmt den Stab auf. Da nichts weiter passiert, machen sich die Helden wieder auf die Suche nach dem Weg und folgen zunächst dem Gang gegenüber von dem Podest. Schnell stellen sie fest, dass es sich um eine Sackgasse handelt, in der eine Schlange auf sie wartet. Augustus schlägt sie mit dem Schwert und sie löst sich wieder in schwarzen Rauch auf so wie zuvor. Schließlich folgen die Helden dem weiterführenden Gang, bis dieser sich gabelt. Augustus meint, dass man sprachlich „links“ im Gegensatz zu „rechts“ immer mit Lügen in Verbindung bringt, weshalb er vorschlägt, den linken Weg zu nehmen. Tatsächlich endet dieser Weg nicht in einer Sackgasse, sondern führt zu einer größeren Kammer, aus der lautes Zischen ertönt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangenwächter.png|miniatur|links|Kammer mit einer riesigen Metallschlange]]&lt;br /&gt;
Als Henk einen Schritt in die Kammer tut, erhebt sich aus einem loch in der Mitte eine gigantische, metallisch schimmernde Schlange, welche jeden anzugreifen droht, welcher sich ihr nähert. Augustus rät von einem Angriff ab, da ihre Waffen das Monster vermutlich nicht verletzen würden. Nach einigem Überlegen schlussfolgern die Helden, dass das Schlangenstab eine Lösung bieten dürfte, und Henk bittet Octavia, ihm die Originalworte aufzuschreiben, die auf dem Podest stehen. Dann hält Henk den Stab vor sich in die Luft und spricht laut: „''Olng stoz schuß Ngußß schuß Riunuz!''“, woraufhin sich seine Gestalt in ein Abbild des Verijgorn verwandelt. Die Metallschlange beginnt darauf sich rhythmisch zu wiegen und Henk geht auf sie zu. Die anderen folgen ihm und sie beschließen, wieder linksherum um die Schlange zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Gang entpuppt sich wieder als Sackgasse, doch diesmal wird Augustus von der dort lauernden Schlange ins Bein gebissen. Sofort überkommt ihn ein starkes Misstrauen seinen Gefährten gegenüber, was noch durch Henks Verijgorn-Illusion verstärkt wird. Augustus zieht sein Schwert und die anderen reden auf ihn ein und erinnern ihn an Dinge, die sie gemeinsam erlebt haben und von denen sonst niemand etwas wissen kann. Henk legt den Stab zur Seite und bekommt seine normale Gestalt zurück. Langsam beruhig sich Augustus wieder und fasst wieder vertrauen zu seinen Freunden. Um die Sackgasse wieder verlassen zu können, spricht Henk erneut den Spruch und führt die Helden an der Metallschlange vorbei in den nächsten Gang. Ihnen fällt auf, dass sich der dritten Satz des Tores „Täuschung eröffnet den Weg“ auf diese Prüfung zu beziehen scheint.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangengrube.png|miniatur|rechts|Kammer mit drei Ausgängen, auf deren Boden unzählige Schlangen kriechen]]&lt;br /&gt;
An der nächsten Gabelung gehen die Helden wieder links und stoßen auf einen Raum, dessen Boden vor Schlangen nur so wimmelt und der drei weitere Ausgänge besitzt. Henk erinnert sich an den vierten Satz des Tores „Mehr Schein als Sein“ und geht davon aus, dass es sich bei den Schlangen um Illusionen handeln müsse. Er konzentriert sich darauf, dass alles nur Schein ist, und geht in die Schlangenansammlung hinein. Den anderen kommt es so vor, als würden die Schlangen Henks Schritten ausweichen, und Octavia folgt ihm in den Raum. Kenji übermannt eine furchtbare Angst und er klammert sich an Augustus. Die beiden bleiben zurück und Henk legt sich sogar auf den Boden, um ihnen zu demonstrieren, dass es absolut sicher ist. Doch die beiden bleiben noch eine Weile dort stehen, bis Kenji sich dazu durchringen kann, mit geschlossenen Augen und von Augustus geführt den Schlangenraum zu betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt können all einen Blick in die drei weiterführenden Gänge werfen und stellen fest, dass der linke Gang in einem Becken endet, welches mit einer grünlichen Flüssigkeit gefüllt ist, die Augustus für Säure hält. Der mittlere Gang führt in eine Tempelkammer, in der eine große Statue des Verijgorn mit einem kleinen Altar davor steht, wie sie die Helden bereits zuvor schon einmal gesehen haben, als sie der Täuschung aufgesessen sind. Der rechte Gang endet in einem Feuerfeld, vor dem bei genauerer Betrachtung einige menschliche Knochen liegen. Henk schlussfolgert, dass ein Kultist diesen Gang ausprobiert und dabei verbrannt ist. Die Helden erinnern sich des fünften Torspruches „Der Betrogene wird fallen“ und versuchen vergeblich, ihn auf die Situation anzuwenden. Sie entschließen sich für den mittleren Gang und betreten ihn hoffnungsvoll. Als sie die Kammer erreichen, verschwindet der Boden unter ihren Füßen und sie stürzen in die Tiefe. Henk kommt als erster auf Boden auf und sein Sturz wird glücklicherweise von einer frischen Leiche abgefedert, so dass er sich keine Knochen bricht. Die anderen fallen auf Henk oder können sich abrollen, so dass alle im Gegensatz zu dem Kultisten mit nur leichten Prellungen davonkommen und überleben. Als sie den Weg aus der Kammer nehmen, stellen sie fest, dass sie sich wieder vor der Schlangenkammer befinden, deren Illusion nun alle durchschaut haben. Als letzten Weg nehmen die Helden nun den linken und stellen fest, dass das vermeintliche Säurebecken, bei dessen Säure es sich vermutlich eher um Schlangengift handeln dürfte, nur ein Trugbild ist und darunter eine Treppe in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Altar.png|miniatur|links|Abschlusskammer mit einem Altar, über dem eine Maske des Verijgorn schwebt]]&lt;br /&gt;
Als die Helden der Treppe folgen, gelangen sie in eine runde Kammer, in der lediglich ein kleiner Altar aus Katzengold steht, über dem wieder eine Maske des Verijgorn schwebt. Nach dem Betreten verschwindet der Eingang hinter ihnen wieder und es scheint keinen Ausgang zu geben. Bei der Untersuchung der Kammer finden sie eine relativ frische Leiche, bei der es sich wieder um einen Kultisten handelt, welcher eine blutende Wunde auf dem Rücken aufweist, die von einem Dolch stammen könnte. Die Helden überlegen, wie sie weiter vorgehen wollen, und sind sich einig, dass die Maske der Weg sein wird. Diesmal erklärt sich Augustus bereit, sie aufzusetzen, da Henk bereits alle anderen Prüfungen übernommen hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Maske-Verijgorn.png|miniatur|rechts|Die Maske des Verijgorn, welche über seinem Altar schwebt]]&lt;br /&gt;
Kaum hat sich Augustus die Maske aufgesetzt, lobt er Henk für sein Misstrauen gegenüber seinen Freunden. Doch seine Worte wirken nicht sehr überzeugend und er stammelt eigentlich mehr vor sich hin als Henk zu täuschen. Nach einigen verzweifelten Versuchen fällt die Maske von seinem Gesicht und hinterlässt es blutig. Augustus erinnert sich nicht an seine Worte und bleibt ein wenig frustriert zurück, während Henk nach der Maske greift und sie aufsetzt.&lt;br /&gt;
Der maskierte Henk wendet sich an Augustus und erinnert ihn aufmunternd daran, dass seine Stärke der Kampf mit dem Schwert sei, wo ihm keiner etwas vormache. Augustus nickt zustimmend und Henk weist ihn darauf hin, dass gerade seine Unbeherrschtheit im Kampf  es sei, die ihm als Principus Mortis unbesiegbar und unbezwungen gemacht hat. Als Augustus ihm widerspricht, da er diese Gewalt als seine größte Schwäche empfindet, zeigt Henk ihm überzeugend auf, dass Augustus immer dann erfolgreich war, wenn er die Gewalt zugelassen und ausgelebt hat. Henks Worte wickelten Augustus ein und er stimmte Henk nach einiger Zeit vorbehaltslos zu. Dann macht Henk ihm klar, dass viele ihn zwar wegen dieser Gewalt verachten würden, doch dass er treu zu seinem Freund steht und Augustus für seine Gewaltbereitschaft sogar sehr schätzt. Henk breitet seine Arme versöhnlich aus und Augustus nimmt seine Umarmung an. Plötzlich hat Henk einen Dolch in der Hand und stößt diesen Augustus in die Schulter. Nach diesem Verrat an seinem Freund, dessen eigentlich tödlichen Ausgang Henk durch sein Geschick abwenden kann, löst sich die Maske auf und erscheint wieder über dem Altar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia verschließt den Einstich an Augustus Schulter mit etwas Heiltrank und Kenji bindet provisorisch die Wunde ab. Gemeinsam gehen sie zu dem Ausgang, welcher sich ihnen nun offenbart, und gelangen in einen kleinen Raum mit einem großen Hebel, den Henk und Augustus gemeinsam bewegt bekommen. Erleichtert stellen sie fest, dass sich ein Ausgang öffnet und sie die Pyramide des Verijgorn wieder verlassen können. Der Ausgang befindet sich etwas abseits und ihr Blick fällt auf eine größere Pyramide, deren Tor grünlich schimmert. Die nächste Herausforderung wartet auf die Helden, doch zunächst wollen sie sich etwas erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===23. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.41''') Augustus trinkt auf Drängen von Henk den Rest des letzten elbischen Heiltrankes und legt sich dann für kurze Zeit Schlafen, um den Trank seine Wirkung entfalten zu lassen. Kenji spricht zunächst ein längeres Gebet, um die Atmosphäre des Ruheortes etwas erträglicher zu machen, und legt sich dann auch noch kurz hin. Octavia erzeugt ein kleines Feuer, damit Augustus sich bei Wärme besser erholten kann. Als beide ruhen, zeigt Henk Octavia den schwarzen Dolch, welchen er im Lager von Bußßeuxuß gefunden hat, und fragt sie, ob sie etwas Magisches oder Ungewöhnliches an diesem wahrnehmen kann. Octavia schaut sich den Dolch an, kann aber keine Besudelung oder dämonischen Einfluss erkennen. Henk setzt sich danach mit dem Dolch hin, betrachtet ihn lange und hält Wache, während die anderen sich ausruhen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-21-Pyra-xyda.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide der Laobis (Xyda)]]&lt;br /&gt;
Henk weckt alle nach einiger Zeit und sie bereiten sich darauf vor, als nächstes die Pyramide der [[Laobis]] zu betreten. Kenji informiert die anderen noch einmal über das Wesen dieser dunklen Göttin und weist darauf hin, dass Laobis die Herrin der Selbstsucht ist die Helden mit Selbstsucht, Hochmut, Eitelkeit und Neid konfrontieren werde. Gemeinsam betreten sie die Pyramide und wie zuvor schließt sich sofort das Eingangstor und schließt die Helden im Inneren ein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus Zinnober im Eingangsbereich der Pyramide der Laobis (Xyda)]]&lt;br /&gt;
Wieder erwartet die Helden ein kleiner Raum mit einem Tor aus Zinnober, auf dem wieder ein Text steht. Octavia identifiziert das Material des Tores und warnt die anderen, dass Zinnober giftig sein. Dann übersetzt sie die Inschrift, die vermutlich erneut Prüfungen thematisiert, welche die Helden in der Pyramide erwarten werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Zusammenhalt ist Schwäche.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gemeinschaft ist Stillstand.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Selbstlob ermöglicht Offenbarung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eitelkeit führt zum Aufstieg.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erblicke die Spitze des Hochmuts.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zwietracht ist der Lohn der Selbstsucht.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kaum sind die Worte gesprochen, sind schabende Geräusche wie von tausenden von Insektenbeinen zu hören. Außerdem erscheinen drei silbrig-glänzende Asseln und rennen auf Kenji zu. Henk und Augustus ziehen ihre Waffen, halten sich aber noch zurück, denn der erste Satz des Tores sagt ja, das Zusammenhalt Schwäche sei. Kenji zerquetscht eine Assel mit seinem Stab und sie hinterlässt eine Pfütze aus giftigem Quecksilber, doch die zweite Assel klettert Kenji am Bein hinauf und die dritte ist schon fast an seinem Fuß angekommen. Da greifen die beiden ein und Augustus entfernt mit einem sauberen Schlag die Assel von Kenjis Bein und schleudert sie an die Wand zurück, während Henk mit seinem Dolch die dritte Assel angreift und verletzt. Da erscheinen drei neue Asseln und visieren offensichtlich Henk an. Kenji hat die Idee, dass sich hier jeder selbst von seinen Asseln befreien muss und ihm niemand dabei helfen darf. Also bekämpft Kenji die seine beiden letzten Asseln und Henk, der bisher die Asseln nur weggetreten hat, tötet sie mit seinem Dolch. Sie hinterlassen weitere Pfützen aus Quecksilber, aber das Tor öffnet sich und gibt einen Gang frei.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-02.png|miniatur|links|Die zweite Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
So betritt Kenji als erster die zweite Kammer und schaut sich um. Die anderen folgen mit etwas Abstand, so dass alle die Grube in der Mitte wahrnehmen, welche mit unzähligen Asseln gefüllt ist und eine Tür enthält. Ein schräger Abgang führt in die Tiefe hinab, doch die Asseln bleiben in der Grube vor der Tür. Der runde Raum hat ansonsten 19 Tore, welche jeweils mit einem Hebel geöffnet werden können. Die Helden sinnieren über den Satz, dass Gemeinschaft Stillstand sei, und entschließen sich nach längerer Debatte dazu, dass jeder ein eigenes Tor wählt. Henk äußert die Vermutung, dass alle Tore, wenn man sie gemeinsam beträte, in die Asselgrube führten. Also suchen sich die Helden mit mulmigem Gefühl jeder eine Tür aus und öffnet sie. Vor ihnen liegt nun ein dunkler Gang, der in die Tiefe führt, und nach dem Betreten schließt sich die Tür automatisch hinter ihnen und die Helden sind allein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-03.png|miniatur|rechts|Die dritte Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Strecke kommt jeder Held in einer runden Kammer an, in deren Mitte ein mit Quecksilber gefülltes Zinnoberbecken steht. Auf der spiegelnden Oberfläche zeigt sich jedem das eigene Abbild, wie es in idealer Weise im perfekten Zustand aussehen mag, und es bedarf einer menge Selbstvertrauen, seinem Blick standzuhalten. Doch wenn dies einmal gelungen ist, beginnt das Abbild zu sprechen und fordert den Helden auf, es zu loben. Nachdem sich jeder über allen Maßen selbst gelobt hat, streckt das Spiegelbild seine Arme aus und zieht den Helden durch die Quecksilberoberfläche hindurch. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-04.png|miniatur|links|Die dritte Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
Jeder findet sich in einem Gang wieder, welcher in einen Raum führt, wo sich die Helden wiedertreffen. Alle fühlen sich sehr gut und voll übersteigertem Selbstvertrauen. Vor ihnen erheben sich Stufen, welche hinauf auf eine höhere, noch nicht erkennbare Ebene führen. Die Helden schlussfolgern, da sie vorher einzeln durch die dritte Prüfung gegangen sind, von welcher die Tafel sagt, dass Selbstlob eine Offenbarung ermöglicht, sollte also der Spruch „''Eitelkeit führt zum Aufstieg''“ für diese Kammer gelten, was hervorragend zu der vor ihnen liegenden Treppe passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt als erster die Stufen, während die anderen sich noch im Raum umsehen. Er stoppt auf der ersten Stufe und scheint nicht weiterzukommen. In seinem Kopf hört er eine Stimme, die sagt: „''Sprich aus, was dich besser als alle anderen macht!''“ Also erklärt Kenji, dass er durch sein mentales Training perfekt vorbereitet sei und sein Glaube ihm Kraft gibt, während die anderen zweifeln. Er sei von Anfang an von Dienern der Götter und nicht durch zwielichtige Kreise auf seine Aufgabe vorbereitet worden und für ihn sei diese das einzige Ziel, weshalb er auch all seine Kraft auf das Ziel konzentriere. Mit jeder Aussage kann er mehrere Stufen hinaufsteigen, bis er schließlich die oberste Ebene erreicht. Durch Kenjis Licht wird auch für die anderen ein gigantischer Spiegel sichtbar, welcher auf der oberen Ebene an der Wand ist, allerdings kein Spiegelbild erzeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm betritt Henk die Stufen und bekommt denselben Befehl wie Kenji. Henk verkündet, dass er der Einzige sei, der das wahre Leben und all seine Abgründe kenne und nicht behütet aufgewachsen sei. Er habe sein Leben lang für alles, was er wollte, kämpfen müssen. Sein Blick sei auch nicht durch sinnlose Traditionen geschwächt, sondern er konzentriere sich immer auf den Kern der Dinge und behalte immer das Ziel im Auge, denn im Gegensatz zu den anderen sei seine Persönlichkeit fest und sicher. Außerdem sei er der Fährmann, ohne den alle die Orientierung verlieren würden. Henk erreicht mit jedem Ausspruch weitere Stufen und schafft den Aufstieg. Während Henk die Treppe emporgeht, schaut sich Augustus den restlichen Raum an und entdeckt einen toten Kultisten, welcher am Fuß der Treppe liegt und anscheinend zu Tode gestürzt ist. Augustus behält die Entdeckung für sich und kehrt zu Octavia zurück, welche vorne wartet und Henk beobachtet und zuhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia versucht sich als nächstes an der Treppe und lässt die anderen wissen, dass sie als Thyrnerin von Geburt an schon besser sei als andere, da Thyrner anders als die Barbaren Sitte und Anstand besäßen. Dazu stamme sie aus einer edlen Blutlinie, die selbst in ihrem Volk etwas Besonderes sei, was sie unter den Besseren zu etwas noch Besserem mache. Wenn sie es wolle, könne sie mächtiger sein als alle anderen hier und ganze Ortschaften einäschern, wozu niemand sonst in der Lage sei. Octavia erklimmt schnell die vielen Stufen und gesellt sich zu den andern beiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus die Treppe betritt, weist er auf seine Herkunft aus dem erwählten Volk der Thyrner und seiner Abstammung aus der edlen Familie eines Kriegshelden hin, dem er es gleichtue, indem er auch auf einem heiligen Schwan geritten sei. Er sei auch der beste Kämpfer des Reiches und als Überlebender des Mokragg-Dschungels habe er in schweren Zeiten während der Folter durch Orks seine überragende Zähigkeit bewiesen. Er habe sie dafür büßen lassen und ihren Häuptling im Zweikampf besiegt. In ihm brenne das Feuer der Rache, so dass er als einziger fähig sei, seinen Erzfeind Sabaoth Immortalis zu bezwingen. So kommt auch Augustus auf der oberen Ebene an.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Artefakt-Spiegel-Laobis.png|miniatur|rechts|Der Quecksilberspiegel der Laobis]]&lt;br /&gt;
Die Helden stehen auf der oberen Ebene einem riesigen Quecksilberspiegel in Form einer Assel gegenüber, in dem jetzt, nachdem alle den Aufstieg geschafft haben, jeder jemand anderen erblickt, der ihm die Spitze des Hochmuts erblicken lässt. Octavia sieht den thyrnischen Kaiser, Augustus seinen Stammvater Cygnus, Henk seinen väterlichen Freund Jaran und Kenji erscheint sein Lehrmeister Pyrrhon. Jeder wird von der Erscheinung über allen Maßen gelobt und es wird betont, dass die Mission scheitern würde, wenn man nicht selbst die Führung der Gruppe übernähme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Blick in den Quecksilberspiegel der Laobis entbrennt zwischen den Helden ein Streit, wer die Führung der Gruppe übernehmen soll. Henk macht seinen Anspruch als erstes gelten und Octavia widerspricht ihm vehement, während Augustus nur darüber lacht und die beiden auf seinen eigenen Führungsanspruch aufmerksam macht. Kenji gibt den Schlichter, nur um dann auf seinen seine wichtige Rolle in der Gruppe zu sprechen zu kommen, weshalb auch er das Kommando übernehmen solle. Augustus will es Henk plötzlich heimzahlen, dass dieser ihm in der letzten Pyramide einen Dolch in den Rücken gestoßen hatte, und versucht, ihn die Treppe hinunter zu schubsen, doch dieser ist sehr standhaft und wehrt sich dagegen und es entsteht ein leichtes Gerangel. Auch zwischen Octavia und Kenji kommt es zu Handgreiflichkeiten und Kenji stößt schließlich Octavia die Treppe hinunter, nachdem diese zuvor bei ihm dasselbe versucht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias Fall die Stufen hinunter löst den Bann, der auf den Freunden lag, und sie eilen der Gestürzten zur Hilfe. Augustus untersucht sie sofort und stellt zur Erleichterung aller fest, dass keine Knochen gebrochen sind. Aber Octavia hat eine Platzwunde am Kopf, welche sofort mit einem Heiltrank versorgt wird, und eine schmerzhafte Prellung an der Hüfte, die ihr das Gehen erschwert. Augustus und Kenji stützen die Verletzte und Henk führt sie zu der Tür, welche sich geöffnet hat und in einen Raum mit einem großen Hebel führt. Mit vereinten Kräften legen die Helden ihn um und es eröffnet sich ihnen der Tunnel hinaus.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-22-Pyra-sathros.png|miniatur|rechts| Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Noxxuz (Sathros)]]&lt;br /&gt;
Als sie den Ausgang verlassen, sehen sie sich der Pyramide des Noxxuz gegenüber, deren Tür geöffnet ist und grünlich schimmert. Doch zuvor gönnen sie sich eine kurze Pause, in der Octavia noch den Rest des Heiltrankes trinkt, um wieder zu Kräften zu kommen. Kenji weist sie darauf hin, dass der Erzdämon Noxxuz der Herr der Gier ist und die Helden mit Gier, Maßlosigkeit, Ausschweifung und Trägheit konfrontiert werden. Dann betreten sie gemeinsam die Pyramide, welche sich wieder hinter ihnen schließt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-Eingang.png|miniatur|links|Platte aus Blei im Eingangsbereich der Pyramide des Noxxuz (Sathros)]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem kleinen Raum wieder, in dessen Mitte eine große Platte aus Blei im Boden eingelassen ist. Die Helden schauen sich das Bild auf der Platte genau an und ahnen Schlimmes bei einzelnen Elementen. Besonders die erigierten Penisse der Xishari auf beiden Seiten des Kessels machen ihnen Sorgen in Bezug auf Octavia. Diese beschäftigt sich währenddessen mit der  Übersetzung des Textes und liest dann vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Trägheit ist schwerer als Blei.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Alles wird durch den Dreck gezogen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Habgier wiegt alles auf.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rausch besiegt die Hemmnisse.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ekstase führt zum Höhepunkt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Selbstzerstörung ist das Fest der Begierden.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlagartig setzt das leise Summen von Fliegen ein, was von überall und nirgends kommt, und die Sorge um Octavia verdichtet sich bei der Erwähnung der Ekstase, die zum Höhepunkt führe. Doch zuerst müssen sich die Helden mit dem ersten Satz der Tafel befassen. Kenji setzt sich hin und lässt die anderen darüber nachdenken. Henk spekuliert, dass es sich um eine Druckplatte handeln könnte, und setzt sich dann auch auf die Bodenplatte und macht es sich bequem. Um schwerer zu sein als Blei, müssen nun alle an Faulenzen und Trägheit denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschreibt einige entspannte Passagen aus seinem Leben mit käuflichen Frauen und schwärmt den anderen etwas vor. Plötzlich erscheinen einige Fliegen und lassen sich auf Henk nieder, welcher sich nun ganz gehen lässt und immer mehr Fliegen anlockt. Langsam sinkt er in die Bleiplatte ein und rutscht schließlich lachend mit den Worten: „''Glaubt mir - Faulheit, da macht mir keiner was vor.''“ hindurch. Kenji lässt sich auch hängen und lockt ein paar Fliegen an. Octavia tut sich etwas schwer, und Augustus erinnert sie an die Gelage in Thyrna, wo man nichts selbst machen musste und von Kopf bis Fuß bedient wurde, und Octavia erinnert ihn an die Schwimmgrotte in ihrer Villa bei Perlheim. Beide werden von Fliegen umlagert und sinken immer tiefer in die Platte ein, bis sie hindurchflutschen. Nur Kenji bleibt zunächst noch halb eingesunken in der Platte stecken, bis er sich keine Gedanken mehr über seinen Zustand macht und nach ebenfalls unten rutscht.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-02.png|miniatur|rechts|Die zweite Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem trichterförmigen Raum wieder, in dessen tiefer Mitte sich ein stinkendes Gemenge aus verrottendem Fleisch, schimmeligen Essensresten, unzähligen Maden und allerlei undefinierbar und unaussprechlich Ekelhaftes befindet. Es gibt einen abschüssigen Randstreifen, auf dem sich die Helden versammeln. Da laut der Bleitafel alles durch den Dreck gezogen wird, beginnt Henk unter Aufbringung aller Willenskraft in dem widerlichen Müll zu wühlen und ein Loch zu buddeln, um an den Boden heranzukommen. Octavia ist zutiefst angewidert und steht mit maximalem Abstand zur Mitte an der Außenwand, während Augustus und Kenji Henk zur Hilfe eilen und ebenfalls beginnen, denn stinkenden Müll an den Rand zu werfen. Mehrere Male wird ihnen dabei speiübel und sie müssen sich immer wieder mental sammeln, um überhaupt weiterarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich haben die drei es geschafft, in der Mitte so viel Material zu entfernen, dass fast nur noch eine ekelhafte Flüssigkeit stehengeblieben ist. Augustus übernimmt die Aufgabe, nach unten zu greifen und den Boden zu erkunden. Er findet ein metallisches Drehrad und kann es nur mit Henks Hilfe drehen. Während beide noch das Rad festhalten, schwingt es nach unten und reißt die beiden mit sich. Bevor Augustus mit Henk im Trichter verschwindet, ruft er noch „''Springt!''“ nach oben. Kenji steht noch weiter oben im stinkenden Unrat und streckt der zögerlichen Octavia seine Hand entgegen. Als sie diese dankbar ergreift, rutscht Kenji den Trichter hinab und zieht Octavia mit hinunter. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03a.png|miniatur|links|Die dritte Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Augustus und Henk haben den Sturz in die Grube gut überstanden und Henk hilft Kenji und Octavia bei der Landung. Der widerliche Müll hat den Sturz abgefedert und die Helden verlassen die Grube und gelangen in eine große Kammer, die mit Haufen von Goldmünzen, juwelenbesetzten Goldschmuck, goldenen Pokalen und kostbarsten Kleider gefüllt ist. Eine solche Menge an Gold und sonstigem Reichtum hat noch keiner der Helden gesehen. Im hinteren Teil der Kammer entdecken die Helden eine bleierne Waage in Form von zwei Waagschalen, die an der Decke befestigt sind. [[Datei:RC-Artefakt-Waage-Noxxuz.png|miniatur|rechts|Die bleierne Waage des Noxxuz]] Auf der einen Seite sitzt ein Abbild des Erzdämonen Noxxuz auf der Schale, so dass diese Seite nach unten gesunken ist. Da der Satz auf der Bleitafel aussagt, dass Habgier alles aufwiege, beginnen die Helden, sich die Taschen vollzustopfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrer Suche nach den besten Stücken entdecken sie immer wieder neue Schätze und Henk gerät fast mit Kenji wegen einer Kette aneinander, denn die Gier ist in ihm erwacht. Er zieht sogar seine Stiefel aus und hängt sie sich um den Hals, nur um noch mehr Gold mitnehmen zu können. Augustus tut es ihm gleich und rafft eine Menge Gold zusammen. Er begibt sich zur Waagschale, während die anderen immer wieder von der Gier gepackt werden und sich gegenseitig Stücke neiden und versuchen abzujagen. Nur ihre Selbstbeherrschung verhindert, dass sie sich gegenseitig verletzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus schwerbepackt die Waage erreicht hat und sich auf die Schale setzt, bedauert er, nicht noch mehr mitnehmen zu können. Die Waagschale senkt sich herab und berührt kurz den Boden, um dann plötzlich in die Höhe gezogen zu werden. Oben gibt es die Möglichkeit, einen Gang zu betreten, und Augustus wartet dort auf die anderen. Nach und nach kommen sie zur Waage und werden emporgehoben, Kenji bildet das Schlusslicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kammer, in welche der Gang führt, ist groß und leer, nur in der Mitte steht ein Sockel mit einer Schale darauf. In ihr befindet sich eine grüne Flüssigkeit, die alkoholisch zu sein scheint. Der Satz zu dieser Kammer besagt, dass Rausch die Hemmnisse besiegt, also bittet Henk Kenji um einen goldenen Kelch, welchen dieser eingesteckt hat. Mit dem Kelch schöpft er die Flüssigkeit und probiert vorsichtig. Sie stellt sich als brennend scharf und hochprozentig heraus, mit leicht übelschmeckender Note. Henk lehrt den Kelch und auch Kenji und Octavia trinken von dem Gesöff. Nur Augustus hält sich zurück und beobachtet die Wirkung bei seinen Freunden. Nach zwei Schluck beginnt zuerst Hank und dann die beiden anderen, lautstark zu lachen und albern zu werden. Offensichtlich hat sie der Rausch gepackt und Augustus fängt jetzt auch an zu trinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk trinkt immer weiter und ermutigt die anderen, es ihm gleichzutun. Schließlich beginnt für Henk alles bunter und surrealer zu werden und das Lachen geht in ein Lallen über. Augustus und Octavia erreichen diesen Zustand nach Henk und gemeinsam entdecken sie, dass diese Kammer doch einen Ausgang hat, und robben darauf zu. Kenji bleibt am Kelch in der Mitte zurück und kann sich nicht richtig fallenlassen. Als die anderen zurückkehren und ihn mit zu dem Durchgang schleppen, kann Kenji im Gegensatz zu den anderen nicht hindurch, sondern prallt an der Wand ab. Um sich jetzt richtig gehen zu lassen, steckt Kenji seinen Kopf in die Schale und schlürft die stinkende, brennende Brühe in sich hinein. Jetzt erreicht er auch den Zustand und sieht die Farben und auch den Ausgang. Er folgt den anderen und die Helden verschnaufen kurz im Gang vor der nächsten Kammer und entledigen sich der meisten Goldmünzen und Schätze, die sie noch mit sich schleppen. Jeder behält nur ein paar auserwählte Stücke als Andenken.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03c.png|miniatur|links| Die fünfte Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Noch leicht berauscht betreten die Helden die Kammer, deren Satz von Ekstase spricht, welche zum Höhepunkt führe. In der Mitte der Kammer gibt es eine große oval-neuneckige Bodenplatte aus Blei, auf welcher wohlmöglich die Ekstase stattfinden soll. Augustus bittet Kenji, sein Licht nach oben zu lenken, und es wird eine obere Galerie den Blicken enthüllt. Darauf schlägt Augustus vor, ihre bisherige, sexuelle Interpretation von Höhepunkt in die eines hohen Punktes abzuwandeln, den es dort oben zu erreichen gelte. Als die Helden die Bleifläche betreten, ertönen plötzlich rhythmische Trommeln und verlocken sie zu tanzenden Bewegungen mit ihren Hüften. Langsam steigern sie sich in den Tanz hinein und vergessen ihr Umfeld. Also Augustus irgendwann bemerkt, dass er in einigen Metern Höhe tanzt, verliert er fast wieder an Höhe und er muss sich schnell wieder auf die Trommeln einlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hälfte der Strecken erscheinen den ekstatisch tanzenden Helden plötzlich nackte Tänzer des anderen Geschlechts und heizen ihnen richtig ein. Henk und Octavia könne sich besonders gut auf die Erfahrung einlassen und kommen als erste auf dem Höhepunkt an, wo sie einen weiterführenden Gang betreten können. Nach ihnen schafft es Augustus und Kenji hinkt wieder etwas hinterher.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03d.png|miniatur|rechts|Die sechste Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten nun eine größere Kammer, in der steinerne Podeste wie Ruheliegen stehen. Auf einem Sockel in der Mitte steht ein Kelch oder eine Schale, wie sie auf der Bleiplatte im Eingangsbereich abgebildet ist. Auf einigen Podesten stehen Lebensmittel oder Rauschgetränke, auf anderen ruhen Huren unterschiedlicher Abstammung oder liegen Drogen aller Art. Es scheint so zu sein, dass alles, was man begehrt, hier auch vorrätig ist. Augustus hat die Hoffnung, dass man einfach so viel isst, dass man sich übergeben muss, und dies dann in den Kelch auf dem Sockel tut. Also beginnen alle damit, so viel zu konsumieren, wie sie können. Henk sucht sich guten Wein und lässt sich volllaufen, Octavia tut es ihm gleich und Augustus entdeckt, dass alle Speisen, die er damals so gerne zu Hause aß, vorrätig sind, und stopft sich damit voll. Auch Kenji langt gut zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das erste Sättigungsgefühl aufkommt, zwingen sich die Helden, weiterzumachen. Henk nimmt sich Schwarzen Lotus und verabreicht sich eine Überdosis. Die Fressorgie zieht sich hin und nach einiger Zeit kommen die Huren, belagern die Helden und wollen sie zum Sex überreden. Octavia und Augustus können sich ihrer gut erwehren, doch Kenji kann sie nicht vertreiben und wird von ihnen entkleidet und beglückt. Nur Henk lässt sich voll darauf ein und wird von mehreren gleichzeitig umspielt. Als das erste schmerzhafte Magendrücken kommt, bemerken die Helden, dass sich über dem Kelch eine dunkle Wolke bildet, aus welcher heraus es in den Kelch tropft, ganz wie auf der Abbildung. Also verstärken sie ihre Anstrengungen und stopfen weitere Lebensmittel und Getränke in sich hinein. Henk leidet sehr unter den Huren und konsumiert zwischendurch weitere Drogen, um sich den Rest zu gegen. Die Schmerzen werden immer unerträglicher und der Genuss des Anfangs hat sich in reine Qual gewandelt. Irgendwann fließt der Kelch über und alle Lebensmittel und Gespielinnen verwandeln sich schlagartig in eine Masse aus Maden. Henk wird unter einem Berg Maden begraben und Augustus spuckt seinen letzten Bissen wieder aus. Neben dem Ekel, der die Helden überkommt, öffnet sich auch eine Tür, welche den Weg nach draußen freigibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen müssen Henk helfen, da dieser bereits bewusstlos ist, und gemeinsam schleppen sie ihn aus der Kammer heraus. Sie finden wieder einen großen Hebel und können ihn gemeinsam bewegen. Allen ist übel und sie schleppen sich mit letzter Anstrengung aus der Pyramide, waschen sich ausgiebig in einem grünlichen Wasserbecken und suchen sich einen Rastplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.42''') Bei den ausgiebigen Waschungen bemerken Henk und Kenji, dass sie sich ein Jucken im Schritt eingefangen haben, und trinken den Rest von [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelians]] Krankheitstrank. Als Kenji die anderen über [[Azeruel]], den Herrn der Grausamkeiten, informiert, bemerken alle, dass sie vorher etwas Ruhe brauchen, um die weiteren Prüfungen der Grausamkeit und Rache, des Jähzorns und Sadismus durchzustehen. Also beschließen die Helden, sich zuvor eine Pause zu gönnen und Kenji übernimmt die erste Wache. Er weckt dann Octavia, welche schließlich alle anderen weckt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-23-Pyra-vis.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Azeruel (Vis)]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten also die Pyramide des Azeruel und gelangen wieder in einen kleineren Raum, welcher ein Tor enthält. Natürlich schließt sich die Eingangstür hinter ihnen, so dass sie in der Pyramide eingeschlossen sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Azeruel-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus Rost im Eingangsbereich der Pyramide des Azeruels (Vis)]] &lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung stellen die Helden fest, dass das Tor dieses Mal aus Rost besteht. Ein darauf abgebildeter Xishari foltert einen gefangenen Elben mit einem glühenden Schürhaken. Den Helden wird bewusst, dass auch sie vermutlich foltern müssen, um die Pyramide wieder verlassen zu können, und ihnen wird mulmig zumute. Octavia übersetzt den Text auf dem Tor und liest vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Zorn ist Tatkraft.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erhebe die Stimme der Gewalt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rage ist Antrieb.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Faust zerschlägt die Schwachen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rache ist die Vollendung der Wut.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Folter ist die Melodie der Grausamkeit.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Zischen und Fauchen von Skorpionen ertönten von überall und der erste Satz des Tores deutet an, dass Zorn der Schlüssel ist, um die Kammer zu verlassen. Augustus beschuldigt die Tür, sie hier gefangen zu halten und steigert sich in eine Rage hinein, so dass er zuerst mit dem Knauf seines Dolches, dann aber mit der bloßen Faust mit aller Wucht auf die Tür einschlägt. Tatsächlich gelingt es ihm mit blutigen Handknöcheln ein Loch in die rostige Tür zu schlagen. Es fällt Augustus leicht, seinen Zorn hochkochen zu lassen, so dass sich die anderen bereits Sorgen machen. Doch es gelingt ihm, mit seiner Wut die Tür zu zertrümmern, so dass ein Spalt zum Durchschlüpfen entsteht. Nachdem Augustus bereits hindurchgegangen ist, spricht Kenji kurz mit Henk und bittet ihn, dass, sollte es zu Folterhandlungen kommen müssen, er das Opfer sein möchte. Außerdem bittet er Henk, die Folter zu übernehmen, da er befürchtet, dass diese in Augustus böse Erinnerungen wachrufen könnte. Dann folgen sie den anderen beiden durch den Spalt.&lt;br /&gt;
[[Datei: RC-Tempel_Azeruel_I.png|miniatur|rechts|Die ersten drei Kammern der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
In der dahinterliegenden Kammer befindet sich ein Kriegshorn und der dazugehörige Satz des Tores deutet an, dass die Stimme des Krieges erhoben werden soll. Also schreit Augustus, der sowieso schon in Wut ist, mit aller Kraft in das Horn hinein. Seine Stimme wird zwar verstärkt, doch es geschieht nichts. Die anderen provozieren ihn und stacheln seinen Ehrgeiz an, so dass Augustus noch mehr in Wut gerät. Schließlich brüllt er so laut in das Horn, dass Kenji Blut aus dem Ohr läuft, denn die Lautstärke hat seinen Kommunikations-Parasiten getötet, und dass die gegenüberliegende Wand zusammenbricht und einen Gang freigibt, dem die Helden folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Kammer besteht aus einem schmalen Weg, an dessen beiden Seiten Gruben sind, die mit rostigen Skorpionen gefüllt sind. Am Ende des Weges befindet sich ein schmaler Spalt, in dem grünlicher Nebeldunst wabert. Die Helden stellen die Theorie auf, dass man vielleicht von dem Nebel zurückgeworfen wird, wenn man nicht in Rage ist, so dass man in die Skorpiongruben stürzen könnte. Octavia steigert sich in Rage und versucht, den Spalt zu durchqueren. Doch schon nach kurzer Zeit bricht sie zusammen und wird bewusstlos. Kenji versucht auch sein Glück, doch er kommt nicht weiter und muss genauso wie Octavia von Henk und Augustus wieder aus dem Spalt gezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weder Octavia noch Kenji so zurückgeworfen werden, dass sie in die Grube stürzen, geht Henk davon aus, dass die Tiere einem anderen Zweck dienen müssen, und beschließt, in die Grube zu springen. Kaum ist er unten angekommen, wird er von den Skorpionen angegriffen und steckt mehrere Stiche ein, die ihm einen mächtigen Adrenalinstoß verpassen und ihn gleichzeitig provozieren, so dass er Augustus, welcher ihm aus der Grube helfen will, mit Wucht nach unten zieht, als er dessen Arm zu fassen bekommt. Augustus stürzt in die Grube und wird ebenfalls gestochen. Kenji kommt ihm zur Hilfe und springt hinunter, während Henk hinausklettert und Octavia in die Grube schubst.  Beide bekommen mehrere Stiche ab, die auch sie in Rage bringen. Henk fällt wieder ein, dass er die Kammer verlassen will und betritt den Spalt, den er jetzt ohne Probleme durchqueren kann. Die anderen erinnern sich nacheinander auch an ihr Ziel und es gelingt alles, die Kammer durch den Spalt zu verlassen. &lt;br /&gt;
[[Datei: RC-Tempel_Azeruel_II.png|miniatur|links|Die vierte und fünfte Kammer der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
Die Helden gelangen in eine Kammer, in welcher sich ein rostiges Tor mit einer abgebildeten Faust und drei Elben, die mit geschundenen Körpern an Ketten von der Decke hängen, befinden. Sämtliche Knochen der untoten Elben scheinen bereits mehrfach gebrochen und wieder zusammengewachsen zu sei und der Hinweis, dass die Faust die Schwachen zerschlägt, legt nahe, dass die Gefangenen gefoltert werden müssen. Während Augustus den Eindruck hat, dass die Elben längst nicht mehr bei Bewusstsein seien, bemerken Kenji und Octavia, dass dies sehr wohl der Fall ist. Octavia versucht, mit einem der Elben Kontakt aufzunehmen, und erfährt, dass diese bis zur Bewusstlosigkeit gequält werden müssen, um die Tür zu öffnen. In Kenji und Octavia regt sich der Wunsch, die Elben zu erlösen, um ihrer Qual ein Ende zu setzen, doch werden sie angehalten, dies erst nach der Öffnung der Tür durchzuführen, um sich den Weg nicht zu blockieren. Augustus beginnt, mit gezielten Faustschlägen auf den Kopf einem Elben das Bewusstsein zu rauben, doch nachdem er erfahren hat, dass diese alles spüren, was man ihnen antut, hat er Skrupel und er schafft es nicht, einen wuchtigen Schlag auszuteilen und schlägt stattdessen nur das Gesicht blutig. Henk beginnt mit einen anderen Elben und raubt diesem mit einem Schlag die Sinne, doch Augustus ist bei seinem zu vorsichtig und muss den armen Elben erst richtig blutig prügeln, bis diesem endlich das Bewusstsein schwindet. Die in der Mitte angekettete Elbin wird dann von beiden Helden mit einem gleichzeitigen Schlag von beiden Seiten gegen den Kopf ausgeschaltet. Bei jedem Elben, der vor Schmerz das Bewusstsein verliert, ertönt ein lauter Schlag, als ob eine Faust gegen die Tür schlägt, und ein Loch wird hineingeschlagen. Als nach drei Schlägen die Tür zerstört ist, enthaupten Henk und Augustus die Gefangenen und erlösen sie so von ihrer ewigen Qual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten gemeinsam die nächste Kammer, in der sich eine große, runde Grube befindet, die an einen Kampfplatz erinnert. Als Henk hineinspringt, verschwindet er vor den Augen der anderen, so dass sich schließlich alle Helden einzeln in der Kampfarena befinden. Hier werden sie mit einer Person konfrontiert, an der sie sich rächen können, denn der Satz zu dieser Kammer sagt, dass Rache die Vollendung der Wut sei. Augustus und Octavia erblicken jeder für sich den gefangenen [[Sabaoth Immortalis]], Henk hat seinen Erzrivalen [[Graltik Blutklinge]] in seiner Gewalt und Kenji steht [[Ignus]] gegenüber. In dieser Situation können sie ihren Rachegelüsten freien Lauf lassen und ihren Gefangenen demütigen, quälen und niedermachen. Er danach öffnet sich jedem eine Tür, welche ihn in die nächste Kammer vordingen lässt.&lt;br /&gt;
[[Datei: RC-Tempel_Azeruel_III.png|miniatur|rechts|Die letzte Kammer der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
Die Helden treffen sich in der letzten Kammer wieder zusammen und haben die Folterkammer erreicht, an deren Rändern malgorianisches Feuer brennt. Eine lodernde Feuerschale mit einem Schürhaken steht vor einem Richtblock, auf dem ein Gefangener angekettet werden kann, so dass dieser dann mit den Armen nach oben unter der Decke aufgehangen und mit den Füßen auf dem Block gekettet wird. [[Datei:RC-Skorpionmaske.png|miniatur|links|Skorpionmaske in der Folterkammer der Pyramide des Azeruel]] Neben dem Block liegt ein seltsamer rostiger Helm, welcher zwei Hörner besitzt, die wie Schalltrichter wirken und Töne aus dem Inneren der Maske nach außen dringen lassen. Die Helden schlussfolgern, dass diese Maske der Gefolterte trägt, um seine gequälten Schreine in eine perverse Melodie umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte die Position des Gefolterten einnehmen und Henk und Augustus diskutieren darüber, wer die Folter durchführen sollte. Da Augustus eindeutig mehr Erfahrung im Foltern besitzt als Henk, beschließen sie, dass auch er diese Angelegenheit durchführen soll, da Kenji dadurch vielleicht am wenigsten bleibende Schäden davontragen wird und Augustus am besten die schmerzhaftesten Stellen kennt, die Kenji zu den benötigten Schmerzensschreien bringen. Augustus heizt den Schürhaken im Feuer an und setzt diesen dann bei Kenji am Oberarm an, wo die Haut besonders schmerzempfindlich ist. Kenji schreit laut und gequält auf, doch der Helm wandelt seine Schreie in entfremdete, seltsam klingen Töne um, wodurch seine Qual nicht so offensichtlich wird. Doch die ersten Schreie reichen nicht aus und Augustus muss noch zweimal nachlegen, bis die benötigte Intensität erreicht ist, so dass der Helm eine schräge Melodie erklingen lässt, welche eine Tür in der Kammer öffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort wird Kenji von seinen Freunden von Helm und Ketten befreit und Augustus versorgt sofort die Brandverletzungen an Kenjis Arm mit einem Heiltrank, von dem Kenji den Rest austrinkt. Er stützt ihn mit Henks Hilfe, so dass sie gemeinsam den Aufgang erreichen. Der Hebel lässt sich in der aufgewühlten Atmosphäre von den Helden leicht bewegen und so gelangen sie schließlich aus der Pyramide des Azeruel hinaus.&lt;br /&gt;
Die Helden machen eine Pause und setzen sich an ein paar Säulen gelehnt auf den Boden. Octavia macht wieder etwas Feuer zum Wärmen und Kenji versucht etwas zu schlafen. Augustus unterhält sich mit Henk über die verführerischen Auswirkungen von Machtgefühlen auf moralische Entscheidungen und das eigene Handeln. Nachdem Kenji wieder erwacht ist, essen sie noch etwas und begeben sich dann zur Pyramide der Ismagora.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-19-Pyra-dimoria.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide der Ismagora (Dimoria)]]&lt;br /&gt;
Kenji weist seine Freunde darauf hin, dass Ismagora, die Herrin der Furcht, von den Zwergen auch Jezra genannt wird und sich die Helden auf die Konfrontation mit Furcht, Schrecken, Wahnsinn und Panik gefasst machen sollten, um die Pyramide durchqueren zu können. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus schwarzem Vulkanglas im Eingangsbereich der Pyramide der Ismagora (Dimoria)]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten die erste Kammer der Pyramide und die Tür schließt sich wie erwartet wieder hinter ihnen. Im Schein von Kenjis Laterne wird eine Tafel aus schwarzem Vulkanglas sichtbar, auf welcher sich das Relief mit dem Text befindet. Es wird aus den Abbildungen deutlich, dass es in dieser Pyramide um Ängste und Schrecken geht. Octavia übersetzt den Ritualtext:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Irrsinn ist ein Labyrinth.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Furcht ist ein Abgrund.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wahnsinn ist eine Fratze.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Angst liegt am Ufer der Qualen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dein Schatten wird dich einholen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sei der Schrecken selbst.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Labyrinth.png|miniatur|rechts|Das Labyrinth mit dem Weg der Helden in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Die Helden stellen fest, dass vier Wege aus der Kammer herausführen, was zu der Anweisung auf der Tafel passt, dass Irrsinn ein Labyrinth sei. Augustus bittet Kenji, den Weg auszuwählen, und er entscheidet sich für den Gang zu ihrer Linken. Zunächst geht Augustus vorne, gefolgt von Kenji und Octavia, während Henk die Nachhut bildet. Doch nach der ersten Sackgasse kehrt sich die Reihenfolge einfach um und Henk geht vor. Dieses Spiel setzen die Helden bei jeder weiteren Sackgasse fort, so dass die beiden abwechselnd die Gruppe anführen. Augustus stößt als erstes auf eine große grüne Kröte am Ende eines Ganges, welche bei dem Zusammentreffen eine grüne Wolke ausspuckt, der Augustus kaum ausweichen kann. Eine Tropfen treffen ihn und er merkt eine unglaubliche Panik in sich aufsteigen. Er drängt sich an den anderen vorbei und Octavia schießt die Kröte mit einem kleinen Feuerpfeil ab. Als nächstes stößt Henk auf eine solche Kröte und wird von der grünen Wolke getroffen. Panisch drückt er sich an den anderen vorbei und wird durch Augustus aufgehalten, welcher ihn durch eine Ohrfeige wieder zur Besinnung bringt. Schließlich finden sie eine Tür, welche sich allerdings nicht öffnen lässt. Doch ganz in der Nähe entdecken sie den Ausgang aus dem Labyrinth.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Abgrund.png|miniatur|links|Abgrund und Fratzenwand in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Die Helden kommen in einen länglichen Raum, auf dessen einer Seite sich ein unendlich tiefer Abgrund erstreckt. Doch es gibt einen sehr schmalen Grat, welcher weiterführt und den Abgrund überbrückt. Octavia leidet sehr an Höhenangst und drückt sich an die Felswand, sie kann aber  von Henk überredet werden, sich mit einem Seil an ihm festzubinden und sich zusätzlich auch an seinem Gürtel festzuhalten. Das Seil von Henks Enterhaken wird um die Hüften der Helden befestigt, so dass sie mit einigem Abstand alle miteinander verbunden sind. Henk betritt den Grat als erstes, Octavia folgt ihm, dann Kenji und zuletzt geht Augustus. Die Helden balancieren auf dem schmalen Weg und an beiden Seiten erstreckt sich ein unglaublich tiefer Abgrund. Plötzlich hat der Weg eine eingebrochene Lücke, so dass jeder über den Abgrund springen bzw. mit einem großen Schritt gehen kann. Unter ihnen lauert ihre größte Abscheu: bei Henk sind es Untote, bei Octavia dagegen Dämonen, Kenji sieht Schlangen und bei Augustus wimmeln dort unzählige Kerbtiere. Jeder muss seine Angst in den Griff bekommen, um die Lücke überqueren zu können. Bei einer zweiten Lücke im Weg erblickt jeder die gesichtslose Vettel Ismagora selbst im Abgrund und muss sich überwinden. Die Helden sind sehr froh, dass sie das Seil angelegt haben, denn nur mit seiner Hilfe können Octavia und schließlich auch Augustus vor dem Fall in den Abgrund bewahrt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Furchtmasken.png| miniatur|rechts|Wand mit Fratzen der Furcht in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Nach dem schmalen Steg weitet sich der Raum wieder und endet in einer Wand, auf welcher sich bizarre Fratzen befinden, die surreal wabern und sich bewegen. Es fällt den Helden zunächst schwer, sich auf dieses Bild einzulassen, denn, sobald sie den Eindruck sich im Hirn ausbreiten lassen, lösen sich die Strukturen des Denkens auf und sie geraten in eine Art Trance. Die wabernden Fratzen scheinen sich den Betrachtern zu nähern, welche nur regungslos dastehen können. Schließlich scheint die Wand die Helden einzuhüllen und es schwinden ihre Sinne.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Ufer.png|miniatur|links|Ufer der Qualen in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Jeder findet sich allein auf einer Halbinsel wieder, die von malgorianischem Feuer umgeben ist und die Helden an Ismagoras Garstube oder Jezras Kessel erinnert, aber auch ein Stück vom Ufer des Unterweltsflusses Kakorat, welcher direkt dem Sündenkessel entspringt, sein könnte. Auf dem weiteren Weg werden die Helden auf der nächsten Halbinsel mit einigen Leichen konfrontiert, bei denen es sich um persönliche Freunde, Verwandte oder Vertraute handelt, welche den Helden die Schuld an ihrem Tod geben und ihn fragen, warum er nichts getan hat oder wo er gewesen ist, um sie zu retten. Hat sich jeder durch diese Vorwürfe und grauenhaft zugerichteten Körpern gequält, wird der Held mit dem Tod einer geliebten Person konfrontiert, die ebenfalls schwere Vorwürfe erhebt, dem Helden die Schuld an ihrem Tod gibt und ihn dann versucht anzugreifen. Ist der Held schließlich diesem Grauen entkommen, findet er auf der nächsten Halbinsel die Leichen seiner drei Kameraden, welche anscheinend gescheitert sind und die Schuld dafür wieder dem Helden zuschreiben. Am Rand dieser Halbinsel befindet sich ein Steg, welcher über den Absud führt. Um sich ihr Versagen anzusehen, begebt sich jeder einzelne Held auf den Steg und erblickt eine Vision über das Scheitern seiner Mission: die Welt versinkt in Dämonenfluten, die ewige Plage ist ausgebrochen und die Menschen leiden. Barthavion ist überrannt und gefallen und dem gleichen Schicksal fällt auch Thyrna anheim. Jeder Held leidet unterschiedlich unter dieser Vision, doch alle werden zum Schluss von einer großen Hand ergriffen, welche aus Absud besteht und aus ihm entspringt. Diese Hand zieht jeden Helden durch die abartige, grüne Flüssigkeit in einen schmaleren Abschnitt zu einem Ufer.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Dreizack.png|miniatur|rechts|Schatten- und Schreckenskammer in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Immer noch allein wird in der folgenden Kammer jeder Held mit seinem Schatten konfrontiert, so erblickt Augustus [[Principus Mortis]], Henk sieht Maldoror-Henk, Kenji trifft auf den schwarzen Mystiker und Octavia begegnet ihrer Feuerform. Ganz nach dem Satz auf dem Tor, dass der Schatten dich einholen werde, wird aus der anfänglichen Konfrontation mit dem schlechten Gewissen schließlich ein Annehmen, denn jeder Held muss es zulassen, mit seinem Schatten zu verschmelzen. Erst danach öffnet sich ein Durchgang und jeder kann in die letzte Kammer vorstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind wieder alle Helden zusammen, jedoch haben sie die Gestalt ihres Schattens. So stehen also Principus Mortis, Maldoror-Henk, der Schwarze Mystiker und eine Flammengestalt einem riesigen Dreizack gegenüber und müssen an den Torspruch, der Schrecken selbst zu sein, denken. Ihnen wird bewusst, dass sie willentlich ihr Form verändern können, und plötzlich wächst Maldoror-Henk an Größe an und greift die anderen brüllend an, was den Schwarzen Mystiker sichtlich schockiert, die anderen beiden eher kaltlässt. Im nächsten Augenblick verwandelt sich die Flammengestalt in ein Infernales und schleudert Kometen auf die Umstehenden. Auch Principus Mortis gewinnt an Größe und es wachsen ihm tausend Arme aus den Seiten, während er die anderen anbrüllt. Der Schwarze Mystiker will sich in einen Theleten verwandeln, wird dafür jedoch von Ismagora schmerzhaft bestraft sinkt, zu Boden und verwandelt sich in Kenji. Die anderen greifen sich weiter an und als das Infernale den Boden aufreißen und überall Feuer austreten lässt, geraten Maldoror-Henk und Principus Mortis in Furcht und verlieren ihre Form, so dass Octavia als Infernal siegt und der Schrecken selbst wird. In dem Moment öffnet sich eine Tür und gibt den Ausgang frei. Die Helden legen gemeinsam den großen Hebel um und verlassen die Pyramide der Ismagora und ruhen sich draußen etwas aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===24. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.43''') An große Säulen gelehnt tauschen sich die Helden über ihre Erlebnisse in der Pyramide von Ismagora aus und sprechen über die Ängste, mit denen sie konfrontiert wurden. Henk erzählt, dass die geliebte Person am Ufer der Qualen bei ihm seine Verlobte [[Viola Briccone|Viola]] war und Augustus offenbart den anderen, dass er [[Elora von Tressburg|Elora]] erblickt habe, worauf Henk ihn etwas aufzieht, dass es ihn anscheinend voll erwischt habe. Octavia und Kenji verschweigen die Identität der gesehenen Person und berichten nur von den gesehenen Dämonen und Schlangen im Abgrund. Octavia erzählt ihnen noch, dass die alte Vettel Ismagora ihr zugeflüstert hat, dass sie sie jetzt kennen würde, nachdem sie der Schrecken selbst geworden war. Augustus ist etwas schockiert, wie viel von den Erzdämonen doch in jedem einzelnen stecke und wie leicht ihm z.B. die Prüfungen von Azeruel gefallen ist, als ihm sein Erzfeind völlig ausgeliefert war und er keine Gnade gezeigt hat. Henk befürchtet schon, dass Augustus seine Handlungen in den Pyramiden bereut, obwohl sie notwendig waren, um ihnen den Weg zu [[Sabaoth Immortalis]] zu öffnen, doch Augustus will sich alles nur ins Bewusstsein rufen, damit er nicht wieder einem Rachetrip verfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden versuchen schließlich, etwas Ruhe zu finden, und Augustus übernimmt die Wache, da er nicht schlafen kann. Als auch Henk und Kenji nach kurzer Zeit wegen Schlaflosigkeit aufgrund wiederkehrender Schreckensbilder wieder aufstehen, schnappt er sich eine Planke und zerlegt diese zu Brennholz in einem nahen, geöffneten Pyramidenhaus. Nur Octavia findet etwas Schlaf und Ruhe. Nach einiger Zeit wird sie wieder geweckt und die Helden stärken sich mit etwas Proviant, bevor sie auf die Pyramide der Abyssiden steigen, um den Unterweltsgöttern zu huldigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Inschrift-17-abysstempel.png|miniatur|rechts|Inschrift auf der Pyramide der Abyssiden, &amp;lt;small&amp;gt;Übersetzung: „''Seid gepriesen mächtiger Lhughor, Herrscher der Unterwelt, und Voyx, Berzkhor, Soiriz, ihr dunklen Götter der Zerstörung!''“&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Während des Aufstiegs informiert Kenji seine Freunde darüber, dass sie im Inneren der Pyramide mit [[Abyssos|Lhughor]], dem Herrn des Abgrunds, [[Onoa|Voyx]], der Herrin der Finsternis, [[Merek|Berezkhor]], dem Herrn der Vergänglichkeit und mit [[Rimoa|Soiriz]], der Herrin der Katastrophen, konfrontiert werden. Auf der Spitze der Pyramide angekommen, spricht Octavia die Worte Inschrift und huldigt mit ihnen den dunklen Göttern der Zerstörung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 330px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ku-osch nug-ßouk-uz'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Cheu-lng-xo-nuß Lhughor''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ngußß-klnguß schuß Izx-uß-surx''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Isch Voyx, Berzkhor, Soiriz''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''On-gß schiz-hruz Nauxxuz schuß Juß-kxauß-izn'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die letzten Worte verklingen, klappt sich die vor ihnen liegende Bodenplatte nach unten und gibt ein Loch frei, dessen Tiefe niemand abschätzen kann, da im Inneren absolute Finsternis herrscht. Da dies jedoch der einzige Weg ins Innere ist, springen die Helden einer nach dem anderen in die Tiefe, wobei Augustus so lange wartet, bis alle sich überwunden haben und gesprungen sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall ist deutlich länger, als sich jeder ausgemalt hat, und als schließlich ein Boden in Sichtweite kommt, verlangsamt sich der Fall und alle außer Henk, welcher mit dem Fuß umknickt, setzen sanft auf. Schmale Lava-Rinnsale erleuchten die Umgebung und geben den Blick auf eine große, brennende Tafel in der anliegenden Kammer frei. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Eingang.png|miniatur|links|Tafel aus brennendem Felsen im Eingangsbereich der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden betrachten die Tafel und identifizieren in den Händen der abgebildeten [[Xishari]] einige Attribute der Götter des Untergangs, nämlich den Schattenspeer von Lhughor, den Nachtschleier von Voyx, das Schicksalsrad von Berezkhor und die Unheilsklinge von Soiriz, welche einem riesigen Maul dargeboten werden. Außerdem identifiziert Kenji in den dargestellten Tieren Echse, Fledermaus, Tausendfüßler und Wespe die traditionellen Tiere der Abyssiden. Octavia übersetzt währenddessen den Text und liest vor: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Himmel muss fallen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Katastrophe lauert überall.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wandel verschlingt das Leben.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Finsternis erfüllt alles.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Im Inferno liegt die Kraft der Zerstörung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Wächter der Schatten erwartet die abyssische Macht.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Eingang_(Karte).png|miniatur|rechts|Karte des Eingangsbereichs der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem Tunnel hinter der brennenden Tafel und gelangen in eine große Kammer, in welcher sich rechts neben dem Eingang auf vier Sockeln Statuen der eben identifizierten Tiere der Abyssiden befinden. Auf der anderen Seite der Kammer befindet sich auf dem Boden ein flaches Relief mit Darstellungen von Sonne, Mond und Sternen. Dahinter erheben sich vier grobgestaltete Statuen, welche offensichtlich die Himmelsgötter, erkennbar an ihren traditionellen Attributen,  darstellen. Von links nach rechts stehen dort [[Pyrion]], der Herr der Sonnenstrahlen, [[Sidea]], die Herrin des Sternenlichtes, [[Celestes]], der Herr des Himmels, und [[Lysara]], die Herrin des Mondscheins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Augustus das Relief auf dem Boden genauer anschaut, beginnt Henk damit, die Tiere der dunklen Götter auf die Sockel der Statuen zu setzen, wobei er die Wespe von Soiriz zu Lysara, die Echse von Lhughor zu Celestes, den Tausendfüßler von Berezkhor zu Pyrion und die Fledermaus von Voyx zu Sidea bringt. Kaum sind alle Tiere platziert, fängt plötzlich die Wespe an, sich zu bewegen, und attackiert die Statue von Lysara mit ihrem Stachel. Als sie zerstört ist, verschwindet der Mond auf dem Bodenrelief und der Tausendfüßler beginnt sich zu regen. Er zerstört mit seinen Klauen und Krallen die Statue von Pyrion, woraufhin die Sonne auf dem Relief sich auflöst. Als nächstes zertrümmert die Fledermaus das Abbild von Sidea, was zum Verschwinden der Sterne auf dem Bodenrelief führt. Den Abschluss bildet die Echse, welche schließlich die Statue von Celestes zerstört. Kenji leidet sehr darunter, dass die Statuen der Himmelgötter zerschlagen werden, und der ersten Satz auf der Eingangstafel, der Himmel müsse fallen, sich erfüllt, denn das mittlerweile leere Relief zerbricht, fällt nach unten in die Tiefe und lässt ein Loch im Boden zurück, in welches die Helden hineinspringen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Zentrum.png|miniatur|links|Die zentrale Kammer mit den Amuletten der Abyssiden]] [[Datei:RC-Tempel-Abyssiden_Amulette.png|miniatur|rechts|Die Amulette der Gottheiten Soiriz (Eisen), Lhughor (Schwefel), Voyx (Onyx) und Berezkhor (Bronze) (v.l.) in der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden landen sanft in einer runden Kammer mit vier verschlossenen Türen, vor denen je ein Hebel angebracht ist. Die Türen selbst bestehen augenscheinlich aus Eisen, Schwefel, Onyx und Bronze, was auf die vier Abyssiden verweist. Der Hebel vor dem Eisentor brennt als einziger mit abyssischem Feuer. Zwischen dem Eisen- und dem Bronzetor befinden sich einer Seite der Kammer vier kleine Sockel, auf denen Amulette aus denselben vier Materialien liegen.  Sie sind beschriftet und Octavia übersetzt die Worte „''Härte''“ auf dem Eisenamulett, „''Flamme''“ auf dem Amulett aus Schwefel, „''Sicht''“ auf dem Onyxamulett und „''Stillstand''“ auf dem Anhänger aus Bronze. Die Helden weisen jedem ein Amulett zu: Henk nimmt das Onyxamulett von Voyx, Augustus das Eisenamulett von Soiriz, Kenji übernimmt das Bronzeamulett von Berezkhor und Octavia das Schwefelamulett von Lhughor. Dann betätigt Octavia, der Feuer am wenigsten ausmacht, den brennenden Hebel vor dem Eisentor von Soiriz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Tor offenbart sich ein Gang, dessen Wände aus scharfen Klingen bestehen, deren Spitzen nur einen schmalen Durchgang lassen. Die Helden betreten hin hintereinander die Kammer  und  Augustus geht mit Henk voran. Plötzlich löst sich etwas von der Decke und stürzt herab. Augustus stößt Octavia wieder aus dem Raum und eine lange Klinge schrammt an seinem Armpanzer vorbei und bohrt sich in den Boden. Verunsichert überlegt Augustus, ob er nicht allein versuchen sollte, die Kammer zu durchqueren, schließlich habe er das Amulett von Soiriz um. Doch die anderen sind gegen einen Alleingang und so betreten sie erneut gemeinsam die Kammer und suchen ihren Weg durch das Klingenlabyrinth. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Soiriz.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Soiriz]]&lt;br /&gt;
In der Kammer ist durchgehend das Summen von Bienen oder Wespen zu hören und etwa in der Mitte löst sich ein Wespenschwarm von der Decke und greift Kenji an. Die Stiche sind sehr schmerzhaft und Henk versucht, einige der Wespen auf sich zu lenken. So teilt sich der Schwarm und Augustus versucht jetzt seinerseits, die Wespen von Henk abzuziehen. Als ihm dies gelingt, stechen die Insekten auf Augustus ein, doch diesem machen die Stiche nichts aus und die Wespen ziehen sich frustriert an die Decke zurück. Octavia versucht, einige Insekten mit ihrem Feuer zu verbrennen, doch diese erweisen sich als immun gegenüber Flammen. Nun versucht Augustus, weitere Wespen auf sich zu ziehen, um sich weiter stechen zu lassen. Schließlich kehren alle Wespen frustriert zur Decke zurück und die Helden setzen ihren Weg fort.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Wespe.png|miniatur|links|Die große Wespe aus der Kammer von Soiriz]]&lt;br /&gt;
Das Labyrinth endet in einer größeren Kammer, in welcher am Ende ein kleiner Schrein steht und in welcher eine große Wespe fliegt, die Agustus, welcher vorweggeht, sofort mit einem Hagel aus Stacheln beschießt, die ihm allerdings nichts ausmachen. Also betritt er allein die Kammer und schaut sich den kleinen Schrein an. Er findet eine Inschrift und kehrt zu den anderen zurück. Augustus übergibt Octavia das Amulett und bittet sie, die Inschrift zu übersetzen. Sie betritt die Kammer und wird ebenfalls von der großen Wepse attackiert. Doch das Amulett macht sie immun und sie liest den anderen die Inschrift vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 500px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Die Unheilsklinge der Soiriz bringt Katastrophe, Krieg, Gefahr und Krise.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Blut enthüllt ihre abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Octavia zurückgekehrt ist, übernimmt Augustus wieder das Amulett und geht zu dem Schrein. Mit seinem Dolch schneidet er sich in die linke Handfläche und lässt sein Blut auf die Oberfläche tropfen. Langsam bildet sich dort eine Klinge, bei welcher es sich um die Unheilsklinge der Soiriz handeln muss. Augustus nimmt sie an sich und gemeinsam verlassen die Helden die Kammer mit den Klingenwänden und herabstürzenden Schneiden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Berezkhor.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Berezkhor]]&lt;br /&gt;
In der mittleren Kammer brennt jetzt der Hebel für die Bronzetür, welche in Berezkhors Kammer führt. Octavia betätigt ihn wieder und Kenji tritt als erstes durch den Eingang. Im Inneren ist der Boden mit Staub bedeckt und es gibt ein großes Bronzerad gegenüber dem Eingang und einen Schrein rechts daneben. Kaum hat Kenji die Kammer betreten, wirbelt Staub auf und es setzt sich ein gigantischer Tausendfüßler mit einem großen Auge zusammen, der auf Kenjis zukommt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tausendfüßler.png|miniatur|links|Der Tausendfüßler aus der Kammer von Berezkhor]]&lt;br /&gt;
Augustus rennt sofort auf die Kreatur zu und tritt mit voller Wucht dagegen, um ihn von Kenji zurückzudrängen. Henk hingegen rennt zu dem großen Bronzerad und Octavia versucht sich dem Schrein zu nähern. Augustus tritt erneut gegen das Monster, doch damit lässt es sich nicht aufhalten. Henk fasst das Rad und beginnt es zu drehen, wodurch ein Nebel auf dem Schrein entsteht. Nach einer ganzen Umdrehung fühlt sich Henk geschwächter und irgendwie gealtert. Kenji ist in dieser Zeit auch zum Rad gelaufen und Augustus versucht, auf dem Rücken des Tausendfüßlers hochzuklettern, um dessen Auge zu erreichen. Mit diesem feuert die Kreatur einen Strahl auf Kenji ab, welcher jedoch aufgrund des Amuletts nichts ausrichtet. Da sich das Monster jetzt dem Rad nähert, versucht auch Henk einen Angriff und ruft Augustus zu, dass das Rad gedreht werden müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk auf den Tausendfüßler klettert, dreht Augustus das Rad. Jede Umdrehung scheint ihm Kraft zu entziehen und er fühlt sich ausgelaugt und geschwächt. Doch auf dem Schrein bildet sich nach und nach etwas. Octavia hat inzwischen den Text auf dem Schrein übersetzt und ruft ihn den anderen zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 600px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das Schicksalsrad des Berezkhor bringt Vergänglichkeit, Alter, Veränderung und Verfall.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Alterung enthüllt seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk hat das Auge des Tausendfüßlers erreicht und sticht mit seinem Dolch zu. Glühendheiße Lava spritzt nach vorne in Richtung von Augustus und Kenji heraus, doch die beiden können zum Glück den Spritzern ausweichen. Das Monster bricht danach zusammen und löst sich wieder in den Staub auf, aus dem es gekommen ist. Augustus fühlt sich nach vier Umdrehungen merklich gealtert und man sieht ihm dies auch am Gesicht an. Henk ist froh, dass er bei seinem Alter das Rad nur eine einmal gedreht hat, und bemerkt scherzhaft, dass Augustus in seinem jungen Alter dies wohl am besten verkraften könne. Auf dem Schrein hat sich während der Umdrehungen das Schicksalrad des Berezkhor manifestiert, welches Kenji an sich nimmt. Die Helden verlassen dann gemeinsam die Kammer.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Voyx.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Voyx]]&lt;br /&gt;
In der Zentralkammer brennt nun der Hebel vor der Onyxtür zur Kammer von Voyx, und Octavia betätigt ihn. Henk beschließt, mit dem Amulett von Voyx allein in die Kammer zu gehen, da in ihr absolute Dunkelheit herrscht. Die anderen warten vor der Tür und lauschen, ob Henk vielleicht Hilfe braucht. Das Amulett lässt ihn etwas in der Finsternis erkennen und Henk entdeckt überall in der Kammer verteilt tiefe Löcher im Boden, in welche man leicht hineinstürzen kann. Henk sucht nach einem Schrein und bemerkt plötzlich eine Bewegung im Dunkeln. Ein Geräusch nähert sich und etwas packt ihn und trägt ihn durch die Luft davon. Das Monster, welches nicht zu erkennen ist, lässt Henk in eines der Löcher fallen und verschwindet dann wieder in Richtung Decke. Henk kann das gut zwei Schritt tiefe Loch wieder verlassen und schleicht jetzt möglichst leise weiter. Tatsächlich entdeckt er eine versteckte Ecke, in welcher der gesuchte Schrein steht. Leider kann Henk die Inschrift nicht lesen und auch nicht abschreiben, so dass er unverrichteter Dinge wieder zu den anderen zurückkehrt und ihnen berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, nun gemeinsam in die Kammer zu gehen und Henk will sie führen. Dafür bindet er alle mit seinem Enterseil zusammen, damit sie nicht einzeln weggetragen werden können. Als Henk bemerkt, dass das Monster sie wieder anfliegt, schleudert Kenji einen Lichtblitz auf die angreifende Kreatur und erhellt für einen kurzen Moment die gesamte Kammer. Das Monster, bei dem es sich vermutlich um eine Fledermaus handelt, zieht sich kreischend zurück und verschwindet an der Decke. Henk führt seine Freunde zu dem Schrein und übergibt hier Octavia das Amulett, damit sie die Inschrift entziffern kann. Sie liest vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 550px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Nachtschleier der Voyx bringt Finsternis, Nebel, Wolken und Geheimnisse.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Rauch enthüllt seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus trennt einen schmalen Streifen von seinem Umhang ab und Octavia entzündet diesen. Den entstehenden Tauch fächelt sie auf den Schrein, auf dem sich dadurch ein Nebel bildet, welcher sich zu dem Nachtschleier der Voyx manifestiert, den Henk an sich nimmt. Mit Hilfe des Amulettes führt er die anderen wieder sicher aus der Kammer, ohne nochmal von der Kreatur belästigt zu werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Lhughor.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Lhughor]]&lt;br /&gt;
Wie erwartet brennt in der Zentralkammer der Hebel vor der Tür aus Schwefel und Octavia betätigt auch diesen. Sie trägt auch das Amulett des Lhughor, als die Helden die Kammer betreten, wo brennender Schwefel in ihren Lungen brennt. Kenji kann schon nach wenigen Schritten nicht mehr und Octavia, welche keine Auswirkungen des Rauchs spürt, übergibt Kenji das Amulett. Kaum hat er es umgelegt, kann er wieder durchatmen und mit den anderen die Kammer erkunden. Die Helden umgehen möglichst due Rauchwolken und springen über die Lavarisse auf dem Boden und gelangen so in den hinteren Teil der Kammer. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Salamander.png|miniatur|links| Der Salamander aus der Kammer von Lhughor]]&lt;br /&gt;
Hier wartet ein gigantischer Feuersalamander auf die Helden und Augustus und Henk gehen als erstes auf ihn zu, damit Octavia hoffentlich unbemerkt an der Seite an dem Monster vorbei zu dem Schrein gelangen kann, welcher sich hinter dem Ungetüm befindet. Dieses speit seinen ätzender Schwefelatem Henk und Augustus entgegen und die beiden weichen wieder hinter den Lavariss zurück. Auch Kenji nähert sich jetzt ganz an der Wand dem Feuersalamander, wird jedoch von diesem mit seinem heißen Atem angespien, welcher ihm jedoch nichts ausmacht, da er das Amulett von Lhughor trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat inzwischen auf der anderen Seite den Lavariss überquert und als sie sich dem Schrein nähert, wendet sich das Monster in ihre Richtung. Augustus eilt sofort herbei, um die Aufmerksamkeit des Ungeheuers auf sich zu lenken, und Henk folgt ihm. Der zurückweichende Kenji übergibt Augustus das Amulett und von diesem geschützt attackiert er den Feuersalamander mit seinem Schwert und stößt ihm dieses in sein Maul. Die Stellen, die er mit seinem Schwert trifft, explodieren regelrecht und bespritzen Augustus mit heißer Lava, gegen welcher er aber glücklicherweise immun ist. Als sich Octavia jetzt dem Schrein nähert, nähert sich ihr das Monster und Augustus drängt sofort hinterher und bleibt an dem Ungeheuer dran. Seine nächsten Schläge töten es, während Octavia die Inschrift auf dem Schrein übersetzt und vorliest:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 580px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Schattenspeer des Lhughor bringt Abgrund, Zerstörung, Inferno und Untergang.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Flammen enthüllen seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt Octavia ein Feuer auf der Oberfläche des Schreins auflodern und auf diese Weise manifestiert sich der Schattenspeer des Lhughor. Octavia nimmt ihn an sich und die Helden verlassen schwitzend die heiße Kammer. Als sie in die zentrale Kammer zurückkehren, fällt ihnen auf, dass sich in der Mitte ein Abgang geöffnet hat und mit den Amuletten und den gefundenen Artefakten gehen sie in die Tiefe hinab.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Drache.png|miniatur|rechts|Kammer des Wächters der Schatten in der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem gewundenen Pfad und kommen auf einer kleinen Insel heraus, die in einem abyssischen Magmameer liegt. Ein schmaler Weg führt weiter und sie bemerken, dass ein gigantischer Drache sich in der riesigen Höhle aufhält. Der Weg führt zu einer kleinen Plattform, welche sich direkt vor dem Kopf des Drachen befindet. Die Helden erinnern sich an die Tafel im Eingang der Pyramide, auf der vier Xishari die Artefakte der Abyssiden mit sich tragen und vor einem riesigen maul stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus betritt als erstes die Plattform und die Aufmerksamkeit des Drachen richtet sich auf ihn. In seinem Kopf hört er die Frage: „In wessen Namen sprichst du?“ Augustus antwortet: „Soiriz!“, woraufhin in seinem Kopf die Frage auftaucht: „Was trägst du bei dir?“ und Augustus spricht: „Katastrohen, Krieg, Gefahr und Krise!“ Als nächstes hört er im Inneren die Frage: „Was bringst du mir?“, worauf Augustus „die Unheilklinge“ erwidert. Der Drache blickt zufrieden und erhebt sich leicht, so dass Augustus dem Weg weiter folgen kann, unter dem Drachen hindurchgeht und zum Hebel des Ausgangs kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt als zweiter die Plattform und der Drache wendet sich ihm zu. Auch Kenji hört im Kopf die Fragen und Henk und Octavia hören ihn sagen: „Berezkhor! Vergänglichkeit, Alter, Veränderung und Verfall! Das Schicksalsrad!“ Dann erhebt sich der Drache wieder ein Stück und Kenji gelangt zu Augustus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, welcher nur die Antworten von Augustus und Kenji gehört hat, tritt auf die Plattform und sagt sofort: „Voyx! Finsternis, Nebel, Wolken und Geheimnisse! Den Nachtschleier!“ Daraufhin haucht der Drache ihn mit feurigem Atem an, so dass Henk fast in das Magma gestürzt wäre. Als er sich wieder gefangen hat, hört auch Henk die Fragen in seinem Kopf und gibt erneut seine Antworten, um dann auch durchgelassen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist die letzte und antwortet auf die Fragen des Drachen mit „Lhughor“, „Abgrund, Zerstörung, Inferno und Untergang“ und „den Schattenspeer“. Nachdem der Drache auch Octavia hat passieren lassen, verschwinden die Artefakte und Amulette und die Helden können den Hebel betätigen, welcher den Ausgang öffnet. Sie verlassen die Pyramide der Abyssiden und haben nun nur noch die Anrufung des Hazug-Ságok vor dem großen Tor zum Thronsaal vor sich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.44''') Die Helden kehrten zu ihrer Truppe zurück und Grogar möchte wissen, was mit den drei gefangenen Kultisten geschehen soll. Mittlerweile leiden sie unter Wassermangel und würden vermutlich bald sterben, wenn sie nichts zu Trinken bekämen. Die Helden überlegen sich, dass es besser ist, sie am Leben zu lassen, da ihre Geister sonst wohlmöglich später gegen sie kämpfen würden, da die Nekromanten unter den Kultisten sie kontrollieren könnten. Also suchen die Helden nach einer Möglichkeit, wie die Kultisten trinken können, ohne bei der Gelegenheit einen Zauber auszusprechen. Augustus bringt Schutuhx ins Spiel, denn dieser könnte den Geist eines Kultisten kontrollieren und ihn dazu zwingen, etwas Wasser zu trinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx erklärt sich dazu bereit und die Helden nehmen sich als erstes den ältesten Kultisten vor. Schuthux versucht, dessen Geist zu brechen, und Augustus und Henk machen sich bereit, ihm dann den Knebel zu lösen und Wasser zu reichen. Es ist nicht einfach abzuschätzen, ob der Wille des Kultisten tatsächlich gebrochen ist oder ob dieser nur so tut. Als Schutuhx signalisiert, dass er erfolgreich ist, löst Augustus schnell den Knebel und Henk reicht dem Kultisten das Wasser, auf welches er sich gierig stürzt und nicht mehr aufhört, zu trinken. Doch plötzlich verändern sich die Augen des Kultisten und er kann einige dunkle Worte murmeln, ehe Augustus den Knebel bereit hat. Der Körper des Kultisten verkrampft sich schlagartig, einige Zuckungen durchlaufen ihn und sein Genick bricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Kultisten entströmt seinem Mund ein schwarzer Rauch, welcher sich sofort in Richtung des Thronsaals aufmacht. Während Schutuhx sich auf den toten, noch warmen Körper stürzt und dessen Gehirn frisst, Kenji reagiert schnell und greift den fliehenden Geist mit einem Lichtstrahl an, um ihn zu verwirren. Doch er landet nur einen Streiftreffer und der Geist wird nicht aufgehalten. Doch nach einem zweiten Treffer zieht sich der schwarze Schemen in die Zwischenwelt zurück und Kenji denkt, dass der Geist jetzt verwirrt ist und etwas Zeit benötigt, um sich an seine Absicht zu erinnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus bereiten die Kultistin vor, damit Schutuhx sie kontrollieren kann. Dies gelingt ihm auch gut und Henk reicht ihr Wasser, nachdem Augustus den Knebel gelöst hat. Doch diesmal achtet er darauf, sie nicht zu lange trinken zu lassen, und in dem Moment, als Augustus ihr den Knebel wieder in den Mund stopft, versucht sie tatsächlich etwas auszusprechen. Verärgert wird sie wieder etwas abseits auf dem Boden abgelegt und der dritte Kultist wird zu Schuthux gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedankenschinder dringt in den Geist des Kultisten ein und nickt zum Zeichen, dass er ihn unter Kontrolle hat. Obwohl es auf Henk nicht so wirkt, entfernt Augustus auf Schutuhxs Nicken hin den Knebel. Ein breites Grinsen und gemurmelte Worte verraten den Helden, dass sie getäuscht wurden, und der Kultist nimmt sich auf die gleiche Weise wie der erste das Leben. Als sein Geist aus dem Körper entweicht, ruft Kenji wieder das Licht an, um ihn aufzuhalten. Doch auch dieses Mal streift er den Geist zunächst nur, doch bringt nicht genügend Konzentration auf, um ein weiteres Mal, das Licht auszusenden, so dass der schwarze Schemen den Thronsaal erreichen kann und hineingelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine Reaktion darauf ertönt kurz darauf in der ganzen riesigen Höhle ein tiefes Dröhnen, dessen Ursprung im Thronsaal liegt. Die Helden schlussfolgern, dass die Kultisten gerade die Monsterschlange Zygisskha wiedererweckt haben, damit sie die Helden nach dem Öffnen des Tores angreift und am Betreten hindert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ihr Kommen durch den Geist jetzt angekündigt ist, entscheiden sich die Helden dafür, vor dem Öffnen des Tores noch einmal ausgiebig zu ruhen, um wieder zu Kräften zu kommen. Ihre verbündeten, Grogar mit seinen Männern und die Freigeister übernehmen die Wache und die Helden legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Drachenträne.png|miniatur|right|Die Drachenträne]]&lt;br /&gt;
Nach einigen Stunden erwacht Henk und greift intuitiv nach der [[Drachenträne]]. Er holt sie hervor und bemerkt, dass der Aufenthalt in den Pyramiden der dunklen Götter sie stark geschwächt hat und sie ganz porös und brüchig geworden ist. Voller Sorge weckt er seine Freunde und sie kommen zu dem Schluss, dass nur ihr Blut die Drachenträne wieder heilen lässt, so wie sie es schon einmal getan haben. Augustus holt seinen Dolch hervor und reicht ihn Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich in die Hand schneidet und das Blut auf die Drachenträne tropft, hat sie eine Vision von Uselias und sieht, wie dieser durch einen Sturm über ein felsiges Tal fliegt, in dem das dämonische [[L'yreh]] liegt. Unter ihm sammeln sich [[Xishari]] und [[Nebbkor]], die aus einem schwarzen Ziggurat kommen und auf den schwarzen König [[Sereg]] zustürmen. Sereg schwebt nahe dem Eingang auf einer Wolke und wird von einer magischen Windhose geschützt. Er singt ein trauriges Lied, während Tränen seine Wangen hinabfließen und überall, wo sie auf den Boden fallen, entsteht Wasser, das schließlich einen weitläufigen See bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sein Blut gibt, schaut er in seiner Vision, wie Uselias von oben auf einen See hinabblickt, dessen Zentrum von einem tosenden Sturm umgeben ist. Im Auge des Sturms schwebt der schwarze König Sereg auf einer Wolke und singt ein trauriges Lied. Eine gigantische Wasserfontäne bricht aus dem See hervor und verursacht ein schnelles Ansteigen des Wasserspiegels. Xishari und Nebbkor versuchen erfolglos, den magischen Tornado zu überwinden, und werden schließlich von den Wassermassen fortgespült. Auch das schwarze Ziggurat wird geflutet, und die Schreie der ertrinkenden Dämonen sind zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus gibt sein Blut für die Drachenträne und erblickt in seiner Vision, wie Uselias aus der Luft einen großen See sieht, der sich schnell mit Wasser füllt. Im Zentrum des Sees schwebt der schwarze König Sereg auf einer Wolke im Auge eines magischen Tornados und singt ein trauriges Lied. Uselias kämpft sich durch den Sturm, um zu Sereg zu gelangen, und erreicht schließlich das windstille Zentrum, wo er den Elbenkönig in Tränen vorfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk opfert als letzter sein Blut und erlebt in einer Vision, wie Uselias sich im Auge eines magischen Tornados über einem See befindet, welcher  immer mehr Wasser speit und das umliegende Land überflutet. Er sieht die Gipfel der Berge und entfernte Regionen in den Wassermassen verschwinden. Uselias fliegt entschlossen auf den schwarzen König Sereg zu, der von der Flut und seinem magischen Lied gefangen ist. Uselias zieht sein Schwert und bittet Sereg, sich zu erinnern und die Flut zu stoppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tauschen sich über ihre Visionen aus und haben aus Uselias miterlebt, wie der Nebelschlund von Sereg geöffnet wurde (vgl. [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an die Erschaffung des Nebelschlunds .2824. Aletheon 351 JF.29|Uselias Erinnerung]]), und nachdem alle Helden ihr Blut für die Drachenträne gegeben haben, ist diese wieder ganz und sieht gekräftigt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen sich zur Beratung zurück und besprechen gemeinsam das Vorgehen im Thronsaal. Henk weist Augustus darauf hin, dass die Männer genau wissen, dass einige ihr Leben verlieren werden, doch genau dieses macht den Männern am meisten Angst, denn sie wissen, dass ihre Seele dann auf ewig in Riunuz-Choxxu gefangen sein wird. Daher empfiehlt Henk Augustus, diesen Umstand nicht extra anzusprechen, wenn dieser seine Ansprache an die Männer hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia nimmt ihren Bruder Augustus etwas zur Seite und bittet ihn inständig, ihr zu versprechen, dass er nach der Rückkehr nach Barthavion alles versuchen werde, um wieder die Gunst des Kaisers zu erhalten, damit seine Verbannung aufgehoben würde. Falls sie den Kampf nicht überlebe, wolle sich wenigstens sicherstellen, dass sie nicht die letzte der Octavier sein werde, de im Elysium ankomme. Augustus spürt die Bedeutung, die es für seine Schwester hat, und gibt ihr etwas widerwillig das Versprechen, alles dafür zu tun, falls sie bei dem Kampf sterben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehren die Helden zurück und verkünden ihren Verbündeten im Anschluss ihren Plan. Grogar und seine Männer bilden einen Trupp und die Freigeister einen zweiten. Nach der Öffnung des Tores sollen die Gruppen beide Köpfe der Monsterschlange angreifen und versuchen, deren Augen anzuvisieren. Während die Gruppen Zygisskhas Köpfe beschäftigen, werden die Helden hoffentlich durch die Mitte zu den Türen gelangen können. Grogar soll sich mit seinen Männern um den linken und die Freigeister sich um den rechten Kopf kümmern und Octavia soll sich bereit machen, um die Monsterschlange in der Mitte mit einem Feuerball anzugreifen, um so den Weg zu den hinteren Türen frei zu sprengen. Notfalls müssten die Helden über den Leib der Schlange klettern, um zu dem Geheimgang zu kommen. Dort würden sie sich dann um die Kultisten kümmern, welche Zygisskha kontrollieren. Ist die Schlange ausgeschaltet, sollen sich die Männer vor dem Thronsaal sammeln und auf die Rückkehr der Helden warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Plan besprochen ist, versammeln sich alle Männer um Kenji, welcher ein Licht-Gebet für den bevorstehenden Kampf spricht. Die Lichtgläubigen unter den Männern finden Stärke und Mut bei dem Anblick des hellen Lichtes, welches Kenji herbeiruft, aber auch die, welche dem Alten Weg folgen, schöpfen daraus Kraft und Hoffnung für die bevorstehende Schlacht. Als Kenji das Gebet beendet, spricht Augustus zu den Männern, um sie auf die bevorstehende Schlacht einzustimmen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Männer! Freigeister, Freunde! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute stehen wir am Rande der Vernichtung, denn es gilt: wir oder sie! Der Feind, der auf uns wartet, ist finster, furchteinflößend und erbarmungslos. Eine untote Riesenschlange mit zwei Köpfen will uns aufhalten, gelenkt von dunklen Kultisten, die nur ihrem Meister  Sabaoth Immortalis dienen. Aber wir, wir sind das Licht in dieser Dunkelheit!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute entscheiden wir über das Schicksal der Welt. Unsere Schwerter, unsere Herzen und unsere Entschlossenheit sind die einzigen Mittel, die uns den Weg zurück in unsere Heimat eröffnen können. Wir kämpfen nicht nur für uns selbst, sondern für unsere Familien, für unsere Heimat und für alles, was uns lieb und teuer ist!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ein Teil von euch wird heute auf ehemalige Kameraden treffen, die nun auf der Seite des Feindes stehen. Vielleicht sind sie auch nicht mehr sie selbst! Bleibt standhaft und lasst euch nicht verunsichern, wir kämpfen, um auch sie zu befreien!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr Freigeister habt euch trotz eurer Umwandlung euren eigenen Willen bewahrt und heute ist eure Chance gekommen, zurückzukehren und eure Heimat wiederzusehen. Eure Freunde warten hoffnungsvoll auf den Ausgang dieses Kampfes, um mit uns zurückzukehren.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und schließlich, an meine Schwester und meine treuen Freunde: Wir haben diesen Moment so lange verfolgt. Sabaoth Immortalis, der Mörder unserer Eltern, ist endlich in Reichweite. Die Rache brennt in unseren Herzen, aber wir müssen stark bleiben und nicht die Kontrolle verlieren. Dies ist unsere Chance, ihn zur Rechenschaft zu ziehen und unsere Seelen zu befreien.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kämpft mit allem, was ihr habt, und lasst uns dieses Übel bezwingen. Für die Freiheit! Für die Zukunft! Für unsere Heimat!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, betreten die Rampe und nähern sich dem Tor des Thronsaals, vor dem Octavia die Anrufung des Hazug-Ságok sprechen wird, um sie zu öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===25. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Palasttor.png|miniatur|rechts|Das Tor zu Hazug-Ságoks Thronsaal]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.45''') Vor dem Tor vergegenwärtigen sich die Helden noch ein letztes Mal ihren Plan, bevor Octavia die Worte spricht:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 280px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'' Kuo nugßoukuz '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'' Kangz schuk Verigorn ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Schi nßakkuß Xeuiklnguß   ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Izsch Ngußarsch schuß Riunuz  ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Hazug-Ságok! '' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden stehen mittig vor dem Tor und hinter ihnen stehen links die Männer von Grogar und rechts die Freigeister. Als das Tor sich vollständig geöffnet hat, blicken die fest entschlossenen Streiter auf die gigantische, untote Schlange, welche sie mit ihren vier Augen anfunkelt und einen dunklen Zauber wirkt, der alle vor Furcht erstarren lässt, so dass sie vor dem Tor verharren. In der Eingangskammer blockiert der Zygisskhas Leib den Zugang zu den Türen und außerdem wanken mehrere Zombies auf die Helden zu.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Eingangskammer.png|miniatur|rechts|Die Eingangskammer des Thronssaals mit Zygisskhas Position (rot) und den leuchtenden Artefakten in den Ecken (blau)]]&lt;br /&gt;
Henk fängt sich als erster und betritt die Eingangskammer. Er stürzt sich sofort auf den ersten Zombie und spaltet mit einem mächtigen Hieb dessen Kopf und Oberkörper, was diesen jedoch anders als bei den Zombies in Freywall (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]) nicht aufhält. Augustus gibt den Befehl zum Angriff und die anderen folgen Henk und betreten die Eingangskammer. Octavia macht Augustus auf seltsame bläulich leuchtende Artefakte aufmerksam, welche in den Ecken der Kammer platziert sind, und schleudert dann einen Feuerpfeil auf das Artefakt linken Seite. Augustus geht zur rechten Seite auf die Freigeister zu, welche gerade die Kammer betreten, und gibt Filgiz den Befehl, sich um die Artefakte zu kümmern. [[Datei:Nekroschädel.png|miniatur|links|Ein nekromantischer, bläulich leuchtender Schädel in der Eingangshalle des Thronssaals.]]Henk begibt sich auf die linke Seite und kann einen genaueren Blick auf das leuchtende Artefakt werfen und entdeckt, dass es ein menschlicher Schädel ist, in welchen ein anscheinend nekromantischer Zauber gewirkt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grogars Männer haben noch gezögert, doch jetzt finden auch sie den Mut und stürmen auf den linken Schlangenkopf zu, während sich die Freigeister dem rechten Kopf von Zygisskha genähert haben. Augustus befiehlt [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khorald]], sich mit seinem Bogen den hinteren Schädel auf der rechten Seite vorzunehmen, und begibt sich dann in die Mitte zu Octavia, Kenji und Schutuhx zurück. Octavia wirft einem Zombie einen Flammenpfeil entgegen und zerstört seine Beine, so dass er nur noch kriechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus ermutigt die Männer zum Angriff und Henk zerstört den ersten Schädel auf der linken Seite. Grogars Männer und die Freigeister greifen jeweils einen Schlangenkopf an und beschäftigen ihn, während Augustus sich die Zombies in der Mitte vornimmt und den von Henk halbierten Untoten zerstückelt, so dass seine Einzelteile keine Gefahr mehr darstellen. Ein Zombie stürzt sich auf den Piraten Piet und krallt sich an dessen Arm fest. Filgiz zerstört den Schädel auf der rechten Seite und Khorald schießt erneut auf den hinteren Totenkopf, um ihn zu spalten und den Zauber zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk auf der linken Seite verstürmt, um den hinteren Schädel zu erreichen, werden Grogars Männer von Zygisskha angegriffen und einige von ihnen getroffen. Augustus verschafft sich einen Überblick über das Kampfgeschehen und spornt die Männer erneut zu Höchstleistungen an, doch Grogars Trupp ist komplett abgelenkt durch die untote Riesenschlange, dass  sie Augustus nicht wahrnehmen und bei ihrem Angriff ein Mann stirbt. Doch die Freigeister werden ermutigt und setzen dem rechten Kopf ordentlich zu. Octavia und Augustus bahnen sich einen Weg zur Mitte der Kammer, unterstützt von Kenjis himmlischen Blitzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zygisskha lässt Grogars Männer mit ihrem Zauber vor Grauen erstarren, so dass sie ihrem nächsten Angriff hilflos ausgeliefert sind. Als Augustus dies bemerkt, weist er Kenji an, den Schlangenkopf zu blenden, um ihn von seiner Attacke abzubringen. Kenji entsendet einen gleißenden Lichtstrahl und das Monster erstarrt so lange, bis Grogars Männer sich wieder gefangen haben. Sie greifen erneut den Kopf der Schlange an, doch plötzlich steht ihr gefallener Kamerad wieder auf und greift seine eigenen Leute an. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Thronsaaltor.png|miniatur|rechts|Der hinter Teil der Eingangskammer mit dem Tor zum Thronsaal.]]&lt;br /&gt;
Henk schlägt einen Zombie aus dem Weg und läuft weiter zu dem bläulich leuchtenden Schädel an der Wand, während die anderen noch mit den Zombies beschäftigt sind, um auf der linken Seite zwischen den Schlangenkopf und den Leib auf der rechten Seite zu gelangen. Henk zerstört dann geschickt den Schädel und springt auf den Körper der Schlange, um über ihn in den hinteren Teil der Kammer zu gelangen, wo der Eingang zu Thronsaal ist. Währenddessen greift Zygisskha gnadenlos an und tötet viele von Grogars Männern, doch die Freigeister halten stand und können ihren Angriffen ausweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia, Augustus, Kenji und Schuthux gelangen in den Spalt und  Octavia schießt einen Feuerball auf den Körper der Schlange ab, welcher den weiteren Weg versperrt. Sie sprengt ein großes Loch in den verrottenden Körper und Augustus kann mit einem weiteren Schlag den Spalt so vergrößern, dass sie alle hindurchgelangen können. Henk ist bereits dort und hat zwei weitere Schädel zerstört, die dort platziert waren. Augustus positioniert sich sofort vor der linken Tür, welcher zu dem Raum mit dem Geheimgang führt, doch Henk weist darauf hin, dass hinter der rechten Tür Gemurmel zu hören ist, als ob dort ein Zauber gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Schurkenkammer.png|miniatur|links|Die Kammer mit den Nekromanten]]&lt;br /&gt;
Bevor sie die Tür öffnen, verabreden sie, dass Schutuhx so schnell wie möglich einen Nekromanten seinem Willen unterwerfen soll, denn die Helden gehen davon aus, dass in dieser Kammer die Zombies kontrolliert werden. Henk öffnet die Tür und Augustus macht sich bereit, anzugreifen. Ein Zombie steht im Weg und Augustus stürmt ihn an, um den Weg für die anderen freizumachen. Während er den Zombie zerkleinert, kontrolliert Schuthux einen der Nekromanten und zwingt ihn dazu, den bläulich leuchtenden Schädel zu zerstören. Henk stürmt sofort vorwärts, um den zaubernden Kultisten auszuschalten, und als er ihn schließlich angreift, löst er einen dunklen Zauber aus und spürt einen großen Schmerz, denn er hat einen Teil der Wunden sich selbst zugefügt. Doch das hält ihn nicht davon ab, den Nekromanten zu töten und das grauenhafte Ritual zu beenden. Schutuhx hat sich dem kontrollierten Nekromanten genähert und frisst sein Gehirn. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-HZPalast-Geheimgang.png|miniatur|rechts|Das Relief, welches der Schlüssel zur Öffnung des Geheimgangs ist.]]&lt;br /&gt;
Als die Helden die Kammer wieder verlassen, bemerken sie über den Leib der Schlange hinweg in der großen Eingangskammer die Elbengeister, welche nach der Zerstörung der Schädel die Kammer betreten konnten und zur Hilfe kommen, um nun mit den anderen Streitern die Monsterschlange abzulenken. Augustus will schnell weiter und öffnet die linke Tür, hinter welcher er einen kleinen Raum vorfindet, in dem vier Zombies leblos auf dem Boden liegen und an dessen Wand ein großes Relief angebracht ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Geheimgang.png|miniatur|links|Die Kammer mit dem Relief]]  &lt;br /&gt;
Henk beginnt sofort, das Relief nach einem Mechanismus zum Öffnen des Geheimganges zu untersuchen. Er stellt fest, dass man einen Finger des Hazug-Ságok bewegen kann, dass sich dieser jedoch einfach wieder zurückbewegt und ansonsten nichts passiert. Dann bemerkt Henk, dass sich ein Zahn von Zygisskha bewegen lässt und dass dieser einrastet. Als Henk daraufhin nochmal den Finger bewegt, bleibt dieser ebenfalls in der veränderten Position stehen. Henk untersucht dann die drei Xisharipriester und findet heraus, dass die Kugel des mittleren Priesters sich eindrücken lässt, woraufhin das ganze Relief zur Seite schwingt und einen verborgenen Kriechgang freigibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus will sofort Octavia vorschicken, damit sie die in der Kammer erwarteten Kultisten sofort mit einem Feuerball angreift und ablenkt, um es Augustus zu ermöglichen, sofort hinterherstürmen zu können und sie so lange zu beschäftigen, bis die anderen da sind. Doch Henk überzeigt ihn davon, dass er zunächst allein dort hinaufschleichen will, um überhaupt erst einmal die Situation zu erkunden. Also schleicht Henk allein den schmalen Kriechgang hinauf und berichtet danach, dass oben mehrere Zombies auf die Ankunft der Helden warten. Sie beschließen, dass Augustus vorwegkriechen soll, um sich auf den ersten Zombie zu stürzen. Direkt hinter ihm soll Kenji sein, um die Zombies zu blenden und so abzulenken, damit die anderen aus dem Kriechgang herauskommen können.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Nekrokammer1.png|miniatur|links|Der vordere Teil der geheimen Kammer]]&lt;br /&gt;
Henk bindet einen Teil von Augustus Umhang um dessen Knie und Handballen, um ihm ein möglichst leises Vorrankommen zu ermöglichen. Mit dem Schwert in der Hand kriecht Augustus den Gang hinauf, dicht gefolgt von Kenji. Es gelingt ich, den ersten Zombie zu überraschen und ihn niederzuwerfen. Zu seinem Entsetzen handelt es sich bei dem Zombie um die Leiche von Obermaat [[Baiula_Spei#Unteroffiziere:|Uldreich Donnerbacher]], einen Freund der Helden von der [[Baiula Spei]]. Der zweite Zombie, welcher nach Augustus greift, ist der Leichnam von Maat Storko Koyner, und Kenji welcher gerade aus dem Kriechgang kommt, ist kurz entsetzt, bevor er ein helles Licht in den Raum hinein sendet, welches die Zombies blendet und verwirrt. Henk kommt hinterher und rennt sofort an den Zombies vorbei in den Raum hinein, wobei er an weiteren bekannten Gesichtern vorbeikommt, denn die Nekromanten haben anscheinend alle Matrosen wiedererweckt, welche die Baiula Spei bis zum Ende verteidigt haben und bei dieser Aufgabe gefallen sind. Octavia verlässt den Kriechgang und muss sich auch kurz sammeln, als sie die alten Freunde sieht, doch sie fasst sich schnell und sendet einen Flammenpfeil auf den hintersten Zombie Isegrein Turmen, der diesem die beiden Beine wegschießt, so dass er Henk nicht aufhalten kann. Schutuhx ist schließlich der letzte, welcher den geheimen Raum betritt, sich aber an den Kampfhandlunge nicht beteiligt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Nekrokammer2.png|miniatur|rechts| Der hintere Teil der geheimen Kammer]]&lt;br /&gt;
Henk gelingt es als erster, einen Blick in den hinteren Teil des Raumes zu werfen. Sobald er im Blickfeld erscheint, ruft ihm ein Kultist vom Ende des Raumes zu, dass Meister Immortalis ihnen extra zur Begrüßung ein paar Fundstücke vom Meeresboden mitgebracht habe, über deren Wiedersehen sie sich bestimmt freuen würden. Dann beginnt er, einen dunklen Zauber auf Henk zu wirken, welcher jetzt schnell auf den Kultisten zu sprintet. Währenddessen bemüht sich Kenji, den bläulich leuchtenden Totenschädel zu zerstören und Augustus wehrt die Zombies ab und versucht, Henk zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der hinteren Hälfte befindet sich im vorderen Bereich ein großer Ritualkreis in Form einer Doppelköpfigen Schlange, in dessen Mitte ein Kultist steht und einen Zauber aufrechterhält. Der Kultist wird geschützt durch drei Zombie, wovon Augustus sofort den ersten angreift. Währenddessen hat Henk den hinteren Kultisten erreicht und hat den schwarzen Zauber ignoriert, der auf ihn gewirkt wurde, doch der Kultist zieht sich in die hintere Ecke zurück, in welcher Henk auch den Nekromanten entdeckt, welcher die Zombies kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus wird von den Zombies aufgehalten und Henk bleibt vorerst allein in der hinteren Ecke. Als Schutuhx bei Augustus ankommt, setzt dieser ihn auf den Nekromanten an, welcher Zygisskha kontrolliert, um danach den zweiten Zombie zu attackieren. Als auch Octavia in den Kampf einsteigt und mit Flammenpfeilen die Zombies angreift, kann Augustus sich absetzen und Henk zur Hilfe eilen. Dieser hat sich den Nekromanten vorgenommen und schneidet diesem die Kehle durch. Doch durch einen dunklen Zauber verwundet sich Henk erneut selbst und wird stark verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erreicht die hintere Ecke und tötet den letzten Kultisten an, welcher gerade einen Zauber auf den verletzten Henk sprechen will. Als der Nekromant stirbt, sacken die Zombies in sich zusammen und werden wieder zu den aufgedunsenen Wasserleichen der befreundeten Matrosen. Schutuhx bezwingt den Geist seines Nekromanten und unterbricht damit den Zauber, welcher Zygisskha kontrolliert. Dann befiehlt er dem Kultisten, sich ihm zu nähern, damit er dessen Gehirn essen kann, was die Helden auch nicht unterbinden, als sie dazukommen, denn hinter dem Beschwörungskreis befindet sich das dunkle Fenster, welches einen Blick in den Thronsaal ermöglicht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Sabaoth Lich.png|miniatur|rechts|Der Lich Sabaoth Immortalis]]&lt;br /&gt;
Kenji hat sich inzwischen um die nekromantischen Schädel gekümmert und, als er den letzten zerschlagen hat, erscheint der Führergeist der Elben und vergewissert sich, dass es den Helden gut geht, bevor er wieder verschwindet. Dann begibt Kenji sich zu den anderen und wirft mit ihnen einen Blick durch das dunkle Fenster. Durch dieses ist [[Sabaoth Immortalis]] zu erkennen, welcher sich lachend der dunklen Scheibe nähert und die Helden anspricht, wobei seine Worte mehr aus der Zwischenwelt zu hören sind als durch das magische Fenster:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr habt es also tatsächlich geschafft, aber das ist gut. Kommt nur her, ich freue mich schon. Ich warte hier auf euch und ich werde euer Ende persönlich erleben dürfen! ''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lacht er laut und nähert sich kurz dem Fenster, so dass die Helden den Lich Sabaoth deutlicher erkennen können, bevor er wahnsinnig lachend wieder in der Dunkelheit des Raumes verschwindet. Augustus verspricht ihm leise, dass er nicht mehr lange lachen werde, und wendet sich Octavia zu, welche mit geballten Fäusten dasteht. Er spricht: „''Es ist bald soweit, Schwester, es ist bald soweit!''“ und sie erwidert „''Ich wünschte, ich könnte durch dieses Fenster durchschießen.''“ Kenji sorgt sich um Henk und fragt ihn, ob er noch kämpfen kann, und Henk tut es mit den Worten ab, dass ihm nur kurz die Luft weggeblieben sei, während sein Hals stark blutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dunkelheit des Thronsaals sind in der Mitte mehrere Gestalten erkennbar, was darauf hindeutet, dass sich noch mehrere Kultisten bei Sabaoth befinden, welche auf sie warten werden. Doch zuvor müssen sich die Helden etwas ausruhen und Augustus versorgt Henks Wunden mit [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelians]] blutstillenden Heilsalbe, während sich Kenji auf ein schützendes Gebet vorbereitet, bevor sie den Thronsaal betreten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.46''') Die Helden planen ihr weiteres Vorgehen im Thronsaal. Da sie diesen durch den durch eine Geheimtür verschlossen Kriechgang betreten müssen, werden die Kultisten genau wissen, woher sie kommen werden und auf sie vorbereitet sein. Daher will Augustus als erstes den Thronsaal betreten, dicht gefolgt von Kenji, der ihn dann mit dem Licht schützen kann. Octavia soll als nächstes herauskommen, um die Kultisten schnellstmöglich mit Feuerbällen anzugreifen, und [[Schutuhx]] soll versuchen, den Kultisten zu übernehmen, welcher die Zombies kontrolliert und auf dem Boden sitzen wird. Henk soll zuerst oben warten und mit dem Hebel die Geheimtür öffnen, sobald Augustus unten vor der Tür bereit ist. Dann soll er nach ihnen heimlich in den Thronsaal kommen, um sich versteckt um die magischen Totenschädel zu kümmern, welche das Eindringen der Elbengeister in den Thronsaal verhindern. Augustus will die Zombies an sich binden und Kenji will versuchen, den Lich zu blenden und ihn so vom Zaubern abzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie aufbrechen, betet Kenji mit den Helden und bittet die Götter des Lichtes, ihnen beizustehen, und [[Schutuhx]] zieht sich währenddessen in die von Kenji entfernteste Ecke der Kammer zurück. Kenji, Henk und Augustus bauen sich gegenseitig auf, erinnern sich an bestandene Prüfungen und sprechen noch ein paar anspornende Worte. Dann betritt Augustus als erstes den Kriechgang und Kenji, Octavia und Schutuhx folgen ihm. Unten angekommen gibt er Henk ein Zeichen und dieser öffnet die Geheimtür zu Thronsaal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Tür liegt absolute Finsternis und es ist nichts zu erkennen. Augustus stößt mit seinem Schwert hinaus und trifft auf Widerstand. Anscheinend steht ein Zombie vor dem Ausgang und Augustus hat ihm seinen Bauch aufgeschlitzt, so dass es spritzt. Kenji schiebt seinen Stab an Augustus vorbei und ruft ein Licht hervor, welches einen Teil des Raumes erhellt und zwei Zombies verscheucht. Ein lautes Lachen ertönt und Sabaoth ruft laut: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Lasst das Schauspiel beginnen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus tritt den verbliebenen Zombie von sich weg und kann so aus dem Geheimgang treten und ihn angreifen, während Kenji heraustritt und Platz für Octavia macht. Die Finsternis verschwindet und gibt den Blick auf den Raum, die Kultisten mit ihren Zombies und den Lich Sabaoth Immortalis frei, welcher hoch oben in der Mitte des Thronsaals schwebt. &lt;br /&gt;
[[Datei: RC-HSPalast-Thronsaal-I.png|miniatur|rechts|Der Thronsaal des Hazug-Ságok]]&lt;br /&gt;
Die Kultisten haben sich in den hinteren Bereich des Saals zurückgezogen, hinter den Säulen versteckt und jeweils von einem Zombie gedeckt. Eine große, schwarze Urne mit einem Kultisten dahinter steht in einem eisigen Feld fast den Helden gegenüber. In der Nähe des Eingangs liegen fünf Männer von Graltik gefesselt auf dem Boden. Es sind auf den ersten Blick zwei magischen Totenschädel zu entdecken, einer links vom Geheimgang und der andere rechts in der Nähe des Hebels für die Eingangstür, doch vermuten die Helden auf der anderen Seite ebenfalls zwei Schädel. Eine riesige Membran trennt den Raum vom Meer und durch sie hindurch ist der Nebelschlund zu erkennen. Kaum haben die Helden den Raum betreten, gibt Sabaoth seinen Kultisten einen Befehl: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Öffnet die Urne!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich Augustus den fliehenden Zombies angreift, wird Octavia von einem Schattenzauber eines Kultisten getroffen und fasst sich an den Kopf, anstatt zu zaubern. Die anderen Kultisten beobachten die Helden nur und blicken zwischendurch erwartungsvoll auf die schwarze Urne, welche nun geöffnet wird und einen schwarzen Rauchwirbel entlässt, in welchem Silhouetten zu erkennen sind und der sich auf die Helden zubewegt. Kenji geht einige Schritte auf den Lich zu und schickt diesem einen blendenden Strahl hinauf, welcher diesen durchdringt und ihm ein Lachen entlockt. Sabaoth dreht sich kurz zu Kenji um, lacht erneut und schickt ihm über seinen Lichtstrahl dunkle Schlieren entgegen. Der schwarze Rauchwirbel spaltet sich in mehrere Gruppen von Schatten auf, welche sich jeweils einem Helden nähern. Schutuhx schätzt die Situation als aussichtslos ein und zieht sich in den Kriechgang zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus beschäftigt sich mit den beiden Zombies und Octavia kann einem anderen Zombie seine Beine wegschießen. Henk betritt unauffällig den Thronsaal und wendet sich als erstes dem Totenschädel auf der linken Seite zu und zerstört ihn. Dann rennt er so schnell wie möglich auf den rechten Schädel zu, doch er wird an der letzten Säule von den Schatten abgefangen. Kenji verliert im Kräftemessen mit Sabaoth, wird von dessen Schattenschlieren niedergeworfen und kann mit dem Licht einen ersten Zugriff der Schatten verhindern, doch letztendlich hält er die schwarzen Schatten nicht auf, welche sich auf ihn, Henk, Augustus und Octavia stürzen, sie fassen und emporheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von den Schatten in zwei Schritt Höhe mit eisigen Klauen gehalten, welche frostige Spuren auf der Kleidung hinterlassen, und sind Sabaoth hilflos ausgeliefert. Er nähert sich jedem einzelnen, lacht und verhöhnt ihn.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das war zu einfach. Die großen Helden sind also bezwungen!''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Wo ist denn nun euer tolles Artefakt, das die Seele des Theleten enthalten soll? Anscheinend hilft er euch nicht, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich hätte es ahnen müssen, aber gut – nun gehört ihr mir. Aber wenn ihr euch auf einen angenehmen, gnädigen Tod gefreut habt, dann kann ich  nur sagen: Letor wird eure kleinen, verwurmten Seelen niemals zu Gesicht bekommen, denn ihr werdet die Ewigkeit als meine Trophäen verbringen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich werde mich an euren ewigen Qualen erfreuen und wir werden alle Zeit haben – die Ewigkeit.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Und dann werdet ihr mitkomme nach Eboria und ihr werdet den Untergang des Kontinents selbst miterleben dürfen. Hört sich das nicht herrlich an?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth gibt den Kultisten ein Zeichen und diese holen eine Kiste aus einer Ecke und schleppen sie in die Mitte der Kammer. Sabaoth schwebt auf Henk zu und sagt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Da haben wir es also, das Gefäß des Maldoror.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du warst es also, der zu dumm war, das Geschenk des großen Verderbers anzunehmen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Tja, wenn ich dich so ansehen, wärst du bestimmt eine gute Marionette gewesen. Ich wette, du warst ein Sklave, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich weiß, dass hätte dich zu einem guten Diener Malgors ausgezeichnet.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Die besten Voraussetzungen, na ja. Jetzt ist es dafür zu spät und Maldoror wird dich verschmähen. Aber ich weiß, dass es noch deinen Sohn gibt, nicht wahr? Und er war glaube ich auch ein wunderbares Gefäß. Wenn es an der zeit ist, werden wir uns um ihn kümmern, und dann kannst du vielleicht miterleben, wie dein Sohn die große Ehre annehmen wird, die du ausgeschlagen hast.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Zu schade, na ja, sehen wir weiter, wen haben wir hier noch.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth wendet sich Kenji zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ah, bist du nicht der Lehrling des Pyrrhon?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich kannte deinen Lehrmeister, ein alberner Wichtigtuer, nicht wahr? Hat er doch mit seinen moralischen Lügen immer versucht, Aequus einzulullen. Ich erinnere mich dran, wenn ich mit Silvius dort war, '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''ein selbstgerechter, widerlicher, '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''scheinheiliger Wichtigtuer. Ja, genauso habe ich ihn erlebt. Ich hörte, er ist inzwischen bereits verstorben, nicht wahr? Mhm, ich hoffe, er hatte einen äußerst unangenehmen Tod und hat viel gelitten.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Na ja - tja, aber mit dir werden wir sehen, was wir anfangen können. Eigentlich bist du ein verabscheuungswürdiges Nichts, aber vielleicht werden wir die Lichtgötter ein wenig beleidigen, wenn wir dich foltern und deine Seele zermartern werden.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„''Du freust dich sicher schon, nicht wahr? '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''Tja, wen haben wir hier noch.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth wendet sich nun Augustus zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das ist doch der junge Octavius. Es ist doch zu schön, dass wir uns endlich wiedersehen, nicht wahr? &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, nicht wahr, mein junger Freund?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Tja, das ist doch zu schade, dass deine alberne kleine Schwester es geschafft hat, dich von deiner wahren Bestimmung abzubringen. Ich erinnere mich daran, wie du als Principus Mortis warst. Du bist in dieser Rolle richtig aufgegangen, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich kann mich noch daran erinnern, wie kalt und herzlos du bei deinen Folterungen warst. Ich habe den Hass in deinen Augen sehen können'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''und ich habe es genossen. Es war zu schön, gib es doch selber zu, oder?''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus‘ Augen funkelt Sabaoth hasserfüllt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Der Hass war schon immer deine Begabung, nicht wahr? Du warst ein besonderer Schmaus, ich habe dich gerne beobachtet. Zu schade, dass du so dumm warst, deinen Onkel umzubringen. Gemeinsam hätten wir es weit bringen können. Zu schade, zu schade.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus: „''Du bist feige geflohen!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Geflohen? Ich brauchte euch nicht mehr! Eigentlich brauche ich auch dich jetzt nicht mehr.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Selbst, wenn du als Principus Mortis zurückkehren wolltest, wärst du wertlos. Du hast dich als schwach erwiesen, als einfach viel zu erbärmlich.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du hast immer gesagt, du wolltest deinen Ahnen, dem großen Cygnus, alle Ehre machen.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''Nicht einmal das hast du geschafft. Gar nichts! Weißt du, was du warst? Du warst unser Spielball, du hast auf jede Lüge gehört, die ich dir eingeflüstert habe. Es war eine Freude, dich zu manipulieren! Ein kleiner, dummer Junge!''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Hach ja, wir werden viel Zeit haben, um uns über die Vergangenheit austauschen zu können. Vielleicht erzählst du es mir ja nochmal, was es für ein Genuss war, als du deinem Onkel die Schwert in die Brust gerammt hast.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus: „''Das erzähle ich dir, wenn ich deine Existenz beende!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Oh ja, da freue ich mich schon sehr drauf! Meine Existenz ist schon mehrmals beendet worden und, da muss ich euch eigentlich allen danken, denn – das hat mich stärker gemacht. Diese vielen herrlichen Tode, die ihr mir bereitet habt.'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Seht nur, wohin sie mich gebracht haben! Ich würde sagen, ihr habt mir den nötigen Anstoß gegeben, dass ich mich endlich von dieser weltlichen Existenz lösen konnte.''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(mit dem Blick zu Henk) „''Und wenn ich mich richtig erinnere, warst du es, der mir seinen Säbel ins Rückrad getrieben hat. Mhm, in gewisser Weise bin ich dir zu ewigem Dank verpflichtet. Ich werde es dir mit Sicherheit zurückzahlen.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Nun gut. Und dann haben wir ja noch das kleine lästige Mädchen da.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus ruft: „''Hör auf zu faseln und handle endlich!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth schwebt zu Octavia hinüber.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Die Loigg’Il haben es also nicht geschafft, eine geeignete Waffe aus dir zu machen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du warst schon immer widerspenstig wie deine verdammte Mutter! Es war eine Freude zu hören, dass meine Attentäter ihr ihren verdammten Schädel vom Körper geschlagen haben.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ja ja ja, und hinterhergeschnüffelt hast du mir. Lästig warst du. In gewisser Weise hast du mir mehr Probleme als alle die anderen hier bereitet. Ich wünschte nur, du hättest damals nicht überlebt. Aber dein vorgetäuschter Tod war das Einzige, was nützlich war, denn es hat dazu geführt, dass ich deinen Bruder aufhetzen konnte.''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth blickt zu Augustus herüber: „''Erinnerst du dich, wie ich dir erzählt habe, wie sie von den barthavischen Freiheitskämpfern geschändet, getötet und über die Klippen geworfen wurde.'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Erinnerst du dich? Ach, das waren Zeiten, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Aber nun weiß ich nicht, ob sie mir noch wirklich von Nutzen ist. Tja, ich weiß, wie sehr du an ihr hängst, du deswegen wird dir das hier jetzt bestimmt mehr schmerzen als sie selbst!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth richtet seinen Stab auf Octavia und schießt einen schwarzen Strahl auf sie ab, Octavia schreit und zuckt, ihr Gesicht wird kreidebleich und sie sackt plötzlich in sich zusammen. Henk ruft seinen Freunden zu, sie sollen nicht auf Sabaoth hören oder ihm auch nur zuhören, und der Lich erwidert: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich denke, wir haben sowieso fürs erste genug geredet. Wie gesagt, wir werden die Ewigkeit haben, um uns auszutauschen. Ich freue mich schon so darauf. Aber nun  gibt es anderes zu tun. Ihr werdet euch mit euch selbst beschäftigen müssen.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann dreht sich Sabaoth um und begibt sich zu den Kultisten, die in der Mitte des Thronsaals etwas herrichten. Gleichzeitig lassen die Geister die Helden zu Boden und halten sie so, dass Kultisten sie durchsuchen können. Sie nehmen den Helden ihre Waffen ab und finden bei Henk auch die Drachenträne, die ein Aufblitzen in der Hand eines Kultisten verursacht, und den Spiegel des Anor. Die beiden Artefakte und die Waffen werden ein paar Schritt neben ihnen abgelegt und die Helden so gehalten, dass sie die Mitte des Raumes erblicken können.&lt;br /&gt;
[[Datei: Sereg_(untot).png|miniatur|links|Der wiedererweckte schwarze König Sereg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort haben die Kultisten eine schwarze Rüstung abgelegt, die von einem Kreis aus sechs menschlichen Schädeln umgeben ist. Die gefangenen Söldner von Graltik werden dort hingeführt und jedem wird nacheinander von den Schattengeistern das Blut aus dem Körper gepresst, welches auf die schwarze Rüstung schwappt und dort ein unnatürliches Fleisch wachsen lässt. Unter Sabaoths Beschwörung formt sich so ein neuer, untoter Körper in der alten Rüstung und langsam bildet sich die Gestalt von Sereg. Dann ruft Sabaoth einen dunklen Geist aus der Zwischenwelt und bindet ihn an den neu entstandenen Körper.  Als dieser aufgerichtet gegenüber des Lichs steht, wirft er ihm die elbischen Worte: &amp;lt;big&amp;gt; „Ú-bedin le!“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; („Ich werde dir nicht dienen!“) &amp;lt;/small&amp;gt; entgegen. Doch Sabaoth richtet seinen Stab auf den Untoten und sagt: &amp;lt;big&amp;gt; „Doch, das wirst du!“ &amp;lt;/big&amp;gt;, worauf sich Sereg auf die Knie sinkt und sich vor Sabaoth verbeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth lacht und geht mit Sereg zu dem Membranfenster und blickt auf den Nebelschlund. Dann ruft er Sereg zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 520px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Also los, mein schwarzer König! Bring zu Ende, was du nicht beenden konntest! Veldun soll im Meer versinken!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sereg beginnt daraufhin, sein trauriges Lied zu singen und der Boden beginnt zu beben. Von der Decke rieseln Steine herab, da der ganze Boden erschüttert wird. Draußen gibt es einen starken Ruck und der Nebelschlund beginnt plötzlich die zigfache Menge von Wasser zu speien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sereg den Nebelschlund aktiviert hat, hören alle Helden plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf. Es ist Uselias, der sie bittet:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hört mich! Gebt euch ganz dem Licht hin!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann schickt er den Helden eine Vision und sie sehen, wie Uselias versucht, seinen einstigen Freund Sereg davon abzuhalten, eine tödliche Flut zu beschwören. Trotz Seregs scheinbarer Gleichgültigkeit nimmt er Uselias' Worte wahr und diese erinnern ihn an seine Vergangenheit und seinen Eid bei [[Alethon]], das Wohl seines Volkes zu sichern. Sereg glaubt jedoch, dass der Tod die beste Lösung für sein Volk sei. Uselias erinnert Sereg auch daran, dass die Götter, insbesondere die Göttin [[Lysara|Ithiel]] und der Gott [[Pyrion|Anor]], sich um ihn sorgen, doch er erreicht ihn nicht. Schließlich erwähnt Uselias die schöne Muse Lumenisa, Seregs Königin, die hofft, dass der wahre Sereg zurückkehren könne, doch Sereg greift Uselias mit einem schwarzen Sturm daraufhin an. Anor greift ein und befreit Uselias, welcher daraufhin unterstützt vom Sonnengott den dunklen König angreift. Seregs Magie versagt und Uselias verwundet ihn tödlich. Der schwarze König stirbt, und die magische Flut ebbt teilweise ab. Uselias kehrt schließlich in den Himmel zurück, traurig über das, was geschehen ist (vgl. [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an Seregs Tod .2825. Aletheon 351 JF.29|Uselias Vision]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Sabaoth Lich-II.png|miniatur|links|Der Lich Sabaoth Immortalis]] [[Datei:Epikoras.png|miniatur|rechts|Der Thelet Epikoras]]&lt;br /&gt;
Die Vision endet in einem hellen Licht und Uselias bittet die Helden erneut darum, sich dem Licht hinzugeben. Dadurch vergrößert sich das Licht und als die Helden wieder erwachen, strahlt über ihnen ein großes, helles Licht und sie hören Sabaoth schreien:  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: left; text-align:center; border: solid thin grey; width: 50%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein, was ist das?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Licht tritt ein Thelet, in dem die Helden Epikoras erkennen, dessen Geist sie aus dem Archiv befreit haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_36:_Epikoras|Episode 22.36]]). Er schlägt mit seinem Schwert auf die große schwarze Urne und zerschlägt sie mit einem Schlag, woraufhin die Schattengeister verschwinden und die Helden frei sind. Epikoras hebt sein Schwert und Blitze schlagen segnend auf die Waffen der Helden und auf Kenjis Greif über. Dann blendet er den Lich Sabaoth und verwickelt ihn in einen Kampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum sind die Helden befreit, stürzen sie sich auf ihre Waffen und Henk nimmt wieder die Drachenträne und den Spiegle von Anor an sich. Octavia liegt noch bewusstlos auf dem Boden und Kenji zögert kurz, ob er sich um sie kümmern sollte, doch als er die intakte Drachenträne erblickt, weiß er, dass sie lebt, und greift er entschlossen nach seinem Stab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Henk stürzen sich sofort auf die Kultisten mit ihren Zombies, welche sich hinter der Säule in der Nähe des eisigen Feldes der Urne aufhalten, während Kenji mit einem Blitz den Totenschädel rechts neben dem Membranfenster zerstört. Augustus und Henk töten einen Kultisten nach dem anderen, werden zwischenzeitlich von Zombies umringt und kämpfen sich wieder frei. Plötzlich Schutuhx kehrt zurück und übernimmt einen Kultisten, um ihn dazu zu bringen, den Totenschädel neben dem Torhebel zu zerstören, auf den sich auch Kenji zubewegt. Henk vernichtet den Totenschädel, welcher hinter Graltiks Männern verborgen gewesen ist, während sich über ihnen der Kampf zwischen Epikoras und Sabaoth Immortalis tobt und gleichzeitig das ganze Gebäude bebt und immer wieder Steine von der Decke fallen. Als der letzte Schädel zerstört ist, strömen die Elbengeister in den Thronsaal und stürzen sich auf den Lich, welcher die Geister jedoch einfach aufzehrt und auch Epikoras schon verwundet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kultisten bezwungen sind, eilen die Helden zu Sereg, der immer noch sein trauriges Lied singt und den Palast damit zum Erbeben bringt. Henk holt den Spiegel hervor, doch er erregt nicht die Aufmerksamkeit von Sereg. Die Helden erinnern sich an die Vision, in der auch Uselias Schwierigkeiten hatte, Seregs Aufmerksamkeit zu gewinnen. Kenji erinnert sich daran, dass Uselias den königlichen Eid angesprochen hat, und in diesem Moment hört er elbische Worte in seinem Kopf, die er nachspricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na ngwedh i arnad lín!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an deinen königlichen Eid!) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch Augustus erinnert sich an die Vision und denkt an die Sorgen der Götter, als auch er plötzlich in seinem Kopf die elbischen Worte hört, die er sofort laut ausspricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na i naeth in Eledhrim!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an die Sorgen der Götter!) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich denkt Henk an Lumenisa und spricht ebenfalls die in seinem Kopf hörbaren Worte nach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na i veneth lín, Lumenisa!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an deine Königin Lumenisa!) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Spiegel_des_Anor.png|miniatur|right|Der Spiegel des Anor]]&lt;br /&gt;
Die Worte haben Sereg erreicht und er wendet sich den Helden zu. Henk hält ihm den Spiegel des Anor entgegen, den Uselias damals nicht mehr besaß, und Sereg nimmt ihn und blickt hinein. Nachdem er lange und tief in den Spiegel des Anor geblickt hat, sagt er zu den Helden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Leithia den ned ôl!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Ich werde es nun zu Ende bringen!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
und fliegt in die Mitte des Thronsaals, wo die sechs Schädel aufgestellt sind, und zerstört sie. Daraufhin bricht er zusammen und sein Geist erscheint als goldener König. Er versammelt die übrigen Elbengeister um sich herum und greift Sabaoth an. Sereg stürzt sich auf ihn und alle Geister umzingeln den Lich. Sabaoth wird daraufhin mit einem lauten Schrei in die Zwischenwelt gezogen und alle Geister verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epikoras verneigt sich vor den Helden oder vor der Drachenträne und sagt auf celestisch:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Utepion ist voller Dank! Wenn ihr weiterhin mit solcher Inbrunst über die Seele unseres Herrn wacht, dann wird er eines Tages zurückkehren können.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich Epikoras langsam in ein Licht auflöst, ruft er den Helden zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich werde mit euch sein!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Epikoras verschwunden ist, bemerkten die Helden, dass der Nebelschlund aufgehört hat, zu sprudeln. Anscheinend hat Seregs verirrter Geist ihn über die Jahrhunderte immer noch leicht aktiviert gehalten und erst durch seine Erlösung ist der Wasserstrom endgültig erloschen. Die Helden verlassen den instabilen Palast, aus dessen Decke weiterhin Steine herabstürzen und treffen vor dessen Tor die Freigeister wieder, die sie jubelnd in Empfang nehmen. Gemeinsam durchqueren sie ein letztes Mal Riunuz-Choxxu und erreichen den Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===26. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Hafen.png|miniatur|rechts|Der Hafen von Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.47''') Beim Durchqueren der letzten Schleusen steht den Helden das Wasser schon fast hüfthoch und nur knapp verlassen sie [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]], bevor dieses wieder überflutet wird. Erleichtert versammeln sich die Überlebenden im Hafenbereich und die [[Loigg'Il]] wenden sich sofort an ihre Artgenossen und wilde Muster huschen über ihre Haut. Henk ist froh, dass die Freigeister alle überlebt haben, und bedauert, dass es viele der Schurken nicht geschafft haben. Doch er betont, dass diese für uns alle gestorben seien. Graltiks Männer sind zufrieden, dass es wenigstens einige geschafft haben und nun zu ihrem König zurückkehren können, um ihm die Augen zu öffnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschwört sie, dies auch zu tun, denn sie wüssten jetzt, worum es wirklich ging. Die Männer schätzen, dass [[Graltik Blutklinge|Graltik]] sich für so gerissen hält, dass er glaubt, die Kultisten austricksen zu können. Henk weist sie darauf hin, dass sie es nun besser wissen würden und nicht denken sollen, dass die Kultisten jetzt aufhören, nur weil hier einer ihrer Köpfe bezwungen wurde. Henk erinnert sich, dass die Kultisten in der Vergangenheit immer viel aggressiver vorgegangen sind, wenn die Helden einen ihrer Pläne vereitelt hatten, und Henk fürchtet, dass es in Barthavion nun nicht einfacher werde. Kenji bekräftigt, dass die Zeit, in der die Kultisten aus dem verborgenen heraus handeln mussten, vorbei sei und nun der offene Schlagabtausch beginne, da sie ihre Kräfte lange gesammelt haben, um jetzt loszulegen. Nichtsdestotrotz sei der große Sieg, den sie erlangt haben, nicht zu unterschätzen. Kenji betont, dass die, die überlebt haben, eine noch wichtigere Aufgabe mit sich tragen, denn sie müssen zurückkehren und das, was sie hier erlebt haben, wahrheitsgemäß berichten. Henk erwähnt dankend mit Blick auf die Freigeister und Schurken, dass sie es ohne ihre Hilfe nicht geschafft hätten, und auch Kenji betont nochmal, dass es nicht die Wut, der Hass oder die Gewalt waren, die den Sieg brachten, sondern dass es die Sorge um die Liebsten und der Schutz der Heimat waren, welche ihnen die Kraft dazu gegeben haben. Er erinnert auch daran, dass es ihrer mitfühlenden Hilfe gegenüber den Elbengeistern zu verdanken war, dass diese ihnen später unterstützend den Sieg ermöglicht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graltiks Männer sind bereit, Graltik die Wahrheit zu sagen, und fragen nach der Möglichkeit, diesen Ort zu verlassen. Henk erwähnt Magister [[Gildon Ipnosi|Gildon]] und die Seeschlange, und Augustus schlägt vor, dass wieder Henk mit den Loigg'Il kommunizieren sollte. Während Henk mit Kenji die Gespräche beginnt, um ihre Rückkehr zu besprechen, geht Augustus zu jedem der Kämpfer hin, reicht ihm die Hand und findet lobende Worte für ihren Einsatz im Kampf. Nach den Freigeistern lobt er auch die Schurken, denn sie haben neben ihren eigenen, wiedererweckten Gefallenen gekämpft. Augustus bedauert auch den Verlust von Grogar, den die Männer in guter Erinnerung behalten werden. Auch Augustus beschwört sie noch einmal, Graltik ins Gewissen zu reden und ihm die Augen zu öffnen. Da Graltik die Verbindung zu den Kultisten nur eingegangen ist, um seine Stadt [[Kratara]] zurückzubekommen, und sich seine Männer jetzt geholfen haben, Sabaoth Immortalis zu bezwingen, hätten sie es sich verdient, , dass Augustus es sich in Valkenburg bei den thyrnischen Botschaftern dafür einsetzen werde, dass sie die Stadt zurückbekommen. Die Männer können sich gut vorstellen, dass die Rückgabe der Stadt Graltik von seinem Wahnsinn befreien könnte, denn seit er seine Stadt verloren hat, sei er nicht mehr zurechnungsfähig. Als das Gespräch schließlich auf die Abreise kommt, erfährt Augustus, dass das Schiff, mit dem die Söldner und Kultisten gekommen sind, noch immer da sein sollte und noch mit bestimmt 10 Mann besetzt sei, die sich aber vielleicht kaufen lassen, denn das Schiff stellt eine gute Möglichkeit zur Rückkehr dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wartet, bis die Loigg'Il ihre Kommunikation beendet haben und wieder ihrer Arbeit nachgehen, bevor er sie auf die Vereinbarung anspricht und verlangt, dass sie jetzt ihren Teil erfüllen müssen und Gildon zurückbringen. Auf Nachfrage erklärt Henk ihnen, dass die Geister wieder in der Zwischenwelt sind und der „Bruch“, wie die Loigg'Il den [[Nebelschlund]] nennen, verebbt sei. Der Gedankenschinder benutzt die Kommunikationskugel und bestätigt, dass Uozk sein Wort halten werde und ihnen eine Seeschlange und ihren Magier übergebe. Henk spricht die Loigg'Il auf [[Schutuhx]] an und erklärt, dass er die Helden begleiten möchte, worüber diese sehr zufrieden sind, da sie schon einmal bei seiner Beseitigung versagt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus kommt hinzu und fragt die Loigg'Il, wie lange es dauern würde, bis sie zu einem Ältesten herangewachsen seien. Ihre Antwort ist kryptisch, doch Augustus rät ihnen, sich von den Küsten zurückzuziehen, da sie ansonsten viele Älteste verlieren werden, da bekannt ist, wo sich die Stützpunkte befinden. Der Gedankenschinder verkündet, dass sie die Basen nicht mehr brachen würden, da jetzt mit Verebbung des Bruches bereits Pläne existieren, ihre Hauptstadt [[Loigg'Il#Lebensweise|Chuxßagaru]] zu expandieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji, der den Loigg'Il ohne den Wurm im Ohr nicht mehr verstehen kann, bemerkt, dass Octavia sehr schwach und bleich aussieht, und bietet ihr Wasser an. Octavia nimmt es dankbar an und möchte wissen, ob man den Gedankenschindern trauen könne. Kenji schlussfolgert aufgrund seiner bisherigen Erfahrung, dass Lügen nicht zur Kommunikation der Spezies gehören und man sich deshalb auf ihr Wort verlassen kann. Kenji möchte wissen, wie es Octavia geht, da sie einem starken Angriff von Sabaoth auf ihre Lebenskraft ausgesetzt war. Octavia gesteht, dass ihr die ganze Atmosphäre des Ortes zu schaffen macht und bemerkt anerkennend, dass Kenji, Henk und Augustus schon viel Länger an diesem Ort festsitzen. Kenji macht ihr Mut, dass es bald geschafft sei. Augustus bringt seiner Schwester etwas zu essen und erkundigt sich ebenfalls nach ihrem Befinden. Als sie abtuend nickt, muss es grinsen, da er weiß, dass sie sich genauso zusammenreißt, wie er es tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht in der Zeit, in der sie auf Gildons Rückkehr warten müssen, mit [[Schutuhx]]. Er berichtet von seinem Gespräch mit den Loigg’Il über ihn und spricht mit ihm über seinen Deal mit Gildon. Dadurch, dass er den Helden im Kampf geholten hat, sind die Bedingungen erfüllt und Schutuhx darf mit nach Barthavion kommen, um die Magier in [[Sapos]] zu unterrichten. Henk erfährt, dass Schutuhx am liebsten einige gefressen und andere versklavt hätte, er sich aber an den Deal gehalten habe, und Henk erzählt ihm von seinem Schwur, dass er nicht zulassen werde, dass ein Gedankenschinder mit nach Barthavion käme und er ihn eher töten werde. Doch er habe sich zurückgehalten, weil sie Schutuhx noch brauchten. Henk fragt ihn, was ihn jetzt davon abhalten sollte, ihn zu töten, und Schuthux entgegnet, dass vermutlich nichts dagegenspräche, Henk aber schneller als er sein müsste. Doch Henk hat entschieden, dass ein Deal ein Deal ist, und es Schutuhx zustände, mitzukommen. Doch Henk schwört ihm, dass er ihn töten werde, sollten sie sich in Barthavion wiedersehen. Dann spuckt Henk angewidert aus, wendet sich ab und geht zu den andern, um und sich nach Octavias Befinden zu erkundigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kehren die Loigg’Il zurück und der Prä-Älteste Odsuxß, den die Helden aus der Gefangenschaft in Bußßeuxuß Lager befreit haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_26:_Aufbruch_nach_Riunuz-Choxxu|Episode 22.26]]) spricht zu den Helden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Uozk ist zufrieden mit euch. Er gestattet euch, unsere Gefilde zu verlassen. Solltet ihr jemals wiederkehren, werdet ihr genauso behandelt wie alle minderwertigen Wesen. Uozk geht davon aus, dass ihr den Kampf gegen Utukk’Xul fortsetzen werdet. Deswegen hat er eine List ersonnen.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Madenglas.png|miniatur|rechts|Odsuxß‘ Geschenk an die Helden: ein Glas mit Maden]]&lt;br /&gt;
Er lässt den Helden ein Glas übergeben, in dem sich seltsame Maden befinden, und spricht weiter: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Damit könnt ihr einen großen Schaden bei den Malsträgern des Utukk’Xul anrichten. Ihr könnt sie in eurem Blut tränken und sie werden erwachen. Uozk erhofft, dass ihr damit möglichst viel Schaden beim Feind anrichten könnt.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus will wissen, wie die Maden den Kultisten schaden, und Odsuxß erklärt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 210px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie fressen ihr graues Fleisch.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus fragt, ob man sie auf die Kultisten werfen müsse, und Odsuxß antwortet: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie finden sie, wenn Malsträger in der Nähe sind.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk ist begeistert, denn er sei schon immer dafür gewesen, Feinde mit ihren eigenen Waffen zu bekämpfen. Kenji wird von der dämonischen Aura des Glases eher schlecht und Henk verstaut es in seinem Rucksack. Der Prä-Älteste spricht weiter: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr werdet nun euren Magier zurückbekommen. Außerdem werdet ihr mit einer Seeschlange zu einem Lager gebracht. Der Magier hat etwas ausgehandelt. Und nun verschwindet. Und wie gesagt, taucht ihr hier wieder auf, werdet ihr behandelt, wie alle von eurer Art.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bevor der Prä-Älteste sich umdreht und geht, antwortet Augustus ihm: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das gilt auch für euch!''“  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Seeschlange öffnet die Kabine und Gildon tritt mit einem großen Gefäß in der Hand heraus. Er kommt zu den Helden und ist sehr froh, dass die sie erfolgreich waren und sogar den Nebelschlund geschlossen haben. Gildon berichtet von seiner Zeit als Geisel der Loigg'Il und erzählt, dass er von den Gedankenschindern im Austausch gegen magisches Wissen noch mehr von der „[[Galle des Zerrox]]“ bekommen hat, so dass er jetzt in der Lage ist, alle Freigeister von ihrem [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Lenker]] zu befreien. Außerdem hat er vereinbart, dass die restlichen Freigeister abgeholt und mitgenommen werden, wenn die Abreise ansteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji sprechen noch mit Gildon über Schutuhx und seine Pläne mit diesem. Gildon will versuchen, ob der Gedankenschinder auch mit tierischen Hirnen versorgt werden kann, und vertraut auf den Überlebenswillen der Spezies, der dafür sorgen wird, dass Schutuhx sich an die Vereinbarungen hält, da er allein in [[Barthavion]] auf Dauer keine Überlebenschance habe und dies auch genau wisse. Die beiden Helden äußern auch ihre Sorgen wegen einer Erweiterung der Loigg'Il-Stadt, da diese dann mehr Sklaven brauchen werde als bisher, doch Gildon ist zuversichtlich, dass seine Erkenntnisse über die Spezies dazu führen können, sich besser vor ihren Übergriffen schützen zu können.  Gildon hoff, dass man sich in Sapos noch an ihn erinnern werde und seine alten Kollegen noch in den entsprechenden Positionen sitzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Octavia drängen zum Aufbruch, da sie die Atmosphäre nicht länger ertragen wollen. Henk ruft die Männer zusammen und schnell steigen alle in die Kabinen ein. Gildon begibt sich zum Führer der Seeschlange, diese legt schließlich ab und bringt sie in das Lager des Bußßeuxuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager ist zunächst niemand zu sehen, doch dann kommen die Freigeister hervor und begrüßen freudig ihre zurückkehrenden Kameraden und die Helden. Augustus und Henk sprechen mit Piet und gratulieren ihm dazu, dass er entgegen ihrer Erwartung überlebt habe. Sie sprechen ihm ihre Anerkennung dafür aus, dass er an der Situation gewachsen sei und sich zusammenreißen konnte. Piet ist froh, [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] gerächt zu haben, und ist gespannt auf seine zukünftige Karriere auf [[Fuselfels]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Roana Dernheim|Roana]] freut sich, mit ihrem wiedergefundenen Sohn Mart nach Barthavion zurückkehren zu können. Sie hatte sich nie träumen lassen, dass sie ihr Kind wiederfinden und dann auch noch mit nach Hause nehmen könnte, und sie dankt den Helden für ihre Rettung aus den Fängen der [[Loigg'Il]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht mit den anderen die junge Mutter auf und erkundigt sich beim Gesandten Mevuin nach ihrem Befinden. Der Mutter geht es soweit gut und als die Helden das seltsam proportionierte Kind mit seiner schuppigen Haut betrachten, beschließen sie, es in Barthavion in die Obhut des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zu geben. Henk und Augustus rechnen damit, dass sie oben auf dem Schiff der Kultisten die Besatzung bestechen müssten, sie mitzunehmen, und packen daher drei Säcke voll Gold aus dem Lager ein. Dann machen sie sich zur Abfahrt bereit und mit frohen Herzen, diesen verdammten Ort endlich verlassen zu können, betreten sie zum letzten Mal eine Seeschlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erreichen der Wasseroberfläche öffnen die Helden die Luke und erblicken ganz in der Nähe das Schiff der Kultisten. Allerdings sind auch viele Geister in dem Nebel und greifen an. Kenji muss das Licht einsetzen, damit Henk und Augustus herüberschwimmen und ein Beiboot organisieren können, damit die anderen herübergerudert werden können. Vorsichtig schwimmen die beiden zum Schiff, können aber keine Regung auf Deck entdecken, so dass Henk einfach hochklettert und an Bord geht. Es scheint niemand an Deck zu sein und Augustus und Henk können das Beiboot hinunterlassen und mit ihm zurück zur Seeschlange schwimmen. Unter dem Schutz des Lichtes können alle herübergerudert werden und gelangen an Bord. &lt;br /&gt;
[[Datei:img notiz sabaoth.png|miniatur|rechts|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Henk und Augustus nehmen sich die Zeit, unter Deck nachzusehen, ob sie wirklich allein sind. Sie finden niemanden, entdecken aber neben einer Folterkammer auch einen Raum mit einem Thron, vermutlich für Sabaoth. Außerdem finden sie noch wichtige Notizen, welche sie an sich nehmen und an Deck zurückkehren. Doch bevor sie diese besprechen, wollen sie das Unterdeck säubern. Es zieht sich eine Weile und ist ekelhaft und anstrengend, doch dann ist unter alles wieder einigermaßen sauber und das Schiff kann Kurs auf die Götterinseln setzen, während die Helden sich hinlegen und etwas schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===27. Aletheon===&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder erwachen, haben sie den engeren Radius des Nebelschlundes verlassen und segeln über das offene Meer in Richtung Osten. Die Notizen von Sabaoth enthüllen den Helden, dass das nächste Ziel der Kultisten die Magierstadt [[Sapos]] ist. Drei Namen deuten auf Anführer in Barthavion hin und drei weitere scheinen thyrnischen Ursprungs zu sein. Außerdem scheinen die Kultisten einen neuen Schergen zu haben namens Vandrag. Auch verrät eine Notiz die weiteren Pläne des Kultes in Bezug auf [[Graltik Blutklinge]], dass sie nämlich ausgeschaltet werden sollen, wenn sie nicht mehr nützlich seien. Diese Information geben die Helden direkt an Graltiks Männer weiter, die versprechen, in Barthavion mit ihrem Anführer zu sprechen und ihm alles zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich das Schiff den Götterinseln nähert, spricht Augustus Henk auf die Lieferungen von Argosischem Feuer an die Piraten an und kritisiert diese. Er bittet Henk, diesen Handel vielleicht doch noch auf Eis zu legen, wenn sie das Festland wieder erreicht haben. Doch Henk offenbart in diesem Zusammenhang, dass er darauf keinen Einfluss mehr habe, da er die Gilde verlassen hat. Er gesteht dieselben Bedenken ein und hat darum seinen [[Korrespondenzen#Henks Brief an Mestoph|Abschiedsbrief]] an die Gilde geschrieben hat, da sein Abenteuerleben sich nicht mehr mit den Interessen der Gilde vereinbaren lasse. Augustus erkennt das große Opfer und fragt nach dem preis, den er dafür zahlen müsse. Henk hofft, dass Mestoph ihm keine Attentäter hinterherschicke, da er ihm versprochen habe, die Geheimnisse der Gilde weiterhin zu wahren – immerhin wäre die Gilde Henks Familie gewesen. Augustus weist Henk darauf hin, dass er nicht allein sei, denn er habe noch Freunde, und Henk scherzt, dass er dann vielleicht ein Zimmer in der [[Gaius Octavius Aequus#Villa des Aequus|Villa]] beziehen könne – er würde auch versuchen aufzuräumen. Augustus versichert Henk, dass er nicht allein sein werde, falls die Gilde noch an Vergeltung denken sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden noch über ihre weiteren Pläne sprechen und sich sicher sind, dass sie die Unterstützung Thyrnas brauchen werden, kommen am späten Vormittag die Götterinseln in Sicht und mit ihnen ein elbisches Schiff, welches direkten Kurs auf das Schiff der Helden gesetzt hat. Die Elben scheinen sich zu bewaffnen und auf einen Angriff vorzubereiten und Kenji geht an den Bug und lässt ein helles Licht erstrahlen. Das Schiff der Helden wird gemustert und ein Elb gibt ein Zeichen, beizudrehen, so dass man an Bord gehen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Elbenschiff geht auf einen parallelen Kurs und über eine ausgelegte Planke kommen einige Elben an Bord. Octavia versucht die Kontaktaufnahme und erklärt den Elben, dass sie keine Bedrohung darstellen. Daraufhin kommt der elbische Anführer herüber und spricht Octavia an. Sie übersetzt, dass ihr Anführer Nimras von Gwaerenor gesandt wurde, und etwas irritiert über die Freigeister an Bord sei. Octavia versucht, die Situation zu erklären und erklärt den Helden nach einiger Zeit, dass dieses Schiff nach den Helden gesucht habe und es weitere Überlebende der Baiula Spei gebe. Außerdem erklärt sie, dass die Freigeister durch ihre Unreinheit die Heilung des Baumes stören würden und daher nicht mitkommen dürfen. Sie würden von den Elben begleitet und an die Küste Barthavion geleitet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden diskutieren über ihre Optionen und wollen die Freigeister ungern allein zurückkehren lassen, da sie dort als Feinde behandelt würden. Octavia beschließt, dem Verwalter der Villa [[Lucius_Larcius_Obloci|Obloci]] einen Brief zu schreiben und ihn anzuweisen, die Freigeister in der Villa unterzubringen, bis die Helden ebenfalls nachkommen. Henk besteht darauf, dass die Elben das Piratenschiff mit den Freigeistern bis zum Anleger der Villa begleiten müssen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia den Brief an Obloci aufsetzt, erklärt Henk den enttäuschten Freigeistern die Situation. Er verspricht ihnen, dass sie sich in Barthavion in der „Villa des Aequus“ bei [[Perlheim]] wiedersehen und dass sie so lange dort Schutz und Obdach haben werden. Henk warnt die Freigeister, dass ihr Erscheinungsbild nicht viel Vertrauen bei den Perlheimern erwecken werde, und rät zu einer weißen Fahne. Mit Tränen in den Augen verabschieden sich die Helden von ihren neuen Freunden, die ihrerseits versprechen, bereits die Siegesfeier vorzubereiten. Dann verlassen die Helden das Schiff und wechseln auf das Elbenboot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkend trennen sich die Kurse der beiden Schiffe und die Helden nehmen direkten Kurs auf Galadh-Bôr. Schon nach kurzer Zeit können sie den Anlegesteg erkennen und erblicken [[Iustus Trebatius|Iustus]], [[Abdrushin]], [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und den auf und ab hüpfenden [[Wigo]], die bereits auf sie warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; ENDE KAMPAGNE 22 - START KAMPAGNE 23 &amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|left|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
'''(Episode 23.01)'''  Am frühen Mittag fährt das Elbenschiff in den kleinen Hafen von [[Galadh-Bôr]] ein. Die Elben konstruieren ein neues Schiff, es ist bereits halb fertig und man sieht einige Elben, die daran bauen, aber innehalten und den Helden entgegenblicken, als diese sich dem Hafen nähern. Sie stellen ihre Arbeit ein und blicken freudig und der eine oder andere vielleicht etwas überrascht den Helden entgegen. Sieben weitere Elben stehen andachtsvoll und diszipliniert aufgereiht am Steg und [[Gwaerenor]] steht ihnen voran und hält seinen Stab in der Hand. Alle Elben blicken freudig und hoffnungsvoll auf die ankommenden Helden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Elben-Delegation stehen die Freunde der Helden und warten auf ihre Ankunft. [[Wigo]] ist völlig aus dem Häuschen, winkt und springt aufgeregt umher und [[Iustus Trebatius|Iustus]] legt ihn beruhigend eine Hand auf die Schultern, um seine Freude ein wenig abzubremsen. Der Magus steht militärisch diszipliniert neben den Elben und hat ein ungewöhnlich freudiges Lächeln auf den Lippen, als er den Helden entgegenblickt. Auch [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] steht mit einem breiten und zufriedenen Grinsen daneben und hat eine Hand zum Gruß erhoben. [[Abdrushin]] wirkt ganz emotional und macht fremde Gesten aus Ishturak, mit welchen er anscheinend seinen Göttern für die Rückkehr der Helden dankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Anlegen haben alle das Gefühl, dass ihr Schiff von den Wellen direkt zum Ufer getragen wird und das Anlegen erscheint auffällig elegant. Bevor die Helden jedoch nach dem Anlegen das Schiff verlassen können, werden sie von Gwaerenor zurückgehalten und begrüßt. Er dankt den [[Lichtgötter|Calanir]] für ihre Rückkehr und ist froh, die Helden wiederzusehen. Gwaerenor weist daraufhin, dass auch ihre Freunde bereits sehr aufgeregt sind und es kaum noch aushalten können, sie gebührend zu begrüßen. Jedoch müsse ihr Wiedersehen noch eine kurze Zeit aufgeschoben werden, da er sicher sein will, dass die Helden von dem dunklen Ort [[L'yreh]] keine verderbten Einflüsse mitgebracht haben. Henk bemerkt, dass Wigo von Iustus zurückhalten werden muss, da er unbedingt zu Henk will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet die Helden deshalb darum, zuerst eine Reinigung zu vollziehen, damit sie Galadh Bor sicher und ohne Sorgen betreten können. Er weist darauf hin, dass dann auch die Zeit zum Berichten sei, denn alle sind neugierig und wollen wissen, welche große Taten die Helden vollbracht haben. Doch bevor sie das Schiff verlassen können, hält Gwaerenor sie zurück und mustert das Gepäck der Helden. Ihm ist aufgefallen, dass es einige Gegenstände bei ihnen gibt, deren Einflüsse dem Wachstum der heilenden Silma-Esche schaden würden und die deshalb hier am Hafen direkt verstaut werden müssen. Henk ahnt sofort, worauf der Hüter anspielt, holt von sich aus das Madenglas und die Flasche mit Eloras Dämon aus seinem Mantel  und legt die verderbten Stücke  in eine Kiste, die Gwaerenor extra holen ließ. Es handelt sich um eine große Truhe, die ein aufwendiges Siegel mit Kontenmustern eingraviert hat und in der Mitte ist ein Motiv trägt, das wie ein Eiskristall aussieht, was Kenji sofort als Attribut [[Hylea|Hyleas]] erkennt. Nachdem Augustus auch noch Eloras Tasche mit den dämonischen Ingredienzien hineingetan hat, verstaut Henk auch noch seinen Mantel darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes bittet Gwaerenor die Helden um ihre Waffen und Rüstungen, damit sich ihr Schmied um sie kümmern und sie reinigen, reparieren und pflegen kann. Also übergeben die Helden ihre Waffen einem Elben mit einer Art Schürze, die an Schmiedekleidung erinnert. Er nimmt die Rüstung von Augustus und alle anderen Waffen an sich und verspricht, sich gut um sie zu kümmern. Schweren Herzens überlässt schließlich auch Augustus ihm seinen Waffengurt mit Schwert und Dolch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fällt auf, dass die Elben immer wieder unauffällig, aber offensichtlich ehrfürchtig zu ihm herüberblicken. Nachdem er die Blicke zunächst auf seine Person bezogen hat, fällt ihm dann auf, dass es die Lampe der Caldra ist, welche die Blicke auf sich zieht. Kenji spricht Gwaerenor darauf an und erfährt, dass ihm dieses uralte, heilige Artefakt bekannt ist und er sich später gern mit Kenji darüber unterhalten würde, doch erst nach einer sorgfältigen Reinigung. Bis es so weit ist, gibt Kenji die Lampe in die Obhut von Gwaerenor.&lt;br /&gt;
[[Datei:img götterinsel ankerplatz quelle.png|miniatur|rechts|Galadh-Bôr mit dem Anlegeplatz und Nestels Quelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Reinigungsritual'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet dann die Helden, ihm zu folgen, und geht den Weg hoch. Die Freunde der Helden gehen den Weg zum Baum hinauf und Wigo ruft aufgeregt zu Henk hinunter, dass er oben auf ihn warten und dann alles hören will, was sie erlebt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor führt die Helden die Klippen hinauf zur Quelle, welche einem Felsen entspringt und darunter ein kleines Becken von etwa zweieinhalb Schritt bildet. Ein Priester in schnee-weißem Gewand, den Gwaerenor als „Melethor“ vorstellt, hat bereits ein Feuer entzündet und wirft etwas in die Flammen. Aus dem würzig-kühlen Kräutergeruch, der den Helden in die Nase steigt, erfahren sie schnell, dass es sich um Salbei handelt, einer allgemein bekannten Pflanze zur Bannung und Reinigung, welche der [[Hylea]] geweiht ist. Am Rand des Beckens steht eine kleine bemalte Holz-Statue von Nestel (Hylea) mit Saphir-Augen und Eiskristall-Schmuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor erzählt dann eine kurze Geschichte über den Mythos der Entdeckung der Quelle und der Weihung an die Göttin und stellt damit heraus, welche Bedeutung der Ort für die Elben hat und dass es sich um den Ursprung von Galadh-Bôr handelt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Im [[Mythische_Zeitalter#Eskalation_und_Entfesselung_der_.C3.9Cbel_-_Das_Schwarze_Zeitalter|Schwarzen Zeitalter]], als die [[Onoa|Göttin der Finsternis]] die Welt in absolute Dunkelheit hüllte und die [[Lichtgötter|Götter des Himmels]] sich zurückgezogen hatten, wanderte eine Gruppe Elben in völliger Schwärze durch das goldene Tal und suchten verzweifelt nach Hilfe. Da erblickten sie plötzlich einen strahlenden Berg in der Dunkelheit, dessen schneebedeckte Spitze hell und weiß leuchtete.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Elben eilten auf den Berg zu, dicht gefolgt von grausamen Dämonen, und als sie den Gipfel erreichten, stoppe das unheilige Heer der Unterwelt abrupt und konnte das Schneefeld nicht betreten. Auf den glänzenden Schneeflächen begegnete den Elben die hohe Göttin [[Hylea|Nestel]], welche sie mit ihrem Licht an diesen Ort geführt hatte. Sie versprach ihre Hilfe und ihr Bruder [[Thylor|Beriand]] brachte die Elben sicher ins Innere des Landes, wo sie mit zu den Gründern des Reiches [[Veldun]] wurden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Später, nach dem schwarzen Zeitalter, kehrten die Elben hierher zurück und fanden diese Quelle vor an der Stelle, wo ehemals die Schneefelder lagen. Man erzählt sich, dass der Schnee geschmolzen und zu dieser Quelle geworden sei. Ihr Wasser nährte den Keimling von [[Galadh-Bôr]], den mein Vorfahre hier pflanzte, und ließ ihn zu einem stolzen Baum anwachsen, wie er denen der goldenen Zeiten nahekommt.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nestel stand also einst persönlich an dem Ort der Quelle, welche die Kraft der Göttin in sich hat und an sie erinnert. Gwaerenor erwähnt, dass die Elben sich nach ihren Kämpfen an der Quelle reinigen, um die Verunreinigung, die Verderbnis loszuwerden. Dann fordert er auch die Helden auf, ein reinigendes Bad zu nehmen. Vorher sollen sie möglichst alles verbrennen, auch alle Kleidung, was die Helden mit in L'yreh hatten. Sie erhalten dann eine Art großes Tuch, in welches sie sich einhüllen können, um nicht nackt dazustehen, und Gwaerenor erwähnt, dass bei der Quelle für alle bereits frische Kleidung  bereitgelegt wurde. Gwaerenor verabschiedet sich dann und lässt die Helden mit dem Priester Melethor allein. Er wünscht ihnen mit den Worten &amp;lt;big&amp;gt;„''Nai Nestel na le!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Möge Nestel mit euch sein!) &amp;lt;/small&amp;gt;  Nestels Segen und geht dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entkleiden sich, wobei Henk, Kenji und Augustus das große Tuch anfangs nicht nutzen und nur Octavia zieht sich unter dem Tuch aus. Die alte Kleidung wirft jeder für sich in das Feuer und bekommt dafür von dem Elbenpriester einen Kelch mit einem Trank zur inneren Reinigung überreicht. Dann beginnt Melethor wundervolle Verse zu singen, die zu einem Lied an Nestel, die Vertreiberin der Schatten, gehören, wie Octavia heraushören kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Aranain Nestel, Heri naeth a farost en-dúath! Le i dhithren leithio i fuin o dhagedh in naerui! Nestel, hannon le!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Hohe Nestel, Herrin der Unschuld und Vertreiberin der Schatten! Deine Reinheit vertreibt die Dunkelheit aus den Körpern der Besudelten! Nestel, gepriesen seist du!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Während Melethor singt, trinken die Helden den Inhalt des kühlen Kelches. Der Trank ist eisig kalt und hat sogar einige Eiskristalle auf der Oberfläche schwimmen. Er schmeckt nach Salbei und verströmt im Körper eine Frische, die zuerst einen kalten Schauer auslöst, dann jedoch eine befreiende Erfrischung bringt, die eine große Entspannung auslöst. Der Trank fühlt sich deutlich magisch an und tief im Inneren ist seine Wirkung bis in die kleinste Ader wahrzunehmen. Durch die Frische fällt bereits ein großer Teil der Last aus [[L'yreh]] von allen ab und alle fühlen sich leichter und weniger bedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Henk und Augustus läuft nach dem Trinken eine ekelhaft stinkende Flüssigkeit aus ihrem Ohr heraus, denn der „Hirn-Egel“ stirbt ab und fällt zu Boden. Melethor blickt etwas angewidert und wirft die Egel mit Hilfe eines Dolchs ins Feuer, während er dabei &amp;lt;big&amp;gt;„''Nai Nestel tir nin!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Nestel schütze uns!) &amp;lt;/small&amp;gt;  spricht. Henk und Augustus können nun endlich wieder richtig hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann deutet der Priester auf die Quelle und nacheinander kann sich jeder allein von Kopf bis Fuß baden und waschen, denn das Wasserbecken reicht gerade für eine Person aus, um vollständig unterzutauchen. Das Wasser ist zuerst sehr kalt, aber sobald man ganz im Wasser ist, breitet sich eine warme Woge durch den gesamten Körper bis in die äußersten Spitzen aus. Das Rauschen des Wassers hat auch eine Wirkung auf den Bewusstseinszustand des Badenden und versetzt jeden in eine Art Trance, in der innere Bilder und Erinnerungen an die dunkelsten Momente in L'yreh hochkommen. Es ist so, als ob man alles in Zeitraffer nochmal erleben würde und jeder resümiert dadurch zwangsläufig seine schrecklichsten Erlebnisse in L'yreh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht als erster ins Wasser und einige schreckliche Szenen drängen sich ihm ins Bewusstsein. Er denkt zunächst an den Hirn-Egel, die ihm ins Ohr gesetzt wurde, und an die ekelhaften Geräusche, wenn [[Loigg'Il]] mit ihrem Kiefer den Kopf eines Menschen knacken. Dann erinnert Henk sich, wie Uozk, der Erste der Loigg'Il, ihm mit seinem [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Legerüssel]] Erinnerungen abgesaugt hat ([[Im Nebelschlund#Episode 13: Der Erste|Episode 22.13]]). Doch die grauenvollsten Erinnerungen hat Henk an Reverons Fluch, der ihn beim Betreten von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] getroffen hat  ([[Im Nebelschlund#Episode 26: Aufbruch nach Riunuz-Choxxu|Episode 22.26]])  und ihn dann immer weiter körperlich und mental verändert hat, bis Henk ein dunkelsichtiges nervliches Wrack war ([[Im Nebelschlund#Episode 33: Reverons_Fluch|Episode 22.33]]). Die Veränderung durch den Fluch zwang ihn schließlich vor unstillbarem Hunger dazu, die verbündete Piratin [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] zu fressen ([[Im Nebelschlund#Episode 35: Lord Reveron|Episode 22.35]]).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes steigt Octavia in das Wasser der heiligen Quelle und ihr drängt sich ihre erste Begegnung mit [[Sabaoth Immortalis]] in L'yreh ins Bewusstsein, der ihr ankündigte, sie in eine mächtige Waffe gegen ihre Freunde zu verwandeln. Octavia erinnert sich an die Manipulation der Loigg'Il, welche ihr gefälschte Erinnerungen einpflanzten, um ihr innerstes Wesen zu verändern ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Außerdem läuft Octavia erneut ein kalter Schauer über den Rücken, weil [[Dimoria]], die Herrin der Furcht, ihr mitteilt hatte, sie jetzt zu kennen, nachdem Octavia in Dimorias Pyramide zum Schrecken selbst geworden ist ([[Im Nebelschlund#Episode 42: Pfad der dunklen G.C3.B6tter – Teil 3|Episode 22.42]]). Octavia fällt auf, dass ein dunkler, nebelartiger Schleier vom Körper abgewaschen und von dem Strom des Wassers davongespült wird, was sie als die magische Besudelung ansieht, die sich langsam abwäscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt nach Octavia die Quelle und durchlebt zunächst erneut die grauenhafte Ohnmacht und Hilflosigkeit, welche er in der Gefangenschaft der Loigg’Il angesichts der vielen Gefangenen, die in der „Sklavenfabrik“ ihrer Umwandlung harrten und denen er nicht helfen konnte, empfand ([[Im Nebelschlund#Episode 03: Die Freigeister|Episode 22.03]]). Kenji erinnert sich lebhaft an die Schmerzen und den Ekel durch die schreckliche Krankheit, welche er sich bei der Flucht aus der Sklavenfabrik zugezogen hatte ([[Im Nebelschlund#Episode 04: Geschichten am Krankenbett|Episode 22.04]]). Auch kommt ihm die lähmende Angst in den Sinn, die er empfand, als sie Octavia wiedergefunden hatten und er sich fragte, ob sie noch sie selbst war oder sich bereits verloren hatte ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Mit Grauen denkt er an die Prüfungen in den Pyramiden der Schreckensgötter zurück, die ihm seine Abgründe offenbart hatten ([[Im Nebelschlund#Unterkapitel 4: Der Thronsaal des Hazug-S.C3.A1gok|Episoden 22.40-43]]). Nachdem sich diese Erinnerungen offenbart haben, tritt Kenji noch eine weitere Erinnerung ins Bewusstsein, die er fast vollkommen verdrängt hätte. Er entsinnt sich der Demütigungen durch Reveron während seiner Gefangenschaft im Archiv, von denen er seinen Freunden bisher noch nichts erzählt hat ([[Im Nebelschlund#Episode 35: Lord Reveron|Episode 22.35]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letztes taucht Augustus in die Quelle ein und das reinigende Wasser spült bei ihm schuldbewusst die grauenhaften Schreie vom Larots schrecklichem Ende ins Bewusstsein ([[Im_Nebelschlund#Episode_28:_Larot|Episode 22.28]]), bevor er ihn an seine kalte Tat nach dem Kampf mit Ilmor erinnert, wo er das überlebende Opfer getötet hat, anstatt es zu retten ([[Im_Nebelschlund#Episode_31:_Ilmor|Episode 22.31]]). Der abartige Anblick der zusammengesetzten Abnormität in [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]], die zum unwürdigen Schicksal der stolzen Elbenkrieger unter Callon wurde, hat ihn zutiefst mit Grauen erfüllt ([[Im_Nebelschlund#Episode_39:_Callon|Episode 22.39]]). Doch das Schrecklichste für Augustus ist die Erkenntnis, die ihm vor allem die Pyramide des [[Vis|Azeruel]] gebracht hat, wie viel Dunkelheit tatsächlich bereits in ihm liegt ([[Im Nebelschlund#Episode 42: Pfad der dunklen G.C3.B6tter - Teil_3|Episode 22.42]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wirkt das erneute Erleben der schrecklichen Erinnerungen unangenehm und traumatisch, da jeder dadurch mit den Abgründen der Reise erneut konfrontiert wird. Durch dieses erneute Durchleben stellt sich dann jedoch eine reinigende Katharsis ein, als ob jeder Erinnerung etwas Dunkles aus dem eigenen Innenleben hervorholt, welches dann von dem Wasser gereinigt und davongetragen wird. Während dieser Reinigung wird allen bewusst, wie besudelt sie überhaupt sind, denn die Helden hatten sich an vieles mittlerweile gewöhnt und einige Erlebnisse bereits ins Unbewusste verdrängt, wo sie eventuell noch lange auf ihnen unwissentlich gelastet hätten. So weicht das anfängliche Unwohlsein schließlich einer klärenden Säuberung der Gefühlwelt und löst ein befreiendes und wohliges Gefühl aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bad fühlen sich alle sehr erleichtert und können sich in die edlen Kleider der Elben hüllen, die für sie bereitliegen. Es ist traditionelle Kleidung aus Galadh-Bôr, die trotz ihrer Erhabenheit sehr bequem ist, nämlich lange Gewänder in Grün- und Blautönen, die mit goldenen Fäden bestickte Knotenmuster mit maritimen Motiven besitzen. Die nassen Tücher werden verbrannt und der Elbenpriester führt die gereinigten Helden zum Baum.&lt;br /&gt;
[[Datei:img galadh-bor.png|300px|miniatur|rechts|Galadh-Bôr mit der Holzhütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Silma-Esche hat sich bereits in dem Monat ihrer Abwesenheit verfärbt und das Silber der Blätter geht in ein goldenes kupferrot über. Die verbrannten Stellen sind bereits wieder gut nachgewachsen und der Baum strahlt allen in der goldenen Herbstsonne entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu dem Baum kommt man zwangsläufig einer neuen, großen Holzhütte entgegen, die improvisiert und nicht elbisch wirkt. Vor der Hütte sind einige Netze und gesalzene Fische aufgehängt und sind auf Holzgestelle einige Echsenhäute von den Lava-Echsen aufgespannt und trocknen in der Sonne. Kaum nähern sich die Helden der Hütte, hört man von drinnen nur ein lautes:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 100px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie sind da!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist Wigo, der ihnen aus der Hütte entgegenrennt und die Arme ausbreitet, dann jedoch innehält und fragend zu dem Elbenpriester blickt. Als dieser ihm lächelnd zunickt, fällt Wigo Henk um den Hals und ruft immer wieder, dass er wusste, dass die sie es schaffen und zurückkehren. Auch Henk freut sich sehr, den Kleinen wiederzusehen und umarmt ihn herzlich. Wigo fällt dann auch Kenji um den Hals und schließlich sogar Octavia, nur vor Augustus macht er etwas eingeschüchtert halt und streckt diesem dann jedoch freudig seine Hand entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist auch Iustus aus der Hütte und verneigt sich militärisch vor allen, wobei er jedoch ein leichtes, freudiges Lächeln auf den Lippen hat. Dann begrüßt er zuerst Augustus und beide umarmen sich sogar kurz. Anschließend begrüßt er Octavia förmlich, indem er sich tief vor ihr verneigt und ihr militärisch berichtet, dass er die Stellung gehalten hat und ihr als Gesandte des Kaisers immer noch stets mit seinen Diensten zur Verfügung steht. Octavia bedankt sich förmlich und begrüßt Iustus dann erfreut. Henk und Kenji begrüßt er mit einem Händedruck und spricht ihnen seinen Dank aus, dass sie die Nachkommen des Aequus  sicher zurückgebracht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Abdrushin ist aus der Hütte gekommen und malt mit seinen Händen fremdartige Zeichen in die Luft, während er immer wieder &amp;lt;big&amp;gt;„''Tanemmirt i Dingir!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Dank den Gingir!) &amp;lt;/small&amp;gt; ausruft. Dabei geht er lächelnd auf die Helden zu und begrüßt als erstes Kenji mit weit ausgestreckten Armen. Er umarmt ihn, drückt ihm einen traditionellen, ishturischen Begrüßungskuss auf die Wange und erklärt, dass er jeden Tag zu den Dingir gebet hat, damit sie  ihm seinen Freund Kenji zurückbringen. Die anderen Männer begrüßt Abdrushin ebenfalls herzlich und umarmt sie, doch vor Octavia verbeugt er sich nur ganz weit und höflich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die anderen überlebenden Mannschaftsmitglieder der [[Baiula Spei]] treten aus der Hütte und umringen die Helden. Es haben nicht viele Überlebt, aber es sind ein paar bekannte Gesichter darunter. Offizier Ibendorn, der mit Augustus das Training organisierte, ist dabei und Obermatrose Klippstein, der die Helden stets zu den Inseln gerudert hat, kommt mit den Matrosen Weihwind und Seiler und dem Tuisken Olvir haben dazu und die Helden freuen sich sehr, sie zu sehen. Ganz im Hintergrund steht der Schiffszimmermann Gebbert und schmunzelt in Richtung der Rückkehrer. Auch Ferolax hält sich zurück und beobachtet die Szene. Alle begrüßen die Helden fast gleichzeitig und sind völlig euphorisch. Sie würden am liebsten allen Fragen auf einmal loswerden, jedoch entwickelt sich bei all der Freude noch kein richtiges Gespräch unter den Männern. Alle sind einfach glücklich und beteuern immer wieder, dass sie immer daran geglaubt haben, dass die Helden es schaffen werden und zurückkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Helden ist die Situation schwer. Nach den dunklen Wochen in L’yreh ist die überschwängliche Freude der anderen zwar schön, aber sie fühlen sich von all der Emotionalität und den Eindrücken auch regelrecht überwältigt. Ihnen wird deutlich bewusst, dass L’yreh ihnen noch tief in den Knochen steckt und auch das reinigende Bad nicht alle schrecklichen Eindrücke abwaschen konnte. Es fällt ihnen dadurch schwer, sich wieder in der normalen Welt einzufinden und aus dem traumatischem Überlebensmodus herauszukommen, denn ihr Nervensystem hat sich noch nicht an die neue Situation gewöhnt und ist noch vollkommen überreizt, genau wie ihr gesamte Blut noch von Stresshormonen überflutet ist und sie nicht zur Ruhe kommen lässt. Deshalb stehen die Helden bei der Begrüßung auch etwas apathisch neben sich, obwohl sie eigentlich glücklich über das Wiedersehen sind. Octavia und Augustus sind besonders betroffen, aber auch Kenji ist sehr erschöpft. Nur Henk könnte noch Kräfte aktivieren, da er auch sieht, wie erfreut und neugierig die anderen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten des Trubels kommt Gwaerenor zu der Begrüßungsrunde dazu. Die Männer gehen alle ehrfürchtig zur Seite und machen ihm den Weg zu den Helden frei. Gwaerenor teilt ihnen mit, dass es sein altes Herz aufs tiefste rührt, wenn er die Freude der Anwesenden in diesem Augenblick verspürt, und da die Rückkehr der Helden für alle ein großer Tag der Freude ist, lädt er die Anwesenden zu einem großen Festmahl ein, welches in diesem Moment vorbereitet wird und bei dem dann auch die Geschichten und Fragen ausgetauscht werden können, die allen auf dem Herzen brennen. Dann weist Gwaerenor alle Männer darauf hin, dass die Helden sich nach ihrer langen Reise nun mit Sicherheit nach etwas Ruhe sehnen, und bietet diesen an, sich bis zum Festmahl in ihren Gastgemächern auszuruhen. Er deutet auf den Baum und erwähnt, dass ihnen Schlafplätze auf einer eigenen Plattform hergerichtet wurden. Wenn sie sich also zurückziehen wollten, würden sie dort oben jederzeit einen Ort der Ruhe finden. In dem Moment wird den Helden bewusst, dass Gwaerenor ihren emotional traumatischen Zustand als einziger wahrnimmt, da alle anderen zu sehr von ihrer Freude überwältigt sind. Henk bleibt aus Höflichkeit noch ein Weilchen bei Wigo, doch Octavia, Augustus und Kenji würden sich gerne zurückziehen und schließen sich Gwaerenor an, der sie zu ihrem Schlafplatz bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie an dem Baum vorbeigehen, fällt ihnen auf, dass die Elben maßlos unterbesetzt und durch den Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]) und die Reise zum [[Nebelschlund]] ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 36: Die Silma-Esche|Episode 21.36]]) stark dezimiert worden sind. Vor dem Baum sind noch die Spuren von dem großen Scheiterhaufen zu erkennen, auf welchem Octavia und [[Ignus]] die Elben verbrannt haben, welche damals von Marledigma und Heriotza getötet wurden ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 53: Der Nebelschlund|Episode 21.53]]). Ein „Elbengärtner“ pflegt gerade den Baum, während er Lieder singt, und die Regeneration ist offensichtlich in vollem Gange. Außerdem steht eine neue, bemalte Holz-Statue vor dem Baum. Sie zeigt eine wunderschöne Elbe mit einer Art Krone, die mit einem Baum verziert ist, der von den Seiten von zwei hohen Wellen umrahmt wird, und es handelt sich um [[Gwaeriel]]. Unter der Statue wachsen blühende, weiße Lilien, die in Eboria als klassische Bestattungsblumen bekannt sind. Gwaerenor führt die Helden auf eine eigene, abgetrennte Plattform auf dem Baum und jeder bekommt ein unglaublich weiches und gemütliches Bett, das nach frischen Blumen duftet. Octavia, Augustus und Kenji haben sich gerade zu Bett begeben, als auch Henk auftaucht und das unfassbar bequeme Bett ausprobiert. Kaum hat sein Kopf das Kissen berührt, ist er eingeschlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen fast in dem Moment ein, in dem sie sich in die weichen Betten legen, und Henk träumt ein wundervolles Wiedersehen mit Viola und Augustus schläft traumlos, während Octavia und Kenji keine schönen Träume haben, sondern sich wieder in der malgorianischen Umgebung L’yrehs wiederfinden. Alle werden nach wenigen Stunden durch liebliche, sphärische Musik geweckt, und erblicken nach ihrem Erwachen einen Elben, welcher auf einer Lyra spielt. Nachdem die Helden aufgewacht sind, legt der Elb die Lyra zur Seite und sagt mit einer auffordernden Handgeste &amp;lt;big&amp;gt;„''Hado nin''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Folgt mir) &amp;lt;/small&amp;gt;, um dann den Weg hinabzugehen und immer wieder seine auffordernden Worte zu wiederholen, so dass die Helden ihm schließlich folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Festessen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen findet in Gwaerenors Halle mit den zwei Wurzelthronen statt und der Elb für die Helden direkt dorthin. Im Inneren wurde eine wunderschöne Tafel hergerichtet, die mit Blumen und kleinen verzierten Öllämpchen aus Silber geschmückt ist. Auf silbernen Tellern liegt viel Fisch, welcher kunstvoll zubereitet wurde, und dazu gibt es zartes, gedünstetes Gemüse, duftendes Gewürzbrot und lieblichen Beeren-Wein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überlebenden Besatzungsmitglieder der Baiula Spei sind bereits versammelt und sitzen manierlich an der Tafel,  als die Helden die Halle betreten. Für sie wurden an einer Seite Plätze freigelassen, direkt neben den beiden Wurzelthronen am Tafelende. Aus der Nähe fällt ihnen auf, dass auf Gwaeriels Thron weiße Lilien liegen. Nachdem die Helden auf ihren Plätzen sitzen, kommt Gwaerenor hinzu und nimmt auf seinem Wurzelthron bei den Helden Platz. Da alle anderen Elben die barthavische Sprache nicht verstehen und außerdem zu tun haben, ist er als einziger Elb anwesend, und als das Gemurmel verstummt, erhebt sich Gwaerenor und stimmt eine Eröffnungsrede an:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr mutigen Streiter! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Durch [[Hylea|Nestels]] Reinigung habt ihr euch von der größten Dunkelheit, welche euch durchdrungen hat, befreien können. Seid nun herzlich willkommen auf [[Galadh-Bôr]], ich begrüße euch mit großem Dank und in freudiger Überraschung. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Denn ich will euch gestehen, dass ich nicht mehr an eure Rückkehr geglaubt habe, als nach einem halben Mondlauf noch immer kein Lebenszeichen von euch zu sehen war. Ich wollte eure Freunde bereits nach Hause bringen lassen, doch sie glaubten so fest an euch, dass eine Heimreise für sie undenkbar war. Sie waren von ganzem Herzen von eurem Erfolg überzeugt und gaben die Hoffnung an eure Rückkehr niemals auf. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin sehr erfreut, dass sie Recht behalten haben und ihr Menschen mich erneut überraschen konntet – denn ihr seid tatsächlich zurückgekehrt! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr habt [[Nebelschlund|Nendrath]], den ewig speienden Schlund, zum Versiegen gebracht und damit ganz [[Veldun]] und alle Küsten [[Barthavion|Barthavions]] vor dem Untergang gerettet. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und ich gestehe voller Demut ein, dass ich euch unterschätzt habe, denn ihr habt mir bewiesen, dass große Taten von euch jungen Völkern ausgehen können. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch nun lasst uns hören, wonach wir uns alle schon so neugierig verzehren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Esst und trinkt und erzählt uns von euren großen Taten!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rede beginnt das Essen und die Helden können sich nicht daran erinnern, wann sie das letzte Mal so etwas Leckeres gegessen haben. Das Beste ist jedoch, dass jeder Bissen der köstlichen Speisen den salzig-fauligen Geschmack von L’yreh von ihrer Zunge vertreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freunde wollen nun als erstes hören, wie die Helden den Nebelschlund ausgestellt haben, denn die Elben hatten bereits gestern erstaunt bemerkt, dass dieser verebbt ist. Kenji ergreift zuerst das Wort und fängt an zu erzählen, ergänzt durch Henks und Octavias Beschreibungen. Sie erzählen von den Elbengeistern, welche sie aus den Geisterfallen befreit haben und von dem Fund der [[Lampe der Caldra|Lampe]] ([[Im_Nebelschlund#Episode 32: Calar Caldra|Episode 22.32]]). Gwaerenor offenbart den Helden, dass die Lampe einst einer legendären Elbenpriesterin namens „Glaniel die Reine“ gehörte, welche im [[Mythische_Zeitalter#Eskalation_und_Entfesselung_der_.C3.9Cbel_-_Das_Schwarze_Zeitalter|Schwarzen Zeitalter]] persönlich an Caldras Seite  gekämpft hat, und die Lampe war ein Geschenk der Göttin für die treue Priesterin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erzählen sie von dem Schicksal von Callon ([[Im Nebelschlund#Episode 39: Callon|Episode 22.39]]) und bemerken, dass Gwaerenor aufhorcht, als wäre ihm dieser Name bekannt. Die Helden berichten weiter von dem Kampf gegen [[Sabaoth Immortalis]] und der Wiedererweckung von dem schwarzen König [[Sereg]]. Sie beschreiben, wie sie diesen mit dem [[Spiegel des Anor]] konfrontiert haben, so dass er sein Bewusstsein wiedererlangte und den Nebelschlund zum Versiegen brachte. Schließlich erzählen die Helden von dem Ende des Lichs Immortalis, der von den Geistern in die Zwischenwelt gezogen wurde ([[Im Nebelschlund#Episode 46: Thronsaal des Hazug-S.C3.A1gok – Teil 2|Episode 22.46]]). Gwaerenor ist tief bewegt über das Schicksal der Elbengeister und weist darauf hin, dass diese unglücklichen Seelen dort seit Jahrtausenden gefangen waren und ein großes Opfer brachten, als sie Sabaoth in die Zwischenwelt zogen, denn sie haben ihre Chance auf Erlösung freiwillig aufgegeben und sich zu den ewigen Wächtern des dunklen Feindes erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor fragt nach dem Amulett, welches Augustus um den Hals trägt, und die Helden erzählen ihm die Begegnung mit Mirion in den [[L'yreh#Die Folterkammern der Xishari|Folterkammern]] der [[Xishari]] ([[Im Nebelschlund#Episode 02: Mirion|Episode 22.02]]). Interessiert hört Gwaerenor zu und scheint auch dieser Name scheint ihm bekannt zu sein. Also fragt Octavia direkt nach und die Helden erfahren, dann Mirion ein junger Elb war, der eine ausgeprägte Verbindung zum Pflanzenreich besaß. Er hatte so große Macht über das Wachstum der Pflanzen, dass er fähig war, den Wald des Goldenen Tals zu heilen, der im Schwarzen Zeitalter vollständig zerstört wurde. Gemeinsam mit seinen Wächtern begab er sich damals auf die gefährliche Reise, um den großen, heiligen Bäumen des Waldes zu helfen, die damals alle im Sterben lagen, denn er hatte als einziger die Gabe, sie vollständig zu heilen. Niemand weiß, was mit ihm geschah, jedoch wird erzählt, dass er mit samt seinen Wächtern, welche ihm ihre Treue bis in den Tod geschworen hatten, von den Unterweltswesen irgendwo im Wald getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor ist sehr betrübt über das Schicksal des jungen Elben und erzählt den Helden dann von Callon, welcher einst der Rechte Arm von Sereg war und als mächtiger General der Elben des Goldenen Tals galt. Doch nachdem Seregs Geist von Trauer in den Wahn getrieben wurde und er sich zum Schwarzen König aufgeschwungen hatte, übernahm Callon die Führung über die restlichen Elben des Goldenen Tals und hielt die Stellung in der Roten Festung. Jedoch wurde auch diese schließlich überrannt und alle Überlebenden wurden nach L‘yreh verschleppt. Große Trauer erfüllt Gwaerenor und er kündigt eine kleine Andacht an, um Sereg und den anderen Elbengeistern zu gedenken und ihnen für ihr großes Opfer danken. Dazu lädt er die Helden herzlich ein, falls sie nicht zu erschöpft sind. Er bittet die Helden, dass sowohl das Amulett von Mirion und vor allem die Lampe der Caldra während der Zeremonie am Abend präsent sind. Dann verabschiedet er sich, um die Feierlichkeit vorzubereiten und wird den Helden einen Boten schicken, der ihnen Bescheid gibt, wenn sie mit der Andacht beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden dürfen aber noch nicht aufhören, von ihren Erlebnissen zu berichten, und so erzählen sie von ihrem unerwarteten Zusammentreffen mit den Freigeistern ([[Im Nebelschlund#Episode 03: Die Freigeister|Episode 22.03]]). Ihre Freunde sind sichtlich Überrascht, dass es sich bei den Freigeistern um [[Loigg'Il#Namen|Wasserghule]] der [[Loigg'Il|Gedankenschinder]] handelt, die aber ihren freien Willen behalten haben. Dann erzählen sie den neugierigen Zuhörern von den rivalisierenden [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Ältesten]] der Loigg’Il Uozk und Bußßeuxuß ([[Im Nebelschlund#Episode 13: Der Erste|Episode 22.13]]) und resümieren, dass es in der Unterwelt keine wirklichen Verbündeten gibt, da alle letztendlich gegeneinander arbeiten. Augustus berichtet von der Sprengung des Bußßeuxuß durch einen [[Boulvriag-Flakon]] ([[Im Nebelschlund#Episode 21: Bu.C3.9F.C3.9Feuxu.C3.9F|Episode 22.21]]), was zu großem Staunen bei Ferolax führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Freunden einen Eindruck zu geben, was ihnen dort unten alles begegnet ist, erzählen die Helden von ihrer Begegnung mit einem echten Drachen ([[Im Nebelschlund#Episode 43: Pfad der dunklen G.C3.B6tter - Teil_4|Episode 22.43]]) und einem Infernal ([[Im Nebelschlund#Episode 37: Die H.C3.B6llenbestie|Episode 22.37]]). Und natürlich lassen sie ihren Kontakt zu einem Theleten und einem Seva ebenfalls nicht unerwähnt, was ihnen die stauenden Blicke aller einbringt ([[Im Nebelschlund#Episode 36: Epikoras|Episode 22.36]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Freunde im Laufe der Erzählungen erfahren haben, dass Octavia direkt bei der Ankunft von den anderen Helden getrennt wurde, wollen alle wissen, wie sie sie wiedergefunden haben, und die Helden berichten von Octavias Gefangenschaft und die schwierige Befreiung aus der Beeinflussung durch die der Loigg’Il ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Octavia offenbart ihren Freunden, dass sie in gewisser Weise dankbar für die Erfahrung ist, denn wenn die Gedankenschinder nicht versucht hätten, ihre Erinnerungen zu manipulieren, so wäre sie nie ihren Gefühlen auf die Spur gekommen, die immer wieder die Auslöser für ihre Fähigkeiten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt beginnen die Überlebenden zu erzählen, was ihnen widerfahren ist. Wigo berichtet, wie Geldorn von Lachs die Treppe verteidigt hat, so dass die Wasserghule nicht das Bug stürmen konnten, auf dem er mit Ferolax stand. Als die Helden das Tauchboot bestiegen hatten und die Baiula Spei auseinanderbrach, war der Bug noch etwas länger über Wasser. Doch als das Wasser die Treppe erreicht hatte, wurde von Lachs von mehreren Wasserghulen gleichzeitig angegriffen und in die Tiefe gerissen. Ferolax und Wigo haben zwei leere Kisten aus der Kammer unter ihnen geholt, über Bord geworfen und sind hinterhergesprungen. An die Kisten geklammert schwammen sie auf das Elbenboot zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus erzählt, dass er mit Olvir unter Wasser gewirbelt wurde und Olvir mit einer Hand seinen Arm ergreifen konnte. Doch zwei Wasserghule griffen nach Iustus Beinen und zogen ihn hinab, während Olvir mit aller Kraft gegen den Sog des untergehenden Schiffes ankämpfte, um nach oben zu kommen. Iustus ließ seinen Stab los und formte mit seiner freien Hand ein Zeichen. Dann rief er mit seiner letzten Luft etwas und eine Druckwelle schnellte auf die Wasserghule zu, so dass sie ihre Griffe lockerten und losließen. Im selben Augenblick gewann Olvir Auftrieb und die beiden schafften es an die Wasseroberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin berichtet, dass er von Gebbert mit einem improvisierten Floss aus dem Wasser gefischt wurde, nachdem er Roana hinterhergesprungen war, als sie von Wasserghulen über Bord gezogen wurde. Als Abdrushin seine Trauer darüber ausdrückt, dass er Roana nicht retten konnte, berichtet Kenji ihm davon, wie sie in L‘yreh Roana wiedergefunden und gerettet haben und dass sie mit ihrem Sohn, der bei den Freigeistern lebte, und den anderen Geretteten auf dem Weg nach [[Perlheim]] ist. Abdrushin ist überglücklich und dankt den Dingir für diese glückliche Fügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Gedanken an die bevorstehende Andacht beenden die Helden die Gespräche und vertrösten ihre Freunde auf den nächsten tag und die gemeinsame Rückreise, wo noch viele Gelegenheiten kommen werden, um weitere Geschichten zu erzählen. Nach dem Verlassen des Stammes bemerkt man schon, dass die Elben sich draußen vor dem Baum versammeln und irgendetwas vorbereiten, denn ein großer Holzstoß wird zwischen den beiden Altären aufgeschichtet. Die Helden schlendern noch ein Weilchen um den Baum herum und dann wird ihnen von einem der Elben Bescheid gegeben, dass die Andacht beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andacht für die gefallenen Elben'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor hat sich bereits in der Mitte des Platzes zwischen den Altären eingefunden. Vor ihm wurde Holz für ein großes Feuer aufgestapelt und darum herum liegen getrocknete Hollunderbeeren. Außerdem steht vor dem Holzstapel eine große, bemalte Holzstatue, welche die Helden vorher bereits im Inneren des Baumes ganz im Hintergrund bemerkt haben. Sie stellt  eine junge Frau mit einem Zepter dar, welches einen Stern als Spitze besitzt. Kenji ist sofort bewusst, dass es sich [[Spea]] handelt, welche die Elben Caldra nennen. An den zwei Altären stehen jeweils ein in ein weißes Gewand gekleideter Elbenpriester. Der den Helden von dem Quellritual bereits bekannte Elbenpriester Melethor steht an dem Altar der [[Hylea|Nestel]] und der andere bei dem von [[Thylor|Beriand]]. Die anderen Elben haben sich um sie herum im Kreis aufgestellt, während die Priester Salbei und Thymian verbrennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet die Helden, sich zu ihm in das Innere des Kreises an den Feuerholzstapel zu stellen, und jeder bekommt dann eine kunstvoll geschnitzte Fackel, die mit dem Motiv einer Schwalbe verziert und noch nicht angezündet ist. Kenji trägt die [[Lampe der Caldra]] und Augustus trägt das [[Amulett von Mirion]] offen. Nachdem auch alle Elben eine gleiche Fackel erhalten haben, werden alle ganz still und die Elben beginnen, ein Lied zu singen. Währenddessen entzünden die Priester ihre Fackeln an den duftenden Räucherschalen auf ihren jeweiligen Altären und schreiten damit auf den Holzstapel in der Mitte zu, welchen sie dann zeitgleich entzünden. Das Feuer beginnt zu brennen und Gwaerenor erhebt seine Hände darüber, welches daraufhin innerhalb weniger Sekunden zu einem großen, lodernden Festfeuer von über zwei Schritt empor steigt. Auf einen Wink entzünden sich zeitgleich die Fackeln aller Anwesenden, woraufhin die Priester gemeinsam sprechen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 400px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Caldra, Gilberiel, hannon i galad lín estel!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Caldra, Sternenträgerin, gepriesen sei dein Licht der Hoffnung!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeitgleich mit den Worten der Priester leuchtet die Lampe von Caldra in Kenjis Hand von selbst hell auf und zieht die staunenden und andächtigen Blicke aller Elben auf sich. Zum ersten Mal sehen die Helden, dass sich das weiße Licht der Lampe plötzlich aufbricht und sich für einen Moment in vier Farben aufspaltet: in einen grünen, einen blauen, einen gelben und einen roten Lichtstrahl. Dann verbinden sich die Farben wieder zu einem rein-weißen Licht. Kenji spürt in diesem Moment intuitiv, dass die besondere Macht der Lampe gerade durch die Magie der Elbenpriester ausgelöst wurde, und wird sich bewusst, dass die uralten Traditionen der Elben Kräfte in der Lampe entfachen können, die er niemals entfesseln könnte. Er bekommt sein Gefühl bestätigt, dass die Lampe eigentlich nicht zu ihm, sondern zu dem Volk der Elben gehört, denn bei ihnen ist sie zuhause. Nachdem die Aufmerksamkeit von der Lampe fort und sich wieder auf die Priester richtet, treten diese zur Seite und Gwaerenor übernimmt das Wort:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Höret, ihr anwesenden Seelen! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute wollen wir ein nobles Opfer ehren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ein Opfer unserer selbstlosen Vorfahren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Seit Äonen fristen diese ein qualvolles Dasein in dem finsteren Dolen Talath, ohne Aussicht auf Erlösung aus ihrem düsteren Gefängnis! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch durch ihre Begegnung mit diesen tapferen Helden aus dem Land Barthavion wurde ihr Geist mit Licht und Wille erfüllt. '' &amp;lt;small&amp;gt; (Er deutet auf die Helden) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unsere weisen Ahnen erkannten die gutwilligen Absichten dieser kleinen Gruppe und entschlossen sich, ihnen mit all ihrer Macht zu helfen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gemeinsam gelang es ihnen schließlich, die Welt von einem untoten Übel zu befreien, dem Lich Sabaoth Immortalis! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (kurze Pause und die Priester werfen Kräuter auf die Räucherschalen nach) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun wollen wir euch unseren ergebensten Dank aussprechen: ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieser gilt zuallererst unseren verstorbenen Vorvätern! Ihr gabt euer Seelenheil für die Fesselung des Meisters des Todes in der Zwischenwelt und erlöstet die Welt damit von einem grausamen Übel. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nächstes danken wir dir Mirion, du Sohn des Waldes, sowie deinen treuherzigen Wächtern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du gabst dein Leben für das Leben auf der schönen Baneth! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir danken dir Callon, ehrenhafter Streiter der Altvorderen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du führtest deine Männer in ein letztes Gefecht und dientest deinem Goldenen König treu noch über den Tod hinaus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso danken wir dir Sereg, du Goldener König des Goldenen Tals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du überstandest die schwerste Prüfung einer verirrten Seele und fandest zu deinem wahren Selbst zurück! Aus deinem schwarzen Herzen wurde schließlich wieder der goldene Schatz, der zuvor in deiner Brust geruht hatte! Selbstlos übernahmst du die Aufgabe, über den unheilvollen Nekromanten für alle Ewigkeiten zu wachen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Dank ist bei euch allen und wir verneigen uns vor euren Taten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (alle Elben neigen ihr Haupt für einige Sekunden und sind dabei still, dann redet Gwaerenor weiter) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wollen wir nicht nur euch Ahnen, sondern auch unseren Freunden aus Barthavion Anerkennung aussprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (er dreht sich zu den Helden und alle Elben blicken diese an) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr mutigen Streiter erbrachtet eine heldenhafte Tat, ohne die all unsere Vorfahren noch immer im Dunkel des Wahnsinns gefangen wären. Ihr brachtet Licht ins Dunkel und erleuchtet die verlorenen Seelen des Goldenen Tals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht nur das! Durch die Befreiung der verirrten Seele des Goldenen Königs habt ihr ganz Eboria vor einem großen Unheil gerettet. Seit ewigen Zeiten sprudelte der gespenstige Nendrath aus dem Erdreich der verfluchten Tiefen unter dem Meer – eine stete Bedrohung nicht nur für Veldun, sondern auch für die Heimat dieser Helden. Doch durch euch wurde diese dunkle Gefahr gebannt und ein altes Übel aus der Welt geschafft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür danken wir euch von Herzen und neigen erbeben unser Haupt vor euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (alle Elben verneigen sich und huldigen die Helden, dann spricht Gwaerenor weiter) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir vergessen euch und eure Tapferkeit nicht und werden eure Taten in klangvollen Liedern gedenken!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Gwaerenor ehrende Worte an die Helden gerichtet hat, verneigt er sich tief vor ihnen und alle anderen Elben tun es ihm gleich&lt;br /&gt;
- zum Schluss werfen die Priester die Hollunderbeeren ins Feuer und der Rauch wird von einem süßen Duft erfüllt. Die Elbenpriester sprechen noch eine Abschlussformel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 300px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„'' Caldra, tela na i faer lín galad!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Caldra, sende ihren Seelen dein Licht!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann steckt jeder Elb seine Fackel in dem Boden, so dass ein Kreis aus Fackeln um den Altarplatz erhalten bleibt, nachdem alle davongegangen sind. Die Helden verweilen noch am Feuer und Gwaerenor kommt auf Kenji zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor gesteht Kenji, dass er über die Mächtigkeit der Lampe der Caldra überrascht ist, und fragt Kenji, ob er etwas Besonderes gespürt habe, als sich ihr Licht bei der Andacht in das Prisma aufbrach. Als Kenji ihm erzählt, dass er das Gefühl hatte, dass die Lampe eigentlich nicht zu ihm gehört, erwähnt Gwaerenor, dass es eine Erbin der Lampe gibt, welche eine Nachfahrin der mythischen Priesterin „Glaniel die Reine“ ist. Ihr Name ist Glanwen und sie dient heute Caldra als Priesterin. Sie ist in Veldun sehr bekannt und in ihren Händen könnte die Lampe ihr volles Potential entfalten und zu einem mächtigen Helfer im Kampf gegen die Unterwelt werden. Kenji überreicht Gwaerenor die Lampe der Caldra und dieser verneigt sich tief vor ihm, spricht seinen Dank aus und versichert, dass Kenji dadurch einen unsterblichen Platz in den Legenden der Elben erhalten werde, denn er brachte das legendäre Artefakt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nacht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen sich schließlich zurück und begeben sich auf ihre Plattform. In den weichen Elbenbetten schlafen sie schnell ein, doch die Zeit in L’yreh lässt sie nicht los und so träumen sie nichts Gutes. Henk ist zwar mit Viola zusammen, aber etwas Unheimliches stört die Harmonie und beunruhigt ihn. Augustus schläft auch unruhig und hat das Gefühl, sich immer verteidigen zu müssen. Octavia fühlt sich in die Gefangenschaft zurückversetzt und wird erneut gepeinigt. Kenji hat es besonders schwer getroffen, denn er durchlebt seine Qualen in Reverons Gefangenschaft, von denen er seinen freunden noch nichts erzählt hat. Er ist so verstrickt in den Traum, dass er laut Eloras Namen ruft, wodurch Henk und Augustus erwachen. Henk legt Kenji seine Hand auf die Schulter und versucht ihn sanft zu wecken. Nach einiger Zeit ist er erfolgreich und Kenji erwacht schweißgebadet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Elora und den Albtraum angesprochen, erzählt er von seinen Albträumen, die er schon so lange hat, die sich um Pyrrhons Tod und den Tod des Jungen durch den Wachhund drehen. Henk will ihn nicht bedrängen und bietet Kenji an, sich bei passender Gelegenheit auch das Erlebnis des eigentlichen Albtraums von der Seele zu reden. Augustus ist währenddessen zu Octavia gegangen, die ebenfalls einen Albtraum zu haben scheint. Er legt ihr sanft die Hand auf den Kopf und sagt mit sanfter Stimme, dass alles in Ordnung und sie in Sicherheit sei, woraufhin Octavia aufatmet und ruhig weiterschläft. Augustus legt sich auch wieder ins Bett, so wie auch Kenji und Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===28. Aletheon===&lt;br /&gt;
Augustus wacht als erster auf und beginnt mit seinem normalen Frühsport. Als Henk erwacht, schließt er sich ihm an, bis Kenji und Octavia aufstehen. Jeder hatte beim Aufwachen wieder für eine Sekunde der Fischgestank in der Nase und ein fauliger Salzgeschmack im Mund, so dass sich alle auf ein Frühstück freuen. Beim Heruntergehen der Stege des Baumes fällt Henk und Octavia eine schneeweiße Taube mit einem goldenen Ring an ihrem Bein auf, die auf einem der Äste sitzt. Beide müssen sofort an eine Brieftaube denken und weisen Kenji und Augustus darauf hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begegnen wieder dem Elb, welcher sie gestern geweckt hat. Er winkt ihnen und ruft wieder &amp;lt;big&amp;gt;„''Hado nin''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Folgt mir) &amp;lt;/small&amp;gt;, bevor er sich umwendet und die Helden in Gwaerenors Halle im Baum führt. Dort ist ein Frühstück mit Brot, Äpfeln und verschiedenen Beeren bereitet und Octavia bittet den Elb, der Lindevain heißt, ihnen beim Essen etwas auf der Lyra vorzuspielen. Die Musik tut allen sehr gut und sie genießen das wundervoll frische Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor kommt hinzu und berichtet, dass im Morgengrauen eine Nachricht aus dem ehrwürdigem Veldun ankam, bei der es sich auf eine Antwort auf seine eigene Nachricht handelt, die er nach Veldun sandte, um das Verebben des Nebelschlunds zu verkünden. In der Antwort wird verkündet, dass ein Schiff mit einer Gesandtschaft aufgebrochen und in wenigen Tagen in Galadh Bor ankommen wird. Gwaerenor bittet die Helden so lange zu warten, da der Gesandte ihnen bestimmt gerne persönlich seinen Dank aussprechen möchte. Als sie zustimmen, rät er ihnen, die Zeit des Wartens zu nutzen, um die dämonischen Einflüsse weiter abzuschütteln und sich von ihrer furchtbaren Reise zu erholen. Er lädt die Helden auch ein, das reinigende Bad in der Quelle so oft sie wollen zu wiederholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gwaerenor Nestels Quelle erwähnt, muss Kenji an den Zwergenkönig Varulos und seine furchtbare Krankheit denken, und er bittet Gwaerenor darum, etwas von dem heiligen Wasser mitnehmen zu dürfen, um es dem König geben zu können. Gwaerenor gewährt seine Bitte gerne und verspricht, ihm ein Transportgefäß zu beschaffen. Dann rät er den Helden, sich auszuruhen, bis die Gesandtschaft aus Veldun eintrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''(Episode 23.02)''' Als die Helden zu Nestels Quelle aufbrechen wollen, empfiehlt ihnen Gwaerenor, im Anschluss an das reinigende Bad einen Spaziergang durch die Gärten zu machen und ihre Seelen ebenfalls durch die Stille und Schönheit des Ortes zu heilen, was sie gerne annehmen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wiederholtes Bad'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden bei Nestels Quelle ankommen, ist dort bereits Melethor, der Priester, und bereitet aus Kräutern den Trank, wobei er ein Lied singt und zum Schluss seine Hand darüber hält und mittels Elementarmagie die Eiskristalle entstehen lässt. Dann teilt er die Tränke aus und begleitet das Bad mit seinem Lied, welches er so weit entfernt singt, dass es nur die Hintergrundatmosphäre bildet und die Helden unter sich sein können. Kenji bitte Henk, ihm den Rücken zu waschen, und Henk sagt zu, da er merkt, dass es Kenji um etwas anderes zu gehen scheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes gehen Henk und Kenji zusammen ins Wasser und Kenji zeigt Henk die Verletzungen auf seinem Rücken, welche er in der Gefangenschaft von Reveron erhalten hat. Dieser hatte Kenji tiefe Schnitte verpasst und damit unheilige Zeichen auf den Rücken geschrieben. Die klaffenden Wunden sind mit einem schwarzen Pulver gefüllt worden und haben sich bereits mit einer Borke verschlossen. Henk ist der Ansicht, dass die Wunden dringend gereinigt werden müssen, rät Kenji aber dazu, einen Fachmann aufzusuchen, da es eine schmerzhafte Prozedur sein könnte. Kenji kommen die Erinnerungen beim Untertauchen an Reverons Gefangenschaft und die Folter erneut auf, doch er kann seinen Wilen so fokussieren, dass er es aushält und sein Bad in dem tranceartigen Zustand des Wasserrauschens fortsetzen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kenji und Henk geht Augustus ins Bad und nach ihm Octavia. Für alle ist das Bad anstrengend, denn die Bilder kommen stärker als beim ersten Mal hoch. Augustus fällt es besonders schwer, sich in die Trance fallenzulassen, und er schreckt insgesamt drei Mal wieder hoch und taucht verfrüht wieder auf. Schließlich hält aber auch er wie die anderen den Reinigungsprozess durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia das Bad verlässt und der Priester sich bereits dezent zurückziehen will, sucht Kenji ihn auf und zeigt ihm die Wunden auf seinem Rücken. Obwohl dieser Kenji nicht versteht, weiß er anscheinend, um was es geht, und gibt Kenji ein Zeichen, dass er bitte warten möge. Dann entfernt er sich und Kenji geht wieder zu seinen Freunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat nach dem Bad begonnen, über seine Erlebnisse in Reverons Gefangenschaft zu erzählen. Er erinnerte sich nämlich daran, dass Gwaerenor ihnen bei ihrem ersten Aufenthalt geraten hatte, über alles mit den Freunden zu sprechen, damit keine geheimnisse zwischen sie treten können. Also erzählt Henk Octavia von dem Blutfluch, welcher ihn getroffen hat, und von den Veränderungen, die dieser bewirkt hat. Als Kenji dazukommt, berichtet Henk gerade davon, dass er Sturmschnauze unter dem Einfluss des Fluches getötet und teilweise gegessen hat. Henk erzählt von seiner Hypersensibilität und Empathie mit anderen und seinem gleichzeitigen Heißhunger, der ihn schließlich zwang, Sturmschnauze unter Tränen den Bauch aufzureißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Henks Geschichte motiviert und ermutigt, erzählt auch Kenji von der Folter, die Reveron ihm angetan hat. Er berichtet von den unheiligen Zauberzeichen, die ihm tief in den Rücken geschnitten wurden und zeigt sie den anderen. Augusts offenbart, dass Elora ihm auch so ein Zeichen auf der Brust verpassen sollte, denn die Kultisten wollten ihn auf ihre Seite ziehen. Doch Elora aktivierte den Zauber nicht und befreite stattdessen Augustus, so dass dieser erst Henk und beide zusammen dann Kenji befreien konnten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duch die Erzählungen an die Schrecken von L’yreh erinnert, kommt Henk auf die Idee, dass es wichtig sein könnte, auch die [[Drachenträne]] in Nestels Quelle zu reinigen, da auch sie den unheiligen Einflüssen der Unterweltsstadt ausgesetzt war. Er beschließt, bei nächster Gelegenheit nach ihr zu fragen, denn er hält es für wichtig, dass sie nicht in seinem Mantel verbleibt, sondern persönlich von einem Helden verwahrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Priester Melethor kehrt schließlich mit einem weiteren Elben zurück und winkt Kenji zu sich. Der fremde Elb hat eine Tasche dabei, aus der er jetzt Utensilien wie Salbe, Messer und Verbände holt. Kenji soll sich am Rande des heiligen Bezirks auf den bauch legen, so dass der Arzt an die Borken auf dem Rücken kommt. Die anderen ziehen sich zurück, um Kenji mehr Privatsphäre zu ermöglichen, denn Henk vermutet, dass die Prozedur sehr schmerzhaft sein könnte. Der Arzt entfernt zunächst di Borken der Wunde, um an das schwarze Pulver zu kommen. Kenji bekommt ein Stück Holz zum Draufbeißen und ist dankbar dafür, denn die Schmerzen sind sehr stark und verursachen Lichtblitze bei geschlossenen Augen. Bei dem Entfernen des schwarzen Pulvers aus den Schnittwunden mittels des Wassers der Quelle schlittert Kenji knapp an der Bewusstlosigkeit vorbei und ist heilfroh, als er die Reinigung überstanden hat. Der Arzt versorgt die Wunden mit einer kühlenden Salbe und bandagiert noch  Kenjis Oberkörper, bevor er seinen Patienten entlässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kehrt danach zu seinen Freunden am großen Baum zurück, die in der Zwischenzeit schon etwas Essen mit nach draußen genommen haben und dort auf ihren Freund warten. Sie essen gemeinsam und machen eine entspannte Mittagspause in der noch immer warmen Herbstsonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spaziergang'''&lt;br /&gt;
[[Datei:map götterinsel gärten.png|miniatur|rechts|Galadh-Bôr und die Lage der Gärten]] &lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit schlägt Henk vor, doch den von Gwaerenor empfohlenen Spaziergang in den Gärten zu machen, und sie brechen gemeinsam auf. Sie besuchen zunächst den untersten Garten und bewundern die Früchte und Blumen. Eine angenehme Herbstatmosphäre herrscht in den Gärten und die Apfelbäume, die dort gedeihen, haben nur noch wenige, aber sehr bunt leuchtende Blätter.  Unter den Bäumen und zwischen den Büschen und Sträuchern wachsen Dahlien, Chrysanthemen und Sonnenhut, die noch bis zum ersten Frost blühen, und färben die Gärten mit ihrer Blütenpracht in bunte Töne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem mittleren Garten entdecken die Helden auch der Elbengärtner, welcher die Bäume schneidet und sie für die nächste Saison bereit macht. Dabei singt er und scheint auch mit den Bäumen zu reden, als wären es Tiere, denn er lächelt ihnen zu und streichelt sogar ihre Rinde. Dafür wirkt es so, als ob sich die Äste dem Gärtner freiwillig entgegenneigen, so dass er diese schneiden kann, ohne hinausklettern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gärtner grüßt alle sehr freundlich mit einem elbischen &amp;lt;big&amp;gt;„''Ai!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(Heil!)&amp;lt;/small&amp;gt; und deutet auf eine Statue, die eine Frau mit einem Füllhorn &amp;lt;small&amp;gt;( elb. Birdana = [[Bia]])&amp;lt;/small&amp;gt; darstellt, die auf einer Regenwolke sitzt. Unter der Statue liegen Früchte und Blumen sowie einige geschnitzte Figuren, die einen Storch darstellen. Es fällt besonders auf, dass alle Blumen und Früchte wie frisch wirken und nichts verwelkt ist. Der Gärtner deutet dann auf die Früchte und Blumen und dann wieder auf die Statue und alle wissen, dass es allgemeiner Brauch ist, selbst ein Opfer abzulegen. Sie können Blumen pflücken, etwas schnitzen oder etwas ganz anderes machen und Kenji erinnert sich an eine Bia-Danksagung, die er von den Perlheimer Bauern kennt und die er bei ihren Opfergaben auch sprechen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder macht sich Gedanken, was er der Göttin als Opfer darbringen möchte. Henk erinnert sich an einen besonders perfekten Apfel, der ihm im untersten Garten ins Auge gefallen ist. Er kehrt dorthin zurück und klettert den Apfelbaum hoch, um seinen Apfel auf der Spitze pflücken zu können. Bei Berührung fällt ihm dieser bereits in die Hand und Henk bedankt sich beim Baum. Auf dem Rückweg zur Statue trifft er Augustus, der im unteren Garten nach Beeren als Opfergabe sucht. Octavia pflückt einen Blumenstrauß und legt besonderen Wert auf die harmonische Zusammenstellung der Farben. Kenji lässt sich treiben und schaut, wo ihn sein Weg hinführt. Als er auf der mittleren Ebene nicht fündig wird, sucht er den obersten Garten auf. Dort fällt ihm sofort ein Birnbaum ins Auge und er pflückt seine perfekte Frucht, nachdem er am Stamm ein Stück hinaufklettern musste. Auch Kenji bedankt sich bei dem Baum und kehrt dann zur Statue zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Helden wieder an der Bia-Statue treffen, spricht Kenji einen allgemeinen Bia-Segen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; text-align:center; background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Bia, du Tochter der Sonne und Mutter des Regens!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge deine göttliche Kraft uns umhüllen, oh strahlende Königin Leveons,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''die du die Saat des Neuanfangs in unseren Herzen pflanzt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mögest du uns nähren mit deiner Fruchtbarkeit,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''damit unsere Felder gedeihen und unsere Seelen blühen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Lass deinen Regen fallen, sanft und erfrischend,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''damit das Leben in all seinen Formen gedeiht und wächst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge dein Segen uns begleiten auf unserem Weg,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''uns nähren in Zeiten der Dürre und uns stärken in Zeiten der Trockenheit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir ehren dich, oh goldene Kornmutter,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''und danken dir für die Gaben des Lebens, die du uns schenkst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge dein Segen stets bei uns sein, heute und alle Tage.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach legt jeder seine Opfergaben ab. Für Octavia und Augustus fühlt es sich nicht anders an als sonst, doch Kenji und Henk spüren, wie sich von den Füßen für wenige Sekunden eine warme Woge in ihrem gesamten Körper ausbreitet, welche direkt aus der Erde zu stammen scheint und sich bis in die Fingerspitzen verteilt. Danach fühlen sich die beiden vitaler und Kenji hat das Gefühl, als wäre auch seine Verwundung auf dem Rücken etwas weiter verheilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Rückweg nach Galadh Bor hören sie plötzlich ein Rascheln im Gebüsch und als Henk die Äste bewegt, hört man ein leises Schnauben. Im Busch sitzt eine kleine Lava-Echse), die völlig verängstigt ist. Henk entdeckt, dass sie nur ungefähr Katzengröße hat und damit keine Gefahr für sie darstellt. Eine genauere Betrachtung zeigt, dass ihr Bein vermutlich durch einen Biss von einem verrückten Artgenossen verletzt ist  und das Jungtier nicht mehr gut laufen kann. Weil es vermutlich allein nicht überleben würde, fängt Henk das bewegungseingeschränkte Tier vorsichtig ein und die Helden bringen es zum Baum und zeigen es Gwaerenor, der sich gerade mit einem anderen Elben unterhält. Dieser erwähnt, dass nicht alle Lava-Echsen verrückt geworden sind, und ist froh, dass die Helden dieses friedliche, gesunde Exemplar gerettet haben. Der Elb nimmt die Echse an sich und verspricht, ihre Wunde zu versorgen und sie dann wieder freizulassen, wenn sie genesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Gwaerenor noch von der Drachenträne in seinem Mantel und bittet ihn, sie in Nestels Quelle baden zu dürfen, da auch sie den dämonischen Einflüssen von L’yreh ausgesetzt war. Gwaerenor verspricht, diese zu beschaffen und sie den Helden nach dem Abendessen zu übergeben, damit sie sie in der Quelle reinigen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abendessen ist für die Helden in Gwaerenors Halle bereitgestellt und Lindevain spielt auf seiner Lyra eine entspannte Melodie für ein angenehmes Essen. Später wird die Musik dann immer verträumter und ruhiger, und besonders Henk und Octavia wird bewusst, wie sie durch die Klänge immer müder und tiefenentspannter werden. Nachdem Gwaerenor Henk die Drachenträne übergeben hat, ziehen sich die Helden auf ihre Plattform zurück und legen sich schlafen. Kenji erwacht mehrmals in der Nacht durch wiederkehrende Albträume, doch die anderen schlafen ruhiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===29. Aletheon===&lt;br /&gt;
'''Reinigung der Drachenträne'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von heiterem Vogelgezwitscher geweckt und Augustus schaut als erstes nach Kenjis verband und öffnet ihn, um die Wunde zu betrachten. Sie ist erstaunlich gut verheilt für die kurze Zeit und Augustus legt den Verband wieder an. Sie könnten dann in Gwaerenors Halle wieder ein Frühstück einnehmen, doch zuvor wollen sie sich reinigen und suchen mit der Drachenträne die Quelle von Nestel auf. Der Priester hat bereits alles notwendige vorbereitet und reicht den Helden den Trank zur inneren Reinigung. Die Helden gehen zunächst wieder nacheinander in das Bad und reinigen sich wie am Vortag. Dabei fällt ihnen auf, dass der Schrecken der Erlebnisse bereits ein kleines bisschen weniger auf sie wirkt, wenngleich es immer noch schlimm und herausfordern ist, sich auf die Erinnerung einzulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend gehen sie gemeinsam in das Becken und halten gemeinsam in ihrer Mitte die [[Drachenträne]]. Genau wie sie es immer tun, tauchen sie das Phylakterium unter Wasser, um die Reinigung zu beginnen. In ihrem Geist tauchen die Bilder auf, als sie Riunuz-Choxxu betreten haben und Henk den Blutfluch ausgelöst hat. Sie erleben noch einmal, wie das verfluchte Blut in die Drachenträne einzieht und auch Kenjis Reinigungsversuch es nicht verhindern konnte. Dieses Blut scheint jetzt wieder aus der Drachenträne zu fließen, doch die Helden sind sich nicht ganz sicher, ob das ein magischer Eindruck von ihnen ist oder ab tatsächlich Blut aus der Träne ins Wasser fließt. Jedenfalls haben sie nach einiger Zeit das Gefühl, dass die Reinigung beendet ist, und verlassen das Wasser wieder. Insgesamt bleibt in ihnen das Gefühl zurück, dass es richtig und auch wichtig war, die Drachenträne in Nestels Quelle zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen nach dem Bad direkt zum Baum zurückkehren und sich um Essen kümmern wollen, lässt sich Kenji von Melethor den Verband wechseln. Der Priester ist sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis, nickt und versorgt die Wunde mit Heilsalbe, bevor er sie wieder verbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kehrt schließlich auch zum Baum zurück und wird von seinen Freunden mit leckeren Beeren, Äpfeln und Brot empfangen. Gemeinsam verbringen sie den Nachmittag unter dem Baum und lassen ihre Seelen baumeln. Sie genießen es, einmal nichts zu tun, sich mit niemanden unterhalten zu müssen und einfach mal ihren eigenen Gedanken nachgehen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag bemerkt zuerst Kenji ein Segelschiff aus südwestlicher Richtung, welches sich Galadh-Bôr nähert. Das Schiff gleitet schnell, aber elegant über die großen Wellen und wird von diesen so getragen, als ob es gegen die eigentliche Strömung direkt zum Ziel gebracht würde.  Vor dem Schiff springen links und rechts einige Delfine voraus und die Segel werden begleitet von weißen Möwen, die ihre Ankunft durch laute Rufe ankündigen. Das ankommende Schiff ist von anderer Bauart als die Schiffe aus Galadh-Bôr, denn diese sind Kriegsschiffe mit Plätzen für Speerwerfer und höheren Wanten zur besseren Verteidigung. Das andere Schiff ist deutlich kleiner, offener und anscheinend auch schneller als die Kriegsschiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr lange dauern, bis das Schiff anlegt. Man kann auf die Entfernung sechs Personen an Bord sehen und Kenji erkennt, dass zwei von ihnen gerüstet sind und die anderen vier leicht gekleidet sind und das Schiff steuern oder an den Segeln arbeiten. Die Helden bemerken, dass Gwaerenor seine Männer zusammenruft, um mit einer Gruppe von ihnen einen offiziellen Empfang für die Gesandtschaft vorzubereiten. Als er die Helden sieht, bietet er ihnen an, sie zu begleiten, wenn sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesandtschaft aus Veldun'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten am Hafen stellen sich die Elben ähnlich wie bei dem Empfang der Helden auf. Gwaerenor steht an der Spitze, hinter ihm die beiden Priester und noch drei weitere Elben. Den Helden wird ein hinterer Platz an der Seite neben den Elben angeboten. Das Schiff legt elegant an und wird durch elbische Gesänge begrüßt. Aus dem Zelt kommen drei weitere Elben heraus, die sich deutlich von den anderen abheben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img gesandtschaft aus veldun.png|miniatur|rechts|Die Gesandtschaft aus Veldun: Hofrat Periath, Gesandter Laerandir, Lichtsprecher Thalion (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Der Erste von ihnen trägt eine lange, weiße Robe mit goldenen Verzierungen und dem Zeichen von Veldun darauf. Er hat goldblonde Haare und ist bereits sehr alt. Hinter ihm kommt ein Elb aus dem Zelt, der ebenfalls goldblonde Haare hat und eine schlichte Robe in Weiß und Grau trägt, die mit Gold abgesetzt ist. Als drittes erscheint ein Elb in blauer Robe mit blitzartigen Knotenmustern, die aus silbernen Fäden gestickt sind. Er hat weißblonde Haare und auffällig blaue Augen, welche die Farbe eines wolkenlosen Sommerhimmels haben. Er trägt einen verzierten Holzstab, der einen Adler aus strahlendes Silbergold (celestischem Mithril) an seiner Spitze hat und darunter das Banner von Veldun trägt. Er wirkt streng, erhaben und distanziert und löst Ehrfurcht aus, so dass man sich in seiner Gegenwart sich klein und unbedeutend fühlt. Trotzdem wirkt er anziehend und faszinierend auf alle und man hat das Gefühl, dass seine Gegenwart erhebend und erbaulich ist. Die Drei gehen mit den beiden Kriegern an Land und den Helden fällt auf, dass sie ähnliche Rüstungen tragen wie Augustus, jedoch aus Mithril und Gold. Beide sind goldblond und hochgewachsen, sind mit Schwert, Schild und Speer bewaffnet und tragen unter ihrer Rüstung ein graues Lederwams. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor tritt hervor, um den obersten Gesandten mit einer tiefen Verbeugung zu begrüßen, welcher dieser erwidert, bevor  sie auf elbisch höfliche Begrüßungsformeln austauschen, die nur Octavia halbwegs verstehen kann:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt; „''Elen sila lumenn omentielvo.''“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung.) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center; width: 200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;big&amp;gt; „''Mae govannen.''“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Gut getroffen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Begrüßung wendet sich Gwaerenor den Helden zu und nähert sich ihnen mit der Gesandtschaft. Schließlich stellt er ihnen die drei Elben vor: Laerandir, der Gesandte des Königs Tiranduil von Veldun, seine Begleiter ''Hofrat'' Periath und Thalion, ein ''Lamgalâdhir'', was mit „Lichtsprecher“ übersetzt werden kann. Die Helden verneigen sich ehrfürchtig und die Elben erwidern die Geste. Dann stellt Gwaerenor die Helden der Drachenträne vor: [[Alethon]]-Priester Kenjiro Asai, Krieger Augustus Octavius, den Finder von Lorns Horn, Held Henk Hjaldinger und die Firen-ithron &amp;lt;small&amp;gt;(sterblicher Geanist)&amp;lt;/small&amp;gt; Octavia Ardera. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir begrüßt die Helden und übermittelt seine Grüße aus Veldun in fließendem Barthavisch:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung. Ich entbiete euch Grüße aus dem Elbenreich Veldun. &amp;lt;br/&amp;gt;Es ist mir eine große Ehre, euch persönlich hier anzutreffen, und ich freue mich auf einen Austausch.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden erwidern noch, dass die Ehre ganz auf ihrer Seite sei, und verneigen sich tief, doch mehr wird zuerst nicht geredet, da Gwaerenor den Gesandten und seine beiden Begleiter nach oben führt. Die Helden folgen ihnen mit den anderen Elben zum Baum und dort verabschiedet sich Gwaerenor vorerst von ihnen, da er zunächst allein mit der Gesandtschaft reden wolle, und zieht sich mit den anderen Elben in die Thronhalle zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum sind die Elben im Baum verschwunden, kommt Iustus zu den Helden und fragt nach dem angekommenen Schiff und seiner Bedeutung. Als er von dem Gesandten erfährt, will er wissen, was der Gesandte hier wolle und worum es wohl gehe. Doch die Helden müssen ihn damit vertrösten, dass sie auch erst mehr Informationen erhalten werden. Sie stellen Iustus aber in Aussicht, dass es bald zurück nach Barthavion gehen werde, was dieser sofort den anderen mitteilen will und sich zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch mit dem Gesandten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden irgendwann von einem Elben in die Halle gebeten, wo ein köstliches Essen aufgetischt ist und Hüter Gwaerenor, der Gesandte Laerandir, Hofrat Periath und Lichtsprecher Thalion bereits an der Tafel sitzen und sich höflich erheben, als die Helden eintreten. Gwaerenor weist ihnen ihre Plätze gegenüber der Gesandtschaft und alle setzen sich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir erhebt als erstes die Stimme und dankt den Helden im Namen seines Königs Tiranduil und von ganz Veldun für die Erlösung von [[Sereg]] und die Stilllegung des Nebenschlunds. Er weist die bescheidenen Helden darauf hin, dass ihre heroische Tat für alle Elben in seiner Heimat eine große Bedeutung besitze und sie sich darüber bewusst sein sollen, dass man ihre Namen in Veldun bald durch viele, ruhmreiche Lieder kennen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laerandir spricht dann über die Gründe für seine Anwesenheit und sagt, dass er auf der einen Seite deshalb da sei, um mit Gwaerenor über die Zukunft von Galadh-Bôr und den weiteren Kampf gegen die [[Loigg'Il]] zu reden, den Veldun mit voller Entschlossenheit weiterführen wolle. Kenji fängt an, dem Gesandten einiges über die Gedankenschinder zu erzählen und berichtet von dem Bündnis der Loigg'Il mit dem [[Bund des Xul]]. Als Kenji die Kolonien der Loigg'Il anspricht, berichtet Laerandir von ausgelöschten Außenposten an Velduns Küsten, die wegen des vermehrten Verschwindens von Schiffen aufgefallen waren, und Henk erwähnt die Karte der Kolonien, welche die Helden in Bußßeuxuß Versteck gefunden haben (vgl. [[Im Nebelschlund#Episode 22: Sichten und Sichern|Episode 22.22]]). Obwohl die Loigg’Il eine Ausweitung ihrer Stadt planen, schätzen die Helden, dass sie sich aus den Kolonien an den Küsten zurückziehen werden, da die realistische Chance besteht, dass der dunkle Kult seine Pläne eines neuen [[Mythische Zeitalter#Das schwarze Zeitalter – Krieg und Leid |schwarzen Zeitalters]] aufgrund des Einsatzes der Helden nicht mehr verwirklichen werde. Der Gesandte will von den Helden auch noch Schwachstellen der Gedankenschinder wissen und Henk erzählt, dass das Gehirn ihr empfindlichster Teil sei, und berichtet im Anschluss von der Forschung von Magus [[Gildon Ipnosi]] und von der [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Ceremorphose]] der Loiggg'Il. Außerdem erwähnt er, dass die Gedankenschinder keinerlei Emotionen kennen würden, was auch eine Schwachstelle sei, und Octavia ergänzt noch, dass sie auch anfällig auf Feuer reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gespräches fällt den Helden auf, dass der Hofrat Periath jeden, der etwas sagt, mit seinem durchdringenden, wenngleich wohlwollenden Blick, genau beobachtet, als ob er in einen hineinsähe. Auch wenn dies sein natürlicher Blick zu seinen scheint, fühlen sich die Helden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Laerandir über den zweiten Grund seiner Reise. Er weist darauf hin, dass Veldun durchaus bewusst sei, dass sich in Barthavion wieder einmal dunkle Mächte zusammenbrauen, und ist deshalb auf dem Weg zu dem Zwergenkönig, um diesen wegen ihres [[Alter Bund|alten Bundes]] die Unterstützung von König Tiranduil anzubieten. Den Helden ist bewusst, dass Laerandir auf den alten Bund zwischen [[Elben#Die Geldelben|Goldelben]] und [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbartzwergen]] gegen die unterweltanbetenden [[Menschen#Die Luggulaner|Luggulaner]] aus [[Luggulabdubur|Luggul]] anspielt, welcher vor dem Völkerzug nach Barthavion existierte. Laerandir fährt fort, dass auch in Veldun bereits bekannt sei, dass sich die Probleme mit dem Bund des Xul in Barthavion zuspitzen und alte Übel drohen, die Herrschaft über Eboria zu erlangen, um die Welt in ein neues schwarzes Zeitalter zu stürzen. Dem Elbenkönig sei bewusst, dass sich alle Mächte des Lichtes nun wieder vereinen müssen, um gegen die Bedrohung aus der Unterwelt anzukämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laerandir bedauert, dass den Elben in Veldun der Ernst der Lage erst bewusst wurde, als sie davon erfuhren, dass der dunkle Kult sogar den schwarzen König zurückholen und Veldun im Meer versinken lassen wollte, denn sonst hätten sie schon längst ihre Unterstützung angeboten. Laerandir beklagt, dass  der Zwergenkönig leider sehr stolz sei und nicht gern um Hilfe frage, weshalb sich der Elbenkönig entschied, ihm entgegenzukommen, so dass der Zwergenkönig sich nicht die Blöße geben muss, als hilfesuchender Bittsteller aufzutreten. Laerandir deutet außerdem an, dass es viele Dinge mit dem Zwergenkönig zu besprechen gäbe und es auch um alte Geheimnisse ginge, die nach Meinung des Elbenkönigs schon längst gelüftet sein sollten und dass es nun in der Entscheidung des Zwergenkönig liege, den Bewohnern von Barthavion endlich die Wahrheit über ihre Heimat mitzuteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl diese Andeutung die Helden sehr neugierig macht, geht Laerandir nicht mehr darauf ein und spricht stattdessen die Erkrankung des Zwergenkönigs an, von welcher er durch Gwaerenor gehört hat. Laerandir empfindet es leider als typisch, dass der Zwergenkönig die Elben aufgrund seines enormen Stolzes nicht um Hilfe gebeten habe, und möchte von den Helden möglichst viele Informationen zu der Erkrankung bekommen. Diese stellen heraus, dass es sich nicht um eine normale Krankheit handelt, sondern vielmehr ein Fluch dahinterstecken könnte. Laerandir beschließt, sofort eine Taube nach Veldun zu senden und darum zu bitten, dass Cuineniel &amp;lt;small&amp;gt;(Lebenswasser)&amp;lt;/small&amp;gt; von der Erkrankung des Zwergenkönigs unterrichtet wird. Bei dieser handelt es sich um die Lichtsprecherin von [[Hylea|Nestel]] und er hofft, dass diese unverzüglich mit einer eigenen Gesandtschaft nach [[Throal|Barthador]] aufbricht, wo er hofft, sie anzutreffen, wenn es selbst dort ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend bedankt sich Laerandir bei Augustus für Lumenisas Erlösung und berichtet, dass diese nach Veldun zurückgekehrt ist, nachdem der Fluch gebrochen war, und von Augustus‘ Hilfe bei der Brechung des Fluches durch das Horn von Lorn und der Rettung vom Schwan Auroneth erzählt hat. Augustus nimmt den Dank bescheiden entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor erwähnt dann, dass es dem Gesandten eine Ehre wäre, wenn sie zusammen nach Barthavion reisen würden. Das neue Schiff sei fertiggestellt und habe Platz für die Helden und alle weiteren Überlebenden, so dass alle in ihre Heimat zurückkehren können. Gwaerenor schätzt, dass sie bei dem strahlenden Herbstwetter spätestens in zwei Tagen die Küste Barthavions erreichen würden. Die Helden freuen sich über das Angebot und nehmen es dankbar an. Dann entlässt Gwaerenor die Helden aus der großen Halle, da er sich noch mit dem Gesandten besprechen möchte, und bittet sie,  die Männer über die baldige Abreise zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Baum wird Augustus von einem der Wächter angesprochen, welcher ihm auf fließendem Barthavisch offenbart, dass ein guter Freund von ihm der Enkel des Helden Algarn sei, dessen Verschwinden immer ein großes Rätsel blieb, bis Lumenisa zurückkehrte und von Augustus‘ Heldentat berichtete. Der Wächter dankt Augustus im Namen von Algarns Enkel, dass er dessen Großvater gefunden und die Überreste bestattet hat. Der Enkel ist froh, dass der Dämon bezwungen und der Tod von Algarn gerächt wurde. Als Augustus auf die Rüstung aufmerksam macht, die einst Algarn gehörte, überbringt der Wächter ihm die Botschaft, dass Algarns Enkel denkt, dass Augustus würdig sei, sie fortan zu tragen. Dann verabschiedet sich der Wächter und die Helden machen sich auf den Weg zu ihren Freunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Gefährten sagen, dass es morgen nach Hause geht, freuen sie sich riesig und können es kaum erwarten. Sie wollen wissen, wer die Elben seien, die mit dem Schiff ankamen, und warum sie hier sind. Als die Helden ihre Fragen beantwortet haben, fangen sie an, ihre Sachen zu packen. Wigo ist besonders aufgeregt und quetscht Henk aus, wo sie auf dem Schiff schlafen werden, wie lange die Reise dauern wird, ob sie zusammen auf dem Schiff sind, welches Schiff sie nehmen werden und vieles mehr. Henk verspricht ihm, dass sie gemeinsam auf einem Schiff reisen werden und in etwa zwei tagen Barthavion erreichen würden. Wigo meint, es müsse unbedingt noch was mit Henk besprechen, und fragt ihn, ob sie auf der Rückfahrt dafür etwas Zeit finden können. Henk fragt sich zwar, um was es wohl ginge, nickt Wigo aber zu. Dieser ist zufrieden und zieht sich zum Packen in die Hütte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich zur Ruhe und legen sich schlafen. In dieser Nacht schlafen alle ruhiger und ohne Albträume, nur Augustus ist unruhig und wälzt sich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===30. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.03''') Die Helden wachen früh auf und können die Abreise kaum erwarten. Sie eilen die geschwungene Rampe den Stamm hinab und beobachten dabei, wie die Matrosen ihre Sachen zusammenpacken und auch die Lavaechsenhäute mitnehmen, die sie zu Leder verarbeitet haben. In der großen Halle ist bereits das Frühstück für die Helden bereitet und sie sprechen beim Essen über ihre Erlebnisse an diesem Ort. Ihnen wird bewusst, dass sie Heimweh haben und sich freuen, die Gesellschaft der Elben hinter sich zu lassen. Besonders Henk empfand es als anstrengend, sich immer so zusammenreißen zu müssen, um dem hohen Standard der Elben gerecht zu werden. Er empfindet es als entspannend, sich auch mal wieder gehen lassen zu können. Sie spekulieren auch darüber, was sie in Barthavion erwarten könnte, doch beenden sie das Gespräch, um schnellstmöglich aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Halle treffen sie auf Gwaerenor, der sich mit anderen Elben unterhält. Die Helden erkennen den Schmied mit seinem Gehilfen wieder, die ihre Waffen zurückbringen. Jeder bekommt seine Waffe ausgehändigt, sie ist ordentlich geputzt und gepflegt und selbst Augustus ist mit der Behandlung zufrieden. Henk wird auf eine kleine Schmiedemarke hingewiesen, die an seinem Dolch versteckt an der Parierstange angebracht ist und bei der Reinigung auffiel. Auch Henks Mantel wurde ausgebessert und macht einen guten Eindruck, bei Augustus Rüstung wurden teilweise die Lederbänder erneuert. Gwaerenor teilt ihnen mit, dass die Matrosen schon an Bord wären, und alle gehen zum Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff wurde bereits startklar gemacht und die Elben prüfen noch alles und machen letzte Vorbereitungen. Auf dem Schiff kann man sich vorrangig nur auf dem Deck aufhalten, denn es gibt kein Unterdeck. In der Mitte wurde aber ein Zelt errichtet, welches den Helden als Schlafplatz angeboten wird. Die anderen Männer haben es sich bereits auf Deck niedergelassen. Ansonsten gibt es nur zwei kleine Lagerräume unter den Hochdecks an den Schiffenden, in welchen sich aber vor allem die Lebensmittel befinden. Gwaerenor stellt den Helden ihren Schiffslenker Vorondil vor, welcher sie mit 12 Elben nach Barthavion bringen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verabschiedung von Gwaerenor'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|left|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
Bevor die Helden an Bord gehen, spricht Gwaerenor sie an:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Lasst mich nun zum Abschied noch einmal die Gelegenheit ergreifen, euch zu danken. Ihr habt unseren goldenen König Sereg erlöst und mit ihm ganz Veldun vor dem Untergang gerettet, indem ihr den Nebelschlund zum Schweigen brachtet. Mein ganzes Volk dankt euch und wird eure Hilfe nie vergessen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Begegnung mit euch &amp;lt;small&amp;gt;(blickt auf alle Helden)&amp;lt;/small&amp;gt; hat mein Bild der jungen Völker sehr geändert, wenn auch zunächst zum Schlechten hin. &amp;lt;small&amp;gt;(blickt vorwurfsvoll zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt; Doch eure Taten im verborgenen Tal Dolen Talath haben mich von euren guten Seiten überzeugt, so dass ich auch deine &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt;  Verirrung und die Zerstörung von Dogeons Zuflucht inzwischen verzeihen kann, da ihr im Anschluss so viel Gutes bewirkt habt. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bitte nimm meinen Rat an &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt; und besuche das Heiligtum der Druiden in den balmarischen Sternenwälder. Sie können dir helfen, deine Magie besser zu verstehen, und dir zeigen, wie du einen freundschaftlicheren Zugang zu den Wurzelkräften finden kannst. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia bedankt sich für den Rat und Kenji nutze die Gelegenheit, um sich bei Gwaerenor für seine Hilfe und die Gastfreundschaft zu bedanken. Dieser nickt freundlich und lässt eine große, geschlossene Amphore bringen. Er überreicht sie Kenji mit den Worten:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr batet um etwas Wasser aus Nestels Quelle und gerne erfüllen wir eure Bitte. ''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ergreift Henk das Wort und dankt Gwaerenor für ihre Hilfe beim Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] (vgl. [[Die Fahrt der Baiula_Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]). Er betont, dass es ihnen eine Ehre gewesen ist, an der Seite der Elben gekämpft zu haben. Gwaerenor erwidert, dass es allen Elben eine große Ehre ist, an der Seite jener epischen Helden gekämpft zu haben, welche den goldenen König Sereg erlösten und Veldun vor dem Untergang retteten. Dann holt er ein Tuch hervor, in das etwas eingewickelt ist. Während er spricht, enthüllt er den Inhalt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich habe zum Abschied ein Geschenk für euch, dass euch an diesen Ort erinnern soll und euch sicher durch die Wildnis der Sternenwälder führen kann. Solange ihr diese Rinde von Galadh-Bôr bei euch tragt, wird der Wald euch als Teil seiner selbst betrachten und die wilden Geschöpfe werden euch nicht als Feinde empfinden. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gwaerenor überreicht Octavia das Tuch mit dem polierten Stück Silma-Esche, welches eine wunderschöne Maserung hat, die wie von silbernen Fäden durchzogen scheint. Als die Helden die Rinde bewundert haben und an Bord gehen, verabschiedet Gwaerenor sie mit einem Segen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai gaer ech alfirin! &amp;lt;small&amp;gt;(„Möget ihr gesegnet sein!“)&amp;lt;/small&amp;gt; Wir Elben von Galadh-Bôr werden jeden Tag unsere Gebete an die Calanir richten, damit sie euch beistehen in euren bevorstehenden Kämpfen. Die Erinnerung an euch wird ewig in unseren Liedern weiterleben! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Abschied singen alle Elben ein Lied, während das Schiff ablegt. Octavia kann verstehen, dass es sich um ein Lied handelt, in welchem der Goldene König und dessen Erlösung erwähnt wird. Dann vernimmt sie auch die Namen der Helden, denn scheinbar ist es ein neues Lied über ihre Taten, was die Elben singen. Octavia und Augustus wirken so, als ob sie dies als sehr angemessen empfinden, während Kenji vor Verlegenheit ein rotes Ohr bekommt und Henk sich peinlich gerührt weggeduckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben setzen sich an die Ruder und beginnen zu singen. Sie navigieren das Schiff sicher aus der stürmischen Bucht und es wirkt fast so, als ob die Wellen das Schiff trotz der starken Strömungen sanft über Meeresoberfläche tragen. Kenji ist fasziniert von der Synchronizität der Ruderschläge, die so gleichmäßig und präzise sind, wie es keiner der Helden je gesehen hat, denn alle Elben verschmelzen dabei zu einer einzigen Einheit und ihre Bewegungen sind völlig aufeinander abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schiff die Südspitze der Götterinseln umschifft hat und die großen Vulkane der Ostseite der Hauptinsel sichtbar werden, nimmt es Ostkurs auf und die Helden verteilen sich an Deck. Kenji zieht sich in das Zelt zurück, um zu beten, Augustus macht Liegestütze im Heck des Schiffs und Octavia steht an der Reling und blickt auf die Inseln zurück, deren einer Vulkan mittlerweile erloschen scheint. Henk sucht Wigo auf, denn dieser hatte um ein Gespräch gebeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Wigo'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo erzählt Henk, dass er sich zu Beginn als blinder Passagier bei den Elben auf ein Schiff geschlichen habe, da er die Helden retten wollte. Da die Elben aber mit einem ganz anderen Seegang segeln und viel schneller als alle anderen Schiffe seien, die er jemals gesehen habe, konnte er sich irgendwann nicht mehr festhalten und sei nur nicht von Bord gefallen, da einer der Elben ihn gerettet habe. So sei er jedoch aufgeflogen und die Elben wären etwas sauer, dass er sich aufs Schiff geschlichen habe. Auch Gwaerenor habe ihn nachher sehr ernst gesagt, dass er sich selbst und auch die Elben gefährdet habe und dass sie ihm bei einem zweiten Versuch aufs Schiff zu schleichen vielleicht nicht mehr retten können, wenn er von Deck fiele. Seitdem habe er es nicht mehr versucht und sei bei den Männern geblieben und habe ihnen beim Kampf gegen die wilden Lava-Echsen geholfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk lobt und dankt Wigo für seinen Einsatz auf der Götterinsel, als er Henk aus der Gefangenschaft von Hazug-Ságok befreite und damit die ganze Gruppe rettete (vgl. ([[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_44:_Ende_der_L.C3.BCgen|Episode 21.44]]). Henk stehe dafür immer in seiner Schuld, woraufhin Wigo flapsig meint, er könne sie ja jetzt einlösen. Doch dann wird er sehr still und Henk entdeckt, dass Wigo etwas Angst macht, und spricht ihn direkt darauf an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo gesteht, dass er fürchtet, Graltiks Männer könnten sich nach über ihrer Rückkehr nach Barthavion rächen, weil er sie ja hintergangen habe. Dann erzählt er Henk die Geschichte, wie er sich für die Aufnahme in Graltiks Gilde an Bord der Baiula Spei schleichen sollte, um bei Grimmschnitts Überfall die Segel oder das Steuer zu sabotieren. Henk lacht, da er Wigo sehr schnell entdeckt hatte, und macht dem Jungen klar, dass ein solcher Auftrag Selbstmord ist und Graltiks Leute ihn nur benutzen wollten und mit seinem Tod kalkulierten. Henk erinnert Wigo an Grimmschnitt, welcher Graltik vor dem Bund des Xul warnen wollte, und erzählt ihm von weiteren Männern, die alle Graltik zum Umdenken bewegen wollen. Weil Henk aber das Risiko für Wigos Leben nicht ganz ausschließen kann, fragt Wigo ihn nach dem Schutz der Füchse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk vermittelt Wigo vorsichtig, dass er ausgestiegen und nicht mehr bei den Füchsen sei, woraufhin Wigo sich große Sorgen macht, denn ein solcher Schritt für gewöhnlich mit dem Tod verbunden endet. Henk beruhigt ihn ein wenig du erzählt, dass ein Freund von ihm darüber zu entscheiden habe. Da die beiden also nun beide im gleichen Boot sitzen, fragt Wigo, ob er bei Henk bleiben könne, wenn sie zurück sind, da er keine Ahnung habe, wo er sonst hin kann. Er wolle auch nicht wieder auf die Straße zurück oder mit Verbrechen zu tun haben. Er wolle nun anständig werden, denn er habe auf ihrer gemeinsamen Reise gelernt, dass es wichtigere Dinge gäbe, denen man sich widmen könne, als sich planlos durchs Leben zu tricksen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk versucht ihm verständlich zu machen, dass die Reise mit ihnen zu gefährlich für ihn werden würde und bietet ihm stattdessen an, dass er vielleicht in der [[Gaius_Octavius_Aequus#Villa_des_Aequus|Villa des Aequus]] bleiben und sich dort nützlich machen könne, falls er nicht zu seiner Freundin Heli gehen wolle. Doch Wigo will unbedingt weiter gegen den Dunklen Kult kämpfen will, um Barthavion zu retten, denn erst wenn dann alles sicher ist, will er zu seiner Freundin nach Lyo. Daraufhin bietet ihm Henk an, Mitglied im [[Bund des Lichtes]] zu werden und sich in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Nauried]] von dem Veteranen [[Egeil von Wallenrode]] im Schwertkampf ausbilden zu lassen. Das gefällt Wigo gut, er bittet sich aber noch etwas Bedenkzeit für seine endgültige Entscheidung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk macht Wigo klar, dass sie immer miteinander verbunden sein werden, und vollzieht mit ihm die Blutsbrüderschaft. Glücklich schlägt Wigo ein und wird dann von Henk zu Abdrushin geschickt, um den Schnitt in der Handfläche zu verbinden. Henk selbst lässt noch einige Tropfen seines Blutes ins Meer fallen, bis die Wunde geschlossen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iustus spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mittag spricht [[Iustus Trebatius|Iustus]] Octavia an und fragt sie, ob sie an dem Wasser von Nestels Quelle etwas Besonderes bemerkt habe. Als sie ihm die Wirkung des Wassers während eines Bades schildert, hört Iustus interessiert zu und erklärt dann, dass das Wasser mit [[Ambrosia]] versetzt sei, was darauf schließen ließe, dass an diesem Ort Wasser durch die Macht der [[Lichtgötter]] in Ambrosia umgewandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia berichtet Iustus von ihren Erlebnissen in [[L'yreh]] und erzählt von dem Versuch der [[Loigg'Il]], ihre Erinnerungen zu verfälschen. Sie schildert die Art der Manipulation, in der die Erinnerungsinhalte verändert wurden, so dass bei ihren Unfällen in der Vergangenheit viele Menschen umgekommen waren. Octavia gesteht Iustus, dass sie durch diese Erfahrung erst richtig verstanden habe, wie wichtig die Disziplin sei, die ihre Mutter immer von ihr verlangte. Nur durch diese Disziplin habe sie die Kraft aufgebracht, ihre Emotionen zu kontrollieren und Schlimmeres zu verhindern. Sie musste sich eingestehen, dass sie anscheinend schon immer insgeheim gewünscht habe, ihr Potential einmal auszuschöpfen, und Octavia ist bewusst geworden, dass diese Macht eine größere Verführung darstelle, als sie gedacht habe. Ihr wurde klar, dass die Illusionen der Loigg’Il vermutlich Realität geworden wären, wenn sie sich nicht an die Vorgaben ihrer Mutter gehalten hätte.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Iustus.png|miniatur|rechts|Magus [[Iustus Trebatius]]]]&lt;br /&gt;
Auf Octavias Nachfrage, was er auf [[Galadh-Bôr]] gemacht habe, erzählt Iustus von intensiven Gesprächen mit [[Gwaerenor]] über Zauberei. Octavia will wissen, ob Iustus neue Erkenntnisse gewinnen konnte, und dieser entschuldigt sich zunächst bei ihr für seine Versuche, aus ihr eine Arkanistin machen zu wollen. Iustus gesteht, dass der Austausch mit Gwaerenor ihm neue Erkenntnisse über die „Natur der wilden Magie“ eröffnet habe, welche die Elben und auch Octavia wirken. Er weist Octavia darauf hin, dass es eine Frage des Alters und der Erfahrung ist, die Magie zu meistern. Doch nach der Rückkehr der Helden glaube er daran, dass Octavia es schaffen könne, die Magie zu meistern, wenn sie ihre Gefühle im Griff bekommt. Denn mit dem nötigen Bewusstsein und der Emotionskontrolle sollte es auch für Normalsterbliche möglich sein, Kontrolle über die Magie zu erhalten. Gwaerenor wies Iustus auch auf den Ausgleich der sogenannten „Wurzelkräfte“ hin, denn bei vielen besteht die Gefahr, dass ein einzelnes Element die Vorherrschaft erlangt und der Geanist dann Gefahr läuft, sich wie [[Ignus]] in der Natur dieses Elementes zu verlieren. Gwaerenor wies auch darauf hin, dass selbst Elben sich in der Magie verlieren können, wie es  Sereg passiert ist. Iustus empfiehlt Octavia, auf alle Fälle das balmarische Druidenheiligtum aufzusuchen, zu welchem Gwaerenor sie eingeladen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden stehen noch etwas an der Reling und blicken über das weite [[Bartha-Bucht|Meer]], als Iustus Octavia erzählt, dass Gwaerenor durch seine Wissbegier anscheinend etwas überfordert und schließlich sogar genervt war, obwohl er mit unglaublich viel Geduld und Mühe auf seine anstrengenden Fragen geantwortet habe. Doch Iustus gesteht seine Verwunderung darüber, dass die Elben sich diese trotz ihres großen Wissensschatzes und Intelligenz vor den Erkenntnissen der magischen Forschung verschließen. Seiner Meinung nach könnten sie ihre Macht ins Unermessliche steigern, wenn sie sich für alle Mysterien des Kosmos öffnen würden. Wie Elben sich absichtlich gegenüber den Möglichkeiten verschließen können, welche ihnen die Beschäftigung mit der [[Arkanmagie]] bieten würde, bleibe ihm ein großes Rätsel. Er findet es jedenfalls nach seinen Gesprächen mit Gwaerenor nicht mehr verwunderlich, warum ein großes Reich wie Veldun untergehen konnte, während inzwischen Thyrna fast ganz Eboria beherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Schiffe die [[Götterinseln]] umrundet haben und auf Ostkurs gegangen sind, kommt ihnen am Nachmittag ein Schiff entgegengesegelt. Es stellt sich als das Schiff der rückkehrenden Elben heraus. Beide Schiffe verlangsamen ihrer Fahrt und rufen etwas herüber. Octavia kann verstehen, dass sie etwas wie &amp;lt;big&amp;gt;„''Mae padad''“&amp;lt;/big&amp;gt; „''gut angekommen''“ und „''alle sicher an Land gebracht''“ sagen. Dann fahren sie weiter Richtung Galadh-Bôr und die anderen Schiffe nehmen ihren Kurs nach Perlheim wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht zu Octavia und erzählt ihr von Wigos Absichten und der Idee, Wigo im Bund des Lichtes aufzunehmen und zur Kampfausbildung nach Nauried zu schicken, wo er auch vor den Nachstellungen von Graltiks Männern sicher sein sollte. Octavia findet die Idee gut und unterstützt den Plan. Währenddessen kommt Kenji nach seiner Meditation aus dem Zelt und sieht nach den Matrosen. Er spricht kurz mit [[Baiula_Spei#Offiziere:|Ibendorn]], der ihm von der Bestattung von Matrose [[Baiula_Spei#Matrosen:|Finstertann]] und der Andacht für ihre anderen gefallenen Kameraden der Kosliner Seelöwen erzählt. Kenji verspricht ihm, in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]] eine Andacht zu ihrem Gedenken abzuhalten. Dann gesellt er sich zu seinen Freunden Henk und Octavia und erfährt von Wigos Wunsch, den er ebenfalls gutheißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavia spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Henk und Kenji weiter unterhalten, sucht Octavia ihren Bruder Augustus auf, welcher am Heck des Schiffs sein Krafttraining absolviert. Sie will von ihm wissen, wie er zu einem baldigen Gnadengesuch an den thyrnischen Kaiser zur Aufhebung seiner Verbannung steht. Doch Augustus ist von einer möglichen Wiederkehr nach [[Thyrna]] nicht begeistert und argumentiert zunächst, dass er durch seine Taten sein Anrecht verwirkt habe, dazu zu gehören und deshalb zurecht verbannt worden ist. Als Octavia Augustus an seine thyrnische Pflicht gegenüber seiner Familie erinnert, weist dieser sie darauf hin, dass er zu viel Schande über seine Familie gebracht habe, um Stammvater Cygnus überhaupt noch nacheifern zu können. Außerdem habe er stets nur seine Pflicht getan und auf andere gehört, doch gerade dies habe schließlich dazu geführt, dass er die schlimmsten Verbrechen beging, ohne darüber nachzudenken. Um nicht wieder blind Befehlen oder Traditionen zu folgen, wolle er jetzt seinem eigenen Willen folgen und zum ersten Mal selbstbestimmt handeln. Octavia ist nicht begeistert und will ihn umstimmen, indem sie sehr ideell von einem Leben in Thyrna schwärmt. Doch Augustus wirft ihr vor, in einer Scheinwelt zu leben, weil sie niemals lange genug in Thyrna war, um erkennen zu können, dass alle thyrnischen Ideale dort oft nur eine falsche Schau seien. Er weist sie darauf hin, dass er selbst die Doppelmoral dort erlebt habe und daher wisse, dass Thyrna mehr Schein als Sein sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch hat sich langsam hochgeschaukelt und die beiden sind im Verlauf immer lauter geworden, so dass Henk und Kenji mitbekommen, dass die beiden streiten. Augustus schickt Octavia dann fort, da er noch trainieren wolle, und sie zieht sich verärgert in das Zelt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch von Henk und Kenji verweilt noch etwas bei Wigo, der plant, nach dem Kampf gegen den Bund des Xul auf die Insel Lyo zu gehen und sich dort gemeinsam mit seiner Freundin Heli ein Leben aufzubauen. Kenji fragt Henk, ob dieser nach ihrer Rückkehr nach Barthavion einen Abstecher nach [[Freywall]] machen will, um Viola zu sehen. Henk ist sich nicht sicher, ob die Zeit es erlaubt, würde es sich aber wünschen. Kenji sinniert, darüber, was nach dem Erreichen ihres Zieles sein wird, und Henk verrät ihm, dass er davon träumt, mit Viola zusammen eine Kneipe zu eröffnen, obwohl er sich keine Illusionen darüber mache, dass dies wohl nicht eintreten werde, da er wohl sterbe wie alle Helden stürben und dadurch etwas Entscheidendes bewirkten. Kenji bedauert, dass er sich damals bei Talina nicht anders verhalten hat, und würde es bei einer anderen Frau mittlerweile anders machen. Dann spricht er über seine Gefühle für Octavia, die er selbst als Narretei ansieht. Während Henk versucht, Kenji zu vermittlen, dass Octavia ihm nie ein Signal ihrer Zuneigung gesendet und er keine Chance bei ihr habe, will Kenji ihm zeigen, dass seine Gefühle für Octavia viel tiefer gehen als nur oberflächliche Anziehung. Im Gegensatz zu Ignus habe er echtes Interesse an Octavia und ihre Stärken jetzt erkannt. Henk konfrontiert ihn damit, dass er Octavia gar nicht als eigentliche Frau betrachtet, sondern eher als Zauberwesen, was dadurch große Ähnlichkeit mit Ignus aufweist. Als Kenji einwirft, dass auch er durch seine Abstammung alleingestellt in Barthavion sei, genau wie Octavia, macht Henk ihm klar, dass Octavia sich bei jedem Mann außer Ignus zusammenreißen muss, um ihn beim Sex nicht zu verbrennen, und verweist auf Kenjis linken Arm mit den Brandnarben (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 19: Die Gr.C3.BCne Festung|Episode 21.19]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ihr Gespräch ist zum Ende etwas impulsiver und lauter geworden, so dass Augustus sein Training unterbricht und zu den beiden geht. Er hat den Namen seiner Schwester im Kontext zu sexuellen Handlungen gehört und spricht die beiden darauf an. Er erfährt jetzt, dass seine kleine Schwester Octavia ein Verhältnis mit Ignus hatte und mit ihm intim wurde. Augustus ist empört über Octavias Doppelmoral, die ihm vorwirft, sich mit Elora einzulassen, und selbst so gegen thyrnische Sitten verstößt und die Ehre der Familie damit schadet. Henk spricht ihn auf sein Gespräch mit Octavia an und unterstützt Augustus in seinem Vorhaben, ein Held in Barthavion zu werden und kein Gnadengesuch zum Kaiser zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.04''') Als sich Augustus wieder seinem Training zuwendet, unterhalten sich Henk und Kenji noch etwas über ihn und sein Verhältnis zu Thyrna. Henk kann sowohl ihn als auch die Position seiner Schwester Octavia nachvollziehen und würde gerne vermittelnd weiterhelfen. Er rät Kenji zu einem Gespräch mit Octavia, um nach ihrem Angriff auf ihn (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 41: Metamorphose|Episode 21.41]]) zu besprechen, wie es ihm damit geht. Kenji fragt sich, worauf ein solches Gespräch mit ihr hinausläuft, und räumt Henk gegenüber ein, sich viele Gedanken darüber gemacht zu haben, doch Henk meint, so etwas müsse man fühlen. Kenji fragt sich, ob alle überhaupt die volle Verantwortung für ihre Taten tragen würden, schließlich seien alle einer Manipulation des [[Mendakos]] aufgesessen (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei# Episode 43: Hazug-S.C3.A1gok|Episode 21.43]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht ins Zelt zu Octavia und fragt sie nach dem Streit mit Augustus. Sie betont, dass es kein Streit, sondern nur eine Meinungsverschiedenheit sei, und spricht über die Vorteile, sollte die Verbannung von Augustus aufgehoben werden. Es bedürfe nur einer Nachricht nach Thyrna, damit dort bekannt werde, was Augustus hier mit den anderen zusammen geleistet habe. Aber er sei schon immer eigensinnig gewesen und halte sich nicht an Regeln. Aber die Angelegenheit sei nicht nur sein Problem, sondern eine Sache der Familie, weshalb er etwas tun müsse. Henk hat Verständnis für Augustus und kennt das Gefühl, ein anderes Leben führen zu wollen. Dann fragt Octavia Henk nach Elora und ob Augustus‘ Entscheidung mit ihr zusammenhänge. Henk erzählt ihr Eloras Geschichte und offenbart, dass die beiden verliebt seien und Augustus Elora versprochen habe, sie vor ihrem Dämon zu retten. Octavia drängt darauf, dass dies mit Augustus geklärt wird, und Henk bietet an, mit diesem zu sprechen. Er weist sie darauf hin, dass die Geschwister sich sehr ähnlich sind und verlässt dann verlässt er das Zelt und erzählt Augustus von seinem Gespräch mit Octavia, welcher nicht begeistert darüber ist, dass seine Schwester nun von seinen Gefühlen für Elora weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sieht, dass Henk das Zelt verlässt, geht er zu Octavia und bittet sie um ein Gespräch, da er ihr noch Antworten schuldig sei. Doch diese gesteht ihm, dass sie zurzeit nur mit Augustus‘ Situation und Haltung beschäftigt ist, dass sie sich auf nichts anderes einlassen und konzentrieren könne. Daher verschiebt sie ihr Gespräch auf den morgigen Tag, nachdem sie hoffentlich mit Augustus einig geworden ist. Dann entschuldigt sie sich und winkt ihren Bruder zu sich herüber zum Zelt, der allerdings demonstrativ erst noch seinen Trainingssachen wegräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavia spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus ins Zelt gegangen ist, erzählt ihm Octavia von ihrem Eid, den sie nach der Verwüstung von Dogeons Zuflucht geleistet hat (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 52: Schw.C3.BCre und_Riten|Episode 21.52]]). Sie möchte, dass ihr Bruder ihre Motive verstehen kann, warum ihr die Wiederherstellung der Familienehre so wichtig ist. Sie bittet Augustus, sich über die Nacht und den nächsten Tag zu überlegen, ob er bereit für eine Rückkehr in die thyrnische Gesellschaft sei oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gibt Augustus zu verstehen, dass er mit seiner Schwester nicht so trotzig reden und seinen Stotz und seine Sturheit besser ablegen sollte. In manchen Situationen könne man sich Stolz nicht leisten. Augustus drückt aus, dass er ein falsches Bild von Octavia hat und sie als fehlerlos empfindet, und Henk versucht ihm die Schattenseiten seiner Schwester bewusst zu machen. Er solle darüber nachdenken, damit er in Zukunft seine Entscheidung nicht bereuen würde. Wenn er sich aber gegen Thyrna entscheiden sollte, würde ihm in Barthavion immer ein Platz als Held offenstehen. Als Augustus sich über Octavia und Ignus aufregt, weist ihn Henk darauf hin, dass er anscheinend immer noch in der thyrnischen Prägung verankert sei und wie ein Thyrner denke. Augustus verspricht, darüber nachzudenken und wandert unruhig auf dem Deck auf und ab, jedoch abseits von Henk und Kenji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Octavia machen sich beide etwas vor, darüber sind sich Kenji und Henk einig. Kenji erzählt Henk, dass er in [[L'yreh]] zu sich gefunden und seine Stärke gefunden habe. Er habe immer gedacht, der Gruppe ein Ratgeber sein zu müssen, doch da Henk als Fährmann allen mit Rat und Tat zur Seite stehe, könne er sich voll auf das Licht konzentrieren. Henk gesteht ihm, dass er Kenji immer schon als Träger des Lichtes gesehen habe, und als Fährmann kann er einen Konflikt auch nicht lösen. Henk höre zu und entlarve dann die Selbstlügen, so rede er allen ins Gewissen, damit sie ihre Konflikte selbst lösen. Kenji sieht die Gruppe als Speerspitze der Götter, die es sich nicht erlauben können, nicht zu funktionieren. Dann gesteht er Henk, dass er gegenüber Octavia gelogen habe, denn er sei noch immer von Selbstzweifeln zerfressen und von widersprüchlichen Gefühlen durchdrungen. Henk wirft ihm vor, Zeit zu schinden und das Gespräch mit Octavia absichtlich hinauszuzögern, doch Kenji erklärt ihm, dass er sie bereits angesprochen habe, Octavia jedoch noch nicht so weit sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklärt Kenji, dass er stolz auf ihn sei, wie er sich in L'yreh geschlagen und herausgefunden habe, was in ihm schlummerte. Kenji nimmt sich vor, in Barthavion noch einmal das Gespräch mit Archorbar zu suchen, um ihn auf Pyrrhon anzusprechen. Er fragt sich, warum er von diesem in gewisser Weise angelogen wurde, doch Henk erklärt Kenji, dass Geheimnisse keine Lügen sind und manchmal etwas zurückgehalten werden muss, wenn die Empfänger noch nicht so weit seien. Kenji gesteht, dass es Dinge in ihm gebe, die er immer gereuen werde, doch solche Anteile sollen ihm Kraft geben und nicht zur Belastung werden. Dann legt sich Kenji an Deck hin, um zu ruhen, während Henk sich entschließt, im Zelt bei Octavia zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk das Zelt betritt, ist Octavia noch wach und fragt ihn nach seinem Gespräch mit Augustus. Octavia ist über das Verhalten ihres Bruders irritiert und Henk versucht ihr zu erklären, dass Augustus ihre Argumente schon nachvollziehen könne und versprochen habe, darüber nachzudenken. Henk weist Octavia darauf hin, dass ihre Freiheit in gewisser Weise auch beschnitten würde, wenn Augustus‘ Verbannung aufgehoben und er  wieder das Oberhaupt der Familie würde, denn dann könne er sie im Interesse der Familie verheiraten, um politische Bünde zu schließen. Octavia sieht diese Möglichkeit als eher unwahrscheinlich an und betont den Einfluss, den sie durch die Aufhebung in Thyrna gewännen und den man für die richtige Sache einsetzen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus geht unruhig an Deck auf und ab und nähert sich dabei auch Kenjis Ruheposition, der auf dem Rücken liegend in den Nachthimmel blickt. Als dieser ihn bemerkt, spricht er ihn an und beginnt ein Gespräch. Augustus gesteht Kenji, dass er keine Ruhe findet, weil ihm so viele Gedanken durch den Kopf gehen. Kenji versucht ihn zu beruhigen und seine Gedanken zu ordnen. Sie sprechen über ihre familiäre Verbindung zueinander und  Augustus macht Kenji bewusst, dass er als Verbannter keine Einwände gegen eine Verbindung von diesem und Octavia habe, aber als Familienoberhaupt könne er eine solche Verbindung nicht mehr gutheißen. Wenn die Verbannung also aufgehoben würde, müsse sich Kenji Octavia aus dem Kopf schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XI. Nemieon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Nemieon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.05''') Henk und Octavia schlafen im Zelt, während sich Augustus und Kenji an Deck hingelegt haben. Das gleichmäßige Rudern der Elben lässt sie so tief ruhen, dass sie am Morgen geweckt werden müssen, als den beiden Elbenschiffen fünf Piratenboote auflauern und sich zum Entern bereitmachen. Als Ibendorn die Schiffe im Morgengrauen entdeckt, weckt er Augustus, welcher Kenji wachrüttelt, bevor beide Octavia und Henk aus dem Schlaf holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Piratenüberfall'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Piratenschiffe, welche die Elben von allen Seiten anzugreifen versuchen, können identifiziert werden. Es handelt sich um die „Bissige Moräne“, die „Loderzorn“, die „Blutmöwe“, die „Reißzahn“ und die „Faules Ei“. An die beiden letzten Namen erinnern sich die Helden aus Fuselfels, denn Henk hat auf der „Faulen Ei“ den Bericht vom ''triefenden Bill'' an ''Slindro die Flosse'', dem mittlerweile verstorbenen Kapitän der „Reißzahn“ belauscht (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 11: Pauls S.C3.BCppchen|Episode 21.11]]). Außerdem ist zu erkennen, dass die Piraten auf allen Schiffen ihre Speere bereithalten. Die „Bissige Moräne“ hat vorne einen Rammsporn, mit dem sie ein Schiff versenken könnte, und auf der „Loderzorn“ ist ein Siphon, eine Abfeuervorrichtung für Argosisches Feuer, zu erkennen, welches gerade mit einer Kartusche geladen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Männer kampfbereit machen und Augustus bereits vollgerüstet und bewaffnet ist, wirken die Elben entspannt und beginnen nur lauter zu singen. Die Piraten machen sich angriffsbereit du im Wind liegen die rauen Piratenstimmen, die dreckige Befehle wie &amp;lt;big&amp;gt;„''Schneller, ihr feigen Pocken!''“&amp;lt;/big&amp;gt; oder &amp;lt;big&amp;gt;„''Vorwärts,  faule Fischficker!''“&amp;lt;/big&amp;gt; zu ihren Männern brüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch je näher die Piratenschiffe kommen, desto mehr werden sie von Elementargeistern angegriffen. Aber obwohl ihre Schiffe von Wellen fast umgeworfen werden und der Wind an ihren Segeln zerrt, geben die Piraten trotzdem nicht auf und rudern stur weiter. Der Käpt’n der „Loderzorn“ brüllt sogar noch zu den Elbenschiffen herüber, dass sie sich ergeben sollen. Doch die Elben rudern jedoch stoisch weiter und die Helden sehen, dass sich ein Sturm über den Piraten zusammenbraut. Eine mächtige Bö bricht den Mast der „Bissigen Moräne“, das Schiff kentert und die Mannschaft treibt im Wasser. Doch anstatt den Angriff abzubrechen und den Männern zu helfen, schreit der Käpt‘n der „Loderzorn“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Los! Weiterrudern, ihr versoffenen Groghaie! Die Aallutscher können Schwimmen, aber die spitzohrigen Klunkerträger da haben fette Beute, sowas kriegen wir nie wieder! In die Riemen!!!!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ihre Segel im Sturm unbrauchbar sind, nähern sich die Piraten rudernd weiter den Elbenschiffen und fahren damit in ihr Verderben. Während Kenji über einen friedlichen Ausgang der Begegnung nachdenkt, hat sich Henk vorne zum Bug ihres Schiffes begeben. Die Piraten schaffen es nicht ganz in Wurf-Reichweite zu kommen, doch die „Loderzorn“ mit dem Argosischem Feuer nähert sich so weit, dass sie gleich einen Schuss abgeben könnte. Henk greift seine Schleuder und zielt mit einem Stein auf den Piraten, der das Siphon trägt. Gerade, als dieser das Argosische Feuer auslöst, trifft ihn Henks Geschoss am Kopf und er verreißt den Flammenstrahl, so dass glücklicherweise nur der äußere Teil des Buges in Brand gesetzt wird. Henk ruft sofort nach Octavia, die herbeieilt und konzentriert die Flammen auf der linken Seite löscht, während ein Elb auf der rechten Seite des Schiffes entspannt auf die Flammen einredet und sie so zum Erlöschen bringt. Henk warnt erneut die Piraten und rät zum Abbruch des Überfalls, doch aus etlichen Kehlen schallt ihm nur ein Wort entgegen:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; width: 130px; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''G O L D ! !''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Octavia beschließen, die Piraten abzuschrecken, und Octavia feuert als Warnung einen Flammenpfeil direkt am Kopf des Käpt’n der „Loderzorn“ vorbei. Mit qualmendem Bart höhnt dieser &amp;lt;big&amp;gt;„''Daneben!''“&amp;lt;/big&amp;gt; herüber und während er noch feixend an Deck steht, schießt Octavia einen weiteren Flammenpfeil hinterher und trifft den Kopf des noch lachenden Kapitäns, welcher daraufhin explodierte. Als die anderen Piratenschiffe dies mitbekommen, schreit der ''triefende Bill'' von der „Faulen Ei“ herüber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; width: 450px; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Trugfisch ist tot, ich hab das Kommando!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturm ist inzwischen immer stärker geworden und der Mast der „Loderzorn“ bricht unter den starken Winden, stürzt seitwärts und lässt das Schiff kentern. Die Elbenboote selbst befinden sich im Auge des Sturms und werden nicht behelligt. Die „Blutmöwe“ und die „Reißzahn“ greifen die Schiffe seitwärts an und werden auf einen großen Wellenberg gehoben, so dass es so aussieht, als würden sie nun auf die Elbenschiffe geschleudert werden, doch plötzlich bricht der Wellenberg in der Mitte zwischen den Schiffen zusammen, so dass beide in die Lücke stürzen, ihre Masten sich verhaken und sie in die Tiefe gerissen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Piratenschiff, die „Faules Ei“ unter dem Kommando des ''triefenden Bill'', versucht jetzt, beizudrehen und den Angriff abzubrechen. Kenji betet zu den Göttern um die gnädige Rettung der Piraten. Die „Faules Ei“ kann tatsächlich den Kurs wenden, zahlt jedoch mit einem zerfetzten Segel und gebrochener Mastspitze einen hohen Preis. Aber es gelingt ihnen, nicht zu kentern oder zu sinken, bis der Sturm sich so schnell, wie er gekommen war, wieder beruhigte und die Elbenschiffe wieder ihren Kurs in Richtung Perlheim aufnehmen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:img piratenüberfall.png|300px|miniatur|rechts|Der Kurs der Elbenschiffe von [[Galadh-Bôr]] bis zum Ort des Piratenüberfalls]]&lt;br /&gt;
Delfine springen den Schiffen rechts und links vom Bug in den Wellen voran, während sich hinter den Schiffen Haiflossen ausmachen lassen, die vermutlich den gekenterten Piraten einen Besuch abstatten wollen. Octavia fragt sich, ob sie sich vielleicht in der Nähe von [[Fuselfels]] befinden könnten, was die anderen durchaus für möglich halten, da hinter ihnen die Insel Kroken erkennbar ist und sich weit im Norden die Inselgruppe der Knocheninseln abzeichnen könnte. Die Helden vermuten, dass die Piraten hier auf der Lauer lagen, weil sie zuvor vielleicht sogar zweimal das Elbenschiff gesehen hatten, welches die [[Freigeister]] nach [[Perlheim]] brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, jetzt erst einmal richtig zu Frühstücken und setzen sich dazu ins Zelt. Während des Essens überlegen sie ihr Vorgehen auf dem Festland und kommen überein, dass sie [[Archorbar]] kontaktieren müssen. Nach einiger Zeit verlassen Augustus und Henk das Zelt, das letzterer mit Augustus trainieren wollte, was allerdings nur ein Vorwand ist, um Kenji mit Octavia allein im Zelt zurückzulassen, damit sie sich endlich in aller Ruhe unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Octavia und Kenji'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sprechen die beiden noch über Augustus, der nach Octavias Ansicht nur heißblütige Entscheidungen träfe. Sie wünscht sich, dass Augustus seine Entscheidung in Bezug auf die Verbannung nicht eines Tages bereuen werde, denn er könne in dieser Sache eigentlich nicht nur für sich entscheiden und seine Familie unberücksichtigt lassen, obwohl Octavia fürchtet, dass Augustus wieder alles nur für sich ausmacht. Kenji ermutigt sie daran zu glaube, dass sie gemeinsam einen verträglichen Weg für ihn finden werden, und erinnert sie daran, dass die beiden Geschwister schließlich nicht nur durch die thyrnische Kultur geprägt seien. Doch Octavia gesteht ihm, dass sie in ihrer Jugend eigentlich nur wenig Kontakt zu Barthavion hatte und nur in der Villa gelebt habe. Nach ihrer Flucht aus [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Opploh]] musste sie viel lernen und fand nach und nach sympathische Seiten an dem Land (vgl. [[Persönliches Tagebuch von Octavia]]). Kenji gesteht ihr, dass er schon mehreren Fehleinschätzungen in Bezug zu ihr erlegen sei, da sie sich auf ihren Reisen eigentlich nie wirklich kennengelernt haben, und entschuldigt sich bei Octavia, dass er keine Fragen gestellt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia knüpft jetzt an ihr Gespräch mit Kenji auf der [[Baiula Spei]] an, bei dem sie von ihm wissen wollte, ob er sein Vertrauen in sie verloren habe, und er ihr versprach, seine Gefühle zu erforschen (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 51: Reparaturen|Episode 21.51]]). Deshalb möchte sie von Kenji wissen, wie es um sein innerstes Vertrauen in sie steht, nachdem sie auf den Götterinseln versucht hatte, ihn zu töten. Aufgrund der Tatsache, dass sie noch weitere Kämpfe Seite an Seite zu bestehen hätten, müssten sie alle einander absolut vertrauen. Kenji gesteht ihr, dass er aufgrund seiner Veränderung durch die Erlebnisse in L’yreh zwar zu seiner Aufgabe, jedoch keine klare Antwort auf die Frage gefunden habe. Er betont, dass er keinerlei Zweifel daran habe, dass Octavia alles für die Erfüllung ihrer gemeinsamen Aufgabe tun würde, jedoch seien ihm Unterschiede in der Wahrnehmung ihrer Gemeinschaft aufgefallen, die er in den Polen „Pflichterfüllung“ und „Familie“ beschreiben könne. Kenji sieht in ihrer Gemeinschaft eher eine Art von Familie als eine Zweckgemeinschaft und er hat kein Vertrauen in Octavia, dass Octavia begreifen könne, wie wichtig es sei, dass die Freunde auch nach der Erfüllung ihrer Aufgabe zusammen blieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia betont, dass jeder von ihnen das tue, was er tun müsse, doch Kenji weiß nicht, was er tun soll, wenn alle fort sind, die ihm wichtig sind, weil ihre Aufgabe vollendet ist. Octavia erzählt Kenji, ihre Mutter habe ihr immer gesagt, dass sie mit ihren magischen Fähigkeiten niemals normale Freundschaften führen werde. Deshalb will Octavia Kontrolle über ihre Kräfte erlangen, damit sie sich anderen gefahrlos nähern könne. Dann versucht sie Kenji  deutlich vor Augen zu führen, dass Ignus ihn auf den Götterinseln gerettet habe, da sie ihn in dem Augenblick wirklich töten wollte und auch getan hätte, wenn Ignus sie nicht davon abgehalten hätte (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 41: Metamorphose|Episode 21.41]]). Sie erklärt Kenji, dass die ganze Situation damals nur so eskaliert sei, weil sie nicht miteinander gesprochen hätten, und durch diese Distanz habe Kenji das Gefühl gehabt, nicht mit Octavia reden zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Octavias Worte ermutigt, erzählt Kenji ihr von seinem Erlebnis mit der [[Sukkuba]] in der Grotte des Anwesens (vgl. [[Episode 20-07: Gefangene des Prokonsuls#Die Grotte|Episode 20.07]]). Er gesteht ihr, dass sie seine Schwäche ausgenutzt und er mit ihr sein Zölibat gebrochen habe, denn es habe sich in dem Moment richtig angefühlt, als ob es das wert wäre. Jetzt plagen Kenji tiefe Schuldgefühle, er könnte durch seine Tat bei Octavia Leid verursacht haben, und er bekomme diese Schuld nicht aus dem Kopf. Octavia tut es leid, dass Kenji sein Zölibat gebrochen habe, und sie fühlt sich schlecht, weil sie indirekt daran schuld sei. Kenji glaubt, dass er durch diese Erfahrung nun den Sinn des Zölibats erkannt habe. Octavia hat tiefes Mitgefühl für Kenji, denn mit einem Dämon das Zölibat gebrochen zu haben müsse besonders schwer zu verkraften sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia will jetzt eine Antwort auf die Vertrauensfrage und lässt spontan vor Kenjis Augen eine Flamme emporlodern, so dass dieser unwillkürlich kurz zusammenzuckt. Kenji gesteht, dass er zwar nicht ohne Furcht sei, die größere Furcht jedoch davor habe, was nach der Erfüllung ihrer Aufgabe kommen werde. Octavia fragt ihn, ob in ihm eine Furcht vor Feuer existiere, und Kenji beteuert ausweichend, dass er alles tun wolle, damit sie mit ihrer Aufgabe nicht scheitern. Octavia versucht ihm bewusst zu machen, dass manchmal der Wille egal sei, doch Kenji vertraut darauf, dass Octavia in ihrem tiefsten Wesen alles tun werde, um nicht zu scheitern. Octavia gesteht ihm daraufhin, dass sie nicht mal sich selbst traue, doch Kenji glaubt, dass sie nicht wisse, wer sie sei. Octavia gibt ihm zu bedenken, dass Macht stets sehr verführerisch sei und sie sich immer danach gesehnt habe, einmal ihre Macht auszuleben. Er solle sich keinem Selbstbetrug hingeben, denn in ihrem Kern sei dieser Machtwille da. Kenji weist sie darauf hin, dass Ignus sich irren würde, wenn er glaube, dass er Octavia ähnlich sei, denn es spräche da nur die Einsamkeit aus ihm und er habe sie nur manipuliert. Doch Octavia weist ihn darauf hin, dass Ignus sie nicht korrumpiert habe, sondern dass sie wirklich glaubte, ihre Taten seien es wert. Sie betont, dass ihr wahres, tiefstes Wesen versucht habe, Kenji zu töten, und solange es in ihr vorhanden sei, könne sie mit niemandem zusammenleben. Octavia hat daher beschlossen, letztendlich die Sternewälder aufzusuchen, ganz wie es Gwaerenor ihr empfohlen hat, und Kenji akzeptiert ihren Wunsch. Octavia offenbart Kenji, dass sie sich mit ihrer Bestimmung abgefunden habe und wohl kein zufriedenes Leben führen werde. Weil ihr Leben immer mit der Magie verwoben bleibe, müsse Augustus die Familie wiederherstellen. Kenji gibt ihr zu bedenken, dass sie nicht nur einander, sondern auch die hohen Mächte auf ihrer Seite haben, doch Octavia fragt sich, ob die Götter vielleicht selbst keine Hoffnung mehr haben, wenn sie schon auf die Helden hoffen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia betont nochmal, wie wichtig es sei, dass Kenji in den anstehenden Kämpfen Vertrauen finden könne, und er verspricht ihr, sie bei Zweifeln anzusprechen. Octavia bietet ihm an, dann Rücksicht nehmen zu wollen. Momentan läge dieser Bereich in seinem inneren eher im Nebel, aber Kenji würde ihr sagen, wenn er dort klarer sehen könne. Um ihm zu zeigen, dass Taten Spuren in einem hinterlassen können, erzählt Octavia Kenji von ihren Vertrauensproblemen, die sie Henk gegenüber nach seiner Folter in [[Freywall]] hatte, als dieser ihr eine Sklavennummer in den Oberkörper ritzen wollte und die erste Zahl auf dem linken Schlüsselbein bereits vollendet hatte (vgl. [[Episode 19-06: Maldoror ist zurück#Die finale Konfrontation|Episode 19.06]]). Sie betont, dass man sich Vertrauen nicht aussuchen könne, sondern dass es durch die Erfahrung geprägt würde. Sie weist Kenji nochmal darauf hin, dass gerade, weil er die Gruppe als eine Familie ansieht, ein solcher Mordversuch, wie sie ihn unternommen habe, sich besonders vertrauensstörend auswirken sollte. Als Octavia Kenji gesteht, dass auch sie ihre Gruppe als eine Art Familie ansieht, ist dieser darüber sehr erfreut. Doch dann stellt sie klar heraus, dass, obwohl sie Kenji bewusst niemals etwas antun würde, sie ihn aber in der Situation, als er mit dem Dolch in der Hand das Wasser verlies, trotzdem als den Mörder der für sie wichtigsten Person töten wollte. Sie habe in dem Moment komplett die Kontrolle über ihr Innerstes verloren und gegen ihren eigentlichen, bewussten Willen gehandelt, ganz wie es auch Augustus als [[Principus Mortis]] passiert sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji gibt zu bedenken, dass die Kultisten bei Octavia hohe Emotionen wie Zuneigung ausgenutzt hätten, um ihre Manipulation zu bewirken und sie zu üblen Taten zu verleiten. Sie solle sich nicht in Schuldgefühlen wälzen und sich deswegen fertigmachen, da niemand gegen eine solche Manipulation gewappnet sei. Octavia erklärt ihm, dass sie nicht passiv, sondern aktiv mit ihrer Schuld umgehe und über Taten versuche, Wiedergutmachung zu leisten. Der [[Octavias Bibliothek#Schwur .2824. Sideon 351 JF.29|Schwur]], den sie auf der Baiula Spei vor den Göttern ablegte (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 52: Schw.C3.BCre und Riten|Episode 21.52]]), habe sie aufgerichtet und ihr die Orientierungs-Linie gezeigt. Augustus sei jetzt ihr Hoffnungsträger, so dass sie ihre Schuld sühnen könne. Sie gesteht aber auch, dass das Thema mit Augustus und der Rückkehr nach Thyrna sehr mit ihrer eigenen Wiedergutmachung verknüpft ist und sie sich vielleicht im Übereifer etwas verrennt, worunter jetzt Augustus zu leiden habe. Octavia findet jedenfalls, dass Elatus die vertrauenswürdigste Person in Thyrna sei und sie sich deshalb an ihn wenden wolle, damit Augustus‘ Taten bis nach Thyrna drängen. Dann verlassen beide das Zelt und gehen an Deck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Henk und Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji sich im Zelt mit Octavia unterhält, beginnt Henk mit Augustus das Körperertüchtigungstraining. Schon während der ersten Übungen erzählt ihm Augustus, dass er die ganze Nacht nachgedacht habe über die Frage seiner Verbannung. Er offenbart Henk, dass er eigentlich genau wisse, was er tun müsse, und er letztendlich der Vernunft und der Familienehre folgen müsse und die Aufhebung seiner Verbannung angestrebt werden sollte. Er wolle nur nicht aktiv daran mitarbeiten, weil es ihm wie betteln vorkäme, könne es aber akzeptieren, dass sich Octavia für ihn einsetze. Augustus gesteht Henk aber auch, dass er sich große Sorgen um Elora mache, da er sein Wort gegeben habe, ihr in der Sache mit ihrem Dämon zu helfen. Er macht Henk deutlich, dass Elora nach seiner Rückkehr in die thyrnische Kultur keine Rolle mehr spielen dürfe, er sie aber nicht einfach so aufgeben könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erzählt Henk dann von seiner einzigen Liebe, die er vor neun Jahren erlebt habe. Er habe sich in eine Adelige namens Selina verliebt und es beruhte auf Gegenseitigkeit. Als Selina verheiratet werden sollte, beschlossen die beiden, gemeinsam durchzubrennen. Doch bevor sie ihren Plan verwirklichen konnten, redete sein Onkel Silvius Augustus ins Gewissen, so dass Augustus seine Liebe zu Elora nach der Ansprache für die Ehre und das Ansehen seiner Familie, seine vielversprechende Karriere und die politischen Beziehungen Thyrnas zu der Provinz aufgab. Augustus tat es aber auch, damit Selina ein glückliches und behütetes Leben an der Seite ihres zukünftigen Mannes führen könne, anstatt mit ihm als Verstoßenem zu leben (vgl. [[Augustus Octavius#Augustus und Selina .28711-712 ThZ.2F341-342 JF.29|Biographie]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus gesteht Henk, dass es ihm fast das Herz gebrochen habe, als  er sich dafür entschieden habe, Selina niemals wiederzusehen. Er habe noch lange unter dem Verlust dieser Beziehung gelitten und sich deshalb in seinen Dienst und seine Karriere gestürzt, um auf andere Gedanken zu kommen. Dann gesteht er Henk, dass ein Teil seines Frustes von damals in seine wohlmöglich lebensmüden Aktionen wie dem Zweikampf gegen einen gigantischen Nemorerhäuptling (vgl. [[Augustus Octavius#Duell mit dem Nemorerh.C3.A4uptling .28714 ThZ.2F344 JF.29| Biographie]]) und auch in die Taten von [[Principus Mortis]] eingeflossen sei. Er gesteht Henk auch, dass ihm jetzt erst richtig bewusst geworden sei, wie viel Elora mit seiner ablehnenden Entscheidung Octavia gegenüber zu tun habe. Henk hat großes Verständnis für Augustus Gefühle und bietet ihm an, dass er Elora mit ihrem Dämon helfen werde, sollte Augustus dazu aus welchem Grund auch immer nicht in der Lage sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Abdrushin und Kenji - Barthavische Frauen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden nach dem Mittagsessen wieder aus dem Zelt an Deck kommen und Henk und Augustus wieder trainieren gehen, bemerkt Kenji, dass Abdrushin gerne mit ihm sprechen würde und geht zu ihm. Abdrushin spricht Kenji vorsichtig auf barthavischen Frauen an, denn er habe gehört, dass die Frauen in Barthavion lockere Sitten haben, die ganz anders als in seiner Heimat seien. Kenji ahnt sehr schnell, dass Abdrushin eigentlich über [[Roana Dernheim|Roana]] redet, und gibt dies auch zu erkennen, so dass Abdrushin klarer wird. Da diese schon einmal verheiratet wäre und einen Sohn habe, ihren Mann dann aber verlassen habe, um aufs Meer zu fahren, fragt er sich, ob sie überhaupt eine anständige Frau sei und möchte Kenjis Einschätzung hören. Dieser lobt Roana in höchsten Tönen und versucht Abdrushin zu erklären, dass barthavische Frauen auch das Recht auf eine Trennung von ihrem Mann hätten, was in Abdrushins Kultur nur bei übermäßiger Züchtigung denkbar sei. Abdrushin fragt Kenji auch, ob der den Ehemann von Roana auszahlen müsse, wenn er sie zur Frau nehmen wolle, was dieser jedoch verneint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji Roana grundsätzlich Ehrbarkeit unterstellt hat, offenbart ihm Abdrushin, dass er glaube, in Roana die wahre Liebe gefunden zu haben, und hofft, dass sie auch so für ihn entflammt sei. Diese Ungewissheit quäle ihn manchmal, denn er ist davon überzeugt, dass seine geliebte Fürstin [[Götter#Entsprechungen der eborischen Gottheiten|Alhusia]] ihn nach Barthavion geführt habe, um ihn mit Roana zu verbinden. Er erzählt Kenji, wie er als junger Mann den Kontakt zur Fürstin Alhusia fand, weil sein Vater ein leibhaftiger [[Götter#Ishturak|Dingir]] gewesen sei und eine Zeitlang in dem Körper des Mannes seiner Mutter und des Vaters seiner Geschwister gelebt habe. Die Fürstin habe ihm dann die wahren Wege der Liebe gelehrt und ihm viele Lieder beigebracht. Er habe lange Zeit mit ihr getanzt, doch irgendwann wollte er seine eigene Musik machen, welche jedoch nicht mit ihrem Tanz harmonierte. Sie wandte sich von ihm ab und Abdrushin habe es daraufhin bereut, so eigensinnig gewesen zu sein. Er habe in den Himmel gebetet, damit sie zu ihm zurückkehren möge, und nach langem Flehen habe sie ihm geantwortet. Sie würde zu ihm zurückzukehren, wenn er die Lieder, welche sie ihm beigebracht hatte, einsetzen würde, um hinauszuziehen und mit ihnen ihre Kunde der wahre Liebe zu verbreiten. Abdrushin glaubt, wenn Roanas Herz genauso brennen sollte, wie das seine, dann könnten sie in ihrer Vereinigung gemeinsam seiner Fürstin Alhusia begegnen. Er brennt auf ein Wiedersehen mit Roana und Kenji verrät ihm, dass diese sich zuletzt auch nach ihm gesehnt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Augustus und Octavia '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus noch einige Zeit mit Henk trainiert hat, geht er zu Octavia ins Zelt, um mit ihr über die Aufhebung seiner Verbannung zu sprechen. Augustus zeigt sich nach den Gesprächen mit Henk über seinen Trotz und seine Sturheit einsichtig und spricht einlenkend zu Octavia: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Tue, was du für nötig erachtest, um die Aufhebung meiner Verbannung in Thyrna zu erwirken. Ich halte mich in dieser Hinsicht zwar aus der Sache heraus, verspreche dir aber bei unserem Stammvater Cygnus und unserem Vater Aequus, dass ich bei einer positiven Entscheidung des Kaisers nach Thyrna zurückkehren und meinen Teil dazu beitragen werde, die Ehre unserer Familie wiederherzustellen.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist erleichtert über Augustus‘ Sinneswandel und gesteht ihm, dass sie sich in Bezug auf die Familienehre vielleicht etwas zu sehr hineingesteigert und sich verrannt habe, und entschuldigt sich dafür, Augustus solchen Druck zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Abdrushin und Kenji – Dingir-Handel'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji steht nach Einbruch der Nacht an der Reeling und schaut über das weite Meer in die Sterne. Abdrushin stellt sich leise dazu und bewundert zunächst als Gesprächseinstieg den Nachthimmel. Dann erkundigt er sich vorsichtig bei Kenji, ob die Gegenleistung des [[Götter#Ishturak|Dingir]] schon eingefordert wurde (vgl. [[Quest-Buch#Der Vertrag mit dem Dingir|Questbuch]]). Als Kenji dies verneint, ist Abdrushin erleichtert, doch Kenji bemerkt mit seiner hohen Menschenkenntnis, dass er trotzdem sehr beunruhigt wirkt. Als Kenji ihn darauf anspricht, entschuldigt sich Abdrushin bei Kenji dafür, dass er den Dingir [[Götter#Entsprechungen der eborischen Gottheiten|Ihmet]] überhaupt angerufen habe, und weist darauf hin, dass es vielleicht doch keine so gute Idee war. Als Kenji nach hakt, erzählt ihm Abdrushin von Albträumen, die er im Zusammenhang mit dem Ritual für Octavia habe. In diesen habe er den Dingir gesehen, wie er über Kenji stand und nach seiner Seele griff. Er wache jedes Mal schweißgebadet auf und mache sich große Sorgen. Er gesteht Kenji, dass er inzwischen  das Ritual bereue und es am liebsten ungeschehen machen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin erzählt dann von dem Dingir, dass dieser selten angerufen werde, da er ein Vorsteher der Toten sei, ein Bote des Ihmet. Er mache sich inzwischen große Vorwürfe, dass er das alte Ritual überhaupt erwähnt habe und macht sich Sorgen über die dunklen Träume, denn Träume sollten ernstgenommen werden. Im Gegensatz zu Alhusia, die eine Dingir der [[Götter#Ishturak|Igigu]] sei, wäre der gerufene Dingir nämlich ein [[Götter#Ishturak|Utukk]] von [[Letor|Ihmet]], einem Dingir der [[Götter#Ishturak|Anunna]]. Kenji dämmert langsam, dass sie ganz klar eine nekromantische Wiedererweckung durchgeführt haben und damit einen streng verbotenen Handel mit einem [[Bestiarium#WESEN DER UNTERWELT|Schnitter]] von [[Letor]] eingegangen sind. Meist wird so ein Handel als  letzter, verzweifelter Ausweg angesehen, doch Kenji weiß auch, dass Letor ein Leben nur dann wiedergibt, wenn er mehrere Seelen dafür zurückbekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt sich, ob man den Handel nicht irgendwie umgehen könne, und Abdrushin weist darauf hin, dass man um den Preis herumkommen könne, wenn das Ritual rückgängig gemacht würde, was jedoch Octavias Tod bedeuten würde. Ansonsten könne man ihm nur freiwillig eine andere Seele anbieten, jedoch erfordere dies das Leben eines Unschuldigen, was für Kenji nicht in Frage käme. Abdrushin würde aber auch das entsprechende Ritual nicht kennen, wisse aber von den [[Chthonischer Orden|Priestern des Ihmet]] in [[Dhagat]], die mehr über solchen Handel wüssten. Als Kenji einwendet, dass Dhagat zu sehr weit entfernt wäre, weist ihn Abdrushin darauf hin, dass es ähnliche Wissende es auch in Barthavion gäbe, aber diese „Nekromanten“ in der Regel nicht vertrauenswürdig seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Perlheim'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Elbenschiffe haben nach Einbruch der Dunkelheit ihre Fahrt wieder beschleunigt und Augustus steht an der Reeling und hält Ausschau am Horizont nach den Lichtern von [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]]. Als er sie endlich erblickt, weckt er Octavia, damit sie sich für die Ankunft in [[Perlheim]] bereitmachen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben schaffen es ungesehen, in dem Privathafen der Villa anzulegen. Es können auf der Klippe Wachen ausgemacht werden, die die Nachricht von ihrer Ankunft zur Villa melden. Beim Anlegen kommt die Treppe zum Anleger hinunter, während sein Sklave noch seine Toga zurechtzupft. Obloci wimmelt ihn auf dem Steg schnell ab und begrüßt dann die Helden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Salve … Man hat mich geweckt – das Schiff ist angekommen, sagten sie. Ich konnte nicht bleiben. Octavia … Augustus … meine Großcousine, mein Großcousin – ihr seid wirklich zurück. Das Haus war sicher, doch leer ohne euch. Matria hat euch geleitet. Ich danke ihr – und euch. Kommt heim.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci umarmt beide fest und lässt ihnen einen Moment zum Ankommen. Dann wendet er sich an Kenji und Henk und begrüßt auch sei mit einem Handschlag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Henk, Kenji – willkommen zurück auch euch. Es ist gut, euch hier zu sehen.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia stellt dann die elbische Gesandtschaft vor und Obloci begrüßt sie sehr respektvoll, allerdings auch  etwas verwundert über diese unerwartete Begleitung. Man merkt jedoch, dass er sehr positiv überrascht ist, als er spricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Eure Ankunft ehrt dieses Heim – und mehr noch, sie fällt in eine Stunde der Prüfung. Dass ihr nun an der Seite meiner Großcousine und meines Großcousins steht, erfüllt mich mit Hoffnung. Wenn die Lichtgötter euch hierher geführt haben, so vielleicht nicht nur als Weggefährten. Seid willkommen – möge euer Licht stark leuchten in dieser dunklen Zeit.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesandte Laerandir antwortet ihm auf fließendem Barthavisch: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung. Ich entbiete euch Grüße aus dem Elbenreich Veldun. Ich danke euch für eure Gastfreundschaft.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geleitet Obloci  alle nach oben und übergibt auf der Klippe die Leitung des Anwesens offiziell wieder an die rechtmäßige Erbin Octavia. Er schlägt vor, dass die Männer dann bei den Freigeistern im Wachhaus einquartiert werden, währen die Helden im Haus übernachten. Octavia und Augustus können in ihre alten Zimmer, während Henk und Kenji im Bedienstetenhaus übernachten sollen. Die elbische Gesandtschaft, bestehend aus dem Gesandten Laerandir, Hofrat Periath und Lichtsprecher Thalion, wird im Forscherflügel untergebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk würde gerne sofort etwas gutes Essen, doch Obloci bittet ihn, auf die Ankunftsfeier nach dem Ankunftsritus am Morgen zu warten, für welche heute Nacht schon gekocht würde. Dann legen sich alle schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.06''') Henk erwacht als erster der Helden und wäscht sich ausgiebig in der Hockbadewanne des Zimmers. Dann trifft er im Atrium des Cygnus, welches gerade gereinigt wird, auf die Hausverwalterin Elwene Hütinger, welche ihm ein Frühstück mit Brot, Käse und Schinken anbietet, das Henk dann auf der Terrasse des Anwesens einnimmt. Dort kommen in ihm unschöne Erinnerungen an Adarians Tod hoch und Henk lenkt sich durch die Betrachtung des Sonnenaufgangs über dem Hafen von Perlheim ab, während er das leckere Frühstück zu sich nimmt. Kenji wird von Hausverwalter Basin Hütinger geweckt, welcher ihn darauf hinweist, dass er zur Körperreinigung auch gerne die Personal-Terme nutzen könne, was er auch dankend annehmen will. Dann bekommt er ebenfalls ein leckeres Frühstück auf sein Zimmer gebracht. Octavia wird von Elwene geweckt, welche sie mit einem Frühstück überrascht und ihr dann mittelt, dass sie die Badegrotte vorbereiten werden, damit Octavia ein ausgiebiges Bad nehmen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavias Bad'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Map villa des aequus - kellergeschoss.png|miniatur|rechts|Das Kellergeschoss der Villa des Aequus mit der Badegrotte]]&lt;br /&gt;
Octavia wird von Elwene Hütinger in die Badegrotte begleitet, die alles vorbereitet hat und Octavia beim Bad assistiert. Sie bereitet das Bad mit besonderer Sorgfalt mit duftenden Ölen, frischen Blumen und warmem Licht vor und jeder Handgriff zeigt, wie sehr sie sich freut, Octavia gesund und heil wiederzusehen. Elwene kämmt Octavias Haare vor dem Bad und lässt dann das heiße Wasser in das Becken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampf steigt langsam auf und vermischt sich mit dem Duft von Lorbeer und Myrte, der aus den Tonkrügen am Rand des Beckens strömt. Der Duft von Lavendel und Rosmarin steigt aus dem dampfenden Wasser auf und legt sich wie ein Schleier über den Raum. Elwene hilft Octavia beim Entkleiden, reicht Handtücher, achtet darauf, nicht zu aufdringlich zu sein, aber auch nicht distanziert. Ihre Gesten sind vertraut, aber von Respekt geprägt, und sie kämpft mit Tränen der Rührung, versucht aber, sich zusammenzunehmen, um der Heimgekehrten Ruhe und Geborgenheit zu schenken. Octavia erzählt ihr etwas aus [[L'yreh]], wobei sie Elwene allerdings mit schrecklichen Details verschont, und Elwene berichtet ihr auf die Nachfrage nach etwas ungewöhnlichem in Perlheim, dass der Bäcker mit seiner ganzen Familie eines Tages einfach über Nacht abgereist sei und niemand wisse, wo er hingegangen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji tritt Augustus und spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji gegessen und sich ausgiebig gewaschen hat, sucht er nach seinen Freunden und wird im Atrium des Cygnus von Basin darauf hingewiesen, dass Henk auf der Terrasse ist. Als Kenji gerade das Haus betritt, um dorthin zu gehen, begegnet ihm der melancholisch wirkende Augustus im Empfangssaal. Kenji fragt nach seinem Vorhaben und bittet ihn, mit auf die Terrasse zu kommen, da er etwas wichtiges mit ihm und Henk zu besprechen habe, doch Augustus entschuldigt sich. Er erzählt Kenji, dass er früher immer bei jeder Heimkehr den Heimkehrritus vollzogen habe, doch jetzt sei er davon ausgeschlossen und werde auch gleich nicht teilnehmen dürfen. Daher möchte er jetzt die Zeit nutzen, um vor dem eigentlichen Ritus noch seine Ahnen zu begrüßen. Kenji versteht das, findet es allerdings sehr schade, dass Augustus auch am gemeinsamen Mahl nicht teilnehmen wird. Dieser gesteht Kenji, dass es sich auch für ihn seltsam anfühlt und er daran die unschönen Konsequenzen seiner Verbannung bemerke. Dann geht Augustus ins Atrium des Cygnus hinaus und Kenji begibt sich auf die Terrasse zu Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji zu Henk kommt, werfen beide einen Blick über Perlheim und stimmen darin überein, dass sich hier dieser Ort wie die Heimat anfühlt. Als die beiden auf die nächsten Vorhaben zu sprechen kommen, teilt Henk Kenji mit, dass er Kontakt zu seiner Gilde aufnehmen will, um herauszubekommen, wie die aktuelle Lage in Bezug auf seinen Austritt ist, denn Henk rechnet damit, dass Mestoph die Sache geheim gehalten hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erzählt Henk dann von seinen neusten Erkenntnissen zu dem Dingir-Ritual zur Rettung von Octavia. Er offenbart Henk, dass es sich um ein nekromantisches Ritual und bei dem Dingir um einen [[Schnitter]] von [[Letor]] gehandelt habe, worüber Henk im Gegensatz zu Kenji nicht überrascht ist. Kenji möchte schnellstmöglich Octavia und Augustus davon erzählen und befürchtet, dass Octavia damit gar nicht zufrieden sein wird. Als Henk wissen möchte, warum Kenji es so eilig hat, den anderen davon zu berichten, erzählt Kenji ihm von Abdrushins Albträumen, in denen er den Dingir über Kenji stehen sah, wie er nach dessen Seele griff. Henk wüsste gerne, wie akut Kenji die Lage einschätzt, denn wenn es nicht so eilig wäre, würde er erstmal auf einen Bericht verzichten. Kenji erinnert Henk an den Nekromanten [[Nessir Loccassilo]], der zumindest nicht mit dem Bund des Xul zusammenarbeiten würde. Henk wüsste gerne, ob es noch einen anderen Ausweg gäbe, und Kenji erwähnt, dass man dazu Unschuldige opfern müsse. Henk fragt sich, was genau mit unschuldig gemeint sei, denn man könne bestimmt Personen finden, die den Tod verdient hätten. Da dies für Kenji keine vertretbare Lösung darstellt, sind sie sich einig, dass der Nekromant vielleicht helfen könne. Die Darbringung von Früchten durch eine Dienerin unterbricht das Gespräch kurzzeitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji Henk gesteht, dass er bei der Durchführung des Rituals damit gerechnet habe, es nicht überleben und dabei zu sterben, wird Henk wütend und wirft Kenji vor, dass er diese Information damals hätte offenlegen müssen und es genauso eine egoistische Entscheidung gewesen sei wie die Aktion, als er Henk im Kampf allein gelassen habe, um Hilfe für Octavia zu holen. Er fragt Kenji, was denn nur mit ihm los gewesen sei, und dieser reagiert schuldbewusst. Henk stellt fest, dass er damals Adarian aus den Erscheinungen Recht gegeben hätte, wenn er diese Information damals gewusst hätte (vgl. [[Iobis Galdimmera#Henks 4. Sichtung .28Nacht.2C 13..2F14. Sideon 351 JF.29|Henks 4. Sichtung]]). Aber er übt auch Nachsicht mit Kenji, da dieser damals schließlich schnell eine Entscheidung treffen musste. Henk möchte mit Abdrushin reden, da dieser die ganze Idee ins Spiel gebracht habe, doch Kenji nimmt ihn in Schutz. Doch Henk will alles über Abdrushins Albtraum wissen und macht sich große Sorgen, während Kenji trotz der Risiken sehr froh darüber ist, dass Octavia noch lebt, denn sie hätte es ohne das Ritual nicht geschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herannahen von Basin unterbricht das Gespräch der beiden und sie werden vom Hausverwalter gebeten, sich im Atrium des Cygnus einzufinden, wo sie auf Iustus, die Elbengesandtschaft und Obloci mit einem fremden Thyrner neben sich stoßen. Henk und Kenji beäugen den Unbekannten skeptisch, während sie auf Octavia warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heimkehrritus'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa des Aequus.png|miniatur|rechts|Lageplan der Villa des Aequus]]&lt;br /&gt;
Octavia betritt zum Klag einer Glocke das Atrium des Cygnus (Nr.8). Sie hat ihr Haupt mit einem Tuch bedeckt, wie es zu kultischen Zeremonien üblich ist, und schreitet zur Statue. Auf dem Altar  am Sockel der Statue stehen eine leere Weinschale und ein leerer Speisenteller zur Aufnahme der Opfer sowie ein Räuchergefäß mit entzündeten Kohlen und auf einem Beistelltisch daneben stehen eine Amphore Wein, etwas Brot und Weihrauch für den Ritus bereit. Octavia spricht dann feierlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Großer Titus Octavius Cycnus, Erstgeborener unseres Hauses. Dein Schwert schützte einst unser gelobtes Reich, dein Ruhm legte den Grundstein unseres Hauses.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Mein Blut ist dein Blut. Mein Weg ist dein Vermächtnis.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Nach langer Reise kehre ich zu deinem steinernen Bild zurück, erfüllt von Sieg und gezeichnet durch Narben.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Möge nun mein Opfer deine Erinnerung ehren und die Gemeinschaft unserer Familie, die in mir weiterlebt.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Nimm diesen Wein,''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia schenkt aus einer großen Amphore andächtig etwas Wein in den Kelch auf dem Altar)&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''diese Speise''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia legt ehrfürchtig etwas Brot auf den Teller des Altars)&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''und diesen Rauch''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia wirft etwas Weihrauch auf die glühenden Kohlen des Räuchergefäßes)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''als Zeichen meiner Dankbarkeit und meines Versprechens, das Erbe zu wahren.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Dies ist mein Schwur, bis wir uns in der Hohen Halle wiedersehen.'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss findet ein gemeinsames Mahl im Speisesaal (Nr. 23) der Villa statt und die Anwesenden schreiten feierlich hinter Octavia her hinein zum Speisesaal, setzen sich still hin und bekommen ihre Weinschale am Platz mit dem Wein vom Ahnenritual gefüllt. Octavia begrüßt offiziell die elbischen Gäste und dankt Obloci für seine Hilfe bei der Bibliotheksverwaltung, bevor sie schließlich ihre Weinschale erhebt und mit allen Anwesenden auf ihre Rückkehr anstößt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci richtet ein paar einleitende Worte des Willkommens an alle und stellt seinen Vertreter und Schwiegersohn Titus Varianus vor, der erst vor wenigen Tagen aus Thyrna ankam, um Obloci bei der Verwaltung der Bibliothek zu unterstützen. Obloci lobt, dass dieser sich trotz einer so langen Reise bereits gut eingearbeitet habe. Titus Varian erhebt sich dann und verbeugt sich vor Octavia. Er versichert ihr, dass er alles tun werde, um das Erbe des großen Octavius Aequus zu ehren und die Bibliothek zu neuem Glanz zu führen, sollte sie sich wieder auf heldenhafte Reisen begeben müssen. Octavia fragt nach seiner Reise nach Barthavion und Titus erwähnt kurz, dass er auf der langen Reise einen Überfall der Nemorer ausgesetzt und danke der guten Mannschaft überlebt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen wird serviert: Lammkeule in Minz-Knoblauchmarinade über offenen Flammen gegrillt, serviert mit einem Sud aus Weinessig und Olivenöl, knuspriges Huhn in Stücke geschnitten auf Weizengrütze mit Pflaumen und Rosinen angerichtet, Schmorgemüse Kohl, Rüben und möhrenähnliche Wurzeln in Butter geschmort, geröstetes Dinkel- und Emmerbrot, Garum als Allzwecksauce. Außerdem entdecken die Helden eine Besonderheit: süße, getrocknete Datteln aus Dhagat und Feigen aus Vahir, die aus Oblocis persönlichem Vorrat stammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens erzählen die Helden auf Wunsch von Obloci von ihrem Abenteuer. Octavia erzählt vom Sieg über Sabaoth Immortalis, vom Verebben des Nebelschlunds und der Erlösung von Sereg und dessen Spuk. Henk berichtet von Augustus Ritt auf dem Schwan und von ihren gemeinsamen Taten. Octavia erklärt die Anwesenheit der elbischen Gesandtschaft und  verkündet die Hilfe von [[Veldun]]. Henk erzählt von dem gemeinsamen Kampf mit den Elben gegen den Dämonenfürsten [[Hazug-Ságok]] und Octavia berichtet von den Loigg’Il. Henk ergänzt den Bericht um die Freigeister und erwähnt, dass Twills Zeichen ihnen den Weg gewiesen haben, und lobt Kenjis Mächte des Lichtes. Dieser betont, dass das Licht heller als je zuvor gewesen sei und sie mit dem Licht als Sieger zurückgekehrt seien. Henk stößt abschließend als Freigelassener auf den Sieg und das Bündnis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beratung über weiteres Vorgehen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen spricht Obloci noch am Tisch als erstes die Frage an, wie die Helden mit ihrer Rückkehr verfahren wollen. Der Gesandte Mevuin sei nach Valkenburg aufgebrochen und werde den Rat im Geheimen informieren, dass die Helden zurückgekehrt seien, denn die Öffentlichkeit soll dabei außen vor gelassen werden. Obloci bittet die Helden zu überlegen, wie sie es handhaben wollen: entweder offizielle Rückkehr oder inoffiziell im Hintergrund. Die Helden bevorzugen eine Geheimhaltung und Obloci bietet an, die Kommunikation mit der Stadt zu übernehmen. Er weist auch darauf hin, dass alle bisherigen Kontakte Geheimhaltung versichert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir äußert ebenfalls den Wusch, möglichst unerkannt und unauffällig nach Valkenburg zu gelangen, da der Kult des Xul nicht gewarnt werden solle, um sich nicht vorbereiten zu können. Außerdem vermutet Laerandir, dass eine öffentliche Reise Schaulustige anziehen würde, die sich die elbische Gesandtschaft ansehen wollen. Dann übersetzt er noch ein Lob des Lichtsprechers Thalion, der  gestehe, dass man in Veldun anscheinend sehr mit Vorurteilen auf die jungen Völker blicke und er daher  nicht erwartet habe, auf so hochstehende Sitten zu treffen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Obloci bietet an, einen Brief an den Rat von Perlheim zu schicken und um ein Gespräch wegen einer Eskorte bitten. Der Rat wisse auch bereits um die Ankunft der Freigeister, denn ihr Schiff wurde in der Stadt wahrgenommen. Bislang sei aber geheim, wer sich auf dem Schiff befand, und nur Obloci und der Rat der Edelsten wissen Bescheid und haben beschlossen, die Freigeister geheim zu halten. Obloci erwähnt noch, dass es sich offiziell bei dem Piratenschiff um ein Handelsschiff aus Koslin handelt und er das Schiff nach Koslin bringen ließ, wo es unter der Aufsicht der verbliebenen Kosliner Seelöwen stünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oblocis Bericht: Geschehnisse in Barthavion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Loigg'il Invasion:&amp;lt;/u&amp;gt; Immer mehr Loigg'Il Kolonien wurden rund um die bewohnten Küstenregionen entdeckt. Einige Helden unter der Führung von Aswan Tirlug zogen aus, um diese zu bekämpfen und erhielten dabei Unterstützung des Ekklesiums, da sich ihnen einige Inquisitoren anschlossen. Die meisten Kolonien sind nun vernichtet, aber um Lindmar herum soll es noch Kämpfe geben und die Schiffe der Fischer vor Wint wurden sogar von einer Seeschlange angegriffen und zahlreich versenkt.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;[[Freywall]]:&amp;lt;/u&amp;gt; Auch wenn die Untotenseuche bekämpft wurde, gibt es immer noch einige Widergänger, die in die Giftwälder verschwunden sind &amp;gt; einige von ihnen irren immer wieder über die Handelsstraße und greifen Händler an&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;[[Eldorn]]:&amp;lt;/u&amp;gt; [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Ulnors Grube]] bei Eldorn wurde mehrmals von untoten Orks angegriffen. Die Orichalkumschürferei wurde deshalb eingestellt und die Schürfstellen geräumt. Doch dies missfällt [[Sapos]], da diese nun keine Lieferungen mehr bekommen. Obloci berichtet, dass es überall vereinzelte Angriffe von Dämonen gäbe, wobei es Eldorn besonders schlimm getroffen habe. Zuerst seien die Vorposten der Stadt immer wieder von untoten Orks angegriffen worden, dann sei plötzlich ein Schwarm von fliegenden, dämonischen Käfern gekommen, welche über die Stadt herfielen. Alle, die gestochen wurde, seien nach kurzer Zeit an einer grauenhaften, ansteckenden Krankheit verstorben und daraufhin wieder als Untote aufgestanden. Das Ekklesiums habe den Ausbruch stoppen können, bevor die Seuche sich ausbreiten konnte, da sie durch den Fall Freywall bereits Erfahrung gehabt hätten. &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Zwergenkönig:&amp;lt;/u&amp;gt; König Varulos geht es zunehmend schlechter, auch wenn [[Fjalgar]] versucht, dies nicht nach außen dringen zu lassen. Jedoch würden unter dem Adel von Perlheim bereits Gerüchte herumgehen, dass er wohl nicht mehr lange zu leben habe, worüber alle sehr beunruhigt seien.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Verschwindende/Abreisende Menschen:&amp;lt;/u&amp;gt; Es gibt Gerüchte unter den Leuten, dass plötzlich über Nacht ganze Familien ihr Zuhause verlassen, abreisen und verschwinden. Jedoch weiß niemand, wohin sie gehen, aber niemand von ihnen ist bislang wieder heimgekehrt&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Trügerische Ruhe:&amp;lt;/u&amp;gt; Ganz Barthavion warte täglich auf einen großen Angriff des Kultes des Xul. Dass dieser sich jedoch gerade eher zurückhaltend verhält, macht alle im Land nervös, denn scheinbar sie planen eine größere Sache. &lt;br /&gt;
Da die Leute in Perlheim derzeit sehr abergläubisch und seit der Warnung vor dem dunklen Kult sehr verängstigt sind, bestand die Befürchtung, dass sie die Freigeister bekämpfen würden, weshalb diese in dem Wachhaus untergebracht sind. Vorübergehend wurde sogar die Bibliothek geschlossen, um neugierige Leute fernzuhalten, wobei offiziell von Renovierungsarbeiten gesprochen wird &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci berichtet noch, dass drei Männer, die mit den Freigeistern angekommen sind, nicht in der Villa geblieben sind, sondern sofort aufbrachen. Sie haben nicht gesagt, wohin sie wollen, und er konnte sie nicht überzeugen, zu bleiben. Henk vermutet sofort, dass es sich um Graltiks Männer handeln wird, und Obloci ist froh, dass sie fort sind, da sie auf ihn wie Gauner wirkten und er sie nicht gerne in der Villa haben wollte. Er erzählt aber, dass sie aber ihr Ehrenwort gegeben haben, die Ankunft und die baldige Rückkehr der Helden geheim zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann berichtet Obloci, dass er die Mystiker des [[Areteischer Orden|Areteischen Ordens]] informiert habe, welche das ungewöhnliche Kind begutachtet und auch einen Segen darüber gesprochen hätten. Sie hätten Mutter und Kind mit nach Perlheim genommen und bei den Areteischen Schwestern untergebracht. Zusätzlich sei auch das Ekklesium in [[Trutz]] wurde informiert worden, welche allerdings zurzeit sehr beschäftigt seien, so dass ein Besuch noch ausstehe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dann spricht Obloci den ungewöhnlichsten Gast der Villa an und gesteht, dass Schutuhx bei ihm blankes Entsetzen auslöst. Er habe so eine Kreatur noch nicht gesehen und hätte sie am liebsten getötet, wenn Gildon nicht mit ihm gesprochen hätte. Um alle anderen vor Schutuhx zu schützen, wurde dieser in dem geheimen Lager einquartiert, wo die Matrix gefunden wurde. Obloci informiert die Helden darüber, dass er angeordnet habe, Schuthux sofort zu tötet, wenn er das geheime Labor verlasse, was die Helden auch sehr richtig finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt Obloci auf die thyrnischen Botschafter (vgl. [[Episode_20-01:_Treffen_in_Valkenburg#Die_Botschafter|Episode 20.01]]) zu sprechen. Da der dunkle Kult sich derzeit eher still verhält, konnte Diffido seine Position stärken und immer größere Zweifel an der bedrohlichen Lage sähen. Für Diffido sei der Krieg gegen die Kultisten eine inszenierte Lügengeschichte des Zwergenkönigs, um einen Waffenstillstand mit Thyrna zu erzwingen, und am liebsten würde er den Krieg fortführen und Barthavion unterwerfen, da dieses Land für thyrnische Karrieristen die größten Chancen auf rumreiche Schlachten und Eroberungen bietet. Mit seinen Argumenten hat Diffido nun auch Consideratus auf seine Seite gezogen, denn dieser wollte ohnehin mit dem Konflikt in Barthavion nicht viel zu tun haben. Consideratus bestände von Anfang an darauf, dass Thyrna sich ganz aus Barthavion zurückzieht und sich nur noch um eigene Angelegenheit kümmert, denn seiner Ansicht nach hat Thyrna genügend eigene Probleme, so dass sich das Weltreich nicht um fremde Konflikte am Rand der Welt kümmern sollte. Aufgrund der Krankheit des Zwergenkönigs wären beide schließlich noch skeptischer geworden und hielten auch diese für eine Erfindung, damit sich der Zwergenkönig den Verhandlungen entziehen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci berichtet noch, dass Diffido und Consideratus aufgrund dieser Entwicklungen vor einigen Wochen wieder abgereist seien und sich auf den Weg nach Thyrna befänden. Nur Fiderian sei in Valkenburg geblieben, da dieser immer noch Unterstützung bieten wolle. Jedoch befände er sich im Konflikt mit dem Kriegsrat, da er verlange, dass Sapos besser kontrolliert werde, da er die große Gefahr auch in ihrer freien Akademie der Arkanisten sehe. Fiderian hielte Sapos für ebenso gefährlich wie den dunklen Kult und verfolge seit langen das Ziel, dass man sämtliche Formen der Magieausübung streng kontrollieren müsse. Am liebsten würde er in ganz Eboria eine große Inquisition ausrufen, um alle Arkanisten, dunklen Ritualisten und Geanisten auslöschen zu lassen, denn nur die Magie der Lichtgötter und weißen Ritualisten sei aus seinem moralischen Standpunkt zu akzeptieren. Da der Kriegsrat keinerlei Einfluss auf Sapos und deren Organisation besitze, wurde Fiderians Anliegen bislang ignoriert, jedoch habe auch Sapos Wind davon bekommen und spräche sich deshalb gegen einen Bund mit Thyrna aus, da sie um ihre freie Forschung fürchten. Die Chancen, dass Thyrna Barthavion in diesem Krieg beisteht, würden also immer schlechter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oblocis Wissen über die thyrnischen Kontaktmänner'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Img notiz sabaoth.png|miniatur|rechts|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Bevor die Helden Obloci die gefundenen Notizen von Sabaoth Immortalis zeigen (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_47:_Auftauchen|Episode 22.47]]), bitten sie darum, mit ihm allein zu sein, und Titus verlässt den Speisesaal. Octavia schickt alle Dienstboten heraus und dann holt Henk das Papier heraus und zeigt es Obloci. Sie beschreiben ich, was sie schon herausgefunden haben und fragen Obloci nach den drei thyrnischen Namen, die als weitere Kontakte aufgeführt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci stelle als erstes fest, dass alle Familien sehr berühmt seien, da sie bereits thyrnische Kaiser stellten, jedoch kennt Obloci nur einen von ihnen genauer. Serapius Mirteus Fulgor sei ein Celestischer Mystiker, der in Thyrna jedoch keine große Bedeutung besäße. In seiner Jugend sei er ein Taugenichts gewesen und habe seine militärische Laufbahn schleifen lassen, was zu Konflikten mit seiner Familie führte. Deshalb sei er in den Dienst der [[Celestischer Orden|Bruderschaft]] eingetreten und diene vorrangig als Augur, d.h. er deute den Flug der Adler und berate mit seinen göttlichen Erkenntnissen das thyrnische [[Politische_Ordnung_des Thyrnischen Weltreiches#Das_Konsilium|Konsilium]] und den Kaiser, wobei er jedoch nur einer von mehreren Mystikern und nichts Besonderes sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch kommt nochmal auf Oblocis Schwiegersohn Titus zu sprechen, denn Octavia will wissen, wie es zu der Hochzeit gekommen ist, wo Titus nicht dem Adel anzugehören scheint. Obloci erzählt, dass dieser ein bürgerlicher Aufsteiger sei und tatsächlich nicht zur Aristokratie gehöre. Titus habe sich aber durch Leistung und Einsatz bei Obloci beweisen können und deshalb dessen Tochter Larcia heiraten dürfen, was ihm eine große Ehre gewesen sei. Obwohl es keine Liebeshochzeit wäre, schätzt und achtet er aber seine Frau, die ihm noch kurz vor der Abreise einen Sohn gebar. Durch die Heirat habe Titus zwar einen gesellschaftlichen Aufstieg, jedoch nicht in den Aristokratenstand, aber er gehöre inzwischen zu der geachteten Nobilität in Thyrna und besitze Bekanntheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden denken abschließend darüber nach, wie sie eine Nachricht an Elatus nach Thyrna so sichern können, dass der Bund des Xul keine Informationen erhält. Iustus erwähnt, dass es eine Verschlüsselungsmethode gibt, welche ihm und Elatus aus dem gemeinsamen Kriegseinsatz vertraut sei, und er bietet an, den Brief zu codieren. Obloci informiert den Rat der Edelsten von Perlheim, damit die Eskorte der Elben besprochen werden kann. Des Weiteren bittet er den Schneider um einen Besuch und den Areteischen Orden um die Zusendung einer Mystiker-Robe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.07''')  Nachdem sich Obloci vom Tisch verabschiedet hat, spricht Kenji das Dingir-Ritual von Abdrushin an und erzählt Octavia von den neuen Informationen. Diese möchte wissen, ob sie sich an die Stelle von Kenji setzen lassen könne, um selbst den Preis an den Schnitter zu zahlen. Die Helden rufen Abdrushin hinzu und dieser erklärt, dass ein Tausch nicht möglich sei und der Schnitter vermutlich einfach beide mitnehmen würde. Octavia fragt Iustus, ob es eine arkane Möglichkeit gebe, aus dem Vertrag rauszukommen, und dieser spekuliert über eine magische Falle, welche aber groß genug für einen Schnitter sein müsste, welcher auf derselben Ebene wie Drachen oder Theleten steht, und damit die Dimensionen der Bibliothek in Anspruch nehmen müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss begeben sich Iustus, Kenji und Abdrushin in den Forscherflügel zu Gildon und Udelian in die Krankenstube, während Henk Schutuhx aufsucht und Octavia einen Brief an Elatus verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Schutuhx'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Lager-Aequus.png|miniatur|rechts|Das geheime Forschungslager des Gaius Octavius Aequus]]&lt;br /&gt;
Henk begibt sich zur Meditationskammer im Forscherflügel der Villa, da sich dort über einen Fahrstuhl der Zugang zum geheimen Forschungslabor befindet. Henk öffnet dort eine bestimmte Fliese per Druckpunkt und gibt im Zahlenschloss die Kombination ein, welche auf einer beiliegenden Notiz vermerkt ist. Er zieht den dann auftauchenden Hebel und, nachdem sich alle Türen und Fenster des Raumes schließen, drückt er den Hebel nach unten, was den Fahrstuhl aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorderen Bereich sind drei Schweine angebunden und [[Schutuhx]] frisst gerade ein Gehirn, wobei er sehr unzufrieden wirkt. Als Henk sich nähert, beschwert sich Schutuhx, noch bevor Henk ihn begrüßen kann, bei ihm über das Essen. Henk wird bewusst, dass Schutuhx ihn jetzt nicht telepathisch, sondern mit seiner physischen Stimme anspricht und dabei fließend Barthavisch spricht. Darauf angesprochen teilt ihm Schutuhx mit, dass er auch Thyrnisch, Argosisch und Balmarisch spreche, wenn auch nicht gerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist sehr unzufrieden, da er sich eingesperrt fühlt und oben mit Gildon forschen möchte, wie es der Deal vorsah. Henk schaut sich während des Gesprächs das ganze Geheimlabor an und stellt fest, dass ihm ein kleine Lehrstube in dem Lager eingerichtet worden ist, um ihn zu besänftigen. Henk sieht unzählige Bücher aus der Bibliothek, mit denen sich Schutuhx in die menschlichen Sitten eingelesen hat, die bei ihm jedoch nur Verachtung und Spott ausgelöst haben, wie er Henk mitteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist langweilig, da er sämtliche Bücher schon gelesen und alle Sprachen, die er finden konnte,  gelernt hat. Er kenne sogar alle großen Städte von Eboria und habe eigentlich erwartet, interessante Gespräche mit intelligenten [[Arkanist|Arkanisten]] führen zu können, die er unterrichten sollte. Mittlerweile fühlt er sich geistig unterfordert und empfindet es als Verschwendung, seinen genialen Geist so brach liegen zu lassen. Da er sich zusätzlich auch noch eingesperrt fühlt, empfindet er die Situation als Verstoß gegen den Deal und droht Henk damit, sich selbstständig umzusehen, das Versteck über den Seezugang zu verlassen und Perlheim aufzusuchen, falls er ihm keine Unterhaltung verschaffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk verspricht, darüber nachzudenken und rät Schutuhx von einem Besuch in Perlheim ab, wenn er nicht gejagt und getötet werden will. Als Henk sich zum Ausgang begibt, fällt ihm ein einzelnes Buch auf, welches anscheinend in eine Ecke geworfen wurde. Er hebt es auf und entdeckt, dass es sich um ein theoretisches Werk über Musik handelt. Er spricht Schutuhx darauf an und erfährt, dass dieses Buch keinen richtigen Sinn mache und er damit nichts anfangen könne. In Henk reift der Gedanke, Schutuhx mit Musik zu konfrontieren, da diese dem [Loigg'Il|Gedankenschinder]] eigentlich komplett unbekannt ist und er bisher nur durch [[Schutuhx#Abstammung |seinen Ohrwurm]] damit in Kontakt gekommen ist. Also verspricht Henk, sich um Unterhaltung zu kümmern, und verabschiedet sich von Schutuhx, nicht ohne ihn nochmal darauf hinzuweisen, nicht das Geheimlabor zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Gildon'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht Gildon im Forscherflügel auf, wo er ein Magierlabor gezogen und dort eine Krankenstation eingerichtet hat, in welcher er mit dem Medicus Udelian die Umwandlungen durchführt. Drei Umwandlungen wurden bereits vollzogen und Oldir sitzt im Bett und sieht schon wieder aus wie ein Mensch, dessen Schwimmhäute sich gerade zurückgebildet haben. Skjall liegt zwar noch flach, aber ihm geht es gut. Bei der letzten Operation gab es aber Komplikationen und Dorgu geht es nicht sehr gut und Abdrushin hat sofort nach seiner Rückkehr mit der Bereitung einer Salbe für ihn begonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht mit Gildon und erfährt, dass sie fürchten, dass Dorgu vielleicht nicht überleben könnte, was erneut bewiese, dass die Umwandlungen gefährlicher seien als gedacht. Bei der Erwähnung der Risiken blickt Kenji zu Oldir, welcher ihm versichert, dass alle diese Operation trotzdem durchziehen wollen, da sie lieber tot seien, als so weiterzuleben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erkundigt sich nach Gildon Abreise nach [[Sapos]] und erfährt, dass dieser bereits eine Brieftaube dorthin gesandt habe und baldige Antwort erwarte. Dann berichtet Gildon, dass Schutuhx Probleme mache, obwohl er ihn nicht unbedingt als gefährlich einschätzen würde, da er durch Obloci und dessen Wachtrupp ein wenig eingeschüchtert wirkte. Aber er fühle sich in seinem Versteck zurückgesetzt und drohe, allein in die Stadt aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon selbst habe wegen den Umwandlungen viel zu tun und könne sich leider nicht um ihn kümmern. Deshalb habe er ihm bereits Bücher aus der Bibliothek bringen lassen, aber die verschlinge er rasend schnell. Gildon habe auch schon Experimente mit Schwein- und Rinderhirnen gemacht, um Schutuhx zu ernähren. Er bittet Kenji, dass einer der Helden nach Schutuhx sehen möge und davon abbringe, die Villa zu verlassen, da die die Wachen der Villa ihn sonst einsperren oder töten werden. Als Kenji erwähnt, dass Henk bereits in das Geheimlabor unterwegs sei, ist Gildon froh und hofft, dass er Erfolg haben werde. Dann entschuldigt sich Gildon, da Dorgu Krämpfe bekommen habe und er sich mit Abdrushin um ihn kümmern müsse. Kenji setzt sich an die Krankenbetten, wo er niemanden im Wege ist, und betet zu den Schutzgöttern und zum Licht und Hilfe für Dorgu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk bei Schutuhx war, besucht er die Krankenstation und erzählt Gildon von dessen Wunsch nach Unterhaltung. Gildon erzählt Henk, dass er Schutuhx bereits vorgeschlagen habe, etwas über die lebenden Artefakte aufschreiben, welche die [[Loigg'Il]] benutzen, doch er lehnte es mit der Begründung ab, er sei keine Unterhaltung für ihn. Henk berichtet von dem Buch über Musik und Gildon denkt, dass es einen Versuch wert sei, Schutuhx mit echter Musik zu konfrontieren. Beiden fällt für diese Aufgabe nur Wodhi ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Name des Barden erwähnt wird, spricht Oldir Henk an und erzählt von einer Siegesfeier, welche Wodhi heute Abend veranstalten wolle. Henk und Kenji sind etwas überrascht, erinnern sich allerding noch an das Versprechen, eine solche Feier abzuhalten, wenn sie wieder auf dem Festland wären. Daher stimmen sie zu und Kenji will in der Küche Bescheid sagen und Henk dafür Octavia informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Treffen mit dem Ratsmitglied und der Gesandtschaft'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden durch das Atrium des Cygnus kommen, sehen sie Basin, der gerade einen Gast zum Warten aufgefordert hat und auf die Empfangshalle der Villa zugeht. Als er die beiden sieht, kommt er zu ihnen und bittet sie, ihm zu folgen, da der gesandte des Rates eingetroffen sei und Octavia ihn empfangen werde. Kenjis und Henks Anwesenheit seien dabei erwünscht und die beiden warten in der Empfangshalle. Dann wird Octavia von Basin darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Rat im ersten Atrium wartet, woraufhin sie sich in die Empfangshalle begibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci informiert Octavia darüber, dass Ratsmitglied Vitold von Engstrand gekommen sei. Octavia sitzt auf dem Stuhl, Obloci steht mit seinem Vertreter und Schwiegersohn Titus Varianus und den Helden Kenji und Henk hinter ihr. Augustus nimmt nicht teil, da seine Anwesenheit vor dem Ratsmitglied aufgrund seiner Foltergeschichten unvorteilhaft sein könnte. Die Elbischen Gesandten stehen ebenfalls im Raum auf der Seite und warten darauf, das Basin den Ratsherrn hereinbittet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitold von Engstrand wirkt sehr überrascht, als er Octavia und die Helden sieht und noch mehr, als er die Elben entdeckt. Doch er zügelt seine Neugier und folgt dem Protokoll. Octavia begrüßt ihn auf dem Stuhl sitzend im Empfangssaal und berichtet kurz von dem Abenteuer. Dann stellt sie die Gesandtschaft vor und erklärt, dass sie eine Eskorte nach Valkenburg brauchen. Um alle Einzelheiten zu klären, stünde das Arbeitszimmer zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitold von Engstrand begrüßt die Anwesenden höflich und bittet darum, noch ein anderes Anliegen vortragen zu dürfen, bevor die Gespräche im Arbeitszimmer beginnen können. Dann berichtet er davon, dass vor ca. zwei Wochen ein Piratenschiff mit 4 Mann Besatzung in Perlheim ankamen. Sie lieferten sich selbst aus und den haben Admiral Wellenbrecher freigelassen. Weil sie sich gestellt haben, habe der Admiral veranlasst, dass sie nicht sofort gehängt werden, sondern erst noch bis Ende des Jahres im Kerker schworen sollen. Der Admiral selbst sei zurück in Koslin, habe aber vorher angeordnet, dass die Helden, falls sie bis dahin zurückkehren sollten, erneut über das Schicksal der Entführer entscheiden dürfen. Henk und die anderen erkennen in den Piraten sofort [[Ekky_die_Walfaust|Ekky]] und die Bambusen und Vitold meint, die Helden sollen sich darüber beraten und könnten ihre Entscheidung jederzeit mitteilen. Sollten sie sich jedoch nicht melden, würden die Piraten Ekky, Qent, Taref und Iber zum Jahresende gehängt. Als die Helden überlegen und am liebsten mit Ekky reden würden, bietet Vitold an, den Anführer Ekky zum Anwesen bringen zu lassen, was die Helden dankend annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia zieht sich mit dem Ratsmitglied und der elbischen Gesandtschaft in das Arbeitszimmer zurück. Kenji sucht die Küche auf, um von der Siegesfeier zu berichten und wegen des Essens zu fragen und Henk geht in den Garten und sucht Wodhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Wodhi bei Schutuhx'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi sitzt auf einer Bank in einem Park und hört mit dem Lautenspiel auf, als Henk an ihn herantritt. Henk erzählt ihm von Schutuhx Wünschen und der Barde überlegt, wer Schutuhx etwas vorspielen könnte. Als Henk Wodhi signalisiert, dass er an ihn gedacht habe, ist dieser zunächst gar nicht begeistert. Henk schmeichelt ihm und meint, dass es schon etwas Besonderes sei, wenn man von sich sagen könne, einem Loigg’Il die Musik nähergebracht zu haben. Wodhi ist plötzlich motivierter und träumt schon, wie er in [[Hallfels]] allen davon berichten könnte und er bewundert würde. Er sagt unter der Bedingung zu, dass Henk ihn begleiten und für seine Sicherheit garantieren müsse. Dann werde er versuchen, Schutuhx die Musik näher zu bringen und ihm barthavische Heldengeschichten vorzusingen. Wodhi holt noch eine Kithara aus der Bibliothek und dann begeben sich die beiden zu Schutuhx in das Geheimlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk teilt Schutuhx mit, dass Wodhi ihm etwas auf der Laute vorspielen werde. Zwar ist Musik Schutuhx völlig unbekannt, doch ihre Komplexität weckt sein Interesse. Er hört sich die Musik interessiert an und scheint sie zu analysieren. Dann fragt er nach der Kithara und Wodhi spielt ihm auch hierauf etwas vor. Fasziniert schaut Schutuhx zu und bittet dann darum, selbst spielen zu dürfen. Er sagt, dass Wodhis Stücke ihm zu langweilig und fade seien und er andere Klänge und Harmonien bevorzugen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann beginnt Schutuhx damit, auf der Kithara eigene Musik zu spielen, welche extrem disharmon und arhythmisch ist und in den Ohren der beiden Menschen einfach grässlich klingt. Die Musik hat etwas dämonisch-unheimliches an sich und ist für Wodhi kaum zu ertragen, so dass ihm speiübel wird. Wodhi weist Henk darauf hin, dass sich bei Schutuhx während des Hörens der Musik seltsame Muster auf der Haut gebildet haben, die bei seinen eigenen Kompositionen schwarz und verworren wirkten. Schutuhx macht eine Pause und erklärt den beiden, dass ihm seine Musik besser gefalle und sie anspruchsvoller sei als alles, was Wodhi ihm vorgespielt habe. Die beiden freuen sich, ihn mit der Kithara allein lassen zu können, mit der er hoffentlich die nächste Zeit beschäftigt sein wird, und verlassen das Geheimlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi zieht sich wieder in seinen Park zurück und Henk schlendert noch etwas durch die schönen Gärten der Villa. In Sichtweite des Tores kann Henk ein Gespräch zwischen Augustus und einem Diener beobachten. Augustus wirkt über die Information des Dieners erfreut und entschlossen und gibt dem Diener etwas Geld. Danach schlendert Augustus in den Park in der süd-westlichen Ecke des Grundstückes und Henk lenkt seinen Weg ebenfalls dorthin. Er spricht Augustus darauf an, welcher eher ausweichend antwortet und nach weiterem bohren zugibt, nach Eloras Schiff nachgeforscht zu haben, wobei er sich enttäuscht gibt. Dann weist er Henk darauf hin, dass Octavia sie noch in ihrem Zimmer sehen wollte, um ihnen den Brief an Elatus zu zeigen, und beide machen sich auf den Weg dorthin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brief an Elatus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia empfängt Kenji, Henk und Augustus in ihrem Zimmer und zeigt ihnen den Brief an Elatus. Darin hat sie folgendes erwähnt bzw. absichtlich nicht erwähnt:&lt;br /&gt;
* Sieg über [[Sabaoth Immortalis]], [[Sereg]], Elbengeister, Gefangenschaft des Theleten, &lt;br /&gt;
* Verebben des [[Nebelschlund|Nebelschlundes]], Überflutung der Küsten verhindert, Fluch des Sereg, Hilfe von [[Veldun]]&lt;br /&gt;
* [[Loigg'Il]] Erklärung, [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Dokumente von Gildon]]&lt;br /&gt;
* [[L'yreh]], Karte von Augustus, Abschrift der Reliefs, Beschreibung von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
* Augustus und Iustus waren eine große Hilfe, Augustus Flug auf dem Schwan mit Verweis auf Cygnus, Augustus als „Wächter der Drachenträne“&lt;br /&gt;
* Abschrift der Notizen von Sabaoth Immortalis, Bitte, die Namen zu identifizieren und die Männer zu beobachten&lt;br /&gt;
* Situation mit den Gesandten&lt;br /&gt;
* Nicht erwähnt werden: die [[Freigeister]] &amp;amp; Söldner, Octavias Gefangenschaft&lt;br /&gt;
Kenji spricht sich auch für eine Erwähnung der Freigeister und ihrer Mithilfe aus, doch Octavia wendet ein, dass man Elatus die Existenz der Freigeister so ausgiebig erläutern müsste, dass es den Brief zu lang mache. Augustus ist mit dem Inhalt zufrieden und hat aktiv mitgelesen, um die Erwähnung einer Begnadigung auszuschließen. Iustus verschlüsselt anschließend den Brief in den Elatus bekannten Code.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Siegesfeier'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss findet das Abendessen statt, welches dann in die Siegesfeier münden wird, bei dem es viel Wein und gutes Essen gibt. Die elbische Gesandtschaft nimmt das Mahl im Speisesaal mit Obloci, Titus und Iustus ein, während die Freigeister draußen unter der Überdachung ihr Essen haben und sich bedienen. Auch Ibendorn, Klippstein, Weihwind, Seiler, Gebbert, Abdrushin, Roana, Ferolax und Wigo feiern mit den Freigeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens spielen Hausmusiker auf und nach dem Essen, wenn alle satt und ruhig sind, unterhält Wodhi die Helden und seine Freunde einem neuen Lied, in dem er seine Gefühle verarbeitet habe. Bevor er anfängt, entschuldigt er sich bei den Helden, denn eigentlich wollte er ihnen ein Lied widmen, doch seine Trauer sei zu groß. Dann entschuldigt er sich bei seinen Freunden, dass sein Lied vermutlich der Stimmung etwas abträglich sein könnte, aber für ihn hierher gehöre. Dann greift er zur Laute und spielt das Lied „[[Schwur in Dunkelheit]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji zieht sich an die Brüstung der Terrasse zurück und blickt allein auf das Meer hinaus. Wodhi gesellt sich zu ihm und schüttet ihm sein Herz aus, wie deprimiert er darüber sei, dass sich die Gemeinschaft der Freigeister jetzt auflöse. Sie wären sein ein und alles gewesen, nie hätte er mehr Familie als dort unten in dieser Hölle gehabt. Sie seien so eng zusammengewachsen und jetzt würden alle ihrer Wege ziehen und sich in Barthavion zerstreuen. Wodhi fragt sich, ob er sie je wiedersehen werde und ob bei einem Wiedersehen noch diese Freundschaft und das Vertrauen herrschen würden. Besonders Filgiz werde er sehr vermissen, da dieser mittlerweile zu einem guten Freund geworden sei. Doch Filgiz wolle allein nach [[Weisshafen]] gehen, weil er fände, für Wodhi wäre es zu gefährlich, ihn zu begleiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen draußen feiern, spielten die Thyrner mit den Elben das Soldaten-Spiel „Latrones“, welches ein Strategiespiel mit Spielsteinen auf kariertem Feld ist. Die anderen Feiern auf der Terrasse, trinken Wein und lauschen Wodhis Liedern. Jeder Freigeist sucht auf der Feier den Kontakt zu den Helden: &lt;br /&gt;
* Garavar aus Bangol und Benigaris aus Kelum, zwei bislang unbekannte Freigeister, danken den Helden persönlich für ihre Rettung und gestehen, dass sie davon ausgegangen wären, die unfassbar helle Sonne nicht mehr wiederzusehen.&lt;br /&gt;
* Gildon, der 25 Jahre in L’yreh war, will nach Sapos zurückkehren, sobald seine Umwandlung vollendet ist. Er möchte seinen Kollegen Schutuhx zeigen und endlich beweisen, dass er nicht verrückt war, als er von der Existenz der Gesichtslosen gesprochen hat. &lt;br /&gt;
* Wodhi, der 11 Jahre in L‘yreh war, ist sehr traurig, weil sich die Gemeinschaft der Freigeister auflöst, da alle nach ihrer erfolgreichen Umwandlung in ihre Heimat zurückkehren wollen, um zu sehen, ob sie noch Verwandtschaft haben. Er überlegt, allein nach Hallfels zu gehen und seine Geschichten aus L’yreh zu verbreiten.&lt;br /&gt;
* Filgiz, der 20 Jahre in L‘yreh war, will Weisshafen aufsuchen und nachsehen, ob einige Freunde von ihm noch leben. Er will Wodhi nicht in Gefahr bringen und wird deshalb allein nach Weisshafen gehen. Ansonsten hat er noch keine weiteren Pläne und ist den Helden äußerst dankbar für seine Rückkehr und glücklich darüber, selbst seinen Anteil dafür getan zu haben.&lt;br /&gt;
* Udelian, der 8 Jahre in L‘yreh war, hat vor, wieder zunächst nach Trutz zu gehen und Verwandte aufsuchen &amp;gt; überlegt, ob er danach dem Bund des Lichtes nützlich sein kann &amp;gt; würde mit Abdrushin nach Nauried gehen und dort helfen&lt;br /&gt;
* Mart, der 4 Jahre in L’yreh war, will seine Ausbildung bei Gildon vollenden und mit ihm nach Sapos gehen, sobald alle umgewandelt sind &lt;br /&gt;
* Skjall, der 6 Jahre in L‘yreh war, will in seine Heimat nach Haidaby zurück und sehen, wen er noch kennt&lt;br /&gt;
* Oldir, der 2 Jahre in L‘yreh war, dankt den Helden für seine Rettung. Er sieht schon wieder wie ein normaler Mensch aus, nur seine Augen sind noch leicht gequollen. Oldir will nach Ankarz gehen und sein Vermögen, welches sein Bruder an sich genommen haben dürfte, dem Ekklesium spenden, wie er es Kenji beauftragt hatte, sollte er selbst es nicht schaffen.&lt;br /&gt;
* Khoralt, der 12 Jahre in L‘yreh war, will Ankarz besuchen und schauen, was es Neues gibt. Er will dem Prinzen von den Helden erzählen und Isgar fragen, ob er eine Aufgabe für ihn habe.&lt;br /&gt;
* Damrod, der 3 Jahre in L‘yreh war, will sein Leben ändern und nicht mehr mit Schmuggel seinen Unterhalt verdienen. Er will deshalb nicht nach Veltima zurückkehren, sondern sich am Kampf gegen den Bund des Xul beteiligen und fragt nach dem Bund des Lichtes, dem er gerne beitreten möchte. &lt;br /&gt;
* Werris, der 14 Jahre in L‘yreh war, der bis zum Schluss geheimnisvolle Reisende aus Barthavion, will sich nicht festlegen und überlegt noch. &lt;br /&gt;
* Milon, der 13 Jahre in L‘yreh war, hat genug vom Meer und will nicht zur Marine zurückkehren. Der ehemalige Marine-Leutnant aus Isinga überlegt, in die Berge zu ziehen, vielleicht nach Valkenburg, und er ist gespannt, ob so viele Menschen in seiner Umgebung ihn nicht überfordern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht mit Octavia und ist sehr versöhnlich. Er gesteht ihr, dass es für ihn nicht schön war, vom Heimkehrritus ausgeschlossen gewesen zu sein; es habe sich falsch angefühlt. Augustus bestätigt ihr, dass ihr Plan mit der Aufhebung der Verbannung der richtige Weg sei, und dankt ihr dafür, dass sie ihn dazu angehalten habe. Er versichert ihr, dass er zu seinem Wort stehen und die Ehre der Familie so wiederherstellen werde. Er wisse, dass er der Einzige sei, der dies tun könne, und es selbstsüchtig wäre, wenn er sich gegen seine Verantwortung stelle. Augustus sagt ihr auch, dass er wisse, dass sie es mit ihrem Drängen nicht böse meine und ihm nur helfen wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo teilt Henk nun seine Entscheidung mit, dass er nach Nauried gehen und bei Egeil lernen wolle. Er will wissen, wann es für ihn in Nauried mit seiner Ausbildung losgehen werde und wie er dahin gelange. Wigo würde es schön finden, wenn Roana mit nach Nauried gehen würde, denn er möge Roana sehr und würde gerne weiter mit ihr Kontakt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin erzählt den Helden, dass er sofort Roana aufgesucht habe und die beiden die Nacht miteinander verbrachten. Roana möchte auch mit Abdrushin zusammenleben und sie überlegen, vielleicht mit nach Nauried zu gehen und dort bei Egeil zu helfen. Roana könne kochen und Abdrushin die Verletzungen der angehenden Kämpfer versorgen. Sie kämen darauf, da Wigo sie gefragt habe, und da Roana Maart sehr vermissen werde, könne sie sich wenigstens noch um Wigo kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spät in der Nacht legen sich die Helden in ihren Zimmern schlafen und Henk hat einiges getrunken, da er mit jedem angestoßen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Nemieon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.08''') Augustus teilt Henk seinen Plan mit, [[Elora von Tressburg|Elora]] zu retten, und macht sich nachts allein auf den Weg. Octavia ist verärgert über Augustus' Aufbruch und Henk versucht zu beruhigen. Die Helden hören sich [[Ekky die Walfaust|Ekkys]] unglaubliche Geschichte an und fällen ein Urteil über die Piraten. Kenji spricht mit Meister Elion und drei Magister aus [[Sapos]] kommen zum Anwesen. Henk erhält eine Botschaft von Mestoph und Kenji sammelt in der Meditiert mit Meister Elion neue Kraft. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Nacht nach der Feier sucht Augustus heimlich Henk in seinem Zimmer auf und weckt ihn vorsichtig. Er teilt ihm mit, dass er am Hafen erfahren habe, dass in Tressburg ein merkwürdiges Schiff angekommen sei und das Ekklesium von einer Gruppe von gesuchten Leuten berichte, die zuvor als schwarze Kultisten beschuldigt worden seien. Die Gruppe habe in den nahegelegenen Geisterwald fliehen können, wo sie sich jetzt verstecken würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus entschuldigt sich bei Henk, ihn mit einer wütenden Octavia zurückzulassen, aber er müsse jetzt aufbrechen, um nach Elora zu suchen. Er sei sich absolut sicher und fühle in seinem Herzen, dass sie überlebt habe. Er versichert Henk, dass er sein Wort in Bezug auf Thyrna halten werde und Henk Octavia beruhigen solle, dass er zu seinem Wort stehe und er die Familie führen würde, wenn die Verbannung aufgehoben werde. Augustus bittet bei Henk um Verständnis, dass  er erst sein Versprechen an Elora erfüllen müsse, bevor er sein Wort an Octavia halten könne. Er sei sich sicher, rechtzeitig zurück zu sein, bevor eine Antwort aus Thyrna hier ankommen könne. Augustus geht davon aus, dass Henk Octavia die ganze Situation schon erklären kann und verspricht, schnell nachzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist alles andere als begeistert, kann Augustus aber auch verstehen. Trotzdem versucht Henk, ihn von seinem Plan abzubringen, doch Augustus macht ihn darauf aufmerksam, dass er ihn schon fesseln und einsperren müsse, um zu verhindern, dass er bei nächster Gelegenheit abhauen würde. Und falls jemand versuchen wolle, ihm zu folgen, würde er ihn vermutlich nicht mehr einholen, da Augustus ein hervorragender Reiter ist. Als Henk merkt, dass Augustus fest entschlossen ist, bittet er ihn, vorsichtig zu sein, und lässt ihn ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nächster Morgen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia am Morgen erwacht und ihr Zimmer verlässt, bemerkt sie eine Nachricht, die von außen an die Tür gelehnt ist:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Mach dir keine Sorgen, vor der Antwort aus Thyrna bin ich zurück. Sehen uns vermutlich in Sapos. &amp;lt;br/&amp;gt;Vale, Augustus. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus hat das beste Pferd aus dem Stall genommen und die Torwachen bestätigen seinen Ausritt in der Nacht. Bei einem gemeinsamen Frühstück im Speisesaal diskutiert sie mit den anderen über Augustus Verschwinden. Octavia ist wütend und Henk versucht, die Wogen etwas zu glätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Obloci davon erfährt, ist er verwundert und findet es verantwortungslos, seine Freunde im Stich zu lassen, um einer Frau hinterher zu reisen. Er fragt sich, wenn Augustus sich zum Wächter der Drachenträne erklärt habe, wie er sie schützen wolle, wenn er nicht bei ihr sei. Obloci kritisiert, dass Augustus ehrlos handle, da er nicht jedem sein Wort geben könne, weil man dann wohlmöglich keines mehr halten kann. Er weist noch darauf hin, dass man ja jetzt sehen könne, wohin das führe.  &lt;br /&gt;
Iustus ist eher enttäuscht und gesteht sich ein, dass Augustus anscheinend doch nicht so viel dazugelernt habe, wie er gehofft hatte. Auch Iustus findet, dass Augustus verantwortungslos handele, denn er verlässt für eine Frau seine Freunde, die vermutlich bei Kontakt mit dem Bund des Xul seine Hilfe auch gut gebrauchen könnten, und vernachlässige dadurch seine Pflicht und Verantwortung ihnen gegenüber.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basin kommt in den Speiseraum und bedauert, dass Augustus Octavia so ließe, obwohl er sich eigentlich um sie kümmern sollte. Dann informiert er die Helden nach dem Frühstück über die Ankunft einer Delegation des Kerkers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Urteil über Ekky'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerkermeister transportiert mit zwei Stadtwachen Ekky in einem Zellenwagen und stellt der Käfig mit dem angeketteten Ekky auf dem Hof vor dem Wachhaus ab. Als die Helden von der Terrasse zu ihm kommen, erklärt er ihnen, dass sich alle vier Piraten keiner Schuld bewusst seien, obwohl der Admiral ausgesagt habe, er sei entführt worden. Die Stadt werde jedes Urteil der Helden akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht Ekky an und der erzählt folgende Geschichte über das, was sich zugetragen hat:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hey Freunde, mich trifft keine Schuld! Wir konnten alle nichts dafür! Wirklich nicht! Es war [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]]! Er ist schuld an der ganzen Scheiße, Mann!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Glaubt ihr nicht? Tja, ich hab‘ über den alten Piraten ‘n Geheimnis rausgefunden, was alle seine unglaublichen Erfolge erklärt. Habt ihr euch denn noch nie gefragt, wie er euch auf Fuselfels dazu bringen konnte, ihm bei dem hinterhältigen Mord an Klingen-Bonny zu helfen?'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt fragend in die Runde)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Ha! Ich weiß es, denn ich habe es mit eigenen Augen gesehen!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Als Kaltfisch uns zu sich in die Kapitänskajüte eingeladen hat - mich, Plankenjockel, Qent, Taref und Iber – da hat er uns von seinem Plan erzählt, den Admiral zu entführen. Nee nee, hab‘ ich gesagt, das können wir doch nicht machen! Und als Kaltfisch dann bemerkte, dass die anderen auch dagegen waren, geschah das Unfassbare!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky reißt die Augen auf und Kenji bezweifelt stark Ekkys vehementen Einsatz gegen Kaltfischs Plan)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kaltfisch schrie laut auf,'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky schreit auf)&amp;lt;/small&amp;gt; ''griff sich an seinen zotteligen Bart'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht eine entsprechende Geste)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und ...'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt alle kurz an, bevor er weiterfährt)&amp;lt;/small&amp;gt; ''riss ihn sich von seinem Gesicht!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Darunter waren eklige Tentakel.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky imitiert diese mit seinen Fingern und reißt die Augen auf)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Seine Augen verschossen jetzt mit einem Mal rote Blitze auf alle von uns!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht dramatische Gesten mit den Fingern vor den Augen wie Strahlen und entsprechende Töne mit dem Mund)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Wir blieben wir angewurzelt stehen und konnten uns nicht bewegen. Wir hatten keine Chance gegen Kaltfischs Kräfte und wir hörten seine Stimme in unseren Köpfen, die uns befahl, den Admiral zu entführen und ihn zum Beiboot zu bringen.'' &amp;lt;small&amp;gt;( Alle blicken ihn ungläubig an, doch Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ja, ihr merkt es schon, Kaltfisch ist einer von diesen Gesichtslosen, ein Monster!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend in die Runde, doch die Helden schütteln die Köpfe)&amp;lt;/small&amp;gt; Wer hätte das gedacht, einfach unfassbar, oder? Ich würde es selbst nicht glauben, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, ist aber echt wahr!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich wollte das alles nicht machen und hab‘ mich so heftig dagegen gesträubt, dass ich durch den ganzen Druck in meinem Kopf krasses Nasenbluten gekriegt habe.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt alle kurz an und nickt dabei bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Aber ich konnte mich nicht gegen Kaltfisch wehren und musste ihm dann gehorchen, sonst wäre bestimmt noch mein Kopf geplatzt!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend in die Runde)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir haben dann alle gemacht, was Kaltfisch wollte - wir konnten ja auch überhaupt nicht anders!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky schaut verständnissuchend in die Runde, doch trifft nur auf harte Blicke)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Wir mussten den alten Bastard dann zur Nachbarinsel rudern, wo er ein richtiges Schiff versteckt hatte, dieses Schlitzohr. Dann haben Kaltfischs Augen wieder rumgeblitzt'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht wieder dramatische Gesten mit den Fingern und entsprechende Töne)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und er hat uns mit seinen Gedankenkräften den Befehl in den Kopf geblitzt, dass wir den Admiral gegen ein hohes Lösegeld ausliefern und das erbeutete Gold dann wieder zu ihm auf die Schatzinsel bringen müssen. Ich habe mich nochmal mit meiner ganzen Kraft gegen diesen fiesen Zwang gewehrt, aber Kaltfisch war einfach zu mächtig. Da hab‘ ich dann zwangsläufig getan, was er mir befohlen hat. Was sollt‘ ich denn machen, wenn mein Kopf nicht platzen soll.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt fragend in die Runde und schaut in zweifelnde Gesichter)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich hab‘ mich wie eine Marionette gefühlt, die von Kaltfisch gesteuert wird. Erst kurz vor dem Festland hat seine Kraft nachgelassen und ich konnte mich von seinem Bann befreien. Als ich die anderen zur Vernunft gekriegt hab, wollte ich den Admiral freilassen. Just dabei kommt dieses Patrouillenboot und stellt uns. Wir haben uns ohne Kampf ergeben, schließlich sind wir unschuldig! Was wird denn jetzt mit uns werden?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hakt zwischendurch schon immer ungläubig nach, doch Ekky beharrt stets auf seiner Version und erzählt seine Geschichte bis zum Ende. Die Helden machen ihm klar, dass sie sich mit diesen gesichtslosen gut auskennen und genau wissen, was sie können und auch was sie nicht können.  Henk schüttelt den Kopf und macht ihm dann klar, dass niemand seine Geschichte glaube, denn sie sei völlig an der Realität vorbeigeht. Ekky windet sich noch etwas, doch als er schließlich erkennt, dass seine Lüge durchschaut ist, gibt er beschämt zu, dass er eigentlich nur in Panik wegen Grett war und außerdem so doof, dass er Kaltfisch geglaubt habe, dass er durch die Entführung des Admirals reich und auf Fuselfels bekannt werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerkermeister erwartet das Urteil der Helden über die Piraten, und Octavia schlägt vor, sie auf einer einsamen Insel auszusetzen, so dass sie ihr Schicksal selbst in der Hand haben. Henk gefällt die Idee und er schlägt vor, Ekky und die anderen auf einer der Ghifunischen Inseln abzusetzen. Kenji fügt hinzu, dass man ihnen auch Proviant und Wasser mitgeben soll. Der Kerkermeister nickt und kehrt mit Ekky zum Kerker zurück, wo er dem Rat das Urteil der Helden verkünden will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Besuch des Areteischen Bruders'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erfährt von Basin, dass ein areteischer Bruder aus dem Monasterium im Atrium auf ihn warte. Er sei auf Oblocis Bitte hier und brächte eine neue Robe. Basin erwähnt noch, dass es derselbe Bruder sei, welcher schon die junge Mutter mit ihrem Kind begutachtet und abgeholt habe. Als Kenji das Atrium betritt, erkennt er Meister Elion, einer der wenigen Brüder, die Pyrrhon regelmäßig in der Einsiedelei besuchten und sich mit ihm austauschten. Kenji kennt ihn daher und erinnert sich an lange und intensive Gespräche zwischen Bruder Pyrrhon und Meister Elion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Elion erhebt sich von der Marmorbank und begrüßt Kenji. Er ihm eine neue Robe und erkundigt sich über sein Befinden nach der Reise zum Nebelschlund. Er möchte wissen, wie es Kenji gelungen ist, dort unten  - also quasi in der Unterwelt - seinen Glauben aufrecht zu halten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erklärte ihm, dass er dort unten noch mehr Zugang zu seinem eigenen Glauben gefunden habe, da er gelernt habe, dass selbst in den hoffnungslosen Tiefen der Dunkelheit das Licht einen erreichen kann. Dann deutet er sehr subtil an, dass der Zugang zum Licht in [[L'yreh]] ein anderer war, als Meister Elion vielleicht erwarten würde, denn tatsächlich haben die Gebete des Ekklesiums Kenji größere Dienste geleistet als die Hymnen des Areteischen Ordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Elion erzählt Kenji noch von Pyrrhon, den er stets als verbittert und einsam wahrgenommen habe. Da er ihm leid tat, habe er ihn oft besucht und versucht, ihn zu überreden, ins Monasterium zu den anderen Brüdern zu ziehen. Pyrrhon habe sich durch seine herausfordernde Einstellung gegenüber den Ordensregeln schon immer sehr von seinen Brüdern abgesondert und sei deshalb in die Einsiedelei gezogen. Meister Elion vertraut Kenji an, dass der Prior es damals etwas bedauert habe, dass durch Pyrrhons verschrobene Einstellung auch Kenji nur wenig Kontakt zum Orden bekomme. Denn dadurch habe Kenji auch nie die Brüderlichkeit erfahren können, welche zum Ordensleben gehöre und den Brüdern Stärke und Halt gebe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji verteidigt Pyrrhon etwas und signalisiert Elion, dass er durchaus Interesse an einer gemeinsamen Meditationserfahrung habe. Er deutete auch an, dass Pyrrhon ihm aufgrund fehlender Zeit vielleicht nicht mehr alles mitgeben konnte, was er gewollt habe und wichtig gewesen wäre, so dass Kenji darauf angewiesen war, alles selbst auf seinen Reisen zu erfahren. Meister Elion bietet Kenji schließlich an, mit ihm gemeinsam am Abend die Meditationen zu zelebrieren, was Kenji dankend annimmt. Sie verabreden sich zur Dämmerung in der Bibliothek, wo sie ungestört die heiligen Hymnen rezitieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magier aus Sapos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji Meister Elion verabschiedet hat, begegnet er Henk am Eingangstor. Dann bekommen sie mit, dass jemand am Tor um Einlass bittet und, nachdem die Wachen das Tor geöffnet haben, fahren drei Kutschen ein, aus welchen insgesamt 9 Arkanisten aus Sapos aussteigen, anscheinend drei Magister und sechs Gehilfen. Sie werden von Basin ins Atrium geführt, um dort zu warten, bis er die Hausherrin benachrichtigt hat.  Henk und Kenji folgen ihnen und die Magister halten Henk anscheinend für einen Bediensteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basin bringt die Magister zur Hausherrin und sie stellen sich vor. Die Magister Medicus Iatro Mendica, ein Alchemie-Experte für Heiltränke und -bandagen, und Magister Medicus Sinu Qeni, ein Arzt und Chirurg, wollen Gildon bei den Operationen und der Behandlung unterstützen. Magister Phonascus Daimhen Airmedon, ein Experte für arkane Felder, will Schutuhx untersuchen und seine Gefährlichkeit einstufen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden nachfragen, ob es etwas Besonderes aus Sapos zu berichten gibt, spricht Daimhen Airmedon mit ihnen und erklärt, dass es tatsächlich ungewöhnliche Vorfälle in Sapos gegeben habe, über die er aber nichts Genaues sagen dürfe, die aber die Stadt gefährden könnten. Er merkt aber an, dass ein Emphaustus während einer Debatte den dunklen Kult als Drahtzieher in Betracht gezogen habe. Der Rat habe selbst noch kein Ergebnis seiner Untersuchung vorliegen, könnte aber über die Hilfe der Helden froh sein. Daimhen merkt noch an, dass durch die andauernden Probleme mit dem Ekklesium in Sapos kein Sanktum mit Inquisitoren erlaubt sei, aber er denkt, dass Bruder Kenji als Teil der Heldengruppe akzeptiert werden würde. Er empfiehlt den Helden, sich in Sapos mit Emphaustus Velavil Zilathum in Verbindung zu setzen und mit ihm zu sprechen, wenn sie helfen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Besuch des Schneiders'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Perlheimer Schneidermeister Reinhold Starz kommt zum Anwesen und sucht Octavia auf. Sie zeigt ihm den Umhang von Ignus und bittet ihn um eine Analyse des Materials. Schneidermeister Starz stellt fest, dass der Stoff kein natürlicher Stoff sei, sondern eindeutig von einem Alchemisten hergestellt wurde. Er erzählt Octavia, dass er magische Stoffe bei Bedarf in der „Schneiderei Albon“ in Sapos bestellt, die spezialisiert sei auf Funktionskleidung von Arkanisten, um empfiehlt sie, wenn Octavia magische Kleidung kaufen möchte. Er bietet ihr sofort an,  alternativ auch etwas Spezielles anfertigen zu können, was Octavia dann nachträglich verzaubern lassen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia sucht sich aus den mitgebrachten Sachen feste Reisekleidung für die kalte Jahreszeit heraus und dankt dem Schneidermeister für seinen Besuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Elwenes Tratsch, Octavias Plan und Kenjis Meditation'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erfahren die Helden von Elwene, dass sie heute Morgen beim Bäcker gehört habe, dass die Familie der Schwester der Bäckerin über Nacht abgereist sei. Sie hätten ihre sieben Sachen zusammengepackt und seien auf ihren Pferden abgereist. Keiner könne sagen, wohin sie wollten, und niemand hätte von ihren Plänen gewusst. Die Leute würden rätseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kündigt Obloci an, dass sie vorhabe, die Gebeine ihrer Mutter aus Opploh zu holen, um sie in Thyrna im Familiengrab beizusetzen. Obloci besteht auf einer angemessenen Begleitung und möchte Octavia einige seiner Palatoren mitschicken. Doch Octavia legt großen Wert darauf, unauffällig zu reisen, und lehnt eine große Eskorte ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen begibt sich Kenji in die Bibliothek und trifft sich mit Meister Elion. Sie rezitieren die heiligen Hymnen und versenken sich in eine tiefe Meditation, in der sie den Schutzgöttern näher kommen und neue Kräfte sammeln. Für Kenji ist es lange her, das er gemeinsam mit einem Bruder die Hymnen gesungen hat, und er fühlt jetzt wieder die gleiche Kraft wie damals mit [[Pyrrhon von Derwydd|Pyrrhon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachricht von Mestoph''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk überlegt, wie er unauffällig Kontakt zur Gilde aufnehmen kann, um herauszufinden, wie Mestoph mit seinem Austritts-Brief umgegangen ist. Das Gasthaus „Zur Grünen Rast“ von Grifo böte sich dazu an und er plant, mit Wigo zusammen hinunterzugehen, um vielleicht mit Grifo sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sich dem Gasthaus nähert, sieht er einen Betrunkenen, welcher sich draußen aufhält und herumtorkelt. Er stürzt schließlich hin und liegt seitlich vom Gasthaus auf dem Weg. Als Henk mit Wigo vorbeikommt, bittet der Betrunkene Henk lallend um Hilfe beim Aufstehen und streckt ihm seine Hand entgegen. Henk beäugt ihn skeptisch, entdeckt aber keine Waffe. Der Typ ist offensichtlich unbewaffnet und Gewohnheitstrinker und jammert so erbärmlich, dass Henk schließlich seine Hand nimmt und ihm aufhilft. Beim Handkontakt hinterlässt ihm der Betrunkene einen zusammengerollten Zettel in der Hand und bedankt sich dann überschwänglich für die Hilfe, verbeugt sich wankend und torkelt zum Gasthaus zurück. Henk entfaltet etwas abseits unauffällig den Zettel und liest: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Austritt aufgeflogen!  Keine Wahl - Attentäter entsandt! Meide Kontakt &amp;amp; pass auf dich auf! ''“ &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;X = Geheimes Identifikations-Zeichen von Mestoph&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeichen von Mestoph ist nur Henk bekannt, die beiden Freunde haben es untereinander vereinbart, um sich immer ausweisen zu können. Henk geht mit Wigo den Weg weiter, am Gasthaus vorbei und schwenkt dann rechts ab, um über einen Umweg wieder zum Anwesen zurückzukehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Octavia noch am gleichen Abend von Mestophs Nachricht und informiert sie darüber, dass Attentäter auf ihn angesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Nemieon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.09''') Die Helden werden von Basin und Elwene sehr früh geweckt und bekommen ein ausgiebiges Frühstück serviert. Nach dem Frühstück werden sie von einer großen Gruppe vor den Ställen erwartet, denn alle haben sich dort versammelt, um sie zu verabschieden. Obwohl es frühster Morgengrauen und die Sonne noch nicht zu sehen ist, sind scheinbar alle aufgestanden und warten auf die Abreise der Helden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freigeister verabschieden sich als erstes – allen voran Gildon, Wodhi und Filgiz. Während Wodhi sehr emotional reagiert und Tränen in den Augen hat, bleibt Filgiz gewohnt trocken. Gildon hofft, dass er sie vielleicht noch in [[Sapos]] sehen werde und alle Freigeister ihnen für ihre Rettung unglaublich dankbar seien. Er betont, dass aller Freigeister tief in der Schuld der Helden stünden und er im Namen aller spreche, dass sie auf ewig bei ihnen etwas guthaben. Dann überreicht er Kenji stellvertretend für alle ein kleines Geschenk, bei welchem es sich um ein von Skjal geschnitztes Abbild des Elfenbeinturms aus [[Aretea]] handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wigo, Roana und Abdrushin verabschieden sich und wünschen viel Glück. Wigo umarmt alle und weint, als er sich von Henk verabschiedet, versucht dies aber zu verheimlichen, da er nicht schwach wirken will. Abdrushin umarmt Kenji und beschwört ihn, ihm sofort eine Nachricht nach Nauried zu schicken, sobald etwas wegen dem Dingir geschehe, da er dann sofort aufbrechen und zu ihm eilen werde, wenn es Probleme gebe. Er betont, dass er sich immer noch sehr schuldig fühle und unbedingt helfen wolle. Dann gibt er Henk respektvoll die Hand und von Octavia verabschiedet er sich mit einer Verbeugung, um sie nicht berühren zu müssen. Roana sagt, dass sie auf Wigo und Abdrushin aufpassen werde und sich darum kümmere, dass dieser „Egeil“ und seine Männer endlich mal was Gescheites zu Essen auf den Tisch bekommen werden. Sie habe vor, sie mit ihrer guten Küche so stark zu machen, dass diese nicht anders könnten, als den dunklen Kult endlich zu vernichten. Lachend umarmt sie alle und versteckt ihre Tränen, im Gegensatz zu Wigo, dabei nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elwene und Basin verabschieden sich dann als nächstes und wünschen Octavia, dass sie in Opploh mit ihrem Vorhaben erfolgreich sein werde. Sie weisen sie aber darauf hin, dass sie sich emotional dabei nicht übernehmen solle. Außerdem sind sie enttäuscht, dass Augustus seine Schwester bei dieser schweren Familienangelegenheit nicht unterstützt, doch auch sie wünschen sich sehr, dass die Mutter endlich nach Thyrna gelange, damit sie neben ihrem Mann ruhen könne. Beim Abschied umarmen Basin und Elwene nur Octavia, wobei Elwene Octavia fast nicht mehr loslassen will, da diese für sie wie eine eigene Tochter war. Den anderen geben sie dann respektvoll die Hand und bitten sie, auf Octavia aufzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend kommt Obloci mit seinem Schwiegersohn Titus Varianus. Obloci vermeldet, dass er nun wieder die Verantwortung für die Bibliothek und das Anwesen übernehmen und alles im Sinne von Octavia weiterführen werde. Obloci verspricht, auch die Freigeister zu unterstützen und sich zu bemühen, dass man die „Kreatur“ im Keller schnellstmöglich nach Sapos abtransportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Palatoren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stellt Obloci noch zwei Palatoren vor: Sevarian Castorius und Tenus Varianus. Die beiden wirken wie gestählte und knallharte Soldaten, die jedoch weitestgehend in zivil und sehr unauffällig gekleidet sind, so dass sie in Barthavion nicht auffallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sevarian Castorius wirkt etwas älter (vielleicht Ende 30) und erfahrener und hat eine Narbe an der Stirn. Er ist sehr durchtrainiert, hat fast weißblonde Haare, steingraue Augen und einen sehr ernsten und erfahrenen Blick, als hätte er schon viel gesehen. Tenus Varianus wirkt etwas jünger (vielleicht Anfang 30) und ist nicht ganz so durchtrainiert, aber dafür sehr athletisch schlank. Er ist dunkelblond, fast asch-schwarz, hat stechend hellblaue Augen und wirkt sehr aufmerksam, als würde ihm kein Detail in seiner Umgebung entgehen. Die beiden Palatoren grüßen die Helden, verneigen sich respektvoll und Castorius sagt zu Octavia, dass es ihnen eine Ehre sei, einer Nachfahrin des großen Cygnus dienen zu dürfen, da alle Palatoren diesen bis heute als ihren ersten Apex Palatorum sehr verehren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci fügt hinzu, dass sie zu seinen besten Männern gehören, die ihm als Gesandter (Orator Dracian) vom Kaiser persönlich als Leibgarden überstellt wurden. Sie sollen bei der Bergung der Mutter helfen und die Überreste zurück nach Perlheim bringen, wo Obloci sie sofort mit dem Schiff nach Thyrna schicken werde. Obloci wünscht dann allen viel Glück und umarmt Octavia zum Abschied und bittet sie, auf sich aufzupassen. Den anderen gibt er die Hand und wünscht allen viel Glück. Dann weist er darauf hin, dass die Pferde bereits startklar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind drei gute, markadische Reitpferde, welche für die Helden ausgesucht wurden. Diese Rasse gilt als die robusteste, aber trotzdem noch schnellste und beweglichste, weshalb sie die optimalen Kriegspferde aus den weiten Graslandschaften von Markadis sind, welches berühmt für seine ausdauernden Pferde ist. Octavia kennt sogar noch ihre Namen von früher, da sie schon lange zu den Wachtruppen des Anwesens gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias Pferd heißt Aureus und ist ein gold-hellbraunes Tier, das etwas kleiner, aber sehr agil ist. Kenji bekommt einen etwas gemütlicheren Schimmel namens Seren und Henk bekommt einen Rappen namens Ferox, der sehr wild wirkt, aber letztendlich sehr friedlich ist. Alle Pferde sind perfekt ausgebildet und mit Gepäck bestückt, d.h. jedes hat ein Zelt dabei, Kochgeschirr und Decken. Auch ein dickes Bündel Proviant ist dabei, welches auch aus Getreide besteht, so dass man sich selbst ein Brot etc. daraus kochen kann (also eine Art militärischer Proviant, so wie es die Signäre bekommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Palator Castorius vereinbart mit den Helden und Iustus, dass diese auf dem Weg stets zusammenbleiben und er die Vorhut und Palator Varianus die Nachhut übernehmen werden. Als die Helden dann abreisen, stellen sich alle auf und beobachten winkend, wie sie das Anwesen verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erste Wegstrecke'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist beim Aufbruch noch dunkel und langsam dämmert ein kalter Tag mit leichtem Nieselregen, der aber aufhört, sobald die Sonne aufgeht. Die Helden reiten durch Heidelandschaft, die sehr karg und typisch für die Region von Perlheim ist. Nur vereinzelt stehen Bäume am Weg oder in der Landschaft.  Die Gegend ist leicht hügelig und im Norden, also im Rücken, kann man von den erhöhten Wegstrecken immer mal wieder das Meer sehen, dass sich schließlich immer mehr entfernt. Beim Anblick kommen nochmal Gedanken an ihre Seefahrt und L’yreh hoch und jeder ist froh, erstmal vom Meer fortzukommen. Außerdem machen sich die Helden Gedanken darüber, wohin wohl die Menschen gegangen sind, welche so Plötzlich ihre Heimat verlassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten sieht man von den Kuppen der erhöhten Wegstrecken die reichen Felder der Goldebenen, die jedoch inzwischen alle abgeerntet sind. Es sind kleine, unregelmäßige Felder, mit zahllosen Schonungshecken und Trampelpfaden dazwischen und das alles ergibt von oben ein idyllisches, wenn auch leicht chaotisches Bild. Man sieht überall, wie die Hirten ihre Schafe im Morgengrauen auf die Wiesen treiben und hört sie überall blöken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img palatoren.png|miniatur|rechts|Die Palatoren Tenus Varianus und Sevarian Castorius (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Für Octavia oder Henk ist das Reiten kein Problem, doch für Kenji stellt auch dies eine Herausforderung dar, welche allerdings durch das hervorragend ausgebildete Pferd erleichtert wird. Die Palatoren sind bestens im Reiten ausgebildet und erweisen sich gleich als absolute Profis. Castorius reitet als Vorreiter einige Dutzend Meter vor der Reisegruppe und dient als Aufklärer und Frühwarnsystem. Er sucht die Straße auf Gefahren, Hinterhalte oder Straßenräuber ab und würde die Gruppe rechtzeitig warnen. Varianus reitet als Nachhut einige Dutzend Meter hinter der Reisegruppe und sichert den Rückzugsweg bzw. schützt vor Angriffen von hinten, die auf unwegsamem Gelände oder bei Überraschungsangriffen von Banditen häufig waren. Er überwacht gleichzeitig auch, ob jemand zurückfällt oder die Gruppe unbemerkt verfolgt wird. Varianus schließt die Formation ab und hält die Gruppe im Blick, um schnell eingreifen zu können, falls die Reisenden verlangsamen oder in Bedrängnis geraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch gibt es immer mal wieder kurze Regenschauer, die nicht lange anhalten, dafür aber heftig sind und die Reise verlangsamen. Ansonsten ist es dazwischen auch trocken und nach einigen Stunden schmerzt vor allem Kenji der Hintern und auch Octavia und Henk sind solche langen Strecken nicht mehr gewöhnt. Deshalb machen sie eine Rast und unterhalten sich mit Iustus über Sapos, der sich schon auf die große Bibliothek und den Austausch mit den Kollegen dort freut. Henk spricht die Attentäter an, welche hinter ihm her sind, und macht sich vor allem Sorgen über den Zustand der Gilde. Da es Mestoph anscheinend nicht gelungen ist, den Brief von Henk geheim zu halten, ist das für Henk ein beunruhigendes Zeichen, dass etwas in der Gilde vor sich geht und Mestoph nicht mehr die vollständige Kontrolle hat. Desweiteren sind sich die Helden darüber einig, dass der Dunkle Kult schon über ihre Rückkehr informiert sei, da Reverons Leute bereits nach Barthavion zurückgekehrt sind und ein Kontaktabbruch zu Sabaoth Immortalis somit kein gutes Zeichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Palatoren unterhält sich niemand, aber man kann hören, wie diese Iustus in einem Gespräch mit Phylax ansprechen. Iustus erwähnt danach gegenüber den Helden, dass es sich bei den Palatoren um die besten Männer im ganzen Heer handelt und das es eine ganz besondere Ehre für einen Signär ist, in ihre elitären Reihen aufgenommen zu werden. Er berichtet, dass er selbst schon mehrmals mit diesen zusammengearbeitet habe, da Kriegsarkanisten wie er häufig von Palatoren bei wichtigen und riskanten Einsätzen beschützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reisegruppe und Beobachtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder aufbrechen wollen, wird ihnen bewusst, dass insgesamt sehr wenig Leute auf den Straßen unterwegs sind und sie die Gegend belebter in Erinnerung haben. Sie haben noch nicht viel Strecke hinter sich gebracht, als die Vorhut Castorius auf einer Hügelkuppe anhält und nach vorne späht. Die anderen schließen auf und erblicken auf dem Weg eine Reisegruppe, die aus drei erwachsenen Männern und zwei jüngeren mit einem beladenen Karren mit Steinen besteht. Auch sie haben die Helden schon entdeckt und werden langsamer. Ihre Körpersprache verrät, dass sie ängstlich und unsicher wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nähern sich ihnen und werden von den Männern etwas skeptisch beäugt. Henk spricht sie darauf an, dass wenig los ist auf den Straßen, und erhält als Antwort, dass es gefährliche Zeiten sind und man nie weiß, wer einem auf der Straße so begegnet. Als Henk fragt, welche Gefahren auf den Straßen lauern, erfährt er, dass seit der Seuche in [[Freywall]] könnten überall auch Wiedergänger ihr Unwesen treiben. Henk stellt sich als Alrik vor und erfährt von dem Mann, der sich Harks nennt, dass sein Nachbar selbst jemanden kennengelernt habe, der jemanden kannte, der mal einem Wiedergänger begegnet sei. Harks erzählt Henk, dass man auch sonst nur noch seltsame Dinge höre und die Leute munkeln, dass die Schwarzen Jahre zurückkommen könnten, weshalb  auch kaum noch jemand reise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt nach ihrer Herkunft und dem Reiseziel und erfährt, dass sie eine Steinlieferung von Ivenbau nach Perlheim befördern und der Kunde sehr gut zahle, sonst würden sie die Gefahren des Wegs nicht auf sich nehmen. Henk fragt nach Personen, die verschwunden seien, und Harks erinnert sich an eine Familie aus Ivenbau, die über Nacht abgereist sei. Er wünscht dann eine gute Reise und der Wagen setzt sich wieder in Bewegung. Bevor die Helden weiterreisen, erwähnt Castorius, falls es zu einem Kontakt mit Wiedergänger kommen sollte, dass er bereits Erfahrung damit habe. Die Nemorer würden ebenfalls und im Rahmen Im Kriegseinsatz gegen die Nemorer, die düstere Rituale abhalten, musste er einmal gegen wiedererweckte Kameraden kämpfen, die von einem nemorischen Nekromanten beschworen wurden. Dann setzt sich die Gruppe wieder in Bewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag wird die Bewaldung etwas dichter und am Weg stehen immer wieder kleine Baumgrüppchen. Kenji denkt noch an die Reisenden und blickt sich um, als er hinter einem entfernteren Gebüsch etwas wahrnimmt, was plötzlich in die entgegengesetzte Richtung, aus der die Helden kamen, wegläuft und hinter mehreren Büschen verschwindet. Kenji ist sich sicher, dass dies definitiv kein Tier war, sondern sich wie ein Mensch bewegte. Er bemerkt, dass auch die Nachhut Varianus etwas bemerkt hat und, als Kenji ihn darauf anspricht, bestätigt der Palator ihm seine Beobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet sofort Henk und Octavia davon und sie spekulieren gemeinsam, ob es sich um einen Späher des dunklen Kultes oder um einen Attentäter handeln könnte, der ihnen folgt. Iustus bedauert, dass sein Arkaner Blick leider nicht in eine solche Entfernung reicht, so dass er nicht weiterhelfen kann. Die Gruppe reist weiter und die Palatoren wollen jetzt noch aufmerksamer sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der verschwundene Gastwirt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen frühen Mittag meldet die Vorhut Castorius einen Fährübergang über den Fluss Linsach und zwei Einheimische an einem Steg und einer in dem Fährboot. Die Helden reiten weiter darauf zu und als sie an der Fähre ankommen, werden sie plötzlich von dem jüngeren Mann am Steg angesprochen. Er hält die Helden sehr höflich an und sagt, dass er mit ihnen reden müsse, da sie wie anständige Leute ansähen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt, was denn los sei, und der junge Mann erzählt, dass sie nicht ins Ferja-Gasthaus gehen sollen, da dieses von einer Gruppe von Räubern übernommen wurde. Er stellt sich als Garrick vor, war der Knecht des Gasthauses und wurde von dort vertrieben. Weiter berichtet er, dass der Stallbursche Aidan  bereits mit einem kleinen Boot nach Perlheim gefahren sei, um Hilfe zu holen. Da aber immer noch die Küsten von unbekannten Monstern angegriffen würden, fürchten sie, dass es noch dauert, bis Hilfe kommen werde. Garrick ist deshalb hier geblieben, um Reisende zu warnen, damit sie nicht ins Gasthaus gehen und dort ausgeraubt werden. Als Henk sich nach den Räubern erkundigt, wird er gewarnt, da sie gefährlich seien und einer von ihnen sogar zaubern könne. Auf Nachfrage erfährt Henk, dass der Räuber dies zumindest gesagt und damit gedroht habe, einen Dämon oder Schlimmeres zu beschwören, wenn man sich gegen sie wehren würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Garrick steht eine ältere Frau, die sich als Maevia vorstellt und ganz aufgelöst zu weinen beginnt. Sie informiert die Helden tiefbetroffen davon, dass Rina, die Schankmaid noch im Gasthaus sei und vermutlich gerade von den Räubern vergewaltigt werde. Maevia erwähnt noch, dass all dies nur geschehen konnte, da der Wirt Drocun mit seiner Familie plötzlich über Nacht abgereist sei und das Gasthaus sich selbst überlassen habe. Die Helden horchen auf und Henk erfährt von Maevia, dass die Wirtsfamilie niemanden etwas gesagt habe, sich aber schon seit Wochen seltsam benähmen, denn zuerst wären sie unglaublich verängstigt wegen der Warnung des Zwergenkönigs gewesen und hätten befürchtet, dass die Schwarzen Jahre zurückkämen. Doch dann habe sich ihre Laune schlagartig geändert, nachdem sie mit einem seltsamen Gast geredet hätten, der einige Tage geblieben sei. Henk wurde hellhörig und fragte nach Namen und Aussehen, doch an beides erinnert sie sich nicht mehr, aber der Name stehe im Gästebuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk will wissen, wie das abgelaufen ist, und Maevia berichtet, dass Drocun mit seiner Familie  jeden Abend mit diesem Fremden in ihren privaten Räumen zusammengesessen und lange und geheim wirkende Gespräche geführt hätten. Danach wirkten sie seltsam optimistisch, beinahe euphorisch, als habe dieser Gast ihnen die gesamte Angst genommen und sie mit Hoffnung erfüllt. Maevia erinnert sich, dass Drocun plötzlich auch betonte, dass alles gut werde und sie keine Angst mehr vor dem dunklen Kult hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte wissen, wie es dann weitergegangen ist, und erfährt, dass die Familie dann vor 2 Tagen morgens plötzlich spurlos verschwand. Maevia berichtet, dass sie ihre wichtigsten Sachen und auch das gesamte Geld des Gasthauses mitgenommen hätte, weshalb auch einige Arbeiter – vor allem auch die beiden hartgesottenen Wächter des Gasthauses - am nächsten Tag gingen, da sie schon mehrmals von Leuten hörten, die über Nacht verschwanden und nie wieder kamen. Sie hätten es alle sehr unheimlich gefunden und seien nach Perlheim weiter gezogen, weshalb sie nur noch zu zehnt im Gasthaus waren, als die Räuber kamen. Diese seien ihnen an Anzahl überlegen gewesen und hätten alle Waffen getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Garrick berichtet, dass die Räuberbande ihre Chance gewittert und bemerkt hätte, dass das Gasthaus schutzlos und herrenlos sei. Die Knechte, die letzten Arbeiter, die Amme sowie den Stalljungen hätten sie auf die Straße gesetzt, während sie die Schankmaid Rina bei sich behielten.  Der Stalljunge sei mit zwei Knechten nach Perlheim, um Hilfe zu holen, und der Rest von ihnen halte sich ansonsten teilweise im Dorf auf und beobachte das Geschehen. Drei von ihnen würden die Reisenden auf der anderen Flussseite warnen. Garrick erzählt, dass die Räuber auch versucht hätten, die Leute in der Siedlung auszurauben, aber sie hätten schnell bemerkt, dass von diesen nichts zu holen sei, und hätten sich dann im Gasthaus verschanzt. Garrick beschreibt den Anführer der Räuber als große und dick und ein anderer habe einen seltsamen Stab mit Knochen und getrockneten Kröten daran und behaupte, zaubern zu können. Die anderen Räuber beschreibt er einfach als ungehobeltes Nemorer-Pack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bespricht sich mit den anderen und sie kommen überein, im Gasthaus nach dem Rechten zu sehen. Als er wieder zum Steg kommt, um alles zu besprechen, wendet sich die alte Maevia an ihn, denn ihr ist noch ein unheimliches Erlebnis mit dem kleinen Sohn Corm der Wirtsfamilie eingefallen. Sie war die Amme des Kleinen, der ein seltsames Bild in die Innenseite seines Schrankes gemalt habe. Als sie dies bemerkte, habe er die Schranktür schnell zugeschlagen und gesagt, dass das Bild geheim sei und ihre Retter zeigen würde, die er im Traum gesehen habe. Außerdem würden sie diese bald endlich auch sehen, wenn sie bei ihnen seien. Die Amme habe dies zwar seltsam gefunden, aber nicht weiter nachgefragt, da Kinder häufig ihre Geheimnisse und Spielchen hätten. Als dann aber die Familie am nächsten Tag verschwunden sei, habe sie seitdem durchgängig an dieses merkwürdige Bild denken müssen, welches drei sehr seltsame Figuren zeige, die die Amme aber nur zu kurz habe sehen können, um sie zu beschreiben. Maevia bitte die Helden direkt um Hilfe, da sie es nicht ertragen könne, dass die Schankmaid gerade den Räubern ausgeliefert sei, und Henk beruhigt sie und verspricht ihr, dass sie sich das Gasthaus einmal ansehen und der Schankmais d helfen werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Boot sitzt ein sehr alter Fährmann, der nuschelt, dass er bei einer so großen Gruppe zweimal fahren müsse. Die Helden beraten sich mit den Palatoren und beschließen, dass zuerst die Helden gemeinsam mit Castorius und zwei Pferden übersetzen und danach dann Iustus mit Varianus und den restlichen vier Pferden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bemerkt, dass der Alte  im Boot er ständig monoton und resigniert murmelt, dass Barthavion vor die Hunde gehe, seitdem der Krieg gegen die Thyrner wieder losgegangen sei. Fast 20 Jahre wäre Ruhe und nun kämen mit den Thyrnern auch die Schwarzen Jahre zurück. Dies sei bestimmt kein Zufall. Dabei starrt er Octavia und Custorius bei den Pferden an und Kenji ist sich ziemlich sicher, dass der Alte sie als Thyrner erkennt und seine Worte scheinbar eine subtile Provokation darstellen, die allerdings von niemandem außer Kenji wahrgenommen werden. Anscheinend will der Alte auch keinen direkten Ärger, sondern kann seinen Widerwillen gegen die Thyrner nur nicht unterdrücken, welcher sich in dieser passiv-aggressiven Art und Weise Luft macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit Custorius die Fähre verlassen haben und diese wieder übersetzt, hören sie deutlich, dass der Alte ins Wasser spuckt und nur Kenji ist bewusst, dass diese Geste den Thyrnern gewidmet ist und ein verstecktes Zeichen von Antipathie darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurückeroberung des Gasthauses'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden können einfach ins Dorf, denn das Tor ist geöffnet. Die letzten Leute haben sich in den Hütten verbarrikadiert, doch Henk fällt auf, dass jemand zwischen den Häusern herumschleicht und sich nur mäßig geschickt anstellt. Während die Helden über den Platz zu den Wagen gehen, wo die Bewegung bemerkt wurde, schleicht sich Varianus hinter den Häusern her, um dem Versteckten den Fluchtweg abzuschneiden. Schließlich stellen sie ihn und finden heraus, dass  es der Koch Bartok ist, der sehr verunsichert wirkt, als die Helden ihn ansprechen. Als er jedoch Kenjis Robe unter dem Mantel sieht, atmet er auf und fragt diesen vorsichtig, ob sie im Namen der Spea gekommen seien. Kenji beruhigt ihn und Bartok berichtet, dass alle Räuber im Haus seien und sich betränken. Schon mehr mal habe er die arme Rina schreien gehört, und er bittet die Helden, ihr zu helfen. Henk fragt ihn, wie man in das Gasthaus gelangen kann, und Bartok erklärt, dass die Eingangstür von innen mit einem dicken, schweren Balken verriegelt ist. Henk ist bewusst, dass in solchen Fällen das Knacken unmöglich ist. Bartok erwähnt, dass man jedoch durch die Kellertür hinein könne, da diese von innen nur durch einen Vorschieberiegel gesichert sei. Alternativ könne man sich auch durch eins der Fenster zwängen, nachdem man einen der Fensterläden aus Holz geöffnet bekäme, welche aber von innen verriegelt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschließt, gemeinsam mit Varianus ums Haus zu schleichen und die Lage auszuspähen. Man hört die Räuber bereits von draußen, da diese sturzbetrunken sind und die letzten Biervorräte des Gasthauses getrunken haben. Henk späht durch einen schmalen Spalt an der Südseite und kann drei betrunkene Räuber im Schankraum erkennen. Außerdem sieht er auf einem Tisch die Spitze eines Stabes, an dem Knochen und getrocknete Kröten baumeln. Henk hört auch die verzweifelten Schreie einer jungen Frau, sie scheinen aus dem oberen Stockwerk zu kommen. Die Kellertür lässt sich vermutlich gut öffnen und bietet die Möglichkeit, hineinzukommen. Henk kehrt zu den anderen zurück und erfährt von Bartok, dass im Keller direkt auf der rechten Seite eine Leiter nach oben in die Küche führe. Von dort käme man in den Schankraum, aber auch über eine weitere Treppe in die Privaträume des Wirtes in der oberen Etage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bemerkt, dass er mit seiner arkanen Sicht nichts Magisches in dem Gasthaus entdecket habe, aber aufgrund der dicke der Wände seine Wahrnehmung auch getrübt sein könne oder die magische Macht durch Zauber verborgen werde. Er erläutert, dass ein schwarzer Ritualist einen starken Fokus bräuchte, um einen Dämon zu beschwören, falls es sich jedoch um einen Geanisten handeln sollte, so könne er dessen Magie nicht magisch wahrnehmen, wobei diese keine Dämonen beschwören können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, dass sie alle gemeinsam durch die Kellertür in das Gasthaus gehen und dann Henk allein nach oben schleicht, um die Schankmaid zu befreien. Die anderen wollen Henk einen kleinen Vorsprung geben und nach einer kurzen Weile die Räuber überwältigen, wobei Iustus sich darauf vorbereitet, den ersten Zauber des Nekromanten zu unterbrechen. Außerdem entscheiden sie, dass die Räuber bei der Überwältigung getötet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schleichen alle zur Kellertür, Henk knackt sie ohne Probleme und sie gelangen in den Keller, wo eine Leiter sie in die Küche führt. Henk geht vor, erspäht die Lage und findet die Küche ohne Räuber vor. Aus der Küchentür heraus sieht man einen Schurken vor der großen Feuerstelle auf einem Schemel sitzen und dösen. Henk schleicht die Treppe hinauf und die anderen warten noch einen Moment, bevor sie losschlagen.&lt;br /&gt;
[[Datei: Map ferja gasthaus oben.png|miniatur|rechts|Die obere Etage des Gasthauses in Ferja]]&lt;br /&gt;
Henk gelangt in die Privaträume des Gastwirtes und findet darin keinen Räuber. Er entdeckt eine Tür, welche auf einen Flur zu den Gästezimmern führt, und nimmt unterdrücktes Stöhnen aus einem der Zimmer wahr. Ein Schnarchen ist zudem aus dem Gemeinschaftsschlafraum zu hören. Er öffnet die Tür des Einzelzimmers und erwischt einen dicklichen Räuber, der gerade die Schankmaid vergewaltigt und ihr den Mund zuhält. Er schreit laut &amp;lt;big&amp;gt;„''Noch nicht!''“&amp;lt;/big&amp;gt;, als Henk die Tür öffnet, wendet sich dann um und schleudert die Schankmaid zur Seite, als er Henk entdeckt. Schnell langt er nach seinem Säbel, welcher auf dem Bett liegt, und holt zum Hieb gegen Henk aus. Doch Henk ist längst an ihm dran und stößt ihm zwei Dolche in den Bauch. Schwerstverletzt stürzt der Nemorer und verblutet neben dem Bett, während Henk die Schankmaid Rina versucht, zu beruhigen. &lt;br /&gt;
[[Datei: Map ferja gasthaus unten.png|miniatur|links|Die untere Etage des Gasthauses in Ferja]]&lt;br /&gt;
Währenddessen schlagen auch die anderen zu und der erste Angriff wird von Varianus durchgeführt. Er schleicht mit flinken Schritten hinter den dösenden Räuber, schneidet still dessen Kehle durch und lässt den Leichnam still zu Boden gleiten. Die anderen Räuber, welche Henk schon erspäht hat, trinken in der Hauptschankstube beim Haupteingang und man kann sie durch einen Durchgang sehen. Als die beiden Palatoren gefolgt von Octavia, Kenji und Iustus dorthin gehen, werden sie entdeckt und ein Räuber schlägt Alarm und verschwindet dann aus dem Blickfeld. Plötzlich springt der Nekromant mit seinem Stab in den Durchgang. Seine Haare stehen zu Berge und er trägt eine Stola mit unheiligen Zeichen um den Hals. Er ist mit Knochen geschmückt und verflucht die Helden im Namen von Dimoria. Dann spricht er einige Zauberworte, während bereits Castorius unbeeindruckt auf ihn zustürmt. Kenji stutzt, denn die Zauberworte klingen nicht nach dem Cantus Abyssum und auch sonst seltsam. Auch Octavia und Iustus verspüren keine Wirkung und der Magus fragt verwirrt: &amp;lt;big&amp;gt;„''Was soll das?''“&amp;lt;/big&amp;gt;, denn er kann kein Wirken von Magie feststellen. In dem Moment, wo Castorius  zuschlägt, weicht der Nekromant vor Schreck glücklich nach hinten aus, so dass nur sein Stab zerschlagen wird. Augenblicklich hebt er seine Hände und schreit: &amp;lt;big&amp;gt;„''Ich geb‘ auf! Ein Missverständnis!''“&amp;lt;/big&amp;gt; Octavia ist verwundert und ruft den Palatoren zu, dass sie die Räuber nur festnehmen  und nicht töten sollen, und sie überwältigen die Nemorer und den vermeintlichen Nekromanten sehr schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat Rina eine Decke gegeben und schleicht jetzt in den Gemeinschaftsraum, aus dem das Schnarchen kommt. Er tötet den betrunkenen Schläfer mit dem Kotzfleck vor dem Bett schnell und leise und eilt dann die Treppe hinab, um den anderen zu helfen. Als er blutverschmiert hinunterkommt, sieht er Iustus, Kenji und Octavia gemeinsam vor dem Tresen stehen und verwundert die Köpfe schüttelnd. Die Palatoren überwältigen im Nebenraum die nemorischen Räuber und Henk fragt seine Freunde, was denn passiert sei. Sie berichten ihm von dem seltsamen Nekromanten und wollen ihn gemeinsam befragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Nekromant“ stellt sich als Kerrak vor und erzählt, dass er ein Schauspieler aus Hallstadt sei, den die Räuber unter der Führung von Vargus Blutbann gezwungen haben, für sie einen Nekromanten zu spielen. Dann fragt er die Helden, wie ihnen seine schauspielerische Darbietung gefallen habe und ob sie sich denn gar nicht gefürchtet hätten. Ungläubig betrachten die Helden mit ihrer Menschenkenntnis den Schauspieler genau, doch Kerrak scheint nicht zu lügen. Verneinend und kopfschüttelnd wollen die Helden wissen, wieso er einen Nekromanten mimt. Kerrak legt dar, dass es seit der Warnung vor dem dunklen Kult ausreiche, den Leuten zu sagen, dass sie mit Furcht verflucht werden, um sie in die Flucht zu treiben, obwohl er sie ja nur belüge. Er legt großen Wert darauf, festzustellen, dass er selbst niemals jemanden getötet oder vergewaltigt habe und so ein Verhalten auch nicht gut heiße. Aber da er sich aber gegen die starken Nemorer nicht zur Wehr setzen könne, habe er das Spielchen wohl oder übel mitspielen müssen. Kerrak identifiziert die gefangenen Räuber als Blutbanns Männer Rauder, Eigar, Askol und Haric aus Kratara, und erkennt schließlich die berühmten Helden, da sie sich untereinander auch mit ihren echten Namen angesprochen haben. Da Kerrak ununterbrochen weiterredet, knebelt ihn Henk, um etwas Ruhe zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img ferja gästebuch.png|miniatur|links|Die Seite aus dem Gästebuch]]&lt;br /&gt;
Die Helden ärgern sich, denn sie wollten vermeiden, erkannt zu werden. So beschließen sie, die Gefangenen gefesselt im Schankraum zu lassen und erstmal das Gasthaus nach dem Gästebuch und der Kinderzeichnung zu durchsuchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img schrankbild ferja.png|miniatur|rechts|Die Zeichnung auf der Innenseite des Schrankes]]&lt;br /&gt;
Oben im Kinderzimmer finden die Helden im Schrank eine verstörende Zeichnung, über deren Bedeutung sie lange rätseln. Es soll die Retter der Familie darstellen, eine gekrönte Person mit zwei kleineren an den Händen, einem hageren Jungen und einem struppigen Mädchen. Der Mann und der Junge haben ein beängstigendes Lächeln auf den Lippen, das Mädchen ist absolut schwarz im Gesicht. Octavia schwärzt schließlich das verstörende Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert gehen die Helden wieder hinab und suchen am Tresen nach dem Gästebuch. Auf der Seite des letzten Monats entdecken sie den Namen „Zaladhar“, der ihnen bereits aus der Notiz von Sabaoth bekannt ist. Damit ist der unbekannte Mann, der mit der Familie gesprochen hat, ein hohes Mitglied des Dunkeln Kultes. Dann beraten die Helden, was sie mit den Gefangenen machen sollen und da Kerrak sie erkannt hat, besteht Henk darauf, dass er mitgenommen wird, um sie nicht verraten zu können. Die anderen sollen im Keller eingesperrt werden, damit die Wache aus Perlheim sie mitnehmen kann. Also soll der gefesselte und genebelte Kerrak an einem Seil mitgeführt werden, wenn die Helden aufbrechen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img kerrak.png|miniatur|rechts|Der gefesselte Kerrak hinter Henks Pferd]]&lt;br /&gt;
Die Palatoren haben dem Knecht Garrick und der Amme Bescheid gegeben und sie kommen zurück ins Gasthaus und Maevia kümmert sich um die verstörte Rina. Sie danken den Helden und sagen, dass sie dafür sorgen würden, dass man auch in Perlheim von ihrer Heldentat hört. Doch die Helden verraten nicht ihre Namen und Henk wimmelt sie ab, dass es nicht der Rede wert sei und sie ja auch aus Perlheim seien. Sie laden die Helden ein, über Nacht ihre Gäste zu sein, auch wenn sie darauf hinweisen, dass sie keine Vorräte mehr haben und es vermutlich auch nicht sauber sei. Da es jedoch erst früh am Nachmittag ist, lehnen die Helden höflich und dankend ab, da sie bis zum Abend noch ein ganzes Stück Strecke schaffen wollen. Garrick empfiehlt ihnen einen Rastplatz am Rand des Waldes, den sie vor der Nacht erreichen können. Dankend verabschieden sich die Helden und verlassen Ferja mit Kerrak im Schlepptau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.10''') Als die Helden vom Gasthaus [[Ferja]] aufbrechen, fängt es leicht an zu regnen und die Reise wird etwas ungemütlich. In der Region südlich des Flusses Linsach hört die Heidelandschaft auf und es erstreckt sich eine sanfte Hügellandschaft mit lichten Wäldern und felsigen Boden, der an manchen Stellen sehr karg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak, der immer noch genebelt ist und hinter Henks Pferd gebunden ist, jammert vor sich hin und trottet hinter den Pferden hinterher. Doch nach noch nicht zwei Stunden bricht er zusammen und wird ein Stück mitgeschleift, bis Henk sein Pferd anhält. Obwohl er davon ausgeht, dass Kerrak übertreibt, droht er ihm ordentlich und wirft er ihn hinten über das Pferd, so dass er bäuchlings mit dem Kopf nach unten mitreiten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit machen die Helden eine kleine Rast unter einer weitlausladenden Linde, denn es regnet weiterhin. Kenji spricht zu Kerrak und erklärt ihm, dass sie wohlmöglich den Knebel entfernen könnten, wenn er verspräche, ruhig zu sein. Kerrak nickte dankbar und Henk entfernt seinen Knebel. Kenji fragt sich, was sie jetzt mit dem Schauspieler anstellen sollen und Kerrak signalisiert, dass er einen Vorschlag hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlägt vor,  für die Helden arbeiten zu können, und preist seine Fähigkeiten an, sich als jeder, den sie wollen, ausgeben zu können. Er sei fähig, alle Leute sofort zu imitieren, und als Beweis macht er Henk so gut nach, dass dieser schmunzeln musste. Kerrak versucht sich auch leidlich an Kenji und gibt zu, dafür noch etwas üben zu müssen. Außerdem habe er unglaublich viele Kontakte in jeder Stadt, könne Informationen sammeln und werde treu bei den Helden bleiben. Er verspricht ihnen auch, niemandem zu erzählen, wer sie seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk die Frage aufwirft, ob man Kerrak wohlmöglich bis nach Sapos mitschleppen müsse, damit die Rückkehr der Helden nicht schon vorher bekannt würde, wirft Kerrak vorsichtig ein, dass er natürlich auch wen in Sapos kennen würde. Auf Nachfrage erwähnt er den Wirt Olwin und den Knecht Fryn vom Gasthaus „Zum staunenden Gast“ sowie die Hure Maegin. Außerdem berichtet er von Nyssos und erwähnt nebenbei, dass er mit den Nemorern eigentlich nach Nyssos wollte und flüstert den Helden zu, ob sie wüssten, was sich unter Nyssos befände. Als diese ihn fragend anblicken, erzählt er vom Schwarzmarkt unter der Stadt, wohin die Räuber mit ihm wollten, um sich dort mit Leuten von Graltik zu treffen. Was die Nemorer jedoch dort genau wollten, wisse er nicht, aber es ginge wohl darum, dass Graltik sich angeblich irgendwo verstecke und eine Rückeroberung von Kratara plane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Wissen über die Helden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak freut sich darüber, eine Weile mit den Helden mitzureisen, und erzählt ihnen von seinen Plänen, ein Theaterstück über sie zu schreiben. Dann gesteht er, dass er ein großer Bewunderer von ihnen sei und all ihre Geschichten in Hallfels gehört habe. Als die Helden ihm dies nicht so recht glauben wollen und nachfragen, was er denn alles wisse, beginnt er zu erzählen.&lt;br /&gt;
* Kerrak hat vom Sieg bei [[Freywall]] gehört, wo die Helden den Inquisitoren den Weg bereitet haben, indem sie einen mächtigen Hexenmeister töteten, damit diese die Untotenseuche bannen konnten (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]). &lt;br /&gt;
* Er weiß auch, dass die Helden in [[Valkenburg]] ein unheiliges Ritual unter der Stadt verhindert und so eine große Katastrophe von der Hauptstadt abgewandt haben (vgl. [[Die_Rückkehr_nach_Barthavion#Die_Kindsmorde|Kampagne 13]]). &lt;br /&gt;
* Kerrak hat gehört, dass die Helden einen Beweis dafür gefunden haben, dass die Thyrner die Schuld an den Schwarzen Jahren tragen. Die Leute würden besonders diese Heldentat feiern, da Thyrnas Maske damit gefallen sei. Niemand wolle die Thyrner seitdem als Verbündete und die Barthaver stürben lieber hilflos im Kampf gegen die Mächte der Unterwelt, anstatt sich von dem Kaiser helfen zu lassen. Außerdem sagt man, dass die Schwarzen Jahre eine bewusste List und ein böser Zauber der Thyrner war und diese alles vorsätzlich geplant hätten, weshalb es auch gut sei, dass der Kriegsrat die thyrnischen Botschafter aus der Stadt gejagt habe (vgl. [[Das_Vermächtnis_des_Aequus|Kampagne 20]]). &lt;br /&gt;
Kerrak entschuldigt sich und nimmt Octavia bei seinen Ausführungen extra heraus, da sie sich ja als Geliebte von Adarian von Thyrna losgesagt habe und eine echte Barthaverin geworden sei, da sie vor der Unterdrückung Thyrnas geflohen sei und sich gegen den Kaiser gestellt habe. Die Leute seien deshalb sehr stolz, sogar eine Thyrnerin von der bartavischen Lebensweise begeistert zu haben, was eindeutig beweise, dass diese die bessere sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia schüttelt bei Kerraks Ausführungen den Kopf und die Helden korrigieren Kerras Einschätzung der [[Thyrner]] und betonen, dass diese keine List anwandten, sondern der dunkle Kult alle getäuscht habe. Dann wollen die Helden wissen, was Kerrak noch so über sie zu erzählen habe. &lt;br /&gt;
* Kerrak erwähnt dann die Reise in den Nebelschlund und gesteht ihnen, dass alle Hoffnung der Leute auf den Helden liege (vgl. [[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei|Kampagne 21]], [[Im_Nebelschlund|Kampagne 22]]).&lt;br /&gt;
* Kerrak lobt er Henk für seine geschickte Täuschung, als er allen erzählte, [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] sei verschwunden. Seitdem gebe es unglaublich viele Abenteurer, die sich auf die Suche nach ihm begeben hätten, und mittlerweile wüssten alle, dass sein Verschwinden eine List und Adarian in Barthavion geblieben sei, weil er sein Volk nicht allein lassen konnte. Adarian sei zwar bewusst gewesen, wie wichtig die Seereise sei, aber er habe den dunklen Kult nicht aus den Augen verlieren wollen und sei deshalb untergetaucht. &lt;br /&gt;
Als Henk etwas skeptisch blickt, offenbart Kerrak seine Beweise.&lt;br /&gt;
* vor Kurzen habe Adarian gemeinsam mit dem Helden Giswar einen dunklen Zirkel in [[Ankarz]] aufgedeckt und habe sich anschließend von den Leuten feiern lassen und soll sogar eine Ansprache vor dem Volk gehalten haben.&lt;br /&gt;
* Adarian sei zuletzt in [[Lindmar]] gesehen worden, wo er gegen die Wasserghule gekämpft habe. &lt;br /&gt;
Kenji und Octavia haben genug von Kerraks Geschichten und vertreten sich etwas abseits die beiden, während Henk sich mit dem Schauspieler weiter unterhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak fragt Henk, ob es hart gewesen sei, unter Nemorern aufzuwachsen. Als Henk ihn kurz fragend anblickt, ergänzt er, dass Henk doch aus Kratara stamme und dort groß geworden sei. Dann versichert Kerrak ihm, dass es eine Frechheit sei, dass der Kriegsrat die Stadt verraten habe, und es ihm so vorkomme, als habe der Rat Graltik absichtlich den Thyrnern zum Fraß vorgeworfen, um ihn und  Kratara loszuwerden. Dies wollte Kerrak einfach mal gesagt haben, zumal Henk ja nicht nur für Graltik gearbeitet habe und diesen sehr bewundere, sondern sogar seine linke Hand genannt worden sei. Henk grinst breit und bestätigt Kerraks Variante seines Lebens nickend. Kerrak möchte auch wissen, ob Henk Adarian dankbar sei, da dieser ihn schließlich aus der Kriminalität gerettet habe, wie man erzählt. Auch dies bestätigt Henk grinsend und ebenso Kerrkas Version, dass Adarian ein Vorbild an Rechtschaffenheit und einer der hingebungsvollsten Inquisitoren des Ekklesiums sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt, ob er noch weiterte Fragen zu den Helden habe, denn jetzt sei eine gute Gelegenheit. Kerrak möchte wissen, ob Bruder Kenji tatsächlich ein Mischling aus einem Dhagari und einem Thyrner sei, was Henk bestätigt. Daher erkläre sich dann also seine nicht so dunkle Haut seiner schwarzen Haare. Dann wird Kerrak stiller, schaut sich um und erzählt Henk, dass manche munkeln würden, dass Kenji ein Bastardkind des Aequus sei, weswegen er auch in dessen Bibliothek aufgewachsen sei und solche großen Sympathien für die Thyrner hege. Henk deutet an, dass an den Gerüchten durchaus etwas dran sein könne, und stellt es außerdem so hin, als hätten Kenji und Octavia ein Verhältnis, aus dem sogar ein Kind erwachsen sei. Kerrak ist verblüfft und etwas angewidert aufgrund der vermuteten Verwandtschaftsverhältnisse. Dann will er unbedingt noch wissen, ob es für Kenji sehr schmerzhaft gewesen sei, dass mächtige Lichtmagie, welche er wirkt, seine Augen zerstört habe, so dass diese ganz zusammengefallen seien. Henk nickt und sagt, dass man oft einen hohen Preis im Kampf gegen die dunkle Kultisten zahlen müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak gibt zu, dass er selbst große Angst vor dunklen Kultisten habe und sehr abergläubisch sei. Deswegen sei er auch froh, dass er nicht mehr mit zu dem Schwarzmarkt müsse, da er gehört habe, dass sich dort alle möglichen schwarzen Ritualisten und auch Geanisten verstecken würden. Außerdem könne man dort jede verbotene Zutat für dunkle Rituale erhalten oder sich sogar selbst verzaubern lassen. Henk erfährt, dass Kerrak selbst noch nicht dort unten war und nur wisse, dass nicht jeder dort hineingelassen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reisegruppe und Beobachtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe bricht wieder auf und zieht weiter auf der Straße. Kerrak setzt sich vor Henk und reitet bei ihm mit. Kurz vor der Abzweigung nach Opploh kommt den Helden eine Karawane entgegen, die aus drei Händlern und einem Karawanenführer besteht und von der Vorhut angekündigt wird. Der Karawanenführer könnte auch als Leibwächter fungieren und scheint sehr stark zu sein. Henk sitzt ab und mimt ebenfalls den Führer der Reisegruppe, als er den Karawanenführer begrüßt. Dieser stellt sich als Steddard vor und begrüßt seinerseits Henk und die Helden.  Er froh ist, mal eine andere Reisegruppe zu treffen, da sonst kaum noch Leute auf der Straße unterwegs sind. Seit der Warnung des Zwergenkönigs haben alle Angst und es reisen nur jene, die auch wirklich müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steddard berichtet, dass sie aus Hollgarten und Brundt kommen und noch das letzte Gemüse dieses Jahres nach Perlheim liefern wollen. Ein Händler bietet den Helden Kürbisse und Karotten an und Steddard erwähnt, dass die Ernte dies Jahr nicht ertragreich war und das Gemüse so klein und schrumpelig ist, wie nie zuvor. Deshalb wollen sie es schnell verkaufen, bevor es ganz verfault. Henk fragt nach der Ursache für die schlechte Ernte und der Bauer gibt an, dass es zu viel Regen in diesem Jahr gab und vieles bereits auf dem Feld vergammelt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steddard hat es etwas eilig, denn er würde gerne noch heute Perlheim erreichen, ist jedoch verspätet, da auf dem Weg eine Achse gebrochen sei. Tatsächlich kann Henk erkennen, dass die Achse eines der Wagen aus einem Baumstamm improvisiert wurde und nicht ganz rund läuft.  Henk rät ihnen, im Gasthaus Ferja die Nacht zu verbringen und dann am nächsten Tag nach Perlheim weiterzureisen. Steddard dankt, verabschiedet sich und die Karawane zieht wieder ihres Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden bereits in den Feldweg nach Opploh abgebogen sind, schließt die Nachhut Varianus auf und meldet, dass sie deutlich, aber auch sehr entfernt, Hufe auf der Straße hinter sich gehört habe. Doch als er sich umgeblickt habe, sei niemand zu sehen gewesen.  Varianus ist sich aber sicher, dass dort jemand war, und erinnert daran, dass es auf der letzten Wegstrecke keine Abzweigungen gab, an welchen jemand hinter ihnen hinzu oder abgebogen sein könnte. Doch wer immer dort war, ist nun verschwunden. Für Henk und auch für die Palatoren ist dies jedoch ein eindeutiger Beweis dafür, dass sie tatsächlich verfolgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachtlager'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es am frühen Abend zu dämmern beginnt, sieht man einen hohen Tannenwald am Horizont. Octavia erkennt den Wald sofort wieder, denn dieser ist ein unglaublich dichter Nadelwald, der hier auf einem sehr kargen, felsigen Boden steht, weshalb keine typischen Laubwälder vorhanden sind. In diesem Wald ist es immer sehr düster, deswegen trägt er auch den Namen „Nachtholz“. Er wird auch teilweise als Forst genutzt und Octavia erinnert sich aus ihrer Zeit aus Opploh daran, dass das Nachtholz angeblich in den Schwarzen Jahren besudelt wurde und es deshalb so düster ist. Einige berichteten auch über besudelte Fledermäuse, welche die Reisenden von den Bäumen aus angreifen würden, aber Octavia selbst habe so etwas hier nie erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorhut Castorius berichtet, dass es am Waldrand tatsächlich den Rastplatz gibt, von welchem die Leute in Ferja sprachen. Er ist von einer Hecke umgeben und die Palatoren schneiden überwucherte Äste schnell ab, um Raum für die kleinen Zelte zu schaffen.  Neben dem Rastplatz plätschert ein kleiner Bach und direkt auf der Südseite beginnt der Waldrand. Auf diese Weise  blickt man direkt in die düstere Finsternis hinein wie auf eine schwarze Wand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren bauen auch ganz selbstverständlich das Zelt von Octavia auf und bieten auch Kenji ihre Hilfe an, welche er dankend annimmt. Henk baut sein Zelt selbst auf und Iustus kennt die Militärzelte, so dass für ihn der Aufbau reine Routine ist. Die kleinen Militär-Zelte sind insgesamt praktisch, bestehen aus relativ leichtem, aber wasserdicht behandeltem Leder und bieten gerade genügend Platz für eine liegende Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren beginnen auch wie selbstverständlich, ein Feuer zu entzünden, ihr Getreide zu malen und daraus „Puls“, einen Getreidebrei, der typisch für die Signäre ist, zu bereiten. Sie bieten auch an, für alle etwas davon zuzubereiten. Dazu trinken sie das Hauptgetränk der Signäre, ein, Essig-Wasser-Gemisch, welches Posca genannt wird. Zusätzlich gibt es Trockenfleisch und Elwene hat ein paar Brote eingepackt, sowie eine Flasche mit Olivenöl und Garum, die man über das Brot gießen kann. Auch ein Korb Äpfel gehört zum Proviant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren versorgen dann die Pferde und führen diese zum Bach, damit sie trinken können. Sie striegeln sie auch und pflegen ihre Hufe etc. Außerdem bieten sie an, die Nachtwachen allein zu übernehmen, damit die Helden ruhen können. Schließlich hätten diese noch eine weite Reise vor sich, während sie selbst vermutlich morgen bereits nach Perlheim zurückkehren würden. Dankend nehmen die Helden an und auch Henk ist froh über etwas Ruhe. Er teilt sich sein Zelt mit Kerrak, welcher sich zuerst hinlegt, während Henk noch eine kurze Weile mit den anderen am Feuer sitzen bleibt. Kenji fragt Octavia, ob viele Erinnerungen in ihr hochkommen und die beiden sprechen noch ein e Weile über die Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zelt ist tatsächlich sehr gemütlich und absolut wasserdicht, denn es bleibt trocken, als es in der Nacht immer mal wieder regnet. Die Decken sind auch warm und alle können recht bequem schlafen. Henk hört, wie Kerrak im Schlaf „Lass mich, Vargus!“ murmelt, außerdem könnte dieser durchaus mal wieder ein Bad gebrachen, denn Kerrak stinkt sprichwörtlich wie ein Nemorer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Nemieon ===&lt;br /&gt;
Zum Morgengrauen hört man draußen bereits die Palatoren, wie sie die Pferde bereit machen und ihre eigenen Zelte abbauen, auch wenn sie dabei sehr leise sind. Sie wecken die Helden auch nicht, sondern warten, bis diese wach sind. Henk ist schon früh wach und baut ebenfalls sein Zelt ab.  Kenji erwacht im Anschluss und danach Octavia. Die Palatoren wirken am Morgen voller Elan und ausgeschlafen und sind sofort mit dem Abbau des Lagers und ihren Routinen, wozu auch militärische Leibesübungen gehören (Liegestütze etc.), beschäftigt. Sie leben ein Ideal von Disziplin und Pflichterfüllung, dass man in Barthavion selten sieht und sogar bei den gewöhnlichen thyrnischen Signären eine Seltenheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Castorius Kenji und Octavia zum kleinen Bach begleitet und bewacht, berichtet Varianus Henk, dass er in der Nacht ein sehr entferntes Licht aus nördlicher Richtung gesehen habe, dass wie ein kleines Feuer wirkte, aber nur einmal kurz aufglimmte. Es könne auch eine Fackel gewesen sein, doch es war dann nicht mehr zu sehen. Er weist Henk darauf hin, dass in dieser Richtung  keine Siedlungen oder Behausungen lägen, und beide deuten es als Anzeichen auf ihren Verfolger. Nach ihrer Rückkehr zum Lager informiert Castorius auch Kenji und Octavia über die Beobachtung in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Nachtholz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Tageslicht macht das Nachtholz an diesem Herbsttag seinem Namen alle Ehre. Da es sehr diesig ist und dicke, dunkle Unwetterwolken in der Luft hängen, ist es in dem Wald tatsächlich sehr dunkel. Die Tannen wachsen dicht an dicht und schließen sich nach oben beinahe klaustrophobisch zu einem dunklen Nadeldach zusammen, dass nur wenig Licht hindurchlässt. Der gesamte Waldboden besteht aus felsigem Karst und ist stark zerklüftet. Teilweise ragen großen Felsformationen bis in die Baumkronen hinauf und im Boden sind immer wieder tiefe Erdfälle und Höhlen zu entdecken. Abseits vom Weg herrscht ein Labyrinth aus Totholz, dass von Heidelbeersträuchern umwachsen ist. Dieses zu durchqueren wäre sehr anstrengend und mit den Pferden fast unmöglich. Octavia ist damals nur mit Sheeranas Hilfe durch dieses Dickicht gekommen, die als Tiermeisterin auch das Pferd geführt haben muss. An Pflanzen wächst hier in der Dunkelheit nur wenig, jedoch leuchten ein paar Fliegenpilze rot aus einigen Lichtungen heraus, an welchen sich ein paar Birken angesiedelt haben, die mit ihren weißen Stämmen zwischen den düsteren Tannen wie helle Säulen herausleuchten. Es fängt immer wieder an zu Stipeln, jedoch bricht kein großer Regen aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak betont, dass er diesen Wald unheimlich findet und gehört habe, dass während der Schwarzen Jahre sich hier angeblich ein mächtiger Diener der Onoa versteckt hätte, ein Wesen aus purer Finsternis. Manche sagen, dass dieser noch immer hier sein Unwesen treibe und angeblich in den tiefen Höhlen unter dem Wald lebe Wanderer in die finstere Tiefe zöge. Wegen ihm würden die Tannen auch so hoch wachsen und den Himmel verdecken, da es das Licht so hasst. Angeblich hätten auch dunkle Diener der Höllengötter versucht, dieses Schattenwesen zu rufen, aber wurden dann selbst von diesen verschlungen. Octavia, die hier ca. 2 Wochen leben musste, hat nie davon gehört und auch nichts dergleichen gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg zieht sich sehr lange hin und gegen frühen Nachmittag erreicht man eine Abzweigung zu einem kleinen Dorf, dass von einem Zaun aus Naturstämmen umgeben ist. Er riecht nach Wurst und Schinken und  Octavia erkennt es sofort wieder: Opploh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Oppeln'''&lt;br /&gt;
[[Datei:map opploh.png|miniatur|rechts|Die Jägersiedlung [[Opploh]] im Nachtholz]]&lt;br /&gt;
Die wenigen Jäger, die in Opploh leben, reagieren sehr skeptisch und grimmig auf die Helden. Die meisten von ihnen sind gerade unterwegs und es gibt kaum Frauen oder Kinder in der Siedlung. Octavia geht in die Richtung, wo das Haus gestanden hat, in welchem sie sich mit ihrer Mutter versteckt hatte, und sie kommen an einer dicken Frau vorbei, die draußen sitzt und frische Wildschweinwürste zum Räuchern vorbereitet, indem sie diese auf eine Holzstande aufreiht. Sie grüßt nicht, als die Helden sie ansprechen, und weist nur unfreundlich darauf hin, dass es bei ihnen kein Gasthaus gäbe und die Helden den Rastplatz südlich von Opploh nutzen sollten. Von der Unfreundlichkeit abgeschreckt, suchen die Helden weiter nach dem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia führt die Helden durch das Dorf und gelangt irgendwann an eine Palisade, wo es zu dem gesuchten Haus gehen sollte. Die Helden gehen an der Palisade entlang und entdecken sogar ein neues Tor, doch keine Spur des verbrannten Hauses. Als sie sich erneut umsehen, entdecken sie einen uralten Mann, der auf einer Bank hinter seiner Hütte sitzt und eine Pfeife raucht. Er nimmt seine Arbeit wieder auf, als sich die Helden nähern, und spannt Felle zum Trocknen auf. Octavia spricht ihn an, doch der Alte wiederholt mit nuschelnder Stimme den Hinweis der alten Frau, dass es in Opploh kein Gasthaus gäbe und sie den Rastplatz südlich der Siedlung nutzen sollten. Doch als Octavia die Namen Illeina und Gerwan anspricht und nach ihnen fragt, blickt er sehr ernst auf und sagt, dass er nicht über die Leute reden wolle, denn über Tote solle man schweigen. Octavia ist verwundert, denn sie erinnert sich, dass die beiden überlebten und aus der brennenden Hütte geflohen sind und draußen waren, als sie in den Wald floh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bemerken schnell, dass der Mann vor diesem Thema anscheinend Angst hat und nicht weiterreden will. Doch Octavia setzt ihrem Charme ein und überredet den alten Jäger, ihnen von damals zu erzählen. Opploh sei seit der Nacht, als der „Schwarzmantel“ kam, verflucht, und alle, die in dem Haus von Illeina und Gerwan gewohnt haben, seien in dieser Nacht getötet worden. Es wären seltsame Umstände gewesen, denn man erzählte sich, dass die beiden eine Fremde verstecken würden, die dann auch mit ihnen gemeinsam tot gefunden wurde. Alle drei hätten vor ihrer Hütte gelegen, die in der Nacht abgebrannt sei. Aber schon vorher hätte es die Vorahnung im Dorf gegeben, dass sich etwas schlimmes ereignen würde, denn Illeina, die Tochter von Gerwan, diente eigentlich in Perlheim für reiche Leute als Magd. Alle hätten sich gewundert, als sie plötzlich zu ihrem Vater zurückgekommen sei. Sie selbst habe  zwar erzählt, dass sie wieder bei ihrem Vater wohnen würde, da die reichen Leute in Perlheim verstorben seien, aber es wäre trotzdem merkwürdig gewesen und alle hätten das Gefühl gehabt, dass sie etwas – oder eher „jemanden“ – mitgebracht hätte, den sie verberge. Manchmal habe man eine Frau nachts vor der Hütte gesehen, aber tagsüber wäre sie scheinbar in der Hütte verborgen gewesen. Obwohl das ganze Dorf neugierig gewesen sei, hätten Illeina und Gerwan nicht darüber reden wollen und hätten stattdessen alles abgestritten. Anscheinend hätten die beiden diese Fremde schon tagelang in ihrer Hütte versteckt, als dann in der Nacht der Schwarzmantel gekommen sei. Der uralte Jäger habe diesen sogar selbst gesehen, wie er nach dem Feuer in den Wald verschwunden sei. Zu diesem Zeitpunkt seien aber bereits alle tot gewesen und hätten vor der abgebrannten Hütte gelegen. Als die Helden wissen wollen, was mit den Leichen geschehen sei, erwähnt der Jäger, dass der alte Dilos damals als erster die Leichen gefunden habe, da er sich als einziger zu der schwelenden Hütte getraut habe. Er habe die Leichen dann irgendwo im Wald bestattet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird der uralte Jäger sehr aufgeregt und ängstlich und weist mit zitternder Stimme darauf hin, dass es seit dieser Nacht im Wald spuken würde. Mehrere Jäger hätten in der Nacht angeblich eine durchsichtige Gestalt im Wald gesehen, die auf sie zugeflogen sei. Sie alle seien in Panik davongerannt und seitdem sehr vorsichtig im Wald. Er selbst habe die Gestalt noch nicht gesehen, aber Beran und Seter. Als Kenji wissen will, wo die beiden zu finden seien, erwähnt der Jäger, dass er sich ausgiebig mit den beiden ausgetauscht habe und ihre Geschichten kennen würde. Dann erzählt er, dass Beran die Gestalt vor ca. einem Jahr das erste Mal gesehen habe. Plötzlich sei alles kalt um ihn herum geworden und er habe ein Licht mitten in der Nacht gesehen, als er auf der Lauer nach Wild lag. Er sei aufgestanden, aber dann sei das Licht verschwunden. Doch als er sich umgedreht habe, sei da plötzlich eine durchsichtige Gestalt gewesen, die mit einer ausgestreckten Hand auf ihn zugeflogen sei. Er habe sie nicht ganz erkennen können, da er nur noch in Panik davon gelaufen sei, aber seitdem habe er sie noch zwei Mal aus der Ferne gesehen und sei jedes Mal panisch geflohen. Auch der Jäger Seter habe die Gestalt während der Abenddämmerung hinter der alten, abgebrannten Hütte gesehen. Zum Glück habe sie ihn wohl nicht gesehen und er habe sie beobachten können. Sie habe so gewirkt, als ob sie etwas suchen würde und sich immer wieder an den Kopf gegriffen. Seitdem hätten die Leute auch den Zaun versetzt und die abgebrannte Hütte nicht mehr betreten, da sie sich fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bestätigt, dass die Beschreibungen des Erlebten tatsächlich auf Spukgestalten hindeuten, und die Helden erkundigen sich nach dem Jäger Dilos, welcher die Leichen begraben habe. Sie erfahren, dass der alte Jäger Dilos etwas weiter draußen wohne und die Spukgestalt angeblich auch mehrmals gesehen haben soll, da er weiter draußen im Wald lebe. Er sei auch der Einzige, der wisse, wo sich die Gräber befänden. Die Helden sollten einem kleinen Pfad folgen, dann gelange man zu seiner Hütte. Er warnt sie aber auch, denn Dilos schösse schnell auf alles und jeden, der unerwartet bei seiner Hütte auftauche. Dann drängt er die Helden, zu gehen, da er mit dieser Sache nichts zu tun haben wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sehen sich zunächst das abgebrannt Haus an und untersuchen die Überreste. Sie bitten sogar Iustus, einmal mit seinem Magischen Blick zu schauen, ob es etwas Besonderes in den Trümmern gäbe. Als er nichts Magisches oder Ungewöhnliches entdeckt, durchqueren sie das Dorf und suchen den kleinen Weg im Norden der Siedlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann durch ein weiteres Tor die Palisaden passieren und einem kleinen Pfad folgen, der abwärts in und durch den Wald führt. Da hier nur selten jemand entlang geht, ist der schlammige und zugewachsene Pfad mit den Pferden nicht zu  begehen. Octavia erinnert sich daran, dass sie hier auf ihrer Flucht in den Wald lief und auf Sheerana traf. Octavia floh damals aber direkt nach Norden und hat sich damals mit Sheerana durch das Unterholz geschlagen, doch nun geht der Weg eher nach Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren bieten an, dass sie auf die Pferde aufpassen und außerdem den Weg im Auge behalten, da ja immer noch mit Verfolgern zu rechnen sei. Sie könnten deshalb zu dem Rastplatz vorreiten und dort ein Lager aufschlagen. Die Helden finden den Plan gut und stimmen zu. Kerrak ruft zum Aufbruch und muss erfahren, dass Octavia, Henk und Kenji ihn nicht mitnehmen wollen und darauf bestehen, dass er bei den Palatoren wartet. Kerrak will aber nicht allein bei den Palatoren bleiben, da er Angst vor ihnen habe die beiden so kalte und stechende Blicke haben, denen er nicht vertraut. Er hat aber keine Wahl und muss sich den Wünschen der Helden fügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Helden aufbrechen, geben ihnen die Palatoren noch zwei Schaufeln und einen Leinensack mit, falls sie die Gebeine fänden. Sie bedanken und verabschieden sich, und die Helden folgen dem Waldpfad in das Nachtholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.11''') Der nordöstliche Weg in das Nachtholz führt einen Abhang hinab und die Helden müssen stellenweise sehr vorsichtig sein, um nicht auf dem feuchten Untergrund abzurutschen. In der Talsohle ist der Weg sehr zugewachsen und Henk findet ihn an einer Stelle fast nicht wieder. Da es sehr stark geregnet hat, sind einige Stellen sehr schlammig und die Helden kommen an eine Wildschweinsuhle, die kaum zu umgehen ist, da überall wuchernde Sträucher den Weg versperren. Hier steht das Wasser fast kniehoch und Henk versucht, so weit am Rande entlangzukommen, wie es geht. Dabei rutscht er etwas in die tiefere Mitte ab und bleibt mit seinem Stiefel fast im kniehohen Schlamm stecken. Octavia sucht einen vom Wind abgerissenen Tannenast und legt ihn mit Kenjis am Rand der Suhle in den Schlamm. Dann geht sie vorsichtig hinüber und sinkt nicht so tief ein wie Henk. Auch Kenji und Iustus können mit Hilfe des Tannenastes das Schlammloch überqueren und der Weg führt auf der Talsohle weiter, bis er wieder sanft ansteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji riecht plötzlich einen süßen Geruch und ist kurzzeitig verführt, bis der Duft stärker und von allen wahrgenommen wird. Es liegt ein unglaublich starker Geruch nach Verwesung in der Luft und es riecht so, als ob man direkt auf einen Haufen von verrottenden Leichen zugeht. An einer besonders dichten Stelle wachsen auf einer Lichtung fast kniehohe, schwarze Pilze, um welche herum überall kleine Knochen liegen, die stellenweise fast wie aufgelöst wirken. Henk entdeckt an einem dieser Pilze klebend ein totes, halbverwestes Eichhörnchen und Octavia sieht an Anderen tote Käfer und eine tote Maus. Die Pilze wirken sehr klebrig und Kenji spürt, dass von diesen Pilzen sehr schwach eine leiht verderbte Schattenmagie ausgeht. Octavia identifiziert die Pilze als sogenannte „[[Moderlinge]]“, eine Art Stinkmorchel, die sich jedoch von den Tieren ernährt, die sie anlockt. Man sagt, dass diese erst seit den schwarzen Jahren in Barthavion wachsen und eine Entartung von normalen Pilzen seien, die mit dem Einfluss des [[Sathros|Noxxuz]] in Kontakt gekommen sind. Für Menschen sind sie aber ungefährlich, wenn man sie nicht berührt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gehen vorsichtig am Rand der Lichtung vorbei und umgehen die Pilze. Sie setzen ihren Weg fort und nach mehreren Stunden gelangen sie schließlich in der Dämmerung zu einer kleinen Lichtung, wo der Weg abrupt endet. Die Helden sehen sich um, doch es ist keine Hütte zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jägerhütte und Geistersichtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Henk erspäht mit seinen von Twill geschärften Augen etwas abgelegen von der Lichtung eine versteckte Hütte, die mit Tannenzweigen abgedeckt ist. Er weist die anderen darauf hin und jetzt sehen auch sie die Hütte. Die Helden gehen sofort in Deckung, um nicht beschossen zu werden, und rufen laut nach Dilos. Als sich aber nichts regt, nähert sich Henk vorsichtig der Hütte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hinter der Hütte hängen aufgespannte Felle und auf die Tür ist mit Kohle ein Fuchskopf gezeichnet. Im Inneren ist niemand und Henk sagt den anderen Bescheid, die zu ihm kommen. Die Bedeutung des Fuchskopfes ist Henk und den anderen klar, denn man zeichnet ihn traditionell in Barthavion, um Twill darum zu bitten, dass er einen verbirgt. Dilos will also, dass diese Hütte nur schwer gefunden wird, weshalb auch alle genauer suchen mussten.&lt;br /&gt;
Nachdem Henk niemanden entdeckt hat, ruft er die anderen zu sich und sie betreten die Jägerhütte. Diese besitzt nur einen Innenraum mit einer Strohmatte auf dem Boden, einer kleinen Feuerstelle mit Holzvorrat und ein paar Vorräten von Trockenfleisch. Die Helden entzünden ein Feuer und beraten, wie sie jetzt vorgehen wollen. Eigentlich wollen sie auf den Jäger warten, aber sich auch nicht von ihm in seinem Haus überraschen lassen. Also gehen sie wieder nach draußen und nehmen über sich Bewegungen wahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dämmerung beobachten sie größere Wesen, die in der Luft herumschwirren, und erkennen an ihrem Flug, dass es sich anscheinend um Fledermäuse handelt, die jedoch viel größer sind als die Gewöhnlichen, denn ihre Flügelspannweite ähnelt eher einer Krähe als einer Fledermaus. Doch sie scheinen sich für die Helden nicht zu interessieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia entdeckt plötzlich einen weißlichen Schein entfernt im Wald, der sich bewegt und eine humanoide Gestalt hat. Sie hört nichts und die Gestalt gleitet durch das Unterholz, als ob sie schweben würde. Dann verschwindet die leuchtende Gestalt zwischen Bäumen. Octavia ruft den anderen zu und stolpert dann in die Richtung, wo sie die Gestalt zuletzt gesehen hat. Henk folgt ihr, so schnell er kann, und als Octavia die Stelle erreicht, wo der Geist war, blickt sie sich um und der Geist taucht nochmal auf. Sie folgt ihm und kann einen Blick auf ihn werfen. Die leuchtende Gestalt kniet auf einer kleinen Lichtung und Octavia sieht sie nur von hinten. Es handelt sich um einen weiblichen Geist mit langen, gewellten Haaren. Sie trägt ein thyrnisches Gewand und hält sich den Kopf, als würde sie weinen. Dann richtet sie sich auf und dreht sich um, so dass Octavia nun das Gesicht erkennen kann. Es ist tatsächlich ihre Mutter, die sich verzweifelt an den Hals greift. Ihre Lippen formen Worte, aber es kommt nichts aus ihrer Kehle, als ob sie nicht rufen könnte. Dann greift sie mit ihren Händen verzweifelt an ihren Hals und drückt diesen scheinbar zusammen oder hält ihn fest. Octavia erkennt, dass der Hals eine tiefe Wunde besitzt, die sich einmal ganz um den Hals herumzieht. Es wirkt nun auch so, als ob der Kopf fast locker auf den Schultern sitzt und nur von ihr auf seinem Platz gehalten wird. Der Geist von Octavias Mutter versucht verzweifelt zu rufen, aber bekommt keinen Laut aus ihrer Kehle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und auch Kenji sind inzwischen dazugekommen und treten hinter Octavia auf die Lichtung. Octavia spricht ihre Mutter an, doch diese scheint sie nicht wahrzunehmen. Auch von Henk und Kenji nimmt sie keine Notiz, bis Kenji ein Licht erstrahlen lässt, auf welches sie mit ausgestreckter Hand zufliegt, um schließlich durch Kenji hindurchzufliegen. Kenji spürt eine Eiseskälte, als der Geist durch ihn hindurchschwebt. Octavia beobachtet ihre Mutter und hat das Gefühl, dass sie aufgewühlt und verstört wirkte und die Präsenz ihrer Tochter wohlmöglich unbewusst gespürt hat. Der Geist verschwindet kurz darauf wieder in der Schwelle und lässt die Helden allein zurück. Sie kehren zu Iustus zurück und erzählen ihnen von ihren Beobachtungen. Kenji ist traurig, da er Octavias Mutter auch gekannt hat, und betrachtet Octavia, die durch die Begegnung mit dem Geist ganz aufgelöst ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der alte Jäger'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bemerkt Henk, dass sie beobachtet werden, denn ein alter, breitschultriger Jäger, der ein totes Reh auf dem Rücken trägt, steht etwas abseits und hört ihnen anscheinend schon etwas länger zu. Aber statt sie begrüßen, merkt er nur an, dass sie die ersten seien, die vor dem Geist nicht sofort davongelaufen wären. Als die Helden ihn fragen, ob er Dilos sei, nickt er nur und will wissen, was sie herführt. Octavia erzählt von ihrer Suche nach den Gräbern der Toten und Henk fragt direkt, ob einer Leiche der Kopf fehlte. Dilos nickt und nimmt die Helden mit zu seiner Hütte. Während diese sich ans Feuer setzen, hängt Dilos erst seine Beute auf und setzt dann einen Topf mit einem Eintopf aufs Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erklärt ihnen kurz, dass er sie im Morgengrauen zu den Gräbern führen kann, da er die drei beerdigt habe. Doch zuerst müsse er aber essen und sich ausruhen, außerdem würde man die Gräber im Dunklen ohnehin nicht finden. Er bietet den Helden an, dass sie sich ebenfalls am Feuer ausruhen können und sie dann gemeinsam am Morgen aufbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Dilos sein Essen nimmt und isst, fragt Henk ihn nach den Ereignissen in der Nacht vor drei Jahren. Dilos erzählt, dass er die drei Toten damals gefunden habe und noch heute bei der Erinnerung schaudere, da der Anblick unerträglich grausam gewesen sei. Eine der Toten habe vor der niedergebrannten Hütte gelegen, die anderen beiden etwas weiter von der Hütte entfernt. Sie seien grausam getötet worden, so dass er den Anblick kaum ertragen konnte, denn überall sei Blut gewesen. Henk fragt, ob eine von ihnen geköpft war, und Dilos bestätigt es. Dann erzählt er, dass er die Leichen dann einzeln hergebracht habe, da alle im Dorf furchtbare Angst hatten und glaubten, dass es ein dunkler Hexenmeister in schwarzer Robe war, die sie getötet habe. Sie hätten Angst, dass die Leichen besudelt seien und vielleicht sogar zu Wiedergängern würden. Dilos erklärt, dass die Leute in Opploh den Mörder den Schwarzmantel nennen. Er selbst habe aber keine Spuren von Magie entdecken können, sondern für ihn habe es so ausgesehen, als seien sie durch Klingen gestorben. Er habe sie dann beerdigt und seitdem sei im Dorf nicht mehr über diese Nacht gesprochen und auch die abgebrannte Hütte von Gerwan sei nie wieder aufgebaut worden. Dann erwähnt Dilos, dass wenige Wochen später auch der Spuk im Wald begonnen habe und immer wieder diese durchsichtige Gestalt gesehen werde, die mit ausgestreckter Hand auf die Menschen zuflöge. Einige Jäger habe sie bereits fast zu Tode erschreckt und auch er selbst habe sie schon mehrmals gesehen und glaube nicht, dass sie böse Ansichten hege, denn sie wirke traurig, verzweifelt und sehr verwirrt, aber nicht bösartig. Trotzdem habe er eine gesunde Angst vor ihr und hoffe jede Nacht, dass Twill seine Hütte vor ihren Geisteraugen versteckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Alte erfährt, dass es sich bei dem Geist um Octavias Mutter handelt, steht er auf und meint, dass er sich gerade an etwas erinnere. Er holt eine verstaubte Kiste aus einem Versteck unter den gelagerten Holzscheiten, kramt in ihr herum und holt dann eine goldene Mantelschnalle in Form eines Schwanes hervor. Er habe diese bei der Fremden gefunden und sie mitgenommen, da er noch nie etwas aus Gold in der Hand gehalten habe. Eigentlich habe er sie verkaufen wollen, aber da er hier draußen kein Geld brauche, habe er sie behalten, da sie auch so schön sei.  Hin und wieder habe er sie sich angesehen, da er den Glanz so möge und noch nie so etwas Schönes gesehen habe, wie diesen Schwan. Dann überreicht er die Fibel an Octavia und sagt, dass er sie ihr überlasse, da er wisse, wie wichtig Familie sei. Er selbst habe keine mehr und komme mit der Einsamkeit gut zurecht, aber trotzdem denke er auch heute noch oft an seine eigene Mutter, die bereits vor Jahrzehnten starb. Octavia fragt, was sie ihm dafür geben könne, doch Dilos will keine Belohnung oder Bezahlung, da er den ganzen Reichtum des Waldes vor der Tür habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erklärt der alte Jäger, dass er jetzt schlafen wolle, und rollt sich in eine Ecke seines Hauses zusammen. Die Helden legen sich ebenfalls hin und wechseln sich bei der Wache ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Die Gräber und die abgebrannte Hütte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen frühstücken die Helden etwas und brechen dann in den Wald auf. Der Alte führt sie quer durch das Unterholz und Henk erahnt, dass er anscheinend kaum wahrnehmbaren Tierpfaden folgt. Es ist ein längerer Weg mit Baumstämmen oder Pfützen, die überwunden werden müssen. Schließlich kommen sie zu einer Lichtung mit einem sehr großen Bergahorn und Dilos zeigt neben den Baum und sagt, dass es dort sein müsse. Er weißt die Helden an, auf dem Boden nach drei größeren Steinen zu suchen, die irgendwo unter dem Baum liegen müssen. Da alles um den Baum herum zugewachsen ist, suchen die Helden gemeinsam und Octavia stößt schließlich auf zwei nebeneinander liegenden Steinen und spricht Dilos darauf an. Der Jäger erinnert sich, dass er den Jäger mit seiner Tochter als Familie zusammen beerdigt habe, und da er nicht gewusst habe, in welchem Verhältnis die beiden zu der Fremden standen, habe er diese etwas abseits von ihnen beerdigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia findet in der Nähe einen einzelnen Stein und Henk nimmt die Schaufel und hebt das Grab aus. Während Henk gräbt, setzt sich Octavia zu den zwei Steinen. Sie dankt Illeina und opfert ihr Brot und Wasser. Henk findet in einiger Tiefe schließlich Knochen und reicht sie einzeln nach oben. Octavia nimmt sie an und legt sie in den Beutel. Als Henk keine weiteren Knochen mehr findet und sie das Skelett komplett nur ohne Kopf haben, weist Kenji darauf hin, dass die Gebeine vollständig sein sollten, bevor er sie segnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fragt Dilos nach dem Schädel und dieser erklärt, dass er den Kopf gesucht, aber nicht gefunden habe. Falls der Attentäter ihn nicht mitgenommen habe, könnte er noch in der Nähe der Hütte liegen. Die Helden denken darüber nach, ob der Attentäter den Kopf mitgenommen haben könnte, doch da es sich um Silvius eigenen Palatoren und nicht um Kopfgeldjäger gehandelt hat, würden sie ihm kein Zeichen ihres Erfolges mitgebracht haben, denn solch brutale Sitten werden bei den Thyrnern auch eigentlich abgelehnt. Henk erwähnt, dass es aber Sinn machen würde, die Leiche unkenntlich zu machen, damit diese niemand erkennt. Octavia stimmt ihm zu, denn immerhin hatte Silvius in seiner Version bereits Wochen zuvor behauptet, dass er Beweise dafür habe, dass Octavia und ihre Mutter in der Villa getötet und ihre Leichen über die Klippen ins Meer geworfen wurden. Für seine Interessen wäre es also nur wichtig, dass der Kopf am besten so verschwindet, dass man ihn nie wieder findet. Falls sie also Glück haben, könnten die Attentäter diesen irgendwo in der Nähe der Hütte versteckt haben, da sie ihn vermutlich auch nicht lange mit sich herumtragen wollten. Die Helden beschließen, diese Chance zu nutzen, und wollen sich nochmal bei der abgebrannten Hütte umsehen. &lt;br /&gt;
[[Datei:map opploh.png|miniatur|rechts|Die Jägersiedlung [[Opploh]] im Nachtholz]]&lt;br /&gt;
So machen sich die Helden wieder auf den Weg nach Opploh und durchqueren erneut die Senke im Nachtholz. Sie steigen wieder zum Ort hinauf und begeben sich zum abgebrannten Haus.  Während Octavia die Überreste des Hauses betrachtet, fallen ihr immer mehr Details aus der Nacht ein, die sie vermutlich traumatisch verdrängt hatte. Sie erinnert sich, dass sie aus der Hütte floh und findet sogar die Stelle wieder, wo sie sich damals versteckt hat. Währenddessen sondiert Henk die Umgebung und macht zwei Steinhaufen aus, unter denen der Attentäter den Schädel versteckt haben könnte. Kenji untersucht den westlichen von ihnen und Henk betrachtet den Haufen, zu dem auch Octavia geht, weil sie sich dort damals versteckt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia sieht sich dort um und ihr fällt ein, dass sie von hieraus beobachten musste, wie der Attentäter ihre Mutter mit einem einzigen, brutalen Hieb enthauptet hat. Sie war völlig geschockt und starrte hin, wurde aber nicht von dem Attentäter entdeckt, da der Rauch von der brennenden Hütte und die Schreie von Illeina und Gerwan ihn abgelenkt hatten. Kenji hat inzwischen seine Untersuchung des Steinhaufens abgeschlossen und ist sicher, dass dort kein Schädel versteckt wurde. Auch Henk hatte wenig Glück und wurde nicht fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia geht zum Ort, an dem ihre Mutter enthauptet wurde und ihr fällt ein, dass der Attentäter den Kopf nahm und dann damit in Richtung der Felsen an der Klippe gegangen ist. Denn als er über den Zaun stieg, nutze sie die Chance und floh durch die Büsche in Richtung des Waldes, wo sie auch ihr Pferd versteckt hatten, das niemand im Dorf sehen sollte. Octavia teilt den anderen ihre Erinnerung mit und gemeinsam gehen sie zu den Felsen am Rande des Abhangs. Es fällt allen sofort auf, dass es hier einige sehr tiefe Erdspalten gibt. Octavia hört aus einem Spalt eine leise akustische Schwingung, als ob jemand über einen Flaschenhals blase. Sie hält die Hand herüber und bemerkt einen leichten Windzug. Die Spalte ist auch so große, dass ein Kopf hindurch passen würde. Henk wirft einen Stein hinunter und stellt über das beim Aufprall ertönende Echo fest, dass dort ein viele Schritte tiefer Abgrund mit einem größeren Höhlenraum sein könnte. Aus dem Spalt steigt außerdem ein leichter, beißender Geruch, der nach Ammoniak riecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden blicken den Abgrund hinunter und stellen fest, dass die gesamte Felswand sehr zerklüftet ist. Da es einen Windzug aus dem Loch gab, muss es irgendwo eine Verbindung durch einen offenen und mit dem Loch verbundenen Zugang geben. Eventuell ist diese sogar so große, dass man ins Innere kann. Octavia weiß noch, dass sie hier im Wald überall Höhlen gesehen hat, da der Karstboden viele Hohlräume besitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also machen sich die Helden auf den Weg und steigen einen steilen Pfad hinab in den Abgrund. Unten angekommen suchen sie den Abhang nach Höhlen ab. Octavia hat einen vielversprechenden Spalt entdeckt, zu dem man allerdings ein Stück hochklettern muss. Der Spalt ist aber breit und hoch genug, dass man sich seitlich und leicht in der Hocke hindurch quetschen kann. Aus dem Spalt strömt ihnen ein intensiver, beißender Gestank entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Höhle'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Map fledermaushöhle.png|miniatur|rechts|Die Fledermaushöhle unterhalb von [[Opploh]]]]&lt;br /&gt;
Octavia betritt die Höhe als erste und lässt eine kleine Flamme entstehen, die ihr Licht gibt. Henk folgt ihr und Kenji geht als letzter und lässt seinerseits den Greif auf seinem Stab hell erstrahlen. Iustus will draußen warten und den Eingang sichern. Der Spalt ist eng, aber Octavia dringt immer weiter vor. An einer Gabelung entscheidet sie sich für die rechte Seite und hört jetzt vor sich Bewegungen und ein leises Schaben und Kratzen. Es riecht streng und auf dem Boden findet sich Kot, vermutlich von Fledermäusen. Diese hängen unter der Decke und werden unruhig durch das Licht. Octavia löscht ihr Feuer und die Helden ziehen sich etwas zurück. Da kein Luftzug aus der Höhle vor ihnen kommt, entschließen sie sich, die linke Seite auszuprobieren. Wegen der Enge des Spaltes geht nun Kenji vor, gefolgt von Henk und Octavia bildet das Schlusslicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht zuerst, im linken Spalt einen Luftstrom wahrzunehmen und tatsächlich spürt er einen ganz leichten Luftzug. Er geht weiter und betritt als erster einen größeren Höhlenraum. Hier sind der Gestank und auch die Lautstärke am heftigsten und eine schwüle, feuchte Wärme liegt in der Luft. Überall an der Decke hängen große Fledermäuse, die durch den Lichtschein sofort aufgescheucht werden, so dass sich ein Schwarm von der Decke löst und panisch durch die Gegend fliegt. Diese Fledermäuse sind riesig und irgendwie verzehrt und wirken von ihren Proportionen seltsam entstellt. Einige versuchen sogar anzugreifen, was normale Fledermäuse nicht tun würden, und attackieren die Helden mit ihren scharfen Krallen. Kenji verbirgt das Licht unter seinem Mantel und duckt sich weg. Ihm fällt auf, dass diese Fledermäuse ähnlich wie die [[Moderlinge]] leicht besudelt sind und, obwohl es noch normale Tiere sind, haben sie definitiv einen Schaden durch die Schwarzen Jahre behalten. Henk schlägt mit seinem Säbel nach ihnen und macht sie dadurch nur wilder und angriffslustiger. Octavia schützt sich mit Flammen vor den Fledermausangriffen und trägt dadurch auch nicht zu ihrer Beruhigung bei. Nach einiger Zeit sind die meisten der aufgescheuchten Fledermäuse hinausgeflogen oder haben sich wieder niedergelassen. Die Helden schleichen nun vorwärts und Kenji beleuchtet mit seinem Licht nur den Boden vor seinen Füßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hält sich auf der rechten Seite der Höhle und geht geduckt durch den glitschigen Fledermauskot. Zu seiner rechten tut sich ein breiterer Spalt auf, den die Helden untersuchen. Sie finden aber keinen Durchbruch nach oben und kehren in die große Höhle zurück. Kenji bleibt zunächst wieder am rechten Rand, aber dann übernimmt Henk die Führung und geht links durch die Höhle hindurch. Auf der anderen Seite stoßen sie auf einen Gang, aus dem ein leichter Luftzug strömt. Sie folgen ihm ein Stück, bis er zu schmal wird und zu steil ansteigt. Doch am Ende ist ein leichter Lichtschimmer zu erkennen, doch es ist nicht der Spalt, den die Helden suchen. Auch die weiteren Spalten auf dieser Seite erweisen sich als Sackgassen und Henk führt die Gruppe nun einmal quer durch die ganze Höhle und sie müssen sich mehrmals aufgescheuchten Fledermäusen erwehren. Schließlich entdeckt Henk auf der rechten Seite ganz am Ende der Höhle einen breiteren Gang, aus dem ebenfalls ein Luftstrom kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden die Helden einen breiteren Spalt, an dessen oberem Ende ein leichter, entfernter Lichtschein wahrzunehmen ist. Auf dem Boden liegen viele Nadeln und Tannenzapfen, die von oben heruntergefallen sind, und aus diesem Haufen hört man ein gutturales Knurren, ähnlich dem eines Hundes. Als sich Octavia noch weiter nähert, kriecht ein größeres Wesen von max. ½ -1 Schritten im Haufen umher. Kenji erkennt, dass dieses Tier nicht besudelt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavias vorsichtig man den Haufen berührt, hört man ein Fauchen, dass schärfer und explosiver als bei einer Hauskatze ist. Kaum hat sie ihre Hand weggezogen, kommt eine kleine Schnauze mit scharfen Zähnen heraus, die  scheinbar zu einem Mader gehört. Vorsichtig legen die Helden den Haufen frei und schließlich finden sie einen völlig abgemagerten Mader. Dieser ist mit Krallenspuren übersäht, die von den Fledermäusen stammen, und muss von oben hineingefallen sein und scheint hier nun schon etwas länger festsitzen, wenn man  nach seinem Kot urteilt, der überall zu entdecken ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben Mitgefühl mit dem armen Tier und erinnern sich an das Geschenk von Gwaerenor: die magische Silma-Eschen-Rinde. Octavia holt sie hervor und redet besänftigend auf ihn ein. Tatsächlich beruhigt er sich und lässt sich mit Trockenfleisch füttern. Als er sich bei Octavia auf den Arm legen will, übergibt diese die Rinde an Henk, welcher sich des Maders annimmt und ihn mit der Rinde in seinen Mantel steckt. Octavia durchsucht den Haufen und findet dann tatsächlich den völlig intakten und abgenagten Schädel ihrer Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schleichen schließlich wieder aus der Höhle hinaus und kehren mit Iustus nach Opploh zurück. Sie wollen am abgebrannten Haus die Gebeine segnen, doch Octavia findet den Platz des Mordes nicht angemessen und wählt einen großen Stein unter einem rotblättrigen Ahorn südwestlich an der Palisade außerhalb von Opploh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zusammensetzung und Übergabe der Gebeine'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia breitet die Gebeine ihrer Mutter auf dem großen Stein aus und Kenji spricht den erlösenden Hymnus der Spea über sie. Ein helles Licht strahlt während des Hymnus aus dem Greifen von Kenjis Stab auf die Gebeine. Die Knochen leuchten kurz hell auf, ein kalter Hauch zieht um alle herum und über den Knochen materialisiert sich langsam der Geist von Octavias Mutter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Oh [[Spea]], du, die einst der flehenden Klage entstieg, hohe Wächterin auf den Zinnen des Weißen Turms! Dort, wo das ewige Eis den Himmel berührt, erhebe das Zepter, das Sidea dir reichte. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Blicke herab auf diese Seele, die heimatlos wandelt, verloren im enodischen Gespinst, verlassen und ohne Pfad. Ihr Herz ist schwer von der Last, der Blick trüb vom Zwielicht der [[Schwelle]]. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir rufen dich, Herrin: Sei ihr der Leitstern im Grau der Zwischenwelt! Sende ihr dein göttliches Geleit und die Gunst des Trostes! Lass Hoffnung niedergehen, sanft und still, wie der fallende Schnee aus den Wolken [[Aretea|Areteas]], dass sie den Schmerz bedecke und deinen Geist mit Klarheit erfülle. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Hörst du den Ruf, oh [[Morea Octavia]]? Du bist nicht mehr allein. Das Irdische ist vergangen; dein Traum hat seine Macht verloren. Ergreife den Strahl der Zuversicht! Nimm die strahlende Hand, die sich dir bietet! Spüre die Kraft, die in dir erwacht! Schreite hinfort, getragen von dem Licht, das nimmer verlischt, in das göttliche Gefilde, das deiner harret! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Kenjis Zauber endet, geschieht etwas mit dem Geist. Das Licht verdichtet sich an der Stelle, wo der Hals durchtrennt war, und es wirkt so, als würden unsichtbare Fäden die Wunde vernähen. Die Gestalt der Mutter hört plötzlich auf, sich an den Hals zu greifen und nimmt die Hände langsam herunter. Sie betrachtet sie verwundert und holt dann tief Luft, als würde sie nach drei Jahren das erste Mal wieder atmen. Ihr Blick klärt sich dann und die panische Suche in ihren Augen weicht einem schmerzhaften, aber klaren Erkennen. Sie blickt auf ihre eigenen Knochen herab und dann zu Octavia. Da begreift sie in einer Sekunde alles: den Schmerz, den Tod und die Zeit, die vergangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Lippen bewegen sich und diesmal formt sich ein Ton. Ihre Stimme ist leise, geisterhaft und klingt wie ein Windhauch aus der Zwischenwelt, aber sie ist da: „''Octavia... ''“ Es ist kein Ruf der Suche mehr, sondern ein Erkennen. Sie lächelt und in diesem Lächeln liegt der ganze Frieden einer Mutter, die endlich weiß, dass ihr Kind überlebt hat. Dann schaut sie auch in die Runde und ihr Blick bleibt kurz an Kenji hängen. Dieser hat das Gefühl, dass sie ihn auch wiedererkennt, und sie schenkt ihm ein dankbares Lächeln, dass Kenji mit tiefem Frieden erfüllt. Dann blickt sie wieder zu Octavia, verabschiedet sich dann mit einem gehauchtem „''Danke…''“ und verschwindet in dem Knochenhaufen. Ihr Geist senkt sich wie ein helles Licht auf diesen hinab und scheint bereit für die Reise nach Thyrna zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia meditiert noch ein Weilchen allein über den Gebeinen und verstaut sie dann in dem Beutel. Die Helden suchen dann den Rastplatz auf und übergeben die Gebeine an die Palatoren. Diese verstauen den Sack mit den Gebeinen sehr ehrfürchtig in einer Holzkiste, die sie auf dem Pferd haben, und sagen, dass sie so schnell wie möglich nach Perlheim zurückkehren wollen, damit Obloci die Gebeine der edlen Herrin in die Heimat schicken könne.  Castorius betont zum Abschied erneut, dass es ihnen eine große Ehre war, Octavia zu helfen und dass sie auch zukünftig, wie alle anderen Palatoren auch, der Familie des Cygnus treu ergeben sind und ihnen immer zu Diensten seien würden. Varianus nickt zustimmend und dann verabschieden sie sich und reiten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak beschwert sich, dass die Palatoren ihn wie Luft behandelt hätten, obwohl er genau wisse, dass sie barthavisch sprechen. Aber immer, wenn er ihnen etwas erzählt hat, haben sie ihn einfach ignoriert. Die Helden ignorieren ihn und beschließen, erst am nächsten Morgen weiterzureisen und die Nacht auf diesem geschützten Rastplatz zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.12''') Die Helden bauen ihre Zelte auf dem Rastplatz auf, was Octavia zwar langsam, aber gut gelingt. Auch Kenji und Iustus haben keine Probleme, während Kerrak sich abmüht, mehrmals scheitert und schließlich durch die Beobachtung von Octavias Vorgehen lernt, was er tun muss. Henk übernimmt die erste Wache und bemerkt nach einiger Zeit ein Rascheln im Gebüsch, als ob sich etwas anschleicht und dann vor dem Lagerplatz lauert. Am Rascheln schlussfolgert Henk, dass es sich um etwas Kleines oder Gebeugtes handeln müsse, und zieht unauffällig seinen Säbel. Kurz darauf steht er belanglos auf und schlendert herum, wobei er sich wie zufällig der Stelle nähert, an der er das Rascheln gehört hat. Da er in der Dunkelheit nichts erkennen kann, schaut er direkt nach und entdeckt den Mader aus der Höhle, der anscheinend das Trockenfleisch gewittert hat, mit dem sie ihn gefüttert haben. Henk wirft ihm noch etwas davon hin und setzt sich wieder an das wärmende Feuer. Er bemerkt, wie sich der Himmel immer mehr zuzieht und Wind aufkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mitternacht weckt Henk dann Iustus zum Wachwechsel und nutzt dessen Zelt zur Nachtruhe. Kaum liegt Henk im Zelt, fängt es an zu Regnen und der Wind frischt merklich auf. Es zieht ein starker Sturm auf und ein größerer Ast landet direkt neben Octavias Zelt. Die Zelte sind trotz des starken Regens dicht und warm, aber als es dann auch noch anfängt zu gewittern,  werden alle durch den Lärm kurz wach, um dann wieder weiterzuschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Nemieon === &lt;br /&gt;
Iustus weckt die Helden am nächsten Morgen zur Dämmerung und sucht dann den Weg auf, den er anscheinend genau betrachtet. Währenddessen jault Kerrak laut auf, denn in der Nacht ist Wasser in sein Zelt gelaufen und seine Kleidung ist nass. Henk sagt ihm, er solle sie sowieso mal waschen und sich am besten gleich mit, und weist auf den kleinen Bach am Weg, den Kerrak dann maulend aufsucht und sich und seine Kleidung wäscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus kehrt nachdenklich zurück und berichtet den Helden, dass es gestern im starken Gewitter so gewirkt habe, als ob ein Reisender mit einem Pferd an trotz des Sturms dem Rastplatz langgeritten sei. Leider konnte er es nur erahnen, da der Sturm und Regen so stark gewesen seien, dass man kaum die Hand vor Augen habe sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kerrak nur im Unterhemd bekleidet zurückkehrt, hängt er seine nassen Sachen an Ästen zum Trocknen über das Feuer und streckt seinen Hintern in Richtung der wärmenden Flammen, woraufhin Octavia sofort das Lagerfeuer verlässt und ihr Zelt abbaut. Die anderen schließen sich ihr an, so dass der halbnackte Kerrak allein am Feuer bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jäger Dilos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Zelte abgebaut sind, steht plötzlich der alte Jäger Dilos im Lager. Er erkundigt sich, ob Octavia erfolgreich war und ihre Mutter nun endlich nach Hause gebracht werde, und freut sich darüber, dass Octavia nun die Schwanenfibel trägt. Dilos ist erleichtert, als er erfährt, dass die Helden den Kopf wiedergefunden haben und Octavias Mutter nun in Frieden ruhen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dilos hat außerdem Neuigkeiten aus dem Dorf und berichtet, dass der Jäger Cernu ihm heute Nacht im Wald erzählt habe, dass gestern nach Sonnenuntergang ein seltsamer, verhüllter Mann im Dorf war, der sich nach der Reisegruppe erkundigt habe. Dieser habe nach sechs Reisenden mit fünf Pferden gefragt und auch eine junge Frau erwähnt. Er sei ein guter Freund von ihnen und würde sie suchen. Da Cernu aber nichts von der Reisegruppe wisse, habe er ihm nicht weiterhelfen können und nur den Rastplatz beim Dorf erwähnt. Die Helden sind sich sicher, dass dies ihr Verfolger gewesen sein muss, der sie anscheinend heute Nacht überholt hat und nun vor ihnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dilos erwähnt noch, dass die Brücke auf der Handelsstraße, die nach Osten führt, abgebrannt sei und  niemand bislang wisse, wer dahintersteckt. Falls die Helden also nach Osten reisen wollen, müssten sie einen Umweg über die Südseite machen, also ganz nach Nyssos und dann wieder nach Osten und über [[Ferning]] weiter nach [[Eldorn]] oder [[Valkenburg]]. Henk dankt und erwähnt, dass sie weiter nach Westen wollen. Der Jäger verabschiedet sich dann und wünscht allen zum Abschied eine gängige barthavische Abschiedsformel für Reisende:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Möge [[Twill|Twills]] Hand eure Fährte verwischen!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerrak und die Weiterreise'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Jäger fort ist, erwähnt Kerrak vom Feuer aus, dass er wisse, wer die Brücke abgebrannt habe. Mit Verweis auf seine Nützlichkeit erzählt er auf Nachfrage, dass es sich vermutlich um Graltiks Männer handeln würde, denn er habe es von Vargus Blutbann gehört, dem Anführer der Nemorern, mit denen er unterwegs war. Graltik plane nämlich anscheinend seine Rache an Barthavion und habe seine Männer ausgeschickt, um Unruhe und Chaos im Land zu stiften. Kerrak weiß, dass eine andere Gruppe von kratarischen Männern im Süden die Handelsstraße tyrannisiert und alle ausrauben soll, die nach Sapos kommen. Ziel sei es wohl, die Versorgung nach Sapos zu behindern. Den Helden ist bewusst, dass Sapos von allen Städten am wenigsten autark und damit auf Waren aus anderen Städten angewiesen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak bestätigt auch Henks Vermutung, dass Graltik noch etwas anderes planen würde, irgendetwas Großes. Eventuell bezöge sich dies auch auf Sapos, aber darüber wisse Kerrak zu wenig. Klar sei nur, dass Graltiks Männer inzwischen in ganz Barthavion unterwegs seien und bereits einige Handelsstraßen kontrollieren. Dann zieht er sich seine mittlerweile getrocknete Kleidung wieder an und bereitet sich auf die Abreise vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder auf dem Weg sind, reitet Henk mit Kerrak hinter sich vorweg, gefolgt vom Kenji, Octavia und Iustus aus Nachhut. Ihnen fällt unterwegs schnell auf, dass der nächtliche Sturm den gesamten Wald durcheinandergebracht hat und überall Chaos herrscht. Äste liegen auf dem Weg und die Helden müssen immer wieder anhalten, um diese zur Seite zu räumen. Kerrak spring dann zwar immer schnell von Henks Pferd und beseitigt die Äste, doch es kostet dennoch zusätzliche Zeit und verlangsamt die Reise. Als ein besonders dicker Ast liegt so ungünstig auf der Straße, dass Kerrak diesen nicht allein bewegt bekommt, eilt auch Kenji zur Hilfe. Doch die beiden können den Ast nicht bewegen und erst mit Henks zusätzlicher Unterstützung gelingt es ihnen, das Hindernis wegräumen und dem Weg weiter zu folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Weg dann etwas weiter wird und weniger Äste herumliegen, fragt Kerrak Henk unter vier Augen, was Octavia eigentlich damit gemeint habe, dass sie ihn töten würden, wenn er etwas macht, was ihnen nicht gefalle? Er will wissen, wie denn seine Chancen stehen, dass er dies hier überleben kann. Henk weist Kerrak darauf hin, dass er Octavia einfach nicht verärgern solle, doch dieser fürchtet, dass Octavia ihn nicht leiden könne und ihn sogar hasse. Henk nickt dies grinsend ab, während Kerrak ihm gesteht, dass er deswegen etwas Angst vor Octavia habe, da er schließlich wisse, dass sie das Geas Echo in der Form von Feuer in sich trage. Er will also von Henk wissen, wie er es vermeiden könne, sie wütend zu machen, da sie ihn dann vermutlich sofort einäschern würde. Henk empfiehlt ihm, sich weiterhin nützlich zu machen und Octavia am besten nicht zu nerven. Kerrak klagt, dass er ja nicht wisse, was sie denn alles nerve, und bittet Henk um einen Rat, was er tun könne, um seine Überlebenschancen zu erhöhen, denn schließlich würde er ja ein Stück über die Helden schreiben. Henks Tipp: Zurückhalten und vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak hat wegen seines Stückes noch viele Fragen an zur Beziehung zwischen Kenji und Octavia und will als erstes wissen, wie lange da schon was zwischen den beiden läuft? Als Henk beiläufig erwähnt, dass es wohl schon seit ihrer Kindheit sei, bemerkt er, dass sich auf beiden Seiten des Weges sich langsam ansteigende Felswände annähern. Henk bricht das Gespräch ab, um seine volle Aufmerksamkeit auf den Weg zu richten, denn dieser lief auf eine Engstelle hinaus, die unumgehbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Hinterhalt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt jetzt durch eine enge Schlucht hindurch, die gerade so breit ist, dass die Pferde hindurchpassen. Auf ihm haben sich vom Sturm viele Äste gesammelt, die aus dem Weg geräumt werden müssen, damit die Pferde sich nicht verletzen. Die Helden steigen ab und führen die Pferde durch die Schlucht, und Kerrak will hilfsbereit sein, geht vorweg und beginnt sofort, die Äste aus dem Weg zu räumen. Henk folgt ihm mit seinem Pferd, dann Kenji, Octavia und Iustus jeweils mit ihren Pferden. Alle sind aufmerksam und beobachten den Weg und die Wände genau.&lt;br /&gt;
[[Datei:Map schlucht nachtholz.png|miniatur|rechts|Die enge Schlucht, in der die Falle des Attentäters zuschnappt]]&lt;br /&gt;
Die Schlucht hat in ihrer Mitte einen leichten Knick und, als Henk diesen mit seinem Pferd passiert hat und Octavia dort ankommt, bemerken Henk und Kenji, dass etwas Winziges über ihren Köpfen von vorne nach hinten schnell durch die Luft über der Öffnung der Schlucht fliegt. Sie wenden sich um und genau in dem Moment kommt plötzlich ein Teil der Felswand neben Octavia ins Rutschen und trifft genau auf diese, die in herabfallende Steine und vor allem Steinstaub eingehüllt wird. Octavia geht zu Boden, wird unter dem Steinstaub beerdigt und verliert das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sieht den Erdrutsch, doch spürt schlagartig, dass ihm eine Gefahr von hinten droht, und wendet sich um. Er sieht gerade noch rechtzeitig, wie sich ein Mann mit verhülltem Gesicht von oben auf ihn schwingt, und so es gelingt Henk, sich wenigstens noch so weit wegzudrehen, dass der Angreifer ihn zwar nicht mit voller Wucht erwischen kann, ihn aber trotzdem verletzt. Kerrak schreit in der Sekunde vor Schrecken laut auf und Kenji blickt entsetzt auf eine sich immer weiter ausdehnende Staubwolke, die ihn in der nächsten Sekunde einhüllt und ihm den Atem raubt und Hustenabfälle auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht seine beiden Dolche und weicht dem schnellen Angriff des Attentäters aus, der sich ein Tuch vor dem Mund gebunden und eine Kapuze tief über die Augen gezogen hat und seinen Angriff mit den gezischten Worten kommentiert:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Ihr verdammten Füchse kriegt nun endlich eure Rechnung!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji verhüllt sich Mund und Nase und geht in die Staubwolke hinein, um Octavia zu suchen. Er tastet sich vorsichtig an Octavias Pferd vorbei und kommt nur langsam vorwärts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich ausbreitende Staubwolke hüllt die beiden Kämpfenden genau in dem Moment ein, als Henk zum Gegenschlag ansetzt und feststellen muss, dass der Attentäter ein echter Profi zu sein scheint, denn sein Entwaffnungsversuch wird geschickt vereitelt und sofort gnadenlos gekontert. Der Angreifer versetzt Henk einen äußerst schmerzhaften Stich und kommentiert ihn zischen:  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Dieser Job war ein Glücksfall!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji findet in der Staubwolke die am Boden liegende Octavia. Er hilft ihr hoch, wodurch sie wieder zu Bewusstsein kommt und sich schnell Mund und Nase verhüllt.  Ein von Kerrak geworfener Stein trifft die Schulter des Attentäters, doch er lenkt diesen nicht weiter ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henks Versuch, den Attentäter durch einen fiesen Trick zu Fall zu bringen, scheitert durch dessen Geschick. Doch wenigstens kann Henk dessen Angriff ebenso geschickt abwehren und hört dabei die Worte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Die Rache gehört uns!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia tastet sich mit Kenjis Hilfe in Richtung des Waffenlärms durch den dichten Staub, denn sie haben die Hoffnung, Henk vielleicht helfen zu können. Kerrak sucht tastend nach etwas, mit dem er angreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschließt, nicht mehr weiter zu versuchen, den Attentäter lebend zu fassen, und stellt seine Taktik um. Er führt einen gezielten Schlag gegen den Halsbereich des Angreifers durch und obwohl dieser dem vollen Angriff entgeht, fügt Henk ihm einen tiefen Schnitt am Schlüsselbein zu. Dabei will er von ihm wissen, wer ihn beauftragt habe. Der Attentäter grinst schmerzhaft und während er Henk angreift, zischt er: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Dein Feind!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk wehrt seinen Angriff geschickt mit beiden Dolchen ab und Kenji und Octavia haben inzwischen Henks Pferd überholt und erahnen den Umriss ihres Freundes in der dichten Staubwolke. Kerrak hat einen dickeren Ast gefunden und schwingt ihn mit Wucht in die Richtung des Attentäters und trifft ihn trotz der schlechten Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk attackiert diesmal den Attentäter frontal auf Bauchhöhe und durch Kerraks Schlag neigt sich dieser sogar etwas vorwärts, wodurch er Henks Angriff nicht ausweichen kann und an beiden Seiten getroffen wird. Trotzdem setzt der Angreifer zu einer weiteren Attacke an und verkündet entschlossen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Du wirst nur der erste sein!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk kann den feindlichen Hieb nicht vollständig abwehren und wird erneut verletzt. Octavia und Kenji versuchen, an Henk vorbeizukommen, doch es ist zu wenig Platz da, so dass sie warten müssen. Kerrak bereitet einen erneuten Wuchtangriff vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk setzt jetzt zu einem gezielten Stoß an und versenkt seine Klinge im Oberkörper des Attentäters, der daraufhin zu Boden geht und verendet. In dem Moment kommt von oben aus der Staubwolke ein von Kerrak geschwungener dicker Ast auf den zusammengesunkenen Angreifer geschwungen und schlägt auf dessen Schulter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist schwer verletzt und seine Freunde helfen ihm, die immer noch in der Staubwolke versunkene Schlucht zu verlassen. Sie lassen sich davor nieder, wo der Wind den Staub verweht, und Iustus kümmert sich um Henks Wunden, reinigt und verbindet sie. Octavia setzt sich ebenfalls erschöpft hin und reinigt sich vom Steinmehl. Kenji erinnert sich, dass der Attentäter ein Pferd besessen hat, und begibt sich allein in der Umgebung auf die Suche nach diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen zieht Kerrak die Leiche des Attentäters aus der Schlucht und Henk lässt dessen Taschen nach Hinweisen durchsuchen. Nachdem Kerrak nur einen Geldbeutel mit 15 Silbermünzen gefunden hat, den Henk einsteckt, will er wissen, ob er Hose, Jacke und Stiefel des Attentäters haben könne. Als niemand etwas dagegen hat, zieht er der Leiche die Sachen aus und legt dabei eine Tätowierung auf dem Oberarm frei, die drei Dolche um einen Schädel angeordnet zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kennt dieses Symbol, denn es gehört zu den „Bannard-Brüdern“, einer Gruppe von Auftragsmördern aus [[Weisshafen]]. Obwohl er selbst nie viel mit ihnen zu tun hatte, weiß aber er, dass Mestoph mit den Brüdern einige Konflikte hatte und sich in einer Art Fehde mit diesen befindet, ohne  genau zu wissen, worum es dabei geht. Auch Kerrak kennt die Brüder und erwähnt, dass diese völlig skrupellos seien und man sie im Gasthaus „Roststube“ im Hafen von Weisshafen beauftragen könne, wenn man jemanden schnell und ohne fragen beseitigen lassen wolle. Er merkt jedoch noch an, dass sie hohe Preise nehmen und nicht für arme Schlucker arbeiten würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat sich inzwischen in dem unübersichtlichen Wald etwas vom Lager entfernt und dann tatsächlich das leise Schnauben eines Pferdes wahrgenommen. Als er das versteckt angebundene Tier endlich gefunden hat, bemerkt er, dass er mittlerweile die Orientierung verloren hat und nicht mehr genau weiß, wie er zum Lager zurückkommen kann. Aber durch lautes Rufen macht er Kerrak auf sich aufmerksam, dessen Stimme ihn schließlich zum Lagerplatz zurücklotst. Dort angekommen, übergibt er dem Schauspieler das Pferd des Attentäters, so dass Kerrak nicht mehr bei Henk mitreiten muss. Dafür ist dieser auch sehr dankbar und nach einer kurzen Erholungspause geht es langsam weiter Richtung Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Begegnung am Rastplatz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es zu dämmern beginnt, kommen die Helden zu einer Weggabelung, an der sich auch ein Rastplatz befindet. Doch bereits von weitem kann man im Halbdunklen gut erkennen, dass ein Feuerschein auf diesem Rastplatz zu sehen ist. Es befinden sich bereits zwei Reisende dort, und zwar ein breiter, stämmiger Mann mit Bart und praktischer Reisekleidung, neben dem eine kleinere, verhüllte Gestalt sitzt, die sich hinter dem Mann versteckt und ihr Gesicht abwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sitzen ab und Henk nähert sich. Der Mann steht auf, als er die Helden bemerkt, und richtet sein Kurzschwert auf Henk, während er seine andere Hand schützend über die kleinere Gestalt hält und laut ruft:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Wer seid ihr? Freund oder Feind?'“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Manns scheint zu allem entschlossen und traut Henk nicht so richtig, doch als Kenji vortritt, seine Kapuze absetzt und den Mantel etwas öffnet, so dass er als Mystiker des Areteischen Ordens zu erkennen ist. Der Mann beruhigt sich und erkennt langsam, dass die Helden keine Gefahr darstellen, und setzt sich erleichtert wieder ans Feuer. Dann schlägt er vor,  dass sie sich das Lager teilen können, und lädt die Helden an sein Feuer ein. Da es mittlerweile recht kalt ist, sind alle sehr froh darüber und setzten sich zum Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gestalt verbirgt weiter ihr Gesicht und der Mann legt den Arm um sie und streichelt immer wieder ihren Rücken. Kenji fragt ihn, wer er sei, und der Fremde stellt sich als Seybald vor und fragt auch Kenji nach seinem Namen. Doch dieser erklärt ihm, dass es sicherer für ihn sei, wenn er seinen Namen nicht kennt, und Henk stellt sich als Alrik vor und geht als Führer der Reisegesellschaft durch. Octavia und Iustus bleiben im Hintergrund und setzten sich am Feuer so hin, dass sie mit ihren Kapuzen ihre Gesichter verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald hat vor allem Vertrauen zu Kenji gefasst und erzählt auf dessen Nachfrage, dass er auf dem Weg nach Lindmar sei. Er nimmt dann die Kapuze des anderen herab und darunter ist ein ca. 14 jähriges Mädchen, die er als seine Tochter Nori vorstellt. Seybald berichtet, dass diese vor einigen Wochen aufgehört habe, zu reden. Begonnen habe alles, nachdem sie letzten Sommer abends zu dem See gegangen wäre, an dem sie und ihre Familie leben, um dort nach den Glühwürmchen zu suchen. Nori sei aber nicht zurückgekommen und am nächsten Morgen habe man sie bewusstlos am Seeufer gefunden. Sie sei zwar völlig unversehrt gewesen und er wirkte so, als habe ihr niemand etwas getan, aber seit dieser Nacht spräche sie kein Wort mehr. Außerdem habe der Stallbursche vom Gasthaus ebenfalls etwas Merkwürdiges in dieser Nacht erlebt und von merkwürdigen Lichtern über dem See berichtet, die angeblich nicht von den Glühwürmchen stammen würden. Interessiert fragt Kenji nach dem Namen seines Heimatortes und erfährt, dass die beiden mit ihrer Familie in Virna am Schwarzsee leben, was Octavia nachdenklich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald berichtet weiter, dass ihnen schließlich, nachdem Nori nun seit Wochen kein Wort mehr gesagt habe, ein Nachbar geraten habe, die Mystiker des Leveischen Ordens in Lindmar aufzusuchen, die das Mädchen dort eventuell heilen können. Sollte dies aber nicht funktioniert, will Seybald seine Tochter zum Ekklesium oder Areteischen Orden bringen, weil dann die Gefahr besteht, dass es sich bei ihrem Problem nicht um eine gewöhnliche Krankheit, sondern um eine Besudelung oder einen Fluch handeln könnte. Er hoffe sehr, dass es nichts Magisches sei und die Mystiker sie heilen können, damit sich ihre Zunge wieder löse, denn immerhin stehe bald ihre Hochzeit an und ohne Stimme werde sie ihren Mann keine gute Ehefrau sein können. Dabei blickt er Kenji flehend an, da ihm aufgefallen ist, dass dieser auch ein Mann des Ekklesiums ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bietet Seybald an, seine Tochter zu untersuchen, und stellt zunächst über seinen Lichtsinn fest, dass es sich um keine Besudelung handelt, zumindest kann er keinerlei Einflüsse von Schattenmagie an dem Mädchen wahrnehmen. Ihm fällt aber der hohe Muskeltonus des Mädchens sowie der unruhige Blick auf, der scheinbar kaum fähig ist, etwas länger zu fixieren. Außerdem ist sie sehr mager und scheint kaum etwas gegessen zu haben. Nori wirkt also sehr traumatisiert, als ob sie sich eher in einer seelischen Starre befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis teilt Seybald seine Einschätzung mit, was diesen sehr beruhigt, da er bereist fürchtete, dass irgendeine dunkle Macht hinter der Sache stecken könne, und da man in diesen Zeiten überall Warnungen vor dem dunklen Kult höre, habe er schon das Schlimmste befürchtet. Kenji rät ihm, Nori nach Lindmar zu bringen, wo man sich im Leveischen Orden um ihr körperliches und seelisches Wohl kümmern werde. Als Kenji seine Einschätzung abgibt, fällt ihm auf, dass das Mädchen scheinbar zugehört hat und weniger geistesabwesend wirkte, und Kenji hat den Eindruck, als habe Nori ihn einmal kurz dankbar angelächelt. Dann nimmt sie auch ihr Vater erleichtert in den Arm und sagt ihr, dass nun bestimmt bald alles wieder gut werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bietet den beiden an, mit ihnen gemeinsam zu beten, was sie dankbar annehmen. Währenddessen nimmt Octavia Henk zur Seite und erzählt ihm leise, dass sie vor drei Jahren in Virna, dem Heimatort von Seybald, die magische schwarze Rüstung von [[Principus Mortis]] im Schwarzsee versenkt haben. Aus diesem Grund interpretiert sie die merkwürdigen Lichter über dem See, von denen Seybald gesprochen hat, in diesem Kontext und fragt sich, ob da auch der dunkle Kult seine Finger im Spiel habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gebet ist Seybald noch entspannter und vertrauensvoller als zuvor und erzählt Henk und Kenji, dass er sich nur deshalb traue, allein mit seiner Tochter zu reisen, weil er selbst mal eine Art Held gewesen wäre. Er stamme aus Ankarz und sei viele Jahre durch die Gegend gezogen. Er habe mit einigen anderen tapferen Männern, die inzwischen fast alle tot seien, im Geisterwald gegen die Untoten gekämpft. Dies sei aber schon einige Jahre her und sie hätten einen Nekromanten in der Nähe von Morsburg stellen können. Henk kommen die Orte und die Geschichte sehr bekannt vor und er fragt Seybald, ob er [[Gerbert der Bär|Gerbert]] kennen würde. Der Alte nickt überrascht und will sofort wissen, woher Henk denn „den Bären“ kenne, und dieser erklärt ihm, er habe die Geschichten von Gerbert, dem Bären, gehört, da er ein bekannter und gefeierter Held sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald seufzt und erzählt, dass er damals noch ein junger Mann gewesen sei, als er unter anderem mit Gerbert unterwegs war. Aber nachdem er diesen Schrecken erlebt habe, sei er gezeichnet gewesen und habe damals gemerkt, dass er nicht als Held geeignet sei. Er habe dann seine Frau in Virna kennengelernt und seitdem halte er sich aus allem Ärger heraus, obwohl er immer noch fähig sei, seine Tochter zu beschützen, weshalb er ja auch allein reise. Dies sei heutzutage sogar beinahe sicherer, da es in Nyssos Verbrecher gäbe, die sich als Reiseführer ausgäben und ihre Kunden nicht zum vereinbarten Ziel, sondern in die Hände von Räubern geführt hätten. Seybald warnt die Helden davor, dass die Haupthandelsstraße nach Sapos inzwischen von Räubern kontrolliert werde, weshalb er nun auch die Nebenstrecke durch Opploh gewählt habe. Der Weg nach Ivenbau sei von Süden aus inzwischen kaum noch zu bereisen, ohne ausgeraubt zu werden. Kerrak wirft ein, dass es sich dabei vermutlich auch um Graltiks Männer handeln dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald und seine Tochter wollen sich dann schlafen legen und der Alte bietet noch an, eine Nachtwache übernehmen zu können. Da wird Henk misstrauisch und fragt ihn, wieso er ihnen vertrauen würde, obwohl er sie nicht kenne? Seybald weist auf Kenji hin und sagt, dass er dem Mystiker vertraut, in guter Gesellschaft zu reisen. Henk findet das nachvollziehbar, verzichtet aber auf das Angebot und lässt den Alten mit seiner Tochter die Nacht durchschlafen. Immerhin haben sie am nächsten Tag noch einen weiten, anstrengenden Weg vor sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen bis auf Henk in ihren Zelten und Henk macht es sich trotz leichtem Nieselregen unter freiem Himmel bequem und überlässt sein Zelt Kerrak. Kenji übernimmt die erste Wache und weckt dann Iustus zur zweiten. Doch in der Nacht geschieht weiter nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Nemieon ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, nachdem Iustus alle geweckt hat, machen sich auch Seybald mit seiner Tochter auf den Weg. Henk überlässt dem Alten bei der Abreise den Geldbeutel des Attentäters mit den 15 Silberlingen und wünscht ihnen eine gute Reise.  Die Helden blicken den beiden noch kurz hinterher und brechen nach einem Frühstück ebenfalls wieder auf. An diesem Tag ist der Himmel klar und die Sonne kommt heraus, so dass es wärmer und trockener ist und die Pferde schnell vorankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg durch das Nachtholz schließt Kerrak mit seinem Pferd zu Henk auf und erzählt ihm, dass er gerade an seinem Stück über die Helden arbeiten würde und dazu noch ein paar Fragen habe. Henks letzte Erwähnung, dass sich Kenji und Octavia bereits seit der Kindheit etwas miteinander hätten, hat Kerrak anscheinend zum Nachdenken gebracht. Als Henk zustimmt, legt der Schauspieler los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will als erstes wissen, wo das gemeinsame Kind der beiden, von dem Henk erzählte, eigentlich sei, und erfährt, es sei in die Obhut des Areteischen Orden gegeben worden, und als Kerrak wissen will, wie alt das Kind sei, erklärt ihm Henk, dass Octavia direkt, als sie zur Frau wurde, schwanger geworden sei, weshalb das Kind jetzt vielleicht so zwischen sechs und acht Jahren alt sein dürfe. Kerrak ist etwas entsetzt über das vermeintlich inzüchtige Treiben bei den [[Thyrner|Thyrnern]] und will dann den Namen des Kindes wissen, doch Henk gibt vor, ihn nicht zu kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bohrt der Schauspieler weiter und will wissen, wie das Kind der beiden aussieht und ob es wegen Octavia magisch sei und zaubern könne. Henk liefert ihm die gewünschten Details und erklärt, es habe die gleichen Schlitzaugen wie Kenji, da es bereits ganz früh starke Lichtmagie gewirkt habe, und natürlich sei es auch hochmagisch, da es wie seine Mutter mit Feuermagie geboren sei. Kerrak fällt die Kinnlade herunter und fasziniert scheint er sich das Aussehen des Kindes im Geiste vorzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt er die Sprache auf Adarian und will wissen, ob der davon gewusst habe, denn schließlich seien die beiden ein Paar, worauf Henk das verneint und betont, dass Adarian keine Ahnung von dem Treiben zwischen Kenji und Octavia gehabt habe und auch nicht aus diesem Grund in Barthavion geblieben sei, wie Kerrak vermutet. Als Kerrak wissen will, wann sie sich mit Adarian wiedertreffen, lenkt Henk ab und wärmt die alten Verleumdungen aus dem [[Prozess_gegen_die_Helden#Kenjis_Motive|Prozess]] in [[Valkenburg]] wieder auf, indem er Kerrak die Geschichten über den bestechlichen und deshalb feisten Mystiker erzählt, der Kenji damals gewesen sein soll, der bei Schiedssprüchen für ein gutes Essen gerne die Partei des Gastgebers eingenommen habe. Dann winkt Henk ab und erklärt, da das doch alles auch ganz normal sei, denn schließlich hätten die Diener des Lichtes dieselben Bedürfnisse wie alle anderen Menschen. Kerrak hört interessiert zu und es scheint sich in ihm ein neues Bild von Kenji zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will dann noch wisse, wie Henk als guter Freund Graltiks die Pläne mit der Kontrolle der Handelsstraßen findet, worauf Henk einwirft, dass er zwar für Graltik gearbeitet habe, aber dieser jetzt mit den Schwarzmagiern im Bunde steht und vermutlich schon wahnsinnig geworden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Nachmittag erreichen die Helden die Hauptstraße und blicken direkt auf einen Ausläufer der Donnerberge, auf dessen Spitze man die Ruinen einer großen Festung erahnen kann. Alle wissen, dass dies die Ruinen der [[Calburg]] sein müssen, von denen man sagt, dass es darin spuke, so dass alle diesen Ort meiden. Kerrak ist überzeugt, dass die Burg nur aufgrund einer List der [[Thyrner]] zerstört wurde, da die Eldorner durch das Gerücht, das gestohlene Zenaische Pferd befände sich in der Calburg, ihre Skrupel für den ersten Kampf gegen die eigenen Leute aus Barthavion verloren. Doch die Helden gehen davon aus, dass es noch eine weitere Partei gab, die ein Interesse daran gehabt haben könnte, den Krieg gegen Thyrna und das Zerwürfnis der barthavischen Städte mit [[Eldorn]] zur Eskalation zu bringen, nämlich der Kult des Xul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der restliche Weg verläuft nun schneller, da die große Handelsstraße erreicht ist, die westlich der Berge verläuft. Aber auch diese Straße wirkt ungewöhnlich unbelebt und man sieht keinen Reisenden. Es liege auch überall noch Äste auf dem Weg, die nach dem Sturm niemand davon geräumt hat, was verdeutlicht, dass auch im Laufe des Tages kaum jemand hier lang gekommen ist, da man die Äste für einen Ochsenkarren hätte zur Seite räumen müssen. &lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|miniatur|rechts|[[ Elysisches Ekklesium#Stufe 5: Lichtmeister |Lichtmeister]] [[Archorbar]]]]&lt;br /&gt;
'''Treffen mit Archorbar'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends kommen die Helden zu einem Rastplatz, der an einem felsigen Abhang liegt und einen kleinen Bach hat, der wasserfallartig aus einem Stein plätschert. Schon beim Betreten des Rastplatzen bemerken sie, dass dort ganz ruhig und unbewegt ein Mann mit einem Stab sitzt. Es ist [[Archorbar]], der sie ruhig, aber erfreut anblickt und lächelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind ihrerseits äußert erfreut, aber auch sehr überrascht, den alten Freund hier zu treffen, und wundern sich, wieso er gerade hier auf sie gewartet zu haben scheint. Archorbar offenbart ihnen daraufhin, dass  er sich bereits gedacht, dass die Helden auf Reisen seien, da er ihre Anwesenheit im Erdreich von Barthavion gespürt habe. Alle Steine und Felsen hätten ihm zugeflüstert, dass sie sich mit ihren Füßen wieder auf dem Boden des Landes befinden, und so habe er sich vom Erdreich lenken lassen, bis er sie hier vorfand.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er selbst komme gerade aus [[Galadh Sidh]], wo er sich mit den Elben über die Bedrohung des Dunklen Kultes beraten habe. Dort habe er auch von dem Erfolg der Helden gehört, den alten Elbenkönig [[Sereg]] erlöst und damit den Nebelschlund aufgehoben zu haben, und auch von den Gesandten zu den Fjalgar Zwergen, zu welchen er selbst ebenfalls auf dem Weg sei, um sich mit diesen zu beraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar spricht den Helden ein großes Lob aus und betrachtet es als einen großen Sieg, dass die Helden die Gunst von Veldun errungen haben. Nun hofft er, dass der Zwergenkönig das Angebot der Elben nicht ausschlage, denn diese würden erst eine Zustimmung der Zwerge abwarten, bevor sie ihre Hilfe dann offiziell dem Kriegsrat der barthavischen Städte in Valkenburg anböten. Archorbar erklärt den Helden, dass aus Sicht der Elben Barthavion nämlich immer noch das Gebiet der Zwerge sei und dass die jungen Völker aus ihrer Sicht allein keine vertrauensvollen Verbündeten seien. Daher würden sie den Barthavers also nur ihre Hilfe anbieten, wenn die Zwerge ebenfalls an ihrer Seite kämpfen würden, da ihr Vertrauen zu den Alten Völkern größer als zu den jungen sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar äußert jedoch noch eine andere Vermutung für die Audienz der Elben beim Zwergenkönig, denn  in Galad Sidh habe er selbst von den Elben gehört, dass es einst eine Art Pakt unter den Elben von Veldun und den Fjalgar Zwergen gegeben habe, über deren genau Vereinbarung man ihn jedoch im Unklaren ließ. Sie erwähnten jedoch, dass dieser Pakt aus der Zeit des „Schattenkrieges“ stamme. Dann erklärt er den Helden, dass dieser vor sehr langer Zeit stattgefunden habe, lange bevor die heutigen Barthaver nach Barthavion gekommen und die jungen Völker überhaupt existent gewesen seien. Damals seien die [[Pazumer]] aus [[Ishurak]] nach Eboria gekommen und hätten die Elben mit dem versklavten Volk der Umbrin angegriffen und „Elyanor“, das Zentrum des alten Reiches von Veldun, zerstört. Die Pazumer seien damals aus dem Süden gekommen, wo sie an den Küsten des Thalischen Meeres bereits großes Unheil hinterlassen und „Pelagon“, die letzte Zuflucht der [[Hybraner]], zerschlagen hätten. Im Norden habe sich schließlich der Elbenkönig „Beledir“ mit dem Zwergenkönig „Grorim“ verbündetet und mit vereinten Kräften seien sie die Pazumer vertrieben worden, die sich in der großen Steppe niederließen und die Ruinen von Luggul errichteten, die seit dieser Zeit unbewohnt und glücklicherweise fast vergessen seien. Archorbar vermutet, dass es in der Zeit dieses Krieges dazu gekommen sei, dass die Fjalgar-Zwerge und die Elben aus Veldun ein Wissen erlangt oder ein Geheimnis zu hüten begonnen hätten, dass sie vor den jungen Völkern bis heute verschwiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden fragen Archorbar, um was es bei dem Geheimnis gehe, doch dieser berichtet nur, dass die Elben in Galad Sidh ihm gegenüber angedeutet hätten, es sei Zeit, dass der Zwergenkönig den Barthavern endlich die ganze Wahrheit über ihre Heimat erzählen müsse, damit diese verstünden, worum es bei der Bedrohung durch den Dunklen Bund wirklich ginge. Archorbar ahne, dass es sich um ein großes Geheimnis handeln müsse, welches die Motivationen und Ziele des dunklen Kultes offenlegen könnte,  aber auch ihm gegenüber wollten die Elben nicht mehr von ihrem Wissen preisgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar erzählt dann auch von den verschwindenden Menschen überall im Land. Da niemand wisse, wann wieder jemand verschwinde, sei es fast unmöglich, die Verschwundenen auf den Straßen ausfindig zu machen. Archorbar berichtet, einige Inquisitoren hätten jedoch einer Familie aus Trutz folgen können, die sie am Tag nach ihrem Verschwinden auf der Handelsstraße angetroffen haben. Diese hätten jedoch gesagt, dass sie privat reisen würden, und unter diesen Umständen habe sie ja niemand aufhalten können, da es ihr freies Recht sei, zu reisen, und sie auch nicht verpflichtet seien, irgendjemanden etwas darüber zu erzählen. Die Inquisitoren hätten sie deshalb weiterreisen lassen, aber einer von ihnen habe sich an sie herangehängt, um zu beobachten, wohin sie ihr Weg nun führe. Doch einen Tag später fanden seine Mitstreiter diesen Inquisitor tot am Wegesrand, aufgeschlitzt mit einem Dolch. Archorbar berichtet, es habe gewirkt wie ein Raubüberfall, aber die Familie selbst sei unauffindbar gewesen, als ob sie den Räubern entkommen oder – aus welchen Gründen auch immer – von ihnen verschont worden seien.&lt;br /&gt;
[[Datei:img notiz sabaoth.png|miniatur|links|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Archorbar merkt an, dass es derzeit auch schwer sei, die Verschwindenden zu verfolgen, da die Straßen sehr unsicher seien. Er selbst sei auf der Handelsstraße gestern von Räubern angegriffen worden, habe sie aber in die Flucht schlagen können. Es seien Nemorer gewesen, die eindeutig Kratarische Lederbekleidung trugen. Archorbar hörte, dass diese Männer aus [[Kratara]] die gesamten Handelsrouten im Land terrorisieren würden und es fast so wirke, als gäbe es einen Zusammenhang zwischen den Raubzügen von [[Graltik Blutklinge|Graltiks]] Männern und den verschwundenen Leuten, da es durch die unsicheren Straßen unmöglich geworden sei, ihrer Spur zu folgen. Die Helden informieren Archorbar über ihre Erkenntnisse, dass Graltik mit dem dunklen Kult zusammenarbeitet, was sein Handeln in ein neues Licht rückt. Die Helden zeigen Archorbar auch die Notizen, welche sie auf [[Sabaoth Immortalis|Sabaoths]] Schiff gefunden haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_47:_Auftauchen|Episode 22.47]]), und weisen ihn darauf hin, dass sie in [[Ferja]] ebenfalls eine Familie entdeckt haben, die über Nacht verschwunden ist (vgl. [[Das_Mysterium_von_URU#Episode_09:_Ferjas_Unheil|Episode 23.09]]) und in diesem Zusammenhang im Gästebuch auf den Namen „Zaladhar“ gestoßen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar berichtet jetzt darüber, dass vor einigen Wochen in [[Olborg]] nach einem langen Kampf ein sehr mächtiger schwarzer Ritualist festgenommen worden sei, der dort versucht habe, den Tempel des [[Alethon]] durch grausame Menschenopfer zu entweihen. Er habe sich als ein Meister des [[Bund des Xul|Kult des Xul]] zu erkennen gegeben und die dunkle Macht gepriesen, die er durch das Mal des [[Utukk'Xul]] erhalten habe. Er habe im Verhör unter einem Wahrheitstrank stehend zugegeben, dass er wisse, warum und wohin die Menschen über Nacht verschwinden würden. Doch sein Geist sei zu stark gewesen und nach Stunden, in denen er mit Zaubern und weitere Tränken bearbeitet worden sei, habe er nur ein mysteriöses Wort von sich gegeben: „URU“ Mehr habe man aus diesem Mann nicht herausbekommen können. Leider sei er am Abend vor seiner Hinrichtung dann auf ungeklärte Weise aus seiner Zelle in Olborg verschwunden und die Wachen, drei gut geschulte Inquisitoren, lagen tot und mit verzehrten Gesichtern auf dem Boden des Sanctums. Dann blickt Archorbar die Helden ernst an und tippt auf die Notizen, während er ihnen offenbart, dass der Name des Schwarzen Kultisten angeblich „Olimanra“ sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Archorbar auf die Situation in Sapos an und weiß, dass diese gerade unglücklich ist, da die unsicheren Handelsstraßen die Nahrungsmittellieferungen erschweren, die nun zum Ende des Herbstes dringend angelegt werden müssen. Er prognostiziert, wenn es so weiter ginge, werde die Stadt nicht über den Winter kommen, denn bereits jetzt seien die Preise für die Waren so hoch, dass viele Arbeiter in der Stadt bereits Hunger litten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar selbst sei schon lange nicht mehr in Sapos gewesen, da das [[Elysisches Ekklesium|Ekklesium]] dort nicht gern gesehen werde. Die Arkanisten seien schon immer misstrauisch gewesen und fühlten sich vom Ekklesium überwacht. Manchmal zeigten sie eine fast zwangshafte Abneigung gegen das Ekklesium, was das Vertrauen in die Experimente der Arkanisten nicht gerade erhöhe und nachdenklich mache, was sie denn zu verbergen hätten. Jedoch müsse man den Arkanisten zugestehen, dass sie eben auch Barthaver seien und es in diesem Volk nun mal so sei, dass die Freiheit an erster Stelle stünde. Er selbst halte sich gegenüber dem Rat der Emphausti höflich zurück und versuche die Hilfe des Ekklesiums nicht aufzudrängen. Dann rät Archorbar auch Kenji, dort keine offiziellen Aufträge für das Ekklesium anzunehmen, da deren Ausführung in Sapos verboten sei und nur in Sonderfällen genehmigt und durch die Arkanisten überwacht würde. Zuversichtlich weist er Kenji darauf hin, dass es also immer wieder Zusammenarbeiten gegeben habe, die funktioniert hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji beichtet Archorbar das nekromantische Ritual, welches sie mit [[Abdrushin]] auf der [[Baiula Spei]] durchgeführt haben, um Octavias Leben zu retten (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 32: Grett|Episode 21.32]]), und beschreibt ihm die Konsequenzen, über die Abdrushin ihn im Nachhinein aufgeklärt habe. Archorbar ist etwas verwundert, dass die Helden offensichtlich mit einem Nekromanten gereist seien, doch diese versichern ihm, dass Abdrushin kein Praktiker dieser Magie sei. Dann möchte Kenji wissen, ob Archorbar noch einen anderen Ausweg aus der Situation wissen, denn immerhin bedrohe die Tatsache, dass jederzeit ein Schnitter auftauchen und Kenji oder seine Freunde bedrohen könnte, den Erfolg ihrer [[Drachenträne|Drachentränen]]-Mission. Archorbar nimmt die Sache sehr ernst und betont, dass man nicht so einfach aus dem Vertrag kommen könne und Schnitter sehr mächtige Wesen seien, gleichwertig in ihrer Macht mit den Theleten. Als Kenji dann von dem Plan berichtet, mit Hilfe eines Nekromanten ein Schlupfloch zu finden, warnt Archorbar ihn eindringlich davor, dunklen Ritualisten zu vertrauen und besonders vorsichtig zu sein, an wen sie sich wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.13 ''') Während die Helden mit Archorbar gemeinsam am Feuer sitzen, nutzen sie die Gelegenheit, um dem alten, erfahrenen Geanisten einige Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte zuerst wissen, ob Archorbar etwas von seiner Schwester Hella gehört hat.&lt;br /&gt;
* Archorbar weiß nur so viel wie Henk, also dass sie nach der Seuche in [[Freywall]] und dem Versuch, Henks Sohn als Gefäß für Maldoror zu nutzen ([[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_05:_Kampf_um_Montakor|Episode 19.05]]), mit diesem und Birkinga in die Hohe Heimat gegangen ist, wo sie vermutlich immer noch dabei hilft, Henks Sohn zu beschützen ([[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_09:_Epilog|Episode 19.09]]).&lt;br /&gt;
Henk möchte dann wissen, wie die Lage in Freywall ist. &lt;br /&gt;
* Archorbar erzählt, dass die [[Amortuus-Pest|Seuche]] zwar bekämpft ist (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]), aber vereinzelt noch Untote außerhalb der Stadt durch die Gegend wandern. Das Reisen auf der Handelsstraße vor Freywall sei deshalb immer noch unsicher. Außerdem fehle es der Stadt an Menschen, die diese wieder aufbauen können. Es habe einfach zu viele Tote gegeben, aber [[Valkenburg]] habe bereits Unterstützung geschickt und langsam komme die Stadt nun wieder auf die Beine. Einem zweiten Angriff der Schwarzmagier wären sie jedoch derzeit vermutlich hilflos ausgeliefert.&lt;br /&gt;
Henk möchte wissen, ob Archorbar Neuigkeiten vom Zwergenkönig weiß.&lt;br /&gt;
* Archorbar führt aus, dass sein Zustand sich enorm verschlechtert habe und nur noch wenige Nachrichten aus Fjalgar kämen. Die Zwerge blieben verschlossen, vielleicht auch, um den Barthavern keine Angst zu machen. Für den Fall seines Ablebens sei aber bereits Varolus Sohn Vargi als Nachfolger bestimmt worden. Archorbar hoffe jedoch, dass die elbische Hohepriesterin ihm helfen könne. Dann  dankt er nochmal den Helden, dass diese die Krankheit bei den Elben angesprochen haben, denn die Priesterin sei bislang die größte Hoffnung, die der König habe. Wenn ihn jemand retten könne, dann sie. Damit hätten auch die Helden ihren Anteil an seiner Rettung, sollte diese gelingen.&lt;br /&gt;
Henk will auch wissen, wie der Kriegsrat von Barthavion in ihrer Abwesenheit gehandelt habe. &lt;br /&gt;
* Archorbar erklärt, dass die Lage im Kriegsrat verzwickt sei. Es gäbe gerade zu viele Konflikte, um sich auf ein geplantes Vorgehen gegen dein Feind zu einigen. [[Valkenburg]], [[Trutz]], [[Perlheim]] und [[Ankarz]] sähen die große Gefahr und würden vor allem für Sicherheitsvorkehrungen gegen den Kult plädieren. [[Freywall]] hingegen dürste nach Rache und wolle aktiv gegen den Dunklen Kult vorgehen. Die geschundene Stadt rufe deshalb im Kriegsrat zu einem Vergeltungsschlag gegen die Schattenburg auf, bevor der Dunkle Kult die Initiative ergreifen könne. Doch ohne die thyrnische Unterstützung seien die Chancen auf einen Sieg fast ausgeschlossen, was die Lage besonders für Freywall frustrierend mache. Auch [[Eldorn]] wolle aggressiver gegen den Kult vorgehen, um die Gefahr im Keim zu ersticken, bevor sie über das Land herfallen können. Eldorn unterstütze auch den Bund mit Thyrna und sei ihr größter Fürsprecher. [[Weisshafen]], [[Olborg]], [[Hallfels]] und [[Loderis]] seien derzeit noch unentschlossen. Sie wüssten die Gefahr des Kultes nicht einzuschätzen und fragten sich, ob der Zwergenkönig aufgrund seiner Krankheit eventuell die Situation ein wenig überdramatisiere. Sie würden deshalb fordern, mehr Späher auszusenden, doch da Graltiks Männer die Straßen tyrannisieren, würden viele Späher derzeit in den Tod geschickt und kämen nicht zurück. Dies führe auch dazu, dass sich der Blick immer wieder auf [[Graltik Blutklinge|Graltik]] und seine vertriebenen Männer richte. Einige sähen in ihnen eine größere Gefahr für Barthavion als den dunklen Kult. [[Sapos]] hielte sich derzeit sehr zurück und manche fürchten, dass die [[Arkanist|Arkanisten]] im Fall eines offenen Konfliktes mit den Schwarzmagiern wieder einen Alleingang planen und Barthavion den Rücken kehren würden. Da die Stadt aber gerade sehr unter den Versorgungsengpässen durch Graltiks Straßenterror leide, sei sie auf die anderen Städte angewiesen, da sie dieses Problem nicht allein lösen könnten. Die Tatsache, dass zwei der thynischen Gesandte abgereist seien, mache die Situation zusätzlich noch ungewisser und spalte den Rat immer mehr, denn einige hielten Thyrna als unverzichtbar für einen Sieg, während andere es als Pakt mit dem Übel selbst betrachten und davor warnen würden, dass Thyrna nach einem gemeinsamen Bund die Zusammenarbeit nutze, um Barthavion in die Unterdrückung zu treiben. Alle wüssten, dass Thyrna immer noch an den Handelsbeziehungen mit Eldorn und dem [[Orichalkum]] interessiert sei, und es sei vermutlich unrealistisch, dass Thyrna die Zusammenarbeit nicht ausnutzen werde, um die eigene Position zu stärken. &amp;lt;br/&amp;gt; Doch Archorbar sieht es als eher fraglich an, ob das Weltreich ein wahres Interesse daran habe, [[Barthavion]] zur [[Politische Ordnung des_Thyrnischen Weltreiches#Die Provinzen: Das Fundament des Weltreiches|Provinz]] zu machen, da das Imperium derzeit genug andere Probleme im Süden oder an den Grenzen der Nemorer habe. Barthavion sei weit entfernt und interessiere den Kaiser derzeit nun gering, denn außer dem Orichalkum hätten sie kein Interesse an einem Land, dass zu weit entfernt sei, um es an das Imperium anzugliedern. Auch die Gefahr durch die Schwarzmagier sei in Thyrna eher unbekannt, da sich das Weltreich durch diese nicht direkt bedroht fühle. Niemand wisse schließlich, was der Kult plane, und man habe keinerlei Beweise dafür, dass dieser sich Ziele auch außerhalb von Bathavion gesucht habe. &amp;lt;br/&amp;gt; Alles deute eher darauf hin, dass der dunkle Kult einen sehr genauen Plan verfolge, den Archorbar aber immer noch nicht ganz verstehe, denn ihre Ziele und Absichten lägen noch völlig im Dunklen. Archorbar warnt davor, einfach davon auszugehen, dass der Kult kopflose Zerstörung anrichten oder planlos vorgehen würde, oder die Hybris besäße, den gesamten Kontinent zu verderben, denn dies wäre zu vorschnell und könnte eventuell dazu führen, dass man ihre wahren Absichten übersehe. Archorbar kann selbst nicht einschätzen, was das endgültige Ziel der Schwarzmagier sein werde, aber er hat den Verdacht, dass das Geheimnis der Alten Völker, besonders der Zwerge, enthüllen könnte, was ihre Absichten antreibt. Deshalb  hofft er, dass Varulos sich durchringt und den Barthavern endlich die Wahrheit über ihr Land sagen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann möchte Henk wissen, ob es Neuigkeiten von [[Gerbert der Bär|Gerberts]] Spähauftrag gibt.&lt;br /&gt;
* Archorbar berichtet, dass Gerbert und seine Frau [[Cuina-Nira|Nira]] zurückgekehrt seien und es beiden gut gehe, wenngleich der Auftrag sie sehr gefordert habe. Sie hätten es fast bis zu der Schattenburg geschafft, konnten aber nicht weiter vordringen, da die Gegend von Spähern und Wesen aus der Unterwelt gesichert werde. Der Kult habe finstere [[Phlegräer]], flammende Streiter aus [[Abyssia]], gerufen, die als Wächter die Gegend beschützen und jeden vernichten würden, der sich der Festung nähere.&lt;br /&gt;
Henk erkundigt sich nach der Armee, die die Kultisten aufstellen wollten.&lt;br /&gt;
* Archorbar erzählt, dass der Dunkle Kult sowohl die untoten Nemorer aus der Steppe sowie die verbliebenen Untote aus [[Freywall]] in die östlichen Schwefelberge gerufen habe und diese sich dort in einem Tal, das aber ebenfalls von Plegräern bewacht werde, verstecken. Gerbert habe jedoch einen Blick in das Tal erhaschen können und es scheine sich zu bestätigen, dass der Kult eine untote Armee aufbaue. Doch da einige der Nemorer bereits anfängen, zu verrotten, gehe Gerbert davon aus, dass sie mit ihrem Angriff nicht mehr lange warten könnten, da ihnen sonst die Streitkräfte verfaulen würden. Vermutlich werde sich der erste Angriff dann wieder auf das geschwächte Freywall konzentrieren, da [[Eldorn]] sein Heer aufgestellt habe und zur Zeit gegen die Bedrohungen besser gewappnet sei. Aber das seien bloß Spekulationen, da der [[Bund des Xul|Dunkle Kult]] nicht wie ein gewöhnlicher Gegner im Krieg agieren werde, sondern auch unberechenbar handeln könne. Niemand wisse, was geschehen werde, aber Gerberts Beobachtung würden darauf schließen lassen, dass Barthavion sich auf das Schlimmste einzustellen habe.&lt;br /&gt;
Dann zeigt Henk noch den geschwärzten Dolch, den er in [[L'yreh]] gefunden hat ([[Im_Nebelschlund#Episode_22:_Sichten_und_Sichern|Episode 22.22]]), und fragt Archorbar, ob er etwas über ihn wisse oder sagen könne.&lt;br /&gt;
* Archorbar weiß jedoch nur, dass es sich bei dem verarbeiteten Stein um einen Rauchquarz handelt. Er gibt Henk den Tipp, sich im Sapos umzuhören, denn dort gäbe es Schmiede, die sich auch mit magischen Aspekten auskennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet Archorbar, dass er in [[L'yreh]] dunkle Dinge gesehen und erlebt habe - Dinge, die kein Sterblicher sehen solle. Es gäbe für ihn nur zwei Arten, wie man damit umgehen könne: man könne daran zerbrechen, sich dem Wahnsinn oder der Dunkelheit überlassen und aufgeben, oder man könne von unbändigem Willen erfüllt werden, sein Land vor diesem Dunkel zu bewahren. Umgeben von Hoffnungslosigkeit, von Schwärze, habe Kenji das Licht am hellsten und am glühendsten gespürt, jedoch auch schreckliche Dinge getan. Kenji erklärt Archorbar, dass es einfach wäre zu sagen, dass er dazu gezwungen worden sei und dass es einem größeren Zweck diene. Aber er und auch Archorbar würden beide wissen, dass das nicht stimme. Denn man könne jemanden nur zu dem zwingen, was bereits in ihm schlummere, oder?&lt;br /&gt;
* Archorbar gibt Kenji zu verstehen, dass das gesamte Dasein und der gesamte Kosmos ein ewiger Tanz aus Gegensätzen sei und auch die menschliche Seele, besonders die der jungen Völker, welche durch das Erbe der [[Umbrin]] geprägt wurden, neige dazu, Licht und Schatten als Extreme in sich zu tragen. Archorbar geht aber davon aus, dass die Natur der menschlichen Seele im Kern jedoch neutral sei, betont aber, dass dies seiner persönlichen Erfahrung entspräche und die Mystiker des Ordens dies vielleicht auch anders sehen würden. Seiner Empfindung nach sei die menschliche Seele durch diesen inneren Konflikt von Licht und Schatten deshalb stets hin und hergerissen, genauso wie auch Essentia, die irdische Welt stets in dem Spannungsfeld von Licht und Schatten stehe. Man könne also sagen, die Seele eines jeden Menschen trage täglich ihren eigenen, inneren Äonenkrieg aus. Dieser innere Kampf sei es deshalb, was jeder Mensch zu meistern habe, ganz gleich, ob man in große, oder kleine Dinge verstrickt sei. Man brauche keine Stätten wie L’yreh, um die dunkelten Abgründe der menschlichen Seele zu erfahren, denn alle Menschen stünden täglich vor der Wahl, dem Schatten oder dem Licht zu dienen oder aber auch ihren ganz eigenen Weg zu gehen, jenseits der Extreme. Da der Mensch für sich selbst entscheide, könne sein Wille auch darüber bestimmen, welchem Pfad seiner Seele er den Vortritt lasse. Jedoch sei dies ein schwerer Weg, die schwierigste Aufgabe und Leistung des Daseins, denn keine Menschenseele sei von Natur aus so geduldig und beständig wie die Felsen oder Berge. Alle Menschen würden stets zwischen den Extremen von Licht und Schatten schwanken und es sei  deshalb vielleicht nicht wichtig, in welche Richtung wir streben, sondern, wo wir uns gegenwärtig einpendeln. Dies geschehe mit jeder Entscheidung, die man treffe, und mit jeder Tat, die man durchführe – ob erzwungen oder nicht. &amp;lt;br/&amp;gt; Ob aber das, was man dabei in der Welt hinterlasse, bereits in einem geschlummert habe, sei vielleicht die falsche Frage. Kenji solle sich vielleicht eher fragen: Warum sei ich bereit gewesen, zu tun, was er getan habe, und zwar genau in dieser Situation und genau so, wie er es getan habe? Am wichtigsten sei aber die Frage: war dies mein wahrer Wille und würde ich es wieder so tun? Die Antworten könne nur jeder selbst für sich finden, aber so könne man etwas über sich lernen und in Zukunft vielleicht selbstbestimmter reagieren, falls man von außen erneut zu etwas gezwungen werden soll. Es gäbe allerdings niemals einen idealen Ausgang, aber jeder Mensch könne zumindest selbst entscheiden, wie er dabei dastehe. Archorbar betont, dass es weniger das Ziel sei, sondern mehr die Art und Weise, wie wir unseren Weg dahin gehen. Denn, ob man den Weg des Schattens oder des Lichtes oder einem ganz anderem folgen wolle, hänge schließlich immer vom Einzelfall ab und es gäbe keine einfachen Antworten, nur eine Entscheidung, die man zu treffen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erwähnt, dass er auf den Reisen mit seinen Freunden in beiden Extremen das Heil gesucht habe und gescheitert sei: der kahlköpfige Asket, der schwarze Mystiker, der menschelnde, allzu menschliche Mystiker, der in seinen Gefühlen angreifbar für die Kultisten geworden sei. Alles Extreme, die ihm fehlbar schienen. Kenji stellt heraus, dass er immer noch nicht wisse, was Pyrrhon in mir gesehen habe oder warum Archorbar ihn in seiner Obhut gelassen habe. Kenji habe darüber nachgedacht, mehr über seine Herkunft und seine Vergangenheit herauszufinden. Aber er bittet Archorbar auch, ihn nicht falsch zu verstehen; er sei nicht mehr derselbe, an sich selbst zweifelnde Mann, der er gewesen sei, bevor er aus Perlheim fliehen musste. Er sehe die Probleme der Welt und nähme mit Freuden die Bürde auf sich, auf der Seite des Lichtes gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Er wisse mittlerweile, wer ich sei, aber ich wisse nicht, wie er diesen Körper, diese Gaben richtig nutzen solle. Alles, was ihm dabei helfe, solle Archorbar ihm bitte nicht vorenthalten, falls er noch weitere Geheimisse mit sich trage.&lt;br /&gt;
* Archorbar findet es gut, dass Kenji aufgehört habe, nach Rollen zu suchen oder sich nach anderen zu richten, denn nur er selbst könne sagen, welche Rolle er spielen wolle. Nicht einmal die Götter könnten dies bestimmen, ansonsten müssten sie sich nicht so um die Gunst der Sterblichen bemühen. Dann gesteht ihm Archorbar, dass er keine Geheimnisse vor ihm habe und  bereits alles erzählt habe. Er sei der Vision der [[Elachiel]] gefolgt, denn er habe sie für sich als Wink der Spea interpretiert und glaube auch noch heute daran, da er gerade erst den Erfolg der Helden in [[L'yreh]] bewundern konnte (vgl. [[Im_Nebelschlund|Kap.22]]). Dies sei ihm Beweis genug, dass seine Entscheidung damals richtige gewesen wäre. Archorbar fühle sich deshalb bestätigt in seiner Entscheidung, der Intuition der Elbin vertraut zu haben. Dann gibt er Kenji gegenüber ehrlich zu, dass er nicht gewusst habe, was daraus erwachsen würde. Er habe lediglich eine Entscheidung getroffen, deren Weisheit sich allerdings erst heute bestätigt habe. Archorbar habe nicht gewusst, ob Kenji bei Pyrrhon gut aufgehoben wäre, aber er habe die Idee gehabt und sich dazu entschieden, es zu versuchen. Im Nachhinein sei er froh, dass er Kenji damals zu Pyrrhon gebracht habe, und der Erfolg von Kenjis Taten reiche ihm als Bestätigung aus, dass seine Entscheidung richtig gewesen wäre. &amp;lt;br/&amp;gt; Als Rat gibt Archorbar Kenji nur mit, dass er aufhören solle, sich zu viele Gedanken darüber zu machen, wie er seine Rolle in dieser Welt erfüllen könne. Er habe nämlich bereits alles, was er wissen müsse, um gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Das Wissen und die Lehren des Ordens sowie [[Pyrrhon_von_Derwydd|Pyrrhons]] Ausbildung wären das Beste, was ihm passieren konnten, um für die Macht des Lichtes zu kämpfen. Durch Dank und Demut vor diesem Wissen und dessen disziplinierte Umsetzung werde er diese Geschenke schätzen lernen, denn das Einzige, was er wirklich bräuchte, um sein ganzes Potenzial zu entfalten, sei der wahre Wille, sich ganz auf den Weg des Lichtes einzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet Archorbar von den falschen Visionen, die eine der Kultistinnen ihm gesandt haben. Er gesteht Archorbar, dass die sehr überzeugende Visionen gewesen seien, apokalyptisch und doch voller Hoffnung (vgl. [[Iobis_Galdimmera#Kenjis_Epiphanien_und_Visionen|Kenjis Epiphanien und Visionen]]). Trotz aller Vorsicht und Skepsis hätten sie auf ihn so echt gewirkt, dass er ihnen schließlich geglaubt habe. Da auch Pyrrhon und Archorbar in der Vergangenheit Visionen gehabt hätten, die auch ganz direkt mit dieser Gruppe und mit dem Untergang der Welt zu tun hätten, möchte Kenji wissen, woher man wissen könne, dass diese nicht auch von dem Feind geschaffen oder manipuliert worden wären, um die Helden zu verwirren oder auszutricksen? Auch möchte Kenji wissen, ob Archorbar oder Pyrrhon noch weitere Visionen gehabt hätten, mit etwas, dass sie noch nicht wüssten.&lt;br /&gt;
* Zunächst gesteht ihm Archorbar, dass weder Pyrrhon noch er selbst Visionen gehabt hätten. Sie hätten nur das alte Heiligtum der Elben und die merkwürdige Prophezeiung gefunden, dass die jungen Völker den Untergang bringen würden. Archorbar gibt zu bedenken, dass dies eine nicht verwunderliche Warnung sei, wenn man bedenke, dass dieses Heiligtum aus der Zeit stamme, als die verfluchten [[Umbrin]] über das alte [[Veldun]] herfielen und dessen Hauptstadt Elyanor vernichteten. Aber es hätte noch andere Anzeichen gegeben, dass die Elben noch vor etwas anderem warnen wollten, denn viele deuteten die Schwarzen Jahre in Barthavion als ein Zeichen, dass der Welt ein weiteres [[Mythische_Zeitalter#Das_Schwarze_Zeitalter_- Eskalation und Entfesselung der .C3.9Cbel|Schwarzes Zeitalter]] bevorstehen könnte, also eins wie in den mythischen Zeiten, was den Untergang des gesamten Kontinents bedeuten würde. Deswegen sei Archorbar, der selbst die Schrecken in den Schwarzen Jahren in Barthavion an der Seite von [[Karastan]] und [[Baselian]] erlebt habe, mit Pyrrhon zurück nach Barthavion gegangen. Alles, was er hatte, wären diese vier Tiersymbole, die in der geheimen Kammer versteckt waren, die Pyrrhon durch sein Blut geöffnet hatte. Nur mit diesen vier Symbolen sei Archorbar zu [[Elachiel]] gegangen, welche daraufhin einen Traum gehabt habe, in welchem sie die Orte der Geburt der Helden gesehen habe. Archorbar habe dann Jahre gewartet, bis ein Kind aufgetaucht sei, dass er mit einem dieser Symbole in Zusammenhang bringen konnte. Archorbar gibt zu, dass er viele Kinder beobachtet habe, da sie nicht gewusst haben, wonach sie suchen sollten. Er selbst oder Pyrrhon hätten also nur auf die Vision von Elachiel vertraut, da sie Elachiel vertrauen, und bis heute habe er dabei nichts bereut. &amp;lt;br/&amp;gt; Archorbar gesteht Kenji, dass er also nicht aus eigener Erfahrung sagen könne, wie genau sich die Stimmen der Lichtgötter anhörten oder wie man diese von den Einflüsterungen der Schattengötter unterscheiden könne. Dafür gäbe es aber die Lehren des Ordens, denn wenn man ihnen folge und sich felsenfeste Prinzipien gesetzt habe, würde man zumindest besser davor geschützt sein, nicht die Ideale des Lichtes zu verraten. Archorbar weist Kenji darauf hin, dass Botschaften der Götter immer ein zweischneidiges Schwert darstellen würden, man aber eine Sicherheit dabei haben könne: sollten die Visionen ihm schmeicheln, ihn als Auserwählten hinstellen oder anders an seine Eitelkeit appellieren, dann solle er sich gewiss sein, dass die Botschaft eher von unten als von oben komme. Archorbar betont, man könne sich sicher sein, dass die Lichtgötter höhere Aufgaben hätten, als sich über das Schicksal von einzelnen Sterblichen Gedanken zu machen. Wenn sie sich also meldeten, so würden die Mythen zeigen,  dann deshalb, weil etwas Größeres auf dem Spiel stehe. Kenji solle sich also stets fragen, ob die Visionen seine persönlichen Belangen oder sogar seinem Ego – seinen Trieben, Begierden oder Wünschen - diene, denn dann sollte er ihre wahre Quelle stets in Frage stellen. Ginge es hingegen um etwas Größeres als ihn selbst, dann könne er nur auf seine Tugend vertrauen und müsse selbst entscheiden, inwieweit sich die Absicht dieser Visionen mit seinem Wissen, seiner Ausbildung und vor allem auch seinem Gewissen vereinen lasse. Eine Sicherung gäbe es nie und häufig könne man erst im Nachhinein sagen, ob die eigene Intuition trügerisch wäre oder sich bewahrheitet habe. Deshalb sollte man stets ruhig und besonnen bleiben und keine vorschnellen Urteile über den Wahrheitsgehalt von Visionen treffen, denn Visionen seien vorausschauende Intuition und als solche stets subjektiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat eine sehr persönliche Frage an Archorbar, denn er möchte wissen, ob dieser Zeiten des Zweifels, der Suche gehabt habe. Ich wolle sich nicht anmaßen, würde aber gerne erfahren, ob Archorbar sogar auch Zeiten des Frevels gehabt habe. Kenji  gesteht ihm, dass er selbst immer wieder stolpere, so aufrichtig er es auch versuche. Deshalb möchte er gerne wissen, wie Archorbar damit umgegangen und wie er zu seinem inneren Einklang gekommen sei. Kenji fragt sich, ob dies auch ein Weg sei, der nach Archorbars Meinung auch für ihn in Frage käme.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Archorbar beginnt seine Antwort damit, dass ein Leben ohne Zweifel nicht möglich sei. Wichtig sei es nur, zwischen den Zweifeln zu unterscheiden, die unsere Sicht stärken, und denen, die unseren Glauben schwächen. Dann gibt er Kenji mehrere Beispiele: an dem Vertrauen seiner Feinde zu zweifeln, sei klug, aber an dem ewigen Kreislauf der kosmischen Mächte zu zweifeln, sei Ignoranz. Ebenso sei es weise, sich selbst und die Festigkeit seiner Tugenden immer wieder aufs Neue zu hinterfragen, naiv hingegen sei es, dran zu glauben, dass man seinen Weg ohne Fehltritte oder Reue gehen könne, denn nicht einmal die Götter seien ohne Fehler und würden sowohl Scham als auch Reue kennen. Wenn Kenji also denke, dass Archorbar ohne Reue oder Zweifel sei, dann irre er sich gewaltig. Archorbar betont, dass er kein Gott sei, sondern nur ein sehr alter Mensch. Wenn Kenji also von sich ein Leben ohne Unsicherheit, Reue oder Zweifel erwarte, dann erwarte du von sich, perfekter als die Götter zu sein. Statt also an seinen Fehltritten zu verzweifeln, sollte er sich darauf konzentrieren, dass sie in Zukunft weniger werden. Wenn Kenji also unter den Konsequenzen deiner Taten leide, solle er bewusst aus ihnen lernen und dann versuchen, es anders zu machen. &amp;lt;br/&amp;gt; Dann offenbart er Kenji, dass sein Weg kein Weg für Kenji sei. Archorbar erzählt, dass er bereits als Junge zum Orden der [[Druidentum|Druiden]] gegeben wurde, nachdem das [[Naturmagie#Mythos |Geanische Echo]] in seinem Blut erwacht sei. Er habe gelernt, sich mit den Elementen der Natur, mit den Mächten [[Gea|Geas]], zu verbünden, und habe viele Opfer bringen müssen, bevor er seine Natur zähmen konnte. Er selbst habe Zeiten hinter sich, in denen er die Macht über seine Magie verloren habe und zur Gefahr für andere zu werden drohte, worauf er allerdings nicht näher einging. Aber der Druiden-Zirkel habe ihn aufgefangen und er habe gelernt, mit seinem Erbe zu leben und Frieden mit dem Echo in seinem Blut zu schließen. Sein Weg, um das innere Gleichgewicht völlig zu beherrschen, sei aber auch bis heute nicht abgeschlossen, denn die Eukrasie, wie sie die alten [[Argoser]] nennen, sei das Gleichgewicht der inneren Elemente und ein damit Ziel, für dessen Erlangung er bereits viele Male sein eigenes Ego habe töte müssen und dies wohl auch noch viele Male in Zukunft tun müsse. Doch dies sei sein Weg des [[Geanist|Geanisten]] und es habe für ihn nie Zweifel daran gegeben, denn dieser Weg sei stets alternativlos, da das Blut keine Wahl sei wie die [[Götter]], denen man dienen wolle. Archorbar habe gegen sich kämpfen müssen, sonst hätte die Wildnis in seinem Blut ihn verschlungen. &amp;lt;br/&amp;gt; Archorbar betont, dass er ursprünglich keinen Kontakt mit dem Ekklesium und vor allem dem Areteischen Orden gehabt und sich erst den Lichtgöttern zugewandt habe, nachdem die Schwarzen Jahre in Barthavion herrschten und er dort gemeinsam mit Karastan gekämpft habe. Archorbar betont, dass er nie ein offizielles Mitglied gewesen sei, eher eine Art Ehrenmitglied, aber er habe bei der Gründung des Areteischen Ordens in Barthavion geholfen. Die Zuwendung zum Licht basiere bei ihm auf dem Glauben an das Gleichgewicht und er unterstütze die Lichtgötter nur, da diese derzeit dringend für das Gleichgewicht von Barthavion benötigt würden, wo die Mächte der Unterwelt die Oberhand besäßen. Archorbar macht Kenji klar, dass er sich also als ein Bote der Natur verstehe, der als Gesandter mit dem Licht zusammenarbeite, bis sich das Gleichgewicht wieder hergestellt habe. An diesem Weg habe er nie gezweifelt, da er ihn selbst gewählt habe. Er glaube daran, dass es wichtig sei, die kosmischen Mächte im Gleichgewicht zu halten, da die Natur das Licht ebenso benötigt, wie den Schatten. Archorbar gesteht Kenji, dass seiner Ansicht nach keine der Seiten jemals die volle Herrschaft erlangen sollte, da ein erstarrtes und überfülltes Zeitalter der Lichtgötter ebenso grausam für Essentia wäre, wie ein zerstörerisches Zeitalter der Schattengötter. In Barthavion drohe gerade ein großes Übermaß an Schatten, weswegen er sich im Namen des Gleichgewichtes nun ganz in den Dienst der Lichtgötter gestellt habe, bis dieses wieder hergestellt sei. Ob dies auch Kenjis Weg ist, muss dieser selbst entscheiden. Archorbar habe sich zumindest dazu entschieden, aber da Kenjis Leben einen ganz anderen Weg genommen habe und er seine Richtung selbst bestimmen müsse, könne Archorbar ihm nur raten, den Mut zu fassen, sich selbst ein eigenes Ziel für seinen Weg zu bestimmen. Wenn er sich zum Licht berufen fühle, dann solle er diesem mit voller Inbrunst folgen. Wichtig sei dann nur, dass er diesem Weg treu bleibe und sich allen Konsequenzen stelle, die dieser Weg mit sich bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji gesteht, dass er sich aktuell nicht ganz sicher sei, ob sein Weg immer ein reiner Weg des Lichtes bleiben werde, denn auch in ihm seien Bestrebungen zur Neutralität vorhanden. &lt;br /&gt;
* Archorbar weist darauf hin, dass der Weg des Lichtes jedoch manchmal furchterregend sei, da man bereit sein müsse, all seine dunkelste Schatten unters Licht der Wahrheit zu legen, was ein schmerzhafter Prozess sei, bei dem ihm aber niemand helfen könne. Der Weg des Lichtes sei oft auch ein einsamer Weg, aber wer das Licht des Himmels auf die Erde holen wolle, müsse sich in Höhen begeben, in die ihm niemand folgen könne. Kenji solle nicht vergessen, dass das Licht auch in ihm selbst sei, denn  seine Handlungen, seine Taten und Entscheidungen würden die Verbindung zum Elysium herstellen und den Lichtgöttern die Macht geben, auf die Welt einzuwirken.  Denn wenn jemand zu ihrem heiligen Gefäß werden wolle, müsse dieser auch bereit sein, soweit vom Boden anzuheben, dass man nicht mehr ganz Teil der irdischen Welt sei. Dies sei das freiwillige Opfer, dass man erbringen müsse, um ein aktiver Streiter des Elysiums zu werden. Aber der Weg des Mystikers könne jederzeit wieder verlassen werden, wenn man seine Berufung woanders erkennen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Kenji Archorbar noch auf Ignus an, der eine große Unbekannte in dem großen Konflikt sei, da er sich nicht wirklich mit der einen oder anderen Seite identifiziere. Ihm sei nicht zu vertrauen, und in besseren Zeiten sollte er für seine Verbrechen vor Gericht stehen. Aber man lebe nicht in besseren Zeiten, und so wie die Dinge stünden, könne er ein mächtiger Verbündeter oder ein fürchterlicher Feind sein, wenn eine der Seiten ihn für sich gewinnen würde. Kenji gesteht Archorbar, dass er ihm dies sage, obwohl er sehr persönliche Gründe habe, ihn nicht wiedersehen zu wollen. Aber sein Herz sage ihm, sie würden ihn wiedersehen, bevor die letzte Schlacht mit den Kultisten geschlagen sei. Daher sollten sie sich darüber Gedanken machen und vorbereitet sein. &lt;br /&gt;
* Archorbar erwähnt, dass er Ignus kenne, da er damals auch von dem großen Brand von [[Weisshafen]] gehört habe. Er sei sehr erstaunt gewesen, als die Helden ihm berichteten, dass sie ihn im Norden getroffen hätten. Ignus sei bislang der einzige [[Geanist]] von dem er jemals gehört habe, der nach der Metamorphose wieder in seiner menschlichen Gestalt zurückgekehrt sei und sogar zwischen dieser und der Form des reinen Feuers wechseln könne. Archorbar erklärt, dass diese Form der [[Naturmagie#Gleichgewicht und Ungleichgewicht der Temperamente|Diskrasie]], des seelischen Ungleichgewichts, einmalig sei und voraussetze, dass ein Teil seines menschlichen Selbst, seines Egos, so stark sein müsse, dass er sich der vollen Vereinnahmung durch die Natur des Elementes entziehen könne. Archorbar findet dies beinahe bewundernswert, da es eine unglaubliche Willensstärke und Selbstbeherrschung voraussetze. &amp;lt;br/&amp;gt;  Was Ignus jedoch tue, sei hochgefährlich, denn mit jeder Metamorphose verbrenne ein Teil seiner Menschlichkeit und sein Gewissen und seine menschlichen Empfindungen würden transformiert und glichen jetzt einer empathielosen Flamme, denn die Natur und die Elemente würden weder Moral noch Mitgefühl kennen. Feuer wolle nur verzehren, brennen und entzünden und von den gleichen Intentionen sei der Rest der Seele getrieben, die nach jeder Metamorphose übrig bliebe. Deswegen werde er auch nie ein zuverlässiger Verbündeter werden und er sei wortwörtlich das Spiel mit dem Feuer. Vielleicht habe er noch einen Rest Menschlichkeit, aber die Metamorphose habe ihn bereits so viel von seinen menschlichen Empfindungen geraubt, dass er unberechenbar wie eine Naturgewalt geworden sei. Archorbar gibt gegenüber Kenji zu, dass er selbst die Metamorphose nie ganz vollzogen habe und den Ausgleich zu den anderen Elementen suche, um sich vor dem Weg der Diskrasie schützen. Er wisse, dass es manchmal schwer sei, auf die Macht zu verzichten, die im eigenen Blut schlummere, aber der Weg des Gleichgewichtes, der [[Naturmagie#Gleichgewicht_und_Ungleichgewicht_der_Temperamente|Eukrasie]] sei mit dem Verzicht auf die Entfaltung des vollen Potenzials verbunden. Es sei der Weg der Weisheit und Verantwortung, während der Weg von Ignus der der Leidenschaft und Selbstbezogenheit sei. &amp;lt;br/&amp;gt; Jedoch ist sich Archorbar bei einer Sache sicher: ein Mann wie Ignus, der den Willen besitze, sich der Entmenschlichung der Metamorphose zu widersetzen, werde vermutlich für keine Seite manipulierbar sein, weder für den Schatten noch das Licht. Kenji bräuchte sich also keine Sorgen machen, dass die Feinde ihn für sich gewinnen könnten, da sie nicht fähig wären, Ignus‘ Willen zu brechen. Archorbar hielte jedenfalls für ausgeschlossen, dass Ignus sich dem dunklen Bund von selbst anschlösse, da ein Mann, der die Freiheit und Ungebundenheit des Feuers in sich trage, sich niemals Göttern unterwerfen würde, egal welcher Seite. Dennoch teile Archorbar die Bedenken von Kenji, dass Ignus eine Gefahr werden könne. Archorbar geht davon aus, dass Ignus eine ungeheure emotionale Intensität besitzen müsse, da er so mächtig werden konnte, denn seine gesamte Magie hinge an seiner starken Emotionalität. Daher sei er sehr unberechenbar, besonders was Octavia angehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archorbars Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat sich bei dem Gespräch über Ignus etwas vom Feuer zurückgezogen, als Kenji zwischendurch angedeutete, dass es ein weiteres Treffen mit Ignus nach dem Norden gab. Nachdem sie wieder zurückgekehrt ist, fragt Archorbar danach, wie es eigentlich Uselias ergangen sei und ob es auf der Reise Probleme mit der Drachenträne gegeben habe. Nachdem Adarian ins Meer gestürzt sei, habe er sich Sorgen gemacht, ob das Ableben von Adarian dem Seelengefäß langfristig Schaden zugefügt haben könnte. Als die Helden ihm beichten, dass die Drachenträne zerbrochen ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 43: Hazug-S.C3.A1gok|Episode 21.43]]) und wieder zusammengefügt worden sei, ([[Die Fahrt der_Baiula Spei#Episode 47: Erneuerung der Drachentr.C3.A4ne|Episode 21.47]]) will er genau erfahren, was sich zugetragen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden Archorbar von Kenjis Mordversuch an Ignus und von Octavias Mordversuch an Kenji berichten [[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_41:_Metamorphose|Episode 21.41]], spüren alle das Entsetzen in Archorbars Blicken. Er möchte wissen, wie es so weit kommen konnte, und hofft, dass die Helden diese Katastrophe entsprechend verarbeitet haben, denn eine derart emotionale grausame Eskalation hinterlasse gewöhnlich seelische Narben. Die Tatsache, dass sogar Kenji als Mystiker ebenfalls einen Mordversuch unternommen hat, mache ihm bewusst, in welche Abgründe sich die Gruppe begeben habe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Archorbar von Octavias Metamorphose erfährt, will er wissen, wie sie diese bewerkstelligt habe. Als er von der Verbindung zwischen den beiden erfährt, erklärt er Octavia, dass ein solcher Bund ein sehr starkes, emotionales Band voraussetze, welches bei Druidenzirkeln nur in familiären Kreisen möglich sei. Dass sie und Ignus dies bereits nach wenigen Tagen erreicht haben, lasse auf eine erstaunlich intensive, emotionale Verbindung schließen, die von beiden Seiten ausgegangen sein müsse. Als Archorbar dann aus Octavias Andeutungen erfährt, dass diese auch auf sexueller Ebene geschlossen wurde, versteht er die Situation und erklärt ihr, dass es deshalb so schnell ginge, da der Körper der magische Resonanzkörper eines Geanisten sei, der sich bei Körperkontakt auf die gleiche Schwingung eines anderen Geanisten einstellen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blickt Archorbar Octavia sehr ernst an und erklärt, dass sie sich darüber bewusst sein solle, dass sie es nur Ignus zu verdanken habe, dass sie aus der Metamorphose zurückkehren konnte. Denn nur durch ihre Verbindung sei ihr eine Rückkehr möglich gewesen. Archorbar warnt Octavia eindringlich davor, die Metamorphose allein zu wiederholen zu wollen, denn sie müsse sich darüber bewusst sein, dass diese dann vermutlich endgültig sein und es kein Zurück mehr geben werde und dass dies das Ende von Octavias als Mensch bedeuten würde. Octavia kann bei den Worten deutlich die große Sorge von Archorbar spüren. Octavia dankt Archorbar für die Warnung und offenbart ihm, dass sie den magischen Bund zwischen Ignus und ihr aus freiem Willen beendet und ihm seine Macht zurückgegeben habe ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 44: Ende der L.C3.BCgen|Episode 21.44]]). Archorbar reagiert sichtlich erleichtert und weist darauf hin, dass Octavia mit dieser Entscheidung eine enorme Willenskraft und Selbstkontrolle bewiesen habe, die ihr in Zukunft helfen könne, ihren Weg als Geanistin zu meistern. Sie müsse sich jedoch darauf einstellen, dass dieser Weg alles andere als einfach werden würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden berichten Archorbar auch davon, dass Ignus danach noch einmal zurückgekehrt ist, um ihnen beim Kampf gegen Hazug-Ságok zu unterstützen ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]). Danach schien Ignus erwartet zu haben, dass sich Octavia ihm jetzt aus Dankbarkeit anschließen müsste, doch diese habe abgelehnt und Ignus sei abgereist. Archorbar warnt davor, dass Ignus sich sehr in seinem Stolz verletzt fühlen könnte und deshalb zu unberechenbaren Taten fähig sei, falls er die Helden wiedersehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden Archorbar von der Zerstörung von Dogeons Zuflucht berichten ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 40: Dogeons Zuflucht – Teil 2|Episode 21.40]]), warnt er Octavia, dass sie bereits hier Grenzen überschritten habe, die sie nur noch schwer wieder errichten könne, so dass sie immer mit der Versuchung leben müsse, ihre Macht erneut auszunutzen. Als Octavia ihm von Gwaerenors Rat, in den Sternenwald zu gehen, berichtet ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 49: Abschiede|Episode 21.49]]), rät Archorbar ihr, diesen zu befolgen und zu den Druiden zu reisen. Dort sei auch seine alte Heimat und er wisse, dass Octavia dort vielleicht die inneren Erkenntnisse erlangen könnte, die sie brauche, um sich der Wildheit ihres Blutes zu stellen und sich mit diesem zu versöhnen. Jedoch solle sie sich bewusst sein, dass sie dort nur ein Umfeld zu erwarten habe, dass sie auf ihrer eigenen Reise unterstützen könne, alles andere jedoch von ihr selbst kommen müsse. Octavia werde sich inneren Abgründen stellen müssen, die ihr bislang vielleicht noch nicht bewusst seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erinnern sich schließlich noch an den letzten Auftrag von Uselias, wo er sie bat, nach dem Nouon zu suchen ([[Drachenträne#Uselias.E2.80.98 Dank|Uselias Auftrag]]). Archorbar fällt zwar direkt nichts dazu ein, es klänge aber trotzdem merkwürdig vertraut für ihn. Er verspricht den Helden, nachzuforschen, was er darüber in Erfahrungen bringen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es mittlerweile tiefe Nacht geworden ist, bietet Archorbar ihnen an, die Wache für den Rest der Nacht zu übernehmen, damit die Helden sich nach den Strapazen des Tages einmal wieder richtig ausruhen können. Dankbar nehmen sie an und legen sich in die Zelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Nemieon ===&lt;br /&gt;
Die Helden wachen am nächsten Morgen zeitig auf, frühstücken etwas und bauen ihre Zeite ab. Dann wird es Zeit für den Abschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archorbars Abschied'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar bittet die Helden, etwas über die verschwindenden Leute und dem Begriff „Uru“ herauszufinden. Bei dem Wort könne es sich um einen Ort, aber auch um etwas ganz anderes handeln. Falls sie etwas darüber erfahren sollten, bittet Archorbar sie, eine Botschaft nach Valkenburg zu senden, um ihn oder den Bund des Lichts zu informieren. Dann warnt er sie nochmal vor den Männern von Graltik und fürchtet, dass dessen Rache an Barthavion noch zu einem großen Problem werden könnte, denn sollte es ihm gelingen, die Handelsstraßen unter Kontrolle zu bringen, hätte er Barthavion in der Hand. Als Henk darauf hinweist, dass Graltik eine Marionette der Schwarzmagier sei, die einfach ausgetauscht werde, wenn er nicht mehr nützlich sei, merkt Archorbar an, dass er davon ausgehe, dass Graltik sich vermutlich nicht darüber bewusst sei, dass die Schwarzmagier ihn beseitigen werden, wenn er seinen Nutzen erfüllt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verabschieden sie sich herzlich voneinander und schauen Archorbar noch hinter, wie er mit gemächlichen Schritten ein unglaublich hohes Tempo erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weiterer Weg und Kerrak '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg folgt nun dem Fluss und die ganze Zeit ist das laute Rauschen des Fendral zu hören. Er wirkt sehr unaufgeräumt und leicht verwildert, als wäre er länger nicht genutzt worden, und es gibt manchmal Stellen, an denen an Äste weggeräumt oder abgestiegen werden muss, um die Pferde durch Matsch führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak lenkt sein Pferd neben Kenji und will die Gelegenheit nutzen, um Kenji nach dessen angeblichen Sohn auszuhorchen. Dazu deutet er allgemein an, dass es als Vater sicher traurig sei, wenn man so lange von seinem Kind getrennt ist. Kenji blickt ihn etwas verwirrt an und erwidert ihm, dass dies wohlmöglich so sein möge. Kerrak versucht, Kenji festzunageln, und erklärt, er habe gestern durchaus von dessen gemeinsamen Sohn mit Octavia gehört und wisse darüber eh längst Bescheid. Kenji versucht richtigzustellen, dass er sich da auf eine trügerische Vision beziehe und kein Kind der beiden existiere, doch Kerrak will davon nichts wissen und interpretiert Kenjis Aussage als Ablenkungsversuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versucht er herauszubekommen, wo das Kind lebe und ob es auch magisch begabt sei wie seine Mutter Octavia. Kenji widerspricht ihm und erklärt ihm, dass es überhaupt kein Kind gebe. Doch Kerrak spekuliert, dass das Kind vermutlich beim Orden sei, und fragt Kenji, ob es auch schon zum Mystiker ausgebildet werde. Kenji ist langsam verzweifelt, denn Kerrak will nicht begreifen, dass es kein Kind und keine Beziehung zwischen ihm und Octavia gebe. Kerrak weist darauf hin, dass es natürlich eher unüblich sei, wenn Halbgeschwister ein Kind hätten, aber dies sei in der thyrnischen Kultur doch durchaus tolerabel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist verwirrt und weiß gar nicht, wovon Kerrak da redet, und dieser fragt ihn jetzt direkt nach seinem Vater, dem Botschafter Aequus. Kenji streitet ab, dass es sich bei diesem um seinen Vater handelt, und erzählt Kerrak, dass er ein Waisenkind sei und nicht wisse, wer seine Eltern waren. Kerrak schlussfolget, dass es dann ja auch durchaus der Botschafter gewesen sein könne, und will wissen, ob Adarian eigentlich davon gewusst habe und es deswegen Streit gegeben habe. Kenji schüttelt den Kopf und fragt, was Adarian denn damit zu tun habe, worauf Kerrak erwidert, dass dieser schließlich Octavias offizieller Gefährte sei und vielleicht etwas gegen die Verbindung zwischen Kenji und Octavia gehabt habe. Kenji verzweifelt an Kerraks Unbelehrbarkeit und ist froh, als Henk anhält und die Aufmerksamkeit sich auf den Weg vor ihnen richtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein alter Überfallort ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der matschige Weg ist an einem Stück sehr aufgewühlt und es liegen ein paar Holzstücke auf dem Boden, die geometrische Formen haben und einige cm im Schlamm versunken sind. Kerrak sitzt sofort ab und zieht eines aus dem Schlamm. Es handelt sich um Balken, aus denen man auch u.a. auch Fuhrwagen baut. Da nur ein paar abgesplitterte, kleinere Stücke hier auf dem Boden liegen, scheint der Wagen hier auseinandergeschlagen worden zu sein und das Holz wurde abtransportiert. Die Helden schlussfolgern, dass die Teile auf jeden Fall schon seit vor dem großen Regen von vorgestern hier liegen müssen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt neben dem Weg im Gras einen Schuh. Er ist schlicht und sieht aus wie vom einfachen Volk. Daneben ist im Gebüsch einen ganzen Abschnitt wie niedergetrampelt und dort findet Henk fünf Leichen, die in der Leichenstarre und noch nicht wirklich verwest, aber schon durch den Regen leicht aufgedunsen sind. Überall wimmelt es von Fliegen und auch in den Wunden kriechen bereits zahlreiche Maden hin und her. Von der Kleidung her wirken die Leichen wie normale Bauern, es sind drei ältere und zwei junge Männer. Henk erkennt, dass sie durch Klingen getötet, also einfach abgeschlachtet, und dann hier hingeschmissen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.14''') Die Helden bereisen die südliche Handelsstraße und Kenji und Octavia machen sich Gedanken über die Bestimmung der [[Drachenträne]]. [[Iustus Trebatius|Iustus]] spricht mit Octavia über ihre Beziehung zu Ignus und offenbart ihr seine Aufgabe als Aufseher des [[Ordo Dracian]]. Kenji spricht mit Iustus über seinen Mordversuch an [[Ignus]]. Die Helden helfen einem überfallenden Spähtrupp aus [[Sapos]] und entdecken ein nemorisches Räuberlager. Sie befreien einen entführten Magister und fliehen vor den kratarischen Söldnern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Kenji noch einen Segen über die fünf Leichen der Bauern spricht, sucht Henk nach Spuren. Obwohl der Regen fast alles fortgespült hat, findet Henk eine tief eingetretene Ochsenspur, die er aber kurz darauf im Wald leider wieder verliert. Der Überfall ist einfach zu lange her gewesen, weshalb die Helden wieder aufbrechen und die südliche Handelsstraße in westlicher Richtung weiterreisen. Henk reiten neben Kerrak voran, gefolgt von Octavia und Kenji, während Iustus das Schlusslicht und die Nachhut bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji und Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji, der neben Octavia reitet, fragt diese, ob es wohl auch Orte wie [[L'yreh]] gebe, die aber dem Licht geweiht seien, und ob die von Uselias angesprochene „Himmelbrücke“ vielleicht so ein Ort sein könnte (vgl. [[Drachenträne#Uselias.E2.80.98_Dank|Uselias Dank]]). Octavia gibt zu bedenken, dass die Himmelbrücke ein anderer Name für [[Celestia#Utepion – Die Hohe Halle|Utepion]] sei, welches allerdings entrückt im Elysium liege und für Menschen nicht zu erreichen sei. Sie vermutet deshalb, dass es vielleicht der alte, irdische „Brückenkopf“ sei, wo sie das „Nouon“ suchen sollen. Kenji gesteht Octavia, dass er aktuell viel an [[Drachenträne#Augustus.27_Vision|Augustus Vision]] denke, in der eine Ader der [[Drachenträne]] zu einer Person führte, die sich nach Interpretation der Helden in Sapos befinden könnte. Octavia denkt, dass es wichtig für die Drachenträne sein könnte, diese Person zu finden, da in der Vergangenheit bereits das Blut von engen Verwandten geholfen habe, die Drachenträne zu stärken. Doch Octavia fragt sich auch, worauf die Mission der Drachenträne überhaupt hinauslaufe? Kenji vermutet, dass sie dabei helfen solle, dass Uselias wieder die Ebene wechseln könne, um nach Utepion zurückzukehren, und auch Octavia kann sich vorstellen, dass das Ziel tatsächlich sei, Uselias zu helfen, das Phylakterium der Drachenträne verlassen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iustus spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel zieht sich langsam zu und nach einiger Zeit brauchen die Pferde eine kurze Pause. Während alle essen und die Pferde versorgen, bittet Iustus Octavia zu einem Gespräch und die beiden setzen sich etwas abseits auf ein paar Steine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus beginnt das Gespräch, indem er Octavia erklärt, dass er das volle emotionale und körperliche Ausmaß von ihrer Beziehung zu Ignus erst in ihrem Gespräch mit [[Archorbar]] erkannt habe und es bedauere, dass sie ihm gegenüber in ihren Schilderungen diese persönlichen Details immer ausgelassen habe. Als Octavia einwendet, dass dies ja auch eine sehr private Angelegenheit sei, die niemanden etwas angehe, weist Iustus sie darauf hin, dass gerade sie als [[Geanist|Geanistin]] eigentlich wissen müsse, dass ihre Emotionalität für die Magie eines [[Geanist#Urformer|Urformers]] absolut entscheidend sei. Iustus gesteht Octavia, dass er sich erst jetzt nach dem Gespräch mit Archorbar langsam zusammenreimen könne, was auf elementarer Ebene bei der magischen Verbindung zu [[Ignus]] wirklich stattgefunden habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus gesteht Octavia, dass er sich nämlich schon lange frage, wie Ignus es geschafft habe, seine Macht mit ihr zu teilen, so dass sie schließlich sogar die Metamorphose vollziehen konnte. Da Octavia gegenüber Archorbar eingestanden habe, dass es sich anscheinend um eine ein Art Verliebtheit oder körperliche Anziehungskraft gehandelt habe, könne Iustus sich nun erklären, warum sie spontan zu einem magischen Bund bereit gewesen seien, denn dieser erfordere nämlich für gewöhnlich eine Art familiären Bund, also eine tiefe, emotionale Bindung, wie man sie fast nur in Zirkeln der balmarischen [[Druiden]] finde, die ihr gesamtes Leben wie eine Familie zusammen verbrächten. Iustus weist Octavia darauf hin, dass es also beiderseitig eine enorme emotionale Verbindung gegeben haben müsse, damit die magische Verbindung so schnell aufgebaut werde konnte, und er fragt Octavia gezielt nach dem körperlichen Austausch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia verweigert die Auskunft und erklärt, dass ihr dies viel zu persönliche Informationen seien, die Iustus nichts angingen. Als Octavia ihn darauf hinwies, dass sie ihm keine Rechtfertigung schuldig sei,  erinnert Iustus sie daran, dass sie es allein der Gnade des [[Ordo Dracian]] und [[Gaia Tarratia]]s persönlicher Sympathie zu verdanken habe, dass sie überhaupt in Barthavion bleiben dürfe und nicht nach Thyrna gebracht würde, wo sie, wie alle [[Geanisten_bei_den_Thyrnern|Geanisten in der Heimat]], zum Mündel des Kaisers gemacht worden wäre. Iustus offenbart Octavia schließlich, dass er nicht nur von Elatus als ihr Leibwächter geschickt worden sei, sondern dass Gaia Tarratia ihn persönlich darum gebeten habe, ein Auge auf sie zu werfen. Iustus macht ihr damit bewusst, dass er sich nicht in der Position ihres Untergebenen befindet, sondern eigentlich ihren Aufseher darstellt, ohne welchen ihr der Ordo Dracian niemals gestattet hätte, sich selbstständig auf Reisen zu begeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist überrascht und empfindet es als leichten Verrat an ihr, worauf ihr Iustus versichert, dass er diese Rolle als Aufseher natürlich nicht auszunutzen werde oder ihr dadurch schaden wolle. Im Gegenteil sei es ihm auch persönlich ein Anliegen, dass Octavia in Sicherheit sei, da er sie inzwischen auch persönlich sehr zu schätzen wisse und er ihr und ihrem Bruder treu ergeben sei. Aber trotzdem habe er auch seine Verpflichtungen dem Kaiser und dessen Orden gegenüber, die er auch erfüllen müsse, und da Iustus befürchtet, dass Octavia sich und eventuell auch andere mit ihrer unüberlegten Romanze in große Schwierigkeiten gebracht haben könnte, werde er es nicht zulassen, dass Octavia ihm Antworten verweigere. Er versichert Octavia, dass er sich moralisch darüber kein Urteil erlauben wolle, da dies nicht seine Aufgabe sei, aber er weist darauf hin, dass diese emotionale Intensität und die körperliche Intimität das Problem mit Ignus gefährlicher machen könnten, als sie bislang vielleicht vermuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb möchte Iustus von Octavia wissen, wie weit dieser Bund eigentlich genau ging, und will von der Vereinigung während der [[Geanist#Metamorphose: Aufstieg durch Verschmelzung|Metamorphose]] zu einer Flamme erfahren. Er will die Details hören und herausfinden, inwieweit körperlicher Kontakt dabei eine Rolle gespielt habe und ob es vor der elementaren Vereinigung auch eine körperlich gab, welche auch die magische Verbindung ermöglicht hätte. Octavia bestätigt ihm dies zögerlich und deutet an, dass es sich für sie um ein sehr persönliches Thema handle, doch Iustus erklärt ihr, dass dies für ihn dabei keine Rolle spiele, da er es wissen müsse, um die Gefahr einschätzen zu können. Nachdem Octavia ihm dann  von ihrer körperliche als auch elementare Vereinigung berichtet hat, warnt er sie, dass sie damit vermutlich zu weit gegangen sei, da es keinerlei Berichte darüber gebe, dass sich jemals zwei Geanisten in dieser Form und innerhalb ihrer Metamorphose zu einer elementaren Kraft vereint hätten. Iustus vermutet, dass die körperlich, intime Komponente etwas ausgelöst haben könnte, dass bislang noch von keiner Akademie beschrieben worden sei. Deshalb warnt er Octavia vor unvorhersehbaren Folgen und weist darauf hin, dass sie den Bund mit Ignus zwar beendet habe, aber dass sich ihre elementaren Signaturen während der gemeinsamen Metamorphose soweit angenähert hätten, dass sie im Gleichklang geschwungen haben müssen. Welche Auswirkungen dies aber hinterlasse, sei nicht absehbar, doch im schlimmsten Fall bestehe noch immer eine Verbindung der magischen Resonanz zwischen ihnen, denn sie hätten ihre Körper, also die Gesamtheit ihrer Elemente, quasi auf eine Tonhöhe gestimmt. Iustus spekuliert, dass dies beispielsweise dazu führen könne, dass sie die Gegenwart des anderen spüren oder sich noch andere, unvorhersehbare Komplikationen ergeben könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann weist Iustus darauf hin, dass die emotionale Intensität von beiden Seiten vorhanden sein und Ignus ebenso starke Empfindungen für sie gespürt haben müsse, wie sie für ihn, damit der magische Bund auf diese Art und Weise vollzogen werden konnte. Er will deshalb von Octavia wissen, ob dieser Umstand und vor allem die romantische Abweisung ihrerseits eine Gefahr für zukünftige Reisen darstellen könnte. Iustus fürchtet nämlich, dass ein so gefährlicher [[Geanist]] wie Ignus sich eventuell mit ihrer Zurückweisung nicht endgültig abfinden und es deswegen zu einem erneuten Treffen kommen könnte. Deshalb will er von Octavia wissen, wie groß sie die Gefahr einschätzt, dass Ignus ihr oder sogar der ganzen Gruppe schaden wolle. Sie fürchtet, dass es durchaus realistisch sein könne, dass er zornig auf sie sei und sich vielleicht sogar rächen wolle, doch wie weit er dafür gehen würde, könne sie nicht einschätzen. Darüber hinaus will Iustus wissen, ob Octavia noch Gefühle für Ignus habe. Als sie sich darüber nicht ganz im Klaren ist,  verlangt er, diese einfach abzustellen, wenn sie auftauchen sollten. Als Octavia entsetzt fragt, wie sie dies tun solle, weist Iustus sie auf ihre große mentale Disziplin hin und verweist auf ihre starke Willenskraft, die sie bei der eigenständigen Zurückweisung von Ignus gezeigt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus betont dann, dass er sich auf ein Wiedersehen mit Ignus diesmal besser vorbereiten und Vorkehrungen dafür treffen werde, und  besteht dabei auf Octavias Hilfe. Er betont, dass es ihm theoretisch möglich sei, einen gewöhnlichen Geanisten festzusetzen oder ihm vorrübergehend seiner Macht zu berauben, aber er wisse nicht, ob seine Methoden der Macht von Ignus gewachsen seien. Deshalb möchte er in Sapos Erkundigungen über diesen einholen, da er dessen Akte ja bereits von den Arkanisten habe kopieren lassen. Da Ignus laut der Akte eine ganze Zeit in Sapos gefangen war, gebe es dort vielleicht sogar noch andere Aufzeichnungen über ihn, die auch seine Schwachstellen oder andere wichtige Informationen über ihn offenlegen könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend gesteht Octavia Iustus, dass sie sich gewünscht hätte, dass er ihr offener gesagt hätte, welche Rolle Gaia Tarratia für ihn vorgesehen hatte, und Iustus erwidert, dass er gehofft habe, dass es nicht nötig sein werde, denn diese Rolle gefalle auch ihm nicht besonders gut, da sie Freunde seien. Octavia gesteht, dass sie es hätte wissen müssen, da es schließlich die thyrnische Tradition sei, der sie sich beugen müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, der genau wie Kenji das Gespräch der beiden mitbekommen hat, wirft Iustus einen sorgenvollen Blick zu und bringt Octavia zur Stärkung einen frisch zubereiteten Getreidebrei. Da sie schon im Aufbruch begriffen ist, nickt ihr aufmunternd zu und betont, dass sie erstmal essen solle, denn so viel Zeit hätten sie noch allemal. Octavia bedankt sich bei Henk und setzt sich nachdenklich mit ihrem Brei ans Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji unterhält sich mit Iustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt Iustus, ob er sich auch kurz setzen könne, und entschuldigt sich zunächst dafür, dass er das Gespräch mitbekommen habe, obwohl es nicht seine Art sei, zu lauschen. Er hat eine Frage an Iustus und möchte wissen, ob es Octavia schaden würde, wenn er sie ihrer Macht. Iustus beruhigt Kenji und erklärt ihm, dass er lediglich die Verbindung von Octavias [[Naturmagie#Mythos|Geanischem Echo]] mit der Umgebung unterbrechen würde, so dass sie keine Essenzen mehr nutzen könne, und bestätigt Kenji nochmal, dass es Octavia nicht Schaden würde. Kenji weist nochmal darauf hin, dass diese Unterbrechung wohlmöglich bei Ignus nicht funktionieren könnte, und rät Iustus, dass seine beste Chance in der Überraschung bestehe, und spielt auf seinen Mordversuch an Ignus an, bei dem dieser nicht damit gerechnet habe. Iustus hofft, dass er noch gute Pläne entwickeln könne, um sich vor Ignus Kräften zu schützen, und Kenji hofft auf Antworten in Sapos, wo er Nachforschungen anstellen wolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji signalisiert Iustus, dass er sehr gut verstehen könne, wie schwer es für ihn, Octavia und Augustus sein müsse, da sie bestimmt teilweise zwischen Pflichtbewusstsein, Treue und Freundschaft hin und hergerissen seien müssen. Iustus gibt ihm recht und betont, dass man da einen Weg hindurch finden müsse. Kenji gesteht ihm, dass dies für viele Barthaver vielleicht unverständlich sein möge, er aber großen Respekt davor habe, dass sie alle versuchten, diese Dinge in Einklang miteinander zu bringen und nicht eine Sache davon für die anderen zu verraten, denn das würde diese Sache auch entwerten. Man sei schließlich nur ein guter Freund, wenn man gleichzeitig auch versuche, seine Pflicht zu erfüllen. Iustus betont, dass man dafür manchmal Opfer bringen müsse, und Kenji stimmt ihm zu. Iustus fährt fort, dass es nicht immer leicht sei, mit diesen Opfern umzugehen, und erwähnt, dass Kenji dies bestimmt gut nachvollziehen könne. Kenji nickt und hat eine letzte Frage an ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte noch wissen, ob er sich jetzt, wo Iustus Octavia gesagt habe, was sein Auftrag ihr gegenüber sei, wünsche, es ihr früher gesagt zu haben. Doch Iustus sieht keine große Veranlassung, warum er es ihr eher gesagt haben sollte, und hofft nur, dass sie mit dieser Tatsache umgehen kann. Kenji betont, dass bei allem, was Iustus über Octavia sagen könne, sie  eine der stärksten Personen sei, die er je kennengelernt habe. Auch Iustus wisse Octavia sehr zu schätzen und weist darauf hin, dass diese Empfindung schließlich auch Kenji dazu bewogen habe, Ignus anzugreifen. Seit dem er davon erfahren habe, frage sich Iustus allerdings etwas, doch diese Frage sei zu persönlich und er wolle ihm auch nicht zu nahe treten. Kenji weist Iustus darauf hin, dass dieser mit Octavia auch anders gesprochen habe, und Iustus betont, dass dies aber etwas anderes gewesen sei, da es sich um seine Pflicht gehandelt habe. Doch Kenji bittet Iustus, ihn nicht anders zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus analysiert, dass Kenji sich entschieden habe, Ignus anzugreifen, und es dabei auch sehr klug gewesen sei, dies aus dem Hinterhalt zu tun. Als Kenji sich rechtfertigen möchte, räumt Iustus schnell ein, dass es keinen anderen Weg gegeben habe, aber soweit er es verstehe, sei es nicht unbedingt den Idealen von [[Thylor]] gemäß, jemanden unehrenhaft von hinten anzugreifen. Da gesteht Kenji ihm, dass es genau dieser Umstand sei, auf den er mit seiner Hochachtung für die Thyrner angespielt habe.  Er habe seine höchsteigenen Prinzipien verraten, weil er gedacht habe, es sei notwendig für eine größere Sache, gegenüber seiner Freundschaft, Treue und aller Gefühle zu Octavia, doch er habe jetzt erkannt, dass dies ein Fehler gewesen sei. Iustus weist Kenji darauf hin, dass Menschen leider nicht in der Lage seien, alle Fehler zu vermeiden, doch sie würden es immer wieder versuchen, was auch gut so sei, da man schließlich nur so etwas dazu lernen könne. Kenji solle sich daher nicht grämen, doch dieser erwähnt, dass es sich diesbezüglich vorwerfe, dass die ganze Situation auf einem Irrtum basierte, der vermeidbar gewesen sei, denn er habe gedacht, Octavia sei völlig von Ignus manipuliert worden. Doch auch wenn er nach wie vor davon überzeugt sei, dass die Manipulation einen großen Anteil an dem gehabt habe, was sie getan und gedacht hätten, so habe Octavia sich doch freiwillig in diese Situation begeben und sei ihren eigenen Worten nach Mittäterin gewesen. Kenji ist überzeugt davon, dass er anders hätte handeln müssen, wenn  er dies gewusst hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus weist darauf hin, dass niemand in dieser Situation die tatsächliche Wahrheit habe erkennen können, und Kenji gesteht ihm, dass er nicht wirklich versucht habe, mit Octavia zu reden, ihr zuzuhören oder sie zu verstehen, sondern dass er mit sich selbst gefangen und beschäftigt gewesen sei, wodurch er seiner Gruppe sehr geschadet und die Sache gefährdet habe. Während Octavia jetzt versuche, die Verantwortung und Schuld auf sich zu ziehen, glaubt Kenji, dass alle einen Anteil daran gehabt hätten und es jetzt nicht darum gehe, diese Anteile zu gewichten. Iustus gibt Kenji noch zu bedenken, dass auch er zur fraglichen Zeit an Bord der [[Baiula Spei]] war und ebenfalls nichts festgestellt habe. Kenji resümiert schließlich, dass sie jetzt hier seien und zusammen tun würden, was sie könnten, worin auch Iustus den entscheidenden Punkt sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kommt hinzu und findet, dass sie jetzt, nachdem die beiden sich einig seien, schlecht und schuldig zu sein, vielleicht endlich wieder aufbrechen können. Dann wirft er ein, dass er sich nichts vorzuwerfen habe und immer Octavias Freund gewesen sei, so wie er es auch jetzt noch sei. Er gibt zu bedenken, dass Octavia, das arme Mädchen, in ihrem Leben das erste Mal die Möglichkeit gehabt habe, etwas zu tun, was sie noch nie zuvor hätte tun können, und fragt sich, wie er ihr das je vorwerfen könnte. Er wolle sich da nicht mit hineinziehen lassen und rät den beiden, etwas weniger Selbstmitleid zu haben, was  natürlich nur seine Meinung sei. Dann fordert er sie auf, ihre Sachen zu packen, damit sie endlich aufbrechen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem nächsten Stück weg reitet Kerrak wieder neben Henk und teilt diesem mit, dass er mit Kenji über seine Aufführung gesprochen habe. Allerdings sei er etwas verwundert, da Kenji fast alles abstreite, was er bislang an Wissen gesammelt habe. Kerrak ist aber nicht ganz enttäuscht, da Kenji zumindest zugegeben habe, dass er ein Waisenkind sei, was die Theorie mit dem thyrnischen Vater tatsächlich wahrscheinlich mache. Kerrak beklagt sich, dass Kenji aber über sein Kind nicht sprechen wolle und sogar so getan habe, als ob dies überhaupt nicht existieren würde. Deshalb will Kerrak nun von Henk wissen, ob es Kenji als Mystiker wohl nur peinlich sei, oder ob es sich vielleicht doch um falsche Gerüchte handle und Octavia Kind wohlmöglich von jemanden ganz anderes sei. Henk lässt es absichtlich offen und Kerrak spekuliert,  dass eventuell ja auch Adarian der Vater sein könne, wenn Kenji es nicht wäre. Henk grinst vielversprechend und verrät Kerrak, dass Octavia tatsächlich einmal verheiratet gewesen sei. Als Kerrak brennend neugierig nachfragt, mit wem, verweist Henk darauf, dass Kerrak sie das selbst fragen solle. Doch der hat Angst, Octavia selbst auf dieses Thema anzusprechen, und befürchtet, eingeäschert zu werden, da sie ihn schließlich nicht so leiden könne. Doch Henk besteht darauf und Kerrak fragt ihn, ob sie immer so gereizt wirke, da sie wegen der Trennung von ihrem Kind so leide, was als Mutter ja auch verständlich sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bietet Henk an, Kerrak noch einiges über Adarian zu erzählen, wenn er sich traue, Octavia zu fragen. Kerrak reißt seinen Mut zusammen, verlangsamt sein Pferd und reiten kurz danach neben Octavia. Er neigt sich zur entgegengesetzten Seite, um sich schnell fallen lassen zu können, falls Octavia ihn mit Feuer angreift, und fragt sie nach der Hochzeit und mit wem sie verheiratet sei. Doch Octavia verweigert die Aussage und erklärt, dass sie gar nicht in seinem Stück vorkommen wolle. Kerrak erklärt, dass er dann eben improvisieren müsse und er wegen der Kunstfreiheit alles erzählen könne, was er wolle. Octavia weist ihn darauf hin, dass er natürlich alles erzählen könne, was er wolle, er würde dann halt nur mit ihrer wohlmöglich hitzigen Reaktion umgehen müssen, falls sie sich noch einmal wiedersähen. Kerrak ist eingeschüchtert und reitet schnell wieder an Henks Seite. Langsam setzt die Dämmerung ein, es beginnt zu regnen und Kälte breitet sich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Überfallort'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will jetzt von Henk etwas über Adarian hören, doch würgt er seine Worte ab, als plötzlich beiden zwei Pferde auffallen, die auf der Straße unruhig hin und herlaufen. Als sie sich weiter nähern, erkennen sie außerdem noch Menschen, die auf der Straße liegen. Der gesamte Schlamm darum herum ist aufgewühlt und es sieht so aus, als sei der Überfall noch nicht lange her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk identifiziert sechs Nemorer mit kratarischer Kleidung, vier tote Wachen in Uniform und dem Wappen von Sapos und ein junger Mann in einer teuren, bodenlangen Gewandung. Henk bemerkt ein schmerzhaftes Stöhnen von dem Robenträger, der sich noch auf dem Boden windet, und ruft Iustus zur Hilfe. Während sich Kenji vergewissert, ob alle wirklich tot sind, und Henk die Nemorer durchsucht, begutachtet Iustus die große Schnittwunde am Rücken des jungen Arkanisten, bei der er die Blutung durch Druck vorrübergehend stoppen und verhindern kann, dass er verblutet, aber nur  sobald er presst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arkanist deutet mit letzter Kraft auf eines der unruhigen Pferde und Octavia erkennt, dass er die Ledertasche meint, die am Sattel hängt. In dieser findet sie verschiedenste Verbände und Behälter und reicht sie an Iustus weiter. Dieser reinigt zunächst die Wunde mit Alkohol aus der Tasche, wobei der Adept furchtbar aufschreit, obwohl er sich sehr zusammenreißt. Dann öffnet Iustus eine Dose mit einer Salbe und schmiert diese auf die Wunde am Rücken. Die Salbe wird nach dem Auftragen härter, wodurch die Blutung gestoppt und sein Zustand stabilisiert wird, nachdem Iustus die Wunde verbunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum verbunden, stellt sich der junge Adept als Connra vor und erklärt, dass er mit seinem Meister und den Männern nach dem Lager der Räuber gesucht habe. Sie seien dann aber aus dem Hinterhalt angegriffen worden, denn die Nemorer hätten auf den Bäumen gesessen und sie mit Schleudern angegriffen, dann seien weitere Getarnte aus dem Wald gekommen. Die Wachen hätten es zwar geschafft, die Angreifer abzuwehren und in die Flucht zu schlagen, und seien gerade noch dabei, die Nemorer in den Wald zu verfolgen. Das Schlimmste aber sei, dass sie Magister Sar‘leinn entführt hätten. Auf Henks Nachfrage erfährt er, dass ein Nemorer ihn sich einfach sofort gegriffen und weggezerrt habe. Connra hofft, dass die Räuber den Magister gegen Lösegeld an Sapos ausliefern würden, da er ansonsten vermutlich bereits tot sei. Der Adept macht sich große Sorgen und hofft, dass der Magister nicht von den Nemorern gequält werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Überfall erst wenige Augenblicke her ist, deutet Connra dann auf eine Schneise, die in den Wald führt. Er informiert die Helden, dass drei seiner Männer die zwei geflohenen Angreifer gerade verfolgen, und befürchtet, dass noch mehr Nemorer hier in der Gegend seien, da ihr Lager sich vermutlich in diesem Abschnitt der Straße befinde. Er fürchtet, dass die Wachen in ihren Tod laufen könnten, und bittet die Helden um Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist die deutliche Spur bereits vorher aufgefallen und, während die Helden der Spur folgen, bleiben Iustus und Kerrak mit den Pferden, die man nicht in den Wald mitnehmen kann, und bei dem überlebendem Arkanisten, um diesem zu helfen, da er sich noch nicht eigenständig fortbewegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung der Stadtwache'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist anfangs nicht schwer, den Spuren zu folgen, da weder die Geflohenen noch die Verfolger auf den Weg geachtet haben. Aber durch den Regen ist es im tiefen Wald schwerer, die Spur zu halten. Als die Helden nicht mehr sicher sind, findet Henk eine Pfütze mit rötlichem Rand, worin er eine verwaschene Blutspur erkennt, die sie wieder auf den richtigen Weg führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regen wird immer stärker und es wird schließlich dunkel, wodurch die Spur kaum noch wahrnehmbar ist und schließlich verschwindet. Beim Umsehen hört Henk Kampfeslärm und die Helden eilen sofort in dessen Richtung. Sie erreichen den Kampfplatz, als gerade einer der Stadtwachen aufschreit und tödlich von einem Nemorer getroffen wird, der sich danach der letzten Stadtwache zuwendet, die gerade mit einem weiteren Nemorer kämpft.&lt;br /&gt;
[[Datei:img wald kampfplatz.png|miniatur|rechts|Der Kampfplatz im Wald]]&lt;br /&gt;
Es liegen jetzt fünf Tote auf dem Boden, davon zwei Stadtwachen und drei Nemorer. Henk rennt sofort auf den Nemorer zu, der zuletzt die Wache getötet hat, und greift ihn sofort gezielt an. Er trifft ihn so hart, dass er zu Boden geht und im Anschluss von Henk abgestochen wird. Dann greift Henk den letzten verbliebenen Nemorer an und erkennt am Angriff der Stadtwache, dass diese bereits am Ende ihrer Kräfte ist und seine Hilfe gut gebrauchen kann. Nachdem Henk den Nemorer angegriffen und dessen Aufmerksamkeit auf sich gelenkt hat, versetzt ihm die Stadtwache den Todesstoß von der Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist ebenfalls zum Kampfplatz gelaufen und vergewissert sich, ob die am Boden Liegenden wirklich tot sind oder Hilfe benötigen. Leider ist keine Wache mehr am Leben, doch Kenji findet einen Nemorer, der nicht verbluten würde, wenn man sein Bein abbindet. Dies tut er auch sehr vorsichtig, denn er rechnet mit einem Angriff des Verwundeten. Als Kenji schließlich den Knoten festzieht, richtet sich der Nemorer blitzschnell auf und versucht, Kenji mit seinen angespitzten Zähnen zu beißen. Zu Kenjis Glück ist Henk bereits darauf aufmerksam geworden und enthauptet den Nemorer bei dessen Angriff. Dann schnauzt er Kenji an, warum er diesem Schwein helfen wolle, beleidigt die Leiche und spuckt auf sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf bedankt sich die Wache und erklärt noch völlig außer Atem, dass sich das Lager der Nemorer direkt hier in der Nähe befinden müsse, da er vorhin bereits Rauch gerochen habe. Er berichtet, dass sie drei zusätzlichen Nemorer in die Arme gelaufen seien, die vermutlich direkt aus dem Lager kämen. Dann stellt er sich als Nermar aus Sapos vor und berichtet, während sich langsam sein Atmen beruhigt, dass er gemeinsam mit dem Spähtrupp aus Sapos seit Tagen nach diesem Lager suchen würde und sie den Auftrag hätten, sofort Verstärkung zu rufen, sobald sie es aufgespürt hätten und bestätigen könnten, dass die Nahrungsvorräte dort seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar will nun nicht aufgeben, wo er so kurz vor dem Ziel ist, und bittet die Helden deshalb, mit ihm nach dem Lager zu suchen, so dass sie zumindest sicher sein könnten, dass es hier eins gäbe und sie dies dann melden könnten, so dass sich Sapos die benötigten Waren wiederholen könne. Außerdem sei Magister Sar‘leinn in ihrer Gewalt und er müsse ihn retten, bevor dieser von den Nemorern misshandelt werde. Bevor sie weitergehen, warnt Nermar davor, dass die Nemorer getarnt seien und auch auf den Bäumen sitzen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht über seine eigene Kleidung noch das nemorische Lederzeug und schmiert sich Dreck ins Gesicht, um weniger in der Dunkelheit aufzufallen. Er rät auch den anderen, dies zu tun, und so malen die Helden ihre Gesichter mit Dreck an. Dann beschließt Henk, dass er vorschleichen wolle, um die Wachen rechtzeitig auszuschalten, und weist die anderen an, ihm langsam mit einigem Abstand zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam schleicht Henk bergauf und entdeckt auf einer Tanne in drei Schritt Höhe einen dunklen Fleck, den er als Späher identifiziert. Da es regnet und die Sicht schlecht ist, beschließt Henk, ihn zu täuschen, und nähert sich mit nemorischen Schritten. Als er angerufen wird, raunt er dem Späher zu, dass er seine Hilfe brauche und er mitkommen solle, denn der Befehl käme von ganz oben. Als der Späher fragt, ob Ranwulf ihn gegeben habe, bestätigt Henk dies. Dann schlitzt er dem herabkletternden Mann die Kehle durch und hält ihm dabei den Mund zu. Nachdem Henk die Leiche leise auf den Boden hat gleiten lassen, winkt er den anderen, dass sie nachkommen sollen. Immer öfters liegt Rauchgeruch in der Luft, was die nahende Anwesenheit des Lagers verrät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entdeckung des Lagers '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk schleicht weiter vor und stößt schließlich auf der Anhöhe auf kargen, freien Felsen ohne Bewuchs. Auch dort kann Henk einen Späher ausmachen, den er geschickt umschleicht und dann von hinten erdolcht.  Er winkt die anderen hoch und sie entdecken, dass sie auf einer großen Klippe an einen Abhang stehen und sich vor ihnen in der Schlucht das Nemorerlager befindet. Leider ist aufgrund des Regens und der Dunkelheit kaum etwas von oben zu erkennen, nur das große Feuer flackert durch die Regenschlieren und verrät die Anwesenheit. Da die Klippe durch das Karstgestein sehr zerklüftet ist, kann man sich sehr gut zwischen den Steinen verstecken, und damit sich ihre Silhouette nicht gegen den Himmel absetzt, gehen die Helden gebückt und verschanzen sich in einer Felsspalte, in der sie auch von möglichen Wachen nicht so schnell entdeckt werden können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Stadtwache Nermar ist zufrieden, aber fragt, ob jemand ein Lager mit Waren entdecken könne. Es sei wichtig zu wissen, ob die Lebensmittel hier sind, da die Arbeiter in Sapos inzwischen schon hungern würden. Doch da von oben nicht viel mehr als das Feuer und viel Tannengrün zu erkennen ist, beschließt Henk, hinunterzuschleichen, um mehr Details über das Lager zu erfahren. Die anderen haben zwischen den Felsen das beste Versteck und warten dort auf seine Rückkehr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img räuberlager.png|400px|miniatur|rechts|Das Lager der Nemorer; N, O, H, K = Positionen der Helden in der Spalte; M = Magister; rote Spur = Weg von Henk + Rückweg außerhalb des Lagers, X = Position von Octavia beim Feuermanipulieren]]&lt;br /&gt;
Henk schleicht an der östlichen Seite die Klippe hinab und nähert sich vorsichtig dem Lager im Tal. Plötzlich entdeckt er im Dunkeln eine Person mit einem helleren Fleck in der Mitte, der in der Dunkelheit leicht heraussticht. Henk realisiert, dass es keine Wache, sondern ein Nemorer auf dem Donnerbalken ist, schlitzt ihm die Kehle auf und entsorgt die Leiche in der Kloake. Dann schleicht er vorsichtig in das Lager hinein, bemerkt einen Palisadenzaun und findet ein Pferdegatter, hinter dem ein großes, ledernes Zelt aufgebaut ist. Die Nemorer schlafen in halbkreisförmig angeordneten Gemeinschaftsunterständen aus Tannenästen und Henk hört Schreie aus den Hauptzelt, was ihn vermuten lässt, dass dort der gefangene Magister zu finden ist. Er schleicht vorsichtig näher und erspäht durch einen Riss im Leder im Inneren drei Nemorer, die den Gefangenen verhöhnen, verspotten und mit Schnitten quälen. Einer von ihnen, der Ranwulf genannt wird, scheint der Anführer zu sein und ist ein fast zwei Schritt großer, ziemlich harter Brocken mit einer riesigen, mit Metallstacheln versehenen Keule. Er betont, dass der Arkanist nur am Leben sein müsse, um das Lösegeld von Sapos zu bekommen, aber nicht unversehrt, weswegen sie ruhig ein wenig Spaß mit ihm haben können, bevor sie ihn ausliefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sieht sich noch weiter nach den Lebensmitteln um und entdeckt in der Felswand einen Höhleneingang. Er schleicht hinüber und findet etliche Kisten und Amphoren, die in dem tiefen Felsspalt gelagert sind. Es sind die Vorräte, nach denen der Suchtrupp aus Sapos gesucht hat. Henk hat genug gesehen und kehrt vorsichtig auf dem gleichen Weg zu seinen Gefährten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk das Lager ausspähte, haben sich seine Freunde in der Felsspalte verborgen und Octavia ist dabei aufgefallen, dass das Gestein, welches sie zum Lager hin abschirmt, eine Felsnase ist, die bedrohlich über dem Abhang hängt und nur von einer schmalen Stelle gehalten wird. Diese Schwachstelle könnte Octavia so stark erhitzen, dass sie weggesprengt und der Felsblock in die Tiefe auf die Tannenäste stürzen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar späht über den Rand der Felsspalte und bemerkt Henks Rückkehr als erster. Die Helden beraten ihr weiteres Vorgehen und Henk beschreibt ihnen den Aufbau des Lagers. Octavia berichtet von der Entdeckung der Felsnase und Henk erkennt, dass die abgesprengten Felsen auf einer der Schlafstellen stürzen und etliche Männer unter sich begraben würde. Kenji gibt zu bedenken, dass dies ein ziemlich unehrenhafter Zug sei, da man die Nemorer im Schlaf überraschen würde und sie keine Möglichkeit hätten, sich zu retten. Auch Octavia findet diese Vorstellung unschön, so dass sich die Helden gegen diesen Plan entscheiden und stattdessen alle hinunterschleichen wollen, damit Octavia das große Feuer manipulieren und so die Nemorer ablenken könne. Dann könnte Henk in der Zeit den Magister aus dem Zelt befreien und mit etwas Glück entkämen sie aus dem Lager, bevor der Verlust der Geisel bemerkt würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung des Arkanisten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Stadtwache Nermar schleichen die Helden den Abhang zum Lager hinunter und bleiben zunächst außerhalb, um nicht durch Wachen entdeckt zu werden. Sie schleichen bis zum großen Felsen hinter dem Zelt und dort hilft Henk Octavia bei der Überquerung der Palisade, während Kenji mit Nermar dort warten. Henk schleicht mit Octavia vorsichtig an der Koppel vorbei und hinter das große Zelt. Der Arkanist wird immer noch von den drei Nemorern gequält und Henk und Octavia schleichen weiter unter einer großen Tanne hindurch zu den Holzvorräten des Lagers. Von hier aus hat Octavia einen guten Ausblick auf das Lagerfeuer und ist nahe genug dran, um es beeinflussen zu können. Henk kehrt zum Zelt zurück, um schnell reagieren zu können, wenn die Situation günstig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Nemorer sitzen um das große Feuer herum und hüten es. Als Octavia beginnt, das Feuer zu vergrößern, reagieren sie überrascht, doch als die Funken in ihre Richtung stoben, wird es ihnen langsam unheimlich und sie springen auf. Octavia lässt die Feuersäule nun rotieren, so dass sie einen Feuerschlauch bildet. Mittlerweile ist auch die Aufmerksamkeit der Folterer geweckt worden und sie kommen aus dem Zelt und bestaunen das Schauspiel. Octavia bindet ihre Aufmerksamkeit, indem sie Flammenarme entstehen lässt, die nach den umstehenden Nemorern greifen. Einer von ihnen sucht die Flucht und geht eiligen Schrittes an Octavia vorbei, ohne sie zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk bemerkt, dass die Nemorer aus dem Zelt heraus sind, schneidet er eine Naht auf und gelangt so in das Innere. Er gebietet dem Magister zu schweigen und schneidet ihn eilig los. Dann schnappt Henk sich den Arkanisten und verlässt schnell das Zelt, um ihn zu Kenji und Nermar zu bringen, die den Magister sofort zurück zum Weg begleiten. Henk kehrt zu Octavia zurück, um sie abzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer von Octavias Flammenarmen schnappte nach dem Anführer der Nemorer, der daraufhin das Feuer mit seiner gigantischen Keule angreift. Doch die Flammen greifen auf das Holz der Keule über und setzen diese in Brand. Dann bemerkt Octavia Henk, der sie abholen will, und bringt das Feuer zu einer heftigen Funkenentladung, die vielen Nemorern die Kleidung entzündet und für große Unruhe sorgt. Dieses Chaos nutzen die beiden, um unbemerkt hinter dem Zelt zu verschwinden und über die Palisaden hinweg Kenji und Nermar zu folgen. Das Verschwinden des Magisters ist anscheinend noch nicht bemerkt worden, denn Henk und Octavia hören keine Signale aus dem Lager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Nermar haben den Arkanisten die Klippe hoch und dann den Hang hinab zum Weg geführt und sind dort auf Iustus, Kerrak und den Adepten Connra getroffen, der von Iustus gut versorgt worden ist und dadurch überlebt hat. Als Henk und Octavia den Hang hinuntereilen, hören sie aus dem Lager ein Signalhorn. Vermutlich ist erst jetzt das Verwinden des Magisters bemerkt worden. Die beiden beeilen sich und kommen schließlich auch bei den anderen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weg nach Sapos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Helden befürchten müssen, verfolgt zu werden, beschließen sie, möglichst schnell auf ihren Pferden Richtung Sapos zu reiten. Als diese nach einiger Zeit ermüden, erzählt Nermar von einem Platz im Wald, an dem sie sogar die Pferde verstecken könnten, da es dort große Felsen gebe, und führt die Gruppe dorthin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Pferde angebunden und versteckt sind, setzen sich der Magister und sein Adept und Iustus untersucht erneut die Wunden des Jungen. Henk ist wegen der Nemorer noch ganz aufgebracht und setzt sich neben Octavia, während Kenji die erste Wache übernimmt. Octavia spricht mit dem Magister, der etwa Mitte 50 und recht rüstig ist, und stellt sich und die anderen vor. Sie berichtet, dass die Helden von ihrer Reise auf die Bartha-Bucht zurückgekehrt seien, und der Magister, der sich als Sar’leinn vorstellt, erinnert sich, von einem Schiff gehört zu haben, dass aufgebrochen sei, um gegen den dunklen Kult zu kämpfen. Doch die Namen der Helden sagen ihm nichts, bis auf Octavias Namen, da ihr Vater eng mit Sapos zusammengearbeitet hat, um unter anderem auch den Natator Aeris zu bauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn erklärt, er sei Ingenieur und habe den Wachen helfen sollen, dass Lager der Nemorer aufzufinden. Er bedankt sich für seine Rettung und die seines Adepten und erkundigt sich nach den Lebensmitteln. Als Henk ihm mittelt, dass er diese in einer kleinen Höhle im Nemorerlager gefunden habe, ist Sar’leinn sehr erfreut und besteht darauf, so schnell wie möglich nach Sapos zu müssen, damit die Waren von hier fortgeholt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn gibt auf Nachfragen der Helden keine internen Infos über Sapos preis, deutet aber an, dass es tatsächlich in letzter Zeit verschiedenste Problem gegeben habe. Er bietet an, die Helden beim Rat der Emphausti vorzustellen, damit sie sich in Sapos umsehen dürfen. Sar’leinn erwähnt noch, dass man aufgrund der derzeitigen Probleme nur ungern Fremde in die Akademie lasse, aber da sie ihn gerettet haben, werde er sich dafür einsetzen, dass sie besonders behandelt werden. &lt;br /&gt;
Dann weist er darauf hin, dass die Versorgungslage in der Stadt zwar gerade sehr dürftig sei und einige Arbeiter in der Stadt bereits hungerten, die Helden sich aber keine Sorgen machen müssten, da die Akademie selbst noch genügend Vorräte besäße. Während besonders Henk bei dieser Aussage dem Magister verstörte Blicke zuwirft, betont dieser, dass es dennoch wichtig sei, Graltiks Straßenterror aufzuhalten, da die Nahrungsknappheit sonst bald auch die Arkanisten in der Akademie treffen würde. Dann analysiert er die Lage mit Graltik und kommt zu dem Schluss, dass die Situation mit Graltik derzeit eine Katastrophe sei und sich vermutlich bald über alle Handelswege von Barthavion erstrecke, und da Graltiks Männer keine unkoordinierten Buschräuber seien, sondern militärisch und systematisch vorgingen, würden die bald das gesamte Straßennetz unter Kontrolle haben. Sie hätten ihre versteckten Lager gut geplant und bauten diese strategisch so auf, dass sie ideal miteinander kommunizieren und sich abstimmen könnten, was  Sar’leinn für „dumme Nemorer“ als eine beachtliche Leistung empfindet. Die Helden weisen ihn auf Graltiks Zusammenarbeit mit dem Dunklen Kult hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn beklagt sich, dass seine ganze Ausrüstung im Lager geblieben sei, und kommt  mit Iustus ins Gespräch über dessen magisches Handwerkszeug. Die beiden Arkanisten fachsimpeln noch miteinander, während die Helden sich die Nachtwachen mit der der Stadtwache aufteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.15''') Es ist noch recht früh am Abend und alle haben sich in die etwas vom Weg abgeschiedenen Felsnische zurückgezogen, in welcher auch die Pferde versteckt werden können. Octavia und Kenji sind etwas außerhalb und halten Wache. Es regnet zwar nicht, aber es ist sehr kalt und windig. Alle frieren, weshalb auch niemand richtig müde wird. Außerdem sind sie auch etwas auf der Hut, da niemand weiß, ob die [[Nemorer]] ihnen auf den Fersen sind. Der junge Adept Connra schreit immer mal wieder vor Schmerzen, obwohl Magister Sar’leinn ihm bereits ein weiteres Pharmakon zur Schmerzlinderung aus seiner Reiseapotheke gegeben hat. Der „Blauschild“ Nermar weist darauf hin, dass sie keine Zelte aufbauen sollten, da sie eventuell schnell fliehen müssten, falls sie angegriffen werden. Kerrak versucht, sich nützlich zu machen, und sammelt Holz, um ein Essen zu kochen, doch die Helden entscheiden sich gegen ein wärmendes Feuer, da sein Schein zu auffällig wäre.&lt;br /&gt;
[[Datei:img lager felskessel.png|miniatur|rechts|Der Lagerplatz im Felskessel]]&lt;br /&gt;
'''Iustus Vorbereitungen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus konfiguriert sein [[Kosmonomie#1._Das_Instrumentarium|Diapason]], eine ca. 30 cm lange Stimmgabel aus reinem [[Orichalkum]] mit verstellbaren Magnetgewichten an den Zinken und einer eingravierten Skala. Dazu nutzt er sein [[Kosmonomie#1._Das_Instrumentarium| Phanisches Astrolabium]], um die aktuelle arkane Phase und die derzeitige Antiphon für sein Diapason zu bestimmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn sieht ihm dabei zu und ist sehr beeindruckt von Iustus‘ Diapason, da dieses sehr exakt und kunstvoll gefertigt wurde. Iustus erzählt ihm, dass er es selbst im [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum in Thyrna]] mit der Hilfe eines befreundeten [[Ingenieur|Ingenieurs]] geschmiedet habe. Sar’leinn ist sehr beeindruckt und offenbart, dass es einer seiner größten Wünsche sei, dieses einmal zu besuchen, weshalb er auf einen dauerhaften Frieden mit [[Thyrna]] hofft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden unterhalten sich dann noch länger und schließlich bittet Magister Sar’leinn Iustus, den Felszugang mit einer [[Kosmonomie#Die Anatomie der Form: Die dreiteilige Architektur der Sigille|Sigille]] zu sichern, da er sich nicht sicher sei, wie viele [[Nemorer]] sich in der Nähe aufhalten und nach ihnen suchen könnten. Er wirkt sehr besorgt, da sein Adept sehr verletzt ist, und verspricht, dass er Iustus dafür auch vorzügliche Orichalumkreide aus dem Hybraneum von Sapos besorgen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus stimmt zu und zeichnet auf die gegenüberliegenden Felswände am Eingang des Felskessels zwei Sigillen, die er im Notfall auslösen kann. Dazu nutzt er eine Orichalkum-Kreide, die leicht gold-rot schimmert und die er, wenn die Feinde kommen, mit seinem Diapason aktivieren kann. Iustus erklärt Octavia und Kenji, dass der Eingang durch ein Sericonfeld versperrt werde, wenn viele Feinde kommen. Er weist aber auch darauf hin, dass er dieses Feld nicht sehr lange aufrechterhalten könne, es die Feinde aber eine Zeitlang aufhalten werde. Iustus weist die beiden auch darauf hin, dass es wichtig sei, die Übergänge auf den Felsen zu bewachen, da die Feinde vermutlich versuchen würden, darüber zu klettern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann schickt Iustus Octavia ins Lager, damit sie dort einige Steine aufheizen kann, denn die Verletzten brauchen dringend etwas Ruhe, doch bei der eisigen kälte ist an diese nicht zu denken. Er selbst bleibt bei Kenji und übernimmt Octavias Wache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Iustus die Sigille auf den Felsen zeichnet, ist Kerrak etwas enttäuscht, dass er kein Feuer machen soll, und setzt sich neben Henk. Er reicht ihm etwas Trockenfleisch und erklärt Henk, dass er nun über alle Geschichten nachgedacht habe, welche die Helden Archorbar erzählt haben. Er habe diese schier unglaublich gefunden und überlege nun, wie er sie in seine Aufführungen einbauen könne. Dazu müsse er aber noch etwas wissen und fragt Henk, ob dieser tatsächlich diese Piratin unter dem Blutfluch ganz aufgegessen habe oder ob noch etwas von ihr übrig geblieben sei. Als Henk nicht darauf antwortet und ihn nur unverständlich ansieht, setzt Kerrak nach und will wenigstens wissen, ob Henk noch lange Bauchschmerzen oder Übelkeit danach gespürt oder vielleicht auch vorher schon mal Menschenfleisch bei den Nemorern gegessen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kerrak merkt, dass Henk darauf nicht eingehen will, wechselt er das Thema und will mehr darüber wissen, was Octavia eigentlich mit [[Ignus]] gemacht habe. Er habe nämlich gehört, dass es da auch eine Affäre gegeben habe, und ist sehr überrascht, wie freizügig sich Octavia gegenüber Männern verhalte und wie viele sie in ihrem jungen Alter schon gehabt habe. Als Henk beschwichtigend abwinkt, erwähnt Kerrak die Beziehung zu ihrem Halbbruder Kenji mit dem inzestuösen Kind, dann die Beziehung zu Adarian und schließlich auch noch diese Ehe, die Henk erwähnte und über die Octavia ihm nichts erzählen wollte. Die Krönung sei nun aber, dass  Octavia auch etwas mit einem der berühmtesten Bösewichte von Barthavion gehabt habe. Kerrak erklärt, dass er selbst die Geschichten von dem großen Brand in [[Weisshafen]] kenne und bisher gedacht habe, dass Ignus schon seit Jahren nicht mehr existiere. Kerrak will von Henk unbedingt wissen, wie denn der [[Politische Ordnung des Thyrnischen Weltreiches#Dracidor_(Kaiser)|Kaiser]] damit zurechtkomme, dass seine Gesandte so viele Männerbekanntschaften pflege, vor allem, da er immer davon ausgegangen sei, dass Thyrnerinnen sehr züchtig wären. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich will Kerrak wissen, ob es stimme, dass Kenji Ignus töten wollte und ob er dies aus Eifersucht getan habe. Als Henk das erste bestätigt und das zweite offenlässt, ist Kerrak ganz fasziniert, denn er habe noch nie von einem mordenden Mystiker gehört. Er gibt zu, dass ihn dies überrascht habe, da er sowas Kenji gar nicht zugetraut hätte. Für Kerrak scheint in Kenji ein harter, skrupelloser Kerl zu stecken, den er durch seine heilige Fassade lediglich verstecken würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia dann hinzukommt und einen flachen Stein erhitzt, rührt Kerrak auf diesem für alle einen heißen  Brei an, von dem er eine Schüssel zu Kenji bringt. Octavia erhitzt weitere Steine, um Wärmequellen für die Verletzten zu schaffen und ihnen so eine Ruhephase zu ermöglichen. Kenji freut sich über den heißen Brei und ihm fällt auf, dass sich Kerraks Blick ihm gegenüber verändert hat, denn er wirkt nicht mehr abschätzig, sondern wesentlich respektvoller. Kerrak spricht Kenji ein großes Lob für seinen Umgang mit Ignus aus und bewundert ihn für seinen Mut, sich mit einem so gefährlichen Mann angelegt zu haben. Kenji versucht ihm klarzumachen, dass er auf seine Tat nicht besonders stolz sei, doch Kerrak versteht das nicht und bleibt bei seiner Ansicht, dass Kenji ein knallharter Kerl sei. Die beiden verbringen die erste Wache gemeinsam und Kerrak reagiert ziemlich schreckhaft auf natürliche Geräusche in einem dunkeln Wald, so dass Kenji ihn immer wieder beruhigen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Überfall '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturm nimmt zu und die Äste wedeln hin und her, so dass überall im Wald Bewegungen sind und es recht laut ist. Doch Iustus bemerkt, dass sich jemand schleichend dem Lager nähert und weckt schnell Henk. Iustus macht ihn darauf aufmerksam, dass er seine Sigille gleich aktivieren und den Durchgang versperren wird, und bittet ihn, die anderen leise zu wecken, damit sie sich für einen Kampf bereit machen können. Dann schlägt er sein Diapason rhythmisch mit einem Resonanz-Schlägel aus Orichalkum an und ein Ton mit einer sehr leisen, sphärischen Schwingung erklingt. Durch den Ton beginnt plötzlich die Orichalkumkreide auf den Wänden – also die Sigillen - kurz zu schimmern, und die Helden hören  plötzlich ein „Hä!“ und kurz darauf hört man ein weiteres, da einer von den heranschleichenden Nemorern gegen das völlig unsichtbare Sericonfeld gestoßen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Magister Sar’leinn und sein Adept Connra sich zwischen den Felsen verstecken, weil sie zu verletzt sind, um helfen zu können, versteckt sich auch Kerrak aus Feigheit. Doch die Helden und Nermar verteilen sich an den Übergängen auf den Felsen, Nermar rechts vom Eingang, Octavia und Henk auf der linken Seite. Kenji bleibt vorne bei Iustus am Eingang, vor dem jetzt zwei Nemorer stehen und immer wieder versuchen, das Feld zu durchbrechen. Einer von ihnen flüstert: „Hey, hier geht’s nicht weiter, stoß mich nicht an du Idiot!“ und auch die anderen, die noch hinter den beiden sind, kommen nicht vorbei. Während die beiden Nemorer am Eingang bleiben, versuchen drei weitere, über die Felsen zu klettern. Als die beiden am Eingang auf Iustus und Kenji aufmerksam werden, wirken sie sehr überrascht und einer schreit: „Wer sind die denn?“ und der andere ruft „Wo ist der Klugscheißer?“ Scheinbar haben sie nur den Arkanisten erwartet, doch der erste ruft: „Scheißegal, wer die sind! Wir nehmen alles mit, was denen gehört!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar hat sich an seinem Übergang versteckt und überrascht den hineinkletternden Nemorer mit einem Längsschnitt über den Bauch, so dass dieser zu Boden geht und schnell überwältigt ist. Octavia wirft ihrem Nemorer einen Flammenstoß entgegen, so dass dieser entzündet und schreiend in den Wald rennt und schreit „Aaaah, Flammenteufel! FLAMMENTEUFEL!“ Henk versetzt dem dritten Nemorer tiefe Schnitte und überwältigt ihn schließlich. Octavia rutscht beim Herunterklettern ab und stößt sich den Arm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus weist Kenji leise darauf hin, dass das Sericon-Feld gleich zusammenbricht, und zieht sein Schwert. Die beiden Nemorer springen immer wieder gegen das Feld und rufen, dass ihnen bald ganz Barthavion gehöre und auch Sapos bald fallen werde. Außerdem schreien sie: „Für Graltik! Für unseren König!“, während Iustus und Kenji sich darauf vorbereiten, dass die Angreifer gleich durchbrechen werden. Als die Feinde schließlich nach vorne stolpern, schlagen beide Helden zu und erwischen die überraschten Nemorer ohne Gegenwehr. Iustus ersticht einen der beiden, während Kenji den anderen niederschlägt und gemeinsam mit Nermar überwältigt, denn Magister Sar’leinn ruft laut aus dem Hintergrund, dass sie einen lebend fangen sollen. Kerrak hat sich nicht am Kampf beteiligt, sondern sich hinter den Steinen beim Feuerholzvorrat versteckt, und schaut jetzt wieder hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben zwei Nemorer lebend gefangen und gefesselt. Der eine windet sich vor Schmerzen, da Henk ihm tiefe Wunden zugefügt hat. Magister Sar’leinn möchte gerne wissen, ob noch weitere von ihren Männern nach ihnen suchen, und bittet die Helden um Hilfe, da er zu schwach ist, um den Nemorer selbst zu verhören. Henk stellt dem Nemorer einige Fragen, doch dieser schweigt zum Aufenthaltsort von Graltik und verhöhnt ihn nur. Als Magister Sar’leinn darauf hinweist, dass man in Sapos Wege finden werde, damit er alles sage,  beißt sich der Nemorer die Zunge mit seinen eigenen, spitz gefeilten Zähnen ab und spuckt sie den Helden blutig vor die Füße, ohne dabei sein Gesicht zu verziehen. Er lacht nur, während ein starker Blutschwall aus seinem Mund sprudelt und allmählich verblutet. Henk wünscht ihm einen langsamen Tod und packt dann die Sachen zusammen, damit sie weiterreisen können. Iustus verbindet die Wunden des anderen Nemorers, damit dieser nicht auch noch stirbt, knebelt ihn und wirft ihn über einen Pferderücken, um ihn mit nach Sapos zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es naht bereits der Morgen und die Helden brechen auf. Es ist ein sehr kalter, windiger Tag und alle frieren und freuen sich bereits auf eine beheizte Unterkunft in Sapos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch: Magister Sar’leinn mit Octavia '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn spricht Octavia auf ihre Feuerzauber an und teilt ihr mit, dass er sie als Geanistin erkannt habe. Er scheint sehr interessiert und erwähnt, dass es das erste Mal sei, dass er jemanden träfe, in dessen Adern noch das alte Blut der Hybraner fließt. Er habe zwar schon Geanisten gesehen, die das Erbe der Elben in sich tragen, aber noch nie einen Erben der Hybraner. Dann blickt er sie eindringlich und analytisch an, als hätte er ein neues, unbekanntes Forschungsobjekt vor sich, und offenbart Octavia, dass er hat sich schon immer gefragt habe, ob es Unterschiede bei den Geanisten gäbe und ob sich ihre magische Befähigung unterscheide, je nachdem von welchem alten Volk sie abstammten. Dann gesteht Sar’leinn ihr, dass er selbst nur ein Laie auf dem Gebiet der Erforschung des Geanischen Echos sei, und erwähnt dann seinen Kollegen Luthach, der dieses als ein berühmter Medikus erforscht. Er geht stark davon aus, dass dieser sich sehr für Octavia interessieren würde, falls sie Zugang zum Hybraneum erhalten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wechselt Magister Sar’leinn das Thema und erwähnt, dass es ihm sehr leid tue, dass Octavias Vater unter solch grauenhaften Umständen aus dem Leben scheiden musste, und er hoffe, dass der Konflikt zwischen Barthavion und Thyrna, der ja durch die Attentate auf die thyrnischen Botschafter losbrach, bald ein Ende findet. Er gesteht Octavia, dass er großen Respekt vor dem Lebenswerk ihres Vaters habe und dessen Bibliothek selbst vor einigen Jahren besuchte, als Octavia noch ein Kind war. Begeisteert berichtet Sar’leinn Octavia, dass sein Besuch besonders lohnend gewesen sei, da ihr Vater ihm gestattet habe, einige Schriftwerke über die argosische Ingenieurskunst zu kopieren, die ihm bis dahin völlig unbekannt gewesen seien. Doch diese Schriften hätten es ihm ermöglicht, die Leistung seiner arkanen Visorien noch zu steigern, so dass diese nun die Ladungen einer Pyxis besser umsetzen können, was weniger Ousia verbrauche. Er habe Octavias Vater auch als sehr wohlwollenden Mann kennengelernt, der Sapos gern geholfen und gute Beziehungen zu Sapos gepflegt habe, ja sogar mehrmals selbst dort zu Gast gewesen sei, um einige Schriftwerke zwischen den Bibliotheken auszutauschen. Ihr Vater sei damals ein gern gesehener Gast gewesen und mit einigen der Magister bekannt. Dann rät er Octavia, mit Magister Manius Atilius Tenax zu reden, denn dieser habe damals den meisten Kontakt mit Aequus gehabt. Schließloch fragt Sar‘leinn, von wem denn die Bibliothek nun geführt werde und wie es in Perlheim nach den politischen Zerwürfnissen mit Thynra weitergehen würde. Er hoffe nämlich, dass die Bibliothek noch lange erhalten bleiben werde. Octavia berichtet ihm von Obloci, der die Verwaltung übernommen habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann will Magister Sar’leinn ihren genauen Titel wissen, da er in Sapos sagen müsse, wer ihn gerettet habe und die Belohnung erhalten solle. Octavia erklärt ihm, dass sie Sondergesandte des Kaisers sei und mit „Octavia Ardera Oratrix Dracian“ angekündigt werde. Der Magister will auch wissen, ob die anderen beiden von Bedeutung seien und Titel trügen, und Octavia stellt die beiden als „Bruder Kenji“ und Henk Behringer vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn ist etwas verwundert, da Octavia ohne Gefolgschaft reist. Er hätte sich die Reisegruppe einer Gesandten des Kaisers nämlich anders vorgestellt, denn ihr Vater oder andere Gesandte aus Thyrna seien stets mit einer großen Gefolgschaft angereist und ließen sich durch einen Boten ankündigen. Obwohl er etwas skeptisch wirkt, zeigt er sich verständlich, als Octavia ihm erklärt, dass die Helden inkognito reisen. Sar’leinn verspricht, dass er dem Rat der Emphausti mitteilen werde, dass sie eine Gesandte des Kaisers sei, aber da ihr Einzug in die Stadt sehr bescheiden ausfalle, könne er nicht einschätzen, welche Priorität der Rat ihrer Ankunft beimessen werde. Er versichert jedoch, dass der Rat für seine Rettung und die Entdeckung des Lagers vermutlich eine großzügige Belohnung vergeben werde. Außerdem werde dem Rat mitteilen, dass die Helden Informationen hätten, dass Sapos durch den Dunklen Kult bedroht wird. Dann weist er Octavia darauf hin, dass sich der Rat vermutlich vor allem um die Details zu dieser Vermutung interessieren werde, weshalb die Helden also bereits alle Informationen zurecht legen sollten, die sie haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich weist er Octavia noch darauf hin, dass er nicht versichern könne, dass die Helden trotz der Bekanntheit des Aequus Zutritt in das Hybraneum erhalten werden. Da sich die Stadt gerade im Ausnahmezustand befindet und der Rat sich derzeit mehr um Politik als um die Gelehrsamkeit oder anreisende Gäste kümmern müsse, werden derzeit auch nur noch wenige neue Schüler aufgenommen. Zusätzlich kämen interne Probleme hinzu, über die er aber nichts sagen könne. Er wisse selbst nicht genau, welche Probleme derzeit den Rat der Emphausti so in Beschlag nähmen, aber er gehe davon aus, dass es sich um etwas von höchster Priorität handeln müsse. Aber er verspricht Octavia, dass er selbst mit dem Rat reden werde und versuchen wolle, dass er sie als seine Gäste unterbringen könne. Aber da er selbst nicht zum Rat gehöre und kein Emphaustus sei, könne er nichts versprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fragt den Magister, ob er den Emphaustus Garrah Nephit kennen würde, und erzählt ihm, dass sie diesem einmal geholfen habe. Sar‘leinn kennt ihn und bestätigt, dass er immer noch im Rat sitze und einer der großen Ingenieure in Sapos sei. Er stelle die Spielereien für die Eliten von Barthavion her und seine Alkahest-Uhren seien z.B. unglaublich gefragt und würden beliebte Statussymbole darstellen. Nephits Erfindungen hätten nicht unerheblich zum Reichtum von Sapos beigetragen, doch Sar’leinn selbst habe bei einem anderen Meister gelernt, da er sich lieber auf praktischere Konstruktionen konzentriert und schon früh sein Ziel darin gesehen habe, die Stadt und das Hybraneum sicherer zu machen, weshalb er sich auch für die Bekämpfung des Verbrechens entschieden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch: Magister Sar’leinn mit Kenji '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn wendet sich an Kenji und erinnert ihm an die Stellung von Sapos zum Areteischen Orden. Er betont, dass natürlich alle Brüder und Schwestern des Ordens in der Stadt herzlich willkommen seien, solange sie keine offiziellen Aufträge für ihren Orden annähmen. Privat könnten sie sich gern in der Stadt aufhalten und Seelsorge betreiben, solange sie sich nicht in magische Vorfälle einmischen würden. Sar’leinn weist Kenji darauf hin, dass Kenji im Fall einer echten Bedrohungslage den Fall sofort an die zuständigen Gelehrten der Akademie weitergeben müsse, auch wenn der Areteische Orden in den anderen Städten für die Bannung und Vertreibung der magischen Einflüsse Malgors und der Schwarzen Magie zuständig sei. Der Magister informiert Kenji noch darüber, dass dieser in Sapos auch keine offiziellen Niederlassungen seines Ordens vorfinden werde, da deren Gründung in Sapos verboten sei, weshalb sich die Bevölkerung mit allen magischen Problemen an die Akademie wenden solle, und fügt noch etwas arrogant hinzu, dass die Arkanisten fähig seien, alle Probleme zu lösen, die ein Mystiker lösen könnte, und auch noch viele weitere darüber hinaus. Solange Kenji sich jedoch wie ein gewöhnlicher Zivilist verhalte, sei sein Besuch in der Stadt gern gesehen und es werde keine Probleme für ihn geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerrak und Nyssos '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Abzweigung über den Fluss steht ein großes Straßenschild, welches links Nyssos und geradeaus nach Sapos deutet. Magister Sar’leinn weist darauf hin, dass Nyssos in letzter Zeit sehr heruntergekommen sei und sich dort auch die Männer von Graltik niedergelassen hätten. Er erwähnt, dass diese bereits mehrmals von den „Blauschilden“ vertrieben wurden, aber dennoch immer wieder zurückkehrten. Sar’leinn berichtet, dass man davon ausgehe, dass diese sich in dem geheimen Schwarzmarkt verstecken würden, der in den alten Mienen unter der Stadt ständig seinen Standort ändere. Er erklärt, dass Nyssos ursprünglich mal eine alte Kristallmiene gewesen sei, deren Schätze sich aber erschöpft hätten. Teile davon seien eingestürzt und in den labyrinthartigen Tunneln wären die Verbrecher schwer aufzuspüren. Er hofft, dass man sich endlich dazu durchringe, die alte Miene zu fluten und dadurch den Zutritt endgültig zu verhindern, so dass keine Verbrecher sich dort mehr verstecken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak verhält sich ganz still, obwohl er mal gesagt hat, dass er nach Nyssos gehen wolle. Als Octavia ihn direkt darauf hinweist, erklärt Kerrak, dass er nicht mehr fort wolle, da er sich bei den Helden eigentlich ganz sicher fühle. Er erinnert sie daran, dass er beim letzten Mal, als er allein gereist sei, von den Nemorern überfallen und von ihnen zu ihrem Trickbetrüger gemacht  worden sei, weshalb er gern bei der Gruppe bleiben würde, auch wenn Octavia ihn nicht leiden könne. Als seine Idee auf wenig Gegenliebe stößt, beginnt Kerrak zu betteln und verspricht, dass er alles tun werde, damit er nützlich sei und damit Octavia ihn nicht länger hasse. Er wünscht sich, ein Teil der Gruppe zu sein, und weist darauf hin, dass er und Henk doch nun auch schon richtig dicke Freunde geworden seien, denn immerhin hätten sie sich ja ein Pferd und ein Zelt geteilt und hätten doch auch so gute Gespräche miteinander geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht, Kerrak begreiflich zu machen, dass es sehr gefährlich für ihn seien werde, wenn er mit ihnen gehen würde, denn bisher seien fast alle ihrer Begleiter umgekommen. Doch Kerrak beteuert, dies sei ihm egal, und als Kenji weiter auf ihn einredet und davon überzeugen will, dass es besser für ihn sei, die Gruppe zu verlassen, fühlt Kerrak sich abgewiesen und erklärt beleidigt, dass  er nun allen von der Inzucht in der Gruppe und dem Kind von Octavia und Kenji erzählen werde. Er versucht die Gruppe damit zu erpressen, dass er all ihre schmutzigen Seiten auf dem nächsten Marktplatz vortragen und auch alles erzählen werde, was sie Archorbar erzählt hätten. Notfalls werde er auch noch etwas hinzudichten, wenn sie ihn nicht mitnehmen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da verliert Henk endgültig die Geduld und packt Kerrak am Kragen, so dass dieser mit Luft ringt. Er fragt ihn, ob er die Helden ernsthaft zu erpressen versuche, denn es würde auch nichts dagegen sprechen, ihn einfach totzuschlagen. Kerrak versucht sich herauszureden und beteuert, dass sie seine Worte völlig falsch verstanden hätten und er niemals so etwas gemeint habe. Henk blickt ihn ernst an und macht ihm bewusst, dass er es ernst meine. Dann lässt er Kerrak los und die Helden überlegen erneut, was sie mit ihm machen sollen. Schließlich nehmen sie ihn mit nach Sapos, schärfen ihm aber ein, dass er sich still verhalten und sich zurückhalten solle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe reist noch wenige Stunden weiter und erreicht dann Sapos. Vorbei an den Gräbern der Gründer und großen Familien durchqueren sie das Stadttor und sind endlich am Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sapos '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nehmen den Weg über die Prunkstraße zum Hybraneum auf dem Blauen Berg. Magister Sar’leinn fragt, wer von ihnen bereits einmal in Sapos gewesen sei und was sie über die Stadt wüssten. Octavia gesteht, früher schon einmal hier gewesen zu sein, jedoch nicht wirklich etwas über die Stadt zu wissen. Sar’leinn wirft ein, dass sie froh sein könnten, da er ihnen mehr über die Stadt erzählen könne, so dass sie nicht weiter ahnungslos durch die Straßen gehen müssten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img sapos prunkstraße.png|miniatur|rechts|Die Prunkstraße von [[Sapos]]. Lokalitäten auf dem Weg zum Hybraneum: 29 - Stadttor, 10 - Wachhaus, 28 – Gasthaus „Zum staunenden Gast“, 27 – Marktplatz, 26 – Dorlans Schenke, 24 – Schneiderei Albon, 22 – Arkankunst Pirlogas, 25 – Scriptorium Hidonos, 21 – Juwelier Olveran, 20 – Gasthaus „Glimmerstube“, 17 – Theater der illusionen, 14 – Platz des Kosmos, 15 – Egnerions-Brunnen, Links oben in der Ecke liegt der Eingang zum Hybraneum - die Pforte des Phanon]]&lt;br /&gt;
Dann erzählt er lehrmeisterhaft und voller Stolz die Gründungsgeschichte von Sapos und dem Hybraneum. Er beginnt dazu noch vor der Gründung der Stadt, denn die Voraussetzung für diese stellten damals im Jahre 473 ThZ die Entdeckung der Orichalkum-Vorkommen in der Ortag-Steppe dar. Da damals im übrigen Barthavion nur ehemalige Sklaven lebten, von denen kaum einer jemals die Ausbildung eines Gelehrten bekommen hatte und niemand etwas mit dem Götterblut anfangen konnte, schloss Eldorn Handelsbeziehungen mit Thyrna. So wurden auch die Gelehrten und Arkanisten in dem [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum von Thyrna]] auf [[Barthavion]] aufmerksam, denn unter diesen gab es viele Freidenker, die sich in ihrer Forschung durch die Kontrolle des [[Ordo Dracian]] überwacht und geistig angekettet fühlten. Da der Kaiser alle Orichalkum-Mienen für sich beansprucht, sind die Arkanisten in Thyrna von dessen Gunst und den Orichalkumlieferungen durch den Ordo Dracian abhängig und folgt man nicht den Gesetzen des Kaisers, werden schnell die Lieferungen des Orichalkums eingestellt und die Gelehrten müssen immer wieder nach der Pfeife des Kaisers tanzen. Deswegen fassten damals einige mutige Gelehrte unter der Führung des berühmten Kosmonomen „Saposius“ den Entschluss, es dem geflohenen Sklavenkönig Lorkan gleichzutun und den langen Weg nach Barthavion anzutreten, um endlich unabhängig vom Imperium zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kehrten also Thyrna den Rücken und setzen alle Hoffnungen darauf, durch Handel oder sogar eigene Funde der reichen Orichalklumschätze von Barthavion sich eine eigene Stätte der freien und ungebundenen Gelehrsamkeit zu erschaffen. Dies war ein sehr wagemutiger Entschluss, der überall in Thyrna als reiner Wahnsinn empfunden wurde, da niemand freiwillig die Sicherheit des Imperiums verlassen und in die Länder der Barbaren ziehen würde. Doch die thyrnischen Gelehrten waren bereit, für ihre Forschungen alle Gefahren einzugehen, da sie voller Inbrunst daran glaubten, in Barthavion ihre volle, geistige Unabhängigkeit zu erlangen. Als sie Eldorn erreichten, wurde sie freundlich aufgenommen und die Barthaver zollten ihnen Anerkennung für ihren Mut. Die Thyrner waren verblüfft über die reichen Orichalkumvorkommen in der Steppe und blieben zuerst in Eldorn, wo sie eine erste, kleine Bildungsstätte einrichteten, die noch heute besteht, und zwar als die sogenannte „Varretische Schule“ – benannt nach Varretus, dem thyrnischen Ordner der 10 Wissenschaftsdisziplinen. Außerdem schickten sie eigene Arbeiter in die Steppe, um nach weiteren Orichalkumvorräten zu suchen, welche schließlich Arcalon gründeten. Diese Schürfstelle wird bis heute von Sapos gehalten, obwohl bereits viele Schlachten um deren Besitz mit den anderen Städten von Barthavion ausgetragen wurden, nachdem man allgemein den enormen Wert dieser magischen Ressource erkannt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst blieben die thyrnischen Gelehrten in Eldorn und ließen sich dort nieder. Doch die eskalierenden Streitigkeiten zwischen Thyrna und Barthavion führten schließlich dazu, dass die thyrnischen Gelehrten aus der Stadt gejagt wurden und auf eigene Faust ihr Glück suchen mussten. Ihnen folgten einige ihrer barthavischen Schüler aus Eldorn, die der dortigen Adelsschicht angehörten, und gemeinsam zogen sie nach Westen und gründeten 514 ThZ Sapos, welches zuerst nur aus einer kleinen Gemeinschaft von Gelehrten bestand. Zuerst lebte hier nur eine kleine, zurückgezogene Gruppe, die durch die adeligen Schüler aus Eldorn finanziert wurde, und errichteten mit Hilfe von thyrnischen Architekten erste Gebäude auf dem Blauen Berg und legten die Grundsteine des heutigen Hybraneums, welches sie nach dem Vorbild des thyrnischen gestalteten. Den großen Wohlstand erlangten die Gelehrten jedoch, als sie auf eine reichhaltige Kristallmiene stießen, die die Ingenieure für die Konstruktion ihrer Ingenieurskunst benötigten. Durch diese Funde wurden viele Konstruktionen möglich, die in Barthavion zuvor unmöglich gewesen wären, und die Ingenieure wurden in ganz Barthavion für ihre Erfindergabe berühmt. Die Eliten der anderen Städte reisten an, um die Wunderwerke zu bestaunen oder zu erwerben, und so wuchs um das einstige, kleine Hybraneum eine eigene Stadt heran, um die zahlreichen Gäste zu versorgen. Ab diesem Zeitpunkt spricht man auch von der Stadt Sapos, die nach dem thyrnischen Arkanisten „Saposius“ benannt wurde, der einst nach Barthavion aufbrach. Dieser war jedoch zu diesem Zeitpunkt bereits tot, da er bei den Unruhen in Eldorn auf der Straße erschlagen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hybraneum wurde schließlich als Herzstück der neu entstehenden Stadt mit Marmor aus Thyrna ausgebaut, den die Architekten extra über den langen Flussweg anliefern ließen. Außerdem ließen die Architekten Unmengen von Glas verarbeiten, dass sie nach dem Rezept der thyrnischer Glaser herstellen ließen. Den Rohstoff Sand erhielten sie dabei automatisch bei den Schürfungen nach Orichnalkum in Arcalon. Da das Glas für seine blaue Farbe berühmt wurde, gaben die Bewohner der Stadt dem Felsengrad, auf welchem das Hybraneum errichtet wurde, auch den Namen „Der blaue Berg“. Seitdem wächst die Stadt und nirgendwo sonst in Barthavion wird man so viel Gelehrsamkeit und thyrnische Lebensqualität genießen können. Die gesamte Anlage wird durch unterirdische Azoth-Öfen geheizt und auch sonst wurde überall an imperialen Komfort gestrebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Stadtführung und dem Weg auf der Prunkstraße fällt den Helden auf, dass kaum Menschen in der Stadt unterwegs sind. Alles wirkt irgendwie sehr ruhig und die Straßen und Geschäfte wirken leer.  Bei Nachfrage wimmelt der Magister sie ab und verweist darauf, dass es ja auch kalt sei und die Leute lieber in den warmen Häusern säßen. Obwohl den Helden bewusst ist, dass der Magister die Situation beschönigt, wirkt dieser aber auch nicht wirklich besorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich stehen die Helden von der Pforte des [[Phanon]], einen großen Bronzetor, welches ein Abbild des Phanon mit einer weißen und einer schwarzen Hand zeigt. Mit Magister Sar‘leinn durchqueren sie die Pforten und betreten das [[Hybraneum von Sapos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.16''') Nachdem die Helden mit Magister Sar’leinn die zweite Pforte des Phanon, welche eine Abbildung des Gottes zeigt, wie er die Göttin Enodia aus dem Chaos holt, durchquert haben, betreten sie den Vorhof des Hybraneum und der Magister erklärt ihnen die Bedeutung der Bronze-Statuen, die alle auf Hochglanz poliert sind. Immer, wenn mal kurz die Sonne herauskommt, fängt die Bronze an, golden zu strahlen und zu leuchten, was ein beeindruckender Anblick ist. Sar‘leinn erklärt, dass der Bronze ein Anteil von [[Orichalkum]] beigemischt wurde, was die wundervollen Lichtreflexe hervorbringt. Dann erklärt er ihnen alles ausführlich, ganz wie ein Fremdenführer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Vorhof des Hybraneums'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Img hybraneum sapos eingangsbereich.png|300px|miniatur|rechts|Der Eingangsbereich des Hybraneums von Sapos. Die Statuen sind: 1. Saposius, 2. Labrath, 3. Hierodanes, 4. Varretus, A. Parmenias, B. Halanemos, C. Aristenas, D. Damoleas]] &lt;br /&gt;
Hinter der Eingangspforte kommen die Helden als erstes an den Statuen der Ahnherren von Sapos vorbei (vgl. Karte 1.+2.). Der Magister erklärt, auf der linken Seite sei der thyrnische Magister „Saposius“, der Namensgeber der Stadt. Er habe damals den Entschluss gefasst, nach Barthavion zu ziehen, und weitere Gelehrte eingesammelt, die sich ebenfalls von der thyrnischen Einmischung frei machen wollten. Saposius selbst habe die Erbauung von Sapos aber nicht mehr erlebt, da er kurz nach seiner Ankunft in Eldorn gestorben sei. Auf der anderen Seite steht die Statue von „Labrath“, demjenigen eldornischen Adeligen und Gelehrten, der den Entschluss gefasst habe, Sapos zu gründen. Er habe erwirkt, dass die tyhrnischen Gelehrten in den politischen Wirren des ersten Krieges gegen Thyrna aus Eldorn ausziehen konnten, ohne in den aufziehenden Konflikten als Feinde getötet zu werden, und gelte als politisches Genie und bester Rhetoriker Barthavions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend zeigt Magister Sar’leinn den Helden im Hof die großen Statuen der [[Arkanmagie#1._Die_Ära_der_Intuition:_Die_Vier_Weisen_von_Hybra|vier Weisen von Hybra]] (vgl. Karte A.-D.). Auf der linken Seite der Empfangshalle stehen die Statuen von „[[Sphärenmusik#Parmenias, der Lauscher |Parmenias]], dem Lauscher“, dem ersten der vier hybranischen Weisen, den jeder Gelehrte in Eboria als Entdecker der [[Sphärenmusik]], Urvater der Komonomie und ersten aller [[Arkanist|Arkanisten]] kennt, und von „Halanemos, dem Meister der Zeichen“, dem zweiten der vier hybranischen Weisen, der die magische Geometrie erschaute. Während die Helden dann auf die andere Seite der Empfangshalle schlendern, weist Iustus Kenji auf die Bedeutung der Weisen für die [[Arkanmagie]] hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite der Empfangshalle stehen die Statuen von „Aristenas, dem [[Hybranische Synergia#Der Sphären-Gesang|Sphärensänger]]“, dem dritten der vier hybranischen Weisen, der die Sphärenmusik mit seiner eigenen Stimme nachsingen konnte und damit den ersten Zauber wirkte, und von „Damoleas, dem Magier“, der sein eigenes Geanistisches Blut nutzte, um damit den ersten arkanen Zauber zu wirken, da er auch das Zusammenspiel von Blut, Klang und Form verstand und damit die Grundlage der arkanen Kunst legte. Iustus erläutert Kenji auf dem Weg in die Empfangshalle die [[Hybranische Synergia#Die Evolution der Arkanmagie im Überblick|Entwicklung der Arkanmagie]] aus den ersten hybranischen Ansätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Warten im Empfangsbereich'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architektur der Empfangshalle, aber auch des gesamten Hybraneums ist thyrnisch. Iustus bemerkt anerkennend, dass er sich hier fast wie zuhause fühle, da ihn vieles hier an das Große Hybraneum in Thyrna erinnere und man deutlich erkennen könne, dass thyrnische Architekten das Gebäude in einer bescheideneren und kleineren Variante quasi nachgebaut hätten. Auch Octavia bekommt hier das Gefühl, in der Heimat zu sein, denn alles ist aus weißem oder grauem Marmor und vieles erinnert an die Villa des Aequus. Die Eindrücke des Saposischen Hybraneums sind bereits auf den ersten Schritten schon überwältigend und überall findet man Reliefs und Wandbilder, auf denen die Götter Arkanons dargestellt sind oder mäanderartige Muster, die der mythischen Vorstellung Nomos-Spinnen nachempfunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Empfangshalle stehen noch zwei weitere Statuen, die Magister Sar’leinn als die Urväter der Gelehrsamkeit vorstellt (vgl. Karte 3+4). Auf der linken Seite der Halle steht die Statue des Argosers „Hierodanes, Vater der Geschichtsschreibung“, der als erster Historiker gilt und weite Teile von Eboria sowie den fernen Osten der Wüsten von Ishturak bereiste. Er habe als Zeitzeuge über den Krieg zwischen den Argosern und den Ishturi, der einst Argosien fast vernichtet hätte, geschrieben und nach dem Sieg der Argoser und deren Eroberungen in Ishturak reiste er durch diese fernen Lande, da er sich für deren fremde Einwohner und Sitten interessierte. Auf der rechten Seite der Halle steht die Statue des Thyrners „Varretus, Vater der Wissenschaften“, dem Gründungsvater des großen Hybraneums in , der es wie kein anderer verstand, das Erbe der Hybraner zu systematisieren und die Überlieferung der hybranische Weisheit in die [[Großes_Hybraneum_von_Thyrna#Die_Zehn_Fakultäten|10 Fakultäten]] der Gelehrsamkeit einzuteilen. Dann zählt Sar’leinn diese auf und gibt mit Blick auf Henk und Kerrak auch immer eine Übersetzung ins Barthavische. Der Magister beginnt mit den sieben freien Künsten: Rhetorica - die Redekunst, Politica – die Staatskunst, Historica – die Geschichtslehre, Philosophia – die Weltweisheit, Mathesis – die Zahlenlehre, Physiologia – die Naturkunde, Architectura – die Baukunst, und ergänzt dann die drei arkanen Künste   Kosmonomiae  - die Kosmische Lehre, Mechanicae – die Ingenieurskunst und Ars Vitae  - die Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der letzten Erklärung bemerkt Henk, dass Kerrak nicht mehr neben ihm steht und sieht sich unauffällig um. Er entdeckt den Possenreißer an der Statue des Hierodanes, wie er diese befummelt und anscheinend darüber nachdenkt, wie er zu den Edelstein-Augen hochklettern könnte. Henk wirft ihm einen scharfen Blick zu und winkt ihn zu sich herüber, wieder an seine Seite. Magister Sar’leinn beendet seine Ausführungen und verabschiedet sich, um den Rat zu informieren, und lässt die Helden dann in der Empfangshalle warten.  Zwei Blauschilde lassen ihn durch die Eingangstür der Hauptbasilika passieren und schließen dann die Tür wieder hinter ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelehrte spazieren ein und aus und unterhalten sich in den Gängen. Da die Tür nach draußen offensteht, ist drinnen zu hören, wie auf der Treppe im Vorhof zwei Gelehrte gerade spontan eine Art rhetorisches Duell austragen, wobei sie energisch, laut und voller Eifer sprechen. Da Kenji sich dies einmal ansehen möchte, schlendern die Helden in diese Richtung und sehen, dass sich einige weitere Gelehrte um die beiden Redner versammelt haben und aufmerksam zuhören oder ihre Zustimmung für die Argumente durch kurze Ausrufe wie „Stimmt!“ oder „Nein, nein!“ ausdrücken. Iustus erklärt, dass die beiden gerade eine „spontane Deklamation“ führen, eine Art Übungsrede, in der es inhaltlich um die „Politische Harmonik“ geht und der eine Redner für die Isonomie der Demokratie eintritt, während der andere für die Basileia des Königtums argumentiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Der Staat folgt dem Gesetz des Kontrapunkts: Wie die [[Essenzen#Die arkanen Essenzen – Magische Urformen|Arkanen Essenzen]] fließen die Bürger als eigenständige Melodien parallel nebeneinander her. Wahre politische Harmonie entsteht nicht durch Unterdrückung, sondern wenn diese freien Stimmen sich zur Gesamtkomposition verweben, dabei aber in sich rein und unterscheidbar bleiben. Wer die Macht einem Einzelnen gibt, riskiert den tiefen Orgelpunkt der Tyrannei, der jede Veränderung erstickt.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Unsinn. Ein Volk ohne Führung ist wie das rohe Chaos, dem die Form fehlt. Ein rechtmäßiger König ist der Komponist der Realität, der durch Präzision und das Wissen um die kosmischen Gesetze die Ordnung überhaupt erst ermöglicht. Er fungiert als das unverrückbare Metronom, das den Takt der Zeit vorgibt. Ohne diesen einen starken Willen, der die [[Phanische Ströme|Phanischen Ströme]] der Gesellschaft lenkt, bricht der Rhythmus und der Staat zerfällt in die Dissonanz des Nichts.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch laufen auch zwei Gelehrte mit einigen, kleinen Flaschen auf dem Arm durch die Halle und reden kurz mit einem der Wächter. Sie gehen dann weiter und man hört sie reden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das heutige [[Rotes Solvium|Solvium]] reagiert exzellent; spürt Ihr auch den feinen Widerstand der [[Medizin#Virga Pentagona (Der Bannstern) – Für Alkahest|Virga Pentagona]] bei der Oszillation?''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''In der Tat. Das [[Essenzen#ALKAHEST|Alkahest]] fließt fast von selbst in die Bindung. Die Reinheit des zentrifugierten [[Amorphum|Amorphums]] muss heute von seltener Güte sein.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Juwelier und das Vivarium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der langen Wartezeit fällt den Helden ein wohlhabend gekleideter, älterer Mann Begleitung eines Leibwächters und eines Dieners auf, der sich von letzterem bei einem der Blauschilde als „Herr Olveran“ vorstellen lässt und sich dann nach Magister Pangenos und einem Besuch im „Vivarium“ erkundigt. Der Herr scheint aus Sapos zu stammen, da er das Wappen der Stadt auf seiner Kleidung trägt und der wachhabende Blauschild so wirkt, als würde er den Mann kennen. Die Wache versichert ihm, sich zu erkundigen, und bittet ihn solange zu warten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann läuft wartend in der Vorhalle auf und ab und nickt den Helden freundlich zu. Als diese freundlich zurücknicken, fragt er sie, ob sie vorhätten, im Hybraneum zu studieren. Als sie dies verneinen, erwähnt der Mann, dass es wohl auch sehr schwer sei, einen Lehremeister zu bekommen, da diese sehr wählerisch seien. Er selbst sei zwar kein Gelehrter, aber in Sapos geboren und besäße hier auch ein Geschäft. Dann stellt er sich als „Herr Olveran“ vor und erwähnt, dass er Juwelier in der Stadt sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olveran will nun auch wissen, wer die Helden sind. Nachdem sie sich vorgestellt haben, ist er hocherfreut und erklärt, schon von ihnen bzw. von Adrianus gehört zu haben. Er wisse, dass überall in Barthavion nach dem verschollenen Helden gesucht werde und dass seine Gefährten mit einem Schiff aufgebrochen seien, um gegen den dunklen Kult zu kämpfen. Er fragt, ob sie erfolgreich gewesen wären und der dunkle Kult nun, da sie ja lebend wieder zurückkehrten, besiegt sei. Die Helden lassen durchblicken, dass die Gefahr, die von dem Kult ausgeht, noch lange nicht gebannt sei, sie aber einen wichtigen Plan vereiteln konnten. Olveran will wissen, wie gefährlich dieser Kult tatsächlich für die Menschen vor Ort sei, da angeblich schon mehrere Familien über Nacht die Stadt verlassen hätten. Die Helden werden aufmerksam und fragen weiter nach. Olveran erzählt, man munkle, dass sie in den Süden flöhen, um sich ins Imperium durchzuschlagen und in einer der Provinzen unterzukommen. Er vertraut den Helden an, dass er auch das Gefühl habe, dass sich etwas im Land zusammenbraut, denn die Geschäfte laufen mies, da die gefährlichen Straßen die Reisenden, die das meiste Geld in die Stadt brächten, fernhielten. Olveran weist darauf hin, dass schlechte Geschäfte oft die Vorboten größerer Übel würden und die Händler dies als erste zu spüren bekämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich lädt Juwelier Olveran die Helden ein, ihn in seinem Laden zu besuchen. Er bewundert Octavias goldene Schwanen-Fibel und würde ihr gern ein Schmuckstück zeigen, welches ihr bestimmt gefiele: ein wunderbarer Ring mit einem Saphir in genau der Farbe ihrer Augen. Die Helden bedanken sich und fragen ihn, warum er hier im Hybraneum sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olveran erzählt, ein Magister, mit dem er seit langem befreundet sei, habe ihm vor einiger Zeit versprochen, ihm das Vivarium zu zeigen. Er habe dieses Angebot dankend angenommen und diesen deshalb schon vor Monaten um eine Besichtigung gebeten, da er von den fantastischen Tieren aus fernen Ländern gehört habe. Als die Helden nachfragen, was es im Vivarium zu sehen gäbe, erzählt Olveran von bunten Vögeln mit metallischen Federn und einem schuppigen, grünen Wesen, dessen Maul größer sei als es selbst. Außerdem soll es dort einen Mann geben, dessen Haut so schwarz wie [[Onoa|Onoas]] Schleier sei. Olveran bedauert, noch nie selbst dort gewesen zu sein, und warte schon lange auf einen Besuch, aber die Gelehrten hätten nicht gern Gäste, die aus reiner Schaulust kämen, denn der Zutritt zum Hybraneum sei ausschließlich nur denen möglich, die dort auch studieren. Doch Olveran verspricht den Helden, geduldig zu bleiben und einfach abzuwarten, bis er den Magister mal wieder in seinem Laden anträfe, denn ab und zu würde dieser dort Schmuckstücke als Geschenk für seine Tochter kaufen, was auch der Grund für ihr Kennenlernen gewesen sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Minuten kommt der Blauschild bereits zurück und teilt Juwelier Olveran mit, dass Magister Pangenos sich entschuldigen lasse. Er habe heute keine Zeit für ihn, da er die Anlage des Vivariums für den Winter vorbereitet werden müsse, weshalb der Zugang derzeit auch unmöglich sei. Herr Olveran wirkt ungehalten und bittet darum, ihn in seinem Anwesen darüber zu informieren, wann ihn Magister Pangenos empfangen könne. Dann verabschiedet er sich, erinnert die Helden an einen Besuch in seinem Laden und verlässt die Empfangshalle.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Führung zum Ratssaal'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf kommt ein weiterer Blauschild zu den Helden und sagt, dass der Rat der Emphausti sie nun empfangen werde. Er weist darauf hin, dass die Gefolgschaft draußen bleiben müsse und deutet auf Henk und Kerrak. Als Octavia und Kenji der Wache erklären, dass Henk ein berühmter Held sei und ihn erneut vorstellen, entschuldigt sich die Wache aufrichtig bei Henk, da er nicht sofort erkannt habe, wer er sei. Dann fragt er nach Kerrak, der sich jetzt selbst auch als Teil der Heldengruppe vorstellt und offensichtlich erwartet, mitzukommen. Doch Octavia ist klar dagegen, dass der Possenreißer mit zum Rat der Emphausti kommt, und erhält Unterstützung von Kenji und Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak wirkt ärgerlich und erklärt, da er gleichwertig zur Gruppe gehöre, wolle er auch mitkommen, egal wohin die Gruppe gehe. Dann wendet sich Kerrak an Kenji und versucht sein Mitgefühl zu erregen. Er fühle sich ausgeschlossen und beklagt sich so laut, dass sich die Leute gestört zu ihm umblicken und man der Wache deutlich anmerkt, dass diese sich fragt, warum die Helden so jemanden dabei haben. Doch bleibt Kenji hart und lässt sich nicht erweichen. Dann blickt Henk Kerrak einschüchternd an und fordert ihn ernst auf, hier auf sie zu warten und sich zu benehmen. Dann geht er mit den anderen durch die Tür. Beim Verlassen des Raumes sagt Octavia der Wache, dass sie Kerrak einfach wegsperren solle, wenn er sich nicht benehme und Ärger mache. &lt;br /&gt;
[[Datei:img hybraneum sapos bibliothek.png|miniatur|rechts|Der große Saal Bibliothek im Hybraneum von Sapos, Statuen: A - [[Phanon]], B – [[Enodia]], C – [[Archonos]]]] &lt;br /&gt;
Die Atmosphäre im Inneren der Bibliothek ist sehr unwirklich. Dadurch, dass überall dicke blaue Fensterscheiben eingearbeitet wurden, ist die gesamte Basilika in ein mysteriöses, blaues Zwielicht getaucht. Auf den Tischen stehen kleine, entzündete Öllampen, die von den Studenten zum Lesen genutzt werden, und überall wälzen Gelehrte Schriftrollen oder sitzen in Gruppen zusammen und diskutieren - teilweise sind sie recht laut und leidenschaftlich. Den Helden fällt auf, dass alle in der Bibliothek eine sehr kunstvoll gestaltete, handtellergroße Tonscheibe am Gürtel tragen, die mit den drei Augen von Sapos bemalt sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Bibliothek ragt eine große Bronzestatue von [[Phanon]], dem Herrn der Magie, empor. Sie wird von oben durch ein blaues Fenster mit Licht bestrahlt, so dass das polierte Metall der Bronze wie von selbst in einer blauen Aura aufleuchtet. Obwohl die Statue zwar aus Bronze besteht, sind aber Hände und Augen aus schneeweißem und schwarzem Marmor gefertigt. Bei den Treppenaufgängen zum Ratssaal stehen zwei weitere Statuen: Auf der linken Seite steht [[Enodia]], die Herrin des Gleichgewichtes, hält einen großen Spinnenkokon in Eiform in ihren Armen und an ihren Füßen sitzt eine Nomos-Spinne. Rechts steht [[Archonos]], dem Herrn der Zeit, der von Ketten umschlungen und mit einer großen Wunde von Abyssos Speerhieb in der Brust dargestellt ist und trotzdem aufrecht und trotzig steht und den Mund zu einem kräftigen Schrei geöffnet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Empfang des Emphaustus'''&lt;br /&gt;
[[Datei:img hybraneum sapos ratssaal.png|miniatur|links|Der Ratssaal im Hybraneum von Sapos, Statuen: A – [[Lorkan]], B – [[Eventes]], C – [[Zenos]]]]&lt;br /&gt;
Der Ratssaal ist beeindruckend und befindet sich in einer großen Kuppel, in die oben eine weitere, runde, blaue Fensterscheibe im Zentrum der Kuppel, dem Oculus, eingearbeitet ist. Auf dem Boden befindet sich eine identische Glasscheibe, die in einem Loch im Boden eingesetzt ist und nach unten in die Bibliothek auf die Statue des Phanon leuchtet. Die Scheibe ist dick und begehbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter den 10 Plätzen der Emphausti steht vor einem großen runden, blauen Fenster mit dem Stadtwappen von Sapos, den drei Augen, eine große Statue von [[Lorkan]], dem barthavischen Ahnengott für Freiheit, Rebellion, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit. Auf der anderen Seite des Raumes stehen die Statuen von [[Eventes]], dem thyrnischen Ahnengott für Triumph, Eroberung, Leistung, Anerkennung und als Erinnerung an die Abstammung der ersten Saposi aus Thyrna, und auf der anderen Seite seht die Statue von [[Zenos]], dem barthavischen Ahnengott für Überlieferung, Kultur, Adel, Würde. Es sind nur ein Emphaustus und Magister Sar’leinn anwesend, weitere Emphausti sind nicht dort, aber zwei Adepten und eine Art Sekretär, der immer neben dem Emphaustus steht, und einige Blauschilde, die die Eingänge bewachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sekretär tritt vor und stellt als erstes Octavia und alle anderen Helden offiziell mit vollen Namen und Titel vor. Dann stellt er den Emphaustus „Manius Atilius Tenax“ als Repräsentanten des Rats von Sapos vor. Manius Atilius Tenax ist ein ca. 60- 70 jähriger Thyrner aus der Bürgerschaft, sehr groß, hager, mit markanten Gesichtszügen und einer stolzen und aufrechten Körperhaltung. Er hat große hell-graue Augen, die nicht unfreundlich, aber sehr kühl und analytisch dreinblicken, und weiße, lange Haare, was sehr untypisch für Thyrner ist, da diese traditionell eher kurze, militärische Haarschnitte tragen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Emphaustus verneigt sich und fragt Octavia auf thyrnisch, ob sie in der Sprache der Heimat sprechen oder ins Barthavische wechseln sollen. Da Octavia sich für das barthavische entscheidet, antwortet er dann im akzentfreiem Barthavisch.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entschuldig sich dann als erstes, dass er allein bei ihrer Begrüßung sei, aber die anderen Emphausti seien derzeit alle mit ihren Aufgaben beschäftigt. Da die Helden ohne Ankündigung kämen, konnte er auch keine Vorbereitungen für ein gebührendes Treffen mit einer Gesandten des Kaisers getroffen haben. Tenax beteuert, dass es ihm eine Ehre sei, die Helden kennenlernen zu dürfen, und er sagt, dass er sich noch gut an ihren Vater erinnern könne. Er spricht sein Beileid für dessen Ableben aus und hofft, dass es bald einen endgültigen Frieden zwischen Thyrna und Barthavion geben werde. Er selbst sei leider nie in Perlheim gewesen, könne sich aber noch gut an die Besuche ihres Vaters in Sapos erinnern. Auch heute noch erhielten die gelehrten Saposi immer wieder neue Schriftwerke aus der Bibliothek des Aequus und seien erstaunt über den regen Wissensfluss aus dem großen Imperium. Ihm sei auch bekannt, dass inzwischen „Lucius Larcius Obloci“ als neuer „Orator Dracian“ die Bibliothek leite, da er selbst zu diesem Kontakt gehabt habe, nachdem die Bibliothek in Perlheim wiedereröffnet worden sei. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, Marcus Vulturius Vorax, bestehe nun wieder reger Kontakt mit Perlheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Tenax erkundigt sich auch nach Magister Iatro Mendica und dessen Gesandtschaft aus Sapos und will wissen, ob diese bereits in der Bibliothek von Perlheim eingetroffen seien und nun dem geretteten Magister Gildon Ipnosi helfen würden. Als er von deren Ankunft erfährt, ist er froh, dass sie gut angekommen seien, und erkundigt sich auch nach dem fremden Wesen aus dem Meer, dem sogenannten Gesichtslosen, den Ipnosi mitgebracht haben soll. Die Akademie habe wohl großes Interesse an dieser Kreatur und werde bald eine Gesandtschaft mit einem speziellen, arkanen Käfig für dessen Transport nach Sapos  losschicken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bedankt Tenax sich offiziell im Namen der Stadt Sapos und dem Rat der Emphausti des Hybraneums für die Heldentat und die Entdeckung des Lagers von König Blutklinges Männern sowie die Rettung von Magister Sar’leinn. Sein Sekretär überreicht den Helden feierlich einen Beutel mit Gold und Tenax betont, dass die Helden der Stadt einen großen Dienst erwiesen hätten und bereits ein kampferprobter Trupp der Blauschilde ausgesandt worden sei, um das Lager im Wald zu vernichten und die gestohlenen Lieferungen und Vorräte zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend geht Emphaustus Tenax auf Kenjis Punkt ein und erkundigt sich nach der Bedrohung, die Sapos durch den Dunklen Kult angeblich drohe. Er will alle Details hören und sein Sekretär schreibt alles auf, was die Helden erwähnen. Da es aber nur vage Hinweise sind, kann er nicht viel damit anfangen und erklärt, dass alles vermerkt worden sei und sich um diese Gerüchte kümmern werde. Als die Helden ihre Hilfe anbieten, lehnt er diese jedoch höflich, aber kompromisslos ab und verweist darauf, dass der Rat alles unter Kontrolle habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Probleme der Stadt angesprochen, wirft Tenax Magister Sar’leinn einen strafenden und stechenden Blick zu und versichert den Helden dann, dass es in der Sapos außer den Überfällen von Blutklinges Männern auf den Straßen und die dadurch gestörte Versorgung der Stadt keinerlei Probleme gäbe, wobei die Helden helfen könnten. Emphaustus Tenax gibt nichts über die internen Dinge preis und würgt alle weiteren Fragen in diese Richtung höflich aber bestimmt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lädt die Helden dann für den morgigen Tag zu einem Festmahl im Hybraneum ein, als Ehre für ihre Heldentat und um den Besuch einer Gesandten des thyrnischen Kaisers gebührend zu würdigen. Sie sollen einfach zur Mittagsstunde herkommen und sich bei den Blauschilden anmelden. Dann würden auch die anderen Emphausti anwesend sein, um die Tochter des Aequus und ihre Gefährten gebührend zu empfangen und kennenzulernen. Er verspricht auch, Emphaustus Garra Nephit zu benachrichtigen, damit auch er bei dem Treffen teilnehme. Schließlich weist Tenax die Helden darauf hin, dass der Rat für sie Zimmer im Gasthaus „Glimmerstube“ für diese Nacht gemietet habe und sie dort übernachten können. Ein Blauschild werde sie hinführen und alle organisatorischen Dinge erledigen. Wenn sie sich die Zeit bis morgen Abend vertreiben wollten, empfiehlt er den Helden, sich in der Stadt umzusehen und z.B. den Park oder die zahlreichen Geschäfte aufzusuchen. Dann verabschiedet er die Helden und der Blauschild führt sie wieder hinaus in die Empfangshalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wartet bereits Kerrak auf die Helden, der allerdings genötigt worden ist, sich auf eine Bank zu setzen. Kerrak freut sich, dass sie endlich zurückkehren, und geht mit den Helden aus dem Hybraneum in die Stadt zum Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gasthaus Glimmerstube'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist es Abend und es dämmert. Der Blauschild führt die Helden auf dem großen Platz vor dem Hybraneum und geht direkt auf ein großes, prachtvolles Gasthaus zu, welches im thyrnischem Stil erbaut ist, aber einen gewissen barthavisch, gemütlichen Charme besitzt. Im Inneren hängen überall lange, edle Vorhänge aus blauem Stoff an den Wänden, die mit kleinen, glimmernden blauen Glassplittern bestickt sind, welche leicht funkeln. Die Tische sind mit getrockneten Herbstastern und Öllampen aus blauem Glas geschmückt. Den Helden fällt auf, dass es in dem Gasthaus trotz des Prunks ein wenig ungepflegt wirkt, da auffällt, dass sich in einigen Ecken Staub und Dreck gesammelt haben und man den teuren Mosaikboden auch mal wieder fegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blauschild spricht den Wirt an, reicht diesem eine kleine Schriftrolle mit einem offiziellen Siegel von Sapos und stellt die Helden mit vollem Titel vor. Der Wirt liest, wirkt ganz kurz etwas irritiert, wechselt dann aber zu einer freundlichen Geste und heißt die Helden etwas gespielt herzlich willkommen. Er stellt sich als Cairell vor und versichert, dass sich um alles gekümmert werde. Solange ihre Pferde versorgt und ihr Gepäck in ihre Zimmer gebracht würden,  können sie sich in der Gaststube erholen. Man werde ihnen auch umgehend Speisen und Getränke reichen. Den Helden fällt auf, dass es in dem Gasthaus völlig leer und niemand als Gast dort ist, und ihnen fällt eine Schankmaid auf, die plötzlich etwas hektisch mit einem Besen durch die Gaststube fegt sich entschuldigt, dass sie störe, und dann sie ganz schnell wieder verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle am Tisch sitzen und der Gastwirt hinter einer Wand verschwunden ist, hört man ihn etwas überfordert fluchen, nachdem der Blauschild wieder fort ist. Er mault eine der Bediensteten scharf an und treibt diese an, schnell die Zimmer herzurichten, da man anscheinend nicht mehr mit Gästen gerechnet hat. Nach einer sehr langen Wartezeit bekommen die Helden dann eine gute Mahlzeit serviert, die aus Fleisch, Gemüse und Brot besteht, und der Wirt selbst vergewissert sich, dass alle ihre Wünsche erfüllt sind. Die Helden bitten ihn, Platz zu nehmen, und fragen ihn nach der Hungersnot. Der Wirt beteuert, dass es keine Probleme gäbe, denn für seine Gäste sei immer genügen zu essen da und niemand müsse unter seinem Dach hungern. Auch sonst gehe es den Menschen in Sapos seines Wissens gut, der Rat der Emphausti verwalte die Stadt sehr gut und kümmere sich um alles. Henk drängt ihm ein Glas Wein auf, doch der Wirt weiß nichts Negatives aus der Stadt zu berichten außer der Blockade durch König Blutklinges Männer. Er entschuldigt sich dann bei den Helden und geht wieder seiner Arbeit nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich beim Essen heraus, dass Kerrak weder mit Besteck essen kann noch weiß, wie man sich in einem teuren Gasthaus verhält. Er will der Schankmaid in die Küche hinterherlaufen, die schon vor seinen aufdringlichen Händen und seinem prahlerischen Gerede flieht, doch Henk hält ihn zurück. Kenji schlägt vor, dass Kerrak sich nützlich machen und sich in der Stadt umsehen könnte. Kenji meint, dass Kerrak so verloren aussähe, dass er vielleicht von einem Kultisten angesprochen und dorthin geschickt würde, wohin die Menschen verschwänden. Obwohl Octavia dies für sehr unwahrscheinlich hält, schlägt Henk vor, Kerrak könnte sich aber im Arbeiterviertel umsehen, wo die Lebensmittelversorgung knapp sei. Kerrak ist begeistert von der Idee, für die Helden nützlich zu sein, und bricht sofort auf, um sich umsehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mellan und Darag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt dann doch noch ein weiterer Gast in die Schankstube von außen herein. Es handelt sich um einen Mann, der recht edel gekleidet ist, ein Kurzschwert an seiner Seite trägt und einen dunklen Mantel hat, den er ablegt, als er sich an einen der Tische setzt. Er ist ca. 20-30 Jahre alt, hat schulterlange, brauen Haare und wirkt etwas untrainiert und leicht pummelig. Kenji fällt auf, dass er ein gesticktes Pferd auf seiner Schwertscheide trägt und dies das Symbol von Eldorn – das Zenarisches Pferd – darstellt. Hinter ihm folgt ein etwas breiter, athletischer Mann mit einer Glatze, der eine dunkle Lederrüstung trägt, die etwas abgewetzt aussieht. Er ist etwas älter - ca. 30-40 Jahre -  und verhält sich einerseits dem anderen gegenüber wie ein Bediensteter, andererseits wirken sie aber auch sehr vertraut, da sich der Mann mit der Glatze neben ihn an den gleichen Tisch setzt, was Bedienstete normalerweise nie tun würden. Der junge, pummelige Mann in edler Kleidung wirkt sehr frustriert und traurig und der mit der Glatze wirkt hingegen sehr abgebrüht und stoisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der junge Mann sich hingesetzt hat, bemerkt er auch die Helden. Er blickt sich um, verneigt sich und erwähnt, dass er sich freut, hier mal wieder ein paar andere Reisende zu treffen. Er fragt, ob das Reisen auf den Straßen inzwischen wieder sicherer sei und König Blutklinges Schergen endlich vertrieben worden seien. Als die Helden ihm daraufhin berichten, dass sie zumindest auf einem Weg gegen die Räuber vorgegangen seien,  bedankt er sich höflich und blickt zu seinem Begleiter. Dann lässt er den Kopf sinken und der andere klopft ihm ermutigend auf die Schulter.  Den Helden fällt auf, dass der breite Mann mit der Glatze sie zwischendurch immer wieder mustert und bei ihrem Anblick nachzudenken scheint, während der andere auf die Tischplatte blickt und leise jammert. Dann flüstert der mit der Glatze ihm jedoch etwas zu und er hört schlagartig auf zu jammern, dreht sich dann plötzlich zu den Helden um und lächelt diese freundlich an. Er scheint abzuwarten, wie die Helden reagieren, und als diese ihn freundlich anschauen, steht er auf und geht zu ihnen herüber.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der junge Mann kommt an den Rand des Tisches der Helden, verbeugt sich und stellt sich als Mellan von Dungall aus Eldorn vor. Er betont sehr hochgestochen und mit vornehmer Etikette, dass er nicht anmaßend erscheinen oder stören wolle, aber er würde ihnen gern eine Frage stellen, falls sie dies erlaubten. Als die Helden ihm freundlich zunicken, fragt er, ob er Recht in der Annahme sei, dass es sich bei ihnen um die Gefährten von Adarian handle. Sein Leibwächter Darag sei sich sicher, dass er sie wiedererkannt habe, da er sie einst bei einer Ansprache von Adarian in Trutz gesehen habe. Mella blickt sich zu seinem Leibwächter um und winkt diesen an den Tisch der Helden. Nach kurzem, begrüßendem Nicken bestätigt dieser leise und etwas plump und ungehobelt, dass er sie wiedererkannt habe und damals in Trutz gewesen sei, nachdem sie den Angriff der Thyrner abgewandt hätten. Er habe dann zuletzt gehört, dass die Helden inzwischen zu einer Seereise aufgebrochen seien. Die Helden bestätigen ihm dies und,  als Mellan merkt, dass die Helden Gesellschaft nicht grundsätzlich abzulehnen scheinen, fragt er sie, ob die beiden sich dazusetzen dürften. Die Helden haben nichts dagegen und Mellan fragt sie nach den Abenteuern, Adarians Verschwinden und was sie nach Sapos treibe. Henk erzählt von der Seereise und berichtet davon, dass sie dem Klut des Xul einen Strich durch seine Rechnung gemacht hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wollen die Helden auch Mellans Geschichte erfahren und dieser berichtet, dass er in gewisser Weise in Sapos gestrandet sei. Eigentlich sei er hergekommen, weil es als Viertgeborenen in seiner Familie kaum noch Aufgaben und Pflichten für ihn gäbe, die er erfüllen könne. Da er auch nicht zum Kämpfen tauge - er deutet dabei auf seinen leichten Bauchansatz, habe er sich entschlossen, nach Sapos zu gehen, um dort einen Lehrmeister zu finden und Gelehrter zu werden. Doch er wolle kein Arkanist werden, sondern interessiere sich eher für die Baukunst und würde gern einen Lehrmeister in Architektur finden. Er habe schon in seiner Kindheit die große Arena von Eldorn bewundert und würde gern selbst so ein Bauwerk errichten, jedoch nähmen die Gelehrten derzeit keine neuen Schüler auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bemerken, dass Mellan bei diesen Worten etwas herumdruckst, als würde er etwas verheimlichen, und vermuten, dass er vielleicht abgelehnt wurde und sich nun schäme, als Versager nach Hause zurückzukehren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan berichtet weiter, dass er bereits vor einigen Wochen nach Sapos gekommen sei, als die Straßen noch frei waren. Er habe Darag in Eldorn vor seiner Reise als Leibwächter angeheuert, damit er sicher dort ankäme. Nun seien sie bereits seit über einen Monat hier und er habe immer noch keinen Zugang zu dem Hybraneum gefunden, da er dort einfach ignoriert werde. Mellan gesteht, dass er am liebsten nach Hause zurück wolle und es ein Fehler gewesen sei, zu denken, dass er im Hybraneum aufgenommen werde. Aber nun seien die Straßen so unsicher, dass er sich nicht mehr zurück traue. Darag sei zwar ein starker und fähiger Leibwächter, aber mit einer Überzahl von kratarischen Nemorern könne auch er es allein nicht aufnehmen. Alle anderen Besucher von Sapos seien bereits vor Wochen abgereist, als auch die ersten Anzeichen der Lieferengpässe durch die Straßenüberfälle losgingen. Jetzt ärgert er sich, dass er nicht damals mit den großen Reisegruppen mitgezogen sei, aber er habe geglaubt, dass er noch eine Chance bei einem Lehrmeister hätte. Nun seien fast alle Gäste abgereist und niemand verlasse mehr die Stadt, weshalb er nun hier festsitze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan von Dungall gesteht den Helden, dass er Angst davor habe, dass sich die Lage in Sapos noch weiter zuspitzen könne. Die Hungersnot wirke sich nämlich vor allem auf die Moral der Menschen aus und Furcht und Panik gingen um. Außerdem seien die Leute wütend, da das Hybraneum die gesamten Vorräte für sich horte und kaum Rücksicht auf die Bedürfnisse der Arbeiter nehme. Manche würden bereits von einem Aufstand munkeln, dass sich das Volk von Sapos gegen die Gelehrten auf dem Blauen Berg erheben werde. Falls es so weit kommen sollte, würden Unmengen an Blut in der Stadt fließen, weshalb er so schnell wie möglich fort gehen wolle.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sein Leibwächter Darag murmelt dann etwas davon, dass alles auch noch schlimmer sein könnte. Als die Helden daraufhin nachfragen, erzählt er, dass er Gerüchte gehört habe, von denen er Mellan von Dungall noch nicht erzählte, da er ihn nicht beunruhigen wollte. Da nun aber Helden in der Stadt seien, wolle er sie darüber informieren, was in der Stadt gerade vor ich gehe. Die Männer im Arbeiterviertel verlören nämlich langsam die Nerven und kämpften bereits um die letzten Vorräte. Dabei soll die Angst so weit gegangen sein, dass die Mächte Malgors um sich zu greifen scheinen. Die Leute sprächen von Heimsuchungen kleiner Dämonen, welche durch die Ängste aus der Unterwelt angelockt wurden und nun versuchen würden, die panischsten unter den Menschen in den Wahnsinn zu treiben. Schließlich berichtet Darag davon, dass es wohl deshalb vor einigen Tagen eine Eskalation auf dem Platz des Afrek gegeben habe. Einige seien plötzlich rasend vor Angst geworden und es sei zu einem Blutvergießen unter den Arbeitern gekommen. Die Blauschilde seien jedoch dazwischen gegangen und hätten die Gewalt beendet. Man sage, dass sie mehrere Männer dazu hätten töten müssen. Da auch einige Arkanisten mit magischen Artefakten aus dem Hybraneum im Arbeiterviertel Untersuchungen abgehalten hätten, munkele man nun, dass dort noch mehr Dämonen oder sogar Anhänger von Schwarzer Magie ihr Unwesen treiben könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann informiert Darag die Helden, falls sie mehr darüber erfahren wollten, sollten sie sich bei den Blauschilden, im Hybraneum oder im Gasthaus „Zum tüchtigen Mann“ im Arbeiterviertel erkundigen. Dies sei jedoch eine sehr grobe Schenke, wo sich vor allem die Mienenarbeiter und Schmiede träfen, und derzeit herrsche dort eine sehr raue Stimmung und aufgrund der Konflikte könnte es dort sehr gefährlich werden. Besonders für Octavia und Kenji sei dies kein geeigneter Ort, da man sie dort vermutlich ausrauben oder einfach töten würde, da die Wut auf die Herrschenden der Stadt und alle, die so aussähen, als ob sie in Kontakt mit dem Rat der Emphausti stünden, aufgrund der drohenden Aufstände zu groß sein könnte. Darag bietet aber an, dass er sie oder Henk, falls dieser allein gehen wolle, begleiten würde, damit es weniger Ärger gebe. Henk dankt ihm für das Angebot und die Informationen und blickt besorgt zu Kenji und Octavia, da Kerrak genau in dieses Arbeiterviertel aufgebrochen und wohlmöglich in Gefahr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan von Dungall wirkt nach dieser Schilderung seines Leibwächters ebenfalls sehr beunruhigt und fängt etwas an zu jammern, dass er hier nicht sterben wolle, denn wenn bereits die Schatten der Unterwelt durch die Straßen zögen, sei Sapos vermutlich bereits verloren. Mellan ist sehr pessimistisch und sein Leibwächter Darag versichert ihm, dass sie es schon noch aus der Stadt heraus schaffen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich verabschieden sich Mellan und Darag von den Helden und gehen zu Bett. Henk überlegt noch kurz, ob er heute noch das Arbeiterviertel aufsucht, doch er ist noch verletzt und kann Ruhe gut gebrauchen. Also gehen auch die Helden auf ihre kleinen, aber komfortabelen und frisch hergerichteten Zimmer, auf denen sich ein wunderschöner Waschautomat mit einem Bronze-Vogel, welcher zu zwitschern beginnt, wenn das Wasser fließt, befindet. Endlich können die Helden in ein frisch bezogenes Bett fallen und schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Nacht und Frühstück'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht hat Kenji einen Traum, in dem er die Präsenz von Uselias spürt und das Gefühl hat, dass dieser ihm etwas mitteilen möchte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Es ist dunkel. Ein staubiger Geruch erschwert dir das Atmen. Von allen Seiten spürst du einen hölzernen Widerstand, der dich beengt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Deine Hand liegt fest auf einem kleinen Mund. Kein Laut darf entweichen. Das weißt du genau.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen gehen Henk und Kenji als erstes nach unten und hören in der Gaststube, wie sich Mellan und Darag unterhalten. Mellan scheint bald das das Geld auszugehen und er befürchtet, dann auf der Straße zu stehen, was bei der herrschenden Hungersnot unter der gewöhnlichen Bevölkerung vermutlich sein Todesurteil wäre. Darag versichert ihm, dass er ihn auch nicht im Stich lasse, wenn er ihn als Leibwächter nicht mehr bezahlen könne, aber Mellan wirft ein, dass sie trotzdem ja von irgendetwas leben müssten. Darag bestätigt nur kurz und entschlossen, dass er ihm treu bleibe, egal was passiere, bevor sie ihr Gespräch beenden, weil Henk und Kenji in die Gaststube kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Mellan und Darag sich verabschieden und aufbrechen, bekommen die beiden ein reichhaltiges Frühstück serviert. Kurz darauf kommt auch Octavia hinunter und sie speisen gemeinsam. Der Wirt informiert sie darüber, dass Iustus bereits sehr früh ins Hybraneum aufgebrochen ist und sich entschuldigen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Frühstück wird die Tür zum Gasthaus aufgeworfen du Kerrak kommt herein. Er stürzt zu Boden und riecht stark nach Alkohol. Er hat Blutungen im Gesicht und wurde anscheinend kräftig verprügelt. Die Helden bringen ihn auf sein Zimmer und bereiten sich auf einen kleinen Stadtbummel vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img sapos rundgang.png|300px|miniatur|rechts|Der Bummel durch [[Sapos]]. Lokalitäten auf dem Weg: 20 – Gasthaus „Glimmerstube“, 17 – Theater der Illusionen, 21 – Juwelier Olveran, 19 – Park des Neldoban, 23 – Medikus Elgur, 25 – Scriptorium Hidonos, 22 – Arkankunst Pirlogas, 27 – Marktplatz, 24 – Schneiderei Albon, 32 – Kaserne, 33 – Badhaus, 16 – Lavandas Halle, 14 – Platz des Kosmos mit 15 – Egnerions Brunnen]]&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen das Gasthaus und wenden sich nach links, zum Theater der Illusionen, einem prunkvollen Gebäude mit einem Relief, welches thyrnische Theatermasken zeigt, die aber mit Sigillen verziert sind. Draußen ist ein Aushang, es sind derzeit jedoch keine Vorstellungen angekündigt, vermutlich hat niemand Geld oder Zeit für Unterhaltung, weil die Stadt zurzeit so wenig besucht wird und die Leute hungern. Die Helden nehmen die Hauptstraße und kommen am Geschäft von Juwelier Olveran vorbei, wo man gewöhnlichen Schmuck kaufen kann. Der Laden ist zwar geöffnet, die Helden entscheiden sich aber gegen einen Besuch. Die meisten Schmuckstück im Ausstellungsfenster kommen anscheinend aus den Mienen aus der Umgebung, in deren  Kristallkammern es ganz verschiedenste Edelsteine gibt. Viele Schmuckstücke sind aus Saphiren oder weißen Diamanten, aber auch Edelsteine aus dem gesamten Kontinent durch die Handelsverbindungen nach Thyrna wurden im Schmuck verarbeitet. Die Helden kommen an einem Park vorbei und schlendern hindurch. Sie beobachten anscheinend kranke Menschen, die dort kuriert werden und erkennen, dass der Park von Medicus Elgur als Erholungsraum genutzt wird. Auf der Hauptstraße kommen sie dann beim Skriptorium Hidonos vorbei, wo man Schreibwaren wie Pergamente aus Thyrna oder Papyrus aus Dhagat, Ostraka (kleine Tonscherben für Notizen und Quittungen), Wachstafeln, Schreibgriffel, Schreibrohr, Tinte, Lineale, Zirkel oder einen Abakus erwerben kann. Da der Laden geöffnet hat, gehen die Helden hinein und Kenji ersteht einige Pergamente, Schreibuntensilien und einen Köcher zum Transport der Schriften. Die Helden schlendern danach noch etwas weiter und betrachten von außen die Ausstellungsstücke von Pirlogas Arkankunst, obwohl das Geschäft geöffnet ist. Hier entdecken sie verschiedenste arkane Artefakte, wie hydraulische Uhren mit kleinen Szenerien aus Bronze; bewegte Statuen, welche den Kopf wenden oder die Arme heben können; aufziehbare Kunstwerke, wie mechanische Tiere oder Figuren, wie eine fliegende Taube, die durch Alkahest durch die Luft fliegt; automatische Puppentheater, Spieluhren und Wasserorgeln; kleine Kristalle, in denen deren Inneren sich ein kleines, dreidimensionale Bild abzeichnet, wenn man an einer Miniatur-Pyxis dreht; arkane Kristalle, die durch Azoth-Pyxen zum Leuchten gebracht werden können und auch unter Wasser Licht geben oder auf Azoth basierte Pyrotechnik. Die Helden gehen rechts über den Marktplatz an der Schneiderei Albon vorbei, in der es feine Stoffe und Schnittmuster aus dem Imperium, Seide aus Ishturak sowie arkane Stoffe mit Orichalkumdurchwebung, die aber nur für Arkanisten interessant sind, zu erwerben gibt. Die Helden folgen der Straße und kommen an der Kaserne vorbei, in der relevante Verbrechen, Morde, Brände oder Aufstände gemeldet werden können. Am Ende der Straße gehen sie nicht links in Arbeiterviertel, sondern gehen rechts zurück in Richtung des Hybraneums. Die Helden entdecken das Badhaus und überlegen, ob es sinnvoll sein könnte, diesem bald auch einen Besuch abzustatten, um Informationen zu bekommen. Doch jetzt kehren sie erst einmal zurück, da sie mittags zum Festmahl bei den Emphausti eingeladen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Festmahl bei den Emphausti'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich zum Hybraneum und werden von den Wachen eingelassen. Auf dem Weg zur Eingangshallte kollidiert Henk fast mit einem bronzener Flugkörper, der neben ihm auf dem Boden aufprallt. Das bronzene Modell ist ein Flugautomat in Taubenform und wird anscheinend durch einen internen Mechanismus aus komprimierter Luft oder Wasserdampf angetrieben. Ein Adept kommt angerannt und ruft aufgeregt, dass schnell die Flugweite gemessen werden solle. Anscheinend handelt es sich um ein Experiment von Ingenieuren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Betrachten der großen Statuen fällt Henk auf, dass sich deren Arme und Köpfe im Gegensatz zu gestern in anderen Positionen befinden. Kurz danach beobachtet er im Augenwinkel, wie eine Statue gerade ihren Arm hebt. Iustus kommt hinzu und erklärt, dass die Statuen je nach Tageszeit ihre Arme bewegen und ihr Blick häufig der Sonne folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blauschild am Empfangsbereich weiß sofort, dass die Helden erwartet werden. Er holt dann den geretteten Magister Sar’leinn, der auch bei dem Essen dabei sein wird, und dieser informiert sie darüber, dass es seinem Adepten Connra bereits besser gehe und sie dessen Leben gerettet hätten. Auch ihm gehe es dank der guten Versorgung eines befreundeten Medikus wieder besser und er freue sich, dass er an dem Gastmahl teilnehmen dürfe. Der Magister führt die Helden dann zu dem Speisesaal.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img hybraneum sapos speisesaal.png|miniatur|rechts|Der Speisesaal des Hybraneums. Statuen: A - Magister Aethron Caelivor, B - Magister Acasthel, C - Emphaustus Edarano]]&lt;br /&gt;
Im Eingangsbereich des Gebäudes steht eine Statue und Magister Sar’leinn erzählt, dass dies Magister Aethron Caelivor aus Sapos sei. Er habe das erste arkane Visorium erfunden und es damit möglich gemacht, die allgegenwärtigen [[Phanische Ströme|Phanischen Ströme]] durch die Nutzung spezieller Kristalle sichtbar zu machen. Dazu nutzte er diese als Sichtfelder und aktivierte sie mithilfe von [[Essenzen#ETHER|Ether]]-betriebenen [[Orichalkum]]-Konstruktionen. Diese seien ein Wunderwerk der saposischen [[Ingenieurskunst]] und gelten ein erfinderisches Unikat, dass selbst die Arkanisten im [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum von Thyrna]] beeindruckt habe. So sei Sapos auch über die Grenzen von Barthavion hinaus bekannt geworden und habe unter den imperialen Arkanisten großes Ansehen erhalten. Dann erklärt Magister Sar’leinn noch, dass der Grund für diese Erfindung die schwarzen Jahre seien, denn viele Orte seien besudelt und die Mystiker der Orden einfach völlig überfordert gewesen. Caelivor habe deshalb nach einem Weg gesucht, schwarze Magie und versteckte Kreaturen der Unterwelt sichtbar zu machen, was ihm mit den seltenen Kristallen aus der Miene vor den Toren von Sapos auch gelungen sei. Damit habe er nach den Schwarzen Jahren vielen Menschen das Leben gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Speisesaal warten sechs Emphausti und drei Magister, die von Magister Sar’leinn vorgestellt werden: Manius Atilius Tenax, Aemphoros Calethon, Caelwyn Druveth, Iscador Nerthian, Thaelior Empharion, Maelthir Valcair, Lucandor, Calviro und Virethos. Die Emphausti tragen einfache, weiße Tunikas mit schlichten, blauen Togen, die mit feinen Orichalkum-Verzierungen  in Mäanderbändern besticktsind, und die Magister nur die einfache, weiße Tunikas. Die Helden bekommen einen Platz an der Tafel zugewiesen, ganz vorn bei den Emphausti. Vor dem Essen reinigt man sich die Hände an einem Waschbecken mit einer darauf sitzenden kupfernen Eule, die sich den Personen zuwendet, sobald das Wasser fließt. Als alle am Tisch sitzen, hält der oberste Emphaustus Manius Atilius Tenax seine Begrüßungsrede:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Seid gegrüßt, Abgesandte des Dracidor'' &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia und Iustus)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und bewährte Streiter wider die Finsternis.'' &amp;lt;small&amp;gt;(blickt in die ganze Runde)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Das Hybraneum erbittet Eure Nachsicht, da Eure Ankunft uns unvermittelt erreichte und es uns daher nicht vergönnt war, Euch sogleich mit jenen Ehren zu empfangen, die Eurem Rang und Euren Verdiensten zukommen. Doch ist es der feste Wille dieses Rates, das Versäumte nun in gebührender Weise zu vollziehen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''So heißen wir Euch willkommen im Namen des Rates der Emphausti und des Hybraneums von Sapos: Die Tochter des Aequus Octavia Ardera Oratrix Dracor, Gesandte des Kaisers; den Phylax Iustus Trebatius aus Thyrna; den Mystiker Kenjiro Asai und den Helden Henk Behringer.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Die anwesenden Emphausti neigen den Helden bei der Nennung ihrer Namen anerkennend das Haupt.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es gereicht den Gelehrten des Blauen Berges zu hoher Ehre, Euch in diesen Hallen zu wissen. Groß ist der Dienst, den Ihr dieser Stadt und der Beständigkeit ihrer Wege erwiesen habt. Dass es Euch gelang, die abtrünnigen kratarischen Scharen des verstoßenen Königs Graltik Blutklinge von den Handelsstraßen zu vertreiben und die geraubten Güter Sapos’ zu restituieren, ist ein Werk der Wiederherstellung, das wir mit Dank und Anerkennung würdigen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wisset zudem, dass ein Kontingent der Blauwachen bereits das von Euch entdeckte Lager räumt; die ersten Wagen mit gesicherten Vorräten werden noch heute in der Stadt erwartet.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun aber erheben wir die Kelche auf Euer Wirken:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Dem Geiste das Wissen, dem Wissen die Freiheit!“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Alle Anwesenden stoßen auf die Helden an.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nehmt nun Platz an unserer Tafel und kostet die Gaben, die wir zu Eurer Ehre bereitet haben. Nach den Mühen Eurer Reise und den Auseinandersetzungen mit den Nemorern möge dieses Mahl Eure Kräfte erneuern.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wenn es danach Euer Wunsch ist, werden wir uns in der Ratshalle versammeln, um über den Grund Eurer Sendung nach Sapos und über Eure weiteren Absichten zu beraten. Doch für diesen Augenblick gebührt der Vorrang dem Gastmahl.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf das Wohl der Helden!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hintergrund erscheint nun ein Barde und spielt auf einer Hydraulis. Diese Wasserorgel nutzte das Prinzip der kommunizierenden Röhren und Wasserdruck, um einen konstanten Luftstrom für eine Reihe von Pfeifen zu erzeugen. Der Musiker bedient Tasten, die über ein Hebelwerk die Ventile zu den Pfeifen öffneten und singt einige thyrnische Lieder, um Octavia zu gefallen, so z.B. über die [[Geschichte des Thyrnischen Weltreiches#Der Gr%C3%BCndungsmythos: S%C3%BChne, Sieg und Auserw%C3%A4hlung|Gründungsgeschichte von Thyrna]], den [[Eturischer Drache|eturischen Drachen]] sowie über den [[Geschichte des Thyrnischen Weltreiches#Der Weg in den Abgrund: Intrigen und Bürgerkrieg (367 ThZ – 393 ThZ)|Aufstieg des ersten Kaisers Anorius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen ist sehr edel und teilweise auch exotisch, wie man es sonst nur in Thyrna kennt. Es gibt gebratenen Fasan, Rehfleisch sowie gegrillte Forellen aus den umliegenden Bergen von Sapos, Zitrusfrüchte aus Eturum, Feigen aus Dhagat, Granatäpfel aus Vahir und Gewürze aus Ishurak. Dazu gibt es thyrnischen Wein. Während des Essens fragt Emphaustus Aemphoros Calethon die Helden, ob sie schonmal in Sapos waren und wie es ihnen in der Stadt gefällt. Octavia erzählt von ihrem ersten Besuch in Sapos und ihrer Bekanntschaft mit dem Emphaustus Garra Nephit. Emphaustus Iscador Nerthian möchte wissen, ob das Gasthaus auch angemessen sei, worauf die Helden sich für die gute Unterbringung bedanken. Magister Calviro interessiert, ob die Thyrner Octavia und Iustus sich in der thyrnischen Atmosphäre der Stadt auch ein wenig Zuhause fühlen, was diese bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen wird noch stolz eine automatische Magd hineingerollt, wo sich die Emphausti ihre Weinkelche nachfüllen lassen. Der lebensgroße, humanoide Automat von absoluter Perfektion und Schönheit hält in der rechten Hand einen Weinkrug und, wenn ein Kelch in ihre freie linke Hand gestellt wird, senkt sich diese durch das Gewicht und die andere Hand schenkt Wein nach. Auf diese Weise wird die Zeit überbrückt, bis ein Nachtisch serviert wird: Gebäck mit Honig und Nüssen. Währenddessen lockert sich die Runde ein wenig auf und die Helden kommen auch einzeln mit den Arkanisten ins Gespräch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Magister Lucandor fragt die Helden, ob es schon Neuigkeiten über [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] gebe und ob dieser schon wieder aufgetaucht sei. Man habe vor allem von seinem Verschwinden gehört und weniger von der Seereise der Helden, da die Nachricht von seinem mysteriösen Verschwinden ganz Barthavion in Aufruhr versetzt habe, so dass viele nach ihm suchten. Die Helden können ihm nichts neues erzählen und berichten ihm stattdessen von ihrer Seereise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Thaelior Empharion möchte wissen, ob bekannt ist, welchen dunklen Göttern der Kult genau huldige, und ob sie klar sei, dass es sich bei der unterstellten Macht des „[[Utukk'Xul]]“ eindeutig um einen sogenannten Demiurgen, einen Dämonenfürsten, handeln müsse, der aus dem verdorbenen Unterweltsreich, dass die Gelehrten [[Malgor]] nennen, stamme. Die Helden bestätigen ihm seine Schlussfolgerungen und der Emphaustus äußert seine Verwunderung darüber, dass der Name „Utukk'Xul“, aus dem Ishturischen stammend, lediglich so viel wie „böser Geist der Unterwelt“ bedeute, was für einen Demiurgen mit diesem Status ungewöhnlich sei. Daher interessiert ihn, ob er noch einen anderen Namen trage und ob sie ihn jemals gesehen hätten. Die Helden verneinen eine direkte Begegnung, verweisen aber auf den [[Bericht des Erlerig Darrow]], wo eine Begegnung geschildert wird. Hoch interessiert fragt er Kenji, ob sein Orden diesen Bericht vielleicht mit Sapos teilen würde, da dieser ihnen unbekannt sei, und Kenji verspricht ihm, sich dafür einzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Caelwyn Druveth möchte wissen, ob Magister Ipnosi tatsächlich die sogenannten Gesichtslosen gefunden habe. Als die Helden dies bestätigen, will er alles über [[L'yreh]] und dessen Bewohnern erfahren. Die Helden berichten ihm von den Xishari-Dämonen und den [[Loigg'Il]], welche Magister Ipnosi die Gesichtslosen nennt. Sie erzählen von dem Loigg’Il [[Schutuhx]], der den Magister nach Barthavion begleitete und bald nach Sapos überführt werden soll. Emphaustus Druveth ist fasziniert und will mehr über den Beweggrund ihrer Reise erfahren. Die Helden berichten ihm davon, wie sie Sabaoth Immortalis mit der Hilfe vom Geist des alten Elbenköniges Seregs in die Schwelle verbannt haben. Sie berichten von der Schließung des Nebelschlundes, wodurch die Überflutung der Küstenregionen verhindert wurde. Emphaustus Manius Atilius Tenax ist zu der Gruppe getreten und erkundigt sich nach Sabaoth Immortalis. Die Helden erzählen ihm, dass es sich bei ihm einst um den thyrnischen Magister Spurius Iunis gehandelt habe, und Tenax stellt fest, dass er mit diesem in der Jugend gemeinsam im großen Hybraneum in Thyrna studiert habe, bevor er nach Barthavion ausreiste. Er habe nie viel Kontakt zu ihm, erinnert sich aber, dass Spurius nicht unbedingt als Genie gefeiert wurde, sondern als gescheiterter Kosmonom galt. Tenax findet es tragisch, wenn sich Arkanisten, die ihrem Handwerk nicht gewachsen seien, mit schwarzer Magie einließen, um über diese verwerflichen Wege zu Macht zu gelangen, was leider ein altes Problem sei, was immer wieder auftauche. Dann betont er, dass so etwas in Sapos allerdings kein Problem darstelle, da hier strenge Kontrollen gelten und so alles unter Kontrolle sei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dann wendet sich Emphaustus Manius Atilius Tenax Kenji zu und fragt ihn, ob er auch in der Bibliothek des Aequus gewesen sei, als er noch jünger war. Als Keni dies bejaht, erwähnt Tenax, dass er sich nämlich an einen jungen Mann mit einem exotischen Aussehen erinnere. Außerdem habe er Phyrron gut gekannt und erkundigt sich, wie es diesem ergangen sei und ob er noch in der kleinen Einsiedelei lebe. Als Kenji ihm mitteilt, dass Pyrrhon vor einiger Zeit gestorben sei, drückt  Tenax seine Trauer über Pyrrhon Tod aus und gesteht Kenji, dass er ihn als einen ganz besonderern Mystiker seines Ordens erlebt habe. Pyrrhon sei so wissbegierig und immer auf der Suche nach Erkenntnis gewesen, dass er schon manchmal gedacht habe, dass er eigentlich eher ein Gelehrter als einen Diener der Götter sei. Dann erzählt Tenax, dass er selbst einmal ein langes Gespräch mit Pyrrhon geführt und dabei von dessen Herkunft als balmarischer Adeliger erfahren habe. Tenax zeigt sich erstaunt, dass sich hinter dem einzelgängerischen Außenseiter ein Mann von edlem Erbe verbarg, aber betont, dass man dies in den Gesprächen mit ihm stets gespürt habe, da er sehr wortgewandt war, wenn er sich dazu durchgerungen hatte, überhaupt mit jemanden zu reden. Dann fragt er Kenji, ob er ein gewöhnlicher Ishturi sei oder ob er sogar Ahnen aus Bhuma oder dem fernen und mysteriösen Kontinent Seryka besäße, und möchte wissen, was Kenji alles über seine Herkunft wisse und ob er sich in Eboria manchmal fremd fühle und sich nach seiner Heimat sehne. Als Kenji ihm mitteilt, das er eigentlich nichts über seine Herkunft wisse, weist ihn Tenax darauf hin, dass im Hybraneum auch ein Mädchen aus Seryka leben würde. Sie sei die Adoptivtochter des Magisters Pangenos und werd neben einem schwarzhäutigen Jungen aus Nigor in dem Vivarium für die Gelehrten des Hybraneums vorgezeigt, da viele solche seltenen und exotischen Menschen noch nie zu Gesicht bekommen hätten. Doch da das Vivarium leider nur für Gelehrte zugänglich sei, werde Kenji dort leider keinen Einlass erhalten, doch falls er Interesse daran habe, mehr über Seryka zu erfahren, könne er eine Nachricht an den Magister Pangenos schreiben, wobei dieser jedoch leider derzeit zu beschäftigt sei, da das Vivarium für den Winter vorbereitet werden müsse. Kenji bekommt eine Gänsehaut, als Tenax ihm von einer Serykanerin erzählt, die im Hybraneum lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Manius Atilius Tenax wendet sich an Octavia und spricht sie darauf an, dass sie das Geanische Echo habe. Er findet dies erstaunlich, da dieses hybranische Erbe in der thyrnischen Aristokratie seit den Bürgerkriegen doch fast als ausgelöscht gelte und seines Wissens der Tyrann Catilius der letzte gewesen sei, der mit seiner Macht des Sturmrufens eine echte geanische Macht besäße. Die anderen Geanisten, die wie Octavia als Mündel der Ordo Dracian leben, seien in den letzten Generationen immer seltener geworden und die letzten hätten eine so geringe magische Macht, dass sie diese kaum noch als bedrohlich wahrgenommen würden. Der letzte sei kaum noch fähig gewesen, mit seiner Magie bei den kaiserlichen Festen ein Feuer zu entzünden. Er ist deshalb erstaunt, dass ihre Gabe sich scheinbar so mächtig ausprägt habe, und fragt, ob dies vielleicht daran liegen könnte, dass sie in Barthavion fern der Zivilisation Thyrnas aufgewachsen sei. Er erinnert daran, dass Barthavion ein wildes und teilweise unerschlossenes Land sei und die Mächte der Natur hier in ihrer ursprünglichsten Kraft auftreten könnten, und spekuliert, ob diese Nähe zur Wildnis ihr Echo überhaupt erst erweckt habe und sich ihre Magie deshalb so stark ausdrücke. Octavia findet seine Theorie plausibel und Tenax gibt zu, dass es ihm etwas Unbehagen bereite, wenn er an die geanische Magie denke, und wenn sie keine Gesandte des Kaisers wäre, hätte er sie nicht so einfach in das Hybraneum gelassen. Da sie aber Iustus dabei und eine aristokratische Erziehung genossen habe, sei er in ihrem Fall jedoch ohne Bedenken und erachte sie nicht als Gefahr. Dann erwähnt er noch, dass es einen Magister Luthach unter ihnen gebe, der sich ganz der Erforschung des Geanischen Echos gewidmet habe. Dieser würde bestimmt begeistert sein, sie kennenzulernen, da er noch niemanden begegnet sei, in dem das geanische Erbe der Hybraner stecke. Jedoch sei er derzeit sehr beschäftigt und wenn sie ihn um ein Treffen bäte, könnte es dauern, bis er sie empfangen könne, denn er sei ein berühmter Medikus, der derzeit auch einige Patienten habe, die bei ihm stets Vorrang hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Tenax mit Octavia unterhält, schreibt Kenji einen kurzen Brief an Magister Pangenos und übergibt ihn dem Emphaustus mit der Bitte um Weiterleitung. Iustus redet währenddessen angeregt mit den Magistern und tauscht sich über viel Fachgerede aus. Er wirkt ganz in seinem Element und ist unter seinesgleichen wesentlich redseliger als unter normalen Leuten. Henk fühlt sich unter all den Gelehrten fehl am Platz und da diese Henk auch mehr oder weniger links liegen lassen, hat er die Gelegenheit, verschiedenste Gesprächsfetzen aufzuschnappen. Die meisten sind uninteressant, aber Henk kann zwei Stimmen hören, die scharf und leise miteinander flüstern. Es sind zwei Magister (Calviro und Virethos), die sich mit ihrem Wein in der Hand neben einer Säule vor der Statue von Magister Acasthel unterhalten. Um zu verstehen, was sie sagen, wills sich Henk unbemerkt nähern. Dazu verlässt er den Speisesaal in den Innenhof und schleicht von dort zu einer Tür, welche sich direkt neben den flüsternden Magistern befindet. Nun kann Henk folgende Wortfetzen belauschen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''...so schnell wie möglich wieder loswerden... ...sollen nichts mitbekommen... ...schlechteste Zeit... ...Nephit nichts sagen...''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Emphaustus spricht bei Nachfrage über Probleme in Sapos, weder die Hungersnot noch die Probleme auf den Straßen etc. scheinen für sie bedenklich zu sein. Die Emphausti vermittlen immer das Gefühl, dass sie die Stadt völlig unter Kontrolle hätten. Vorfälle gebe es auch keine besonderen und auf den Vorfall in dem Arbeiterviertel angesprochen beteuern alle, dass diese Probleme gelöst wurden. Es habe sich wohl ein Streit zwischen den Arbeitern um Löhne oder etwas anderes Banales gehandelt und es habe nichts mit Magie zu tun gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage nach Garra Nephit erfahren die Helden, dass dieser nicht auffindbar gewesen sei und sich vermutlich auf einer seiner kurzen Reisen in die Umgebung befinde. Manchmal reise er zu der Kristallmiene, um dort die beste Auslese von Kristallen für seine Arbeiten zu reservieren. Da er sehr wählerisch sei, bleibe er manchmal für ein paar Tage dort. Sie würden ihm eine Nachricht hinterlassen und er werde sich bei den Helden im Gasthaus melden, wenn er zurück sei.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Nachtisch bitte der Emphaustus die Helden nochmal in den Ratssaal in einen Besprechungsraum. Dort will er nun wissen, welche Bedrohung die Helden für Sapos sehen und bittet sie, ihm alle Details zu schildern. Die Helden berichten von der [[Notiz von Sabaoth Immortalis]], auf der Sapos als erstes Ziel des Kultes erwähnt wist. Tenax Schüler Virethos vermerkt alles und, als die Helden mit ihrer Schilderung fertig sind, bedankt sich Tenax höflich und beendet damit das Treffen. Er fragt die Helden, was sie nun vorhätten und ob sie noch in der Stadt bleiben würden oder ob sie zu einem anderen Ziel weitertreibe. Als sie erwähnen, noch in der Stadt bleiben zu wollen, wünscht Tenax ihnen auch noch einen guten Aufenthalt und bietet ihnen in den nächsten Tagen den Zugang zu der Bibliothek an. Er habe die Blauschilde informiert und die Helden würden nun hindurchgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden ihn um Zutritt für das gesamte Hybraneum bitten, verweist er darauf, dass sie keine Ausnahmen machen könnten und alle anderen Bereiche nur für Gelehrte zugänglich seien. Es stehe ihnen jedoch frei, sich wie alle angehenden Schüler einen Lehrer zu suchen und für einige Monate oder Jahre hierzubleiben, um zu studieren. Jedoch müssten sie sich dann geistig genauso beweisen, wie alle anderen Adepten. Wenn sie ansonsten Kontakt zu den Magistern suchen, müssten sie sich schriftlich an diese wenden dann warten, bis sie eine Antwort erhielten. Dann bedankt er sich für ihren Besuch und versichert, dass ihnen das Gasthaus bezahlt werde, solange sie in der Stadt seien, da dies noch zu der Belohnung für die geretteten Waren gehöre. Dann schickt er sie fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen das Hybraneum und Henk berichtet ihnen im Gasthaus von den Gesprächsfetzen, die er belauscht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.17''')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Nemieon === &lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Kenjiro Asai]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Nemieon '''Fest der [[Nemia]]''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Nemieon '''Fest der [[Nemia]]''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Nemieon === &lt;br /&gt;
'''Tag der [[Enodia]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XII. Lysareon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Ogeon]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29./30.''' '''Fest der Passionen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Abenteuer&amp;diff=40141</id>
		<title>Abenteuer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Abenteuer&amp;diff=40141"/>
				<updated>2026-04-19T09:44:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: /* AKTUELLES ABENTEUER */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nichts zu danken-Comic.png|300px|thumb|right|Kleiner Witz am Rande]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]] Die '''Abenteuer''' sind Resultate der Spielsitzungen. Aus dem Spielgeschehen entstehen Geschichten, die hier in verschiedenen Medien gesammelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
== AKTUELLES ABENTEUER ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto; width:80%; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot; style=&amp;quot;border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; border-top: 1px solid;&amp;quot; | &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Aktuelles Abenteuer der Heldengruppe &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;text-align:center; border-bottom: 1px solid; border-left: 1px solid;&amp;quot; |   &amp;lt;u&amp;gt;'''Kalender:''' &amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Kalender#11. Nemieon|11. Nemieon 721 ThZ]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;text-align:center; border-bottom: 1px solid;&amp;quot; | &amp;lt;u&amp;gt;'''Kampagne 23:'''&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Das_Mysterium_von_URU#Episode_17:_Garra_Nephit|Das Mysterium von URU - &amp;lt;small&amp;gt;Episode 23.17&amp;lt;/small&amp;gt;]]'''&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-bottom: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:center;&amp;quot; | [[Datei:Questbuch.png|30px]] &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''[[Quest-Buch]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto; width:80%; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; border-top: 1px solid;&amp;quot; | &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; Weitere Abenteuergruppen &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;text-align:center; border-bottom: 1px solid; border-left: 1px solid;&amp;quot; | &amp;lt;u&amp;gt; '''Kampagne 一:''' &amp;lt;/u&amp;gt; '''[[Kampagne: Shinji Oto|Shinji Oto-Abenteuer]]'''  &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-bottom: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:center;&amp;quot; | &amp;lt;u&amp;gt;'''Kampagne I:'''&amp;lt;/u&amp;gt;  '''[[Der_Weg_nach_Nyssos#Episode_01:_Die_Br.C3.BCcke|Der Weg nach Nyssos]]''' &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== SPIELERCHARAKTERE ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto; width:80%; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; border-top: 1px solid;text-align:center;&amp;quot; | &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; '''SPIELERCHARAKTERE'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#eee5c6; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid;&amp;quot;| '''Aktuelle Heldengruppe'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid;&amp;quot;| [[Datei:Octavia-P.png|100px|zentriert]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot;| [[Datei:Henk-P.png|100px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|-  &lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#eee5c6; border-left: 1px solid;&amp;quot;| [[Octavia|OCTAVIA]] &lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#eee5c6; border-right: 1px solid;&amp;quot;| [[Henk Hjaldinger|HENK]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid;&amp;quot;| [[Datei:Kenji-P.png|100px|zentriert]] &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot;| [[Datei:Augustus-P.png|100px|zentriert]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#eee5c6; border-left: 1px solid;&amp;quot;| [[Kenjiro Asai|KENJI]] &lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#eee5c6; border-right: 1px solid;&amp;quot;| [[Augustus Octavius|AUGUSTUS]]&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-bottom: 1px solid; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid;&amp;quot; | '''[[Ehemalige Heldencharaktere|EHEMALIGE HELDENCHARAKTERE]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== KAMPAGNEN ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto; width:80%; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; border-top: 1px solid; text-align:center;&amp;quot; | &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; '''KAMPAGNEN'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 01: '''[[Die Reise nach Trutz]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 02: '''[[Golgari und das Dämonenmal]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 03: '''[[Die Rettung von Druzba und Principus Mortis]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 04: '''[[Adrianus' Freiheitskämpfe]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 05: '''[[Die Reise in das Servas-Dickicht]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 06: '''[[Der Wirrwald und der Bund des Xul]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 07: '''[[Gejagt von Utukk'Xul]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 08: '''[[Die Befreiung der Öde]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 09: '''[[Orilos Scheitel, Loderis und Druzba]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 10: '''[[Der Weg nach Pirlath]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 11: '''[[In Parlainthium Novum]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 12: '''[[Die Drachenträne]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 13: '''[[Die Rückkehr nach Barthavion]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 14: '''[[Die Heilung von König Varulos]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 15: '''[[Die Rettung des Troll-Orakels und der Kontakt in Kratara]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 16: '''[[Die Bedrohung aus der Ortag Steppe]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 17: '''[[Neue Hoffnung in Eldorn]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 18: '''[[Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 19: '''[[Die Rückkehr des Maldoror]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 20: '''[[Das Vermächtnis des Aequus]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 21: '''[[Die Fahrt der Baiula Spei]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 22: '''[[Im Nebelschlund]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | 23: '''[[Das Mysterium von URU]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;border-left: 1px solid; border-right: 1px solid;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-bottom: 1px solid;  border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:left;&amp;quot; | I: '''[[Der Weg nach Nyssos]]'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== KREATIVE ERZEUGNISSE ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto; width:80%; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; border-top: 1px solid; text-align:center;&amp;quot; | &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; '''[[Kreative Erzeugnisse]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:center;&amp;quot; | [[Korrespondenzen]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; width:50%; border-right: 1px solid; text-align:center;&amp;quot; | [[Kreative_Erzeugnisse#Helden.E2.80.93Galerie|Helden-Galerie]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; width:50%; border-left: 1px solid; text-align:center;&amp;quot; | [[Kreative Erzeugnisse#Einzelne Abenteuererzählungen|Erzählungen]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; width:50%; border-right: 1px solid; text-align:center;&amp;quot; | [[Kreative Erzeugnisse#Comics|Comics]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; width:50%; border-bottom: 1px solid; border-left: 1px solid; text-align:center;&amp;quot; | [[Kreative Erzeugnisse#Musik|Musik]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; width:50%; border-bottom: 1px solid; border-right: 1px solid; text-align:center;&amp;quot; | [[Kreative Erzeugnisse#Audioaufnahmen von Spielsitzungen|Audioaufnahmen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Das_Mysterium_von_URU&amp;diff=40140</id>
		<title>Das Mysterium von URU</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Das_Mysterium_von_URU&amp;diff=40140"/>
				<updated>2026-04-19T09:44:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: /* Episode 16: Das Hybraneum von Sapos */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 23: Das Mysterium von URU&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. Aletheon - ... 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
== Prolog: Heimkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Img gesandtschaft aus veldun.png|300px|miniatur|rechts|Die Gesandtschaft aus Veldun: Hofrat Periath, Gesandter Laerandir, Lichtsprecher Thalion (v.l.)]]&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Rückkehr nach Galadh-Bôr === &lt;br /&gt;
'''27./28. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden in [[Galadh-Bôr]] willkommen geheißen und müssen sich zunächst durch ein Bad in [[Hylea|Nestels]] Quelle von den verderbten Einflüssen aus [[L'yreh]] reinigen. Sie sehen die Überlebenden der [[Baiula Spei]] wieder und berichten ihnen bei einem Festessen  von ihren Erlebnissen. [[Gwaerenor]] erzählt ihnen die Geschichten zu den Elbengeistern [[Amulett des Mirion|Mirion]] und Callon und ist beeindruckt von dem Schicksal [[Sereg|Seregs]]. Am Abend findet eine Andacht für die Elbenseelen statt und Kenji übergibt Gwaerenor die [[Lampe der Caldra]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Aletheon &lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|left|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
'''Die Ankunft'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am frühen Mittag fährt das Elbenschiff in den kleinen Hafen von [[Galadh-Bôr]] ein. Die Elben konstruieren ein neues Schiff, es ist bereits halb fertig und man sieht einige Elben, die daran bauen, aber innehalten und den Helden entgegenblicken, als diese sich dem Hafen nähern. Sie stellen ihre Arbeit ein und blicken freudig und der eine oder andere vielleicht etwas überrascht den Helden entgegen. Sieben weitere Elben stehen andachtsvoll und diszipliniert aufgereiht am Steg und [[Gwaerenor]] steht ihnen voran und hält seinen Stab in der Hand. Alle Elben blicken freudig und hoffnungsvoll auf die ankommenden Helden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Elben-Delegation stehen die Freunde der Helden und warten auf ihre Ankunft. [[Wigo]] ist völlig aus dem Häuschen, winkt und springt aufgeregt umher und [[Iustus Trebatius|Iustus]] legt ihn beruhigend eine Hand auf die Schultern, um seine Freude ein wenig abzubremsen. Der Magus steht militärisch diszipliniert neben den Elben und hat ein ungewöhnlich freudiges Lächeln auf den Lippen, als er den Helden entgegenblickt. Auch [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] steht mit einem breiten und zufriedenen Grinsen daneben und hat eine Hand zum Gruß erhoben. [[Abdrushin]] wirkt ganz emotional und macht fremde Gesten aus Ishturak, mit welchen er anscheinend seinen Göttern für die Rückkehr der Helden dankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Anlegen haben alle das Gefühl, dass ihr Schiff von den Wellen direkt zum Ufer getragen wird und das Anlegen erscheint auffällig elegant. Bevor die Helden jedoch nach dem Anlegen das Schiff verlassen können, werden sie von Gwaerenor zurückgehalten und begrüßt. Er dankt den [[Weiße Götter|Calanir]] für ihre Rückkehr und ist froh, die Helden wiederzusehen. Gwaerenor weist daraufhin, dass auch ihre Freunde bereits sehr aufgeregt sind und es kaum noch aushalten können, sie gebührend zu begrüßen. Jedoch müsse ihr Wiedersehen noch eine kurze Zeit aufgeschoben werden, da er sicher sein will, dass die Helden von dem dunklen Ort [[L'yreh]] keine verderbten Einflüsse mitgebracht haben. Henk bemerkt, dass Wigo von Iustus zurückhalten werden muss, da er unbedingt zu Henk will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet die Helden deshalb darum, zuerst eine Reinigung zu vollziehen, damit sie Galadh Bor sicher und ohne Sorgen betreten können. Er weist darauf hin, dass dann auch die Zeit zum Berichten sei, denn alle sind neugierig und wollen wissen, welche große Taten die Helden vollbracht haben. Doch bevor sie das Schiff verlassen können, hält Gwaerenor sie zurück und mustert das Gepäck der Helden. Ihm ist aufgefallen, dass es einige Gegenstände bei ihnen gibt, deren Einflüsse dem Wachstum der heilenden Silma-Esche schaden würden und die deshalb hier am Hafen direkt verstaut werden müssen. Henk ahnt sofort, worauf der Hüter anspielt, holt von sich aus das Madenglas und die Flasche mit Eloras Dämon aus seinem Mantel  und legt die verderbten Stücke  in eine Kiste, die Gwaerenor extra holen ließ. Es handelt sich um eine große Truhe, die ein aufwendiges Siegel mit Kontenmustern eingraviert hat und in der Mitte ist ein Motiv trägt, das wie ein Eiskristall aussieht, was Kenji sofort als Attribut [[Hylea|Hyleas]] erkennt. Nachdem Augustus auch noch Eloras Tasche mit den dämonischen Ingredienzien hineingetan hat, verstaut Henk auch noch seinen Mantel darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes bittet Gwaerenor die Helden um ihre Waffen und Rüstungen, damit sich ihr Schmied um sie kümmern und sie reinigen, reparieren und pflegen kann. Also übergeben die Helden ihre Waffen einem Elben mit einer Art Schürze, die an Schmiedekleidung erinnert. Er nimmt die Rüstung von Augustus und alle anderen Waffen an sich und verspricht, sich gut um sie zu kümmern. Schweren Herzens überlässt schließlich auch Augustus ihm seinen Waffengurt mit Schwert und Dolch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fällt auf, dass die Elben immer wieder unauffällig, aber offensichtlich ehrfürchtig zu ihm herüberblicken. Nachdem er die Blicke zunächst auf seine Person bezogen hat, fällt ihm dann auf, dass es die Lampe der Caldra ist, welche die Blicke auf sich zieht. Kenji spricht Gwaerenor darauf an und erfährt, dass ihm dieses uralte, heilige Artefakt  bekannt ist und er sich später gern mit Kenji darüber unterhalten würde, doch erst nach einer sorgfältigen Reinigung. Bis es so weit ist, gibt Kenji die Lampe in die Obhut von Gwaerenor.&lt;br /&gt;
[[Datei:img götterinsel ankerplatz quelle.png|miniatur|rechts|Galadh-Bôr mit dem Anlegeplatz und Nestels Quelle]]&lt;br /&gt;
'''Das Reinigungsritual'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet dann die Helden, ihm zu folgen, und geht den Weg hoch. Die Freunde der Helden gehen den Weg zum Baum hinauf und Wigo ruft aufgeregt zu Henk hinunter, dass er oben auf ihn warten und dann alles hören will, was sie erlebt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor führt die Helden die Klippen hinauf zur Quelle, welche einem Felsen entspringt und darunter ein kleines Becken von etwa zweieinhalb Schritt bildet. Ein Priester in schnee-weißem Gewand, den Gwaerenor als „Melethor“ vorstellt, hat bereits ein Feuer entzündet und wirft etwas in die Flammen. Aus dem würzig-kühlen Kräutergeruch, der den Helden in die Nase steigt, erfahren sie schnell, dass es sich um Salbei handelt, einer allgemein bekannten Pflanze zur Bannung und Reinigung, welche der [[Hylea]] geweiht ist. Am Rand des Beckens steht eine kleine bemalte Holz-Statue von Nestel (Hylea) mit Saphir-Augen und Eiskristall-Schmuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor erzählt dann eine kurze Geschichte über den Mythos der Entdeckung der Quelle und der Weihung an die Göttin und stellt damit heraus, welche Bedeutung der Ort für die Elben hat und dass es sich um den Ursprung von Galadh-Bôr handelt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Im [[Mythische_Zeitalter#Das schwarze Zeitalter – Krieg und Leid|Schwarzen Zeitalter]], als die [[Onoa|Göttin der Finsternis]] die Welt in absolute Dunkelheit hüllte und die [[Lichtgötter|Götter des Himmels]] sich zurückgezogen hatten, wanderte eine Gruppe Elben in völliger Schwärze durch das goldene Tal und suchten verzweifelt nach Hilfe. Da erblickten sie plötzlich einen strahlenden Berg in der Dunkelheit, dessen schneebedeckte Spitze hell und weiß leuchtete.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Elben eilten auf den Berg zu, dicht gefolgt von grausamen Dämonen, und als sie den Gipfel erreichten, stoppe das unheilige Heer der Unterwelt abrupt und konnte das Schneefeld nicht betreten. Auf den glänzenden Schneeflächen begegnete den Elben die hohe Göttin [[Hylea|Nestel]], welche sie mit ihrem Licht an diesen Ort geführt hatte. Sie versprach ihre Hilfe und ihr Bruder [[Thylor|Beriand]] brachte die Elben sicher ins Innere des Landes, wo sie mit zu den Gründern des Reiches [[Veldun]] wurden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Später, nach dem schwarzen Zeitalter, kehrten die Elben hierher zurück und fanden diese Quelle vor an der Stelle, wo ehemals die Schneefelder lagen. Man erzählt sich, dass der Schnee geschmolzen und zu dieser Quelle geworden sei. Ihr Wasser nährte den Keimling von [[Galadh-Bôr]], den mein Vorfahre hier pflanzte, und ließ ihn zu einem stolzen Baum anwachsen, wie er denen der goldenen Zeiten nahekommt.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nestel stand also einst persönlich an dem Ort der Quelle, welche die Kraft der Göttin in sich hat und an sie erinnert. Gwaerenor erwähnt, dass die Elben sich nach ihren Kämpfen an der Quelle reinigen, um die Verunreinigung, die Verderbnis loszuwerden. Dann fordert er auch die Helden auf, ein reinigendes Bad zu nehmen. Vorher sollen sie möglichst alles verbrennen, auch alle Kleidung, was die Helden mit in L'yreh hatten. Sie erhalten dann eine Art großes Tuch, in welches sie sich einhüllen können, um nicht nackt dazustehen, und Gwaerenor erwähnt, dass bei der Quelle für alle bereits frische Kleidung  bereitgelegt wurde. Gwaerenor verabschiedet sich dann und lässt die Helden mit dem Priester Melethor allein. Er wünscht ihnen mit den Worten &amp;lt;big&amp;gt;„''Nai Nestel na le!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Möge Nestel mit euch sein!) &amp;lt;/small&amp;gt;  Nestels Segen und geht dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entkleiden sich, wobei Henk, Kenji und Augustus das große Tuch anfangs nicht nutzen und nur Octavia zieht sich unter dem Tuch aus. Die alte Kleidung wirft jeder für sich in das Feuer und bekommt dafür von dem Elbenpriester einen Kelch mit einem Trank zur inneren Reinigung überreicht. Dann beginnt Melethor wundervolle Verse zu singen, die zu einem Lied an Nestel, die Vertreiberin der Schatten, gehören, wie Octavia heraushören kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Aranain Nestel, Heri naeth a farost en-dúath! Le i dhithren leithio i fuin o dhagedh in naerui! Nestel, hannon le!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Hohe Nestel, Herrin der Unschuld und Vertreiberin der Schatten! Deine Reinheit vertreibt die Dunkelheit aus den Körpern der Besudelten! Nestel, gepriesen seist du!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Während Melethor singt, trinken die Helden den Inhalt des kühlen Kelches. Der Trank ist eisig kalt und hat sogar einige Eiskristalle auf der Oberfläche schwimmen. Er schmeckt nach Salbei und verströmt im Körper eine Frische, die zuerst einen kalten Schauer auslöst, dann jedoch eine befreiende Erfrischung bringt, die eine große Entspannung auslöst. Der Trank fühlt sich deutlich magisch an und tief im Inneren ist seine Wirkung bis in die kleinste Ader wahrzunehmen. Durch die Frische fällt bereits ein großer Teil der Last aus [[L'yreh]] von allen ab und alle fühlen sich leichter und weniger bedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Henk und Augustus läuft nach dem Trinken eine ekelhaft stinkende Flüssigkeit aus ihrem Ohr heraus, denn der „Hirn-Egel“ stirbt ab und fällt zu Boden. Melethor blickt etwas angewidert und wirft die Egel mit Hilfe eines Dolchs ins Feuer, während er dabei &amp;lt;big&amp;gt;„''Nai Nestel tir nin!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Nestel schütze uns!) &amp;lt;/small&amp;gt;  spricht. Henk und Augustus können nun endlich wieder richtig hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann deutet der Priester auf die Quelle und nacheinander kann sich jeder allein von Kopf bis Fuß baden und waschen, denn das Wasserbecken reicht gerade für eine Person aus, um vollständig unterzutauchen. Das Wasser ist zuerst sehr kalt, aber sobald man ganz im Wasser ist, breitet sich eine warme Woge durch den gesamten Körper bis in die äußersten Spitzen aus. Das Rauschen des Wassers hat auch eine Wirkung auf den Bewusstseinszustand des Badenden und versetzt jeden in eine Art Trance, in der innere Bilder und Erinnerungen an die dunkelsten Momente in L'yreh hochkommen. Es ist so, als ob man alles in Zeitraffer nochmal erleben würde und jeder resümiert dadurch zwangsläufig seine schrecklichsten Erlebnisse in L'yreh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht als erster ins Wasser und einige schreckliche Szenen drängen sich ihm ins Bewusstsein. Er denkt zunächst an den Hirn-Egel, die ihm ins Ohr gesetzt wurde, und an die ekelhaften Geräusche, wenn [[Loigg'Il]] mit ihrem Kiefer den Kopf eines Menschen knacken. Dann erinnert Henk sich, wie Uozk, der Erste der Loigg'Il, ihm mit seinem [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Legerüssel]] Erinnerungen abgesaugt hat ([[Im Nebelschlund#Episode 13: Der Erste|Episode 22.13]]). Doch die grauenvollsten Erinnerungen hat Henk an Reverons Fluch, der ihn beim Betreten von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] getroffen hat  ([[Im Nebelschlund#Episode 26: Aufbruch nach Riunuz-Choxxu|Episode 22.26]])  und ihn dann immer weiter körperlich und mental verändert hat, bis Henk ein dunkelsichtiges nervliches Wrack war ([[Im Nebelschlund#Episode 33: Reverons_Fluch|Episode 22.33]]). Die Veränderung durch den Fluch zwang ihn schließlich vor unstillbarem Hunger dazu, die verbündete Piratin [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] zu fressen ([[Im Nebelschlund#Episode 35: Lord Reveron|Episode 22.35]]).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes steigt Octavia in das Wasser der heiligen Quelle und ihr drängt sich ihre erste Begegnung mit [[Sabaoth Immortalis]] in L'yreh ins Bewusstsein, der ihr ankündigte, sie in eine mächtige Waffe gegen ihre Freunde zu verwandeln. Octavia erinnert sich an die Manipulation der Loigg'Il, welche ihr gefälschte Erinnerungen einpflanzten, um ihr innerstes Wesen zu verändern ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Außerdem läuft Octavia erneut ein kalter Schauer über den Rücken, weil [[Dimoria]], die Herrin der Furcht, ihr mitteilt hatte, sie jetzt zu kennen, nachdem Octavia in Dimorias Pyramide zum Schrecken selbst geworden ist ([[Im Nebelschlund#Episode 42: Pfad der dunklen G.C3.B6tter – Teil 3|Episode 22.42]]). Octavia fällt auf, dass ein dunkler, nebelartiger Schleier vom Körper abgewaschen und von dem Strom des Wassers davongespült wird, was sie als die magische Besudelung ansieht, die sich langsam abwäscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt nach Octavia die Quelle und durchlebt zunächst erneut die grauenhafte Ohnmacht und Hilflosigkeit, welche er in der Gefangenschaft der Loigg’Il angesichts der vielen Gefangenen, die in der „Sklavenfabrik“ ihrer Umwandlung harrten und denen er nicht helfen konnte, empfand ([[Im Nebelschlund#Episode 03: Die Freigeister|Episode 22.03]]). Kenji erinnert sich lebhaft an die Schmerzen und den Ekel durch die schreckliche Krankheit, welche er sich bei der Flucht aus der Sklavenfabrik zugezogen hatte ([[Im Nebelschlund#Episode 04: Geschichten am Krankenbett|Episode 22.04]]). Auch kommt ihm die lähmende Angst in den Sinn, die er empfand, als sie Octavia wiedergefunden hatten und er sich fragte, ob sie noch sie selbst war oder sich bereits verloren hatte ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Mit Grauen denkt er an die Prüfungen in den Pyramiden der Schreckensgötter zurück, die ihm seine Abgründe offenbart hatten ([[Im Nebelschlund#Unterkapitel 4: Der Thronsaal des Hazug-S.C3.A1gok|Episoden 22.40-43]]). Nachdem sich diese Erinnerungen offenbart haben, tritt Kenji noch eine weitere Erinnerung ins Bewusstsein, die er fast vollkommen verdrängt hätte. Er entsinnt sich der Demütigungen durch Reveron während seiner Gefangenschaft im Archiv, von denen er seinen Freunden bisher noch nichts erzählt hat ([[Im Nebelschlund#Episode 35: Lord Reveron|Episode 22.35]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letztes taucht Augustus in die Quelle ein und das reinigende Wasser spült bei ihm schuldbewusst die grauenhaften Schreie vom Larots schrecklichem Ende ins Bewusstsein ([[Im_Nebelschlund#Episode_28:_Larot|Episode 22.28]]), bevor er ihn an seine kalte Tat nach dem Kampf mit Ilmor erinnert, wo er das überlebende Opfer getötet hat, anstatt es zu retten ([[Im_Nebelschlund#Episode_31:_Ilmor|Episode 22.31]]). Der abartige Anblick der zusammengesetzten Abnormität in [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]], die zum unwürdigen Schicksal der stolzen Elbenkrieger unter Callon wurde, hat ihn zutiefst mit Grauen erfüllt ([[Im_Nebelschlund#Episode_39:_Callon|Episode 22.39]]). Doch das Schrecklichste für Augustus ist die Erkenntnis, die ihm vor allem die Pyramide des [[Vis|Azeruel]] gebracht hat, wie viel Dunkelheit tatsächlich bereits in ihm liegt ([[Im Nebelschlund#Episode 42: Pfad der dunklen G.C3.B6tter - Teil_3|Episode 22.42]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wirkt das erneute Erleben der schrecklichen Erinnerungen unangenehm und traumatisch, da jeder dadurch mit den Abgründen der Reise erneut konfrontiert wird. Durch dieses erneute Durchleben stellt sich dann jedoch eine reinigende Katharsis ein, als ob jeder Erinnerung etwas Dunkles aus dem eigenen Innenleben hervorholt, welches dann von dem Wasser gereinigt und davongetragen wird. Während dieser Reinigung wird allen bewusst, wie besudelt sie überhaupt sind, denn die Helden hatten sich an vieles mittlerweile gewöhnt und einige Erlebnisse bereits ins Unbewusste verdrängt, wo sie eventuell noch lange auf ihnen unwissentlich gelastet hätten. So weicht das anfängliche Unwohlsein schließlich einer klärenden Säuberung der Gefühlwelt und löst ein befreiendes und wohliges Gefühl aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bad fühlen sich alle sehr erleichtert und können sich in die edlen Kleider der Elben hüllen, die für sie bereitliegen. Es ist traditionelle Kleidung aus Galadh-Bôr, die trotz ihrer Erhabenheit sehr bequem ist, nämlich lange Gewänder in Grün- und Blautönen, die mit goldenen Fäden bestickte Knotenmuster mit maritimen Motiven besitzen. Die nassen Tücher werden verbrannt und der Elbenpriester führt die gereinigten Helden zum Baum.&lt;br /&gt;
[[Datei:img galadh-bor.png|300px|miniatur|rechts|Galadh-Bôr mit der Holzhütte]]&lt;br /&gt;
'''Empfang bei der Hütte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Silma-Esche hat sich bereits in dem Monat ihrer Abwesenheit verfärbt und das Silber der Blätter geht in ein goldenes kupferrot über. Die verbrannten Stellen sind bereits wieder gut nachgewachsen und der Baum strahlt allen in der goldenen Herbstsonne entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu dem Baum kommt man zwangsläufig einer neuen, großen Holzhütte entgegen, die improvisiert und nicht elbisch wirkt. Vor der Hütte sind einige Netze und gesalzene Fische aufgehängt und sind auf Holzgestelle einige Echsenhäute von den Lava-Echsen aufgespannt und trocknen in der Sonne.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 100px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie sind da!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist Wigo, der ihnen aus der Hütte entgegenrennt und die Arme ausbreitet, dann jedoch innehält und fragend zu dem Elbenpriester blickt. Als dieser ihm lächelnd zunickt, fällt Wigo Henk um den Hals und ruft immer wieder, dass er wusste, dass die sie es schaffen und zurückkehren. Auch Henk freut sich sehr, den Kleinen wiederzusehen und umarmt ihn herzlich. Wigo fällt dann auch Kenji um den Hals und schließlich sogar Octavia, nur vor Augustus macht er etwas eingeschüchtert halt und streckt diesem dann jedoch freudig seine Hand entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist auch Iustus aus der Hütte und verneigt sich militärisch vor allen, wobei er jedoch ein leichtes, freudiges Lächeln auf den Lippen hat. Dann begrüßt er zuerst Augustus und beide umarmen sich sogar kurz. Anschließend begrüßt er Octavia förmlich, indem er sich tief vor ihr verneigt und ihr militärisch berichtet, dass er die Stellung gehalten hat und ihr als Gesandte des Kaisers immer noch stets mit seinen Diensten zur Verfügung steht. Octavia bedankt sich förmlich und begrüßt Iustus dann erfreut. Henk und Kenji begrüßt er mit einem Händedruck und spricht ihnen seinen Dank aus, dass sie die Nachkommen des Aequus  sicher zurückgebracht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Abdrushin ist aus der Hütte gekommen und malt mit seinen Händen fremdartige Zeichen in die Luft, während er immer wieder &amp;lt;big&amp;gt;„''Tanemmirt i Dingir! ''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Dank den Gingir!) &amp;lt;/small&amp;gt; ausruft. Dabei geht er lächelnd auf die Helden zu und begrüßt als erstes Kenji mit weit ausgestreckten Armen. Er umarmt ihn, drückt ihm einen traditionellen, ishturischen Begrüßungskuss auf die Wange und erklärt, dass er jeden Tag zu den Dingir gebet hat, damit sie  ihm seinen Freund Kenji zurückbringen. Die anderen Männer begrüßt Abdrushin ebenfalls herzlich und umarmt sie, doch vor Octavia verbeugt er sich nur ganz weit und höflich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die anderen überlebenden Mannschaftsmitglieder der [[Baiula Spei]] treten aus der Hütte und umringen die Helden. Es haben nicht viele Überlebt, aber es sind ein paar bekannte Gesichter darunter. Offizier Ibendorn, der mit Augustus das Training organisierte, ist dabei und Obermatrose Klippstein, der die Helden stets zu den Inseln gerudert hat, kommt mit den Matrosen Weihwind und Seiler und dem Tuisken Olvir haben dazu und die Helden freuen sich sehr, sie zu sehen. Ganz im Hintergrund steht der Schiffszimmermann Gebbert und schmunzelt in Richtung der Rückkehrer. Auch Ferolax hält sich zurück und beobachtet die Szene. Alle begrüßen die Helden fast gleichzeitig und sind völlig euphorisch. Sie würden am liebsten allen Fragen auf einmal loswerden, jedoch entwickelt sich bei all der Freude noch kein richtiges Gespräch unter den Männern. Alle sind einfach glücklich und beteuern immer wieder, dass sie immer daran geglaubt haben, dass die Helden es schaffen werden und zurückkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Helden ist die Situation schwer. Nach den dunklen Wochen in L’yreh ist die überschwängliche Freude der anderen zwar schön, aber sie fühlen sich von all der Emotionalität und den Eindrücken auch regelrecht überwältigt. Ihnen wird deutlich bewusst, dass L’yreh ihnen noch tief in den Knochen steckt und auch das reinigende Bad nicht alle schrecklichen Eindrücke abwaschen konnte. Es fällt ihnen dadurch schwer, sich wieder in der normalen Welt einzufinden und aus dem traumatischem Überlebensmodus herauszukommen, denn ihr Nervensystem hat sich noch nicht an die neue Situation gewöhnt und ist noch vollkommen überreizt, genau wie ihr gesamte Blut noch von Stresshormonen überflutet ist und sie nicht zur Ruhe kommen lässt. Deshalb stehen die Helden bei der Begrüßung auch etwas apathisch neben sich, obwohl sie eigentlich glücklich über das Wiedersehen sind. Octavia und Augustus sind besonders betroffen, aber auch Kenji ist sehr erschöpft. Nur Henk könnte noch Kräfte aktivieren, da er auch sieht, wie erfreut und neugierig die anderen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten des Trubels kommt Gwaerenor zu der Begrüßungsrunde dazu. Die Männer gehen alle ehrfürchtig zur Seite und machen ihm den Weg zu den Helden frei. Gwaerenor teilt ihnen mit, dass es sein altes Herz aufs tiefste rührt, wenn er die Freude der Anwesenden in diesem Augenblick verspürt, und da die Rückkehr der Helden für alle ein großer Tag der Freude ist, lädt er die Anwesenden zu einem großen Festmahl ein, welches in diesem Moment vorbereitet wird und bei dem dann auch die Geschichten und Fragen ausgetauscht werden können, die allen auf dem Herzen brennen. Dann weist Gwaerenor alle Männer darauf hin, dass die Helden sich nach ihrer langen Reise nun mit Sicherheit nach etwas Ruhe sehnen, und bietet diesen an, sich bis zum Festmahl in ihren Gastgemächern auszuruhen. Er deutet auf den Baum und erwähnt, dass ihnen Schlafplätze auf einer eigenen Plattform hergerichtet wurden. Wenn sie sich also zurückziehen wollten, würden sie dort oben jederzeit einen Ort der Ruhe finden. In dem Moment wird den Helden bewusst, dass Gwaerenor ihren emotional traumatischen Zustand als einziger wahrnimmt, da alle anderen zu sehr von ihrer Freude überwältigt sind. Henk bleibt aus Höflichkeit noch ein Weilchen bei Wigo, doch Octavia, Augustus und Kenji würden sich gerne zurückziehen und schließen sich Gwaerenor an, der sie zu ihrem Schlafplatz bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie an dem Baum vorbeigehen, fällt ihnen auf, dass die Elben maßlos unterbesetzt und durch den Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]) und die Reise zum [[Nebelschlund]] ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 36: Die Silma-Esche|Episode 21.36]]) stark dezimiert worden sind. Vor dem Baum sind noch die Spuren von dem großen Scheiterhaufen zu erkennen, auf welchem Octavia und [[Ignus]] die Elben verbrannt haben, welche damals von Marledigma und Heriotza getötet wurden ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 53: Der Nebelschlund|Episode 21.53]]). Ein „Elbengärtner“ pflegt gerade den Baum, während er Lieder singt, und die Regeneration ist offensichtlich in vollem Gange. Außerdem steht eine neue, bemalte Holz-Statue vor dem Baum. Sie zeigt eine wunderschöne Elbe mit einer Art Krone, die mit einem Baum verziert ist, der von den Seiten von zwei hohen Wellen umrahmt wird, und es handelt sich um [[Gwaeriel]]. Unter der Statue wachsen blühende, weiße Lilien, die in Eboria als klassische Bestattungsblumen bekannt sind. Gwaerenor führt die drei Helden auf eine eigene, abgetrennte Plattform auf dem Baum und jeder bekommt ein unglaublich weiches und gemütliches Bett, das nach frischen Blumen duftet. Octavia, Augustus und Kenji haben sich gerade zu Bett begeben, als auch Henk auftaucht und das unfassbar bequeme Bett ausprobiert. Kaum hat sein Kopf das Kissen berührt, ist er eingeschlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen fast in dem Moment ein, in dem sie sich in die weichen Betten legen, und Henk träumt ein wundervolles Wiedersehen mit Viola und Augustus schläft traumlos, während Octavia und Kenji keine schönen Träume haben, sondern sich wieder in der [[Malgor|malgorianischen]] Umgebung L'yrehs wiederfinden. Alle werden nach wenigen Stunden durch liebliche, sphärische Musik geweckt, und erblicken nach ihrem Erwachen einen Elben, welcher auf einer Lyra spielt. Nachdem die Helden aufgewacht sind, legt der Elb die Lyra zur Seite und sagt mit einer auffordernden Handgeste &amp;lt;big&amp;gt;„''Hado nin''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Folgt mir) &amp;lt;/small&amp;gt;, um dann den Weg hinabzugehen und immer wieder seine auffordernden Worte zu wiederholen, so dass die Helden ihm schließlich folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Festessen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen findet in Gwaerenors Halle mit den zwei Wurzelthronen statt und der Elb für die Helden direkt dorthin. Im Inneren wurde eine wunderschöne Tafel hergerichtet, die mit Blumen und kleinen verzierten Öllämpchen aus Silber geschmückt ist. Auf silbernen Tellern liegt viel Fisch, welcher kunstvoll zubereitet wurde, und dazu gibt es zartes, gedünstetes Gemüse, duftendes Gewürzbrot und lieblichen Beeren-Wein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überlebenden Besatzungsmitglieder der Baiula Spei sind bereits versammelt und sitzen manierlich an der Tafel,  als die Helden die Halle betreten. Für sie wurden an einer Seite Plätze freigelassen, direkt neben den beiden Wurzelthronen am Tafelende. Aus der Nähe fällt ihnen auf, dass auf Gwaeriels Thron weiße Lilien liegen. Nachdem die Helden auf ihren Plätzen sitzen, kommt Gwaerenor hinzu und nimmt auf seinem Wurzelthron bei den Helden Platz. Da alle anderen Elben die barthavische Sprache nicht verstehen und außerdem zu tun haben, ist er als einziger Elb anwesend, und als das Gemurmel verstummt, erhebt sich Gwaerenor und stimmt eine Eröffnungsrede an:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr mutigen Streiter! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Durch [[Hylea|Nestels]] Reinigung habt ihr euch von der größten Dunkelheit, welche euch durchdrungen hat, befreien können. Seid nun herzlich willkommen auf [[Galadh-Bôr]], ich begrüße euch mit großem Dank und in freudiger Überraschung. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Denn ich will euch gestehen, dass ich nicht mehr an eure Rückkehr geglaubt habe, als nach einem halben Mondlauf noch immer kein Lebenszeichen von euch zu sehen war. Ich wollte eure Freunde bereits nach Hause bringen lassen, doch sie glaubten so fest an euch, dass eine Heimreise für sie undenkbar war. Sie waren von ganzem Herzen von eurem Erfolg überzeugt und gaben die Hoffnung an eure Rückkehr niemals auf. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin sehr erfreut, dass sie Recht behalten haben und ihr Menschen mich erneut überraschen konntet – denn ihr seid tatsächlich zurückgekehrt! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr habt [[Nebelschlund|Nendrath]], den ewig speienden Schlund, zum Versiegen gebracht und damit ganz [[Veldun]] und alle Küsten [[Barthavion|Barthavions]] vor dem Untergang gerettet. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und ich gestehe voller Demut ein, dass ich euch unterschätzt habe, denn ihr habt mir bewiesen, dass große Taten von euch jungen Völkern ausgehen können. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch nun lasst uns hören, wonach wir uns alle schon so neugierig verzehren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Esst und trinkt und erzählt uns von euren großen Taten!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rede beginnt das Essen und die Helden können sich nicht daran erinnern, wann sie das letzte Mal so etwas Leckeres gegessen haben. Das Beste ist jedoch, dass jeder Bissen der köstlichen Speisen den salzig-fauligen Geschmack von L’yreh von ihrer Zunge vertreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freunde wollen nun als erstes hören, wie die Helden den Nebelschlund ausgestellt haben, denn die Elben hatten bereits gestern erstaunt bemerkt, dass dieser verebbt ist. Kenji ergreift zuerst das Wort und fängt an zu erzählen, ergänzt durch Henks und Octavias Beschreibungen. Sie erzählen von den Elbengeistern, welche sie aus den Geisterfallen befreit haben und von dem Fund der [[Lampe der Caldra|Lampe]] ([[Im_Nebelschlund#Episode 32: Calar Caldra|Episode 22.32]]). Gwaerenor offenbart den Helden, dass die Lampe einst einer legendären Elbenpriesterin namens „Glaniel die Reine“ gehörte, welche im [[Mythische_Zeitalter#Das_schwarze_Zeitalter_-_Krieg_und_Leid |Schwarzen Zeitalter]] persönlich an Caldras Seite  gekämpft hat, und die Lampe war ein Geschenk der Göttin für die treue Priesterin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erzählen sie von dem Schicksal von Callon ([[Im Nebelschlund#Episode 39: Callon|Episode 22.39]]) und bemerken, dass Gwaerenor aufhorcht, als wäre ihm dieser Name bekannt. Die Helden berichten weiter von dem Kampf gegen [[Sabaoth Immortalis]] und der Wiedererweckung von dem schwarzen König [[Sereg]]. Sie beschreiben, wie sie diesen mit dem [[Spiegel des Anor]] konfrontiert haben, so dass er sein Bewusstsein wiedererlangte und den Nebelschlund zum Versiegen brachte. Schließlich erzählen die Helden von dem Ende des Lichs Immortalis, der von den Geistern in die Zwischenwelt gezogen wurde ([[Im Nebelschlund#Episode 46: Thronsaal des Hazug-S.C3.A1gok – Teil 2|Episode 22.46]]). Gwaerenor ist tief bewegt über das Schicksal der Elbengeister und weist darauf hin, dass diese unglücklichen Seelen dort seit Jahrtausenden gefangen waren und ein großes Opfer brachten, als sie Sabaoth in die Zwischenwelt zogen, denn sie haben ihre Chance auf Erlösung freiwillig aufgegeben und sich zu den ewigen Wächtern des dunklen Feindes erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor fragt nach dem Amulett, welches Augustus um den Hals trägt, und die Helden erzählen ihm die Begegnung mit Mirion in den [[L'yreh#Die_Folterkammern_der_Xishari|Folterkammern]] der [[Xishari]] ([[Im Nebelschlund#Episode 02: Mirion|Episode 22.02]]). Interessiert hört Gwaerenor zu und scheint auch dieser Name scheint ihm bekannt zu sein. Also fragt Octavia direkt nach und die Helden erfahren, dann Mirion ein junger Elb war, der eine ausgeprägte Verbindung zum Pflanzenreich besaß. Er hatte so große Macht über das Wachstum der Pflanzen, dass er fähig war, den Wald des Goldenen Tals zu heilen, der im Schwarzen Zeitalter vollständig zerstört wurde. Gemeinsam mit seinen Wächtern begab er sich damals auf die gefährliche Reise, um den großen, heiligen Bäumen des Waldes zu helfen, die damals alle im Sterben lagen, denn er hatte als einziger die Gabe, sie vollständig zu heilen. Niemand weiß, was mit ihm geschah, jedoch wird erzählt, dass er mit samt seinen Wächtern, welche ihm ihre Treue bis in den Tod geschworen hatten, von den Unterweltswesen irgendwo im Wald getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor ist sehr betrübt über das Schicksal des jungen Elben und erzählt den Helden dann von Callon, welcher einst der Rechte Arm von Sereg war und als mächtiger General der Elben des Goldenen Tals galt. Doch nachdem Seregs Geist von Trauer in den Wahn getrieben wurde und er sich zum Schwarzen König aufgeschwungen hatte, übernahm Callon die Führung über die restlichen Elben des Goldenen Tals und hielt die Stellung in der Roten Festung. Jedoch wurde auch diese schließlich überrannt und alle Überlebenden wurden nach L‘yreh verschleppt. Große Trauer erfüllt Gwaerenor und er kündigt eine kleine Andacht an, um Sereg und den anderen Elbengeistern zu gedenken und ihnen für ihr großes Opfer danken. Dazu lädt er die Helden herzlich ein, falls sie nicht zu erschöpft sind. Er bittet die Helden, dass sowohl das [[Amulett des Mirion]] und vor allem die [[Lampe der Caldra]] während der Zeremonie am Abend präsent sind. Dann verabschiedet er sich, um die Feierlichkeit vorzubereiten und wird den Helden einen Boten schicken, der ihnen Bescheid gibt, wenn sie mit der Andacht beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden dürfen aber noch nicht aufhören, von ihren Erlebnissen zu berichten, und so erzählen sie von ihrem unerwarteten Zusammentreffen mit den [[Freigeister|Freigeistern]] ([[Im Nebelschlund#Episode 03: Die Freigeister|Episode 22.03]]). Ihre Freunde sind sichtlich Überrascht, dass es sich bei den Freigeistern um [[Loigg'Il#Namen|Wasserghule]] der [[Loigg'Il|Gedankenschinder]] handelt, die aber ihren freien Willen behalten haben. Dann erzählen sie den neugierigen Zuhörern von den rivalisierenden [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Ältesten]] der Loigg’Il Uozk und Bußßeuxuß ([[Im Nebelschlund#Episode 13: Der Erste|Episode 22.13]]) und resümieren, dass es in der Unterwelt keine wirklichen Verbündeten gibt, da alle letztendlich gegeneinander arbeiten. Augustus berichtet von der Sprengung des Bußßeuxuß durch einen [[Boulvriag-Flakon]] ([[Im Nebelschlund#Episode 21: Bu.C3.9F.C3.9Feuxu.C3.9F|Episode 22.21]]), was zu großem Staunen bei Ferolax führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Freunden einen Eindruck zu geben, was ihnen dort unten alles begegnet ist, erzählen die Helden von ihrer Begegnung mit einem echten Drachen ([[Im Nebelschlund#Episode 43: Pfad der dunklen G.C3.B6tter - Teil_4|Episode 22.43]]) und einem Infernal ([[Im Nebelschlund#Episode 37: Die H.C3.B6llenbestie|Episode 22.37]]). Und natürlich lassen sie ihren Kontakt zu einem Theleten und einem Seva ebenfalls nicht unerwähnt, was ihnen die stauenden Blicke aller einbringt ([[Im Nebelschlund#Episode 36: Epikoras|Episode 22.36]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Freunde im Laufe der Erzählungen erfahren haben, dass Octavia direkt bei der Ankunft von den anderen Helden getrennt wurde, wollen alle wissen, wie sie sie wiedergefunden haben, und die Helden berichten von Octavias Gefangenschaft und die schwierige Befreiung aus der Beeinflussung durch die der Loigg’Il ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Octavia offenbart ihren Freunden, dass sie in gewisser Weise dankbar für die Erfahrung ist, denn wenn die Gedankenschinder nicht versucht hätten, ihre Erinnerungen zu manipulieren, so wäre sie nie ihren Gefühlen auf die Spur gekommen, die immer wieder die Auslöser für ihre Fähigkeiten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt beginnen die Überlebenden zu erzählen, was ihnen widerfahren ist. Wigo berichtet, wie Geldorn von Lachs die Treppe verteidigt hat, so dass die Wasserghule nicht das Bug stürmen konnten, auf dem er mit Ferolax stand. Als die Helden das Tauchboot bestiegen hatten und die Baiula Spei auseinanderbrach, war der Bug noch etwas länger über Wasser. Doch als das Wasser die Treppe erreicht hatte, wurde von Lachs von mehreren Wasserghulen gleichzeitig angegriffen und in die Tiefe gerissen. Ferolax und Wigo haben zwei leere Kisten aus der Kammer unter ihnen geholt, über Bord geworfen und sind hinterhergesprungen. An die Kisten geklammert schwammen sie auf das Elbenboot zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus erzählt, dass er mit Olvir unter Wasser gewirbelt wurde und Olvir mit einer Hand seinen Arm ergreifen konnte. Doch zwei Wasserghule griffen nach Iustus Beinen und zogen ihn hinab, während Olvir mit aller Kraft gegen den Sog des untergehenden Schiffes ankämpfte, um nach oben zu kommen. Iustus ließ seinen Stab los und formte mit seiner freien Hand ein Zeichen. Dann rief er mit seiner letzten Luft etwas und eine Druckwelle schnellte auf die Wasserghule zu, so dass sie ihre Griffe lockerten und losließen. Im selben Augenblick gewann Olvir Auftrieb und die beiden schafften es an die Wasseroberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin berichtet, dass er von Gebbert mit einem improvisierten Floss aus dem Wasser gefischt wurde, nachdem er Roana hinterhergesprungen war, als sie von Wasserghulen über Bord gezogen wurde. Als Abdrushin seine Trauer darüber ausdrückt, dass er Roana nicht retten konnte, berichtet Kenji ihm davon, wie sie in L'yreh Roana wiedergefunden und gerettet haben und dass sie mit ihrem Sohn, der bei den Freigeistern lebte, und den anderen Geretteten auf dem Weg nach [[Perlheim]] ist. Abdrushin ist überglücklich und dankt den Dingir für diese glückliche Fügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Gedanken an die bevorstehende Andacht beenden die Helden die Gespräche und vertrösten ihre Freunde auf den nächsten Tag und die gemeinsame Rückreise, wo noch viele Gelegenheiten kommen werden, um weitere Geschichten zu erzählen. Nach dem Verlassen des Stammes bemerkt man schon, dass die Elben sich draußen vor dem Baum versammeln und irgendetwas vorbereiten, denn ein großer Holzstoß wird zwischen den beiden Altären aufgeschichtet. Die Helden schlendern noch ein Weilchen um den Baum herum und dann wird ihnen von einem der Elben Bescheid gegeben, dass die Andacht beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andacht für die gefallenen Elben'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor hat sich bereits in der Mitte des Platzes zwischen den Altären eingefunden. Vor ihm wurde Holz für ein großes Feuer aufgestapelt und darum herum liegen getrocknete Hollunderbeeren. Außerdem steht vor dem Holzstapel eine große, bemalte Holzstatue, welche die Helden vorher bereits im Inneren des Baumes ganz im Hintergrund bemerkt haben. Sie stellt  eine junge Frau mit einem Zepter dar, welches einen Stern als Spitze besitzt. Kenji ist sofort bewusst, dass es sich [[Spea]] handelt, welche die Elben Caldra nennen. An den zwei Altären stehen jeweils ein in ein weißes Gewand gekleideter Elbenpriester. Der den Helden von dem Quellritual bereits bekannte Elbenpriester Melethor steht an dem Altar der [[Hylea|Nestel]] und der andere bei dem von [[Thylor|Beriand]]. Die anderen Elben haben sich um sie herum im Kreis aufgestellt, während die Priester Salbei und Thymian verbrennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet die Helden, sich zu ihm in das Innere des Kreises an den Feuerholzstapel zu stellen, und jeder bekommt dann eine kunstvoll geschnitzte Fackel, die mit dem Motiv einer Schwalbe verziert und noch nicht angezündet ist. Kenji trägt die [[Lampe der Caldra]] und Augustus trägt das [[Amulett des Mirion]] offen. Nachdem auch alle Elben eine gleiche Fackel erhalten haben, werden alle ganz still und die Elben beginnen, ein Lied zu singen. Währenddessen entzünden die Priester ihre Fackeln an den duftenden Räucherschalen auf ihren jeweiligen Altären und schreiten damit auf den Holzstapel in der Mitte zu, welchen sie dann zeitgleich entzünden. Das Feuer beginnt zu brennen und Gwaerenor erhebt seine Hände darüber, welches daraufhin innerhalb weniger Sekunden zu einem großen, lodernden Festfeuer von über zwei Schritt empor steigt. Auf einen Wink entzünden sich zeitgleich die Fackeln aller Anwesenden, woraufhin die Priester gemeinsam sprechen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 400px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Caldra, Gilberiel, hannon i galad lín estel!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Caldra, Sternenträgerin, gepriesen sei dein Licht der Hoffnung!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeitgleich mit den Worten der Priester leuchtet die Lampe von Caldra in Kenjis Hand von selbst hell auf und zieht die staunenden und andächtigen Blicke aller Elben auf sich. Zum ersten Mal sehen die Helden, dass sich das weiße Licht der Lampe plötzlich aufbricht und sich für einen Moment in vier Farben aufspaltet: in einen grünen, einen blauen, einen gelben und einen roten Lichtstrahl. Dann verbinden sich die Farben wieder zu einem rein-weißen Licht. Kenji spürt in diesem Moment intuitiv, dass die besondere Macht der Lampe gerade durch die Magie der Elbenpriester ausgelöst wurde, und wird sich bewusst, dass die uralten Traditionen der Elben Kräfte in der Lampe entfachen können, die er niemals entfesseln könnte. Er bekommt sein Gefühl bestätigt, dass die Lampe eigentlich nicht zu ihm, sondern zu dem Volk der Elben gehört, denn bei ihnen ist sie zuhause. Nachdem die Aufmerksamkeit von der Lampe fort und sich wieder auf die Priester richtet, treten diese zur Seite und Gwaerenor übernimmt das Wort:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Höret, ihr anwesenden Seelen! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute wollen wir ein nobles Opfer ehren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ein Opfer unserer selbstlosen Vorfahren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Seit Äonen fristen diese ein qualvolles Dasein in dem finsteren Dolen Talath, ohne Aussicht auf Erlösung aus ihrem düsteren Gefängnis! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch durch ihre Begegnung mit diesen tapferen Helden aus dem Land Barthavion wurde ihr Geist mit Licht und Wille erfüllt. '' &amp;lt;small&amp;gt; (Er deutet auf die Helden) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unsere weisen Ahnen erkannten die gutwilligen Absichten dieser kleinen Gruppe und entschlossen sich, ihnen mit all ihrer Macht zu helfen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gemeinsam gelang es ihnen schließlich, die Welt von einem untoten Übel zu befreien, dem Lich Sabaoth Immortalis! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (kurze Pause und die Priester werfen Kräuter auf die Räucherschalen nach) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun wollen wir euch unseren ergebensten Dank aussprechen: ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieser gilt zuallererst unseren verstorbenen Vorvätern! Ihr gabt euer Seelenheil für die Fesselung des Meisters des Todes in der Zwischenwelt und erlöstet die Welt damit von einem grausamen Übel. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Weißen Götter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nächstes danken wir dir Mirion, du Sohn des Waldes, sowie deinen treuherzigen Wächtern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du gabst dein Leben für das Leben auf der schönen Baneth! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Weißen Götter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir danken dir Callon, ehrenhafter Streiter der Altvorderen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du führtest deine Männer in ein letztes Gefecht und dientest deinem Goldenen König treu noch über den Tod hinaus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Weißen Götter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso danken wir dir Sereg, du Goldener König des Goldenen Tals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du überstandest die schwerste Prüfung einer verirrten Seele und fandest zu deinem wahren Selbst zurück! Aus deinem schwarzen Herzen wurde schließlich wieder der goldene Schatz, der zuvor in deiner Brust geruht hatte! Selbstlos übernahmst du die Aufgabe, über den unheilvollen Nekromanten für alle Ewigkeiten zu wachen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Weißen Götter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Dank ist bei euch allen und wir verneigen uns vor euren Taten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (alle Elben neigen ihr Haupt für einige Sekunden und sind dabei still, dann redet Gwaerenor weiter) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wollen wir nicht nur euch Ahnen, sondern auch unseren Freunden aus Barthavion Anerkennung aussprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (er dreht sich zu den Helden und alle Elben blicken diese an) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr mutigen Streiter erbrachtet eine heldenhafte Tat, ohne die all unsere Vorfahren noch immer im Dunkel des Wahnsinns gefangen wären. Ihr brachtet Licht ins Dunkel und erleuchtet die verlorenen Seelen des Goldenen Tals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht nur das! Durch die Befreiung der verirrten Seele des Goldenen Königs habt ihr ganz Eboria vor einem großen Unheil gerettet. Seit ewigen Zeiten sprudelte der gespenstige Nendrath aus dem Erdreich der verfluchten Tiefen unter dem Meer – eine stete Bedrohung nicht nur für Veldun, sondern auch für die Heimat dieser Helden. Doch durch euch wurde diese dunkle Gefahr gebannt und ein altes Übel aus der Welt geschafft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür danken wir euch von Herzen und neigen erbeben unser Haupt vor euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (alle Elben verneigen sich und huldigen die Helden, dann spricht Gwaerenor weiter) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir vergessen euch und eure Tapferkeit nicht und werden eure Taten in klangvollen Liedern gedenken!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Weißen Götter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Gwaerenor ehrende Worte an die Helden gerichtet hat, verneigt er sich tief vor ihnen und alle anderen Elben tun es ihm gleich&lt;br /&gt;
- zum Schluss werfen die Priester die Hollunderbeeren ins Feuer und der Rauch wird von einem süßen Duft erfüllt. Die Elbenpriester sprechen noch eine Abschlussformel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 300px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Caldra, tela na i faer lín galad!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Caldra, sende ihren Seelen dein Licht!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann steckt jeder Elb seine Fackel in dem Boden, so dass ein Kreis aus Fackeln um den Altarplatz erhalten bleibt, nachdem alle davongegangen sind. Die Helden verweilen noch am Feuer und Gwaerenor kommt auf Kenji zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor gesteht Kenji, dass er über die Mächtigkeit der [[Lampe der Caldra]] überrascht ist, und fragt Kenji, ob er etwas Besonderes gespürt habe, als sich ihr Licht bei der Andacht in das Prisma aufbrach. Als Kenji ihm erzählt, dass er das Gefühl hatte, dass die Lampe eigentlich nicht zu ihm gehört, erwähnt Gwaerenor, dass es eine Erbin der Lampe gibt, welche eine Nachfahrin der mythischen Priesterin „Glaniel die Reine“ ist. Ihr Name ist Glanwen und sie dient heute Caldra als Priesterin. Sie ist in Veldun sehr bekannt und in ihren Händen könnte die Lampe ihr volles Potential entfalten und zu einem mächtigen Helfer im Kampf gegen die Unterwelt werden. Kenji überreicht Gwaerenor die Lampe der Caldra und dieser verneigt sich tief vor ihm, spricht seinen Dank aus und versichert, dass Kenji dadurch einen unsterblichen Platz in den Legenden der Elben erhalten werde, denn er brachte das legendäre Artefakt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nacht und Morgen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen sich schließlich zurück und begeben sich auf ihre Plattform. In den weichen Elbenbetten schlafen sie schnell ein, doch die Zeit in L’yreh lässt sie nicht los und so träumen sie nichts Gutes. Henk ist zwar mit Viola zusammen, aber etwas Unheimliches stört die Harmonie und beunruhigt ihn. Augustus schläft auch unruhig und hat das Gefühl, sich immer verteidigen zu müssen. Octavia fühlt sich in die Gefangenschaft zurückversetzt und wird erneut gepeinigt. Kenji hat es besonders schwer getroffen, denn er durchlebt seine Qualen in Reverons Gefangenschaft, von denen er seinen freunden noch nichts erzählt hat. Er ist so verstrickt in den Traum, dass er laut Eloras Namen ruft, wodurch Henk und Augustus erwachen. Henk legt Kenji seine Hand auf die Schulter und versucht ihn sanft zu wecken. Nach einiger Zeit ist er erfolgreich und Kenji erwacht schweißgebadet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Elora und den Albtraum angesprochen, erzählt er von seinen Albträumen, die er schon so lange hat, die sich um Pyrrhons Tod und den Tod des Jungen durch den Wachhund drehen. Henk will ihn nicht bedrängen und bietet Kenji an, sich bei passender Gelegenheit auch das Erlebnis des eigentlichen Albtraums von der Seele zu reden. Augustus ist währenddessen zu Octavia gegangen, die ebenfalls einen Albtraum zu haben scheint. Er legt ihr sanft die Hand auf den Kopf und sagt mit sanfter Stimme, dass alles in Ordnung und sie in Sicherheit sei, woraufhin Octavia aufatmet und ruhig weiterschläft. Augustus legt sich auch wieder ins Bett, so wie auch Kenji und Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus wacht als erster auf und beginnt mit seinem normalen Frühsport. Als Henk erwacht, schließt er sich ihm an, bis Kenji und Octavia aufstehen. Jeder hatte beim Aufwachen wieder für eine Sekunde der Fischgestank in der Nase und ein fauliger Salzgeschmack im Mund, so dass sich alle auf ein Frühstück freuen. Beim Heruntergehen der Stege des Baumes fällt Henk und Octavia eine schneeweiße Taube mit einem goldenen Ring an ihrem Bein auf, die auf einem der Äste sitzt. Beide müssen sofort an eine Brieftaube denken und weisen Kenji und Augustus darauf hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begegnen wieder dem Elb, welcher sie gestern geweckt hat. Er winkt ihnen und ruft wieder &amp;lt;big&amp;gt;„''Hado nin''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Folgt mir) &amp;lt;/small&amp;gt;, bevor er sich umwendet und die Helden in Gwaerenors Halle im Baum führt. Dort ist ein Frühstück mit Brot, Äpfeln und verschiedenen Beeren bereitet und Octavia bittet den Elb, der Lindevain heißt, ihnen beim Essen etwas auf der Lyra vorzuspielen. Die Musik tut allen sehr gut und sie genießen das wundervoll frische Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor kommt hinzu und berichtet, dass im Morgengrauen eine Nachricht aus dem ehrwürdigem Veldun ankam, bei der es sich auf eine Antwort auf seine eigene Nachricht handelt, die er nach Veldun sandte, um das Verebben des Nebelschlunds zu verkünden. In der Antwort wird verkündet, dass ein Schiff mit einer Gesandtschaft aufgebrochen und in wenigen Tagen in Galadh Bor ankommen wird. Gwaerenor bittet die Helden so lange zu warten, da der Gesandte ihnen bestimmt gerne persönlich seinen Dank aussprechen möchte. Als sie zustimmen, rät er ihnen, die Zeit des Wartens zu nutzen, um die dämonischen Einflüsse weiter abzuschütteln und sich von ihrer furchtbaren Reise zu erholen. Er lädt die Helden auch ein, das reinigende Bad in der Quelle so oft sie wollen zu wiederholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gwaerenor Nestels Quelle erwähnt, muss Kenji an den Zwergenkönig Varulos und seine furchtbare Krankheit denken, und er bittet Gwaerenor darum, etwas von dem heiligen Wasser mitnehmen zu dürfen, um es dem König geben zu können. Gwaerenor gewährt seine Bitte gerne und verspricht, ihm ein Transportgefäß zu beschaffen. Dann rät er den Helden, sich auszuruhen, bis die Gesandtschaft aus Veldun eintrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Gesandtschaft aus Veldun === &lt;br /&gt;
'''28./29. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden reinigen sich erneut in [[Hylea|Nestels]] Quelle und die Freunde offenbaren Octavia einige Details ihrer traumatischen [[L'yreh]]-Erlebnisse. Kenjis rituelle Rückenverletzung wird thematisiert und behandelt und die Helden entspannen sich in den Gärten von [[Galadh-Bôr]]. Die Gesandtschaft aus [[Veldun]] kommt an und will alles über die [[Loigg'Il]] wissen. Der Gesandte enthüllt, dass der [[König Varulos|Zwergenkönig]] ein Geheimnis über ihre Heimat [[Barthavion]] hüte, welches schon längst gelüftet sein sollte, und bietet Hilfe bei dessen Heilung an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
28. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden zu Nestels Quelle aufbrechen wollen, empfiehlt ihnen Gwaerenor, im Anschluss an das reinigende Bad einen Spaziergang durch die Gärten zu machen und ihre Seelen ebenfalls durch die Stille und Schönheit des Ortes zu heilen, was sie gerne annehmen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wiederholtes Bad'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden bei Nestels Quelle ankommen, ist dort bereits Melethor, der Priester, und bereitet aus Kräutern den Trank, wobei er ein Lied singt und zum Schluss seine Hand darüber hält und mittels Elementarmagie die Eiskristalle entstehen lässt. Dann teilt er die Tränke aus und begleitet das Bad mit seinem Lied, welches er so weit entfernt singt, dass es nur die Hintergrundatmosphäre bildet und die Helden unter sich sein können. Kenji bitte Henk, ihm den Rücken zu waschen, und Henk sagt zu, da er merkt, dass es Kenji um etwas anderes zu gehen scheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes gehen Henk und Kenji zusammen ins Wasser und Kenji zeigt Henk die Verletzungen auf seinem Rücken, welche er in der Gefangenschaft von Reveron erhalten hat. Dieser hatte Kenji tiefe Schnitte verpasst und damit unheilige Zeichen auf den Rücken geschrieben. Die klaffenden Wunden sind mit einem schwarzen Pulver gefüllt worden und haben sich bereits mit einer Borke verschlossen. Henk ist der Ansicht, dass die Wunden dringend gereinigt werden müssen, rät Kenji aber dazu, einen Fachmann aufzusuchen, da es eine schmerzhafte Prozedur sein könnte. Kenji kommen die Erinnerungen beim Untertauchen an Reverons Gefangenschaft und die Folter erneut auf, doch er kann seinen Willen so fokussieren, dass er es aushält und sein Bad in dem tranceartigen Zustand des Wasserrauschens fortsetzen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kenji und Henk geht Augustus ins Bad und nach ihm Octavia. Für alle ist das Bad anstrengend, denn die Bilder kommen stärker als beim ersten Mal hoch. Augustus fällt es besonders schwer, sich in die Trance fallenzulassen, und er schreckt insgesamt drei Mal wieder hoch und taucht verfrüht wieder auf. Schließlich hält aber auch er wie die anderen den Reinigungsprozess durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia das Bad verlässt und der Priester sich bereits dezent zurückziehen will, sucht Kenji ihn auf und zeigt ihm die Wunden auf seinem Rücken. Obwohl dieser Kenji nicht versteht, weiß er anscheinend, um was es geht, und gibt Kenji ein Zeichen, dass er bitte warten möge. Dann entfernt er sich und Kenji geht wieder zu seinen Freunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat nach dem Bad begonnen, über seine Erlebnisse in Reverons Gefangenschaft zu erzählen. Er erinnerte sich nämlich daran, dass Gwaerenor ihnen bei ihrem ersten Aufenthalt geraten hatte, über alles mit den Freunden zu sprechen, damit keine geheimnisse zwischen sie treten können. Also erzählt Henk Octavia von dem Blutfluch, welcher ihn getroffen hat, und von den Veränderungen, die dieser bewirkt hat. Als Kenji dazukommt, berichtet Henk gerade davon, dass er Sturmschnauze unter dem Einfluss des Fluches getötet und teilweise gegessen hat. Henk erzählt von seiner Hypersensibilität und Empathie mit anderen und seinem gleichzeitigen Heißhunger, der ihn schließlich zwang, Sturmschnauze unter Tränen den Bauch aufzureißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Henks Geschichte motiviert und ermutigt, erzählt auch Kenji von der Folter, die Reveron ihm angetan hat. Er berichtet von den unheiligen Zauberzeichen, die ihm tief in den Rücken geschnitten wurden und zeigt sie den anderen. Augusts offenbart, dass Elora ihm auch so ein Zeichen auf der Brust verpassen sollte, denn die Kultisten wollten ihn auf ihre Seite ziehen. Doch Elora aktivierte den Zauber nicht und befreite stattdessen Augustus, so dass dieser erst Henk und beide zusammen dann Kenji befreien konnten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duch die Erzählungen an die Schrecken von L’yreh erinnert, kommt Henk auf die Idee, dass es wichtig sein könnte, auch die [[Drachenträne]] in Nestels Quelle zu reinigen, da auch sie den unheiligen Einflüssen der Unterweltsstadt ausgesetzt war. Er beschließt, bei nächster Gelegenheit nach ihr zu fragen, denn er hält es für wichtig, dass sie nicht in seinem Mantel verbleibt, sondern persönlich von einem Helden verwahrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Priester Melethor kehrt schließlich mit einem weiteren Elben zurück und winkt Kenji zu sich. Der fremde Elb hat eine Tasche dabei, aus der er jetzt Utensilien wie Salbe, Messer und Verbände holt. Kenji soll sich am Rande des heiligen Bezirks auf den Bauch legen, so dass der Arzt an die Borken auf dem Rücken kommt. Die anderen ziehen sich zurück, um Kenji mehr Privatsphäre zu ermöglichen, denn Henk vermutet, dass die Prozedur sehr schmerzhaft sein könnte. Der Arzt entfernt zunächst di Borken der Wunde, um an das schwarze Pulver zu kommen. Kenji bekommt ein Stück Holz zum Draufbeißen und ist dankbar dafür, denn die Schmerzen sind sehr stark und verursachen Lichtblitze bei geschlossenen Augen. Bei dem Entfernen des schwarzen Pulvers aus den Schnittwunden mittels des Wassers der Quelle schlittert Kenji knapp an der Bewusstlosigkeit vorbei und ist heilfroh, als er die Reinigung überstanden hat. Der Arzt versorgt die Wunden mit einer kühlenden Salbe und bandagiert noch  Kenjis Oberkörper, bevor er seinen Patienten entlässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kehrt danach zu seinen Freunden am großen Baum zurück, die in der Zwischenzeit schon etwas Essen mit nach draußen genommen haben und dort auf ihren Freund warten. Sie essen gemeinsam und machen eine entspannte Mittagspause in der noch immer warmen Herbstsonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spaziergang'''&lt;br /&gt;
[[Datei:map götterinsel gärten.png|miniatur|rechts|Galadh-Bôr und die Lage der Gärten]] &lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit schlägt Henk vor, doch den von Gwaerenor empfohlenen Spaziergang in den Gärten zu machen, und sie brechen gemeinsam auf. Sie besuchen zunächst den untersten Garten und bewundern die Früchte und Blumen. Eine angenehme Herbstatmosphäre herrscht in den Gärten und die Apfelbäume, die dort gedeihen, haben nur noch wenige, aber sehr bunt leuchtende Blätter.  Unter den Bäumen und zwischen den Büschen und Sträuchern wachsen Dahlien, Chrysanthemen und Sonnenhut, die noch bis zum ersten Frost blühen, und färben die Gärten mit ihrer Blütenpracht in bunte Töne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem mittleren Garten entdecken die Helden auch der Elbengärtner, welcher die Bäume schneidet und sie für die nächste Saison bereit macht. Dabei singt er und scheint auch mit den Bäumen zu reden, als wären es Tiere, denn er lächelt ihnen zu und streichelt sogar ihre Rinde. Dafür wirkt es so, als ob sich die Äste dem Gärtner freiwillig entgegenneigen, so dass er diese schneiden kann, ohne hinausklettern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gärtner grüßt alle sehr freundlich mit einem elbischen &amp;lt;big&amp;gt;„''Ai!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(Heil!)&amp;lt;/small&amp;gt; und deutet auf eine Statue, die eine Frau mit einem Füllhorn &amp;lt;small&amp;gt;( elb. Birdana = [[Bia]])&amp;lt;/small&amp;gt; darstellt, die auf einer Regenwolke sitzt. Unter der Statue liegen Früchte und Blumen sowie einige geschnitzte Figuren, die einen Storch darstellen. Es fällt besonders auf, dass alle Blumen und Früchte wie frisch wirken und nichts verwelkt ist. Der Gärtner deutet dann auf die Früchte und Blumen und dann wieder auf die Statue und alle wissen, dass es allgemeiner Brauch ist, selbst ein Opfer abzulegen. Sie können Blumen pflücken, etwas schnitzen oder etwas ganz anderes machen und Kenji erinnert sich an eine Bia-Danksagung, die er von den Perlheimer Bauern kennt und die er bei ihren Opfergaben auch sprechen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder macht sich Gedanken, was er der Göttin als Opfer darbringen möchte. Henk erinnert sich an einen besonders perfekten Apfel, der ihm im untersten Garten ins Auge gefallen ist. Er kehrt dorthin zurück und klettert den Apfelbaum hoch, um seinen Apfel auf der Spitze pflücken zu können. Bei Berührung fällt ihm dieser bereits in die Hand und Henk bedankt sich beim Baum. Auf dem Rückweg zur Statue trifft er Augustus, der im unteren Garten nach Beeren als Opfergabe sucht. Octavia pflückt einen Blumenstrauß und legt besonderen Wert auf die harmonische Zusammenstellung der Farben. Kenji lässt sich treiben und schaut, wo ihn sein Weg hinführt. Als er auf der mittleren Ebene nicht fündig wird, sucht er den obersten Garten auf. Dort fällt ihm sofort ein Birnbaum ins Auge und er pflückt seine perfekte Frucht, nachdem er am Stamm ein Stück hinaufklettern musste. Auch Kenji bedankt sich bei dem Baum und kehrt dann zur Statue zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Helden wieder an der Bia-Statue treffen, spricht Kenji einen allgemeinen [[Bia]]-Segen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; text-align:center; background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Bia, du Tochter der Sonne und Mutter des Regens!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge deine göttliche Kraft uns umhüllen, oh strahlende Königin [[Leveon|Leveons]],''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''die du die Saat des Neuanfangs in unseren Herzen pflanzt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mögest du uns nähren mit deiner Fruchtbarkeit,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''damit unsere Felder gedeihen und unsere Seelen blühen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Lass deinen Regen fallen, sanft und erfrischend,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''damit das Leben in all seinen Formen gedeiht und wächst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge dein Segen uns begleiten auf unserem Weg,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''uns nähren in Zeiten der Dürre und uns stärken in Zeiten der Trockenheit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir ehren dich, oh goldene Kornmutter,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''und danken dir für die Gaben des Lebens, die du uns schenkst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge dein Segen stets bei uns sein, heute und alle Tage.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach legt jeder seine Opfergaben ab. Für Octavia und Augustus fühlt es sich nicht anders an als sonst, doch Kenji und Henk spüren, wie sich von den Füßen für wenige Sekunden eine warme Woge in ihrem gesamten Körper ausbreitet, welche direkt aus der Erde zu stammen scheint und sich bis in die Fingerspitzen verteilt. Danach fühlen sich die beiden vitaler und Kenji hat das Gefühl, als wäre auch seine Verwundung auf dem Rücken etwas weiter verheilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Rückweg nach Galadh-Bôr hören sie plötzlich ein Rascheln im Gebüsch und als Henk die Äste bewegt, hört man ein leises Schnauben. Im Busch sitzt eine kleine Lava-Echse, die völlig verängstigt ist. Henk entdeckt, dass sie nur ungefähr Katzengröße hat und damit keine Gefahr für sie darstellt. Eine genauere Betrachtung zeigt, dass ihr Bein vermutlich durch einen Biss von einem verrückten Artgenossen verletzt ist  und das Jungtier nicht mehr gut laufen kann. Weil es vermutlich allein nicht überleben würde, fängt Henk das bewegungseingeschränkte Tier vorsichtig ein und die Helden bringen es zum Baum und zeigen es Gwaerenor, der sich gerade mit einem anderen Elben unterhält. Dieser erwähnt, dass nicht alle Lava-Echsen verrückt geworden sind, und ist froh, dass die Helden dieses friedliche, gesunde Exemplar gerettet haben. Der Elb nimmt die Echse an sich und verspricht, ihre Wunde zu versorgen und sie dann wieder freizulassen, wenn sie genesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Gwaerenor noch von der Drachenträne in seinem Mantel und bittet ihn, sie in Nestels Quelle baden zu dürfen, da auch sie den dämonischen Einflüssen von L’yreh ausgesetzt war. Gwaerenor verspricht, diese zu beschaffen und sie den Helden nach dem Abendessen zu übergeben, damit sie sie in der Quelle reinigen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abendessen ist für die Helden in Gwaerenors Halle bereitgestellt und Lindevain spielt auf seiner Lyra eine entspannte Melodie für ein angenehmes Essen. Später wird die Musik dann immer verträumter und ruhiger, und besonders Henk und Octavia wird bewusst, wie sie durch die Klänge immer müder und tiefenentspannter werden. Nachdem Gwaerenor Henk die Drachenträne übergeben hat, ziehen sich die Helden auf ihre Plattform zurück und legen sich schlafen. Kenji erwacht mehrmals in der Nacht durch wiederkehrende Albträume, doch die anderen schlafen ruhiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Aletheon  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reinigung der Drachenträne'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von heiterem Vogelgezwitscher geweckt und Augustus schaut als erstes nach Kenjis verband und öffnet ihn, um die Wunde zu betrachten. Sie ist erstaunlich gut verheilt für die kurze Zeit und Augustus legt den Verband wieder an. Sie könnten dann in Gwaerenors Halle wieder ein Frühstück einnehmen, doch zuvor wollen sie sich reinigen und suchen mit der Drachenträne die Quelle von Nestel auf. Der Priester hat bereits alles notwendige vorbereitet und reicht den Helden den Trank zur inneren Reinigung. Die Helden gehen zunächst wieder nacheinander in das Bad und reinigen sich wie am Vortag. Dabei fällt ihnen auf, dass der Schrecken der Erlebnisse bereits ein kleines bisschen weniger auf sie wirkt, wenngleich es immer noch schlimm und herausfordern ist, sich auf die Erinnerung einzulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend gehen sie gemeinsam in das Becken und halten gemeinsam in ihrer Mitte die Drachenträne. Genau wie sie es immer tun, tauchen sie das Phylakterium unter Wasser, um die Reinigung zu beginnen. In ihrem Geist tauchen die Bilder auf, als sie Riunuz-Choxxu betreten haben und Henk den Blutfluch ausgelöst hat. Sie erleben noch einmal, wie das verfluchte Blut in die Drachenträne einzieht und auch Kenjis Reinigungsversuch es nicht verhindern konnte. Dieses Blut scheint jetzt wieder aus der Drachenträne zu fließen, doch die Helden sind sich nicht ganz sicher, ob das ein magischer Eindruck von ihnen ist oder ab tatsächlich Blut aus der Träne ins Wasser fließt. Jedenfalls haben sie nach einiger Zeit das Gefühl, dass die Reinigung beendet ist, und verlassen das Wasser wieder. Insgesamt bleibt in ihnen das Gefühl zurück, dass es richtig und auch wichtig war, die Drachenträne in Nestels Quelle zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen nach dem Bad direkt zum Baum zurückkehren und sich um Essen kümmern wollen, lässt sich Kenji von Melethor den Verband wechseln. Der Priester ist sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis, nickt und versorgt die Wunde mit Heilsalbe, bevor er sie wieder verbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kehrt schließlich auch zum Baum zurück und wird von seinen Freunden mit leckeren Beeren, Äpfeln und Brot empfangen. Gemeinsam verbringen sie den Nachmittag unter dem Baum und lassen ihre Seelen baumeln. Sie genießen es, einmal nichts zu tun, sich mit niemanden unterhalten zu müssen und einfach mal ihren eigenen Gedanken nachgehen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag bemerkt zuerst Kenji ein Segelschiff aus südwestlicher Richtung, welches sich Galadh-Bôr nähert. Das Schiff gleitet schnell, aber elegant über die großen Wellen und wird von diesen so getragen, als ob es gegen die eigentliche Strömung direkt zum Ziel gebracht würde.  Vor dem Schiff springen links und rechts einige Delfine voraus und die Segel werden begleitet von weißen Möwen, die ihre Ankunft durch laute Rufe ankündigen. Das ankommende Schiff ist von anderer Bauart als die Schiffe aus Galadh-Bôr, denn diese sind Kriegsschiffe mit Plätzen für Speerwerfer und höheren Wanten zur besseren Verteidigung. Das andere Schiff ist deutlich kleiner, offener und anscheinend auch schneller als die Kriegsschiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr lange dauern, bis das Schiff anlegt. Man kann auf die Entfernung sechs Personen an Bord sehen und Kenji erkennt, dass zwei von ihnen gerüstet sind und die anderen vier leicht gekleidet sind und das Schiff steuern oder an den Segeln arbeiten. Die Helden bemerken, dass Gwaerenor seine Männer zusammenruft, um mit einer Gruppe von ihnen einen offiziellen Empfang für die Gesandtschaft vorzubereiten. Als er die Helden sieht, bietet er ihnen an, sie zu begleiten, wenn sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesandtschaft aus Veldun'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten am Hafen stellen sich die Elben ähnlich wie bei dem Empfang der Helden auf. Gwaerenor steht an der Spitze, hinter ihm die beiden Priester und noch drei weitere Elben. Den Helden wird ein hinterer Platz an der Seite neben den Elben angeboten. Das Schiff legt elegant an und wird durch elbische Gesänge begrüßt. Aus dem Zelt kommen drei weitere Elben heraus, die sich deutlich von den anderen abheben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img gesandtschaft aus veldun.png|miniatur|rechts|Die Gesandtschaft aus Veldun: Hofrat Periath, Gesandter Laerandir, Lichtsprecher Thalion (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Der Erste von ihnen trägt eine lange, weiße Robe mit goldenen Verzierungen und dem Zeichen von Veldun darauf. Er hat goldblonde Haare und ist bereits sehr alt. Hinter ihm kommt ein Elb aus dem Zelt, der ebenfalls goldblonde Haare hat und eine schlichte Robe in Weiß und Grau trägt, die mit Gold abgesetzt ist. Als drittes erscheint ein Elb in blauer Robe mit blitzartigen Knotenmustern, die aus silbernen Fäden gestickt sind. Er hat weißblonde Haare und auffällig blaue Augen, welche die Farbe eines wolkenlosen Sommerhimmels haben. Er trägt einen verzierten Holzstab, der einen Adler aus strahlendes Silbergold (celestischem Mithril) an seiner Spitze hat und darunter das Banner von Veldun trägt. Er wirkt streng, erhaben und distanziert und löst Ehrfurcht aus, so dass man sich in seiner Gegenwart sich klein und unbedeutend fühlt. Trotzdem wirkt er anziehend und faszinierend auf alle und man hat das Gefühl, dass seine Gegenwart erhebend und erbaulich ist. Die Drei gehen mit den beiden Kriegern an Land und den Helden fällt auf, dass sie ähnliche Rüstungen tragen wie Augustus, jedoch aus Mithril und Gold. Beide sind goldblond und hochgewachsen, sind mit Schwert, Schild und Speer bewaffnet und tragen unter ihrer Rüstung ein graues Lederwams. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor tritt hervor, um den obersten Gesandten mit einer tiefen Verbeugung zu begrüßen, welcher dieser erwidert, bevor  sie auf elbisch höfliche Begrüßungsformeln austauschen, die nur Octavia halbwegs verstehen kann:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt; „''Elen sila lumenn omentielvo.''“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung.) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt; „''Mae govannen.''“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Gut getroffen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dieser Begrüßung wendet sich Gwaerenor den Helden zu und nähert sich ihnen mit der Gesandtschaft. Schließlich stellt er ihnen die drei Elben vor: Laerandir, der Gesandte des Königs Tiranduil von Veldun, seine Begleiter ''Hofrat'' Periath und Thalion, ein ''Lamgalâdhir'', was mit „Lichtsprecher“ übersetzt werden kann. Die Helden verneigen sich ehrfürchtig und die Elben erwidern die Geste. Dann stellt Gwaerenor die Helden der Drachenträne vor: [[Alethon]]-Priester Kenjiro Asai, Krieger Augustus Octavius, den Finder von Lorns Horn, Held Henk Hjaldinger und die Firen-ithron &amp;lt;small&amp;gt;(sterblicher Geanist)&amp;lt;/small&amp;gt; Octavia Ardera. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir begrüßt die Helden und übermittelt seine Grüße aus Veldun in fließendem Barthavisch:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung. Ich entbiete euch Grüße aus dem Elbenreich Veldun. &amp;lt;br/&amp;gt;Es ist mir eine große Ehre, euch persönlich hier anzutreffen, und ich freue mich auf einen Austausch.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden erwidern noch, dass die Ehre ganz auf ihrer Seite sei, und verneigen sich tief, doch mehr wird zuerst nicht geredet, da Gwaerenor den Gesandten und seine beiden Begleiter nach oben führt. Die Helden folgen ihnen mit den anderen Elben zum Baum und dort verabschiedet sich Gwaerenor vorerst von ihnen, da er zunächst allein mit der Gesandtschaft reden wolle, und zieht sich mit den anderen Elben in die Thronhalle zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum sind die Elben im Baum verschwunden, kommt Iustus zu den Helden und fragt nach dem angekommenen Schiff und seiner Bedeutung. Als er von dem Gesandten erfährt, will er wissen, was der Gesandte hier wolle und worum es wohl gehe. Doch die Helden müssen ihn damit vertrösten, dass sie auch erst mehr Informationen erhalten werden. Sie stellen Iustus aber in Aussicht, dass es bald zurück nach Barthavion gehen werde, was dieser sofort den anderen mitteilen will und sich zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch mit dem Gesandten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden irgendwann von einem Elben in die Halle gebeten, wo ein köstliches Essen aufgetischt ist und Hüter Gwaerenor, der Gesandte Laerandir, Hofrat Periath und Lichtsprecher Thalion bereits an der Tafel sitzen und sich höflich erheben, als die Helden eintreten. Gwaerenor weist ihnen ihre Plätze gegenüber der Gesandtschaft und alle setzen sich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir erhebt als erstes die Stimme und dankt den Helden im Namen seines Königs Tiranduil und von ganz Veldun für die Erlösung von [[Sereg]] und die Stilllegung des Nebenschlunds. Er weist die bescheidenen Helden darauf hin, dass ihre heroische Tat für alle Elben in seiner Heimat eine große Bedeutung besitze und sie sich darüber bewusst sein sollen, dass man ihre Namen in Veldun bald durch viele, ruhmreiche Lieder kennen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laerandir spricht dann über die Gründe für seine Anwesenheit und sagt, dass er auf der einen Seite deshalb da sei, um mit Gwaerenor über die Zukunft von Galadh-Bôr und den weiteren Kampf gegen die [[Loigg'Il]] zu reden, den Veldun mit voller Entschlossenheit weiterführen wolle. Kenji fängt an, dem Gesandten einiges über die Gedankenschinder zu erzählen und berichtet von dem Bündnis der Loigg'Il mit dem [[Bund des Xul]]. Als Kenji die Kolonien der Loigg'Il anspricht, berichtet Laerandir von ausgelöschten Außenposten an Velduns Küsten, die wegen des vermehrten Verschwindens von Schiffen aufgefallen waren, und Henk erwähnt die Karte der Kolonien, welche die Helden in Bußßeuxuß Versteck gefunden haben (vgl. [[Im Nebelschlund#Episode 22: Sichten und Sichern|Episode 22.22]]). Obwohl die Loigg’Il eine Ausweitung ihrer Stadt planen, schätzen die Helden, dass sie sich aus den Kolonien an den Küsten zurückziehen werden, da die realistische Chance besteht, dass der dunkle Kult seine Pläne eines neuen [[Mythische_Zeitalter#Eskalation_und_Entfesselung_der_.C3.9Cbel_-_Das_Schwarze_Zeitalter|schwarzen Zeitalters]] aufgrund des Einsatzes der Helden nicht mehr verwirklichen werde. Der Gesandte will von den Helden auch noch Schwachstellen der Gedankenschinder wissen und Henk erzählt, dass das Gehirn ihr empfindlichster Teil sei, und berichtet im Anschluss von der Forschung von Magus [[Gildon Ipnosi]] und von der [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Ceremorphose]] der Loiggg'Il. Außerdem erwähnt er, dass die Gedankenschinder keinerlei Emotionen kennen würden, was auch eine Schwachstelle sei, und Octavia ergänzt noch, dass sie auch anfällig auf Feuer reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gespräches fällt den Helden auf, dass der Hofrat Periath jeden, der etwas sagt, mit seinem durchdringenden, wenngleich wohlwollenden Blick, genau beobachtet, als ob er in einen hineinsähe. Auch wenn dies sein natürlicher Blick zu seinen scheint, fühlen sich die Helden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Laerandir über den zweiten Grund seiner Reise. Er weist darauf hin, dass Veldun durchaus bewusst sei, dass sich in Barthavion wieder einmal dunkle Mächte zusammenbrauen, und ist deshalb auf dem Weg zu dem Zwergenkönig, um diesen wegen ihres [[Alter Bund|alten Bundes]] die Unterstützung von König Tiranduil anzubieten. Den Helden ist bewusst, dass Laerandir auf den alten Bund zwischen [[Elben#Die Geldelben|Goldelben]] und [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbartzwergen]] gegen die unterweltanbetenden [[Menschen#Die Luggulaner|Luggulaner]] aus [[Luggulabdubur|Luggul]] anspielt, welcher vor dem Völkerzug nach Barthavion existierte. Laerandir fährt fort, dass auch in Veldun bereits bekannt sei, dass sich die Probleme mit dem Bund des Xul in Barthavion zuspitzen und alte Übel drohen, die Herrschaft über Eboria zu erlangen, um die Welt in ein neues schwarzes Zeitalter zu stürzen. Dem Elbenkönig sei bewusst, dass sich alle Mächte des Lichtes nun wieder vereinen müssen, um gegen die Bedrohung aus der Unterwelt anzukämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laerandir bedauert, dass den Elben in Veldun der Ernst der Lage erst bewusst wurde, als sie davon erfuhren, dass der dunkle Kult sogar den schwarzen König zurückholen und Veldun im Meer versinken lassen wollte, denn sonst hätten sie schon längst ihre Unterstützung angeboten. Laerandir beklagt, dass  der Zwergenkönig leider sehr stolz sei und nicht gern um Hilfe frage, weshalb sich der Elbenkönig entschied, ihm entgegenzukommen, so dass der Zwergenkönig sich nicht die Blöße geben muss, als hilfesuchender Bittsteller aufzutreten. Laerandir deutet außerdem an, dass es viele Dinge mit dem Zwergenkönig zu besprechen gäbe und es auch um alte Geheimnisse ginge, die nach Meinung des Elbenkönigs schon längst gelüftet sein sollten und dass es nun in der Entscheidung des Zwergenkönig liege, den Bewohnern von Barthavion endlich die Wahrheit über ihre Heimat mitzuteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl diese Andeutung die Helden sehr neugierig macht, geht Laerandir nicht mehr darauf ein und spricht stattdessen die Erkrankung des Zwergenkönigs an, von welcher er durch Gwaerenor gehört hat. Laerandir empfindet es leider als typisch, dass der Zwergenkönig die Elben aufgrund seines enormen Stolzes nicht um Hilfe gebeten habe, und möchte von den Helden möglichst viele Informationen zu der Erkrankung bekommen. Diese stellen heraus, dass es sich nicht um eine normale Krankheit handelt, sondern vielmehr ein Fluch dahinterstecken könnte. Laerandir beschließt, sofort eine Taube nach Veldun zu senden und darum zu bitten, dass Cuineniel &amp;lt;small&amp;gt;(Lebenswasser)&amp;lt;/small&amp;gt; von der Erkrankung des Zwergenkönigs unterrichtet wird. Bei dieser handelt es sich um die Lichtsprecherin von [[Hylea|Nestel]] und er hofft, dass diese unverzüglich mit einer eigenen Gesandtschaft nach [[Throal|Barthador]] aufbricht, wo er hofft, sie anzutreffen, wenn es selbst dort ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend bedankt sich Laerandir bei Augustus für Lumenisas Erlösung und berichtet, dass diese nach Veldun zurückgekehrt ist, nachdem der Fluch gebrochen war, und von Augustus‘ Hilfe bei der Brechung des Fluches durch das Horn von Lorn und der Rettung vom Schwan Auroneth erzählt hat. Augustus nimmt den Dank bescheiden entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor erwähnt dann, dass es dem Gesandten eine Ehre wäre, wenn sie zusammen nach Barthavion reisen würden. Das neue Schiff sei fertiggestellt und habe Platz für die Helden und alle weiteren Überlebenden, so dass alle in ihre Heimat zurückkehren können. Gwaerenor schätzt, dass sie bei dem strahlenden Herbstwetter spätestens in zwei Tagen die Küste Barthavions erreichen würden. Die Helden freuen sich über das Angebot und nehmen es dankbar an. Dann entlässt Gwaerenor die Helden aus der großen Halle, da er sich noch mit dem Gesandten besprechen möchte, und bittet sie,  die Männer über die baldige Abreise zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Baum wird Augustus von einem der Wächter angesprochen, welcher ihm auf fließendem Barthavisch offenbart, dass ein guter Freund von ihm der Enkel des Helden Algarn sei, dessen Verschwinden immer ein großes Rätsel blieb, bis Lumenisa zurückkehrte und von Augustus‘ Heldentat berichtete. Der Wächter dankt Augustus im Namen von Algarns Enkel, dass er dessen Großvater gefunden und die Überreste bestattet hat. Der Enkel ist froh, dass der Dämon bezwungen und der Tod von Algarn gerächt wurde. Als Augustus auf die Rüstung aufmerksam macht, die einst Algarn gehörte, überbringt der Wächter ihm die Botschaft, dass Algarns Enkel denkt, dass Augustus würdig sei, sie fortan zu tragen. Dann verabschiedet sich der Wächter und die Helden machen sich auf den Weg zu ihren Freunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Gefährten sagen, dass es morgen nach Hause geht, freuen sie sich riesig und können es kaum erwarten. Sie wollen wissen, wer die Elben seien, die mit dem Schiff ankamen, und warum sie hier sind. Als die Helden ihre Fragen beantwortet haben, fangen sie an, ihre Sachen zu packen. Wigo ist besonders aufgeregt und quetscht Henk aus, wo sie auf dem Schiff schlafen werden, wie lange die Reise dauern wird, ob sie zusammen auf dem Schiff sind, welches Schiff sie nehmen werden und vieles mehr. Henk verspricht ihm, dass sie gemeinsam auf einem Schiff reisen werden und in etwa zwei tagen Barthavion erreichen würden. Wigo meint, es müsse unbedingt noch was mit Henk besprechen, und fragt ihn, ob sie auf der Rückfahrt dafür etwas Zeit finden können. Henk fragt sich zwar, um was es wohl ginge, nickt Wigo aber zu. Dieser ist zufrieden und zieht sich zum Packen in die Hütte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich zur Ruhe und legen sich schlafen. In dieser Nacht schlafen alle ruhiger und ohne Albträume, nur Augustus ist unruhig und wälzt sich herum. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Heimreise nach Barthavion - Teil 1 === &lt;br /&gt;
'''30. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verabschieden sich von [[Gwaerenor]] und bekommen Wasser von [[Hylea|Nestels]] Quelle und ein Stück Rinde der [[Silma-Esche]] [[Galadh-Bôr]] geschenkt. Henk spricht mit Wigo über ihre Zukunft und sie werden Blutsbrüder. [[Iustus Trebatius|Iustus]] spricht mit Octavia über seine Erkenntnisse aus den Gesprächen mit Gwaerenor, Octavia gerät mit Augustus wegen des Umgangs mit seiner Verbannung aneinander und Henk schlägt den anderen Wigo als Mitglied im [[Bund des Lichtes]] mit Ausbildung durch [[Egeil von Wallenrode]] vor. Kenji unterhält sich mit Henk über das Schicksal von Helden und redet mit ihm über seine Beziehung zu Octavia.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
30. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wachen früh auf und können die Abreise kaum erwarten. Sie eilen die geschwungene Rampe den Stamm hinab und beobachten dabei, wie die Matrosen ihre Sachen zusammenpacken und auch die Lavaechsenhäute mitnehmen, die sie zu Leder verarbeitet haben. In der großen Halle ist bereits das Frühstück für die Helden bereitet und sie sprechen beim Essen über ihre Erlebnisse an diesem Ort. Ihnen wird bewusst, dass sie Heimweh haben und sich freuen, die Gesellschaft der Elben hinter sich zu lassen. Besonders Henk empfand es als anstrengend, sich immer so zusammenreißen zu müssen, um dem hohen Standard der Elben gerecht zu werden. Er empfindet es als entspannend, sich auch mal wieder gehen lassen zu können. Sie spekulieren auch darüber, was sie in Barthavion erwarten könnte, doch beenden sie das Gespräch, um schnellstmöglich aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Halle treffen sie auf Gwaerenor, der sich mit anderen Elben unterhält. Die Helden erkennen den Schmied mit seinem Gehilfen wieder, die ihre Waffen zurückbringen. Jeder bekommt seine Waffe ausgehändigt, sie ist ordentlich geputzt und gepflegt und selbst Augustus ist mit der Behandlung zufrieden. Henk wird auf eine kleine Schmiedemarke hingewiesen, die an seinem Dolch versteckt an der Parierstange angebracht ist und bei der Reinigung auffiel. Auch Henks Mantel wurde ausgebessert und macht einen guten Eindruck, bei Augustus Rüstung wurden teilweise die Lederbänder erneuert. Gwaerenor teilt ihnen mit, dass die Matrosen schon an Bord wären, und alle gehen zum Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff wurde bereits startklar gemacht und die Elben prüfen noch alles und machen letzte Vorbereitungen. Auf dem Schiff kann man sich vorrangig nur auf dem Deck aufhalten, denn es gibt kein Unterdeck. In der Mitte wurde aber ein Zelt errichtet, welches den Helden als Schlafplatz angeboten wird. Die anderen Männer haben es sich bereits auf Deck niedergelassen. Ansonsten gibt es nur zwei kleine Lagerräume unter den Hochdecks an den Schiffenden, in welchen sich aber vor allem die Lebensmittel befinden. Gwaerenor stellt den Helden ihren Schiffslenker Vorondil vor, welcher sie mit 12 Elben nach Barthavion bringen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verabschiedung von Gwaerenor'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|left|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
Bevor die Helden an Bord gehen, spricht Gwaerenor sie an:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Lasst mich nun zum Abschied noch einmal die Gelegenheit ergreifen, euch zu danken. Ihr habt unseren goldenen König Sereg erlöst und mit ihm ganz Veldun vor dem Untergang gerettet, indem ihr den Nebelschlund zum Schweigen brachtet. Mein ganzes Volk dankt euch und wird eure Hilfe nie vergessen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Begegnung mit euch &amp;lt;small&amp;gt;(blickt auf alle Helden)&amp;lt;/small&amp;gt; hat mein Bild der jungen Völker sehr geändert, wenn auch zunächst zum Schlechten hin. &amp;lt;small&amp;gt;(blickt vorwurfsvoll zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt; Doch eure Taten im verborgenen Tal Dolen Talath haben mich von euren guten Seiten überzeugt, so dass ich auch deine &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt;  Verirrung und die Zerstörung von Dogeons Zuflucht inzwischen verzeihen kann, da ihr im Anschluss so viel Gutes bewirkt habt. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bitte nimm meinen Rat an &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt; und besuche das Heiligtum der Druiden in den balmarischen Sternenwälder. Sie können dir helfen, deine Magie besser zu verstehen, und dir zeigen, wie du einen freundschaftlicheren Zugang zu den Wurzelkräften finden kannst. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia bedankt sich für den Rat und Kenji nutze die Gelegenheit, um sich bei Gwaerenor für seine Hilfe und die Gastfreundschaft zu bedanken. Dieser nickt freundlich und lässt eine große, geschlossene Amphore bringen. Er überreicht sie Kenji mit den Worten:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr batet um etwas Wasser aus Nestels Quelle und gerne erfüllen wir eure Bitte. ''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ergreift Henk das Wort und dankt Gwaerenor für ihre Hilfe beim Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] (vgl. [[Die Fahrt der Baiula_Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]). Er betont, dass es ihnen eine Ehre gewesen ist, an der Seite der Elben gekämpft zu haben. Gwaerenor erwidert, dass es allen Elben eine große Ehre ist, an der Seite jener epischen Helden gekämpft zu haben, welche den goldenen König Sereg erlösten und Veldun vor dem Untergang retteten. Dann holt er ein Tuch hervor, in das etwas eingewickelt ist. Während er spricht, enthüllt er den Inhalt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich habe zum Abschied ein Geschenk für euch, dass euch an diesen Ort erinnern soll und euch sicher durch die Wildnis der Sternenwälder führen kann. Solange ihr diese Rinde von Galadh-Bôr bei euch tragt, wird der Wald euch als Teil seiner selbst betrachten und die wilden Geschöpfe werden euch nicht als Feinde empfinden. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gwaerenor überreicht Octavia das Tuch mit dem polierten Stück Silma-Esche, welches eine wunderschöne Maserung hat, die wie von silbernen Fäden durchzogen scheint. Als die Helden die Rinde bewundert haben und an Bord gehen, verabschiedet Gwaerenor sie mit einem Segen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai gaer ech alfirin! &amp;lt;small&amp;gt;(„Möget ihr gesegnet sein!“)&amp;lt;/small&amp;gt; Wir Elben von Galadh-Bôr werden jeden Tag unsere Gebete an die Calanir richten, damit sie euch beistehen in euren bevorstehenden Kämpfen. Die Erinnerung an euch wird ewig in unseren Liedern weiterleben! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Abschied singen alle Elben ein Lied, während das Schiff ablegt. Octavia kann verstehen, dass es sich um ein Lied handelt, in welchem der Goldene König und dessen Erlösung erwähnt wird. Dann vernimmt sie auch die Namen der Helden, denn scheinbar ist es ein neues Lied über ihre Taten, was die Elben singen. Octavia und Augustus wirken so, als ob sie dies als sehr angemessen empfinden, während Kenji vor Verlegenheit ein rotes Ohr bekommt und Henk sich peinlich gerührt weggeduckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben setzen sich an die Ruder und beginnen zu singen. Sie navigieren das Schiff sicher aus der stürmischen Bucht und es wirkt fast so, als ob die Wellen das Schiff trotz der starken Strömungen sanft über Meeresoberfläche tragen. Kenji ist fasziniert von der Synchronizität der Ruderschläge, die so gleichmäßig und präzise sind, wie es keiner der Helden je gesehen hat, denn alle Elben verschmelzen dabei zu einer einzigen Einheit und ihre Bewegungen sind völlig aufeinander abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schiff die Südspitze der Götterinseln umschifft hat und die großen Vulkane der Ostseite der Hauptinsel sichtbar werden, nimmt es Ostkurs auf und die Helden verteilen sich an Deck. Kenji zieht sich in das Zelt zurück, um zu beten, Augustus macht Liegestütze im Heck des Schiffs und Octavia steht an der Reling und blickt auf die Inseln zurück, deren einer Vulkan mittlerweile erloschen scheint. Henk sucht Wigo auf, denn dieser hatte um ein Gespräch gebeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Wigo'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo erzählt Henk, dass er sich zu Beginn als blinder Passagier bei den Elben auf ein Schiff geschlichen habe, da er die Helden retten wollte. Da die Elben aber mit einem ganz anderen Seegang segeln und viel schneller als alle anderen Schiffe seien, die er jemals gesehen habe, konnte er sich irgendwann nicht mehr festhalten und sei nur nicht von Bord gefallen, da einer der Elben ihn gerettet habe. So sei er jedoch aufgeflogen und die Elben wären etwas sauer, dass er sich aufs Schiff geschlichen habe. Auch Gwaerenor habe ihn nachher sehr ernst gesagt, dass er sich selbst und auch die Elben gefährdet habe und dass sie ihm bei einem zweiten Versuch aufs Schiff zu schleichen vielleicht nicht mehr retten können, wenn er von Deck fiele. Seitdem habe er es nicht mehr versucht und sei bei den Männern geblieben und habe ihnen beim Kampf gegen die wilden Lava-Echsen geholfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk lobt und dankt Wigo für seinen Einsatz auf der Götterinsel, als er Henk aus der Gefangenschaft von Hazug-Ságok befreite und damit die ganze Gruppe rettete (vgl. ([[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_44:_Ende_der_L.C3.BCgen|Episode 21.44]]). Henk stehe dafür immer in seiner Schuld, woraufhin Wigo flapsig meint, er könne sie ja jetzt einlösen. Doch dann wird er sehr still und Henk entdeckt, dass Wigo etwas Angst macht, und spricht ihn direkt darauf an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo gesteht, dass er fürchtet, Graltiks Männer könnten sich nach über ihrer Rückkehr nach Barthavion rächen, weil er sie ja hintergangen habe. Dann erzählt er Henk die Geschichte, wie er sich für die Aufnahme in Graltiks Gilde an Bord der Baiula Spei schleichen sollte, um bei Grimmschnitts Überfall die Segel oder das Steuer zu sabotieren. Henk lacht, da er Wigo sehr schnell entdeckt hatte, und macht dem Jungen klar, dass ein solcher Auftrag Selbstmord ist und Graltiks Leute ihn nur benutzen wollten und mit seinem Tod kalkulierten. Henk erinnert Wigo an Grimmschnitt, welcher Graltik vor dem Bund des Xul warnen wollte, und erzählt ihm von weiteren Männern, die alle Graltik zum Umdenken bewegen wollen. Weil Henk aber das Risiko für Wigos Leben nicht ganz ausschließen kann, fragt Wigo ihn nach dem Schutz der Füchse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk vermittelt Wigo vorsichtig, dass er ausgestiegen und nicht mehr bei den Füchsen sei, woraufhin Wigo sich große Sorgen macht, denn ein solcher Schritt für gewöhnlich mit dem Tod verbunden endet. Henk beruhigt ihn ein wenig du erzählt, dass ein Freund von ihm darüber zu entscheiden habe. Da die beiden also nun beide im gleichen Boot sitzen, fragt Wigo, ob er bei Henk bleiben könne, wenn sie zurück sind, da er keine Ahnung habe, wo er sonst hin kann. Er wolle auch nicht wieder auf die Straße zurück oder mit Verbrechen zu tun haben. Er wolle nun anständig werden, denn er habe auf ihrer gemeinsamen Reise gelernt, dass es wichtigere Dinge gäbe, denen man sich widmen könne, als sich planlos durchs Leben zu tricksen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk versucht ihm verständlich zu machen, dass die Reise mit ihnen zu gefährlich für ihn werden würde und bietet ihm stattdessen an, dass er vielleicht in der [[Gaius_Octavius_Aequus#Villa_des_Aequus|Villa des Aequus]] bleiben und sich dort nützlich machen könne, falls er nicht zu seiner Freundin Heli gehen wolle. Doch Wigo will unbedingt weiter gegen den Dunklen Kult kämpfen will, um Barthavion zu retten, denn erst wenn dann alles sicher ist, will er zu seiner Freundin nach Lyo. Daraufhin bietet ihm Henk an, Mitglied im [[Bund des Lichtes]] zu werden und sich in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Nauried]] von dem Veteranen [[Egeil von Wallenrode]] im Schwertkampf ausbilden zu lassen. Das gefällt Wigo gut, er bittet sich aber noch etwas Bedenkzeit für seine endgültige Entscheidung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk macht Wigo klar, dass sie immer miteinander verbunden sein werden, und vollzieht mit ihm die Blutsbrüderschaft. Glücklich schlägt Wigo ein und wird dann von Henk zu Abdrushin geschickt, um den Schnitt in der Handfläche zu verbinden. Henk selbst lässt noch einige Tropfen seines Blutes ins Meer fallen, bis die Wunde geschlossen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iustus spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mittag spricht [[Iustus Trebatius|Iustus]] Octavia an und fragt sie, ob sie an dem Wasser von Nestels Quelle etwas Besonderes bemerkt habe. Als sie ihm die Wirkung des Wassers während eines Bades schildert, hört Iustus interessiert zu und erklärt dann, dass das Wasser mit [[Ambrosia]] versetzt sei, was darauf schließen ließe, dass an diesem Ort Wasser durch die Macht der [[Weiße Götter|Weißen Götter]] in Ambrosia umgewandelt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia berichtet Iustus von ihren Erlebnissen in [[L'yreh]] und erzählt von dem Versuch der [[Loigg'Il]], ihre Erinnerungen zu verfälschen. Sie schildert die Art der Manipulation, in der die Erinnerungsinhalte verändert wurden, so dass bei ihren Unfällen in der Vergangenheit viele Menschen umgekommen waren. Octavia gesteht Iustus, dass sie durch diese Erfahrung erst richtig verstanden habe, wie wichtig die Disziplin sei, die ihre Mutter immer von ihr verlangte. Nur durch diese Disziplin habe sie die Kraft aufgebracht, ihre Emotionen zu kontrollieren und Schlimmeres zu verhindern. Sie musste sich eingestehen, dass sie anscheinend schon immer insgeheim gewünscht habe, ihr Potential einmal auszuschöpfen, und Octavia ist bewusst geworden, dass diese Macht eine größere Verführung darstelle, als sie gedacht habe. Ihr wurde klar, dass die Illusionen der Loigg’Il vermutlich Realität geworden wären, wenn sie sich nicht an die Vorgaben ihrer Mutter gehalten hätte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Iustus.png|miniatur|rechts|Magus [[Iustus Trebatius]]]]&lt;br /&gt;
Auf Octavias Nachfrage, was er auf [[Galadh-Bôr]] gemacht habe, erzählt Iustus von intensiven Gesprächen mit [[Gwaerenor]] über Zauberei. Octavia will wissen, ob Iustus neue Erkenntnisse gewinnen konnte, und dieser entschuldigt sich zunächst bei ihr für seine Versuche, aus ihr eine Arkanistin machen zu wollen. Iustus gesteht, dass der Austausch mit Gwaerenor ihm neue Erkenntnisse über die „Natur der wilden Magie“ eröffnet habe, welche die Elben und auch Octavia wirken. Er weist Octavia darauf hin, dass es eine Frage des Alters und der Erfahrung ist, die Magie zu meistern. Doch nach der Rückkehr der Helden glaube er daran, dass Octavia es schaffen könne, die Magie zu meistern, wenn sie ihre Gefühle im Griff bekommt. Denn mit dem nötigen Bewusstsein und der Emotionskontrolle sollte es auch für Normalsterbliche möglich sein, Kontrolle über die Magie zu erhalten. Gwaerenor wies Iustus auch auf den Ausgleich der sogenannten „Wurzelkräfte“ hin, denn bei vielen besteht die Gefahr, dass ein einzelnes Element die Vorherrschaft erlangt und der Geanist dann Gefahr läuft, sich wie [[Ignus]] in der Natur dieses Elementes zu verlieren. Gwaerenor wies auch darauf hin, dass selbst Elben sich in der Magie verlieren können, wie es  Sereg passiert ist. Iustus empfiehlt Octavia, auf alle Fälle das balmarische Druidenheiligtum aufzusuchen, zu welchem Gwaerenor sie eingeladen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden stehen noch etwas an der Reling und blicken über das weite [[Bartha-Bucht|Meer]], als Iustus Octavia erzählt, dass Gwaerenor durch seine Wissbegier anscheinend etwas überfordert und schließlich sogar genervt war, obwohl er mit unglaublich viel Geduld und Mühe auf seine anstrengenden Fragen geantwortet habe. Doch Iustus gesteht seine Verwunderung darüber, dass die Elben sich diese trotz ihres großen Wissensschatzes und Intelligenz vor den Erkenntnissen der magischen Forschung verschließen. Seiner Meinung nach könnten sie ihre Macht ins Unermessliche steigern, wenn sie sich für alle Mysterien des Kosmos öffnen würden. Wie Elben sich absichtlich gegenüber den Möglichkeiten verschließen können, welche ihnen die Beschäftigung mit der [[Arkanmagie]] bieten würde, bleibe ihm ein großes Rätsel. Er findet es jedenfalls nach seinen Gesprächen mit Gwaerenor nicht mehr verwunderlich, warum ein großes Reich wie Veldun untergehen konnte, während inzwischen Thyrna fast ganz Eboria beherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Schiffe die [[Götterinseln]] umrundet haben und auf Ostkurs gegangen sind, kommt ihnen am Nachmittag ein Schiff entgegengesegelt. Es stellt sich als das Schiff der rückkehrenden Elben heraus. Beide Schiffe verlangsamen ihrer Fahrt und rufen etwas herüber. Octavia kann verstehen, dass sie etwas wie &amp;lt;big&amp;gt;„''Mae padad''“&amp;lt;/big&amp;gt; „''gut angekommen''“ und „''alle sicher an Land gebracht''“ sagen. Dann fahren sie weiter Richtung Galadh-Bôr und die anderen Schiffe nehmen ihren Kurs nach Perlheim wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht zu Octavia und erzählt ihr von Wigos Absichten und der Idee, Wigo im Bund des Lichtes aufzunehmen und zur Kampfausbildung nach Nauried zu schicken, wo er auch vor den Nachstellungen von Graltiks Männern sicher sein sollte. Octavia findet die Idee gut und unterstützt den Plan. Währenddessen kommt Kenji nach seiner Meditation aus dem Zelt und sieht nach den Matrosen. Er spricht kurz mit [[Baiula_Spei#Offiziere:|Ibendorn]], der ihm von der Bestattung von Matrose [[Baiula_Spei#Matrosen:|Finstertann]] und der Andacht für ihre anderen gefallenen Kameraden der Kosliner Seelöwen erzählt. Kenji verspricht ihm, in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]] eine Andacht zu ihrem Gedenken abzuhalten. Dann gesellt er sich zu seinen Freunden Henk und Octavia und erfährt von Wigos Wunsch, den er ebenfalls gutheißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavia spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Henk und Kenji weiter unterhalten, sucht Octavia ihren Bruder Augustus auf, welcher am Heck des Schiffs sein Krafttraining absolviert. Sie will von ihm wissen, wie er zu einem baldigen Gnadengesuch an den thyrnischen Kaiser zur Aufhebung seiner Verbannung steht. Doch Augustus ist von einer möglichen Wiederkehr nach [[Thyrna]] nicht begeistert und argumentiert zunächst, dass er durch seine Taten sein Anrecht verwirkt habe, dazu zu gehören und deshalb zurecht verbannt worden ist. Als Octavia Augustus an seine thyrnische Pflicht gegenüber seiner Familie erinnert, weist dieser sie darauf hin, dass er zu viel Schande über seine Familie gebracht habe, um Stammvater Cygnus überhaupt noch nacheifern zu können. Außerdem habe er stets nur seine Pflicht getan und auf andere gehört, doch gerade dies habe schließlich dazu geführt, dass er die schlimmsten Verbrechen beging, ohne darüber nachzudenken. Um nicht wieder blind Befehlen oder Traditionen zu folgen, wolle er jetzt seinem eigenen Willen folgen und zum ersten Mal selbstbestimmt handeln. Octavia ist nicht begeistert und will ihn umstimmen, indem sie sehr ideell von einem Leben in Thyrna schwärmt. Doch Augustus wirft ihr vor, in einer Scheinwelt zu leben, weil sie niemals lange genug in Thyrna war, um erkennen zu können, dass alle thyrnischen Ideale dort oft nur eine falsche Schau seien. Er weist sie darauf hin, dass er selbst die Doppelmoral dort erlebt habe und daher wisse, dass Thyrna mehr Schein als Sein sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch hat sich langsam hochgeschaukelt und die beiden sind im Verlauf immer lauter geworden, so dass Henk und Kenji mitbekommen, dass die beiden streiten. Augustus schickt Octavia dann fort, da er noch trainieren wolle, und sie zieht sich verärgert in das Zelt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch von Henk und Kenji verweilt noch etwas bei Wigo, der plant, nach dem Kampf gegen den Bund des Xul auf die Insel Lyo zu gehen und sich dort gemeinsam mit seiner Freundin Heli ein Leben aufzubauen. Kenji fragt Henk, ob dieser nach ihrer Rückkehr nach Barthavion einen Abstecher nach [[Freywall]] machen will, um Viola zu sehen. Henk ist sich nicht sicher, ob die Zeit es erlaubt, würde es sich aber wünschen. Kenji sinniert, darüber, was nach dem Erreichen ihres Zieles sein wird, und Henk verrät ihm, dass er davon träumt, mit Viola zusammen eine Kneipe zu eröffnen, obwohl er sich keine Illusionen darüber mache, dass dies wohl nicht eintreten werde, da er wohl sterbe wie alle Helden stürben und dadurch etwas Entscheidendes bewirkten. Kenji bedauert, dass er sich damals bei Talina nicht anders verhalten hat, und würde es bei einer anderen Frau mittlerweile anders machen. Dann spricht er über seine Gefühle für Octavia, die er selbst als Narretei ansieht. Während Henk versucht, Kenji zu vermittlen, dass Octavia ihm nie ein Signal ihrer Zuneigung gesendet und er keine Chance bei ihr habe, will Kenji ihm zeigen, dass seine Gefühle für Octavia viel tiefer gehen als nur oberflächliche Anziehung. Im Gegensatz zu Ignus habe er echtes Interesse an Octavia und ihre Stärken jetzt erkannt. Henk konfrontiert ihn damit, dass er Octavia gar nicht als eigentliche Frau betrachtet, sondern eher als Zauberwesen, was dadurch große Ähnlichkeit mit Ignus aufweist. Als Kenji einwirft, dass auch er durch seine Abstammung alleingestellt in Barthavion sei, genau wie Octavia, macht Henk ihm klar, dass Octavia sich bei jedem Mann außer Ignus zusammenreißen muss, um ihn beim Sex nicht zu verbrennen, und verweist auf Kenjis linken Arm mit den Brandnarben (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 19: Die Gr.C3.BCne Festung|Episode 21.19]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ihr Gespräch ist zum Ende etwas impulsiver und lauter geworden, so dass Augustus sein Training unterbricht und zu den beiden geht. Er hat den Namen seiner Schwester im Kontext zu sexuellen Handlungen gehört und spricht die beiden darauf an. Er erfährt jetzt, dass seine kleine Schwester Octavia ein Verhältnis mit Ignus hatte und mit ihm intim wurde. Augustus ist empört über Octavias Doppelmoral, die ihm vorwirft, sich mit Elora einzulassen, und selbst so gegen thyrnische Sitten verstößt und die Ehre der Familie damit schadet. Henk spricht ihn auf sein Gespräch mit Octavia an und unterstützt Augustus in seinem Vorhaben, ein Held in Barthavion zu werden und kein Gnadengesuch zum Kaiser zu schicken. Kenji wirkt etwas betroffen, als ihm der Bericht von Augustus über den Streit nahelegt, dass Octavia die Gemeinschaft am liebsten so schnell wie möglich Richtung Thyrna verließe, und nur der Aufgabe wegen noch da sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Heimreise nach Barthavion - Teil 2 === &lt;br /&gt;
'''30. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji unterhalten sich über Augustus und die [[Thyrner]] und Henk rät Kenji zu einem Gespräch mit Octavia über den Tötungsversuch. Dann spricht Henk selbst mit ihr über ihren Streit mit Augustus und Octavia fragt ihn nach dessen Gefühlen für [[Elora von Tressburg|Elora]]. Kenji vertagt sein Gespräch mit Octavia und diese erklärt Augustus ihr Verhalten, dem danach Henk ins Gewissen redet. Kenji spricht mit Henk über seine Aufgabe, die Henk als Träger des Lichtes beschreibt und Henk versucht bei Octavia etwas Verständnis für ihren Bruder zu wecken. Vor dem Schlafen spricht Kenji mit Augustus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
30. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Augustus wieder seinem Training zuwendet, unterhalten sich Henk und Kenji noch etwas über ihn und sein Verhältnis zu Thyrna. Henk kann sowohl ihn als auch die Position seiner Schwester Octavia nachvollziehen und würde gerne vermittelnd weiterhelfen. Er rät Kenji zu einem Gespräch mit Octavia, um nach ihrem Angriff auf ihn (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 41: Metamorphose|Episode 21.41]]) zu besprechen, wie es ihm damit geht. Kenji fragt sich, worauf ein solches Gespräch mit ihr hinausläuft, und räumt Henk gegenüber ein, sich viele Gedanken darüber gemacht zu haben, doch Henk meint, so etwas müsse man fühlen. Kenji fragt sich, ob alle überhaupt die volle Verantwortung für ihre Taten tragen würden, schließlich seien alle einer Manipulation des [[Mendakos]] aufgesessen (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei# Episode 43: Hazug-S.C3.A1gok|Episode 21.43]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht ins Zelt zu Octavia und fragt sie nach dem Streit mit Augustus. Sie betont, dass es kein Streit, sondern nur eine Meinungsverschiedenheit sei, und spricht über die Vorteile, sollte die Verbannung von Augustus aufgehoben werden. Es bedürfe nur einer Nachricht nach Thyrna, damit dort bekannt werde, was Augustus hier mit den anderen zusammen geleistet habe. Aber er sei schon immer eigensinnig gewesen und halte sich nicht an Regeln. Aber die Angelegenheit sei nicht nur sein Problem, sondern eine Sache der Familie, weshalb er etwas tun müsse. Henk hat Verständnis für Augustus und kennt das Gefühl, ein anderes Leben führen zu wollen. Dann fragt Octavia Henk nach Elora und ob Augustus‘ Entscheidung mit ihr zusammenhänge. Er weist Octavia darauf hin, dass sie kein Jahr in Thyrna leben könnte, und Octavia gesteht, dass ihr dies durchaus bewusst sei und sie sich diese Illusion längst aus dem Kopf geschlagen habe. Henk erzählt ihr Eloras Geschichte und offenbart, dass die beiden verliebt seien und Augustus Elora versprochen habe, sie vor ihrem Dämon zu retten. Octavia drängt darauf, dass dies mit Augustus geklärt wird, und Henk bietet an, mit diesem zu sprechen. Er weist sie darauf hin, dass die Geschwister sich sehr ähnlich sind und verlässt dann verlässt er das Zelt und erzählt Augustus von seinem Gespräch mit Octavia, welcher nicht begeistert darüber ist, dass seine Schwester nun von seinen Gefühlen für Elora weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sieht, dass Henk das Zelt verlässt, geht er zu Octavia und bittet sie um ein Gespräch, da er ihr noch Antworten schuldig sei. Doch diese gesteht ihm, dass sie zurzeit nur mit Augustus‘ Situation und Haltung beschäftigt ist, dass sie sich auf nichts anderes einlassen und konzentrieren könne. Daher verschiebt sie ihr Gespräch auf den morgigen Tag, nachdem sie hoffentlich mit Augustus einig geworden ist. Dann entschuldigt sie sich und winkt ihren Bruder zu sich herüber zum Zelt, der allerdings demonstrativ erst noch seinen Trainingssachen wegräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavia spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus ins Zelt gegangen ist, erzählt ihm Octavia von ihrem [[Octavias_Bibliothek#Schwur_.2824._Sideon 351_JF.29|Schwur]], den sie nach der Verwüstung von Dogeons Zuflucht geleistet hat (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 52: Schw.C3.BCre und_Riten|Episode 21.52]]). Sie möchte, dass ihr Bruder ihre Motive verstehen kann, warum ihr die Wiederherstellung der Familienehre so wichtig ist. Sie bittet Augustus, sich über die Nacht und den nächsten Tag zu überlegen, ob er bereit für eine Rückkehr in die thyrnische Gesellschaft sei oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gibt Augustus zu verstehen, dass er mit seiner Schwester nicht so trotzig reden und seinen Stotz und seine Sturheit besser ablegen sollte. In manchen Situationen könne man sich Stolz nicht leisten. Augustus drückt aus, dass er ein falsches Bild von Octavia hat und sie als fehlerlos empfindet, und Henk versucht ihm die Schattenseiten seiner Schwester bewusst zu machen. Er solle darüber nachdenken, damit er in Zukunft seine Entscheidung nicht bereuen würde. Wenn er sich aber gegen Thyrna entscheiden sollte, würde ihm in Barthavion immer ein Platz als Held offenstehen. Als Augustus sich über Octavia und Ignus aufregt, weist ihn Henk darauf hin, dass er anscheinend immer noch in der thyrnischen Prägung verankert sei und wie ein Thyrner denke. Augustus verspricht, darüber nachzudenken und wandert unruhig auf dem Deck auf und ab, jedoch abseits von Henk und Kenji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Octavia machen sich beide etwas vor, darüber sind sich Kenji und Henk einig. Kenji erzählt Henk, dass er in [[L'yreh]] zu sich gefunden und seine Stärke gefunden habe. Er habe immer gedacht, der Gruppe ein Ratgeber sein zu müssen, doch da Henk als Fährmann allen mit Rat und Tat zur Seite stehe, könne er sich voll auf das Licht konzentrieren. Henk gesteht ihm, dass er Kenji immer schon als Träger des Lichtes gesehen habe, und als Fährmann kann er einen Konflikt auch nicht lösen. Henk höre zu und entlarve dann die Selbstlügen, so rede er allen ins Gewissen, damit sie ihre Konflikte selbst lösen. Kenji sieht die Gruppe als Speerspitze der Götter, die es sich nicht erlauben können, nicht zu funktionieren. Dann gesteht er Henk, dass er gegenüber Octavia gelogen habe, denn er sei noch immer von Selbstzweifeln zerfressen und von widersprüchlichen Gefühlen durchdrungen. Henk wirft ihm vor, Zeit zu schinden und das Gespräch mit Octavia absichtlich hinauszuzögern, doch Kenji erklärt ihm, dass er sie bereits angesprochen habe, Octavia jedoch noch nicht so weit sei. Kenji deutet Henk gegenüber an, dass der Inhalt seiner Antwort Octavia wahrscheinlich nicht gefallen würde und sie eventuell danach nicht mehr mit ihm reden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklärt Kenji, dass er stolz auf ihn sei, wie er sich in L'yreh geschlagen und herausgefunden habe, was in ihm schlummerte. Kenji nimmt sich vor, in Barthavion noch einmal das Gespräch mit Archorbar zu suchen, um ihn auf Pyrrhon anzusprechen. Er fragt sich, warum er von diesem in gewisser Weise angelogen wurde, doch Henk erklärt Kenji, dass Geheimnisse keine Lügen sind und manchmal etwas zurückgehalten werden muss, wenn die Empfänger noch nicht so weit seien. Kenji gesteht, dass es Dinge in ihm gebe, die er immer bereuen werde, doch solche Anteile sollen ihm Kraft geben und nicht zur Belastung werden. Dann legt sich Kenji an Deck hin, um zu ruhen, während Henk sich entschließt, im Zelt bei Octavia zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk das Zelt betritt, ist Octavia noch wach und fragt ihn nach seinem Gespräch mit Augustus. Octavia ist über das Verhalten ihres Bruders irritiert und Henk versucht ihr zu erklären, dass Augustus ihre Argumente schon nachvollziehen könne und versprochen habe, darüber nachzudenken. Henk weist Octavia darauf hin, dass ihre Freiheit in gewisser Weise auch beschnitten würde, wenn Augustus‘ Verbannung aufgehoben und er  wieder das Oberhaupt der Familie würde, denn dann könne er sie im Interesse der Familie verheiraten, um politische Bünde zu schließen. Octavia sieht diese Möglichkeit als eher unwahrscheinlich an und betont den Einfluss, den sie durch die Aufhebung in Thyrna gewännen und den man für die richtige Sache einsetzen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus geht unruhig an Deck auf und ab und nähert sich dabei auch Kenjis Ruheposition, der auf dem Rücken liegend in den Nachthimmel blickt. Als dieser ihn bemerkt, spricht er ihn an und beginnt ein Gespräch. Augustus gesteht Kenji, dass er keine Ruhe findet, weil ihm so viele Gedanken durch den Kopf gehen. Kenji versucht ihn zu beruhigen und seine Gedanken zu ordnen. Sie sprechen über ihre familiäre Verbindung zueinander und  Augustus macht Kenji bewusst, dass er als Verbannter keine Einwände gegen eine Verbindung von diesem und Octavia habe, aber als Familienoberhaupt könne er eine solche Verbindung nicht mehr gutheißen. Wenn die Verbannung also aufgehoben würde, müsse sich Kenji Octavia aus dem Kopf schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Heimreise nach Barthavion - Teil 3 === &lt;br /&gt;
'''1./2. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schiffe der Helden werden in der Nähe von [[Fuselfels]] von fünf  Piratenbooten überfallen. Octavia tötet mit einem Feuerpfeil den Käpt’n des Führungsbootes und ein Sturm versenkt alle Boote bis auf eines. Kenji spricht mit Octavia über sein Vertrauensverhältnis nach ihrem Mordversuch. Augustus erzählt Henk von seiner ersten Liebe und [[Abdrushin]] fragt Kenji nach den Sitten barthavischer Frauen. Augustus erteilt Octavia die Erlaubnis, in Thyrna von seinen Taten zu berichten, und Abdrushin informiert Kenji über seinen Handel mit einem Boten von [[Letor|Ihmet]], bevor sie in [[Perlheim]] ankommen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Octavia schlafen im Zelt, während sich Augustus und Kenji an Deck hingelegt haben. Das gleichmäßige Rudern der Elben lässt sie so tief ruhen, dass sie am Morgen geweckt werden müssen, als den beiden Elbenschiffen fünf Piratenboote auflauern und sich zum Entern bereitmachen. Als Ibendorn die Schiffe im Morgengrauen entdeckt, weckt er Augustus, welcher Kenji wachrüttelt, bevor beide Octavia und Henk aus dem Schlaf holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Piratenüberfall'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Piratenschiffe, welche die Elben von allen Seiten anzugreifen versuchen, können identifiziert werden. Es handelt sich um die „Bissige Moräne“, die „Loderzorn“, die „Blutmöwe“, die „Reißzahn“ und die „Faules Ei“. An die beiden letzten Namen erinnern sich die Helden aus Fuselfels, denn Henk hat auf der „Faulen Ei“ den Bericht vom ''triefenden Bill'' an ''Slindro die Flosse'', dem mittlerweile verstorbenen Kapitän der „Reißzahn“ belauscht (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 11: Pauls S.C3.BCppchen|Episode 21.11]]). Außerdem ist zu erkennen, dass die Piraten auf allen Schiffen ihre Speere bereithalten. Die „Bissige Moräne“ hat vorne einen Rammsporn, mit dem sie ein Schiff versenken könnte, und auf der „Loderzorn“ ist ein Siphon, eine Abfeuervorrichtung für Argosisches Feuer, zu erkennen, welches gerade mit einer Kartusche geladen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Männer kampfbereit machen und Augustus bereits vollgerüstet und bewaffnet ist, wirken die Elben entspannt und beginnen nur lauter zu singen. Die Piraten machen sich angriffsbereit du im Wind liegen die rauen Piratenstimmen, die dreckige Befehle wie &amp;lt;big&amp;gt;„''Schneller, ihr feigen Pocken!''“&amp;lt;/big&amp;gt; oder &amp;lt;big&amp;gt;„''Vorwärts,  faule Fischficker!''“&amp;lt;/big&amp;gt; zu ihren Männern brüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch je näher die Piratenschiffe kommen, desto mehr werden sie von Elementargeistern angegriffen. Aber obwohl ihre Schiffe von Wellen fast umgeworfen werden und der Wind an ihren Segeln zerrt, geben die Piraten trotzdem nicht auf und rudern stur weiter. Der Käpt’n der „Loderzorn“ brüllt sogar noch zu den Elbenschiffen herüber, dass sie sich ergeben sollen. Doch die Elben rudern jedoch stoisch weiter und die Helden sehen, dass sich ein Sturm über den Piraten zusammenbraut. Eine mächtige Bö bricht den Mast der „Bissigen Moräne“, das Schiff kentert und die Mannschaft treibt im Wasser. Doch anstatt den Angriff abzubrechen und den Männern zu helfen, schreit der Käpt‘n der „Loderzorn“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Los! Weiterrudern, ihr versoffenen Groghaie! Die Aallutscher können Schwimmen, aber die spitzohrigen Klunkerträger da haben fette Beute, sowas kriegen wir nie wieder! In die Riemen!!!!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ihre Segel im Sturm unbrauchbar sind, nähern sich die Piraten rudernd weiter den Elbenschiffen und fahren damit in ihr Verderben. Während Kenji über einen friedlichen Ausgang der Begegnung nachdenkt, hat sich Henk vorne zum Bug ihres Schiffes begeben. Die Piraten schaffen es nicht ganz in Wurf-Reichweite zu kommen, doch die „Loderzorn“ mit dem Argosischem Feuer nähert sich so weit, dass sie gleich einen Schuss abgeben könnte. Henk greift seine Schleuder und zielt mit einem Stein auf den Piraten, der das Siphon trägt. Gerade, als dieser das Argosische Feuer auslöst, trifft ihn Henks Geschoss am Kopf und er verreißt den Flammenstrahl, so dass glücklicherweise nur der äußere Teil des Buges in Brand gesetzt wird. Henk ruft sofort nach Octavia, die herbeieilt und konzentriert die Flammen auf der linken Seite löscht, während ein Elb auf der rechten Seite des Schiffes entspannt auf die Flammen einredet und sie so zum Erlöschen bringt. Henk warnt erneut die Piraten und rät zum Abbruch des Überfalls, doch aus etlichen Kehlen schallt ihm nur ein Wort entgegen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; width: 130px; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''G O L D ! !''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk und Octavia beschließen, die Piraten abzuschrecken, und Octavia feuert als Warnung einen Flammenpfeil direkt am Kopf des Käpt’n der „Loderzorn“ vorbei. Mit qualmendem Bart höhnt dieser &amp;lt;big&amp;gt;„''Daneben!““&amp;lt;/big&amp;gt; herüber und während er noch feixend an Deck steht, schießt Octavia einen weiteren Flammenpfeil hinterher und trifft den Kopf des noch lachenden Kapitäns, welcher daraufhin explodierte. Als die anderen Piratenschiffe dies mitbekommen, schreit der ''triefende Bill'' von der „Faulen Ei“ herüber: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; width: 450px; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Trugfisch ist tot, ich hab das Kommando!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturm ist inzwischen immer stärker geworden und der Mast der „Loderzorn“ bricht unter den starken Winden, stürzt seitwärts und lässt das Schiff kentern. Die Elbenboote selbst befinden sich im Auge des Sturms und werden nicht behelligt. Die „Blutmöwe“ und die „Reißzahn“ greifen die Schiffe seitwärts an und werden auf einen großen Wellenberg gehoben, so dass es so aussieht, als würden sie nun auf die Elbenschiffe geschleudert werden, doch plötzlich bricht der Wellenberg in der Mitte zwischen den Schiffen zusammen, so dass beide in die Lücke stürzen, ihre Masten sich verhaken und sie in die Tiefe gerissen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Piratenschiff, die „Faules Ei“ unter dem Kommando des ''triefenden Bill'', versucht jetzt, beizudrehen und den Angriff abzubrechen. Kenji betet zu den Göttern um die gnädige Rettung der Piraten. Die „Faules Ei“ kann tatsächlich den Kurs wenden, zahlt jedoch mit einem zerfetzten Segel und gebrochener Mastspitze einen hohen Preis. Aber es gelingt ihnen, nicht zu kentern oder zu sinken, bis der Sturm sich so schnell, wie er gekommen war, wieder beruhigte und die Elbenschiffe wieder ihren Kurs in Richtung Perlheim aufnehmen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:img piratenüberfall.png|300px|miniatur|rechts|Der Kurs der Elbenschiffe von [[Galadh-Bôr]] bis zum Ort des Piratenüberfalls]]&lt;br /&gt;
Delfine springen den Schiffen rechts und links vom Bug in den Wellen voran, während sich hinter den Schiffen Haiflossen ausmachen lassen, die vermutlich den gekenterten Piraten einen Besuch abstatten wollen. Octavia fragt sich, ob sie sich vielleicht in der Nähe von [[Fuselfels]] befinden könnten, was die anderen durchaus für möglich halten, da hinter ihnen die Insel Kroken erkennbar ist und sich weit im Norden die Inselgruppe der Knocheninseln abzeichnen könnte. Die Helden vermuten, dass die Piraten hier auf der Lauer lagen, weil sie zuvor vielleicht sogar zweimal das Elbenschiff gesehen hatten, welches die [[Freigeister]] nach [[Perlheim]] brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, jetzt erst einmal richtig zu Frühstücken und setzen sich dazu ins Zelt. Während des Essens überlegen sie ihr Vorgehen auf dem Festland und kommen überein, dass sie [[Archorbar]] kontaktieren müssen. Nach einiger Zeit verlassen Augustus und Henk das Zelt, das letzterer mit Augustus trainieren wollte, was allerdings nur ein Vorwand ist, um Kenji mit Octavia allein im Zelt zurückzulassen, damit sie sich endlich in aller Ruhe unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Octavia und Kenji'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sprechen die beiden noch über Augustus, der nach Octavias Ansicht nur heißblütige Entscheidungen träfe. Sie wünscht sich, dass Augustus seine Entscheidung in Bezug auf die Verbannung nicht eines Tages bereuen werde, denn er könne in dieser Sache eigentlich nicht nur für sich entscheiden und seine Familie unberücksichtigt lassen, obwohl Octavia fürchtet, dass Augustus wieder alles nur für sich ausmacht. Kenji ermutigt sie daran zu glaube, dass sie gemeinsam einen verträglichen Weg für ihn finden werden, und erinnert sie daran, dass die beiden Geschwister schließlich nicht nur durch die thyrnische Kultur geprägt seien. Doch Octavia gesteht ihm, dass sie in ihrer Jugend eigentlich nur wenig Kontakt zu Barthavion hatte und nur in der Villa gelebt habe. Nach ihrer Flucht aus [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Opploh]] musste sie viel lernen und fand nach und nach sympathische Seiten an dem Land (vgl. [[Persönliches Tagebuch von Octavia]]). Kenji gesteht ihr, dass er schon mehreren Fehleinschätzungen in Bezug zu ihr erlegen sei, da sie sich auf ihren Reisen eigentlich nie wirklich kennengelernt haben, und entschuldigt sich bei Octavia, dass er keine Fragen gestellt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia knüpft jetzt an ihr Gespräch mit Kenji auf der [[Baiula Spei]] an, bei dem sie von ihm wissen wollte, ob er sein Vertrauen in sie verloren habe, und er ihr versprach, seine Gefühle zu erforschen (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 51: Reparaturen|Episode 21.51]]). Deshalb möchte sie von Kenji wissen, wie es um sein innerstes Vertrauen in sie steht, nachdem sie auf den Götterinseln versucht hatte, ihn zu töten. Aufgrund der Tatsache, dass sie noch weitere Kämpfe Seite an Seite zu bestehen hätten, müssten sie alle einander absolut vertrauen. Kenji gesteht ihr, dass er aufgrund seiner Veränderung durch die Erlebnisse in L’yreh zwar zu seiner Aufgabe, jedoch keine klare Antwort auf die Frage gefunden habe. Er betont, dass er keinerlei Zweifel daran habe, dass Octavia alles für die Erfüllung ihrer gemeinsamen Aufgabe tun würde, jedoch seien ihm Unterschiede in der Wahrnehmung ihrer Gemeinschaft aufgefallen, die er in den Polen „Pflichterfüllung“ und „Familie“ beschreiben könne. Kenji sieht in ihrer Gemeinschaft eher eine Art von Familie als eine Zweckgemeinschaft und er hat kein Vertrauen in Octavia, dass Octavia begreifen könne, wie wichtig es sei, dass die Freunde auch nach der Erfüllung ihrer Aufgabe zusammen blieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia betont, dass jeder von ihnen das tue, was er tun müsse, doch Kenji weiß nicht, was er tun soll, wenn alle fort sind, die ihm wichtig sind, weil ihre Aufgabe vollendet ist. Octavia erzählt Kenji, ihre Mutter habe ihr immer gesagt, dass sie mit ihren magischen Fähigkeiten niemals normale Freundschaften führen werde. Deshalb will Octavia Kontrolle über ihre Kräfte erlangen, damit sie sich anderen gefahrlos nähern könne. Dann versucht sie Kenji  deutlich vor Augen zu führen, dass Ignus ihn auf den Götterinseln gerettet habe, da sie ihn in dem Augenblick wirklich töten wollte und auch getan hätte, wenn Ignus sie nicht davon abgehalten hätte (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 41: Metamorphose|Episode 21.41]]). Sie erklärt Kenji, dass die ganze Situation damals nur so eskaliert sei, weil sie nicht miteinander gesprochen hätten, und durch diese Distanz habe Kenji das Gefühl gehabt, nicht mit Octavia reden zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Octavias Worte ermutigt, erzählt Kenji ihr von seinem Erlebnis mit der [[Sukkuba]] in der Grotte des Anwesens (vgl. [[Episode 20-07: Gefangene des Prokonsuls#Die Grotte|Episode 20.07]]). Er gesteht ihr, dass diese seine Schwäche ausgenutzt und er mit ihr sein Zölibat gebrochen habe, denn es habe sich in dem Moment richtig angefühlt, als ob es das wert wäre. Jetzt plagen Kenji tiefe Schuldgefühle, er könnte durch seine Tat bei Octavia Leid verursacht haben, und er bekomme diese Schuld nicht aus dem Kopf. Octavia tut es leid, dass Kenji sein Zölibat gebrochen habe, und sie fühlt sich schlecht, weil sie indirekt daran schuld sei. Kenji glaubt, dass er durch diese Erfahrung nun den Sinn des Zölibats erkannt habe. Octavia hat tiefes Mitgefühl für Kenji, denn mit einem Dämon das Zölibat gebrochen zu haben müsse besonders schwer zu verkraften sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia will jetzt eine Antwort auf die Vertrauensfrage und lässt spontan vor Kenjis Augen eine Flamme emporlodern, so dass dieser unwillkürlich kurz zusammenzuckt. Kenji gesteht, dass er zwar nicht ohne Furcht sei, die größere Furcht jedoch davor habe, was nach der Erfüllung ihrer Aufgabe kommen werde. Octavia fragt ihn, ob in ihm eine Furcht vor Feuer existiere, und Kenji beteuert ausweichend, dass er alles tun wolle, damit sie mit ihrer Aufgabe nicht scheitern. Octavia versucht ihm bewusst zu machen, dass manchmal der Wille egal sei, doch Kenji vertraut darauf, dass Octavia in ihrem tiefsten Wesen alles tun werde, um nicht zu scheitern. Octavia gesteht ihm daraufhin, dass sie nicht mal sich selbst traue, doch Kenji glaubt, dass sie nicht wisse, wer sie sei. Octavia gibt ihm zu bedenken, dass Macht stets sehr verführerisch sei und sie sich immer danach gesehnt habe, einmal ihre Macht auszuleben. Er solle sich keinem Selbstbetrug hingeben, denn in ihrem Kern sei dieser Machtwille da. Kenji weist sie darauf hin, dass Ignus sich irren würde, wenn er glaube, dass er Octavia ähnlich sei, denn es spräche da nur die Einsamkeit aus ihm und er habe sie nur manipuliert. Doch Octavia weist ihn darauf hin, dass Ignus sie nicht korrumpiert habe, sondern dass sie wirklich glaubte, ihre Taten seien es wert. Sie betont, dass ihr wahres, tiefstes Wesen versucht habe, Kenji zu töten, und solange es in ihr vorhanden sei, könne sie mit niemandem zusammenleben. Octavia hat daher beschlossen, letztendlich die Sternewälder aufzusuchen, ganz wie es Gwaerenor ihr empfohlen hat, und Kenji akzeptiert ihren Wunsch. Octavia offenbart Kenji, dass sie sich mit ihrer Bestimmung abgefunden habe und wohl kein zufriedenes Leben führen werde. Weil ihr Leben immer mit der Magie verwoben bleibe, müsse Augustus die Familie wiederherstellen. Kenji gibt ihr zu bedenken, dass sie nicht nur einander, sondern auch die hohen Mächte auf ihrer Seite haben, doch Octavia fragt sich, ob die Götter vielleicht selbst keine Hoffnung mehr haben, wenn sie schon auf die Helden hoffen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia betont nochmal, wie wichtig es sei, dass Kenji in den anstehenden Kämpfen Vertrauen finden könne, und er verspricht ihr, sie bei Zweifeln anzusprechen. Octavia bietet ihm an, dann Rücksicht nehmen zu wollen. Momentan läge dieser Bereich in seinem inneren eher im Nebel, aber Kenji würde ihr sagen, wenn er dort klarer sehen könne. Um ihm zu zeigen, dass Taten Spuren in einem hinterlassen können, erzählt Octavia Kenji von ihren Vertrauensproblemen, die sie Henk gegenüber nach seiner Folter in [[Freywall]] hatte, als dieser ihr eine Sklavennummer in den Oberkörper ritzen wollte und die erste Zahl auf dem linken Schlüsselbein bereits vollendet hatte (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_06:_Maldoror_ist_zur.C3.BCck|Episode 19.06]]). Sie betont, dass man sich Vertrauen nicht aussuchen könne, sondern dass es durch die Erfahrung geprägt würde. Sie weist Kenji nochmal darauf hin, dass gerade, weil er die Gruppe als eine Familie ansieht, ein solcher Mordversuch, wie sie ihn unternommen habe, sich besonders vertrauensstörend auswirken sollte. Als Octavia Kenji gesteht, dass auch sie ihre Gruppe als eine Art Familie ansieht, ist dieser darüber sehr erfreut. Doch dann stellt sie klar heraus, dass, obwohl sie Kenji bewusst niemals etwas antun würde, sie ihn aber in der Situation, als er mit dem Dolch in der Hand das Wasser verlies, trotzdem als den Mörder der für sie wichtigsten Person töten wollte. Sie habe in dem Moment komplett die Kontrolle über ihr Innerstes verloren und gegen ihren eigentlichen, bewussten Willen gehandelt, ganz wie es auch Augustus als [[Principus Mortis]] passiert sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji gibt zu bedenken, dass die Kultisten bei Octavia hohe Emotionen wie Zuneigung ausgenutzt hätten, um ihre Manipulation zu bewirken und sie zu üblen Taten zu verleiten. Sie solle sich nicht in Schuldgefühlen wälzen und sich deswegen fertigmachen, da niemand gegen eine solche Manipulation gewappnet sei. Octavia erklärt ihm, dass sie nicht passiv, sondern aktiv mit ihrer Schuld umgehe und über Taten versuche, Wiedergutmachung zu leisten. Der [[Octavias Bibliothek#Schwur .2824. Sideon 351 JF.29|Schwur]], den sie auf der Baiula Spei vor den Göttern ablegte (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 52: Schw.C3.BCre und Riten|Episode 21.52]]), habe sie aufgerichtet und ihr die Orientierungs-Linie gezeigt. Augustus sei jetzt ihr Hoffnungsträger, so dass sie ihre Schuld sühnen könne. Sie gesteht aber auch, dass das Thema mit Augustus und der Rückkehr nach Thyrna sehr mit ihrer eigenen Wiedergutmachung verknüpft ist und sie sich vielleicht im Übereifer etwas verrennt, worunter jetzt Augustus zu leiden habe. Octavia findet jedenfalls, dass Elatus die vertrauenswürdigste Person in Thyrna sei und sie sich deshalb an ihn wenden wolle, damit Augustus‘ Taten bis nach Thyrna drängen. Dann verlassen beide das Zelt und gehen an Deck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Henk und Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji sich im Zelt mit Octavia unterhält, beginnt Henk mit Augustus das Körperertüchtigungstraining. Schon während der ersten Übungen erzählt ihm Augustus, dass er die ganze Nacht nachgedacht habe über die Frage seiner Verbannung. Er offenbart Henk, dass er eigentlich genau wisse, was er tun müsse, und er letztendlich der Vernunft und der Familienehre folgen müsse und die Aufhebung seiner Verbannung angestrebt werden sollte. Er wolle nur nicht aktiv daran mitarbeiten, weil es ihm wie betteln vorkäme, könne es aber akzeptieren, dass sich Octavia für ihn einsetze. Augustus gesteht Henk aber auch, dass er sich große Sorgen um Elora mache, da er sein Wort gegeben habe, ihr in der Sache mit ihrem Dämon zu helfen. Er macht Henk deutlich, dass Elora nach seiner Rückkehr in die thyrnische Kultur keine Rolle mehr spielen dürfe, er sie aber nicht einfach so aufgeben könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erzählt Henk dann von seiner einzigen Liebe, die er vor neun Jahren erlebt habe. Er habe sich in eine Adelige namens Selina verliebt und es beruhte auf Gegenseitigkeit. Als Selina verheiratet werden sollte, beschlossen die beiden, gemeinsam durchzubrennen. Doch bevor sie ihren Plan verwirklichen konnten, redete sein Onkel Silvius Augustus ins Gewissen, so dass Augustus seine Liebe zu Elora nach der Ansprache für die Ehre und das Ansehen seiner Familie, seine vielversprechende Karriere und die politischen Beziehungen Thyrnas zu der Provinz aufgab. Augustus tat es aber auch, damit Selina ein glückliches und behütetes Leben an der Seite ihres zukünftigen Mannes führen könne, anstatt mit ihm als Verstoßenem zu leben (vgl. [[Augustus Octavius#Augustus und Selina .28711-712 ThZ.2F341-342 JF.29|Biographie]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus gesteht Henk, dass es ihm fast das Herz gebrochen habe, als  er sich dafür entschieden habe, Selina niemals wiederzusehen. Er habe noch lange unter dem Verlust dieser Beziehung gelitten und sich deshalb in seinen Dienst und seine Karriere gestürzt, um auf andere Gedanken zu kommen. Dann gesteht er Henk, dass ein Teil seines Frustes von damals in seine wohlmöglich lebensmüden Aktionen wie dem Zweikampf gegen einen gigantischen Nemorerhäuptling (vgl. [[Augustus Octavius#Duell mit dem Nemorerh.C3.A4uptling .28714 ThZ.2F344 JF.29| Biographie]]) und auch in die Taten von [[Principus Mortis]] eingeflossen sei. Er gesteht Henk auch, dass ihm jetzt erst richtig bewusst geworden sei, wie viel Elora mit seiner ablehnenden Entscheidung Octavia gegenüber zu tun habe. Henk hat großes Verständnis für Augustus Gefühle und bietet ihm an, dass er Elora mit ihrem Dämon helfen werde, sollte Augustus dazu aus welchem Grund auch immer nicht in der Lage sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Abdrushin und Kenji – Barthavische Frauen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden nach dem Mittagsessen wieder aus dem Zelt an Deck kommen und Henk und Augustus wieder trainieren gehen, bemerkt Kenji, dass Abdrushin gerne mit ihm sprechen würde und geht zu ihm. Abdrushin spricht Kenji vorsichtig auf barthavischen Frauen an, denn er habe gehört, dass die Frauen in Barthavion lockere Sitten haben, die ganz anders als in seiner Heimat seien. Kenji ahnt sehr schnell, dass Abdrushin eigentlich über [[Roana Dernheim|Roana]] redet, und gibt dies auch zu erkennen, so dass Abdrushin klarer wird. Da diese schon einmal verheiratet wäre und einen Sohn habe, ihren Mann dann aber verlassen habe, um aufs Meer zu fahren, fragt er sich, ob sie überhaupt eine anständige Frau sei und möchte Kenjis Einschätzung hören. Dieser lobt Roana in höchsten Tönen und versucht Abdrushin zu erklären, dass barthavische Frauen auch das Recht auf eine Trennung von ihrem Mann hätten, was in Abdrushins Kultur nur bei übermäßiger Züchtigung denkbar sei. Abdrushin fragt Kenji auch, ob der den Ehemann von Roana auszahlen müsse, wenn er sie zur Frau nehmen wolle, was dieser jedoch verneint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji Roana grundsätzlich Ehrbarkeit unterstellt hat, offenbart ihm Abdrushin, dass er glaube, in Roana die wahre Liebe gefunden zu haben, und hofft, dass sie auch so für ihn entflammt sei. Diese Ungewissheit quäle ihn manchmal, denn er ist davon überzeugt, dass seine geliebte Fürstin [[Götter#Entsprechungen der eborischen Gottheiten|Alhusia]] ihn nach Barthavion geführt habe, um ihn mit Roana zu verbinden. Er erzählt Kenji, wie er als junger Mann den Kontakt zur Fürstin Alhusia fand, weil sein Vater ein leibhaftiger [[Götter#Ishturak|Dingir]] gewesen sei und eine Zeitlang in dem Körper des Mannes seiner Mutter und des Vaters seiner Geschwister gelebt habe. Die Fürstin habe ihm dann die wahren Wege der Liebe gelehrt und ihm viele Lieder beigebracht. Er habe lange Zeit mit ihr getanzt, doch irgendwann wollte er seine eigene Musik machen, welche jedoch nicht mit ihrem Tanz harmonierte. Sie wandte sich von ihm ab und Abdrushin habe es daraufhin bereut, so eigensinnig gewesen zu sein. Er habe in den Himmel gebetet, damit sie zu ihm zurückkehren möge, und nach langem Flehen habe sie ihm geantwortet. Sie würde zu ihm zurückzukehren, wenn er die Lieder, welche sie ihm beigebracht hatte, einsetzen würde, um hinauszuziehen und mit ihnen ihre Kunde der wahre Liebe zu verbreiten. Abdrushin glaubt, wenn Roanas Herz genauso brennen sollte, wie das seine, dann könnten sie in ihrer Vereinigung gemeinsam seiner Fürstin Alhusia begegnen. Er brennt auf ein Wiedersehen mit Roana und Kenji verrät ihm, dass diese sich zuletzt auch nach ihm gesehnt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Augustus und Octavia '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus noch einige Zeit mit Henk trainiert hat, geht er zu Octavia ins Zelt, um mit ihr über die Aufhebung seiner Verbannung zu sprechen. Augustus zeigt sich nach den Gesprächen mit Henk über seinen Trotz und seine Sturheit einsichtig und spricht einlenkend zu Octavia: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Tue, was du für nötig erachtest, um die Aufhebung meiner Verbannung in Thyrna zu erwirken. Ich halte mich in dieser Hinsicht zwar aus der Sache heraus, verspreche dir aber bei unserem Stammvater Cygnus und unserem Vater Aequus, dass ich bei einer positiven Entscheidung des Kaisers nach Thyrna zurückkehren und meinen Teil dazu beitragen werde, die Ehre unserer Familie wiederherzustellen.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist erleichtert über Augustus‘ Sinneswandel und gesteht ihm, dass sie sich in Bezug auf die Familienehre vielleicht etwas zu sehr hineingesteigert und sich verrannt habe, und entschuldigt sich dafür, Augustus solchen Druck zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Abdrushin und Kenji – Dingir-Handel'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji steht nach Einbruch der Nacht an der Reeling und schaut über das weite Meer in die Sterne. Abdrushin stellt sich leise dazu und bewundert zunächst als Gesprächseinstieg den Nachthimmel. Dann erkundigt er sich vorsichtig bei Kenji, ob die Gegenleistung des [[Götter#Ishturak|Dingir]] schon eingefordert wurde (vgl. [[Quest-Buch#Der Vertrag mit dem Dingir|Questbuch]]). Als Kenji dies verneint, ist Abdrushin erleichtert, doch Kenji bemerkt mit seiner hohen Menschenkenntnis, dass er trotzdem sehr beunruhigt wirkt. Als Kenji ihn darauf anspricht, entschuldigt sich Abdrushin bei Kenji dafür, dass er den Dingir [[Götter#Entsprechungen der eborischen Gottheiten|Ihmet]] überhaupt angerufen habe, und weist darauf hin, dass es vielleicht doch keine so gute Idee war. Als Kenji nach hakt, erzählt ihm Abdrushin von Albträumen, die er im Zusammenhang mit dem Ritual für Octavia habe. In diesen habe er den Dingir gesehen, wie er über Kenji stand und nach seiner Seele griff. Er wache jedes Mal schweißgebadet auf und mache sich große Sorgen. Er gesteht Kenji, dass er inzwischen  das Ritual bereue und es am liebsten ungeschehen machen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin erzählt dann von dem Dingir, dass dieser selten angerufen werde, da er ein Vorsteher der Toten sei, ein Bote des Ihmet. Er mache sich inzwischen große Vorwürfe, dass er das alte Ritual überhaupt erwähnt habe und macht sich Sorgen über die dunklen Träume, denn Träume sollten ernstgenommen werden. Im Gegensatz zu Alhusia, die eine Dingir der [[Götter#Ishturak|Igigu]] sei, wäre der gerufene Dingir nämlich ein [[Götter#Ishturak|Utukk]] von [[Letor|Ihmet]], einem Dingir der [[Götter#Ishturak|Anunna]]. Kenji dämmert langsam, dass sie ganz klar eine nekromantische Wiedererweckung durchgeführt haben und damit einen streng verbotenen Handel mit einem [[Bestiarium#WESEN DER UNTERWELT|Schnitter]] von [[Letor]] eingegangen sind. Meist wird so ein Handel als  letzter, verzweifelter Ausweg angesehen, doch Kenji weiß auch, dass Letor ein Leben nur dann wiedergibt, wenn er mehrere Seelen dafür zurückbekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt sich, ob man den Handel nicht irgendwie umgehen könne, und Abdrushin weist darauf hin, dass man um den Preis herumkommen könne, wenn das Ritual rückgängig gemacht würde, was jedoch Octavias Tod bedeuten würde. Ansonsten könne man ihm nur freiwillig eine andere Seele anbieten, jedoch erfordere dies das Leben eines Unschuldigen, was für Kenji nicht in Frage käme. Abdrushin würde aber auch das entsprechende Ritual nicht kennen, wisse aber von den [[Chthonischer Orden|Priestern des Ihmet]] in [[Dhagat]], die mehr über solchen Handel wüssten. Als Kenji einwendet, dass Dhagat zu sehr weit entfernt wäre, weist ihn Abdrushin darauf hin, dass es ähnliche Wissende es auch in Barthavion gäbe, aber diese „Nekromanten“ in der Regel nicht vertrauenswürdig seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Perlheim'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Elbenschiffe haben nach Einbruch der Dunkelheit ihre Fahrt wieder beschleunigt und Augustus steht an der Reeling und hält Ausschau am Horizont nach den Lichtern von [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]]. Als er sie endlich erblickt, weckt er Octavia, damit sie sich für die Ankunft in [[Perlheim]] bereitmachen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben schaffen es ungesehen, in dem Privathafen der Villa anzulegen. Es können auf der Klippe Wachen ausgemacht werden, die die Nachricht von ihrer Ankunft zur Villa melden. Beim Anlegen kommt die Treppe zum Anleger hinunter, während sein Sklave noch seine Toga zurechtzupft. Obloci wimmelt ihn auf dem Steg schnell ab und begrüßt dann die Helden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Salve … Man hat mich geweckt – das Schiff ist angekommen, sagten sie. Ich konnte nicht bleiben. Octavia … Augustus … meine Großcousine, mein Großcousin – ihr seid wirklich zurück. Das Haus war sicher, doch leer ohne euch. Matria hat euch geleitet. Ich danke ihr – und euch. Kommt heim.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci umarmt beide fest und lässt ihnen einen Moment zum Ankommen. Dann wendet er sich an Kenji und Henk und begrüßt auch sei mit einem Handschlag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Henk, Kenji – willkommen zurück auch euch. Es ist gut, euch hier zu sehen.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia stellt dann die elbische Gesandtschaft vor und Obloci begrüßt sie sehr respektvoll, allerdings auch  etwas verwundert über diese unerwartete Begleitung. Man merkt jedoch, dass er sehr positiv überrascht ist, als er spricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Eure Ankunft ehrt dieses Heim – und mehr noch, sie fällt in eine Stunde der Prüfung. Dass ihr nun an der Seite meiner Großcousine und meines Großcousins steht, erfüllt mich mit Hoffnung. Wenn die Weißen Götter euch hierher geführt haben, so vielleicht nicht nur als Weggefährten. Seid willkommen – möge euer Licht stark leuchten in dieser dunklen Zeit.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesandte Laerandir antwortet ihm auf fließendem Barthavisch: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung. Ich entbiete euch Grüße aus dem Elbenreich Veldun. Ich danke euch für eure Gastfreundschaft.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geleitet Obloci  alle nach oben und übergibt auf der Klippe die Leitung des Anwesens offiziell wieder an die rechtmäßige Erbin Octavia. Er schlägt vor, dass die Männer dann bei den Freigeistern im Wachhaus einquartiert werden, währen die Helden im Haus übernachten. Octavia und Augustus können in ihre alten Zimmer, während Henk und Kenji im Bedienstetenhaus übernachten sollen. Die elbische Gesandtschaft, bestehend aus dem Gesandten Laerandir, Hofrat Periath und Lichtsprecher Thalion, wird im Forscherflügel untergebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk würde gerne sofort etwas gutes Essen, doch Obloci bittet ihn, auf die Ankunftsfeier nach dem Ankunftsritus am Morgen zu warten, für welche heute Nacht schon gekocht würde. Dann legen sich alle schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Zurück in Perlheim - Teil 1 === &lt;br /&gt;
'''2. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Helden gewaschen haben, spricht Kenji mit Henk über das Ritual zu Octavias Wiedererweckung und Abdrushins Alpträumen. Alle nehmen sie mit Ausnahme von Augustus am Heimkehrritual teil und lernen beim Essen Oblocis Schwiegersohn Titus Varianus kennen. Die Helden erzählen von ihren Abenteuern und erfahren von Obloci Neuigkeiten aus Barthavion und von den Botschaftern aus Thyrna, von denen zwei abreisten. Ohne Titus sprechen die Helden mit Obloci über die thyrnischen Namen in den Notizen von [[Sabaoth Immortalis]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Hesor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erwacht als erster der Helden und wäscht sich ausgiebig in der Hockbadewanne des Zimmers. Dann trifft er im Atrium des Cygnus, welches gerade gereinigt wird, auf die Hausverwalterin Elwene Hütinger, welche ihm ein Frühstück mit Brot, Käse und Schinken anbietet, das Henk dann auf der Terrasse des Anwesens einnimmt. Dort kommen in ihm unschöne Erinnerungen an Adarians Tod hoch und Henk lenkt sich durch die Betrachtung des Sonnenaufgangs über dem Hafen von Perlheim ab, während er das leckere Frühstück zu sich nimmt. Kenji wird von Hausverwalter Basin Hütinger geweckt, welcher ihn darauf hinweist, dass er zur Körperreinigung auch gerne die Personal-Terme nutzen könne, was er auch dankend annehmen will. Dann bekommt er ebenfalls ein leckeres Frühstück auf sein Zimmer gebracht. Octavia wird von Elwene geweckt, welche sie mit einem Frühstück überrascht und ihr dann mitteilt, dass sie die Badegrotte vorbereiten werden, damit Octavia ein ausgiebiges Bad nehmen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavias Bad'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Map villa des aequus - kellergeschoss.png|miniatur|rechts|Das Kellergeschoss der Villa des Aequus mit der Badegrotte]]&lt;br /&gt;
Octavia wird von Elwene Hütinger in die Badegrotte begleitet, die alles vorbereitet hat und Octavia beim Bad assistiert. Sie bereitet das Bad mit besonderer Sorgfalt mit duftenden Ölen, frischen Blumen und warmem Licht vor und jeder Handgriff zeigt, wie sehr sie sich freut, Octavia gesund und heil wiederzusehen. Elwene kämmt Octavias Haare vor dem Bad und lässt dann das heiße Wasser in das Becken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampf steigt langsam auf und vermischt sich mit dem Duft von Lorbeer und Myrte, der aus den Tonkrügen am Rand des Beckens strömt. Der Duft von Lavendel und Rosmarin steigt aus dem dampfenden Wasser auf und legt sich wie ein Schleier über den Raum. Elwene hilft Octavia beim Entkleiden, reicht Handtücher, achtet darauf, nicht zu aufdringlich zu sein, aber auch nicht distanziert. Ihre Gesten sind vertraut, aber von Respekt geprägt, und sie kämpft mit Tränen der Rührung, versucht aber, sich zusammenzunehmen, um der Heimgekehrten Ruhe und Geborgenheit zu schenken. Octavia erzählt ihr etwas aus [[L'yreh]], wobei sie Elwene allerdings mit schrecklichen Details verschont, und Elwene berichtet ihr auf die Nachfrage nach etwas ungewöhnlichem in Perlheim, dass der Bäcker mit seiner ganzen Familie eines Tages einfach über Nacht abgereist sei und niemand wisse, wo er hingegangen sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji trifft Augustus und spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji gegessen und sich ausgiebig gewaschen hat, sucht er nach seinen Freunden und wird im Atrium des Cygnus von Basin darauf hingewiesen, dass Henk auf der Terrasse ist. Als Kenji gerade das Haus betritt, um dorthin zu gehen, begegnet ihm der melancholisch wirkende Augustus im Empfangssaal. Kenji fragt nach seinem Vorhaben und bittet ihn, mit auf die Terrasse zu kommen, da er etwas wichtiges mit ihm und Henk zu besprechen habe, doch Augustus entschuldigt sich. Er erzählt Kenji, dass er früher immer bei jeder Heimkehr den Heimkehrritus vollzogen habe, doch jetzt sei er davon ausgeschlossen und werde auch gleich nicht teilnehmen dürfen. Daher möchte er jetzt die Zeit nutzen, um vor dem eigentlichen Ritus noch seine Ahnen zu begrüßen. Kenji versteht das, findet es allerdings sehr schade, dass Augustus auch am gemeinsamen Mahl nicht teilnehmen wird. Dieser gesteht Kenji, dass es sich auch für ihn seltsam anfühlt und er daran die unschönen Konsequenzen seiner Verbannung bemerke. Dann geht Augustus ins Atrium des Cygnus hinaus und Kenji begibt sich auf die Terrasse zu Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji zu Henk kommt, werfen beide einen Blick über Perlheim und stimmen darin überein, dass sich hier dieser Ort wie die Heimat anfühlt. Als die beiden auf die nächsten Vorhaben zu sprechen kommen, teilt Henk Kenji mit, dass er Kontakt zu seiner Gilde aufnehmen will, um herauszubekommen, wie die aktuelle Lage in Bezug auf seinen Austritt ist, denn Henk rechnet damit, dass Mestoph die Sache geheim gehalten hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erzählt Henk dann von seinen neusten Erkenntnissen zu dem Dingir-Ritual zur Rettung von Octavia. Er offenbart Henk, dass es sich um ein nekromantisches Ritual und bei dem Dingir um einen [[Schnitter]] von [[Letor]] gehandelt habe, worüber Henk im Gegensatz zu Kenji nicht überrascht ist. Kenji möchte schnellstmöglich Octavia und Augustus davon erzählen und befürchtet, dass Octavia damit gar nicht zufrieden sein wird. Als Henk wissen möchte, warum Kenji es so eilig hat, den anderen davon zu berichten, erzählt Kenji ihm von Abdrushins Albträumen, in denen er den Dingir über Kenji stehen sah, wie er nach dessen Seele griff. Henk wüsste gerne, wie akut Kenji die Lage einschätzt, denn wenn es nicht so eilig wäre, würde er erstmal auf einen Bericht verzichten. Kenji erinnert Henk an den Nekromanten [[Nessir Loccassilo]], der zumindest nicht mit dem Bund des Xul zusammenarbeiten würde. Henk wüsste gerne, ob es noch einen anderen Ausweg gäbe, und Kenji erwähnt, dass man dazu Unschuldige opfern müsse. Henk fragt sich, was genau mit unschuldig gemeint sei, denn man könne bestimmt Personen finden, die den Tod verdient hätten. Da dies für Kenji keine vertretbare Lösung darstellt, sind sie sich einig, dass der Nekromant vielleicht helfen könne. Die Darbringung von Früchten durch eine Dienerin unterbricht das Gespräch kurzzeitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji Henk gesteht, dass er bei der Durchführung des Rituals damit gerechnet habe, es nicht überleben und dabei zu sterben, wird Henk wütend und wirft Kenji vor, dass er diese Information damals hätte offenlegen müssen und es genauso eine egoistische Entscheidung gewesen sei wie die Aktion, als er Henk im Kampf allein gelassen habe, um Hilfe für Octavia zu holen. Er fragt Kenji, was denn nur mit ihm los gewesen sei, und dieser reagiert schuldbewusst. Henk stellt fest, dass er damals Adarian aus den Erscheinungen Recht gegeben hätte, wenn er diese Information damals gewusst hätte (vgl. [[Iobis Galdimmera#Henks 4. Sichtung .28Nacht.2C 13..2F14. Sideon 351 JF.29|Henks 4. Sichtung]]). Aber er übt auch Nachsicht mit Kenji, da dieser damals schließlich schnell eine Entscheidung treffen musste. Henk möchte mit Abdrushin reden, da dieser die ganze Idee ins Spiel gebracht habe, doch Kenji nimmt ihn in Schutz. Doch Henk will alles über Abdrushins Albtraum wissen und macht sich große Sorgen, während Kenji trotz der Risiken sehr froh darüber ist, dass Octavia noch lebt, denn sie hätte es ohne das Ritual nicht geschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herannahen von Basin unterbricht das Gespräch der beiden und sie werden vom Hausverwalter gebeten, sich im Atrium des Cygnus einzufinden, wo sie auf Iustus, die Elbengesandtschaft und Obloci mit einem fremden Thyrner neben sich stoßen. Henk und Kenji beäugen den Unbekannten skeptisch, während sie auf Octavia warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heimkehrritus'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa des Aequus.png|miniatur|rechts|Lageplan der Villa des Aequus]]&lt;br /&gt;
Octavia betritt zum Klag einer Glocke das Atrium des Cygnus (Nr.8). Sie hat ihr Haupt mit einem Tuch bedeckt, wie es zu kultischen Zeremonien üblich ist, und schreitet zur Statue. Auf dem Altar  am Sockel der Statue stehen eine leere Weinschale und ein leerer Speisenteller zur Aufnahme der Opfer sowie ein Räuchergefäß mit entzündeten Kohlen und auf einem Beistelltisch daneben stehen eine Amphore Wein, etwas Brot und Weihrauch für den Ritus bereit. Octavia spricht dann feierlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Großer Titus Octavius Cycnus, Erstgeborener unseres Hauses. Dein Schwert schützte einst unser gelobtes Reich, dein Ruhm legte den Grundstein unseres Hauses.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Mein Blut ist dein Blut. Mein Weg ist dein Vermächtnis.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Nach langer Reise kehre ich zu deinem steinernen Bild zurück, erfüllt von Sieg und gezeichnet durch Narben.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Möge nun mein Opfer deine Erinnerung ehren und die Gemeinschaft unserer Familie, die in mir weiterlebt.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Nimm diesen Wein,''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia schenkt aus einer großen Amphore andächtig etwas Wein in den Kelch auf dem Altar)&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''diese Speise''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia legt ehrfürchtig etwas Brot auf den Teller des Altars)&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''und diesen Rauch''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia wirft etwas Weihrauch auf die glühenden Kohlen des Räuchergefäßes)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''als Zeichen meiner Dankbarkeit und meines Versprechens, das Erbe zu wahren.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Dies ist mein Schwur, bis wir uns in der Hohen Halle wiedersehen.'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss findet ein gemeinsames Mahl im Speisesaal (Nr. 23) der Villa statt und die Anwesenden schreiten feierlich hinter Octavia her hinein zum Speisesaal, setzen sich still hin und bekommen ihre Weinschale am Platz mit dem Wein vom Ahnenritual gefüllt. Octavia begrüßt offiziell die elbischen Gäste und dankt Obloci für seine Hilfe bei der Bibliotheksverwaltung, bevor sie schließlich ihre Weinschale erhebt und mit allen Anwesenden auf ihre Rückkehr anstößt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci richtet ein paar einleitende Worte des Willkommens an alle und stellt seinen Vertreter und Schwiegersohn Titus Varianus vor, der erst vor wenigen Tagen aus Thyrna ankam, um Obloci bei der Verwaltung der Bibliothek zu unterstützen. Obloci lobt, dass dieser sich trotz einer so langen Reise bereits gut eingearbeitet habe. Titus Varian erhebt sich dann und verbeugt sich vor Octavia. Er versichert ihr, dass er alles tun werde, um das Erbe des großen Octavius Aequus zu ehren und die Bibliothek zu neuem Glanz zu führen, sollte sie sich wieder auf heldenhafte Reisen begeben müssen. Octavia fragt nach seiner Reise nach Barthavion und Titus erwähnt kurz, dass er auf der langen Reise einen Überfall der Nemorer ausgesetzt und danke der guten Mannschaft überlebt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen wird serviert: Lammkeule in Minz-Knoblauchmarinade über offenen Flammen gegrillt, serviert mit einem Sud aus Weinessig und Olivenöl, knuspriges Huhn in Stücke geschnitten auf Weizengrütze mit Pflaumen und Rosinen angerichtet, Schmorgemüse Kohl, Rüben und möhrenähnliche Wurzeln in Butter geschmort, geröstetes Dinkel- und Emmerbrot, Garum als Allzwecksauce. Außerdem entdecken die Helden eine Besonderheit: süße, getrocknete Datteln aus Dhagat und Feigen aus Vahir, die aus Oblocis persönlichem Vorrat stammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens erzählen die Helden auf Wunsch von Obloci von ihrem Abenteuer. Octavia erzählt vom Sieg über Sabaoth Immortalis, vom Verebben des Nebelschlunds und der Erlösung von Sereg und dessen Spuk. Henk berichtet von Augustus Ritt auf dem Schwan und von ihren gemeinsamen Taten. Octavia erklärt die Anwesenheit der elbischen Gesandtschaft und  verkündet die Hilfe von [[Veldun]]. Henk erzählt von dem gemeinsamen Kampf mit den Elben gegen den Dämonenfürsten [[Hazug-Ságok]] und Octavia berichtet von den Loigg’Il. Henk ergänzt den Bericht um die Freigeister und erwähnt, dass Twills Zeichen ihnen den Weg gewiesen haben, und lobt Kenjis Mächte des Lichtes. Dieser betont, dass das Licht heller als je zuvor gewesen sei und sie mit dem Licht als Sieger zurückgekehrt seien. Henk stößt abschließend als Freigelassener auf den Sieg und das Bündnis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beratung über weiteres Vorgehen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen spricht Obloci noch am Tisch als erstes die Frage an, wie die Helden mit ihrer Rückkehr verfahren wollen. Der Gesandte Mevuin sei nach Valkenburg aufgebrochen und werde den Rat im Geheimen informieren, dass die Helden zurückgekehrt seien, denn die Öffentlichkeit soll dabei außen vor gelassen werden. Obloci bittet die Helden zu überlegen, wie sie es handhaben wollen: entweder offizielle Rückkehr oder inoffiziell im Hintergrund. Die Helden bevorzugen eine Geheimhaltung und Obloci bietet an, die Kommunikation mit der Stadt zu übernehmen. Er weist auch darauf hin, dass alle bisherigen Kontakte Geheimhaltung versichert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir äußert ebenfalls den Wusch, möglichst unerkannt und unauffällig nach Valkenburg zu gelangen, da der Kult des Xul nicht gewarnt werden solle, um sich nicht vorbereiten zu können. Außerdem vermutet Laerandir, dass eine öffentliche Reise Schaulustige anziehen würde, die sich die elbische Gesandtschaft ansehen wollen. Dann übersetzt er noch ein Lob des Lichtsprechers Thalion, der  gestehe, dass man in Veldun anscheinend sehr mit Vorurteilen auf die jungen Völker blicke und er daher  nicht erwartet habe, auf so hochstehende Sitten zu treffen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Obloci bietet an, einen Brief an den Rat von Perlheim zu schicken und um ein Gespräch wegen einer Eskorte bitten. Der Rat wisse auch bereits um die Ankunft der Freigeister, denn ihr Schiff wurde in der Stadt wahrgenommen. Bislang sei aber geheim, wer sich auf dem Schiff befand, und nur Obloci und der Rat der Edelsten wissen Bescheid und haben beschlossen, die Freigeister geheim zu halten. Obloci erwähnt noch, dass es sich offiziell bei dem Piratenschiff um ein Handelsschiff aus Koslin handelt und er das Schiff nach Koslin bringen ließ, wo es unter der Aufsicht der verbliebenen Kosliner Seelöwen stünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oblocis Bericht: Geschehnisse in Barthavion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Loigg'il Invasion:&amp;lt;/u&amp;gt; Immer mehr Loigg'Il Kolonien wurden rund um die bewohnten Küstenregionen entdeckt. Einige Helden unter der Führung von Aswan Tirlug zogen aus, um diese zu bekämpfen und erhielten dabei Unterstützung des Ekklesiums, da sich ihnen einige Inquisitoren anschlossen. Die meisten Kolonien sind nun vernichtet, aber um Lindmar herum soll es noch Kämpfe geben und die Schiffe der Fischer vor Wint wurden sogar von einer Seeschlange angegriffen und zahlreich versenkt.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;[[Freywall]]:&amp;lt;/u&amp;gt; Auch wenn die Untotenseuche bekämpft wurde, gibt es immer noch einige Widergänger, die in die Giftwälder verschwunden sind &amp;gt; einige von ihnen irren immer wieder über die Handelsstraße und greifen Händler an&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;[[Eldorn]]:&amp;lt;/u&amp;gt; [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Ulnors Grube]] bei Eldorn wurde mehrmals von untoten Orks angegriffen. Die Orichalcumschürferei wurde deshalb eingestellt und die Schürfstellen geräumt. Doch dies missfällt [[Sapos]], da diese nun keine Lieferungen mehr bekommen. Obloci berichtet, dass es überall vereinzelte Angriffe von Dämonen gäbe, wobei es Eldorn besonders schlimm getroffen habe. Zuerst seien die Vorposten der Stadt immer wieder von untoten Orks angegriffen worden, dann sei plötzlich ein Schwarm von fliegenden, dämonischen Käfern gekommen, welche über die Stadt herfielen. Alle, die gestochen wurde, seien nach kurzer Zeit an einer grauenhaften, ansteckenden Krankheit verstorben und daraufhin wieder als Untote aufgestanden. Das Ekklesiums habe den Ausbruch stoppen können, bevor die Seuche sich ausbreiten konnte, da sie durch den Fall Freywall bereits Erfahrung gehabt hätten. &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Zwergenkönig:&amp;lt;/u&amp;gt; König Varulos geht es zunehmend schlechter, auch wenn [[Fjalgar]] versucht, dies nicht nach außen dringen zu lassen. Jedoch würden unter dem Adel von Perlheim bereits Gerüchte herumgehen, dass er wohl nicht mehr lange zu leben habe, worüber alle sehr beunruhigt seien.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Verschwindende/Abreisende Menschen:&amp;lt;/u&amp;gt; Es gibt Gerüchte unter den Leuten, dass plötzlich über Nacht ganze Familien ihr Zuhause verlassen, abreisen und verschwinden. Jedoch weiß niemand, wohin sie gehen, aber niemand von ihnen ist bislang wieder heimgekehrt&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Trügerische Ruhe:&amp;lt;/u&amp;gt; Ganz Barthavion warte täglich auf einen großen Angriff des Kultes des Xul. Dass dieser sich jedoch gerade eher zurückhaltend verhält, macht alle im Land nervös, denn scheinbar sie planen eine größere Sache. &lt;br /&gt;
Da die Leute in Perlheim derzeit sehr abergläubisch und seit der Warnung vor dem dunklen Kult sehr verängstigt sind, bestand die Befürchtung, dass sie die Freigeister bekämpfen würden, weshalb diese in dem Wachhaus untergebracht sind. Vorübergehend wurde sogar die Bibliothek geschlossen, um neugierige Leute fernzuhalten, wobei offiziell von Renovierungsarbeiten gesprochen wird &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci berichtet noch, dass drei Männer, die mit den Freigeistern angekommen sind, nicht in der Villa geblieben sind, sondern sofort aufbrachen. Sie haben nicht gesagt, wohin sie wollen, und er konnte sie nicht überzeugen, zu bleiben. Henk vermutet sofort, dass es sich um Graltiks Männer handeln wird, und Obloci ist froh, dass sie fort sind, da sie auf ihn wie Gauner wirkten und er sie nicht gerne in der Villa haben wollte. Er erzählt aber, dass sie aber ihr Ehrenwort gegeben haben, die Ankunft und die baldige Rückkehr der Helden geheim zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann berichtet Obloci, dass er die Mystiker des [[Areteischer Orden|Areteischen Ordens]] informiert habe, welche das ungewöhnliche Kind begutachtet und auch einen Segen darüber gesprochen hätten. Sie hätten Mutter und Kind mit nach Perlheim genommen und bei den Areteischen Schwestern untergebracht. Zusätzlich sei auch das Ekklesium in [[Trutz]] wurde informiert worden, welche allerdings zurzeit sehr beschäftigt seien, so dass ein Besuch noch ausstehe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dann spricht Obloci den ungewöhnlichsten Gast der Villa an und gesteht, dass Schutuhx bei ihm blankes Entsetzen auslöst. Er habe so eine Kreatur noch nicht gesehen und hätte sie am liebsten getötet, wenn Gildon nicht mit ihm gesprochen hätte. Um alle anderen vor Schutuhx zu schützen, wurde dieser in dem geheimen Lager einquartiert, wo die Matrix gefunden wurde. Obloci informiert die Helden darüber, dass er angeordnet habe, Schuthux sofort zu tötet, wenn er das geheime Labor verlasse, was die Helden auch sehr richtig finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt Obloci auf die thyrnischen Botschafter (vgl. [[Episode_20-01:_Treffen_in_Valkenburg#Die_Botschafter|Episode 20.01]]) zu sprechen. Da der dunkle Kult sich derzeit eher still verhält, konnte [[Marcus Sibilus Diffido|Diffido]] seine Position stärken und immer größere Zweifel an der bedrohlichen Lage sähen. Für Diffido sei der Krieg gegen die Kultisten eine inszenierte Lügengeschichte des Zwergenkönigs, um einen Waffenstillstand mit Thyrna zu erzwingen, und am liebsten würde er den Krieg fortführen und Barthavion unterwerfen, da dieses Land für thyrnische Karrieristen die größten Chancen auf rumreiche Schlachten und Eroberungen bietet. Mit seinen Argumenten hat Diffido nun auch [[Gaius Prudius Consideratus|Consideratus]] auf seine Seite gezogen, denn dieser wollte ohnehin mit dem Konflikt in Barthavion nicht viel zu tun haben. Consideratus bestände von Anfang an darauf, dass Thyrna sich ganz aus Barthavion zurückzieht und sich nur noch um eigene Angelegenheit kümmert, denn seiner Ansicht nach hat Thyrna genügend eigene Probleme, so dass sich das Imperium nicht um fremde Konflikte am Rand der Welt kümmern sollte. Aufgrund der Krankheit des Zwergenkönigs wären beide schließlich noch skeptischer geworden und hielten auch diese für eine Erfindung, damit sich der Zwergenkönig den Verhandlungen entziehen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci berichtet noch, dass Diffido und Consideratus aufgrund dieser Entwicklungen vor einigen Wochen wieder abgereist seien und sich auf den Weg nach Thyrna befänden. Nur [[Ancus Aponius Fiderian|Fiderian]] sei in Valkenburg geblieben, da dieser immer noch Unterstützung bieten wolle. Jedoch befände er sich im Konflikt mit dem Kriegsrat, da er verlange, dass Sapos besser kontrolliert werde, da er die große Gefahr auch in ihrer freien Akademie der Arkanisten sehe. Fiderian hielte Sapos für ebenso gefährlich wie den dunklen Kult und verfolge seit langen das Ziel, dass man sämtliche Formen der Magieausübung streng kontrollieren müsse. Am liebsten würde er in ganz Eboria eine große Inquisition ausrufen, um alle Arkanisten, dunklen Ritualisten und Geanisten auslöschen zu lassen, denn nur die Magie der [[Weiße Götter|Weißen Götter]] und weißen Ritualisten sei aus seinem moralischen Standpunkt zu akzeptieren. Da der Kriegsrat keinerlei Einfluss auf Sapos und deren Organisation besitze, wurde Fiderians Anliegen bislang ignoriert, jedoch habe auch Sapos Wind davon bekommen und spräche sich deshalb gegen einen Bund mit Thyrna aus, da sie um ihre freie Forschung fürchten. Die Chancen, dass Thyrna Barthavion in diesem Krieg beisteht, würden also immer schlechter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oblocis Wissen über die thyrnischen Kontaktmänner'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Img notiz sabaoth.png|miniatur|rechts|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Bevor die Helden Obloci die gefundenen Notizen von Sabaoth Immortalis zeigen (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_47:_Auftauchen|Episode 22.47]]), bitten sie darum, mit ihm allein zu sein, und Titus verlässt den Speisesaal. Octavia schickt alle Dienstboten heraus und dann holt Henk das Papier heraus und zeigt es Obloci.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci stelle als erstes fest, dass alle Familien sehr berühmt seien, da sie bereits thyrnische Kaiser stellten, jedoch kennt Obloci nur einen von ihnen genauer. Serapius Mirteus Fulgor sei ein Celestischer Mystiker, der in Thyrna jedoch keine große Bedeutung besäße. In seiner Jugend sei er ein Taugenichts gewesen und habe seine militärische Laufbahn schleifen lassen, was zu Konflikten mit seiner Familie führte. Deshalb sei er in den Dienst der [[Celestischer Orden|Bruderschaft]] eingetreten und diene vorrangig als Augur, d.h. er deute den Flug der Adler und berate mit seinen göttlichen Erkenntnissen das thyrnische [[Politische_Ordnung_des Thyrnischen_Weltreiches#Das_Konsilium|Konsilium]] und den Kaiser, wobei er jedoch nur einer von mehreren Mystikern und nichts Besonderes sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch kommt nochmal auf Oblocis Schwiegersohn Titus zu sprechen, denn Octavia will wissen, wie es zu der Hochzeit gekommen ist, wo Titus nicht dem Adel anzugehören scheint. Obloci erzählt, dass dieser ein bürgerlicher Aufsteiger sei und tatsächlich nicht zur Aristokratie gehöre. Titus habe sich aber durch Leistung und Einsatz bei Obloci beweisen können und deshalb dessen Tochter Larcia heiraten dürfen, was ihm eine große Ehre gewesen sei. Obwohl es keine Liebeshochzeit wäre, schätzt und achtet er aber seine Frau, die ihm noch kurz vor der Abreise einen Sohn gebar. Durch die Heirat habe Titus zwar einen gesellschaftlichen Aufstieg, jedoch nicht in den Aristokratenstand, aber er gehöre inzwischen zu der geachteten Nobilität in Thyrna und besitze Bekanntheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden denken abschließend darüber nach, wie sie eine Nachricht an Elatus nach Thyrna so sichern können, dass der Bund des Xul keine Informationen erhält. Iustus erwähnt, dass es eine Verschlüsselungsmethode gibt, welche ihm und Elatus aus dem gemeinsamen Kriegseinsatz vertraut sei, und er bietet an, den Brief zu codieren. Obloci informiert den Rat der Edelsten von Perlheim, damit die Eskorte der Elben besprochen werden kann. Des Weiteren bittet er den Schneider um einen Besuch und den Areteischen Orden um die Zusendung einer Mystiker-Robe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Zurück in Perlheim - Teil 2 === &lt;br /&gt;
'''2. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen mit Abdrushin über das [[Götter#Ishturak|Dingir]]-Ritual und Octavia sucht nach einem Ausweg. Henk sucht [[Schutuhx]] im Geheimlabor auf und erfährt von dessen Langeweile und Wunsch nach Unterhaltung. Kenji besucht das Krankenzimmer und spricht mit [[Gildon Ipnosi|Gildon]]. Mit dem Rat von [[Perlheim]] wird die Eskorte der Elbengesandtschaft besprochen und Wodhi spielt Schutuhx Musik vor. Octavia präsentiert ihren Brief an Elatus und am Abend findet eine Siegesfeier mit den [[Freigeister|Freigeistern]] statt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich Obloci vom Tisch verabschiedet hat, spricht Kenji das Dingir-Ritual von Abdrushin an und erzählt Octavia von den neuen Informationen. Diese möchte wissen, ob sie sich an die Stelle von Kenji setzen lassen könne, um selbst den Preis an den Schnitter zu zahlen. Die Helden rufen Abdrushin hinzu und dieser erklärt, dass ein Tausch nicht möglich sei und der Schnitter vermutlich einfach beide mitnehmen würde. Octavia fragt Iustus, ob es eine arkane Möglichkeit gebe, aus dem Vertrag rauszukommen, und dieser spekuliert über eine magische Falle, welche aber groß genug für einen Schnitter sein müsste, welcher auf derselben Ebene wie Drachen oder Theleten steht, und damit die Dimensionen der Bibliothek in Anspruch nehmen müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss begeben sich Iustus, Kenji und Abdrushin in den Forscherflügel zu Gildon und Udelian in die Krankenstube, während Henk Schutuhx aufsucht und Octavia einen Brief an Elatus verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Schutuhx'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Lager-Aequus.png|miniatur|rechts|Das geheime Forschungslager des Gaius Octavius Aequus]]&lt;br /&gt;
Henk begibt sich zur Meditationskammer im Forscherflügel der Villa, da sich dort über einen Fahrstuhl der Zugang zum geheimen Forschungslabor befindet. Henk öffnet dort eine bestimmte Fliese per Druckpunkt und gibt im Zahlenschloss die Kombination ein, welche auf einer beiliegenden Notiz vermerkt ist. Er zieht den dann auftauchenden Hebel und, nachdem sich alle Türen und Fenster des Raumes schließen, drückt er den Hebel nach unten, was den Fahrstuhl aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorderen Bereich sind drei Schweine angebunden und [[Schutuhx]] frisst gerade ein Gehirn, wobei er sehr unzufrieden wirkt. Als Henk sich nähert, beschwert sich Schutuhx, noch bevor Henk ihn begrüßen kann, bei ihm über das Essen. Henk wird bewusst, dass Schutuhx ihn jetzt nicht telepathisch, sondern mit seiner physischen Stimme anspricht und dabei fließend Barthavisch spricht. Darauf angesprochen teilt ihm Schutuhx mit, dass er auch Thyrnisch, Argosisch und Balmarisch spreche, wenn auch nicht gerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist sehr unzufrieden, da er sich eingesperrt fühlt und oben mit Gildon forschen möchte, wie es der Deal vorsah. Henk schaut sich während des Gesprächs das ganze Geheimlabor an und stellt fest, dass ihm ein kleine Lehrstube in dem Lager eingerichtet worden ist, um ihn zu besänftigen. Henk sieht unzählige Bücher aus der Bibliothek, mit denen sich Schutuhx in die menschlichen Sitten eingelesen hat, die bei ihm jedoch nur Verachtung und Spott ausgelöst haben, wie er Henk mitteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist langweilig, da er sämtliche Bücher schon gelesen und alle Sprachen, die er finden konnte,  gelernt hat. Er kenne sogar alle großen Städte von Eboria und habe eigentlich erwartet, interessante Gespräche mit intelligenten [[Arkanist|Arkanisten]] führen zu können, die er unterrichten sollte. Mittlerweile fühlt er sich geistig unterfordert und empfindet es als Verschwendung, seinen genialen Geist so brach liegen zu lassen. Da er sich zusätzlich auch noch eingesperrt fühlt, empfindet er die Situation als Verstoß gegen den Deal und droht Henk damit, sich selbstständig umzusehen, das Versteck über den Seezugang zu verlassen und Perlheim aufzusuchen, falls er ihm keine Unterhaltung verschaffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk verspricht, darüber nachzudenken und rät Schutuhx von einem Besuch in Perlheim ab, wenn er nicht gejagt und getötet werden will. Als Henk sich zum Ausgang begibt, fällt ihm ein einzelnes Buch auf, welches anscheinend in eine Ecke geworfen wurde. Er hebt es auf und entdeckt, dass es sich um ein theoretisches Werk über Musik handelt. Er spricht Schutuhx darauf an und erfährt, dass dieses Buch keinen richtigen Sinn mache und er damit nichts anfangen könne. In Henk reift der Gedanke, Schutuhx mit Musik zu konfrontieren, da diese dem [[Loigg'Il|Gedankenschinder]] eigentlich komplett unbekannt ist und er bisher nur durch [[Schutuhx#Abstammung |seinen Ohrwurm]] damit in Kontakt gekommen ist. Also verspricht Henk, sich um Unterhaltung zu kümmern, und verabschiedet sich von Schutuhx, nicht ohne ihn nochmal darauf hinzuweisen, nicht das Geheimlabor zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Gildon'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht Gildon im Forscherflügel auf, wo er ein Magierlabor gezogen und dort eine Krankenstation eingerichtet hat, in welcher er mit dem Medicus Udelian die Umwandlungen durchführt. Drei Umwandlungen wurden bereits vollzogen und Oldir sitzt im Bett und sieht schon wieder aus wie ein Mensch, dessen Schwimmhäute sich gerade zurückgebildet haben. Skjall liegt zwar noch flach, aber ihm geht es gut. Bei der letzten Operation gab es aber Komplikationen und Dorgu geht es nicht sehr gut und Abdrushin hat sofort nach seiner Rückkehr mit der Bereitung einer Salbe für ihn begonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht mit Gildon und erfährt, dass sie fürchten, dass Dorgu vielleicht nicht überleben könnte, was erneut bewiese, dass die Umwandlungen gefährlicher seien als gedacht. Bei der Erwähnung der Risiken blickt Kenji zu Oldir, welcher ihm versichert, dass alle diese Operation trotzdem durchziehen wollen, da sie lieber tot seien, als so weiterzuleben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erkundigt sich nach Gildon Abreise nach [[Sapos]] und erfährt, dass dieser bereits eine Brieftaube dorthin gesandt habe und baldige Antwort erwarte. Dann berichtet Gildon, dass Schutuhx Probleme mache, obwohl er ihn nicht unbedingt als gefährlich einschätzen würde, da er durch Obloci und dessen Wachtrupp ein wenig eingeschüchtert wirkte. Aber er fühle sich in seinem Versteck zurückgesetzt und drohe, allein in die Stadt aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon selbst habe wegen den Umwandlungen viel zu tun und könne sich leider nicht um ihn kümmern. Deshalb habe er ihm bereits Bücher aus der Bibliothek bringen lassen, aber die verschlinge er rasend schnell. Gildon habe auch schon Experimente mit Schwein- und Rinderhirnen gemacht, um Schutuhx zu ernähren. Er bittet Kenji, dass einer der Helden nach Schutuhx sehen möge und davon abbringe, die Villa zu verlassen, da die die Wachen der Villa ihn sonst einsperren oder töten werden. Als Kenji erwähnt, dass Henk bereits in das Geheimlabor unterwegs sei, ist Gildon froh und hofft, dass er Erfolg haben werde. Dann entschuldigt sich Gildon, da Dorgu Krämpfe bekommen habe und er sich mit Abdrushin um ihn kümmern müsse. Kenji setzt sich an die Krankenbetten, wo er niemanden im Wege ist, und betet zu den Schutzgöttern und zum Licht und Hilfe für Dorgu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk bei Schutuhx war, besucht er die Krankenstation und erzählt Gildon von dessen Wunsch nach Unterhaltung. Gildon erzählt Henk, dass er Schutuhx bereits vorgeschlagen habe, etwas über die lebenden Artefakte aufschreiben, welche die [[Loigg'Il]] benutzen, doch er lehnte es mit der Begründung ab, er sei keine Unterhaltung für ihn. Henk berichtet von dem Buch über Musik und Gildon denkt, dass es einen Versuch wert sei, Schutuhx mit echter Musik zu konfrontieren. Beiden fällt für diese Aufgabe nur Wodhi ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Name des Barden erwähnt wird, spricht Oldir Henk an und erzählt von einer Siegesfeier, welche Wodhi heute Abend veranstalten wolle. Henk und Kenji sind etwas überrascht, erinnern sich allerding noch an das Versprechen, eine solche Feier abzuhalten, wenn sie wieder auf dem Festland wären. Daher stimmen sie zu und Kenji will in der Küche Bescheid sagen und Henk dafür Octavia informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Treffen mit dem Ratsmitglied und der Gesandtschaft'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden durch das Atrium des Cygnus kommen, sehen sie Basin, der gerade einen Gast zum Warten aufgefordert hat und auf die Empfangshalle der Villa zugeht. Als er die beiden sieht, kommt er zu ihnen und bittet sie, ihm zu folgen, da der gesandte des Rates eingetroffen sei und Octavia ihn empfangen werde. Kenjis und Henks Anwesenheit seien dabei erwünscht und die beiden warten in der Empfangshalle. Dann wird Octavia von Basin darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Rat im ersten Atrium wartet, woraufhin sie sich in die Empfangshalle begibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci informiert Octavia darüber, dass Ratsmitglied Vitold von Engstrand gekommen sei. Octavia sitzt auf dem Stuhl, Obloci steht mit seinem Vertreter und Schwiegersohn Titus Varianus und den Helden Kenji und Henk hinter ihr. Augustus nimmt nicht teil, da seine Anwesenheit vor dem Ratsmitglied aufgrund seiner Foltergeschichten unvorteilhaft sein könnte. Die Elbischen Gesandten stehen ebenfalls im Raum auf der Seite und warten darauf, das Basin den Ratsherrn hereinbittet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitold von Engstrand wirkt sehr überrascht, als er Octavia und die Helden sieht und noch mehr, als er die Elben entdeckt. Doch er zügelt seine Neugier und folgt dem Protokoll. Octavia begrüßt ihn auf dem Stuhl sitzend im Empfangssaal und berichtet kurz von dem Abenteuer. Dann stellt sie die Gesandtschaft vor und erklärt, dass sie eine Eskorte nach Valkenburg brauchen. Um alle Einzelheiten zu klären, stünde das Arbeitszimmer zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitold von Engstrand begrüßt die Anwesenden höflich und bittet darum, noch ein anderes Anliegen vortragen zu dürfen, bevor die Gespräche im Arbeitszimmer beginnen können. Dann berichtet er davon, dass vor ca. zwei Wochen ein Piratenschiff mit 4 Mann Besatzung in Perlheim ankamen. Sie lieferten sich selbst aus und den haben Admiral Wellenbrecher freigelassen. Weil sie sich gestellt haben, habe der Admiral veranlasst, dass sie nicht sofort gehängt werden, sondern erst noch bis Ende des Jahres im Kerker schworen sollen. Der Admiral selbst sei zurück in Koslin, habe aber vorher angeordnet, dass die Helden, falls sie bis dahin zurückkehren sollten, erneut über das Schicksal der Entführer entscheiden dürfen. Henk und die anderen erkennen in den Piraten sofort [[Ekky_die_Walfaust|Ekky]] und die Bambusen und Vitold meint, die Helden sollen sich darüber beraten und könnten ihre Entscheidung jederzeit mitteilen. Sollten sie sich jedoch nicht melden, würden die Piraten Ekky, Qent, Taref und Iber zum Jahresende gehängt. Als die Helden überlegen und am liebsten mit Ekky reden würden, bietet Vitold an, den Anführer Ekky zum Anwesen bringen zu lassen, was die Helden dankend annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia zieht sich mit dem Ratsmitglied und der elbischen Gesandtschaft in das Arbeitszimmer zurück. Kenji sucht die Küche auf, um von der Siegesfeier zu berichten und wegen des Essens zu fragen und Henk geht in den Garten und sucht Wodhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Wodhi bei Schutuhx'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi sitzt auf einer Bank in einem Park und hört mit dem Lautenspiel auf, als Henk an ihn herantritt. Henk erzählt ihm von Schutuhx Wünschen und der Barde überlegt, wer Schutuhx etwas vorspielen könnte. Als Henk Wodhi signalisiert, dass er an ihn gedacht habe, ist dieser zunächst gar nicht begeistert. Henk schmeichelt ihm und meint, dass es schon etwas Besonderes sei, wenn man von sich sagen könne, einem Loigg’Il die Musik nähergebracht zu haben. Wodhi ist plötzlich motivierter und träumt schon, wie er in [[Hallfels]] allen davon berichten könnte und er bewundert würde. Er sagt unter der Bedingung zu, dass Henk ihn begleiten und für seine Sicherheit garantieren müsse. Dann werde er versuchen, Schutuhx die Musik näher zu bringen und ihm barthavische Heldengeschichten vorzusingen. Wodhi holt noch eine Kithara aus der Bibliothek und dann begeben sich die beiden zu Schutuhx in das Geheimlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk teilt Schutuhx mit, dass Wodhi ihm etwas auf der Laute vorspielen werde. Zwar ist Musik Schutuhx völlig unbekannt, doch ihre Komplexität weckt sein Interesse. Er hört sich die Musik interessiert an und scheint sie zu analysieren. Dann fragt er nach der Kithara und Wodhi spielt ihm auch hierauf etwas vor. Fasziniert schaut Schutuhx zu und bittet dann darum, selbst spielen zu dürfen. Er sagt, dass Wodhis Stücke ihm zu langweilig und fade seien und er andere Klänge und Harmonien bevorzugen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann beginnt Schutuhx damit, auf der Kithara eigene Musik zu spielen, welche extrem disharmon und arhythmisch ist und in den Ohren der beiden Menschen einfach grässlich klingt. Die Musik hat etwas dämonisch-unheimliches an sich und ist für Wodhi kaum zu ertragen, so dass ihm speiübel wird. Wodhi weist Henk darauf hin, dass sich bei Schutuhx während des Hörens der Musik seltsame Muster auf der Haut gebildet haben, die bei seinen eigenen Kompositionen schwarz und verworren wirkten. Schutuhx macht eine Pause und erklärt den beiden, dass ihm seine Musik besser gefalle und sie anspruchsvoller sei als alles, was Wodhi ihm vorgespielt habe. Die beiden freuen sich, ihn mit der Kithara allein lassen zu können, mit der er hoffentlich die nächste Zeit beschäftigt sein wird, und verlassen das Geheimlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi zieht sich wieder in seinen Park zurück und Henk schlendert noch etwas durch die schönen Gärten der Villa. In Sichtweite des Tores kann Henk ein Gespräch zwischen Augustus und einem Diener beobachten. Augustus wirkt über die Information des Dieners erfreut und entschlossen und gibt dem Diener etwas Geld. Danach schlendert Augustus in den Park in der süd-westlichen Ecke des Grundstückes und Henk lenkt seinen Weg ebenfalls dorthin. Er spricht Augustus darauf an, welcher eher ausweichend antwortet und nach weiterem bohren zugibt, nach Eloras Schiff nachgeforscht zu haben, wobei er sich enttäuscht gibt. Dann weist er Henk darauf hin, dass Octavia sie noch in ihrem Zimmer sehen wollte, um ihnen den Brief an Elatus zu zeigen, und beide machen sich auf den Weg dorthin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brief an Elatus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia empfängt Kenji, Henk und Augustus in ihrem Zimmer und zeigt ihnen den Brief an Elatus. Darin hat sie folgendes erwähnt bzw. absichtlich nicht erwähnt:&lt;br /&gt;
* Sieg über [[Sabaoth Immortalis]], [[Sereg]], Elbengeister, Gefangenschaft des Theleten, &lt;br /&gt;
* Verebben des [[Nebelschlund|Nebelschlundes]], Überflutung der Küsten verhindert, Fluch des Sereg, Hilfe von [[Veldun]]&lt;br /&gt;
* [[Loigg'Il]] Erklärung, [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Dokumente von Gildon]]&lt;br /&gt;
* [[L'yreh]], Karte von Augustus, Abschrift der Reliefs, Beschreibung von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
* Augustus und Iustus waren eine große Hilfe, Augustus Flug auf dem Schwan mit Verweis auf Cygnus, Augustus als „Wächter der Drachenträne“&lt;br /&gt;
* Abschrift der Notizen von Sabaoth Immortalis, Bitte, die Namen zu identifizieren und die Männer zu beobachten&lt;br /&gt;
* Situation mit den Gesandten&lt;br /&gt;
* Nicht erwähnt werden: die [[Freigeister]] &amp;amp; Söldner, Octavias Gefangenschaft&lt;br /&gt;
Kenji spricht sich auch für eine Erwähnung der Freigeister und ihrer Mithilfe aus, doch Octavia wendet ein, dass man Elatus die Existenz der Freigeister so ausgiebig erläutern müsste, dass es den Brief zu lang mache. Augustus ist mit dem Inhalt zufrieden und hat aktiv mitgelesen, um die Erwähnung einer Begnadigung auszuschließen. Iustus verschlüsselt anschließend den Brief in den Elatus bekannten Code.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Siegesfeier'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss findet das Abendessen statt, welches dann in die Siegesfeier münden wird, bei dem es viel Wein und gutes Essen gibt. Die elbische Gesandtschaft nimmt das Mahl im Speisesaal mit Obloci, Titus und Iustus ein, während die Freigeister draußen unter der Überdachung ihr Essen haben und sich bedienen. Auch Ibendorn, Klippstein, Weihwind, Seiler, Gebbert, Abdrushin, Roana, Ferolax und Wigo feiern mit den Freigeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens spielen Hausmusiker auf und nach dem Essen, wenn alle satt und ruhig sind, unterhält Wodhi die Helden und seine Freunde einem neuen Lied, in dem er seine Gefühle verarbeitet habe. Bevor er anfängt, entschuldigt er sich bei den Helden, denn eigentlich wollte er ihnen ein Lied widmen, doch seine Trauer sei zu groß. Dann entschuldigt er sich bei seinen Freunden, dass sein Lied vermutlich der Stimmung etwas abträglich sein könnte, aber für ihn hierher gehöre. Dann greift er zur Laute und spielt das Lied „[[Schwur in Dunkelheit]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji zieht sich an die Brüstung der Terrasse zurück und blickt allein auf das Meer hinaus. Wodhi gesellt sich zu ihm und schüttet ihm sein Herz aus, wie deprimiert er darüber sei, dass sich die Gemeinschaft der Freigeister jetzt auflöse. Sie wären sein ein und alles gewesen, nie hätte er mehr Familie als dort unten in dieser Hölle gehabt. Sie seien so eng zusammengewachsen und jetzt würden alle ihrer Wege ziehen und sich in Barthavion zerstreuen. Wodhi fragt sich, ob er sie je wiedersehen werde und ob bei einem Wiedersehen noch diese Freundschaft und das Vertrauen herrschen würden. Besonders Filgiz werde er sehr vermissen, da dieser mittlerweile zu einem guten Freund geworden sei. Doch Filgiz wolle allein nach [[Weisshafen]] gehen, weil er fände, für Wodhi wäre es zu gefährlich, ihn zu begleiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen draußen feiern, spielten die Thyrner mit den Elben das Soldaten-Spiel „Latrones“, welches ein Strategiespiel mit Spielsteinen auf kariertem Feld ist. Die anderen Feiern auf der Terrasse, trinken Wein und lauschen Wodhis Liedern. Jeder Freigeist sucht auf der Feier den Kontakt zu den Helden: &lt;br /&gt;
* Garavar aus Bangol und Benigaris aus Kelum, zwei bislang unbekannte Freigeister, danken den Helden persönlich für ihre Rettung und gestehen, dass sie davon ausgegangen wären, die unfassbar helle Sonne nicht mehr wiederzusehen.&lt;br /&gt;
* Gildon, der 25 Jahre in L’yreh war, will nach Sapos zurückkehren, sobald seine Umwandlung vollendet ist. Er möchte seinen Kollegen Schutuhx zeigen und endlich beweisen, dass er nicht verrückt war, als er von der Existenz der Gesichtslosen gesprochen hat. &lt;br /&gt;
* Wodhi, der 11 Jahre in L‘yreh war, ist sehr traurig, weil sich die Gemeinschaft der Freigeister auflöst, da alle nach ihrer erfolgreichen Umwandlung in ihre Heimat zurückkehren wollen, um zu sehen, ob sie noch Verwandtschaft haben. Er überlegt, allein nach Hallfels zu gehen und seine Geschichten aus L’yreh zu verbreiten.&lt;br /&gt;
* Filgiz, der 20 Jahre in L‘yreh war, will Weisshafen aufsuchen und nachsehen, ob einige Freunde von ihm noch leben. Er will Wodhi nicht in Gefahr bringen und wird deshalb allein nach Weisshafen gehen. Ansonsten hat er noch keine weiteren Pläne und ist den Helden äußerst dankbar für seine Rückkehr und glücklich darüber, selbst seinen Anteil dafür getan zu haben.&lt;br /&gt;
* Udelian, der 8 Jahre in L‘yreh war, hat vor, wieder zunächst nach Trutz zu gehen und Verwandte aufsuchen &amp;gt; überlegt, ob er danach dem Bund des Lichtes nützlich sein kann &amp;gt; würde mit Abdrushin nach Nauried gehen und dort helfen&lt;br /&gt;
* Mart, der 4 Jahre in L’yreh war, will seine Ausbildung bei Gildon vollenden und mit ihm nach Sapos gehen, sobald alle umgewandelt sind &lt;br /&gt;
* Skjall, der 6 Jahre in L‘yreh war, will in seine Heimat nach Haidaby zurück und sehen, wen er noch kennt&lt;br /&gt;
* Oldir, der 2 Jahre in L‘yreh war, dankt den Helden für seine Rettung. Er sieht schon wieder wie ein normaler Mensch aus, nur seine Augen sind noch leicht gequollen. Oldir will nach Ankarz gehen und sein Vermögen, welches sein Bruder an sich genommen haben dürfte, dem Ekklesium spenden, wie er es Kenji beauftragt hatte, sollte er selbst es nicht schaffen.&lt;br /&gt;
* Khoralt, der 12 Jahre in L‘yreh war, will Ankarz besuchen und schauen, was es Neues gibt. Er will dem Prinzen von den Helden erzählen und Isgar fragen, ob er eine Aufgabe für ihn habe.&lt;br /&gt;
* Damrod, der 3 Jahre in L‘yreh war, will sein Leben ändern und nicht mehr mit Schmuggel seinen Unterhalt verdienen. Er will deshalb nicht nach Veltima zurückkehren, sondern sich am Kampf gegen den Bund des Xul beteiligen und fragt nach dem Bund des Lichtes, dem er gerne beitreten möchte. &lt;br /&gt;
* Werris, der 14 Jahre in L‘yreh war, der bis zum Schluss geheimnisvolle Reisende aus Barthavion, will sich nicht festlegen und überlegt noch. &lt;br /&gt;
* Milon, der 13 Jahre in L‘yreh war, hat genug vom Meer und will nicht zur Marine zurückkehren. Der ehemalige Marine-Leutnant aus Isinga überlegt, in die Berge zu ziehen, vielleicht nach Valkenburg, und er ist gespannt, ob so viele Menschen in seiner Umgebung ihn nicht überfordern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht mit Octavia und ist sehr versöhnlich. Er gesteht ihr, dass es für ihn nicht schön war, vom Heimkehrritus ausgeschlossen gewesen zu sein; es habe sich falsch angefühlt. Augustus bestätigt ihr, dass ihr Plan mit der Aufhebung der Verbannung der richtige Weg sei, und dankt ihr dafür, dass sie ihn dazu angehalten habe. Er versichert ihr, dass er zu seinem Wort stehen und die Ehre der Familie so wiederherstellen werde. Er wisse, dass er der Einzige sei, der dies tun könne, und es selbstsüchtig wäre, wenn er sich gegen seine Verantwortung stelle. Augustus sagt ihr auch, dass er wisse, dass sie es mit ihrem Drängen nicht böse meine und ihm nur helfen wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo teilt Henk nun seine Entscheidung mit, dass er nach Nauried gehen und bei Egeil lernen wolle. Er will wissen, wann es für ihn in Nauried mit seiner Ausbildung losgehen werde und wie er dahin gelange. Wigo würde es schön finden, wenn Roana mit nach Nauried gehen würde, denn er möge Roana sehr und würde gerne weiter mit ihr Kontakt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin erzählt den Helden, dass er sofort Roana aufgesucht habe und die beiden die Nacht miteinander verbrachten. Roana möchte auch mit Abdrushin zusammenleben und sie überlegen, vielleicht mit nach Nauried zu gehen und dort bei Egeil zu helfen. Roana könne kochen und Abdrushin die Verletzungen der angehenden Kämpfer versorgen. Sie kämen darauf, da Wigo sie gefragt habe, und da Roana Maart sehr vermissen werde, könne sie sich wenigstens noch um Wigo kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spät in der Nacht legen sich die Helden in ihren Zimmern schlafen und Henk hat einiges getrunken, da er mit jedem angestoßen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 1: Reise nach Sapos ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Map reisestrecke.png|300px|miniatur|rechts|Der Weg von [[Perlheim]] über [[Ferja]] und [[Opploh]] nach [[Sapos]]]]&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Aufbruchstimmung === &lt;br /&gt;
'''3. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus teilt Henk seinen Plan mit, [[Elora von Tressburg|Elora]] zu retten, und macht sich nachts allein auf den Weg. Octavia ist verärgert über Augustus' Aufbruch und Henk versucht zu beruhigen. Die Helden hören sich [[Ekky die Walfaust|Ekkys]] unglaubliche Geschichte an und fällen ein Urteil über die Piraten. Kenji spricht mit Meister Elion und drei Magister aus [[Sapos]] kommen zum Anwesen. Henk erhält eine Botschaft von Mestoph, Octavia plant, die Gebeine ihrer Mutter in Opploh zu bergen und Kenji sammelt in der Meditation mit Meister Elion neue Kraft. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht nach der Feier sucht Augustus heimlich Henk in seinem Zimmer auf und weckt ihn vorsichtig. Er teilt ihm mit, dass er am Hafen erfahren habe, dass in Tressburg ein merkwürdiges Schiff angekommen sei und das Ekklesium von einer Gruppe von gesuchten Leuten berichte, die zuvor als schwarze Kultisten beschuldigt worden seien. Die Gruppe habe in den nahegelegenen Geisterwald fliehen können, wo sie sich jetzt verstecken würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus entschuldigt sich bei Henk, ihn mit einer wütenden Octavia zurückzulassen, aber er müsse jetzt aufbrechen, um nach Elora zu suchen. Er sei sich absolut sicher und fühle in seinem Herzen, dass sie überlebt habe. Er versichert Henk, dass er sein Wort in Bezug auf Thyrna halten werde und Henk Octavia beruhigen solle, dass er zu seinem Wort stehe und er die Familie führen würde, wenn die Verbannung aufgehoben werde. Augustus bittet bei Henk um Verständnis, dass  er erst sein Versprechen an Elora erfüllen müsse, bevor er sein Wort an Octavia halten könne. Er sei sich sicher, rechtzeitig zurück zu sein, bevor eine Antwort aus Thyrna hier ankommen könne. Augustus geht davon aus, dass Henk Octavia die ganze Situation schon erklären kann und verspricht, schnell nachzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist alles andere als begeistert, kann Augustus aber auch verstehen. Trotzdem versucht Henk, ihn von seinem Plan abzubringen, doch Augustus macht ihn darauf aufmerksam, dass er ihn schon fesseln und einsperren müsse, um zu verhindern, dass er bei nächster Gelegenheit abhauen würde. Und falls jemand versuchen wolle, ihm zu folgen, würde er ihn vermutlich nicht mehr einholen, da Augustus ein hervorragender Reiter ist. Als Henk merkt, dass Augustus fest entschlossen ist, bittet er ihn, vorsichtig zu sein, und lässt ihn ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nächster Morgen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia am Morgen erwacht und ihr Zimmer verlässt, bemerkt sie eine Nachricht, die von außen an die Tür gelehnt ist:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Mach dir keine Sorgen, vor der Antwort aus Thyrna bin ich zurück. Sehen uns vermutlich in Sapos. &amp;lt;br/&amp;gt;Vale, Augustus. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus hat das beste Pferd aus dem Stall genommen und die Torwachen bestätigen seinen Ausritt in der Nacht. Bei einem gemeinsamen Frühstück im Speisesaal diskutiert sie mit den anderen über Augustus Verschwinden. Octavia ist wütend und Henk versucht, die Wogen etwas zu glätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Obloci davon erfährt, ist er verwundert und findet es verantwortungslos, seine Freunde im Stich zu lassen, um einer Frau hinterher zu reisen. Er fragt sich, wenn Augustus sich zum Wächter der Drachenträne erklärt habe, wie er sie schützen wolle, wenn er nicht bei ihr sei. Obloci kritisiert, dass Augustus ehrlos handle, da er nicht jedem sein Wort geben könne, weil man dann wohlmöglich keines mehr halten kann. Er weist noch darauf hin, dass man ja jetzt sehen könne, wohin das führe.  &lt;br /&gt;
Iustus ist eher enttäuscht und gesteht sich ein, dass Augustus anscheinend doch nicht so viel dazugelernt habe, wie er gehofft hatte. Auch Iustus findet, dass Augustus verantwortungslos handele, denn er verlässt für eine Frau seine Freunde, die vermutlich bei Kontakt mit dem Bund des Xul seine Hilfe auch gut gebrauchen könnten, und vernachlässige dadurch seine Pflicht und Verantwortung ihnen gegenüber.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basin kommt in den Speiseraum und bedauert, dass Augustus Octavia so ließe, obwohl er sich eigentlich um sie kümmern sollte. Dann informiert er die Helden nach dem Frühstück über die Ankunft einer Delegation des Kerkers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Urteil über Ekky'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerkermeister transportiert mit zwei Stadtwachen Ekky in einem Zellenwagen und stellt der Käfig mit dem angeketteten Ekky auf dem Hof vor dem Wachhaus ab. Als die Helden von der Terrasse zu ihm kommen, erklärt er ihnen, dass sich alle vier Piraten keiner Schuld bewusst seien, obwohl der Admiral ausgesagt habe, er sei entführt worden. Die Stadt werde jedes Urteil der Helden akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht Ekky an und der erzählt folgende Geschichte über das, was sich zugetragen hat:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hey Freunde, mich trifft keine Schuld! Wir konnten alle nichts dafür! Wirklich nicht! Es war [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]]! Er ist schuld an der ganzen Scheiße, Mann!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Glaubt ihr nicht? Tja, ich hab‘ über den alten Piraten ‘n Geheimnis rausgefunden, was alle seine unglaublichen Erfolge erklärt. Habt ihr euch denn noch nie gefragt, wie er euch auf Fuselfels dazu bringen konnte, ihm bei dem hinterhältigen Mord an Klingen-Bonny zu helfen?'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt fragend in die Runde)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Ha! Ich weiß es, denn ich habe es mit eigenen Augen gesehen!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Als Kaltfisch uns zu sich in die Kapitänskajüte eingeladen hat - mich, Plankenjockel, Qent, Taref und Iber – da hat er uns von seinem Plan erzählt, den Admiral zu entführen. Nee nee, hab‘ ich gesagt, das können wir doch nicht machen! Und als Kaltfisch dann bemerkte, dass die anderen auch dagegen waren, geschah das Unfassbare!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky reißt die Augen auf und Kenji bezweifelt stark Ekkys vehementen Einsatz gegen Kaltfischs Plan)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kaltfisch schrie laut auf,'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky schreit auf)&amp;lt;/small&amp;gt; ''griff sich an seinen zotteligen Bart'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht eine entsprechende Geste)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und ...'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt alle kurz an, bevor er weiterfährt)&amp;lt;/small&amp;gt; ''riss ihn sich von seinem Gesicht!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Darunter waren eklige Tentakel.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky imitiert diese mit seinen Fingern und reißt die Augen auf)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Seine Augen verschossen jetzt mit einem Mal rote Blitze auf alle von uns!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht dramatische Gesten mit den Fingern vor den Augen wie Strahlen und entsprechende Töne mit dem Mund)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Wir blieben wir angewurzelt stehen und konnten uns nicht bewegen. Wir hatten keine Chance gegen Kaltfischs Kräfte und wir hörten seine Stimme in unseren Köpfen, die uns befahl, den Admiral zu entführen und ihn zum Beiboot zu bringen.'' &amp;lt;small&amp;gt;( Alle blicken ihn ungläubig an, doch Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ja, ihr merkt es schon, Kaltfisch ist einer von diesen Gesichtslosen, ein Monster!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend in die Runde, doch die Helden schütteln die Köpfe)&amp;lt;/small&amp;gt; Wer hätte das gedacht, einfach unfassbar, oder? Ich würde es selbst nicht glauben, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, ist aber echt wahr!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich wollte das alles nicht machen und hab‘ mich so heftig dagegen gesträubt, dass ich durch den ganzen Druck in meinem Kopf krasses Nasenbluten gekriegt habe.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt alle kurz an und nickt dabei bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Aber ich konnte mich nicht gegen Kaltfisch wehren und musste ihm dann gehorchen, sonst wäre bestimmt noch mein Kopf geplatzt!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend in die Runde)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir haben dann alle gemacht, was Kaltfisch wollte - wir konnten ja auch überhaupt nicht anders!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky schaut verständnissuchend in die Runde, doch trifft nur auf harte Blicke)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Wir mussten den alten Bastard dann zur Nachbarinsel rudern, wo er ein richtiges Schiff versteckt hatte, dieses Schlitzohr. Dann haben Kaltfischs Augen wieder rumgeblitzt'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht wieder dramatische Gesten mit den Fingern und entsprechende Töne)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und er hat uns mit seinen Gedankenkräften den Befehl in den Kopf geblitzt, dass wir den Admiral gegen ein hohes Lösegeld ausliefern und das erbeutete Gold dann wieder zu ihm auf die Schatzinsel bringen müssen. Ich habe mich nochmal mit meiner ganzen Kraft gegen diesen fiesen Zwang gewehrt, aber Kaltfisch war einfach zu mächtig. Da hab‘ ich dann zwangsläufig getan, was er mir befohlen hat. Was sollt‘ ich denn machen, wenn mein Kopf nicht platzen soll.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt fragend in die Runde und schaut in zweifelnde Gesichter)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich hab‘ mich wie eine Marionette gefühlt, die von Kaltfisch gesteuert wird. Erst kurz vor dem Festland hat seine Kraft nachgelassen und ich konnte mich von seinem Bann befreien. Als ich die anderen zur Vernunft gekriegt hab, wollte ich den Admiral freilassen. Just dabei kommt dieses Patrouillenboot und stellt uns. Wir haben uns ohne Kampf ergeben, schließlich sind wir unschuldig! Was wird denn jetzt mit uns werden?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hakt zwischendurch schon immer ungläubig nach, doch Ekky beharrt stets auf seiner Version und erzählt seine Geschichte bis zum Ende. Die Helden machen ihm klar, dass sie sich mit diesen gesichtslosen gut auskennen und genau wissen, was sie können und auch was sie nicht können.  Henk schüttelt den Kopf und macht ihm dann klar, dass niemand seine Geschichte glaube, denn sie sei völlig an der Realität vorbeigeht. Ekky windet sich noch etwas, doch als er schließlich erkennt, dass seine Lüge durchschaut ist, gibt er beschämt zu, dass er eigentlich nur in Panik wegen Grett war und außerdem so doof, dass er Kaltfisch geglaubt habe, dass er durch die Entführung des Admirals reich und auf Fuselfels bekannt werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerkermeister erwartet das Urteil der Helden über die Piraten, und Octavia schlägt vor, sie auf einer einsamen Insel auszusetzen, so dass sie ihr Schicksal selbst in der Hand haben. Henk gefällt die Idee und er schlägt vor, Ekky und die anderen auf einer der Ghifunischen Inseln abzusetzen. Kenji fügt hinzu, dass man ihnen auch Proviant und Wasser mitgeben soll. Der Kerkermeister nickt und kehrt mit Ekky zum Kerker zurück, wo er dem Rat das Urteil der Helden verkünden will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Besuch des Areteischen Bruders'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erfährt von Basin, dass ein areteischer Bruder aus dem Monasterium im Atrium auf ihn warte. Er sei auf Oblocis Bitte hier und brächte eine neue Robe. Basin erwähnt noch, dass es derselbe Bruder sei, welcher schon die junge Mutter mit ihrem Kind begutachtet und abgeholt habe. Als Kenji das Atrium betritt, erkennt er Meister Elion, einer der wenigen Brüder, die Pyrrhon regelmäßig in der Einsiedelei besuchten und sich mit ihm austauschten. Kenji kennt ihn daher und erinnert sich an lange und intensive Gespräche zwischen Bruder Pyrrhon und Meister Elion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Elion erhebt sich von der Marmorbank und begrüßt Kenji. Er ihm eine neue Robe und erkundigt sich über sein Befinden nach der Reise zum Nebelschlund. Er möchte wissen, wie es Kenji gelungen ist, dort unten  - also quasi in der Unterwelt - seinen Glauben aufrecht zu halten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erklärte ihm, dass er dort unten noch mehr Zugang zu seinem eigenen Glauben gefunden habe, da er gelernt habe, dass selbst in den hoffnungslosen Tiefen der Dunkelheit das Licht einen erreichen kann. Dann deutet er sehr subtil an, dass der Zugang zum Licht in [[L'yreh]] ein anderer war, als Meister Elion vielleicht erwarten würde, denn tatsächlich haben die Gebete des Ekklesiums Kenji größere Dienste geleistet als die Hymnen des Areteischen Ordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Elion erzählt Kenji noch von Pyrrhon, den er stets als verbittert und einsam wahrgenommen habe. Da er ihm leid tat, habe er ihn oft besucht und versucht, ihn zu überreden, ins Monasterium zu den anderen Brüdern zu ziehen. Pyrrhon habe sich durch seine herausfordernde Einstellung gegenüber den Ordensregeln schon immer sehr von seinen Brüdern abgesondert und sei deshalb in die Einsiedelei gezogen. Meister Elion vertraut Kenji an, dass der Prior es damals etwas bedauert habe, dass durch Pyrrhons verschrobene Einstellung auch Kenji nur wenig Kontakt zum Orden bekomme. Denn dadurch habe Kenji auch nie die Brüderlichkeit erfahren können, welche zum Ordensleben gehöre und den Brüdern Stärke und Halt gebe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji verteidigt Pyrrhon etwas und signalisiert Elion, dass er durchaus Interesse an einer gemeinsamen Meditationserfahrung habe. Er deutete auch an, dass Pyrrhon ihm aufgrund fehlender Zeit vielleicht nicht mehr alles mitgeben konnte, was er gewollt habe und wichtig gewesen wäre, so dass Kenji darauf angewiesen war, alles selbst auf seinen Reisen zu erfahren. Meister Elion bietet Kenji schließlich an, mit ihm gemeinsam am Abend die Meditationen zu zelebrieren, was Kenji dankend annimmt. Sie verabreden sich zur Dämmerung in der Bibliothek, wo sie ungestört die heiligen Hymnen rezitieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magier aus Sapos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji Meister Elion verabschiedet hat, begegnet er Henk am Eingangstor. Dann bekommen sie mit, dass jemand am Tor um Einlass bittet und, nachdem die Wachen das Tor geöffnet haben, fahren drei Kutschen ein, aus welchen insgesamt 9 Arkanisten aus Sapos aussteigen, anscheinend drei Magister und sechs Gehilfen. Sie werden von Basin ins Atrium geführt, um dort zu warten, bis er die Hausherrin benachrichtigt hat.  Henk und Kenji folgen ihnen und die Magister halten Henk anscheinend für einen Bediensteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basin bringt die Magister zur Hausherrin und sie stellen sich vor. Die Magister Medicus Iatro Mendica, ein Alchemie-Experte für Heiltränke und -bandagen, und Magister Medicus Sinu Qeni, ein Arzt und Chirurg, wollen Gildon bei den Operationen und der Behandlung unterstützen. Magister Phonascus Daimhen Airmedon, ein Experte für arkane Felder, will Schutuhx untersuchen und seine Gefährlichkeit einstufen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden nachfragen, ob es etwas Besonderes aus Sapos zu berichten gibt, spricht Daimhen Airmedon mit ihnen und erklärt, dass es tatsächlich ungewöhnliche Vorfälle in Sapos gegeben habe, über die er aber nichts Genaues sagen dürfe, die aber die Stadt gefährden könnten. Er merkt aber an, dass ein Emphaustus während einer Debatte den dunklen Kult als Drahtzieher in Betracht gezogen habe. Der Rat habe selbst noch kein Ergebnis seiner Untersuchung vorliegen, könnte aber über die Hilfe der Helden froh sein. Daimhen merkt noch an, dass durch die andauernden Probleme mit dem Ekklesium in Sapos kein Sanktum mit Inquisitoren erlaubt sei, aber er denkt, dass Bruder Kenji als Teil der Heldengruppe akzeptiert werden würde. Er empfiehlt den Helden, sich in Sapos mit Emphaustus Velavil Zilathum in Verbindung zu setzen und mit ihm zu sprechen, wenn sie helfen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Besuch des Schneiders'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Perlheimer Schneidermeister Reinhold Starz kommt zum Anwesen und sucht Octavia auf. Sie zeigt ihm den Umhang von Ignus und bittet ihn um eine Analyse des Materials. Schneidermeister Starz stellt fest, dass der Stoff kein natürlicher Stoff sei, sondern eindeutig von einem Alchemisten hergestellt wurde. Er erzählt Octavia, dass er magische Stoffe bei Bedarf in der „Schneiderei Albon“ in Sapos bestellt, die spezialisiert sei auf Funktionskleidung von Arkanisten, um empfiehlt sie, wenn Octavia magische Kleidung kaufen möchte. Er bietet ihr sofort an,  alternativ auch etwas Spezielles anfertigen zu können, was Octavia dann nachträglich verzaubern lassen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia sucht sich aus den mitgebrachten Sachen feste Reisekleidung für die kalte Jahreszeit heraus und dankt dem Schneidermeister für seinen Besuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Elwenes Tratsch, Octavias Plan und Kenjis Meditation'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erfahren die Helden von Elwene, dass sie heute Morgen beim Bäcker gehört habe, dass die Familie der Schwester der Bäckerin über Nacht abgereist sei. Sie hätten ihre sieben Sachen zusammengepackt und seien auf ihren Pferden abgereist. Keiner könne sagen, wohin sie wollten, und niemand hätte von ihren Plänen gewusst. Die Leute würden rätseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kündigt Obloci an, dass sie vorhabe, die Gebeine ihrer Mutter aus Opploh zu holen, um sie in Thyrna im Familiengrab beizusetzen. Obloci besteht auf einer angemessenen Begleitung und möchte Octavia einige seiner Palatoren mitschicken. Doch Octavia legt großen Wert darauf, unauffällig zu reisen, und lehnt eine große Eskorte ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen begibt sich Kenji in die Bibliothek und trifft sich mit Meister Elion. Sie rezitieren die heiligen Hymnen und versenken sich in eine tiefe Meditation, in der sie den Schutzgöttern näher kommen und neue Kräfte sammeln. Für Kenji ist es lange her, das er gemeinsam mit einem Bruder die Hymnen gesungen hat, und er fühlt jetzt wieder die gleiche Kraft wie damals mit [[Pyrrhon von Derwydd|Pyrrhon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachricht von Mestoph''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk überlegt, wie er unauffällig Kontakt zur Gilde aufnehmen kann, um herauszufinden, wie Mestoph mit seinem Austritts-Brief umgegangen ist. Das Gasthaus „Zur Grünen Rast“ von Grifo böte sich dazu an und er plant, mit Wigo zusammen hinunterzugehen, um vielleicht mit Grifo sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sich dem Gasthaus nähert, sieht er einen Betrunkenen, welcher sich draußen aufhält und herumtorkelt. Er stürzt schließlich hin und liegt seitlich vom Gasthaus auf dem Weg. Als Henk mit Wigo vorbeikommt, bittet der Betrunkene Henk lallend um Hilfe beim Aufstehen und streckt ihm seine Hand entgegen. Henk beäugt ihn skeptisch, entdeckt aber keine Waffe. Der Typ ist offensichtlich unbewaffnet und Gewohnheitstrinker und jammert so erbärmlich, dass Henk schließlich seine Hand nimmt und ihm aufhilft. Beim Handkontakt hinterlässt ihm der Betrunkene einen zusammengerollten Zettel in der Hand und bedankt sich dann überschwänglich für die Hilfe, verbeugt sich wankend und torkelt zum Gasthaus zurück. Henk entfaltet etwas abseits unauffällig den Zettel und liest: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Austritt aufgeflogen!  Keine Wahl - Attentäter entsandt! Meide Kontakt &amp;amp; pass auf dich auf! ''“ &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;X = Geheimes Identifikations-Zeichen von Mestoph&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeichen von Mestoph ist nur Henk bekannt, die beiden Freunde haben es untereinander vereinbart, um sich immer ausweisen zu können. Henk geht mit Wigo den Weg weiter, am Gasthaus vorbei und schwenkt dann rechts ab, um über einen Umweg wieder zum Anwesen zurückzukehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Octavia noch am gleichen Abend von Mestophs Nachricht und informiert sie darüber, dass Attentäter auf ihn angesetzt sind. Dann legen sich die Helden schlafen, da sie am nächsten Morgen sehr früh aufbrechen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Ferjas Unheil === &lt;br /&gt;
'''4. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden brechen in Begleitung von [[Iustus Trebatius|Iustus]] und zwei [[Militärische_Ordnung_des_Thyrnischen_Weltreiches#Palatoren_.28Palastgarde.29|Palatoren]] in Richtung Süden auf und erhalten mittags an der Fährstation [[Ferja]] eine Warnung. Seit der Wirt mit seiner Familie plötzlich abgereist ist, haben Räuber mit einem Nekromanten das Gasthaus Ferja  übernommen und eine Magd zu ihrem Vergnügen eingesperrt. Die Helden beschließen zu helfen und dringen in das Gasthaus ein, um die Räuber zu stellen. Der Anführer wird von Henk getötet und der Nekromant stellt sich als Schauspieler heraus, welcher die Helden erkennt.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von Basin und Elwene sehr früh geweckt und bekommen ein ausgiebiges Frühstück serviert. Nach dem Frühstück werden sie von einer großen Gruppe vor den Ställen erwartet, denn alle haben sich dort versammelt, um sie zu verabschieden. Obwohl es frühster Morgengrauen und die Sonne noch nicht zu sehen ist, sind scheinbar alle aufgestanden und warten auf die Abreise der Helden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Freigeister]] verabschieden sich als erstes – allen voran [[Gildon Ipnosi|Gildon]], [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_Valkenburg.29|Wodhi]] und [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]]. Während Wodhi sehr emotional reagiert und Tränen in den Augen hat, bleibt Filgiz gewohnt trocken. Gildon hofft, dass er sie vielleicht noch in [[Sapos]] sehen werde und alle Freigeister ihnen für ihre Rettung unglaublich dankbar seien. Er betont, dass aller Freigeister tief in der Schuld der Helden stünden und er im Namen aller spreche, dass sie auf ewig bei ihnen etwas guthaben. Dann überreicht er Kenji stellvertretend für alle ein kleines Geschenk, bei welchem es sich um ein von [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C .28Berserker aus_Haidaby.29|Skjall]] geschnitztes Abbild des Elfenbeinturms aus [[Aretea]] handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Wigo]], [[Roana Dernheim|Roana]] und [[Abdrushin]] verabschieden sich und wünschen viel Glück. Wigo umarmt alle und weint, als er sich von Henk verabschiedet, versucht dies aber zu verheimlichen, da er nicht schwach wirken will. Abdrushin umarmt Kenji und beschwört ihn, ihm sofort eine Nachricht nach Nauried zu schicken, sobald etwas wegen dem Dingir geschehe, da er dann sofort aufbrechen und zu ihm eilen werde, wenn es Probleme gebe. Er betont, dass er sich immer noch sehr schuldig fühle und unbedingt helfen wolle. Dann gibt er Henk respektvoll die Hand und von Octavia verabschiedet er sich mit einer Verbeugung, um sie nicht berühren zu müssen. Roana sagt, dass sie auf Wigo und Abdrushin aufpassen werde und sich darum kümmere, dass dieser „Egeil“ und seine Männer endlich mal was Gescheites zu Essen auf den Tisch bekommen werden. Sie habe vor, sie mit ihrer guten Küche so stark zu machen, dass diese nicht anders könnten, als den dunklen Kult endlich zu vernichten. Lachend umarmt sie alle und versteckt ihre Tränen, im Gegensatz zu Wigo, dabei nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elwene und Basin verabschieden sich dann als nächstes und wünschen Octavia, dass sie in [[Opploh]] mit ihrem Vorhaben erfolgreich sein werde. Sie weisen sie aber darauf hin, dass sie sich emotional dabei nicht übernehmen solle. Außerdem sind sie enttäuscht, dass Augustus seine Schwester bei dieser schweren Familienangelegenheit nicht unterstützt, doch auch sie wünschen sich sehr, dass die Mutter endlich nach [[Thyrna]] gelange, damit sie neben ihrem Mann ruhen könne. Beim Abschied umarmen Basin und Elwene nur Octavia, wobei Elwene Octavia fast nicht mehr loslassen will, da diese für sie wie eine eigene Tochter war. Den anderen geben sie dann respektvoll die Hand und bitten sie, auf Octavia aufzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend kommt [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]] mit seinem Schwiegersohn Titus Varianus. Obloci vermeldet, dass er nun wieder die Verantwortung für die Bibliothek und das Anwesen übernehmen und alles im Sinne von Octavia weiterführen werde. Obloci verspricht, auch die Freigeister zu unterstützen und sich zu bemühen, dass man die „[[Schutuhx|Kreatur]]“ im Keller schnellstmöglich nach Sapos abtransportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Palatoren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stellt Obloci noch zwei [[Militärische_Ordnung_des_Thyrnischen_Weltreiches#Palatoren_.28Palastgarde.29|Palatoren]] vor: Sevarian Castorius und Tenus Varianus. Die beiden wirken wie gestählte und knallharte Soldaten, die jedoch weitestgehend in zivil und sehr unauffällig gekleidet sind, so dass sie in [[Barthavion]] nicht auffallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sevarian Castorius wirkt etwas älter (vielleicht Ende 30) und erfahrener und hat eine Narbe an der Stirn. Er ist sehr durchtrainiert, hat fast weißblonde Haare, steingraue Augen und einen sehr ernsten und erfahrenen Blick, als hätte er schon viel gesehen. Tenus Varianus wirkt etwas jünger (vielleicht Anfang 30) und ist nicht ganz so durchtrainiert, aber dafür sehr athletisch schlank. Er ist dunkelblond, fast asch-schwarz, hat stechend hellblaue Augen und wirkt sehr aufmerksam, als würde ihm kein Detail in seiner Umgebung entgehen. Die beiden Palatoren grüßen die Helden, verneigen sich respektvoll und Castorius sagt zu Octavia, dass es ihnen eine Ehre sei, einer Nachfahrin des großen Cygnus dienen zu dürfen, da alle Palatoren diesen bis heute als ihren ersten [[Militärische_Ordnung_des_Thyrnischen_Weltreiches#Apex_Palatorum_.28Oberster_Gardekommandant.29|Apex Palatorum]] sehr verehren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci fügt hinzu, dass sie zu seinen besten Männern gehören, die ihm als Gesandter ([[Politische_Ordnung_des_Thyrnischen Weltreiches#Orator Dracian .28Sondergesandter.29|Orator Dracian]]) vom Kaiser persönlich als Leibgarden überstellt wurden. Sie sollen bei der Bergung der Mutter helfen und die Überreste zurück nach [[Perlheim]] bringen, wo Obloci sie sofort mit dem Schiff nach Thyrna schicken werde. Obloci wünscht dann allen viel Glück und umarmt Octavia zum Abschied und bittet sie, auf sich aufzupassen. Den anderen gibt er die Hand und wünscht allen viel Glück. Dann weist er darauf hin, dass die Pferde bereits startklar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind drei gute, markadische Reitpferde, welche für die Helden ausgesucht wurden. Diese Rasse gilt als die robusteste, aber trotzdem noch schnellste und beweglichste, weshalb sie die optimalen Kriegspferde aus den weiten Graslandschaften von [[Markadis]] sind, welches berühmt für seine ausdauernden Pferde ist. Octavia kennt sogar noch ihre Namen von früher, da sie schon lange zu den Wachtruppen des Anwesens gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias Pferd heißt Aureus und ist ein gold-hellbraunes Tier, das etwas kleiner, aber sehr agil ist. Kenji bekommt einen etwas gemütlicheren Schimmel namens Seren und Henk bekommt einen Rappen namens Ferox, der sehr wild wirkt, aber letztendlich sehr friedlich ist. Alle Pferde sind perfekt ausgebildet und mit Gepäck bestückt, d.h. jedes hat ein Zelt dabei, Kochgeschirr und Decken. Auch ein dickes Bündel Proviant ist dabei, welches auch aus Getreide besteht, so dass man sich selbst ein Brot etc. daraus kochen kann (also eine Art militärischer Proviant, so wie es die Signäre bekommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Palator Castorius vereinbart mit den Helden und [[Iustus Trebatius|Iustus]], dass diese auf dem Weg stets zusammenbleiben und er die Vorhut und Palator Varianus die Nachhut übernehmen werden. Als die Helden dann abreisen, stellen sich alle auf und beobachten winkend, wie sie das Anwesen verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erste Wegstrecke'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist beim Aufbruch noch dunkel und langsam dämmert ein kalter Tag mit leichtem Nieselregen, der aber aufhört, sobald die Sonne aufgeht. Die Helden reiten durch Heidelandschaft, die sehr karg und typisch für die Region von Perlheim ist. Nur vereinzelt stehen Bäume am Weg oder in der Landschaft. Die Gegend ist leicht hügelig und im Norden, also im Rücken, kann man von den erhöhten Wegstrecken immer mal wieder das Meer sehen, dass sich schließlich immer mehr entfernt. Beim Anblick kommen nochmal Gedanken an ihre Seefahrt und L’yreh hoch und jeder ist froh, erstmal vom Meer fortzukommen. Außerdem machen sich die Helden Gedanken darüber, wohin wohl die Menschen gegangen sind, welche so Plötzlich ihre Heimat verlassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten sieht man von den Kuppen der erhöhten Wegstrecken die reichen Felder der Goldebenen, die jedoch inzwischen alle abgeerntet sind. Es sind kleine, unregelmäßige Felder, mit zahllosen Schonungshecken und Trampelpfaden dazwischen und das alles ergibt von oben ein idyllisches, wenn auch leicht chaotisches Bild. Man sieht überall, wie die Hirten ihre Schafe im Morgengrauen auf die Wiesen treiben und hört sie überall blöken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img palatoren.png|miniatur|rechts|Die [[Militärische_Ordnung_des_Thyrnischen_Weltreiches#Palatoren_.28Palastgarde.29|Palatoren]] Tenus Varianus und Sevarian Castorius (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Für Octavia oder Henk ist das Reiten kein Problem, doch für Kenji stellt auch dies eine Herausforderung dar, welche allerdings durch das hervorragend ausgebildete Pferd erleichtert wird. Die Palatoren sind bestens im Reiten ausgebildet und erweisen sich gleich als absolute Profis. Castorius reitet als Vorreiter einige Dutzend Meter vor der Reisegruppe und dient als Aufklärer und Frühwarnsystem. Er sucht die Straße auf Gefahren, Hinterhalte oder Straßenräuber ab und würde die Gruppe rechtzeitig warnen. Varianus reitet als Nachhut einige Dutzend Meter hinter der Reisegruppe und sichert den Rückzugsweg bzw. schützt vor Angriffen von hinten, die auf unwegsamem Gelände oder bei Überraschungsangriffen von Banditen häufig waren. Er überwacht gleichzeitig auch, ob jemand zurückfällt oder die Gruppe unbemerkt verfolgt wird. Varianus schließt die Formation ab und hält die Gruppe im Blick, um schnell eingreifen zu können, falls die Reisenden verlangsamen oder in Bedrängnis geraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch gibt es immer mal wieder kurze Regenschauer, die nicht lange anhalten, dafür aber heftig sind und die Reise verlangsamen. Ansonsten ist es dazwischen auch trocken und nach einigen Stunden schmerzt vor allem Kenji der Hintern und auch Octavia und Henk sind solche langen Strecken nicht mehr gewöhnt. Deshalb machen sie eine Rast und unterhalten sich mit Iustus über Sapos, der sich schon auf die große Bibliothek und den Austausch mit den Kollegen dort freut. Henk spricht die Attentäter an, welche hinter ihm her sind, und macht sich vor allem Sorgen über den Zustand der Gilde. Da es Mestoph anscheinend nicht gelungen ist, den Brief von Henk geheim zu halten, ist das für Henk ein beunruhigendes Zeichen, dass etwas in der Gilde vor sich geht und Mestoph nicht mehr die vollständige Kontrolle hat. Desweiteren sind sich die Helden darüber einig, dass der Dunkle Kult schon über ihre Rückkehr informiert sei, da Reverons Leute bereits nach Barthavion zurückgekehrt sind und ein Kontaktabbruch zu Sabaoth Immortalis somit kein gutes Zeichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Palatoren unterhält sich niemand, aber man kann hören, wie diese Iustus in einem Gespräch mit [[Arkane_Akademie_von Thyrna#Phylax .28W.C3.A4chter.29|Phylax]] ansprechen. Iustus erwähnt danach gegenüber den Helden, dass es sich bei den Palatoren um die besten Männer im ganzen Heer handelt und das es eine ganz besondere Ehre für einen [[Militärische_Ordnung_des_Thyrnischen Weltreiches#Sign.C3.A4r_.28Soldat.29|Signär]] ist, in ihre elitären Reihen aufgenommen zu werden. Er berichtet, dass er selbst schon mehrmals mit diesen zusammengearbeitet habe, da Kriegsarkanisten wie er häufig von Palatoren bei wichtigen und riskanten Einsätzen beschützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reisegruppe und Beobachtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder aufbrechen wollen, wird ihnen bewusst, dass insgesamt sehr wenig Leute auf den Straßen unterwegs sind und sie die Gegend belebter in Erinnerung haben. Sie haben noch nicht viel Strecke hinter sich gebracht, als die Vorhut Castorius auf einer Hügelkuppe anhält und nach vorne späht. Die anderen schließen auf und erblicken auf dem Weg eine Reisegruppe, die aus drei erwachsenen Männern und zwei jüngeren mit einem beladenen Karren mit Steinen besteht. Auch sie haben die Helden schon entdeckt und werden langsamer. Ihre Körpersprache verrät, dass sie ängstlich und unsicher wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nähern sich ihnen und werden von den Männern etwas skeptisch beäugt. Henk spricht sie darauf an, dass wenig los ist auf den Straßen, und erhält als Antwort, dass es gefährliche Zeiten sind und man nie weiß, wer einem auf der Straße so begegnet. Als Henk fragt, welche Gefahren auf den Straßen lauern, erfährt er, dass seit der Seuche in [[Freywall]] könnten überall auch Wiedergänger ihr Unwesen treiben. Henk stellt sich als Alrik vor und erfährt von dem Mann, der sich Harks nennt, dass sein Nachbar selbst jemanden kennengelernt habe, der jemanden kannte, der mal einem Wiedergänger begegnet sei. Harks erzählt Henk, dass man auch sonst nur noch seltsame Dinge höre und die Leute munkeln, dass die Schwarzen Jahre zurückkommen könnten, weshalb  auch kaum noch jemand reise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt nach ihrer Herkunft und dem Reiseziel und erfährt, dass sie eine Steinlieferung von Ivenbau nach Perlheim befördern und der Kunde sehr gut zahle, sonst würden sie die Gefahren des Wegs nicht auf sich nehmen. Henk fragt nach Personen, die verschwunden seien, und Harks erinnert sich an eine Familie aus Ivenbau, die über Nacht abgereist sei. Er wünscht dann eine gute Reise und der Wagen setzt sich wieder in Bewegung. Bevor die Helden weiterreisen, erwähnt Castorius, falls es zu einem Kontakt mit Wiedergänger kommen sollte, dass er bereits Erfahrung damit habe. Die Nemorer würden ebenfalls und im Rahmen Im Kriegseinsatz gegen die Nemorer, die düstere Rituale abhalten, musste er einmal gegen wiedererweckte Kameraden kämpfen, die von einem nemorischen Nekromanten beschworen wurden. Dann setzt sich die Gruppe wieder in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag wird die Bewaldung etwas dichter und am Weg stehen immer wieder kleine Baumgrüppchen. Kenji denkt noch an die Reisenden und blickt sich um, als er hinter einem entfernteren Gebüsch etwas wahrnimmt, was plötzlich in die entgegengesetzte Richtung, aus der die Helden kamen, wegläuft und hinter mehreren Büschen verschwindet. Kenji ist sich sicher, dass dies definitiv kein Tier war, sondern sich wie ein Mensch bewegte. Er bemerkt, dass auch die Nachhut Varianus etwas bemerkt hat und, als Kenji ihn darauf anspricht, bestätigt der Palator ihm seine Beobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet sofort Henk und Octavia davon und sie spekulieren gemeinsam, ob es sich um einen Späher des [[Bund des Xul|dunklen Kultes]] oder um einen Attentäter handeln könnte, der ihnen folgt. Iustus bedauert, dass sein Arkaner Blick leider nicht in eine solche Entfernung reicht, so dass er nicht weiterhelfen kann. Die Gruppe reist weiter und die Palatoren wollen jetzt noch aufmerksamer sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der verschwundene Gastwirt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen frühen Mittag meldet die Vorhut Castorius einen Fährübergang über den Fluss Linsach und zwei Einheimische an einem Steg und einer in dem Fährboot. Die Helden reiten weiter darauf zu und als sie an der Fähre ankommen, werden sie plötzlich von dem jüngeren Mann am Steg angesprochen. Er hält die Helden sehr höflich an und sagt, dass er mit ihnen reden müsse, da sie wie anständige Leute ansähen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt, was denn los sei, und der junge Mann erzählt, dass sie nicht ins Ferja-Gasthaus gehen sollen, da dieses von einer Gruppe von Räubern übernommen wurde. Er stellt sich als Garrick vor, war der Knecht des Gasthauses und wurde von dort vertrieben. Weiter berichtet er, dass der Stallbursche Aidan  bereits mit einem kleinen Boot nach Perlheim gefahren sei, um Hilfe zu holen. Da aber immer noch die Küsten von unbekannten Monstern angegriffen würden, fürchten sie, dass es noch dauert, bis Hilfe kommen werde. Garrick ist deshalb hier geblieben, um Reisende zu warnen, damit sie nicht ins Gasthaus gehen und dort ausgeraubt werden. Als Henk sich nach den Räubern erkundigt, wird er gewarnt, da sie gefährlich seien und einer von ihnen sogar zaubern könne. Auf Nachfrage erfährt Henk, dass der Räuber dies zumindest gesagt und damit gedroht habe, einen Dämon oder Schlimmeres zu beschwören, wenn man sich gegen sie wehren würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Garrick steht eine ältere Frau, die sich als Maevia vorstellt und ganz aufgelöst zu weinen beginnt. Sie informiert die Helden tiefbetroffen davon, dass Rina, die Schankmaid noch im Gasthaus sei und vermutlich gerade von den Räubern vergewaltigt werde. Maevia erwähnt noch, dass all dies nur geschehen konnte, da der Wirt Drocun mit seiner Familie plötzlich über Nacht abgereist sei und das Gasthaus sich selbst überlassen habe. Die Helden horchen auf und Henk erfährt von Maevia, dass die Wirtsfamilie niemanden etwas gesagt habe, sich aber schon seit Wochen seltsam benähmen, denn zuerst wären sie unglaublich verängstigt wegen der Warnung des Zwergenkönigs gewesen und hätten befürchtet, dass die Schwarzen Jahre zurückkämen. Doch dann habe sich ihre Laune schlagartig geändert, nachdem sie mit einem seltsamen Gast geredet hätten, der einige Tage geblieben sei. Henk wurde hellhörig und fragte nach Namen und Aussehen, doch an beides erinnert sie sich nicht mehr, aber der Name stehe im Gästebuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk will wissen, wie das abgelaufen ist, und Maevia berichtet, dass Drocun mit seiner Familie  jeden Abend mit diesem Fremden in ihren privaten Räumen zusammengesessen und lange und geheim wirkende Gespräche geführt hätten. Danach wirkten sie seltsam optimistisch, beinahe euphorisch, als habe dieser Gast ihnen die gesamte Angst genommen und sie mit Hoffnung erfüllt. Maevia erinnert sich, dass Drocun plötzlich auch betonte, dass alles gut werde und sie keine Angst mehr vor dem dunklen Kult hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte wissen, wie es dann weitergegangen ist, und erfährt, dass die Familie dann vor 2 Tagen morgens plötzlich spurlos verschwand. Maevia berichtet, dass sie ihre wichtigsten Sachen und auch das gesamte Geld des Gasthauses mitgenommen hätte, weshalb auch einige Arbeiter – vor allem auch die beiden hartgesottenen Wächter des Gasthauses - am nächsten Tag gingen, da sie schon mehrmals von Leuten hörten, die über Nacht verschwanden und nie wieder kamen. Sie hätten es alle sehr unheimlich gefunden und seien nach Perlheim weiter gezogen, weshalb sie nur noch zu zehnt im Gasthaus waren, als die Räuber kamen. Diese seien ihnen an Anzahl überlegen gewesen und hätten alle Waffen getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Garrick berichtet, dass die Räuberbande ihre Chance gewittert und bemerkt hätte, dass das Gasthaus schutzlos und herrenlos sei. Die Knechte, die letzten Arbeiter, die Amme sowie den Stalljungen hätten sie auf die Straße gesetzt, während sie die Schankmaid Rina bei sich behielten.  Der Stalljunge sei mit zwei Knechten nach Perlheim, um Hilfe zu holen, und der Rest von ihnen halte sich ansonsten teilweise im Dorf auf und beobachte das Geschehen. Drei von ihnen würden die Reisenden auf der anderen Flussseite warnen. Garrick erzählt, dass die Räuber auch versucht hätten, die Leute in der Siedlung auszurauben, aber sie hätten schnell bemerkt, dass von diesen nichts zu holen sei, und hätten sich dann im Gasthaus verschanzt. Garrick beschreibt den Anführer der Räuber als große und dick und ein anderer habe einen seltsamen Stab mit Knochen und getrockneten Kröten daran und behaupte, zaubern zu können. Die anderen Räuber beschreibt er einfach als ungehobeltes Nemorer-Pack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bespricht sich mit den anderen und sie kommen überein, im Gasthaus nach dem Rechten zu sehen. Als er wieder zum Steg kommt, um alles zu besprechen, wendet sich die alte Maevia an ihn, denn ihr ist noch ein unheimliches Erlebnis mit dem kleinen Sohn Corm der Wirtsfamilie eingefallen. Sie war die Amme des Kleinen, der ein seltsames Bild in die Innenseite seines Schrankes gemalt habe. Als sie dies bemerkte, habe er die Schranktür schnell zugeschlagen und gesagt, dass das Bild geheim sei und ihre Retter zeigen würde, die er im Traum gesehen habe. Außerdem würden sie diese bald endlich auch sehen, wenn sie bei ihnen seien. Die Amme habe dies zwar seltsam gefunden, aber nicht weiter nachgefragt, da Kinder häufig ihre Geheimnisse und Spielchen hätten. Als dann aber die Familie am nächsten Tag verschwunden sei, habe sie seitdem durchgängig an dieses merkwürdige Bild denken müssen, welches drei sehr seltsame Figuren zeige, die die Amme aber nur zu kurz habe sehen können, um sie zu beschreiben. Maevia bitte die Helden direkt um Hilfe, da sie es nicht ertragen könne, dass die Schankmaid gerade den Räubern ausgeliefert sei, und Henk beruhigt sie und verspricht ihr, dass sie sich das Gasthaus einmal ansehen und der Schankmais d helfen werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Boot sitzt ein sehr alter Fährmann, der nuschelt, dass er bei einer so großen Gruppe zweimal fahren müsse. Die Helden beraten sich mit den Palatoren und beschließen, dass zuerst die Helden gemeinsam mit Castorius und zwei Pferden übersetzen und danach dann Iustus mit Varianus und den restlichen vier Pferden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bemerkt, dass der Alte  im Boot er ständig monoton und resigniert murmelt, dass Barthavion vor die Hunde gehe, seitdem der Krieg gegen die Thyrner wieder losgegangen sei. Fast 20 Jahre wäre Ruhe und nun kämen mit den Thyrnern auch die Schwarzen Jahre zurück. Dies sei bestimmt kein Zufall. Dabei starrt er Octavia und Custorius bei den Pferden an und Kenji ist sich ziemlich sicher, dass der Alte sie als Thyrner erkennt und seine Worte scheinbar eine subtile Provokation darstellen, die allerdings von niemandem außer Kenji wahrgenommen werden. Anscheinend will der Alte auch keinen direkten Ärger, sondern kann seinen Widerwillen gegen die Thyrner nur nicht unterdrücken, welcher sich in dieser passiv-aggressiven Art und Weise Luft macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit Custorius die Fähre verlassen haben und diese wieder übersetzt, hören sie deutlich, dass der Alte ins Wasser spuckt und nur Kenji ist bewusst, dass diese Geste den Thyrnern gewidmet ist und ein verstecktes Zeichen von Antipathie darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurückeroberung des Gasthauses'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden können einfach ins Dorf, denn das Tor ist geöffnet. Die letzten Leute haben sich in den Hütten verbarrikadiert, doch Henk fällt auf, dass jemand zwischen den Häusern herumschleicht und sich nur mäßig geschickt anstellt. Während die Helden über den Platz zu den Wagen gehen, wo die Bewegung bemerkt wurde, schleicht sich Varianus hinter den Häusern her, um dem Versteckten den Fluchtweg abzuschneiden. Schließlich stellen sie ihn und finden heraus, dass  es der Koch Bartok ist, der sehr verunsichert wirkt, als die Helden ihn ansprechen. Als er jedoch Kenjis Robe unter dem Mantel sieht, atmet er auf und fragt diesen vorsichtig, ob sie im Namen der Spea gekommen seien. Kenji beruhigt ihn und Bartok berichtet, dass alle Räuber im Haus seien und sich betränken. Schon mehr mal habe er die arme Rina schreien gehört, und er bittet die Helden, ihr zu helfen. Henk fragt ihn, wie man in das Gasthaus gelangen kann, und Bartok erklärt, dass die Eingangstür von innen mit einem dicken, schweren Balken verriegelt ist. Henk ist bewusst, dass in solchen Fällen das Knacken unmöglich ist. Bartok erwähnt, dass man jedoch durch die Kellertür hinein könne, da diese von innen nur durch einen Vorschieberiegel gesichert sei. Alternativ könne man sich auch durch eins der Fenster zwängen, nachdem man einen der Fensterläden aus Holz geöffnet bekäme, welche aber von innen verriegelt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschließt, gemeinsam mit Varianus ums Haus zu schleichen und die Lage auszuspähen. Man hört die Räuber bereits von draußen, da diese sturzbetrunken sind und die letzten Biervorräte des Gasthauses getrunken haben. Henk späht durch einen schmalen Spalt an der Südseite und kann drei betrunkene Räuber im Schankraum erkennen. Außerdem sieht er auf einem Tisch die Spitze eines Stabes, an dem Knochen und getrocknete Kröten baumeln. Henk hört auch die verzweifelten Schreie einer jungen Frau, sie scheinen aus dem oberen Stockwerk zu kommen. Die Kellertür lässt sich vermutlich gut öffnen und bietet die Möglichkeit, hineinzukommen. Henk kehrt zu den anderen zurück und erfährt von Bartok, dass im Keller direkt auf der rechten Seite eine Leiter nach oben in die Küche führe. Von dort käme man in den Schankraum, aber auch über eine weitere Treppe in die Privaträume des Wirtes in der oberen Etage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bemerkt, dass er mit seiner arkanen Sicht nichts Magisches in dem Gasthaus entdecket habe, aber aufgrund der dicke der Wände seine Wahrnehmung auch getrübt sein könne oder die magische Macht durch Zauber verborgen werde. Er erläutert, dass ein schwarzer Ritualist einen starken Fokus bräuchte, um einen Dämon zu beschwören, falls es sich jedoch um einen Geanisten handeln sollte, so könne er dessen Magie nicht magisch wahrnehmen, wobei diese keine Dämonen beschwören können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, dass sie alle gemeinsam durch die Kellertür in das Gasthaus gehen und dann Henk allein nach oben schleicht, um die Schankmaid zu befreien. Die anderen wollen Henk einen kleinen Vorsprung geben und nach einer kurzen Weile die Räuber überwältigen, wobei Iustus sich darauf vorbereitet, den ersten Zauber des Nekromanten zu unterbrechen. Außerdem entscheiden sie, dass die Räuber bei der Überwältigung getötet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schleichen alle zur Kellertür, Henk knackt sie ohne Probleme und sie gelangen in den Keller, wo eine Leiter sie in die Küche führt. Henk geht vor, erspäht die Lage und findet die Küche ohne Räuber vor. Aus der Küchentür heraus sieht man einen Schurken vor der großen Feuerstelle auf einem Schemel sitzen und dösen. Henk schleicht die Treppe hinauf und die anderen warten noch einen Moment, bevor sie losschlagen.&lt;br /&gt;
[[Datei: Map ferja gasthaus oben.png|miniatur|rechts|Die obere Etage des Gasthauses in Ferja]]&lt;br /&gt;
Henk gelangt in die Privaträume des Gastwirtes und findet darin keinen Räuber. Er entdeckt eine Tür, welche auf einen Flur zu den Gästezimmern führt, und nimmt unterdrücktes Stöhnen aus einem der Zimmer wahr. Ein Schnarchen ist zudem aus dem Gemeinschaftsschlafraum zu hören. Er öffnet die Tür des Einzelzimmers und erwischt einen dicklichen Räuber, der gerade die Schankmaid vergewaltigt und ihr den Mund zuhält. Er schreit laut &amp;lt;big&amp;gt;„''Noch nicht!''“&amp;lt;/big&amp;gt;, als Henk die Tür öffnet, wendet sich dann um und schleudert die Schankmaid zur Seite, als er Henk entdeckt. Schnell langt er nach seinem Säbel, welcher auf dem Bett liegt, und holt zum Hieb gegen Henk aus. Doch Henk ist längst an ihm dran und stößt ihm zwei Dolche in den Bauch. Schwerstverletzt stürzt der Nemorer und verblutet neben dem Bett, während Henk die Schankmaid Rina versucht, zu beruhigen. &lt;br /&gt;
[[Datei: Map ferja gasthaus unten.png|miniatur|links|Die untere Etage des Gasthauses in Ferja]]&lt;br /&gt;
Währenddessen schlagen auch die anderen zu und der erste Angriff wird von Varianus durchgeführt. Er schleicht mit flinken Schritten hinter den dösenden Räuber, schneidet still dessen Kehle durch und lässt den Leichnam still zu Boden gleiten. Die anderen Räuber, welche Henk schon erspäht hat, trinken in der Hauptschankstube beim Haupteingang und man kann sie durch einen Durchgang sehen. Als die beiden Palatoren gefolgt von Octavia, Kenji und Iustus dorthin gehen, werden sie entdeckt und ein Räuber schlägt Alarm und verschwindet dann aus dem Blickfeld. Plötzlich springt der Nekromant mit seinem Stab in den Durchgang. Seine Haare stehen zu Berge und er trägt eine Stola mit unheiligen Zeichen um den Hals. Er ist mit Knochen geschmückt und verflucht die Helden im Namen von Dimoria. Dann spricht er einige Zauberworte, während bereits Castorius unbeeindruckt auf ihn zustürmt. Kenji stutzt, denn die Zauberworte klingen nicht nach dem Cantus Abyssum und auch sonst seltsam. Auch Octavia und Iustus verspüren keine Wirkung und der Magus fragt verwirrt: &amp;lt;big&amp;gt;„''Was soll das?''“&amp;lt;/big&amp;gt;, denn er kann kein Wirken von Magie feststellen. In dem Moment, wo Castorius  zuschlägt, weicht der Nekromant vor Schreck glücklich nach hinten aus, so dass nur sein Stab zerschlagen wird. Augenblicklich hebt er seine Hände und schreit: &amp;lt;big&amp;gt;„''Ich geb‘ auf! Ein Missverständnis!''“&amp;lt;/big&amp;gt; Octavia ist verwundert und ruft den Palatoren zu, dass sie die Räuber nur festnehmen  und nicht töten sollen, und sie überwältigen die Nemorer und den vermeintlichen Nekromanten sehr schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat Rina eine Decke gegeben und schleicht jetzt in den Gemeinschaftsraum, aus dem das Schnarchen kommt. Er tötet den betrunkenen Schläfer mit dem Kotzfleck vor dem Bett schnell und leise und eilt dann die Treppe hinab, um den anderen zu helfen. Als er blutverschmiert hinunterkommt, sieht er Iustus, Kenji und Octavia gemeinsam vor dem Tresen stehen und verwundert die Köpfe schüttelnd. Die Palatoren überwältigen im Nebenraum die nemorischen Räuber und Henk fragt seine Freunde, was denn passiert sei. Sie berichten ihm von dem seltsamen Nekromanten und wollen ihn gemeinsam befragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Nekromant“ stellt sich als Kerrak vor und erzählt, dass er ein Schauspieler aus Hallstadt sei, den die Räuber unter der Führung von Vargus Blutbann gezwungen haben, für sie einen Nekromanten zu spielen. Dann fragt er die Helden, wie ihnen seine schauspielerische Darbietung gefallen habe und ob sie sich denn gar nicht gefürchtet hätten. Ungläubig betrachten die Helden mit ihrer Menschenkenntnis den Schauspieler genau, doch Kerrak scheint nicht zu lügen. Verneinend und kopfschüttelnd wollen die Helden wissen, wieso er einen Nekromanten mimt. Kerrak legt dar, dass es seit der Warnung vor dem dunklen Kult ausreiche, den Leuten zu sagen, dass sie mit Furcht verflucht werden, um sie in die Flucht zu treiben, obwohl er sie ja nur belüge. Er legt großen Wert darauf, festzustellen, dass er selbst niemals jemanden getötet oder vergewaltigt habe und so ein Verhalten auch nicht gut heiße. Aber da er sich aber gegen die starken Nemorer nicht zur Wehr setzen könne, habe er das Spielchen wohl oder übel mitspielen müssen. Kerrak identifiziert die gefangenen Räuber als Blutbanns Männer Rauder, Eigar, Askol und Haric aus Kratara, und erkennt schließlich die berühmten Helden, da sie sich untereinander auch mit ihren echten Namen angesprochen haben. Da Kerrak ununterbrochen weiterredet, knebelt ihn Henk, um etwas Ruhe zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img ferja gästebuch.png|miniatur|links|Die Seite aus dem Gästebuch]]&lt;br /&gt;
Die Helden ärgern sich, denn sie wollten vermeiden, erkannt zu werden. So beschließen sie, die Gefangenen gefesselt im Schankraum zu lassen und erstmal das Gasthaus nach dem Gästebuch und der Kinderzeichnung zu durchsuchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img schrankbild ferja.png|miniatur|rechts|Die Zeichnung auf der Innenseite des Schrankes]]&lt;br /&gt;
Oben im Kinderzimmer finden die Helden im Schrank eine verstörende Zeichnung, über deren Bedeutung sie lange rätseln. Es soll die Retter der Familie darstellen, eine gekrönte Person mit zwei kleineren an den Händen, einem hageren Jungen und einem struppigen Mädchen. Der Mann und der Junge haben ein beängstigendes Lächeln auf den Lippen, das Mädchen ist absolut schwarz im Gesicht. Octavia schwärzt schließlich das verstörende Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert gehen die Helden wieder hinab und suchen am Tresen nach dem Gästebuch. Auf der Seite des letzten Monats entdecken sie den Namen „Zaladhar“, der ihnen bereits aus der Notiz von Sabaoth bekannt ist. Damit ist der unbekannte Mann, der mit der Familie gesprochen hat, ein hohes Mitglied des Dunkeln Kultes. Dann beraten die Helden, was sie mit den Gefangenen machen sollen und da Kerrak sie erkannt hat, besteht Henk darauf, dass er mitgenommen wird, um sie nicht verraten zu können. Die anderen sollen im Keller eingesperrt werden, damit die Wache aus Perlheim sie mitnehmen kann. Also soll der gefesselte und genebelte Kerrak an einem Seil mitgeführt werden, wenn die Helden aufbrechen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img kerrak.png|miniatur|rechts|Der gefesselte Kerrak hinter Henks Pferd]]&lt;br /&gt;
Die Palatoren haben dem Knecht Garrick und der Amme Bescheid gegeben und sie kommen zurück ins Gasthaus und Maevia kümmert sich um die verstörte Rina. Sie danken den Helden und sagen, dass sie dafür sorgen würden, dass man auch in Perlheim von ihrer Heldentat hört. Doch die Helden verraten nicht ihre Namen und Henk wimmelt sie ab, dass es nicht der Rede wert sei und sie ja auch aus Perlheim seien. Sie laden die Helden ein, über Nacht ihre Gäste zu sein, auch wenn sie darauf hinweisen, dass sie keine Vorräte mehr haben und es vermutlich auch nicht sauber sei. Da es jedoch erst früh am Nachmittag ist, lehnen die Helden höflich und dankend ab, da sie bis zum Abend noch ein ganzes Stück Strecke schaffen wollen. Garrick empfiehlt ihnen einen Rastplatz am Rand des Waldes, den sie vor der Nacht erreichen können. Dankend verabschieden sich die Helden und verlassen Ferja mit Kerrak im Schlepptau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 10: Reise nach Opploh === &lt;br /&gt;
'''4./5. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden reisen aus [[Ferja]] ab und nehmen den Schauspieler Kerrak mit, da er sie erkannt hat. Sie erfahren von ihm viel über ihren eigenen Mythos in [[Barthavion]] und entdecken auf der Reise, dass sie eindeutig verfolgt werden. Ihr Weg führt sie durch das Nachtholz mit seinen schrecklichen Geschichten. Sie erreichen [[Opploh]] und sprechen mit einem uralten Jäger über die Ereignisse in der Vergangenheit. Sie erfahren, dass Octavias Mutter vermutlich vom Jäger Dilos beerdigt wurde und beschließen, ihn aufzusuchen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden vom Gasthaus [[Ferja]] aufbrechen, fängt es leicht an zu regnen und die Reise wird etwas ungemütlich. In der Region südlich des Flusses Linsach hört die Heidelandschaft auf und es erstreckt sich eine sanfte Hügellandschaft mit lichten Wäldern und felsigen Boden, der an manchen Stellen sehr karg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak, der immer noch genebelt ist und hinter Henks Pferd gebunden ist, jammert vor sich hin und trottet hinter den Pferden hinterher. Doch nach noch nicht zwei Stunden bricht er zusammen und wird ein Stück mitgeschleift, bis Henk sein Pferd anhält. Obwohl er davon ausgeht, dass Kerrak übertreibt, droht er ihm ordentlich und wirft er ihn hinten über das Pferd, so dass er bäuchlings mit dem Kopf nach unten mitreiten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit machen die Helden eine kleine Rast unter einer weitlausladenden Linde, denn es regnet weiterhin. Kenji spricht zu Kerrak und erklärt ihm, dass sie wohlmöglich den Knebel entfernen könnten, wenn er verspräche, ruhig zu sein. Kerrak nickte dankbar und Henk entfernt seinen Knebel. Kenji fragt sich, was sie jetzt mit dem Schauspieler anstellen sollen und Kerrak signalisiert, dass er einen Vorschlag hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlägt vor,  für die Helden arbeiten zu können, und preist seine Fähigkeiten an, sich als jeder, den sie wollen, ausgeben zu können. Er sei fähig, alle Leute sofort zu imitieren, und als Beweis macht er Henk so gut nach, dass dieser schmunzeln musste. Kerrak versucht sich auch leidlich an Kenji und gibt zu, dafür noch etwas üben zu müssen. Außerdem habe er unglaublich viele Kontakte in jeder Stadt, könne Informationen sammeln und werde treu bei den Helden bleiben. Er verspricht ihnen auch, niemandem zu erzählen, wer sie seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk die Frage aufwirft, ob man Kerrak wohlmöglich bis nach Sapos mitschleppen müsse, damit die Rückkehr der Helden nicht schon vorher bekannt würde, wirft Kerrak vorsichtig ein, dass er natürlich auch wen in Sapos kennen würde. Auf Nachfrage erwähnt er den Wirt Olwin und den Knecht Fryn vom Gasthaus „Zum staunenden Gast“ sowie die Hure Maegin. Außerdem berichtet er von Nyssos und erwähnt nebenbei, dass er mit den Nemorern eigentlich nach Nyssos wollte und flüstert den Helden zu, ob sie wüssten, was sich unter Nyssos befände. Als diese ihn fragend anblicken, erzählt er vom Schwarzmarkt unter der Stadt, wohin die Räuber mit ihm wollten, um sich dort mit Leuten von Graltik zu treffen. Was die Nemorer jedoch dort genau wollten, wisse er nicht, aber es ginge wohl darum, dass Graltik sich angeblich irgendwo verstecke und eine Rückeroberung von Kratara plane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Wissen über die Helden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak freut sich darüber, eine Weile mit den Helden mitzureisen, und erzählt ihnen von seinen Plänen, ein Theaterstück über sie zu schreiben. Dann gesteht er, dass er ein großer Bewunderer von ihnen sei und all ihre Geschichten in Hallfels gehört habe. Als die Helden ihm dies nicht so recht glauben wollen und nachfragen, was er denn alles wisse, beginnt er zu erzählen.&lt;br /&gt;
* Kerrak hat vom Sieg bei [[Freywall]] gehört, wo die Helden den Inquisitoren den Weg bereitet haben, indem sie einen mächtigen Hexenmeister töteten, damit diese die Untotenseuche bannen konnten (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]). &lt;br /&gt;
* Er weiß auch, dass die Helden in [[Valkenburg]] ein unheiliges Ritual unter der Stadt verhindert und so eine große Katastrophe von der Hauptstadt abgewandt haben (vgl. [[Die_Rückkehr_nach_Barthavion#Die_Kindsmorde|Kampagne 13]]). &lt;br /&gt;
* Kerrak hat gehört, dass die Helden einen Beweis dafür gefunden haben, dass die Thyrner die Schuld an den Schwarzen Jahren tragen. Die Leute würden besonders diese Heldentat feiern, da Thyrnas Maske damit gefallen sei. Niemand wolle die Thyrner seitdem als Verbündete und die Barthaver stürben lieber hilflos im Kampf gegen die Mächte der Unterwelt, anstatt sich von dem Kaiser helfen zu lassen. Außerdem sagt man, dass die Schwarzen Jahre eine bewusste List und ein böser Zauber der Thyrner war und diese alles vorsätzlich geplant hätten, weshalb es auch gut sei, dass der Kriegsrat die thyrnischen Botschafter aus der Stadt gejagt habe (vgl. [[Das_Vermächtnis_des_Aequus|Kampagne 20]]). &lt;br /&gt;
Kerrak entschuldigt sich und nimmt Octavia bei seinen Ausführungen extra heraus, da sie sich ja als Geliebte von Adarian von Thyrna losgesagt habe und eine echte Barthaverin geworden sei, da sie vor der Unterdrückung Thyrnas geflohen sei und sich gegen den Kaiser gestellt habe. Die Leute seien deshalb sehr stolz, sogar eine Thyrnerin von der bartavischen Lebensweise begeistert zu haben, was eindeutig beweise, dass diese die bessere sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia schüttelt bei Kerraks Ausführungen den Kopf und die Helden korrigieren Kerras Einschätzung der [[Thyrner]] und betonen, dass diese keine List anwandten, sondern der dunkle Kult alle getäuscht habe. Dann wollen die Helden wissen, was Kerrak noch so über sie zu erzählen habe. &lt;br /&gt;
* Kerrak erwähnt dann die Reise in den Nebelschlund und gesteht ihnen, dass alle Hoffnung der Leute auf den Helden liege (vgl. [[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei|Kampagne 21]], [[Im_Nebelschlund|Kampagne 22]]).&lt;br /&gt;
* Kerrak lobt er Henk für seine geschickte Täuschung, als er allen erzählte, [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] sei verschwunden. Seitdem gebe es unglaublich viele Abenteurer, die sich auf die Suche nach ihm begeben hätten, und mittlerweile wüssten alle, dass sein Verschwinden eine List und Adarian in Barthavion geblieben sei, weil er sein Volk nicht allein lassen konnte. Adarian sei zwar bewusst gewesen, wie wichtig die Seereise sei, aber er habe den dunklen Kult nicht aus den Augen verlieren wollen und sei deshalb untergetaucht. &lt;br /&gt;
Als Henk etwas skeptisch blickt, offenbart Kerrak seine Beweise.&lt;br /&gt;
* vor Kurzen habe Adarian gemeinsam mit dem Helden Giswar einen dunklen Zirkel in [[Ankarz]] aufgedeckt und habe sich anschließend von den Leuten feiern lassen und soll sogar eine Ansprache vor dem Volk gehalten haben.&lt;br /&gt;
* Adarian sei zuletzt in [[Lindmar]] gesehen worden, wo er gegen die Wasserghule gekämpft habe. &lt;br /&gt;
Kenji und Octavia haben genug von Kerraks Geschichten und vertreten sich etwas abseits die beiden, während Henk sich mit dem Schauspieler weiter unterhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak fragt Henk, ob es hart gewesen sei, unter Nemorern aufzuwachsen. Als Henk ihn kurz fragend anblickt, ergänzt er, dass Henk doch aus Kratara stamme und dort groß geworden sei. Dann versichert Kerrak ihm, dass es eine Frechheit sei, dass der Kriegsrat die Stadt verraten habe, und es ihm so vorkomme, als habe der Rat Graltik absichtlich den Thyrnern zum Fraß vorgeworfen, um ihn und  Kratara loszuwerden. Dies wollte Kerrak einfach mal gesagt haben, zumal Henk ja nicht nur für Graltik gearbeitet habe und diesen sehr bewundere, sondern sogar seine linke Hand genannt worden sei. Henk grinst breit und bestätigt Kerraks Variante seines Lebens nickend. Kerrak möchte auch wissen, ob Henk Adarian dankbar sei, da dieser ihn schließlich aus der Kriminalität gerettet habe, wie man erzählt. Auch dies bestätigt Henk grinsend und ebenso Kerrkas Version, dass Adarian ein Vorbild an Rechtschaffenheit und einer der hingebungsvollsten Inquisitoren des Ekklesiums sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt, ob er noch weiterte Fragen zu den Helden habe, denn jetzt sei eine gute Gelegenheit. Kerrak möchte wissen, ob Bruder Kenji tatsächlich ein Mischling aus einem Dhagari und einem Thyrner sei, was Henk bestätigt. Daher erkläre sich dann also seine nicht so dunkle Haut seiner schwarzen Haare. Dann wird Kerrak stiller, schaut sich um und erzählt Henk, dass manche munkeln würden, dass Kenji ein Bastardkind des Aequus sei, weswegen er auch in dessen Bibliothek aufgewachsen sei und solche großen Sympathien für die Thyrner hege. Henk deutet an, dass an den Gerüchten durchaus etwas dran sein könne, und stellt es außerdem so hin, als hätten Kenji und Octavia ein Verhältnis, aus dem sogar ein Kind erwachsen sei. Kerrak ist verblüfft und etwas angewidert aufgrund der vermuteten Verwandtschaftsverhältnisse. Dann will er unbedingt noch wissen, ob es für Kenji sehr schmerzhaft gewesen sei, dass mächtige [[Weiße Magie]], welche er wirkt, seine Augen zerstört habe, so dass diese ganz zusammengefallen seien. Henk nickt und sagt, dass man oft einen hohen Preis im Kampf gegen die dunkle Kultisten zahlen müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak gibt zu, dass er selbst große Angst vor dunklen Kultisten habe und sehr abergläubisch sei. Deswegen sei er auch froh, dass er nicht mehr mit zu dem Schwarzmarkt müsse, da er gehört habe, dass sich dort alle möglichen schwarzen Ritualisten und auch Geanisten verstecken würden. Außerdem könne man dort jede verbotene Zutat für dunkle Rituale erhalten oder sich sogar selbst verzaubern lassen. Henk erfährt, dass Kerrak selbst noch nicht dort unten war und nur wisse, dass nicht jeder dort hineingelassen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reisegruppe und Beobachtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe bricht wieder auf und zieht weiter auf der Straße. Kerrak setzt sich vor Henk und reitet bei ihm mit. Kurz vor der Abzweigung nach Opploh kommt den Helden eine Karawane entgegen, die aus drei Händlern und einem Karawanenführer besteht und von der Vorhut angekündigt wird. Der Karawanenführer könnte auch als Leibwächter fungieren und scheint sehr stark zu sein. Henk sitzt ab und mimt ebenfalls den Führer der Reisegruppe, als er den Karawanenführer begrüßt. Dieser stellt sich als Steddard vor und begrüßt seinerseits Henk und die Helden.  Er froh ist, mal eine andere Reisegruppe zu treffen, da sonst kaum noch Leute auf der Straße unterwegs sind. Seit der Warnung des Zwergenkönigs haben alle Angst und es reisen nur jene, die auch wirklich müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steddard berichtet, dass sie aus Hollgarten und Brundt kommen und noch das letzte Gemüse dieses Jahres nach Perlheim liefern wollen. Ein Händler bietet den Helden Kürbisse und Karotten an und Steddard erwähnt, dass die Ernte dies Jahr nicht ertragreich war und das Gemüse so klein und schrumpelig ist, wie nie zuvor. Deshalb wollen sie es schnell verkaufen, bevor es ganz verfault. Henk fragt nach der Ursache für die schlechte Ernte und der Bauer gibt an, dass es zu viel Regen in diesem Jahr gab und vieles bereits auf dem Feld vergammelt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steddard hat es etwas eilig, denn er würde gerne noch heute Perlheim erreichen, ist jedoch verspätet, da auf dem Weg eine Achse gebrochen sei. Tatsächlich kann Henk erkennen, dass die Achse eines der Wagen aus einem Baumstamm improvisiert wurde und nicht ganz rund läuft.  Henk rät ihnen, im Gasthaus Ferja die Nacht zu verbringen und dann am nächsten Tag nach Perlheim weiterzureisen. Steddard dankt, verabschiedet sich und die Karawane zieht wieder ihres Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden bereits in den Feldweg nach Opploh abgebogen sind, schließt die Nachhut Varianus auf und meldet, dass sie deutlich, aber auch sehr entfernt, Hufe auf der Straße hinter sich gehört habe. Doch als er sich umgeblickt habe, sei niemand zu sehen gewesen.  Varianus ist sich aber sicher, dass dort jemand war, und erinnert daran, dass es auf der letzten Wegstrecke keine Abzweigungen gab, an welchen jemand hinter ihnen hinzu oder abgebogen sein könnte. Doch wer immer dort war, ist nun verschwunden. Für Henk und auch für die Palatoren ist dies jedoch ein eindeutiger Beweis dafür, dass sie tatsächlich verfolgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachtlager'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es am frühen Abend zu dämmern beginnt, sieht man einen hohen Tannenwald am Horizont. Octavia erkennt den Wald sofort wieder, denn dieser ist ein unglaublich dichter Nadelwald, der hier auf einem sehr kargen, felsigen Boden steht, weshalb keine typischen Laubwälder vorhanden sind. In diesem Wald ist es immer sehr düster, deswegen trägt er auch den Namen „Nachtholz“. Er wird auch teilweise als Forst genutzt und Octavia erinnert sich aus ihrer Zeit aus Opploh daran, dass das Nachtholz angeblich in den Schwarzen Jahren besudelt wurde und es deshalb so düster ist. Einige berichteten auch über besudelte Fledermäuse, welche die Reisenden von den Bäumen aus angreifen würden, aber Octavia selbst habe so etwas hier nie erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorhut Castorius berichtet, dass es am Waldrand tatsächlich den Rastplatz gibt, von welchem die Leute in Ferja sprachen. Er ist von einer Hecke umgeben und die Palatoren schneiden überwucherte Äste schnell ab, um Raum für die kleinen Zelte zu schaffen.  Neben dem Rastplatz plätschert ein kleiner Bach und direkt auf der Südseite beginnt der Waldrand. Auf diese Weise  blickt man direkt in die düstere Finsternis hinein wie auf eine schwarze Wand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren bauen auch ganz selbstverständlich das Zelt von Octavia auf und bieten auch Kenji ihre Hilfe an, welche er dankend annimmt. Henk baut sein Zelt selbst auf und Iustus kennt die Militärzelte, so dass für ihn der Aufbau reine Routine ist. Die kleinen Militär-Zelte sind insgesamt praktisch, bestehen aus relativ leichtem, aber wasserdicht behandeltem Leder und bieten gerade genügend Platz für eine liegende Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren beginnen auch wie selbstverständlich, ein Feuer zu entzünden, ihr Getreide zu malen und daraus „Puls“, einen Getreidebrei, der typisch für die Signäre ist, zu bereiten. Sie bieten auch an, für alle etwas davon zuzubereiten. Dazu trinken sie das Hauptgetränk der Signäre, ein, Essig-Wasser-Gemisch, welches Posca genannt wird. Zusätzlich gibt es Trockenfleisch und Elwene hat ein paar Brote eingepackt, sowie eine Flasche mit Olivenöl und Garum, die man über das Brot gießen kann. Auch ein Korb Äpfel gehört zum Proviant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren versorgen dann die Pferde und führen diese zum Bach, damit sie trinken können. Sie striegeln sie auch und pflegen ihre Hufe etc. Außerdem bieten sie an, die Nachtwachen allein zu übernehmen, damit die Helden ruhen können. Schließlich hätten diese noch eine weite Reise vor sich, während sie selbst vermutlich morgen bereits nach Perlheim zurückkehren würden. Dankend nehmen die Helden an und auch Henk ist froh über etwas Ruhe. Er teilt sich sein Zelt mit Kerrak, welcher sich zuerst hinlegt, während Henk noch eine kurze Weile mit den anderen am Feuer sitzen bleibt. Kenji fragt Octavia, ob viele Erinnerungen in ihr hochkommen und die beiden sprechen noch ein e Weile über die Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zelt ist tatsächlich sehr gemütlich und absolut wasserdicht, denn es bleibt trocken, als es in der Nacht immer mal wieder regnet. Die Decken sind auch warm und alle können recht bequem schlafen. Henk hört, wie Kerrak im Schlaf „Lass mich, Vargus!“ murmelt, außerdem könnte dieser durchaus mal wieder ein Bad gebrachen, denn Kerrak stinkt sprichwörtlich wie ein Nemorer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Morgengrauen hört man draußen bereits die Palatoren, wie sie die Pferde bereit machen und ihre eigenen Zelte abbauen, auch wenn sie dabei sehr leise sind. Sie wecken die Helden auch nicht, sondern warten, bis diese wach sind. Henk ist schon früh wach und baut ebenfalls sein Zelt ab.  Kenji erwacht im Anschluss und danach Octavia. Die Palatoren wirken am Morgen voller Elan und ausgeschlafen und sind sofort mit dem Abbau des Lagers und ihren Routinen, wozu auch militärische Leibesübungen gehören (Liegestütze etc.), beschäftigt. Sie leben ein Ideal von Disziplin und Pflichterfüllung, dass man in Barthavion selten sieht und sogar bei den gewöhnlichen thyrnischen Signären eine Seltenheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Castorius Kenji und Octavia zum kleinen Bach begleitet und bewacht, berichtet Varianus Henk, dass er in der Nacht ein sehr entferntes Licht aus nördlicher Richtung gesehen habe, dass wie ein kleines Feuer wirkte, aber nur einmal kurz aufglimmte. Es könne auch eine Fackel gewesen sein, doch es war dann nicht mehr zu sehen. Er weist Henk darauf hin, dass in dieser Richtung  keine Siedlungen oder Behausungen lägen, und beide deuten es als Anzeichen auf ihren Verfolger. Nach ihrer Rückkehr zum Lager informiert Castorius auch Kenji und Octavia über die Beobachtung in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Nachtholz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Tageslicht macht das Nachtholz an diesem Herbsttag seinem Namen alle Ehre. Da es sehr diesig ist und dicke, dunkle Unwetterwolken in der Luft hängen, ist es in dem Wald tatsächlich sehr dunkel. Die Tannen wachsen dicht an dicht und schließen sich nach oben beinahe klaustrophobisch zu einem dunklen Nadeldach zusammen, dass nur wenig Licht hindurchlässt. Der gesamte Waldboden besteht aus felsigem Karst und ist stark zerklüftet. Teilweise ragen großen Felsformationen bis in die Baumkronen hinauf und im Boden sind immer wieder tiefe Erdfälle und Höhlen zu entdecken. Abseits vom Weg herrscht ein Labyrinth aus Totholz, dass von Heidelbeersträuchern umwachsen ist. Dieses zu durchqueren wäre sehr anstrengend und mit den Pferden fast unmöglich. Octavia ist damals nur mit Sheeranas Hilfe durch dieses Dickicht gekommen, die als Tiermeisterin auch das Pferd geführt haben muss. An Pflanzen wächst hier in der Dunkelheit nur wenig, jedoch leuchten ein paar Fliegenpilze rot aus einigen Lichtungen heraus, an welchen sich ein paar Birken angesiedelt haben, die mit ihren weißen Stämmen zwischen den düsteren Tannen wie helle Säulen herausleuchten. Es fängt immer wieder an zu Stipeln, jedoch bricht kein großer Regen aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak betont, dass er diesen Wald unheimlich findet und gehört habe, dass während der Schwarzen Jahre sich hier angeblich ein mächtiger Diener der Onoa versteckt hätte, ein Wesen aus purer Finsternis. Manche sagen, dass dieser noch immer hier sein Unwesen treibe und angeblich in den tiefen Höhlen unter dem Wald lebe Wanderer in die finstere Tiefe zöge. Wegen ihm würden die Tannen auch so hoch wachsen und den Himmel verdecken, da es das Licht so hasst. Angeblich hätten auch dunkle Diener der Schwarzen Götter versucht, dieses Schattenwesen zu rufen, aber wurden dann selbst von diesen verschlungen. Octavia, die hier ca. 2 Wochen leben musste, hat nie davon gehört und auch nichts dergleichen gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg zieht sich sehr lange hin und gegen frühen Nachmittag erreicht man eine Abzweigung zu einem kleinen Dorf, dass von einem Zaun aus Naturstämmen umgeben ist. Er riecht nach Wurst und Schinken und  Octavia erkennt es sofort wieder: Opploh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Opploh'''&lt;br /&gt;
[[Datei:map opploh.png|miniatur|rechts|Die Jägersiedlung [[Opploh]] im Nachtholz]]&lt;br /&gt;
Die wenigen Jäger, die in Opploh leben, reagieren sehr skeptisch und grimmig auf die Helden. Die meisten von ihnen sind gerade unterwegs und es gibt kaum Frauen oder Kinder in der Siedlung. Octavia geht in die Richtung, wo das Haus gestanden hat, in welchem sie sich mit ihrer Mutter versteckt hatte, und sie kommen an einer dicken Frau vorbei, die draußen sitzt und frische Wildschweinwürste zum Räuchern vorbereitet, indem sie diese auf eine Holzstande aufreiht. Sie grüßt nicht, als die Helden sie ansprechen, und weist nur unfreundlich darauf hin, dass es bei ihnen kein Gasthaus gäbe und die Helden den Rastplatz südlich von Opploh nutzen sollten. Von der Unfreundlichkeit abgeschreckt, suchen die Helden weiter nach dem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia führt die Helden durch das Dorf und gelangt irgendwann an eine Palisade, wo es zu dem gesuchten Haus gehen sollte. Die Helden gehen an der Palisade entlang und entdecken sogar ein neues Tor, doch keine Spur des verbrannten Hauses. Als sie sich erneut umsehen, entdecken sie einen uralten Mann, der auf einer Bank hinter seiner Hütte sitzt und eine Pfeife raucht. Er nimmt seine Arbeit wieder auf, als sich die Helden nähern, und spannt Felle zum Trocknen auf. Octavia spricht ihn an, doch der Alte wiederholt mit nuschelnder Stimme den Hinweis der alten Frau, dass es in Opploh kein Gasthaus gäbe und sie den Rastplatz südlich der Siedlung nutzen sollten. Doch als Octavia die Namen Illeina und Gerwan anspricht und nach ihnen fragt, blickt er sehr ernst auf und sagt, dass er nicht über die Leute reden wolle, denn über Tote solle man schweigen. Octavia ist verwundert, denn sie erinnert sich, dass die beiden überlebten und aus der brennenden Hütte geflohen sind und draußen waren, als sie in den Wald floh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bemerken schnell, dass der Mann vor diesem Thema anscheinend Angst hat und nicht weiterreden will. Doch Octavia setzt ihrem Charme ein und überredet den alten Jäger, ihnen von damals zu erzählen. Opploh sei seit der Nacht, als der „Schwarzmantel“ kam, verflucht, und alle, die in dem Haus von Illeina und Gerwan gewohnt haben, seien in dieser Nacht getötet worden. Es wären seltsame Umstände gewesen, denn man erzählte sich, dass die beiden eine Fremde verstecken würden, die dann auch mit ihnen gemeinsam tot gefunden wurde. Alle drei hätten vor ihrer Hütte gelegen, die in der Nacht abgebrannt sei. Aber schon vorher hätte es die Vorahnung im Dorf gegeben, dass sich etwas schlimmes ereignen würde, denn Illeina, die Tochter von Gerwan, diente eigentlich in Perlheim für reiche Leute als Magd. Alle hätten sich gewundert, als sie plötzlich zu ihrem Vater zurückgekommen sei. Sie selbst habe  zwar erzählt, dass sie wieder bei ihrem Vater wohnen würde, da die reichen Leute in Perlheim verstorben seien, aber es wäre trotzdem merkwürdig gewesen und alle hätten das Gefühl gehabt, dass sie etwas – oder eher „jemanden“ – mitgebracht hätte, den sie verberge. Manchmal habe man eine Frau nachts vor der Hütte gesehen, aber tagsüber wäre sie scheinbar in der Hütte verborgen gewesen. Obwohl das ganze Dorf neugierig gewesen sei, hätten Illeina und Gerwan nicht darüber reden wollen und hätten stattdessen alles abgestritten. Anscheinend hätten die beiden diese Fremde schon tagelang in ihrer Hütte versteckt, als dann in der Nacht der Schwarzmantel gekommen sei. Der uralte Jäger habe diesen sogar selbst gesehen, wie er nach dem Feuer in den Wald verschwunden sei. Zu diesem Zeitpunkt seien aber bereits alle tot gewesen und hätten vor der abgebrannten Hütte gelegen. Als die Helden wissen wollen, was mit den Leichen geschehen sei, erwähnt der Jäger, dass der alte Dilos damals als erster die Leichen gefunden habe, da er sich als einziger zu der schwelenden Hütte getraut habe. Er habe die Leichen dann irgendwo im Wald bestattet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird der uralte Jäger sehr aufgeregt und ängstlich und weist mit zitternder Stimme darauf hin, dass es seit dieser Nacht im Wald spuken würde. Mehrere Jäger hätten in der Nacht angeblich eine durchsichtige Gestalt im Wald gesehen, die auf sie zugeflogen sei. Sie alle seien in Panik davongerannt und seitdem sehr vorsichtig im Wald. Er selbst habe die Gestalt noch nicht gesehen, aber Beran und Seter. Als Kenji wissen will, wo die beiden zu finden seien, erwähnt der Jäger, dass er sich ausgiebig mit den beiden ausgetauscht habe und ihre Geschichten kennen würde. Dann erzählt er, dass Beran die Gestalt vor ca. einem Jahr das erste Mal gesehen habe. Plötzlich sei alles kalt um ihn herum geworden und er habe ein Licht mitten in der Nacht gesehen, als er auf der Lauer nach Wild lag. Er sei aufgestanden, aber dann sei das Licht verschwunden. Doch als er sich umgedreht habe, sei da plötzlich eine durchsichtige Gestalt gewesen, die mit einer ausgestreckten Hand auf ihn zugeflogen sei. Er habe sie nicht ganz erkennen können, da er nur noch in Panik davon gelaufen sei, aber seitdem habe er sie noch zwei Mal aus der Ferne gesehen und sei jedes Mal panisch geflohen. Auch der Jäger Seter habe die Gestalt während der Abenddämmerung hinter der alten, abgebrannten Hütte gesehen. Zum Glück habe sie ihn wohl nicht gesehen und er habe sie beobachten können. Sie habe so gewirkt, als ob sie etwas suchen würde und sich immer wieder an den Kopf gegriffen. Seitdem hätten die Leute auch den Zaun versetzt und die abgebrannte Hütte nicht mehr betreten, da sie sich fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bestätigt, dass die Beschreibungen des Erlebten tatsächlich auf Spukgestalten hindeuten, und die Helden erkundigen sich nach dem Jäger Dilos, welcher die Leichen begraben habe. Sie erfahren, dass der alte Jäger Dilos etwas weiter draußen wohne und die Spukgestalt angeblich auch mehrmals gesehen haben soll, da er weiter draußen im Wald lebe. Er sei auch der Einzige, der wisse, wo sich die Gräber befänden. Die Helden sollten einem kleinen Pfad folgen, dann gelange man zu seiner Hütte. Er warnt sie aber auch, denn Dilos schösse schnell auf alles und jeden, der unerwartet bei seiner Hütte auftauche. Dann drängt er die Helden, zu gehen, da er mit dieser Sache nichts zu tun haben wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sehen sich zunächst das abgebrannt Haus an und untersuchen die Überreste. Sie bitten sogar Iustus, einmal mit seinem Magischen Blick zu schauen, ob es etwas Besonderes in den Trümmern gäbe. Als er nichts Magisches oder Ungewöhnliches entdeckt, durchqueren sie das Dorf und suchen den kleinen Weg im Norden der Siedlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann durch ein weiteres Tor die Palisaden passieren und einem kleinen Pfad folgen, der abwärts in und durch den Wald führt. Da hier nur selten jemand entlang geht, ist der schlammige und zugewachsene Pfad mit den Pferden nicht zu  begehen. Octavia erinnert sich daran, dass sie hier auf ihrer Flucht in den Wald lief und auf Sheerana traf. Octavia floh damals aber direkt nach Norden und hat sich damals mit Sheerana durch das Unterholz geschlagen, doch nun geht der Weg eher nach Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren bieten an, dass sie auf die Pferde aufpassen und außerdem den Weg im Auge behalten, da ja immer noch mit Verfolgern zu rechnen sei. Sie könnten deshalb zu dem Rastplatz vorreiten und dort ein Lager aufschlagen. Die Helden finden den Plan gut und stimmen zu. Kerrak ruft zum Aufbruch und muss erfahren, dass Octavia, Henk und Kenji ihn nicht mitnehmen wollen und darauf bestehen, dass er bei den Palatoren wartet. Kerrak will aber nicht allein bei den Palatoren bleiben, da er Angst vor ihnen habe die beiden so kalte und stechende Blicke haben, denen er nicht vertraut. Er hat aber keine Wahl und muss sich den Wünschen der Helden fügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Helden aufbrechen, geben ihnen die Palatoren noch zwei Schaufeln und einen Leinensack mit, falls sie die Gebeine fänden. Sie bedanken und verabschieden sich, und die Helden folgen dem Waldpfad in das Nachtholz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 11: Der Spuk von Opploh === &lt;br /&gt;
'''5./6. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem Waldpfad und suchen die Hütte des Jägers Dilos. Sie begegnen im Wald einer [[Spukgestalten|Spukgestalt]], folgen ihr und identifizieren das [[Gespenster|Gespenst]] als [[Morea Octavia|Octavias Mutter]]. Die Helden erfahren von Dilos den Ereignissen vor drei Jahren und übernachten in seiner Hütte. Sie suchen das Grab und exhumieren die Knochen. Die Helden suchen an der abgebrannten Hütte nach dem Kopf und erkunden eine Fledermaushöhle. Kenji segnet die Gebeine und Octavias Mutter findet ihre Ruhe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nordöstliche Weg in das Nachtholz führt einen Abhang hinab und die Helden müssen stellenweise sehr vorsichtig sein, um nicht auf dem feuchten Untergrund abzurutschen. In der Talsohle ist der Weg sehr zugewachsen und Henk findet ihn an einer Stelle fast nicht wieder. Da es sehr stark geregnet hat, sind einige Stellen sehr schlammig und die Helden kommen an eine Wildschweinsuhle, die kaum zu umgehen ist, da überall wuchernde Sträucher den Weg versperren. Hier steht das Wasser fast kniehoch und Henk versucht, so weit am Rande entlangzukommen, wie es geht. Dabei rutscht er etwas in die tiefere Mitte ab und bleibt mit seinem Stiefel fast im kniehohen Schlamm stecken. Octavia sucht einen vom Wind abgerissenen Tannenast und legt ihn mit Kenjis am Rand der Suhle in den Schlamm. Dann geht sie vorsichtig hinüber und sinkt nicht so tief ein wie Henk. Auch Kenji und Iustus können mit Hilfe des Tannenastes das Schlammloch überqueren und der Weg führt auf der Talsohle weiter, bis er wieder sanft ansteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji riecht plötzlich einen süßen Geruch und ist kurzzeitig verführt, bis der Duft stärker und von allen wahrgenommen wird. Es liegt ein unglaublich starker Geruch nach Verwesung in der Luft und es riecht so, als ob man direkt auf einen Haufen von verrottenden Leichen zugeht. An einer besonders dichten Stelle wachsen auf einer Lichtung fast kniehohe, schwarze Pilze, um welche herum überall kleine Knochen liegen, die stellenweise fast wie aufgelöst wirken. Henk entdeckt an einem dieser Pilze klebend ein totes, halbverwestes Eichhörnchen und Octavia sieht an Anderen tote Käfer und eine tote Maus. Die Pilze wirken sehr klebrig und Kenji spürt, dass von diesen Pilzen sehr schwach eine leiht verderbte [[Schwarze Magie]] ausgeht. Octavia identifiziert die Pilze als sogenannte „[[Moderlinge]]“, eine Art Stinkmorchel, die sich jedoch von den Tieren ernährt, die sie anlockt. Man sagt, dass diese erst seit den schwarzen Jahren in Barthavion wachsen und eine Entartung von normalen Pilzen seien, die mit dem Einfluss des [[Sathros|Noxxuz]] in Kontakt gekommen sind. Für Menschen sind sie aber ungefährlich, wenn man sie nicht berührt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gehen vorsichtig am Rand der Lichtung vorbei und umgehen die Pilze. Sie setzen ihren Weg fort und nach mehreren Stunden gelangen sie schließlich in der Dämmerung zu einer kleinen Lichtung, wo der Weg abrupt endet. Die Helden sehen sich um, doch es ist keine Hütte zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jägerhütte und Geistersichtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Henk erspäht mit seinen von Twill geschärften Augen etwas abgelegen von der Lichtung eine versteckte Hütte, die mit Tannenzweigen abgedeckt ist. Er weist die anderen darauf hin und jetzt sehen auch sie die Hütte. Die Helden gehen sofort in Deckung, um nicht beschossen zu werden, und rufen laut nach Dilos. Als sich aber nichts regt, nähert sich Henk vorsichtig der Hütte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hinter der Hütte hängen aufgespannte Felle und auf die Tür ist mit Kohle ein Fuchskopf gezeichnet. Im Inneren ist niemand und Henk sagt den anderen Bescheid, die zu ihm kommen. Die Bedeutung des Fuchskopfes ist Henk und den anderen klar, denn man zeichnet ihn traditionell in Barthavion, um Twill darum zu bitten, dass er einen verbirgt. Dilos will also, dass diese Hütte nur schwer gefunden wird, weshalb auch alle genauer suchen mussten.&lt;br /&gt;
Nachdem Henk niemanden entdeckt hat, ruft er die anderen zu sich und sie betreten die Jägerhütte. Diese besitzt nur einen Innenraum mit einer Strohmatte auf dem Boden, einer kleinen Feuerstelle mit Holzvorrat und ein paar Vorräten von Trockenfleisch. Die Helden entzünden ein Feuer und beraten, wie sie jetzt vorgehen wollen. Eigentlich wollen sie auf den Jäger warten, aber sich auch nicht von ihm in seinem Haus überraschen lassen. Also gehen sie wieder nach draußen und nehmen über sich Bewegungen wahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dämmerung beobachten sie größere Wesen, die in der Luft herumschwirren, und erkennen an ihrem Flug, dass es sich anscheinend um Fledermäuse handelt, die jedoch viel größer sind als die Gewöhnlichen, denn ihre Flügelspannweite ähnelt eher einer Krähe als einer Fledermaus. Doch sie scheinen sich für die Helden nicht zu interessieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia entdeckt plötzlich einen weißlichen Schein entfernt im Wald, der sich bewegt und eine humanoide Gestalt hat. Sie hört nichts und die Gestalt gleitet durch das Unterholz, als ob sie schweben würde. Dann verschwindet die leuchtende Gestalt zwischen Bäumen. Octavia ruft den anderen zu und stolpert dann in die Richtung, wo sie die Gestalt zuletzt gesehen hat. Henk folgt ihr, so schnell er kann, und als Octavia die Stelle erreicht, wo der Geist war, blickt sie sich um und der Geist taucht nochmal auf. Sie folgt ihm und kann einen Blick auf ihn werfen. Die leuchtende Gestalt kniet auf einer kleinen Lichtung und Octavia sieht sie nur von hinten. Es handelt sich um einen weiblichen Geist mit langen, gewellten Haaren. Sie trägt ein thyrnisches Gewand und hält sich den Kopf, als würde sie weinen. Dann richtet sie sich auf und dreht sich um, so dass Octavia nun das Gesicht erkennen kann. Es ist tatsächlich ihre Mutter, die sich verzweifelt an den Hals greift. Ihre Lippen formen Worte, aber es kommt nichts aus ihrer Kehle, als ob sie nicht rufen könnte. Dann greift sie mit ihren Händen verzweifelt an ihren Hals und drückt diesen scheinbar zusammen oder hält ihn fest. Octavia erkennt, dass der Hals eine tiefe Wunde besitzt, die sich einmal ganz um den Hals herumzieht. Es wirkt nun auch so, als ob der Kopf fast locker auf den Schultern sitzt und nur von ihr auf seinem Platz gehalten wird. Der Geist von Octavias Mutter versucht verzweifelt zu rufen, aber bekommt keinen Laut aus ihrer Kehle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und auch Kenji sind inzwischen dazugekommen und treten hinter Octavia auf die Lichtung. Octavia spricht ihre Mutter an, doch diese scheint sie nicht wahrzunehmen. Auch von Henk und Kenji nimmt sie keine Notiz, bis Kenji ein Licht erstrahlen lässt, auf welches sie mit ausgestreckter Hand zufliegt, um schließlich durch Kenji hindurchzufliegen. Kenji spürt eine Eiseskälte, als der Geist durch ihn hindurchschwebt. Octavia beobachtet ihre Mutter und hat das Gefühl, dass sie aufgewühlt und verstört wirkte und die Präsenz ihrer Tochter wohlmöglich unbewusst gespürt hat. Der Geist verschwindet kurz darauf wieder in der Schwelle und lässt die Helden allein zurück. Sie kehren zu Iustus zurück und erzählen ihnen von ihren Beobachtungen. Kenji ist traurig, da er Octavias Mutter auch gekannt hat, und betrachtet Octavia, die durch die Begegnung mit dem Geist ganz aufgelöst ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der alte Jäger'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bemerkt Henk, dass sie beobachtet werden, denn ein alter, breitschultriger Jäger, der ein totes Reh auf dem Rücken trägt, steht etwas abseits und hört ihnen anscheinend schon etwas länger zu. Aber statt sie begrüßen, merkt er nur an, dass sie die ersten seien, die vor dem Geist nicht sofort davongelaufen wären. Als die Helden ihn fragen, ob er Dilos sei, nickt er nur und will wissen, was sie herführt. Octavia erzählt von ihrer Suche nach den Gräbern der Toten und Henk fragt direkt, ob einer Leiche der Kopf fehlte. Dilos nickt und nimmt die Helden mit zu seiner Hütte. Während diese sich ans Feuer setzen, hängt Dilos erst seine Beute auf und setzt dann einen Topf mit einem Eintopf aufs Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erklärt ihnen kurz, dass er sie im Morgengrauen zu den Gräbern führen kann, da er die drei beerdigt habe. Doch zuerst müsse er aber essen und sich ausruhen, außerdem würde man die Gräber im Dunklen ohnehin nicht finden. Er bietet den Helden an, dass sie sich ebenfalls am Feuer ausruhen können und sie dann gemeinsam am Morgen aufbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Dilos sein Essen nimmt und isst, fragt Henk ihn nach den Ereignissen in der Nacht vor drei Jahren. Dilos erzählt, dass er die drei Toten damals gefunden habe und noch heute bei der Erinnerung schaudere, da der Anblick unerträglich grausam gewesen sei. Eine der Toten habe vor der niedergebrannten Hütte gelegen, die anderen beiden etwas weiter von der Hütte entfernt. Sie seien grausam getötet worden, so dass er den Anblick kaum ertragen konnte, denn überall sei Blut gewesen. Henk fragt, ob eine von ihnen geköpft war, und Dilos bestätigt es. Dann erzählt er, dass er die Leichen dann einzeln hergebracht habe, da alle im Dorf furchtbare Angst hatten und glaubten, dass es ein dunkler Hexenmeister in schwarzer Robe war, die sie getötet habe. Sie hätten Angst, dass die Leichen besudelt seien und vielleicht sogar zu Wiedergängern würden. Dilos erklärt, dass die Leute in Opploh den Mörder den Schwarzmantel nennen. Er selbst habe aber keine Spuren von Magie entdecken können, sondern für ihn habe es so ausgesehen, als seien sie durch Klingen gestorben. Er habe sie dann beerdigt und seitdem sei im Dorf nicht mehr über diese Nacht gesprochen und auch die abgebrannte Hütte von Gerwan sei nie wieder aufgebaut worden. Dann erwähnt Dilos, dass wenige Wochen später auch der Spuk im Wald begonnen habe und immer wieder diese durchsichtige Gestalt gesehen werde, die mit ausgestreckter Hand auf die Menschen zuflöge. Einige Jäger habe sie bereits fast zu Tode erschreckt und auch er selbst habe sie schon mehrmals gesehen und glaube nicht, dass sie böse Ansichten hege, denn sie wirke traurig, verzweifelt und sehr verwirrt, aber nicht bösartig. Trotzdem habe er eine gesunde Angst vor ihr und hoffe jede Nacht, dass Twill seine Hütte vor ihren Geisteraugen versteckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Alte erfährt, dass es sich bei dem Geist um Octavias Mutter handelt, steht er auf und meint, dass er sich gerade an etwas erinnere. Er holt eine verstaubte Kiste aus einem Versteck unter den gelagerten Holzscheiten, kramt in ihr herum und holt dann eine goldene Mantelschnalle in Form eines Schwanes hervor. Er habe diese bei der Fremden gefunden und sie mitgenommen, da er noch nie etwas aus Gold in der Hand gehalten habe. Eigentlich habe er sie verkaufen wollen, aber da er hier draußen kein Geld brauche, habe er sie behalten, da sie auch so schön sei.  Hin und wieder habe er sie sich angesehen, da er den Glanz so möge und noch nie so etwas Schönes gesehen habe, wie diesen Schwan. Dann überreicht er die Fibel an Octavia und sagt, dass er sie ihr überlasse, da er wisse, wie wichtig Familie sei. Er selbst habe keine mehr und komme mit der Einsamkeit gut zurecht, aber trotzdem denke er auch heute noch oft an seine eigene Mutter, die bereits vor Jahrzehnten starb. Octavia fragt, was sie ihm dafür geben könne, doch Dilos will keine Belohnung oder Bezahlung, da er den ganzen Reichtum des Waldes vor der Tür habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erklärt der alte Jäger, dass er jetzt schlafen wolle, und rollt sich in eine Ecke seines Hauses zusammen. Die Helden legen sich ebenfalls hin und wechseln sich bei der Wache ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Gräber und die abgebrannte Hütte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen frühstücken die Helden etwas und brechen dann in den Wald auf. Der Alte führt sie quer durch das Unterholz und Henk erahnt, dass er anscheinend kaum wahrnehmbaren Tierpfaden folgt. Es ist ein längerer Weg mit Baumstämmen oder Pfützen, die überwunden werden müssen. Schließlich kommen sie zu einer Lichtung mit einem sehr großen Bergahorn und Dilos zeigt neben den Baum und sagt, dass es dort sein müsse. Er weißt die Helden an, auf dem Boden nach drei größeren Steinen zu suchen, die irgendwo unter dem Baum liegen müssen. Da alles um den Baum herum zugewachsen ist, suchen die Helden gemeinsam und Octavia stößt schließlich auf zwei nebeneinander liegenden Steinen und spricht Dilos darauf an. Der Jäger erinnert sich, dass er den Jäger mit seiner Tochter als Familie zusammen beerdigt habe, und da er nicht gewusst habe, in welchem Verhältnis die beiden zu der Fremden standen, habe er diese etwas abseits von ihnen beerdigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia findet in der Nähe einen einzelnen Stein und Henk nimmt die Schaufel und hebt das Grab aus. Während Henk gräbt, setzt sich Octavia zu den zwei Steinen. Sie dankt Illeina und opfert ihr Brot und Wasser. Henk findet in einiger Tiefe schließlich Knochen und reicht sie einzeln nach oben. Octavia nimmt sie an und legt sie in den Beutel. Als Henk keine weiteren Knochen mehr findet und sie das Skelett komplett nur ohne Kopf haben, weist Kenji darauf hin, dass die Gebeine vollständig sein sollten, bevor er sie segnet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fragt Dilos nach dem Schädel und dieser erklärt, dass er den Kopf gesucht, aber nicht gefunden habe. Falls der Attentäter ihn nicht mitgenommen habe, könnte er noch in der Nähe der Hütte liegen. Die Helden denken darüber nach, ob der Attentäter den Kopf mitgenommen haben könnte, doch da es sich um Silvius eigenen Palatoren und nicht um Kopfgeldjäger gehandelt hat, würden sie ihm kein Zeichen ihres Erfolges mitgebracht haben, denn solch brutale Sitten werden bei den Thyrnern auch eigentlich abgelehnt. Henk erwähnt, dass es aber Sinn machen würde, die Leiche unkenntlich zu machen, damit diese niemand erkennt. Octavia stimmt ihm zu, denn immerhin hatte Silvius in seiner Version bereits Wochen zuvor behauptet, dass er Beweise dafür habe, dass Octavia und ihre Mutter in der Villa getötet und ihre Leichen über die Klippen ins Meer geworfen wurden. Für seine Interessen wäre es also nur wichtig, dass der Kopf am besten so verschwindet, dass man ihn nie wieder findet. Falls sie also Glück haben, könnten die Attentäter diesen irgendwo in der Nähe der Hütte versteckt haben, da sie ihn vermutlich auch nicht lange mit sich herumtragen wollten. Die Helden beschließen, diese Chance zu nutzen, und wollen sich nochmal bei der abgebrannten Hütte umsehen. &lt;br /&gt;
[[Datei:map opploh.png|miniatur|rechts|Die Jägersiedlung [[Opploh]] im Nachtholz]]&lt;br /&gt;
So machen sich die Helden wieder auf den Weg nach Opploh und durchqueren erneut die Senke im Nachtholz. Sie steigen wieder zum Ort hinauf und begeben sich zum abgebrannten Haus.  Während Octavia die Überreste des Hauses betrachtet, fallen ihr immer mehr Details aus der Nacht ein, die sie vermutlich traumatisch verdrängt hatte. Sie erinnert sich, dass sie aus der Hütte floh und findet sogar die Stelle wieder, wo sie sich damals versteckt hat. Währenddessen sondiert Henk die Umgebung und macht zwei Steinhaufen aus, unter denen der Attentäter den Schädel versteckt haben könnte. Kenji untersucht den westlichen von ihnen und Henk betrachtet den Haufen, zu dem auch Octavia geht, weil sie sich dort damals versteckt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia sieht sich dort um und ihr fällt ein, dass sie von hieraus beobachten musste, wie der Attentäter ihre Mutter mit einem einzigen, brutalen Hieb enthauptet hat. Sie war völlig geschockt und starrte hin, wurde aber nicht von dem Attentäter entdeckt, da der Rauch von der brennenden Hütte und die Schreie von Illeina und Gerwan ihn abgelenkt hatten. Kenji hat inzwischen seine Untersuchung des Steinhaufens abgeschlossen und ist sicher, dass dort kein Schädel versteckt wurde. Auch Henk hatte wenig Glück und wurde nicht fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia geht zum Ort, an dem ihre Mutter enthauptet wurde und ihr fällt ein, dass der Attentäter den Kopf nahm und dann damit in Richtung der Felsen an der Klippe gegangen ist. Denn als er über den Zaun stieg, nutze sie die Chance und floh durch die Büsche in Richtung des Waldes, wo sie auch ihr Pferd versteckt hatten, das niemand im Dorf sehen sollte. Octavia teilt den anderen ihre Erinnerung mit und gemeinsam gehen sie zu den Felsen am Rande des Abhangs. Es fällt allen sofort auf, dass es hier einige sehr tiefe Erdspalten gibt. Octavia hört aus einem Spalt eine leise akustische Schwingung, als ob jemand über einen Flaschenhals blase. Sie hält die Hand herüber und bemerkt einen leichten Windzug. Die Spalte ist auch so große, dass ein Kopf hindurch passen würde. Henk wirft einen Stein hinunter und stellt über das beim Aufprall ertönende Echo fest, dass dort ein viele Schritte tiefer Abgrund mit einem größeren Höhlenraum sein könnte. Aus dem Spalt steigt außerdem ein leichter, beißender Geruch, der nach Ammoniak riecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden blicken den Abgrund hinunter und stellen fest, dass die gesamte Felswand sehr zerklüftet ist. Da es einen Windzug aus dem Loch gab, muss es irgendwo eine Verbindung durch einen offenen und mit dem Loch verbundenen Zugang geben. Eventuell ist diese sogar so große, dass man ins Innere kann. Octavia weiß noch, dass sie hier im Wald überall Höhlen gesehen hat, da der Karstboden viele Hohlräume besitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also machen sich die Helden auf den Weg und steigen einen steilen Pfad hinab in den Abgrund. Unten angekommen suchen sie den Abhang nach Höhlen ab. Octavia hat einen vielversprechenden Spalt entdeckt, zu dem man allerdings ein Stück hochklettern muss. Der Spalt ist aber breit und hoch genug, dass man sich seitlich und leicht in der Hocke hindurch quetschen kann. Aus dem Spalt strömt ihnen ein intensiver, beißender Gestank entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Höhle'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Map fledermaushöhle.png|miniatur|rechts|Die Fledermaushöhle unterhalb von [[Opploh]]]]&lt;br /&gt;
Octavia betritt die Höhe als erste und lässt eine kleine Flamme entstehen, die ihr Licht gibt. Henk folgt ihr und Kenji geht als letzter und lässt seinerseits den Greif auf seinem Stab hell erstrahlen. Iustus will draußen warten und den Eingang sichern. Der Spalt ist eng, aber Octavia dringt immer weiter vor. An einer Gabelung entscheidet sie sich für die rechte Seite und hört jetzt vor sich Bewegungen und ein leises Schaben und Kratzen. Es riecht streng und auf dem Boden findet sich Kot, vermutlich von Fledermäusen. Diese hängen unter der Decke und werden unruhig durch das Licht. Octavia löscht ihr Feuer und die Helden ziehen sich etwas zurück. Da kein Luftzug aus der Höhle vor ihnen kommt, entschließen sie sich, die linke Seite auszuprobieren. Wegen der Enge des Spaltes geht nun Kenji vor, gefolgt von Henk und Octavia bildet das Schlusslicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht zuerst, im linken Spalt einen Luftstrom wahrzunehmen und tatsächlich spürt er einen ganz leichten Luftzug. Er geht weiter und betritt als erster einen größeren Höhlenraum. Hier sind der Gestank und auch die Lautstärke am heftigsten und eine schwüle, feuchte Wärme liegt in der Luft. Überall an der Decke hängen große Fledermäuse, die durch den Lichtschein sofort aufgescheucht werden, so dass sich ein Schwarm von der Decke löst und panisch durch die Gegend fliegt. Diese Fledermäuse sind riesig und irgendwie verzehrt und wirken von ihren Proportionen seltsam entstellt. Einige versuchen sogar anzugreifen, was normale Fledermäuse nicht tun würden, und attackieren die Helden mit ihren scharfen Krallen. Kenji verbirgt das Licht unter seinem Mantel und duckt sich weg. Ihm fällt auf, dass diese Fledermäuse ähnlich wie die [[Moderlinge]] leicht besudelt sind und, obwohl es noch normale Tiere sind, haben sie definitiv einen Schaden durch die Schwarzen Jahre behalten. Henk schlägt mit seinem Säbel nach ihnen und macht sie dadurch nur wilder und angriffslustiger. Octavia schützt sich mit Flammen vor den Fledermausangriffen und trägt dadurch auch nicht zu ihrer Beruhigung bei. Nach einiger Zeit sind die meisten der aufgescheuchten Fledermäuse hinausgeflogen oder haben sich wieder niedergelassen. Die Helden schleichen nun vorwärts und Kenji beleuchtet mit seinem Licht nur den Boden vor seinen Füßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hält sich auf der rechten Seite der Höhle und geht geduckt durch den glitschigen Fledermauskot. Zu seiner rechten tut sich ein breiterer Spalt auf, den die Helden untersuchen. Sie finden aber keinen Durchbruch nach oben und kehren in die große Höhle zurück. Kenji bleibt zunächst wieder am rechten Rand, aber dann übernimmt Henk die Führung und geht links durch die Höhle hindurch. Auf der anderen Seite stoßen sie auf einen Gang, aus dem ein leichter Luftzug strömt. Sie folgen ihm ein Stück, bis er zu schmal wird und zu steil ansteigt. Doch am Ende ist ein leichter Lichtschimmer zu erkennen, doch es ist nicht der Spalt, den die Helden suchen. Auch die weiteren Spalten auf dieser Seite erweisen sich als Sackgassen und Henk führt die Gruppe nun einmal quer durch die ganze Höhle und sie müssen sich mehrmals aufgescheuchten Fledermäusen erwehren. Schließlich entdeckt Henk auf der rechten Seite ganz am Ende der Höhle einen breiteren Gang, aus dem ebenfalls ein Luftstrom kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden die Helden einen breiteren Spalt, an dessen oberem Ende ein leichter, entfernter Lichtschein wahrzunehmen ist. Auf dem Boden liegen viele Nadeln und Tannenzapfen, die von oben heruntergefallen sind, und aus diesem Haufen hört man ein gutturales Knurren, ähnlich dem eines Hundes. Als sich Octavia noch weiter nähert, kriecht ein größeres Wesen von max. ½ -1 Schritten im Haufen umher. Kenji erkennt, dass dieses Tier nicht besudelt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavias vorsichtig man den Haufen berührt, hört man ein Fauchen, dass schärfer und explosiver als bei einer Hauskatze ist. Kaum hat sie ihre Hand weggezogen, kommt eine kleine Schnauze mit scharfen Zähnen heraus, die  scheinbar zu einem Mader gehört. Vorsichtig legen die Helden den Haufen frei und schließlich finden sie einen völlig abgemagerten Mader. Dieser ist mit Krallenspuren übersäht, die von den Fledermäusen stammen, und muss von oben hineingefallen sein und scheint hier nun schon etwas länger festsitzen, wenn man  nach seinem Kot urteilt, der überall zu entdecken ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben Mitgefühl mit dem armen Tier und erinnern sich an das Geschenk von Gwaerenor: die magische Silma-Eschen-Rinde. Octavia holt sie hervor und redet besänftigend auf ihn ein. Tatsächlich beruhigt er sich und lässt sich mit Trockenfleisch füttern. Als er sich bei Octavia auf den Arm legen will, übergibt diese die Rinde an Henk, welcher sich des Maders annimmt und ihn mit der Rinde in seinen Mantel steckt. Octavia durchsucht den Haufen und findet dann tatsächlich den völlig intakten und abgenagten Schädel ihrer Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schleichen schließlich wieder aus der Höhle hinaus und kehren mit Iustus nach Opploh zurück. Sie wollen am abgebrannten Haus die Gebeine segnen, doch Octavia findet den Platz des Mordes nicht angemessen und wählt einen großen Stein unter einem rotblättrigen Ahorn außerhalb von Opploh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zusammensetzung und Übergabe der Gebeine'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia breitet die Gebeine ihrer Mutter auf dem großen Stein aus und Kenji spricht den erlösenden Hymnus der Spea über sie. Ein helles Licht strahlt während des Hymnus aus dem Greifen von Kenjis Stab auf die Gebeine. Die Knochen leuchten kurz hell auf, ein kalter Hauch zieht um alle herum und über den Knochen materialisiert sich langsam der Geist von Octavias Mutter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Oh [[Spea]], du, die einst der flehenden Klage entstieg, hohe Wächterin auf den Zinnen des Weißen Turms! Dort, wo das ewige Eis den Himmel berührt, erhebe das Zepter, das Sidea dir reichte. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Blicke herab auf diese Seele, die heimatlos wandelt, verloren im enodischen Gespinst, verlassen und ohne Pfad. Ihr Herz ist schwer von der Last, der Blick trüb vom Zwielicht der [[Schwelle]]. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir rufen dich, Herrin: Sei ihr der Leitstern im Grau der Zwischenwelt! Sende ihr dein göttliches Geleit und die Gunst des Trostes! Lass Hoffnung niedergehen, sanft und still, wie der fallende Schnee aus den Wolken [[Aretea|Areteas]], dass sie den Schmerz bedecke und deinen Geist mit Klarheit erfülle. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Hörst du den Ruf, oh [[Morea Octavia]]? Du bist nicht mehr allein. Das Irdische ist vergangen; dein Traum hat seine Macht verloren. Ergreife den Strahl der Zuversicht! Nimm die strahlende Hand, die sich dir bietet! Spüre die Kraft, die in dir erwacht! Schreite hinfort, getragen von dem Licht, das nimmer verlischt, in das göttliche Gefilde, das deiner harret! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Kenjis Zauber endet, geschieht etwas mit dem Geist. Das Licht verdichtet sich an der Stelle, wo der Hals durchtrennt war, und es wirkt so, als würden unsichtbare Fäden die Wunde vernähen. Die Gestalt der Mutter hört plötzlich auf, sich an den Hals zu greifen und nimmt die Hände langsam herunter. Sie betrachtet sie verwundert und holt dann tief Luft, als würde sie nach drei Jahren das erste Mal wieder atmen. Ihr Blick klärt sich dann und die panische Suche in ihren Augen weicht einem schmerzhaften, aber klaren Erkennen. Sie blickt auf ihre eigenen Knochen herab und dann zu Octavia. Da begreift sie in einer Sekunde alles: den Schmerz, den Tod und die Zeit, die vergangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Lippen bewegen sich und diesmal formt sich ein Ton. Ihre Stimme ist leise, geisterhaft und klingt wie ein Windhauch aus der Zwischenwelt, aber sie ist da: „''Octavia... ''“ Es ist kein Ruf der Suche mehr, sondern ein Erkennen. Sie lächelt und in diesem Lächeln liegt der ganze Frieden einer Mutter, die endlich weiß, dass ihr Kind überlebt hat. Dann schaut sie auch in die Runde und ihr Blick bleibt kurz an Kenji hängen. Dieser hat das Gefühl, dass sie ihn auch wiedererkennt, und sie schenkt ihm ein dankbares Lächeln, dass Kenji mit tiefem Frieden erfüllt. Dann blickt sie wieder zu Octavia, verabschiedet sich dann mit einem gehauchtem „''Danke…''“ und verschwindet in dem Knochenhaufen. Ihr Geist senkt sich wie ein helles Licht auf diesen hinab und scheint bereit für die Reise nach Thyrna zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia meditiert noch ein Weilchen allein über den Gebeinen und verstaut sie dann in dem Beutel. Die Helden suchen dann den Rastplatz auf und übergeben die Gebeine an die Palatoren. Diese verstauen den Sack mit den Gebeinen sehr ehrfürchtig in einer Holzkiste, die sie auf dem Pferd haben, und sagen, dass sie so schnell wie möglich nach Perlheim zurückkehren wollen, damit Obloci die Gebeine der edlen Herrin in die Heimat schicken könne.  Castorius betont zum Abschied erneut, dass es ihnen eine große Ehre war, Octavia zu helfen und dass sie auch zukünftig, wie alle anderen Palatoren auch, der Familie des Cygnus treu ergeben sind und ihnen immer zu Diensten seien würden. Varianus nickt zustimmend und dann verabschieden sie sich und reiten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak beschwert sich, dass die Palatoren ihn wie Luft behandelt hätten, obwohl er genau wisse, dass sie barthavisch sprechen. Aber immer, wenn er ihnen etwas erzählt hat, haben sie ihn einfach ignoriert. Die Helden ignorieren ihn und beschließen, erst am nächsten Morgen weiterzureisen und die Nacht auf diesem geschützten Rastplatz zu verbringen.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 12: URU === &lt;br /&gt;
'''6.- 8. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht reitet ein Reisender im Regen vorbei und durch den Sturm sind die Wege voller Äste. In einer Schlucht geraten sie in eine Falle und Henk wird von einem Attentäter angegriffen, der zu den „Bannard-Brüdern“ aus [[Weisshafen]] gehört. Die Helden treffen Seybald, dessen Tochter am Schwarzsee in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Virna]] ein traumatisches Erlebnis hatte, und [[Archorbar]], der ihnen das mysteriöse Wort „URU“ mitteilt, welches der Kultist Olimanra im Kontext mit den verschwindenden Menschen geäußert hat. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bauen ihre Zelte auf dem Rastplatz auf, was Octavia zwar langsam, aber gut gelingt. Auch Kenji und Iustus haben keine Probleme, während Kerrak sich abmüht, mehrmals scheitert und schließlich durch die Beobachtung von Octavias Vorgehen lernt, was er tun muss. Henk übernimmt die erste Wache und bemerkt nach einiger Zeit ein Rascheln im Gebüsch, als ob sich etwas anschleicht und dann vor dem Lagerplatz lauert. Am Rascheln schlussfolgert Henk, dass es sich um etwas Kleines oder Gebeugtes handeln müsse, und zieht unauffällig seinen Säbel. Kurz darauf steht er belanglos auf und schlendert herum, wobei er sich wie zufällig der Stelle nähert, an der er das Rascheln gehört hat. Da er in der Dunkelheit nichts erkennen kann, schaut er direkt nach und entdeckt den Mader aus der Höhle, der anscheinend das Trockenfleisch gewittert hat, mit dem sie ihn gefüttert haben. Henk wirft ihm noch etwas davon hin und setzt sich wieder an das wärmende Feuer. Er bemerkt, wie sich der Himmel immer mehr zuzieht und Wind aufkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mitternacht weckt Henk dann Iustus zum Wachwechsel und nutzt dessen Zelt zur Nachtruhe. Kaum liegt Henk im Zelt, fängt es an zu Regnen und der Wind frischt merklich auf. Es zieht ein starker Sturm auf und ein größerer Ast landet direkt neben Octavias Zelt. Die Zelte sind trotz des starken Regens dicht und warm, aber als es dann auch noch anfängt zu gewittern,  werden alle durch den Lärm kurz wach, um dann wieder weiterzuschlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus weckt die Helden am nächsten Morgen zur Dämmerung und sucht dann den Weg auf, den er anscheinend genau betrachtet. Währenddessen jault Kerrak laut auf, denn in der Nacht ist Wasser in sein Zelt gelaufen und seine Kleidung ist nass. Henk sagt ihm, er solle sie sowieso mal waschen und sich am besten gleich mit, und weist auf den kleinen Bach am Weg, den Kerrak dann maulend aufsucht und sich und seine Kleidung wäscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus kehrt nachdenklich zurück und berichtet den Helden, dass es gestern im starken Gewitter so gewirkt habe, als ob ein Reisender mit einem Pferd an trotz des Sturms dem Rastplatz langgeritten sei. Leider konnte er es nur erahnen, da der Sturm und Regen so stark gewesen seien, dass man kaum die Hand vor Augen habe sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kerrak nur im Unterhemd bekleidet zurückkehrt, hängt er seine nassen Sachen an Ästen zum Trocknen über das Feuer und streckt seinen Hintern in Richtung der wärmenden Flammen, woraufhin Octavia sofort das Lagerfeuer verlässt und ihr Zelt abbaut. Die anderen schließen sich ihr an, so dass der halbnackte Kerrak allein am Feuer bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jäger Dilos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Zelte abgebaut sind, steht plötzlich der alte Jäger Dilos im Lager. Er erkundigt sich, ob Octavia erfolgreich war und ihre Mutter nun endlich nach Hause gebracht werde, und freut sich darüber, dass Octavia nun die Schwanenfibel trägt. Dilos ist erleichtert, als er erfährt, dass die Helden den Kopf wiedergefunden haben und Octavias Mutter nun in Frieden ruhen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dilos hat außerdem Neuigkeiten aus dem Dorf und berichtet, dass der Jäger Cernu ihm heute Nacht im Wald erzählt habe, dass gestern nach Sonnenuntergang ein seltsamer, verhüllter Mann im Dorf war, der sich nach der Reisegruppe erkundigt habe. Dieser habe nach sechs Reisenden mit fünf Pferden gefragt und auch eine junge Frau erwähnt. Er sei ein guter Freund von ihnen und würde sie suchen. Da Cernu aber nichts von der Reisegruppe wisse, habe er ihm nicht weiterhelfen können und nur den Rastplatz beim Dorf erwähnt. Die Helden sind sich sicher, dass dies ihr Verfolger gewesen sein muss, der sie anscheinend heute Nacht überholt hat und nun vor ihnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dilos erwähnt noch, dass die Brücke auf der Handelsstraße, die nach Osten führt, abgebrannt sei und  niemand bislang wisse, wer dahintersteckt. Falls die Helden also nach Osten reisen wollen, müssten sie einen Umweg über die Südseite machen, also ganz nach [[Nyssos]] und dann wieder nach Osten und über [[Ferning]] weiter nach [[Eldorn]] oder [[Valkenburg]]. Henk dankt und erwähnt, dass sie weiter nach Westen wollen. Der Jäger verabschiedet sich dann und wünscht allen zum Abschied eine gängige barthavische Abschiedsformel für Reisende:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Möge [[Twill|Twills]] Hand eure Fährte verwischen!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerrak und die Weiterreise'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Jäger fort ist, erwähnt Kerrak vom Feuer aus, dass er wisse, wer die Brücke abgebrannt habe. Mit Verweis auf seine Nützlichkeit erzählt er auf Nachfrage, dass es sich vermutlich um Graltiks Männer handeln würde, denn er habe es von Vargus Blutbann gehört, dem Anführer der Nemorern, mit denen er unterwegs war. Graltik plane nämlich anscheinend seine Rache an Barthavion und habe seine Männer ausgeschickt, um Unruhe und Chaos im Land zu stiften. Kerrak weiß, dass eine andere Gruppe von kratarischen Männern im Süden die Handelsstraße tyrannisiert und alle ausrauben soll, die nach Sapos kommen. Ziel sei es wohl, die Versorgung nach Sapos zu behindern. Den Helden ist bewusst, dass Sapos von allen Städten am wenigsten autark und damit auf Waren aus anderen Städten angewiesen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak bestätigt auch Henks Vermutung, dass Graltik noch etwas anderes planen würde, irgendetwas Großes. Eventuell bezöge sich dies auch auf Sapos, aber darüber wisse Kerrak zu wenig. Klar sei nur, dass Graltiks Männer inzwischen in ganz Barthavion unterwegs seien und bereits einige Handelsstraßen kontrollieren. Dann zieht er sich seine mittlerweile getrocknete Kleidung wieder an und bereitet sich auf die Abreise vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder auf dem Weg sind, reitet Henk mit Kerrak hinter sich vorweg, gefolgt vom Kenji, Octavia und Iustus aus Nachhut. Ihnen fällt unterwegs schnell auf, dass der nächtliche Sturm den gesamten Wald durcheinandergebracht hat und überall Chaos herrscht. Äste liegen auf dem Weg und die Helden müssen immer wieder anhalten, um diese zur Seite zu räumen. Kerrak spring dann zwar immer schnell von Henks Pferd und beseitigt die Äste, doch es kostet dennoch zusätzliche Zeit und verlangsamt die Reise. Als ein besonders dicker Ast liegt so ungünstig auf der Straße, dass Kerrak diesen nicht allein bewegt bekommt, eilt auch Kenji zur Hilfe. Doch die beiden können den Ast nicht bewegen und erst mit Henks zusätzlicher Unterstützung gelingt es ihnen, das Hindernis wegräumen und dem Weg weiter zu folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Weg dann etwas weiter wird und weniger Äste herumliegen, fragt Kerrak Henk unter vier Augen, was Octavia eigentlich damit gemeint habe, dass sie ihn töten würden, wenn er etwas macht, was ihnen nicht gefalle? Er will wissen, wie denn seine Chancen stehen, dass er dies hier überleben kann. Henk weist Kerrak darauf hin, dass er Octavia einfach nicht verärgern solle, doch dieser fürchtet, dass Octavia ihn nicht leiden könne und ihn sogar hasse. Henk nickt dies grinsend ab, während Kerrak ihm gesteht, dass er deswegen etwas Angst vor Octavia habe, da er schließlich wisse, dass sie das Geas Echo in der Form von Feuer in sich trage. Er will also von Henk wissen, wie er es vermeiden könne, sie wütend zu machen, da sie ihn dann vermutlich sofort einäschern würde. Henk empfiehlt ihm, sich weiterhin nützlich zu machen und Octavia am besten nicht zu nerven. Kerrak klagt, dass er ja nicht wisse, was sie denn alles nerve, und bittet Henk um einen Rat, was er tun könne, um seine Überlebenschancen zu erhöhen, denn schließlich würde er ja ein Stück über die Helden schreiben. Henks Tipp: Zurückhalten und vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak hat wegen seines Stückes noch viele Fragen an zur Beziehung zwischen Kenji und Octavia und will als erstes wissen, wie lange da schon was zwischen den beiden läuft? Als Henk beiläufig erwähnt, dass es wohl schon seit ihrer Kindheit sei, bemerkt er, dass sich auf beiden Seiten des Weges sich langsam ansteigende Felswände annähern. Henk bricht das Gespräch ab, um seine volle Aufmerksamkeit auf den Weg zu richten, denn dieser lief auf eine Engstelle hinaus, die unumgehbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Hinterhalt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt jetzt durch eine enge Schlucht hindurch, die gerade so breit ist, dass die Pferde hindurchpassen. Auf ihm haben sich vom Sturm viele Äste gesammelt, die aus dem Weg geräumt werden müssen, damit die Pferde sich nicht verletzen. Die Helden steigen ab und führen die Pferde durch die Schlucht, und Kerrak will hilfsbereit sein, geht vorweg und beginnt sofort, die Äste aus dem Weg zu räumen. Henk folgt ihm mit seinem Pferd, dann Kenji, Octavia und Iustus jeweils mit ihren Pferden. Alle sind aufmerksam und beobachten den Weg und die Wände genau.&lt;br /&gt;
[[Datei:Map schlucht nachtholz.png|miniatur|rechts|Die enge Schlucht, in der die Falle des Attentäters zuschnappt]]&lt;br /&gt;
Die Schlucht hat in ihrer Mitte einen leichten Knick und, als Henk diesen mit seinem Pferd passiert hat und Octavia dort ankommt, bemerken Henk und Kenji, dass etwas Winziges über ihren Köpfen von vorne nach hinten schnell durch die Luft über der Öffnung der Schlucht fliegt. Sie wenden sich um und genau in dem Moment kommt plötzlich ein Teil der Felswand neben Octavia ins Rutschen und trifft genau auf diese, die in herabfallende Steine und vor allem Steinstaub eingehüllt wird. Octavia geht zu Boden, wird unter dem Steinstaub beerdigt und verliert das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sieht den Erdrutsch, doch spürt schlagartig, dass ihm eine Gefahr von hinten droht, und wendet sich um. Er sieht gerade noch rechtzeitig, wie sich ein Mann mit verhülltem Gesicht von oben auf ihn schwingt, und so es gelingt Henk, sich wenigstens noch so weit wegzudrehen, dass der Angreifer ihn zwar nicht mit voller Wucht erwischen kann, ihn aber trotzdem verletzt. Kerrak schreit in der Sekunde vor Schrecken laut auf und Kenji blickt entsetzt auf eine sich immer weiter ausdehnende Staubwolke, die ihn in der nächsten Sekunde einhüllt und ihm den Atem raubt und Hustenabfälle auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht seine beiden Dolche und weicht dem schnellen Angriff des Attentäters aus, der sich ein Tuch vor dem Mund gebunden und eine Kapuze tief über die Augen gezogen hat und seinen Angriff mit den gezischten Worten kommentiert:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Ihr verdammten Füchse kriegt nun endlich eure Rechnung!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji verhüllt sich Mund und Nase und geht in die Staubwolke hinein, um Octavia zu suchen. Er tastet sich vorsichtig an Octavias Pferd vorbei und kommt nur langsam vorwärts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich ausbreitende Staubwolke hüllt die beiden Kämpfenden genau in dem Moment ein, als Henk zum Gegenschlag ansetzt und feststellen muss, dass der Attentäter ein echter Profi zu sein scheint, denn sein Entwaffnungsversuch wird geschickt vereitelt und sofort gnadenlos gekontert. Der Angreifer versetzt Henk einen äußerst schmerzhaften Stich und kommentiert ihn zischen:  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Dieser Job war ein Glücksfall!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji findet in der Staubwolke die am Boden liegende Octavia. Er hilft ihr hoch, wodurch sie wieder zu Bewusstsein kommt und sich schnell Mund und Nase verhüllt.  Ein von Kerrak geworfener Stein trifft die Schulter des Attentäters, doch er lenkt diesen nicht weiter ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henks Versuch, den Attentäter durch einen fiesen Trick zu Fall zu bringen, scheitert durch dessen Geschick. Doch wenigstens kann Henk dessen Angriff ebenso geschickt abwehren und hört dabei die Worte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Die Rache gehört uns!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia tastet sich mit Kenjis Hilfe in Richtung des Waffenlärms durch den dichten Staub, denn sie haben die Hoffnung, Henk vielleicht helfen zu können. Kerrak sucht tastend nach etwas, mit dem er angreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschließt, nicht mehr weiter zu versuchen, den Attentäter lebend zu fassen, und stellt seine Taktik um. Er führt einen gezielten Schlag gegen den Halsbereich des Angreifers durch und obwohl dieser dem vollen Angriff entgeht, fügt Henk ihm einen tiefen Schnitt am Schlüsselbein zu. Dabei will er von ihm wissen, wer ihn beauftragt habe. Der Attentäter grinst schmerzhaft und während er Henk angreift, zischt er: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Dein Feind!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk wehrt seinen Angriff geschickt mit beiden Dolchen ab und Kenji und Octavia haben inzwischen Henks Pferd überholt und erahnen den Umriss ihres Freundes in der dichten Staubwolke. Kerrak hat einen dickeren Ast gefunden und schwingt ihn mit Wucht in die Richtung des Attentäters und trifft ihn trotz der schlechten Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk attackiert diesmal den Attentäter frontal auf Bauchhöhe und durch Kerraks Schlag neigt sich dieser sogar etwas vorwärts, wodurch er Henks Angriff nicht ausweichen kann und an beiden Seiten getroffen wird. Trotzdem setzt der Angreifer zu einer weiteren Attacke an und verkündet entschlossen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Du wirst nur der erste sein!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk kann den feindlichen Hieb nicht vollständig abwehren und wird erneut verletzt. Octavia und Kenji versuchen, an Henk vorbeizukommen, doch es ist zu wenig Platz da, so dass sie warten müssen. Kerrak bereitet einen erneuten Wuchtangriff vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk setzt jetzt zu einem gezielten Stoß an und versenkt seine Klinge im Oberkörper des Attentäters, der daraufhin zu Boden geht und verendet. In dem Moment kommt von oben aus der Staubwolke ein von Kerrak geschwungener dicker Ast auf den zusammengesunkenen Angreifer geschwungen und schlägt auf dessen Schulter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist schwer verletzt und seine Freunde helfen ihm, die immer noch in der Staubwolke versunkene Schlucht zu verlassen. Sie lassen sich davor nieder, wo der Wind den Staub verweht, und Iustus kümmert sich um Henks Wunden, reinigt und verbindet sie. Octavia setzt sich ebenfalls erschöpft hin und reinigt sich vom Steinmehl. Kenji erinnert sich, dass der Attentäter ein Pferd besessen hat, und begibt sich allein in der Umgebung auf die Suche nach diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen zieht Kerrak die Leiche des Attentäters aus der Schlucht und Henk lässt dessen Taschen nach Hinweisen durchsuchen. Nachdem Kerrak nur einen Geldbeutel mit 15 Silbermünzen gefunden hat, den Henk einsteckt, will er wissen, ob er Hose, Jacke und Stiefel des Attentäters haben könne. Als niemand etwas dagegen hat, zieht er der Leiche die Sachen aus und legt dabei eine Tätowierung auf dem Oberarm frei, die drei Dolche um einen Schädel angeordnet zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kennt dieses Symbol, denn es gehört zu den „Bannard-Brüdern“, einer Gruppe von Auftragsmördern aus [[Weisshafen]]. Obwohl er selbst nie viel mit ihnen zu tun hatte, weiß aber er, dass Mestoph mit den Brüdern einige Konflikte hatte und sich in einer Art Fehde mit diesen befindet, ohne  genau zu wissen, worum es dabei geht. Auch Kerrak kennt die Brüder und erwähnt, dass diese völlig skrupellos seien und man sie im Gasthaus „Roststube“ im Hafen von Weisshafen beauftragen könne, wenn man jemanden schnell und ohne fragen beseitigen lassen wolle. Er merkt jedoch noch an, dass sie hohe Preise nehmen und nicht für arme Schlucker arbeiten würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat sich inzwischen in dem unübersichtlichen Wald etwas vom Lager entfernt und dann tatsächlich das leise Schnauben eines Pferdes wahrgenommen. Als er das versteckt angebundene Tier endlich gefunden hat, bemerkt er, dass er mittlerweile die Orientierung verloren hat und nicht mehr genau weiß, wie er zum Lager zurückkommen kann. Aber durch lautes Rufen macht er Kerrak auf sich aufmerksam, dessen Stimme ihn schließlich zum Lagerplatz zurücklotst. Dort angekommen, übergibt er dem Schauspieler das Pferd des Attentäters, so dass Kerrak nicht mehr bei Henk mitreiten muss. Dafür ist dieser auch sehr dankbar und nach einer kurzen Erholungspause geht es langsam weiter Richtung Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Begegnung am Rastplatz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es zu dämmern beginnt, kommen die Helden zu einer Weggabelung, an der sich auch ein Rastplatz befindet. Doch bereits von weitem kann man im Halbdunklen gut erkennen, dass ein Feuerschein auf diesem Rastplatz zu sehen ist. Es befinden sich bereits zwei Reisende dort, und zwar ein breiter, stämmiger Mann mit Bart und praktischer Reisekleidung, neben dem eine kleinere, verhüllte Gestalt sitzt, die sich hinter dem Mann versteckt und ihr Gesicht abwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sitzen ab und Henk nähert sich. Der Mann steht auf, als er die Helden bemerkt, und richtet sein Kurzschwert auf Henk, während er seine andere Hand schützend über die kleinere Gestalt hält und laut ruft:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Wer seid ihr? Freund oder Feind?'“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Manns scheint zu allem entschlossen und traut Henk nicht so richtig, doch als Kenji vortritt, seine Kapuze absetzt und den Mantel etwas öffnet, so dass er als Mystiker des Areteischen Ordens zu erkennen ist. Der Mann beruhigt sich und erkennt langsam, dass die Helden keine Gefahr darstellen, und setzt sich erleichtert wieder ans Feuer. Dann schlägt er vor,  dass sie sich das Lager teilen können, und lädt die Helden an sein Feuer ein. Da es mittlerweile recht kalt ist, sind alle sehr froh darüber und setzten sich zum Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gestalt verbirgt weiter ihr Gesicht und der Mann legt den Arm um sie und streichelt immer wieder ihren Rücken. Kenji fragt ihn, wer er sei, und der Fremde stellt sich als Seybald vor und fragt auch Kenji nach seinem Namen. Doch dieser erklärt ihm, dass es sicherer für ihn sei, wenn er seinen Namen nicht kennt, und Henk stellt sich als Alrik vor und geht als Führer der Reisegesellschaft durch. Octavia und Iustus bleiben im Hintergrund und setzten sich am Feuer so hin, dass sie mit ihren Kapuzen ihre Gesichter verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald hat vor allem Vertrauen zu Kenji gefasst und erzählt auf dessen Nachfrage, dass er auf dem Weg nach Lindmar sei. Er nimmt dann die Kapuze des anderen herab und darunter ist ein ca. 14 jähriges Mädchen, die er als seine Tochter Nori vorstellt. Seybald berichtet, dass diese vor einigen Wochen aufgehört habe, zu reden. Begonnen habe alles, nachdem sie letzten Sommer abends zu dem See gegangen wäre, an dem sie und ihre Familie leben, um dort nach den Glühwürmchen zu suchen. Nori sei aber nicht zurückgekommen und am nächsten Morgen habe man sie bewusstlos am Seeufer gefunden. Sie sei zwar völlig unversehrt gewesen und er wirkte so, als habe ihr niemand etwas getan, aber seit dieser Nacht spräche sie kein Wort mehr. Außerdem habe der Stallbursche vom Gasthaus ebenfalls etwas Merkwürdiges in dieser Nacht erlebt und von merkwürdigen Lichtern über dem See berichtet, die angeblich nicht von den Glühwürmchen stammen würden. Interessiert fragt Kenji nach dem Namen seines Heimatortes und erfährt, dass die beiden mit ihrer Familie in Virna am Schwarzsee leben, was Octavia nachdenklich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald berichtet weiter, dass ihnen schließlich, nachdem Nori nun seit Wochen kein Wort mehr gesagt habe, ein Nachbar geraten habe, die Mystiker des Leveischen Ordens in Lindmar aufzusuchen, die das Mädchen dort eventuell heilen können. Sollte dies aber nicht funktioniert, will Seybald seine Tochter zum Ekklesium oder Areteischen Orden bringen, weil dann die Gefahr besteht, dass es sich bei ihrem Problem nicht um eine gewöhnliche Krankheit, sondern um eine Besudelung oder einen Fluch handeln könnte. Er hoffe sehr, dass es nichts Magisches sei und die Mystiker sie heilen können, damit sich ihre Zunge wieder löse, denn immerhin stehe bald ihre Hochzeit an und ohne Stimme werde sie ihren Mann keine gute Ehefrau sein können. Dabei blickt er Kenji flehend an, da ihm aufgefallen ist, dass dieser auch ein Mann des Ekklesiums ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bietet Seybald an, seine Tochter zu untersuchen, und stellt zunächst über seinen Lichtsinn fest, dass es sich um keine Besudelung handelt, zumindest kann er keinerlei Einflüsse von Schwarzer Magie an dem Mädchen wahrnehmen. Ihm fällt aber der hohe Muskeltonus des Mädchens sowie der unruhige Blick auf, der scheinbar kaum fähig ist, etwas länger zu fixieren. Außerdem ist sie sehr mager und scheint kaum etwas gegessen zu haben. Nori wirkt also sehr traumatisiert, als ob sie sich eher in einer seelischen Starre befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis teilt Seybald seine Einschätzung mit, was diesen sehr beruhigt, da er bereist fürchtete, dass irgendeine dunkle Macht hinter der Sache stecken könne, und da man in diesen Zeiten überall Warnungen vor dem dunklen Kult höre, habe er schon das Schlimmste befürchtet. Kenji rät ihm, Nori nach Lindmar zu bringen, wo man sich im Leveischen Orden um ihr körperliches und seelisches Wohl kümmern werde. Als Kenji seine Einschätzung abgibt, fällt ihm auf, dass das Mädchen scheinbar zugehört hat und weniger geistesabwesend wirkte, und Kenji hat den Eindruck, als habe Nori ihn einmal kurz dankbar angelächelt. Dann nimmt sie auch ihr Vater erleichtert in den Arm und sagt ihr, dass nun bestimmt bald alles wieder gut werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bietet den beiden an, mit ihnen gemeinsam zu beten, was sie dankbar annehmen. Währenddessen nimmt Octavia Henk zur Seite und erzählt ihm leise, dass sie vor drei Jahren in [[Virna]], dem Heimatort von Seybald, die magische schwarze Rüstung von [[Principus Mortis]] im Schwarzsee versenkt haben. Aus diesem Grund interpretiert sie die merkwürdigen Lichter über dem See, von denen Seybald gesprochen hat, in diesem Kontext und fragt sich, ob da auch der dunkle Kult seine Finger im Spiel habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gebet ist Seybald noch entspannter und vertrauensvoller als zuvor und erzählt Henk und Kenji, dass er sich nur deshalb traue, allein mit seiner Tochter zu reisen, weil er selbst mal eine Art Held gewesen wäre. Er stamme aus Ankarz und sei viele Jahre durch die Gegend gezogen. Er habe mit einigen anderen tapferen Männern, die inzwischen fast alle tot seien, im Geisterwald gegen die Untoten gekämpft. Dies sei aber schon einige Jahre her und sie hätten einen Nekromanten in der Nähe von Morsburg stellen können. Henk kommen die Orte und die Geschichte sehr bekannt vor und er fragt Seybald, ob er [[Gerbert der Bär|Gerbert]] kennen würde. Der Alte nickt überrascht und will sofort wissen, woher Henk denn „den Bären“ kenne, und dieser erklärt ihm, er habe die Geschichten von Gerbert, dem Bären, gehört, da er ein bekannter und gefeierter Held sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald seufzt und erzählt, dass er damals noch ein junger Mann gewesen sei, als er unter anderem mit Gerbert unterwegs war. Aber nachdem er diesen Schrecken erlebt habe, sei er gezeichnet gewesen und habe damals gemerkt, dass er nicht als Held geeignet sei. Er habe dann seine Frau in Virna kennengelernt und seitdem halte er sich aus allem Ärger heraus, obwohl er immer noch fähig sei, seine Tochter zu beschützen, weshalb er ja auch allein reise. Dies sei heutzutage sogar beinahe sicherer, da es in Nyssos Verbrecher gäbe, die sich als Reiseführer ausgäben und ihre Kunden nicht zum vereinbarten Ziel, sondern in die Hände von Räubern geführt hätten. Seybald warnt die Helden davor, dass die Haupthandelsstraße nach Sapos inzwischen von Räubern kontrolliert werde, weshalb er nun auch die Nebenstrecke durch Opploh gewählt habe. Der Weg nach Ivenbau sei von Süden aus inzwischen kaum noch zu bereisen, ohne ausgeraubt zu werden. Kerrak wirft ein, dass es sich dabei vermutlich auch um Graltiks Männer handeln dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald und seine Tochter wollen sich dann schlafen legen und der Alte bietet noch an, eine Nachtwache übernehmen zu können. Da wird Henk misstrauisch und fragt ihn, wieso er ihnen vertrauen würde, obwohl er sie nicht kenne? Seybald weist auf Kenji hin und sagt, dass er dem Mystiker vertraut, in guter Gesellschaft zu reisen. Henk findet das nachvollziehbar, verzichtet aber auf das Angebot und lässt den Alten mit seiner Tochter die Nacht durchschlafen. Immerhin haben sie am nächsten Tag noch einen weiten, anstrengenden Weg vor sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen bis auf Henk in ihren Zelten und Henk macht es sich trotz leichtem Nieselregen unter freiem Himmel bequem und überlässt sein Zelt Kerrak. Kenji übernimmt die erste Wache und weckt dann Iustus zur zweiten. Doch in der Nacht geschieht weiter nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, nachdem Iustus alle geweckt hat, machen sich auch Seybald mit seiner Tochter auf den Weg. Henk überlässt dem Alten bei der Abreise den Geldbeutel des Attentäters mit den 15 Silberlingen und wünscht ihnen eine gute Reise.  Die Helden blicken den beiden noch kurz hinterher und brechen nach einem Frühstück ebenfalls wieder auf. An diesem Tag ist der Himmel klar und die Sonne kommt heraus, so dass es wärmer und trockener ist und die Pferde schnell vorankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg durch das Nachtholz schließt Kerrak mit seinem Pferd zu Henk auf und erzählt ihm, dass er gerade an seinem Stück über die Helden arbeiten würde und dazu noch ein paar Fragen habe. Henks letzte Erwähnung, dass sich Kenji und Octavia bereits seit der Kindheit etwas miteinander hätten, hat Kerrak anscheinend zum Nachdenken gebracht. Als Henk zustimmt, legt der Schauspieler los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will als erstes wissen, wo das gemeinsame Kind der beiden, von dem Henk erzählte, eigentlich sei, und erfährt, es sei in die Obhut des Areteischen Orden gegeben worden, und als Kerrak wissen will, wie alt das Kind sei, erklärt ihm Henk, dass Octavia direkt, als sie zur Frau wurde, schwanger geworden sei, weshalb das Kind jetzt vielleicht so zwischen sechs und acht Jahren alt sein dürfe. Kerrak ist etwas entsetzt über das vermeintlich inzüchtige Treiben bei den [[Thyrner|Thyrnern]] und will dann den Namen des Kindes wissen, doch Henk gibt vor, ihn nicht zu kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bohrt der Schauspieler weiter und will wissen, wie das Kind der beiden aussieht und ob es wegen Octavia magisch sei und zaubern könne. Henk liefert ihm die gewünschten Details und erklärt, es habe die gleichen Schlitzaugen wie Kenji, da es bereits ganz früh starke Weiße Magie gewirkt habe, und natürlich sei es auch hochmagisch, da es wie seine Mutter mit Feuermagie geboren sei. Kerrak fällt die Kinnlade herunter und fasziniert scheint er sich das Aussehen des Kindes im Geiste vorzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt er die Sprache auf Adarian und will wissen, ob der davon gewusst habe, denn schließlich seien die beiden ein Paar, worauf Henk das verneint und betont, dass Adarian keine Ahnung von dem Treiben zwischen Kenji und Octavia gehabt habe und auch nicht aus diesem Grund in Barthavion geblieben sei, wie Kerrak vermutet. Als Kerrak wissen will, wann sie sich mit Adarian wiedertreffen, lenkt Henk ab und wärmt die alten Verleumdungen aus dem [[Prozess_gegen_die_Helden#Kenjis_Motive|Prozess]] in [[Valkenburg]] wieder auf, indem er Kerrak die Geschichten über den bestechlichen und deshalb feisten Mystiker erzählt, der Kenji damals gewesen sein soll, der bei Schiedssprüchen für ein gutes Essen gerne die Partei des Gastgebers eingenommen habe. Dann winkt Henk ab und erklärt, da das doch alles auch ganz normal sei, denn schließlich hätten die Diener des Lichtes dieselben Bedürfnisse wie alle anderen Menschen. Kerrak hört interessiert zu und es scheint sich in ihm ein neues Bild von Kenji zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will dann noch wisse, wie Henk als guter Freund Graltiks die Pläne mit der Kontrolle der Handelsstraßen findet, worauf Henk einwirft, dass er zwar für Graltik gearbeitet habe, aber dieser jetzt mit den Schwarzmagiern im Bunde steht und vermutlich schon wahnsinnig geworden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Nachmittag erreichen die Helden die Hauptstraße und blicken direkt auf einen Ausläufer der Donnerberge, auf dessen Spitze man die Ruinen einer großen Festung erahnen kann. Alle wissen, dass dies die Ruinen der [[Calburg]] sein müssen, von denen man sagt, dass es darin spuke, so dass alle diesen Ort meiden. Kerrak ist überzeugt, dass die Burg nur aufgrund einer List der [[Thyrner]] zerstört wurde, da die Eldorner durch das Gerücht, das gestohlene Zenaische Pferd befände sich in der Calburg, ihre Skrupel für den ersten Kampf gegen die eigenen Leute aus Barthavion verloren. Doch die Helden gehen davon aus, dass es noch eine weitere Partei gab, die ein Interesse daran gehabt haben könnte, den Krieg gegen Thyrna und das Zerwürfnis der barthavischen Städte mit [[Eldorn]] zur Eskalation zu bringen, nämlich der Kult des Xul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der restliche Weg verläuft nun schneller, da die große Handelsstraße erreicht ist, die westlich der Berge verläuft. Aber auch diese Straße wirkt ungewöhnlich unbelebt und man sieht keinen Reisenden. Es liege auch überall noch Äste auf dem Weg, die nach dem Sturm niemand davon geräumt hat, was verdeutlicht, dass auch im Laufe des Tages kaum jemand hier lang gekommen ist, da man die Äste für einen Ochsenkarren hätte zur Seite räumen müssen. &lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|miniatur|rechts|[[ Elysisches Ekklesium#Stufe 5: Lichtmeister |Lichtmeister]] [[Archorbar]]]]&lt;br /&gt;
'''Treffen mit Archorbar'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends kommen die Helden zu einem Rastplatz, der an einem felsigen Abhang liegt und einen kleinen Bach hat, der wasserfallartig aus einem Stein plätschert. Schon beim Betreten des Rastplatzen bemerken sie, dass dort ganz ruhig und unbewegt ein Mann mit einem Stab sitzt. Es ist [[Archorbar]], der sie ruhig, aber erfreut anblickt und lächelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind ihrerseits äußert erfreut, aber auch sehr überrascht, den alten Freund hier zu treffen, und wundern sich, wieso er gerade hier auf sie gewartet zu haben scheint. Archorbar offenbart ihnen daraufhin, dass  er sich bereits gedacht, dass die Helden auf Reisen seien, da er ihre Anwesenheit im Erdreich von Barthavion gespürt habe. Alle Steine und Felsen hätten ihm zugeflüstert, dass sie sich mit ihren Füßen wieder auf dem Boden des Landes befinden, und so habe er sich vom Erdreich lenken lassen, bis er sie hier vorfand.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er selbst komme gerade aus [[Galadh Sidh]], wo er sich mit den Elben über die Bedrohung des Dunklen Kultes beraten habe. Dort habe er auch von dem Erfolg der Helden gehört, den alten Elbenkönig [[Sereg]] erlöst und damit den Nebelschlund aufgehoben zu haben, und auch von den Gesandten zu den Fjalgar Zwergen, zu welchen er selbst ebenfalls auf dem Weg sei, um sich mit diesen zu beraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar spricht den Helden ein großes Lob aus und betrachtet es als einen großen Sieg, dass die Helden die Gunst von Veldun errungen haben. Nun hofft er, dass der Zwergenkönig das Angebot der Elben nicht ausschlage, denn diese würden erst eine Zustimmung der Zwerge abwarten, bevor sie ihre Hilfe dann offiziell dem Kriegsrat der barthavischen Städte in Valkenburg anböten. Archorbar erklärt den Helden, dass aus Sicht der Elben Barthavion nämlich immer noch das Gebiet der Zwerge sei und dass die jungen Völker aus ihrer Sicht allein keine vertrauensvollen Verbündeten seien. Daher würden sie den Barthavers also nur ihre Hilfe anbieten, wenn die Zwerge ebenfalls an ihrer Seite kämpfen würden, da ihr Vertrauen zu den Alten Völkern größer als zu den jungen sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar äußert jedoch noch eine andere Vermutung für die Audienz der Elben beim Zwergenkönig, denn  in Galad Sidh habe er selbst von den Elben gehört, dass es einst eine Art Pakt unter den Elben von Veldun und den Fjalgar Zwergen gegeben habe, über deren genau Vereinbarung man ihn jedoch im Unklaren ließ. Sie erwähnten jedoch, dass dieser Pakt aus der Zeit des „Schattenkrieges“ stamme. Dann erklärt er den Helden, dass dieser vor sehr langer Zeit stattgefunden habe, lange bevor die heutigen Barthaver nach Barthavion gekommen und die jungen Völker überhaupt existent gewesen seien. Damals seien die [[Pazumer]] aus [[Ishurak]] nach Eboria gekommen und hätten die Elben mit dem versklavten Volk der Umbrin angegriffen und „Elyanor“, das Zentrum des alten Reiches von Veldun, zerstört. Die Pazumer seien damals aus dem Süden gekommen, wo sie an den Küsten des Thalischen Meeres bereits großes Unheil hinterlassen und „Pelagon“, die letzte Zuflucht der [[Hybraner]], zerschlagen hätten. Im Norden habe sich schließlich der Elbenkönig „Beledir“ mit dem Zwergenkönig „Grorim“ verbündetet und mit vereinten Kräften seien sie die Pazumer vertrieben worden, die sich in der großen Steppe niederließen und die Ruinen von Luggul errichteten, die seit dieser Zeit unbewohnt und glücklicherweise fast vergessen seien. Archorbar vermutet, dass es in der Zeit dieses Krieges dazu gekommen sei, dass die Fjalgar-Zwerge und die Elben aus Veldun ein Wissen erlangt oder ein Geheimnis zu hüten begonnen hätten, dass sie vor den jungen Völkern bis heute verschwiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden fragen Archorbar, um was es bei dem Geheimnis gehe, doch dieser berichtet nur, dass die Elben in Galad Sidh ihm gegenüber angedeutet hätten, es sei Zeit, dass der Zwergenkönig den Barthavern endlich die ganze Wahrheit über ihre Heimat erzählen müsse, damit diese verstünden, worum es bei der Bedrohung durch den Dunklen Bund wirklich ginge. Archorbar ahne, dass es sich um ein großes Geheimnis handeln müsse, welches die Motivationen und Ziele des dunklen Kultes offenlegen könnte,  aber auch ihm gegenüber wollten die Elben nicht mehr von ihrem Wissen preisgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar erzählt dann auch von den verschwindenden Menschen überall im Land. Da niemand wisse, wann wieder jemand verschwinde, sei es fast unmöglich, die Verschwundenen auf den Straßen ausfindig zu machen. Archorbar berichtet, einige Inquisitoren hätten jedoch einer Familie aus Trutz folgen können, die sie am Tag nach ihrem Verschwinden auf der Handelsstraße angetroffen haben. Diese hätten jedoch gesagt, dass sie privat reisen würden, und unter diesen Umständen habe sie ja niemand aufhalten können, da es ihr freies Recht sei, zu reisen, und sie auch nicht verpflichtet seien, irgendjemanden etwas darüber zu erzählen. Die Inquisitoren hätten sie deshalb weiterreisen lassen, aber einer von ihnen habe sich an sie herangehängt, um zu beobachten, wohin sie ihr Weg nun führe. Doch einen Tag später fanden seine Mitstreiter diesen Inquisitor tot am Wegesrand, aufgeschlitzt mit einem Dolch. Archorbar berichtet, es habe gewirkt wie ein Raubüberfall, aber die Familie selbst sei unauffindbar gewesen, als ob sie den Räubern entkommen oder – aus welchen Gründen auch immer – von ihnen verschont worden seien.&lt;br /&gt;
[[Datei:img notiz sabaoth.png|miniatur|links|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Archorbar merkt an, dass es derzeit auch schwer sei, die Verschwindenden zu verfolgen, da die Straßen sehr unsicher seien. Er selbst sei auf der Handelsstraße gestern von Räubern angegriffen worden, habe sie aber in die Flucht schlagen können. Es seien Nemorer gewesen, die eindeutig Kratarische Lederbekleidung trugen. Archorbar hörte, dass diese Männer aus [[Kratara]] die gesamten Handelsrouten im Land terrorisieren würden und es fast so wirke, als gäbe es einen Zusammenhang zwischen den Raubzügen von [[Graltik Blutklinge|Graltiks]] Männern und den verschwundenen Leuten, da es durch die unsicheren Straßen unmöglich geworden sei, ihrer Spur zu folgen. Die Helden informieren Archorbar über ihre Erkenntnisse, dass Graltik mit dem dunklen Kult zusammenarbeitet, was sein Handeln in ein neues Licht rückt. Die Helden zeigen Archorbar auch die Notizen, welche sie auf [[Sabaoth Immortalis|Sabaoths]] Schiff gefunden haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_47:_Auftauchen|Episode 22.47]]), und weisen ihn darauf hin, dass sie in [[Ferja]] ebenfalls eine Familie entdeckt haben, die über Nacht verschwunden ist (vgl. [[Das_Mysterium_von_URU#Episode_09:_Ferjas_Unheil|Episode 23.09]]) und in diesem Zusammenhang im Gästebuch auf den Namen „Zaladhar“ gestoßen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar berichtet jetzt darüber, dass vor einigen Wochen in [[Olborg]] nach einem langen Kampf ein sehr mächtiger schwarzer Ritualist festgenommen worden sei, der dort versucht habe, den Tempel des [[Alethon]] durch grausame Menschenopfer zu entweihen. Er habe sich als ein Meister des [[Bund des Xul|Kult des Xul]] zu erkennen gegeben und die dunkle Macht gepriesen, die er durch das Mal des [[Utukk'Xul]] erhalten habe. Er habe im Verhör unter einem Wahrheitstrank stehend zugegeben, dass er wisse, warum und wohin die Menschen über Nacht verschwinden würden. Doch sein Geist sei zu stark gewesen und nach Stunden, in denen er mit Zaubern und weitere Tränken bearbeitet worden sei, habe er nur ein mysteriöses Wort von sich gegeben: „URU“ Mehr habe man aus diesem Mann nicht herausbekommen können. Leider sei er am Abend vor seiner Hinrichtung dann auf ungeklärte Weise aus seiner Zelle in Olborg verschwunden und die Wachen, drei gut geschulte Inquisitoren, lagen tot und mit verzehrten Gesichtern auf dem Boden des Sanctums. Dann blickt Archorbar die Helden ernst an und tippt auf die Notizen, während er ihnen offenbart, dass der Name des Schwarzen Kultisten angeblich „Olimanra“ sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Archorbar auf die Situation in Sapos an und weiß, dass diese gerade unglücklich ist, da die unsicheren Handelsstraßen die Nahrungsmittellieferungen erschweren, die nun zum Ende des Herbstes dringend angelegt werden müssen. Er prognostiziert, wenn es so weiter ginge, werde die Stadt nicht über den Winter kommen, denn bereits jetzt seien die Preise für die Waren so hoch, dass viele Arbeiter in der Stadt bereits Hunger litten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar selbst sei schon lange nicht mehr in Sapos gewesen, da das [[Elysisches Ekklesium|Ekklesium]] dort nicht gern gesehen werde. Die Arkanisten seien schon immer misstrauisch gewesen und fühlten sich vom Ekklesium überwacht. Manchmal zeigten sie eine fast zwangshafte Abneigung gegen das Ekklesium, was das Vertrauen in die Experimente der Arkanisten nicht gerade erhöhe und nachdenklich mache, was sie denn zu verbergen hätten. Jedoch müsse man den Arkanisten zugestehen, dass sie eben auch Barthaver seien und es in diesem Volk nun mal so sei, dass die Freiheit an erster Stelle stünde. Er selbst halte sich gegenüber dem Rat der Emphausti höflich zurück und versuche die Hilfe des Ekklesiums nicht aufzudrängen. Dann rät Archorbar auch Kenji, dort keine offiziellen Aufträge für das Ekklesium anzunehmen, da deren Ausführung in Sapos verboten sei und nur in Sonderfällen genehmigt und durch die Arkanisten überwacht würde. Zuversichtlich weist er Kenji darauf hin, dass es also immer wieder Zusammenarbeiten gegeben habe, die funktioniert hätten.&lt;br /&gt;
Kenji beichtet Archorbar das nekromantische Ritual, welches sie mit [[Abdrushin]] auf der [[Baiula Spei]] durchgeführt haben, um Octavias Leben zu retten (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 32: Grett|Episode 21.32]]), und beschreibt ihm die Konsequenzen, über die Abdrushin ihn im Nachhinein aufgeklärt habe. Archorbar ist etwas verwundert, dass die Helden offensichtlich mit einem Nekromanten gereist seien, doch diese versichern ihm, dass Abdrushin kein Praktiker dieser Magie sei. Dann möchte Kenji wissen, ob Archorbar noch einen anderen Ausweg aus der Situation wissen, denn immerhin bedrohe die Tatsache, dass jederzeit ein Schnitter auftauchen und Kenji oder seine Freunde bedrohen könnte, den Erfolg ihrer [[Drachenträne|Drachentränen]]-Mission. Archorbar nimmt die Sache sehr ernst und betont, dass man nicht so einfach aus dem Vertrag kommen könne und Schnitter sehr mächtige Wesen seien, gleichwertig in ihrer Macht mit den Theleten. Als Kenji dann von dem Plan berichtet, mit Hilfe eines Nekromanten ein Schlupfloch zu finden, warnt Archorbar ihn eindringlich davor, dunklen Ritualisten zu vertrauen und besonders vorsichtig zu sein, an wen sie sich wenden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 13: Archorbar === &lt;br /&gt;
'''8./9. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nutzen die Gelegenheit, um mit [[Archorbar]] noch über weitere Themen zu sprechen. Henk hat viele Fragen an ihn und möchte etwas über seine Schwester [[Hella Behringer|Hella]], [[Freywall]], den Zwergenkönig, den Kriegsrat  und [[Gerbert der Bär|Gerberts]] Spähauftrag wissen. Kenji hatte viele persönliche Fragen an Archorbar, die mit moralischer Eigenverantwortung, Anwendung der eigenen Gaben, Verlässlichkeit prophetischer Visionen, Bewältigungsstrategien für moralisches Scheitern und [[Ignus]] zu tun hatten. Archorbar fragt nach der [[Drachenträne]] und erfährt von Kenjis und Octavias Tötungsversuchen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Nemion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden mit Archorbar gemeinsam am Feuer sitzen, nutzen sie die Gelegenheit, um dem alten, erfahrenen Geanisten einige Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte zuerst wissen, ob Archorbar etwas von seiner Schwester Hella gehört hat.&lt;br /&gt;
* Archorbar weiß nur so viel wie Henk, also dass sie nach der Seuche in [[Freywall]] und dem Versuch, Henks Sohn als Gefäß für Maldoror zu nutzen ([[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_05:_Kampf_um_Montakor|Episode 19.05]]), mit diesem und Birkinga in die Hohe Heimat gegangen ist, wo sie vermutlich immer noch dabei hilft, Henks Sohn zu beschützen ([[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_09:_Epilog|Episode 19.09]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte dann wissen, wie die Lage in Freywall ist. &lt;br /&gt;
* Archorbar erzählt, dass die [[Amortuus-Pest|Seuche]] zwar bekämpft ist (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]), aber vereinzelt noch Untote außerhalb der Stadt durch die Gegend wandern. Das Reisen auf der Handelsstraße vor Freywall sei deshalb immer noch unsicher. Außerdem fehle es der Stadt an Menschen, die diese wieder aufbauen können. Es habe einfach zu viele Tote gegeben, aber [[Valkenburg]] habe bereits Unterstützung geschickt und langsam komme die Stadt nun wieder auf die Beine. Einem zweiten Angriff der Schwarzmagier wären sie jedoch derzeit vermutlich hilflos ausgeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte wissen, ob Archorbar Neuigkeiten vom Zwergenkönig weiß.&lt;br /&gt;
* Archorbar führt aus, dass sein Zustand sich enorm verschlechtert habe und nur noch wenige Nachrichten aus Fjalgar kämen. Die Zwerge blieben verschlossen, vielleicht auch, um den Barthavern keine Angst zu machen. Für den Fall seines Ablebens sei aber bereits Varolus Sohn Vargi als Nachfolger bestimmt worden. Archorbar hoffe jedoch, dass die elbische Hohepriesterin ihm helfen könne. Dann  dankt er nochmal den Helden, dass diese die Krankheit bei den Elben angesprochen haben ([[Das_Mysterium von URU#Episode 02: Gesandtschaft_aus_Veldun|Episode 23.02]]), denn die Priesterin sei bislang die größte Hoffnung, die der König habe. Wenn ihn jemand retten könne, dann sie. Damit hätten auch die Helden ihren Anteil an seiner Rettung, sollte diese gelingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk will auch wissen, wie der Kriegsrat von Barthavion in ihrer Abwesenheit gehandelt habe. &lt;br /&gt;
* Archorbar erklärt, dass die Lage im Kriegsrat verzwickt sei. Es gäbe gerade zu viele Konflikte, um sich auf ein geplantes Vorgehen gegen dein Feind zu einigen. [[Valkenburg]], [[Trutz]], [[Perlheim]] und [[Ankarz]] sähen die große Gefahr und würden vor allem für Sicherheitsvorkehrungen gegen den Kult plädieren. [[Freywall]] hingegen dürste nach Rache und wolle aktiv gegen den Dunklen Kult vorgehen. Die geschundene Stadt rufe deshalb im Kriegsrat zu einem Vergeltungsschlag gegen die Schattenburg auf, bevor der Dunkle Kult die Initiative ergreifen könne. Doch ohne die thyrnische Unterstützung seien die Chancen auf einen Sieg fast ausgeschlossen, was die Lage besonders für Freywall frustrierend mache. Auch [[Eldorn]] wolle aggressiver gegen den Kult vorgehen, um die Gefahr im Keim zu ersticken, bevor sie über das Land herfallen können. Eldorn unterstütze auch den Bund mit Thyrna und sei ihr größter Fürsprecher. [[Weisshafen]], [[Olborg]], [[Hallfels]] und [[Loderis]] seien derzeit noch unentschlossen. Sie wüssten die Gefahr des Kultes nicht einzuschätzen und fragten sich, ob der Zwergenkönig aufgrund seiner Krankheit eventuell die Situation ein wenig überdramatisiere. Sie würden deshalb fordern, mehr Späher auszusenden, doch da Graltiks Männer die Straßen tyrannisieren, würden viele Späher derzeit in den Tod geschickt und kämen nicht zurück. Dies führe auch dazu, dass sich der Blick immer wieder auf [[Graltik Blutklinge|Graltik]] und seine vertriebenen Männer richte. Einige sähen in ihnen eine größere Gefahr für Barthavion als den dunklen Kult. [[Sapos]] hielte sich derzeit sehr zurück und manche fürchten, dass die [[Arkanist|Arkanisten]] im Fall eines offenen Konfliktes mit den Schwarzmagiern wieder einen Alleingang planen und Barthavion den Rücken kehren würden. Da die Stadt aber gerade sehr unter den Versorgungsengpässen durch Graltiks Straßenterror leide, sei sie auf die anderen Städte angewiesen, da sie dieses Problem nicht allein lösen könnten. Die Tatsache, dass zwei der thynischen Gesandte abgereist seien, mache die Situation zusätzlich noch ungewisser und spalte den Rat immer mehr, denn einige hielten Thyrna als unverzichtbar für einen Sieg, während andere es als Pakt mit dem Übel selbst betrachten und davor warnen würden, dass Thyrna nach einem gemeinsamen Bund die Zusammenarbeit nutze, um Barthavion in die Unterdrückung zu treiben. Alle wüssten, dass Thyrna immer noch an den Handelsbeziehungen mit Eldorn und dem [[Orichalkum]] interessiert sei, und es sei vermutlich unrealistisch, dass Thyrna die Zusammenarbeit nicht ausnutzen werde, um die eigene Position zu stärken. &amp;lt;br/&amp;gt; Doch Archorbar sieht es als eher fraglich an, ob das [[Thyrnisches Weltreich|Weltreich]] ein wahres Interesse daran habe, [[Barthavion]] zur [[Politische_Ordnung_des_Thyrnischen_Weltreiches#Die_Provinzen: Das_Fundament_des Weltreiches|Provinz]] zu machen, da das Imperium derzeit genug andere Probleme im Süden oder an den Grenzen der Nemorer habe. Barthavion sei weit entfernt und interessiere den Kaiser derzeit nun gering, denn außer dem Orichalkum hätten sie kein Interesse an einem Land, dass zu weit entfernt sei, um es an das Imperium anzugliedern. Auch die Gefahr durch die Schwarzmagier sei in Thyrna eher unbekannt, da sich das Weltreich durch diese nicht direkt bedroht fühle. Niemand wisse schließlich, was der Kult plane, und man habe keinerlei Beweise dafür, dass dieser sich Ziele auch außerhalb von Bathavion gesucht habe. &amp;lt;br/&amp;gt; Alles deute eher darauf hin, dass der dunkle Kult einen sehr genauen Plan verfolge, den Archorbar aber immer noch nicht ganz verstehe, denn ihre Ziele und Absichten lägen noch völlig im Dunklen. Archorbar warnt davor, einfach davon auszugehen, dass der Kult kopflose Zerstörung anrichten oder planlos vorgehen würde, oder die Hybris besäße, den gesamten Kontinent zu verderben, denn dies wäre zu vorschnell und könnte eventuell dazu führen, dass man ihre wahren Absichten übersehe. Archorbar kann selbst nicht einschätzen, was das endgültige Ziel der Schwarzmagier sein werde, aber er hat den Verdacht, dass das Geheimnis der Alten Völker, besonders der Zwerge, enthüllen könnte, was ihre Absichten antreibt. Deshalb  hofft er, dass Varulos sich durchringt und den Barthavern endlich die Wahrheit über ihr Land sagen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann möchte Henk wissen, ob es Neuigkeiten von [[Gerbert der Bär|Gerberts]] Spähauftrag gibt.&lt;br /&gt;
* Archorbar berichtet, dass Gerbert und seine Frau [[Cuina-Nira|Nira]] zurückgekehrt seien und es beiden gut gehe, wenngleich der Auftrag sie sehr gefordert habe. Sie hätten es fast bis zu der [[Schattenburg]] geschafft, konnten aber nicht weiter vordringen, da die Gegend von Spähern und Wesen aus der Unterwelt gesichert werde. Der Kult habe finstere [[Phlegräer]], flammende Streiter aus [[Abyssia]], gerufen, die als Wächter die Gegend beschützen und jeden vernichten würden, der sich der Festung nähere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erkundigt sich nach der Armee, die die Kultisten aufstellen wollten.&lt;br /&gt;
* Archorbar erzählt, dass der Dunkle Kult sowohl die untoten Nemorer aus der Steppe sowie die verbliebenen Untote aus [[Freywall]] in die östlichen Schwefelberge gerufen habe und diese sich dort in einem Tal, das aber ebenfalls von Plegräern bewacht werde, verstecken. Gerbert habe jedoch einen Blick in das Tal erhaschen können und es scheine sich zu bestätigen, dass der Kult eine untote Armee aufbaue. Doch da einige der Nemorer bereits anfängen, zu verrotten, gehe Gerbert davon aus, dass sie mit ihrem Angriff nicht mehr lange warten könnten, da ihnen sonst die Streitkräfte verfaulen würden. Vermutlich werde sich der erste Angriff dann wieder auf das geschwächte Freywall konzentrieren, da [[Eldorn]] sein Heer aufgestellt habe und zur Zeit gegen die Bedrohungen besser gewappnet sei. Aber das seien bloß Spekulationen, da der [[Bund des Xul|Dunkle Kult]] nicht wie ein gewöhnlicher Gegner im Krieg agieren werde, sondern auch unberechenbar handeln könne. Niemand wisse, was geschehen werde, aber Gerberts Beobachtung würden darauf schließen lassen, dass Barthavion sich auf das Schlimmste einzustellen habe.&lt;br /&gt;
Dann zeigt Henk noch den geschwärzten Dolch, den er in [[L'yreh]] gefunden hat ([[Im_Nebelschlund#Episode_22:_Sichten_und_Sichern|Episode 22.22]]), und fragt Archorbar, ob er etwas über ihn wisse oder sagen könne.&lt;br /&gt;
* Archorbar weiß jedoch nur, dass es sich bei dem verarbeiteten Stein um einen Rauchquarz handelt. Er gibt Henk den Tipp, sich im Sapos umzuhören, denn dort gäbe es Schmiede, die sich auch mit magischen Aspekten auskennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet Archorbar, dass er in [[L'yreh]] dunkle Dinge gesehen und erlebt habe - Dinge, die kein Sterblicher sehen solle. Es gäbe für ihn nur zwei Arten, wie man damit umgehen könne: man könne daran zerbrechen, sich dem Wahnsinn oder der Dunkelheit überlassen und aufgeben, oder man könne von unbändigem Willen erfüllt werden, sein Land vor diesem Dunkel zu bewahren. Umgeben von Hoffnungslosigkeit, von Schwärze, habe Kenji das Licht am hellsten und am glühendsten gespürt, jedoch auch schreckliche Dinge getan. Kenji erklärt Archorbar, dass es einfach wäre zu sagen, dass er dazu gezwungen worden sei und dass es einem größeren Zweck diene. Aber er und auch Archorbar würden beide wissen, dass das nicht stimme. Denn man könne jemanden nur zu dem zwingen, was bereits in ihm schlummere, oder?&lt;br /&gt;
* Archorbar gibt Kenji zu verstehen, dass das gesamte Dasein und der gesamte Kosmos ein ewiger Tanz aus Gegensätzen sei und auch die menschliche Seele, besonders die der jungen Völker, welche durch das Erbe der [[Umbrin]] geprägt wurden, neige dazu, Licht und Schatten als Extreme in sich zu tragen. Archorbar geht aber davon aus, dass die Natur der menschlichen Seele im Kern jedoch neutral sei, betont aber, dass dies seiner persönlichen Erfahrung entspräche und die Mystiker des Ordens dies vielleicht auch anders sehen würden. Seiner Empfindung nach sei die menschliche Seele durch diesen inneren Konflikt von Licht und Schatten deshalb stets hin und hergerissen, genauso wie auch Essentia, die irdische Welt stets in dem Spannungsfeld von Licht und Schatten stehe. Man könne also sagen, die Seele eines jeden Menschen trage täglich ihren eigenen, inneren Äonenkrieg aus. Dieser innere Kampf sei es deshalb, was jeder Mensch zu meistern habe, ganz gleich, ob man in große, oder kleine Dinge verstrickt sei. Man brauche keine Stätten wie L’yreh, um die dunkelten Abgründe der menschlichen Seele zu erfahren, denn alle Menschen stünden täglich vor der Wahl, dem Schatten oder dem Licht zu dienen oder aber auch ihren ganz eigenen Weg zu gehen, jenseits der Extreme. Da der Mensch für sich selbst entscheide, könne sein Wille auch darüber bestimmen, welchem Pfad seiner Seele er den Vortritt lasse. Jedoch sei dies ein schwerer Weg, die schwierigste Aufgabe und Leistung des Daseins, denn keine Menschenseele sei von Natur aus so geduldig und beständig wie die Felsen oder Berge. Alle Menschen würden stets zwischen den Extremen von Licht und Schatten schwanken und es sei  deshalb vielleicht nicht wichtig, in welche Richtung wir streben, sondern, wo wir uns gegenwärtig einpendeln. Dies geschehe mit jeder Entscheidung, die man treffe, und mit jeder Tat, die man durchführe – ob erzwungen oder nicht. &amp;lt;br/&amp;gt; Ob aber das, was man dabei in der Welt hinterlasse, bereits in einem geschlummert habe, sei vielleicht die falsche Frage. Kenji solle sich vielleicht eher fragen: Warum sei ich bereit gewesen, zu tun, was er getan habe, und zwar genau in dieser Situation und genau so, wie er es getan habe? Am wichtigsten sei aber die Frage: war dies mein wahrer Wille und würde ich es wieder so tun? Die Antworten könne nur jeder selbst für sich finden, aber so könne man etwas über sich lernen und in Zukunft vielleicht selbstbestimmter reagieren, falls man von außen erneut zu etwas gezwungen werden soll. Es gäbe allerdings niemals einen idealen Ausgang, aber jeder Mensch könne zumindest selbst entscheiden, wie er dabei dastehe. Archorbar betont, dass es weniger das Ziel sei, sondern mehr die Art und Weise, wie wir unseren Weg dahin gehen. Denn, ob man den Weg des Schattens oder des Lichtes oder einem ganz anderem folgen wolle, hänge schließlich immer vom Einzelfall ab und es gäbe keine einfachen Antworten, nur eine Entscheidung, die man zu treffen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erwähnt, dass er auf den Reisen mit seinen Freunden in beiden Extremen das Heil gesucht habe und gescheitert sei: der kahlköpfige Asket, der schwarze Mystiker, der menschelnde, allzu menschliche Mystiker, der in seinen Gefühlen angreifbar für die Kultisten geworden sei. Alles Extreme, die ihm fehlbar schienen. Kenji stellt heraus, dass er immer noch nicht wisse, was Pyrrhon in mir gesehen habe oder warum Archorbar ihn in seiner Obhut gelassen habe. Kenji habe darüber nachgedacht, mehr über seine Herkunft und seine Vergangenheit herauszufinden. Aber er bittet Archorbar auch, ihn nicht falsch zu verstehen; er sei nicht mehr derselbe, an sich selbst zweifelnde Mann, der er gewesen sei, bevor er aus Perlheim fliehen musste. Er sehe die Probleme der Welt und nähme mit Freuden die Bürde auf sich, auf der Seite des Lichtes gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Er wisse mittlerweile, wer ich sei, aber ich wisse nicht, wie er diesen Körper, diese Gaben richtig nutzen solle. Alles, was ihm dabei helfe, solle Archorbar ihm bitte nicht vorenthalten, falls er noch weitere Geheimisse mit sich trage.&lt;br /&gt;
* Archorbar findet es gut, dass Kenji aufgehört habe, nach Rollen zu suchen oder sich nach anderen zu richten, denn nur er selbst könne sagen, welche Rolle er spielen wolle. Nicht einmal die Götter könnten dies bestimmen, ansonsten müssten sie sich nicht so um die Gunst der Sterblichen bemühen. Dann gesteht ihm Archorbar, dass er keine Geheimnisse vor ihm habe und  bereits alles erzählt habe. Er sei der Vision der [[Elachiel]] gefolgt, denn er habe sie für sich als Wink der Spea interpretiert und glaube auch noch heute daran, da er gerade erst den Erfolg der Helden in [[L'yreh]] bewundern konnte (vgl. [[Im_Nebelschlund|Kap.22]]). Dies sei ihm Beweis genug, dass seine Entscheidung damals richtige gewesen wäre. Archorbar fühle sich deshalb bestätigt in seiner Entscheidung, der Intuition der Elbin vertraut zu haben. Dann gibt er Kenji gegenüber ehrlich zu, dass er nicht gewusst habe, was daraus erwachsen würde. Er habe lediglich eine Entscheidung getroffen, deren Weisheit sich allerdings erst heute bestätigt habe. Archorbar habe nicht gewusst, ob Kenji bei Pyrrhon gut aufgehoben wäre, aber er habe die Idee gehabt und sich dazu entschieden, es zu versuchen. Im Nachhinein sei er froh, dass er Kenji damals zu Pyrrhon gebracht habe, und der Erfolg von Kenjis Taten reiche ihm als Bestätigung aus, dass seine Entscheidung richtig gewesen wäre. &amp;lt;br/&amp;gt; Als Rat gibt Archorbar Kenji nur mit, dass er aufhören solle, sich zu viele Gedanken darüber zu machen, wie er seine Rolle in dieser Welt erfüllen könne. Er habe nämlich bereits alles, was er wissen müsse, um gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Das Wissen und die Lehren des Ordens sowie [[Pyrrhon_von_Derwydd|Pyrrhons]] Ausbildung wären das Beste, was ihm passieren konnten, um für die Macht des Lichtes zu kämpfen. Durch Dank und Demut vor diesem Wissen und dessen disziplinierte Umsetzung werde er diese Geschenke schätzen lernen, denn das Einzige, was er wirklich bräuchte, um sein ganzes Potenzial zu entfalten, sei der wahre Wille, sich ganz auf den Weg des Lichtes einzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet Archorbar von den falschen Visionen, die eine der Kultistinnen ihm gesandt haben. Er gesteht Archorbar, dass die sehr überzeugende Visionen gewesen seien, apokalyptisch und doch voller Hoffnung (vgl. [[Iobis_Galdimmera#Kenjis_Epiphanien_und_Visionen|Kenjis Epiphanien und Visionen]]). Trotz aller Vorsicht und Skepsis hätten sie auf ihn so echt gewirkt, dass er ihnen schließlich geglaubt habe. Da auch Pyrrhon und Archorbar in der Vergangenheit Visionen gehabt hätten, die auch ganz direkt mit dieser Gruppe und mit dem Untergang der Welt zu tun hätten, möchte Kenji wissen, woher man wissen könne, dass diese nicht auch von dem Feind geschaffen oder manipuliert worden wären, um die Helden zu verwirren oder auszutricksen? Auch möchte Kenji wissen, ob Archorbar oder Pyrrhon noch weitere Visionen gehabt hätten, mit etwas, dass sie noch nicht wüssten.&lt;br /&gt;
* Zunächst gesteht ihm Archorbar, dass weder Pyrrhon noch er selbst Visionen gehabt hätten. Sie hätten nur das alte Heiligtum der Elben und die merkwürdige Prophezeiung gefunden, dass die jungen Völker den Untergang bringen würden. Archorbar gibt zu bedenken, dass dies eine nicht verwunderliche Warnung sei, wenn man bedenke, dass dieses Heiligtum aus der Zeit stamme, als die verfluchten [[Umbrin]] über das alte [[Veldun]] herfielen und dessen Hauptstadt Elyanor vernichteten. Aber es hätte noch andere Anzeichen gegeben, dass die Elben noch vor etwas anderem warnen wollten, denn viele deuteten die Schwarzen Jahre in Barthavion als ein Zeichen, dass der Welt ein weiteres [[Mythische_Zeitalter#Das_Schwarze_Zeitalter_- Eskalation und Entfesselung der .C3.9Cbel|Schwarzes Zeitalter]] bevorstehen könnte, also eins wie in den mythischen Zeiten, was den Untergang des gesamten Kontinents bedeuten würde. Deswegen sei Archorbar, der selbst die Schrecken in den Schwarzen Jahren in Barthavion an der Seite von [[Karastan]] und [[Baselian]] erlebt habe, mit Pyrrhon zurück nach Barthavion gegangen. Alles, was er hatte, wären diese vier Tiersymbole, die in der geheimen Kammer versteckt waren, die Pyrrhon durch sein Blut geöffnet hatte. Nur mit diesen vier Symbolen sei Archorbar zu [[Elachiel]] gegangen, welche daraufhin einen Traum gehabt habe, in welchem sie die Orte der Geburt der Helden gesehen habe. Archorbar habe dann Jahre gewartet, bis ein Kind aufgetaucht sei, dass er mit einem dieser Symbole in Zusammenhang bringen konnte. Archorbar gibt zu, dass er viele Kinder beobachtet habe, da sie nicht gewusst haben, wonach sie suchen sollten. Er selbst oder Pyrrhon hätten also nur auf die Vision von Elachiel vertraut, da sie Elachiel vertrauen, und bis heute habe er dabei nichts bereut. &amp;lt;br/&amp;gt; Archorbar gesteht Kenji, dass er also nicht aus eigener Erfahrung sagen könne, wie genau sich die Stimmen der Weißen Götter anhörten oder wie man diese von den Einflüsterungen der [[Schwarze Götter|Schwarzen Götter]] unterscheiden könne. Dafür gäbe es aber die Lehren des Ordens, denn wenn man ihnen folge und sich felsenfeste Prinzipien gesetzt habe, würde man zumindest besser davor geschützt sein, nicht die Ideale des Lichtes zu verraten. Archorbar weist Kenji darauf hin, dass Botschaften der Götter immer ein zweischneidiges Schwert darstellen würden, man aber eine Sicherheit dabei haben könne: sollten die Visionen ihm schmeicheln, ihn als Auserwählten hinstellen oder anders an seine Eitelkeit appellieren, dann solle er sich gewiss sein, dass die Botschaft eher von unten als von oben komme. Archorbar betont, man könne sich sicher sein, dass die Weißen Götter höhere Aufgaben hätten, als sich über das Schicksal von einzelnen Sterblichen Gedanken zu machen. Wenn sie sich also meldeten, so würden die Mythen zeigen,  dann deshalb, weil etwas Größeres auf dem Spiel stehe. Kenji solle sich also stets fragen, ob die Visionen seine persönlichen Belangen oder sogar seinem Ego – seinen Trieben, Begierden oder Wünschen - diene, denn dann sollte er ihre wahre Quelle stets in Frage stellen. Ginge es hingegen um etwas Größeres als ihn selbst, dann könne er nur auf seine Tugend vertrauen und müsse selbst entscheiden, inwieweit sich die Absicht dieser Visionen mit seinem Wissen, seiner Ausbildung und vor allem auch seinem Gewissen vereinen lasse. Eine Sicherung gäbe es nie und häufig könne man erst im Nachhinein sagen, ob die eigene Intuition trügerisch wäre oder sich bewahrheitet habe. Deshalb sollte man stets ruhig und besonnen bleiben und keine vorschnellen Urteile über den Wahrheitsgehalt von Visionen treffen, denn Visionen seien vorausschauende Intuition und als solche stets subjektiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat eine sehr persönliche Frage an Archorbar, denn er möchte wissen, ob dieser Zeiten des Zweifels, der Suche gehabt habe. Ich wolle sich nicht anmaßen, würde aber gerne erfahren, ob Archorbar sogar auch Zeiten des Frevels gehabt habe. Kenji  gesteht ihm, dass er selbst immer wieder stolpere, so aufrichtig er es auch versuche. Deshalb möchte er gerne wissen, wie Archorbar damit umgegangen und wie er zu seinem inneren Einklang gekommen sei. Kenji fragt sich, ob dies auch ein Weg sei, der nach Archorbars Meinung auch für ihn in Frage käme.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Archorbar beginnt seine Antwort damit, dass ein Leben ohne Zweifel nicht möglich sei. Wichtig sei es nur, zwischen den Zweifeln zu unterscheiden, die unsere Sicht stärken, und denen, die unseren Glauben schwächen. Dann gibt er Kenji mehrere Beispiele: an dem Vertrauen seiner Feinde zu zweifeln, sei klug, aber an dem ewigen Kreislauf der kosmischen Mächte zu zweifeln, sei Ignoranz. Ebenso sei es weise, sich selbst und die Festigkeit seiner Tugenden immer wieder aufs Neue zu hinterfragen, naiv hingegen sei es, dran zu glauben, dass man seinen Weg ohne Fehltritte oder Reue gehen könne, denn nicht einmal die Götter seien ohne Fehler und würden sowohl Scham als auch Reue kennen. Wenn Kenji also denke, dass Archorbar ohne Reue oder Zweifel sei, dann irre er sich gewaltig. Archorbar betont, dass er kein Gott sei, sondern nur ein sehr alter Mensch. Wenn Kenji also von sich ein Leben ohne Unsicherheit, Reue oder Zweifel erwarte, dann erwarte du von sich, perfekter als die Götter zu sein. Statt also an seinen Fehltritten zu verzweifeln, sollte er sich darauf konzentrieren, dass sie in Zukunft weniger werden. Wenn Kenji also unter den Konsequenzen deiner Taten leide, solle er bewusst aus ihnen lernen und dann versuchen, es anders zu machen. &amp;lt;br/&amp;gt; Dann offenbart er Kenji, dass sein Weg kein Weg für Kenji sei. Archorbar erzählt, dass er bereits als Junge zum Orden der [[Druidentum|Druiden]] gegeben wurde, nachdem das [[Naturmagie#Mythos |Geanische Echo]] in seinem Blut erwacht sei. Er habe gelernt, sich mit den Elementen der Natur, mit den Mächten [[Gea|Geas]], zu verbünden, und habe viele Opfer bringen müssen, bevor er seine Natur zähmen konnte. Er selbst habe Zeiten hinter sich, in denen er die Macht über seine Magie verloren habe und zur Gefahr für andere zu werden drohte, worauf er allerdings nicht näher einging. Aber der Druiden-Zirkel habe ihn aufgefangen und er habe gelernt, mit seinem Erbe zu leben und Frieden mit dem Echo in seinem Blut zu schließen. Sein Weg, um das innere Gleichgewicht völlig zu beherrschen, sei aber auch bis heute nicht abgeschlossen, denn die Eukrasie, wie sie die alten [[Argoser]] nennen, sei das Gleichgewicht der inneren Elemente und ein damit Ziel, für dessen Erlangung er bereits viele Male sein eigenes Ego habe töte müssen und dies wohl auch noch viele Male in Zukunft tun müsse. Doch dies sei sein Weg des [[Geanist|Geanisten]] und es habe für ihn nie Zweifel daran gegeben, denn dieser Weg sei stets alternativlos, da das Blut keine Wahl sei wie die [[Götter]], denen man dienen wolle. Archorbar habe gegen sich kämpfen müssen, sonst hätte die Wildnis in seinem Blut ihn verschlungen. &amp;lt;br/&amp;gt; Archorbar betont, dass er ursprünglich keinen Kontakt mit dem Ekklesium und vor allem dem Areteischen Orden gehabt und sich erst den Weißen Göttern zugewandt habe, nachdem die Schwarzen Jahre in Barthavion herrschten und er dort gemeinsam mit Karastan gekämpft habe. Archorbar betont, dass er nie ein offizielles Mitglied gewesen sei, eher eine Art Ehrenmitglied, aber er habe bei der Gründung des Areteischen Ordens in Barthavion geholfen. Die Zuwendung zum Licht basiere bei ihm auf dem Glauben an das Gleichgewicht und er unterstütze die Weißen Götter nur, da diese derzeit dringend für das Gleichgewicht von Barthavion benötigt würden, wo die Mächte der Unterwelt die Oberhand besäßen. Archorbar macht Kenji klar, dass er sich also als ein Bote der Natur verstehe, der als Gesandter mit dem Licht zusammenarbeite, bis sich das Gleichgewicht wieder hergestellt habe. An diesem Weg habe er nie gezweifelt, da er ihn selbst gewählt habe. Er glaube daran, dass es wichtig sei, die kosmischen Mächte im Gleichgewicht zu halten, da die Natur das Licht ebenso benötigt, wie den Schatten. Archorbar gesteht Kenji, dass seiner Ansicht nach keine der Seiten jemals die volle Herrschaft erlangen sollte, da ein erstarrtes und überfülltes Zeitalter der Weißen Götter ebenso grausam für Essentia wäre, wie ein zerstörerisches Zeitalter der Schwarzen Götter. In Barthavion drohe gerade ein großes Übermaß an Schatten, weswegen er sich im Namen des Gleichgewichtes nun ganz in den Dienst der Weißen Götter gestellt habe, bis dieses wieder hergestellt sei. Ob dies auch Kenjis Weg ist, muss dieser selbst entscheiden. Archorbar habe sich zumindest dazu entschieden, aber da Kenjis Leben einen ganz anderen Weg genommen habe und er seine Richtung selbst bestimmen müsse, könne Archorbar ihm nur raten, den Mut zu fassen, sich selbst ein eigenes Ziel für seinen Weg zu bestimmen. Wenn er sich zum Licht berufen fühle, dann solle er diesem mit voller Inbrunst folgen. Wichtig sei dann nur, dass er diesem Weg treu bleibe und sich allen Konsequenzen stelle, die dieser Weg mit sich bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji gesteht, dass er sich aktuell nicht ganz sicher sei, ob sein Weg immer ein reiner Weg des Lichtes bleiben werde, denn auch in ihm seien Bestrebungen zur Neutralität vorhanden. &lt;br /&gt;
* Archorbar weist darauf hin, dass der Weg des Lichtes jedoch manchmal furchterregend sei, da man bereit sein müsse, all seine dunkelste Schatten unters Licht der Wahrheit zu legen, was ein schmerzhafter Prozess sei, bei dem ihm aber niemand helfen könne. Der Weg des Lichtes sei oft auch ein einsamer Weg, aber wer das Licht des Himmels auf die Erde holen wolle, müsse sich in Höhen begeben, in die ihm niemand folgen könne. Kenji solle nicht vergessen, dass das Licht auch in ihm selbst sei, denn  seine Handlungen, seine Taten und Entscheidungen würden die Verbindung zum Elysium herstellen und den Weißen Göttern die Macht geben, auf die Welt einzuwirken.  Denn wenn jemand zu ihrem heiligen Gefäß werden wolle, müsse dieser auch bereit sein, soweit vom Boden anzuheben, dass man nicht mehr ganz Teil der irdischen Welt sei. Dies sei das freiwillige Opfer, dass man erbringen müsse, um ein aktiver Streiter des Elysiums zu werden. Aber der Weg des Mystikers könne jederzeit wieder verlassen werden, wenn man seine Berufung woanders erkennen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Kenji Archorbar noch auf Ignus an, der eine große Unbekannte in dem großen Konflikt sei, da er sich nicht wirklich mit der einen oder anderen Seite identifiziere. Ihm sei nicht zu vertrauen, und in besseren Zeiten sollte er für seine Verbrechen vor Gericht stehen. Aber man lebe nicht in besseren Zeiten, und so wie die Dinge stünden, könne er ein mächtiger Verbündeter oder ein fürchterlicher Feind sein, wenn eine der Seiten ihn für sich gewinnen würde. Kenji gesteht Archorbar, dass er ihm dies sage, obwohl er sehr persönliche Gründe habe, ihn nicht wiedersehen zu wollen. Aber sein Herz sage ihm, sie würden ihn wiedersehen, bevor die letzte Schlacht mit den Kultisten geschlagen sei. Daher sollten sie sich darüber Gedanken machen und vorbereitet sein. &lt;br /&gt;
* Archorbar erwähnt, dass er Ignus kenne, da er damals auch von dem großen Brand von [[Weisshafen]] gehört habe. Er sei sehr erstaunt gewesen, als die Helden ihm berichteten, dass sie ihn im Norden getroffen hätten. Ignus sei bislang der einzige [[Geanist]] von dem er jemals gehört habe, der nach der Metamorphose wieder in seiner menschlichen Gestalt zurückgekehrt sei und sogar zwischen dieser und der Form des reinen Feuers wechseln könne. Archorbar erklärt, dass diese Form der [[Naturmagie#Gleichgewicht und Ungleichgewicht der Temperamente|Diskrasie]], des seelischen Ungleichgewichts, einmalig sei und voraussetze, dass ein Teil seines menschlichen Selbst, seines Egos, so stark sein müsse, dass er sich der vollen Vereinnahmung durch die Natur des Elementes entziehen könne. Archorbar findet dies beinahe bewundernswert, da es eine unglaubliche Willensstärke und Selbstbeherrschung voraussetze. &amp;lt;br/&amp;gt;  Was Ignus jedoch tue, sei hochgefährlich, denn mit jeder Metamorphose verbrenne ein Teil seiner Menschlichkeit und sein Gewissen und seine menschlichen Empfindungen würden transformiert und glichen jetzt einer empathielosen Flamme, denn die Natur und die Elemente würden weder Moral noch Mitgefühl kennen. Feuer wolle nur verzehren, brennen und entzünden und von den gleichen Intentionen sei der Rest der Seele getrieben, die nach jeder Metamorphose übrig bliebe. Deswegen werde er auch nie ein zuverlässiger Verbündeter werden und er sei wortwörtlich das Spiel mit dem Feuer. Vielleicht habe er noch einen Rest Menschlichkeit, aber die Metamorphose habe ihn bereits so viel von seinen menschlichen Empfindungen geraubt, dass er unberechenbar wie eine Naturgewalt geworden sei. Archorbar gibt gegenüber Kenji zu, dass er selbst die Metamorphose nie ganz vollzogen habe und den Ausgleich zu den anderen Elementen suche, um sich vor dem Weg der Diskrasie schützen. Er wisse, dass es manchmal schwer sei, auf die Macht zu verzichten, die im eigenen Blut schlummere, aber der Weg des Gleichgewichtes, der [[Naturmagie#Gleichgewicht_und_Ungleichgewicht_der_Temperamente|Eukrasie]] sei mit dem Verzicht auf die Entfaltung des vollen Potenzials verbunden. Es sei der Weg der Weisheit und Verantwortung, während der Weg von Ignus der der Leidenschaft und Selbstbezogenheit sei. &amp;lt;br/&amp;gt; Jedoch ist sich Archorbar bei einer Sache sicher: ein Mann wie Ignus, der den Willen besitze, sich der Entmenschlichung der Metamorphose zu widersetzen, werde vermutlich für keine Seite manipulierbar sein, weder für den Schatten noch das Licht. Kenji bräuchte sich also keine Sorgen machen, dass die Feinde ihn für sich gewinnen könnten, da sie nicht fähig wären, Ignus‘ Willen zu brechen. Archorbar hielte jedenfalls für ausgeschlossen, dass Ignus sich dem dunklen Bund von selbst anschlösse, da ein Mann, der die Freiheit und Ungebundenheit des Feuers in sich trage, sich niemals Göttern unterwerfen würde, egal welcher Seite. Dennoch teile Archorbar die Bedenken von Kenji, dass Ignus eine Gefahr werden könne. Archorbar geht davon aus, dass Ignus eine ungeheure emotionale Intensität besitzen müsse, da er so mächtig werden konnte, denn seine gesamte Magie hinge an seiner starken Emotionalität. Daher sei er sehr unberechenbar, besonders was Octavia angehe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archorbars Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat sich bei dem Gespräch über Ignus etwas vom Feuer zurückgezogen, als Kenji zwischendurch angedeutete, dass es ein weiteres Treffen mit Ignus nach dem Norden gab. Nachdem sie wieder zurückgekehrt ist, fragt Archorbar danach, wie es eigentlich Uselias ergangen sei und ob es auf der Reise Probleme mit der Drachenträne gegeben habe. Nachdem Adarian ins Meer gestürzt sei, habe er sich Sorgen gemacht, ob das Ableben von Adarian dem Seelengefäß langfristig Schaden zugefügt haben könnte. Als die Helden ihm beichten, dass die Drachenträne zerbrochen ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 43: Hazug-S.C3.A1gok|Episode 21.43]]) und wieder zusammengefügt worden sei, ([[Die Fahrt der_Baiula Spei#Episode 47: Erneuerung der Drachentr.C3.A4ne|Episode 21.47]]) will er genau erfahren, was sich zugetragen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden Archorbar von Kenjis Mordversuch an Ignus und von Octavias Mordversuch an Kenji berichten [[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_41:_Metamorphose|Episode 21.41]], spüren alle das Entsetzen in Archorbars Blicken. Er möchte wissen, wie es so weit kommen konnte, und hofft, dass die Helden diese Katastrophe entsprechend verarbeitet haben, denn eine derart emotionale grausame Eskalation hinterlasse gewöhnlich seelische Narben. Die Tatsache, dass sogar Kenji als Mystiker ebenfalls einen Mordversuch unternommen hat, mache ihm bewusst, in welche Abgründe sich die Gruppe begeben habe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Archorbar von Octavias Metamorphose erfährt, will er wissen, wie sie diese bewerkstelligt habe. Als er von der Verbindung zwischen den beiden erfährt, erklärt er Octavia, dass ein solcher Bund ein sehr starkes, emotionales Band voraussetze, welches bei Druidenzirkeln nur in familiären Kreisen möglich sei. Dass sie und Ignus dies bereits nach wenigen Tagen erreicht haben, lasse auf eine erstaunlich intensive, emotionale Verbindung schließen, die von beiden Seiten ausgegangen sein müsse. Als Archorbar dann aus Octavias Andeutungen erfährt, dass diese auch auf sexueller Ebene geschlossen wurde, versteht er die Situation und erklärt ihr, dass es deshalb so schnell ginge, da der Körper der magische Resonanzkörper eines Geanisten sei, der sich bei Körperkontakt auf die gleiche Schwingung eines anderen Geanisten einstellen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blickt Archorbar Octavia sehr ernst an und erklärt, dass sie sich darüber bewusst sein solle, dass sie es nur Ignus zu verdanken habe, dass sie aus der Metamorphose zurückkehren konnte. Denn nur durch ihre Verbindung sei ihr eine Rückkehr möglich gewesen. Archorbar warnt Octavia eindringlich davor, die Metamorphose allein zu wiederholen zu wollen, denn sie müsse sich darüber bewusst sein, dass diese dann vermutlich endgültig sein und es kein Zurück mehr geben werde und dass dies das Ende von Octavias als Mensch bedeuten würde. Octavia kann bei den Worten deutlich die große Sorge von Archorbar spüren. Octavia dankt Archorbar für die Warnung und offenbart ihm, dass sie den magischen Bund zwischen Ignus und ihr aus freiem Willen beendet und ihm seine Macht zurückgegeben habe ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 44: Ende der L.C3.BCgen|Episode 21.44]]). Archorbar reagiert sichtlich erleichtert und weist darauf hin, dass Octavia mit dieser Entscheidung eine enorme Willenskraft und Selbstkontrolle bewiesen habe, die ihr in Zukunft helfen könne, ihren Weg als Geanistin zu meistern. Sie müsse sich jedoch darauf einstellen, dass dieser Weg alles andere als einfach werden würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden berichten Archorbar auch davon, dass Ignus danach noch einmal zurückgekehrt ist, um ihnen beim Kampf gegen Hazug-Ságok zu unterstützen ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]). Danach schien Ignus erwartet zu haben, dass sich Octavia ihm jetzt aus Dankbarkeit anschließen müsste, doch diese habe abgelehnt und Ignus sei abgereist. Archorbar warnt davor, dass Ignus sich sehr in seinem Stolz verletzt fühlen könnte und deshalb zu unberechenbaren Taten fähig sei, falls er die Helden wiedersehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden Archorbar von der Zerstörung von Dogeons Zuflucht berichten ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 40: Dogeons Zuflucht – Teil 2|Episode 21.40]]), warnt er Octavia, dass sie bereits hier Grenzen überschritten habe, die sie nur noch schwer wieder errichten könne, so dass sie immer mit der Versuchung leben müsse, ihre Macht erneut auszunutzen. Als Octavia ihm von Gwaerenors Rat, in den Sternenwald zu gehen, berichtet ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 49: Abschiede|Episode 21.49]]), rät Archorbar ihr, diesen zu befolgen und zu den Druiden zu reisen. Dort sei auch seine alte Heimat und er wisse, dass Octavia dort vielleicht die inneren Erkenntnisse erlangen könnte, die sie brauche, um sich der Wildheit ihres Blutes zu stellen und sich mit diesem zu versöhnen. Jedoch solle sie sich bewusst sein, dass sie dort nur ein Umfeld zu erwarten habe, dass sie auf ihrer eigenen Reise unterstützen könne, alles andere jedoch von ihr selbst kommen müsse. Octavia werde sich inneren Abgründen stellen müssen, die ihr bislang vielleicht noch nicht bewusst seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erinnern sich schließlich noch an den letzten Auftrag von Uselias, wo er sie bat, nach dem Nouon zu suchen ([[Drachenträne#Uselias.E2.80.98 Dank|Uselias Auftrag]]). Archorbar fällt zwar direkt nichts dazu ein, es klänge aber trotzdem merkwürdig vertraut für ihn. Er verspricht den Helden, nachzuforschen, was er darüber in Erfahrungen bringen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es mittlerweile tiefe Nacht geworden ist, bietet Archorbar ihnen an, die Wache für den Rest der Nacht zu übernehmen, damit die Helden sich nach den Strapazen des Tages einmal wieder richtig ausruhen können. Dankbar nehmen sie an und legen sich in die Zelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Nemion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wachen am nächsten Morgen zeitig auf, frühstücken etwas und bauen ihre Zeite ab. Dann wird es Zeit für den Abschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archorbars Abschied '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar bittet die Helden, etwas über die verschwindenden Leute und dem Begriff „Uru“ herauszufinden. Bei dem Wort könne es sich um einen Ort, aber auch um etwas ganz anderes handeln. Falls sie etwas darüber erfahren sollten, bittet Archorbar sie, eine Botschaft nach Valkenburg zu senden, um ihn oder den Bund des Lichts zu informieren. Dann warnt er sie nochmal vor den Männern von Graltik und fürchtet, dass dessen Rache an Barthavion noch zu einem großen Problem werden könnte, denn sollte es ihm gelingen, die Handelsstraßen unter Kontrolle zu bringen, hätte er Barthavion in der Hand. Als Henk darauf hinweist, dass Graltik eine Marionette der Schwarzmagier sei, die einfach ausgetauscht werde, wenn er nicht mehr nützlich sei, merkt Archorbar an, dass er davon ausgehe, dass Graltik sich vermutlich nicht darüber bewusst sei, dass die Schwarzmagier ihn beseitigen werden, wenn er seinen Nutzen erfüllt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verabschieden sie sich herzlich voneinander und schauen Archorbar noch hinter, wie er mit gemächlichen Schritten ein unglaublich hohes Tempo erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weiterer Weg und Kerrak '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg folgt nun dem Fluss und die ganze Zeit ist das laute Rauschen des Fendral zu hören. Er wirkt sehr unaufgeräumt und leicht verwildert, als wäre er länger nicht genutzt worden, und es gibt manchmal Stellen, an denen an Äste weggeräumt oder abgestiegen werden muss, um die Pferde durch Matsch führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak lenkt sein Pferd neben Kenji und will die Gelegenheit nutzen, um Kenji nach dessen angeblichen Sohn auszuhorchen. Dazu deutet er allgemein an, dass es als Vater sicher traurig sei, wenn man so lange von seinem Kind getrennt ist. Kenji blickt ihn etwas verwirrt an und erwidert ihm, dass dies wohlmöglich so sein möge. Kerrak versucht, Kenji festzunageln, und erklärt, er habe gestern durchaus von dessen gemeinsamen Sohn mit Octavia gehört und wisse darüber eh längst Bescheid. Kenji versucht richtigzustellen, dass er sich da auf eine trügerische Vision beziehe und kein Kind der beiden existiere, doch Kerrak will davon nichts wissen und interpretiert Kenjis Aussage als Ablenkungsversuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versucht er herauszubekommen, wo das Kind lebe und ob es auch magisch begabt sei wie seine Mutter Octavia. Kenji widerspricht ihm und erklärt ihm, dass es überhaupt kein Kind gebe. Doch Kerrak spekuliert, dass das Kind vermutlich beim Orden sei, und fragt Kenji, ob es auch schon zum Mystiker ausgebildet werde. Kenji ist langsam verzweifelt, denn Kerrak will nicht begreifen, dass es kein Kind und keine Beziehung zwischen ihm und Octavia gebe. Kerrak weist darauf hin, dass es natürlich eher unüblich sei, wenn Halbgeschwister ein Kind hätten, aber dies sei in der thyrnischen Kultur doch durchaus tolerabel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist verwirrt und weiß gar nicht, wovon Kerrak da redet, und dieser fragt ihn jetzt direkt nach seinem Vater, dem Botschafter Aequus. Kenji streitet ab, dass es sich bei diesem um seinen Vater handelt, und erzählt Kerrak, dass er ein Waisenkind sei und nicht wisse, wer seine Eltern waren. Kerrak schlussfolget, dass es dann ja auch durchaus der Botschafter gewesen sein könne, und will wissen, ob Adarian eigentlich davon gewusst habe und es deswegen Streit gegeben habe. Kenji schüttelt den Kopf und fragt, was Adarian denn damit zu tun habe, worauf Kerrak erwidert, dass dieser schließlich Octavias offizieller Gefährte sei und vielleicht etwas gegen die Verbindung zwischen Kenji und Octavia gehabt habe. Kenji verzweifelt an Kerraks Unbelehrbarkeit und ist froh, als Henk anhält und die Aufmerksamkeit sich auf den Weg vor ihnen richtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein alter Überfallort ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der matschige Weg ist an einem Stück sehr aufgewühlt und es liegen ein paar Holzstücke auf dem Boden, die geometrische Formen haben und einige cm im Schlamm versunken sind. Kerrak sitzt sofort ab und zieht eines aus dem Schlamm. Es handelt sich um Balken, aus denen man auch u.a. auch Fuhrwagen baut. Da nur ein paar abgesplitterte, kleinere Stücke hier auf dem Boden liegen, scheint der Wagen hier auseinandergeschlagen worden zu sein und das Holz wurde abtransportiert. Die Helden schlussfolgern, dass die Teile auf jeden Fall schon seit vor dem großen Regen von vorgestern hier liegen müssen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt neben dem Weg im Gras einen Schuh. Er ist schlicht und sieht aus wie vom einfachen Volk. Daneben ist im Gebüsch einen ganzen Abschnitt wie niedergetrampelt und dort findet Henk fünf Leichen, die in der Leichenstarre und noch nicht wirklich verwest, aber schon durch den Regen leicht aufgedunsen sind. Überall wimmelt es von Fliegen und auch in den Wunden kriechen bereits zahlreiche Maden hin und her. Von der Kleidung her wirken die Leichen wie normale Bauern, es sind drei ältere und zwei junge Männer. Henk erkennt, dass sie durch Klingen getötet, also einfach abgeschlachtet, und dann hier hingeschmissen wurden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 14: Das Nemorerlager === &lt;br /&gt;
'''9. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bereisen die südliche Handelsstraße und Kenji und Octavia machen sich Gedanken über die Bestimmung der [[Drachenträne]]. [[Iustus Trebatius|Iustus]] spricht mit Octavia über ihre Beziehung zu Ignus und offenbart ihr seine Aufgabe als Aufseher des [[Ordo Dracian]]. Kenji spricht mit Iustus über seinen Mordversuch an [[Ignus]]. Die Helden helfen einem überfallenden Spähtrupp aus [[Sapos]] und entdecken ein nemorisches Räuberlager. Sie befreien einen entführten Magister und fliehen vor den kratarischen Söldnern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Kenji noch einen Segen über die fünf Leichen der Bauern spricht, sucht Henk nach Spuren. Obwohl der Regen fast alles fortgespült hat, findet Henk eine tief eingetretene Ochsenspur, die er aber kurz darauf im Wald leider wieder verliert. Der Überfall ist einfach zu lange her gewesen, weshalb die Helden wieder aufbrechen und die südliche Handelsstraße in westlicher Richtung weiterreisen. Henk reiten neben Kerrak voran, gefolgt von Octavia und Kenji, während Iustus das Schlusslicht und die Nachhut bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji und Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji, der neben Octavia reitet, fragt diese, ob es wohl auch Orte wie [[L'yreh]] gebe, die aber dem Licht geweiht seien, und ob die von Uselias angesprochene „Himmelbrücke“ vielleicht so ein Ort sein könnte (vgl. [[Drachenträne#Uselias.E2.80.98_Dank|Uselias Dank]]). Octavia gibt zu bedenken, dass die Himmelbrücke ein anderer Name für [[Celestia#Utepion – Die Hohe Halle|Utepion]] sei, welches allerdings entrückt im Elysium liege und für Menschen nicht zu erreichen sei. Sie vermutet deshalb, dass es vielleicht der alte, irdische „Brückenkopf“ sei, wo sie das „Nouon“ suchen sollen. Kenji gesteht Octavia, dass er aktuell viel an [[Drachenträne#Augustus.27_Vision|Augustus Vision]] denke, in der eine Ader der [[Drachenträne]] zu einer Person führte, die sich nach Interpretation der Helden in Sapos befinden könnte. Octavia denkt, dass es wichtig für die Drachenträne sein könnte, diese Person zu finden, da in der Vergangenheit bereits das Blut von engen Verwandten geholfen habe, die Drachenträne zu stärken. Doch Octavia fragt sich auch, worauf die Mission der Drachenträne überhaupt hinauslaufe? Kenji vermutet, dass sie dabei helfen solle, dass Uselias wieder die Ebene wechseln könne, um nach Utepion zurückzukehren, und auch Octavia kann sich vorstellen, dass das Ziel tatsächlich sei, Uselias zu helfen, das Phylakterium der Drachenträne verlassen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iustus spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel zieht sich langsam zu und nach einiger Zeit brauchen die Pferde eine kurze Pause. Während alle essen und die Pferde versorgen, bittet Iustus Octavia zu einem Gespräch und die beiden setzen sich etwas abseits auf ein paar Steine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus beginnt das Gespräch, indem er Octavia erklärt, dass er das volle emotionale und körperliche Ausmaß von ihrer Beziehung zu Ignus erst in ihrem Gespräch mit [[Archorbar]] erkannt habe und es bedauere, dass sie ihm gegenüber in ihren Schilderungen diese persönlichen Details immer ausgelassen habe. Als Octavia einwendet, dass dies ja auch eine sehr private Angelegenheit sei, die niemanden etwas angehe, weist Iustus sie darauf hin, dass gerade sie als [[Geanist|Geanistin]] eigentlich wissen müsse, dass ihre Emotionalität für die Magie eines [[Geanist#Urformer|Urformers]] absolut entscheidend sei. Iustus gesteht Octavia, dass er sich erst jetzt nach dem Gespräch mit Archorbar langsam zusammenreimen könne, was auf elementarer Ebene bei der magischen Verbindung zu [[Ignus]] wirklich stattgefunden habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus gesteht Octavia, dass er sich nämlich schon lange frage, wie Ignus es geschafft habe, seine Macht mit ihr zu teilen, so dass sie schließlich sogar die Metamorphose vollziehen konnte. Da Octavia gegenüber Archorbar eingestanden habe, dass es sich anscheinend um eine ein Art Verliebtheit oder körperliche Anziehungskraft gehandelt habe, könne Iustus sich nun erklären, warum sie spontan zu einem magischen Bund bereit gewesen seien, denn dieser erfordere nämlich für gewöhnlich eine Art familiären Bund, also eine tiefe, emotionale Bindung, wie man sie fast nur in Zirkeln der balmarischen [[Druiden]] finde, die ihr gesamtes Leben wie eine Familie zusammen verbrächten. Iustus weist Octavia darauf hin, dass es also beiderseitig eine enorme emotionale Verbindung gegeben haben müsse, damit die magische Verbindung so schnell aufgebaut werde konnte, und er fragt Octavia gezielt nach dem körperlichen Austausch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia verweigert die Auskunft und erklärt, dass ihr dies viel zu persönliche Informationen seien, die Iustus nichts angingen. Als Octavia ihn darauf hinwies, dass sie ihm keine Rechtfertigung schuldig sei,  erinnert Iustus sie daran, dass sie es allein der Gnade des [[Ordo Dracian]] und [[Gaia Tarratia]]s persönlicher Sympathie zu verdanken habe, dass sie überhaupt in Barthavion bleiben dürfe und nicht nach Thyrna gebracht würde, wo sie, wie alle [[Geanisten_bei_den_Thyrnern|Geanisten in der Heimat]], zum Mündel des Kaisers gemacht worden wäre. Iustus offenbart Octavia schließlich, dass er nicht nur von Elatus als ihr Leibwächter geschickt worden sei, sondern dass Gaia Tarratia ihn persönlich darum gebeten habe, ein Auge auf sie zu werfen. Iustus macht ihr damit bewusst, dass er sich nicht in der Position ihres Untergebenen befindet, sondern eigentlich ihren Aufseher darstellt, ohne welchen ihr der Ordo Dracian niemals gestattet hätte, sich selbstständig auf Reisen zu begeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist überrascht und empfindet es als leichten Verrat an ihr, worauf ihr Iustus versichert, dass er diese Rolle als Aufseher natürlich nicht auszunutzen werde oder ihr dadurch schaden wolle. Im Gegenteil sei es ihm auch persönlich ein Anliegen, dass Octavia in Sicherheit sei, da er sie inzwischen auch persönlich sehr zu schätzen wisse und er ihr und ihrem Bruder treu ergeben sei. Aber trotzdem habe er auch seine Verpflichtungen dem Kaiser und dessen Orden gegenüber, die er auch erfüllen müsse, und da Iustus befürchtet, dass Octavia sich und eventuell auch andere mit ihrer unüberlegten Romanze in große Schwierigkeiten gebracht haben könnte, werde er es nicht zulassen, dass Octavia ihm Antworten verweigere. Er versichert Octavia, dass er sich moralisch darüber kein Urteil erlauben wolle, da dies nicht seine Aufgabe sei, aber er weist darauf hin, dass diese emotionale Intensität und die körperliche Intimität das Problem mit Ignus gefährlicher machen könnten, als sie bislang vielleicht vermuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb möchte Iustus von Octavia wissen, wie weit dieser Bund eigentlich genau ging, und will von der Vereinigung während der [[Geanist#Metamorphose: Aufstieg durch Verschmelzung|Metamorphose]] zu einer Flamme erfahren. Er will die Details hören und herausfinden, inwieweit körperlicher Kontakt dabei eine Rolle gespielt habe und ob es vor der elementaren Vereinigung auch eine körperlich gab, welche auch die magische Verbindung ermöglicht hätte. Octavia bestätigt ihm dies zögerlich und deutet an, dass es sich für sie um ein sehr persönliches Thema handle, doch Iustus erklärt ihr, dass dies für ihn dabei keine Rolle spiele, da er es wissen müsse, um die Gefahr einschätzen zu können. Nachdem Octavia ihm dann  von ihrer körperliche als auch elementare Vereinigung berichtet hat, warnt er sie, dass sie damit vermutlich zu weit gegangen sei, da es keinerlei Berichte darüber gebe, dass sich jemals zwei Geanisten in dieser Form und innerhalb ihrer Metamorphose zu einer elementaren Kraft vereint hätten. Iustus vermutet, dass die körperlich, intime Komponente etwas ausgelöst haben könnte, dass bislang noch von keiner Akademie beschrieben worden sei. Deshalb warnt er Octavia vor unvorhersehbaren Folgen und weist darauf hin, dass sie den Bund mit Ignus zwar beendet habe, aber dass sich ihre elementaren Signaturen während der gemeinsamen Metamorphose soweit angenähert hätten, dass sie im Gleichklang geschwungen haben müssen. Welche Auswirkungen dies aber hinterlasse, sei nicht absehbar, doch im schlimmsten Fall bestehe noch immer eine Verbindung der magischen Resonanz zwischen ihnen, denn sie hätten ihre Körper, also die Gesamtheit ihrer Elemente, quasi auf eine Tonhöhe gestimmt. Iustus spekuliert, dass dies beispielsweise dazu führen könne, dass sie die Gegenwart des anderen spüren oder sich noch andere, unvorhersehbare Komplikationen ergeben könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann weist Iustus darauf hin, dass die emotionale Intensität von beiden Seiten vorhanden sein und Ignus ebenso starke Empfindungen für sie gespürt haben müsse, wie sie für ihn, damit der magische Bund auf diese Art und Weise vollzogen werden konnte. Er will deshalb von Octavia wissen, ob dieser Umstand und vor allem die romantische Abweisung ihrerseits eine Gefahr für zukünftige Reisen darstellen könnte. Iustus fürchtet nämlich, dass ein so gefährlicher [[Geanist]] wie Ignus sich eventuell mit ihrer Zurückweisung nicht endgültig abfinden und es deswegen zu einem erneuten Treffen kommen könnte. Deshalb will er von Octavia wissen, wie groß sie die Gefahr einschätzt, dass Ignus ihr oder sogar der ganzen Gruppe schaden wolle. Sie fürchtet, dass es durchaus realistisch sein könne, dass er zornig auf sie sei und sich vielleicht sogar rächen wolle, doch wie weit er dafür gehen würde, könne sie nicht einschätzen. Darüber hinaus will Iustus wissen, ob Octavia noch Gefühle für Ignus habe. Als sie sich darüber nicht ganz im Klaren ist,  verlangt er, diese einfach abzustellen, wenn sie auftauchen sollten. Als Octavia entsetzt fragt, wie sie dies tun solle, weist Iustus sie auf ihre große mentale Disziplin hin und verweist auf ihre starke Willenskraft, die sie bei der eigenständigen Zurückweisung von Ignus gezeigt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus betont dann, dass er sich auf ein Wiedersehen mit Ignus diesmal besser vorbereiten und Vorkehrungen dafür treffen werde, und  besteht dabei auf Octavias Hilfe. Er betont, dass es ihm theoretisch möglich sei, einen gewöhnlichen Geanisten festzusetzen oder ihm vorrübergehend seiner Macht zu berauben, aber er wisse nicht, ob seine Methoden der Macht von Ignus gewachsen seien. Deshalb möchte er in Sapos Erkundigungen über diesen einholen, da er dessen Akte ja bereits von den Arkanisten habe kopieren lassen. Da Ignus laut der Akte eine ganze Zeit in Sapos gefangen war, gebe es dort vielleicht sogar noch andere Aufzeichnungen über ihn, die auch seine Schwachstellen oder andere wichtige Informationen über ihn offenlegen könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend gesteht Octavia Iustus, dass sie sich gewünscht hätte, dass er ihr offener gesagt hätte, welche Rolle Gaia Tarratia für ihn vorgesehen hatte, und Iustus erwidert, dass er gehofft habe, dass es nicht nötig sein werde, denn diese Rolle gefalle auch ihm nicht besonders gut, da sie Freunde seien. Octavia gesteht, dass sie es hätte wissen müssen, da es schließlich die thyrnische Tradition sei, der sie sich beugen müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, der genau wie Kenji das Gespräch der beiden mitbekommen hat, wirft Iustus einen sorgenvollen Blick zu und bringt Octavia zur Stärkung einen frisch zubereiteten Getreidebrei. Da sie schon im Aufbruch begriffen ist, nickt ihr aufmunternd zu und betont, dass sie erstmal essen solle, denn so viel Zeit hätten sie noch allemal. Octavia bedankt sich bei Henk und setzt sich nachdenklich mit ihrem Brei ans Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji unterhält sich mit Iustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt Iustus, ob er sich auch kurz setzen könne, und entschuldigt sich zunächst dafür, dass er das Gespräch mitbekommen habe, obwohl es nicht seine Art sei, zu lauschen. Er hat eine Frage an Iustus und möchte wissen, ob es Octavia schaden würde, wenn er sie ihrer Macht. Iustus beruhigt Kenji und erklärt ihm, dass er lediglich die Verbindung von Octavias [[Naturmagie#Mythos|Geanischem Echo]] mit der Umgebung unterbrechen würde, so dass sie keine Essenzen mehr nutzen könne, und bestätigt Kenji nochmal, dass es Octavia nicht Schaden würde. Kenji weist nochmal darauf hin, dass diese Unterbrechung wohlmöglich bei Ignus nicht funktionieren könnte, und rät Iustus, dass seine beste Chance in der Überraschung bestehe, und spielt auf seinen Mordversuch an Ignus an, bei dem dieser nicht damit gerechnet habe. Iustus hofft, dass er noch gute Pläne entwickeln könne, um sich vor Ignus Kräften zu schützen, und Kenji hofft auf Antworten in Sapos, wo er Nachforschungen anstellen wolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji signalisiert Iustus, dass er sehr gut verstehen könne, wie schwer es für ihn, Octavia und Augustus sein müsse, da sie bestimmt teilweise zwischen Pflichtbewusstsein, Treue und Freundschaft hin und hergerissen seien müssen. Iustus gibt ihm recht und betont, dass man da einen Weg hindurch finden müsse. Kenji gesteht ihm, dass dies für viele Barthaver vielleicht unverständlich sein möge, er aber großen Respekt davor habe, dass sie alle versuchten, diese Dinge in Einklang miteinander zu bringen und nicht eine Sache davon für die anderen zu verraten, denn das würde diese Sache auch entwerten. Man sei schließlich nur ein guter Freund, wenn man gleichzeitig auch versuche, seine Pflicht zu erfüllen. Iustus betont, dass man dafür manchmal Opfer bringen müsse, und Kenji stimmt ihm zu. Iustus fährt fort, dass es nicht immer leicht sei, mit diesen Opfern umzugehen, und erwähnt, dass Kenji dies bestimmt gut nachvollziehen könne. Kenji nickt und hat eine letzte Frage an ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte noch wissen, ob er sich jetzt, wo Iustus Octavia gesagt habe, was sein Auftrag ihr gegenüber sei, wünsche, es ihr früher gesagt zu haben. Doch Iustus sieht keine große Veranlassung, warum er es ihr eher gesagt haben sollte, und hofft nur, dass sie mit dieser Tatsache umgehen kann. Kenji betont, dass bei allem, was Iustus über Octavia sagen könne, sie  eine der stärksten Personen sei, die er je kennengelernt habe. Auch Iustus wisse Octavia sehr zu schätzen und weist darauf hin, dass diese Empfindung schließlich auch Kenji dazu bewogen habe, Ignus anzugreifen. Seit dem er davon erfahren habe, frage sich Iustus allerdings etwas, doch diese Frage sei zu persönlich und er wolle ihm auch nicht zu nahe treten. Kenji weist Iustus darauf hin, dass dieser mit Octavia auch anders gesprochen habe, und Iustus betont, dass dies aber etwas anderes gewesen sei, da es sich um seine Pflicht gehandelt habe. Doch Kenji bittet Iustus, ihn nicht anders zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus analysiert, dass Kenji sich entschieden habe, Ignus anzugreifen, und es dabei auch sehr klug gewesen sei, dies aus dem Hinterhalt zu tun. Als Kenji sich rechtfertigen möchte, räumt Iustus schnell ein, dass es keinen anderen Weg gegeben habe, aber soweit er es verstehe, sei es nicht unbedingt den Idealen von [[Thylor]] gemäß, jemanden unehrenhaft von hinten anzugreifen. Da gesteht Kenji ihm, dass es genau dieser Umstand sei, auf den er mit seiner Hochachtung für die Thyrner angespielt habe.  Er habe seine höchsteigenen Prinzipien verraten, weil er gedacht habe, es sei notwendig für eine größere Sache, gegenüber seiner Freundschaft, Treue und aller Gefühle zu Octavia, doch er habe jetzt erkannt, dass dies ein Fehler gewesen sei. Iustus weist Kenji darauf hin, dass Menschen leider nicht in der Lage seien, alle Fehler zu vermeiden, doch sie würden es immer wieder versuchen, was auch gut so sei, da man schließlich nur so etwas dazu lernen könne. Kenji solle sich daher nicht grämen, doch dieser erwähnt, dass es sich diesbezüglich vorwerfe, dass die ganze Situation auf einem Irrtum basierte, der vermeidbar gewesen sei, denn er habe gedacht, Octavia sei völlig von Ignus manipuliert worden. Doch auch wenn er nach wie vor davon überzeugt sei, dass die Manipulation einen großen Anteil an dem gehabt habe, was sie getan und gedacht hätten, so habe Octavia sich doch freiwillig in diese Situation begeben und sei ihren eigenen Worten nach Mittäterin gewesen. Kenji ist überzeugt davon, dass er anders hätte handeln müssen, wenn  er dies gewusst hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus weist darauf hin, dass niemand in dieser Situation die tatsächliche Wahrheit habe erkennen können, und Kenji gesteht ihm, dass er nicht wirklich versucht habe, mit Octavia zu reden, ihr zuzuhören oder sie zu verstehen, sondern dass er mit sich selbst gefangen und beschäftigt gewesen sei, wodurch er seiner Gruppe sehr geschadet und die Sache gefährdet habe. Während Octavia jetzt versuche, die Verantwortung und Schuld auf sich zu ziehen, glaubt Kenji, dass alle einen Anteil daran gehabt hätten und es jetzt nicht darum gehe, diese Anteile zu gewichten. Iustus gibt Kenji noch zu bedenken, dass auch er zur fraglichen Zeit an Bord der [[Baiula Spei]] war und ebenfalls nichts festgestellt habe. Kenji resümiert schließlich, dass sie jetzt hier seien und zusammen tun würden, was sie könnten, worin auch Iustus den entscheidenden Punkt sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kommt hinzu und findet, dass sie jetzt, nachdem die beiden sich einig seien, schlecht und schuldig zu sein, vielleicht endlich wieder aufbrechen können. Dann wirft er ein, dass er sich nichts vorzuwerfen habe und immer Octavias Freund gewesen sei, so wie er es auch jetzt noch sei. Er gibt zu bedenken, dass Octavia, das arme Mädchen, in ihrem Leben das erste Mal die Möglichkeit gehabt habe, etwas zu tun, was sie noch nie zuvor hätte tun können, und fragt sich, wie er ihr das je vorwerfen könnte. Er wolle sich da nicht mit hineinziehen lassen und rät den beiden, etwas weniger Selbstmitleid zu haben, was  natürlich nur seine Meinung sei. Dann fordert er sie auf, ihre Sachen zu packen, damit sie endlich aufbrechen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem nächsten Stück weg reitet Kerrak wieder neben Henk und teilt diesem mit, dass er mit Kenji über seine Aufführung gesprochen habe. Allerdings sei er etwas verwundert, da Kenji fast alles abstreite, was er bislang an Wissen gesammelt habe. Kerrak ist aber nicht ganz enttäuscht, da Kenji zumindest zugegeben habe, dass er ein Waisenkind sei, was die Theorie mit dem thyrnischen Vater tatsächlich wahrscheinlich mache. Kerrak beklagt sich, dass Kenji aber über sein Kind nicht sprechen wolle und sogar so getan habe, als ob dies überhaupt nicht existieren würde. Deshalb will Kerrak nun von Henk wissen, ob es Kenji als Mystiker wohl nur peinlich sei, oder ob es sich vielleicht doch um falsche Gerüchte handle und Octavia Kind wohlmöglich von jemanden ganz anderes sei. Henk lässt es absichtlich offen und Kerrak spekuliert,  dass eventuell ja auch Adarian der Vater sein könne, wenn Kenji es nicht wäre. Henk grinst vielversprechend und verrät Kerrak, dass Octavia tatsächlich einmal verheiratet gewesen sei. Als Kerrak brennend neugierig nachfragt, mit wem, verweist Henk darauf, dass Kerrak sie das selbst fragen solle. Doch der hat Angst, Octavia selbst auf dieses Thema anzusprechen, und befürchtet, eingeäschert zu werden, da sie ihn schließlich nicht so leiden könne. Doch Henk besteht darauf und Kerrak fragt ihn, ob sie immer so gereizt wirke, da sie wegen der Trennung von ihrem Kind so leide, was als Mutter ja auch verständlich sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bietet Henk an, Kerrak noch einiges über Adarian zu erzählen, wenn er sich traue, Octavia zu fragen. Kerrak reißt seinen Mut zusammen, verlangsamt sein Pferd und reiten kurz danach neben Octavia. Er neigt sich zur entgegengesetzten Seite, um sich schnell fallen lassen zu können, falls Octavia ihn mit Feuer angreift, und fragt sie nach der Hochzeit und mit wem sie verheiratet sei. Doch Octavia verweigert die Aussage und erklärt, dass sie gar nicht in seinem Stück vorkommen wolle. Kerrak erklärt, dass er dann eben improvisieren müsse und er wegen der Kunstfreiheit alles erzählen könne, was er wolle. Octavia weist ihn darauf hin, dass er natürlich alles erzählen könne, was er wolle, er würde dann halt nur mit ihrer wohlmöglich hitzigen Reaktion umgehen müssen, falls sie sich noch einmal wiedersähen. Kerrak ist eingeschüchtert und reitet schnell wieder an Henks Seite. Langsam setzt die Dämmerung ein, es beginnt zu regnen und Kälte breitet sich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Überfallort'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will jetzt von Henk etwas über Adarian hören, doch würgt er seine Worte ab, als plötzlich beiden zwei Pferde auffallen, die auf der Straße unruhig hin und herlaufen. Als sie sich weiter nähern, erkennen sie außerdem noch Menschen, die auf der Straße liegen. Der gesamte Schlamm darum herum ist aufgewühlt und es sieht so aus, als sei der Überfall noch nicht lange her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk identifiziert sechs Nemorer mit kratarischer Kleidung, vier tote Wachen in Uniform und dem Wappen von Sapos und ein junger Mann in einer teuren, bodenlangen Gewandung. Henk bemerkt ein schmerzhaftes Stöhnen von dem Robenträger, der sich noch auf dem Boden windet, und ruft Iustus zur Hilfe. Während sich Kenji vergewissert, ob alle wirklich tot sind, und Henk die Nemorer durchsucht, begutachtet Iustus die große Schnittwunde am Rücken des jungen Arkanisten, bei der er die Blutung durch Druck vorrübergehend stoppen und verhindern kann, dass er verblutet, aber nur  sobald er presst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arkanist deutet mit letzter Kraft auf eines der unruhigen Pferde und Octavia erkennt, dass er die Ledertasche meint, die am Sattel hängt. In dieser findet sie verschiedenste Verbände und Behälter und reicht sie an Iustus weiter. Dieser reinigt zunächst die Wunde mit Alkohol aus der Tasche, wobei der Adept furchtbar aufschreit, obwohl er sich sehr zusammenreißt. Dann öffnet Iustus eine Dose mit einer Salbe und schmiert diese auf die Wunde am Rücken. Die Salbe wird nach dem Auftragen härter, wodurch die Blutung gestoppt und sein Zustand stabilisiert wird, nachdem Iustus die Wunde verbunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum verbunden, stellt sich der junge Adept als Connra vor und erklärt, dass er mit seinem Meister und den Männern nach dem Lager der Räuber gesucht habe. Sie seien dann aber aus dem Hinterhalt angegriffen worden, denn die Nemorer hätten auf den Bäumen gesessen und sie mit Schleudern angegriffen, dann seien weitere Getarnte aus dem Wald gekommen. Die Wachen hätten es zwar geschafft, die Angreifer abzuwehren und in die Flucht zu schlagen, und seien gerade noch dabei, die Nemorer in den Wald zu verfolgen. Das Schlimmste aber sei, dass sie Magister Sar‘leinn entführt hätten. Auf Henks Nachfrage erfährt er, dass ein Nemorer ihn sich einfach sofort gegriffen und weggezerrt habe. Connra hofft, dass die Räuber den Magister gegen Lösegeld an Sapos ausliefern würden, da er ansonsten vermutlich bereits tot sei. Der Adept macht sich große Sorgen und hofft, dass der Magister nicht von den Nemorern gequält werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Überfall erst wenige Augenblicke her ist, deutet Connra dann auf eine Schneise, die in den Wald führt. Er informiert die Helden, dass drei seiner Männer die zwei geflohenen Angreifer gerade verfolgen, und befürchtet, dass noch mehr Nemorer hier in der Gegend seien, da ihr Lager sich vermutlich in diesem Abschnitt der Straße befinde. Er fürchtet, dass die Wachen in ihren Tod laufen könnten, und bittet die Helden um Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist die deutliche Spur bereits vorher aufgefallen und, während die Helden der Spur folgen, bleiben Iustus und Kerrak mit den Pferden, die man nicht in den Wald mitnehmen kann, und bei dem überlebendem Arkanisten, um diesem zu helfen, da er sich noch nicht eigenständig fortbewegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung der Stadtwache'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist anfangs nicht schwer, den Spuren zu folgen, da weder die Geflohenen noch die Verfolger auf den Weg geachtet haben. Aber durch den Regen ist es im tiefen Wald schwerer, die Spur zu halten. Als die Helden nicht mehr sicher sind, findet Henk eine Pfütze mit rötlichem Rand, worin er eine verwaschene Blutspur erkennt, die sie wieder auf den richtigen Weg führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regen wird immer stärker und es wird schließlich dunkel, wodurch die Spur kaum noch wahrnehmbar ist und schließlich verschwindet. Beim Umsehen hört Henk Kampfeslärm und die Helden eilen sofort in dessen Richtung. Sie erreichen den Kampfplatz, als gerade einer der Stadtwachen aufschreit und tödlich von einem Nemorer getroffen wird, der sich danach der letzten Stadtwache zuwendet, die gerade mit einem weiteren Nemorer kämpft.&lt;br /&gt;
[[Datei:img wald kampfplatz.png|miniatur|rechts|Der Kampfplatz im Wald]]&lt;br /&gt;
Es liegen jetzt fünf Tote auf dem Boden, davon zwei Stadtwachen und drei Nemorer. Henk rennt sofort auf den Nemorer zu, der zuletzt die Wache getötet hat, und greift ihn sofort gezielt an. Er trifft ihn so hart, dass er zu Boden geht und im Anschluss von Henk abgestochen wird. Dann greift Henk den letzten verbliebenen Nemorer an und erkennt am Angriff der Stadtwache, dass diese bereits am Ende ihrer Kräfte ist und seine Hilfe gut gebrauchen kann. Nachdem Henk den Nemorer angegriffen und dessen Aufmerksamkeit auf sich gelenkt hat, versetzt ihm die Stadtwache den Todesstoß von der Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist ebenfalls zum Kampfplatz gelaufen und vergewissert sich, ob die am Boden Liegenden wirklich tot sind oder Hilfe benötigen. Leider ist keine Wache mehr am Leben, doch Kenji findet einen Nemorer, der nicht verbluten würde, wenn man sein Bein abbindet. Dies tut er auch sehr vorsichtig, denn er rechnet mit einem Angriff des Verwundeten. Als Kenji schließlich den Knoten festzieht, richtet sich der Nemorer blitzschnell auf und versucht, Kenji mit seinen angespitzten Zähnen zu beißen. Zu Kenjis Glück ist Henk bereits darauf aufmerksam geworden und enthauptet den Nemorer bei dessen Angriff. Dann schnauzt er Kenji an, warum er diesem Schwein helfen wolle, beleidigt die Leiche und spuckt auf sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf bedankt sich die Wache und erklärt noch völlig außer Atem, dass sich das Lager der Nemorer direkt hier in der Nähe befinden müsse, da er vorhin bereits Rauch gerochen habe. Er berichtet, dass sie drei zusätzlichen Nemorer in die Arme gelaufen seien, die vermutlich direkt aus dem Lager kämen. Dann stellt er sich als Nermar aus Sapos vor und berichtet, während sich langsam sein Atmen beruhigt, dass er gemeinsam mit dem Spähtrupp aus Sapos seit Tagen nach diesem Lager suchen würde und sie den Auftrag hätten, sofort Verstärkung zu rufen, sobald sie es aufgespürt hätten und bestätigen könnten, dass die Nahrungsvorräte dort seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar will nun nicht aufgeben, wo er so kurz vor dem Ziel ist, und bittet die Helden deshalb, mit ihm nach dem Lager zu suchen, so dass sie zumindest sicher sein könnten, dass es hier eins gäbe und sie dies dann melden könnten, so dass sich Sapos die benötigten Waren wiederholen könne. Außerdem sei Magister Sar‘leinn in ihrer Gewalt und er müsse ihn retten, bevor dieser von den Nemorern misshandelt werde. Bevor sie weitergehen, warnt Nermar davor, dass die Nemorer getarnt seien und auch auf den Bäumen sitzen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht über seine eigene Kleidung noch das nemorische Lederzeug und schmiert sich Dreck ins Gesicht, um weniger in der Dunkelheit aufzufallen. Er rät auch den anderen, dies zu tun, und so malen die Helden ihre Gesichter mit Dreck an. Dann beschließt Henk, dass er vorschleichen wolle, um die Wachen rechtzeitig auszuschalten, und weist die anderen an, ihm langsam mit einigem Abstand zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam schleicht Henk bergauf und entdeckt auf einer Tanne in drei Schritt Höhe einen dunklen Fleck, den er als Späher identifiziert. Da es regnet und die Sicht schlecht ist, beschließt Henk, ihn zu täuschen, und nähert sich mit nemorischen Schritten. Als er angerufen wird, raunt er dem Späher zu, dass er seine Hilfe brauche und er mitkommen solle, denn der Befehl käme von ganz oben. Als der Späher fragt, ob Ranwulf ihn gegeben habe, bestätigt Henk dies. Dann schlitzt er dem herabkletternden Mann die Kehle durch und hält ihm dabei den Mund zu. Nachdem Henk die Leiche leise auf den Boden hat gleiten lassen, winkt er den anderen, dass sie nachkommen sollen. Immer öfters liegt Rauchgeruch in der Luft, was die nahende Anwesenheit des Lagers verrät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entdeckung des Lagers '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk schleicht weiter vor und stößt schließlich auf der Anhöhe auf kargen, freien Felsen ohne Bewuchs. Auch dort kann Henk einen Späher ausmachen, den er geschickt umschleicht und dann von hinten erdolcht.  Er winkt die anderen hoch und sie entdecken, dass sie auf einer großen Klippe an einen Abhang stehen und sich vor ihnen in der Schlucht das Nemorerlager befindet. Leider ist aufgrund des Regens und der Dunkelheit kaum etwas von oben zu erkennen, nur das große Feuer flackert durch die Regenschlieren und verrät die Anwesenheit. Da die Klippe durch das Karstgestein sehr zerklüftet ist, kann man sich sehr gut zwischen den Steinen verstecken, und damit sich ihre Silhouette nicht gegen den Himmel absetzt, gehen die Helden gebückt und verschanzen sich in einer Felsspalte, in der sie auch von möglichen Wachen nicht so schnell entdeckt werden können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Stadtwache Nermar ist zufrieden, aber fragt, ob jemand ein Lager mit Waren entdecken könne. Es sei wichtig zu wissen, ob die Lebensmittel hier sind, da die Arbeiter in Sapos inzwischen schon hungern würden. Doch da von oben nicht viel mehr als das Feuer und viel Tannengrün zu erkennen ist, beschließt Henk, hinunterzuschleichen, um mehr Details über das Lager zu erfahren. Die anderen haben zwischen den Felsen das beste Versteck und warten dort auf seine Rückkehr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img räuberlager.png|400px|miniatur|rechts|Das Lager der Nemorer; N, O, H, K = Positionen der Helden in der Spalte; M = Magister; rote Spur = Weg von Henk + Rückweg außerhalb des Lagers, X = Position von Octavia beim Feuermanipulieren]]&lt;br /&gt;
Henk schleicht an der östlichen Seite die Klippe hinab und nähert sich vorsichtig dem Lager im Tal. Plötzlich entdeckt er im Dunkeln eine Person mit einem helleren Fleck in der Mitte, der in der Dunkelheit leicht heraussticht. Henk realisiert, dass es keine Wache, sondern ein Nemorer auf dem Donnerbalken ist, schlitzt ihm die Kehle auf und entsorgt die Leiche in der Kloake. Dann schleicht er vorsichtig in das Lager hinein, bemerkt einen Palisadenzaun und findet ein Pferdegatter, hinter dem ein großes, ledernes Zelt aufgebaut ist. Die Nemorer schlafen in halbkreisförmig angeordneten Gemeinschaftsunterständen aus Tannenästen und Henk hört Schreie aus den Hauptzelt, was ihn vermuten lässt, dass dort der gefangene Magister zu finden ist. Er schleicht vorsichtig näher und erspäht durch einen Riss im Leder im Inneren drei Nemorer, die den Gefangenen verhöhnen, verspotten und mit Schnitten quälen. Einer von ihnen, der Ranwulf genannt wird, scheint der Anführer zu sein und ist ein fast zwei Schritt großer, ziemlich harter Brocken mit einer riesigen, mit Metallstacheln versehenen Keule. Er betont, dass der Arkanist nur am Leben sein müsse, um das Lösegeld von Sapos zu bekommen, aber nicht unversehrt, weswegen sie ruhig ein wenig Spaß mit ihm haben können, bevor sie ihn ausliefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sieht sich noch weiter nach den Lebensmitteln um und entdeckt in der Felswand einen Höhleneingang. Er schleicht hinüber und findet etliche Kisten und Amphoren, die in dem tiefen Felsspalt gelagert sind. Es sind die Vorräte, nach denen der Suchtrupp aus Sapos gesucht hat. Henk hat genug gesehen und kehrt vorsichtig auf dem gleichen Weg zu seinen Gefährten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk das Lager ausspähte, haben sich seine Freunde in der Felsspalte verborgen und Octavia ist dabei aufgefallen, dass das Gestein, welches sie zum Lager hin abschirmt, eine Felsnase ist, die bedrohlich über dem Abhang hängt und nur von einer schmalen Stelle gehalten wird. Diese Schwachstelle könnte Octavia so stark erhitzen, dass sie weggesprengt und der Felsblock in die Tiefe auf die Tannenäste stürzen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar späht über den Rand der Felsspalte und bemerkt Henks Rückkehr als erster. Die Helden beraten ihr weiteres Vorgehen und Henk beschreibt ihnen den Aufbau des Lagers. Octavia berichtet von der Entdeckung der Felsnase und Henk erkennt, dass die abgesprengten Felsen auf einer der Schlafstellen stürzen und etliche Männer unter sich begraben würde. Kenji gibt zu bedenken, dass dies ein ziemlich unehrenhafter Zug sei, da man die Nemorer im Schlaf überraschen würde und sie keine Möglichkeit hätten, sich zu retten. Auch Octavia findet diese Vorstellung unschön, so dass sich die Helden gegen diesen Plan entscheiden und stattdessen alle hinunterschleichen wollen, damit Octavia das große Feuer manipulieren und so die Nemorer ablenken könne. Dann könnte Henk in der Zeit den Magister aus dem Zelt befreien und mit etwas Glück entkämen sie aus dem Lager, bevor der Verlust der Geisel bemerkt würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung des Arkanisten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Stadtwache Nermar schleichen die Helden den Abhang zum Lager hinunter und bleiben zunächst außerhalb, um nicht durch Wachen entdeckt zu werden. Sie schleichen bis zum großen Felsen hinter dem Zelt und dort hilft Henk Octavia bei der Überquerung der Palisade, während Kenji mit Nermar dort warten. Henk schleicht mit Octavia vorsichtig an der Koppel vorbei und hinter das große Zelt. Der Arkanist wird immer noch von den drei Nemorern gequält und Henk und Octavia schleichen weiter unter einer großen Tanne hindurch zu den Holzvorräten des Lagers. Von hier aus hat Octavia einen guten Ausblick auf das Lagerfeuer und ist nahe genug dran, um es beeinflussen zu können. Henk kehrt zum Zelt zurück, um schnell reagieren zu können, wenn die Situation günstig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Nemorer sitzen um das große Feuer herum und hüten es. Als Octavia beginnt, das Feuer zu vergrößern, reagieren sie überrascht, doch als die Funken in ihre Richtung stoben, wird es ihnen langsam unheimlich und sie springen auf. Octavia lässt die Feuersäule nun rotieren, so dass sie einen Feuerschlauch bildet. Mittlerweile ist auch die Aufmerksamkeit der Folterer geweckt worden und sie kommen aus dem Zelt und bestaunen das Schauspiel. Octavia bindet ihre Aufmerksamkeit, indem sie Flammenarme entstehen lässt, die nach den umstehenden Nemorern greifen. Einer von ihnen sucht die Flucht und geht eiligen Schrittes an Octavia vorbei, ohne sie zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk bemerkt, dass die Nemorer aus dem Zelt heraus sind, schneidet er eine Naht auf und gelangt so in das Innere. Er gebietet dem Magister zu schweigen und schneidet ihn eilig los. Dann schnappt Henk sich den Arkanisten und verlässt schnell das Zelt, um ihn zu Kenji und Nermar zu bringen, die den Magister sofort zurück zum Weg begleiten. Henk kehrt zu Octavia zurück, um sie abzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer von Octavias Flammenarmen schnappte nach dem Anführer der Nemorer, der daraufhin das Feuer mit seiner gigantischen Keule angreift. Doch die Flammen greifen auf das Holz der Keule über und setzen diese in Brand. Dann bemerkt Octavia Henk, der sie abholen will, und bringt das Feuer zu einer heftigen Funkenentladung, die vielen Nemorern die Kleidung entzündet und für große Unruhe sorgt. Dieses Chaos nutzen die beiden, um unbemerkt hinter dem Zelt zu verschwinden und über die Palisaden hinweg Kenji und Nermar zu folgen. Das Verschwinden des Magisters ist anscheinend noch nicht bemerkt worden, denn Henk und Octavia hören keine Signale aus dem Lager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Nermar haben den Arkanisten die Klippe hoch und dann den Hang hinab zum Weg geführt und sind dort auf Iustus, Kerrak und den Adepten Connra getroffen, der von Iustus gut versorgt worden ist und dadurch überlebt hat. Als Henk und Octavia den Hang hinuntereilen, hören sie aus dem Lager ein Signalhorn. Vermutlich ist erst jetzt das Verwinden des Magisters bemerkt worden. Die beiden beeilen sich und kommen schließlich auch bei den anderen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weg nach Sapos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Helden befürchten müssen, verfolgt zu werden, beschließen sie, möglichst schnell auf ihren Pferden Richtung Sapos zu reiten. Als diese nach einiger Zeit ermüden, erzählt Nermar von einem Platz im Wald, an dem sie sogar die Pferde verstecken könnten, da es dort große Felsen gebe, und führt die Gruppe dorthin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Pferde angebunden und versteckt sind, setzen sich der Magister und sein Adept und Iustus untersucht erneut die Wunden des Jungen. Henk ist wegen der Nemorer noch ganz aufgebracht und setzt sich neben Octavia, während Kenji die erste Wache übernimmt. Octavia spricht mit dem Magister, der etwa Mitte 50 und recht rüstig ist, und stellt sich und die anderen vor. Sie berichtet, dass die Helden von ihrer Reise auf die Bartha-Bucht zurückgekehrt seien, und der Magister, der sich als Sar’leinn vorstellt, erinnert sich, von einem Schiff gehört zu haben, dass aufgebrochen sei, um gegen den dunklen Kult zu kämpfen. Doch die Namen der Helden sagen ihm nichts, bis auf Octavias Namen, da ihr Vater eng mit Sapos zusammengearbeitet hat, um unter anderem auch den Natator Aeris zu bauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn erklärt, er sei Ingenieur und habe den Wachen helfen sollen, dass Lager der Nemorer aufzufinden. Er bedankt sich für seine Rettung und die seines Adepten und erkundigt sich nach den Lebensmitteln. Als Henk ihm mittelt, dass er diese in einer kleinen Höhle im Nemorerlager gefunden habe, ist Sar’leinn sehr erfreut und besteht darauf, so schnell wie möglich nach Sapos zu müssen, damit die Waren von hier fortgeholt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn gibt auf Nachfragen der Helden keine internen Infos über Sapos preis, deutet aber an, dass es tatsächlich in letzter Zeit verschiedenste Problem gegeben habe. Er bietet an, die Helden beim Rat der Emphausti vorzustellen, damit sie sich in Sapos umsehen dürfen. Sar’leinn erwähnt noch, dass man aufgrund der derzeitigen Probleme nur ungern Fremde in die Akademie lasse, aber da sie ihn gerettet haben, werde er sich dafür einsetzen, dass sie besonders behandelt werden. &lt;br /&gt;
Dann weist er darauf hin, dass die Versorgungslage in der Stadt zwar gerade sehr dürftig sei und einige Arbeiter in der Stadt bereits hungerten, die Helden sich aber keine Sorgen machen müssten, da die Akademie selbst noch genügend Vorräte besäße. Während besonders Henk bei dieser Aussage dem Magister verstörte Blicke zuwirft, betont dieser, dass es dennoch wichtig sei, Graltiks Straßenterror aufzuhalten, da die Nahrungsknappheit sonst bald auch die Arkanisten in der Akademie treffen würde. Dann analysiert er die Lage mit Graltik und kommt zu dem Schluss, dass die Situation mit Graltik derzeit eine Katastrophe sei und sich vermutlich bald über alle Handelswege von Barthavion erstrecke, und da Graltiks Männer keine unkoordinierten Buschräuber seien, sondern militärisch und systematisch vorgingen, würden die bald das gesamte Straßennetz unter Kontrolle haben. Sie hätten ihre versteckten Lager gut geplant und bauten diese strategisch so auf, dass sie ideal miteinander kommunizieren und sich abstimmen könnten, was  Sar’leinn für „dumme Nemorer“ als eine beachtliche Leistung empfindet. Die Helden weisen ihn auf Graltiks Zusammenarbeit mit dem Dunklen Kult hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn beklagt sich, dass seine ganze Ausrüstung im Lager geblieben sei, und kommt  mit Iustus ins Gespräch über dessen magisches Handwerkszeug. Die beiden Arkanisten fachsimpeln noch miteinander, während die Helden sich die Nachtwachen mit der der Stadtwache aufteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 15: Auf der Flucht === &lt;br /&gt;
'''9./10. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden richten den Lagerplatz ein und [[Iustus Trebatius|Iustus]] sichert diesen mit zwei [[Kosmonomie#Die Anatomie der Form: Die dreiteilige Architektur der Sigille|Sigillen]]. Kerrak offenbart Henk, dass er die Gespräche der Helden mit [[Archorbar]] aufmerksam verfolgt hat, und will Details wissen. In später Nacht überfallen fünf [[Nemorer]] das Lager und werden abgewehrt. Ein Überlebender beißt sich lieber die Zunge ab, als etwas zu verraten. Magister Sar’leinn spricht mit Octavia und Kenji über den Besuch von [[Sapos]]. Kerrak will die Gruppe nicht verlassen und wird von Henk zurechtgewiesen. Die Helden kommen in Sapos an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist noch recht früh am Abend und alle haben sich in die etwas vom Weg abgeschiedenen Felsnische zurückgezogen, in welcher auch die Pferde versteckt werden können. Octavia und Kenji sind etwas außerhalb und halten Wache. Es regnet zwar nicht, aber es ist sehr kalt und windig. Alle frieren, weshalb auch niemand richtig müde wird. Außerdem sind sie auch etwas auf der Hut, da niemand weiß, ob die [[Nemorer]] ihnen auf den Fersen sind. Der junge Adept Connra schreit immer mal wieder vor Schmerzen, obwohl Magister Sar’leinn ihm bereits ein weiteres Pharmakon zur Schmerzlinderung aus seiner Reiseapotheke gegeben hat. Der „Blauschild“ Nermar weist darauf hin, dass sie keine Zelte aufbauen sollten, da sie eventuell schnell fliehen müssten, falls sie angegriffen werden. Kerrak versucht, sich nützlich zu machen, und sammelt Holz, um ein Essen zu kochen, doch die Helden entscheiden sich gegen ein wärmendes Feuer, da sein Schein zu auffällig wäre.&lt;br /&gt;
[[Datei:img lager felskessel.png|miniatur|rechts|Der Lagerplatz im Felskessel]]&lt;br /&gt;
'''Iustus Vorbereitungen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus konfiguriert sein [[Kosmonomie#1._Das_Instrumentarium|Diapason]], eine ca. 30 cm lange Stimmgabel aus reinem [[Orichalkum]] mit verstellbaren Magnetgewichten an den Zinken und einer eingravierten Skala. Dazu nutzt er sein [[Kosmonomie#1._Das_Instrumentarium| Phanisches Astrolabium]], um die aktuelle arkane Phase und die derzeitige Antiphon für sein Diapason zu bestimmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn sieht ihm dabei zu und ist sehr beeindruckt von Iustus‘ Diapason, da dieses sehr exakt und kunstvoll gefertigt wurde. Iustus erzählt ihm, dass er es selbst im [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum in Thyrna]] mit der Hilfe eines befreundeten [[Ingenieur|Ingenieurs]] geschmiedet habe. Sar’leinn ist sehr beeindruckt und offenbart, dass es einer seiner größten Wünsche sei, dieses einmal zu besuchen, weshalb er auf einen dauerhaften Frieden mit [[Thyrna]] hofft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden unterhalten sich dann noch länger und schließlich bittet Magister Sar’leinn Iustus, den Felszugang mit einer [[Kosmonomie#Die Anatomie der Form: Die dreiteilige Architektur der Sigille|Sigille]] zu sichern, da er sich nicht sicher sei, wie viele [[Nemorer]] sich in der Nähe aufhalten und nach ihnen suchen könnten. Er wirkt sehr besorgt, da sein Adept sehr verletzt ist, und verspricht, dass er Iustus dafür auch vorzügliche Orichalumkreide aus dem Hybraneum von Sapos besorgen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus stimmt zu und zeichnet auf die gegenüberliegenden Felswände am Eingang des Felskessels zwei Sigillen, die er im Notfall auslösen kann. Dazu nutzt er eine Orichalkum-Kreide, die leicht gold-rot schimmert und die er, wenn die Feinde kommen, mit seinem Diapason aktivieren kann. Iustus erklärt Octavia und Kenji, dass der Eingang durch ein Sericonfeld versperrt werde, wenn viele Feinde kommen. Er weist aber auch darauf hin, dass er dieses Feld nicht sehr lange aufrechterhalten könne, es die Feinde aber eine Zeitlang aufhalten werde. Iustus weist die beiden auch darauf hin, dass es wichtig sei, die Übergänge auf den Felsen zu bewachen, da die Feinde vermutlich versuchen würden, darüber zu klettern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann schickt Iustus Octavia ins Lager, damit sie dort einige Steine aufheizen kann, denn die Verletzten brauchen dringend etwas Ruhe, doch bei der eisigen kälte ist an diese nicht zu denken. Er selbst bleibt bei Kenji und übernimmt Octavias Wache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Iustus die Sigille auf den Felsen zeichnet, ist Kerrak etwas enttäuscht, dass er kein Feuer machen soll, und setzt sich neben Henk. Er reicht ihm etwas Trockenfleisch und erklärt Henk, dass er nun über alle Geschichten nachgedacht habe, welche die Helden Archorbar erzählt haben. Er habe diese schier unglaublich gefunden und überlege nun, wie er sie in seine Aufführungen einbauen könne. Dazu müsse er aber noch etwas wissen und fragt Henk, ob dieser tatsächlich diese Piratin unter dem Blutfluch ganz aufgegessen habe oder ob noch etwas von ihr übrig geblieben sei. Als Henk nicht darauf antwortet und ihn nur unverständlich ansieht, setzt Kerrak nach und will wenigstens wissen, ob Henk noch lange Bauchschmerzen oder Übelkeit danach gespürt oder vielleicht auch vorher schon mal Menschenfleisch bei den Nemorern gegessen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kerrak merkt, dass Henk darauf nicht eingehen will, wechselt er das Thema und will mehr darüber wissen, was Octavia eigentlich mit [[Ignus]] gemacht habe. Er habe nämlich gehört, dass es da auch eine Affäre gegeben habe, und ist sehr überrascht, wie freizügig sich Octavia gegenüber Männern verhalte und wie viele sie in ihrem jungen Alter schon gehabt habe. Als Henk beschwichtigend abwinkt, erwähnt Kerrak die Beziehung zu ihrem Halbbruder Kenji mit dem inzestuösen Kind, dann die Beziehung zu Adarian und schließlich auch noch diese Ehe, die Henk erwähnte und über die Octavia ihm nichts erzählen wollte. Die Krönung sei nun aber, dass  Octavia auch etwas mit einem der berühmtesten Bösewichte von Barthavion gehabt habe. Kerrak erklärt, dass er selbst die Geschichten von dem großen Brand in [[Weisshafen]] kenne und bisher gedacht habe, dass Ignus schon seit Jahren nicht mehr existiere. Kerrak will von Henk unbedingt wissen, wie denn der [[Politische Ordnung des Thyrnischen Weltreiches#Dracidor_(Kaiser)|Kaiser]] damit zurechtkomme, dass seine Gesandte so viele Männerbekanntschaften pflege, vor allem, da er immer davon ausgegangen sei, dass Thyrnerinnen sehr züchtig wären. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich will Kerrak wissen, ob es stimme, dass Kenji Ignus töten wollte und ob er dies aus Eifersucht getan habe. Als Henk das erste bestätigt und das zweite offenlässt, ist Kerrak ganz fasziniert, denn er habe noch nie von einem mordenden Mystiker gehört. Er gibt zu, dass ihn dies überrascht habe, da er sowas Kenji gar nicht zugetraut hätte. Für Kerrak scheint in Kenji ein harter, skrupelloser Kerl zu stecken, den er durch seine heilige Fassade lediglich verstecken würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia dann hinzukommt und einen flachen Stein erhitzt, rührt Kerrak auf diesem für alle einen heißen  Brei an, von dem er eine Schüssel zu Kenji bringt. Octavia erhitzt weitere Steine, um Wärmequellen für die Verletzten zu schaffen und ihnen so eine Ruhephase zu ermöglichen. Kenji freut sich über den heißen Brei und ihm fällt auf, dass sich Kerraks Blick ihm gegenüber verändert hat, denn er wirkt nicht mehr abschätzig, sondern wesentlich respektvoller. Kerrak spricht Kenji ein großes Lob für seinen Umgang mit Ignus aus und bewundert ihn für seinen Mut, sich mit einem so gefährlichen Mann angelegt zu haben. Kenji versucht ihm klarzumachen, dass er auf seine Tat nicht besonders stolz sei, doch Kerrak versteht das nicht und bleibt bei seiner Ansicht, dass Kenji ein knallharter Kerl sei. Die beiden verbringen die erste Wache gemeinsam und Kerrak reagiert ziemlich schreckhaft auf natürliche Geräusche in einem dunkeln Wald, so dass Kenji ihn immer wieder beruhigen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Überfall '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturm nimmt zu und die Äste wedeln hin und her, so dass überall im Wald Bewegungen sind und es recht laut ist. Doch Iustus bemerkt, dass sich jemand schleichend dem Lager nähert und weckt schnell Henk. Iustus macht ihn darauf aufmerksam, dass er seine Sigille gleich aktivieren und den Durchgang versperren wird, und bittet ihn, die anderen leise zu wecken, damit sie sich für einen Kampf bereit machen können. Dann schlägt er sein Diapason rhythmisch mit einem Resonanz-Schlägel aus Orichalkum an und ein Ton mit einer sehr leisen, sphärischen Schwingung erklingt. Durch den Ton beginnt plötzlich die Orichalkumkreide auf den Wänden – also die Sigillen - kurz zu schimmern, und die Helden hören  plötzlich ein „Hä!“ und kurz darauf hört man ein weiteres, da einer von den heranschleichenden Nemorern gegen das völlig unsichtbare Sericonfeld gestoßen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Magister Sar’leinn und sein Adept Connra sich zwischen den Felsen verstecken, weil sie zu verletzt sind, um helfen zu können, versteckt sich auch Kerrak aus Feigheit. Doch die Helden und Nermar verteilen sich an den Übergängen auf den Felsen, Nermar rechts vom Eingang, Octavia und Henk auf der linken Seite. Kenji bleibt vorne bei Iustus am Eingang, vor dem jetzt zwei Nemorer stehen und immer wieder versuchen, das Feld zu durchbrechen. Einer von ihnen flüstert: „Hey, hier geht’s nicht weiter, stoß mich nicht an du Idiot!“ und auch die anderen, die noch hinter den beiden sind, kommen nicht vorbei. Während die beiden Nemorer am Eingang bleiben, versuchen drei weitere, über die Felsen zu klettern. Als die beiden am Eingang auf Iustus und Kenji aufmerksam werden, wirken sie sehr überrascht und einer schreit: „Wer sind die denn?“ und der andere ruft „Wo ist der Klugscheißer?“ Scheinbar haben sie nur den Arkanisten erwartet, doch der erste ruft: „Scheißegal, wer die sind! Wir nehmen alles mit, was denen gehört!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar hat sich an seinem Übergang versteckt und überrascht den hineinkletternden Nemorer mit einem Längsschnitt über den Bauch, so dass dieser zu Boden geht und schnell überwältigt ist. Octavia wirft ihrem Nemorer einen Flammenstoß entgegen, so dass dieser entzündet und schreiend in den Wald rennt und schreit „Aaaah, Flammenteufel! FLAMMENTEUFEL!“ Henk versetzt dem dritten Nemorer tiefe Schnitte und überwältigt ihn schließlich. Octavia rutscht beim Herunterklettern ab und stößt sich den Arm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus weist Kenji leise darauf hin, dass das Sericon-Feld gleich zusammenbricht, und zieht sein Schwert. Die beiden Nemorer springen immer wieder gegen das Feld und rufen, dass ihnen bald ganz Barthavion gehöre und auch Sapos bald fallen werde. Außerdem schreien sie: „Für Graltik! Für unseren König!“, während Iustus und Kenji sich darauf vorbereiten, dass die Angreifer gleich durchbrechen werden. Als die Feinde schließlich nach vorne stolpern, schlagen beide Helden zu und erwischen die überraschten Nemorer ohne Gegenwehr. Iustus ersticht einen der beiden, während Kenji den anderen niederschlägt und gemeinsam mit Nermar überwältigt, denn Magister Sar’leinn ruft laut aus dem Hintergrund, dass sie einen lebend fangen sollen. Kerrak hat sich nicht am Kampf beteiligt, sondern sich hinter den Steinen beim Feuerholzvorrat versteckt, und schaut jetzt wieder hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben zwei Nemorer lebend gefangen und gefesselt. Der eine windet sich vor Schmerzen, da Henk ihm tiefe Wunden zugefügt hat. Magister Sar’leinn möchte gerne wissen, ob noch weitere von ihren Männern nach ihnen suchen, und bittet die Helden um Hilfe, da er zu schwach ist, um den Nemorer selbst zu verhören. Henk stellt dem Nemorer einige Fragen, doch dieser schweigt zum Aufenthaltsort von Graltik und verhöhnt ihn nur. Als Magister Sar’leinn darauf hinweist, dass man in Sapos Wege finden werde, damit er alles sage,  beißt sich der Nemorer die Zunge mit seinen eigenen, spitz gefeilten Zähnen ab und spuckt sie den Helden blutig vor die Füße, ohne dabei sein Gesicht zu verziehen. Er lacht nur, während ein starker Blutschwall aus seinem Mund sprudelt und allmählich verblutet. Henk wünscht ihm einen langsamen Tod und packt dann die Sachen zusammen, damit sie weiterreisen können. Iustus verbindet die Wunden des anderen Nemorers, damit dieser nicht auch noch stirbt, knebelt ihn und wirft ihn über einen Pferderücken, um ihn mit nach Sapos zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es naht bereits der Morgen und die Helden brechen auf. Es ist ein sehr kalter, windiger Tag und alle frieren und freuen sich bereits auf eine beheizte Unterkunft in Sapos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch: Magister Sar’leinn mit Octavia '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn spricht Octavia auf ihre Feuerzauber an und teilt ihr mit, dass er sie als Geanistin erkannt habe. Er scheint sehr interessiert und erwähnt, dass es das erste Mal sei, dass er jemanden träfe, in dessen Adern noch das alte Blut der Hybraner fließt. Er habe zwar schon Geanisten gesehen, die das Erbe der Elben in sich tragen, aber noch nie einen Erben der Hybraner. Dann blickt er sie eindringlich und analytisch an, als hätte er ein neues, unbekanntes Forschungsobjekt vor sich, und offenbart Octavia, dass er hat sich schon immer gefragt habe, ob es Unterschiede bei den Geanisten gäbe und ob sich ihre magische Befähigung unterscheide, je nachdem von welchem alten Volk sie abstammten. Dann gesteht Sar’leinn ihr, dass er selbst nur ein Laie auf dem Gebiet der Erforschung des Geanischen Echos sei, und erwähnt dann seinen Kollegen Luthach, der dieses als ein berühmter Medikus erforscht. Er geht stark davon aus, dass dieser sich sehr für Octavia interessieren würde, falls sie Zugang zum Hybraneum erhalten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wechselt Magister Sar’leinn das Thema und erwähnt, dass es ihm sehr leid tue, dass Octavias Vater unter solch grauenhaften Umständen aus dem Leben scheiden musste, und er hoffe, dass der Konflikt zwischen Barthavion und Thyrna, der ja durch die Attentate auf die thyrnischen Botschafter losbrach, bald ein Ende findet. Er gesteht Octavia, dass er großen Respekt vor dem Lebenswerk ihres Vaters habe und dessen Bibliothek selbst vor einigen Jahren besuchte, als Octavia noch ein Kind war. Begeisteert berichtet Sar’leinn Octavia, dass sein Besuch besonders lohnend gewesen sei, da ihr Vater ihm gestattet habe, einige Schriftwerke über die argosische Ingenieurskunst zu kopieren, die ihm bis dahin völlig unbekannt gewesen seien. Doch diese Schriften hätten es ihm ermöglicht, die Leistung seiner arkanen Visorien noch zu steigern, so dass diese nun die Ladungen einer Pyxis besser umsetzen können, was weniger Ousia verbrauche. Er habe Octavias Vater auch als sehr wohlwollenden Mann kennengelernt, der Sapos gern geholfen und gute Beziehungen zu Sapos gepflegt habe, ja sogar mehrmals selbst dort zu Gast gewesen sei, um einige Schriftwerke zwischen den Bibliotheken auszutauschen. Ihr Vater sei damals ein gern gesehener Gast gewesen und mit einigen der Magister bekannt. Dann rät er Octavia, mit Magister Manius Atilius Tenax zu reden, denn dieser habe damals den meisten Kontakt mit Aequus gehabt. Schließloch fragt Sar‘leinn, von wem denn die Bibliothek nun geführt werde und wie es in Perlheim nach den politischen Zerwürfnissen mit Thynra weitergehen würde. Er hoffe nämlich, dass die Bibliothek noch lange erhalten bleiben werde. Octavia berichtet ihm von Obloci, der die Verwaltung übernommen habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann will Magister Sar’leinn ihren genauen Titel wissen, da er in Sapos sagen müsse, wer ihn gerettet habe und die Belohnung erhalten solle. Octavia erklärt ihm, dass sie Sondergesandte des Kaisers sei und mit „Octavia Ardera Oratrix Dracian“ angekündigt werde. Der Magister will auch wissen, ob die anderen beiden von Bedeutung seien und Titel trügen, und Octavia stellt die beiden als „Bruder Kenji“ und Henk Behringer vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn ist etwas verwundert, da Octavia ohne Gefolgschaft reist. Er hätte sich die Reisegruppe einer Gesandten des Kaisers nämlich anders vorgestellt, denn ihr Vater oder andere Gesandte aus Thyrna seien stets mit einer großen Gefolgschaft angereist und ließen sich durch einen Boten ankündigen. Obwohl er etwas skeptisch wirkt, zeigt er sich verständlich, als Octavia ihm erklärt, dass die Helden inkognito reisen. Sar’leinn verspricht, dass er dem Rat der Emphausti mitteilen werde, dass sie eine Gesandte des Kaisers sei, aber da ihr Einzug in die Stadt sehr bescheiden ausfalle, könne er nicht einschätzen, welche Priorität der Rat ihrer Ankunft beimessen werde. Er versichert jedoch, dass der Rat für seine Rettung und die Entdeckung des Lagers vermutlich eine großzügige Belohnung vergeben werde. Außerdem werde dem Rat mitteilen, dass die Helden Informationen hätten, dass Sapos durch den Dunklen Kult bedroht wird. Dann weist er Octavia darauf hin, dass sich der Rat vermutlich vor allem um die Details zu dieser Vermutung interessieren werde, weshalb die Helden also bereits alle Informationen zurecht legen sollten, die sie haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich weist er Octavia noch darauf hin, dass er nicht versichern könne, dass die Helden trotz der Bekanntheit des Aequus Zutritt in das Hybraneum erhalten werden. Da sich die Stadt gerade im Ausnahmezustand befindet und der Rat sich derzeit mehr um Politik als um die Gelehrsamkeit oder anreisende Gäste kümmern müsse, werden derzeit auch nur noch wenige neue Schüler aufgenommen. Zusätzlich kämen interne Probleme hinzu, über die er aber nichts sagen könne. Er wisse selbst nicht genau, welche Probleme derzeit den Rat der Emphausti so in Beschlag nähmen, aber er gehe davon aus, dass es sich um etwas von höchster Priorität handeln müsse. Aber er verspricht Octavia, dass er selbst mit dem Rat reden werde und versuchen wolle, dass er sie als seine Gäste unterbringen könne. Aber da er selbst nicht zum Rat gehöre und kein Emphaustus sei, könne er nichts versprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fragt den Magister, ob er den Emphaustus Garrah Nephit kennen würde, und erzählt ihm, dass sie diesem einmal geholfen habe. Sar‘leinn kennt ihn und bestätigt, dass er immer noch im Rat sitze und einer der großen Ingenieure in Sapos sei. Er stelle die Spielereien für die Eliten von Barthavion her und seine Alkahest-Uhren seien z.B. unglaublich gefragt und würden beliebte Statussymbole darstellen. Nephits Erfindungen hätten nicht unerheblich zum Reichtum von Sapos beigetragen, doch Sar’leinn selbst habe bei einem anderen Meister gelernt, da er sich lieber auf praktischere Konstruktionen konzentriert und schon früh sein Ziel darin gesehen habe, die Stadt und das Hybraneum sicherer zu machen, weshalb er sich auch für die Bekämpfung des Verbrechens entschieden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch: Magister Sar’leinn mit Kenji '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn wendet sich an Kenji und erinnert ihm an die Stellung von Sapos zum Areteischen Orden. Er betont, dass natürlich alle Brüder und Schwestern des Ordens in der Stadt herzlich willkommen seien, solange sie keine offiziellen Aufträge für ihren Orden annähmen. Privat könnten sie sich gern in der Stadt aufhalten und Seelsorge betreiben, solange sie sich nicht in magische Vorfälle einmischen würden. Sar’leinn weist Kenji darauf hin, dass Kenji im Fall einer echten Bedrohungslage den Fall sofort an die zuständigen Gelehrten der Akademie weitergeben müsse, auch wenn der Areteische Orden in den anderen Städten für die Bannung und Vertreibung der magischen Einflüsse Malgors und der Schwarzen Magie zuständig sei. Der Magister informiert Kenji noch darüber, dass dieser in Sapos auch keine offiziellen Niederlassungen seines Ordens vorfinden werde, da deren Gründung in Sapos verboten sei, weshalb sich die Bevölkerung mit allen magischen Problemen an die Akademie wenden solle, und fügt noch etwas arrogant hinzu, dass die Arkanisten fähig seien, alle Probleme zu lösen, die ein Mystiker lösen könnte, und auch noch viele weitere darüber hinaus. Solange Kenji sich jedoch wie ein gewöhnlicher Zivilist verhalte, sei sein Besuch in der Stadt gern gesehen und es werde keine Probleme für ihn geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerrak und Nyssos '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Abzweigung über den Fluss steht ein großes Straßenschild, welches links Nyssos und geradeaus nach Sapos deutet. Magister Sar’leinn weist darauf hin, dass Nyssos in letzter Zeit sehr heruntergekommen sei und sich dort auch die Männer von Graltik niedergelassen hätten. Er erwähnt, dass diese bereits mehrmals von den „Blauschilden“ vertrieben wurden, aber dennoch immer wieder zurückkehrten. Sar’leinn berichtet, dass man davon ausgehe, dass diese sich in dem geheimen Schwarzmarkt verstecken würden, der in den alten Mienen unter der Stadt ständig seinen Standort ändere. Er erklärt, dass Nyssos ursprünglich mal eine alte Kristallmiene gewesen sei, deren Schätze sich aber erschöpft hätten. Teile davon seien eingestürzt und in den labyrinthartigen Tunneln wären die Verbrecher schwer aufzuspüren. Er hofft, dass man sich endlich dazu durchringe, die alte Miene zu fluten und dadurch den Zutritt endgültig zu verhindern, so dass keine Verbrecher sich dort mehr verstecken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak verhält sich ganz still, obwohl er mal gesagt hat, dass er nach Nyssos gehen wolle. Als Octavia ihn direkt darauf hinweist, erklärt Kerrak, dass er nicht mehr fort wolle, da er sich bei den Helden eigentlich ganz sicher fühle. Er erinnert sie daran, dass er beim letzten Mal, als er allein gereist sei, von den Nemorern überfallen und von ihnen zu ihrem Trickbetrüger gemacht  worden sei, weshalb er gern bei der Gruppe bleiben würde, auch wenn Octavia ihn nicht leiden könne. Als seine Idee auf wenig Gegenliebe stößt, beginnt Kerrak zu betteln und verspricht, dass er alles tun werde, damit er nützlich sei und damit Octavia ihn nicht länger hasse. Er wünscht sich, ein Teil der Gruppe zu sein, und weist darauf hin, dass er und Henk doch nun auch schon richtig dicke Freunde geworden seien, denn immerhin hätten sie sich ja ein Pferd und ein Zelt geteilt und hätten doch auch so gute Gespräche miteinander geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht, Kerrak begreiflich zu machen, dass es sehr gefährlich für ihn seien werde, wenn er mit ihnen gehen würde, denn bisher seien fast alle ihrer Begleiter umgekommen. Doch Kerrak beteuert, dies sei ihm egal, und als Kenji weiter auf ihn einredet und davon überzeugen will, dass es besser für ihn sei, die Gruppe zu verlassen, fühlt Kerrak sich abgewiesen und erklärt beleidigt, dass  er nun allen von der Inzucht in der Gruppe und dem Kind von Octavia und Kenji erzählen werde. Er versucht die Gruppe damit zu erpressen, dass er all ihre schmutzigen Seiten auf dem nächsten Marktplatz vortragen und auch alles erzählen werde, was sie Archorbar erzählt hätten. Notfalls werde er auch noch etwas hinzudichten, wenn sie ihn nicht mitnehmen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da verliert Henk endgültig die Geduld und packt Kerrak am Kragen, so dass dieser mit Luft ringt. Er fragt ihn, ob er die Helden ernsthaft zu erpressen versuche, denn es würde auch nichts dagegen sprechen, ihn einfach totzuschlagen. Kerrak versucht sich herauszureden und beteuert, dass sie seine Worte völlig falsch verstanden hätten und er niemals so etwas gemeint habe. Henk blickt ihn ernst an und macht ihm bewusst, dass er es ernst meine. Dann lässt er Kerrak los und die Helden überlegen erneut, was sie mit ihm machen sollen. Schließlich nehmen sie ihn mit nach Sapos, schärfen ihm aber ein, dass er sich still verhalten und sich zurückhalten solle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe reist noch wenige Stunden weiter und erreicht dann Sapos. Vorbei an den Gräbern der Gründer und großen Familien durchqueren sie das Stadttor und sind endlich am Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sapos '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nehmen den Weg über die Prunkstraße zum Hybraneum auf dem Blauen Berg. Magister Sar’leinn fragt, wer von ihnen bereits einmal in Sapos gewesen sei und was sie über die Stadt wüssten. Octavia gesteht, früher schon einmal hier gewesen zu sein, jedoch nicht wirklich etwas über die Stadt zu wissen. Sar’leinn wirft ein, dass sie froh sein könnten, da er ihnen mehr über die Stadt erzählen könne, so dass sie nicht weiter ahnungslos durch die Straßen gehen müssten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img sapos prunkstraße.png|miniatur|rechts|Die Prunkstraße von [[Sapos]]. Lokalitäten auf dem Weg zum Hybraneum: 29 - Stadttor, 10 - Wachhaus, 28 – Gasthaus „Zum staunenden Gast“, 27 – Marktplatz, 26 – Dorlans Schenke, 24 – Schneiderei Albon, 22 – Arkankunst Pirlogas, 25 – Scriptorium Hidonos, 21 – Juwelier Olveran, 20 – Gasthaus „Glimmerstube“, 17 – Theater der Illusionen, 14 – Platz des Kosmos, 15 – Egnerions-Brunnen, Links oben in der Ecke liegt der Eingang zum Hybraneum - die Pforte des Phanon]]&lt;br /&gt;
Dann erzählt er lehrmeisterhaft und voller Stolz die Gründungsgeschichte von Sapos und dem Hybraneum. Er beginnt dazu noch vor der Gründung der Stadt, denn die Voraussetzung für diese stellten damals im Jahre 473 ThZ die Entdeckung der Orichalkum-Vorkommen in der Ortag-Steppe dar. Da damals im übrigen Barthavion nur ehemalige Sklaven lebten, von denen kaum einer jemals die Ausbildung eines Gelehrten bekommen hatte und niemand etwas mit dem Götterblut anfangen konnte, schloss Eldorn Handelsbeziehungen mit Thyrna. So wurden auch die Gelehrten und Arkanisten in dem [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum von Thyrna]] auf [[Barthavion]] aufmerksam, denn unter diesen gab es viele Freidenker, die sich in ihrer Forschung durch die Kontrolle des [[Ordo Dracian]] überwacht und geistig angekettet fühlten. Da der Kaiser alle Orichalkum-Mienen für sich beansprucht, sind die Arkanisten in Thyrna von dessen Gunst und den Orichalkumlieferungen durch den Ordo Dracian abhängig und folgt man nicht den Gesetzen des Kaisers, werden schnell die Lieferungen des Orichalkums eingestellt und die Gelehrten müssen immer wieder nach der Pfeife des Kaisers tanzen. Deswegen fassten damals einige mutige Gelehrte unter der Führung des berühmten Kosmonomen „Saposius“ den Entschluss, es dem geflohenen Sklavenkönig Lorkan gleichzutun und den langen Weg nach Barthavion anzutreten, um endlich unabhängig vom Imperium zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kehrten also Thyrna den Rücken und setzen alle Hoffnungen darauf, durch Handel oder sogar eigene Funde der reichen Orichalklumschätze von Barthavion sich eine eigene Stätte der freien und ungebundenen Gelehrsamkeit zu erschaffen. Dies war ein sehr wagemutiger Entschluss, der überall in Thyrna als reiner Wahnsinn empfunden wurde, da niemand freiwillig die Sicherheit des Imperiums verlassen und in die Länder der Barbaren ziehen würde. Doch die thyrnischen Gelehrten waren bereit, für ihre Forschungen alle Gefahren einzugehen, da sie voller Inbrunst daran glaubten, in Barthavion ihre volle, geistige Unabhängigkeit zu erlangen. Als sie Eldorn erreichten, wurde sie freundlich aufgenommen und die Barthaver zollten ihnen Anerkennung für ihren Mut. Die Thyrner waren verblüfft über die reichen Orichalkumvorkommen in der Steppe und blieben zuerst in Eldorn, wo sie eine erste, kleine Bildungsstätte einrichteten, die noch heute besteht, und zwar als die sogenannte „Varretische Schule“ – benannt nach Varretus, dem thyrnischen Ordner der 10 Wissenschaftsdisziplinen. Außerdem schickten sie eigene Arbeiter in die Steppe, um nach weiteren Orichalkumvorräten zu suchen, welche schließlich Arcalon gründeten. Diese Schürfstelle wird bis heute von Sapos gehalten, obwohl bereits viele Schlachten um deren Besitz mit den anderen Städten von Barthavion ausgetragen wurden, nachdem man allgemein den enormen Wert dieser magischen Ressource erkannt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst blieben die thyrnischen Gelehrten in Eldorn und ließen sich dort nieder. Doch die eskalierenden Streitigkeiten zwischen Thyrna und Barthavion führten schließlich dazu, dass die thyrnischen Gelehrten aus der Stadt gejagt wurden und auf eigene Faust ihr Glück suchen mussten. Ihnen folgten einige ihrer barthavischen Schüler aus Eldorn, die der dortigen Adelsschicht angehörten, und gemeinsam zogen sie nach Westen und gründeten 514 ThZ Sapos, welches zuerst nur aus einer kleinen Gemeinschaft von Gelehrten bestand. Zuerst lebte hier nur eine kleine, zurückgezogene Gruppe, die durch die adeligen Schüler aus Eldorn finanziert wurde, und errichteten mit Hilfe von thyrnischen Architekten erste Gebäude auf dem Blauen Berg und legten die Grundsteine des heutigen Hybraneums, welches sie nach dem Vorbild des thyrnischen gestalteten. Den großen Wohlstand erlangten die Gelehrten jedoch, als sie auf eine reichhaltige Kristallmiene stießen, die die Ingenieure für die Konstruktion ihrer Ingenieurskunst benötigten. Durch diese Funde wurden viele Konstruktionen möglich, die in Barthavion zuvor unmöglich gewesen wären, und die Ingenieure wurden in ganz Barthavion für ihre Erfindergabe berühmt. Die Eliten der anderen Städte reisten an, um die Wunderwerke zu bestaunen oder zu erwerben, und so wuchs um das einstige, kleine Hybraneum eine eigene Stadt heran, um die zahlreichen Gäste zu versorgen. Ab diesem Zeitpunkt spricht man auch von der Stadt Sapos, die nach dem thyrnischen Arkanisten „Saposius“ benannt wurde, der einst nach Barthavion aufbrach. Dieser war jedoch zu diesem Zeitpunkt bereits tot, da er bei den Unruhen in Eldorn auf der Straße erschlagen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hybraneum wurde schließlich als Herzstück der neu entstehenden Stadt mit Marmor aus Thyrna ausgebaut, den die Architekten extra über den langen Flussweg anliefern ließen. Außerdem ließen die Architekten Unmengen von Glas verarbeiten, dass sie nach dem Rezept der thyrnischer Glaser herstellen ließen. Den Rohstoff Sand erhielten sie dabei automatisch bei den Schürfungen nach Orichnalkum in Arcalon. Da das Glas für seine blaue Farbe berühmt wurde, gaben die Bewohner der Stadt dem Felsengrad, auf welchem das Hybraneum errichtet wurde, auch den Namen „Der blaue Berg“. Seitdem wächst die Stadt und nirgendwo sonst in Barthavion wird man so viel Gelehrsamkeit und thyrnische Lebensqualität genießen können. Die gesamte Anlage wird durch unterirdische Azoth-Öfen geheizt und auch sonst wurde überall an imperialen Komfort gestrebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Stadtführung und dem Weg auf der Prunkstraße fällt den Helden auf, dass kaum Menschen in der Stadt unterwegs sind. Alles wirkt irgendwie sehr ruhig und die Straßen und Geschäfte wirken leer.  Bei Nachfrage wimmelt der Magister sie ab und verweist darauf, dass es ja auch kalt sei und die Leute lieber in den warmen Häusern säßen. Obwohl den Helden bewusst ist, dass der Magister die Situation beschönigt, wirkt dieser aber auch nicht wirklich besorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich stehen die Helden von der Pforte des [[Phanon]], einen großen Bronzetor, welches ein Abbild des Phanon mit einer weißen und einer schwarzen Hand zeigt. Mit Magister Sar‘leinn durchqueren sie die Pforten und betreten das [[Hybraneum von Sapos]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 2: Die Stadt Sapos ==&lt;br /&gt;
=== Episode 16: Das Hybraneum von Sapos === &lt;br /&gt;
'''10./11. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Hybraneum von Sapos. Sie müssen länger auf einen provisorischen Empfangstermin warten und lernen Juwelier Olveran kennen. Die Helden werden anschließend von Emphaustus Tenax im Ratssaal empfangen und im Gasthaus „Glimmerstube“ untergebracht. Dort lernen sie Mellan von Dungall und seinen Leibwächter Darag kennen. Kenji hat in der Nacht einen seltsamen Traum und am nächsten Tag findet ein offizieller Empfang mit einem Festmahl statt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit Magister Sar’leinn die zweite Pforte des Phanon, welche eine Abbildung des Gottes zeigt, wie er die Göttin Enodia aus dem Chaos holt, durchquert haben, betreten sie den Vorhof des Hybraneum und der Magister erklärt ihnen die Bedeutung der Bronze-Statuen, die alle auf Hochglanz poliert sind. Immer, wenn mal kurz die Sonne herauskommt, fängt die Bronze an, golden zu strahlen und zu leuchten, was ein beeindruckender Anblick ist. Sar‘leinn erklärt, dass der Bronze ein Anteil von [[Orichalkum]] beigemischt wurde, was die wundervollen Lichtreflexe hervorbringt. Dann erklärt er ihnen alles ausführlich, ganz wie ein Fremdenführer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Vorhof des Hybraneums'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Img hybraneum sapos eingangsbereich.png|300px|miniatur|rechts|Der Eingangsbereich des Hybraneums von Sapos. Die Statuen sind: 1. Saposius, 2. Labrath, 3. Hierodanes, 4. Varretus, A. Parmenias, B. Halanemos, C. Aristenas, D. Damoleas]] &lt;br /&gt;
Hinter der Eingangspforte kommen die Helden als erstes an den Statuen der Ahnherren von Sapos vorbei (vgl. Karte 1.+2.). Der Magister erklärt, auf der linken Seite sei der thyrnische Magister „Saposius“, der Namensgeber der Stadt. Er habe damals den Entschluss gefasst, nach Barthavion zu ziehen, und weitere Gelehrte eingesammelt, die sich ebenfalls von der thyrnischen Einmischung frei machen wollten. Saposius selbst habe die Erbauung von Sapos aber nicht mehr erlebt, da er kurz nach seiner Ankunft in Eldorn gestorben sei. Auf der anderen Seite steht die Statue von „Labrath“, demjenigen eldornischen Adeligen und Gelehrten, der den Entschluss gefasst habe, Sapos zu gründen. Er habe erwirkt, dass die tyhrnischen Gelehrten in den politischen Wirren des ersten Krieges gegen Thyrna aus Eldorn ausziehen konnten, ohne in den aufziehenden Konflikten als Feinde getötet zu werden, und gelte als politisches Genie und bester Rhetoriker Barthavions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend zeigt Magister Sar’leinn den Helden im Hof die großen Statuen der [[Arkanmagie#1._Die_Ära_der_Intuition:_Die_Vier_Weisen_von_Hybra|vier Weisen von Hybra]] (vgl. Karte A.-D.). Auf der linken Seite der Empfangshalle stehen die Statuen von „[[Sphärenmusik#Parmenias, der Lauscher |Parmenias]], dem Lauscher“, dem ersten der vier hybranischen Weisen, den jeder Gelehrte in Eboria als Entdecker der [[Sphärenmusik]], Urvater der Komonomie und ersten aller [[Arkanist|Arkanisten]] kennt, und von „Halanemos, dem Meister der Zeichen“, dem zweiten der vier hybranischen Weisen, der die magische Geometrie erschaute. Während die Helden dann auf die andere Seite der Empfangshalle schlendern, weist Iustus Kenji auf die Bedeutung der Weisen für die [[Arkanmagie]] hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite der Empfangshalle stehen die Statuen von „Aristenas, dem [[Hybranische Synergia#Der Sphären-Gesang|Sphärensänger]]“, dem dritten der vier hybranischen Weisen, der die Sphärenmusik mit seiner eigenen Stimme nachsingen konnte und damit den ersten Zauber wirkte, und von „Damoleas, dem Magier“, der sein eigenes Geanistisches Blut nutzte, um damit den ersten arkanen Zauber zu wirken, da er auch das Zusammenspiel von Blut, Klang und Form verstand und damit die Grundlage der arkanen Kunst legte. Iustus erläutert Kenji auf dem Weg in die Empfangshalle die [[Hybranische Synergia#Die Evolution der Arkanmagie im Überblick|Entwicklung der Arkanmagie]] aus den ersten hybranischen Ansätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Warten im Empfangsbereich'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architektur der Empfangshalle, aber auch des gesamten Hybraneums ist thyrnisch. Iustus bemerkt anerkennend, dass er sich hier fast wie zuhause fühle, da ihn vieles hier an das Große Hybraneum in Thyrna erinnere und man deutlich erkennen könne, dass thyrnische Architekten das Gebäude in einer bescheideneren und kleineren Variante quasi nachgebaut hätten. Auch Octavia bekommt hier das Gefühl, in der Heimat zu sein, denn alles ist aus weißem oder grauem Marmor und vieles erinnert an die Villa des Aequus. Die Eindrücke des Saposischen Hybraneums sind bereits auf den ersten Schritten schon überwältigend und überall findet man Reliefs und Wandbilder, auf denen die Götter Arkanons dargestellt sind oder mäanderartige Muster, die der mythischen Vorstellung Nomos-Spinnen nachempfunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Empfangshalle stehen noch zwei weitere Statuen, die Magister Sar’leinn als die Urväter der Gelehrsamkeit vorstellt (vgl. Karte 3+4). Auf der linken Seite der Halle steht die Statue des Argosers „Hierodanes, Vater der Geschichtsschreibung“, der als erster Historiker gilt und weite Teile von Eboria sowie den fernen Osten der Wüsten von Ishturak bereiste. Er habe als Zeitzeuge über den Krieg zwischen den Argosern und den Ishturi, der einst Argosien fast vernichtet hätte, geschrieben und nach dem Sieg der Argoser und deren Eroberungen in Ishturak reiste er durch diese fernen Lande, da er sich für deren fremde Einwohner und Sitten interessierte. Auf der rechten Seite der Halle steht die Statue des Thyrners „Varretus, Vater der Wissenschaften“, dem Gründungsvater des großen Hybraneums in , der es wie kein anderer verstand, das Erbe der Hybraner zu systematisieren und die Überlieferung der hybranische Weisheit in die [[Großes_Hybraneum_von_Thyrna#Die_Zehn_Fakultäten|10 Fakultäten]] der Gelehrsamkeit einzuteilen. Dann zählt Sar’leinn diese auf und gibt mit Blick auf Henk und Kerrak auch immer eine Übersetzung ins Barthavische. Der Magister beginnt mit den sieben freien Künsten: Rhetorica - die Redekunst, Politica – die Staatskunst, Historica – die Geschichtslehre, Philosophia – die Weltweisheit, Mathesis – die Zahlenlehre, Physiologia – die Naturkunde, Architectura – die Baukunst, und ergänzt dann die drei arkanen Künste   Kosmonomiae  - die Kosmische Lehre, Mechanicae – die Ingenieurskunst und Ars Vitae  - die Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der letzten Erklärung bemerkt Henk, dass Kerrak nicht mehr neben ihm steht und sieht sich unauffällig um. Er entdeckt den Possenreißer an der Statue des Hierodanes, wie er diese befummelt und anscheinend darüber nachdenkt, wie er zu den Edelstein-Augen hochklettern könnte. Henk wirft ihm einen scharfen Blick zu und winkt ihn zu sich herüber, wieder an seine Seite. Magister Sar’leinn beendet seine Ausführungen und verabschiedet sich, um den Rat zu informieren, und lässt die Helden dann in der Empfangshalle warten.  Zwei Blauschilde lassen ihn durch die Eingangstür der Hauptbasilika passieren und schließen dann die Tür wieder hinter ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelehrte spazieren ein und aus und unterhalten sich in den Gängen. Da die Tür nach draußen offensteht, ist drinnen zu hören, wie auf der Treppe im Vorhof zwei Gelehrte gerade spontan eine Art rhetorisches Duell austragen, wobei sie energisch, laut und voller Eifer sprechen. Da Kenji sich dies einmal ansehen möchte, schlendern die Helden in diese Richtung und sehen, dass sich einige weitere Gelehrte um die beiden Redner versammelt haben und aufmerksam zuhören oder ihre Zustimmung für die Argumente durch kurze Ausrufe wie „Stimmt!“ oder „Nein, nein!“ ausdrücken. Iustus erklärt, dass die beiden gerade eine „spontane Deklamation“ führen, eine Art Übungsrede, in der es inhaltlich um die „Politische Harmonik“ geht und der eine Redner für die Isonomie der Demokratie eintritt, während der andere für die Basileia des Königtums argumentiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Der Staat folgt dem Gesetz des Kontrapunkts: Wie die [[Essenzen#Die arkanen Essenzen – Magische Urformen|Arkanen Essenzen]] fließen die Bürger als eigenständige Melodien parallel nebeneinander her. Wahre politische Harmonie entsteht nicht durch Unterdrückung, sondern wenn diese freien Stimmen sich zur Gesamtkomposition verweben, dabei aber in sich rein und unterscheidbar bleiben. Wer die Macht einem Einzelnen gibt, riskiert den tiefen Orgelpunkt der Tyrannei, der jede Veränderung erstickt.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Unsinn. Ein Volk ohne Führung ist wie das rohe Chaos, dem die Form fehlt. Ein rechtmäßiger König ist der Komponist der Realität, der durch Präzision und das Wissen um die kosmischen Gesetze die Ordnung überhaupt erst ermöglicht. Er fungiert als das unverrückbare Metronom, das den Takt der Zeit vorgibt. Ohne diesen einen starken Willen, der die [[Phanische Ströme|Phanischen Ströme]] der Gesellschaft lenkt, bricht der Rhythmus und der Staat zerfällt in die Dissonanz des Nichts.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch laufen auch zwei Gelehrte mit einigen, kleinen Flaschen auf dem Arm durch die Halle und reden kurz mit einem der Wächter. Sie gehen dann weiter und man hört sie reden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das heutige [[Rotes Solvium|Solvium]] reagiert exzellent; spürt Ihr auch den feinen Widerstand der [[Medizin#Virga Pentagona (Der Bannstern) – Für Alkahest|Virga Pentagona]] bei der Oszillation?''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''In der Tat. Das [[Essenzen#ALKAHEST|Alkahest]] fließt fast von selbst in die Bindung. Die Reinheit des zentrifugierten [[Amorphum|Amorphums]] muss heute von seltener Güte sein.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Juwelier und das Vivarium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der langen Wartezeit fällt den Helden ein wohlhabend gekleideter, älterer Mann Begleitung eines Leibwächters und eines Dieners auf, der sich von letzterem bei einem der Blauschilde als „Herr Olveran“ vorstellen lässt und sich dann nach Magister Pangenos und einem Besuch im „Vivarium“ erkundigt. Der Herr scheint aus Sapos zu stammen, da er das Wappen der Stadt auf seiner Kleidung trägt und der wachhabende Blauschild so wirkt, als würde er den Mann kennen. Die Wache versichert ihm, sich zu erkundigen, und bittet ihn solange zu warten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann läuft wartend in der Vorhalle auf und ab und nickt den Helden freundlich zu. Als diese freundlich zurücknicken, fragt er sie, ob sie vorhätten, im Hybraneum zu studieren. Als sie dies verneinen, erwähnt der Mann, dass es wohl auch sehr schwer sei, einen Lehremeister zu bekommen, da diese sehr wählerisch seien. Er selbst sei zwar kein Gelehrter, aber in Sapos geboren und besäße hier auch ein Geschäft. Dann stellt er sich als „Herr Olveran“ vor und erwähnt, dass er Juwelier in der Stadt sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olveran will nun auch wissen, wer die Helden sind. Nachdem sie sich vorgestellt haben, ist er hocherfreut und erklärt, schon von ihnen bzw. von Adrianus gehört zu haben. Er wisse, dass überall in Barthavion nach dem verschollenen Helden gesucht werde und dass seine Gefährten mit einem Schiff aufgebrochen seien, um gegen den dunklen Kult zu kämpfen. Er fragt, ob sie erfolgreich gewesen wären und der dunkle Kult nun, da sie ja lebend wieder zurückkehrten, besiegt sei. Die Helden lassen durchblicken, dass die Gefahr, die von dem Kult ausgeht, noch lange nicht gebannt sei, sie aber einen wichtigen Plan vereiteln konnten. Olveran will wissen, wie gefährlich dieser Kult tatsächlich für die Menschen vor Ort sei, da angeblich schon mehrere Familien über Nacht die Stadt verlassen hätten. Die Helden werden aufmerksam und fragen weiter nach. Olveran erzählt, man munkle, dass sie in den Süden flöhen, um sich ins Imperium durchzuschlagen und in einer der Provinzen unterzukommen. Er vertraut den Helden an, dass er auch das Gefühl habe, dass sich etwas im Land zusammenbraut, denn die Geschäfte laufen mies, da die gefährlichen Straßen die Reisenden, die das meiste Geld in die Stadt brächten, fernhielten. Olveran weist darauf hin, dass schlechte Geschäfte oft die Vorboten größerer Übel würden und die Händler dies als erste zu spüren bekämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich lädt Juwelier Olveran die Helden ein, ihn in seinem Laden zu besuchen. Er bewundert Octavias goldene Schwanen-Fibel und würde ihr gern ein Schmuckstück zeigen, welches ihr bestimmt gefiele: ein wunderbarer Ring mit einem Saphir in genau der Farbe ihrer Augen. Die Helden bedanken sich und fragen ihn, warum er hier im Hybraneum sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olveran erzählt, ein Magister, mit dem er seit langem befreundet sei, habe ihm vor einiger Zeit versprochen, ihm das Vivarium zu zeigen. Er habe dieses Angebot dankend angenommen und diesen deshalb schon vor Monaten um eine Besichtigung gebeten, da er von den fantastischen Tieren aus fernen Ländern gehört habe. Als die Helden nachfragen, was es im Vivarium zu sehen gäbe, erzählt Olveran von bunten Vögeln mit metallischen Federn und einem schuppigen, grünen Wesen, dessen Maul größer sei als es selbst. Außerdem soll es dort einen Mann geben, dessen Haut so schwarz wie [[Onoa|Onoas]] Schleier sei. Olveran bedauert, noch nie selbst dort gewesen zu sein, und warte schon lange auf einen Besuch, aber die Gelehrten hätten nicht gern Gäste, die aus reiner Schaulust kämen, denn der Zutritt zum Hybraneum sei ausschließlich nur denen möglich, die dort auch studieren. Doch Olveran verspricht den Helden, geduldig zu bleiben und einfach abzuwarten, bis er den Magister mal wieder in seinem Laden anträfe, denn ab und zu würde dieser dort Schmuckstücke als Geschenk für seine Tochter kaufen, was auch der Grund für ihr Kennenlernen gewesen sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Minuten kommt der Blauschild bereits zurück und teilt Juwelier Olveran mit, dass Magister Pangenos sich entschuldigen lasse. Er habe heute keine Zeit für ihn, da er die Anlage des Vivariums für den Winter vorbereitet werden müsse, weshalb der Zugang derzeit auch unmöglich sei. Herr Olveran wirkt ungehalten und bittet darum, ihn in seinem Anwesen darüber zu informieren, wann ihn Magister Pangenos empfangen könne. Dann verabschiedet er sich, erinnert die Helden an einen Besuch in seinem Laden und verlässt die Empfangshalle.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Führung zum Ratssaal'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf kommt ein weiterer Blauschild zu den Helden und sagt, dass der Rat der Emphausti sie nun empfangen werde. Er weist darauf hin, dass die Gefolgschaft draußen bleiben müsse und deutet auf Henk und Kerrak. Als Octavia und Kenji der Wache erklären, dass Henk ein berühmter Held sei und ihn erneut vorstellen, entschuldigt sich die Wache aufrichtig bei Henk, da er nicht sofort erkannt habe, wer er sei. Dann fragt er nach Kerrak, der sich jetzt selbst auch als Teil der Heldengruppe vorstellt und offensichtlich erwartet, mitzukommen. Doch Octavia ist klar dagegen, dass der Possenreißer mit zum Rat der Emphausti kommt, und erhält Unterstützung von Kenji und Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak wirkt ärgerlich und erklärt, da er gleichwertig zur Gruppe gehöre, wolle er auch mitkommen, egal wohin die Gruppe gehe. Dann wendet sich Kerrak an Kenji und versucht sein Mitgefühl zu erregen. Er fühle sich ausgeschlossen und beklagt sich so laut, dass sich die Leute gestört zu ihm umblicken und man der Wache deutlich anmerkt, dass diese sich fragt, warum die Helden so jemanden dabei haben. Doch bleibt Kenji hart und lässt sich nicht erweichen. Dann blickt Henk Kerrak einschüchternd an und fordert ihn ernst auf, hier auf sie zu warten und sich zu benehmen. Dann geht er mit den anderen durch die Tür. Beim Verlassen des Raumes sagt Octavia der Wache, dass sie Kerrak einfach wegsperren solle, wenn er sich nicht benehme und Ärger mache. &lt;br /&gt;
[[Datei:img hybraneum sapos bibliothek.png|miniatur|rechts|Der große Saal Bibliothek im Hybraneum von Sapos, Statuen: A - [[Phanon]], B – [[Enodia]], C – [[Archonos]]]] &lt;br /&gt;
Die Atmosphäre im Inneren der Bibliothek ist sehr unwirklich. Dadurch, dass überall dicke blaue Fensterscheiben eingearbeitet wurden, ist die gesamte Basilika in ein mysteriöses, blaues Zwielicht getaucht. Auf den Tischen stehen kleine, entzündete Öllampen, die von den Studenten zum Lesen genutzt werden, und überall wälzen Gelehrte Schriftrollen oder sitzen in Gruppen zusammen und diskutieren - teilweise sind sie recht laut und leidenschaftlich. Den Helden fällt auf, dass alle in der Bibliothek eine sehr kunstvoll gestaltete, handtellergroße Tonscheibe am Gürtel tragen, die mit den drei Augen von Sapos bemalt sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Bibliothek ragt eine große Bronzestatue von [[Phanon]], dem Herrn der Magie, empor. Sie wird von oben durch ein blaues Fenster mit Licht bestrahlt, so dass das polierte Metall der Bronze wie von selbst in einer blauen Aura aufleuchtet. Obwohl die Statue zwar aus Bronze besteht, sind aber Hände und Augen aus schneeweißem und schwarzem Marmor gefertigt. Bei den Treppenaufgängen zum Ratssaal stehen zwei weitere Statuen: Auf der linken Seite steht [[Enodia]], die Herrin des Gleichgewichtes, hält einen großen Spinnenkokon in Eiform in ihren Armen und an ihren Füßen sitzt eine Nomos-Spinne. Rechts steht [[Archonos]], dem Herrn der Zeit, der von Ketten umschlungen und mit einer großen Wunde von Abyssos Speerhieb in der Brust dargestellt ist und trotzdem aufrecht und trotzig steht und den Mund zu einem kräftigen Schrei geöffnet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Empfang des Emphaustus'''&lt;br /&gt;
[[Datei:img hybraneum sapos ratssaal.png|miniatur|links|Der Ratssaal im Hybraneum von Sapos, Statuen: A – [[Lorkan]], B – [[Eventes]], C – [[Zenos]]]]&lt;br /&gt;
Der Ratssaal ist beeindruckend und befindet sich in einer großen Kuppel, in die oben eine weitere, runde, blaue Fensterscheibe im Zentrum der Kuppel, dem Oculus, eingearbeitet ist. Auf dem Boden befindet sich eine identische Glasscheibe, die in einem Loch im Boden eingesetzt ist und nach unten in die Bibliothek auf die Statue des Phanon leuchtet. Die Scheibe ist dick und begehbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter den 10 Plätzen der Emphausti steht vor einem großen runden, blauen Fenster mit dem Stadtwappen von Sapos, den drei Augen, eine große Statue von [[Lorkan]], dem barthavischen Ahnengott für Freiheit, Rebellion, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit. Auf der anderen Seite des Raumes stehen die Statuen von [[Eventes]], dem thyrnischen Ahnengott für Triumph, Eroberung, Leistung, Anerkennung und als Erinnerung an die Abstammung der ersten Saposi aus Thyrna, und auf der anderen Seite seht die Statue von [[Zenos]], dem barthavischen Ahnengott für Überlieferung, Kultur, Adel, Würde. Es sind nur ein Emphaustus und Magister Sar’leinn anwesend, weitere Emphausti sind nicht dort, aber zwei Adepten und eine Art Sekretär, der immer neben dem Emphaustus steht, und einige Blauschilde, die die Eingänge bewachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sekretär tritt vor und stellt als erstes Octavia und alle anderen Helden offiziell mit vollen Namen und Titel vor. Dann stellt er den Emphaustus „Manius Atilius Tenax“ als Repräsentanten des Rats von Sapos vor. Manius Atilius Tenax ist ein ca. 60- 70 jähriger Thyrner aus der Bürgerschaft, sehr groß, hager, mit markanten Gesichtszügen und einer stolzen und aufrechten Körperhaltung. Er hat große hell-graue Augen, die nicht unfreundlich, aber sehr kühl und analytisch dreinblicken, und weiße, lange Haare, was sehr untypisch für Thyrner ist, da diese traditionell eher kurze, militärische Haarschnitte tragen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Emphaustus verneigt sich und fragt Octavia auf thyrnisch, ob sie in der Sprache der Heimat sprechen oder ins Barthavische wechseln sollen. Da Octavia sich für das barthavische entscheidet, antwortet er dann im akzentfreiem Barthavisch.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entschuldig sich dann als erstes, dass er allein bei ihrer Begrüßung sei, aber die anderen Emphausti seien derzeit alle mit ihren Aufgaben beschäftigt. Da die Helden ohne Ankündigung kämen, konnte er auch keine Vorbereitungen für ein gebührendes Treffen mit einer Gesandten des Kaisers getroffen haben. Tenax beteuert, dass es ihm eine Ehre sei, die Helden kennenlernen zu dürfen, und er sagt, dass er sich noch gut an ihren Vater erinnern könne. Er spricht sein Beileid für dessen Ableben aus und hofft, dass es bald einen endgültigen Frieden zwischen Thyrna und Barthavion geben werde. Er selbst sei leider nie in Perlheim gewesen, könne sich aber noch gut an die Besuche ihres Vaters in Sapos erinnern. Auch heute noch erhielten die gelehrten Saposi immer wieder neue Schriftwerke aus der Bibliothek des Aequus und seien erstaunt über den regen Wissensfluss aus dem großen Imperium. Ihm sei auch bekannt, dass inzwischen „Lucius Larcius Obloci“ als neuer „Orator Dracian“ die Bibliothek leite, da er selbst zu diesem Kontakt gehabt habe, nachdem die Bibliothek in Perlheim wiedereröffnet worden sei. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, Marcus Vulturius Vorax, bestehe nun wieder reger Kontakt mit Perlheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Tenax erkundigt sich auch nach Magister Iatro Mendica und dessen Gesandtschaft aus Sapos und will wissen, ob diese bereits in der Bibliothek von Perlheim eingetroffen seien und nun dem geretteten Magister Gildon Ipnosi helfen würden. Als er von deren Ankunft erfährt, ist er froh, dass sie gut angekommen seien, und erkundigt sich auch nach dem fremden Wesen aus dem Meer, dem sogenannten Gesichtslosen, den Ipnosi mitgebracht haben soll. Die Akademie habe wohl großes Interesse an dieser Kreatur und werde bald eine Gesandtschaft mit einem speziellen, arkanen Käfig für dessen Transport nach Sapos  losschicken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bedankt Tenax sich offiziell im Namen der Stadt Sapos und dem Rat der Emphausti des Hybraneums für die Heldentat und die Entdeckung des Lagers von König Blutklinges Männern sowie die Rettung von Magister Sar’leinn. Sein Sekretär überreicht den Helden feierlich einen Beutel mit Gold und Tenax betont, dass die Helden der Stadt einen großen Dienst erwiesen hätten und bereits ein kampferprobter Trupp der Blauschilde ausgesandt worden sei, um das Lager im Wald zu vernichten und die gestohlenen Lieferungen und Vorräte zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend geht Emphaustus Tenax auf Kenjis Punkt ein und erkundigt sich nach der Bedrohung, die Sapos durch den Dunklen Kult angeblich drohe. Er will alle Details hören und sein Sekretär schreibt alles auf, was die Helden erwähnen. Da es aber nur vage Hinweise sind, kann er nicht viel damit anfangen und erklärt, dass alles vermerkt worden sei und sich um diese Gerüchte kümmern werde. Als die Helden ihre Hilfe anbieten, lehnt er diese jedoch höflich, aber kompromisslos ab und verweist darauf, dass der Rat alles unter Kontrolle habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Probleme der Stadt angesprochen, wirft Tenax Magister Sar’leinn einen strafenden und stechenden Blick zu und versichert den Helden dann, dass es in der Sapos außer den Überfällen von Blutklinges Männern auf den Straßen und die dadurch gestörte Versorgung der Stadt keinerlei Probleme gäbe, wobei die Helden helfen könnten. Emphaustus Tenax gibt nichts über die internen Dinge preis und würgt alle weiteren Fragen in diese Richtung höflich aber bestimmt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lädt die Helden dann für den morgigen Tag zu einem Festmahl im Hybraneum ein, als Ehre für ihre Heldentat und um den Besuch einer Gesandten des thyrnischen Kaisers gebührend zu würdigen. Sie sollen einfach zur Mittagsstunde herkommen und sich bei den Blauschilden anmelden. Dann würden auch die anderen Emphausti anwesend sein, um die Tochter des Aequus und ihre Gefährten gebührend zu empfangen und kennenzulernen. Er verspricht auch, Emphaustus Garra Nephit zu benachrichtigen, damit auch er bei dem Treffen teilnehme. Schließlich weist Tenax die Helden darauf hin, dass der Rat für sie Zimmer im Gasthaus „Glimmerstube“ für diese Nacht gemietet habe und sie dort übernachten können. Ein Blauschild werde sie hinführen und alle organisatorischen Dinge erledigen. Wenn sie sich die Zeit bis morgen Abend vertreiben wollten, empfiehlt er den Helden, sich in der Stadt umzusehen und z.B. den Park oder die zahlreichen Geschäfte aufzusuchen. Dann verabschiedet er die Helden und der Blauschild führt sie wieder hinaus in die Empfangshalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wartet bereits Kerrak auf die Helden, der allerdings genötigt worden ist, sich auf eine Bank zu setzen. Kerrak freut sich, dass sie endlich zurückkehren, und geht mit den Helden aus dem Hybraneum in die Stadt zum Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gasthaus Glimmerstube'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist es Abend und es dämmert. Der Blauschild führt die Helden auf dem großen Platz vor dem Hybraneum und geht direkt auf ein großes, prachtvolles Gasthaus zu, welches im thyrnischem Stil erbaut ist, aber einen gewissen barthavisch, gemütlichen Charme besitzt. Im Inneren hängen überall lange, edle Vorhänge aus blauem Stoff an den Wänden, die mit kleinen, glimmernden blauen Glassplittern bestickt sind, welche leicht funkeln. Die Tische sind mit getrockneten Herbstastern und Öllampen aus blauem Glas geschmückt. Den Helden fällt auf, dass es in dem Gasthaus trotz des Prunks ein wenig ungepflegt wirkt, da auffällt, dass sich in einigen Ecken Staub und Dreck gesammelt haben und man den teuren Mosaikboden auch mal wieder fegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blauschild spricht den Wirt an, reicht diesem eine kleine Schriftrolle mit einem offiziellen Siegel von Sapos und stellt die Helden mit vollem Titel vor. Der Wirt liest, wirkt ganz kurz etwas irritiert, wechselt dann aber zu einer freundlichen Geste und heißt die Helden etwas gespielt herzlich willkommen. Er stellt sich als Cairell vor und versichert, dass sich um alles gekümmert werde. Solange ihre Pferde versorgt und ihr Gepäck in ihre Zimmer gebracht würden,  können sie sich in der Gaststube erholen. Man werde ihnen auch umgehend Speisen und Getränke reichen. Den Helden fällt auf, dass es in dem Gasthaus völlig leer und niemand als Gast dort ist, und ihnen fällt eine Schankmaid auf, die plötzlich etwas hektisch mit einem Besen durch die Gaststube fegt sich entschuldigt, dass sie störe, und dann sie ganz schnell wieder verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle am Tisch sitzen und der Gastwirt hinter einer Wand verschwunden ist, hört man ihn etwas überfordert fluchen, nachdem der Blauschild wieder fort ist. Er mault eine der Bediensteten scharf an und treibt diese an, schnell die Zimmer herzurichten, da man anscheinend nicht mehr mit Gästen gerechnet hat. Nach einer sehr langen Wartezeit bekommen die Helden dann eine gute Mahlzeit serviert, die aus Fleisch, Gemüse und Brot besteht, und der Wirt selbst vergewissert sich, dass alle ihre Wünsche erfüllt sind. Die Helden bitten ihn, Platz zu nehmen, und fragen ihn nach der Hungersnot. Der Wirt beteuert, dass es keine Probleme gäbe, denn für seine Gäste sei immer genügen zu essen da und niemand müsse unter seinem Dach hungern. Auch sonst gehe es den Menschen in Sapos seines Wissens gut, der Rat der Emphausti verwalte die Stadt sehr gut und kümmere sich um alles. Henk drängt ihm ein Glas Wein auf, doch der Wirt weiß nichts Negatives aus der Stadt zu berichten außer der Blockade durch König Blutklinges Männer. Er entschuldigt sich dann bei den Helden und geht wieder seiner Arbeit nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich beim Essen heraus, dass Kerrak weder mit Besteck essen kann noch weiß, wie man sich in einem teuren Gasthaus verhält. Er will der Schankmaid in die Küche hinterherlaufen, die schon vor seinen aufdringlichen Händen und seinem prahlerischen Gerede flieht, doch Henk hält ihn zurück. Kenji schlägt vor, dass Kerrak sich nützlich machen und sich in der Stadt umsehen könnte. Kenji meint, dass Kerrak so verloren aussähe, dass er vielleicht von einem Kultisten angesprochen und dorthin geschickt würde, wohin die Menschen verschwänden. Obwohl Octavia dies für sehr unwahrscheinlich hält, schlägt Henk vor, Kerrak könnte sich aber im Arbeiterviertel umsehen, wo die Lebensmittelversorgung knapp sei. Kerrak ist begeistert von der Idee, für die Helden nützlich zu sein, und bricht sofort auf, um sich umsehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mellan und Darag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt dann doch noch ein weiterer Gast in die Schankstube von außen herein. Es handelt sich um einen Mann, der recht edel gekleidet ist, ein Kurzschwert an seiner Seite trägt und einen dunklen Mantel hat, den er ablegt, als er sich an einen der Tische setzt. Er ist ca. 20-30 Jahre alt, hat schulterlange, brauen Haare und wirkt etwas untrainiert und leicht pummelig. Kenji fällt auf, dass er ein gesticktes Pferd auf seiner Schwertscheide trägt und dies das Symbol von Eldorn – das Zenarisches Pferd – darstellt. Hinter ihm folgt ein etwas breiter, athletischer Mann mit einer Glatze, der eine dunkle Lederrüstung trägt, die etwas abgewetzt aussieht. Er ist etwas älter - ca. 30-40 Jahre -  und verhält sich einerseits dem anderen gegenüber wie ein Bediensteter, andererseits wirken sie aber auch sehr vertraut, da sich der Mann mit der Glatze neben ihn an den gleichen Tisch setzt, was Bedienstete normalerweise nie tun würden. Der junge, pummelige Mann in edler Kleidung wirkt sehr frustriert und traurig und der mit der Glatze wirkt hingegen sehr abgebrüht und stoisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der junge Mann sich hingesetzt hat, bemerkt er auch die Helden. Er blickt sich um, verneigt sich und erwähnt, dass er sich freut, hier mal wieder ein paar andere Reisende zu treffen. Er fragt, ob das Reisen auf den Straßen inzwischen wieder sicherer sei und König Blutklinges Schergen endlich vertrieben worden seien. Als die Helden ihm daraufhin berichten, dass sie zumindest auf einem Weg gegen die Räuber vorgegangen seien,  bedankt er sich höflich und blickt zu seinem Begleiter. Dann lässt er den Kopf sinken und der andere klopft ihm ermutigend auf die Schulter.  Den Helden fällt auf, dass der breite Mann mit der Glatze sie zwischendurch immer wieder mustert und bei ihrem Anblick nachzudenken scheint, während der andere auf die Tischplatte blickt und leise jammert. Dann flüstert der mit der Glatze ihm jedoch etwas zu und er hört schlagartig auf zu jammern, dreht sich dann plötzlich zu den Helden um und lächelt diese freundlich an. Er scheint abzuwarten, wie die Helden reagieren, und als diese ihn freundlich anschauen, steht er auf und geht zu ihnen herüber.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der junge Mann kommt an den Rand des Tisches der Helden, verbeugt sich und stellt sich als Mellan von Dungall aus Eldorn vor. Er betont sehr hochgestochen und mit vornehmer Etikette, dass er nicht anmaßend erscheinen oder stören wolle, aber er würde ihnen gern eine Frage stellen, falls sie dies erlaubten. Als die Helden ihm freundlich zunicken, fragt er, ob er Recht in der Annahme sei, dass es sich bei ihnen um die Gefährten von Adarian handle. Sein Leibwächter Darag sei sich sicher, dass er sie wiedererkannt habe, da er sie einst bei einer Ansprache von Adarian in Trutz gesehen habe. Mella blickt sich zu seinem Leibwächter um und winkt diesen an den Tisch der Helden. Nach kurzem, begrüßendem Nicken bestätigt dieser leise und etwas plump und ungehobelt, dass er sie wiedererkannt habe und damals in Trutz gewesen sei, nachdem sie den Angriff der Thyrner abgewandt hätten. Er habe dann zuletzt gehört, dass die Helden inzwischen zu einer Seereise aufgebrochen seien. Die Helden bestätigen ihm dies und,  als Mellan merkt, dass die Helden Gesellschaft nicht grundsätzlich abzulehnen scheinen, fragt er sie, ob die beiden sich dazusetzen dürften. Die Helden haben nichts dagegen und Mellan fragt sie nach den Abenteuern, Adarians Verschwinden und was sie nach Sapos treibe. Henk erzählt von der Seereise und berichtet davon, dass sie dem Klut des Xul einen Strich durch seine Rechnung gemacht hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wollen die Helden auch Mellans Geschichte erfahren und dieser berichtet, dass er in gewisser Weise in Sapos gestrandet sei. Eigentlich sei er hergekommen, weil es als Viertgeborenen in seiner Familie kaum noch Aufgaben und Pflichten für ihn gäbe, die er erfüllen könne. Da er auch nicht zum Kämpfen tauge - er deutet dabei auf seinen leichten Bauchansatz, habe er sich entschlossen, nach Sapos zu gehen, um dort einen Lehrmeister zu finden und Gelehrter zu werden. Doch er wolle kein Arkanist werden, sondern interessiere sich eher für die Baukunst und würde gern einen Lehrmeister in Architektur finden. Er habe schon in seiner Kindheit die große Arena von Eldorn bewundert und würde gern selbst so ein Bauwerk errichten, jedoch nähmen die Gelehrten derzeit keine neuen Schüler auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bemerken, dass Mellan bei diesen Worten etwas herumdruckst, als würde er etwas verheimlichen, und vermuten, dass er vielleicht abgelehnt wurde und sich nun schäme, als Versager nach Hause zurückzukehren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan berichtet weiter, dass er bereits vor einigen Wochen nach Sapos gekommen sei, als die Straßen noch frei waren. Er habe Darag in Eldorn vor seiner Reise als Leibwächter angeheuert, damit er sicher dort ankäme. Nun seien sie bereits seit über einen Monat hier und er habe immer noch keinen Zugang zu dem Hybraneum gefunden, da er dort einfach ignoriert werde. Mellan gesteht, dass er am liebsten nach Hause zurück wolle und es ein Fehler gewesen sei, zu denken, dass er im Hybraneum aufgenommen werde. Aber nun seien die Straßen so unsicher, dass er sich nicht mehr zurück traue. Darag sei zwar ein starker und fähiger Leibwächter, aber mit einer Überzahl von kratarischen Nemorern könne auch er es allein nicht aufnehmen. Alle anderen Besucher von Sapos seien bereits vor Wochen abgereist, als auch die ersten Anzeichen der Lieferengpässe durch die Straßenüberfälle losgingen. Jetzt ärgert er sich, dass er nicht damals mit den großen Reisegruppen mitgezogen sei, aber er habe geglaubt, dass er noch eine Chance bei einem Lehrmeister hätte. Nun seien fast alle Gäste abgereist und niemand verlasse mehr die Stadt, weshalb er nun hier festsitze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan von Dungall gesteht den Helden, dass er Angst davor habe, dass sich die Lage in Sapos noch weiter zuspitzen könne. Die Hungersnot wirke sich nämlich vor allem auf die Moral der Menschen aus und Furcht und Panik gingen um. Außerdem seien die Leute wütend, da das Hybraneum die gesamten Vorräte für sich horte und kaum Rücksicht auf die Bedürfnisse der Arbeiter nehme. Manche würden bereits von einem Aufstand munkeln, dass sich das Volk von Sapos gegen die Gelehrten auf dem Blauen Berg erheben werde. Falls es so weit kommen sollte, würden Unmengen an Blut in der Stadt fließen, weshalb er so schnell wie möglich fort gehen wolle.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sein Leibwächter Darag murmelt dann etwas davon, dass alles auch noch schlimmer sein könnte. Als die Helden daraufhin nachfragen, erzählt er, dass er Gerüchte gehört habe, von denen er Mellan von Dungall noch nicht erzählte, da er ihn nicht beunruhigen wollte. Da nun aber Helden in der Stadt seien, wolle er sie darüber informieren, was in der Stadt gerade vor ich gehe. Die Männer im Arbeiterviertel verlören nämlich langsam die Nerven und kämpften bereits um die letzten Vorräte. Dabei soll die Angst so weit gegangen sein, dass die Mächte Malgors um sich zu greifen scheinen. Die Leute sprächen von Heimsuchungen kleiner Dämonen, welche durch die Ängste aus der Unterwelt angelockt wurden und nun versuchen würden, die panischsten unter den Menschen in den Wahnsinn zu treiben. Schließlich berichtet Darag davon, dass es wohl deshalb vor einigen Tagen eine Eskalation auf dem Platz des Afrek gegeben habe. Einige seien plötzlich rasend vor Angst geworden und es sei zu einem Blutvergießen unter den Arbeitern gekommen. Die Blauschilde seien jedoch dazwischen gegangen und hätten die Gewalt beendet. Man sage, dass sie mehrere Männer dazu hätten töten müssen. Da auch einige Arkanisten mit magischen Artefakten aus dem Hybraneum im Arbeiterviertel Untersuchungen abgehalten hätten, munkele man nun, dass dort noch mehr Dämonen oder sogar Anhänger von Schwarzer Magie ihr Unwesen treiben könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann informiert Darag die Helden, falls sie mehr darüber erfahren wollten, sollten sie sich bei den Blauschilden, im Hybraneum oder im Gasthaus „Zum tüchtigen Mann“ im Arbeiterviertel erkundigen. Dies sei jedoch eine sehr grobe Schenke, wo sich vor allem die Mienenarbeiter und Schmiede träfen, und derzeit herrsche dort eine sehr raue Stimmung und aufgrund der Konflikte könnte es dort sehr gefährlich werden. Besonders für Octavia und Kenji sei dies kein geeigneter Ort, da man sie dort vermutlich ausrauben oder einfach töten würde, da die Wut auf die Herrschenden der Stadt und alle, die so aussähen, als ob sie in Kontakt mit dem Rat der Emphausti stünden, aufgrund der drohenden Aufstände zu groß sein könnte. Darag bietet aber an, dass er sie oder Henk, falls dieser allein gehen wolle, begleiten würde, damit es weniger Ärger gebe. Henk dankt ihm für das Angebot und die Informationen und blickt besorgt zu Kenji und Octavia, da Kerrak genau in dieses Arbeiterviertel aufgebrochen und wohlmöglich in Gefahr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan von Dungall wirkt nach dieser Schilderung seines Leibwächters ebenfalls sehr beunruhigt und fängt etwas an zu jammern, dass er hier nicht sterben wolle, denn wenn bereits die Schatten der Unterwelt durch die Straßen zögen, sei Sapos vermutlich bereits verloren. Mellan ist sehr pessimistisch und sein Leibwächter Darag versichert ihm, dass sie es schon noch aus der Stadt heraus schaffen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich verabschieden sich Mellan und Darag von den Helden und gehen zu Bett. Henk überlegt noch kurz, ob er heute noch das Arbeiterviertel aufsucht, doch er ist noch verletzt und kann Ruhe gut gebrauchen. Also gehen auch die Helden auf ihre kleinen, aber komfortabelen und frisch hergerichteten Zimmer, auf denen sich ein wunderschöner Waschautomat mit einem Bronze-Vogel, welcher zu zwitschern beginnt, wenn das Wasser fließt, befindet. Endlich können die Helden in ein frisch bezogenes Bett fallen und schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Nemion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nacht und Frühstück'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht hat Kenji einen Traum, in dem er die Präsenz von Uselias spürt und das Gefühl hat, dass dieser ihm etwas mitteilen möchte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Es ist dunkel. Ein staubiger Geruch erschwert dir das Atmen. Von allen Seiten spürst du einen hölzernen Widerstand, der dich beengt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Deine Hand liegt fest auf einem kleinen Mund. Kein Laut darf entweichen. Das weißt du genau.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen gehen Henk und Kenji als erstes nach unten und hören in der Gaststube, wie sich Mellan und Darag unterhalten. Mellan scheint bald das das Geld auszugehen und er befürchtet, dann auf der Straße zu stehen, was bei der herrschenden Hungersnot unter der gewöhnlichen Bevölkerung vermutlich sein Todesurteil wäre. Darag versichert ihm, dass er ihn auch nicht im Stich lasse, wenn er ihn als Leibwächter nicht mehr bezahlen könne, aber Mellan wirft ein, dass sie trotzdem ja von irgendetwas leben müssten. Darag bestätigt nur kurz und entschlossen, dass er ihm treu bleibe, egal was passiere, bevor sie ihr Gespräch beenden, weil Henk und Kenji in die Gaststube kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Mellan und Darag sich verabschieden und aufbrechen, bekommen die beiden ein reichhaltiges Frühstück serviert. Kurz darauf kommt auch Octavia hinunter und sie speisen gemeinsam. Der Wirt informiert sie darüber, dass Iustus bereits sehr früh ins Hybraneum aufgebrochen ist und sich entschuldigen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Frühstück wird die Tür zum Gasthaus aufgeworfen du Kerrak kommt herein. Er stürzt zu Boden und riecht stark nach Alkohol. Er hat Blutungen im Gesicht und wurde anscheinend kräftig verprügelt. Die Helden bringen ihn auf sein Zimmer und bereiten sich auf einen kleinen Stadtbummel vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img sapos rundgang.png|300px|miniatur|rechts|Der Bummel durch [[Sapos]]. Lokalitäten auf dem Weg: 20 – Gasthaus „Glimmerstube“, 17 – Theater der Illusionen, 21 – Juwelier Olveran, 19 – Park des Neldoban, 23 – Medikus Elgur, 25 – Scriptorium Hidonos, 22 – Arkankunst Pirlogas, 27 – Marktplatz, 24 – Schneiderei Albon, 32 – Kaserne, 33 – Badhaus, 16 – Lavandas Halle, 14 – Platz des Kosmos mit 15 – Egnerions Brunnen]]&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen das Gasthaus und wenden sich nach links, zum Theater der Illusionen, einem prunkvollen Gebäude mit einem Relief, welches thyrnische Theatermasken zeigt, die aber mit Sigillen verziert sind. Draußen ist ein Aushang, es sind derzeit jedoch keine Vorstellungen angekündigt, vermutlich hat niemand Geld oder Zeit für Unterhaltung, weil die Stadt zurzeit so wenig besucht wird und die Leute hungern. Die Helden nehmen die Hauptstraße und kommen am Geschäft von Juwelier Olveran vorbei, wo man gewöhnlichen Schmuck kaufen kann. Der Laden ist zwar geöffnet, die Helden entscheiden sich aber gegen einen Besuch. Die meisten Schmuckstück im Ausstellungsfenster kommen anscheinend aus den Mienen aus der Umgebung, in deren  Kristallkammern es ganz verschiedenste Edelsteine gibt. Viele Schmuckstücke sind aus Saphiren oder weißen Diamanten, aber auch Edelsteine aus dem gesamten Kontinent durch die Handelsverbindungen nach Thyrna wurden im Schmuck verarbeitet. Die Helden kommen an einem Park vorbei und schlendern hindurch. Sie beobachten anscheinend kranke Menschen, die dort kuriert werden und erkennen, dass der Park von Medicus Elgur als Erholungsraum genutzt wird. Auf der Hauptstraße kommen sie dann beim Skriptorium Hidonos vorbei, wo man Schreibwaren wie Pergamente aus Thyrna oder Papyrus aus Dhagat, Ostraka (kleine Tonscherben für Notizen und Quittungen), Wachstafeln, Schreibgriffel, Schreibrohr, Tinte, Lineale, Zirkel oder einen Abakus erwerben kann. Da der Laden geöffnet hat, gehen die Helden hinein und Kenji ersteht einige Pergamente, Schreibuntensilien und einen Köcher zum Transport der Schriften. Die Helden schlendern danach noch etwas weiter und betrachten von außen die Ausstellungsstücke von Pirlogas Arkankunst, obwohl das Geschäft geöffnet ist. Hier entdecken sie verschiedenste arkane Artefakte, wie hydraulische Uhren mit kleinen Szenerien aus Bronze; bewegte Statuen, welche den Kopf wenden oder die Arme heben können; aufziehbare Kunstwerke, wie mechanische Tiere oder Figuren, wie eine fliegende Taube, die durch Alkahest durch die Luft fliegt; automatische Puppentheater, Spieluhren und Wasserorgeln; kleine Kristalle, in denen deren Inneren sich ein kleines, dreidimensionale Bild abzeichnet, wenn man an einer Miniatur-Pyxis dreht; arkane Kristalle, die durch Azoth-Pyxen zum Leuchten gebracht werden können und auch unter Wasser Licht geben oder auf Azoth basierte Pyrotechnik. Die Helden gehen rechts über den Marktplatz an der Schneiderei Albon vorbei, in der es feine Stoffe und Schnittmuster aus dem Imperium, Seide aus Ishturak sowie arkane Stoffe mit Orichalkumdurchwebung, die aber nur für Arkanisten interessant sind, zu erwerben gibt. Die Helden folgen der Straße und kommen an der Kaserne vorbei, in der relevante Verbrechen, Morde, Brände oder Aufstände gemeldet werden können. Am Ende der Straße gehen sie nicht links in Arbeiterviertel, sondern gehen rechts zurück in Richtung des Hybraneums. Die Helden entdecken das Badhaus und überlegen, ob es sinnvoll sein könnte, diesem bald auch einen Besuch abzustatten, um Informationen zu bekommen. Doch jetzt kehren sie erst einmal zurück, da sie mittags zum Festmahl bei den Emphausti eingeladen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Festmahl bei den Emphausti'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich zum Hybraneum und werden von den Wachen eingelassen. Auf dem Weg zur Eingangshallte kollidiert Henk fast mit einem bronzener Flugkörper, der neben ihm auf dem Boden aufprallt. Das bronzene Modell ist ein Flugautomat in Taubenform und wird anscheinend durch einen internen Mechanismus aus komprimierter Luft oder Wasserdampf angetrieben. Ein Adept kommt angerannt und ruft aufgeregt, dass schnell die Flugweite gemessen werden solle. Anscheinend handelt es sich um ein Experiment von Ingenieuren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Betrachten der großen Statuen fällt Henk auf, dass sich deren Arme und Köpfe im Gegensatz zu gestern in anderen Positionen befinden. Kurz danach beobachtet er im Augenwinkel, wie eine Statue gerade ihren Arm hebt. Iustus kommt hinzu und erklärt, dass die Statuen je nach Tageszeit ihre Arme bewegen und ihr Blick häufig der Sonne folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blauschild am Empfangsbereich weiß sofort, dass die Helden erwartet werden. Er holt dann den geretteten Magister Sar’leinn, der auch bei dem Essen dabei sein wird, und dieser informiert sie darüber, dass es seinem Adepten Connra bereits besser gehe und sie dessen Leben gerettet hätten. Auch ihm gehe es dank der guten Versorgung eines befreundeten Medikus wieder besser und er freue sich, dass er an dem Gastmahl teilnehmen dürfe. Der Magister führt die Helden dann zu dem Speisesaal.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img hybraneum sapos speisesaal.png|miniatur|rechts|Der Speisesaal des Hybraneums. Statuen: A - Magister Aethron Caelivor, B - Magister Acasthel, C - Emphaustus Edarano]]&lt;br /&gt;
Im Eingangsbereich des Gebäudes steht eine Statue und Magister Sar’leinn erzählt, dass dies Magister Aethron Caelivor aus Sapos sei. Er habe das erste arkane Visorium erfunden und es damit möglich gemacht, die allgegenwärtigen [[Phanische Ströme|Phanischen Ströme]] durch die Nutzung spezieller Kristalle sichtbar zu machen. Dazu nutzte er diese als Sichtfelder und aktivierte sie mithilfe von [[Essenzen#ETHER|Ether]]-betriebenen [[Orichalkum]]-Konstruktionen. Diese seien ein Wunderwerk der saposischen [[Ingenieurskunst]] und gelten ein erfinderisches Unikat, dass selbst die Arkanisten im [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum von Thyrna]] beeindruckt habe. So sei Sapos auch über die Grenzen von Barthavion hinaus bekannt geworden und habe unter den imperialen Arkanisten großes Ansehen erhalten. Dann erklärt Magister Sar’leinn noch, dass der Grund für diese Erfindung die schwarzen Jahre seien, denn viele Orte seien besudelt und die Mystiker der Orden einfach völlig überfordert gewesen. Caelivor habe deshalb nach einem Weg gesucht, schwarze Magie und versteckte Kreaturen der Unterwelt sichtbar zu machen, was ihm mit den seltenen Kristallen aus der Miene vor den Toren von Sapos auch gelungen sei. Damit habe er nach den Schwarzen Jahren vielen Menschen das Leben gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Speisesaal warten sechs Emphausti und drei Magister, die von Magister Sar’leinn vorgestellt werden: Manius Atilius Tenax, Aemphoros Calethon, Caelwyn Druveth, Iscador Nerthian, Thaelior Empharion, Maelthir Valcair, Lucandor, Calviro und Virethos. Die Emphausti tragen einfache, weiße Tunikas mit schlichten, blauen Togen, die mit feinen Orichalkum-Verzierungen  in Mäanderbändern besticktsind, und die Magister nur die einfache, weiße Tunikas. Die Helden bekommen einen Platz an der Tafel zugewiesen, ganz vorn bei den Emphausti. Vor dem Essen reinigt man sich die Hände an einem Waschbecken mit einer darauf sitzenden kupfernen Eule, die sich den Personen zuwendet, sobald das Wasser fließt. Als alle am Tisch sitzen, hält der oberste Emphaustus Manius Atilius Tenax seine Begrüßungsrede:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Seid gegrüßt, Abgesandte des Dracidor'' &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia und Iustus)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und bewährte Streiter wider die Finsternis.'' &amp;lt;small&amp;gt;(blickt in die ganze Runde)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Das Hybraneum erbittet Eure Nachsicht, da Eure Ankunft uns unvermittelt erreichte und es uns daher nicht vergönnt war, Euch sogleich mit jenen Ehren zu empfangen, die Eurem Rang und Euren Verdiensten zukommen. Doch ist es der feste Wille dieses Rates, das Versäumte nun in gebührender Weise zu vollziehen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''So heißen wir Euch willkommen im Namen des Rates der Emphausti und des Hybraneums von Sapos: Die Tochter des Aequus Octavia Ardera Oratrix Dracor, Gesandte des Kaisers; den Phylax Iustus Trebatius aus Thyrna; den Mystiker Kenjiro Asai und den Helden Henk Behringer.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Die anwesenden Emphausti neigen den Helden bei der Nennung ihrer Namen anerkennend das Haupt.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es gereicht den Gelehrten des Blauen Berges zu hoher Ehre, Euch in diesen Hallen zu wissen. Groß ist der Dienst, den Ihr dieser Stadt und der Beständigkeit ihrer Wege erwiesen habt. Dass es Euch gelang, die abtrünnigen kratarischen Scharen des verstoßenen Königs Graltik Blutklinge von den Handelsstraßen zu vertreiben und die geraubten Güter Sapos’ zu restituieren, ist ein Werk der Wiederherstellung, das wir mit Dank und Anerkennung würdigen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wisset zudem, dass ein Kontingent der Blauwachen bereits das von Euch entdeckte Lager räumt; die ersten Wagen mit gesicherten Vorräten werden noch heute in der Stadt erwartet.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun aber erheben wir die Kelche auf Euer Wirken:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Dem Geiste das Wissen, dem Wissen die Freiheit!“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Alle Anwesenden stoßen auf die Helden an.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nehmt nun Platz an unserer Tafel und kostet die Gaben, die wir zu Eurer Ehre bereitet haben. Nach den Mühen Eurer Reise und den Auseinandersetzungen mit den Nemorern möge dieses Mahl Eure Kräfte erneuern.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wenn es danach Euer Wunsch ist, werden wir uns in der Ratshalle versammeln, um über den Grund Eurer Sendung nach Sapos und über Eure weiteren Absichten zu beraten. Doch für diesen Augenblick gebührt der Vorrang dem Gastmahl.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf das Wohl der Helden!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hintergrund erscheint nun ein Barde und spielt auf einer Hydraulis. Diese Wasserorgel nutzte das Prinzip der kommunizierenden Röhren und Wasserdruck, um einen konstanten Luftstrom für eine Reihe von Pfeifen zu erzeugen. Der Musiker bedient Tasten, die über ein Hebelwerk die Ventile zu den Pfeifen öffneten und singt einige thyrnische Lieder, um Octavia zu gefallen, so z.B. über die [[Geschichte des Thyrnischen Weltreiches#Der Gr%C3%BCndungsmythos: S%C3%BChne, Sieg und Auserw%C3%A4hlung|Gründungsgeschichte von Thyrna]], den [[Eturischer Drache|eturischen Drachen]] sowie über den [[Geschichte des Thyrnischen Weltreiches#Der Weg in den Abgrund: Intrigen und Bürgerkrieg (367 ThZ – 393 ThZ)|Aufstieg des ersten Kaisers Anorius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen ist sehr edel und teilweise auch exotisch, wie man es sonst nur in Thyrna kennt. Es gibt gebratenen Fasan, Rehfleisch sowie gegrillte Forellen aus den umliegenden Bergen von Sapos, Zitrusfrüchte aus Eturum, Feigen aus Dhagat, Granatäpfel aus Vahir und Gewürze aus Ishurak. Dazu gibt es thyrnischen Wein. Während des Essens fragt Emphaustus Aemphoros Calethon die Helden, ob sie schonmal in Sapos waren und wie es ihnen in der Stadt gefällt. Octavia erzählt von ihrem ersten Besuch in Sapos und ihrer Bekanntschaft mit dem Emphaustus Garra Nephit. Emphaustus Iscador Nerthian möchte wissen, ob das Gasthaus auch angemessen sei, worauf die Helden sich für die gute Unterbringung bedanken. Magister Calviro interessiert, ob die Thyrner Octavia und Iustus sich in der thyrnischen Atmosphäre der Stadt auch ein wenig Zuhause fühlen, was diese bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen wird noch stolz eine automatische Magd hineingerollt, wo sich die Emphausti ihre Weinkelche nachfüllen lassen. Der lebensgroße, humanoide Automat von absoluter Perfektion und Schönheit hält in der rechten Hand einen Weinkrug und, wenn ein Kelch in ihre freie linke Hand gestellt wird, senkt sich diese durch das Gewicht und die andere Hand schenkt Wein nach. Auf diese Weise wird die Zeit überbrückt, bis ein Nachtisch serviert wird: Gebäck mit Honig und Nüssen. Währenddessen lockert sich die Runde ein wenig auf und die Helden kommen auch einzeln mit den Arkanisten ins Gespräch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Magister Lucandor fragt die Helden, ob es schon Neuigkeiten über [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] gebe und ob dieser schon wieder aufgetaucht sei. Man habe vor allem von seinem Verschwinden gehört und weniger von der Seereise der Helden, da die Nachricht von seinem mysteriösen Verschwinden ganz Barthavion in Aufruhr versetzt habe, so dass viele nach ihm suchten. Die Helden können ihm nichts neues erzählen und berichten ihm stattdessen von ihrer Seereise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Thaelior Empharion möchte wissen, ob bekannt ist, welchen dunklen Göttern der Kult genau huldige, und ob sie klar sei, dass es sich bei der unterstellten Macht des „[[Utukk'Xul]]“ eindeutig um einen sogenannten Demiurgen, einen Dämonenfürsten, handeln müsse, der aus dem verdorbenen Unterweltsreich, dass die Gelehrten [[Malgor]] nennen, stamme. Die Helden bestätigen ihm seine Schlussfolgerungen und der Emphaustus äußert seine Verwunderung darüber, dass der Name „Utukk'Xul“, aus dem Ishturischen stammend, lediglich so viel wie „böser Geist der Unterwelt“ bedeute, was für einen Demiurgen mit diesem Status ungewöhnlich sei. Daher interessiert ihn, ob er noch einen anderen Namen trage und ob sie ihn jemals gesehen hätten. Die Helden verneinen eine direkte Begegnung, verweisen aber auf den [[Bericht des Erlerig Darrow]], wo eine Begegnung geschildert wird. Hoch interessiert fragt er Kenji, ob sein Orden diesen Bericht vielleicht mit Sapos teilen würde, da dieser ihnen unbekannt sei, und Kenji verspricht ihm, sich dafür einzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Caelwyn Druveth möchte wissen, ob Magister Ipnosi tatsächlich die sogenannten Gesichtslosen gefunden habe. Als die Helden dies bestätigen, will er alles über [[L'yreh]] und dessen Bewohnern erfahren. Die Helden berichten ihm von den Xishari-Dämonen und den [[Loigg'Il]], welche Magister Ipnosi die Gesichtslosen nennt. Sie erzählen von dem Loigg’Il [[Schutuhx]], der den Magister nach Barthavion begleitete und bald nach Sapos überführt werden soll. Emphaustus Druveth ist fasziniert und will mehr über den Beweggrund ihrer Reise erfahren. Die Helden berichten ihm davon, wie sie Sabaoth Immortalis mit der Hilfe vom Geist des alten Elbenköniges Seregs in die Schwelle verbannt haben. Sie berichten von der Schließung des Nebelschlundes, wodurch die Überflutung der Küstenregionen verhindert wurde. Emphaustus Manius Atilius Tenax ist zu der Gruppe getreten und erkundigt sich nach Sabaoth Immortalis. Die Helden erzählen ihm, dass es sich bei ihm einst um den thyrnischen Magister Spurius Iunis gehandelt habe, und Tenax stellt fest, dass er mit diesem in der Jugend gemeinsam im großen Hybraneum in Thyrna studiert habe, bevor er nach Barthavion ausreiste. Er habe nie viel Kontakt zu ihm, erinnert sich aber, dass Spurius nicht unbedingt als Genie gefeiert wurde, sondern als gescheiterter Kosmonom galt. Tenax findet es tragisch, wenn sich Arkanisten, die ihrem Handwerk nicht gewachsen seien, mit schwarzer Magie einließen, um über diese verwerflichen Wege zu Macht zu gelangen, was leider ein altes Problem sei, was immer wieder auftauche. Dann betont er, dass so etwas in Sapos allerdings kein Problem darstelle, da hier strenge Kontrollen gelten und so alles unter Kontrolle sei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dann wendet sich Emphaustus Manius Atilius Tenax Kenji zu und fragt ihn, ob er auch in der Bibliothek des Aequus gewesen sei, als er noch jünger war. Als Keni dies bejaht, erwähnt Tenax, dass er sich nämlich an einen jungen Mann mit einem exotischen Aussehen erinnere. Außerdem habe er Phyrron gut gekannt und erkundigt sich, wie es diesem ergangen sei und ob er noch in der kleinen Einsiedelei lebe. Als Kenji ihm mitteilt, dass Pyrrhon vor einiger Zeit gestorben sei, drückt  Tenax seine Trauer über Pyrrhon Tod aus und gesteht Kenji, dass er ihn als einen ganz besonderern Mystiker seines Ordens erlebt habe. Pyrrhon sei so wissbegierig und immer auf der Suche nach Erkenntnis gewesen, dass er schon manchmal gedacht habe, dass er eigentlich eher ein Gelehrter als einen Diener der Götter sei. Dann erzählt Tenax, dass er selbst einmal ein langes Gespräch mit Pyrrhon geführt und dabei von dessen Herkunft als balmarischer Adeliger erfahren habe. Tenax zeigt sich erstaunt, dass sich hinter dem einzelgängerischen Außenseiter ein Mann von edlem Erbe verbarg, aber betont, dass man dies in den Gesprächen mit ihm stets gespürt habe, da er sehr wortgewandt war, wenn er sich dazu durchgerungen hatte, überhaupt mit jemanden zu reden. Dann fragt er Kenji, ob er ein gewöhnlicher Ishturi sei oder ob er sogar Ahnen aus Bhuma oder dem fernen und mysteriösen Kontinent Seryka besäße, und möchte wissen, was Kenji alles über seine Herkunft wisse und ob er sich in Eboria manchmal fremd fühle und sich nach seiner Heimat sehne. Als Kenji ihm mitteilt, das er eigentlich nichts über seine Herkunft wisse, weist ihn Tenax darauf hin, dass im Hybraneum auch ein Mädchen aus Seryka leben würde. Sie sei die Adoptivtochter des Magisters Pangenos und werd neben einem schwarzhäutigen Jungen aus Nigor in dem Vivarium für die Gelehrten des Hybraneums vorgezeigt, da viele solche seltenen und exotischen Menschen noch nie zu Gesicht bekommen hätten. Doch da das Vivarium leider nur für Gelehrte zugänglich sei, werde Kenji dort leider keinen Einlass erhalten, doch falls er Interesse daran habe, mehr über Seryka zu erfahren, könne er eine Nachricht an den Magister Pangenos schreiben, wobei dieser jedoch leider derzeit zu beschäftigt sei, da das Vivarium für den Winter vorbereitet werden müsse. Kenji bekommt eine Gänsehaut, als Tenax ihm von einer Serykanerin erzählt, die im Hybraneum lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Manius Atilius Tenax wendet sich an Octavia und spricht sie darauf an, dass sie das Geanische Echo habe. Er findet dies erstaunlich, da dieses hybranische Erbe in der thyrnischen Aristokratie seit den Bürgerkriegen doch fast als ausgelöscht gelte und seines Wissens der Tyrann Catilius der letzte gewesen sei, der mit seiner Macht des Sturmrufens eine echte geanische Macht besäße. Die anderen Geanisten, die wie Octavia als Mündel der Ordo Dracian leben, seien in den letzten Generationen immer seltener geworden und die letzten hätten eine so geringe magische Macht, dass sie diese kaum noch als bedrohlich wahrgenommen würden. Der letzte sei kaum noch fähig gewesen, mit seiner Magie bei den kaiserlichen Festen ein Feuer zu entzünden. Er ist deshalb erstaunt, dass ihre Gabe sich scheinbar so mächtig ausprägt habe, und fragt, ob dies vielleicht daran liegen könnte, dass sie in Barthavion fern der Zivilisation Thyrnas aufgewachsen sei. Er erinnert daran, dass Barthavion ein wildes und teilweise unerschlossenes Land sei und die Mächte der Natur hier in ihrer ursprünglichsten Kraft auftreten könnten, und spekuliert, ob diese Nähe zur Wildnis ihr Echo überhaupt erst erweckt habe und sich ihre Magie deshalb so stark ausdrücke. Octavia findet seine Theorie plausibel und Tenax gibt zu, dass es ihm etwas Unbehagen bereite, wenn er an die geanische Magie denke, und wenn sie keine Gesandte des Kaisers wäre, hätte er sie nicht so einfach in das Hybraneum gelassen. Da sie aber Iustus dabei und eine aristokratische Erziehung genossen habe, sei er in ihrem Fall jedoch ohne Bedenken und erachte sie nicht als Gefahr. Dann erwähnt er noch, dass es einen Magister Luthach unter ihnen gebe, der sich ganz der Erforschung des Geanischen Echos gewidmet habe. Dieser würde bestimmt begeistert sein, sie kennenzulernen, da er noch niemanden begegnet sei, in dem das geanische Erbe der Hybraner stecke. Jedoch sei er derzeit sehr beschäftigt und wenn sie ihn um ein Treffen bäte, könnte es dauern, bis er sie empfangen könne, denn er sei ein berühmter Medikus, der derzeit auch einige Patienten habe, die bei ihm stets Vorrang hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Tenax mit Octavia unterhält, schreibt Kenji einen kurzen Brief an Magister Pangenos und übergibt ihn dem Emphaustus mit der Bitte um Weiterleitung. Iustus redet währenddessen angeregt mit den Magistern und tauscht sich über viel Fachgerede aus. Er wirkt ganz in seinem Element und ist unter seinesgleichen wesentlich redseliger als unter normalen Leuten. Henk fühlt sich unter all den Gelehrten fehl am Platz und da diese Henk auch mehr oder weniger links liegen lassen, hat er die Gelegenheit, verschiedenste Gesprächsfetzen aufzuschnappen. Die meisten sind uninteressant, aber Henk kann zwei Stimmen hören, die scharf und leise miteinander flüstern. Es sind zwei Magister (Calviro und Virethos), die sich mit ihrem Wein in der Hand neben einer Säule vor der Statue von Magister Acasthel unterhalten. Um zu verstehen, was sie sagen, wills sich Henk unbemerkt nähern. Dazu verlässt er den Speisesaal in den Innenhof und schleicht von dort zu einer Tür, welche sich direkt neben den flüsternden Magistern befindet. Nun kann Henk folgende Wortfetzen belauschen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''...so schnell wie möglich wieder loswerden... ...sollen nichts mitbekommen... ...schlechteste Zeit... ...Nephit nichts sagen...''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Emphaustus spricht bei Nachfrage über Probleme in Sapos, weder die Hungersnot noch die Probleme auf den Straßen etc. scheinen für sie bedenklich zu sein. Die Emphausti vermittlen immer das Gefühl, dass sie die Stadt völlig unter Kontrolle hätten. Vorfälle gebe es auch keine besonderen und auf den Vorfall in dem Arbeiterviertel angesprochen beteuern alle, dass diese Probleme gelöst wurden. Es habe sich wohl ein Streit zwischen den Arbeitern um Löhne oder etwas anderes Banales gehandelt und es habe nichts mit Magie zu tun gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage nach Garra Nephit erfahren die Helden, dass dieser nicht auffindbar gewesen sei und sich vermutlich auf einer seiner kurzen Reisen in die Umgebung befinde. Manchmal reise er zu der Kristallmiene, um dort die beste Auslese von Kristallen für seine Arbeiten zu reservieren. Da er sehr wählerisch sei, bleibe er manchmal für ein paar Tage dort. Sie würden ihm eine Nachricht hinterlassen und er werde sich bei den Helden im Gasthaus melden, wenn er zurück sei.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Nachtisch bitte der Emphaustus die Helden nochmal in den Ratssaal in einen Besprechungsraum. Dort will er nun wissen, welche Bedrohung die Helden für Sapos sehen und bittet sie, ihm alle Details zu schildern. Die Helden berichten von der [[Notiz von Sabaoth Immortalis]], auf der Sapos als erstes Ziel des Kultes erwähnt wist. Tenax Schüler Virethos vermerkt alles und, als die Helden mit ihrer Schilderung fertig sind, bedankt sich Tenax höflich und beendet damit das Treffen. Er fragt die Helden, was sie nun vorhätten und ob sie noch in der Stadt bleiben würden oder ob sie zu einem anderen Ziel weitertreibe. Als sie erwähnen, noch in der Stadt bleiben zu wollen, wünscht Tenax ihnen auch noch einen guten Aufenthalt und bietet ihnen in den nächsten Tagen den Zugang zu der Bibliothek an. Er habe die Blauschilde informiert und die Helden würden nun hindurchgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden ihn um Zutritt für das gesamte Hybraneum bitten, verweist er darauf, dass sie keine Ausnahmen machen könnten und alle anderen Bereiche nur für Gelehrte zugänglich seien. Es stehe ihnen jedoch frei, sich wie alle angehenden Schüler einen Lehrer zu suchen und für einige Monate oder Jahre hierzubleiben, um zu studieren. Jedoch müssten sie sich dann geistig genauso beweisen, wie alle anderen Adepten. Wenn sie ansonsten Kontakt zu den Magistern suchen, müssten sie sich schriftlich an diese wenden dann warten, bis sie eine Antwort erhielten. Dann bedankt er sich für ihren Besuch und versichert, dass ihnen das Gasthaus bezahlt werde, solange sie in der Stadt seien, da dies noch zu der Belohnung für die geretteten Waren gehöre. Dann schickt er sie fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen das Hybraneum und Henk berichtet ihnen im Gasthaus von den Gesprächsfetzen, die er belauscht hat. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 17: Garra Nephit === &lt;br /&gt;
'''11./12. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erfahren von Kerrkas Ärger und Henk sucht mit Mellans Leibwächter Darag die Taverne im Arbeiterviertel auf, wo er die wahre Geschichte von Kerraks Besuch erfährt, drei ungewöhnliche Gäste bemerkt und Bruder Veldam vom Areteischen Orden trifft. Octavia und Kenji erfahren von Iustus Beobachtungen, sprechen mit Mellan und begegnen Lavanda. Die Helden suchen die Kristallmine auf, erhalten über Magister Sar’leinn Zutritt und sprechen mit Emphaustus Garra Nephit.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; Fortsetzung folgt ... &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Kalender&amp;diff=40139</id>
		<title>Kalender</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Kalender&amp;diff=40139"/>
				<updated>2026-04-19T09:43:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: /* 11. Nemieon */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Abenteuerkalender des Jahres 351 JF&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der Kalender der [[Helden]] aus dem Jahr 351 JF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== I. Hyleon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1./2.''' '''Fest der [[Schutzgötter]]''' Auf der Überfahrt von [[Olborg]] nach [[Ankarz]] entdeckten die Helden eine im Nebel der Zeiten verborgene Dracheninsel und sprachen mit dem [[Radiel|letzten Drachen]] außerhalb der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.''' Überfahrt nach Ankarz auf der [[Bartha-Bucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.''' [[Prozess gegen die Helden|Prozessbeginn]] gegen die Helden in ihrer Abwesenheit in [[Valkenburg]], Ankunft der Helden auf dem Seeweg in Ankarz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.''' Abflug aus Ankarz, Überfall der Thyrner auf das Luftschiff des Prinzen, Kampf gegen die thyrnischen, schwarzen Trolle, [[Isgar Wintras|Prinz Isgar]] und die Helden bezwingen gemeinsam die angreifenden Trolle, Isgar fasst Vertrauen zu den Helden und auf das Ehrenwort der Helden erlaubt er ihnen, ungefesselt weiter mit ihm nach Valkenburg zu reisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.''' thyrnischen Störsender in einem Ausläufer der Throaler Berge zerstört &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.''' in Valkenburg angekommen werden die Helden im Gerichtsgebäude inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' inhaftiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.''' inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.''' inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.''' inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.''' inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.''' inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Alethon]]''' Die abschließende Gerichtsverhandlung gegen die [[Helden]] unter [[Helom Kerzorban]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.''' '''Königstag (Festtag für den König der [[Zwerge]])'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== II. Thyloreon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' '''Tag der [[Mutter Hylderid | Hylderid]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest der [[Hylea]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.''' '''Tag des [[Bund von Throal | Bundes]]''' Die Helden wurden für die Rettung von König Varulos mit dem [[Rad des Lebens]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== III. Bialis ==&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.''' '''Tag der [[Bia]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Dendron]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IV. Oniralis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Goiron]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.''' '''Tag des [[Ingerimm]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== V. Venoralis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.''' '''Tag des [[Berrick Sirodan | Sirodan]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.''' ''(Geburtstag von [[Augustus Octavius]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Thylor]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.''' '''Tag des [[Bragilos]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.''' '''Tag des [[Dragnin Krogarr | Krogarr]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VI. Pyrionalis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' '''Plagengedenktag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Neue_Hoffnung_in_Eldorn|KAPITEL 17]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.''' Ein inhaftierter Verwirrter ([[Bransi Soden]]) berichtete von seinem [[Der mysteriöse Traum|seltsamen Traum]] zur Heilung [[König Varulos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.''' Von [[Valkenburg]] nach [[Loderis]] gesprungen, Aufbruch nach [[Eldorn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.''' Übernachtung &amp;quot;Donnerklause&amp;quot; auf dem Weg nach Eldorn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''[[Boronfest|Fest]] des [[Letor]]''' Ankunft in Eldorn, als Teehändler getarnt. Kontakte geknüpft zu [[Lucius Larcius Obloci]], thyrnischer Novize der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] [[Lucius Furius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.''' Ausgrabungscamp, Prof. [[Mamercus Porcius Mucus]] gerettet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.''' Ausgrabungscamp, Katakombe erforscht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.''' Reise zum alten Heiligtum [[Gi-Umuna]], Entdeckung des Eingangs, Entlüftung, Abstieg ins Heiligtum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.''' 5 stündige Reise über endlose Treppen in die unendliche Tiefe über den [[Pfad der Eingeweihten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.''' in den Tiefen [[Ekurbad]] entdeckt und auf [[Enbi Lulu'Gugal]] getroffen. [[Drachenträne]] aktiviert, Nachts/Morgens in Eldorn [[Mordem Blandera]] getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.''' '''Tag des [[Gjori]]''' Verhaftung der Helden: Octavia - Magierakademie, Adarian &amp;amp; Henk - Arenakerker, Kenji - Zenos-Tempel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.''' Inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.''' Inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.''' [[Flavius Vitreus Elatus]] kommt in Eldorn an, Kenji und das Orakel [[Gaia Tarratia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.''' Anhörung von Octavia (vormittags) und Kenji (nachmittags)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.''' Botschafter [[Aulus Furius Lentus]] und Admiral [[Marcus Iunius Castramus]] treffen Adarian und Henk in der Arena&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.''' Kenji schricht mit dem Orakel über die Drachenträne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.''' erfolgloser Befreiungsversuch, Inhaftierung von Terrik, San Han, Klelschon, Bistra (Unterschenkel amputiert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.''' Urteilsverkündigung über Octavia und Kenji&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.''' '''Tag der Toten''' Warten auf den Kampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Erdfest]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.''' Arenakampf mit Gottesurteil, Feier am Abend, Streit zwischen Elatus und [[Salvius Tuscus Inanis]] beobachtet, Kenji redet mit Inanis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.''' Schlichtung im Museum mit Mucus und den Inquisitoren, Kenji betrinkt sich mit [[Wolfhardt Schnittmeier]], Henk provoziert mit Inanis bei der Abendfeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.''' Verleihung des &amp;quot;[[Stern von Zenos]]&amp;quot; in Eldorn, Bankett mit den Ratsmitgliedern, Inanis findet in einem Haussklaven Oblocis einen Zeugen gegen Elatus und ein schrecklicher Verdacht kommt auf. Einbruch in Oblocis Villa und Konfrontation mit Elatus und Octavia.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nacktarian.png|300px|thumb|right|Adarian - gemalt von Inanis (Eldorn am 5. Tag des Erdfest 351 JF)]]&lt;br /&gt;
'''4.''' frühe Morgenstunden [[Quintus Minucius]] gefasst und von [[Iustus Trebatius]] magisch verwahrt, Nachmittags Blutritual, Abends Entspannung und Regeneration (Adarian [[Venora]]-Tempel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.''' Scheidung und Octavias Ernennung zur ''Gesandten des Drachen'', Bankett, [[Sabaoth Immortalis]] Geburtsname ''Spurius Iunius'' und Feier mit [[Hadita Gazan]], Inanis malt Adarian (siehe rechts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VII. Celestalis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück|KAPITEL 18]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#1._Celestalis_351_JF|1. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-01: Ankunft in Trutz|Episode 18.01]]''') Verabschiedung in Eldorn, Reise mit Inquisitorenportal, Ankunft in [[Trutz]], Quartier in Ratsschenke, Adarian wird ein [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]], Gespräch mit dem König, Octavias Besuch bei [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]], Henk stellt [[Eleonor Conado|Eleonor]] vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#2._Celestalis_351_JF|2. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Kenjis Visionensuche im Tempel, Adarian im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]], Octavia trainiert Feuerbälle begleitet von Henk und Eleonor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#3._Celestalis_351_JF|3. Celestalis]], Tag des [[Torian]] ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-02: Verwandtenbesuche|Episode 18.02]]''') Die Helden besuchen [[Egeil von Wallenrode]], der Octavia ablehnte und Adarian zürnte, weil dieser Inquisitor geworden ist, anschließend Besuch bei [[Ellana von Wallenrode|Adarians Mutter]], welche erneut geheiratet hat und zwar [[Eginhard von Sonnenborn]]. Adarians Bruder [[cosima von Wallenrode|Cosima]] war mit seiner Familie ausgezogen, vermutlich nach [[Trosk#Kolonien|Falkenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#4._Celestalis_351_JF|4. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-03: Die ertrunkenen Kinder von Teichwalde|Episode 18.03]]''') Vormittags bei Abraxa 3 Heiltränke geholt, Kenjis spezielle Bitte, Mittags in [[Teichwalde]] das Verschwinden der Kinder untersucht und die [[Teichmaid von Teichwalde|Teichmaid]] von verderbenden, dämonischen Einflüssen befreit durch ein Mirakel vom Mystiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-04: Die Toten von Tiefenau|Episode 18.04]]''') Nachmittags in Tiefenau, mit [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Boron]]geweihte [[Gandar Benner]] gesprochen, Friedhof untersucht und Ritual festgestellt, von [[Erlerig Darrow]] erfahren und sein Labor gefunden. Drei alchemistische Bücher gefunden ([[Artefakte#Alchemistische_Werke|Miracula &amp;amp; Mysteria Alchymico-Medica]], [[Artefakte#Alchemistische_Werke|Lapis animalis microcosmicus]], alchemistische Pergamente) und festgestellt, dass etwas gestohlen wurde: der Herzstein. Von Gandar das Messer von Adarians Vater bekommen, was beim Ritual benutzt wurde. Cosima in Falkenau aufgesucht und den Vogt über mögliche schwarzmagische Kontakte informiert. Cosim floh in die Tunnel. Geweihter Gandar mit nach Trutz genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#5._Celestalis_351_JF|5. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Am Morgen Abraxa aufgesucht und unterhalten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-05: Der Kreis von Kobulten|Episode 18.05]]''') Mittags nach [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]]: [[Harulf Bröck]] berichtet, es sei  bei einem Unwetter mit Blitzen etwas Glühendes bei [[Bransi Soden]] eingeschlagen, im geschmolzenen Erdboden eingeschlossene Drachenschuppe freigelegt, Kobolde spielten verrückt, Kobold auf dem Schiff, Abends weiterreise nach [[Trosk#Kolonien|Kirchwalde]]: Schreie unterucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#6._Celestalis_351_JF|6. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Mit [[Herma Geradd]] gesprochen und vom Traum erfahren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-06: Die Suche nach dem Wubulub|Episode 18.06]]''') mit [[Björi Gundars]] in den Sumpf nach [[Golomoor]], bei Ankunft alle &amp;quot;Gäste&amp;quot; von ''Sirixx'' Nest verscheucht, die Nacht im Stroh verbracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#7._Celestalis_351_JF|7. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Björi wurde verprügelt, Aufbruch in den Sumpf zum [[Wubulub]], Nachmittags im Sumpf gefangen und am Abend den Wubulub gestellt, Adarian schnitt ein Geschwür vom Stamm und er, Henk und Schließlich auch Kenji sangen das [[Lied des Wubulub]], Octavia verstauchte sich die linke Hand und wurde bewußtlos, vom Wubulub vom Kampf von Aban gegen einen riesigen Käfer erfahren, Aban war aus ihrem Hort aufgescheucht worden, weil der uralte Baum [[Untier-Aue|Amoth-Hûntirn]] korrumpiert worden war. Nach Kirchwalde getragen worden und auf dem Schiff mit Koboldstress geschlafen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#8._Celestalis_351_JF|8. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-07: Die Rettung von Amoth-Hûntirn|Episode 18.07]]''') Aufbruch zur [[Untier-Aue]], dämonifizierten Baum gefunden, [[Herzstein]] in Baumkrone und Oricalcum-Dämonenherz in der Höhe unter dem Baum geortet und herausgeholt, Cosima getroffen und von seinem [[Cosima_von_Wallenrode#Die_Erpressung|Schicksal]] erfahren, Verdacht auf Eginhard als Schwarzmagier gefallen, am späten Mittag Aufbruch mit Cosima nach Wallenrode, Nachmittags Wallenrode, im Gespräch mit Eginhard dessen Unschuld gefunden und von Egeils Problemen erfahren, Ellana nach Nauried gefolgt, Cosima mit Eginhard in Wallenrode geblieben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-08: Auf Egeils Feste|Episode 18.08]]''') zum Sonnenuntergang in Nauried in die Falle des besessenen Egeils getappt, vom Schwarzmagier starken [[Verführungen]] ausgesetzt, aus der Falle entkommen und auf Mitternacht nach Trutz aufgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#9._Celestalis_351_JF|9. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-09: Spurensuche|Episode 18.09]]''') Nach Mitternacht sofort die Inquisitoren aufgesucht, nach Wolfhardt gefragt und berichtet. Im Gasthaus geschlafen, Adarians Familie im Sanktum der Inquisitoren, Mittags Ellana und Egeil gesprochen; mit Archorbar gesprochen und von Elben in den Nebelsümpfen erfahren, Nachricht von Abraxa und aus Thyrna erhalten mit einer magischen Brosche von Justus Trebatius, beim Essen Wolfhardt getroffen, der Octavia ein Geschenk macht, mit Eginghardt zur Ratsversammlung &amp;gt; keine Gespräche möglich, Egeils haut aus dem Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] ab, beim Rückführen seine Veteranenpartei getroffen, Abends zum Treffen am nächsten Tag mit dem König bestellt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#10._Celestalis_351_JF|10. Tag]] des [[Arodin]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-10: Ein Treffen mit dem König|Episode 18.10]]''') Morgens zu Abraxa, sie berichtet von den alchemistischen Pergamenten und sah in der Bibliothek jemanden, er wie der junge Darrow ausgesehen habe. Mittags mit dem König den Feldherrn getroffen, König hat ihm ein drei Tage Ultimatum gestellt, zu welchem die Thyrner den Drachen zurückgeben sollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-11: Das Le Bran – Anwesen|Episode 18.11]]''') Abends in der Bibliothek die Mystiker gesehen und ihnen ein Bild von Darrow gezeigt. Erfahren, dass Darrow seine Schwester besuche und Abraxa hat alle zur [[Gruft der Besessenen]] in Trutz geführt; Darrow getroffen, dieser ist übergelaufen und mit der Brosche von Justus gerettet worden, zum [[Le Bran-Anwesen]] geschickt und die Rabenhexe gesucht. Die Geschichte von Darrow erfahren, die Geister und das Haus erlöst und [[Blaren Rigged]] besiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#11._Celestalis_351_JF|11. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-12: Wundenlecken|Episode 18.12]]''') Am Morgen aus dem Anwesen gekommen und Henk zum Garlentempel gebracht, Octavia und Kenji zu Abraxa und Adarian hat den Inquisitoren das Anwesen gezeigt. Beweise wurden gesichert, Erlerig vom Mal befreit und die Helden schliefen durch bis zum nächsten Morgen: Henk im Garlentempel, Adarian bei den Inquisitoren und Kenji und Octavia im Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#12._Celestalis_351_JF|12. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Früh morgens erwacht und ohne Henk zum König gegangen. König berichtete, dass das Volk ihm nicht glaubte, als er die Wahrheit über den Drachen verkündete und sogar einen Gegenkönig ausgerufen haben: König [[Sturmhardt von Bergstadt|Eisenkeil]]. Octavia vom Volk angefeindet und Adarian immer wieder überredet, sich doch der Befreiungsschlacht anzuschließen. Das Heer versammelt sich vor den Toren auf dem Exerzierplatz. König [[Sigurd von Troppau|Sigurd]] bat Adarian, am Abend mit ihm zusammen eine Rede vor dem Heerlager zu halten, um ein letztes Mal zu versuchen, die Schlacht noch abzuwenden. Kenji hilft Adarian mit dem Schreiben einer Rede und Egeil legt auf Adarians Bemühen hin bei dem Eisenkeil ein gutes Wort ein, damit der König und Adarian ohne Zwischenfälle im Heerlager sprechen können. Henk war noch sehr schwach und bekam von Abraxa ein Tonikum zur Kräftigung. Am nächsten Tag wollte Abraxa Henk nochmal untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-13: Die Reden der Könige|Episode 18.13]]''') Abends haben der König und Adarian im Heerlager vor den Kämpfern gesprochen ([[Rede des Königs von Trutz|Rede des Königs]], [[Rede von Adarian von Wallenrode|Adarians Rede]]) und keine Beruhigung erzielt. Kenji hat daraufhin ein Gottesurteil gefordert und Adarian hat den Soldaten Loran in einem Duell auf Leben und Tod besiegt. Tragischerweise kam kurz nach dem Sieg ein Herold aus Valkenburg und verbreitete eine [[Rede des Zwergenkönigs]] [[König Varulos|Varulos]], in dem dieser den Frieden mit dem thyrnischem Weltreich ausrief und den gemeinsamen Feind, den [[Bund des Xul]], benannte. Die Helden kehrten ins Gasthaus zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#13._Celestalis_351_JF|13. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-14: Das Fest des Lorkan|Episode 18.14]]''') Während die Stadt das Fest vorbereitet, besuchen die Helden Abraxa. An Henk wird nichts ungewöhnliches festgestellt und Erlerig spricht mit Kenji über eine Verurteilung. Kenji erwirbt eine Falkenbrosche für Octavia und schenkt ihr diese. DIe Helden ruhen sich aus und stärken sich für den Festtag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#14._Celestalis_351_JF|14. Celestalis]], Fest des [[Lorkan]] === &lt;br /&gt;
[[Lorkan]] erwählt durch seinen Falken zu Beginn des Festes Henk und beschenkt ihn mit dem Schlüssel, der im nächsten Jahr für ihn &amp;quot;alle Türen öffnen wird&amp;quot;. Die Helden speisen Mittags beim Bankett mit den Ratsherren und vergnügen sich Nachmittags auf dem Jahrmarkt bei Spielen. Am Abend feiern sie mit [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und seiner Frau [[Cuina-Nira|Nira]]. Um Mitternacht, bei der Sprengung der Ketten, eröffnet Henk den Ritus und alle genießen ein spektakuläres Feuerwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#15._Celestalis_351_JF|15. Celestalis]], Fest des [[Lorkan]] === &lt;br /&gt;
Mittags findet die Freilassung der Vögel statt, und als sich die Vögel in die Luft erhoben, geschah das Unerwartete und Unfassbare. Nebelschwinge taucht auf und versengte alle Vögel mit einem Atemzug. Sie wird geritten und kontrolliert von [[Sabaoth Immortalis]], welcher seltsam verwandelt und mächtiger und verderbensbringender wirkte als zuvor. Sabaoth kündigt an, dass nun der Vorhang gefallen sei und dar Anfang vom Ende begonnen habe. Nebelschwinge legt daraufhin mit ihrem Flammenatem das Ratsgebäude in Schutt, zieht einmal mit Flammenatem durch die Menge und versengte Hunderte Unschuldige vor den Augen der Helden, der Flammenstrahl zerstört das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und zieht dann einmal durch die ganze Stadt. Nebelschwinge hinterlässt eine Schneise der Verwüstung und des Todes. Trutz brennt am Mittag! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-15: Neue Hoffnung|Episode 18.15]]''') Die Aufräumarbeiten und die Versorgung der Verletzten ziehen sich bis in die Nacht hinein und die Helden helfen nach besten Möglichkeiten: Octavia löscht Feuer und verhindert, dass die Reste des Ratsgebäudes auf die Verwundeten fallen, Kenji koordiniert die Bürger und verhindert mit Mynbrujes Hilfe Paniken, Henk fliegt mit einem Magier über die Stadt, um von oben zu löschen und Adarian rettet viele Verschüttete mit seiner großen Kraft. Verletzt wurden von den Bekannten Wolfhardt und Eginhard, Adarians Jugendfreund [[Celan Al-Hakim|Celan]] fällt den Flammen zum Opfer und wird im Garlentempel zu den Passionen geschickt. Adarian ist in seinen letzten Minuten bei ihm und benachrichtigt auch Celans Vater [[Hafiz Dara Al-Hakim]]. Der Großmeister der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] Markward von Reichenstett stirbt im zerstörten Sanktum der Inquisitoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#16._Celestalis_351_JF|16. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Gerbert der Bär|Gerbert]])'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar kehrt nach Trutz zurück und bedauert sehr, dass er zu spät gekommen ist, um die Tragödie zu verhindern. Henk bekommt von [[Eleonor Conado|Eleonor]] einen Brief aus [[Freywall]] mit beunruhigenden Nachrichten: [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Jaran]] ist verschwunden. Bei einem Treffen vom Bund des Lichtes bei Abraxa erzählte Rock, dass er aus [[Galad Sidh]] kommt, wo er durch die Augen der Drachin geschaut hat. Nebelschwinge ist gefangen in einer Höhle, umgeben von unzähligen dämonifizierten Kriegern - die vermissten Orkarmeen. Als Nebelschwinge dann Richtung Nebelsümpfe aufbricht, machte Rock sich sofort auf den Weg, um Trutz zu warnen - kommt aber zu spät. Gerbert und Nira gehen als Späher in den Süden, um die geheimen Zugänge zu den Tunneln zu finden und die Lage zu sondieren. Darrow wird in den Bund des Lichts aufgenommen. Onkel Egeil kommt mit Eisenkeil zum Treffen, um dem Bund beizutreten, und sein Anwesen in Nauried zur Verfügung zu stellen. Die Helden beschließen, nach Freywall aufzubrechen und treffen sich nach einer Rede von Adarian an das Volk, in der er dazu aufruft, dem Bund des Lichtes beizutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-16: Abreise mit Querelen|Episode 18.16]]''') Auf dem Luftschiff hat Eleonor bereits Ärger mit dem Klabauterbold. Beim Ablegen fehlt ein wichtiges Teil, der Tinner, und so lässt sich das Schiff nicht steuern. Adarian opfert dem Kobold und dieser polieret daraufhin seine Rüstung. Ungeduldig zeigt sich der Klabauterbold Henk und stellt seine Bedingungen. Erst nachdem die Helden eine Feder für ihn beschafft haben, taucht der Tinner wieder auf und die Reise nach Freywall kann beginnen. Henk fliegt die Nacht durch und Adarian freundet sich mit Eleonor an. Er ist fasziniert von ihren umfassenden Kenntnissen in Waffenkunde und verliert gegen sie 15 Kupfer beim Würfelspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#17._Celestalis_351_JF|17. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Bei Sonnenaufgang bemerkt Henk, dass das Schiff langsamer ist, als er gedacht hatte. Octavia entdeckt am Rumpf Stellen, in denen die Konzentration an elementarer Luft stark vermindert war. Ein Zusammenhang zum elementaren Drachenfeuer wird vermutet und der Weg fortgesetzt. Kenji wird vom Klabauterbold geneckt und erduldet dies stoisch. Zum Mittag sind die Zwielichtgipfel erreicht und prompt tauchen auch die Luftpiraten der Gegend auf, um ihren Wegzoll einzutreiben. Nur Henk und Adarian zeigen sich den aufs Schiff gesprungenden Trollen und werden von [[Trolle#Trollstämme_der_Zwielichthügel|Borka]] vom Clan der Steinborken als Karrstann und Schaschrasch erkannt. Nach einem kleinen Umtrunk mit Trollschnaps verlassen die Trolle die Helden und diese setzen ihren Weg nach Freywall fort. Zum Abend stellt Henk fest, dass die [[K'eygha]] noch langsamer geworden ist. Es ist aber der Klabauterbold, welcher Henk nebenbei mitteilt, dass eine Kreatur unter dem Schiff hockt. Die Helden suchen lange nach dem Ding, welches Octavia schließlich als etwas dämonisches ausmachen kann. Octavia lässt sich an einer Seite des Schiffen mit der Strickleiter herab, um unter den Rumpf blicken zu können. Henk klettert an der anderen Seite herunter, um die Kreatur auf Octavias Seite zu scheuchen, damit diese es abschießen kann. Doch erst als der Klabauterbold Henk dazu verpflichtet hat, ihm einen kleinen Napf neben dem Kompass für Schnaps einzurichtet, hilft er mit und stößt den Dämon immer wieder vom Schiff weg. So gelingt es Octavia endlich, ihn mit Flammenpfeilen zu zerstören. Nun können die Helden ihre Reise wieder aufnehmen und Henk schätzt, dass sie mit der verbliebenen Luft gerade noch so bis Freywall kommen werden. Die Nacht wird wieder durchgeflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Rückkehr des Maldoror|KAPITEL 19]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#18._Celestalis_351_JF|18. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-01: Ankunft in Freywall|Episode 19.01]]''') Bei Morgengrauen sind am Horizont die Umrisse von Freywall zu erkennen und gegen Mittag erreichen die Helden die Stadt und ein Schlepper bringt die K'eygha direkt in ein Dock. Die Helden kehren im Gasthaus ''Fuchsbau'' ein und Henk unterrichtet die Helden davon, dass er von ihnen allen einen alten [[Twill|twill]]schen Verschwiegenheitsschwur erwartet, um sich und [[Order of the black Fox|seine Gilde]] abzusichern. Unter den Helden herrschen da unterschiedliche Gefühle. Henk spricht alleine im Hauptquartier mit [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Giftvogel]] über die Situation der Gilde, während Octavi, Kenji und Adarian zum [[Lorkan]]park schlendern und über Perlheim und die Vergangenheit reden. Adarian sucht das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] auf und ist etwas geschockt vom seinerseits so empfundenen Fanatismus des Großmeisters [[Arthas Lichtschlag]]. Foxi holt die Helden zurück in den ''Fuchsbau'' und [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Waruf]] berichtet anschließend von Jarans Verschwinden. Er berichtet von dem Gildenmitglied [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Schwarzschatten]], welcher erwischt wurde, wie er Jarans Quartier durchwühlte. Dieser gestand, dazu gezwungen worden zu sein und wirkte auch so sehr wirr und neben sich stehend. In seinem Kopf stellt Octavia einen dämonischen Wurm fest, der sein halbes Gehirn bereits zerstört hatte. Der Hirnwurm trägt das klare Merkmal von [[Utukk'Xul]]. Octavia hat dabei die Vision eines Mannes mit zuckendem Auge und sie sieht ein Gasthausschild mit singendem Kopf namens ''Zum guten Ton''. Henk erlöst Schwarzschatten und die Helden gehen mit Waruf und Foxi ins Bardenviertel. Kenji besucht währenddessen den Tempel des Mynbruje und erfährt dort von einem bevorstehenden Bandenkrieg. Im Bardenviertel werden Henk und die Anderen von den [[Briccone-Familie|Briccone-Brüdern]] gestellt und bekommen ein Ultimatum von einem Tag gestellt. Im ''Guten Ton'' trifft Henk seine alte Bekannte [[Viola Briccone|Viola]] wieder und erfahren von ihr, dass sich Jaran mit einer mysteriösen, vermummten Gestalt getroffen habe undeine Nachricht nur für Henk hinterlassen habe. Gemeinsam mit Kenji verfolgen sie zur Dämmerung Jarans Hinweis und finden das Versteck, in dem Jaran sich verborgen hielt. Doch dort finden sie auch Spuren eines dämonischen Kampfes, Jarans Säbel und einen Ritualkreis, welcher eine Spur von [[Maldoror]] enthält. Jaran hatte mit einer weiteren Person hier genächtigt und musste erneut fliehen. Octavia entdeckte im Raum ein beschworenes dämonisches Auge, welches sie nur mit Mühe vernichten können. Der Feind weiss also Bescheid! Es ist bereits später Abend, als die Helden wieder von Jarans Versteck aufbrechen. Auf der Straße erfahren sie, dass in der Nacht wieder ein Staubsturm zu erwarten sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-02: Bandenkrieg in Freywall|Episode 19.02]]''') Adarian und Foxi besuchen noch das ''Briccone-Casino''. Adarian wird von dem eleganten [[Massimo Briccone]] freundlich willkommengeheißen und noch einmal an das ablaufende Ultimatum erinnert. Foxi bringt Adarian einen Würfeltrick bei und gibt ihm einen unverfänglichen Kuss auf die Wange zum Abschied. Henk ist mit Waruf ins Hauptquartier zurückgekehrt und findet dort [[Order_of_the_black_Fox#Führung|Mestoph]] und einen wütenden Giftvogel vor. Mestoph informiert Henk über die tatsächlich geschwächte Lage der Gilde und schlägt ihm einen Plan vor, wie sie mit Adarians Hilfe einen wichtigen Kunden zurückgewinnen können. In der Nacht hat Octavia einen ungewöhnlichen Traum von ihrem Vater, Phyrron und einem brennenden Greifen. Octavia erwacht schweißgebadet und sucht sofort Kenji auf. Gemeinsam sprechen sie noch bei etwas Wein über die Angelegenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#19._Celestalis_351_JF|19. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Am Morgen ist der Wirt erkrankt und das Essen wird verspätet serviert. Die Helden treffen sich im Keller des Gasthauses, um vor führenden Gildenmitgliedern und vor [[Twill]] den [[Eid der Verschwiegenheit]] abzulegen. Kenji steht beim Eid etwas neben sich, Octavias Traumbilder vom Verbrennen werden in ihm wachgerufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittag geht Henk mit Adarian und Foxi zum Juwelenhändler und, während Adarian im Staubsturm draussen wartet, setzen Foxi und Henk den Händler mit Adarians Inquisitorenmitgliedschaft unter Druck. Adarian durchschaut Henks Plan, ihn für Gildenangelegenheiten zu benutzen, und spielt Henk zuliebe mit. Großmeister Lichtschlag entdeckt ihn vor dem Geschäft und stellt Adarian zur Rede. Er nötigt Adarian auch die Zusage ab, am Nachmittag im Sanktum der Inquisitoren zu Übungen zu erscheinen, und berichtet von einer Erkältungswelle, die mit dem Sturm die Stadt heimsucht, typisch für diese Jahreszeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag eskaliert der Streit mit Giftvogel und Henk wird von Mestoph beiseitegenommen. Giftvogel will sich von den Briccones nicht mehr auf der Nase herumtanzen lassen, wie er sagt, und will nun die ganze Bricconefamilie auslöschen. Er hat auch die meisten Gildenmitglieder auf seiner Seite. Henk soll mit seinen Freunden versuchen die Lage zu deeskalieren. Sie sollen Cupos hohes religiöses Empfinden ansprechen und Kenji solle offiziell um ein Treffen bitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden bei Sonnenuntergang zum Ablauf des Ultimatums von [[Luca Briccone]] im Bardenviertel abgefangen und, nachdem Tumulte und Unruhen auf den Straßen bemerkt werden, kommen sie im ''Bada Beng'' an. Vor Cupos Büro spielen [[Toni Briccone|Toni]], [[Fredo Briccone|Fredo]] und [[Silvio Briccone|Silvio]] Karten, während Viola sich gemütlich auf einem Sofa räkelt. Draussen ist zu bemerken, dass die Unruhen aus den Slums jetzt schon den Nachtclub erreicht haben. [[Cupo Briccone|Cupo]], der schwer atmet und leicht schwach auf den Beinen wirkt, begrüßt alle mit großen Charme und zieht sich dann mit Henk zu einem Gespräch unter vier Augen zurück. Er sieht im Bandenkrieg eine gute Chance und will sich davon nicht abbringen lassen. Mitten in den Verhandlungen bekommt er einen Herzanfall und stirbt in den Armen seines jüngsten Sohnes Silvio. Das große Entsetzen unter seinen Söhnen wird noch übertroffen, als der tote Cupo wieder erwachte und Silvio plötzlich in den Hals biss. Der untote Cupo beißt noch seinem Sohn Luca in den Oberarm, bevor die Helden ihn stoppen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-03: Untote in Freywall|Episode 19.03]]''') Das ''Bada Beng'' droht jetzt von Zombies überrannt zu werden, wenn die Helden nicht etwas unternehmen. Tony bittet Kenji darum, über seinen toten Vater und Bruder einen Segen der Passionen zu sprechen, Luca verbindet sich schimpfend den Arm mit der Bisswunde. Von unten ruft der Türsteher [[Grush-Hûz]] um Hilfe, der es nach einer Massenpanik der Gäste schaffte, die Tür vom Nachtklub wieder zu schießen. Mit Hilfe von Henk, Octavia und Adarian gelingt es, sie vorläufig zu verbarrikadieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ''Bada Beng'' zeigt sich den Helden ein grausamer Anblick: eine Tänzerin wird von Zombies ausgeweidet, der Barkeeper wird zerrissen und weitere Gäste kauern zitternd in einer Ecke des Etablissements. Nachdem die Helden mit den Briccones für Ordnung gesorgt haben, schmieden sie einen Plan. Durch die Kanalisation wollen alle zum ''Briccone-Casino'' entkommen, die Helden wollen von dort dann weiter zum Labyrinth des Twill, um Jaran zu suchen. Um zum Kanaleingang zu gelangen, müssen die Helden einige Meter über die breite Straße zurücklegen, die von Zombies überrannt ist. Octavia gelingt es, mit Feuerbällen kurzfristig die Straße zu räumen, und so schafft es die Gruppe sich vorwärtszukämpfen. Ein Gast und die Tänzerin Isabella schließen sich den Helden an, erstarren jedoch bei jeder Gelegenheit und halten die Gruppe auf. Der Gast wird von Zombies gefressen, während die Tänzerin überlebt. Octavia ist nach den Feuerbällen so geschwächt, dass Adarian sie stützen muss. In letzter Minute entkommen die Helden in die Kanalisation, weil Grush Henk abschließend zur Flucht den Rücken freihält und sein Leben opfert, um die Helden und die Briccones zu retten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-04: Auf den Spuren des Twill|Episode 19.04]]''') Im Kanal stirbt Luca an dem Biss und wird von Adarian erlöst. Foxi offenbart Adarian, dass sie ebenfalls gebissen wurde und sich wünsche, dass er ihr Leben dann beenden solle. Sie gibt ihm dafür noch einen richtigen Kuss und bedauerte dieses abrupte Ende. Im Kanal vernehmen die Helden eine laute Stimme über der Stadt, welche verkündet, dass die Inquisitoren sich des Problems annehmen und die Stadt säubern werden. Die Bevölkerung möge sich in ihren Häusern verbarrikadieren und auf Entwarnung warten. Wer helfen möchte, möge zu den Passionen beten. In der Kanalisation geht es weiter, vorbei an einem großen Platz. Dort entdecken die Helden, dass mittlerweile Luftschiffe die Stadt bombardieren. Durch die Erschütterungen bricht ein Gitterrost ein und den Helden wird der Rückweg durch eindringende Zombies abgeschnitten. Doch der Kanal ist durch ein Gitter versperrt worden. Während Adarian gemeinsam mit Foxi die herrannahenden Zombies verlangsamte, knackte Hank das Schloss und die Helden konnten entkommen. Mit den Briccones erreichen sie das Kasino und machen für mehrere Stunden Rast. Foxi geht es anscheinend nicht gut. Durch Speis und Trank werden die Helden gestärkt und brechen zum Labyrinth des Twill auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#20._Celestalis_351_JF|20. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Gegen Mitternacht erreichen die Helden das [[Labyrinth des Twill]]. Foxi kann kaum sich noch auf den Beinen halten. Henk offenbart ihnen den Eingang und gemeinsam lösen sie [[Twill]]s Prüfungen. Im Tempelraum bricht Foxi bewusstlos zusammen. [[Der Alte in der Tiefe]] führt die Helden zu Jaran und dieser hat eine Überraschung für die Helden parat. Er wird begleitet durch Henks Schwester [[Hella Behringer|Hella]] und seinem einjährigen Sohn [[Montakor]], der von dem Schwarzmagier verfolgt wird. Hella rettet Foxi, Henk spürt Maldoror wieder und Kenji kommt in eine Glaubenskrise durch [[Hella_Behringer#Hellas_Beziehung_zu_den_G.C3.B6ttern|Hellas Ketzereien]]. Sie schmieden gemeinsam den Plan, dem Dämonologen beim [[Lorkan]]tempel eine Falle zu stellen. Danach legen sich die Helden noch bis etwa Mittags schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-05: Kampf um Montakor|Episode 19.05]]''') Anschließend ziehen sie los zum Lorkanplatz. Henk hört unterwegs schon immer Maldoror in seinem Kopf. Die Helden erreichen mit Hella Hilfe den Platz hinter dem Mynbrujetempel und kurze Zeit später bricht ein großer [[Laraxodilia]]-Dämon aus dem Boden und mit ihm 4 Schwarzmagier. Die Helden kämpfen verzweifelt gegen wiederbelebte Leichen und Schatten und bekommen schließlich Unterstützung durch eine Gruppe Inquisitoren unter der Führung von Arthas Lichtschlag. Sie töten den Dämon und die Zombies und als der Sieg nahe scheint, beginnt das Kleinkind zu schweben, rote Augen zu bekommen und [[Maldoror#Maldoror_spricht_in_Freywall_.28351_JF.29|Maldoror spricht]] zu den erstarrten Helden. Henk entscheidet sich für seine Familie und in einer großes Implosion verschwinden der Schwarzmagier, Henk und das Kind. Kenji ist mit seinem Glauben am Ende und die Helden &amp;quot;fliehen&amp;quot; entsetzt in das Gildenhauptquartier. Das Kind mit Maldoror ist noch in der Stadt, das kann  Hella spüren. Adarian bringt Giftvogel zum reden und sie erfahren, dass dieser auch mit dem Schwarzmagier zusammenarbeitete und diesem einen Luftschiffanlegeplatz besorgt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-06: Maldoror ist zurück|Episode 19.06]]''') Die Helden eilen, von Jaran, Foxi und Hella begleitet, zum Luftschiffhafen. Auf dem Weg dorthin hören sie mehrere laute Schüsse einer Feuerkanone. Im Hafen angekommen, stoßen die Helden auf eine Gruppe Inquisitoren, welche ihnen erzählt, dass gerade ein Schiff vom Hafen abgelegt hätte und in Richtung Giftwald aufbrach. Ein Patrouillenschiff, welches die Fliehenden verfolgte, wurde von einem geflügelten Dämon angegriffen und zum Absturz gebracht. Octavia bekommt eine Vision von Uselias und der Riss in der Drachenträne ist noch größer geworden. Henk wird unterdessen vom Dämonologen Werham begrüßt und bemitleidet. Jaran fliegt die K’eygha und so verfolgen die Helden das fliehende Luftschiff des Schwarzmagiers. Es kommt zu einem Kampf zwischen Adarian und Kenji, bei dem Kenji Adarian die Nase bricht und Foxi und Octavia dann schlichtend eingreifen. Die Helden haben Teil an einer Vision von Octavia und sie sehen Uselias, der ihnen in einem Nebel auflösend zuruft, dass nicht mehr viel Zeit bleibe, bis seine Seele zersplittert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vision endet jedoch nicht und die Helden sehen durch Henks Augen Maldoror, der seinen Vater nach der Bedeutung von der „Freiheit“ fragt, die so brennend in ihm lodert. Nachdem Henk ihm erklärt hat, was Freiheit für ihn bedeutet, bedankt sich Maldoror und die Vision endet. Als die Helden auf ihrem Luftschiff erwachen stellen sie fest, dass ihre Gefährten bereits in einem Kampf mit einem großen Dämon verwickelt sind. Kenji versetzt ihm den letzten Schlag und tötet den Dämon mit einem Schlag auf den Kopf. Der Himmel ist verdunkelt und Blitz und Donner toben um die Helden herum. Das Schiff nähert sich weiter dem Luftschiff des Schwarzmagiers, welches in eine schwarze Wolke eingehüllt ist. Innerhalb der Wolke schlafen die Helden ein und werden von den Mystiker überwältigt und gefesselt. Hella wechselt auf Henks Seite und dieser soll seine Freunde nun qualvoll töten. Er konfrontiert sie mit seinem angestauten Zorn und ritzt Octavia eine 1 über ihr linkes Schlüsselbein. Kenji quält er damit, dass dieser zusehen muss, wie Octavia leidet. Adarian schneidet er den kleinen Finger der linken Hand ab und bei Befreiungsversuchen kugelt sich Adarian beide Arme aus. Bevor Henk seine Freunde tödlich verletzt, greift Hella ein und stoppt die Aktion. Sie versucht, Henk die dunklen Kräfte abzusaugen, wird jedoch von der Macht zurückgeschleudert. Durch Hellas Aktion ermutigt, schüttelte Henk kurz den Bann von sich ab und nach dieser Kraftanstrengung hörten alle den Schrei eines Falken über sich. Die Fesseln der Helden fielen von ihnen ab und endlich konnten sie ihren Freund auch verbal unterstützen. Durch Kenjis Worte schaffte es Henk immer mehr, den dunklen Einfluss abzuschütteln und letztendlich überwand er den überraschten Werham und brach ihm das Genick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Deck öffnete er die verschlossene Tür zu Montakor mit dem Schlüssel von Lorkan und widerstand auch den erneuten Einflüsterungen. Die Drachenträne schützt die Helden vor einem letzten Aufbäumen Maldorors und nachdem Kenji den Fokus – ein Stück versteinertes Fleisch von Maldorors altem Körper – mit Henks Säbel zerschlagen hatte, erlosch Maldorors Einfluss auf das Kind schlagartig. Die Drachenträne schien wieder zu verheilen und alle kehren auf die K’eygha zurück und legen sich schlafen. Jaran steuert das Schiff mit Werhams Luftschiff im Schlapptau zurück nach Freywall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#21._Celestalis_351_JF|21.  Celestalis]], Tag des [[Jerole]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-07: Montakors Zukunft|Episode 19.07]]''') Vor der Ankunft in Freywall durchsuchen die Helden das Luftschiff von Werham und Sporen, mit welchen die Untotenseuche ausgelöst worden war. Anbei finden sie eine Anleitung von Sabaoth, welche die genauen Arbeitsschritte zur Verbreitung der [[Amortuus-Pest]] enthielt. Die Helden finden auch einen Brief von Sabaoth an Werham, dass ein großer Angriff bevorstehe und Sabaoth einen großen Feldherrn für sich gewinnen wollte. Aus Angst, es könne sich um Augustus handeln, schickt Octavia [[Korrespondenzen#Brief_an_Flavius_Vitreus_Elatus|Briefe]] an Elatus und an Archorbar ab. Hella bittet die Helden, das Überleben von Montakor vor den Inquisitoren zu verschweigen, da sie fürchtet, dass sie den Jungen wegen des großen Risikos umbringen werden. Das würde sie aber auf keinen Fall zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Freywall bringen die Helden die Sporen zu den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und diese fragen tatsächlich nach Montakor. Als die Helden erklären, dass der Junge auf dem Schiff sei, machen sich sofort einige Inquisitoren auf, um ihn zu holen. Henk will Hella warnen, bemerkt aber nur, dass diese bereits vom Schiff verschwunden ist. Adarian wird von den Inquisitoren zu einer Patroullie verdonnert, auf der er Foxi trifft. Diese überzeugt ihn davon, den Nachmittag mit ihm gemütlich im Bett zu verbringen, wo Adarian dann auch von einem Inquisitorenbruder überrascht wird und im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] dafür einen Einlauf kassiert. Henk muss währenddessen wichtige Entscheidungen zur Gildenpolitik treffen. Er entscheidet sich, das Geweihtenviertel anstelle der Ratsherren zu unterstützen und Geld in die Ausbildung der eigenen Leute zu stecken, anstatt Fremde anzuheuern. Der Konflikt mit den Briccones wird beigelegt und sich auf konstruktive Zusammenarbeit geeinigt. Hella sucht nach einer Lösung für Montakor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#22._Celestalis_351_JF|22. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
In der Nacht hat Hella eine Möglichkeit gefunden, Montakor zu helfen, benötigt dazu aber das Blut eines heiligen Mannes. Kenji erklärte sich dazu bereit, eine ganze Nacht über zu Mynbruje zu beten, um am Morgen sein Blut zu spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-08: Rettung für Montakor|Episode 19.08]]''') Morgens nimmt Hella von Kenji Blut ab und die Helden bringen es zu [[Gantrapudra Kaliprasad]] in die Slums. Nur Hella und Henk müssen bleiben, als er den ganzen Tag über das Kind tätowiert. Währenddessen ist Adarian bei den Inquisitoren und erfährt, dass gegen Hella einige Anklagen im Raum stehen, u.a. wegen dreifachen Mordes in Ankarz. Er erhält den Auftrag, gegen sie zu ermitteln und am Abend einen Bericht über sie bei den Inquisitoren abzugeben. Den Nachmittag hat er für Recherchen Zeit. Adarian verbringt sie romantisch mit Foxi auf dem Turm des [[Merkon]] und wird auch prompt beim Verlassen des Turmes von einem Burder beobachtet. Octavia isst mit Kenji im Fuchsbau zu Mittag und anschließend legt sie sich den Nachmittag über aufs Ohr. Kenji besucht auf Bitte des Mystikers den Tempel und hilft seelsorgerisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erster Schützling ist ein Händler, der sein Haus verloren hat und dem er deutlich klarmacht, dass dieser doch dankbar dafür sein solle, dass niemand aus seiner Familie getötet wurde und er Alethon danken und sich bei seiner Familie entschuldigen solle. Verstört verlässt dieser Mann den Tempel. Ein weiterer verliert seine ganze Familie bestialisch ud Kenji hört ihm lange zu, wie er über seine Geliebten spricht und ruft sie ihm so wieder in liebevolle Erinnerung. Dieser Mann geht erlöst aus dem Tempel und Kenji hat ihn berührt. Am Abend besuchen alle wieder die Slums, um Henk und Hella abzuholen. Henk hat von Gantrapurda den Auftrag bekommen, ihm ein Artefakt wiederzubeschaffen, welches die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] konfisziert und in ihrem Sanktum eingelagert haben. Henk kommt der Affe, welcher Gantrapudra bedient, seltsamerweise so bekannt vor und er erfährt noch, dass der Affe einst ein Mensch war, den Gantrapudra mittels des Artefakts wieder zurückverwandeln will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend erstattete Adarian im Sanktum der Inquisitoren Bericht über Hella und wurde von Großmeister Lichtschlag für die Nacht zum Wachdienst eingeteilt. Er zeichnete Henk vorher eine Skizze vom Sanktum, damit dieser sich besser orientieren konnte und von der Lage der Asservatenkammer erfuhr. Kenji und Octavia verbringen den Abend im Fuchsbau zusammen, trinken Wein und unterhalten sich über verschiedene Dinge. Octavia macht sich immer wieder Sorgen um ihren Bruder und wartet auf eine Antwort von Archorbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#23._Celestalis_351_JF|23. Celestalis]] ===&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht machte sich Henk auf den Weg zum Sanktum, um dort nach dem Schädel für Gantrapudra zu suchen. Es gelang ihm, sogar von Adarian weitesgehend unbemerkt in den Keller des Sanktums zu kommen und das extrem komplizierte Schloss mit Alarmvorrichtung zu knacken. Er gelangte danach ins Archiv, wo eine weitere, orichalkumgesicherte Tür die Asservatenkammer verschloss. Nachdem auch diese Opfer von Henks Schlossknackkünsten geworden ist, entdeckte Henk eine unübersichtliche Anzahl von Kisten und Räumen, in denen er noch Jahre suchen könnte. Er knackte einen Schreibtisch und entnahm einer Kladde die Angabe &amp;quot;''Kalipudra 5142''&amp;quot;. Mit dieser Hilfe fand er die passende Kiste und fand neben dem Schädelfetisch auch noch eine Statue mit errigiertem Penis, welche er Gantrapudra mitbrachte. Auf seinem Rückweg gelang es Henk auch nach zweimaligem Versuch nicht, die Archivtür wieder zu verschließen. Er entkam dann aus dem Haupteingang, den Adarian wieder verschloss. Beskok war hocherfreut über Henks Erfolg und er wurde von Gantrapudra sofort wieder zurückverwandelt. Beskok schenkte Henk vor Freude eine Tätowierung, welche Henk am frühem Morgen bekam. Anschließend ging er in den Fuchsbau, um sich schlafen zu legen. Dabei erwischte er Kenji, wie er sich aus Octavias Zimmer schlich. Dieser hatte dort übernachtet, nachdem die beiden durch das viele Weintinken eingeschlafen waren. Adarian meditierte am Morgen noch zwei Stunden und schlief darüber ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-09: Epilog|Episode 19.09]]''') Adarian bemerkt, dass ein junger Bruder im Exerzierhof Ärger bekommt, weil er die Tür zum Archiv nicht wieder verschlossen hätte und solche Fahrlässigkeit Konsequenzen nach sich ziehen müsse. Adarian kann wegen seiner Nachtwache den Tag über freimachen und er kehrt in den Fuchsbau zurück. Foxi war leider den ganzen Tag auf Außenmission in den Slums. Die Helden erhalten von der Briccone-Familie eine Einladung zur Beerdigungsfeier von Cupo, welche am nächsten Tag stattfinden soll. Jaran hatte angeboten, die Feier danach im Fuchsbau abzuhalten, weil das Bardenviertel noch sehr verwüstet ist. Henk erfährt, dass [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Giftvogel]] mittlerweile auf den Ästen schläft und Henk sich nicht mehr um den Verräter kümmern muss. Henk spricht mit Hella und erfährt von ihrem positiven Traum. Anschließend verabschieden sich alle von Hella und sie machte Kenji deutlich, dass nur ein Todesurteil ihren Taten gerecht würde und es ihr eine große Ehre wäre, wenn Kenji es eines Tages, wenn Enodias Plan mit ihr endete, durchsetzen würde. Henk bringt Hella vor die Stadt, wo sie von einem Luftschiff der Füchse aufgegriffen und zur [[Hohe Heimat|Hohen]] Heimat gebracht wird. Abends meldet sich Adarian bei den Inquisitoren und wird für den Abend und den darauffolgenden Tag freigestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#24._Celestalis_351_JF|24. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Dieser Tag ist zum offiziellen [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Borontag]] ernannt und die Beerdigungen können beginnen. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] haben den Friedhof in den letzten Tagen bereits erweitert und vorbereitet. Hunderte Menschen strömen bei Regen auf den Friedhof. Zuerst wird [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Mjonflir]] auf einem speziellen Fuchsteil des Friedhofs beerdigt und Henk, Jaran, Waruf und einige Unbekannte sprachen rührende Worte an seinem Grab. Adarian tröstet Foxi und Kenji und Octavia halten während er Zeremonie unbemerkt Händchen. Nachdem der Borongeweihte den Segen gegeben hat, gingen die Helden weiter zur Beerdigung von [[Cupo Briccone|Cupo]] und seinen Söhnen. Vor dem prunkvollen Mausoleum wurden viele Reden gehalten und die politische Prominenz von Freywall machte Cupo und dem neuen Boss der Familie Toni ihre Aufwartung. Cupos Witwe [[Cupo_Briccone#Lucia_.28331-351_JF.29|Lucia]] sang ein wundervolles Lied am Grab ihres Mannes und einzigen Sohnen. Abschließend sprach Henk noch einige ehrliche Worte, für die Toni ihn umarmte. Auf dem Weg zum Fuchsbau kam eine Antwort von Archorbar an.  Auf der gemeinsamen Trauerfeier sangen dann alle ein Trauerlied, um dieses dann in einem fröhlichen Tanz enden zu lassen. Octavia wird von Massimo betört und von Kenji gerettet, der zuvor mit Tonis Cousine Luciana getanzt hatte. Der Abend entwickelt sich zu einem Saufgelage mit Trinkspielen. Adarian ließ die Feier mit Foxi auf dem Zimmer ausklingen und beide erleben einen psychodelischen Liebesakt unter Einfluss der [[Bhumesische Fliege|Bhumesischen Fliege]]. Henk besucht Viola und verlobt sich mit ihr, nachdem er dafür auch schon auf der Feier Tonis Segen bekommen hat und verbringt die Nacht bei ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Celestalis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen bricht Henk zum Casino auf und hält offiziell bei Toni um Violas Hand an. Die ganze Briccone Familie heißt ihn herzlich in ihrer Familie willkommen. Henk kehrt zum Fuchsbau zurück und erzählt auch seinen Freunden von der frohen Nachricht. Adarian und Foxi, die in Freywall bleiben wird, verabschieden sich und sie tauschen zur Erinnerung Dolche aus. Alle brechen dann zu den Inquisitoren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Das Vermächtnis des Aequus|KAPITEL 20]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-01: Treffen in Valkenburg|Episode 20.01]]''') Großmeister [[Arthas Lichtschlag|Lichtschlag]] verabschiedet alle in Freywall und öffnet ein Portal nach [[Valkenburg]] in das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]. Dort werden alle von [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]] begrüßt und sprechen mit [[Archorbar]]. [[Iustus Trebatius]] und [[Augustus Octavius]] warten bereits auf sie und schließen sich ihnen an. Die Drachenpriesterin [[Gaia Tarratia]] konfrontiert die Helden mit ihren Legenden im [[Thyrnisches Weltreich|Thyrnischem Weltreich]] und übergibt Octavia ein offizielles Gewand. Nachmittags informieren Augustus und Iustus die Helden über die thyrnischen Botschafter und Augustus überreicht Geschenke aus dem Reich an Octavia und Adarian bekommt einen [[Brief von Inanis]]. Wolfhardt stellt die Planung für den nächsten Tag vor. Ein thyrnischer Junge namens Gemellus taucht auf und zum Abend kehren die Botschafter [[Gaius Prudius Consideratus|Consideratus]], [[Marcus Sibilus Diffido|Diffido]] und [[Ancus Aponius Fiderian|Fiderian]] in die ''Rote Erde'' zurück und stellen sich den Helden vor. Adarian spricht mit Archorbar über seine Zukunft bei den Inquisitoren und bekommt einen Meditationsfokus, um sich über seine inneren Wünsche bewusst zu werden. Die Helden lassen den Tag bei einem Glas Wein ausklingen. Kenji führt anschließend mit Augustus ein persönliches Gespräch unter vier Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Celestalis, Tag des [[Kerodas]] ===&lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Henk Hjaldinger]])'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfhardt sorgt dafür, dass die Helden pünktlich aufstehen, und bringt sie zum Bund des Lichtes. Dort stellt zunächst [[Hartmut Milles]] seinen [[Bericht über Werham Glairn]] vor. Anschließend verkündet [[Ataragar Hammerright]], dass aufgrund von riesigen Bewerberzahlen eine Eignungsprüfung eingeführt wurde, um die Probanten auf Geist und Kraft zu testen. Jene, welche den Test bestehen, trainieren nun mit [[Egeil von Wallenrode|der Ramme]] und [[Sturmhardt von Bergstadt|dem Eisenkeil]] in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Nauried]]. Er stellt auch eine Abenteurergruppe vor, welche sich dem Bund des Lichtes angeschlossen hat: Ritter [[Elbrecht von Altlay]], Hylea-Mystikerin [[Danu Gwenlian]], Elementarist [[Shafir al'Alam]] und der elfische Jäger [[Lorion Eibensaat]]. Bei einem gemeinsamen Mittagessen tauschen sich alle über ihre Erlebnisse und Lebensgeschichten aus. Am Nachmittag wird der Brief von [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und [[Cuina-Nira|Nira]] verlesen und darüber diskutiert. Anschließend sprechen die Anwesenden noch über die weiteren Pläne und das Treffen ist beendet. Die Helden kehren ins Gesthaus zurück und haben zwei Tage Zeit bis zum Treffen mit dem Kriegsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-01b: Adarians Meditation des Lichtes|Episode 20.01b]]''') Die Helden gehen früh zu Bett und Adarian nutzt den Meditationsfokus von Archorbar. Er erhält eine Vision, wie sein Leben ohne seine aggressiven Persönlichkeitsanteile verlaufen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Celestalis ===&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat|Episode 20.02]]''') Am frühen Morgen kommt der [[Bericht des Erlerig Darrow|Bericht von Erlerig Darrow]] über den Kult von Xul im Gasthaus &amp;quot;''Zur roten Erde''&amp;quot; an und wird von den Helden beim Frühstück gelesen. Henk besucht das Gasthaus &amp;quot;''Der prachtvolle Keiler''&amp;quot; und bietet der zweiten Heldengruppe seine Hilfe an, mit den psychischen Problemen der Dämonenjagt fertig zu werden. Augustus verschafft sich den Tag über einen Überblick über die Chancen in einem Krieg gegen den dunkeln Kult. Augustus trainiert mit Adarian und spricht mit ihm über die Schwierigkeiten von Kriegern, ihr inneres Gleichgewicht zu finden und sich nicht von den abyssischen Kräften ihrer Selbst mitreißen zu lassen. Mittags spricht Adarian mit den Helden über seine Innenschau und bittet sie um Rat. Dabei wird er von Kenji scharf ermahnt. Nachmittags analysiert Iustus Hanks Tätowierung und den Abend lassen die Held&lt;br /&gt;
im Bierkeller ausklingen, in den Henk Elbrecht, Shafir und Lorion eingeladen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Celestalis ===&lt;br /&gt;
Morgens frühstücken die Helden mit Augustus und sprechen über den Bund von Utukk'Xul. Kenji entschuldigt sich bei Adarian für seine harschen Worte. Zum Mittag besucht Adarian Archorbar und teilt ihm mit, dass er die Inquisitoren verlassen wird. Archorbar bedankt sich bei Adarian und schenkt ihm eine goldene Spange mit dem Inquisitorensymbol, welche ihn zum Ehrenmitglied macht. Augustus und Iustus sind den Tag über noch mit Planungen beschäftigt, welche Augustus den Helden am Abend vorstellt. Er bittet sie, seine Aufzeichnungen und Berechnungen am nächsten Tag dem Kriegsrat vorzulegen. Im Anschluss an das Gespräch hält Augustus seine Schwester und Kenji zurück und konfrontiert ihn vor Octavia mit dem Inhalt des Vier-Augen-Gesprächs (25. Celestalis). Nachdem Kenji peinlich berührt ging, folgt ihm Augustus auf sein Zimmer und tauscht sich nochmal in Ruhe mit Kenji aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Celestalis, Gründertag (Stadtgründungsfest) ===&lt;br /&gt;
Am Morgen erfahren die Helden vom [[Isgar Wintras|Prinz von Ankarz]], dass es am Vortag vor dem Kriegsrat Probleme mit [[Graltik Blutklinge|Graltik]] gab und dieser mit der Delegation aus [[Kratara]] wütend die Ratshalle verließ. Die Helden werden von Wolfhardt mit einem Wams und einem Banner mit dem Symbol vom Bund des Lichtes angekündigt und übergeben dem Kriegsrat den Bericht von Darrow und die taktischen Kalkulationen von Augustus und sprechen die Frage nach den Ursprüngen der Plage an. Sie sprechen damit ein Reizthema an und lösen hitzige Reaktionen aus. Augustus' Vergangenheit wird von Botschafter Diffido als Gegenargument gegen seine Kalkulationen angeführt und die Helden kehren nach einer lautstarken Auseinandersetzung ins Gasthaus zurück. Mestoph erreicht mit der aufgerüsteten [[K'eygha]] die Stadt und übergibt das Schiff an Henk. Am Abend teilt der Kriegsrat mit, dass die Abstimmung über ein Bündnis verschoben wird und der Kriegsrat auf die Beweise wartet. Die Helden suchen zum Abschied Archorbar auf und dieser gibt Kenji eine kleine Statue für das Grab von seinem Lehrmeister [[Pyrrhon von Derwydd|Pyrrhon]] in Perlheim mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-03: Die Fürsten vom Travelwald|Episode 20.03]]''') Bevor die Helden mit ihrem renoviertem Luftschiff aufbrechen, stellt Octavia fest, dass Henk das Bett aus der Kabine entfernt hat, um Platz für Iustus' Utensilien zu schaffen. Da sie es aber ablehnt, mit den anderen unten zu übernachten, bekommt das Schiff anschließend ein kleineres Bett. Die Helden entdecken eine verunglückte Reisegruppe und lernen den Gemüsebauern [[Knut Dickwurz]] mit seiner Tochter [[Hildegard Dickwurz|Hildi]], den Minenarbeiter [[Ashrig Hackmeier]] und den fahrenden Barden [[Pirro Lautenwicht]] kennen. Die verunglückten erzählen von einer alten Hexe, die sie angrgriffen hatte, und bitten die Helden, sie nach Galding in Sicherheit zu bringen. Die Reisegruppe erzählt von dem Kürbisfest in Galding und anschließend tauschen sie mit den Helden Gruselgeschichten aus. Barde Pirro singt das Lied von den [[Die Fürsten vom Travelwald|Fürsten vom Travelwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Celestalis, Gründertag (Stadtgründungsfest) ===&lt;br /&gt;
Um Mitternacht zieht über dem [[Travelwald]] dichter Nebel auf und das Luftschiff kommt plötzlich zum Stillstand. Der Gemüsebauer verschwindet und die Helden begeben sich in den Wald um ihn zu suchen. Sie finden den Bauern, der von einem [[Chaosdämonen|Chaosdämon]] besessen ist und von diesem getötet wird. Die Helden töten den Chaosdämon, womit sie eine Quadan-Fluktuation auslösen. Durch diese verschwindet das Luftschiff und die Helden entdecken, dass sie in einer Zwischenwelt gefangen sind. Ashrig verliert die Beherrschung und wird daraufhin ebenfalls von den Chaosdämonen besessen und verschwindet im Wald. Nach einer weiteren Fluktuation erscheint die Ruine der Burg der Familie Travélyan. Die Helden erbeuten von Rogars Skelett [[Regirs Brief|einen alten Brief]] von dessen Bruder Regir. Hildi verschwindet und als die Helden sie wiederfinden, wird sie vom besessenen Ashrig vergewaltigt. Die zur Hilfe kommenden Krieger werden durch einen besessenen Baum aufgehalten, währenddessen Hildi ebenfalls übernommen wird und mit Ashrig gemeinsam verschwindet. Nach einer weiteren Fluktuation erscheint Regirs Hütte und die Helden finden darin einige [[Regirs Tagebuch|Tagebuchseiten]] und ein Kellerversteck. Dieses können sie öffnen, nachdem sie den Schlüssel von Regirs Skelett besorgt haben. Sie finden das [[Ezerunom]] und werden von dem besessenen Leichnam des Bauerns in der Hütte eingesperrt und angegriffen. In völliger Dunkelheit können die Helden diesen besiegen und anschließend eine weitere Fluktuation auslösen. Durch diese erscheint Regirs Ritualplatz, auf dem Octavia das große Beschwörungsritual von [[Ezezzur]] zuendeführen muss. Nachdem Ezzezor erschien, wurde Octavia durch einen verbleibenen Chaosdämon übernommen, und die Helden mussten gegen den Dämon und ihre Freundin kämpfen. Octavia wurde durch die [[Baba Jaga]] gerettet, welche sich auch das Ezerunom zurückholt. Von der geretteten Reisegruppe überlebt nur der Barde Pirro und er reist mit den Helden in der Nacht nach Galding, wo sie kurz nach Mitternacht dem Fürsten Galdon VI. von ihrem Abenteuer berichten. Er lud sie auf das Kürbis-Fest ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-04: Die Reise nach Perlheim|Episode 20.04]]''') Henk und Adarian trinken mit Pirro. Henk schenkt ihm seinen Dolch und lädt Pirro nach Freywall ein. Dieser gibt den beiden eine Priese Traumstaub aus und Adarian erwischt eine Überdosis. Nachdem er nackt auf dem Luftschiff randalierte, wird Adarian unter Deck festgebunden. Die Helden setzen ihre Reise bei strömenden Regen fort, bis das Unwetter sie noch in der Nacht zur Rast zwingt. Alle wärmen sich unten auf und Henk, Kenji und Augustus führen ein Männergespräch. Octavia kümmert sich währenddessen um den komatösen Adarian. Alle übernachten schließlich gemeinsam im Lager. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen hatte sich der Sturm verzogen und als sie losfliegen, bittet Iustus Henk um Hilfe. Kenji übernimmt das Steuer, während Henk dabei hilft, die Astralfalle mit Zaubern zu sichern. Schließlich wird er ans Steuer zurückgerufen, weil ein weiteres Unwetter aufzieht. Das Schiff wird durch die Luft gewirbelt und als ein Gewitter losbricht, werden die Helden erneut zum Ankern gezwungen. Octavia kocht sehr schlecht für alle und Augustus erzählt von Iustus Hochbegabung. Kenji, Octavia und Augustus führen ein persönliches Gespräch über ihre gemeinsame Vergangenheit und Kenji erzählt ihnen von Pyrrhons Bitte auf die Familie der Octavier aufzupassen. Octavia erhält einen [[Korrespondenzen#Korrespondenz_mit_Flavius_Vitreus_Elatus_2|Brief von Elatus]] und alle tauschen sich über Statthalter [[Marcus Vulturius Vorax|Vorax]] und die Geschehnisse in [[Perlheim]] aus. Der Regen hört schließlich auf und Henk beschließt, die verbesserten Eigenschaften der [[K'eygha]] zu testen. Dazu steigt er enorm in die Höhe und setzt dann zu einem rasanten Sturzflug an, um die Geschwindigkeit auszureizen. Dabei geht einiges schief, Adarian verbrennt sich die Hände und das Schiff gerät erneut in einen Gewittersturm. Henk gelingt es nur unter großer Anstrengung das Schiff im Sturm anzuhalten und alle müssen erneut rasten. Iustus präsentiert stolz eine gefüllte Astral-Falle mit dem gefangenen Kobold. Auf Henks Bitte wird dieser wieder freigelassen und verzieht sich schimpfend in sein Versteck. Später wendet er sich an Henk und ringt ihm ein Versprechen ab. Der Regen nimmt wieder ab und die Helden setzen ihre Reise fort. Zum Abend erreichen sie die Donnerberge, wo sie von einem Patrouillenschiff aus Perlheim empfangen werden. Sie werden von den Wachen willkommen geheißen und nehmen Kurs auf den Luftschiffhafen von Perlheim. Vom Luftschiff aus haben sie bereits einen Blick auf die Villa des Aequus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-05: Ankunft in Perlheim|Episode 20.05]]''') Zum frühen Abend erreichen die Helden den Luftschiffhafen von Perlheim und bekommen als Gäste von Prokonsul Vorax einen Anlegeplatz zugewiesen. Die Gebühr von 10 Silber, welche Henk empört, wird zurückerstattet als bekannt wird, dass die Gesandte Octavia Ardera an Bord ist. Sie werden von Vorax‘ Stellvertreter [[Publius Rutilius]] und dem Vorsteher der perlheimer Wachen [[Lucrann Sturmtrutzer]] begrüßt und mit einer großen und komfortablen Kutsche ins luxuriösen Gasthaus „Perlenglanz“ gebracht, wo sie zu Abend essen und ein Zimmer beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VIII. Spealis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Spealis ===&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück erscheint ein Bote des Prokonsuls und lädt die Helden auf die Residenz ein. Eine Kutschenfahrt später werden sie von Vorax persönlich auf dem bewachten Anwesen in Empfang genommen und respektvoll begrüßt. Er führt die Helden durch die Parkanlagen zur Terrasse. Die Bibliothek ist leider abgesperrt und die Fenster verhangen, da überall im Haus Renovierungsarbeiten durchgeführt werden, weil die schweren Sommerstürme viele kleine Schäden hinterlassen haben. Auf der Terrasse sichert Vorax den Helden bei Wein und kleinen Delikatessen seine vollständige Unterstützung im Kampf gegen die dunkle Bruderschaft und erwägt den Beitritt zum Bund des Lichtes. Vorax zeigt ihnen die Forschungsräume und die unendlichen Stapel von Unterlagen in Kisten und Regalen, welche die Forscher von Aequus hinterlassen haben. Iustus erklärt sich bereit sie zu sichten und quartiert sich auf Vorax‘ Angebot im Forscherflügel ein. Abschließend macht Vorax Octavia einen nüchternen Heiratsantrag und führt ihr die Vorteile einer gemeinsamen Verbindung vor Augen. Dann entschuldigt er sich und die Helden kehren am Mittag zum Gasthaus zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wartet bereits Kenjis alte Bekannte [[Talina Westwind]] und die beiden begrüßen sich sehr herzlich. Sie lädt die Helden am späten Nachmittag zu einem Treffen ein. Nach dem Mittagessen fahren die Helden mit einer Kutsche zur alten Kapelle von Pyrrhon. Sie finden diese verwildert und verbarrikadiert vor, das Grab von Pyrrhon ist unkenntlich zugewachsen und der Grabstein gestohlen. Henk entdeckt unter der Kapelle ein Schmugglerlager mit Fässern voller Alkohol und Adarian reißt die Bretter herunter, welche die Vordertür versperren. Das Innere ist unversehrt und Kenji schwelgt mit dem Besen in Erinnerungen und beschließt, einen neuen Stein für das Grab zu beschaffen und den [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Boron]]geweihten um eine erneute Weihe zu bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später am Nachmittag besuchen die Helden Talina in der Perlenschleiferei ihres Vaters und treffen im Keller auf den Widerständler [[Jast Heidiger]], welcher Augustus schwere Vorwürfe macht und sich kaum beruhigen lässt. Talina berichtet von ihrem Verdacht, dass Ratsmitglieder vom Rat der Edelsten durch magische Beeinflussung zu Marionetten von Vorax geworden seien. Der Prokonsul schröpfe durch überhöhte Steuern seit langem die Stadt und die Ratsmitglieder, welche dagegen vorgehen wollten, sind mittlerweile gleichgültig, lethargisch und ihre Frauen berichten, dass sie ausgelaugt und abwesend wirken. Ausserdem sei vor nicht langer Zeit kutlische Handlungen am Strand entdeckt worden, jedoch konnte der gefangene Kultist in der Nacht noch fliehen. Jast weist die Helden noch auf eine Spur zum Bordell „Zum Meerweib“ hin, wo die Prostituierte Amadis ungewöhnliches auf der Residenz bemerkt haben will. Nach dem Treffen, als Kenji und Talina allein sind, entschuldigt sie sich bei ihm für ihr Verhalten in der Vergangenheit und erklärt Kenji ihre andauernde Freundschaft. Adarian spendet Talina etwas Geld für ihr Hospital und die Helden brechen zum „Meerweib“ auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Kenji vor dem Bordell warten und sich über Augustus Vergangenheitsbewältigung und Kenjis Beziehungen austauschen, erfahren Adarian, Henk und Octavia im „Meerweib“ von Amadis, dass sie auf dem Anwesen ein dämonisches Gesicht beim Sex hinter Vorax gesehen habe, was sie panisch verängstigt hat. Sie hatte sich schwach gefühlt, als ob ihre Lebenskraft verfließt, und war von Vorax vorgejagt worden. Henk entdeckt, dass der Besitzer des Bordells, [[Radbod Wagener]] ein Fuchs ist und ordnet an, dass Amadis zu ihrem Schutz eine Pause machen soll und als krank gilt. Die Helden kehren anschließend zum Gasthaus Perlenglanz zurück und Henk plant noch einige Besuche am späten Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-06: Das Geheimnis des Prokonsuls|Episode 20.06]]''') Henk und Adarian besuchten noch das Hauptquartier der Füchse in Perlheim und lernten den Berstküstler [[Ragnar Helgirson]] kennen. Henk erfährt, dass der vermeintlich entdeckte Kult eine verunglückte Initiation der Gilde gewesen war, und bekommt einen wichtigen Auftrag. Radbod erkundigt sich nach Kenji und lässt ihm Grüße von „Ratte“ ausrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend begeben sich Henk und Adarian zum Anwesen und Henk gelangt im Nebel eine Klippe erkletternd auf das Grundstück. Er beobachtet ein Festbankett und sieht, wie die Ratsmitglieder sich anschließend voller Vorfreude in die Bibliothek begeben und Vorax ausgiebigst dafür danken. Als Henk von außen die Bibliothek untersucht, riecht er die Reste von möglicherweise sakralen Räucherungen und bemerkt, dass im Inneren ein Zeltdach aus elegantem Tuch ihm die Sicht auf das Geschehen unmöglich macht. Daher kehrt er mit Adarian zum Gasthaus zurück und sie legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen berichtet Henk von seinen Beobachtungen und anschließend bekommen die Helden Besuch von Talina, welche sie um Hilfe bittet. Sie wurde morgens von der Gattin eines Ratsherrn gerufen, weil es ihrem Mann nach der letzten Ratssitzung im Anwesen sehr schlecht geht. Die Helden suchen ohne Augustus den Kranken auf und stellen eine magische, dämonische Krankheit an ihm fest, welche allerdings nicht das typische Muster von Utukk’Xul aufweist. Talina wirkt mit Kenjis Unterstützung ein großes Wunder, welches das Dämonische der Krankheit beseitigt und dem Ratsherrn eine Chance auf Genesung gibt. Seine Frau Isora spricht Octavia an und bittet sie um eine Erklärung für Augustus Taten, warum er zu einem Monster geworden sei. Kenji unterstützt Octavia bei einer schweren Antwort und der Kranke wird in Talinas Hospital gebracht. Hier bekommt Kenji von Talina ein Perlmuttamulett in Form einer Lilie geschenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr zum Gasthaus zeigt Augustus ihnen eine Nachricht von Justus, dass er das Gesuchte gefunden habe und die Helden bittet ihn aufzusuchen. Auf dem Anwesen werden sie von Vorax erwartet und mit Justus als Geisel werden sie gezwungen, sich zu ergeben. Die Kämpfer werden bewusstlos geschlagen und Octavia bekommt ein magisches Halsband umgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-07: Gefangene des Prokonsuls|Episode 20.07]]''') Die Helden werden gefangen und Vorax versuchte alle dazu zu bringen, seine Heiratspläne mit Octavia zu unterstützen. Den Kämpfern Adarian, Henk und Augustus gelingt in der Nacht die Flucht und Kenji wird von einer [[Sukkuba]] verführt und anschließend von den Kämpfern gerettet. Octavia kann sich befreien und lässt die Helden von der Terrasse in die Villa ein, bevor diese von den Wachleuten gestellt wurden. Die Sukkuba lockt die Helden in die Bibliothek und dort werden sie Zeugen einer großen Orgie. Nur schwer können sie sich dem Geschehen entziehen und Kenji tötet die Sukkuba mit der „[[Kenjiro_Asai#II._Flamme_des_Glaubens_.28Kampf.29|Flamme des Glaubens]]“, während Adarian nackt gegen Wachleute kämpft und Octavia zu Vorax auf die Galerie gebracht wird. Nach dem Tod der Sukkuba ergibt sich Vorax und spielt den Verführten und Unschuldigen. Als ihm niemand glaubt, will er sich in sein Schwert stürzen, doch Adarian hält ihn auf. Die Helden holen ihre Ausrüstung zurück Henk reitet noch in der Nacht in die Stadt und benachrichtigt die Stadtwachen, Talina und Jast Heidiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Spealis ===&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-08: Aufräumarbeiten|Episode 20.08]]''') Der oberste Richter Walram von Salzbruck und die Stadtwachen kommen und Kenji gerät mit ihm in Konflikt. Octavia wird vorrübergehend die Verantwortung übertragen und sie entscheidet, dass Vorax, sein Magus Manius Pedanius und der Centurio Publius Rutilius im Kerker des Anwesens untergebracht werden, während die Söldner in den Kerker von Perlheim gesteckt werden, bis ein neuer, vorrübergehender Prokonsul eingesetzt wird. Jast und Talina treffen ein und dieser führt mit dem Richter ein aufgebrachtes Gespräch. Talina hingegen begrüßt Kenji mit einem Kuss auf den Mund und kümmert sich danach um die Prostituierten. Jast beschuldigt Augustus öffentlich des Mordes und führt auch mit diesem ein Vier-Augen-Gespräch. Henk sucht die Gaststätte &amp;quot;Grüne Rast&amp;quot; auf und verhandelt mit dem Wirt Grifo über die Unterbringung von Schmuggelwaren in seinem Keller. Grifo stellt seine Bedingungen und Henk kehrt zum Anwesen zurück. Dort versucht er gegen Octavias Protest den Schreibtisch ihres verstorbenen Vaters aufzubrechen, da er nach den Besitzurkunden der Sklaven sucht. Anschließend bringen Octavia, Henk und Adarian die Prostituierten in den Garlentempel. Iustus untersucht Kenji und gemeinsam suchen sie dann nach den Unterlagen im Keller. Henk sucht Schwarzbart wegen Grifos Anliegen auf und konfrontiert anschließend [[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]], den er in die Gilde einlädt. Währenddessen machen Octavia und Adarian nach ihrer Rückkehr zum Anwesen eine Hausführung mit den Verwaltern und Octavia entscheidet, dass die meisten Vorräte des Anwesens in den Garlentempel für die Versorgung der Prostituierten gebracht werden. Zum Mittagessen treffen sich alle wieder und es werden Briefe an [[Korrespondenzen#Brief_an_Lucius_Larcius_Obloci_2|Obloci]] und [[Korrespondenzen#Korrespondenz_mit_Archorbar_2|Archorbar]] geschrieben. Octavia bittet Adarian und Henk sich um die Sicherheit des Anwesens zu kümmern und sie lässt außerdem eine Botschaft zum Kerker schicken, um den Hundemeister aus der Haft zu entlassen und ihn zum Anwesen zu schicken, wo er eine Chance auf Bewährung erhält. Henk versucht in der Stadt Wachen aufzutreiben und Octavia erfährt von den Hausverwaltern von dem Tod ihres alten Hauslehrers durch Augustus Hand, was ihr schwer zu glauben fällt. Adarian inspiziert währenddessen mit Augustus das Wachhaus und Augustus äußert Zweifel über seinen Nutzen für Octavias Aufgabe. Anschließend sucht er Kenji auf, um ihm die ganze Wahrheit über seine Taten zu erzählen. Kenji segnet ihn, bevor er zu Octavia geht um auch ihr alles zu gestehen. Während Adarian sich mit den Hunden anfreundet, wird Octavia mit der Realität konfrontiert und muss sich ihren jahrelangen Selbstbetrug hinsichtlich der Taten ihres Bruders eingestehen. Nach dem Gespräch verabschiedet sich Augustus von den anderen und zieht sich zum Nachdenken zurück. Kenji sucht Octavia auf, Henk trifft bei seiner Rückkehr zum Anwesen noch Augustus und kommt dann zu dem Gespräch der beiden dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-09: Die Vergangenheit holt jeden ein|Episode 20.09]]''') Adarian und Henk halten gemeinsam mit den angeheuerten Männern und dem Hundemeister Nachtwache, während Kenji noch einen Ausflug in die Stadt unternimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen treffen sich alle beim Frühstück. Anschließend kommt Jast zu Besuch und führt ein vertrauliches Gespräch mit Kenji in Atrium. Daraufhin begibt sich Kenji erneut in die Stadt und muss sich um persönliche Angelegenheiten kümmern. Octavia erfährt inzwischen von Basin, dass Deron ein anonymes Grab auf dem Friedhof besitzt und pflückt auf der Heide Blumen. Diese bringt sie anschließend mit dem zurückgekehrten Kenji zu Derons Grab und sprechen gemeinsam noch mit dem Geweihten des [[Letor]]. Kenji erfährt einige Details über Pyrrhons Abstammung und zum Mittag kehren beide zum Anwesen zurück. Nach dem Mittagessen weiht Kenji Henk in seine Unternehmungen ein und Radbod Wagener besucht das Anwesen. Er unterhält sich mit Henk und Kenji und sie verabreden sich am übernächsten Abend zu einem Treffen in der „grünen Rast“. Nach dem Mittag fahren Henk und Octavia in die Stadt und suchen die Bank auf und bekommen einen rätselhaften Code ausgehändigt. Am Abend gehen Henk und Kenji in die Stadt und führen Kenjis Planung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-10: Schicksalsboten|Episode 20.10]]''') Zum Abendessen treffen sich die Helden im Gasthaus wieder und in der Nacht sichtet Adarian einen Spion vor dem Anwesen, welcher aber entkommen kann. Kenji hat aus anderen Gründen eine unruhige Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen kommt eine Nachricht von Augustus an, jedoch findet Henk von ihm keine Spur in der Stadt. Aus der Drachenträne steigt eine weiße Lichtkugel empor und schwebt nach Süden davon. Eine [[Korrespondenzen#Briefkontakt_mit_Eldorn_.C3.BCber_Lucius_Larcius_Obloci|Nachricht von Botschafter Lentus]] trifft ein und [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]] kommt in Begleitung seiner Leibgarde und zwei Inquisitoren im Anwesen an. Obloci befragt Vorax und dieser wird anschließend nach Thyrna überführt. Kenji begleitet die Inquisitoren in die Stadt und besucht dort noch einmal den Garlentempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachmittags weist Adarian die Leibgardisten in den Wachdienst des Anwesens ein und nach dem Abendessen offenbart ihnen Iustus, dass die gesuchten Unterlagen nicht bei den Büchern der Bibliothek zu finden waren. Sie seinen entweder vernichtet oder sehr gut versteckt worden. In der Nacht haben alle Helden einen seltsamen Traum, in dem sie durch Uselias' Augen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Spealis ===&lt;br /&gt;
Obloci offenbart sein Interesse, fortan als Botschafter in Perlheim bleiben zu wollen. Augustus kommt mit Jast zum Anwesen und teilt den Helden mit, dass er sich einem Gerichtsurteil stellen möchte. Jast wollte bereits am Vortag nach Valkenburg schreiben, wurde jedoch gestern Morgen von einer Lichtkugel eingehüllt, welche ihm eine Vision zeigte, in der Augustus hingerichtet werden sollte, stattdessen aber nur ein kleiner roter Stein zerstört wurde. Er interpretiert es dahingehend, dass Augustus für das Schicksal der Welt eine wichtige Rolle spielen würde und Jast entscheidet sich, ein Gottesurteil von ihm zu fordern. Auf das Rätsel aus der Bank angesprochen kommen alle einem geheimen Raum auf die Spur und Henk entdeckt einen verborgenen Mechanismus. Der Raum sinkt in die Tiefe und die Helden gelangen in eine Höhle auf der Höhe des Meeresspiegels. Nach einem Kampf mit einer Riesenkrabbe finden sie die Forschungsergebnisse von Aequus in einem geheimen Labor und haben mit dem [[Persönliches Forschungstagebuch des Trebius Moreus|persönlichen Tagebuch]] und der [[Matrix des Trebius Moreus]] die Beweise gefunden, dass Thyrna am Ausbruch der ersten Plage maßgeblich beteiligt war. Augustus verabschiedet sich am Nachmittag und bricht zu seinem Gottesurteil auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode_20-11:_Zur_grünen_Rast|Episode 20.11]]''') Henk und Adarian versuchen am Nachmittag stabile Seile zu besorgen, um den defekten Kram im Geheimlabor eigenständig zu reparieren und Henk bekommt eine [[Nachricht von Ratte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend treffen sich die Helden mit Radbod in der grünen Rast. Sie schwelgen in Erinnerungen und trinken gemeinsam. Ein Gast berichtet Grifo von Problemen der Perlenfischer, deren Muschelgründe gefährlich geworden sind und mehrere Fischer bereits verschwunden sind. Später am Abend erscheint ein potentieller Geschäftspartner, welcher sich als [[Käpt'n Rötel]] entpuppt. Aufgrund seiner beleidigenden Äußerungen kommt es zu einer Gasthausschlägerei, aus der Henk mit seinen Freunden als Sieger hervorgehen. Nachdem Octavia und Kenji sich verabschiedet haben, sollen noch geschäftliche Verhandlungen geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.12''') Nachdem Octavia und Kenji die grüne Rast verlassen haben, kommt es zu Verhandlungen mit Rötel. Dieser verlangt, dass Henks Männer ihm einen Piraten fassen, welcher in Rötels Revier plündert. Diesen Auftrag hat er aber auch schon Graltik gegeben, und derjenige, welcher Rötel den Piraten ''Steinauge'' bringt, bekommt die Zusammenarbeit und die Schmuggelwaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Spealis ===&lt;br /&gt;
Henk informiert die Helden am Morgen beim Frühstück über Rötels Auftrag und diese sind nicht einhellig begeistert. Lucius Furius segnet mit Kenji vormittags die Räume der Villa, während Adarian und Henk Taue für den Kran im Geheimlabor aus der Stadt beschaffen und das Tauchboot heben. Ein Bote informiert darüber, dass Aedin mit dem Grabstein für Pyrrhon fertig ist und Basin kündigt einen Steinmetz an, welcher den blutigen Stein im Atrium und auch den in der Bibliothek austauschen soll. Mittags untersuchen alle das geborgene Tauchboot und entdecken die Taucheranzüge. &lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle.png|300px|thumb|right|Die Kapelle des Mynbruje, an der Kenji und Octavia den kleinen Hund gefunden haben]]&lt;br /&gt;
Am Nachmittag stellen Kenji und Octavia den Stein bei der Kapelle auf und finden dort einen verletzten Hundewelpen. Kenji hat eine Vision von Pyrrhon, welche ihn zu einem [[Pyrrhons Brief|alten Brief]] leitet, welcher in der Bibliothek verwahrt ist. Durch den Brief erfahren alle von ihrem auserwählten Schicksal und Kenji findet einen goldenen Greifen für seinen Stab. Adarian nimmt sich des Hundewelpen an und am Abend werden die Helden von Archorbar beim Abendessen überrascht, welcher Wolfhard mitgebracht hat. Er informiert die Helden über den elbischen Feldherrn [[Sereg]], welchen Sabaoth Immortalis in [[L'yreh]] sucht, und gab ihnen den Auftrag, auf die Bartha-Bucht zu reisen und Sabaoths Pläne zu durchkreuzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.13''') Die Helden verabschieden sich von Archorbar und sprechen anschließend noch mit Iustus, welcher sie bittet, am nächsten Tag die „[[Baiula Spei]]“ zu inspizieren, während er Kontakt zu Ferolax Oreangle aufnehmen will. Außerdem empfiehlt er ihnen, mit dem Grafen von Köslin zu sprechen, da dieser der Lotse der Expedition gewesen ist. Wolfhard bekommt ein Zimmer im Anwesen und alle begeben sich zur Ruhe außer Henk, welcher noch einmal in der Gilde vorbeischaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Spealis ===&lt;br /&gt;
Beim Frühstück treffen die Helden auf [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]], welcher die Helden darüber informiert, dass die Schuldigen Ratsmitglieder ermittelt wurden und er genügend Beweise für den Prozess gegen Vorax gesammelt habe. Er freut sich, dass die Bibliothek wieder ihre alte Form annimmt und verabschiedet sich in die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag wird die Matrix in das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] nach Perlheim überführt, von wo aus sie durch ein Portal nach [[Valkenburg]] gebracht werden soll. Die Helden verabschieden sich von Iustus, welcher sie noch einmal an die nötigen Vorbereitungen erinnert und verspricht, so schnell wie möglich zurückzukehren. Die Untersuchung der „Baiula Spei“ nach dem Frühstück ergibt, dass das Schiff in gutem Zustand ist, aber noch etwa 10-15 Mann Besatzung benötigt werden, um die Segel zu bedienen. Anschließend sucht Henk Radbod auf und Kenji das Sanktum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag fliegen die Helden nach [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]] und suchen den Grafen auf. Sein Sohn [[Derian von Koslin|Derian]] begrüßt sie herzlich und er schwelgt mit Octavia in alten Erinnerungen. Im Kaminzimmer berichtet er vom Tod seines Vaters vor vier Jahren und bedauert, dass er selber kein Seemann und Admiral wie sein Vater geworden ist, um die Helden begleiten zu können. Er schenkte ihnen aber einige Karten der Bartha-Bucht, welche sein Vater gezeichnet hat, und übergab ihnen auch die alte Abfeuervorrichtung des Admirals für Argosisches Feuer, welche er in den folgenen Tagen persönlich zur Residenz des Aequus bringen will. Dankbar brechen die Helden wieder zum Anwesen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag erwartet sie [[Ferolax Oreangle]] in der Villa und stellt sich vor. Er inspiziert das [[Natator aeris|Tauchboot]] und lässt im Geheimlabor von Henk und Adarian seine alte Schmiede wieder aufstellen. Ferolax benötigt noch Eisen, Kohle, einen neuen Blasebalg, viel Süßwasser und ein starkes, kühles Bier, was Henk und Adarian sofort besorgen. Ferolax macht sich danach sofort an die Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend besuchen Henk und Adarian die Matrosenkneipe &amp;quot;''Zum Seewolf''&amp;quot; und heuern Matrosen für die „Baiula Spei“ an. Als die Seeleute den [[Bartha-Bucht#Tiefen|Nebelschlund]] als Ziel erfahren, berichten sie von unheimlichen Geschichten über die Gegend und viele verlässt der Mut und sie wenden sich ab. Doch einige schreiben sich in die Mannschaftsliste ein und wollen das gut bezahlte Abenteuer für ihre Angehörigen wagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.14''') In der Nacht hat Octavia einen Traum, in dem sie Augustus bei seiner Prüfung sah. Die Drachenträne beginnt zu pulsieren und, nachdem Octavia das Phänomen den anderen gezeigt hat, steigt eine Lichtkugel aus dem Artefakt empor und fliegt in südlicher Richtung davon. Die Helden begeben sich wieder zu Bett, nachdem Octavia noch mit Kenji gesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen hat [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]] beim Frühstück Neuigkeiten für die Helden und berichtet vom Abschluss der Prozessvorbereitungen, dem Abzug der thyrnischen Hilfstruppen und seiner Bewerbung als neuer Botschafter. Außerdem hat er in Thyrna eine sofortige finanzielle Entschädigung erwirkt, wodurch die neuen Stadtwachen bezahlt werden können. Er schlägt eine feierliche Eröffnung der Bibliothek vor und bittet Octavia ihn dort als neuen Botschafter vorzustellen, wenn der perlheimer Rat und der thyrnische Kaiser seiner Ernennung zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mannschaft gesucht.png|150px|rechts]]&lt;br /&gt;
Nachdem Basin nach dem Frühstück von der Rückkehr einiger vermisster Seeleute erzählte und Adarian sich um seinen kleinen Hund kümmerte, trifft auf Geheiß von Jast der Fischer [[Corwin von Schaumingen]] ein, um Octavia, Kenji und Henk zu dem bewusstlosen Augustus in Talinas Hospital zu bringen. Viele dankbare Frauen belagern das Haus und fragen nach Augustus. Dieser ist zwar unverletzt, liegt aber in tiefem Koma auf dem Bett. Jast und Talina sind ratlos, doch als Octavia ihn berührt, erwacht Augustus und wird in einer von Henk geholten Kutsche zum Anwesen gefahren. Henk besucht unterdessen kurz die Kneipe „Zum Seewolf“ und hängt eine Anzeige aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags treffen sich alle im Anwesen und nach einer kurzen Pause erzählt Augustus von seiner Götterprüfung. Anschließend schwört er die Drachenträne und ihre Erschaffer zu beschützen und sich allen Herausforderungen und Gefahren zu stellen, damit die wichtige Aufgabe der Helden erfüllt werden kann. Diese danken ihm und stoßen mit einem exquisiten Wein aus Thyrna darauf an.  Den Nachmittag verbringen alle entspannend in der Villa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen berichtet Obloci, dass der Kaiser und der neugewählte Stadtrat seiner Ernennung zum Botschafter zugestimmt haben und die Bibliothek jetzt bald eröffnet werden kann. Er bittet Octavia um die Erlaubnis, seine Familie nachkommen zu lassen. Am Abend brechen die Helden in die Kneipe „Zum Seewolf“ auf und rekrutieren noch drei weitere Matrosen. Auch eine Frau bewirbt sich als Smutje, was von Octavia allerding etwas skeptisch gesehen wird. Sie bricht mit Kenji und Adarians kleinem Hund, welchen er Aras getauft hat, noch vor Mitternacht zur Villa auf, während Henk und Adarian noch im Seewolf bleiben und erst spät zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Spealis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.15''') In der Nacht hat Henk einen verwirrenden Traum über seine Freundschaft zu Adarian, welcher ihn nachdenklich erwachen ließ und von dem er zunächst nur Augustus berichtet. Der sonnige Tag lädt zu einem Ausflug ein und ein [[Brief von Egeil]] kommt beim Frühstück an. Die Helden besuchen mit Augustus die Schwanenbucht und veranstalten ein Wettschwimmen, bei dem Henk gewinnt. Eine [[Flaschenpost]] wird gefunden und, als Regen aufzieht, kehren alle durchnässt zum Anwesen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Präsentkorb mit einem [[Brief des Präsentkorbes|Brief]] erwartet Octavia und Kenji, während Adarian einer Magd den kleinen Hund, welcher ihr entlaufen war, zurückgibt und sie anschließend bei Regen mit der Kutsche zum Bauern Klippner bringt. Aus Sorge reiten die anderen Adarian hinterher und nach ihrer gemeinsamen Rückkehr zum Anwesen machen es sich alle vor einer Feuerschale gemütlich. Wolfhardt kommt dazu und übergibt ihnen einen [[Brief von Iustus]] und Basin berichtet, dass bereits einige Matrosen gekommen sind und das Schiff flottmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk liest aus seinen ersten Erinnerungen vor und erzählt den Helden von seinen Träumen in der Vergangenheit, in denen er Adarian und Octavia bereits gesehen hatte, und dann von seinem Traum am Morgen, bei dem er aber das Ende verschweigt. Henk und Adarian schließen Blutsbrüderschaft und das Unwetter mit Blitz und Donner zieht über dem Meer auf. Nach gutem Wein aus dem Präsentkorb schlafen alle vor der Feuerschale ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts wachen erst Henk und Kenji, dann auch Octavia durch Schreie auf, welche von Adarian auf der Terrasse ausgestoßen werden. Er ruft, auf dem Geländer stehend und um sich tretend, immer wieder, dass alles vorbei und das Ende gekommen sei. Als Henk zu ihm läuft, springt Adarian in die Tiefe und Henk kann gerade noch sein Hosenbein erwischen. Die anderen brechen zusammen, hören einen nicht menschlichen Schrei in ihrem Kopf und verlieren das Bewusstsein. Die Drachenträne blutetet stark und verliert ein Viertel ihres Volumens. Henk verbindet sie und Kenji stärkt Wolfhardt mit dem Trank von [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]]. Kenji hält eine bewegende Rede vor den Angestellten, schwört sie darauf ein, dass Adarian im Sturm verschwunden ist, und wirkt das [[Kenjiro_Asai#Mynbruje-Questor_Disziplinen|Mirakel „Lodernder Blick“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus sucht Adarian mit einigen Seeleuten auf der tosenden See und Octavia sucht mit einer lichtspendenden Feuerkugel die Klippen ab - erfolglos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hundezüchter Kribard kommt in der Nacht äußerst geschwächt das Anwesen und berichtet, dass er die Helden für eine fremde Frau ausspionierte, indem er sie über die Sinne des kleinen Hundes belauscht hat. Ihm wird vergeben und eine Stellung im Bund des Lichtes angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Spealis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.16''') Nach einer unruhigen Nacht erwachen die Helden im Wohnzimmer und besonders Wolfhardt ist am Boden zerstört. Ihn plagt es, dass Adarian nun kein Begräbnis erhielte und wohlmöglich jetzt den Weg ins Totenreich nicht finde. Henk schickt ihn zum [[Letor]]geweihten, um die Angelegenheit zu besprechen. Obloci spricht sein ehrliches Mitgefühl aus und führt den Helden ihre Optionen vor Augen. Ein Treffen mit dem Stadtrat wird geplant und Wolfhardt soll auch noch Bekanntmachungen aufhängen. Am Fuße der Klippe brennt von Octavias Lichtkugel noch immer ein Feuer, welches Octavia genauer untersuchen möchte. Elwene berichtet davon, dass zwei Hausmädchen weggelaufen sind und Basin richtet aus, dass der Maat ein Gespräch wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus hat auf dem Meer nach Adarian gesucht und begegnet Octavia und Henk am Strand. Der Maat erzählt, dass Matrosen abgesprungen sind, und das Feuer wird untersucht, es scheint lebendig zu sein. Im Anwesen muntert Ferolax die Helden auf und bietet seine Begleitung auf der Expedition an. Henk rekrutiert [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und steckt ihn erstmal in die Wanne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittagessen kommt Herr Baring und konfrontiert Octavia mit seiner Frau, welche als Kind von Octavias Feuer verletzt wurde und noch immer darunter leidet. Es trifft Unterstützung aus Köslin ein und die Marinesoldaten gehen an Bord. Weitere Mannschaftsmitglieder werden rekrutiert, während Kenji auf dem Anwesen mit Augustus spricht. Iustus kehrt früher zurück als erwartet und gemeinsam untersuchen sie erneut das Feuer. Iustus identifiziert es als großen Mindergeist, welcher als Nebenwirkung von Octavias Zauber entstanden sei. Am späten Nachmittag unternehmen alle eine Probefahrt mit dem [[Natator aeris]], entdecken ein seltsames Artefakt auf dem Meeresgrund und müssen vor einem Meeresungeheuer fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.17''') Henk spricht mit seinen Freunden über die Ansprache in der Stadt vor ihrer Abreise und wünscht sich einen magischen Effekt auf seinem Schwert, um die Menschen zu beeindrucken. Iustus schlägt vor, statt Octavias gefährlicher Magie lieber mit dem Schwert auf etwas Abyssium zu schlagen, um die Magie des Schwertes zu wecken. Außerdem bespricht Henk noch seine Planung mit dem für Rötel auszuschaltenden Piratenkäpt’n und holt anschließend Kapitän Etril Bollscheff zum Abendessen aus der Stadt ab. Es gibt ein Mahl mit irritierenden Seevolk-Sitten und plumpen, scherzhaften Beleidigungen, was die Helden abschreckt. Auch die Mannschaft ist äußerst reserviert beim Anblick ihres neuen Kapitäns, und Henk muss sich danach von seinen Freunden ganz schon was anhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht weckt ein großes Feuer an den Klippen Octavia, Kenji und Iustus, und der Elementar muss sofort gebannt werden, bevor er großen Schaden anrichten kann. Während der Bannung bricht ein Teil der Felswand ab und Iustus geht bei den daraus resultierenden Wellen über Bord. Octavia hilft ihm und er verbannt den Feuergeist, wobei Octavia dabei eine leichte Empörung verspürt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück finden die letzten Vorbereitungen statt und zum Mittag eröffnen Octavia und Obloci mit ihren Reden die Bibliothek. Kenji spricht mit Jast und Talina und erlaubt Odumir Asinger die Benutzung von Pyrrhons Kapelle. Henk muss Adarians fehlende Anwesenheit erklären und vertröstet die Leute auf eine Erklärung am darauffolgenden Tag. Nach vielen Beglückwünschungen kann sich auch Octavia freimachen und genießt den Resttag mit ihren Freunden, denn auch ihr Jugendfreund Derian von Köslin war gekommen und schwelgte mit ihr in Erinnerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht erscheint Noah den Helden und konfrontiert sie mit den Geistern von Octavias [[Gaius Octavius Aequus|Vater]] und [[Morea Octavia|Mutter]] und Kenjis Lehrmeister [[Pyrrhon von Derwydd]]. Octavia erhält sogar ein Geschenk von ihrer Mutter und sucht es im Anschluss an die Begegnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Spealis ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Fahrt der Baiula Spei|KAPITEL 21]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.01''') Die Helden frühstücken an einem idyllischen Morgen gemeinsam mit ihren Freunden Augustus, Derian und [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], als [[Archorbar]] zu Besuch kommt und nach längerem, traurigem Schweigen von seinem Besuch in [[Galad Sidh]] berichtet. Er beauftragt sie eine uralte Waffe Uselias' zu finden, mit welcher dieser einst den vom [[Mendakos|Verijgorn]] korrumpierten Elbenfeldherrn besiegte. Sie wurde südlich der Insel Soltrum in der mittlerweile versunkenen Elbensiedlung „Meriliath Sant“ verborgen. Archorbar verspricht auch, die Perlheimer Bevölkerung zu versammeln, wenn die Helden aufbrechen wollen, damit sie im Hafen noch eine Ansprache halten können, und übergibt ihnen zum Abschluss noch einen [[Brief von Abraxa]]. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Kaltfisch.png|miniatur|Kapitän Etril Bollscheff]]&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Aufenthalt im Labor von Iustus konfrontiert Admiral Wellenbrecher die Helden an Deck in der Offiziersmesse mit Beschwerden über [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]]. Marinesoldaten beschweren sich über seine Beleidigungen gegenüber dem Zwergenkönig und der Verunglimpfung von allem, was ihnen heilig war. Die Smutje [[Roana Dernheim|Roana]] berichtet von Bolscheffs unzweideutigem Angebot mit Begrabschen und ein Fischer äußert seine Bedenken, unter einem vermutlichen Vergewaltiger und Mörder als Kapitän in See zu stechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des letzten Gesprächs ertönt die Schiffsglocke und das Boot wird unsanft durchgeschüttelt. Die Helden laufen an Deck und erkennen, dass die [[Baiula Spei]] von dem Seeungeheuer angegriffen wird, welches sie bei ihrem ersten Tauchgang bemerkte hatten. Es umschlingt das Schiff und droht es zu zerdrücken. Für die Helden ist es schwer, sich bei dem Geschaukel des Schiffs überhaupt auf Deck zu halten und Octavia noch von Kenji festgehalten. Niemand weiß, was zu tun ist, und erst der aus der Stadt zurückkehrende Kapitän gibt die entscheidenden Befehle, welche das Schiff retten. Gemeinsam mit Henk taucht er nach der Kloake des Tieres und Henk gelingt es, sich festzuhalten und seinen Säbel in den Hinterausgang des Ungeheuers zu stechen. Die Kreatur ließ das Schiff sofort los und konnte abseits vom Boot entspannt abgeschossen werden. Octavia und Iustus entdecken an seinem Hals ein seltsames Stück Metall, welches dort absichtlich angebracht worden war und dem gefundenen Metallteil vom Meeresgrund ähnelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf spricht erst Henk mit Kaltfisch über die Beschwerden, danach versucht Kenji sein Glück bei dem sich absolut missverstanden fühlenden Seeräuber. Ein fremdländischer Schiffsarzt [[Abdrushin]] und ein orkischer Zimmermann Gebbert stellen sich vor und die Helden verabschieden sich im Anschluss tränenreich von der Residenz und ihren Bewohnern. Henk hält eine [[Henks Rede an die Mannschaft|glühende Rede]] vor der Mannschaft, bevor die Baiula Spei nach Perlheim aufbricht. Dort wird das Schiff von der Bevölkerung willkommen geheißen und Henk hält am Mittag seine [[Abschiedsrede]], mit der er die Menschen sehr bewegt. Anschließend werden die Segel gehisst und die Baiula Spei nimmt Kurs nach Osten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Helden-Kap.21.png|300px|rechts|thumb|Die Helden Kenji, Henk und Octavia (v.l.) auf ihrem Schiff, der &amp;quot;Baiula Spei&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.02''') Mit wehmütigen Blicken auf das sichere Festland verlassen die Helden die vertraute Küste und geraten am Nachmittag auf See in einen Herbststurm. Die Seekrankheit befiel Octavia und Kenji und besonders Ferolax erwischt es übel. Abdrushin stellt Medizin zur Verfügung und alle überstehen den vierstündigen Sturm. Kapitän Bollscheff hat alles im Griff und kommandieret die Baiula Spei besoffen durch das Unwetter – alles dank der gut ausgebildeten Mannschaft aus Köslin - und Maat Koyner macht eine beunruhigende Entdeckung im Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen in der Offiziersmesse vereinbaren Augustus und Henk gemeinsame Kampfübungen für den Abend und Iustus lädt Octavia in das Magierlabor ein, um ihr seinen vorläufigen Plan für ihre arkane Schulung vorzustellen. Anschließend trainieren die Kämpfer im Frachtraum und Iustus gibt Octavia einen trockenen Überblick über die theoretischen Wissensgebiete, welche er mit ihr durcharbeiten will. Kenji trifft mit dem Admiral eine Vereinbarung zu persönlichen Gesprächen mit den einzelnen Mitgliedern der Mannschaft und richtet dann die Schiffskapelle wieder her. Außerdem führt er ein Gespräch mit dem Arzt Abdrushin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht ankert das Schiff wegen bei Ebbe auftretender Sandbänke und Octavia und Kenji halten die erste „Heldenwache“. Sie bemerken seltsame Klopfgeräusche im Frachtraum, welche bei genauerer Untersuchung von außerhalb des Schiffs kommen und nahelegen, dass etwas am Schiff angebracht wird. Iustus und Octavia erkennen zwei magische Artefakte an der Bugwand und Iustus legt bis zum Morgen ein Schutzschild darüber, um eine mögliche Aktivierung zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Spealis, Fest der [[Lysara]] ===&lt;br /&gt;
Am Morgen werden Henk und Augustus in Tauchanzügen auf einer Planke sitzend hinabgelassen und Henk entfernt zwei Artefakte von der Schiffswand. Kurz vor dem Auftauchen steigen von unten Blasen empor und hüllen die Taucher ein. Henk erblickt in den Blasen plötzlich zwei bedrohlich intelligent blickende Augen, welche in hochaufmerksam beobachten, und wird endlich aus dem Wasser gezogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schiff wieder Kurs aufgenommen hat, erklärt der Admiral beim Frühstück in der Offiziersmesse, dass die Baiula Spei bald die Gifunischen Inseln mit ihren Sandbänken verlassen und zum Mittag Grünfels erreichen würden. Er erzählt von dem Brauch, dass der Kapitän immer etwas Wein ins Wasser gießt als Opfer an Notun, welcher dem Schiff dann seinen Segen für die Fahrt geben wird. Henk überredet den Selbstgespräche führenden Kaltfisch dazu, den Wein auszugießen und überlässt die Worte dabei dem Mystiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag setzen Augustus und Henk ihr Training fort, diesmal mit Unterstützung von [[Ferolax Oreangle|Ferolax]]. Octavia kämpft sich durch einen meist trockenen Vortrag über die Geschichte der Magie und wird von Iustus beim Zaubern beobachtet, um ihre Zaubertechnik zu analysieren, während Kenji mit dem ehemaligen Walfänger Askir Flensmann spricht. Octavia entdeckt mit Henk, dass Kaltfisch mit dem Klabauterbold vom Luftschiff spricht, sich mit diesem angefreundet hat und ihm das Leben als „Klabatterwicht“ zeigen will. Am Mittag singt die Mannschaft freudig ein Lied, als Grünfels in Sicht kommt und Kaltfisch schüttet nach Kenjis Worten etwas Wein in die Wellen, was von der Mannschaft bejubelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.03''') Am Nachmittag passiert die Baiula Spei die Gifunischen Inseln und die Helden erfahren, dass der ehemalige Gouverneur von Gifo nach der Ermordung seiner jungen Tochter dem Wahnsinn verfallen ist und die früher schöne Hafenstadt Gifu immer mehr von Piraten überlaufen wird. Henk fühlt sich verantwortlich und sucht Kenji in der Kapelle auf, um zu den Passionen zu beten. Im weiteren Verlauf des Nachmittags setzt Augustus sein Training mit Henk und Kenji fort und prüft Kenji auf sein Können und seine psychische Belastbarkeit. Während des abschließenden Hindernislaufes verletzte sich Augustus sein rechtes Handgelenk. Octavia wird währenddessen von Iustus mit seinen beunruhigenden Erkenntnissen über ihre Zaubertechnik konfrontiert und muss sich einen langen Vortrag über die Gefahren der Zauberei und über Emotionalität als Wurzel aller magischen Unfälle anhören.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erfahren die Helden, dass sie aufgrund des aufziehenden Nebels in der Nacht ankern werden, um am nächsten Tag durch die Dunstbänke zu navigieren. Admiral Wellenbrecher berichtet von geretteten Schiffsbrüchigen und erwähnt unheimliche Geschichten über Totland. Nach dem Essen bittet Roana Kenji um ein Gespräch und offenbart ihm ihren Grund, warum sie sich der Expedition angeschlossen hat: sie sucht nach ihrem verschollenen Jungen, welchen sie im Nebelschlund vermutet. In der Nacht halten zunächst wieder Octavia und Kenji Wache, während Henk mit Kapitän Bollscheff trinken muss und sich sein Gejammer über die Ungerechtigkeit der Festländer anhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Spealis, Fest der [[Lysara]] ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Wigo.png|120px|thumb|Wigo]]&lt;br /&gt;
Um Mitternacht beginnt Henk seinen Wachgang und folgt einer plötzlichen, intuitiven Eingebung, einmal beim Beiboot nachzusehen. Dort bemerkt er ein leises Atmen und entdeckt unter der Abdeckplane den blinden Passagier [[Wigo]], welcher sich als elfjähriger Straßenjunge aus [[Weisshafen]] herausstellt. Henk sperrt den Bengel zunächst in eine Zelle und lässt ihn von Octavia und Kenji begutachten. Später weist Henk Wigo eine Ecke in seiner Kajüte als Schlafplatz zu und legt sich schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück erfahren die Helden vom Admiral, dass sie aufgrund des starken Nebels heute wieder nur sehr langsam vorrankommen werden und Henk übergibt Wigo dem Schiffjungen Mikal, welcher ihn unter seine Fittiche nehmen und in die Dienste eines Schiffsjungen einweisen soll. Octavia verbringt den Vormittag mit sehr anstrengenden Konzentrationsübungen bei Iustus im Labor und Henk übernimmt für den verletzten Augustus das Training im Frachtraum. Die beiden Offiziere von Berg und Ibendorn gesellen sich dazu und trainieren mit Henk und Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag verlässt die [[Baiula Spei]] die Handelroute und nimmt Kurs auf die Insel Totland, welche sie auch zur Abenddämmerung erreicht. Mit großem Sicherheitsabstand ankert das Schiff vor der Insel und die Helden wollen zum Morgengrauen mit dem Beiboot übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.04''') Iustus hat am Abend nach dem Essen noch ein Anliegen an Kenji und die beiden besprechen noch etwas in Iustus Kabine. Anschließend halten Octavia und Kenji Wache und finden kurz vor Mitternacht einen betrunkenen Matrosen im Lagerraum, welcher auf einer Kiste mit Rum eingeschlafen ist. Sie melden den Seemann und gehen zu Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Spealis ===&lt;br /&gt;
Henk nimmt auf seine Nachtwache den Jungen Wigo mit und besucht die feiernden Matrosen unter Deck. Er erlebt, wie der betrunkene Faiz vom Wachhabenden in eine Zelle zur Ausnüchterung gesteckt wird und trifft in der Nacht den Arzt Abdrushin auf Deck, welcher singend Sterne und Wellen betrachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus meldete sich einsatzbereit, obwohl der [[Abdrushin|Arzt]] ihm noch zur Schonung riet. Der Admiral berichtet, dass in seiner Jugend von einem Schmugglerlager auf Totland erzählt wurde, welches aber nie gefunden wurde. Kaltfisch will von Henk die Versicherung, dass die Marinesoldaten ihn nicht verhaften und töten, falls den Helden etwas passieren sollte. Henk spricht also mit Octavia und Kenji und ringt dem Admiral das Versprechen ab, Kaltfisch dann gehen zu lassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Totland-Karte.png|150px|rahmenlos|rechts|Die Insel Totland]]&lt;br /&gt;
Die Überfahrt nach [[Totland]] ist unruhig und nass und Octavia und Kenji wären fast von Bord gespült worden, hätte Henk sie nicht gehalten. Die Helden erfahren, dass vor fünf Jahren ein Schiffsbrüchiger gerettet wurde, welcher nur kannibalistisch überlebte und dem Wahnsinn verfallen war (vgl. [[Totland#Schiffbrüchige auf Totland|Totland]]). Auf Totland entdeckt Octavia ein aufgeschichtetes Lagerfeuer auf einer Anhöhe und die Helden müssen rutschige Steine und größere Höhenunterschiede hinter sich bringen. Octavia hat am Lager eine Vision, während die anderen eine Blutspur finden, welche ihnen den Weg zu einem Felsspalt weist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem schmalen Gang in die Tiefe und Kenji und Octavia verletzen sich an der linken Hand. Eine Algenbarriere versperrt den Durchgang und Octavia brennt sie mit einem Flammenstrahl frei, wobei Mindergeister auftreten. Die Helden finden eine mit Algen überzogene, stark verweste Leiche, deren Unterleib mit einer scharfen Klinge aufgeschnitten wurde. Außerdem entdeckt Henk mehrere [[Twillzinken]] seiner Gilde, und findet einen hochwertigen Dolch. Die Helden müssen durch einen überfluteten Teil des Ganges tauchen und finden den Schreiber der Flaschenpost.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdecken drei Gestalten in Roben, welche ihnen einen Meeresdämon auf den Hals hetzen und mithilfe einer Wasserkreatur fliehen. Augustus lenkte den heranstürmenden Dämon auf sich und Henk führte einen meisterhaften, hinterhältigen Angriff aus und versenkte seinen flammenschlagenden Säbel im Oberkörper der Kreatur. Diese verendete und Iustus fing sie in einer magischen Falle. Henk entdeckt, dass es sich bei dieser Höhle um einen alten Unterschlupf der Füchse handelt, welcher vor vierzig Jahren noch nicht knietief unter Wasser stand. Die Helden finden einen Raum mit einem tiefen Becken, welches mit Algen überzogen ist und auf dessen Grund eine Perle mit umgebenden Muschelschalen liegt. Kenji nimmt eine Aura von [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Notun_-_.E2.80.9EDer_Launenhafte.E2.80.9C|Notun]], aber auch [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Floranuus_-_.E2.80.9EDer_Wilde.E2.80.9C|Floranuus]] und [[Die_Götter_der_Kirche_der_Passionen#Mynbruje_-_.E2.80.9EDer_Herr_des_Rechtes.E2.80.9C|Mynbruje]] wahr, und Augustus erkennt eine Ähnlichkeit zu dem Becken, in dem er das große Gehirn getötet hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur Oberfläche zurück und die Ruderer berichten, dass sie ein großes Meerestier mit merkwürdig eckiger Rückenflosse gesehen hätten, welches auf das offene Meer hinausschwamm. Anschließend kehren alle wieder zum Schiff zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.05''') Bei ihrer Ankunft an der Baiula Spei entdecken die Helden in den hohen Wellen einen Delphin, welcher ihnen anscheinend gefolgt war. Wieder an Deck berichten sie dem Admiral von ihren Entdeckungen und erfahren von einem Streit an Bord, bei dem die Bambusen Faiz, Trogar und Ugo von Kapitän Bollscheff wegen des Verdachtes auf Piraterie eingesperrt wurden. Henk bespricht daraufhin die Angelegenheit mit Kaltfisch, während sich Kenji mit Klippstein und Grauwasser, den Totlandruderern, und im Anschluss mit Iustus unterhält. Henk befragt auch die drei Inhaftierten und, nachdem Octavia und Kenji Wache hielten, bespricht er die Angelegenheit mit den beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Spealis ===&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht tritt Henk mit Wigo seine Wache an, unterhält sich mit ihm über Graltik und bemerkt schließlich im Frachtraum, dass die Wasservorräte verunreinigt sind. Er informiert zunächst Augustus als nächsten Wachhabenden und teilt die Neuigkeiten beim Frühstück seinen Freunden mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus informiert die Helden über seine Ergebnisse aus der Algenanalyse und am Vormittag entdeckt die Mannschaft ein Handelsschiff, welches auf die Baiula Spei zuhält und von einem Piratenschiff verfolg wird. Der Verfolger dreht beim Anblick der Baiula Spei ab und die Besitzer des Al-Dhagarschiffes belohnt die Helden mit kostbaren Schätzen. Nach einer Inspektion des Frachtraumes diskutieren die Helden über die weitere Vorgehensweise und Kenji führt mittags ein vertrauliches Tempelgespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.06''') Zum Mittag zieht immer dichter werdender Nebel auf und der Admiral bittet die Helden zu einem Gespräch über die weitere Vorgehensweise wegen der Piraterie-Anschuldigungen gegen die Bambusen. Die Marinesoldaten gewinnen immer mehr die Überzeugung, dass es wirklich Piratenspitzel sind und es kommt zu Spannungen innerhalb der Mannschaft. Henk verkündet der Mannschaft, dass die drei Verdächtigen auf den Zwielichtinseln ausgesetzt werden soll und so dem Urteil der Götter überlassen werden. Während Octavia am Nachmittag weitere Konzentrationsübungen durchführt, schlichten Henk und Kenji auf dem Mannschaftsdeck einen Streit zwischen drei Matrosen und fünf Bambusen. Die „[[Heiße Heska]]“ wird plötzlich gesichtet und die Baiula Spei kampfbereit gemacht. Doch das Piratenschiff dreht unerwartet ab und verschwindet im Nebel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus setzt sich mit Leutnant Ibendorn zusammen und erarbeitet Pläne für ein gemeinsames Kampftraining der Mannschaft, um den Zusammenhalt wieder mehr zu stärken. Beim Abendessen klärt Abdrushin die Helden darüber auf, dass die Wasservorräte mit Schießpulver verunreinigt wurden, das Wasser aber noch genießbar sei und er keine Veranlassung sieht, es auszutauschen. Nach dem Essen wird geankert, da gefährliche Sandbänke vor den Zwielichtinseln existieren. Kenji übergibt Octavia die [[Akte Ignus]] und bittet sie, diese unvoreingenommen durchzusehen. Anschließend halten die beiden ihre Nachtwache und bemerkten neben einem Delfin, welcher anscheinend das Schiff umkreist, eine angespannte Atmosphäre auf dem Schiff. Um Mitternacht berichten sie Henk von dem Delfin, als Maat Sturmfels angerannt kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Spealis ===&lt;br /&gt;
Unter Deck ist es zu Handgreiflichkeiten gekommen, und Maat Sturmfels führt die Helden zu den Mannschaftsquartieren am Bug. Dort war es zu einem Kampf gekommen und die drei Inhaftierten sind geflohen. Ein Marinesoldat blutet stark am Hals und Bambuse Faiz liegt tot am Boden. Bambuse Ugo kämpft mit einigen Matrosen und wird überwältigt. Der letzte Gefangene war nach oben geflohen und die Helden stürzen hinterher. Bambuse Trogar steht mit einer brennenden Fackel in der Munitionskammer, als Kenji als erster dazukommt, dicht gefolgt von Henk und Octavia. Als Trogar Kenji sieht, lässt er die Fackel fallen und entzündet das Schießpulver. Octavia gelingt es gerade noch, die Explosion von sich und damit auch von Kenji und Henk wegzudrücken, so dass zwar das Schiff ein großes Loch bekommt, die Helden jedoch überleben und sie das Feuer löschen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Explosion wird die Baiula Spei von der Heißen Heska angegriffen, welche das Steuerruder beschießt und stark beschädigt. Sie feuert mit elementarem Feuer auf das Expeditionsschiff und nur Octavia, welche den Feuerball abfing und zurückwarf, ist es zu verdanken, dass die Baiula Spei kein Opfer der Flammen geworden ist. Kapitän Bollscheff gibt das Kommando zum Feuern einer Breitseite, welche das Piratenschiff aber verfehlte, und erwischt selbst mit einer Bugkanone die Heiße Heska. Bei einem zweiten Angriff mit der Elementarkanone erleidet die Heska durch den von Octavia zurückgeworfenen Feuerball Feuerschaden und wird auch von Kanonenkugel getroffen. Sie dreht schwer beschädigt ab und verschwindet brennend im Nebel. Während die Matrosen Klarschiff machen, ruhen sich die Helden für einen weiteren anstrengenden Tag aus.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwielichtinsel.png|300px|thumb|rechts|Die nördlichste Zwielichtinsel]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.07''') Nach einer kurzen Nacht erwachen die Helden durch Hammerschläge und Reparaturlärm und die [[Zwielichtinseln]] liegen direkt vor dem Schiff. Henk sprich mit Kapitän Bollscheff und erhält Informationen über die nördliche Insel. Bollscheff vermutet, dass die Heiße Heska hinter der Insel vor Anker liegt und ebenfalls repariert wird. Nach dem Frühstück setzen die Matrosen Krack, Klippstein, Grauwasser und Weihwind die Helden mit Augustus und Wigo zur nördlichen Insel über und verstecken das Boot, während die anderen die Insel erkunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren der Insel finden sie eine uralte Turmruine, an der Wigo einen vergrabenen Schatz vermutet, und eine sehr alte Linde mit obszönen Schnitzereien und einem [[Twill]]symbol. An der nördlichen Küste entdecken die Helden die in Reparatur befindliche Heiße Heska und sie diskutieren ihr weiteres Vorgehen, da Octavia nicht für den Tod so vieler Menschen verantwortlich sein will, sollte sie das Schiff überraschend angreifen. Auf dem Rückweg folgt Henk allein den Twillzeichen, während die anderen an der Ruine auf ihn warten und dort tatsächlich eine Holzkiste ausgraben. Sie werden jedoch von einigen Piraten überrascht und Octavia wird als Geisel genommen und unschicklich begrabbelt. Die Situation droht zu eskalieren und Kenji zählt bereits ein Ultimatum aus, als der von Kenji bereits totgeglaubte Henk überraschend in Begleitung zurückkehrt. [[Datei:Portrait-Jeto.png|130px|miniatur|Käpt'n Jeto]] Der mitgekommene [[Käpt'n Jeto]] löst die Situation, indem er seinen Männern befiehlt, Octavia freizugeben, und verabredet sich mit Henk für später. Henk berichtet seinen Freunden von dem [[Brief des Informanten]], welcher offenbart, dass sich auf Graltiks Schiff die Schwarzmagier von Totland befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ruderboot stellen die Helden fest, dass Obermatrose Krack von Piraten ausgeweidet wurde und Obermatrose Grauwasser eine kritische Verletzung am rechten Oberschenkel davongetragen hat, welche Octavia reinigt und mit Heiltrank verschließt. Während die Matrosen das Beiboot klarmachen, treffen sich Henk, Kenji, Octavia und Augustus im Inneren der Insel mit Käpt'n Jeto und erfahren von diesem nach harten, fast erneut eskalierenden Verhandlungen, bei welchen Jeto einige Planken und eine Rahtakelage zugesichert wurden, dass Steinauge sich auf Fuselfels versteckt hält und ihnen Plauzen-Paul in der „Reihernden Ratte“ mehr erzählt, wenn sie sich als Freunde von Käpt'n Jeto ausgeben. Schockiert und erschöpft kehren alle am späten Nachmittag zur Baiula Spei zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.08''') Die zurückkehrenden Helden werden von [[Iustus Trebatius|Iustus]] und [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] an Deck erwartet und auf den neusten Kenntnisstand versetzt. Iustus informierte darüber, dass der Delphin, welcher der Baiula Spei folgt, ein sehr mächtiges Wesen ist, welches aber weder gelenkt noch magisch beeinflusst wird. Beim Abendessen besprechen die Helden ihre Pläne, um mit dem [[Natator aeris]] nach Fuselfels zu gelangen, und setzen anschließend den Admiral über die Materialübergabe an die Piraten in Kenntnis. Von ihm erfahren sie auch von einem missglückten Versuch der Perlheimer Marine, die Piratenstadt auf Fuselfels zu säubern. Nach dem Essen führt Kenji mit Wigo ein Aufklärungsgespräch und Octavia spricht Henk auf den „Feuerfuchs“ aus der [[Akte Ignus]] an, welcher Anschließend mit Kenji darüber redet. In der Nachtwache begegnen Octavia und Kenji dem Matrose Turmen, welcher im Frachtraum schlafwandelt, ansonsten bleibt bis Mitternacht alles ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Spealis ===&lt;br /&gt;
Nach dem Wachwechsel bemerkt Henk im Wasser etwas Schwimmendes, was ihn die halbe Nacht wachhält, ansonsten verläuft die Zeit bis zum Morgen ereignislos. Beim Frühstück erfahren die Helden, dass die Reparaturen an der Baiula Spei spätestens bis zum Nachmittag behoben sein werden. Anschließend sprechen die Helden mit [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] und erfahren von ihm die Unmöglichkeit, mit ihrem Schiff überhaupt nur in die Nähe von Fuselfels zu gelangen. Er offenbart ihnen zwei Optionen, um dennoch zu ihrem Ziel zu kommen. Entweder schließen sie sich einem Piratenkapitän mit seinem Schiff an oder sie finden ein eigenes unauffälliges Schiff und einen waschechten Piraten als Begleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia und Kenji ins Labor des Schiffes zu Iustus gehen, rudert Henk über Mittag mit Augustus erneut zur nördlichen Insel und treibt dort den Schmuggelkutter „''Mafalda''“ auf. Nach seiner Rückkehr sprechen alle nochmal mit Kapitän Bollscheff und dieser unterbreitet ihnen seinen Plan, sich als geflohene, zum Tode verurteilte Festländer auszugeben, welche mit dem berühmten Piraten Kaltfisch aus dem Kerker geflohen sind und ihm jetzt folgen. Nur so könnten sie nach Fuselfels gelangen und dort überleben, aber sie müssten nach seiner Pfeife tanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.09''') Kurz nach dem Mittag holt die Baiula Spei den Anker ein und fährt um die nördliche Zwielichtinsel herum mit Kurs auf die Knochenbank, während die Helden sich ihr Verkleidung für Fuselfels heraussuchen. Wigo möchte gerne mitkommen und Henk hat keine Einwände. Als die Baiula Spei das tiefere Gewässer der äußeren Südhandelsroute erreicht hat, werden die Toten bestattet und im Anschluss bittet Iustus Octavia, mit ihren Konzentrationsübungen fortzufahren. Während Kenji mit Henk über Wigo und sein Mitkommen spricht, durchfährt das ganze Schiff plötzlich ein gewaltiger Ruck, als sei es von einer Kanone getroffen worden oder auf ein Riff aufgelaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Matrosen nichts Ungewöhnliches feststellen können, fragt Kenji im Magierlabor nach und erfährt, dass Octavia dort eine gewaltige Explosion ausgelöst hat, welche das Schiff mit der ganzen Besatzung eingeäschert hätte, wenn sie nicht in einem magischen Kraftfeld gezaubert hätte. Die Mannschaft ist beunruhigt und Kenji spricht mit Octavia, welche sich mit einem Wein auf ihr Zimmer zurückgezogen hat. Außerdem wird den Helden angeboten, ihre Wachen zu übernehmen, damit sie für die anstrengende Mission ausgeschlafen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Spealis ===&lt;br /&gt;
Als Henk davon erfährt, konfrontiert er nachts die mittlerweile schon angetrunkene Octavia und ermuntert sie dazu, auf Iustus Übungen zu verzichten, da Henk den Verdacht hat, dass es die Übungen selbst sind, welche die in letzter Zeit auftretende Unsicherheit in Octavias Magieausübung verursachen, da es einfach nicht ihre Zaubertechnik sei. Darüber gerät Henk auch mit Augustus aneinander und bringt sich in der Nacht um den Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Vormittag mustert Kaptiän Bollscheff die Kostüme der Helden und ist besonders von Kenjis Verwandlung beeindruckt, welcher sich an alte Verhaltensmuster aus seiner Zeit als Straßenkind erinnerte. Gegen Mittag liegt Fuselfels so nahe wie möglich und die Helden wechseln mit Wigo und Kaltfisch das Schiff, um mit der „Mafalda“ weiter gen Süden zu fahren. Nachdem Kaltfisch seine neue Besatzung, bestehend aus Augustus mit seinem Beuteweib (Octavia), Taro mit den Schlitzaugen, Messer-Jockel und Wigo, ordentlich mit Schnaps abgefüllt und ihren Geruch durch das Übergießen mit dem Fusel „unauffälliger“ gemacht hat, bringt er ihnen ein wichtiges Piratenlied bei, das [[Lied vom Fuselfels]], welches fester Bestandteil der Seevolkkultur ist. So erreicht die Mafalda gegen Abend die Insel Fuselfels. &lt;br /&gt;
[[Datei:Fuselfels-gr.png|400px|miniatur|links|Die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels]]&lt;br /&gt;
Nach einer heiklen Situation mit einem Piratenschiff, wo Kaltfisch fast nicht wiedererkannt worden wäre, kann die Mafalda in die Hafeneinfahrt einlaufen. Bevor sie einen Anlegeplatz in dem heillosen Chaos ergattern kann, bitte Kaltfisch die Helden um einen winzigen Gefallen, bevor er sie zu Plauzen-Paul bringen könne, und nimmt Kenji das Versprechen ab, dass sie ihn begleiten, wenn Kaltfisch das abhole, was ihm noch geschuldet würde. Nach dem Festmachen schlendern die Helden den Kai entlang und werden durch einen Glatzkopf mit seinen Männern aufgehalten, welcher sich ihnen in den Weg stellt. Kaltfisch lässt sich nicht einschüchtern und provoziert mit einem gezielt gesetzten Rülpser einen Schlagabtausch, den er dann aber gerne Augustus und Henk überlässt. Henk lässt den Glatzkopf über seine Schulter fliegen und erntet Anerkennung für seinen Sieg, während Augustus dessen besoffene Männer beschäftigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beobachten, wie eine Gruppe junger Mädchen und Jungen, offensichtlich vom Festland, in die „Gierige Grotte“ geführt werden, um sie zu missbrauchen. Augustus muss von Octavia und den anderen zurückgehalten werden, um nicht sofort einzugreifen. Unzufrieden und betrübt setzen sie ihren Weg am Kai weiter fort, um im Anschluss einen alten Kumpel von Kaltfisch zu treffen, welcher gerade aus der „tanzenden Spalte“ kommt. Aalzunge schickt sie in den Fuselpott, da dort weitere Bekannte von Kaltfisch feiern würden und sie dort einchecken können, um die Nacht nicht draußen verbringen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hackfressen-Jack.png|miniatur|Hackfressen-Jack]]&lt;br /&gt;
Im Fuselpott lässt Kaltfisch seine Begleiter schnell allein und verschwindet auf der Suche nach alten Freunden. Henk organisiert einen Tisch und die Helden müssen sich dummer Sprüche anhören. Wigo sieht zum ersten Mal, was in den Läden so getrieben wird, die er nur von außen kennt, und alle freuen  sich, als Kaltfisch mit „[[Fuselfels#Hackfressen-Jack|Hackfressen-Jack]]“ zurückkehrt und sich beim Lied vom Fuselfels hemmungslos besäuft, um auf einer Hure zu enden. Die Helden bekommen ein kombüsenkäferverseuchtes Zimmer und versuchen etwas zu schlafen, nachdem sie Wachen eingeteilt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Spealis ===&lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Adarian von Wallenrode]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.10''') Augustus übernimmt die gesamte Nachtwache und lässt die anderen schlafen. Während Octavia und Kenji keine angenehme Nacht in den stinkenden Hängematten haben und am späten Morgen von Flohbissen zerstochen erwachen, haben Henk und Wigo mehr Glück und können sogar durchschlafen. Alle sind hungrig und bahnen sich ihren Weg in die Gaststube, wo Hackfressen-Jack immer noch am selben Platz sitzt und sie zu sich winkt. Kaltfisch ist unterwegs und Hackfresse soll auf die Helden aufpassen. Die Reste des Essens vom Vorabend sind leider ungenießbar und auch die Huren, welche sich Henk und Kenji anbieten, werden von ihnen verschmäht. Hackfresse hat Interesse an Octavia und verärgert damit Augustus. Die Helden erzählen ihm die vorgeschobene Geschichte um ihren Kerkerausbruch mit Kaltfisch und Hackfresse berichtet ihnen davon, wie er Kaltfisch damals kennenlernte. Er fragt die Helden auch nach dem legendären Schatz und wartet mit ihnen im Fuselpott bis kurz vor Mittag auf Kaltfischs Rückkehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser kommt schließlich mit einer blutenden Hand zurück, begrabbelt kurz die Ritzen-Rosi und nimmt dann Henk und Wigo zu einem Gespräch mit nach draußen. Sie erhalten von ihm den Auftrag, jemanden zu verfolgen und herauszufinden, wohin die Person geht, um dann zu ihm zurückzukehren. Während die drei draußen sind, erfahren die anderen, dass auf dem Friedhof von Fuselfels einige Gräber geöffnet wurden und die Leichen verschwunden sind. Als Kaltfisch zum Fuselpott zurückkehrt und auf Henks Rückkehr wartet, erzählt er den verbliebenen Helden nichts von Henks Auftrag und unterhält sich lieber mit den Piraten, welche ihn am Tisch umlagern und als Legende feiern. Kenji, Octavia und Augustus ziehen sich aus der unangenehmen Situation auf das ruhigere Zimmer zurück und überlegen ihr weiteres Vorgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird am Ziel seiner Beschattung entdeckt und betäubt, doch Wigo entkommt und kehrt allein zum Fuselpott zurück, wo sich Henks Freunde bereits Sorgen machen. Er berichtet ihnen und gemeinsam mit Kaltfisch machen sie sich auf den Weg, um Henk zu retten. Wigo führt sie am Hafen vorbei, wo sie bemerken, dass die Mafalda verschwunden ist. Dann geht es hinauf zur höchsten Erhebung der Insel, auf der ein Aussichtsturm steht. Hier werden sie mit Klingen-Bonny konfrontiert, welche mit ihren fünf Söhnen Henk gefangen hält. Kaltfisch offenbar ihr mit seinem ganzen Piratencharme, dass er sich mit ihr versöhnen möchte, die Vergangenheit vergeben und vergessen sei und sie seinen Mann freilassen soll. Klingen-Bonny stimmt zu und, als Henks Fesseln durchschnitten sind, umarmt die alte Piratin Kaltfisch versöhnlich und ist sichtlich gerührt. Doch nach einem Röcheln fließt Blut aus ihrem Mund und sie sackt zusammen, denn Kaltfisch hatte ihr während der Umarmung von hinten einen Doch ins Herz gestoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem jetzt entbrennenden Kampf tötet Henk zwei Brüder durch gezielte Kehlschnitte und weicht durch geschickte Manöver einigen Hieben aus. Augustus greift erst in den Kampf ein, als er Kenji zur Hilfe eilt, verpasst Kaltfisch einen Schlag mit seinem Knie und tötet den Piraten, welcher Kenji angreift. Kenji kommt danach dem strauchelndem Augustus zur Hilfe, kämpft aber stets passiv und verteidigt sich nur. Wigo nutzt die Chance und tötet einen gestürzten durch drei Stiche in den Hals, welche er mit geschlossenen Augen ausführt. Der letzte Überlebende ergreift, ermutigt durch Kenjis Verhalten, seine Chance zur Flucht und Kenji greift nicht an, da der Fliehende Octavia wohl nicht angreifen will. Henk stellt ihm ein Bein, doch bevor er den Gestürzten fesseln kann, sieht er, wie Kaltfisch ihn schnell abstechen will. Henk kommt Kaltfisch zuvor und schlägt ihn mit einem gewaltigen Fausthieb nieder. Während Henk noch seine Wut an Kaltfisch auslässt, sieht er, wie der letzte Pirat sich aufgerappelt hat und flieht. Wigo will ihn noch erwischen, wird aber von Henk zurückgehalten. Nach dem Kampf entbrennt eine heftige Diskussion darüber, wie es jetzt weitergeht, und Kenji findet im Turm etwas zu essen. Beim Essen stellen die wütenden Helden Kaltfisch zur Rede, welcher zufrieden ist, ihnen nichts erklärt, aber sie jetzt zu Plauzen-Paul bringen will.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg schauen die Helden noch auf dem Friedhof vorbei, um sich die drei leeren Gräber von &amp;quot;Grett, dem Abzieher&amp;quot;, &amp;quot;Krakenmaul-Merl&amp;quot; und &amp;quot;Seeigel-Ragnar&amp;quot; genauer anzusehen. Octavia spürt etwas unheimliches, was vielleicht durch nekromantischen Zauber verursacht wurde. Sie verlassen zum späten Nachmittag das Gelände und kehren zum Hafen zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ekky.png|miniatur|Ekky, die Walfaust]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.11''') Auf ihrem Weg zur „Reihernden Ratte“ stellt Hackfressen-Jack sich Kaltfisch in den Weg und es kommt zu einer Konfrontation, in der Kaltfisch seinen Freund sogar mit einem Messer bedroht.  Während die Helden vor der Taverne warten, besuchen die beiden Piraten den „Stinkenden Mann“ und Kaltfisch kommt schließlich mit einem jungen Piraten zurück, den er als [[Ekky die Walfaust]] vorstellte und lapidar erklärt, dass er jetzt mit dabei ist. Die Türsteher der „Reihenden Ratte“ verwehren den Helden zunächst den Zutritt, doch schließlich gelangen sie hinein und lernen [[Plauzen-Paul]] und seine Suppe kennen. Der Alte lässt sich durch keine Lügengeschichte täuschen, wird jedoch hellhörig, als er von der Bedrohung durch die Schwarzmagier hört. Er ist schließlich bereit, seine Informationen über Steinauge zu teilen, wenn die Helden ihm einen kleinen Gefallen täten. Ein Gespräch soll belauscht werden und, wenn die Helden auf dem Rückweg noch eine Zutat für seine Suppe abholen, wartet noch eine weitere Information auf sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekky die Walfaust führt die Helden am Abend zum Hafen und hält nach dem Schiff „Faules Ei“ Ausschau. Als es anlegt, lenken Kenji alias Taro und Augustus durch eine fingierte Schlägerei eine Gruppe Piraten ab, so dass Henk zu der Kajüte des Kapitäns klettern und den Bericht vom triefenden Bill an Slindro die Flosse belauschen kann. Er erfährt, dass der Kapitän der [[Feuerqualle]] gegen den Piratenkönig rüstet und ihn angreifen will. Auf dem Rückweg zur „Reihernden Ratte“ besuchen die Helden „Schmogols Beutetruhe“ und holen die Lieferung für Plauzen-Paul ab, welche intensiv nach Fisch stinkt. Hier erfährt Ekky durch Hohlzahn-Piet von Klingen-Bonnys Tod und wird anschließend von den Helden in die wahren Umstände eingeweiht. Octavia entdeckt im Laden Teile aus demselben unbekannten und unheimlichen Material aus dem Meer, welches sie schon in Perlheim und auch auf Totland entdeckten, und die Helden erfahren von den „[[Loigg'Il|Gesichtslosen]]“, die ihre Heimat im „Maul von Doganon“ haben. Für 15 Silber erstehen die Helden die seltsamen Teile und begeben sich mit den Informationen und Pauls Lieferung zur „Reihernden Ratte“. &lt;br /&gt;
[[Datei:Plauzen-Paul.png|miniatur|links|Plauzen-Paul]]&lt;br /&gt;
Plauzen-Paul hört sich Henks Bericht an, während er die mitgebrachten Quallen in seine Suppe schneidet. Dann erzählt er von [[Käpt'n Rötel]], der, nachdem er den alten Behringer, der auch „der Salzbär“ genannt wurde, umgebracht hat, anscheinend seinen großen Aufstieg plant. Steinauge hat sich mit [[Strymos]] verbündet und wird von dem Piratenkönig versteckt. Doch Strymos rechte Hand Slindro oder seine Braut [[Heska]] wissen, wo sich Steinauge aufhält und lassen sich vielleicht durch ein gutes Angebot überzeugen, die Information mit den Helden zu teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst besuchen die Helden das Schiff „Reißzahn“, um mit Slindro der Flosse zu sprechen. Ekky arrangiert ein Treffen und als Slindro hört, worum es geht, würde er ihnen unter der Bedingung helfen, dass sie eine Lieferung für ihn aus der „Gierigen Grotte“ in sein Haus bringen sollen. Widerwillig sagen die Helden zunächst zu und besuchen das Hurenhaus, um sich erstmal ein Bild der Situation zu machen. In der Grotte wird Kenji im Flur unsittlich von Brisa berührt und Ekky lässt sich mit Petsy auf ein Stechen ein. Die Helden nehmen die Lieferung in Empfang, welche aus einem kleinen Mädchen besteht, welches die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels bereits gesehen haben, und sind sich schnell auch mit Ekky einig, dass sie das Kind nicht an den perversen Piraten ausliefern werden. Die Walfaust bietet an, dass es im Keller des „Stinkenden Mannes“ bleiben kann, bis die Lage geklärt ist, und Wigo begleitet es dorthin und leistet dem völlig verstörten Mädchen Gesellschaft. &lt;br /&gt;
[[Datei:Slindro.png|miniatur|Slindo, die Flosse, mit seinem Papagei]]&lt;br /&gt;
Die Helden suchen anschließend die private Hütte von Slindro der Flosse auf und stellen den Leichtbekleideten mit körperlicher Gewalt zur Rede. Augustus verpasst zunächst einige Schläge, dann nimmt Ekky die Flosse in den Schwitzkasten und Henk versucht sein Glück mit der Befragung nach dem Aufenthaltsort von Steinauge. Slindro verspottet ihn, droht ihm sogar und  hält Henk alias Messer-Jockel mit wilden Tritten auf Abstand. Doch dann verliert er bei einem Lufttritt den Halt und bricht sich, nur noch von Ekkys Schwitzkasten am Hals gehalten, in einer unglücklichen ruckartigen Bewegung das Genick, ohne den Helden etwas zu verraten. Diese beschließen nun Strymos Braut Heska aufzusuchen, obwohl es mittlerweile kurz vor Mittnacht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. Spealis ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.12''') Nachdem die Helden eine Lösung für Slindros plappernden Papagei finden, welchen sie einfangen und Wigo zur Verwahrung geben, besuchen sie nach Mitternacht die tanzende Spalte und erleben das Ende von Heskas Auftritt mit, bei dem sie Spottlieder auf bekannte Piraten vorträgt, welche sogar im Publikum sitzen und sich feiern lassen. Im Anschluss bestechen sie Heskas Türsteher, den „Bunten“, um mit ihr zu sprechen. Als Heska von den Scharzmagiern erfährt, erzählt sie, dass gestern drei Kinder aus der gierigen Grotte verschwunden sind und man einen Mann mit schwarzem Kleid und einem Sack beobachtet habe. Heska ist bereit, den Helden den Aufenthaltsort von Steinauge zu verraten, wenn sie als Gegenleistung einen Fluch von Madame Ziba aufheben lassen. Es ist allerdings bereits zu spät und die Helden ruhen noch ein paar Stunden in Ekkys Zimmer im „Stinkenden Mann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonnenaufgang suchen die Helden „Madame Zibas Hexenkessel“ auf. Nach anfänglicher Skepsis erklärt sich Madame Ziba bereit, den Fluch aufzuheben, jedoch nicht ohne vorher den Grund für den Fluch offenzulegen: [[Käpt'n Jeto]] war von Heska verspottet worden und hat sich darüber so sehr geärgert, dass er sie arg beleidigte, worauf Heska ihn mittels eines Fluches liebestoll machte, um ihn dann eiskalt abzuservieren. Damit der Fluch aufgehoben werden kann, sollen die Helden auf einer verfluchten Klippe einen Beutel Püglos-Blümchen pflücken. Auf besagter Klippe entdecken sie aber drei Kinderleichen und Octavia sieht in einer Vision, dass diese von einem Schwarzmagier rituell geopferte wurden, um die drei ausgegrabenen Kadaver vom Friedhof wiederzubeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinderleichen bringen die Helden am Mittag zu deren Müttern in die „gierige Grotte“ und die Püglos-Blümchen zu Madame Ziba. Während sie den Entfluchungs-Trank zubereitet, lädt sie die Helden zu einem leckeren Eintopf ein und sie erfahren etwas über die drei toten Piratenkapitäne, welche auf dem Friedhof ausgebuddelt wurden. Madame Ziba spricht noch mit Kenji über seine Abstammung, erzählt auch etwas von ihrem Leben und bittet die Helden, sie vor ihrer Abreise vom Fuselfels noch einmal zu besuchen. Der fertige Trank wird nachmittags zu Heska gebracht, welche extra auf sie gewartet hat. Sie verrät ihnen das Versteck von Steinauge, in welches die Helden aber erst am Abend ungesehen einsteigen können. Die restliche Zeit bis zur Dämmerung verbringen sie wieder bei Ekky auf dem Zimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dämmerung machen sich die Helden mit Ekky auf den Weg zu einer abgelegenen Bucht im Norden der Insel, an deren südlichen Steilwand sich der Eingang eines Fluchttunnels befindet, welcher zu Steinauges Versteck führt. Nachdem Henk einen verborgenen Kletterpfad entdeckt hat, erreichen alle kletternd den Eingang zum Tunnel und kriechen in absoluter Dunkelheit durch den schmalen und flachen Gang in das Innere. In einem Gang angekommen stoßen sie hinter einer verschlossenen Tür auf drei Piraten, von denen sich einer als Steinauge vorstellt und sie freudig und dankbar begrüßt. Er führt sie sofort zum Piratenkönig Strymos, damit sie mit ihm alles bereden können, doch dieser wirft sie als Mörder von Slindro und als Komplizen von Kapitän Kaltfisch in den Kerker seiner Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sitzt bereits Hackfressen-Jack ein und erzählt ihnen, dass er Brand, den entkommenden Klingen-Bruder, gefangen hatte und mit ihm Kaltfisch erpresst hat, damit dieser Ekky in seine Mannschaft aufnimmt. Als Kaltfisch aber heute Nachmittag die Geisel in dem abgelegenen Versteck aufgespürt hat und töten wollte, kämpfte Hackfresse mit Kaltfisch und wurde bewusstlos geschlagen. Brand konnte bei dem Kampf fliehen und hat Strymos alles erzählt. Hackfresse vermutet, dass Kaltfisch sich mittlerweile abgesetzt und vielleicht sogar schon die Insel verlassen hat. Auf Kaltfischs Fehde mit Bonny angesprochen offenbart Hackfresse, dass sie damals Kaltfischs rechte Hand gewesen ist und dann aus Eifersucht einen großen Teil von seinem Schatz versenkt hat, was zum Krieg zwischen beiden geführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strymos kommt nach einiger Zeit und nimmt Henk mit sich. Heska offenbart den Verbliebenen, dass der Piratenkönig ihre Geschichte nicht glauben würde und sich nur an Kaltfisch wegen der Ermordung von Bonny rächen will. Um diesen aus seinem Versteck zu locken, will Strymos nun jeden Tag einen von Kaltfischs Mannschaft ausbluten und dessen Kopf auf den Fuselpott stecken lassen, was bedeutet, dass Henk mittlerweile vermutlich schon sei. Henk jedoch lernt vor seiner Hinrichtung den echten Steinauge kennen und stellt fest, dass es sich bei ihm um seinen jüngeren Halbbruder Ivar Behringer handelt. Dieser verhandelt mit Strymos die Freilassung der Helden und holt mit dann mit Henk die anderen aus dem Kerker. Bei einem guten Essen erzählt Henk dem schweigsamen Ivar von seinen Verwandten Hella und Montakor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.13''') Nach dem Essen fürchtet Ivar durch Henks Auftauchen um sein Leben und die Helden müssen ihn beruhigen, dass Henks Erscheinen kein böses Omen für ihn darstellt. Ein schnelles Gespräch mit Strymos findet am Abend nicht mehr statt, da dieser eigentlich noch stinksauer wegen der Sache mit Bonny ist und von Heska erst noch beruhigt und vom Ernst der Lage mit den Schwarzmagiern überzeugt werden muss. Ivar macht die Helden darauf aufmerksam, dass ihr Leben am seidenen Faden hängt, und sie nun erstmal schlafen sollen, um morgen mit Strymos zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der späten Nacht werden Octavia und Kenji wach und beobachten ein Licht, welches wohl aus der [[Drachenträne]] emporsteigt und sich schließlich auf Ivar hinabsenkt. Dieser träumt kurz und erwacht dann mit dem Bedürfnis, von seinem Traum zu berichten. Uselias erschien ihm im Traum und bat ihn darum, mit seinem Blut und dem von Augustus die Drachenträne wieder zu stärken. Ivar ist sehr verunsichert und skeptisch und willigt erst ein, als Augustus sofort dazu bereit ist und Ivar die Vorgehensweise bei ihm beobachtet. Die Drachenträne wird warm und verheilt unter Narbenbildung. Die Helden und die neuen Mitglieder der Drachentränenfamilie Augustus und Ivar fühlen sich gestärkt und zuversichtlich und legen sich wieder schlafen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Strymos und Heska.png|300px|thumb|Piratenkönig Strymos und seine &amp;quot;Königin&amp;quot; Heska]]&lt;br /&gt;
Am Morgen suchen die Helden [[Strymos]] auf und dieser ist gerade in einer hitzigen Diskussion mit Heska. Sie müssen dem genervten Piratenkönig zunächst erklären, warum sie überhaupt mit Kaltfisch reisen, um ihm anschließend ihren Plan, die Kultisten auf Fuselfels aufzuhalten, zu beschreiben. Als die Helden Haken-Ellreq erwähnen, berichtet ihnen Strymos, dass seine Männer diesen gesehen haben und bereits nach ihm suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf wird ein Gefangener in die Festung gebracht, welcher sich selbst gestellt habe. Zu Erstaunen aller ist es [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]], welcher seine Mannschaft befreien will und Strymos dafür neben einem Sack voll Gold aus Kratara auch Informationen anbietet, welche zum Überleben der ganzen Insel führen sollen. Von dieser anscheinenden Drohung provoziert erwürgte Strymos Kaltfisch fast, doch dieser wiegelte ab und erklärte keuchend, dass er Haken-Ellreq gefangen hat, welcher den Helden erzählen kann, in welcher Gefahr sie schweben. Kaltfisch verriet, wo er Ellreq versteckt hat, und Strymos Männer holen dieses in die Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ellreq wiederholt immer nur, dass alle sterben müssen und niemand entkommen kann, etwas anderes ist ihm nicht zu entlocken. Octavia stellt fest, dass ein Zauber auf ihn gewirkt wird und erinnert sich an das Amulett bei Madam Ziba, welches hier vielleicht helfen kann. Strymos Männer holen es aus dem Hexenkessel und tatsächlich befreit es Haken-Ellreq von dem beherrschenden Einfluss. Er erzählt den Helden, wie er an den Ork &amp;quot;[[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]]&amp;quot; gekommen ist, welcher zwei unheimliche Gestalten mitgebracht hat, die sich „Heriotza“ und „Marledigma“ nennen, und er erzählt ihnen von der Fahrt der Salzmähre nach Totland und schließlich nach Fuselfels. Schließlich enthüllt er den Helden den Plan der Schwarzmagier, die Piraten von Fuselfels durch einen Zauber dazu zu bringen, zur Mittagszeit die Festung zu stürmen und sich Steinauge zu schnappen. Allen wird in diesem Moment bewusst, dass die Mittagszeit direkt bevorsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell werden die ersten aufgebrachten Piraten gesichtet und schon bald steht eine wütende Menschenmenge vor den Türen der Festung. Strymos verbarrikadiert sich mit Steinauge im Innern und vertraut zunächst auf ihre Standhaftigkeit, was Augustus mit seinem geschulten Blick zum Schmunzeln bringt. Bei Gefahr wird der Piratenkönig sich mit Steinauge dann durch den Notausgang auf sein Schiff in der Bucht zurückziehen. Die Helden wollen den Zauber des Schwarzmagiers unterbrechen und verlassen die Festung in Richtung Hafen. Die Meute hält Steinauge für einen Spitzel der Küstenwache und wirft Strymos vor, aus Gier die Piraten von Fuselfels an die Festländer verkauft zu haben. Octavia kann einige Piraten, welche den Weg blockieren, mit Feuerstößen vertreiben, und bemerkt dabei, dass sie sich – möglicherweise mit Uselias' Hilfe – sehr gut konzentrieren kann und sehr fokussiert ist. Während Kenji bemerkt, dass sein Glaube heute stark und standhaft ist und er daher deutlich spürt, dass hier der Einfluss des Verijgorn wirkt und er mit Mynbrujes Einfluss gegen die Lügen des Erzfeindes vorgehen kann. So bringt er durch Verkündigung der Wahrheit über das Lügengespinst die Überzeugung der Piraten ins Wanken und löst sie von dem Bann, während Augustus die Heranstürmenden in Schach hält und Octavia versucht, den Schwarzmagier mit einem Flammenpfeil zu treffen. Dieser wird jedoch von einem kontrollierten Piraten abgefangen, sodass Octavia ihre Zauber mehr zur Verwirrung des Mobs benutzt, damit Augustus nicht gegen so viele auf einmal antreten muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam nähern sich die drei dem Hafensteg, während Henk, der sich heute jung du fit fühlt, sich auf einem Umweg dorthin schleicht und mit einem gewagten Sprung Grimmschnitt angreift, welcher den erhöht stehenden Schwarzmagier beschützt, welcher die Massen aufhetzt. Henk stößt den Ork vom Podest und verwickelt den athletischen Kämpfer in einen Zweikampf, während Octavia die Meute mit Feuer einschüchtert und sich mit Augustus schnell dem Kultisten nähert. Henk bemerkt eine relativ hohe Stimme und schlussfolgert, dass es sich bei dem Schwarzmagier um eine Frau handelt. Bevor die Helden am Podest ankommen, hat die Schwarzmagierin einen Knochenkreis um sich geworfen du verschwindet vor den Augen des ärgerlich fluchenden Orks in einem Portal. Kaum ist sie verschwunden, flieht auch Grimmschnitt unter Zurschaustellung seiner erstaunlichen athletischen Fähigkeiten über die Dächer von Fuselfels. Die Helden begeben sich, nachdem der dämonische Einfluss gestoppt wurde, zurück zur Festung und erfahren dort, dass Strymos mit Steinauge zum Schiff geflohen ist und dass gerade der Ork gesichtet wurde, wie er in Richtung der Bucht rennt. Die Helden machen sich sofort ebenfalls auf den Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hinkt etwas hinterher, doch Henk kommt mit Octavia und Augustus gut voran und sie erreichen bald die versteckte Bucht. Strymos kämpft gegen vier wütende Piraten und Steinauge wird von Grimmschnitt bedroht und im Kampf entwaffnet und niedergeworfen. Henk springt hinzu und rettet seinen Halbbruder, während Augustus Strymos zur Hilfe eilt und zwei Piraten bewusstlos schlägt. Octavia hat kein freies Schussfeld und beobachtet lediglich, bis Kenji hinzukommt und die Piraten von den Lügen befreien kann, welche die Schwarzmagierin ihnen erzählt hat. Henk bezwingt den Ork, wirft ihn zu Boden und stößt ihm sein Schwert durch den Waffenarm, bevor er ihn bewusstlos schlägt. Erschöpft wollen alle am späten Nachmittag in die Festung zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.14''') Henk möchte, dass Grimmschnitt von Strymos Männern gefesselt und zum Verhör in die Festung gebracht wird, und der Blut-Gockel bedankt sich überschwänglich bei den Helden und möchte sie sogar anwerben. Die Helden kommen am späten Nachmittag an der Festung an, welche in fruchtbarem Zustand ist und einfach überrannt wurde. Strymos bietet seine Hilfe beim Verhör an und gemeinsam begeben sie sich in die Folterkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimmschnitt spricht zuerst allein mit Henk und ist bereit, ihnen Informationen für seine Freilassung zu geben, ohne damit aber seinen Boss zu verraten. Er gibt dann vor allen zu, dass sich Graltik mit den Schwarzmagier eingelassen hat, gibt dafür aber den Helden die Schuld. Durch den Frieden mit Thyrna könne Graltik seine Heimatstadt nicht zurückerobern, aber niemand hätte Kratara in Valkenburg wie Perlheim ausgelöst (vgl. [[Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat#Probleme mit Graltik|Episode 20.02]]). Daher sah sich Graltik gezwungen, neue Verbündete zu finden und hat sich mit dem dunklen Kult eingelassen (vgl. auch [[Graltik Blutklinge#Einschätzung der Lage und neue Verbündete (Celestalis/Spealis 351 JF)|Graltik Blutklinge]]). Grimmschnitt berichtet auch, dass die beiden Schwarzmagier Heriotza und Marledigma auf Fuselfels Untote erweckt hätten und mit ihnen das Schiff von Haken-Elreq übernähmen. Zu der Vereinbarung mit [[Käpt'n Rötel]] erklärte er Strymos, dass Graltik zugesagt habe, magische Feuerkanonen mit elementarer Munition an die Piraten zu liefern. Henk offenbarte Grimmschnitt noch, dass ein Spion an Bord der [[Baiula Spei]] ist, welcher seine Belohnung in Weisshafen abholen könne. Henk ahnt sofort, dass es sich um Wigo handeln muss. Ivar darf über das Schicksal von Grimmschnitt entscheiden und schenkt ihm die Freiheit unter der Bedingung, dass der Ork seinen Boss Graltik aufsucht und ihm mit der unangenehmen Wahrheit über seine Verbündeten konfrontiert. Strymos sagt zu, dass Grimmschnitt auf einem seiner Schiffe nach Gifu gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg nach oben hören die Helden das [[Lied vom Fuselfels|Fuselfels-Lied]]. Kaltfisch sitzt, sich keiner Schuld bewusst, singend in seiner Kerkerzelle und fragt die ihn aufsuchenden Helden, ob es nun wieder zurück zum Schiff ginge. Er betont, dass er sein Leben riskiert hätte, um die Helden zu retten, und auch nicht ahnen konnte, dass Bonny und der Piratenkönig so gut befreundet waren, so dass es zu solchem Ärger kommt. Als Henk ihn am Liebsten umbringen möchte, aber vorher schnell mit Octavia und Augustus den Kerker verlässt, um nicht in Versuchung zu kommen, lobt Kaltfisch vor Kenji Henks skrupellose Bereitschaft, ihn zu töten, denn er hätte ihn an seiner Stelle schon längst getötet. Kenji lässt Kaltfisch in seiner Zelle schmoren und folgt den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gehen hoch in den „Thronsaal“ und werden lautstark jubelnd begrüßt. Nach einem Essen spendiert Strymos ihnen einen perlheimer Kristallbecher mit „[[Sturmschluck]]“, einem besonderen Tropfen von der Berstküste. Er rät den Helden, heute Nacht besonders gut auf ihre Träume zu achten, denn manchmal würde man nach dem Sturmschluck in der Nacht von Doganon aufgesucht. Octavia stellt astral fest, dass der Fusel wahrscheinlich mit elementarem Wasser gebraut wird, und alle bemerken nach der Hälfte des Bechers ein Wellenrauschen in ihrem Kopf. Obwohl Octavia heimlich einigen Fusel beim Anstoßen in Henks Glas schüttet, bleibt die Wirkung bei ihr nicht aus. Kenji widersteht den deutlichen Kontaktversuchen von Brisa und schickt sie weg. Henk nimmt am traditionsreichen Spiel „Kiellaufen“ teil, bei dem ein „Läufer“ auf einem Balken balanciert, welcher von zwei Betrunkenen auf ihren Schultern getragen wird. Henk hält ganze vier Strophen des Fuselfelsliedes durch, bevor der in der fünften Strophe strauchelt, weil die Balkenträger wegknicken, und die Piraten feiern ihn. Nach dem Spiel bringt Henk einen Krug normalen Fusel nach unten zu Kaltfisch in die Zelle und gesteht ihm zu, dass er sie gerettet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Feier erzählt Ivar seinem Halbbruder Henk etwas über ihren gemeinsamen Vater und über Henks Mutter. Ivar hat die Vorahnungen des Vaters nicht ernst genommen und geglaubt und erkennt erst jetzt die ganze Tragweite. Als welchem göttlichen Spiel Henk als Marionette gedient hat, fragt er sich, und offenbart Henk, dass seine Mutter eine geraubte Mystikerin der Hylea namens „''Hyldania''“ aus dem Tempel in Weisshafen ist, welche ein großes Talent im Umgang mit Menschen hatte. Henks Vater war überzeugt, dass als Strafe ihre Kinder von den Göttern verflucht seien. Die Dorfälteste hätte ihm damals verkündet, dass sein erstgeborener Sohn eines Tages den Vater töten würde, was zum Aussetzen des neugeborenen Henk und bei Hella zur Hinwendung an die dunklen Mächte führte. Weil Ivar aber nach dem Tod des Vaters davon überzeugt war, dass die Prophezeiung stimmt, nahm er keine Rache für die Ermordung seines Vaters, sondern sieht den Tod als Teil einer höheren Gerechtigkeit an. Dann rät er Henk, den Namen Hjaldinger endgültig abzulegen und stattdessen lieber seinen wahren Namen Behringer zu tragen, und Henk stimmt dem zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht haben alle den gleichen Traum, welcher auf den Sturmschluck zurückzuführen ist, von dem Strymos sagt, dass er wie Doganons Blut schmecke und einen für immer mit den Wassern der Bartha-Bucht verbinden würde. Die Helden träumen, sie würden auf dem Meer treiben, von einer Welle überspült werden und dann langsam im Meer zu versinken. In der Dunkelheit der Tiefe leuchten plötzlich viele kleine Lichter wie Sterne auf und auf dem Meeresgrund werden sie im Laufe der Zeit von Sand überdeckt. Doch jeder empfindet die Erlebnisse des Traumes anders, was die Helden am Morgen entdecken, als sie sich über die Bilder der Nacht austauschen. Henk fühlt sich wie neugeboren und hat das Gefühl, eine Art Bund mit dem Wasser der Bartha-Bucht eingegangen zu sein, während Octavia sich schwach und etwas verwirrt fühlt und froh ist, aus dem schrecklichen Albtraum endlich erwacht zu sein. Kenji und Augustus haben den Traum sehr ambivalent aufgenommen und spüren keine direkten Nachwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.15''') Ivar wird am Morgen zum Gespräch mit Strymos gerufen und die Helden diskutieren unter sich über das Schicksal von Kaltfisch. Augustus wünscht sich, dass demnächst alle Informationen offen besprochen werden und leidet etwas darunter, dass Henk Absprachen ohne das Wissen der anderen trifft, so wie er Kaltfisch hinter dem Rücken der anderen versprochen hatte, seinen Schatz zu bergen. Wigo berichtet den Helden, dass Heli, das gerettete Mädchen, eine interessante Geschichte von Monstern aus dem Meer zu erzählen hat. Die Helden konfrontieren Wigo nicht mit seiner Spitzeltätigkeit, sondern bitten ihn kurz zu warten, während sie Kaltfisch in seiner Zelle aufsuchen, um ihm mitzuteilen, dass er weiterhin mitkommen kann, wenn er auf das Kommando verzichtet und das Schiff nur noch in Notsituationen befehligen würde. Außerdem soll sein Schatz erst nach der Reise in den Nebelschlund abgeholt werden, um vorzubeugen, dass Kaltfisch sie über den Tisch ziehen will. Kaltfisch stimmt zu und die Helden lassen ihn aus der Zelle in die Freiheit. Bevor sie jetzt mit Wigo das Mädchen aufsuchen können, bittet Ivar Henk um ein kurzes Vier-Augen-Gespräch (Henk soll als offizieller Vertreter der Füchse an einem Treffen mit Strymos und Jeto am Abend teilnehmen) und erzählt den Helden, dass Madame Ziba sie unbedingt vor der Abreise noch einmal sehen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag suchen die Helden mit Ekky den stinkenden Mann auf. Auf dem Weg fragt Ekky sie, ob er sie begleiten dürfe, wenn sie Fuselfels verlassen. Nachdem die Helden ihn auf die Gefahren hingewiesen haben und Ekky das Risiko gerne eingehen wollte, geben sie ihm ihr Einverständnis. Dann besuchen sie im Keller das kleine Mädchen Heli, welche ihnen erzählt, dass ihr Heimatdorf von Monstern aus dem Meer heimgesucht wurde. Das Mädchen beobachtete am Strand Wesen, welche wirre Fäden statt eines Gesichtes hatten und direkt aus dem Meer kamen. Sie trugen eine riesige Muschel mit unheimlichem Inhalt durch das Watt und nach und nach verschwanden alle Männer der Insel [[Lyo]]. Augustus fühlt sich sofort an seine Erfahrung in der Höhle vor Perlheim erinnert (vgl. [[Augustus Gottesprüfung]]) und  die Helden versprechen, das Mädchen nach Hause zu bringen und dort nach dem Rechten zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag suchen die Helden Madame Ziba auf und essen dort einen leckeren exotischen Brei. Ziba teilt ihnen mit, dass Makumbu, ihr spiritueller Ratgeber und Führer, ihr eine Vision für die Helden geschickt hat. Makumbu weiß, dass sie nach einem uralten Artefakt suchen, welches einst in einer edlen, weißen Hand geruht hat, um einen Schatten zu töten, welcher zuvor ein goldener Anführer aus vergessenen Zeiten gewesen sei. Um es zu finden, müssen sie einen grauen Mann suchen, der in einer Gemeinschaft lebt, welche sich unter einem uralten Zeichen zusammengefunden hat, welches Ziba den Helden aufmalt (siehe rechts). [[Datei:Zeichen_Soltrum.png|100px|rahmenlos|rechts|Zeichen, welches Madame Ziba aufmalte]] Um weitere Informationen einzuholen, empfiehlt sie ihnen ein Gespräch mit dem eifrigen Geschichtenerzähler Hackfressen-Jack. Zum Abschied hat Madame Ziba von Makumbu noch eine private Botschaft an Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Anheuerungsversuch seitens eines Käpt'n Graubart zum Raub von Edelsteinen treffen die Helden am frühen Nachmittag Hackfressen-Jack im Fuselpott. Nachdem er sich darüber gefreut hat, dass Kaltfisch noch lebt, weil er weder mit noch ohne ihn leben möchte, zeigen ihm die Helden das von Ziba gemalte Zeichen. Nach zwei Krügen Fusel als Erinnerungshilfe erklärt Jack, dass es eine Gruppe von Wirrköpfen auf der Insel Soltrum gäbe, welche das Piratenleben aufgegeben haben und dieses Zeichen benutzen. Sie sollen auch über seltsame Fähigkeiten verfügen und sogar Flüche aussprechen können. Zur besseren Vorstellung erzählte er die Geschichte vom Piraten „Gibor der Rotzer“, welcher von einem Mann jener Gemeinschaft in einer fremden Sprache verflucht wurde und mit seiner Mannschaft unglaubliche Qualen erlitten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr in die Strymos‘ Festung bittet Heska Henk unter vier Augen, das Gegenmittel für den Fluch von Jeto (vgl. [[Käpt'n_Jeto#Der_Liebesfluch_.28Celestalis_351_JF.29|Der Liebesfluch]]) bei ihrem Treffen am Abend unauffällig in dessen Getränk zu schütten, und bietet ihm als Belohnung eine kleines Muschelhorn an, mit welchem sich Möwen vertreiben lassen. Henk willigt ein und Heska informiert ihn darüber, dass das Seevolk Möwen gerne als Spione einsetzt und er sich mit dem Muschelhorn davor schützen kann, belauscht zu werden. Nachdem er seinen Freunden davon erzählt hat, begibt sich Henk ohne sie auf das Treffen mit Ivar, Strymos und Jeto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich bespricht, unterhält sich Augustus mit seiner Schwester und Kenji. Henk erlöst Käpt’n Jeto von dem Fluch und erreicht, dass Jeto die Helden zurück zur [[Baiula Spei]] bringen wird, was er im Anschluss an das Gespräch seinen Freunden berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.16''') Kenji informiert die Helden über den Inhalt seines [[Korrespondenzen#Kenjis Brief an den Bund des Lichtes|Briefes an den Bund des Lichtes]] und Henk offenbart ihnen, was er seiner [[Order of the black Fox|Gilde]] geschrieben hat. Im Anschluss entbrennt eine Diskussion über die Arbeit seiner Gilde und die Bedeutung des [[Eid der Verschwiegenheit|Twill-Eides]], den die Helden geschworen haben (vgl. [[Episode 19-02: Bandenkrieg in Freywall#Der Eid der Verschwiegenheit|Kap.19.02]]). Schließlich kommt Ivar mit einer „[[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]]“ dazu und stößt mit den Helden auf die Rettung des einzig wirklichen freien Ortes auf der ganzen Welt an. Er erzählt von der Gründung [[Fuselfels|Fuselfels‘]] durch [[Fuselfels#Plauzen-Paul|Plauzen-Paul]], wie er dadurch das Seevolk überhaupt erst zu einem Volk gemacht hat und seinen Plänen, langfristig das Piratenleben an den Nagel zu hängen und eine Annäherung an das Festland zu versuchen. Ivar steht diesen Plänen allerdings eher skeptisch gegenüber und möchte seine Freiheit nicht verlieren. Müde legen sich dann alle schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen weckt Ivar die Helden, versichert ihnen, dass sie Käpt'n Jeto, der sie zur [[Baiula Spei]] zurückbringen soll, vermutlich trauen können und ihn auf keinen Fall mit „Lord“ ansprechen sollen. Dann verabredet er sich zum Mittag mit ihnen im Fuselpott und geht zu einem Treffen mit Jeto. Die Helden verabschieden sich vormittags von Strymos, welcher sie beim Verlassen der Halle abpasst und umarmend verabschiedet, was nicht bei allen auf Gegenliebe stößt. Dann holen die Helden Ekky aus dem „stinkenden Mann“ ab und unterhalten sich noch kurz bei einem Teller Eintopf mit Ekkys Stiefmutter, weil Ekky mit seiner Kraft noch vor seiner Abreise bei einer anstrengenden Reparatur helfen muss. Wigo, welcher selbstsicher und gut gelaunt wirkt, kommt mit Heli und dem Papagei dazu und gemeinsam begeben sie sich zum Mittag in den Fuselpott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags stoßen die Helden mit Ivar und Jeto zum Abschied an, während sich Kaltfisch an einem anderen Tisch mit Schmogol, Hohlzahn-Piet und Hackfressen-Jack unterhält. Einige Piraten versuchen, bei den Helden anzuheuern, werden aber schnell abgewimmelt. Ivar bedauert es sehr, dass er Henk wieder ziehen lassen muss und wünscht sich bald ein Familientreffen der Behringers. Dann verabschiedet er sich und die Helden werden von Kaltfisch, der sich als nützlich erweisen will, zu Hackfresse geschickt, welcher noch wichtige Informationen für sie hätte. Hackfresse erzählt den Helden bei einem guten Fusel die Geschichten von dem brutalen „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Grett, dem Abzieher]]“, dem Meereskreaturen beherrschenden „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Krakenmaul-Merle]]“ und dem Meisterstrategen „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Seeigel-Ragnar]]“, damit sie sich ein Bild davon machen können, mit welchen Fähigkeiten die Untoten ausgestattet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Käpt'n Jeto brechen die Helden dann auf, um mit seinem Schiff, welches mittlerweile in die „Heiße Holly“ umbenannt wurde, in See zu stechen. Seine Mannschaft findet es sehr schade, dass die Helden nur mitgenommen werden, sich aber nicht der Mannschaft anschließen wollen. Während Henk dank seines innigeren Verhältnisses zu Doganon durch den Sturmschluck den Seegang geniest und im Ausguck nach der Baiula Spei sucht, wird Octavia durch den Wellengang etwas übel und sie zieht sich mit Kenji und Augustus in die Kajüte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag kommt die Baiula Spei in Sicht, welche von einem Zweimaster verfolgt wird. Dieser wird als die Salzmähre identifiziert, mit welcher die Schwarzmagier das Schiff der Helden angreifen. Iustus blockt die Kanonenkugeln mit einem magischen Schild, und die Baiula Spei erwidert den Angriff. Die Salzmähre weicht unter der Führung von Seeigel-Ragnar geschickt den Kugeln aus und der Nekromant schickt einen schwarzen Schatten, welcher sich dem elementaren Feuergeschoss entgegenwirft und von diesem verzehrt wird. Käpt'n Jeto setzt sofort Kurs auf das Gefecht, um die Baiula Spei zu unterstützen und gemeinsam die Salzmähre einzukesseln. Einige Seeleute geraten unter den Einfluss des Schwarzmagiers und springen in die Fluten, um zur Salzmähre zu schwimmen. Als es für die Angreifer eng wird, ruft der Nekromant einen grünlichen Nebel hervor, welcher beide Mannschaften in Panik geraten lässt, während die Salzmähre flieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Nebel sich verzieht, verabschieden sich die Helden von [[Käpt'n Jeto]] und rudern zur Baiula Spei. Kaltfisch begrüßt die Mannschaft und offenbart ihnen, dass er ab jetzt nicht mehr das Kommando hat, was alle erleichtert aufnehmen. Der Admiral meldet den Verlust von drei Matrosen und schlägt vor, sich in der Offiziersmesse zu treffen, nachdem die Helden sich etwas frisch gemacht haben. Das Mädchen Heli wird zur Köchin gebracht und kurz darauf schlägt Henk Wigo mit einem Schlag nieder und sperrt ihn in eine Zelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk weckt Wigo mit einem Eimer Wasser, nennt ihn Verräter und droht ihm an, ihn auch als einen solchen zu behandeln, worauf Wigo sich vor Entsetzen übergibt und am ganzen Leib zittert. Henk gibt ihm noch eine Nacht und würde am nächsten Morgen von Wigo wissen wollen, warum er ihn nicht wie einen Fisch ausnehmen sollte. Mit ernsten Blicken verlässt er Wigo, überlässt ihn sich selbst und begibt sich in seine Kajüte. Auf ihren Zimmern liegen die frisch gewaschenen Kleider der Helden und nach einer ausgiebigen Wäsche zieht jeder wieder gerne seine vertrauten Sachen an. Henk spricht mit Kenji und bittet ihn, später mit Wigo zu sprechen, ihn aber nicht zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.17''') Vor seinem Besuch in der Offiziersmesse sucht Kenji seine Kapelle auf und betet (s. [[Kenjis Tempel#Kenjis Vision im Gebet (25. Spealis 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Anschließend trifft er die anderen bei der Besprechung mit dem Admiral und den Führungsoffizieren. Sie beratschlagen über die beste Route zur Insel Lyo und entscheiden sich auch mit Ekkys Informationen für die schnellere der beiden Strecken. Anschließend berichten die Helden von ihrem Abenteuer auf [[Fuselfels]], bevor der Admiral ihnen seine Neuigkeiten präsentiert. Wellenbrecher hat von einem ankarzer Fürsten erfahren, dass Adarians Verschwinden ganz [[Barthavion]] in Aufruhr versetzt hat und die „Suche nach dem Held von Trutz“ zu einer beliebten Aufgabe für Abenteurer und Helden geworden ist, an der sich sogar der legendäre Held [[Lindrad und Nandrad|Nandrad]] beteiligt. Die Hoffnungen und Gebete der Menschen sind bei den drei Helden und die Fahrt der Baiula Spei hat bereits jetzt schon einen mythischen Status auf ganz Aloran erreicht. Außerdem erfuhr der Admiral, dass sich neue Kulte in Barthavion ausbreiten und Prediger des Untergangs die Menschen vom Glauben an die [[Götter#Die Passionen|Passionen]] und an das Licht abbringen. [[Elbrecht von Altlay]] ist mit seiner Gruppe in den [[Ankarz#Landschaften|Dürdirs-Wäldern]] verschollen und [[Isgar Wintras|Prinz Isgar]] soll ihn suchen. Ein gemeinsames Kampftraining wird für den nächsten Tag geplant und den Helden wird von [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und [[Iustus Trebatius|Iustus]] angeboten, die Nachtwachen für sie zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk mit Octavia in ihrer Kajüte noch über seine Sorgen spricht, sucht Kenji Wigo in der Zelle auf und bringt ihm etwas zu essen. Er erzählt diesem von seiner Zeit als Straßenjunge und wie es ihm gelang, mit der Hilfe eines Mystikers einen anderen Weg für sein Leben einzuschlagen. Dann signalisiert er dem Jungen, dass er ein solcher Mystiker für ihn sein könnte, und zieht sich unverrichteter Dinge zurück. Schließlich legen sich alle Helden todmüde schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht erwacht Henk durch seltsame Geräusche und hört Adarian im Wasser nach ihm rufen (s. [[Henks_Taverne#Henks 2. Sichtung (Nacht, 25/26. Spealis 351 JF)|Henks Taverne]]). Beim Frühstück erwähnt er davon aber gegenüber seinen Freunden noch nichts.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag geht Henk zu Wigo und konfrontiert ihn mit der Konsequenz seiner gut ausgeführten Spitzeltätigkeit. Wigo muss sich bis zur Ankunft bei Lyo überlegen, ob er die Baiula Spei verlassen will und mit Heli auf der Insel bleibt, oder ob er sich der Aufgabe verschreiben will und sich den Mutigen anschließt, um die Welt zu retten. Anschließend tauscht er sich kurz mit Kenji aus, welcher gerade zuvor mit dem Admiral über die anstehende Ansprache zum Mittag gesprochen hat. Kenji suchte Abdrushin auf, um sich bei ihm über den Gesundheitszustand der Mannschaft zu erkundigen, und erfuhr, dass dieser den Helden heute Abend gerne etwas erzählen würde. Octavia sucht das Labor auf und bekommt von Iustus ein Geschenk, mit welchem sie sich im Anschluss vertraut macht, bis das Signal zum Antreten ertönt und die Ansprache stattfinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag spricht Kenji mit Henk und Octavia an seiner Seite der gesamten, versammelten Mannschaft Mut zu und schwört sie erneut auf die Aufgabe ein. Anschließend begibt er sich mit Henk und Augustus zum Kampftraining, während sich Octavia wieder mit Iustus in das Labor zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag trainieren Augustus, Henk und Kenji mit mehreren Mannschaftsmitgliedern den waffenlosen Nahkampf. Augustus hat den Seemännern bereits einige militärische Techniken beigebracht und Henk zeigt ihnen ein paar fiese Tricks. Kenji begibt sich wieder an Deck und Augustus und Henk lassen sich nun von drei Männern gleichzeitig angreifen, um eine mehrfache Abwehr zu demonstrieren. Im Anschluss an das Training führen Augustus und Henk noch ein längeres Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erzählt Henk seinen Freunden von seinen zwei Adarian-Sichtungen (vgl. [[Henks Taverne]]) und tauscht sich mit ihnen über die Bedeutung der Beobachtungen aus. Außerdem berichtet Abdrushin den Helden von dem [[Abdrushin#Das Lied des Delphins (Spealis 351 JF)|Lied des Delphins]], welches er erlebt hat. Anschließend legen sich Octavia und Henk ins Bett und Kenji hält in der Kapelle eine Andacht, in der den anwesenden fünf Bambusen, welche durch den Kontakt mit den Schwarzmagiern mittlerweile verängstigt waren, der Ernst der Lage bewusst werden sollte, so dass sie sich auch noch für einen Abbruch der Reise auf Lyo entscheiden können. Dort erfährt er auch von verletzten Matrosen im Kampftraining und erkundigt sich danach nochmal bei dem ebenfalls bereits zu Bett gegangenen Augustus, bevor er sich selbst ebenfalls Schlafen legt, dabei wie Octavia seine Wache vergessend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht werden die Helden durch den Maat Sturmfels geweckt, welcher eine Schlägerei unter Deck meldet, bei der Ekky beteiligt ist. Henk und Kenji machen sich sofort auf den Weg, um den Streit zu schlichten, und Octavia legt sich wieder hin. Ekky kämpft unter Deck gegen fünf Matrosen und schlägt gerade einen mit seiner berühmten Walfaust um, als die beiden Helden dazukommen. Henk versucht, die Lage zu entwirren und aufzuklären, wie es zu dem Streit gekommen ist, und verdonnert alle Beteiligten zum Kampftraining am Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden bei  Frühstück die Fahrt nach Lyo planen und überlegen, was sie dort noch für Vorräte nachfüllen können, meldet der Ausguck treibende Wrackteile im Wasser und alle gehen zum Bug, um sich ein Bild zu machen.  Auf einem der Teile wird ein Überlebender gesichtet, welcher bewusstlos ist, aber noch zu leben scheint. Er wird an Bord geholt und von Abdrushin auf der Krankenstube versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden auf die Nachricht des Arztes warten müssen, dass der Schiffsbrüchige wieder bei Bewusstsein ist, wendet sich Octavia wieder ihren Übungen zu und Henk, Augustus und Kenji begeben sich zum Training in den Frachtraum. Nach gut zwei Stunden ist das Ausdauertraining beendet und Henk und Kenji holen Octavia im Labor ab, um nach dem Geretteten zu schauen. Dieser ist inzwischen erwacht und betet völlig verängstigt auf Olburgisch, was jedoch keiner der Anwesenden spricht. So wird der Olburger Kaltfisch hinzugezogen, welcher den Betenden harsch unterbricht und in seiner Muttersprache anschnauzt. Er entlockt dem Geretteten, dass sein Schiff von einer Seeschlange versenkt und alle Überlebenden unter Wasser gezogen wurden. Nach kurzen Überlegungen, wie es jetzt weitergehen kann, teilt Kaltfisch mit den Helden in der Kapitänskajüte sein Wissen über Lyo. Nachdem Kenji und Octavia über [[Roana Dernheim|Roana]] den Namen von Helis Mutter (Annie Wever) erfahren haben, hält Augustus noch eine Einsatzbesprechung ab, in der er seinen Freunden nochmal seine Erfahrungen mit den [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und ihren umgewandelten Sklaven in der Höhle vor Perlheim zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.18''') Nachdem die Helden mit Wigo gesprochen haben und es geklärt ist, dass er die Helden mit Heli auf die Insel begleiten wird, besteigen alle das Beiboot und werden von den [[Baiula_Spei#Matrosen:|Matrosen]] Klippstein, Grauwasser und Weihwind nach [[Lyo]] gerudert. Die Überfahrt dauert gute drei Stunden und der Regen und der starke Wellengang durchnässen die Helden bis auf die Knochen. Henk bemerkt, als sie an der Westseite der Insel angelangt sind, einen mannsgroßen Schatten, welcher unter dem Boot durchtaucht. Wachtürme sind anscheinend unbesetzt und die Helden rudern weiter bis in den Hafen von Zuiderstadt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuiderstad.png|300px|rahmenlos|rechts|Zuiderstadt auf der Insel Lyo]]&lt;br /&gt;
Die Insel ist wie ausgestorben und eine bedrückende, schwere Stille liegt über dem Land. Das Boot legt im Hafen neben dem Schiff „''Wol‘s Zegening''“ an und die Helden erkunden die Stadt, während die Matrosen mit Wigo und Heli sich im verlassenen Wachturm verstecken und auf die Rückkehr der Helden warten. Es gibt keine auf den ersten Blick offensichtlichen Kampfspuren, jedoch findet sich an einem Wachturm, dem Bürgermeisterhaus und der Wolskirchentür Spuren einer klebrigen, grünen Substanz, welche Augustus als den Klebeschleim der Wasserghule identifiziert, mit dem die Opfer fixiert werden. Im Gasthaus treiben die Helden in einem versteckten Kellerraum hochprozentigen Fusel namens „Kustmist“ auf und jeder nimmt mehrere Flaschen davon mit. Henk füttert auf der Straße einen streunenden Hund und in der Kirche machen die Helden eine grausige Entdeckung. Der Priester der Gemeinde wurde mit jenem Schleim an das Wolskreuz der Sakristei geklebt und ist dort erstickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden fühlen sich ständig beobachtet und dann werden drei Männer gesichtet, welche eine große Kiste ziehen. Als diese auf die Helden aufmerksam werden, stoßen sie gleichzeitig einen lauten Schrei aus, welcher sie klar als verwandelte Wasserghule erkennbar macht, und greifen an. Einer spuckt einen Pfropfen klebrigen Schleim auf Kenji und die beiden anderen rennen auf die Helden zu. Augustus streckt zwei Angreifer nieder, nachdem der eine mit Kenji gerungen hat, und Octavia feuert einen Feuerpfeil, welcher allerdings kaum Schaden verursachte, auf den Spucker, welcher auch von Henk angegriffen und beinahe enthauptet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf bemerken die Helden immer noch dieses Gefühl, beobachtet zu werden, und ein Einwohner wird in einem Haus gesichtet und von Henk überrascht und zur Rede gestellt. Es ist der Dorftrottel Tjark, welcher ihnen berichtet, dass er von den anderen Überlebenden nicht mitgenommen wurde, weil er die Fischteufel mit seinem lauten Klopfen zur Kirche gelockt haben soll, wo sich die übrigen Bewohner versteckten. Er erzählt, dass sich die Einwohner, die entkommen konnten, nach dem Überfall auf Kempers Hof zurückgezogen haben, ohne ihn mitzunehmen, und er malt den Helden eine Wegbeschreibung in den Staub der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über totenstille Felder und an leeren, verlassenen Häusern vorbei kommen die Helden schließlich mit Heli und Wigo im Schlepptau am Bauernhof an. Das Hauptgebäude ist verlassen, allerdings stehen im Stall relativ frisch gefütterte Kühe. Dann werden die Helden von einem Pfeilschuss überrascht, welcher aber sein Ziel verfehlte, und sie ziehen sich in die Scheune zurück. Dort werden sie von dem Bauern mit drei Knechten gestellt und Heli gibt sich zu erkennen. Aus Angst greift ein Knecht dennoch Augustus an, wird aber elegant von diesem zu Boden gedrückt, bis er jammerte, sie könnten keine Abgaben mehr an das Seevolk zahlen. Die Helden lösten das Missverständnis auf, für Piraten gehalten zu werden, und fragen nach Annie Wever, woraufhin sie zu einer weiteren, etwas abgelegenen Scheune geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überlebenden von Zuiderstad verstecken sich in der Scheune und der Bauer holt Annie und einen weiteren Mann heraus, welcher die barsaivische Gemeinsprache spricht und übersetzt. Die Helden erfahren, dass alles damit anfing, dass Heli die Teufel am Strand sichtete, was ihr aber niemand glaubte. Dann verschwand zunächst Helis Vater, danach fast alle weiteren Fischer. Den Piraten konnten die Abgaben nicht bezahlt werden und sie nahmen stattdessen die Kinder mit. Nachdem der Leuchtturm ausfiel, raubten seltsame Fischteufel nachts Menschen aus dem Ort und  die Bevölkerung beschloss, das letzte Schiff des Ortes mit der Bitte um Hilfe nach Rikstedt zu schicken. Der Wachtmeister ging zum Leuchtturm, kam aber nicht zurück. Nach weiteren Überfällen auf den Ort kam endlich ein Wolspriester aus Rikstedt mit Wachen an und ordnete an, dass sich die Menschen in der Wolskirche einschließen sollten. Anschließend suchte der Priester den Leuchtturm auf, kehrte aber auch nicht zurück. Dann lockte Tjark durch sein Klopfen die Fischteufel zur Kirche und viele wurden von ihnen entführt. Die Überlebenden flohen zu Kempers Hof, wo sie jetzt von den Helden gefunden wurden. Die Helden werden gebeten, beim Leuchtturm nach dem rechten zu sehen und den Leuchtturmwärter Göttrik zu retten, falls es noch nicht zu spät sei. Sie bekommen eine Wegbeschreibung und wollen sich noch vor der Dämmerung auf den Weg machen, während Wigo mit einer magischen Waffe bei den Menschen aus Zuiderstad bleibt und aufpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.19''') Die Helden folgen dem beschriebenen Weg durch die Dünen, vorbei an verlassenen Hütten, bis sie hinter einem Ruinenfeld am Strand den erloschenen Leuchtturm erblicken. An der Küste ist ein großes Schiff aufgelaufen, die &amp;quot;''Woltruida''&amp;quot; und Spuren von Flossen und Schuhen überqueren die Landzunge und verschwinden im Wasser an der Südküste. Ein Späher wird beobachtet, seine Spur kann aber in den Dünen nicht verfolgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingangstür des Leuchtturms ist eingeschlagen und in der Feuerkammer finden die Helden eine erschlagene Wache aus Rikstedt. Im Keller hat sich der Leuchtturmwärter eingeschlossen und Henk kann die Tür knacken, während Augustus und Kenji angreifende Fischmonster abwehren. Nachdem der Wärter mit einem Heiltrank versorgt ist, zeigt er den Helden den Ort im Watt, wo seiner Meinung nach alles anfing, als vor einiger Zeit einen halben Tag lang eine Wasserfontäne aus dem Boden emporschoss, genau bei den Ruinen des „Duivelscirkels“, welche bei Ebbe am Südstrand zu erreichen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen sich in der Dämmerung beim Einsetzen der Ebbe auf den Weg durchs Watt, wobei ihre Schritte beim Gehen seltsam gurgelnde Töne erzeugen und ein salzig-fischiger Geruch in der Luft liegt. Sie begegnen einem riesigen Wattwurm von bestimmt zwei Schritt Länge, welcher sich unter Henks Fuß aus dem Boden schraubt, um direkt daneben wieder in den Sand einzutauchen und beim Verschwinden einen halben Schritt hohen Sandhaufen zu hinterlassen. Die Ruinen können im Dunkeln als kantige Erhebungen ausgemacht werden und, nachdem ein reißender Priel überwunden ist, finden die Helden eine Art Steinkreis mit Blumenornamenten, in dessen Mitte eine geflutete Treppe ins Wasser hinabführt.&lt;br /&gt;
[[Datei:GF-turm.png|100px|rahmenlos|links|Der Duivelscirkel am Südstrand von Lyo]]&lt;br /&gt;
Octavia erkennt mit Astralsicht, dass das Wasser in der Treppe nur eine Ellen tief ist und nach unten von einer dünnen, grünen Schleimschicht begrenzt wird, welche von magischen Artefakten an den Wänden erzeugt wird, welche aus dem unbekannten Material  besteht, welches die Helden schon mehrfach gefunden und den Gesichtslosen zugeschrieben haben. Unter der Barriere, welche einfach, aber mit einem unangenehmen Gefühl durchdrungen werden kann, befindet sich atembare Luft, wenngleich etwas stickig und irgendwie dichter als gewohnt. Die Helden gehen die Treppe hinab in die Tiefe.&lt;br /&gt;
[[Datei:GF-oben.png|200px|miniatur|rechts|Eingang zur Grünen Festung]]&lt;br /&gt;
Die Größe der Anlage ist beeindruckend und Augustus vermutet, dass es sich um eine alte Festungsanlage handelt. Das Zusammenspiel von zwergischer und elbischer Architektur erinnert an die Heiligtümer im Norden und verweist zurück auf Uselias' Zeitalter als Entstehungszeit. An einigen Wänden wächst ein Belag, welcher grünlich schimmert und die Umgebung mit einem für die Augen unangenehmen „Licht“ schwach erleuchtet. Als die Helden bereits einige Räume durchsucht haben, werden sie durch Geschrei nach Hilfe überrascht. Sie beobachten, wie Tjark, ihr Informant aus der Stadt, mit vier Fischwesen rangelt, welche ihn überwältigen wollen. Die Helden eilen ihm zur Hilfe und töten die Angreifer. Während Tjark sich wieder auf den Heimweg macht, erkunden die Helden einen letzten Raum und entdecken über einer Treppe nach Unten ein großes Wandrelief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Relief ist leider an den Rändern beschädigt, aber es finden sich darauf ein Drache, ein Elb und ein Zwerg, welche gegen angreifende Dämonen kämpfen. Beim Anblick des Bildes überkommt die Helden eine kurze Vision Uselias', wo sie durch seine Augen die Szene des Reliefs sehen und erkennen, dass sie sich auf den Zinnen dieser Festung befinden und der Elb eine goldene Rüstung und eine Narbe auf der rechten Wange hat. Kenji erkennt ihn wieder als den Elb aus seinem Traum in Perlheim (vgl. [[Drachenträne#Kenjis Traum: Uselias und Vishmiel verbünden sich mit dem Elb|Kenjis Traum]]). Auf dem Relief gibt es Inschriften in drei Sprachen, welche übersetzt etwa „Die Verteidiger der grünen Festung“ bedeuten, wie die Namen „Greenhold“ (zwergisch) und „Caras-Calen“ (elbisch) vermuten lassen. Die Treppe unter dem Relief führt nach Norden in die Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schimmernden Wände erhellen etwas den Weg und bereits im ersten Raum findet Henk eine Geheimtür, hinter welcher eine Treppe abwärts führt. Dort warten allerdings bereits drei Fischmonster und während zwei auf die Helden stürzen, verschwindet der dritte hinter einer undurchsichtigen Barriere, welche auch nicht durchdrungen werden kann, selbst mit Feuer nicht. Stattdessen entlädt sie sich in elektrischen Blitzen. Die Helden müssen zwangsläufig einen anderen Weg finden und erkunden die weiteren Gänge.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung1.png|miniatur|Die Grüne Festung - der gemeinsame Weg]]&lt;br /&gt;
Sie folgen einen Gang, welcher nicht mit den Leuchtflechten bewachsen ist, und stoßen auf eine Tür, welche ein kompliziertes Schloss zwergischer Bauart aufweist. Henk kann es nur mit Octavias Hilfe knacken, da der Auslösemechanismus nur astral geschaut werden kann. Doch als die Tür geöffnet wird, schnellt hinter Octavia und Henk ein Fallgitter herunter und trennt die Helden von Augustus und Kenji. Die Tür führt in einen größeren Raum, in dem Kampfspuren an den Wänden zu finden sind, und Henk kann zwar einen Geheimgang entdecken, findet aber keinen Öffnungsmechanismus. Als sich die Geheimtür plötzlich von allein öffnet, tut sich ein dunkler Gang auf und es scheint etwas weggehuscht zu sein. Henk übergibt Kenji Adarians Lampe und einen Heiltrank und dann folgen die beiden dem Gang. Augustus und Kenji können nur zuschauen und nehmen dann einen leichten Schrei im Kopf war. Sie hören nur noch das Fallen von Henks Säbel und Octavias Stab, bevor sich die Geheimtür wieder schließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;SOLO: Octavia und Henk&amp;quot; hide=&amp;quot;Diese Informationen haben bisher nur Henk und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung2.png|miniatur|Henk und Octavias Weg zur Zuchtkammer mit anschließendem Kampf]]&lt;br /&gt;
Der Geheimgang endet in einer Kammer, in der bereits ein Gesichtsloser mit drei Sklaven auf die Helden wartet. Ein telepathischer Befehl raubt ihnen den Willen, Henk und Octavia ergeben sich ihrem Schicksal und folgen den Monstern tiefer in die Anlage. Sie durchqueren einen Raum, in dem Menschen, bei denen die Verwandlung in Fischmonster schon begonnen hat, apathische nebeneinander hocken. Anschließend kommen sie durch einen Raum, in dem lauter leere Luftkartuschen liegen, mit denen vermutlich das Wasser aus der Anlage geblasen wurde. Schließlich werden die beiden in einem Raum angeklebt, in welchem noch viele andere Menschen auf ihre Verwandlung warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Gefangenen kommen Henk und Octavia ins Gespräch und erfahren, dass sie die Mannschaft der „Woltruida“ sind und die Fischteufel immer wieder Gefangene abholen und nicht zurückbringen. Darauf kommen auch tatsächlich der Geschichtslose mit seinen Sklaven und holt die beiden ab, indem er sie wieder unter mentale Kontrolle setzt. &lt;br /&gt;
Die beiden werden durch eine weitere Barriere in das ehemalige Heiligtum der Anlage geführt, welches entweiht und mit einer Nythorath-Statue ausgestattet wurde. Henk wird auf den Altar gelegt und Octavia muss mit ansehen, wie sich Tentakeln aus einem neu angelegten Wasserbecken emporsteigen und sich eine auf Henks Gesicht hinabsenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade als die Situation aussichtslos erscheint, durchzuckt ein heller Blitz die Gedanken der beiden und Uselias befreit sie von der mentalen Kontrolle, so dass Henk den Tentakel herausziehen und Octavia mit Feuerbällen angreifen kann. Gegen erneute Übernahmeversuche scheinen sie nun gefeit zu sein. Mit einem lauten Schrei ruft ein Gesichtsloser weitere Wachen herbei und es entbrennt ein heftiger Kampf, in dem Octavia mit Feuerbällen die Gegner auf Distanz hält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;SOLO: Augustus und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Diese Informationen haben bisher nur Augustus und Kenji &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung3.png|miniatur|Der Weg von Augustus und Kenji durch die Grüne Festung, der orange Punkt ist der Wol-Priester]]&lt;br /&gt;
Augustus und Kenji entscheiden sich dazu, einen alternativen Weg zu suchen, mit dem sie die magische Barriere umgehen können. Sie müssen zwei Wasserghule überwinden, als sie am Haupteingang vorbeikommen, und anschließend erkunden sie die andere Seite der anscheinend symmetrisch aufgebauten Festung. Hier entdecken sie ähnliche verschlossene Räume wie zuvor, doch eine Tür steht einen Spalt auf.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Kraft kann die Tür geöffnet werden und im Raum dahinter ist ein Geheimgang geöffnet. Es befindet sich auch ein Wolpriester in dem Raum, welcher jedoch langsam flieht, während Augustus und Kenji den Geheimgang erkunden. Als dieser in einer Sackgasse mit vermutlich einer weiteren Geheimtür endet und sie erfolglos nach einem Öffner suchten, entschließen sie sich, den Priester zu fragen, wie er dahin gelang war. Sie finden ihn im Gang vor einer Zwischentür und stellen ihn zur Rede. Sein Name ist Jaap van Hoogstraten und er weigert sich, ihnen irgendwelche Informationen zu geben, da er überzeugt ist, dass bereits alle tot sind und niemand mehr gerettet werden kann. Er versucht die Helden davon zu überzeugen, mit ihm zu fliehen, und verweigert jegliche Mithilfe. Als er auch beleidigend und unhöflich wird, schleift Augustus ihn mit in den Geheimgang und auch Kenji setzt ihn unter Druck. Erst als Augustus den Inquisitor blutig schlägt, schreitet Kenji ein und bringt Augustus wieder zur Besinnung. Aus Dankbarkeit zeigt der Inquisitor den beiden den Geheimgang und Kenji trägt ihm auf, an Ort und Stelle auf ihre Rückkehr zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Augustus macht sich Kenji auf den Weg tiefer in die Anlage und gemeinsam überwinden sie vier Wasserghule, bevor sie den Raum mit den bereits verwandelten Menschen durchqueren, um zu ihren Freunden zu gelangen. Diese sind gerade in einem Kampf mit den Wasserghulen verwickelt. Augustus steigt sofort in den Kampf ein, während ein Gesichtsloser versucht, Kenji zu kontrollieren. Dieser kann die Übernahme jedoch mit Uselias' Hilfe abschütteln und schlägt mit seinem Stab der Kreatur auf den Schädel. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji wird von Mindergeistern angegriffen, welche als Nebenwirkungen von Octavias Zaubern die Anwesenden attackieren. Sein linker Arm wird verbrannt und er erleidet höllische Schmerzen, die er lediglich mit einem Heiltrank dämpfen kann. Augustus hält problemlos die Angreifer in Schach, wird aber immer weiter bedrängt und unter Druck gesetzt. Henk beobachtet noch, wie sich die Gesichtslosen durch einen Geheimgang absetzen und fliehen, bevor die Wasserghule überwältigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Spealis ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung4.png|miniatur|Der Ort des Kampfes, an dem Kenji verletzt wurde, und der Fluchtweg hinaus]]&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf finden die wiedervereinten Helden einen [[Brief vom Bund des Xul]] und bemerken, nachdem sie über den Brief und die beiliegende Karte studiert haben, dass sie mit den Füssen bereits im Wasser stehen, welches weiter steigt. Die Helden beeilen sich, die Gefangenen zu befreien und suchen einen anderen Weg aus der Anlage heraus. Sie finden im hinteren Teil Treppenaufgänge, von denen einer noch intakt ist. Die lange Treppe führt an die Oberfläche und der Durchgang scheint gerade erst freigelegt worden zu sein. So entkommen sie mit den Überlebenden aus der Grünen Festung und erreichen erschöpft am frühen Morgen die Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.20''') Die Helden sind froh, es aus der Grünen Festung nach oben geschafft zu haben, bevor die Wassermassen die Anlage überflutet haben, und sind sehr geschwächt. Henk spürt stechende Schmerzen in der Magengegend, Octavia ist so erschöpft, dass sie sich sofort hinlegt, und Kenji hat noch starke Schmerzen in seinem verbrannten, linken Arm. Etliche Olburger würgen wie Henk immer wieder Tentakelreste aus und die Männer eines Schiffes aus Ankarz bedanken sich bei den Helden. Einige Olburger stellen fünf Piraten, welche sie als die Entführer ihrer Kinder identifizieren, und überwältigen sie. Die Helden machen sich mit einigen Überlebenden auf den Rückweg zu Kempers Scheune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ankommenden werden von den Frauen und Kindern freudig begrüßt und Wigo erzählt von einem Angriff der Fischteufel, welchen er mit der magischen Waffe abgewehrt hat. Den Säbel gibt Wigo Kenji zurück, den Langdolch von Henk darf er behalten.  Der Wirt lädt die Helden in sein Gasthaus „Zuider-Rust“ ein und mit einem Ochsengespann geht es in die Stadt. Kenjis Arm fühlt sich an, als ob er gar nicht mehr richtig zu ihm gehören würde, und seine Muskeln verkrampfen sich immer mehr vor Schmerzen. Zurück in Zuiderstad bekommen die Helden ihre Zimmer gezeigt und der Wirt will das Essen vorbereiten, während sie sich kurz ausruhen könnten. Ein Sturm zieht auf, welcher verhindert, dass sie sofort zur Baiula Spei übersetzen können. Die Helden legen sich erschöpft ins Bett und schlafen mit Regentropfen an den Fensterscheiben am frühen Nachmittag ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht träumen die Helden einen identischen Traum, in dem Uselias ihnen einen besonderen Ort auf der Insel zeigt und sie um Hilfe bittet (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Traumbotschaft und Bitte (28/29. Spealis 351 JF)|Uselias' Traumbotschaft]]). Die Helden sollen den Stein der Göttin finden und ihr Licht erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Spealis ===&lt;br /&gt;
Als die Helden durch ein Klopfen an der Tür geweckt werden, ist es zu ihrer Überraschung bereits wieder Mittagszeit ist und sie anscheinend durchgeschlafen haben. Ein Blick aus dem Fenster verrät, dass der Sturm noch im vollen Gange ist und die geschnappten Piraten am Galgen des Hafens im Wind tanzen. Die Helden tauschen sich kurz über ihren Traum aus und begeben sich dann in die Gaststube zum Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Einheimische applaudieren schüchtern und der Wirt hat ein Huhn gebraten und zusätzlich eingelegten Fisch und andere Zuiderstader Spezialitäten aufgetischt. Henk geht es schon wieder besser und er hat Hunger. Kenji geht es nicht viel besser und es fühlt sich für ihn an, als ob er einen dicken viel zu engen Lederhandschuh am linken Arm tragen, und ist gezwungen, als Linkshänder mit der rechten Hand zu essen. Während des Mahls tuschen sich die Helden über ihre Erlebnisse in der Grünen Festung aus, nachdem sie getrennt wurden. Dabei spricht Augustus auf Nachfrage von Henk den Inquisitor an, welcher ihnen den entscheidenden Geheimgang gezeigt hat. In dem Moment viel ihm und Kenji bitter wieder ein, dass sie den Inquisitor im Eifer des Gefechts in der Grünen Festung zurückgelassen hatten. Als der Wirt sie dann fragt, ob sie etwas über den Verbleib des Inquisitors wissen, welcher wohl der barmherzigste Mensch auf Erden sei und sich immer rührend um die Armen und Kranken kümmert, zieht sich Kenji auf sein Zimmer zurück. Henk und Augustus erzählen dem Wirt, dass der Inquisitor es leider nicht geschafft hat und in der Grünen Festung zu Tode gekommen ist. Dann fragen sie den Wirt, wo sie Schafsfett bekommen können, und ob er einen großen Felsen auf der Insel kennt. Er gibt ihnen Wegbeschreibungen zu einem Schafsbauern und zu dem Felsen, wobei er sie vor dem Stein warnt und behauptet, man würde bei Vollmond wahnsinnig in seiner Nähe. Octavia geht zu Kenji auf sein Zimmer und spricht mit ihm über seine Verletzung und ihre Schuld daran, während sich Augustus und Henk am Tisch unterhalten. In einer Stunde wollen sie dann aufbrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchnässt erreichen die Helden den Schafshof und werden freundlich begrüßt, nachdem sie erkannt wurden. Sie werden an das Feuer eingeladen und bekommen Schafsmilch zu trinken, welche Henk gut mundete und Kenji nur nippend über die Lippen kam. Die alte Frau ist sehr stolz auf die Milch und gießt immer wieder nach, sobald die Schale geleert ist, während ihr Mann das erbetene Schafsfett holt. Ein in Stoff gewickelter Klumpen von der Größe eines Kopfes bringt der Hirte mit, von den eigenen Schafen und das beste Fett auf Lyo, wie er immer wieder betont. Geld will er nicht, es ist für ihn ein Zeichen von Wols Gastfreundschaft, dass er es seinen Retter schenken darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen bei Regen und Wind weiter und suchen den Felsen auf dem höchsten Punkt der Insel in einem Kiefernwald. Als sie ihn gerade entdeckt haben, müssen sie sich gegen eine wilde Bache zur Wehr setzen, welche fast Octavia umgerannte, wenn Augustus sie nicht aus der Bahn gestoßen hätte.  Doch nachdem Octavia das Schwein mit Feuer vertrieben hat, können sie sich der Untersuchung des Steines widmen. Obwohl keine Zeichnung zu sehen ist, kann Octavia ganz schwach eine Magie ausmachen, welche von einer halbmondförmigen Stelle ausgeht. Kenji spürt deutlich, dass es sich bei dem gesuchten, alten Kultplatz um einen Ort der [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Nauda_-_.E2.80.9EDie_Seherin.E2.80.9C|Nauda]] handelt. Er möchte den Platz neu weihen und schlägt vor, dafür ein Silberopfer zu erbringen und vielleicht etwas zu räuchern, um eine Nauda heilige Atmosphäre zu schaffen, während er [[Nauda#Hymnus an Nauda|ihre Hymne]] singt, zu der er alle einlädt, miteinzustimmen. Octavia findet in der Nähe noch ein paar Beeren, welche Rauschzustände auslösen können, und Henk steuert etwas starken Tobak bei. Während Octavia die Räucherung überwacht, trägt Kenji die Hymne vor. Nach sechsmaliger Wiederholung stellt sich die erwünschte Wirkung ein und der Platz wird von Naudas Präsenz erfüllt. Kenji ist zu Tränen gerührt und auch die anderen spüren deutlich die Anwesenheit der Göttin. Die Helden bekommen [[Nauda|Naudas]] Segen (+1 Intuition für einen Monat).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk holt die Drachenträne hervor und Kenji und Octavia greifen intuitiv danach. Als alle drei gleichzeitig die Drachenträne berühren, verlieren sie das Bewusstsein und erhalten eine Vision von Uselias, in der er ihnen seinen Besuch beim goldenen König Sereg zeigt und sie erleben diesen zutiefst betrübt, trotz der Anwesenheit der Göttin [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Nauda_-_.E2.80.9EDie_Seherin.E2.80.9C|Nauda]]. Anschließend erleben sie das Gespräch von Uselias und Nauda, in dem die Göttin den Drachen bat, seine Reise in den Norden zu verschieben und noch etwas bei seinem Freund zu verweilen, denn aus seinem Leid werde schreckliches erwachsen, und es wäre gut, wenn Uselias für den goldenen König da sein kann (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Erinnerungs-Vision auf Lyo (29. Spealis 351 JF)|Uselias' Erinnerungs-Vision]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Spealis ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Wigo.png|120px|thumb|[[Wigo]] mit seinem Löffel am Oberarm.]]&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder aufwachen, ist es bereits mitten in der Nacht und sie liegen zugedeckt neben einem Lagerfeuer, welches Augustus entzündet hat. Der Sturm hat sich gelegt und der Vollmond strahlt über ihnen in der sternklaren Nacht. Auf dem Rückweg nach Zuiderstad erscheint den Helden auf einer Kuhweide ein weißer Stier, dessen Hörner einmal kurz im Mondlicht wie eine silbrige Mondsichel aufleuchteten, bevor er in der Herde verschwand. Alle hatten das Gefühl, als sei dies ein kurzer Gruß der Mondgöttin gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Sonnenaufgang kommen die Helden in der Stadt an, wo ihre Ruderer schon auf sie warten. [[Wigo]] verabschiedet sich rührend von Heli und gibt ihr seinen vermutlich ersten Kuss. Wigo schenkt ihr den Löffel aus seiner alten Heimat als Zeichen, dass er Zuiderstad zu seiner neuen machen möchte, und Heli schenkt ihm etwas persönliches. Bevor das Boot der Helden ablegen kann, kommen Helis Eltern mit den restlichen Inselbewohnern zum Hafen, um ihnen noch einige Geschenke mitzugeben und ihnen zum Abschied ein Dankeslied mit herzerwärmender Melodie zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweistündige Überfahrt zur [[Baiula Spei]] verläuft glatt und alle freuen sich, zum Mittag ihr altes Schiff wiederzusehen. Umso überraschte sind sie, als die Baiula Spei ein Loch in der Seite und der Reling aufweist, an dem der Zimmermann schon fleißig arbeitet. An Deck erfahren die Helden dann vom Admiral, dass das Schiff von einer Seeschlange angegriffen und versenkt worden wäre, wenn [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und [[Ekky die Walfaust|Ekky]] das Monster nicht aufgehalten hätten. Es wurde dann mit einem Schuss von elementarem Feuer getötet und ist im Meer versunken. Bevor die Helden von ihrem Abenteuer berichten, wollen sie sich kurz frischmachen und suchen die Kajüten auf. Nur Kenji begibt sich zum Arzt Abdrushin und zeigt ihm seine Verletzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.21''') Abdrushin versorgt Kenjis Verletzung mit Salbe und verbindet seinen Arm. Anschließend treffen sich die Helden beim Mittagessen mit dem Admiral und erfahren, dass die Baiula Spei voraussichtlich zwei bis drei Tage vor Anker liegen wird, um die doch erheblicheren Beschädigungen zu reparieren. Die Helden berichten dem Admiral und seinen Offizieren von ihren Erlebnissen auf Lyo und Henk und Augustus werden von Leutnant Ibendorn gebeten, das Training mit der Mannschaft fortzusetzen. Obermatrose Kerling kann nicht teilnehmen, weil er sich noch vom durch Augustus zugefügten Rippenbruch erholt, und Augustus beschließt, diesen zunächst aufzusuchen, während Henk mit dem Training beginnen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia zu Iustus ins Labor geht und Kenji die Kapelle aufsucht, bittet Wigo Henk an Deck um einen Rat, wie er sich wieder mehr auf die Aufgaben konzentrieren kann, wo er momentan an nichts anderes als Helis Kuss denken muss. Henk rät zu körperlichen Aktivitäten und lädt ihn zum Kampftraining ein, während Kenji von Obermatrose Malzan Starkentrutz in ein Familiengeheimnis eingeweiht wird und ihm einen Rat erteilen muss, wie dieser sich in seiner Lage verhalten soll. Octavia muss sich von Iustus seinen Kommentar zu den Geschehnissen auf Lyo anhören und den Rest des Tages mit Zauberübungen verbringen. Sie erfährt, dass Iustus einen Schild vorbereitet, welcher das ganze Schiff kurzzeitig umschließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erlebt beim Training, dass Augustus erst wieder mit den Männern warm werden muss, nachdem er beim letzten Training so die Kontrolle verlor. Doch er bemüht sich aufrichtig und erst am Ende des Trainings kommt es zu einem Ausbruch von Obermatrose Godehard Malter, welcher sich weigert, mit Augustus zu arbeiten. Die Situation eskaliert und Malter warf Augustus vor, Barsaver als zweitklassigen Abschaum zu betrachten, weshalb er sich bei ihm auch so gehen ließ, als er ihm das Gesicht blutig geschlagen und für immer entstellt hat. Außerdem wirft Malter Augustus vor, als [[Principus Mortis]] für die Massaker in Loderis verantwortlich zu sein. Henk geht vermittelnd dazwischen und erreicht, dass Malter sich etwas beruhigt. Letztendlich besteht Augustus darauf, die Sache in einem Vier-Augen-Gespräch zu klären und zieht sich mit Malter in den hinteren Teil des Frachtraumes zurück. Am Ende des Trainings setzt Augustus die mittlerweile ruhig und gelassen wirkende Unterhaltung fort, während Henk zum Abendessen geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abendessen hat [[Roana Dernheim|Roana]] aus den zuiderstader Vorräten das eingelegte Kraut und das frische Schafsfleisch zubereitet und die Helden genießen das Mahl. Augustus kommt erst verspätet hinzu, als die anderen fast schon fertig sind. Nach dem Essen berichtet Ekky den Helden, dass er heute eine Gellmöwe beobachtet hat, welche suchen beim Schiff hin und her flog und dann von einem Fenster des Kanonendecks ein Bündel abholte und in südöstlicher Richtung verschwand. Augustus fragt Henk, ob dieser seinen Dolchriemen gesehen hat, den er seit dem Training vermisst. Kenji sucht erneut Abdrushin auf und erhält einen neuen Verband. Anschließend unterhält er sich noch privat mit Augustus, bevor Kenji zur Nachtwache mit Octavia aufbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia erblicken bei Vollmond während ihrer Wache wieder den Delphin im Wasser, welcher die Baiula Spei schon seit einiger Zeit zu folgen scheint. Beim Anblick der nächtlichen See denken sie an das einstige wunderschöne Tal mit den goldenen Bäumen und an Nauda und Sereg. Auf dem Kanonendeck bemerkt Octavia mit Astralsicht eine Person im Dunkeln, welche nahe dem Fenster am Boden hockt und dann schnell auf das untere Mannschaftsdeck verschwindet, als die beiden Helden sich nähern. Am Fenster findet sich ein verschnürtes Bündel, in dem sich Haarknäule verschiedener Farben, Fingernägel und ein Zahn befinden. Mit der Entdeckung gehen die beiden sofort zu Henk und anschließend zu Iustus und besprechen die Bedeutung des Fundes in Bezug auf die Möglichkeit schwarzmagischer Einwirkung auf die Mannschaft. Octavia und Kenji gehen zu Bett, während Henk die nächste Wache übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IX. Sideon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Sideon ===&lt;br /&gt;
Henk wird während seiner Wache von Maat Sturmfels mitgeteilt, dass Obermatrose Malter nicht in seiner Koje ist und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Er sei auch auf dem ganzen Schiff nicht aufzufinden. Der Maat berichtet außerdem davon, dass Malter anscheinend zurzeit ein kleines Alkoholproblem habe und sich vor Kurzem die sonst sehr gute Beziehung zu seinem Cousin Starkentrutz verschlechtert habe. Dieser habe wohl etwas erfahren, was nie ans Tageslicht hätte kommen sollen. Der Maat bittet Henk, ebenfalls nach Malter Ausschau halten, aber dieser fand bei seiner Suche auf dem ganzen Schiff ebenfalls keine Spur, bevor er Iustus und Augustus zur Wachablösung im Labor aufsucht und ein Gespräch der beiden mitbekommt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Morgen ist sonnig und klar und beim Frühstück teilt der Admiral mit, dass Obermatrose Malter vermisst wird und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Ferolax berichtet davon, dass bald der erste Test von Iustus neuem Schutzschild stattfinden wird, welcher aber leider noch nicht gegen Beeinflussungszauber wirke. Bevor die Helden ihrem Tagwerk nachgehen können, bittet sie ein kalkweißer Maat Koyner mit zittriger Stimme, ihm in den Frachtraum zu folgen. Dort konfrontiert sie der Admiral mit dem Fund des Schiffsjungen: einer in eine Kiste gequetschten Leiche, welcher die Arme auf den Rücken gebunden und die Finger, unter deren Nägeln Eisennägel geschoben sind, sind mehrfach gebrochen. Die Leiche ist geknebelt und im Genitalbereich übelst verstümmelt. Es handelt sich um den Vermissten Godehard Malter. Die Helden beschließen, der Mannschaft den Mord mitzuteilen, die grausamen Details aber zu verschweigen. &lt;br /&gt;
[[Datei:BS-Frachtraum.png|400px|miniatur|Fundort der Leiche im Bug des Frachtraumes und der Tatort mit astraler Verunreinigung im kleinen Lagerraum im Heck der [[Baiula Spei]].]]&lt;br /&gt;
Da sich die Helden an die Familienstreitigkeiten zwischen dem Opfer und seinem Cousin Starkentrutz erinnern, bitten sie den Admiral, letzteren zunächst in einer Zelle festzusetzen, bis sie ihn befragen können. Dann beziehen die Helden auf Anraten des Admirals Iustus in die Untersuchung mit ein und holen auch Augustus dazu. Als sie diesen auf seinem Zimmer abholen, lässt er gerade ein kleines Buch in der Schreibtischschublade verschwinden, in das er zuvor etwas eingetragen hat. Gemeinsam untersuchen sie den Fundort und es stellt sich dabei heraus, dass das Opfer an einem anderen Ort ermordet wurde. Octavia und Iustus machen sich auf die Suche nach geringen abyssischen Spuren, welche am Ort des Geschehens zu finden sein müssten. Es stellt sich heraus, dass die Tür zum kleinen Lagerraum nicht wie gewohnt verschlossen ist, und Octavia untersucht schließlich eine kleine schwarze Verfärbung des Astralraumes, woraufhin sie bewusstlos zu Boden stürzt und von Kenji gefangen wird. Es stellt sich heraus, dass Octavia von einem [[Gespenster|astralen Schemen]] angegriffen wurde und dadurch den Hergang der Tat in einer Vision erlebt hat, wovon sie den Helden berichtet. Über ihre Vision erfahren die Helden, dass der Täter sein Folterwerkzeug achtlos in eine Ecke warf, wo sie dann Augustus‘ vermissten Dolchriemen finden, den dieser sofort identifiziert. Nachdenklich zieht Augustus sich dann auf sein Zimmer zurück, während die Helden den Obermatrosen Starkentrutz befragen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden auf dem Weg zu den Zellen die Quartiere durchqueren, ist die Mannschaft fix und fertig, nachdem sie von dem Mord erfahren haben, und es macht sie wütend, dass Malter einem so hinterhältigen, feigen Anschlag zum Opfer gefallen ist. Es wird ein Täter gesucht und sich daran erinnert, dass Augustus der letzte war, der Malter lebend gesehen hat. Darauf hin gibt Kenji ihnen zu verstehen, dass, wer an Augustus Unschuld zweifle, auch gleich den Mystiker selbst beschuldigen könne. Dann gehen die Helden weiter zu den Zellen und befragen Obermatrose Starkentrutz. Dieser wartet in einer Zelle und ist sehr traurig über den Tod seines Vetters. Doch der Obermatrose hat ein Alibi, da er nach dem Training mit seinen Kameraden essen gegangen ist und sich danach hingelegt hat. Er hat sogar dem Maat gemeldet, dass Malter nicht in der Koje gewesen ist, was zu der Suchaktion auf dem Schiff geführt hat. So beschließen die Helden, die Untersuchungsergebnisse von Abdrushin einzuholen, welcher die Leiche nach dem Fund untersucht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin fasst die Verletzungen zusammen: alle Finger der auf den Rücken gebundenen Hände sind gebrochen und unter acht Nägel sind Eisennägel geschoben. Sein Rücken weist Spuren starker Gewalteinwirkung auf und einige Rippen sind gebrochen. Auf der Haut lassen sich Abdrücke des Folterwerkzeuges entdecken, welche zur Schnalle von Augustus Dolchriemen passen. Tödlich war allerdings die dritte Verletzung im Genitalbereich, denn sein Geschlechtsteil wurde mit zwei einzelnen Schnitten gespalten, so dass der Schnitt bis auf den Beckenknochen ging. Des Weiteren scheint Malter vor seinem Tod Alkohol getrunken haben, wie sein Mageninhalt verrät. Um den Toten noch aufzubahren und einen Abschied zu ermöglichen, bittet Abdrushin darum, ihn in der Kapelle aufbahren zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen nun der Spur des Schlüssels, mit dem der kleine Lagerraum aufgesperrt werden kann, und erkundigen sich beim diensthabenden Maat. Dieser erzählt, dass sich der Schlüssel im Schlüsselschrank des Waffenraumes befindet, in dem zurzeit der Matrose Turmen Strafdienst machen muss, weil er schon mehrmals in seinem Dienst eingeschlafen ist. Diesen treffen die Helden im Waffenraum bei Polieren der Schwerter an und er zeigt ihnen den Schlüssel, der an seinem Platz im Schrank hängt, und erklärt, dass nur der Admiral und Oberleutnant Windisch einen Schlüssel für den Waffenraum haben. Auf sein Schlafwandeln angesprochen gesteht Turmen, dass er schon immer Schlafprobleme gehabt hätte und er es sogar schon erfolglos mit einem Schlafmittel von Abdrushin probiert hätte. Dennoch sei er morgens oft wie gerädert und den ganzen Tag hundemüde, was ihm sichtlich unangenehm ist. Octavia kann mit Astralsicht nichts Besonderes an ihm feststellen und Turmen erklärt, dass er mit Malter seit langer Zeit befreundet ist und dass Starkentrutz seit dessen Verschwinden am Boden zerstört sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss des Gespräches werden die Helden zum Admiral in die Offiziersmesse gebeten und dieser offenbart ihnen im Beisein seiner beiden Oberleutnante, dass die Mannschaft davon ausgeht, dass Augustus erneut die Kontrolle verloren und Malter getötet habe. Außerdem will er von den Helden wissen, was an den Gerüchten dran ist, dass Augustus Principus Mortis sei. Henk behauptet, das [[Principus Mortis]] bei Varna gefallen sei und Octavia bestätigt, dass Principus Mortis nicht mehr existiere. Kenji schweigt dazu und der Admiral ist froh, denn er kann sich auch nicht vorstellen, dass die [[Götter#Die_Passionen|Passionen]] einen sadistischen Kriegsverbrecher mit auf die Reise schicken, um Aloran zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.22''') Admiral Wellenbrecher bittet die Helden, sich von ihm die ganze Geschichte von Principus Mortis berichten zu lassen, damit sie verstehen, warum die Männer so aufgebracht sind und was sie Augustus vorwerfen. Dann enthüllt er ihnen das volle Ausmaß der Gräueltaten in Loderis, welche unzählige zivile Opfer forderten und den loderiser Adel fast auslöschten. Im Anschluss bat Iustus die Helden in das Magierlabor und eröffnete ihnen, dass er nicht nur um die Diskussion um Principus Mortis an Bord wisse, sondern auch im Laufe der gemeinsamen Dienstzeit zwei vollkommen unterschiedliche Gesichter bei Augustus kennengelernt hat – einerseits den loyalen, ehrlichen Mann, dem er sein Leben zu verdanken hat, und andererseits den wegen verfehlter und übertriebener Gewaltanwendung zu disziplinarischen Strafen verurteilten Kämpfer. Iustus ist sich momentan unsicher, was Augustus Schuld oder Unschuld im jetzigen Fall angeht. Sollte er für diese Tat verantwortlich sein, so schließt Iustus mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Außenmanipulation aus, da er trotz genauer Untersuchung keinerlei magische Spuren an Augustus gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stellen fest, dass Augustus nicht auf seinem Zimmer ist, und während die anderen Wache stehen, durchsucht Henk Augustus Zimmer und findet im Schreibtisch eingeschlossen ein Buch, welches sich als Sammlung von Principus Mortis‘ grauenhaften Taten herausstellt, die sich mit den Beschreibungen des Admirals decken und von Augustus in letzter Zeit niedergeschrieben worden sind. Gemeinsam ziehen sich die Helden in Octavias Zimmer zurück, um über den Fund zu sprechen. Im Anschluss suchen sie Augustus und treffen Leutnant Ibendorn, welcher ihnen mitteilt, dass sich die Lage wegen des Mordes an Malter immer weiter zuspitzt und Augustus inzwischen von einigen Männern beschimpft und der Tat beschuldigt worden ist. Nur wegen der gemeinsamen Fahrt sei er noch nicht aufgeknüpft und gelyncht worden, doch als Ibendorn mit ihm sprechen wollte, ging er nur wortlos fort und zog sich in die Kapelle zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden Augustus vollkommen ausdruckslos und wie versteinert auf einer Bank neben dem Leichnam sitzend, dem toten Malter direkt ins Gesicht starrend. Er beachtet die Helden nicht und reagiert erst, als er angesprochen wird. Er leugnet oder beschönigt seine Taten nicht, bringt keine Erklärungen oder Rechtfertigungen vor und reagiert gereizt, als Octavia Verständnis für seine Taten zeigt. Henk konfrontiert Augustus mit seiner ganzen Wut und offenbart ihm, dass er ihn für seine Taten hasst und verabscheut. Henk betont aber auch, dass er für den aktuellen Mord Augustus keine Verantwortung gibt, denn die Schwarzmagier haben ihre Finger mit im Spiel. Dann verlässt Henk die Kapelle, während Octavia und Kenji zurückbleiben. Augustus betrachtet es fast schon als Hohn, dass sein Leben erst vom Kaiser und dann von Uselias' Vision gerettet wurde, obwohl er es gar nicht verdient hätte. Von der Niederschrift seiner Taten erhoffte Augustus sich das Enden seiner Albträume, in denen er jede Nacht wieder die Geschehnisse durchlebt und manchmal schon nicht mehr weiß, in welcher Zeit er sich gerade befindet. Er bittet die beiden darum, in einer Zelle des Schiffs verwahrt zu werden, um die Mannschaft vor sich zu schützen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht währenddessen mit dem Schiffsarzt Abdrushin und konfrontiert ihn damit, dass er ihn auch schon verdächtigt hat, da er Kontakt zu jeder beteiligten Person hatte. Anschließend unterstützt Henk den Admiral bei seiner Ansprache, in der er der Mannschaft eröffnet, dass Principus Mortis tot und nicht mit Augustus identisch sei. Henk bestätigt es und wies die Männer mit bloßem Oberkörper darauf hin, dass er als ehemaliger Sklave, welcher noch die Spuren seiner Misshandlung auf dem Rücken trägt, bestimmt nicht mit einem thyrnischen Kriegsverbrecher reisen würde. Die aufgebrachte Mannschaft lässt sich etwas beruhigen, gibt Augustus aber weiterhin die Schuld an Malters Tod. Die Männer werfen ihm das auch direkt vor, als Octavia und Kenji den Beschuldigten über das Deck führen, um ihn in die Zelle zu bringen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung beim Abendessen ist bedrückt und die Helden diskutieren untereinander die Schuldfrage. Ferolax erzählt, dass Iustus in dieser Nacht die ersten Tests für das Schild durchführen wird. Henk sucht Kaltfisch auf und bittet ihn, den Klabatterwicht zu fragen, ob er den Mord beobachtet habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia entdecken bei ihrer Wache, dass die Mannschaft noch wach ist und miteinander diskutieren. Als die Helden vom diensthabenden Maat Sturmfels entdeckt werden, schickt dieser die Männer in die Kojen und entschuldigt sich bei den Helden. Augustus sitzt schlaflos in seiner Zelle und Kenji erzählt ihm, was er aus Hellas Leben gelernt hat, welche in einer ähnlichen Situation wie er war, und er rät Augustus, jetzt nicht aufzugeben, sondern seine verbliebene Zeit sinnvoll zu füllen. Kenji hielt ihm auch deutlich vor Augen, dass die Schwarzmagier hier ihre Finger mit im Spiel haben. Ansonsten ereignet sich nichts Besonderes in ihrer Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Sideon ===&lt;br /&gt;
Beim Wachwechsel geht Octavia direkt auf ihr Zimmer, während Kenji sich noch mit Henk über dessen Umgang mit Augustus unterhält. Abschließend übergibt Henk einen kurzen Brief für Octavia an Kenji, welchen dieser im Anschluss an die noch wache in ihrer Koje übergibt. Auf seiner Wache erlebt Henk die ersten Testungen des magischen Schildes, welche Iustus in der Nacht durchführt, und wird im Anschluss von Ferolax gebeten, seine Freunde zu wecken und schnell zu Iustus ins Labor zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus schildert den Helden eine merkwürdige Beobachtung, welche er während des Schildversuchs gemacht hat. Er hat eine magische Einwirkung entdeckt, welche den Schild passiert, doch es ist unmöglich zu sagen, ob der Zauber von außen oder vom Schiff gewirkt wird. Da der Zauber nicht permanent wirkt, will Iustus die Matrix überwachen und den Helden bescheid geben, wenn der Einfluss wieder aktiv ist. Sie sollen dann auf dem Schiff nach Spuren des Zaubers suchen. Octavia und Henk begeben sich zu Augustus, während Kenji bei Iustus wartet, um schnell Bescheid sagen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Magus dann wieder eine Schwankung feststellt, informiert Kenji sofort die anderen und Octavia stellt fest, dass Augustus nicht mit einem Zauber belegt ist. Stattdessen nimmt sie mit Astralsicht auf dem Mannschaftsdeck eine Bewegung wahr und auch Henk bemerkt jemanden in der Dunkelheit. Beim Näherkommen entdeckt Octavia, dass zu der Person ein astraler Faden führt, sie also mit einem Zauber belegt ist. Der Verdächtige verschwindet schnell auf das Kanonendeck und Henk beeilt sich hinterherzukommen. Er verliert die Person aber kurzzeitig aus den Augen und kontrolliert sicherheitshalber die nahegelegene Munitionskammer. Währenddessen kommen auch Octavia und Kenji auf dem Deck an, können den Verdächtigen aber nirgends entdecken. Die Helden setzen ihre Suche auf dem Hauptdeck fort und befürchten schon eine Sabotage des Tauchbootes. Doch dort ist keine Spur zu finden und ein Schrei lenkt die Aufmerksamkeit auf das Außendeck am Heck. Direkt an der Treppe finden sie den Matrosen Finstertann, welcher mit einem Stich in die Bauchgegend niedergestochen wurde. Der Angreifer ist verschwunden, jedoch bemerkt Henk ein leichtes Schaukeln des Beibootes. Henk eilt dorthin und entdeckt den Täter, wie er am Heckspiegel des Schiffes hinabklettert in Richtung des Magierlabors. Henk klettert sofort hinterher, Octavia nimmt die Treppen, um zum Labor zu gelangen. Kenji kümmert sich um den Verletzten und ruft laut um Hilfe. Oberleutnant von Lachs kommt und bringt Finstertann zum Arzt, damit der Mystiker dann auch zum Labor eilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen das Labor gerade noch rechtzeitig und können Iustus rechtzeitig warnen. Der Angreifer wird niedergerungen und Iustus zieht sich durch einen Stich eine tiefe Fleischwunde an der Schulter zu. Der Überwältigte wird als der Matrose Turmen identifiziert, und, da er offensichtlich unter einem Zauber steht, in die Mitte des Schutzfeldes gelegt. Er beginnt laut zu lachen, während Iustus den Zauber analysiert, damit er ihn brechen kann. Dann verhöhnt Turmen die Helden, wie lange sie gebraucht hätten, ihm auf die Spur zu kommen. Er beschimpft sie als Wichtigtuer und Stümper, als feige Hexe, naiven Dieb und liebeskranken Mystiker, denen aufgrund ihrer Unfähigkeit wahrlich die Götter und ihr Taschendrache zur Hilfe eilen müssen, ohne die sie längst wie ihr dümmlicher Krieger ihre Opfer geworden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hält Turmen plötzlich die Luft an und atmet auch nicht weiter, als er bewusstlos zu Boden fällt. Iustus unterbricht den Zauber auf Turmen und weist die Helden an, diesem die Hose auszuziehen und zwischen seinen Beinen nachzusehen. Beim Entkleiden fällt ein blutiges Päckchen Nägel aus der Hose heraus und beweist Turmens Täterschaft beim Mord an Malter. Zwischen den Beinen finden die Helden ein seltsames, eintätowiertes Zeichen, welches Henk herausschneidet und Iustus übergibt. Dieser kann nur auch seinen Unterbrechungszauber beenden und begibt sich zu Abdrushin, damit er ihm das Messer aus der Schulter entfernen kann. Kenji sucht sofort Augustus auf, um ihm die Neuigkeiten zu überbringen, und stößt dabei auf Plankenjockel, welchem er ebenfalls alles erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk  und Octavia warten im Labor bei Turmen, bis dieser erwacht, und befragen ihn wegen der Tätowierung. Er erinnert sich an seinen letzten Abend vor der Abreise, an dem er das Gasthaus „Zur grünen Rast“ aufgesucht und eine heiße Nacht mit einer exotischen Magd von einem Volk der Ishturi verbracht hat. Am nächsten Morgen hatte er ein leichtes Brennen im Schritt gefühlt, sich aber nichts dabei gedacht, als es am folgenden Tag wieder abgeklungen war. Turmen ist am Boden zerstört, als er seine Täterschaft beim Mord an Malter realisiert, und bleibt zunächst noch im Labor. Henk und Octavia suchen Kenji bei Augustus auf und werden mit Plankenjockel konfrontiert, welcher die Bambusen geweckt und die Informationen von Kenji anscheinend komplett falsch verstanden hat. Octavia spricht mit Augustus und er gesteht ihr, dass er den Helden vor Scham kaum noch in die Augen blicken kann und es ihm sehr leidtut, was er Octavia damit angetan hat. Sie überzeugt ihn aber davon, dass er bei der Ansprache des Admirals, bei der er der Mannschaft den Täter bekanntgeben wird, neben den Helden steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Admiral hält nach Sonnenaufgang seine Ansprache und erklärt der Mannschaft, dass Augustus nicht der Mörder von Malter ist, sondern Matrose Turmen unter der Kontrolle der Schwarzmagier die Tat vollbracht hat. Dadurch fällt auch der Verdacht der Mannschaft, dass Augustus Principus Mortis gewesen ist. Admiral Wellenbrecher bittet auch Mystiker Kenji noch um ein paar Worte, welcher der Mannschaft noch einmal die Verwicklung der Schwarzmagier in den Fall erläutert. Abschließend wird verkündet, dass Malters Seebestattung vor dem Mittag stattfinden soll. Nach den Ansprachen entschuldigt sich Obermatrose Grauwasser bei Augustus wegen seines Verdachts, was diesem sichtlich unangenehm ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss wird gefrühstückt, wobei Augustus sein Essen mit auf seine Kajüte nimmt. Beim Essen beschließen die Helden, dass die gesamte Mannschaft nach Zeichen der Schwarzmagier untersucht werden soll, wie es bei Turmen zwischen den Beiden gefunden wurde. Octavia und Roana überprüfen sich gegenseitig, während die Männer nacheinander bei Abdrushin antreten und sich untersuchen lassen. Henk und Kenji machen den Anfang. Nach der Untersuchung spricht der Admiral einige Worte zum Abschied von Malter und Kenji spricht die Worte des [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Borons]]-[[Boron#Borons Segen|Segens]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag nimmt die [[Baiula Spei]] wieder Fahrt auf und die Helden erfahren, dass sie am Abend vor den gefährlichen Nixenbänken ankern werden, bevor sie am nächsten Tag die Insel Soltrum erreichen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.23''') Iustus bittet die Helden zu sich ins Magierlabor und teilt ihnen eine Entdeckung mit. Das Zeichen, welches Turmen entfernt wurde, ist eine persönliche Signatur des Zaubernden, und es ist Iustus mit dem Zeichen vielleicht bald möglich, damit den Aufenthaltsort seines Besitzers ausfindig zu machen.  Anschließend teilt er ihnen mit, dass Augustus noch etwas Zeit für sich braucht und Iustus bittet die Helden, gut auf ihn aufzupassen, da Augustus mit seiner Vergangenheit noch nicht abgeschlossen hat und unter großer emotionaler Instabilität leidet. Außerdem erinnert Iustus Octavia daran, wie wichtig ihre Übungen mit dem Stab sind, wenn sie die Durchschlagskraft ihrer Zauber verbessen will, worauf diese den restlichen Tag im Labor verbringt und ihre Zauber nicht ganz ohne Zwischenfälle trainierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht zum Wechseln seines Verbandes den Schiffsarzt auf und spricht mit ihm über dessen Verbindung zu den Dingir. Kenji erfährt, dass Abdrushin von einem Dingir abstammt und bereits in seiner Jugend mit seiner Dingir tanzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baiula Spei geht zum Abend in ausreichendem Abstand zur Nixenbank vor Anker und die Helden treffen sich beim Abendessen. Augustus nimmt ebenfalls teil, ist allerdings sehr still und bittet die Helden nach dem Essen zu einem privaten Gespräch in seine Kajüte. Kenji schlägt Octavia noch vor, mit ihm zu Abdrushin zu gehen und mit diesem über ihre Magie zu sprechen, denn er machte so seltsame Andeutungen über Octavia und die Herkunft ihrer Magie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus entschuldigt sich bei den Helden, dass er sich gehen ließ und von seinen Schuldgefühlen überrannt wurde. Er  lässt sie wissen, dass  er sich noch mehr zusammenreißen will und sie sich nun wieder auf ihn verlasen könnten, wenn sie ihn überhaupt noch mitnehmen wollen. Alle versichern ihm, dass sie ihn bei ihrer Aufgabe brauchen würden und ihn daher auch gerne weiterhin dabeihaben wollen. Während Henk noch bei Augustus bleibt, suchen Kenji und Octavia den Arzt auf. In einem Gespräch konnte Abdrushin Octavia aber auch nur sagen, dass sie lernen müsse, mit dem Djinn zu tanzen, anstatt ihn kontrollieren zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Nachtwache von Octavia und Kenji hören beide ein Singen vom Meer her und beobachten den Delphin, wie er auf die Nixenbank zu schwimmt. Er schien zu der kaum hörbaren Melodie zu tanzen und Abdrushin, welcher hinzukommt, erklärt, dass sich der Delphin, den er Amweijon-Murranî genannt hat, von den Seinen gerufen wird und nach Hause zurückkehrt, denn Abdrushin kann den Gesang ebenfalls hören. Beim Wachwechsel informieren die beiden Henk über ihre Beobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Sideon ===&lt;br /&gt;
Auf Henks Nachtwache nach Mitternacht begegnet dieser Kaltfisch, wie er auf dem Deck den Klabatterwicht sucht. Kaltfisch macht sich Sorgen, dass das „Gejammer“ der „Wasserweiber“ den Kleinen verscheucht hat. Auf Henks Nachfrage, wer denn die Wasserweiber seien, erklärt Kaltfisch, dass es die Meerhexe, die Braut von Doganon, mit ihren Schwestern sei. Nachdem der Gott einige schönen Frauen in fischähnliche Ungeheuer verwandelt hat, damit sie sein Reich nicht mehr verlassen können, seien diese so wütend darüber, dass sie alle Seereisenden durch ihren Gesang in den Wahnsinn treiben und ihre Schiffe auf der Sandbank auflaufen. Die Seemänner würden dann von ihnen in die Tiefe gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück tauschen sich die Helden über ihre Erlebnisse der Nachtwache aus und planen die Expedition, die zum Mittag losgehen kann, wenn die Baiula Spei die Insel Soltrum erreicht hat. Es gilt nämlich, genügen Proviant mitzunehmen, denn Ekki weist darauf hin, dass sich das Lager der Grauen Männer irgendwo auf der recht großen Insel versteckt ist. Die Helden wollen sich hinüberrudern lassen und nach Beendigung wieder abholen lassen, so dass kein Matrose auf der Insel auf ihre Rückkehr warten muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.24''') Die Helden lassen sich zum Mittag von den Obermatrosen Grauwasser und Klippstein nach Soltrum übersetzen. Das Wetter ist klar, nur am hohen Berg von Soltrum hängt anscheinend noch eine dunkle Regenwolke. Die Helden können aufgrund der Steilklippen, welche fast de ganze Insel umgeben, nur an wenigen Stellen anlanden und sie entschließen sich für die nordöstlichste Bucht der Insel. Dort stoßen sie auf einen undurchdringlich erscheinenden Wald und müssen einen Weg hineinfinden. Ohne die Kenntnisse von Henk und Augustus im Fährtenlesen wäre dies ein äußerst mühseliges Unterfangen. Doch es werden Tierpfade entdeckt, auf denen die Helden den Urwald erkunden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wandbild.png|500px|rahmenlos|rechts|Das Wandbild aus der verfallenen Hütte auf Soltrum]]&lt;br /&gt;
Nicht weit vom Strand entfernt finden die Helden eine halb verfallene Hütte, in der sie neben einem Wandgemälde auch die Leiche eines Bewohners finden, welcher noch immer eine goldene Scheibe in Sonnenform umklammert hält. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass der Mann anscheinend Schiffsbruch erlitt, auf der Insel strandete und dann auf dem Berg eine Gemeinschaft von Männern traf, denen er die goldene Scheibe entwendete. Er wurde anscheinend wegen des Diebstahls ausgestoßen und hat dann die Hütte im Wald errichtet, in der er auf Schiff wartete, welche ihn mitnehmen können. Die goldene Scheibe besitzt eine göttliche Aura, welche Kenji als zu [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] gehörend und Octavia leicht magisch empfindet, welche von Henk eingesteckt wird, bevor die Reise durch den Urwald weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen über einige Sackgassen ihren Weg in Richtig des großen Berges und stoßen dabei auf einige alte Ruinenreste, welchen sie aufgrund der typischen floralen Muster elbischen Ursprung unterstellen. Es finden sich noch einige Sonnensymbole auf den Steinen und Henk bemerkt, wie die Drachenträne anfängt zu pulsieren. Nachdem er sie herausgeholt und Kenji und Octavia sie angefasst haben, haben alle eine kurze Vision, bei der sie wieder durch Uselias' Augen schauen (vgl. [[Drachenträne#Uselias'_Turm-Erinnerung (3. Sideon 351 JF)|Uselias' Vision]]). Sie sehen die Ruine als intakten Wachturm mit elbischen Wächtern, die Uselias den Weg zum großen Berg weisen und dieser dann in diese Richtung fliegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem weiteren Weg durch den dichten Wald begegnet den Helden plötzlich ein Goldluchs, welcher als Tier von Suno bzw. Clarius gilt. Sein Fell leuchtet fast golden und seine Augen erstrahlen in einem gelblichen Licht. Das Tier faucht zunächst, wittert dann aber etwas und schnüffelt an Henks Rucksack herum. Octavia erkennt, dass es die Sonnenschiebe sehen will, und als Henk diese hervorholt, beginnt der Goldluchs zu schnurren, reibt sich an der Scheibe und geht dann langsam wieder davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bahnen sich weiter ihren Weg durch das Dickicht und suchen nach Einbruch der Dämmerung ein Nachtlager. Sie teilen für die Nacht Wachen ein und Augustus übernimmt direkt die erste Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Sideon ===&lt;br /&gt;
In Henks Wachzeit nach Mitternacht bemerkt dieser etwas, was anscheinend über den Baumwipfeln über dem Lagerplatz kreist. Er weckt Octavia und klettert auf einen Baum, um besser beobachten zu können, was es sei. Octavia bemerkt mit Astralsicht, dass es sich um ein magisches Wesen handelt, doch bevor es genauer untersucht werden kann, verschwindet es in Richtung des großen Berges, wie Henk noch ausmachen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchen die Helden weiter ihren Weg in Richtung des Gipfels und kämpfen sich den ganzen Tag durch das Dickicht. Nachdem Henk ein Fuchs über den Weg gelaufen ist und ihn vielleicht angezwinkert hat, scheinen sie deutlich schneller vorranzukommen. Mittags wird eine kurze Rast eingelegt und dann weiter gegen alle Widrigkeiten der Weg verfolgt. Bei einer Bachdurchquerung werden die Helden bis zum Bauch nass und entdecken erst viel später, dass sie einige Blutegel abbekommen haben. Octavia kann zum Wohlbefinden aller einige große Mückenschwärme, welche sich schon an den Helden laben wollten, durch Feuerzauber vernichten. Eine überraschende Begegnung mit einer Schlange geht zum Glück wegen Henks Gefahreninstinkt und Octavias Feuerkraft glimpflich aus und die Helden können ihren Weg bis zur Dämmerung fortsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Abend erklimmen die Helden einen Abhang und können über den Baumwipfeln einen Blick auf den großen Berg werfen. Dieser ist gut sichtbar, doch merkwürdiger Weise liegt immer noch diese dunkle Wolke über ihm, welche den Helden aus dieser Entfernung ein unheimliches Gefühl in der Magengegend beschert und Octavia sogar richtig über von der Betrachtung wird. Die Helden beschließen auf diesem Felsvorsprung ihr Nachtlager zu errichten, um am nächsten Tag den Aufstieg auf den Berg zu wagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie entzünden in einer kleinen Felssenkung ein Feuer und sorgen dafür, dass sein Licht nicht allzu sehr in die Umgebung abgestrahlt wird. Es ist sehr kalt, ein Wind pfeift um die Felsen und es beginnt zu regnen. Henk und Augustus beschließen, in den Wald hinabzusteigen und Äste für eine improvisierte Überdachung zu holen. So errichten sie einen notdürftigen Unterstand, welcher allerdings die Kälte und Nässe nur spärlich abhalten kann. Augustus übernimmt die erste, ereignislose Wache und weckt Henk um Mitternacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Sideon ===&lt;br /&gt;
Henk bemerkt in seiner Wache, dass sich langsam aus Richtung des Berges eine seltsame Kälte ausbreitet, die eine unerklärliche Angst in ihm auslöst und ihn leuchtende Augen, grässliche Fratzen und unheimliche Gestalten in der Dunkelheit sehen lässt. Er nimmt seine ganze Willenskraft zusammen und schließlich verzieht sich die Kälte wieder. Henk weckt Octavia und gemeinsam nehmen sie einen schrecklichen Schrei vom Berg wahr, welcher eher tierisch klingt und ein mulmiges Gefühl auslöst. Wigo fühlt sich an einen Todesschrei erinnert und versucht die Helden zur Rückkehr zum Schiff zu bewegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen sind alle durchgefroren und wären sich mit einem heißen Tee aus Roanas Vorräten auf, bevor sie ihren Weg fortsetzen. Auf einer kleinen Lichtung können sie einen Blick auf den Berg werfen, der noch immer von einer dunklen Wolke verhüllt ist, welche eindeutig nicht natürlichen Ursprungs ist. Am Rande der Lichtung entdecken die Helden eine Falle, in welcher ein Tier zappelt. Bei näherer Untersuchung erweist sich dieses als untot, was Wigo vor Schreck erstarren lässt. Henk kann ihn trotz eigener Befangenheit aus der Starre lösen und kurz danach bemerken alle einen großen, grauen Schatten, welcher den Gipfel des Berges umkreist. Die Helden machen sich sofort an den weiteren Aufstieg, verlassen den Wald und steigen die Felsen dem Wasserlauf folgend hinauf. Mit jedem ihrer Schritte wächst in ihren Mägen ein flaues Gefühl und die Nackenhaare stellen sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein untoter Widder erschwert das Vorrankommen und muss überwunden werden. Nach anstrengender Kletterei neben einem Bachlauf, bei der sie wegen Kenjis Erschöpfung eine Pause einlegen müssen, erreichen sie schließlich den Rand der Wolke. Octavia stellt mit Astralsicht fest, dass die Wolke von chtonischen und abyssischen Strömen durchzogen ist, und fühlt sich an den grünen Nebel erinnert, welchen die Schwarzmagier nutzen, um auf See zu fliehen. Nur mit großer Überwindung gelingt es den Helden, sich der Wolke zu nähern, denn eine Gänsehaut überkommt sie und ihre Herzen schlagen ihnen bis zum Hals. Wigo gerät in Panik, flieht und muss von Henk zurückgeholt und überzeugt werden, damit er die Helden begleiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden die dichte Wolke betreten, überkommt alle ein Gefühl von Panik und alptraumhafte Bilder tauchen im Nebel auf. Augustus spricht allen Mut zu und mit geballter Willenskraft gelingt es ihnen, weiter in den Nebel vorzudringen. Nach einige Zeit stellt sich bei ihnen eine Art Gewöhnungseffekt ein und der Nebel verliert einen Großteil seines Schreckens, so dass die Helden weiter vorrankommen. Ein untoter Adler greift sie an und wird von Octavias Flammen aufgehalten. Schließlich umrunden die Helden die Bergkuppe und stoßen auf angelegte Gärten, welche zu einigen Wohnhöhlen gehören. Große Statuen und Gemälde an den Höhlenwenden zeugen von großer Kunstfertigkeit und es finden sich Musikinstrumente und große Werke der Dichtkunst, jedoch keinerlei Waffen. Den Schlafplätzen nach zu urteilen lebt hier eine Gemeinschaft von etwa 30 Leuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen nur unter starker Willensanstrengung die Bergspitze und hören über sich im Nebel große Schwingen und einen Schrei, wie er in der Nacht zu hören war, welcher allen durch Mark und Bein geht. Wie als Antwort erschall lautes, wahnsinnig klingendes Lachen aus dem Nebel und vor ihnen sind schlurfende Schritte von vielen Beinpaaren zu hören, welche sich in Bewegung setzen. Durch den undurchdringlichen Nebel dringen schließlich seltsame Laute, die wie das Ächzen und Stöhnen von gequälten, rauen Stimmen klingt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach und nach tauchen beim Vordringen in den Nebel untote Mitglieder der Gemeinschaft auf, greifen die Helden an und werden überwältigt. So nähern sie sich dem Ort, woher das Lachen gekommen war, als sie durch den Nebel mitbekommen, dass jemand den Nekromanten angreift, diesem aber mit lauten Schmerzensschreien erliegt. Henk stürmt als erstes vor, während die anderen noch die Zombies abwehren, und kann den Schwarzmagier sehen, wie dieser ohne Maske mit blutüberströmter Robe auf einem Felsen steht. Der Nekromant wendet sich Henk zu, der gerade von einem Zombie angegriffen und in den Hals gebissen wird, und wendet einen Zauber an, welcher Henk seine Lebenskraft entzieht. Geschwächt sinkt Henk zu Boden, rappelt sich aber auf und nähert sich, als der Nekromant auf den Rücken eines Gargoyles springt und in der Wolke entkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kümmert sich um den unbekannten Mann, welcher den Schwarzmagier angegriffen hat, und erhält von ihm den Auftrag, Loxias zu finden und ihn zu beschützen. Er enthüllt Kenji, dass sie der goldenen Katze folgen sollen, und stirbt. Als sein Leichnam kurz darauf als Untoter sich erhob, bemerkte Octavia astral eine Verbindung zu einem Zeichen auf dem höchsten Felsen, welches für die nekromantische Verseuchung des Ortes verantwortlich ist. Es ist mit Blut auf einen Felsen gemalt und Octavia wischt es ab, was den Zauber bricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der grüne Nebel abgezogen ist, haben die Helden einen sehr klaren Blick über das Meer und können die Baiula Spei erkennen, welche sich eine Seeschlacht mit der Salzmähre liefert. Iustus Schild ist zu erkennen und nach einiger Zeit gewinnt die Baiula Spei die Oberhand und die Salzmähre flieht, wobei sie erneut den Nebel erzeugt. Die Helden sich erleichtert und auch völlig erledigt, und ziehen sich in die Wohnhöhlen der Einsiedelei zurück, um dort zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.25''') Die Helden spüren schnell, dass die mit ihren Wandmalereien sehr gemütlich wirkende Höhle eine besondere, sehr erhabenen wirkende Aura besitzt, welche Kenji als starke Präsenz von [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] oder Clarius erkennt. Alle sind sehr erschöpft und Henk schläft sofort ein. Wigo steht noch unter Schock und wird von Octavia und Kenji beruhigt. Augustus übernimmt die Nachtwache und hielt Kenji beim Einreiben und Verbinden seines schmerzenden Armes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Sideon ===&lt;br /&gt;
In der späten Nacht haben die Helden eine [[Drachenträne#Uselias' Traumbild vom Berg der Sonne (6. Sideon 351 JF)|kurze Traumsequenz]], welche ihnen am Morgen noch deutlich in Erinnerung ist. Kenji erwacht als erster in den Sonnenstrahlen und vertritt sich vor der Höhle die Beine. Er bewundert die Statuen und erblickt plötzlich den Goldluchs, der vor der aufgehenden Sonne steht und in ihrem Licht erstrahlt. Er lässt die anderen von Augustus wecken und gemeinsam folgen sie dem Tier bis zu seiner Höhle. &lt;br /&gt;
[[Datei:Loxias.png|100px|thumb|rechts|Marcus Illurius Loxias]]&lt;br /&gt;
In dem Bau des Goldluchses treffen die Helden auf fünf lebende Mitglieder der Gemeinschaft und der Älteste drängt darauf, noch vor der Vorstellung in die Wohnhöhlen zu gehen, da sein Gefährte schwer verletzt ist und ihm nur dort geholfen werden kann. So kehren die Helden mit den Überlebenden zu den Wohnhöhlen zurück und dem Verwundeten wird durch seinen Gefährten geholfen. Die Helden nehmen an einem entfachten Feuer platz und der Älteste stellt sich als [[Marcus Illurius Loxias]] vor, welcher sogar mit Augustus‘ und Octavias Großvater befreundet war, wie sich im Gespräch zeigt. Danach nennt Loxias die Namen seiner Gefährten [[Bellrian]], [[Lodewijk]], [[Joro]] und [[Kadir]] und erwartet im Anschluss bei etwas zu Essen eine Erklärung der Helden, wer sie sind und was überhaupt geschehen ist. Loxias anfänglich sehr gemischten Gefühle werden durch die Geschichten immer wohlwollender und er zeigt sich sehr besorgt über die Ereignisse am Festland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann berichtet Loxias neben den Geschichten, wie er auf die Insel gekommen ist (s. [[Marcus Illurius Loxias#Auf der Suche|Biographie]]), über den Angriff des Nekromanten auf die Gemeinschaft und erzählt, wie sich eine dunkle Aura über den Berg legte und immer mehr Gefährten in Untote verwandelt wurden. Der Nekromant wollte dann  etwas über die „Helden der Drachenträne“ und über die „Baiula Spei“ wissen wollte, doch niemand hatte darauf eine Antwort. Nur durch einen blendenden Lichtzauber von Bellrian konnten sie zu fünft entkommen und Unterschlupf in der Höhle des Goldluchses finden, den Loxias ''Smintheus'' nennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk Loxias die goldene Sonnenscheibe zeigt, berichtet Loxias den Helden von seinem Fund von insgesamt vier Sonnenscheiben und erzählt auch die Geschichte des Diebstahls. Er ist erfreut, dass die Scheibe nun zurückgekehrt ist und bittet Henk, sie ihm auszuhändigen. Als er eine bemalte Truhe öffnet, in der die anderen Scheiben verwahrt werden, bemerkt Henk das Vibrieren der Drachenträne und als alle Helden sie berühren, haben sie eine [[Drachenträne#Uselias' kurze Vision (6. Sideon 351 JF)|kurze Vision von Uselias]], in der erfahren, dass es noch eine fünfte Sonnenscheibe gibt und dass diese ursprünglich die Stimmhebel einer göttlichen Lyra gewesen sind. Außerdem wissen sie, wo die Scheibe zu finden ist, und Loxias kann sie am nächsten Tag zu dem Ort führen, nachdem sie sich alle den restlichen Tag über etwas ausgeruht haben. Dazu schlägt Loxias vor, dass sie sich dem Zauber des Berges hingeben und am besten die Sonne auf dem Gipfel genießen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus zunächst dabei hilft, die Toten vom Berg zum Verbrennungsfelsen zu tragen und einen Scheiterhaufen zu errichten. Bei allen löst der Berg einen Drang zur schöpferischen Betätigung aus, und Octavia nimmt eine Lyra und Henk eine dreieckige Gitarre aus einer Höhle mit, damit sie oben auf dem Gipfel musizieren können. So spielten die einen, während Kenji sich zu einem Text inspiriert fühlt, welchen er niederschreibt, und Wigo beginnt, ein Bild an eine Felswand zu malen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Joro.png|100px|thumb|rechts|Joro]]&lt;br /&gt;
Zum Mittag, als Kenji sein Schreiben gerade beendet hat, haben Henk und Octavia sich beim Musizieren in einen  gemeinsamen Rhythmus hineingefunden, welcher der Atmosphäre des Gesanges im [[Drachenträne#Uselias' Traumbild vom Berg der Sonne (6. Sideon 351 JF)|Traumbild vom Berg der Sonne]] ähnelt. In diesem Augenblick stimmt [[Joro]] mit einer beeindruckenden, wundervollen Stimme mit ein und trägt zu der Musik eine pathetische Hymne an Clarius vor, welche von Loxias auf Altthyrnisch gedichtet worden war. Gegenüber auf dem Bergrücken, wo auch der Scheiterhaufen errichtet ist, ist Augustus meditativ komplett in seine Schattenkampf-Bewegungen vertieft und scheint das erste Mal wieder mit sich im Reinen zu sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bellrian.png|100px|thumb|links|Bellrian]]&lt;br /&gt;
Am Nachmittag musiziert Octavia weiter mit der Lyra und entdeckt ganz neue Melodien und neue Variationen ihrer eigenen Kompositionen. Kenji unterhält sich mit [[Bellrian]] und sie diskutieren dessen These, dass es sich bei dem Licht vielleicht um [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] bzw. Clarius handeln könne. Bellrians Erfahrungen hier auf der Insel haben ihm das bestätigt (s. [[Bellrian#Charaktergeschichte|Biographie]]). Er weist auch darauf hin, dass das altzwergische Wort für „die Botschaft“ auch „der Bote“ bedeuten kann, und das in den elbischen „Chroniken von Veldun“ der Name des Kontinents „Aloran“ aus dem Drachischen mit „Land des Lichts“ übersetzt wird und als „vom Licht gesegnet“ gezeichnet wird. Des Weiteren wird von den Elben gesagt, die „Sonne sei das Herz“ des Kontinents. [[Datei:Lodewijk.png|100px|thumb|rechts|Lodewijk]][[Lodewijk]] erzählt in seiner Geschichte, wie er auf die Insel kam, davon, dass er von Wol ebenfalls durch ein Licht geleitet und schließlich zur Insel geführt wurde (s. [[Lodewijk#Charaktergeschichte|Biographie]]). Henk empfindet es nicht als abwegig, dass eine göttliche Kraft in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich erlebt und damit auch anders ausgedrückt wird. [[Datei:Kadir.png|100px|thumb|links|Kadir]] Schließlich berichtet auch [[Kadir]] seine Erlebnisse und bei ihm war es das Licht in Form eines Sterns, welches ihn auf den Weg aufmerksam machte und ihm später seine Hybris heilte (s. [[Kadir#Charaktergeschichte|Biographie]]). Wigo hat in der Zeit ein Portrait von Heli gemalt und ist sichtlich stolz auf sein Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonnenuntergang ziehen die Männer der Gemeinschaft mit den Sonnenscheiben in einer Art Prozession zum errichteten Scheiterhaufen und übergeben die Körper ihrer Freunde dem Feuer. Sie singen Lieder und verabschieden sich von den Verstorbenen, während die letzten Spuren der Dämmerung verschwinden und die Dunkelheit Einzug nimmt. Im Anschluss sitzen alle noch zu einem gemeinsamen Mahl zusammen und tauschen sich über ihre Erlebnisse und neuen Einsichten aus. Sie kennen jetzt den „Zauber des Berges“, von dem Loxias sprach, und Smintheus hält in der Nacht Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.26''') Während die anderen Helden ruhig und entspannt schlafen, erwacht Octavia in der Nacht und kann nicht wieder einschlafen. Aus der Höhle hervortretend wird sie von Smintheus zum Scheiterhaufen geführt und erlebt dort eine Erscheinung, welche sie sich selbst erkennen lässt, was dazu führt, dass sie in der Nacht beginnt, Lichtbilder aus Feuer in die Luft zu malen. Durch die unerwartete Helle erwachen Henk und Kenji und beobachten, wie Octavia ohne Iustus Zauberstab, einen Feuerdrachen erzeugt und ihn verschwinden lässt, als sie ihre Freunde bemerkt. Darauf daran entbrennt eine Diskussion zwischen Octavia und Augustus, welcher mit ihrem Entschluss, die Ausbildung bei Iustus abzubrechen, nicht einverstanden ist, während Henk und Kenji Octavias Entscheidung unterstützen, obwohl sie auch Augustus Bedenken teilen. Henk spricht nochmal mit Loxias über die Sache, bevor er zum gemeinsamen Frühstück geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück brechen die Helden mit Loxias auf, um die fünfte Sonnenscheibe zu finden. Sie erreichen die Küste und Henk und Augustus müssen mit Hilfe von [[Abraxa Cibinensis|Abraxas]] Unterwasseratemtrank durch die starke Brandung zum Eingang der Höhe tauchen und dabei einen Hai abwehren, während Octavia und Kenji von oben nur ohnmächtig zusehen können. In der Höhle hütet ein Kraken die Sonnenscheibe und dieser wird von den beiden geschickt ausgetrickst, um die Scheibe zu entwenden. Henk und Augustus ziehen sich einige Blessuren von den Felsen zu und erst am frühen Nachmittag sind sie wieder zurück bei den Wohnhöhlen und können die vereinten fünf Sonnenscheiben auf die Bergspitze legen. Dort bemerken sie, dass die Artefakte alleine nicht ausreichen, um die Atmosphäre des Ortes so zu heben, dass eine Vision von Uselias möglich ist. Sie sprechen mit Loxias, welcher ihnen hilfreiche Ratschläge für ein Weihe-Ritual auf der Bergspitze gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji am Nachmittag auf der Bergkuppe einen eigenen Anrufungshymnus an den Sonnengott schreibt, machen sich Octavia, Henk und Augustus auf den Weg, um nach [[Lodewijk|Lodewijks]] Anweisungen das besonderes Harz der heiligen Äonenkiefer zu sammeln, welches sie bei dem Ritual verräuchern wollen. Erst am Abend sehen sich alle in den Wohnhöhlen wieder und planen den morgigen Ritualtag. Loxias schlägt vor, dem Beispiel seiner Gemeinschaft zu folgen und den Tag mit einer rituellen Waschung zu beginnen, was die Helden in ihre Planung aufnehmen. Dann legen sich alle schlafen und Smintheus übernimmt die Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück brechen die Helden am Morgen mit Loxias zu dem Quellbecken auf, in welchen die Gemeinschaft ihre Reinigungen vollzieht. Vor Ort stellt es sich als die Quelle heraus, welche Kenji bereits auf dem Hinweg geweiht hat, und der göttliche Einfluss ist für alle deutlich spürbar. Loxias kristallisiert das Göttliche durch einen Hymnus an den Sonnengott und nacheinander waschen sich Kenji, Henk und Octavia nicht nur den körperlichen Dreck des Leibes, sondern sie reinigen sich vor allem von ihrem seelischen Ballast. Nach dem kompletten Untertauchen in der Quelle fühlen sich alle mit frischer Kraft belebt und in eine derart göttliche Atmosphäre gesetzt, dass niemand das Bedürfnis zu sprechen empfindet und sie still und andächtig wie eine spontane Prozession auf die Bergkuppe ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittag haben sie die Spitze des Berges erreicht und beginnen mit dem Ritual. Während Henk das leuchtende Harz verräuchert, stimmt Octavia mit der Lyra eine spontane Melodie an. Gemeinsam bauen die beiden eine göttliche Atmosphäre auf, welche Kenji dann mit seinem gesungenen Hymnus zur Vollendung führt. Die Sonnenscheiben beginnen zu leuchten und Henk holt die sich regende Drachenträne hervor. Ein von ihnen ausgehendes Licht lässt die Helden an einer Erinnerungs-Vision von Uselias teilhaben, in der dieser Warnung vom Sonnengott erhält und die Hilfe der Muse Lumenisa angeboten bekommt, welche in der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; auf ihn warte (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Erinnerungs-Vision auf Soltrum (7. Sideon 351 JF)|Vision auf Soltrum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen im Anschluss die Wohnhöhlen auf und sprechen mit Loxias über ihre Erfahrung. Dieser erkennt den Namen Lumenisa als denjenigen der Nixe und zeichnet ihnen den Ort der „Blauen Festung“ auf Henks Seekarte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.27''')  Noch immer unter dem Einfluss der Vision und sich an das grelle Licht aus den Augen des Sonnengottes erinnernd, holen die Helden am Nachmittag mit Loxias und seinen Männern die Sonnenscheiben von der Bergspitze. Ihnen fällt auf, dass diese stark magisch aufgeladen sind und sich die gesamte Atmosphäre des Ortes erhöht hat. Gemeinsam bringen sie die Scheiben wieder in die Wohnhöhlen und Loxias bietet ihnen an, sie am nächsten Morgen mit einem kleinen Segelboot zu einer Bucht ihrer Wahl zu bringen. Dankbar nehmen die Helden an und essen gemeinsam zu Abend. Kenji spricht noch mit Loxias und Smintheus übernimmt wieder die Nachtwache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Sideon ===&lt;br /&gt;
Loxias weckt die Helden zur beginnenden Dämmerung und nach einem kurzen Essen verabschieden sie sich von den Männern. Lodewijk schenkt jedem noch einen Trank zur Dunkelsicht und alle wünschen den Helden Glück für ihre Reise und versprechen, für sie zu beten. Gemeinsam mit Loxias und Smintheus brechen die Helden dann auf und erreichen nach etwas Weg ein kleines Segelboot in einer versteckten Bucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loxias bringt alle sicher in die westlichste Bucht und bittet sie, niemandem etwas von ihrer Gemeinschaft um dem Berg zu erzählen, damit dieser Ort weiterhin geheim gehalten werden kann.  Dann verabschiedet auch er sich und Octavia gibt ein Leuchtsignal ab, um die Baiula Spei zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwa drei Stunden werden die Helden abgeholt und sie kehren zum späten Mittag auf die Baiula Spei zurück. Der Admiral empfängt sie mit Ferolax und Iustus und empfiehlt ihnen, sich vor dem Essen, welches Roana extra für ihre Rückkehr zubereitet hat, noch einmal auf ihrer Kajüte frisch zu machen. Kenjis Arm schmerzt und auch Henk spürt die Erschöpfung wieder, so dass beide beschließen, nach der Besprechung den Arzt Abdrushin aufzusuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Offiziersmesse erfahren die Helden vom Hergang des Überfalls auf die Baiula Spei, welchen sie vom Berg aus beobachtet hatten. Iustus‘ Schild hat die Angreifer überrascht und größeren Schaden abgewendet. Dennoch ist der Verlust von drei Seemännern (Bamusen Hjort und Iago, Matrose Aarwin Seiler) zu beklagen, welche unter die Kontrolle des Schwarzmagiers gefallen sind. Schließlich hat Leutnant Ibendorn den Gargoyle abgeschossen und die Salzmähre ist mit grünem Nebel geflohen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss berichten die Helden von ihren Erlebnissen und verschweigen die Existenz einer Gemeinschaft. Nur der unter Schmerzen leidende Kenji erwähnt das Verbrennen von Leichen, als das Gespräch auf das langanhaltende, große Feuer in der Nacht kommt. Der Admiral will den neuen Kurs wissen und Ferolax macht sich direkt ans Werk und überprüft das gesamte Tauchboot auf Schäden. Er kündigt auch an, den Helden noch einmal eine Einweisung in die Bedienung des [[Natator aeris]] geben zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji suchen nach dem Essen Abdrushin auf und dieser wechselt den Verband an Kenjis Arm. Abdrushin findet die Ursache für Kenjis starken Schmerzen heraus und verschafft ihm Linderung. Im Anschluss begibt Kenji sich mit Henks Unterstützung in die Kapelle und versinkt ins Gebet (s. [[Kenjis Tempel#Kenjis Trance (8. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Henk lässt sich von Abdrushin seine frische Narbe am Hals versorgen und bekommt einen stärkenden Trank. Dann begibt er sich an die frische Luft zum Steuermann und genießt den Ausblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia sucht nach dem Essen das Magierlabor auf und konfrontiert Iustus mit ihrer Entscheidung, die Ausbildung mit den Übungen bei ihm abzubrechen und stattdessen auf eigenen Wegen weiterzumachen. Iustus ist nicht begeistert und berichtet dann Octavia von seinen Plänen, die ganze Mannschaft magisch auf Beeinflussungszauber zu untersuchen. Er wolle gleich heute nach dem Abendessen mit den Helden beginnen. Im Anschluss an das Gespräch beginnt Octavia mit ihren Experimenten, welche das Schiff zum Beben und Rucken bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird unterdessen auf Deck von einem entsetzen Ekky aufgefordert, mit seinen Freunden schnellstens in die Kajüte zu Kaltfisch zu kommen, weil es etwas Dringendes zu bereden gäbe. Dann geht ein mächtiger Ruck durch das Schiff, als ob es gerammt wird, doch niemand kann eine Ursache erkennen. Die Mannschaft sucht alles ab und Henk kommt dann der Verdacht, dass es aus dem Magierlabor gekommen sein könnte. Also macht sich Henk auf den Weg und konfrontiert Iustus und Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geht er mit Octavia am späten Nachmittag zu Kaltfisch, Kenji verbleibt friedlich schlafend in der Kapelle. Der alte Pirat erklärt Henk und Octavia für bescheuert und drängt auf sofortiger Umkehrung des Kurses, da sie in das Gebiet des Kraken steuern würden. Ekky unterstütz ihn in seinen Bemühungen und erzählt Seemannsgarn von Angriffen der Bestie. Als die Helden den beiden versichern, dass er keine andere Möglichkeit gibt, geben sie klein bei und Kaltfisch überbringt ihnen die Botschaft vom Klabatterwicht, dass dieser von Iustus ein Geschenk und eine Entschuldigung erwarte im Ausgleich für die ganzen Unannehmlichkeiten, die er mit dem Schild hätte. Henk sollte sich darum kümmern, dass dem nachgekommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.28''') Henk sucht Augustus auf und bespricht mit ihm das Klabatterwicht-Problem. Dieser lacht auf und wünscht ihm viel Glück bei der rhetorischen Meisterleistung, die er da vollbringen müsse, um Iustus zu überreden. Im Magierlabor ist Henks erster Versuch rhetorischer Art und sein zweiter eine persönliche Bitte, doch beide erreichen den pragmatischen und empathielosen Iustus nicht. Doch dann zeigt Henk auf, dass die Helden zum Erreichen ihres hohen Zieles, die Wesen der Welt vor unsäglichem Leid zu bewahren, keinem dieser unschuldigen Wesen ihrerseits wissentlich Leid zufügen dürfen.  Sie können also den Klabatterwicht nicht einfach in die Falle sperren, da dieser darunter leidet und es nicht verdient hat, da er ihnen schon mehrfach geholfen hat. Diesmal lenkt Iustus ein und erklärt sich bereit, dem Wicht immer etwas Schnaps zu opfern, wenn das Schild ausgelöst wird. Henk handelt bei Kaltfisch noch heraus, dass Iustus sich nicht persönlich entschuldigen muss, und bittet den Klabatterwicht selbst um Entschuldigung. Dann holt Henk den noch unter weißem Mohn stehenden Kenji aus der Kapelle ab, damit Iustus mit der magischen Untersuchung beginnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus untersucht nacheinander Kenji, Henk und Octavia und eröffnet ihnen seine Analyseergebnisse. Er stellt bei jedem unterschiedliche Dinge fest (Henk und Octavia haben nach der Untersuchung einen leichen Weingeschmack im Mund), jedoch ist allen ihre Verbindung zu der Drachenträne gemeinsam. Die Struktur dieses uralten Blutzaubers ist Iustus völlig rätselhaft und er ist tief in die astrale Struktur der Helden verwoben. Das Artefakt scheint die Helden nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Personen zu verbinden, was jedoch eine chaotische Astralstruktur auslöst, welche die Analyse versteckter Einflüsse enorm erschwert. Iustus hat einen weiteren magischen Einfluss ausgemacht, welcher vermutlich ebenfalls von der Drachenträne ausgeht. Dieser ist sehr rätselhaft und Iustus vermutet, dass die Drachenträne noch offenbaren wird, um was es sich handelt. Die Helden werden gebeten, möglichst regelmäßig eine solche Untersuchung zu wiederholen, damit Iustus die Struktur besser verstehen lernt und wohlmögliche Veränderungen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden müssen keine Nachtwache übernehmen und können sich vor ihrer Tauchbootexpedition nochmal gut ausruhen. Kenji lässt sich von Abdrushin nochmal seinen Arm verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Sideon ===&lt;br /&gt;
Während die anderen bequem in ihren Betten schlafen, ruht Henk schlecht und wandert die halbe Nacht an Deck herum, bevor er Schlaf findet. Doch zum Frühstück ist er wie die anderen wieder einsatzbereit und Ferolax freut sich schon auf die Tauchbooteinweisung, denn er möchte ihnen eine Überraschung zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Deck begegnen die Helden [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und [[Ekky die Walfaust|Ekky]], welche aufgeregt auf dem Schiff herumlaufen und das Meer mit besorgten Blicken absuchen. Kaltfisch ist überzeugt, den Kraken bereits gesehen zu haben, doch der Ausguck kann dies nicht bestätigen und meint, es sei ein Wal gegewesen. Ekky rät den Helden, bei ihrer Tauchfahrt zu Doganon zu beten, falls sie auf den Kraken treffen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax und Iustus weisen die Helden nochmals in die Bedienung des Tauchbootes ein und der Zwerg präsentiert stolz einen neuen Verteidigungsmechanismus für den [[Natator aeris]], welcher eine Art Blitzsturm auslöst und dabei enorm viel elementarer Luft verbraucht. Nach der Einweisung bietet Abdrushin den Helden einen Trank an, welcher ihre Nerven beruhigen soll vor der Fahrt in dem engen Tauchboot und ihnen Mut und Zuversicht schenken soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte vor der Expedition noch etwas sagen und bittet seine Gefährten darum, stets offen mit ihren Gedanken zu sein und über alles zu sprechen, was in ihrem Geist auftaucht, selbst wenn sie es nur für ein Hirngespinst halten, womit sie niemanden belästigen wollen. Dann besteigen Henk, Kenji, Octavia und Augustus das Tauchboot, welches die Matrosen dann in die Bartha-Bucht hinablassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Natator.png|300px|rahmenlos|rechts|Das Tauchboot der Helden]]&lt;br /&gt;
Octavia leitet das Sinken des Natators ein und die Helden spüren, wie das Meer ihr Schiff verschlingt. Auf dem Grund angekommen herrscht ein Zwielicht, welches durch die Scheinwerfer des Tauchbootes erhellt wird. Die Helden befinden sich in einer völlig fremdartigen Welt und werden von seltsamen Fischen und schwerelos schwebenden Meeresbewohnern beäugt. Henk navigiert das Boot geschickt durch einen Quallenschwarm und aufgewühltes Plankton lenkt seinen Kurs nach Norden ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk navigiert um eine Felskante herum und sie entdecken ein stark verfallenes Schiffswrack. Es muss einem Kelpwald durchquert werden und dort verfängt sich ein Tangblatt in einem Rotor, welches von Kenji jedoch durch starkes Treten in die Pedale wieder abgelöst werden kann.  Die Helden finden eine uralte Ruine mit einem großen Eingang, in welchen sie hinabtauchen. Doch der Tunnel ist nach einiger Zeit verschüttet und Henk schafft es gerade so, den Natator rückwärts wieder heraus zu navigieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrer Weiterfahrt finden die Helden einen Walkadaver mit gigantischen Bissspuren, welcher anscheinend mit zwei bis drei Bissen abgenagt worden war. Neben dem riesigem Walgerippe wirkt der Natator ziemlich klein und wäre im Maul des Wesens, was den Wal verspeist hat, vermutlich mit einem Schluck verschwunden – eine Erkenntnis, welche die Helden beunruhigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie den nächsten Kelpwald durchqueren, legt sich ein großes Tangblatt auf die Frontscheibe und verdeckt die Sicht. Henk kann es jedoch durch eine scharfe Kurve wieder ablösen und das Tauchboot steuert nun auf ein riesiges Schiffwrack zu, welches Octavia und Augustus als die lange vermisste „Archontic“ identifizieren. Sie stoppen die Fahrt, um die Schiffsglocke zu bergen, und Henk entdeckt dabei eine Pelagus-Statue, welche er ebenfalls mit an Bord des Natator aeris nimmt. Der Delphin, welchen Abdrushin „Amweijon-Murannî“ genannt hat, taucht auf und grüßt die Helden spielend.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchfahrt1.png|300px|thumb|rechts|Die erste Tauchfahrt auf der Suche nach der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Nachdem Henk das Tauchboot wieder um eine scharfe Felskante gesteuert hat, stoßen sie vor einem Kelpwald auf einen Riesenkrebs, dessen angreifenden Scheren Henk mit Octavias Hilfe ausweicht. Im Kelpwald weicht Henk einem Felsen aus, welcher plötzlich zwischen den Pflanzen auftauchte, und beim Verlassen des Waldes weicht Henk geschickt scharfkantigen Muscheln aus. Auf ihrer Fahrt südwärts fällt ihnen an ihrem Sichthorizont ein großer Schattenumriss auf, welcher nach einiger Zeit sogar seine Position gewechselt hat und dann gänzlich verschwindet, nachdem die Helden ein weiteres Schiffswrack passiert haben, welches den Namen „Ontdekker“ trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden eine weitere Ruine, welche eine vom Tauchboot uneinsichtige Stelle aufweist, die Henk und Augustus sogleich erkunden. Sie entdecken zwar keinen Eingang, jedoch findet Henk eine alte Zwergen-Handaxt. Das Tauchboot passiert ein weiteres Schiffswrack, anscheinend ein ehemaliges Piratenschiff, und erreicht eine weitere Ruine, wo die Helden kurz eine Gruppe ruheloser Elbengeister umherwandern sehen. Sie durchqueren einen Kelpwald und ihnen fällt ein seltsamer Tangstiel auf, welcher ungewöhnlicherweise Saugnäpfe zu haben scheint und nach oben ins Blätterdach verschwindet, als der Natator sich nähert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum verlässt das Tauchboot den Kelpwald, wird es von einem großen Hai angegriffen, welcher fest zubeißt und sich nur durch den neu installierten Blitzschlag abwehren und verscheuchen lässt. Als die Helden weiterfahren, bemerkten sie plötzlich vor dem nächsten Kelpwald hinter sich einen großen Schatten und das Tauchboot wird von einem Tentakel gepackt, dessen Saugnäpfe sich auf der Frontscheibe abzeichnen. Octavia aktiviert erneut den Verteidigungsmechanismus, und unter den vielen Blitzen lässt der Tentakel los, und unter großer Kraftanstrengung kann sich der Natator im Kelpwald verstecken. Der Kraken verwirbelt das Wasser, so dass die Kelpstränge wild umherwirbeln und sich schließlich in einem Rotor verfangen. Als er verschwunden ist, scheitern alle Befreiungsversuche, so dass Henk und Augustus aussteigen, um manuell den Rotor zu befreien. Mitten in der Arbeit können Octavia und Kenji aus dem Natator aeris nur hilflos zusehen, wie erst Augustus und dann auch Henk von Tentakeln umschlungen und fortgezogen werden. Schockiert harren die Verbliebenen noch eine Stunde aus, in der Hoffnung, etwas von den Vermissten zu sehen, doch dann müssen sie mit den letzten Luft-Reserven auftauchen und der Baiula Spei die furchtbare Nachricht überbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.29''') Die Tatsache, dass der Kraken tatsächlich existiert, löst bei den Matrosen Todesängste aus und der Admiral lässt das Schiff gefechtsklar machen und die Wachen verdreifachen. Wigo steht unter Schock und sieht die Drachenträne und damit die gesamte Mission verloren und braucht dringend Kenjis Zuspruch. Iustus ist sichtbar betroffen und verspricht, sofort an einer Möglichkeit zur Ortung von Henk und Augustus zu arbeiten. Kenji hält eine ermutigende Ansprache und spricht [[Notun#Notuns Segen|Notuns Segen]] vor der Mannschaft der [[Baiula Spei]] und Octavia hilft Ferolax bei der Ausbesserung des [[Natator aeris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus erwachen mit Kopfschmerzen und blauen Flecken in einer trockenen Höhle auf feuchtem, salzigem Boden und erkunden zunächst die Umgebung. Sie befinden sich in einer größeren Halle, deren Architektur sie an jene der Grünen Festung auf Lyo erinnert. Sie finden Blasentang, welcher elementare Luft erzeugt, und ein Fass mit Trinkwasser. Die beiden fühlen sich an Loxias' Kammer unter dem Meer erinnert, und tatsächlich taucht nach einiger Zeit eine Nixe auf. Ihr Gesicht ist das einer blassen, aber schönen Elbin und sie wirkt ähnlich edel und fremdartig wie ''[[Nesta'caim]]'' aus dem hohen Norden. Auch der Delphin taucht auf und gesellt sich zu der Nixe, welche die beiden Menschen mit scharfen, durchbohrenden Blicken mustert. Nachdem sich Henk erklärt hat, erfahren sie, dass die Nixe ''[[Lumenisa]]'' ist und der Delphin ''Liria'' heißt. Henk gestattet ihr, die Drachenträne in die Hand zu nehmen und ihr entsteigt eine Lichtkugel, welche den Kopf der Nixe einhüllt (vgl. [[Drachenträne#Uselias und Lumenisa (10. Sideon 351 JF)|Uselias und Lumenisa]]). Anschließend ist der Schleier vor ihren Augen wie weggeblasen und die Nixe flüstert dem Delphin etwas zu, bevor sie im Wasser verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reparatur stellen Kenji und Octavia fest, dass der Delphin, welcher sie schon öfters begleitet hat, wiederaufgetaucht ist und sie anscheinend schnatternd dazu bewegen möchte, ihm in eine bestimmte Richtung unter Wasser zu folgen. Also machen sie das Tauchboot klar und mit Ferolax' und Wigos Unterstützung folgen sie dem Delphin in die Tiefe. Sie werden unter Wasser zu einer Ruine gelotst, welche mit leuchtenden Lichtmuscheln bewachsen ist und einen großen Eingang besitzt. Der Natator taucht vorsichtig, von einigen schwimmenden Wesen begleitet, in den Eingang hinab und taucht schließlich in einer größeren Halle wieder auf, in der sich Augustus und Henk befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem erfreuten Wiedersehen und dem Austausch des Erlebten taucht Lumenisa wieder auf und deutet den Helden an, am Wasser liegende, leere Schneckenhäuser an ihre Ohren zu halten, damit sie ihre Sprache verstehen können. Lumenisa erklärte ihnen, dass ihre Erinnerung an die Vergangenheit erst durch den Kontakt zu Uselias zurückgekehrt sei und offenbarte ihnen, dass dieser sie gebeten hat, den Helden zu helfen. Sie müssen aber zuvor ihre aufrichtigen Absichten durch Taten beweisen, nämlich durch die Erfüllung von drei Bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sollen zuerst versprechen, niemandem von der Blauen Festung und dem Reich unter dem Meer zu erzählen, was sie bereitwillig tun und sich auch für die Aufrichtigkeit ihrer Gefährten im Tauchboot, Ferolax und Wigo verbürgen. Die zweite Bitte ist die Rettung ihrer Freundin Oreta vor einem Unhold aus L’yreh, welcher sich in einer mit Luft gefüllten, alten Ruine eingenistet und die Nixe entführt hat. Die Helden sollen sie retten, bevor sie austrocknet, denn sie leide furchtbare Qualen, wie Lumenisa spüren kann. Der Delphin Liria werde ihnen den Weg dorthin zeigen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchfahrt2.png|300px|thumb|rechts|Die zweite Tauchfahrt von der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; zum Unterschlupf des Dämons]]&lt;br /&gt;
Geführt von Liria, welche alle Gefahren durch Wassertiere von ihnen fernhält, passiert der Natator aeris das Wrack der „Archontic“, welches die Helden bereits bei ihrem ersten Tauchgang entdeckt haben. Kurz dahinter finden sie eine Ruine ohne Lichtmuscheln mit einem großen, klaffenden Eingang, in welchen die Helden ihr Boot lenkten. Die stockdunkle Finsternis erschwert das Vorankommen und durch Octavias Bedienungsfehler der Höhenkontrolle stößt der Natator an einer Decke an und der Suchscheinwerfer wird abgeknickt. Schließlich gelingt es aber dank Henks Navigationskunst, in der Dunkelheit in einem luftgefüllten Bereich aufzutauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft in der dunklen Höhle ist stickig und dünner als in der Blauen Festung. Außerdem liegt ein seltsamer Gestank in der Luft, welcher zunimmt, nachdem die Helden durch das Geröll durch eingestürzte Decken auf höhere Ebenen der Ruine klettern. Schließlich erreichen sie eine Sackgasse, in der es am schlimmsten stinkt, und sehen sich den Angriffen eines Dämons ausgesetzt, welcher - halb humanoid, halb Krustentier – durch seine pechschwarze Panzerung im Schatten kaum zu sehen ist und die Helden durch hinterhältige Angriffe von der Decke attackiert. Octavias Feuerzauber zeigen keine Wirkung und so beschränkt sie sich auf das Ausleuchten. Augustus triff die Kreatur zuerst und kann mit Wucht den Panzer knacken. Als Octavias Lichtschein schließlich wieder auf den Dämon trifft, gelingt es Henk mit Wucht zuzuschlagen und spaltet dem Dämon den Schädel an genau der Stelle, welche Augustus bereits geknackt hat. Augustus und Henk setzen mehrfach nach und stellen fest, dass sein Inneres feuerempfindlich ist, sodass Octavia Flammen in die Panzerrisse schießt und sie gemeinsam dem zähen Dämon sein Ende bereiten. Bei der anschließenden Untersuchung der Höhle finden die Helden die Nixe Oreta, welche sie bittet, ins Wasser gebracht zu werden. Dort erholt sie sich schnell und schwimmt auf dem Rückweg zur Blauen Festung &amp;quot;Caras-Luin&amp;quot; voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Sideon ===&lt;br /&gt;
[[Lumenisa]] ist sehr froh, dass ihr Freundin gerettet ist, und äußert nun ihre letzte Bitte, in der sie als absoluten Vertrauensbeweis Augustus als Pfand fordert, wenn die Helden die Information über die Waffe gegen Sereg erhalten wollen. Nach schwerem Abwägen und Augustus freiwilliger Bereitschaft, stimmen die Helden zu und Augustus wird von einer Nixe abgeholt und verschwindet mit dieser nach einem Kuss auf den Mund in der Tiefe.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lumenisa.png|200px|miniatur|rechts|Die Nixe [[Lumenisa]]]]&lt;br /&gt;
Lumenisa erzählt den Helden, dass sie im goldenen Zeitalter eine Muse des Sonnengottes [[Die_Götter_der_Elben#Anor_-_.E2.80.9EDer_W.C3.A4chter.E2.80.9C|Anor]] auf dem Amon Anoren, dem Berg der Sonne war. Nachdem der Krieg gegen die Dämonen entbrannte und Uselias' Hilfegesuch für seinen Freund Sereg abgewiesen wurde, entschloss Lumenisa sich aus Liebe zu Sereg, Uselias auf eigene Faust zu helfen und bestellte ihn in die Blaue Festung. Sie stahl einen Strahl vom göttlichen Licht ihres Herrn und ließ daraus von einem Zwerg einen besonderen Spiegel schmieden, welcher Sereg sein wahres Selbst vor Augen führen sollte. So sollte er seine Machtlosigkeit erkennen und von seinem selbstmörderischen Vorhaben ablassen und zu Lumenisa zurückkehren. Den Spiegel übergab sie Uselias in der Blauen Festung, welcher ihr dankte und dann Sereg hinterher zog. Eines Tages kam dann die große Flut und als sich Lumenisas Lungen mit Wasser füllten und sie die Schreie ihrer ertrinkenden Schwestern hörte, beichtete sie dem Sonnengott ihre Heimlichkeiten und, als dieser ihr vergab, wurde ihr bewusst, dass niemand vor dem Gott der Weitsicht etwas verbergen kann. Mit Hilfe seines Bruders Lorn verwandelte Anor seine Muse Lumenisa und ihre Schwestern in fischähnliche Wesen, damit sie unter Wasser weiterleben konnten. Anor ließ seine Musen nie im Stich und teilte ihnen schließlich mit, dass er Wächter für den Berg der Sonne schicken würde, welche Lumenisa seitdem zur Insel Soltrum bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider kann Lumenisa den Helden nichts über Uselias' weiteres Schicksal mitteilen, aber es gebe noch Nachfahren der Elben des goldenen Tales, welche auf einer Insel im Osten überlebt haben. Sie kämpfen dort gegen die Schrecken, welche aus L'yreh aufsteigen, denn die alte, verdorbene Stadt L’yreh sei wieder auferstanden und jemand Neues, Unbekanntes hat dort einen Machtposten errichtet. Lumenisa schlägt den Helden vor, diese Elben aufzusuchen und gibt ihnen ein Artefakt mit, welches sie als Freunde ausweisen sollte. Dann verabschiedet sie sich und sichert den Helden und ihrem Schiff freies Geleit in ihren Gewässern und die Unterstützung vom Kraken Tirnion zu, falls sie angegriffen würden. Nachdem die Nixe verschwunden ist, machen sich die Helden ohne Augustus an die Rückfahrt zur Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.30''') Mitten in der Nacht tauchen die Helden mit dem [[Natator aeris]] wieder auf und werden von der Baiula Spei an Bord genommen. Der Admiral und Iustus sind besorgt wegen des Fehlens von Augustus und die Helden verabreden sich in der Offiziersmesse, um sich auszutauschen und ihren Hunger zu stillen. Doch zuvor zieht sich jeder auf seine Kajüte zurück und macht sich frisch. Dabei bemerkt Henk, das in seine Kabine eingebrochen wurde und ein Chaos angerichtet ist. Doch der Schiffsjunge hat nichts bemerkt und Henk verdächtigt den Klabatterwicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Offiziersmesse berichten die Helden von ihrem Abenteuer, ohne Lumenisa oder die Blaue Festung zu erwähnen. Sie bitten den Admiral um Verständnis, dass sie nichts erzählen dürfen, und versichern ihm, dass Augustus nicht tot sei und wieder zurückkehren würde. Dann offenbart ihnen der Admiral die drastische Unterbesetzung Mannschaft und bittet sie, Einsparungen bei den Wachbesetzungen vorzunehmen, damit sie Männer mehr Schlaf bekommen und nicht so erschöpft sind, dem die Helden zustimmen. Iustus offenbart ihnen, dass in das Labor eingebrochen wurde und der Aktivierungskristall des Schutzschildes verschwunden ist, was dieses momentan unbenutzbar macht. Er verdächtige den Klabatterwicht und bittet die Helden, diesen zu suchen bzw. Kaltfisch um Rat zu fragen. Anschließend verkriechen sich die Helden aber erstmal in ihre Kojen und schlafen sich erstmal aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag lassen sich die Helden durch den Schiffsjungen Mikal wecken und bemerkten, dass die Baiula Spei in einer Flaute gefangen ist und die Mannschaft daher einen Ruhetag geschenkt bekommen hat. Nach dem Essen bittet Admiral Wellenbrecher Kenji darum, sich die geborgene Pelagusstatue anzusehen, welche in die Schiffskapelle gebracht wurde, und diese am nächsten Tag im Rahmen einer kleinen Andacht neu zu weihen und auf dem Außendeck aufzustellen, was die Moral der Männer heben würde. Zimmermann Gebbert hat bereits zugesagt, ein Holzkonsole für sie zu bauen, welche bereits morgen früh fertig wird. Im Anschluss suchen sie das Gespräch mit Kaltfisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser schläft in seiner stinkenden Kabine und Ecke tut alles, um den Mief auszulüften, was in einer Flaute aber nicht gut funktioniert. Henk tritt Kaltfisch aus dem Bett, wobei er von dessen stinkenden, feuchten Schweißmauken getroffen wird. Als Kaltfisch endlich ansprechbar ist, erzählt er Henk, dass der Kobold angepisst ist, weil Henk ihm nicht gegeben hat, was er habenwollte. Er ist aber schon seit zwei Tagen nicht mehr aufgetaucht und schmollt vielleicht in seinem Versteck in der Bilge.&lt;br /&gt;
[[Datei:Koboldfluch.png|miniatur|Fuchskopf-Henk und der Klabatterwicht]]&lt;br /&gt;
Während Octavia das Schiff nun mit Astralsicht absucht und nach dem Klabatterwicht und dem Schutzschildkristall Ausschau hält, zieht sich Henk in seine Kajüte zurück und Kenji sucht die Kapelle auf, um die Statue zu sichten. Octavia kann auf dem ganzen Schiff nichts entdecken, während Henk in seiner Kajüte Besuch vom Klabatterwicht bekommt, welcher sich von Henk nicht austricksen lassen will und ihm zur Strafe einen Koboldfluch anhängt. Kenji begegnet in der Kapelle dem Bambusen Taref, welcher still betet und dann später den Mystiker allein mit der Statue zurücklässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk seine Kajüte verlässt, um sich nochmal zu vergewissern, dass Iustus die Opferschale für den Kobold befüllt hat, begegnet ihm Leutnant Ibendorn, welcher Henk nicht erkennt und sogar sein Schwert zückt, um den vermeintlichen Fremdling aufzuhalten. Erst Henks Stimme und Zureden überzeugen Ibendorn, dass der fuchsköpfige Mann vor ihm tatsächlich Henk ist. Jetzt realisiert Henk bei einem Blick in die Fensterscheibe, dass der Klabatterwicht ihn verzaubert hat, und sucht schnell Iustus auf, um seinen Rat zu holen. Dieser erklärt Fuchskopf-Henk die Kompliziertheit seiner Lage und eröffnet ihm, dass er nicht sofort helfen kann und sich Henk damit abfinden muss. Der Zauber würde aber eventuell gebrochen, wenn man den Kobold einfinge und töte. Henk will darüber nachdenken und versucht, ungesehen in seine Kajüte zurückzukehren. Um einem von oben entgegenkommenden Matrosen auszuweichen, schleicht Fuchskopf-Henk hinab auf die Kapellenebene und trifft dort auf Taref, welcher gerade die Kapelle verlässt. Dieser erstarrt bei Fuchskopf-Henks Anblick und, bevor er um Hilfe rufen kann, schlägt Henk ihn mit einem Schlag nieder, um nicht entdeckt zu werden. Dann flitzt Henk hoch in seine Kajüte und schließt sich dort ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia von ihrer Untersuchung zurückkehrt, klopft sie bei Henk an, um zu erfahren, ob er schon etwas vom Klabatterwicht gehört hat. Sie war überrascht, also sie Henk mit einem räudigen Fuchskopf erblickt, und als dann noch der Admiral nach dem Rechten sieht, weil Leutnant Ibendorn ihn unterrichtet hat, bittet Fuchskopf-Henk diesen, seine Offiziere zum Stillschweigen zu verdonnern. Nach dem Besuch holt Octavia Kenji aus der Kapelle und findet den bewusstlosen Taref auf dem Gang liegend. Kenji ist durch die Situation verwirrt und erst im Gespräch mit Fuchskopf-Henk begreift er die ganze Tragweite. Der Admiral beruft eine Besprechung der Offiziere ein, zu der auch Bambuse Taref gebeten wird, um ihm die Situation zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wigo dann an Fuchskopf-Henks Tür klopft, um ihm mitzuteilen, dass der Klabatterwicht bei Kaltfisch aufgetaucht ist und dieser Fuchskopf-Henk jetzt sprechen will, begibt er sich in die Kapitänskajüte, um mit dem Piraten zu sprechen, während Kenji und Octavia vor der Tür bleiben und lauschen. Nach mehreren Lachanfällen erklärt Kaltfisch, dass der Klabatterwicht verhandeln möchte. Da Henk seine Forderungen unverschämterweise anders ausgelegt hat, als sie gemeint waren, fordert er als Wiedergutmachung eine lustige Unterhaltungsaufführung von Henk und Iustus auf dem Außendeck vor der versammelten Mannschaft. Wenn der Kobold sich dabei gut unterhalten fühle, werde er vielleicht den Fluch aufheben und den Kristall zurückgeben. Fuchskopf-Henk ist über diesen Vorschlag hoch verärgert und zieht sich in seine Kajüte zurück. Ekky erzählt den beiden anderen, dass Kaltfisch Erfahrung mit Klabatterwichten habe und Henk noch einen Rat geben könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Octavias und Kenjis Zuspruch kommt Fuchskopf-Henk zu Kaltfisch zurück und erfährt, dass es ein altes [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|Seevolkritual zur Unterwerfung eines Klabatterwichtes]] gibt, welcher er ihm verraten würde, wenn Henk vom Arzt Abdrushin etwas Weißen Mohn für seine schmerzenden Kniee besorgen würde. Daher sucht Henk mit seinen Freunden die Arztstube auf und wird dabei von zwei Matrosen gesehen, die schnell wegrennen. Nach einiger Überzeugungsarbeit überlässt Abdrushin Fuchskopf-Henk eine Dosis des Weißen Mohns und bei der Rückkehr zu Kaltfisch wird Fuchskopf-Henk noch von vier weiteren Matrosen erblickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaltfisch ist zufrieden und erklärt, dass jeder, der am Ritual teilnehmen will, einen Gegenstand aus dem Koboldhort benötigt, ein Stück Planke vom Schiff des Klabatterwichtes, also der Baiula Spei, und viel vom stärksten Schnaps. Den Hort kann Fuchskopf-Henk vermutlich in der Bilge finden, wo der Klabatterwicht sich gerne versteckt. Also kriecht Fuchskopf-Henk in die Bilge hinein, nicht ohne beim Durchqueren der Mannschaftsquartiere peinlich berührte Männer zu sehen und Lachsalven hinter sich auszulösen. In der Bilge selber entdeckt Henk den Hort und nimmt eine kleine Holztafel mit einer eingeritzten, nackten Frau für sich, geweihtes Passionen-Räucherwerk für Kenji und einen edel verzierten Kamm mit Schwänen und thyrnischen Motiven für Octavia mit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Anschließend, auf dem Weg zum Zimmermann, hält Fuchskopf-Henk in den Mannschaftsquartieren an und stellt sich den Männern. Er lacht mit ihnen, zieht Grimassen, feiert mit ihnen und erträgt das Gelächter mit Würde. Fuchskopf-Henk tanzt sogar mit Plankenjockel und beschert der gestressten Mannschaft so ein paar gelöste Momente, die allen guttun und die Moral der Männer heben. Der orkische Zimmermann Gebbert nimmt die Illusion mit Gelassenheit auf und hilft den Helden schnell mit drei alten Plankenstücken weiter. In der Küche erbittet Fuchskopf-Henk von [[Roana Dernheim|Roana]] etwas starken Schnaps und bekommt aus ihrem Vorrat eine Flasche hochprozentigen Kochrum überreicht. Mit allen Zutaten suchen die Helden wieder die Kapitänskajüte auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden setzen sich im Kreis auf den Boden und Kaltfisch erklärt ihnen das Ritual, um ins Reich der Klabatterwichte zu reisen, um den Namen des Wichtes von ihrem König, dem garstigen Gierschlund zu erfahren. Er nennt ihnen den Reisespruch und die Worte, die dem Klabatterkönig gesagt werden müssen, um den Namen zu erfahren. Da nach jedem Aufsagen des Reisespruches getrunken werden muss, sorgt Ekky dafür, dass niemand ein leeres Glas hat. Alle sollen dann nachmachen, was Kaltfisch tut. Dieser klopft mit einem Holz auf den Boden und sagt den Spruch rhythmisch dazu auf, bevor der trinkt. Die Helden steigen mit ein und Octavia kippt nach dem zweiten, Kenji nach dem vierten und Henk erst nach dem sechsten Schnaps um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder findet sich einzeln in einer bunten surrealen Traumwelt wieder, in der die Orientierung durch bunte blinkende, leuchtende Pflanzen und eine ständig wechselnde Umgebung erschwert ist. Doch schließlich kann jeder einen Thron erkennen, auf dem ein dicker, grüner Kobold mit einer blinkenden Krone sitzt. Hinter dem Thron erstreckt sich der wohl größte Koboldhort aller Zeiten, ein Berg aus verschiedensten Dingen. Nun muss jeder Held den Spruch aufsagen und dem Koboldkönig den Gegenstand überreichen, um von ihm den Namen des Klabatterwichtes zu erfahren. Kenji kann sich nicht an den Spruch erinnern und erntet statt eines Namens einen Rülpser, während Fuchskopf-Henk und Octavia sich erinnern und den Namen erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus der Koboldwelt sind die Helden besoffen und Kaltfisch erklärt, dass man jetzt nur noch dreimal den Namen rufen müsse, damit der Klabatterwicht für seinen neuen Meister sichtbar erscheinen müsse. Um das durchzuführen, zieht sich Fuchskopf-Henk auf seine Kabine zurück und spricht „''Pöttzi – Pöttzi – Pöttzi''“, woraufhin der Kobold erscheint, zunächst herumwütet, sich dann aber seinem neuen Meister fügt. Henk lässt als erstes den Fluch bei sich aufheben und trägt Pöttzi auf, Kaltfisch für eine Stunde einen Fischkopf zu verpassen. Nachdem Henk Lautes Gelächter von Ekky aus der Kapitänskajüte hört, sucht er diese auch auf, um sich das Ergebnis anzuschauen und erblickt Kaltfisch mit einem stinkenden, halbvergammelten Fischkopf. Nach dieser Genugtuung legen sich die Helden in die Kojen und gehen betrunken kurz vor Sonnenuntergang schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Sideon ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen erwachen die Helden leicht verkatert und beim Essen verkündet der Admiral, dass das Podest fertig ist und Kenji bitte den Meeresgott bei der Weihung der Statue auch um etwas Wind bitten solle, da noch immer Flaute herrscht. Alle Matrosen versammeln sich auf dem Außendeck und Kenji enthüllt die Pelagus-Statue, während er einen Segen spricht und der Mannschaft damit sichtbar Hoffnung, Zuversicht und Mut gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider bleibt die Flaute bestehen, doch stattdessen wird vom Ausguck ein Ruderboot mit Schiffsbrüchigen entdeckt, welches auf die Baiula Spei zu rudert. Henk rudert ihnen mit den Obermatrosen Klippstein und Grauwasser entgegen und entlastet durch Übernahme von Schiffsbrüchigen das überfüllt Rettungsboot, nachdem er sich vergewissert hat, dass es keine Piraten sind und wohl aus Notunum kommen. Die Halbverdursteten werden an Bord der Baiula Spei gelassen und dort mit Trinkwasser versorgt und von Abdrushin untersucht. Sie sind schon zwei Tage auf See unterwegs gewesen und haben zu Notun um Hilfe gebeten, der ihnen die Flaute geschickt hat, damit sie nicht mit dem überfüllten Boote kentern würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.31''') Abdrushin lässt die Schiffsbrüchigen in den Mannschaftsquartieren unterbringen, damit er sie besser untersuchen und versorgen kann. Die Helden erfahren die Geschichte von Erian Grünwasser, welcher genau wie die Schiffsbrüchigen, durch das Singen eines Liedes von Notun gerettet wurden. Zu mehr Informationen zu den schlimmen Dingen, die auf Notunum geschehen sind, sollen die Helden den Geweihten Tonnmar von Vendstein befragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Olvir&amp;amp;Tonnmar.png|250px|miniatur|rechts|Der Tranhändler Olvir (r.), Beschützer vom Notun-Geweihte Tonnmar von Vendstein (l.)]]&lt;br /&gt;
Bevor Tonnmar ärztlich versorgt werden kann, muss sein Leibwächter, der Bestmann Olvir, dazu gebracht werden, dass sich Abdrushin dem Verletzten überhaupt nähern ansehen darf, denn Octavia kann den Grad seiner Verletzung nicht erkennen. Als ihm schließlich durch Zureden von Henk und Octavia geholfen werden kann, erzählt der Geweihte von dem Abenteuer ihrer Seereise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Schiff, die Flora, wurde beim Passieren der Götterinseln mit Feuer von den Bergen beschossen, so dass sie nach Westen ausweichen mussten, wo sie vom Kraken versenkt wurden. Das Beiboot drohte auch zu kentern und der Geweihte stimmt eine Hymne auf Notun an, welche als „Lied von Erian“ bekannt ist. So wurden sie schließlich gerettet, weil sie die Baiula Spei gefunden haben, welche aufgrund der Flaute, die mit dem Lied einsetzte, bewegungsunfähig war. Für alle Männer liegt eindeutig ein Wunder von Notun vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonnmar berichtet weiter, dass in letzter Zeit immer mehr Schiffe vor Notunum sanken und auch das Schiff von Olvir, dem Tranhändler von der Berstküste, war darunter. Schließlich wurde Notunum zum ersten Mal von Dämonen angegriffen, nachdem in einem Sturm von einigen Wochen eine Ecke des Wahrzeichens von Notunum abbrach. Es war genau die Felsformation, welche als „Notuns Dreizack“ bekannt ist, zu deren Füßen der große Notuntempel liegt  und welche  als magischer Schutz der Insel gilt. Nach der Zerstörung erfolgte direkt ein Dämonenangriff, welcher aber durch die Inquisitoren zurückgeschlagen wurde. Es waren glupschäugige Sklaven und [[Loigg'Il|Gesichtslose]], welche sie kommandierten, die Notunum angriffen, Schwarzmagier wurden keine gesichtet. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] haben die Situation bereits unter Kontrolle gebracht. Henk lädt die Männer ein, sich der Mannschaft der Baiula Spei anzuschließen und deren Reihen wieder zu füllen, und auch für den Geweihten Tonnmar steht es fest, dass ihre Rettung ein Wunder und Zeichen Notuns war und dass die Geretteten ein neuer Weg gewiesen wurde und sie fortan zur Mannschaft der Baiula Spei gehören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit Olvir, welches Tonnmar dolmetscht, erfahren die Helden, dass die Tuisken den Nebelschlund den „großen Salzwurm“ nennen. Sie glauben, dass zu der Zeit, als die Götter noch auf der Erde lebten, in der Mitte der Bartha-Bucht, welche sie Walbucht nennen, ein Drache oder Lindwurm lebte, welcher alleine zurückblieb, als die Götter in die Anderswelt gehen mussten. Er war so traurig darüber, dass er anstelle von Feuer nur Salzwasser speien konnte, denn Drachen können nicht weinen. So füllt er seit Ewigkeiten das Meer an, zu manchen Zeiten mehr, zu anderen weniger, und am Ende der Zeiten wird so die ganze Welt im Meer versinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Schiffsbrüchigen nun zur Baiula Spei gehören würden, sieht der Schiffsbesitzer und Kerzenhändler Kandler jedoch anders und beschuldigt die Mannschaft der Meuterei. Die Helden intervenieren in dem aufkommenden Streit und während Henk mit der Mannschaft redet, verlangt Kandler von Kenji, dass dieser die Meuterer zur Rechenschaft zieht und sie ihrer gerechten Strafe wegen des Bruchs eines göttlichen Vertrages zuführt. Ihr Verhalten sei eine Beleidigung von [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Chorollis_-_.E2.80.9EDer_Horter.E2.80.9C|Chorollis]], welche nicht ungestraft bleiben dürfe. Doch Kenji lehnt das ab und versucht Kandler klar zu machen, dass es keine andere Möglichkeit für ihn gibt, als sich damit abzufinden, dass er vorerst an Bord bleiben muss und die Baiula Spei keinen Umweg und keine Handelstour auf sich nehmen kann, was Kandler sehr wütend macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji begibt sich nach dem Gespräch mit Kandler in die Kapelle, um gemeinsam mit dem Tonnmar von Vendstein Notun für die Rettung zu danken. Während des stillen Gebets erhält Kenji eine [[Kenjis Tempel#Kenjis apokalyptische Vision (12. Sideon 351 JF)|Vision]], über welche er anschließend an Deck sinnierte. Henk bekommt währenddessen Besuch vom ausgelaugten Pöttzi, welcher seine Aufmerksamkeit will und ihn mit schmutzigen, versauten Witzen unterhält. Sein Müßiggang wird von Leutnant Ibendorn unterbrochen, welcher Henk darüber informiert, dass Kandler die Mannschaft aufhetzt und ihnen den Mut zur Weiterfahrt nimmt. Henk nimmt Kenji mit und gemeinsam sprechen sie zu den Schiffsbrüchigen und bauen deren Moral langsam wieder auf. Am Ende des Gespräches inhaftieren sie den Kerzenhändler, damit er nicht weiter die Mannschaft demoralisiert. Sie sagen ihm zu, ihn bei den Götterinseln an Land gehen zu lassen, ihn mit Gold für seinen Verlust zu entschädigen und ihm auch sein Beiboot zu lassen.  Jeder, der nicht auf der Baiula Spei bleiben möchte, dürfe dann auch von Bord gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.32''') Nach dem Ärgernis mit dem Händler Kandler knurrt allen der Magen und es gibt zum Mittagessen einen Eintopf mit Kartoffeln aus Lyo. Pöttzi erscheint beim Essen und bedankt sich nervend bei Henk, dass er so schön über seine Witze gelacht hat, da ihm das wieder Kraft gegeben hat. Nach dem Essen spricht der Geweihte Tonnmar mit den Helden über Kandler und erklärt ihnen, dass dieser eigentlich ein guter Mensch sei, der sich sehr dafür eingesetzt hat, dass doch noch der benötigte Tran für die Lampen beschafft werden kann, damit Notunum bald nicht im Dunkel sitzen muss. Die Helden erklären sich bereit, noch einmal mit dem Händler zu sprechen und machen sich auf den Weg zu den Zellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Deck erblicken sie eine ungewöhnlich fliegende Möwe, welche sich Olvir immer wieder nähert. Es stellt sich heraus, dass er eine Art Tiermeister ist, welcher durch die Augen seiner Möwe Skáti spähen kann, und Henk bittet darum, dass er sich im Laufe des Tages einmal die Götterinseln ausspähen möge. Bei den Zellen angekommen spricht Kenji mit Kandler und entschuldigt sich für sein Verhalten. Auch Kandler bittet um Verzeihung und verspricht, die Mannschaft nicht mehr aufzuwiegeln. Kenji gibt ihm die Aufgabe, die verbliebenen Vorräte des Schiffes zu erfassen und Henk und Octavia zeigen ihm Augustus Kajüte, in der er vorrübergehend einziehen darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaltfisch verkündet lautstark und überglücklich, dass die Baiula Spei jetzt das Gebiet des Kaken verlässt und Ibendorn informiert die Henk und Octavia auf dem Außendeck am Heck, dass die Baiula Spei zwar nur mit Schneckentempo vorwärtskommt, die Götterinseln aber bereits am östlichen Horizont zu erkennen sind. Das Schiff wird aber im weiten Bogen nördlich um die Inseln fahren, um die tückischen Sandbänke zu umschiffen. Auf der Ostseite der Insel gäbe es auch bessere Anlegeplätze, denn die Westseite besteht nur aus steilen Klippen. Henk bekommt von Pöttzi einen neuen Furz-Tanz präsentiert und will sich gerade mit ihm in die Kajüte verziehen, als das Signalhorn des Ausgucks ertönt und die Salzmähre gesichtet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff der Schwarzmagier steuert zunächst auf die Baiula Spei zu, dreht dann aber in weiter Entfernung einige Kreise, bevor es wieder gen Norden abdreht. Während alle über den Sinn dieses Manövers nachdenken, meldet Maat Sturmfels die Sichtung von etwas Großem unter der Wasseroberfläche, was abgetaucht wäre. Henk und Octavia entdecken, dass eine leichte Spur von kleinen Luftblasen auf ihr Schiff zuläuft und sich am Heck der Baiula Spei plötzlich ein Stoß von Luftblasen entlädt. Der Maat überprüft die unteren Decks auf einen Wassereinbruch, kann aber nichts entdecken. Daher machen sich die Helden selbst auf die Suche und Octavia überprüft die Außenwände des Schiffs auf magische Anomalien. Während Octavia nichts Ungewöhnliches feststellen kann, ertönt plötzlich vom Oberdeck ein Schrei und, als die Helden die Treppe nach oben nehmen, kommt ihnen Matrose Buthner entgegen, welcher „Angriff – Hilfe!!!“ schreit und panisch unter Deck flieht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Grett.png|250px|miniatur|Der untote Grett, der Abzieher]]&lt;br /&gt;
Als die Helden das Oberdeck erreichen, erblicken sie den untoten [[Menschen#Die_Horb|Horb]] Grett, der das [[Natator aeris|Tauchboot]] beschädigt und dessen Rumpf durchschlagen hat. Als die Helden auf Deck auftauchen, hat er den linken Rotor abgeschlagen und wendet sich zu den Helden als neuem Ziel. Henk stürmt sofort auf Grett zu und greift ihn an, sein Hieb wird jedoch pariert und der Untote setzt sich zielstrebig in Richtung Octavia in Bewegung, welche mit einem Zauber beginnen will, sich jedoch beim Anblick von Grett nicht richtig fokussieren kann. Kenji versucht den Untoten mit einem Lichtblitz aufzuhalten und unterbricht damit dessen Vorwärtsbewegung. Henk nutzt diesen Stopp und springt mithilfe der Reling auf Gretts Rücken, um ihm mit einem Säbel mit voller Wucht auf den Schädel zu schlagen. Dieser bricht entzwei, wird aber noch durch die zähen Sehnen zusammengehalten. Als Grett sich wieder gesammelt hat, tritt er nach Henk, welcher geschickt zur Seite ausweicht, und schwingt mit dem Abziehmesser in Kenjis Richtung, um sich den Weg zu Octavia freizuschlagen. Kenji kann gerade noch ausweichen und entgeht dem Hieb, doch dafür nähert sich der Untote Octavia und holt bereits mit seinem Entersäbel zu einem tödlichen Hieb aus. Matrose Weihwind fasst sich ein Herz und greift Grett von hinten an, während Henk an dessen rechten Arm springt und so den Schlag verhindert. Doch stattdessen sticht Grett mit dem Abziehmesser in Octavias Richtung, was Kenji jedoch bemerkt und sich mit voller Wucht in Gretts linke Kniekehle wirft, wodurch er den Stoß verreißt und der Stich neben Octavia hergeht, welche bereits eine Feuerkugel vorbereitet hat. Beim Zurückziehen schneidet Gretts Abziehmesser aber Octavia durch den ledernen Brustpanzer ins Fleisch und durch den schmerzhaften Schnitt verliert sie ihre Konzentration und das gerufene Feuer erlischt wieder. Bevor sie sich abwenden und auf Distanz gehen kann, sticht Grett erneut zu und durchbohrt die sich gerade umdrehende Octavia seitlich durch den Brustkorb, sodass das lange Messer auf der anderen Seite wieder herauskam. Bei Herausziehen sackt Octavia in sich zusammen und bleibt in einer immer größer werdenden Blutlache auf Deck liegen. Henk und Kenji spüren einen stechenden Schmerz und sind geschockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk, der noch an Gretts rechtem Arm hängt, sich nun mit Hilfe seines Dolches daran hochzieht, um dessen Schädel zu erreichen, rennt Kenji, welcher gerade ein Seil organisieren wollte, schnell zu Octavias Kabine, um die Heiltränke zu holen. Weihwind zieht sein Schwert aus Gretts Lenden heraus und attackiert seinen linken Oberschenkel, während Henk sich bis zu seinem Kopf emporzieht. Auch Obermaat Donnerbacher, Obermatrose Kerling und Ferolax beteiligen sich nun am Kampfgeschehen. Kerling unterstützt auf der linken Seite Weihwind und attackiert ebenfalls das Bein, während Henk ein Drittel der Halssehnen durchtrennt, sodass Gretts Kopf nach vorne überkippt. Dieser kann jetzt nur noch nach links hinten schauen und blickt dabei direkt auf Weihwind und Kerling, welche sein linkes Bein bearbeiten. Grett wendet sich zu ihnen um und stößt sein Abziehmesser von oben in Kerlings Schädel, während Henk versucht, den Kopf endgültig vom Rumpf zu trennen. Als dieser endlich fiel, endete das Kampfgeschehen jedoch nicht, denn der untote Körper kämpfe auch ohne Kopf weiter. Weihwind attackiert Gretts linken Unterarm, dessen Hand das Schwert in Kerlings Schädel umfasst, und trennt fast die Hand ab. Da wird Grett von Olvirs Harpune im Brustkorb durchbohrt und er wird mit einem Ruck nach hinten gerissen und stürzt rücklings hin. Henk kann noch rechtzeitig abspringen und Ferolax, der zuvor Gretts Schädel die Gesichtspartie mit den Augen zertrümmert hat, springt auf dessen Lenden. Er fixiert ihn so auf dem Boden und hackt mit seiner Axt in die Beine, um sie vom Rumpf zu trennen, während Donnerbacher auf Gretts linkes Knie einschlägt, welches Kenji bereits durch seinen beherzten Angriff ausgerenkt hatte. Auf diese Weise gelingt es langsam allen gemeinsam, den extrem zähen Grett auseinander zu hacken und die sich immer noch bewegenden Einzelteile über Bord zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji mit den Heiltränken zurückkehrt, versucht er sofort, Octavia einen Heiltrank einzuflößen. Als es nicht funktioniert, reibt er ihre Wunden mit Heiltrank ein. Doch er muss feststellen, dass sich keine Wirkung bei Octavia zeigt, da diese bereits verblutet ist. Verzweifelt hält er sie in seinen Armen und kann nicht glauben, dass soetwas geschehen ist. Er bekommt von Gretts Ende nichts mit und registriert auch nicht, dass das Signalhorn erneut geblasen wird, denn die Salzmähre kehrt zurück und nähert sich in einem grünen Nebel gehüllt der Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff wird angegriffen, jedoch wird die Kugel von Iustus Schutzschild abgefangen. Die antwortende Salve der Baiula Spei geht in den Nebel und es bleibt ungewiss, ob etwas getroffen wurde. Es löst sich jedoch etwas Fliegendes von der grünen Wolke und nähert sich der Baiula Spei. Es ist ein Gargoyle mit aufgeplatztem Bauch, welcher vermutlich beim letzten Mal von Ibendorn abgeschossen wurde, und auf ihm reitet ein Schwarzmagier mit Maske. Ferolax, welcher um den [[Natator aeris]] trauert, wird gepackt und von dem fliegenden Ungeheuer fortgerissen. Der Schwarzmagier verhöhnt den Zwerg und verkündet ihm eine Zukunft als Diener, wie sie allen auf dem Schiff bevorstehen werde. Ferolax verliert beim Versuch, sich zu befreien, seine Axt und, nachdem der Gargoyle wieder im Nebel verschwunden ist, entfernt sich dieser in nördlicher Richtung und lässt die Mannschaft der Baiula Spei verzweifelt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht Octavia zu Abdrushin zu tragen und wird dabei von Henk unterstützt. Der Arzt kann nur den Octavias Tod bestätigen und schweigt betroffen. Henk verlässt die Arztstube und sucht Iustus auf, welchen er verzweifelt um Rat fragen will, während Kenji noch eine Möglichkeit aus Abdrushin herausbekommt, welche dieser zunächst noch verschweigt. Doch Kenji bohrt nach und erfährt, dass Abdrushin ein Derwisch-Ritual kennt, durch welches Octavia wieder ins Leben zurückkehren kann, wenn es noch vor dem nächsten Sonnenaufgang durchgeführt werde. Ihmet, der Dingir des Übergangs, müsse von einem Bürgen, welcher auch sein Blut beisteuern muss, um Octavias Leben gebeten werden, und dieser Bürge hätte später auch den Preis dafür zu zahlen (vgl. [[Abdrushin#Das Ritual von Ihmet|Abdrushins Biographie]]). Kenji erklärt sich sofort einverstanden, die Bürgschaft zu übernehmen, und Abdrushin bittet ihn darum, auch Henk zu holen, weil am besten alle Helden der Drachenträne mit dem Artefakt anwesend sein sollten, um vielleicht den Dingir zu beeindrucken und zu besänftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus kann Henk nicht weiterhelfen und ist selbst ratlos, wie es weitergehen kann. Henk geht an Deck und spricht mit dem Admiral. Als er ihm gerade von Octavias Tod berichtet, kommt Kenji dazu dementiert ihren Tod. Er besteht darauf, dass Abdrushin heute Nacht nicht gestört werden darf, bevor er mit Henk zurück in die Arztstube geht. Dort erfährt Henk von dem geplanten Ritual und ist alles andere als begeistert von der Idee, vertraut aber auf Kenjis Urteil, wenn er es als unumgänglich ansieht und darum bereit ist, den unbekannten Preis zu einem unbekannten Zeitpunkt zu zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin stimmt einen unheimlichen Gesang an und entnimmt Kenji etwas Blut aus der Hand. Er mischt eine Farbe an und bemalt Octavias entkleideten Körper mit unbekannten, mystischen Zauberzeichen, während die Monotonie seines Gesanges alle schnell in eine Art Trance versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt Wind in der Arztstube auf und Sandkörner fliegen umher. Schließlich bildet sich eine Art Windhose aus Sand, welche ein Gesicht mit Augen und Bart  bekommt und Kenji nach seinem Begehr fragt. Als dieser um Octavias Leben bittet, muss er schwören, auch den kostspieligen Preis dafür zu zahlen, wenn es die Zeit verlangt. Kenji schwört es und der Dingir gewährt den Wunsch. Er klatscht in die Hände und das Zimmer ist wieder so wie vorher, denn Dingir und Sandsturm sind verschwunden. Kurz darauf bäumt sich Octavia auf und erbricht einen Schwall Blut, bevor sie zusammenbricht und in einen tiefen Schlaf fällt. Kenji, Henk und Abdrushin sind ganz erleichtert, dass Octavia lebt, und während Kenji in der Arztstube bei Octavia verweilt, begibt sich Henk an Deck und stellt fest, dass es tiefste Nacht ist und das Ritual gut acht Stunden gedauert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.33''') Octavia ist sehr schwach und Abdrushin hofft, dass sie keine bleibenden Schäden zurückbehalten wird. Dann verarztet er Kenjis Arm und teilt ihm mit, dass er ihn auch als Freund betrachtet, weshalb er wegen der Durchführung des Auferstehungsrituals auch ein schlechtes Gewissen bekommt. Octavia kommt halb zu Bewusstsein und fällt wenige Sekunden danach wieder in einen tiefen Schlaf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht Iustus auf, welcher sehr besorgt auf Henks Nachricht eines Wiedererweckungsrituals reagiert. Er findet es unverantwortlich und berichtet von fatalen Folgen solcher Rituale. Er verspricht Henk aber, Octavia genaustens zu untersuchen, sobald sie wieder aufwacht. An Deck trifft Henk auf den Matrosen Weihwind, welcher ihn wie die übrigen Matrosen als den Helden des Kampfes erachtet und gesteht Henk, dass er sich erst am Kampf beteiligen konnte, als er das Lichtwunder gesehen und wieder Mut geschöpft hatte. Weihwind fragt Henk enttäuscht, warum Kenji aus dem Kampf geflohen sei und nicht die Männer beschützt hätte, und offenbart ihm, dass das Vertrauen der Mannschaft in den Mystiker erschüttert sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht die Arztstube auf und da Octavia noch nicht erwacht ist, zieht er sich mit Kenji auf dessen Zimmer zurück, um mit ihm zu reden. Er konfrontiert Kenji damit, ihn im Kampf alleingelassen zu haben, und erzählt ihm von Weihwind und der Enttäuschung der Matrosen. Kenji argumentiert damit, dass er im Kampf nicht hätte tun können und die anderen Männer viel besser kämpfen könnten, doch Henk betont, dass man sich im Kampf nicht allein lässt. Er bittet Kenji inständig darum, über seine Beweggründe nachzudenken, und erinnert ihn an seine Warnung, dass Kenjis persönlichen Gefühle einmal der Erfüllung ihrer Aufgabe im Wege stehen könnten. Außerdem bittet er Kenji, mit den Männern zu reden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Morgengrauen bringt [[Roana Dernheim|Roana]] Wein für Henk und informiert die beiden darüber, dass Octavia aufgewacht ist, woraufhin Kenji sofort in die Arztstube eilt. Octavia atmet schwer und ist kalkweiß und scheint nicht richtig anwesend zu sein. Abdrushin bemerkt einen unregelmäßigen Herzschlag und bereitet, als Octavia noch bleicher und kälter wurde und verkrampfte, einen magischen Trank aus der Wurzel der Herzblut-Pflanze Mane-Prane, um ihr Blut aufzufüllen. Henk kommt während Octavias Krise hinzu, da er an Deck das Gefühl hatte, dass Octavia die Nähe der Drachenträne guttun könnte. Er gibt Octavia das Artefakt in die Hand und Abdrushin verabreicht ihr den Trank. Kurze Zeit später bekommt sie wieder mehr Farbe und ihre Atmung normalisiert sich etwas.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin überprüft Octavias Herzschlag und verabreicht ihr einige Arzneien, bevor alle drei Octavia mit einer Bahre auf ihr Zimmer transportieren, wo sie vermutlich sehr lange liegen müsse, bevor sie wieder aufstehen könne. Gegen die aufkommenden Schmerzen bekommt Octavia eine kleine Dosis von dem weißen Mohn, so dass sie rasch tief und fest schläft. Dann offenbart Abdrushin den beiden, dass er sich großen Sorgen um Octavias Herz mache, von dem ein ganzes Stück fehlt. Die Helden sollen besser ihren Kampf ohne Octavia weiterplanen, da diese das Bett erst in Monaten oder wohlmöglich nie wieder verlassen könne. Abdrushin ist voller Reue und Scham und Henk macht sich Vorwürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji lassen die Mannschaft antreten und Kenji spricht zu den Matrosen. Er redet sich in gewisser Weise mit logischen Argumenten heraus und lässt damit die Mannschaft mehr verstummen als sie zu überzeugen. Henk richtet danach einige aufbauende Worte an die Männer und stärkt damit ihre Motivation und ihren Mut. Der Geweihte Tonnmar hat von Olvir die Information, dass Ferolax noch am Leben ist und unter die Kontrolle der Schwarzmagier gezwungen wurde. Seine Möwe hat dann aber die Salzmähre aus den Augen verloren. Henk und Kenji sind sehr müde und legen sich in der Mitte des Vormittags noch einmal schlafen. Zuvor unterhalten sie sich aber bei Wein und Pöttzis Nerverei noch in Henks Kajüte und Kenji erzählt, bevor sie sich hinlegen, noch von seiner Vision, die Henk nicht ganz ernst nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia erwacht am Nachmittag, als Abdrushin ihren Verband wechselt, und sie erfährt, dass sie vermutlich eine lange Zeit ans Bett gefesselt sein wird. Er gibt ihr ein kleines Glöckchen, mit dem sie nach Wigo klingeln kann, welcher vor ihrer Kajüte wacht. Octavia hat sich in ihrem ganzen Leben noch nie so schwach und hilflos gefühlt und hat Schmerzen beim Atmen. Wigo weckt Henk und Kenji, welche Octavia aufsuchen. Henk sieht als erstes nach ihr und holt Iustus, als auch Kenji dazukommt. Iustus spricht offen mit Octavia und erwähnt das Wiedererweckungsritual, welches durchgeführt wurde, um sie ins Leben zurückzuholen. Henk und Kenji werden an Deck gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unbekannte Olburger Kogge ohne Kennung signalisiert mit einer farbigen Flagge, dass es ein Treffen wünscht. Henk und Kenji entscheiden sich, zuzustimmen, und bis zum Zusammentreffen gehen die beiden wieder zu Octavia in die Kajüte. Die Wiedererweckung wird besprochen und Octavia fühlt sich wegen ihres schlechten, gesundheitlichen Zustandes als eine Last für die anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji nehmen das fremde Schiff in Empfang, auf dem neben der Mannschaft aus [[Tuisken]] auch drei Personen in grauen Roben mit Kapuzen stehen. Es handelt sich um eine Gesandtschaft der [[Malthusbruderschaft]], deren oberster Großmeister Phosphorius den Helden eine erneute Zusammenarbeit gegen den gemeinsamen Feind vorschlagen möchte und sie zu einer Audienz in seiner Kajüte erwartet. Als Henk und Kenji annehmen, erwartet sie eine große Überraschung: sie werden von [[Ignus]] empfangen. Dieser erkundigt sich sofort nach Octavia und schlägt vor, das Gespräch mit ihr auf der [[Baiula Spei]] fortzusetzen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Götterinseln-Treffpunkt.png|miniatur|Ignus Karte der Götterinseln]]&lt;br /&gt;
Der besorgte Ignus hält fürsorglich Octavias Hand und offenbart ihr, dass er sie nicht vergessen konnte und sie wiederfinden wollte, um sie zu unterstützen, da sie seine Seelenverwandte sei und das Schicksal sie füreinander bestimmt habe. Er erzählt auch, dass der [[Bund von Utukk'Xul|Kult von Utukk'Xul]], der ihn seid ihrer Begegnung im Norden jagt, ihn in Ruhe lassen würde, wenn er die Helden der Drachenträne töte. Ignus ging zum Schein darauf ein, um zu erfahren, wo sich Octavia aufhält. Auf den Götterinseln soll eine Falle gestellt werden, denn dort soll ein uralter Dämon erweckt werden. Doch er hatte nie vor, den Auftrag durchzuführen vor, sondern hat mit seinen Männern beschlossen, die Kultisten zu hintergehen und die Helden zu warnen. Ignus übergibt den Helden eine Karte der Götterinseln mit einem markierten Treffpunkt und verrät ihnen, dass Sabaoth Immortalis seit längerem im Nebelschlund verweilt und seine Pläne erfolgreich umsetzt. Um die Malthusbruderschaft vor einer Racheaktion zu schützen, möchte Ignus den Helden helfen, die Schwarzmagier auf den Götterinseln möglichst schnell zu besiegen. Dann bittet er Octavia noch um ein vertrauliches Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji verlassen die Kajüte und sprechen mit Iustus, welcher den Gast als hochgefährlich einschätzt und sehr besorgt um Octavia ist. Er weiß nicht, ob er Ignus im Notfall aufhalten könnte und sieht ihn eher als unbesiegbar an. Henk geht dann auf Deck und Kenji in die Kapelle, wo er keine Ruhe findet. Abdrushin spricht ihn an und warnt vor Ignus und Iustus teilt Henk mit, dass in Octavias Kajüte chaotische Feuermagie gewirkt worden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden in Octavias Kajüte kommen, ist diese wohlauf und wirkt erholt und beinahe verjüngt. Henk bemerkt unter dem Bett leere Patronen für elementares Feuer und nimmt einen leichten Schwefelgeruch im Raum wahr, was Kenji entgeht. Ignus möchte Octavia auf ihrer Reise begleiten und gemeinsam gegen die Schwarzmagier kämpfen und Octavia gestattet es ihm. Während Ignus dann in Henks Beisein seine Malthus-Brüder zurück nach Olburg schickt, um die Bruderschaft vor einer möglichen Rache zu warnen, begleitet der pfahlweiße Kenji die euphorisch neben sich stehende Octavia zur Untersuchung ins Magierlabor zu Iustus.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.34''') Iustus stellt fest, dass Octavia nicht geheilt, sondern nur mit elementarem Feuer geflickt wurde. Nur eine stabile magische Verbindung, von der Iustus vermutet, dass sie von Ignus ausgeht, macht es Octavia möglich, auch ohne Feuerimmunität nicht innerlich verbrannt zu werden. Iustus warnt sie vor möglichen Nebenwirkungen und unabsehbaren Konsequenzen und erinnert nochmal an die 15 Morde, welche Ignus [[Akte Ignus|zur Last gelegt werden]]. Octavia geht dann zu Abdrushin, während Kenji noch mit Iustus spricht und ihn um etwas bittet. Kenji hat danach auf dem Flur eine Begegnung mit Ekky und geht nachsichtig mit dessen Verhalten um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat sich noch etwas mit Ignus unterhalten und ihn um ein gemeinsames Gespräch in der Offiziersmesse vor dem Abendessen gebeten. Als Ignus gegangen ist, muss Henk den aufgebrachten Pöttzi beruhigen und er erfährt, dass Kaltfisch sich mit einigen Matrosen auf seiner Kajüte unterhält und dabei wohl den Klabatterwicht vernachlässigt hat. Henk schaut sich das Treffen an und erwischt einige anscheinend verängstigte Bambusen mit Ekky und Kaltfisch. Beim Verlassen der Kapitänskajüte trifft Henk auf Kenji, welchen er ebenfalls zum Gespräch in die Offiziersmesse einlädt. Er begleitet dann Kenji noch zu Octavias Zimmer, wo er sich allein mit Ignus unterhält und diesen mit den Iustus‘ Untersuchungsergebnisse konfrontiert. Henk geht zu Abdrushin und trifft dort auf Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin hat Octavia untersucht und hohes Fieber und einen zu schnellen Herzschlag festgestellt, obwohl sie sich sehr gut fühlt. Er warnt sie vor einer Überbelastung und rät ihr zur Schonung. Abdrushin hat Angst vor Ignus und glaubt, in ihm lebe ein wahnsinniger Dingir. Als Octavia das Wiedererweckungsritual anspricht, findet es Henk angemessen, dass Kenji Octavia über die Details informieren solle. Beim Verlassen der Arztstube treffen die beiden auf Ignus, welcher sich mit Octavia auf ihr Zimmer zurückzieht, da er noch etwas unter vier Augen mit ihr besprechen wolle. Henk geht zu Iustus, um ihn ebenfalls zum bevorstehenden Treffen einzuladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat nach dem Gespräch mit Ignus die Kapelle aufgesucht und ist dort auf Bruder Tonnmar gestoßen. Dieser spricht ihn auf den mysteriösen Fremden an und fragt sich, wie er diesen einschätzen und ob er sich Sorgen machen soll. Dann betet er noch und begibt sich zu Henks Treffen, bei dem Iustus und Henk bereits anwesend sind. Octavia und Ignus haben anscheinend über ihr Gespräch die Zeit vergessen und schließlich findet das ganze Treffen mit einem verärgerten Henk auf Octavias Zimmer statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert an seine Aufgabe als Fährmann und beklagt, dass momentan jeder seinen eigenen Dingen nachgeht und keine Kommunikation mehr zwischen ihnen stattfindet. Er erinnert daran, dass ihre Freundschaft für das Wohl der Drachenträne wichtig ist, und betont, dass jede Entscheidung, welche allein getroffen wurde, stets falsch gewesen sei. Henk erinnert an die Situation im Norden, wo die Gruppe auseinanderzubrechen drohte, und gerät in einen Streit mit Octavia, während Kenji schweigend zuhört. Henk findet Octavia arrogant und wirft ihr vor, Dinge zu verbergen, doch Octavia scheint ihm gar nicht richtig zuzuhören und glaubt Henks Worten nicht. Henk will am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang von allen hören, wie sie zu ihrem Auftrag stehen und was sie über seine Worte denken, ansonsten würde er gehen. Dann verlässt Henk wütend das Zimmer und  geht verärgert zu Kaltfisch. Kenji zieht sich auch zurück und sucht Abdrushin auf und Iustus verlässt etwas verwirrt das Treffen, so dass Octavia mit Ignus zurückbleibt und das Abendessen von Wigo aufs Zimmer gebracht bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat eine Bitte an Abdrushin und zieht sich noch kurz in die Kapelle zurück. Henk trinkt noch kurz mit Kaltfisch, bevor er sich in seine Kajüte zurückzieht. Dort bekommt er Besuch vom Admiral, welcher ihn bittet, Kaltfisch nach den auf der Karte verzeichneten Stürmen zu fragen, und mit Henk kurz über den Umgang mit Verantwortung spricht. Henk weist den Admiral noch an, am nächsten Morgen erst wieder auf Kurs zu gehen, wenn Henk das Zeichen dazu gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begibt sich Henk hungrig zu Roana in die Küche. Kenji sucht, ebenfalls vom Hunger abgelenkt, die Küche auf und die beiden unterhalten sich noch. Henk verrät Kenji, dass er aus der Gilde ausgetreten ist, da er die Verpflichtungen nur noch als Ablenkung von seiner eigentlichen Aufgabe empfunden hat. Dann gesteht er Kenji, dass er verzweifelt ist, und versucht diesem zu erklären, warum er ihn im Kampf so dringend braucht, denn in Kenjis Anwesenheit fühlt sich Henk mutiger und sicher. Kenjis Visionen werden nicht mehr thematisiert, jedoch bittet er Henk, Octavia vorerst noch nichts davon zu erzählen. Die beiden ziehen sich zur Nacht auf ihre Kajüten zurück, doch zuvor ist Henk Kenji noch behilflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Sideon, Fest der [[Venora]] ===&lt;br /&gt;
Henk hat eine unruhige Nacht und wacht mehrmals auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.35''') Kenji bekommt von Iustus eine [[Kenjis Tempel#Iustus Informationen für Kenji|Nachtlektüre]] und Octavia verbringt die Nacht mit Ignus auf ihrem Zimmer und stärkt sich. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ignus.png|200px|miniatur|rechts|Ignus]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Ignus Rat beschafft Octavia weitere fünf Kartuschen mit elementarem Feuer und es gelingt ihr, das Feuer eigenständig zu konsumieren. Ihr ist aber auch bewusst, dass sie dies ohne die Verbindung zu Ignus nicht geschafft hätte, und dieser greift ein, als ihr der Zauber zu versagen droht. Octavia genießt das berauschende Gefühl des Feuers und der Verschmelzung ihrer Hände, was sie an das überwältigende Gefühl im Norden erinnert. Durch den Konsum fühlt sie sich vollkommen ausgeschlafen und tatkräftig und verspürt keinen Hunger oder Müdigkeit mehr. Ignus kommt Octavia aber nicht so nahe, wie er es vielleicht gerne hätte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk und Kenji vor Sonnenaufgang zu ihr kommen, ist es in der Kajüte sehr warm und es riecht nach Schwefel. Während des gemeinsamen ernsten Gespräches erinnert Henk daran, dass sich jeder einzelne im Norden selbst bezwungen hat, als die Drachenträne in Gefahr war, und Henk warnt vor einer erneuten Bedrohung des Artefakts. Kenji sieht Hoffnung, die Drachenträne zu retten, wenn das Vertrauen zurückkehrt. Er erzählt von einer positiven Vision der Zukunft, welche er hatte, und von Zweifeln, die ganze Verantwortung auf den Schultern tragen zu können. Als Kenji von Octavias Wiedererweckung sprechen will, unterbricht diese ihn und bedankt sich einfach bei ihm. Dann verlassen alle ihre Kajüte und Henk spricht mit Kenji und Iustus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk spricht mit Kenji und Iustus&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk spricht mit Kenji und Iustus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beiden Helden war bei dem Gespräch aufgefallen, dass Ignus Blicke auf Octavia eher an ein ausgehungertes Raubtier als an einen romantischen Verliebten erinnern und dass sich in ihnen maßloses Begehren, animalische Lust und Triebhaftigkeit spiegeln. Henk warnt Kenji und Iustus, dass Octavia nicht mehr sie selbst sei. Im Labor teilt er ihnen mit, dass er davon ausgeht, dass sie unter dem Einfluss von Ignus stehe und nur noch seine Marionette sein. Iustus bestätigt eine bestehende magische Verbindung von Ignus zu Octavia, ist sich über ihre Funktion aber nicht sicher. Er sieht in ihr eine Art der Kraftzufuhr, während Henk sie als Kontrollmöglichkeit betrachtet. Kenji weist darauf hin, dass sie aufgrund von Iustus Informationen nicht mehr komplett machtlos gegenüber Ignus seien und betont, dass der richtige Zeitpunkt abzuwarten sei.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück ist Octavia nicht anwesend und Henk gibt dem Admiral grünes Licht zur Weiterfahrt, welcher noch darum bittet, Kaltfisch nach Informationen zu der eingezeichneten Sturmzone im Osten der Götterinseln zu fragen. Also suchen Henk und Kenji Kaltfisch in der Kapitänskajüte auf. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji bei Kaltfisch&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji bei Kaltfisch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicherweise ist die Kajütentür verschlossen und Kaltfisch braucht lange, um sie zu öffnen. Henk lauscht und kann das Rascheln von Papier hören, welches hastig zusammengelegt und hinter einer Holzklappe versteckt wird. Kaltfisch erzählt von „Wellenwirblern“ und „Windwühlern“ und dass diese Viecher genauso gefährlich wären wie die Feuervögel der Westseite. Kein Schiff könne den Sturmgürtel durchqueren, ohne zu sinken. Doch er kennt einen Weg, um möglichst nahe an des gebiet heranzukommen und teilt diesem gleich dem Steuermann mit, nachdem Henk ihm eine Tasse Kochrum dafür versprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kaltfisch seine Kajüte verlassen hat, sucht Henk nach den Papieren und findet schließlich einen Stapel, wo auf dem obersten Blatt sich eine Schiffskarte durchgezeichnet hat, auf der einzelne Räume eingezeichnet sind. Als Kaltfisch zurückkehrt, wird er dazu befragt und gibt schließlich zu, die Suche nach dem guten Festlandfusel geplant zu haben, wobei sich Kenji an Ekky erinnert, den er in der Kabine des Admirals erwischt hat. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk den Kochrum für Kaltfisch von [[Roana Dernheim|Roana]] organisiert, spricht Kenji in der Offiziersmesse mit dem Admiral. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji spricht mit dem Admiral&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji spricht mit dem Admiral&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Admiral möchte Kenji aus seiner Erfahrung in der Rolle als Führungspersönlichkeit einen Ratschlag geben, damit dieser die Enttäuschung der Mannschaft besser verstehen kann. Als „Standartenträger der Götter“ hebe seine Präsenz auf dem Schlachtfeld die Moral der Männer und verleihe ihnen Sicherheit und Mut. Um der damit verbundenen Verantwortung gerecht zu werden, müsse man seine Selbstzweifel überwinden, damit man den Männern die Rolle vorspielen kann, die sie brauchen. Die Führung anderer sei immer mit dem Opfer der Selbstaufgabe verbunden und manchmal müsse man etwas darstellen, was nicht dem eigenen Empfinden entspräche. Kenji solle nicht vergessen, welch große Bedeutung seine Worte und Taten für die Moral der Männer haben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk holt Kenji aus der Offiziersmesse ab und sie gehen zu Octavia, welche mit Ignus im angeregten Gespräch vertieft ist, auf die Kajüte, um einen gemeinsamen Plan zu machen. Erst jetzt fällt Octavia auf, dass Kenji sich die Haare abrasiert hat und man sein fehlendes Ohr und die große Narbe gut erkennen kann, worauf sie ihn etwas irritiert anblickt. Henk zeigt auf der Karte den geplanten Ankerplatz und sie beschließen, von dort mit einem Beiboot zu der Insel mit dem Treffpunkt überzusetzen. Gemeinsam würden sie dann aufmerksam auf die vorbereitete Falle warten und einen Weg zum markierten Punkt suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss spricht Kenji mit dem Geweihten Tonnmar und bittet ihn, sich während seiner Abwesenheit um die Männer der Baiula Spei zu kümmern., während Henk Roana beauftragt, Proviant für 3-4 Tage einzupacken. Dann wird Henk von Leutnant Ibendorn um ein Gespräch gebeten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Leutnant Ibendorn&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Leutnant Ibendorn&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ibendorn weist Henk darauf hin, dass die Moral der Männer sehr labil ist und die Nerven blank liegen. Er fürchtet, dass die Angst vor erneuten Angriffen zu einer Meuterei führen könnte, und bittet Henk, eine moralisierende Ansprache an die Mannschaft zu halten, bevor sie aufbrechen. Er spricht auch das Verhalten der anderen beiden Helden an und beklagt, dass Kenji durch seine eigenen Zweifel die Moral der Männer untergräbt und dass Octavia mit ihrem neuen Gast die Männer in Angst und Schrecken versetzt. Ibendorn informiert Henk darüber, dass in der letzten Nacht wieder fünf Kartuschen mit elementarem Feuer von Octavia geholt wurden und jetzt nur noch fünf Schuss im Lager liegen. Er betont nochmal, dass Henk der einzige ist, dem die Männer noch blind vertrauen und für ihn die Reise fortführen. Er bedauert, dass Henk mit Augustus ein verlässlicher und treuer Freund fehle.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht danach sofort Octavia auf und bittet sie, die restlichen Feuerkartuschen nicht zu verbrauchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Henk mit Ibendorn unterhält, sucht Kenji noch Abdrushin auf und lässt sich seinen Arm verarzten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Abdrushin&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Abdrushin&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Abdrushin einen besonderen Trank, welcher ihn für eine gewisse Zeit immun gegen „Dingirfeuer“ macht. Abdrushin rät Kenji, sich vor Ignus zu hüten und nicht unüberlegt zu handeln. Außerdem weist Abdrushin Kenji darauf hin, dass Octavia von ähnlicher Art wie Ignus sei und ihr Leben lang versucht, mit einem feurigen Dingir zu tanzen. Das berge aber auch immer die Gefahr, dass der Dingir die Führung übernehmen könnte und Octavia sich dann ganz im Feuer verlöre. Ignus stellt sich für Abdrushin als eine mögliche Variante von Octavias eigenen, zukünftigen Schicksal dar. Dann zeigt er Kenji eine Abbildung der Glühanemone, welche sich dieser gut einprägt (2 Erf. [0,6]) und auch abzeichnet (3 Erf. [8,7,7])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji treffen sich an Deck wieder und blicken auf die Sturmzone, welche sich im Süden erhebt, als diese sich plötzlich durcheinanderwirbelt, die dunklen Wolken explosionsartig in alle Richtungen zerstreut werden und die dunkle Wand sich auflöst. Die Alarmglocke ertönt und warnt vor einer großen Welle, welche sich um den Ort der Sturmfront ringförmig ausbreitet und auf die Baiula Spei zurast. Alle werden etwas durchgeschüttelt, jedoch kommt nichts und niemand zu Schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sich die Sturmzone auflöst, toben immer noch einzelne Wirbelwinde über das Wasser. Plötzlich setzt ein gewaltiger Wirbelsturm Kurs auf die Baiula Spei und es wird Alarm gegeben. Iustus bereitet einen Zauber vor, um den ankommenden Luftelementar aufzuhalten, der näherkommend sogar ein sehr wütendes Gesicht aufweist. Kurz vor dem Aufprall löst sich der Elementar allerdings unter leichten Funken in Dampf auf und wird vom Wind verstreut. Ignus steht hinter dem erstaunten Iustus und blickt diesen etwas herablassend und mit selbstsicherem Grinsen an, bevor er wieder mit Octavia auf die Kajüte zurückkehrt. Die Mannschaft betrachtet die Situation mit einer Mischung aus Angst und Bewunderung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der Kajüte offenbart Ignus Octavia seinen Plan, die Täuschung der Kultisten aufrechtzuhalten und zu dem vereinbarten Treffen zu erscheinen, um weitere Informationen über die Pläne zu erhalten. Octavia soll sich mit ihren Freunden so schnell wie möglich zum Treffpunkt auf der Insel bei dem großen Baum durchschlagen, damit sie gemeinsam gegen die Kultisten kämpfen können. Dann bittet er Octavia, ihn an Deck zu begleiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baiula Spei hat sich dem von Kaltfisch beschriebenen Ankerplatz genähert und Wigo bittet Henk, ihn auf der Expedition begleiten zu dürfen. Octavia und Ignus kehren an Deck zurück und, nachdem er ihr einen Handkuss gegeben hat, verwandelt sich Ignus in eine Feuerkugel und zischt als Komet in Richtung der Insel ab. Octavia erklärte den beiden den Plan und Henk hält vor der Abreise noch eine motivierende Ansprache an die Männer, welche Kenji durch ein Lichtwunder bekräftigt. Dann steigen die Helden mit Wigo in das Beiboot und lassen sich von den Matrosen Klippstein, Grauwasser und Halbach hinüberrudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.36''') Die Überfahrt bei starkem Wellengang schüttelt kräftig durch und Wigo stellt Fragen zu Ignus Abwesenheit und Vertrauenswürdigkeit. An der Ostseite der Insel wird ein Ankerplatz gefunden und die gigantische Silma-Esche auf der höchsten Klippe bewundert. Henk entdeckt einen begehbaren Tierpfad und die Helden machen sich vorsichtig auf den Weg ins Innere der Insel.  Sie entdecken geweihte Baumschreine, welche elbischen Ursprungs sind, und noch vor Kurzem besucht wurden. &lt;br /&gt;
[[Datei:GI-Karte-Nebeninsel.png|200px|miniatur|rechts|Die östliche Götterinsel mit der Silma-Esche mit dem Weg der Helden]]&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Erkundung stoßen die Helden auf eine große Lavaechse, welche sie angreift. Da sie sich als ziemlich Feuerresistent herausstellt, übernimmt Henk die Abwehr und mit Kenjis blendender Hilfe gelingt es ihm, der Echse die Kehle durchzuschneiden, als diese im Laufschritt angreift. Nach einer Essenpause, bei der Octavia die Metamorphose ihrer Hände übt, spricht Kenji sie auf ihre Verbindung mit Ignus an und fragt, ob sie ihren Zustand auch ohne Ignus stabilisieren könne. Kenji weist Octavia noch darauf hin, dass Ignus kein wirkliches Interesse an ihrer Person habe, bevor Henk die beiden zum Aufbruch mahnt. Die Helden begegnen einer Gruppe kleinerer Erdelementare, die entgegen ihrer Mentalität sehr zornig wirken, obwohl sie für ihr ruhiges Gemüt bekannt sind. Octavia gelingt es, die Gruppe zu sprengen, sodass die Helden gefahrlos passieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Sackgassen, welche sie etwas Zeit kosten, gelangen die Helden schließlich zu einem Baumschrein, der wegen einer abyssisch-cthonischen Verseuchung seine Blätter verliert und eingeht. Kurz danach entdecken sie die Reste eines Knochenkreises, durch den eine Person hergeholt wurde, wie die Spuren ihnen verraten. Beim anschließenden Abstieg in ein Tal bemerken die Helden, dass das ganze Gebiet der Verseuchung zum Opfer gefallen ist und die Pflanzen verdorren und eingehen, so wie sie es auf Soltrum gesehen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mumifizierte Leiche eines Elben wird gefunden, welcher dem Lebensentzugszauber des Nekromanten zum Opfer gefallen ist, und Wigo nimmt dessen magisches  Mithril-Schwert an sich. Die Helden steigen einen Berg hinauf und finden oben einen erst vor kurzer Zeit gesprengten Menhir, welcher mit blauen Wirbelmuster bemalt ist. Magische Verbindungen gingen von hier auf das Meer und in den Süden zu einer weiteren Bergkuppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort oben sehen die Helden in der Dämmerung, wie sich unterhalb des riesigen Baumes eine grüne Wolke bildet, welche zur Klippe mit dem Baum emporsteigt und diesen einhüllt. Es sind Blitze mit Donner in der Wolke zu erkennen, dann erfolgt eine feurige Explosion, welche die unteren Ausläufer des Baumes entzündet. Der riesige baum steht lichterloh in Flammen und ein letztes Mal zucken Blitze auf. Die grüne Wolke löst sich auf und der Baum wird plötzlich wie von Zauberhand gelöscht. Der aufkommende Qualm nimmt die Sicht auf den Baum und aus der Qualmwolke erhebt sich eine Feuerkugel, die auf die Helden zufliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komet schlägt neben den Helden ein und Ignus steht aufrecht vor ihnen. Er reagiert nicht auf Henks Ansprache und geht direkt auf Octavia zu. Er blickt ihr in die Augen, fährt ihr besitzergreifend mit dem Handrücken kurz über die Wange und bedauert, dass sie es nicht eher geschafft habe. Er habe die Feinde nicht mehr länger aufhalten können und am besten sähe sich Octavia mit den anderen den Baum selbst an. Auf die Frage, warum der Baum in Brand geraten ist, erwähnt Ignus, dass seine Tarnung aufgeflogen sei und er gegen den Nekromanten gekämpft und ihn verletzt habe, wobei der Baum Feuer gefangen habe. Dann machen sich alle auf den Weg zum großen Baum.&lt;br /&gt;
[[Datei:Silma-Esche.png|200px|miniatur|rechts|Die große Silma-Esche auf der Götterinsel]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden im Halbdunklen einen weiteren Knochenkreis und Ignus berichtet, dass er hier die Kultmeister des Xul getroffen habe und diese ein Wesen mit Tentakeln und sechs willenlose Handlanger hergeholt hätten. Am Baum bietet sich den Helden ein schrecklicher Anblick mit vielen toten Elben und zwei geschändeten Altären. Bei einer Untersuchung des schwelenden Baumes werden keine Überlebenden gefunden und Ignus zeigt ihnen die Stelle im Wurzelwerk des Baumes, an der die Kultisten mit den unterworfenen Ältesten der Elben verschwunden seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk findet mit Wigo eine Kiste mit intakten Elbentränken und sucht dann im Wurzelwerk nach einem Geheimgang, während Kenji die Altäre wieder herrichtet und Octavia mit Ignus die Umgebung erforscht. Als Kenji das letzte dämonische Zeichen von einem Altar abwaschen will, bemerkt er, dass die toten Elben sich anfangen zu bewegen. Den ersten Elben wehrt Kenji noch persönlich ab, dann schickt er Wigo, damit dieser Henk holt. Die beiden kämpfen gegen die Untoten und Henk beschützt den noch mit der Reinigung beschäftigten Kenji, Als der letzte Rest des Zeichens vom Altar gewaschen ist, fallen die Untoten in sich zusammen und Kenji  kann einen abschließenden Segen an Tystonius und Garlen sprechen. Danach  machen sich Henk, Wigo und Kenji auf die Suche nach Octavia, welche bisher noch nicht zurückgekehrt ist. Sie finden sie in einem kleinen Elbenhafen, wo sie mit Ignus flammend herumknutscht. Die beiden begleiten Henk und Kenji zum Baum und sie entzünden die Leichen, welche Wigo und Henk sorgsam zur Feuerbestattung aufgebahrt haben. Wigo hat die Elbenschwerter eingesammelt und Henk hat sich einen Elbenbogen samt Pfeilen mitgenommen. Henk sucht im Wurzelwerk nach einem geheimen Gang, findet aber nichts und legt sich mit Kenji und Wigo schlafen, während Ignus und Octavia knutschend „Wache“ halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Sideon, Fest der [[Venora]] ===&lt;br /&gt;
Henk steht sehr früh vor den anderen auf und macht sich im Wurzelwerk wieder auf die Suche nach dem Öffnungsmechanismus. Es dauert, bis ihm die Art und Weise des natürlich gewachsenen Geheimganges erkenntlich wird und er schließlich einige Wurzelteile findet, welche sich wie Hebel bewegen lassen. Nach einigen Stunden hat Henk es geschafft und er weckt bei Morgengrauen die anderen. Gemeinsam betreten sie einen dunklen Gang, der in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.37''') Die Helden folgen dem sich spiralförmig hinabschraubenden Weg zwischen den Wurzeln, dessen Wände einen erdigen Geruch ausströmen und krabbelnde Bewegungen erkennen lassen. Der Gang verbreitert sich schließlich und sie erreichen eine Kammer im Wurzelwerk, in der um einen größeren, runden Altar aufgestellte kleine Öllämpchen einen schwachen Lichtschimmer verbreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erspürt sofort die tiefe Würde und göttliche Ruhe dieses sakralen Ortes. Auf dem Altar liegen Opfergaben, doch scheint etwas zu fehlen. Henk findet an einer Seite der Kammer eine weggetretene Holzfigur, welche einen alten, weise wirkenden Elben mit Heiligenschein darstellt, welcher einen Kokon mit beiden Händen hütet. Kenji erspürt eine Entsprechung zu [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Boron]], stellt sie zurück auf den Altar und spricht einen Boronssegen, während Henk schon weitere Gänge untersucht und Octavia sich mit Ignus beschäftigt. Einige Lämpchen sind ebenfalls von den Schwarzmagiern umgetreten worden und Kenji stellt diese mit Wigos Hilfe wieder auf und befüllt sie neu mit am Altar vorgefundenem Öl. Dann macht er mit Wigo eine Essenspause, bei der der Junge in der Wand zwischen den Wurzeln einige leere Lampen entdeckt, Kenji befüllt 15 Lampen für die gefallenen Elben, entzündet sie und stellt sie zu den anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehrt Henk zurück und führt die anderen durch die Wurzelgänge, gemeinsam das Labyrinth erkundend. Schließlich stoßen sie nach einigen Sackgassen auf eine Kammer mit einem kleinen Schrein, welcher ebenfalls von einigen Lampen umstellt ist, von denen wieder ein paar umgetreten wurden. Im Sockel des Schreins stehen mehrere Namen eingraviert, die Octavia lesen kann, jedoch niemandem etwas sagen. Nachdem Kenji und Wigo die Lämpchen wieder aufgestellt und nachgefüllt haben, suchen sie mit Henk den richtigen Weg im Wurzellabyrinth. &lt;br /&gt;
[[Datei:Elbenfriedhof.png|300px|miniatur|rechts|Das Wurzelkammer-Labyrinth des Elbenfriedhofs unter der großen Silma-Esche]]&lt;br /&gt;
In einem Gang scheucht Henk tellergroße, fliegende Wesen auf, welche einen schwachen, silbrigen Schimmer ausstrahlen. Sie werden von Kenji als Zwielichtschwärmer identifiziert und er erzählt, dass es in seltenen Fällen vorkommt, dass die Seelen Verstorbener nicht sofort in Borons Reich gehen und sich in Form dieser Nachtfalter mit dem weißen Totenkopf von den Angehörigen verabschieden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden dann eine größere Kammer, in deren Mitte eine große, steinerne Statue auf einem Sockel steht, der eine Grabkammer sein könnte. Der Name „Irawain“ ist mit vier Faltern verziert eingraviert und die Statue zeigt einen älteren Elben mit Eschenblättern in den Haaren, welcher auf einen Stab gestützt kniet und die eine Hand über die Erde hält. Während Kenji und Henk über den Ort nachdenken und nach mehreren Stunden Weg eine Pause machen, ist Ignus ungeduldig und macht sich als Feuerkugel auf die Suche nach dem richtigen Weg durch das Wurzellabyrinth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Ignus unterwegs ist, fragt Wigo Octavia, ob die beiden ein Liebespaar seien und sie so verliebt seien wie er und Heli. Als Octavia ihm das mehr oder weniger bestätigt, bezweifelt Kenji eine wahre Liebe zwischen beiden, da diese bedeuten würde, dass man sich für den anderen auch opfern würde. Wigo möchte auch noch wissen, was Octavia an Ignus so gerne mag, da er ihn eher unheimlich findet, und Octavia erwähnt, dass sie sich zum ersten Mal richtig verstanden fühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk führt die anderen durch das Wurzellabyrinth und muss etliche Sackgassen hinnehmen, bis sie einen größeren Raum finden, in dem wieder eine Statue steht, welche eine Elbin mit einer Wasserschale darstellt. Der Name „Amadil“ ist mit zwei Faltern verziert auf dem Grab eingraviert. Beim Betrachten der Statue kehrt Ignus zurück und hat einen Weg durch das Labyrinth gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus führt die Helden durch eine weitere Grabkammer. Der Name „Tarias“ ist mit drei Faltern verziert eingraviert und die Statue zeigt einen stattlichen Elben mit Schwert und Schild. Henk entdeckt auf dem Schwert einen gravierten Blitz. Es folgt in einigem Abstand eine weitere Grabkammer, auf welcher der Name „Estel“ mit einem Falter graviert ist. Die zugehörige Statue trägt einen Schleier und sitzt neben einer kleinen Schwalbe auf einem Felsen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Relief Wurzelkammer.png|300px|thumb|rechts|Das Wandrelief in der Endkammer des Wurzellabyrinthes]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelangen die Helden zur Endkammer, in dessen Mitte sich ein großes Mosaik im Boden befindet, welches die elbischen Wurzelkräfte darstellt, und auf welchem sich relativ frische Blutspuren befinden. Auf der einen Seite des Mosaiks befinden sich sieben Schreine mit magischen Elementen, nämlich Luft, Staub, Erde, Schlamm, Wasser, Dampf und Feuer (v.l.). Über den Schreinen hängt ein Relief, welches ein Tal zwischen zwei Bergen zeigt, über dem eine Art schlafender Riese liegt, über dem Wasser und darüber der Himmel zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ignus gierig seine Hand nach dem elementaren Feuer ausstreckt, schlägt ihm Octavia verneinend auf die Finger und schüttelt mit dem Kopf. Ignus gehorcht ihr und lässt vom Feuer ab, was Henks Vermutung zum Wanken bringt, dass Octavia lediglich Ignus Marionette sei.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Luft.png|100px|thumb|links|Das Steintor zur Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite der Kammer befindet sich ein großes Steintor, neben dem sich einige Blutspritzer an der Wand befinden. Unterhalb davon liegt ein elbischer Haarreif, welcher die Form einer goldenen Sonne umrandet mit silbernen Wellen hat und vermutlich die Krone eines Elben-Ältesten ist. Auf der Tür müssen anscheinend Symbole gedrückt werden und die Helden rätseln lange, welche und wie viele es sein sollen. Henk, Kenji und Wigo essen etwas und legen sich schlafen, während sich Octavia mit Ignus zurückzieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kann nicht richtig schlafen, weil ihn das Relief mit dem schlafenden Riesen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Er schleicht sich zu Octavia und Ignus und beobachtet beide, wie sie sich küssen, während ihre Oberkörper und Köpfe im Feuer verschmelzen. Henk zieht sich zurück und will Kenji wecken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk weckt Kenji, und dieser erwacht mit den Worten „mein Junge“. Henk berichtet ihm von seiner Beobachtung und Kenji fürchtet, dass sie bei einer vollständigen Verschmelzung von Ignus und Octavia ihre Freundin endgültig verloren hätten. Er erzählt Henk von „seinem Jungen“ und sie überlegen gemeinsam, wie sie Ignus aufhalten können. Zunächst planen sie das elementare Wasser vom Schrein mitzunehmen, zögern aber, weil sie den Ort nicht entweihen wollen. Kenji erwähnt, dass Ignus „wahrer“ Name helfen könne, und er erwägt den Einsatz von elementarem Wasser. Ein Schritt fehle noch, um ihn besiegen zu können, und Kenji fürchtet, dass dazu nicht mehr viel Zeit bleibe. Henk erwähnt, dass Octavia anscheinend doch zu nichts gezwungen wird und es sogar genieße, worauf Kenji ihm eröffnet, dass dies sein Herz zerreiße.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk weckt nach nicht einmal drei Stunden Wigo und holt dann Ignus und Octavia dazu, um dann die große Tür zu öffnen. Er drückt als erstes auf das Eschenblatt-Symbol. Daraufhin entlädt sich aus dem Luftsymbol der Tür ein Blitz und trifft Henk, welcher eine Stunde braucht, um sich wieder zu berappeln. Die Helden beraten noch einmal über die richtige Reihenfolge der Symbole und als Octavia die Knöpfe drücken will, verbietet es ihr Kenji. Doch Octavia ignoriert es und drückt auf die Schwalbe, das Wasser, den Blitz und auf das Eschenblatt. Die Tür öffnet sich und den Helden kommt ein frischer, kalter Windzug entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.38''') Der Wind zieht den Helden scharf um die Nase und sie betreten den stockfinsteren Gang. Octavia stellt fest, dass der gesamte Bereich vor ihnen von mächtiger Elementarmagie erfüllt ist, was Henk daran bemerkt, dass Adarians Lampe hier nicht funktioniert, so dass die Helden auf das flackernde Licht von Octavias und Ignus Feuer angewiesen sind. Je tiefer sie vordringen, desto lauter wird der Wind und es wirkt fast so, als ob hunderte Flöten und Pfeifen gleichzeitig gespielt würden und manchmal scheinen sich sogar Melodien herauszukristallisieren. Das Steintor schließt sich hinter ihnen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Staub.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Staubkammer]]&lt;br /&gt;
Bläuliches Licht fällt in den Gang und ein von magischen elementarströmen durchzogenes Bodenmosaik befindet sich im Eingangsbereich zu einem großen Raum, an dessen Rückwand schwach leuchtende Punkte erkennbar werden. Ignus erkundet in Feuerkugelform den Raum und ein weiteres Steinportal zeichnet sich im Schein des Feuers ab. Durch das Betreten und Überqueren des Mosaiks lösen die Helden magische Impulse aus, welche dazu führen, dass der Wind und das Pfeifen immer lauter werden und plötzlich eine Art Chor aus hellem, kindlichem Kichern zu vernehmen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftkammer.png|300px|miniatur|rechts|Die Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden werden von Luftmindergeistern, die wie kleine, schelmische Kinder aus Wolkensubstanz wirken, eingekreist und geneckt. Sie werden von unzähligen Luftgeistern umflogen, die eine Art Windhose um jeden einzelnen bilden, so dass alle schließlich den Boden unter den Füßen verlieren und weggewirbelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von den Luftgeistern durchgeschüttelt, wobei Henk seinen Flachmann und Kenji sein Mynbruje-Emblem verliert. Nur Octavia kann ihre Tasche festhalten. Alle werden von der Windhose weggetragen und plötzlich zu Boden fallen gelassen. Außer Kenji stürzen alle auf eine Falltür, welche sie in eine geheime Kammer hinunterrollen lässt, in der es dunkel und kein Ausgang zu sehen ist. Octavia hat sich den rechten Knöchel gebrochen, welcher deutlich anschwillt. Während Henk nach einem Ausgang sucht, warten die anderen geduldig ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji  und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji kommt im Mittelgang heraus und stürzt in keine Falle. Er kehrt in den großen Raum zurück und trifft dort auf Ignus, welcher sich gerade durch den Boden eines Ganges sprengen will, weil Octavia dort unten sei. Kenji stoppt die Explosionen, um den Einsturz der ganzen Höhle zu verhindern. Ignus lässt seinen Frust an Kenji aus und fragt ihn, wie lange er bereits Octavia hinterherläuft, ob er jemals Erfolg bei Octavia hatte, ob er wirklich an der absurden Hoffnung festhält, Octavia würde seine Gefühle irgendwann erwidern, und wie er es ertrage, dass Octavia vor seinen Augen einem anderen Mann verfalle. Kenji lässt sich aber nicht provozieren und kontert Ignus Provokationen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich hört Kenji Henks rufen aus einem Gang und erfährt von der Falltür, für welche Henk gerade den Öffnungsmechanismus in totaler Dunkelheit sucht und nach Stunden auch findet. Er kann sich aus der Falle befreien und im Anschluss auch Octavia und Wigo aus ihrem Gefängnis  herausholen, wobei sich Ignus sofort um Octavias verletzen Knöchel kümmert und ihn heilt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wolkenzylinder.png|150px|miniatur|rechts|Ein verzierter Steinzylinder in der Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Am Ende jeden Ganges finden die Helden einen verzierten Steinzylinder und ein Loch in einer Wand. Nach längerem probieren entdecken sie, dass man den Steinzylinder anheben und dann das Gesicht mit dem Mund auf das Loch in der Wand ausrichten kann. Bläst man nun auf das freistehende Steinrohr des Zylinders, entweicht diesem ein magischer Luftstrom und ein Ton wird hörbar. Gleichzeitig leuchtet in dem Loch ein Blitz auf, welcher ein Zeichen bildet. Ähnliche Zeichen finden die Helden auf der Flöte, welche am weiterführenden Steinportal hängt. Auf diese Weise erhalten sie 6 Töne, welche die Tür öffnen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie über die richtige Reihenfolge nachsinnen und einen Hinweis darauf in den Gangverzierungen entdecken, hören sie Wigos Schrei aus einem der Gänge und finden den Jungen bewusstlos mit seinem Messer in der Hand neben einem Steinzylinder. Sie beschließen, eine Pause einzulegen und Henk und Kenji legen sich schlafen, während Octavia und Ignus sich etwas zurückziehen und ihrer Verschmelzung hingeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji werden schließlich von Wigo geweckt, nachdem dieser nach Stunden wieder zu sich gekommen ist. Er gesteht, dass er ein blaues Saphirauge des Steinzylinders stehlen wollte und von einem Blitz getroffen wurde. Wigo spricht Kenji noch darauf an, was er über „echte Liebe“ und „Opferbereitschaft“ gesagt hat, denn Wigo will kein Opfer sein und erwartet auch keine Gegenleistung von Heli, wie das bei Opfern für Götter der Fall wäre. Für Wigo ist Opfern eigentlich nur ein Scheitern und er wollte auch nicht, dass Heli ein schlechtes Gewissen bekommt, da er mit der Schuld nicht leben könnte, wenn sie sich für ihn opfern würde. Wigo weist Kenji dann auf seine fehlende Brosche hin und isst etwas, während Kenji sie sucht und findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht dann zu Octavia und Ignus und stellt fest, dass Octavia ungewohnt viel Haut zeigt, da sie inzwischen eine Art verkohltes Minikleid unter ihrem Brustpanzer trägt. Auch ihre Haare sind nun offen und wallen wild herum, anstatt anständig hochgesteckt zu sein. Henk stellt also eine starke optische Veränderung an ihr fest. Octavia übernimmt dann die Aufgabe, die Töne in der richtigen Reihenfolge auf der Flöte zu spielen und das Steinportal öffnet sich. So begeben sich die Helden gegen Mittag des Tages weiter hinab in schwere, staubige Luft des dunklen Ganges.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Erde.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Erdkammer]] [[Datei:Staubkammer.png|150px|miniatur|rechts|Die Staubkammer]]&lt;br /&gt;
Der Gang führt tiefer und ist nach kurzer Zeit knöcheltief mit Staub bedeckt, welcher den Helden das Atmen erschwert. Sie stoßen auf eine große Kammer, in welcher der Staub bereits kniehoch liegt und an deren Ende sich ein Steintor befindet, auf dem das Symbol für Erde abgebildet ist. Eine magische Sanduhr befindet sich auf der Tür, welche gedreht werden kann, so dass der Sand durchläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum hat Henk die Sanduhr gedreht, beginnt sich der Staub auf dem Boden aufzuwirbeln und kleine, kichernde Staubwesen erheben sich, welche die Helden bedrängen und an der Kleidung zerren, mit der sich die Helden den Mund bedecken, um noch atmen zu können. Ignus errichtet eine Feuerkuppel, unter der alle kurzfristigen Schutz finden können. Doch für Kenji und Henk ist es darunter viel zu heiß, als dass sie es lange aushalten können, und so macht sich Henk auf die Suche nach einem zwergischen Geheimgang. Instinktiv entscheidet sich Henk für die richtige Richtung und findet nach kurzer Zeit am Rand des Raumes einen geheimen Hebel, mit dem sich eine Kammer öffnen lässt, in der die Helden vor dem Staub geschützt sind. Dort harren sie die Zeit aus, bis sich der Staub wieder legt und sich die Tür öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.39''') Die Helden betreten einen stockdunklen Gang, welcher tiefer und tiefer in die Erde hinabführt. Nur das Feuer von Ignus und Octavia erhellt den Gang, der nach Henks Einschätzung grob Richtung Süd-Süd-West führt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Empfinden&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Empfinden&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji fühlt sich beim Schein der Flammen unwohl und sieht für eine Sekunde das Gesicht seines Sohnes, welches ihn aus den Flammen anblickt und dann von diesen aufgezehrt wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus und Octavia spüren etwas unglaublich Mächtiges aus reinsten Elementarkräften in der Tiefe, auf das sie sich zubewegen. Nach einer Stunde steil bergab erreichen die Helden einen kleinen Lagerplatz mit Steinbänken, wo zur Erfrischung der Reisenden elementares Wasser aus dem Felsen sprudelt, und Henk fragt Octavia und Ignus, ob das elementare Wasser gefährlich für die beiden sei. Octavia hustet leicht, als sie davon trinkt, und bei beiden dampft es bei dem Kontakt mit der Haut. Als Octavia mit einer Feuerkugel spielt, bittet Kenji Ignus, damit aufzuhören. Kenji erzählt Henk, er sehe Dinge in Ignus Feuer, über die sie dieser sich vermutlich gar nicht bewusst sei. Kenji habe Ignus Zukunft in dessen Feuer gesehen, die Kenji nicht gefällt. Ignus hätte mehr Macht als Wissen um die Zukunft, und das sei es nicht gut, denn er sei auf einem dunklen Pfad. Da es etwas sei, was nur Kenji sehen könne, drängt Henk zum Aufbruch und geht vor. Kenji verspricht Ignus beim Aufbruch, dass er alles tun werde, um das, was er für die Zukunft gesehen habe, zu verhindern, und Ignus erklärt Octavia Kenjis Verhalten damit, dass dieser vermutlich eifersüchtig sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer weiteren guten Stunde bergab können Octavia und Ignus mit Astralsicht eine gigantische Kammer vor sich erkennen, die berstend voll mit magischem Leben ist. Kurz darauf strahlt ein Lichtschimmer von vorne in den sich verbreitenden Gang, welcher schließlich auf einer großen Felsklippe endet, von welcher die Helden einen unglaublichen Ausblick auf die vor ihnen liegende, riesenhafte Höhle bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort befindet sich in dem mystischen Morgenlicht der Kristalle von der Höhlendecke ein Wald aus gigantischen, unbekannten Bäumen, deren Blätter in den unterschiedlichsten Grüntönen leuchten und in Silber- und Goldtönen schillern. Ignus ist sichtlich beeindruckt von der Fülle der vorherrschenden Magie und vermutet, dass dieser Ort wie eine Zeitkapsel die Welt vor der Errichtung der Schwelle bewahrt habe, die magische Urzeit des Goldenen Zeitalters, in welchem die Magie noch eins mit der festen Welt und vollständig mit den Dingen verwoben war. Ignus spürt eine starke, allgegenwärtige Präsenz eines mächtigen Elementarwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Henk und Kenji sehen hier überall bunte Ströme und Muster in der Luft und um jedes Ding, wie Octavia mit ihrer Astralsicht, was die Wahrnehmung intensiviert und noch unerfahrene schnell überfordert und ablenkt. Sie sehen die [[Drachenträne]] mit ihren Verbindungen zu den Helden und erkennen, dass diese sehr fragil sind, als ob man sie leicht zerbrechen könnte. Wigo wird von einem Stein gebissen und die Helden bemerken, dass fast alle Felsen und Steine Gesichter besitzen und sich über die Störungen beschweren. Die Helden beobachten den mythischen Vogel „Seelensegler“, welcher der Legende nach Seelen aus den Sphären nach Gea bringt, damit sie dort geboren werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dogeons Zuflucht-01.png|200px|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch Dogeons Zuflucht bis zum Steinkreis]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Schlamm.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Schlammkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem Pfad am Rand der Höhle entlang und erblicken in einiger Entfernung ein weiteres Steintor, welches anscheinend gerade geöffnet ist. Henk, Wigo und Kenji rennen sofort los, doch Henk schafft es nicht mehr rechtzeitig und das Tor schließt sich vor seinen Augen wieder. Während Henk mit Kenji das Tor untersucht, probiert Ignus einen Feuerzauber aus und ist begeistert von den Auswirkungen der magischen Welt. Er animiert Octavia dazu mitzumachen und erzeugt selbst einen so gleißenden und heißen Feuerball, dass Kenji sich vor Angst zusammenkrümmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus fliegt als Feuerkugel voraus und kundschaftet die Höhle aus, während Kenji noch das Schlüsselloch des Steintores abzeichnet. Dabei spricht er Octavia auf Ignus an und erklärt dieser, dass er die Zukunft gesehen habe und sich nun Sorgen macht, was Ignus mit Octavias Zukunft macht. Kenji weist Octavia darauf hin, dass nicht alles, was Ignus tue, gut für sie sei, und Octavia entgegnet ihm, dass Ignus ihr bis jetzt noch nicht geschadet habe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henks Assoziationen&amp;quot; hide=&amp;quot;Henks Assoziationen&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Henk fällt plötzlich wieder die Warnung von Adarian ein: „...die anderen werden dich ablenken ... ablenken ... ablenken“ (vgl. [[Henks Taverne#Henks Eindrücke (16. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk drängt zum Aufbruch und ein Pfad, welcher mit Statuen gesäumt ist, die alle beschädigt oder umgestürzt sind, führt sie hinab zum Wald. Dort wird es immer wunderlicher und eine Vielzahl von Feen und Pflanzengeistern schwirren zwischen den magischen Pflanzen umher und beobachten neugierig die Helden. Alles ist hier belebt und blickt mit den Gesichtern hinterher, ob Bäume, Steine, Kristalle oder riesige Fliegenpilze. Eine solche Unmenge an Eindrücken überfordert die normale Sicht leicht und so machen die Helden eine Pause, um sich im Moos etwas auszuruhen und zu schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen schlafen, spielt Octavia mit Feuer herum und freut sich, als Ignus zurückkehrt. Sie lassen die anderen schlafen und ziehen sich hinter einen Baum zurück, um sich ihrer Verschmelzung hinzugeben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Kenji erwacht mit einem Schrei und spricht mit Henk über seinen Sohn, wie er in den Flammen aufgeht. Dann bemerken sie die Rückkehr von Ignus und Henk holt die beiden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach fünf Stunden kommt Henk und holt Octavia und Ignus zum Lager zurück. Dort berichtet Ignus, dass sie die Höhle in wenigen Stunden zu Fuß durchqueren können und er eine Art Zentrum gefunden habe, wo eine Art bemalter Steinkreis angelegt worden ist, der jedoch dämonisch verunreinigt worden sei. Während Ignus davon erzählt, wird er auch von Feen umspielt, die er beiläufig wie lästige Mücken mit einem Funkenregen vertreibt, wobei er eine Fee ansengt, worauf sie laut weinend davonfliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus führt die Helden weiter den Weg entlang und sie entdecken einen „Ambrosia-Baum“, dessen Früchte die magische Kraft des Essers steigern. Octavia und Ignus essen sofort und nehmen sich einige mit, Wigo und Henk probieren ebenfalls und ihre Astralsicht intensiviert sich noch weiter, so dass Wigo sogar schwindelig wird. Dann begegnet ihnen ein echtes Einhorn, dem sich Henk sehr einfühlsam nähern und dessen Verwundung auswaschen kann, die ihm anscheinend erst kürzlich von einer Waffe beigefügt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichen die Helden den Steinkreis. Ihnen fällt sofort die abyssische Verunreinigung auf und sie empfinden die Atmosphäre als körperlich abstoßend und ekelhaft. Die Verseuchung geht vom zentralen Stein aus, auf den wie auf Soltrum oder der Silma-Esche mit Blut ein schwarzmagisches Zeichen gemalt ist. Bevor er den besudelten Ort betritt, hüllt sich Kenji in einen Lichtschimmer ein, und wischt dann das Zeichen vom Mittelstein. Er spricht den Segen der Passionen und verbannt damit die abyssischen Magieströme, welche sich verflüchtigen und auflösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es allen möglich, die bemalten Steine zu betrachten, und sich ein Bild von der Geschichte zu machen (vgl. [[Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht#Bilder_aus_Dogeons_Zuflucht|Bilderzyklus]]). Beim Untersuchen und Betrachten stößt Henk an einen Metallstab, welcher die zwergischen Runen E.T. trägt, und er findet eine Blutspur, welche in ein nahegelegenes Gebüsch führt, über dem Kenji mehrere Feen auffallen, die aufgeregt zirpen und nach unten deuten. Sie finden einen Zwerg mit blutender Bauchwunde, welcher sie bittet, ihm etwas aus seinem Rucksack zu geben. Henk kommt dem nach und reicht ihm einen Beutel mit magischen Salzkristallen, welche heilende Wirkung zu haben scheinen. Henk legt einen Kristall in die Bauchwunde und der Zwerg fällt nach der Heilung in eine kurze Ohnmacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er wieder aufwacht, ist er sehr traurig darüber, was diesem unschuldigen Ort angetan wurde und wie seine Reinheit besudelt sei. Er dankt Kenji für die Reinigung des Ortes und ist ganz beeindruckt, als er erfährt, dass er es mit den Helden der Drachenträne zu tun hat, da alle Zwerge große Hoffnungen in ihre Reise setzen. Er stellt sich als [[Eldal Thunderstone]] vor und erzählt, dass er auf einer Wallfahrt hierher ist, zur [[Dogeons Zuflucht|Kammer des Felsfürsten Dogeon]]. Hier existiere die Welt noch, wie sie vor der Errichtung der Schwelle war, und man gedenkt in diesem gemeinsamen Heiligtum der alten Rassen dem verlorenen Goldenen Zeitalter. Als er hier bei dem Steinkreis betete, überfielen ihn die Kultisten, welche neben menschlichen Schergen auch zwei Älteste der Elben und den berühmten Zwergeningenieur Ferolax unter ihrer Kontrolle haben. Er habe sich dem Kontrollzauber eines roten Artefaktes nicht entziehen können und ein Kultist habe ihn abgestochen, um sein Blut zu nehmen und damit das Zeichen auf dem Mittelstein zu malen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erzählt er den Helden den Mythos dieses Ortes, die [[Geschichte von Dogeons Zuflucht]], wie sie in den Felsbildern dargelegt ist. Er berichtet, wie Sereg durch Uselias aus einer dämonischen Falle gerettet wird und sie gemeinsam mit zwei Elementarfürsten den Dämon in einem Berg einsperren. Eldal erzählt, wie Sereg in seiner Trauer immer mehr den Verstand verlor und den Plan fasste, lieber alles Leben auszulöschen, da der Tod besser sei als eine Existenz in einer solch veränderten Weltordnung. Deshalb beschwor er eine große Flut, die das goldene Tal überflutete. Doch der Felsfürst Dogeon legte sich schützend über ein Tal zu Füßen des Amon Urui und erschuf damit diese Zuflucht (vgl. [[Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht#Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht|Geschichte von Dogeons Zuflucht]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Eldal die Geschichte erzählt hat, spürt Henk das Bedürfnis, die [[Drachenträne]] herauszunehmen. Ein weißes Licht versucht, eine Kugel zu bilden und sich von der Drachenträne zu lösen, doch schafft es die Ablösung nicht und erlischt wieder, da Uselias anscheinend gerade zu schwach ist, sich mitzuteilen (vgl. [[Drachenträne#Beobachtung und Reaktion in Dogeons Zuflucht (16. Sideon 351 JF)|Drachenträne]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.40''') Henk ist entsetzt und Kenji überlegt, ob sie der Drachenträne wieder Kraft verleihen können. Henk weist darauf hin, dass diese ihre Kraft aus der Gemeinschaft der Helden ziehen, doch Octavia schiebt es auf den speziellen Ort, an dem Adarians magische Lampe immerhin auch nicht funktionieren würde. Henk ist jedenfalls traurig, dass Uselias ihnen keine weiteren Details zu der Erzählung mitteilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eldal Thunderstone informiert die Helden darüber, dass die Tür zur Schlammkammer nur mit einem Schlüssel geöffnet werden kann und dass dieser von Wächtern verwahrt wird, welche dem Pfad folgend bei einer goldenen Weide wohnen. Er selbst will sich hier noch ausruhen und seine Wallfahrt abschließen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dogeons Zuflucht-02.png|200px|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch Dogeons Zuflucht zur goldenen Weide und zum Greifenhorst]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem von intakten Steinstatuen gesäumten Pfad durch den fantastischen Wald und überqueren mehrfach den Bach mit elementarem Wasser. Sie bemerkten hinter sich eine Bewegung neben dem Weg und entdecken etwas Goldenes, was sich auf dem Boden entlangschlängelt und in einem Felsloch im Boden verschwindet, an dessen Rändern Goldspuren zu finden sind. Außerdem sehen sie wagenradgroße Schmetterlinge und immer wieder Gnome, die genervt auf die hektische Atmosphäre der Helden reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichen sie die goldene Weide, unter welcher das Einhorn zwischen größeren Menhiren lagert und in deren Ästen etliche Windlingskogel hängen. Die Helden werden auf Windlingisch und Elbisch angesprochen und Octavia versucht mit ihren geringen Sprachkenntnissen begreiflich zu machen, dass sie nicht zu den Kultisten gehören. Die Fee, welche Ignus angesengt hat, kommt petzend hinzu und Octavia muss den Wortführer überzeugen, dass sie niemandem schaden wollen. Schließlich zeigen sich einige Windlinge und Octavia offenbart, dass sie gegen die Kultisten helfen wollen und den Schlüssel zum Tor benötigen. Auf diesen Schlüssel macht sie Ignus aufmerksam, der ihn in einem Kogel über ihren Köpfen ausgemacht hat, was auch Henk und Kenji bemerken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Windlinge wären bereit, das Tor zu öffnen, wenn die Helden der Fee helfen und damit ihre guten Absichten beweisen würden. Dann zieht sich der Wortführer mit der Fee zurück und die Helden bekommen Früchte angeboten und können sich ausruhen. Zunächst sprechen sie über ihre Erlebnisse in [[Druzba]], doch als Henk dann Ignus Verwürfe wegen seines Verhaltens macht, geht dieser mit Octavia auf Abstand und lässt den wütenden Henk zurück, den Kenji zu beruhigen versucht. Henk ist verwirrt, dass Octavia zwischendurch anscheinend selbst entscheidet und sich sehr verändert habe. Besonders bedrückt ihn, dass sie nicht richtig zugehört hat, als er ihr von seinen Adariansichtungen erzählt hat und sie ihn nur fragte hat, ob er getrunken habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Henks Geschrei hat sich Wigo von den beiden zurückgezogen und die Umgebung erkundet. Er weist die beiden auf einen Garten voller magischer Pflanzen hin. Kenji entdeckt darin eine von ihm gesuchte Pflanze und bekundet bei einen Windling sein Interesse daran, bekommt aber nur ein Kopfschütteln zur Antwort und kehrt zu ihrem Lagerplatz zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit kommt der Wortführer der Windlinge mit der Fee wieder, überreicht einen Korb mit goldenen Beeren und macht den Helden klar, dass sie der Fee folgen und dann am Zielort die Beeren ablegen sollen. Als sie gerade aufbrechen, wird Kenji von einem Windling heran gewunken und spricht kurz mit ihm, während die anderen schon vorgehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und der Windling&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und der Windling&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von dem Windling ein kleines, verkorktes Fläschchen mit einem Pulver darinnen. Er deutet auf Kenjis Wasserbeutel, macht dann Gesten des „Verrührens“ und des „Trinkens“, bevor er wieder verschwindet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen der Fee eine ganze Weile durch den fantastischen Wald und müssen dann einen felsigen Abhang erklimmen. Schließlich kann nur noch Henk mit Wigo weiterklettern, da es eine steile Felswand hinauf geht, während Kenji mit Ignus und Octavia unten warten muss. Sie beobachten, wie Henk und Wigo die Wand erklimmen, auf einem erhöhten Plateau ankommen und aus ihrem Sichtfeld verschwinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Henk von oben einen Blick auf seine Freunde wirft, bohrt sich ein mieses Gefühl tief in seine Magengrube und lässt eine Empfindung von Misstrauen gegen seine Freunde zurück (vgl. [[Henks Taverne#Henks Eindrücke (16. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]]). &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji mit Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji mit Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sie auf Henk warten, vertreiben sich Ignus und Octavia die Zeit mit Feuerzaubern, welche in Kenji ein Unbehagen auslösen (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis Reaktionen auf Feuerzauber (16. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Er fragt Octavia, was eigentlich los mit ihr sei, worauf diese ihn damit konfrontiert, dass er seltsame Sachen rede. Endlich nehme sie ihre Magie an, wie Kenji und Henk es doch immer wollten, und sie betont nochmal, dass sie alles aus freien Stücken tue. Kenji will Octavia sagen, was er in den Flammen sehe, und flüstert ihr zu, dass er ihren Sohn sterben sehe. Daraufhin tritt Octavia etwas zurück und blickt ihn erstaunt an. Sie erklärt ihm, dass irgendetwas nicht mit ihm stimme, er im Wahn rede und sie sich Sorgen um ihn mache.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk und Wigo folgen der Fee in eine dunkle Höhle, welche in einer großen Kammer endet. Hier entdeckt Henk etwas kleines Weißes in einer Ecke, was eine mächtige Magie ausstrahlt. Henk findet einen sehr jungen Greifen vor, welchem er die goldenen Beeren geben soll. Er nähert sich einfühlsam dem Jungen und es frisst dankbar die Gaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen entdeckt Kenji, dass sich etwas Großes aus der Luft sich ihnen nähert. Ihm ist schlagartig klar, dass es sich um einen Greifen handelt. Kenji wird von Ehrfurcht ergriffen und erkennt, dass das Wesen scheinbar wütend ist. Um es zu beruhigen, spricht er mehrfach den [[Mynbruje#Mynbrujes Eidsegen|Segen des Mynbruje]]. Er bemerkt, dass seine Gebete anscheinend einen Einfluss ausüben und der Greif etwas langsamer wird und weniger aufgebracht wirkt. Kurz bevor er mit den letzten Segensworten das mythische Tier besänftigt hätte, zischt etwas Flammendes durch die Luft und Ignus hat den Greifen mit einem feurigen Streiftreffen am Hinterbein abgeschreckt. Kenji ist entsetzt und sieht, wie der Greif vor Schmerzen schreit und sich dann dorthin stürzt, wo Henk verschwunden ist. Kenji klagt Ignus lautstark an, doch Ignus behauptet, sie vor dem „Vieh“ gerettet zu haben und vermisst Kenjis Dankbarkeit. Octavia schickt Ignus hoch, um nach Henk zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die beiden allein sind, erinnert Kenji Octavia nochmal daran, dass sich Ignus nicht für sie interessiere. Sie solle ihn mal nach Fallax fragen (vgl. [[Akte Ignus#Seite 13|Akte Ignus]]). Doch Octavia ist die Geschichte mit Fallax bekannt und sie gibt die Schuld daran den Inquisitoren. Ignus hätte ihr die Augen geöffnet und sie hat die beste Chance ihres Lebens bekommen, nämlich die Unsterblichkeit zu erlangen. Dann offenbart sie Kenji, dass sie Angst um seinen Verstand hat, denn er würde unter Wahnvorstellungen leiden. Kenji behauptet, Ignus habe versucht, ihn wütend zu machen, weil er Angst vor ihm hätte, doch Octavia kann keine Angst in Ignus entdecken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk wird in der Kammer bei dem Jungen von den Schreien des Muttertieres gewarnt und er kann sich etwas zurückziehen, bevor der Greif die Höhlenkammer betritt und ihn angreift. Henk weicht aus und bereitet sich auf einen erneuten Angriff vor, als das Muttertier vom Jungtier zurückgehalten wird und sich in das Nest zurückzieht, so dass Henk und Wigo die Höhle verlassen können. Am Eingang treffen sie auf eine Feuerkugel, welche sie erwartet, den Weg erhellt und dann nach unten verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Wigo kehren zu den anderen zurück und die Helden berichten sich gegenseitig das Vorgefallene und Henk ärgert sich sehr über das Verhalten von Ignus und Octavia. Er weigert sich, seine Reise mit einer „falschen“ Octavia fortzusetzen, was dazu führt, dass die beiden Feuergeanisten aufbrechen und Henk, Kenji und Wigo an der Felswand zurücklassen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Henk darauf wartet, dass Octavia zurückkehrt, bittet ihn Kenji, die Drachenträne herauszuholen und ihm von seiner Vision mit Adarian zu erzählen. Kenji fragt sich, ob es sein könne, dass die verletzte Drachenträne ihrerseits den Helden Schaden zufügen können. Dann berichtet er Henk von dem Glühanemonenpulver, welches er von dem Windling bekommen hat, und von seiner Hoffnung auf die vor ihnen liegende Wasserkammer. Er würde den wahren Namen von Ignus kennen und das elementare Wasser würde ihn schwächen. Kenji erörtert mit Henk seinen Plan, Ignus in der Wasserkammer auszuschalten. Dann beschließen sie gemeinsam, hinter Octavia und Ignus herzugehen und bis zur Kammer des Wassers ihr Spiel mitzuspielen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus sind schon fast wieder am goldenen Weidenbaum der Windlinge, als Henk und Kenji sie einholen und Henk sich bei den beiden für seinen Wutausbruch entschuldigt. Gemeinsam erreichen sie die goldene Weide und werden von den Windlingen enttäuscht und argwöhnisch angeblickt. Die Fee hat wieder gepetzt und zeigt verärgert auf Ignus. Als Octavia ihnen erklärt, dass sie die Aufgabe erfüllt haben, nicken sie einerseits, schütteln aber mit Fingerzeig auf Ignus den Kopf und machen abweisende Gesten. &lt;br /&gt;
[[Datei:Flucht.png|400px|miniatur|rechts|Flucht aus Dogeons Zuflucht ]]&lt;br /&gt;
Octavias wütende Diskussion mit den Windlingen endet in Geschrei und Octavia wendet sich kopfschüttelnd ab, da ihr die Bedingungen nicht gefallen. Sie entschließt sich, den Schlüssel durch eine List zu bekommen und tut so, als habe sie mit dem Gespräch abgeschlossen und geht fort. Heimlich bereitet sie einen Feuerpfeil vor und schießt den Kogel ab. Ignus fängt ihn auf, lässt ihn verglühen und hält den Kristallschlüssel in den Händen. Darauf erwachen die Menhire um den Weidenbaum und greifen die Helden an. Ignus und Octavia sprengen sich und den anderen den Weg durch die Erdelementare frei und die Helden beginnen ihre Flucht. Schmerzlich bemerken sie, dass sich alle Lebewesen von ihnen abwenden, und sie dem unschuldigen Ort furchtbaren Schrecken bringen. Henk fasst Wigo an der Hand, welcher wiederum den total verzweifelten Kenji an die Hand nimmt, der nur noch ununterbrochen schreit. Octavia sprengt den Weg frei, Henk, Wigo und Kenji laufen hinterher und Ignus hält allen den Rücken frei. So erreichen sie völlig erschöpft und geschockt das Steintor zur Schlammkammer und öffnen es mit dem Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gang hinter dem Tor sacken Kenji und Wigo zusammen und Henk schlägt Ignus mit voller Wucht mit der Faust ins Gesicht. Er verbrennt sich die Hand, lässt von Ignus ab und schreit Octavia wütend an, was sie getan habe, und nennt sie eine Hure. Dann geht er etwas abseits und bleibt stehen. Kenji sitzt neben dem geschockten Wigo und streichelt ihm tröstend über den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.41''') Während es Octavia und Ignus blendend geht und die beiden sich ausgiebig miteinander beschäftigen, ist Henks, Kenjis und Wigos körperlicher, emotionaler und geistiger Zustand miserabel. Alle ihre Muskeln schmerzen und der Lärm der Explosionen hallt in ihren Ohren nach. Dieses traumatisierende Ereignis lässt sie alle nicht los und Kenji betet, während er den zitternden Wigo in den Armen hält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Gebet&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Gebet&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji betet diesmal zum Licht und bittet um die Kraft, über sich hinwegzukommen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle versuchen etwas zu ruhen. Henk hört, wie Ignus zu Octavia sagt, dass ihre Entwicklung genau in die Richtung geht, die ihm gefällt, was er den anderen erzählt. Er hilft dann Kenji beim Wechseln seines Verbandes, lehnt jedoch dessen Bitte ab. Dann klagt Henk Ignus und Octavia an, das letzte Paradies zerstört zu haben, worauf diese schon vorgehen und die anderen im Dunkeln zurücklassen. Wigo gesteht Henk, dass er mittlerweile nicht nur vor Ignus Angst hätte, sondern auch vor Octavia. Nach insgesamt zwei Stunden machen sich dann Henk, Kenji und Wigo auf den anstrengenden Weg aufwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Stunden bergauf treffen sie Octavia und Ignus bei einer kleinen Raststätte wieder, wo die Feldflaschen mit elementarem Wasser wieder aufgefüllt werden. Octavia und Ignus tuscheln miteinander und blicken immer wieder zu den anderen hinüber. Octavia wirkt dabei sehr besorgt und Ignus redet anscheinend wohlwollend auf sie ein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus weist Octavia darauf hin, dass ihr Freunde vermutlich kein Verständnis für ihre Entwicklung haben und vermutlich verängstigt durch ihre Macht sind. Dieses Problem kenne Ignus bereits von den Sterblichen, die neidisch auf ihre Macht sind und sich früher oder später gegen einen stellen würden. Nähme sie darauf aber Rücksicht, würde sie zu schwach sein, um die Feinde zu besiegen. Doch selbst, wenn sie von ihren freunden verraten würde, hätte sie immer noch ihn, der sie nie im Stich ließe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wigo massiert Kenjis schmerzenden Unterschenkel und die drei Erschöpften legen sich schlafen, während Ignus und Octavia wieder vorgehen. Sie warten kurz vor der Schlammkammer auf die anderen und vergnügen sich mit Feuerspielen. Henk, Kenji und Wigo schlafen vier gute Stunden und folgen dann den beiden. Nach einer guten Stunde steil bergauf sehen sie den Feuerschein und stoßen auf die beiden Geanisten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlammkammer.png|150px|miniatur|rechts|Die Schlammkammer]]&lt;br /&gt;
Der Gang wird breiter und es riecht nach feuchter Erde. Während Henk in der Kammer nach Hinweisen auf einen geheimen Mechanismus sucht, brennt Ignus den Schlamm unter Schmerzensschreien der Mindergeister zu einer festen Masser, über die er gehen kann, und fragt Octavia, ob sie mit auf die andere Seite kommt. Diese bleibt jedoch als Licht bei den andern zurück und Henk entdeckt schließlich einen Mechanismus. Ignus schlägt nach einiger Zeit vor, das Tor einfach zu sprengen, um damit kostbare Zeit zu sparen, doch dieser Vorschlag stößt bei Henk und Kenji auf Unverständnis. Kenji erinnert ihn an die Folgen seiner Sprengungen in der Luftkammer, was Ignus aber nicht interessiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat eine steinerne Brücke über den Schlammsee aktiviert und alle gelangen so zum Steintor der Wasserkammer, worauf eine Art Tafel aus magischem Schlamm zu finden ist, welche beschrieben werden kann. Während Henk das Tor nach versteckten Schaltern absucht und Ignus als Feuerkugel zwei weitere Gänge erkundet, machen es sich Kenji und Wigo an einer Wand bequem und ruhen sich aus. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Wigo&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Wigo&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Wigo einen Mithril-Dolch mit einer Wasserwelle auf der Schneide und gibt ihm das Fläschchen mit der Glühanemone mit dem Auftrag, sie bei einem Sterbenden zu nutzen. Als Wigo die Anweisung auf Kenji bezieht, nimmt sich dieser davon aus und schließt auch Ignus davon aus. Wigo wisse dann schon, wann der richtige Zeitpunkt gekommen sei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Ignus kurze Zeit später zurückkehrt, berichtet er von einer steinernen Truhe, welche sich nicht öffnen ließ, und erklärt sich bereit, Henk dorthin zu bringen, damit sich dieser nach einem geheimen Mechanismus suchen kann. Ignus brennt den Boden, so dass beide in einem Nebengang verschwinden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus brennt den Boden, so dass beide zu einer steinernen Truhe gelangen, die Henk nach einiger Zeit knacken kann. Ignus provoziert Henk damit, dass die Drecksarbeit in der Gruppe anscheinend immer an ihm hängen bleibe und ob das auf Dauer nicht frustrierend sei. Henk ist sich der absichtlichen Provokation bewusst, fühlt sich aber auch etwas ertappt, da ihm Adarians Worte wieder einfallen. In der Truhe befindet sich ein Symbol auf dem Boden, welches sich Henk gut einprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg wird Henk nach einem erstmaligen perfekten Ausweichen doch von Schlammgeistern erwischt und stürzt in den Schlamm. Er kann sich noch an der gehärteten Kruste festhalten, welche aber immer weiter wegbröckelt. Da reicht Ignus ihm die Hand und zieht ihn aus dem Schlamm, die Mindergeister mit Feuergeschossen verscheuchend. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Wigos und Kenjis Gespräch mit Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Wigos und Kenjis Gespräch mit Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Henk mit Ignus unterwegs ist, gesteht Wigo Octavia, dass er mittlerweile Angst vor ihr habe, weil sie sich in letzter Zeit stark verändert habe und sie bei anderen Abenteuern irgendwie anders gewesen sei. Octavia gibt Wigo zu verstehen, dass sie sich entwickeln würde, da sich Menschen verändern. Als Wigo wissen will, warum sie denn so gemein zu den Windlingen gewesen sei, betont Octavia, sie habe keine Wahl gehabt, weil sie doch ihre Aufgabe erfüllen müsse, und da die Windlinge sich ihr ihn den Weg gestellt hätten, hätte sie auch keine Rücksicht auf sie nehmen können. Wigo weist sie darauf hin, dass sie früher nicht so skrupellos und gleichgültig gewesen sei, doch Octavia meint, dass er sie überhaupt nicht so lange kennen würden, um es wirklich einschätzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo will dann von Kenji wissen, wie er die Situation einschätzt, doch dieser weist Wigo darauf hin, dass Octavia an seiner Einschätzung nicht interessiert sei. Wigo geht davon aus, dass Octavia auch traurig darüber sein müsse, dass sie nun von allen in der Zuflucht gehasst werde, doch Octavia stellt heraus, dass manchmal auch Opfer gebracht werden müssen. Darauf erklärt Kenji Wigo, dass Octavia sich noch einrede, alles sei notwendig gewesen, und dass sie alles, was Octavia ausgemacht habe, loswerden müsse, weil sie mehr sein müsse als das. Darüber vergäße sie sich aber selbst, weil sie den Lügen von Ignus folge. Octavia erklärt Wigo, dass niemand lügen würde, sondern sich Menschen nun mal verändern. Wenn man neue Möglichkeiten für sich fände, dass wolle man sie auch ausschöpfen. Wigo gesteht ihr, dass es ihn traurig mache, wie sie sich verändert habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bezweifelt, dass sie daran glauben könne, was sie da sage, und Octavia fragt ihn, ob er sie denn nicht ernst nehme. Das tät er wohl, hätte aber mit Octavia schon lange nicht mehr geredet, da er nur Ignus aus ihr sprechen höre. Empört weist Octavia Kenji darauf hin, dass Ignus noch der Einzige sei, der auf ihrer Seite stehe. Kenji weist sie darauf hin, dass Ignus sie nur benutzen würde und sie nicht ebenbürtig seien. Aus Kenji sprächen nur seine furchtbaren Ansichten über Ignus, woher sie auch immer kämen. Kenji verweist auf die Akte Ignus und betont den Lug, Betrug und Mord, mit dem Ignus an seine Ziele gelangte. Octavia betont, dass sei alles lange her du Ignus sei nun ein anderer Mann. Kenji bestätigt ihr dies und ergänzt, dass Ignus alles Menschliche hinter sich gelassen habe. Als Octavia diese Entwicklung bei ihrem stärksten Verbündeten gut findet, weist Kenji sie darauf hin, dass Ignus auch jegliche Gnade und Mitgefühl hinter sich gelassen. Octavia hat das Gefühl, Kenji gönne ihr das alles nicht, weil er so auf Ignus rumhacke. Kenji gönne ihr alles und wolle ihr nur helfen, aber sie halte ihn ja für wahnsinnig. Er erzähle auch wahnsinnige Sachen, denn die Veränderung hätte eher bei Kenji und Henk stattgefunden. Inzwischen zweifle Octavia an Kenjis Verstand, da er so wirre Sache rede, und Henk habe sie furchtbar beschimpft. Die Machtfantasien, die Ignus in ihr geweckt habe, hätten sie anscheinend blind gemacht für alles, was sie gelernt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt Octavia, wer denn Prophezeiungen sehen könne, Mystiker oder Geanisten, worauf Octavia ihn darauf hinweist, dass sie nicht an Prophezeiungen glaube und es auch im Norden ihre eigene Entscheidung gewesen sei. Ihr Weg werde nicht von Prophezeiungen oder Göttern gelenkt, sondern sie entscheide darüber immer noch selbst. Nun habe sie ihren eigenen Weg gefunden, wie ihr doch immer geraten wurde und es sich Henk und Kenji wünschten. Es sei aber nicht ihr Leben, sondern nur das, was Ignus ihr einrede, kontert Kenji. Octavia ist ratlos, warum Kenji ihm solche Dinge unterstelle, wo er ihn doch nicht einmal richtig kenne, weil er kaum Zeit mit ihm verbracht habe. Ignus habe doch bis jetzt nur geholfen, was Kenji abstreitet. Wigo kommentiert, dass er Ignus trotzdem nicht möge, weil er so rücksichtslos sei, doch Octavia erklärt ihm, dass man auch nicht jeden Menschen mögen müsse und dass Ignus eben besonders konsequent sei. Er sei auch nicht arrogant, sondern stehe über den Dingen, da er über hundert Jahre alt ist. Wigo weist Octavia auf ihr noch junges Alter hin und betont, dass sie einen besseren verdient habe als so einen wie Ignus, da dieser sich nur für sich selbst interessiere. Kenji bedauert, dass Octavia sich dennoch bemühe, in Ignus Fußstapfen zu treten, und Wigo macht ihre Entwicklung auch sehr traurig. Die Reaktionen bedauert Octavia, weist die beiden aber darauf hin, dass sich ihre Entwicklung letztendlich noch für alle auszahlen werde, da sie doch das gleiche Ziel verfolgen, nämlich die Welt vor den Schwarzmagier zu retten. Doch langsam zweifle sie, ob die anderen das überhaupt noch interessiere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kenji macht es keinen Sinn mehr, gegen solche Lügen anzureden, da Octavia ihm sowieso nicht zuhöre. Solange sie Ignus und sie nicht so akzeptieren würden, wie sie nun mal sind, könne Octavia den anderen sowieso nicht helfen. Kenji weist Octavia darauf hin, dass Ignus sich zwar als der große Lebensretter aufspiele, jedoch gar nichts dafür gegeben habe. Dann fragt Kenji, ob sie wisse, welchen Preis er für ihre Wiedererweckung bezahlt habe. Er habe ein seltsames Ritual durchgezogen, was Octavia nie von ihm verlangt habe, und Octavia würde dies am liebsten rückgängig machen. Denn trotz dem sie dann tot wäre, lege sie es nicht darauf an, in Kenjis Schuld zu stehen. Das sei aber auch egal, da es um das Hier und Jetzt gehen müsse. Kenji weist Octavia darauf hin, dass Ignus keinen Preis für sie zahlen oder nichts für sie aufgeben würde, da sie für ihn nur eine Trophäe oder vielleicht ein Spiel sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia habe noch nie jemanden wie ihn getroffen und das werde sie sich von niemandem zerstören lassen. Kenji erinnert Octavia daran, dass Augustus einmal etwas ähnliches über Sabaoth Immortalis gesagt habe, worauf sie Kenji rät, sich nicht zwischen Ignus und sie zu stellen, sonst würde es vielleicht einen Ausgang geben, der niemanden von ihnen gefalle. Sie sollen Ignus in Ruhe lassen, denn seitdem er da ist, habe Kenji immer etwas, um auf ihm herumzuhacken. Er beschuldige Ignus mit Dingen, die er überhaupt nicht belegen könne und wofür er auch keinen Beweis habe. Kenji verweist Octavia auf Ignus, der nichts von dem Leugnen würde, doch Octavia will nicht mehr weiter darüber reden. Sie setzt sich wütend von den beiden ab und läuft ärgerlich hin und her, während Kenji und Wigo sich an der Wand ausruhen, aber nicht schlafen können. Schließlich nickt Kenji aber doch kurz weg (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis Traumvision in der Schlammkammer (17. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Wasser.png|100px|miniatur|rechts|Das Steintor zur Wasserkammer]]&lt;br /&gt;
Als Henk mit Ignus zurückkehrt, kann er mit seinem Finger in den Schlamm an dem Steintor zeichnen und nach ein paar Versuchen gelingt es ihm, das Symbol korrekt zu reproduzieren. Daraufhin öffnet sich das Tor und gibt den Weg in die nächste Kammer frei, aus der die Helden Wasserrauschen hören und ihnen kühle, feuchte Luft entgegenströmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Sideon ===&lt;br /&gt;
Das Rauschen wird immer lauter und der Gang weitet sich zu einer großen runden, hallenartigen Höhle. Im Licht der Feuer von Ignus und Octavia werden Wasserfälle sichtbar, welche sich aus Felsspalten an den Wänden tosend in das Wasser auf dem Boden der Höhle ergießen. An dem Sprudeln und dem leichten Schimmer lässt sich das Wasser dieser Höhle als elementares Wasser identifizieren und Kenji und Henk fällt, dass sich Ignus in diesem Raum nicht besonders wohlzufühlen scheint. Er blickt öfters misstrauisch auf das Wasser und hält maximalen Abstand zu den Wasserbecken. Ignus weist Octavia sogar scherzhaft darauf hin, nicht ins Wasser zu fallen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserkammer.png|300px|miniatur|rechts|Die Wasserskammer]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Dampf.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Dampfkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden entdecken das Tor zum Dampfraum, an welchem eine Schale befestigt ist, in die anscheinend das Wasser aus einem der vor dem Tor vorhandenen kleinen acht Wasserfälle, die mit Symbolen versehen sind, gegossen werden soll. Während die anderen darüber nachdenken, weist Ignus Octavia darauf hin, dass sich das Tor auch aufsprengen ließe, um ohne das lästige Rätsel einige Zeit einzusparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte der Kammer befindet sich ein Hebel und, während Henk diesen Untersucht, bekommt Kenji von Wigo Hilfe beim Ablösen seines Verbandes und wäscht anschließend seinen linken Arm im elementaren Wasser, wobei ihm auffällt, dass er ihn bereits für kurze Zeit einsetzen könnte. Henk stellt fest, dass der Hebel wie verriegelt wirkt und anscheinend von anderswo entsperrt werden muss. Der Mechanismus dazu könnte sich am Ende der Treppe befinden, welche noch aus der Wasserkammer führt und nun untersucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Treppe führt über eine Galerie mit Ausblick in die Wasserkammer empor in einen Raum, in dem sich ein tiefes Loch am Rande befindet. Ein kleines Rinnsal läuft aus einem Loch in der Decke und fällt zu Boden. An der Stelle, wo es aufk0mmt, scheint etwas in den Boden eingraviert zu sein. Octavia kann das elbische Zahlwort „mine“ entziffern, welches „Eins“ bedeutet. Henk entdeckt an der Wand einen Stein, den er aus der Wand ziehen kann. Dahinter befindet sich ein kleines Rad aus Orichalkum, welches an den Seiten mit Strichen versehen ist und sich drehen lässt. Er dreht das Rad auf 1 und spürt in seinen Fingern ein leichtes Einrasten. Während Henk überlegt und am Rad probiert, was das bedeuten könnte, fällt Kenji ein, dass man vielleicht zeitgleich unten den Hebel ziehen müsse, und schlägt vor, mit Ignus nach unten zu gehen, um auf Henks Zeichen den Hebel zu betätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji unten angekommen ist, dreht Hank das Rad wieder auf 1 und Wigo gibt Kenji ein Zeichen. Doch der Hebel rührt sich nicht und Henk muss weitersuchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Henk das Rad auf 1 gedreht hat, tropft das Wasserrinnsal plötzlich Octavia auf den Kopf, da es seine Fließrichtung geändert hat. An dem neuen Tropfpunkt kann sie das elbische Wort „canta“ lesen, was 4 bedeutet. Henk dreht jetzt das Rad weiter auf die Vier, woraufhin sich wieder die Fließrichtung ändert und nun das Rinnsal auf das elbische Wort „atta“ tropft, welches 2 bedeutet. Henk dreht das Rad zurück auf 2 und die Veränderung wiederholt sich. Diesmal wird das Wort „tolto“ vom Wasser getroffen, welches 8 bedeutet und im Anschluss kommt das Wort „lempe“ heraus, was auf die Zahl 5 verweist. Kaum hat Henk das Rad auf der 5, rastet es vollständig ein und ein großer Wasserstrom ergießt sich plötzlich in das Loch im Boden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der erfolglosen Hebelversuch schöpft Kenji mit beiden Händen etwas Wasser und bittet leise um Kraft und murmelt, dass er ihn/sie nicht im Stich ließe. Er vergewissert sich, dass das Fläschchen mit dem Feuerschutztrank in seiner Tasche ist und erhebt sich dann wieder. Kenji beginnt ein Gespräch mit Ignus und  gesteht ihm, dass er sich getäuscht habe, denn Octavia tue tatsächlich alles aus freien Stücken, genau wie Ignus es behauptet habe, und zwar deshalb, weil sie glaube, das Richtige zu tun. Da Ignus ihr eine Antwort auf die Frage nach ihrem Weg gibt, könne Kenji Octavia verstehen. Kenji spielt nun auf Ignus menschliche Seite an, da dieser ja Octavia als einziger verstehe, und erinnert diesen an die Zeit als [[Akte_Ignus#Seite_3|Feuerfuchs]], denn obwohl die [[Nortai]] ihn als Gott verehrt haben, sei er doch mehr als das, denn er habe eine Vergangenheit, an die er sich erinnern könne. Durch diese Erinnerung könne er Octavia überhaupt verstehen und ihr auf ihrem Pfad helfen. Ignus weist Kenji darauf hin, dass nur das Hier und Jetzt zähle, nicht die Vergangenheit. Kenji solle sich für Octavia freuen, dass sie endlich ihr wahres Gesicht zeige und bald alle Hemmungen abgelegt habe, um zu werden wie er. Er unterstellt Kenji, dass dieser nur Angst davor hätte, dass Octavia ihre Freunde und die [[Drachenträne]] nicht mehr brauche, sobald sie ihr Potential entfaltet habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht weiter, Ignus mit den Namen seiner Vergangenheit zu konfrontieren und nennt ihn [[Akte_Ignus#Seite_4|Nashim Köhler]]. Auf die Frage von Ignus, was Kenji denn wolle, antwortet dieser, dass er verstehen will, worauf Ignus ihn darauf hinweist, dass er das niemals könne, da er nicht so sei wie Octavia. Kenji fragt Ignus, ob die andauernden Demütigungen seiner Person nicht ein Anzeichen für einen menschlichen Kern in Ignus seien, den er nicht zurücklassen könne, doch Ignus erklärt sein Verhalten mit Langeweile. Als Kenji ihn fragt, ob [[Akte_Ignus#Seite_8|Lancorian]] so reagiert hätte, lacht Ignus und fragt ich, warum er mit so vielen Namen um sich werfe, wo sie doch aus der Vergangenheit stammen. Als Ignus ihn fragt, was er erreichen wolle, erinnert Kenji ihn daran, dass sie sich nur unterhalten und darauf warten würden, den Hebel zu betätigen, denn schließlich seien sie alle Hebel, die darauf warten, dass ihr Moment gekommen sei. Ignus wendet sich gelangweilt von ihm ab und dreht Kenji den Rücken zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji horcht in sich, verunsichert, da die Namen bei Ignus keine Wirkung gezeigt haben. Obwohl der Hebel wohlmöglich jeden Augenblick gezogen werden müsse, ist die Gelegenheit einfach zu gut und Kenji trinkt den Feuerschutztrank. Als er von einer blauen Aura umgeben ist, sagt er zu sich selbst, dass für jeden Hebel einmal seine Zeit gekommen sei, genau wie für ihn oder einen kleinen Jungen namens [[Akte_Ignus#Seite_2|Kordan]]. Dann zieht er mit seiner linken Hand den Dolch von Wigo und wirft sich auf Ignus, um ihn umzureißen. In letzter Sekunde verwandelt sich Ignus in Feuer, jedoch erwischt Kenji noch feste Stellen, fasst ihn und stürzt sich unter dem Einsatz seines ganzen Körpers auf ihn. Vor Kenji entflammt eine Feuersbrunst, doch er bleibt standhaft und schreckt nicht zurück. Der Trank von Abdrushin schützt ihn vor den Flammen und er stürzt mit Ignus in das elementare Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser beginnt zu sprudeln und zu brodeln, doch es zwingt Ignus langsam in die körperliche Form zurück, während die beiden untertauchen. Um Ignus Körper beginnt das Wasser zu kochen, doch Kenji lässt Ignus nicht los. Er bemerkt, dass die Wassergeister an ihren Körpern zerren und beide in die Tiefe ziehen wollen, jedoch scheinen sich die Elementare sich auf Ignus zu konzentrieren. Kenji lässt mit der linken, bewaffneten Hand los und bemerkt, dass sie sich durch den Dolch mit dem Wasserzeichen besonders leicht führen lässt. Er stößt mit voller Wucht in die Mitte von Ignus Körper und, obwohl sich dieser versucht loszureißen, sticht er ihm den Dolch unterhalb der Rippen in den Brustkorb. Ein Schwall kochendes Blut strömt durch das Wasser auf Kenji, Ignus wehrt sich nicht mehr und wird von den Mindergeistern in die Tiefe gezogen. Kenji lässt Ignus los und schafft es nur wegen des Dolches, in letzter Sekunde aufzutauchen. Er bemerkt, dass das Wasser immer heißer wird, da die Wirkung des Trankes nachlässt. Kenji muss noch zwei Meter bis zum Rand schwimmen und schafft es gerade noch so, sich mit seinem schmerzendem Arm gegen den Widerstand der Wassergeister aus dem Wasser zu ziehen. Erschöpft bleibt er im Dunkeln auf dem Trockenen liegen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als in der oberen Kammer der Wasserstrom zu fließen beginnt, spürt Octavia plötzlich einen stechenden Schmerz, sinkt zusammen und spürt, dass Igus etwas zugestoßen sein muss. Sie rennt sofort die Treppe hinunter und Henk folgt ihr. Untern erblickt Octavia Blut im Wasser und sieht den nassen Kenji am Beckenrand mit einem Dolch liegen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia stürmt gefolgt von Henk zu Kenji und fragt diesen, wo Ignus sei? Nachdem dieser nicht antwortet, will sie wissen, was Kenji getan habe. Dieser schweigt weiter und Octavia wird immer wütender. Die anderen können bemerken, wie Octavias Körpertemperatur ansteigt, bis schließlich ihre Augen entflammen. Ihre Kleider beginnen zu brennen und letztendlich verwandelt sich ihr ganzer Körper in Feuer. In dieser Gestalt versucht sie Kenji zu töten, während Henk danebensteht und nichts tut, um Kenji zu helfen, sondern sich stattdessen mit Wigo zurückzieht. Kenji rettet sich vor Octavias Attacken ins Wasser und entkommt nur sehr knapp dem Feuer. Octavia beschießt die Wasseroberfläche mit Feuerpfeilen und lässt nicht von Kenji ab. Doch mitten im Angriff bricht Octavia schlagartig ab und fliegt zum gegenüberliegenden Beckenrand. Dort beendet sie die Feuermetamorphose und zieht den noch lebenden Ignus aus dem Wasser. Dieser ist schwer verletzt und Octavia gibt ihm neue Kraft durch ihr Feuer. Währenddessen hätte Henk die Chance, Ignus anzugreifen, unternimmt aber erneut nichts, sondern läuft zu Kenji, um diesem zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht Kenji aus dem Wasser, während Wigo sich bei dem Dampftor in Sicherheit gebracht hat. Als Ignus wieder bei Kräften ist, will Octavia erneut auf Kenji losgehen, wird jedoch von Ignus davon abgehalten, da dieser meint, Kenji sei es nicht wert. Stattdessen vollzieht er die Feuermetamorphose und deutet Octavia an, es ihm nachzutun. Gemeinsam fliegen sie auf das Dampftor zu und Wigo kann sich gerade noch in Deckung bringen, bevor die beiden Feuerkugeln das Tor aufsprengen und ein Beben in der Höhle auslösen. Henk, Kenji und Wigo bleiben in der Dunkelheit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.42''') Die herabfallenden Trümmer verfehlen Henk und Kenji zum größten Teil, nur Wigo wird an der rechten Hand getroffen, welche anschwillt. In der Dunkelheit ist nur noch der Schimmer des elementaren Wasers zu bemerken und jeder verarbeitet die Erlebnisse zunächst auf seine Weise (vgl. [[Kenjis_Tempel#Kenjis Vision in der Wasserkammer (18. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]] und [[Henks Taverne#Henks Schlussfolgerung (18. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]]). Wigo wird, da er ängstlich schreit, von den beiden bemerkt und beruhigend angesprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia mit Ignus das Tor zur Dampfkammer zerstört hat, fliegen beide auf direktem Weg den Gang entlang in die nächste Kammer zum Feuertor und sprengen es auf. Die herabfallenden Trümmer interessieren Octavia nicht mehr bei dem Anblick auf Lava tanzender Feuerelementare, die sich in der anschließenden Roten Festung befinden. Octavia tut es Ignus gleich, welcher sofort damit beginnt, einige der Elementare aufzuzehren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo hören eine weitere Explosion und müssen den Trümmern ausweichen, wobei Wigo am Bein verletzt wird. Als sie sich einzeln in der Dunkelheit orientieren, stößt Henk auf Octavias Mithril-Dolch, welchen er einsteckt, und Kenji ertastet das Amulett von Barildis, welches er mitnimmt. Sie treffen schließlich vor dem ehemaligen Dampfkammertor wieder zusammen und Henk ärgert sich sehr über Kenji. Er berichtet ihm, dass Octavias Teil von der Drachenträne mittlerweile abgebrochen ist und dass sich bereits ein weiterer Riss zeigt. Wigo bekommt über die Nachricht große Angst und muss beruhigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Dampfkammertor stellen sie fest, dass der Ausgang durch einen großen Stein blockiert ist. Nur unter größter Kraftanstrengung gelingt es schließlich den dreien gemeinsam, den schweren Brocken zu bewegen und einen Durchgang freizulegen, durch den sie in den aufwärtsführenden Gang zur Dampfkammer gelangen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berauscht von den Feuerelementaren lassen sich Octavia und Ignus auf einer kleinen Insel nieder und entbrennen vor Leidenschaft. Sie vereinen sich körperlich und geraten darüber in flammende Ekstase, welche schließlich in der Vereinigung der Feuermetamorphosen ihren Höhepunkt findet. Das ganze ekstatische Erlebnis ist begleitet von laut hörbaren, anschwellenden Explosionen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Resten der Dampfkammer fliegen schreiende Dampfmindergeister herum und Henk, Kenji und Wigo müssen ihnen ausweichen und dabei über die Trümmer klettern. Ohne Henks Hilfe hätte Wigo es nicht geschafft und auch Kenji hat sie in Anspruch nehmen müssen. Dennoch wird der Mystiker zweimal von Dampfgeistern verbrüht. Seit dem Betreten der Dampfkammer sind ihnen Explosionen aufgefallen, welche immer heftiger werden, aber anscheinend immer an der gleichen Stelle stattfinden. Kurz bevor sie die Reste des ehemaligen Feuertors erreichen, erfolgt eine heftige Explosion, nach der Stille eintritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite des gesprengten Durchbruchs gelangen Henk, Kenji und Wigo in den unteren Teil der Roten Festung, in dem sich Lavaflüsse aus Löchern in den Wänden ergießen und in der Lava überall Feuerelementare und Mindergeister tanzen. Als Henk Ignus und Octavia nackt auf einer Insel liegend entdeckt, fürchtet er einen Angriff und versucht sich am Rand des Raumes durchzuschlagen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia will die anderen nicht sehen und zieht sich hinter einen Felsen zurück. Ignus gibt ihr seinen Umhang und versucht ihr klarzumachen, dass die anderen noch nützlich im Kampf gegen ihre Feinde sein könnten und sie daher mitgenommen werden sollten. Er kann Octavias Hass aber gut verstehen und bestärkt sie darin. Er bietet ihr an, mit den anderen zu reden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerkammer1.png|300px|miniatur|rechts|Der Weg von Henk, Kenji und Wigo durch die Feuerkammer]]&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo stoßen auf Feuerelementare, welche sich ihnen bedrohlich nähern, so dass sie zurückkehren und es in der anderen Richtung versuchen. Hier müssen sie einen Weg über Trümmerbrücken hinweg finden, den Wigo ohne Henks Hilfe nicht geschafft hätte. Schließlich kommen sie einem Elementar bedrohlich nahe und fliehen vor ihm an den Rand des Gewölbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus hat sich provokant langsam bekleidet und fliegt nun in Form einer Feuerkugel auf die anderen zu. Es wirkt wie ein Angriff und Kenji und Henk stehen standhaft, während sich Wigo zitternd an Henks Hand klammert und aufschreit, als die Hitze spürbar wird. Ignus dreht kurz vor einem Zusammenstoß ab und manifestiert sich lachend in menschlicher Gestalt vor ihnen. Sie bräuchten keine Angst vor ihm zu haben, denn er sei nicht so mordlüstern wie der verrückte Mystiker. Er konzentriere sich mittlerweile auf andere Genüsse, wobei er in Octavias Richtung blickt. Außerdem sei er nach dem lustvollsten Erlebnis seines Lebens so gut gelaunt, dass er Kenji den kleinen Mordversuch nicht übelnehme. Er hätte an Kenjis Stelle schließlich das Gleiche getan, denn Octavia sei eine Frau, für die sich das Morden lohne. Ignus bietet Henk und Kenji an, ihn und Octavia weiterhin zu begleiten, da sich ihre Hilfe gegen die Feinde weiterhin als nützlich erweise. Er werde die tief verletzte Octavia zwar dazu überreden müssen, obgleich sie sich von Kenji betrogen und verraten fühle und ihr Henk, der sie schon als Hure beschimpft habe, mittlerweile egal sei, da er Kenji auch nicht von seinem Plan abgehalten habe. Die beiden seien schlechte Freunde, denn sie hätten alles dafür getan, dass sich Octavia von ihnen abgewendet habe. Ignus meint, sie könnten sich ja überlegen, ob sie mitkommen wollen, und kehrt als Feuerkugel zu Octavia zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus berichtet Octavia von den Reaktionen der anderen und weist sie darauf hin, dass ihnen ein anspruchsvoller Kampf bevorsteht und sie die verbliebenen Feuerelementare hier aufzehren sollten, um sich ihrer Macht zu bedienen. Er wirkt allerdings besorgt und nachdenklich und äußert auf Octavias Nachfrage Zweifel, ob die Kraft der verbliebenen Elementare ausreichen würde, falls der Dämonenfürst bereits beschworen wäre. Er hoffe, vielleicht noch eine weitere Kraftquelle zu finden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia und Ignus in Form von zwei Feuerkugeln beginnen, nacheinander die Elementare zu verspeisen, ziehen sich Henk, Kenji und Wigo wieder zum Eingang der Feuerkammer zurück. Auf dem Rückweg ist Wigo wieder abhängig von Henks Unterstützung und Kenji überlebt nur mit Glück. Doch sie werden von einem Elementar verfolgt, welcher ihnen bedrohlich nahe kommt. Als sie bereits wieder in den Gang zurückfliehen wollen, steuert eine der Feuerkugeln auf sie zu und greift den Elementar an, welche sie verfolgte. Danach zieht sich die Feuerkugel zurück und verzehrt weitere Elementare im Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Elementare, welche den Südweg versperren, wurden noch nicht beseitigt. Erst als Henk laut ruft, dass sie mitkommen würden, wird der Weg freigeräumt und alle nähern sich der Treppe nach draußen. Am Fuße der Treppe verwandeln sich Ignus und Octavia kurz in ihre menschliche Gestalt zurück und tauschen funkende Küsse aus. Die Feinde scheinen nicht in direkter Nähe zu sein, dennoch sollten sie vorsichtig sein. Dann zehren sie die letzten, dabei schmerzhaft schreienden Elementare auf und nähern sich dem Ende der Treppe, wo Tageslicht zu sehen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rote-Festung-Elbenaltar.png|300px|miniatur|rechts|Die Rote Festung mit dem Elbenaltar]]&lt;br /&gt;
Draußen in der Roten Festung ist der Feuerberg „Amon Urui“ zu sehen, der mächtig und gewaltig die Ruinen überragt. Ein größerer Schrein der Elben markiert offensichtlich das Ende der Elementarkammern und des Heiligtums der alten Rassen, welcher allerdings verwüstet ist. In der Mitte liegt eine zerbrochene Statue von einem brennenden Mann, der an die Darstellung von Fageon in Dogeons Zuflucht erinnert. Die elbische Inschrift kann nur Octavia lesen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Elbische Inschrift&amp;quot; hide=&amp;quot;Elbische Inschrift&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Dies ist dem großen Fürsten Fageon, dem Feurigen geweiht. Der Zwilling Dogeons herrscht auf ewig über seine Heimat, den Amon Urui. Dort oben brennt sein Licht auf alle Zeiten. Möge er niemals erlöschen!“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen bemerken, wie Ignus mit gierigen Blicken die Statue betrachtet und einen Plan ausheckt. Kenji äußert seine Bedenken gegenüber Henk und auch Wigo hat die gierigen Blicke bemerkt. Ignus zieht sich mit Octavia zurück, um mit ihr allein zu sprechen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Octavia ihm die Inschrift übersetzt, freut sich Ignus, dass es sich um den Feuerfürsten Fageon handelt. Er sein wohl der mächtigste Elementar, von dem er je gehört habe, und wäre eine letzte Hoffnung, falls sie die Feinde nicht besiegen könnten. Octavia solle sich im Notfall darauf einstellen, seine Macht in sich aufzunehmen, denn dann wären sie auf alle Fälle stark genug, um auch den Erzdämon besiegen zu können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus informiert die Anderen, dass es ratsam sei, jetzt noch einmal eine Rast einzulegen, während er und Octavia bereits die nähere Umgebung aus der Luft absuchen wollen, um nach den Feinden Ausschau zu halten. Henk, Kenji und Wigo sind fix und fertig. Die Hitze setzt ihnen zu und allen zittern die Knie vor Anstrengung und Entkräftung. Der Proviant ist mittlerweile aufgezehrt und Essbares ist in der Vulkaneinöde nicht zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ignus und Octavia sich entfernt haben, stürzt Wigo in Verzweiflung und fragt sich, ob die beiden sie überhaupt am Leben lassen würden, wenn sie erfolgreich wären. Schließlich hätten sie dann keine Verwendung mehr für sie. Henk geht davon aus, dass sie einfach gehen und sie hier zurücklassen werden. Henk macht Wigo klar, dass sie auch keine andere Wahl hätten als jetzt mit Ignus und Octavia da reinzugehen und den Kampf zu gewinnen. Man könne nicht alles planen, und jetzt gelte es diesen Kampf zu überleben. Danach werde man weitersehen müssen. Wigo weist auch nochmal auf Ignus gieriges Gesicht hin und will wissen, ob die beiden mit Fageon dasselbe vorhätten wie mit den anderen Feuerelementaren. Henk bestätigt ihm, dass Ignus den Riesen angreifen müsse, um den Dämon zu befreien. Henk wisse nur eins, dass sie sie besiegen und aufhalten müssen, denn es geht um das Überleben der Welt. Dann baut Henk Wigo auf, indem er ihm erzählt, dass er ihn an sich selbst erinnern würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji macht aus seinem Mantel ein Kopfkissen für sich und Wigo und fällt in einen beinahe komatösen Schlaf (siehe [[Kenjis Tempel#Kenjis Traum in der Roten Festung (18._Sideon_351_JF)|Kenjis Tempel]]). Dann baut Henk Wigo auf und erzählt ihm von dem Leben von Helden. Wigo zieht seine Kraft daraus, dass er immer an Heli denken muss, und Henk bestätigt ihm, dass auch er seine Kraft daraus ziehe, seinen Sohn und seine Lieben zu beschützen. Wigo solle sich von seinem Leben verabschieden und nur noch an Helis Leben denken, dann würde er die Kraft finden, die er benötigt. Dann legen sich auch Henk und Wigo schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.43''') Während Henk, Kenji und Wigo etwas schlafen, erkunden Octavia und Ignus die Gegend, suchen nach den Feinden und vertreiben sich noch etwas die Zeit mit dem Aufzehren von Feuerelementaren. Nach etwa 6 Stunden weckt Ignus die anderen, indem er in Feuergestalt direkt neben ihnen landet und sie durch seine Hitze und das grelle Licht verschreckt werden. Ignus teilt ihnen mit, dass sie ihnen folgen sollten, wenn sie bereit seien, sich dem Feind zu stellen. Obwohl die anderen in einem miserablen Zustand sind und ihre Moral zerstört ist, folgen sie den beiden Geanisten durch die Ruinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Sichtung&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Sichtung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji sieht in den Trümmern der roten Festung seinen Sohn (vgl. [[Kenjis_Tempel#1._Sichtung|Kenjis Tempel]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji erzählt Henk, dass er seinen Sohn gesehen habe, doch Henk hat in der angegebenen Richtung nichts entdecken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam erreichen sie schließlich eine Anhöhe, von der aus sie die Feinde sehen können. Sie haben sich von einem großen Tor versammelt und Henk kann sie mit dem Fernglas gut beobachten. Durch einen Knochenkreis kommen weitere Männer dazu und ein Bottich mit grünlicher Flüssigkeit ist zu erkennen. Henk, Kenji und Wigo sollen sich schnell dorthin begeben, während Ignus und Octavia für Ablenkung sorgen wollen. Bevor sie aufbrechen, werden sie von den Feinden entdeckt, welche den grünen Nebel aktivieren und damit den Helden die Sicht auf das Tor nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kampfplatz plant Henk das Vorgehen und es wird abgesprochen, dass Wigo in Deckung bleibt, Henk sich anschleicht und Kenji ihm den Rücken freihält. Während Henk sich anschleicht, beobachtet Kenji aber, wie Octavia im Flug von einer Wasserkugel abgeschossen wird und auf der großen Treppe hinter dem Tor landet. Sofort eilt er ihr zur Hilfe (vgl. [[Kenjis_Tempel#2._Sichtung|Kenjis Tempel]]). Octavia kann die Schatten nicht mit Feuer abwehren, da sie von abyssischem, elementarem Wasser durchnässt ist, und versucht, den Tunnel zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich von der linken Seite an die Schwarzmagierin heranschleicht und schließlich gegen einige beherrschte Matrosen kämpfen muss, bemerkt er im Ausweichen, dass Kenji die Treppe hinaufstrebt und Wigo von einem Matrosen verfolgt wird. Gleichzeitig spürt er in seiner Tasche, wie die Drachenträne zerbricht und er ein kurzer Schmerz seinen Körper durchfährt. In dem Moment hat der kontrollierte Ferolax den Mechanismus geknackt und das steinerne Tor öffnet sich direkt neben Henk. Hinter dem Tor befindet sich ein großer Felsbrocken, ähnlich wie auf Bild 3 in Dogeons Zuflucht (siehe [[Geschichte von Dogeons Zuflucht#Bilder aus Dogeons Zuflucht|Bildergeschichte]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji schleppt sich mit letzter Kraft die lange Treppe hinauf und holt Octavia erst im Tunnelgang ein. Diese wird von zwei Schatten umfangen, welche Kenji mittels Lichtblitzen erlöst und Octavia wieder Bewegungsfreiheit ermöglicht. Kurz darauf taucht Ignus auf und die beiden verwandeln sich und beginnen, den großen Feuerfürsten Fageon zu verzehren. In der immer stärker werdenden Hitze wird Kenji durch seinen Sohn veranlasst, bei Octavia zu bleiben (vgl. [[Kenjis_Tempel#3._Sichtung|Kenjis Tempel]]), und schließlich verliert Kenji betend das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henks Kampf&amp;quot; hide=&amp;quot;Henks Kampf&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk entkommt den Angriffen der kontrollierten Matrosen und versucht, Marledigma zu erreichen. Doch diese wird von ihren Schergen geschützt und Henk muss sogar gegen Ferolax kämpfen. Schließlich bebt der Berg und wirft Felsbrocken aus. Henk sieht, wie Wigo und sein Verfolger unter einem großen Brocken begraben werden. Der letzte Verschlussstein wird nach Außen gesprengt und eine dunkle, rauchende Kammer hat sich geöffnet. Aus dieser fliegt die widerliche, groteske Gestalt des Dämonenfürsten, welcher einen unerträglichen Schrei ausstößt, welcher Henk aus den Ohren bluten lässt und ihm das Bewusstsein raubt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia den Feuerfürsten verzehrt hat, verfällt sie in einen Rauschzustand, der sie alles andere vergessen lässt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenjis Schicksal&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenjis Schicksal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Henk und Kenji erwachen, stehen sie fast hängend an einen Pfahl gekettet und über ihnen schwebt der Dämonenfürst, welcher gerade von Heriotza und dem [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] mit einem grünen Strahl abyssischer Macht genährt wird. Auch Ferolax und die beiden Elbenältesten sind geknebelt an Pfähle gekettet. Marledigma steht in der Nähe und hat ihre Maske abgenommen. Henk und Kenji erkennen [[Iobis Galdimmera]], die gerade mit jemandem redet, der sich als Ignus herausstellt, und mit ihm auf die beiden zugeht, so dass sie das Gespräch mitbekommen (vgl. [[Kenjis Tempel#Iobis Gespräch mit Ignus|Kenjis Tempel]] oder [[Henks Taverne# Iobis Gespräch mit Ignus|Henks Taverne]]). Es stellt sich heraus, dass Ignus für die Kultisten gearbeitet hat und für sie den Feuerfürsten vernichtet und die beiden Helden ausgeliefert hat. Dafür erwartet er, dass Iobis ihren Zauber von Octavia nimmt, welcher angeblich sowieso nicht so gut gewirkt habe. Ignus scheint von den Kultisten nichts zu halten und hat wohl schon mehrfach ihrem Werben widerstanden. Er bedankt sich noch bei Henk und Kenji für ihre Hilfe, Octavia für ihn zu gewinnen, und beneidet sie nicht um ihr Schicksal, Opfer des [[Hazug-Ságok]] zu werden. Er verabschiedet sich und warnt Iobis, sich von ihm und Octavia fernzuhalten, da sie noch ein wenig in der netten Umgebung verweilen wollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia spurt in der Feuergestalt ein seltsames Gefühl, verwandelt sich zurück und speit eine blutige Masse aus, welche den starken Beigeschmack von Rotwein hat. Irgendetwas magisches ist aus ihrem Körper verschwunden, doch genauer kann sie es nicht erfassen. Während sie dem nachspürt, kommt Ignus zurück und erklärt ihr beruhigend, dass es wohl nur ihr Körper sei, der sich erst noch an die Metamorphose gewöhnen müsse. Er berichtet ihr dann, dass es ihre Freunde leider nicht geschafft haben und im Kampf getötet wurden. Leider hätten sie jetzt zu zweit keine Chance mehr gegen den Dämonenfürsten, da die Schwarzmagier ihn bereits gestärkt hätten. Er schlägt vor, sie erstmal hier im Vulkan zu verstecken und lenkt sie mit dem Verzehr von Elementaren ab, denn so richtig hat Octavia ihm seine Geschichten nicht geglaubt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Ignus verschwunden ist, beginnt Iobis ein Gespräch mit den beiden. Sie führt ihnen vor Augen, wie lange ihre Manipulation bereits andauert und dass sie schon in [[Perlheim]] mit dem Trinken des Weines begonnen hat (vgl. [[Kalender#10._Spealis|10. Spealis]] und [[Kenjis Tempel#Gespräch mit Iobis|Kenjis Tempel]] bzw. [[Henks Taverne#Gespräch mit Iobis|Henks Taverne]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden eine Zeit dort hingen, beendet der Nekromant seine Zauberformel und Iobis lässt die Elbin holen. Sie befiehlt ihr, den Hazug-Ságok anzusehen, woraufhin sie zuckt, laut schreit und sich zu Boden wirft. Sie beginnt sich die Haare vom Kopf und mit ihren Fingernägeln die Haut von den Armen und Beine zu reißen. Die Elbin führt diese Selbstzerstückelung bis zu ihrem Tode durch, und Henk und Kenji wenden sich entsetzt ab. Sie müssen allerdings die furchtbaren Schreie ertragen und Iobis weist sie dann noch darauf hin, dass auch sie bald Opfer für den großen Hazug-Ságok würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann unterstütz sie Heriotza bei der Stärkung des Dämons und versammelt alle Wachen vor dem Dämon. Henk bekommt einen Stein an seiner linken Schulter ab und, als er sich umsieht, entdeckt er Wigo, welcher überlebt hat und sich hinter einem großen Steinbrocken versteckt hat. Anscheinend plant er die Befreiung der Helden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
('''Episode 21.44''') Die Helden sind voneinander getrennt und die Drachenträne ist zerbrochen. Octavia befindet sich mit Ignus im Vulkanschlot und das Schicksal von Henk und Kenji ist ihr unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji hängen noch an den Opferpfählen und werden Zeugen, wie Heriotza Schwierigkeiten mit der Versorgung von [[Hazug-Ságok]] bekommt. Er versucht verschiedene Zauberformeln und es scheint nicht einfach zu sein, den Dämonenfürsten aufzuladen. Während der Gesichtslose und Heriotza den Dämon versorgen, zapfte Iobis Henk etwas Blut ab, da dieser sie darauf aufmerksam gemacht hatte, dass er noch Spuren von Maldoror enthalte. Sie schleckt genüsslich einige Tropfen, während sie den Rest mit einer Phiole auffängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia will im Vulkanschlot mit Ignus darüber sprechen, wie es jetzt weitergehen soll, und die beiden sind unterschiedlicher Meinung. Während Octavia überlegt, wie sie die Kultisten jetzt noch aufhalten könne, tendieret Ignus dazu, sich auf das Festland abzusetzen, da sie gegen den Dämon keine Chance hätten. Ignus möchte auch lieber draußen darüber weiterreden, da er nicht riskieren wolle, dass die Kultisten sie hier entdecken könnten. Er rät Octavia, nicht zum Dämon zu blicken, da sein Anblick auch in der Feuergestalt nur schwer auszuhalten sei. Bei dem folgenden Rückzug in Richtung Süden hält sich Octavia an Ignus Rat und blickt nicht nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iobis unterbricht das Aderlassen bei Henk, weil sie zwei Feuerkugeln entdeckt hat, welche aus dem Vulkan in Richtung Süden fliegen. Sie veranlasst, dass Heriotza seinen Gargoyle hinterherschickt, da Iobis dem „Feuerschurken“ nicht vertraut, und schickt auch noch drei Männer hinterher. Die Probleme mit dem Dämonenfürst scheinen zuzunehmen und Iobis opfert fünf Mann dem Dämon. Sie spart die Gefangenen noch auf, da ihr Opfer laut Heriotza mit der Formel von Lugg’Zerox abgestimmt werden müssen. Die armen fünf Männer beginnen nun, sich gegenseitig zu zerfleischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Heriotza bei seinen Formeln zu unterstützen, nimmt Iobis ein altes Buch in die Hände und legt dafür das Kontrollartefakt auf der Treppe ab. Als Henk nach seinem Dolch Ausschau hält, entdeckt er Wigo hinter einem Stein, welcher in Richtung des Artefakts deutet. Henk und Kenji lenken die verbliebenen zwei Wachen ab und Wigo eilt im Schatten des Steinsims zur Treppe. Er zerschlägt das Artefakt mit seinem Schwert und rennt dann schnell zurück in seine Deckung. Die Männer kommen wieder zu sich und der Matrose Aarwin Seiler nimmt Henk und Kenji den Knebel aus dem Mund. Dann spürt Henk, wie von hinten jemand hochspringt und sich an seinen Handfesseln zu schaffen macht. Es ist Wigo, welcher danach zuerst Kenji und dann den Elben von ihren Fesseln befreit. Henk entfesselt Ferolax, doch Iobis schickt ihm einen Schatten auf den Hals, welchen Kenji kurz vor dem Angriff mit einem Lichtblitz erlösen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb ruft alle zu sich und Kenji fängt einen weiteren Schatten mit seinem Körper ab, nachdem sein Lichtblitz nicht zündete. Verzweifelt versucht er, den um sich gewickelten Schatten zu vertreiben, und sucht das Licht in sich, welches er entdeckt, als der Elb ein Lied anstimmt. Durch einen Lichtschimmer vertreibt Kenji den Schatten und ein Aschesturm erhebt sich als Reaktion auf des Elben Gesang. Auf dem Weg müssen alle die lähmende Furcht durch Hazug-Ságoks Schreie überwinden und unterstützen sich gegenseitig durch ermutigende Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus tauschen sich in den Ruinen der Roten Festung aus und diskutieren über das weitere Vorgehen. Octavia möchte zum Schiff zurückkehren und Ignus macht sie darauf aufmerksam, dass sie durch ihre Entwicklung mit diesen Menschen nichts ehr zu tun habe und sie retten würde, wenn sie sie ziehen ließe. Doch Octavia möchte ihre Rache an Sabaoth nicht aufgeben und deshalb auf alle Fälle den Nebelschlund aufsuchen, wovon Ignus ihr Abrät und vorschlägt, doch lieber in Barthavion auf Sabaoth Immortalis Rückkehr zu warten und ihn  dann zu töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Diskussion bemerken beide den Gargoyle und greifen ihn in Feuergestalt an. Nach einigen Schüssen ist der Wasserschild zerstört und die Kreatur stürzt ab und zerschellt in tausend Stücke. Danach setzen beide ihr Streitgespräch in den Ruinen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb führt die kleine Gruppe im Schutz des Aschesturms auf einem versteckten Pfad ins Gebirge und bedankt sich schließlich bei den Luftgeistern für ihre Hilfe. Er stellt sich als Hüter Gwaerenor vor und hat vom Delphin Liria bereits von den Helden und der Drachenträne erfahren. Gwaerenor weckt die Hoffnung, dass mit Octavias Hilfe die Drachenträne neu erschaffen werden könnte, und will wissen, ob sie an der Vernichtung Fageons beteiligt gewesen ist. Als ihm dies bestätigt wird, bricht es ihm das Herz, dass er das Drachentränenritual mit ihr durchführen muss, da er sie für diese Tat am liebsten töten würde, wie sie es verdient hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Unterhaltung macht Wigo Henk und Kenji auf den Gargoyle aufmerksam, welchen er über der Roten Festung entdeckt hat. So beobachten alle, wie sich zwei Feuerkugeln aus den Ruinen erheben und den Gargoyle angreifen. Nach einigen Schüssen stürzt dieser ab und zerschellt am Boden. Die Feuerkugel landen wieder und  nun ist der Aufenthaltsort von Octavia offenbart und alle bemühen sich, so schnell wie möglich zu den Ruinen zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt die beiden Geanisten diskutieren und er kann sich mit Wigo und Kenji anschleichen, um sie zu belauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus streiten miteinander, da sie sich anscheinend nicht einig darüber werden, was jetzt zu tun sei. Octavias Pläne, [[Sabaoth Immortalis]] im Nebelschlund zu stellen, stoßen bei Ignus auf Widerstand, da er lieber in Barthavion auf Sabaoths Rückkehr warten und ihn dann dort ausschalten würde. Doch Octavia lässt sich von ihren Plänen nicht abbringen und wird von Ignus damit konfrontiert, dass sie jetzt nur noch ihn habe. Da macht sich Henk bemerkbar und offenbart so der erstaunten Octavia, dass sie nicht allein ist und ihre Freunde noch leben. Henk und Kenji berichten Octavia davon, dass Ignus sie an die Schwarzen Ritualisten ausgeliefert und Marledigma alias [[Iobis Galdimmera]] einen Fluch über sie verhängt habe. Ignus stellt sich unwissend und unterstellt, dass die beiden unter der Kontrolle der Schwarzmagier stehen. Als Octavia aber keinerlei magische Beeinflussung an Henk und Kenji feststellt, beschuldigt Ignus die beiden, ihn und Octavia nur entzweien zu wollen. Doch Octavia lässt sich von Ignus Lügen nicht täuschen und je skeptischer sie wird, desto mehr nähert sich ihr Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich nicht überzeugen lässt, gibt Ignus alles zu. Schließlich habe er nur Octavia die Bedrohung durch den dunklen Kult vom Halse schaffen wollen, damit sie eine sorgenfreie Zukunft erleben könne, was allerdings nur durch die Auslieferung ihrer Freunde zu erreichen war. Doch Octavia lässt sich nicht überreden und Ignus erinnert sie daran, dass er der Einzige sei, der sie wirklich verstehen könne und sie ihm ihre Unsterblichkeit verdanke. Auch würde sie mit dem verliebten Kenji eine solche Ekstase wie mit ihm niemals erleben können. Ignus wird immer wütender, da er Octavia nicht überzeugen kann, zumal sie auch von ihren Freunden unterstützt wird. Als Octavia die Verbindung zu Ignus unterbrechen will, weist er sie darauf hin, dass sie dann ein Leben als Krüppel fristen werde. Doch Octavia schleudert alles Feuer, was sie in sich trägt, auf Ignus und beendet damit die magische Verbindung zu ihm. Ignus prognostiziert ihr, dass sie ihre Entscheidung bereuen würde, wenn das Alter sie dahinraffe, und er auf sie warten würde, bis sie zur Vernunft komme. Octavia reagiert gleichgültig und schickt ihn fort. Ignus verwandelt sich in Feuer und fliegt dicht über die Köpfe der anderen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia die Verbindung zu Ignus gelöst hat, sinkt sie schwach zu Boden. Kenji stellt fest, dass leider kein Wasser mehr vorhanden ist, um das rettende Glühanemonen-Elixier direkt herzustellen. Der Elb [[Gwaerenor]] blickt voller Abscheu auf die geschwächte Octavia und Ferolax bietet sich an, sie zu tragen. So machen sich alle auf den Weg durch die Ruinen der Roten Festung zum Eingang in die Elementarkammern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Altar schon in Sichtweite ist, machen Henk und Kenji seltsame Sichtungen (vgl. [[Henks Taverne#Henks letzte Sichtung (18. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]] und [[Kenjis Tempel#Letzte Sichtung|Kenjis Tempel]]). Sie ziehen beide ihre Waffen und, während sich Kenji zu Ferolax und Octavia wendet, geht Henk auf Kenji zu. Die beiden sind sich jedoch darüber bewusst, dass sie einer Beeinflussung unterliegen, und wehren sich mit allen Kräften dagegen. Sie entdecken in den Trümmern Iobis Galdimmera, welche immer wieder versucht, sie erneut in ihren Bann zu ziehen. Henk und Kenji stürmen auf sie zu und werden durch Matrose Seiler unterstützt, der Kenji hilft. Schließlich gelingt es Henk, zu Iobis vorzustoßen, sie niederzuringen und ihr voller Wut den Kopf abzutrennen. Den Leichnam werfen sie in die Lava und er verbrennt. Nach Iobis Tod erbrechen Henk und Kenji blutigen Rotwein, womit der Fluch gebrochen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor führt den Helden die elbische Art vor Augen, mit Elementaren umzugehen, und ruft mit einem Lied einen Mindergeist herbei, welcher ihren Weg hinab erhellt. Am Tor zur Dampfkammer bemerkt der Gwaerenor sofort mit Entsetzen die Zerstörungen von Ignus und Ferolax macht allen geschockt bewusst, dass es seine Vorfahren waren, die diese Kammern aufwendig konstruierten. Beide wollen die Ursache für die Zerstörung erfahren und sind sprachlos, als sie von Octavias Schuld erfahren. Sie wollen genau wissen, warum sie das alles getan hat und ob sie unter Einfluss stand. Henk, Kenji und vor allem Octavia müssen den Elben davon überzeugen, Octavia für den Ort keine Gefahr mehr darstellt. Auf dem weiteren Weg wird das Ausmaß der Zerstörung immer größer und mit ihm steigt die Trauer des Elben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wasserkammer löschen alle am elementaren Wasser ihren Durst und Kenji mischt den Glühanemonen-Trank für Octavia an. Ihren Hunger werden die Helden erst in Dogeons Zuflucht stillen können und Gwaerenor erwähnt, dass jener Ort auch geeignet sei, die Drachenträne wiederherzustellen. Gwaerenor führt die Helden mit magischem Gesang durch die Schlammkammer und alle müssen auch das letzte Stück bis zu Dogeons Zuflucht aushalten. Als sich schließlich die Tür zur Zuflucht öffnet, warten dort noch die aufgebrachten Steinelementare und allen wird das Ausmaß der Zerstörung bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor sinkt kraftlos und weinend zu Boden, als er den qualmenden Wald und die Rauchwolke unter der Decke erblickt, welche die Kristalle verdunkelt. Dieser unschuldige Ort ist unwiederbringlich beschmutzt und für alle Zeit verdorben. Seine Magie ist gebrochen und die bunten Auren und magischen Ströme sind verschwunden. Nun unterscheidet sich dieser Ort nicht mehr von anderen Orten dieser Welt und sein Zauber ist verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor führt alle, ein trauriges Lied singend, an verkohlten Bäumen vorbei, die vor Schmerzen stöhnen und deren Gesichter leidvoll und gequält wirken. Die geschockt umherfliegenden Feen sind kaum noch sichtbar und wirken halbtransparent und unwirklich. Die Tiere sind verschreckt worden und zeigen sich nicht. Der goldene Baum der Windlinge ist zur Hälfte abgebrannt und ein Windling liegt neben dem Baum aufgebahrt. Als weinende Windlinge auf Octavia losgehen wollen, hält Gwaerenor sie zurück und weist den Helden zum Ausruhen ein moosiges Plätzchen an. Dann zieht er sich mit den Windlingen hinter den Baum zurück. Nachdem die Helden etwas gegessen haben, fallen sie in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.45''') Die Helden schlafen einen langen, traumlosen Schlaf. Erst kurz vor dem Aufwachen schleichen sich Träume ein und schließlich haben alle den gleichen Traum. Sie sehen Iobis hasserfülltes Gesicht, wie sie in der Lava versinkt und dabei schreit: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein, das kann nicht das Ende sein! Nein ...! ''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle wachen gleichzeitig auf und Iobis Stimme dröhnt noch in ihren Ohren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji schmerzen zwar noch alle Knochen, ihre Wunden wurden aber während des Schlafes versorgt. Um Octavias Wunden hat sich niemand gekümmert und sie fühlt sich noch sehr schwach und müde. Außerdem wird ihr mittlerweile vollkommen bewusst, was sie angestellt hat. Die Luft riecht noch feurig und manchmal fliegen noch Ascheteichen vom verkohlten Baum herab. Die Windlinge trauern klagend und weinend und haben ihren aufgebahrten Toten in goldene Blätter gewickelt. Kenji spricht Henk auf den Traum von Iobis an und fragt sich, ob sie sie endlich losgeworden seien. Ferolax informiert darüber, dass Hüter Gwaerenor unterwegs sei und bald zurückkehre. Die Helden sollen warten und sich erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte dem toten Windling die letzte Ehre erweisen und ein Gebet für ihn sprechen. Dazu holt er sich eine Hand voll Asche und nähert sich dann dem Aufgebahrten. Doch die Windlinge lassen ihn nicht näherkommen und schicken ihn fort. Octavia wird danach von einem der trauernden Windling lautstark beschimpft und mit kleinen Steinen beworfen und Henk und Kenji können sich nicht schützend vor sie stellen. Andere Windlinge holen ihren aufgebrachten Freund zurück und beruhigen ihn. Henk kümmert sich dann um Octavias Knöchel und schient ihn mit einem Ast, was sehr schmerzhaft ist. Doch Octavia schreit nicht auf und lässt sich von Henk meisterhaft das Bein verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt Henk ihr etwas zu Essen und zu trinken und sie kommen ins Gespräch. Octavia fragt sich, was sie nur getan habe, und Henk antwortet, dass es entscheidend sei, was sie noch tun werde. Henk hat das Gefühl, als sähe er seine Freunde seit einem Monat das erste Mal, und er macht sich Vorwürfe, dass er die falsche Entscheidung getroffen habe. Kenji sagt, dass sie ab jetzt wieder alles gemeinsam entscheiden würden, und während Henk und Kenji sich an Maldoror erinnern und sich selbst Vorwürfe machen, starrt Octavia zum Leichnam des Windlings und weint bitterlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax tritt zu der weinenden Octavia und blickt sie skeptisch, aber vor allem besorgt an. Dann spricht er sie an und macht ihr sehr bewusst, dass sie eine riesige Katastrophe angerichtet habe, als sie das letzte Stück Paradies auf Aloran zerstörte. Der Tod Fageons und die Befreiung des Dämonenfürsten seinen die Spitze ihrer Untaten und Hüter Gwaerenor habe sie nur am Leben gelassen wegen des Fluchs von Marledigma und ihrem Anteil an der Drachenträne. Ferolax warnt Octavia, bei Gwaerenor sehr vorsichtig zu sein mit dem, was sie sagt und tut, denn dieser könne seine Meinung über sie auch noch ändern. Ferolax kann aber verstehen, wie schrecklich es ist, von Marledigma kontrolliert zu werden und ist angesichts Octavias Erziehung guter Hoffnung, dass sie auf den rechten Pfad zurückfinden werde. Dann entschuldigt sich Ferolax bei Henk für den Angriff auf ihn du reicht ihm die Hand zur Versöhnung, welche Henk ergreift und fest drückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen weint Octavia still und bitterlich und Henk setzt sich neben sie und legt ihr die Hand auf die Schulter. Kenji geht ein paar Schritte und reibt sich Asche auf sein Haupt. Octavia weint sich aus und Henk nickt Wigo wie einem Gefährten anerkennend zu. Dann warten alle auf die Gwaerenors Rückkehr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|rechts|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
Plötzlich ist näherkommender Elbengesang zu hören und der Hüter kehrt mit vier Elben zurück. Alle Fünf tragen kleine Totenlichter und sie schreiten prozessionsartig auf den verkohlten Baum zu. Sie halten beim aufgebahrten Leichnam inne und beschreiten dann einen Kreis um den Baum, bei dem sie in vier Richtungen Totenlichter aufstellen. Das letzte Licht platzieren sie am Leichnam. Während die Elben singen, heben Windlinge den goldenen Leichnam empor und verschwinden hinter den Baumwipfeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kommen die Elben auf die Helden zu und wirken sehr ernst, fast feindselig. Auf Gwaerenors Zeichen fassen zwei Elben Octavia an den Armen und ziehen sie hoch, während der Hüter erklärt, dass Octavia, da sie Dogeons Zuflucht verwüstet und den Wächter Fageon getötet hat, zu gefährlich sei, um sie frei herumlaufen zu lassen, und deshalb seine Gefangene ist. Octavia widersetzt sich nicht und wird abgeführt. Dann wird sie aufgefordert, den Inhalt einer Phiole zu trinken, und leistet auch hierbei widerstandslos Folge. Mit einem Gesang lassen die Elben ein Wurzelgefängnis um Octavia herum wachsen und gehen dann, ohne auf Kenjis Ausführungen zu hören. Ferolax weist darauf hin, dass mit trauernden Elben nicht zu spaßen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben beraten lange mit den Windlingen, zwischendurch weinen sie, schluchzen oder schweigen, denn alle scheinen ziemlich ratlos zu sein. Kenji spricht mit Ferolax und macht sich Sorgen. Schließlich kehrt Gwaerenor mit den anderen zurück, um die Helden zu befragen. Er bittet zuerst Henk, dann Kenji, Ferolax, Wigo und zum Schluss Octavia selbst darum, ihm zu sagen, warum er Octavia für ihre taten nicht töten sollte. Hüter Gwaerenor hört jedem aufmerksam zu und schaut tief in die Seelen der Sprechenden. Alle setzen sich für Octavia ein und sie selbst zeigt deutliche Reue. Als der Hüter sich zur Beratung zurückzieht, schlafen alle auf dem weichen Moos ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erwachen, als Hüter Gwaerenor zurückkehrt und sein [[Gwaerenor#Gwaerenors Urteil über Octavia Ardera (19. Astor 351 JF)|Urteil]] verkündet. Da Octavia Dogeons Zuflucht die Reinheit und Unschuld raubte, den Fürsten Fageon tötet und die Flucht des Herolds der Lügen ermöglichte, habe sie mehr als den Tod verdient. Gwaerenors Entscheidung lautete jedoch auf Vergebung, da er die Macht des Feindes, den Wilen zu brechen, al eigenen Leib erfahren hat und alle Freunde Leumund für sie abgelegt haben. Außerdem liegt in ihrem Blut die letzte Hoffnung auf Uselias' Rückkehr und ohne seine Rückkehr sei Aloran verloren. So wird Octavia auf Gwaerenors Geheiß freigelassen und die Windlinge versorgen ihre Wunden mit speziellen Heiltränken. Hüter Gwaerenor entschuldigt sich, da er die Wiederherstellung der Drachenträne planen muss und bittet dafür um die Bruchstücke der Drachenträne. Henk händigt sie im etwas zögerlich aus und Gwaerenor zieht sich, von einem Zwielichtfalter umschwirrt, mit den anderen Elben zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia dankt ihren Freunden, dass sie für sie gesprochen haben, und Kenji meint, dass sie vielleicht hassen würden, was sie getan haben, aber sich dafür nicht gegenseitig hassten. Während sie essen, reden sie miteinander und Henk dankt Wigo für seinen Einsatz. Er macht ihm bewusst, dass ohne sein Eingreifen die ganze Mission gescheitert wäre und erhebt ihn zum gleichwertigen Gefährten. Dann legen sich alle erschöpft schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.46''') Nachdem die Helden lange geschlafen haben, erwachen sie und fühlen sich schon viel besser. Octavia haben die Tränke der Windlinge sehr geholfen und sie kann bereits wieder alleine aufstehen. Kenjis Arm ist durch die Salbe der Windlinge viel glatter und weicher geworden und hat eine gewisse Beweglichkeit wiedererlangt. Alle bekommen nach dem Aufwachen einen weiteren Heiltrank und etwas zu Essen und beobachten, wie sich die Windlinge anscheinend von ihrem toten Baum verabschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax erzählt, dass Gwaerenor mit einer leuchtenden Motte und den anderen Elben singend in den Wald gegangen sei, und berichtet von wundervoller Elbengesängen, die ihn über Stunden gefesselt haben. Außerdem offenbart er den Helden, dass Sabaoth Immortalis in L’yreh an der Vernichtung von [[Veldun]] arbeitet und seine Pläne mit Sereg einen Schlag gegen die [[Elben#Die_Goldelben|Goldelben]] Alorans zum Ziel haben. Der mittlerweile erwachte Matrose Seiler hat erfahren, dass der Dämonenfürst befreit wurde, um die Küsten Alorans anzugreifen. Die Kultisten wollten ihn hier mit den Opfern stärken, so dass er nach Fuselfels fliegen und sich dort am Seevolk laben kann, damit er dann stark genug sei, um Weisshafen und die anderen Küstenstädte in Angst und Schrecken zu versetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Matrose Seiler noch mit Ferolax sprechen will, gehen die beiden spazieren und Wigo nutzt die Gelegenheit, um Octavia ein paar Fragen zu stellen. Er befragt sie zu Ignus und ihren Gefühlen diesem gegenüber. Wigo will etwas über Octavias Macht erfahren und will wissen, ob Ignus sich nicht rächen werde, dass sie ihn fortgeschickt habe. Als er erfährt, dass Octavia jetzt nicht mehr so große Kräfte besitzt und auch die Feuergestalt mehr annehmen kann, weist Kenji sie darauf hin, dass Octavia viel Gutes in sich trage und nicht alles daran Magie sei. Wigo will auch wissen, wie der Dämon befreit werden konnte und wieso Octavia die Schuld daran habe. Octavia gesteht, dass sie den Elementar aufgezehrt habe, und Kenji interessiert, ob sie mittlerweile spürt, was sie getan habe oder ob sie die Erinnerung daran mit guten Gefühlen erfülle. Octavia gesteht, dass beide Gefühle in ihr sind, und Kenji weist sie darauf hin, dass auf Dauer kein Platz für beide Gefühle in ihr sei. Nach Kenji wäre die einzig gerechte Strafe für Ignus, ihn fühlen zu lassen, was er den Wesen angetan hat. Henk stellt fest, dass Igus durch Octavias Zurückweisung sehr verletzt war, und Octavia nennt ihr einen großen Freund von [[Lorkan]] und einen Verbrecher. Kenji kann mehr Verständnis für die rechtschaffend-bösen Schwarzmagier als für den chaotisch-neutralen Ignus aufbringen und die Helden besprechen die Manipulationen von Marledigma alias [[Iobis Galdimmera]]. Sie stellen fest, dass jeder von ihnen überzeugt davon war, die anderen hätten ihn verraten. Henk erinnert sich an seine Besessenheit durch Maldoror und Kenji gesteht, dass sich seine Visionen so echt angefühlt haben. Octavia hofft, dass Iobis nun tot ist und fragt sich, ob sie vielleicht doch überleben konnte. Allen ist bewusst, dass sie den Dämon stoppen müssen, bevor er Fuselfels erreicht, und Henk und Kenji berichten von ihren Beobachtungen und Erfahrungen mit dem Dämon während ihrer Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kehren die Elben zurück und Gwaerenor fragt die Helden, ob sie sich stark genug fühlen, um der Seele des Drachen durch ihr Blut eine neue Heimstätte zu erschaffen. Er weist sie allerdings auch darauf hin, dass die Erneuerung auch schief gehen könne, da sich noch niemand Gedanken darüber gemacht habe, ob das Seelengefäß nach seiner Zerstörung wieder neu erschaffen werden könne. Immerhin haben die Elben schon daran gezweifelt, dass es Menschen überhaupt gelänge, Uselias Seele aus dem Gefängnis des [[Verijgorn|Verijgorns]] zu befreien. Gwaerenor drängt zum Aufbruch, denn ein Kampf gegen den Herold der Lügen ist unausweichlich, ohne Uselias Hilfe aber auch aussichtslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor geht mit den Helden in den Wald und führt sie zu einer Lichtung auf einem steilen Hügel, auf welcher ein weißer Elbenaltar mit einer Statue von [[Die_Götter_der_Elben#Gwelwen_-_.E2.80.9EDer_Hohe.E2.80.9C|Gwelwen]] steht. Dann ruft er einen Greifen herbei, welcher sich etwas zögerlich neben dem Altar niederlässt. Er erklärt den Helden, dass Gwelwen zur Zeit des Goldenen Zeitalters persönlich ein Greifenei herbrachte und an dieser Stelle der erste Greif des Amon Urui schlüpfte. Daher nutzen die Elben diese besondere Stätte der Weisheit als Ort des aufrichtigen Austausches, und Gwaerenor hat die Helden hergeführt, um ihnen vor der Wiederherstellung der Drachenträne eine Chance zu geben, sich für dieses Vorhaben zu wappnen. Die Drachenträne bezieht ihre Stärke aus der Freundschaft der Helden und deshalb sollen sie die Macht dieses Ortes nutzen, um so ehrlich und aufrichtig miteinander zu sein, wie es ihnen möglich ist. Das Problem sei nämlich, dass Menschen niemals ehrlich miteinander wären, obwohl sie so viel miteinander reden, da sie einige Empfindungen nicht aussprächen und den anderen vorenthielten. Hüter Gwaerenor empfiehlt den Helden, ihre Zeit an diesem Ort gut zu nutzen und die Gelegenheit wahrzunehmen, alle Dinge miteinander zu teilen, welche ihre Freundschaft in Zukunft gefährden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia gesteht den anderen, dass sie nie mit dem Tod ihrer Eltern abgeschlossen hat und Sabaoth Immortalis dafür hasst, der alles zerstört hat. Dadurch hat sie sich in ihrer Rache verrannt. Die Macht, die ihr Ignus gezeigt hat, sei sehr verführerisch für sie gewesen und werde es zukünftig auch immer bleiben. Sie offenbart ihnen auch, dass sie die Reise hasst und lieber geheiratet hätte. Außerdem bittet sie Kenji, mit ihr zu Abdrushin zu gehen und ihr die Schuld bei dem Djinn für ihre Wiedererweckung aufzulasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hasst ebenfalls die Reise und ist nur durch Rock in die ganze Sache hineingeraten. Er fragt sich, warum gerade er ausgewählt wurde. Henk hat wegen Augustus die Gilde verlassen, weil dieser seinen Lebensstil abgelehnt hat, und bereut etwas, dass er jetzt alles verloren hat: Einfluss und Macht. Er gesteht seinen Freunden, dass er über das Angebot von Macht wohlmöglich wieder korrumpierbar sei. Er gesteht Octavia, dass er beleidigt war, als er „freigelassen“ wurde, und offenbart ihr, dass er seinen Hass gegen Thyrna mittlerweile abgelegt hat. Außerdem vermisst er Adarian sehr und fühlt sich allein in der Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist neidisch auf Henk und Adarian und würde letzteren gerne ersetzen können. Er gesteht den anderen, dass er sich nie dazugehörig fühlte und nicht genau wisse, wo sein Platz sei.  Als er dann durch Iobis Visionen ein Ziel bekommen hatte, habe er sich endlich einmal wichtig gefühlt. Nachdem Henk seine Verliebtheit in Octavia erwähnt hat, gesteht Kenji, dass er aus Scham verschwiegen habe, dass die Sukkuba ihn in Perlheim in Octavias Gestalt verführt habe. An Iobis Vision von der gottgewollten Zukunft habe ihn vor allem der Friede zwischen Thyrna und Barthavion mehr verlockt als der gemeinsame Sohn mit Octavia. Kenji entschuldigt sich bei Octavia dafür, dass er sie vor dem Wiedererweckungsritual nicht gefragt habe, gesteht aber auch, dass  er wieder so gehandelt würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich holt Hüter Gwaerenor die Helden wieder ab und verabschiedet den Greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.47''') Nachdem der Greif verabschiedet ist, fühlen sich alle erleichtert und gereinigt, denn es tut gut, Dinge auszusprechen, die vorher noch nie gesagt wurden. Als sie die Lichtung verlassen, bittet [[Gwaerenor]] Kenji um ein kurzes Gespräch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji Eindruck und Gespräch&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji Eindruck und Gespräch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji fühlt sich zwar auch erleichtert, nachdem er einige seiner persönlichen Schwachstellen vor seinen Freunden zugegeben hat, jedoch hat er das Gefühl, dass nicht alle Lasten von seiner Seele gewichen sind. Auch der Greif warf ihm beim Hochfliegen einen zweifelnden Blick zu, welchen Kenji nicht ignorieren konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor blickt Kenji zunächst eindringlich an und dieser lächelt. Er hat auf der Lichtung einige Erkenntnisse über Octavia gehabt (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis mögliche Erkenntnisse aus seinen Beobachtungen von Octavia|Kenjis Tempel]] und scheint noch ganz verklärt zu sein. Hüter Gwaerenor offenbart Kenji, dass der Greif spürte, dass Kenji etwas verschwiegen habe, was sehr wichtig für den Zusammenhalt der Gefährten der Drachenträne seien könnte. Gwaerenor weiß nicht, ob Kenji nur die anderen oder sogar sich selbst dabei belogen habe, aber  er solle darüber nachdenken, denn das letztere sei nicht besser als das erste. Kenji solle sich darüber im Klaren sein, dass die Drachenträne und das Schicksal der Welt im schlimmsten Fall davon abhängen kann, wie ehrlich er sich selbst und seinen Freunden gegenüber ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor führt die Helden zu einer Lichtung, von der Veränderung, welche durch Octavias Zerstörungstat ausgelöst wurde, noch beinahe unberührt ist. In der Mitte der Lichtung bei einer kleinen Quelle steht ein Einhorn, um welche eine Vielzahl von Feen tanzt, die hier noch sichtbar sind. Durch seine Unschuld und Reinheit wurde auf dieser Lichtung noch ein Teil der Ursprünglichkeit von Dogeons Zuflucht bewahrt, was sie für die Wiederherstellung der [[Drachenträne]] so geeignet macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Gwaerenor das Einhorn begrüßt hat, bittet er die Helden zu der Quelle. Alle waschen sich Hände und Gesicht und kommen so an diesem Ort an. Dann fragt er die Helden nach ihrem Wissen über die Drachenträne und sie berichten von ihrer Reise in den Norden und von und der Prophezeiung aus [[Pyrrhons Brief]], in der von vier Auserwählten die Rede ist. Er hörte sich alles an und war von ihrem Wissen beeindruckt. Dann sagte er, dass die Helden nun so weit wären, die ganze Geschichte zu hören, zumindest soweit sie ihm und seinem Volk bekannt sei. Dann begann er mit einer weichen, aber bedeutungsgeladenen Stimme die [[Gwaerenors Geschichte der Drachenträne|Geschichte der Drachenträne]] aus elbischer Sicht zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich nimmt er jedem einen Schwur ab, bevor mit Henks Dolch das Blutopfer zur Erneuerung der Drachenträne durchgeführt wird (vgl. [[Drachenträne#Erneuerung der Drachenträne (20. Sideon 351 JF)|Drachenträne]]). Durch Henks, Kenjis und Octavias Blut wird das Artefakt wieder neu erschaffen und findet zu seiner alten Stärke zurück. In einer von einer Lichtkugel initiierten Vision bedankt sich Uselias bei den Helden und fordert sie auf, die „Himmelsbrücke“ und das „Nouon“ zu finden (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Dank|Uselias' Dank]]). Kenji nimmt nach der Vision die Drachenträne an sich und die Helden beschließen, sie fortan abwechselnd zu tragen. Adarians Bruchstücke der ersten Drachenträne fallen zwischen die Wurzeln in [[Dogeons Zuflucht]] und werden so beerdigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden befragen Hüter Gwaerenor nach der „Himmelbrücke“ und dem „Nouon“ und erfahren, dass die Stadt [[Celestia#Utepion_-_Die_Hohe_Halle|Utepion]] den Beinamen „Himmelbrücke“ trug. Doch ein „Nouon“ ist Gwaerenor unbekannt. Gemeinsam kehren sie zum Baum zurück und teilen den anderen die erfolgreiche Erneuerung der Drachenträne mit. Octavia bekommt von einem Elben ein Paar Sandalen gefertigt und die Windlinge entdecken, dass ihr Baum überlebt hat und neue Triebe ausbildet. Nachdem alle noch einmal etwas gegessen haben, brechen sie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden am Steinkreis mit der Bildergeschichte vorbeikommen, beginnt die Drachenträne plötzlich zu pulsieren. Kenji hat das Gefühl, sie hervorholen zu müssen. Die Drachenträne hat an diesem Ort bereits einmal versucht, den Helden etwas mitzuteilen und alle erinnern sich daran, dass ihr weißes Licht erloschen ist, als sie das erste Mal hier waren, und die Drachenträne durch ihren Freundschaftsbruch bereits so geschwächt war, dass Uselias ihnen nichts mitteilen konnte (vgl. [[Drachenträne#Beobachtung und Reaktion in Dogeons Zuflucht (16. Sideon 351 JF)|16. Sideon]]). Diesmal war es jedoch anders und alle hatten das Gefühl, sie berühren zu sollen. Die pulsierende Drachenträne erstrahlte hell, als sie von allen gleichzeitig berührt wurde und als dies geschah, verabschiedete sich das Bewusstsein der Helden und sie gerieten wieder in eine  [[Drachenträne#Uselias und Hazug-Ságok (20. Sideon 351 JF)| Vision des Drachen]]), in der sie erfahren, dass das magische Artefakt von Lumenisa, Anons Spiegel, vom Dämonenfürsten verschlungen wurde und sich vermutlich noch in seinem Leib befindet. Nach der Vision machen sich alle auf den Weg nach oben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.48''') Nach einem langen und anstrengenden Aufstieg gelangen die Helden in das Wurzellabyrinth unter Galadh-Bôr zurück. Hüter Gwaerenor dankt Kenji für das Aufstellen der Totenlichter und Wigo erfährt, dass der Zwielichtfalter, den Gwaerenor in [[Dogeons Zuflucht]] bei sich hatte, Uselias‘ Seele war, die durch [[Boron|Methed]] gerettet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen am Mittag wieder ans Tageslicht und bemerken, dass mittlerweile eine Menge Elben bei Galadh-Bôr angekommen sind, und Gwaerenor stellt ihnen die Kommandanten vor. Während sich die Helden etwas ausruhen sollen, will sich der Hüter einen Späher befrage, wie es um den Herold der Lügen steht. Wigo signalisiert, dass er kampfbereit ist und es mit dem Dämonenfürsten aufnehmen will. Er ist übermütig und hat ein total übersteigertes Selbstbewusstsein nach Henks Ernennung zum Gefährten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji macht sich Gedanken, dass er zwar den Dämon nicht angreifen, dafür aber die Helden stärken könne, und Henk schätzt, dass der Herold der Lügen nicht alleine kommen wird. Kenji fragt Octavia nach ihren Feuerfähigkeiten und Octavia ist sich unsicher, ob sie vollständig einsatzbereit wären. Kenji testet seinen Waffenarm, ob er notfalls einige Schläge mit dem Säbel austeilen kann, und betet dann mit anderen Elben vor der Asche des Scheiterhaufens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Hüter Gwaerenor kontakt zu seinem Späher aufnimmt und regungslos singend in einer kleinen Windhose verweilt, wartet Henk auf seine Neuigkeiten und beobachtet den Hüter und den trainierenden Wigo. Nach guten drei Stunden meldet Gwaerenor, dass Herioza anscheinend noch die richtige Formel gefunden habe, denn der Herold sei weiter stabilisiert worden, indem ihm weitere Matrosen verfüttert wurden. Der Nekromant und der Gesichtslose seien dann durch den Knochenkreis verschwunden und der Dämon hat Kurs auf die Silma-Esche gesetzt und werde in einer Stunde ankommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor spricht an, dass seiner Meinung nach Wigo und Seiler keine Chance gegen den Herold der Lügen haben und besser zum Schiff zurückkehren sollten, um die Mannschaft zu informieren und im Falle eines Scheiterns das Festland vor dem Dämon zu warnen. Henk muss Wigo sehr zureden, weil dieser unbedingt mitkämpfen will. Er stellt ihm noch eine persönliche Bitte und so gelingt es Henk, dass sich Wigo mit dem Matrosen Seiler in einem Ruderboot auf den Weg zur [[Baiula Spei]] macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor informiert die Helden darüber, dass er sich noch um die Reaktivierung der Wächter von Galadh-Bôr kümmern werde und dass Cirdan ihr Ansprechpartner sei, mit dem sie die Taktik koordinieren können. Die Elben stünden alle unter ihrem Befehl und können eingesetzt werden. Abschließend weist Gwaerenor sie darauf hin, dass die Schwachstelle des Dämons sein großes Auge sei und er seine Macht verlieren würde, wenn dieses zerstört würde. Dann verabschiedet er sich eilig und bricht auf, während die Helden mit Cirdan die Planung durchsprechen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan sieht vor, die Elben in drei Gruppen aufzuteilen, die autark reagieren können. Henk schlägt vor, die „Hühner-Taktik“ zu verwenden und bei einem Angriff sternförmig in alle Richtungen auseinander zu stoben. Kenji und Ferolax sollen auf Octavia aufpassen und die Elben sollen die Aufmerksamkeit des Dämons auf sich ziehen, wenn Octavia mit Feuerpfeilen angreift. Bevor der Kampf beginnt, bekommt jeder einen Heiltrank überreicht und Kenji weiht den Schmiedehammer, mit welchem Ferolax kämpfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Dämmerung heraufzieht und die Sonne als roter Feuerball die Umgebung in ein unheilsschwangeres Licht taucht, zieht plötzlich eine schwarze Wolke vor den rötlichen Schein des Amon Urui. Der Herold der Lügen naht und seine Ankunft ist unerträglich beängstigend. Während Henk standhaft bleibt, zittern Kenji die Knie und Octavia bekommt es mit der Angst zu tun. Kenji holt die Drachenträne hervor und lässt sie von Henk und Octavia berühren. Dann spricht er den Segen des Lichtes über die Helden und gibt Octavia neuen Mut zu. Auch die Elben müssen sich bei dem fruchteinflößenden Anblick zusammenreißen und Cirdan bittet die Helden, noch einige Worte zu sprechen, um die Moral der Männer zu stärken. Henk spricht von erhöhter Warte aufbauende Worte an die Elben und Kenji segnet die Kämpfer, während Octavia mit einer Flamme experimentiert und dabei innere Hemmungen spürt. Abschließend wendet sich auch Cirdan an seine Männer und, obwohl die Helden ihn nicht verstehen, spüren sie die ermutigende Wirkung seiner Worte und ihrer Anwesenheit auf die Elben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die schwarze Wolke sich nähert, beginnt der Boden zu zittern und Kenji verlässt der Mut und er bedarf der aufbauenden Worte seiner Freunde. Die Wolke hüllt alles in eine dichte Finsternis und dann hebt sich die furchtbare Gestalt des Dämons langsam aus der Schwärze ab. Er scheint ein ganzes Stück gewachsen zu sein und sein Anblick ist entsetzlich, doch die Helden verlieren nicht ihren Mut. Dann stößt der Dämon einen grässlichen Schrei aus und eine verzerrte Stimme in ihren Köpfen schreit: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Macht euch bereit für den Untergang, ihr erbärmlichen Kreaturen! Hazug-Ságok ist gekommen, um von eurem Schmerz zu zehren! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte sind nicht akustisch, sondern psychisch zu hören und verdrehen einen die Seele im Leib und die Helden kauern sich panisch auf dem Boden zusammen. Die Elben beschießen auf Cirdans Befehl des Herolds, jedoch bleiben ihre Pfeile in seinem Leib stecken und verursachen wenig Schaden. Hazug-Ságok greift nun mit seinem Schwanzkopf an und attackiert die Elben. Henk erkennt an der Bewegung, wo der Kopf als nächstes angreifen wird, und kann die Elben warnen. Beim zweiten Angriff springt Henk auf den Kopf und klettert an dem Schlangenschwanz in Richtung Dämonenleib. Octavia feuert einen Flammenpfeil ab und weckt so die Aufmerksamkeit des Dämons. Seinem nächsten Angriff entkommt sie nur, weil Kenji diesen mit einem Lichtblitz ablenkt und den Dämon kurzzeitig blendet, so dass Henk weiter emporklettern kann. Dann spricht Hazug-Ságok einen weiteren Zauber und durch ihre Köpfe dröhnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr Würmer! Ich werde euren Willen brechen und eure wertlosen Seelen verschlingen! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
 &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist kaum auszuhalten und Kenji und Octavia kauern sich genau wie etliche Elben zitternd zu Boden, während es Henk schafft, sich am Leib des Dämons festzukrallen. Kenjis Wille ist gebrochen und er beginnt, sich selbst zu zerfleischen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Situation erscheint hoffnungslos und in seiner Verzweiflung bemerkt Kenji, wie unter seiner Robe ein Licht pulsiert, welches den Schrecken aus seinen Gliedern vertreibt. Er schafft es, die Drachenträne hervorzuholen, und drei weiße Lichtstrahlen schießen aus ihr heraus und treffen auf die Helden, welche sich in einen weißen Lichtschimmer eingehüllt plötzlich wie seelisch gestärkt fühlen. Mit dem Mut eines Drachen gelingt es ihnen nun, dem Zaubern des Dämons zu widerstehen. Octavia kann den Herold nun besser anvisieren, auch wenn sie nicht auf das Auge zielen kann, da es trotz Uselias Unterstützung nicht möglich ist, dessen Blick standzuhalten. Henk klettert weiter den Schwanz des Dämons empor, während dieser mit dem Schwanzkopf blitzschnell auf die Elben niederstößt. Henk muss dabei all sein Geschick aufbringen, um beim abrupten Abstoppen nicht abgeworfen zu werden. In den Richtungswechseln gelingt es ihm, Stück für Stück den Schwanz emporzuklettern. Doch ein besonders heftiger Ruck wirft ihn schließlich ab und er landet bei seinen Freunden. Ferolax schlägt dem Schwanzkopf bei seinen Angriffen das Kiefergelenk kaputt und einen Zahn aus, nachdem er wie Henk sein Angriffsziel vorhersehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia greift den Oberkörper des Dämons mit Feuerpfeilen an und fügt ihm Schaden zu. Daraufhin  schlägt er mit seiner Kralle nach Octavia, doch Kenji lenkt die Attacke durch einen Lichtblitz ab, so dass die Klauen auf dem Felsen aufkommen. Ferolax schlägt dem Dämon seine mittlere Klaue ab, welche im Boden steckenbleibt. Henk kann erneut mit Hilfe seines Enterhakens auf den Schwanz aufspringen und klettert wieder wie zuvor am Dämon empor. Dank des Enterhakens kann er sich diesmal besser festhalten, als der Richtungswechsel beim Angriff ihn durchschüttelt. Henk kommt weiter als beim ersten Mal, doch dann wird er vom Schwanzkopf selbst angegriffen, welcher nach ihm schnappt. Henk lässt sich kurz kontrolliert fallen, greift dann nach dem Enterseil und hält sich fest. Der Kopf schnappt daneben, erwischt aber das Seil, welches sich zwischen seinen Zähnen verfängt. Henk hängt unter dem Kopf und wird mitgerissen, als dieser zurückschnellt. Beim Abstoppen nutzt Henk das Seil, um in einem Bogen auf dem Schwanzkopf zu landen und seinen Säbel in dessen linkes Auge zu stoßen, um sich sofort dort festzukrallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon wird wütend, zuckt mit dem Schwanz und alle hören wieder seine Stimme in ihren Köpfen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Gebt auf, ihr kleinen Wichte! Ihr zögert das Unvermeidbare nur hinaus! Hazug-Ságok ist euer unausweichliches Ende! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank Uselias Stärke halten Henk und Kenji der widerlichen Stimme stand, doch Octavia gerät in Panik und rennt fort. Kenji läuft ihr nach und hält sie auf. Er redet beruhigend auf sie ein und kann sie wieder ermutigen. Einige Elben beginnen sich zu zerfleischen und ihre Schmerzensschreie sind entsetzlich und kaum zu ertragen. Hazug-Ságok ergötzt sich an ihren Schmerzen und will gerade mit seiner Kralle Henk angreifen, als er innehält. Von Norden und Süden rasen zwei wirbelnde Sturmfronten aus unzähligen Luftgeistern auf den Dämon zu, welcher sich irritiert umblickt und beim Zusammenprall laut aufschreit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon verliert die Orientierung und Henk bemerkt, dass auch der Schwanzkopf abgelenkt ist. Es gelingt ihm, auch das rechte Auge zu zerstören, während Ferolax mit seinem geweihten Schmiedehammer den Schädel des Schwanzkopfes spaltet. Während sich der Dämon im Kampf mit den Luftgeistern befindet, welche ihm sichtlich zu schaffen machen, klettert Henk am Schwanz empor, welcher nun regungslos nach unten hängt und Henk ein gutes Vorrankommen ermöglicht. Die Wolke der Luftgeister wird kleiner, wie es aussieht, werden die Luftgeister vom Dämon vernichtet und lösen sich auf. Henk ist fast auf Hüfthöhe des Dämons angekommen, als dieser auf ihn aufmerksam wird und ihn sich mit seiner Klaue vom Rücken kratzt. Henk landet unsanft am Boden und kann zum Glück abrollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hazug-Ságok wird immer wütender und spricht einen erneuten Zauber:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wehrt euch nicht, denn euer Schicksal ist bereits besiegelt! Niemand widersetzt sich mir! Hahaha…!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden halten stand, doch die Elben haben es immer schwerer und Cirdan zieht bereits einige von ihnen zurück, bevor sie von dem Zauber getroffen werden. Die Elben kommen langsam an die Grenzen ihrer Kräfte. Henk kann dank seiner geschickten Akrobatik einigen Hieben des Dämons ausweichen, während sich einige Elben unter Hazug-Ságoks Kontrolle selbst zerfleischten. Kenji eilte zu Henk, um den Dämon blenden zu können, wenn er weiter auf Henk einschlägt. Dabei bekommt er einen Streiftreffer am Unterschenkel ab, welcher von einem elbischen Heilern an Ort und Stelle verbunden wird. Octavia feuert aus einiger Entfernung Feuerpfeile auf den Dämon und Henk wird von einem gewaltigen Schlag bedroht, als der Dämon im letzten Moment seinen Angriff abbricht und laut zu brüllen beginnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Feuerkugel fliegt über dem Dämon, beginnt anzuschwellen, wird immer größer und schließlich entlädt sich ein gigantischer Strahl elementaren Feuers auf den Kopf des Dämons. Da er sich nach vorne beugt, verfehlt der Strahl das Auge und trifft mit voller Wucht auf die Flügel des Dämons, die nach kurzer Zeit in Flammen stehen, welche den gesamten Himmel über Galadh-Bôr beinahe taghell erleuchten. Es handelt sich um gigantische Macht von Feuer, wie sie z.B. ein hoher Feuerelementar oder -fürst besitzen könnte, welches dem Dämon langsam auch ein Loch in seinen Rücken bohrt, was ihn abstürzen lässt. Er richtet sich so weit auf, wie es ihm mit seinem Schlangenkörper möglich ist, und versucht nach der Feuerkugel zu schlagen, welche jedoch geschickter ist und nach oben ausweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle noch kampffähigen Elben ziehen ihre Schwerter und nach Cirdans Befehlsruf stürmen sie im Nahkampf auf den Feind zu, welcher sich nun mit seinem flügellosen Körper am Boden windet. Kenji kann sich mit seiner Verletzung nicht mehr auf den Beinen halten und kriecht zu den kämpfenden Elben hin. Henk nutzt die Nähe zum Boden, um ein weiteres Mal auf den Körper des Dämons aufzuspringen und auf seinem Rücken zum Kopf zu klettern. Octavia schießt weitere Feuerpfeile ab und auch die Feuerkugel kehrt zurück und feuert mit einzelnen, gezielten Schüssen auf den Dämon, welcher erneut sein Auge mit seinen Klauen schützt. Als Kenji die kämpfenden Elben mit letzter Kraft erreicht, weiht er mit einer Lichtweihe den Boden und stärkt damit seinen Männern den Rücken, damit, während der Dämon davon schwächt wird. Auch Gwaerenor ist zurückgekehrt und singt Luftgeister herbei welche Hazug-Ságok ablenken, so dass Henk schließlich den Kopf des Dämons erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stößt der sichtlich schwächer werdende Dämon einen letzten Schrei aus:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein! Ihr Maden werdet mich nicht bezwingen! Noch bin ich unbesiegt und so wird es auch für alle Zeiten bleiben!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenjis geweihter Boden schützt die Elben vor den Auswirkungen des Zaubers und die Helden halten dank der Drachenträne stand. Henk sticht seinen Säbel in das große Auge von Hazug-Ságok und der Dämon schreit laut und bäumt sich auf. Henk kann sich festhalten und ein zweites Mal in das Auge stoßen. Eine widerliche, schwarze Flüssigkeit läuft aus und der Dämon versucht verzweifelt nach seinem Auge zu greifen. Henk weicht aus und springt von dem langsam umstürzenden Dämon ab. Ferolax und die Elbenkämpfer geben ihm den Rest und, als der Dämon dann regungslos mit seinem gigantischen Leib auf dem Boden liegt, ist der Kampf gewonnen und die Elben jubeln laut. Dann sinken alle vollkommen erschöpft oder verletzt zusammen und auch die Helden sind erschöpft und der weiße Schimmer der Drachenträne um sie herum verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf wird die Drachenträne kurz aktiv und Kenji spürt das Pulsieren. Bevor er sie jedoch hervorholen kann, haben alle Helden nochmal kurz das Bild aus Uselias Erinnerung vor Augen, als der Schwanzkopf den Spiegel verschluckte. Octavia sieht mit Astralsicht in der abyssischen Struktur des Dämons etwas hell herausstrahlen und sie kann schließlich einen celestischen Gegenstand in dem Schwanz des Dämons ausmachen. Octavia brennt ein Loch hinein und Henk öffnet eine vereiterte, abgekapselte Zyste, die sich in dem Halsschwanz des Dämons befindet. Aus dieser bergen sie den Spiegel, welchen sie sofort mit Wasser abwaschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Waschen des Spiegels fällt auf, dass er einen Rahmen hat, der eine stilisierte Sonne darstellt, und von der spiegelnden Seite scheint ein Licht empor. Die Helden werden beim Hineinblicken sofort geblendet und müssen ihr Augen schließen, Ferolax hat kein Interesse hineinzusehen und Gwaerenor erhascht einen kurzen Blick, bevor er sich geblendet abwendet. Auf Kenjis Nachfrage sagt er, er hätte das Glück  gehabt, einen kurzen Ausblick auf sein wahres Selbst zu erhaschen. Gwaerenor ist durch das, was er gesehen hat, scheinbar stark ins Grübeln gekommen und wirkt überrascht, aber auch erleuchtet. Der Spiegel wird gut eingewickelt und von Gwaerenor &amp;quot;[[Spiegel des Anor|Cenedril Anorem]]&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hilft den Elben, einen großen Scheiterhaufen mit den Gefallenen zu entzünden, während die anderen von Heilern versorgt werden und zu essen und zu trinken bekommen. Gwaerenor lobt die Helden und sagt, dass sie mit dem Sieg über den Dämon eine grandiose Tat für das Licht vollbracht hätten und auch Octavia dadurch einen Teil ihrer Schuld wieder ausgeglichen hätte. Er bittet die Helden dann, noch an der Beisetzung der Elben teilzunehmen, bevor sie wieder aufbrechen, und gemeinsam den Sieg über den Herold der Lügen zu feiern. Er heißt sie als Gäste von Galadh-Bôr herzlich willkommen und will noch einiges mit ihnen besprechen. Schließlich spricht Gwaerenor die Helden noch auf den „Flammenmann“ an, bevor er sich verabschiedet und die Helden sich schlafen legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Sideon === &lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Octavia]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.49''') Die Helden schlafen völlig erschöpft ein und schlafen tief und fest, wobei Henk in der Nacht als einziger [[Henks Taverne#Henks Traum (21. Sideon 351 JF)|träumt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bereits heller Mittag, als die drei erwachen. Die Elben haben bereits einen Großteil von [[Hazug-Ságok|Hazug-Ságoks]] Körper verbrannt und ein leicht übler Geruch liegt in der Luft. Bis auf Muskelkater und Kopfschmerzen geht es den Helden gut und sie fühlen sich ausgeruht. Der [[Spiegel des Anor]] wurde in eine passende Tasche gehüllt und lässt sich leicht transportieren. Kenji möchte wissen, ob sich Octavias befürchteten Probleme in Bezug auf ihr Zaubern bewahrheitet haben, und erfährt, dass es besser lief, als erwartet. Octavia weist darauf hin, dass der Nekromant Heriotza nicht bei dem Angriff getötet wurde, und sie spekulieren über seinen Verbleib. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax klopft Henk anerkennend auf die Schulter und empfand es als Ehre, an der Seite eines elbengleich kletternden Menschen zu kämpfen. Er ringt den Helden mit Handschlag das Versprechen ab, nach ihrer Rückkehr nach Barthavion in seinem Haus in Throal mit zünftigem Zwergenbräu auf den Sieg anzustoßen. Auch Gwaerenor weist die Helden darauf hin, welch große Tat sie vollbracht haben und dass seine Elben ohne die Unterstützung von Usiel und den Helden unterlegen gewesen wären. Er dankt auch Kenji für Reinigung der besudelten Altäre (vgl. Abend des [[Kalender#14. Sideon, Fest der Astenda|14. Sideon]]), ohne dessen Hilfe Galadh-Bôr verloren gewesen wäre, und verbeugt sich tief vor ihm. Dann lädt er die Helden zu einer Gedenkfeier ein, und möchte mit ihnen anschließend noch über ihre Reise nach L’yreh sprechen, bei der sie alle erdenkliche Unterstützung der Elben bekommen sollen. Gwaerenor teilt ihnen noch mit, dass Wigo und Matrose Seiler sicher auf der [[Baiula Spei]] abgesetzt wurden, und richtet ihnen Grüße von einem großäugigen Menschen mit einem drachenköpfigem Stab aus, der auf ihre Rückkehr wartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden vertreiben sich die Zeit bis zur Gedenkfeier. Als Cirdan ihnen begegnet, ehrt er Henk als leichtfüßigen Kämpfer und Kenji als Freund mächtiger Götter. Sogar vor Octavia verneigt er sich trotz widersprüchlicher Gefühle kurz anerkennend und lächelt sie kurz an. Währenddessen errichten die Elben einen großen Scheiterhaufen und befreien den Baum von verbrannten Stegen und Ästen, damit er auch weiterhin als Bollwerk gegen die [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und dem Schutz von [[Dogeons Zuflucht]] dienen kann. Den Helden wird noch einmal bewusst, dass die Elben wahrhaft epische Kämpfer sind und der Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] ohne ihre Ablenkung vermutlich gescheitert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abend sind alle Toten in blauen Tüchern gewickelt auf dem Scheiterhaufen platziert, in dessen Mitte eine erhöhte Bahre steht, auf welcher ein blaues Leichentuch ohne Leichnam, eine Krone und viele Blumen liegen. Dieser Platz verkörpert Gwaeriels Körper, den leider niemand bergen konnte, nachdem sie Hazug-Ságok ansehen musste und sein Opfer wurde (vgl. [[Kalender#18. Sideon|18. Sideon, Episode 21.43: Henk und Kenji]]). Cirdan führt die Helden zu ihrem Platz und die Elben stimmen einen Gesang an, welcher die Flammen der Fackeln hell aufleuchten und tanzen lässt. Octavia wird eine Feuermagie präsentiert, die ganz ohne Zwang und Absicht arbeitet und auf die Freiwilligkeit der Flammen setzt. Dann hält [[Gwaerenor]] eine kurze [[Gwaerenor#Gwaerenors Ansprache (21. Sideon 351 JF)|Ansprache]], welche Cirdan für die Helden übersetzt. Er sing dann ein trauriges kurzes Lied als Abschiedsgruß an seine Schwester Gwaeriel und entzündet den Scheiterhaufen. Jeder wirft seine Fackel ins Feuer und alle stehen gemeinsam ums Feuer und singen. Kleine Gestalten aus Rauch und Feuer tanzen im Lodern des Scheiterhaufens, der langsam abbrennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind zu einem Festmahl geladen und genießen das reichhaltige Mahl unter dem großen Baum. Es ist ein friedliches Fest, bei dem gesittet und andächtig gefeiert und gemeinsam musiziert wird. Dann kommt Gwaerenor zu ihnen und informiert sie darüber, dass sich eine Feuerkugel nähere. Er möchte wissen, ob sich seine Männer bereit machen soll, doch Octavia verneint. Kenji hat gehofft, Ignus nicht mehr zu begegnen, und betont, dass dieser eines Tages büßen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später fliegt eine Feuerkugel direkt über ihren Köpfen hinweg, dreht eine Runde und landet in fünf Schritt Entfernung zu Octavia, so dass einige Elben den Flammen ausweichen müssen. Nachdem sich die Feuerkugel in Ignus menschliche Gestalt verwandelt hat, fällt allen auf, dass der [[Geanist (Klasse)|Urformer]] um mehrere Jahre gealtert aussieht und sogar einige graue Haare besitzt. Ignus blickt Octavia mit einem breiten Grinsen auffordernd an und wartet, bis sie zu ihm kommt. Diese lässt ihn etwas warten, begibt sich dann aber zu ihm. Als er sie nur angrinst, spricht Octavia ihn an und macht ihm klar, dass sie ihm trotz seiner Hilfe beim Kampf gegen Hazug-Ságok keinen großen Dank entgegenbringt. Ignus spielt seine Hilfe herunter und sei nun zufällig in der Nähe gewesen, als sie seine Hilfe gebrauchen konnte. Octavia erkennt seine Unterstützung an, und gibt ihm zu erkennen, dass sie genau wisse, warum er es getan habe. Ignus scherzt, er sei nur gekommen, um seinen Umhang zurückzuholen, doch Octavia ist nicht zum Scherzen aufgelegt. Ignus wird auch ernst und gesteht, dass er sehen will, ob Octavia vielleicht inzwischen zur Vernunft gekommen sei. Sie habe so verwirrt auf ihn gewirkt, als sie die Verbindung der beiden abbrach, weshalb er ihr auch ihren berechtigten Gefühlsausbruch verzeihen könne, da er ja schließlich wirklich ihre Freunde umbringen wollte. Ignus habe doch gespürt, was Octavia sich in ihrem tiefsten Herzen wünschte, und sie solle endlich aufhören, sich selbst zu belügen und ein Leben wider ihre Natur zu führen. Octavia konfrontiert Ignus damit, dass sie lieber auf die Unsterblichkeit und die ganze Macht verzichte, wenn es bedeuten würde, so werden zu müssen wie er. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus gibt ihr zu bedenken, dass sie nie mehr solche Arten der Ekstase und Leidenschaft erleben werde, wie mit ihm. Als er sie mit seinen kohlrabenschwarzen Augen anblickt und sie kurz aufflammen lässt, steigen die Erinnerungen an die gemeinsamen Erlebnisse in Octavia hoch und sie muss stark mit der Verführung ringen. Ignus nähert sich leicht und berührt sie sanft funkensprühend an der Schulter. Octavia ist wie in einem Bann, als Ignus sie an sich heranzieht und sie leidenschaftlich küsst. Henk hält sicherheitshalber den neugierig schauenden Kenji zurück. Ignus beendet den Kuss, blickt Octavia in die Augen und fragt sie, ob sie loskönnen. Octavia zögert und Ignus erklärt ihr, dass ihre Freunde ihr nichts bieten können. Octavia blickt hilfesuchend zu Henk und Kenji, welche sie vertrauensvoll anblicken. Dann stößt sie Ignus von sich weg und erklärt ihm, dass sie sich nicht von ihm einwickeln lässt. Ignus erklärt ihr, dass sie einen großen Fehler mache, den sie mit Sicherheit noch bereuen werde, was Octavia als Drohung auffasst. Doch Ignus erklärt ihr, dass die Erfahrungen mit ihm sie nie mehr loslassen werden und sie keine Erfüllung in den Armen eines anderen Mannes finden werde, da ihre Magie für jeden zu einer Gefahr geworden sei. So werde sie zur Einsamkeit verdammt sein, da sie ihr Glück nicht bei einem Sterblichen finden könne. Eines Tages werde sie an diesen Moment zurückdenken und sich wünschen, anders entschieden zu haben. Dann tritt Ignus zurück, blickt sie mit einer Mischung aus Enttäuschung, Trotz, verletztem Stolz und aufrichtiger Traurigkeit an und zischt als Feuerkugel in Richtung der Hauptinsel ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk winkt Octavia herüber und gießt ihr Beerenwein ein. Er erklärt, dass Ignus sie nicht lieben würde, da er ihr sonst nach der Queste die Möglichkeit gegeben hätte, nochmal über sein Angebot nachzudenken. Kenji diagnostiziert, dass Ignus nicht die Kraft habe, sie selbst zu ändern, und Henk weist auf Ignus verletzten Stolz und seine echte Traurigkeit hin – jedoch Traurigkeit ohne Reue, wie Kenji bemerkt. Henk versucht Octavia deutlich zu machen, dass er wisse, was sie aufgegeben habe, und dankt Octavia für ihr Opfer für die Welt, denn niemand möchte gerne allein sein. Henk beteuert ihr, dass er ihr bei allem, was sie getan habe, keine Vorwürfe mache, und Octavia gesteht sich ein, dass ein Teil von ihr gerne mitgegangen wäre. Henk drückt Kenji seinen Respekt aus, dass er sein Leben geben würde, um diese Welt zu retten, und offenbart den anderen, dass er die Welt für Violas hübschen Hintern und sein Kind retten werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor tritt zu den Helden und bittet Octavia um ein Gespräch. Er sagt, dass sie für eine Sterbliche eine enorme Willenskraft bewiesen habe, als sie Ignus und dessen Macht entsagte, und er deshalb sicher sei, dass sie dazu fähig sein könnte, sich mit den Wurzelkräften soweit zu versöhnen, dass das Feuer keine Macht mehr über ihre Handlungen und ihre Empfindungen besitzt. Eines ihrer Hauptprobleme darin besteht, dass sie die Wurzelkräfte nicht als Ganzheit verstehe und sich nur dem Pfad des Feuers verschrieben habe. Jeder Wurzelkraft sei aber mit Empfindungen der Seele verbunden und gerate die Seele aus dem Gleichgewicht, verlören auch die Wurzelkräfte ihre Ausgeglichenheit und die dominanteste Wurzelkraft könne diese Person dann völlig vereinnahmen und die Herrschaft übernehmen. Um die Wurzelkräfte besser zu verstehen, legt er ihr nahe, eine Reise ins alte Umel zu unternehmen. Im Ithil-Aeglir (Sichelgebirge), welches die höchsten Gipfel auf ganz Aloran besitzt, gibt es einen Ort auf der Spitze des sogenannten „Amon Thonn“, an dem die „Veldurin“ (Goldelben) einen Sitz haben und über die Mächte der Wurzelkräfte wachen. Er überreicht Octavia dann als Erkennungszeichen ein kleines, goldenes Emblem, welches eine Sonne über einem Baum darstellt, und erklärt ihr, dass dies das Zeichen von Veldun sei und, wenn sie dies seinen Freunden dort zeige, sie ihr dabei helfen werden, die Wurzelkräfte besser zu verstehen. Gwaerenor wünscht ihr alles Gute und hofft, dass sie den brennenden Zorn in sich zu zügeln lernt. Octavia bleibt danach noch kurz allein und starrt auf das Meer, bevor sie zu den anderen zurückkehrt und ihnen das Abzeichen zeigt und von den Wurzelkräften erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Festes werden die Elben plötzlich ganz still und blicken zu Kenji. Gwaerenor bittet ihn vorzutreten und dankt ihm für die Rettung von Galadh-Bôr, denn ohne die Hilfe seiner Götter hätte der Baum nicht überlebt. Dann überreicht ein Elb Kenji eine schneeweiße Feder, welche von dem Greif auf [[Die_Götter_der_Elben#Gwelwen_-_.E2.80.9EDer_Hohe.E2.80.9C|Gwelwens]] Lichtung stammt. Gwaerenor erklärt ihm, dass es die Feder des „Menellon“ sei und dass Gwelwens Gunst durch sie Kenjis Weg stets begleiten und ihm in seinen Herzen stets zu Aufrichtigkeit anleiten möge. Dann verbeugt Gwaerenor sich vor Kenji und alle Elben tuen es ihm gleich. Henk möchte die Feder einmal berühren, was Kenji ihm gestattet, und erklärt diesem, dass dies wohl eines der bedeutendsten Dinge in Kenjis Leben sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden feiern dann noch etwas weiter, bis sie müde im oberen Bereich des Baumes einen gemütlichen Schlafplatz angeboten bekommen und sich in warme Decken kuscheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. Sideon ===&lt;br /&gt;
Henk erwacht als erstes und weckt die anderen. Jeder findet einen stärkenden trank neben seinem Bett und Octavia bekommt ein dunkelblaues, elbisches Gewand, welches Gwaeriel gehörte. Nach einem ausgiebigen Frühstück gesellt sich Gwaerenor zu ihnen und gibt ihnen einige Informationen über ihr Ziel [[L'yreh]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L'yreh war während des [[Großer Sphärenkrieg|Großen Sphärenkrieges]] ein wichtiger Stützpunkt der Belroeg und eine Residenz der Herrn der Lügen. Diese finstere Stadt voller Schatten und Unheil wurde einst von Dämonen selbst erbaut und ist heute ein verfluchter Ort des Wahnsinns und der Hässlichkeit, dessen Macht durch die grausigen [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] aufrecht gehalten wird. Manche behaupten, dass diese einst Elben waren, die durch die Dämonen korrumpiert und verändert wurden, andere behaupten, dass sie eine finstere Schöpfung der Belroeg sind, welche mit den Gesichtslosen eine Rasse erschufen, die auch nach der Errichtung von Luthiels Netz auf Baneth ausharren und einwirken kann. Die Gesichtslosen gehören nicht zu den gewöhnlichen Belroeg, sie haben eine Art „Gemeinschaft“ gegründet, führen ein geplantes Leben und haben sogar Kulte, in welchen sie die Belroeg verehren. In den alten Ruinen der versunkenen Stadt verwandeln sie ihre zahlreichen Gefangenen in willenlose Diener, indem den gefangenen Matrosen und Schiffsmannschaften von einem der Obersten der Gesichtslosen etwas eingepflanzt wird, was sie selbst in dämonische Kreaturen verwandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesichtslosen sind bereits seit Urzeiten in L'yreh und werden von den Elben von Galadh-Bôr bekämpft und in Schranken gehalten, doch erst seit einigen Monaten beginnen sich die dämonischen Kreaturen überall in der Bartha-Bucht zu verbreiten. die Elben haben bereits seit längerem darüber spekuliert, ob die Gesichtslosen einen neuen Verbündeten haben, über den sie neue Macht beziehen können, und durch die jüngsten Ereignisse steht nun fest, dass es sich dabei nur um die dunklen Kultisten aus Barthavion handeln kann. Gwaerenor ist bekannt, das Seregs Leichnam in L'yreh liegen soll, und weist darauf hin, dass der Kult mit der Wiedererweckung des gefallenen goldenen Königs nicht nur einen unvorstellbar mächtigen Schergen gewinnen, sondern durch diese abscheuliche Schändung auch ganz Veldun in Leid und Trauer stürzen würde. Die Gesichtslosen würden die Herrschaft über die Bartha-Bucht erlangen und kein Seemann wäre mehr sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso wichtiger sei es deshalb, dass die Helden zu ihrem Ziel gelangen, um die Kultisten aus L'yreh zu vertreiben und das Festland zu schützen. Die Flotte von Galadh-Bôr wird mit den Helden und ihrem Schiff mitsegeln und alles tun, damit diese zu ihrem Ziel gelangen. Die Elben werden sie zu einem Punkt bringen, wo sie nach L'yreh hinabtauchen können, doch nicht nur die Gesichtslosen werden L'yreh bewachen, sondern auch unzählige andere Dämonen und verirrte Seelen tummeln sich über und in den Wassern der verdorbenen Stätte. Die Elben werden deshalb mit den Helden kämpfen und ihnen eine Ablenkung bieten, damit sie mit ihren Tauchboot zum Ziel gelangen können. Seine Flotte werde spätestens in drei Tagen wieder einsatzbereit sein und er empfiehlt den Helden, nun zuerst auf ihr Schiff zurückzukehren und ihrer Mannschaft davon zu erzählen und diese auf die gefährliche Fahrt nach L'yreh vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.50''') Einige Elben stehen Spalier, als die Helden am späten Vormittag zum Anlegesteg gehen. Gwaerenor weist sie darauf hin, dass nun die vielleicht größte Herausforderung in ihrem Heldenleben auf sie warte, denn es könnte ihnen auf dem Meeresboden ein weitaus größerer Schrecken begegnen als bei dem Kampf gegen [[Hazug-Ságok]]. Octavia wird gewarnt, dass die elbischen Tränke bisher die Nebenwirkungen ihres Machtrausches gedämpft haben, so dass das Feuer bald seinen Preis fordern werde und sie mit einer anstrengenden Zeit der Entwöhnung rechnen müsse. Wer sich einmal vollkommen der Macht einer Wurzelkraft hingegeben habe, den werde sie nie wieder vollständig loslassen, und Octavia stehe noch ein weiterer, sehr herausfordernder Kampf bevor, bei dem sie alle Unterstützung ihrer Freunde gebrauchen könne. Kenji spürt, dass Octavia die Leere mit etwas füllen kann, und verspricht mit Henk zu helfen, worüber Octavia sehr froh und dankbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überfahrt verläuft trotz starkem Wellengang komplikationsfrei und es scheint fast, als würden die Wassergeister freiwillig die Elben beim Erreichen ihres Zieles unterstützen. Während der Überfahrt bemerkt Octavia allmählich, wie der elbische Trank seine Wirkung verliert und eine innere Unruhe in ihr aufsteigt, aus Verlangen nach dem Rausch des Feuers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Baiula Spei]] werden die Helden von Iustus in Empfang genommen, der ein besorgtes Gesicht macht und sie um ein Gespräch in der Offiziersmesse bittet. Während Ferolax sich an die Inspektion des [[Natator aeris]] macht, wird den Helden bewusst, dass der Admiral sie nicht begrüßt hat. Sie erfahren von Leutnant Ibendorn, dass Kaltfisch mit einer Handvoll Männer den Admiral entführt und das Schiff mit einem Beiboot verlassen hat. Henk erinnert sich an das Treffen der Bambusen bei Kaltfisch und Kenji muss an Ekky denken, den er in der Kajüte des Admirals erwischt hatte (vgl. [[Kalender#13._Sideon|13. Sideon - Episode 21.34]]). Sie überlegen, ob Kaltfisch eventuell von den Schwarzmagiern beeinflusst oder verführt wurde. Während der Besprechung bekommt Octavia furchtbare Kopfschmerzen und spürt an ihren zitternden Händen die ersten Auswirkungen der Machtentwöhnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax kommt hinzu und berichtet, dass ein wichtiger „Kontrollstein“ aus dem Tauchboot gestohlen wurde, ohne den es nicht tauchen könne, da er den Zauber dafür enthalte. Alle gehen davon aus, dass Kaltfisch den sehr wertvollen Kristall mitgenommen hat, und Henk will Kaltfisch töten, wenn er ihn das nächste Mal sehe. Kenji hat gedacht, ihn erreicht zu haben, und Henk macht ihm klar, dass der alte Pirat stets nur seinen eigenen Plänen gefolgt sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bittet Octavia um ein Gespräch im Labor, wo er erleichtert reagiert, als er erfährt, dass Octavia sich von Ignus losgesagt hat. Er ist sehr besorgt, da sich Octavias Astralströme in einem sehr chaotischen Zustand befänden, weil ein großes Ungleichgewicht in ihrem Körper entstanden sei. Er warnt sie davor, dass es nicht einfach sein werde, wieder in ihren früheren Zustand zurückzufinden. Während des Gesprächs geht es Octavia zunehmend schlechter: extremes Schwitzen, Muskel- und Kopfschmerzen und ein Gefühl der Gereiztheit und Unausgeglichenheit. Iustus rät ihr zu Konzentrationsübungen aus dem „Grimorum Arcanum“, was Octavia ablehnt, und bittet sie inständig, Feuerzauber zu vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Henk gehen an Deck und Wigo klagt Henk sein Leid. Kaltfisch habe ihn ausgeschlossen, als er gestern Abend mit seiner Truppe in der Kapitänskajüte gefeiert habe. Außen den Admiral hat Kaltfisch auch noch Wigos Papagei „Slindro“ mitgenommen, um den er sich gekümmert hat, als Wigo die Helden begleitet hat. Wigo fürchtet, dass Kaltfisch auch den Klabatterwicht mitgenommen habe, woraufhin Henk sofort Pöttzi herbeiruft. Dieser ist noch anwesend und ebenfalls sauer auf Kaltfisch. Auch er wurde ausgeschlossen, habe sich aber heimlich hineingeschlichen und sie belauscht. Pöttzi berichtet, dass Kaltfisch auf eine kleine Insel mit Mauerresten wollte und es dort ein Versteck gebe. Kaltfisch sprach von einer Höhle unter den alten Mauern, vor der aus man nach Fuselfels gelangen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo möchte die Helden begleiten und Kenji holt Octavia, die zwar noch sehr schwach, aber für eine willkommene Ablenkung dankbar ist. Sie trinkt etwas Alkohol gegen die Krämpfe, während Henk von ihrem Plan erzählt. Die Obermatrosen Klippstein und Grauwasser rudern die Helden am späten Mittag zu der Insel, die Kaltfisch bereits bei ihrer Ankunft unter die Lupe genommen hat. Die Überfahrt ist rau und alle müssen sich gut festhalten. Octavias Muskeln verkrampfen und ihre Hände werden so heiß, dass das Holz anfängt zu qualmen und die Hände schwarze Abdrücke darauf hinterlassen. Octavia gelingt es, ihre Hände im Wasser zu kühlen, während sie von Henk und Kenji gut festgehalten wird. &lt;br /&gt;
[[Datei:Schatzinsel.png|miniatur|rechts|Die Insel mit alten Ruinen]]&lt;br /&gt;
Auf der Insel entdecken die Helden in der ersten Bucht das entwendete Beiboot und gehen ebenfalls an Land. Die Ruderer warten, während sich die Helden in den Wald begeben und die Ruinen suchen. Octavias Zustand verschlechtert sich und Henk scheucht fast eine Lavaechse von ihrem Nest auf. Dann entdeckt Henk, dass im Wald Fallen aufgestellt wurden und enttarnt eine alte Fallgrube. Die Untersuchung der ersten Mauerreste bleibt erfolglos und die Ruinen erinnern die Helden an die Festungsbauten der grünen, blauen und roten Festung, so dass es sich hier um einen Außenposten handeln könnte.  Henk tappt unterwegs in eine Seilfalle und wird von den Beinen gerissen, worüber sich Octavia so sehr erschreckt, dass Funken aus ihren Fingern schießen. Schließlich finden sie bei einer Ruine unter einem trockenen Busch einen Abgang, der in einem alten, riesenhaften Gang unter die Erde führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gigantische Gang gehört offensichtlich zur alten Zwergen-Architektur und endet in einer Sackgasse mit verrotteten Kisten und Regalen, in der Henk dennoch einen leichten Luftzug wahrnimmt. So entdeckt er hinter einem Regal einen versteckten kleinen, in den Stein geschlagenen Tunnel, der nur provisorisch mit Holz abgestützt ist und wohlmöglich von Piraten gehauen wurde. Bei Durchqueren bekommt Octavia Schweißausbrüche und ihre Augen beginnen zu glühen und sie versprüht hin und wieder kleine Funken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hafenversteck.png|miniatur|links|Das alte Schmugglerversteck]]&lt;br /&gt;
Der Gang endet in einer größeren, natürlichen Höhle, in der entfernt die Meeresbrandung zu hören ist. Die Kammer ist gefüllt mit alten Holzfässern voller Fusel und teilweise verrotteten Vorräten. Als die Helden sie durchqueren, fliegt ihnen plötzlich der Papagei entgegen und schmettert ihnen krächzend ein „Aallutscher“ entgegen. Geräusche aus dem vorderen Teil der Höhle verraten den Helden, dass sie bemerkt wurden, und sie betreten vorsichtig die andere Höhlenkammer. Hier befindet sich neben weiteren alten Vorräten ein Anlegesteg, sie entdecken auch ein frisch umgeworfenes Fass Fusel. Jemand ist eben noch  hier gewesen und wäre er ins Wasser gesprungen, hätte man es mit Sicherheit gehört. Während Henk am Rande der Höhle eine steile Treppe findet, welche die Klippen emporführt und eine Möglichkeit zur Flucht bietet, braucht Octavia eine kleine Pause, weil es ihr hundsmiserabel geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklimmt die Klippe als erstes, während die anderen nicht so leicht hinaufkommen. Besonders Octavia macht zwischendurch schlapp und wird von Kenji und Wigo unterstützt. Henk beobachtet, wie eine Person gerade im Wald verschwindet und läuft ihr direkt hinterher. Als Kenji die Klippe erreicht, sieht er Henk im Wald verschwinden und überlässt es Wigo, sich um die erschöpfte Octavia zu kümmern. Henk tappt im Wald in eine Netzfalle und kann sich gerade mühsam daraus befreien, als Kenji ihn erreicht. Gemeinsam verfolgen sie die Spur des Flüchtenden und Henk überwältigen ihn schließlich mit einem gekonnten Sprung. Es ist Plankenjockel, der sofort um sein Leben bettelt und vor lauter Angst bereit ist, alles zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plankenjockel berichtet, dass Kaltfisch die Meuterei gleich nach dem Angriff von Grett zu planen begann und von seinem alten Schmuggelversteck bei den Götterinseln erzählte, zu dem er die verängstigten Bambusen mitnehmen und dort verstecken könne. Ekky wurde von Kaltfisch hartnäckig überredet, den Admiral zu entführen und in Perlheim auszulösen, um sich auf Fuselfels einen großen Namen zu machen und für das Gold sein eigenes Schiff mit eigener Mannschaft zu bekommen. Kaltfisch und Plankenjockel wollten das Versteck für Ekky wieder herrichten, doch der alte Pirat habe sich mit einem Fass Fusel an einen Strand zurückgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plankenjockel ist bereit, die Helden zu diesem Strand zu führen, an dem sie einen betrunkenen und schnarchenden Kaltfisch finden, der sich an einen Stein mit der Aufschrift „Conny“ lehnt, in welchen auch ein Herz mit einem Pfeil eingraviert ist. Henk schlägt Plankenjockel nieder und weckt dann Kaltfisch. Dieser lacht laut und lobt die Helden, dass sie so gerissen sind und ihn erwischt haben. Er verhöhnt sie damit, dass er niemals den Weg in den Nebelschlund kannte, und bedankt sich bei ihnen für die Mitfahrgelegenheit. Henk ist sehr wütend und packt Kaltfisch am Kragen und zieht ihn hoch. Als Henk ihm droht, bietet dieser Henk seine Brust an und meint, dass er ihn gerne an Ort und Stelle abstechen könne. Immerhin habe Henk ihm dies versprochen und er freue sich schon darauf, von Henk getötet zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert sich dabei an die Situation im Kerker von Fuselfels, wo Kaltfisch bereits einmal versucht hat ihn zu provozieren, damit er ihn tötet. Scheinbar hofft Kaltfisch, dass er Henk so eine Lektion in Skrupellosigkeit erteilen könne, wenn er es schafft, dass dieser einen wehrlosen, alten Idioten wie ihn absticht. Er hat ihm sogar prophezeit, dass Henk ihm ähnlicher ist, als es ihm lieb ist, und er dies sich selbst noch beweisen wird, wenn er ihn eines Tages töten wird. Daher sieht Henk vom Töten ab und versetzt Kaltfisch einige schmerzhafte Schnittwunden an Wange, Schulter und Arm, als er ihnen nicht verraten will, wo er den Kristall aus dem Tauchboot versteckt hat. Kaltfisch genießt scheinbar die Schmerzen, doch als Henk ihm androht, das Messer in seinen Hintern zu stecken, hört für ihn der Spaß auf. Kaltfisch verlangt einen Schluck Fusel, welcher ihm wegen der blutenden Wange bei Trinken Schmerzen bereitet, und wäre bereit, das Versteck seines Schatzes, wo auch der Kristall zu finden ist, zu verraten, wenn Kenji ihm verspräche, dass er wieder an diesen Strand zurückkehren und hier sein Ende finden könne. Dieser sagt zu und Kaltfisch führt sie zu seinem Schatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schatz ist unter einer Luke mitten im Wald versteckt und über eine längere Leiter kommt man zu einem ausgebuddelten Hohlraum im Felsen, welche eine recht große Kammer bildet, die bis zur Decke mit Gold gefüllt ist. Octavia kann mit Astralsicht schnell einige magische Gegenstände ausfindig machen und findet neben dem Kontrollstein des Tauchbootes  noch ein sehr altes, [[Schildkrötenamulett|elbisches Amulett]], welches hochmagisch erscheint und einen blau-grünen Kristall in Form einer Meeresschildkröte hat. Schließlich kehren sie zum Strand zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Henk sehen nicht ein, warum Kenji Kaltfisch jetzt seinen Tod so einfach ermöglichen will, und ziehen sich zurück, als dieser mit dem alten Piraten am Grabstein bleibt. Kenji leiht sich von Henk seinen Dolch und fragt Kaltfisch, ob er noch etwas sagen wolle. Kenji war zuvor aufgefallen, dass der Gedenkstein Kaltfisch emotional wirklich bewegt und er nicht gerne darüber spricht. Auf Kenjis Frage erklärt Kaltfisch nur, dass hier die Schwester von Klingen-Bonnie ruhe, bei deren Ermordung die Helden Zeuge waren. Mehr gäbe es nicht zu sagen und mehr ginge ihn auch nichts an. Dann schneidet Kenji Kaltfisch die Kehle durch und spricht über seinen Leichnam einen Lichtsegen. Wigo hilft ihm dabei, Kaltfisch bei Conny zu verbuddeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat inzwischen Plankenjockel geweckt und droht, ihn wegen Meuterei zu töten. Doch Octavia gibt den Helden die Schuld an der Auswahl der angeheuerten Männer, was Henk einsieht, die Verantwortung übernimmt und Plankenjockel freilässt. Die Helden kehren dann zu ihrem Ruderboot zurück und setzten zur Baiula Spei über. Octavia ist am Ende ihrer Kräfte und hat starken Schüttelfrost. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ankunft sieht Iustus gleich besorgt ihren Zustand und bittet sie zur Sicherheit ins Labor. Henk und Kenji besorgen ihr eine Matratze, da sie nicht mehr stehen oder sitzen kann, und Iustus erschafft darum ein Schutzschild, um das Schiff nicht zu gefährden. Kenji begibt sich daraufhin in die Kapelle und betrachtet immer wieder seine Hände. Es fühlt sich anders an, als er erwartet hat, und er wird sehr nachdenklich. Henk geht in Kaltfischs Kajüte und ruft Pöttzi herbei. Gemeinsam trinken sie auf Kaltfisch, den alten Bastard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.51''') Wigo möchte die Nacht bei Iustus im Labor bleiben, weil er sich Sorgen um Octavia macht. Diese leidet sehr an akuten Entzugssymptomen wie Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, glühende Augen und funkensprühende Finger. Dazu kommt der unerträgliche Drang nach der Macht des Feuers und Octavia würde schließlich alles machen, um an elementares Feuer zu gelangen, doch Iustus hat vorsorglich das Schild auch so eingestellt, dass es auch Materie darin einsperrt und Octavia ihn nicht verlassen kann. Zwischendurch entladen sich auch größere Mengen an Feuer, so dass das Schiff durch die Explosionen durchgeschüttelt wird. Wigo besorgt von Abdrushin etwas schwarzen Lotus gegen Octavias Schmerzen, doch er kann ihn ihr nicht geben, da der magische Schild nicht gesenkt werden darf, um das Schiff nicht zu gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk schaut nach dem Schluck auf Kaltfisch im Labor vorbei, nachdem er die Erschütterung gespürt hat. Octavia bittet unterdessen Wigo, ihr ein paar Feuerpatronen zu besorgen, doch der Junge bleibt standhaft. Als Henk dazukommt, bittet sie diesen, doch auch er bleibt stark und sagt nein. Octavia versucht alles, um Wigo und Henk zu überzeugen, sie aus dem Schild zu lassen. Als Kenji hinzukommt,  bettelt sie ihn herzzerreißend um etwas Feuer an und zeigt ihre ganze Qual. Sie ist ohne Kontrolle und benimmt sich würdelos. Henk schickt Wigo, um einen Spiegel zu beschaffen, während Iustus auf Octavia einredet, um sie zu beruhigen. Er erinnert sie daran, dass Thyrner stark genug seien, so eine Entwöhnung durchzustehen. Sie habe eine wichtige Aufgabe für den Kaiser zu erledigen und die Drachenpriesterinnen haben sie wegen ihrer Stärke zur Auserwählten Thyrnas ernannt. Doch Iustus erreicht Octavia nicht richtig und schlägt schließlich einen militärischen Ton in ihrer Muttersprache Thyrnisch an, um noch zu ihr durchzudringen. Er fordert Octavia scharf zu Disziplin, Besonnenheit und Ehre auf und weist sie darauf hin, dass er sie zu ihrem eigenen Wohl erst wieder frei lassen würde, wenn sie für sich selbst und für andere keine Gefahr mehr darstelle. Diesmal erreicht er Octavia und sie beruhigt sich und sinkt völlig erschöpft zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23. Sideon ===&lt;br /&gt;
Während Octavia sich auf der Matratze zusammenkauert und anscheinend lebhafte Halluzinationen durchlebt, die anfangs eher leidenschaftlicher Natur zu seien scheinen, dann aber schlimmer werden und Albtraumcharakter annehmen (siehe [[Octavias Bibliothek#Octavias Entzugserscheinungen (22./23. Sideon 351 JF)|Octavias Bibliothek]]), will Iustus von Henk und Kenji wissen, was überhaupt mit Octavia geschehen ist. Er will wissen, welche Zauber sie angewendet hat und wie die Verbindung zu Ignus beendet wurde. Er erfährt von dem Aufzehren elementaren Feuers durch dir beiden und, als er von Octavias Metamorphose erfährt und nach der Ursache fragt, erzählt ihm Kenji von seinem Versuch, Ignus zu töten und Octavias heftigen Wutausbruch, der ihre Verwandlung in Feuer ermöglichte. Iustus hofft, mit diesen Informationen Octavias Zustand präziser einschätzen und ihr somit besser helfen zu können, und setzt sich an seine Bücher.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk Wigo ins Bett gebracht hat, spricht ihn Kenji an und offenbart ihm, dass er nach der Tötung von Kaltfisch jetzt besser verstehen könne, auf was für schmalen Pfaden sich Henk häufig befinden müsse. Daher wolle er nicht, dass Henk den Pfad allein gehen muss. Henk ist froh, dass er Kaltfisch nicht töten musste, und will in Zukunft die Männer besser im Auge behalten, da er häufig vergesse, wie furchtbar manche Erlebnisse für sie sind. Dann legen sich die beiden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Nacht treffen Henk und Kenji morgens die Offiziere und Ferolax beim Frühstück. Sie informieren sie über Octavias Befinden und berichten ihnen von Kaltfischs Tod und den entkommenen Entführern des Admirals. Leutnant Ibendorn bittet die beiden, am Abend eine Ansprache zu halten und den Männern der Unterstützung der Elben und ihrem Sieg über den Dämon zu erzählen, um die Moral der Männer zu stärken. Den Männern sei nämlich bewusst, dass ihnen die größte Prüfung dieser Fahrt bevorstünde, weshalb Ibendorn Kenji bittet, nach der Ansprache in der Kapelle erreichbar zu sein, falls sich jemand noch etwas von der Seele reden möchte. Ferolax teilt den Helden mit, dass die Reparatur nach dem Erhalt des Kontrollsteins mit der Unterstützung einiger geschickter Matrosen vor dem Eintreffen der Elben erledigt sein werde. Ibendorn teilt noch mit, dass keine Spur der Salzmähre zu entdecken sei und es möglich wäre, dass sie bereits im Nebelschlund auf die Baiula Spei warten und ihr eine Falle stellen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia wird am Morgen nicht wach und befindet sich in tiefem Schlaf. Henk räumt die Kapitänskajüte auf und schmeißt Kaltfischs ekelhafte Matratze über Bord. Kenji verbringt den Vormittag mit sortieren, waschen und aufräumen und besucht vor dem Mittagessen Abdrushin, um ihm den Arm zu zeigen. Als  dieser über die wunderbare Heilung des Armes überrascht ist und Kenji ihm von der Glühanemone erzählt und dabei Andeutungen auf Dogeons Zuflucht macht, berichtet ihm Abdrushin von dem Ort „Wahad’Abadia“, der ewigen Oase, welche ein Patient einst gefunden habe. Dort würden weder Pflanzen noch Tiere sterben und eine immerwährende Brise bändige die grausame Wüstenhitze. Das Wasser dort besitze Heilkraft und die mächtigsten Heilkräuter und goldene Früchte sollen dort erblühen. Doch als die Wächter der Oase, uralte Dingir aus Wind und Sand, ihn entdeckten, vertrieben sie ihn und entrückten Wahad’Abadia seinen Blicken, so dass er die ewige Oase nie wieder finden konnte. Dann erkundigt sich Abdrushin nach Ignus und warum sich Octavia von ihm abgewandt habe. Als Kenji ihm alles erzählt, interessiert ihn, ob sich Kenjis Gefühle für Octavia geändert hätten, nachdem ihm bewusst geworden sei, wie gefährlich der Tanz mit dem Dingir des Feuers ist. Kenji gesteht ihm, dass sich sein Bild von Octavia sehr gewandelt habe und er erkannt habe, einem Trugbild aufgesessen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am frühen Nachmittag wird Octavia wach und bemerkt Iustus, welcher hochkonzentriert innerhalb des magischen Schildes einen Zauberspruch murmelt. Octavia fühlt sich entspannter und hat das Gefühl, als habe sich ihr Geist gerade neu geordnet, obwohl ihr Körper immer noch unter den Entzugserscheinungen leidet. Nach einem Schluck Wasser erklärt ihr Iustus, dass er mit einem modifizierten Schildreparaturzauber Octavias astrale Ströme zu ordnen versucht, und lässt sich von ihr persönlich erzählen, wie sie die Metamorphose vollzogen und den „Spiritus elementia princeps“ verzehrt habe. Er will auch alles über Ignus Geheimnis wissen, wie er sein Leben durch die Macht des Feuers verlängert. Als Octavia ihm von den Wurzelkräften der Elben und ihrer Verbindung zu menschlichen Gefühlen erzählt, gibt Iustus zu, dass zwar kaum jemand mehr von den Mysterien Essentias verstehe als die Elben, diese sich jedoch aufgrund ihres Aberglaubens, auch die kleinsten Teile einer Essenz seien von Empfindsamkeit erfüllt, davon abhalten, diese durchdacht und sicher zu nutzen.  Er rät Octavia eher zu einem Studium der Standartwerke über essentische Magie und macht nochmal Werbung für einen Zauberstab. Dann wiederholt er den Ordnungszauber und Octavia ist froh, einfach liegen zu können, und fällt in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag ist Henk mit der Reinigung der Kapitänskajüte fertig und bietet sie Oberleutnant von Lachs an, der zum neuen befehlshabenden Kapitän ernannt wurde. Dieser bedankt sich und weist Henk darauf hin, dass der Dienst der Männer bald zu Ende sei und sie bereit für die Ansprache wären. Während er die Männer auf Deck antreten lässt, holt Henk Kenji aus der Kapelle. Dann gehen beide auf den Befehlsstand des Schiffs und betrachten die versammelte Mannschaft. Kenji blickt zunächst nach Osten über das Meer und beginnt dann, den Männern vom Kampf gegen Hazug-Ságok zu erzählen. Er stellt vor allem die Heldentat von Wigo heraus, der als junger Mann den alles entscheidenden Zug gemacht hat. Henk erzählt den Männern vom Kampf der Elben und von ihrer Unterstützung, die sie der Baiula Spei zukommen lassen werden. Er erinnert die Männer an die Frauen und Kinder, die geliebten, für die sie dies alles tun, und gemeinsam flößen sie den Männern neue Zuversicht und Stärke ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji trifft im Anschluss in der Kapelle auf Herdin Armiger, welcher ihm von einer Frage erzählt, die ihn quäle. Seit seinem Übertritt zum Passionsglauben hat er keinen Kontakt mehr zu seinem Vater, welcher dem alten Weg folgt. Dieser wies ihn darauf hin, dass er im Totenreich seine Familie nicht wiedersehen werde, da diese die Ewigkeit in den Gefilden des [[Lorkan]] verbringen würden und er ins Licht eingehen werde. Armiger kann sich vorstellen, dass Kenji ähnliche Probleme habe, da seine Eltern vermutlich auch nicht Passionsgläubig gewesen seien. Kenji zeigt ihm die Feder des Greifen und gibt ihm zu verstehen, dass die Passionen und das Licht barmherzig seien und es darum bestimmt eine Möglichkeit gebe, die eigene Familie wiederzusehen. Armiger bleibt der Einzige, der Kenjis Seelsorge in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht dieses Mal auf dem Mannschaftsdeck schlafen und spielt noch ein paar Runden Würfel mit den Männern. Kenji schläft in seiner Kabine und Octavia verbringt die Nacht im Magierlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Sideon ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen werden Henk und Kenji wach, als die Schiffsglocke geläutet wird, weil ein Ruderboot der Elben mit frischem Proviant angekommen ist. Hüter Gwaerenor sendet Vorräte (Lembas-Brot, frisches Gemüse und Früchte) und Heilmittel für die bevorstehende Schlacht. Der Elb gibt ihnen zu verstehen, dass ihre Schiffe am nächsten Tag mit der Sonne kommen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia erwacht, geht es ihr wesentlich besser, da Iustus anscheinend die ganze Nacht seine Zauber gewirkt hat. Seine Augen sind gerötet und er hat dunkle Augenringe, doch er ist der Ansicht, dass Octavia das Schlimmste ausgestanden habe, sich nun jedoch noch weiter ausruhen solle. Octavia bringt Iustus in sein Zimmer und verordnet ihm Schlaf. Dann wäscht sie sich in ihrer Kajüte und ruht sich mit dem Blick auf das Meer aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht mit Henk über Armigers Problem und fragt ihn, ob es für ihn eine Rolle spiele, woran Viola glaube. Henk verneint und betont, dass das, was zähle, das Leben sei. Kenji jedoch ist es wichtig, an die Möglichkeit eines Danach zu glauben. Henk gibt ihm zu verstehen, dass für ihn der Mensch seine Unsterblichkeit nach dem Tode durch seine Taten erringt, an die sich Menschen erinnern. Dann geht er an Deck, während Kenji im Labor nach Octavia sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji findet Octavia schließlich in ihrer Kajüte und umarmt kurz die sich schämende Octavia. Dann will er wissen, ob der Kampf vorbei sei, doch sie erklärt ihm, dass dieser nie wieder enden werde. Kenji versichert ihr, dass Henk und er für sie da seien und helfen wollen. Octavia belastet es, dass sie Kenji töten wollte, und will von ihm wissen, wie er damit umgehe. Kenji erklärt ihr, dass er kein Problem habe, solange sie kontrolliert wirke, doch Octavia will wissen, ob er jetzt sein Vertrauen in sie verloren habe. Da versucht Kenji ihr verständlich zu machen, dass er das ganze eher als Strafe dafür sehe, dass er ihr sie die Chance gegeben habe, die zu sein, die sie sei. Octavia gibt ihm zu verstehen, dass er ihr schwerfallen würde, denn etwas unbefangenes sei vielleicht zerstört worden und nicht ausgedrückte Emotionen können belasten. Kenji erklärt ihr, dass er erkannt habe, ein Trugbild von ihr gehabt zu haben, doch Octavia kann nicht glauben, dass es nichts in ihm ausgelöst habe, dass sie ihn töten wollte. Kenji betont, dass daraus auch Positives erwachsen sei, denn sie habe nicht ihn, sondern das Trugbild in ihm getötet, und er fragt sie, ob er ihrer Ansicht nach jetzt wütend oder verletzt sein solle. Octavia erklärt ihm, dass sie tatsächlich eher so etwas erwartet habe, da sie wirklich ihn töten wollte und kein Trugbild, und Kenji gesteht, dass es ihn doch schockiert habe. Octavia rät ihm, seinen Gefühle gegenüber ehrlich zu sein und nicht zu versuchen, über den Dingen zu stehen, denn auch Ignus glaubte, er habe seine Menschlichkeit überwunden und schließlich wurde ihm genau dies zum Verhängnis. Octavia will wissen, ob es ein Echo in ihm hinterlassen habe, und Kenji fragt sie daraufhin, ob sie so etwas wieder tun würde. Er habe sie in der Metamorphose voller Selbstsicherheit erlebt und nun sei sie schließlich am Boden zerstört. Doch Octavia gesteht ihm, dass sie umgekehrt empfindet und, als sie die Metamorphose vollzog, voller Angst und Selbstzweifel war, während sie jetzt das Gefühl hat, einen Teil ihrer Selbstsicherheit zurückgewonnen zu haben. Octavia gesteht ihm ausserdem, dass sie sich seit dieser Sache nicht mehr richtig trauen könne, und sie bittet Kenji, ihr seine Gefühle nicht vorzuenthalten, sondern ihr zu sagen, wenn etwas zwischen ihnen stehen sollte. Kenji verspricht ihr dies und Octavia offenbart ihm, dass sie tatsächlich dachte, für Thyrna und ihr Pflichtgefühl zu kämpfen, sich jedoch gründlich geirrt habe und einen unangenehmen Einblick in ihr Seelenleben erhalten habe, bei dem sie wertvolle und unangenehme Wahrheiten über sich erfahren habe. Sie weist Kenji darauf hin, dann man manchmal glaubt, sich besser zu kennen, als man es tatsächlich tut, und Kenji versichert ihr, dass er ihr gegenüber ehrlich sein und seine Gefühle erforschen werde. Octavia solle sich besser überlegen, was sie Augustus sagen wolle, und Kenji bietet ihr dafür seine Hilfe an. Diese lehnt Octavia jedoch ab, denn sie könne das selbst in die Hand nehmen. Dann bittet sie Kenji, dass er Henk zu ihr schicken soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat sich in die Bugspitze zurückgezogen, weil er immer noch den Dämon vor Augen hat, welchen er erklommen hat, und wird dort von Ibendorn aufgesucht. Dieser schlägt vor, am Abend eine kleine Feier mit den Männern zu veranstalten, bei der sie die kürzlich wiederentdeckten paar Weinfässer der Mannschaft überlassen könnten. Es würde sie in ihrer letzten Nacht vor dem endgültigen Aufbruch in den Nebelschlund ablenken und auf andere Gedanken bringen. Henk stimmt der guten Idee zu und verspricht die Teilnahme der Helden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.52''') Kenji sucht nach seinem Gespräch Henk und spricht mit ihm über Octavias nicht vollständig heilbaren Zustand, welchen Henk mit Drogenentzug vergleicht. Kenji fragt Henk, ob er sich selber anlügen würde, da er keine Wut auf Octavia empfinde, doch Henk möchte sich nicht in Kenjis Wahrheit einmischen. Die beiden unterhalten sich darüber, ob Kenji Octavia noch vertrauen könne, und Kenji fragt sich, ob er Octavia überhaupt kenne? Da sie ihm sagte, dass niemand heiliger sein solle, als man ist, überlegt Kenji, ob er vielleicht mal wütend werden solle. Henk wimmelt seine Bedenken daraufhin ab und sagt ihm, dass er einfach kein wütender Mensch sei, worauf Kenji aufhört, über sich selbst nachzudenken. Dann betont Henk das Vertrauen, welches da sein müsse, und erzählt Kenji, dass er sich nach dem Kampf gegen Hazug-Ságok noch immer besudelt fühle und ihm Augustus fehle. Kenji blickt nachdenklich in Richtung Nebelschlund und informiert danach Octavia über die geplante Feier am Abend. Diese ist froh über die Abwechslung und hat in der Zwischenzeit etwas niedergeschrieben. Sie fragt erneut nach Henk, und Kenji informiert ihn. Doch Henk will lieber später mit Octavia reden und bleibt an Deck, während Kenji in die Kapelle geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus erwacht am Nachmittag und bittet Octavia darum, vor der Schlacht ihre Magie im Labor zu testen. Er errichtet einen Schutzkreis um sie und lässt sie Zauber sprechen. Als sie ruhig und stabil zaubert, versichert er ihr, dass sie die Kontrolle zurückhabe, sich jedoch vor den Gefühlen hüten solle, die ihre Magie ins Chaos stürzen. Er erinnert sie daran, dass sie vermutlich auf Sabaoth Immortalis treffen und dies ihre größte Prüfung werde, da sie die Kontrolle bewahren und ihre Pflicht als Gesandte des Drachen über ihren Drang nach Rache stellen müsse. Iustus gibt zu bedenken, dass Octavia sich vermutlich bei einer weiteren Metamorphose nicht mehr wiederfinden könne und daher besonders vorsichtig sein müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia entschuldigt sich bei Iustus, dass sie häufig so eine Zumutung gewesen ist, und bedankt sich bei ihm für seine Ehrlichkeit, da er ihr immer gesagt hat, was er von ihr halte, auch wenn dies manchmal sehr negativ war. Iustus hat zugegeben, dass er sie manchmal für ihre Fähigkeiten beneidet und sie ebenfalls als wertvollen Freund betrachtet. Octavia bittet Iustus, mit ihr gemeinsam den Göttern und Vorvätern ein Schwuropfer zu erbringen, was dieser gerne zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach sucht sie Henk, Kenji und Wigo auf und lädt sie ein, als Zeugen dem Ritual beizuwohnen. Sie erinnert Henk an die Gouverneurstochter und erzählt ihm von ihren Vertrauensproblemen. Sie bittet ihn, mit ihr zu reden, falls er ein ähnliches Problem mit ihr haben sollte. Henk verspricht ihr, mit ihr zu sprechen, doch es habe noch etwas Zeit. Henk habe das Vertrauen, dass sie alles tun würde, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen und will ihr später von seiner Perspektive erzählen. Zuvor brauche er noch etwas Ruhe, da er sich von den Eindrücken des Dämons erholen müsse. Schließlich wolle er eine gute Figur machen, da alle zu ihm aufsehen würden. Da Octavia die ganze Sache ziemlich peinlich war, erzählt Henk ihr von seinem Vergleich mit dem Drogenentzug und warnt sie davor, dass die Schwarzmagier diese Schwäche bei ihr ausnutzen werden. Auch Kenji und Wigo wollen gerne am Ritual teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Sonnenuntergang und dem Beginn der Mannschaftsfeier geht Octavia mit Iustus und den Zeugen in die Bugspitze zur Opferschale mit der Kaiserstatue und  führt mit Iustus das [[Thyrner#Typisches Opferritual|Schwuropfer]] durch. Sie schwört, all ihre Bestrebungen in den Dienst des Kaisers zu stellen und sagt sich von ihren selbstsüchtigen und maßlosen Leidenschaften los. Sie bittet die Götter, sie vor Kontrollverlust durch Unbeherrschtheit oder Zorn zu bewahren, und will bestraft werden, wenn sie ihren Schwur bricht, indem sie ihr Amt als Gesandte des Drachen mit allen Privilegien aufgebe, damit sie nicht in ihrem Wahn missbraucht würden. Iustus als Zeuge des Schwurs steht nun in der Verantwortung, sie davon zu entbinden, sobald sie der Versuchung erliegen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Rituals haben sich die Männer an Deck eingefunden und Roana hat auf ein paar Tischen ein Festmahl vorbereitet. Es gibt Kartoffeln und Trockenwurst aus Lyo, Lembas, Früchte und elementares Wasser von den Elben, Wein aus Perlheim und einige Matrosen braten Stockfisch. Die Helden drehen ihre Runde und sprechen nacheinander mit allen Männern. Iustus unterhält sich mit Ferolax und Ibendorn spricht mit den Offizieren über die Gründung der Seelöwen und ihren Stolz, in die Fußstapfen des Grafen Dogerian zu treten. Wigo brät Stockfisch mit Sturmfels und Armiger und erzählt von seinem Kampf gegen Hazug-Ságok. Koyner spricht mit den Helden über die [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und Turmen bedankt sich, dass sie ihm vergeben haben, als er die ganze Mannschaft in Schwierigkeiten brachte (vgl. [[Kalender#30._Spealis|Episode 21.21/22]]). Der Geweihte Tonnmar lobt den Kerzenhändler Kandler, dass er sich nicht Kaltfisch angeschlossen habe, und versichert ihm, dass Notun ihnen seinen Schutz gewährend werde, da sie ein unmögliches Wagnis eingehen und große Taten vollbringen werden. Die Mannschaft aus Notunum erzählt sich [[Notunum#Gr.C3.BCndungsmythos|die Geschichte um Erian Grünwasser]], um ihre Moral zu stärken, da dieser in der letzten Plage von Notun selbst gerettet wurde. Tranhändler Olvir lässt sich nebenan von Zimmermann Gebbert mit Händen und Füßen ein Würfelspiel zeigen und Abdrushin flirtet gerade mit Roana. Pöttzi taucht auf und fragt Henk, was mit ihm geschehe, wenn das Schiff sinken würde. Dann trinkt er mit Henk und erzählt ihm versaute Witze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich hält der neue Kapitän von Lachs eine Ansprache, in der er alle überlebenden Matrosen -außer denjenigen aus Notunum - zu Ehrenmitgliedern im Bund der Kösliner Seelöwen ernennt und ihnen ein Matrosenhalstuch in den kösliner Farben überreicht. Danach ehrt er die Gefährten der Drachenträne und verleiht Octavia, Kenji und Henk den goldenen Seelöwen, die höchste Auszeichnung des Bundes. Danach wird der Gefallenen gedacht und die Namen genannt und Kaptän von Lachs bittet Kenji, mit einigen Männern in der Kapelle eine Lichterandacht abzuhalten und dazu einleitend ein paar Worte aus dem [[Kirche der Passionen#Das_.E2.80.9ELuach.E2.80.9C_als Grundlage der Lehren|Luach]] zu lesen und [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Passionen|das große Passionengebet]] zu sprechen. Die Männer wünschen sich, die [[Die Verkündigung des Baselian#Die Offenbarung der Passionen|Offenbarung der Passionen]] zu hören. Im stillen Gebet bittet Kenji darum, die Bitte von Octavia ergründen zu können. Während Kenji mit dem Ritual der Kirche der Passionen beschäftigt ist, lauschen Octavia und Henk ganz in der Tradition [[Der_Alte_Weg|des Alten Weges]] den Geschichten der Notunumer Matrosen und Henk erzählt die Geschichte vom Norden und der Erschaffung der Drachenträne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht legen sich alle schlafen und die Helden träumen in der Nacht von den Erinnerungen, welche Uselias bereits mit ihnen geteilt hat. Dann erfahren sie durch eine neue Vision von [[Drachenträne#Uselias_und_Sereg_.2824..2F25._Sideon_351_JF.29|Uselias Gespräch mit Sereg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen werde alle durch die Schiffsglocke zwei Stunden vor Sonnenaufgang geweckt und die Helden tauschen sich über die Vision aus. Octavia vergleicht Seregs Metamorphose in Wasser mit ihrem Erlebnis und Kenji ist beeindruckt von der Größe der Bartha-Bucht und den Konsequenzen von Seregs Taten. Henk macht den Plan, Sereg den Spiegel des Sonnengottes vorzuhalten, und sie beschließen, einen Elben als Ersatz für Augustus mit in den Nebelschlund zu nehmen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebelschlund-Karte.png|miniatur|rechts|Gwaerenors Karte vom Nebelschlund und von L'yreh]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.53''') Die Schiffsglocke kündigt das Erscheinen der Elben an und die Helden gehen an Deck, um sie zu empfangen. Es sind zwei Elbenboote, eines mit Einhorn- und eines mit Greifensteven, welche sich elegant nähern und das Einhornboot geht längsseits. Kenji hat den goldenen Greifen auf seinen Stab montiert und die Männer blicken ganz ehrfürchtig, als die Elben an Bord kommen. Mit Gwaerenor besprechen die Helden in der Offiziersmesse mit den Offizieren, Iustus und Ferolax den Plan und der Hüter weist alle daraufhin, dass sie sich auf Seeschlangen und Diener der [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] einstellen müssen, bevor sie ihren Zielort erreichen, an dem die Helden dann das Tauchboot nehmen und nach L’yreh hinabtauchen müssen. Gwaerenor übergibt ihnen eine Karte, auf der ein möglicher Zugang zu dem unterirdischen Tunneln verzeichnet ist und die Helden sehen in einer [[Drachenträne#Uselias_Erinnerung_an_L.E2.80.99yreh_.2825._Sideon_351_JF.29|Vision von Uselias]] das alte L'yreh. Die Helden überlegen, wen sie als vierten Mann mitnehmen sollten, und Octavia zeigt Gwaerenor das elbische Amulett aus Kaltfischs Schatz, welches dieser als ein Artefakt gegen Gedankenkontrolle identifiziert. Henk und die anderen sprechen mit Obermaat Donnerbacher, welcher sich bereiterklärt, sie zu begleiten, wofür er ein elbisches Schwert bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor das Schiff ablegt, ruft der Geweihte Tonnmar mit einem [[Notun#Anrufung_Notuns|Weinopfer Notun]] an und bittet ihn um Standhaftigkeit des Schiffes und Sieg, Frieden und untadeliges Glück. Das Schiff scheint durch leises Knarzen eine Antwort zu raunen und die Männer aus Notunum rufen „Heil dir, Notun!“. Als die Fahrt dann losgeht, weist Kenji mit Ferolax den Obermaat in die Bedienung des Tauchbootes ein, während Henk mit Octavia spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt Octavia nach ihrem Entzug, welchen er mit einem inneren Dämon verglich, den man im Zaum halten müsse, und er bestätigt ihr aus eigener Erfahrung, dass man ihn nie mehr loswerde. Octavia gesteht ihm, dass sie das Verlangen schon vorher hatte, es aber noch nie so schlimm war. Es sei nicht nur die Sucht, sondern auch ein persönliches Interesse an Ignus gewesen, denn bei ihm schien alles immer so einfach zu sein. Dann fragt Henk Octavia unvermittelt, warum sie hier sei, wobei sie darüber nicht lange nachdenken solle. Octavia gesteht ihm, dass sie genau das zurzeit ergründe, und sie ursprünglich wegen Sabaoth hier sei. Sie habe mit dem Tod ihrer Familie nie abgeschlossen und diese Gefühle nie zugelassen, so seien sie gewachsen wie ein Dämon. Dann möchte Henk wissen, warum Octavia mit ihm sprechen wolle, wie Kenji ihm ausgerichtet hat. Octavia erinnert Henk daran, dass die Drachenträne zu zerbrechen drohte, als er sich in Freywall abgewandt habe (vgl. [[Drachenträne#Octavias_Vision_.2820._Celestalis_351_JF.29|Octavias Vision]]), und, da sie so etwas nicht noch einmal riskieren wolle, bietet sie den beiden die Chance an, sich auszusprechen, damit die fehlende Kommunikation nicht wieder zum Problem werde. Sie gesteht Henk, dass es ihr immer noch sehr zu schaffen macht, dass sie Kenji töten wollte, und Octavia fragt sich, wie es dazu kommen konnte. Sie zieht das Fazit, dass sie alle viel ehrlicher und offener sein sollten, und Henk fühlt sich an die Direktheit der Steppenorks erinnert, bei denen man auch immer wisse, woran man sei. Henk erklärt ihr, dass er mit Maldoror ähnliche Erfahrungen gemacht habe, wie sie, und daher wisse, wie das ist. Henk gesteht ihr, dass [[Henks_Taverne#Henks_Adarian-Sichtungen|Marledigmas Einfluss]] auf ihn stark gewirkt habe, und er wisse, dass Octavia mit Ignus zu mächtig für ihre Beeinflussung waren. Er offenbart ihr, dass er einige Gespräche von ihr und Ignus mitbekommen habe, bei denen sie eher abfällig über Menschlichkeit geredet habe. Henk wisse, dass Octavia zu nichts getrieben wurde und alles selbst entschieden habe, und Octavia gesteht ihm, dass Ignus in Dogeons Zuflucht nur ihr Komplize war (vgl. [[Kalender#17._Sideon|Episode 21.40]]). Henk unterstellt Octavia, dass sie immer gedacht habe, etwas Besseres zu sein als andere, und jetzt wie alle anderen ihre Versuchung gehabt habe. Bei ihm sei es Maldoror gewesen, bei Kenji der schwarze Mystiker und bei Octavia die Macht, endlich einmal auszubrechen. Henk betont, dass Octavia nicht besser sei als andere, und dass das in Ordnung sei. Octavia erzählt Henk von ihrer Angst, dass er ihr nicht mehr vertraue, und Henk führt ihr vor Augen, dass sie nun viel menschlicher geworden sei und er endlich wieder auf Augenhöhe mit ihr reden könne. Wie sie mit der Sache umgehe, habe seinen Respekt verdient. Henk erzählt Octavia, dass, als Maldoror in ihm war, es trotzdem alles seine Entscheidungen gewesen waren. Henk ist überzeugt, dass ihre gemeinsame Geschichte für alle einen Sturz beinhalte, und dass dieser nun bei Octavia gekommen sei. Er sei mit ihr jetzt aber mehr im Reinen und von nun an müsse sie mit ihrer dunklen Seite leben. Zwischendurch wäre Henk wütend auf Octavia gewesen, denn sie habe Wahnsinniges geredet und dabei habe er ihre Lust in den Augen gesehen. Er wirft ihr vor, den leichtesten Weg gewählt zu haben und muss Octavia versprechen, in Zukunft mehr mit ihr zu reden, wenn sie sich seltsam verhalte. Denn sie dachte, sie hätte alles unter Kontrolle gehabt und es habe sich auch so gut angefühlt. Ignus habe gedacht, er stünde über dem Menschsein, doch er hat Triebe wie alle anderen auch. Henk erklärte Octavia, dass er ihr keine Absolution geben könne und sie sich damit selbst auseinandersetzen müsse, jedoch nicht in Selbstmitleid verfallen solle, und Octavia wies ihn darauf hin, dass sie deshalb den Schwur geleistet habe. Ihr Grund für die Reise sei die Rache an Sabaoth Immortalis, und Henk gestand ihr, dass er es eigentlich für geliebte Viola tue. Henk resümiert, dass die Geschichten von ihnen als große Helden berichten würden, doch sie wüssten, wie es wirklich war. Dann entschuldigt er sich, dass er Octavia „Hure“ genannt habe, doch diese offenbart ihm, dass es verhindert habe, dass die Metamorphose schon früher stattfand. Henk erklärt Octavia noch, dass er mit dem Gespräch so lange gewartet habe, weil er sich erstmal beruhigen wollt, um konstruktiv mit ihr zu sprechen. Er habe große Trauer bei der Zerstörung von Dogeons Zuflucht empfunden und wollte sie schon umbringen, nur um sie zu stoppen. Er gesteht ihr, dass sie jetzt eine andere für ihn sei, doch dass dies nicht nur schlecht wäre. Schließlich wisse er jetzt, wann er ihr weniger vertrauen sollte, und verspricht zu helfen, wenn es wieder passieren sollte. Octavia bittet ihn, sie nicht zu schonen und sie dann ruhig anzuschreien, denn sie versuche, aus ihren Fehlern zu lernen. Henk verspricht ihr, ihr in den Arsch zu treten, wenn sie das nicht täte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Ankunft am Nebelschlund beschäftigt sich Octavia noch mit Konzentrationsübungen, und Henk geht an Deck und erzählt Kenji von dem Gespräch. Henks Fazit ist, dass sie nie wieder nicht mit den anderen reden werden, und Kenji fügt hinzu, dass die Schwarzmagier im Nachteil wären, da Henk, Octavia und er jetzt über ihre Schwächen bewusst wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag ist der Nebelschlund am Horizont auszumachen, denn die Baiula Spei steuert auf eine große, dichte Nebelwand zu, von der sich eine große Nebelschwade löst und auf das Schiff zuschwebt. Im Nebel werden Gestalten sichtbar und einige Männer werden von gequälten Elbengeistern heimgesucht. Kenji kann die Geister mit seinem Licht gut vertreiben, teilweise erlöst er sie sogar. Auch Tonnmar und Abdrushin helfen, die Männer zu beschützen, bis Luftgeister den Nebel verweht haben und die Geister mit ihm verschwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich fährt die Baiula Spei in die Nebelwand hinein und das Positionsfeuer am Bug beginnt so hell zu leuchten, wie niemals zuvor, was für Octavia ein Zeichen der Gunst ihrer Heimat ist. Kenji geht dabei durch die Reihen der Männer, ermutigt sie und im Chor sprechen sie das [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Passionen|Passionengebet]]. Im Inneren ist es plötzlich sehr dunkel und der Nebel hat eine erstickende Dichte, die allen den Atem stocken und eine Gänsehaut bedrohlich den Rücken hochsteigen lässt. Die Baiula Spei befindet sich in einem abyssischen Kraftfeld, wodurch Kenji von Übelkeit und Abscheu ergriffen wird. Die Elbengeister scheuen das Positionsfeuer und Windgeister vertreiben um den Schiffen den Nebel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Seeschlange.png|miniatur|Eine Seeschlange mit Transportkabine]]&lt;br /&gt;
Etwas großes wird im Wasser gesichtet, was zielgerade auf die Baiula Spei zukommt. Eine Seeschlange nähert sich und Iustus fängt ihren Angriff mit einem Schild ab. Die sich entfernende Seeschlange wird mit den Kanonen beschossen, doch dann entdecken die Männer einiger Wasserghule, die aus dem Wasser auftauchen. Es werden immer mehr und sie beginnen, am Rumpf emporzuklettern. Die Matrosen hindern sie zunächst daran, an Bord zu kommen, doch es sind einfach zu viele. Von beiden Elbenbooten werden die Wasserghule mit Pfeilen beschossen, doch es gelangen immer noch etliche an Deck und versuchen, den [[Natator aeris]] zu zerstören. Baas, Turmen und Koyner verlieren ihr Leben, doch der Natator wurde beschützt und die Wasserghule bezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Geister kommen am Positionslicht vorbei und plagen [[Roana Dernheim|Roana]] in der Küche, so dass Kenji ihr zur Hilfe eilt. Die Schiffe verlangsamen ihre Fahrt, denn der Nebel vor ihnen wird grün durch den Zauber des Nekromanten. Während die Männer bereits das Schlimmste erwarten, stürzen sich die Luftelementare in den Nebel, bilden einen großen Wirbel und lösen den Nebel langsam auf, jedoch nicht ohne dabei selbst ihre Struktur zu verlieren. Die Salzmähre wird gesichtet und Henk entdeckt, dass der Steuermann ein untoter Pirat ist, bevor das Schiff sich wieder im Nebel versteckt. Das Greifenschiff der Elben mit Cirdan nimmt sofort die Verfolgung auf, während das Einhornschiff mit Gwaerenor bei der langsameren Baiula Spei bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seegang nimmt zu und plötzlich erschüttert ein unerwarteter gewaltiger Stoß das ganze Schiff. Und ein lautes Knacken ist zu hören. Im Wasser wird ein untoter Darlig-Wal von gut 20 Schritt Länge ausgemacht, welcher mit einem nekromantischen Zauber mit der Salzmähre verbunden ist und anscheinend von [[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Krakenmaul-Merl]] gelenkt wird. Dank Iustus Schild kann ein weiterer schwerer Angriff abgewehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Walangriffe melden die Matrosen, dass weitere Wasserghule aufgetaucht sind und aufs Schiff klettern. Bei der folgenden Verteidigung des Natator aeris lassen Starkentrutz, Armiger, Halbach und Al’Fessir ihr Leben, und das Schiff wird abermals von dem untoten Wal gerammt, so dass ein lautes Knacken zu hören ist. Die Schüsse der Feuerkanone reißen ein Loch in den Wal, so dass der nächste Angriff abgelenkt wird, aber aufhalten lässt sich der Wal dadurch nicht. Iustus erkennt, dass dies nur durch das Ausschalten des untoten Piraten oder durch Tötung des Nekromanten möglich ist. Cirdan und das Greifenschiff werden durch geschickte Manöver auf Abstand gehalten und stecken einen Kanonentreffer ein. Auf ihnen liegt die Hoffnung, Merl zu bekämpfen und den Wal auszuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Wasserghule entern die Baiula Spei und Grauwasser, Skip, Donnerbacher, Leif und Ole verlieren ihr Leben bei der Verteidigung. Sogar Roana wird weggeschleppt und Henk und Kenji können es trotz größter Anstrengung nicht verhindern. Als ein Wasserghul das Positionslicht zerschlägt und der helle Schein erlischt, kehren die Geister zurück und terrorisieren die mit den Wasserghulen kämpfenden Matrosen. Kenji wird zu Iustus geschickt, um ihn vor den Geistern zu schützen, damit der Schild einsatzbereit bleibt. Als er das Unterdeck verlassen hat, wird Henk gleich von mehreren Geistern angegriffen und verliert bei der Übermacht die Kontrolle. Er droht zu ertrinken, doch Pöttzi rettet ihn und zieht die Geister auf sich, was ihn sein Leben kostet. Kenji befreit den unter einem Schild kauernden Iustus von drei Geistern und die Baiula Spei wird erneut von dem Wal getroffen. Ein starker Ruck mit verdächtigem Knacken deutet auf ein leck hin, was durch Gebbert auch bestätigt wird, welcher unter Deck schon kräftig mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigt ist. Die Sklaven haben mittlerweile den Kran des Tauchbootes beschädigt, konnten es selbst aber nicht anrühren. &lt;br /&gt;
[[Datei:Salzmähre.png|miniatur|rechts|Die Salzmähre]]&lt;br /&gt;
Kanonenschüsse von der Salzmähren lenken die Aufmerksamkeit auf das Greifenschiff, welches gerade durch einen Volltreffen sinkt. Die Lage wirkt absolut hoffnungslos, als plötzlich über der Salzmähre die Wolkendecke durch eine goldene Lichtkugel durchbrochen wird, welche von einem geflügelten Wesen ausgeht. Dieses umkreist die Salzmähre und fliegt dann direkt zur Baiula Spei und vertreibt durch sein strahlendes Licht die Geister. Es handelt sich um einen streitrossgroßen Schwan, auf dem Augustus reitet. Iustus ruft ihm zu, dass er den Nekromanten ausschalten muss, und der Schwan landet kurz auf dem Oberdeck, um Henk aufzufordern, mitzukommen.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Henk und Augustus zur Salzmähre fliegen und dort nach dem Nekromanten Heriotza suchen, wird die Baiula Spei von einem Gesichtslosen aufgesucht, welcher einige Matrosen dazu anstiftet, die Schildvorrichtungen von Iustus zu entfernen, welche es ermöglichen, den Schild um das ganze Schiff auszudehnen. Zwar gelingt es Octavia mit mehreren Feuerpfeilen, den Gesichtslosen zu töten, doch seine Befehle werden noch ausgeführt. Ein weiterer Aufprall bricht den rechten, hinteren Rumpf an und das Schiff bekommt Schlagseite. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Augustus&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Augustus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk schleicht unter Deck, während Augustus dafür sorgt, dass er nicht von Untoten belästigt wird. Henk findet Heriotza gemeinsam mit einem Gesichtslosen, wie sie eine Beschwörung vorbereiten. Er öffnet leise die Tür, schleicht sich unbemerkt an und meuchelt Heriotza mit einem gekonnten Kehlschnitt. Dank der Überraschung erwischt Henk den Gesichtslosen, bevor dieser seinen Gedankenkontrollzauber sprechen kann, mit einem äußerst schweren Schlag in die Lenden, welcher von einer heftigen Feuerentladung begleitet wird. Henks zweiter Schlag schaltet den Gesichtslosen aus und Augustus ruft Hank nach oben, wo bereits alle Untoten in sich zusammengefallen waren, seitdem der Nekromant ausgeschaltet war. Der Schwan holt beide ab und fliegt zur Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Lage auf der Baiula Spei wird immer brenzliger, da das Schiff sich vorne immer weiter aufstellt. Iustus ist zum Natator gekommen und kämpft mit dem Kurzschwert. Die Wellen schwappen immer höher und einige Wasserghule werden von Bord gespült. Dann ertönt das Signal der Elben, das der Tauchpunkt erreicht ist. Das Deck ist teilweise überflutet und einige Männer versuchen zum Elbenschiff zu schwimmen. Als der Wal ein weiteres Mal auf die Baiula Spei zurast, begeben sich Kenji und Octavia ins Tauchboot. Ferolax und Wigo ziehen sich auf den erhöhten Bug zurück, doch Iustus und Olvir verteidigen weiter das Tauchboot. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwan kehrt zurück und setzt Augustus und Henk direkt am Tauchboot ab. Nachdem sie eingestiegen sind, sehen sie, wie Iustus und Olvir von einer Welle erwischt werden und dann nicht mehr zu sehen sind. Die Baiula Spei bricht auseinander und sinkt in die Tiefe, doch Henk gelingt es, mit dem Natator vom sinkenden Wrack wegzukommen und geschickt einigen Trümmern auszuweichen. In ihrer Trauer über den Abschied bemerken die Helden Wasserghule, die aus unterschiedlichen Richtungen auf den Natator zusteuern und den Weg abschneiden wollen. Henk entkommt ihnen mit dem Ausweichschub des Turbos und lenkt das Tauchboot so, dass es nicht in den riesigen Wasserwirbel gerät, welcher es wieder an die Wasseroberfläche getrieben hätte. Eine Seeschlange versucht sie zu rammen, doch Henk weicht mit dem Turbo geschickt aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas tiefer ist ein grüner Schimmer zu bemerken und auch das Ziggurat ist auszumachen, welches noch nicht sehr verfallen aussieht. Bei einem weiteren Angriff einer Seeschlange fällt auf, dass diese von einer anderen Seeschlange angegriffen wird, als würden sie um das Tauchboot streiten. Henk kann mit dem Turbo entkommen, bevor das Tauchboot von einem Seeschlangenschwanz erfasst werden kann. Es erfolgt nun ein Angriff von zwei Seiten und Henk muss erneut den Turbo aktivieren, um nicht getroffen zu werden. Diesmal muss er dennoch Schaden einstecken und die Außenhülle des Natator wird beschädigt. Wie sich herausstellt, ist die Vorrichtungen für die Blitze beschädigt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tauchboot nähert sich bereits dem Höhleneingang des Ziels, als sie bemerken, dass weitere Wasserghule vor dem Eingang abgesezt wurden und ihnen den Weg hinein versperren. Henk beschließt, mit dem Turbo durch sie durchzubrechen und es gelingt ihm, den Natator in den Höhleneingang zu steuern. Allerdings haben sich etliche Wasserghule festgehalten und versuchen nun, die Luken des Tauchbootes von außen zu öffnen. Hilflos muss die Besatzung zusehen, wie Wasser eindringt und die Kabine zu überfluten beginnt, wodurch die Helden das Bewusstsein verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Sideon ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Im Nebelschlund|KAPITEL 22]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kerkerzelle.png|miniatur|rechts|Die Kerkerzelle, in der die Helden erwachen]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.01''') [[Augustus Octavius|Augustus]], [[Henk Hjaldinger|Henk]] und [[Kenjiro Asai|Kenji]] erwachen nur mit Unterwäsche bekleidet und husten Salzwasser aus ihren Lungen. Sie haben kleine Quallen neben sich liegen und befinden sich in einem kleinen Höhlenraum, welcher durch rote Gitterstäbe, welche aus demselben seltsamen Material wie Iobis Artefakt bestehen, von einem Vorraum, der von grün brennenden Feuerschalen erhellt wird, abgetrennt ist. Alle leiden unter großem Durst und suchen vergeblich nach [[Octavia]], wobei sie entdecken, dass ein weiterer Gefangener sich anscheinend in einer angrenzenden Zelle befindet. Im Vorraum steht eine Art Tisch, auf dem ein Gefangener festgeschnallt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, einen Ausbruchsversuch zu starten. Da die Tür mit einem magischen Schloss verriegelt ist, versucht Augustus, eine Schwachstelle im Gitter zu entdecken. Ein [[Loigg'Il#Namen|Wasserghul]] bringt abgestandenes Trinkwasser und Henk weist Augustus auf den einzelnen Stab unten links hin. Abwechselnd schlagen sie mit einem harten Stein auf den Felsen der Wand oberhalb des Stabes und zertrümmern langsam Stückchen für Stückchen unter ausdauerverzehrender Arbeit. Während der Zeit erzählen Henk und Kenji von ihren Erlebnissen und Octavias Begegnung mit Ignus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie unterbrechen ihre Arbeit, als zwei neue Gefangene mit Säcken über den Köpfen von Wasserghule gebracht werden und ein [[Loigg'Il|Gesichtsloser]] deren Kleidung hinter einer Tür, hinter der man auch Kenjis Stab und Hanks Säbel ausmachen kann, verstaut und den Schlüssel zur Kammer wieder an sich nimmt. Unterdessen wird die weibliche Gefangene in eine Zelle geworfen, während der männliche Gefangene auf den Tisch geschnallt wird. Der Sack wird ihm vom Kopf genommen, er wird unsanft durch einen Wasserghul geweckt und hustet Salzwasser aus. Ein zweiter Geschichtsloser richtet ein rotes Artefakt, welches starke Ähnlichkeit mit dem von Iobis hat, auf ihn und der Mann hält plötzlich ganz still, so dass ihm ein Wasserghul einen kleinen Wurm in den Gehörgang stecken kann. Nachdem Blut aus dem Ohr rinnt, verliert der Mann das Bewusstsein, woraufhin die Gesichtslosen mit ihren Wasserghulen sich entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nehmen die harte Arbeit des Zertrümmerns wieder auf und Augustus erzählt ihnen von seinem [[Augustus_Octavius#Augustus_Abenteuer_f.C3.BCr_Lumenisa_.2811._.E2.80.93_25._Sideon_351_JF.29|Abenteuer]], wie er mit Hilfe von Lorns Horn der Nixe [[Lumenisa]] ihre alte Elbengestalt zurückgeben konnte. Dann kehren die Wasserghule zurück und die Arbeit muss erneut unterbrochen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gefangene wird durch Schläge geweckt und ein Gesichtsloser stellt sich über ihn und starrt ihn einige Zeit an, wobei sich die Farben und Muster auf seiner Haut verändern und bizarre Muster annehmen. Der Gefangene schreit laut auf und ruft immer wieder: „''Nein, nein, nein!''“ und spuckt dem Geschichtslosen schließlich ins Gesicht und murmelt etwas. Er wird sofort bewusstlos geschlagen und der Gesichtslose begibt sich hinter ihn und breitet seine Tentakeln über seinen Kopf aus. Er gluckert bösartig und öffnet seinen mit spitzen Zahnreihen umrundeten Mund, um dann blitzschnell mit den Tentakeln den Kopf des Mannes zu umschließen und mit einem lauten Knacken seinen Schädel zu knacken und das Gehirn zu schlürfen. Dann wendet er sich mit bluttriefenden Tentakeln den Helden zu und fokussiert sie nacheinander mit seinen grauenhaften Glubschaugen, während er das rote Artefakt in die Höhe hält. Augustus, Henk und Kenji treten daraufhin marionettengleich näher an das Gitter heran und der Gesichtslose verändert erneut die Farben und Muster seiner Haut. Die Helden hören ein schmerzhaftes kreischendes Geräusch und Augustus wird speiübel. Dann hört der schrille Ton in ihrem Schädel wieder auf und die Kontrolle über ihre Körper kehrt zurück. Der Geschichtslose fixiert sie noch einige Zeit und gibt dann den Wasserghulen ein Zeichen, den Leichnam vom Tisch zu nehmen und zu entsorgen, wobei man deutlich ein großes Loch im Hinterkopf zu erkennen ist. Dann deutet er auf die Helden und die Wasserghule stellen ein kleines Gefäß auf den Tisch, aus dem sie zuvor den zappelnden Wurm für das Ohr des Gefangenen genommen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle gegangen sind, bricht Augustus das letzte Stück Felsen weg und entfernt den roten Stab. Henk schlüpft als erstes hindurch und hilft dann Augustus. Die beiden sichern den Vorraum, während Kenji allein durch die Öffnung kriechen muss. Kaum sind alle befreit, hören sie Schritte und bemerken einen Wasserghul, der sich mit einem Krug Wasser nähert. Augustus lauert ihm auf und greift nach dem Krug, bevor er ihm mit der roten Stange den Schädel einschlägt. Bei ihm finden die Helden einen Zellenschlüssel und ein langes Messer, welches Augustus an sich nimmt und Henk dafür die rote Stange gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie untersuchen zunächst die eingesperrte Frau und nehmen ihr den Sack vom Kopf und den Knebel heraus. Sie hat viele blaue Flecken und stellt sich als Lady Arlena, Tochter des Grafen von Tressburg, vor. Anschließend wird die andere Zelle untersucht und darin ein Gesichtsloser mit einem Sack über dem Kopf aufgefunden. Kenji möchte mit ihm reden, da er eine zweite Fraktion innerhalb der Gesichtslosen annimmt, und Augustus stimmt dem unter der Bedingung zu, dass er hinter dem Gefangenen bleibe und ihm sofort die Kehle durchschneide, wenn er mit seinen Gedankentricks anfinge. Währenddessen läuft die Lady recht forsch im Vorraum herum und will sich sogar schon durch den Gang hinauswagen. Henk hält sie zurück und Augustus macht sie darauf aufmerksam, dass sie entweder still hier warten oder aber auch wieder zurück in ihre Zelle könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus stützt den Gesichtslosen und zieht ihm den Sack vom Kopf, so dass Kenji mit ihm reden kann. Doch der Gefangene ist halbtot und hat etwas Rotes in seinem Schädel stecken. Er gurgelt nur noch apathisch und, als Augustus das Artefakt aus seiner Stirn entfernt, sackt er tot zusammen. Die Helden beschließen, nach dem Schlüssel für die Kammer zu suchen, in der ihre Sachen aufbewahrt werden. Dazu müssen sie den richtigen Gesichtslosen finden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rebellenlager.png|300px|miniatur|rechts|Das Rebellenlager]]&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Lady Arlena untersuchen die Helden nun die Gänge und müssen einige Wasserghule ausschalten. Neben weiteren Gefangenen entdecken sie einen Raum mit brackigem Trinkwasser, mit dem sie ihren Durst löschen. Schließlich entdecken sie den Gesichtslosen mit dem Schlüssel und Henk greift ihn aus dem Hinterhalt an und schlägt ihn mit dem roten Stab. Der Gesichtslose stößt einen lauten Todesschrei aus und alarmiert damit die Wasserghule. Die Helden fliehen so schnell es geht zurück zu ihrer Zelle, doch ihnen wird der Weg abgeschnitten und sie müssen kämpfen. Lady Arlena wird verletzt und Kenji verteidigt sie gegen einen Wasserghul. Augustus will sie aufnehmen und tragen, doch sie greift ihm auf die Brust und unter Eiseskälte zieht sich seine Brust zusammen. Augustus schlägt ihrer Hand weg und bemerkt ihren aggressiven Gesichtsausdruck, als sie versucht, erneut nach ihm zu greifen. Als er sie wegstößt, weist sie die Helden darauf hin, dass Octavia gerade gefoltert würde und nicht mehr lange zu leben habe. Dann lacht sie und versucht erneut, Augustus zu erreichen, welcher sie einfach liegenlässt und die anderen zur Eile ermahnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat bei seinem Kampf bemerkt, dass ihnen anscheinend einige Wesen zuvorgekommen sind und die Zellen schneller erreichen. Als die Helden dort ankommen, bemerken sie vier Wasserghule, welche bereits auf sie warten. Als Augustus und Henk auf sie losstürmen, bemerken sie, dass noch drei Gesichtslose hinter der Ecke warten und bereits Zauber vorbereitet haben, mit denen sie den Willen der Helden unterwerfen und sie bewusstlos schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erwachen in ihrer Zelle und bemerken ein lautes Pfeifen in ihrem linken Ohr. Das eigenartige Gefühl stammt von einem Fremdkörper, welcher ihnen ins Ohr gesteckt wurde, weshalb auch Blut herausläuft. Dann hören sie in ihrem Kopf den Befehl, zuzuhören, und der Gesichtslose mit einem roten Artefakt auf der Stirn spricht telepatisch zu ihnen. Er weist sie darauf hin, dass sie nur noch leben, weil sie der Feind ihres Feindes seien. Die Schergen des Xul hätten sein Volk unterwandert und strebten die Macht in L’yreh an. Daher habe er sich von seinen Artgenossen abgespalten und werde sein Volk auf eigene Faust retten. Die Helden hätten die Wahl, entweder als willenlose Sklaven zu dienen oder sie freiwillig zu unterstützen, indem sie behalten, was die Menschen „Einzigartigkeit“ nennen würden. Alle drei signalisieren die freiwillige Kooperation und es wurde ihnen ihre Kleidung wiedergegeben. Der Gesichtslose werde sich bei ihnen melden, wenn das genaue Vorgehen besprochen sei, und verlässt mit den anderen den Vorraum, so dass die Helden allein zurückbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.02''') Die Helden unterhalten sich noch etwas und Augustus will von Kenji wissen, wie Octavia damit umgeht, dass sie Kenji töten wollte. Als Henk und Kenji berichten, dass sie sehr darunter leidet, erzählt er den beiden, dass es schon immer Octavias größte Angst war, jemanden, der ihr nahesteht, mit ihrem Feuer zu verletzen. Außerdem will Augustus etwas darüber erfahren, wie es zu Octavias Trennung von Ignus kam. Als er erfährt, dass Ignus nicht bei Octavias Plänen einverstanden war, wundert er sich gar nicht, da sie schon früher einen Dickkopf hatte. Dann legen sie sich schlafen, da sie nicht wissen, wann sie abgeholt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann werden sie von drei [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und sechs Sklaven geweckt und bekommen wieder lebenden Fisch und frische Muscheln zu essen, dazu das muffige Wasser. Sie erhalten den telepathischen Befehl, den Gesichtslosen zu folgen, bekommen einen Fischlederbeutel mit etwas fauligem Proviant und werden zu einer Anlegestelle geführt, an der bereits eine große Seeschlange mit einer Kabine auf dem Rücken wartet. Sie erfahren, dass sie zum Ausgangspunkt ihres Auftrags gebracht würden und sie sich von dort aus dann in das Gebiet der Gesichtslosen durchschlagen müssen. Dort erwarte sie ein Verbündeter, welcher ihnen weitere Befehle gebe. Die Helden sollen in die Kabine steigen und finden dort ihre Waffen wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwas längerer Fahrt, bei der die Helden durchgeschüttelt werden, erreichen sie ihr Ziel und die Tür der Kabine öffnet sich. Sie befinden sich in einem von Blasentang überwucherten Tunnel und müssen sich teilweise einen Weg freischlagen. Sie folgen diesem rutschigen und feuchten Gang gute zwei Stunden, und bei einer kurzen Rast bemerken sie, dass kleine dämonische Krebse im Tang leben, die sie während des Sitzens belagern und unangenehm zwicken, was die Rastzeit deutlich verkürzt und eine Übernachtung unmöglich machen würde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Portal.png|miniatur|links|Das große, geschlossene Portal]]&lt;br /&gt;
Die Helden kamen zu einem großen Tor, welches zu schwer war, um es zu öffnen. Die Architektur erinnert alle ein wenig an [[Luggulabdubur]] und scheint dämonischen Ursprungs zu sein. Sie entdecken über dem Tor ein kleines rundes Fenster und mit Henks Kletterhaken gelingt es ihnen, hindurchzusteigen und sich auf der anderen Seite wieder hinabzulassen. Hinter dem Tor ist alles mit Tang überwuchert und die Helden müssen sich einen Weg hindurchschlagen. So gelangen sie schließlich in einen großen Raum, in dem sie ein verstörendes Steinrelief an der Wand finden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Steinrelief.png|miniatur|rechts|Das Steinrelief in der Folterkammer]]&lt;br /&gt;
Als sie den Raum weiter erkunden, finden sie ein großes, rundes Gitter im Boden, welches wie auf dem Relief aussieht. Das Gitter wirkt rostig und brüchig und drunter ist grünes Brackwasser zu sehen, indem sich eine Vielzahl von Bewegungen tummeln. Als Henk das Gitter betritt, wird er von eisiger Kälte erfasst, die ihm fast den Atem raubt. Beim zweiten Schritt bildet sich über dem Gitter an der Decke weiße Schlieren aus leuchtendem Nebel, welcher sich zahlreichen geisterhaften Gestalten zusammenfügen. Plötzlich stürzt sich ein Elbengeist auf Henk und Kenji gelingt es unter Mühe, ihn mit einem Lichtblitz von dem Geist zu befreien. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Teil 1.png|miniatur|links|Die große Kammer mit dem Gitter]]&lt;br /&gt;
Der Elbengeist wird durch den Lichtblitz aber nicht erlöst, sondern blickt die Helden an und sagt: „''Tulu''“. Dann nähert er sich den Helden und streckt ihnen die Hand entgegen. Kenji nimmt sie und der Geist versucht, in Kenji einzudringen, was dieser vertrauensvoll zulässt, worauf er bewusstlos wird und zu Boden sinkt. Augustus und Henk machen sich schon Sorgen, doch dann kommt Kenji wieder zu sich und erzählt, dass er eine Vision hatte (vgl. [[Kenjis_Tempel#Die_Erinnerung_des_Geistes|Die Erinnerung des Geistes]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erzählt, dass die Geister einen Jüngling begleiteten und beschützten, der ihnen aber von einem Dämon mit einem schwarzen Schurz weggeführt wurde, während sie, seine Begleiter, das Schicksal teilten, wie es auf dem Relief dargestellt ist. Der Dämon führte den Jüngling durch eine weitere Tür in dem großen Raum, welche die Helden bisher noch nicht aufgefallen ist. Sie durchsuchen den Raum genauer und finden hinter einer großen Schicht Blasentang tatsächlich eine Tür, welche sich durch einen Hebelmechanismus öffnen lässt. Henk findet zielsicher den verlorengeglaubten Hebel und so gelangen die Helden in einen Teil, welcher nicht mit Tang bewachsen und vom Waser unberührt geblieben ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Teil 2.png|300px|miniatur|rechts|Die drei Folterkammern]]&lt;br /&gt;
Sie stoßen im ersten Raum auf drei Türen, neben denen unterschiedliche Symbole angebracht sind, ein rotes, ein schwarzes und ein grünes. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Tursymbole.png|miniatur|links|Die Türsymbole der Folterkammern]]&lt;br /&gt;
Die mittlere schwarze Tür erweist sich als totes Ende, da der Gang eingestürzt ist. Als entscheiden sich die Helden für die linke rote Tür, welche sie als nächstes öffnen. Sie gelangen in einen Gang, in dem ein Zwergengeist umherwandelt und anscheinend etwas sucht. Die Helden durchsuchen einen Trümmerhaufen und finden einen Funkenschläger, welchen der Geist sogar erkennt, aber nicht interessiert. Am Ende des Ganges gelangen sie in einen größeren Raum, in dem schwere Schritte erklingen, nachdem er von Augustus betreten wird. Etwas nähert sich ihnen aus dem Dunkeln und Henk und Augustus machen sich für einen Angriff bereit. Als sie den drei Schritt großen Dämon mit einem Sägeschwert erblicken, welcher gerade ausholt, laufen sie auf ihn zu und schlagen ihm die Knie kaputt. Sie ducken sich unter seinem Schlag durch und durch gute Zusammenarbeit bringt Henk den Dämon zu fall und Augustus köpft ihn. Der Zwergengeist kann nun den Raum getreten und findet in einem Haufen eine mehr als halbvolle Grubenlaterne, welche die Helden an sich nehmen, nachdem der Geist erlöst ist. Der anschließend entdeckte Geheimgang im hinteren Teil des Raumes ist leider eingestürzt, so dass die Helden sich jetzt für die rechte grüne Tür mit dem Feuer entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier finden die Helden einen Gang, in dem ein diesmal ein verzweifelter Elbengeist spukt. Auch dieser Gang endet in einem Raum, in dem die Helden einen Dämon erwarten. Diesmal wartet er auf sie auf dem Podest im hinteren Teil des Raumes. Augustus und Henk erwarten, dass der Dämon wohlmöglich mit Feuerbällen angreifen könnte, und nähern sich ihm deshalb halb schräg im Sichtschatten eines Pfeilers. Sie laufen direkt auf den Dämon zu, der eine große Fackel mit grünem Feuer trägt, und, als sie ihn fast erreicht haben, spuckt er in seine Fackel und eine große Feuerwolke trifft die beiden Helden. Augustus erleidet eine heftige Verbrennung am Bauch und bei Henk werden zum Glück nur einige Haare von Kopf geflammt. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Dämon zu verletzen und von seinem Podest zu stürzen. Der Todesstreich erweist sich als tückisch, denn Henk rutscht auf dem Blut des Dämons aus und Augustus strauchelt, als er über den Dämon laufen will. Kenji kommt hinzu und gemeinsam schlagen sie den Dämon tot. Henk findet an der gleichen Stelle wie vorher eine Geheimtür, bei welcher der Gang nicht verschüttet ist. Doch bevor die Helden dem folgen wollen, machen sie eine kurze Pause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden versorgen ihre Wunden und Henk und Augustus ruhen sich kurz aus, während Kenji nach dem Elbengeist sieht und ihr mit einer Lichtsegnung den Weg ins Licht weist. Unterdessen teilt Henk in der Pause Augustus mit, dass er sehr froh ist, dass dieser genau zur rechten Zeit zurückgekehrt sei, auch wenn Augustus sich wünscht, es schneller geschafft zu haben, um Octavia ins Gewissen reden zu können. Anschließend erkunden die Helden den geheimen Gang und gelangen so in die dritte, schwarze Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gelingt es, die geheime Tür lautlos zu öffnen, so dass er sich mit Augustus leise von hinten an den dritten Dämon anschleichen kann. Gleichzeitig führen sie einen Angriff auf seine Kniee aus und schlagen seine Beine ab. Der Dämon fällt mit ausgebreiteten Armen zaubernd nach hinten und, als Augustus seinen Hals angreift, öffnet sich sein Mund und er entlässt er eine Wolke schwarzer Käfer, welche Henk das Gesicht und Augustus die Hände zerfressen. Augustus fügt dem Dämon am Hals zwar eine tiefe Wunde zu, doch in der dunklen Wolke ist er jetzt kampfunfähig. Kenji kann nur einem der beiden mit seinem Licht beistehen und da Henk die Person für Kenji ist, die am besten im Überleben ist, schickt Kenji einen Lichtblitz zu Augustus, der ihn von den Käfern befreit und ihm einen Angriff ermöglicht. So spaltet Augustus dem Dämon den Schädel und beendet damit auch den Zauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ist der Dämon besiegt, erscheint der Geist eines Elbenjünglings, steht still über einem Knochenhaufen. Als die Helden ihn ansehen, sagt er „''Hannad''“ und verbeugt sich. Er deutet auf eine Stelle unter seinen Füßen, löst sich auf und sein nebelhafter Körper zieht sich in den Knochenberg zurück. Kenji durchsucht den Haufen und findet ein goldenes Amulett in Form einer Esche mit einer elbischen Gravur, die niemand lesen kann. Kenji nimmt es an sich und die Helden verlassen die Folterkammer, um in den großen Raum mit dem Gitter zurückzukehren, in dem sie die Geister angetroffen haben.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Opfergitter.png|200px|rahmenlos|rechts|Das Opfergitter]]&lt;br /&gt;
Kenji betritt das Gitter und zeigt das Amulett den erscheinenden Elbengeistern. Einer der Geister liegt zu ihm hinab, streckt seine Hand aus und will das Amulett nehmen. Kenji reicht es ihm, und er blickt es mit einem freudigen, erstaunten Gesichtsausdruck an. Ein weißer Nebel steigt aus dem Amulett auf und der Geist des elbischen Knaben manifestiert sich langsam. Das Amulett um seinen Hals steht er in geisterhafter Form vor den anderen Geistern, lächelt sie mild an und spricht etwas auf elbisch zu ihnen. Dann beginnen die sichtlich erleichterten Geister, die nun weder Leid noch Qual in ihrem Gesichtern tragen, sich langsam in einem gleißenden Licht aufzulösen. Dabei hört man von dem Knaben noch einmal ein „''Hannad!''“ in Richtung der Helden, bevor auch dieser sich auflöst. Das Amulett fällt zu Boden und bleibt auf dem Gitter liegen, so dass Kenji es an sich nehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk macht sich auf die Suche nach einem Türmechanismus und findet schließlich einen Hebel, welcher eine Tür zu einem langen, dunklen Gang öffnet. Die Helden entschließen sich, eine Rast zu machen, und ziehen sich wieder in den trockenen Teil der Folterkammer zurück. Dort machen sie ein wärmendes Feuer und richten sich ein Nachtlager her. Kenji übergibt Augustus das elbische Amulett, nachdem ihm aufgefallen ist, dass es anscheinend regenerative Eigenschaften besitzt. Die Helden begeben sich zur Ruhe und  tanken schlafend neue Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.03''') Durch die Erlösung der Geister wurde der Schrecken des Ortes ein wenig aufgehellt, so dass Henk und Augustus schnell Schlaf finden, während Kenji die erste Wache in dem mit unheimlichen Geräuschen und im Augenwinkel wahrgenommenen Bewegungen erfüllten Raum übernimmt. Nach einiger Zeit weckt er Henk und legt sich dann schlafen. Henk denkt über seinen Traum nach, weckt irgendwann Augustus und begutachtet seine noch immer nicht geschossene Brandwunde. Dann erzählt Henk ihm von seinen Träumen und sie finden heraus, dass Henk anscheinend von Erlebnissen geträumt hat, die Octavia zugestoßen sind und mit ihrer Feuermagie zu tun hatten. Henk legt sich nicht mehr hin und fragt Kenji nach dem Aufwachen, ob er ähnliches geträumt habe, und dieser erzählt von seinen Träumen, welche anscheinend ebenfalls auf Octavias Erinnerungen beruhen. Henk ist sich ziemlich sicher, dass es mit der Drachenträne zusammenhängt, da sie an Octavias Erinnerungen teilhaben, wie sie auch Uselias Erinnerungen sahen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-01.png|rahmenlos|rechts|Links die Statue von Hazug-Ságok und rechts das becken mit den Zuflussröhren ]]&lt;br /&gt;
Die Helden brechen auf und betreten durch die Tür beim Gitter in der großen Kammer einen Tunnel, welchem sie lange folgen und dabei auch eine eingestürzte Stelle mit Wasser schwimmend überwinden müssen. Sie gelangen schließlich zu einer grotesken Statue von [[Hazug-Ságok]], bei der sich der Weg gabelt. Beide Wege führen zu einem Wasserbecken, welches durch drei Röhren in der Wand gespeist wird, aus welchen Wasserfällen hinabstürzen. Die Helden beschließen, eine der Röhren hinaufzuklettern, und müssen gegen den Wasserstrom ankämpfen. Henk kriecht voran, dann Kenji und zum Schluss Augustus, der aufgrund seiner Verletzung etwas langsamer ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Korallen-Farm.png|miniatur|links|Die dämonische Korallen-Farm]]&lt;br /&gt;
Am Ende der Röhre kommen die Helden in eine Art Korallen-Farm, in der die mannshohen, roten Korallen gezüchtet und von Wasserghulen geerntet werden. Henk schleicht sich an einen Wasserghul heran und überwindet ihn geräuschlos. In der Höhle sind noch weitere Wasserghule, welche die Helden zwar bemerken, aber sich nicht von ihrer Erntetätigkeit abhalten lassen. Eine organische, transparente Membran versiegelt einen Höhlenausgang und hält das Meer draußen. Durch sie man blickt direkt auf den sprudelnden Strom, der aus dem Nebelschlund emporschießt. Man sieht das kränklich grüne Leuchten des Meeresbodens und kann außerdem die Überreste von schwarzen Ruinen erkennen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Haiwächter.png|rahmenlos|rechts|Der Wächterdämon]]&lt;br /&gt;
Am Ende der Höhle stoßen die Helden auf einen [[Gnathoseloda|haiköpfigen Dämon mit vier Tentakelarmen]], den sie bereits auf Totland kennengelernt haben. Sie verstecken sich, werden aber entdeckt und ein Kampf beginnt. Augustus lenkt die Aufmerksamkeit auf sich, damit Henk den Dämon von hinten attackieren kann. Der Dämon stößt einen Alarmschrei aus und, während Augustus von einem Tentakelarm gepackt und umschlungen wird, versetzt Henk dem Dämon zwei unangenehme Stiche in Schwachstellen am Tentakelansatz, bevor auch er von einem Tentakel erwischt und umschlungen wird. Kenji rennt währenddessen um den Dämon herum, um eine Tür zu erreichen, durch die mögliche Hilfe eintreffen könnte. Doch gerade als er die Tür erreicht, öffnet sich diese und fünf [[Loigg'Il|Gesichtslose]] treten ein. Kenji versucht noch, die Tür mit einem Hebel während des Öffnens wieder zu schließen, doch dieses misslingt und wird mental gezwungen, sich auf den Boden zu kauern, wo er dann niedergeschlagen wird. Auch die mittlerweile bewegungslosen Henk und Augustus werden von Wasserghulen niedergeschlagen und weggeschafft.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sklavenfabrik-Position.png|300px|miniatur|links|Die &amp;quot;Sklavenfabrik&amp;quot; der Gesichtslosen in L'yreh mit der Position der gefangenen Helden (rotes Oval). Am Rand sind drei Umwandlungskammer zu erkennen, in der Mitte eine große Statue eines Gehirns mit Tentakeln.]]&lt;br /&gt;
Die Helden erwachen mit Kopfschmerzen in Unterwäsche, ihre Hände sind auf dem Rücken mit eisernen Handschellen zusammengekettet und mit einem Bein sind sie an Eisenringe gefestigt, die sich überall auf dem Boden befinden. Henk und Kenji stellen fest, dass sie wieder etwas geträumt haben, wollen sich aber erst später darüber austauschen. Die Helden liegen mit anderen Gefangenen in einem großen Käfig, welcher sich in einer riesigen Höhle befindet. In weiteren Käfigen befinden sich Männer in unterschiedlichen Zuständen, in einigen sind normale Männer, in anderen liegen sehr blasse Männer, die sich unter Krämpfen winden oder bewusstlos sind und in wieder anderen sitzen kahlköpfige Männer, die schon beinahe wie die Wasserghule aussehen. Henk entdeckt ein bekanntes Gesicht, behält es aber für sich. Neben Kenji sitzt ein Mann aus Ankarz namens Boras, der wegen des Fischsterbens an der Küste weiter auf Meer hinausfahren musste und dessen Schiff gerammt wurde und sank. Kenji betet mit ihm das [[Die_Verkündigung_des_Baselian#Das_Gebet_der_Passionen|Passionengebet]] und spendet ihm Trost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beobachten, wie aus ihrem Käfig immer wieder Männer geholt und in einen der drei Räume mit Statuen davor gebracht werden, aus denen Wasserplatschen zu hören und ein grüner Schimmer zu erkennen ist. Dann hört man, sobald ein Mann dort angekommen ist, aus diesen Kammern immer lautes, entsetztes Schreien und einige Minuten später kehren sie dann völlig bleich und apathisch zurück und werden in den Käfig zu Umwandlung gesteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt ein Wasserghul zu Kenji, kettet ihn ab und nimmt ihn mit. Er führt ihn zu einer der Umwandlungskammern und wird kurz vor dem Hineinführen von einem Geschichtslosen aufgehalten, welcher mit einem Artefakt auf der Stirn wie ein Aufseher wirkt. Dieser geht zum Käfig mit den beiden Helden und Kenji wird von dem Wasserghulen hinterhergebracht. Der Gesichtslose lässt Henk und Augustus holen und führt die drei Helden dann aus der Höhle hinaus, wobei er noch mit einem weiteren Gesichtslosen kommuniziert. Er führt sie durch ein sehr weitläufiges Gangsystem an unterschiedlichen Eingängen zu großen Hallen vorbei, die alle ein membranartiges Fenster mit Blick ins Meer besitzen. Es stehen die hässlichsten und verkrümmtesten Statuen herum und in den Gängen wimmelt es von unzähligen Sklaven und Gesichtslosen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Flaschen.png|rechts|miniatur|Links der Geist-Stärkungs-Trank, rechts die &amp;quot;Galle des Zerrox&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
In einem kleinen Raum werden die Helden auf die Knie gedrückt und erhalten von dem Gesichtslosen, der ein rotes Artefakt auf sie richtet, ihre [[Instruktionen des Gesichtslosen|Instruktionen]]. Sie sollen dem Tunnel, zu dem sie gebracht werden, solange folgen, bis sie auf eine Statue von Hazug-Ságok stoßen. Dort sollen sie einen Abflusskanal emporklettern, welcher in die Kammer des Ältesten führe. Da ihr Geist seinen Angriffen nicht standhalten könne, sollen sie vorher einen Schluck aus einer Phiole nehmen, welche er ihnen zeigt. Sie sollen den Ältesten dann nach dem Aufenthaltsort des Feindes fragen und ihm androhen, seine Brut mit „Galle des Zerrox“ zu vernichten, welche sich in einer zweiten Phiole befindet. Sobald sie die Informationen haben, sollen sie fliehen und sich nicht auf einen Kampf einlassen. Sein Diener warte dann auf sie im Eingangsbereich des Tunnels, in dem sie abgesetzt wurden. Der Gesichtslose lässt die Helden die Anweisungen so lange wiederholen, bis sie alle nötigen Details abgespeichert haben. Als Augustus einmal kurz zögerte, bekam er zur Bestrafung kurz starke Kopfschmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann  werden sie in einen abgelegeneren Bereich geführt und kommen zu einem Tor mit roten Gitterstäben. Dahinter liegen auch ihre Sachen und ihnen werden die Fesseln abgenommen, nachdem das Tor wieder geschlossen ist. Sie folgen einem langen, breiten Tunnel, von dessen Decke es unaufhörlich tropft, so dass die Helden nach kurzer Zeit komplett durchnässt sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-02.png|miniatur|links|Das Auffangbecken mit dem Tentakelmonster]]&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erreichen sie ein Auffangbecken, in dessen Wasser Unrat, Abfälle und sogar Fäkalien schwimmen. Der Gestank ist fast unerträglich und kaum auszuhalten und die Helden müssen über schmale Brücken den Raum durchqueren. Als Kenji hinübergeht, schnellt ein langes, glibberiges Tentakel nach oben und versucht, sein Bein zu umschlingen. Kenji will ausweichen und rutscht dabei aus, so dass er mit seinen Beinen im Abwasser landet und sich gerade noch halten kann. Henk und Augustus helfen ihm hoch und gemeinsam laufen sie über die Brücken, um den Raum zu durchqueren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-03.png|300px|miniatur|rechts|Der Weg der Twillzinken. Der eingestürzte Tunnel befindet sich links oben ]]&lt;br /&gt;
Der Tunnel wird wieder breiter und plötzlich stehen die Helden vor einem großen Haufen Trümmer, da der Tunnel eingestürzt ist. Sie beschließen, einen der Nebengänge auszuprobieren, um die Einsturzstelle vielleicht umgehen zu können. Im ersten Tunnel stoßen sie auf ein langsam kriechendes, grünes Schleimmonster, welches sich ihnen nähert, als es sie bemerkt. Die Helden ziehen sich zurück und untersuchen den nächsten Gang, als Henk plötzlich ein [[Twillzinken]] an der Wand entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen den Zeichen und müssen weiteren grünen Schleimen ausweichen. Obwohl der Gang nicht in die Richtung führt, in der der eigentliche Tunnel weiterginge, sucht Henk weiterhin nach den Glyphen und die Helden werden von immer mehr Schleimern verfolgt, welche ihnen aus fast jedem Nebengang, an dem sie vorbeikommen, nachströmen. Schließlich gelangen sie mit einer Traube Schleimern in eine Sackgasse. Während Kenji und Augustus die ankommenden Schleimer im Kreis herumführen, sucht Henk nach einem weiteren Twillzinken. Er findet ein Zeichen für Geheimgang und entdeckt über sich kurz vor der Decke ein Loch in der Wand, welches man nur aus dieser Perspektive erkennen kann. Henk schwingt sich mit dem Enterhaken hoch und Kenji und Augustus folgen ihm.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeisterzuflucht-Wache.png|100px|miniatur|links|Das Geheimversteck am Ende der Twillzinken]]&lt;br /&gt;
Oben auf einem Felsvorsprung ist der Eingang durch eine Art improvisierte Holzbarrikade versperrt, welche man aber zur Seite schieben und sich hindurchdrücken kann. Die Helden folgen dem kleinen Tunnel, bei dem jede weitere Abzweigung mit Holzbarrikaden versperrt ist, und nach kurzer Zeit sehen sie ein Licht brennen, welches aber nicht abyssisch grün brennt, sondern das erste rötliche Feuer hier unten ist. Schließlich gelangen sie zu einer größeren Kammer, in der viele alte Kisten stehen, zwischen denen in der Mitte eine Lampe brennt. Henk schleicht sich an, während Kenji und Augustus sich versteckt halten und auf seine Rückkehr warten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeister.png|200px|miniatur|rechts|Die beiden Freigeister Wodhi und Filgiz (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Henk schleicht sich an das Feuer an und bemerkt zwei Wasserghule, die im Gegensatz zu den anderen vollständig bekleidet sind und man gerade amüsiert lachend mit einem Würfel spielen. Als Henk sich zu erkennen gibt, ziehen die Wasserghule ihre Schwerter und er muss die beiden davon überzeugen, dass er kein Dämon ist. Sie stellen sich schließlich als [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi der Wortweber]] und [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] vor, und Henk stellt fest, dass ihm mindestens letzterer sogar von früher bekannt ist. Henk holt dann Kenji und Augustus dazu, die sich auch kurz mit den |beiden Wasserghulen unterhalten, welche ihnen erklären, dass sie zu einer Gruppe von Wasserghulen gehören, die sich der geistigen Übernahme durch die Parasiten widersetzen konnten und sich selbst „[[Freigeister]]“ nennen. Die beiden erzählen ihnen von dem Magier [[Gildon Ipnosi|Gildon]], der ihre Gemeinschaft gegründet hat und führen die Helden in eine größere Höhle.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeisterzuflucht-Wohnhöhle.png|miniatur|rechts|Die Wohnhöhle der Freigeister]]&lt;br /&gt;
Der Eingang zur großen Wohnhöhle ist doppelt getarnt. Er liegt hinter einem Wasserfall verborgen und wird zusätzlich noch durch eine illusionäre Felswand versteckt, die man durchschreiten muss, um hineinzukommen. Die Höhle hat eine angenehmere Atmosphäre als der Rest der Tunnel, weil hier an den Wänden überall göttliche Symbole aus unterschiedlichen Kulturen aufgestellt sind, so mehrere Statuen des Alten Weges, z.B. von [[Ogeon]], [[Lorkan]] und [[Krithor]], sowie ein bronzenes [[Comhla]] des [[Elysisches Ekklesium|Elysischen Ekklesiums]], ein Wol-Zeichen und geschnitzte Holzfiguren in Walform, wie man sie von Seefahrern der [[Tuisken |Tuisken]] kennt. Die Helden beobachten dort, wie einer der Freigeister am Boden liegt und sich windet, während andere ermutigend auf ihn einreden. Wodhi erklärt, dass der „Lenker“ immer wieder versuche, sie seinem Willen zu unterwerfen, und dass sie immer wieder aufs Neue dagegen ankämpfen müssen. Dann versorgt er die Helden mit gekochtem Essen und diese erzählen ihm von den Ereignissen in Barthavion und dem Grund ihrer Reise. Wodhi erzählt, dass er Barde ist und in Barthavion ein Gefährte von [[Ben Aram]] war. Kenji fragt ihn, ob er bei den Freigeistern jemanden Namens Dernheim kennen würde, und Wodhi verspricht ihm, sich mal umzuhören. Dann zeigt er den Helden einen Ort, an dem sie sich hinlegen können, und schickt dann Filgiz, dass er sich auf die Suche nach Gildon macht, der zurzeit in den Tunneln unterwegs ist. Dann schickt er den Heiler Udelian zu ihnen, welcher Augustus seine Bauchwunde behandelt und verbindet und sich auch um Henks Verletzungen kümmert. Wodhi spielt ihnen noch auf seiner Flöte das Torians-Lied vor,  worüber sich Henk freut und ganz sentimental wird. Dann legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Sideon ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Hier endet Naudas Segen vom 29. Spealis (+1 Intuition) für die Helden)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Krankenlager.png|200px|miniatur|rechts|Das Krankenlager der Helden in der [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] der Freigeister]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.04''') Die Helden schlafen sehr lange und Henk erwacht als erstes. Sein Kopf ist durch die Käferbisse mittlerweile so angeschwollen, dass er mit seinen verquollenen Augen kaum noch sieht. Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]] untersucht ihn genauer und zieht noch ein paar Käferkiefer aus den gequollenen Stellen. Auch Augustus erwacht und muss feststellen, dass seine Bauchwunde genässt und sich noch nicht geschlossen hat. Udelian versorgt sie fachmännisch und muss etwas nekrotisches Fleisch wegschneiden, damit es sich nicht ausbreitet. Augustus erträgt die Schmerzen und erhält den Rat, sich ruhig zu verhalten, damit sie nicht erneut aufplatzt. Schließlich erwacht auch Kenji mit juckenden Beinen, die beim Nachsehen mit stinkenden, eitrigen Beulen übersäht sind. Bei seiner Berührung mit der Kanalisation muss Kenji sich mit etwas dämonischem infiziert haben, was ihm bis in die Lende gekrochen ist. Der Medicus schneidet die Beulen auf und ein ekelerregender Gestank breitet sich in der kleinen Höhle aus, der Henk und Augustus mit Kenji mitleiden lässt. Er verbindet die infizierten Stellen, die Art der Infektion ist ihm aber unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden unter sich sind, fragt Augustus Kenji nach seinem Verhalten im Kampf in der Korallenfarm, als Kenji um den Wächterdämon herumgelaufen und aus Augustus' Sichtfeld verschwunden ist. Kenji erklärt, da ihn seine Mirakel in dieser dämonischen Atmosphäre sehr viel Kraft kosten und er noch sehr erschöpft gewesen sei vom Kampf gegen die Foltermeister, habe er die Tür versperren wollen, damit keine Verstärkung dazukäme. Er sei dann jedoch von Gesichtslosen überrascht und überwältigt worden. Augustus bittet ihn, in zukünftigen Kämpfen immer in seiner Sichtweite zu bleiben, damit er im Notfall immer eingreifen und ihm beistehen könne, was Kenji verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt ihnen etwas zu essen und er bringt die Unterhaltung auf Uselias, denn ihm war nach dem letzten Gespräch noch ein alter Vers eingefallen, der von Uselias handeln könnte. Die Helden bitten Wodhi, ihnen den Reim vorzutragen und der Barde rezitiert „[[Die Schicksalsschwinge]]“. Das Gedicht wirft am Ende die Frage auf, ob [[Uselias]] die Rolle eines Helden oder Feindes spielen würde, woraufhin Augustus erzählt, dass Uselias in [[Thyrna]] als schicksalsträchtiger Held betrachtet wird, denn er habe die Welt nach dem Willen der [[Archonten]] vollendet, indem er die [[Dämonen]] zu ihr führte. Außerdem habe er damit auch das Zeitalter der Menschen eingeleitet. Wodhi stellt fest, dass die [[Elben]] Uselias eher negativ sehen und ihm die Schuld am Untergang ihrer Welt geben, was Henk bestätigt. Jedoch teilt Henk diese Ansicht nicht und sieht Uselias auch eher positiv wie Augustus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erzählen Wodhi noch etwas über ihre Verbindung zu Uselias und der [[Drachenträne]]. Außerdem möchte er von dem [[Bund von Utukk'Xul|dunklen Kult]] hören und erfahren, wieso ein Thyrner mit Barsavern zusammen reist. Die Helden informieren ihn weitestgehend und, nachdem er sie allein gelassen hat, berichten Henk und Kenji von ihren Träumen und beraten sich mit Augustus. Allen Träumen gemeinsam ist, dass sie Octavia in Situationen erleben, in denen sie die Kontrolle über das Feuer in ihr verlor. Anscheinend träumen manchmal Henk und Kenji von gleichen Ereignissen, allerdings in unterschiedlichen Szenen. Dann legen sich die Helden wieder schlafen, denn sie sind noch sehr erschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden wieder erwachen, können Henk und Kenji von neuen Träumen berichten. Sie spekulieren darüber, warum ihnen Uselias diese Erinnerungen von Octavia schickt und wie es Octavia wohl geht. Alle machen sich Sorgen um sie und hoffen, dass sie noch lebt. Sie hoffen, dass Octavia vielleicht am gleichen Ort gefangen gehalten wird wie [[Roana Dernheim|Roana]] und ihnen der Magier Gildon sagen kann, wie sie dorthin gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt etwas zu essen und berichtet Kenji, dass er einen jungen Freigeist gefunden habe, welcher [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart Dernheim]] heißt. Er würde gerne mit ihm sprechen und Kenji lässt den Jungen nach dem Essen hineinschicken. Mart erkundigt sich nach seiner Mutter und erzählt den Helden von seiner Fähigkeit des [[Traumwandeln|Traumwandelns]], mit der er vor Jahren mit seiner Mutter Kontakt geknüpft habe. Als er jedoch merkte, wie sehr sie sich hineinsteigerte, verabschiedete er sich von ihr und teilte ihr mit, dass seine Bestimmung im [[Nebelschlund]] wäre. Mart ist traurig, als er erfährt, dass seine Mutter deshalb auf der [[Baiula Spei]] anheuerte und in den Nebelschlund verschleppt worden ist. Er bittet die Helden, nach seiner Mutter zu suchen, was diese ihm auch versprechen. Die Helden fragen ihn, ob er nicht mit Traumwandeln herausbekommen könnte, wo sich seine Mutter zurzeit aufhielte, und er verspricht, es unter Gildons Aufsicht zu versuchen, denn dieser bilde ihn zum Magier aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bemerkt, dass sein dämonischer Ausschlag sich ausgeweitet und mittlerweile die Brust erreicht hat. Der [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Medicus]] sieht nach ihm und sticht erneut die eitrigen Pusteln auf, woraufhin sich wieder ein unerträglicher Gestank ausbreitet. Er wirkt ratlos und verspricht, einige [[Freigeister]] loszuschicken, damit sie in den Lagern der Gesichtslosen nach Kräutern oder vielleicht sogar magischen Heiltränken suchen, da er die magische Ursache der Infektion nicht heilen kann. Augustus Wunde nässt noch leicht, es hat sich allerdings schon eine leichte Kruste gebildet. Der Medicus verbindet ihn neu und wendet sich dann Henk zu, dem er aber nicht helfen kann, obwohl Henks Kopf weiterhin anschwillt und er mittlerweile vollständig blind ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wasserghul mit [[Tuisken|tuiskischer]] Abstammung namens [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]] kommt zu den Helden und stellt ihnen eine kleine, selbstgeschnitzte Statue auf den Boden, wobei er das Wort „[[Tuisken#Religion|Wibb]]“ ausspricht. Er murmelt noch ein paar Worte zu der Statue und scheint ihr die Helden anzuvertrauen. Wodhi bringt etwas zu essen und erzählt auf Augustus Bitte eine Geschichte von [[Ben Aram]]. Henk wählt eine Geschichte aus, in der eine List eingesetzt wird, und Wodhi erzählt ihnen die Geschichte vom &amp;quot;[[Der Dämon in der Flasche|Dämon in der Flasche]]“, in der Ben Aram einen Dämon mit einer Kiste voll Gold austrickst und in einem alten Kaer in der Stadt [[Lüderitz#Kolonien|Askalon]] festsetzt. Augustus schmunzelt nach der Erzählung und stellt auf Kenjis Nachfrage fest, dass der Dämon dort nicht mehr gefangen sei, da er mit Hilfe der Kiste Gold und einer dummen Entscheidung leider entkommen konnte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Comhla2.png|200px|thumb|rechts|Das Comlah des [[Elysisches Ekklesium|Elysischen Ekklesiums]]]]&lt;br /&gt;
Kenji unterbindet jegliches weitere Nachfragen, da er nach der Geschichte einen hefigen Fieberschub bekommt und unter Schüttelfrost leidet. Er lässt sich das [[Elysisches Ekklesium#Das Comhla|Comlah]] bringen und betet das Schutzgöttergebet. Der Ausschlag ist bis zum Hals vorgedrungen und Kenji verliert zitternd das Bewusstsein. Henk und Augustus holen sofort den Medicus, der sofort die Beulen aussticht und ihm kühlende Verbände anlegt. Er hofft sehr, dass seine Leute zurückkehren, und nach bangen Minuten hören sie tatsächlich Ankommende, die Kisten und Säcke mitbringen. Udelian durchsucht die Sachen und findet eine Phiole, die einen magischen Heiltrank enthalten könnte. Er verabreicht sie Kenji und hofft, dass der Inhalt noch wirksam ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji etwas später wieder zu Bewusstsein kommt, erzählt er, dass er Octavia gesehen habe, welche weinte. Er habe sie gerufen, sie habe ihn angeblickt und eine Hand nach ihm ausgestreckt. Als er seine ausstreckt, brach der Traum ab und er kam zu sich. Kenji ist sich sicher, dass er keine Einbildung war, sondern das Uselias dies möglich gemacht habe. Augustus ist froh, ein eindeutiges Lebenszeichen von Octavia bekommen zu haben, und hofft, dass sie schnell aufbrechen können, um sie zu befreien. Die Helden sind erschöpft und legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== X. Aletheon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Aletheon===&lt;br /&gt;
Nach dem Aufwachen werden die Helden wieder vom [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Medicus]] untersucht. Henk geht es schon etwas besser und sein Kopf ist nicht mehr so angeschwollen. Augustus Wunde hat sich etwas mehr geschlossen, aber sie nässt noch etwas und bedarf weiterer Bettruhe. Der Medicus rührt eine Salbe aus Heilkräutern an und schmiert damit die Wunde ein, bevor er sie erneut verbindet. Bei Kenji hat sich dank des magischen Heiltranks der Ausschlag bis auf eine Stelle an den Lenden zurückgezogen. Die Helden bekommen von Wodhi das Frühstück gebracht und erfahren, dass der Magier Gildon bereits in einem Außenposten ist und bald zu ihnen kommen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.05''') Beim Essen erzählen Henk und Kenji von ihren Träumen über Octavias Erlebnisse und fragen sich, was Uselias ihnen damit sagen will. Alle Erlebnisse haben etwas mit ihren Emotionen zu tun und der Kontrolle, die sie darüber hat. Augustus hat den Verdacht, dass es wichtig sein könnte, die Ereignisse zu kennen, in denen Octavia de Kontrolle über ihre Kräfte verlor, um ihre Erinnerungen auffrischen zu können, falls sie von den Schwarzmagiern manipuliert und ihre Erinnerung verfälscht wird, so wie es Augustus erlebt hat, als er von [[Silvius Insidiae]] manipuliert wurde. Henk vermutet, dass die Schwarzmagier Octavia wohlmöglich durch Manipulation dazu bringen wollen, wieder die Metamorphose zu vollziehen und sich in eine Flamme zu verwandeln. Henk ist überzeugt davon, dass Uselias ihnen damit noch mehr sagen möchte, doch zurzeit haben die Helden noch keine Ahnung, was damit erreicht werden soll. Daher hat Kenji begonnen, die Träume zu sammeln, sie aufzuschreiben und in eine chronologische Reihenfolge zu bringen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Gildon.png|thumb|rechts|Magister Gildon Ipnosi]]&lt;br /&gt;
Dann kommt Wodhi und berichtet, dass [[Gildon Ipnosi|Gildon]] in der Nähe sei und bald mit ihnen sprechen wolle. Als die Helden nichts mehr benötigen, holt er den Magier und bringt ihn zu ihnen. Gildon stellt sich vor und erzählt, wie er das erste Mal von den Gesichtslosen, oder den Gedankenschindern, wie er sie nennt, erfahren hat (vgl. [[Gildon_Ipnosi#Berater_beim_Governeur_von_Tarsus|Biographie]]) und wie er sich dann mit einer Expedition aus [[Sapos]] auf die Suche nach ihnen gemacht hat (vgl. [[Gildon_Ipnosi#Forschungsreise|Biographie]]). Dabei wurde sein Schiff versenkt und er landete in einer Umwandlungskammer. Nach der Prozedur merkte er allerdings, dass er sich gegen den „Lenker“ wehren kann und so seine Eigenständigkeit bewahren konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sprechen ihn die Helden auf das Schicksal der gefangenen Frauen an und Gildon erzählt, dass diese in besondere Zuchtkammern gebracht werden, wo sie sich u.a. mit nicht umgewandelten Gefangenen paaren müssen, um den Gedankenschindern Säuglinge zu gebären, deren Hirn als Delikatesse für die Ältesten gilt. [[Roana Dernheim|Roanas]] Sohn [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart]] möchte eine Traumreise unternehmen, um herauszufinden, ob seine Mutter zusammen mit Octavia in einer Zuchtkammer sei, und bereitete sich dann etwas abseits meditativ darauf vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ceremorphose.png|300px|miniatur|links|Die Erkenntnisse von Magister Gildon Ipnosi über den Lebenszyklus der Loigg'Il]]&lt;br /&gt;
Als Augustus von dem Magister wissen will, wie die Gedankenschinder am besten zu töten wären, weist Gildon die Helden darauf hin, dass das Gehör der Gedankenschinder nicht gut entwickelt sei. Er erwähnt auch, dass ihr Kopf besonders wichtig sei und nach Abtrennung vom Körper sogar noch etwas weiterlebe. Dann erklärt er den Helden den Lebenszyklus der [[Loigg'Il]], wie sich die Gesichtslosen selbst nennen, und zeigt ihnen dazu eine Bildtafel, welche er auf Pergament gemalt hat. Diese leben parasitär auf einem Elbenkörper und stoßen diesen im Alter ab, um sich in einen Ältesten zu verwandeln. Gildon erklärt den Helden, dass die Loigg'Il ihre unbefruchteten Larven Menschen einpflanzen, um sie umzuwandeln und aus ihnen willenlose Diener zu machen (vgl. [[Loigg'Il#Die_Sklaven_der_Loigg.27Il|Sklaven der Loigg'IL]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon hat herausgefunden, dass die Loigg'Il von den ursprünglichen Bewohnern und Erbauern von L'yreh, den Xishari erschaffen worden sind, die während des [[Ewiges_Schauspiel#DAS_SCHWARZE_ZEITALTER|schwarzen Zeitalters]] den Ort bewohnten. Als durch [[Sereg]] die große Flut kam, flohen sie auf die Inseln und begannen mit der Erschaffung einer neuen dämonischen Rasse, welche sie wieder nach L'yreh schicken könnten, um den Ort zu bewahren: die Loigg'Il (vgl. [[Loigg'Il#Ursprung|Ursprung der Loigg'Il]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkundigen sich bei Gildon nach dem Weg zum obersten Ältesten, und er erklärt ihnen, dass leider alle Zugänge auf der unteren Ebene von den Freigeistern gesprengt wurden, um die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] abzusichern. Doch [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C .28Einbrecher aus Weisshafen.29|Filgiz]] könnte sich nach einem alternativen Weg umsehen, wie sie zu ihrem Ziel gelangen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Türsymbol.png|rahmenlos|rechts|Das Symbol, welches Mart aufgezeichnet hat]]&lt;br /&gt;
Als Mart sich vorbereitet hat, holt ihn Gildon hinzu und versetzt ihn mit Hilfe eines schwingenden Kristall-Pendels in Trance. Dann bittet Gildon die Helden, sich im Geiste so genau wie möglich ein Bild von Roana aufzurufen, um Mart bei seiner Traumreise zu unterstützen. Kenji gelingt dies auf Anhieb und Henk sieht [[Roana Dernheim|Roana]] nach kurzer Zeit auch vor sich. Nur Augustus hat Schwierigkeiten und bekommt kein richtiges Bild. Mart sieht einen großen Raum mit mehreren Gedankenschindern und Zellen, in denen Frauen eingesperrt sind. Mart sieht seine gefesselte Mutter, neben der eine junge Frau mit blonden Haaren sitzt. Außerdem kann er ein Zeichen an der Tür erkennen und, als Gildon ihm ein Stück Papier und etwas Kohle gibt, malt Mart das Zeichen mit schnellen Strichen auf. Danach sinkt er erschöpft zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon vermutet ihn dem Zeichen eine Art „Hausnummer“ für die richtige Kammer und erwähnt, dass die Loigg’Il alle Kammern gekennzeichnet haben. Mit Hilfe des Zeichens sollte es möglich sein, die richtige Kammer zu finden, und Gildon bietet an, die Helden dorthin zu führen. Diese sind sich zwar nicht ganz sicher, ob die blonde Frau wirklich Octavia ist, doch sie könnten nicht damit leben, es nicht herauszufinden. Also sagen sie zu und Gildon rät den Helden, sich jetzt richtig auszuruhen, und zieht sich mit Mart in eine Nebenkammer zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt etwas zu essen und Augustus bittet ihn, ihnen vor dem Schlafengehen noch von der anderen Heldentat Ben Arams zu erzählen, bei der er gegen einen Dämon kämpfte. So erzählt Wodhi ihnen aus erster Hand die Geschichte „[[Der Schatten von Krelon]]“, die er selbst miterlebt hat. Am Ende der Geschichte erwähnte er, dass Ben Aram bei ihrer nächsten Begegnung fast einen Kampf gegen [[Graltik Blutklinge|Graltiks]] Champion [[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]] gewonnen hätte, bevor er die Helden ihrem Schlaf überlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder erwachen, schaut der Medicus vorbei und untersucht sie. Bei Augustus hat die Wunde sich mittlerweile geschlossen und Udelian erneuert den Verband. Auch bei Kenji hat sich der Ausschlag zurückgezogen und Henks Schwellungen sind mittlerweile gut abgeklungen. Als der Medicus sie verlassen hat, berichten Henk und Kenji über ihre neuen Träume und die Helden versuchen, diese in den Kontext der anderen Träume einzureihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stehen seit fast drei Tagen das erste Mal wieder auf und begeben sich in die große Kammer, um mit einigen Freigeistern zu speisen. Besonders [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29|Oldir]], ein ehemaliger Kaufmann aus [[Ankarz]], sieht in den Helden die von den Passionen geschickte Rettung, während [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C_.28Waldl.C3.A4ufer_aus_Ankarz.29|Khoralt]], ein ehemaliger Waldläufer aus Ankarz, glaubt, dass [[Lorkan]] die Helden geschickt hat, um die Freigeister nach [[Barthavion]] zu führen. Doch Henk und Kenji machen ihnen klar, dass sie sich nicht in dieser Rolle sehen und versuchen, ihnen keine falschen Hoffnungen zu machen. Augustus hält sich aus dem Gespräch eher heraus und isst schweigsam.&lt;br /&gt;
[[Datei:Aussenposten-FG.png|miniatur|rechts|Ein weiterer Außenposten der Freigeister, welcher von [[Schleimschnapper|Schleimschnappern]] angegriffen wird]]&lt;br /&gt;
Schließlich wollen die Helden zu den Zuchtkammern aufbrechen und Wodhi gibt den Helden noch Proviant und Wasser mit. Sie müssen durch Tunnel zu einem weiteren Außenposten gelangen und treffen dort auf drei Freigeister, die Wache halten und ihnen von Dämonen, welche sie [[Schleimschnapper]] nennen, erzählen, die mittlerweile aus den Tunneln kommen, als hätte sie etwas aufgescheucht, und den Außenposten angreifen. Ein ehemaliger Ritter aus [[Königreich der Valburger|Valburg]], [[Freigeister#.E2.80.9EElderecht_van_Breedstaal.E2.80.9C_.28Ritter_aus_Valburg.29|Elderecht van Breedstaal]], hat bereits einen Schleimschnapper besiegt und warnt die Helden vor weiteren in dem Tunnel, welchen sie zur Zuchtkammer nehmen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleimschnapper.png|miniatur|links|[[Schleimschnapper]], niedere Dämonen aus der Kanalisation von [[L'yreh]]]]&lt;br /&gt;
Henk begibt sich mit Augustus nach unten, um die Schleimschnappper aus dem Tunnel zu locken. Doch erst als Henk laut ruft, reagieren die Dämonen und zwei der Würmer kommen aus dem Tunnel herausgekrochen. Henk ist überrascht, mit welcher Geschwindigkeit sie sich fortbewegen und hat Mühe, nach hinten zu entkommen. Bei Schnapper verfolgen Henk, was Augustus die Möglichkeit gibt, dem ersten mit seinem Schwert die Seite aufzuschneiden und die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Das verschafft Henk etwas Raum, um überraschend hinter den anderen Wurm zu springen und ihn zu attackieren. Während Augustus den einen Schleimschnapper bei sich hält und etwas überfordert mit der Bekämpfung ist, besiegt Hank den zweiten Dämon mit Elderechts Unterstützung. Anschließend kommen sie Augustus zur Hilfe, dem seine Rüstung gute Dienste erwiesen und die scharfen Zähne der Dämonen abgewehrt hat. Der Kampfeslärm hat einen dritten Schleimschnapper aus dem Tunnel gelockt, welcher sich auf Augustus stürzt. Doch dieser ist gut gerüstet und steckt den Angriff ein, so dass Henk und Elderecht dem Dämon den Rest geben können. Nach diesem Kampf ist der Weg zu den Zuchtkammer frei und Elderecht bittet die Helden, nach der Ursache für die gehäuften Angriffe der Schleimschnapper zu suchen. Dann machen sich die Helden in Begleitung von [[Gildon Ipnosi|Magister Gildon]] und [[Freigeister#Zugeh.C3.B6rige|Mart]] auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.06''') Gildon führt die Helden mit großer Sicherheit durch ein weitläufiges Labyrinth von Gängen und mit Hilfe seiner Astralsicht kann er einige Schleimschnapper umgehen. Doch ihm fällt auf, dass es ungewöhnlich viele von den kleinen, dämonischen Krebsen gibt, welche im Blasen-Tang leben und die Nahrung der schleimigen Würmer sind, von denen es hier wiederum erstaunlich wenige gibt. Der schnellste Weg zu den Zuchtkammern führt durch ein Nest der Schleimschnapper, welches die Gruppe nach etwa zwei Wegstunden erreicht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Schleimschnappernest.png|miniatur|rechts|Das Nest der Schleimschnapper mit den Leichnamen und den geschlängelten Spuren]]&lt;br /&gt;
Dort finden sie einen toten Schleimschnapper vor, welcher ausgedörrt und verschrumpelt ist, und Augustus kann seltsame, sich schlängelnde Spuren ausmachen, welche in das Nest führen. Dort entdecken sie weitere tote Exemplare, zwischen denen die Spur verläuft. Die Helden finden auch einige Eier der Schleimschnapper, von denen drei beim Eintreffen der Helden schlüpfen. Die winzigen Würmer greifen Henk und Augustus an, die sich mit ihren Waffen zu wehren wissen. Im Zentrum des Nestes entdeckt Gildon eine giftgrüne Flüssigkeit und spekuliert, dass es sich um Dämonenblut handeln könnte. Dann schleichen die Helden durch die Kammer und vermeiden es, den Eiern zu nahe zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verlassen hält Gildon in einem Gang inne und gibt ein Zeichen, sich ruhig zu verhalten. Aus einer Kammer vor ihnen ist ein leises Zischen zu hören, welches sich mal nähert und dann wieder entfernt. Vermutlich stammt es von der Kreatur, welche die Schleimschnapper getötet hat. Augustus vermutet, dass es sich vielleicht um einen [[Xishari]] handeln könnte, dessen Abbildung er in der Folterkammer gesehen hat. Gildon merkt an, dass, da die Xishari ausgestorben seien, ein guter Beschwörer von Nöten sein würde, um einen solchen Dämon wieder zurückzubringen. Vielleicht hat das Erscheinen eines solchen Dämons auch etwas mit der Anwesenheit der Helden hier unten zu tun, doch Gildon scheint froh zu sein, dass es noch nicht zu einem Kampf mit dem Wesen gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei weiteren Stunden verlassen die Helden das Labyrinth und sie gelangen in die großen, begradigten Tunnel der Abwasserkanäle. Die Helden versuchen, nicht zu sehr auf die Inhalte der Abwasserbecken zu achten und den Gestank zu ignorieren, und begeben sich möglichst schnell voran. Nach einiger Zeit gelangen sie in eine größere Kammer, in der sie eine kurze Rast einlegen und das weitere Vorgehen besprechen können. Gildon erklärt, dass er die Gruppe durch eine Illusion vor den Augen der [[Gnathoseloda|Wächterdämonen]] verbergen könne, dies jedoch bei den [[Loigg'Il]] nicht funktioniere. Sie müssen möglichst schnell die richtige Kammer ausfindig machen und dann soll Augustus alleine hinein, während er unter einem Schutzzauber von Gildon steht, der ihn gegen die Geisteskontrolle der Loigg'Il immunisiert. Augustus sollte dann so schnell wie möglich alle Gedankenschinder im Raum ausschalten und dann die anderen mit dem Ruf „''Stirb''“ hereinholen. Anschließend wollen sie [[Roana Dernheim|Roana]] und hoffentlich auch Octavia befreien und schnellstmöglich wieder auf dem gleichen Weg verschwinden, auf dem sie hineingekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon führt die Helden dann zu einem Becken, welches etwas weniger stinkt als die anderen, und zeigt auf ein Abflussrohr, welches etwas weniger Wasser führt. Als die Helden durch das Abwasser waten, streiften verrottete Kleidungsreste Augustus Bein, Kenji gerät an eine Säuglingsleiche und Henk bleibt mit dem Fuß in etwas stecken, was bei Herausziehen schwarze Fäulnissubstanz aufwirbelt. Dann können sie das Abwasserrohr hinaufklettern und sie gelangen in einen Korridor, von dem drei Gänge abgehen, die mit seltsamen Zeichen markiert sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:Zuchtkammern-Korridor.png|300px|miniatur|rechts|Der Zuchtkammer-Korridor mit den Zeichen]] [[Datei:Türsymbol.png|100px|thumb|links|Marts Symbol]] &lt;br /&gt;
Aus dem Gang von links kommt ein [[Gnathoseloda|Haiwächter]] heraus, und Gildon lässt sich die Helden an eine Wand drücken und legt eine Illusion über sie, so dass der Wächter sie übersieht und weiterzieht. Die Gruppe macht sich danach in den mittleren Gang auf und untersucht die Türen, an denen sie Zeichen finden, die demjenigen von Mart ähneln. Kenji vergleicht jeweils das Zeichen und die Gruppe muss mehreren Wasserghulen ausweichen, die einmal einen schreienden Säugling auf einem Karren fortschieben, ein anderes Mal einen wild schreienden Mann den Gang entlangführen und ein drittes Mal sind es Wasserghule mit einem Karren, auf dem tote Säuglinge und eine blutige Frauenleiche liegen. Die Helden lassen sich davon aber nicht zum Eingreifen provozieren, sondern suchen weiter, bis sie bei der dritten Tür auf der rechten Seite fündig werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuchtkammer.png|miniatur|rechts|Die Zuchtkammer, in der Roana eingesperrt ist]]&lt;br /&gt;
Gildon spricht mit einem Pendel einen Schutzzauber auf Augustus und dieser betritt dann allein den Raum, während die anderen vor der Tür ausharren und auf sein Zeichen warten. In der Zuchtkammer macht Augustus zwei Gruppen von Gegnern aus: auf der Seite des roten Käfigs stehen drei Loigg'Il mit vier Wasserghulen in dem Gang zwischen den Käfigen und auf der rechten Seite zwingt ein von zwei Wasserghulen begleiteter Loigg'Il gerade einen Menschen zum Geschlechtsverkehr mit einer Gefangenen. Augustus stürmt auf die größere Gruppe zu und erwischt vier von ihnen, bevor sie überhaupt reagieren können. Als ein Loigg'Il ihn beherrschen will, wirkt er sehr erstaunt, als Augustus seinen Zauber einfach so ignoriert und angreift. Nach seinem zweiten Angriff sind alle drei Loigg’Il ausgeschaltet und Augustus rennt schnell auf die andere Seite. Doch drei Wasserghule verfolgen ihn, greifen nach ihm und bringen ihn gegenüber der Eingangstür zum Stehen. Der letzte Loigg'Il schickt seine Wasserghule auf ihn und Augustus ist schließlich von fünf Ghulen umzingelt. Mit einem gezielten Rundumschlag auf Kopfhöhe befreit er sich schließlich. Er merkt, dass Gildons Schutz nachgelassen hat, und ruft die anderen dazu, als er sicher ist, dass der Gedankenschinder ihn ins Visier genommen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Flur ist inzwischen ein Haiwächter aufgetaucht und Gildon verwirrt dessen Sinne mit Marts Unterstützung. Henk und Kenji warten bereits auf das Zeichen von Augustus und Henk rennt sofort durch die Tür, als sie es endlich vernehmen. Er sprintet auf den Loigg'Il zu und überrascht ihn mit einem Schattensprung, während Kenji sich im Raum orientiert und nach Roana und Octavia sucht. Henk verwundet den Gedankenschinder schwer, doch dieser wendet sich gegen Henk und zwingt ihn, Kenji anzugreifen. Augustus rennt auf den Loigg'Il zu und fängt Henk ab, bevor er Kenji erreichen kann. Augustus tritt ihn weg und greift den Gedankenschinder an, der seinerseits einen Zauber auf Augustus wirkt. Kenji wirkt ein Lichtwunder und reißt mit einem Lichtblitz den Gedankenschinder aus der Konzentration, so dass Henk und Augustus ihm den Rest geben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Elora.png|miniatur|links|Die fremde Frau aus dem roten Käfig, die sich als Elora vorstellt]]&lt;br /&gt;
Während Henk und Kenji [[Roana Dernheim|Roana]] finden und befreien, holt der komplett erschöpfte Augustus wieder Luft, um sich auf einen möglichen weiteren Kampf vorzubereiten. Henk findet bei einem Gedankenschinder zwei Schlüssel und öffnet damit Roanas Käfig. Diese bittet ihn, auch die blonde Frau aus dem roten Käfig zu befreien, was er auch tut. Doch Henk ist etwas stutzig, als die Fremde in dieser Situation sehr ruhig bleibt. Kenji hat ebenfalls Käfigschlüssel gefunden und wirft diese, als Henk, Roana und die Fremde an ihm vorbei in Richtiung Ausgang laufen, quer durch den Raum dem Mann zu, der mittlerweile nicht mehr unter der Kontrolle der Gedankenschinder steht. Als die Fremde auf Augustus zuläuft, kommt diese ihm etwas bekannt vor und sie erinnert ihn an die Lady Arlena, die sich als Schwarzmagierin entpuppte (vgl. [[Kalender#26._Sideon|Episode 22.01]]). Während die Helden den Raum verlassen, kann Gildon gerade noch so den [[Gnathoseloda|Haiwächter]] kontrollieren, so dass sie durch den Gang in Richtung der Kanalisation fliehen können. Im Raum befreit der Mann die gefangenen Frauen und sorgt damit für Chaos. Der Haiwächter verfolgt die Helden und Gildon muss ihn noch so lange aufhalten, bis alle durch das Abflussrohr gesprungen sind. Mit letzter Kraft schafft es auch Gildon und kommt völlig erschöpft in der Kanalisation an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch unzählige Wasserghule verfolgen die Helden und diese müssen durch die Kanalisation fliehen. Mart hilft seiner Mutter und Kenji stützt den sichtlich geschwächten Gildon, der ihnen den Weg weist. Durch Gildons Ortskenntnis entkommen sie den Verfolgern und finden schließlich eine kleine Klammer, in der sich eine Rast machen lässt. Henk ist gegenüber der Fremden, die sich als [[Elora von Tressburg|Elora]] vorstellt, sehr skeptisch und verdächtigt sie, eine Schwarzmagierin zu sein. Damit geht er direkt auf Konfrontation, während Kenji versucht, auf diplomatischerem Weg etwas über sie herauszubekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus Wache hält und sein Schwert putzt, versuchen Henk und Kenji etwas aus Elora herauszubekommen. Sie erfahren, dass sie ihre Schwester sucht, welche tatsächlich die Lady Arlena ist. Diese habe sie in den roten Käfig in der Zuchtkammer sperren lassen, um sie zu quälen. Im Austausch gegen Informationen über den Aufenthaltsort ihrer Schwester verspricht sie den Helden Informationen über die Schwarzmagier, wobei sie [[Sabaoth Immortalis]] und einen weiteren, den Helden unbekannten Namen nennt: Reveron. Schließlich ruhen sich die Helden aus, um vielleicht noch weitere Träume von Octavia zu erhalten, während Augustus aus erhöhter Position hockt und wacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.07''') Den ersten Teil der Wache übernimmt Augustus, doch dann überkommt ihn Müdigkeit und er lässt sich von Henk ablösen. So bekommt er noch etwas Ruhe, bevor [[Gildon Ipnosi|Gildon]] zum Aufbruch drängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe macht sich wieder auf den Weg und Magister Gildon führt sie durch das Schleimschnappergebiet. Doch sie ziehen die Aufmerksamkeit der Dämonen auf sich und werden bald verfolgt. Gildon steigert das Tempo, doch irgendwann bemerkt er, dass sie umzingelt sind. Da [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart]] mit [[Roana Dernheim|Roana]] nicht so schnell vorwärtskommen, muss Henk gegen einen [[Schleimschnapper]] kämpfen. Augustus, der die Nachhut gebildet hat, unterstützt Henk vorne im Kampf und schon bald können sie weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gruppe fast eingeholt wird, zieht [[Elora_von_Tressburg|Elora]] einen schwarzen Dolch aus dem Stiefel und malt mit diesem ein Zeichen in die Luft, während sie dämonische Worte murmelt. Kenji bekommt bei dem Gemurmel eine Gänsehaut und es fühlt sich unheilig und unangenehm an. Doch die Schleimschnapper halten plötzlich inne und Elora scheucht sie davon, so dass die Gruppe entkommen kann. Augustus übernimmt jetzt die Vorhut und kämpft noch gegen einige Dämonen, während Henk als Nachhut die Flucht deckt und ein Auge auf Elora hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gildon das Gefühl hat, dass sie den Schleimschnappern entkommen sind, machen sie eine kurze Rast und er nimmt Elora zu einem Gespräch beiseite, wobeo er eine Art Warnung auszusprechen scheint. Auch die Helden stellen Elora zur Rede. Sie muss ihnen erklären, was sie mit dem Dolch gemacht hat, und versichert ihnen, dass sie nichts von ihr zu befürchten haben. Augustus sieht sich den ungewöhnlichen Dolch an, welcher nicht zum Kämpfen konstruiert wurde, und Elora verrät ihm, dass sie ihn als Geschenk bekommen hat. Sobald sich die Zeit ergibt, wollen sie weiter über Eloras Fähigkeiten sprechen, doch zunächst gilt es, die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gruppe den Außenposten erreicht, stellen sie fest, dass die Wachen [[Freigeister#.E2.80.9EElderecht_van_Breedstaal.E2.80.9C_.28Ritter_aus_Valburg.29|Elderecht]], [[Freigeister#.E2.80.9EWoldo.2C_der_bunte_Hund.E2.80.9C_.28Pirat_des_Seevolkes.29|Woldo]] und [[Freigeister#.E2.80.9EVillad_van_Deen.E2.80.9C_.28Kapit.C3.A4n_aus_Olburg.29|Villad]] regungslos daliegen und wie Mumien wirken. Etwas hat die Feuchtigkeit aus ihnen gesogen, so wie die Helden es schon bei den Schleimschnappern auf dem Hinweg zur Zuchtkammer bemerkt hatten. Elderecht kann Gildon noch etwas zuflüstern, bevor er verstirbt, und der Magier eilt dann mit den Helden zur Zuflucht. Unterwegs bemerken sie, dass die Illusionen, welche den Eingang verbargen, deaktiviert und die Zauberspeicher aus den Wänden gebrochen sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Xishari.png|miniatur|rechts|Ein beschworener Xishari greift die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] der Freigeister an]]&lt;br /&gt;
Ein Freigeist rennt den Helden schreiend entgegen und als sie den Hauptraum erreichen, hören sie bereits Kampfgeräusche. Ein schlangenartiger Dämon befindet sich in der Mitte des Raumes und an dessen Rand kauern sich panische Freigeister auf dem Boden zusammen. Der Dämon kämpft gerade gegen [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]], [[Freigeister#.E2.80.9EWerris.E2.80.9C_.28Reisender_aus_Barthavion.29|Werris]] und [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C_.28Leibw.C3.A4chter_aus_Tora_Chem.29|Dorgu]], während [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi]] versucht, die anderen Freigeister zu beruhigen und den Dämon mit Gegenständen bewirft, um ihn abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werris versetzt gerade mit seinem Kurzschwert dem Dämon einen Stich, wird dann aber vom Stab des [[Xishari]] berührt und beginnt zu vertrocknen. Kurze Zeit später bricht er wie eine Mumie zusammen und Skjall und Dorgu kämpfen allein weiter. Henk und Augustus eilen sofort hinzu und nähern sich schnell dem Dämon, denn Dorgu kann ohne eine magische Waffe den Dämon nicht verletzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xishari beginnt, den Anhänger an seinem Stab zu drehen und ein surrendes Geräusch entsteht, welches dazu verführt, panisch wegzulaufen oder sich auf dem Boden zusammen zu kauern wie die übrigen Freigeister. Doch Henk und Augustus widerstehen dem Zauber und Henk gelingt ein erster Angriff. Auch Skjall wird nicht von Furcht ergriffen, sondern attackiert den Schwanz des Dämons, während Henk mit der Vorderseite beschäftigt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora versucht, die Aufmerksamkeit des Xishari auf sich zu lenken, doch es gelingt ihr erst, als Augustus sich dem Dämon genähert hat und angreifen will. Henk hat ihm bereits eine Verletzung verpasst und Augustus sticht ihm direkt in den ungeschützten Bauch, welcher nicht von einer starken, gepanzerten Haut überzogen ist. Als Elora den Xishari mit einem Bannzauber ablenkt, kann Augustus ihm den Bauch aufschlitzen und ihm den Rest geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf erzählt Gildon, dass seit der Vorzeit niemand mehr einen Xishari gesehen habe, da sie sich nach der Schwelle alle nach Abyssia zurückziehen mussten. Da sie von allen Lebewesen auf Gea vergessen wurden, muss jemand die alten Gänge durchstöbert und noch alte Namen entdeckt haben. Das bedeutet aber auch, dass die Loigg’Il und der dunkle Kult auf die Anwesenheit der Helden aufmerksam geworden sind. Außerdem nimmt Gildon den Stab des Xishari an sich und bringt ihn in seine Kammer zur weiteren Untersuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun findet sich etwas Zeit, um mit Elora reden zu können, und die Helden erzählen ihr von ihrer Schwester und den abtrünnigen Loigg’Il, bei denen sie sie zurückgelassen haben.  Elora erzählt den Helden von einem Mann namens „Lord Reveron“, welcher derzeit an der Seite von [[Sabaoth Immortalis]] arbeitet und vom [[Bund von Utukk'Xul|Bund]] geschickt wurde, um sich über die Dämonen dieses Ortes schlau zu machen. Augustus nimmt für sich das Recht auf Rache an Sabaoth in Anspruch und warnt Henk, ihm nicht in die Quere zu kommen, wenn sie dem Nekromanten begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte von Elora wissen, warum sich jemand mit Dämonen einlässt, und sie erzählt den Helden von ihrer Schwester, welche unheilbar krank war. Sie wollte ihrer jüngeren Schwester helfen und hörte von Lord Reveron, welcher mit Methoden arbeitet, wie sie von Sapos abgelehnt werden. Er half ihrer Schwester, doch musste diese weiterhin anderen Wesen das Leben entziehen. Zunächst begnügte sie sich mit der Energie von Tieren, doch eines Tages erwischte sie sie dabei, wie sie ein Kind tötete. Damit war für Elora eine Grenze überschritten und sie beschloss, ihre Schwester aufzuhalten. So landete sie schließlich in [[L'yreh]] und wurde eine Gefangene ihrer Schwester.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden sich waschen, bemerkt Henk eine juckende Stelle am Bein, welche ihn an die Infektion von Kenji erinnert. Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]] kümmert sich mit dem Rest der Salbe um die kranke Stelle und Henk bleibt bei ihm, um die anderen nicht mit dem Gestank zu belästigen. Nachdem auch Augustus sich gewaschen hat, erzählt ihm Henk, dass sich Elora anscheinend interessiert nach ihm umgesehen habe. Dann legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.08''') Die Helden schlafen sich erstmal richtig aus, denn sie können erst weiter, wenn [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] einen Weg zum Ältestenhirn gefunden hat. Kenji und Henk träumen wieder von Octavia und tauschen sich darüber aus. Die Trauminhalte scheinen alle mit Situationen aus Octavias Leben zusammenzuhängen, in denen sie einen Kontrollverlust erlitt und mit ihrem Feuer andere verletzte. Der Verdacht kommt auf, dass die Kultisten bei Octavia über ihre Erinnerungen wieder eine Metamorphose provozieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht noch einmal mit Henk über seine Rache an Sabaoth Immortalis und erzählt ihm von seinen langen Erfahrungen mit [[Sabaoth Immortalis|Spurius Iunius]] und über die Manipulationen, denen Augustus seit seiner Militärzeit ausgesetzt war. Henk versteht seine Rachegefühle, weist aber erneut darauf hin, dass jede Gelegenheit genutzt werden muss, die sich bietet, um Sabaoth auszuschalten, und dass man in Ernstfall nicht auf jemanden warten könne, damit dieser dann den Todesstoß ausführe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C_.28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]] erfahren die Helden, dass [[Elora von Tressburg|Eloras]] Eltern sehr fromm sind und ihr Vater in Tressburg einen großes Passionshaus gestiftet habe. Außerdem hat er von Lord Reveron gehört und weiß, dass dieser sich in einem alten Gemäuer eingerichtet hat, welches Khoralt sehr unheimlich findet und darum stets einen großen Bogen darum machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Freigeister#.E2.80.9EWodhi der Wortweber.E2.80.9C_.28Barde aus M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi]] informiert die Helden, dass Elora mit [[Gildon Ipnosi|Gildon]] spricht und er ihr die Regeln der Freigeister erklärte, da Gildon ihr nicht richtig traut. [[Roana Dernheim|Roana]] setzt sich für Elora ein und schätzt sie nicht so verdorben ein, wie sie scheint, da Elora ihr in der Gefangenschaft immer wieder Mut gemacht und Mitgefühl gezeigt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wodhis Rat spricht Kenji mit [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29 |Oldir]], da dieser am Boden zerstört ist, sich nutzlos fühlt und sehr um die Verstorbenen trauert. Er erzählt Kenji, dass er einmal einer der reichsten Männer in [[Weisshafen]] war und nicht damit zurechtkomme, dass alles, was er sich einmal aufgebaut hat, nun verloren sei. In seiner Hoffnungslosigkeit fürchtet er auch, den nächsten Kampf gegen seinen Lenker zu verlieren, da er sich als Schwächsten der Freigeister betrachtet. Kenji rät ihm, sich eine Aufgabe zu suchen, bei welcher er sich nützlich fühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen berichtet Elora den anderen beim Essen, dass sie gemeinsam mit Gildon den Stab des [[Xishari]] untersucht hat. Sie hat festgestellt, dass auf dem Artefakt ein Name eingraviert ist, und sie vermutet, dass man mit dessen Hilfe den Xishari heraufbeschworen habe. Nach dem Essen beginnt Augustus mit körperlicher Ertüchtigung, weil er nicht mehr einfach so dasitzen und auf Filgiz warten kann. Sein Training wird von Elora beobachtet, und Kenji bietet sich Augustus als Sparringpartner an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon kommt aus seiner Kammer und lädt die Helden zur Bestattung der gefallenen [[Freigeister]] ein. Aus Respekt vor den Kämpfern nehmen Augustus, Henk und Kenji teil und nur Elora bleibt in der Zuflucht zurück. Inzwischen sind vermutlich alle existierenden Freigeister dort versammelt und gemeinsam mit Roana folgen die Helden ihnen zu dem unterirdischen Fluss, in dem sie auch die Xishari-Teile entsorgt hatten. Dort spricht Gildon einige Worte über jedem Gefallenen und übergibt den Leichnam dem Wasser. Gildons Worte über das „große Mysterium“, in welches die Toten nun eingehen würden, machen Augustus sehr nachdenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji mit Oldir und den [[Kirche der Passionen|Passionsgläubigen]] betet, spricht Henk den abwesend wirkenden Augustus an. Dieser erzählt ihm, dass er mit seiner Verbannung hadere, da er durch diese seine Ahnen und Göttern verloren habe. Einerseits könne er nun ein selbstbestimmtes Leben führen, wie er es sich früher als Knabe immer gewünscht habe, doch andererseits könne er jetzt niemals seinen Stammvater Cycnus treffen, was er sich auch schon immer gewünscht habe. In Thyrna würden verbannte Seelen nicht von den Ahnen aufgenommen und ruhelos außerhalb des Elysiums umherirren, während es in Barthavion möglich sei, sich seinen Platz an der Tafel eines Gottes durch seine Taten zu verdienen. Henk rät ihm, sich nicht zu viele Gedanken über die Toten und das Totenreich zu machen, sondern lieber das Leben zu leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oldir will von Kenji wissen, ob die Seelen der hier in [[L'yreh]] Verstorbenen ihren Weg ins Licht der Passionen finden würden, und Kenji bestätigt ihm dies. Er glaube fest daran, dass das Licht stark genug sei, damit die Seelen ihren Weg dorthin auch aus einer solchen Finsternis finden können. Währenddessen zeigt Henk Augustus sein Medaillon von Viola und erklärt, dass er alles, was er tue, nur aus Liebe für sie tut, und er fragt Augustus, warum er dies alles auf sich nimmt. Er ertappt Augustus dabei, keine wirkliche Antwort auf die Frage zu haben, obwohl dieser die Unterstützung von Octavia als Grund anführt. Henk erfährt auch, dass Augustus nur einmal eine Bindung zu einer Frau aufgebaut hat und er sich mit dem Kontakt zum anderen Geschlecht recht schwertut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr in die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] bittet Henk deshalb Elora, sich doch einmal mit Augustus zu unterhalten, da er doch bemerkt habe, dass die beiden sich ganz zugetan wären. Währenddessen spricht Augustus noch mit Kenji, denn diesem stellt sich die Frage, ob man Elora trauen könne und ob sie die Helden begleiten solle. Augustus spricht sich für Elora aus und sieht bei ihr großes Verantwortungsgefühl gegenüber ihrer Schwester, was ihn an sich selbst erinnert. Auch Kenji glaubt, dass Elora kein schwarzes Herz besitze und in dämonische Dinge hineingeraten sei, genau wie auch Augustus. Deshalb bittet Kenji ihn, seine Erfahrungen mit Elora zu teilen, da sie anscheinend ähnliches erlebt habe und sie vielleicht wisse, wie das sei. Henk ruft nach Augustus und winkt ihn an den Tisch, an dem er mit Elora sitzt. Zuerst ermuntert Henk ihn, von dem Kampf mit dem Xishari zu erzählen, doch Augustus empfindet dies als prahlen und lehnt ab. Dann erwähnt Henk, dass Elora ganz verzweifelt nach ihrer Schwester suche, und sie schließlich nicht die Einzige sei, die dies tue. Nach dieser Information erhebt Henk sich und entfernt sich vom Tisch, während Elora Augustus erwartungsvoll anschaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus offenbart ihr, dass er seine Schwester suche, und Elora will wissen, warum der Kaiser ihm erlaubt habe, mit den Helden zu ziehen. Augustus gesteht ihr etwas zögernd, dass er verbannt wurde und nun nach Barthavion zurückkehre, dem Land seiner Geburt. Sie sprechen über das magische Phylakterium genannt die [[Drachenträne]], welches die Kultisten am liebsten zerstört sähen, und Augustus berichtet ihr vom Verlust Adarians durch die Hand [[Iobis Galdimmera|Galdimmeras]]. Als Augustus Elora erzählt, dass sich seine Schwester vermutlich in den Händen von Sabaoth Immortalis befindet, erzählt diese, dass die Kultisten erwartet hätten, dass sich das Problem mit Octavia durch einen Verbündeten lösen würde und sie nicht getötet werden müsse. Augustus ahnt, wer gemeint ist, und bedauert es sehr, [[Ignus]] nicht persönlich begegnet zu sein. Augustus gesteht, dass man um kleine Schwestern immer besorgt sei und auf sie aufpassen müsse und wolle, was ihm Elora bestätigt. Doch im Gegensatz zu ihr sieht Augustus für seine Schwester noch eine Chance auf Rettung, während Elora für ihre keine Rettung mehr sieht und nur noch bestrebt ist, sie davon abzuhalten, das Mal von Utukk'Xul zu bekommen. Da sie hofft, wenigstens noch die Seele ihrer Schwester retten zu können, rät ihr Augustus, sich einmal mit Kenji zu unterhalten. Elora gesteht, dass sie ihrem Glauben schon vor langer Zeit untreu geworden sei, und Augustus räumt ein, dass so etwas manchmal passiert. Dies bedeute jedoch nicht, dass man nicht zurückfinden könne, egal wie sehr man entgleise, es sei nur nicht schön. Da er andeutete, selbst eine solche Erfahrung gemacht zu haben, hakte sie nach und er erzählt ihr von dem Attentat auf seinen Vater. Dann offenbart er ihr, dass [[Sabaoth Immortalis]] damals der Berater von [[Silvius Insidiae|Insidiae]] war und ihm persönlich bekannt sei. Elora erwähnt, dass sich Sabaoth unter die [[Bund_von_Utukk'Xul#Die_Propheten_des_Untergangs|Herren des Raumes]] gedrängt habe und die Macht an sich reißen wollte. Augustus erzählt ihr, dass er damals versäumt habe, Immortalis zu töten, und offenbart sich als [[Principus Mortis|Schlächter von Loderis]]. Er gesteht seinen Hass und seine Rachegelüste wegen der Attentate und offenbart die Manipulation durch Sabaoths Lügen, die nur durch die Anwesenheit seiner Schwester [[Octavia]] auf dem Schlachtfeld gebrochen wurden. Elora versteht ihn, da es ihr mit Reveron ähnlich ergangen sei und sie alles geglaubt habe, was er ihr sagte. Er begeisterte sie für das Beschwören von Dämonen, um Macht über andere zu erlangen. Elora gesteht ihm, dass sie beschworene Dämonen auf ihre Bräutigame gehetzt hat, bis einmal einer zu Tode kam, was sie nie beabsichtigt habe. Danach war sie als die „Verfluchte Lady von Tressburg“ bekannt und die Anträge hörten auf. Reveron redete ihr ein, dass ihre Magie sich, ähnlich wie die Priester, an Götter richte, auch wenn die ihren alte Götter seien. Elora fühlt sich getäuscht und zu den Taten verleitet und fragt Augustus, ob er glaube, dass er seine Verfehlungen wieder gut machen könne. Er gesteht ihr, dass er daran nicht glaube, jedoch überzeugt sei, in Zukunft besser handeln zu können. Doch er gesteht ihr auch, dass er weiter als bis zu der Drachenträne nicht schauen kann, da bei ihrem Scheitern dann sowieso alles verloren sei. Elora bemerkt, dass Augustus mit seinem vorherigen Leben abgeschlossen habe, und er gesteht, dass ihm zwar die Entscheidung dafür abgenommen wurde, sie aber Recht habe. Vielleicht müsse man sein Leben in die Waagschale werfen, um noch irgendwas zu erreichen. Elora stellt fest, dass die Tatsache, dass sie beide nach ihrer Schwester suchen, sie beide verbindet, worauf die beiden mit Wein anstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gesprächs verbindet Roana Henks Bein. Er und Kenji beobachten das Gespräch von Augustus und Elora und nehmen beide für sich in Anspruch, es erfolgreich in die Wege geleitet zu haben. Kenji glaubt, dass es kein Zufall sei, dass die Mitglieder der Drachenträne stets eine tiefe Schuld aus einer belastenden Vergangenheit in sich spüren, die ihre antreibende Kraft ist, doch Henk widersprich ihm für seinen Anteil. Er fühle sich durch keine Schuld zu der Queste getrieben, wobei Kenji ihm auch zustimmt, doch er erläutert, dass die Notwendigkeit, einen Sinn zu erfüllen - nicht einfach nur vor sich hinzuleben, sich seiner Erfahrung nach aus etwas Dunklen in der Vergangenheit entwickle, so dass etwas Schönes aus etwas Schlechtem erwachsen könne. Dies sei eine schöne Kraft, die Menschen besitzen. Kenji erinnert Henk an den Besuch auf Soltrum, wo die Anhänger des Sonnengottes (vgl. Biographien [[Kalender#6._Sideon|6. Sideon]]) sich um den ganzen Sinn nicht mehr sorgen mussten, was Kenji als ziemlich verlockend empfindet. Henk gesteht Kenji, dass er ziemlich zufrieden mit seinem Leben ist, er nie gehadert habe und stets getan habe, was in ihm übrigblieb. Henk wisse gar nicht, was er für ein anders Leben führen sollte, und die Soltrumer Gemeinschaft hätte zwar ihren Frieden, aber sonst auch nicht viel mehr andere Sachen. Als Kenji sich fragte, was er mit seinem Leben anfangen soll, wenn sie das Ganze hier überleben würden, er aber nicht mehr in sein altes Leben zurückkehren könne, macht Henk ihn darauf aufmerksam, dass man dann als großer Held in Barthavion einfach in eine Kneipe gehen und den Abend auf sich zukommen lassen kann. Kenji stimmt ihm zu und sieht sich dann als feisten Mystiker enden, als der [[Helom Kerzorban|Kerzorban]] ihn bereits im [[Prozess_gegen_die_Helden#Kenjiro_Asai |Prozess von Valkenburg]] diffamiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi ruft alle Anwesenden zusammen und erzählt ihnen die Geschichte von „[[Alouans Reise in die Unterwelt]]“, in der sich der berühmte Barde [[Alouan Silberklang]] aus Trauer über den Verlust eines Freundes und Königs [[Torian]] von der Welt abwendet und in der Unterwelt seinen Freund retten will. Er zahlte einen bitteren Preis dafür, weil er als Sterblicher versuchte, das Reich der Toten zu betreten, denn er erfährt, dass er durch seine anmaßende Trauer seine eigene Lebzeit verwirkt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht Augustus an, weil er so still sei. Dieser ist in Gedanken bei der Geschichte und erklärt, dass er auch stets versuche, zu handeln, aber sich nicht sicher sei, ob er an Alouans Stelle es nicht auch versucht hätte, seinen Freund zurückzuholen. Kenji sieht darin keine Schande und weist Augustus darauf hin, dass es tatsächlich aufs Handeln ankomme, denn die ganze Reue, die Kenji über seine Kindheit empfunden hat, habe ihn zu nichts gebracht. Augustus gesteht ihm, dass es schwierig sei, sich aus den Vorstellungen, in denen man gefangen sei, zu befreien. Es sei ihm damals als Principus Mortis nur durch Octavia geglückt, und ihm falle kein weiterer Weg ein, der ihm auch geholfen hätte. Er äußert die Hoffnung, dass Octavia zurzeit ihre Freunde spüren könnte, da diese in ihren Träumen eine Verbindung zu ihr hätten. Kenji hofft das auch und erzählt Augustus von seinen wiederkehrenden Albträumen, die sich immer wieder um den Jungen Olrik drehen, der von dem Wachhund getötet wurde (vgl. [[Kenjiro Asai#Ein schicksalhaftes Ungl.C3.BCck und die R.C3.BCckkehr zum Licht .28327 JF.29|Kenjis Biographie]]). Aber dann habe er entschieden, dass das Wälzen im Selbstmitleid ihn auch nicht wieder lebendig machen könne und zu nichts führe. Augustus erklärt Kenji, dass es ihm nicht um Selbstmitleid ginge, sondern um ein besseres Verständnis über die eigenen Schwachstellen, da die Versuchungen schließlich immer wieder auf einen warten würden. Kenji erzählt, dass er selbst einen Schlussstrich ziehen und nie wieder solche Fehler machen wollte, so erkenne er heute, dass es ein Trugschluss sei, denn man werde immer wieder Fehler machen. Man müsse nur aus ihnen lernen, denn Menschen seien eben keine Götter. Anschließend legen sich die Helden schlafen, um bei Filgiz Rückkehr bereit zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.09''') Als Kenji und Henk erwachen, sprechen sie kurz über ihren neuen Traum von Octavia und berichten dann auch Augustus davon. Dieser entschuldigt sich bei Henk dafür, dass er bei ihrem Gespräch nach der Bestattung so abweisend zu ihm war. Augustus erzählt ihm, dass er lange nicht mehr mit anderen Menschen gesprochen habe und er berichtet kurz von seiner verbotenen Liebe zu der [[Menschen#Die_Coraner|Coranerin]] Selina. Henk nimmt seine Entschuldigung an und gemeinsam machen sie sich Gedanken um die Drachenträne und ihre Sicherheit bei den [[Loigg'Il]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Roana Dernheim|Roana]] hat eine Mahlzeit zubereitet und die Helden essen den Eintopf, nachdem sie sich bei Wodhi nach [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] erkundigt haben. Henk spricht mit Roana und Augustus unterhält sich mit [[Elora von Tressburg|Elora]]. Kenji bekommt von dem dankbaren [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]], der endlich im Durchsuchen der Lagerhallen der Loigg'Il  eine sinnerfüllende Aufgabe gefunden hat, eine Kiste Proviant, eine Öllampe mit Lampenöl und eine Phiole unbekannten Inhalts geschenkt, welche dieser auf seinem Beutezug gefunden hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kehrt Filgiz zurück und spricht zunächst mit Wodhi, welcher ihm die traurigen Neuigkeiten vom Überfall und den Verlusten erzählt. Filgiz isst etwas und berichtet danach den Helden, dass er leider keinen Weg gefunden habe, das dämonenverseuchten Gebiet, welches sie nun auf dem Weg zum Ältestenhirn erwartet und das selbst von den Loigg'Il gemieden wird, zu umgehen. Die Helden reden noch mit Gildon, welcher nicht mitkommen wird, da er die Freigeister und die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] schützen müsse. Udelian identifiziert den Inhalt der Phiole als einen Heiltrank und gibt den Helden noch eine Wundsalbe, Verbandsmaterial und Nadel und Faden mit. Wodhi steuert noch ein paar Rucksäcke bei und Augustus bespricht mit Elora, dass diese die Helden begleiten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schließlich aufbrechen, überlegen die Helden, ob sie den Xisharikopf mitnehmen wollen, entscheiden sich dann aber wegen seiner Sperrigkeit dagegen. Sie kommen nach einigen Gängen der Schleimschnapper zu einem großen Höhlensee, den sie trockenen Fußes über ein paar Steine überqueren können. So gelangen sie in einen uralten Gang mit dem gleichen ungewöhnlichen, asymmetrischen Querschnitt, welchen sie schon in der [[L'yreh#Die Folterkammern der Xishari|Folterkammer der Xishari]] vorgefunden haben. Der Gang führt sie zu einer Höhle mit einer großen Statue des [[Hazug-Ságok|Herzogs der Lügen]], von der es in ein Gangsystem geht, dessen Durchgänge manchmal so niedrig sind, dass man hindurchkriechen muss. Filgiz hat in diesem Labyrinth den richtigen Weg mit [[Twillzinken]] markiert und Henk hilft ihm dabei, diese wiederzufinden. Schließlich führen die engen Gänge zu einem riesigen Gang mit ungewöhnlichem Querschnitt, dessen Decke mit den zur Verfügung stehenden Lichtmitteln nicht auszumachen ist, und die letzte Twillzinke schickt die Helden nach links den Gang weiter. &lt;br /&gt;
[[Datei:Prozession.png|miniatur|rechts|Das Wandrelief mit der Prozession der Xishari und den unbekannten Dämonengattungen]]&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit weist Filgiz die Helden auf eine gute und letzte Rastmöglichkeit hin, bevor das Gebiet mit den lauernden Dämonen erreicht werde. So setzen sich die Helden mit Elora und Filgiz an den großen Sockel einer zerstörten Statue und essen etwas Proviant. Sie entdecken ein großes Wandrelief, welches eine Prozession von [[Xishari]] darstellt und noch weitere unbekannte und verstörende Dämonen von enormer Größe aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Erholungspause brechen die Helden auf und folgen weiter dem Gang, bis sie an ein großes Tor stoßen, dessen Tür von Innen aufgesprengt worden war. Ihre grünen Trümmer liegen auf dem Boden verstreut und nur noch die linke, untere Ecke ist noch erhalten und weist einen unbekannten Dämon auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie betreten den dahinterliegenden Raum und Kenji spürt sofort eine bedrohliche Präsenz. Augustus, Filgiz und Henk bemerken eine Bewegung im Dunkeln der hohen Decke, die sie jedoch nicht genauer orten können. Auf der dem Eingang gegenüberliegenden Seite des Raumes befindet ein Relief mit einer Abbildung des Hazug-Ságok und einem Text in einer Sprache, welche nur Elora kennt. Plötzlich bebt der Boden und Steine fallen von der Decke. Filgiz hatte von Erschütterungen berichtet, die in den dämonenverseuchten Gebieten auftreten sollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Torreste.png| Reste des Eingangstores zum Tempel&lt;br /&gt;
File:Tempel_HS-Eingang.png|Die Eingangshalle des Tempels&lt;br /&gt;
File:Hazug_Sagok_Relief.png| Relief in der Eingangshalle des Tempels&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_1.png|miniatur|rechts|Der obere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Nur ein weiterer Gang führt aus dem Raum heraus und Augustus drängt zur Eile, da jederzeit ein Angriff von oben erfolgen könnte. Filgiz führt die Helden in den Gang, als der Boden erneut bebt und die Helden gerade noch den herabfallenden Trümmern ausweichen können. Schließlich gelangen sie unverletzt in eine weitere Kammer, an deren Ende eine Treppe in die Tiefe führen soll. Sie kommen an einer zerschlagenen Statue vorbei, welche vermutlich den Herzog der Lügen darstellte, und entdecken an der Wand ein weiteres Relief.&lt;br /&gt;
[[Datei:Käfige-01.png|miniatur|links|Relief im oberen Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite befindet sich ein seltsames Becken aus Stein mit einem Abflussloch in der Mitte Dann nähern sich die Helden einer weiteren gesprengten Tür, hinter der ihr Weg weitergeht. Doch sie stellen fest, dass der erwartete Gang eingestürzt ist und keine Hoffnung besteht, ihn freizuräumen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugdämon.png|miniatur|rechts|Der angreifende Flugdämon]]&lt;br /&gt;
Henk hat unterdessen bemerkt, dass ihnen Etwas von der Eingangshalle durch den Gang gefolgt ist und auch Augustus spürt die Gefahr. Er entdeckt, dass Kenji angegriffen wird, schubst diesen zur Seite und wehrt mit dem Schwert den Angriff des Dämons ab. Bei dem Angreifer handelt es sich um die fliegende Kreatur, welche auf dem großen Relief im Gang dargestellt ist. Augustus schlägt ihm eine Kerbe in den Schnabel und die Helden ziehen sich schnell in den Gang zurück. Sie gehen zurück in die Eingangshalle, um vielleicht einen anderen Weg in die Tiefen zu finden. Mit diesem Ziel suchen sie dir Wände ab, während Elora sich das Wandrelief anschaut und versucht, die Inschrift zu entziffern und zu übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt rechts neben dem Eingang einen eingestürzten Gang, der wie auf der anderen Seite weiterführt. Diese Einsturzstelle lässt sich vermutlich freiräumen und Henk, Kenji und Filgiz geben ihr Bestes, während Augustus auf den Flugdämon achtet, welcher den Helden in die Eingangshalle gefolgt ist. Elora ist allein am Relief, als sie das Ziel des Dämons wird. Augustus rennt mit gezogener Waffe zu ihr und verpasst dem Dämon einen Schlag, welcher ihn wieder verscheucht. Doch zuvor hat er Elora am Hals verletzt und Augustus beeilt sich, sie zu dem mittlerweile freigelegten Gang zu bringen. Damit alle die Engstelle passieren können, decken Henk und Augustus den Rückzug und Henk verletzt den Dämon an seiner Schwinge. Kurz nachdem alle Helden im dahinterliegenden Gang sind, stürzt sich der Dämon erneut hinab, passt jedoch nicht durch den Engpass und beginnt, mit seinen Krallen weitere Steine zur Seite zu räumen. So ist es nur eine Frage der Zeit, bis er hindurchgelangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_2.png|miniatur|rechts|Der untere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Augustus verbindet Eloras Wunde und die Helden folgen dem Gang in einen weiteren Raum. Hier ist die Statue nicht zerschlagen und stellt den Dämonenfürsten dar. [[Datei:Käfige-02.png|miniatur|links|Relief im unteren Tempelraum]] An einer Wand befindet sich ein ähnliches Relief wie im oberen Tempelraum, doch sind hier andere Dämonen in den Käfigen abgebildet. Ein steinernes Becken mit Abfluss findet sich ebenfalls und am Ende des Raumes befindet sich eine intakte, verschlossen Tür aus dem seltsamen grünen Stein. Vor der Tür ist eine kreisrunde Fläche im Boden eine Handbreit abgesenkt und über der Tür finden sich drei Worte in der dämonischen Schrift, welche Elora mit „''Geben''“, „''Richten''“ und „''Preisen''“ übersetzt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hazug_Sagok_Tor.png|miniatur|rechts|Das verschlossene Tor mit den Inschriften im unteren Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Elora hält die Inschrift in der Eingangshalle für eine Lobpreisung von Hazug-Ságok und Augustus stellt die Theorie auf, dass man, wie für ihn auf den Reliefs dargestellt, eine Dämon opfern und dabei sein Blut in das Becken fließen lassen müsse, während im Kreis die Lobpreisung gesprochen wird. Die anderen stimmen zu und überlegen, wo sie den Dämon am besten angreifen und fangen können. Der Gang zu dem unteren Tempelraum böte sich hierzu an, da seine Wände sehr eingefallen sind und dem Dämon daher wenig Raum zum Fliegen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.10''') Zunächst diskutieren die Helden noch etwas weiter, wie sie vorgehen wollen: wollen sie darauf warten, bis der Dämon durchgebrochen ist oder sollten sie ihn schon vorher angreifen. Als die Helden gerade die Statue von Hazug-Ságok untersuchen, beginnt die Erde wieder zu beben und löst Steine aus der Decke. Henk bemerkt es als erster und stößt Kenji zur Seite und warnt Filgiz, so dass dieser sich in Sicherheit bringen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bemerken die Helden, dass der Dämon durch das Erdbeben anscheinend verscheucht wurde und [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] bietet an, zunächst als Späher vorrauszugehen und nach dem Dämon zu suchen. Er schleicht durch den schmalen Durchgang und verschwindet in der Dunkelheit. Die Helden warten eine Weile und beschließen, als Filgiz nicht zurückkehrte, nach ihm zu suchen. Sie betreten die Eingangshalle des Tempels und finden dort keine Spur von Filgiz. &lt;br /&gt;
[[Datei:Flugdämonkampf.png|miniatur|links|Ort des Kampfes mit dem Flugdämon]]&lt;br /&gt;
Als sie den Gang zur oberen Kammer betreten, nehmen sie den Flugdämon wahr, wie er in der Biegung auf dem Boden kauert und an einem Steinhaufen kratzt. Augustus und Henk stürmen schnellstmöglich auf ihn zu und Kenji folgt ihnen mit etwas Abstand. Als der Dämon sie bemerkt und abheben will, schnappt sich Augustus den Schwanz und hält ihn mit aller Kraft fest, so dass der Dämon sich nicht in die Luft erheben kann. Henk nutzt die Gelegenheit und wirft seinen Enterhaken um den Hals des Flugdämons und sucht nach einer Möglichkeit, sein Seil am Boden festzumachen. Der Dämon schafft es auch mit starken Schlägen seiner Schwingen nicht, sich aus Augustus Griff zu befreien, und wird nun zusätzlich von Henks Seil zu Boden gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Henk den Flugdämon beschäftigen, kriecht Filgiz aus seinem Versteck zwischen den Trümmern hervor und greift den Dämon mit seinem Dolch am Schwanzansatz an. Henk kann das Seil nirgends befestigen, doch die beiden lassen nicht los, obwohl der Flugdämon einen Angriff auf Henk startet. Er wendet seinen Kopf und schlägt nach hinten aus, wobei er Henk eine stark blutende Wunde am linken Arm verabreicht, welcher jedoch das Seil nicht loslässt. Filgiz erklimmt einen Trümmerhaufen und schneidet mit seinem Dolch den Flügel des Dämons ein. Mit vereinten Kräften halten Augustus und Henk den Dämon am Boden und Kenji blendet ihn mit einem Lichtblitz. Der Flugdämon ist irritiert und Augustus nutze die Chance, lässt den Schwanz los, zieht sein Schwert und schlitzt die linke Schwinge des Dämons auf. Filgiz greift erneut die andere Schwinge an und bringt den Dämon zu Fall. Henk schlägt auf den Schnabel des Flugdämons ein und schlägt ihn funktionsuntüchtig. Augustus vollendet das Werk und trennt mit einem Schlag den Schnabel ab. Der Flugdämon stößt einen letzten lauten Schreckensschrei in Augustus Richtung aus, welcher diesen und Kenji kurz erschaudern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert daran, dass sie den Dämon lebend fangen wollen, und wirft Filgiz das Seil hinüber, um den Dämon damit zu fesseln. Augustus schlägt noch dessen Stacheln an den Flughäuten ab, während Kenji bereits das Verbandszeug und die Wundsalbe für Henk herausholt. Kenji ruft Henk zu sich und verbindet die Wunde, welche bereits stark nachgeblutet hat. Augustus verschnürt mit Filgiz den Flugdämon, welcher sich zwar gut zusammenfalten lässt, jedoch nicht durch den Durchgang passen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schickt Filgiz zu Elora, damit diese sich schon zum Relief begeben und die Inschrift abschreiben kann. Dann hilft er Augustus, den schweren Dämon zum Durchgang zu ziehen, während Henk sich mit Trockenfleisch stärkt und versucht, den Blutverlust auszugleichen. Kenji unterstützt dann Filgiz bei der Erweiterung des Durchganges und auch Augustus will helfen, doch seine Kräfte versagen, da sie durch das Halten des Flugdämons stark überstrapaziert wurden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_2a.png|miniatur|rechts|Der untere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelingt es, den Durchgang genügend zu erweitern, dass sie den Dämon hindurchziehen können. Sie bringen ihn zum Opferbecken und legen ihn darüber. Elora hat die Anrufung abgeschrieben und begibt sich in den Kreis vor der verschlossenen Tür. Henk erholt sich und Kenji steht beobachtend in der Mitte des Raumes. Als Elora mit der Anrufung beginnt, schneidet Augustus die Kehle des Dämons auf und lässt sein Blut in das Becken fließen. Kenji nimmt ein klickendes Geräusch wahr und ortet seinen Ursprung an der Statue des [[Hazug-Ságok]]. Bei näherer Untersuchung stellt sich heraus, dass die Statue sich angehoben hat und nun beweglich ist. Kenji dreht den Arm der Statue auf die Tür und Elora spricht erneut die Anrufung. Daraufhin öffnet sich das große Tor und gibt den Weg auf eine Treppe frei, welche in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_1.png|miniatur|links|Der untere Tempelbereich, in dem Käfige aufgestellt sind]]&lt;br /&gt;
Die Helden rasten kurz auf den obersten Treppenstufen und bemerken, dass sich das Tor einer Weile wieder schließt. Ohne nachzusehen, ob es sich von innen wieder öffnen ließe, machen sich die Helden auf den Weg in die Tiefe und gelangen auf der linken Seite zu einem Raum, in dem ein Käfig aus einem seltsamen, grünen Metall aufgestellt ist. Er ist magisch versiegelt und scheint noch intakt zu sein. In ihm entdecken die Helden eine dämonische Kreatur, welche Elora als Uhur-Dämon bezeichnet. Dieser war auch auf dem Relief im unteren Tempelraum zu sehen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Zerbrochenes_Tor.png|100px|miniatur|rechts|Das zerbrochene Tor mit dem Wächterdämon]]&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite finden die Helden ein zerbrochenes Tor und dahinter einen verschütteten Gang. Auf dem grünen Torfragment ist ein Wächterdämon abgebildet, von dessen Art die Helden bereits drei in den Folterklammern antrafen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Reliefs_unten.png|miniatur|links|Die fünf Reliefe]]&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Erkundung finden sie linker Hand noch einen zweiten Käfig, welcher allerdings leer zu sein scheint. Dann gelangen die Helden zu einer gigantischen Statue von Hazug-Ságok, welche in einer Ecke des Raumes aufgestellt ist, in welcher sich fünf große Reliefs befinden, auf denen die gefangenen Dämonen vom Relief aus dem unteren Tempelraum neben großen Texttafeln abgebildet sind. Elora stellt fest, dass es sich um Triumphsprüche über die besiegten und gefangenen Dämonen handelt, und sie schlussfolgert, dass sich der große Lügner [[Verijgorn]] anscheinend nicht nur als Herrn der Welt, sondern auch als Herrscher von [[Kosmisches Pentakel#Abyssia .28Die d.C3.A4monische Ebene.29|Abyssia]] betrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehörnter.png|miniatur|links|Der gehörnte Dämon]]&lt;br /&gt;
Der großen Statue gegenüber finden die Helden einen weiteren Käfig, in dem sich ein gehörnter Dämon befindet, welcher anscheinend meditiert. Doch er wird auf sie neugierig und flüstert ihnen: „''Hachchx Nguß!''“ zu, was nach Elora so viel bedeutet wie „Kommt her!“. Er signalisiert mit „''Ssoulnguz''“, dass er an den Helden „riechen“ möchte, und, als Henk dem Wunsch nachgibt, kommentiert er seinen Genuss mit „''waukxrolug!''“, was wohl so viel wie „köstlich“ meint. Auch Eloras Geruch sagt ihm zu, doch Augustus findet er nicht so angenehm und Kenji weigert sich, sich dem Dämon zu nähern. Da auch sein Käfig magisch intakt ist, erkunden die Helden zunächst die Höhle weiter, denn es gibt noch einen fast eingestürzten Gang, aus dem ein Tosen kommt und wo die Quelle für die Beben zu liegen scheint, welche die Gänge des Tempels immer wieder erschüttern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_2.png|150px|miniatur|rechts|Der hintere Bereich des unteren Tempels mit dem Kunguss-Dämon]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem schmalen Gang und finden linker Hand einen weiteren Käfig, welcher allerdings durch den Einsturz einer Wand zerstört wurde. In seinem Inneren findet sich auf dem Boden nur ein seltsames, rotes Pulver, ansonsten ist keine Spur von einem Insassen zu finden. Dem Relief nach hätte hier der Spinnendämon eingesperrt sein müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kunguss.png|miniatur|links|Der Kunguss-Dämon]]&lt;br /&gt;
Rechter Hand führt der Gang zu der Ursache der Erdbeben, welche von einem riesigen, eingesperrten Dämon ausgelöst werden, welcher aus zwölf Augen Blitze gegen die Wände der Höhle schleudert, um sich aus seinem Käfig zu befreien. Auf der anderen Seite des Käfigs scheint ein Gang weiterzugehen, doch eine Umrundung des blitzeschleudernden Dämons wäre ein Selbstmordkommando. Elora identifiziert den Dämon als [[Kunguss|Kunguss-Dämon]], und als dieser die Helden wahrnimmt, konzentriert er seine Blitze auf sie, so dass sie sich zur großen Statue zurückziehen, um sich zu beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden überlegen, ob es noch einen anderen Ausweg gäbe, macht der gehörnte Dämon wieder auf sich aufmerksam und gibt zu verstehen, dass er freigelassen werden möchte, indem er auf ein Schloss deutet, welches an der einen Käfigseite zu erkennen ist. Kenji stellt den Plan auf, den Dämon freizulassen, aber ihn irgendwie zu verpflichten, auch den Kunguss-Dämon freizulassen, welcher dann wieder von selbst auf die abyssische Ebene zurückkehren könnte. Elora und Augustus geben zu bedenken, dass der Dämon vorher vermutlich erst seine Wut an allem hier unten auslassen würde. &lt;br /&gt;
[[Datei:Geheimgang-Tafel.png|100px|miniatur|rechts|Die Tafel mit dem Geheimgang]]&lt;br /&gt;
Henk ist von dem Gehörnten besonders fasziniert und lässt sich mit Eloras Hilfe auf mehrere Gespräche mit dem Dämon ein. Henk fragt, wie sie an dem Kunguss vorbeikommen können und der Gehörnte will dafür den „Schlüssel“ zum Käfig haben. Als Henk dem zustimmt, deutet der Dämon nicht mehr nur auf das Schloss, sondern weist nun auf ein „Geheimnis“ bei den Reliefs an der Wand hin. Die Helden untersuchen die Tafeln und Henk entdeckt schließlich eine verborgene Geheimtür, welche im Textfeld einer Tafel verborgen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_3.png|miniatur|links|Der geheime Gang und die Kammer der Wächter]]&lt;br /&gt;
Der schmale Geheimgang kann nur kriechend durchquert werden und war vielleicht den [[Xishari]] vorbehalten. Augustus gelangt als erstes hinein und wartet auf die anderen. Sie entdecken eine weitere Statue von Hazug-Ságok und finden Knochenhaufen, welche von den einstigen Wächtern übriggeblieben sind. Neben den Knochen findet sich auch wieder das seltsame rote Pulver wie in dem zerstörten Käfig. Als Henk in einem zweiten Knochenhaufen etwas findet, was ein Schlüsselbund sein könnte, ziehen sich die Helden schnell zurück, nachdem im unerforschten Dunkeln Geräusche zu hören waren, welche von mehreren Beinen zu stammen scheinen und sofort Assoziationen an den Spinnendämon in den Helden aufkommen lassen. Die Geräusche nähern sich rasch, doch noch bevor der Dämon sie erreichen kann, können alle durch den Geheimgang fliehen. Augustus zieht sich als letztes zurück und die Helden treten vor den gehörnten Dämon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist der Ansicht, dass sie nur mit der Hilfe des Gehörnten an dem Kunguss vorbeikommen können, und Augustus weist darauf hin, dass es hinter dem Geheimgang noch unerforschte Bereiche gibt, in denen sich vielleicht auch noch ein alternativer Ausgang finden ließe. Doch deren Erkundung ist ohne einen Kampf nicht möglich, und ein solcher birgt immer das Risiko einer Verletzung mit sich. Henk sieht größere Chancen in dem Weg mit dem Dämon und vertraut auch auf Eloras Kunst. Der Gehörnte sollte aber nicht, wie in Kenjis Plan, den Kunguss befreien, sondern im Austausch für seine Freiheit den Helden helfen, an dem Kunguss vorbeizukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie den Dämon befreien würde, versucht Elora noch, seinen Namen zu erzwingen. Daraufhin flüstert der Gehörnte ihr etwas zu, scheint aber ihrer Magie zu widerstehen, da er mit dem Finger auf die Spitze ihres auf ihn gerichteten Dolches tippt. Da der Gehörnte signalisiert, er wisse einen Weg, öffnet Henk mit dem gefundenen Schlüssel den Käfig und lässt den Dämon frei. Dieser informiert Elora über ein kugelförmiges Artefakt, mit welchem man den Kunguss beherrschen könne und das hinter dem Geheimgang zu finden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Dämon frei ist, versucht er, Henk zu hypnotisieren und unter seine Kontrolle zu bringen. Henk erstarrt bei seinem Blick und Augustus will den Dämon angreifen, um Henk zu schützen. Doch bevor er den Dämon trifft, verschwindet dieser und flüstert Henk noch: „''Stersch nungaußkx schi choß!''“ zu, was Elora mit „Bald gehörst du mir!“ übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind erschöpft und beschließen, da sie sich nun doch auf einen weiteren Kampf einlassen müssen, zunächst eine Pause zu machen, um wieder zu Kräften zu kommen. Auf der Suche nach einem Ruheort kehren sie schließlich zur Treppe zurück. Auf halber Höhe schlagen sie das Lager auf und begeben sich zur Ruhe. Augustus übernimmt die erste Wache, während der Henk aufschreit, weil er die Worte des Dämons im Halbschlaf vernommen und das Gefühl hat, dass sein Ohr leicht feucht vom Flüstern des Gehörnten ist. Er legt sich wieder hin und Filgiz übernimmt die weitere Wache, da er kaum Schlaf benötigt und die Helden sich erholen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.11''') Henk kann nicht richtig schlafen und unterhält sich mit [[Elora von Tressburg|Elora]], die auch nicht schlafen kann und anscheinend nachdenkt. Sie fragt ihn nach seinem Erlebnis mit [[Maldoror]] und, als Henk ihr von seinem Bad im Dämonenblut erzählt, erwähnt sie, dass Beschwörer eine solche Gelegenheit sogar absichtlich herbeiführen, um sich gegen [[Kosmisches_Pentakel#Abyssia_.28Die_d.C3.A4monische_Ebene.29|abyssische]] Einflüsse abzuhärten. Aufgrund der Mächtigkeit von Maldoror vermutet Elora, dass der gehörnte Dämon eine Art ''Gessekox''-Dämon sein könnte, welche sich parasitär an große, mächtige Dämonen anheften. Daher hofft sie, dass der Gehörnte Henk zu uninteressant finden könnte, als dass er sich weiter mit ihm beschäftigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz informiert Henk darüber, dass er keinen Mechanismus gefunden hat, um das große Tor von dieser Seite zu öffnen, weshalb sie auf einen Ausweg hinter dem [[Kunguss|''Kunguss''-Dämon]] angewiesen sind. Henk überprüft die Angabe nur oberflächlich und vertraut auf Filgiz Einschätzung. Als Kenji und Augustus erwachen, brechen sie auf, um das Artefakt in der Wächterkammer zu suchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wächterkammer.png|miniatur|rechts|Die Wächterkammer]] &lt;br /&gt;
Die Helden rechnen mit dem Angriff eines Dämons in der Wächterkammer, weshalb Augustus als erstes mit einem Licht die Kammer betritt. Henk folgt ihm nach und gemeinsam sichern sie die anderen. Doch der Dämon zeigt sich nicht und lässt hin und wieder seine Schritte in der Dunkelheit hören. Im Schein der Öllampe erforschen die Helden die Kammer, immer auf der Hut vor einem Angriff und auf der Suche nach dem kugelförmigen Artefakt. Zwischendurch hat sich der Dämon zum Eingangsraum mit dem Geheimgang zurückgezogen, als wolle er den Helden beim Verlassen auflauern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Steele.png|miniatur|links|Die seltsame Steele in der Wächterkammer]]&lt;br /&gt;
Erst im letzten von ihnen durchsuchten Raum finden die Helden eine seltsame Steele, deren Inschrift kaum noch von Elora zu entziffern ist. Doch bevor das Rätsel der Steele gelöst werden kann, nähert sich der Dämon und zeigt sich den Helden. Er sieht aus wie eine riesige Spinne, welche einen seltsamen, roten Nebel aus dem Maul absondert, während sie die Helden anstarrt. Augustus, Henk und Filgiz positionieren sich schützend zwischen Elora, Kenji und dem Spinnendämon und beobachten, wie sich dieser immer weiter in einen roten Nebel einhüllt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Spinnendämon.png|miniatur|rechts|Der Spinnendämon taucht aus der Dunkelheit auf]]&lt;br /&gt;
Augustus geht als erster zum Angriff über und betritt dazu den roten Nebel. Dieser klebt und brennt auf der Haut, in den Augen und der Lunge. Außerdem verhindert er die Sicht auf den Gegner, so dass er blindlings mit einem Doppelschlag auf den Dämon einschlägt. Die Beine scheinen stark gepanzert zu sein, denn sie klingen metallisch, als seine Waffe sie trifft. Henk greift ebenfalls an und überrascht den Dämon von hinten. Während Augustus nach seinem Angriff den Nebel wieder verlässt und sein Gesicht reinigt, bleibt Henk am Dämon dran und setzt direkt nach einmal nach in der Hoffnung, etwas von seinem weichen Leib zu erwischen. Auch Filgiz greift in dem roten Nebel an und kann im Gegensatz zu den beiden den Angriffen des Dämons nicht ausweichen. Er wird am Bein erwischt und zieht sich zurück, um die Wunde zu versorgen. Augustus und Henk kämpfen weiter und auch Kenji nähert sich dem Dämon und versucht vergeblich, das Licht in dieser dämonischen Atmosphäre zum Strahlen zu bringen. Schließlich gelingt es Elora, den roten Nebel aufzulösen, worauf der Dämon mit gezielten Schlägen zur Strecke gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf näht Augustus Filgiz‘ Beinwunde und verbindet sie fachmännisch. Elora sammelt etwas von dem roten Nebelstaub und verstaut es in ihrer Tasche. Nun ist auch endlich die Zeit, sich die Steele genauer anzuschauen, und es scheint ein Schlüsselloch zu geben. Also durchsuchen die Helden nocheinmal die Knochenhaufen und entdecken einen weiteren Schlüssel, welcher bei der Steele passt. Ein Geräusch ist zu hören und Henk entdeckt ganz oben ein eckiges Loch, durch welches man tief hinunter in die Steele greifen kann. Aufgrund der absoluten Dunkelheit ist im Inneren nichts zu erkennen und Henk wagt es, hineinzugreifen. Nach einer ganzen Armlänge stößt sein Finger an etwas, was ihm einen Schlag versetzt und starke Schmerzen bereitet, woraufhin er seine Hand sofort wieder zurückzieht. Ohne zu wissen, was dort drinnen den Schmerz verursacht, entschließt sich Kenji, hineinzugreifen. Er nimmt sich mit ganzem Willen vor, fest zuzugreifen und nicht mehr loszulassen, ganz egal, welcher Schmerz ihn erwartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit schmerzverzerrtem Gesicht holt Kenji eine glibberige, dunkle Kugel, die an einen Augapfel erinnert, aus der Steele und zeigt sie den anderen. Beim Herausheben hat er kurz in einer Vision in zwei schwarze Augen geblickt, die zu einer dämonischen Fratze gehören. Der Schmerz, den er beim Ergreifen gespürt hat, ist danach abgeklungen und Kenji legt die Kugel vorsichtig auf den Stufen der Stele ab. Jeder fasst die Kugel einmal an, um festzustellen, ob jeder diesen Schmerz verspürt. Dann holt Augustus einen alten Umhang eines Wächterdämons und wickelt damit die Kugel ein. Auf diese Weise lässt sie sich schmerzfrei transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen die Wächterkammer und begeben sich zur eingestürzten Tür, um erneut das Relief zu betrachten. Augustus hofft, einen Hinweis auf die Benutzung der Kugel zu finden, doch das entscheidende Stück ist zerstört und das passende Bruchstück lässt sich nicht finden. Die Helden rasten noch kurz vor der Tür und begeben sich dann in die Höhle mit dem Kunguss-Dämon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus nimmt die Kugel mit dem Tuch und hält sie vorsichtig in Sichtweite des Kunguss. Instinktiv zieht er seine Hand gerade noch rechtzeitig zurück, bevor ein Blitz die Kugel und seine Hand getroffen hätte. Kenji schlägt vor, die Kugel vielleicht mit Hilfe des roten Pulvers der Spinne zu aktivieren, doch Elora und Augustus sind dagegen und befürchten eine Beschädigung des Artefakts. Henk schlägt vor, dass die Kugel vielleicht ohne Tuch getragen werden muss, da der Schmerz vielleicht so etwas wie eine Aktivierung ist. Also hält Henk den Schmerz aus und streckt die Kugel in Blickrichtung zum Kunguss. &lt;br /&gt;
[[Datei:Auge.png|miniatur|links|Die Kugel, welche sich in der Gegenwart des Kunguss als Augapfel entpuppte]]&lt;br /&gt;
Plötzlich wird auf der Kugel eine Iris sichtbar und das Artefakt stellt sich als das Auge eines Dämons heraus. Der Blick dieses Auges bannt den Kunguss, welcher augenblicklich aufhört, Blitze zu schleudern. Die Helden wagen sich hervor und beeilen sich, den Käfig zu passieren. Als sie die erste Seite hinter sich haben, führt der Weg hinter Felsen vorbei, wo die Blitze sie nicht erreichen können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Kunguss-Umgehung.png|miniatur|rechts|Der Weg der Helden um den Kunguss-Käfig mit den Orten der Blitzangriffe]]&lt;br /&gt;
Als sie diese Stelle gerade erreicht haben, kann der Kunguss zwei seiner Augen aus dem Bann befreien und schleudert zwei Blitze auf Kenji und Elora, welche sich zum Glück mit einem Sprung hinter die Felsen retten können. Für Henk wird das Tragen des Auges immer anstrengender, da sich auf Dauer nun doch immer wieder Schmerzen einstellen. Hat er es Anfangs noch mit zwei Händen getragen, benutzt er nun nur noch die linke Hand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem sie den Felsen umgangen haben, beeilen sich alle, zum Ausgang des Raumes zu kommen. Henk bleibt kurz nach der Ecke des Käfigs stehen und lässt alle passieren. Dann verspürt er einen starken Schmerz im linken Arm, der bis in die Brust ausstrahlt, und nimmt das Auge in seine rechte Hand. Doch der Kunguss gewinnt dabei einen Teil der Kontrolle zurück und schießt erneut zwei Blitze. Filgiz kann ausweichen, doch Kenji scheint die Gefahr nicht zu bemerken. Augustus jedoch spürt sie und stößt Kenji mit einem beherzten Sprung zur Seite. Sie entgehen nur knapp dem Blitzeinschlag und schaffen es aus dem Raum. Auch Henk gelingt es, sich trotz der zunehmenden Schmerzen weiter zurückzuziehen und gelangt mit letzter Kraft hinter die rettende Ecke, wo der Kunguss nicht hinblicken kann. Kaum ist Henk aus Sichtlinie, schlagen eine Salve Blitze auf dem Boden des Ausgangs und der Kunguss beginnt wieder zu toben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden befinden sich an dem Beginn eines großen Ganges und folgen diesem, bis sie zu einem Raum kommen, in dem es nur drei Ausgänge gibt, welche die Größe des Geheimganges haben und vielleicht von den Xishari genutzt wurden. Sie beschließen, eine längere Rast zu machen und ihre Kräfte zu sammeln, denn es liegt ein unbekanntes Stück Weg vor ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.12''') Während die anderen schlafen, findet Augustus keine Ruhe und horcht in die Dunkelheit hinein. Da nimmt er ein Flüstern aus Eloras Richtung wahr und nähert sich ihr leise. Sie hält das dämonische Auge in der Hand und spricht zu ihm in dämonischer Sprache. Als sie Augustus bemerkt, hört sie auf und schaut ihn fragend an. Als er auf das Auge deutet, entfernen sich die beiden etwas von der Gruppe und sie erzählt ihm, dass sie Informationen über das Auge erhalten hat. Es gehörte einem mächtigen Dämon und sie behauptet, dass sich noch ein weiteres Teil von ihm in dem Besitz der Helden befinde. Als sie auf Kenjis Tasche deutet, erzählt Augustus ihr von der „''Galle des Zerrox''“, welche sie in einer Flasche bekommen haben. Den Namen identifiziert sie als den des mächtigen Dämons, und sie erzählt Augustus, dass Zerrox ein Konkurrent von [[Hazug-Ságok]] um die Herrschaft in [[L'yreh]] war und von diesem besiegt, in 1000 Teile zerstückelt und in der Stadt verteilt worden sei. Elora empfiehlt, die beiden Teile nicht zusammenzubringen, um kein Risiko einzugehen, denn sie vermutet, dass Reveron versucht, alle Teile zu finden, um Zerrox wieder zusammenzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die anderen erwacht sind, erzählt ihnen Augustus von Zerrox und Elora fasst noch einmal seine Geschichte zusammen. Anschließend beraten sie darüber, welchen der drei Tunnel sie ausprobieren wollen. Augustus schlägt den linken vor und sie kriechen hintereinander hinein. Augustus krabbelt mit gezogenem Schwert voran und bemerkt nach kurzer Zeit, dass der Tunnelboden klebrig wird. Er hält an und kann im Schein der Lichtmuschel kleine fluoreszierende Punkte erkennen. Während die Gruppe nachdenkt, wie es weitergehen soll, kriechen die Punkte langsam auf Augustus zu. Etwas fällt auf ihn herab und Augustus schlägt einen kleinen Wurm von seinem Arm, welcher ihm unter die Rüstung kriechen will. Die Helden treten den Rückzug an, bevor sie bei lebendigem Leib aufgefressen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes erkunden sie den mittleren Gang und gelangen ohne klebrige Zwischenfälle in eine Kammer ohne Ausgang. Henk kann nicht glauben, in einer Sackgasse zu sitzen, und untersucht die Wände genauer. Er entdeckt eine kleine Geheimtür, sehr ähnlich der letzten, und es gelingt ihm, sie zu öffnen. Durch den Geheimgang gelangen die Helden erneut in einen großen Gang, welcher sie in eine natürliche Höhle mit verzweigten Gängen führt. In dieser Höhle finden sie Steine mit Obsidian-Einschlüssen, was auf vulkanische Aktivität schließen lässt. Henk beschließt, sich immer an der linken Wand zu halten, um sich in dem Labyrinth nicht zu verirren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt die Helden zunächst zu einer kleinen Kammer, in der sie auf einen grünen Schleim treffen, welcher sie aber glücklicherweise nicht bemerkt. So ziehen sie sich zurück und erkunden die nächste Höhlenkammer. Hier stoßen sie auf seltsame Haufen von aufgebrochenen Krebsen, wobei das Fleisch seltsamerweise noch vorhanden ist und vielfach bereits gammelt. Sie vermuten, dass hier etwas im Wasser lauert, was die dämonischen Krebse getötet hat, weshalb niemand das Wasser betritt, um herauszufinden, wie die Höhle weitergeht. So gehen sie zurück, halten sich wieder links und begegnen einem weiteren Schleim, welchen Elora jedoch mit ihrem Dolch bannen kann, so dass die Gruppe vorbeikommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hält sich weiterhin links und so gelangen die Helden in eine Kammer, in der erneut Krebshaufen zu finden sind. Aus der Wasseroberfläche ragen größere Steine heraus und Henk springt allein hinüber, um zu schauen, ob dort ein Weg weitergeht. Obwohl dies der Fall ist, beschließen sie, noch nach einem trockneren Weg zu suchen und folgen daher wieder zur linken Hand den Labyrinth-Gängen. Nach einem weiteren feuchten Ende durchqueren sie weitere Höhlen und müssen dann versuchen, einen Schleimer abzuschütteln. Dies gelingt ihnen in der ersten Höhle, in der sie das Labyrinth betreten haben. Sie beschließen, ihr Glück bei den Gängen zu versuchen, die Henk entdeckt hat, und kehren zu dem Gewässer zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Obsidianlabyrinth-Karte-Weg.png|300px|miniatur|rechts|'''1''': Rechts oben die Kammer mit den Krebshaufen und dem Wasser. Das Licht reicht nicht so weit, dass erkennbar wäre, ob die Höhlenkammer noch einen weiteren Ausgang hat; '''2''': Henk springt allein über die Steine, um nach einem Weg zu suchen; '''3''': Die Höhle mit den elbischen Inschriften; '''4''': Die Wegschleife, durch die Henk und Filgiz die grünen Schleimer ablenken, damit die anderen vorbeikommen; '''5''': Die große Höhle, aus der das Pfeifen kommt.]]&lt;br /&gt;
Henk zeigt den anderen, wie sie am besten die Steine nutzen können, um das Wasser zu überqueren, und dank seiner Anleitung gelingt es allen, trockenen Fußes auf die andere Seite zu gelangen. Nach einem kurzen Irrweg gelangen die Helden in eine größere Höhle, in der sie auf einem Stein eine elbische Inschrift finden, welche provisorisch mit einem Felsen geritzt wurde. [[Datei:Elbische_Inschrift.png|miniatur|links|Die Elbische Inschrift in der Höhlenkammer]] Kenji zeichnet sie mehr schlecht als recht ab und, als sie die größere Höhle weiter erkunden, finden die Helden weitere Inschriften, welche alle aus dem gleichen Wort bestehen. Sie beschließen aber, weiter ihrer Links-Regel zu folgen und verlassen die Höhle auf dem entsprechenden Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider führt sie dieser Weg in eine Sackgasse, in der allerdings ein Schleimer wartet und die Helden verfolgt. Sie beeilen sich und gelangen zurück in die große Kammer mit den Inschriften. Sie halten sich links und hängen durch ihr Tempo den grünen Schleimer ab. Doch zu ihrem Schrecken, stoßen sie nach der nächsten Biegung erneut auf die dämonische Kreatur, nur diesmal in dreifacher Ausführung. Henk beschließt, vorauszuschleichen, um den Weg zu erkunden, während die anderen ein Stück zurückgehen und dort auf seine Rückkehr warten sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückkehrend präsentiert Henk den anderen seinen Plan. Er werde mit Filgiz vorausschleichen und sie werden die Aufmerksamkeit der drei Schleimer auf sich ziehen. Sobald die drei die Wegkreuzung verlassen haben, sollen die anderen vorbeischleichen und sich immer an der rechten Seite halten. Auf diese Weise lenken Henk und Filgiz die Schleimer ab und kommen über eine Wegschleife wieder zu den anderen, die inzwischen auch an dem letzten Schleimer vorbeigeschlichen sind. Gemeinsam folgen sie dem Gang zur rechten Hand, als Henk und Kenji eine Regung ihres Hirnegels verspüren und die drei Helden danach plötzlich ein Pfeifen vernehmen, als würde jemand eine Melodie flöten. Da Elora und Filgiz nichts vernehmen, muss sich das Phänomen in ihren Köpfen abspielen. Sie folgen dem Gang und bemerken, dass das Pfeifen lauter wird.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schindi.png|miniatur|links|Der hungrige Loigg'Il mit der Kopfverletzung]]&lt;br /&gt;
Die Helden kommen in eine größere Höhle, in der sie erneut die elbische Inschrift finden, neben weiteren Haufen mit dämonischen Krebsschalen. Das Pfeifen wird lauter und sie entdecken im Dämmerlicht eine Gestalt, die am Wasser kauert. Diese entfernt sich in das Wasser, als die Helden näherkommen, und verbirgt sich vor ihnen. Doch dann traut es sich hervor und entpuppt sich als eigenartiger [[Loigg'Il]], der in den Köpfen der Helden anfängt zu sprechen. Er versucht Augustus Geist zu brechen, besitzt dafür aber anscheinend nicht die Kraft, da Augustus leicht widerstehen kann. Es hat eine starke Kopfverletzung, deren Ränder so etwas wie Bissspuren aufweisen, als hätte etwas versucht, in den Schädel zu beißen. Die Helden erinnern sich an den [[Gnathoseloda|Haiwächter]], welcher einem Sklaven den Kopf abgebissen hat. Das Wesen gibt zu verstehen, dass es Hunger hat und „graues Fleisch“ essen will. Als Kenji ihm signalisiert, dass er gewillt sei, es zu besorgen, führt der Loigg’Il sie zu einem schmalen Spalt, hinter dem das „graue Fleisch“ zu finden sei. Die Helden überlegen kurz und vereinbaren mit dem Wesen, dass es „graues Fleisch“ bekäme, wenn es ihnen als Austausch den Weg zur Kanalisation zeigen würde. Als es zusagt, durchqueren Augustus, Henk und Filgiz den Spalt, um nach dem „grauen Fleisch“ zu suchen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Obsidianmiene.png|miniatur|rechts|Die Obsidian-Mine, wo das „graue Fleisch“ zu finden ist.]]&lt;br /&gt;
Die Drei gelangen in eine Obsidian-Mine, in der einige [[Loigg'Il#Die_Sklaven_der_Loigg.27Il|Umgewandelte]] das Vulkanglas abbauen. Schnell fällt ihnen auf, dass ein Haiwächter patrouilliert, und es dauert einige Zeit, bis sie die Runden des Wächters durchschaut haben. Dann eilen sie auf einen Umgewandelten zu, Augustus schlägt ihn nieder und wirft ihn sich über die Schulter. Sie bemerkten, wie der Haiwächter auf sie aufmerksam wird und beeilen sich, zurück zum Spat zu kommen. Obwohl der Wächter sehr schnell ist, kann er mit seinen Tentakeln keinen mehr erreichen und die Helden schaffen es mit ihrer Beute durch den Spalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hungrige Loigg'Il wartet schon auf sie und muss ihnen nochmal versichern, dass er die Helden zur Kanalisation bringt, nachdem er gegessen hat. Als er zusagt, hält Henk ihm den bewusstlosen Umgewandelten hin, da der Loigg'Il allein nicht in der Lage ist, dessen Schädel zu knacken und das Gehirn zu konsumieren. Sie nutzen die Zeit, um eine kurze Pause zu machen. Kenji hat großes Mitgefühl für das Wesen, während Augustus und Henk es eher „erlösen“ würden. Doch Filgiz weist darauf hin, dass Gildon sich sehr für die Kreatur interessieren könnte, und so beschließen die Helden, den Loigg'Il mitzunehmen und ihm dem [[Gildon Ipnosi|Magier]] zu übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.13''') Da ihr Weg die Helden nun zur Kanalisation und damit auch zum ersten der Ältesten führt, überlegen sie sich, wie sie bei dem Ersten verfahren wollen. Henk und Augustus überlegen, wer von den beiden mit dem ersten Ältesten sprechen soll, da Kenji dies nicht gerne tun will. Sie entscheiden sich, dass Henk sowohl mit dem Ersten spricht als auch die „''Galle des Zerrox''“ nehmen und damit drohen soll, denn Henk könnte sich als erfahrener im Verhandeln erweisen als Augustus, der mehr mit Befehlen vertraut ist. Wenn sie die Informationen dann bekommen haben und die Kammer wieder verlassen, soll Henk die Flasche wie geplant in das Brutbecken werfen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um weitere Informationen zu bekommen, befragen die Helden den ausgestoßenen Loigg'Il. Sie finden heraus, dass der Konflikt zwischen den Separatisten und den übrigen Loigg'Il bereits seit vielen Jahren bestehe und die Kultisten des Xul nur vorschoben seien. Der Ausgestoßene offenbart ihnen, dass die Separatisten unter dem Ältesten „''Bußßeuxuß''“ lediglich davon abzulenken versuchen, dass ihr Ältester endlich an die Macht wolle und sich hinter der dargestellten Feindschaft einfaches Konkurrenzverhalten verstecke. Außerdem erfahren sie etwas über den Weg zum Ersten, der über die „''[[Gichgoiden]]''“-Kammer führe, welche Gildon als Pumpstation bezeichnet hat. Dort steht auch die von ihrem Auftraggeber erwähnte Statue des Hazug-Ságok, welche den Ort markiert, an dem die Helden über ein Abwasserrohr die Kammer des Ersten erreichen können (vgl. [[Instruktionen_des_Gesichtslosen|Instruktionen]]). Ihr Informant erzählt ihnen aber von einem besseren, trockeneren Weg, auf dem sie nicht in die Kammer des Ersten schwimmen müssen. Sie erfahren von dem Ausgestoßenen noch, dass er von der Brut des Ersten abstamme und in der Gichgoiden-Kammer gearbeitet habe, bevor er ausgesondert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen sich auf den Weg und folgen dem Loigg'Il durch Gänge mit unzähligen Abzweigungen. Schon bald haben sie jede Orientierung verloren, merken jedoch, wie die Müdigkeit an ihnen nagt. Also beschließen sie, direkt auf dem Weg zu rasten, da es einigermaßen trocken ist und keine Kreaturen in der Nähe sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Aletheon===&lt;br /&gt;
Die letzten Ruhephasen der Helden sind sehr unentspannt gewesen, doch hier in der Kanalisation ist die dämonische Atmosphäre nicht so dicht wie im Tempel des [[Hazug-Ságok]], so dass alle etwas zur Ruhe kommen und Schlaf finden. Endlich können Henk und Kenji wieder von Octavia träumen, um damit ein Lebenszeichen von ihr zu erhaschen. Und tatsächlich träumen die beiden von ihr &amp;lt;small&amp;gt;(vgl. [[Kenjis Tempel]], [[Henks Taverne]])&amp;lt;/small&amp;gt; und berichten nach dem Aufwachen Augustus davon, der sichtlich erleichtert über dieses Zeichen ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Gichgoiden-Karte.png|300px|miniatur|rechts|Am unteren Rand des Bildes sind die [[Gichgoiden]] - lebende Pumpen - zu sehen. Legende: '''E:''' Spalt zur Gichgoidenkammer; '''K:''' Kommunikationsstation (l.) und Brückenkontrollpult (r.); '''L:''' Loigg'Il am Pumpkontrollpult; '''A:''' Abflussrohr zum Ersten'''; Z:''' Der trockene Weg zum Ersten]]&lt;br /&gt;
Es dauert nicht mehr lange, dann erreichen die Helden die Gichgoiden-Kammer und verschaffen sich zunächst einen Überblick, in dem sie alles genau beobachten. Ihr Informant hatte ihnen von einer Haiwächterpatrouille erzählt, auf die sie achten sollen. In der Kammer arbeitet ein [[Loigg'Il]], er bedient das Kontrollpult für die Gichgoiden, welche das Abwasser einsaugen und an ihrem hinteren Ende ins Meer pumpen. Er beaufsichtigt an die 10 Diener, welche Gegenstände aus dem Abwasser fischen und in Kisten verstauen. Der trockene Weg, von welchem ihnen der ausgesonderte Loigg'Il, welcher sich „[[Schutuhx]]“ nennt,  berichtet hat, beginnt genau auf der gegenüberliegenden Seite der Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gnathoseloda|Haiwächter]] taucht aus der einzelnen Tür auf der gegenüberliegenden Seite auf, ein Umgewandelter lässt ihm mit Hilfe des Kontrollpultes die Brücken herunter und der Wächter durchquert den Raum, an mehreren Positionen innehaltend und nach den umgewandelten schauend. Dann verlässt er die Kammer durch die Doppeltür, welche zur Kanalisation führen soll. Um sicher zu gehen, wie viel Zeit ihnen bleibt, bis der Wächter wieder zurückkehrt, warten die Helden auf seine Rückkehr und erkennen, dass sie eine gute Zeitspanne haben, um mit dem Ersten zu verhandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu dem trockenen Zugang zur Kammer der Ersten zu gelangen, muss der Loigg’Il am Kontrollpult ausgeschaltet werden. Augustus und Henk schleichen sich leise an und entgehen seiner Aufmerksamkeit. Als sie die Statue von Hazug-Ságok erreicht haben, fängt ein Kristall an zu Leuchten und gibt ein Signal von sich. Darauf reagiert der Loigg’Il und wendet sich um. Augustus kauert sich mit gezogenem Schwert zusammen und erwartet den Gesichtslosen. Als dieser ihn entdeckt, stürzt er sich auf ihn und durchbohrt mit seinem Schwert dessen Kehle. Leider kann er noch telepathisch die Diener herbeirufen, die sich auf Henk und Augustus stürzen. Doch die beiden Kämpfer können die Sklaven abwehren, während sich Kenji mit den anderen auf den Weg macht, die Kammer zu durchqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji lässt die Brücken herunter und die drei Helden trinken jeweils einen Schluck aus der Flasche, um sich gegen die Geisteskontrolle des Ersten zu schützen. Sie wollen zu dritt die Kammer betreten, während die anderen in der Gichgoidenkammer auf sie warten sollen. Schutuhx übernimmt die Kontrolle der [[Gichgoiden]], da ein Ausfall der Pumpen sofort auffallen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Helden betreten – hoffentlich durch den Trank geschützt – die Kammer des ersten Ältesten und stoßen auf Säulen, an denen Elben angekettet sind, welchen eine befruchtete Larve auf den Kopf gesetzt wurde, welche sich langsam hineinfrisst. Unter ihnen befindet sich auch Cirdan, ein Kommandant der Elben aus [[Galadh-Bôr]]. Sie erfahren von ihm, dass der Erste zurzeit schläft, und erkunden die große Kammer. Augustus beschließt, auf dem Rückweg die Elben von ihren Qualen zu erlösen, während Henk die „Galle“ in das Brutbecken werfen soll.&lt;br /&gt;
[[Datei:Erster-Karte.png|miniatur|rechts|Die Kammer des Ersten der Loigg’Il]]&lt;br /&gt;
Bei der Erkundung der Kammer stellen die Helden schnell fest, dass diese ziemlich groß ist. Sie entdecken einen Übergang über den Kanal, welcher zu einer seltsamen, violetten Kugel führt, welche sich direkt unter dem Kopf des schlafenden Ältesten befindet. Ob es sich bei dem vor ihnen befindlichen Becken um das Brutbecken handelt, ist unklar, und so schauen sich die drei Helden noch genauer in der Kammer um. Über kleine Inseln im Kanal gelangen sie mit einem beherzten Sprung zu einem kleineren Becken, in welchem sich die Brut des Ältesten tummelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Brutbecken aus versuchen die Helden nun den Ersten zu wecken, doch dieser reagiert weder auf Zurufe noch auf Berührung seiner Tentakel mit der flachen Schwertseite. Schließlich beschließen Henk und Kenji, zu der violetten Kugel zurückzukehren, während Augustus mit der „Galle“ beim Brutbecken bleibt, um der geplanten Drohung Gewicht zu verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk die violette Kugel berührt, erwacht der Erste und bäumt sich kurz vor Wut auf, weil er den Willen der Helden nicht brechen kann. Der Blick des Ersten bohrt sich in die Köpfe der Helden und sie haben das Gefühl, dass gleich ihr Schädel platzt. Etwas zerrt an ihren Gedanken und brennt in ihren Inneren, aber sie haben trotzdem das Gefühl, dass sie diesem unerträglichen Gefühl irgendwie standhalten zu können. Dann hören die drei eine tiefe, markerschütternde Stimme in ihren Gedanken:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ahhh! Ihr lästigen Unruhestifter habt es also tatsächlich gewagt mich zu wecken!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich weiß genau, wer ihr seid, ihr sogenannten „Gefährten der Drachenträne“!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich weiß auch, dass ihr für Chaos in meinen Zuchtkammern gesorgt habt und nun stiftet ihr erneut Unruhe in meiner geordneten Stadt!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Seid euch bewusst, dass ihr nur noch lebt, da ich wissen will, was euch zu diesem selbstgewählten Tod verleitet hat!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Also sprecht! Was wollt ihr in eurer maßlosen Unverschämtheit von mir?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt den Ersten nach dem Aufenthaltsort der Kultisten und dieser will einen guten Grund wissen, warum er sich von erbärmlichen Kreaturen wie ihnen Befehle erteilen lassen sollte. Als Henk ihm mit der Vernichtung der Brut durch die „Galle des Zerrox“ droht, weist sie der Erste darauf hin, dass ihnen dies vielleicht gelingen werde, er aber mit nur einem einzigen Gedanken seine Gesamten Abkömmlinge herbeirufen könne. Zur Demonstration seiner Macht erhebt er ein gigantisches Tentakel über die Köpfe der Helden und droht damit, dass er sie alle gleichzeitig zerquetschen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk berichtet dem Ersten von dem beschworenen Xishari, was diesen sehr wütend macht, da es anscheinend eine Abmachung mit den Kultisten von Utukk'Xul war, dass sie diese Wesen nicht mehr zurückgerufen dürfen. Aufgrund dieser Information sieht der Erste sich nun nicht mehr an sein Wort gegenüber Sabaoth gebunden und willigt ein, den Helden ihr Leben und die gesuchten Informationen zu geben, wenn sie ihm verraten, wo sich die Abtrünnigen verstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da keiner der Helden davon eine Idee hat, verlangt der Erste, dass einer es ihm zeige. Dazu erhebt sich ein sonderbarer Tentakel aus dem Wasser, mit welchem sich der Erste mit einem der Helden verbinden will, um durch dessen Augen sehen zu können. Augustus droht dem Ersten mit unverschämten Worten erneut mit der „Galle des Zerrox“, was diesen sichtlich verärgert. Doch Henk gelingt es, den Ersten wieder zu beschwichtigen und willigt in die Verbindung ein. Der seltsame Tentakel legt sich über Henks Gesicht und bedeckt es völlig. Henk scheint Schmerzen zu erleiden, doch nach kurzer Zeit lässt der Erste von ihm ab und ist mit dem Ergebnis scheinbar nicht zufrieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste verrät den Helden trotzdem, dass Sabaoth Immortalis und seine Kultisten sich nach „''Riunuz-Choxxu''“ („Mitte der Lügen“) begeben haben, um nach dem Geist des Goldenen Königs zu suchen. Der Ort liegt unter dem „schwarzen Turm“, dem alten Zentrum von L'yreh und ehemaligen Thronsitz des Hazug-Ságok. Bei Immortalis würden sie dann auch ihre Freundin Octavia wiederfinden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Würfel.png|miniatur|rechts|Der seltsame, rote Würfel, den die Helden vom Ersten für die Abtrünnigen unter ''Bußßeuxuß'' bekommen haben.]]&lt;br /&gt;
Dann macht der Erste  ihnen das Angebot, sie nicht weiter verfolgen zu lassen wird und ihnen sogar Bewegungsfreiheit in seiner Stadt zu gestatten, wenn sie ihm bei dem Kampf gegen die Abtrünnigen helfen. Dazu sollen sie lediglich etwas mitnehmen, dass sie im Versteck der Abtrünnigen aktivieren und ablegen sollen. Die Helden stimmen zu und hören nur wenige Sekunden später, wie ein Tor sich öffnet und einige Gedankenschinder bringen ihnen einen seltsamen, roten Würfel, welchen man in der Mitte drehen kann. Sie sollen ihn nur drehen und dann in dem Versteck ablegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann begleiten die Loigg'Il die Helden zu dem Lüftungsschacht, durch welchen sie die Kammer betreten haben. Augustus muss sich schwer überwinden, die Galle nicht doch noch in das Brutbecken zu schütten oder die Elben von ihrem elenden Dasein zu erlösen. Doch da dies nur den Rückweg und damit auch die Rettung Octavias verzöget hätte, sieht er davon ab, den Ersten zusätzlich zu verärgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kehren die Helden zurück zur Pumpstation der Gichgoiden, bei der Elora, Filgiz und Schutuhx auf sie warten. Als sie sich alle auf den Rückweg machen, kehrt der Wächterdämon zurück, greift sie jedoch nicht an. Der Erste scheint sein Wort zu halten und die Helden machen sich mit ihren Gefährten auf den Weg zu dem Spalt, welcher sie wieder in die Höhlengänge führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist sehr schwach und fühlt sich nicht gut. Er ist erschöpft und benötigt Ruhe, bevor sie sich auf den Rückweg machen können. Außerdem bemerkt er, dass er die Erinnerungen, welche der Erste bei ihm abgerufen hat, verschwunden sind. Kenji verspricht Henk, ihm alles noch einmal zu erzählen, damit er nicht mit Erinnerungslücken leben muss. Die Helden vereinbaren mit [[Schutuhx]], dass er sie in die oberen Kanalisationsbereiche bringt, wenn sie ihn beschützen und ihn mit grauem Fleisch versorgen, was ihm die Helden zusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.14''') Die Helden legen sich schlafen und Filgiz übernimmt die Wache, damit Schutuhx die anderen nicht überfällt. Augustus und Kenji schlafen gut, doch Henk ruht unruhiger und er erwacht als erster. Als Filgiz dies bemerkt, legt er sich noch einen Moment hin, und Henk schaut nach Schutuhx, welcher etwas abseits in einem Gang herumwuselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen noch schlafen, unterhält sich Henk allein mit Schutuhx, welcher von ihm wissen will, wer die „Anderen“ sind, von denen die Helden immer sprechen. Henk erzählt ihm von den Freigeistern, die wie Filgiz umgewandelt worden sind, jedoch ihren freien Willen behalten haben. Schutuhx will von Henk eine Garantie für seine Sicherheit haben und handelt mit ihm aus, dass er Henks Dietrich, einen wertvollen und magischen Gegenstand, als Pfand für sein Überleben bekommt. Henk bemerkt, dass Schutuhx trotz der Schädelverletzung noch immer sehr intelligent ist und sich als gerissener Verhandlungspartner entpuppt, der wie ein cleverer Schurke sehr genau versucht, seine Interessen zu wahren und sich einen Vorteil zu verschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji und Augustus erwachen, berichtet Henk ihnen über [[Henks Taverne|seinen Traum]] von Octavia, welcher von ihrer Flucht aus Oppeln handelte, bei der unschuldige Menschen in ihrem Feuer umgekommen sind. Augustus kennt die Geschichte von Octavia. Dann spricht Kenji über [[Kenjis Tempel|seinen Traum]] von Octavia, in dem er sich selbst gesehen hat, ohne sich tatsächlich zu erkennen. Er spürte den Hass von Octavia auf denjenigen, welcher anscheinend Ignus getötet hatte. Als Augustus von Octavias Angriff auf Kenji erfährt, will er als erstes wissen, wie Kenji ihn überlebt hat, denn er kennt die ungeheure Gewalt von Octavias Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Aufbruch in die obere Kanalisation beschließen Henk und Filgiz, auf dem Weg regelmäßig [[Twillzinken]] anzubringen. Dann bricht die Gruppe auf und Schutuhx führt sie durch unübersichtliche Gänge. Nach etlichen Stunden machen sie Rast in einer Höhle mit verwitterten, alten Mauerresten von [[Xishari]]-Bauten und stellen fest, dass ihre Nahrungsvorräte fast aufgebraucht sind. Außerdem fallen ihnen geisterhafte, flüsternde Stimmen auf, die sie an die Elbengeister der Folterkammern erinnern. Filgiz fragt sich, ob die Seelen von in L'yreh Verstorbenen überhaupt ihren Frieden finden können oder hier für alle Zeit gefangen sind und spuken müssen. Alle Freigeister würden sich diese Frage stellen und Filgiz erinnert Kenji daran, dass [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]] ihn darauf auch schon einmal angesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Höhle führt schließlich wieder ein hoher schräg-geometrischer Xishari-Gang weiter und müssen sich danach an einen steilen Aufstieg in eckigen Spiralen wagen, welcher sich immer weiter nach oben schraubt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Relief-Grube.png|miniatur|rechts|Das uralte Relief mit dem Zwischenziel der Helden]]&lt;br /&gt;
Irgendwann erreichen die Helden erschöpft eine größere Halle mit einem relativ gut erhaltenen Relief (r.) und Schutuhx sagt, dass sie zu dem dort abgebildeten Ort müssen, denn dort sei ihr Zugang zu den Oberen Ebenen. Während einer kurzen Rast erkundigt sich Kenji nach Eloras Kräften und fragt sie, ob sie wie Octavia ihre Kleider magisch trocknen könne. Im Gegensatz zu Octavia wirke sie keine eigentliche Magie, sondern nutzte wie Kenji oder die Inquisitoren die Kräfte von anderen mächtigen Wesenheiten. Als Henk nach dem Preis dafür fragt, antwortet Elora, dass man ihn jeweils aushandeln müsse. &lt;br /&gt;
[[Datei:Notx-Blüte.png|miniatur|links|Notx-Blüte]]&lt;br /&gt;
Als die Helden weitergehen, bemerken sie vor sich auf dem Weg ein kleines, violettes Leuchten, welches von einer merkwürdigen Blüte ausgeht, welche aus einem schleimig schimmernden Tang mit wulstig-dicken Blättern wächst. Ein leichter Duft geht von ihr aus, von dem Filgiz berichtet, dass dieser ihm jedes Mal entsetzliche Kopfschmerzen bereiten würde. Außerdem warnt er die Helden vor  den Blättern, da sie bei Berührung unbekleidete Haut verätzen können. Schutuhx nennt die Pflanze „[[Notx]]“. Das Geflecht siedelt sich auf Kadavern von Dämonen an und breitet sie sich von dort aus, so dass es mancherorts ganze Höhlensysteme überwuchert. Auf dem Weg tauchen schließlich immer mehr von den Notx-Blumen auf, welche alle durch dünne Austriebe miteinander verbunden sind. Ihr Duft wird immer stärker und die Helden bekommen nun leichte Kopfschmerzen, die sich aber gut aushalten lassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Notx-Geflecht-Weg.png|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch die Höhle mit dem Notx-Geflecht zum Loch]]&lt;br /&gt;
Schließlich tauchen immer mehr violette Lichtpunkte in der Dunkelheit auf und bilden etwas wie eine leuchtende Masse auf dem Boden, welche einen geisterhaften, aber auch faszinierenden Anblick bietet. Nun ist auch das Rauschen von Wasser zu hören und am Echo der Geräusche ist auszumachen, dass es sich um eine riesige Höhle handeln muss. Doch aufgrund der Dunkelheit können sich die Helden nicht orientieren und müssen ihren Weg mühsam mit der Lampe suchen. Schutuhx befiehlt ihnen, ein Loch im Boden zu suchen, beteiligt sich aber nicht selbst an der Suche, sondern scheint die Helden zu beaufsichtigen. Während die anderen dieses Verhalten tolerieren, fühlt sich Augustus bereits provoziert und fordert ihn auf, sich an der Suche zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schlägt einen Weg vor und gemeinsam erkunden sie mit der Lampe das Gelände. Die Helden stoßen auf die Reste von uralten Steinmauern und finden Fragmente von einem großen, dämonischen Relief. Je länger sie sich auf der Wiese in dem Duft aufhalten, desto schlimmer werden ihre Kopfschmerzen. Ihre Anspannung nimmt zu und es pocht in den Schläfen. Augustus drängt zur Eile und befürchtet einen Hinterhalt von Schutuhx. Dann wirkt Kenji plötzlich ganz entspannt und gelassen und spricht ganz begeistert von den strahlenden Farben. Er sucht sich ein bequemes Plätzchen, albert herum und setzt sich gut gelaunt an den grünlich schimmernden Bach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf ergeht es Augustus und Elora ähnlich und sie entdecken im Rausch die „Schönheit“ des Ortes. Elora schmeißt sich an Augustus ran und bringt das Gespräch auf barsavische Frauen. Augustus gibt ihr zu verstehen, dass er diese interessanter findet als die meisten thyrnischen Frauen, und die beiden lassen sich auf der „Wiese“ nieder, beschäftigen sich miteinander und beginnen, sich leidenschaftlich zu küssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald werden die drei sehr müde und legen sich auf die wunderschöne Blumenwiese, um ein Nickerchen zu machen. Dann wird alles dunkel und plötzlich tauchen alptraumartige Bilder vor ihren Augen auf. Da ist die gleiche Höhle ohne Blumen, aber mit bereits ähnlich zerstörten Ruinen. Zwei große, schwarze Gestalten kämpfen miteinander und eine davon sinkt schließlich tot zu Boden. Sein riesenhafter, verzerrter Körper mit einem mehrfach gehörnten Haupt und Klauen mit scharfen Krallen daran wirkt tot und bewegt sich nicht mehr. Die Helden befinden sich direkt daneben und stellen plötzlich an sich hinabblickend fest, dass ihr eigener Körper ab dem Bauch mit dem des riesigen Kadaver verwachsen ist. Sie können sich nicht von diesem losreißen und beobachten, wie sich der Körper des gigantischen Leichnams auflöst und der Zerfall auch auf ihre Körper übergeht. Nur die Knochen bleiben übrig und der Prozess zieht sich unendlich lange hin, während sie dabei Höllenqualen erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji, Augustus und Elora durch den Rausch ausgeschalten sind und Filgiz sich erschöpft mit starken Kopfschmerzen hinsetzt, hat Henk durchgehalten und mit Schutuhx das große Loch im Boden gefunden. Dieser weist ihn auch darauf hin, dass es der Geruch der Blumen ist, welcher diese Wirkung auslöst. Ein mit Wasser befeuchtetes Tuch zeigt keine Wirkung und Schutuhx meint, der Geruch müsse mehr überdeckt werden. Daraufhin tränkt Henk sein Tuch mit Alkohol aus seinem Flachmann und erzielt damit die gewünschte Wirkung. Aus dem Ärmel von Augustus' Hemd nimmt Henk den Stoff, den er in Alkohol tränkt und ihn seinen Freunden vor den Mund hält, bis diese aus ihrem Rausch erwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam gehen sie zu dem großen Loch, welches nach Schutuhx der Weg in die höheren Ebenen der Kanalisation sein soll. Das Wasser stürzt dort hinab und es lässt sich keine Tiefe ausmachen. Noch mit den Nachwirkungen des Rausches kämpfend, befürchtet Augustus eine Falle von Schutuhx und hält diesen aggressiv über den Abgrund. Er will von ihm erfahren, ob ihr Weg wirklich dort hinunter führt. Als Schutuhx dies bestätigt, lässt Augustus ihn vorgehen und in die Tiefe fallen. Henk und Kenji schauen ihn verwundert an und Henk schüttelt nur den Kopf. &lt;br /&gt;
[[Datei:Grube.png|miniatur|rechts|Die mittlerweile mit Wasser gefüllte Grube unterhalb des Opfer-Loches]]&lt;br /&gt;
Dann untersucht Henk das Loch, findet aber keine alternative Abstiegsmöglichkeit. Also befestigt er seinen Enterhaken am Rand des Loches und klettert das Seil hinab. Nach guten 10 Schritt ist er jedoch noch nicht am Boden der Grube angekommen und muss wohl oder übel loslassen, um das letzte Stück zu überwinden. Die anderen wollen direkt springen und, als Kenji kurz zögert, springen Filgiz und Elora hinunter. Kenji steht am Rand und zögert, bis Augustus ihm einen kleinen Stubs gibt und mit ihm in die Tiefe springt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden landen im Wasser du werden sofort von einer starken Strömung mitgerissen, welche sie aus der Grube hinaus einen schmaleren Tunnel hinab führt. Unterwegs müssen sie aufpassen, nicht mit größeren Felsbrocken zu kollidieren, was für Kenji und Elora nicht einfach ist. Die beiden ziehen sich einige Prellungen und Schürfwunden zu, während geschickte Schwimmer wie Henk und Augustus um die Steine herumschwimmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder festen Boden unter den Füssen haben, stellen sie fest, dass [[Schutuhx]] nicht da ist. Augustus macht sich schuldbewusst auf die Suche und durchstreift die nähere Umgebung, während Kenji und Elora ihre Wunden versorgen. Als Augustus zurückkehrt, hört er vom Wasser ein seltsames Platschen und vermeint etwas unter Wasser zu entdecken. Also legt er seine Rüstung ab und springt hinein. Er schwimmt zu dem kleinen Felsen, wo das Geräusch war, und taucht unter. Er nimmt etwas unter Wasser wahr und wird kurz danach von Schutuhx angegriffen, welcher sich von hinten auf ihn stürzt und seinen Kopf zwischen seine Kiefer bekommen will. Doch Augustus ist stärker, wehrt ihn ab und zerrt ihn an Land zu den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist beleidigt und will nicht weiter. Kenji spricht mit ihm und erfährt, dass er nur unter einer Bedingung bereit ist, die Helden weiterzuführen: Augustus dürfe ihn nie wieder anfassen! Henk und Filgiz beraten, ob sie auch ohne Schutuhx den Weg finden können, doch sie sind sich nicht sicher, da Filgiz dieser Bereich unbekannt ist. Erst als Augustus dem schmollenden Schutuhx verspricht, ihn nie wieder anzufassen, steht er auf und weist den Helden den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erkennt Filgiz die Gegend wieder und er weist den Helden einen Rastplatz zu, an dem sie mit Schutuhx warten sollen, bis er [[Gildon Ipnosi|Gildon]] in der Zuflucht informieren hat. Dann bricht er auf und überlässt die Helden sich selbst. In der Ruhezeit untersucht Augustus Eloras Bein und versorgt fachmännisch ihre Verletzung, während Henk mit Schutuhx über dessen weitere Pläne spricht. Henk muss ihm versprechen, alles dafür zu tun, dass die Freigeister Schutuhx nichts antun, und er sich für ihn einsetzen würde. Danach spricht Henk mit Augustus und hält ihm eine Standpauke. Er macht ihm große Vorwürfe wegen seiner dummen Aktion, denn wenn Schutuhx bei dem Sturz etwas passiert, würden sie vielleicht nie mehr hier herausfinden. Außerdem wirft Henk Augustus auch vor, ihre Mission bereits bei dem Ersten der Loigg'Il durch sein unüberlegtes, provozierendes Gerede in Gefahr gebracht zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.15''') Während die Helden auf [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz']] Rückkehr warten, bekommt Henk starkes Nasenbluten. Auch Kenji ist verletzt und die beiden legen sich etwas hin. Augustus vertreibt sich die Zeit mit Kampftraining, bei dem er neugierig von Elora beobachtet wird. Er setzt sich zu ihr und die beiden sprechen über Eloras Grenzen, wie weit sie mit den Dämonen gehen würde. Sie erzählt Augustus von [[Reveron|Reverons]] Prüfung zur Aufnahme in den [[Bund von Utukk'Xul]] (vgl. [[Elora_von_Tressburg#Der_Segen_des_gro.C3.9Fen_Zersetzters|Biographie]]). Doch anstatt sich wie Reveron zum Schergen der Dämonen zu machen, will Elora lieber die Kontrolle über sie behalten. Sie erzählte Augustus auch von Reverons Wächterdämon in Form der Art eines großen Hundes, den er immer bei sich habe und welcher auf Reveron aufpasse. Augustus fragt Elora auch nach ihrem Dolch, der ihr sogar in der Gefangenschaft gelassen wurde, und sie kommentiert, dass die [[Loigg'Il]] schon versucht hätte, ihr den Dolch abzunehmen. Doch sie hätten ihn schnell zurückgegeben, da es ihnen nicht gut bekommen sei. Augustus könne es gerne mal testen, was passiert, wenn er ihr den Dolch wegnähme. Augustus erwähnt, dass in Thyrna versucht würde, immer die eigene moralische Waage im Gleichgewicht zu halten, und sich nicht zu einseitig zu betätigen. Elora geht da gerne Risiken ein und Kenji, der sich am Ende in das Gespräch einschaltet, warnt sie vor den Konsequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz kehrt mit [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi]] und [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]] zurück und es beginnt eine Verhandlung mit Schutuhx. Wodhi will einen Beweis für sein Wissen haben und fragt nach den Sprengungen in der Kanalisation. [[Schutuhx]] erklärt, dass man dafür Bußßeuxuß die Schuld gibt und man bereits begonnen haben, die Bereiche wieder zu räumen. Da diese Information nützlich ist, soll Schutuhx zunächst bis zu Gildons Rückkehr von den Kommunikationsanlagen in einem abgesonderten Bereich untergebracht werden, da die Freigeister ihn fürchten könnten. Wodhi weigert sich aber, ihm Umgewandelte zum Fraß vorzuwerfen, und Henk findet heraus, dass sich Schutuhx auch mit den Gehirnen bestimmter, kluger Dämonenarten zufriedengeben würde. Dann brechen alle auf zur [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Schuthux Kammer.png|miniatur|rechts|Schutuhx' Kammer im Randbereich der [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]]]]&lt;br /&gt;
Schutuhx bekommt seinen eigenen Bereich und Henk betreut die Unterbringung. Schutuhx verlangt von ihm eine Kiste zum Sitzen, die Henk ihm organisiert. In der Zuflucht bekommen die Helden von Roana einen Eintopf serviert und sie erzählen Wodhi ihre Erlebnisse. Wodhi berichtet, dass die Zuflucht anscheinend wieder sicher ist, da die Späher der Loigg'Il ihre Suche in der Kanalisation aufgegeben haben und verschwunden sind, seitdem die Helden bei dem Ersten gewesen sind, welcher ihnen freies Geleit zugesichert hat. Nach dem Essen legen sich alle Schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Aletheon===&lt;br /&gt;
Augustus wird durch Geräusche aus der Nebenkammer geweckt und erkundigt sich sofort, was passiert sei, da er [[Schutuhx]] nicht wirklich traut. Doch diesmal ist der ausgesonderte Gedankenschinder nicht involviert, sondern der Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]] hat erneut Probleme mit seinem [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Lenker]]. Außerdem ist der Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EVergan.E2.80.9C_.28Karthograph_aus_Balmar.29|Vergan]] bei einem Beutezug mit Oldir schwer verletzt worden. Augustus legt sich danach wieder hin und bittet den Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]], ihn sofort zu wecken, sobald es Probleme mit Schutuhx gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen sehr lange. Henk erwacht als erstes und spricht kurz mit Roana, die berichtet, dass Gildon noch nicht zurück ist und er geduldig sein müsse. Sie fragt Henk auch, ob er noch etwas gebrauchen könnte, was die Freigeister in den Lagern der Loigg’Il zu finden wäre. Dann geht Henk zu Schutuhx und trifft unterwegs auf Wodhi und Filgiz. Er erfährt, dass Schutuhx von den beiden noch weitere Kisten haben wollte, und Henk fragt Wodhi, ob er aus den Lagern etwas Alkohol bekommen könnte. Wodhi geht daraufhin mit Henks Flachmann los, um ihn zu füllen, und Henk fragt Filgiz auch nach Gildon langem Fortbleiben, doch dieser macht sich keine Sorgen um ihn, da [[Freigeister#.E2.80.9EMart Dernheim.E2.80.9C .28Magieradept aus Perlheim.29|Mart]] im Falle eines Zwischenfalls schon im Traum etwas von ihm gehört hätte. Filgiz versteht, dass die Helden möglichst schnell weitermüssen, weist jedoch darauf hin, dass Gildon ihnen vielleicht weiterhelfen könne, wie sie weiterhin mit den Freigeistern in Kontakt bleiben können. Außerdem weiß Gildon vielleicht einen Weg, die Seeschlangen zu kontrollieren. Filgiz schickt Henk dann zu Schutuhx, da dieser anscheinend noch etwas anders als Kisten wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ordnet seine Kisten an und kümmert sich nicht um Henk. Dieser fragt ihn, ob  es etwas zu besprechen gäbe, und Schutuhx verlangt nach Kleidung und etwas Material zum Schreiben. Henk fragt, warum er Kleidung wünscht, wo er doch keine Scham empfinde, und Schutuhx erklärt ihm, dass die Loigg'Il damit ihre Wirtskörper verdecken, bevor sie ihn endgültig ablegen können. Henk fragt ihn auch nach den Kisten und erfährt, dass sie eine Sitzgelegenheit und eine Ablagemöglichkeit für Schriftstücke darstellen. Henk möchte wissen, warum Schutuhx etwas aufschreiben will, und erfährt, dass dieser immer wieder das Wort „''[[Gwaeriel]]''“ im Kopf höre, was er durch wiederholtes Aufschreiben zum Verschwinden bringen will. Gwaeriel sei das Wort für die Melodie, welche er immer wieder im Kopf höre, und Henk erinnert sich, dass Gweriel die Schwester von [[Gwaerenor]] war, die von [[Hazug-Ságok]] getötet wurde und an deren Trauerfeier die Helden teilnahmen (vgl. [[Kalender#21._Sideon|Episode 21.49]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk findet auf Filgiz' Hinweis drei Gewänder in einem Lagerraum, von denen er die Robe eines Klerikers der Passionen aussortiert und zwei neutrale Roben, eine rote und eine blaue, mitnimmt und sie zu Schutuhx bringt. Dieser entscheidet sich für das blaue Gewand und Henk fragt ihn, warum ihm die Farbe wichtig sei. Dann bemerkt er, dass die Farben anscheinend eine Stimmung auf der Haut ausdrücken und dass Schutuhx sich für das entspannende Blau entschieden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji erwacht, wendet sich dem [[Kirche_der_Passionen#Das_Comhla|Comhla]] zu, um zu beten, und bemerkt, dass Augustus anscheinend gerade einen angenehmen [[Augustus' Arena#Augustus Traum von Elora|Traum]] hat. Als dieser dann aufwacht, führen die beiden ein langes Gespräch über Octavia. Kenji gesteht, dass er sich über seine derzeitigen Gefühle noch nicht im Klaren ist und noch das Gespräch mit Octavia suchen werde. Augustus versucht etwas ungeschickt, sein Bedauern über Octavias Geschmack bei Männern auszudrücken, welche leider nur auf Personen anspringt, die einen großen Kontrast zu ihren Eltern darstellen, und er vergleicht Octavia mit einem Vulkan, in dem es innerlich brodelt und der irgendwann unkontrolliert ausbricht und alles verwüstet. Augusts macht sich schon länger Sorgen, dass Octavias emotionale Ausbrüche irgendwann einmal jemanden ernsthaft verletzen könnten, was bei ihrem Angriff auf Kenji fast geschehen wäre. Kenji hat die Hoffnung, dass Octavia diese Erfahrung nie mehr vergisst und daran reift, und er glaubt, dass Octavia nur lernen müsse zu tanzen, wie [[Abdrushin]] es ausgedrückt habe (vgl. [[Kalender#2._Sideon|Episode 21.23]]). Kenji ist überzeugt, dass sie dies mit [[Ignus]] als Tanzpartner hätte lernen können. Die beiden reden noch über Octavias eiserne Disziplin und Augustus erzählt, dass ihre Mutter ihr mentale Übungen, mit denen sie ihre Gefühle beherrschen kann, gezeigt hat. Augustus gesteht, dass er seinen inneren Druck durch seine Kampfübungen kontrolliert ablasse, doch Octavia unterdrücke mit ihrer Disziplin ihre eigenen Gefühle und besitze auch keine Ablassmöglichkeit, sodass der Druck bei Octavia dann unkontrolliert und explosionsartig herausplatze. Kenji offenbart Augustus noch seinen Plan, bei ihrer Rückkehr nach [[Barthavion]] seine Schwester in [[Sapos]] aufzusuchen, von der [[Drachenträne#Augustus.27_Vision|Augustus Vision]] gesprochen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk zurückkehrt, planen die Helden ihr weiteres Vorgehen bei den Separatisten und Augustus schlägt vor, den roten Würfel als Druckmittel einzusetzen und sie zu erpressen, während Kenji ein diplomatisches Vorgehen vorschlägt und alles offen ansprechen möchte. Henk wägt beide Ideen gegeneinander ab und sie entscheiden, zunächst auf Gildon zu warten, da dieser vielleicht noch wichtige Informationen besitzt oder weitere Optionen aufzeigen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udelian erzählt den Helden von Oldirs Problemen und erwähnt, dass er den Lenker nicht ohne den Tod des Wirtes entfernen könne, da er keine Möglichkeit sieht, die Verbindung zur Wirbelsäule zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.16''') Henk berichtet Augustus und Kenji von seinen Gesprächen mit [[Schutuhx]] und erzählt ihnen, dass das Wort, welches dieser immer geschrieben hat, ''[[Gwaeriel]]'' sei und er so auch die Melodie nennt, welche sie alle immer wieder in ihren Köpfen hören können. Henk fragt dann Wodhi nach etwas zum Schreiben. In [[Gildon Ipnosi|Gildons]] Kammer finden sie einige Wachstafeln, welche er Schutuhx mitbringen will. Augustus bittet Wodhi, ob die Freigeister nach der Namensplakette der [[Baiula Spei]] suchen können, weil sie einen sentimentalen Wert für ihn besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk Schutuhx die Wachstafeln bringt, unterhält sich Augustus mit Elora. Sie erzählt ihm von ihrer [[Elora_von_Tressburg#Eloras_Beichte_bei_den_Eltern|Beichte bei ihren Eltern]], wie sie vor den Inquisitoren geflohen ist und wie sie schließlich [[Elora_von_Tressburg#Arlenas_Verrat|von ihrer Schwester verraten]] wurde. Kenji betet in der Zwischenzeit mit Oldir und sie sprechen über dessen Probleme mit dem Lenker. Oldir richtet sich mit einer Bitte an Kenji und möchte seinen ganzen Besitz, welcher sich in Barthavion in den Händen seines Bruders befindet, der Kirche spenden, wofür Kenji nach seiner Rückkehr persönlich Sorge tragen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Henks Rückkehr sprechen er und Augustus mit Udelian über Möglichkeiten, Udelian zu helfen, und der Einzige, der Informationen dazu haben könnte, ob ein Lenker überhaupt entfernt werden kann, ist Schutuhx. Also verhandelt Henk mit dem Gedankenschinder und findet heraus, dass Schutuhx zwar eine nützliche Information habe, diese jedoch nur im Austausch mit Nahrung herausgeben wolle. Henk soll einen Klngrei-Dämon fangen und ihm ausliefern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bespricht Schutuhx Anliegen mit den anderen und sie beschließen, auf die Jagd zu gehen. Kenjis Bein ist noch nicht richtig verheilt und er bleibt im Lager zurück. Henk bricht mit Augustus, Elora, Filgiz auf und sie lassen sich von Schutuhx in die Kanalisation zurückführen, aus der die Helden das erste Mal kamen, als sie die Freigeister entdeckten. Dazu müssen sie Schutuhx allerdings einmal durch die ganze Zuflucht führen, so dass er einen Eindruck von der Größe des Lagers bekommt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Klngrei-Nest.png|miniatur|links|Das Klngrei-Nest in der Kanalisation]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klngrei.png|miniatur|rechts|Der Klngrei-Dämon mit seinen hypnotischen Lichttentakeln]]&lt;br /&gt;
Schutuhx führt die Helden schließlich zu einer mit Tang durchwachsenen Ausbuchtung in der Kanalisation und deutet an, dass sich das gesuchte Wesen dort verstecken würde. Zunächst versucht Augustus, es hervorzulocken, doch er scheint sich nicht gut als Opfer zu eigenen. Elora ist bereit, das Risiko auf sich zu nehmen, und Augustus und Henk verstecken sich. Als Elora allein zu sein scheint, lässt der Dämon sie mit einem hypnotischen Licht erstarren, entfernt sich dann aber schnell von ihr, als habe er Henk gewittert. Der Dämon flieht allerdings direkt neben den gut versteckten Augustus und dieser greift ihn mit dem Kurzschwert an und schneidet ihm eine seiner Leuchttentakeln ab. Henk kommt hinzu und gemeinsam überwältigen sie den Klngrei. Henk hält ihn fest, damit Schutuhx ihm mit seinem Kiefer den Kopf knacken und das Gehirn aussaugen kann. Direkt nach der Mahlzeit erfährt Henk, dass sie das Mittel gegen den Lenker bereits besitzen: die Galle des Zerrox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr in die Zuflucht weist Henk Schutuhx in dessen Kammer darauf hin, dass er sich benehmen und die Freigeister nicht angreifen soll, und Henk versucht, ihm menschliche Bindungen zu erklären am Bespiel der Worte „Gast“ und „mögen“. Dann berichtet Henk Kenji von der Galle des Zerrox und mutmaßt, dass man sie wahrscheinlich auf den Lenker träufeln müsse. Während Kenji diese Information Udelian mittelt, unterhält sich Henk mit Roana und Augustus und Elora sprechen über Augustus Verbannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit Udelian fällt Kenji auf, dass sie noch nicht genügend Informationen zur Anwendung der Galle besitzen, um einen sicheren Eingriff zu gewährleisten. Er spricht Henk darauf an und dieser spricht nochmal mit Schutuhx. Wie zu erwarten, verlangt der Gedankenschinder eine Gegenleistung und fordert von Henk etwas [[Orichalkum]]. Erst als dieser aus Gildons Kammer ein kleines Plättchen Orichalkum, welches vermutlich zu den Vorräten von Iustus gehörte, holt und Schutuhx übergibt, informiert dieser Henk darüber, dass man ein Galle-Wasser-Gemisch im Verhältnis 1/10 herstellen solle, welches dem Patienten so lange verabreicht wird, bis sich seine Zunge blau verfärbt. Dann wäre der Lenker durch das Gift abgestorben, welches aber auch den Patienten schwächen und bewusstlos machen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gibt die Informationen an Udelian weiter. Kenji hat währenddessen beruhigend auf Oldir eingeredet und mit ihm gebetet. Dann setzt der Medicus de Lösung an und verabreicht sie Oldir, welcher sie kaum zu trinken vermag. Es geht ihm immer schlechter, doch irgendwann verfärbt sich seine Zunge blau und Udelian beginnt mit dem Eingriff, als Oldir bewusstlos wird. Im Gegensatz zu vorherigen Operationen lässt sich der Lenker diesmal von der Wirbelsäue lösen und aus dem Körper entfernen. Kenji hält während des Eingriffs Oldirs Hand und betet für ihn das [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Passionen|Gebet der Passionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht unterdessen mit Mart und bittet ihn, Gildon eine Nachricht zukommen zu lassen, damit er sich auf den Rückweg mache. Außerdem organisiert er mehrere Trinkflaschen mit hochprozentigem Alkohol, damit jeder etwas bei sich hat, mit dem er sich eine Atemmaske tränken, eine Wunde desinfizieren oder klebrige Substanzen auflösen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Zeit berichtet Udelian, dass die Operation gut verlaufen sei und Oldir sich nun gesundschlafen müsse. Augustus und Elora ziehen sich als erstes zum Schlafen zurück und kommen sich näher. Henk und Kenji bleiben noch bei Roana und unterhalten sich trinkend, während Augustus und Elora herumknutschen und schließlich gemeinsam auf einer Pritsche einschlafen. Später legen sich Henk und Kenji auf ihre Betten und schlafen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.17''') Der Schlaf der Helden sollte nicht lange dauern, denn nach kurzer Zeit werden sie von Wodhi geweckt und auf Eloras Verschwinden hingewiesen. Sie habe sich herausgeschlichen und sei in den Gängen verschwunden, berichtet Wodhi, welcher sich etwas Sorgen um den Wachhabenden [[Freigeister#.E2.80.9EGaravar.E2.80.9C_.28Seemann_aus_Tarsus.29 |Garavar]] macht, welchen er beim Wachwechsel vermisst hat. Die Helden beschließen, nach ihr zu suchen, und Augustus will nur sein Schwert mitnehmen, doch Henk hält es für besser, wenn er auch seine Rüstung anlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und finden in einem Gang den schlafenden Garavar. Als Henk ihn weckt und auf sein Schlafen anspricht, erzählt dieser, dass ihm jemand von hinten überraschend auf die Schulter getippt hat und, als er sich umdrehte, bekam er plötzlich ein Pulver ins Gesicht gepustet, von dem er unerträglich müde wurde und sofort einschlief. Die Helden machen sich dann auf den Weg zu [[Schutuhx]], um nach dem Rechten zu schauen. Als sie Elora dort nicht finden, gehen sie weiter bis zum Außenposten und fragen dort nach. Allerdings ist niemand vorbeigekommen, und so gehen die drei wieder zurück und untersuchen einen abgelegenen Lagerraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie eintreten, hören die Helden leise, murmelnde Worte. Augustus bleibt hinter einer Kiste und schaut aus der Entfernung, doch Henk schleicht näher heran. Sie beobachten, wie Elora auf dem Boden vor einem Kreis mit einem schwarzen Zeichen sitzt. An einer Hand hat sie eine frische Schnittwunde, deren Blut sie in den Kreis tropfen lässt, während die andere Hand den noch blutenden Dolch hält. Die Blutstropfen erreichen jedoch nicht den Boden, sondern werden über dem Zeichen von einer dunklen, halbtransparenten Wolke absorbiert. Anschließend absorbiert sie die Wolke durch Mund und Nase, wobei Augustus erschrocken ihren Namen ruft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stellen sie zur Rede und erfahren, dass sie sich von ihrem Dämon Macht geholt hat, indem sie ihm ihr Blut opferte. Sie erklärt, dass sie stark sein muss, um den Helden auf ihrem Weg zu helfen und später auch gegen [[Reveron]] antreten zu können. Obwohl allen die Art ihres Rituals nicht gefällt, sehen sie auch den Nutzen für ihre Reise, auf der Elora bisher sehr hilfreich war. Alle kehren zurück in die große Kammer und, während sich Augustus und Elora unterhalten, sprechen Henk und Kenji mit Wodhi und erklären die Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora erzählt Augustus, dass ihr Dämon eifersüchtig auf ihn sei, da er ihre Aufmerksamkeit von diesem fortlenke. Elora fürchtet, der Dämon könnte Augustus sonst nachts heimsuchen und Quälen, wenn sie ihm nicht  sein Blut zahlt. Augustus spricht sie darauf an, dass sie mittlerweile die einzige in ihrem Kult sei, und stellt die Frage nach dem Risiko für sie, den Dämon überhaupt noch kontrollieren zu können. Doch Elora ist sich sicher, dass eines Tages genug Macht erlangen wird, um den Dämon vollständig zu unterwerfen oder ihn fortzuschicken. Augustus weist darauf hin, dass er ihr dabei helfen könnte, den Dämon loszuwerden, denn er würde auch gegen ihn kämpfen, wenn er in manifester Form anwesend sei. Doch Elora macht ihm deutlich, dass sie noch auf die Kraft des Dämons angewiesen sind, solange sie sich in [[L'yreh]] aufhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji erklären Wodhi, was vorgefallen ist, und dieser stellt klar, dass Elora sich bei Garavar entschuldigen müsse, wenn sie nicht bei Schutuhx in der Kammer untergebracht werden möchte. Dazu ist diese auch bereit und entschuldigt sich bei dem noch immer aufgebrachten Freigeist. Anschließend setzen die Helden ihren Schlaf fort und legen sich wieder hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji träumen von Octavia und [[Augustus' Arena#Augustus Traum .2811. Aletheon 351 JF.29|Augustus träumt]] unangenehme Assoziationen zu der Operation von Oldir.  Die Helden essen etwas und tauschen sich kurz über die Octavia-Träume aus. Nachdem sie von Udelian erfahren haben, dass Oldir die Nacht überstanden hat und jetzt tief schläft, betet Kenji an dessen Bett. Augustus spricht mit Henk über seine Beziehung zu Elora und fragt sich und ihn, ob sie als Kultistin nicht eine Belastung darstellt für die große Aufgabe, welcher sie nachgehen. Henk ist der Ansicht, dass man immer seinem Herzen folgen müsse, und Augustus befürchtet, dass Elora in ihm seine finstere Seite hervorlocken kann, da sie sich über solche Aktionen wie das Herunterstürzen von Schutuhx amüsiert und ihm das wiederrum gefallen hat.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus beginnen mit einem Kampftraining, während sie auf Gildons Rückkehr warten und einige schweißtreibende Schlagwechsel später kommen die Freigeister [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]] und [[Freigeister#.E2.80.9EDamrod.E2.80.9C .28Schmuggler aus Veltima.29|Damrod]] mit reicher Beute in die Zuflucht. Darunter befinden sich eine große Kiste, welche sich als [[Abdrushin|Abdrushins]] Arzneimittelkiste herausstellt, und zwei Bronze-Statuen aus der Kapelle der [[Baiula Spei]], bei denen es sich um Mynbruje und Tystonius handelt. [[Datei:BS-Plakette-oben.png|miniatur|links|Die Schiffsplankette der Baiula Spei]] [[Datei:BS-Plakette-unten.png|miniatur|rechts|Die Rückseite der Plankette mit den dünnen Linien]] Außerdem haben sie die Schiffsplankette gefunden, welche in den Kapitänstisch in der Offiziersmesse eingelassen war. Während Augustus über der Plankette sinniert, entdeckt er, dass diese mit ihrer Dicke viel zu leicht für eine massive Goldplatte ist. Auf der Rückseite entdeckt er mit Henk dünne Linien, welche parallel zur Außenkante verlaufen und der Verschluss eines Geheimfaches zu sein scheint. Um es zu öffnen, benötigt Henk jedoch seinen Dietrich, welchen er Schutuhx verpfändet hat. Als begeben sich die Helden zu dem ausgesonderten [[Loigg'Il]], welcher in das Orichalkumstück vertieft ist und es anstarrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit Henk den Dietrich vor den Augen von Schutuhx nutzen darf, muss er ihm zuvor noch einige Informationen geben und ihm alles über Gildon erzählen, was er weiß. Schutuhx möchte auch wissen, was der Magier von ihm wissen will und was mit ihm geschehen werden, wenn er die Informationen preisgegeben hat. Henk antwortet ehrlich und so gut er kann, so dass Schutuhx ihm erlaubt, den Dietrich vor seinen Augen zu benutzen. Augustus und Kenji, die zuvor im Gang gewartet haben, kommen hinzu und Henk öffnet vorsichtig mit einem sehr dünnen Werkzeug das Fach. Darinnen befindet sich eine etwa Handgroße Phiole, welche ein rötliches Leuchten ausstrahlt. [[Datei:BS-Plakette-offen.png|miniatur|rechts|Das Geheimfach mit dem Boulvriag-Flakon]] Augustus weiß sofort, dass es sich um einen sogenannten „[[Boulvriag-Flakon]]“ handelt, einer sehr seltenen und unglaublichen teuren, magischen Waffe, die auch hin und wieder von thyrnischen Truppen genutzt wird. Mit seiner enormen Sprengkraft, welche mit einem mächtigen Feuerball vergleichbar ist, diente der Flakon auf der Baiula Spei vermutlich als eine Art Selbstzerstörungs-Mechanismus, damit das Schiff nicht in Feindeshand fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren in die große Höhle zurück und Kenji sucht einen guten Platz für die beiden Statuen. Henk und Augustus essen von [[Roana Dernheim|Roanas]] Eintopf und Wodhi teilt ihnen mit, dass Gildon zurückgekehrt sei und bald in der Zuflucht ankommt. Er hat erfahren, dass die Suche nach den Helden eingestellt wurde und der Erste ihnen persönlich freies Geleit gewährt hat. Außerdem wurden viele Späher ausgesandt, die nach ''Bußßeuxuß'' Versteck suchen sollen, und es wurde ein Bote nach „''Riunuz-Choxxu''“ geschickt, um die Arbeit der Kultisten zu überwachen und diese an die Vereinbarungen zu erinnern. Er soll damit drohen, dass der Erste seine Unterstützung aus ''Riunuz-Choxxu'' abziehen und sich auch nicht mehr um die Zauberin kümmern werde, wie [[Sabaoth Immortalis]] gewünscht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.18''') Da [[Gildon Ipnosi|Gildon]] noch etwas vorbereiten muss und sich mit Mart in seine Kammer zurückzieht, versuchen die Helden ihr weiteres Vorgehen zu planen. Sie merken schnell, dass ihnen wichtige Informationen noch fehlen, um einen wirklichen Plan fassen zu können, da sie noch nicht sagen können, ob Gildon in der Lage sein wird, eine Seeschlange zu kontrollieren, und ob es ihnen möglich sein wird, mit den Freigeistern in Kontakt zu bleiben. Roana hält etwas abseits anscheinend Elora eine Standpauke wegen ihres Verhaltens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi gesellt sich zu den Helden und bedankt sich bei ihnen, dass sie mit Elora gesprochen haben und diese sich bei [[Freigeister#.E2.80.9EGaravar.E2.80.9C_.28Seemann_aus_Tarsus.29|Garavar]] entschuldigt hat. Er hofft, dass Elora noch auf den rechten Weg zurückfindet und spielt auch darauf an, dass er dies auch für Augustus hofft, da er ebenfalls bemerkt hat, dass er ein Auge auf sie geworfen hat. Dann erzählt er ihnen von seinen sehr persönlichen Erlebnissen mit [[Lavina, die Lerche|Lavina, der Lerche]], welche sich ähnlich wie Elora mit einem Dämon eingelassen hatte. Wodhi möchte mit dieser Geschichte besonders Augustus vor Augen führen, welche Gefahren mit einer solchen Freundschaft verbunden sind, und gesteht ihm, dass er heute noch häufig an sie denkt und sich fragt, ob er nicht mehr hätte tun müssen, um ihr zu helfen. Wodhi habe diese Geschichte jedoch gezeigt, dass es eigentlich immer ein schlechtes Ende gibt, wenn man sich mit Dämonen einlässt, und er hofft, dass es Elora anders ergehen wird. Augustus macht sich nach eigenen Angaben wenig Sorgen, sagt aber zu, den anderen und auch Elora zu informieren, wenn sich der Dämon bei ihn im Schlaf zeige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29 |Udelian]] berichtet den Helden, dass sich [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29 |Oldirs]] Zustand verbessert habe und seine Wunden zu heilen beginnen. Außerdem hat Udelian beobachtet, als sich bei Oldirs Haut eine leichte, rosige Färbung einstellt und es fast so wirke, als ob er seine alte Hautfarbe zurückbekomme. Dies wäre ein großer Erfolg und ein Grund zum Feiern, denn dann besteht für alle Freigeister Hoffnung, ihre Lenker loszuwerden, falls es einen Weg nach Hause gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon kehrt zu den Helden zurück und erklärt, dass er Kenji eine Technik zeigen werde, mit deren Hilfe dieser mit ihm in Kontakt bleiben kann. Sie sprechen über die Kontrolle über die Seeschlangen, doch Gildon gesteht, dass er zu wenig von der Magie der [[Loigg'Il]] versteht, um mit dem roten Artefakt, welches der Kontrolle der Seeschlangen dient, umgehen zu können. Vielleicht könnte er von [[Schutuhx]] mehr über die Magie erfahren, doch dazu muss er zunächst mit diesem reden. Henk muss allerdings mit dabei sein und auch Kenji und Augustus beschließen, mitzukommen. Als sie zu Schutuhx kommen und diesem Gildon vorgestellt wird, starren sich die beiden in einem geistigen Machtspiel gegenseitig an. Augustus beginnt damit, die elbische Melodie zu pfeifen, um Schutuhx zu ärgern und in seiner Konzentration zu stören, doch Henk reagiert blitzschnell und unterbindet sein Verhalten, bevor es Schaden anrichtet. Henk weist Augustus scharf wegen seines dummen Verhaltens zurecht und stellt ihm frei, zu gehen, wenn er sich nicht passend benehmen könne. Währenddessen geht das Machtspielchen von Gildon und Schutuhx weiter, doch plötzlich wendet der Gedankenschinder seinen Blick wie ungewollt ab und Gildon hat ihm seine geistige Überlegenheit demonstriert. Etwas verärgert setzt sich Schutuhx und weist Henk einen Platz an seiner Seite zu, welchen dieser auch einnimmt. Dann muss Henk dem Magier berichten, welche Vereinbarungen bisher getroffen wurden, und Gildon schreibt diese sorgsam auf. Nachdem er auch seine eigenen Forderungen hinzugefügt hat, präsentiert er Schutuhx einen schriftlichen Vertrag, da die Loigg'Il bekanntermaßen ordnungsgemäße Absprachen auch weitestgehend einhalten, wenn sie diesen zugestimmt haben. Im Gegenzug für Nahrung und Sicherheit möchte Gildon von dem Gedankenschinder etwas über die Art der Magie bei den Loigg'Il erfahren. Schutuhx unterzeichnet den Vertrag und Gildon gibt ihm das Verspechen, dass ihm niemand etwas tut, wenn Henk wieder fort ist, solange er sich friedlich verhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gildon sich dann mit Schutuhx über die Details der loigg'Ilschen Magie austauscht und wie ein Schüler den Worten seines die Situation genießenden Lehrers lauscht, suchen die Helden Filgiz auf, denn Wodhi hatte ihnen erzählt, dass dieser plane, mit zu den Abtrünnigen zu kommen. Sie finden ihn im Außenposten und besprechen mit ihm das weitere Vorgehen. Filgiz will sich an der Seeschlange festhalten, welche sie zu dem Versteck der Separatisten bringt, und Henk gibt ihm für diesen Zweck seinen Enterhaken, um das Vorhaben zu erleichtern. Außerdem beschließen sie, den roten Würfel des Ersten und den [[Boulvriag-Flakon]] ebenfalls Filgiz zu übergeben, welcher dann ihr Ass im Ärmel sein wird und ihnen die Waffe ungesehen wieder aushändigen kann. Augustus fühlt sich wohler bei dem Gedanken, den Flakon notfalls gegen den Anführer der Abtrünnigen ''Bußßeuxuß'' einsetzen zu können, falls dieser keinen Nutzen mehr in den Helden erblicke und sie ausschalten wolle. Filgiz bietet auch an, andere Freigeister nachholen, falls die Helden Hilfe brauchen oder nach ''Riunuz-Choxxu'' weiterreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehren die Helden zurück, essen [[Roana Dernheim|Roanas]] Kohl-Suppe und sprechen mit Elora über ihre weiteren Pläne. Augustus fragt sie, ob sie sich tatsächlich im Stande sähe, ihre Schwester umzubringen, und Elora gesteht, dass sie darüber zwar unsicher sei, aber die Seele ihrer Schwester unbedingt retten müsse. Dann überlegen sie gemeinsam, was sie den Abtrünnigen über Elora sagen sollen, und sie beschließen, dass sie diese als ihre Gefährtin ausgeben, welche sie aus der Zuchtkammer befreit haben. Sollten sie dann im Rebellenlager wieder in die Zelle gesperrt werden, würde sich mit etwas Glück in der Zelle nebenan Eloras Schwester Arlena befinden, so dass diese mit ihr sprechen könne. Des Weiteren überlegen die Helden, wie sich Eloras Dämon im Kampf gegen den [[Bund von Utukk'Xul|Kult von Xul]] positionieren werde, und erfahren, dass dieser Elora bereits viel Kraft gegeben habe, um sich an Reveron für dessen Verrat zu rächen. Im Anschluss legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.19''') Im Schlaf wird Augustus von Albträumen geplagt und Henk und Kenji träumen wieder einen Teil von Octavias Erinnerungen. Als Kenji als erstes erwacht, spricht er mit Roana und erfährt, dass Gildon sehr viel Zeit mit Schutuhx verbringt und kaum noch schläft, dafür aber in seinem Verständnis schon viel weiter gekommen sei. Kenji gesteht Roana, dass er Schutuhx nicht ganz vertraut, obwohl seine Spezies nicht lügt. Roana hat noch ein Anliegen, denn sie glaubt fest daran, dass Elora noch nicht verloren sei und ein gutes Herz besitze, denn sie habe in der Gefangenschaft Roana und die anderen Frauen aufgemuntert und ihnen Mut zugesprochen. Roana ist überzeugt, dass Elora nur den richtigen Einfluss bräuchte, um sich von den dämonischen Kräften zu lösen, und, da die Helden und insbesondere Augustus einen guten Einfluss auf Elora hätten, bittet sie Kenji, sich für Elora einzusetzen, damit sie gerettet werden könne. Kenji erinnert Roana daran, dass man immer einen Preis zahlen müsse, wenn man sich mit dämonischen Mächten einlässt, verspricht ihr aber, dies zu tun, wenn die Zeit es zuließe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die andern beiden erwachen, berichten Henk und Kenji von ihren Octavia-Träumen und Augustus erwähnt am Rande, dass er jetzt schon in dritter Folger leichte Albträume gehabt habe. Das erste Mal seien sie nach Oldirs Operation aufgetreten, da der Anblick beim Öffnen der Rippen Augustus an seine Gräueltaten in Loderis erinnert habe. Augustus erwähnt auch, dass sich zwischen die Loderis-Bilder immer wieder Bilder von Elora mischen, hinter der eine Schattengestalt steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen noch gemeinsam über ihre Lage bei den Abtrünnigen und Augustus ist sehr unzufrieden mit der Tatsache, dass sie den Separatisten so ausgeliefert sein werden, denn er hasst es, nicht die Kontrolle zu haben. Henk bemerkt dessen Anspannung und schlägt Augustus vor, etwas zu trainieren, um sich abzureagieren, während sie auf Gildon warten müssen. Augustus nimmt dankend an und schlägt, wenn er sicher ist, dass Henk den Schlag garantiert abfängt, mit voller Wucht zu und lässt seinen ganzen Frust an Henk ab. Elora schaut den Übungskämpfen mit großem Vergnügen zu und Kenji kommt mit ihr ins Gespräch. Er stellt sich als schlechten Kämpfer dar und erzählt ihr von seinen ersten Kämpfen, bei denen er seine Narbe am Mundwinkel bekommen hat. Elora gesteht ihm, dass sie bereits in Ankarz gerne den Kämpfen vom Prinzen [[Isgar Wintras|Isgar]] zugesehen hat. Kenji berichtet von den Erfahrungen der Helden mit dem Prinzen und wie sie seinen Respekt erhalten haben. Außerdem erzählt er von Henks Arenakampf in Eldorn und Elora gesteht ihm, dass sie ein völlig falsches Bild von den Helden hatte. Als Gildon mit Mart zurückkehrt, beenden Augustus und Henk ihr Training. Augustus wirkt danach sichtlich entspannter, während Henk erschöpft ist und seine Gelenke von den kraftvollen Schlägen schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gildon Ipnosi|Gildon]] berichtet von seinen Erlebnissen mit [[Schutuhx]], der erstaunlich zugänglich wurde, als er sich als Lehrer betätigen konnte. Aufgrund der neuen Erkenntnisse sieht Gildon es als wahrscheinlich an, dass er bald die Magie der [[Loigg'Il]] versteht und dann auch ihre Seeschlangen kontrollieren könne. Außerdem möchte Gildon Kenji anleiten, wie er mit ihm in Kontakt bleiben kann, indem er ihm die Benutzung eines Artefaktes erklärt. Gildon hat noch etwas über die Kultisten des Xul erfahren: der Bund muss schon länger existieren, denn er hat etwa um die Zeit der ersten Plage nach [[L'yreh]] gesucht. Einige Kultisten wurden von den Loigg'Il gefangen und verfluchten den Ersten, so dass es zu Verhandlungen und schließlich zu einem Abkommen kam, woraufhin sie der Fluch aufhoben. Inhalt des Paktes ist u.a, dass die Kultisten die Loigg’Il mit Elben aus [[Veldun]] beliefern und die [[Xishari]] nicht wieder zu beschwören. Dafür legen die Loigg'Il die alte Stadt „Riunuz-Choxxu“ trocken und lassen die Kultisten dort forschen, denn sie suchen das Grab von [[Sereg]]. Wenn dann schließlich die vollkommende Plage kommt, bekämen die Loigg'Il die ertrinkenden Elben aus Veldun, denn der Kult plant, mit dem kontrollierten Sereg die Bartha-Bucht weiter steigen zu lassen, um mindestens die Elbensiedlungen zu überfluten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon überlegt, dass die Helden in Riunuz-Choxxu einen Führer brauchen werden, denn die alte Stadt ist gigantisch groß. Er schlägt Schutuhx als Führer vor, da dieser den Ort aus dem Loigg'Il-Wissensschatz kennt, doch er werde dafür einen Preis verlangen. Augustus fragt nach den Wesen, über welche die Loigg'Il keine Kontrolle haben, die „''Nustorschu''“. Gildon vermutet, dass es sich bei ihnen um untote Kreaturen handeln könnte. Henk bietet an, mit Schutuhx zu sprechen, denn auf eine merkwürdige Art und Weise ist er diesem Wesen ein wenig zugetan, denn er schätzt dessen Direktheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Henk alles zusammenpacken, um möglichst bald aufbruchbereit zu sein, setzt sich Kenji mit Gildon zusammen. Dieser händigt ihm einen Kristall aus, in den er einen Zauber gewirkt hat. Kenji soll sich nun auf den Kristall konzentrieren und so den Zauber aktivieren, mit dessen Hilfe er dann mit Gildon kommunizieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udelian bringt den Helden drei frische Heiltränke, die er aus den Vorräten von Abdrushin gebraut hat, und eine Flasche mit einer Medizin gegen Krankheiten, aus der man einen Schluck trinkt, wenn man ein Anzeichen einer Krankheit spürt. Kenji verstaut die Phiolen in seinem Gepäck. Außerdem berichtet er, dass Oldir zwar noch schläft, mittlerweile aber anscheinend schon wieder träumt, und seine Haut immer mehr eine normale Farbe annimmt und das grünliche verliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht allein zu Schutuhx, um sich zu verabschieden und seinen Dietrich zurückzuholen. Dieser will allerdings erst ein paar Informationen von Henk, bevor er ihm den wertvollen Dietrich wiedergeben will. Henk soll ihm alles über „Gwaeriel“ erzählen, was er darüber wisse. Schutuhx ist überzeugt davon, dass er mit mehr Informationen Kontrolle über die störenden Stimmen erhalten kann, und Henk erzählt ihm absichtlich sehr allgemeine Informationen ohne Details, so dass nur ein spärliches Bild entstehen kann. Nachdem Schutuhx immer mehr Informationen erfahren hat, scheint es fast, als wäre ihm alles zu viel und er verlöre die Kontrolle. In diesem Zustand erinnerte er sich an den Namen des Elben, der sein Wirtskörper einst war: Halinor. Als Schutuhx sich wieder gesammelt hat, fordert Henk seinen Dietrich für die Antworten und bekommt ihn auch. Dann fragt Henk ihn, ob dieser die Helden in Riunuz-Choxxu führen würde, was Schutuhx unter der Bedingung zusagt, dass die Helden ihn mit nach Barthavion nehmen, wenn sie L'yreh verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kehrt zur Zuflucht zurück und berichtet Augustus, Kenji und Gildon, was Schutuhx von ihm verlangt, damit er sie nach Riunuz-Choxxu begleiten und dort führen würde. Allen erscheint es nur folgerichtig, dass Schutuhx mit nach Barthavion will, und Gildon überlegt, dass er am besten mit ihm nach Sapos kommen sollte, um dort die Magie der Loigg'Il zu lehren. Gildon hätte nie gedacht, dass er nach all den Jahren die Chance bekommt, ein lebendes Exemplar der nur in Mythen auftauchenden Gedankenschinder mitzubringen und studieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.20''') Bevor sie sich auf den Weg machen, genießen die Helden noch einmal Roanas Essen und schlagen sich die Bäuche voll. Wodhi sing ihnen das [[Jovan|Jovans]]-Lied vor und begleitet sich dabei auf seiner endlich reparierten Laute. Mit dem Lied, in dem es um einen Diener geht, der aus Liebe zu einer Edelfrau seine Angst überwindet und seine Geliebte aus den Fängen eines Dämons gerettet hat, will Wodhi die Helden an die wahren, starken Motivationen erinnern, aus denen man Kraft und Mut selbst in aussichtslosen Situationen gewinnt. Gildon rät ihnen, eine diplomatische Lösung mit den Separatisten zu erzielen. Sollte dies nicht gelingen und ein Kampf entstehen, besteht die Chance auf Erfolg nur darin, Bußßeuxuß so schnell wie möglich zu töten, da sein Tod eine Kettenreaktion auslöst, welche die geistigen Kräfte der Gedankenschinder kurzzeitig stören könnte. Dann verabschieden sich die Helden und machen sich mit [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] und [[Elora von Tressburg|Elora]] auf den Weg in die Kanalisation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora hält mit ihren Zaubern die Schleimer in Schach, so dass der Weg zu den Kanälen nicht schwer fällt. Kurz bevor sie an die Stelle kommen, an der sie die Kanalisation betreten hatten, legen die Helden eine kurze Rast ein, damit Filgiz genug Zeit bekommt, um durch die Stadt zu dem Ort zu gelangen, an dem er sie beobachten und ihnen folgen kann. Nach ausreichender Zeit nähern sich die Helden mit Elora dem Gitter, an dem ein regungsloser Umgewandelter steht, der sich bei Blickkontakt in Bewegung setzt und anscheinend jemanden benachrichtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erscheint ein Trupp aus mehreren umgewandelten Sklaven und einem [[Loigg'Il]], welcher die Helden mustert und sich nach Elora erkundigt. Er scheint von Henks Auskünften über diese als gerettete Reisegefährtin zwar nicht ganz überzeugt zu sein, lässt aber allen die Waffen abnehmen und in die mitgebrachten Transportkiste stecken. Augustus nimmt Elora mit in seine Kiste, die anderen haben eine eigene. Dort gesteht sie ihm, dass sie nicht damit gerechnet habe, in L'yreh jemanden zu treffen, den sie so gut leiden könne. Doch sie ärgere sich auch etwas darüber, da sie keine Rücksicht darauf nehmen könne, da die Suche nach ihrer Schwester für sie oberste Priorität besitze. Die Kisten werden von den Sklaven durch die Stadt transportiert und zu einer Art Hafen gebracht, wo sie gestapelt werden und auf die Verladung auf eine Seeschlange warten müssen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Kerkerzelle2.png|miniatur|rechts| Die Kerkerzelle der Helden (X), auf dem Untersuchungstisch liegt ein gefangener Loigg’Il mit einem roten Stein im Schädel (*)]]&lt;br /&gt;
Als die Seeschlange mit den Helden ablegt, klammert sich Filgiz daran fest, und nach einer rasanten Seereise kommen im Lager der Separatisten an. Die Kisten werden entladen und die Helden in der Zelle untergebracht, in der vorher Eloras Schwester Arlena inhaftiert war. Auf dem Untersuchungstisch vor der Zelle liegt ein gefesselter Loigg'Il, dem ein roter Stein im Kopf steckt. Es scheint sich um einen alten Loigg'Il kurz vor seiner Verwandlung zum Ältesten zu handeln, denn sein Wirtskörper ist stark abgemagert und ausgezehrt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Prä-Ältester.png|miniatur|links|Der gefesselte alte Loigg'Il mit dem roten Stein auf dem Untersuchungstisch]]&lt;br /&gt;
Eine telepathischer Kommunikationsversuch mit dem Loigg'Il durch die Helden schlägt fehl, doch Elora kann mit ihren Kenntnissen in der dämonischen Sprache mit ihm reden und so erfahren die Helden, dass der alte Gedankenschinder kurz vor seinem Umzug an die Küste gestanden hat, um sich dort in einen Ältesten zu verwandeln. Doch Bußßeuxuß möchte anscheinend diese Expansion verhindern und hat ihn deshalb entführen lassen. Der Loigg’il möchte, dass die Helden ihn befreien und ihm einen „Scheßukkiz-Stab“ bringen sollen, mit dessen Hilfe er sich den roten Stein entfernen könne. Die Helden spekulieren darüber, ob dieser Loigg'Il ihnen dabei helfen könnte, von hier zu fliehen, doch dann würden sie wieder mit dem Ersten konfrontiert sein, welcher keine Verwendung mehr für sie haben dürfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Oberhaupt kommt mit zwei weiteren Loigg'Il zu den Helden und fragt sie nach dem Aufenthaltsort der Kultisten, welchen sie von „''Uozk''“, dem Ersten, erfahren sollten. Henk offenbart, dass diese sich in Riunuz-Choxxu aufhalten, und die Helden sind sehr überrascht, als die Loigg'Il daraufhin das Gespräch beenden und sich einfach wieder entfernen, ohne dass die Helden Forderungen an sie stellen können. Als die Loigg'Il verschwunden sind, nimmt Filgiz mit den Helden Kontakt auf und teilt ihnen mit, dass sich in diesem Unterschlupf vermutlich 30-40 umgewandelte Sklaven und vielleicht 10 Loigg'Il aufhalten. In die Kammer von Bußßeuxuß konnte er nicht gelangen, hat aber den Eingang dazu entdeckt. Außerdem erzählt er den Helden von einem uralten Tor in einer Lagerhalle, welches in die alten Bereiche von [[L'yreh]] führen könnte. Einen Öffnungsmechanismus konnte Filgiz nicht entdecken, da er den Raum nicht betreten konnte und alles nur durch die Tür beobachtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Zeit kehrt das Oberhaupt kommt mit zwei weiteren Loigg'Il zurück und verkündet den Helden, dass Bußßeuxuß einen neuen Auftrag für sie habe: sie sollen sich wieder in die Hauptstadt „''Chuxßagaru''“ bringen lassen und dort den alten, kurz vor der Umwandlung stehenden Loigg'Il „''Tehu''“ entführen. Doch zunächst sollen sie sich ausruhen und erholen, bis es wieder losgeht. Ein Gesprächsversuch von Seiten der Helden wird ignoriert und die Loigg'Il wenden sich um und entfernen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind ratlos und beraten über den neuen Auftrag. Sie sind sich schnell einig, dass sie diesen nicht erfüllen wollen. Ihrer Einschätzung nach würden sie die Loigg'Il mit immer weiteren Einsätzen fordern, ohne dass sie die [[Drachenträne]] zurückerlangen und Octavia retten würden. Filgiz bietet an, ihnen ihre Sachen wiederzugeben, falls sie benötigt werden. Gemeinsam beraten sie ihr weiteres Vorgehen, als die Loigg'Il zurückkehren und Elora aus der gemeinsamen Zelle entfernen. Als Augustus und Henk dies verhindern wollen, wird zuerst Augustus und dann auch Henk kontrolliert, so dass sie es nichts dagegen tun können, dass Elora in der benachbarten Zelle untergebracht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden diskutieren ihre Möglichkeiten und spekulieren über die alte Tür, welche einen Ausweg aus dem Separatistenversteck darstellen könnte, welcher nicht unter Wasser verläuft und nur mit einer Seeschlange benutzbar ist. Filgiz könnte die Schlüssel für die Kerkerzellen und den Raum, in dem vermutlich ihre Sacher verwahrt werden, stehlen. Mit ihren Waffen und den magischen Artefakten könnten sie sich zu dem Tor durchschlagen und ohne fremde Hilfe entkommen. Kenji schlägt vor, noch einmal einen diplomatischen Versuch zu starten und die Loigg'Il zu überzeigen, die Helden als Waffe gegen die Kultisten einzusetzen. Um die Gedankenschinder zu einem erneuten Gespräch zu bringen, planen die Helden, sie mit dem Wort „[[Xishari]]“ neugierig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.21''') Während die Helden auf die Rückkehr der [[Loigg'Il]] warten, wirft Augustus ein, dass ihr bisheriger Plan noch eine Schwachstelle hat. Sollte sich das Tor nicht aus Ausweg erweisen, hätten sie die ganzen Gedankenschinder unter Bußßeuxuß Führung gegen sich und hätten sich den Rückweg abgeschnitten. Da für alle drei feststeht, keine weiteren Aufträge für die Separatisten zu erledigen, schlägt Augustus vor, in die Offensive zu gehen. [[Gildon Ipnosi|Gildon]] hatte darauf hingewiesen, dass die Loigg'Il mit großer Sicherheit eine ganze Zeit lang verwirrt und kraftlos sein werden, wenn ihr Ältester stirbt. Wenn es Kenji im Gespräch gelänge, die Loigg'Il neugierig auf das Wissen der Helden über die Xishari zu machen, würde sich Bußßeuxuß vermutlich auf ähnliche Weise wie der Erste von der Richtigkeit der Informationen überzeugen wollen. Sobald einer von ihnen zum Ältesten gebracht würde, müsste dieser den [[Boulvriag-Flakon]] bei sich haben und Bußßeuxuß im richtigen Moment töten. Währenddessen müsste Filgiz den Zellenschlüssel stehlen und die anderen befreien. Die entstehende Verwirrung müsse dann dazu genutzt werden, um möglichst schnell alle Gedankenschinder zu finden und zu töten. Augustus bietet sich an, das Risiko einzugehen und sich zu Bußßeuxuß bringen zu lassen. Dafür lässt er sich von [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] den Boulvriag-Flakon aushändigen und verbirgt ihn im Lendenbereich unter seiner Rüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt eine Gruppe Gedankenschinder und beginnt, den gefangenen alten Loigg'Il zu foltern, indem sie ihm eine Hand auf den Kopf legen, woraufhin der Gefangene zu zucken beginnt, laut schreit und sich auf seiner Haut bekommt auffällige Muster des Schmerzes und der Pain bilden. Dabei werden dem Prä-Ältesten anscheinend keine Fragen gestellt und man scheint auch keine Aussagen von ihm zu erwarten. Die Helden finden nach der Folter heraus, dass diese eine bloße Machtdemonstration war, um den Gefolterten mit ihrer Macht zu beeindrucken und ihn zu überzeugen, sich den Separatisten anzuschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Loigg'Il sich nach der Folter wieder entfernen wollen, ruft Kenji ihnen das Wort „[[Xishari]]“ entgegen, woraufhin sie sich der Kerkerzelle nähern und ein Gespräch mit ihm beginnen. Kenji schafft es, ihre Neugier zu wecken und eine Bedrohungssituation aufzuzeigen, während Augustus plumpe Lüge von einer Xishari-armee sofort durchschaut wird. Kenji legt ihnen dar, dass es nur logisch und folgerichtig ist anzunehmen, dass der besiegte Xishari von dem Beschwörer [[Reveron]] gerufen wurde, welcher zu den Kultisten in Riunuz-Choxxu gehört. Als die Loigg'Il einen Beweis fordern und einen der Helden mit zu Bußßeuxuß nehmen wollen, damit dieser seine Gedanken liest, weisen Henk und Kenji darauf hin, dass Augustus mit dem Xishari gekämpft habe und ihnen daher die beste Vorstellung der Bedrohung liefern könne. Also wird dieser aufgefordert, mitzukommen, und Augustus lässt sich von den drei Loigg'Il widerstandslos fortführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Augustus bei Bußßeuxuß&amp;quot; hide=&amp;quot;Augustus bei Bußßeuxuß&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Kammer.png|miniatur|rechts|Bußßeuxuß Kammer: Augustus (A) kniet vor dem Ältesten]]&lt;br /&gt;
Die drei Gedankenschinder führen Augustus zu einer riesigen Kammer mit einem großen leeren Becken. Zwei von ihnen schließen die Tür von außen und nur der Anführer betritt mit vier bewaffneten Dienern die Kammer von Bußßeuxuß. Während Augustus von den Dienern bewacht naher der Tür warten muss, aktiviert der Loigg'Il die Kommunikationskugel am Rande des leeren Beckens. Nach kurzer Zeit kommt Bewegung im Wasser auf und ein riesiger Ältester taucht aus den hinteren Tiefen auf. Auf sein Geheiß hin wird Augustus nach vorne geführt und kniet vor ihm nieder, um mit seinen Händen möglichst nah am Boulvriag-Flakon zu sein und diesen unauffällig erreichen zu können. Der Aufseher-Loigg'Il steht hinter ihm und Bußßeuxuß streckt seinen Legerüssel nach Augustus aus. Kurz bevor dieser den Kopf erreicht hat, greift Augustus nach dem Flakon. Doch der Aufseher hat die Bewegung bemerkt und nähert sich ihm. Schnell wirft Augustus die Bombe in das Becken von Bußßeuxuß, dreht sich zur Seite und rollt nach hinten. Schon bemerkt er die geistigen Finger des Loigg’Il in seinem Kopf, doch bevor diese sich festsetzen können, explodiert der Boulvriag-Flakon und eine Druckwelle mit Wasser und Ältestenstückchen rast durch den Raum und schleudert Augustus und alle anderen gegen die Wand und die Eingangstür. Augustus verletzt sich durch die Wucht sein Bein und durch das Dröhnen in seinen Ohren und dem Druck in seinem Kopf braucht er etwas Zeit, um sich zu orientieren und aufzurappeln. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Augustus zu Bußßeuxuß gebracht wird, macht sich Filgiz auf den Weg, um die Schlüssel der Zelle zu besorgen. Er wartet mit dem Diebstahl, bis er die Explosion des Boulvriag-Flakons hört, schnappt sich die Schlüssel und kehrt rasch zu Henk und Kenji zurück. Nachdem er die Tür geöffnet hat, durchsuchen die beiden den Lagerraum nach ihren Waffen. Diese finden sie tatsächlich dort abgelegt, jedoch sind die Drachenträne und die anderen magischen Artefakte nicht aufzufinden. Filgiz befreit unterdessen Elora, und gemeinsam machen sie sich bewaffnet auf den Weg zu Augustus. Im ersten Raum überwinden sie zwei Loigg'Il mit ihren angreifenden Dienern, welche aber wie erwartet über keine nennenswerten Geisteskräfte verfügten. Nach dem Tod ihrer Herren verlieren die Umgewandelten alle Motivation und verharren regungslos auf der Stelle. Die Helden öffnen die Tür zwischen den Käfigen und überwinden im nächsten Raum mehrere umgewandelte Diener.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Augustus‘ Kampf&amp;quot; hide=&amp;quot;Augustus‘ Kampf&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Augustus wieder Herr seines Körpers ist, versucht er den Loigg'Il-Aufseher zu erwischen, welcher neben ihm an der Tür liegt. Doch Augustus rutscht auf dem glitschigen Boden aus und der Gedankenschinder flieht in Richtung des Ältestenbeckens, welches einen Ausgang besitzt. Augustus schnappt sich den Säbel eines der Diener, welche die Explosion alle nicht überlebt haben, und rennt hinter dem Loigg'Il her. Der ist jedoch schneller und Augustus erreicht ihn erst, als dieser bereits im Wasser ist. Doch mit einem schnellen Hieb schlägt Augustus ihm mit Wucht den Schädel ein. Dann öffnet er die Tür zur Ältestenkammer und erblickt dort mehrere Loigg'Il mit ihren Dienern. Alle scheinen verwirrt zu sein und können keine geistigen Befehle absetzten. Augustus tritt die Sklaven zur Seite und tötet die Gedankenschinder mit gezielten Schlägen gegen ihre Köpfe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Versteck-HW.png|miniatur|rechts|Die Eroberung von Bußßeuxuß Versteck: Startpunkte von Henk (H), Kenji (K) und Augustus (A) mit ihren Kampfwegen]]&lt;br /&gt;
Kenji und Henk stoßen weiter in Richtung von Augustus vor, während Filgiz sich in der anderen Richtung orientiert. Elora bildet die Nachhut und folgt den Helden. Als die beiden zur nächsten Wegkreuzung vorstoßen, bemerken sie Augustus, welcher ihnen kämpfend entgegenkommt. Während Augustus versucht, die Tür des südlichen Ganges zu öffnen, und dabei von Kenji sein Schwert zurückbekommt, folgt Henk einem fliehenden Loigg'Il in eine Kammer und trifft dort auf zwei weitere Gedankenschinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wirft seinen Dolch nach dem Loigg'Il, welcher an dem Tisch steht, und greift dann einen der anderen direkt an. Nach einem Kopftreffer kann der Loigg'Il jedoch fliehen und Henk widmet sich danach sofort dem zweiten, welcher bereits versucht, seine Gedanken zu kontrollieren. Durch den geschwächten Zustand ist der Schinder aber nicht sehr stark und Henk überwindet seinen Kontrollversuch und streckt ihn nieder. Auf dem Rückweg zieht er seinen Dolch aus dem Kopf des Loigg'Il und sucht Kenji und Augustus auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden können die südliche Tür nicht öffnen, da sie von innen verbarrikadiert ist, und so drehen sie um und versuchen, linksherum über einen Nebenraum die Kammer zu erreichen. Während Augustus vorrennt, streckt Kenji den Loigg'Il nieder, welcher Henk entkommen konnte, bevor er Augustus folgt. Dieser ist durch einen Raum mit Käfigen, in denen Menschen saßen, welche bereits einen Lenker verpasst bekommen haben. Am Ende des Raumes ist eine weitere Tür und Augustus streckt die wachenden Diener nieder. Danach öffnet er die Tür und stürmt in den Raum hinein, in dem sich fünf Loigg'Il aufhalten. Augustus springt auf den Tisch und nähert sich dem Anführer, welcher gerade mit der Kommunikationskugel interagiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus mit mehreren Rundumschlägen die Loigg'Il ausschaltet, entkommen ihm zwei der Gedankenschinder und fliehen in Richtung Kenji. Der hat inzwischen Unterstützung von Henk bekommen. Die beiden halten die fliehenden Loigg'Il auf und gemeinsam mit Augustus machen sie sich auf den Weg zu Filgiz, welcher sich schon zum Eingang der großen Lagerkammer begeben hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Lager-HW.png|miniatur|links|Das große Lager der Separatisten: in er rechten, kleine Kammer wurde der [[Gnathoseloda|Wächterdämon]] beschworen und in der linken Kammer ist der [[Natator aeris]] eingelagert]]&lt;br /&gt;
Die Tür zur Lagerkammer wird von drei Dienern bewacht, welche von Augustus, Henk und Filgiz schnell ausgeschaltet werden. Sie dringen in das Lager vor und stoßen dort auf Diner, welche sie jedoch nicht angreifen. Auf der linken Seite entdecken die Helden eine Tür und öffnen sie, da Filgiz sie gewarnt hatte, dass noch ein Aufseher der Loigg'Il anwesend sein müsste. Tatsächlich befindet sich in der Kammer nicht nur der Aufseher, sondern auch ein vor ihm frisch beschworener [[Gnathoseloda|Wächterdämon]]. Augustus greift sofort den Haiwächter an, um seine Tentakelarme zu binden, während Henk den Aufseher angreift. Augustus wird schnell gefangen, ebenso wie Filgiz, doch Kenji ruft dass Licht an und blendet den Dämon, so dass Augustus ihm sein Schwert in den Brustkorb versenken kann. Filgiz wird auch ergriffen und gemeinsam beschäftigen sie den Dämon, bis Henk den Beschwörer tötet und seine Kreatur daraufhin verschwindet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Uozk_Kolonien.png|miniatur|rechts|Karte der Bartha-Bucht]]&lt;br /&gt;
Bei der Durchsuchung und Durchquerung des Raumes töten die Helden alle umgewandelten Diener und entdecken hinter einer großen Tür am anderen Ende der Kammer den [[Natator aeris]]. In diesem Raum befindet sich auch die von Filgiz beschriebene uralte Tür, welche sie als Fluchtweg angedacht hatten. Doch bevor sich die Helden dieser Tür widmen, wollen sie die [[Drachenträne]] wiederhaben. Also durchsuchen sie, nachdem sie notdürftig ihre Blutungen gestoppt haben, die Räume und beginnen mit der Kammer, in der Augustus aufgeräumt hatte.  Auf dem Tisch mit der Kommunikationskugel entdeckt Henk zwei Papiere ([[Brief des Kultes von Xul|Brief]] mit Karte) und dahinter auf einem Regal drei kleine Kästchen, in denen er die Drachenträne und das [[Schildkrötenamulett]] findet. Glücklich gönnen sie sich eine kleine Pause und planen, im Anschluss die ganze Anlage zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.22''') [[Datei:Kammer1.png|100px|thumb|links|Die Studier-Kammer mit der [[Drachenträne]] und dem [[Spiegel des Anor]]]] Bei der weiteren Durchforschung der Kammer entdeckt Augustus in einer Truhe den [[Spiegel des Anor]] und Henk und Kenji berichten ihm von dem Artefakt und ihrer Bergung nach dem Kampf gegen [[Hazug-Ságok]]. In der gleichen Truhe befindet sich auch ein aus schlichtem Holz geschnitzter Ring mit einem vergoldeten Comhla und der Inschrift „Wahrheit – Gerechtigkeit – Gnade“ im Inneren, welchen Augustus Kenji übergibt, und ein silberner Zauberstab mit blauem Kristall. [[Datei: Fundstücke_1.png|thumb|rechts|Fundstücke aus der Studierkammer]] In den anderen Truhen finden die Helden geschliffene Artefakte aus Obsidian-Glas, magische Artefakte aus abyssischer Koralle, Flaschen und Reagenzgläser mit unbekanntem Inhalt. Außerdem entdecken sie zahlreiche magische Schreibtafeln mit Griffeln aus abyssischer Koralle, auf welchen Informationen vermerkt sind und Alchemie-Utensilien wie Glaskolben mit unbekannten Reagenzien und einige getrocknete Gehirne. In einer Truhe befinden sich verwitterte Artefakte der Xishari (Statuetten, Scherben etc. aus abyssischem Gestein) und abyssische Korallen, Obsidian-Glas, ein violetter Edelstein, schwarze Perlen und ein unbekanntes Pulver. Während Augustus mit den anderen die Räume durchsuchen will, soll Elora in der Studierkammer bleiben und den Brief des Kultes übersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Raum wieder verlassen und an den Zellen vorbeikommen, verlangt die [[Käpt'n Sturmschnauze|tätowierte Frau]] in der ersten Zelle lautstark nach ihrer Befreiung, während die schwangere Frau in der zweiten nur verschüchtert in einer Ecke kauert. Als Henk die Schreiende herauslassen will, positioniert sich Augustus neben ihm, um bei einem möglichen Angriff auf Henk schnell reagieren zu können. Und tatsächlich stürzt sich die Frau, bei der es sich bestimmt um eine Piratin handelt, blitzschnell auf Henk und wirft ihn zu Boden, um nach seinem Schwert zu greifen. Doch Augustus ist sofort zur Stelle und schlägt die Piratin mit seinem Schwertknauf nieder, wirft sie in die Zelle zurück und verschließt wieder die Tür. Während Augustus und Henk mit der Piratin beschäftigt ist, erlöst Filgiz die Gefangenen, deren Umwandlung bereits begonnen hatte.Kenji befreit unterdessen die Schwangere, welche anscheinend nur Olburgisch spricht und sich fest an seine Hand klammert. Während die anderen weitergehen, bringt Kenji die verängstigte Frau in die Studierkammer zu Elora und überzeugt sie dort mit großen Mühen, dort zu bleiben und auf seine Rückkehr zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus, Henk und Filgiz suchen währenddessen Bußßeuxuß‘ Kammer auf und Augustus bittet Filgiz, das große Becken zu erkunden und nach weiteren Zugängen unter Wasser zu suchen. Während Filgiz taucht, untersuchen Henk und Augustus einen Gefangenen Elben, welcher bereits eine [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Loigg'Il-Brut]] auf dem Schädel hat, welcher schon in den Kopf vorgedrungen ist. Als der Elb Henk bemerkt, stammelte er flehend die Worte „Dago nin“, und Augustus beendet sein Leiden mit einem gezielten Stich durch den Kopf, wobei er auch die Larve tötet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenerationskammer.png|100|thumb|links|Die Regenerations-kammer mit den 19 Sitzen.]] [[Datei: Flaschen2.png|100px|thumb|rechts|Seltsame Elixiere]]&lt;br /&gt;
Als nächstes suchen sie gemeinsam mit Kenji die Kammer auf, welche Henk gesäubert hat, und finden dort insgesamt 19 Sitzplätze vor, welche vielleicht als Ruhestätten gedacht sind. Da sie insgesamt 15 Loigg'Il getötet haben, scheint es noch 4 weitere Gedankenschinder zu geben, die zu Bußßeuxuß Brut zählen. Auf dem Tisch in der Mitte finden sie eine Kiste mit seltsamen Elixieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann begeben sich die Helden in die große Kammer mit dem Hafen und sehen dort nach den Gefangenen. In dem großen Käfig finden sie sechs Seemänner, deren Anführer sich als Kapitän Goswin vorstellt. Sein Schiff „Die Schwalbe“ wurde in Weisshafen gebucht, um einen Gesandten des Kriegsrates nach [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] zu bringen, während er hauptsächlich wohlhabende Bürger bei ihrer Flucht vor dem [[Bund von Utukk'Xul|Dunklen Kult]] nach [[Radagahasgam]] bringt, damit sie in [[Thyrna]] ihr Glück finden oder nach [[Regionen#Ishtur|Ishtur]] weiterreisen können. [[Datei:Kapitän Ritor Goswin.png|miniatur|rechts|Kapitän Ritor Goswin]] Einem Verletzten wird von zwei Seemännern nach vorne geholfen, welcher sich als Gesandter Durant Mevuin vorstellt. Die Helden befreien die Matrosen aus dem Käfig und Augustus kümmert sich um die zurückgebliebenen Umgewandelten, welche er von ihrem Elend erlöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wenden sich anschließend dem kleineren Käfig zu und werden mit drei offensichtlichen Piraten konfrontiert, welche sie anpöbelten und ihre sofortige Freilassung forderten, oder ihr Käpt’n Sturmschnauze werde ihnen kräftig den Hintern aufreißen. Henk und Augustus sind sich schnell einig, diese Randalierer im Käfig zu lassen, und vermuten, dass sie ihren Käpt’n vermutlich bereits getroffen und wieder in ihre Zelle gesteckt haben. Filgiz kehrt zurück und berichtet, dass er ein kleines Höhlensystem mit mehreren Ausgängen ins freie Meer entdeckt hat, in dem an einigen Stellen Abyss-Korallen angebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Seeleute unter Kapitän Goswin sich ihr Lager mit einem kleinen Feuer mit Blick auf das Hafenbecken einrichten, untersuchen die Helden die Ausrüstungskammer bei den Gefängniszellen. Hier finden sie eine Menge magischer Waffen, von denen Henk einen elbischen Kurzbogen mit magischen Pfeilen, einen elbischen Dolch und einen geschwärzten Dolch mit grauen Steinen (Rauchquarz) und den Buchstaben I.N. auf der Scheide aussucht und behält. Augustus findet einen Faustschild mit einem Dorn und schlichten Orichalkum-Mustern und einen Halb-Helm aus Mithril mit einem goldenen Adler, welche er mitnimmt. Henk findet auch ein Entermesser mit einem groben, unbearbeiteten Bernstein am Knauf und vermutet, dass es der Piratin gehören könnte, weshalb er es mitnimmt. In einer großen Kiste finden die Helden eine Feuerkanone, welche vermutlich aus [[Freywall]] stammt, mit 3 Ladungen Munition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Durant Mevuin.png|thumb|links|Der Gesandter des Kriegsrates Durant Mevuin]]&lt;br /&gt;
Die Helden holen Elora und die Schwangere aus der Studierkammer und kehren zum Lager der Seemänner zurück. Sie informieren diese über weitere Waffen in der Ausrüstungskammer, mit denen sie sich eindecken sollen. Die Matrosen nehmen einen elbischen Speer, einen Brustpanzer mit Wappen von [[Götterinseln#Galadh-B.C3.B4r|Galadh-Bôr]] und eine Wurf-Axt mit Walverzierungen und Knotenmustern an sich, während sich Kenji um die Verletzung des Gesandten Mevuin kümmert. Der Politiker aus [[Valkenburg]] bedankt sich, indem er den Helden Neuigkeiten aus Barthavion berichtet und erzählt, dass der [[Isgar Wintras|Prinz von Ankarz]] noch immer in den [[Ankarz#Landschaften|Dürdis-Wäldern]] verschollen ist, nachdem er sich auf die Suche nach der Gruppe von Ritter [[Elbrecht von Altlay]] gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mevuin wurde vom Kriegsrat ausgesandt, um Olburg zu warnen, denn die Lage in Barthavion spitzt sich zu. Es gab überall vereinzelte Angriffe von Dämonen, wobei es Eldorn besonders schlimm getroffen hat. Zuerst wurden die Vorposten der Stadt immer wieder von untoten Orks angegriffen, dann kam plötzlich ein Schwarm von fliegenden, dämonischen Käfern, welche über die Stadt herfielen. Alle, die gestochen wurde, verstarben nach kurzer Zeit an einer [[Amortuus-Pest|grauenhaften, ansteckenden Krankheit]] und standen daraufhin wieder als Untote auf. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] sprechen von einem ähnlichen Fall, wie er sich erst vor wenigen Monaten in [[Freywall]] ereignet hat (vgl. [[Die Rückkehr des Maldoror|Kap.19]]), und zum Glück konnten sie helfen, vielleicht, weil Großmeister [[Archorbar]] selbst vor Ort sein soll. Jedoch starben so viele Menschen, dass die Stadt Berge von Toten verbrennen mussten.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Botschafter2.png|thumb|right|Die thyrnischen Botschafter (v.l.) [[Marcus Sibilus Diffido]], [[Gaius Prudius Consideratus]] und [[Ancus Aponius Fiderian]]]]&lt;br /&gt;
Mevuin weiß auch, dass der thyrnische Kaiser auf Wunsch des Botschafters [[Gaius Prudius Consideratus|Consideratus]] einige thyrnische Truppen als Unterstützung nach [[Barthavion]] kommen ließ, was jedoch mit diplomatischen Problemen mit seinen Botschaftern verbunden war. Nachdem [[Matrix_des_Trebius_Moreus |die Matrix]] offiziell von allen Parteien als Auslöser der [[Plagen|Plage]] anerkannt wurde, änderte Consideratus seine zurückhaltende Position und versprach alles zu tun, um die Kultisten aufzuhalten, bevor sie ganz Aloran vernichten. [[Marcus Sibilus Diffido|Diffido]] gefällt dabei jedoch nicht, dass [[Thyrna]] Barthavion bedingungslos unterstützt und warb bereits mehrmals im Rat darum, dass sich Barthavion dem Weltreich unterwerfen solle, denn als Provinz würde ihnen mehr Unterstützung zustehen. Natürlich wollen alle die Freiheit behalten, was zu Unstimmigkeiten mit Diffido geführt hat. Außerdem verlangt Botschafter [[Ancus Aponius Fiderian|Fiderian]], welcher in der Anwendung von Magie eine große Gefahr sieht, dass [[Sapos]] unter eine strenge Kontrolle durch den Kriegsrat gestellt wird, wenn es weitere Unterstützung aus Thyrna geben soll. Dies ist jedoch unmöglich, da Sapos diese Bedingungen wohl nicht akzeptieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bericht vom Gesandten Mevuir lesen die Helden Eloras Übersetzung des [[Brief des Kultes von Xul|Briefes]], welcher mit der Bartha-Bucht-Karte in der Studierkammer gefunden wurde, und erfahren, das Eloras Schwester gegen die Karte mit Uozks Plänen zur Besiedlung der Küsten eingetauscht wurde. Dann begeben sich Henk und Augustus zu der Piratin, um mit ihr zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Käpt'n Sturmschnauze]] wirkt vollkommen verstört und traumatisiert und kann durch die Helden beruhigt werden. Sie ist sehr überrascht zu hören, dass die Helden bereits die Insel [[Fuselfels]] besucht haben, den Piratenkönig [[Strymos]] kennen und sogar von [[Plauzen-Paul|Plauzen-Pauls]] Eintopf kosten durften. Als sie dann noch erfährt, dass Henk der Bruder von [[Ivar_Behringer|Steinauge]] und Sohn vom [[Chiron_Behringer|Salzbär]] ist, wird sie zugänglicher und lässt mit sich reden. Von der Tatsache, dass sie sich unter dem Meer befindet und es keinen Ausweg aus den Höhlen gibt, ist sie nicht begeistert, aber die Helden lassen sie heraus, damit sie ihre Männer holen und sich umsehen kann. Mit ihnen beginnt sie sofort, das ganze Lager zu durchsuchen und alles zu plündern, was von Wert sein könnte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Puzzle-1.png|100px|thumb|left|Die symmetrischen Erhebungen]][[Datei:Tor-Puzzle-2.png|200px|thumb|right|Der Schlüssel in Form des Kopfes von [[Hazug-Ságok]]]]&lt;br /&gt;
Die Helden planen, sich als nächstes die uralte Tür im Lager anzusehen, und untersuchen das grüne Tor genauer. Dabei fällt auf, dass sich in der Mitte des Tores kleine Erhebungen befinden. Henk vermutet, dass man entweder eine Art Schlüssel auf diese aufsetzen oder etwas mit den „Nippeln“ machen müsse. Augustus schlägt vor, sich genauer im Raum umzusehen, denn vielleicht liegt das fehlende Teil irgendwo herum. Er beschließt, den roten Haufen mit Korallenmaterial zu untersuchen, Henk will die Umgebung des Tores genauer untersuchen und Kenji die Kisten in der Beschwörungskammer untersuchen. Schnell wird er fündig und präsentiert den anderen 10 Teile aus dem bekannten, grünen Xishari-Material mit Löchern, welche auf die „Nippel“ der Tür passen. Die Helden machen sich sofort daran, das Puzzle zu lösen. Henk setzt rasch den oberen Teil zusammen, doch der untere Teil bereitet allen Schwierigkeiten. Das Bild erinnert die Helden an ein Abbild des [[Hazug-Ságok]] und sie versuchen, es vollständig zusammenzusetzen. Kenji versucht sein Glück und kommt nicht weiter. Es ist schließlich Augustus, welcher eine hilfreiche Idee hat und das Puzzle sich zusammenfügen lässt. Als nichts passiert, denkt Henk daran, dass beim letzten Mal, als sie das Tor im Tempel öffnen mussten, etwas gesprochen wurde, und Elora erinnert sich, die Worte auf Kenjis Unterlagen notiert zu haben. Sie bietet an, den Spruch zu sprechen, und zitiert den Spruch, worauf sich das uralte, gründe Tor der Xishari öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahinter erstreckt sich ein dunkler Tunnel und Filgiz beschließt, den Gang Tunnel zu untersuchen und herauszufinden, ob er auf ein ihm vertrautes Stück Gang stößt und seine Zeichen findet. Die Helden wollen auf ihn warten und kehren in den Lagerraum zurück. Henk will hier Wache halten und die Piraten abhalten, und Augustus und Kenji wollen zum Lager am Hafen. Als sie auf dem Weg die Piraten in den hinteren Kammern hören, will Augustus nochmal nach ihnen sehen, während Kenji schon ins Lager geht, seine Wunde versorgt und sich zur Ruhe begibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piraten haben inzwischen die Räume der [[Loigg'Il]] geplündert und alles eingesackt, was sie wertvoll fanden. Augustus hört, dass die Piraten anscheinend etwas Bestimmtes noch nicht gefunden haben und noch suchen. Doch als er Sturmschnauze darauf anspricht, bestreitet sie, etwas zu suchen, und erkundigt sich im gleichen Atemzug bei ihm nach einer möglichen Waffenkammer. Augustus findet heraus, dass die Piraten einen Schlüssel für die Türen hier gefunden haben müssen, denn sie haben auch den abgeschlossenen Ältestenraum durchsucht. Er schließt die Tür wieder ab und, als die Piraten zu weiterer Plünderung aufbrechen, überkommt Augustus der schrecklicher Verdacht, dass sie nach der Feuerkanone suchen. Er eilte zum Lager von Kapitän Goswin und begibt er sich mit zwei starken Matrosen schnell in die Kammer im Zellentrakt, um die Kanone zu sichern. Sie kommen glücklicherweise vor den Piraten an und die Matrosen transportieren die schwere Kiste ins Lager am Hafen und Augustus richtet sich auf ihr mit Elora seinen Lagerplatz ein. Als er jedoch nichts von den Piraten bemerkt, begibt er sich zu Henk in den Lagerraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat währenddessen im Lagerraum an der geöffneten Tür auf Filgiz‘ Rückkehr gewartet. Als er die lauten Stimmen der Piraten hört, welche lautstark die vielen Kisten bemerkt haben, schließt er vorsorglich das Tor, indem er ein Puzzlestück entfernt und in seine Tasche steckt. Die Piraten haben aber eh nur Augen für die Kisten mit vermeintlichen Schätzen und beginnen mit dem Plündern. Als einer von ihnen eine Kiste mit Schnaps und ein anderer eine mit Gold findet, jubeln die Piraten und schlagen ihr Lager inmitten der Kisten auf. Sie machen ein Feuer, fangen an zu trinken und zu feiern. Ihre Beute horten sie bei sich am Lagerplatz. Henk spricht mit Käpt’n Sturmschnauze und den Piraten, trinkt mit ihnen und klärt sie darüber auf, dass sie sich tief unter dem Meer befinden. Sie hoffen, mit dem  [[Natator aeris]] entkommen zu können, doch Henk klärt sie über die Kompliziertheit dieses Vorhabens auf und erklärt das Tauchboot zum Besitz der Helden, als es ein Pirat beschädigen will. Henk nimmt diesen mit zum Lagerfeuer und bemerkt, dass Augustus das Lager betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piraten singen das [[Lied vom Fuselfels]] und Henk weist Augustus genervt auf das Gold hin. Die beiden scherzen herum, dass die Piraten damit dann wenigstens ihre teure Rückfahrt bezahlen könnten. Etwas abseits informiert Augustus Henk über die Sicherung der Kanone und Henk bedauert, die Piraten nicht bereits getötet zu haben, aber aufgrund seiner Menschlichkeit sei es ihm nicht möglich gewesen, denn diese sei das letzte, was er noch habe. Kenjis Gaube, dass die Piraten noch für etwas nützlich seien, teilt Henk nur in Bezug auf Sturmschnauze. Die beiden beschließen, das Tor wieder zu öffnen, und Henk nimmt Käpt’n Sturmschnauze zur Seite und erzählt ihr davon. Er warnt sie vor den Gedankenschindern, die in den Gängen angetroffen werden können. Er informiert sie über den Plan, zur Flucht eine Seeschlange zu benutzen, und verspricht, die Piraten mitzunehmen. Dafür will er von ihr, dass sie sich mit ihren Männern nicht in den Gängen hinter dem Tor rumtreiben sollen, um keine Loigg’Il anzulocken, und er hofft, dass sie auf seiner Seite kämpfen würden, wenn die Dämonen zurückkehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Tor wieder zu öffnen, geht Augustus zu Elora, die sich bereits hingelegt hat. Sie meint, dass auch Henk den Text lesen könnte, und, nachdem sie ihm versichert hat, dass es ihr gut geht, kehrt er mit Kenjis Aufzeichnungen zum Lager zurück. Henk setzt das Puzzlestück wieder ein, blickt auf das Symbol und spricht laut die Worte. Das Tor öffnet sich und Henk hat das Gefühl, als hätte ihm jemand die Luge umgedreht. Er trinkt einen Schluck und ist froh, dass niemand anderes die Formel gesprochen hat. Käpt'n Sturmschnauze mobilisiert ihre Männer und macht sich zur Untersuchung des Tunnels auf. Während sie auf die Piraten warten, erzählt Henk Augustus von dem Klabatterwicht Pöttzi und wie er ihn mit einem [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|Seevolkritual]] unterworfen hat. Sie sprechen über Augustus Ankunft bei der letzten Schlacht am Nebelschlund, als er auf dem Schwan geritten ist, genau wie sein Vorfahr Cygnus, der Stammvater seiner Familie. Als die Piraten zurückkehren und nichts gefunden haben, feiern sie an ihrem Feuer weiter, und Henk und Augustus warten noch eine Weile auf die Rückkehr von Filgiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen versorgt Kenji im Lager am Hafen die Schwangere und findet heraus, dass der Gesandte Olburgisch spricht. Kenji bittet ihn, mit der Frau zu sprechen, ihr behutsam die Lage zu erklären und sie zu beruhigen. Nachdem Kenji sich vergewissert hat, dass die beiden miteinander klarkommen, legt er sich in Eloras Nähe schlafen. Doch dann entdecken die Matrosen etwas bei ihrer Wachen im Wasser und Kenji schickt einen Mann los, um Henk und Augustus zu holen. Als dieser schließlich mit den beiden zurückkehrt, weisen sie die Helden auf eine Bewegung im Eingangstunnel hin und dort ist tatsächlich ein Umgewandelter zu erkennen. Henk holt seinen Bogen und trifft den Späher, doch ein zweiter springt ins Wasser und entkommt.  Die Helden legen sich müde schlafen und vertrauen sich den wachenden Matrosen an. Henk hält mit einem Matrosen Wache an dem Tor und wartet auf Filgiz, während sich Kenji und Augustus im Lager am Hafen zur Ruhe legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14.  Aletheon, Fest des [[Merkon]]===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.23''') Henk erwacht als erster und hatte einen ungewöhnlichen Traum, welcher nicht aus Octavias Sicht war, sondern aus seiner eigenen. Er lässt den Matrosen noch etwas schlafen und sinniert am Lagerfeuer über den Traum. Im Lager am Hafen wachen Augustus und Kenji auf und machen sich etwas zu essen am Lagerfeuer. Augustus fällt auf, dass Elora nicht anwesend ist, und er überlegt, ob sie wohlmöglich wieder so ein Ritual abhält wie vor kurzem. Daher lässt er ihr etwas Zeit und beschließt, nachher nach ihr zu schauen. Kenji erzählt Augustus von seinem Traum, in dem er wieder durch die Augen Octavias eines ihrer Erlebnisse miterlebte. Dieses Mal sah er wieder sich selbst vor Augen und spürte Octavias Hass auf ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Käpt'n Sturmschnauze]] kommt mit ihren Männern beim Hafenlager vorbei und sucht etwas. Augustus ahnt, dass es sich um die Kanone handelt, und lässt durchblicken, dass diese sich hier im Lager befindet und als Fundstück den Helden gehört. Sturmschnauze nimmt sich den gesandten als Geisel und will ihn umbringen, wenn sie die Kanone nicht bekommt, doch Augustus bleibt hart und die Situation spitzt sich zu. Kenji geht schlichtend dazwischen und erinnert alle daran, dass sie gemeinsam im gleichen Boot sitzen. Augustus würde die Piraten gerne als Hilfstruppen einsetzen und ihnen die Bedienung der Kanone überlassen. Jedoch besteht er darauf, dass diese nur auf seinen Befehl hin eingesetzt wird. Sturmschnauze würde nur mitkommen, wenn ihr zugesichert wird, dass sie nach den Kämpfen die Kanone behalten darf, wenn sie mit den Helden [[L'yreh]] verlässt. Außerdem besteht sie darauf, die Kanone einmal zu sehen, um sich davon zu überzeugen, dass Augustus sie nicht anlügt. Darauf lässt sich dieser auch ein und zeigt ihr das Ding, doch Augustus sagt Sturmschnauze nichts zu. Die Piraten ziehen unzufrieden ab und Augustus und Kenji gehen zu Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden erzählen Henk von dem Ärger mit den Piraten und Augustus lässt seine Unzufriedenheit darüber an Henk aus. Er wirft ihm an den Kopf, dass die Piraten überhaupt nur wegen seiner Verträge auf Fuselfels in den Besitz einer Feuerkanone gekommen sind, auch wenn diese jetzt beim Kampf in Riunuz-Choxxu sehr nützlich sein könnte. Augustus erzählt Henk von seinem Plan mit den Piraten als Hilfstruppen und seinen Bedenken, ob sie sich an Abmachungen halten werden. Als Kenji und Henk sich von ihren Träumen erzählen, muss Augustus an Elora denken und macht sich auf die Suche nach ihr. Henk berichtet, dass in seinem Traum er der Protagonist war und von einer Gestalt aus Feuer, von welcher er nicht sagen kann, ob es sich um Ignus oder Octavia handelt, angegriffen und in Feuer eingehüllt wurde. Die beiden sinnieren darüber, was der Traum zu bedeuten habe. Henk empfindet es so, als habe er das erste mal wieder selbst geträumt und nicht Octavias Erinnerungen gesehen. Beide sind sich uneinig, ob Henks Traum auch von Uselias geschickte wurde oder mit dem Drachen nichts zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus sucht nach Elora und findet sie schließlich in der Zelle, in welcher auch ihre Schwester Arlena eingesperrt war. Elora starrt auf den Boden und spricht Augustus an, als dieser sich nähert. Sie offenbart ihm , dass sie auf eine Idee gekommen ist, wie sie den Helden helfen und Reverons Pläne wohlmöglich empfindlich stören könnte. Dazu müsste sie nur ihre Schwester Arlena verfluchen, so dass diese ihre Stimme verliert. Da Elora vermutet, dass Reveron seine begabteste Schülerin für einige Beschwörungen benötigt, wäre sie ihm ohne Stimme nicht mehr nützlich. Augustus findet die Idee gut und Elora möchte wissen, an welchem Ort ihre Schwester verwundet wurde, denn dort wäre vielleicht nicht etwas Blut von ihr zu finden, welches für den Fluch nötig ist. Die beiden begeben sich in den Gang, wo Arlena verwundet wurde, und Elora entdeckt tatsächlich etwas Blut auf dem Boden. Sie bittet darum. Da sie während des Rituals nicht gestört werden darf, sollen die Helden die Zugänge bewachen. Augustus geht deshalb zu Henk und Kenji, um ihnen von Eloras Plan zu erzählen und sie zu ihr zu bringen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rebellenlager-Fluchort.png|miniatur|rechts|Elora am Ort des Rituals und die Positionen der Helden]]&lt;br /&gt;
Augustus führt Kenji und Henk zu Elora und sie zeigt ihnen die Stelle, an dem sie das Ritual durchführen wird. Die Helden positionieren sich so, dass jeder Eindringling aufgehalten werden kann, bevor er das Ritual stört. Elora mal ein Zeichen auf den Boden schneidet sich in die Handfläche und lässt das Blut auf das Zeichen tropfen. Dabei singt sie eine düstere Hymne. Das Blut löst sich über dem Symbol in der Luft auf und erzeugt einen schwarzen Rauch. Augustus beobachtet Eloras Vorgehen und es erinnert ihn an das Ritual, welches er schon von ihr beobachtet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten im Ritual taucht bei Henk ein Pirat auf und will wissen, woher der schreckliche Gesang kommt. Er gibt keine Ruhe und wird fast zudringlich, doch Henk überzeugt ihn davon, dass er die Töne selbst schrecklich findet und deshalb auch die Tür zugemacht habe. Der Pirat lädt Henk zu ihnen in den Lagerraum ein und bietet ihm einen Schnaps an, bevor er sich entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Mal scheidet Elora sich in die Hand, um mehr Blut aufzubringen. Dann nimmt sie eine kleine, schwarze Flasche und stellt sie auf den Boden an die Stelle, an der sich Arlenas Blut befindet. In die Flasche zieht sich der Rauch hinein, wobei aus ihm der Schrei einer Frau zu hören ist, welcher in der Flasche eingeschlossen wird. Elora schließt sie und der restliche Rauch dringt über ihre Arme durch ihre Nase in sie ein und lässt sie erstarren. Augustus ist sofort bei ihr, ruft nach Kenji und fasst sie an die Schultern. Da quillt der Rauch aus ihr hervor und umhüllt Augustus‘ Kopf, so dass er nicht atmen kann. Er sieht den Dämon vor sich, welcher i ihn eindringen will, doch Augustus stellt sich mit seiner ganzen Willenskraft dagegen und wehrt den Dämon ab. Er wäre in dem Rauch erstickt, wenn Kenji ihn nicht gerettet hätte. Denn dieser kommt nach Augustus‘ Ruf sofort hinzu und wirft einen [[Zauber#Lichttr.C3.A4ger-Spezialisierungen|Lichtpfeil]] auf die schwarze Wolke, welche sich daraufhin auflöst und den Kopf freigibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora ist erschöpft und bricht zusammen. Augustus nimmt sie und bringt sie ins Lager am Hafen, wo er sie auf die Kanonenkiste legt. Dann unterhalten sich die Helden darüber, was passiert ist, und äußern Sorge um Elora, falls sie nochmal ein ähnliches Ritual durchführen müsste. Augustus will es ihr nicht gestatten, da der Dämon anscheinend bei jedem Ritual etwas mehr die Kontrolle über sie erhält und sie möglicherweise ganz übernehmen könnte, wenn sein Einfluss stark genug geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.24''') Die Helden beschließen, die Seeschlange zu füttern, da ihnen aufgefallen war, dass diese nicht von selbst isst. Dazu planen sie, die Leichen der Umgewandelten, welche sie in Bußßeuxuß Kammer geschafft hatten, zu holen und es damit auszuprobieren. Da dieser Anblick wohlmöglich nichts für die Nerven der Schwangeren und des Abgesandten Mevuin ist, zieht Kenji mit den beiden in das Lager am geöffneten Tor um, um dort auf die Rückkehr von Filgiz zu warten. Augustus und Henk verhüllen sich Mund und Nase und schleppen eine Leiche heran. Nach einigen Versuchen reizen sie die Reflexe der Seeschlange derart, dass der Fressimpuls bei ihr ausgelöst wird, und diese die Leiche schluckt. Mit der Hilfe der Matrosen schaffen sie schnell noch zwei weitere Kadaver heran, bis die Seeschlange gesättigt scheint. Währenddessen unterhält sich Kenji mit Mevuin und spricht ihm Mut zu. Sie reden über die Schwangere und die Überlebenschancen ihres Nachwuchses und Kenji informiert Mevuin über ihre Pläne mit den Piraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz kehrt leicht verletzt zurück und berichtet von einem Weg zur Zuflucht, welcher jedoch von einem Dämon blockiert wird, der in einem Türrahmen hockt und Filgiz fast erwischt hätte. Wenn die Helden diesen Torwächter bezwingen würden, könnte [[Gildon Ipnosi|Gildon]] zu ihnen gelangen. Kenji soll dem Magier mitteilen, dass er sich in die untere rechte Halle des Rampenbereichs mit den fünf Krokodilstatuen begeben solle. Diese Kammer liegt direkt hinter dem Durchgang, welchen der Dämon bewacht. Die Helden beschließen, dass Kenji zuerst mit Gildon Kontakt aufnehmen soll, bevor sie zum Dämon aufbrechen, um ihn aus dem Weg zu räumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji zieht sich in die Kammer des [[Natator aeris]] zurück und verschließt die Tür, um ungestört zu sein. Dann nimmt er den Kristall heraus und beginnt mit der gelernten Meditation, um zur Ruhe zu kommen. Dann visualisiert er den Kristall und konzentriert sich auf ihn. Er dringt mental in ihr ein und fokussiert seine Willenskraft, um Kontakt zu Gildon aufzunehmen. Kenji fällt es nicht leicht und er braucht einige Zeit, bis er mit dem Magier sprechen kann. Er berichtet kurz von der Einnahme des Stützpunktes, nennt ihm den Treffpunkt in der Halle mit den Krokodilstatuen und bittet Gildon noch darum, den [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Medicus]] mitzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji in der Kammer ist, planen Augustus und Henk den Aufbruch. Augustus nimmt den elbischen Speer mit, da der Dämon unter der Decke hängt und nur schwer erreichbar ist. Henk kommt auf die Idee, Käpt'n Sturmschnauze mitzunehmen, und die beiden suchen sie auf. Augustus möchte, dass Henk mit ihr spricht, denn sein Gespräch sei das letzte Mal schon gescheitert. Augustus gesteht Henk, dass er mit der Piratin überfordert sei und nicht wisse, wie er mit ihr umgehen soll. Sturmschnauze liegt schlafend zwischen ihren betrunkenen Männern und Henk übernimmt das Gespräch, da sie auf Augustus nicht gut zu sprechen ist. Sturmschnauze wirft ihm vor, sie unterwerfen zu wollen, worauf Henk ihr versichert, dass diese Absicht nicht zu teilen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk: „''Ich hätte nicht versucht, dich zu unterwerfen. Ich hätte höchstens versucht, dich zu unterwerfen, dass ich mal hinten bei dir aufsteigen kann oder dass du mir einen runterlutscht, aber was anderes hätte ich nicht gemacht. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sturmschnauze fühlt sich geschmeichelt und geehrt und macht Henk ein sexuelles Angebot, auf welches dieser jedoch erst später eine Antwort geben möchte. Schließlich überzeugt Henk die Piratin, sie zu begleiten und ihren Teil dazu beizutragen, um diese Höhlen zu verlassen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zum Lager am Tor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus und Henk mit Käpt'n Sturmschnauze ankommen, müssen sie nicht lange auf Kenji warten, welcher ihnen mitteilt, dass Gildon sich an die Kammer erinnert und sich sofort dorthin auf den Weg macht. Die Helden beschließen, dass der verletzte Filgiz im Lager bleiben und die Matrosen bei der Wache am Hafen unterstützen soll. Er beschreibt Henk den Weg zu dem Tor mit dem Dämon und wünscht ihnen viel Glück. Dann brechen die Helden auf und Henk führt sie zu der besagten Kammer. &lt;br /&gt;
[[Datei:Torwächter.png|thumb|left|Der Torwächter]]&lt;br /&gt;
Bereits am Eingang bemerkten die Helden auf der anderen Seite im Dunkeln eine dämonische Präsenz. Augustus schleudert seine geöffnete Öllampe auf die andere Seite des Raumes und das nach dem Aufprall entstehende Feuer gibt den Blick auf den Dämon frei. Der Weg zu ihm ist rutschig und immer wieder durch große Felsen versperrt. Die Helden stürmen voran, Henk und Sturmschnauze über die linke Seite, Augustus und Kenji über die rechte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Torwächter-Karte.png|thumb|rechts|Die Kammer des Torwächters und die Wege der Helden im Kampf]]&lt;br /&gt;
Sofort nach den ersten Schritten regen sich die drei Tentakeln des Dämons und werden den Helden entgegengeschleudert. Augustus wird am linken Arm getroffen und der Tentakel klebt sich an ihm fest. Henk entgeht einem Angriff und der dritte Tentakel trifft erneut Augustus, diesmal jedoch am linken Bein. Doch Augustus schlägt den ersten ab und durchtrennt bei dem Hieb fast auch noch den zweiten Tentakel, welcher allerdings am Bein kleben bleibt. Henk kommt mit Sturmschnauze schnell vorwärts und Augustus löst den Kleber am Bein mit dem Schnaps, welchen er extra mitgenommen hatte. Der abgeschlagene Tentakel zieht sich in den Körper zurück, um kurz darauf geteilt wieder hervorzukommen, wobei jeder Strang einen neuen Klebekopf ausbildet. Als Henk den zweiten Tentakel durchschlägt, wissen die Helden, dass sie sich beeilen müssen, bevor der Dämon zu viele Greifarme ausbildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wirf seinen Dolch und trifft genau in das große Auge des Dämons. Augustus wirft den Speer und trifft ebenfalls das Auge, welches beginnt, auszulaufen. Blind schlägt der Dämon mit seinen Tentakeln um sich und schnappt mit seinem Maul unkontrolliert nach unten. Doch Henk und Augustus weichen seinen Attacken aus und schlitzen seinen Körper mit ihren scharfen Waffen auf. Kurz darauf ist der Dämon besiegt und Henk schneidet ihn aus dem Türrahmen heraus. Dann betreten sie den dahinterliegenden Raum und warten auf Gildons Ankunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Kenji sind leicht verletzt und trinken beide einen Schluck von [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelians]] Medizin gegen Krankheiten. Dann putzt Augustus sein Schwert, während Sturmschnauze ungeduldig in der Höhle herumläuft. Endlich hören sie Schritte und Gildon kommt mit [[Schutuhx]], dem Medicus Udelian, dem Ork [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]] und dem Waldläufer [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]]. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zurück in das Lager und begeben sich direkt zum Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Gildon sich mit Filgiz austauscht, kümmert sich Udelian um Kenjis Verletzung. Augustus sieht nach Elora und gemeinsam mit Henk sprechen sie über die Nachwirkungen des Rituals. Augustus bittet sie, keine weiteren Rituale mehr durchzuführen, da er sehr besorgt ist, dass der Dämon wohlmöglich die Kontrolle über Elora übernehmen könnte. Henk teilt seine Sorge und Elora verspricht, bis auf weiteres darauf zu verzichten. Wenn es jedoch der einzige Weg ist, zum Zeil zu gelangen, würde sie auch nicht davor zurückschrecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch mit Elora berichten die Helden Gildon, wie sie die Bußßeuxuß besiegt und sein Lager eingenommen haben. Dann überlegen sie, wie sie weiter vorgehen wollen, und zeigen Gildon die Seeschlange. Kenji bittet Udelian, die Schwangere zu untersuchen und Gildon geht mit Schutuhx zu dem gefangenen Prä-Ältesten, um herauszufinden, wie dieser den Helden noch behilflich sein könnte. Währenddessen sammeln Augustus und Henk in der Studierkammer der Loigg'Il die roten Tafeln ein, damit Gildon die Informationen darauf übersetzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===15. Aletheon, Fest des [[Merkon]]===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.25''') Die Helden setzten sich zusammen und beginnen ihre Abreise zu planen. Sie überlegen, wen sie mit auf ihre Reise nach [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] nehmen wollen, und sind sich einig, dass niemand mitkommen dürfe, der nicht selbst auf sich aufpassen und kämpfen könne, denn nur zur Ablenkung wollen die Helden niemanden opfern. Dann kehrt [[Schutuhx]] zurück, während [[Gildon Ipnosi|Gildon]] noch bei dem Prä-Ältesten bleibt. Den Helden fällt auf, dass sich seine Verletzung am Kopf etwas regeneriert hat, seitdem sie ihn zum letzten Mal gesehen haben. Durch diese Entdeckung beunruhigt beschließen sie, Gildon aufzusuchen und herauszufinden, was der Prä-Älteste weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon freut sich über den Besuch und bevor er ihnen berichten kann, wie der [[Loigg'Il]] ihnen weiterhelfen kann, sprechen ihn die Helden auf Schutuhx an. Gildon bestätigt, dass dieser sich regeneriere und vermutlich auch wieder stärkere Fähigkeiten erhalten werde. Allerdings werde Schutuhx auch dann nicht zu den seinigen zurückkehren können, da er ja immer noch das Problem mit den elbischen Erinnerungen und dem Ohrwurm habe. Weil seine Artgenossen ihn ausgesondert haben und ablehnen, wollte der Prä-Älteste auch nicht in seiner Anwesenheit kommunizieren. Gildon geht daher davon aus, dass Schutuhx die Helden und die [[Freigeister]] nicht hintergehen wird, da er auf ihre Gemeinschaft in Zukunft angewiesen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon unterrichtet die Helden darüber, dass der Prä-Älteste ihnen einige Informationen über Riunuz-Choxxu anbieten kann, aber dafür im Gegenzug erwarte, dass die Helden ihn nach ''Chuxßagaru'', der Hauptstadt der Loigg'Il, bringen würden. Er würde dann dem Ersten ''Uozk'' berichten, dass die Helden ''Bußßeuxuß'' bezwungen haben, was ihnen ein hohes Ansehen einbringen würde, so dass die Loigg'Il bei einem Angriff auf die Kultisten diese nicht unterstützen werden. Ohne seine Hilfe würden sie den Eingang zu Riunuz-Choxxu niemals finden, denn es gäbe nur einen einzigen Zugang zu der schwarzen Zikkurat, dem ehemaligen Thronsitz von [[Hazug-Ságok]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden mit der Bedingung einverstanden sind, beginnen sie das Gespräch mit dem Prä-Ältesten, welcher ''Odsuxß'' genannt wird. Augustus möchte wissen, mit wie vielen Feinden sie rechnen müssen, und sie erfahren, dass sich in Riunuz-Choxxu acht Loigg'il mit schätzungsweise 14-28 Umgewandelten aufhalten. Sabaoth Immortalis, welcher ein Relikt suchen soll, sei mit 20 Kultisten angekommen und Lord Reveron habe 14 Schüler in seinem Gefolge. Außerdem haben die Kultisten noch einige Söldner und Leibwächter mitgebracht, die von den beiden Schiffen stammen, welche die Kultisten zum Nebelschlund gebracht haben und dort immer noch auf sie warten. Octavia selbst wird von zwei Loigg'Il bewacht, doch den genauen Ort kann Odsuxß nicht nennen. Er erwähnt lediglich eine Xishari-Nekropole, welche sich in Riunuz-Choxxu befinden soll. Auf die geplanten Kolonien der Loigg'Il angesprochen, markiert der Prä-Älteste jene Orte, zu denen bereits ein Ältester gesandt wurde. Demonstrativ streicht Augustus die zwei Kolonien aus, welche von ihm und den Helden bereits ausgelöscht wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Odsuxß beschreibt ihnen die Lage des Eingangs und erwähnt, dass dort vermutlich auch ein kleines Lager eingerichtet wurde. Die Helden überlegen, wie sie mit der Seeschlange dort Zutritt erhalten und planen zunächst, Filgiz vorzuschicken, um eventuelle Wachen auszuschalten. Da dieser Plan aber zu unsicher ist, beschließen sie, direkt dort anzulegen und mit dem anwesenden Loigg'Il zu sprechen, in der Hoffnung, dass dieser bereits von Ouzk informiert wurde oder aber die Argumentation nachvollziehen und mit Uozk Kontakt aufnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen mit Gildon über Unterstützung, welche sie von den Freigeistern erhalten können, und der Magier hält insgesamt sechs Personen für tauglich und auch entbehrlich, ohne die Freigeister gänzlich ohne Schutz zurückzulassen. Er will Mart darüber informieren, dass dieser die Kämpfer nachschickt und auch zwei Führer mitkommen, welche die Matrosen, den Gesandten Meruin und die Schwangere namens ''Sontje'' in die Zuflucht geleiten sollen. Augustus und Henk machen sich auf, um mit [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] zu sprechen, denn auch sie soll mit ihren Männern die Helden nach Riunuz-Choxxu begleiten. Vorher will sie aber noch, dass Henk sich mit ihr vergnügt, wie er es ihr „versprochen“ habe. Henk sieht für sich keine Möglichkeit, aus der Sache herauszukommen, und schickt die Piraten und Augustus fort, um mit Sturmschnauze allein zu sein. Dann lässt er es über sich ergehen und kehrt schließlich angewidert zu den anderen zurück. Henk ist nicht ansprechbar, übergibt sich und starrt zunächst eine Zeit lang vor sich hin, bevor er  dann mit Essen versucht, seine Gedanken abzulenken. Doch die beste Ablenkung erfährt er im Training mit Augustus, welcher ihn nicht schont und ordentlich fordert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelian]] gesellt sich zu den Helden und berichtet Kenji von [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]]. Dieser habe sich mittlerweile gut erholt, jedoch sei keine vollständige Rückverwandlung eingetreten, wie sie zunächst erhofft hatten. Nach dem Training spricht Augustus mit Elora und diese fasst die wichtigen Informationen zu Reveron noch einmal zusammen: Der Beschwörer hat einen schnellen, hundeartigen Dämon bei sich und sucht unabhängig von Sabaoth Immortalis nach den Überresten des mächtigen Dämons Zerrox. Gildon informiert sie über seine erfolgreiche Kontaktaufnahme zu Mart und heißt die Helden die Sachen zusammenzupacken, welche sie mit auf ihre Fahrt nach Riunuz-Choxxu nehmen wollen. Im Anschluss legen sich alle nochmal schlafen, um ausgeruht aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.26''') Die Helden schlafen sehr lange und traumlos. Augustus fragt Henk nach seiner Motivation für sein Schäferstündchen mit Sturmschnauze, welches seiner Ansicht nach auch zu vermeiden gewesen wäre, und Henk empfindet es bei allem empfundenen Ekel doch wenigstens als ein zutiefst menschliches Zusammenkommen inmitten einer dämonischen Umgebung. Nachdem Kenji ebenfalls erwacht ist, berichtet Gildon davon, dass die Kämpfer aus der Zuflucht mittlerweile angekommen sind und sie gleich aufbrechen können. Bevor sie nach Riunuz-Choxxu aufbrechen, will Gildon eine Probefahrt mit der Seeschlange durchführten und dabei den Prä-Ältesten ''Odsuxß'' in die Hauptstadt ''Chuxßagaru'' bringen. Die Helden sollen sich melden, sobald sie bereit sind, denn diese wollen vorher noch etwas essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens im Lager begrüßen Augustus und Henk die mutigen Kämpfer der [[Freigeister]]: den Berserker [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C .28Berserker aus Haidaby.29|Skjall]], den Ork [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]], den geheimnisvollen [[Freigeister#.E2.80.9EWerris.E2.80.9C .28Reisender aus Barthavion.29|Werris]], den Waldläufer [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]], den Marine-Leutnant [[Freigeister#.E2.80.9EMilon.E2.80.9C .28Marine-Leutnant aus Isinga.29|Milon]] und den Schmuggler [[Freigeister#.E2.80.9EDamrod.E2.80.9C .28Schmuggler aus Veltima.29|Damrod]]. Die beiden umreißen kurz ihnen Plan, in Riunuz-Choxxu Octavia zu befreien und dann die Kultisten zu stellen und auszuschalten. Dafür müssen jedoch zunächst deren Leibwächter ausgeschalten werden, wobei die Hilfe der Freigeister herzlich willkommen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheßukkiz-Stab.png|100px|rechts|miniatur|Der „''Scheßukkiz-Stab''“]]&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch brechen die Helden mit Elora, [[Gildon Ipnosi|Gildon]] und [[Schutuhx]] auf, um den Prä-Ältesten zurückzubringen. Die erste Testfahrt läuft etwas holperig an, doch Gildon gewöhnt sich mit Schuthux Hilfe langsam an die Kontrolle der Seeschlange und die Fahrt wird kontrollierter. Im Inneren der Kabine werden die Helden mit dem [[Loigg'Il]] gut durchgeschüttelt und stoßen mit dem Gedankenschinder leicht aneinander. Außerdem machen sie die Erfahrung, dass die Luft in der Kabine schnell verbraucht wird, wenn man eine Lampe anzündet, und die Tür der Kabine nur von außen geöffnet werden kann. Gildon steuert die Seeschlange zu einem Hafen, an dem einige Loigg'Il mit etlichen Umgewandelten und einem [[Gnathoseloda|Haiwächter]] warten, und lässt die Helden aus der Kabine. Sie übergeben Odsuxß den „''Scheßukkiz-Stab''“ zum Entfernen des roten Artefaktes aus seinem Schädel und dieser führt die Prozedur durch. Dann kommuniziert er mit den Anwesenden Loigg'Il und gibt den Helden irgendwann ein einfaches Handzeichen, dass sie verschwinden sollen. Augustus versucht, den Loigg'Il in Gedanken die Botschaft zu senden, nicht zu vergessen, dass die Helden ihre einzige Chance seien, um [[Utukk'Xul]] zu vernichten. Dann steigen alle wieder in die Kabine ein und kehren zurück zu ihrem Lager.&lt;br /&gt;
[[Datei:Comhla2.png|100px|links|miniatur|Ein Comhla der [[Kirche der Passionen]]]]&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr gesellen sich die Helden zu ihren Mitstreitern und Henk erzählt ganz im Sinne des [[Der Alte Weg|Alten Weges]] die Geschichte seines Säbels und von Augustus‘ Ankunft auf dem weißen Schwan in der letzten Schlacht der [[Baiula Spei]] beim [[Nebelschlund]] (vgl. [[Kalender#25.Sideon|Episode 21.53]]). Im Anschluss daran lenkte er mit seinen Worten zu Kenji über und dieser betete mit den Passionsgläubigen, worauf Elora das Lager verlässt. Während des Gebetes beginnt das [[Kirche_der_Passionen#Das_Comhla|Comhla]] in ihrer Mitte zu leuchten und strahlt ein weißes Licht ab, welches denen Hoffnung spendet, die in es hineinblicken. Augustus ist von diesem Wunder und dem Gefühl, welches das Licht in ihm auslöst, sehr beeindruckt, doch er bricht auf, um Elora zu folgen, und Henk schließt sich ihm an. Die beiden finden sie am Hafen und sprechen mit ihr über ihr Unwohlsein durch Kenjis Gebet und klären sie über ihre weiteren Pläne in Riunuz-Choxxu auf, welche sie zuvor den Freigeistern erklärt hatten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kampftruppe.png|400px|miniatur|rechts|Die Kampftruppe, welche die Helden nach Riunuz-Choxxu begleitet]]&lt;br /&gt;
Als Kenji seine Gebetsrunde beendet, nimmt er die moralisch gestärkten Männer mit zum Hafen. Dort warten die anderen mit [[Käpt'n Sturmschnauze]] und ihren Piraten und, als Kenji ankommt, teilen Henk und Augustus alle Mitstreiter auf die Kabinen auf. Dann verabschieden sie sich von denjenigen, welche zur Zuflucht aufbrechen und auf ihre Rückkehr warten werden, und steigen in die Kabinen der Seeschlange ein. Schutuhx und Gildon steuern diese zum Hafen von Riunuz-Choxxu.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Hafen.png|300px|miniatur|links|Der Hafen von Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
Am Hafen steigen zunächst nur die Helden aus und Gildon signalisiert dem Loigg'Il, welcher an einer Kommunikationskugel steht, dass ein Gespräch gewünscht wird. Mehrer Umgewandelte und ein Haiwächter positionieren sich abwehrend und die Helden sprechen den Gedankenschinder an. Sie verhandeln mit ihm, sie nach Riunuz-Choxxu zu lassen, und der Aufseher kontaktiert Uozk, welcher den Helden freies Geleit gibt. Daraufhin lassen die Helden ihre Begleiter aussteigen und beschäftigen sich mit einem Blutzauber im hinteren Teil der Höhle. Dort befindet sich ein mit Blut gezeichneter Halbkreis, an dem, wie Elora den Helden übersetzt, die Worte „''Bring Blut über Blut, dann springt Blut auf Fleisch''“ stehen, und eine große Blutlache auf dem Boden, in der nach Elora ein dämonischer Zauber gespeichert ist, welcher durch ein schreckliches Ritual mit vielen Opfern ausgelöst wurde, deren Leichen die Helden am Rand der Höhle finden. Sie diskutieren über die Bedeutung der Worte und gehen schließlich davon aus, dass der Zauber ein Wesen aus der Blutlache hervorrufen werde, welches den Zugang nach Riunuz-Choxxu beschützen wird und von den Helden bekämpft werden muss. Eine weitere Möglichkeit sei, dass das Blut der Lache auf das Fleisch, sprich den Körper des Helden springt, welcher die Blutlinie übertritt. Aufgrund der Ungewissheit beschließen die Helden, beide Möglichkeiten zu berücksichtigen, und überzeugen den Loigg’Il, den Haiwächter gegen einen eventuell auftauchenden Feid einzusetzen und ihn zu diesem Zweck im Kreis zu positionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji will als erstes die Blutlinie überqueren, denn er fühlt sich vor dämonischem am besten geschützt, falls das Blut auf ihn springen sollte. Doch es passiert nichts, als Kenji über die Linie tritt. Dann betritt Augustus den Halbkreis, doch auch jetzt tut sich nicht in der Blutlache. Doch als Henk über die blutige Grenze tritt, erhebt sich plötzlich das Blut, formt eine Kugel und fliegt auf ihn zu. Henk kann gerade noch ausweichen und die Blutkugel fliegt an ihm vorbei. Dann stoppt sie plötzlich, kehrt ihre Richtung um und erwischt Henk mit voller Wucht. Sie legt sich über seinen Körper und scheint in ihn einzudringen. Kenji ruft das Licht zur Hilfe und es gelingt ihm, einen Teil des Blutes verdampfen zu lassen, bevor es in Henk einziehen kann. Doch ein großer Teil verschwindet ihn Henks Körper und lässt ihn regungslos zurück. Als Augustus ihn anspricht, reagiert Henk und muss die anderen davon überzeugen, dass es auch wirklich Henk ist, mit dem sie reden. Doch Henk fühlt sich nicht ungewöhnlich oder kontrolliert und Kenji bittet ihn, ihm die [[Drachenträne]] zu zeigen. Als Kenji sie in die Hand nimmt, fühlt sie sich warm an, scheint aber unversehrt zu sein. Er steckt das Artefakt sicherheitshalber in die eigene Tasche, da es nicht abzuschätzen ist, wann und wie das Blut, welches in Henk eingedrungen ist, auf diesen einwirken würde. Henk ist einverstanden und sie beraten gemeinsam, ob die Drachenträne der Grund sei, dass der Zauber bei Henk ausgelöst wurde, oder ob es vielleicht auch an Henk Vergangenheit mit Maldoror liegen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang nach Riunuz-Choxxu ist versperrt durch eine seltsame Barriere, welche Augustus schon mit Waffengewalt zerschlagen will, doch Henk schlägt vor, lieber den Loigg’Il zu fragen. Schutuhx signalisiert, dass er sie öffnen könne, nähert sich ihr berührt sie am Rand, worauf sie sich öffnet und den Weg nach Riunuz-Choxxu freigibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===16. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.27''') Die Helden sprechen vor dem Aufbruch noch einmal mit dem Aufseher der Loigg'Il und wollen den genauen Aufenthaltsort von Octavia erfahren und bitten darum, die Wächter zu informieren, damit sie Octavia an die Helden übergeben. Doch sie erfahren, dass die Kommunikation nach Riunuz-Choxxu unterbrochen ist und daher kein Kontakt hergestellt werden kann. Auch sei ihnen der Standort der Basis von Sabaoth Immortalis unbekannt, in deren Nähe Octavia gefangen gehalten wird. Der Loigg'Il rät ihnen, ein Zwischenlager aufzusuchen, welches sich an der Kontrollstation der [[Gichgoiden]] in der Nähe der Area befindet, und dort ihre Fragen zu stellen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor.png|miniatur|rechts|Der Hintereingang von Riunuz-Choxxu: Die Abbildung zeigt den ''[[Verijgorn]]'' (l) und ''[[Hazug-Ságok]]'' (r) mit der Wächterin der Stadt ''Zygisskha'' (m)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch brechen die drei Helden nur in Begleitung von Elora, Filgiz und Schutuhx auf, während die anderen Freigeister und die Piraten im Hafen von Riunuz-Choxxu auf ihre Rückkehr warten. Durch mehrere Schleusentore, welche sich alle mit dem ersten gemeinsam geöffnet haben, gelangen die Helden durch einen großen, ungewöhnlich geformten Gang zu einem Toreingang, über dem ein gigantisches Relief angebracht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx erklärt, dass dies der Hintereingang von Riunuz-Choxxu sei und auf dem Relief die Wächterin „''Zygisskha''“ zu sehen ist, welche [[Hazug-Ságok]] nach seinem Sieg über seinen Bruder [[Zerrox]] um die Herrschaft über die Stadt von seinem Vater [[Verijgorn]] zur Krönung geschenkt bekam. Die Helden hoffen sehr, dass diese riesige Kreatur mittlerweile nicht mehr lebendig und der Zeit erlegen ist, als sie das Tor durchqueren und die uralte Dämonenstadt betreten. Das Licht ihrer Lampen gibt immer nur einen kleinen Ausschnitt der Umgebung preis und die Helden müssen entscheiden, welchen Weg sie einschlagen wollen, um das Lager der Loigg'Il zu finden. Bei genauerer Betrachtung entdecken sie lange Schläuche, welche sie als Arme von Gichgoiden identifizieren. In der Annahme, dass sich bei den Körpern der Kreaturen auch die Kontrollstation befindet, schlägt Augustus vor, diesen zu folgen, und die Gruppe folgt dem Weg nach rechts.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Erster Eindruck.png|miniatur|links|Eine Behausung der [[Xishari]] und den Überresten von zwei Menschen]]&lt;br /&gt;
Sie folgen einem uralten Steinweg und stoßen vor einer Art Behausung auf die Überreste eines Menschen, dessen Leib von dämonischen Krebsen bis auf die Knochen abgenagt ist. Die Leiche ist nicht sehr alt und die Helden schlussfolgern, dass es sich um einen Gefolgsmann der Kultisten handeln müsse, welcher einer Gefahr zum Opfer gefallen ist, bei welcher es sich um die sogenannten „''Nustorschu''“ handeln könnte, von welchen Gildon gesprochen hat. Henk wirft einen vorsichtigen Blick in die Behausung und entdeckt, dass sich innen ein einzelner Raum befindet, in dessen Mitte eine Kuhle im Boden eingelassen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihrer linken Seite ist ein Tor zu einer großen Kammer offensichtlich von der Kultistengruppe geöffnet worden. Im Inneren sind im Halbdunklen die Umrisse einer großen Statue zu sehen und ein ganz leises Zischen ist zu hören. Die Helden beschließen, jeder Gefahr zunächst aus dem Weg zu gehen und die Kammer nicht zu untersuchen. Sie folgen also dem Weg und, nachdem sie einige immer dicker werdenden Gichgoidenarme überwunden haben, stoßen sie tatsächlich auf eine der Kreaturen. Doch da keine Kontrollstation zu sehen ist, folgen die Helden weiter dem Weg.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Knochenkreis.png|100px|miniatur|rechts|Nekromantische Geisterfalle]]&lt;br /&gt;
Nach kurzer Zeit stoßen sie auf einen bläulichen Schimmer, welcher sie zu einem kleinen Knochenkreis führt, welcher eine Urne umgibt, die mit blutigen Zeichen geschrieben ist. Elora erkennt einen nekromantischen Zauber, welcher geisterhafte Schemen gefangen hält, bei denen es sich wahrscheinlich um die ''Nustorschu'' handelt. Die Helden sind zunächst froh, dass diese keine Bedrohung für sie darstellen, spekulieren aber auch darüber, ob es sich um eine Falle von Sabaoth handeln könnte. Sie umgehen den Knochenkreis so weiträumig es geht und folgen dem Weg.&lt;br /&gt;
[[Datei: Statue-Nystorath.png|miniatur|links|Statue des Nystorath – Fürst der Folter]]&lt;br /&gt;
Nach weiteren Behausungen kommen die Helden an eine groteske Statue, die eine raubtierartige Gestalt mit unzähligen Ketten in den Händen und um den Körper gewickelt darstellt. Elora entnimmt der Inschrift, dass es sich um Nystorath, den Fürsten der Folter handelt. Unweit der Statue entdecken die Helden erneut einen geöffneten Eingang und sie beschließen, diesmal das Gebäude zu betreten und zu untersuchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-5.png|miniatur|rechts| „Kammer der Folter“]]&lt;br /&gt;
Vorsichtig treten sie ein und finden einen Raum mit bizarrer Form, an dessen Seiten Ringe für Ketten festigt sind und in dessen Mitte sich eine Art Opferalter befindet, welcher ein Zeichen mit frischem Blut trägt. An seinen Rändern finden sich mehrere Haufen von Asche, was auf einige Rituale hinweist.[[Datei:RC-Karte_5-Relief.png|miniatur|links|Relief in der Kammer der Folter]] An einer Seite des Raumes befindet sich ein großes Relief, welches acht zerstückelte Personen darstellt, deren Teile ringförmig in einem Muster angeordnet sind.  Die Kammer hat zwei weitere Türen, welche allerdings geschlossen sind und welche wohlmöglich noch weiter in das Gebäude der mutmaßlichen Folterkammer hineinführen köntten. Daher lassen sie diese zu und untersuchen den „Altar“, an dessen Rand eine nackte Leiche liegt. In seiner Mitte befindet sich eine Einbuchtung in Form einer umgekehrten Pyramide, an deren Rand mit Blut ein Siegel von [[Utukk'Xul]] gezeichnet ist, wie Elora vermutet. Plötzlich ist leise ein leichtes Kratzen oder Schaben zu hören, welches seinen Ursprung unter dem Boden zu haben scheint, was die Helden verstört und dazu bringt, die Kammer zu verlassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-2.png|miniatur|rechts| „Schrein von [[Hazug-Ságok]]“ mit gelagerten Reliquien, ein toter Dieb liegt im hinteren Bereich]]&lt;br /&gt;
Da der Weg, den die Helden genommen haben, nicht mehr weiterführt, kehren sie um und wollen ihr Glück mit einem anderen Weg vom Haupttor aus versuchen. Bevor sie dieses jedoch erreichen, stoppen sie bei dem Gebäude, welches von den Kultisten geöffnet worden ist, und beschließen, es doch zu untersuchen, damit ihnen nichts in den Rücken fallen kann, falls dort ein Feind anwesend ist. Beim Betreten können sie die Statue als Hazug-Ságok identifizieren, welche in einer leichten Kuhle steht, die mit kleinen Löchern in regelmäßigen Abständen versehen ist. Henk entdeckt im hinteren Teil eine frische Leiche, die aus der Gruppe der Kultisten stammt. Als Henk vorsichtig die Kuhle am rechten Rand betritt, kommt aus dem nächstliegenden Loch eine schwarze Schlange hervor und bei seinem nächsten Schritt eine weitere aus einem anderen Loch. Henk hält inne und Augustus schlägt der ersten Schlange den Kopf ab. Die andere schnappt nach Henk und erwischt ihn leicht am Bein. Henk zieht sich zurück und bemerkt, wie ihm langsam schummerig wird. Augustus will das Gift aus der Wunde bekommen und schneidet etwas ungeschickt daran herum. Henk hat Schmerzen, doch nach einiger zeit geht es ihm wieder besser. Eine Untersuchung der Statue zeigt, dass an ihrem oberen Kopfteil möglicherweise ein Enterhaken befestigt war, mit dem jemand auf die andere Seite zu den Stelen gekommen ist, nachdem der erste Versuch fehlgeschlagen ist. Die Helden beschließen aber, keine ähnliche Aktion zu versuchen, da was immer dort war, nun nicht mehr ist, und brechen auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-Gholtumaar.png|100px|miniatur|links| Statue des Gholtumaar - Fürst der Tobsucht]]&lt;br /&gt;
Am Haupttor angekommen, entscheiden sich die Helden diesmal, der breiten Hauptstraße zu folgen. Sie stoßen auf ein weiteres Skelett, welches vermutlich ebenfalls den ''Nustorschu'' zum Opfer gefallen ist, und entdecken dann zu ihrer rechten auf eine große Statue, die eine muskulöse Kreatur mit fünf Armen und ohne Kopf darstellt. [[Datei:RC-Karte-4.png|miniatur|rechts|Reliquien-Lager]]Elora entziffert den Namen „''Gholtumaar''“, der Fürst der Tobsucht, welcher auch der „Kopflose“ genannt wird. Die Helden folgen weiter der Hauptstraße und im Lichtkegel der Lampe zeichnet sich eine weitere geöffnete Tür ab.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte_4-Steele.png|100px|miniatur|rechts|Stele mit einer Abbildung des &amp;quot;Zerrox&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Im Gebäude befinden sich auf beiden Seiten mehrere Reihen von Stelen, welche dämonische Reliquien enthalten. Als sich die Helden umsehen, finden sie eine frische Leiche und entdecken, dass eine der Stelen mit einem Zeichen aus Blut beschmiert und so geöffnet worden ist. Elora offenbart ihnen, dass die Stele einen Teil des Dämons „Zerrox“ enthalten habe, welches die Kultisten mit der Macht von Utukk'Xul entwendet haben. Anscheinend sucht [[Reveron]] nach den Stücken des Dämons, der von Hazug-Ságok zerrissen und dessen Teile in ganz L'yreh verteilt wurden. Obwohl er ihn vermutlich nicht alle Stücke beschaffen kann, sind die einzelnen Teile dennoch sehr mächtig und mit speziellen Kräften versehen, wie das „Auge des Zerrox“, welches den [[Kunguss]] ruhig gestellt hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-Sobeka.png|miniatur|links|Statue der Sobeka -  Tochter des Hazug-Ságok]]&lt;br /&gt;
Die Kammer der Reliquien hat einen geöffneten Hinterausgang und die Helden beschließen hindurchzugehen. Sie halten sich danach links und stoßen auf einer Kreuzung auf eine weitere nekromantische Geisterfalle. Zur linken entdecken die Helden die groteske Statue eines krokodilartigen Wesens mit einem extrem langen und dicken Hinterleib oder Schwanz. Die Gestalt erinnert die Helden etwas an die Foltermeister in der Folterkammer der Xishari, welche sie als erstes in L'yreh durchquert haben (vgl. [[Kalender#27._Sideon|Episode 22.02]]). Elora identifiziert die Gestalt als Sobeka, die Tochter von Hazug-Ságok und Königin der [[Nebbkor]], welche aus dem „''Kxich''“, dem aus abyssischer Lava bestehenden Unterweltsfluss, entführt wurde. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-3.png|miniatur|rechts| „Haus der [[Sobeka]]“, Geburtsstätte der [[Nebbkor]]]]&lt;br /&gt;
Gegenüber der Statue steht ein größeres Gebäude, dessen Türen ebenfalls geöffnet sind. Aus diesem ist plötzlich leise etwas zu hören, das wie eine Unterhaltung geklungen hat. Die Helden beschließen, dass Elora mit Filgiz und Schutuhx draußen warten solle, während sie hineingehen und das Gebäude untersuchen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Haus über den rechten Eingang und entdecken, dass es spezielle Kammer gibt, in denen anscheinend Eier gelagert sind. Sie finden keine Spur von Eindringlingen und schleichen sich vorsichtig von Kammer zu Kammer des großen Gebäudes. In der zweiten, großen Kammer entdecken sie ein Relief an der Wand, welches erneut Sobeka darstellt, wie sie von zwei Nebbkor bewacht ihre Eier ablegt. [[Datei:RC-Karte_3-Relief.png|miniatur|links|Relief im „Haus der Sobeka“, Darstellung der Dämonin [[Sobeka]] bei der Eiablage]] Im nächsten Raum hält sich auch niemand auf, jedoch gibt es einen Ausgang am Ende des Raumes. Am Anfang jedoch zweigt ein weiterer Gang ab, aus dem ein leichter Lichtschimmer kommt. Augustus geht von Henk gefolgt vor und Kenji bildet die Nachhut. Vorsichtig schleichen sie in die Kammer, in deren Mitte eine Lampe abgestellt ist und den Raum mäßig erhellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk vermutet eine Falle und Augustus macht sich auf einen Angriff von links gefasst. Hinter der Säule zur Linken steht tatsächlich ein Ork und greift ihn mit einem Kriegshammer an. Augustus weicht geschickt dem Schlag aus und Henk umrundet den Ork, um ihn von der liken Flanke aus zu attackieren. Augustus sticht dem Ork sein Schwert in den Hals und Henk wird von hinten angegriffen. Im Schatten der zweiten Säule hat sich ein Schurke versteckt und den überraschten Henk mit seinem Dolch an der Schulter verletzt. Mit einem weiteren gezielten Angriff tötet Augustus den zweiten Angreifer und macht es so unmöglich, ihn zu verhören. Kenji entdeckt eine Tasche der beiden, in der sie die uralten Eier eingesammelt haben, und ein Schauer läuft über den Rücken der Helden bei dem Gedanken, dass die Eier wohlmöglich noch ausgebrütet werden könnten. Henk findet bei einem der Angreifer ein Siegel von [[Graltik Blutklinge]] und kann den Mann damit Graltiks Elite-Söldnern zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie den Bezirk der Nebbkor weiter erkunden wollen, beschließen die Helden eine Rast einzulegen, damit sich Henks Verletzungen etwas erholen können. Dafür holen sie Elora, Filgiz und Schutuhx und ziehen sie sich in das „Haus der Sobeka“ zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.28''') Während Henk sich um seine Verletzungen kümmert, entdeckt Elora im hinteren Teil des Hauses, wo der Kampf mit Graltiks Männern stattgefunden hat, ein [[Nebbkor]]-Ei, welches einen kleinen Sprung hat, als würde etwas schlüpfen wollen. Sie bringt das Ei ins Lager zu den anderen und alle beobachten, wie sich weitere Risse in der Eierschale bilden. Augustus beeilt sich und holt den Kriegshammer des Orks aus der hintersten Kammer, um das zu töten, was auch immer aus dem Ei schlüpfen würde. Als er zurückkehrt, platze die Eierschale gänzlich auf und ein kleines krokodilartiges Etwas kriecht hervor. Obwohl es keine direkte Bedrohung darstellt, reagieren die Helden sofort und Augustus schlägt den Nebbkor-Nachwuchs mit dem Hammer platt. Um sicherzustellen, dass aus den anderen Eiern nicht auch noch neue Nebbore schlüpfen können, will Augustus sie alle mit dem Hammer zertrümmern. Er schlägt mit voller Kraft auf ein Ei, muss aber schmerzhaft feststellen, dass es absolut solide ist. Elora kann das Geheimnis lüften und erklärt, dass bei dem Kampf gegen den Ork etwas Blut auf die Eierschale getropft sei und dies den Reifungsprozess ausgelöst habe. &lt;br /&gt;
[[Datei:Augustus_Karte.png|miniatur|rechts|Augustus‘ Karte vom Bezirk der Nebbkor]]&lt;br /&gt;
Während Augustus auf Papier von Kenji versucht, eine Karte des Bezirks der Nebbkor zu erstellen, beraten die Helden untereinander, wie die gefangenen Geister einzustufen sind. Einerseits haben sie die Kultisten und ihre Schergen angegriffen und einige getötet, bevor sie in der nekromantischen Falle gefangen wurden. Andererseits erinnern sie die Helden an die Elben-Geister aus der Folterkammer der Xishari, welche sich zunächst auch feindselig verhielten, dann aber durch das Licht von Kenji kommunikativ wurden und denen die Helden helfen konnten (vgl. [[Kalender#27._Sideon|Episode 2: Mirion]]). Also überlegen sie, ob die Geister ihnen eventuell gegen die Kultisten zur Seite stehen könnten, doch entschließen, dass eine Befreiung noch zu riskant wäre. Sie wollen abwarten, ob ihnen nicht vielleicht selbst ein Geist begegnet und sie dann Erfahrungen im Umgang mit ihnen machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach machen sich die Helden auf den Weg und erkunden weiter den [[L'yreh#Bezirk_der_Nebbkor|Bezirk der Nebbkor]]. Sie suchen nach der Arena, in deren Nähe sich das Lager der Loigg'Il befinden soll. Sie stoßen auf eine gigantische Mauer und finden eine Statue von [[Azeruel]]. Augustus überkommt Zorn, weil sie immer noch nicht erfolgreich waren und Octavia gefunden haben, und versucht, mutwillig etwas zu zerstören. Erst, als sie einige Entfernung zwischen sich und der Statue bringen, legt sich sein Zorn und er beruhig sich wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie keinen Durchgang in der großen Mauer gefunden haben und alle weiteren Wegmöglichkeiten durch tiefere Wasserstände führen würden, beschließt Henk, allein auf Erkundung zu gehen und dabei den Weg über die Hausdächer zu nehmen. Die anderen warten so lange und Henk entdeckt, dass an einer Stelle das zu überwindende Wasser nur wenige Meter beträgt. Gemeinsam beschließen, sie, an dieser Stelle das Wasser zu durchqueren, in dem unzählige dämonische Krebse leben und nach ihnen schnappen werden. Doch es gelingt ihnen ohne große Schmerzen, durch das Wasser zu kommen und sie finden tatsächlich den Eingang zur Arena.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-Lager.png|miniatur|rechts|Das Lager der Loigg'Il im Eingangsbereich der Arena]]&lt;br /&gt;
Dort jedoch warten bereits etliche Umgewandelte und umzingeln sie. Der Aufseher der Loigg'Il, welcher die [[Gichgoiden]]-Kontrolle bedient, schickt sofort einen anwesenden [[Gnathoseloda|Haiwächter]] los, welcher bedrohlich mit geöffnetem Maul vor Schutuhx' Kopf  verharrt. Dann spricht der Loigg'Il telepathisch Schutuhx an, warum er als Ausgesonderter den befehlen nicht gehorchen würde. Die Helden erfahren, dass der Loigg'Il „''Guxju''“ dafür verantwortlich ist, dass Schutuhx ausgesondert wurde. Der daraufhin entbrennende, mentale Streit zwischen ihnen wird vor den Helden abgeschirmt, doch die roten, zackigen Muster auf ihrer Haut lassen erkennen, dass beide sehr wütend sind. Mit aufgestellten Tentakeln zieht sich Schutuhx schließlich zischend hinter die Helden zurück und Guxju wendet sich ihnen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guxju weiß anscheinend genau, wer sie sind, und er will wissen, was sie in Riunuz-Choxxu suchen und ob sie die Erlaubnis von „''Ngetuz''“ am Anlegeplatz erhalten haben. Henk bestätigt ihn dies, doch der Loigg'Il bleibt skeptisch und fordert eine mentale Überprüfung als Beweis. Da diese jedoch mit großen Risiken verbunden ist, wie Henk am eigenen Leib erfahren musste (vgl. [[Kalender#7._Aletheon|Episode 13: Der Erste]]). Daher überredet Henk Schutuhx, mit Guxju zu kommunizieren und Henks Angaben zu bestätigen. Aber Schutuhx weigert sich, da Guxju sein damaliger Vorgesetzter war, welcher ihn verriet, weil er die Melodie des Elben aus Schutuhx Kopf nicht mehr ertragen konnte. Seitdem hasst Schutuhx Guxju, denn diese Emotion ist den Loigg'Il nicht fremd. Erst als Henk ihm einen der Regenerationstränke aus Bußßeuxuß‘ Versteck anbietet, erklärt sich Schutuhx bereit, Guxju alles telepathisch zu bestätigen. Die beiden berühren sich mit ihren Tentakeln und ein komplexes, mehrfarbiges Muster entsteht zuerst auf Schutuhx‘ Haut und nach einigen Sekunden ist dieses als exakte Kopie auf Guxjus Haus zu erkennen, worauf dieser die Rechtmäßigkeit bestätigt und bereit ist, die Helden zu unterstützen.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen mit Guxju und erfahren, dass es Konflikte mit [[Sabaoth Immortalis]] gab und sich dieser mit seiner Gefolgschaft auf der anderen Seite von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] abgeschottet hat, vermutlich irgendwo im Tempelbezirk. Die Kultisten beanspruchten auch die Schlüssel für die Stadttore aus der sogenannten Schlüsselkammer und halten seitdem die Loigg'Il von ihren Aktivitäten fern. Die Kommunikation innerhalb von Ruinuz-Choxxu wird überdies von den nekromantischen Kesseln gestört, welche die ''Nustorschu'' festsetzen. Die Helden erfahren ferner, dass einige Späher der Kultisten sich in diesem Bezirk aufhalten und vermutlich die einzigen sind, die wissen, wie man die Tore öffnet. Einer von ihnen gab die Befehle und scheint ein Anführer zu sein. Er hält sich mit seinen Männern in der Arena auf und sucht nach Orichalkum-Ablagerungen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-HGvsZ1.png|miniatur|links|[[Zerrox]] (l.) gegen [[Hazug-Ságok]] (r.)]] [[Datei:RC-Arena-HGvsZ2.png|miniatur|rechts|[[Hazug-Ságok]] mit den zerstückelten Teilen von [[Zerrox]]]]&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, den Anführer zu überwältigen und ihn danach auszufragen, wo Octavia gefangen gehalten wird und wo die Kultisten sind. Im Eingangsbereich der Arena entdecken sie zwei gigantische Reliefs, welche auf der linken Seite den Kampf von [[Hazug-Ságok]] mit [[Zerrox]] und auf der rechten Seite die Zerstückelung des Zerrox durch Hazug-Ságok darstellen. Während sich Schutuhx und Filgiz die Abbildungen anschauen, dringen die Helden in die Arena vor, welche mit riesigen Blasentangpflanzen bewachsen ist und in der es höllisch stinkt. Als sie am hinteren Ende einen Lichtschein entdecken, schleichen sich Augustus und Henk voran und beobachten zwei Schergen, welche mit Hämmern auf dem Boden eine Orichalkumablagerung abschlagen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-Innen.png|rechts|miniatur|Das Innere der Arena mit den beiden Laternen an den Orichalkumablagerungen]] [[Datei:Larot.png|links|miniatur|Larot (hinten) und einer seiner Untergebenen beim Abbau der Orichalkumablagerung]]&lt;br /&gt;
Henk und Augustus überwältigen rasch die arbeitenden Kultisten und locken auch den Anführer und zwei weitere herbei. Es scheinen wieder ein paar von Graltiks Männern zu sein, welche den Angriffen von Henk und Augustus nichts entgegenzusetzen haben. Als der Befehlsgebende bemerkt, dass seine Männer die Helden nicht abwehren können, flieht er und Augustus versucht vergeblich, ihn einzuholen. Schließlich ruft er dem Fliehenden „Stopp“ hinterher, dass er nicht entkommen kann und stehenbleiben soll. Augustus hofft, dass Filgiz oder Schutuhx im vorderen Bereich der Arena seine Rufe hören und den Fliehenden aufhalten, was auch geschieht, denn Schutuhx gibt dem Fliehenden den mentalen Befehl, sich hinzulegen, wodurch er überwältigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji versuchen, den Gefangenen Larot zum Reden zu bringen, doch dieser steht treu zu Graltik und würde diesen niemals verraten. Selbst Kenjis Hinweis, dass die Kultisten die Welt zerstören wollen und es dann nichts mehr zu tun gibt für eine Diebesgilde, stimmt ihn nicht um. Augustus versteht die Treue, welche Larot Graltik entgegenbringt und respektiert seine Loyalität. Ihm ist klar, dass man nur durch Folter Informationen herausbekommen könnte und spricht mit Henk darüber, dass er persönlich dies am liebsten nicht tun würde, wenn es einen anderen Weg gäbe. Sie erinnern sich an Schutuhx zurückgekehrten Geisteskräfte und beschließen, dass dieser die Informationen aus Larot herausholen soll. Henk gibt noch zu bedenken, dass sie auch einfach auf eigene Faust versuchen können, das Lager zu finden, doch dieser Weg erscheint den anderen als zu unsicher, da Octavia schnellstmöglich befreit werden müsse. Also bitten sie Schutuhx, das verhör durchzuführen, welcher sich darüber freut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schutuhx schließlich das Verhör beginnen will, beschimpft Larot Henk und Augustus als Feiglinge, weil sie die Folter nicht persönlich durchführen wollen. Kenji geht während der Prozedur auf Abstand, um Larots Schreie nicht so laut hören zu müssen. Auch Augustus zieht sich während der „Befragung“ zurück und nur Henk bleibt stark und beobachtet das Geschehen aus der Nähe. In Augustus kommen alte Bilder von seinen Folterungen aus Loderis hoch und er fühlt sich so elend wie damals. Kenji ist auch am Boden zerstört und versucht, die Qualen auszublenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Schutuhx mit Larot fertig ist, teilt er den Helden seine Erkenntnisse mit. Obwohl Larot sich als sehr widerstandsfähig herausgestellt hat, hat Schutuhx einige Informationen herausbekommen. Larot ist einem gewissen Ilmor unterstellt, welcher einen der drei Schlüssel hat, mit welchem man auf die andere Seite von Riunuz-Choxxu gelangen kann. Doch Ilmor befindet sich hinter einem weiteren Tor in einem abgeschirmten Bereich – der alten Schmiede. Außerdem hat Schutuhx beobachtet, wie Ilmor einen Pfeilfton mit seinen Händen machte, worauf sich das Tor öffnete. Henk identifiziert die Geste als den klassischen Käuzchen-Schurkenruf. Zusätzlich hat Schutuhx in Larots Erinnerungen beobachtet, wie Ilmor eine Leiter hinaufgeklettert ist, um zu einem anderen Zugang zum Tor zu gelangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora ergänzt Schutuhx Angaben, denn sie kennt Ilmor und weiß zu berichten, dass er einer von Reverons Schülern und ehemaliger Ritter aus Ankarz sei, welcher schon vor dem Kennenlernen von Reveron intrigant war. Nach einer Lähmung durch eine Kampfverletzung während eines Turnieres wurde er von Reveron „geheilt“. Ilmor ist als sehr guter Schwertkämpfer aus Ankarz der beste Kämpfer unter Reverons Schülern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss möchte Schutuhx gerne Larots Hirn verspeisen und, da dieser nur noch ein sabbernder Körper ist, willigen Henk und Augustus in die widerliche Prozedur ein, obwohl Henk ihn vorher gerne noch umgebracht hätte. Augustus wird sehr schweigsam und zieht sich vor die Arena an eine große Säule zurück. Er braucht etwas Zeit für sich und Elora setzt sich neben ihn und hält still seine Hand. Die Erinnerungen an seine Folterungen in Loderis verfolgen ihn seit Larots Schreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===17. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.29''') Henk hält sich wütend in der Arena auf und Augustus sitzt stillstarrend davor an einer Säule, während sich Kenji, der sich dreckig und besudelt fühlt, in eine Xishari-Behausung zurückzieht und betet. Elora sagt Augustus, dass sie es ausgesprochen mutig findet, sich seiner Reue und den damit verbundenen Schmerzen zu stellen. Sie habe gelernt, eine Menge zu verdrängen, weshalb sie solche Erlebnisse recht kalt lassen, doch die Gemeinschaft mit den Helden bringe sie mittlerweile zum Nachdenken. Man hört Henk sich selbst verfluchen und schreien. Dieser ist wütend auf sich, da er Larot an Schutuhx übergeben habe, und stellt in Frage, ob es überhaupt richtig gewesen sei, den Gedankenschinder mitzunehmen, aufzupäppeln und dann auch noch wie selbstverständlich einzusetzen. Nachdem Augustus seine Lähmung überwunden und sich wieder gefasst hat, geht er zu Henk und spricht mit ihm. Er übernimmt einen Anteil an der Schuld und versucht Henk, welcher den Gedankenschinder am liebsten sofort umbringen will, deutlich zu machen, dass auch er nicht glücklich über das Abkommen mit Schutuhx sei, aber er ihn noch als nützlich bei der Rettung von Octavia hält, auf den man sich nicht leisten könne zu verzichten. Schließlich kehren die beiden aus der Arena zurück und Kenji nimmt sie in Empfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji lädt Henk, Augustus und Elora in die Xishari-Behausung ein, um mit ihnen zu sprechen.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Setzt euch bitte kurz, ich möchte euch etwas sagen: ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was in euch vorgeht, ich verstehe es, denn es geht mir nicht anders. Ich habe vielleicht keine guten Worte dafür, aber nachdem was passiert ist, bin ich wütend, angewidert, verzweifelt ... alles richtige Worte und doch beschreiben sie kaum, was wirklich in mir ist. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich habe mich hierher zurückgezogen- alleine, weil ich in meiner Verzweiflung das Licht um eine Erklärung, um Rat und um Hoffnung gefragt habe. Und mit einer Erkenntnis bin ich wiedergekehrt, und die würde ich gerne mit euch teilen: '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin davon überzeugt, dass wir bei all unseren hehren Zielen, bei all unseren bekannten Feinden, unseren größten und allgegenwärtigsten Feind übersehen und unterschätzt haben: und zwar rede ich von diesem Ort hier. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Entschuldigt, ich hätte es wissen müssen. Dies ist nicht einfach ein dunkler, trostloser Ort. Wir sind Abyssia näher, als ein Mensch jemals sein sollte. Und was ihr spürt, ist der Blutzoll, den wir zahlen. Was wir denken, was wir fühlen, was wir getan haben - es wird durch nichts besser, oder entschuldbar, aber es ist eine Folge, geschuldet dem Fakt, dass wir permanent all dem hier angesetzt sind, dieser dämonischen Fäule. Sie kriecht in uns, nagt an uns, versucht uns auszuhöhlen, uns zu verdrehen, bis nichts mehr von uns übrig ist. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Aber wir dürfen uns dieser Dunkelheit nicht ergeben. Wir müssen gemeinsam eine Bresche in diese Dunkelheit schlagen - eine Bresche des Lichts! Unseren eigenen Weg finden und formen. Und dieser Pfad muss hier und heute beginnen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und wenn wir nicht wissen, wo unser Pfad langführt, dann werde ich versuchen, uns den Weg zu weisen. Zögert nicht, mit mir zu reden. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir können nicht ungeschehen machen, was mit dem Mann da draußen geschehen ist. Aber ich habe das Gefühl, es ist richtig, wenn wir verhindern, dass das, was von ihm übrig ist, für immer hier gefangen ist. Wir müssen einen Weg finden, ihn zu befreien aus dieser Falle. Nur dann können wir gehen und Octavia retten – auf unsere Weise.“''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji die anderen auf ihren größten, bisher übersehenen Feind hingewiesen hat, der seiner Meinung nach der Ort selbst sei, und die widerliche Tötung Larots als Blutzoll interpretiert hat, den es zu zahlen gelte und welcher der dämonischen Atmosphäre geschuldet sei, fasst er den Plan, Larots gefangene Seele aus der Geisterfalle zu befreien. Kenji er findet es falsch, dass sie zugelassen haben, dass Larots Geist in der Falle eingesperrt wurde, und da er schon die Folter nicht ungeschehen machen könne, wolle er wenigstens die Gefangenschaft ungeschehen machen. Augustus hält diesen Plan für zu riskant, weil die befreiten Geister sie angreifen könnten, und Kenji schlägt vor, die Geisterfalle allein zu zerstören, da er hat das Gefühl hat, als einziger etwas gegen die Geister ausrichten zu können. Kenji will seinen Worten jetzt auch unbedingt Taten folgen lassen, damit sie nicht bloße Worte bleiben. Kenji drückt seine absolute Gewissheit aus, dass, wenn sie „''dem Pfad des Lichtes folgen, dass dieser Pfad auch an ein Ziel führt!''“, und fordert sie auf, zu vertrauen. Weil er davon ausgeht, dass die Loigg'Il seinen Plan missbilligen, bittet er Henk und Augustus, diese so lange abzulenken, bis er die Falle zerstört habe. Henk weist darauf hin, dass die Geisterfalle für die Station hier wichtig sei, und Augustus befürchtet, dass ihre Zerstörung das Ende der Zusammenarbeit mit den Loigg'Il bedeuten würde, doch Kenji hält an der Befreiung von Larots Seele fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk weist Kenji darauf hin, dass er diesen Plan nicht durchführen müsse, damit sie ihm folgen, denn das würden sie auch so tun. Henk ist auch davon überzeugt, dass sie Kenji von Anfang an hätten folgen sollen, da er in L'yreh ihre stärkste Waffe sein könne. Die Zerstörung dieser Falle würde keine Läuterung bringen, weil die „Missetat“ begangen ist. Henk stimmt Kenji darin zu, dass der einzige Weg, aus L'yreh herauszukommen, der Pfad des Lichtes ist. Diese Erkenntnis müsse Kenji nicht durch irgendwelche Handlungen beweisen, er könne aber dazu stehen, was er sei, denn das sei ihre einzige Hoffnung. Kenji dankt Henk für seine Worte und bietet Henk, für ihn zu beten, da es ihm immer schlechter geht, weil er nicht mehr essen und trinken kann an. Doch da Filgiz erwähnt hat, dass er erneut Späher beobachtet habe, beschließen die Helden, einen anderen Ort etwas abseits für eine längere Rast zu suchen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz für die Helden etwas abseits der Arena zu einer Behausung der Xishari und Kenji spricht eine Bannung in der Kammer, um die Atmosphäre etwas erträglicher zu machen. Dann legen sich alle schlafen und Filgiz übernimmt die Wache. Schutuhx macht sich Notizen zu dem Ort auf seiner roten Schreibtafel und es interessiert ihn auch nicht, dass ihn nach der Aktion in der Arena niemand beachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erwacht als erstes und lässt sich von Filgiz die Lage beschreiben. Dieser hat Lichter von Spähern ausfindig gemacht und weist Augustus auf einen Ort hin, an dem sie verschwunden wären. Dort vermutet Augustus das Tor zur Schmiede, welches sie suchen, und er schickt Filgiz los, einen Weg dorthin auszuspähen. Als Kenji erwacht, erzählt ihm Augustus kurz von seiner Reue in Druzba, aus deren lähmender Wirkung er nur durch die Worte des Windlings Parvus herausgerissen wurde. Dann erwacht auch Henk und versucht, etwas Nahrung zu sich zu nehmen, was ihm nur widerwillig und unter starker Anstrengung gelingt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Nustorschu.png|miniatur|rechts|Ein Geist der Nustorschu]][[Datei:RC-Rel-Futter.png|miniatur|links|Relief eines Xishari Festmahls]]&lt;br /&gt;
Schließlich machen sich die Helden auf den Weg und versuchen, zu dem Ort zu gelangen, an dem Augustus das Tor vermutet. Unterwegs stoßen sie auf eine weitere Geisterfalle, welche Kenji genauer untersucht. Sie finden auf dem weiteren Weg ein seltsames Relief mit fressenden Xishari und einen Gichgoiden und hören kurz darauf wimmernde Laute. Als sie den Geräuschen nachgehen, entdecken sie im hinteren Teil einer Xishari-Behausung zwei Elbengeister. Kenji besteht darauf, allein hineinzugehen und mit ihnen zu kommunizieren, da er sich als einziger in der Lage wähnt, möglichen Geisterangriffen zu widerstehen und standzuhalten. Als warten Henk vor der Tür und Augustus im Eingangsbereich, um Kenji beizustehen, falls es Probleme geben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji scheint im Inneren zu versuchen, mit den Geistern zu kommunizieren und richtet sein Licht auf sie. Irgendwann wendet er sich an Augustus und bittet ihn, ihm das elbische Amulett zu reichen. Kurz darauf greift ein Geist Augustus an und lähmt ihn. Henk kommt ihm zur Hilfe und kann den Geist von ihm abbringen. Doch dieser greift nun Henk an, welcher ihm in seinem geschwächten Zustand nicht entgegensetzen kann und schmerzhaft verkrampft. Zum Glück kommt ein zweiter Geist dazu, welcher mit dem ersten kommuniziert und ihn von seinem Opfer abbringt. Henk bricht verkrampft und geschwächt zusammen und wird von Augustus massiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-09-Galazaar.png|miniatur|links|Tor mit dem Abbild und Namen von Galazaar]] &lt;br /&gt;
Als Henk sich wieder bewegen kann, machen sich die Helden vorsichtig auf die Suche nach dem von Augustus vermuteten Tor. Bereits nach sehr kurzer Zeit stoßen sie auf eine gigantische Mauer und tatsächlich entdecken sie an der Stelle das erwartete Tor, jedoch ist an diesem keinerlei Anzeichen zu erkennen, dass es besetzt ist. Außerdem ist über dem Tor eine Darstellung und ein Name eingraviert, den Elora mit „Galazaar“ übersetzt, den die Menschen Boron nennen. Damit ist allen klar, dass es nicht das von ihnen gesuchte Tor zur Schmiede ist, und sie beschließen, an der großen Mauer weiterzugehen, da sie erwarten, auf weitere Tore zu stoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zunächst gehen sie auf eine bis zur Höhlendecke emporragende Konstruktion zu, über welcher ganz oben ein grünlicher Schimmer sichtbar ist. Außerdem scheint die Konstruktion einer riesigen Rampe zu ähneln, welche von der Decke in den benachbarten Bezirk hinunterführt. Da es keinen Zugang zu dieser Schräge gibt, folgen die Helden weiter der Mauer und kommen wieder zu der Stelle, an der sie gerastet haben. Sie folgen der Hauptstraße zurück und sehen wieder zu ihrer rechten die große Mauer.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-12-Soiriz.png|miniatur|rechts|Tor mit dem Abbild und Namen von Soiriz]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelangen sie an ein weiteres Tor, welches erneut mit einer Abbildung und einem Namen versehen ist. Diesmal steht dort „Soiriz“, welche Elora als Göttin der Gefahr bezeichnet. Dadurch ist allen bewusst, dass es erneut das falsche Tor ist, und  sie folgen weiter der Hauptstraße, bis sie nach kurzer Zeit einen leichten Lichtschimmer sehen. Dieser stammt von einem weiteren Tor, welches sich am Ende der Straße befindet und beleuchtet ist. Um einen Plan zu machen und sich nicht durch ihr eigenes Licht zu verraten, verstecken sich die Helden in einer Xishari-Behausung und wollen das weitere Vorgehen besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.30''') Die Helden rasten in einem hinteren Teil der Behausung, damit sich Henk etwas ausruhen kann, und Kenji spricht eine Bannung, um den Ort etwas erholsamer zu  machen, damit Henk etwas Ruhe finden kann. Augustus schildert Kenji, dass er schon wieder über sein Ziel hinausgeschossen ist, als er der Folterung von Larot zustimmte, und möchte von Kenji wissen, was er dagegen tun könne, damit er nicht nochmal auf solche dunklen Pfade gerät. Kenji erklärt, dass sich der Herr der Lügen gerne mit Einflüsterungen in unsere Gedanken schleicht, aber er versichert Augustus auch, dass er im Inneren ein Gefühl für das Richtige und Gerechte habe, auf welches er nur hören müsse. Augustus will wissen, was ihm helfe, wenn er es immer erst im Nachhinein feststellen könne, und Kenji verspricht ihm, eine Antwort auf diese Frage zu suchen. Bis dahin rät er Augustus, sich vor jeder wichtigen Entscheidung mit seinen Gefährten zu beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht danach Elora an und bittet sie als Expertin um Rat. Sie erklärt ihm, dass Dämonen immer von der Bereitwilligkeit der Menschen abhängig sind. Als Beschwörer ist es besonders wichtig, zu erkennen, wann ein Dämon ihn belügt, denn ansonsten wird man ihre Marionette und handelt nach ihrem Willen. Dann erzählt sich Augustus eine düstere Geschichte, welche sie mit Reveron erlebt hat. Sie wollten einen Berater des Königs verderben, doch weil dieser standhaft an seinem Passionsglauben und seinen Geboten festgehalten hat, obwohl sie seinen Besitz, seine Familie und seine Gesundheit verdarben. Doch der Berater verweigerte selbst mit zerstörtem Leib noch die Gefolgschaft und lächelte Elora mitleidig und vergebend an. Diese war von dem Blick gequält und hasste den Mann dafür, dass er gewonnen hatte. Elora offenbart den anderen mit dieser Geschichte die abartigen Taten, an denen sie mit Reveron aktiv beteiligt war. Sie gibt Augustus den Rat, sich etwas zu suchen, an das er aufrichtig glaubt und was ihm wichtig ist. Sie erinnert ihn an die thyrnischen Tugenden, denn so etwas hassen die Dämonen. Denn die Tugenden oder die Gebote der Passionen machen die Menschen stark, weshalb Dämonen alles daran setzen, diese zu verdrehen und zu zersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat die Geschichte und das Gespräch mitbekommen und wundert sich, da Eloras Ausführungen eigentlich bereits allen bekannt sein sollten, denn es sind natürlich immer unsere eigenen Entscheidungen und man muss etwas in sich haben, was das verhindert. Henk weist Augustus darauf hin, dass er doch seine Richtlinien habe, und Augustus bedauert, dass er diese in den wichtigen Momenten anscheinend immer wieder vergisst, was Henk seiner Jugend zuschreibt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-Mienen.png|miniatur|links|Das Tor zur Schmiede und den Minen]]&lt;br /&gt;
Um ihr weiteres Vorgehen planen zu können, schleicht Henk voraus und erkundet das Tor. Er berichtet, dass auf dessen linker Seite versteckt eine Strickleiter hinaus auf die Mauer führt, auf welcher mindestens eine Wache patrouilliert. Sie beschließen, dass Augustus und Kenji sich als Kultisten tarnen, welche durch das Tor wollen, und mit ihrer Aktion die Wache ablenken. Henk und Filgiz wollen vorher die Leiter erklimmen und in dem Augenblick, nachdem die Wache das Tor geöffnet hat, zuschlagen. Auf diese Weise würden die Helden gleichzeitig die Mauerwachen und die Torwache ausschalten und müssen keine Angriffe von oben befürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan wird umgesetzt und Henk und Filgiz schleichen die Strickleiter hinauf und verstecken sich oben. Henk löst oben eine kurze Reflexion aus,  welche für Augustus das Zeichen ist, mit Kenji vor das Tor zu treten. Kenji pfeift das Geheimzeichen und die Wache verschwindet, um das Tor zu öffnen. Henk und Filgiz haben sich oben herangeschlichen und dort zwei Wachen vorgefunden. Die eine überquert die Mauer, um das Tor öffnen zu lassen, als sie kurz innehält und Henk unsicher ist, ob er entdeckt ist. Doch die Wache gibt schließlich nach unten den Befehl, das Tor zu öffnen, und kurz danach greift Henk sie an. Filgiz stürzt sich auf die zweite Wache und in dem Kampf bekommt Henk einen Armbrustbolzen ab. Währenddessen öffnet sich das Tor und Augustus, der bereits unauffällig seine Waffe gezogen hat, stürmt auf den Torwächter zu. Er verwickelt den Ork in einen Zweikampf, doch leider befindet sich eine Patrouille in der Nähe, welche ein Warnsignal ausstößt, bevor sie sich in den Kampf einmischt. Kenji zieht seinen Säbel und beschäftigt den herbeistürmenden, damit Augustus sich auf den Kampf mit dem Ork konzentrieren kann. Als dieser dann zu Boden getreten und stark verletzt ist, nimmt Augustus Kenji seinen Gegner ab und gemeinsam bezwingen sie die Wächter. Auf der Mauer unterstützt Henk noch Filgiz im Kampf und die beiden schalten die Armbrustschützen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf entfernen sie den Schlüssel, welcher das Tor geöffnet hat, und nehmen ihn mit. Das Tor schließt sich und Filgiz zieht die Strickleiter auf der Außenseite hoch und kappt die Leiter auf der Innenseite in mehreren Schritt Höhe, damit niemand aus der Schmiede entkommen kann. Danach untersucht Filgiz vorsichtig das Gelände, während die anderen auf ihn warten und Henk seine Verletzung verarztet. Nach seiner Rückkehr berichtet Filgiz von zwei großen Gebäuden und in einem brennt Licht. Die Helden untersuchen zuerst das dunkle und vernehmen aus seinem Inneren Geräusche, welche auf einen Nebbkor hinweisen. Um nicht auf sich aufmerksam zu machen, können sie kein Licht mitnehmen und entdecken so nur, dass in der Mitte des Gebäudes ein großer Haufen Gestein liegt, welches der Nebbkor vermutlich zerkleinert. Sie umrunden das Gebäude und erkunden vorsichtig die Gegend, immer damit rechnend, auf Ilmor zu stoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem großen Platz steht eine gigantische Skulptur, welche einen Amboss mit Flammen darauf darstellt, und auf der anderen Seite befindet sich das große beleuchtete Gebäude. Doch die Helden wollen erst das weitere Gelände untersuchen, damit ihnen niemand in den Rücken fallen kann, wenn sie das beleuchtete Gebäude untersuchen, in dem sie Ilmor vermuten. Bei einer Untersuchung des Geländes finden die Helden mit Membranen versiegelte und mit Wasser gefüllte Minenschächte, doch keine weiteren Kultisten oder ihre Schergen. Daher kehren sie zurück zum großen Platz.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Schmiede.png|miniatur|rechts|Die Schmiede mit dem Aufzug in die tiefere Ebene]]&lt;br /&gt;
Jetzt spähen die Helden in das beleuchtete Gebäude hinein und entdecken eine Schmiede mit mehreren Essen, Materiallagern und einer Art Brunnen in der Mitte, in welchen Ketten hinabhingen, um vermutlich eine Art Fahrstuhl zu bewegen. Es ist niemand zu sehen, doch Henk hört von unten Stimmen, welche zu Eile antreiben, und Schmiedegeräusche. Doch der Aufzug lässt sich nicht bewegen, da er vermutlich unten festgestellt ist. In der Tiefe scheint sich eine weitere Ebene zu befinden, doch es ist äußerst gefährlich, die Kette hinabzuklettern, da sie sehr rutschig zu sein scheint, so dass nur Henk eine Chance auf Erfolg hätte. Bei der Durchsuchung der Schmiede finden die Helden etliche Schwerter, welche aus dämonischem Metall geschmiedet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen nach einem Weg, auf die tiefere Ebene zu gelangen, denn dort muss sich Sabaoths bester Kämpfer Ilmor, der Ritter aus Ankrz, aufhalten, welcher den Schlüssel zu den Teilen von Riunuz-Choxxu besitzt, in denen sich Octavia gefangen gehalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===18. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Erzlager.png|miniatur|rechts|Das Erzlager der Schmiede]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.31''') Um einen Zugang zu der tieferen Ebene zu finden, kehren die Helden zum Gebäude mit dem Nebbkor zurück und greifen den Dämon an, um das Innere des Gebäudes untersuchen zu können. Während Augustus und Kenji als erstes auf den Nebbkor zugehen, schleicht sich Henk von hinten an den Dämon heran. Nach einem kurzen Kampf, bei dem Henk etwas abbekommen hat, bezwingen sie den Wächter und durchsuchen das Erzlager. In der Mitte des Raumes entdecken sie eine Luke, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt und eine Erzrutsche in die tieferen Ebenen freigibt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebbkor-Arbeiter.png|miniatur|links|Nebbkor-Arbeiter]]&lt;br /&gt;
Die Helden klettern langsam und vorsichtig die Rutsche hinab und stoßen auf eine riesige Höhle, in welcher Gesteinsschutt aufgehäuft ist. Die Helden finden einen Ausgang, welcher sie vermutlich in das Tunnelsystem einer Erzminen führt. Dort klopft ein weiterer Nebbkor Steine und blockiert ihnen den Weg. Henk schleicht vor und lenkt die Aufmerksamkeit des Dämons auf sich. Dann flüchtet er vom Nebbkor verfolgt in einen Tunnel, so dass die anderen ihren Weg fortsetzen können. Henk versteckt sich in einem Gang und lässt den Dämon passieren. Dann schleicht er rasch zurück zu den anderen und verlässt durch einen schmalen Zugang, welchen der Nebbkor nicht passieren kann, das Tunnelsystem.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebbkor-Schmied.png|miniatur|rechts|Nebbkor-Schmied]]&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Strecke gelangen die Helden zu einer großen Höhle, in der sich eine uralte, dämonische Schmiede befindet. In der Mitte des Raumes, auf einer kleinen Halbinsel, welche von Lava umflossen ist, stehen ein Xishari und ein Nebbkor an einem großen Amboss. Um die Lava herum sind an Säulen Opfer angebunden, welche ihr Blut in die Lava vergießen und diese so grün gefärbt wird. Der Nebbkor-Schmied hält ein grünes Schwert über den Amboss, über welches der Xishari gerade einen Zauber spricht. Dann übergibt er das Schwert an einen Menschen, bei dem es sich nur um den ehemaligen Ankarzer Ritter und jetzigen Kultisten Ilmor handeln kann. Hinter ihm stehen zwei von Graltiks Männer. Die Helden verstecken sich hinter großen Felsen, beobachten sie Szene und beraten ihr Vorgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden sich lautlos nähern wollen, sind sie leider nicht so leise, wie sie gerne wären, worauf Ilmor den Ork von Graltik zum Nachsehen in die Richtung der Helden schickt. Als er bei den versteckten Helden ankommt, gleitet Schutuhx auf Geröll aus und verursacht ein leises Geräusch. Der Späher meldet sofort seine Entdeckung und wird anschließend von Schutuhx geistig kontrolliert und auf Ilmor angesetzt, jedoch vom Assassinen abgefangen und aufgehalten.  Ilmor heißt die Helden willkommen, stellt sich vor und liefert sich mit Augustus ein Wortgefecht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ilmor.png|miniatur|links|Ilmor von Kessingen]]&lt;br /&gt;
Während Augustus gegen Ilmor im Duell antritt und mit doppelten Schlägen auf ihn einschlägt, schießt Henk diesem zweimal in den Rücken, bevor er sich dem Xishari zuwendet. Kenji begibt sich in das Kampfgeschehen und blendet den Xishari, während Elora den Nebbkor unter ihre Kontrolle bringen will. Dann unterbricht Kenji einen Zauber des Xishari und Henk schlitzt diesem den Bauch auf. Kenji muss vor dem Nebbkor fliehen, nachdem Elora die Kontrolle verloren hat. Obwohl sich Augustus immer wieder von Ilmors Sprüchen über Octavia verunsichern lässt, tötet er schließlich Ilmor und beschäftigt danach den Nebbkor, Henk tötet den Xishari und unterstützt Augustus und Kenji gibt dem Nebbkor den Rest mit einem Lichtblitz. Schutuhx hat sich im Kampf zuerst den Assassinen und dann den Ork zu sich geordert und die Gehirne gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf kümmert Kenji sich um Henks Verletzungen und sie bemerken, dass ein an eine Säule gekettetes Opfer überlebt hat. Henk schickt Augustus hin und rät ihm, dem Leiden ein Ende zu setzen. Obwohl das Opfer mit einem Heiltrank gerettet werden könnte, entscheidet sich Augustus dafür, den Heiltrank für später zu sparen und „erlöst“ das Opfer, welches ihn überrascht anblickt. Kenji wird in die Entscheidung nicht einbezogen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Merek-Schlüssel.png|rechts|miniatur|Der Schlüssel mit einer Abbildung des dunklen Gottes Merek]]&lt;br /&gt;
Augustus durchsucht Ilmor, wirf die leiche mit Schwert, Schild und Amulett in die Lava und nimmt den Schlüssel für das Tor an sich. Dann sucht er den Aufzug auf, entriegelt ihn und meldet Filgiz, dass er die Helden bald hochziehen kann. Kenji hilft Henk zum Aufzug und oben in der Schmiede legen sich die Helden zur Rast nieder, während Filgiz Wache hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.32''') Augustus, Henk und Kenji schlafen eine ganze Weile und haben dabei unterschiedliche Träume. Henk erwacht als erster und bemerkt erneut weitere Veränderungen an sich. Seine Haut ist grauer geworden, seine Fingernägel länger und spitzer und seine Augen reflektieren und sehen besser in der Dunkelheit. Als Kenji und Augustus aufwachen, erzählt er von seinem Traum, in dem Menschen in einer Kammer von [[Nebbkor|Nebbkoren]] mit einer seltsamen Flüssigkeit übergossen wurden und sich dann veränderten. Doch Henk hat noch mehr das Ende erlebt und kann nicht sagen, zu was sie sich verändern. Augustus spekuliert, dass sich in dieser Kammer, die sich ja irgendwo befinden muss, Hinweise finden lassen, die weiterhelfen, doch Elora macht ihn darauf aufmerksam, dass nur Reveron Henks Fluch auflösen kann, wenngleich er wohlmöglich durch alte Riten zu diesem Blutfluch inspiriert worden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Kenji Augustus an und erzählt ihm, dass er im Traum das Schicksal des überlebenden Opfers von seiner Gefangennahme bis zu dem Ritual durch dessen eigene Augen gesehen hat. Kenji beschreibt ihm das entsetzt-überraschte Gefühl des Opfers, als Augustus ihm nicht geholfen, sondern es getötet hat, und weist ihn auf Gnade und Mitgefühl als zentrale Werte hin. Augustus fühlt sich schon leicht schuldig, zumal er im Traum ein großes Lob für seine Aktion von dem verhassten Silvius bekommen hat. Dadurch ist ihm die Ähnlichkeit zu seinem Onkel bewusst geworden und Augustus erinnert sich der Werte seines Vaters. Ein Teil  von ihm bereute die Tat, doch Henk findet, dass er in diesem Fall ganz richtig gehandelt hat. Die moralische Debatte zwischen den Helden endet damit, dass Augustus die Wunden der beiden versorgt, da diese sich leicht entzündet hatten.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-08-sklaven.png|miniatur|links|Kammer der Sklaven]]&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen den Schmiedebezirk durch das große Tor und verschließen es danach wieder. Als sie nach dem Tor von Merek suchen wollen, taucht vor ihnen ein Geist auf, welchen Kenji als denjenigen erkennt, welchem er zuvor zur Bewusstwerdung verholfen hat. Der Geist macht eine winkende Bewegung und fliegt auf dem Weg davon. Die Helden beschließen, ihm zu folgen, zumal er sich mehrfach umdreht. Der Elbengeist führt sie bis zum Tor von Galazaar und biegt gegenüber in eine Gasse ein, die auf ein Gebäude zuläuft. Er fliegt auf das Dach und wartet dort. Mit Hilfe von Henks Enterhaken erklimmen die Helden mit Elora und Filgiz das Gebäude, nur Schutuhx weigert sich zu klettern, und will warten. Oben finden die Helden einen Riss, der ins Innere führt und nutzen das Enterseil, um hinunterzugelangen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-Zombies.png|miniatur|rechts|Relief auf der Tür zur Kammer der Sklaven mit der Abbildung einer Versklavungsprozedur]]&lt;br /&gt;
Kenji erhellt das Innere und auf der Außentür wird ein Relief sichtbar. Hinter der Innentür sind leise Geräusche zu vernehmen und die Helden ziehen den Öffnungshebel. Die Geräusche kommen von einer uralten Mumie, welche langsam auf sie zukroch. Augustus erlöst das arme Wesen durch Enthauptung und die Helden betrachten den Raum. An der Hinterwand sind weitere neuen Mumien angekettet, deren Geister sie alle durch Enthauptung befreiten. Der Elbenführer taucht wieder auf, sagt etwas auf elbisch zu Kenji, was ein Dank sein könnte, und deutet dann zwei Knochenhaufen im Raum. Deren Untersuchung offenbart eine elbische Brosche und eine Gürtelschnelle der Elben, welche jedoch enttäuscht von dem Führergeist betrachtet werden. Er winkt den Helden und verschwindet durch die Tür mit dem Relief.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC_Karte-07-Futterstätte.png|miniatur|links|Kammer des Futters]] [[Datei:RC-Rel-Futter.png|miniatur|rechts|Relief der Tür zur Kammer des Futters mit der Darstellung eines Xishari-Festmahls]]&lt;br /&gt;
Die Tür lässt sich öffnen und gibt den Weg frei zu einem Gebäude mit drei Eingängen, durch deren rechten der Geist hindurchschwebt. Die Helden folgen ihm und gelangen in einen länglichen Raum mit einer großen runden Vertiefung im Boden, welche über eine gebogene Rille mit einer kleinen runden Vertiefung verbunden ist. Verkrustungen lassen darauf schließen, dass Blut durch die Rillen geflossen ist. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich eine Tür, welche mit einem Relief versehen ist, welches Augustus bekannt vorkommt, so dass er sich orientieren kann. Henk entdeckt an dem Pfeiler in der Mitte eine kaum sichtbare Tür und sucht nach dem Öffnungsmechanismus. Er findet eine Stelle in der Decke, in welcher anscheinend einst eine Kette zum Öffnen hing. Es gelingt ihm, an den obersten Ring zu fassen und mit seinem ganzen Körpergewicht daran ziehen, worauf sich die Tür öffnet und einen Zugang zum Keller freigibt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC_Karte-07-Futterstätte-Keller.png|miniatur|links|Keller unter der Kammer des Futters]]&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich hinab und finden eine große Höhle mit herumliegenden Knochen vor. In Kenjis Lichtschein sind zwei größere Knochenhaufen zu erkennen, die sich links und rechts in den hinteren Höhlenbereichen befinden. Augustus und Henk begeben sich zu dem linken Knochenstapel, während Kenji ein Gebet für die Opfer spricht. Kaum nähern sich die beiden dem Haufen, ist ein Schnüffeln zu vernehmen und unter dem Knochenstapel taucht ein Dämon auf, welcher sich zu Augustus wendet.[[Datei:Rattalake.png|miniatur|rechts|Ein resteverzehrender Dämon, von Henk „Rattalake“ genannt]] Während dieser den Dämon, welcher noch langsam von der langen Ruhe ist, beschäftigt und seine scharfen Klauen abwehrt, umrundet Henk die, wegen ihrer Ähnlichkeit mit einer Ratte und einer Kakalake von ihm „Rattalake“ getaufte, Kreatur und greift sie von hinten an. Als Kenji den Kampf bemerkt, blendet er den Dämon und gemeinsam überwinden sie ihn. Der Elbengeist taucht wieder auf und positioniert sich über einem Haufen von Knochen am Ende der Höhle, in dem Kenji ein elbisches Schmuckstück mit Steinen findet. Der Geist wirkt nicht zufrieden und begibt sich zu einem Haufen in der Mitte der Höhle, in welchem Kenji einen elbischen, mit Goldintarsien versehenem Dolch findet, welchen er Henk übergibt. Der Geist schwebt nun in den rechten Teil der Höhle, vorbei an einem weiteren Knochenstapel und verweilt ganz hinten über einem Haufen von Knochen. Um den vermuteten Dämon unter dem Knochenstapel nicht zu wecken, schleicht Henk vorsichtig an der Höhlenwand entlang zur Position des Geistes, ohne bemerkt zu werden. Er entdeckt unter etlichen Knochen eine Lampe aus Elfenbein, nimmt sie an sich und kehrt vorsichtig zu den anderen zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Laterne der Caldra.png|miniatur|links|Die uralte Laterne der Caldra – Calar Caldra, mit der Darstellung von Spea (elb. Caldra), die mit ihrem Sternenzepter auf einem Einhorn reitet]]&lt;br /&gt;
Henk überreicht Kenji seinen Fund, welcher eine Darstellung von Spea, die mit ihrem Sternenzepter auf einem Einhorn reitet, entdeckt. Im Inneren der Lampe befindet sich ein großer Kristallstern, welchen Kenji durch einen Lichtspruch zu strahlen bringt. Das Licht ist sehr hell und anscheinend heilig, denn Elora fühlt sich in ihm nicht so richtig wohl. Die Helden verlassen den Keller und das ganze Gebäude durch die Tür mit dem Relief. Als sie diese öffnen, erwartet sie der Elbengeist, hinter dem sich die befreiten Geister der Mumien versammelt haben, und ist erfreut über die strahlende Lampe, die er „Calar Caldra“ nennt. Er weist auf eine Geisterfalle, welche sich in der Nähe der Helden befindet, und Kenji interpretiert sein Anliegen so, dass die Falle zerstört werden soll. Die anderen sind einverstanden und so entfernt Kenji zunächst den Knochenkreis herum, um anschließend den Topf mit seinem Stab zu zertrümmern. In dem Augenblick, als das Gefäß zerbricht, kommen die gefangenen Geister frei. Es sind weit mehr, als die Helden erwartet haben, und alle starren auf das Licht, welches von der Lampe der Caldra ausgeht. Ihr Licht scheint das Bewusstsein der Geister zurückzubringen und, nachdem der Elbengeist mit ihnen gesprochen hat, verschwinden die Geister gemeinsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, Augustus' Karte zu folgen und alle Geisterfallen, denen sie begegnet sind, zu zerstören, um die Elbengeister zu befreien. Bei den meisten Fallen gelingt dies problemlos, doch muss für die Falle an der Arena eine Möglichkeit gefunden werden, dass die [[Loigg'Il]] sich damit einverstanden erklären. Henk bittet [[Schutuhx]], mit dem Aufseher zu kommunizieren und ihm durch Erinnerungen zu beweisen, dass die Geister nach ihrer Befreiung keine Bedrohung für die Gedankenschinder darstellen. Schutuhx erklärt sich nur unter der Bedingung bereit, dass er einen weiteren Regenerationstrank bekommt. Henk handelt aus, dass er diesen erst nach dem Gespräch mit dem Aufseher bekommt. Auf diese Weise beseitigen die Helden sieben ihnen bekannten Fallen einschließlich derjenigen im Schmiedebereich. Dort wird auch der Geist des unschuldigen Opfers befreit, welcher auf Augustus zufliegt und ihn vorwurfsvoll anblickt, bevor er verschwindet.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-11-Berezkhor.png|miniatur|rechts|Tor mit dem Abbild und Namen von Berezkhor (Merek)]]&lt;br /&gt;
Anschließend suchen die Helden das Tor, zu dem der Schlüssel von Ilmor passt, und finden es in der Nähe der Hauptstraße. Sie öffnen es und gelangen so in den Sakralen Bereich von Riunuz-Choxxu. Vorsichtig lauschen sie in die Dunkelheit und hören leichte Geräusche. Sie kommen von einer eingestürzten Tür, welche vor einem Gebäude auf dem Boden liegt. Sie hat einen von Graltiks Männern eingeklemmt, der verzweifelt versuch, den Stein abzuschlagen, um sich zu befreien. Die Helden verhören ihn und erfahren, dass er auf den Befehl von Reverons Anhängerin Melica von den eigenen Leuten hier zurückgelassen wurde. Er verspricht, ihnen Informationen über Reveron und seinen Aufenthaltsort zu verraten, wenn die Helden ihn aus seiner misslichen Lage befreien würden. Nach kurzer Beratung stimmen sie zu und erfahren, dass sich Reveron in einem Gebäude befindet, auf welcher ein &amp;quot;abgehackter Arm&amp;quot; zu sehen sein soll. Man erreiche dieses Gebäude, indem man der Mauer folge. Schuthux vermutet, dass es sich bei dem Gebäude um das &amp;quot;Archiv&amp;quot; von Riunuz-Choxxu handelt. Dort hat sich Reveron mit seinen Anhängern verbarrikadiert und brütet in der unteren Etage Nebbkore aus, wofür viele Menschen ausbluten. Außerdem sollen sich etwa fünf Xishari-Priester bei ihm befinden. Die Helden beschließen, das „Archiv“ aufzusuchen, Reveron auszuschalten und so Henk von dem Blutfluch zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===19. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.33.''') Die Helden halten sich rechts vom Tor und nahe der Wand, genau wie Graltiks Mann gesagt hat. Die Lampe der Caldra verscheucht die kleinen dämonischen Krebse, sodass die Helden problemlos flache Wasserstellen überwinden können. Sie stoßen auf einen größeren Platz, auf welchem eine Geisterfalle platziert ist und von dem eine große steile Rampe in die Höhe führt, an deren Ende ein grünlicher Schimmer zu erkennen ist. Die Helden erklimmen sie und gelangen zum Haupteingang von Riunuz-Choxxu. Aus der Höhe sieht Henk mit seiner neugewonnenen Nachtsicht ein großes Gebäude zu ihrer Rechten, welches das Archiv sein dürfte. Nach dem Abstieg zerstört Kenji die Falle und gibt den Geistern durch das Licht der heiligen Lampe ihr Bewusstsein zurück, woraufhin sie wie die Male zuvor von dem elbischen Geisterführer abgeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während der Befreiung der Geister wird Henk bewusstlos und kommt erst einige Zeit später wieder zu sich. Augustus kümmert sich um ihn und als Henk erwacht, ist sein Verhalten seltsam verändert. Er bemitleidet Kenji zutiefst wegen seiner schweren Kindheit und Augustus aufgrund des Verlusts seines Vaters. Henk leidet unter empathischer Überempfindlichkeit und kann sei Verhalten auch nicht wirklich kontrollieren. Er leidet unglaublich vor beinahe hysterischem Mitgefühl und die anderen haben schon Probleme, ihn zum Weitergehen zu bewegen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild-Flederauge.png|miniatur|links|Der dämonische Späher]]&lt;br /&gt;
Die Helden nutzen nun einige recht neu angelegte Stege, um tiefere Wasserstellen zu überqueren, und entdecken einen Dämonenspäher, der aus einem riesigen Auge mit ledrigen Flügeln besteht und die Spitze einer großen Pyramide umkreist, an welcher der Weg vorüberführt. Augustus ermutigt Henk, welcher als einziger sicher einen Bogen führen kann, seinen letzten Pfeil auf den fliegenden Dämon abzuschießen. Doch Henk zögert, weil er unter anderem befürchtet, vorbeizuschießen und möglicherweise einen von Graltiks Männern zu verletzen, denn er hat auch für seine Feinde tiefstes Mitleid. Doch bei Dämonen sieht es anders aus und so lässt sich Henk überzeugen, den Schuss abzugeben, obwohl er große Sorge hat, dass er die Erwartungen seiner Freunde enttäuschen könnte, wenn er versagen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach großer Überwindung holt Henk den Dämonenspäher aus der Luft und stürzt sich mit dem Dolch auf ihn, da dieser durch den Pfeiltreffer noch nicht tot war. Nachdem der Weg frei ist, überqueren die Helden die Planken und nach der großen Pyramide betreten sie wieder Steinboden. Nach kurzer zeit entdecken sie das Archiv, welches sich in einem gigantischen Turm befindet. Bei der ersten Erkundung gelangen die Helden auf die Rückseite und finden dort vier Stelenhäuser und eine riesige Zerrox-Statue vor. Die Stelenhäuser sind ausgeplündert und haben Teile von Zerrox enthalten, nämlich Auge, Klaue, Zahn und Zunge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28a-auge.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Auge - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28b-finger.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Finger - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28c-zahn.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Zahn - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28d-zunge.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Zunge - geplündert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-schwarze_hand.png|100px|miniatur|links|Die schwarze Hand mit der Inschrift: „''Heil der schwarzen Hand''“]][[Datei:Rel-27-Archivtür.png|300px|miniatur|rechts|Die Eingangstür des Archivs. Der Text lautet übersetzt: „''Preise die Macht des linken Pfads!''“ und weiter: „''Ehre dem geteilten [[Phanon|Arkis]]! Seine Linke ist Schatten, Schatten ist Leid, Leid ist die Waffen der Macht, die Macht ist unser, möge die Welt erzitttern!''“]]&lt;br /&gt;
Der weitere Weg an der Rückseite des Gebäudes entlang ist schließlich von Wasser überflutet und die Helden kehren um und umrunden das Archiv auf der anderen Seite. Sie entdecken eine Statue, welche eine geöffnete Hand mit einem Auge im Zentrum darstellt. Sie ist auf einem Platz positioniert, welcher direkt vor dem Eingang ins Archiv liegt, welcher durch eine schwere Tür gesichert ist, welche mit einem Relief geschmückt ist, das Arkis ([[Phanon]]), den Gott der Magie darstellt. Dieser hat eine weiße und eine schwarze Hand und der Text, den Elora übersetzen kann, spricht von dem „Kult der schwarzen Hand“. [[Schutuhx]] informiert die Helden über den „Kult der schwarzen Hand“ und von dem Plan der Kultisten, dem Gott der Magie seine lichte Hand abzuschlagen, damit die Schattenmagie als einzige Magieform bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Untersuchung der Umgebung entdecken die Helden drei kleinere, aufgebrochene Pyramiden, in denen sich je ein Relief mit einer Xishari-Abbildung befinden, auf denen auch deren Namen verzeichnet sind. Die Vermutung kommt auf, dass Reveron sich dieser Namen bedient hat, um sich Xishari zu beschwören, zumal ihr Informant erwähnt hat, dass sich auch mehrere dieser uralten Schlangendämonen im Archiv befinden. Da die Abbildungen in den Pyramiden mit den drei Xishari auf der Archiv-Tür identisch sind, vermuten die Helden, dass es sich bei ihnen um die Hohepriester des „Kultes der schwarzen Hand“ handelt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Rel-24-priester-dolch.png|Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher einen Dolch trägt.&lt;br /&gt;
File:Rel-25-priester-kugel.png| Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher eine Kugel trägt.&lt;br /&gt;
File:Rel-26-priester-stab.png| Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher einen Stab trägt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden beraten lange, wie sich in das Archiv gelangen können, und der einzige Weg scheint durch die Eingangstür zu führen. Diese lässt sich nicht so einfach aushebeln oder aufgrund eines fehlenden Schlosses mit viel Geschick knacken. Dann erinnern sie sich an die Feuerkanone, welche von den Piraten geführt wird, und beschließen, dass Filgiz zum Hintereingang von Riunuz-Choxxu zurückkehrt und [[Käpt'n Sturmschnauze]] mit ihren Männern und der Kanone holt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden rasten in einer alten Lagerhalle, die sich etwas abseits des Haupteingangs befindet, und warten dort auf Filgiz Rückkehr. Während der Rast verkrampft sich Henks Körper und er mutiert erneut. Mit gierigen Blicken schaut er zu Kenji und plötzlich stürzt er sich auf ihn und versucht, ihn zu beißen. Augustus greift ein und reißt Henk zurück. Dabei gelingt es diesem, Augustus Hand zu erreichen und Henk beißt ihm zwischen Daumen und Zeigefinger ein kleines Stückchen heraus. Dann kaut er genüsslich darauf herum, während ihm Tränen aus den Augen schließen. Nachdem sich Henks Heißhunger etwas gelegt hat, erklärt er den anderen seine Lage. Henk ist hin und hergerissen zwischen einen Heißhunger auf Fleisch und dem Bewusstsein, dass dies zu Leid bei seinen Freunden führt. Trotz dieses Schuldgefühls kann er sich aber nicht gegen den Hunger wehren. Genau diese Ambivalenz zwischen Schuld und Gier zerreißt ihn innerlich und hierin besteht auch der Fluch, dem er ausgesetzt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem jetzt hoffentlich für die nächste Zeit keine Gefahr von Henk ausgehen wird, legen sich die Helden schlafen und Augustus übernimmt die erste Wache. Nach längerer Zeit weckt er Elora, damit sie die zweite Wache übernehmen kann. Bei Wachwechsel bemerkt Augustus, dass Henk sich regt und anscheinend auch erwacht ist. Daher legt er sich zwar nieder, doch Augustus schläft nicht, sondern hat ein wachsames Ohr auf Henk, damit dieser nicht in seinem Wahn Elora angreift. Henk unterhält sich zunächst mit Elora über seine Situation und den Fluch und geht danach hinaus zu Schutuhx, welcher vor der Lagerhalle seine Aufzeichnungen durchsieht und erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit, in der Augustus nicht mehr eingeschlafen ist, sind Stimmen zu hören, aus denen geschlussfolgert werden kann, dass die Piraten eingetroffen sind. Die Helden stehen auf und gehen zum Platz vor dem Archiv, um die Kanone in Empfang zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.34.''') Filgiz hat Käpt’n Sturmschnauze und ihre Männer zum Vorplatz des Archives geführt und sich dort mit den Helden getroffen. Zunächst muss erneut ausgehandelt werden, was der Lohn für ihre Hilfe sein soll, und Sturmschnauze fordert alle Schätze, die sie in dem Gebäude finden werden. Augustus weist darauf hin, dass ihre Hilfe der Preis für ihr Rückreise sei, und Henk sagt ihnen zu, dass sie alles behalten dürften, was nicht wichtig für den Auftrag der Helden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanone wird auf dem Sockel der Hand-Statue platziert und auf die linke Seite des Tores ausgerichtet. Nach dem zweiten Schuss ist eine kleine Ecke weggesprengt worden, so dass der Zugang einzeln bereits möglich wäre. Henk schleicht vor und erkundet das Innere. Er findet heraus, dass mindestens ein Nebbkor Wache hält, und versucht, diesen zum Tor zu locken, damit bei einem weiteren Schuss die möglichen Trümmerteile des Tores auf ihn fliegen. Henk entkommt knapp einem Schlag des Wächters, bevor er wieder aus dem Loch herauskommt. Sofort feuert die Kanone ein drittes Mal und das Tor gibt nach und wird aufgesprengt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Eingangsraum.png|miniatur|rechts|Der Eingangsraum des Archivs]]&lt;br /&gt;
Augustus stürzt sich sofort auf den Nebbkor und Henk schlüpft an diesem vorbei, um einen weiteren Nebbkorwächter, welcher unter den Trümmern liegt, auszuschalten. Auch Sturmschnauze beteiligt sich an dem Kampf, während ihre Männer beim Anblick des Echsenwächters unter Schock erstarren. Obwohl der Nebbkor mit mächtigen Schlägen um sich schlug, wird er überwältigt und der Raum untersucht. Im Zentrum steht eine gigantische Statue von Dimoria und an der Hinterwand hängt ein Relief mit der Abbildung der drei Hohepriester, deren Pyramiden die Helden zuvor entdeckt hatten. Eine Tür, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt, führt weiter in das Archiv.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Nebbkor-Kämpfer.png|miniatur|links|Nebbkor-Kämpfer&lt;br /&gt;
File:Statue-Dimoria.png|Statue der Dimoria&lt;br /&gt;
File:RC-Relief-Hohepriester.png|Relief der Hohepriester&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss1.png|miniatur|links|Erdgeschoss des Archivs mit Aufgang nach oben]] &lt;br /&gt;
Der erste Bereich, der hinter der Tür liegt, enthält viele hohe Regale, in denen ohne erkennbares Ordnungssystem rote tafeln eingelagert sind, auf denen Flüche stehen. Elora untersucht das erste Regal, während die anderen die Umgebung betrachten. Neben einen Aufgang nach oben, welcher allerdings am Ende mit einer Tür verschlossen ist, welche nur mit einem Schlüssel geöffnet werden kann, finden die Helden Statuen der Hohepriester, die anscheinend dieses Archiv geleitet oder angelegt haben. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss2.png|miniatur|rechts|Erdgeschoss des Archives mit Fluchtafel-Fund]]&lt;br /&gt;
Bei der anschließenden Untersuchung entdecken die Helden weitere Archivräume und vor einer weiteren geschlossenen Tür finden sie Tafeln, welche aus dem Regal genommen und anscheinend studiert wurden. Elora findet auf ihnen den Text zu Henks Fluch, welcher „Der Hunger der zerrissenen Seele“ genannt wird. Den genauen Fluchtext will Henk nicht hören, stattdessen untersucht er die geschlossene Tür, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss3.png|miniatur|rechts|Erdgeschoss des Archives mit den Überresten elysischer Diener]]&lt;br /&gt;
Dahinter befindet sich ein Raum, in dem die Überreste elysischer Diener präsentiert werden. Die Asche eines Phönix ruht unter einer Glaskuppel und die Skelette eines Greifens und eines Einhorns sind wie unter Qualen verdreht aufgestellt worden. Außerdem befindet sich in dem Raum ein Abgang in tiefere Gewölbe, in denen die Nebbkore ausgebrütet werden sollen. Elora spürt die Anwesenheit von Reveron, wobei sie den genauen Ort nicht bestimmen kann. Die Helden beschließen, die Skelette abzubauen, was Kenji andächtig übernimmt, und Augustus zerstört mit seinem Schwert das Glas über der Phönixasche. Der Zauber, welcher in der Glaskuppel gespeichert ist, geht kurzfristig auf Augustus über und lähmt ihn mit Eiseskälte, bevor er sich verflüchtigt. Kenji nimmt die Asche des Phönix an sich.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Arena.png|miniatur|links|Kellerraum mit Nebbkor-Eiern und Jungtieren]]&lt;br /&gt;
Anschließend begeben sich die Helden nach unten und gelangen in einen langen Gang mit einer Linkskrümmung, von dem nicht zu öffnende Türen abgehen und welcher in einem großen, runden Raum endet, in dem die Nebbkor-Eier ausgebrütet werden. Ein Haufen Leichen hat dazu das Blut geliefert. Als Kenji Licht macht, erkennen die Helden, dass sie sich in einer Art Arena befinden, aus welcher drei Tore hinausführen. Außerdem existieren drei Emporen, die gute 4-5 Schritt erhöht liegen und zu denen es keine erkennbaren Zugänge gibt. In der Mitte der Halle steht eine gigantische Statue von [[Hazug-Ságok]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Reveron.png|miniatur|rechts|Meister Reveron mit dämonischem Wachhund und Arlena von Tressburg]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten mit den Piraten die Halle und werden sofort von jungen Nebbkoren angegriffen, denen sie sich aber gut erwehren können. Plötzlich schnellt ein Gitter an der Eingangstür herunter und sie sind gefangen. Auf der mittleren Empore erscheint Reveron mit seinem dämonischen Wachhund und in Begleitung von Arlena, Eloras Schwester. Reveon begrüßt seine Gäste und macht sich über sie lustig. Da entweicht der Dämon aus Elora und stürzt sich in einer schwarzen Rauchschwade auf Reveron und hüllt ihn komplett ein. Doch kurze zeit später verschwindet der Rauch und Reveron hält eine kleine Flasche in der Hand, in der er den Dämon gefangen hat. Dann verlässt er die Empore und macht Platz für die Hohepriester, welche nun auf den drei Emporen erscheinen und mit einem Zauber beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk versucht, mithilfe seines Enterhakens die mittlere Empore zu erklimmen, während die anderen sich der Jung-Nebbkore erwehren. Filgiz versucht, einen Hohepriester aus seiner Zauberkonzentration zu bringen, indem er ihn mit Steinen bewirft, doch der Profi lässt sich dadurch nicht irritieren. Zwar verletzt Henk noch einen der Priester mit seinem Dolch, doch den Helden gelingt es nicht, den Zauber der drei Xishari zu unterbrechen, und so bildet sich eine große, schwarze Wolke über ihren Köpfen, die sich langsam herabsenkt. Gleichzeitig öffnet sich die einzelne Tür und ausgewachsene Nebbkore kommen mit einigen von Graltiks Männern in die Kammer. Nur Kenji gelingt es mit Hilfe des Lichtes, sich etwas länger gegen die dunkle Wolke zu behaupten, doch schließlich sinken die Helden mit ihren Verbündeten zu Boden, verharren dort ohne Gegenwehr und werden fortgetragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-Mumie.png|miniatur|rechts|Relief in der Mumienhalle]]&lt;br /&gt;
Die Helden werden in die erste Etage des Archivs gebracht und durchqueren noch gemeinsam einen Raum, in dem sich uralte Mumien mit wahnsinnigen Augen befinden. Henk wird dort angekettet, Augustus in einen Nebenraum und Kenji eine Etage höher gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===20. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.35.''') Die Helden werden voneinander getrennt gefangen gehalten und wissen nicht, wie es den anderen ergeht. Auch der Verbleib und das Schicksal von Elora oder Sturmschnauze und den Piraten ist unbekannt. So kann nur jeder stark sein und hoffen, einen Ausweg zu finden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Mumienhalle.png|miniatur|links|Die Mumienhalle - in der großen Kammer ist Henk und in der kleinen Kammer Augustus gefangen.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Augustus‘ Erlebnisse&amp;quot; hide=&amp;quot;Augustus‘ Erlebnisse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus ist in einer Kammer auf einen Untersuchungstisch gefesselt. Mit ihm im Raum sind Schutuhx und ein weiterer Loigg'Il, welche an Säulen gekettet sind und seltsame Halsbänder tragen, welche die magischen Fähigkeiten unterdrücken. Der fremde Gedankenschinder ist ein Agent von Uozk, welcher untersuchen sollte, ob die Xishari wiedergeholt worden sind. Augustus erklärt ihm die Lage und erzählt von den drei Xishari-Hohepriestern. Der Agent will zurück zu Uozk und Verstärkung holen, um mit Zauberkraft gegen die Xishari vorzugehen.&lt;br /&gt;
Lord Reveron kommt zu Besuch und bietet Augustus an, seinen alten Platz als Principus Mortis wieder einzunehmen und gemeinsam mit Sabaoth und ihm über Barthavion zu herrschen. Doch Augustus lässt sich nicht verführen und will diesen Weg nie wieder gehen, worauf Reveron ihm viel Freude als Mumie wünscht und die Kammer verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora und Arlena kommen in die Kammer und bereiten einen Fluch vor, den sie auf Augustus sprechen wollen. Elora spricht die Formel und ritzt Zauberzeichen auf Augustus Schlüsselbein. Sie flüstert ihm zärtlich ins Ohr, dass er gleich schreien müsse, und Augustus gibt sein Bestes. Doch als sein gespielter Schrei Arlena nicht zu überzeugen scheint, sticht Elora ihn ins Bein, so dass er wirklich vor Schmerz aufschreit und so eine überzeugende Schau abliefert. Dann verlassen die beiden die Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlena kommt allein vorbei und bedankt sich für die Rettung ihres Lebens, als sie Augustus etwas seiner Lebenskraft absaugen konnte, nachdem sie von einem Diener der Loigg‘Il verletzt worden ist  (vgl. [[Kalender#26._Sideon|Episode 22.01]]). Sie beschwört Augustus, doch noch die Seite zu wechseln und dort zusammen mit Elora sein zu können, die wirklich etwas für ihn übrighabe. Doch sie habe jetzt gemerkt, wohin sie gehöre, und Augustus soll sein Leben nicht so einfach wegwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora kommt allein herein und schneidet Augustus Fesseln los. Er küsst sie und erfährt, dass oben Kenji geopfert werden soll, um Reveron den Aufstieg zu einem Halbdämon zu ermöglichen. Während Elora wieder zu den Kultisten zurückkehrt, befreit Augustus die Loigg’Il und vereinbart, dass der Agent mit Verstärkung zurückkehrt und sie die Xishari aufhalten. Dann überwältigen sie die Wachen in der Mumienhalle, indem Schutuhx eine kontrolliert und der Agent zwei Wachen übernimmt. Filgiz wird befreit und schneidet weitere Überlebende los. Augustus befreit Henk und stellt fest, dass Sturmschnauze vermutlich von diesem getötet und angefressen wurde. Von den Piraten hat nur Piet überlebt, welcher jedoch dem Wahnsinn verfallen scheint und schreiend aus dem Gebäude rennt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henks Erlebnisse&amp;quot; hide=&amp;quot;Henks Erlebnisse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Erlebnisse&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Erlebnisse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Ritualhalle.png|miniatur|rechts|Die Ritualhalle – mit der Glaskuppel und dem Ritualkreis, für den Kenji sein Blut geben soll.]]&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus Filgiz befreit hat, schleichen die beiden in die nächste Etage hoch und kommen zu einer Halle, in der alle Kultisten sich in einem Ritualkreis versammelt haben, in dessen Mitte Reveron steht, welcher eine Beschwörung spricht. Henk ist an eine Säule gekettet und muss dem Ritual zusehen. Direkt am Eingang befindet sich am Rand des Raumes eine Glaskuppel, unter welcher sich eine betende Gestalt aus gleißendem Licht befindet. Filgiz befreit Henk und bewaffnet ihn, während Augustus zunächst die Glaskuppel einschlägt, unter welcher er Kenjis Seele vermutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Kenji liefert am anderen Ende des Raumes das Blut für dieses dämonische Ritual und Elora schneidet ihm die Wunden, aus denen sein Blut in die Rinne am Boden fließt. Im Kreis steht Lord Reveron und um ihn herum sind die Teile von Zerrox angeordnet, welcher er habhaft werden konnte. Ihre Kraft scheint auf ihn überzugehen, denn Reverons Gestalt beginnt sich im Laufe des Rituals zu wandeln. Die Kultisten bemerken den Angriff und gehen zum Gegenschlag über. Elora befreit Kenji und greift ihre Schwester Arlena an, um sie zu überwältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus endlich die Glaskuppel zerschlagen hat, entsteigt ihr ein Sevas und strahlt sein göttliches Licht in den Raum. Es wird immer stärker und die Kultisten fliehen aus dem Raum. Auch Schutuhx, welcher mit „seinem“ Wächter nach oben gekommen ist, dreht sofort wieder um und flieht vor dem Licht zurück auf die untere Etage. Nur Lord Reveron ist in seiner Rezitation unbeeindruckt und setzt das Ritual fort. Zerrox Teile verschmelzen nach und nach mit ihm und er wird in veränderter Gestalt immer größer und mächtiger. Durch seine Mutation nimmt er immer mehr das Aussehen eines verkleinerten Zerrox an, als sich ein drittes Bein aus seinem Bauch entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit des Sevas strahlt eine Zuversicht und Hoffnung aus, dass sich alle gestärkt fühlen. Augustus greift den mutierenden Reveron im Zentrum des Ritualkreises an und Filgiz kämpft gemeinsam mit Henk gegen Reveron Höllenhund, während Kenji sich ihnen nähert und eine Weihe vorbereitet. Nachdem Reverons Beine zerschlagen sind, weiht Kenji den Boden um ihn herum. Der Sevas verstärkt den Zauber noch und Lord Reveron implodiert, verschwindet und hinterlässt nur seine Kleidung. Nach Reverons Tod bricht Henk zusammen und spuckt schwarzes Blut aus, während er sich langsam zurückverwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kult ist geflohen und mit ihnen auch Arlena. Kenji hat beobachtet, wie diese Elora hinter sich hergezogen hat, und Augustus macht sich sofort auf die Suche. Er öffnet die Türen und findet schließlich eine Kammer mit einem aktiven Knochenkreis. Genau in diesem Moment zerrt Arlena Elora durch das Portal und Augustus verfehlt knapp Eloras Hand, um sie zu halten. Kurz bevor Augustus hinterherspringen kann, deaktiviert sich der Knochenkreis. Dafür findet er die Drachenträne und Eloras Tasche und kehrt zu seinen Freunden zurück. Er versorgt Kenjis Wunden und legt sich nieder, als Henk und Kenji das Bewusstsein schwindet und sie in Schlaf fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.36.''') Nachdem die Helden etwas geruht haben, durchsuchen Henk und Augustus noch einmal gründlich alle Räume. Auf der oberen Etage finden sie die Vorräte der Kultisten und laben sich an ihnen. Henk muss sich zunächst mehrfach übergeben und es ist ihm unmöglich, etwas Trockenfleisch zu essen. Nur die frischen Äpfel und Möhren munden ihm. Augustus wäscht das schwarze Pulver aus Kenjis Wunden und verbindet sie erneut, bevor er mit Henk in die untere Etage geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz hat unten schon etwas Ordnung geschaffen und alle Leichen auf einen Haufen geworfen. Doch Henk holte Sturmschnauzes Körper wieder von diesem herunter, wäscht und kleidet ihn an und legt ihn separat auf eine breite Ablage. Dann gibt Henk Sturmschnauze ihr Entermesser in die Hände und spricht mit dem Leichnam, um sich ihr zu erklären. Augustus schickt weitere Überlebende nach oben, wo sie den Proviant der Kultisten gefunden haben. Sie sollen sich erstmal stärken und dann können sie mit den Helden sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus und Henk wieder nach oben zurückkehren, untersuchen sie die Mumie der Fee und des Theleten, die in dem Raum verwahrt sind. Deren Augen sind lebendig und zeugen davon, dass ihre Seelen noch immer in dem mumifizierten Körper gefangen sind. In den Sockeln der Mumien sind grünlich schimmernde Orichalkumsiegel eingelassen, welche mit Fingerspitzengefühl entfernt werden können. Henk nimmt den Sockel der Fee und Augustus den des Theleten. Als die Siegelherausgebrochen sind, erheben sich die Seelen der Mumien. Dankbar fliegt die Feenseele zu den Helden und segnet sie mit einem Kuss, so dass ihre Regeneration gesteigert ist, bevor sie sich auflöst. Die Seele des Theleten fliegt in Form einer Lichtkugel auf Augustus zu und dringt in die Drachenträne ein, welcher er bei sich trägt. Augustus nimmt sie heraus und bemerkt ein Pulsieren. Als Henk und Kenji sie ebenfalls berühren, erleben alle drei eine [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an Epikoras .2820. Aletheon 351 JF.29|Vision von Uselias]] und dem Theleten, welcher Epikoras genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erfahren, dass Epikoras zu Uselias geschickt wurde, um ihn zur Rückkehr nach Celestia zu bewegen, wo über ihn ein urteil gesprochen werden soll. Doch Uselias lässt sich nicht von dem Schwur abbringen, welchen er der Mondgöttin gab (vgl. [[Drachenträne#Uselias.E2.80.98 Erinnerungs-Vision auf Lyo .2829. Spealis 351 JF.29|Vision auf Lyo]]), und will [[Sereg]] weiterhin vor sich selbst schützen, obwohl er sich zu einem Gott der Trauer erhoben hat. Uselias übernimmt die Verantwortung für seine Tat und sieht es als Buße an, die Welt der Sterblichen vor dem Untergang zu bewahren, den Sereg ihnen durch seine Flut der Trauer bringen will. Als Epikoras bemerkt, dass sich Seregs Macht mit der von Abyssos Brut messen kann, lässt er Uselias nicht allein in den Kampf ziehen. Doch Epikoras wird von einem Mumifizierungszauber der [[Xishari]] getroffen und wird in die Tiefen von [[L'yreh]] getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vision machen sich Henk und Augustus daran, die Elben-Mumie der unteren Etage zu erlösen und bemerken bei ihnen ebenfalls grüne Intarsien, welche den Zauber aufrechterhalten. Nachdem sie die Geister befreit haben, bemerken sie den Geist des Elben, welcher auch die anderen befreiten Geister in Empfang genommen hat und sie hinausführt. Dann gehen Henk und Augustus  wieder hinauf, essen noch etwas und sprechen mit den Befreiten, welche als Opfer auserkoren waren. Sie lernen ''Uvis'', einen Holzfäller aus [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Virna]], welcher mit Sabaoth Immortalis nach L’yreh kam, ''Korin'', einen Eisenhändler aus [[Ankarz#Kolonien|Wint]], der von Reveron entführt und hergeschleppt wurde, und ''Faruin'', einen Fischer aus [[Veltima]], welcher von den Loigg’Il gefangen und an die Kultisten übergeben wurde, kennen. Außerdem ist da noch ''Riras'', einer von Graltiks Männern aus [[Kratara]], der von den Kultisten gefangen genommen wurde, nachdem er sich darüber beschwerte, dass sein Freund unter der umgestürzten Tür liegen gelassen wurde. Er war erfreut zu hören, dass die Helden diesen Freund befreit haben und er überlebt hat. Sie erfahren, dass Sabaoth Immortalis nach einer alten Rüstung sucht, welche wohlmöglich [[Sereg]] gehörte, und etwas wiedererwecken will, einen uralten Schrecken, welche er als Waffe gegen die Helden einsetzen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus muss an Elora denken, wie sie jetzt allein ohne ihre Kräfte den Kultisten ausgeliefert ist. Da kommt ihm die Idee, Eloras Dämon, welchen Reveron in einer Flasche gefangen hat, freizusetzen, damit Elora wieder ihre Kräfte einsetzen kann, um sich gegen die Kultisten zu wehren. Augustus ist sich aber unsicher und fragt Henk und Kenji um ihre Einschätzung. Die beiden raten ihm, den Dämon nicht freizulassen, denn erstens würde er sich vermutlich zuerst auf Augustus stürzen und ihn angreifen, und zweitens wäre Elora dann eine Gefahr für die Kultisten und sie müssten sie angreifen, während sie jetzt ohne Macht von ihnen in Ruhe gelassen werden kann. Augustus sieht ein, dass es ein Fehler sein könnte, und lässt sich überzeugen, von seinem Plan abzulassen. Das Fläschchen mit dem Dämon nimmt Henk an sich und Augustus verpackt in einer Phiole aus Eloras Handtasche die Überreste von Reveron, dessen Beschwörer-Schwert er in Reverons eigenen Umhang einwickelt, verschnürt und mitnimmt. Dann begeben sich die Helden erneut etwas zur Ruhe und schlafen etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Kenji und Augustus, was mit Sturmschnauze passiert ist. Denn als die Helden getrennt voneinander eingesperrt waren, hat Reveron dem hungrigen Henk die gefesselte Sturmschnauze vorgesetzt und amüsiert mit angesehen, wie Henk sich nicht dagegen wehren konnte, ihren Bauch aufzuschlitzen und von ihrem Fleisch zu essen, bis sie tot war. Henk erzählt auch, dass er von Sturmschnauze geträumt habe und wie sie ihm im Traum lächelnd die Hand gereicht hat, was Augustus zu Tränen rührt. Als Henk sich abseits der anderen einen Apfel holt, erzählt Augustus ihm, dass in seinen Träumen stets die Opfer seiner Taten als Principus Mortis wie anklagende Schemen im Hintergrund stehen, und er Henk um den versöhnlichen Traum beneidet. Henk holt dann den Leichnam von Sturmschnauze noch oben und legt ihn in einer verschließbaren Kammer ab. Er bittet Augustus und Henk zu einem kurzen Gedenken und hält eine Abschiedsrede, bevor er die Türen schließt und die Piratin in ihrem neuen Grab zurücklässt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Filgiz informiert die Helden, dass sich vor der Eingangstür Männer versammeln und ans Tor klopfen, um eingelassen zu werden. Sie wollen zu Reveron, da es anscheinend gerade einen Angriff auf die Nebbkorzucht und die Xishari-Hohepriester im Keller stattfindet. Augustus ist sofort klar, dass die [[Loigg'Il]] zurückgekehrt sind und sich jetzt um die [[Xishari]] und [[Nebbkor]] kümmern. Um Graltiks Männer vor einer möglichen Versklavung durch die Gedankenschinder zu bewahren, beschließen die Helden, das Tor langsam einen Spalt zu öffnen. Sie ziehen die elf Männer durch den Spalt und entwaffnen sie gleichzeitig, denn das ist die Bedingung, eingelassen zu werden, auf die sie sich nur mit Widerwillen eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anführer von Graltiks Männern nennt sich Lorad und er verhandelt mit Augustus um das Schicksal seiner Männer. Riras teilt seine Erfahrungen mit den Kultisten mit Lorad und berät sich mit ihm. Danach lässt sich Lorad darauf ein, nicht mehr gegen die Helden und ihre Männer zu kämpfen und stattdessen zu versuchen, seine Kameraden, die versuchen werden, die Helden aufzuhalten, darüber zu informieren, dass Sabaoth nicht vorhat, sie wieder mit nach Barthavion zu nehmen, sondern dass er sie hier dem Tod überlassen wird als Opfer an seine Dämonen-Götter. Augustus verspricht Lorad dafür, ihn und seine Männer vor den Loigg'Il zu beschützen. Dann lässt er das Tor öffnen, vor dem sich bereits die Loigg'Il befinden, und spricht mit ihrem Anführer, dem Gesandten von Uozk. Während die Loigg'Il mit Haiwächtern das Archiv durchsuchen, erfährt Augustus, dass die Xishari tot sind, und informiert den Gesandten auf Nachfrage darüber, dass sich noch ein ausgewachsener Nebbkor in den Minen der Schmiede befindet. Augustus erfährt seinerseits, dass die Helden sich zu dem Tor mit einem Drachen begeben sollen und dort mit einem Loigg'Il namens Assußtak in Kontakt treten soll. Als Wegbeschreibung erwähnt er, dass sie sich nach rechts an der Mauer halten sollen. Der Gesandte holt daraufhin eine kleine Kugel hervor, spricht etwas über sie und übergibt sie Augustus. Vor dem Tor soll er die Kugel aktivieren und dann dem Loigg'Il aushändigen, welcher sie dann zeigen werde. Danach informiert Augustus die Loigg'Il, dass die Helden nun mit ihren Männern zu dem Drachentor begeben werden, um Sabaoth Immortalis und Octavia zu suchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-Drache.png|miniatur|rechts|Das Tor mit dem Abbild eines Drachen]]&lt;br /&gt;
Die Helden brechen mit den Männern auf, um das Drachentor zu suchen. Dazu folgen sie dem Weg rechts des Archivs, müssen dann einige Planken überqueren und an einer riesigen Stufenpyramide entlang gelangen sie schließlich an ein großes Tor, über dem ein Drache eingraviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===21. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.37.''') Die Helden stehen vor dem Drachentor und planen ihr weiteres Vorgehen. Augustus denkt, dass mit dem wiedererweckten Schrecken, den Sabaoth auf sie hetzen will, eventuell die Wächterin der Stadt ''Zygisskha'' oder ein Drache gemeint sei, welcher hinter diesem Tor auf sie warten könnte. Genaueres erhoffen die Helden von dem [[Loigg'Il]] zu erfahren, welcher hinter dem Tor im Lager arbeitet. Die Helden schicken Filgiz mit Uvis, Korin und Faruin zum Lager, damit er die Freigeister holen kann. Die Helden sprechen auch mit Lorad, welcher vorschlägt, einige Außenposten aufzusuchen und die Männer dort davon zu überzeugen, dass sie den Kampf einstellen müssen, wenn sie wieder lebendig hier herauskommen wollen. Auf diese Weise wird die Anzahl von Graltiks Männern, welche sich den Helden in den Weg stellen können, erheblich gemindert. Mit Schutuhx vereinbaren sie, dass bei einem möglichen Kampf sein primäres Ziel immer ein Kultisten ist, den er ausschalten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann aktivieren die Helden die Kugel, welche der Gesandte ihnen gegeben hat, und ein unangenehm hoher, schriller Ton schmerzt in ihren Köpfen. Sie deaktivieren die Kugel zwischenzeitlich, um auf eine Reaktion zu warten, doch als nichts geschieht, aktivieren die Helden sie wieder und warten ab. Als sich nach einiger Zeit noch nichts regt, untersuchen sie das Tor genauer und stellen fest, dass der Öffnungsmechanismus an dieser Seite zerstört wurde, da die mauer eingestürzt ist. Henk schätzt, dass er den Einsturz emporklettern könnte, um auf die andere Seite zu gelangen. Er hofft, das Tor vielleicht von dort öffnen zu können oder den Loigg'Il zu finden, damit er die Helden einlässt. Henk nimmt die Kugel mit und erklimmt die hohe Mauer. Dann verschwindet er für eine längere Zeit aus der Sicht von Augustus und Kenji, welche vor dem Tor auf dessen Öffnung warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es so weit ist und sich die Flügel des Tores öffnen, schleicht Henk schnell zu ihnen hinaus und mahnt sie zur Stille. Sie gehen etwas abseits und Henk informiert sie, dass drinnen die Pumpstation der Loigg'Il angegriffen und zerstört ist. Die verkohlten Leichen und der viele Ruß überall lassen den Angriff eines Drachen wahrscheinlich erscheinen und Henk übergibt Schutuhx eine rote Steintafel, die er in der zerstörten Pumpstation gefunden hat und welche vermutlich die Aufzeichnungen des Aufsehers enthält. Henk informiert seine Freunde auch darüber, dass das Wasser überall gestiegen ist und nur noch wenig Wege geblieben sind. Schutuhx informiert die Helden darüber, dass die rote Steintafel sagt, dass in diesem Bezirk einst Theleten in Drachen verwandelt wurden. Außerdem hat er erfahren, dass es Probleme mit der Kontrolle des Dunkelfeuers gegeben hat und die Behandlung der Gefangenen, bei der es sich nur um Octavia handeln kann, in der Schattengrube von einem „Geistlenker“ der Loigg'Il durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig machen sich die Helden auf den Weg und suchen die Pumpstation auf. Sie sehen die verkohlten Leichen des Loigg’Il und seiner Sklaven und entdecken eine Rußspur, welcher sie vorsichtig folgen. Die Spur führt die Helden zu einem großen Gebäude, bei welchem es sich um die Schattengrube handeln muss, und finden die Trümmer des Tores vorne vor verteilt. Henk stellt fest, dass es eigentlich zwei Spuren sind: eine, die aus dem Gebäude hinausführt und dafür das Tor von innen aufgesprengt hat, und eine weitere Spur, welche wieder hineinführt. Augustus vermutet, dass es sich um einen Drachen handeln könnte und bereitet sich mental schon auf einen harten Kampf vor. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-oben.png|miniatur||links|Die Schattengrube – obere Etage, mit Rußspuren und Leichen]] [[Datei:RC-Relief-Schattengrube.png|miniatur||rechts|Das Relief über dem Abgang in die untere Etage mit einer Darstellung der Umwandlung eines Theleten in einen Drachen]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Gebäude und finden im Inneren weitere verkohlte Leichen. Die Spuren führen zu einer weiteren Tür, welche wie das Eingangstor von Innen gesprengt wurde, so dass die Trümmer im Raum liegen. Über dieser Tür ist ein Relief angebracht, welches darstellt, was in der Schattengrube mit gefangenen Theleten geschehen ist. Sie wurden in einem Gestell angekettet in das Dunkelfeuer hinabgesenkt, welches sie in einen Drachen umwandelte. Die Helden machen sich große Sorgen, was mit ihrer Gefährtin Octavia in der Schattengrube gemacht wurde. Sie beeilen sich, der Spur in die Tiefe hinter der Tür zu folgen und gelangen so in auf die untere Etage der Schattengrube.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-unten(1).png|miniatur||links|Die Schattengrube – untere Etage, mit Rußspuren und Leichen]]&lt;br /&gt;
Sie erkunden vorsichtig die Etage und folgen dabei der breiten Spur, ohne die feinen Spuren in die Seitengänge zu verfolgen. Der Gang weitet sich und sie stellen fest, dass auf der linken und der rechten Seite Orichalkumgitter eine große Zelle verschließen und je ein Öffnungsmechanismus neben den Türen angebracht ist. Die Zellen sind leer und haben vermutlich einst Theleten verwahrt. Auf der anderen Seite der großen Kammer befinden sich links und rechts ebenfalls zwei Zellen, von denen nur eine geschlossen ist. In der geöffneten Zelle finden die Helden drei verkohlte Leichen von Fischsklaven. In der Mitte befindet sich ein weiteres geschlossenes Orichalkumgitter, hinter dem sich ein Loigg'Il befindet. Der Öffnungsmechanismus dieses Gitters befindet sich allerdings auf der Seite des Gedankenschinders und von der Vorderseite wurde versucht, das Tor einzureißen, so dass Felsbrocken auf beiden Seiten herumliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als der Loigg'Il versucht, Kenji zu übernehmen, bemerken ihn die Helden und übergeben ihm die Kugel, welche sie von dem Gesandten bekommen haben. Nachdem der Loigg'Il der Kugel die Informationen entnommen hat, erfahren sie, dass sich eine Höllenbestie aus der Schattengrube befreit hat und jetzt ihr Unwesen treibt. Sie hat die Loigg'Il und ihre Diener getötet und es ist auch schon versucht worden, die Bestie zu fangen, denn eine Vernichtung ist mit den vorhandenen Mittlen unmöglich. Drei Diener haben die Höllenbestie in die geöffnete Zelle gelockt, doch sie wurden zu schnell getötet, als dass es ihnen gelungen wäre, das Tor zu verschließen und die Bestie einzusperren. Die Helden beschließen, den Plan zu wiederholen, und überlegen, wer am besten geeignet sein könnte, um die Bestie zu locken. Obwohl auch Augustus ein schneller Läufer ist, entscheiden sie sich doch für Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Kenji und Augustus hinter einigen Trümmerstücken verbergen, um schnell zu Öffnungsmechanismus zu gelangen, sobald Henk die Bestie in die Zelle gelockt und diese wieder verlassen hat. Henk macht sich auf den Weg und sucht die Höllenbestie, die sich irgendwo in den Gängen aufhalten soll. Die beiden Wartenden hören zunächst nichts, doch dann hören sie Henk vor Schmerz aufschreien und kurz danach auch Schritte, die sich nähern. Sie kauern sich noch kleiner hinter die Trümmer, als Henk die Bestie an ihnen vorbei in die Zelle locken will. Doch etwas weckt das Misstrauen des Infernals und es wendet sich zu den Trümmern um. Doch Henk gelingt es durch geschriene Beleidigungen, die Aufmerksamkeit der Höllenbestie wieder auf sich zu lenken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Infernal.png|miniatur|rechts|Eine Höllenbestie]]&lt;br /&gt;
Kaum ist Henk mit der Bestie an den versteckten Augustus und Kenji vorüber, stürmen diese aus ihrem Versteck. Kenji positioniert sich in der Mitte des Durchgangs, so dass er außerhalb der Zelle steht, sobald das Gitter hinunterfällt. Augustus rennt schnellstmöglich zum Öffnungshebel und bringt ihn in Position, sodass er sich sofort mit seinem ganzen Gewicht dranhängen kann. Henk ist immer nur knapp vor der Höllenbestie und auf seinem Rücken zeigen sich schon Brandspuren. Doch es gelingt ihm sehr knapp, die Bestie auszutricksen und rennt auf den Ausgang der Zelle zu. Kenji blendet das Infernal mit göttlichem Licht, so dass es verlangsamt. Doch es wird nicht aufgehalten und bewegt sich jetzt auf Kenji zu. Sobald Henk aus der Zelle kommt, hängt sich Augustus an den Hebel, doch dieser bewegt sich nicht. Er ruft Henk zur Hilfe und sie versuchen gemeinsam, den große Hebel nach unten zu ziehen. Die Höllenbestie nähert sich gefährlich Kenji, der verzweifelt versucht, seinen Lichtzauber aufrecht zu halten. In der Sekunde, wo Kenjis Zauber versagt, schnellt das Gitter herunter und sperrt das tobende Infernal in der Zelle ein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-unten(2).png|miniatur|links|Die Schattenfeuergrube, über welcher Octavia in einem Käfig gefoltert wurde]]&lt;br /&gt;
Nachdem Henks Verbrennung von Augustus inspiziert und behandelt wurde, gehen die Helden zum mittleren Gitter und sprechen mit dem Loigg'Il. Dieser öffnet das Tor und lässt die Helden in die Schattenfeuergrube eintreten. Der hintere Teil der riesigen Kammer ist ein Abgrund mit Schattenfeuer und ein großer Kran lässt einen Käfig über dem Schattenfeuer hängen, ganz wie auf dem Relief über dem Eingang. In diesem Käfig ist Octavia angekettet. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Schattengrube-Gestell.png|miniatur|rechts|Die gefangene Octavia im Käfig mit feurigen Händen]]&lt;br /&gt;
Auch hier in der Kammer liegen verkohlte Leichen und die Helden erfahren, dass der tote Loigg'Il der „Geistlenker“ war, welcher Octavias Geist manipulierte. Nur eine Rußspur führt aus der Kammer heraus und die Helden haben den Ursprung des Infernals entdeckt. Die Helden betätigen den Kran und schwenken den Käfig mit Octavia auf festen Untergrund und setzen ihn dort ab. Sie ist bewusstlos und ihre Hände brennen mit Schattenfeuer. Der Loigg'Il weist die Helden darauf hin, dass ihre Freundin wahrscheinlich ähnlich dem Infernal reagieren würde, falls es ihnen überhaupt gelänge, sie zu wecken. Nach dem Tod des Geistlenkers sieht er keine Möglichkeit, mit Octavia zu kommunizieren, und er ist sich auch unsicher, inwiefern Octavia überhaupt noch sie selbst sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.38.''') Die Helden untersuchen Octavia zunächst und erkennen, dass sie auf einem Gestell festgeschnallt ist und ihre Hände mit Ketten mit dem Käfig verbunden sind. Diese Fesseln könnte Henk problemlos knacken, wenn Octavias Hände mit Schattenfeuer brennen und überdies noch heiße Funken versprühen würden, wodurch Henk das Schloss nicht erreichen kann. Vier Bügel aus grünem, Schatten-Erz halten Octavia aufrecht auf dem Gestell. Diese wären sehr einfach zu entfernen, doch dann würde sie nur noch von den Fesseln an den Armen gehalten werden. Die Helden entschließen sich, die Fesseln noch nicht öffnen, und Henk bittet Augustus, die Drachenträne herauszuholen. Henk hat die Hoffnung, dass diese ihnen bei der Kommunikation mit Octavia helfen könnte, doch sie reagiert nur sehr schwach auf Octavias Anwesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Kopf trägt Octavia noch einen roten Stirnreif, welcher mit einem Kontrollpult in der Nähe verbunden sein dürfte und vermutlich der Geisteskontrolle gedient hat. Augustus hinterfragt dies bei Schutuhx und erfährt darüber hinaus, dass der Reif noch aktiviert sei und noch ein Programm laufe. Augustus bittet ihn, dies abzuschalten, und anschließend entfernt Kenji den Stirnreif. Daraufhin beginnt die Drachenträne zu pulsieren und Henk fordert die Helden auf, sie zu berühren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum liegen je ein Finger von Henk, Kenji und Augustus auf der Drachenträne, sehen alle ein weißes Licht und werden in eine Vision von Uselias hineingezogen. Sie sehen kurz den Theleten vor sich und sehen dann Octavias Erinnerungen, wie Henk und Kenji sie bereits in kurzen Sequenzen geträumt hatten (vgl. [[Träume_in_L'yreh#Geordnete_Tr.C3.A4ume|Träume in L'yreh]]). [[Datei: Feuerkammer.png|miniatur|rechts|Die Feuerkammer in der Roten Festung auf der Götterinsel, in deren Mitte der Flammenavatar steht]]  Schließlich befinden sich die Helden in der Feuerkammer, welche den Abschluss vom Pfad der Wurzelkräfte auf der Götterinsel bildet. In dieser Kammer hatten Henk und Kenji Octavia und Ignus entdeckt, wie sie auf der mittleren Insel in Feuerform miteinander verschmolzen sind, und es ist auch diese Kammer gewesen, von der der [[Träume in L'yreh#Abschluss-Traum|abschließende Traum]] der beiden gehandelt hat. Genau auf dieser Position befindet sich nun eine große Flammengestalt. Sie schreit die Helden an, dass sie verschwinden sollen, und als diese die Gestalt mit Octavia ansprechen, erklärt diese ihnen, dass Octavia nicht mehr existiere und tot sei. Daraufhin schleudert sie Schattenfeuerbälle auf die Helden und als einer davon Augustus trifft, wird dessen Gestalt kurz durchsichtig, als ob er verschwinden würde. Henk ruft Uselias zur Hilfe und plötzlich öffnet sich in der Nähe der Helden ein kleines Lichtportal, welches auf eine Wiese zu führen scheint. Die Helden zögern nicht lange und springen hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt die Helden in Octavias Erinnerung nach Perlheim und sie erleben ihren Traum von dem Unfall auf der Geburtstagsfeier, wo sie ein Mädchen leicht verletzte, weil diese sie mit der Abwesenheit ihres Bruders Augustus aufgezogen hatte. Doch in Octavias aktueller Erinnerung stellt sich die Szene so dar, dass Octavia aus Arroganz, Hochmut und Bösartigkeit das Mädchen verspottet und schließlich durch das Platzen ihres Kopfes getötet hat. Anschließend genießt sie eine süße Nachspeise, und die Helden können durch das [[Träume in L'yreh#Ereignis 2: Unfall auf Geburtstagsfeier|Berichtigen der wahren Erinnerung]] schließlich Octavias Aufmerksamkeit gewinnen. Augustus hat allerdings das Gefühl, dass seine Stimme wesentlich leiser zu Octavia durchdringt als die der beiden anderen, was an dem Schattenfeuertreffer liegen könnte. Octavias kann ihr durch die falsche Erinnerung verändertes Selbstbild korrigieren und als dies geschehen ist, finden sich die Helden plötzlich in der Flammenkammer wieder und der Flammenavatar schießt wieder mit Schattenfeuer auf sie. Augustus vermeint in dessen Flammen die Gestalt von Ignus zu erkennen und Henk ruft erneut Uselias zur Hilfe. Ein weiteres Lichtportal erscheint und die Helden müssen den Schattenfeuerbällen ausweichen, um hindurchzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal erkennen sie nach einiger Überlegung den Blutwald und erleben eine veränderte Erinnerung, in welcher Octavia Adarian absichtlich in das Tal mit den Dämonen führt, damit dieser beeinflusst wird und sie als Feindin ansieht und angreift. Sie selbst ist immun gegen die Beeinflussung und tötet Adarian brutal und schmerzhaft, als dieser sich gegen sie wendet. Auch hier können die Helden durch das richtige Erzählen des [[Träume in L'yreh#Ereignis 5: Unfall im Blutwald|alten Ereignisses]] Octavias Erinnerung korrigieren und den manipulativen Einfluss auf ihr Wesen bannen. Sofort danach finden sich die Helden in der Flammenkammer wieder und, als auf Zuruf Uselias Portal wieder erscheint, müssen sie einen weiteren Weg zurücklegen, auf dem sie den Schattenfeuerbällen der Flammengestalt, welche ihnen immer wieder zuruft, dass Octavia tot sei, ausweichen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt wieder nach Perlheim und die Helden ahnen, dass es sich um den Unfall im Stall handelt. Sie erleben Octavia, die trotzig und frech zu ihrer Mutter ist und dann im Stall entdeckt, dass sich das Stroh beim Zerreißen entzündet. Sie sorgt dann dafür, dass die ganze Scheune schnell in Brand gerät und stürzt den Diener Deron absichtlich in die Flammen, als dieser sie retten will. Octavia setzt jeden Fluchtweg in Brand und sieht lachend zu, wie Deron unter Schmerzensschreien verbrennt. Nachdem die Helden sie daran erinnert haben, wie alles [[Träume in L'yreh#Ereignis 1: Unfall im Stall|in Wirklichkeit]] abgelaufen ist, kann Octavia wieder ein Stück mehr die Veränderung ihres Wesens abschütteln und etwas weiter zu sich zurückfinden. Die Helden sind dann wieder in der Flammenkammer, in der sich ein weiteres Portal öffnet. Weiteren Schattenfeuerbällen ausweichend springen sie hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem nördlichen Wald wieder und erkennen das [[Träume in L'yreh#Ereignis 6: Unfall im_Norden|Ereignis im Norden]], bei dem Octavias schlechtes Gewissen die Schlafdecke von Henk entzündet hat, ohne diesem zu schaden. Doch in Octavias Wahrnehmung setzt sie die Decke absichtlich in Brand und heizt das Feuer noch weiter an, so dass Henk elendiglich schreiend verbrennt.  Auch dieses Mal gelingt es den Helden, Octavias Erinnerung wiederherzustellen und die Wesensveränderung rückgängig zu machen. Daraufhin finden sie sich in der Flammenkammer wieder und bemerken, dass die Flammengestalt mehr nach Octavia als nach Ignus aussieht. Uselias öffnet ein weiteres Lichtportal und die Helden springen den Schattenfeuerbällen ausweichend hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt erneut nach Perlheim, dieses Mal jedoch zum Strand, an dem Augustus damals seine kleine Schwester wiedergefunden hat, als er vom Militärdienst zum ersten Mal nach Hause zurückkehrte und Octavia ihm versehentlich den [[Träume in L'yreh#Ereignis 3: Unfall mit Augustus|Umhang entzündete]]. Doch Octavia sieht sich selbst, wie sie in blinder Wut und Raserei auf ihren Bruder losgeht und diesen zu Asche verbrennt. Dabei sieht sie genüsslich zu und erfreut sich an dem Anblick. Als die Helden ihr die wahren Ereignisse über die Tat und ihren Charakter ins Gedächtnis rufen können, gewinnen sie Octavias Aufmerksamkeit und finden sich dann in der Flammenkammer wieder. Wie die anderen Male weichen sie Octavias Schattenfeuerbällen aus und erreichen das nächste Lichtportal von Uselias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sehen sich einen einzelnen Bauernhaus gegenüber, in dessen Inneren sie beobachten, wie Octavia ihre Mutter in Brand setzt, weil sie über ihr einfaches Quartier unzufrieden ist. Danach lässt sie ihre Wut an den unschuldigen Besitzern des Hauses aus und brennt es schließlich komplett nieder, wobei sie ohne Skrupel beobachtet, wie die Personen kläglich verbrennen. Die Helden müssen Octavia daran an den [[Träume in L'yreh#Ereignis 4: Unfall beim Angriff der Attent.C3.A4ter|wahren Ablauf der Ereignisse]] erinnern, dass sie nur knapp den Attentätern, die ihren Vater ermordet und dann auch ihre Mutter enthauptet hatten, entkommen konnte. Als sich Octavia wieder an die Wahrheit erinnert, springen die Helden wieder zur Flammenkammer, in der sie erneut von Octavia mit Schattenfeuerbällen beschossen werden. Dieses Mal wird Kenji erwischt und seine Gestalt verschwindet kurzzeitig. Doch schließlich erreichen alle Helden das Lichtportal und springen hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portal führt die Helden dieses Mal in die Wasserkammer vom [[Pfad der Wurzelkräfte]], in der Octavia [[Träume in L'yreh#Ereignis 7: Mordversuch an Kenji|Kenji angegriffen]] hat, um ihn zu töten. Doch dieses Mal handelte sie vorsätzlich berechnend, um sich selbst zu bereichern, denn sie belauschte Ignus, wie er Kenji erklärte, dass dieser Octavias Anker sei, der ihre Kräfte beschränkt, und seinetwegen werde Octavia nie ihr volles Potential entfalten können. Um sich von Kenji zu befreien, griff Octavia ihn mit voller Wucht an, ohne dass Ignus etwa angetan wurde. Danach zieht sie sich mit Ignus in die Feuerkammer zurück. Doch die Helden folgen ihr und können Octavia dort an den wahren Ablauf erinnern, dass sie nämlich im Affekt gehandelt hat, weil sie Ignus von Kenji ermordet glaubte. Als sich Octavia wieder an die Wahrheit erinnert, geht die Szenerie in ein weißes Licht über und die Helden finden sich in ihren physischen Körpern wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kommt leicht zu Bewusstsein und wird von ihren Freunden aus dem Gestell befreit. Sie ist noch schwach und im Halbschlaf, so dass der erleichterte Augustus sie auf seinen Armen aus dem Gebäude trägt. Die Helden begeben sich endlich wieder vereint zum Tor in dieses Viertel und schlagen dort ein Lager auf. Sie überfluten Octavia mit ihren Erlebnissen, wobei sie fast ausnahmslos die schönen Seiten wie das Zusammentreffen mit den Freigeistern oder Roanas Befreiung erwähnen und ihre Strapazen verschweigen. Octavia macht ein warmes Feuer und alle legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===22. Aletheon===&lt;br /&gt;
Als Henk, Kenji und Augustus erwachen, schläft Octavia noch, und die drei sprechen mit dem Loigg’Il an der Pumpstation. Sie erfahren, dass sie Sabaoth im Thronsaal des Hazug-Ságok aufhält, wo er Ausgrabungen begonnen habe. Doch der Kontakt hinein ist abgebrochen und das Tor ließe sich nur durch ein kompliziertes Ritual öffnen, welches auf diesem selbst abgebildet sei. Am zum Tor zu gelangen, sollen sich die Helden hinter dem Ausgangstor dieses Bereichs stets rechts halten und bei einer Geisterfalle würden sie die Rampe entdecken, die hinauf zum Tor führt. Nach dem Gespräch kehren die drei zu Octavia zurück und berichten ihr davon. Gemeinsam beschließen sie, sich zunächst mit Essen zu stärken, bevor sie aufbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.39''') Während des Essens erzählen Henk und Kenji Octavia von den Träumen, welche Uselias ihnen übermittelt hatte. Ohne die Kenntnis von Octavias wahren Erinnerungen wäre es den Helden nicht möglich gewesen, die veränderten Bilder herauszufinden und zu korrigieren, damit Octavia wieder ihre alte Persönlichkeit zurückerhalten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen bemerken die Helden, dass etwas über die Mauer klettert. Sie entdecken Filgiz, der nachsehen will, ob alles in Ordnung ist. Die Helden begrüßen ihn freundlich und stellen ihn Octavia vor, welche Umgewandelte bisher nur als Gegner kennt. Nachdem sie Filgiz kritisch beäugt hat, ist Octavia bereit, auch die weiteren Freigeister kennenzulernen. Also öffnen sie das große Tor und begrüßen die Freigeister, die ihnen ihre Unterstützung angeboten haben. Zur Überraschung von Augustus, Henk und Kenji ist der Pirat Piet unter ihnen, den sie schon totgeglaubt hatten. Glücklicherweise ist auf bei seiner panischen Flucht auf die anderen gestoßen und so gerettet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besprechen dann mit Filgiz das weitere Vorgehen und sie beschließen, dass die Freigeister mit Filgiz hier im Bezirk der Drachen auf die Rückkehr der Helden warten sollen, damit diese als kleine Einheit die Gegend erkunden und herausfinden können, wie das Tor geöffnet werden kann. Sobald das geklärt ist, wollen die Helden zurückkehren, um gemeinsam mit der Unterstützung in den Thronsaal des Hazug-Ságok vorzudringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen den Bezirk der Drachen und Filgiz schließt hinter ihnen das Tor, um von möglichen Patrouillen unentdeckt zu bleiben. Sie halten sich rechts und stoßen nach kurzer Zeit auf viele Fußspuren, die in ein bzw. aus einem Gebäude führen. Etwas scheint aus dem Gebäude herausgeschafft worden zu sein und die Helden beschließen, hineinzugehen und herauszufinden, was in dem Gebäude ist oder war. [[Datei:RC-Relief-Doppelschlange.png|miniatur|links|Die Monsterschlange Zygisskha auf einem Relief in ihrer Halle]] Im Inneren befindet sich nur ein breiter Abgang nach unten. Die Spuren führen hinunter und die Helden finden eine gigantische Höhle, welche mit Gitterstäben abgetrennt ist, welche so weit auseinanderstehen, dass Menschen bequem hindurch können. Im hinteren Teil der Höhle finden die Helden nur Knochenreste und -splitter und an der Wand befindet sich ein großes Relief, auf dem die Monsterschlange Zygisskha abgebildet ist. Es macht den Anschein, als seien alle größeren Fragmente der Monsterschlange abtransportiert worden. Die Helden ahnen, dass Zygisskha der beschworene Wächter sein könnte, welchen Sabaoth heraufbeschwören ließ, um den Eingang zum Thronsaal zu bewachen. Sie verlassen das Gebäude und folgen weiter der alten Straße.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-33-Zerfleischung.png|miniatur|rechts|Relief auf dem alten Torbogen]]&lt;br /&gt;
Als die Helden einen alten Torbogen untersuchen, geraten sie in einen Hinterhalt und sind plötzlich von Armbrustschützen umzingelt. Wie sich herausstellt, sind es Graltiks Männer unter Führung von Grogar. Henk tritt sofort in Verhandlungen und es stellt sich heraus, dass Grogar bereits mit Lorad gesprochen hat und bereit ist, für sichere Rückkehrplätze für sich und seine Männer mit den Helden zusammenzuarbeiten und sie bei der Erstürmung des Thronsaals zu unterstützen. Der Deal wird mit Handschlag besiegelt und Grogar zeigt den Helden drei gefangene Kultisten, welche neben einer besonders großen Geisterfalle gefesselt und geknebelt sind. Grogar sagt, dass seine Männer die Kultisten überwältigt haben, als diese Seelen aus der Geisterfalle ernten wollten. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Palasttor.png|miniatur|links|Das Tor zum Thronsaal des Hazug-Ságok, auf dem der Schlüssel zur Öffnung des Tores gegeben wird. Übersetzung: „''Preise die Erzdämonen''“, Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel (linke Seite); Ismagora, „''Preise die Götter des Abgrunds''“, Abyssiden (rechte Seite), „''Preise Hazug-Ságok''“ (mitte)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entscheiden, sich erst später mit den Kultisten zu beschäftigen, und Kenji bereitet sich mit einem langen Gebet darauf vor, die riesige Geisterfalle zu zerstören. Diese steht auf einem etwas abgesengten Platz, auf dem sich früher die Opfer für Hazug-Ságok zerfleischten, wie das Relief des Torbogens nahelegt. Während Kenjis mentaler Vorbereitung gehen Octavia, Augustus und Henk die große Rampe in der Nähe hoch, welche zum Tor des Thronsaals führt. Dort finden sie das große Tor, aus dessen Inschrift sie erfahren sollen, wie es zu öffnen ist. Aus den Abbildungen schlussfolgern die Helden, dass sie zuerst die vier Tempel der  Erzdämonen aufsuchen und diese dort mit ihrem speziellen Ritus preisen müssen, anschließend ähnliches im Tempel von Ismagora und ebenfalls im Tempel der Abyssiden durchzuführen, um abschließend vor dem Tor den Dämonenfürsten Hazug-Ságok zu preisen. Nach dieser Erkenntnis kehren die drei zu Kenji zurück, welcher mittlerweile bereit ist, die Geisterfalle zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji sich der Geisterfalle nähert, um den Knochenkreis und den Kessel zu zerstören, bittet er seine Freunde, etwas Abstand zu halten, da er nicht mit Sicherheit sagen kann, was nach der Zerstörung der großen Falle passieren wird. Doch er kann sich dem Kessel nicht nähern, da dieser eine eisige Kälte ausstrahlt, welche ihn erstarren lässt. So bittet er Octavia, mit einem Feuerball den Kessel zu zerstören. Kaum ist dies passiert, entströmen der Falle unzählige Geister, viel mehr als bei den vorherigen Fallen. Kenji begibt sich mit Caldras strahlender Laterne in die Mitte und die Geister beginnen, ihn zu umkreisen. Dabei kommen sie immer näher und ihre Masse führt dazu, dass Kenji zusammensackt und vor Kälte kaum noch die Laterne halten kann. Henk und Augustus machen sich große Sorgen und beschließen, Kenji zur Hilfe zu eilen. Sie dringen in den Kalten Bereich vor und schaffen es kaum, sich ihrem Freund zu nähern. Augustus wird aufgehalten und bricht in der Kälte fast zusammen. Henk kommt näher an den mittlerweile fast liegenden Kenji heran, doch er kann ihn nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji wird von einem Elbengeist berührt und dieser lässt ihn in einer Vision miterleben, wie das Opfer sich selbst auf dem abgesengten Platz zerfleischt hat. Währenddessen ist der Führergeist erschienen und bemüht sich, die Aufmerksamkeit der Elbenseelen zu erhalten. Doch dies dauert lange, da diese so sehr vom Licht angezogen werden, dass sie für nichts anderes mehr Aufmerksamkeit zu haben scheinen. Schließlich lichtet sich aber die Geistermenge und alle Seelen versammeln sich hoch über den Helden bei dem Führergeist, so dass die Kälte nachlässt und Augustus und Henk sich um den fast erfrorenen Kenji kümmern können.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-34-Zuchtgrube.png|miniatur|rechts|Das Tor zur Zuchtgrube, wo Monsterhybriden erschaffen wurden]]&lt;br /&gt;
Nachdem es Kenji besser geht, erscheint der elbische Führergeist vor den Helden und scheint sie aufzufordern, ihm zu folgen. Er führt sie in einen Bereich, den sie noch nie betreten hatten und in welchem anscheinend Kreuzungsexperimente mit verschiedenen Spezies unternommen wurden. Der Geist hält über einer überfluteten Stelle an und deutet nach unten. Da sich im Wasser seltsame Haikreuzungen aufhalten, beschließen die Helden, dass Augustus am Rand stehend die Monster ablenkt und auf sich zieht, während Henk geschickt das erste Gebäude erklimmen und dann zum nächsten springen will, um von diesem die Stelle zu erreichen, welche der Geist ihnen gezeigt hat. Der Plan geht auf und Augustus wehrt sich gegen mit Octavias und Filgiz‘ Unterstützung zwei Haimonster, während Henk zu dem Ort gelangt und dort taucht. Er findet ein kleines, pyramidenförmiges Stück aus grünem Stein, bei dem es sich um einen jener seltsamen Schlüssel handeln könnte, die in L’yreh benutzt werden, und wird auf dem Rückweg von einer Monsterkreatur angegriffen und verletzt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Fischelb.png|Die monströse Kreuzung von Elb und Hai&lt;br /&gt;
File:RC-Wasserkampf1.png|Die überflutete Stelle, welcher der Elben-Geist den Helden gezeigt hat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-5.png|miniatur|rechts|Kammer des Monsterbaus]] &lt;br /&gt;
Als Henk wieder zu den anderen zurückgekehrt ist, versorgen sie Henks Wunden mit einem Heiltrank und der Geist führt die Helden wieder heraus aus diesem Bezirk und über unbekannte Wege weiter. Doch plötzlich kommt Augustus die Gegend bekannt vor und die Helden stellen fest, dass sie sich wieder im [[L'yreh#Bezirk der Nebbkor|Bezirk der Nebbkor]] befinden. Mittlerweile ist das Wasser etwas weiter abgepumpt und die Helden können einen Weg nehmen, welcher zuvor noch überflutet war. Hier finden sie eine weitere, kleine Geisterfalle, welche von Kenji erfolgreich zerstört wird. Doch der Geist führt sie weiter und schließlich in ein Gebäude hinein, in welchem sie bereits gewesen waren: die Kammer des Monsterbaus, in welchem aus Elben die schreckliche Kreatur zusammengesetzt wurde, welche auf den Reliefs der Arena zu sehen war. [[Datei:Elbencentiped.png|miniatur|links|Das aus Elben zusammengesetzte Monster]] In der Mitte dieser Kammer kann der Stein, nach welchem Henk getaucht hatte, eingesetzt werden. Als die Helden dies tun, öffnet sich die Mitte und gibt eine steile Rampe nach unten frei, von wo sie ein leises Kratzen hören können. Mutig gehen sie die Rampe hinab und in Kenjis Licht sehen die Helden die grauenhafte Kreatur der Reliefs, wie sie nach all der Zeit noch immer „lebendig“ ist und darum bittet, sie zu töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus schlagen mit gezielten Hieben das Monster in Stücke, was den gefangenen Elbengeistern die Freiheit schenkt. Einer von ihnen hält inne und nimmt die Helden bewusst war. Er bedankt sich bei ihnen und scheint so etwas wie der Anführer der Elben gewesen zu sein. Er nennt den Helden seinen Namen – Callon – und sichert ihnen seine Unterstützung und die seiner gerüsteten Männer zu. Dann verschwindet er wie die anderen Geister und die Helden kehren zum Tor des Thronsaals zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Skizze-HS-Palast-kommentiert.png|miniatur|rechts|Grogars Skizze von Hazug-Ságoks Tempel mit Augustus‘ Notizen]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.40''') An dem alten Torbogen machen die Helden eine Rast und, während Kenji sich ausruht, sprechen Henk und Augustus mit Grogar. Sie wollen von ihm erfahren, was sie hinter dem großen Tor im Thronsaal des [[Hazug-Ságok]] erwarten wird. Grogar zeichnet ihnen eine Karte und erklärt ihnen, dass in einer großen Halle direkt hinter dem Eingangstor die Monsterschlange ''Zygisskha'' wiedererweckt wurde, um den Zugang zu bewachen du ein Eindringen unmöglich zu machen. Hinter der großen Halle führt ein weiteres großes Tor in den Thronsaal, dieses lässt sich aber nur von Innen öffnen. Vor dem Tor befinden sich auf beiden Seiten weitere Türen, von denen die rechte zum Lager von Graltiks Männern und die linke in die Kammer führt, in der das Eingangstor geöffnet werden kann. In dieser Kammer befindet sich außerdem ein Geheimgang, welcher als [[Xishari]]-Kriechgang in eine weitere Kammer führt, in welcher Inschriften an den Wänden angebracht sind und in der sich weitere Kultisten und ein Portal zum Schiff befindet. Durch ein Fenster in der Kammer lässt sich in den Thronsaal blicken, in dem sich [[Sabaoth Immortalis]] mit weiteren Kultisten befindet, und ein weiterer Kriechgang führt von dort in den Thronsaal, wo durch eine Membran hindurch der gigantische Wirbel des Nebenschlundes zu erkennen ist. Grogar informiert die Helden außerdem darüber, dass durch einen Durchbruch zum Meer eine schwarze Rüstung in direkter Nähe zum Nebelschlund geborgen wurde, mit deren Hilfe ein weiteres Wiedererweckungsritual durchgeführt werden soll. Augustus notiert diese Informationen auf der Karte und gemeinsam machen sie sich an die Planung des Einsatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Überlegungen, an denen sich zum Schluss auch Kenji beteiligt, beschließen die Helden, gemeinsam mit den Freigeistern und Grogars Männern in die Eingangshalle einzudringen, wobei die Freigeister die Monsterschlange beschäftigen sollen, während die Helden und Grogar zu den Türen vordringen. Schutuhx bleibt bei den Helden und soll sich stets einen Kultisten vornehmen und kontrollieren. Grogar wird versuchen, Graltiks Männer an sich zu binden oder sie notfalls auch daran hindern, die Helden aufzuhalten, welche ihrerseits durch die linke Tür stürmen werden, um kriechend die Kultisten in der nächsten Kammer zu erreichen und schnellstmöglich auszuschalten. Nach dem riskanten Betreten des Thronsaals durch einen weiteren Kriechgang hoffen die Helden auf die Hilfe von Callon und seinen gefallenen Kameraden im Kampf gegen Sabaoth Immortalis und planen, den [[Spiegel des Anor]] gegen den möglicherweise bereits erweckten [[Sereg]] zu verwenden. Sie würden aber alles noch einmal genauer durchsprechen, wenn sie vor dem letzten Abschnitt des Öffnungsrituals und dem Tor selbst stehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Inschrift-18-erzdämonenaltar.png|miniatur|links|Inschrift am Erzdämonenaltar]]&lt;br /&gt;
Nach diesen Stunden der Rast brechen die Helden auf, um die auf dem Tor zum Thronsaal gezeigten Orte zu suchen. Sie durchqueren den alten Torbogen und entdecken dahinter auf der linken Seite einen von vier Säulen umgeben fünfeckigen Altar, an dem ein kleinerer Dämon liegt, welcher augenscheinlich geopfert wurde. Eine Inschrift verrät ihnen, dass es sich um den Altar der Erzdämonen handelt. Octavia kann den Text (Abb. l.) übersetzen: „''Seid gepriesen Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel und du grausame Mutter Ismagora, ihr dunklen Götter der Sünden!''“ Dieser Altar ist auch auf dem Thronsaal-Tor abgebildet, auf der linken Seite oberhalb der Pyramiden, was bedeutet, dass hier das dort beschriebene Öffnungsritual startet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben beim Durchqueren des alten Torbogens auf der rechten Seite eine große Statue im Zwielicht wahrgenommen, weshalb sie sich jetzt dorthin begeben. Bei näherer Betrachtung entdecken sie, dass es sich um eine Statue von Voyx, der Göttin der Nacht, handelt. Links neben der Statue führt eine Treppe auf eine große Pyramide hinauf und auf der anderen Seite der Treppe steht eine riesige Statue von Lhugor, dem Herrn der Unterwelt. Die Helden gehen die Treppe auf die Pyramide hinauf und finden oben eine Inschrift, welche ihnen verrät, dass es sich hier um die Pyramide der Abyssiden handelt. Octavias kann auch diesen Text (Abb. u.) übersetzen: „''Seid gepriesen mächtiger Lhughor, Herrscher der Unterwelt, und Voyx, Berzkhor, Soiriz, ihr dunklen Götter der Zerstörung!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RC-Statue-Lhughor.png| Statue des Lhughor (Abyssos) links vor der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
File:RC-Inschrift-17-abysstempel.png|miniatur|rechts|Inschrift auf der Spitze der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
File:RC-Statue-Voyx.png| Statue der Voyx (Onoa) rechts vor der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zum alten Torbogen zurück und beraten mit Grogar darüber, wie ein dämonisches Opfer finden können. Ihnen fallen die monströsen Kreuzungen in der Zuchtgrube wieder ein und sie beschließen, gemeinsam mit Grogar und seinen Männern dorthin zu gehen, und eine Hai-Elben-Monstrosität einzufangen, um sie auf dem Altar der Erzdämonen opfern zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen zwei Zuchtkammern geht Augustus halb ins Wasser, um die Kreaturen anzulocken. Zwei von Grogars Männern stehen mit Lassos auf den beiden Kammern und werden von Henk unterstützt, welcher ebenfalls mit einem Seil versucht, ein Monstrum zu fangen. Als Augustus von mehreren Wesen angeschwommen wird und sich etwas zurückzieht, wagt nur noch ein Monster den Angriff, den Augustus mit der flachen Schwertseite abwehrt, während die Schurken vergeblich versuchen, ihr Seil um die Kreatur zu werfen. Als auch Henk keinen Erfolg mit dem Lasso hat, springt er kurzerhand auf das Monstrum und umklammert es. Kenji ruft das Licht zur Hilfe und erzeugt einen grellen Lichtblitz. Augustus schafft noch, seine Augen abzuwenden, doch  der Henk und Grogar werden so stark geblendet, dass Henk von Augustus und Grogar eine Zeit geblendet sind. Augustus greift schnell nach Henk und zieht ihn mit dem Haielb aus dem Wasser. Grogars Männer stürzen sich darauf und fesseln es, damit es zu dem Altar der Erzdämonen gebracht werden kann. Dort wird das fest verschnürte Haimonstrum aber zunächst in einer tieferen Pfütze abgelegt, damit es nicht erstickt oder aus Trockenheit verendet, während noch die letzten Vorbereitungen getroffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bricht auf, um Filgiz und die Freigeister zu holen, und währenddessen berichtet Augustus Octavia, was bei der letzten Rezitation mit Henk geschehen ist, und bringt seine Sorge zum Ausdruck, ob sie dem gewachsen ist. Er fragt Schutuhx, ob er nicht die Anrufung übernehmen kann, doch dieser weigert sich, überhaupt mit den Helden eines der Heiligtümer zu betreten. Es scheint ihm vor seinen Göttern peinlich zu sein, mit der Heldengruppe gesehen zu werden. Als Henk unterdessen am Tor zum Bezirk der Drachen ankommt, macht er sich bemerkbar und kurze Zeit später erscheint Filgiz auf der Mauer. Nachdem Henk ihm mitgeteilt hat, dass die Zeit gekommen ist, öffnet Filgiz kurz darauf das Tor und kommt mit den anderen Freigeistern heraus. Mit Henk gehen sie zu dem tieferliegenden Platz, auf dem vorher die große Geisterfalle stand, und er stellt den Kämpfern der Freigeister Grogar mit seinen Männern als ihre neuen Verbündeten vor. Henk bittet sie, gemeinsam auf dem Platz oder in der Nähe zu warten, bis er mit seinen Freunden das Öffnungsritual so weit abgeschlossen haben, bis nur noch das Tor zum Thronsaal zu öffnen ist, zu dem sie dann gemeinsam aufbrechen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk zu den anderen am dämonischen Altar zurückkehrt, holt Augustus das Opfer aus dem Wasser und hält es über den Altar, während Henk die Kehle durchtrennt und das dämonische Blut auf den Altar fließen lässt. Zeitgleich liest Octavia die Worte auf dem Altar in der Originalsprache vor: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ku-osch nug-ßouk-uz''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''iz-sch schi nß-eik-echu Chixx-uß Ismagora''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''On-gß schiz-hruz Nauxxuz schuß Kiuz-schuz'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-20-Pyra-mendacos.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]]&lt;br /&gt;
Kaum hat sie geendet, beginnt ihre Nase zu bluten, und die Helden bemerken, dass sich die Tür einer nahegelegenen Pyramide geöffnet hat, auf der ein Abbild des Verijgorn zu sehen ist. Wie auf dem Tor zum Thronsaal abgebildet, werden die Helden nun wohl alle Pyramidenheiligtümer der Erzdämonen besuchen müssen, um diese zu huldigen und sich würdig zu erweisen, den Sitz von Hazug-Ságok betreten zu dürfen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-V-Eingangstor.png|miniatur|links|Tor aus Katzengold im Eingangsbereich der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]]&lt;br /&gt;
Die vier Helden betreten die Pyramide des Verijgorn und gelangen in eine kleine Kammer, aus der lediglich ein goldenes Tor herausführt, von dem Henk sofort bemerkt, dass es aus Katzengold ist. Kaum haben alle das Heiligtum betreten, schließt sich hinter ihnen die Tür und die Helden können nicht mehr hinaus. Es bleibt ihnen keine andere Wahl, als alle Prüfungen zu meistern. Octavia übersetzt den Text, der in der linken unteren Ecke des Tores steht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Alles ist Betrug.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Lügner verbirgt die Wahrheit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Täuschung eröffnet den Weg.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mehr Schein als Sein.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Betrogene wird fallen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Verrat ist die Krönung der Lügen.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk untersucht das Tor, doch er findet keinen Mechanismus, welcher es öffnet. Augustus leuchtet die Wände ab, doch es führt kein anderer Weg aus der Kammer hinaus. Hinter dem Tor ist leise das Zischen von unzähligen Sachlagen zu hören, was Kenjis Angst vor Schlangen triggert. Die Helden grübeln, bis Henk überlegt, wenn hier alles Betrug ist, wie der Text auf dem Tor sagt, dass wohlmöglich auch das Tor selbst Betrug ist. Er versucht, sich davon zu überzeugen, dass dort kein Tor ist, sagt es sich wiederholt vor und geht dann mit schnellem, überzeugtem Schritt direkt darauf zu, ohne zu zögern. Als die anderen beobachten, wie Henk einfach durch das massive Tor hindurchgeht, tun sie es ihm nach und Augustus und Octavia verschwinden ebenfalls durch das Tor. Nur Kenji, welcher durch das ständige Zischen dieser Kriechtiere schon ganz unruhig ist, kann sich nicht darauf konzentrieren und bleibt allein in der Kammer zurück. Panik droht ihn zu übermannen, doch er betet inbrünstig zu seinen Göttern und bittet um ihre Unterstützung. Tatsächlich kann er sich sammeln und seine Angst zurückdrängen. Er konzentriert sich und folgt schließlich den anderen durch das trügerische Tor. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Söhnegang.png|miniatur|rechts|Gang mit Inschrift und sieben Reliefs, am Ende eine Statue des Verijgorn und ein vorgelagerter Altar]]&lt;br /&gt;
Kenji stößt zu den anderen, die sich schon Sorgen gemacht haben. Die Helden befinden sich in einem Gang, dessen Seitenwände eine Inschrift und einige Reliefs aus Katzengold tragen und welcher in einer Kammer mit einer katzengoldenen Statue das Verijgorn und einem Altar, über dem eine Maske des Erzdämonen schwebt, endet. An beiden Seiten der Kammer befinden sich fünf Löcher im Boden, welche Löcher die Helden an eine Kammer im Bezirk der Nebbkor erinnern, wo eine Statue von solchen Löchern umgeben war, aus denen Schlangen herauskamen, als Henk sich näherte. [[Datei:RC-Tempel-V-Söhne.png|miniatur|links|Inschrift und sieben Abbildungen in der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]] Octavia übersetzt die Inschrift: „''Seid gepriesen, ihr mächtigen Sechs, Söhne des Schlangengottes!''“ und die Helden betrachten die sieben Reliefs. Bei einem von ihnen muss es sich um einen Lügner handeln, welcher kein Sohn des Verijgorn ist. Nach einigen Überlegungen einigen sich die Helden darauf, dass alle Söhne bis auf einen drei Hörner auf dem Kopf tragen. Henk untersucht das Relief dieses Sohnes, kann aber nichts Ungewöhnliches finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert von ihrem Misserfolg und im Glauben, dass sie vielleicht zuerst etwas in der großen Kammer tun müssten, bevor sie weiterkommen, greift Henk nach der Maske auf dem Altar. Doch direkt vor seinen Fingern löst sich die Maske auf und aus fünf Löchern kommen schwarze Schlangen gekrochen und visieren Augustus und Octavia an. Augustus verteidigt sich erfolgreich mit dem Schwert und die Schlangen lösen sich bei Berührung in schwarzen Rauch auf. Gemeinsam mit Kenji wehrt er auch die Schlangen ab, welche Octavia angreifen. Die Helden sind in die Falle des Verijgorn getappt, können sich aber gut daraus befreien und wenden sich wieder den Reliefs zu, um ein anderes Merkmal herauszufinden. Henk stellt fest, dass nur ein Sohn nichts Schlangenartiges an sich hat, und untersucht daraufhin das Relief. Er stellt fest, dass man das Auge hineindrücken kann, woraufhin das Relief zur Seite schwingt und einen Hebel freigibt. Als Henk und Augustus ihn gemeinsam ziehen, hören sie etwas aus dem Eingangsbereich.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangenstab.png|miniatur|rechts|Der neue Gang in der  Eingangskammer und das Podest mit dem Schlangenstab]]&lt;br /&gt;
In der Eingangskammer hat sich ein neuer Gang offenbart, welchem die Helden folgen. Sie kommen zu einem Podest, auf dem ein Schlangenstab aus Katzengold liegt. Der Sockel trägt eine Inschrift, die Octavia mit „''Ich bin der Herr der Lügen!''“ übersetzt. Es beginnt eine Diskussion, ob es sich bei dem Stab um eine ähnliche Falle handeln könnte wie zuvor mit der Maske. Doch schließlich fasst sich Henk ein herz und nimmt den Stab auf. Da nichts weiter passiert, machen sich die Helden wieder auf die Suche nach dem Weg und folgen zunächst dem Gang gegenüber von dem Podest. Schnell stellen sie fest, dass es sich um eine Sackgasse handelt, in der eine Schlange auf sie wartet. Augustus schlägt sie mit dem Schwert und sie löst sich wieder in schwarzen Rauch auf so wie zuvor. Schließlich folgen die Helden dem weiterführenden Gang, bis dieser sich gabelt. Augustus meint, dass man sprachlich „links“ im Gegensatz zu „rechts“ immer mit Lügen in Verbindung bringt, weshalb er vorschlägt, den linken Weg zu nehmen. Tatsächlich endet dieser Weg nicht in einer Sackgasse, sondern führt zu einer größeren Kammer, aus der lautes Zischen ertönt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangenwächter.png|miniatur|links|Kammer mit einer riesigen Metallschlange]]&lt;br /&gt;
Als Henk einen Schritt in die Kammer tut, erhebt sich aus einem loch in der Mitte eine gigantische, metallisch schimmernde Schlange, welche jeden anzugreifen droht, welcher sich ihr nähert. Augustus rät von einem Angriff ab, da ihre Waffen das Monster vermutlich nicht verletzen würden. Nach einigem Überlegen schlussfolgern die Helden, dass das Schlangenstab eine Lösung bieten dürfte, und Henk bittet Octavia, ihm die Originalworte aufzuschreiben, die auf dem Podest stehen. Dann hält Henk den Stab vor sich in die Luft und spricht laut: „''Olng stoz schuß Ngußß schuß Riunuz!''“, woraufhin sich seine Gestalt in ein Abbild des Verijgorn verwandelt. Die Metallschlange beginnt darauf sich rhythmisch zu wiegen und Henk geht auf sie zu. Die anderen folgen ihm und sie beschließen, wieder linksherum um die Schlange zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Gang entpuppt sich wieder als Sackgasse, doch diesmal wird Augustus von der dort lauernden Schlange ins Bein gebissen. Sofort überkommt ihn ein starkes Misstrauen seinen Gefährten gegenüber, was noch durch Henks Verijgorn-Illusion verstärkt wird. Augustus zieht sein Schwert und die anderen reden auf ihn ein und erinnern ihn an Dinge, die sie gemeinsam erlebt haben und von denen sonst niemand etwas wissen kann. Henk legt den Stab zur Seite und bekommt seine normale Gestalt zurück. Langsam beruhig sich Augustus wieder und fasst wieder vertrauen zu seinen Freunden. Um die Sackgasse wieder verlassen zu können, spricht Henk erneut den Spruch und führt die Helden an der Metallschlange vorbei in den nächsten Gang. Ihnen fällt auf, dass sich der dritten Satz des Tores „Täuschung eröffnet den Weg“ auf diese Prüfung zu beziehen scheint.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangengrube.png|miniatur|rechts|Kammer mit drei Ausgängen, auf deren Boden unzählige Schlangen kriechen]]&lt;br /&gt;
An der nächsten Gabelung gehen die Helden wieder links und stoßen auf einen Raum, dessen Boden vor Schlangen nur so wimmelt und der drei weitere Ausgänge besitzt. Henk erinnert sich an den vierten Satz des Tores „Mehr Schein als Sein“ und geht davon aus, dass es sich bei den Schlangen um Illusionen handeln müsse. Er konzentriert sich darauf, dass alles nur Schein ist, und geht in die Schlangenansammlung hinein. Den anderen kommt es so vor, als würden die Schlangen Henks Schritten ausweichen, und Octavia folgt ihm in den Raum. Kenji übermannt eine furchtbare Angst und er klammert sich an Augustus. Die beiden bleiben zurück und Henk legt sich sogar auf den Boden, um ihnen zu demonstrieren, dass es absolut sicher ist. Doch die beiden bleiben noch eine Weile dort stehen, bis Kenji sich dazu durchringen kann, mit geschlossenen Augen und von Augustus geführt den Schlangenraum zu betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt können all einen Blick in die drei weiterführenden Gänge werfen und stellen fest, dass der linke Gang in einem Becken endet, welches mit einer grünlichen Flüssigkeit gefüllt ist, die Augustus für Säure hält. Der mittlere Gang führt in eine Tempelkammer, in der eine große Statue des Verijgorn mit einem kleinen Altar davor steht, wie sie die Helden bereits zuvor schon einmal gesehen haben, als sie der Täuschung aufgesessen sind. Der rechte Gang endet in einem Feuerfeld, vor dem bei genauerer Betrachtung einige menschliche Knochen liegen. Henk schlussfolgert, dass ein Kultist diesen Gang ausprobiert und dabei verbrannt ist. Die Helden erinnern sich des fünften Torspruches „Der Betrogene wird fallen“ und versuchen vergeblich, ihn auf die Situation anzuwenden. Sie entschließen sich für den mittleren Gang und betreten ihn hoffnungsvoll. Als sie die Kammer erreichen, verschwindet der Boden unter ihren Füßen und sie stürzen in die Tiefe. Henk kommt als erster auf Boden auf und sein Sturz wird glücklicherweise von einer frischen Leiche abgefedert, so dass er sich keine Knochen bricht. Die anderen fallen auf Henk oder können sich abrollen, so dass alle im Gegensatz zu dem Kultisten mit nur leichten Prellungen davonkommen und überleben. Als sie den Weg aus der Kammer nehmen, stellen sie fest, dass sie sich wieder vor der Schlangenkammer befinden, deren Illusion nun alle durchschaut haben. Als letzten Weg nehmen die Helden nun den linken und stellen fest, dass das vermeintliche Säurebecken, bei dessen Säure es sich vermutlich eher um Schlangengift handeln dürfte, nur ein Trugbild ist und darunter eine Treppe in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Altar.png|miniatur|links|Abschlusskammer mit einem Altar, über dem eine Maske des Verijgorn schwebt]]&lt;br /&gt;
Als die Helden der Treppe folgen, gelangen sie in eine runde Kammer, in der lediglich ein kleiner Altar aus Katzengold steht, über dem wieder eine Maske des Verijgorn schwebt. Nach dem Betreten verschwindet der Eingang hinter ihnen wieder und es scheint keinen Ausgang zu geben. Bei der Untersuchung der Kammer finden sie eine relativ frische Leiche, bei der es sich wieder um einen Kultisten handelt, welcher eine blutende Wunde auf dem Rücken aufweist, die von einem Dolch stammen könnte. Die Helden überlegen, wie sie weiter vorgehen wollen, und sind sich einig, dass die Maske der Weg sein wird. Diesmal erklärt sich Augustus bereit, sie aufzusetzen, da Henk bereits alle anderen Prüfungen übernommen hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Maske-Verijgorn.png|miniatur|rechts|Die Maske des Verijgorn, welche über seinem Altar schwebt]]&lt;br /&gt;
Kaum hat sich Augustus die Maske aufgesetzt, lobt er Henk für sein Misstrauen gegenüber seinen Freunden. Doch seine Worte wirken nicht sehr überzeugend und er stammelt eigentlich mehr vor sich hin als Henk zu täuschen. Nach einigen verzweifelten Versuchen fällt die Maske von seinem Gesicht und hinterlässt es blutig. Augustus erinnert sich nicht an seine Worte und bleibt ein wenig frustriert zurück, während Henk nach der Maske greift und sie aufsetzt.&lt;br /&gt;
Der maskierte Henk wendet sich an Augustus und erinnert ihn aufmunternd daran, dass seine Stärke der Kampf mit dem Schwert sei, wo ihm keiner etwas vormache. Augustus nickt zustimmend und Henk weist ihn darauf hin, dass gerade seine Unbeherrschtheit im Kampf  es sei, die ihm als Principus Mortis unbesiegbar und unbezwungen gemacht hat. Als Augustus ihm widerspricht, da er diese Gewalt als seine größte Schwäche empfindet, zeigt Henk ihm überzeugend auf, dass Augustus immer dann erfolgreich war, wenn er die Gewalt zugelassen und ausgelebt hat. Henks Worte wickelten Augustus ein und er stimmte Henk nach einiger Zeit vorbehaltslos zu. Dann macht Henk ihm klar, dass viele ihn zwar wegen dieser Gewalt verachten würden, doch dass er treu zu seinem Freund steht und Augustus für seine Gewaltbereitschaft sogar sehr schätzt. Henk breitet seine Arme versöhnlich aus und Augustus nimmt seine Umarmung an. Plötzlich hat Henk einen Dolch in der Hand und stößt diesen Augustus in die Schulter. Nach diesem Verrat an seinem Freund, dessen eigentlich tödlichen Ausgang Henk durch sein Geschick abwenden kann, löst sich die Maske auf und erscheint wieder über dem Altar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia verschließt den Einstich an Augustus Schulter mit etwas Heiltrank und Kenji bindet provisorisch die Wunde ab. Gemeinsam gehen sie zu dem Ausgang, welcher sich ihnen nun offenbart, und gelangen in einen kleinen Raum mit einem großen Hebel, den Henk und Augustus gemeinsam bewegt bekommen. Erleichtert stellen sie fest, dass sich ein Ausgang öffnet und sie die Pyramide des Verijgorn wieder verlassen können. Der Ausgang befindet sich etwas abseits und ihr Blick fällt auf eine größere Pyramide, deren Tor grünlich schimmert. Die nächste Herausforderung wartet auf die Helden, doch zunächst wollen sie sich etwas erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===23. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.41''') Augustus trinkt auf Drängen von Henk den Rest des letzten elbischen Heiltrankes und legt sich dann für kurze Zeit Schlafen, um den Trank seine Wirkung entfalten zu lassen. Kenji spricht zunächst ein längeres Gebet, um die Atmosphäre des Ruheortes etwas erträglicher zu machen, und legt sich dann auch noch kurz hin. Octavia erzeugt ein kleines Feuer, damit Augustus sich bei Wärme besser erholten kann. Als beide ruhen, zeigt Henk Octavia den schwarzen Dolch, welchen er im Lager von Bußßeuxuß gefunden hat, und fragt sie, ob sie etwas Magisches oder Ungewöhnliches an diesem wahrnehmen kann. Octavia schaut sich den Dolch an, kann aber keine Besudelung oder dämonischen Einfluss erkennen. Henk setzt sich danach mit dem Dolch hin, betrachtet ihn lange und hält Wache, während die anderen sich ausruhen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-21-Pyra-xyda.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide der Laobis (Xyda)]]&lt;br /&gt;
Henk weckt alle nach einiger Zeit und sie bereiten sich darauf vor, als nächstes die Pyramide der [[Laobis]] zu betreten. Kenji informiert die anderen noch einmal über das Wesen dieser dunklen Göttin und weist darauf hin, dass Laobis die Herrin der Selbstsucht ist die Helden mit Selbstsucht, Hochmut, Eitelkeit und Neid konfrontieren werde. Gemeinsam betreten sie die Pyramide und wie zuvor schließt sich sofort das Eingangstor und schließt die Helden im Inneren ein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus Zinnober im Eingangsbereich der Pyramide der Laobis (Xyda)]]&lt;br /&gt;
Wieder erwartet die Helden ein kleiner Raum mit einem Tor aus Zinnober, auf dem wieder ein Text steht. Octavia identifiziert das Material des Tores und warnt die anderen, dass Zinnober giftig sein. Dann übersetzt sie die Inschrift, die vermutlich erneut Prüfungen thematisiert, welche die Helden in der Pyramide erwarten werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Zusammenhalt ist Schwäche.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gemeinschaft ist Stillstand.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Selbstlob ermöglicht Offenbarung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eitelkeit führt zum Aufstieg.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erblicke die Spitze des Hochmuts.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zwietracht ist der Lohn der Selbstsucht.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kaum sind die Worte gesprochen, sind schabende Geräusche wie von tausenden von Insektenbeinen zu hören. Außerdem erscheinen drei silbrig-glänzende Asseln und rennen auf Kenji zu. Henk und Augustus ziehen ihre Waffen, halten sich aber noch zurück, denn der erste Satz des Tores sagt ja, das Zusammenhalt Schwäche sei. Kenji zerquetscht eine Assel mit seinem Stab und sie hinterlässt eine Pfütze aus giftigem Quecksilber, doch die zweite Assel klettert Kenji am Bein hinauf und die dritte ist schon fast an seinem Fuß angekommen. Da greifen die beiden ein und Augustus entfernt mit einem sauberen Schlag die Assel von Kenjis Bein und schleudert sie an die Wand zurück, während Henk mit seinem Dolch die dritte Assel angreift und verletzt. Da erscheinen drei neue Asseln und visieren offensichtlich Henk an. Kenji hat die Idee, dass sich hier jeder selbst von seinen Asseln befreien muss und ihm niemand dabei helfen darf. Also bekämpft Kenji die seine beiden letzten Asseln und Henk, der bisher die Asseln nur weggetreten hat, tötet sie mit seinem Dolch. Sie hinterlassen weitere Pfützen aus Quecksilber, aber das Tor öffnet sich und gibt einen Gang frei.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-02.png|miniatur|links|Die zweite Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
So betritt Kenji als erster die zweite Kammer und schaut sich um. Die anderen folgen mit etwas Abstand, so dass alle die Grube in der Mitte wahrnehmen, welche mit unzähligen Asseln gefüllt ist und eine Tür enthält. Ein schräger Abgang führt in die Tiefe hinab, doch die Asseln bleiben in der Grube vor der Tür. Der runde Raum hat ansonsten 19 Tore, welche jeweils mit einem Hebel geöffnet werden können. Die Helden sinnieren über den Satz, dass Gemeinschaft Stillstand sei, und entschließen sich nach längerer Debatte dazu, dass jeder ein eigenes Tor wählt. Henk äußert die Vermutung, dass alle Tore, wenn man sie gemeinsam beträte, in die Asselgrube führten. Also suchen sich die Helden mit mulmigem Gefühl jeder eine Tür aus und öffnet sie. Vor ihnen liegt nun ein dunkler Gang, der in die Tiefe führt, und nach dem Betreten schließt sich die Tür automatisch hinter ihnen und die Helden sind allein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-03.png|miniatur|rechts|Die dritte Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Strecke kommt jeder Held in einer runden Kammer an, in deren Mitte ein mit Quecksilber gefülltes Zinnoberbecken steht. Auf der spiegelnden Oberfläche zeigt sich jedem das eigene Abbild, wie es in idealer Weise im perfekten Zustand aussehen mag, und es bedarf einer menge Selbstvertrauen, seinem Blick standzuhalten. Doch wenn dies einmal gelungen ist, beginnt das Abbild zu sprechen und fordert den Helden auf, es zu loben. Nachdem sich jeder über allen Maßen selbst gelobt hat, streckt das Spiegelbild seine Arme aus und zieht den Helden durch die Quecksilberoberfläche hindurch. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-04.png|miniatur|links|Die dritte Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
Jeder findet sich in einem Gang wieder, welcher in einen Raum führt, wo sich die Helden wiedertreffen. Alle fühlen sich sehr gut und voll übersteigertem Selbstvertrauen. Vor ihnen erheben sich Stufen, welche hinauf auf eine höhere, noch nicht erkennbare Ebene führen. Die Helden schlussfolgern, da sie vorher einzeln durch die dritte Prüfung gegangen sind, von welcher die Tafel sagt, dass Selbstlob eine Offenbarung ermöglicht, sollte also der Spruch „''Eitelkeit führt zum Aufstieg''“ für diese Kammer gelten, was hervorragend zu der vor ihnen liegenden Treppe passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt als erster die Stufen, während die anderen sich noch im Raum umsehen. Er stoppt auf der ersten Stufe und scheint nicht weiterzukommen. In seinem Kopf hört er eine Stimme, die sagt: „''Sprich aus, was dich besser als alle anderen macht!''“ Also erklärt Kenji, dass er durch sein mentales Training perfekt vorbereitet sei und sein Glaube ihm Kraft gibt, während die anderen zweifeln. Er sei von Anfang an von Dienern der Götter und nicht durch zwielichtige Kreise auf seine Aufgabe vorbereitet worden und für ihn sei diese das einzige Ziel, weshalb er auch all seine Kraft auf das Ziel konzentriere. Mit jeder Aussage kann er mehrere Stufen hinaufsteigen, bis er schließlich die oberste Ebene erreicht. Durch Kenjis Licht wird auch für die anderen ein gigantischer Spiegel sichtbar, welcher auf der oberen Ebene an der Wand ist, allerdings kein Spiegelbild erzeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm betritt Henk die Stufen und bekommt denselben Befehl wie Kenji. Henk verkündet, dass er der Einzige sei, der das wahre Leben und all seine Abgründe kenne und nicht behütet aufgewachsen sei. Er habe sein Leben lang für alles, was er wollte, kämpfen müssen. Sein Blick sei auch nicht durch sinnlose Traditionen geschwächt, sondern er konzentriere sich immer auf den Kern der Dinge und behalte immer das Ziel im Auge, denn im Gegensatz zu den anderen sei seine Persönlichkeit fest und sicher. Außerdem sei er der Fährmann, ohne den alle die Orientierung verlieren würden. Henk erreicht mit jedem Ausspruch weitere Stufen und schafft den Aufstieg. Während Henk die Treppe emporgeht, schaut sich Augustus den restlichen Raum an und entdeckt einen toten Kultisten, welcher am Fuß der Treppe liegt und anscheinend zu Tode gestürzt ist. Augustus behält die Entdeckung für sich und kehrt zu Octavia zurück, welche vorne wartet und Henk beobachtet und zuhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia versucht sich als nächstes an der Treppe und lässt die anderen wissen, dass sie als Thyrnerin von Geburt an schon besser sei als andere, da Thyrner anders als die Barbaren Sitte und Anstand besäßen. Dazu stamme sie aus einer edlen Blutlinie, die selbst in ihrem Volk etwas Besonderes sei, was sie unter den Besseren zu etwas noch Besserem mache. Wenn sie es wolle, könne sie mächtiger sein als alle anderen hier und ganze Ortschaften einäschern, wozu niemand sonst in der Lage sei. Octavia erklimmt schnell die vielen Stufen und gesellt sich zu den andern beiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus die Treppe betritt, weist er auf seine Herkunft aus dem erwählten Volk der Thyrner und seiner Abstammung aus der edlen Familie eines Kriegshelden hin, dem er es gleichtue, indem er auch auf einem heiligen Schwan geritten sei. Er sei auch der beste Kämpfer des Reiches und als Überlebender des Mokragg-Dschungels habe er in schweren Zeiten während der Folter durch Orks seine überragende Zähigkeit bewiesen. Er habe sie dafür büßen lassen und ihren Häuptling im Zweikampf besiegt. In ihm brenne das Feuer der Rache, so dass er als einziger fähig sei, seinen Erzfeind Sabaoth Immortalis zu bezwingen. So kommt auch Augustus auf der oberen Ebene an.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Artefakt-Spiegel-Laobis.png|miniatur|rechts|Der Quecksilberspiegel der Laobis]]&lt;br /&gt;
Die Helden stehen auf der oberen Ebene einem riesigen Quecksilberspiegel in Form einer Assel gegenüber, in dem jetzt, nachdem alle den Aufstieg geschafft haben, jeder jemand anderen erblickt, der ihm die Spitze des Hochmuts erblicken lässt. Octavia sieht den thyrnischen Kaiser, Augustus seinen Stammvater Cygnus, Henk seinen väterlichen Freund Jaran und Kenji erscheint sein Lehrmeister Pyrrhon. Jeder wird von der Erscheinung über allen Maßen gelobt und es wird betont, dass die Mission scheitern würde, wenn man nicht selbst die Führung der Gruppe übernähme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Blick in den Quecksilberspiegel der Laobis entbrennt zwischen den Helden ein Streit, wer die Führung der Gruppe übernehmen soll. Henk macht seinen Anspruch als erstes gelten und Octavia widerspricht ihm vehement, während Augustus nur darüber lacht und die beiden auf seinen eigenen Führungsanspruch aufmerksam macht. Kenji gibt den Schlichter, nur um dann auf seinen seine wichtige Rolle in der Gruppe zu sprechen zu kommen, weshalb auch er das Kommando übernehmen solle. Augustus will es Henk plötzlich heimzahlen, dass dieser ihm in der letzten Pyramide einen Dolch in den Rücken gestoßen hatte, und versucht, ihn die Treppe hinunter zu schubsen, doch dieser ist sehr standhaft und wehrt sich dagegen und es entsteht ein leichtes Gerangel. Auch zwischen Octavia und Kenji kommt es zu Handgreiflichkeiten und Kenji stößt schließlich Octavia die Treppe hinunter, nachdem diese zuvor bei ihm dasselbe versucht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias Fall die Stufen hinunter löst den Bann, der auf den Freunden lag, und sie eilen der Gestürzten zur Hilfe. Augustus untersucht sie sofort und stellt zur Erleichterung aller fest, dass keine Knochen gebrochen sind. Aber Octavia hat eine Platzwunde am Kopf, welche sofort mit einem Heiltrank versorgt wird, und eine schmerzhafte Prellung an der Hüfte, die ihr das Gehen erschwert. Augustus und Kenji stützen die Verletzte und Henk führt sie zu der Tür, welche sich geöffnet hat und in einen Raum mit einem großen Hebel führt. Mit vereinten Kräften legen die Helden ihn um und es eröffnet sich ihnen der Tunnel hinaus.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-22-Pyra-sathros.png|miniatur|rechts| Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Noxxuz (Sathros)]]&lt;br /&gt;
Als sie den Ausgang verlassen, sehen sie sich der Pyramide des Noxxuz gegenüber, deren Tür geöffnet ist und grünlich schimmert. Doch zuvor gönnen sie sich eine kurze Pause, in der Octavia noch den Rest des Heiltrankes trinkt, um wieder zu Kräften zu kommen. Kenji weist sie darauf hin, dass der Erzdämon Noxxuz der Herr der Gier ist und die Helden mit Gier, Maßlosigkeit, Ausschweifung und Trägheit konfrontiert werden. Dann betreten sie gemeinsam die Pyramide, welche sich wieder hinter ihnen schließt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-Eingang.png|miniatur|links|Platte aus Blei im Eingangsbereich der Pyramide des Noxxuz (Sathros)]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem kleinen Raum wieder, in dessen Mitte eine große Platte aus Blei im Boden eingelassen ist. Die Helden schauen sich das Bild auf der Platte genau an und ahnen Schlimmes bei einzelnen Elementen. Besonders die erigierten Penisse der Xishari auf beiden Seiten des Kessels machen ihnen Sorgen in Bezug auf Octavia. Diese beschäftigt sich währenddessen mit der  Übersetzung des Textes und liest dann vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Trägheit ist schwerer als Blei.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Alles wird durch den Dreck gezogen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Habgier wiegt alles auf.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rausch besiegt die Hemmnisse.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ekstase führt zum Höhepunkt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Selbstzerstörung ist das Fest der Begierden.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlagartig setzt das leise Summen von Fliegen ein, was von überall und nirgends kommt, und die Sorge um Octavia verdichtet sich bei der Erwähnung der Ekstase, die zum Höhepunkt führe. Doch zuerst müssen sich die Helden mit dem ersten Satz der Tafel befassen. Kenji setzt sich hin und lässt die anderen darüber nachdenken. Henk spekuliert, dass es sich um eine Druckplatte handeln könnte, und setzt sich dann auch auf die Bodenplatte und macht es sich bequem. Um schwerer zu sein als Blei, müssen nun alle an Faulenzen und Trägheit denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschreibt einige entspannte Passagen aus seinem Leben mit käuflichen Frauen und schwärmt den anderen etwas vor. Plötzlich erscheinen einige Fliegen und lassen sich auf Henk nieder, welcher sich nun ganz gehen lässt und immer mehr Fliegen anlockt. Langsam sinkt er in die Bleiplatte ein und rutscht schließlich lachend mit den Worten: „''Glaubt mir - Faulheit, da macht mir keiner was vor.''“ hindurch. Kenji lässt sich auch hängen und lockt ein paar Fliegen an. Octavia tut sich etwas schwer, und Augustus erinnert sie an die Gelage in Thyrna, wo man nichts selbst machen musste und von Kopf bis Fuß bedient wurde, und Octavia erinnert ihn an die Schwimmgrotte in ihrer Villa bei Perlheim. Beide werden von Fliegen umlagert und sinken immer tiefer in die Platte ein, bis sie hindurchflutschen. Nur Kenji bleibt zunächst noch halb eingesunken in der Platte stecken, bis er sich keine Gedanken mehr über seinen Zustand macht und nach ebenfalls unten rutscht.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-02.png|miniatur|rechts|Die zweite Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem trichterförmigen Raum wieder, in dessen tiefer Mitte sich ein stinkendes Gemenge aus verrottendem Fleisch, schimmeligen Essensresten, unzähligen Maden und allerlei undefinierbar und unaussprechlich Ekelhaftes befindet. Es gibt einen abschüssigen Randstreifen, auf dem sich die Helden versammeln. Da laut der Bleitafel alles durch den Dreck gezogen wird, beginnt Henk unter Aufbringung aller Willenskraft in dem widerlichen Müll zu wühlen und ein Loch zu buddeln, um an den Boden heranzukommen. Octavia ist zutiefst angewidert und steht mit maximalem Abstand zur Mitte an der Außenwand, während Augustus und Kenji Henk zur Hilfe eilen und ebenfalls beginnen, denn stinkenden Müll an den Rand zu werfen. Mehrere Male wird ihnen dabei speiübel und sie müssen sich immer wieder mental sammeln, um überhaupt weiterarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich haben die drei es geschafft, in der Mitte so viel Material zu entfernen, dass fast nur noch eine ekelhafte Flüssigkeit stehengeblieben ist. Augustus übernimmt die Aufgabe, nach unten zu greifen und den Boden zu erkunden. Er findet ein metallisches Drehrad und kann es nur mit Henks Hilfe drehen. Während beide noch das Rad festhalten, schwingt es nach unten und reißt die beiden mit sich. Bevor Augustus mit Henk im Trichter verschwindet, ruft er noch „''Springt!''“ nach oben. Kenji steht noch weiter oben im stinkenden Unrat und streckt der zögerlichen Octavia seine Hand entgegen. Als sie diese dankbar ergreift, rutscht Kenji den Trichter hinab und zieht Octavia mit hinunter. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03a.png|miniatur|links|Die dritte Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Augustus und Henk haben den Sturz in die Grube gut überstanden und Henk hilft Kenji und Octavia bei der Landung. Der widerliche Müll hat den Sturz abgefedert und die Helden verlassen die Grube und gelangen in eine große Kammer, die mit Haufen von Goldmünzen, juwelenbesetzten Goldschmuck, goldenen Pokalen und kostbarsten Kleider gefüllt ist. Eine solche Menge an Gold und sonstigem Reichtum hat noch keiner der Helden gesehen. Im hinteren Teil der Kammer entdecken die Helden eine bleierne Waage in Form von zwei Waagschalen, die an der Decke befestigt sind. [[Datei:RC-Artefakt-Waage-Noxxuz.png|miniatur|rechts|Die bleierne Waage des Noxxuz]] Auf der einen Seite sitzt ein Abbild des Erzdämonen Noxxuz auf der Schale, so dass diese Seite nach unten gesunken ist. Da der Satz auf der Bleitafel aussagt, dass Habgier alles aufwiege, beginnen die Helden, sich die Taschen vollzustopfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrer Suche nach den besten Stücken entdecken sie immer wieder neue Schätze und Henk gerät fast mit Kenji wegen einer Kette aneinander, denn die Gier ist in ihm erwacht. Er zieht sogar seine Stiefel aus und hängt sie sich um den Hals, nur um noch mehr Gold mitnehmen zu können. Augustus tut es ihm gleich und rafft eine Menge Gold zusammen. Er begibt sich zur Waagschale, während die anderen immer wieder von der Gier gepackt werden und sich gegenseitig Stücke neiden und versuchen abzujagen. Nur ihre Selbstbeherrschung verhindert, dass sie sich gegenseitig verletzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus schwerbepackt die Waage erreicht hat und sich auf die Schale setzt, bedauert er, nicht noch mehr mitnehmen zu können. Die Waagschale senkt sich herab und berührt kurz den Boden, um dann plötzlich in die Höhe gezogen zu werden. Oben gibt es die Möglichkeit, einen Gang zu betreten, und Augustus wartet dort auf die anderen. Nach und nach kommen sie zur Waage und werden emporgehoben, Kenji bildet das Schlusslicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kammer, in welche der Gang führt, ist groß und leer, nur in der Mitte steht ein Sockel mit einer Schale darauf. In ihr befindet sich eine grüne Flüssigkeit, die alkoholisch zu sein scheint. Der Satz zu dieser Kammer besagt, dass Rausch die Hemmnisse besiegt, also bittet Henk Kenji um einen goldenen Kelch, welchen dieser eingesteckt hat. Mit dem Kelch schöpft er die Flüssigkeit und probiert vorsichtig. Sie stellt sich als brennend scharf und hochprozentig heraus, mit leicht übelschmeckender Note. Henk lehrt den Kelch und auch Kenji und Octavia trinken von dem Gesöff. Nur Augustus hält sich zurück und beobachtet die Wirkung bei seinen Freunden. Nach zwei Schluck beginnt zuerst Hank und dann die beiden anderen, lautstark zu lachen und albern zu werden. Offensichtlich hat sie der Rausch gepackt und Augustus fängt jetzt auch an zu trinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk trinkt immer weiter und ermutigt die anderen, es ihm gleichzutun. Schließlich beginnt für Henk alles bunter und surrealer zu werden und das Lachen geht in ein Lallen über. Augustus und Octavia erreichen diesen Zustand nach Henk und gemeinsam entdecken sie, dass diese Kammer doch einen Ausgang hat, und robben darauf zu. Kenji bleibt am Kelch in der Mitte zurück und kann sich nicht richtig fallenlassen. Als die anderen zurückkehren und ihn mit zu dem Durchgang schleppen, kann Kenji im Gegensatz zu den anderen nicht hindurch, sondern prallt an der Wand ab. Um sich jetzt richtig gehen zu lassen, steckt Kenji seinen Kopf in die Schale und schlürft die stinkende, brennende Brühe in sich hinein. Jetzt erreicht er auch den Zustand und sieht die Farben und auch den Ausgang. Er folgt den anderen und die Helden verschnaufen kurz im Gang vor der nächsten Kammer und entledigen sich der meisten Goldmünzen und Schätze, die sie noch mit sich schleppen. Jeder behält nur ein paar auserwählte Stücke als Andenken.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03c.png|miniatur|links| Die fünfte Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Noch leicht berauscht betreten die Helden die Kammer, deren Satz von Ekstase spricht, welche zum Höhepunkt führe. In der Mitte der Kammer gibt es eine große oval-neuneckige Bodenplatte aus Blei, auf welcher wohlmöglich die Ekstase stattfinden soll. Augustus bittet Kenji, sein Licht nach oben zu lenken, und es wird eine obere Galerie den Blicken enthüllt. Darauf schlägt Augustus vor, ihre bisherige, sexuelle Interpretation von Höhepunkt in die eines hohen Punktes abzuwandeln, den es dort oben zu erreichen gelte. Als die Helden die Bleifläche betreten, ertönen plötzlich rhythmische Trommeln und verlocken sie zu tanzenden Bewegungen mit ihren Hüften. Langsam steigern sie sich in den Tanz hinein und vergessen ihr Umfeld. Also Augustus irgendwann bemerkt, dass er in einigen Metern Höhe tanzt, verliert er fast wieder an Höhe und er muss sich schnell wieder auf die Trommeln einlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hälfte der Strecken erscheinen den ekstatisch tanzenden Helden plötzlich nackte Tänzer des anderen Geschlechts und heizen ihnen richtig ein. Henk und Octavia könne sich besonders gut auf die Erfahrung einlassen und kommen als erste auf dem Höhepunkt an, wo sie einen weiterführenden Gang betreten können. Nach ihnen schafft es Augustus und Kenji hinkt wieder etwas hinterher.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03d.png|miniatur|rechts|Die sechste Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten nun eine größere Kammer, in der steinerne Podeste wie Ruheliegen stehen. Auf einem Sockel in der Mitte steht ein Kelch oder eine Schale, wie sie auf der Bleiplatte im Eingangsbereich abgebildet ist. Auf einigen Podesten stehen Lebensmittel oder Rauschgetränke, auf anderen ruhen Huren unterschiedlicher Abstammung oder liegen Drogen aller Art. Es scheint so zu sein, dass alles, was man begehrt, hier auch vorrätig ist. Augustus hat die Hoffnung, dass man einfach so viel isst, dass man sich übergeben muss, und dies dann in den Kelch auf dem Sockel tut. Also beginnen alle damit, so viel zu konsumieren, wie sie können. Henk sucht sich guten Wein und lässt sich volllaufen, Octavia tut es ihm gleich und Augustus entdeckt, dass alle Speisen, die er damals so gerne zu Hause aß, vorrätig sind, und stopft sich damit voll. Auch Kenji langt gut zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das erste Sättigungsgefühl aufkommt, zwingen sich die Helden, weiterzumachen. Henk nimmt sich Schwarzen Lotus und verabreicht sich eine Überdosis. Die Fressorgie zieht sich hin und nach einiger Zeit kommen die Huren, belagern die Helden und wollen sie zum Sex überreden. Octavia und Augustus können sich ihrer gut erwehren, doch Kenji kann sie nicht vertreiben und wird von ihnen entkleidet und beglückt. Nur Henk lässt sich voll darauf ein und wird von mehreren gleichzeitig umspielt. Als das erste schmerzhafte Magendrücken kommt, bemerken die Helden, dass sich über dem Kelch eine dunkle Wolke bildet, aus welcher heraus es in den Kelch tropft, ganz wie auf der Abbildung. Also verstärken sie ihre Anstrengungen und stopfen weitere Lebensmittel und Getränke in sich hinein. Henk leidet sehr unter den Huren und konsumiert zwischendurch weitere Drogen, um sich den Rest zu gegen. Die Schmerzen werden immer unerträglicher und der Genuss des Anfangs hat sich in reine Qual gewandelt. Irgendwann fließt der Kelch über und alle Lebensmittel und Gespielinnen verwandeln sich schlagartig in eine Masse aus Maden. Henk wird unter einem Berg Maden begraben und Augustus spuckt seinen letzten Bissen wieder aus. Neben dem Ekel, der die Helden überkommt, öffnet sich auch eine Tür, welche den Weg nach draußen freigibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen müssen Henk helfen, da dieser bereits bewusstlos ist, und gemeinsam schleppen sie ihn aus der Kammer heraus. Sie finden wieder einen großen Hebel und können ihn gemeinsam bewegen. Allen ist übel und sie schleppen sich mit letzter Anstrengung aus der Pyramide, waschen sich ausgiebig in einem grünlichen Wasserbecken und suchen sich einen Rastplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.42''') Bei den ausgiebigen Waschungen bemerken Henk und Kenji, dass sie sich ein Jucken im Schritt eingefangen haben, und trinken den Rest von [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelians]] Krankheitstrank. Als Kenji die anderen über [[Azeruel]], den Herrn der Grausamkeiten, informiert, bemerken alle, dass sie vorher etwas Ruhe brauchen, um die weiteren Prüfungen der Grausamkeit und Rache, des Jähzorns und Sadismus durchzustehen. Also beschließen die Helden, sich zuvor eine Pause zu gönnen und Kenji übernimmt die erste Wache. Er weckt dann Octavia, welche schließlich alle anderen weckt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-23-Pyra-vis.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Azeruel (Vis)]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten also die Pyramide des Azeruel und gelangen wieder in einen kleineren Raum, welcher ein Tor enthält. Natürlich schließt sich die Eingangstür hinter ihnen, so dass sie in der Pyramide eingeschlossen sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Azeruel-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus Rost im Eingangsbereich der Pyramide des Azeruels (Vis)]] &lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung stellen die Helden fest, dass das Tor dieses Mal aus Rost besteht. Ein darauf abgebildeter Xishari foltert einen gefangenen Elben mit einem glühenden Schürhaken. Den Helden wird bewusst, dass auch sie vermutlich foltern müssen, um die Pyramide wieder verlassen zu können, und ihnen wird mulmig zumute. Octavia übersetzt den Text auf dem Tor und liest vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Zorn ist Tatkraft.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erhebe die Stimme der Gewalt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rage ist Antrieb.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Faust zerschlägt die Schwachen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rache ist die Vollendung der Wut.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Folter ist die Melodie der Grausamkeit.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Zischen und Fauchen von Skorpionen ertönten von überall und der erste Satz des Tores deutet an, dass Zorn der Schlüssel ist, um die Kammer zu verlassen. Augustus beschuldigt die Tür, sie hier gefangen zu halten und steigert sich in eine Rage hinein, so dass er zuerst mit dem Knauf seines Dolches, dann aber mit der bloßen Faust mit aller Wucht auf die Tür einschlägt. Tatsächlich gelingt es ihm mit blutigen Handknöcheln ein Loch in die rostige Tür zu schlagen. Es fällt Augustus leicht, seinen Zorn hochkochen zu lassen, so dass sich die anderen bereits Sorgen machen. Doch es gelingt ihm, mit seiner Wut die Tür zu zertrümmern, so dass ein Spalt zum Durchschlüpfen entsteht. Nachdem Augustus bereits hindurchgegangen ist, spricht Kenji kurz mit Henk und bittet ihn, dass, sollte es zu Folterhandlungen kommen müssen, er das Opfer sein möchte. Außerdem bittet er Henk, die Folter zu übernehmen, da er befürchtet, dass diese in Augustus böse Erinnerungen wachrufen könnte. Dann folgen sie den anderen beiden durch den Spalt.&lt;br /&gt;
[[Datei: RC-Tempel_Azeruel_I.png|miniatur|rechts|Die ersten drei Kammern der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
In der dahinterliegenden Kammer befindet sich ein Kriegshorn und der dazugehörige Satz des Tores deutet an, dass die Stimme des Krieges erhoben werden soll. Also schreit Augustus, der sowieso schon in Wut ist, mit aller Kraft in das Horn hinein. Seine Stimme wird zwar verstärkt, doch es geschieht nichts. Die anderen provozieren ihn und stacheln seinen Ehrgeiz an, so dass Augustus noch mehr in Wut gerät. Schließlich brüllt er so laut in das Horn, dass Kenji Blut aus dem Ohr läuft, denn die Lautstärke hat seinen Kommunikations-Parasiten getötet, und dass die gegenüberliegende Wand zusammenbricht und einen Gang freigibt, dem die Helden folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Kammer besteht aus einem schmalen Weg, an dessen beiden Seiten Gruben sind, die mit rostigen Skorpionen gefüllt sind. Am Ende des Weges befindet sich ein schmaler Spalt, in dem grünlicher Nebeldunst wabert. Die Helden stellen die Theorie auf, dass man vielleicht von dem Nebel zurückgeworfen wird, wenn man nicht in Rage ist, so dass man in die Skorpiongruben stürzen könnte. Octavia steigert sich in Rage und versucht, den Spalt zu durchqueren. Doch schon nach kurzer Zeit bricht sie zusammen und wird bewusstlos. Kenji versucht auch sein Glück, doch er kommt nicht weiter und muss genauso wie Octavia von Henk und Augustus wieder aus dem Spalt gezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weder Octavia noch Kenji so zurückgeworfen werden, dass sie in die Grube stürzen, geht Henk davon aus, dass die Tiere einem anderen Zweck dienen müssen, und beschließt, in die Grube zu springen. Kaum ist er unten angekommen, wird er von den Skorpionen angegriffen und steckt mehrere Stiche ein, die ihm einen mächtigen Adrenalinstoß verpassen und ihn gleichzeitig provozieren, so dass er Augustus, welcher ihm aus der Grube helfen will, mit Wucht nach unten zieht, als er dessen Arm zu fassen bekommt. Augustus stürzt in die Grube und wird ebenfalls gestochen. Kenji kommt ihm zur Hilfe und springt hinunter, während Henk hinausklettert und Octavia in die Grube schubst.  Beide bekommen mehrere Stiche ab, die auch sie in Rage bringen. Henk fällt wieder ein, dass er die Kammer verlassen will und betritt den Spalt, den er jetzt ohne Probleme durchqueren kann. Die anderen erinnern sich nacheinander auch an ihr Ziel und es gelingt alles, die Kammer durch den Spalt zu verlassen. &lt;br /&gt;
[[Datei: RC-Tempel_Azeruel_II.png|miniatur|links|Die vierte und fünfte Kammer der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
Die Helden gelangen in eine Kammer, in welcher sich ein rostiges Tor mit einer abgebildeten Faust und drei Elben, die mit geschundenen Körpern an Ketten von der Decke hängen, befinden. Sämtliche Knochen der untoten Elben scheinen bereits mehrfach gebrochen und wieder zusammengewachsen zu sei und der Hinweis, dass die Faust die Schwachen zerschlägt, legt nahe, dass die Gefangenen gefoltert werden müssen. Während Augustus den Eindruck hat, dass die Elben längst nicht mehr bei Bewusstsein seien, bemerken Kenji und Octavia, dass dies sehr wohl der Fall ist. Octavia versucht, mit einem der Elben Kontakt aufzunehmen, und erfährt, dass diese bis zur Bewusstlosigkeit gequält werden müssen, um die Tür zu öffnen. In Kenji und Octavia regt sich der Wunsch, die Elben zu erlösen, um ihrer Qual ein Ende zu setzen, doch werden sie angehalten, dies erst nach der Öffnung der Tür durchzuführen, um sich den Weg nicht zu blockieren. Augustus beginnt, mit gezielten Faustschlägen auf den Kopf einem Elben das Bewusstsein zu rauben, doch nachdem er erfahren hat, dass diese alles spüren, was man ihnen antut, hat er Skrupel und er schafft es nicht, einen wuchtigen Schlag auszuteilen und schlägt stattdessen nur das Gesicht blutig. Henk beginnt mit einen anderen Elben und raubt diesem mit einem Schlag die Sinne, doch Augustus ist bei seinem zu vorsichtig und muss den armen Elben erst richtig blutig prügeln, bis diesem endlich das Bewusstsein schwindet. Die in der Mitte angekettete Elbin wird dann von beiden Helden mit einem gleichzeitigen Schlag von beiden Seiten gegen den Kopf ausgeschaltet. Bei jedem Elben, der vor Schmerz das Bewusstsein verliert, ertönt ein lauter Schlag, als ob eine Faust gegen die Tür schlägt, und ein Loch wird hineingeschlagen. Als nach drei Schlägen die Tür zerstört ist, enthaupten Henk und Augustus die Gefangenen und erlösen sie so von ihrer ewigen Qual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten gemeinsam die nächste Kammer, in der sich eine große, runde Grube befindet, die an einen Kampfplatz erinnert. Als Henk hineinspringt, verschwindet er vor den Augen der anderen, so dass sich schließlich alle Helden einzeln in der Kampfarena befinden. Hier werden sie mit einer Person konfrontiert, an der sie sich rächen können, denn der Satz zu dieser Kammer sagt, dass Rache die Vollendung der Wut sei. Augustus und Octavia erblicken jeder für sich den gefangenen [[Sabaoth Immortalis]], Henk hat seinen Erzrivalen [[Graltik Blutklinge]] in seiner Gewalt und Kenji steht [[Ignus]] gegenüber. In dieser Situation können sie ihren Rachegelüsten freien Lauf lassen und ihren Gefangenen demütigen, quälen und niedermachen. Er danach öffnet sich jedem eine Tür, welche ihn in die nächste Kammer vordingen lässt.&lt;br /&gt;
[[Datei: RC-Tempel_Azeruel_III.png|miniatur|rechts|Die letzte Kammer der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
Die Helden treffen sich in der letzten Kammer wieder zusammen und haben die Folterkammer erreicht, an deren Rändern malgorianisches Feuer brennt. Eine lodernde Feuerschale mit einem Schürhaken steht vor einem Richtblock, auf dem ein Gefangener angekettet werden kann, so dass dieser dann mit den Armen nach oben unter der Decke aufgehangen und mit den Füßen auf dem Block gekettet wird. [[Datei:RC-Skorpionmaske.png|miniatur|links|Skorpionmaske in der Folterkammer der Pyramide des Azeruel]] Neben dem Block liegt ein seltsamer rostiger Helm, welcher zwei Hörner besitzt, die wie Schalltrichter wirken und Töne aus dem Inneren der Maske nach außen dringen lassen. Die Helden schlussfolgern, dass diese Maske der Gefolterte trägt, um seine gequälten Schreine in eine perverse Melodie umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte die Position des Gefolterten einnehmen und Henk und Augustus diskutieren darüber, wer die Folter durchführen sollte. Da Augustus eindeutig mehr Erfahrung im Foltern besitzt als Henk, beschließen sie, dass auch er diese Angelegenheit durchführen soll, da Kenji dadurch vielleicht am wenigsten bleibende Schäden davontragen wird und Augustus am besten die schmerzhaftesten Stellen kennt, die Kenji zu den benötigten Schmerzensschreien bringen. Augustus heizt den Schürhaken im Feuer an und setzt diesen dann bei Kenji am Oberarm an, wo die Haut besonders schmerzempfindlich ist. Kenji schreit laut und gequält auf, doch der Helm wandelt seine Schreie in entfremdete, seltsam klingen Töne um, wodurch seine Qual nicht so offensichtlich wird. Doch die ersten Schreie reichen nicht aus und Augustus muss noch zweimal nachlegen, bis die benötigte Intensität erreicht ist, so dass der Helm eine schräge Melodie erklingen lässt, welche eine Tür in der Kammer öffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort wird Kenji von seinen Freunden von Helm und Ketten befreit und Augustus versorgt sofort die Brandverletzungen an Kenjis Arm mit einem Heiltrank, von dem Kenji den Rest austrinkt. Er stützt ihn mit Henks Hilfe, so dass sie gemeinsam den Aufgang erreichen. Der Hebel lässt sich in der aufgewühlten Atmosphäre von den Helden leicht bewegen und so gelangen sie schließlich aus der Pyramide des Azeruel hinaus.&lt;br /&gt;
Die Helden machen eine Pause und setzen sich an ein paar Säulen gelehnt auf den Boden. Octavia macht wieder etwas Feuer zum Wärmen und Kenji versucht etwas zu schlafen. Augustus unterhält sich mit Henk über die verführerischen Auswirkungen von Machtgefühlen auf moralische Entscheidungen und das eigene Handeln. Nachdem Kenji wieder erwacht ist, essen sie noch etwas und begeben sich dann zur Pyramide der Ismagora.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-19-Pyra-dimoria.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide der Ismagora (Dimoria)]]&lt;br /&gt;
Kenji weist seine Freunde darauf hin, dass Ismagora, die Herrin der Furcht, von den Zwergen auch Jezra genannt wird und sich die Helden auf die Konfrontation mit Furcht, Schrecken, Wahnsinn und Panik gefasst machen sollten, um die Pyramide durchqueren zu können. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus schwarzem Vulkanglas im Eingangsbereich der Pyramide der Ismagora (Dimoria)]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten die erste Kammer der Pyramide und die Tür schließt sich wie erwartet wieder hinter ihnen. Im Schein von Kenjis Laterne wird eine Tafel aus schwarzem Vulkanglas sichtbar, auf welcher sich das Relief mit dem Text befindet. Es wird aus den Abbildungen deutlich, dass es in dieser Pyramide um Ängste und Schrecken geht. Octavia übersetzt den Ritualtext:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Irrsinn ist ein Labyrinth.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Furcht ist ein Abgrund.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wahnsinn ist eine Fratze.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Angst liegt am Ufer der Qualen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dein Schatten wird dich einholen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sei der Schrecken selbst.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Labyrinth.png|miniatur|rechts|Das Labyrinth mit dem Weg der Helden in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Die Helden stellen fest, dass vier Wege aus der Kammer herausführen, was zu der Anweisung auf der Tafel passt, dass Irrsinn ein Labyrinth sei. Augustus bittet Kenji, den Weg auszuwählen, und er entscheidet sich für den Gang zu ihrer Linken. Zunächst geht Augustus vorne, gefolgt von Kenji und Octavia, während Henk die Nachhut bildet. Doch nach der ersten Sackgasse kehrt sich die Reihenfolge einfach um und Henk geht vor. Dieses Spiel setzen die Helden bei jeder weiteren Sackgasse fort, so dass die beiden abwechselnd die Gruppe anführen. Augustus stößt als erstes auf eine große grüne Kröte am Ende eines Ganges, welche bei dem Zusammentreffen eine grüne Wolke ausspuckt, der Augustus kaum ausweichen kann. Eine Tropfen treffen ihn und er merkt eine unglaubliche Panik in sich aufsteigen. Er drängt sich an den anderen vorbei und Octavia schießt die Kröte mit einem kleinen Feuerpfeil ab. Als nächstes stößt Henk auf eine solche Kröte und wird von der grünen Wolke getroffen. Panisch drückt er sich an den anderen vorbei und wird durch Augustus aufgehalten, welcher ihn durch eine Ohrfeige wieder zur Besinnung bringt. Schließlich finden sie eine Tür, welche sich allerdings nicht öffnen lässt. Doch ganz in der Nähe entdecken sie den Ausgang aus dem Labyrinth.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Abgrund.png|miniatur|links|Abgrund und Fratzenwand in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Die Helden kommen in einen länglichen Raum, auf dessen einer Seite sich ein unendlich tiefer Abgrund erstreckt. Doch es gibt einen sehr schmalen Grat, welcher weiterführt und den Abgrund überbrückt. Octavia leidet sehr an Höhenangst und drückt sich an die Felswand, sie kann aber  von Henk überredet werden, sich mit einem Seil an ihm festzubinden und sich zusätzlich auch an seinem Gürtel festzuhalten. Das Seil von Henks Enterhaken wird um die Hüften der Helden befestigt, so dass sie mit einigem Abstand alle miteinander verbunden sind. Henk betritt den Grat als erstes, Octavia folgt ihm, dann Kenji und zuletzt geht Augustus. Die Helden balancieren auf dem schmalen Weg und an beiden Seiten erstreckt sich ein unglaublich tiefer Abgrund. Plötzlich hat der Weg eine eingebrochene Lücke, so dass jeder über den Abgrund springen bzw. mit einem großen Schritt gehen kann. Unter ihnen lauert ihre größte Abscheu: bei Henk sind es Untote, bei Octavia dagegen Dämonen, Kenji sieht Schlangen und bei Augustus wimmeln dort unzählige Kerbtiere. Jeder muss seine Angst in den Griff bekommen, um die Lücke überqueren zu können. Bei einer zweiten Lücke im Weg erblickt jeder die gesichtslose Vettel Ismagora selbst im Abgrund und muss sich überwinden. Die Helden sind sehr froh, dass sie das Seil angelegt haben, denn nur mit seiner Hilfe können Octavia und schließlich auch Augustus vor dem Fall in den Abgrund bewahrt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Furchtmasken.png| miniatur|rechts|Wand mit Fratzen der Furcht in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Nach dem schmalen Steg weitet sich der Raum wieder und endet in einer Wand, auf welcher sich bizarre Fratzen befinden, die surreal wabern und sich bewegen. Es fällt den Helden zunächst schwer, sich auf dieses Bild einzulassen, denn, sobald sie den Eindruck sich im Hirn ausbreiten lassen, lösen sich die Strukturen des Denkens auf und sie geraten in eine Art Trance. Die wabernden Fratzen scheinen sich den Betrachtern zu nähern, welche nur regungslos dastehen können. Schließlich scheint die Wand die Helden einzuhüllen und es schwinden ihre Sinne.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Ufer.png|miniatur|links|Ufer der Qualen in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Jeder findet sich allein auf einer Halbinsel wieder, die von malgorianischem Feuer umgeben ist und die Helden an Ismagoras Garstube oder Jezras Kessel erinnert, aber auch ein Stück vom Ufer des Unterweltsflusses Kakorat, welcher direkt dem Sündenkessel entspringt, sein könnte. Auf dem weiteren Weg werden die Helden auf der nächsten Halbinsel mit einigen Leichen konfrontiert, bei denen es sich um persönliche Freunde, Verwandte oder Vertraute handelt, welche den Helden die Schuld an ihrem Tod geben und ihn fragen, warum er nichts getan hat oder wo er gewesen ist, um sie zu retten. Hat sich jeder durch diese Vorwürfe und grauenhaft zugerichteten Körpern gequält, wird der Held mit dem Tod einer geliebten Person konfrontiert, die ebenfalls schwere Vorwürfe erhebt, dem Helden die Schuld an ihrem Tod gibt und ihn dann versucht anzugreifen. Ist der Held schließlich diesem Grauen entkommen, findet er auf der nächsten Halbinsel die Leichen seiner drei Kameraden, welche anscheinend gescheitert sind und die Schuld dafür wieder dem Helden zuschreiben. Am Rand dieser Halbinsel befindet sich ein Steg, welcher über den Absud führt. Um sich ihr Versagen anzusehen, begebt sich jeder einzelne Held auf den Steg und erblickt eine Vision über das Scheitern seiner Mission: die Welt versinkt in Dämonenfluten, die ewige Plage ist ausgebrochen und die Menschen leiden. Barthavion ist überrannt und gefallen und dem gleichen Schicksal fällt auch Thyrna anheim. Jeder Held leidet unterschiedlich unter dieser Vision, doch alle werden zum Schluss von einer großen Hand ergriffen, welche aus Absud besteht und aus ihm entspringt. Diese Hand zieht jeden Helden durch die abartige, grüne Flüssigkeit in einen schmaleren Abschnitt zu einem Ufer.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Dreizack.png|miniatur|rechts|Schatten- und Schreckenskammer in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Immer noch allein wird in der folgenden Kammer jeder Held mit seinem Schatten konfrontiert, so erblickt Augustus [[Principus Mortis]], Henk sieht Maldoror-Henk, Kenji trifft auf den schwarzen Mystiker und Octavia begegnet ihrer Feuerform. Ganz nach dem Satz auf dem Tor, dass der Schatten dich einholen werde, wird aus der anfänglichen Konfrontation mit dem schlechten Gewissen schließlich ein Annehmen, denn jeder Held muss es zulassen, mit seinem Schatten zu verschmelzen. Erst danach öffnet sich ein Durchgang und jeder kann in die letzte Kammer vorstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind wieder alle Helden zusammen, jedoch haben sie die Gestalt ihres Schattens. So stehen also Principus Mortis, Maldoror-Henk, der Schwarze Mystiker und eine Flammengestalt einem riesigen Dreizack gegenüber und müssen an den Torspruch, der Schrecken selbst zu sein, denken. Ihnen wird bewusst, dass sie willentlich ihr Form verändern können, und plötzlich wächst Maldoror-Henk an Größe an und greift die anderen brüllend an, was den Schwarzen Mystiker sichtlich schockiert, die anderen beiden eher kaltlässt. Im nächsten Augenblick verwandelt sich die Flammengestalt in ein Infernales und schleudert Kometen auf die Umstehenden. Auch Principus Mortis gewinnt an Größe und es wachsen ihm tausend Arme aus den Seiten, während er die anderen anbrüllt. Der Schwarze Mystiker will sich in einen Theleten verwandeln, wird dafür jedoch von Ismagora schmerzhaft bestraft sinkt, zu Boden und verwandelt sich in Kenji. Die anderen greifen sich weiter an und als das Infernale den Boden aufreißen und überall Feuer austreten lässt, geraten Maldoror-Henk und Principus Mortis in Furcht und verlieren ihre Form, so dass Octavia als Infernal siegt und der Schrecken selbst wird. In dem Moment öffnet sich eine Tür und gibt den Ausgang frei. Die Helden legen gemeinsam den großen Hebel um und verlassen die Pyramide der Ismagora und ruhen sich draußen etwas aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===24. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.43''') An große Säulen gelehnt tauschen sich die Helden über ihre Erlebnisse in der Pyramide von Ismagora aus und sprechen über die Ängste, mit denen sie konfrontiert wurden. Henk erzählt, dass die geliebte Person am Ufer der Qualen bei ihm seine Verlobte [[Viola Briccone|Viola]] war und Augustus offenbart den anderen, dass er [[Elora von Tressburg|Elora]] erblickt habe, worauf Henk ihn etwas aufzieht, dass es ihn anscheinend voll erwischt habe. Octavia und Kenji verschweigen die Identität der gesehenen Person und berichten nur von den gesehenen Dämonen und Schlangen im Abgrund. Octavia erzählt ihnen noch, dass die alte Vettel Ismagora ihr zugeflüstert hat, dass sie sie jetzt kennen würde, nachdem sie der Schrecken selbst geworden war. Augustus ist etwas schockiert, wie viel von den Erzdämonen doch in jedem einzelnen stecke und wie leicht ihm z.B. die Prüfungen von Azeruel gefallen ist, als ihm sein Erzfeind völlig ausgeliefert war und er keine Gnade gezeigt hat. Henk befürchtet schon, dass Augustus seine Handlungen in den Pyramiden bereut, obwohl sie notwendig waren, um ihnen den Weg zu [[Sabaoth Immortalis]] zu öffnen, doch Augustus will sich alles nur ins Bewusstsein rufen, damit er nicht wieder einem Rachetrip verfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden versuchen schließlich, etwas Ruhe zu finden, und Augustus übernimmt die Wache, da er nicht schlafen kann. Als auch Henk und Kenji nach kurzer Zeit wegen Schlaflosigkeit aufgrund wiederkehrender Schreckensbilder wieder aufstehen, schnappt er sich eine Planke und zerlegt diese zu Brennholz in einem nahen, geöffneten Pyramidenhaus. Nur Octavia findet etwas Schlaf und Ruhe. Nach einiger Zeit wird sie wieder geweckt und die Helden stärken sich mit etwas Proviant, bevor sie auf die Pyramide der Abyssiden steigen, um den Unterweltsgöttern zu huldigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Inschrift-17-abysstempel.png|miniatur|rechts|Inschrift auf der Pyramide der Abyssiden, &amp;lt;small&amp;gt;Übersetzung: „''Seid gepriesen mächtiger Lhughor, Herrscher der Unterwelt, und Voyx, Berzkhor, Soiriz, ihr dunklen Götter der Zerstörung!''“&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Während des Aufstiegs informiert Kenji seine Freunde darüber, dass sie im Inneren der Pyramide mit [[Abyssos|Lhughor]], dem Herrn des Abgrunds, [[Onoa|Voyx]], der Herrin der Finsternis, [[Merek|Berezkhor]], dem Herrn der Vergänglichkeit und mit [[Rimoa|Soiriz]], der Herrin der Katastrophen, konfrontiert werden. Auf der Spitze der Pyramide angekommen, spricht Octavia die Worte Inschrift und huldigt mit ihnen den dunklen Göttern der Zerstörung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 330px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ku-osch nug-ßouk-uz'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Cheu-lng-xo-nuß Lhughor''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ngußß-klnguß schuß Izx-uß-surx''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Isch Voyx, Berzkhor, Soiriz''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''On-gß schiz-hruz Nauxxuz schuß Juß-kxauß-izn'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die letzten Worte verklingen, klappt sich die vor ihnen liegende Bodenplatte nach unten und gibt ein Loch frei, dessen Tiefe niemand abschätzen kann, da im Inneren absolute Finsternis herrscht. Da dies jedoch der einzige Weg ins Innere ist, springen die Helden einer nach dem anderen in die Tiefe, wobei Augustus so lange wartet, bis alle sich überwunden haben und gesprungen sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall ist deutlich länger, als sich jeder ausgemalt hat, und als schließlich ein Boden in Sichtweite kommt, verlangsamt sich der Fall und alle außer Henk, welcher mit dem Fuß umknickt, setzen sanft auf. Schmale Lava-Rinnsale erleuchten die Umgebung und geben den Blick auf eine große, brennende Tafel in der anliegenden Kammer frei. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Eingang.png|miniatur|links|Tafel aus brennendem Felsen im Eingangsbereich der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden betrachten die Tafel und identifizieren in den Händen der abgebildeten [[Xishari]] einige Attribute der Götter des Untergangs, nämlich den Schattenspeer von Lhughor, den Nachtschleier von Voyx, das Schicksalsrad von Berezkhor und die Unheilsklinge von Soiriz, welche einem riesigen Maul dargeboten werden. Außerdem identifiziert Kenji in den dargestellten Tieren Echse, Fledermaus, Tausendfüßler und Wespe die traditionellen Tiere der Abyssiden. Octavia übersetzt währenddessen den Text und liest vor: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Himmel muss fallen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Katastrophe lauert überall.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wandel verschlingt das Leben.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Finsternis erfüllt alles.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Im Inferno liegt die Kraft der Zerstörung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Wächter der Schatten erwartet die abyssische Macht.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Eingang_(Karte).png|miniatur|rechts|Karte des Eingangsbereichs der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem Tunnel hinter der brennenden Tafel und gelangen in eine große Kammer, in welcher sich rechts neben dem Eingang auf vier Sockeln Statuen der eben identifizierten Tiere der Abyssiden befinden. Auf der anderen Seite der Kammer befindet sich auf dem Boden ein flaches Relief mit Darstellungen von Sonne, Mond und Sternen. Dahinter erheben sich vier grobgestaltete Statuen, welche offensichtlich die Himmelsgötter, erkennbar an ihren traditionellen Attributen,  darstellen. Von links nach rechts stehen dort [[Pyrion]], der Herr der Sonnenstrahlen, [[Sidea]], die Herrin des Sternenlichtes, [[Celestes]], der Herr des Himmels, und [[Lysara]], die Herrin des Mondscheins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Augustus das Relief auf dem Boden genauer anschaut, beginnt Henk damit, die Tiere der dunklen Götter auf die Sockel der Statuen zu setzen, wobei er die Wespe von Soiriz zu Lysara, die Echse von Lhughor zu Celestes, den Tausendfüßler von Berezkhor zu Pyrion und die Fledermaus von Voyx zu Sidea bringt. Kaum sind alle Tiere platziert, fängt plötzlich die Wespe an, sich zu bewegen, und attackiert die Statue von Lysara mit ihrem Stachel. Als sie zerstört ist, verschwindet der Mond auf dem Bodenrelief und der Tausendfüßler beginnt sich zu regen. Er zerstört mit seinen Klauen und Krallen die Statue von Pyrion, woraufhin die Sonne auf dem Relief sich auflöst. Als nächstes zertrümmert die Fledermaus das Abbild von Sidea, was zum Verschwinden der Sterne auf dem Bodenrelief führt. Den Abschluss bildet die Echse, welche schließlich die Statue von Celestes zerstört. Kenji leidet sehr darunter, dass die Statuen der Himmelgötter zerschlagen werden, und der ersten Satz auf der Eingangstafel, der Himmel müsse fallen, sich erfüllt, denn das mittlerweile leere Relief zerbricht, fällt nach unten in die Tiefe und lässt ein Loch im Boden zurück, in welches die Helden hineinspringen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Zentrum.png|miniatur|links|Die zentrale Kammer mit den Amuletten der Abyssiden]] [[Datei:RC-Tempel-Abyssiden_Amulette.png|miniatur|rechts|Die Amulette der Gottheiten Soiriz (Eisen), Lhughor (Schwefel), Voyx (Onyx) und Berezkhor (Bronze) (v.l.) in der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden landen sanft in einer runden Kammer mit vier verschlossenen Türen, vor denen je ein Hebel angebracht ist. Die Türen selbst bestehen augenscheinlich aus Eisen, Schwefel, Onyx und Bronze, was auf die vier Abyssiden verweist. Der Hebel vor dem Eisentor brennt als einziger mit abyssischem Feuer. Zwischen dem Eisen- und dem Bronzetor befinden sich einer Seite der Kammer vier kleine Sockel, auf denen Amulette aus denselben vier Materialien liegen.  Sie sind beschriftet und Octavia übersetzt die Worte „''Härte''“ auf dem Eisenamulett, „''Flamme''“ auf dem Amulett aus Schwefel, „''Sicht''“ auf dem Onyxamulett und „''Stillstand''“ auf dem Anhänger aus Bronze. Die Helden weisen jedem ein Amulett zu: Henk nimmt das Onyxamulett von Voyx, Augustus das Eisenamulett von Soiriz, Kenji übernimmt das Bronzeamulett von Berezkhor und Octavia das Schwefelamulett von Lhughor. Dann betätigt Octavia, der Feuer am wenigsten ausmacht, den brennenden Hebel vor dem Eisentor von Soiriz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Tor offenbart sich ein Gang, dessen Wände aus scharfen Klingen bestehen, deren Spitzen nur einen schmalen Durchgang lassen. Die Helden betreten hin hintereinander die Kammer  und  Augustus geht mit Henk voran. Plötzlich löst sich etwas von der Decke und stürzt herab. Augustus stößt Octavia wieder aus dem Raum und eine lange Klinge schrammt an seinem Armpanzer vorbei und bohrt sich in den Boden. Verunsichert überlegt Augustus, ob er nicht allein versuchen sollte, die Kammer zu durchqueren, schließlich habe er das Amulett von Soiriz um. Doch die anderen sind gegen einen Alleingang und so betreten sie erneut gemeinsam die Kammer und suchen ihren Weg durch das Klingenlabyrinth. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Soiriz.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Soiriz]]&lt;br /&gt;
In der Kammer ist durchgehend das Summen von Bienen oder Wespen zu hören und etwa in der Mitte löst sich ein Wespenschwarm von der Decke und greift Kenji an. Die Stiche sind sehr schmerzhaft und Henk versucht, einige der Wespen auf sich zu lenken. So teilt sich der Schwarm und Augustus versucht jetzt seinerseits, die Wespen von Henk abzuziehen. Als ihm dies gelingt, stechen die Insekten auf Augustus ein, doch diesem machen die Stiche nichts aus und die Wespen ziehen sich frustriert an die Decke zurück. Octavia versucht, einige Insekten mit ihrem Feuer zu verbrennen, doch diese erweisen sich als immun gegenüber Flammen. Nun versucht Augustus, weitere Wespen auf sich zu ziehen, um sich weiter stechen zu lassen. Schließlich kehren alle Wespen frustriert zur Decke zurück und die Helden setzen ihren Weg fort.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Wespe.png|miniatur|links|Die große Wespe aus der Kammer von Soiriz]]&lt;br /&gt;
Das Labyrinth endet in einer größeren Kammer, in welcher am Ende ein kleiner Schrein steht und in welcher eine große Wespe fliegt, die Agustus, welcher vorweggeht, sofort mit einem Hagel aus Stacheln beschießt, die ihm allerdings nichts ausmachen. Also betritt er allein die Kammer und schaut sich den kleinen Schrein an. Er findet eine Inschrift und kehrt zu den anderen zurück. Augustus übergibt Octavia das Amulett und bittet sie, die Inschrift zu übersetzen. Sie betritt die Kammer und wird ebenfalls von der großen Wepse attackiert. Doch das Amulett macht sie immun und sie liest den anderen die Inschrift vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 500px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Die Unheilsklinge der Soiriz bringt Katastrophe, Krieg, Gefahr und Krise.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Blut enthüllt ihre abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Octavia zurückgekehrt ist, übernimmt Augustus wieder das Amulett und geht zu dem Schrein. Mit seinem Dolch schneidet er sich in die linke Handfläche und lässt sein Blut auf die Oberfläche tropfen. Langsam bildet sich dort eine Klinge, bei welcher es sich um die Unheilsklinge der Soiriz handeln muss. Augustus nimmt sie an sich und gemeinsam verlassen die Helden die Kammer mit den Klingenwänden und herabstürzenden Schneiden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Berezkhor.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Berezkhor]]&lt;br /&gt;
In der mittleren Kammer brennt jetzt der Hebel für die Bronzetür, welche in Berezkhors Kammer führt. Octavia betätigt ihn wieder und Kenji tritt als erstes durch den Eingang. Im Inneren ist der Boden mit Staub bedeckt und es gibt ein großes Bronzerad gegenüber dem Eingang und einen Schrein rechts daneben. Kaum hat Kenji die Kammer betreten, wirbelt Staub auf und es setzt sich ein gigantischer Tausendfüßler mit einem großen Auge zusammen, der auf Kenjis zukommt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tausendfüßler.png|miniatur|links|Der Tausendfüßler aus der Kammer von Berezkhor]]&lt;br /&gt;
Augustus rennt sofort auf die Kreatur zu und tritt mit voller Wucht dagegen, um ihn von Kenji zurückzudrängen. Henk hingegen rennt zu dem großen Bronzerad und Octavia versucht sich dem Schrein zu nähern. Augustus tritt erneut gegen das Monster, doch damit lässt es sich nicht aufhalten. Henk fasst das Rad und beginnt es zu drehen, wodurch ein Nebel auf dem Schrein entsteht. Nach einer ganzen Umdrehung fühlt sich Henk geschwächter und irgendwie gealtert. Kenji ist in dieser Zeit auch zum Rad gelaufen und Augustus versucht, auf dem Rücken des Tausendfüßlers hochzuklettern, um dessen Auge zu erreichen. Mit diesem feuert die Kreatur einen Strahl auf Kenji ab, welcher jedoch aufgrund des Amuletts nichts ausrichtet. Da sich das Monster jetzt dem Rad nähert, versucht auch Henk einen Angriff und ruft Augustus zu, dass das Rad gedreht werden müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk auf den Tausendfüßler klettert, dreht Augustus das Rad. Jede Umdrehung scheint ihm Kraft zu entziehen und er fühlt sich ausgelaugt und geschwächt. Doch auf dem Schrein bildet sich nach und nach etwas. Octavia hat inzwischen den Text auf dem Schrein übersetzt und ruft ihn den anderen zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 600px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das Schicksalsrad des Berezkhor bringt Vergänglichkeit, Alter, Veränderung und Verfall.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Alterung enthüllt seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk hat das Auge des Tausendfüßlers erreicht und sticht mit seinem Dolch zu. Glühendheiße Lava spritzt nach vorne in Richtung von Augustus und Kenji heraus, doch die beiden können zum Glück den Spritzern ausweichen. Das Monster bricht danach zusammen und löst sich wieder in den Staub auf, aus dem es gekommen ist. Augustus fühlt sich nach vier Umdrehungen merklich gealtert und man sieht ihm dies auch am Gesicht an. Henk ist froh, dass er bei seinem Alter das Rad nur eine einmal gedreht hat, und bemerkt scherzhaft, dass Augustus in seinem jungen Alter dies wohl am besten verkraften könne. Auf dem Schrein hat sich während der Umdrehungen das Schicksalrad des Berezkhor manifestiert, welches Kenji an sich nimmt. Die Helden verlassen dann gemeinsam die Kammer.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Voyx.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Voyx]]&lt;br /&gt;
In der Zentralkammer brennt nun der Hebel vor der Onyxtür zur Kammer von Voyx, und Octavia betätigt ihn. Henk beschließt, mit dem Amulett von Voyx allein in die Kammer zu gehen, da in ihr absolute Dunkelheit herrscht. Die anderen warten vor der Tür und lauschen, ob Henk vielleicht Hilfe braucht. Das Amulett lässt ihn etwas in der Finsternis erkennen und Henk entdeckt überall in der Kammer verteilt tiefe Löcher im Boden, in welche man leicht hineinstürzen kann. Henk sucht nach einem Schrein und bemerkt plötzlich eine Bewegung im Dunkeln. Ein Geräusch nähert sich und etwas packt ihn und trägt ihn durch die Luft davon. Das Monster, welches nicht zu erkennen ist, lässt Henk in eines der Löcher fallen und verschwindet dann wieder in Richtung Decke. Henk kann das gut zwei Schritt tiefe Loch wieder verlassen und schleicht jetzt möglichst leise weiter. Tatsächlich entdeckt er eine versteckte Ecke, in welcher der gesuchte Schrein steht. Leider kann Henk die Inschrift nicht lesen und auch nicht abschreiben, so dass er unverrichteter Dinge wieder zu den anderen zurückkehrt und ihnen berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, nun gemeinsam in die Kammer zu gehen und Henk will sie führen. Dafür bindet er alle mit seinem Enterseil zusammen, damit sie nicht einzeln weggetragen werden können. Als Henk bemerkt, dass das Monster sie wieder anfliegt, schleudert Kenji einen Lichtblitz auf die angreifende Kreatur und erhellt für einen kurzen Moment die gesamte Kammer. Das Monster, bei dem es sich vermutlich um eine Fledermaus handelt, zieht sich kreischend zurück und verschwindet an der Decke. Henk führt seine Freunde zu dem Schrein und übergibt hier Octavia das Amulett, damit sie die Inschrift entziffern kann. Sie liest vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 550px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Nachtschleier der Voyx bringt Finsternis, Nebel, Wolken und Geheimnisse.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Rauch enthüllt seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus trennt einen schmalen Streifen von seinem Umhang ab und Octavia entzündet diesen. Den entstehenden Tauch fächelt sie auf den Schrein, auf dem sich dadurch ein Nebel bildet, welcher sich zu dem Nachtschleier der Voyx manifestiert, den Henk an sich nimmt. Mit Hilfe des Amulettes führt er die anderen wieder sicher aus der Kammer, ohne nochmal von der Kreatur belästigt zu werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Lhughor.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Lhughor]]&lt;br /&gt;
Wie erwartet brennt in der Zentralkammer der Hebel vor der Tür aus Schwefel und Octavia betätigt auch diesen. Sie trägt auch das Amulett des Lhughor, als die Helden die Kammer betreten, wo brennender Schwefel in ihren Lungen brennt. Kenji kann schon nach wenigen Schritten nicht mehr und Octavia, welche keine Auswirkungen des Rauchs spürt, übergibt Kenji das Amulett. Kaum hat er es umgelegt, kann er wieder durchatmen und mit den anderen die Kammer erkunden. Die Helden umgehen möglichst due Rauchwolken und springen über die Lavarisse auf dem Boden und gelangen so in den hinteren Teil der Kammer. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Salamander.png|miniatur|links| Der Salamander aus der Kammer von Lhughor]]&lt;br /&gt;
Hier wartet ein gigantischer Feuersalamander auf die Helden und Augustus und Henk gehen als erstes auf ihn zu, damit Octavia hoffentlich unbemerkt an der Seite an dem Monster vorbei zu dem Schrein gelangen kann, welcher sich hinter dem Ungetüm befindet. Dieses speit seinen ätzender Schwefelatem Henk und Augustus entgegen und die beiden weichen wieder hinter den Lavariss zurück. Auch Kenji nähert sich jetzt ganz an der Wand dem Feuersalamander, wird jedoch von diesem mit seinem heißen Atem angespien, welcher ihm jedoch nichts ausmacht, da er das Amulett von Lhughor trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat inzwischen auf der anderen Seite den Lavariss überquert und als sie sich dem Schrein nähert, wendet sich das Monster in ihre Richtung. Augustus eilt sofort herbei, um die Aufmerksamkeit des Ungeheuers auf sich zu lenken, und Henk folgt ihm. Der zurückweichende Kenji übergibt Augustus das Amulett und von diesem geschützt attackiert er den Feuersalamander mit seinem Schwert und stößt ihm dieses in sein Maul. Die Stellen, die er mit seinem Schwert trifft, explodieren regelrecht und bespritzen Augustus mit heißer Lava, gegen welcher er aber glücklicherweise immun ist. Als sich Octavia jetzt dem Schrein nähert, nähert sich ihr das Monster und Augustus drängt sofort hinterher und bleibt an dem Ungeheuer dran. Seine nächsten Schläge töten es, während Octavia die Inschrift auf dem Schrein übersetzt und vorliest:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 580px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Schattenspeer des Lhughor bringt Abgrund, Zerstörung, Inferno und Untergang.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Flammen enthüllen seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt Octavia ein Feuer auf der Oberfläche des Schreins auflodern und auf diese Weise manifestiert sich der Schattenspeer des Lhughor. Octavia nimmt ihn an sich und die Helden verlassen schwitzend die heiße Kammer. Als sie in die zentrale Kammer zurückkehren, fällt ihnen auf, dass sich in der Mitte ein Abgang geöffnet hat und mit den Amuletten und den gefundenen Artefakten gehen sie in die Tiefe hinab.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Drache.png|miniatur|rechts|Kammer des Wächters der Schatten in der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem gewundenen Pfad und kommen auf einer kleinen Insel heraus, die in einem abyssischen Magmameer liegt. Ein schmaler Weg führt weiter und sie bemerken, dass ein gigantischer Drache sich in der riesigen Höhle aufhält. Der Weg führt zu einer kleinen Plattform, welche sich direkt vor dem Kopf des Drachen befindet. Die Helden erinnern sich an die Tafel im Eingang der Pyramide, auf der vier Xishari die Artefakte der Abyssiden mit sich tragen und vor einem riesigen maul stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus betritt als erstes die Plattform und die Aufmerksamkeit des Drachen richtet sich auf ihn. In seinem Kopf hört er die Frage: „In wessen Namen sprichst du?“ Augustus antwortet: „Soiriz!“, woraufhin in seinem Kopf die Frage auftaucht: „Was trägst du bei dir?“ und Augustus spricht: „Katastrohen, Krieg, Gefahr und Krise!“ Als nächstes hört er im Inneren die Frage: „Was bringst du mir?“, worauf Augustus „die Unheilklinge“ erwidert. Der Drache blickt zufrieden und erhebt sich leicht, so dass Augustus dem Weg weiter folgen kann, unter dem Drachen hindurchgeht und zum Hebel des Ausgangs kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt als zweiter die Plattform und der Drache wendet sich ihm zu. Auch Kenji hört im Kopf die Fragen und Henk und Octavia hören ihn sagen: „Berezkhor! Vergänglichkeit, Alter, Veränderung und Verfall! Das Schicksalsrad!“ Dann erhebt sich der Drache wieder ein Stück und Kenji gelangt zu Augustus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, welcher nur die Antworten von Augustus und Kenji gehört hat, tritt auf die Plattform und sagt sofort: „Voyx! Finsternis, Nebel, Wolken und Geheimnisse! Den Nachtschleier!“ Daraufhin haucht der Drache ihn mit feurigem Atem an, so dass Henk fast in das Magma gestürzt wäre. Als er sich wieder gefangen hat, hört auch Henk die Fragen in seinem Kopf und gibt erneut seine Antworten, um dann auch durchgelassen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist die letzte und antwortet auf die Fragen des Drachen mit „Lhughor“, „Abgrund, Zerstörung, Inferno und Untergang“ und „den Schattenspeer“. Nachdem der Drache auch Octavia hat passieren lassen, verschwinden die Artefakte und Amulette und die Helden können den Hebel betätigen, welcher den Ausgang öffnet. Sie verlassen die Pyramide der Abyssiden und haben nun nur noch die Anrufung des Hazug-Ságok vor dem großen Tor zum Thronsaal vor sich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.44''') Die Helden kehrten zu ihrer Truppe zurück und Grogar möchte wissen, was mit den drei gefangenen Kultisten geschehen soll. Mittlerweile leiden sie unter Wassermangel und würden vermutlich bald sterben, wenn sie nichts zu Trinken bekämen. Die Helden überlegen sich, dass es besser ist, sie am Leben zu lassen, da ihre Geister sonst wohlmöglich später gegen sie kämpfen würden, da die Nekromanten unter den Kultisten sie kontrollieren könnten. Also suchen die Helden nach einer Möglichkeit, wie die Kultisten trinken können, ohne bei der Gelegenheit einen Zauber auszusprechen. Augustus bringt Schutuhx ins Spiel, denn dieser könnte den Geist eines Kultisten kontrollieren und ihn dazu zwingen, etwas Wasser zu trinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx erklärt sich dazu bereit und die Helden nehmen sich als erstes den ältesten Kultisten vor. Schuthux versucht, dessen Geist zu brechen, und Augustus und Henk machen sich bereit, ihm dann den Knebel zu lösen und Wasser zu reichen. Es ist nicht einfach abzuschätzen, ob der Wille des Kultisten tatsächlich gebrochen ist oder ob dieser nur so tut. Als Schutuhx signalisiert, dass er erfolgreich ist, löst Augustus schnell den Knebel und Henk reicht dem Kultisten das Wasser, auf welches er sich gierig stürzt und nicht mehr aufhört, zu trinken. Doch plötzlich verändern sich die Augen des Kultisten und er kann einige dunkle Worte murmeln, ehe Augustus den Knebel bereit hat. Der Körper des Kultisten verkrampft sich schlagartig, einige Zuckungen durchlaufen ihn und sein Genick bricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Kultisten entströmt seinem Mund ein schwarzer Rauch, welcher sich sofort in Richtung des Thronsaals aufmacht. Während Schutuhx sich auf den toten, noch warmen Körper stürzt und dessen Gehirn frisst, Kenji reagiert schnell und greift den fliehenden Geist mit einem Lichtstrahl an, um ihn zu verwirren. Doch er landet nur einen Streiftreffer und der Geist wird nicht aufgehalten. Doch nach einem zweiten Treffer zieht sich der schwarze Schemen in die Zwischenwelt zurück und Kenji denkt, dass der Geist jetzt verwirrt ist und etwas Zeit benötigt, um sich an seine Absicht zu erinnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus bereiten die Kultistin vor, damit Schutuhx sie kontrollieren kann. Dies gelingt ihm auch gut und Henk reicht ihr Wasser, nachdem Augustus den Knebel gelöst hat. Doch diesmal achtet er darauf, sie nicht zu lange trinken zu lassen, und in dem Moment, als Augustus ihr den Knebel wieder in den Mund stopft, versucht sie tatsächlich etwas auszusprechen. Verärgert wird sie wieder etwas abseits auf dem Boden abgelegt und der dritte Kultist wird zu Schuthux gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedankenschinder dringt in den Geist des Kultisten ein und nickt zum Zeichen, dass er ihn unter Kontrolle hat. Obwohl es auf Henk nicht so wirkt, entfernt Augustus auf Schutuhxs Nicken hin den Knebel. Ein breites Grinsen und gemurmelte Worte verraten den Helden, dass sie getäuscht wurden, und der Kultist nimmt sich auf die gleiche Weise wie der erste das Leben. Als sein Geist aus dem Körper entweicht, ruft Kenji wieder das Licht an, um ihn aufzuhalten. Doch auch dieses Mal streift er den Geist zunächst nur, doch bringt nicht genügend Konzentration auf, um ein weiteres Mal, das Licht auszusenden, so dass der schwarze Schemen den Thronsaal erreichen kann und hineingelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine Reaktion darauf ertönt kurz darauf in der ganzen riesigen Höhle ein tiefes Dröhnen, dessen Ursprung im Thronsaal liegt. Die Helden schlussfolgern, dass die Kultisten gerade die Monsterschlange Zygisskha wiedererweckt haben, damit sie die Helden nach dem Öffnen des Tores angreift und am Betreten hindert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ihr Kommen durch den Geist jetzt angekündigt ist, entscheiden sich die Helden dafür, vor dem Öffnen des Tores noch einmal ausgiebig zu ruhen, um wieder zu Kräften zu kommen. Ihre verbündeten, Grogar mit seinen Männern und die Freigeister übernehmen die Wache und die Helden legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Drachenträne.png|miniatur|right|Die Drachenträne]]&lt;br /&gt;
Nach einigen Stunden erwacht Henk und greift intuitiv nach der [[Drachenträne]]. Er holt sie hervor und bemerkt, dass der Aufenthalt in den Pyramiden der dunklen Götter sie stark geschwächt hat und sie ganz porös und brüchig geworden ist. Voller Sorge weckt er seine Freunde und sie kommen zu dem Schluss, dass nur ihr Blut die Drachenträne wieder heilen lässt, so wie sie es schon einmal getan haben. Augustus holt seinen Dolch hervor und reicht ihn Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich in die Hand schneidet und das Blut auf die Drachenträne tropft, hat sie eine Vision von Uselias und sieht, wie dieser durch einen Sturm über ein felsiges Tal fliegt, in dem das dämonische [[L'yreh]] liegt. Unter ihm sammeln sich [[Xishari]] und [[Nebbkor]], die aus einem schwarzen Ziggurat kommen und auf den schwarzen König [[Sereg]] zustürmen. Sereg schwebt nahe dem Eingang auf einer Wolke und wird von einer magischen Windhose geschützt. Er singt ein trauriges Lied, während Tränen seine Wangen hinabfließen und überall, wo sie auf den Boden fallen, entsteht Wasser, das schließlich einen weitläufigen See bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sein Blut gibt, schaut er in seiner Vision, wie Uselias von oben auf einen See hinabblickt, dessen Zentrum von einem tosenden Sturm umgeben ist. Im Auge des Sturms schwebt der schwarze König Sereg auf einer Wolke und singt ein trauriges Lied. Eine gigantische Wasserfontäne bricht aus dem See hervor und verursacht ein schnelles Ansteigen des Wasserspiegels. Xishari und Nebbkor versuchen erfolglos, den magischen Tornado zu überwinden, und werden schließlich von den Wassermassen fortgespült. Auch das schwarze Ziggurat wird geflutet, und die Schreie der ertrinkenden Dämonen sind zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus gibt sein Blut für die Drachenträne und erblickt in seiner Vision, wie Uselias aus der Luft einen großen See sieht, der sich schnell mit Wasser füllt. Im Zentrum des Sees schwebt der schwarze König Sereg auf einer Wolke im Auge eines magischen Tornados und singt ein trauriges Lied. Uselias kämpft sich durch den Sturm, um zu Sereg zu gelangen, und erreicht schließlich das windstille Zentrum, wo er den Elbenkönig in Tränen vorfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk opfert als letzter sein Blut und erlebt in einer Vision, wie Uselias sich im Auge eines magischen Tornados über einem See befindet, welcher  immer mehr Wasser speit und das umliegende Land überflutet. Er sieht die Gipfel der Berge und entfernte Regionen in den Wassermassen verschwinden. Uselias fliegt entschlossen auf den schwarzen König Sereg zu, der von der Flut und seinem magischen Lied gefangen ist. Uselias zieht sein Schwert und bittet Sereg, sich zu erinnern und die Flut zu stoppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tauschen sich über ihre Visionen aus und haben aus Uselias miterlebt, wie der Nebelschlund von Sereg geöffnet wurde (vgl. [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an die Erschaffung des Nebelschlunds .2824. Aletheon 351 JF.29|Uselias Erinnerung]]), und nachdem alle Helden ihr Blut für die Drachenträne gegeben haben, ist diese wieder ganz und sieht gekräftigt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen sich zur Beratung zurück und besprechen gemeinsam das Vorgehen im Thronsaal. Henk weist Augustus darauf hin, dass die Männer genau wissen, dass einige ihr Leben verlieren werden, doch genau dieses macht den Männern am meisten Angst, denn sie wissen, dass ihre Seele dann auf ewig in Riunuz-Choxxu gefangen sein wird. Daher empfiehlt Henk Augustus, diesen Umstand nicht extra anzusprechen, wenn dieser seine Ansprache an die Männer hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia nimmt ihren Bruder Augustus etwas zur Seite und bittet ihn inständig, ihr zu versprechen, dass er nach der Rückkehr nach Barthavion alles versuchen werde, um wieder die Gunst des Kaisers zu erhalten, damit seine Verbannung aufgehoben würde. Falls sie den Kampf nicht überlebe, wolle sich wenigstens sicherstellen, dass sie nicht die letzte der Octavier sein werde, de im Elysium ankomme. Augustus spürt die Bedeutung, die es für seine Schwester hat, und gibt ihr etwas widerwillig das Versprechen, alles dafür zu tun, falls sie bei dem Kampf sterben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehren die Helden zurück und verkünden ihren Verbündeten im Anschluss ihren Plan. Grogar und seine Männer bilden einen Trupp und die Freigeister einen zweiten. Nach der Öffnung des Tores sollen die Gruppen beide Köpfe der Monsterschlange angreifen und versuchen, deren Augen anzuvisieren. Während die Gruppen Zygisskhas Köpfe beschäftigen, werden die Helden hoffentlich durch die Mitte zu den Türen gelangen können. Grogar soll sich mit seinen Männern um den linken und die Freigeister sich um den rechten Kopf kümmern und Octavia soll sich bereit machen, um die Monsterschlange in der Mitte mit einem Feuerball anzugreifen, um so den Weg zu den hinteren Türen frei zu sprengen. Notfalls müssten die Helden über den Leib der Schlange klettern, um zu dem Geheimgang zu kommen. Dort würden sie sich dann um die Kultisten kümmern, welche Zygisskha kontrollieren. Ist die Schlange ausgeschaltet, sollen sich die Männer vor dem Thronsaal sammeln und auf die Rückkehr der Helden warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Plan besprochen ist, versammeln sich alle Männer um Kenji, welcher ein Licht-Gebet für den bevorstehenden Kampf spricht. Die Lichtgläubigen unter den Männern finden Stärke und Mut bei dem Anblick des hellen Lichtes, welches Kenji herbeiruft, aber auch die, welche dem Alten Weg folgen, schöpfen daraus Kraft und Hoffnung für die bevorstehende Schlacht. Als Kenji das Gebet beendet, spricht Augustus zu den Männern, um sie auf die bevorstehende Schlacht einzustimmen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Männer! Freigeister, Freunde! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute stehen wir am Rande der Vernichtung, denn es gilt: wir oder sie! Der Feind, der auf uns wartet, ist finster, furchteinflößend und erbarmungslos. Eine untote Riesenschlange mit zwei Köpfen will uns aufhalten, gelenkt von dunklen Kultisten, die nur ihrem Meister  Sabaoth Immortalis dienen. Aber wir, wir sind das Licht in dieser Dunkelheit!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute entscheiden wir über das Schicksal der Welt. Unsere Schwerter, unsere Herzen und unsere Entschlossenheit sind die einzigen Mittel, die uns den Weg zurück in unsere Heimat eröffnen können. Wir kämpfen nicht nur für uns selbst, sondern für unsere Familien, für unsere Heimat und für alles, was uns lieb und teuer ist!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ein Teil von euch wird heute auf ehemalige Kameraden treffen, die nun auf der Seite des Feindes stehen. Vielleicht sind sie auch nicht mehr sie selbst! Bleibt standhaft und lasst euch nicht verunsichern, wir kämpfen, um auch sie zu befreien!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr Freigeister habt euch trotz eurer Umwandlung euren eigenen Willen bewahrt und heute ist eure Chance gekommen, zurückzukehren und eure Heimat wiederzusehen. Eure Freunde warten hoffnungsvoll auf den Ausgang dieses Kampfes, um mit uns zurückzukehren.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und schließlich, an meine Schwester und meine treuen Freunde: Wir haben diesen Moment so lange verfolgt. Sabaoth Immortalis, der Mörder unserer Eltern, ist endlich in Reichweite. Die Rache brennt in unseren Herzen, aber wir müssen stark bleiben und nicht die Kontrolle verlieren. Dies ist unsere Chance, ihn zur Rechenschaft zu ziehen und unsere Seelen zu befreien.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kämpft mit allem, was ihr habt, und lasst uns dieses Übel bezwingen. Für die Freiheit! Für die Zukunft! Für unsere Heimat!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, betreten die Rampe und nähern sich dem Tor des Thronsaals, vor dem Octavia die Anrufung des Hazug-Ságok sprechen wird, um sie zu öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===25. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Palasttor.png|miniatur|rechts|Das Tor zu Hazug-Ságoks Thronsaal]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.45''') Vor dem Tor vergegenwärtigen sich die Helden noch ein letztes Mal ihren Plan, bevor Octavia die Worte spricht:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 280px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'' Kuo nugßoukuz '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'' Kangz schuk Verigorn ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Schi nßakkuß Xeuiklnguß   ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Izsch Ngußarsch schuß Riunuz  ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Hazug-Ságok! '' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden stehen mittig vor dem Tor und hinter ihnen stehen links die Männer von Grogar und rechts die Freigeister. Als das Tor sich vollständig geöffnet hat, blicken die fest entschlossenen Streiter auf die gigantische, untote Schlange, welche sie mit ihren vier Augen anfunkelt und einen dunklen Zauber wirkt, der alle vor Furcht erstarren lässt, so dass sie vor dem Tor verharren. In der Eingangskammer blockiert der Zygisskhas Leib den Zugang zu den Türen und außerdem wanken mehrere Zombies auf die Helden zu.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Eingangskammer.png|miniatur|rechts|Die Eingangskammer des Thronssaals mit Zygisskhas Position (rot) und den leuchtenden Artefakten in den Ecken (blau)]]&lt;br /&gt;
Henk fängt sich als erster und betritt die Eingangskammer. Er stürzt sich sofort auf den ersten Zombie und spaltet mit einem mächtigen Hieb dessen Kopf und Oberkörper, was diesen jedoch anders als bei den Zombies in Freywall (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]) nicht aufhält. Augustus gibt den Befehl zum Angriff und die anderen folgen Henk und betreten die Eingangskammer. Octavia macht Augustus auf seltsame bläulich leuchtende Artefakte aufmerksam, welche in den Ecken der Kammer platziert sind, und schleudert dann einen Feuerpfeil auf das Artefakt linken Seite. Augustus geht zur rechten Seite auf die Freigeister zu, welche gerade die Kammer betreten, und gibt Filgiz den Befehl, sich um die Artefakte zu kümmern. [[Datei:Nekroschädel.png|miniatur|links|Ein nekromantischer, bläulich leuchtender Schädel in der Eingangshalle des Thronssaals.]]Henk begibt sich auf die linke Seite und kann einen genaueren Blick auf das leuchtende Artefakt werfen und entdeckt, dass es ein menschlicher Schädel ist, in welchen ein anscheinend nekromantischer Zauber gewirkt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grogars Männer haben noch gezögert, doch jetzt finden auch sie den Mut und stürmen auf den linken Schlangenkopf zu, während sich die Freigeister dem rechten Kopf von Zygisskha genähert haben. Augustus befiehlt [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khorald]], sich mit seinem Bogen den hinteren Schädel auf der rechten Seite vorzunehmen, und begibt sich dann in die Mitte zu Octavia, Kenji und Schutuhx zurück. Octavia wirft einem Zombie einen Flammenpfeil entgegen und zerstört seine Beine, so dass er nur noch kriechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus ermutigt die Männer zum Angriff und Henk zerstört den ersten Schädel auf der linken Seite. Grogars Männer und die Freigeister greifen jeweils einen Schlangenkopf an und beschäftigen ihn, während Augustus sich die Zombies in der Mitte vornimmt und den von Henk halbierten Untoten zerstückelt, so dass seine Einzelteile keine Gefahr mehr darstellen. Ein Zombie stürzt sich auf den Piraten Piet und krallt sich an dessen Arm fest. Filgiz zerstört den Schädel auf der rechten Seite und Khorald schießt erneut auf den hinteren Totenkopf, um ihn zu spalten und den Zauber zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk auf der linken Seite verstürmt, um den hinteren Schädel zu erreichen, werden Grogars Männer von Zygisskha angegriffen und einige von ihnen getroffen. Augustus verschafft sich einen Überblick über das Kampfgeschehen und spornt die Männer erneut zu Höchstleistungen an, doch Grogars Trupp ist komplett abgelenkt durch die untote Riesenschlange, dass  sie Augustus nicht wahrnehmen und bei ihrem Angriff ein Mann stirbt. Doch die Freigeister werden ermutigt und setzen dem rechten Kopf ordentlich zu. Octavia und Augustus bahnen sich einen Weg zur Mitte der Kammer, unterstützt von Kenjis himmlischen Blitzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zygisskha lässt Grogars Männer mit ihrem Zauber vor Grauen erstarren, so dass sie ihrem nächsten Angriff hilflos ausgeliefert sind. Als Augustus dies bemerkt, weist er Kenji an, den Schlangenkopf zu blenden, um ihn von seiner Attacke abzubringen. Kenji entsendet einen gleißenden Lichtstrahl und das Monster erstarrt so lange, bis Grogars Männer sich wieder gefangen haben. Sie greifen erneut den Kopf der Schlange an, doch plötzlich steht ihr gefallener Kamerad wieder auf und greift seine eigenen Leute an. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Thronsaaltor.png|miniatur|rechts|Der hinter Teil der Eingangskammer mit dem Tor zum Thronsaal.]]&lt;br /&gt;
Henk schlägt einen Zombie aus dem Weg und läuft weiter zu dem bläulich leuchtenden Schädel an der Wand, während die anderen noch mit den Zombies beschäftigt sind, um auf der linken Seite zwischen den Schlangenkopf und den Leib auf der rechten Seite zu gelangen. Henk zerstört dann geschickt den Schädel und springt auf den Körper der Schlange, um über ihn in den hinteren Teil der Kammer zu gelangen, wo der Eingang zu Thronsaal ist. Währenddessen greift Zygisskha gnadenlos an und tötet viele von Grogars Männern, doch die Freigeister halten stand und können ihren Angriffen ausweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia, Augustus, Kenji und Schuthux gelangen in den Spalt und  Octavia schießt einen Feuerball auf den Körper der Schlange ab, welcher den weiteren Weg versperrt. Sie sprengt ein großes Loch in den verrottenden Körper und Augustus kann mit einem weiteren Schlag den Spalt so vergrößern, dass sie alle hindurchgelangen können. Henk ist bereits dort und hat zwei weitere Schädel zerstört, die dort platziert waren. Augustus positioniert sich sofort vor der linken Tür, welcher zu dem Raum mit dem Geheimgang führt, doch Henk weist darauf hin, dass hinter der rechten Tür Gemurmel zu hören ist, als ob dort ein Zauber gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Schurkenkammer.png|miniatur|links|Die Kammer mit den Nekromanten]]&lt;br /&gt;
Bevor sie die Tür öffnen, verabreden sie, dass Schutuhx so schnell wie möglich einen Nekromanten seinem Willen unterwerfen soll, denn die Helden gehen davon aus, dass in dieser Kammer die Zombies kontrolliert werden. Henk öffnet die Tür und Augustus macht sich bereit, anzugreifen. Ein Zombie steht im Weg und Augustus stürmt ihn an, um den Weg für die anderen freizumachen. Während er den Zombie zerkleinert, kontrolliert Schuthux einen der Nekromanten und zwingt ihn dazu, den bläulich leuchtenden Schädel zu zerstören. Henk stürmt sofort vorwärts, um den zaubernden Kultisten auszuschalten, und als er ihn schließlich angreift, löst er einen dunklen Zauber aus und spürt einen großen Schmerz, denn er hat einen Teil der Wunden sich selbst zugefügt. Doch das hält ihn nicht davon ab, den Nekromanten zu töten und das grauenhafte Ritual zu beenden. Schutuhx hat sich dem kontrollierten Nekromanten genähert und frisst sein Gehirn. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-HZPalast-Geheimgang.png|miniatur|rechts|Das Relief, welches der Schlüssel zur Öffnung des Geheimgangs ist.]]&lt;br /&gt;
Als die Helden die Kammer wieder verlassen, bemerken sie über den Leib der Schlange hinweg in der großen Eingangskammer die Elbengeister, welche nach der Zerstörung der Schädel die Kammer betreten konnten und zur Hilfe kommen, um nun mit den anderen Streitern die Monsterschlange abzulenken. Augustus will schnell weiter und öffnet die linke Tür, hinter welcher er einen kleinen Raum vorfindet, in dem vier Zombies leblos auf dem Boden liegen und an dessen Wand ein großes Relief angebracht ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Geheimgang.png|miniatur|links|Die Kammer mit dem Relief]]  &lt;br /&gt;
Henk beginnt sofort, das Relief nach einem Mechanismus zum Öffnen des Geheimganges zu untersuchen. Er stellt fest, dass man einen Finger des Hazug-Ságok bewegen kann, dass sich dieser jedoch einfach wieder zurückbewegt und ansonsten nichts passiert. Dann bemerkt Henk, dass sich ein Zahn von Zygisskha bewegen lässt und dass dieser einrastet. Als Henk daraufhin nochmal den Finger bewegt, bleibt dieser ebenfalls in der veränderten Position stehen. Henk untersucht dann die drei Xisharipriester und findet heraus, dass die Kugel des mittleren Priesters sich eindrücken lässt, woraufhin das ganze Relief zur Seite schwingt und einen verborgenen Kriechgang freigibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus will sofort Octavia vorschicken, damit sie die in der Kammer erwarteten Kultisten sofort mit einem Feuerball angreift und ablenkt, um es Augustus zu ermöglichen, sofort hinterherstürmen zu können und sie so lange zu beschäftigen, bis die anderen da sind. Doch Henk überzeigt ihn davon, dass er zunächst allein dort hinaufschleichen will, um überhaupt erst einmal die Situation zu erkunden. Also schleicht Henk allein den schmalen Kriechgang hinauf und berichtet danach, dass oben mehrere Zombies auf die Ankunft der Helden warten. Sie beschließen, dass Augustus vorwegkriechen soll, um sich auf den ersten Zombie zu stürzen. Direkt hinter ihm soll Kenji sein, um die Zombies zu blenden und so abzulenken, damit die anderen aus dem Kriechgang herauskommen können.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Nekrokammer1.png|miniatur|links|Der vordere Teil der geheimen Kammer]]&lt;br /&gt;
Henk bindet einen Teil von Augustus Umhang um dessen Knie und Handballen, um ihm ein möglichst leises Vorrankommen zu ermöglichen. Mit dem Schwert in der Hand kriecht Augustus den Gang hinauf, dicht gefolgt von Kenji. Es gelingt ich, den ersten Zombie zu überraschen und ihn niederzuwerfen. Zu seinem Entsetzen handelt es sich bei dem Zombie um die Leiche von Obermaat [[Baiula_Spei#Unteroffiziere:|Uldreich Donnerbacher]], einen Freund der Helden von der [[Baiula Spei]]. Der zweite Zombie, welcher nach Augustus greift, ist der Leichnam von Maat Storko Koyner, und Kenji welcher gerade aus dem Kriechgang kommt, ist kurz entsetzt, bevor er ein helles Licht in den Raum hinein sendet, welches die Zombies blendet und verwirrt. Henk kommt hinterher und rennt sofort an den Zombies vorbei in den Raum hinein, wobei er an weiteren bekannten Gesichtern vorbeikommt, denn die Nekromanten haben anscheinend alle Matrosen wiedererweckt, welche die Baiula Spei bis zum Ende verteidigt haben und bei dieser Aufgabe gefallen sind. Octavia verlässt den Kriechgang und muss sich auch kurz sammeln, als sie die alten Freunde sieht, doch sie fasst sich schnell und sendet einen Flammenpfeil auf den hintersten Zombie Isegrein Turmen, der diesem die beiden Beine wegschießt, so dass er Henk nicht aufhalten kann. Schutuhx ist schließlich der letzte, welcher den geheimen Raum betritt, sich aber an den Kampfhandlunge nicht beteiligt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Nekrokammer2.png|miniatur|rechts| Der hintere Teil der geheimen Kammer]]&lt;br /&gt;
Henk gelingt es als erster, einen Blick in den hinteren Teil des Raumes zu werfen. Sobald er im Blickfeld erscheint, ruft ihm ein Kultist vom Ende des Raumes zu, dass Meister Immortalis ihnen extra zur Begrüßung ein paar Fundstücke vom Meeresboden mitgebracht habe, über deren Wiedersehen sie sich bestimmt freuen würden. Dann beginnt er, einen dunklen Zauber auf Henk zu wirken, welcher jetzt schnell auf den Kultisten zu sprintet. Währenddessen bemüht sich Kenji, den bläulich leuchtenden Totenschädel zu zerstören und Augustus wehrt die Zombies ab und versucht, Henk zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der hinteren Hälfte befindet sich im vorderen Bereich ein großer Ritualkreis in Form einer Doppelköpfigen Schlange, in dessen Mitte ein Kultist steht und einen Zauber aufrechterhält. Der Kultist wird geschützt durch drei Zombie, wovon Augustus sofort den ersten angreift. Währenddessen hat Henk den hinteren Kultisten erreicht und hat den schwarzen Zauber ignoriert, der auf ihn gewirkt wurde, doch der Kultist zieht sich in die hintere Ecke zurück, in welcher Henk auch den Nekromanten entdeckt, welcher die Zombies kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus wird von den Zombies aufgehalten und Henk bleibt vorerst allein in der hinteren Ecke. Als Schutuhx bei Augustus ankommt, setzt dieser ihn auf den Nekromanten an, welcher Zygisskha kontrolliert, um danach den zweiten Zombie zu attackieren. Als auch Octavia in den Kampf einsteigt und mit Flammenpfeilen die Zombies angreift, kann Augustus sich absetzen und Henk zur Hilfe eilen. Dieser hat sich den Nekromanten vorgenommen und schneidet diesem die Kehle durch. Doch durch einen dunklen Zauber verwundet sich Henk erneut selbst und wird stark verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erreicht die hintere Ecke und tötet den letzten Kultisten an, welcher gerade einen Zauber auf den verletzten Henk sprechen will. Als der Nekromant stirbt, sacken die Zombies in sich zusammen und werden wieder zu den aufgedunsenen Wasserleichen der befreundeten Matrosen. Schutuhx bezwingt den Geist seines Nekromanten und unterbricht damit den Zauber, welcher Zygisskha kontrolliert. Dann befiehlt er dem Kultisten, sich ihm zu nähern, damit er dessen Gehirn essen kann, was die Helden auch nicht unterbinden, als sie dazukommen, denn hinter dem Beschwörungskreis befindet sich das dunkle Fenster, welches einen Blick in den Thronsaal ermöglicht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Sabaoth Lich.png|miniatur|rechts|Der Lich Sabaoth Immortalis]]&lt;br /&gt;
Kenji hat sich inzwischen um die nekromantischen Schädel gekümmert und, als er den letzten zerschlagen hat, erscheint der Führergeist der Elben und vergewissert sich, dass es den Helden gut geht, bevor er wieder verschwindet. Dann begibt Kenji sich zu den anderen und wirft mit ihnen einen Blick durch das dunkle Fenster. Durch dieses ist [[Sabaoth Immortalis]] zu erkennen, welcher sich lachend der dunklen Scheibe nähert und die Helden anspricht, wobei seine Worte mehr aus der Zwischenwelt zu hören sind als durch das magische Fenster:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr habt es also tatsächlich geschafft, aber das ist gut. Kommt nur her, ich freue mich schon. Ich warte hier auf euch und ich werde euer Ende persönlich erleben dürfen! ''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lacht er laut und nähert sich kurz dem Fenster, so dass die Helden den Lich Sabaoth deutlicher erkennen können, bevor er wahnsinnig lachend wieder in der Dunkelheit des Raumes verschwindet. Augustus verspricht ihm leise, dass er nicht mehr lange lachen werde, und wendet sich Octavia zu, welche mit geballten Fäusten dasteht. Er spricht: „''Es ist bald soweit, Schwester, es ist bald soweit!''“ und sie erwidert „''Ich wünschte, ich könnte durch dieses Fenster durchschießen.''“ Kenji sorgt sich um Henk und fragt ihn, ob er noch kämpfen kann, und Henk tut es mit den Worten ab, dass ihm nur kurz die Luft weggeblieben sei, während sein Hals stark blutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dunkelheit des Thronsaals sind in der Mitte mehrere Gestalten erkennbar, was darauf hindeutet, dass sich noch mehrere Kultisten bei Sabaoth befinden, welche auf sie warten werden. Doch zuvor müssen sich die Helden etwas ausruhen und Augustus versorgt Henks Wunden mit [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelians]] blutstillenden Heilsalbe, während sich Kenji auf ein schützendes Gebet vorbereitet, bevor sie den Thronsaal betreten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.46''') Die Helden planen ihr weiteres Vorgehen im Thronsaal. Da sie diesen durch den durch eine Geheimtür verschlossen Kriechgang betreten müssen, werden die Kultisten genau wissen, woher sie kommen werden und auf sie vorbereitet sein. Daher will Augustus als erstes den Thronsaal betreten, dicht gefolgt von Kenji, der ihn dann mit dem Licht schützen kann. Octavia soll als nächstes herauskommen, um die Kultisten schnellstmöglich mit Feuerbällen anzugreifen, und [[Schutuhx]] soll versuchen, den Kultisten zu übernehmen, welcher die Zombies kontrolliert und auf dem Boden sitzen wird. Henk soll zuerst oben warten und mit dem Hebel die Geheimtür öffnen, sobald Augustus unten vor der Tür bereit ist. Dann soll er nach ihnen heimlich in den Thronsaal kommen, um sich versteckt um die magischen Totenschädel zu kümmern, welche das Eindringen der Elbengeister in den Thronsaal verhindern. Augustus will die Zombies an sich binden und Kenji will versuchen, den Lich zu blenden und ihn so vom Zaubern abzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie aufbrechen, betet Kenji mit den Helden und bittet die Götter des Lichtes, ihnen beizustehen, und [[Schutuhx]] zieht sich währenddessen in die von Kenji entfernteste Ecke der Kammer zurück. Kenji, Henk und Augustus bauen sich gegenseitig auf, erinnern sich an bestandene Prüfungen und sprechen noch ein paar anspornende Worte. Dann betritt Augustus als erstes den Kriechgang und Kenji, Octavia und Schutuhx folgen ihm. Unten angekommen gibt er Henk ein Zeichen und dieser öffnet die Geheimtür zu Thronsaal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Tür liegt absolute Finsternis und es ist nichts zu erkennen. Augustus stößt mit seinem Schwert hinaus und trifft auf Widerstand. Anscheinend steht ein Zombie vor dem Ausgang und Augustus hat ihm seinen Bauch aufgeschlitzt, so dass es spritzt. Kenji schiebt seinen Stab an Augustus vorbei und ruft ein Licht hervor, welches einen Teil des Raumes erhellt und zwei Zombies verscheucht. Ein lautes Lachen ertönt und Sabaoth ruft laut: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Lasst das Schauspiel beginnen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus tritt den verbliebenen Zombie von sich weg und kann so aus dem Geheimgang treten und ihn angreifen, während Kenji heraustritt und Platz für Octavia macht. Die Finsternis verschwindet und gibt den Blick auf den Raum, die Kultisten mit ihren Zombies und den Lich Sabaoth Immortalis frei, welcher hoch oben in der Mitte des Thronsaals schwebt. &lt;br /&gt;
[[Datei: RC-HSPalast-Thronsaal-I.png|miniatur|rechts|Der Thronsaal des Hazug-Ságok]]&lt;br /&gt;
Die Kultisten haben sich in den hinteren Bereich des Saals zurückgezogen, hinter den Säulen versteckt und jeweils von einem Zombie gedeckt. Eine große, schwarze Urne mit einem Kultisten dahinter steht in einem eisigen Feld fast den Helden gegenüber. In der Nähe des Eingangs liegen fünf Männer von Graltik gefesselt auf dem Boden. Es sind auf den ersten Blick zwei magischen Totenschädel zu entdecken, einer links vom Geheimgang und der andere rechts in der Nähe des Hebels für die Eingangstür, doch vermuten die Helden auf der anderen Seite ebenfalls zwei Schädel. Eine riesige Membran trennt den Raum vom Meer und durch sie hindurch ist der Nebelschlund zu erkennen. Kaum haben die Helden den Raum betreten, gibt Sabaoth seinen Kultisten einen Befehl: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Öffnet die Urne!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich Augustus den fliehenden Zombies angreift, wird Octavia von einem Schattenzauber eines Kultisten getroffen und fasst sich an den Kopf, anstatt zu zaubern. Die anderen Kultisten beobachten die Helden nur und blicken zwischendurch erwartungsvoll auf die schwarze Urne, welche nun geöffnet wird und einen schwarzen Rauchwirbel entlässt, in welchem Silhouetten zu erkennen sind und der sich auf die Helden zubewegt. Kenji geht einige Schritte auf den Lich zu und schickt diesem einen blendenden Strahl hinauf, welcher diesen durchdringt und ihm ein Lachen entlockt. Sabaoth dreht sich kurz zu Kenji um, lacht erneut und schickt ihm über seinen Lichtstrahl dunkle Schlieren entgegen. Der schwarze Rauchwirbel spaltet sich in mehrere Gruppen von Schatten auf, welche sich jeweils einem Helden nähern. Schutuhx schätzt die Situation als aussichtslos ein und zieht sich in den Kriechgang zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus beschäftigt sich mit den beiden Zombies und Octavia kann einem anderen Zombie seine Beine wegschießen. Henk betritt unauffällig den Thronsaal und wendet sich als erstes dem Totenschädel auf der linken Seite zu und zerstört ihn. Dann rennt er so schnell wie möglich auf den rechten Schädel zu, doch er wird an der letzten Säule von den Schatten abgefangen. Kenji verliert im Kräftemessen mit Sabaoth, wird von dessen Schattenschlieren niedergeworfen und kann mit dem Licht einen ersten Zugriff der Schatten verhindern, doch letztendlich hält er die schwarzen Schatten nicht auf, welche sich auf ihn, Henk, Augustus und Octavia stürzen, sie fassen und emporheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von den Schatten in zwei Schritt Höhe mit eisigen Klauen gehalten, welche frostige Spuren auf der Kleidung hinterlassen, und sind Sabaoth hilflos ausgeliefert. Er nähert sich jedem einzelnen, lacht und verhöhnt ihn.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das war zu einfach. Die großen Helden sind also bezwungen!''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Wo ist denn nun euer tolles Artefakt, das die Seele des Theleten enthalten soll? Anscheinend hilft er euch nicht, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich hätte es ahnen müssen, aber gut – nun gehört ihr mir. Aber wenn ihr euch auf einen angenehmen, gnädigen Tod gefreut habt, dann kann ich  nur sagen: Letor wird eure kleinen, verwurmten Seelen niemals zu Gesicht bekommen, denn ihr werdet die Ewigkeit als meine Trophäen verbringen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich werde mich an euren ewigen Qualen erfreuen und wir werden alle Zeit haben – die Ewigkeit.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Und dann werdet ihr mitkomme nach Eboria und ihr werdet den Untergang des Kontinents selbst miterleben dürfen. Hört sich das nicht herrlich an?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth gibt den Kultisten ein Zeichen und diese holen eine Kiste aus einer Ecke und schleppen sie in die Mitte der Kammer. Sabaoth schwebt auf Henk zu und sagt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Da haben wir es also, das Gefäß des Maldoror.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du warst es also, der zu dumm war, das Geschenk des großen Verderbers anzunehmen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Tja, wenn ich dich so ansehen, wärst du bestimmt eine gute Marionette gewesen. Ich wette, du warst ein Sklave, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich weiß, dass hätte dich zu einem guten Diener Malgors ausgezeichnet.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Die besten Voraussetzungen, na ja. Jetzt ist es dafür zu spät und Maldoror wird dich verschmähen. Aber ich weiß, dass es noch deinen Sohn gibt, nicht wahr? Und er war glaube ich auch ein wunderbares Gefäß. Wenn es an der zeit ist, werden wir uns um ihn kümmern, und dann kannst du vielleicht miterleben, wie dein Sohn die große Ehre annehmen wird, die du ausgeschlagen hast.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Zu schade, na ja, sehen wir weiter, wen haben wir hier noch.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth wendet sich Kenji zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ah, bist du nicht der Lehrling des Pyrrhon?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich kannte deinen Lehrmeister, ein alberner Wichtigtuer, nicht wahr? Hat er doch mit seinen moralischen Lügen immer versucht, Aequus einzulullen. Ich erinnere mich dran, wenn ich mit Silvius dort war, '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''ein selbstgerechter, widerlicher, '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''scheinheiliger Wichtigtuer. Ja, genauso habe ich ihn erlebt. Ich hörte, er ist inzwischen bereits verstorben, nicht wahr? Mhm, ich hoffe, er hatte einen äußerst unangenehmen Tod und hat viel gelitten.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Na ja - tja, aber mit dir werden wir sehen, was wir anfangen können. Eigentlich bist du ein verabscheuungswürdiges Nichts, aber vielleicht werden wir die Lichtgötter ein wenig beleidigen, wenn wir dich foltern und deine Seele zermartern werden.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„''Du freust dich sicher schon, nicht wahr? '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''Tja, wen haben wir hier noch.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth wendet sich nun Augustus zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das ist doch der junge Octavius. Es ist doch zu schön, dass wir uns endlich wiedersehen, nicht wahr? &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, nicht wahr, mein junger Freund?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Tja, das ist doch zu schade, dass deine alberne kleine Schwester es geschafft hat, dich von deiner wahren Bestimmung abzubringen. Ich erinnere mich daran, wie du als Principus Mortis warst. Du bist in dieser Rolle richtig aufgegangen, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich kann mich noch daran erinnern, wie kalt und herzlos du bei deinen Folterungen warst. Ich habe den Hass in deinen Augen sehen können'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''und ich habe es genossen. Es war zu schön, gib es doch selber zu, oder?''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus‘ Augen funkelt Sabaoth hasserfüllt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Der Hass war schon immer deine Begabung, nicht wahr? Du warst ein besonderer Schmaus, ich habe dich gerne beobachtet. Zu schade, dass du so dumm warst, deinen Onkel umzubringen. Gemeinsam hätten wir es weit bringen können. Zu schade, zu schade.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus: „''Du bist feige geflohen!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Geflohen? Ich brauchte euch nicht mehr! Eigentlich brauche ich auch dich jetzt nicht mehr.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Selbst, wenn du als Principus Mortis zurückkehren wolltest, wärst du wertlos. Du hast dich als schwach erwiesen, als einfach viel zu erbärmlich.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du hast immer gesagt, du wolltest deinen Ahnen, dem großen Cygnus, alle Ehre machen.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''Nicht einmal das hast du geschafft. Gar nichts! Weißt du, was du warst? Du warst unser Spielball, du hast auf jede Lüge gehört, die ich dir eingeflüstert habe. Es war eine Freude, dich zu manipulieren! Ein kleiner, dummer Junge!''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Hach ja, wir werden viel Zeit haben, um uns über die Vergangenheit austauschen zu können. Vielleicht erzählst du es mir ja nochmal, was es für ein Genuss war, als du deinem Onkel die Schwert in die Brust gerammt hast.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus: „''Das erzähle ich dir, wenn ich deine Existenz beende!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Oh ja, da freue ich mich schon sehr drauf! Meine Existenz ist schon mehrmals beendet worden und, da muss ich euch eigentlich allen danken, denn – das hat mich stärker gemacht. Diese vielen herrlichen Tode, die ihr mir bereitet habt.'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Seht nur, wohin sie mich gebracht haben! Ich würde sagen, ihr habt mir den nötigen Anstoß gegeben, dass ich mich endlich von dieser weltlichen Existenz lösen konnte.''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(mit dem Blick zu Henk) „''Und wenn ich mich richtig erinnere, warst du es, der mir seinen Säbel ins Rückrad getrieben hat. Mhm, in gewisser Weise bin ich dir zu ewigem Dank verpflichtet. Ich werde es dir mit Sicherheit zurückzahlen.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Nun gut. Und dann haben wir ja noch das kleine lästige Mädchen da.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus ruft: „''Hör auf zu faseln und handle endlich!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth schwebt zu Octavia hinüber.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Die Loigg’Il haben es also nicht geschafft, eine geeignete Waffe aus dir zu machen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du warst schon immer widerspenstig wie deine verdammte Mutter! Es war eine Freude zu hören, dass meine Attentäter ihr ihren verdammten Schädel vom Körper geschlagen haben.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ja ja ja, und hinterhergeschnüffelt hast du mir. Lästig warst du. In gewisser Weise hast du mir mehr Probleme als alle die anderen hier bereitet. Ich wünschte nur, du hättest damals nicht überlebt. Aber dein vorgetäuschter Tod war das Einzige, was nützlich war, denn es hat dazu geführt, dass ich deinen Bruder aufhetzen konnte.''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth blickt zu Augustus herüber: „''Erinnerst du dich, wie ich dir erzählt habe, wie sie von den barthavischen Freiheitskämpfern geschändet, getötet und über die Klippen geworfen wurde.'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Erinnerst du dich? Ach, das waren Zeiten, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Aber nun weiß ich nicht, ob sie mir noch wirklich von Nutzen ist. Tja, ich weiß, wie sehr du an ihr hängst, du deswegen wird dir das hier jetzt bestimmt mehr schmerzen als sie selbst!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth richtet seinen Stab auf Octavia und schießt einen schwarzen Strahl auf sie ab, Octavia schreit und zuckt, ihr Gesicht wird kreidebleich und sie sackt plötzlich in sich zusammen. Henk ruft seinen Freunden zu, sie sollen nicht auf Sabaoth hören oder ihm auch nur zuhören, und der Lich erwidert: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich denke, wir haben sowieso fürs erste genug geredet. Wie gesagt, wir werden die Ewigkeit haben, um uns auszutauschen. Ich freue mich schon so darauf. Aber nun  gibt es anderes zu tun. Ihr werdet euch mit euch selbst beschäftigen müssen.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann dreht sich Sabaoth um und begibt sich zu den Kultisten, die in der Mitte des Thronsaals etwas herrichten. Gleichzeitig lassen die Geister die Helden zu Boden und halten sie so, dass Kultisten sie durchsuchen können. Sie nehmen den Helden ihre Waffen ab und finden bei Henk auch die Drachenträne, die ein Aufblitzen in der Hand eines Kultisten verursacht, und den Spiegel des Anor. Die beiden Artefakte und die Waffen werden ein paar Schritt neben ihnen abgelegt und die Helden so gehalten, dass sie die Mitte des Raumes erblicken können.&lt;br /&gt;
[[Datei: Sereg_(untot).png|miniatur|links|Der wiedererweckte schwarze König Sereg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort haben die Kultisten eine schwarze Rüstung abgelegt, die von einem Kreis aus sechs menschlichen Schädeln umgeben ist. Die gefangenen Söldner von Graltik werden dort hingeführt und jedem wird nacheinander von den Schattengeistern das Blut aus dem Körper gepresst, welches auf die schwarze Rüstung schwappt und dort ein unnatürliches Fleisch wachsen lässt. Unter Sabaoths Beschwörung formt sich so ein neuer, untoter Körper in der alten Rüstung und langsam bildet sich die Gestalt von Sereg. Dann ruft Sabaoth einen dunklen Geist aus der Zwischenwelt und bindet ihn an den neu entstandenen Körper.  Als dieser aufgerichtet gegenüber des Lichs steht, wirft er ihm die elbischen Worte: &amp;lt;big&amp;gt; „Ú-bedin le!“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; („Ich werde dir nicht dienen!“) &amp;lt;/small&amp;gt; entgegen. Doch Sabaoth richtet seinen Stab auf den Untoten und sagt: &amp;lt;big&amp;gt; „Doch, das wirst du!“ &amp;lt;/big&amp;gt;, worauf sich Sereg auf die Knie sinkt und sich vor Sabaoth verbeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth lacht und geht mit Sereg zu dem Membranfenster und blickt auf den Nebelschlund. Dann ruft er Sereg zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 520px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Also los, mein schwarzer König! Bring zu Ende, was du nicht beenden konntest! Veldun soll im Meer versinken!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sereg beginnt daraufhin, sein trauriges Lied zu singen und der Boden beginnt zu beben. Von der Decke rieseln Steine herab, da der ganze Boden erschüttert wird. Draußen gibt es einen starken Ruck und der Nebelschlund beginnt plötzlich die zigfache Menge von Wasser zu speien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sereg den Nebelschlund aktiviert hat, hören alle Helden plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf. Es ist Uselias, der sie bittet:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hört mich! Gebt euch ganz dem Licht hin!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann schickt er den Helden eine Vision und sie sehen, wie Uselias versucht, seinen einstigen Freund Sereg davon abzuhalten, eine tödliche Flut zu beschwören. Trotz Seregs scheinbarer Gleichgültigkeit nimmt er Uselias' Worte wahr und diese erinnern ihn an seine Vergangenheit und seinen Eid bei [[Alethon]], das Wohl seines Volkes zu sichern. Sereg glaubt jedoch, dass der Tod die beste Lösung für sein Volk sei. Uselias erinnert Sereg auch daran, dass die Götter, insbesondere die Göttin [[Lysara|Ithiel]] und der Gott [[Pyrion|Anor]], sich um ihn sorgen, doch er erreicht ihn nicht. Schließlich erwähnt Uselias die schöne Muse Lumenisa, Seregs Königin, die hofft, dass der wahre Sereg zurückkehren könne, doch Sereg greift Uselias mit einem schwarzen Sturm daraufhin an. Anor greift ein und befreit Uselias, welcher daraufhin unterstützt vom Sonnengott den dunklen König angreift. Seregs Magie versagt und Uselias verwundet ihn tödlich. Der schwarze König stirbt, und die magische Flut ebbt teilweise ab. Uselias kehrt schließlich in den Himmel zurück, traurig über das, was geschehen ist (vgl. [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an Seregs Tod .2825. Aletheon 351 JF.29|Uselias Vision]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Sabaoth Lich-II.png|miniatur|links|Der Lich Sabaoth Immortalis]] [[Datei:Epikoras.png|miniatur|rechts|Der Thelet Epikoras]]&lt;br /&gt;
Die Vision endet in einem hellen Licht und Uselias bittet die Helden erneut darum, sich dem Licht hinzugeben. Dadurch vergrößert sich das Licht und als die Helden wieder erwachen, strahlt über ihnen ein großes, helles Licht und sie hören Sabaoth schreien:  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: left; text-align:center; border: solid thin grey; width: 50%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein, was ist das?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Licht tritt ein Thelet, in dem die Helden Epikoras erkennen, dessen Geist sie aus dem Archiv befreit haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_36:_Epikoras|Episode 22.36]]). Er schlägt mit seinem Schwert auf die große schwarze Urne und zerschlägt sie mit einem Schlag, woraufhin die Schattengeister verschwinden und die Helden frei sind. Epikoras hebt sein Schwert und Blitze schlagen segnend auf die Waffen der Helden und auf Kenjis Greif über. Dann blendet er den Lich Sabaoth und verwickelt ihn in einen Kampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum sind die Helden befreit, stürzen sie sich auf ihre Waffen und Henk nimmt wieder die Drachenträne und den Spiegle von Anor an sich. Octavia liegt noch bewusstlos auf dem Boden und Kenji zögert kurz, ob er sich um sie kümmern sollte, doch als er die intakte Drachenträne erblickt, weiß er, dass sie lebt, und greift er entschlossen nach seinem Stab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Henk stürzen sich sofort auf die Kultisten mit ihren Zombies, welche sich hinter der Säule in der Nähe des eisigen Feldes der Urne aufhalten, während Kenji mit einem Blitz den Totenschädel rechts neben dem Membranfenster zerstört. Augustus und Henk töten einen Kultisten nach dem anderen, werden zwischenzeitlich von Zombies umringt und kämpfen sich wieder frei. Plötzlich Schutuhx kehrt zurück und übernimmt einen Kultisten, um ihn dazu zu bringen, den Totenschädel neben dem Torhebel zu zerstören, auf den sich auch Kenji zubewegt. Henk vernichtet den Totenschädel, welcher hinter Graltiks Männern verborgen gewesen ist, während sich über ihnen der Kampf zwischen Epikoras und Sabaoth Immortalis tobt und gleichzeitig das ganze Gebäude bebt und immer wieder Steine von der Decke fallen. Als der letzte Schädel zerstört ist, strömen die Elbengeister in den Thronsaal und stürzen sich auf den Lich, welcher die Geister jedoch einfach aufzehrt und auch Epikoras schon verwundet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kultisten bezwungen sind, eilen die Helden zu Sereg, der immer noch sein trauriges Lied singt und den Palast damit zum Erbeben bringt. Henk holt den Spiegel hervor, doch er erregt nicht die Aufmerksamkeit von Sereg. Die Helden erinnern sich an die Vision, in der auch Uselias Schwierigkeiten hatte, Seregs Aufmerksamkeit zu gewinnen. Kenji erinnert sich daran, dass Uselias den königlichen Eid angesprochen hat, und in diesem Moment hört er elbische Worte in seinem Kopf, die er nachspricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na ngwedh i arnad lín!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an deinen königlichen Eid!) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch Augustus erinnert sich an die Vision und denkt an die Sorgen der Götter, als auch er plötzlich in seinem Kopf die elbischen Worte hört, die er sofort laut ausspricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na i naeth in Eledhrim!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an die Sorgen der Götter!) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich denkt Henk an Lumenisa und spricht ebenfalls die in seinem Kopf hörbaren Worte nach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na i veneth lín, Lumenisa!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an deine Königin Lumenisa!) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Spiegel_des_Anor.png|miniatur|right|Der Spiegel des Anor]]&lt;br /&gt;
Die Worte haben Sereg erreicht und er wendet sich den Helden zu. Henk hält ihm den Spiegel des Anor entgegen, den Uselias damals nicht mehr besaß, und Sereg nimmt ihn und blickt hinein. Nachdem er lange und tief in den Spiegel des Anor geblickt hat, sagt er zu den Helden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Leithia den ned ôl!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Ich werde es nun zu Ende bringen!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
und fliegt in die Mitte des Thronsaals, wo die sechs Schädel aufgestellt sind, und zerstört sie. Daraufhin bricht er zusammen und sein Geist erscheint als goldener König. Er versammelt die übrigen Elbengeister um sich herum und greift Sabaoth an. Sereg stürzt sich auf ihn und alle Geister umzingeln den Lich. Sabaoth wird daraufhin mit einem lauten Schrei in die Zwischenwelt gezogen und alle Geister verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epikoras verneigt sich vor den Helden oder vor der Drachenträne und sagt auf celestisch:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Utepion ist voller Dank! Wenn ihr weiterhin mit solcher Inbrunst über die Seele unseres Herrn wacht, dann wird er eines Tages zurückkehren können.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich Epikoras langsam in ein Licht auflöst, ruft er den Helden zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich werde mit euch sein!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Epikoras verschwunden ist, bemerkten die Helden, dass der Nebelschlund aufgehört hat, zu sprudeln. Anscheinend hat Seregs verirrter Geist ihn über die Jahrhunderte immer noch leicht aktiviert gehalten und erst durch seine Erlösung ist der Wasserstrom endgültig erloschen. Die Helden verlassen den instabilen Palast, aus dessen Decke weiterhin Steine herabstürzen und treffen vor dessen Tor die Freigeister wieder, die sie jubelnd in Empfang nehmen. Gemeinsam durchqueren sie ein letztes Mal Riunuz-Choxxu und erreichen den Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===26. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Hafen.png|miniatur|rechts|Der Hafen von Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.47''') Beim Durchqueren der letzten Schleusen steht den Helden das Wasser schon fast hüfthoch und nur knapp verlassen sie [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]], bevor dieses wieder überflutet wird. Erleichtert versammeln sich die Überlebenden im Hafenbereich und die [[Loigg'Il]] wenden sich sofort an ihre Artgenossen und wilde Muster huschen über ihre Haut. Henk ist froh, dass die Freigeister alle überlebt haben, und bedauert, dass es viele der Schurken nicht geschafft haben. Doch er betont, dass diese für uns alle gestorben seien. Graltiks Männer sind zufrieden, dass es wenigstens einige geschafft haben und nun zu ihrem König zurückkehren können, um ihm die Augen zu öffnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschwört sie, dies auch zu tun, denn sie wüssten jetzt, worum es wirklich ging. Die Männer schätzen, dass [[Graltik Blutklinge|Graltik]] sich für so gerissen hält, dass er glaubt, die Kultisten austricksen zu können. Henk weist sie darauf hin, dass sie es nun besser wissen würden und nicht denken sollen, dass die Kultisten jetzt aufhören, nur weil hier einer ihrer Köpfe bezwungen wurde. Henk erinnert sich, dass die Kultisten in der Vergangenheit immer viel aggressiver vorgegangen sind, wenn die Helden einen ihrer Pläne vereitelt hatten, und Henk fürchtet, dass es in Barthavion nun nicht einfacher werde. Kenji bekräftigt, dass die Zeit, in der die Kultisten aus dem verborgenen heraus handeln mussten, vorbei sei und nun der offene Schlagabtausch beginne, da sie ihre Kräfte lange gesammelt haben, um jetzt loszulegen. Nichtsdestotrotz sei der große Sieg, den sie erlangt haben, nicht zu unterschätzen. Kenji betont, dass die, die überlebt haben, eine noch wichtigere Aufgabe mit sich tragen, denn sie müssen zurückkehren und das, was sie hier erlebt haben, wahrheitsgemäß berichten. Henk erwähnt dankend mit Blick auf die Freigeister und Schurken, dass sie es ohne ihre Hilfe nicht geschafft hätten, und auch Kenji betont nochmal, dass es nicht die Wut, der Hass oder die Gewalt waren, die den Sieg brachten, sondern dass es die Sorge um die Liebsten und der Schutz der Heimat waren, welche ihnen die Kraft dazu gegeben haben. Er erinnert auch daran, dass es ihrer mitfühlenden Hilfe gegenüber den Elbengeistern zu verdanken war, dass diese ihnen später unterstützend den Sieg ermöglicht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graltiks Männer sind bereit, Graltik die Wahrheit zu sagen, und fragen nach der Möglichkeit, diesen Ort zu verlassen. Henk erwähnt Magister [[Gildon Ipnosi|Gildon]] und die Seeschlange, und Augustus schlägt vor, dass wieder Henk mit den Loigg'Il kommunizieren sollte. Während Henk mit Kenji die Gespräche beginnt, um ihre Rückkehr zu besprechen, geht Augustus zu jedem der Kämpfer hin, reicht ihm die Hand und findet lobende Worte für ihren Einsatz im Kampf. Nach den Freigeistern lobt er auch die Schurken, denn sie haben neben ihren eigenen, wiedererweckten Gefallenen gekämpft. Augustus bedauert auch den Verlust von Grogar, den die Männer in guter Erinnerung behalten werden. Auch Augustus beschwört sie noch einmal, Graltik ins Gewissen zu reden und ihm die Augen zu öffnen. Da Graltik die Verbindung zu den Kultisten nur eingegangen ist, um seine Stadt [[Kratara]] zurückzubekommen, und sich seine Männer jetzt geholfen haben, Sabaoth Immortalis zu bezwingen, hätten sie es sich verdient, , dass Augustus es sich in Valkenburg bei den thyrnischen Botschaftern dafür einsetzen werde, dass sie die Stadt zurückbekommen. Die Männer können sich gut vorstellen, dass die Rückgabe der Stadt Graltik von seinem Wahnsinn befreien könnte, denn seit er seine Stadt verloren hat, sei er nicht mehr zurechnungsfähig. Als das Gespräch schließlich auf die Abreise kommt, erfährt Augustus, dass das Schiff, mit dem die Söldner und Kultisten gekommen sind, noch immer da sein sollte und noch mit bestimmt 10 Mann besetzt sei, die sich aber vielleicht kaufen lassen, denn das Schiff stellt eine gute Möglichkeit zur Rückkehr dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wartet, bis die Loigg'Il ihre Kommunikation beendet haben und wieder ihrer Arbeit nachgehen, bevor er sie auf die Vereinbarung anspricht und verlangt, dass sie jetzt ihren Teil erfüllen müssen und Gildon zurückbringen. Auf Nachfrage erklärt Henk ihnen, dass die Geister wieder in der Zwischenwelt sind und der „Bruch“, wie die Loigg'Il den [[Nebelschlund]] nennen, verebbt sei. Der Gedankenschinder benutzt die Kommunikationskugel und bestätigt, dass Uozk sein Wort halten werde und ihnen eine Seeschlange und ihren Magier übergebe. Henk spricht die Loigg'Il auf [[Schutuhx]] an und erklärt, dass er die Helden begleiten möchte, worüber diese sehr zufrieden sind, da sie schon einmal bei seiner Beseitigung versagt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus kommt hinzu und fragt die Loigg'Il, wie lange es dauern würde, bis sie zu einem Ältesten herangewachsen seien. Ihre Antwort ist kryptisch, doch Augustus rät ihnen, sich von den Küsten zurückzuziehen, da sie ansonsten viele Älteste verlieren werden, da bekannt ist, wo sich die Stützpunkte befinden. Der Gedankenschinder verkündet, dass sie die Basen nicht mehr brachen würden, da jetzt mit Verebbung des Bruches bereits Pläne existieren, ihre Hauptstadt [[Loigg'Il#Lebensweise|Chuxßagaru]] zu expandieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji, der den Loigg'Il ohne den Wurm im Ohr nicht mehr verstehen kann, bemerkt, dass Octavia sehr schwach und bleich aussieht, und bietet ihr Wasser an. Octavia nimmt es dankbar an und möchte wissen, ob man den Gedankenschindern trauen könne. Kenji schlussfolgert aufgrund seiner bisherigen Erfahrung, dass Lügen nicht zur Kommunikation der Spezies gehören und man sich deshalb auf ihr Wort verlassen kann. Kenji möchte wissen, wie es Octavia geht, da sie einem starken Angriff von Sabaoth auf ihre Lebenskraft ausgesetzt war. Octavia gesteht, dass ihr die ganze Atmosphäre des Ortes zu schaffen macht und bemerkt anerkennend, dass Kenji, Henk und Augustus schon viel Länger an diesem Ort festsitzen. Kenji macht ihr Mut, dass es bald geschafft sei. Augustus bringt seiner Schwester etwas zu essen und erkundigt sich ebenfalls nach ihrem Befinden. Als sie abtuend nickt, muss es grinsen, da er weiß, dass sie sich genauso zusammenreißt, wie er es tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht in der Zeit, in der sie auf Gildons Rückkehr warten müssen, mit [[Schutuhx]]. Er berichtet von seinem Gespräch mit den Loigg’Il über ihn und spricht mit ihm über seinen Deal mit Gildon. Dadurch, dass er den Helden im Kampf geholten hat, sind die Bedingungen erfüllt und Schutuhx darf mit nach Barthavion kommen, um die Magier in [[Sapos]] zu unterrichten. Henk erfährt, dass Schutuhx am liebsten einige gefressen und andere versklavt hätte, er sich aber an den Deal gehalten habe, und Henk erzählt ihm von seinem Schwur, dass er nicht zulassen werde, dass ein Gedankenschinder mit nach Barthavion käme und er ihn eher töten werde. Doch er habe sich zurückgehalten, weil sie Schutuhx noch brauchten. Henk fragt ihn, was ihn jetzt davon abhalten sollte, ihn zu töten, und Schuthux entgegnet, dass vermutlich nichts dagegenspräche, Henk aber schneller als er sein müsste. Doch Henk hat entschieden, dass ein Deal ein Deal ist, und es Schutuhx zustände, mitzukommen. Doch Henk schwört ihm, dass er ihn töten werde, sollten sie sich in Barthavion wiedersehen. Dann spuckt Henk angewidert aus, wendet sich ab und geht zu den andern, um und sich nach Octavias Befinden zu erkundigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kehren die Loigg’Il zurück und der Prä-Älteste Odsuxß, den die Helden aus der Gefangenschaft in Bußßeuxuß Lager befreit haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_26:_Aufbruch_nach_Riunuz-Choxxu|Episode 22.26]]) spricht zu den Helden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Uozk ist zufrieden mit euch. Er gestattet euch, unsere Gefilde zu verlassen. Solltet ihr jemals wiederkehren, werdet ihr genauso behandelt wie alle minderwertigen Wesen. Uozk geht davon aus, dass ihr den Kampf gegen Utukk’Xul fortsetzen werdet. Deswegen hat er eine List ersonnen.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Madenglas.png|miniatur|rechts|Odsuxß‘ Geschenk an die Helden: ein Glas mit Maden]]&lt;br /&gt;
Er lässt den Helden ein Glas übergeben, in dem sich seltsame Maden befinden, und spricht weiter: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Damit könnt ihr einen großen Schaden bei den Malsträgern des Utukk’Xul anrichten. Ihr könnt sie in eurem Blut tränken und sie werden erwachen. Uozk erhofft, dass ihr damit möglichst viel Schaden beim Feind anrichten könnt.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus will wissen, wie die Maden den Kultisten schaden, und Odsuxß erklärt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 210px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie fressen ihr graues Fleisch.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus fragt, ob man sie auf die Kultisten werfen müsse, und Odsuxß antwortet: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie finden sie, wenn Malsträger in der Nähe sind.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk ist begeistert, denn er sei schon immer dafür gewesen, Feinde mit ihren eigenen Waffen zu bekämpfen. Kenji wird von der dämonischen Aura des Glases eher schlecht und Henk verstaut es in seinem Rucksack. Der Prä-Älteste spricht weiter: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr werdet nun euren Magier zurückbekommen. Außerdem werdet ihr mit einer Seeschlange zu einem Lager gebracht. Der Magier hat etwas ausgehandelt. Und nun verschwindet. Und wie gesagt, taucht ihr hier wieder auf, werdet ihr behandelt, wie alle von eurer Art.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bevor der Prä-Älteste sich umdreht und geht, antwortet Augustus ihm: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das gilt auch für euch!''“  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Seeschlange öffnet die Kabine und Gildon tritt mit einem großen Gefäß in der Hand heraus. Er kommt zu den Helden und ist sehr froh, dass die sie erfolgreich waren und sogar den Nebelschlund geschlossen haben. Gildon berichtet von seiner Zeit als Geisel der Loigg'Il und erzählt, dass er von den Gedankenschindern im Austausch gegen magisches Wissen noch mehr von der „[[Galle des Zerrox]]“ bekommen hat, so dass er jetzt in der Lage ist, alle Freigeister von ihrem [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Lenker]] zu befreien. Außerdem hat er vereinbart, dass die restlichen Freigeister abgeholt und mitgenommen werden, wenn die Abreise ansteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji sprechen noch mit Gildon über Schutuhx und seine Pläne mit diesem. Gildon will versuchen, ob der Gedankenschinder auch mit tierischen Hirnen versorgt werden kann, und vertraut auf den Überlebenswillen der Spezies, der dafür sorgen wird, dass Schutuhx sich an die Vereinbarungen hält, da er allein in [[Barthavion]] auf Dauer keine Überlebenschance habe und dies auch genau wisse. Die beiden Helden äußern auch ihre Sorgen wegen einer Erweiterung der Loigg'Il-Stadt, da diese dann mehr Sklaven brauchen werde als bisher, doch Gildon ist zuversichtlich, dass seine Erkenntnisse über die Spezies dazu führen können, sich besser vor ihren Übergriffen schützen zu können.  Gildon hoff, dass man sich in Sapos noch an ihn erinnern werde und seine alten Kollegen noch in den entsprechenden Positionen sitzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Octavia drängen zum Aufbruch, da sie die Atmosphäre nicht länger ertragen wollen. Henk ruft die Männer zusammen und schnell steigen alle in die Kabinen ein. Gildon begibt sich zum Führer der Seeschlange, diese legt schließlich ab und bringt sie in das Lager des Bußßeuxuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager ist zunächst niemand zu sehen, doch dann kommen die Freigeister hervor und begrüßen freudig ihre zurückkehrenden Kameraden und die Helden. Augustus und Henk sprechen mit Piet und gratulieren ihm dazu, dass er entgegen ihrer Erwartung überlebt habe. Sie sprechen ihm ihre Anerkennung dafür aus, dass er an der Situation gewachsen sei und sich zusammenreißen konnte. Piet ist froh, [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] gerächt zu haben, und ist gespannt auf seine zukünftige Karriere auf [[Fuselfels]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Roana Dernheim|Roana]] freut sich, mit ihrem wiedergefundenen Sohn Mart nach Barthavion zurückkehren zu können. Sie hatte sich nie träumen lassen, dass sie ihr Kind wiederfinden und dann auch noch mit nach Hause nehmen könnte, und sie dankt den Helden für ihre Rettung aus den Fängen der [[Loigg'Il]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht mit den anderen die junge Mutter auf und erkundigt sich beim Gesandten Mevuin nach ihrem Befinden. Der Mutter geht es soweit gut und als die Helden das seltsam proportionierte Kind mit seiner schuppigen Haut betrachten, beschließen sie, es in Barthavion in die Obhut des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zu geben. Henk und Augustus rechnen damit, dass sie oben auf dem Schiff der Kultisten die Besatzung bestechen müssten, sie mitzunehmen, und packen daher drei Säcke voll Gold aus dem Lager ein. Dann machen sie sich zur Abfahrt bereit und mit frohen Herzen, diesen verdammten Ort endlich verlassen zu können, betreten sie zum letzten Mal eine Seeschlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erreichen der Wasseroberfläche öffnen die Helden die Luke und erblicken ganz in der Nähe das Schiff der Kultisten. Allerdings sind auch viele Geister in dem Nebel und greifen an. Kenji muss das Licht einsetzen, damit Henk und Augustus herüberschwimmen und ein Beiboot organisieren können, damit die anderen herübergerudert werden können. Vorsichtig schwimmen die beiden zum Schiff, können aber keine Regung auf Deck entdecken, so dass Henk einfach hochklettert und an Bord geht. Es scheint niemand an Deck zu sein und Augustus und Henk können das Beiboot hinunterlassen und mit ihm zurück zur Seeschlange schwimmen. Unter dem Schutz des Lichtes können alle herübergerudert werden und gelangen an Bord. &lt;br /&gt;
[[Datei:img notiz sabaoth.png|miniatur|rechts|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Henk und Augustus nehmen sich die Zeit, unter Deck nachzusehen, ob sie wirklich allein sind. Sie finden niemanden, entdecken aber neben einer Folterkammer auch einen Raum mit einem Thron, vermutlich für Sabaoth. Außerdem finden sie noch wichtige Notizen, welche sie an sich nehmen und an Deck zurückkehren. Doch bevor sie diese besprechen, wollen sie das Unterdeck säubern. Es zieht sich eine Weile und ist ekelhaft und anstrengend, doch dann ist unter alles wieder einigermaßen sauber und das Schiff kann Kurs auf die Götterinseln setzen, während die Helden sich hinlegen und etwas schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===27. Aletheon===&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder erwachen, haben sie den engeren Radius des Nebelschlundes verlassen und segeln über das offene Meer in Richtung Osten. Die Notizen von Sabaoth enthüllen den Helden, dass das nächste Ziel der Kultisten die Magierstadt [[Sapos]] ist. Drei Namen deuten auf Anführer in Barthavion hin und drei weitere scheinen thyrnischen Ursprungs zu sein. Außerdem scheinen die Kultisten einen neuen Schergen zu haben namens Vandrag. Auch verrät eine Notiz die weiteren Pläne des Kultes in Bezug auf [[Graltik Blutklinge]], dass sie nämlich ausgeschaltet werden sollen, wenn sie nicht mehr nützlich seien. Diese Information geben die Helden direkt an Graltiks Männer weiter, die versprechen, in Barthavion mit ihrem Anführer zu sprechen und ihm alles zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich das Schiff den Götterinseln nähert, spricht Augustus Henk auf die Lieferungen von Argosischem Feuer an die Piraten an und kritisiert diese. Er bittet Henk, diesen Handel vielleicht doch noch auf Eis zu legen, wenn sie das Festland wieder erreicht haben. Doch Henk offenbart in diesem Zusammenhang, dass er darauf keinen Einfluss mehr habe, da er die Gilde verlassen hat. Er gesteht dieselben Bedenken ein und hat darum seinen [[Korrespondenzen#Henks Brief an Mestoph|Abschiedsbrief]] an die Gilde geschrieben hat, da sein Abenteuerleben sich nicht mehr mit den Interessen der Gilde vereinbaren lasse. Augustus erkennt das große Opfer und fragt nach dem preis, den er dafür zahlen müsse. Henk hofft, dass Mestoph ihm keine Attentäter hinterherschicke, da er ihm versprochen habe, die Geheimnisse der Gilde weiterhin zu wahren – immerhin wäre die Gilde Henks Familie gewesen. Augustus weist Henk darauf hin, dass er nicht allein sei, denn er habe noch Freunde, und Henk scherzt, dass er dann vielleicht ein Zimmer in der [[Gaius Octavius Aequus#Villa des Aequus|Villa]] beziehen könne – er würde auch versuchen aufzuräumen. Augustus versichert Henk, dass er nicht allein sein werde, falls die Gilde noch an Vergeltung denken sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden noch über ihre weiteren Pläne sprechen und sich sicher sind, dass sie die Unterstützung Thyrnas brauchen werden, kommen am späten Vormittag die Götterinseln in Sicht und mit ihnen ein elbisches Schiff, welches direkten Kurs auf das Schiff der Helden gesetzt hat. Die Elben scheinen sich zu bewaffnen und auf einen Angriff vorzubereiten und Kenji geht an den Bug und lässt ein helles Licht erstrahlen. Das Schiff der Helden wird gemustert und ein Elb gibt ein Zeichen, beizudrehen, so dass man an Bord gehen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Elbenschiff geht auf einen parallelen Kurs und über eine ausgelegte Planke kommen einige Elben an Bord. Octavia versucht die Kontaktaufnahme und erklärt den Elben, dass sie keine Bedrohung darstellen. Daraufhin kommt der elbische Anführer herüber und spricht Octavia an. Sie übersetzt, dass ihr Anführer Nimras von Gwaerenor gesandt wurde, und etwas irritiert über die Freigeister an Bord sei. Octavia versucht, die Situation zu erklären und erklärt den Helden nach einiger Zeit, dass dieses Schiff nach den Helden gesucht habe und es weitere Überlebende der Baiula Spei gebe. Außerdem erklärt sie, dass die Freigeister durch ihre Unreinheit die Heilung des Baumes stören würden und daher nicht mitkommen dürfen. Sie würden von den Elben begleitet und an die Küste Barthavion geleitet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden diskutieren über ihre Optionen und wollen die Freigeister ungern allein zurückkehren lassen, da sie dort als Feinde behandelt würden. Octavia beschließt, dem Verwalter der Villa [[Lucius_Larcius_Obloci|Obloci]] einen Brief zu schreiben und ihn anzuweisen, die Freigeister in der Villa unterzubringen, bis die Helden ebenfalls nachkommen. Henk besteht darauf, dass die Elben das Piratenschiff mit den Freigeistern bis zum Anleger der Villa begleiten müssen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia den Brief an Obloci aufsetzt, erklärt Henk den enttäuschten Freigeistern die Situation. Er verspricht ihnen, dass sie sich in Barthavion in der „Villa des Aequus“ bei [[Perlheim]] wiedersehen und dass sie so lange dort Schutz und Obdach haben werden. Henk warnt die Freigeister, dass ihr Erscheinungsbild nicht viel Vertrauen bei den Perlheimern erwecken werde, und rät zu einer weißen Fahne. Mit Tränen in den Augen verabschieden sich die Helden von ihren neuen Freunden, die ihrerseits versprechen, bereits die Siegesfeier vorzubereiten. Dann verlassen die Helden das Schiff und wechseln auf das Elbenboot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkend trennen sich die Kurse der beiden Schiffe und die Helden nehmen direkten Kurs auf Galadh-Bôr. Schon nach kurzer Zeit können sie den Anlegesteg erkennen und erblicken [[Iustus Trebatius|Iustus]], [[Abdrushin]], [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und den auf und ab hüpfenden [[Wigo]], die bereits auf sie warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; ENDE KAMPAGNE 22 - START KAMPAGNE 23 &amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|left|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
'''(Episode 23.01)'''  Am frühen Mittag fährt das Elbenschiff in den kleinen Hafen von [[Galadh-Bôr]] ein. Die Elben konstruieren ein neues Schiff, es ist bereits halb fertig und man sieht einige Elben, die daran bauen, aber innehalten und den Helden entgegenblicken, als diese sich dem Hafen nähern. Sie stellen ihre Arbeit ein und blicken freudig und der eine oder andere vielleicht etwas überrascht den Helden entgegen. Sieben weitere Elben stehen andachtsvoll und diszipliniert aufgereiht am Steg und [[Gwaerenor]] steht ihnen voran und hält seinen Stab in der Hand. Alle Elben blicken freudig und hoffnungsvoll auf die ankommenden Helden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Elben-Delegation stehen die Freunde der Helden und warten auf ihre Ankunft. [[Wigo]] ist völlig aus dem Häuschen, winkt und springt aufgeregt umher und [[Iustus Trebatius|Iustus]] legt ihn beruhigend eine Hand auf die Schultern, um seine Freude ein wenig abzubremsen. Der Magus steht militärisch diszipliniert neben den Elben und hat ein ungewöhnlich freudiges Lächeln auf den Lippen, als er den Helden entgegenblickt. Auch [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] steht mit einem breiten und zufriedenen Grinsen daneben und hat eine Hand zum Gruß erhoben. [[Abdrushin]] wirkt ganz emotional und macht fremde Gesten aus Ishturak, mit welchen er anscheinend seinen Göttern für die Rückkehr der Helden dankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Anlegen haben alle das Gefühl, dass ihr Schiff von den Wellen direkt zum Ufer getragen wird und das Anlegen erscheint auffällig elegant. Bevor die Helden jedoch nach dem Anlegen das Schiff verlassen können, werden sie von Gwaerenor zurückgehalten und begrüßt. Er dankt den [[Lichtgötter|Calanir]] für ihre Rückkehr und ist froh, die Helden wiederzusehen. Gwaerenor weist daraufhin, dass auch ihre Freunde bereits sehr aufgeregt sind und es kaum noch aushalten können, sie gebührend zu begrüßen. Jedoch müsse ihr Wiedersehen noch eine kurze Zeit aufgeschoben werden, da er sicher sein will, dass die Helden von dem dunklen Ort [[L'yreh]] keine verderbten Einflüsse mitgebracht haben. Henk bemerkt, dass Wigo von Iustus zurückhalten werden muss, da er unbedingt zu Henk will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet die Helden deshalb darum, zuerst eine Reinigung zu vollziehen, damit sie Galadh Bor sicher und ohne Sorgen betreten können. Er weist darauf hin, dass dann auch die Zeit zum Berichten sei, denn alle sind neugierig und wollen wissen, welche große Taten die Helden vollbracht haben. Doch bevor sie das Schiff verlassen können, hält Gwaerenor sie zurück und mustert das Gepäck der Helden. Ihm ist aufgefallen, dass es einige Gegenstände bei ihnen gibt, deren Einflüsse dem Wachstum der heilenden Silma-Esche schaden würden und die deshalb hier am Hafen direkt verstaut werden müssen. Henk ahnt sofort, worauf der Hüter anspielt, holt von sich aus das Madenglas und die Flasche mit Eloras Dämon aus seinem Mantel  und legt die verderbten Stücke  in eine Kiste, die Gwaerenor extra holen ließ. Es handelt sich um eine große Truhe, die ein aufwendiges Siegel mit Kontenmustern eingraviert hat und in der Mitte ist ein Motiv trägt, das wie ein Eiskristall aussieht, was Kenji sofort als Attribut [[Hylea|Hyleas]] erkennt. Nachdem Augustus auch noch Eloras Tasche mit den dämonischen Ingredienzien hineingetan hat, verstaut Henk auch noch seinen Mantel darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes bittet Gwaerenor die Helden um ihre Waffen und Rüstungen, damit sich ihr Schmied um sie kümmern und sie reinigen, reparieren und pflegen kann. Also übergeben die Helden ihre Waffen einem Elben mit einer Art Schürze, die an Schmiedekleidung erinnert. Er nimmt die Rüstung von Augustus und alle anderen Waffen an sich und verspricht, sich gut um sie zu kümmern. Schweren Herzens überlässt schließlich auch Augustus ihm seinen Waffengurt mit Schwert und Dolch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fällt auf, dass die Elben immer wieder unauffällig, aber offensichtlich ehrfürchtig zu ihm herüberblicken. Nachdem er die Blicke zunächst auf seine Person bezogen hat, fällt ihm dann auf, dass es die Lampe der Caldra ist, welche die Blicke auf sich zieht. Kenji spricht Gwaerenor darauf an und erfährt, dass ihm dieses uralte, heilige Artefakt bekannt ist und er sich später gern mit Kenji darüber unterhalten würde, doch erst nach einer sorgfältigen Reinigung. Bis es so weit ist, gibt Kenji die Lampe in die Obhut von Gwaerenor.&lt;br /&gt;
[[Datei:img götterinsel ankerplatz quelle.png|miniatur|rechts|Galadh-Bôr mit dem Anlegeplatz und Nestels Quelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Reinigungsritual'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet dann die Helden, ihm zu folgen, und geht den Weg hoch. Die Freunde der Helden gehen den Weg zum Baum hinauf und Wigo ruft aufgeregt zu Henk hinunter, dass er oben auf ihn warten und dann alles hören will, was sie erlebt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor führt die Helden die Klippen hinauf zur Quelle, welche einem Felsen entspringt und darunter ein kleines Becken von etwa zweieinhalb Schritt bildet. Ein Priester in schnee-weißem Gewand, den Gwaerenor als „Melethor“ vorstellt, hat bereits ein Feuer entzündet und wirft etwas in die Flammen. Aus dem würzig-kühlen Kräutergeruch, der den Helden in die Nase steigt, erfahren sie schnell, dass es sich um Salbei handelt, einer allgemein bekannten Pflanze zur Bannung und Reinigung, welche der [[Hylea]] geweiht ist. Am Rand des Beckens steht eine kleine bemalte Holz-Statue von Nestel (Hylea) mit Saphir-Augen und Eiskristall-Schmuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor erzählt dann eine kurze Geschichte über den Mythos der Entdeckung der Quelle und der Weihung an die Göttin und stellt damit heraus, welche Bedeutung der Ort für die Elben hat und dass es sich um den Ursprung von Galadh-Bôr handelt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Im [[Mythische_Zeitalter#Eskalation_und_Entfesselung_der_.C3.9Cbel_-_Das_Schwarze_Zeitalter|Schwarzen Zeitalter]], als die [[Onoa|Göttin der Finsternis]] die Welt in absolute Dunkelheit hüllte und die [[Lichtgötter|Götter des Himmels]] sich zurückgezogen hatten, wanderte eine Gruppe Elben in völliger Schwärze durch das goldene Tal und suchten verzweifelt nach Hilfe. Da erblickten sie plötzlich einen strahlenden Berg in der Dunkelheit, dessen schneebedeckte Spitze hell und weiß leuchtete.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Elben eilten auf den Berg zu, dicht gefolgt von grausamen Dämonen, und als sie den Gipfel erreichten, stoppe das unheilige Heer der Unterwelt abrupt und konnte das Schneefeld nicht betreten. Auf den glänzenden Schneeflächen begegnete den Elben die hohe Göttin [[Hylea|Nestel]], welche sie mit ihrem Licht an diesen Ort geführt hatte. Sie versprach ihre Hilfe und ihr Bruder [[Thylor|Beriand]] brachte die Elben sicher ins Innere des Landes, wo sie mit zu den Gründern des Reiches [[Veldun]] wurden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Später, nach dem schwarzen Zeitalter, kehrten die Elben hierher zurück und fanden diese Quelle vor an der Stelle, wo ehemals die Schneefelder lagen. Man erzählt sich, dass der Schnee geschmolzen und zu dieser Quelle geworden sei. Ihr Wasser nährte den Keimling von [[Galadh-Bôr]], den mein Vorfahre hier pflanzte, und ließ ihn zu einem stolzen Baum anwachsen, wie er denen der goldenen Zeiten nahekommt.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nestel stand also einst persönlich an dem Ort der Quelle, welche die Kraft der Göttin in sich hat und an sie erinnert. Gwaerenor erwähnt, dass die Elben sich nach ihren Kämpfen an der Quelle reinigen, um die Verunreinigung, die Verderbnis loszuwerden. Dann fordert er auch die Helden auf, ein reinigendes Bad zu nehmen. Vorher sollen sie möglichst alles verbrennen, auch alle Kleidung, was die Helden mit in L'yreh hatten. Sie erhalten dann eine Art großes Tuch, in welches sie sich einhüllen können, um nicht nackt dazustehen, und Gwaerenor erwähnt, dass bei der Quelle für alle bereits frische Kleidung  bereitgelegt wurde. Gwaerenor verabschiedet sich dann und lässt die Helden mit dem Priester Melethor allein. Er wünscht ihnen mit den Worten &amp;lt;big&amp;gt;„''Nai Nestel na le!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Möge Nestel mit euch sein!) &amp;lt;/small&amp;gt;  Nestels Segen und geht dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entkleiden sich, wobei Henk, Kenji und Augustus das große Tuch anfangs nicht nutzen und nur Octavia zieht sich unter dem Tuch aus. Die alte Kleidung wirft jeder für sich in das Feuer und bekommt dafür von dem Elbenpriester einen Kelch mit einem Trank zur inneren Reinigung überreicht. Dann beginnt Melethor wundervolle Verse zu singen, die zu einem Lied an Nestel, die Vertreiberin der Schatten, gehören, wie Octavia heraushören kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Aranain Nestel, Heri naeth a farost en-dúath! Le i dhithren leithio i fuin o dhagedh in naerui! Nestel, hannon le!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Hohe Nestel, Herrin der Unschuld und Vertreiberin der Schatten! Deine Reinheit vertreibt die Dunkelheit aus den Körpern der Besudelten! Nestel, gepriesen seist du!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Während Melethor singt, trinken die Helden den Inhalt des kühlen Kelches. Der Trank ist eisig kalt und hat sogar einige Eiskristalle auf der Oberfläche schwimmen. Er schmeckt nach Salbei und verströmt im Körper eine Frische, die zuerst einen kalten Schauer auslöst, dann jedoch eine befreiende Erfrischung bringt, die eine große Entspannung auslöst. Der Trank fühlt sich deutlich magisch an und tief im Inneren ist seine Wirkung bis in die kleinste Ader wahrzunehmen. Durch die Frische fällt bereits ein großer Teil der Last aus [[L'yreh]] von allen ab und alle fühlen sich leichter und weniger bedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Henk und Augustus läuft nach dem Trinken eine ekelhaft stinkende Flüssigkeit aus ihrem Ohr heraus, denn der „Hirn-Egel“ stirbt ab und fällt zu Boden. Melethor blickt etwas angewidert und wirft die Egel mit Hilfe eines Dolchs ins Feuer, während er dabei &amp;lt;big&amp;gt;„''Nai Nestel tir nin!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Nestel schütze uns!) &amp;lt;/small&amp;gt;  spricht. Henk und Augustus können nun endlich wieder richtig hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann deutet der Priester auf die Quelle und nacheinander kann sich jeder allein von Kopf bis Fuß baden und waschen, denn das Wasserbecken reicht gerade für eine Person aus, um vollständig unterzutauchen. Das Wasser ist zuerst sehr kalt, aber sobald man ganz im Wasser ist, breitet sich eine warme Woge durch den gesamten Körper bis in die äußersten Spitzen aus. Das Rauschen des Wassers hat auch eine Wirkung auf den Bewusstseinszustand des Badenden und versetzt jeden in eine Art Trance, in der innere Bilder und Erinnerungen an die dunkelsten Momente in L'yreh hochkommen. Es ist so, als ob man alles in Zeitraffer nochmal erleben würde und jeder resümiert dadurch zwangsläufig seine schrecklichsten Erlebnisse in L'yreh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht als erster ins Wasser und einige schreckliche Szenen drängen sich ihm ins Bewusstsein. Er denkt zunächst an den Hirn-Egel, die ihm ins Ohr gesetzt wurde, und an die ekelhaften Geräusche, wenn [[Loigg'Il]] mit ihrem Kiefer den Kopf eines Menschen knacken. Dann erinnert Henk sich, wie Uozk, der Erste der Loigg'Il, ihm mit seinem [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Legerüssel]] Erinnerungen abgesaugt hat ([[Im Nebelschlund#Episode 13: Der Erste|Episode 22.13]]). Doch die grauenvollsten Erinnerungen hat Henk an Reverons Fluch, der ihn beim Betreten von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] getroffen hat  ([[Im Nebelschlund#Episode 26: Aufbruch nach Riunuz-Choxxu|Episode 22.26]])  und ihn dann immer weiter körperlich und mental verändert hat, bis Henk ein dunkelsichtiges nervliches Wrack war ([[Im Nebelschlund#Episode 33: Reverons_Fluch|Episode 22.33]]). Die Veränderung durch den Fluch zwang ihn schließlich vor unstillbarem Hunger dazu, die verbündete Piratin [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] zu fressen ([[Im Nebelschlund#Episode 35: Lord Reveron|Episode 22.35]]).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes steigt Octavia in das Wasser der heiligen Quelle und ihr drängt sich ihre erste Begegnung mit [[Sabaoth Immortalis]] in L'yreh ins Bewusstsein, der ihr ankündigte, sie in eine mächtige Waffe gegen ihre Freunde zu verwandeln. Octavia erinnert sich an die Manipulation der Loigg'Il, welche ihr gefälschte Erinnerungen einpflanzten, um ihr innerstes Wesen zu verändern ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Außerdem läuft Octavia erneut ein kalter Schauer über den Rücken, weil [[Dimoria]], die Herrin der Furcht, ihr mitteilt hatte, sie jetzt zu kennen, nachdem Octavia in Dimorias Pyramide zum Schrecken selbst geworden ist ([[Im Nebelschlund#Episode 42: Pfad der dunklen G.C3.B6tter – Teil 3|Episode 22.42]]). Octavia fällt auf, dass ein dunkler, nebelartiger Schleier vom Körper abgewaschen und von dem Strom des Wassers davongespült wird, was sie als die magische Besudelung ansieht, die sich langsam abwäscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt nach Octavia die Quelle und durchlebt zunächst erneut die grauenhafte Ohnmacht und Hilflosigkeit, welche er in der Gefangenschaft der Loigg’Il angesichts der vielen Gefangenen, die in der „Sklavenfabrik“ ihrer Umwandlung harrten und denen er nicht helfen konnte, empfand ([[Im Nebelschlund#Episode 03: Die Freigeister|Episode 22.03]]). Kenji erinnert sich lebhaft an die Schmerzen und den Ekel durch die schreckliche Krankheit, welche er sich bei der Flucht aus der Sklavenfabrik zugezogen hatte ([[Im Nebelschlund#Episode 04: Geschichten am Krankenbett|Episode 22.04]]). Auch kommt ihm die lähmende Angst in den Sinn, die er empfand, als sie Octavia wiedergefunden hatten und er sich fragte, ob sie noch sie selbst war oder sich bereits verloren hatte ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Mit Grauen denkt er an die Prüfungen in den Pyramiden der Schreckensgötter zurück, die ihm seine Abgründe offenbart hatten ([[Im Nebelschlund#Unterkapitel 4: Der Thronsaal des Hazug-S.C3.A1gok|Episoden 22.40-43]]). Nachdem sich diese Erinnerungen offenbart haben, tritt Kenji noch eine weitere Erinnerung ins Bewusstsein, die er fast vollkommen verdrängt hätte. Er entsinnt sich der Demütigungen durch Reveron während seiner Gefangenschaft im Archiv, von denen er seinen Freunden bisher noch nichts erzählt hat ([[Im Nebelschlund#Episode 35: Lord Reveron|Episode 22.35]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letztes taucht Augustus in die Quelle ein und das reinigende Wasser spült bei ihm schuldbewusst die grauenhaften Schreie vom Larots schrecklichem Ende ins Bewusstsein ([[Im_Nebelschlund#Episode_28:_Larot|Episode 22.28]]), bevor er ihn an seine kalte Tat nach dem Kampf mit Ilmor erinnert, wo er das überlebende Opfer getötet hat, anstatt es zu retten ([[Im_Nebelschlund#Episode_31:_Ilmor|Episode 22.31]]). Der abartige Anblick der zusammengesetzten Abnormität in [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]], die zum unwürdigen Schicksal der stolzen Elbenkrieger unter Callon wurde, hat ihn zutiefst mit Grauen erfüllt ([[Im_Nebelschlund#Episode_39:_Callon|Episode 22.39]]). Doch das Schrecklichste für Augustus ist die Erkenntnis, die ihm vor allem die Pyramide des [[Vis|Azeruel]] gebracht hat, wie viel Dunkelheit tatsächlich bereits in ihm liegt ([[Im Nebelschlund#Episode 42: Pfad der dunklen G.C3.B6tter - Teil_3|Episode 22.42]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wirkt das erneute Erleben der schrecklichen Erinnerungen unangenehm und traumatisch, da jeder dadurch mit den Abgründen der Reise erneut konfrontiert wird. Durch dieses erneute Durchleben stellt sich dann jedoch eine reinigende Katharsis ein, als ob jeder Erinnerung etwas Dunkles aus dem eigenen Innenleben hervorholt, welches dann von dem Wasser gereinigt und davongetragen wird. Während dieser Reinigung wird allen bewusst, wie besudelt sie überhaupt sind, denn die Helden hatten sich an vieles mittlerweile gewöhnt und einige Erlebnisse bereits ins Unbewusste verdrängt, wo sie eventuell noch lange auf ihnen unwissentlich gelastet hätten. So weicht das anfängliche Unwohlsein schließlich einer klärenden Säuberung der Gefühlwelt und löst ein befreiendes und wohliges Gefühl aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bad fühlen sich alle sehr erleichtert und können sich in die edlen Kleider der Elben hüllen, die für sie bereitliegen. Es ist traditionelle Kleidung aus Galadh-Bôr, die trotz ihrer Erhabenheit sehr bequem ist, nämlich lange Gewänder in Grün- und Blautönen, die mit goldenen Fäden bestickte Knotenmuster mit maritimen Motiven besitzen. Die nassen Tücher werden verbrannt und der Elbenpriester führt die gereinigten Helden zum Baum.&lt;br /&gt;
[[Datei:img galadh-bor.png|300px|miniatur|rechts|Galadh-Bôr mit der Holzhütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Silma-Esche hat sich bereits in dem Monat ihrer Abwesenheit verfärbt und das Silber der Blätter geht in ein goldenes kupferrot über. Die verbrannten Stellen sind bereits wieder gut nachgewachsen und der Baum strahlt allen in der goldenen Herbstsonne entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu dem Baum kommt man zwangsläufig einer neuen, großen Holzhütte entgegen, die improvisiert und nicht elbisch wirkt. Vor der Hütte sind einige Netze und gesalzene Fische aufgehängt und sind auf Holzgestelle einige Echsenhäute von den Lava-Echsen aufgespannt und trocknen in der Sonne. Kaum nähern sich die Helden der Hütte, hört man von drinnen nur ein lautes:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 100px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie sind da!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist Wigo, der ihnen aus der Hütte entgegenrennt und die Arme ausbreitet, dann jedoch innehält und fragend zu dem Elbenpriester blickt. Als dieser ihm lächelnd zunickt, fällt Wigo Henk um den Hals und ruft immer wieder, dass er wusste, dass die sie es schaffen und zurückkehren. Auch Henk freut sich sehr, den Kleinen wiederzusehen und umarmt ihn herzlich. Wigo fällt dann auch Kenji um den Hals und schließlich sogar Octavia, nur vor Augustus macht er etwas eingeschüchtert halt und streckt diesem dann jedoch freudig seine Hand entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist auch Iustus aus der Hütte und verneigt sich militärisch vor allen, wobei er jedoch ein leichtes, freudiges Lächeln auf den Lippen hat. Dann begrüßt er zuerst Augustus und beide umarmen sich sogar kurz. Anschließend begrüßt er Octavia förmlich, indem er sich tief vor ihr verneigt und ihr militärisch berichtet, dass er die Stellung gehalten hat und ihr als Gesandte des Kaisers immer noch stets mit seinen Diensten zur Verfügung steht. Octavia bedankt sich förmlich und begrüßt Iustus dann erfreut. Henk und Kenji begrüßt er mit einem Händedruck und spricht ihnen seinen Dank aus, dass sie die Nachkommen des Aequus  sicher zurückgebracht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Abdrushin ist aus der Hütte gekommen und malt mit seinen Händen fremdartige Zeichen in die Luft, während er immer wieder &amp;lt;big&amp;gt;„''Tanemmirt i Dingir!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Dank den Gingir!) &amp;lt;/small&amp;gt; ausruft. Dabei geht er lächelnd auf die Helden zu und begrüßt als erstes Kenji mit weit ausgestreckten Armen. Er umarmt ihn, drückt ihm einen traditionellen, ishturischen Begrüßungskuss auf die Wange und erklärt, dass er jeden Tag zu den Dingir gebet hat, damit sie  ihm seinen Freund Kenji zurückbringen. Die anderen Männer begrüßt Abdrushin ebenfalls herzlich und umarmt sie, doch vor Octavia verbeugt er sich nur ganz weit und höflich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die anderen überlebenden Mannschaftsmitglieder der [[Baiula Spei]] treten aus der Hütte und umringen die Helden. Es haben nicht viele Überlebt, aber es sind ein paar bekannte Gesichter darunter. Offizier Ibendorn, der mit Augustus das Training organisierte, ist dabei und Obermatrose Klippstein, der die Helden stets zu den Inseln gerudert hat, kommt mit den Matrosen Weihwind und Seiler und dem Tuisken Olvir haben dazu und die Helden freuen sich sehr, sie zu sehen. Ganz im Hintergrund steht der Schiffszimmermann Gebbert und schmunzelt in Richtung der Rückkehrer. Auch Ferolax hält sich zurück und beobachtet die Szene. Alle begrüßen die Helden fast gleichzeitig und sind völlig euphorisch. Sie würden am liebsten allen Fragen auf einmal loswerden, jedoch entwickelt sich bei all der Freude noch kein richtiges Gespräch unter den Männern. Alle sind einfach glücklich und beteuern immer wieder, dass sie immer daran geglaubt haben, dass die Helden es schaffen werden und zurückkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Helden ist die Situation schwer. Nach den dunklen Wochen in L’yreh ist die überschwängliche Freude der anderen zwar schön, aber sie fühlen sich von all der Emotionalität und den Eindrücken auch regelrecht überwältigt. Ihnen wird deutlich bewusst, dass L’yreh ihnen noch tief in den Knochen steckt und auch das reinigende Bad nicht alle schrecklichen Eindrücke abwaschen konnte. Es fällt ihnen dadurch schwer, sich wieder in der normalen Welt einzufinden und aus dem traumatischem Überlebensmodus herauszukommen, denn ihr Nervensystem hat sich noch nicht an die neue Situation gewöhnt und ist noch vollkommen überreizt, genau wie ihr gesamte Blut noch von Stresshormonen überflutet ist und sie nicht zur Ruhe kommen lässt. Deshalb stehen die Helden bei der Begrüßung auch etwas apathisch neben sich, obwohl sie eigentlich glücklich über das Wiedersehen sind. Octavia und Augustus sind besonders betroffen, aber auch Kenji ist sehr erschöpft. Nur Henk könnte noch Kräfte aktivieren, da er auch sieht, wie erfreut und neugierig die anderen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten des Trubels kommt Gwaerenor zu der Begrüßungsrunde dazu. Die Männer gehen alle ehrfürchtig zur Seite und machen ihm den Weg zu den Helden frei. Gwaerenor teilt ihnen mit, dass es sein altes Herz aufs tiefste rührt, wenn er die Freude der Anwesenden in diesem Augenblick verspürt, und da die Rückkehr der Helden für alle ein großer Tag der Freude ist, lädt er die Anwesenden zu einem großen Festmahl ein, welches in diesem Moment vorbereitet wird und bei dem dann auch die Geschichten und Fragen ausgetauscht werden können, die allen auf dem Herzen brennen. Dann weist Gwaerenor alle Männer darauf hin, dass die Helden sich nach ihrer langen Reise nun mit Sicherheit nach etwas Ruhe sehnen, und bietet diesen an, sich bis zum Festmahl in ihren Gastgemächern auszuruhen. Er deutet auf den Baum und erwähnt, dass ihnen Schlafplätze auf einer eigenen Plattform hergerichtet wurden. Wenn sie sich also zurückziehen wollten, würden sie dort oben jederzeit einen Ort der Ruhe finden. In dem Moment wird den Helden bewusst, dass Gwaerenor ihren emotional traumatischen Zustand als einziger wahrnimmt, da alle anderen zu sehr von ihrer Freude überwältigt sind. Henk bleibt aus Höflichkeit noch ein Weilchen bei Wigo, doch Octavia, Augustus und Kenji würden sich gerne zurückziehen und schließen sich Gwaerenor an, der sie zu ihrem Schlafplatz bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie an dem Baum vorbeigehen, fällt ihnen auf, dass die Elben maßlos unterbesetzt und durch den Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]) und die Reise zum [[Nebelschlund]] ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 36: Die Silma-Esche|Episode 21.36]]) stark dezimiert worden sind. Vor dem Baum sind noch die Spuren von dem großen Scheiterhaufen zu erkennen, auf welchem Octavia und [[Ignus]] die Elben verbrannt haben, welche damals von Marledigma und Heriotza getötet wurden ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 53: Der Nebelschlund|Episode 21.53]]). Ein „Elbengärtner“ pflegt gerade den Baum, während er Lieder singt, und die Regeneration ist offensichtlich in vollem Gange. Außerdem steht eine neue, bemalte Holz-Statue vor dem Baum. Sie zeigt eine wunderschöne Elbe mit einer Art Krone, die mit einem Baum verziert ist, der von den Seiten von zwei hohen Wellen umrahmt wird, und es handelt sich um [[Gwaeriel]]. Unter der Statue wachsen blühende, weiße Lilien, die in Eboria als klassische Bestattungsblumen bekannt sind. Gwaerenor führt die Helden auf eine eigene, abgetrennte Plattform auf dem Baum und jeder bekommt ein unglaublich weiches und gemütliches Bett, das nach frischen Blumen duftet. Octavia, Augustus und Kenji haben sich gerade zu Bett begeben, als auch Henk auftaucht und das unfassbar bequeme Bett ausprobiert. Kaum hat sein Kopf das Kissen berührt, ist er eingeschlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen fast in dem Moment ein, in dem sie sich in die weichen Betten legen, und Henk träumt ein wundervolles Wiedersehen mit Viola und Augustus schläft traumlos, während Octavia und Kenji keine schönen Träume haben, sondern sich wieder in der malgorianischen Umgebung L’yrehs wiederfinden. Alle werden nach wenigen Stunden durch liebliche, sphärische Musik geweckt, und erblicken nach ihrem Erwachen einen Elben, welcher auf einer Lyra spielt. Nachdem die Helden aufgewacht sind, legt der Elb die Lyra zur Seite und sagt mit einer auffordernden Handgeste &amp;lt;big&amp;gt;„''Hado nin''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Folgt mir) &amp;lt;/small&amp;gt;, um dann den Weg hinabzugehen und immer wieder seine auffordernden Worte zu wiederholen, so dass die Helden ihm schließlich folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Festessen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen findet in Gwaerenors Halle mit den zwei Wurzelthronen statt und der Elb für die Helden direkt dorthin. Im Inneren wurde eine wunderschöne Tafel hergerichtet, die mit Blumen und kleinen verzierten Öllämpchen aus Silber geschmückt ist. Auf silbernen Tellern liegt viel Fisch, welcher kunstvoll zubereitet wurde, und dazu gibt es zartes, gedünstetes Gemüse, duftendes Gewürzbrot und lieblichen Beeren-Wein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überlebenden Besatzungsmitglieder der Baiula Spei sind bereits versammelt und sitzen manierlich an der Tafel,  als die Helden die Halle betreten. Für sie wurden an einer Seite Plätze freigelassen, direkt neben den beiden Wurzelthronen am Tafelende. Aus der Nähe fällt ihnen auf, dass auf Gwaeriels Thron weiße Lilien liegen. Nachdem die Helden auf ihren Plätzen sitzen, kommt Gwaerenor hinzu und nimmt auf seinem Wurzelthron bei den Helden Platz. Da alle anderen Elben die barthavische Sprache nicht verstehen und außerdem zu tun haben, ist er als einziger Elb anwesend, und als das Gemurmel verstummt, erhebt sich Gwaerenor und stimmt eine Eröffnungsrede an:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr mutigen Streiter! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Durch [[Hylea|Nestels]] Reinigung habt ihr euch von der größten Dunkelheit, welche euch durchdrungen hat, befreien können. Seid nun herzlich willkommen auf [[Galadh-Bôr]], ich begrüße euch mit großem Dank und in freudiger Überraschung. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Denn ich will euch gestehen, dass ich nicht mehr an eure Rückkehr geglaubt habe, als nach einem halben Mondlauf noch immer kein Lebenszeichen von euch zu sehen war. Ich wollte eure Freunde bereits nach Hause bringen lassen, doch sie glaubten so fest an euch, dass eine Heimreise für sie undenkbar war. Sie waren von ganzem Herzen von eurem Erfolg überzeugt und gaben die Hoffnung an eure Rückkehr niemals auf. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin sehr erfreut, dass sie Recht behalten haben und ihr Menschen mich erneut überraschen konntet – denn ihr seid tatsächlich zurückgekehrt! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr habt [[Nebelschlund|Nendrath]], den ewig speienden Schlund, zum Versiegen gebracht und damit ganz [[Veldun]] und alle Küsten [[Barthavion|Barthavions]] vor dem Untergang gerettet. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und ich gestehe voller Demut ein, dass ich euch unterschätzt habe, denn ihr habt mir bewiesen, dass große Taten von euch jungen Völkern ausgehen können. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch nun lasst uns hören, wonach wir uns alle schon so neugierig verzehren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Esst und trinkt und erzählt uns von euren großen Taten!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rede beginnt das Essen und die Helden können sich nicht daran erinnern, wann sie das letzte Mal so etwas Leckeres gegessen haben. Das Beste ist jedoch, dass jeder Bissen der köstlichen Speisen den salzig-fauligen Geschmack von L’yreh von ihrer Zunge vertreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freunde wollen nun als erstes hören, wie die Helden den Nebelschlund ausgestellt haben, denn die Elben hatten bereits gestern erstaunt bemerkt, dass dieser verebbt ist. Kenji ergreift zuerst das Wort und fängt an zu erzählen, ergänzt durch Henks und Octavias Beschreibungen. Sie erzählen von den Elbengeistern, welche sie aus den Geisterfallen befreit haben und von dem Fund der [[Lampe der Caldra|Lampe]] ([[Im_Nebelschlund#Episode 32: Calar Caldra|Episode 22.32]]). Gwaerenor offenbart den Helden, dass die Lampe einst einer legendären Elbenpriesterin namens „Glaniel die Reine“ gehörte, welche im [[Mythische_Zeitalter#Eskalation_und_Entfesselung_der_.C3.9Cbel_-_Das_Schwarze_Zeitalter|Schwarzen Zeitalter]] persönlich an Caldras Seite  gekämpft hat, und die Lampe war ein Geschenk der Göttin für die treue Priesterin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erzählen sie von dem Schicksal von Callon ([[Im Nebelschlund#Episode 39: Callon|Episode 22.39]]) und bemerken, dass Gwaerenor aufhorcht, als wäre ihm dieser Name bekannt. Die Helden berichten weiter von dem Kampf gegen [[Sabaoth Immortalis]] und der Wiedererweckung von dem schwarzen König [[Sereg]]. Sie beschreiben, wie sie diesen mit dem [[Spiegel des Anor]] konfrontiert haben, so dass er sein Bewusstsein wiedererlangte und den Nebelschlund zum Versiegen brachte. Schließlich erzählen die Helden von dem Ende des Lichs Immortalis, der von den Geistern in die Zwischenwelt gezogen wurde ([[Im Nebelschlund#Episode 46: Thronsaal des Hazug-S.C3.A1gok – Teil 2|Episode 22.46]]). Gwaerenor ist tief bewegt über das Schicksal der Elbengeister und weist darauf hin, dass diese unglücklichen Seelen dort seit Jahrtausenden gefangen waren und ein großes Opfer brachten, als sie Sabaoth in die Zwischenwelt zogen, denn sie haben ihre Chance auf Erlösung freiwillig aufgegeben und sich zu den ewigen Wächtern des dunklen Feindes erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor fragt nach dem Amulett, welches Augustus um den Hals trägt, und die Helden erzählen ihm die Begegnung mit Mirion in den [[L'yreh#Die Folterkammern der Xishari|Folterkammern]] der [[Xishari]] ([[Im Nebelschlund#Episode 02: Mirion|Episode 22.02]]). Interessiert hört Gwaerenor zu und scheint auch dieser Name scheint ihm bekannt zu sein. Also fragt Octavia direkt nach und die Helden erfahren, dann Mirion ein junger Elb war, der eine ausgeprägte Verbindung zum Pflanzenreich besaß. Er hatte so große Macht über das Wachstum der Pflanzen, dass er fähig war, den Wald des Goldenen Tals zu heilen, der im Schwarzen Zeitalter vollständig zerstört wurde. Gemeinsam mit seinen Wächtern begab er sich damals auf die gefährliche Reise, um den großen, heiligen Bäumen des Waldes zu helfen, die damals alle im Sterben lagen, denn er hatte als einziger die Gabe, sie vollständig zu heilen. Niemand weiß, was mit ihm geschah, jedoch wird erzählt, dass er mit samt seinen Wächtern, welche ihm ihre Treue bis in den Tod geschworen hatten, von den Unterweltswesen irgendwo im Wald getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor ist sehr betrübt über das Schicksal des jungen Elben und erzählt den Helden dann von Callon, welcher einst der Rechte Arm von Sereg war und als mächtiger General der Elben des Goldenen Tals galt. Doch nachdem Seregs Geist von Trauer in den Wahn getrieben wurde und er sich zum Schwarzen König aufgeschwungen hatte, übernahm Callon die Führung über die restlichen Elben des Goldenen Tals und hielt die Stellung in der Roten Festung. Jedoch wurde auch diese schließlich überrannt und alle Überlebenden wurden nach L‘yreh verschleppt. Große Trauer erfüllt Gwaerenor und er kündigt eine kleine Andacht an, um Sereg und den anderen Elbengeistern zu gedenken und ihnen für ihr großes Opfer danken. Dazu lädt er die Helden herzlich ein, falls sie nicht zu erschöpft sind. Er bittet die Helden, dass sowohl das Amulett von Mirion und vor allem die Lampe der Caldra während der Zeremonie am Abend präsent sind. Dann verabschiedet er sich, um die Feierlichkeit vorzubereiten und wird den Helden einen Boten schicken, der ihnen Bescheid gibt, wenn sie mit der Andacht beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden dürfen aber noch nicht aufhören, von ihren Erlebnissen zu berichten, und so erzählen sie von ihrem unerwarteten Zusammentreffen mit den Freigeistern ([[Im Nebelschlund#Episode 03: Die Freigeister|Episode 22.03]]). Ihre Freunde sind sichtlich Überrascht, dass es sich bei den Freigeistern um [[Loigg'Il#Namen|Wasserghule]] der [[Loigg'Il|Gedankenschinder]] handelt, die aber ihren freien Willen behalten haben. Dann erzählen sie den neugierigen Zuhörern von den rivalisierenden [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Ältesten]] der Loigg’Il Uozk und Bußßeuxuß ([[Im Nebelschlund#Episode 13: Der Erste|Episode 22.13]]) und resümieren, dass es in der Unterwelt keine wirklichen Verbündeten gibt, da alle letztendlich gegeneinander arbeiten. Augustus berichtet von der Sprengung des Bußßeuxuß durch einen [[Boulvriag-Flakon]] ([[Im Nebelschlund#Episode 21: Bu.C3.9F.C3.9Feuxu.C3.9F|Episode 22.21]]), was zu großem Staunen bei Ferolax führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Freunden einen Eindruck zu geben, was ihnen dort unten alles begegnet ist, erzählen die Helden von ihrer Begegnung mit einem echten Drachen ([[Im Nebelschlund#Episode 43: Pfad der dunklen G.C3.B6tter - Teil_4|Episode 22.43]]) und einem Infernal ([[Im Nebelschlund#Episode 37: Die H.C3.B6llenbestie|Episode 22.37]]). Und natürlich lassen sie ihren Kontakt zu einem Theleten und einem Seva ebenfalls nicht unerwähnt, was ihnen die stauenden Blicke aller einbringt ([[Im Nebelschlund#Episode 36: Epikoras|Episode 22.36]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Freunde im Laufe der Erzählungen erfahren haben, dass Octavia direkt bei der Ankunft von den anderen Helden getrennt wurde, wollen alle wissen, wie sie sie wiedergefunden haben, und die Helden berichten von Octavias Gefangenschaft und die schwierige Befreiung aus der Beeinflussung durch die der Loigg’Il ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Octavia offenbart ihren Freunden, dass sie in gewisser Weise dankbar für die Erfahrung ist, denn wenn die Gedankenschinder nicht versucht hätten, ihre Erinnerungen zu manipulieren, so wäre sie nie ihren Gefühlen auf die Spur gekommen, die immer wieder die Auslöser für ihre Fähigkeiten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt beginnen die Überlebenden zu erzählen, was ihnen widerfahren ist. Wigo berichtet, wie Geldorn von Lachs die Treppe verteidigt hat, so dass die Wasserghule nicht das Bug stürmen konnten, auf dem er mit Ferolax stand. Als die Helden das Tauchboot bestiegen hatten und die Baiula Spei auseinanderbrach, war der Bug noch etwas länger über Wasser. Doch als das Wasser die Treppe erreicht hatte, wurde von Lachs von mehreren Wasserghulen gleichzeitig angegriffen und in die Tiefe gerissen. Ferolax und Wigo haben zwei leere Kisten aus der Kammer unter ihnen geholt, über Bord geworfen und sind hinterhergesprungen. An die Kisten geklammert schwammen sie auf das Elbenboot zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus erzählt, dass er mit Olvir unter Wasser gewirbelt wurde und Olvir mit einer Hand seinen Arm ergreifen konnte. Doch zwei Wasserghule griffen nach Iustus Beinen und zogen ihn hinab, während Olvir mit aller Kraft gegen den Sog des untergehenden Schiffes ankämpfte, um nach oben zu kommen. Iustus ließ seinen Stab los und formte mit seiner freien Hand ein Zeichen. Dann rief er mit seiner letzten Luft etwas und eine Druckwelle schnellte auf die Wasserghule zu, so dass sie ihre Griffe lockerten und losließen. Im selben Augenblick gewann Olvir Auftrieb und die beiden schafften es an die Wasseroberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin berichtet, dass er von Gebbert mit einem improvisierten Floss aus dem Wasser gefischt wurde, nachdem er Roana hinterhergesprungen war, als sie von Wasserghulen über Bord gezogen wurde. Als Abdrushin seine Trauer darüber ausdrückt, dass er Roana nicht retten konnte, berichtet Kenji ihm davon, wie sie in L‘yreh Roana wiedergefunden und gerettet haben und dass sie mit ihrem Sohn, der bei den Freigeistern lebte, und den anderen Geretteten auf dem Weg nach [[Perlheim]] ist. Abdrushin ist überglücklich und dankt den Dingir für diese glückliche Fügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Gedanken an die bevorstehende Andacht beenden die Helden die Gespräche und vertrösten ihre Freunde auf den nächsten tag und die gemeinsame Rückreise, wo noch viele Gelegenheiten kommen werden, um weitere Geschichten zu erzählen. Nach dem Verlassen des Stammes bemerkt man schon, dass die Elben sich draußen vor dem Baum versammeln und irgendetwas vorbereiten, denn ein großer Holzstoß wird zwischen den beiden Altären aufgeschichtet. Die Helden schlendern noch ein Weilchen um den Baum herum und dann wird ihnen von einem der Elben Bescheid gegeben, dass die Andacht beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andacht für die gefallenen Elben'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor hat sich bereits in der Mitte des Platzes zwischen den Altären eingefunden. Vor ihm wurde Holz für ein großes Feuer aufgestapelt und darum herum liegen getrocknete Hollunderbeeren. Außerdem steht vor dem Holzstapel eine große, bemalte Holzstatue, welche die Helden vorher bereits im Inneren des Baumes ganz im Hintergrund bemerkt haben. Sie stellt  eine junge Frau mit einem Zepter dar, welches einen Stern als Spitze besitzt. Kenji ist sofort bewusst, dass es sich [[Spea]] handelt, welche die Elben Caldra nennen. An den zwei Altären stehen jeweils ein in ein weißes Gewand gekleideter Elbenpriester. Der den Helden von dem Quellritual bereits bekannte Elbenpriester Melethor steht an dem Altar der [[Hylea|Nestel]] und der andere bei dem von [[Thylor|Beriand]]. Die anderen Elben haben sich um sie herum im Kreis aufgestellt, während die Priester Salbei und Thymian verbrennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet die Helden, sich zu ihm in das Innere des Kreises an den Feuerholzstapel zu stellen, und jeder bekommt dann eine kunstvoll geschnitzte Fackel, die mit dem Motiv einer Schwalbe verziert und noch nicht angezündet ist. Kenji trägt die [[Lampe der Caldra]] und Augustus trägt das [[Amulett von Mirion]] offen. Nachdem auch alle Elben eine gleiche Fackel erhalten haben, werden alle ganz still und die Elben beginnen, ein Lied zu singen. Währenddessen entzünden die Priester ihre Fackeln an den duftenden Räucherschalen auf ihren jeweiligen Altären und schreiten damit auf den Holzstapel in der Mitte zu, welchen sie dann zeitgleich entzünden. Das Feuer beginnt zu brennen und Gwaerenor erhebt seine Hände darüber, welches daraufhin innerhalb weniger Sekunden zu einem großen, lodernden Festfeuer von über zwei Schritt empor steigt. Auf einen Wink entzünden sich zeitgleich die Fackeln aller Anwesenden, woraufhin die Priester gemeinsam sprechen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 400px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Caldra, Gilberiel, hannon i galad lín estel!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Caldra, Sternenträgerin, gepriesen sei dein Licht der Hoffnung!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeitgleich mit den Worten der Priester leuchtet die Lampe von Caldra in Kenjis Hand von selbst hell auf und zieht die staunenden und andächtigen Blicke aller Elben auf sich. Zum ersten Mal sehen die Helden, dass sich das weiße Licht der Lampe plötzlich aufbricht und sich für einen Moment in vier Farben aufspaltet: in einen grünen, einen blauen, einen gelben und einen roten Lichtstrahl. Dann verbinden sich die Farben wieder zu einem rein-weißen Licht. Kenji spürt in diesem Moment intuitiv, dass die besondere Macht der Lampe gerade durch die Magie der Elbenpriester ausgelöst wurde, und wird sich bewusst, dass die uralten Traditionen der Elben Kräfte in der Lampe entfachen können, die er niemals entfesseln könnte. Er bekommt sein Gefühl bestätigt, dass die Lampe eigentlich nicht zu ihm, sondern zu dem Volk der Elben gehört, denn bei ihnen ist sie zuhause. Nachdem die Aufmerksamkeit von der Lampe fort und sich wieder auf die Priester richtet, treten diese zur Seite und Gwaerenor übernimmt das Wort:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Höret, ihr anwesenden Seelen! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute wollen wir ein nobles Opfer ehren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ein Opfer unserer selbstlosen Vorfahren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Seit Äonen fristen diese ein qualvolles Dasein in dem finsteren Dolen Talath, ohne Aussicht auf Erlösung aus ihrem düsteren Gefängnis! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch durch ihre Begegnung mit diesen tapferen Helden aus dem Land Barthavion wurde ihr Geist mit Licht und Wille erfüllt. '' &amp;lt;small&amp;gt; (Er deutet auf die Helden) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unsere weisen Ahnen erkannten die gutwilligen Absichten dieser kleinen Gruppe und entschlossen sich, ihnen mit all ihrer Macht zu helfen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gemeinsam gelang es ihnen schließlich, die Welt von einem untoten Übel zu befreien, dem Lich Sabaoth Immortalis! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (kurze Pause und die Priester werfen Kräuter auf die Räucherschalen nach) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun wollen wir euch unseren ergebensten Dank aussprechen: ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieser gilt zuallererst unseren verstorbenen Vorvätern! Ihr gabt euer Seelenheil für die Fesselung des Meisters des Todes in der Zwischenwelt und erlöstet die Welt damit von einem grausamen Übel. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nächstes danken wir dir Mirion, du Sohn des Waldes, sowie deinen treuherzigen Wächtern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du gabst dein Leben für das Leben auf der schönen Baneth! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir danken dir Callon, ehrenhafter Streiter der Altvorderen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du führtest deine Männer in ein letztes Gefecht und dientest deinem Goldenen König treu noch über den Tod hinaus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso danken wir dir Sereg, du Goldener König des Goldenen Tals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du überstandest die schwerste Prüfung einer verirrten Seele und fandest zu deinem wahren Selbst zurück! Aus deinem schwarzen Herzen wurde schließlich wieder der goldene Schatz, der zuvor in deiner Brust geruht hatte! Selbstlos übernahmst du die Aufgabe, über den unheilvollen Nekromanten für alle Ewigkeiten zu wachen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Dank ist bei euch allen und wir verneigen uns vor euren Taten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (alle Elben neigen ihr Haupt für einige Sekunden und sind dabei still, dann redet Gwaerenor weiter) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wollen wir nicht nur euch Ahnen, sondern auch unseren Freunden aus Barthavion Anerkennung aussprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (er dreht sich zu den Helden und alle Elben blicken diese an) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr mutigen Streiter erbrachtet eine heldenhafte Tat, ohne die all unsere Vorfahren noch immer im Dunkel des Wahnsinns gefangen wären. Ihr brachtet Licht ins Dunkel und erleuchtet die verlorenen Seelen des Goldenen Tals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht nur das! Durch die Befreiung der verirrten Seele des Goldenen Königs habt ihr ganz Eboria vor einem großen Unheil gerettet. Seit ewigen Zeiten sprudelte der gespenstige Nendrath aus dem Erdreich der verfluchten Tiefen unter dem Meer – eine stete Bedrohung nicht nur für Veldun, sondern auch für die Heimat dieser Helden. Doch durch euch wurde diese dunkle Gefahr gebannt und ein altes Übel aus der Welt geschafft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür danken wir euch von Herzen und neigen erbeben unser Haupt vor euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (alle Elben verneigen sich und huldigen die Helden, dann spricht Gwaerenor weiter) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir vergessen euch und eure Tapferkeit nicht und werden eure Taten in klangvollen Liedern gedenken!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Gwaerenor ehrende Worte an die Helden gerichtet hat, verneigt er sich tief vor ihnen und alle anderen Elben tun es ihm gleich&lt;br /&gt;
- zum Schluss werfen die Priester die Hollunderbeeren ins Feuer und der Rauch wird von einem süßen Duft erfüllt. Die Elbenpriester sprechen noch eine Abschlussformel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 300px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„'' Caldra, tela na i faer lín galad!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Caldra, sende ihren Seelen dein Licht!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann steckt jeder Elb seine Fackel in dem Boden, so dass ein Kreis aus Fackeln um den Altarplatz erhalten bleibt, nachdem alle davongegangen sind. Die Helden verweilen noch am Feuer und Gwaerenor kommt auf Kenji zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor gesteht Kenji, dass er über die Mächtigkeit der Lampe der Caldra überrascht ist, und fragt Kenji, ob er etwas Besonderes gespürt habe, als sich ihr Licht bei der Andacht in das Prisma aufbrach. Als Kenji ihm erzählt, dass er das Gefühl hatte, dass die Lampe eigentlich nicht zu ihm gehört, erwähnt Gwaerenor, dass es eine Erbin der Lampe gibt, welche eine Nachfahrin der mythischen Priesterin „Glaniel die Reine“ ist. Ihr Name ist Glanwen und sie dient heute Caldra als Priesterin. Sie ist in Veldun sehr bekannt und in ihren Händen könnte die Lampe ihr volles Potential entfalten und zu einem mächtigen Helfer im Kampf gegen die Unterwelt werden. Kenji überreicht Gwaerenor die Lampe der Caldra und dieser verneigt sich tief vor ihm, spricht seinen Dank aus und versichert, dass Kenji dadurch einen unsterblichen Platz in den Legenden der Elben erhalten werde, denn er brachte das legendäre Artefakt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nacht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen sich schließlich zurück und begeben sich auf ihre Plattform. In den weichen Elbenbetten schlafen sie schnell ein, doch die Zeit in L’yreh lässt sie nicht los und so träumen sie nichts Gutes. Henk ist zwar mit Viola zusammen, aber etwas Unheimliches stört die Harmonie und beunruhigt ihn. Augustus schläft auch unruhig und hat das Gefühl, sich immer verteidigen zu müssen. Octavia fühlt sich in die Gefangenschaft zurückversetzt und wird erneut gepeinigt. Kenji hat es besonders schwer getroffen, denn er durchlebt seine Qualen in Reverons Gefangenschaft, von denen er seinen freunden noch nichts erzählt hat. Er ist so verstrickt in den Traum, dass er laut Eloras Namen ruft, wodurch Henk und Augustus erwachen. Henk legt Kenji seine Hand auf die Schulter und versucht ihn sanft zu wecken. Nach einiger Zeit ist er erfolgreich und Kenji erwacht schweißgebadet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Elora und den Albtraum angesprochen, erzählt er von seinen Albträumen, die er schon so lange hat, die sich um Pyrrhons Tod und den Tod des Jungen durch den Wachhund drehen. Henk will ihn nicht bedrängen und bietet Kenji an, sich bei passender Gelegenheit auch das Erlebnis des eigentlichen Albtraums von der Seele zu reden. Augustus ist währenddessen zu Octavia gegangen, die ebenfalls einen Albtraum zu haben scheint. Er legt ihr sanft die Hand auf den Kopf und sagt mit sanfter Stimme, dass alles in Ordnung und sie in Sicherheit sei, woraufhin Octavia aufatmet und ruhig weiterschläft. Augustus legt sich auch wieder ins Bett, so wie auch Kenji und Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===28. Aletheon===&lt;br /&gt;
Augustus wacht als erster auf und beginnt mit seinem normalen Frühsport. Als Henk erwacht, schließt er sich ihm an, bis Kenji und Octavia aufstehen. Jeder hatte beim Aufwachen wieder für eine Sekunde der Fischgestank in der Nase und ein fauliger Salzgeschmack im Mund, so dass sich alle auf ein Frühstück freuen. Beim Heruntergehen der Stege des Baumes fällt Henk und Octavia eine schneeweiße Taube mit einem goldenen Ring an ihrem Bein auf, die auf einem der Äste sitzt. Beide müssen sofort an eine Brieftaube denken und weisen Kenji und Augustus darauf hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begegnen wieder dem Elb, welcher sie gestern geweckt hat. Er winkt ihnen und ruft wieder &amp;lt;big&amp;gt;„''Hado nin''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Folgt mir) &amp;lt;/small&amp;gt;, bevor er sich umwendet und die Helden in Gwaerenors Halle im Baum führt. Dort ist ein Frühstück mit Brot, Äpfeln und verschiedenen Beeren bereitet und Octavia bittet den Elb, der Lindevain heißt, ihnen beim Essen etwas auf der Lyra vorzuspielen. Die Musik tut allen sehr gut und sie genießen das wundervoll frische Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor kommt hinzu und berichtet, dass im Morgengrauen eine Nachricht aus dem ehrwürdigem Veldun ankam, bei der es sich auf eine Antwort auf seine eigene Nachricht handelt, die er nach Veldun sandte, um das Verebben des Nebelschlunds zu verkünden. In der Antwort wird verkündet, dass ein Schiff mit einer Gesandtschaft aufgebrochen und in wenigen Tagen in Galadh Bor ankommen wird. Gwaerenor bittet die Helden so lange zu warten, da der Gesandte ihnen bestimmt gerne persönlich seinen Dank aussprechen möchte. Als sie zustimmen, rät er ihnen, die Zeit des Wartens zu nutzen, um die dämonischen Einflüsse weiter abzuschütteln und sich von ihrer furchtbaren Reise zu erholen. Er lädt die Helden auch ein, das reinigende Bad in der Quelle so oft sie wollen zu wiederholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gwaerenor Nestels Quelle erwähnt, muss Kenji an den Zwergenkönig Varulos und seine furchtbare Krankheit denken, und er bittet Gwaerenor darum, etwas von dem heiligen Wasser mitnehmen zu dürfen, um es dem König geben zu können. Gwaerenor gewährt seine Bitte gerne und verspricht, ihm ein Transportgefäß zu beschaffen. Dann rät er den Helden, sich auszuruhen, bis die Gesandtschaft aus Veldun eintrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''(Episode 23.02)''' Als die Helden zu Nestels Quelle aufbrechen wollen, empfiehlt ihnen Gwaerenor, im Anschluss an das reinigende Bad einen Spaziergang durch die Gärten zu machen und ihre Seelen ebenfalls durch die Stille und Schönheit des Ortes zu heilen, was sie gerne annehmen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wiederholtes Bad'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden bei Nestels Quelle ankommen, ist dort bereits Melethor, der Priester, und bereitet aus Kräutern den Trank, wobei er ein Lied singt und zum Schluss seine Hand darüber hält und mittels Elementarmagie die Eiskristalle entstehen lässt. Dann teilt er die Tränke aus und begleitet das Bad mit seinem Lied, welches er so weit entfernt singt, dass es nur die Hintergrundatmosphäre bildet und die Helden unter sich sein können. Kenji bitte Henk, ihm den Rücken zu waschen, und Henk sagt zu, da er merkt, dass es Kenji um etwas anderes zu gehen scheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes gehen Henk und Kenji zusammen ins Wasser und Kenji zeigt Henk die Verletzungen auf seinem Rücken, welche er in der Gefangenschaft von Reveron erhalten hat. Dieser hatte Kenji tiefe Schnitte verpasst und damit unheilige Zeichen auf den Rücken geschrieben. Die klaffenden Wunden sind mit einem schwarzen Pulver gefüllt worden und haben sich bereits mit einer Borke verschlossen. Henk ist der Ansicht, dass die Wunden dringend gereinigt werden müssen, rät Kenji aber dazu, einen Fachmann aufzusuchen, da es eine schmerzhafte Prozedur sein könnte. Kenji kommen die Erinnerungen beim Untertauchen an Reverons Gefangenschaft und die Folter erneut auf, doch er kann seinen Wilen so fokussieren, dass er es aushält und sein Bad in dem tranceartigen Zustand des Wasserrauschens fortsetzen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kenji und Henk geht Augustus ins Bad und nach ihm Octavia. Für alle ist das Bad anstrengend, denn die Bilder kommen stärker als beim ersten Mal hoch. Augustus fällt es besonders schwer, sich in die Trance fallenzulassen, und er schreckt insgesamt drei Mal wieder hoch und taucht verfrüht wieder auf. Schließlich hält aber auch er wie die anderen den Reinigungsprozess durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia das Bad verlässt und der Priester sich bereits dezent zurückziehen will, sucht Kenji ihn auf und zeigt ihm die Wunden auf seinem Rücken. Obwohl dieser Kenji nicht versteht, weiß er anscheinend, um was es geht, und gibt Kenji ein Zeichen, dass er bitte warten möge. Dann entfernt er sich und Kenji geht wieder zu seinen Freunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat nach dem Bad begonnen, über seine Erlebnisse in Reverons Gefangenschaft zu erzählen. Er erinnerte sich nämlich daran, dass Gwaerenor ihnen bei ihrem ersten Aufenthalt geraten hatte, über alles mit den Freunden zu sprechen, damit keine geheimnisse zwischen sie treten können. Also erzählt Henk Octavia von dem Blutfluch, welcher ihn getroffen hat, und von den Veränderungen, die dieser bewirkt hat. Als Kenji dazukommt, berichtet Henk gerade davon, dass er Sturmschnauze unter dem Einfluss des Fluches getötet und teilweise gegessen hat. Henk erzählt von seiner Hypersensibilität und Empathie mit anderen und seinem gleichzeitigen Heißhunger, der ihn schließlich zwang, Sturmschnauze unter Tränen den Bauch aufzureißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Henks Geschichte motiviert und ermutigt, erzählt auch Kenji von der Folter, die Reveron ihm angetan hat. Er berichtet von den unheiligen Zauberzeichen, die ihm tief in den Rücken geschnitten wurden und zeigt sie den anderen. Augusts offenbart, dass Elora ihm auch so ein Zeichen auf der Brust verpassen sollte, denn die Kultisten wollten ihn auf ihre Seite ziehen. Doch Elora aktivierte den Zauber nicht und befreite stattdessen Augustus, so dass dieser erst Henk und beide zusammen dann Kenji befreien konnten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duch die Erzählungen an die Schrecken von L’yreh erinnert, kommt Henk auf die Idee, dass es wichtig sein könnte, auch die [[Drachenträne]] in Nestels Quelle zu reinigen, da auch sie den unheiligen Einflüssen der Unterweltsstadt ausgesetzt war. Er beschließt, bei nächster Gelegenheit nach ihr zu fragen, denn er hält es für wichtig, dass sie nicht in seinem Mantel verbleibt, sondern persönlich von einem Helden verwahrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Priester Melethor kehrt schließlich mit einem weiteren Elben zurück und winkt Kenji zu sich. Der fremde Elb hat eine Tasche dabei, aus der er jetzt Utensilien wie Salbe, Messer und Verbände holt. Kenji soll sich am Rande des heiligen Bezirks auf den bauch legen, so dass der Arzt an die Borken auf dem Rücken kommt. Die anderen ziehen sich zurück, um Kenji mehr Privatsphäre zu ermöglichen, denn Henk vermutet, dass die Prozedur sehr schmerzhaft sein könnte. Der Arzt entfernt zunächst di Borken der Wunde, um an das schwarze Pulver zu kommen. Kenji bekommt ein Stück Holz zum Draufbeißen und ist dankbar dafür, denn die Schmerzen sind sehr stark und verursachen Lichtblitze bei geschlossenen Augen. Bei dem Entfernen des schwarzen Pulvers aus den Schnittwunden mittels des Wassers der Quelle schlittert Kenji knapp an der Bewusstlosigkeit vorbei und ist heilfroh, als er die Reinigung überstanden hat. Der Arzt versorgt die Wunden mit einer kühlenden Salbe und bandagiert noch  Kenjis Oberkörper, bevor er seinen Patienten entlässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kehrt danach zu seinen Freunden am großen Baum zurück, die in der Zwischenzeit schon etwas Essen mit nach draußen genommen haben und dort auf ihren Freund warten. Sie essen gemeinsam und machen eine entspannte Mittagspause in der noch immer warmen Herbstsonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spaziergang'''&lt;br /&gt;
[[Datei:map götterinsel gärten.png|miniatur|rechts|Galadh-Bôr und die Lage der Gärten]] &lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit schlägt Henk vor, doch den von Gwaerenor empfohlenen Spaziergang in den Gärten zu machen, und sie brechen gemeinsam auf. Sie besuchen zunächst den untersten Garten und bewundern die Früchte und Blumen. Eine angenehme Herbstatmosphäre herrscht in den Gärten und die Apfelbäume, die dort gedeihen, haben nur noch wenige, aber sehr bunt leuchtende Blätter.  Unter den Bäumen und zwischen den Büschen und Sträuchern wachsen Dahlien, Chrysanthemen und Sonnenhut, die noch bis zum ersten Frost blühen, und färben die Gärten mit ihrer Blütenpracht in bunte Töne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem mittleren Garten entdecken die Helden auch der Elbengärtner, welcher die Bäume schneidet und sie für die nächste Saison bereit macht. Dabei singt er und scheint auch mit den Bäumen zu reden, als wären es Tiere, denn er lächelt ihnen zu und streichelt sogar ihre Rinde. Dafür wirkt es so, als ob sich die Äste dem Gärtner freiwillig entgegenneigen, so dass er diese schneiden kann, ohne hinausklettern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gärtner grüßt alle sehr freundlich mit einem elbischen &amp;lt;big&amp;gt;„''Ai!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(Heil!)&amp;lt;/small&amp;gt; und deutet auf eine Statue, die eine Frau mit einem Füllhorn &amp;lt;small&amp;gt;( elb. Birdana = [[Bia]])&amp;lt;/small&amp;gt; darstellt, die auf einer Regenwolke sitzt. Unter der Statue liegen Früchte und Blumen sowie einige geschnitzte Figuren, die einen Storch darstellen. Es fällt besonders auf, dass alle Blumen und Früchte wie frisch wirken und nichts verwelkt ist. Der Gärtner deutet dann auf die Früchte und Blumen und dann wieder auf die Statue und alle wissen, dass es allgemeiner Brauch ist, selbst ein Opfer abzulegen. Sie können Blumen pflücken, etwas schnitzen oder etwas ganz anderes machen und Kenji erinnert sich an eine Bia-Danksagung, die er von den Perlheimer Bauern kennt und die er bei ihren Opfergaben auch sprechen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder macht sich Gedanken, was er der Göttin als Opfer darbringen möchte. Henk erinnert sich an einen besonders perfekten Apfel, der ihm im untersten Garten ins Auge gefallen ist. Er kehrt dorthin zurück und klettert den Apfelbaum hoch, um seinen Apfel auf der Spitze pflücken zu können. Bei Berührung fällt ihm dieser bereits in die Hand und Henk bedankt sich beim Baum. Auf dem Rückweg zur Statue trifft er Augustus, der im unteren Garten nach Beeren als Opfergabe sucht. Octavia pflückt einen Blumenstrauß und legt besonderen Wert auf die harmonische Zusammenstellung der Farben. Kenji lässt sich treiben und schaut, wo ihn sein Weg hinführt. Als er auf der mittleren Ebene nicht fündig wird, sucht er den obersten Garten auf. Dort fällt ihm sofort ein Birnbaum ins Auge und er pflückt seine perfekte Frucht, nachdem er am Stamm ein Stück hinaufklettern musste. Auch Kenji bedankt sich bei dem Baum und kehrt dann zur Statue zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Helden wieder an der Bia-Statue treffen, spricht Kenji einen allgemeinen Bia-Segen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; text-align:center; background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Bia, du Tochter der Sonne und Mutter des Regens!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge deine göttliche Kraft uns umhüllen, oh strahlende Königin Leveons,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''die du die Saat des Neuanfangs in unseren Herzen pflanzt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mögest du uns nähren mit deiner Fruchtbarkeit,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''damit unsere Felder gedeihen und unsere Seelen blühen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Lass deinen Regen fallen, sanft und erfrischend,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''damit das Leben in all seinen Formen gedeiht und wächst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge dein Segen uns begleiten auf unserem Weg,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''uns nähren in Zeiten der Dürre und uns stärken in Zeiten der Trockenheit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir ehren dich, oh goldene Kornmutter,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''und danken dir für die Gaben des Lebens, die du uns schenkst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge dein Segen stets bei uns sein, heute und alle Tage.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach legt jeder seine Opfergaben ab. Für Octavia und Augustus fühlt es sich nicht anders an als sonst, doch Kenji und Henk spüren, wie sich von den Füßen für wenige Sekunden eine warme Woge in ihrem gesamten Körper ausbreitet, welche direkt aus der Erde zu stammen scheint und sich bis in die Fingerspitzen verteilt. Danach fühlen sich die beiden vitaler und Kenji hat das Gefühl, als wäre auch seine Verwundung auf dem Rücken etwas weiter verheilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Rückweg nach Galadh Bor hören sie plötzlich ein Rascheln im Gebüsch und als Henk die Äste bewegt, hört man ein leises Schnauben. Im Busch sitzt eine kleine Lava-Echse), die völlig verängstigt ist. Henk entdeckt, dass sie nur ungefähr Katzengröße hat und damit keine Gefahr für sie darstellt. Eine genauere Betrachtung zeigt, dass ihr Bein vermutlich durch einen Biss von einem verrückten Artgenossen verletzt ist  und das Jungtier nicht mehr gut laufen kann. Weil es vermutlich allein nicht überleben würde, fängt Henk das bewegungseingeschränkte Tier vorsichtig ein und die Helden bringen es zum Baum und zeigen es Gwaerenor, der sich gerade mit einem anderen Elben unterhält. Dieser erwähnt, dass nicht alle Lava-Echsen verrückt geworden sind, und ist froh, dass die Helden dieses friedliche, gesunde Exemplar gerettet haben. Der Elb nimmt die Echse an sich und verspricht, ihre Wunde zu versorgen und sie dann wieder freizulassen, wenn sie genesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Gwaerenor noch von der Drachenträne in seinem Mantel und bittet ihn, sie in Nestels Quelle baden zu dürfen, da auch sie den dämonischen Einflüssen von L’yreh ausgesetzt war. Gwaerenor verspricht, diese zu beschaffen und sie den Helden nach dem Abendessen zu übergeben, damit sie sie in der Quelle reinigen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abendessen ist für die Helden in Gwaerenors Halle bereitgestellt und Lindevain spielt auf seiner Lyra eine entspannte Melodie für ein angenehmes Essen. Später wird die Musik dann immer verträumter und ruhiger, und besonders Henk und Octavia wird bewusst, wie sie durch die Klänge immer müder und tiefenentspannter werden. Nachdem Gwaerenor Henk die Drachenträne übergeben hat, ziehen sich die Helden auf ihre Plattform zurück und legen sich schlafen. Kenji erwacht mehrmals in der Nacht durch wiederkehrende Albträume, doch die anderen schlafen ruhiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===29. Aletheon===&lt;br /&gt;
'''Reinigung der Drachenträne'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von heiterem Vogelgezwitscher geweckt und Augustus schaut als erstes nach Kenjis verband und öffnet ihn, um die Wunde zu betrachten. Sie ist erstaunlich gut verheilt für die kurze Zeit und Augustus legt den Verband wieder an. Sie könnten dann in Gwaerenors Halle wieder ein Frühstück einnehmen, doch zuvor wollen sie sich reinigen und suchen mit der Drachenträne die Quelle von Nestel auf. Der Priester hat bereits alles notwendige vorbereitet und reicht den Helden den Trank zur inneren Reinigung. Die Helden gehen zunächst wieder nacheinander in das Bad und reinigen sich wie am Vortag. Dabei fällt ihnen auf, dass der Schrecken der Erlebnisse bereits ein kleines bisschen weniger auf sie wirkt, wenngleich es immer noch schlimm und herausfordern ist, sich auf die Erinnerung einzulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend gehen sie gemeinsam in das Becken und halten gemeinsam in ihrer Mitte die [[Drachenträne]]. Genau wie sie es immer tun, tauchen sie das Phylakterium unter Wasser, um die Reinigung zu beginnen. In ihrem Geist tauchen die Bilder auf, als sie Riunuz-Choxxu betreten haben und Henk den Blutfluch ausgelöst hat. Sie erleben noch einmal, wie das verfluchte Blut in die Drachenträne einzieht und auch Kenjis Reinigungsversuch es nicht verhindern konnte. Dieses Blut scheint jetzt wieder aus der Drachenträne zu fließen, doch die Helden sind sich nicht ganz sicher, ob das ein magischer Eindruck von ihnen ist oder ab tatsächlich Blut aus der Träne ins Wasser fließt. Jedenfalls haben sie nach einiger Zeit das Gefühl, dass die Reinigung beendet ist, und verlassen das Wasser wieder. Insgesamt bleibt in ihnen das Gefühl zurück, dass es richtig und auch wichtig war, die Drachenträne in Nestels Quelle zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen nach dem Bad direkt zum Baum zurückkehren und sich um Essen kümmern wollen, lässt sich Kenji von Melethor den Verband wechseln. Der Priester ist sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis, nickt und versorgt die Wunde mit Heilsalbe, bevor er sie wieder verbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kehrt schließlich auch zum Baum zurück und wird von seinen Freunden mit leckeren Beeren, Äpfeln und Brot empfangen. Gemeinsam verbringen sie den Nachmittag unter dem Baum und lassen ihre Seelen baumeln. Sie genießen es, einmal nichts zu tun, sich mit niemanden unterhalten zu müssen und einfach mal ihren eigenen Gedanken nachgehen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag bemerkt zuerst Kenji ein Segelschiff aus südwestlicher Richtung, welches sich Galadh-Bôr nähert. Das Schiff gleitet schnell, aber elegant über die großen Wellen und wird von diesen so getragen, als ob es gegen die eigentliche Strömung direkt zum Ziel gebracht würde.  Vor dem Schiff springen links und rechts einige Delfine voraus und die Segel werden begleitet von weißen Möwen, die ihre Ankunft durch laute Rufe ankündigen. Das ankommende Schiff ist von anderer Bauart als die Schiffe aus Galadh-Bôr, denn diese sind Kriegsschiffe mit Plätzen für Speerwerfer und höheren Wanten zur besseren Verteidigung. Das andere Schiff ist deutlich kleiner, offener und anscheinend auch schneller als die Kriegsschiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr lange dauern, bis das Schiff anlegt. Man kann auf die Entfernung sechs Personen an Bord sehen und Kenji erkennt, dass zwei von ihnen gerüstet sind und die anderen vier leicht gekleidet sind und das Schiff steuern oder an den Segeln arbeiten. Die Helden bemerken, dass Gwaerenor seine Männer zusammenruft, um mit einer Gruppe von ihnen einen offiziellen Empfang für die Gesandtschaft vorzubereiten. Als er die Helden sieht, bietet er ihnen an, sie zu begleiten, wenn sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesandtschaft aus Veldun'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten am Hafen stellen sich die Elben ähnlich wie bei dem Empfang der Helden auf. Gwaerenor steht an der Spitze, hinter ihm die beiden Priester und noch drei weitere Elben. Den Helden wird ein hinterer Platz an der Seite neben den Elben angeboten. Das Schiff legt elegant an und wird durch elbische Gesänge begrüßt. Aus dem Zelt kommen drei weitere Elben heraus, die sich deutlich von den anderen abheben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img gesandtschaft aus veldun.png|miniatur|rechts|Die Gesandtschaft aus Veldun: Hofrat Periath, Gesandter Laerandir, Lichtsprecher Thalion (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Der Erste von ihnen trägt eine lange, weiße Robe mit goldenen Verzierungen und dem Zeichen von Veldun darauf. Er hat goldblonde Haare und ist bereits sehr alt. Hinter ihm kommt ein Elb aus dem Zelt, der ebenfalls goldblonde Haare hat und eine schlichte Robe in Weiß und Grau trägt, die mit Gold abgesetzt ist. Als drittes erscheint ein Elb in blauer Robe mit blitzartigen Knotenmustern, die aus silbernen Fäden gestickt sind. Er hat weißblonde Haare und auffällig blaue Augen, welche die Farbe eines wolkenlosen Sommerhimmels haben. Er trägt einen verzierten Holzstab, der einen Adler aus strahlendes Silbergold (celestischem Mithril) an seiner Spitze hat und darunter das Banner von Veldun trägt. Er wirkt streng, erhaben und distanziert und löst Ehrfurcht aus, so dass man sich in seiner Gegenwart sich klein und unbedeutend fühlt. Trotzdem wirkt er anziehend und faszinierend auf alle und man hat das Gefühl, dass seine Gegenwart erhebend und erbaulich ist. Die Drei gehen mit den beiden Kriegern an Land und den Helden fällt auf, dass sie ähnliche Rüstungen tragen wie Augustus, jedoch aus Mithril und Gold. Beide sind goldblond und hochgewachsen, sind mit Schwert, Schild und Speer bewaffnet und tragen unter ihrer Rüstung ein graues Lederwams. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor tritt hervor, um den obersten Gesandten mit einer tiefen Verbeugung zu begrüßen, welcher dieser erwidert, bevor  sie auf elbisch höfliche Begrüßungsformeln austauschen, die nur Octavia halbwegs verstehen kann:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt; „''Elen sila lumenn omentielvo.''“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung.) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center; width: 200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;big&amp;gt; „''Mae govannen.''“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Gut getroffen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Begrüßung wendet sich Gwaerenor den Helden zu und nähert sich ihnen mit der Gesandtschaft. Schließlich stellt er ihnen die drei Elben vor: Laerandir, der Gesandte des Königs Tiranduil von Veldun, seine Begleiter ''Hofrat'' Periath und Thalion, ein ''Lamgalâdhir'', was mit „Lichtsprecher“ übersetzt werden kann. Die Helden verneigen sich ehrfürchtig und die Elben erwidern die Geste. Dann stellt Gwaerenor die Helden der Drachenträne vor: [[Alethon]]-Priester Kenjiro Asai, Krieger Augustus Octavius, den Finder von Lorns Horn, Held Henk Hjaldinger und die Firen-ithron &amp;lt;small&amp;gt;(sterblicher Geanist)&amp;lt;/small&amp;gt; Octavia Ardera. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir begrüßt die Helden und übermittelt seine Grüße aus Veldun in fließendem Barthavisch:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung. Ich entbiete euch Grüße aus dem Elbenreich Veldun. &amp;lt;br/&amp;gt;Es ist mir eine große Ehre, euch persönlich hier anzutreffen, und ich freue mich auf einen Austausch.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden erwidern noch, dass die Ehre ganz auf ihrer Seite sei, und verneigen sich tief, doch mehr wird zuerst nicht geredet, da Gwaerenor den Gesandten und seine beiden Begleiter nach oben führt. Die Helden folgen ihnen mit den anderen Elben zum Baum und dort verabschiedet sich Gwaerenor vorerst von ihnen, da er zunächst allein mit der Gesandtschaft reden wolle, und zieht sich mit den anderen Elben in die Thronhalle zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum sind die Elben im Baum verschwunden, kommt Iustus zu den Helden und fragt nach dem angekommenen Schiff und seiner Bedeutung. Als er von dem Gesandten erfährt, will er wissen, was der Gesandte hier wolle und worum es wohl gehe. Doch die Helden müssen ihn damit vertrösten, dass sie auch erst mehr Informationen erhalten werden. Sie stellen Iustus aber in Aussicht, dass es bald zurück nach Barthavion gehen werde, was dieser sofort den anderen mitteilen will und sich zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch mit dem Gesandten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden irgendwann von einem Elben in die Halle gebeten, wo ein köstliches Essen aufgetischt ist und Hüter Gwaerenor, der Gesandte Laerandir, Hofrat Periath und Lichtsprecher Thalion bereits an der Tafel sitzen und sich höflich erheben, als die Helden eintreten. Gwaerenor weist ihnen ihre Plätze gegenüber der Gesandtschaft und alle setzen sich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir erhebt als erstes die Stimme und dankt den Helden im Namen seines Königs Tiranduil und von ganz Veldun für die Erlösung von [[Sereg]] und die Stilllegung des Nebenschlunds. Er weist die bescheidenen Helden darauf hin, dass ihre heroische Tat für alle Elben in seiner Heimat eine große Bedeutung besitze und sie sich darüber bewusst sein sollen, dass man ihre Namen in Veldun bald durch viele, ruhmreiche Lieder kennen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laerandir spricht dann über die Gründe für seine Anwesenheit und sagt, dass er auf der einen Seite deshalb da sei, um mit Gwaerenor über die Zukunft von Galadh-Bôr und den weiteren Kampf gegen die [[Loigg'Il]] zu reden, den Veldun mit voller Entschlossenheit weiterführen wolle. Kenji fängt an, dem Gesandten einiges über die Gedankenschinder zu erzählen und berichtet von dem Bündnis der Loigg'Il mit dem [[Bund des Xul]]. Als Kenji die Kolonien der Loigg'Il anspricht, berichtet Laerandir von ausgelöschten Außenposten an Velduns Küsten, die wegen des vermehrten Verschwindens von Schiffen aufgefallen waren, und Henk erwähnt die Karte der Kolonien, welche die Helden in Bußßeuxuß Versteck gefunden haben (vgl. [[Im Nebelschlund#Episode 22: Sichten und Sichern|Episode 22.22]]). Obwohl die Loigg’Il eine Ausweitung ihrer Stadt planen, schätzen die Helden, dass sie sich aus den Kolonien an den Küsten zurückziehen werden, da die realistische Chance besteht, dass der dunkle Kult seine Pläne eines neuen [[Mythische Zeitalter#Das schwarze Zeitalter – Krieg und Leid |schwarzen Zeitalters]] aufgrund des Einsatzes der Helden nicht mehr verwirklichen werde. Der Gesandte will von den Helden auch noch Schwachstellen der Gedankenschinder wissen und Henk erzählt, dass das Gehirn ihr empfindlichster Teil sei, und berichtet im Anschluss von der Forschung von Magus [[Gildon Ipnosi]] und von der [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Ceremorphose]] der Loiggg'Il. Außerdem erwähnt er, dass die Gedankenschinder keinerlei Emotionen kennen würden, was auch eine Schwachstelle sei, und Octavia ergänzt noch, dass sie auch anfällig auf Feuer reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gespräches fällt den Helden auf, dass der Hofrat Periath jeden, der etwas sagt, mit seinem durchdringenden, wenngleich wohlwollenden Blick, genau beobachtet, als ob er in einen hineinsähe. Auch wenn dies sein natürlicher Blick zu seinen scheint, fühlen sich die Helden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Laerandir über den zweiten Grund seiner Reise. Er weist darauf hin, dass Veldun durchaus bewusst sei, dass sich in Barthavion wieder einmal dunkle Mächte zusammenbrauen, und ist deshalb auf dem Weg zu dem Zwergenkönig, um diesen wegen ihres [[Alter Bund|alten Bundes]] die Unterstützung von König Tiranduil anzubieten. Den Helden ist bewusst, dass Laerandir auf den alten Bund zwischen [[Elben#Die Geldelben|Goldelben]] und [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbartzwergen]] gegen die unterweltanbetenden [[Menschen#Die Luggulaner|Luggulaner]] aus [[Luggulabdubur|Luggul]] anspielt, welcher vor dem Völkerzug nach Barthavion existierte. Laerandir fährt fort, dass auch in Veldun bereits bekannt sei, dass sich die Probleme mit dem Bund des Xul in Barthavion zuspitzen und alte Übel drohen, die Herrschaft über Eboria zu erlangen, um die Welt in ein neues schwarzes Zeitalter zu stürzen. Dem Elbenkönig sei bewusst, dass sich alle Mächte des Lichtes nun wieder vereinen müssen, um gegen die Bedrohung aus der Unterwelt anzukämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laerandir bedauert, dass den Elben in Veldun der Ernst der Lage erst bewusst wurde, als sie davon erfuhren, dass der dunkle Kult sogar den schwarzen König zurückholen und Veldun im Meer versinken lassen wollte, denn sonst hätten sie schon längst ihre Unterstützung angeboten. Laerandir beklagt, dass  der Zwergenkönig leider sehr stolz sei und nicht gern um Hilfe frage, weshalb sich der Elbenkönig entschied, ihm entgegenzukommen, so dass der Zwergenkönig sich nicht die Blöße geben muss, als hilfesuchender Bittsteller aufzutreten. Laerandir deutet außerdem an, dass es viele Dinge mit dem Zwergenkönig zu besprechen gäbe und es auch um alte Geheimnisse ginge, die nach Meinung des Elbenkönigs schon längst gelüftet sein sollten und dass es nun in der Entscheidung des Zwergenkönig liege, den Bewohnern von Barthavion endlich die Wahrheit über ihre Heimat mitzuteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl diese Andeutung die Helden sehr neugierig macht, geht Laerandir nicht mehr darauf ein und spricht stattdessen die Erkrankung des Zwergenkönigs an, von welcher er durch Gwaerenor gehört hat. Laerandir empfindet es leider als typisch, dass der Zwergenkönig die Elben aufgrund seines enormen Stolzes nicht um Hilfe gebeten habe, und möchte von den Helden möglichst viele Informationen zu der Erkrankung bekommen. Diese stellen heraus, dass es sich nicht um eine normale Krankheit handelt, sondern vielmehr ein Fluch dahinterstecken könnte. Laerandir beschließt, sofort eine Taube nach Veldun zu senden und darum zu bitten, dass Cuineniel &amp;lt;small&amp;gt;(Lebenswasser)&amp;lt;/small&amp;gt; von der Erkrankung des Zwergenkönigs unterrichtet wird. Bei dieser handelt es sich um die Lichtsprecherin von [[Hylea|Nestel]] und er hofft, dass diese unverzüglich mit einer eigenen Gesandtschaft nach [[Throal|Barthador]] aufbricht, wo er hofft, sie anzutreffen, wenn es selbst dort ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend bedankt sich Laerandir bei Augustus für Lumenisas Erlösung und berichtet, dass diese nach Veldun zurückgekehrt ist, nachdem der Fluch gebrochen war, und von Augustus‘ Hilfe bei der Brechung des Fluches durch das Horn von Lorn und der Rettung vom Schwan Auroneth erzählt hat. Augustus nimmt den Dank bescheiden entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor erwähnt dann, dass es dem Gesandten eine Ehre wäre, wenn sie zusammen nach Barthavion reisen würden. Das neue Schiff sei fertiggestellt und habe Platz für die Helden und alle weiteren Überlebenden, so dass alle in ihre Heimat zurückkehren können. Gwaerenor schätzt, dass sie bei dem strahlenden Herbstwetter spätestens in zwei Tagen die Küste Barthavions erreichen würden. Die Helden freuen sich über das Angebot und nehmen es dankbar an. Dann entlässt Gwaerenor die Helden aus der großen Halle, da er sich noch mit dem Gesandten besprechen möchte, und bittet sie,  die Männer über die baldige Abreise zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Baum wird Augustus von einem der Wächter angesprochen, welcher ihm auf fließendem Barthavisch offenbart, dass ein guter Freund von ihm der Enkel des Helden Algarn sei, dessen Verschwinden immer ein großes Rätsel blieb, bis Lumenisa zurückkehrte und von Augustus‘ Heldentat berichtete. Der Wächter dankt Augustus im Namen von Algarns Enkel, dass er dessen Großvater gefunden und die Überreste bestattet hat. Der Enkel ist froh, dass der Dämon bezwungen und der Tod von Algarn gerächt wurde. Als Augustus auf die Rüstung aufmerksam macht, die einst Algarn gehörte, überbringt der Wächter ihm die Botschaft, dass Algarns Enkel denkt, dass Augustus würdig sei, sie fortan zu tragen. Dann verabschiedet sich der Wächter und die Helden machen sich auf den Weg zu ihren Freunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Gefährten sagen, dass es morgen nach Hause geht, freuen sie sich riesig und können es kaum erwarten. Sie wollen wissen, wer die Elben seien, die mit dem Schiff ankamen, und warum sie hier sind. Als die Helden ihre Fragen beantwortet haben, fangen sie an, ihre Sachen zu packen. Wigo ist besonders aufgeregt und quetscht Henk aus, wo sie auf dem Schiff schlafen werden, wie lange die Reise dauern wird, ob sie zusammen auf dem Schiff sind, welches Schiff sie nehmen werden und vieles mehr. Henk verspricht ihm, dass sie gemeinsam auf einem Schiff reisen werden und in etwa zwei tagen Barthavion erreichen würden. Wigo meint, es müsse unbedingt noch was mit Henk besprechen, und fragt ihn, ob sie auf der Rückfahrt dafür etwas Zeit finden können. Henk fragt sich zwar, um was es wohl ginge, nickt Wigo aber zu. Dieser ist zufrieden und zieht sich zum Packen in die Hütte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich zur Ruhe und legen sich schlafen. In dieser Nacht schlafen alle ruhiger und ohne Albträume, nur Augustus ist unruhig und wälzt sich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===30. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.03''') Die Helden wachen früh auf und können die Abreise kaum erwarten. Sie eilen die geschwungene Rampe den Stamm hinab und beobachten dabei, wie die Matrosen ihre Sachen zusammenpacken und auch die Lavaechsenhäute mitnehmen, die sie zu Leder verarbeitet haben. In der großen Halle ist bereits das Frühstück für die Helden bereitet und sie sprechen beim Essen über ihre Erlebnisse an diesem Ort. Ihnen wird bewusst, dass sie Heimweh haben und sich freuen, die Gesellschaft der Elben hinter sich zu lassen. Besonders Henk empfand es als anstrengend, sich immer so zusammenreißen zu müssen, um dem hohen Standard der Elben gerecht zu werden. Er empfindet es als entspannend, sich auch mal wieder gehen lassen zu können. Sie spekulieren auch darüber, was sie in Barthavion erwarten könnte, doch beenden sie das Gespräch, um schnellstmöglich aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Halle treffen sie auf Gwaerenor, der sich mit anderen Elben unterhält. Die Helden erkennen den Schmied mit seinem Gehilfen wieder, die ihre Waffen zurückbringen. Jeder bekommt seine Waffe ausgehändigt, sie ist ordentlich geputzt und gepflegt und selbst Augustus ist mit der Behandlung zufrieden. Henk wird auf eine kleine Schmiedemarke hingewiesen, die an seinem Dolch versteckt an der Parierstange angebracht ist und bei der Reinigung auffiel. Auch Henks Mantel wurde ausgebessert und macht einen guten Eindruck, bei Augustus Rüstung wurden teilweise die Lederbänder erneuert. Gwaerenor teilt ihnen mit, dass die Matrosen schon an Bord wären, und alle gehen zum Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff wurde bereits startklar gemacht und die Elben prüfen noch alles und machen letzte Vorbereitungen. Auf dem Schiff kann man sich vorrangig nur auf dem Deck aufhalten, denn es gibt kein Unterdeck. In der Mitte wurde aber ein Zelt errichtet, welches den Helden als Schlafplatz angeboten wird. Die anderen Männer haben es sich bereits auf Deck niedergelassen. Ansonsten gibt es nur zwei kleine Lagerräume unter den Hochdecks an den Schiffenden, in welchen sich aber vor allem die Lebensmittel befinden. Gwaerenor stellt den Helden ihren Schiffslenker Vorondil vor, welcher sie mit 12 Elben nach Barthavion bringen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verabschiedung von Gwaerenor'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|left|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
Bevor die Helden an Bord gehen, spricht Gwaerenor sie an:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Lasst mich nun zum Abschied noch einmal die Gelegenheit ergreifen, euch zu danken. Ihr habt unseren goldenen König Sereg erlöst und mit ihm ganz Veldun vor dem Untergang gerettet, indem ihr den Nebelschlund zum Schweigen brachtet. Mein ganzes Volk dankt euch und wird eure Hilfe nie vergessen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Begegnung mit euch &amp;lt;small&amp;gt;(blickt auf alle Helden)&amp;lt;/small&amp;gt; hat mein Bild der jungen Völker sehr geändert, wenn auch zunächst zum Schlechten hin. &amp;lt;small&amp;gt;(blickt vorwurfsvoll zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt; Doch eure Taten im verborgenen Tal Dolen Talath haben mich von euren guten Seiten überzeugt, so dass ich auch deine &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt;  Verirrung und die Zerstörung von Dogeons Zuflucht inzwischen verzeihen kann, da ihr im Anschluss so viel Gutes bewirkt habt. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bitte nimm meinen Rat an &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt; und besuche das Heiligtum der Druiden in den balmarischen Sternenwälder. Sie können dir helfen, deine Magie besser zu verstehen, und dir zeigen, wie du einen freundschaftlicheren Zugang zu den Wurzelkräften finden kannst. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia bedankt sich für den Rat und Kenji nutze die Gelegenheit, um sich bei Gwaerenor für seine Hilfe und die Gastfreundschaft zu bedanken. Dieser nickt freundlich und lässt eine große, geschlossene Amphore bringen. Er überreicht sie Kenji mit den Worten:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr batet um etwas Wasser aus Nestels Quelle und gerne erfüllen wir eure Bitte. ''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ergreift Henk das Wort und dankt Gwaerenor für ihre Hilfe beim Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] (vgl. [[Die Fahrt der Baiula_Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]). Er betont, dass es ihnen eine Ehre gewesen ist, an der Seite der Elben gekämpft zu haben. Gwaerenor erwidert, dass es allen Elben eine große Ehre ist, an der Seite jener epischen Helden gekämpft zu haben, welche den goldenen König Sereg erlösten und Veldun vor dem Untergang retteten. Dann holt er ein Tuch hervor, in das etwas eingewickelt ist. Während er spricht, enthüllt er den Inhalt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich habe zum Abschied ein Geschenk für euch, dass euch an diesen Ort erinnern soll und euch sicher durch die Wildnis der Sternenwälder führen kann. Solange ihr diese Rinde von Galadh-Bôr bei euch tragt, wird der Wald euch als Teil seiner selbst betrachten und die wilden Geschöpfe werden euch nicht als Feinde empfinden. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gwaerenor überreicht Octavia das Tuch mit dem polierten Stück Silma-Esche, welches eine wunderschöne Maserung hat, die wie von silbernen Fäden durchzogen scheint. Als die Helden die Rinde bewundert haben und an Bord gehen, verabschiedet Gwaerenor sie mit einem Segen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai gaer ech alfirin! &amp;lt;small&amp;gt;(„Möget ihr gesegnet sein!“)&amp;lt;/small&amp;gt; Wir Elben von Galadh-Bôr werden jeden Tag unsere Gebete an die Calanir richten, damit sie euch beistehen in euren bevorstehenden Kämpfen. Die Erinnerung an euch wird ewig in unseren Liedern weiterleben! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Abschied singen alle Elben ein Lied, während das Schiff ablegt. Octavia kann verstehen, dass es sich um ein Lied handelt, in welchem der Goldene König und dessen Erlösung erwähnt wird. Dann vernimmt sie auch die Namen der Helden, denn scheinbar ist es ein neues Lied über ihre Taten, was die Elben singen. Octavia und Augustus wirken so, als ob sie dies als sehr angemessen empfinden, während Kenji vor Verlegenheit ein rotes Ohr bekommt und Henk sich peinlich gerührt weggeduckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben setzen sich an die Ruder und beginnen zu singen. Sie navigieren das Schiff sicher aus der stürmischen Bucht und es wirkt fast so, als ob die Wellen das Schiff trotz der starken Strömungen sanft über Meeresoberfläche tragen. Kenji ist fasziniert von der Synchronizität der Ruderschläge, die so gleichmäßig und präzise sind, wie es keiner der Helden je gesehen hat, denn alle Elben verschmelzen dabei zu einer einzigen Einheit und ihre Bewegungen sind völlig aufeinander abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schiff die Südspitze der Götterinseln umschifft hat und die großen Vulkane der Ostseite der Hauptinsel sichtbar werden, nimmt es Ostkurs auf und die Helden verteilen sich an Deck. Kenji zieht sich in das Zelt zurück, um zu beten, Augustus macht Liegestütze im Heck des Schiffs und Octavia steht an der Reling und blickt auf die Inseln zurück, deren einer Vulkan mittlerweile erloschen scheint. Henk sucht Wigo auf, denn dieser hatte um ein Gespräch gebeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Wigo'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo erzählt Henk, dass er sich zu Beginn als blinder Passagier bei den Elben auf ein Schiff geschlichen habe, da er die Helden retten wollte. Da die Elben aber mit einem ganz anderen Seegang segeln und viel schneller als alle anderen Schiffe seien, die er jemals gesehen habe, konnte er sich irgendwann nicht mehr festhalten und sei nur nicht von Bord gefallen, da einer der Elben ihn gerettet habe. So sei er jedoch aufgeflogen und die Elben wären etwas sauer, dass er sich aufs Schiff geschlichen habe. Auch Gwaerenor habe ihn nachher sehr ernst gesagt, dass er sich selbst und auch die Elben gefährdet habe und dass sie ihm bei einem zweiten Versuch aufs Schiff zu schleichen vielleicht nicht mehr retten können, wenn er von Deck fiele. Seitdem habe er es nicht mehr versucht und sei bei den Männern geblieben und habe ihnen beim Kampf gegen die wilden Lava-Echsen geholfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk lobt und dankt Wigo für seinen Einsatz auf der Götterinsel, als er Henk aus der Gefangenschaft von Hazug-Ságok befreite und damit die ganze Gruppe rettete (vgl. ([[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_44:_Ende_der_L.C3.BCgen|Episode 21.44]]). Henk stehe dafür immer in seiner Schuld, woraufhin Wigo flapsig meint, er könne sie ja jetzt einlösen. Doch dann wird er sehr still und Henk entdeckt, dass Wigo etwas Angst macht, und spricht ihn direkt darauf an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo gesteht, dass er fürchtet, Graltiks Männer könnten sich nach über ihrer Rückkehr nach Barthavion rächen, weil er sie ja hintergangen habe. Dann erzählt er Henk die Geschichte, wie er sich für die Aufnahme in Graltiks Gilde an Bord der Baiula Spei schleichen sollte, um bei Grimmschnitts Überfall die Segel oder das Steuer zu sabotieren. Henk lacht, da er Wigo sehr schnell entdeckt hatte, und macht dem Jungen klar, dass ein solcher Auftrag Selbstmord ist und Graltiks Leute ihn nur benutzen wollten und mit seinem Tod kalkulierten. Henk erinnert Wigo an Grimmschnitt, welcher Graltik vor dem Bund des Xul warnen wollte, und erzählt ihm von weiteren Männern, die alle Graltik zum Umdenken bewegen wollen. Weil Henk aber das Risiko für Wigos Leben nicht ganz ausschließen kann, fragt Wigo ihn nach dem Schutz der Füchse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk vermittelt Wigo vorsichtig, dass er ausgestiegen und nicht mehr bei den Füchsen sei, woraufhin Wigo sich große Sorgen macht, denn ein solcher Schritt für gewöhnlich mit dem Tod verbunden endet. Henk beruhigt ihn ein wenig du erzählt, dass ein Freund von ihm darüber zu entscheiden habe. Da die beiden also nun beide im gleichen Boot sitzen, fragt Wigo, ob er bei Henk bleiben könne, wenn sie zurück sind, da er keine Ahnung habe, wo er sonst hin kann. Er wolle auch nicht wieder auf die Straße zurück oder mit Verbrechen zu tun haben. Er wolle nun anständig werden, denn er habe auf ihrer gemeinsamen Reise gelernt, dass es wichtigere Dinge gäbe, denen man sich widmen könne, als sich planlos durchs Leben zu tricksen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk versucht ihm verständlich zu machen, dass die Reise mit ihnen zu gefährlich für ihn werden würde und bietet ihm stattdessen an, dass er vielleicht in der [[Gaius_Octavius_Aequus#Villa_des_Aequus|Villa des Aequus]] bleiben und sich dort nützlich machen könne, falls er nicht zu seiner Freundin Heli gehen wolle. Doch Wigo will unbedingt weiter gegen den Dunklen Kult kämpfen will, um Barthavion zu retten, denn erst wenn dann alles sicher ist, will er zu seiner Freundin nach Lyo. Daraufhin bietet ihm Henk an, Mitglied im [[Bund des Lichtes]] zu werden und sich in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Nauried]] von dem Veteranen [[Egeil von Wallenrode]] im Schwertkampf ausbilden zu lassen. Das gefällt Wigo gut, er bittet sich aber noch etwas Bedenkzeit für seine endgültige Entscheidung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk macht Wigo klar, dass sie immer miteinander verbunden sein werden, und vollzieht mit ihm die Blutsbrüderschaft. Glücklich schlägt Wigo ein und wird dann von Henk zu Abdrushin geschickt, um den Schnitt in der Handfläche zu verbinden. Henk selbst lässt noch einige Tropfen seines Blutes ins Meer fallen, bis die Wunde geschlossen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iustus spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mittag spricht [[Iustus Trebatius|Iustus]] Octavia an und fragt sie, ob sie an dem Wasser von Nestels Quelle etwas Besonderes bemerkt habe. Als sie ihm die Wirkung des Wassers während eines Bades schildert, hört Iustus interessiert zu und erklärt dann, dass das Wasser mit [[Ambrosia]] versetzt sei, was darauf schließen ließe, dass an diesem Ort Wasser durch die Macht der [[Lichtgötter]] in Ambrosia umgewandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia berichtet Iustus von ihren Erlebnissen in [[L'yreh]] und erzählt von dem Versuch der [[Loigg'Il]], ihre Erinnerungen zu verfälschen. Sie schildert die Art der Manipulation, in der die Erinnerungsinhalte verändert wurden, so dass bei ihren Unfällen in der Vergangenheit viele Menschen umgekommen waren. Octavia gesteht Iustus, dass sie durch diese Erfahrung erst richtig verstanden habe, wie wichtig die Disziplin sei, die ihre Mutter immer von ihr verlangte. Nur durch diese Disziplin habe sie die Kraft aufgebracht, ihre Emotionen zu kontrollieren und Schlimmeres zu verhindern. Sie musste sich eingestehen, dass sie anscheinend schon immer insgeheim gewünscht habe, ihr Potential einmal auszuschöpfen, und Octavia ist bewusst geworden, dass diese Macht eine größere Verführung darstelle, als sie gedacht habe. Ihr wurde klar, dass die Illusionen der Loigg’Il vermutlich Realität geworden wären, wenn sie sich nicht an die Vorgaben ihrer Mutter gehalten hätte.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Iustus.png|miniatur|rechts|Magus [[Iustus Trebatius]]]]&lt;br /&gt;
Auf Octavias Nachfrage, was er auf [[Galadh-Bôr]] gemacht habe, erzählt Iustus von intensiven Gesprächen mit [[Gwaerenor]] über Zauberei. Octavia will wissen, ob Iustus neue Erkenntnisse gewinnen konnte, und dieser entschuldigt sich zunächst bei ihr für seine Versuche, aus ihr eine Arkanistin machen zu wollen. Iustus gesteht, dass der Austausch mit Gwaerenor ihm neue Erkenntnisse über die „Natur der wilden Magie“ eröffnet habe, welche die Elben und auch Octavia wirken. Er weist Octavia darauf hin, dass es eine Frage des Alters und der Erfahrung ist, die Magie zu meistern. Doch nach der Rückkehr der Helden glaube er daran, dass Octavia es schaffen könne, die Magie zu meistern, wenn sie ihre Gefühle im Griff bekommt. Denn mit dem nötigen Bewusstsein und der Emotionskontrolle sollte es auch für Normalsterbliche möglich sein, Kontrolle über die Magie zu erhalten. Gwaerenor wies Iustus auch auf den Ausgleich der sogenannten „Wurzelkräfte“ hin, denn bei vielen besteht die Gefahr, dass ein einzelnes Element die Vorherrschaft erlangt und der Geanist dann Gefahr läuft, sich wie [[Ignus]] in der Natur dieses Elementes zu verlieren. Gwaerenor wies auch darauf hin, dass selbst Elben sich in der Magie verlieren können, wie es  Sereg passiert ist. Iustus empfiehlt Octavia, auf alle Fälle das balmarische Druidenheiligtum aufzusuchen, zu welchem Gwaerenor sie eingeladen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden stehen noch etwas an der Reling und blicken über das weite [[Bartha-Bucht|Meer]], als Iustus Octavia erzählt, dass Gwaerenor durch seine Wissbegier anscheinend etwas überfordert und schließlich sogar genervt war, obwohl er mit unglaublich viel Geduld und Mühe auf seine anstrengenden Fragen geantwortet habe. Doch Iustus gesteht seine Verwunderung darüber, dass die Elben sich diese trotz ihres großen Wissensschatzes und Intelligenz vor den Erkenntnissen der magischen Forschung verschließen. Seiner Meinung nach könnten sie ihre Macht ins Unermessliche steigern, wenn sie sich für alle Mysterien des Kosmos öffnen würden. Wie Elben sich absichtlich gegenüber den Möglichkeiten verschließen können, welche ihnen die Beschäftigung mit der [[Arkanmagie]] bieten würde, bleibe ihm ein großes Rätsel. Er findet es jedenfalls nach seinen Gesprächen mit Gwaerenor nicht mehr verwunderlich, warum ein großes Reich wie Veldun untergehen konnte, während inzwischen Thyrna fast ganz Eboria beherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Schiffe die [[Götterinseln]] umrundet haben und auf Ostkurs gegangen sind, kommt ihnen am Nachmittag ein Schiff entgegengesegelt. Es stellt sich als das Schiff der rückkehrenden Elben heraus. Beide Schiffe verlangsamen ihrer Fahrt und rufen etwas herüber. Octavia kann verstehen, dass sie etwas wie &amp;lt;big&amp;gt;„''Mae padad''“&amp;lt;/big&amp;gt; „''gut angekommen''“ und „''alle sicher an Land gebracht''“ sagen. Dann fahren sie weiter Richtung Galadh-Bôr und die anderen Schiffe nehmen ihren Kurs nach Perlheim wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht zu Octavia und erzählt ihr von Wigos Absichten und der Idee, Wigo im Bund des Lichtes aufzunehmen und zur Kampfausbildung nach Nauried zu schicken, wo er auch vor den Nachstellungen von Graltiks Männern sicher sein sollte. Octavia findet die Idee gut und unterstützt den Plan. Währenddessen kommt Kenji nach seiner Meditation aus dem Zelt und sieht nach den Matrosen. Er spricht kurz mit [[Baiula_Spei#Offiziere:|Ibendorn]], der ihm von der Bestattung von Matrose [[Baiula_Spei#Matrosen:|Finstertann]] und der Andacht für ihre anderen gefallenen Kameraden der Kosliner Seelöwen erzählt. Kenji verspricht ihm, in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]] eine Andacht zu ihrem Gedenken abzuhalten. Dann gesellt er sich zu seinen Freunden Henk und Octavia und erfährt von Wigos Wunsch, den er ebenfalls gutheißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavia spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Henk und Kenji weiter unterhalten, sucht Octavia ihren Bruder Augustus auf, welcher am Heck des Schiffs sein Krafttraining absolviert. Sie will von ihm wissen, wie er zu einem baldigen Gnadengesuch an den thyrnischen Kaiser zur Aufhebung seiner Verbannung steht. Doch Augustus ist von einer möglichen Wiederkehr nach [[Thyrna]] nicht begeistert und argumentiert zunächst, dass er durch seine Taten sein Anrecht verwirkt habe, dazu zu gehören und deshalb zurecht verbannt worden ist. Als Octavia Augustus an seine thyrnische Pflicht gegenüber seiner Familie erinnert, weist dieser sie darauf hin, dass er zu viel Schande über seine Familie gebracht habe, um Stammvater Cygnus überhaupt noch nacheifern zu können. Außerdem habe er stets nur seine Pflicht getan und auf andere gehört, doch gerade dies habe schließlich dazu geführt, dass er die schlimmsten Verbrechen beging, ohne darüber nachzudenken. Um nicht wieder blind Befehlen oder Traditionen zu folgen, wolle er jetzt seinem eigenen Willen folgen und zum ersten Mal selbstbestimmt handeln. Octavia ist nicht begeistert und will ihn umstimmen, indem sie sehr ideell von einem Leben in Thyrna schwärmt. Doch Augustus wirft ihr vor, in einer Scheinwelt zu leben, weil sie niemals lange genug in Thyrna war, um erkennen zu können, dass alle thyrnischen Ideale dort oft nur eine falsche Schau seien. Er weist sie darauf hin, dass er selbst die Doppelmoral dort erlebt habe und daher wisse, dass Thyrna mehr Schein als Sein sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch hat sich langsam hochgeschaukelt und die beiden sind im Verlauf immer lauter geworden, so dass Henk und Kenji mitbekommen, dass die beiden streiten. Augustus schickt Octavia dann fort, da er noch trainieren wolle, und sie zieht sich verärgert in das Zelt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch von Henk und Kenji verweilt noch etwas bei Wigo, der plant, nach dem Kampf gegen den Bund des Xul auf die Insel Lyo zu gehen und sich dort gemeinsam mit seiner Freundin Heli ein Leben aufzubauen. Kenji fragt Henk, ob dieser nach ihrer Rückkehr nach Barthavion einen Abstecher nach [[Freywall]] machen will, um Viola zu sehen. Henk ist sich nicht sicher, ob die Zeit es erlaubt, würde es sich aber wünschen. Kenji sinniert, darüber, was nach dem Erreichen ihres Zieles sein wird, und Henk verrät ihm, dass er davon träumt, mit Viola zusammen eine Kneipe zu eröffnen, obwohl er sich keine Illusionen darüber mache, dass dies wohl nicht eintreten werde, da er wohl sterbe wie alle Helden stürben und dadurch etwas Entscheidendes bewirkten. Kenji bedauert, dass er sich damals bei Talina nicht anders verhalten hat, und würde es bei einer anderen Frau mittlerweile anders machen. Dann spricht er über seine Gefühle für Octavia, die er selbst als Narretei ansieht. Während Henk versucht, Kenji zu vermittlen, dass Octavia ihm nie ein Signal ihrer Zuneigung gesendet und er keine Chance bei ihr habe, will Kenji ihm zeigen, dass seine Gefühle für Octavia viel tiefer gehen als nur oberflächliche Anziehung. Im Gegensatz zu Ignus habe er echtes Interesse an Octavia und ihre Stärken jetzt erkannt. Henk konfrontiert ihn damit, dass er Octavia gar nicht als eigentliche Frau betrachtet, sondern eher als Zauberwesen, was dadurch große Ähnlichkeit mit Ignus aufweist. Als Kenji einwirft, dass auch er durch seine Abstammung alleingestellt in Barthavion sei, genau wie Octavia, macht Henk ihm klar, dass Octavia sich bei jedem Mann außer Ignus zusammenreißen muss, um ihn beim Sex nicht zu verbrennen, und verweist auf Kenjis linken Arm mit den Brandnarben (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 19: Die Gr.C3.BCne Festung|Episode 21.19]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ihr Gespräch ist zum Ende etwas impulsiver und lauter geworden, so dass Augustus sein Training unterbricht und zu den beiden geht. Er hat den Namen seiner Schwester im Kontext zu sexuellen Handlungen gehört und spricht die beiden darauf an. Er erfährt jetzt, dass seine kleine Schwester Octavia ein Verhältnis mit Ignus hatte und mit ihm intim wurde. Augustus ist empört über Octavias Doppelmoral, die ihm vorwirft, sich mit Elora einzulassen, und selbst so gegen thyrnische Sitten verstößt und die Ehre der Familie damit schadet. Henk spricht ihn auf sein Gespräch mit Octavia an und unterstützt Augustus in seinem Vorhaben, ein Held in Barthavion zu werden und kein Gnadengesuch zum Kaiser zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.04''') Als sich Augustus wieder seinem Training zuwendet, unterhalten sich Henk und Kenji noch etwas über ihn und sein Verhältnis zu Thyrna. Henk kann sowohl ihn als auch die Position seiner Schwester Octavia nachvollziehen und würde gerne vermittelnd weiterhelfen. Er rät Kenji zu einem Gespräch mit Octavia, um nach ihrem Angriff auf ihn (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 41: Metamorphose|Episode 21.41]]) zu besprechen, wie es ihm damit geht. Kenji fragt sich, worauf ein solches Gespräch mit ihr hinausläuft, und räumt Henk gegenüber ein, sich viele Gedanken darüber gemacht zu haben, doch Henk meint, so etwas müsse man fühlen. Kenji fragt sich, ob alle überhaupt die volle Verantwortung für ihre Taten tragen würden, schließlich seien alle einer Manipulation des [[Mendakos]] aufgesessen (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei# Episode 43: Hazug-S.C3.A1gok|Episode 21.43]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht ins Zelt zu Octavia und fragt sie nach dem Streit mit Augustus. Sie betont, dass es kein Streit, sondern nur eine Meinungsverschiedenheit sei, und spricht über die Vorteile, sollte die Verbannung von Augustus aufgehoben werden. Es bedürfe nur einer Nachricht nach Thyrna, damit dort bekannt werde, was Augustus hier mit den anderen zusammen geleistet habe. Aber er sei schon immer eigensinnig gewesen und halte sich nicht an Regeln. Aber die Angelegenheit sei nicht nur sein Problem, sondern eine Sache der Familie, weshalb er etwas tun müsse. Henk hat Verständnis für Augustus und kennt das Gefühl, ein anderes Leben führen zu wollen. Dann fragt Octavia Henk nach Elora und ob Augustus‘ Entscheidung mit ihr zusammenhänge. Henk erzählt ihr Eloras Geschichte und offenbart, dass die beiden verliebt seien und Augustus Elora versprochen habe, sie vor ihrem Dämon zu retten. Octavia drängt darauf, dass dies mit Augustus geklärt wird, und Henk bietet an, mit diesem zu sprechen. Er weist sie darauf hin, dass die Geschwister sich sehr ähnlich sind und verlässt dann verlässt er das Zelt und erzählt Augustus von seinem Gespräch mit Octavia, welcher nicht begeistert darüber ist, dass seine Schwester nun von seinen Gefühlen für Elora weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sieht, dass Henk das Zelt verlässt, geht er zu Octavia und bittet sie um ein Gespräch, da er ihr noch Antworten schuldig sei. Doch diese gesteht ihm, dass sie zurzeit nur mit Augustus‘ Situation und Haltung beschäftigt ist, dass sie sich auf nichts anderes einlassen und konzentrieren könne. Daher verschiebt sie ihr Gespräch auf den morgigen Tag, nachdem sie hoffentlich mit Augustus einig geworden ist. Dann entschuldigt sie sich und winkt ihren Bruder zu sich herüber zum Zelt, der allerdings demonstrativ erst noch seinen Trainingssachen wegräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavia spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus ins Zelt gegangen ist, erzählt ihm Octavia von ihrem Eid, den sie nach der Verwüstung von Dogeons Zuflucht geleistet hat (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 52: Schw.C3.BCre und_Riten|Episode 21.52]]). Sie möchte, dass ihr Bruder ihre Motive verstehen kann, warum ihr die Wiederherstellung der Familienehre so wichtig ist. Sie bittet Augustus, sich über die Nacht und den nächsten Tag zu überlegen, ob er bereit für eine Rückkehr in die thyrnische Gesellschaft sei oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gibt Augustus zu verstehen, dass er mit seiner Schwester nicht so trotzig reden und seinen Stotz und seine Sturheit besser ablegen sollte. In manchen Situationen könne man sich Stolz nicht leisten. Augustus drückt aus, dass er ein falsches Bild von Octavia hat und sie als fehlerlos empfindet, und Henk versucht ihm die Schattenseiten seiner Schwester bewusst zu machen. Er solle darüber nachdenken, damit er in Zukunft seine Entscheidung nicht bereuen würde. Wenn er sich aber gegen Thyrna entscheiden sollte, würde ihm in Barthavion immer ein Platz als Held offenstehen. Als Augustus sich über Octavia und Ignus aufregt, weist ihn Henk darauf hin, dass er anscheinend immer noch in der thyrnischen Prägung verankert sei und wie ein Thyrner denke. Augustus verspricht, darüber nachzudenken und wandert unruhig auf dem Deck auf und ab, jedoch abseits von Henk und Kenji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Octavia machen sich beide etwas vor, darüber sind sich Kenji und Henk einig. Kenji erzählt Henk, dass er in [[L'yreh]] zu sich gefunden und seine Stärke gefunden habe. Er habe immer gedacht, der Gruppe ein Ratgeber sein zu müssen, doch da Henk als Fährmann allen mit Rat und Tat zur Seite stehe, könne er sich voll auf das Licht konzentrieren. Henk gesteht ihm, dass er Kenji immer schon als Träger des Lichtes gesehen habe, und als Fährmann kann er einen Konflikt auch nicht lösen. Henk höre zu und entlarve dann die Selbstlügen, so rede er allen ins Gewissen, damit sie ihre Konflikte selbst lösen. Kenji sieht die Gruppe als Speerspitze der Götter, die es sich nicht erlauben können, nicht zu funktionieren. Dann gesteht er Henk, dass er gegenüber Octavia gelogen habe, denn er sei noch immer von Selbstzweifeln zerfressen und von widersprüchlichen Gefühlen durchdrungen. Henk wirft ihm vor, Zeit zu schinden und das Gespräch mit Octavia absichtlich hinauszuzögern, doch Kenji erklärt ihm, dass er sie bereits angesprochen habe, Octavia jedoch noch nicht so weit sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklärt Kenji, dass er stolz auf ihn sei, wie er sich in L'yreh geschlagen und herausgefunden habe, was in ihm schlummerte. Kenji nimmt sich vor, in Barthavion noch einmal das Gespräch mit Archorbar zu suchen, um ihn auf Pyrrhon anzusprechen. Er fragt sich, warum er von diesem in gewisser Weise angelogen wurde, doch Henk erklärt Kenji, dass Geheimnisse keine Lügen sind und manchmal etwas zurückgehalten werden muss, wenn die Empfänger noch nicht so weit seien. Kenji gesteht, dass es Dinge in ihm gebe, die er immer gereuen werde, doch solche Anteile sollen ihm Kraft geben und nicht zur Belastung werden. Dann legt sich Kenji an Deck hin, um zu ruhen, während Henk sich entschließt, im Zelt bei Octavia zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk das Zelt betritt, ist Octavia noch wach und fragt ihn nach seinem Gespräch mit Augustus. Octavia ist über das Verhalten ihres Bruders irritiert und Henk versucht ihr zu erklären, dass Augustus ihre Argumente schon nachvollziehen könne und versprochen habe, darüber nachzudenken. Henk weist Octavia darauf hin, dass ihre Freiheit in gewisser Weise auch beschnitten würde, wenn Augustus‘ Verbannung aufgehoben und er  wieder das Oberhaupt der Familie würde, denn dann könne er sie im Interesse der Familie verheiraten, um politische Bünde zu schließen. Octavia sieht diese Möglichkeit als eher unwahrscheinlich an und betont den Einfluss, den sie durch die Aufhebung in Thyrna gewännen und den man für die richtige Sache einsetzen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus geht unruhig an Deck auf und ab und nähert sich dabei auch Kenjis Ruheposition, der auf dem Rücken liegend in den Nachthimmel blickt. Als dieser ihn bemerkt, spricht er ihn an und beginnt ein Gespräch. Augustus gesteht Kenji, dass er keine Ruhe findet, weil ihm so viele Gedanken durch den Kopf gehen. Kenji versucht ihn zu beruhigen und seine Gedanken zu ordnen. Sie sprechen über ihre familiäre Verbindung zueinander und  Augustus macht Kenji bewusst, dass er als Verbannter keine Einwände gegen eine Verbindung von diesem und Octavia habe, aber als Familienoberhaupt könne er eine solche Verbindung nicht mehr gutheißen. Wenn die Verbannung also aufgehoben würde, müsse sich Kenji Octavia aus dem Kopf schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XI. Nemieon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Nemieon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.05''') Henk und Octavia schlafen im Zelt, während sich Augustus und Kenji an Deck hingelegt haben. Das gleichmäßige Rudern der Elben lässt sie so tief ruhen, dass sie am Morgen geweckt werden müssen, als den beiden Elbenschiffen fünf Piratenboote auflauern und sich zum Entern bereitmachen. Als Ibendorn die Schiffe im Morgengrauen entdeckt, weckt er Augustus, welcher Kenji wachrüttelt, bevor beide Octavia und Henk aus dem Schlaf holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Piratenüberfall'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Piratenschiffe, welche die Elben von allen Seiten anzugreifen versuchen, können identifiziert werden. Es handelt sich um die „Bissige Moräne“, die „Loderzorn“, die „Blutmöwe“, die „Reißzahn“ und die „Faules Ei“. An die beiden letzten Namen erinnern sich die Helden aus Fuselfels, denn Henk hat auf der „Faulen Ei“ den Bericht vom ''triefenden Bill'' an ''Slindro die Flosse'', dem mittlerweile verstorbenen Kapitän der „Reißzahn“ belauscht (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 11: Pauls S.C3.BCppchen|Episode 21.11]]). Außerdem ist zu erkennen, dass die Piraten auf allen Schiffen ihre Speere bereithalten. Die „Bissige Moräne“ hat vorne einen Rammsporn, mit dem sie ein Schiff versenken könnte, und auf der „Loderzorn“ ist ein Siphon, eine Abfeuervorrichtung für Argosisches Feuer, zu erkennen, welches gerade mit einer Kartusche geladen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Männer kampfbereit machen und Augustus bereits vollgerüstet und bewaffnet ist, wirken die Elben entspannt und beginnen nur lauter zu singen. Die Piraten machen sich angriffsbereit du im Wind liegen die rauen Piratenstimmen, die dreckige Befehle wie &amp;lt;big&amp;gt;„''Schneller, ihr feigen Pocken!''“&amp;lt;/big&amp;gt; oder &amp;lt;big&amp;gt;„''Vorwärts,  faule Fischficker!''“&amp;lt;/big&amp;gt; zu ihren Männern brüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch je näher die Piratenschiffe kommen, desto mehr werden sie von Elementargeistern angegriffen. Aber obwohl ihre Schiffe von Wellen fast umgeworfen werden und der Wind an ihren Segeln zerrt, geben die Piraten trotzdem nicht auf und rudern stur weiter. Der Käpt’n der „Loderzorn“ brüllt sogar noch zu den Elbenschiffen herüber, dass sie sich ergeben sollen. Doch die Elben rudern jedoch stoisch weiter und die Helden sehen, dass sich ein Sturm über den Piraten zusammenbraut. Eine mächtige Bö bricht den Mast der „Bissigen Moräne“, das Schiff kentert und die Mannschaft treibt im Wasser. Doch anstatt den Angriff abzubrechen und den Männern zu helfen, schreit der Käpt‘n der „Loderzorn“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Los! Weiterrudern, ihr versoffenen Groghaie! Die Aallutscher können Schwimmen, aber die spitzohrigen Klunkerträger da haben fette Beute, sowas kriegen wir nie wieder! In die Riemen!!!!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ihre Segel im Sturm unbrauchbar sind, nähern sich die Piraten rudernd weiter den Elbenschiffen und fahren damit in ihr Verderben. Während Kenji über einen friedlichen Ausgang der Begegnung nachdenkt, hat sich Henk vorne zum Bug ihres Schiffes begeben. Die Piraten schaffen es nicht ganz in Wurf-Reichweite zu kommen, doch die „Loderzorn“ mit dem Argosischem Feuer nähert sich so weit, dass sie gleich einen Schuss abgeben könnte. Henk greift seine Schleuder und zielt mit einem Stein auf den Piraten, der das Siphon trägt. Gerade, als dieser das Argosische Feuer auslöst, trifft ihn Henks Geschoss am Kopf und er verreißt den Flammenstrahl, so dass glücklicherweise nur der äußere Teil des Buges in Brand gesetzt wird. Henk ruft sofort nach Octavia, die herbeieilt und konzentriert die Flammen auf der linken Seite löscht, während ein Elb auf der rechten Seite des Schiffes entspannt auf die Flammen einredet und sie so zum Erlöschen bringt. Henk warnt erneut die Piraten und rät zum Abbruch des Überfalls, doch aus etlichen Kehlen schallt ihm nur ein Wort entgegen:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; width: 130px; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''G O L D ! !''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Octavia beschließen, die Piraten abzuschrecken, und Octavia feuert als Warnung einen Flammenpfeil direkt am Kopf des Käpt’n der „Loderzorn“ vorbei. Mit qualmendem Bart höhnt dieser &amp;lt;big&amp;gt;„''Daneben!''“&amp;lt;/big&amp;gt; herüber und während er noch feixend an Deck steht, schießt Octavia einen weiteren Flammenpfeil hinterher und trifft den Kopf des noch lachenden Kapitäns, welcher daraufhin explodierte. Als die anderen Piratenschiffe dies mitbekommen, schreit der ''triefende Bill'' von der „Faulen Ei“ herüber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; width: 450px; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Trugfisch ist tot, ich hab das Kommando!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturm ist inzwischen immer stärker geworden und der Mast der „Loderzorn“ bricht unter den starken Winden, stürzt seitwärts und lässt das Schiff kentern. Die Elbenboote selbst befinden sich im Auge des Sturms und werden nicht behelligt. Die „Blutmöwe“ und die „Reißzahn“ greifen die Schiffe seitwärts an und werden auf einen großen Wellenberg gehoben, so dass es so aussieht, als würden sie nun auf die Elbenschiffe geschleudert werden, doch plötzlich bricht der Wellenberg in der Mitte zwischen den Schiffen zusammen, so dass beide in die Lücke stürzen, ihre Masten sich verhaken und sie in die Tiefe gerissen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Piratenschiff, die „Faules Ei“ unter dem Kommando des ''triefenden Bill'', versucht jetzt, beizudrehen und den Angriff abzubrechen. Kenji betet zu den Göttern um die gnädige Rettung der Piraten. Die „Faules Ei“ kann tatsächlich den Kurs wenden, zahlt jedoch mit einem zerfetzten Segel und gebrochener Mastspitze einen hohen Preis. Aber es gelingt ihnen, nicht zu kentern oder zu sinken, bis der Sturm sich so schnell, wie er gekommen war, wieder beruhigte und die Elbenschiffe wieder ihren Kurs in Richtung Perlheim aufnehmen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:img piratenüberfall.png|300px|miniatur|rechts|Der Kurs der Elbenschiffe von [[Galadh-Bôr]] bis zum Ort des Piratenüberfalls]]&lt;br /&gt;
Delfine springen den Schiffen rechts und links vom Bug in den Wellen voran, während sich hinter den Schiffen Haiflossen ausmachen lassen, die vermutlich den gekenterten Piraten einen Besuch abstatten wollen. Octavia fragt sich, ob sie sich vielleicht in der Nähe von [[Fuselfels]] befinden könnten, was die anderen durchaus für möglich halten, da hinter ihnen die Insel Kroken erkennbar ist und sich weit im Norden die Inselgruppe der Knocheninseln abzeichnen könnte. Die Helden vermuten, dass die Piraten hier auf der Lauer lagen, weil sie zuvor vielleicht sogar zweimal das Elbenschiff gesehen hatten, welches die [[Freigeister]] nach [[Perlheim]] brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, jetzt erst einmal richtig zu Frühstücken und setzen sich dazu ins Zelt. Während des Essens überlegen sie ihr Vorgehen auf dem Festland und kommen überein, dass sie [[Archorbar]] kontaktieren müssen. Nach einiger Zeit verlassen Augustus und Henk das Zelt, das letzterer mit Augustus trainieren wollte, was allerdings nur ein Vorwand ist, um Kenji mit Octavia allein im Zelt zurückzulassen, damit sie sich endlich in aller Ruhe unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Octavia und Kenji'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sprechen die beiden noch über Augustus, der nach Octavias Ansicht nur heißblütige Entscheidungen träfe. Sie wünscht sich, dass Augustus seine Entscheidung in Bezug auf die Verbannung nicht eines Tages bereuen werde, denn er könne in dieser Sache eigentlich nicht nur für sich entscheiden und seine Familie unberücksichtigt lassen, obwohl Octavia fürchtet, dass Augustus wieder alles nur für sich ausmacht. Kenji ermutigt sie daran zu glaube, dass sie gemeinsam einen verträglichen Weg für ihn finden werden, und erinnert sie daran, dass die beiden Geschwister schließlich nicht nur durch die thyrnische Kultur geprägt seien. Doch Octavia gesteht ihm, dass sie in ihrer Jugend eigentlich nur wenig Kontakt zu Barthavion hatte und nur in der Villa gelebt habe. Nach ihrer Flucht aus [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Opploh]] musste sie viel lernen und fand nach und nach sympathische Seiten an dem Land (vgl. [[Persönliches Tagebuch von Octavia]]). Kenji gesteht ihr, dass er schon mehreren Fehleinschätzungen in Bezug zu ihr erlegen sei, da sie sich auf ihren Reisen eigentlich nie wirklich kennengelernt haben, und entschuldigt sich bei Octavia, dass er keine Fragen gestellt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia knüpft jetzt an ihr Gespräch mit Kenji auf der [[Baiula Spei]] an, bei dem sie von ihm wissen wollte, ob er sein Vertrauen in sie verloren habe, und er ihr versprach, seine Gefühle zu erforschen (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 51: Reparaturen|Episode 21.51]]). Deshalb möchte sie von Kenji wissen, wie es um sein innerstes Vertrauen in sie steht, nachdem sie auf den Götterinseln versucht hatte, ihn zu töten. Aufgrund der Tatsache, dass sie noch weitere Kämpfe Seite an Seite zu bestehen hätten, müssten sie alle einander absolut vertrauen. Kenji gesteht ihr, dass er aufgrund seiner Veränderung durch die Erlebnisse in L’yreh zwar zu seiner Aufgabe, jedoch keine klare Antwort auf die Frage gefunden habe. Er betont, dass er keinerlei Zweifel daran habe, dass Octavia alles für die Erfüllung ihrer gemeinsamen Aufgabe tun würde, jedoch seien ihm Unterschiede in der Wahrnehmung ihrer Gemeinschaft aufgefallen, die er in den Polen „Pflichterfüllung“ und „Familie“ beschreiben könne. Kenji sieht in ihrer Gemeinschaft eher eine Art von Familie als eine Zweckgemeinschaft und er hat kein Vertrauen in Octavia, dass Octavia begreifen könne, wie wichtig es sei, dass die Freunde auch nach der Erfüllung ihrer Aufgabe zusammen blieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia betont, dass jeder von ihnen das tue, was er tun müsse, doch Kenji weiß nicht, was er tun soll, wenn alle fort sind, die ihm wichtig sind, weil ihre Aufgabe vollendet ist. Octavia erzählt Kenji, ihre Mutter habe ihr immer gesagt, dass sie mit ihren magischen Fähigkeiten niemals normale Freundschaften führen werde. Deshalb will Octavia Kontrolle über ihre Kräfte erlangen, damit sie sich anderen gefahrlos nähern könne. Dann versucht sie Kenji  deutlich vor Augen zu führen, dass Ignus ihn auf den Götterinseln gerettet habe, da sie ihn in dem Augenblick wirklich töten wollte und auch getan hätte, wenn Ignus sie nicht davon abgehalten hätte (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 41: Metamorphose|Episode 21.41]]). Sie erklärt Kenji, dass die ganze Situation damals nur so eskaliert sei, weil sie nicht miteinander gesprochen hätten, und durch diese Distanz habe Kenji das Gefühl gehabt, nicht mit Octavia reden zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Octavias Worte ermutigt, erzählt Kenji ihr von seinem Erlebnis mit der [[Sukkuba]] in der Grotte des Anwesens (vgl. [[Episode 20-07: Gefangene des Prokonsuls#Die Grotte|Episode 20.07]]). Er gesteht ihr, dass sie seine Schwäche ausgenutzt und er mit ihr sein Zölibat gebrochen habe, denn es habe sich in dem Moment richtig angefühlt, als ob es das wert wäre. Jetzt plagen Kenji tiefe Schuldgefühle, er könnte durch seine Tat bei Octavia Leid verursacht haben, und er bekomme diese Schuld nicht aus dem Kopf. Octavia tut es leid, dass Kenji sein Zölibat gebrochen habe, und sie fühlt sich schlecht, weil sie indirekt daran schuld sei. Kenji glaubt, dass er durch diese Erfahrung nun den Sinn des Zölibats erkannt habe. Octavia hat tiefes Mitgefühl für Kenji, denn mit einem Dämon das Zölibat gebrochen zu haben müsse besonders schwer zu verkraften sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia will jetzt eine Antwort auf die Vertrauensfrage und lässt spontan vor Kenjis Augen eine Flamme emporlodern, so dass dieser unwillkürlich kurz zusammenzuckt. Kenji gesteht, dass er zwar nicht ohne Furcht sei, die größere Furcht jedoch davor habe, was nach der Erfüllung ihrer Aufgabe kommen werde. Octavia fragt ihn, ob in ihm eine Furcht vor Feuer existiere, und Kenji beteuert ausweichend, dass er alles tun wolle, damit sie mit ihrer Aufgabe nicht scheitern. Octavia versucht ihm bewusst zu machen, dass manchmal der Wille egal sei, doch Kenji vertraut darauf, dass Octavia in ihrem tiefsten Wesen alles tun werde, um nicht zu scheitern. Octavia gesteht ihm daraufhin, dass sie nicht mal sich selbst traue, doch Kenji glaubt, dass sie nicht wisse, wer sie sei. Octavia gibt ihm zu bedenken, dass Macht stets sehr verführerisch sei und sie sich immer danach gesehnt habe, einmal ihre Macht auszuleben. Er solle sich keinem Selbstbetrug hingeben, denn in ihrem Kern sei dieser Machtwille da. Kenji weist sie darauf hin, dass Ignus sich irren würde, wenn er glaube, dass er Octavia ähnlich sei, denn es spräche da nur die Einsamkeit aus ihm und er habe sie nur manipuliert. Doch Octavia weist ihn darauf hin, dass Ignus sie nicht korrumpiert habe, sondern dass sie wirklich glaubte, ihre Taten seien es wert. Sie betont, dass ihr wahres, tiefstes Wesen versucht habe, Kenji zu töten, und solange es in ihr vorhanden sei, könne sie mit niemandem zusammenleben. Octavia hat daher beschlossen, letztendlich die Sternewälder aufzusuchen, ganz wie es Gwaerenor ihr empfohlen hat, und Kenji akzeptiert ihren Wunsch. Octavia offenbart Kenji, dass sie sich mit ihrer Bestimmung abgefunden habe und wohl kein zufriedenes Leben führen werde. Weil ihr Leben immer mit der Magie verwoben bleibe, müsse Augustus die Familie wiederherstellen. Kenji gibt ihr zu bedenken, dass sie nicht nur einander, sondern auch die hohen Mächte auf ihrer Seite haben, doch Octavia fragt sich, ob die Götter vielleicht selbst keine Hoffnung mehr haben, wenn sie schon auf die Helden hoffen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia betont nochmal, wie wichtig es sei, dass Kenji in den anstehenden Kämpfen Vertrauen finden könne, und er verspricht ihr, sie bei Zweifeln anzusprechen. Octavia bietet ihm an, dann Rücksicht nehmen zu wollen. Momentan läge dieser Bereich in seinem inneren eher im Nebel, aber Kenji würde ihr sagen, wenn er dort klarer sehen könne. Um ihm zu zeigen, dass Taten Spuren in einem hinterlassen können, erzählt Octavia Kenji von ihren Vertrauensproblemen, die sie Henk gegenüber nach seiner Folter in [[Freywall]] hatte, als dieser ihr eine Sklavennummer in den Oberkörper ritzen wollte und die erste Zahl auf dem linken Schlüsselbein bereits vollendet hatte (vgl. [[Episode 19-06: Maldoror ist zurück#Die finale Konfrontation|Episode 19.06]]). Sie betont, dass man sich Vertrauen nicht aussuchen könne, sondern dass es durch die Erfahrung geprägt würde. Sie weist Kenji nochmal darauf hin, dass gerade, weil er die Gruppe als eine Familie ansieht, ein solcher Mordversuch, wie sie ihn unternommen habe, sich besonders vertrauensstörend auswirken sollte. Als Octavia Kenji gesteht, dass auch sie ihre Gruppe als eine Art Familie ansieht, ist dieser darüber sehr erfreut. Doch dann stellt sie klar heraus, dass, obwohl sie Kenji bewusst niemals etwas antun würde, sie ihn aber in der Situation, als er mit dem Dolch in der Hand das Wasser verlies, trotzdem als den Mörder der für sie wichtigsten Person töten wollte. Sie habe in dem Moment komplett die Kontrolle über ihr Innerstes verloren und gegen ihren eigentlichen, bewussten Willen gehandelt, ganz wie es auch Augustus als [[Principus Mortis]] passiert sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji gibt zu bedenken, dass die Kultisten bei Octavia hohe Emotionen wie Zuneigung ausgenutzt hätten, um ihre Manipulation zu bewirken und sie zu üblen Taten zu verleiten. Sie solle sich nicht in Schuldgefühlen wälzen und sich deswegen fertigmachen, da niemand gegen eine solche Manipulation gewappnet sei. Octavia erklärt ihm, dass sie nicht passiv, sondern aktiv mit ihrer Schuld umgehe und über Taten versuche, Wiedergutmachung zu leisten. Der [[Octavias Bibliothek#Schwur .2824. Sideon 351 JF.29|Schwur]], den sie auf der Baiula Spei vor den Göttern ablegte (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 52: Schw.C3.BCre und Riten|Episode 21.52]]), habe sie aufgerichtet und ihr die Orientierungs-Linie gezeigt. Augustus sei jetzt ihr Hoffnungsträger, so dass sie ihre Schuld sühnen könne. Sie gesteht aber auch, dass das Thema mit Augustus und der Rückkehr nach Thyrna sehr mit ihrer eigenen Wiedergutmachung verknüpft ist und sie sich vielleicht im Übereifer etwas verrennt, worunter jetzt Augustus zu leiden habe. Octavia findet jedenfalls, dass Elatus die vertrauenswürdigste Person in Thyrna sei und sie sich deshalb an ihn wenden wolle, damit Augustus‘ Taten bis nach Thyrna drängen. Dann verlassen beide das Zelt und gehen an Deck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Henk und Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji sich im Zelt mit Octavia unterhält, beginnt Henk mit Augustus das Körperertüchtigungstraining. Schon während der ersten Übungen erzählt ihm Augustus, dass er die ganze Nacht nachgedacht habe über die Frage seiner Verbannung. Er offenbart Henk, dass er eigentlich genau wisse, was er tun müsse, und er letztendlich der Vernunft und der Familienehre folgen müsse und die Aufhebung seiner Verbannung angestrebt werden sollte. Er wolle nur nicht aktiv daran mitarbeiten, weil es ihm wie betteln vorkäme, könne es aber akzeptieren, dass sich Octavia für ihn einsetze. Augustus gesteht Henk aber auch, dass er sich große Sorgen um Elora mache, da er sein Wort gegeben habe, ihr in der Sache mit ihrem Dämon zu helfen. Er macht Henk deutlich, dass Elora nach seiner Rückkehr in die thyrnische Kultur keine Rolle mehr spielen dürfe, er sie aber nicht einfach so aufgeben könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erzählt Henk dann von seiner einzigen Liebe, die er vor neun Jahren erlebt habe. Er habe sich in eine Adelige namens Selina verliebt und es beruhte auf Gegenseitigkeit. Als Selina verheiratet werden sollte, beschlossen die beiden, gemeinsam durchzubrennen. Doch bevor sie ihren Plan verwirklichen konnten, redete sein Onkel Silvius Augustus ins Gewissen, so dass Augustus seine Liebe zu Elora nach der Ansprache für die Ehre und das Ansehen seiner Familie, seine vielversprechende Karriere und die politischen Beziehungen Thyrnas zu der Provinz aufgab. Augustus tat es aber auch, damit Selina ein glückliches und behütetes Leben an der Seite ihres zukünftigen Mannes führen könne, anstatt mit ihm als Verstoßenem zu leben (vgl. [[Augustus Octavius#Augustus und Selina .28711-712 ThZ.2F341-342 JF.29|Biographie]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus gesteht Henk, dass es ihm fast das Herz gebrochen habe, als  er sich dafür entschieden habe, Selina niemals wiederzusehen. Er habe noch lange unter dem Verlust dieser Beziehung gelitten und sich deshalb in seinen Dienst und seine Karriere gestürzt, um auf andere Gedanken zu kommen. Dann gesteht er Henk, dass ein Teil seines Frustes von damals in seine wohlmöglich lebensmüden Aktionen wie dem Zweikampf gegen einen gigantischen Nemorerhäuptling (vgl. [[Augustus Octavius#Duell mit dem Nemorerh.C3.A4uptling .28714 ThZ.2F344 JF.29| Biographie]]) und auch in die Taten von [[Principus Mortis]] eingeflossen sei. Er gesteht Henk auch, dass ihm jetzt erst richtig bewusst geworden sei, wie viel Elora mit seiner ablehnenden Entscheidung Octavia gegenüber zu tun habe. Henk hat großes Verständnis für Augustus Gefühle und bietet ihm an, dass er Elora mit ihrem Dämon helfen werde, sollte Augustus dazu aus welchem Grund auch immer nicht in der Lage sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Abdrushin und Kenji - Barthavische Frauen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden nach dem Mittagsessen wieder aus dem Zelt an Deck kommen und Henk und Augustus wieder trainieren gehen, bemerkt Kenji, dass Abdrushin gerne mit ihm sprechen würde und geht zu ihm. Abdrushin spricht Kenji vorsichtig auf barthavischen Frauen an, denn er habe gehört, dass die Frauen in Barthavion lockere Sitten haben, die ganz anders als in seiner Heimat seien. Kenji ahnt sehr schnell, dass Abdrushin eigentlich über [[Roana Dernheim|Roana]] redet, und gibt dies auch zu erkennen, so dass Abdrushin klarer wird. Da diese schon einmal verheiratet wäre und einen Sohn habe, ihren Mann dann aber verlassen habe, um aufs Meer zu fahren, fragt er sich, ob sie überhaupt eine anständige Frau sei und möchte Kenjis Einschätzung hören. Dieser lobt Roana in höchsten Tönen und versucht Abdrushin zu erklären, dass barthavische Frauen auch das Recht auf eine Trennung von ihrem Mann hätten, was in Abdrushins Kultur nur bei übermäßiger Züchtigung denkbar sei. Abdrushin fragt Kenji auch, ob der den Ehemann von Roana auszahlen müsse, wenn er sie zur Frau nehmen wolle, was dieser jedoch verneint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji Roana grundsätzlich Ehrbarkeit unterstellt hat, offenbart ihm Abdrushin, dass er glaube, in Roana die wahre Liebe gefunden zu haben, und hofft, dass sie auch so für ihn entflammt sei. Diese Ungewissheit quäle ihn manchmal, denn er ist davon überzeugt, dass seine geliebte Fürstin [[Götter#Entsprechungen der eborischen Gottheiten|Alhusia]] ihn nach Barthavion geführt habe, um ihn mit Roana zu verbinden. Er erzählt Kenji, wie er als junger Mann den Kontakt zur Fürstin Alhusia fand, weil sein Vater ein leibhaftiger [[Götter#Ishturak|Dingir]] gewesen sei und eine Zeitlang in dem Körper des Mannes seiner Mutter und des Vaters seiner Geschwister gelebt habe. Die Fürstin habe ihm dann die wahren Wege der Liebe gelehrt und ihm viele Lieder beigebracht. Er habe lange Zeit mit ihr getanzt, doch irgendwann wollte er seine eigene Musik machen, welche jedoch nicht mit ihrem Tanz harmonierte. Sie wandte sich von ihm ab und Abdrushin habe es daraufhin bereut, so eigensinnig gewesen zu sein. Er habe in den Himmel gebetet, damit sie zu ihm zurückkehren möge, und nach langem Flehen habe sie ihm geantwortet. Sie würde zu ihm zurückzukehren, wenn er die Lieder, welche sie ihm beigebracht hatte, einsetzen würde, um hinauszuziehen und mit ihnen ihre Kunde der wahre Liebe zu verbreiten. Abdrushin glaubt, wenn Roanas Herz genauso brennen sollte, wie das seine, dann könnten sie in ihrer Vereinigung gemeinsam seiner Fürstin Alhusia begegnen. Er brennt auf ein Wiedersehen mit Roana und Kenji verrät ihm, dass diese sich zuletzt auch nach ihm gesehnt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Augustus und Octavia '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus noch einige Zeit mit Henk trainiert hat, geht er zu Octavia ins Zelt, um mit ihr über die Aufhebung seiner Verbannung zu sprechen. Augustus zeigt sich nach den Gesprächen mit Henk über seinen Trotz und seine Sturheit einsichtig und spricht einlenkend zu Octavia: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Tue, was du für nötig erachtest, um die Aufhebung meiner Verbannung in Thyrna zu erwirken. Ich halte mich in dieser Hinsicht zwar aus der Sache heraus, verspreche dir aber bei unserem Stammvater Cygnus und unserem Vater Aequus, dass ich bei einer positiven Entscheidung des Kaisers nach Thyrna zurückkehren und meinen Teil dazu beitragen werde, die Ehre unserer Familie wiederherzustellen.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist erleichtert über Augustus‘ Sinneswandel und gesteht ihm, dass sie sich in Bezug auf die Familienehre vielleicht etwas zu sehr hineingesteigert und sich verrannt habe, und entschuldigt sich dafür, Augustus solchen Druck zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Abdrushin und Kenji – Dingir-Handel'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji steht nach Einbruch der Nacht an der Reeling und schaut über das weite Meer in die Sterne. Abdrushin stellt sich leise dazu und bewundert zunächst als Gesprächseinstieg den Nachthimmel. Dann erkundigt er sich vorsichtig bei Kenji, ob die Gegenleistung des [[Götter#Ishturak|Dingir]] schon eingefordert wurde (vgl. [[Quest-Buch#Der Vertrag mit dem Dingir|Questbuch]]). Als Kenji dies verneint, ist Abdrushin erleichtert, doch Kenji bemerkt mit seiner hohen Menschenkenntnis, dass er trotzdem sehr beunruhigt wirkt. Als Kenji ihn darauf anspricht, entschuldigt sich Abdrushin bei Kenji dafür, dass er den Dingir [[Götter#Entsprechungen der eborischen Gottheiten|Ihmet]] überhaupt angerufen habe, und weist darauf hin, dass es vielleicht doch keine so gute Idee war. Als Kenji nach hakt, erzählt ihm Abdrushin von Albträumen, die er im Zusammenhang mit dem Ritual für Octavia habe. In diesen habe er den Dingir gesehen, wie er über Kenji stand und nach seiner Seele griff. Er wache jedes Mal schweißgebadet auf und mache sich große Sorgen. Er gesteht Kenji, dass er inzwischen  das Ritual bereue und es am liebsten ungeschehen machen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin erzählt dann von dem Dingir, dass dieser selten angerufen werde, da er ein Vorsteher der Toten sei, ein Bote des Ihmet. Er mache sich inzwischen große Vorwürfe, dass er das alte Ritual überhaupt erwähnt habe und macht sich Sorgen über die dunklen Träume, denn Träume sollten ernstgenommen werden. Im Gegensatz zu Alhusia, die eine Dingir der [[Götter#Ishturak|Igigu]] sei, wäre der gerufene Dingir nämlich ein [[Götter#Ishturak|Utukk]] von [[Letor|Ihmet]], einem Dingir der [[Götter#Ishturak|Anunna]]. Kenji dämmert langsam, dass sie ganz klar eine nekromantische Wiedererweckung durchgeführt haben und damit einen streng verbotenen Handel mit einem [[Bestiarium#WESEN DER UNTERWELT|Schnitter]] von [[Letor]] eingegangen sind. Meist wird so ein Handel als  letzter, verzweifelter Ausweg angesehen, doch Kenji weiß auch, dass Letor ein Leben nur dann wiedergibt, wenn er mehrere Seelen dafür zurückbekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt sich, ob man den Handel nicht irgendwie umgehen könne, und Abdrushin weist darauf hin, dass man um den Preis herumkommen könne, wenn das Ritual rückgängig gemacht würde, was jedoch Octavias Tod bedeuten würde. Ansonsten könne man ihm nur freiwillig eine andere Seele anbieten, jedoch erfordere dies das Leben eines Unschuldigen, was für Kenji nicht in Frage käme. Abdrushin würde aber auch das entsprechende Ritual nicht kennen, wisse aber von den [[Chthonischer Orden|Priestern des Ihmet]] in [[Dhagat]], die mehr über solchen Handel wüssten. Als Kenji einwendet, dass Dhagat zu sehr weit entfernt wäre, weist ihn Abdrushin darauf hin, dass es ähnliche Wissende es auch in Barthavion gäbe, aber diese „Nekromanten“ in der Regel nicht vertrauenswürdig seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Perlheim'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Elbenschiffe haben nach Einbruch der Dunkelheit ihre Fahrt wieder beschleunigt und Augustus steht an der Reeling und hält Ausschau am Horizont nach den Lichtern von [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]]. Als er sie endlich erblickt, weckt er Octavia, damit sie sich für die Ankunft in [[Perlheim]] bereitmachen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben schaffen es ungesehen, in dem Privathafen der Villa anzulegen. Es können auf der Klippe Wachen ausgemacht werden, die die Nachricht von ihrer Ankunft zur Villa melden. Beim Anlegen kommt die Treppe zum Anleger hinunter, während sein Sklave noch seine Toga zurechtzupft. Obloci wimmelt ihn auf dem Steg schnell ab und begrüßt dann die Helden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Salve … Man hat mich geweckt – das Schiff ist angekommen, sagten sie. Ich konnte nicht bleiben. Octavia … Augustus … meine Großcousine, mein Großcousin – ihr seid wirklich zurück. Das Haus war sicher, doch leer ohne euch. Matria hat euch geleitet. Ich danke ihr – und euch. Kommt heim.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci umarmt beide fest und lässt ihnen einen Moment zum Ankommen. Dann wendet er sich an Kenji und Henk und begrüßt auch sei mit einem Handschlag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Henk, Kenji – willkommen zurück auch euch. Es ist gut, euch hier zu sehen.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia stellt dann die elbische Gesandtschaft vor und Obloci begrüßt sie sehr respektvoll, allerdings auch  etwas verwundert über diese unerwartete Begleitung. Man merkt jedoch, dass er sehr positiv überrascht ist, als er spricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Eure Ankunft ehrt dieses Heim – und mehr noch, sie fällt in eine Stunde der Prüfung. Dass ihr nun an der Seite meiner Großcousine und meines Großcousins steht, erfüllt mich mit Hoffnung. Wenn die Lichtgötter euch hierher geführt haben, so vielleicht nicht nur als Weggefährten. Seid willkommen – möge euer Licht stark leuchten in dieser dunklen Zeit.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesandte Laerandir antwortet ihm auf fließendem Barthavisch: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung. Ich entbiete euch Grüße aus dem Elbenreich Veldun. Ich danke euch für eure Gastfreundschaft.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geleitet Obloci  alle nach oben und übergibt auf der Klippe die Leitung des Anwesens offiziell wieder an die rechtmäßige Erbin Octavia. Er schlägt vor, dass die Männer dann bei den Freigeistern im Wachhaus einquartiert werden, währen die Helden im Haus übernachten. Octavia und Augustus können in ihre alten Zimmer, während Henk und Kenji im Bedienstetenhaus übernachten sollen. Die elbische Gesandtschaft, bestehend aus dem Gesandten Laerandir, Hofrat Periath und Lichtsprecher Thalion, wird im Forscherflügel untergebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk würde gerne sofort etwas gutes Essen, doch Obloci bittet ihn, auf die Ankunftsfeier nach dem Ankunftsritus am Morgen zu warten, für welche heute Nacht schon gekocht würde. Dann legen sich alle schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.06''') Henk erwacht als erster der Helden und wäscht sich ausgiebig in der Hockbadewanne des Zimmers. Dann trifft er im Atrium des Cygnus, welches gerade gereinigt wird, auf die Hausverwalterin Elwene Hütinger, welche ihm ein Frühstück mit Brot, Käse und Schinken anbietet, das Henk dann auf der Terrasse des Anwesens einnimmt. Dort kommen in ihm unschöne Erinnerungen an Adarians Tod hoch und Henk lenkt sich durch die Betrachtung des Sonnenaufgangs über dem Hafen von Perlheim ab, während er das leckere Frühstück zu sich nimmt. Kenji wird von Hausverwalter Basin Hütinger geweckt, welcher ihn darauf hinweist, dass er zur Körperreinigung auch gerne die Personal-Terme nutzen könne, was er auch dankend annehmen will. Dann bekommt er ebenfalls ein leckeres Frühstück auf sein Zimmer gebracht. Octavia wird von Elwene geweckt, welche sie mit einem Frühstück überrascht und ihr dann mittelt, dass sie die Badegrotte vorbereiten werden, damit Octavia ein ausgiebiges Bad nehmen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavias Bad'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Map villa des aequus - kellergeschoss.png|miniatur|rechts|Das Kellergeschoss der Villa des Aequus mit der Badegrotte]]&lt;br /&gt;
Octavia wird von Elwene Hütinger in die Badegrotte begleitet, die alles vorbereitet hat und Octavia beim Bad assistiert. Sie bereitet das Bad mit besonderer Sorgfalt mit duftenden Ölen, frischen Blumen und warmem Licht vor und jeder Handgriff zeigt, wie sehr sie sich freut, Octavia gesund und heil wiederzusehen. Elwene kämmt Octavias Haare vor dem Bad und lässt dann das heiße Wasser in das Becken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampf steigt langsam auf und vermischt sich mit dem Duft von Lorbeer und Myrte, der aus den Tonkrügen am Rand des Beckens strömt. Der Duft von Lavendel und Rosmarin steigt aus dem dampfenden Wasser auf und legt sich wie ein Schleier über den Raum. Elwene hilft Octavia beim Entkleiden, reicht Handtücher, achtet darauf, nicht zu aufdringlich zu sein, aber auch nicht distanziert. Ihre Gesten sind vertraut, aber von Respekt geprägt, und sie kämpft mit Tränen der Rührung, versucht aber, sich zusammenzunehmen, um der Heimgekehrten Ruhe und Geborgenheit zu schenken. Octavia erzählt ihr etwas aus [[L'yreh]], wobei sie Elwene allerdings mit schrecklichen Details verschont, und Elwene berichtet ihr auf die Nachfrage nach etwas ungewöhnlichem in Perlheim, dass der Bäcker mit seiner ganzen Familie eines Tages einfach über Nacht abgereist sei und niemand wisse, wo er hingegangen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji tritt Augustus und spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji gegessen und sich ausgiebig gewaschen hat, sucht er nach seinen Freunden und wird im Atrium des Cygnus von Basin darauf hingewiesen, dass Henk auf der Terrasse ist. Als Kenji gerade das Haus betritt, um dorthin zu gehen, begegnet ihm der melancholisch wirkende Augustus im Empfangssaal. Kenji fragt nach seinem Vorhaben und bittet ihn, mit auf die Terrasse zu kommen, da er etwas wichtiges mit ihm und Henk zu besprechen habe, doch Augustus entschuldigt sich. Er erzählt Kenji, dass er früher immer bei jeder Heimkehr den Heimkehrritus vollzogen habe, doch jetzt sei er davon ausgeschlossen und werde auch gleich nicht teilnehmen dürfen. Daher möchte er jetzt die Zeit nutzen, um vor dem eigentlichen Ritus noch seine Ahnen zu begrüßen. Kenji versteht das, findet es allerdings sehr schade, dass Augustus auch am gemeinsamen Mahl nicht teilnehmen wird. Dieser gesteht Kenji, dass es sich auch für ihn seltsam anfühlt und er daran die unschönen Konsequenzen seiner Verbannung bemerke. Dann geht Augustus ins Atrium des Cygnus hinaus und Kenji begibt sich auf die Terrasse zu Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji zu Henk kommt, werfen beide einen Blick über Perlheim und stimmen darin überein, dass sich hier dieser Ort wie die Heimat anfühlt. Als die beiden auf die nächsten Vorhaben zu sprechen kommen, teilt Henk Kenji mit, dass er Kontakt zu seiner Gilde aufnehmen will, um herauszubekommen, wie die aktuelle Lage in Bezug auf seinen Austritt ist, denn Henk rechnet damit, dass Mestoph die Sache geheim gehalten hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erzählt Henk dann von seinen neusten Erkenntnissen zu dem Dingir-Ritual zur Rettung von Octavia. Er offenbart Henk, dass es sich um ein nekromantisches Ritual und bei dem Dingir um einen [[Schnitter]] von [[Letor]] gehandelt habe, worüber Henk im Gegensatz zu Kenji nicht überrascht ist. Kenji möchte schnellstmöglich Octavia und Augustus davon erzählen und befürchtet, dass Octavia damit gar nicht zufrieden sein wird. Als Henk wissen möchte, warum Kenji es so eilig hat, den anderen davon zu berichten, erzählt Kenji ihm von Abdrushins Albträumen, in denen er den Dingir über Kenji stehen sah, wie er nach dessen Seele griff. Henk wüsste gerne, wie akut Kenji die Lage einschätzt, denn wenn es nicht so eilig wäre, würde er erstmal auf einen Bericht verzichten. Kenji erinnert Henk an den Nekromanten [[Nessir Loccassilo]], der zumindest nicht mit dem Bund des Xul zusammenarbeiten würde. Henk wüsste gerne, ob es noch einen anderen Ausweg gäbe, und Kenji erwähnt, dass man dazu Unschuldige opfern müsse. Henk fragt sich, was genau mit unschuldig gemeint sei, denn man könne bestimmt Personen finden, die den Tod verdient hätten. Da dies für Kenji keine vertretbare Lösung darstellt, sind sie sich einig, dass der Nekromant vielleicht helfen könne. Die Darbringung von Früchten durch eine Dienerin unterbricht das Gespräch kurzzeitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji Henk gesteht, dass er bei der Durchführung des Rituals damit gerechnet habe, es nicht überleben und dabei zu sterben, wird Henk wütend und wirft Kenji vor, dass er diese Information damals hätte offenlegen müssen und es genauso eine egoistische Entscheidung gewesen sei wie die Aktion, als er Henk im Kampf allein gelassen habe, um Hilfe für Octavia zu holen. Er fragt Kenji, was denn nur mit ihm los gewesen sei, und dieser reagiert schuldbewusst. Henk stellt fest, dass er damals Adarian aus den Erscheinungen Recht gegeben hätte, wenn er diese Information damals gewusst hätte (vgl. [[Iobis Galdimmera#Henks 4. Sichtung .28Nacht.2C 13..2F14. Sideon 351 JF.29|Henks 4. Sichtung]]). Aber er übt auch Nachsicht mit Kenji, da dieser damals schließlich schnell eine Entscheidung treffen musste. Henk möchte mit Abdrushin reden, da dieser die ganze Idee ins Spiel gebracht habe, doch Kenji nimmt ihn in Schutz. Doch Henk will alles über Abdrushins Albtraum wissen und macht sich große Sorgen, während Kenji trotz der Risiken sehr froh darüber ist, dass Octavia noch lebt, denn sie hätte es ohne das Ritual nicht geschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herannahen von Basin unterbricht das Gespräch der beiden und sie werden vom Hausverwalter gebeten, sich im Atrium des Cygnus einzufinden, wo sie auf Iustus, die Elbengesandtschaft und Obloci mit einem fremden Thyrner neben sich stoßen. Henk und Kenji beäugen den Unbekannten skeptisch, während sie auf Octavia warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heimkehrritus'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa des Aequus.png|miniatur|rechts|Lageplan der Villa des Aequus]]&lt;br /&gt;
Octavia betritt zum Klag einer Glocke das Atrium des Cygnus (Nr.8). Sie hat ihr Haupt mit einem Tuch bedeckt, wie es zu kultischen Zeremonien üblich ist, und schreitet zur Statue. Auf dem Altar  am Sockel der Statue stehen eine leere Weinschale und ein leerer Speisenteller zur Aufnahme der Opfer sowie ein Räuchergefäß mit entzündeten Kohlen und auf einem Beistelltisch daneben stehen eine Amphore Wein, etwas Brot und Weihrauch für den Ritus bereit. Octavia spricht dann feierlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Großer Titus Octavius Cycnus, Erstgeborener unseres Hauses. Dein Schwert schützte einst unser gelobtes Reich, dein Ruhm legte den Grundstein unseres Hauses.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Mein Blut ist dein Blut. Mein Weg ist dein Vermächtnis.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Nach langer Reise kehre ich zu deinem steinernen Bild zurück, erfüllt von Sieg und gezeichnet durch Narben.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Möge nun mein Opfer deine Erinnerung ehren und die Gemeinschaft unserer Familie, die in mir weiterlebt.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Nimm diesen Wein,''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia schenkt aus einer großen Amphore andächtig etwas Wein in den Kelch auf dem Altar)&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''diese Speise''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia legt ehrfürchtig etwas Brot auf den Teller des Altars)&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''und diesen Rauch''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia wirft etwas Weihrauch auf die glühenden Kohlen des Räuchergefäßes)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''als Zeichen meiner Dankbarkeit und meines Versprechens, das Erbe zu wahren.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Dies ist mein Schwur, bis wir uns in der Hohen Halle wiedersehen.'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss findet ein gemeinsames Mahl im Speisesaal (Nr. 23) der Villa statt und die Anwesenden schreiten feierlich hinter Octavia her hinein zum Speisesaal, setzen sich still hin und bekommen ihre Weinschale am Platz mit dem Wein vom Ahnenritual gefüllt. Octavia begrüßt offiziell die elbischen Gäste und dankt Obloci für seine Hilfe bei der Bibliotheksverwaltung, bevor sie schließlich ihre Weinschale erhebt und mit allen Anwesenden auf ihre Rückkehr anstößt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci richtet ein paar einleitende Worte des Willkommens an alle und stellt seinen Vertreter und Schwiegersohn Titus Varianus vor, der erst vor wenigen Tagen aus Thyrna ankam, um Obloci bei der Verwaltung der Bibliothek zu unterstützen. Obloci lobt, dass dieser sich trotz einer so langen Reise bereits gut eingearbeitet habe. Titus Varian erhebt sich dann und verbeugt sich vor Octavia. Er versichert ihr, dass er alles tun werde, um das Erbe des großen Octavius Aequus zu ehren und die Bibliothek zu neuem Glanz zu führen, sollte sie sich wieder auf heldenhafte Reisen begeben müssen. Octavia fragt nach seiner Reise nach Barthavion und Titus erwähnt kurz, dass er auf der langen Reise einen Überfall der Nemorer ausgesetzt und danke der guten Mannschaft überlebt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen wird serviert: Lammkeule in Minz-Knoblauchmarinade über offenen Flammen gegrillt, serviert mit einem Sud aus Weinessig und Olivenöl, knuspriges Huhn in Stücke geschnitten auf Weizengrütze mit Pflaumen und Rosinen angerichtet, Schmorgemüse Kohl, Rüben und möhrenähnliche Wurzeln in Butter geschmort, geröstetes Dinkel- und Emmerbrot, Garum als Allzwecksauce. Außerdem entdecken die Helden eine Besonderheit: süße, getrocknete Datteln aus Dhagat und Feigen aus Vahir, die aus Oblocis persönlichem Vorrat stammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens erzählen die Helden auf Wunsch von Obloci von ihrem Abenteuer. Octavia erzählt vom Sieg über Sabaoth Immortalis, vom Verebben des Nebelschlunds und der Erlösung von Sereg und dessen Spuk. Henk berichtet von Augustus Ritt auf dem Schwan und von ihren gemeinsamen Taten. Octavia erklärt die Anwesenheit der elbischen Gesandtschaft und  verkündet die Hilfe von [[Veldun]]. Henk erzählt von dem gemeinsamen Kampf mit den Elben gegen den Dämonenfürsten [[Hazug-Ságok]] und Octavia berichtet von den Loigg’Il. Henk ergänzt den Bericht um die Freigeister und erwähnt, dass Twills Zeichen ihnen den Weg gewiesen haben, und lobt Kenjis Mächte des Lichtes. Dieser betont, dass das Licht heller als je zuvor gewesen sei und sie mit dem Licht als Sieger zurückgekehrt seien. Henk stößt abschließend als Freigelassener auf den Sieg und das Bündnis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beratung über weiteres Vorgehen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen spricht Obloci noch am Tisch als erstes die Frage an, wie die Helden mit ihrer Rückkehr verfahren wollen. Der Gesandte Mevuin sei nach Valkenburg aufgebrochen und werde den Rat im Geheimen informieren, dass die Helden zurückgekehrt seien, denn die Öffentlichkeit soll dabei außen vor gelassen werden. Obloci bittet die Helden zu überlegen, wie sie es handhaben wollen: entweder offizielle Rückkehr oder inoffiziell im Hintergrund. Die Helden bevorzugen eine Geheimhaltung und Obloci bietet an, die Kommunikation mit der Stadt zu übernehmen. Er weist auch darauf hin, dass alle bisherigen Kontakte Geheimhaltung versichert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir äußert ebenfalls den Wusch, möglichst unerkannt und unauffällig nach Valkenburg zu gelangen, da der Kult des Xul nicht gewarnt werden solle, um sich nicht vorbereiten zu können. Außerdem vermutet Laerandir, dass eine öffentliche Reise Schaulustige anziehen würde, die sich die elbische Gesandtschaft ansehen wollen. Dann übersetzt er noch ein Lob des Lichtsprechers Thalion, der  gestehe, dass man in Veldun anscheinend sehr mit Vorurteilen auf die jungen Völker blicke und er daher  nicht erwartet habe, auf so hochstehende Sitten zu treffen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Obloci bietet an, einen Brief an den Rat von Perlheim zu schicken und um ein Gespräch wegen einer Eskorte bitten. Der Rat wisse auch bereits um die Ankunft der Freigeister, denn ihr Schiff wurde in der Stadt wahrgenommen. Bislang sei aber geheim, wer sich auf dem Schiff befand, und nur Obloci und der Rat der Edelsten wissen Bescheid und haben beschlossen, die Freigeister geheim zu halten. Obloci erwähnt noch, dass es sich offiziell bei dem Piratenschiff um ein Handelsschiff aus Koslin handelt und er das Schiff nach Koslin bringen ließ, wo es unter der Aufsicht der verbliebenen Kosliner Seelöwen stünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oblocis Bericht: Geschehnisse in Barthavion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Loigg'il Invasion:&amp;lt;/u&amp;gt; Immer mehr Loigg'Il Kolonien wurden rund um die bewohnten Küstenregionen entdeckt. Einige Helden unter der Führung von Aswan Tirlug zogen aus, um diese zu bekämpfen und erhielten dabei Unterstützung des Ekklesiums, da sich ihnen einige Inquisitoren anschlossen. Die meisten Kolonien sind nun vernichtet, aber um Lindmar herum soll es noch Kämpfe geben und die Schiffe der Fischer vor Wint wurden sogar von einer Seeschlange angegriffen und zahlreich versenkt.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;[[Freywall]]:&amp;lt;/u&amp;gt; Auch wenn die Untotenseuche bekämpft wurde, gibt es immer noch einige Widergänger, die in die Giftwälder verschwunden sind &amp;gt; einige von ihnen irren immer wieder über die Handelsstraße und greifen Händler an&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;[[Eldorn]]:&amp;lt;/u&amp;gt; [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Ulnors Grube]] bei Eldorn wurde mehrmals von untoten Orks angegriffen. Die Orichalkumschürferei wurde deshalb eingestellt und die Schürfstellen geräumt. Doch dies missfällt [[Sapos]], da diese nun keine Lieferungen mehr bekommen. Obloci berichtet, dass es überall vereinzelte Angriffe von Dämonen gäbe, wobei es Eldorn besonders schlimm getroffen habe. Zuerst seien die Vorposten der Stadt immer wieder von untoten Orks angegriffen worden, dann sei plötzlich ein Schwarm von fliegenden, dämonischen Käfern gekommen, welche über die Stadt herfielen. Alle, die gestochen wurde, seien nach kurzer Zeit an einer grauenhaften, ansteckenden Krankheit verstorben und daraufhin wieder als Untote aufgestanden. Das Ekklesiums habe den Ausbruch stoppen können, bevor die Seuche sich ausbreiten konnte, da sie durch den Fall Freywall bereits Erfahrung gehabt hätten. &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Zwergenkönig:&amp;lt;/u&amp;gt; König Varulos geht es zunehmend schlechter, auch wenn [[Fjalgar]] versucht, dies nicht nach außen dringen zu lassen. Jedoch würden unter dem Adel von Perlheim bereits Gerüchte herumgehen, dass er wohl nicht mehr lange zu leben habe, worüber alle sehr beunruhigt seien.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Verschwindende/Abreisende Menschen:&amp;lt;/u&amp;gt; Es gibt Gerüchte unter den Leuten, dass plötzlich über Nacht ganze Familien ihr Zuhause verlassen, abreisen und verschwinden. Jedoch weiß niemand, wohin sie gehen, aber niemand von ihnen ist bislang wieder heimgekehrt&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Trügerische Ruhe:&amp;lt;/u&amp;gt; Ganz Barthavion warte täglich auf einen großen Angriff des Kultes des Xul. Dass dieser sich jedoch gerade eher zurückhaltend verhält, macht alle im Land nervös, denn scheinbar sie planen eine größere Sache. &lt;br /&gt;
Da die Leute in Perlheim derzeit sehr abergläubisch und seit der Warnung vor dem dunklen Kult sehr verängstigt sind, bestand die Befürchtung, dass sie die Freigeister bekämpfen würden, weshalb diese in dem Wachhaus untergebracht sind. Vorübergehend wurde sogar die Bibliothek geschlossen, um neugierige Leute fernzuhalten, wobei offiziell von Renovierungsarbeiten gesprochen wird &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci berichtet noch, dass drei Männer, die mit den Freigeistern angekommen sind, nicht in der Villa geblieben sind, sondern sofort aufbrachen. Sie haben nicht gesagt, wohin sie wollen, und er konnte sie nicht überzeugen, zu bleiben. Henk vermutet sofort, dass es sich um Graltiks Männer handeln wird, und Obloci ist froh, dass sie fort sind, da sie auf ihn wie Gauner wirkten und er sie nicht gerne in der Villa haben wollte. Er erzählt aber, dass sie aber ihr Ehrenwort gegeben haben, die Ankunft und die baldige Rückkehr der Helden geheim zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann berichtet Obloci, dass er die Mystiker des [[Areteischer Orden|Areteischen Ordens]] informiert habe, welche das ungewöhnliche Kind begutachtet und auch einen Segen darüber gesprochen hätten. Sie hätten Mutter und Kind mit nach Perlheim genommen und bei den Areteischen Schwestern untergebracht. Zusätzlich sei auch das Ekklesium in [[Trutz]] wurde informiert worden, welche allerdings zurzeit sehr beschäftigt seien, so dass ein Besuch noch ausstehe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dann spricht Obloci den ungewöhnlichsten Gast der Villa an und gesteht, dass Schutuhx bei ihm blankes Entsetzen auslöst. Er habe so eine Kreatur noch nicht gesehen und hätte sie am liebsten getötet, wenn Gildon nicht mit ihm gesprochen hätte. Um alle anderen vor Schutuhx zu schützen, wurde dieser in dem geheimen Lager einquartiert, wo die Matrix gefunden wurde. Obloci informiert die Helden darüber, dass er angeordnet habe, Schuthux sofort zu tötet, wenn er das geheime Labor verlasse, was die Helden auch sehr richtig finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt Obloci auf die thyrnischen Botschafter (vgl. [[Episode_20-01:_Treffen_in_Valkenburg#Die_Botschafter|Episode 20.01]]) zu sprechen. Da der dunkle Kult sich derzeit eher still verhält, konnte Diffido seine Position stärken und immer größere Zweifel an der bedrohlichen Lage sähen. Für Diffido sei der Krieg gegen die Kultisten eine inszenierte Lügengeschichte des Zwergenkönigs, um einen Waffenstillstand mit Thyrna zu erzwingen, und am liebsten würde er den Krieg fortführen und Barthavion unterwerfen, da dieses Land für thyrnische Karrieristen die größten Chancen auf rumreiche Schlachten und Eroberungen bietet. Mit seinen Argumenten hat Diffido nun auch Consideratus auf seine Seite gezogen, denn dieser wollte ohnehin mit dem Konflikt in Barthavion nicht viel zu tun haben. Consideratus bestände von Anfang an darauf, dass Thyrna sich ganz aus Barthavion zurückzieht und sich nur noch um eigene Angelegenheit kümmert, denn seiner Ansicht nach hat Thyrna genügend eigene Probleme, so dass sich das Weltreich nicht um fremde Konflikte am Rand der Welt kümmern sollte. Aufgrund der Krankheit des Zwergenkönigs wären beide schließlich noch skeptischer geworden und hielten auch diese für eine Erfindung, damit sich der Zwergenkönig den Verhandlungen entziehen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci berichtet noch, dass Diffido und Consideratus aufgrund dieser Entwicklungen vor einigen Wochen wieder abgereist seien und sich auf den Weg nach Thyrna befänden. Nur Fiderian sei in Valkenburg geblieben, da dieser immer noch Unterstützung bieten wolle. Jedoch befände er sich im Konflikt mit dem Kriegsrat, da er verlange, dass Sapos besser kontrolliert werde, da er die große Gefahr auch in ihrer freien Akademie der Arkanisten sehe. Fiderian hielte Sapos für ebenso gefährlich wie den dunklen Kult und verfolge seit langen das Ziel, dass man sämtliche Formen der Magieausübung streng kontrollieren müsse. Am liebsten würde er in ganz Eboria eine große Inquisition ausrufen, um alle Arkanisten, dunklen Ritualisten und Geanisten auslöschen zu lassen, denn nur die Magie der Lichtgötter und weißen Ritualisten sei aus seinem moralischen Standpunkt zu akzeptieren. Da der Kriegsrat keinerlei Einfluss auf Sapos und deren Organisation besitze, wurde Fiderians Anliegen bislang ignoriert, jedoch habe auch Sapos Wind davon bekommen und spräche sich deshalb gegen einen Bund mit Thyrna aus, da sie um ihre freie Forschung fürchten. Die Chancen, dass Thyrna Barthavion in diesem Krieg beisteht, würden also immer schlechter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oblocis Wissen über die thyrnischen Kontaktmänner'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Img notiz sabaoth.png|miniatur|rechts|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Bevor die Helden Obloci die gefundenen Notizen von Sabaoth Immortalis zeigen (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_47:_Auftauchen|Episode 22.47]]), bitten sie darum, mit ihm allein zu sein, und Titus verlässt den Speisesaal. Octavia schickt alle Dienstboten heraus und dann holt Henk das Papier heraus und zeigt es Obloci. Sie beschreiben ich, was sie schon herausgefunden haben und fragen Obloci nach den drei thyrnischen Namen, die als weitere Kontakte aufgeführt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci stelle als erstes fest, dass alle Familien sehr berühmt seien, da sie bereits thyrnische Kaiser stellten, jedoch kennt Obloci nur einen von ihnen genauer. Serapius Mirteus Fulgor sei ein Celestischer Mystiker, der in Thyrna jedoch keine große Bedeutung besäße. In seiner Jugend sei er ein Taugenichts gewesen und habe seine militärische Laufbahn schleifen lassen, was zu Konflikten mit seiner Familie führte. Deshalb sei er in den Dienst der [[Celestischer Orden|Bruderschaft]] eingetreten und diene vorrangig als Augur, d.h. er deute den Flug der Adler und berate mit seinen göttlichen Erkenntnissen das thyrnische [[Politische_Ordnung_des Thyrnischen Weltreiches#Das_Konsilium|Konsilium]] und den Kaiser, wobei er jedoch nur einer von mehreren Mystikern und nichts Besonderes sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch kommt nochmal auf Oblocis Schwiegersohn Titus zu sprechen, denn Octavia will wissen, wie es zu der Hochzeit gekommen ist, wo Titus nicht dem Adel anzugehören scheint. Obloci erzählt, dass dieser ein bürgerlicher Aufsteiger sei und tatsächlich nicht zur Aristokratie gehöre. Titus habe sich aber durch Leistung und Einsatz bei Obloci beweisen können und deshalb dessen Tochter Larcia heiraten dürfen, was ihm eine große Ehre gewesen sei. Obwohl es keine Liebeshochzeit wäre, schätzt und achtet er aber seine Frau, die ihm noch kurz vor der Abreise einen Sohn gebar. Durch die Heirat habe Titus zwar einen gesellschaftlichen Aufstieg, jedoch nicht in den Aristokratenstand, aber er gehöre inzwischen zu der geachteten Nobilität in Thyrna und besitze Bekanntheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden denken abschließend darüber nach, wie sie eine Nachricht an Elatus nach Thyrna so sichern können, dass der Bund des Xul keine Informationen erhält. Iustus erwähnt, dass es eine Verschlüsselungsmethode gibt, welche ihm und Elatus aus dem gemeinsamen Kriegseinsatz vertraut sei, und er bietet an, den Brief zu codieren. Obloci informiert den Rat der Edelsten von Perlheim, damit die Eskorte der Elben besprochen werden kann. Des Weiteren bittet er den Schneider um einen Besuch und den Areteischen Orden um die Zusendung einer Mystiker-Robe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.07''')  Nachdem sich Obloci vom Tisch verabschiedet hat, spricht Kenji das Dingir-Ritual von Abdrushin an und erzählt Octavia von den neuen Informationen. Diese möchte wissen, ob sie sich an die Stelle von Kenji setzen lassen könne, um selbst den Preis an den Schnitter zu zahlen. Die Helden rufen Abdrushin hinzu und dieser erklärt, dass ein Tausch nicht möglich sei und der Schnitter vermutlich einfach beide mitnehmen würde. Octavia fragt Iustus, ob es eine arkane Möglichkeit gebe, aus dem Vertrag rauszukommen, und dieser spekuliert über eine magische Falle, welche aber groß genug für einen Schnitter sein müsste, welcher auf derselben Ebene wie Drachen oder Theleten steht, und damit die Dimensionen der Bibliothek in Anspruch nehmen müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss begeben sich Iustus, Kenji und Abdrushin in den Forscherflügel zu Gildon und Udelian in die Krankenstube, während Henk Schutuhx aufsucht und Octavia einen Brief an Elatus verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Schutuhx'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Lager-Aequus.png|miniatur|rechts|Das geheime Forschungslager des Gaius Octavius Aequus]]&lt;br /&gt;
Henk begibt sich zur Meditationskammer im Forscherflügel der Villa, da sich dort über einen Fahrstuhl der Zugang zum geheimen Forschungslabor befindet. Henk öffnet dort eine bestimmte Fliese per Druckpunkt und gibt im Zahlenschloss die Kombination ein, welche auf einer beiliegenden Notiz vermerkt ist. Er zieht den dann auftauchenden Hebel und, nachdem sich alle Türen und Fenster des Raumes schließen, drückt er den Hebel nach unten, was den Fahrstuhl aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorderen Bereich sind drei Schweine angebunden und [[Schutuhx]] frisst gerade ein Gehirn, wobei er sehr unzufrieden wirkt. Als Henk sich nähert, beschwert sich Schutuhx, noch bevor Henk ihn begrüßen kann, bei ihm über das Essen. Henk wird bewusst, dass Schutuhx ihn jetzt nicht telepathisch, sondern mit seiner physischen Stimme anspricht und dabei fließend Barthavisch spricht. Darauf angesprochen teilt ihm Schutuhx mit, dass er auch Thyrnisch, Argosisch und Balmarisch spreche, wenn auch nicht gerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist sehr unzufrieden, da er sich eingesperrt fühlt und oben mit Gildon forschen möchte, wie es der Deal vorsah. Henk schaut sich während des Gesprächs das ganze Geheimlabor an und stellt fest, dass ihm ein kleine Lehrstube in dem Lager eingerichtet worden ist, um ihn zu besänftigen. Henk sieht unzählige Bücher aus der Bibliothek, mit denen sich Schutuhx in die menschlichen Sitten eingelesen hat, die bei ihm jedoch nur Verachtung und Spott ausgelöst haben, wie er Henk mitteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist langweilig, da er sämtliche Bücher schon gelesen und alle Sprachen, die er finden konnte,  gelernt hat. Er kenne sogar alle großen Städte von Eboria und habe eigentlich erwartet, interessante Gespräche mit intelligenten [[Arkanist|Arkanisten]] führen zu können, die er unterrichten sollte. Mittlerweile fühlt er sich geistig unterfordert und empfindet es als Verschwendung, seinen genialen Geist so brach liegen zu lassen. Da er sich zusätzlich auch noch eingesperrt fühlt, empfindet er die Situation als Verstoß gegen den Deal und droht Henk damit, sich selbstständig umzusehen, das Versteck über den Seezugang zu verlassen und Perlheim aufzusuchen, falls er ihm keine Unterhaltung verschaffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk verspricht, darüber nachzudenken und rät Schutuhx von einem Besuch in Perlheim ab, wenn er nicht gejagt und getötet werden will. Als Henk sich zum Ausgang begibt, fällt ihm ein einzelnes Buch auf, welches anscheinend in eine Ecke geworfen wurde. Er hebt es auf und entdeckt, dass es sich um ein theoretisches Werk über Musik handelt. Er spricht Schutuhx darauf an und erfährt, dass dieses Buch keinen richtigen Sinn mache und er damit nichts anfangen könne. In Henk reift der Gedanke, Schutuhx mit Musik zu konfrontieren, da diese dem [Loigg'Il|Gedankenschinder]] eigentlich komplett unbekannt ist und er bisher nur durch [[Schutuhx#Abstammung |seinen Ohrwurm]] damit in Kontakt gekommen ist. Also verspricht Henk, sich um Unterhaltung zu kümmern, und verabschiedet sich von Schutuhx, nicht ohne ihn nochmal darauf hinzuweisen, nicht das Geheimlabor zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Gildon'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht Gildon im Forscherflügel auf, wo er ein Magierlabor gezogen und dort eine Krankenstation eingerichtet hat, in welcher er mit dem Medicus Udelian die Umwandlungen durchführt. Drei Umwandlungen wurden bereits vollzogen und Oldir sitzt im Bett und sieht schon wieder aus wie ein Mensch, dessen Schwimmhäute sich gerade zurückgebildet haben. Skjall liegt zwar noch flach, aber ihm geht es gut. Bei der letzten Operation gab es aber Komplikationen und Dorgu geht es nicht sehr gut und Abdrushin hat sofort nach seiner Rückkehr mit der Bereitung einer Salbe für ihn begonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht mit Gildon und erfährt, dass sie fürchten, dass Dorgu vielleicht nicht überleben könnte, was erneut bewiese, dass die Umwandlungen gefährlicher seien als gedacht. Bei der Erwähnung der Risiken blickt Kenji zu Oldir, welcher ihm versichert, dass alle diese Operation trotzdem durchziehen wollen, da sie lieber tot seien, als so weiterzuleben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erkundigt sich nach Gildon Abreise nach [[Sapos]] und erfährt, dass dieser bereits eine Brieftaube dorthin gesandt habe und baldige Antwort erwarte. Dann berichtet Gildon, dass Schutuhx Probleme mache, obwohl er ihn nicht unbedingt als gefährlich einschätzen würde, da er durch Obloci und dessen Wachtrupp ein wenig eingeschüchtert wirkte. Aber er fühle sich in seinem Versteck zurückgesetzt und drohe, allein in die Stadt aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon selbst habe wegen den Umwandlungen viel zu tun und könne sich leider nicht um ihn kümmern. Deshalb habe er ihm bereits Bücher aus der Bibliothek bringen lassen, aber die verschlinge er rasend schnell. Gildon habe auch schon Experimente mit Schwein- und Rinderhirnen gemacht, um Schutuhx zu ernähren. Er bittet Kenji, dass einer der Helden nach Schutuhx sehen möge und davon abbringe, die Villa zu verlassen, da die die Wachen der Villa ihn sonst einsperren oder töten werden. Als Kenji erwähnt, dass Henk bereits in das Geheimlabor unterwegs sei, ist Gildon froh und hofft, dass er Erfolg haben werde. Dann entschuldigt sich Gildon, da Dorgu Krämpfe bekommen habe und er sich mit Abdrushin um ihn kümmern müsse. Kenji setzt sich an die Krankenbetten, wo er niemanden im Wege ist, und betet zu den Schutzgöttern und zum Licht und Hilfe für Dorgu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk bei Schutuhx war, besucht er die Krankenstation und erzählt Gildon von dessen Wunsch nach Unterhaltung. Gildon erzählt Henk, dass er Schutuhx bereits vorgeschlagen habe, etwas über die lebenden Artefakte aufschreiben, welche die [[Loigg'Il]] benutzen, doch er lehnte es mit der Begründung ab, er sei keine Unterhaltung für ihn. Henk berichtet von dem Buch über Musik und Gildon denkt, dass es einen Versuch wert sei, Schutuhx mit echter Musik zu konfrontieren. Beiden fällt für diese Aufgabe nur Wodhi ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Name des Barden erwähnt wird, spricht Oldir Henk an und erzählt von einer Siegesfeier, welche Wodhi heute Abend veranstalten wolle. Henk und Kenji sind etwas überrascht, erinnern sich allerding noch an das Versprechen, eine solche Feier abzuhalten, wenn sie wieder auf dem Festland wären. Daher stimmen sie zu und Kenji will in der Küche Bescheid sagen und Henk dafür Octavia informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Treffen mit dem Ratsmitglied und der Gesandtschaft'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden durch das Atrium des Cygnus kommen, sehen sie Basin, der gerade einen Gast zum Warten aufgefordert hat und auf die Empfangshalle der Villa zugeht. Als er die beiden sieht, kommt er zu ihnen und bittet sie, ihm zu folgen, da der gesandte des Rates eingetroffen sei und Octavia ihn empfangen werde. Kenjis und Henks Anwesenheit seien dabei erwünscht und die beiden warten in der Empfangshalle. Dann wird Octavia von Basin darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Rat im ersten Atrium wartet, woraufhin sie sich in die Empfangshalle begibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci informiert Octavia darüber, dass Ratsmitglied Vitold von Engstrand gekommen sei. Octavia sitzt auf dem Stuhl, Obloci steht mit seinem Vertreter und Schwiegersohn Titus Varianus und den Helden Kenji und Henk hinter ihr. Augustus nimmt nicht teil, da seine Anwesenheit vor dem Ratsmitglied aufgrund seiner Foltergeschichten unvorteilhaft sein könnte. Die Elbischen Gesandten stehen ebenfalls im Raum auf der Seite und warten darauf, das Basin den Ratsherrn hereinbittet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitold von Engstrand wirkt sehr überrascht, als er Octavia und die Helden sieht und noch mehr, als er die Elben entdeckt. Doch er zügelt seine Neugier und folgt dem Protokoll. Octavia begrüßt ihn auf dem Stuhl sitzend im Empfangssaal und berichtet kurz von dem Abenteuer. Dann stellt sie die Gesandtschaft vor und erklärt, dass sie eine Eskorte nach Valkenburg brauchen. Um alle Einzelheiten zu klären, stünde das Arbeitszimmer zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitold von Engstrand begrüßt die Anwesenden höflich und bittet darum, noch ein anderes Anliegen vortragen zu dürfen, bevor die Gespräche im Arbeitszimmer beginnen können. Dann berichtet er davon, dass vor ca. zwei Wochen ein Piratenschiff mit 4 Mann Besatzung in Perlheim ankamen. Sie lieferten sich selbst aus und den haben Admiral Wellenbrecher freigelassen. Weil sie sich gestellt haben, habe der Admiral veranlasst, dass sie nicht sofort gehängt werden, sondern erst noch bis Ende des Jahres im Kerker schworen sollen. Der Admiral selbst sei zurück in Koslin, habe aber vorher angeordnet, dass die Helden, falls sie bis dahin zurückkehren sollten, erneut über das Schicksal der Entführer entscheiden dürfen. Henk und die anderen erkennen in den Piraten sofort [[Ekky_die_Walfaust|Ekky]] und die Bambusen und Vitold meint, die Helden sollen sich darüber beraten und könnten ihre Entscheidung jederzeit mitteilen. Sollten sie sich jedoch nicht melden, würden die Piraten Ekky, Qent, Taref und Iber zum Jahresende gehängt. Als die Helden überlegen und am liebsten mit Ekky reden würden, bietet Vitold an, den Anführer Ekky zum Anwesen bringen zu lassen, was die Helden dankend annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia zieht sich mit dem Ratsmitglied und der elbischen Gesandtschaft in das Arbeitszimmer zurück. Kenji sucht die Küche auf, um von der Siegesfeier zu berichten und wegen des Essens zu fragen und Henk geht in den Garten und sucht Wodhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Wodhi bei Schutuhx'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi sitzt auf einer Bank in einem Park und hört mit dem Lautenspiel auf, als Henk an ihn herantritt. Henk erzählt ihm von Schutuhx Wünschen und der Barde überlegt, wer Schutuhx etwas vorspielen könnte. Als Henk Wodhi signalisiert, dass er an ihn gedacht habe, ist dieser zunächst gar nicht begeistert. Henk schmeichelt ihm und meint, dass es schon etwas Besonderes sei, wenn man von sich sagen könne, einem Loigg’Il die Musik nähergebracht zu haben. Wodhi ist plötzlich motivierter und träumt schon, wie er in [[Hallfels]] allen davon berichten könnte und er bewundert würde. Er sagt unter der Bedingung zu, dass Henk ihn begleiten und für seine Sicherheit garantieren müsse. Dann werde er versuchen, Schutuhx die Musik näher zu bringen und ihm barthavische Heldengeschichten vorzusingen. Wodhi holt noch eine Kithara aus der Bibliothek und dann begeben sich die beiden zu Schutuhx in das Geheimlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk teilt Schutuhx mit, dass Wodhi ihm etwas auf der Laute vorspielen werde. Zwar ist Musik Schutuhx völlig unbekannt, doch ihre Komplexität weckt sein Interesse. Er hört sich die Musik interessiert an und scheint sie zu analysieren. Dann fragt er nach der Kithara und Wodhi spielt ihm auch hierauf etwas vor. Fasziniert schaut Schutuhx zu und bittet dann darum, selbst spielen zu dürfen. Er sagt, dass Wodhis Stücke ihm zu langweilig und fade seien und er andere Klänge und Harmonien bevorzugen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann beginnt Schutuhx damit, auf der Kithara eigene Musik zu spielen, welche extrem disharmon und arhythmisch ist und in den Ohren der beiden Menschen einfach grässlich klingt. Die Musik hat etwas dämonisch-unheimliches an sich und ist für Wodhi kaum zu ertragen, so dass ihm speiübel wird. Wodhi weist Henk darauf hin, dass sich bei Schutuhx während des Hörens der Musik seltsame Muster auf der Haut gebildet haben, die bei seinen eigenen Kompositionen schwarz und verworren wirkten. Schutuhx macht eine Pause und erklärt den beiden, dass ihm seine Musik besser gefalle und sie anspruchsvoller sei als alles, was Wodhi ihm vorgespielt habe. Die beiden freuen sich, ihn mit der Kithara allein lassen zu können, mit der er hoffentlich die nächste Zeit beschäftigt sein wird, und verlassen das Geheimlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi zieht sich wieder in seinen Park zurück und Henk schlendert noch etwas durch die schönen Gärten der Villa. In Sichtweite des Tores kann Henk ein Gespräch zwischen Augustus und einem Diener beobachten. Augustus wirkt über die Information des Dieners erfreut und entschlossen und gibt dem Diener etwas Geld. Danach schlendert Augustus in den Park in der süd-westlichen Ecke des Grundstückes und Henk lenkt seinen Weg ebenfalls dorthin. Er spricht Augustus darauf an, welcher eher ausweichend antwortet und nach weiterem bohren zugibt, nach Eloras Schiff nachgeforscht zu haben, wobei er sich enttäuscht gibt. Dann weist er Henk darauf hin, dass Octavia sie noch in ihrem Zimmer sehen wollte, um ihnen den Brief an Elatus zu zeigen, und beide machen sich auf den Weg dorthin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brief an Elatus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia empfängt Kenji, Henk und Augustus in ihrem Zimmer und zeigt ihnen den Brief an Elatus. Darin hat sie folgendes erwähnt bzw. absichtlich nicht erwähnt:&lt;br /&gt;
* Sieg über [[Sabaoth Immortalis]], [[Sereg]], Elbengeister, Gefangenschaft des Theleten, &lt;br /&gt;
* Verebben des [[Nebelschlund|Nebelschlundes]], Überflutung der Küsten verhindert, Fluch des Sereg, Hilfe von [[Veldun]]&lt;br /&gt;
* [[Loigg'Il]] Erklärung, [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Dokumente von Gildon]]&lt;br /&gt;
* [[L'yreh]], Karte von Augustus, Abschrift der Reliefs, Beschreibung von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
* Augustus und Iustus waren eine große Hilfe, Augustus Flug auf dem Schwan mit Verweis auf Cygnus, Augustus als „Wächter der Drachenträne“&lt;br /&gt;
* Abschrift der Notizen von Sabaoth Immortalis, Bitte, die Namen zu identifizieren und die Männer zu beobachten&lt;br /&gt;
* Situation mit den Gesandten&lt;br /&gt;
* Nicht erwähnt werden: die [[Freigeister]] &amp;amp; Söldner, Octavias Gefangenschaft&lt;br /&gt;
Kenji spricht sich auch für eine Erwähnung der Freigeister und ihrer Mithilfe aus, doch Octavia wendet ein, dass man Elatus die Existenz der Freigeister so ausgiebig erläutern müsste, dass es den Brief zu lang mache. Augustus ist mit dem Inhalt zufrieden und hat aktiv mitgelesen, um die Erwähnung einer Begnadigung auszuschließen. Iustus verschlüsselt anschließend den Brief in den Elatus bekannten Code.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Siegesfeier'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss findet das Abendessen statt, welches dann in die Siegesfeier münden wird, bei dem es viel Wein und gutes Essen gibt. Die elbische Gesandtschaft nimmt das Mahl im Speisesaal mit Obloci, Titus und Iustus ein, während die Freigeister draußen unter der Überdachung ihr Essen haben und sich bedienen. Auch Ibendorn, Klippstein, Weihwind, Seiler, Gebbert, Abdrushin, Roana, Ferolax und Wigo feiern mit den Freigeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens spielen Hausmusiker auf und nach dem Essen, wenn alle satt und ruhig sind, unterhält Wodhi die Helden und seine Freunde einem neuen Lied, in dem er seine Gefühle verarbeitet habe. Bevor er anfängt, entschuldigt er sich bei den Helden, denn eigentlich wollte er ihnen ein Lied widmen, doch seine Trauer sei zu groß. Dann entschuldigt er sich bei seinen Freunden, dass sein Lied vermutlich der Stimmung etwas abträglich sein könnte, aber für ihn hierher gehöre. Dann greift er zur Laute und spielt das Lied „[[Schwur in Dunkelheit]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji zieht sich an die Brüstung der Terrasse zurück und blickt allein auf das Meer hinaus. Wodhi gesellt sich zu ihm und schüttet ihm sein Herz aus, wie deprimiert er darüber sei, dass sich die Gemeinschaft der Freigeister jetzt auflöse. Sie wären sein ein und alles gewesen, nie hätte er mehr Familie als dort unten in dieser Hölle gehabt. Sie seien so eng zusammengewachsen und jetzt würden alle ihrer Wege ziehen und sich in Barthavion zerstreuen. Wodhi fragt sich, ob er sie je wiedersehen werde und ob bei einem Wiedersehen noch diese Freundschaft und das Vertrauen herrschen würden. Besonders Filgiz werde er sehr vermissen, da dieser mittlerweile zu einem guten Freund geworden sei. Doch Filgiz wolle allein nach [[Weisshafen]] gehen, weil er fände, für Wodhi wäre es zu gefährlich, ihn zu begleiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen draußen feiern, spielten die Thyrner mit den Elben das Soldaten-Spiel „Latrones“, welches ein Strategiespiel mit Spielsteinen auf kariertem Feld ist. Die anderen Feiern auf der Terrasse, trinken Wein und lauschen Wodhis Liedern. Jeder Freigeist sucht auf der Feier den Kontakt zu den Helden: &lt;br /&gt;
* Garavar aus Bangol und Benigaris aus Kelum, zwei bislang unbekannte Freigeister, danken den Helden persönlich für ihre Rettung und gestehen, dass sie davon ausgegangen wären, die unfassbar helle Sonne nicht mehr wiederzusehen.&lt;br /&gt;
* Gildon, der 25 Jahre in L’yreh war, will nach Sapos zurückkehren, sobald seine Umwandlung vollendet ist. Er möchte seinen Kollegen Schutuhx zeigen und endlich beweisen, dass er nicht verrückt war, als er von der Existenz der Gesichtslosen gesprochen hat. &lt;br /&gt;
* Wodhi, der 11 Jahre in L‘yreh war, ist sehr traurig, weil sich die Gemeinschaft der Freigeister auflöst, da alle nach ihrer erfolgreichen Umwandlung in ihre Heimat zurückkehren wollen, um zu sehen, ob sie noch Verwandtschaft haben. Er überlegt, allein nach Hallfels zu gehen und seine Geschichten aus L’yreh zu verbreiten.&lt;br /&gt;
* Filgiz, der 20 Jahre in L‘yreh war, will Weisshafen aufsuchen und nachsehen, ob einige Freunde von ihm noch leben. Er will Wodhi nicht in Gefahr bringen und wird deshalb allein nach Weisshafen gehen. Ansonsten hat er noch keine weiteren Pläne und ist den Helden äußerst dankbar für seine Rückkehr und glücklich darüber, selbst seinen Anteil dafür getan zu haben.&lt;br /&gt;
* Udelian, der 8 Jahre in L‘yreh war, hat vor, wieder zunächst nach Trutz zu gehen und Verwandte aufsuchen &amp;gt; überlegt, ob er danach dem Bund des Lichtes nützlich sein kann &amp;gt; würde mit Abdrushin nach Nauried gehen und dort helfen&lt;br /&gt;
* Mart, der 4 Jahre in L’yreh war, will seine Ausbildung bei Gildon vollenden und mit ihm nach Sapos gehen, sobald alle umgewandelt sind &lt;br /&gt;
* Skjall, der 6 Jahre in L‘yreh war, will in seine Heimat nach Haidaby zurück und sehen, wen er noch kennt&lt;br /&gt;
* Oldir, der 2 Jahre in L‘yreh war, dankt den Helden für seine Rettung. Er sieht schon wieder wie ein normaler Mensch aus, nur seine Augen sind noch leicht gequollen. Oldir will nach Ankarz gehen und sein Vermögen, welches sein Bruder an sich genommen haben dürfte, dem Ekklesium spenden, wie er es Kenji beauftragt hatte, sollte er selbst es nicht schaffen.&lt;br /&gt;
* Khoralt, der 12 Jahre in L‘yreh war, will Ankarz besuchen und schauen, was es Neues gibt. Er will dem Prinzen von den Helden erzählen und Isgar fragen, ob er eine Aufgabe für ihn habe.&lt;br /&gt;
* Damrod, der 3 Jahre in L‘yreh war, will sein Leben ändern und nicht mehr mit Schmuggel seinen Unterhalt verdienen. Er will deshalb nicht nach Veltima zurückkehren, sondern sich am Kampf gegen den Bund des Xul beteiligen und fragt nach dem Bund des Lichtes, dem er gerne beitreten möchte. &lt;br /&gt;
* Werris, der 14 Jahre in L‘yreh war, der bis zum Schluss geheimnisvolle Reisende aus Barthavion, will sich nicht festlegen und überlegt noch. &lt;br /&gt;
* Milon, der 13 Jahre in L‘yreh war, hat genug vom Meer und will nicht zur Marine zurückkehren. Der ehemalige Marine-Leutnant aus Isinga überlegt, in die Berge zu ziehen, vielleicht nach Valkenburg, und er ist gespannt, ob so viele Menschen in seiner Umgebung ihn nicht überfordern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht mit Octavia und ist sehr versöhnlich. Er gesteht ihr, dass es für ihn nicht schön war, vom Heimkehrritus ausgeschlossen gewesen zu sein; es habe sich falsch angefühlt. Augustus bestätigt ihr, dass ihr Plan mit der Aufhebung der Verbannung der richtige Weg sei, und dankt ihr dafür, dass sie ihn dazu angehalten habe. Er versichert ihr, dass er zu seinem Wort stehen und die Ehre der Familie so wiederherstellen werde. Er wisse, dass er der Einzige sei, der dies tun könne, und es selbstsüchtig wäre, wenn er sich gegen seine Verantwortung stelle. Augustus sagt ihr auch, dass er wisse, dass sie es mit ihrem Drängen nicht böse meine und ihm nur helfen wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo teilt Henk nun seine Entscheidung mit, dass er nach Nauried gehen und bei Egeil lernen wolle. Er will wissen, wann es für ihn in Nauried mit seiner Ausbildung losgehen werde und wie er dahin gelange. Wigo würde es schön finden, wenn Roana mit nach Nauried gehen würde, denn er möge Roana sehr und würde gerne weiter mit ihr Kontakt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin erzählt den Helden, dass er sofort Roana aufgesucht habe und die beiden die Nacht miteinander verbrachten. Roana möchte auch mit Abdrushin zusammenleben und sie überlegen, vielleicht mit nach Nauried zu gehen und dort bei Egeil zu helfen. Roana könne kochen und Abdrushin die Verletzungen der angehenden Kämpfer versorgen. Sie kämen darauf, da Wigo sie gefragt habe, und da Roana Maart sehr vermissen werde, könne sie sich wenigstens noch um Wigo kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spät in der Nacht legen sich die Helden in ihren Zimmern schlafen und Henk hat einiges getrunken, da er mit jedem angestoßen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Nemieon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.08''') Augustus teilt Henk seinen Plan mit, [[Elora von Tressburg|Elora]] zu retten, und macht sich nachts allein auf den Weg. Octavia ist verärgert über Augustus' Aufbruch und Henk versucht zu beruhigen. Die Helden hören sich [[Ekky die Walfaust|Ekkys]] unglaubliche Geschichte an und fällen ein Urteil über die Piraten. Kenji spricht mit Meister Elion und drei Magister aus [[Sapos]] kommen zum Anwesen. Henk erhält eine Botschaft von Mestoph und Kenji sammelt in der Meditiert mit Meister Elion neue Kraft. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Nacht nach der Feier sucht Augustus heimlich Henk in seinem Zimmer auf und weckt ihn vorsichtig. Er teilt ihm mit, dass er am Hafen erfahren habe, dass in Tressburg ein merkwürdiges Schiff angekommen sei und das Ekklesium von einer Gruppe von gesuchten Leuten berichte, die zuvor als schwarze Kultisten beschuldigt worden seien. Die Gruppe habe in den nahegelegenen Geisterwald fliehen können, wo sie sich jetzt verstecken würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus entschuldigt sich bei Henk, ihn mit einer wütenden Octavia zurückzulassen, aber er müsse jetzt aufbrechen, um nach Elora zu suchen. Er sei sich absolut sicher und fühle in seinem Herzen, dass sie überlebt habe. Er versichert Henk, dass er sein Wort in Bezug auf Thyrna halten werde und Henk Octavia beruhigen solle, dass er zu seinem Wort stehe und er die Familie führen würde, wenn die Verbannung aufgehoben werde. Augustus bittet bei Henk um Verständnis, dass  er erst sein Versprechen an Elora erfüllen müsse, bevor er sein Wort an Octavia halten könne. Er sei sich sicher, rechtzeitig zurück zu sein, bevor eine Antwort aus Thyrna hier ankommen könne. Augustus geht davon aus, dass Henk Octavia die ganze Situation schon erklären kann und verspricht, schnell nachzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist alles andere als begeistert, kann Augustus aber auch verstehen. Trotzdem versucht Henk, ihn von seinem Plan abzubringen, doch Augustus macht ihn darauf aufmerksam, dass er ihn schon fesseln und einsperren müsse, um zu verhindern, dass er bei nächster Gelegenheit abhauen würde. Und falls jemand versuchen wolle, ihm zu folgen, würde er ihn vermutlich nicht mehr einholen, da Augustus ein hervorragender Reiter ist. Als Henk merkt, dass Augustus fest entschlossen ist, bittet er ihn, vorsichtig zu sein, und lässt ihn ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nächster Morgen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia am Morgen erwacht und ihr Zimmer verlässt, bemerkt sie eine Nachricht, die von außen an die Tür gelehnt ist:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Mach dir keine Sorgen, vor der Antwort aus Thyrna bin ich zurück. Sehen uns vermutlich in Sapos. &amp;lt;br/&amp;gt;Vale, Augustus. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus hat das beste Pferd aus dem Stall genommen und die Torwachen bestätigen seinen Ausritt in der Nacht. Bei einem gemeinsamen Frühstück im Speisesaal diskutiert sie mit den anderen über Augustus Verschwinden. Octavia ist wütend und Henk versucht, die Wogen etwas zu glätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Obloci davon erfährt, ist er verwundert und findet es verantwortungslos, seine Freunde im Stich zu lassen, um einer Frau hinterher zu reisen. Er fragt sich, wenn Augustus sich zum Wächter der Drachenträne erklärt habe, wie er sie schützen wolle, wenn er nicht bei ihr sei. Obloci kritisiert, dass Augustus ehrlos handle, da er nicht jedem sein Wort geben könne, weil man dann wohlmöglich keines mehr halten kann. Er weist noch darauf hin, dass man ja jetzt sehen könne, wohin das führe.  &lt;br /&gt;
Iustus ist eher enttäuscht und gesteht sich ein, dass Augustus anscheinend doch nicht so viel dazugelernt habe, wie er gehofft hatte. Auch Iustus findet, dass Augustus verantwortungslos handele, denn er verlässt für eine Frau seine Freunde, die vermutlich bei Kontakt mit dem Bund des Xul seine Hilfe auch gut gebrauchen könnten, und vernachlässige dadurch seine Pflicht und Verantwortung ihnen gegenüber.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basin kommt in den Speiseraum und bedauert, dass Augustus Octavia so ließe, obwohl er sich eigentlich um sie kümmern sollte. Dann informiert er die Helden nach dem Frühstück über die Ankunft einer Delegation des Kerkers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Urteil über Ekky'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerkermeister transportiert mit zwei Stadtwachen Ekky in einem Zellenwagen und stellt der Käfig mit dem angeketteten Ekky auf dem Hof vor dem Wachhaus ab. Als die Helden von der Terrasse zu ihm kommen, erklärt er ihnen, dass sich alle vier Piraten keiner Schuld bewusst seien, obwohl der Admiral ausgesagt habe, er sei entführt worden. Die Stadt werde jedes Urteil der Helden akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht Ekky an und der erzählt folgende Geschichte über das, was sich zugetragen hat:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hey Freunde, mich trifft keine Schuld! Wir konnten alle nichts dafür! Wirklich nicht! Es war [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]]! Er ist schuld an der ganzen Scheiße, Mann!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Glaubt ihr nicht? Tja, ich hab‘ über den alten Piraten ‘n Geheimnis rausgefunden, was alle seine unglaublichen Erfolge erklärt. Habt ihr euch denn noch nie gefragt, wie er euch auf Fuselfels dazu bringen konnte, ihm bei dem hinterhältigen Mord an Klingen-Bonny zu helfen?'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt fragend in die Runde)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Ha! Ich weiß es, denn ich habe es mit eigenen Augen gesehen!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Als Kaltfisch uns zu sich in die Kapitänskajüte eingeladen hat - mich, Plankenjockel, Qent, Taref und Iber – da hat er uns von seinem Plan erzählt, den Admiral zu entführen. Nee nee, hab‘ ich gesagt, das können wir doch nicht machen! Und als Kaltfisch dann bemerkte, dass die anderen auch dagegen waren, geschah das Unfassbare!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky reißt die Augen auf und Kenji bezweifelt stark Ekkys vehementen Einsatz gegen Kaltfischs Plan)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kaltfisch schrie laut auf,'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky schreit auf)&amp;lt;/small&amp;gt; ''griff sich an seinen zotteligen Bart'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht eine entsprechende Geste)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und ...'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt alle kurz an, bevor er weiterfährt)&amp;lt;/small&amp;gt; ''riss ihn sich von seinem Gesicht!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Darunter waren eklige Tentakel.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky imitiert diese mit seinen Fingern und reißt die Augen auf)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Seine Augen verschossen jetzt mit einem Mal rote Blitze auf alle von uns!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht dramatische Gesten mit den Fingern vor den Augen wie Strahlen und entsprechende Töne mit dem Mund)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Wir blieben wir angewurzelt stehen und konnten uns nicht bewegen. Wir hatten keine Chance gegen Kaltfischs Kräfte und wir hörten seine Stimme in unseren Köpfen, die uns befahl, den Admiral zu entführen und ihn zum Beiboot zu bringen.'' &amp;lt;small&amp;gt;( Alle blicken ihn ungläubig an, doch Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ja, ihr merkt es schon, Kaltfisch ist einer von diesen Gesichtslosen, ein Monster!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend in die Runde, doch die Helden schütteln die Köpfe)&amp;lt;/small&amp;gt; Wer hätte das gedacht, einfach unfassbar, oder? Ich würde es selbst nicht glauben, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, ist aber echt wahr!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich wollte das alles nicht machen und hab‘ mich so heftig dagegen gesträubt, dass ich durch den ganzen Druck in meinem Kopf krasses Nasenbluten gekriegt habe.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt alle kurz an und nickt dabei bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Aber ich konnte mich nicht gegen Kaltfisch wehren und musste ihm dann gehorchen, sonst wäre bestimmt noch mein Kopf geplatzt!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend in die Runde)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir haben dann alle gemacht, was Kaltfisch wollte - wir konnten ja auch überhaupt nicht anders!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky schaut verständnissuchend in die Runde, doch trifft nur auf harte Blicke)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Wir mussten den alten Bastard dann zur Nachbarinsel rudern, wo er ein richtiges Schiff versteckt hatte, dieses Schlitzohr. Dann haben Kaltfischs Augen wieder rumgeblitzt'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht wieder dramatische Gesten mit den Fingern und entsprechende Töne)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und er hat uns mit seinen Gedankenkräften den Befehl in den Kopf geblitzt, dass wir den Admiral gegen ein hohes Lösegeld ausliefern und das erbeutete Gold dann wieder zu ihm auf die Schatzinsel bringen müssen. Ich habe mich nochmal mit meiner ganzen Kraft gegen diesen fiesen Zwang gewehrt, aber Kaltfisch war einfach zu mächtig. Da hab‘ ich dann zwangsläufig getan, was er mir befohlen hat. Was sollt‘ ich denn machen, wenn mein Kopf nicht platzen soll.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt fragend in die Runde und schaut in zweifelnde Gesichter)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich hab‘ mich wie eine Marionette gefühlt, die von Kaltfisch gesteuert wird. Erst kurz vor dem Festland hat seine Kraft nachgelassen und ich konnte mich von seinem Bann befreien. Als ich die anderen zur Vernunft gekriegt hab, wollte ich den Admiral freilassen. Just dabei kommt dieses Patrouillenboot und stellt uns. Wir haben uns ohne Kampf ergeben, schließlich sind wir unschuldig! Was wird denn jetzt mit uns werden?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hakt zwischendurch schon immer ungläubig nach, doch Ekky beharrt stets auf seiner Version und erzählt seine Geschichte bis zum Ende. Die Helden machen ihm klar, dass sie sich mit diesen gesichtslosen gut auskennen und genau wissen, was sie können und auch was sie nicht können.  Henk schüttelt den Kopf und macht ihm dann klar, dass niemand seine Geschichte glaube, denn sie sei völlig an der Realität vorbeigeht. Ekky windet sich noch etwas, doch als er schließlich erkennt, dass seine Lüge durchschaut ist, gibt er beschämt zu, dass er eigentlich nur in Panik wegen Grett war und außerdem so doof, dass er Kaltfisch geglaubt habe, dass er durch die Entführung des Admirals reich und auf Fuselfels bekannt werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerkermeister erwartet das Urteil der Helden über die Piraten, und Octavia schlägt vor, sie auf einer einsamen Insel auszusetzen, so dass sie ihr Schicksal selbst in der Hand haben. Henk gefällt die Idee und er schlägt vor, Ekky und die anderen auf einer der Ghifunischen Inseln abzusetzen. Kenji fügt hinzu, dass man ihnen auch Proviant und Wasser mitgeben soll. Der Kerkermeister nickt und kehrt mit Ekky zum Kerker zurück, wo er dem Rat das Urteil der Helden verkünden will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Besuch des Areteischen Bruders'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erfährt von Basin, dass ein areteischer Bruder aus dem Monasterium im Atrium auf ihn warte. Er sei auf Oblocis Bitte hier und brächte eine neue Robe. Basin erwähnt noch, dass es derselbe Bruder sei, welcher schon die junge Mutter mit ihrem Kind begutachtet und abgeholt habe. Als Kenji das Atrium betritt, erkennt er Meister Elion, einer der wenigen Brüder, die Pyrrhon regelmäßig in der Einsiedelei besuchten und sich mit ihm austauschten. Kenji kennt ihn daher und erinnert sich an lange und intensive Gespräche zwischen Bruder Pyrrhon und Meister Elion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Elion erhebt sich von der Marmorbank und begrüßt Kenji. Er ihm eine neue Robe und erkundigt sich über sein Befinden nach der Reise zum Nebelschlund. Er möchte wissen, wie es Kenji gelungen ist, dort unten  - also quasi in der Unterwelt - seinen Glauben aufrecht zu halten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erklärte ihm, dass er dort unten noch mehr Zugang zu seinem eigenen Glauben gefunden habe, da er gelernt habe, dass selbst in den hoffnungslosen Tiefen der Dunkelheit das Licht einen erreichen kann. Dann deutet er sehr subtil an, dass der Zugang zum Licht in [[L'yreh]] ein anderer war, als Meister Elion vielleicht erwarten würde, denn tatsächlich haben die Gebete des Ekklesiums Kenji größere Dienste geleistet als die Hymnen des Areteischen Ordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Elion erzählt Kenji noch von Pyrrhon, den er stets als verbittert und einsam wahrgenommen habe. Da er ihm leid tat, habe er ihn oft besucht und versucht, ihn zu überreden, ins Monasterium zu den anderen Brüdern zu ziehen. Pyrrhon habe sich durch seine herausfordernde Einstellung gegenüber den Ordensregeln schon immer sehr von seinen Brüdern abgesondert und sei deshalb in die Einsiedelei gezogen. Meister Elion vertraut Kenji an, dass der Prior es damals etwas bedauert habe, dass durch Pyrrhons verschrobene Einstellung auch Kenji nur wenig Kontakt zum Orden bekomme. Denn dadurch habe Kenji auch nie die Brüderlichkeit erfahren können, welche zum Ordensleben gehöre und den Brüdern Stärke und Halt gebe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji verteidigt Pyrrhon etwas und signalisiert Elion, dass er durchaus Interesse an einer gemeinsamen Meditationserfahrung habe. Er deutete auch an, dass Pyrrhon ihm aufgrund fehlender Zeit vielleicht nicht mehr alles mitgeben konnte, was er gewollt habe und wichtig gewesen wäre, so dass Kenji darauf angewiesen war, alles selbst auf seinen Reisen zu erfahren. Meister Elion bietet Kenji schließlich an, mit ihm gemeinsam am Abend die Meditationen zu zelebrieren, was Kenji dankend annimmt. Sie verabreden sich zur Dämmerung in der Bibliothek, wo sie ungestört die heiligen Hymnen rezitieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magier aus Sapos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji Meister Elion verabschiedet hat, begegnet er Henk am Eingangstor. Dann bekommen sie mit, dass jemand am Tor um Einlass bittet und, nachdem die Wachen das Tor geöffnet haben, fahren drei Kutschen ein, aus welchen insgesamt 9 Arkanisten aus Sapos aussteigen, anscheinend drei Magister und sechs Gehilfen. Sie werden von Basin ins Atrium geführt, um dort zu warten, bis er die Hausherrin benachrichtigt hat.  Henk und Kenji folgen ihnen und die Magister halten Henk anscheinend für einen Bediensteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basin bringt die Magister zur Hausherrin und sie stellen sich vor. Die Magister Medicus Iatro Mendica, ein Alchemie-Experte für Heiltränke und -bandagen, und Magister Medicus Sinu Qeni, ein Arzt und Chirurg, wollen Gildon bei den Operationen und der Behandlung unterstützen. Magister Phonascus Daimhen Airmedon, ein Experte für arkane Felder, will Schutuhx untersuchen und seine Gefährlichkeit einstufen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden nachfragen, ob es etwas Besonderes aus Sapos zu berichten gibt, spricht Daimhen Airmedon mit ihnen und erklärt, dass es tatsächlich ungewöhnliche Vorfälle in Sapos gegeben habe, über die er aber nichts Genaues sagen dürfe, die aber die Stadt gefährden könnten. Er merkt aber an, dass ein Emphaustus während einer Debatte den dunklen Kult als Drahtzieher in Betracht gezogen habe. Der Rat habe selbst noch kein Ergebnis seiner Untersuchung vorliegen, könnte aber über die Hilfe der Helden froh sein. Daimhen merkt noch an, dass durch die andauernden Probleme mit dem Ekklesium in Sapos kein Sanktum mit Inquisitoren erlaubt sei, aber er denkt, dass Bruder Kenji als Teil der Heldengruppe akzeptiert werden würde. Er empfiehlt den Helden, sich in Sapos mit Emphaustus Velavil Zilathum in Verbindung zu setzen und mit ihm zu sprechen, wenn sie helfen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Besuch des Schneiders'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Perlheimer Schneidermeister Reinhold Starz kommt zum Anwesen und sucht Octavia auf. Sie zeigt ihm den Umhang von Ignus und bittet ihn um eine Analyse des Materials. Schneidermeister Starz stellt fest, dass der Stoff kein natürlicher Stoff sei, sondern eindeutig von einem Alchemisten hergestellt wurde. Er erzählt Octavia, dass er magische Stoffe bei Bedarf in der „Schneiderei Albon“ in Sapos bestellt, die spezialisiert sei auf Funktionskleidung von Arkanisten, um empfiehlt sie, wenn Octavia magische Kleidung kaufen möchte. Er bietet ihr sofort an,  alternativ auch etwas Spezielles anfertigen zu können, was Octavia dann nachträglich verzaubern lassen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia sucht sich aus den mitgebrachten Sachen feste Reisekleidung für die kalte Jahreszeit heraus und dankt dem Schneidermeister für seinen Besuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Elwenes Tratsch, Octavias Plan und Kenjis Meditation'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erfahren die Helden von Elwene, dass sie heute Morgen beim Bäcker gehört habe, dass die Familie der Schwester der Bäckerin über Nacht abgereist sei. Sie hätten ihre sieben Sachen zusammengepackt und seien auf ihren Pferden abgereist. Keiner könne sagen, wohin sie wollten, und niemand hätte von ihren Plänen gewusst. Die Leute würden rätseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kündigt Obloci an, dass sie vorhabe, die Gebeine ihrer Mutter aus Opploh zu holen, um sie in Thyrna im Familiengrab beizusetzen. Obloci besteht auf einer angemessenen Begleitung und möchte Octavia einige seiner Palatoren mitschicken. Doch Octavia legt großen Wert darauf, unauffällig zu reisen, und lehnt eine große Eskorte ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen begibt sich Kenji in die Bibliothek und trifft sich mit Meister Elion. Sie rezitieren die heiligen Hymnen und versenken sich in eine tiefe Meditation, in der sie den Schutzgöttern näher kommen und neue Kräfte sammeln. Für Kenji ist es lange her, das er gemeinsam mit einem Bruder die Hymnen gesungen hat, und er fühlt jetzt wieder die gleiche Kraft wie damals mit [[Pyrrhon von Derwydd|Pyrrhon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachricht von Mestoph''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk überlegt, wie er unauffällig Kontakt zur Gilde aufnehmen kann, um herauszufinden, wie Mestoph mit seinem Austritts-Brief umgegangen ist. Das Gasthaus „Zur Grünen Rast“ von Grifo böte sich dazu an und er plant, mit Wigo zusammen hinunterzugehen, um vielleicht mit Grifo sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sich dem Gasthaus nähert, sieht er einen Betrunkenen, welcher sich draußen aufhält und herumtorkelt. Er stürzt schließlich hin und liegt seitlich vom Gasthaus auf dem Weg. Als Henk mit Wigo vorbeikommt, bittet der Betrunkene Henk lallend um Hilfe beim Aufstehen und streckt ihm seine Hand entgegen. Henk beäugt ihn skeptisch, entdeckt aber keine Waffe. Der Typ ist offensichtlich unbewaffnet und Gewohnheitstrinker und jammert so erbärmlich, dass Henk schließlich seine Hand nimmt und ihm aufhilft. Beim Handkontakt hinterlässt ihm der Betrunkene einen zusammengerollten Zettel in der Hand und bedankt sich dann überschwänglich für die Hilfe, verbeugt sich wankend und torkelt zum Gasthaus zurück. Henk entfaltet etwas abseits unauffällig den Zettel und liest: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Austritt aufgeflogen!  Keine Wahl - Attentäter entsandt! Meide Kontakt &amp;amp; pass auf dich auf! ''“ &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;X = Geheimes Identifikations-Zeichen von Mestoph&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeichen von Mestoph ist nur Henk bekannt, die beiden Freunde haben es untereinander vereinbart, um sich immer ausweisen zu können. Henk geht mit Wigo den Weg weiter, am Gasthaus vorbei und schwenkt dann rechts ab, um über einen Umweg wieder zum Anwesen zurückzukehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Octavia noch am gleichen Abend von Mestophs Nachricht und informiert sie darüber, dass Attentäter auf ihn angesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Nemieon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.09''') Die Helden werden von Basin und Elwene sehr früh geweckt und bekommen ein ausgiebiges Frühstück serviert. Nach dem Frühstück werden sie von einer großen Gruppe vor den Ställen erwartet, denn alle haben sich dort versammelt, um sie zu verabschieden. Obwohl es frühster Morgengrauen und die Sonne noch nicht zu sehen ist, sind scheinbar alle aufgestanden und warten auf die Abreise der Helden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freigeister verabschieden sich als erstes – allen voran Gildon, Wodhi und Filgiz. Während Wodhi sehr emotional reagiert und Tränen in den Augen hat, bleibt Filgiz gewohnt trocken. Gildon hofft, dass er sie vielleicht noch in [[Sapos]] sehen werde und alle Freigeister ihnen für ihre Rettung unglaublich dankbar seien. Er betont, dass aller Freigeister tief in der Schuld der Helden stünden und er im Namen aller spreche, dass sie auf ewig bei ihnen etwas guthaben. Dann überreicht er Kenji stellvertretend für alle ein kleines Geschenk, bei welchem es sich um ein von Skjal geschnitztes Abbild des Elfenbeinturms aus [[Aretea]] handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wigo, Roana und Abdrushin verabschieden sich und wünschen viel Glück. Wigo umarmt alle und weint, als er sich von Henk verabschiedet, versucht dies aber zu verheimlichen, da er nicht schwach wirken will. Abdrushin umarmt Kenji und beschwört ihn, ihm sofort eine Nachricht nach Nauried zu schicken, sobald etwas wegen dem Dingir geschehe, da er dann sofort aufbrechen und zu ihm eilen werde, wenn es Probleme gebe. Er betont, dass er sich immer noch sehr schuldig fühle und unbedingt helfen wolle. Dann gibt er Henk respektvoll die Hand und von Octavia verabschiedet er sich mit einer Verbeugung, um sie nicht berühren zu müssen. Roana sagt, dass sie auf Wigo und Abdrushin aufpassen werde und sich darum kümmere, dass dieser „Egeil“ und seine Männer endlich mal was Gescheites zu Essen auf den Tisch bekommen werden. Sie habe vor, sie mit ihrer guten Küche so stark zu machen, dass diese nicht anders könnten, als den dunklen Kult endlich zu vernichten. Lachend umarmt sie alle und versteckt ihre Tränen, im Gegensatz zu Wigo, dabei nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elwene und Basin verabschieden sich dann als nächstes und wünschen Octavia, dass sie in Opploh mit ihrem Vorhaben erfolgreich sein werde. Sie weisen sie aber darauf hin, dass sie sich emotional dabei nicht übernehmen solle. Außerdem sind sie enttäuscht, dass Augustus seine Schwester bei dieser schweren Familienangelegenheit nicht unterstützt, doch auch sie wünschen sich sehr, dass die Mutter endlich nach Thyrna gelange, damit sie neben ihrem Mann ruhen könne. Beim Abschied umarmen Basin und Elwene nur Octavia, wobei Elwene Octavia fast nicht mehr loslassen will, da diese für sie wie eine eigene Tochter war. Den anderen geben sie dann respektvoll die Hand und bitten sie, auf Octavia aufzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend kommt Obloci mit seinem Schwiegersohn Titus Varianus. Obloci vermeldet, dass er nun wieder die Verantwortung für die Bibliothek und das Anwesen übernehmen und alles im Sinne von Octavia weiterführen werde. Obloci verspricht, auch die Freigeister zu unterstützen und sich zu bemühen, dass man die „Kreatur“ im Keller schnellstmöglich nach Sapos abtransportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Palatoren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stellt Obloci noch zwei Palatoren vor: Sevarian Castorius und Tenus Varianus. Die beiden wirken wie gestählte und knallharte Soldaten, die jedoch weitestgehend in zivil und sehr unauffällig gekleidet sind, so dass sie in Barthavion nicht auffallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sevarian Castorius wirkt etwas älter (vielleicht Ende 30) und erfahrener und hat eine Narbe an der Stirn. Er ist sehr durchtrainiert, hat fast weißblonde Haare, steingraue Augen und einen sehr ernsten und erfahrenen Blick, als hätte er schon viel gesehen. Tenus Varianus wirkt etwas jünger (vielleicht Anfang 30) und ist nicht ganz so durchtrainiert, aber dafür sehr athletisch schlank. Er ist dunkelblond, fast asch-schwarz, hat stechend hellblaue Augen und wirkt sehr aufmerksam, als würde ihm kein Detail in seiner Umgebung entgehen. Die beiden Palatoren grüßen die Helden, verneigen sich respektvoll und Castorius sagt zu Octavia, dass es ihnen eine Ehre sei, einer Nachfahrin des großen Cygnus dienen zu dürfen, da alle Palatoren diesen bis heute als ihren ersten Apex Palatorum sehr verehren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci fügt hinzu, dass sie zu seinen besten Männern gehören, die ihm als Gesandter (Orator Dracian) vom Kaiser persönlich als Leibgarden überstellt wurden. Sie sollen bei der Bergung der Mutter helfen und die Überreste zurück nach Perlheim bringen, wo Obloci sie sofort mit dem Schiff nach Thyrna schicken werde. Obloci wünscht dann allen viel Glück und umarmt Octavia zum Abschied und bittet sie, auf sich aufzupassen. Den anderen gibt er die Hand und wünscht allen viel Glück. Dann weist er darauf hin, dass die Pferde bereits startklar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind drei gute, markadische Reitpferde, welche für die Helden ausgesucht wurden. Diese Rasse gilt als die robusteste, aber trotzdem noch schnellste und beweglichste, weshalb sie die optimalen Kriegspferde aus den weiten Graslandschaften von Markadis sind, welches berühmt für seine ausdauernden Pferde ist. Octavia kennt sogar noch ihre Namen von früher, da sie schon lange zu den Wachtruppen des Anwesens gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias Pferd heißt Aureus und ist ein gold-hellbraunes Tier, das etwas kleiner, aber sehr agil ist. Kenji bekommt einen etwas gemütlicheren Schimmel namens Seren und Henk bekommt einen Rappen namens Ferox, der sehr wild wirkt, aber letztendlich sehr friedlich ist. Alle Pferde sind perfekt ausgebildet und mit Gepäck bestückt, d.h. jedes hat ein Zelt dabei, Kochgeschirr und Decken. Auch ein dickes Bündel Proviant ist dabei, welches auch aus Getreide besteht, so dass man sich selbst ein Brot etc. daraus kochen kann (also eine Art militärischer Proviant, so wie es die Signäre bekommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Palator Castorius vereinbart mit den Helden und Iustus, dass diese auf dem Weg stets zusammenbleiben und er die Vorhut und Palator Varianus die Nachhut übernehmen werden. Als die Helden dann abreisen, stellen sich alle auf und beobachten winkend, wie sie das Anwesen verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erste Wegstrecke'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist beim Aufbruch noch dunkel und langsam dämmert ein kalter Tag mit leichtem Nieselregen, der aber aufhört, sobald die Sonne aufgeht. Die Helden reiten durch Heidelandschaft, die sehr karg und typisch für die Region von Perlheim ist. Nur vereinzelt stehen Bäume am Weg oder in der Landschaft.  Die Gegend ist leicht hügelig und im Norden, also im Rücken, kann man von den erhöhten Wegstrecken immer mal wieder das Meer sehen, dass sich schließlich immer mehr entfernt. Beim Anblick kommen nochmal Gedanken an ihre Seefahrt und L’yreh hoch und jeder ist froh, erstmal vom Meer fortzukommen. Außerdem machen sich die Helden Gedanken darüber, wohin wohl die Menschen gegangen sind, welche so Plötzlich ihre Heimat verlassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten sieht man von den Kuppen der erhöhten Wegstrecken die reichen Felder der Goldebenen, die jedoch inzwischen alle abgeerntet sind. Es sind kleine, unregelmäßige Felder, mit zahllosen Schonungshecken und Trampelpfaden dazwischen und das alles ergibt von oben ein idyllisches, wenn auch leicht chaotisches Bild. Man sieht überall, wie die Hirten ihre Schafe im Morgengrauen auf die Wiesen treiben und hört sie überall blöken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img palatoren.png|miniatur|rechts|Die Palatoren Tenus Varianus und Sevarian Castorius (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Für Octavia oder Henk ist das Reiten kein Problem, doch für Kenji stellt auch dies eine Herausforderung dar, welche allerdings durch das hervorragend ausgebildete Pferd erleichtert wird. Die Palatoren sind bestens im Reiten ausgebildet und erweisen sich gleich als absolute Profis. Castorius reitet als Vorreiter einige Dutzend Meter vor der Reisegruppe und dient als Aufklärer und Frühwarnsystem. Er sucht die Straße auf Gefahren, Hinterhalte oder Straßenräuber ab und würde die Gruppe rechtzeitig warnen. Varianus reitet als Nachhut einige Dutzend Meter hinter der Reisegruppe und sichert den Rückzugsweg bzw. schützt vor Angriffen von hinten, die auf unwegsamem Gelände oder bei Überraschungsangriffen von Banditen häufig waren. Er überwacht gleichzeitig auch, ob jemand zurückfällt oder die Gruppe unbemerkt verfolgt wird. Varianus schließt die Formation ab und hält die Gruppe im Blick, um schnell eingreifen zu können, falls die Reisenden verlangsamen oder in Bedrängnis geraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch gibt es immer mal wieder kurze Regenschauer, die nicht lange anhalten, dafür aber heftig sind und die Reise verlangsamen. Ansonsten ist es dazwischen auch trocken und nach einigen Stunden schmerzt vor allem Kenji der Hintern und auch Octavia und Henk sind solche langen Strecken nicht mehr gewöhnt. Deshalb machen sie eine Rast und unterhalten sich mit Iustus über Sapos, der sich schon auf die große Bibliothek und den Austausch mit den Kollegen dort freut. Henk spricht die Attentäter an, welche hinter ihm her sind, und macht sich vor allem Sorgen über den Zustand der Gilde. Da es Mestoph anscheinend nicht gelungen ist, den Brief von Henk geheim zu halten, ist das für Henk ein beunruhigendes Zeichen, dass etwas in der Gilde vor sich geht und Mestoph nicht mehr die vollständige Kontrolle hat. Desweiteren sind sich die Helden darüber einig, dass der Dunkle Kult schon über ihre Rückkehr informiert sei, da Reverons Leute bereits nach Barthavion zurückgekehrt sind und ein Kontaktabbruch zu Sabaoth Immortalis somit kein gutes Zeichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Palatoren unterhält sich niemand, aber man kann hören, wie diese Iustus in einem Gespräch mit Phylax ansprechen. Iustus erwähnt danach gegenüber den Helden, dass es sich bei den Palatoren um die besten Männer im ganzen Heer handelt und das es eine ganz besondere Ehre für einen Signär ist, in ihre elitären Reihen aufgenommen zu werden. Er berichtet, dass er selbst schon mehrmals mit diesen zusammengearbeitet habe, da Kriegsarkanisten wie er häufig von Palatoren bei wichtigen und riskanten Einsätzen beschützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reisegruppe und Beobachtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder aufbrechen wollen, wird ihnen bewusst, dass insgesamt sehr wenig Leute auf den Straßen unterwegs sind und sie die Gegend belebter in Erinnerung haben. Sie haben noch nicht viel Strecke hinter sich gebracht, als die Vorhut Castorius auf einer Hügelkuppe anhält und nach vorne späht. Die anderen schließen auf und erblicken auf dem Weg eine Reisegruppe, die aus drei erwachsenen Männern und zwei jüngeren mit einem beladenen Karren mit Steinen besteht. Auch sie haben die Helden schon entdeckt und werden langsamer. Ihre Körpersprache verrät, dass sie ängstlich und unsicher wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nähern sich ihnen und werden von den Männern etwas skeptisch beäugt. Henk spricht sie darauf an, dass wenig los ist auf den Straßen, und erhält als Antwort, dass es gefährliche Zeiten sind und man nie weiß, wer einem auf der Straße so begegnet. Als Henk fragt, welche Gefahren auf den Straßen lauern, erfährt er, dass seit der Seuche in [[Freywall]] könnten überall auch Wiedergänger ihr Unwesen treiben. Henk stellt sich als Alrik vor und erfährt von dem Mann, der sich Harks nennt, dass sein Nachbar selbst jemanden kennengelernt habe, der jemanden kannte, der mal einem Wiedergänger begegnet sei. Harks erzählt Henk, dass man auch sonst nur noch seltsame Dinge höre und die Leute munkeln, dass die Schwarzen Jahre zurückkommen könnten, weshalb  auch kaum noch jemand reise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt nach ihrer Herkunft und dem Reiseziel und erfährt, dass sie eine Steinlieferung von Ivenbau nach Perlheim befördern und der Kunde sehr gut zahle, sonst würden sie die Gefahren des Wegs nicht auf sich nehmen. Henk fragt nach Personen, die verschwunden seien, und Harks erinnert sich an eine Familie aus Ivenbau, die über Nacht abgereist sei. Er wünscht dann eine gute Reise und der Wagen setzt sich wieder in Bewegung. Bevor die Helden weiterreisen, erwähnt Castorius, falls es zu einem Kontakt mit Wiedergänger kommen sollte, dass er bereits Erfahrung damit habe. Die Nemorer würden ebenfalls und im Rahmen Im Kriegseinsatz gegen die Nemorer, die düstere Rituale abhalten, musste er einmal gegen wiedererweckte Kameraden kämpfen, die von einem nemorischen Nekromanten beschworen wurden. Dann setzt sich die Gruppe wieder in Bewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag wird die Bewaldung etwas dichter und am Weg stehen immer wieder kleine Baumgrüppchen. Kenji denkt noch an die Reisenden und blickt sich um, als er hinter einem entfernteren Gebüsch etwas wahrnimmt, was plötzlich in die entgegengesetzte Richtung, aus der die Helden kamen, wegläuft und hinter mehreren Büschen verschwindet. Kenji ist sich sicher, dass dies definitiv kein Tier war, sondern sich wie ein Mensch bewegte. Er bemerkt, dass auch die Nachhut Varianus etwas bemerkt hat und, als Kenji ihn darauf anspricht, bestätigt der Palator ihm seine Beobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet sofort Henk und Octavia davon und sie spekulieren gemeinsam, ob es sich um einen Späher des dunklen Kultes oder um einen Attentäter handeln könnte, der ihnen folgt. Iustus bedauert, dass sein Arkaner Blick leider nicht in eine solche Entfernung reicht, so dass er nicht weiterhelfen kann. Die Gruppe reist weiter und die Palatoren wollen jetzt noch aufmerksamer sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der verschwundene Gastwirt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen frühen Mittag meldet die Vorhut Castorius einen Fährübergang über den Fluss Linsach und zwei Einheimische an einem Steg und einer in dem Fährboot. Die Helden reiten weiter darauf zu und als sie an der Fähre ankommen, werden sie plötzlich von dem jüngeren Mann am Steg angesprochen. Er hält die Helden sehr höflich an und sagt, dass er mit ihnen reden müsse, da sie wie anständige Leute ansähen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt, was denn los sei, und der junge Mann erzählt, dass sie nicht ins Ferja-Gasthaus gehen sollen, da dieses von einer Gruppe von Räubern übernommen wurde. Er stellt sich als Garrick vor, war der Knecht des Gasthauses und wurde von dort vertrieben. Weiter berichtet er, dass der Stallbursche Aidan  bereits mit einem kleinen Boot nach Perlheim gefahren sei, um Hilfe zu holen. Da aber immer noch die Küsten von unbekannten Monstern angegriffen würden, fürchten sie, dass es noch dauert, bis Hilfe kommen werde. Garrick ist deshalb hier geblieben, um Reisende zu warnen, damit sie nicht ins Gasthaus gehen und dort ausgeraubt werden. Als Henk sich nach den Räubern erkundigt, wird er gewarnt, da sie gefährlich seien und einer von ihnen sogar zaubern könne. Auf Nachfrage erfährt Henk, dass der Räuber dies zumindest gesagt und damit gedroht habe, einen Dämon oder Schlimmeres zu beschwören, wenn man sich gegen sie wehren würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Garrick steht eine ältere Frau, die sich als Maevia vorstellt und ganz aufgelöst zu weinen beginnt. Sie informiert die Helden tiefbetroffen davon, dass Rina, die Schankmaid noch im Gasthaus sei und vermutlich gerade von den Räubern vergewaltigt werde. Maevia erwähnt noch, dass all dies nur geschehen konnte, da der Wirt Drocun mit seiner Familie plötzlich über Nacht abgereist sei und das Gasthaus sich selbst überlassen habe. Die Helden horchen auf und Henk erfährt von Maevia, dass die Wirtsfamilie niemanden etwas gesagt habe, sich aber schon seit Wochen seltsam benähmen, denn zuerst wären sie unglaublich verängstigt wegen der Warnung des Zwergenkönigs gewesen und hätten befürchtet, dass die Schwarzen Jahre zurückkämen. Doch dann habe sich ihre Laune schlagartig geändert, nachdem sie mit einem seltsamen Gast geredet hätten, der einige Tage geblieben sei. Henk wurde hellhörig und fragte nach Namen und Aussehen, doch an beides erinnert sie sich nicht mehr, aber der Name stehe im Gästebuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk will wissen, wie das abgelaufen ist, und Maevia berichtet, dass Drocun mit seiner Familie  jeden Abend mit diesem Fremden in ihren privaten Räumen zusammengesessen und lange und geheim wirkende Gespräche geführt hätten. Danach wirkten sie seltsam optimistisch, beinahe euphorisch, als habe dieser Gast ihnen die gesamte Angst genommen und sie mit Hoffnung erfüllt. Maevia erinnert sich, dass Drocun plötzlich auch betonte, dass alles gut werde und sie keine Angst mehr vor dem dunklen Kult hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte wissen, wie es dann weitergegangen ist, und erfährt, dass die Familie dann vor 2 Tagen morgens plötzlich spurlos verschwand. Maevia berichtet, dass sie ihre wichtigsten Sachen und auch das gesamte Geld des Gasthauses mitgenommen hätte, weshalb auch einige Arbeiter – vor allem auch die beiden hartgesottenen Wächter des Gasthauses - am nächsten Tag gingen, da sie schon mehrmals von Leuten hörten, die über Nacht verschwanden und nie wieder kamen. Sie hätten es alle sehr unheimlich gefunden und seien nach Perlheim weiter gezogen, weshalb sie nur noch zu zehnt im Gasthaus waren, als die Räuber kamen. Diese seien ihnen an Anzahl überlegen gewesen und hätten alle Waffen getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Garrick berichtet, dass die Räuberbande ihre Chance gewittert und bemerkt hätte, dass das Gasthaus schutzlos und herrenlos sei. Die Knechte, die letzten Arbeiter, die Amme sowie den Stalljungen hätten sie auf die Straße gesetzt, während sie die Schankmaid Rina bei sich behielten.  Der Stalljunge sei mit zwei Knechten nach Perlheim, um Hilfe zu holen, und der Rest von ihnen halte sich ansonsten teilweise im Dorf auf und beobachte das Geschehen. Drei von ihnen würden die Reisenden auf der anderen Flussseite warnen. Garrick erzählt, dass die Räuber auch versucht hätten, die Leute in der Siedlung auszurauben, aber sie hätten schnell bemerkt, dass von diesen nichts zu holen sei, und hätten sich dann im Gasthaus verschanzt. Garrick beschreibt den Anführer der Räuber als große und dick und ein anderer habe einen seltsamen Stab mit Knochen und getrockneten Kröten daran und behaupte, zaubern zu können. Die anderen Räuber beschreibt er einfach als ungehobeltes Nemorer-Pack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bespricht sich mit den anderen und sie kommen überein, im Gasthaus nach dem Rechten zu sehen. Als er wieder zum Steg kommt, um alles zu besprechen, wendet sich die alte Maevia an ihn, denn ihr ist noch ein unheimliches Erlebnis mit dem kleinen Sohn Corm der Wirtsfamilie eingefallen. Sie war die Amme des Kleinen, der ein seltsames Bild in die Innenseite seines Schrankes gemalt habe. Als sie dies bemerkte, habe er die Schranktür schnell zugeschlagen und gesagt, dass das Bild geheim sei und ihre Retter zeigen würde, die er im Traum gesehen habe. Außerdem würden sie diese bald endlich auch sehen, wenn sie bei ihnen seien. Die Amme habe dies zwar seltsam gefunden, aber nicht weiter nachgefragt, da Kinder häufig ihre Geheimnisse und Spielchen hätten. Als dann aber die Familie am nächsten Tag verschwunden sei, habe sie seitdem durchgängig an dieses merkwürdige Bild denken müssen, welches drei sehr seltsame Figuren zeige, die die Amme aber nur zu kurz habe sehen können, um sie zu beschreiben. Maevia bitte die Helden direkt um Hilfe, da sie es nicht ertragen könne, dass die Schankmaid gerade den Räubern ausgeliefert sei, und Henk beruhigt sie und verspricht ihr, dass sie sich das Gasthaus einmal ansehen und der Schankmais d helfen werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Boot sitzt ein sehr alter Fährmann, der nuschelt, dass er bei einer so großen Gruppe zweimal fahren müsse. Die Helden beraten sich mit den Palatoren und beschließen, dass zuerst die Helden gemeinsam mit Castorius und zwei Pferden übersetzen und danach dann Iustus mit Varianus und den restlichen vier Pferden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bemerkt, dass der Alte  im Boot er ständig monoton und resigniert murmelt, dass Barthavion vor die Hunde gehe, seitdem der Krieg gegen die Thyrner wieder losgegangen sei. Fast 20 Jahre wäre Ruhe und nun kämen mit den Thyrnern auch die Schwarzen Jahre zurück. Dies sei bestimmt kein Zufall. Dabei starrt er Octavia und Custorius bei den Pferden an und Kenji ist sich ziemlich sicher, dass der Alte sie als Thyrner erkennt und seine Worte scheinbar eine subtile Provokation darstellen, die allerdings von niemandem außer Kenji wahrgenommen werden. Anscheinend will der Alte auch keinen direkten Ärger, sondern kann seinen Widerwillen gegen die Thyrner nur nicht unterdrücken, welcher sich in dieser passiv-aggressiven Art und Weise Luft macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit Custorius die Fähre verlassen haben und diese wieder übersetzt, hören sie deutlich, dass der Alte ins Wasser spuckt und nur Kenji ist bewusst, dass diese Geste den Thyrnern gewidmet ist und ein verstecktes Zeichen von Antipathie darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurückeroberung des Gasthauses'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden können einfach ins Dorf, denn das Tor ist geöffnet. Die letzten Leute haben sich in den Hütten verbarrikadiert, doch Henk fällt auf, dass jemand zwischen den Häusern herumschleicht und sich nur mäßig geschickt anstellt. Während die Helden über den Platz zu den Wagen gehen, wo die Bewegung bemerkt wurde, schleicht sich Varianus hinter den Häusern her, um dem Versteckten den Fluchtweg abzuschneiden. Schließlich stellen sie ihn und finden heraus, dass  es der Koch Bartok ist, der sehr verunsichert wirkt, als die Helden ihn ansprechen. Als er jedoch Kenjis Robe unter dem Mantel sieht, atmet er auf und fragt diesen vorsichtig, ob sie im Namen der Spea gekommen seien. Kenji beruhigt ihn und Bartok berichtet, dass alle Räuber im Haus seien und sich betränken. Schon mehr mal habe er die arme Rina schreien gehört, und er bittet die Helden, ihr zu helfen. Henk fragt ihn, wie man in das Gasthaus gelangen kann, und Bartok erklärt, dass die Eingangstür von innen mit einem dicken, schweren Balken verriegelt ist. Henk ist bewusst, dass in solchen Fällen das Knacken unmöglich ist. Bartok erwähnt, dass man jedoch durch die Kellertür hinein könne, da diese von innen nur durch einen Vorschieberiegel gesichert sei. Alternativ könne man sich auch durch eins der Fenster zwängen, nachdem man einen der Fensterläden aus Holz geöffnet bekäme, welche aber von innen verriegelt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschließt, gemeinsam mit Varianus ums Haus zu schleichen und die Lage auszuspähen. Man hört die Räuber bereits von draußen, da diese sturzbetrunken sind und die letzten Biervorräte des Gasthauses getrunken haben. Henk späht durch einen schmalen Spalt an der Südseite und kann drei betrunkene Räuber im Schankraum erkennen. Außerdem sieht er auf einem Tisch die Spitze eines Stabes, an dem Knochen und getrocknete Kröten baumeln. Henk hört auch die verzweifelten Schreie einer jungen Frau, sie scheinen aus dem oberen Stockwerk zu kommen. Die Kellertür lässt sich vermutlich gut öffnen und bietet die Möglichkeit, hineinzukommen. Henk kehrt zu den anderen zurück und erfährt von Bartok, dass im Keller direkt auf der rechten Seite eine Leiter nach oben in die Küche führe. Von dort käme man in den Schankraum, aber auch über eine weitere Treppe in die Privaträume des Wirtes in der oberen Etage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bemerkt, dass er mit seiner arkanen Sicht nichts Magisches in dem Gasthaus entdecket habe, aber aufgrund der dicke der Wände seine Wahrnehmung auch getrübt sein könne oder die magische Macht durch Zauber verborgen werde. Er erläutert, dass ein schwarzer Ritualist einen starken Fokus bräuchte, um einen Dämon zu beschwören, falls es sich jedoch um einen Geanisten handeln sollte, so könne er dessen Magie nicht magisch wahrnehmen, wobei diese keine Dämonen beschwören können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, dass sie alle gemeinsam durch die Kellertür in das Gasthaus gehen und dann Henk allein nach oben schleicht, um die Schankmaid zu befreien. Die anderen wollen Henk einen kleinen Vorsprung geben und nach einer kurzen Weile die Räuber überwältigen, wobei Iustus sich darauf vorbereitet, den ersten Zauber des Nekromanten zu unterbrechen. Außerdem entscheiden sie, dass die Räuber bei der Überwältigung getötet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schleichen alle zur Kellertür, Henk knackt sie ohne Probleme und sie gelangen in den Keller, wo eine Leiter sie in die Küche führt. Henk geht vor, erspäht die Lage und findet die Küche ohne Räuber vor. Aus der Küchentür heraus sieht man einen Schurken vor der großen Feuerstelle auf einem Schemel sitzen und dösen. Henk schleicht die Treppe hinauf und die anderen warten noch einen Moment, bevor sie losschlagen.&lt;br /&gt;
[[Datei: Map ferja gasthaus oben.png|miniatur|rechts|Die obere Etage des Gasthauses in Ferja]]&lt;br /&gt;
Henk gelangt in die Privaträume des Gastwirtes und findet darin keinen Räuber. Er entdeckt eine Tür, welche auf einen Flur zu den Gästezimmern führt, und nimmt unterdrücktes Stöhnen aus einem der Zimmer wahr. Ein Schnarchen ist zudem aus dem Gemeinschaftsschlafraum zu hören. Er öffnet die Tür des Einzelzimmers und erwischt einen dicklichen Räuber, der gerade die Schankmaid vergewaltigt und ihr den Mund zuhält. Er schreit laut &amp;lt;big&amp;gt;„''Noch nicht!''“&amp;lt;/big&amp;gt;, als Henk die Tür öffnet, wendet sich dann um und schleudert die Schankmaid zur Seite, als er Henk entdeckt. Schnell langt er nach seinem Säbel, welcher auf dem Bett liegt, und holt zum Hieb gegen Henk aus. Doch Henk ist längst an ihm dran und stößt ihm zwei Dolche in den Bauch. Schwerstverletzt stürzt der Nemorer und verblutet neben dem Bett, während Henk die Schankmaid Rina versucht, zu beruhigen. &lt;br /&gt;
[[Datei: Map ferja gasthaus unten.png|miniatur|links|Die untere Etage des Gasthauses in Ferja]]&lt;br /&gt;
Währenddessen schlagen auch die anderen zu und der erste Angriff wird von Varianus durchgeführt. Er schleicht mit flinken Schritten hinter den dösenden Räuber, schneidet still dessen Kehle durch und lässt den Leichnam still zu Boden gleiten. Die anderen Räuber, welche Henk schon erspäht hat, trinken in der Hauptschankstube beim Haupteingang und man kann sie durch einen Durchgang sehen. Als die beiden Palatoren gefolgt von Octavia, Kenji und Iustus dorthin gehen, werden sie entdeckt und ein Räuber schlägt Alarm und verschwindet dann aus dem Blickfeld. Plötzlich springt der Nekromant mit seinem Stab in den Durchgang. Seine Haare stehen zu Berge und er trägt eine Stola mit unheiligen Zeichen um den Hals. Er ist mit Knochen geschmückt und verflucht die Helden im Namen von Dimoria. Dann spricht er einige Zauberworte, während bereits Castorius unbeeindruckt auf ihn zustürmt. Kenji stutzt, denn die Zauberworte klingen nicht nach dem Cantus Abyssum und auch sonst seltsam. Auch Octavia und Iustus verspüren keine Wirkung und der Magus fragt verwirrt: &amp;lt;big&amp;gt;„''Was soll das?''“&amp;lt;/big&amp;gt;, denn er kann kein Wirken von Magie feststellen. In dem Moment, wo Castorius  zuschlägt, weicht der Nekromant vor Schreck glücklich nach hinten aus, so dass nur sein Stab zerschlagen wird. Augenblicklich hebt er seine Hände und schreit: &amp;lt;big&amp;gt;„''Ich geb‘ auf! Ein Missverständnis!''“&amp;lt;/big&amp;gt; Octavia ist verwundert und ruft den Palatoren zu, dass sie die Räuber nur festnehmen  und nicht töten sollen, und sie überwältigen die Nemorer und den vermeintlichen Nekromanten sehr schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat Rina eine Decke gegeben und schleicht jetzt in den Gemeinschaftsraum, aus dem das Schnarchen kommt. Er tötet den betrunkenen Schläfer mit dem Kotzfleck vor dem Bett schnell und leise und eilt dann die Treppe hinab, um den anderen zu helfen. Als er blutverschmiert hinunterkommt, sieht er Iustus, Kenji und Octavia gemeinsam vor dem Tresen stehen und verwundert die Köpfe schüttelnd. Die Palatoren überwältigen im Nebenraum die nemorischen Räuber und Henk fragt seine Freunde, was denn passiert sei. Sie berichten ihm von dem seltsamen Nekromanten und wollen ihn gemeinsam befragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Nekromant“ stellt sich als Kerrak vor und erzählt, dass er ein Schauspieler aus Hallstadt sei, den die Räuber unter der Führung von Vargus Blutbann gezwungen haben, für sie einen Nekromanten zu spielen. Dann fragt er die Helden, wie ihnen seine schauspielerische Darbietung gefallen habe und ob sie sich denn gar nicht gefürchtet hätten. Ungläubig betrachten die Helden mit ihrer Menschenkenntnis den Schauspieler genau, doch Kerrak scheint nicht zu lügen. Verneinend und kopfschüttelnd wollen die Helden wissen, wieso er einen Nekromanten mimt. Kerrak legt dar, dass es seit der Warnung vor dem dunklen Kult ausreiche, den Leuten zu sagen, dass sie mit Furcht verflucht werden, um sie in die Flucht zu treiben, obwohl er sie ja nur belüge. Er legt großen Wert darauf, festzustellen, dass er selbst niemals jemanden getötet oder vergewaltigt habe und so ein Verhalten auch nicht gut heiße. Aber da er sich aber gegen die starken Nemorer nicht zur Wehr setzen könne, habe er das Spielchen wohl oder übel mitspielen müssen. Kerrak identifiziert die gefangenen Räuber als Blutbanns Männer Rauder, Eigar, Askol und Haric aus Kratara, und erkennt schließlich die berühmten Helden, da sie sich untereinander auch mit ihren echten Namen angesprochen haben. Da Kerrak ununterbrochen weiterredet, knebelt ihn Henk, um etwas Ruhe zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img ferja gästebuch.png|miniatur|links|Die Seite aus dem Gästebuch]]&lt;br /&gt;
Die Helden ärgern sich, denn sie wollten vermeiden, erkannt zu werden. So beschließen sie, die Gefangenen gefesselt im Schankraum zu lassen und erstmal das Gasthaus nach dem Gästebuch und der Kinderzeichnung zu durchsuchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img schrankbild ferja.png|miniatur|rechts|Die Zeichnung auf der Innenseite des Schrankes]]&lt;br /&gt;
Oben im Kinderzimmer finden die Helden im Schrank eine verstörende Zeichnung, über deren Bedeutung sie lange rätseln. Es soll die Retter der Familie darstellen, eine gekrönte Person mit zwei kleineren an den Händen, einem hageren Jungen und einem struppigen Mädchen. Der Mann und der Junge haben ein beängstigendes Lächeln auf den Lippen, das Mädchen ist absolut schwarz im Gesicht. Octavia schwärzt schließlich das verstörende Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert gehen die Helden wieder hinab und suchen am Tresen nach dem Gästebuch. Auf der Seite des letzten Monats entdecken sie den Namen „Zaladhar“, der ihnen bereits aus der Notiz von Sabaoth bekannt ist. Damit ist der unbekannte Mann, der mit der Familie gesprochen hat, ein hohes Mitglied des Dunkeln Kultes. Dann beraten die Helden, was sie mit den Gefangenen machen sollen und da Kerrak sie erkannt hat, besteht Henk darauf, dass er mitgenommen wird, um sie nicht verraten zu können. Die anderen sollen im Keller eingesperrt werden, damit die Wache aus Perlheim sie mitnehmen kann. Also soll der gefesselte und genebelte Kerrak an einem Seil mitgeführt werden, wenn die Helden aufbrechen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img kerrak.png|miniatur|rechts|Der gefesselte Kerrak hinter Henks Pferd]]&lt;br /&gt;
Die Palatoren haben dem Knecht Garrick und der Amme Bescheid gegeben und sie kommen zurück ins Gasthaus und Maevia kümmert sich um die verstörte Rina. Sie danken den Helden und sagen, dass sie dafür sorgen würden, dass man auch in Perlheim von ihrer Heldentat hört. Doch die Helden verraten nicht ihre Namen und Henk wimmelt sie ab, dass es nicht der Rede wert sei und sie ja auch aus Perlheim seien. Sie laden die Helden ein, über Nacht ihre Gäste zu sein, auch wenn sie darauf hinweisen, dass sie keine Vorräte mehr haben und es vermutlich auch nicht sauber sei. Da es jedoch erst früh am Nachmittag ist, lehnen die Helden höflich und dankend ab, da sie bis zum Abend noch ein ganzes Stück Strecke schaffen wollen. Garrick empfiehlt ihnen einen Rastplatz am Rand des Waldes, den sie vor der Nacht erreichen können. Dankend verabschieden sich die Helden und verlassen Ferja mit Kerrak im Schlepptau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.10''') Als die Helden vom Gasthaus [[Ferja]] aufbrechen, fängt es leicht an zu regnen und die Reise wird etwas ungemütlich. In der Region südlich des Flusses Linsach hört die Heidelandschaft auf und es erstreckt sich eine sanfte Hügellandschaft mit lichten Wäldern und felsigen Boden, der an manchen Stellen sehr karg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak, der immer noch genebelt ist und hinter Henks Pferd gebunden ist, jammert vor sich hin und trottet hinter den Pferden hinterher. Doch nach noch nicht zwei Stunden bricht er zusammen und wird ein Stück mitgeschleift, bis Henk sein Pferd anhält. Obwohl er davon ausgeht, dass Kerrak übertreibt, droht er ihm ordentlich und wirft er ihn hinten über das Pferd, so dass er bäuchlings mit dem Kopf nach unten mitreiten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit machen die Helden eine kleine Rast unter einer weitlausladenden Linde, denn es regnet weiterhin. Kenji spricht zu Kerrak und erklärt ihm, dass sie wohlmöglich den Knebel entfernen könnten, wenn er verspräche, ruhig zu sein. Kerrak nickte dankbar und Henk entfernt seinen Knebel. Kenji fragt sich, was sie jetzt mit dem Schauspieler anstellen sollen und Kerrak signalisiert, dass er einen Vorschlag hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlägt vor,  für die Helden arbeiten zu können, und preist seine Fähigkeiten an, sich als jeder, den sie wollen, ausgeben zu können. Er sei fähig, alle Leute sofort zu imitieren, und als Beweis macht er Henk so gut nach, dass dieser schmunzeln musste. Kerrak versucht sich auch leidlich an Kenji und gibt zu, dafür noch etwas üben zu müssen. Außerdem habe er unglaublich viele Kontakte in jeder Stadt, könne Informationen sammeln und werde treu bei den Helden bleiben. Er verspricht ihnen auch, niemandem zu erzählen, wer sie seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk die Frage aufwirft, ob man Kerrak wohlmöglich bis nach Sapos mitschleppen müsse, damit die Rückkehr der Helden nicht schon vorher bekannt würde, wirft Kerrak vorsichtig ein, dass er natürlich auch wen in Sapos kennen würde. Auf Nachfrage erwähnt er den Wirt Olwin und den Knecht Fryn vom Gasthaus „Zum staunenden Gast“ sowie die Hure Maegin. Außerdem berichtet er von Nyssos und erwähnt nebenbei, dass er mit den Nemorern eigentlich nach Nyssos wollte und flüstert den Helden zu, ob sie wüssten, was sich unter Nyssos befände. Als diese ihn fragend anblicken, erzählt er vom Schwarzmarkt unter der Stadt, wohin die Räuber mit ihm wollten, um sich dort mit Leuten von Graltik zu treffen. Was die Nemorer jedoch dort genau wollten, wisse er nicht, aber es ginge wohl darum, dass Graltik sich angeblich irgendwo verstecke und eine Rückeroberung von Kratara plane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Wissen über die Helden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak freut sich darüber, eine Weile mit den Helden mitzureisen, und erzählt ihnen von seinen Plänen, ein Theaterstück über sie zu schreiben. Dann gesteht er, dass er ein großer Bewunderer von ihnen sei und all ihre Geschichten in Hallfels gehört habe. Als die Helden ihm dies nicht so recht glauben wollen und nachfragen, was er denn alles wisse, beginnt er zu erzählen.&lt;br /&gt;
* Kerrak hat vom Sieg bei [[Freywall]] gehört, wo die Helden den Inquisitoren den Weg bereitet haben, indem sie einen mächtigen Hexenmeister töteten, damit diese die Untotenseuche bannen konnten (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]). &lt;br /&gt;
* Er weiß auch, dass die Helden in [[Valkenburg]] ein unheiliges Ritual unter der Stadt verhindert und so eine große Katastrophe von der Hauptstadt abgewandt haben (vgl. [[Die_Rückkehr_nach_Barthavion#Die_Kindsmorde|Kampagne 13]]). &lt;br /&gt;
* Kerrak hat gehört, dass die Helden einen Beweis dafür gefunden haben, dass die Thyrner die Schuld an den Schwarzen Jahren tragen. Die Leute würden besonders diese Heldentat feiern, da Thyrnas Maske damit gefallen sei. Niemand wolle die Thyrner seitdem als Verbündete und die Barthaver stürben lieber hilflos im Kampf gegen die Mächte der Unterwelt, anstatt sich von dem Kaiser helfen zu lassen. Außerdem sagt man, dass die Schwarzen Jahre eine bewusste List und ein böser Zauber der Thyrner war und diese alles vorsätzlich geplant hätten, weshalb es auch gut sei, dass der Kriegsrat die thyrnischen Botschafter aus der Stadt gejagt habe (vgl. [[Das_Vermächtnis_des_Aequus|Kampagne 20]]). &lt;br /&gt;
Kerrak entschuldigt sich und nimmt Octavia bei seinen Ausführungen extra heraus, da sie sich ja als Geliebte von Adarian von Thyrna losgesagt habe und eine echte Barthaverin geworden sei, da sie vor der Unterdrückung Thyrnas geflohen sei und sich gegen den Kaiser gestellt habe. Die Leute seien deshalb sehr stolz, sogar eine Thyrnerin von der bartavischen Lebensweise begeistert zu haben, was eindeutig beweise, dass diese die bessere sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia schüttelt bei Kerraks Ausführungen den Kopf und die Helden korrigieren Kerras Einschätzung der [[Thyrner]] und betonen, dass diese keine List anwandten, sondern der dunkle Kult alle getäuscht habe. Dann wollen die Helden wissen, was Kerrak noch so über sie zu erzählen habe. &lt;br /&gt;
* Kerrak erwähnt dann die Reise in den Nebelschlund und gesteht ihnen, dass alle Hoffnung der Leute auf den Helden liege (vgl. [[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei|Kampagne 21]], [[Im_Nebelschlund|Kampagne 22]]).&lt;br /&gt;
* Kerrak lobt er Henk für seine geschickte Täuschung, als er allen erzählte, [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] sei verschwunden. Seitdem gebe es unglaublich viele Abenteurer, die sich auf die Suche nach ihm begeben hätten, und mittlerweile wüssten alle, dass sein Verschwinden eine List und Adarian in Barthavion geblieben sei, weil er sein Volk nicht allein lassen konnte. Adarian sei zwar bewusst gewesen, wie wichtig die Seereise sei, aber er habe den dunklen Kult nicht aus den Augen verlieren wollen und sei deshalb untergetaucht. &lt;br /&gt;
Als Henk etwas skeptisch blickt, offenbart Kerrak seine Beweise.&lt;br /&gt;
* vor Kurzen habe Adarian gemeinsam mit dem Helden Giswar einen dunklen Zirkel in [[Ankarz]] aufgedeckt und habe sich anschließend von den Leuten feiern lassen und soll sogar eine Ansprache vor dem Volk gehalten haben.&lt;br /&gt;
* Adarian sei zuletzt in [[Lindmar]] gesehen worden, wo er gegen die Wasserghule gekämpft habe. &lt;br /&gt;
Kenji und Octavia haben genug von Kerraks Geschichten und vertreten sich etwas abseits die beiden, während Henk sich mit dem Schauspieler weiter unterhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak fragt Henk, ob es hart gewesen sei, unter Nemorern aufzuwachsen. Als Henk ihn kurz fragend anblickt, ergänzt er, dass Henk doch aus Kratara stamme und dort groß geworden sei. Dann versichert Kerrak ihm, dass es eine Frechheit sei, dass der Kriegsrat die Stadt verraten habe, und es ihm so vorkomme, als habe der Rat Graltik absichtlich den Thyrnern zum Fraß vorgeworfen, um ihn und  Kratara loszuwerden. Dies wollte Kerrak einfach mal gesagt haben, zumal Henk ja nicht nur für Graltik gearbeitet habe und diesen sehr bewundere, sondern sogar seine linke Hand genannt worden sei. Henk grinst breit und bestätigt Kerraks Variante seines Lebens nickend. Kerrak möchte auch wissen, ob Henk Adarian dankbar sei, da dieser ihn schließlich aus der Kriminalität gerettet habe, wie man erzählt. Auch dies bestätigt Henk grinsend und ebenso Kerrkas Version, dass Adarian ein Vorbild an Rechtschaffenheit und einer der hingebungsvollsten Inquisitoren des Ekklesiums sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt, ob er noch weiterte Fragen zu den Helden habe, denn jetzt sei eine gute Gelegenheit. Kerrak möchte wissen, ob Bruder Kenji tatsächlich ein Mischling aus einem Dhagari und einem Thyrner sei, was Henk bestätigt. Daher erkläre sich dann also seine nicht so dunkle Haut seiner schwarzen Haare. Dann wird Kerrak stiller, schaut sich um und erzählt Henk, dass manche munkeln würden, dass Kenji ein Bastardkind des Aequus sei, weswegen er auch in dessen Bibliothek aufgewachsen sei und solche großen Sympathien für die Thyrner hege. Henk deutet an, dass an den Gerüchten durchaus etwas dran sein könne, und stellt es außerdem so hin, als hätten Kenji und Octavia ein Verhältnis, aus dem sogar ein Kind erwachsen sei. Kerrak ist verblüfft und etwas angewidert aufgrund der vermuteten Verwandtschaftsverhältnisse. Dann will er unbedingt noch wissen, ob es für Kenji sehr schmerzhaft gewesen sei, dass mächtige Lichtmagie, welche er wirkt, seine Augen zerstört habe, so dass diese ganz zusammengefallen seien. Henk nickt und sagt, dass man oft einen hohen Preis im Kampf gegen die dunkle Kultisten zahlen müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak gibt zu, dass er selbst große Angst vor dunklen Kultisten habe und sehr abergläubisch sei. Deswegen sei er auch froh, dass er nicht mehr mit zu dem Schwarzmarkt müsse, da er gehört habe, dass sich dort alle möglichen schwarzen Ritualisten und auch Geanisten verstecken würden. Außerdem könne man dort jede verbotene Zutat für dunkle Rituale erhalten oder sich sogar selbst verzaubern lassen. Henk erfährt, dass Kerrak selbst noch nicht dort unten war und nur wisse, dass nicht jeder dort hineingelassen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reisegruppe und Beobachtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe bricht wieder auf und zieht weiter auf der Straße. Kerrak setzt sich vor Henk und reitet bei ihm mit. Kurz vor der Abzweigung nach Opploh kommt den Helden eine Karawane entgegen, die aus drei Händlern und einem Karawanenführer besteht und von der Vorhut angekündigt wird. Der Karawanenführer könnte auch als Leibwächter fungieren und scheint sehr stark zu sein. Henk sitzt ab und mimt ebenfalls den Führer der Reisegruppe, als er den Karawanenführer begrüßt. Dieser stellt sich als Steddard vor und begrüßt seinerseits Henk und die Helden.  Er froh ist, mal eine andere Reisegruppe zu treffen, da sonst kaum noch Leute auf der Straße unterwegs sind. Seit der Warnung des Zwergenkönigs haben alle Angst und es reisen nur jene, die auch wirklich müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steddard berichtet, dass sie aus Hollgarten und Brundt kommen und noch das letzte Gemüse dieses Jahres nach Perlheim liefern wollen. Ein Händler bietet den Helden Kürbisse und Karotten an und Steddard erwähnt, dass die Ernte dies Jahr nicht ertragreich war und das Gemüse so klein und schrumpelig ist, wie nie zuvor. Deshalb wollen sie es schnell verkaufen, bevor es ganz verfault. Henk fragt nach der Ursache für die schlechte Ernte und der Bauer gibt an, dass es zu viel Regen in diesem Jahr gab und vieles bereits auf dem Feld vergammelt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steddard hat es etwas eilig, denn er würde gerne noch heute Perlheim erreichen, ist jedoch verspätet, da auf dem Weg eine Achse gebrochen sei. Tatsächlich kann Henk erkennen, dass die Achse eines der Wagen aus einem Baumstamm improvisiert wurde und nicht ganz rund läuft.  Henk rät ihnen, im Gasthaus Ferja die Nacht zu verbringen und dann am nächsten Tag nach Perlheim weiterzureisen. Steddard dankt, verabschiedet sich und die Karawane zieht wieder ihres Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden bereits in den Feldweg nach Opploh abgebogen sind, schließt die Nachhut Varianus auf und meldet, dass sie deutlich, aber auch sehr entfernt, Hufe auf der Straße hinter sich gehört habe. Doch als er sich umgeblickt habe, sei niemand zu sehen gewesen.  Varianus ist sich aber sicher, dass dort jemand war, und erinnert daran, dass es auf der letzten Wegstrecke keine Abzweigungen gab, an welchen jemand hinter ihnen hinzu oder abgebogen sein könnte. Doch wer immer dort war, ist nun verschwunden. Für Henk und auch für die Palatoren ist dies jedoch ein eindeutiger Beweis dafür, dass sie tatsächlich verfolgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachtlager'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es am frühen Abend zu dämmern beginnt, sieht man einen hohen Tannenwald am Horizont. Octavia erkennt den Wald sofort wieder, denn dieser ist ein unglaublich dichter Nadelwald, der hier auf einem sehr kargen, felsigen Boden steht, weshalb keine typischen Laubwälder vorhanden sind. In diesem Wald ist es immer sehr düster, deswegen trägt er auch den Namen „Nachtholz“. Er wird auch teilweise als Forst genutzt und Octavia erinnert sich aus ihrer Zeit aus Opploh daran, dass das Nachtholz angeblich in den Schwarzen Jahren besudelt wurde und es deshalb so düster ist. Einige berichteten auch über besudelte Fledermäuse, welche die Reisenden von den Bäumen aus angreifen würden, aber Octavia selbst habe so etwas hier nie erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorhut Castorius berichtet, dass es am Waldrand tatsächlich den Rastplatz gibt, von welchem die Leute in Ferja sprachen. Er ist von einer Hecke umgeben und die Palatoren schneiden überwucherte Äste schnell ab, um Raum für die kleinen Zelte zu schaffen.  Neben dem Rastplatz plätschert ein kleiner Bach und direkt auf der Südseite beginnt der Waldrand. Auf diese Weise  blickt man direkt in die düstere Finsternis hinein wie auf eine schwarze Wand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren bauen auch ganz selbstverständlich das Zelt von Octavia auf und bieten auch Kenji ihre Hilfe an, welche er dankend annimmt. Henk baut sein Zelt selbst auf und Iustus kennt die Militärzelte, so dass für ihn der Aufbau reine Routine ist. Die kleinen Militär-Zelte sind insgesamt praktisch, bestehen aus relativ leichtem, aber wasserdicht behandeltem Leder und bieten gerade genügend Platz für eine liegende Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren beginnen auch wie selbstverständlich, ein Feuer zu entzünden, ihr Getreide zu malen und daraus „Puls“, einen Getreidebrei, der typisch für die Signäre ist, zu bereiten. Sie bieten auch an, für alle etwas davon zuzubereiten. Dazu trinken sie das Hauptgetränk der Signäre, ein, Essig-Wasser-Gemisch, welches Posca genannt wird. Zusätzlich gibt es Trockenfleisch und Elwene hat ein paar Brote eingepackt, sowie eine Flasche mit Olivenöl und Garum, die man über das Brot gießen kann. Auch ein Korb Äpfel gehört zum Proviant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren versorgen dann die Pferde und führen diese zum Bach, damit sie trinken können. Sie striegeln sie auch und pflegen ihre Hufe etc. Außerdem bieten sie an, die Nachtwachen allein zu übernehmen, damit die Helden ruhen können. Schließlich hätten diese noch eine weite Reise vor sich, während sie selbst vermutlich morgen bereits nach Perlheim zurückkehren würden. Dankend nehmen die Helden an und auch Henk ist froh über etwas Ruhe. Er teilt sich sein Zelt mit Kerrak, welcher sich zuerst hinlegt, während Henk noch eine kurze Weile mit den anderen am Feuer sitzen bleibt. Kenji fragt Octavia, ob viele Erinnerungen in ihr hochkommen und die beiden sprechen noch ein e Weile über die Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zelt ist tatsächlich sehr gemütlich und absolut wasserdicht, denn es bleibt trocken, als es in der Nacht immer mal wieder regnet. Die Decken sind auch warm und alle können recht bequem schlafen. Henk hört, wie Kerrak im Schlaf „Lass mich, Vargus!“ murmelt, außerdem könnte dieser durchaus mal wieder ein Bad gebrachen, denn Kerrak stinkt sprichwörtlich wie ein Nemorer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Nemieon ===&lt;br /&gt;
Zum Morgengrauen hört man draußen bereits die Palatoren, wie sie die Pferde bereit machen und ihre eigenen Zelte abbauen, auch wenn sie dabei sehr leise sind. Sie wecken die Helden auch nicht, sondern warten, bis diese wach sind. Henk ist schon früh wach und baut ebenfalls sein Zelt ab.  Kenji erwacht im Anschluss und danach Octavia. Die Palatoren wirken am Morgen voller Elan und ausgeschlafen und sind sofort mit dem Abbau des Lagers und ihren Routinen, wozu auch militärische Leibesübungen gehören (Liegestütze etc.), beschäftigt. Sie leben ein Ideal von Disziplin und Pflichterfüllung, dass man in Barthavion selten sieht und sogar bei den gewöhnlichen thyrnischen Signären eine Seltenheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Castorius Kenji und Octavia zum kleinen Bach begleitet und bewacht, berichtet Varianus Henk, dass er in der Nacht ein sehr entferntes Licht aus nördlicher Richtung gesehen habe, dass wie ein kleines Feuer wirkte, aber nur einmal kurz aufglimmte. Es könne auch eine Fackel gewesen sein, doch es war dann nicht mehr zu sehen. Er weist Henk darauf hin, dass in dieser Richtung  keine Siedlungen oder Behausungen lägen, und beide deuten es als Anzeichen auf ihren Verfolger. Nach ihrer Rückkehr zum Lager informiert Castorius auch Kenji und Octavia über die Beobachtung in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Nachtholz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Tageslicht macht das Nachtholz an diesem Herbsttag seinem Namen alle Ehre. Da es sehr diesig ist und dicke, dunkle Unwetterwolken in der Luft hängen, ist es in dem Wald tatsächlich sehr dunkel. Die Tannen wachsen dicht an dicht und schließen sich nach oben beinahe klaustrophobisch zu einem dunklen Nadeldach zusammen, dass nur wenig Licht hindurchlässt. Der gesamte Waldboden besteht aus felsigem Karst und ist stark zerklüftet. Teilweise ragen großen Felsformationen bis in die Baumkronen hinauf und im Boden sind immer wieder tiefe Erdfälle und Höhlen zu entdecken. Abseits vom Weg herrscht ein Labyrinth aus Totholz, dass von Heidelbeersträuchern umwachsen ist. Dieses zu durchqueren wäre sehr anstrengend und mit den Pferden fast unmöglich. Octavia ist damals nur mit Sheeranas Hilfe durch dieses Dickicht gekommen, die als Tiermeisterin auch das Pferd geführt haben muss. An Pflanzen wächst hier in der Dunkelheit nur wenig, jedoch leuchten ein paar Fliegenpilze rot aus einigen Lichtungen heraus, an welchen sich ein paar Birken angesiedelt haben, die mit ihren weißen Stämmen zwischen den düsteren Tannen wie helle Säulen herausleuchten. Es fängt immer wieder an zu Stipeln, jedoch bricht kein großer Regen aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak betont, dass er diesen Wald unheimlich findet und gehört habe, dass während der Schwarzen Jahre sich hier angeblich ein mächtiger Diener der Onoa versteckt hätte, ein Wesen aus purer Finsternis. Manche sagen, dass dieser noch immer hier sein Unwesen treibe und angeblich in den tiefen Höhlen unter dem Wald lebe Wanderer in die finstere Tiefe zöge. Wegen ihm würden die Tannen auch so hoch wachsen und den Himmel verdecken, da es das Licht so hasst. Angeblich hätten auch dunkle Diener der Höllengötter versucht, dieses Schattenwesen zu rufen, aber wurden dann selbst von diesen verschlungen. Octavia, die hier ca. 2 Wochen leben musste, hat nie davon gehört und auch nichts dergleichen gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg zieht sich sehr lange hin und gegen frühen Nachmittag erreicht man eine Abzweigung zu einem kleinen Dorf, dass von einem Zaun aus Naturstämmen umgeben ist. Er riecht nach Wurst und Schinken und  Octavia erkennt es sofort wieder: Opploh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Oppeln'''&lt;br /&gt;
[[Datei:map opploh.png|miniatur|rechts|Die Jägersiedlung [[Opploh]] im Nachtholz]]&lt;br /&gt;
Die wenigen Jäger, die in Opploh leben, reagieren sehr skeptisch und grimmig auf die Helden. Die meisten von ihnen sind gerade unterwegs und es gibt kaum Frauen oder Kinder in der Siedlung. Octavia geht in die Richtung, wo das Haus gestanden hat, in welchem sie sich mit ihrer Mutter versteckt hatte, und sie kommen an einer dicken Frau vorbei, die draußen sitzt und frische Wildschweinwürste zum Räuchern vorbereitet, indem sie diese auf eine Holzstande aufreiht. Sie grüßt nicht, als die Helden sie ansprechen, und weist nur unfreundlich darauf hin, dass es bei ihnen kein Gasthaus gäbe und die Helden den Rastplatz südlich von Opploh nutzen sollten. Von der Unfreundlichkeit abgeschreckt, suchen die Helden weiter nach dem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia führt die Helden durch das Dorf und gelangt irgendwann an eine Palisade, wo es zu dem gesuchten Haus gehen sollte. Die Helden gehen an der Palisade entlang und entdecken sogar ein neues Tor, doch keine Spur des verbrannten Hauses. Als sie sich erneut umsehen, entdecken sie einen uralten Mann, der auf einer Bank hinter seiner Hütte sitzt und eine Pfeife raucht. Er nimmt seine Arbeit wieder auf, als sich die Helden nähern, und spannt Felle zum Trocknen auf. Octavia spricht ihn an, doch der Alte wiederholt mit nuschelnder Stimme den Hinweis der alten Frau, dass es in Opploh kein Gasthaus gäbe und sie den Rastplatz südlich der Siedlung nutzen sollten. Doch als Octavia die Namen Illeina und Gerwan anspricht und nach ihnen fragt, blickt er sehr ernst auf und sagt, dass er nicht über die Leute reden wolle, denn über Tote solle man schweigen. Octavia ist verwundert, denn sie erinnert sich, dass die beiden überlebten und aus der brennenden Hütte geflohen sind und draußen waren, als sie in den Wald floh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bemerken schnell, dass der Mann vor diesem Thema anscheinend Angst hat und nicht weiterreden will. Doch Octavia setzt ihrem Charme ein und überredet den alten Jäger, ihnen von damals zu erzählen. Opploh sei seit der Nacht, als der „Schwarzmantel“ kam, verflucht, und alle, die in dem Haus von Illeina und Gerwan gewohnt haben, seien in dieser Nacht getötet worden. Es wären seltsame Umstände gewesen, denn man erzählte sich, dass die beiden eine Fremde verstecken würden, die dann auch mit ihnen gemeinsam tot gefunden wurde. Alle drei hätten vor ihrer Hütte gelegen, die in der Nacht abgebrannt sei. Aber schon vorher hätte es die Vorahnung im Dorf gegeben, dass sich etwas schlimmes ereignen würde, denn Illeina, die Tochter von Gerwan, diente eigentlich in Perlheim für reiche Leute als Magd. Alle hätten sich gewundert, als sie plötzlich zu ihrem Vater zurückgekommen sei. Sie selbst habe  zwar erzählt, dass sie wieder bei ihrem Vater wohnen würde, da die reichen Leute in Perlheim verstorben seien, aber es wäre trotzdem merkwürdig gewesen und alle hätten das Gefühl gehabt, dass sie etwas – oder eher „jemanden“ – mitgebracht hätte, den sie verberge. Manchmal habe man eine Frau nachts vor der Hütte gesehen, aber tagsüber wäre sie scheinbar in der Hütte verborgen gewesen. Obwohl das ganze Dorf neugierig gewesen sei, hätten Illeina und Gerwan nicht darüber reden wollen und hätten stattdessen alles abgestritten. Anscheinend hätten die beiden diese Fremde schon tagelang in ihrer Hütte versteckt, als dann in der Nacht der Schwarzmantel gekommen sei. Der uralte Jäger habe diesen sogar selbst gesehen, wie er nach dem Feuer in den Wald verschwunden sei. Zu diesem Zeitpunkt seien aber bereits alle tot gewesen und hätten vor der abgebrannten Hütte gelegen. Als die Helden wissen wollen, was mit den Leichen geschehen sei, erwähnt der Jäger, dass der alte Dilos damals als erster die Leichen gefunden habe, da er sich als einziger zu der schwelenden Hütte getraut habe. Er habe die Leichen dann irgendwo im Wald bestattet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird der uralte Jäger sehr aufgeregt und ängstlich und weist mit zitternder Stimme darauf hin, dass es seit dieser Nacht im Wald spuken würde. Mehrere Jäger hätten in der Nacht angeblich eine durchsichtige Gestalt im Wald gesehen, die auf sie zugeflogen sei. Sie alle seien in Panik davongerannt und seitdem sehr vorsichtig im Wald. Er selbst habe die Gestalt noch nicht gesehen, aber Beran und Seter. Als Kenji wissen will, wo die beiden zu finden seien, erwähnt der Jäger, dass er sich ausgiebig mit den beiden ausgetauscht habe und ihre Geschichten kennen würde. Dann erzählt er, dass Beran die Gestalt vor ca. einem Jahr das erste Mal gesehen habe. Plötzlich sei alles kalt um ihn herum geworden und er habe ein Licht mitten in der Nacht gesehen, als er auf der Lauer nach Wild lag. Er sei aufgestanden, aber dann sei das Licht verschwunden. Doch als er sich umgedreht habe, sei da plötzlich eine durchsichtige Gestalt gewesen, die mit einer ausgestreckten Hand auf ihn zugeflogen sei. Er habe sie nicht ganz erkennen können, da er nur noch in Panik davon gelaufen sei, aber seitdem habe er sie noch zwei Mal aus der Ferne gesehen und sei jedes Mal panisch geflohen. Auch der Jäger Seter habe die Gestalt während der Abenddämmerung hinter der alten, abgebrannten Hütte gesehen. Zum Glück habe sie ihn wohl nicht gesehen und er habe sie beobachten können. Sie habe so gewirkt, als ob sie etwas suchen würde und sich immer wieder an den Kopf gegriffen. Seitdem hätten die Leute auch den Zaun versetzt und die abgebrannte Hütte nicht mehr betreten, da sie sich fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bestätigt, dass die Beschreibungen des Erlebten tatsächlich auf Spukgestalten hindeuten, und die Helden erkundigen sich nach dem Jäger Dilos, welcher die Leichen begraben habe. Sie erfahren, dass der alte Jäger Dilos etwas weiter draußen wohne und die Spukgestalt angeblich auch mehrmals gesehen haben soll, da er weiter draußen im Wald lebe. Er sei auch der Einzige, der wisse, wo sich die Gräber befänden. Die Helden sollten einem kleinen Pfad folgen, dann gelange man zu seiner Hütte. Er warnt sie aber auch, denn Dilos schösse schnell auf alles und jeden, der unerwartet bei seiner Hütte auftauche. Dann drängt er die Helden, zu gehen, da er mit dieser Sache nichts zu tun haben wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sehen sich zunächst das abgebrannt Haus an und untersuchen die Überreste. Sie bitten sogar Iustus, einmal mit seinem Magischen Blick zu schauen, ob es etwas Besonderes in den Trümmern gäbe. Als er nichts Magisches oder Ungewöhnliches entdeckt, durchqueren sie das Dorf und suchen den kleinen Weg im Norden der Siedlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann durch ein weiteres Tor die Palisaden passieren und einem kleinen Pfad folgen, der abwärts in und durch den Wald führt. Da hier nur selten jemand entlang geht, ist der schlammige und zugewachsene Pfad mit den Pferden nicht zu  begehen. Octavia erinnert sich daran, dass sie hier auf ihrer Flucht in den Wald lief und auf Sheerana traf. Octavia floh damals aber direkt nach Norden und hat sich damals mit Sheerana durch das Unterholz geschlagen, doch nun geht der Weg eher nach Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren bieten an, dass sie auf die Pferde aufpassen und außerdem den Weg im Auge behalten, da ja immer noch mit Verfolgern zu rechnen sei. Sie könnten deshalb zu dem Rastplatz vorreiten und dort ein Lager aufschlagen. Die Helden finden den Plan gut und stimmen zu. Kerrak ruft zum Aufbruch und muss erfahren, dass Octavia, Henk und Kenji ihn nicht mitnehmen wollen und darauf bestehen, dass er bei den Palatoren wartet. Kerrak will aber nicht allein bei den Palatoren bleiben, da er Angst vor ihnen habe die beiden so kalte und stechende Blicke haben, denen er nicht vertraut. Er hat aber keine Wahl und muss sich den Wünschen der Helden fügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Helden aufbrechen, geben ihnen die Palatoren noch zwei Schaufeln und einen Leinensack mit, falls sie die Gebeine fänden. Sie bedanken und verabschieden sich, und die Helden folgen dem Waldpfad in das Nachtholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.11''') Der nordöstliche Weg in das Nachtholz führt einen Abhang hinab und die Helden müssen stellenweise sehr vorsichtig sein, um nicht auf dem feuchten Untergrund abzurutschen. In der Talsohle ist der Weg sehr zugewachsen und Henk findet ihn an einer Stelle fast nicht wieder. Da es sehr stark geregnet hat, sind einige Stellen sehr schlammig und die Helden kommen an eine Wildschweinsuhle, die kaum zu umgehen ist, da überall wuchernde Sträucher den Weg versperren. Hier steht das Wasser fast kniehoch und Henk versucht, so weit am Rande entlangzukommen, wie es geht. Dabei rutscht er etwas in die tiefere Mitte ab und bleibt mit seinem Stiefel fast im kniehohen Schlamm stecken. Octavia sucht einen vom Wind abgerissenen Tannenast und legt ihn mit Kenjis am Rand der Suhle in den Schlamm. Dann geht sie vorsichtig hinüber und sinkt nicht so tief ein wie Henk. Auch Kenji und Iustus können mit Hilfe des Tannenastes das Schlammloch überqueren und der Weg führt auf der Talsohle weiter, bis er wieder sanft ansteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji riecht plötzlich einen süßen Geruch und ist kurzzeitig verführt, bis der Duft stärker und von allen wahrgenommen wird. Es liegt ein unglaublich starker Geruch nach Verwesung in der Luft und es riecht so, als ob man direkt auf einen Haufen von verrottenden Leichen zugeht. An einer besonders dichten Stelle wachsen auf einer Lichtung fast kniehohe, schwarze Pilze, um welche herum überall kleine Knochen liegen, die stellenweise fast wie aufgelöst wirken. Henk entdeckt an einem dieser Pilze klebend ein totes, halbverwestes Eichhörnchen und Octavia sieht an Anderen tote Käfer und eine tote Maus. Die Pilze wirken sehr klebrig und Kenji spürt, dass von diesen Pilzen sehr schwach eine leiht verderbte Schattenmagie ausgeht. Octavia identifiziert die Pilze als sogenannte „[[Moderlinge]]“, eine Art Stinkmorchel, die sich jedoch von den Tieren ernährt, die sie anlockt. Man sagt, dass diese erst seit den schwarzen Jahren in Barthavion wachsen und eine Entartung von normalen Pilzen seien, die mit dem Einfluss des [[Sathros|Noxxuz]] in Kontakt gekommen sind. Für Menschen sind sie aber ungefährlich, wenn man sie nicht berührt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gehen vorsichtig am Rand der Lichtung vorbei und umgehen die Pilze. Sie setzen ihren Weg fort und nach mehreren Stunden gelangen sie schließlich in der Dämmerung zu einer kleinen Lichtung, wo der Weg abrupt endet. Die Helden sehen sich um, doch es ist keine Hütte zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jägerhütte und Geistersichtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Henk erspäht mit seinen von Twill geschärften Augen etwas abgelegen von der Lichtung eine versteckte Hütte, die mit Tannenzweigen abgedeckt ist. Er weist die anderen darauf hin und jetzt sehen auch sie die Hütte. Die Helden gehen sofort in Deckung, um nicht beschossen zu werden, und rufen laut nach Dilos. Als sich aber nichts regt, nähert sich Henk vorsichtig der Hütte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hinter der Hütte hängen aufgespannte Felle und auf die Tür ist mit Kohle ein Fuchskopf gezeichnet. Im Inneren ist niemand und Henk sagt den anderen Bescheid, die zu ihm kommen. Die Bedeutung des Fuchskopfes ist Henk und den anderen klar, denn man zeichnet ihn traditionell in Barthavion, um Twill darum zu bitten, dass er einen verbirgt. Dilos will also, dass diese Hütte nur schwer gefunden wird, weshalb auch alle genauer suchen mussten.&lt;br /&gt;
Nachdem Henk niemanden entdeckt hat, ruft er die anderen zu sich und sie betreten die Jägerhütte. Diese besitzt nur einen Innenraum mit einer Strohmatte auf dem Boden, einer kleinen Feuerstelle mit Holzvorrat und ein paar Vorräten von Trockenfleisch. Die Helden entzünden ein Feuer und beraten, wie sie jetzt vorgehen wollen. Eigentlich wollen sie auf den Jäger warten, aber sich auch nicht von ihm in seinem Haus überraschen lassen. Also gehen sie wieder nach draußen und nehmen über sich Bewegungen wahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dämmerung beobachten sie größere Wesen, die in der Luft herumschwirren, und erkennen an ihrem Flug, dass es sich anscheinend um Fledermäuse handelt, die jedoch viel größer sind als die Gewöhnlichen, denn ihre Flügelspannweite ähnelt eher einer Krähe als einer Fledermaus. Doch sie scheinen sich für die Helden nicht zu interessieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia entdeckt plötzlich einen weißlichen Schein entfernt im Wald, der sich bewegt und eine humanoide Gestalt hat. Sie hört nichts und die Gestalt gleitet durch das Unterholz, als ob sie schweben würde. Dann verschwindet die leuchtende Gestalt zwischen Bäumen. Octavia ruft den anderen zu und stolpert dann in die Richtung, wo sie die Gestalt zuletzt gesehen hat. Henk folgt ihr, so schnell er kann, und als Octavia die Stelle erreicht, wo der Geist war, blickt sie sich um und der Geist taucht nochmal auf. Sie folgt ihm und kann einen Blick auf ihn werfen. Die leuchtende Gestalt kniet auf einer kleinen Lichtung und Octavia sieht sie nur von hinten. Es handelt sich um einen weiblichen Geist mit langen, gewellten Haaren. Sie trägt ein thyrnisches Gewand und hält sich den Kopf, als würde sie weinen. Dann richtet sie sich auf und dreht sich um, so dass Octavia nun das Gesicht erkennen kann. Es ist tatsächlich ihre Mutter, die sich verzweifelt an den Hals greift. Ihre Lippen formen Worte, aber es kommt nichts aus ihrer Kehle, als ob sie nicht rufen könnte. Dann greift sie mit ihren Händen verzweifelt an ihren Hals und drückt diesen scheinbar zusammen oder hält ihn fest. Octavia erkennt, dass der Hals eine tiefe Wunde besitzt, die sich einmal ganz um den Hals herumzieht. Es wirkt nun auch so, als ob der Kopf fast locker auf den Schultern sitzt und nur von ihr auf seinem Platz gehalten wird. Der Geist von Octavias Mutter versucht verzweifelt zu rufen, aber bekommt keinen Laut aus ihrer Kehle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und auch Kenji sind inzwischen dazugekommen und treten hinter Octavia auf die Lichtung. Octavia spricht ihre Mutter an, doch diese scheint sie nicht wahrzunehmen. Auch von Henk und Kenji nimmt sie keine Notiz, bis Kenji ein Licht erstrahlen lässt, auf welches sie mit ausgestreckter Hand zufliegt, um schließlich durch Kenji hindurchzufliegen. Kenji spürt eine Eiseskälte, als der Geist durch ihn hindurchschwebt. Octavia beobachtet ihre Mutter und hat das Gefühl, dass sie aufgewühlt und verstört wirkte und die Präsenz ihrer Tochter wohlmöglich unbewusst gespürt hat. Der Geist verschwindet kurz darauf wieder in der Schwelle und lässt die Helden allein zurück. Sie kehren zu Iustus zurück und erzählen ihnen von ihren Beobachtungen. Kenji ist traurig, da er Octavias Mutter auch gekannt hat, und betrachtet Octavia, die durch die Begegnung mit dem Geist ganz aufgelöst ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der alte Jäger'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bemerkt Henk, dass sie beobachtet werden, denn ein alter, breitschultriger Jäger, der ein totes Reh auf dem Rücken trägt, steht etwas abseits und hört ihnen anscheinend schon etwas länger zu. Aber statt sie begrüßen, merkt er nur an, dass sie die ersten seien, die vor dem Geist nicht sofort davongelaufen wären. Als die Helden ihn fragen, ob er Dilos sei, nickt er nur und will wissen, was sie herführt. Octavia erzählt von ihrer Suche nach den Gräbern der Toten und Henk fragt direkt, ob einer Leiche der Kopf fehlte. Dilos nickt und nimmt die Helden mit zu seiner Hütte. Während diese sich ans Feuer setzen, hängt Dilos erst seine Beute auf und setzt dann einen Topf mit einem Eintopf aufs Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erklärt ihnen kurz, dass er sie im Morgengrauen zu den Gräbern führen kann, da er die drei beerdigt habe. Doch zuerst müsse er aber essen und sich ausruhen, außerdem würde man die Gräber im Dunklen ohnehin nicht finden. Er bietet den Helden an, dass sie sich ebenfalls am Feuer ausruhen können und sie dann gemeinsam am Morgen aufbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Dilos sein Essen nimmt und isst, fragt Henk ihn nach den Ereignissen in der Nacht vor drei Jahren. Dilos erzählt, dass er die drei Toten damals gefunden habe und noch heute bei der Erinnerung schaudere, da der Anblick unerträglich grausam gewesen sei. Eine der Toten habe vor der niedergebrannten Hütte gelegen, die anderen beiden etwas weiter von der Hütte entfernt. Sie seien grausam getötet worden, so dass er den Anblick kaum ertragen konnte, denn überall sei Blut gewesen. Henk fragt, ob eine von ihnen geköpft war, und Dilos bestätigt es. Dann erzählt er, dass er die Leichen dann einzeln hergebracht habe, da alle im Dorf furchtbare Angst hatten und glaubten, dass es ein dunkler Hexenmeister in schwarzer Robe war, die sie getötet habe. Sie hätten Angst, dass die Leichen besudelt seien und vielleicht sogar zu Wiedergängern würden. Dilos erklärt, dass die Leute in Opploh den Mörder den Schwarzmantel nennen. Er selbst habe aber keine Spuren von Magie entdecken können, sondern für ihn habe es so ausgesehen, als seien sie durch Klingen gestorben. Er habe sie dann beerdigt und seitdem sei im Dorf nicht mehr über diese Nacht gesprochen und auch die abgebrannte Hütte von Gerwan sei nie wieder aufgebaut worden. Dann erwähnt Dilos, dass wenige Wochen später auch der Spuk im Wald begonnen habe und immer wieder diese durchsichtige Gestalt gesehen werde, die mit ausgestreckter Hand auf die Menschen zuflöge. Einige Jäger habe sie bereits fast zu Tode erschreckt und auch er selbst habe sie schon mehrmals gesehen und glaube nicht, dass sie böse Ansichten hege, denn sie wirke traurig, verzweifelt und sehr verwirrt, aber nicht bösartig. Trotzdem habe er eine gesunde Angst vor ihr und hoffe jede Nacht, dass Twill seine Hütte vor ihren Geisteraugen versteckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Alte erfährt, dass es sich bei dem Geist um Octavias Mutter handelt, steht er auf und meint, dass er sich gerade an etwas erinnere. Er holt eine verstaubte Kiste aus einem Versteck unter den gelagerten Holzscheiten, kramt in ihr herum und holt dann eine goldene Mantelschnalle in Form eines Schwanes hervor. Er habe diese bei der Fremden gefunden und sie mitgenommen, da er noch nie etwas aus Gold in der Hand gehalten habe. Eigentlich habe er sie verkaufen wollen, aber da er hier draußen kein Geld brauche, habe er sie behalten, da sie auch so schön sei.  Hin und wieder habe er sie sich angesehen, da er den Glanz so möge und noch nie so etwas Schönes gesehen habe, wie diesen Schwan. Dann überreicht er die Fibel an Octavia und sagt, dass er sie ihr überlasse, da er wisse, wie wichtig Familie sei. Er selbst habe keine mehr und komme mit der Einsamkeit gut zurecht, aber trotzdem denke er auch heute noch oft an seine eigene Mutter, die bereits vor Jahrzehnten starb. Octavia fragt, was sie ihm dafür geben könne, doch Dilos will keine Belohnung oder Bezahlung, da er den ganzen Reichtum des Waldes vor der Tür habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erklärt der alte Jäger, dass er jetzt schlafen wolle, und rollt sich in eine Ecke seines Hauses zusammen. Die Helden legen sich ebenfalls hin und wechseln sich bei der Wache ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Die Gräber und die abgebrannte Hütte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen frühstücken die Helden etwas und brechen dann in den Wald auf. Der Alte führt sie quer durch das Unterholz und Henk erahnt, dass er anscheinend kaum wahrnehmbaren Tierpfaden folgt. Es ist ein längerer Weg mit Baumstämmen oder Pfützen, die überwunden werden müssen. Schließlich kommen sie zu einer Lichtung mit einem sehr großen Bergahorn und Dilos zeigt neben den Baum und sagt, dass es dort sein müsse. Er weißt die Helden an, auf dem Boden nach drei größeren Steinen zu suchen, die irgendwo unter dem Baum liegen müssen. Da alles um den Baum herum zugewachsen ist, suchen die Helden gemeinsam und Octavia stößt schließlich auf zwei nebeneinander liegenden Steinen und spricht Dilos darauf an. Der Jäger erinnert sich, dass er den Jäger mit seiner Tochter als Familie zusammen beerdigt habe, und da er nicht gewusst habe, in welchem Verhältnis die beiden zu der Fremden standen, habe er diese etwas abseits von ihnen beerdigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia findet in der Nähe einen einzelnen Stein und Henk nimmt die Schaufel und hebt das Grab aus. Während Henk gräbt, setzt sich Octavia zu den zwei Steinen. Sie dankt Illeina und opfert ihr Brot und Wasser. Henk findet in einiger Tiefe schließlich Knochen und reicht sie einzeln nach oben. Octavia nimmt sie an und legt sie in den Beutel. Als Henk keine weiteren Knochen mehr findet und sie das Skelett komplett nur ohne Kopf haben, weist Kenji darauf hin, dass die Gebeine vollständig sein sollten, bevor er sie segnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fragt Dilos nach dem Schädel und dieser erklärt, dass er den Kopf gesucht, aber nicht gefunden habe. Falls der Attentäter ihn nicht mitgenommen habe, könnte er noch in der Nähe der Hütte liegen. Die Helden denken darüber nach, ob der Attentäter den Kopf mitgenommen haben könnte, doch da es sich um Silvius eigenen Palatoren und nicht um Kopfgeldjäger gehandelt hat, würden sie ihm kein Zeichen ihres Erfolges mitgebracht haben, denn solch brutale Sitten werden bei den Thyrnern auch eigentlich abgelehnt. Henk erwähnt, dass es aber Sinn machen würde, die Leiche unkenntlich zu machen, damit diese niemand erkennt. Octavia stimmt ihm zu, denn immerhin hatte Silvius in seiner Version bereits Wochen zuvor behauptet, dass er Beweise dafür habe, dass Octavia und ihre Mutter in der Villa getötet und ihre Leichen über die Klippen ins Meer geworfen wurden. Für seine Interessen wäre es also nur wichtig, dass der Kopf am besten so verschwindet, dass man ihn nie wieder findet. Falls sie also Glück haben, könnten die Attentäter diesen irgendwo in der Nähe der Hütte versteckt haben, da sie ihn vermutlich auch nicht lange mit sich herumtragen wollten. Die Helden beschließen, diese Chance zu nutzen, und wollen sich nochmal bei der abgebrannten Hütte umsehen. &lt;br /&gt;
[[Datei:map opploh.png|miniatur|rechts|Die Jägersiedlung [[Opploh]] im Nachtholz]]&lt;br /&gt;
So machen sich die Helden wieder auf den Weg nach Opploh und durchqueren erneut die Senke im Nachtholz. Sie steigen wieder zum Ort hinauf und begeben sich zum abgebrannten Haus.  Während Octavia die Überreste des Hauses betrachtet, fallen ihr immer mehr Details aus der Nacht ein, die sie vermutlich traumatisch verdrängt hatte. Sie erinnert sich, dass sie aus der Hütte floh und findet sogar die Stelle wieder, wo sie sich damals versteckt hat. Währenddessen sondiert Henk die Umgebung und macht zwei Steinhaufen aus, unter denen der Attentäter den Schädel versteckt haben könnte. Kenji untersucht den westlichen von ihnen und Henk betrachtet den Haufen, zu dem auch Octavia geht, weil sie sich dort damals versteckt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia sieht sich dort um und ihr fällt ein, dass sie von hieraus beobachten musste, wie der Attentäter ihre Mutter mit einem einzigen, brutalen Hieb enthauptet hat. Sie war völlig geschockt und starrte hin, wurde aber nicht von dem Attentäter entdeckt, da der Rauch von der brennenden Hütte und die Schreie von Illeina und Gerwan ihn abgelenkt hatten. Kenji hat inzwischen seine Untersuchung des Steinhaufens abgeschlossen und ist sicher, dass dort kein Schädel versteckt wurde. Auch Henk hatte wenig Glück und wurde nicht fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia geht zum Ort, an dem ihre Mutter enthauptet wurde und ihr fällt ein, dass der Attentäter den Kopf nahm und dann damit in Richtung der Felsen an der Klippe gegangen ist. Denn als er über den Zaun stieg, nutze sie die Chance und floh durch die Büsche in Richtung des Waldes, wo sie auch ihr Pferd versteckt hatten, das niemand im Dorf sehen sollte. Octavia teilt den anderen ihre Erinnerung mit und gemeinsam gehen sie zu den Felsen am Rande des Abhangs. Es fällt allen sofort auf, dass es hier einige sehr tiefe Erdspalten gibt. Octavia hört aus einem Spalt eine leise akustische Schwingung, als ob jemand über einen Flaschenhals blase. Sie hält die Hand herüber und bemerkt einen leichten Windzug. Die Spalte ist auch so große, dass ein Kopf hindurch passen würde. Henk wirft einen Stein hinunter und stellt über das beim Aufprall ertönende Echo fest, dass dort ein viele Schritte tiefer Abgrund mit einem größeren Höhlenraum sein könnte. Aus dem Spalt steigt außerdem ein leichter, beißender Geruch, der nach Ammoniak riecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden blicken den Abgrund hinunter und stellen fest, dass die gesamte Felswand sehr zerklüftet ist. Da es einen Windzug aus dem Loch gab, muss es irgendwo eine Verbindung durch einen offenen und mit dem Loch verbundenen Zugang geben. Eventuell ist diese sogar so große, dass man ins Innere kann. Octavia weiß noch, dass sie hier im Wald überall Höhlen gesehen hat, da der Karstboden viele Hohlräume besitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also machen sich die Helden auf den Weg und steigen einen steilen Pfad hinab in den Abgrund. Unten angekommen suchen sie den Abhang nach Höhlen ab. Octavia hat einen vielversprechenden Spalt entdeckt, zu dem man allerdings ein Stück hochklettern muss. Der Spalt ist aber breit und hoch genug, dass man sich seitlich und leicht in der Hocke hindurch quetschen kann. Aus dem Spalt strömt ihnen ein intensiver, beißender Gestank entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Höhle'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Map fledermaushöhle.png|miniatur|rechts|Die Fledermaushöhle unterhalb von [[Opploh]]]]&lt;br /&gt;
Octavia betritt die Höhe als erste und lässt eine kleine Flamme entstehen, die ihr Licht gibt. Henk folgt ihr und Kenji geht als letzter und lässt seinerseits den Greif auf seinem Stab hell erstrahlen. Iustus will draußen warten und den Eingang sichern. Der Spalt ist eng, aber Octavia dringt immer weiter vor. An einer Gabelung entscheidet sie sich für die rechte Seite und hört jetzt vor sich Bewegungen und ein leises Schaben und Kratzen. Es riecht streng und auf dem Boden findet sich Kot, vermutlich von Fledermäusen. Diese hängen unter der Decke und werden unruhig durch das Licht. Octavia löscht ihr Feuer und die Helden ziehen sich etwas zurück. Da kein Luftzug aus der Höhle vor ihnen kommt, entschließen sie sich, die linke Seite auszuprobieren. Wegen der Enge des Spaltes geht nun Kenji vor, gefolgt von Henk und Octavia bildet das Schlusslicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht zuerst, im linken Spalt einen Luftstrom wahrzunehmen und tatsächlich spürt er einen ganz leichten Luftzug. Er geht weiter und betritt als erster einen größeren Höhlenraum. Hier sind der Gestank und auch die Lautstärke am heftigsten und eine schwüle, feuchte Wärme liegt in der Luft. Überall an der Decke hängen große Fledermäuse, die durch den Lichtschein sofort aufgescheucht werden, so dass sich ein Schwarm von der Decke löst und panisch durch die Gegend fliegt. Diese Fledermäuse sind riesig und irgendwie verzehrt und wirken von ihren Proportionen seltsam entstellt. Einige versuchen sogar anzugreifen, was normale Fledermäuse nicht tun würden, und attackieren die Helden mit ihren scharfen Krallen. Kenji verbirgt das Licht unter seinem Mantel und duckt sich weg. Ihm fällt auf, dass diese Fledermäuse ähnlich wie die [[Moderlinge]] leicht besudelt sind und, obwohl es noch normale Tiere sind, haben sie definitiv einen Schaden durch die Schwarzen Jahre behalten. Henk schlägt mit seinem Säbel nach ihnen und macht sie dadurch nur wilder und angriffslustiger. Octavia schützt sich mit Flammen vor den Fledermausangriffen und trägt dadurch auch nicht zu ihrer Beruhigung bei. Nach einiger Zeit sind die meisten der aufgescheuchten Fledermäuse hinausgeflogen oder haben sich wieder niedergelassen. Die Helden schleichen nun vorwärts und Kenji beleuchtet mit seinem Licht nur den Boden vor seinen Füßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hält sich auf der rechten Seite der Höhle und geht geduckt durch den glitschigen Fledermauskot. Zu seiner rechten tut sich ein breiterer Spalt auf, den die Helden untersuchen. Sie finden aber keinen Durchbruch nach oben und kehren in die große Höhle zurück. Kenji bleibt zunächst wieder am rechten Rand, aber dann übernimmt Henk die Führung und geht links durch die Höhle hindurch. Auf der anderen Seite stoßen sie auf einen Gang, aus dem ein leichter Luftzug strömt. Sie folgen ihm ein Stück, bis er zu schmal wird und zu steil ansteigt. Doch am Ende ist ein leichter Lichtschimmer zu erkennen, doch es ist nicht der Spalt, den die Helden suchen. Auch die weiteren Spalten auf dieser Seite erweisen sich als Sackgassen und Henk führt die Gruppe nun einmal quer durch die ganze Höhle und sie müssen sich mehrmals aufgescheuchten Fledermäusen erwehren. Schließlich entdeckt Henk auf der rechten Seite ganz am Ende der Höhle einen breiteren Gang, aus dem ebenfalls ein Luftstrom kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden die Helden einen breiteren Spalt, an dessen oberem Ende ein leichter, entfernter Lichtschein wahrzunehmen ist. Auf dem Boden liegen viele Nadeln und Tannenzapfen, die von oben heruntergefallen sind, und aus diesem Haufen hört man ein gutturales Knurren, ähnlich dem eines Hundes. Als sich Octavia noch weiter nähert, kriecht ein größeres Wesen von max. ½ -1 Schritten im Haufen umher. Kenji erkennt, dass dieses Tier nicht besudelt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavias vorsichtig man den Haufen berührt, hört man ein Fauchen, dass schärfer und explosiver als bei einer Hauskatze ist. Kaum hat sie ihre Hand weggezogen, kommt eine kleine Schnauze mit scharfen Zähnen heraus, die  scheinbar zu einem Mader gehört. Vorsichtig legen die Helden den Haufen frei und schließlich finden sie einen völlig abgemagerten Mader. Dieser ist mit Krallenspuren übersäht, die von den Fledermäusen stammen, und muss von oben hineingefallen sein und scheint hier nun schon etwas länger festsitzen, wenn man  nach seinem Kot urteilt, der überall zu entdecken ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben Mitgefühl mit dem armen Tier und erinnern sich an das Geschenk von Gwaerenor: die magische Silma-Eschen-Rinde. Octavia holt sie hervor und redet besänftigend auf ihn ein. Tatsächlich beruhigt er sich und lässt sich mit Trockenfleisch füttern. Als er sich bei Octavia auf den Arm legen will, übergibt diese die Rinde an Henk, welcher sich des Maders annimmt und ihn mit der Rinde in seinen Mantel steckt. Octavia durchsucht den Haufen und findet dann tatsächlich den völlig intakten und abgenagten Schädel ihrer Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schleichen schließlich wieder aus der Höhle hinaus und kehren mit Iustus nach Opploh zurück. Sie wollen am abgebrannten Haus die Gebeine segnen, doch Octavia findet den Platz des Mordes nicht angemessen und wählt einen großen Stein unter einem rotblättrigen Ahorn südwestlich an der Palisade außerhalb von Opploh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zusammensetzung und Übergabe der Gebeine'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia breitet die Gebeine ihrer Mutter auf dem großen Stein aus und Kenji spricht den erlösenden Hymnus der Spea über sie. Ein helles Licht strahlt während des Hymnus aus dem Greifen von Kenjis Stab auf die Gebeine. Die Knochen leuchten kurz hell auf, ein kalter Hauch zieht um alle herum und über den Knochen materialisiert sich langsam der Geist von Octavias Mutter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Oh [[Spea]], du, die einst der flehenden Klage entstieg, hohe Wächterin auf den Zinnen des Weißen Turms! Dort, wo das ewige Eis den Himmel berührt, erhebe das Zepter, das Sidea dir reichte. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Blicke herab auf diese Seele, die heimatlos wandelt, verloren im enodischen Gespinst, verlassen und ohne Pfad. Ihr Herz ist schwer von der Last, der Blick trüb vom Zwielicht der [[Schwelle]]. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir rufen dich, Herrin: Sei ihr der Leitstern im Grau der Zwischenwelt! Sende ihr dein göttliches Geleit und die Gunst des Trostes! Lass Hoffnung niedergehen, sanft und still, wie der fallende Schnee aus den Wolken [[Aretea|Areteas]], dass sie den Schmerz bedecke und deinen Geist mit Klarheit erfülle. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Hörst du den Ruf, oh [[Morea Octavia]]? Du bist nicht mehr allein. Das Irdische ist vergangen; dein Traum hat seine Macht verloren. Ergreife den Strahl der Zuversicht! Nimm die strahlende Hand, die sich dir bietet! Spüre die Kraft, die in dir erwacht! Schreite hinfort, getragen von dem Licht, das nimmer verlischt, in das göttliche Gefilde, das deiner harret! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Kenjis Zauber endet, geschieht etwas mit dem Geist. Das Licht verdichtet sich an der Stelle, wo der Hals durchtrennt war, und es wirkt so, als würden unsichtbare Fäden die Wunde vernähen. Die Gestalt der Mutter hört plötzlich auf, sich an den Hals zu greifen und nimmt die Hände langsam herunter. Sie betrachtet sie verwundert und holt dann tief Luft, als würde sie nach drei Jahren das erste Mal wieder atmen. Ihr Blick klärt sich dann und die panische Suche in ihren Augen weicht einem schmerzhaften, aber klaren Erkennen. Sie blickt auf ihre eigenen Knochen herab und dann zu Octavia. Da begreift sie in einer Sekunde alles: den Schmerz, den Tod und die Zeit, die vergangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Lippen bewegen sich und diesmal formt sich ein Ton. Ihre Stimme ist leise, geisterhaft und klingt wie ein Windhauch aus der Zwischenwelt, aber sie ist da: „''Octavia... ''“ Es ist kein Ruf der Suche mehr, sondern ein Erkennen. Sie lächelt und in diesem Lächeln liegt der ganze Frieden einer Mutter, die endlich weiß, dass ihr Kind überlebt hat. Dann schaut sie auch in die Runde und ihr Blick bleibt kurz an Kenji hängen. Dieser hat das Gefühl, dass sie ihn auch wiedererkennt, und sie schenkt ihm ein dankbares Lächeln, dass Kenji mit tiefem Frieden erfüllt. Dann blickt sie wieder zu Octavia, verabschiedet sich dann mit einem gehauchtem „''Danke…''“ und verschwindet in dem Knochenhaufen. Ihr Geist senkt sich wie ein helles Licht auf diesen hinab und scheint bereit für die Reise nach Thyrna zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia meditiert noch ein Weilchen allein über den Gebeinen und verstaut sie dann in dem Beutel. Die Helden suchen dann den Rastplatz auf und übergeben die Gebeine an die Palatoren. Diese verstauen den Sack mit den Gebeinen sehr ehrfürchtig in einer Holzkiste, die sie auf dem Pferd haben, und sagen, dass sie so schnell wie möglich nach Perlheim zurückkehren wollen, damit Obloci die Gebeine der edlen Herrin in die Heimat schicken könne.  Castorius betont zum Abschied erneut, dass es ihnen eine große Ehre war, Octavia zu helfen und dass sie auch zukünftig, wie alle anderen Palatoren auch, der Familie des Cygnus treu ergeben sind und ihnen immer zu Diensten seien würden. Varianus nickt zustimmend und dann verabschieden sie sich und reiten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak beschwert sich, dass die Palatoren ihn wie Luft behandelt hätten, obwohl er genau wisse, dass sie barthavisch sprechen. Aber immer, wenn er ihnen etwas erzählt hat, haben sie ihn einfach ignoriert. Die Helden ignorieren ihn und beschließen, erst am nächsten Morgen weiterzureisen und die Nacht auf diesem geschützten Rastplatz zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.12''') Die Helden bauen ihre Zelte auf dem Rastplatz auf, was Octavia zwar langsam, aber gut gelingt. Auch Kenji und Iustus haben keine Probleme, während Kerrak sich abmüht, mehrmals scheitert und schließlich durch die Beobachtung von Octavias Vorgehen lernt, was er tun muss. Henk übernimmt die erste Wache und bemerkt nach einiger Zeit ein Rascheln im Gebüsch, als ob sich etwas anschleicht und dann vor dem Lagerplatz lauert. Am Rascheln schlussfolgert Henk, dass es sich um etwas Kleines oder Gebeugtes handeln müsse, und zieht unauffällig seinen Säbel. Kurz darauf steht er belanglos auf und schlendert herum, wobei er sich wie zufällig der Stelle nähert, an der er das Rascheln gehört hat. Da er in der Dunkelheit nichts erkennen kann, schaut er direkt nach und entdeckt den Mader aus der Höhle, der anscheinend das Trockenfleisch gewittert hat, mit dem sie ihn gefüttert haben. Henk wirft ihm noch etwas davon hin und setzt sich wieder an das wärmende Feuer. Er bemerkt, wie sich der Himmel immer mehr zuzieht und Wind aufkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mitternacht weckt Henk dann Iustus zum Wachwechsel und nutzt dessen Zelt zur Nachtruhe. Kaum liegt Henk im Zelt, fängt es an zu Regnen und der Wind frischt merklich auf. Es zieht ein starker Sturm auf und ein größerer Ast landet direkt neben Octavias Zelt. Die Zelte sind trotz des starken Regens dicht und warm, aber als es dann auch noch anfängt zu gewittern,  werden alle durch den Lärm kurz wach, um dann wieder weiterzuschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Nemieon === &lt;br /&gt;
Iustus weckt die Helden am nächsten Morgen zur Dämmerung und sucht dann den Weg auf, den er anscheinend genau betrachtet. Währenddessen jault Kerrak laut auf, denn in der Nacht ist Wasser in sein Zelt gelaufen und seine Kleidung ist nass. Henk sagt ihm, er solle sie sowieso mal waschen und sich am besten gleich mit, und weist auf den kleinen Bach am Weg, den Kerrak dann maulend aufsucht und sich und seine Kleidung wäscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus kehrt nachdenklich zurück und berichtet den Helden, dass es gestern im starken Gewitter so gewirkt habe, als ob ein Reisender mit einem Pferd an trotz des Sturms dem Rastplatz langgeritten sei. Leider konnte er es nur erahnen, da der Sturm und Regen so stark gewesen seien, dass man kaum die Hand vor Augen habe sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kerrak nur im Unterhemd bekleidet zurückkehrt, hängt er seine nassen Sachen an Ästen zum Trocknen über das Feuer und streckt seinen Hintern in Richtung der wärmenden Flammen, woraufhin Octavia sofort das Lagerfeuer verlässt und ihr Zelt abbaut. Die anderen schließen sich ihr an, so dass der halbnackte Kerrak allein am Feuer bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jäger Dilos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Zelte abgebaut sind, steht plötzlich der alte Jäger Dilos im Lager. Er erkundigt sich, ob Octavia erfolgreich war und ihre Mutter nun endlich nach Hause gebracht werde, und freut sich darüber, dass Octavia nun die Schwanenfibel trägt. Dilos ist erleichtert, als er erfährt, dass die Helden den Kopf wiedergefunden haben und Octavias Mutter nun in Frieden ruhen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dilos hat außerdem Neuigkeiten aus dem Dorf und berichtet, dass der Jäger Cernu ihm heute Nacht im Wald erzählt habe, dass gestern nach Sonnenuntergang ein seltsamer, verhüllter Mann im Dorf war, der sich nach der Reisegruppe erkundigt habe. Dieser habe nach sechs Reisenden mit fünf Pferden gefragt und auch eine junge Frau erwähnt. Er sei ein guter Freund von ihnen und würde sie suchen. Da Cernu aber nichts von der Reisegruppe wisse, habe er ihm nicht weiterhelfen können und nur den Rastplatz beim Dorf erwähnt. Die Helden sind sich sicher, dass dies ihr Verfolger gewesen sein muss, der sie anscheinend heute Nacht überholt hat und nun vor ihnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dilos erwähnt noch, dass die Brücke auf der Handelsstraße, die nach Osten führt, abgebrannt sei und  niemand bislang wisse, wer dahintersteckt. Falls die Helden also nach Osten reisen wollen, müssten sie einen Umweg über die Südseite machen, also ganz nach Nyssos und dann wieder nach Osten und über [[Ferning]] weiter nach [[Eldorn]] oder [[Valkenburg]]. Henk dankt und erwähnt, dass sie weiter nach Westen wollen. Der Jäger verabschiedet sich dann und wünscht allen zum Abschied eine gängige barthavische Abschiedsformel für Reisende:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Möge [[Twill|Twills]] Hand eure Fährte verwischen!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerrak und die Weiterreise'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Jäger fort ist, erwähnt Kerrak vom Feuer aus, dass er wisse, wer die Brücke abgebrannt habe. Mit Verweis auf seine Nützlichkeit erzählt er auf Nachfrage, dass es sich vermutlich um Graltiks Männer handeln würde, denn er habe es von Vargus Blutbann gehört, dem Anführer der Nemorern, mit denen er unterwegs war. Graltik plane nämlich anscheinend seine Rache an Barthavion und habe seine Männer ausgeschickt, um Unruhe und Chaos im Land zu stiften. Kerrak weiß, dass eine andere Gruppe von kratarischen Männern im Süden die Handelsstraße tyrannisiert und alle ausrauben soll, die nach Sapos kommen. Ziel sei es wohl, die Versorgung nach Sapos zu behindern. Den Helden ist bewusst, dass Sapos von allen Städten am wenigsten autark und damit auf Waren aus anderen Städten angewiesen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak bestätigt auch Henks Vermutung, dass Graltik noch etwas anderes planen würde, irgendetwas Großes. Eventuell bezöge sich dies auch auf Sapos, aber darüber wisse Kerrak zu wenig. Klar sei nur, dass Graltiks Männer inzwischen in ganz Barthavion unterwegs seien und bereits einige Handelsstraßen kontrollieren. Dann zieht er sich seine mittlerweile getrocknete Kleidung wieder an und bereitet sich auf die Abreise vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder auf dem Weg sind, reitet Henk mit Kerrak hinter sich vorweg, gefolgt vom Kenji, Octavia und Iustus aus Nachhut. Ihnen fällt unterwegs schnell auf, dass der nächtliche Sturm den gesamten Wald durcheinandergebracht hat und überall Chaos herrscht. Äste liegen auf dem Weg und die Helden müssen immer wieder anhalten, um diese zur Seite zu räumen. Kerrak spring dann zwar immer schnell von Henks Pferd und beseitigt die Äste, doch es kostet dennoch zusätzliche Zeit und verlangsamt die Reise. Als ein besonders dicker Ast liegt so ungünstig auf der Straße, dass Kerrak diesen nicht allein bewegt bekommt, eilt auch Kenji zur Hilfe. Doch die beiden können den Ast nicht bewegen und erst mit Henks zusätzlicher Unterstützung gelingt es ihnen, das Hindernis wegräumen und dem Weg weiter zu folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Weg dann etwas weiter wird und weniger Äste herumliegen, fragt Kerrak Henk unter vier Augen, was Octavia eigentlich damit gemeint habe, dass sie ihn töten würden, wenn er etwas macht, was ihnen nicht gefalle? Er will wissen, wie denn seine Chancen stehen, dass er dies hier überleben kann. Henk weist Kerrak darauf hin, dass er Octavia einfach nicht verärgern solle, doch dieser fürchtet, dass Octavia ihn nicht leiden könne und ihn sogar hasse. Henk nickt dies grinsend ab, während Kerrak ihm gesteht, dass er deswegen etwas Angst vor Octavia habe, da er schließlich wisse, dass sie das Geas Echo in der Form von Feuer in sich trage. Er will also von Henk wissen, wie er es vermeiden könne, sie wütend zu machen, da sie ihn dann vermutlich sofort einäschern würde. Henk empfiehlt ihm, sich weiterhin nützlich zu machen und Octavia am besten nicht zu nerven. Kerrak klagt, dass er ja nicht wisse, was sie denn alles nerve, und bittet Henk um einen Rat, was er tun könne, um seine Überlebenschancen zu erhöhen, denn schließlich würde er ja ein Stück über die Helden schreiben. Henks Tipp: Zurückhalten und vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak hat wegen seines Stückes noch viele Fragen an zur Beziehung zwischen Kenji und Octavia und will als erstes wissen, wie lange da schon was zwischen den beiden läuft? Als Henk beiläufig erwähnt, dass es wohl schon seit ihrer Kindheit sei, bemerkt er, dass sich auf beiden Seiten des Weges sich langsam ansteigende Felswände annähern. Henk bricht das Gespräch ab, um seine volle Aufmerksamkeit auf den Weg zu richten, denn dieser lief auf eine Engstelle hinaus, die unumgehbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Hinterhalt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt jetzt durch eine enge Schlucht hindurch, die gerade so breit ist, dass die Pferde hindurchpassen. Auf ihm haben sich vom Sturm viele Äste gesammelt, die aus dem Weg geräumt werden müssen, damit die Pferde sich nicht verletzen. Die Helden steigen ab und führen die Pferde durch die Schlucht, und Kerrak will hilfsbereit sein, geht vorweg und beginnt sofort, die Äste aus dem Weg zu räumen. Henk folgt ihm mit seinem Pferd, dann Kenji, Octavia und Iustus jeweils mit ihren Pferden. Alle sind aufmerksam und beobachten den Weg und die Wände genau.&lt;br /&gt;
[[Datei:Map schlucht nachtholz.png|miniatur|rechts|Die enge Schlucht, in der die Falle des Attentäters zuschnappt]]&lt;br /&gt;
Die Schlucht hat in ihrer Mitte einen leichten Knick und, als Henk diesen mit seinem Pferd passiert hat und Octavia dort ankommt, bemerken Henk und Kenji, dass etwas Winziges über ihren Köpfen von vorne nach hinten schnell durch die Luft über der Öffnung der Schlucht fliegt. Sie wenden sich um und genau in dem Moment kommt plötzlich ein Teil der Felswand neben Octavia ins Rutschen und trifft genau auf diese, die in herabfallende Steine und vor allem Steinstaub eingehüllt wird. Octavia geht zu Boden, wird unter dem Steinstaub beerdigt und verliert das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sieht den Erdrutsch, doch spürt schlagartig, dass ihm eine Gefahr von hinten droht, und wendet sich um. Er sieht gerade noch rechtzeitig, wie sich ein Mann mit verhülltem Gesicht von oben auf ihn schwingt, und so es gelingt Henk, sich wenigstens noch so weit wegzudrehen, dass der Angreifer ihn zwar nicht mit voller Wucht erwischen kann, ihn aber trotzdem verletzt. Kerrak schreit in der Sekunde vor Schrecken laut auf und Kenji blickt entsetzt auf eine sich immer weiter ausdehnende Staubwolke, die ihn in der nächsten Sekunde einhüllt und ihm den Atem raubt und Hustenabfälle auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht seine beiden Dolche und weicht dem schnellen Angriff des Attentäters aus, der sich ein Tuch vor dem Mund gebunden und eine Kapuze tief über die Augen gezogen hat und seinen Angriff mit den gezischten Worten kommentiert:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Ihr verdammten Füchse kriegt nun endlich eure Rechnung!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji verhüllt sich Mund und Nase und geht in die Staubwolke hinein, um Octavia zu suchen. Er tastet sich vorsichtig an Octavias Pferd vorbei und kommt nur langsam vorwärts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich ausbreitende Staubwolke hüllt die beiden Kämpfenden genau in dem Moment ein, als Henk zum Gegenschlag ansetzt und feststellen muss, dass der Attentäter ein echter Profi zu sein scheint, denn sein Entwaffnungsversuch wird geschickt vereitelt und sofort gnadenlos gekontert. Der Angreifer versetzt Henk einen äußerst schmerzhaften Stich und kommentiert ihn zischen:  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Dieser Job war ein Glücksfall!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji findet in der Staubwolke die am Boden liegende Octavia. Er hilft ihr hoch, wodurch sie wieder zu Bewusstsein kommt und sich schnell Mund und Nase verhüllt.  Ein von Kerrak geworfener Stein trifft die Schulter des Attentäters, doch er lenkt diesen nicht weiter ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henks Versuch, den Attentäter durch einen fiesen Trick zu Fall zu bringen, scheitert durch dessen Geschick. Doch wenigstens kann Henk dessen Angriff ebenso geschickt abwehren und hört dabei die Worte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Die Rache gehört uns!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia tastet sich mit Kenjis Hilfe in Richtung des Waffenlärms durch den dichten Staub, denn sie haben die Hoffnung, Henk vielleicht helfen zu können. Kerrak sucht tastend nach etwas, mit dem er angreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschließt, nicht mehr weiter zu versuchen, den Attentäter lebend zu fassen, und stellt seine Taktik um. Er führt einen gezielten Schlag gegen den Halsbereich des Angreifers durch und obwohl dieser dem vollen Angriff entgeht, fügt Henk ihm einen tiefen Schnitt am Schlüsselbein zu. Dabei will er von ihm wissen, wer ihn beauftragt habe. Der Attentäter grinst schmerzhaft und während er Henk angreift, zischt er: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Dein Feind!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk wehrt seinen Angriff geschickt mit beiden Dolchen ab und Kenji und Octavia haben inzwischen Henks Pferd überholt und erahnen den Umriss ihres Freundes in der dichten Staubwolke. Kerrak hat einen dickeren Ast gefunden und schwingt ihn mit Wucht in die Richtung des Attentäters und trifft ihn trotz der schlechten Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk attackiert diesmal den Attentäter frontal auf Bauchhöhe und durch Kerraks Schlag neigt sich dieser sogar etwas vorwärts, wodurch er Henks Angriff nicht ausweichen kann und an beiden Seiten getroffen wird. Trotzdem setzt der Angreifer zu einer weiteren Attacke an und verkündet entschlossen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Du wirst nur der erste sein!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk kann den feindlichen Hieb nicht vollständig abwehren und wird erneut verletzt. Octavia und Kenji versuchen, an Henk vorbeizukommen, doch es ist zu wenig Platz da, so dass sie warten müssen. Kerrak bereitet einen erneuten Wuchtangriff vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk setzt jetzt zu einem gezielten Stoß an und versenkt seine Klinge im Oberkörper des Attentäters, der daraufhin zu Boden geht und verendet. In dem Moment kommt von oben aus der Staubwolke ein von Kerrak geschwungener dicker Ast auf den zusammengesunkenen Angreifer geschwungen und schlägt auf dessen Schulter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist schwer verletzt und seine Freunde helfen ihm, die immer noch in der Staubwolke versunkene Schlucht zu verlassen. Sie lassen sich davor nieder, wo der Wind den Staub verweht, und Iustus kümmert sich um Henks Wunden, reinigt und verbindet sie. Octavia setzt sich ebenfalls erschöpft hin und reinigt sich vom Steinmehl. Kenji erinnert sich, dass der Attentäter ein Pferd besessen hat, und begibt sich allein in der Umgebung auf die Suche nach diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen zieht Kerrak die Leiche des Attentäters aus der Schlucht und Henk lässt dessen Taschen nach Hinweisen durchsuchen. Nachdem Kerrak nur einen Geldbeutel mit 15 Silbermünzen gefunden hat, den Henk einsteckt, will er wissen, ob er Hose, Jacke und Stiefel des Attentäters haben könne. Als niemand etwas dagegen hat, zieht er der Leiche die Sachen aus und legt dabei eine Tätowierung auf dem Oberarm frei, die drei Dolche um einen Schädel angeordnet zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kennt dieses Symbol, denn es gehört zu den „Bannard-Brüdern“, einer Gruppe von Auftragsmördern aus [[Weisshafen]]. Obwohl er selbst nie viel mit ihnen zu tun hatte, weiß aber er, dass Mestoph mit den Brüdern einige Konflikte hatte und sich in einer Art Fehde mit diesen befindet, ohne  genau zu wissen, worum es dabei geht. Auch Kerrak kennt die Brüder und erwähnt, dass diese völlig skrupellos seien und man sie im Gasthaus „Roststube“ im Hafen von Weisshafen beauftragen könne, wenn man jemanden schnell und ohne fragen beseitigen lassen wolle. Er merkt jedoch noch an, dass sie hohe Preise nehmen und nicht für arme Schlucker arbeiten würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat sich inzwischen in dem unübersichtlichen Wald etwas vom Lager entfernt und dann tatsächlich das leise Schnauben eines Pferdes wahrgenommen. Als er das versteckt angebundene Tier endlich gefunden hat, bemerkt er, dass er mittlerweile die Orientierung verloren hat und nicht mehr genau weiß, wie er zum Lager zurückkommen kann. Aber durch lautes Rufen macht er Kerrak auf sich aufmerksam, dessen Stimme ihn schließlich zum Lagerplatz zurücklotst. Dort angekommen, übergibt er dem Schauspieler das Pferd des Attentäters, so dass Kerrak nicht mehr bei Henk mitreiten muss. Dafür ist dieser auch sehr dankbar und nach einer kurzen Erholungspause geht es langsam weiter Richtung Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Begegnung am Rastplatz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es zu dämmern beginnt, kommen die Helden zu einer Weggabelung, an der sich auch ein Rastplatz befindet. Doch bereits von weitem kann man im Halbdunklen gut erkennen, dass ein Feuerschein auf diesem Rastplatz zu sehen ist. Es befinden sich bereits zwei Reisende dort, und zwar ein breiter, stämmiger Mann mit Bart und praktischer Reisekleidung, neben dem eine kleinere, verhüllte Gestalt sitzt, die sich hinter dem Mann versteckt und ihr Gesicht abwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sitzen ab und Henk nähert sich. Der Mann steht auf, als er die Helden bemerkt, und richtet sein Kurzschwert auf Henk, während er seine andere Hand schützend über die kleinere Gestalt hält und laut ruft:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Wer seid ihr? Freund oder Feind?'“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Manns scheint zu allem entschlossen und traut Henk nicht so richtig, doch als Kenji vortritt, seine Kapuze absetzt und den Mantel etwas öffnet, so dass er als Mystiker des Areteischen Ordens zu erkennen ist. Der Mann beruhigt sich und erkennt langsam, dass die Helden keine Gefahr darstellen, und setzt sich erleichtert wieder ans Feuer. Dann schlägt er vor,  dass sie sich das Lager teilen können, und lädt die Helden an sein Feuer ein. Da es mittlerweile recht kalt ist, sind alle sehr froh darüber und setzten sich zum Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gestalt verbirgt weiter ihr Gesicht und der Mann legt den Arm um sie und streichelt immer wieder ihren Rücken. Kenji fragt ihn, wer er sei, und der Fremde stellt sich als Seybald vor und fragt auch Kenji nach seinem Namen. Doch dieser erklärt ihm, dass es sicherer für ihn sei, wenn er seinen Namen nicht kennt, und Henk stellt sich als Alrik vor und geht als Führer der Reisegesellschaft durch. Octavia und Iustus bleiben im Hintergrund und setzten sich am Feuer so hin, dass sie mit ihren Kapuzen ihre Gesichter verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald hat vor allem Vertrauen zu Kenji gefasst und erzählt auf dessen Nachfrage, dass er auf dem Weg nach Lindmar sei. Er nimmt dann die Kapuze des anderen herab und darunter ist ein ca. 14 jähriges Mädchen, die er als seine Tochter Nori vorstellt. Seybald berichtet, dass diese vor einigen Wochen aufgehört habe, zu reden. Begonnen habe alles, nachdem sie letzten Sommer abends zu dem See gegangen wäre, an dem sie und ihre Familie leben, um dort nach den Glühwürmchen zu suchen. Nori sei aber nicht zurückgekommen und am nächsten Morgen habe man sie bewusstlos am Seeufer gefunden. Sie sei zwar völlig unversehrt gewesen und er wirkte so, als habe ihr niemand etwas getan, aber seit dieser Nacht spräche sie kein Wort mehr. Außerdem habe der Stallbursche vom Gasthaus ebenfalls etwas Merkwürdiges in dieser Nacht erlebt und von merkwürdigen Lichtern über dem See berichtet, die angeblich nicht von den Glühwürmchen stammen würden. Interessiert fragt Kenji nach dem Namen seines Heimatortes und erfährt, dass die beiden mit ihrer Familie in Virna am Schwarzsee leben, was Octavia nachdenklich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald berichtet weiter, dass ihnen schließlich, nachdem Nori nun seit Wochen kein Wort mehr gesagt habe, ein Nachbar geraten habe, die Mystiker des Leveischen Ordens in Lindmar aufzusuchen, die das Mädchen dort eventuell heilen können. Sollte dies aber nicht funktioniert, will Seybald seine Tochter zum Ekklesium oder Areteischen Orden bringen, weil dann die Gefahr besteht, dass es sich bei ihrem Problem nicht um eine gewöhnliche Krankheit, sondern um eine Besudelung oder einen Fluch handeln könnte. Er hoffe sehr, dass es nichts Magisches sei und die Mystiker sie heilen können, damit sich ihre Zunge wieder löse, denn immerhin stehe bald ihre Hochzeit an und ohne Stimme werde sie ihren Mann keine gute Ehefrau sein können. Dabei blickt er Kenji flehend an, da ihm aufgefallen ist, dass dieser auch ein Mann des Ekklesiums ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bietet Seybald an, seine Tochter zu untersuchen, und stellt zunächst über seinen Lichtsinn fest, dass es sich um keine Besudelung handelt, zumindest kann er keinerlei Einflüsse von Schattenmagie an dem Mädchen wahrnehmen. Ihm fällt aber der hohe Muskeltonus des Mädchens sowie der unruhige Blick auf, der scheinbar kaum fähig ist, etwas länger zu fixieren. Außerdem ist sie sehr mager und scheint kaum etwas gegessen zu haben. Nori wirkt also sehr traumatisiert, als ob sie sich eher in einer seelischen Starre befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis teilt Seybald seine Einschätzung mit, was diesen sehr beruhigt, da er bereist fürchtete, dass irgendeine dunkle Macht hinter der Sache stecken könne, und da man in diesen Zeiten überall Warnungen vor dem dunklen Kult höre, habe er schon das Schlimmste befürchtet. Kenji rät ihm, Nori nach Lindmar zu bringen, wo man sich im Leveischen Orden um ihr körperliches und seelisches Wohl kümmern werde. Als Kenji seine Einschätzung abgibt, fällt ihm auf, dass das Mädchen scheinbar zugehört hat und weniger geistesabwesend wirkte, und Kenji hat den Eindruck, als habe Nori ihn einmal kurz dankbar angelächelt. Dann nimmt sie auch ihr Vater erleichtert in den Arm und sagt ihr, dass nun bestimmt bald alles wieder gut werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bietet den beiden an, mit ihnen gemeinsam zu beten, was sie dankbar annehmen. Währenddessen nimmt Octavia Henk zur Seite und erzählt ihm leise, dass sie vor drei Jahren in Virna, dem Heimatort von Seybald, die magische schwarze Rüstung von [[Principus Mortis]] im Schwarzsee versenkt haben. Aus diesem Grund interpretiert sie die merkwürdigen Lichter über dem See, von denen Seybald gesprochen hat, in diesem Kontext und fragt sich, ob da auch der dunkle Kult seine Finger im Spiel habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gebet ist Seybald noch entspannter und vertrauensvoller als zuvor und erzählt Henk und Kenji, dass er sich nur deshalb traue, allein mit seiner Tochter zu reisen, weil er selbst mal eine Art Held gewesen wäre. Er stamme aus Ankarz und sei viele Jahre durch die Gegend gezogen. Er habe mit einigen anderen tapferen Männern, die inzwischen fast alle tot seien, im Geisterwald gegen die Untoten gekämpft. Dies sei aber schon einige Jahre her und sie hätten einen Nekromanten in der Nähe von Morsburg stellen können. Henk kommen die Orte und die Geschichte sehr bekannt vor und er fragt Seybald, ob er [[Gerbert der Bär|Gerbert]] kennen würde. Der Alte nickt überrascht und will sofort wissen, woher Henk denn „den Bären“ kenne, und dieser erklärt ihm, er habe die Geschichten von Gerbert, dem Bären, gehört, da er ein bekannter und gefeierter Held sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald seufzt und erzählt, dass er damals noch ein junger Mann gewesen sei, als er unter anderem mit Gerbert unterwegs war. Aber nachdem er diesen Schrecken erlebt habe, sei er gezeichnet gewesen und habe damals gemerkt, dass er nicht als Held geeignet sei. Er habe dann seine Frau in Virna kennengelernt und seitdem halte er sich aus allem Ärger heraus, obwohl er immer noch fähig sei, seine Tochter zu beschützen, weshalb er ja auch allein reise. Dies sei heutzutage sogar beinahe sicherer, da es in Nyssos Verbrecher gäbe, die sich als Reiseführer ausgäben und ihre Kunden nicht zum vereinbarten Ziel, sondern in die Hände von Räubern geführt hätten. Seybald warnt die Helden davor, dass die Haupthandelsstraße nach Sapos inzwischen von Räubern kontrolliert werde, weshalb er nun auch die Nebenstrecke durch Opploh gewählt habe. Der Weg nach Ivenbau sei von Süden aus inzwischen kaum noch zu bereisen, ohne ausgeraubt zu werden. Kerrak wirft ein, dass es sich dabei vermutlich auch um Graltiks Männer handeln dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald und seine Tochter wollen sich dann schlafen legen und der Alte bietet noch an, eine Nachtwache übernehmen zu können. Da wird Henk misstrauisch und fragt ihn, wieso er ihnen vertrauen würde, obwohl er sie nicht kenne? Seybald weist auf Kenji hin und sagt, dass er dem Mystiker vertraut, in guter Gesellschaft zu reisen. Henk findet das nachvollziehbar, verzichtet aber auf das Angebot und lässt den Alten mit seiner Tochter die Nacht durchschlafen. Immerhin haben sie am nächsten Tag noch einen weiten, anstrengenden Weg vor sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen bis auf Henk in ihren Zelten und Henk macht es sich trotz leichtem Nieselregen unter freiem Himmel bequem und überlässt sein Zelt Kerrak. Kenji übernimmt die erste Wache und weckt dann Iustus zur zweiten. Doch in der Nacht geschieht weiter nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Nemieon ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, nachdem Iustus alle geweckt hat, machen sich auch Seybald mit seiner Tochter auf den Weg. Henk überlässt dem Alten bei der Abreise den Geldbeutel des Attentäters mit den 15 Silberlingen und wünscht ihnen eine gute Reise.  Die Helden blicken den beiden noch kurz hinterher und brechen nach einem Frühstück ebenfalls wieder auf. An diesem Tag ist der Himmel klar und die Sonne kommt heraus, so dass es wärmer und trockener ist und die Pferde schnell vorankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg durch das Nachtholz schließt Kerrak mit seinem Pferd zu Henk auf und erzählt ihm, dass er gerade an seinem Stück über die Helden arbeiten würde und dazu noch ein paar Fragen habe. Henks letzte Erwähnung, dass sich Kenji und Octavia bereits seit der Kindheit etwas miteinander hätten, hat Kerrak anscheinend zum Nachdenken gebracht. Als Henk zustimmt, legt der Schauspieler los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will als erstes wissen, wo das gemeinsame Kind der beiden, von dem Henk erzählte, eigentlich sei, und erfährt, es sei in die Obhut des Areteischen Orden gegeben worden, und als Kerrak wissen will, wie alt das Kind sei, erklärt ihm Henk, dass Octavia direkt, als sie zur Frau wurde, schwanger geworden sei, weshalb das Kind jetzt vielleicht so zwischen sechs und acht Jahren alt sein dürfe. Kerrak ist etwas entsetzt über das vermeintlich inzüchtige Treiben bei den [[Thyrner|Thyrnern]] und will dann den Namen des Kindes wissen, doch Henk gibt vor, ihn nicht zu kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bohrt der Schauspieler weiter und will wissen, wie das Kind der beiden aussieht und ob es wegen Octavia magisch sei und zaubern könne. Henk liefert ihm die gewünschten Details und erklärt, es habe die gleichen Schlitzaugen wie Kenji, da es bereits ganz früh starke Lichtmagie gewirkt habe, und natürlich sei es auch hochmagisch, da es wie seine Mutter mit Feuermagie geboren sei. Kerrak fällt die Kinnlade herunter und fasziniert scheint er sich das Aussehen des Kindes im Geiste vorzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt er die Sprache auf Adarian und will wissen, ob der davon gewusst habe, denn schließlich seien die beiden ein Paar, worauf Henk das verneint und betont, dass Adarian keine Ahnung von dem Treiben zwischen Kenji und Octavia gehabt habe und auch nicht aus diesem Grund in Barthavion geblieben sei, wie Kerrak vermutet. Als Kerrak wissen will, wann sie sich mit Adarian wiedertreffen, lenkt Henk ab und wärmt die alten Verleumdungen aus dem [[Prozess_gegen_die_Helden#Kenjis_Motive|Prozess]] in [[Valkenburg]] wieder auf, indem er Kerrak die Geschichten über den bestechlichen und deshalb feisten Mystiker erzählt, der Kenji damals gewesen sein soll, der bei Schiedssprüchen für ein gutes Essen gerne die Partei des Gastgebers eingenommen habe. Dann winkt Henk ab und erklärt, da das doch alles auch ganz normal sei, denn schließlich hätten die Diener des Lichtes dieselben Bedürfnisse wie alle anderen Menschen. Kerrak hört interessiert zu und es scheint sich in ihm ein neues Bild von Kenji zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will dann noch wisse, wie Henk als guter Freund Graltiks die Pläne mit der Kontrolle der Handelsstraßen findet, worauf Henk einwirft, dass er zwar für Graltik gearbeitet habe, aber dieser jetzt mit den Schwarzmagiern im Bunde steht und vermutlich schon wahnsinnig geworden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Nachmittag erreichen die Helden die Hauptstraße und blicken direkt auf einen Ausläufer der Donnerberge, auf dessen Spitze man die Ruinen einer großen Festung erahnen kann. Alle wissen, dass dies die Ruinen der [[Calburg]] sein müssen, von denen man sagt, dass es darin spuke, so dass alle diesen Ort meiden. Kerrak ist überzeugt, dass die Burg nur aufgrund einer List der [[Thyrner]] zerstört wurde, da die Eldorner durch das Gerücht, das gestohlene Zenaische Pferd befände sich in der Calburg, ihre Skrupel für den ersten Kampf gegen die eigenen Leute aus Barthavion verloren. Doch die Helden gehen davon aus, dass es noch eine weitere Partei gab, die ein Interesse daran gehabt haben könnte, den Krieg gegen Thyrna und das Zerwürfnis der barthavischen Städte mit [[Eldorn]] zur Eskalation zu bringen, nämlich der Kult des Xul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der restliche Weg verläuft nun schneller, da die große Handelsstraße erreicht ist, die westlich der Berge verläuft. Aber auch diese Straße wirkt ungewöhnlich unbelebt und man sieht keinen Reisenden. Es liege auch überall noch Äste auf dem Weg, die nach dem Sturm niemand davon geräumt hat, was verdeutlicht, dass auch im Laufe des Tages kaum jemand hier lang gekommen ist, da man die Äste für einen Ochsenkarren hätte zur Seite räumen müssen. &lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|miniatur|rechts|[[ Elysisches Ekklesium#Stufe 5: Lichtmeister |Lichtmeister]] [[Archorbar]]]]&lt;br /&gt;
'''Treffen mit Archorbar'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends kommen die Helden zu einem Rastplatz, der an einem felsigen Abhang liegt und einen kleinen Bach hat, der wasserfallartig aus einem Stein plätschert. Schon beim Betreten des Rastplatzen bemerken sie, dass dort ganz ruhig und unbewegt ein Mann mit einem Stab sitzt. Es ist [[Archorbar]], der sie ruhig, aber erfreut anblickt und lächelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind ihrerseits äußert erfreut, aber auch sehr überrascht, den alten Freund hier zu treffen, und wundern sich, wieso er gerade hier auf sie gewartet zu haben scheint. Archorbar offenbart ihnen daraufhin, dass  er sich bereits gedacht, dass die Helden auf Reisen seien, da er ihre Anwesenheit im Erdreich von Barthavion gespürt habe. Alle Steine und Felsen hätten ihm zugeflüstert, dass sie sich mit ihren Füßen wieder auf dem Boden des Landes befinden, und so habe er sich vom Erdreich lenken lassen, bis er sie hier vorfand.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er selbst komme gerade aus [[Galadh Sidh]], wo er sich mit den Elben über die Bedrohung des Dunklen Kultes beraten habe. Dort habe er auch von dem Erfolg der Helden gehört, den alten Elbenkönig [[Sereg]] erlöst und damit den Nebelschlund aufgehoben zu haben, und auch von den Gesandten zu den Fjalgar Zwergen, zu welchen er selbst ebenfalls auf dem Weg sei, um sich mit diesen zu beraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar spricht den Helden ein großes Lob aus und betrachtet es als einen großen Sieg, dass die Helden die Gunst von Veldun errungen haben. Nun hofft er, dass der Zwergenkönig das Angebot der Elben nicht ausschlage, denn diese würden erst eine Zustimmung der Zwerge abwarten, bevor sie ihre Hilfe dann offiziell dem Kriegsrat der barthavischen Städte in Valkenburg anböten. Archorbar erklärt den Helden, dass aus Sicht der Elben Barthavion nämlich immer noch das Gebiet der Zwerge sei und dass die jungen Völker aus ihrer Sicht allein keine vertrauensvollen Verbündeten seien. Daher würden sie den Barthavers also nur ihre Hilfe anbieten, wenn die Zwerge ebenfalls an ihrer Seite kämpfen würden, da ihr Vertrauen zu den Alten Völkern größer als zu den jungen sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar äußert jedoch noch eine andere Vermutung für die Audienz der Elben beim Zwergenkönig, denn  in Galad Sidh habe er selbst von den Elben gehört, dass es einst eine Art Pakt unter den Elben von Veldun und den Fjalgar Zwergen gegeben habe, über deren genau Vereinbarung man ihn jedoch im Unklaren ließ. Sie erwähnten jedoch, dass dieser Pakt aus der Zeit des „Schattenkrieges“ stamme. Dann erklärt er den Helden, dass dieser vor sehr langer Zeit stattgefunden habe, lange bevor die heutigen Barthaver nach Barthavion gekommen und die jungen Völker überhaupt existent gewesen seien. Damals seien die [[Pazumer]] aus [[Ishurak]] nach Eboria gekommen und hätten die Elben mit dem versklavten Volk der Umbrin angegriffen und „Elyanor“, das Zentrum des alten Reiches von Veldun, zerstört. Die Pazumer seien damals aus dem Süden gekommen, wo sie an den Küsten des Thalischen Meeres bereits großes Unheil hinterlassen und „Pelagon“, die letzte Zuflucht der [[Hybraner]], zerschlagen hätten. Im Norden habe sich schließlich der Elbenkönig „Beledir“ mit dem Zwergenkönig „Grorim“ verbündetet und mit vereinten Kräften seien sie die Pazumer vertrieben worden, die sich in der großen Steppe niederließen und die Ruinen von Luggul errichteten, die seit dieser Zeit unbewohnt und glücklicherweise fast vergessen seien. Archorbar vermutet, dass es in der Zeit dieses Krieges dazu gekommen sei, dass die Fjalgar-Zwerge und die Elben aus Veldun ein Wissen erlangt oder ein Geheimnis zu hüten begonnen hätten, dass sie vor den jungen Völkern bis heute verschwiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden fragen Archorbar, um was es bei dem Geheimnis gehe, doch dieser berichtet nur, dass die Elben in Galad Sidh ihm gegenüber angedeutet hätten, es sei Zeit, dass der Zwergenkönig den Barthavern endlich die ganze Wahrheit über ihre Heimat erzählen müsse, damit diese verstünden, worum es bei der Bedrohung durch den Dunklen Bund wirklich ginge. Archorbar ahne, dass es sich um ein großes Geheimnis handeln müsse, welches die Motivationen und Ziele des dunklen Kultes offenlegen könnte,  aber auch ihm gegenüber wollten die Elben nicht mehr von ihrem Wissen preisgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar erzählt dann auch von den verschwindenden Menschen überall im Land. Da niemand wisse, wann wieder jemand verschwinde, sei es fast unmöglich, die Verschwundenen auf den Straßen ausfindig zu machen. Archorbar berichtet, einige Inquisitoren hätten jedoch einer Familie aus Trutz folgen können, die sie am Tag nach ihrem Verschwinden auf der Handelsstraße angetroffen haben. Diese hätten jedoch gesagt, dass sie privat reisen würden, und unter diesen Umständen habe sie ja niemand aufhalten können, da es ihr freies Recht sei, zu reisen, und sie auch nicht verpflichtet seien, irgendjemanden etwas darüber zu erzählen. Die Inquisitoren hätten sie deshalb weiterreisen lassen, aber einer von ihnen habe sich an sie herangehängt, um zu beobachten, wohin sie ihr Weg nun führe. Doch einen Tag später fanden seine Mitstreiter diesen Inquisitor tot am Wegesrand, aufgeschlitzt mit einem Dolch. Archorbar berichtet, es habe gewirkt wie ein Raubüberfall, aber die Familie selbst sei unauffindbar gewesen, als ob sie den Räubern entkommen oder – aus welchen Gründen auch immer – von ihnen verschont worden seien.&lt;br /&gt;
[[Datei:img notiz sabaoth.png|miniatur|links|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Archorbar merkt an, dass es derzeit auch schwer sei, die Verschwindenden zu verfolgen, da die Straßen sehr unsicher seien. Er selbst sei auf der Handelsstraße gestern von Räubern angegriffen worden, habe sie aber in die Flucht schlagen können. Es seien Nemorer gewesen, die eindeutig Kratarische Lederbekleidung trugen. Archorbar hörte, dass diese Männer aus [[Kratara]] die gesamten Handelsrouten im Land terrorisieren würden und es fast so wirke, als gäbe es einen Zusammenhang zwischen den Raubzügen von [[Graltik Blutklinge|Graltiks]] Männern und den verschwundenen Leuten, da es durch die unsicheren Straßen unmöglich geworden sei, ihrer Spur zu folgen. Die Helden informieren Archorbar über ihre Erkenntnisse, dass Graltik mit dem dunklen Kult zusammenarbeitet, was sein Handeln in ein neues Licht rückt. Die Helden zeigen Archorbar auch die Notizen, welche sie auf [[Sabaoth Immortalis|Sabaoths]] Schiff gefunden haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_47:_Auftauchen|Episode 22.47]]), und weisen ihn darauf hin, dass sie in [[Ferja]] ebenfalls eine Familie entdeckt haben, die über Nacht verschwunden ist (vgl. [[Das_Mysterium_von_URU#Episode_09:_Ferjas_Unheil|Episode 23.09]]) und in diesem Zusammenhang im Gästebuch auf den Namen „Zaladhar“ gestoßen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar berichtet jetzt darüber, dass vor einigen Wochen in [[Olborg]] nach einem langen Kampf ein sehr mächtiger schwarzer Ritualist festgenommen worden sei, der dort versucht habe, den Tempel des [[Alethon]] durch grausame Menschenopfer zu entweihen. Er habe sich als ein Meister des [[Bund des Xul|Kult des Xul]] zu erkennen gegeben und die dunkle Macht gepriesen, die er durch das Mal des [[Utukk'Xul]] erhalten habe. Er habe im Verhör unter einem Wahrheitstrank stehend zugegeben, dass er wisse, warum und wohin die Menschen über Nacht verschwinden würden. Doch sein Geist sei zu stark gewesen und nach Stunden, in denen er mit Zaubern und weitere Tränken bearbeitet worden sei, habe er nur ein mysteriöses Wort von sich gegeben: „URU“ Mehr habe man aus diesem Mann nicht herausbekommen können. Leider sei er am Abend vor seiner Hinrichtung dann auf ungeklärte Weise aus seiner Zelle in Olborg verschwunden und die Wachen, drei gut geschulte Inquisitoren, lagen tot und mit verzehrten Gesichtern auf dem Boden des Sanctums. Dann blickt Archorbar die Helden ernst an und tippt auf die Notizen, während er ihnen offenbart, dass der Name des Schwarzen Kultisten angeblich „Olimanra“ sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Archorbar auf die Situation in Sapos an und weiß, dass diese gerade unglücklich ist, da die unsicheren Handelsstraßen die Nahrungsmittellieferungen erschweren, die nun zum Ende des Herbstes dringend angelegt werden müssen. Er prognostiziert, wenn es so weiter ginge, werde die Stadt nicht über den Winter kommen, denn bereits jetzt seien die Preise für die Waren so hoch, dass viele Arbeiter in der Stadt bereits Hunger litten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar selbst sei schon lange nicht mehr in Sapos gewesen, da das [[Elysisches Ekklesium|Ekklesium]] dort nicht gern gesehen werde. Die Arkanisten seien schon immer misstrauisch gewesen und fühlten sich vom Ekklesium überwacht. Manchmal zeigten sie eine fast zwangshafte Abneigung gegen das Ekklesium, was das Vertrauen in die Experimente der Arkanisten nicht gerade erhöhe und nachdenklich mache, was sie denn zu verbergen hätten. Jedoch müsse man den Arkanisten zugestehen, dass sie eben auch Barthaver seien und es in diesem Volk nun mal so sei, dass die Freiheit an erster Stelle stünde. Er selbst halte sich gegenüber dem Rat der Emphausti höflich zurück und versuche die Hilfe des Ekklesiums nicht aufzudrängen. Dann rät Archorbar auch Kenji, dort keine offiziellen Aufträge für das Ekklesium anzunehmen, da deren Ausführung in Sapos verboten sei und nur in Sonderfällen genehmigt und durch die Arkanisten überwacht würde. Zuversichtlich weist er Kenji darauf hin, dass es also immer wieder Zusammenarbeiten gegeben habe, die funktioniert hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji beichtet Archorbar das nekromantische Ritual, welches sie mit [[Abdrushin]] auf der [[Baiula Spei]] durchgeführt haben, um Octavias Leben zu retten (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 32: Grett|Episode 21.32]]), und beschreibt ihm die Konsequenzen, über die Abdrushin ihn im Nachhinein aufgeklärt habe. Archorbar ist etwas verwundert, dass die Helden offensichtlich mit einem Nekromanten gereist seien, doch diese versichern ihm, dass Abdrushin kein Praktiker dieser Magie sei. Dann möchte Kenji wissen, ob Archorbar noch einen anderen Ausweg aus der Situation wissen, denn immerhin bedrohe die Tatsache, dass jederzeit ein Schnitter auftauchen und Kenji oder seine Freunde bedrohen könnte, den Erfolg ihrer [[Drachenträne|Drachentränen]]-Mission. Archorbar nimmt die Sache sehr ernst und betont, dass man nicht so einfach aus dem Vertrag kommen könne und Schnitter sehr mächtige Wesen seien, gleichwertig in ihrer Macht mit den Theleten. Als Kenji dann von dem Plan berichtet, mit Hilfe eines Nekromanten ein Schlupfloch zu finden, warnt Archorbar ihn eindringlich davor, dunklen Ritualisten zu vertrauen und besonders vorsichtig zu sein, an wen sie sich wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.13 ''') Während die Helden mit Archorbar gemeinsam am Feuer sitzen, nutzen sie die Gelegenheit, um dem alten, erfahrenen Geanisten einige Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte zuerst wissen, ob Archorbar etwas von seiner Schwester Hella gehört hat.&lt;br /&gt;
* Archorbar weiß nur so viel wie Henk, also dass sie nach der Seuche in [[Freywall]] und dem Versuch, Henks Sohn als Gefäß für Maldoror zu nutzen ([[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_05:_Kampf_um_Montakor|Episode 19.05]]), mit diesem und Birkinga in die Hohe Heimat gegangen ist, wo sie vermutlich immer noch dabei hilft, Henks Sohn zu beschützen ([[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_09:_Epilog|Episode 19.09]]).&lt;br /&gt;
Henk möchte dann wissen, wie die Lage in Freywall ist. &lt;br /&gt;
* Archorbar erzählt, dass die [[Amortuus-Pest|Seuche]] zwar bekämpft ist (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]), aber vereinzelt noch Untote außerhalb der Stadt durch die Gegend wandern. Das Reisen auf der Handelsstraße vor Freywall sei deshalb immer noch unsicher. Außerdem fehle es der Stadt an Menschen, die diese wieder aufbauen können. Es habe einfach zu viele Tote gegeben, aber [[Valkenburg]] habe bereits Unterstützung geschickt und langsam komme die Stadt nun wieder auf die Beine. Einem zweiten Angriff der Schwarzmagier wären sie jedoch derzeit vermutlich hilflos ausgeliefert.&lt;br /&gt;
Henk möchte wissen, ob Archorbar Neuigkeiten vom Zwergenkönig weiß.&lt;br /&gt;
* Archorbar führt aus, dass sein Zustand sich enorm verschlechtert habe und nur noch wenige Nachrichten aus Fjalgar kämen. Die Zwerge blieben verschlossen, vielleicht auch, um den Barthavern keine Angst zu machen. Für den Fall seines Ablebens sei aber bereits Varolus Sohn Vargi als Nachfolger bestimmt worden. Archorbar hoffe jedoch, dass die elbische Hohepriesterin ihm helfen könne. Dann  dankt er nochmal den Helden, dass diese die Krankheit bei den Elben angesprochen haben, denn die Priesterin sei bislang die größte Hoffnung, die der König habe. Wenn ihn jemand retten könne, dann sie. Damit hätten auch die Helden ihren Anteil an seiner Rettung, sollte diese gelingen.&lt;br /&gt;
Henk will auch wissen, wie der Kriegsrat von Barthavion in ihrer Abwesenheit gehandelt habe. &lt;br /&gt;
* Archorbar erklärt, dass die Lage im Kriegsrat verzwickt sei. Es gäbe gerade zu viele Konflikte, um sich auf ein geplantes Vorgehen gegen dein Feind zu einigen. [[Valkenburg]], [[Trutz]], [[Perlheim]] und [[Ankarz]] sähen die große Gefahr und würden vor allem für Sicherheitsvorkehrungen gegen den Kult plädieren. [[Freywall]] hingegen dürste nach Rache und wolle aktiv gegen den Dunklen Kult vorgehen. Die geschundene Stadt rufe deshalb im Kriegsrat zu einem Vergeltungsschlag gegen die Schattenburg auf, bevor der Dunkle Kult die Initiative ergreifen könne. Doch ohne die thyrnische Unterstützung seien die Chancen auf einen Sieg fast ausgeschlossen, was die Lage besonders für Freywall frustrierend mache. Auch [[Eldorn]] wolle aggressiver gegen den Kult vorgehen, um die Gefahr im Keim zu ersticken, bevor sie über das Land herfallen können. Eldorn unterstütze auch den Bund mit Thyrna und sei ihr größter Fürsprecher. [[Weisshafen]], [[Olborg]], [[Hallfels]] und [[Loderis]] seien derzeit noch unentschlossen. Sie wüssten die Gefahr des Kultes nicht einzuschätzen und fragten sich, ob der Zwergenkönig aufgrund seiner Krankheit eventuell die Situation ein wenig überdramatisiere. Sie würden deshalb fordern, mehr Späher auszusenden, doch da Graltiks Männer die Straßen tyrannisieren, würden viele Späher derzeit in den Tod geschickt und kämen nicht zurück. Dies führe auch dazu, dass sich der Blick immer wieder auf [[Graltik Blutklinge|Graltik]] und seine vertriebenen Männer richte. Einige sähen in ihnen eine größere Gefahr für Barthavion als den dunklen Kult. [[Sapos]] hielte sich derzeit sehr zurück und manche fürchten, dass die [[Arkanist|Arkanisten]] im Fall eines offenen Konfliktes mit den Schwarzmagiern wieder einen Alleingang planen und Barthavion den Rücken kehren würden. Da die Stadt aber gerade sehr unter den Versorgungsengpässen durch Graltiks Straßenterror leide, sei sie auf die anderen Städte angewiesen, da sie dieses Problem nicht allein lösen könnten. Die Tatsache, dass zwei der thynischen Gesandte abgereist seien, mache die Situation zusätzlich noch ungewisser und spalte den Rat immer mehr, denn einige hielten Thyrna als unverzichtbar für einen Sieg, während andere es als Pakt mit dem Übel selbst betrachten und davor warnen würden, dass Thyrna nach einem gemeinsamen Bund die Zusammenarbeit nutze, um Barthavion in die Unterdrückung zu treiben. Alle wüssten, dass Thyrna immer noch an den Handelsbeziehungen mit Eldorn und dem [[Orichalkum]] interessiert sei, und es sei vermutlich unrealistisch, dass Thyrna die Zusammenarbeit nicht ausnutzen werde, um die eigene Position zu stärken. &amp;lt;br/&amp;gt; Doch Archorbar sieht es als eher fraglich an, ob das Weltreich ein wahres Interesse daran habe, [[Barthavion]] zur [[Politische Ordnung des_Thyrnischen Weltreiches#Die Provinzen: Das Fundament des Weltreiches|Provinz]] zu machen, da das Imperium derzeit genug andere Probleme im Süden oder an den Grenzen der Nemorer habe. Barthavion sei weit entfernt und interessiere den Kaiser derzeit nun gering, denn außer dem Orichalkum hätten sie kein Interesse an einem Land, dass zu weit entfernt sei, um es an das Imperium anzugliedern. Auch die Gefahr durch die Schwarzmagier sei in Thyrna eher unbekannt, da sich das Weltreich durch diese nicht direkt bedroht fühle. Niemand wisse schließlich, was der Kult plane, und man habe keinerlei Beweise dafür, dass dieser sich Ziele auch außerhalb von Bathavion gesucht habe. &amp;lt;br/&amp;gt; Alles deute eher darauf hin, dass der dunkle Kult einen sehr genauen Plan verfolge, den Archorbar aber immer noch nicht ganz verstehe, denn ihre Ziele und Absichten lägen noch völlig im Dunklen. Archorbar warnt davor, einfach davon auszugehen, dass der Kult kopflose Zerstörung anrichten oder planlos vorgehen würde, oder die Hybris besäße, den gesamten Kontinent zu verderben, denn dies wäre zu vorschnell und könnte eventuell dazu führen, dass man ihre wahren Absichten übersehe. Archorbar kann selbst nicht einschätzen, was das endgültige Ziel der Schwarzmagier sein werde, aber er hat den Verdacht, dass das Geheimnis der Alten Völker, besonders der Zwerge, enthüllen könnte, was ihre Absichten antreibt. Deshalb  hofft er, dass Varulos sich durchringt und den Barthavern endlich die Wahrheit über ihr Land sagen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann möchte Henk wissen, ob es Neuigkeiten von [[Gerbert der Bär|Gerberts]] Spähauftrag gibt.&lt;br /&gt;
* Archorbar berichtet, dass Gerbert und seine Frau [[Cuina-Nira|Nira]] zurückgekehrt seien und es beiden gut gehe, wenngleich der Auftrag sie sehr gefordert habe. Sie hätten es fast bis zu der Schattenburg geschafft, konnten aber nicht weiter vordringen, da die Gegend von Spähern und Wesen aus der Unterwelt gesichert werde. Der Kult habe finstere [[Phlegräer]], flammende Streiter aus [[Abyssia]], gerufen, die als Wächter die Gegend beschützen und jeden vernichten würden, der sich der Festung nähere.&lt;br /&gt;
Henk erkundigt sich nach der Armee, die die Kultisten aufstellen wollten.&lt;br /&gt;
* Archorbar erzählt, dass der Dunkle Kult sowohl die untoten Nemorer aus der Steppe sowie die verbliebenen Untote aus [[Freywall]] in die östlichen Schwefelberge gerufen habe und diese sich dort in einem Tal, das aber ebenfalls von Plegräern bewacht werde, verstecken. Gerbert habe jedoch einen Blick in das Tal erhaschen können und es scheine sich zu bestätigen, dass der Kult eine untote Armee aufbaue. Doch da einige der Nemorer bereits anfängen, zu verrotten, gehe Gerbert davon aus, dass sie mit ihrem Angriff nicht mehr lange warten könnten, da ihnen sonst die Streitkräfte verfaulen würden. Vermutlich werde sich der erste Angriff dann wieder auf das geschwächte Freywall konzentrieren, da [[Eldorn]] sein Heer aufgestellt habe und zur Zeit gegen die Bedrohungen besser gewappnet sei. Aber das seien bloß Spekulationen, da der [[Bund des Xul|Dunkle Kult]] nicht wie ein gewöhnlicher Gegner im Krieg agieren werde, sondern auch unberechenbar handeln könne. Niemand wisse, was geschehen werde, aber Gerberts Beobachtung würden darauf schließen lassen, dass Barthavion sich auf das Schlimmste einzustellen habe.&lt;br /&gt;
Dann zeigt Henk noch den geschwärzten Dolch, den er in [[L'yreh]] gefunden hat ([[Im_Nebelschlund#Episode_22:_Sichten_und_Sichern|Episode 22.22]]), und fragt Archorbar, ob er etwas über ihn wisse oder sagen könne.&lt;br /&gt;
* Archorbar weiß jedoch nur, dass es sich bei dem verarbeiteten Stein um einen Rauchquarz handelt. Er gibt Henk den Tipp, sich im Sapos umzuhören, denn dort gäbe es Schmiede, die sich auch mit magischen Aspekten auskennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet Archorbar, dass er in [[L'yreh]] dunkle Dinge gesehen und erlebt habe - Dinge, die kein Sterblicher sehen solle. Es gäbe für ihn nur zwei Arten, wie man damit umgehen könne: man könne daran zerbrechen, sich dem Wahnsinn oder der Dunkelheit überlassen und aufgeben, oder man könne von unbändigem Willen erfüllt werden, sein Land vor diesem Dunkel zu bewahren. Umgeben von Hoffnungslosigkeit, von Schwärze, habe Kenji das Licht am hellsten und am glühendsten gespürt, jedoch auch schreckliche Dinge getan. Kenji erklärt Archorbar, dass es einfach wäre zu sagen, dass er dazu gezwungen worden sei und dass es einem größeren Zweck diene. Aber er und auch Archorbar würden beide wissen, dass das nicht stimme. Denn man könne jemanden nur zu dem zwingen, was bereits in ihm schlummere, oder?&lt;br /&gt;
* Archorbar gibt Kenji zu verstehen, dass das gesamte Dasein und der gesamte Kosmos ein ewiger Tanz aus Gegensätzen sei und auch die menschliche Seele, besonders die der jungen Völker, welche durch das Erbe der [[Umbrin]] geprägt wurden, neige dazu, Licht und Schatten als Extreme in sich zu tragen. Archorbar geht aber davon aus, dass die Natur der menschlichen Seele im Kern jedoch neutral sei, betont aber, dass dies seiner persönlichen Erfahrung entspräche und die Mystiker des Ordens dies vielleicht auch anders sehen würden. Seiner Empfindung nach sei die menschliche Seele durch diesen inneren Konflikt von Licht und Schatten deshalb stets hin und hergerissen, genauso wie auch Essentia, die irdische Welt stets in dem Spannungsfeld von Licht und Schatten stehe. Man könne also sagen, die Seele eines jeden Menschen trage täglich ihren eigenen, inneren Äonenkrieg aus. Dieser innere Kampf sei es deshalb, was jeder Mensch zu meistern habe, ganz gleich, ob man in große, oder kleine Dinge verstrickt sei. Man brauche keine Stätten wie L’yreh, um die dunkelten Abgründe der menschlichen Seele zu erfahren, denn alle Menschen stünden täglich vor der Wahl, dem Schatten oder dem Licht zu dienen oder aber auch ihren ganz eigenen Weg zu gehen, jenseits der Extreme. Da der Mensch für sich selbst entscheide, könne sein Wille auch darüber bestimmen, welchem Pfad seiner Seele er den Vortritt lasse. Jedoch sei dies ein schwerer Weg, die schwierigste Aufgabe und Leistung des Daseins, denn keine Menschenseele sei von Natur aus so geduldig und beständig wie die Felsen oder Berge. Alle Menschen würden stets zwischen den Extremen von Licht und Schatten schwanken und es sei  deshalb vielleicht nicht wichtig, in welche Richtung wir streben, sondern, wo wir uns gegenwärtig einpendeln. Dies geschehe mit jeder Entscheidung, die man treffe, und mit jeder Tat, die man durchführe – ob erzwungen oder nicht. &amp;lt;br/&amp;gt; Ob aber das, was man dabei in der Welt hinterlasse, bereits in einem geschlummert habe, sei vielleicht die falsche Frage. Kenji solle sich vielleicht eher fragen: Warum sei ich bereit gewesen, zu tun, was er getan habe, und zwar genau in dieser Situation und genau so, wie er es getan habe? Am wichtigsten sei aber die Frage: war dies mein wahrer Wille und würde ich es wieder so tun? Die Antworten könne nur jeder selbst für sich finden, aber so könne man etwas über sich lernen und in Zukunft vielleicht selbstbestimmter reagieren, falls man von außen erneut zu etwas gezwungen werden soll. Es gäbe allerdings niemals einen idealen Ausgang, aber jeder Mensch könne zumindest selbst entscheiden, wie er dabei dastehe. Archorbar betont, dass es weniger das Ziel sei, sondern mehr die Art und Weise, wie wir unseren Weg dahin gehen. Denn, ob man den Weg des Schattens oder des Lichtes oder einem ganz anderem folgen wolle, hänge schließlich immer vom Einzelfall ab und es gäbe keine einfachen Antworten, nur eine Entscheidung, die man zu treffen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erwähnt, dass er auf den Reisen mit seinen Freunden in beiden Extremen das Heil gesucht habe und gescheitert sei: der kahlköpfige Asket, der schwarze Mystiker, der menschelnde, allzu menschliche Mystiker, der in seinen Gefühlen angreifbar für die Kultisten geworden sei. Alles Extreme, die ihm fehlbar schienen. Kenji stellt heraus, dass er immer noch nicht wisse, was Pyrrhon in mir gesehen habe oder warum Archorbar ihn in seiner Obhut gelassen habe. Kenji habe darüber nachgedacht, mehr über seine Herkunft und seine Vergangenheit herauszufinden. Aber er bittet Archorbar auch, ihn nicht falsch zu verstehen; er sei nicht mehr derselbe, an sich selbst zweifelnde Mann, der er gewesen sei, bevor er aus Perlheim fliehen musste. Er sehe die Probleme der Welt und nähme mit Freuden die Bürde auf sich, auf der Seite des Lichtes gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Er wisse mittlerweile, wer ich sei, aber ich wisse nicht, wie er diesen Körper, diese Gaben richtig nutzen solle. Alles, was ihm dabei helfe, solle Archorbar ihm bitte nicht vorenthalten, falls er noch weitere Geheimisse mit sich trage.&lt;br /&gt;
* Archorbar findet es gut, dass Kenji aufgehört habe, nach Rollen zu suchen oder sich nach anderen zu richten, denn nur er selbst könne sagen, welche Rolle er spielen wolle. Nicht einmal die Götter könnten dies bestimmen, ansonsten müssten sie sich nicht so um die Gunst der Sterblichen bemühen. Dann gesteht ihm Archorbar, dass er keine Geheimnisse vor ihm habe und  bereits alles erzählt habe. Er sei der Vision der [[Elachiel]] gefolgt, denn er habe sie für sich als Wink der Spea interpretiert und glaube auch noch heute daran, da er gerade erst den Erfolg der Helden in [[L'yreh]] bewundern konnte (vgl. [[Im_Nebelschlund|Kap.22]]). Dies sei ihm Beweis genug, dass seine Entscheidung damals richtige gewesen wäre. Archorbar fühle sich deshalb bestätigt in seiner Entscheidung, der Intuition der Elbin vertraut zu haben. Dann gibt er Kenji gegenüber ehrlich zu, dass er nicht gewusst habe, was daraus erwachsen würde. Er habe lediglich eine Entscheidung getroffen, deren Weisheit sich allerdings erst heute bestätigt habe. Archorbar habe nicht gewusst, ob Kenji bei Pyrrhon gut aufgehoben wäre, aber er habe die Idee gehabt und sich dazu entschieden, es zu versuchen. Im Nachhinein sei er froh, dass er Kenji damals zu Pyrrhon gebracht habe, und der Erfolg von Kenjis Taten reiche ihm als Bestätigung aus, dass seine Entscheidung richtig gewesen wäre. &amp;lt;br/&amp;gt; Als Rat gibt Archorbar Kenji nur mit, dass er aufhören solle, sich zu viele Gedanken darüber zu machen, wie er seine Rolle in dieser Welt erfüllen könne. Er habe nämlich bereits alles, was er wissen müsse, um gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Das Wissen und die Lehren des Ordens sowie [[Pyrrhon_von_Derwydd|Pyrrhons]] Ausbildung wären das Beste, was ihm passieren konnten, um für die Macht des Lichtes zu kämpfen. Durch Dank und Demut vor diesem Wissen und dessen disziplinierte Umsetzung werde er diese Geschenke schätzen lernen, denn das Einzige, was er wirklich bräuchte, um sein ganzes Potenzial zu entfalten, sei der wahre Wille, sich ganz auf den Weg des Lichtes einzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet Archorbar von den falschen Visionen, die eine der Kultistinnen ihm gesandt haben. Er gesteht Archorbar, dass die sehr überzeugende Visionen gewesen seien, apokalyptisch und doch voller Hoffnung (vgl. [[Iobis_Galdimmera#Kenjis_Epiphanien_und_Visionen|Kenjis Epiphanien und Visionen]]). Trotz aller Vorsicht und Skepsis hätten sie auf ihn so echt gewirkt, dass er ihnen schließlich geglaubt habe. Da auch Pyrrhon und Archorbar in der Vergangenheit Visionen gehabt hätten, die auch ganz direkt mit dieser Gruppe und mit dem Untergang der Welt zu tun hätten, möchte Kenji wissen, woher man wissen könne, dass diese nicht auch von dem Feind geschaffen oder manipuliert worden wären, um die Helden zu verwirren oder auszutricksen? Auch möchte Kenji wissen, ob Archorbar oder Pyrrhon noch weitere Visionen gehabt hätten, mit etwas, dass sie noch nicht wüssten.&lt;br /&gt;
* Zunächst gesteht ihm Archorbar, dass weder Pyrrhon noch er selbst Visionen gehabt hätten. Sie hätten nur das alte Heiligtum der Elben und die merkwürdige Prophezeiung gefunden, dass die jungen Völker den Untergang bringen würden. Archorbar gibt zu bedenken, dass dies eine nicht verwunderliche Warnung sei, wenn man bedenke, dass dieses Heiligtum aus der Zeit stamme, als die verfluchten [[Umbrin]] über das alte [[Veldun]] herfielen und dessen Hauptstadt Elyanor vernichteten. Aber es hätte noch andere Anzeichen gegeben, dass die Elben noch vor etwas anderem warnen wollten, denn viele deuteten die Schwarzen Jahre in Barthavion als ein Zeichen, dass der Welt ein weiteres [[Mythische_Zeitalter#Das_Schwarze_Zeitalter_- Eskalation und Entfesselung der .C3.9Cbel|Schwarzes Zeitalter]] bevorstehen könnte, also eins wie in den mythischen Zeiten, was den Untergang des gesamten Kontinents bedeuten würde. Deswegen sei Archorbar, der selbst die Schrecken in den Schwarzen Jahren in Barthavion an der Seite von [[Karastan]] und [[Baselian]] erlebt habe, mit Pyrrhon zurück nach Barthavion gegangen. Alles, was er hatte, wären diese vier Tiersymbole, die in der geheimen Kammer versteckt waren, die Pyrrhon durch sein Blut geöffnet hatte. Nur mit diesen vier Symbolen sei Archorbar zu [[Elachiel]] gegangen, welche daraufhin einen Traum gehabt habe, in welchem sie die Orte der Geburt der Helden gesehen habe. Archorbar habe dann Jahre gewartet, bis ein Kind aufgetaucht sei, dass er mit einem dieser Symbole in Zusammenhang bringen konnte. Archorbar gibt zu, dass er viele Kinder beobachtet habe, da sie nicht gewusst haben, wonach sie suchen sollten. Er selbst oder Pyrrhon hätten also nur auf die Vision von Elachiel vertraut, da sie Elachiel vertrauen, und bis heute habe er dabei nichts bereut. &amp;lt;br/&amp;gt; Archorbar gesteht Kenji, dass er also nicht aus eigener Erfahrung sagen könne, wie genau sich die Stimmen der Lichtgötter anhörten oder wie man diese von den Einflüsterungen der Schattengötter unterscheiden könne. Dafür gäbe es aber die Lehren des Ordens, denn wenn man ihnen folge und sich felsenfeste Prinzipien gesetzt habe, würde man zumindest besser davor geschützt sein, nicht die Ideale des Lichtes zu verraten. Archorbar weist Kenji darauf hin, dass Botschaften der Götter immer ein zweischneidiges Schwert darstellen würden, man aber eine Sicherheit dabei haben könne: sollten die Visionen ihm schmeicheln, ihn als Auserwählten hinstellen oder anders an seine Eitelkeit appellieren, dann solle er sich gewiss sein, dass die Botschaft eher von unten als von oben komme. Archorbar betont, man könne sich sicher sein, dass die Lichtgötter höhere Aufgaben hätten, als sich über das Schicksal von einzelnen Sterblichen Gedanken zu machen. Wenn sie sich also meldeten, so würden die Mythen zeigen,  dann deshalb, weil etwas Größeres auf dem Spiel stehe. Kenji solle sich also stets fragen, ob die Visionen seine persönlichen Belangen oder sogar seinem Ego – seinen Trieben, Begierden oder Wünschen - diene, denn dann sollte er ihre wahre Quelle stets in Frage stellen. Ginge es hingegen um etwas Größeres als ihn selbst, dann könne er nur auf seine Tugend vertrauen und müsse selbst entscheiden, inwieweit sich die Absicht dieser Visionen mit seinem Wissen, seiner Ausbildung und vor allem auch seinem Gewissen vereinen lasse. Eine Sicherung gäbe es nie und häufig könne man erst im Nachhinein sagen, ob die eigene Intuition trügerisch wäre oder sich bewahrheitet habe. Deshalb sollte man stets ruhig und besonnen bleiben und keine vorschnellen Urteile über den Wahrheitsgehalt von Visionen treffen, denn Visionen seien vorausschauende Intuition und als solche stets subjektiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat eine sehr persönliche Frage an Archorbar, denn er möchte wissen, ob dieser Zeiten des Zweifels, der Suche gehabt habe. Ich wolle sich nicht anmaßen, würde aber gerne erfahren, ob Archorbar sogar auch Zeiten des Frevels gehabt habe. Kenji  gesteht ihm, dass er selbst immer wieder stolpere, so aufrichtig er es auch versuche. Deshalb möchte er gerne wissen, wie Archorbar damit umgegangen und wie er zu seinem inneren Einklang gekommen sei. Kenji fragt sich, ob dies auch ein Weg sei, der nach Archorbars Meinung auch für ihn in Frage käme.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Archorbar beginnt seine Antwort damit, dass ein Leben ohne Zweifel nicht möglich sei. Wichtig sei es nur, zwischen den Zweifeln zu unterscheiden, die unsere Sicht stärken, und denen, die unseren Glauben schwächen. Dann gibt er Kenji mehrere Beispiele: an dem Vertrauen seiner Feinde zu zweifeln, sei klug, aber an dem ewigen Kreislauf der kosmischen Mächte zu zweifeln, sei Ignoranz. Ebenso sei es weise, sich selbst und die Festigkeit seiner Tugenden immer wieder aufs Neue zu hinterfragen, naiv hingegen sei es, dran zu glauben, dass man seinen Weg ohne Fehltritte oder Reue gehen könne, denn nicht einmal die Götter seien ohne Fehler und würden sowohl Scham als auch Reue kennen. Wenn Kenji also denke, dass Archorbar ohne Reue oder Zweifel sei, dann irre er sich gewaltig. Archorbar betont, dass er kein Gott sei, sondern nur ein sehr alter Mensch. Wenn Kenji also von sich ein Leben ohne Unsicherheit, Reue oder Zweifel erwarte, dann erwarte du von sich, perfekter als die Götter zu sein. Statt also an seinen Fehltritten zu verzweifeln, sollte er sich darauf konzentrieren, dass sie in Zukunft weniger werden. Wenn Kenji also unter den Konsequenzen deiner Taten leide, solle er bewusst aus ihnen lernen und dann versuchen, es anders zu machen. &amp;lt;br/&amp;gt; Dann offenbart er Kenji, dass sein Weg kein Weg für Kenji sei. Archorbar erzählt, dass er bereits als Junge zum Orden der [[Druidentum|Druiden]] gegeben wurde, nachdem das [[Naturmagie#Mythos |Geanische Echo]] in seinem Blut erwacht sei. Er habe gelernt, sich mit den Elementen der Natur, mit den Mächten [[Gea|Geas]], zu verbünden, und habe viele Opfer bringen müssen, bevor er seine Natur zähmen konnte. Er selbst habe Zeiten hinter sich, in denen er die Macht über seine Magie verloren habe und zur Gefahr für andere zu werden drohte, worauf er allerdings nicht näher einging. Aber der Druiden-Zirkel habe ihn aufgefangen und er habe gelernt, mit seinem Erbe zu leben und Frieden mit dem Echo in seinem Blut zu schließen. Sein Weg, um das innere Gleichgewicht völlig zu beherrschen, sei aber auch bis heute nicht abgeschlossen, denn die Eukrasie, wie sie die alten [[Argoser]] nennen, sei das Gleichgewicht der inneren Elemente und ein damit Ziel, für dessen Erlangung er bereits viele Male sein eigenes Ego habe töte müssen und dies wohl auch noch viele Male in Zukunft tun müsse. Doch dies sei sein Weg des [[Geanist|Geanisten]] und es habe für ihn nie Zweifel daran gegeben, denn dieser Weg sei stets alternativlos, da das Blut keine Wahl sei wie die [[Götter]], denen man dienen wolle. Archorbar habe gegen sich kämpfen müssen, sonst hätte die Wildnis in seinem Blut ihn verschlungen. &amp;lt;br/&amp;gt; Archorbar betont, dass er ursprünglich keinen Kontakt mit dem Ekklesium und vor allem dem Areteischen Orden gehabt und sich erst den Lichtgöttern zugewandt habe, nachdem die Schwarzen Jahre in Barthavion herrschten und er dort gemeinsam mit Karastan gekämpft habe. Archorbar betont, dass er nie ein offizielles Mitglied gewesen sei, eher eine Art Ehrenmitglied, aber er habe bei der Gründung des Areteischen Ordens in Barthavion geholfen. Die Zuwendung zum Licht basiere bei ihm auf dem Glauben an das Gleichgewicht und er unterstütze die Lichtgötter nur, da diese derzeit dringend für das Gleichgewicht von Barthavion benötigt würden, wo die Mächte der Unterwelt die Oberhand besäßen. Archorbar macht Kenji klar, dass er sich also als ein Bote der Natur verstehe, der als Gesandter mit dem Licht zusammenarbeite, bis sich das Gleichgewicht wieder hergestellt habe. An diesem Weg habe er nie gezweifelt, da er ihn selbst gewählt habe. Er glaube daran, dass es wichtig sei, die kosmischen Mächte im Gleichgewicht zu halten, da die Natur das Licht ebenso benötigt, wie den Schatten. Archorbar gesteht Kenji, dass seiner Ansicht nach keine der Seiten jemals die volle Herrschaft erlangen sollte, da ein erstarrtes und überfülltes Zeitalter der Lichtgötter ebenso grausam für Essentia wäre, wie ein zerstörerisches Zeitalter der Schattengötter. In Barthavion drohe gerade ein großes Übermaß an Schatten, weswegen er sich im Namen des Gleichgewichtes nun ganz in den Dienst der Lichtgötter gestellt habe, bis dieses wieder hergestellt sei. Ob dies auch Kenjis Weg ist, muss dieser selbst entscheiden. Archorbar habe sich zumindest dazu entschieden, aber da Kenjis Leben einen ganz anderen Weg genommen habe und er seine Richtung selbst bestimmen müsse, könne Archorbar ihm nur raten, den Mut zu fassen, sich selbst ein eigenes Ziel für seinen Weg zu bestimmen. Wenn er sich zum Licht berufen fühle, dann solle er diesem mit voller Inbrunst folgen. Wichtig sei dann nur, dass er diesem Weg treu bleibe und sich allen Konsequenzen stelle, die dieser Weg mit sich bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji gesteht, dass er sich aktuell nicht ganz sicher sei, ob sein Weg immer ein reiner Weg des Lichtes bleiben werde, denn auch in ihm seien Bestrebungen zur Neutralität vorhanden. &lt;br /&gt;
* Archorbar weist darauf hin, dass der Weg des Lichtes jedoch manchmal furchterregend sei, da man bereit sein müsse, all seine dunkelste Schatten unters Licht der Wahrheit zu legen, was ein schmerzhafter Prozess sei, bei dem ihm aber niemand helfen könne. Der Weg des Lichtes sei oft auch ein einsamer Weg, aber wer das Licht des Himmels auf die Erde holen wolle, müsse sich in Höhen begeben, in die ihm niemand folgen könne. Kenji solle nicht vergessen, dass das Licht auch in ihm selbst sei, denn  seine Handlungen, seine Taten und Entscheidungen würden die Verbindung zum Elysium herstellen und den Lichtgöttern die Macht geben, auf die Welt einzuwirken.  Denn wenn jemand zu ihrem heiligen Gefäß werden wolle, müsse dieser auch bereit sein, soweit vom Boden anzuheben, dass man nicht mehr ganz Teil der irdischen Welt sei. Dies sei das freiwillige Opfer, dass man erbringen müsse, um ein aktiver Streiter des Elysiums zu werden. Aber der Weg des Mystikers könne jederzeit wieder verlassen werden, wenn man seine Berufung woanders erkennen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Kenji Archorbar noch auf Ignus an, der eine große Unbekannte in dem großen Konflikt sei, da er sich nicht wirklich mit der einen oder anderen Seite identifiziere. Ihm sei nicht zu vertrauen, und in besseren Zeiten sollte er für seine Verbrechen vor Gericht stehen. Aber man lebe nicht in besseren Zeiten, und so wie die Dinge stünden, könne er ein mächtiger Verbündeter oder ein fürchterlicher Feind sein, wenn eine der Seiten ihn für sich gewinnen würde. Kenji gesteht Archorbar, dass er ihm dies sage, obwohl er sehr persönliche Gründe habe, ihn nicht wiedersehen zu wollen. Aber sein Herz sage ihm, sie würden ihn wiedersehen, bevor die letzte Schlacht mit den Kultisten geschlagen sei. Daher sollten sie sich darüber Gedanken machen und vorbereitet sein. &lt;br /&gt;
* Archorbar erwähnt, dass er Ignus kenne, da er damals auch von dem großen Brand von [[Weisshafen]] gehört habe. Er sei sehr erstaunt gewesen, als die Helden ihm berichteten, dass sie ihn im Norden getroffen hätten. Ignus sei bislang der einzige [[Geanist]] von dem er jemals gehört habe, der nach der Metamorphose wieder in seiner menschlichen Gestalt zurückgekehrt sei und sogar zwischen dieser und der Form des reinen Feuers wechseln könne. Archorbar erklärt, dass diese Form der [[Naturmagie#Gleichgewicht und Ungleichgewicht der Temperamente|Diskrasie]], des seelischen Ungleichgewichts, einmalig sei und voraussetze, dass ein Teil seines menschlichen Selbst, seines Egos, so stark sein müsse, dass er sich der vollen Vereinnahmung durch die Natur des Elementes entziehen könne. Archorbar findet dies beinahe bewundernswert, da es eine unglaubliche Willensstärke und Selbstbeherrschung voraussetze. &amp;lt;br/&amp;gt;  Was Ignus jedoch tue, sei hochgefährlich, denn mit jeder Metamorphose verbrenne ein Teil seiner Menschlichkeit und sein Gewissen und seine menschlichen Empfindungen würden transformiert und glichen jetzt einer empathielosen Flamme, denn die Natur und die Elemente würden weder Moral noch Mitgefühl kennen. Feuer wolle nur verzehren, brennen und entzünden und von den gleichen Intentionen sei der Rest der Seele getrieben, die nach jeder Metamorphose übrig bliebe. Deswegen werde er auch nie ein zuverlässiger Verbündeter werden und er sei wortwörtlich das Spiel mit dem Feuer. Vielleicht habe er noch einen Rest Menschlichkeit, aber die Metamorphose habe ihn bereits so viel von seinen menschlichen Empfindungen geraubt, dass er unberechenbar wie eine Naturgewalt geworden sei. Archorbar gibt gegenüber Kenji zu, dass er selbst die Metamorphose nie ganz vollzogen habe und den Ausgleich zu den anderen Elementen suche, um sich vor dem Weg der Diskrasie schützen. Er wisse, dass es manchmal schwer sei, auf die Macht zu verzichten, die im eigenen Blut schlummere, aber der Weg des Gleichgewichtes, der [[Naturmagie#Gleichgewicht_und_Ungleichgewicht_der_Temperamente|Eukrasie]] sei mit dem Verzicht auf die Entfaltung des vollen Potenzials verbunden. Es sei der Weg der Weisheit und Verantwortung, während der Weg von Ignus der der Leidenschaft und Selbstbezogenheit sei. &amp;lt;br/&amp;gt; Jedoch ist sich Archorbar bei einer Sache sicher: ein Mann wie Ignus, der den Willen besitze, sich der Entmenschlichung der Metamorphose zu widersetzen, werde vermutlich für keine Seite manipulierbar sein, weder für den Schatten noch das Licht. Kenji bräuchte sich also keine Sorgen machen, dass die Feinde ihn für sich gewinnen könnten, da sie nicht fähig wären, Ignus‘ Willen zu brechen. Archorbar hielte jedenfalls für ausgeschlossen, dass Ignus sich dem dunklen Bund von selbst anschlösse, da ein Mann, der die Freiheit und Ungebundenheit des Feuers in sich trage, sich niemals Göttern unterwerfen würde, egal welcher Seite. Dennoch teile Archorbar die Bedenken von Kenji, dass Ignus eine Gefahr werden könne. Archorbar geht davon aus, dass Ignus eine ungeheure emotionale Intensität besitzen müsse, da er so mächtig werden konnte, denn seine gesamte Magie hinge an seiner starken Emotionalität. Daher sei er sehr unberechenbar, besonders was Octavia angehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archorbars Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat sich bei dem Gespräch über Ignus etwas vom Feuer zurückgezogen, als Kenji zwischendurch angedeutete, dass es ein weiteres Treffen mit Ignus nach dem Norden gab. Nachdem sie wieder zurückgekehrt ist, fragt Archorbar danach, wie es eigentlich Uselias ergangen sei und ob es auf der Reise Probleme mit der Drachenträne gegeben habe. Nachdem Adarian ins Meer gestürzt sei, habe er sich Sorgen gemacht, ob das Ableben von Adarian dem Seelengefäß langfristig Schaden zugefügt haben könnte. Als die Helden ihm beichten, dass die Drachenträne zerbrochen ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 43: Hazug-S.C3.A1gok|Episode 21.43]]) und wieder zusammengefügt worden sei, ([[Die Fahrt der_Baiula Spei#Episode 47: Erneuerung der Drachentr.C3.A4ne|Episode 21.47]]) will er genau erfahren, was sich zugetragen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden Archorbar von Kenjis Mordversuch an Ignus und von Octavias Mordversuch an Kenji berichten [[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_41:_Metamorphose|Episode 21.41]], spüren alle das Entsetzen in Archorbars Blicken. Er möchte wissen, wie es so weit kommen konnte, und hofft, dass die Helden diese Katastrophe entsprechend verarbeitet haben, denn eine derart emotionale grausame Eskalation hinterlasse gewöhnlich seelische Narben. Die Tatsache, dass sogar Kenji als Mystiker ebenfalls einen Mordversuch unternommen hat, mache ihm bewusst, in welche Abgründe sich die Gruppe begeben habe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Archorbar von Octavias Metamorphose erfährt, will er wissen, wie sie diese bewerkstelligt habe. Als er von der Verbindung zwischen den beiden erfährt, erklärt er Octavia, dass ein solcher Bund ein sehr starkes, emotionales Band voraussetze, welches bei Druidenzirkeln nur in familiären Kreisen möglich sei. Dass sie und Ignus dies bereits nach wenigen Tagen erreicht haben, lasse auf eine erstaunlich intensive, emotionale Verbindung schließen, die von beiden Seiten ausgegangen sein müsse. Als Archorbar dann aus Octavias Andeutungen erfährt, dass diese auch auf sexueller Ebene geschlossen wurde, versteht er die Situation und erklärt ihr, dass es deshalb so schnell ginge, da der Körper der magische Resonanzkörper eines Geanisten sei, der sich bei Körperkontakt auf die gleiche Schwingung eines anderen Geanisten einstellen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blickt Archorbar Octavia sehr ernst an und erklärt, dass sie sich darüber bewusst sein solle, dass sie es nur Ignus zu verdanken habe, dass sie aus der Metamorphose zurückkehren konnte. Denn nur durch ihre Verbindung sei ihr eine Rückkehr möglich gewesen. Archorbar warnt Octavia eindringlich davor, die Metamorphose allein zu wiederholen zu wollen, denn sie müsse sich darüber bewusst sein, dass diese dann vermutlich endgültig sein und es kein Zurück mehr geben werde und dass dies das Ende von Octavias als Mensch bedeuten würde. Octavia kann bei den Worten deutlich die große Sorge von Archorbar spüren. Octavia dankt Archorbar für die Warnung und offenbart ihm, dass sie den magischen Bund zwischen Ignus und ihr aus freiem Willen beendet und ihm seine Macht zurückgegeben habe ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 44: Ende der L.C3.BCgen|Episode 21.44]]). Archorbar reagiert sichtlich erleichtert und weist darauf hin, dass Octavia mit dieser Entscheidung eine enorme Willenskraft und Selbstkontrolle bewiesen habe, die ihr in Zukunft helfen könne, ihren Weg als Geanistin zu meistern. Sie müsse sich jedoch darauf einstellen, dass dieser Weg alles andere als einfach werden würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden berichten Archorbar auch davon, dass Ignus danach noch einmal zurückgekehrt ist, um ihnen beim Kampf gegen Hazug-Ságok zu unterstützen ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]). Danach schien Ignus erwartet zu haben, dass sich Octavia ihm jetzt aus Dankbarkeit anschließen müsste, doch diese habe abgelehnt und Ignus sei abgereist. Archorbar warnt davor, dass Ignus sich sehr in seinem Stolz verletzt fühlen könnte und deshalb zu unberechenbaren Taten fähig sei, falls er die Helden wiedersehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden Archorbar von der Zerstörung von Dogeons Zuflucht berichten ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 40: Dogeons Zuflucht – Teil 2|Episode 21.40]]), warnt er Octavia, dass sie bereits hier Grenzen überschritten habe, die sie nur noch schwer wieder errichten könne, so dass sie immer mit der Versuchung leben müsse, ihre Macht erneut auszunutzen. Als Octavia ihm von Gwaerenors Rat, in den Sternenwald zu gehen, berichtet ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 49: Abschiede|Episode 21.49]]), rät Archorbar ihr, diesen zu befolgen und zu den Druiden zu reisen. Dort sei auch seine alte Heimat und er wisse, dass Octavia dort vielleicht die inneren Erkenntnisse erlangen könnte, die sie brauche, um sich der Wildheit ihres Blutes zu stellen und sich mit diesem zu versöhnen. Jedoch solle sie sich bewusst sein, dass sie dort nur ein Umfeld zu erwarten habe, dass sie auf ihrer eigenen Reise unterstützen könne, alles andere jedoch von ihr selbst kommen müsse. Octavia werde sich inneren Abgründen stellen müssen, die ihr bislang vielleicht noch nicht bewusst seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erinnern sich schließlich noch an den letzten Auftrag von Uselias, wo er sie bat, nach dem Nouon zu suchen ([[Drachenträne#Uselias.E2.80.98 Dank|Uselias Auftrag]]). Archorbar fällt zwar direkt nichts dazu ein, es klänge aber trotzdem merkwürdig vertraut für ihn. Er verspricht den Helden, nachzuforschen, was er darüber in Erfahrungen bringen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es mittlerweile tiefe Nacht geworden ist, bietet Archorbar ihnen an, die Wache für den Rest der Nacht zu übernehmen, damit die Helden sich nach den Strapazen des Tages einmal wieder richtig ausruhen können. Dankbar nehmen sie an und legen sich in die Zelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Nemieon ===&lt;br /&gt;
Die Helden wachen am nächsten Morgen zeitig auf, frühstücken etwas und bauen ihre Zeite ab. Dann wird es Zeit für den Abschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archorbars Abschied'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar bittet die Helden, etwas über die verschwindenden Leute und dem Begriff „Uru“ herauszufinden. Bei dem Wort könne es sich um einen Ort, aber auch um etwas ganz anderes handeln. Falls sie etwas darüber erfahren sollten, bittet Archorbar sie, eine Botschaft nach Valkenburg zu senden, um ihn oder den Bund des Lichts zu informieren. Dann warnt er sie nochmal vor den Männern von Graltik und fürchtet, dass dessen Rache an Barthavion noch zu einem großen Problem werden könnte, denn sollte es ihm gelingen, die Handelsstraßen unter Kontrolle zu bringen, hätte er Barthavion in der Hand. Als Henk darauf hinweist, dass Graltik eine Marionette der Schwarzmagier sei, die einfach ausgetauscht werde, wenn er nicht mehr nützlich sei, merkt Archorbar an, dass er davon ausgehe, dass Graltik sich vermutlich nicht darüber bewusst sei, dass die Schwarzmagier ihn beseitigen werden, wenn er seinen Nutzen erfüllt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verabschieden sie sich herzlich voneinander und schauen Archorbar noch hinter, wie er mit gemächlichen Schritten ein unglaublich hohes Tempo erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weiterer Weg und Kerrak '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg folgt nun dem Fluss und die ganze Zeit ist das laute Rauschen des Fendral zu hören. Er wirkt sehr unaufgeräumt und leicht verwildert, als wäre er länger nicht genutzt worden, und es gibt manchmal Stellen, an denen an Äste weggeräumt oder abgestiegen werden muss, um die Pferde durch Matsch führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak lenkt sein Pferd neben Kenji und will die Gelegenheit nutzen, um Kenji nach dessen angeblichen Sohn auszuhorchen. Dazu deutet er allgemein an, dass es als Vater sicher traurig sei, wenn man so lange von seinem Kind getrennt ist. Kenji blickt ihn etwas verwirrt an und erwidert ihm, dass dies wohlmöglich so sein möge. Kerrak versucht, Kenji festzunageln, und erklärt, er habe gestern durchaus von dessen gemeinsamen Sohn mit Octavia gehört und wisse darüber eh längst Bescheid. Kenji versucht richtigzustellen, dass er sich da auf eine trügerische Vision beziehe und kein Kind der beiden existiere, doch Kerrak will davon nichts wissen und interpretiert Kenjis Aussage als Ablenkungsversuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versucht er herauszubekommen, wo das Kind lebe und ob es auch magisch begabt sei wie seine Mutter Octavia. Kenji widerspricht ihm und erklärt ihm, dass es überhaupt kein Kind gebe. Doch Kerrak spekuliert, dass das Kind vermutlich beim Orden sei, und fragt Kenji, ob es auch schon zum Mystiker ausgebildet werde. Kenji ist langsam verzweifelt, denn Kerrak will nicht begreifen, dass es kein Kind und keine Beziehung zwischen ihm und Octavia gebe. Kerrak weist darauf hin, dass es natürlich eher unüblich sei, wenn Halbgeschwister ein Kind hätten, aber dies sei in der thyrnischen Kultur doch durchaus tolerabel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist verwirrt und weiß gar nicht, wovon Kerrak da redet, und dieser fragt ihn jetzt direkt nach seinem Vater, dem Botschafter Aequus. Kenji streitet ab, dass es sich bei diesem um seinen Vater handelt, und erzählt Kerrak, dass er ein Waisenkind sei und nicht wisse, wer seine Eltern waren. Kerrak schlussfolget, dass es dann ja auch durchaus der Botschafter gewesen sein könne, und will wissen, ob Adarian eigentlich davon gewusst habe und es deswegen Streit gegeben habe. Kenji schüttelt den Kopf und fragt, was Adarian denn damit zu tun habe, worauf Kerrak erwidert, dass dieser schließlich Octavias offizieller Gefährte sei und vielleicht etwas gegen die Verbindung zwischen Kenji und Octavia gehabt habe. Kenji verzweifelt an Kerraks Unbelehrbarkeit und ist froh, als Henk anhält und die Aufmerksamkeit sich auf den Weg vor ihnen richtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein alter Überfallort ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der matschige Weg ist an einem Stück sehr aufgewühlt und es liegen ein paar Holzstücke auf dem Boden, die geometrische Formen haben und einige cm im Schlamm versunken sind. Kerrak sitzt sofort ab und zieht eines aus dem Schlamm. Es handelt sich um Balken, aus denen man auch u.a. auch Fuhrwagen baut. Da nur ein paar abgesplitterte, kleinere Stücke hier auf dem Boden liegen, scheint der Wagen hier auseinandergeschlagen worden zu sein und das Holz wurde abtransportiert. Die Helden schlussfolgern, dass die Teile auf jeden Fall schon seit vor dem großen Regen von vorgestern hier liegen müssen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt neben dem Weg im Gras einen Schuh. Er ist schlicht und sieht aus wie vom einfachen Volk. Daneben ist im Gebüsch einen ganzen Abschnitt wie niedergetrampelt und dort findet Henk fünf Leichen, die in der Leichenstarre und noch nicht wirklich verwest, aber schon durch den Regen leicht aufgedunsen sind. Überall wimmelt es von Fliegen und auch in den Wunden kriechen bereits zahlreiche Maden hin und her. Von der Kleidung her wirken die Leichen wie normale Bauern, es sind drei ältere und zwei junge Männer. Henk erkennt, dass sie durch Klingen getötet, also einfach abgeschlachtet, und dann hier hingeschmissen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.14''') Die Helden bereisen die südliche Handelsstraße und Kenji und Octavia machen sich Gedanken über die Bestimmung der [[Drachenträne]]. [[Iustus Trebatius|Iustus]] spricht mit Octavia über ihre Beziehung zu Ignus und offenbart ihr seine Aufgabe als Aufseher des [[Ordo Dracian]]. Kenji spricht mit Iustus über seinen Mordversuch an [[Ignus]]. Die Helden helfen einem überfallenden Spähtrupp aus [[Sapos]] und entdecken ein nemorisches Räuberlager. Sie befreien einen entführten Magister und fliehen vor den kratarischen Söldnern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Kenji noch einen Segen über die fünf Leichen der Bauern spricht, sucht Henk nach Spuren. Obwohl der Regen fast alles fortgespült hat, findet Henk eine tief eingetretene Ochsenspur, die er aber kurz darauf im Wald leider wieder verliert. Der Überfall ist einfach zu lange her gewesen, weshalb die Helden wieder aufbrechen und die südliche Handelsstraße in westlicher Richtung weiterreisen. Henk reiten neben Kerrak voran, gefolgt von Octavia und Kenji, während Iustus das Schlusslicht und die Nachhut bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji und Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji, der neben Octavia reitet, fragt diese, ob es wohl auch Orte wie [[L'yreh]] gebe, die aber dem Licht geweiht seien, und ob die von Uselias angesprochene „Himmelbrücke“ vielleicht so ein Ort sein könnte (vgl. [[Drachenträne#Uselias.E2.80.98_Dank|Uselias Dank]]). Octavia gibt zu bedenken, dass die Himmelbrücke ein anderer Name für [[Celestia#Utepion – Die Hohe Halle|Utepion]] sei, welches allerdings entrückt im Elysium liege und für Menschen nicht zu erreichen sei. Sie vermutet deshalb, dass es vielleicht der alte, irdische „Brückenkopf“ sei, wo sie das „Nouon“ suchen sollen. Kenji gesteht Octavia, dass er aktuell viel an [[Drachenträne#Augustus.27_Vision|Augustus Vision]] denke, in der eine Ader der [[Drachenträne]] zu einer Person führte, die sich nach Interpretation der Helden in Sapos befinden könnte. Octavia denkt, dass es wichtig für die Drachenträne sein könnte, diese Person zu finden, da in der Vergangenheit bereits das Blut von engen Verwandten geholfen habe, die Drachenträne zu stärken. Doch Octavia fragt sich auch, worauf die Mission der Drachenträne überhaupt hinauslaufe? Kenji vermutet, dass sie dabei helfen solle, dass Uselias wieder die Ebene wechseln könne, um nach Utepion zurückzukehren, und auch Octavia kann sich vorstellen, dass das Ziel tatsächlich sei, Uselias zu helfen, das Phylakterium der Drachenträne verlassen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iustus spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel zieht sich langsam zu und nach einiger Zeit brauchen die Pferde eine kurze Pause. Während alle essen und die Pferde versorgen, bittet Iustus Octavia zu einem Gespräch und die beiden setzen sich etwas abseits auf ein paar Steine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus beginnt das Gespräch, indem er Octavia erklärt, dass er das volle emotionale und körperliche Ausmaß von ihrer Beziehung zu Ignus erst in ihrem Gespräch mit [[Archorbar]] erkannt habe und es bedauere, dass sie ihm gegenüber in ihren Schilderungen diese persönlichen Details immer ausgelassen habe. Als Octavia einwendet, dass dies ja auch eine sehr private Angelegenheit sei, die niemanden etwas angehe, weist Iustus sie darauf hin, dass gerade sie als [[Geanist|Geanistin]] eigentlich wissen müsse, dass ihre Emotionalität für die Magie eines [[Geanist#Urformer|Urformers]] absolut entscheidend sei. Iustus gesteht Octavia, dass er sich erst jetzt nach dem Gespräch mit Archorbar langsam zusammenreimen könne, was auf elementarer Ebene bei der magischen Verbindung zu [[Ignus]] wirklich stattgefunden habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus gesteht Octavia, dass er sich nämlich schon lange frage, wie Ignus es geschafft habe, seine Macht mit ihr zu teilen, so dass sie schließlich sogar die Metamorphose vollziehen konnte. Da Octavia gegenüber Archorbar eingestanden habe, dass es sich anscheinend um eine ein Art Verliebtheit oder körperliche Anziehungskraft gehandelt habe, könne Iustus sich nun erklären, warum sie spontan zu einem magischen Bund bereit gewesen seien, denn dieser erfordere nämlich für gewöhnlich eine Art familiären Bund, also eine tiefe, emotionale Bindung, wie man sie fast nur in Zirkeln der balmarischen [[Druiden]] finde, die ihr gesamtes Leben wie eine Familie zusammen verbrächten. Iustus weist Octavia darauf hin, dass es also beiderseitig eine enorme emotionale Verbindung gegeben haben müsse, damit die magische Verbindung so schnell aufgebaut werde konnte, und er fragt Octavia gezielt nach dem körperlichen Austausch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia verweigert die Auskunft und erklärt, dass ihr dies viel zu persönliche Informationen seien, die Iustus nichts angingen. Als Octavia ihn darauf hinwies, dass sie ihm keine Rechtfertigung schuldig sei,  erinnert Iustus sie daran, dass sie es allein der Gnade des [[Ordo Dracian]] und [[Gaia Tarratia]]s persönlicher Sympathie zu verdanken habe, dass sie überhaupt in Barthavion bleiben dürfe und nicht nach Thyrna gebracht würde, wo sie, wie alle [[Geanisten_bei_den_Thyrnern|Geanisten in der Heimat]], zum Mündel des Kaisers gemacht worden wäre. Iustus offenbart Octavia schließlich, dass er nicht nur von Elatus als ihr Leibwächter geschickt worden sei, sondern dass Gaia Tarratia ihn persönlich darum gebeten habe, ein Auge auf sie zu werfen. Iustus macht ihr damit bewusst, dass er sich nicht in der Position ihres Untergebenen befindet, sondern eigentlich ihren Aufseher darstellt, ohne welchen ihr der Ordo Dracian niemals gestattet hätte, sich selbstständig auf Reisen zu begeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist überrascht und empfindet es als leichten Verrat an ihr, worauf ihr Iustus versichert, dass er diese Rolle als Aufseher natürlich nicht auszunutzen werde oder ihr dadurch schaden wolle. Im Gegenteil sei es ihm auch persönlich ein Anliegen, dass Octavia in Sicherheit sei, da er sie inzwischen auch persönlich sehr zu schätzen wisse und er ihr und ihrem Bruder treu ergeben sei. Aber trotzdem habe er auch seine Verpflichtungen dem Kaiser und dessen Orden gegenüber, die er auch erfüllen müsse, und da Iustus befürchtet, dass Octavia sich und eventuell auch andere mit ihrer unüberlegten Romanze in große Schwierigkeiten gebracht haben könnte, werde er es nicht zulassen, dass Octavia ihm Antworten verweigere. Er versichert Octavia, dass er sich moralisch darüber kein Urteil erlauben wolle, da dies nicht seine Aufgabe sei, aber er weist darauf hin, dass diese emotionale Intensität und die körperliche Intimität das Problem mit Ignus gefährlicher machen könnten, als sie bislang vielleicht vermuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb möchte Iustus von Octavia wissen, wie weit dieser Bund eigentlich genau ging, und will von der Vereinigung während der [[Geanist#Metamorphose: Aufstieg durch Verschmelzung|Metamorphose]] zu einer Flamme erfahren. Er will die Details hören und herausfinden, inwieweit körperlicher Kontakt dabei eine Rolle gespielt habe und ob es vor der elementaren Vereinigung auch eine körperlich gab, welche auch die magische Verbindung ermöglicht hätte. Octavia bestätigt ihm dies zögerlich und deutet an, dass es sich für sie um ein sehr persönliches Thema handle, doch Iustus erklärt ihr, dass dies für ihn dabei keine Rolle spiele, da er es wissen müsse, um die Gefahr einschätzen zu können. Nachdem Octavia ihm dann  von ihrer körperliche als auch elementare Vereinigung berichtet hat, warnt er sie, dass sie damit vermutlich zu weit gegangen sei, da es keinerlei Berichte darüber gebe, dass sich jemals zwei Geanisten in dieser Form und innerhalb ihrer Metamorphose zu einer elementaren Kraft vereint hätten. Iustus vermutet, dass die körperlich, intime Komponente etwas ausgelöst haben könnte, dass bislang noch von keiner Akademie beschrieben worden sei. Deshalb warnt er Octavia vor unvorhersehbaren Folgen und weist darauf hin, dass sie den Bund mit Ignus zwar beendet habe, aber dass sich ihre elementaren Signaturen während der gemeinsamen Metamorphose soweit angenähert hätten, dass sie im Gleichklang geschwungen haben müssen. Welche Auswirkungen dies aber hinterlasse, sei nicht absehbar, doch im schlimmsten Fall bestehe noch immer eine Verbindung der magischen Resonanz zwischen ihnen, denn sie hätten ihre Körper, also die Gesamtheit ihrer Elemente, quasi auf eine Tonhöhe gestimmt. Iustus spekuliert, dass dies beispielsweise dazu führen könne, dass sie die Gegenwart des anderen spüren oder sich noch andere, unvorhersehbare Komplikationen ergeben könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann weist Iustus darauf hin, dass die emotionale Intensität von beiden Seiten vorhanden sein und Ignus ebenso starke Empfindungen für sie gespürt haben müsse, wie sie für ihn, damit der magische Bund auf diese Art und Weise vollzogen werden konnte. Er will deshalb von Octavia wissen, ob dieser Umstand und vor allem die romantische Abweisung ihrerseits eine Gefahr für zukünftige Reisen darstellen könnte. Iustus fürchtet nämlich, dass ein so gefährlicher [[Geanist]] wie Ignus sich eventuell mit ihrer Zurückweisung nicht endgültig abfinden und es deswegen zu einem erneuten Treffen kommen könnte. Deshalb will er von Octavia wissen, wie groß sie die Gefahr einschätzt, dass Ignus ihr oder sogar der ganzen Gruppe schaden wolle. Sie fürchtet, dass es durchaus realistisch sein könne, dass er zornig auf sie sei und sich vielleicht sogar rächen wolle, doch wie weit er dafür gehen würde, könne sie nicht einschätzen. Darüber hinaus will Iustus wissen, ob Octavia noch Gefühle für Ignus habe. Als sie sich darüber nicht ganz im Klaren ist,  verlangt er, diese einfach abzustellen, wenn sie auftauchen sollten. Als Octavia entsetzt fragt, wie sie dies tun solle, weist Iustus sie auf ihre große mentale Disziplin hin und verweist auf ihre starke Willenskraft, die sie bei der eigenständigen Zurückweisung von Ignus gezeigt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus betont dann, dass er sich auf ein Wiedersehen mit Ignus diesmal besser vorbereiten und Vorkehrungen dafür treffen werde, und  besteht dabei auf Octavias Hilfe. Er betont, dass es ihm theoretisch möglich sei, einen gewöhnlichen Geanisten festzusetzen oder ihm vorrübergehend seiner Macht zu berauben, aber er wisse nicht, ob seine Methoden der Macht von Ignus gewachsen seien. Deshalb möchte er in Sapos Erkundigungen über diesen einholen, da er dessen Akte ja bereits von den Arkanisten habe kopieren lassen. Da Ignus laut der Akte eine ganze Zeit in Sapos gefangen war, gebe es dort vielleicht sogar noch andere Aufzeichnungen über ihn, die auch seine Schwachstellen oder andere wichtige Informationen über ihn offenlegen könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend gesteht Octavia Iustus, dass sie sich gewünscht hätte, dass er ihr offener gesagt hätte, welche Rolle Gaia Tarratia für ihn vorgesehen hatte, und Iustus erwidert, dass er gehofft habe, dass es nicht nötig sein werde, denn diese Rolle gefalle auch ihm nicht besonders gut, da sie Freunde seien. Octavia gesteht, dass sie es hätte wissen müssen, da es schließlich die thyrnische Tradition sei, der sie sich beugen müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, der genau wie Kenji das Gespräch der beiden mitbekommen hat, wirft Iustus einen sorgenvollen Blick zu und bringt Octavia zur Stärkung einen frisch zubereiteten Getreidebrei. Da sie schon im Aufbruch begriffen ist, nickt ihr aufmunternd zu und betont, dass sie erstmal essen solle, denn so viel Zeit hätten sie noch allemal. Octavia bedankt sich bei Henk und setzt sich nachdenklich mit ihrem Brei ans Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji unterhält sich mit Iustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt Iustus, ob er sich auch kurz setzen könne, und entschuldigt sich zunächst dafür, dass er das Gespräch mitbekommen habe, obwohl es nicht seine Art sei, zu lauschen. Er hat eine Frage an Iustus und möchte wissen, ob es Octavia schaden würde, wenn er sie ihrer Macht. Iustus beruhigt Kenji und erklärt ihm, dass er lediglich die Verbindung von Octavias [[Naturmagie#Mythos|Geanischem Echo]] mit der Umgebung unterbrechen würde, so dass sie keine Essenzen mehr nutzen könne, und bestätigt Kenji nochmal, dass es Octavia nicht Schaden würde. Kenji weist nochmal darauf hin, dass diese Unterbrechung wohlmöglich bei Ignus nicht funktionieren könnte, und rät Iustus, dass seine beste Chance in der Überraschung bestehe, und spielt auf seinen Mordversuch an Ignus an, bei dem dieser nicht damit gerechnet habe. Iustus hofft, dass er noch gute Pläne entwickeln könne, um sich vor Ignus Kräften zu schützen, und Kenji hofft auf Antworten in Sapos, wo er Nachforschungen anstellen wolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji signalisiert Iustus, dass er sehr gut verstehen könne, wie schwer es für ihn, Octavia und Augustus sein müsse, da sie bestimmt teilweise zwischen Pflichtbewusstsein, Treue und Freundschaft hin und hergerissen seien müssen. Iustus gibt ihm recht und betont, dass man da einen Weg hindurch finden müsse. Kenji gesteht ihm, dass dies für viele Barthaver vielleicht unverständlich sein möge, er aber großen Respekt davor habe, dass sie alle versuchten, diese Dinge in Einklang miteinander zu bringen und nicht eine Sache davon für die anderen zu verraten, denn das würde diese Sache auch entwerten. Man sei schließlich nur ein guter Freund, wenn man gleichzeitig auch versuche, seine Pflicht zu erfüllen. Iustus betont, dass man dafür manchmal Opfer bringen müsse, und Kenji stimmt ihm zu. Iustus fährt fort, dass es nicht immer leicht sei, mit diesen Opfern umzugehen, und erwähnt, dass Kenji dies bestimmt gut nachvollziehen könne. Kenji nickt und hat eine letzte Frage an ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte noch wissen, ob er sich jetzt, wo Iustus Octavia gesagt habe, was sein Auftrag ihr gegenüber sei, wünsche, es ihr früher gesagt zu haben. Doch Iustus sieht keine große Veranlassung, warum er es ihr eher gesagt haben sollte, und hofft nur, dass sie mit dieser Tatsache umgehen kann. Kenji betont, dass bei allem, was Iustus über Octavia sagen könne, sie  eine der stärksten Personen sei, die er je kennengelernt habe. Auch Iustus wisse Octavia sehr zu schätzen und weist darauf hin, dass diese Empfindung schließlich auch Kenji dazu bewogen habe, Ignus anzugreifen. Seit dem er davon erfahren habe, frage sich Iustus allerdings etwas, doch diese Frage sei zu persönlich und er wolle ihm auch nicht zu nahe treten. Kenji weist Iustus darauf hin, dass dieser mit Octavia auch anders gesprochen habe, und Iustus betont, dass dies aber etwas anderes gewesen sei, da es sich um seine Pflicht gehandelt habe. Doch Kenji bittet Iustus, ihn nicht anders zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus analysiert, dass Kenji sich entschieden habe, Ignus anzugreifen, und es dabei auch sehr klug gewesen sei, dies aus dem Hinterhalt zu tun. Als Kenji sich rechtfertigen möchte, räumt Iustus schnell ein, dass es keinen anderen Weg gegeben habe, aber soweit er es verstehe, sei es nicht unbedingt den Idealen von [[Thylor]] gemäß, jemanden unehrenhaft von hinten anzugreifen. Da gesteht Kenji ihm, dass es genau dieser Umstand sei, auf den er mit seiner Hochachtung für die Thyrner angespielt habe.  Er habe seine höchsteigenen Prinzipien verraten, weil er gedacht habe, es sei notwendig für eine größere Sache, gegenüber seiner Freundschaft, Treue und aller Gefühle zu Octavia, doch er habe jetzt erkannt, dass dies ein Fehler gewesen sei. Iustus weist Kenji darauf hin, dass Menschen leider nicht in der Lage seien, alle Fehler zu vermeiden, doch sie würden es immer wieder versuchen, was auch gut so sei, da man schließlich nur so etwas dazu lernen könne. Kenji solle sich daher nicht grämen, doch dieser erwähnt, dass es sich diesbezüglich vorwerfe, dass die ganze Situation auf einem Irrtum basierte, der vermeidbar gewesen sei, denn er habe gedacht, Octavia sei völlig von Ignus manipuliert worden. Doch auch wenn er nach wie vor davon überzeugt sei, dass die Manipulation einen großen Anteil an dem gehabt habe, was sie getan und gedacht hätten, so habe Octavia sich doch freiwillig in diese Situation begeben und sei ihren eigenen Worten nach Mittäterin gewesen. Kenji ist überzeugt davon, dass er anders hätte handeln müssen, wenn  er dies gewusst hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus weist darauf hin, dass niemand in dieser Situation die tatsächliche Wahrheit habe erkennen können, und Kenji gesteht ihm, dass er nicht wirklich versucht habe, mit Octavia zu reden, ihr zuzuhören oder sie zu verstehen, sondern dass er mit sich selbst gefangen und beschäftigt gewesen sei, wodurch er seiner Gruppe sehr geschadet und die Sache gefährdet habe. Während Octavia jetzt versuche, die Verantwortung und Schuld auf sich zu ziehen, glaubt Kenji, dass alle einen Anteil daran gehabt hätten und es jetzt nicht darum gehe, diese Anteile zu gewichten. Iustus gibt Kenji noch zu bedenken, dass auch er zur fraglichen Zeit an Bord der [[Baiula Spei]] war und ebenfalls nichts festgestellt habe. Kenji resümiert schließlich, dass sie jetzt hier seien und zusammen tun würden, was sie könnten, worin auch Iustus den entscheidenden Punkt sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kommt hinzu und findet, dass sie jetzt, nachdem die beiden sich einig seien, schlecht und schuldig zu sein, vielleicht endlich wieder aufbrechen können. Dann wirft er ein, dass er sich nichts vorzuwerfen habe und immer Octavias Freund gewesen sei, so wie er es auch jetzt noch sei. Er gibt zu bedenken, dass Octavia, das arme Mädchen, in ihrem Leben das erste Mal die Möglichkeit gehabt habe, etwas zu tun, was sie noch nie zuvor hätte tun können, und fragt sich, wie er ihr das je vorwerfen könnte. Er wolle sich da nicht mit hineinziehen lassen und rät den beiden, etwas weniger Selbstmitleid zu haben, was  natürlich nur seine Meinung sei. Dann fordert er sie auf, ihre Sachen zu packen, damit sie endlich aufbrechen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem nächsten Stück weg reitet Kerrak wieder neben Henk und teilt diesem mit, dass er mit Kenji über seine Aufführung gesprochen habe. Allerdings sei er etwas verwundert, da Kenji fast alles abstreite, was er bislang an Wissen gesammelt habe. Kerrak ist aber nicht ganz enttäuscht, da Kenji zumindest zugegeben habe, dass er ein Waisenkind sei, was die Theorie mit dem thyrnischen Vater tatsächlich wahrscheinlich mache. Kerrak beklagt sich, dass Kenji aber über sein Kind nicht sprechen wolle und sogar so getan habe, als ob dies überhaupt nicht existieren würde. Deshalb will Kerrak nun von Henk wissen, ob es Kenji als Mystiker wohl nur peinlich sei, oder ob es sich vielleicht doch um falsche Gerüchte handle und Octavia Kind wohlmöglich von jemanden ganz anderes sei. Henk lässt es absichtlich offen und Kerrak spekuliert,  dass eventuell ja auch Adarian der Vater sein könne, wenn Kenji es nicht wäre. Henk grinst vielversprechend und verrät Kerrak, dass Octavia tatsächlich einmal verheiratet gewesen sei. Als Kerrak brennend neugierig nachfragt, mit wem, verweist Henk darauf, dass Kerrak sie das selbst fragen solle. Doch der hat Angst, Octavia selbst auf dieses Thema anzusprechen, und befürchtet, eingeäschert zu werden, da sie ihn schließlich nicht so leiden könne. Doch Henk besteht darauf und Kerrak fragt ihn, ob sie immer so gereizt wirke, da sie wegen der Trennung von ihrem Kind so leide, was als Mutter ja auch verständlich sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bietet Henk an, Kerrak noch einiges über Adarian zu erzählen, wenn er sich traue, Octavia zu fragen. Kerrak reißt seinen Mut zusammen, verlangsamt sein Pferd und reiten kurz danach neben Octavia. Er neigt sich zur entgegengesetzten Seite, um sich schnell fallen lassen zu können, falls Octavia ihn mit Feuer angreift, und fragt sie nach der Hochzeit und mit wem sie verheiratet sei. Doch Octavia verweigert die Aussage und erklärt, dass sie gar nicht in seinem Stück vorkommen wolle. Kerrak erklärt, dass er dann eben improvisieren müsse und er wegen der Kunstfreiheit alles erzählen könne, was er wolle. Octavia weist ihn darauf hin, dass er natürlich alles erzählen könne, was er wolle, er würde dann halt nur mit ihrer wohlmöglich hitzigen Reaktion umgehen müssen, falls sie sich noch einmal wiedersähen. Kerrak ist eingeschüchtert und reitet schnell wieder an Henks Seite. Langsam setzt die Dämmerung ein, es beginnt zu regnen und Kälte breitet sich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Überfallort'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will jetzt von Henk etwas über Adarian hören, doch würgt er seine Worte ab, als plötzlich beiden zwei Pferde auffallen, die auf der Straße unruhig hin und herlaufen. Als sie sich weiter nähern, erkennen sie außerdem noch Menschen, die auf der Straße liegen. Der gesamte Schlamm darum herum ist aufgewühlt und es sieht so aus, als sei der Überfall noch nicht lange her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk identifiziert sechs Nemorer mit kratarischer Kleidung, vier tote Wachen in Uniform und dem Wappen von Sapos und ein junger Mann in einer teuren, bodenlangen Gewandung. Henk bemerkt ein schmerzhaftes Stöhnen von dem Robenträger, der sich noch auf dem Boden windet, und ruft Iustus zur Hilfe. Während sich Kenji vergewissert, ob alle wirklich tot sind, und Henk die Nemorer durchsucht, begutachtet Iustus die große Schnittwunde am Rücken des jungen Arkanisten, bei der er die Blutung durch Druck vorrübergehend stoppen und verhindern kann, dass er verblutet, aber nur  sobald er presst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arkanist deutet mit letzter Kraft auf eines der unruhigen Pferde und Octavia erkennt, dass er die Ledertasche meint, die am Sattel hängt. In dieser findet sie verschiedenste Verbände und Behälter und reicht sie an Iustus weiter. Dieser reinigt zunächst die Wunde mit Alkohol aus der Tasche, wobei der Adept furchtbar aufschreit, obwohl er sich sehr zusammenreißt. Dann öffnet Iustus eine Dose mit einer Salbe und schmiert diese auf die Wunde am Rücken. Die Salbe wird nach dem Auftragen härter, wodurch die Blutung gestoppt und sein Zustand stabilisiert wird, nachdem Iustus die Wunde verbunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum verbunden, stellt sich der junge Adept als Connra vor und erklärt, dass er mit seinem Meister und den Männern nach dem Lager der Räuber gesucht habe. Sie seien dann aber aus dem Hinterhalt angegriffen worden, denn die Nemorer hätten auf den Bäumen gesessen und sie mit Schleudern angegriffen, dann seien weitere Getarnte aus dem Wald gekommen. Die Wachen hätten es zwar geschafft, die Angreifer abzuwehren und in die Flucht zu schlagen, und seien gerade noch dabei, die Nemorer in den Wald zu verfolgen. Das Schlimmste aber sei, dass sie Magister Sar‘leinn entführt hätten. Auf Henks Nachfrage erfährt er, dass ein Nemorer ihn sich einfach sofort gegriffen und weggezerrt habe. Connra hofft, dass die Räuber den Magister gegen Lösegeld an Sapos ausliefern würden, da er ansonsten vermutlich bereits tot sei. Der Adept macht sich große Sorgen und hofft, dass der Magister nicht von den Nemorern gequält werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Überfall erst wenige Augenblicke her ist, deutet Connra dann auf eine Schneise, die in den Wald führt. Er informiert die Helden, dass drei seiner Männer die zwei geflohenen Angreifer gerade verfolgen, und befürchtet, dass noch mehr Nemorer hier in der Gegend seien, da ihr Lager sich vermutlich in diesem Abschnitt der Straße befinde. Er fürchtet, dass die Wachen in ihren Tod laufen könnten, und bittet die Helden um Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist die deutliche Spur bereits vorher aufgefallen und, während die Helden der Spur folgen, bleiben Iustus und Kerrak mit den Pferden, die man nicht in den Wald mitnehmen kann, und bei dem überlebendem Arkanisten, um diesem zu helfen, da er sich noch nicht eigenständig fortbewegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung der Stadtwache'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist anfangs nicht schwer, den Spuren zu folgen, da weder die Geflohenen noch die Verfolger auf den Weg geachtet haben. Aber durch den Regen ist es im tiefen Wald schwerer, die Spur zu halten. Als die Helden nicht mehr sicher sind, findet Henk eine Pfütze mit rötlichem Rand, worin er eine verwaschene Blutspur erkennt, die sie wieder auf den richtigen Weg führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regen wird immer stärker und es wird schließlich dunkel, wodurch die Spur kaum noch wahrnehmbar ist und schließlich verschwindet. Beim Umsehen hört Henk Kampfeslärm und die Helden eilen sofort in dessen Richtung. Sie erreichen den Kampfplatz, als gerade einer der Stadtwachen aufschreit und tödlich von einem Nemorer getroffen wird, der sich danach der letzten Stadtwache zuwendet, die gerade mit einem weiteren Nemorer kämpft.&lt;br /&gt;
[[Datei:img wald kampfplatz.png|miniatur|rechts|Der Kampfplatz im Wald]]&lt;br /&gt;
Es liegen jetzt fünf Tote auf dem Boden, davon zwei Stadtwachen und drei Nemorer. Henk rennt sofort auf den Nemorer zu, der zuletzt die Wache getötet hat, und greift ihn sofort gezielt an. Er trifft ihn so hart, dass er zu Boden geht und im Anschluss von Henk abgestochen wird. Dann greift Henk den letzten verbliebenen Nemorer an und erkennt am Angriff der Stadtwache, dass diese bereits am Ende ihrer Kräfte ist und seine Hilfe gut gebrauchen kann. Nachdem Henk den Nemorer angegriffen und dessen Aufmerksamkeit auf sich gelenkt hat, versetzt ihm die Stadtwache den Todesstoß von der Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist ebenfalls zum Kampfplatz gelaufen und vergewissert sich, ob die am Boden Liegenden wirklich tot sind oder Hilfe benötigen. Leider ist keine Wache mehr am Leben, doch Kenji findet einen Nemorer, der nicht verbluten würde, wenn man sein Bein abbindet. Dies tut er auch sehr vorsichtig, denn er rechnet mit einem Angriff des Verwundeten. Als Kenji schließlich den Knoten festzieht, richtet sich der Nemorer blitzschnell auf und versucht, Kenji mit seinen angespitzten Zähnen zu beißen. Zu Kenjis Glück ist Henk bereits darauf aufmerksam geworden und enthauptet den Nemorer bei dessen Angriff. Dann schnauzt er Kenji an, warum er diesem Schwein helfen wolle, beleidigt die Leiche und spuckt auf sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf bedankt sich die Wache und erklärt noch völlig außer Atem, dass sich das Lager der Nemorer direkt hier in der Nähe befinden müsse, da er vorhin bereits Rauch gerochen habe. Er berichtet, dass sie drei zusätzlichen Nemorer in die Arme gelaufen seien, die vermutlich direkt aus dem Lager kämen. Dann stellt er sich als Nermar aus Sapos vor und berichtet, während sich langsam sein Atmen beruhigt, dass er gemeinsam mit dem Spähtrupp aus Sapos seit Tagen nach diesem Lager suchen würde und sie den Auftrag hätten, sofort Verstärkung zu rufen, sobald sie es aufgespürt hätten und bestätigen könnten, dass die Nahrungsvorräte dort seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar will nun nicht aufgeben, wo er so kurz vor dem Ziel ist, und bittet die Helden deshalb, mit ihm nach dem Lager zu suchen, so dass sie zumindest sicher sein könnten, dass es hier eins gäbe und sie dies dann melden könnten, so dass sich Sapos die benötigten Waren wiederholen könne. Außerdem sei Magister Sar‘leinn in ihrer Gewalt und er müsse ihn retten, bevor dieser von den Nemorern misshandelt werde. Bevor sie weitergehen, warnt Nermar davor, dass die Nemorer getarnt seien und auch auf den Bäumen sitzen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht über seine eigene Kleidung noch das nemorische Lederzeug und schmiert sich Dreck ins Gesicht, um weniger in der Dunkelheit aufzufallen. Er rät auch den anderen, dies zu tun, und so malen die Helden ihre Gesichter mit Dreck an. Dann beschließt Henk, dass er vorschleichen wolle, um die Wachen rechtzeitig auszuschalten, und weist die anderen an, ihm langsam mit einigem Abstand zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam schleicht Henk bergauf und entdeckt auf einer Tanne in drei Schritt Höhe einen dunklen Fleck, den er als Späher identifiziert. Da es regnet und die Sicht schlecht ist, beschließt Henk, ihn zu täuschen, und nähert sich mit nemorischen Schritten. Als er angerufen wird, raunt er dem Späher zu, dass er seine Hilfe brauche und er mitkommen solle, denn der Befehl käme von ganz oben. Als der Späher fragt, ob Ranwulf ihn gegeben habe, bestätigt Henk dies. Dann schlitzt er dem herabkletternden Mann die Kehle durch und hält ihm dabei den Mund zu. Nachdem Henk die Leiche leise auf den Boden hat gleiten lassen, winkt er den anderen, dass sie nachkommen sollen. Immer öfters liegt Rauchgeruch in der Luft, was die nahende Anwesenheit des Lagers verrät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entdeckung des Lagers '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk schleicht weiter vor und stößt schließlich auf der Anhöhe auf kargen, freien Felsen ohne Bewuchs. Auch dort kann Henk einen Späher ausmachen, den er geschickt umschleicht und dann von hinten erdolcht.  Er winkt die anderen hoch und sie entdecken, dass sie auf einer großen Klippe an einen Abhang stehen und sich vor ihnen in der Schlucht das Nemorerlager befindet. Leider ist aufgrund des Regens und der Dunkelheit kaum etwas von oben zu erkennen, nur das große Feuer flackert durch die Regenschlieren und verrät die Anwesenheit. Da die Klippe durch das Karstgestein sehr zerklüftet ist, kann man sich sehr gut zwischen den Steinen verstecken, und damit sich ihre Silhouette nicht gegen den Himmel absetzt, gehen die Helden gebückt und verschanzen sich in einer Felsspalte, in der sie auch von möglichen Wachen nicht so schnell entdeckt werden können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Stadtwache Nermar ist zufrieden, aber fragt, ob jemand ein Lager mit Waren entdecken könne. Es sei wichtig zu wissen, ob die Lebensmittel hier sind, da die Arbeiter in Sapos inzwischen schon hungern würden. Doch da von oben nicht viel mehr als das Feuer und viel Tannengrün zu erkennen ist, beschließt Henk, hinunterzuschleichen, um mehr Details über das Lager zu erfahren. Die anderen haben zwischen den Felsen das beste Versteck und warten dort auf seine Rückkehr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img räuberlager.png|400px|miniatur|rechts|Das Lager der Nemorer; N, O, H, K = Positionen der Helden in der Spalte; M = Magister; rote Spur = Weg von Henk + Rückweg außerhalb des Lagers, X = Position von Octavia beim Feuermanipulieren]]&lt;br /&gt;
Henk schleicht an der östlichen Seite die Klippe hinab und nähert sich vorsichtig dem Lager im Tal. Plötzlich entdeckt er im Dunkeln eine Person mit einem helleren Fleck in der Mitte, der in der Dunkelheit leicht heraussticht. Henk realisiert, dass es keine Wache, sondern ein Nemorer auf dem Donnerbalken ist, schlitzt ihm die Kehle auf und entsorgt die Leiche in der Kloake. Dann schleicht er vorsichtig in das Lager hinein, bemerkt einen Palisadenzaun und findet ein Pferdegatter, hinter dem ein großes, ledernes Zelt aufgebaut ist. Die Nemorer schlafen in halbkreisförmig angeordneten Gemeinschaftsunterständen aus Tannenästen und Henk hört Schreie aus den Hauptzelt, was ihn vermuten lässt, dass dort der gefangene Magister zu finden ist. Er schleicht vorsichtig näher und erspäht durch einen Riss im Leder im Inneren drei Nemorer, die den Gefangenen verhöhnen, verspotten und mit Schnitten quälen. Einer von ihnen, der Ranwulf genannt wird, scheint der Anführer zu sein und ist ein fast zwei Schritt großer, ziemlich harter Brocken mit einer riesigen, mit Metallstacheln versehenen Keule. Er betont, dass der Arkanist nur am Leben sein müsse, um das Lösegeld von Sapos zu bekommen, aber nicht unversehrt, weswegen sie ruhig ein wenig Spaß mit ihm haben können, bevor sie ihn ausliefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sieht sich noch weiter nach den Lebensmitteln um und entdeckt in der Felswand einen Höhleneingang. Er schleicht hinüber und findet etliche Kisten und Amphoren, die in dem tiefen Felsspalt gelagert sind. Es sind die Vorräte, nach denen der Suchtrupp aus Sapos gesucht hat. Henk hat genug gesehen und kehrt vorsichtig auf dem gleichen Weg zu seinen Gefährten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk das Lager ausspähte, haben sich seine Freunde in der Felsspalte verborgen und Octavia ist dabei aufgefallen, dass das Gestein, welches sie zum Lager hin abschirmt, eine Felsnase ist, die bedrohlich über dem Abhang hängt und nur von einer schmalen Stelle gehalten wird. Diese Schwachstelle könnte Octavia so stark erhitzen, dass sie weggesprengt und der Felsblock in die Tiefe auf die Tannenäste stürzen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar späht über den Rand der Felsspalte und bemerkt Henks Rückkehr als erster. Die Helden beraten ihr weiteres Vorgehen und Henk beschreibt ihnen den Aufbau des Lagers. Octavia berichtet von der Entdeckung der Felsnase und Henk erkennt, dass die abgesprengten Felsen auf einer der Schlafstellen stürzen und etliche Männer unter sich begraben würde. Kenji gibt zu bedenken, dass dies ein ziemlich unehrenhafter Zug sei, da man die Nemorer im Schlaf überraschen würde und sie keine Möglichkeit hätten, sich zu retten. Auch Octavia findet diese Vorstellung unschön, so dass sich die Helden gegen diesen Plan entscheiden und stattdessen alle hinunterschleichen wollen, damit Octavia das große Feuer manipulieren und so die Nemorer ablenken könne. Dann könnte Henk in der Zeit den Magister aus dem Zelt befreien und mit etwas Glück entkämen sie aus dem Lager, bevor der Verlust der Geisel bemerkt würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung des Arkanisten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Stadtwache Nermar schleichen die Helden den Abhang zum Lager hinunter und bleiben zunächst außerhalb, um nicht durch Wachen entdeckt zu werden. Sie schleichen bis zum großen Felsen hinter dem Zelt und dort hilft Henk Octavia bei der Überquerung der Palisade, während Kenji mit Nermar dort warten. Henk schleicht mit Octavia vorsichtig an der Koppel vorbei und hinter das große Zelt. Der Arkanist wird immer noch von den drei Nemorern gequält und Henk und Octavia schleichen weiter unter einer großen Tanne hindurch zu den Holzvorräten des Lagers. Von hier aus hat Octavia einen guten Ausblick auf das Lagerfeuer und ist nahe genug dran, um es beeinflussen zu können. Henk kehrt zum Zelt zurück, um schnell reagieren zu können, wenn die Situation günstig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Nemorer sitzen um das große Feuer herum und hüten es. Als Octavia beginnt, das Feuer zu vergrößern, reagieren sie überrascht, doch als die Funken in ihre Richtung stoben, wird es ihnen langsam unheimlich und sie springen auf. Octavia lässt die Feuersäule nun rotieren, so dass sie einen Feuerschlauch bildet. Mittlerweile ist auch die Aufmerksamkeit der Folterer geweckt worden und sie kommen aus dem Zelt und bestaunen das Schauspiel. Octavia bindet ihre Aufmerksamkeit, indem sie Flammenarme entstehen lässt, die nach den umstehenden Nemorern greifen. Einer von ihnen sucht die Flucht und geht eiligen Schrittes an Octavia vorbei, ohne sie zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk bemerkt, dass die Nemorer aus dem Zelt heraus sind, schneidet er eine Naht auf und gelangt so in das Innere. Er gebietet dem Magister zu schweigen und schneidet ihn eilig los. Dann schnappt Henk sich den Arkanisten und verlässt schnell das Zelt, um ihn zu Kenji und Nermar zu bringen, die den Magister sofort zurück zum Weg begleiten. Henk kehrt zu Octavia zurück, um sie abzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer von Octavias Flammenarmen schnappte nach dem Anführer der Nemorer, der daraufhin das Feuer mit seiner gigantischen Keule angreift. Doch die Flammen greifen auf das Holz der Keule über und setzen diese in Brand. Dann bemerkt Octavia Henk, der sie abholen will, und bringt das Feuer zu einer heftigen Funkenentladung, die vielen Nemorern die Kleidung entzündet und für große Unruhe sorgt. Dieses Chaos nutzen die beiden, um unbemerkt hinter dem Zelt zu verschwinden und über die Palisaden hinweg Kenji und Nermar zu folgen. Das Verschwinden des Magisters ist anscheinend noch nicht bemerkt worden, denn Henk und Octavia hören keine Signale aus dem Lager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Nermar haben den Arkanisten die Klippe hoch und dann den Hang hinab zum Weg geführt und sind dort auf Iustus, Kerrak und den Adepten Connra getroffen, der von Iustus gut versorgt worden ist und dadurch überlebt hat. Als Henk und Octavia den Hang hinuntereilen, hören sie aus dem Lager ein Signalhorn. Vermutlich ist erst jetzt das Verwinden des Magisters bemerkt worden. Die beiden beeilen sich und kommen schließlich auch bei den anderen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weg nach Sapos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Helden befürchten müssen, verfolgt zu werden, beschließen sie, möglichst schnell auf ihren Pferden Richtung Sapos zu reiten. Als diese nach einiger Zeit ermüden, erzählt Nermar von einem Platz im Wald, an dem sie sogar die Pferde verstecken könnten, da es dort große Felsen gebe, und führt die Gruppe dorthin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Pferde angebunden und versteckt sind, setzen sich der Magister und sein Adept und Iustus untersucht erneut die Wunden des Jungen. Henk ist wegen der Nemorer noch ganz aufgebracht und setzt sich neben Octavia, während Kenji die erste Wache übernimmt. Octavia spricht mit dem Magister, der etwa Mitte 50 und recht rüstig ist, und stellt sich und die anderen vor. Sie berichtet, dass die Helden von ihrer Reise auf die Bartha-Bucht zurückgekehrt seien, und der Magister, der sich als Sar’leinn vorstellt, erinnert sich, von einem Schiff gehört zu haben, dass aufgebrochen sei, um gegen den dunklen Kult zu kämpfen. Doch die Namen der Helden sagen ihm nichts, bis auf Octavias Namen, da ihr Vater eng mit Sapos zusammengearbeitet hat, um unter anderem auch den Natator Aeris zu bauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn erklärt, er sei Ingenieur und habe den Wachen helfen sollen, dass Lager der Nemorer aufzufinden. Er bedankt sich für seine Rettung und die seines Adepten und erkundigt sich nach den Lebensmitteln. Als Henk ihm mittelt, dass er diese in einer kleinen Höhle im Nemorerlager gefunden habe, ist Sar’leinn sehr erfreut und besteht darauf, so schnell wie möglich nach Sapos zu müssen, damit die Waren von hier fortgeholt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn gibt auf Nachfragen der Helden keine internen Infos über Sapos preis, deutet aber an, dass es tatsächlich in letzter Zeit verschiedenste Problem gegeben habe. Er bietet an, die Helden beim Rat der Emphausti vorzustellen, damit sie sich in Sapos umsehen dürfen. Sar’leinn erwähnt noch, dass man aufgrund der derzeitigen Probleme nur ungern Fremde in die Akademie lasse, aber da sie ihn gerettet haben, werde er sich dafür einsetzen, dass sie besonders behandelt werden. &lt;br /&gt;
Dann weist er darauf hin, dass die Versorgungslage in der Stadt zwar gerade sehr dürftig sei und einige Arbeiter in der Stadt bereits hungerten, die Helden sich aber keine Sorgen machen müssten, da die Akademie selbst noch genügend Vorräte besäße. Während besonders Henk bei dieser Aussage dem Magister verstörte Blicke zuwirft, betont dieser, dass es dennoch wichtig sei, Graltiks Straßenterror aufzuhalten, da die Nahrungsknappheit sonst bald auch die Arkanisten in der Akademie treffen würde. Dann analysiert er die Lage mit Graltik und kommt zu dem Schluss, dass die Situation mit Graltik derzeit eine Katastrophe sei und sich vermutlich bald über alle Handelswege von Barthavion erstrecke, und da Graltiks Männer keine unkoordinierten Buschräuber seien, sondern militärisch und systematisch vorgingen, würden die bald das gesamte Straßennetz unter Kontrolle haben. Sie hätten ihre versteckten Lager gut geplant und bauten diese strategisch so auf, dass sie ideal miteinander kommunizieren und sich abstimmen könnten, was  Sar’leinn für „dumme Nemorer“ als eine beachtliche Leistung empfindet. Die Helden weisen ihn auf Graltiks Zusammenarbeit mit dem Dunklen Kult hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn beklagt sich, dass seine ganze Ausrüstung im Lager geblieben sei, und kommt  mit Iustus ins Gespräch über dessen magisches Handwerkszeug. Die beiden Arkanisten fachsimpeln noch miteinander, während die Helden sich die Nachtwachen mit der der Stadtwache aufteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.15''') Es ist noch recht früh am Abend und alle haben sich in die etwas vom Weg abgeschiedenen Felsnische zurückgezogen, in welcher auch die Pferde versteckt werden können. Octavia und Kenji sind etwas außerhalb und halten Wache. Es regnet zwar nicht, aber es ist sehr kalt und windig. Alle frieren, weshalb auch niemand richtig müde wird. Außerdem sind sie auch etwas auf der Hut, da niemand weiß, ob die [[Nemorer]] ihnen auf den Fersen sind. Der junge Adept Connra schreit immer mal wieder vor Schmerzen, obwohl Magister Sar’leinn ihm bereits ein weiteres Pharmakon zur Schmerzlinderung aus seiner Reiseapotheke gegeben hat. Der „Blauschild“ Nermar weist darauf hin, dass sie keine Zelte aufbauen sollten, da sie eventuell schnell fliehen müssten, falls sie angegriffen werden. Kerrak versucht, sich nützlich zu machen, und sammelt Holz, um ein Essen zu kochen, doch die Helden entscheiden sich gegen ein wärmendes Feuer, da sein Schein zu auffällig wäre.&lt;br /&gt;
[[Datei:img lager felskessel.png|miniatur|rechts|Der Lagerplatz im Felskessel]]&lt;br /&gt;
'''Iustus Vorbereitungen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus konfiguriert sein [[Kosmonomie#1._Das_Instrumentarium|Diapason]], eine ca. 30 cm lange Stimmgabel aus reinem [[Orichalkum]] mit verstellbaren Magnetgewichten an den Zinken und einer eingravierten Skala. Dazu nutzt er sein [[Kosmonomie#1._Das_Instrumentarium| Phanisches Astrolabium]], um die aktuelle arkane Phase und die derzeitige Antiphon für sein Diapason zu bestimmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn sieht ihm dabei zu und ist sehr beeindruckt von Iustus‘ Diapason, da dieses sehr exakt und kunstvoll gefertigt wurde. Iustus erzählt ihm, dass er es selbst im [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum in Thyrna]] mit der Hilfe eines befreundeten [[Ingenieur|Ingenieurs]] geschmiedet habe. Sar’leinn ist sehr beeindruckt und offenbart, dass es einer seiner größten Wünsche sei, dieses einmal zu besuchen, weshalb er auf einen dauerhaften Frieden mit [[Thyrna]] hofft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden unterhalten sich dann noch länger und schließlich bittet Magister Sar’leinn Iustus, den Felszugang mit einer [[Kosmonomie#Die Anatomie der Form: Die dreiteilige Architektur der Sigille|Sigille]] zu sichern, da er sich nicht sicher sei, wie viele [[Nemorer]] sich in der Nähe aufhalten und nach ihnen suchen könnten. Er wirkt sehr besorgt, da sein Adept sehr verletzt ist, und verspricht, dass er Iustus dafür auch vorzügliche Orichalumkreide aus dem Hybraneum von Sapos besorgen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus stimmt zu und zeichnet auf die gegenüberliegenden Felswände am Eingang des Felskessels zwei Sigillen, die er im Notfall auslösen kann. Dazu nutzt er eine Orichalkum-Kreide, die leicht gold-rot schimmert und die er, wenn die Feinde kommen, mit seinem Diapason aktivieren kann. Iustus erklärt Octavia und Kenji, dass der Eingang durch ein Sericonfeld versperrt werde, wenn viele Feinde kommen. Er weist aber auch darauf hin, dass er dieses Feld nicht sehr lange aufrechterhalten könne, es die Feinde aber eine Zeitlang aufhalten werde. Iustus weist die beiden auch darauf hin, dass es wichtig sei, die Übergänge auf den Felsen zu bewachen, da die Feinde vermutlich versuchen würden, darüber zu klettern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann schickt Iustus Octavia ins Lager, damit sie dort einige Steine aufheizen kann, denn die Verletzten brauchen dringend etwas Ruhe, doch bei der eisigen kälte ist an diese nicht zu denken. Er selbst bleibt bei Kenji und übernimmt Octavias Wache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Iustus die Sigille auf den Felsen zeichnet, ist Kerrak etwas enttäuscht, dass er kein Feuer machen soll, und setzt sich neben Henk. Er reicht ihm etwas Trockenfleisch und erklärt Henk, dass er nun über alle Geschichten nachgedacht habe, welche die Helden Archorbar erzählt haben. Er habe diese schier unglaublich gefunden und überlege nun, wie er sie in seine Aufführungen einbauen könne. Dazu müsse er aber noch etwas wissen und fragt Henk, ob dieser tatsächlich diese Piratin unter dem Blutfluch ganz aufgegessen habe oder ob noch etwas von ihr übrig geblieben sei. Als Henk nicht darauf antwortet und ihn nur unverständlich ansieht, setzt Kerrak nach und will wenigstens wissen, ob Henk noch lange Bauchschmerzen oder Übelkeit danach gespürt oder vielleicht auch vorher schon mal Menschenfleisch bei den Nemorern gegessen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kerrak merkt, dass Henk darauf nicht eingehen will, wechselt er das Thema und will mehr darüber wissen, was Octavia eigentlich mit [[Ignus]] gemacht habe. Er habe nämlich gehört, dass es da auch eine Affäre gegeben habe, und ist sehr überrascht, wie freizügig sich Octavia gegenüber Männern verhalte und wie viele sie in ihrem jungen Alter schon gehabt habe. Als Henk beschwichtigend abwinkt, erwähnt Kerrak die Beziehung zu ihrem Halbbruder Kenji mit dem inzestuösen Kind, dann die Beziehung zu Adarian und schließlich auch noch diese Ehe, die Henk erwähnte und über die Octavia ihm nichts erzählen wollte. Die Krönung sei nun aber, dass  Octavia auch etwas mit einem der berühmtesten Bösewichte von Barthavion gehabt habe. Kerrak erklärt, dass er selbst die Geschichten von dem großen Brand in [[Weisshafen]] kenne und bisher gedacht habe, dass Ignus schon seit Jahren nicht mehr existiere. Kerrak will von Henk unbedingt wissen, wie denn der [[Politische Ordnung des Thyrnischen Weltreiches#Dracidor_(Kaiser)|Kaiser]] damit zurechtkomme, dass seine Gesandte so viele Männerbekanntschaften pflege, vor allem, da er immer davon ausgegangen sei, dass Thyrnerinnen sehr züchtig wären. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich will Kerrak wissen, ob es stimme, dass Kenji Ignus töten wollte und ob er dies aus Eifersucht getan habe. Als Henk das erste bestätigt und das zweite offenlässt, ist Kerrak ganz fasziniert, denn er habe noch nie von einem mordenden Mystiker gehört. Er gibt zu, dass ihn dies überrascht habe, da er sowas Kenji gar nicht zugetraut hätte. Für Kerrak scheint in Kenji ein harter, skrupelloser Kerl zu stecken, den er durch seine heilige Fassade lediglich verstecken würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia dann hinzukommt und einen flachen Stein erhitzt, rührt Kerrak auf diesem für alle einen heißen  Brei an, von dem er eine Schüssel zu Kenji bringt. Octavia erhitzt weitere Steine, um Wärmequellen für die Verletzten zu schaffen und ihnen so eine Ruhephase zu ermöglichen. Kenji freut sich über den heißen Brei und ihm fällt auf, dass sich Kerraks Blick ihm gegenüber verändert hat, denn er wirkt nicht mehr abschätzig, sondern wesentlich respektvoller. Kerrak spricht Kenji ein großes Lob für seinen Umgang mit Ignus aus und bewundert ihn für seinen Mut, sich mit einem so gefährlichen Mann angelegt zu haben. Kenji versucht ihm klarzumachen, dass er auf seine Tat nicht besonders stolz sei, doch Kerrak versteht das nicht und bleibt bei seiner Ansicht, dass Kenji ein knallharter Kerl sei. Die beiden verbringen die erste Wache gemeinsam und Kerrak reagiert ziemlich schreckhaft auf natürliche Geräusche in einem dunkeln Wald, so dass Kenji ihn immer wieder beruhigen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Überfall '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturm nimmt zu und die Äste wedeln hin und her, so dass überall im Wald Bewegungen sind und es recht laut ist. Doch Iustus bemerkt, dass sich jemand schleichend dem Lager nähert und weckt schnell Henk. Iustus macht ihn darauf aufmerksam, dass er seine Sigille gleich aktivieren und den Durchgang versperren wird, und bittet ihn, die anderen leise zu wecken, damit sie sich für einen Kampf bereit machen können. Dann schlägt er sein Diapason rhythmisch mit einem Resonanz-Schlägel aus Orichalkum an und ein Ton mit einer sehr leisen, sphärischen Schwingung erklingt. Durch den Ton beginnt plötzlich die Orichalkumkreide auf den Wänden – also die Sigillen - kurz zu schimmern, und die Helden hören  plötzlich ein „Hä!“ und kurz darauf hört man ein weiteres, da einer von den heranschleichenden Nemorern gegen das völlig unsichtbare Sericonfeld gestoßen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Magister Sar’leinn und sein Adept Connra sich zwischen den Felsen verstecken, weil sie zu verletzt sind, um helfen zu können, versteckt sich auch Kerrak aus Feigheit. Doch die Helden und Nermar verteilen sich an den Übergängen auf den Felsen, Nermar rechts vom Eingang, Octavia und Henk auf der linken Seite. Kenji bleibt vorne bei Iustus am Eingang, vor dem jetzt zwei Nemorer stehen und immer wieder versuchen, das Feld zu durchbrechen. Einer von ihnen flüstert: „Hey, hier geht’s nicht weiter, stoß mich nicht an du Idiot!“ und auch die anderen, die noch hinter den beiden sind, kommen nicht vorbei. Während die beiden Nemorer am Eingang bleiben, versuchen drei weitere, über die Felsen zu klettern. Als die beiden am Eingang auf Iustus und Kenji aufmerksam werden, wirken sie sehr überrascht und einer schreit: „Wer sind die denn?“ und der andere ruft „Wo ist der Klugscheißer?“ Scheinbar haben sie nur den Arkanisten erwartet, doch der erste ruft: „Scheißegal, wer die sind! Wir nehmen alles mit, was denen gehört!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar hat sich an seinem Übergang versteckt und überrascht den hineinkletternden Nemorer mit einem Längsschnitt über den Bauch, so dass dieser zu Boden geht und schnell überwältigt ist. Octavia wirft ihrem Nemorer einen Flammenstoß entgegen, so dass dieser entzündet und schreiend in den Wald rennt und schreit „Aaaah, Flammenteufel! FLAMMENTEUFEL!“ Henk versetzt dem dritten Nemorer tiefe Schnitte und überwältigt ihn schließlich. Octavia rutscht beim Herunterklettern ab und stößt sich den Arm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus weist Kenji leise darauf hin, dass das Sericon-Feld gleich zusammenbricht, und zieht sein Schwert. Die beiden Nemorer springen immer wieder gegen das Feld und rufen, dass ihnen bald ganz Barthavion gehöre und auch Sapos bald fallen werde. Außerdem schreien sie: „Für Graltik! Für unseren König!“, während Iustus und Kenji sich darauf vorbereiten, dass die Angreifer gleich durchbrechen werden. Als die Feinde schließlich nach vorne stolpern, schlagen beide Helden zu und erwischen die überraschten Nemorer ohne Gegenwehr. Iustus ersticht einen der beiden, während Kenji den anderen niederschlägt und gemeinsam mit Nermar überwältigt, denn Magister Sar’leinn ruft laut aus dem Hintergrund, dass sie einen lebend fangen sollen. Kerrak hat sich nicht am Kampf beteiligt, sondern sich hinter den Steinen beim Feuerholzvorrat versteckt, und schaut jetzt wieder hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben zwei Nemorer lebend gefangen und gefesselt. Der eine windet sich vor Schmerzen, da Henk ihm tiefe Wunden zugefügt hat. Magister Sar’leinn möchte gerne wissen, ob noch weitere von ihren Männern nach ihnen suchen, und bittet die Helden um Hilfe, da er zu schwach ist, um den Nemorer selbst zu verhören. Henk stellt dem Nemorer einige Fragen, doch dieser schweigt zum Aufenthaltsort von Graltik und verhöhnt ihn nur. Als Magister Sar’leinn darauf hinweist, dass man in Sapos Wege finden werde, damit er alles sage,  beißt sich der Nemorer die Zunge mit seinen eigenen, spitz gefeilten Zähnen ab und spuckt sie den Helden blutig vor die Füße, ohne dabei sein Gesicht zu verziehen. Er lacht nur, während ein starker Blutschwall aus seinem Mund sprudelt und allmählich verblutet. Henk wünscht ihm einen langsamen Tod und packt dann die Sachen zusammen, damit sie weiterreisen können. Iustus verbindet die Wunden des anderen Nemorers, damit dieser nicht auch noch stirbt, knebelt ihn und wirft ihn über einen Pferderücken, um ihn mit nach Sapos zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es naht bereits der Morgen und die Helden brechen auf. Es ist ein sehr kalter, windiger Tag und alle frieren und freuen sich bereits auf eine beheizte Unterkunft in Sapos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch: Magister Sar’leinn mit Octavia '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn spricht Octavia auf ihre Feuerzauber an und teilt ihr mit, dass er sie als Geanistin erkannt habe. Er scheint sehr interessiert und erwähnt, dass es das erste Mal sei, dass er jemanden träfe, in dessen Adern noch das alte Blut der Hybraner fließt. Er habe zwar schon Geanisten gesehen, die das Erbe der Elben in sich tragen, aber noch nie einen Erben der Hybraner. Dann blickt er sie eindringlich und analytisch an, als hätte er ein neues, unbekanntes Forschungsobjekt vor sich, und offenbart Octavia, dass er hat sich schon immer gefragt habe, ob es Unterschiede bei den Geanisten gäbe und ob sich ihre magische Befähigung unterscheide, je nachdem von welchem alten Volk sie abstammten. Dann gesteht Sar’leinn ihr, dass er selbst nur ein Laie auf dem Gebiet der Erforschung des Geanischen Echos sei, und erwähnt dann seinen Kollegen Luthach, der dieses als ein berühmter Medikus erforscht. Er geht stark davon aus, dass dieser sich sehr für Octavia interessieren würde, falls sie Zugang zum Hybraneum erhalten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wechselt Magister Sar’leinn das Thema und erwähnt, dass es ihm sehr leid tue, dass Octavias Vater unter solch grauenhaften Umständen aus dem Leben scheiden musste, und er hoffe, dass der Konflikt zwischen Barthavion und Thyrna, der ja durch die Attentate auf die thyrnischen Botschafter losbrach, bald ein Ende findet. Er gesteht Octavia, dass er großen Respekt vor dem Lebenswerk ihres Vaters habe und dessen Bibliothek selbst vor einigen Jahren besuchte, als Octavia noch ein Kind war. Begeisteert berichtet Sar’leinn Octavia, dass sein Besuch besonders lohnend gewesen sei, da ihr Vater ihm gestattet habe, einige Schriftwerke über die argosische Ingenieurskunst zu kopieren, die ihm bis dahin völlig unbekannt gewesen seien. Doch diese Schriften hätten es ihm ermöglicht, die Leistung seiner arkanen Visorien noch zu steigern, so dass diese nun die Ladungen einer Pyxis besser umsetzen können, was weniger Ousia verbrauche. Er habe Octavias Vater auch als sehr wohlwollenden Mann kennengelernt, der Sapos gern geholfen und gute Beziehungen zu Sapos gepflegt habe, ja sogar mehrmals selbst dort zu Gast gewesen sei, um einige Schriftwerke zwischen den Bibliotheken auszutauschen. Ihr Vater sei damals ein gern gesehener Gast gewesen und mit einigen der Magister bekannt. Dann rät er Octavia, mit Magister Manius Atilius Tenax zu reden, denn dieser habe damals den meisten Kontakt mit Aequus gehabt. Schließloch fragt Sar‘leinn, von wem denn die Bibliothek nun geführt werde und wie es in Perlheim nach den politischen Zerwürfnissen mit Thynra weitergehen würde. Er hoffe nämlich, dass die Bibliothek noch lange erhalten bleiben werde. Octavia berichtet ihm von Obloci, der die Verwaltung übernommen habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann will Magister Sar’leinn ihren genauen Titel wissen, da er in Sapos sagen müsse, wer ihn gerettet habe und die Belohnung erhalten solle. Octavia erklärt ihm, dass sie Sondergesandte des Kaisers sei und mit „Octavia Ardera Oratrix Dracian“ angekündigt werde. Der Magister will auch wissen, ob die anderen beiden von Bedeutung seien und Titel trügen, und Octavia stellt die beiden als „Bruder Kenji“ und Henk Behringer vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn ist etwas verwundert, da Octavia ohne Gefolgschaft reist. Er hätte sich die Reisegruppe einer Gesandten des Kaisers nämlich anders vorgestellt, denn ihr Vater oder andere Gesandte aus Thyrna seien stets mit einer großen Gefolgschaft angereist und ließen sich durch einen Boten ankündigen. Obwohl er etwas skeptisch wirkt, zeigt er sich verständlich, als Octavia ihm erklärt, dass die Helden inkognito reisen. Sar’leinn verspricht, dass er dem Rat der Emphausti mitteilen werde, dass sie eine Gesandte des Kaisers sei, aber da ihr Einzug in die Stadt sehr bescheiden ausfalle, könne er nicht einschätzen, welche Priorität der Rat ihrer Ankunft beimessen werde. Er versichert jedoch, dass der Rat für seine Rettung und die Entdeckung des Lagers vermutlich eine großzügige Belohnung vergeben werde. Außerdem werde dem Rat mitteilen, dass die Helden Informationen hätten, dass Sapos durch den Dunklen Kult bedroht wird. Dann weist er Octavia darauf hin, dass sich der Rat vermutlich vor allem um die Details zu dieser Vermutung interessieren werde, weshalb die Helden also bereits alle Informationen zurecht legen sollten, die sie haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich weist er Octavia noch darauf hin, dass er nicht versichern könne, dass die Helden trotz der Bekanntheit des Aequus Zutritt in das Hybraneum erhalten werden. Da sich die Stadt gerade im Ausnahmezustand befindet und der Rat sich derzeit mehr um Politik als um die Gelehrsamkeit oder anreisende Gäste kümmern müsse, werden derzeit auch nur noch wenige neue Schüler aufgenommen. Zusätzlich kämen interne Probleme hinzu, über die er aber nichts sagen könne. Er wisse selbst nicht genau, welche Probleme derzeit den Rat der Emphausti so in Beschlag nähmen, aber er gehe davon aus, dass es sich um etwas von höchster Priorität handeln müsse. Aber er verspricht Octavia, dass er selbst mit dem Rat reden werde und versuchen wolle, dass er sie als seine Gäste unterbringen könne. Aber da er selbst nicht zum Rat gehöre und kein Emphaustus sei, könne er nichts versprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fragt den Magister, ob er den Emphaustus Garrah Nephit kennen würde, und erzählt ihm, dass sie diesem einmal geholfen habe. Sar‘leinn kennt ihn und bestätigt, dass er immer noch im Rat sitze und einer der großen Ingenieure in Sapos sei. Er stelle die Spielereien für die Eliten von Barthavion her und seine Alkahest-Uhren seien z.B. unglaublich gefragt und würden beliebte Statussymbole darstellen. Nephits Erfindungen hätten nicht unerheblich zum Reichtum von Sapos beigetragen, doch Sar’leinn selbst habe bei einem anderen Meister gelernt, da er sich lieber auf praktischere Konstruktionen konzentriert und schon früh sein Ziel darin gesehen habe, die Stadt und das Hybraneum sicherer zu machen, weshalb er sich auch für die Bekämpfung des Verbrechens entschieden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch: Magister Sar’leinn mit Kenji '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn wendet sich an Kenji und erinnert ihm an die Stellung von Sapos zum Areteischen Orden. Er betont, dass natürlich alle Brüder und Schwestern des Ordens in der Stadt herzlich willkommen seien, solange sie keine offiziellen Aufträge für ihren Orden annähmen. Privat könnten sie sich gern in der Stadt aufhalten und Seelsorge betreiben, solange sie sich nicht in magische Vorfälle einmischen würden. Sar’leinn weist Kenji darauf hin, dass Kenji im Fall einer echten Bedrohungslage den Fall sofort an die zuständigen Gelehrten der Akademie weitergeben müsse, auch wenn der Areteische Orden in den anderen Städten für die Bannung und Vertreibung der magischen Einflüsse Malgors und der Schwarzen Magie zuständig sei. Der Magister informiert Kenji noch darüber, dass dieser in Sapos auch keine offiziellen Niederlassungen seines Ordens vorfinden werde, da deren Gründung in Sapos verboten sei, weshalb sich die Bevölkerung mit allen magischen Problemen an die Akademie wenden solle, und fügt noch etwas arrogant hinzu, dass die Arkanisten fähig seien, alle Probleme zu lösen, die ein Mystiker lösen könnte, und auch noch viele weitere darüber hinaus. Solange Kenji sich jedoch wie ein gewöhnlicher Zivilist verhalte, sei sein Besuch in der Stadt gern gesehen und es werde keine Probleme für ihn geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerrak und Nyssos '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Abzweigung über den Fluss steht ein großes Straßenschild, welches links Nyssos und geradeaus nach Sapos deutet. Magister Sar’leinn weist darauf hin, dass Nyssos in letzter Zeit sehr heruntergekommen sei und sich dort auch die Männer von Graltik niedergelassen hätten. Er erwähnt, dass diese bereits mehrmals von den „Blauschilden“ vertrieben wurden, aber dennoch immer wieder zurückkehrten. Sar’leinn berichtet, dass man davon ausgehe, dass diese sich in dem geheimen Schwarzmarkt verstecken würden, der in den alten Mienen unter der Stadt ständig seinen Standort ändere. Er erklärt, dass Nyssos ursprünglich mal eine alte Kristallmiene gewesen sei, deren Schätze sich aber erschöpft hätten. Teile davon seien eingestürzt und in den labyrinthartigen Tunneln wären die Verbrecher schwer aufzuspüren. Er hofft, dass man sich endlich dazu durchringe, die alte Miene zu fluten und dadurch den Zutritt endgültig zu verhindern, so dass keine Verbrecher sich dort mehr verstecken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak verhält sich ganz still, obwohl er mal gesagt hat, dass er nach Nyssos gehen wolle. Als Octavia ihn direkt darauf hinweist, erklärt Kerrak, dass er nicht mehr fort wolle, da er sich bei den Helden eigentlich ganz sicher fühle. Er erinnert sie daran, dass er beim letzten Mal, als er allein gereist sei, von den Nemorern überfallen und von ihnen zu ihrem Trickbetrüger gemacht  worden sei, weshalb er gern bei der Gruppe bleiben würde, auch wenn Octavia ihn nicht leiden könne. Als seine Idee auf wenig Gegenliebe stößt, beginnt Kerrak zu betteln und verspricht, dass er alles tun werde, damit er nützlich sei und damit Octavia ihn nicht länger hasse. Er wünscht sich, ein Teil der Gruppe zu sein, und weist darauf hin, dass er und Henk doch nun auch schon richtig dicke Freunde geworden seien, denn immerhin hätten sie sich ja ein Pferd und ein Zelt geteilt und hätten doch auch so gute Gespräche miteinander geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht, Kerrak begreiflich zu machen, dass es sehr gefährlich für ihn seien werde, wenn er mit ihnen gehen würde, denn bisher seien fast alle ihrer Begleiter umgekommen. Doch Kerrak beteuert, dies sei ihm egal, und als Kenji weiter auf ihn einredet und davon überzeugen will, dass es besser für ihn sei, die Gruppe zu verlassen, fühlt Kerrak sich abgewiesen und erklärt beleidigt, dass  er nun allen von der Inzucht in der Gruppe und dem Kind von Octavia und Kenji erzählen werde. Er versucht die Gruppe damit zu erpressen, dass er all ihre schmutzigen Seiten auf dem nächsten Marktplatz vortragen und auch alles erzählen werde, was sie Archorbar erzählt hätten. Notfalls werde er auch noch etwas hinzudichten, wenn sie ihn nicht mitnehmen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da verliert Henk endgültig die Geduld und packt Kerrak am Kragen, so dass dieser mit Luft ringt. Er fragt ihn, ob er die Helden ernsthaft zu erpressen versuche, denn es würde auch nichts dagegen sprechen, ihn einfach totzuschlagen. Kerrak versucht sich herauszureden und beteuert, dass sie seine Worte völlig falsch verstanden hätten und er niemals so etwas gemeint habe. Henk blickt ihn ernst an und macht ihm bewusst, dass er es ernst meine. Dann lässt er Kerrak los und die Helden überlegen erneut, was sie mit ihm machen sollen. Schließlich nehmen sie ihn mit nach Sapos, schärfen ihm aber ein, dass er sich still verhalten und sich zurückhalten solle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe reist noch wenige Stunden weiter und erreicht dann Sapos. Vorbei an den Gräbern der Gründer und großen Familien durchqueren sie das Stadttor und sind endlich am Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sapos '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nehmen den Weg über die Prunkstraße zum Hybraneum auf dem Blauen Berg. Magister Sar’leinn fragt, wer von ihnen bereits einmal in Sapos gewesen sei und was sie über die Stadt wüssten. Octavia gesteht, früher schon einmal hier gewesen zu sein, jedoch nicht wirklich etwas über die Stadt zu wissen. Sar’leinn wirft ein, dass sie froh sein könnten, da er ihnen mehr über die Stadt erzählen könne, so dass sie nicht weiter ahnungslos durch die Straßen gehen müssten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img sapos prunkstraße.png|miniatur|rechts|Die Prunkstraße von [[Sapos]]. Lokalitäten auf dem Weg zum Hybraneum: 29 - Stadttor, 10 - Wachhaus, 28 – Gasthaus „Zum staunenden Gast“, 27 – Marktplatz, 26 – Dorlans Schenke, 24 – Schneiderei Albon, 22 – Arkankunst Pirlogas, 25 – Scriptorium Hidonos, 21 – Juwelier Olveran, 20 – Gasthaus „Glimmerstube“, 17 – Theater der illusionen, 14 – Platz des Kosmos, 15 – Egnerions-Brunnen, Links oben in der Ecke liegt der Eingang zum Hybraneum - die Pforte des Phanon]]&lt;br /&gt;
Dann erzählt er lehrmeisterhaft und voller Stolz die Gründungsgeschichte von Sapos und dem Hybraneum. Er beginnt dazu noch vor der Gründung der Stadt, denn die Voraussetzung für diese stellten damals im Jahre 473 ThZ die Entdeckung der Orichalkum-Vorkommen in der Ortag-Steppe dar. Da damals im übrigen Barthavion nur ehemalige Sklaven lebten, von denen kaum einer jemals die Ausbildung eines Gelehrten bekommen hatte und niemand etwas mit dem Götterblut anfangen konnte, schloss Eldorn Handelsbeziehungen mit Thyrna. So wurden auch die Gelehrten und Arkanisten in dem [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum von Thyrna]] auf [[Barthavion]] aufmerksam, denn unter diesen gab es viele Freidenker, die sich in ihrer Forschung durch die Kontrolle des [[Ordo Dracian]] überwacht und geistig angekettet fühlten. Da der Kaiser alle Orichalkum-Mienen für sich beansprucht, sind die Arkanisten in Thyrna von dessen Gunst und den Orichalkumlieferungen durch den Ordo Dracian abhängig und folgt man nicht den Gesetzen des Kaisers, werden schnell die Lieferungen des Orichalkums eingestellt und die Gelehrten müssen immer wieder nach der Pfeife des Kaisers tanzen. Deswegen fassten damals einige mutige Gelehrte unter der Führung des berühmten Kosmonomen „Saposius“ den Entschluss, es dem geflohenen Sklavenkönig Lorkan gleichzutun und den langen Weg nach Barthavion anzutreten, um endlich unabhängig vom Imperium zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kehrten also Thyrna den Rücken und setzen alle Hoffnungen darauf, durch Handel oder sogar eigene Funde der reichen Orichalklumschätze von Barthavion sich eine eigene Stätte der freien und ungebundenen Gelehrsamkeit zu erschaffen. Dies war ein sehr wagemutiger Entschluss, der überall in Thyrna als reiner Wahnsinn empfunden wurde, da niemand freiwillig die Sicherheit des Imperiums verlassen und in die Länder der Barbaren ziehen würde. Doch die thyrnischen Gelehrten waren bereit, für ihre Forschungen alle Gefahren einzugehen, da sie voller Inbrunst daran glaubten, in Barthavion ihre volle, geistige Unabhängigkeit zu erlangen. Als sie Eldorn erreichten, wurde sie freundlich aufgenommen und die Barthaver zollten ihnen Anerkennung für ihren Mut. Die Thyrner waren verblüfft über die reichen Orichalkumvorkommen in der Steppe und blieben zuerst in Eldorn, wo sie eine erste, kleine Bildungsstätte einrichteten, die noch heute besteht, und zwar als die sogenannte „Varretische Schule“ – benannt nach Varretus, dem thyrnischen Ordner der 10 Wissenschaftsdisziplinen. Außerdem schickten sie eigene Arbeiter in die Steppe, um nach weiteren Orichalkumvorräten zu suchen, welche schließlich Arcalon gründeten. Diese Schürfstelle wird bis heute von Sapos gehalten, obwohl bereits viele Schlachten um deren Besitz mit den anderen Städten von Barthavion ausgetragen wurden, nachdem man allgemein den enormen Wert dieser magischen Ressource erkannt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst blieben die thyrnischen Gelehrten in Eldorn und ließen sich dort nieder. Doch die eskalierenden Streitigkeiten zwischen Thyrna und Barthavion führten schließlich dazu, dass die thyrnischen Gelehrten aus der Stadt gejagt wurden und auf eigene Faust ihr Glück suchen mussten. Ihnen folgten einige ihrer barthavischen Schüler aus Eldorn, die der dortigen Adelsschicht angehörten, und gemeinsam zogen sie nach Westen und gründeten 514 ThZ Sapos, welches zuerst nur aus einer kleinen Gemeinschaft von Gelehrten bestand. Zuerst lebte hier nur eine kleine, zurückgezogene Gruppe, die durch die adeligen Schüler aus Eldorn finanziert wurde, und errichteten mit Hilfe von thyrnischen Architekten erste Gebäude auf dem Blauen Berg und legten die Grundsteine des heutigen Hybraneums, welches sie nach dem Vorbild des thyrnischen gestalteten. Den großen Wohlstand erlangten die Gelehrten jedoch, als sie auf eine reichhaltige Kristallmiene stießen, die die Ingenieure für die Konstruktion ihrer Ingenieurskunst benötigten. Durch diese Funde wurden viele Konstruktionen möglich, die in Barthavion zuvor unmöglich gewesen wären, und die Ingenieure wurden in ganz Barthavion für ihre Erfindergabe berühmt. Die Eliten der anderen Städte reisten an, um die Wunderwerke zu bestaunen oder zu erwerben, und so wuchs um das einstige, kleine Hybraneum eine eigene Stadt heran, um die zahlreichen Gäste zu versorgen. Ab diesem Zeitpunkt spricht man auch von der Stadt Sapos, die nach dem thyrnischen Arkanisten „Saposius“ benannt wurde, der einst nach Barthavion aufbrach. Dieser war jedoch zu diesem Zeitpunkt bereits tot, da er bei den Unruhen in Eldorn auf der Straße erschlagen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hybraneum wurde schließlich als Herzstück der neu entstehenden Stadt mit Marmor aus Thyrna ausgebaut, den die Architekten extra über den langen Flussweg anliefern ließen. Außerdem ließen die Architekten Unmengen von Glas verarbeiten, dass sie nach dem Rezept der thyrnischer Glaser herstellen ließen. Den Rohstoff Sand erhielten sie dabei automatisch bei den Schürfungen nach Orichnalkum in Arcalon. Da das Glas für seine blaue Farbe berühmt wurde, gaben die Bewohner der Stadt dem Felsengrad, auf welchem das Hybraneum errichtet wurde, auch den Namen „Der blaue Berg“. Seitdem wächst die Stadt und nirgendwo sonst in Barthavion wird man so viel Gelehrsamkeit und thyrnische Lebensqualität genießen können. Die gesamte Anlage wird durch unterirdische Azoth-Öfen geheizt und auch sonst wurde überall an imperialen Komfort gestrebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Stadtführung und dem Weg auf der Prunkstraße fällt den Helden auf, dass kaum Menschen in der Stadt unterwegs sind. Alles wirkt irgendwie sehr ruhig und die Straßen und Geschäfte wirken leer.  Bei Nachfrage wimmelt der Magister sie ab und verweist darauf, dass es ja auch kalt sei und die Leute lieber in den warmen Häusern säßen. Obwohl den Helden bewusst ist, dass der Magister die Situation beschönigt, wirkt dieser aber auch nicht wirklich besorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich stehen die Helden von der Pforte des [[Phanon]], einen großen Bronzetor, welches ein Abbild des Phanon mit einer weißen und einer schwarzen Hand zeigt. Mit Magister Sar‘leinn durchqueren sie die Pforten und betreten das [[Hybraneum von Sapos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.16''') Nachdem die Helden mit Magister Sar’leinn die zweite Pforte des Phanon, welche eine Abbildung des Gottes zeigt, wie er die Göttin Enodia aus dem Chaos holt, durchquert haben, betreten sie den Vorhof des Hybraneum und der Magister erklärt ihnen die Bedeutung der Bronze-Statuen, die alle auf Hochglanz poliert sind. Immer, wenn mal kurz die Sonne herauskommt, fängt die Bronze an, golden zu strahlen und zu leuchten, was ein beeindruckender Anblick ist. Sar‘leinn erklärt, dass der Bronze ein Anteil von [[Orichalkum]] beigemischt wurde, was die wundervollen Lichtreflexe hervorbringt. Dann erklärt er ihnen alles ausführlich, ganz wie ein Fremdenführer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Vorhof des Hybraneums'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Img hybraneum sapos eingangsbereich.png|300px|miniatur|rechts|Der Eingangsbereich des Hybraneums von Sapos. Die Statuen sind: 1. Saposius, 2. Labrath, 3. Hierodanes, 4. Varretus, A. Parmenias, B. Halanemos, C. Aristenas, D. Damoleas]] &lt;br /&gt;
Hinter der Eingangspforte kommen die Helden als erstes an den Statuen der Ahnherren von Sapos vorbei (vgl. Karte 1.+2.). Der Magister erklärt, auf der linken Seite sei der thyrnische Magister „Saposius“, der Namensgeber der Stadt. Er habe damals den Entschluss gefasst, nach Barthavion zu ziehen, und weitere Gelehrte eingesammelt, die sich ebenfalls von der thyrnischen Einmischung frei machen wollten. Saposius selbst habe die Erbauung von Sapos aber nicht mehr erlebt, da er kurz nach seiner Ankunft in Eldorn gestorben sei. Auf der anderen Seite steht die Statue von „Labrath“, demjenigen eldornischen Adeligen und Gelehrten, der den Entschluss gefasst habe, Sapos zu gründen. Er habe erwirkt, dass die tyhrnischen Gelehrten in den politischen Wirren des ersten Krieges gegen Thyrna aus Eldorn ausziehen konnten, ohne in den aufziehenden Konflikten als Feinde getötet zu werden, und gelte als politisches Genie und bester Rhetoriker Barthavions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend zeigt Magister Sar’leinn den Helden im Hof die großen Statuen der [[Arkanmagie#1._Die_Ära_der_Intuition:_Die_Vier_Weisen_von_Hybra|vier Weisen von Hybra]] (vgl. Karte A.-D.). Auf der linken Seite der Empfangshalle stehen die Statuen von „[[Sphärenmusik#Parmenias, der Lauscher |Parmenias]], dem Lauscher“, dem ersten der vier hybranischen Weisen, den jeder Gelehrte in Eboria als Entdecker der [[Sphärenmusik]], Urvater der Komonomie und ersten aller [[Arkanist|Arkanisten]] kennt, und von „Halanemos, dem Meister der Zeichen“, dem zweiten der vier hybranischen Weisen, der die magische Geometrie erschaute. Während die Helden dann auf die andere Seite der Empfangshalle schlendern, weist Iustus Kenji auf die Bedeutung der Weisen für die [[Arkanmagie]] hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite der Empfangshalle stehen die Statuen von „Aristenas, dem [[Hybranische Synergia#Der Sphären-Gesang|Sphärensänger]]“, dem dritten der vier hybranischen Weisen, der die Sphärenmusik mit seiner eigenen Stimme nachsingen konnte und damit den ersten Zauber wirkte, und von „Damoleas, dem Magier“, der sein eigenes Geanistisches Blut nutzte, um damit den ersten arkanen Zauber zu wirken, da er auch das Zusammenspiel von Blut, Klang und Form verstand und damit die Grundlage der arkanen Kunst legte. Iustus erläutert Kenji auf dem Weg in die Empfangshalle die [[Hybranische Synergia#Die Evolution der Arkanmagie im Überblick|Entwicklung der Arkanmagie]] aus den ersten hybranischen Ansätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Warten im Empfangsbereich'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architektur der Empfangshalle, aber auch des gesamten Hybraneums ist thyrnisch. Iustus bemerkt anerkennend, dass er sich hier fast wie zuhause fühle, da ihn vieles hier an das Große Hybraneum in Thyrna erinnere und man deutlich erkennen könne, dass thyrnische Architekten das Gebäude in einer bescheideneren und kleineren Variante quasi nachgebaut hätten. Auch Octavia bekommt hier das Gefühl, in der Heimat zu sein, denn alles ist aus weißem oder grauem Marmor und vieles erinnert an die Villa des Aequus. Die Eindrücke des Saposischen Hybraneums sind bereits auf den ersten Schritten schon überwältigend und überall findet man Reliefs und Wandbilder, auf denen die Götter Arkanons dargestellt sind oder mäanderartige Muster, die der mythischen Vorstellung Nomos-Spinnen nachempfunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Empfangshalle stehen noch zwei weitere Statuen, die Magister Sar’leinn als die Urväter der Gelehrsamkeit vorstellt (vgl. Karte 3+4). Auf der linken Seite der Halle steht die Statue des Argosers „Hierodanes, Vater der Geschichtsschreibung“, der als erster Historiker gilt und weite Teile von Eboria sowie den fernen Osten der Wüsten von Ishturak bereiste. Er habe als Zeitzeuge über den Krieg zwischen den Argosern und den Ishturi, der einst Argosien fast vernichtet hätte, geschrieben und nach dem Sieg der Argoser und deren Eroberungen in Ishturak reiste er durch diese fernen Lande, da er sich für deren fremde Einwohner und Sitten interessierte. Auf der rechten Seite der Halle steht die Statue des Thyrners „Varretus, Vater der Wissenschaften“, dem Gründungsvater des großen Hybraneums in , der es wie kein anderer verstand, das Erbe der Hybraner zu systematisieren und die Überlieferung der hybranische Weisheit in die [[Großes_Hybraneum_von_Thyrna#Die_Zehn_Fakultäten|10 Fakultäten]] der Gelehrsamkeit einzuteilen. Dann zählt Sar’leinn diese auf und gibt mit Blick auf Henk und Kerrak auch immer eine Übersetzung ins Barthavische. Der Magister beginnt mit den sieben freien Künsten: Rhetorica - die Redekunst, Politica – die Staatskunst, Historica – die Geschichtslehre, Philosophia – die Weltweisheit, Mathesis – die Zahlenlehre, Physiologia – die Naturkunde, Architectura – die Baukunst, und ergänzt dann die drei arkanen Künste   Kosmonomiae  - die Kosmische Lehre, Mechanicae – die Ingenieurskunst und Ars Vitae  - die Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der letzten Erklärung bemerkt Henk, dass Kerrak nicht mehr neben ihm steht und sieht sich unauffällig um. Er entdeckt den Possenreißer an der Statue des Hierodanes, wie er diese befummelt und anscheinend darüber nachdenkt, wie er zu den Edelstein-Augen hochklettern könnte. Henk wirft ihm einen scharfen Blick zu und winkt ihn zu sich herüber, wieder an seine Seite. Magister Sar’leinn beendet seine Ausführungen und verabschiedet sich, um den Rat zu informieren, und lässt die Helden dann in der Empfangshalle warten.  Zwei Blauschilde lassen ihn durch die Eingangstür der Hauptbasilika passieren und schließen dann die Tür wieder hinter ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelehrte spazieren ein und aus und unterhalten sich in den Gängen. Da die Tür nach draußen offensteht, ist drinnen zu hören, wie auf der Treppe im Vorhof zwei Gelehrte gerade spontan eine Art rhetorisches Duell austragen, wobei sie energisch, laut und voller Eifer sprechen. Da Kenji sich dies einmal ansehen möchte, schlendern die Helden in diese Richtung und sehen, dass sich einige weitere Gelehrte um die beiden Redner versammelt haben und aufmerksam zuhören oder ihre Zustimmung für die Argumente durch kurze Ausrufe wie „Stimmt!“ oder „Nein, nein!“ ausdrücken. Iustus erklärt, dass die beiden gerade eine „spontane Deklamation“ führen, eine Art Übungsrede, in der es inhaltlich um die „Politische Harmonik“ geht und der eine Redner für die Isonomie der Demokratie eintritt, während der andere für die Basileia des Königtums argumentiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Der Staat folgt dem Gesetz des Kontrapunkts: Wie die [[Essenzen#Die arkanen Essenzen – Magische Urformen|Arkanen Essenzen]] fließen die Bürger als eigenständige Melodien parallel nebeneinander her. Wahre politische Harmonie entsteht nicht durch Unterdrückung, sondern wenn diese freien Stimmen sich zur Gesamtkomposition verweben, dabei aber in sich rein und unterscheidbar bleiben. Wer die Macht einem Einzelnen gibt, riskiert den tiefen Orgelpunkt der Tyrannei, der jede Veränderung erstickt.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Unsinn. Ein Volk ohne Führung ist wie das rohe Chaos, dem die Form fehlt. Ein rechtmäßiger König ist der Komponist der Realität, der durch Präzision und das Wissen um die kosmischen Gesetze die Ordnung überhaupt erst ermöglicht. Er fungiert als das unverrückbare Metronom, das den Takt der Zeit vorgibt. Ohne diesen einen starken Willen, der die [[Phanische Ströme|Phanischen Ströme]] der Gesellschaft lenkt, bricht der Rhythmus und der Staat zerfällt in die Dissonanz des Nichts.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch laufen auch zwei Gelehrte mit einigen, kleinen Flaschen auf dem Arm durch die Halle und reden kurz mit einem der Wächter. Sie gehen dann weiter und man hört sie reden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das heutige [[Rotes Solvium|Solvium]] reagiert exzellent; spürt Ihr auch den feinen Widerstand der [[Medizin#Virga Pentagona (Der Bannstern) – Für Alkahest|Virga Pentagona]] bei der Oszillation?''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''In der Tat. Das [[Essenzen#ALKAHEST|Alkahest]] fließt fast von selbst in die Bindung. Die Reinheit des zentrifugierten [[Amorphum|Amorphums]] muss heute von seltener Güte sein.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Juwelier und das Vivarium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der langen Wartezeit fällt den Helden ein wohlhabend gekleideter, älterer Mann Begleitung eines Leibwächters und eines Dieners auf, der sich von letzterem bei einem der Blauschilde als „Herr Olveran“ vorstellen lässt und sich dann nach Magister Pangenos und einem Besuch im „Vivarium“ erkundigt. Der Herr scheint aus Sapos zu stammen, da er das Wappen der Stadt auf seiner Kleidung trägt und der wachhabende Blauschild so wirkt, als würde er den Mann kennen. Die Wache versichert ihm, sich zu erkundigen, und bittet ihn solange zu warten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann läuft wartend in der Vorhalle auf und ab und nickt den Helden freundlich zu. Als diese freundlich zurücknicken, fragt er sie, ob sie vorhätten, im Hybraneum zu studieren. Als sie dies verneinen, erwähnt der Mann, dass es wohl auch sehr schwer sei, einen Lehremeister zu bekommen, da diese sehr wählerisch seien. Er selbst sei zwar kein Gelehrter, aber in Sapos geboren und besäße hier auch ein Geschäft. Dann stellt er sich als „Herr Olveran“ vor und erwähnt, dass er Juwelier in der Stadt sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olveran will nun auch wissen, wer die Helden sind. Nachdem sie sich vorgestellt haben, ist er hocherfreut und erklärt, schon von ihnen bzw. von Adrianus gehört zu haben. Er wisse, dass überall in Barthavion nach dem verschollenen Helden gesucht werde und dass seine Gefährten mit einem Schiff aufgebrochen seien, um gegen den dunklen Kult zu kämpfen. Er fragt, ob sie erfolgreich gewesen wären und der dunkle Kult nun, da sie ja lebend wieder zurückkehrten, besiegt sei. Die Helden lassen durchblicken, dass die Gefahr, die von dem Kult ausgeht, noch lange nicht gebannt sei, sie aber einen wichtigen Plan vereiteln konnten. Olveran will wissen, wie gefährlich dieser Kult tatsächlich für die Menschen vor Ort sei, da angeblich schon mehrere Familien über Nacht die Stadt verlassen hätten. Die Helden werden aufmerksam und fragen weiter nach. Olveran erzählt, man munkle, dass sie in den Süden flöhen, um sich ins Imperium durchzuschlagen und in einer der Provinzen unterzukommen. Er vertraut den Helden an, dass er auch das Gefühl habe, dass sich etwas im Land zusammenbraut, denn die Geschäfte laufen mies, da die gefährlichen Straßen die Reisenden, die das meiste Geld in die Stadt brächten, fernhielten. Olveran weist darauf hin, dass schlechte Geschäfte oft die Vorboten größerer Übel würden und die Händler dies als erste zu spüren bekämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich lädt Juwelier Olveran die Helden ein, ihn in seinem Laden zu besuchen. Er bewundert Octavias goldene Schwanen-Fibel und würde ihr gern ein Schmuckstück zeigen, welches ihr bestimmt gefiele: ein wunderbarer Ring mit einem Saphir in genau der Farbe ihrer Augen. Die Helden bedanken sich und fragen ihn, warum er hier im Hybraneum sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olveran erzählt, ein Magister, mit dem er seit langem befreundet sei, habe ihm vor einiger Zeit versprochen, ihm das Vivarium zu zeigen. Er habe dieses Angebot dankend angenommen und diesen deshalb schon vor Monaten um eine Besichtigung gebeten, da er von den fantastischen Tieren aus fernen Ländern gehört habe. Als die Helden nachfragen, was es im Vivarium zu sehen gäbe, erzählt Olveran von bunten Vögeln mit metallischen Federn und einem schuppigen, grünen Wesen, dessen Maul größer sei als es selbst. Außerdem soll es dort einen Mann geben, dessen Haut so schwarz wie [[Onoa|Onoas]] Schleier sei. Olveran bedauert, noch nie selbst dort gewesen zu sein, und warte schon lange auf einen Besuch, aber die Gelehrten hätten nicht gern Gäste, die aus reiner Schaulust kämen, denn der Zutritt zum Hybraneum sei ausschließlich nur denen möglich, die dort auch studieren. Doch Olveran verspricht den Helden, geduldig zu bleiben und einfach abzuwarten, bis er den Magister mal wieder in seinem Laden anträfe, denn ab und zu würde dieser dort Schmuckstücke als Geschenk für seine Tochter kaufen, was auch der Grund für ihr Kennenlernen gewesen sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Minuten kommt der Blauschild bereits zurück und teilt Juwelier Olveran mit, dass Magister Pangenos sich entschuldigen lasse. Er habe heute keine Zeit für ihn, da er die Anlage des Vivariums für den Winter vorbereitet werden müsse, weshalb der Zugang derzeit auch unmöglich sei. Herr Olveran wirkt ungehalten und bittet darum, ihn in seinem Anwesen darüber zu informieren, wann ihn Magister Pangenos empfangen könne. Dann verabschiedet er sich, erinnert die Helden an einen Besuch in seinem Laden und verlässt die Empfangshalle.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Führung zum Ratssaal'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf kommt ein weiterer Blauschild zu den Helden und sagt, dass der Rat der Emphausti sie nun empfangen werde. Er weist darauf hin, dass die Gefolgschaft draußen bleiben müsse und deutet auf Henk und Kerrak. Als Octavia und Kenji der Wache erklären, dass Henk ein berühmter Held sei und ihn erneut vorstellen, entschuldigt sich die Wache aufrichtig bei Henk, da er nicht sofort erkannt habe, wer er sei. Dann fragt er nach Kerrak, der sich jetzt selbst auch als Teil der Heldengruppe vorstellt und offensichtlich erwartet, mitzukommen. Doch Octavia ist klar dagegen, dass der Possenreißer mit zum Rat der Emphausti kommt, und erhält Unterstützung von Kenji und Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak wirkt ärgerlich und erklärt, da er gleichwertig zur Gruppe gehöre, wolle er auch mitkommen, egal wohin die Gruppe gehe. Dann wendet sich Kerrak an Kenji und versucht sein Mitgefühl zu erregen. Er fühle sich ausgeschlossen und beklagt sich so laut, dass sich die Leute gestört zu ihm umblicken und man der Wache deutlich anmerkt, dass diese sich fragt, warum die Helden so jemanden dabei haben. Doch bleibt Kenji hart und lässt sich nicht erweichen. Dann blickt Henk Kerrak einschüchternd an und fordert ihn ernst auf, hier auf sie zu warten und sich zu benehmen. Dann geht er mit den anderen durch die Tür. Beim Verlassen des Raumes sagt Octavia der Wache, dass sie Kerrak einfach wegsperren solle, wenn er sich nicht benehme und Ärger mache. &lt;br /&gt;
[[Datei:img hybraneum sapos bibliothek.png|miniatur|rechts|Der große Saal Bibliothek im Hybraneum von Sapos, Statuen: A - [[Phanon]], B – [[Enodia]], C – [[Archonos]]]] &lt;br /&gt;
Die Atmosphäre im Inneren der Bibliothek ist sehr unwirklich. Dadurch, dass überall dicke blaue Fensterscheiben eingearbeitet wurden, ist die gesamte Basilika in ein mysteriöses, blaues Zwielicht getaucht. Auf den Tischen stehen kleine, entzündete Öllampen, die von den Studenten zum Lesen genutzt werden, und überall wälzen Gelehrte Schriftrollen oder sitzen in Gruppen zusammen und diskutieren - teilweise sind sie recht laut und leidenschaftlich. Den Helden fällt auf, dass alle in der Bibliothek eine sehr kunstvoll gestaltete, handtellergroße Tonscheibe am Gürtel tragen, die mit den drei Augen von Sapos bemalt sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Bibliothek ragt eine große Bronzestatue von [[Phanon]], dem Herrn der Magie, empor. Sie wird von oben durch ein blaues Fenster mit Licht bestrahlt, so dass das polierte Metall der Bronze wie von selbst in einer blauen Aura aufleuchtet. Obwohl die Statue zwar aus Bronze besteht, sind aber Hände und Augen aus schneeweißem und schwarzem Marmor gefertigt. Bei den Treppenaufgängen zum Ratssaal stehen zwei weitere Statuen: Auf der linken Seite steht [[Enodia]], die Herrin des Gleichgewichtes, hält einen großen Spinnenkokon in Eiform in ihren Armen und an ihren Füßen sitzt eine Nomos-Spinne. Rechts steht [[Archonos]], dem Herrn der Zeit, der von Ketten umschlungen und mit einer großen Wunde von Abyssos Speerhieb in der Brust dargestellt ist und trotzdem aufrecht und trotzig steht und den Mund zu einem kräftigen Schrei geöffnet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Empfang des Emphaustus'''&lt;br /&gt;
[[Datei:img hybraneum sapos ratssaal.png|miniatur|links|Der Ratssaal im Hybraneum von Sapos, Statuen: A – [[Lorkan]], B – [[Eventes]], C – [[Zenos]]]]&lt;br /&gt;
Der Ratssaal ist beeindruckend und befindet sich in einer großen Kuppel, in die oben eine weitere, runde, blaue Fensterscheibe im Zentrum der Kuppel, dem Oculus, eingearbeitet ist. Auf dem Boden befindet sich eine identische Glasscheibe, die in einem Loch im Boden eingesetzt ist und nach unten in die Bibliothek auf die Statue des Phanon leuchtet. Die Scheibe ist dick und begehbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter den 10 Plätzen der Emphausti steht vor einem großen runden, blauen Fenster mit dem Stadtwappen von Sapos, den drei Augen, eine große Statue von [[Lorkan]], dem barthavischen Ahnengott für Freiheit, Rebellion, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit. Auf der anderen Seite des Raumes stehen die Statuen von [[Eventes]], dem thyrnischen Ahnengott für Triumph, Eroberung, Leistung, Anerkennung und als Erinnerung an die Abstammung der ersten Saposi aus Thyrna, und auf der anderen Seite seht die Statue von [[Zenos]], dem barthavischen Ahnengott für Überlieferung, Kultur, Adel, Würde. Es sind nur ein Emphaustus und Magister Sar’leinn anwesend, weitere Emphausti sind nicht dort, aber zwei Adepten und eine Art Sekretär, der immer neben dem Emphaustus steht, und einige Blauschilde, die die Eingänge bewachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sekretär tritt vor und stellt als erstes Octavia und alle anderen Helden offiziell mit vollen Namen und Titel vor. Dann stellt er den Emphaustus „Manius Atilius Tenax“ als Repräsentanten des Rats von Sapos vor. Manius Atilius Tenax ist ein ca. 60- 70 jähriger Thyrner aus der Bürgerschaft, sehr groß, hager, mit markanten Gesichtszügen und einer stolzen und aufrechten Körperhaltung. Er hat große hell-graue Augen, die nicht unfreundlich, aber sehr kühl und analytisch dreinblicken, und weiße, lange Haare, was sehr untypisch für Thyrner ist, da diese traditionell eher kurze, militärische Haarschnitte tragen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Emphaustus verneigt sich und fragt Octavia auf thyrnisch, ob sie in der Sprache der Heimat sprechen oder ins Barthavische wechseln sollen. Da Octavia sich für das barthavische entscheidet, antwortet er dann im akzentfreiem Barthavisch.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entschuldig sich dann als erstes, dass er allein bei ihrer Begrüßung sei, aber die anderen Emphausti seien derzeit alle mit ihren Aufgaben beschäftigt. Da die Helden ohne Ankündigung kämen, konnte er auch keine Vorbereitungen für ein gebührendes Treffen mit einer Gesandten des Kaisers getroffen haben. Tenax beteuert, dass es ihm eine Ehre sei, die Helden kennenlernen zu dürfen, und er sagt, dass er sich noch gut an ihren Vater erinnern könne. Er spricht sein Beileid für dessen Ableben aus und hofft, dass es bald einen endgültigen Frieden zwischen Thyrna und Barthavion geben werde. Er selbst sei leider nie in Perlheim gewesen, könne sich aber noch gut an die Besuche ihres Vaters in Sapos erinnern. Auch heute noch erhielten die gelehrten Saposi immer wieder neue Schriftwerke aus der Bibliothek des Aequus und seien erstaunt über den regen Wissensfluss aus dem großen Imperium. Ihm sei auch bekannt, dass inzwischen „Lucius Larcius Obloci“ als neuer „Orator Dracian“ die Bibliothek leite, da er selbst zu diesem Kontakt gehabt habe, nachdem die Bibliothek in Perlheim wiedereröffnet worden sei. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, Marcus Vulturius Vorax, bestehe nun wieder reger Kontakt mit Perlheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Tenax erkundigt sich auch nach Magister Iatro Mendica und dessen Gesandtschaft aus Sapos und will wissen, ob diese bereits in der Bibliothek von Perlheim eingetroffen seien und nun dem geretteten Magister Gildon Ipnosi helfen würden. Als er von deren Ankunft erfährt, ist er froh, dass sie gut angekommen seien, und erkundigt sich auch nach dem fremden Wesen aus dem Meer, dem sogenannten Gesichtslosen, den Ipnosi mitgebracht haben soll. Die Akademie habe wohl großes Interesse an dieser Kreatur und werde bald eine Gesandtschaft mit einem speziellen, arkanen Käfig für dessen Transport nach Sapos  losschicken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bedankt Tenax sich offiziell im Namen der Stadt Sapos und dem Rat der Emphausti des Hybraneums für die Heldentat und die Entdeckung des Lagers von König Blutklinges Männern sowie die Rettung von Magister Sar’leinn. Sein Sekretär überreicht den Helden feierlich einen Beutel mit Gold und Tenax betont, dass die Helden der Stadt einen großen Dienst erwiesen hätten und bereits ein kampferprobter Trupp der Blauschilde ausgesandt worden sei, um das Lager im Wald zu vernichten und die gestohlenen Lieferungen und Vorräte zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend geht Emphaustus Tenax auf Kenjis Punkt ein und erkundigt sich nach der Bedrohung, die Sapos durch den Dunklen Kult angeblich drohe. Er will alle Details hören und sein Sekretär schreibt alles auf, was die Helden erwähnen. Da es aber nur vage Hinweise sind, kann er nicht viel damit anfangen und erklärt, dass alles vermerkt worden sei und sich um diese Gerüchte kümmern werde. Als die Helden ihre Hilfe anbieten, lehnt er diese jedoch höflich, aber kompromisslos ab und verweist darauf, dass der Rat alles unter Kontrolle habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Probleme der Stadt angesprochen, wirft Tenax Magister Sar’leinn einen strafenden und stechenden Blick zu und versichert den Helden dann, dass es in der Sapos außer den Überfällen von Blutklinges Männern auf den Straßen und die dadurch gestörte Versorgung der Stadt keinerlei Probleme gäbe, wobei die Helden helfen könnten. Emphaustus Tenax gibt nichts über die internen Dinge preis und würgt alle weiteren Fragen in diese Richtung höflich aber bestimmt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lädt die Helden dann für den morgigen Tag zu einem Festmahl im Hybraneum ein, als Ehre für ihre Heldentat und um den Besuch einer Gesandten des thyrnischen Kaisers gebührend zu würdigen. Sie sollen einfach zur Mittagsstunde herkommen und sich bei den Blauschilden anmelden. Dann würden auch die anderen Emphausti anwesend sein, um die Tochter des Aequus und ihre Gefährten gebührend zu empfangen und kennenzulernen. Er verspricht auch, Emphaustus Garra Nephit zu benachrichtigen, damit auch er bei dem Treffen teilnehme. Schließlich weist Tenax die Helden darauf hin, dass der Rat für sie Zimmer im Gasthaus „Glimmerstube“ für diese Nacht gemietet habe und sie dort übernachten können. Ein Blauschild werde sie hinführen und alle organisatorischen Dinge erledigen. Wenn sie sich die Zeit bis morgen Abend vertreiben wollten, empfiehlt er den Helden, sich in der Stadt umzusehen und z.B. den Park oder die zahlreichen Geschäfte aufzusuchen. Dann verabschiedet er die Helden und der Blauschild führt sie wieder hinaus in die Empfangshalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wartet bereits Kerrak auf die Helden, der allerdings genötigt worden ist, sich auf eine Bank zu setzen. Kerrak freut sich, dass sie endlich zurückkehren, und geht mit den Helden aus dem Hybraneum in die Stadt zum Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gasthaus Glimmerstube'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist es Abend und es dämmert. Der Blauschild führt die Helden auf dem großen Platz vor dem Hybraneum und geht direkt auf ein großes, prachtvolles Gasthaus zu, welches im thyrnischem Stil erbaut ist, aber einen gewissen barthavisch, gemütlichen Charme besitzt. Im Inneren hängen überall lange, edle Vorhänge aus blauem Stoff an den Wänden, die mit kleinen, glimmernden blauen Glassplittern bestickt sind, welche leicht funkeln. Die Tische sind mit getrockneten Herbstastern und Öllampen aus blauem Glas geschmückt. Den Helden fällt auf, dass es in dem Gasthaus trotz des Prunks ein wenig ungepflegt wirkt, da auffällt, dass sich in einigen Ecken Staub und Dreck gesammelt haben und man den teuren Mosaikboden auch mal wieder fegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blauschild spricht den Wirt an, reicht diesem eine kleine Schriftrolle mit einem offiziellen Siegel von Sapos und stellt die Helden mit vollem Titel vor. Der Wirt liest, wirkt ganz kurz etwas irritiert, wechselt dann aber zu einer freundlichen Geste und heißt die Helden etwas gespielt herzlich willkommen. Er stellt sich als Cairell vor und versichert, dass sich um alles gekümmert werde. Solange ihre Pferde versorgt und ihr Gepäck in ihre Zimmer gebracht würden,  können sie sich in der Gaststube erholen. Man werde ihnen auch umgehend Speisen und Getränke reichen. Den Helden fällt auf, dass es in dem Gasthaus völlig leer und niemand als Gast dort ist, und ihnen fällt eine Schankmaid auf, die plötzlich etwas hektisch mit einem Besen durch die Gaststube fegt sich entschuldigt, dass sie störe, und dann sie ganz schnell wieder verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle am Tisch sitzen und der Gastwirt hinter einer Wand verschwunden ist, hört man ihn etwas überfordert fluchen, nachdem der Blauschild wieder fort ist. Er mault eine der Bediensteten scharf an und treibt diese an, schnell die Zimmer herzurichten, da man anscheinend nicht mehr mit Gästen gerechnet hat. Nach einer sehr langen Wartezeit bekommen die Helden dann eine gute Mahlzeit serviert, die aus Fleisch, Gemüse und Brot besteht, und der Wirt selbst vergewissert sich, dass alle ihre Wünsche erfüllt sind. Die Helden bitten ihn, Platz zu nehmen, und fragen ihn nach der Hungersnot. Der Wirt beteuert, dass es keine Probleme gäbe, denn für seine Gäste sei immer genügen zu essen da und niemand müsse unter seinem Dach hungern. Auch sonst gehe es den Menschen in Sapos seines Wissens gut, der Rat der Emphausti verwalte die Stadt sehr gut und kümmere sich um alles. Henk drängt ihm ein Glas Wein auf, doch der Wirt weiß nichts Negatives aus der Stadt zu berichten außer der Blockade durch König Blutklinges Männer. Er entschuldigt sich dann bei den Helden und geht wieder seiner Arbeit nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich beim Essen heraus, dass Kerrak weder mit Besteck essen kann noch weiß, wie man sich in einem teuren Gasthaus verhält. Er will der Schankmaid in die Küche hinterherlaufen, die schon vor seinen aufdringlichen Händen und seinem prahlerischen Gerede flieht, doch Henk hält ihn zurück. Kenji schlägt vor, dass Kerrak sich nützlich machen und sich in der Stadt umsehen könnte. Kenji meint, dass Kerrak so verloren aussähe, dass er vielleicht von einem Kultisten angesprochen und dorthin geschickt würde, wohin die Menschen verschwänden. Obwohl Octavia dies für sehr unwahrscheinlich hält, schlägt Henk vor, Kerrak könnte sich aber im Arbeiterviertel umsehen, wo die Lebensmittelversorgung knapp sei. Kerrak ist begeistert von der Idee, für die Helden nützlich zu sein, und bricht sofort auf, um sich umsehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mellan und Darag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt dann doch noch ein weiterer Gast in die Schankstube von außen herein. Es handelt sich um einen Mann, der recht edel gekleidet ist, ein Kurzschwert an seiner Seite trägt und einen dunklen Mantel hat, den er ablegt, als er sich an einen der Tische setzt. Er ist ca. 20-30 Jahre alt, hat schulterlange, brauen Haare und wirkt etwas untrainiert und leicht pummelig. Kenji fällt auf, dass er ein gesticktes Pferd auf seiner Schwertscheide trägt und dies das Symbol von Eldorn – das Zenarisches Pferd – darstellt. Hinter ihm folgt ein etwas breiter, athletischer Mann mit einer Glatze, der eine dunkle Lederrüstung trägt, die etwas abgewetzt aussieht. Er ist etwas älter - ca. 30-40 Jahre -  und verhält sich einerseits dem anderen gegenüber wie ein Bediensteter, andererseits wirken sie aber auch sehr vertraut, da sich der Mann mit der Glatze neben ihn an den gleichen Tisch setzt, was Bedienstete normalerweise nie tun würden. Der junge, pummelige Mann in edler Kleidung wirkt sehr frustriert und traurig und der mit der Glatze wirkt hingegen sehr abgebrüht und stoisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der junge Mann sich hingesetzt hat, bemerkt er auch die Helden. Er blickt sich um, verneigt sich und erwähnt, dass er sich freut, hier mal wieder ein paar andere Reisende zu treffen. Er fragt, ob das Reisen auf den Straßen inzwischen wieder sicherer sei und König Blutklinges Schergen endlich vertrieben worden seien. Als die Helden ihm daraufhin berichten, dass sie zumindest auf einem Weg gegen die Räuber vorgegangen seien,  bedankt er sich höflich und blickt zu seinem Begleiter. Dann lässt er den Kopf sinken und der andere klopft ihm ermutigend auf die Schulter.  Den Helden fällt auf, dass der breite Mann mit der Glatze sie zwischendurch immer wieder mustert und bei ihrem Anblick nachzudenken scheint, während der andere auf die Tischplatte blickt und leise jammert. Dann flüstert der mit der Glatze ihm jedoch etwas zu und er hört schlagartig auf zu jammern, dreht sich dann plötzlich zu den Helden um und lächelt diese freundlich an. Er scheint abzuwarten, wie die Helden reagieren, und als diese ihn freundlich anschauen, steht er auf und geht zu ihnen herüber.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der junge Mann kommt an den Rand des Tisches der Helden, verbeugt sich und stellt sich als Mellan von Dungall aus Eldorn vor. Er betont sehr hochgestochen und mit vornehmer Etikette, dass er nicht anmaßend erscheinen oder stören wolle, aber er würde ihnen gern eine Frage stellen, falls sie dies erlaubten. Als die Helden ihm freundlich zunicken, fragt er, ob er Recht in der Annahme sei, dass es sich bei ihnen um die Gefährten von Adarian handle. Sein Leibwächter Darag sei sich sicher, dass er sie wiedererkannt habe, da er sie einst bei einer Ansprache von Adarian in Trutz gesehen habe. Mella blickt sich zu seinem Leibwächter um und winkt diesen an den Tisch der Helden. Nach kurzem, begrüßendem Nicken bestätigt dieser leise und etwas plump und ungehobelt, dass er sie wiedererkannt habe und damals in Trutz gewesen sei, nachdem sie den Angriff der Thyrner abgewandt hätten. Er habe dann zuletzt gehört, dass die Helden inzwischen zu einer Seereise aufgebrochen seien. Die Helden bestätigen ihm dies und,  als Mellan merkt, dass die Helden Gesellschaft nicht grundsätzlich abzulehnen scheinen, fragt er sie, ob die beiden sich dazusetzen dürften. Die Helden haben nichts dagegen und Mellan fragt sie nach den Abenteuern, Adarians Verschwinden und was sie nach Sapos treibe. Henk erzählt von der Seereise und berichtet davon, dass sie dem Klut des Xul einen Strich durch seine Rechnung gemacht hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wollen die Helden auch Mellans Geschichte erfahren und dieser berichtet, dass er in gewisser Weise in Sapos gestrandet sei. Eigentlich sei er hergekommen, weil es als Viertgeborenen in seiner Familie kaum noch Aufgaben und Pflichten für ihn gäbe, die er erfüllen könne. Da er auch nicht zum Kämpfen tauge - er deutet dabei auf seinen leichten Bauchansatz, habe er sich entschlossen, nach Sapos zu gehen, um dort einen Lehrmeister zu finden und Gelehrter zu werden. Doch er wolle kein Arkanist werden, sondern interessiere sich eher für die Baukunst und würde gern einen Lehrmeister in Architektur finden. Er habe schon in seiner Kindheit die große Arena von Eldorn bewundert und würde gern selbst so ein Bauwerk errichten, jedoch nähmen die Gelehrten derzeit keine neuen Schüler auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bemerken, dass Mellan bei diesen Worten etwas herumdruckst, als würde er etwas verheimlichen, und vermuten, dass er vielleicht abgelehnt wurde und sich nun schäme, als Versager nach Hause zurückzukehren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan berichtet weiter, dass er bereits vor einigen Wochen nach Sapos gekommen sei, als die Straßen noch frei waren. Er habe Darag in Eldorn vor seiner Reise als Leibwächter angeheuert, damit er sicher dort ankäme. Nun seien sie bereits seit über einen Monat hier und er habe immer noch keinen Zugang zu dem Hybraneum gefunden, da er dort einfach ignoriert werde. Mellan gesteht, dass er am liebsten nach Hause zurück wolle und es ein Fehler gewesen sei, zu denken, dass er im Hybraneum aufgenommen werde. Aber nun seien die Straßen so unsicher, dass er sich nicht mehr zurück traue. Darag sei zwar ein starker und fähiger Leibwächter, aber mit einer Überzahl von kratarischen Nemorern könne auch er es allein nicht aufnehmen. Alle anderen Besucher von Sapos seien bereits vor Wochen abgereist, als auch die ersten Anzeichen der Lieferengpässe durch die Straßenüberfälle losgingen. Jetzt ärgert er sich, dass er nicht damals mit den großen Reisegruppen mitgezogen sei, aber er habe geglaubt, dass er noch eine Chance bei einem Lehrmeister hätte. Nun seien fast alle Gäste abgereist und niemand verlasse mehr die Stadt, weshalb er nun hier festsitze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan von Dungall gesteht den Helden, dass er Angst davor habe, dass sich die Lage in Sapos noch weiter zuspitzen könne. Die Hungersnot wirke sich nämlich vor allem auf die Moral der Menschen aus und Furcht und Panik gingen um. Außerdem seien die Leute wütend, da das Hybraneum die gesamten Vorräte für sich horte und kaum Rücksicht auf die Bedürfnisse der Arbeiter nehme. Manche würden bereits von einem Aufstand munkeln, dass sich das Volk von Sapos gegen die Gelehrten auf dem Blauen Berg erheben werde. Falls es so weit kommen sollte, würden Unmengen an Blut in der Stadt fließen, weshalb er so schnell wie möglich fort gehen wolle.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sein Leibwächter Darag murmelt dann etwas davon, dass alles auch noch schlimmer sein könnte. Als die Helden daraufhin nachfragen, erzählt er, dass er Gerüchte gehört habe, von denen er Mellan von Dungall noch nicht erzählte, da er ihn nicht beunruhigen wollte. Da nun aber Helden in der Stadt seien, wolle er sie darüber informieren, was in der Stadt gerade vor ich gehe. Die Männer im Arbeiterviertel verlören nämlich langsam die Nerven und kämpften bereits um die letzten Vorräte. Dabei soll die Angst so weit gegangen sein, dass die Mächte Malgors um sich zu greifen scheinen. Die Leute sprächen von Heimsuchungen kleiner Dämonen, welche durch die Ängste aus der Unterwelt angelockt wurden und nun versuchen würden, die panischsten unter den Menschen in den Wahnsinn zu treiben. Schließlich berichtet Darag davon, dass es wohl deshalb vor einigen Tagen eine Eskalation auf dem Platz des Afrek gegeben habe. Einige seien plötzlich rasend vor Angst geworden und es sei zu einem Blutvergießen unter den Arbeitern gekommen. Die Blauschilde seien jedoch dazwischen gegangen und hätten die Gewalt beendet. Man sage, dass sie mehrere Männer dazu hätten töten müssen. Da auch einige Arkanisten mit magischen Artefakten aus dem Hybraneum im Arbeiterviertel Untersuchungen abgehalten hätten, munkele man nun, dass dort noch mehr Dämonen oder sogar Anhänger von Schwarzer Magie ihr Unwesen treiben könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann informiert Darag die Helden, falls sie mehr darüber erfahren wollten, sollten sie sich bei den Blauschilden, im Hybraneum oder im Gasthaus „Zum tüchtigen Mann“ im Arbeiterviertel erkundigen. Dies sei jedoch eine sehr grobe Schenke, wo sich vor allem die Mienenarbeiter und Schmiede träfen, und derzeit herrsche dort eine sehr raue Stimmung und aufgrund der Konflikte könnte es dort sehr gefährlich werden. Besonders für Octavia und Kenji sei dies kein geeigneter Ort, da man sie dort vermutlich ausrauben oder einfach töten würde, da die Wut auf die Herrschenden der Stadt und alle, die so aussähen, als ob sie in Kontakt mit dem Rat der Emphausti stünden, aufgrund der drohenden Aufstände zu groß sein könnte. Darag bietet aber an, dass er sie oder Henk, falls dieser allein gehen wolle, begleiten würde, damit es weniger Ärger gebe. Henk dankt ihm für das Angebot und die Informationen und blickt besorgt zu Kenji und Octavia, da Kerrak genau in dieses Arbeiterviertel aufgebrochen und wohlmöglich in Gefahr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan von Dungall wirkt nach dieser Schilderung seines Leibwächters ebenfalls sehr beunruhigt und fängt etwas an zu jammern, dass er hier nicht sterben wolle, denn wenn bereits die Schatten der Unterwelt durch die Straßen zögen, sei Sapos vermutlich bereits verloren. Mellan ist sehr pessimistisch und sein Leibwächter Darag versichert ihm, dass sie es schon noch aus der Stadt heraus schaffen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich verabschieden sich Mellan und Darag von den Helden und gehen zu Bett. Henk überlegt noch kurz, ob er heute noch das Arbeiterviertel aufsucht, doch er ist noch verletzt und kann Ruhe gut gebrauchen. Also gehen auch die Helden auf ihre kleinen, aber komfortabelen und frisch hergerichteten Zimmer, auf denen sich ein wunderschöner Waschautomat mit einem Bronze-Vogel, welcher zu zwitschern beginnt, wenn das Wasser fließt, befindet. Endlich können die Helden in ein frisch bezogenes Bett fallen und schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Nacht und Frühstück'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht hat Kenji einen Traum, in dem er die Präsenz von Uselias spürt und das Gefühl hat, dass dieser ihm etwas mitteilen möchte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Es ist dunkel. Ein staubiger Geruch erschwert dir das Atmen. Von allen Seiten spürst du einen hölzernen Widerstand, der dich beengt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Deine Hand liegt fest auf einem kleinen Mund. Kein Laut darf entweichen. Das weißt du genau.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen gehen Henk und Kenji als erstes nach unten und hören in der Gaststube, wie sich Mellan und Darag unterhalten. Mellan scheint bald das das Geld auszugehen und er befürchtet, dann auf der Straße zu stehen, was bei der herrschenden Hungersnot unter der gewöhnlichen Bevölkerung vermutlich sein Todesurteil wäre. Darag versichert ihm, dass er ihn auch nicht im Stich lasse, wenn er ihn als Leibwächter nicht mehr bezahlen könne, aber Mellan wirft ein, dass sie trotzdem ja von irgendetwas leben müssten. Darag bestätigt nur kurz und entschlossen, dass er ihm treu bleibe, egal was passiere, bevor sie ihr Gespräch beenden, weil Henk und Kenji in die Gaststube kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Mellan und Darag sich verabschieden und aufbrechen, bekommen die beiden ein reichhaltiges Frühstück serviert. Kurz darauf kommt auch Octavia hinunter und sie speisen gemeinsam. Der Wirt informiert sie darüber, dass Iustus bereits sehr früh ins Hybraneum aufgebrochen ist und sich entschuldigen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Frühstück wird die Tür zum Gasthaus aufgeworfen du Kerrak kommt herein. Er stürzt zu Boden und riecht stark nach Alkohol. Er hat Blutungen im Gesicht und wurde anscheinend kräftig verprügelt. Die Helden bringen ihn auf sein Zimmer und bereiten sich auf einen kleinen Stadtbummel vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img sapos rundgang.png|300px|miniatur|rechts|Der Bummel durch [[Sapos]]. Lokalitäten auf dem Weg: 20 – Gasthaus „Glimmerstube“, 17 – Theater der Illusionen, 21 – Juwelier Olveran, 19 – Park des Neldoban, 23 – Medikus Elgur, 25 – Scriptorium Hidonos, 22 – Arkankunst Pirlogas, 27 – Marktplatz, 24 – Schneiderei Albon, 32 – Kaserne, 33 – Badhaus, 16 – Lavandas Halle, 14 – Platz des Kosmos mit 15 – Egnerions Brunnen]]&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen das Gasthaus und wenden sich nach links, zum Theater der Illusionen, einem prunkvollen Gebäude mit einem Relief, welches thyrnische Theatermasken zeigt, die aber mit Sigillen verziert sind. Draußen ist ein Aushang, es sind derzeit jedoch keine Vorstellungen angekündigt, vermutlich hat niemand Geld oder Zeit für Unterhaltung, weil die Stadt zurzeit so wenig besucht wird und die Leute hungern. Die Helden nehmen die Hauptstraße und kommen am Geschäft von Juwelier Olveran vorbei, wo man gewöhnlichen Schmuck kaufen kann. Der Laden ist zwar geöffnet, die Helden entscheiden sich aber gegen einen Besuch. Die meisten Schmuckstück im Ausstellungsfenster kommen anscheinend aus den Mienen aus der Umgebung, in deren  Kristallkammern es ganz verschiedenste Edelsteine gibt. Viele Schmuckstücke sind aus Saphiren oder weißen Diamanten, aber auch Edelsteine aus dem gesamten Kontinent durch die Handelsverbindungen nach Thyrna wurden im Schmuck verarbeitet. Die Helden kommen an einem Park vorbei und schlendern hindurch. Sie beobachten anscheinend kranke Menschen, die dort kuriert werden und erkennen, dass der Park von Medicus Elgur als Erholungsraum genutzt wird. Auf der Hauptstraße kommen sie dann beim Skriptorium Hidonos vorbei, wo man Schreibwaren wie Pergamente aus Thyrna oder Papyrus aus Dhagat, Ostraka (kleine Tonscherben für Notizen und Quittungen), Wachstafeln, Schreibgriffel, Schreibrohr, Tinte, Lineale, Zirkel oder einen Abakus erwerben kann. Da der Laden geöffnet hat, gehen die Helden hinein und Kenji ersteht einige Pergamente, Schreibuntensilien und einen Köcher zum Transport der Schriften. Die Helden schlendern danach noch etwas weiter und betrachten von außen die Ausstellungsstücke von Pirlogas Arkankunst, obwohl das Geschäft geöffnet ist. Hier entdecken sie verschiedenste arkane Artefakte, wie hydraulische Uhren mit kleinen Szenerien aus Bronze; bewegte Statuen, welche den Kopf wenden oder die Arme heben können; aufziehbare Kunstwerke, wie mechanische Tiere oder Figuren, wie eine fliegende Taube, die durch Alkahest durch die Luft fliegt; automatische Puppentheater, Spieluhren und Wasserorgeln; kleine Kristalle, in denen deren Inneren sich ein kleines, dreidimensionale Bild abzeichnet, wenn man an einer Miniatur-Pyxis dreht; arkane Kristalle, die durch Azoth-Pyxen zum Leuchten gebracht werden können und auch unter Wasser Licht geben oder auf Azoth basierte Pyrotechnik. Die Helden gehen rechts über den Marktplatz an der Schneiderei Albon vorbei, in der es feine Stoffe und Schnittmuster aus dem Imperium, Seide aus Ishturak sowie arkane Stoffe mit Orichalkumdurchwebung, die aber nur für Arkanisten interessant sind, zu erwerben gibt. Die Helden folgen der Straße und kommen an der Kaserne vorbei, in der relevante Verbrechen, Morde, Brände oder Aufstände gemeldet werden können. Am Ende der Straße gehen sie nicht links in Arbeiterviertel, sondern gehen rechts zurück in Richtung des Hybraneums. Die Helden entdecken das Badhaus und überlegen, ob es sinnvoll sein könnte, diesem bald auch einen Besuch abzustatten, um Informationen zu bekommen. Doch jetzt kehren sie erst einmal zurück, da sie mittags zum Festmahl bei den Emphausti eingeladen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Festmahl bei den Emphausti'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich zum Hybraneum und werden von den Wachen eingelassen. Auf dem Weg zur Eingangshallte kollidiert Henk fast mit einem bronzener Flugkörper, der neben ihm auf dem Boden aufprallt. Das bronzene Modell ist ein Flugautomat in Taubenform und wird anscheinend durch einen internen Mechanismus aus komprimierter Luft oder Wasserdampf angetrieben. Ein Adept kommt angerannt und ruft aufgeregt, dass schnell die Flugweite gemessen werden solle. Anscheinend handelt es sich um ein Experiment von Ingenieuren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Betrachten der großen Statuen fällt Henk auf, dass sich deren Arme und Köpfe im Gegensatz zu gestern in anderen Positionen befinden. Kurz danach beobachtet er im Augenwinkel, wie eine Statue gerade ihren Arm hebt. Iustus kommt hinzu und erklärt, dass die Statuen je nach Tageszeit ihre Arme bewegen und ihr Blick häufig der Sonne folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blauschild am Empfangsbereich weiß sofort, dass die Helden erwartet werden. Er holt dann den geretteten Magister Sar’leinn, der auch bei dem Essen dabei sein wird, und dieser informiert sie darüber, dass es seinem Adepten Connra bereits besser gehe und sie dessen Leben gerettet hätten. Auch ihm gehe es dank der guten Versorgung eines befreundeten Medikus wieder besser und er freue sich, dass er an dem Gastmahl teilnehmen dürfe. Der Magister führt die Helden dann zu dem Speisesaal.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img hybraneum sapos speisesaal.png|miniatur|rechts|Der Speisesaal des Hybraneums. Statuen: A - Magister Aethron Caelivor, B - Magister Acasthel, C - Emphaustus Edarano]]&lt;br /&gt;
Im Eingangsbereich des Gebäudes steht eine Statue und Magister Sar’leinn erzählt, dass dies Magister Aethron Caelivor aus Sapos sei. Er habe das erste arkane Visorium erfunden und es damit möglich gemacht, die allgegenwärtigen [[Phanische Ströme|Phanischen Ströme]] durch die Nutzung spezieller Kristalle sichtbar zu machen. Dazu nutzte er diese als Sichtfelder und aktivierte sie mithilfe von [[Essenzen#ETHER|Ether]]-betriebenen [[Orichalkum]]-Konstruktionen. Diese seien ein Wunderwerk der saposischen [[Ingenieurskunst]] und gelten ein erfinderisches Unikat, dass selbst die Arkanisten im [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum von Thyrna]] beeindruckt habe. So sei Sapos auch über die Grenzen von Barthavion hinaus bekannt geworden und habe unter den imperialen Arkanisten großes Ansehen erhalten. Dann erklärt Magister Sar’leinn noch, dass der Grund für diese Erfindung die schwarzen Jahre seien, denn viele Orte seien besudelt und die Mystiker der Orden einfach völlig überfordert gewesen. Caelivor habe deshalb nach einem Weg gesucht, schwarze Magie und versteckte Kreaturen der Unterwelt sichtbar zu machen, was ihm mit den seltenen Kristallen aus der Miene vor den Toren von Sapos auch gelungen sei. Damit habe er nach den Schwarzen Jahren vielen Menschen das Leben gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Speisesaal warten sechs Emphausti und drei Magister, die von Magister Sar’leinn vorgestellt werden: Manius Atilius Tenax, Aemphoros Calethon, Caelwyn Druveth, Iscador Nerthian, Thaelior Empharion, Maelthir Valcair, Lucandor, Calviro und Virethos. Die Emphausti tragen einfache, weiße Tunikas mit schlichten, blauen Togen, die mit feinen Orichalkum-Verzierungen  in Mäanderbändern besticktsind, und die Magister nur die einfache, weiße Tunikas. Die Helden bekommen einen Platz an der Tafel zugewiesen, ganz vorn bei den Emphausti. Vor dem Essen reinigt man sich die Hände an einem Waschbecken mit einer darauf sitzenden kupfernen Eule, die sich den Personen zuwendet, sobald das Wasser fließt. Als alle am Tisch sitzen, hält der oberste Emphaustus Manius Atilius Tenax seine Begrüßungsrede:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Seid gegrüßt, Abgesandte des Dracidor'' &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia und Iustus)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und bewährte Streiter wider die Finsternis.'' &amp;lt;small&amp;gt;(blickt in die ganze Runde)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Das Hybraneum erbittet Eure Nachsicht, da Eure Ankunft uns unvermittelt erreichte und es uns daher nicht vergönnt war, Euch sogleich mit jenen Ehren zu empfangen, die Eurem Rang und Euren Verdiensten zukommen. Doch ist es der feste Wille dieses Rates, das Versäumte nun in gebührender Weise zu vollziehen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''So heißen wir Euch willkommen im Namen des Rates der Emphausti und des Hybraneums von Sapos: Die Tochter des Aequus Octavia Ardera Oratrix Dracor, Gesandte des Kaisers; den Phylax Iustus Trebatius aus Thyrna; den Mystiker Kenjiro Asai und den Helden Henk Behringer.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Die anwesenden Emphausti neigen den Helden bei der Nennung ihrer Namen anerkennend das Haupt.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es gereicht den Gelehrten des Blauen Berges zu hoher Ehre, Euch in diesen Hallen zu wissen. Groß ist der Dienst, den Ihr dieser Stadt und der Beständigkeit ihrer Wege erwiesen habt. Dass es Euch gelang, die abtrünnigen kratarischen Scharen des verstoßenen Königs Graltik Blutklinge von den Handelsstraßen zu vertreiben und die geraubten Güter Sapos’ zu restituieren, ist ein Werk der Wiederherstellung, das wir mit Dank und Anerkennung würdigen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wisset zudem, dass ein Kontingent der Blauwachen bereits das von Euch entdeckte Lager räumt; die ersten Wagen mit gesicherten Vorräten werden noch heute in der Stadt erwartet.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun aber erheben wir die Kelche auf Euer Wirken:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Dem Geiste das Wissen, dem Wissen die Freiheit!“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Alle Anwesenden stoßen auf die Helden an.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nehmt nun Platz an unserer Tafel und kostet die Gaben, die wir zu Eurer Ehre bereitet haben. Nach den Mühen Eurer Reise und den Auseinandersetzungen mit den Nemorern möge dieses Mahl Eure Kräfte erneuern.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wenn es danach Euer Wunsch ist, werden wir uns in der Ratshalle versammeln, um über den Grund Eurer Sendung nach Sapos und über Eure weiteren Absichten zu beraten. Doch für diesen Augenblick gebührt der Vorrang dem Gastmahl.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf das Wohl der Helden!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hintergrund erscheint nun ein Barde und spielt auf einer Hydraulis. Diese Wasserorgel nutzte das Prinzip der kommunizierenden Röhren und Wasserdruck, um einen konstanten Luftstrom für eine Reihe von Pfeifen zu erzeugen. Der Musiker bedient Tasten, die über ein Hebelwerk die Ventile zu den Pfeifen öffneten und singt einige thyrnische Lieder, um Octavia zu gefallen, so z.B. über die [[Geschichte des Thyrnischen Weltreiches#Der Gr%C3%BCndungsmythos: S%C3%BChne, Sieg und Auserw%C3%A4hlung|Gründungsgeschichte von Thyrna]], den [[Eturischer Drache|eturischen Drachen]] sowie über den [[Geschichte des Thyrnischen Weltreiches#Der Weg in den Abgrund: Intrigen und Bürgerkrieg (367 ThZ – 393 ThZ)|Aufstieg des ersten Kaisers Anorius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen ist sehr edel und teilweise auch exotisch, wie man es sonst nur in Thyrna kennt. Es gibt gebratenen Fasan, Rehfleisch sowie gegrillte Forellen aus den umliegenden Bergen von Sapos, Zitrusfrüchte aus Eturum, Feigen aus Dhagat, Granatäpfel aus Vahir und Gewürze aus Ishurak. Dazu gibt es thyrnischen Wein. Während des Essens fragt Emphaustus Aemphoros Calethon die Helden, ob sie schonmal in Sapos waren und wie es ihnen in der Stadt gefällt. Octavia erzählt von ihrem ersten Besuch in Sapos und ihrer Bekanntschaft mit dem Emphaustus Garra Nephit. Emphaustus Iscador Nerthian möchte wissen, ob das Gasthaus auch angemessen sei, worauf die Helden sich für die gute Unterbringung bedanken. Magister Calviro interessiert, ob die Thyrner Octavia und Iustus sich in der thyrnischen Atmosphäre der Stadt auch ein wenig Zuhause fühlen, was diese bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen wird noch stolz eine automatische Magd hineingerollt, wo sich die Emphausti ihre Weinkelche nachfüllen lassen. Der lebensgroße, humanoide Automat von absoluter Perfektion und Schönheit hält in der rechten Hand einen Weinkrug und, wenn ein Kelch in ihre freie linke Hand gestellt wird, senkt sich diese durch das Gewicht und die andere Hand schenkt Wein nach. Auf diese Weise wird die Zeit überbrückt, bis ein Nachtisch serviert wird: Gebäck mit Honig und Nüssen. Währenddessen lockert sich die Runde ein wenig auf und die Helden kommen auch einzeln mit den Arkanisten ins Gespräch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Magister Lucandor fragt die Helden, ob es schon Neuigkeiten über [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] gebe und ob dieser schon wieder aufgetaucht sei. Man habe vor allem von seinem Verschwinden gehört und weniger von der Seereise der Helden, da die Nachricht von seinem mysteriösen Verschwinden ganz Barthavion in Aufruhr versetzt habe, so dass viele nach ihm suchten. Die Helden können ihm nichts neues erzählen und berichten ihm stattdessen von ihrer Seereise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Thaelior Empharion möchte wissen, ob bekannt ist, welchen dunklen Göttern der Kult genau huldige, und ob sie klar sei, dass es sich bei der unterstellten Macht des „[[Utukk'Xul]]“ eindeutig um einen sogenannten Demiurgen, einen Dämonenfürsten, handeln müsse, der aus dem verdorbenen Unterweltsreich, dass die Gelehrten [[Malgor]] nennen, stamme. Die Helden bestätigen ihm seine Schlussfolgerungen und der Emphaustus äußert seine Verwunderung darüber, dass der Name „Utukk'Xul“, aus dem Ishturischen stammend, lediglich so viel wie „böser Geist der Unterwelt“ bedeute, was für einen Demiurgen mit diesem Status ungewöhnlich sei. Daher interessiert ihn, ob er noch einen anderen Namen trage und ob sie ihn jemals gesehen hätten. Die Helden verneinen eine direkte Begegnung, verweisen aber auf den [[Bericht des Erlerig Darrow]], wo eine Begegnung geschildert wird. Hoch interessiert fragt er Kenji, ob sein Orden diesen Bericht vielleicht mit Sapos teilen würde, da dieser ihnen unbekannt sei, und Kenji verspricht ihm, sich dafür einzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Caelwyn Druveth möchte wissen, ob Magister Ipnosi tatsächlich die sogenannten Gesichtslosen gefunden habe. Als die Helden dies bestätigen, will er alles über [[L'yreh]] und dessen Bewohnern erfahren. Die Helden berichten ihm von den Xishari-Dämonen und den [[Loigg'Il]], welche Magister Ipnosi die Gesichtslosen nennt. Sie erzählen von dem Loigg’Il [[Schutuhx]], der den Magister nach Barthavion begleitete und bald nach Sapos überführt werden soll. Emphaustus Druveth ist fasziniert und will mehr über den Beweggrund ihrer Reise erfahren. Die Helden berichten ihm davon, wie sie Sabaoth Immortalis mit der Hilfe vom Geist des alten Elbenköniges Seregs in die Schwelle verbannt haben. Sie berichten von der Schließung des Nebelschlundes, wodurch die Überflutung der Küstenregionen verhindert wurde. Emphaustus Manius Atilius Tenax ist zu der Gruppe getreten und erkundigt sich nach Sabaoth Immortalis. Die Helden erzählen ihm, dass es sich bei ihm einst um den thyrnischen Magister Spurius Iunis gehandelt habe, und Tenax stellt fest, dass er mit diesem in der Jugend gemeinsam im großen Hybraneum in Thyrna studiert habe, bevor er nach Barthavion ausreiste. Er habe nie viel Kontakt zu ihm, erinnert sich aber, dass Spurius nicht unbedingt als Genie gefeiert wurde, sondern als gescheiterter Kosmonom galt. Tenax findet es tragisch, wenn sich Arkanisten, die ihrem Handwerk nicht gewachsen seien, mit schwarzer Magie einließen, um über diese verwerflichen Wege zu Macht zu gelangen, was leider ein altes Problem sei, was immer wieder auftauche. Dann betont er, dass so etwas in Sapos allerdings kein Problem darstelle, da hier strenge Kontrollen gelten und so alles unter Kontrolle sei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dann wendet sich Emphaustus Manius Atilius Tenax Kenji zu und fragt ihn, ob er auch in der Bibliothek des Aequus gewesen sei, als er noch jünger war. Als Keni dies bejaht, erwähnt Tenax, dass er sich nämlich an einen jungen Mann mit einem exotischen Aussehen erinnere. Außerdem habe er Phyrron gut gekannt und erkundigt sich, wie es diesem ergangen sei und ob er noch in der kleinen Einsiedelei lebe. Als Kenji ihm mitteilt, dass Pyrrhon vor einiger Zeit gestorben sei, drückt  Tenax seine Trauer über Pyrrhon Tod aus und gesteht Kenji, dass er ihn als einen ganz besonderern Mystiker seines Ordens erlebt habe. Pyrrhon sei so wissbegierig und immer auf der Suche nach Erkenntnis gewesen, dass er schon manchmal gedacht habe, dass er eigentlich eher ein Gelehrter als einen Diener der Götter sei. Dann erzählt Tenax, dass er selbst einmal ein langes Gespräch mit Pyrrhon geführt und dabei von dessen Herkunft als balmarischer Adeliger erfahren habe. Tenax zeigt sich erstaunt, dass sich hinter dem einzelgängerischen Außenseiter ein Mann von edlem Erbe verbarg, aber betont, dass man dies in den Gesprächen mit ihm stets gespürt habe, da er sehr wortgewandt war, wenn er sich dazu durchgerungen hatte, überhaupt mit jemanden zu reden. Dann fragt er Kenji, ob er ein gewöhnlicher Ishturi sei oder ob er sogar Ahnen aus Bhuma oder dem fernen und mysteriösen Kontinent Seryka besäße, und möchte wissen, was Kenji alles über seine Herkunft wisse und ob er sich in Eboria manchmal fremd fühle und sich nach seiner Heimat sehne. Als Kenji ihm mitteilt, das er eigentlich nichts über seine Herkunft wisse, weist ihn Tenax darauf hin, dass im Hybraneum auch ein Mädchen aus Seryka leben würde. Sie sei die Adoptivtochter des Magisters Pangenos und werd neben einem schwarzhäutigen Jungen aus Nigor in dem Vivarium für die Gelehrten des Hybraneums vorgezeigt, da viele solche seltenen und exotischen Menschen noch nie zu Gesicht bekommen hätten. Doch da das Vivarium leider nur für Gelehrte zugänglich sei, werde Kenji dort leider keinen Einlass erhalten, doch falls er Interesse daran habe, mehr über Seryka zu erfahren, könne er eine Nachricht an den Magister Pangenos schreiben, wobei dieser jedoch leider derzeit zu beschäftigt sei, da das Vivarium für den Winter vorbereitet werden müsse. Kenji bekommt eine Gänsehaut, als Tenax ihm von einer Serykanerin erzählt, die im Hybraneum lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Manius Atilius Tenax wendet sich an Octavia und spricht sie darauf an, dass sie das Geanische Echo habe. Er findet dies erstaunlich, da dieses hybranische Erbe in der thyrnischen Aristokratie seit den Bürgerkriegen doch fast als ausgelöscht gelte und seines Wissens der Tyrann Catilius der letzte gewesen sei, der mit seiner Macht des Sturmrufens eine echte geanische Macht besäße. Die anderen Geanisten, die wie Octavia als Mündel der Ordo Dracian leben, seien in den letzten Generationen immer seltener geworden und die letzten hätten eine so geringe magische Macht, dass sie diese kaum noch als bedrohlich wahrgenommen würden. Der letzte sei kaum noch fähig gewesen, mit seiner Magie bei den kaiserlichen Festen ein Feuer zu entzünden. Er ist deshalb erstaunt, dass ihre Gabe sich scheinbar so mächtig ausprägt habe, und fragt, ob dies vielleicht daran liegen könnte, dass sie in Barthavion fern der Zivilisation Thyrnas aufgewachsen sei. Er erinnert daran, dass Barthavion ein wildes und teilweise unerschlossenes Land sei und die Mächte der Natur hier in ihrer ursprünglichsten Kraft auftreten könnten, und spekuliert, ob diese Nähe zur Wildnis ihr Echo überhaupt erst erweckt habe und sich ihre Magie deshalb so stark ausdrücke. Octavia findet seine Theorie plausibel und Tenax gibt zu, dass es ihm etwas Unbehagen bereite, wenn er an die geanische Magie denke, und wenn sie keine Gesandte des Kaisers wäre, hätte er sie nicht so einfach in das Hybraneum gelassen. Da sie aber Iustus dabei und eine aristokratische Erziehung genossen habe, sei er in ihrem Fall jedoch ohne Bedenken und erachte sie nicht als Gefahr. Dann erwähnt er noch, dass es einen Magister Luthach unter ihnen gebe, der sich ganz der Erforschung des Geanischen Echos gewidmet habe. Dieser würde bestimmt begeistert sein, sie kennenzulernen, da er noch niemanden begegnet sei, in dem das geanische Erbe der Hybraner stecke. Jedoch sei er derzeit sehr beschäftigt und wenn sie ihn um ein Treffen bäte, könnte es dauern, bis er sie empfangen könne, denn er sei ein berühmter Medikus, der derzeit auch einige Patienten habe, die bei ihm stets Vorrang hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Tenax mit Octavia unterhält, schreibt Kenji einen kurzen Brief an Magister Pangenos und übergibt ihn dem Emphaustus mit der Bitte um Weiterleitung. Iustus redet währenddessen angeregt mit den Magistern und tauscht sich über viel Fachgerede aus. Er wirkt ganz in seinem Element und ist unter seinesgleichen wesentlich redseliger als unter normalen Leuten. Henk fühlt sich unter all den Gelehrten fehl am Platz und da diese Henk auch mehr oder weniger links liegen lassen, hat er die Gelegenheit, verschiedenste Gesprächsfetzen aufzuschnappen. Die meisten sind uninteressant, aber Henk kann zwei Stimmen hören, die scharf und leise miteinander flüstern. Es sind zwei Magister (Calviro und Virethos), die sich mit ihrem Wein in der Hand neben einer Säule vor der Statue von Magister Acasthel unterhalten. Um zu verstehen, was sie sagen, wills sich Henk unbemerkt nähern. Dazu verlässt er den Speisesaal in den Innenhof und schleicht von dort zu einer Tür, welche sich direkt neben den flüsternden Magistern befindet. Nun kann Henk folgende Wortfetzen belauschen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''...so schnell wie möglich wieder loswerden... ...sollen nichts mitbekommen... ...schlechteste Zeit... ...Nephit nichts sagen...''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Emphaustus spricht bei Nachfrage über Probleme in Sapos, weder die Hungersnot noch die Probleme auf den Straßen etc. scheinen für sie bedenklich zu sein. Die Emphausti vermittlen immer das Gefühl, dass sie die Stadt völlig unter Kontrolle hätten. Vorfälle gebe es auch keine besonderen und auf den Vorfall in dem Arbeiterviertel angesprochen beteuern alle, dass diese Probleme gelöst wurden. Es habe sich wohl ein Streit zwischen den Arbeitern um Löhne oder etwas anderes Banales gehandelt und es habe nichts mit Magie zu tun gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage nach Garra Nephit erfahren die Helden, dass dieser nicht auffindbar gewesen sei und sich vermutlich auf einer seiner kurzen Reisen in die Umgebung befinde. Manchmal reise er zu der Kristallmiene, um dort die beste Auslese von Kristallen für seine Arbeiten zu reservieren. Da er sehr wählerisch sei, bleibe er manchmal für ein paar Tage dort. Sie würden ihm eine Nachricht hinterlassen und er werde sich bei den Helden im Gasthaus melden, wenn er zurück sei.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Nachtisch bitte der Emphaustus die Helden nochmal in den Ratssaal in einen Besprechungsraum. Dort will er nun wissen, welche Bedrohung die Helden für Sapos sehen und bittet sie, ihm alle Details zu schildern. Die Helden berichten von der [[Notiz von Sabaoth Immortalis]], auf der Sapos als erstes Ziel des Kultes erwähnt wist. Tenax Schüler Virethos vermerkt alles und, als die Helden mit ihrer Schilderung fertig sind, bedankt sich Tenax höflich und beendet damit das Treffen. Er fragt die Helden, was sie nun vorhätten und ob sie noch in der Stadt bleiben würden oder ob sie zu einem anderen Ziel weitertreibe. Als sie erwähnen, noch in der Stadt bleiben zu wollen, wünscht Tenax ihnen auch noch einen guten Aufenthalt und bietet ihnen in den nächsten Tagen den Zugang zu der Bibliothek an. Er habe die Blauschilde informiert und die Helden würden nun hindurchgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden ihn um Zutritt für das gesamte Hybraneum bitten, verweist er darauf, dass sie keine Ausnahmen machen könnten und alle anderen Bereiche nur für Gelehrte zugänglich seien. Es stehe ihnen jedoch frei, sich wie alle angehenden Schüler einen Lehrer zu suchen und für einige Monate oder Jahre hierzubleiben, um zu studieren. Jedoch müssten sie sich dann geistig genauso beweisen, wie alle anderen Adepten. Wenn sie ansonsten Kontakt zu den Magistern suchen, müssten sie sich schriftlich an diese wenden dann warten, bis sie eine Antwort erhielten. Dann bedankt er sich für ihren Besuch und versichert, dass ihnen das Gasthaus bezahlt werde, solange sie in der Stadt seien, da dies noch zu der Belohnung für die geretteten Waren gehöre. Dann schickt er sie fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen das Hybraneum und Henk berichtet ihnen im Gasthaus von den Gesprächsfetzen, die er belauscht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.17''')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Nemieon === &lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Kenjiro Asai]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Nemieon '''Fest der [[Nemia]]''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Nemieon '''Fest der [[Nemia]]''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Nemieon === &lt;br /&gt;
'''Tag der [[Enodia]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XII. Lysareon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Ogeon]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29./30.''' '''Fest der Passionen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Kalender&amp;diff=40138</id>
		<title>Kalender</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Kalender&amp;diff=40138"/>
				<updated>2026-04-19T09:43:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: /* 11. Nemieon */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Abenteuerkalender des Jahres 351 JF&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der Kalender der [[Helden]] aus dem Jahr 351 JF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== I. Hyleon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1./2.''' '''Fest der [[Schutzgötter]]''' Auf der Überfahrt von [[Olborg]] nach [[Ankarz]] entdeckten die Helden eine im Nebel der Zeiten verborgene Dracheninsel und sprachen mit dem [[Radiel|letzten Drachen]] außerhalb der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.''' Überfahrt nach Ankarz auf der [[Bartha-Bucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.''' [[Prozess gegen die Helden|Prozessbeginn]] gegen die Helden in ihrer Abwesenheit in [[Valkenburg]], Ankunft der Helden auf dem Seeweg in Ankarz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.''' Abflug aus Ankarz, Überfall der Thyrner auf das Luftschiff des Prinzen, Kampf gegen die thyrnischen, schwarzen Trolle, [[Isgar Wintras|Prinz Isgar]] und die Helden bezwingen gemeinsam die angreifenden Trolle, Isgar fasst Vertrauen zu den Helden und auf das Ehrenwort der Helden erlaubt er ihnen, ungefesselt weiter mit ihm nach Valkenburg zu reisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.''' thyrnischen Störsender in einem Ausläufer der Throaler Berge zerstört &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.''' in Valkenburg angekommen werden die Helden im Gerichtsgebäude inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' inhaftiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.''' inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.''' inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.''' inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.''' inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.''' inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Alethon]]''' Die abschließende Gerichtsverhandlung gegen die [[Helden]] unter [[Helom Kerzorban]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.''' '''Königstag (Festtag für den König der [[Zwerge]])'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== II. Thyloreon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' '''Tag der [[Mutter Hylderid | Hylderid]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest der [[Hylea]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.''' '''Tag des [[Bund von Throal | Bundes]]''' Die Helden wurden für die Rettung von König Varulos mit dem [[Rad des Lebens]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== III. Bialis ==&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.''' '''Tag der [[Bia]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Dendron]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IV. Oniralis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Goiron]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.''' '''Tag des [[Ingerimm]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== V. Venoralis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.''' '''Tag des [[Berrick Sirodan | Sirodan]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.''' ''(Geburtstag von [[Augustus Octavius]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Thylor]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.''' '''Tag des [[Bragilos]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.''' '''Tag des [[Dragnin Krogarr | Krogarr]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VI. Pyrionalis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' '''Plagengedenktag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Neue_Hoffnung_in_Eldorn|KAPITEL 17]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.''' Ein inhaftierter Verwirrter ([[Bransi Soden]]) berichtete von seinem [[Der mysteriöse Traum|seltsamen Traum]] zur Heilung [[König Varulos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.''' Von [[Valkenburg]] nach [[Loderis]] gesprungen, Aufbruch nach [[Eldorn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.''' Übernachtung &amp;quot;Donnerklause&amp;quot; auf dem Weg nach Eldorn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''[[Boronfest|Fest]] des [[Letor]]''' Ankunft in Eldorn, als Teehändler getarnt. Kontakte geknüpft zu [[Lucius Larcius Obloci]], thyrnischer Novize der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] [[Lucius Furius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.''' Ausgrabungscamp, Prof. [[Mamercus Porcius Mucus]] gerettet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.''' Ausgrabungscamp, Katakombe erforscht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.''' Reise zum alten Heiligtum [[Gi-Umuna]], Entdeckung des Eingangs, Entlüftung, Abstieg ins Heiligtum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.''' 5 stündige Reise über endlose Treppen in die unendliche Tiefe über den [[Pfad der Eingeweihten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.''' in den Tiefen [[Ekurbad]] entdeckt und auf [[Enbi Lulu'Gugal]] getroffen. [[Drachenträne]] aktiviert, Nachts/Morgens in Eldorn [[Mordem Blandera]] getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.''' '''Tag des [[Gjori]]''' Verhaftung der Helden: Octavia - Magierakademie, Adarian &amp;amp; Henk - Arenakerker, Kenji - Zenos-Tempel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.''' Inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.''' Inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.''' [[Flavius Vitreus Elatus]] kommt in Eldorn an, Kenji und das Orakel [[Gaia Tarratia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.''' Anhörung von Octavia (vormittags) und Kenji (nachmittags)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.''' Botschafter [[Aulus Furius Lentus]] und Admiral [[Marcus Iunius Castramus]] treffen Adarian und Henk in der Arena&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.''' Kenji schricht mit dem Orakel über die Drachenträne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.''' erfolgloser Befreiungsversuch, Inhaftierung von Terrik, San Han, Klelschon, Bistra (Unterschenkel amputiert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.''' Urteilsverkündigung über Octavia und Kenji&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.''' '''Tag der Toten''' Warten auf den Kampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Erdfest]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.''' Arenakampf mit Gottesurteil, Feier am Abend, Streit zwischen Elatus und [[Salvius Tuscus Inanis]] beobachtet, Kenji redet mit Inanis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.''' Schlichtung im Museum mit Mucus und den Inquisitoren, Kenji betrinkt sich mit [[Wolfhardt Schnittmeier]], Henk provoziert mit Inanis bei der Abendfeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.''' Verleihung des &amp;quot;[[Stern von Zenos]]&amp;quot; in Eldorn, Bankett mit den Ratsmitgliedern, Inanis findet in einem Haussklaven Oblocis einen Zeugen gegen Elatus und ein schrecklicher Verdacht kommt auf. Einbruch in Oblocis Villa und Konfrontation mit Elatus und Octavia.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nacktarian.png|300px|thumb|right|Adarian - gemalt von Inanis (Eldorn am 5. Tag des Erdfest 351 JF)]]&lt;br /&gt;
'''4.''' frühe Morgenstunden [[Quintus Minucius]] gefasst und von [[Iustus Trebatius]] magisch verwahrt, Nachmittags Blutritual, Abends Entspannung und Regeneration (Adarian [[Venora]]-Tempel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.''' Scheidung und Octavias Ernennung zur ''Gesandten des Drachen'', Bankett, [[Sabaoth Immortalis]] Geburtsname ''Spurius Iunius'' und Feier mit [[Hadita Gazan]], Inanis malt Adarian (siehe rechts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VII. Celestalis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück|KAPITEL 18]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#1._Celestalis_351_JF|1. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-01: Ankunft in Trutz|Episode 18.01]]''') Verabschiedung in Eldorn, Reise mit Inquisitorenportal, Ankunft in [[Trutz]], Quartier in Ratsschenke, Adarian wird ein [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]], Gespräch mit dem König, Octavias Besuch bei [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]], Henk stellt [[Eleonor Conado|Eleonor]] vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#2._Celestalis_351_JF|2. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Kenjis Visionensuche im Tempel, Adarian im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]], Octavia trainiert Feuerbälle begleitet von Henk und Eleonor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#3._Celestalis_351_JF|3. Celestalis]], Tag des [[Torian]] ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-02: Verwandtenbesuche|Episode 18.02]]''') Die Helden besuchen [[Egeil von Wallenrode]], der Octavia ablehnte und Adarian zürnte, weil dieser Inquisitor geworden ist, anschließend Besuch bei [[Ellana von Wallenrode|Adarians Mutter]], welche erneut geheiratet hat und zwar [[Eginhard von Sonnenborn]]. Adarians Bruder [[cosima von Wallenrode|Cosima]] war mit seiner Familie ausgezogen, vermutlich nach [[Trosk#Kolonien|Falkenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#4._Celestalis_351_JF|4. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-03: Die ertrunkenen Kinder von Teichwalde|Episode 18.03]]''') Vormittags bei Abraxa 3 Heiltränke geholt, Kenjis spezielle Bitte, Mittags in [[Teichwalde]] das Verschwinden der Kinder untersucht und die [[Teichmaid von Teichwalde|Teichmaid]] von verderbenden, dämonischen Einflüssen befreit durch ein Mirakel vom Mystiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-04: Die Toten von Tiefenau|Episode 18.04]]''') Nachmittags in Tiefenau, mit [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Boron]]geweihte [[Gandar Benner]] gesprochen, Friedhof untersucht und Ritual festgestellt, von [[Erlerig Darrow]] erfahren und sein Labor gefunden. Drei alchemistische Bücher gefunden ([[Artefakte#Alchemistische_Werke|Miracula &amp;amp; Mysteria Alchymico-Medica]], [[Artefakte#Alchemistische_Werke|Lapis animalis microcosmicus]], alchemistische Pergamente) und festgestellt, dass etwas gestohlen wurde: der Herzstein. Von Gandar das Messer von Adarians Vater bekommen, was beim Ritual benutzt wurde. Cosima in Falkenau aufgesucht und den Vogt über mögliche schwarzmagische Kontakte informiert. Cosim floh in die Tunnel. Geweihter Gandar mit nach Trutz genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#5._Celestalis_351_JF|5. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Am Morgen Abraxa aufgesucht und unterhalten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-05: Der Kreis von Kobulten|Episode 18.05]]''') Mittags nach [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]]: [[Harulf Bröck]] berichtet, es sei  bei einem Unwetter mit Blitzen etwas Glühendes bei [[Bransi Soden]] eingeschlagen, im geschmolzenen Erdboden eingeschlossene Drachenschuppe freigelegt, Kobolde spielten verrückt, Kobold auf dem Schiff, Abends weiterreise nach [[Trosk#Kolonien|Kirchwalde]]: Schreie unterucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#6._Celestalis_351_JF|6. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Mit [[Herma Geradd]] gesprochen und vom Traum erfahren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-06: Die Suche nach dem Wubulub|Episode 18.06]]''') mit [[Björi Gundars]] in den Sumpf nach [[Golomoor]], bei Ankunft alle &amp;quot;Gäste&amp;quot; von ''Sirixx'' Nest verscheucht, die Nacht im Stroh verbracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#7._Celestalis_351_JF|7. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Björi wurde verprügelt, Aufbruch in den Sumpf zum [[Wubulub]], Nachmittags im Sumpf gefangen und am Abend den Wubulub gestellt, Adarian schnitt ein Geschwür vom Stamm und er, Henk und Schließlich auch Kenji sangen das [[Lied des Wubulub]], Octavia verstauchte sich die linke Hand und wurde bewußtlos, vom Wubulub vom Kampf von Aban gegen einen riesigen Käfer erfahren, Aban war aus ihrem Hort aufgescheucht worden, weil der uralte Baum [[Untier-Aue|Amoth-Hûntirn]] korrumpiert worden war. Nach Kirchwalde getragen worden und auf dem Schiff mit Koboldstress geschlafen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#8._Celestalis_351_JF|8. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-07: Die Rettung von Amoth-Hûntirn|Episode 18.07]]''') Aufbruch zur [[Untier-Aue]], dämonifizierten Baum gefunden, [[Herzstein]] in Baumkrone und Oricalcum-Dämonenherz in der Höhe unter dem Baum geortet und herausgeholt, Cosima getroffen und von seinem [[Cosima_von_Wallenrode#Die_Erpressung|Schicksal]] erfahren, Verdacht auf Eginhard als Schwarzmagier gefallen, am späten Mittag Aufbruch mit Cosima nach Wallenrode, Nachmittags Wallenrode, im Gespräch mit Eginhard dessen Unschuld gefunden und von Egeils Problemen erfahren, Ellana nach Nauried gefolgt, Cosima mit Eginhard in Wallenrode geblieben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-08: Auf Egeils Feste|Episode 18.08]]''') zum Sonnenuntergang in Nauried in die Falle des besessenen Egeils getappt, vom Schwarzmagier starken [[Verführungen]] ausgesetzt, aus der Falle entkommen und auf Mitternacht nach Trutz aufgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#9._Celestalis_351_JF|9. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-09: Spurensuche|Episode 18.09]]''') Nach Mitternacht sofort die Inquisitoren aufgesucht, nach Wolfhardt gefragt und berichtet. Im Gasthaus geschlafen, Adarians Familie im Sanktum der Inquisitoren, Mittags Ellana und Egeil gesprochen; mit Archorbar gesprochen und von Elben in den Nebelsümpfen erfahren, Nachricht von Abraxa und aus Thyrna erhalten mit einer magischen Brosche von Justus Trebatius, beim Essen Wolfhardt getroffen, der Octavia ein Geschenk macht, mit Eginghardt zur Ratsversammlung &amp;gt; keine Gespräche möglich, Egeils haut aus dem Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] ab, beim Rückführen seine Veteranenpartei getroffen, Abends zum Treffen am nächsten Tag mit dem König bestellt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#10._Celestalis_351_JF|10. Tag]] des [[Arodin]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-10: Ein Treffen mit dem König|Episode 18.10]]''') Morgens zu Abraxa, sie berichtet von den alchemistischen Pergamenten und sah in der Bibliothek jemanden, er wie der junge Darrow ausgesehen habe. Mittags mit dem König den Feldherrn getroffen, König hat ihm ein drei Tage Ultimatum gestellt, zu welchem die Thyrner den Drachen zurückgeben sollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-11: Das Le Bran – Anwesen|Episode 18.11]]''') Abends in der Bibliothek die Mystiker gesehen und ihnen ein Bild von Darrow gezeigt. Erfahren, dass Darrow seine Schwester besuche und Abraxa hat alle zur [[Gruft der Besessenen]] in Trutz geführt; Darrow getroffen, dieser ist übergelaufen und mit der Brosche von Justus gerettet worden, zum [[Le Bran-Anwesen]] geschickt und die Rabenhexe gesucht. Die Geschichte von Darrow erfahren, die Geister und das Haus erlöst und [[Blaren Rigged]] besiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#11._Celestalis_351_JF|11. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-12: Wundenlecken|Episode 18.12]]''') Am Morgen aus dem Anwesen gekommen und Henk zum Garlentempel gebracht, Octavia und Kenji zu Abraxa und Adarian hat den Inquisitoren das Anwesen gezeigt. Beweise wurden gesichert, Erlerig vom Mal befreit und die Helden schliefen durch bis zum nächsten Morgen: Henk im Garlentempel, Adarian bei den Inquisitoren und Kenji und Octavia im Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#12._Celestalis_351_JF|12. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Früh morgens erwacht und ohne Henk zum König gegangen. König berichtete, dass das Volk ihm nicht glaubte, als er die Wahrheit über den Drachen verkündete und sogar einen Gegenkönig ausgerufen haben: König [[Sturmhardt von Bergstadt|Eisenkeil]]. Octavia vom Volk angefeindet und Adarian immer wieder überredet, sich doch der Befreiungsschlacht anzuschließen. Das Heer versammelt sich vor den Toren auf dem Exerzierplatz. König [[Sigurd von Troppau|Sigurd]] bat Adarian, am Abend mit ihm zusammen eine Rede vor dem Heerlager zu halten, um ein letztes Mal zu versuchen, die Schlacht noch abzuwenden. Kenji hilft Adarian mit dem Schreiben einer Rede und Egeil legt auf Adarians Bemühen hin bei dem Eisenkeil ein gutes Wort ein, damit der König und Adarian ohne Zwischenfälle im Heerlager sprechen können. Henk war noch sehr schwach und bekam von Abraxa ein Tonikum zur Kräftigung. Am nächsten Tag wollte Abraxa Henk nochmal untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-13: Die Reden der Könige|Episode 18.13]]''') Abends haben der König und Adarian im Heerlager vor den Kämpfern gesprochen ([[Rede des Königs von Trutz|Rede des Königs]], [[Rede von Adarian von Wallenrode|Adarians Rede]]) und keine Beruhigung erzielt. Kenji hat daraufhin ein Gottesurteil gefordert und Adarian hat den Soldaten Loran in einem Duell auf Leben und Tod besiegt. Tragischerweise kam kurz nach dem Sieg ein Herold aus Valkenburg und verbreitete eine [[Rede des Zwergenkönigs]] [[König Varulos|Varulos]], in dem dieser den Frieden mit dem thyrnischem Weltreich ausrief und den gemeinsamen Feind, den [[Bund des Xul]], benannte. Die Helden kehrten ins Gasthaus zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#13._Celestalis_351_JF|13. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-14: Das Fest des Lorkan|Episode 18.14]]''') Während die Stadt das Fest vorbereitet, besuchen die Helden Abraxa. An Henk wird nichts ungewöhnliches festgestellt und Erlerig spricht mit Kenji über eine Verurteilung. Kenji erwirbt eine Falkenbrosche für Octavia und schenkt ihr diese. DIe Helden ruhen sich aus und stärken sich für den Festtag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#14._Celestalis_351_JF|14. Celestalis]], Fest des [[Lorkan]] === &lt;br /&gt;
[[Lorkan]] erwählt durch seinen Falken zu Beginn des Festes Henk und beschenkt ihn mit dem Schlüssel, der im nächsten Jahr für ihn &amp;quot;alle Türen öffnen wird&amp;quot;. Die Helden speisen Mittags beim Bankett mit den Ratsherren und vergnügen sich Nachmittags auf dem Jahrmarkt bei Spielen. Am Abend feiern sie mit [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und seiner Frau [[Cuina-Nira|Nira]]. Um Mitternacht, bei der Sprengung der Ketten, eröffnet Henk den Ritus und alle genießen ein spektakuläres Feuerwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#15._Celestalis_351_JF|15. Celestalis]], Fest des [[Lorkan]] === &lt;br /&gt;
Mittags findet die Freilassung der Vögel statt, und als sich die Vögel in die Luft erhoben, geschah das Unerwartete und Unfassbare. Nebelschwinge taucht auf und versengte alle Vögel mit einem Atemzug. Sie wird geritten und kontrolliert von [[Sabaoth Immortalis]], welcher seltsam verwandelt und mächtiger und verderbensbringender wirkte als zuvor. Sabaoth kündigt an, dass nun der Vorhang gefallen sei und dar Anfang vom Ende begonnen habe. Nebelschwinge legt daraufhin mit ihrem Flammenatem das Ratsgebäude in Schutt, zieht einmal mit Flammenatem durch die Menge und versengte Hunderte Unschuldige vor den Augen der Helden, der Flammenstrahl zerstört das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und zieht dann einmal durch die ganze Stadt. Nebelschwinge hinterlässt eine Schneise der Verwüstung und des Todes. Trutz brennt am Mittag! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-15: Neue Hoffnung|Episode 18.15]]''') Die Aufräumarbeiten und die Versorgung der Verletzten ziehen sich bis in die Nacht hinein und die Helden helfen nach besten Möglichkeiten: Octavia löscht Feuer und verhindert, dass die Reste des Ratsgebäudes auf die Verwundeten fallen, Kenji koordiniert die Bürger und verhindert mit Mynbrujes Hilfe Paniken, Henk fliegt mit einem Magier über die Stadt, um von oben zu löschen und Adarian rettet viele Verschüttete mit seiner großen Kraft. Verletzt wurden von den Bekannten Wolfhardt und Eginhard, Adarians Jugendfreund [[Celan Al-Hakim|Celan]] fällt den Flammen zum Opfer und wird im Garlentempel zu den Passionen geschickt. Adarian ist in seinen letzten Minuten bei ihm und benachrichtigt auch Celans Vater [[Hafiz Dara Al-Hakim]]. Der Großmeister der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] Markward von Reichenstett stirbt im zerstörten Sanktum der Inquisitoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#16._Celestalis_351_JF|16. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Gerbert der Bär|Gerbert]])'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar kehrt nach Trutz zurück und bedauert sehr, dass er zu spät gekommen ist, um die Tragödie zu verhindern. Henk bekommt von [[Eleonor Conado|Eleonor]] einen Brief aus [[Freywall]] mit beunruhigenden Nachrichten: [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Jaran]] ist verschwunden. Bei einem Treffen vom Bund des Lichtes bei Abraxa erzählte Rock, dass er aus [[Galad Sidh]] kommt, wo er durch die Augen der Drachin geschaut hat. Nebelschwinge ist gefangen in einer Höhle, umgeben von unzähligen dämonifizierten Kriegern - die vermissten Orkarmeen. Als Nebelschwinge dann Richtung Nebelsümpfe aufbricht, machte Rock sich sofort auf den Weg, um Trutz zu warnen - kommt aber zu spät. Gerbert und Nira gehen als Späher in den Süden, um die geheimen Zugänge zu den Tunneln zu finden und die Lage zu sondieren. Darrow wird in den Bund des Lichts aufgenommen. Onkel Egeil kommt mit Eisenkeil zum Treffen, um dem Bund beizutreten, und sein Anwesen in Nauried zur Verfügung zu stellen. Die Helden beschließen, nach Freywall aufzubrechen und treffen sich nach einer Rede von Adarian an das Volk, in der er dazu aufruft, dem Bund des Lichtes beizutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-16: Abreise mit Querelen|Episode 18.16]]''') Auf dem Luftschiff hat Eleonor bereits Ärger mit dem Klabauterbold. Beim Ablegen fehlt ein wichtiges Teil, der Tinner, und so lässt sich das Schiff nicht steuern. Adarian opfert dem Kobold und dieser polieret daraufhin seine Rüstung. Ungeduldig zeigt sich der Klabauterbold Henk und stellt seine Bedingungen. Erst nachdem die Helden eine Feder für ihn beschafft haben, taucht der Tinner wieder auf und die Reise nach Freywall kann beginnen. Henk fliegt die Nacht durch und Adarian freundet sich mit Eleonor an. Er ist fasziniert von ihren umfassenden Kenntnissen in Waffenkunde und verliert gegen sie 15 Kupfer beim Würfelspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#17._Celestalis_351_JF|17. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Bei Sonnenaufgang bemerkt Henk, dass das Schiff langsamer ist, als er gedacht hatte. Octavia entdeckt am Rumpf Stellen, in denen die Konzentration an elementarer Luft stark vermindert war. Ein Zusammenhang zum elementaren Drachenfeuer wird vermutet und der Weg fortgesetzt. Kenji wird vom Klabauterbold geneckt und erduldet dies stoisch. Zum Mittag sind die Zwielichtgipfel erreicht und prompt tauchen auch die Luftpiraten der Gegend auf, um ihren Wegzoll einzutreiben. Nur Henk und Adarian zeigen sich den aufs Schiff gesprungenden Trollen und werden von [[Trolle#Trollstämme_der_Zwielichthügel|Borka]] vom Clan der Steinborken als Karrstann und Schaschrasch erkannt. Nach einem kleinen Umtrunk mit Trollschnaps verlassen die Trolle die Helden und diese setzen ihren Weg nach Freywall fort. Zum Abend stellt Henk fest, dass die [[K'eygha]] noch langsamer geworden ist. Es ist aber der Klabauterbold, welcher Henk nebenbei mitteilt, dass eine Kreatur unter dem Schiff hockt. Die Helden suchen lange nach dem Ding, welches Octavia schließlich als etwas dämonisches ausmachen kann. Octavia lässt sich an einer Seite des Schiffen mit der Strickleiter herab, um unter den Rumpf blicken zu können. Henk klettert an der anderen Seite herunter, um die Kreatur auf Octavias Seite zu scheuchen, damit diese es abschießen kann. Doch erst als der Klabauterbold Henk dazu verpflichtet hat, ihm einen kleinen Napf neben dem Kompass für Schnaps einzurichtet, hilft er mit und stößt den Dämon immer wieder vom Schiff weg. So gelingt es Octavia endlich, ihn mit Flammenpfeilen zu zerstören. Nun können die Helden ihre Reise wieder aufnehmen und Henk schätzt, dass sie mit der verbliebenen Luft gerade noch so bis Freywall kommen werden. Die Nacht wird wieder durchgeflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Rückkehr des Maldoror|KAPITEL 19]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#18._Celestalis_351_JF|18. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-01: Ankunft in Freywall|Episode 19.01]]''') Bei Morgengrauen sind am Horizont die Umrisse von Freywall zu erkennen und gegen Mittag erreichen die Helden die Stadt und ein Schlepper bringt die K'eygha direkt in ein Dock. Die Helden kehren im Gasthaus ''Fuchsbau'' ein und Henk unterrichtet die Helden davon, dass er von ihnen allen einen alten [[Twill|twill]]schen Verschwiegenheitsschwur erwartet, um sich und [[Order of the black Fox|seine Gilde]] abzusichern. Unter den Helden herrschen da unterschiedliche Gefühle. Henk spricht alleine im Hauptquartier mit [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Giftvogel]] über die Situation der Gilde, während Octavi, Kenji und Adarian zum [[Lorkan]]park schlendern und über Perlheim und die Vergangenheit reden. Adarian sucht das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] auf und ist etwas geschockt vom seinerseits so empfundenen Fanatismus des Großmeisters [[Arthas Lichtschlag]]. Foxi holt die Helden zurück in den ''Fuchsbau'' und [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Waruf]] berichtet anschließend von Jarans Verschwinden. Er berichtet von dem Gildenmitglied [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Schwarzschatten]], welcher erwischt wurde, wie er Jarans Quartier durchwühlte. Dieser gestand, dazu gezwungen worden zu sein und wirkte auch so sehr wirr und neben sich stehend. In seinem Kopf stellt Octavia einen dämonischen Wurm fest, der sein halbes Gehirn bereits zerstört hatte. Der Hirnwurm trägt das klare Merkmal von [[Utukk'Xul]]. Octavia hat dabei die Vision eines Mannes mit zuckendem Auge und sie sieht ein Gasthausschild mit singendem Kopf namens ''Zum guten Ton''. Henk erlöst Schwarzschatten und die Helden gehen mit Waruf und Foxi ins Bardenviertel. Kenji besucht währenddessen den Tempel des Mynbruje und erfährt dort von einem bevorstehenden Bandenkrieg. Im Bardenviertel werden Henk und die Anderen von den [[Briccone-Familie|Briccone-Brüdern]] gestellt und bekommen ein Ultimatum von einem Tag gestellt. Im ''Guten Ton'' trifft Henk seine alte Bekannte [[Viola Briccone|Viola]] wieder und erfahren von ihr, dass sich Jaran mit einer mysteriösen, vermummten Gestalt getroffen habe undeine Nachricht nur für Henk hinterlassen habe. Gemeinsam mit Kenji verfolgen sie zur Dämmerung Jarans Hinweis und finden das Versteck, in dem Jaran sich verborgen hielt. Doch dort finden sie auch Spuren eines dämonischen Kampfes, Jarans Säbel und einen Ritualkreis, welcher eine Spur von [[Maldoror]] enthält. Jaran hatte mit einer weiteren Person hier genächtigt und musste erneut fliehen. Octavia entdeckte im Raum ein beschworenes dämonisches Auge, welches sie nur mit Mühe vernichten können. Der Feind weiss also Bescheid! Es ist bereits später Abend, als die Helden wieder von Jarans Versteck aufbrechen. Auf der Straße erfahren sie, dass in der Nacht wieder ein Staubsturm zu erwarten sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-02: Bandenkrieg in Freywall|Episode 19.02]]''') Adarian und Foxi besuchen noch das ''Briccone-Casino''. Adarian wird von dem eleganten [[Massimo Briccone]] freundlich willkommengeheißen und noch einmal an das ablaufende Ultimatum erinnert. Foxi bringt Adarian einen Würfeltrick bei und gibt ihm einen unverfänglichen Kuss auf die Wange zum Abschied. Henk ist mit Waruf ins Hauptquartier zurückgekehrt und findet dort [[Order_of_the_black_Fox#Führung|Mestoph]] und einen wütenden Giftvogel vor. Mestoph informiert Henk über die tatsächlich geschwächte Lage der Gilde und schlägt ihm einen Plan vor, wie sie mit Adarians Hilfe einen wichtigen Kunden zurückgewinnen können. In der Nacht hat Octavia einen ungewöhnlichen Traum von ihrem Vater, Phyrron und einem brennenden Greifen. Octavia erwacht schweißgebadet und sucht sofort Kenji auf. Gemeinsam sprechen sie noch bei etwas Wein über die Angelegenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#19._Celestalis_351_JF|19. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Am Morgen ist der Wirt erkrankt und das Essen wird verspätet serviert. Die Helden treffen sich im Keller des Gasthauses, um vor führenden Gildenmitgliedern und vor [[Twill]] den [[Eid der Verschwiegenheit]] abzulegen. Kenji steht beim Eid etwas neben sich, Octavias Traumbilder vom Verbrennen werden in ihm wachgerufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittag geht Henk mit Adarian und Foxi zum Juwelenhändler und, während Adarian im Staubsturm draussen wartet, setzen Foxi und Henk den Händler mit Adarians Inquisitorenmitgliedschaft unter Druck. Adarian durchschaut Henks Plan, ihn für Gildenangelegenheiten zu benutzen, und spielt Henk zuliebe mit. Großmeister Lichtschlag entdeckt ihn vor dem Geschäft und stellt Adarian zur Rede. Er nötigt Adarian auch die Zusage ab, am Nachmittag im Sanktum der Inquisitoren zu Übungen zu erscheinen, und berichtet von einer Erkältungswelle, die mit dem Sturm die Stadt heimsucht, typisch für diese Jahreszeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag eskaliert der Streit mit Giftvogel und Henk wird von Mestoph beiseitegenommen. Giftvogel will sich von den Briccones nicht mehr auf der Nase herumtanzen lassen, wie er sagt, und will nun die ganze Bricconefamilie auslöschen. Er hat auch die meisten Gildenmitglieder auf seiner Seite. Henk soll mit seinen Freunden versuchen die Lage zu deeskalieren. Sie sollen Cupos hohes religiöses Empfinden ansprechen und Kenji solle offiziell um ein Treffen bitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden bei Sonnenuntergang zum Ablauf des Ultimatums von [[Luca Briccone]] im Bardenviertel abgefangen und, nachdem Tumulte und Unruhen auf den Straßen bemerkt werden, kommen sie im ''Bada Beng'' an. Vor Cupos Büro spielen [[Toni Briccone|Toni]], [[Fredo Briccone|Fredo]] und [[Silvio Briccone|Silvio]] Karten, während Viola sich gemütlich auf einem Sofa räkelt. Draussen ist zu bemerken, dass die Unruhen aus den Slums jetzt schon den Nachtclub erreicht haben. [[Cupo Briccone|Cupo]], der schwer atmet und leicht schwach auf den Beinen wirkt, begrüßt alle mit großen Charme und zieht sich dann mit Henk zu einem Gespräch unter vier Augen zurück. Er sieht im Bandenkrieg eine gute Chance und will sich davon nicht abbringen lassen. Mitten in den Verhandlungen bekommt er einen Herzanfall und stirbt in den Armen seines jüngsten Sohnes Silvio. Das große Entsetzen unter seinen Söhnen wird noch übertroffen, als der tote Cupo wieder erwachte und Silvio plötzlich in den Hals biss. Der untote Cupo beißt noch seinem Sohn Luca in den Oberarm, bevor die Helden ihn stoppen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-03: Untote in Freywall|Episode 19.03]]''') Das ''Bada Beng'' droht jetzt von Zombies überrannt zu werden, wenn die Helden nicht etwas unternehmen. Tony bittet Kenji darum, über seinen toten Vater und Bruder einen Segen der Passionen zu sprechen, Luca verbindet sich schimpfend den Arm mit der Bisswunde. Von unten ruft der Türsteher [[Grush-Hûz]] um Hilfe, der es nach einer Massenpanik der Gäste schaffte, die Tür vom Nachtklub wieder zu schießen. Mit Hilfe von Henk, Octavia und Adarian gelingt es, sie vorläufig zu verbarrikadieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ''Bada Beng'' zeigt sich den Helden ein grausamer Anblick: eine Tänzerin wird von Zombies ausgeweidet, der Barkeeper wird zerrissen und weitere Gäste kauern zitternd in einer Ecke des Etablissements. Nachdem die Helden mit den Briccones für Ordnung gesorgt haben, schmieden sie einen Plan. Durch die Kanalisation wollen alle zum ''Briccone-Casino'' entkommen, die Helden wollen von dort dann weiter zum Labyrinth des Twill, um Jaran zu suchen. Um zum Kanaleingang zu gelangen, müssen die Helden einige Meter über die breite Straße zurücklegen, die von Zombies überrannt ist. Octavia gelingt es, mit Feuerbällen kurzfristig die Straße zu räumen, und so schafft es die Gruppe sich vorwärtszukämpfen. Ein Gast und die Tänzerin Isabella schließen sich den Helden an, erstarren jedoch bei jeder Gelegenheit und halten die Gruppe auf. Der Gast wird von Zombies gefressen, während die Tänzerin überlebt. Octavia ist nach den Feuerbällen so geschwächt, dass Adarian sie stützen muss. In letzter Minute entkommen die Helden in die Kanalisation, weil Grush Henk abschließend zur Flucht den Rücken freihält und sein Leben opfert, um die Helden und die Briccones zu retten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-04: Auf den Spuren des Twill|Episode 19.04]]''') Im Kanal stirbt Luca an dem Biss und wird von Adarian erlöst. Foxi offenbart Adarian, dass sie ebenfalls gebissen wurde und sich wünsche, dass er ihr Leben dann beenden solle. Sie gibt ihm dafür noch einen richtigen Kuss und bedauerte dieses abrupte Ende. Im Kanal vernehmen die Helden eine laute Stimme über der Stadt, welche verkündet, dass die Inquisitoren sich des Problems annehmen und die Stadt säubern werden. Die Bevölkerung möge sich in ihren Häusern verbarrikadieren und auf Entwarnung warten. Wer helfen möchte, möge zu den Passionen beten. In der Kanalisation geht es weiter, vorbei an einem großen Platz. Dort entdecken die Helden, dass mittlerweile Luftschiffe die Stadt bombardieren. Durch die Erschütterungen bricht ein Gitterrost ein und den Helden wird der Rückweg durch eindringende Zombies abgeschnitten. Doch der Kanal ist durch ein Gitter versperrt worden. Während Adarian gemeinsam mit Foxi die herrannahenden Zombies verlangsamte, knackte Hank das Schloss und die Helden konnten entkommen. Mit den Briccones erreichen sie das Kasino und machen für mehrere Stunden Rast. Foxi geht es anscheinend nicht gut. Durch Speis und Trank werden die Helden gestärkt und brechen zum Labyrinth des Twill auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#20._Celestalis_351_JF|20. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Gegen Mitternacht erreichen die Helden das [[Labyrinth des Twill]]. Foxi kann kaum sich noch auf den Beinen halten. Henk offenbart ihnen den Eingang und gemeinsam lösen sie [[Twill]]s Prüfungen. Im Tempelraum bricht Foxi bewusstlos zusammen. [[Der Alte in der Tiefe]] führt die Helden zu Jaran und dieser hat eine Überraschung für die Helden parat. Er wird begleitet durch Henks Schwester [[Hella Behringer|Hella]] und seinem einjährigen Sohn [[Montakor]], der von dem Schwarzmagier verfolgt wird. Hella rettet Foxi, Henk spürt Maldoror wieder und Kenji kommt in eine Glaubenskrise durch [[Hella_Behringer#Hellas_Beziehung_zu_den_G.C3.B6ttern|Hellas Ketzereien]]. Sie schmieden gemeinsam den Plan, dem Dämonologen beim [[Lorkan]]tempel eine Falle zu stellen. Danach legen sich die Helden noch bis etwa Mittags schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-05: Kampf um Montakor|Episode 19.05]]''') Anschließend ziehen sie los zum Lorkanplatz. Henk hört unterwegs schon immer Maldoror in seinem Kopf. Die Helden erreichen mit Hella Hilfe den Platz hinter dem Mynbrujetempel und kurze Zeit später bricht ein großer [[Laraxodilia]]-Dämon aus dem Boden und mit ihm 4 Schwarzmagier. Die Helden kämpfen verzweifelt gegen wiederbelebte Leichen und Schatten und bekommen schließlich Unterstützung durch eine Gruppe Inquisitoren unter der Führung von Arthas Lichtschlag. Sie töten den Dämon und die Zombies und als der Sieg nahe scheint, beginnt das Kleinkind zu schweben, rote Augen zu bekommen und [[Maldoror#Maldoror_spricht_in_Freywall_.28351_JF.29|Maldoror spricht]] zu den erstarrten Helden. Henk entscheidet sich für seine Familie und in einer großes Implosion verschwinden der Schwarzmagier, Henk und das Kind. Kenji ist mit seinem Glauben am Ende und die Helden &amp;quot;fliehen&amp;quot; entsetzt in das Gildenhauptquartier. Das Kind mit Maldoror ist noch in der Stadt, das kann  Hella spüren. Adarian bringt Giftvogel zum reden und sie erfahren, dass dieser auch mit dem Schwarzmagier zusammenarbeitete und diesem einen Luftschiffanlegeplatz besorgt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-06: Maldoror ist zurück|Episode 19.06]]''') Die Helden eilen, von Jaran, Foxi und Hella begleitet, zum Luftschiffhafen. Auf dem Weg dorthin hören sie mehrere laute Schüsse einer Feuerkanone. Im Hafen angekommen, stoßen die Helden auf eine Gruppe Inquisitoren, welche ihnen erzählt, dass gerade ein Schiff vom Hafen abgelegt hätte und in Richtung Giftwald aufbrach. Ein Patrouillenschiff, welches die Fliehenden verfolgte, wurde von einem geflügelten Dämon angegriffen und zum Absturz gebracht. Octavia bekommt eine Vision von Uselias und der Riss in der Drachenträne ist noch größer geworden. Henk wird unterdessen vom Dämonologen Werham begrüßt und bemitleidet. Jaran fliegt die K’eygha und so verfolgen die Helden das fliehende Luftschiff des Schwarzmagiers. Es kommt zu einem Kampf zwischen Adarian und Kenji, bei dem Kenji Adarian die Nase bricht und Foxi und Octavia dann schlichtend eingreifen. Die Helden haben Teil an einer Vision von Octavia und sie sehen Uselias, der ihnen in einem Nebel auflösend zuruft, dass nicht mehr viel Zeit bleibe, bis seine Seele zersplittert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vision endet jedoch nicht und die Helden sehen durch Henks Augen Maldoror, der seinen Vater nach der Bedeutung von der „Freiheit“ fragt, die so brennend in ihm lodert. Nachdem Henk ihm erklärt hat, was Freiheit für ihn bedeutet, bedankt sich Maldoror und die Vision endet. Als die Helden auf ihrem Luftschiff erwachen stellen sie fest, dass ihre Gefährten bereits in einem Kampf mit einem großen Dämon verwickelt sind. Kenji versetzt ihm den letzten Schlag und tötet den Dämon mit einem Schlag auf den Kopf. Der Himmel ist verdunkelt und Blitz und Donner toben um die Helden herum. Das Schiff nähert sich weiter dem Luftschiff des Schwarzmagiers, welches in eine schwarze Wolke eingehüllt ist. Innerhalb der Wolke schlafen die Helden ein und werden von den Mystiker überwältigt und gefesselt. Hella wechselt auf Henks Seite und dieser soll seine Freunde nun qualvoll töten. Er konfrontiert sie mit seinem angestauten Zorn und ritzt Octavia eine 1 über ihr linkes Schlüsselbein. Kenji quält er damit, dass dieser zusehen muss, wie Octavia leidet. Adarian schneidet er den kleinen Finger der linken Hand ab und bei Befreiungsversuchen kugelt sich Adarian beide Arme aus. Bevor Henk seine Freunde tödlich verletzt, greift Hella ein und stoppt die Aktion. Sie versucht, Henk die dunklen Kräfte abzusaugen, wird jedoch von der Macht zurückgeschleudert. Durch Hellas Aktion ermutigt, schüttelte Henk kurz den Bann von sich ab und nach dieser Kraftanstrengung hörten alle den Schrei eines Falken über sich. Die Fesseln der Helden fielen von ihnen ab und endlich konnten sie ihren Freund auch verbal unterstützen. Durch Kenjis Worte schaffte es Henk immer mehr, den dunklen Einfluss abzuschütteln und letztendlich überwand er den überraschten Werham und brach ihm das Genick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Deck öffnete er die verschlossene Tür zu Montakor mit dem Schlüssel von Lorkan und widerstand auch den erneuten Einflüsterungen. Die Drachenträne schützt die Helden vor einem letzten Aufbäumen Maldorors und nachdem Kenji den Fokus – ein Stück versteinertes Fleisch von Maldorors altem Körper – mit Henks Säbel zerschlagen hatte, erlosch Maldorors Einfluss auf das Kind schlagartig. Die Drachenträne schien wieder zu verheilen und alle kehren auf die K’eygha zurück und legen sich schlafen. Jaran steuert das Schiff mit Werhams Luftschiff im Schlapptau zurück nach Freywall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#21._Celestalis_351_JF|21.  Celestalis]], Tag des [[Jerole]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-07: Montakors Zukunft|Episode 19.07]]''') Vor der Ankunft in Freywall durchsuchen die Helden das Luftschiff von Werham und Sporen, mit welchen die Untotenseuche ausgelöst worden war. Anbei finden sie eine Anleitung von Sabaoth, welche die genauen Arbeitsschritte zur Verbreitung der [[Amortuus-Pest]] enthielt. Die Helden finden auch einen Brief von Sabaoth an Werham, dass ein großer Angriff bevorstehe und Sabaoth einen großen Feldherrn für sich gewinnen wollte. Aus Angst, es könne sich um Augustus handeln, schickt Octavia [[Korrespondenzen#Brief_an_Flavius_Vitreus_Elatus|Briefe]] an Elatus und an Archorbar ab. Hella bittet die Helden, das Überleben von Montakor vor den Inquisitoren zu verschweigen, da sie fürchtet, dass sie den Jungen wegen des großen Risikos umbringen werden. Das würde sie aber auf keinen Fall zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Freywall bringen die Helden die Sporen zu den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und diese fragen tatsächlich nach Montakor. Als die Helden erklären, dass der Junge auf dem Schiff sei, machen sich sofort einige Inquisitoren auf, um ihn zu holen. Henk will Hella warnen, bemerkt aber nur, dass diese bereits vom Schiff verschwunden ist. Adarian wird von den Inquisitoren zu einer Patroullie verdonnert, auf der er Foxi trifft. Diese überzeugt ihn davon, den Nachmittag mit ihm gemütlich im Bett zu verbringen, wo Adarian dann auch von einem Inquisitorenbruder überrascht wird und im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] dafür einen Einlauf kassiert. Henk muss währenddessen wichtige Entscheidungen zur Gildenpolitik treffen. Er entscheidet sich, das Geweihtenviertel anstelle der Ratsherren zu unterstützen und Geld in die Ausbildung der eigenen Leute zu stecken, anstatt Fremde anzuheuern. Der Konflikt mit den Briccones wird beigelegt und sich auf konstruktive Zusammenarbeit geeinigt. Hella sucht nach einer Lösung für Montakor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#22._Celestalis_351_JF|22. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
In der Nacht hat Hella eine Möglichkeit gefunden, Montakor zu helfen, benötigt dazu aber das Blut eines heiligen Mannes. Kenji erklärte sich dazu bereit, eine ganze Nacht über zu Mynbruje zu beten, um am Morgen sein Blut zu spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-08: Rettung für Montakor|Episode 19.08]]''') Morgens nimmt Hella von Kenji Blut ab und die Helden bringen es zu [[Gantrapudra Kaliprasad]] in die Slums. Nur Hella und Henk müssen bleiben, als er den ganzen Tag über das Kind tätowiert. Währenddessen ist Adarian bei den Inquisitoren und erfährt, dass gegen Hella einige Anklagen im Raum stehen, u.a. wegen dreifachen Mordes in Ankarz. Er erhält den Auftrag, gegen sie zu ermitteln und am Abend einen Bericht über sie bei den Inquisitoren abzugeben. Den Nachmittag hat er für Recherchen Zeit. Adarian verbringt sie romantisch mit Foxi auf dem Turm des [[Merkon]] und wird auch prompt beim Verlassen des Turmes von einem Burder beobachtet. Octavia isst mit Kenji im Fuchsbau zu Mittag und anschließend legt sie sich den Nachmittag über aufs Ohr. Kenji besucht auf Bitte des Mystikers den Tempel und hilft seelsorgerisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erster Schützling ist ein Händler, der sein Haus verloren hat und dem er deutlich klarmacht, dass dieser doch dankbar dafür sein solle, dass niemand aus seiner Familie getötet wurde und er Alethon danken und sich bei seiner Familie entschuldigen solle. Verstört verlässt dieser Mann den Tempel. Ein weiterer verliert seine ganze Familie bestialisch ud Kenji hört ihm lange zu, wie er über seine Geliebten spricht und ruft sie ihm so wieder in liebevolle Erinnerung. Dieser Mann geht erlöst aus dem Tempel und Kenji hat ihn berührt. Am Abend besuchen alle wieder die Slums, um Henk und Hella abzuholen. Henk hat von Gantrapurda den Auftrag bekommen, ihm ein Artefakt wiederzubeschaffen, welches die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] konfisziert und in ihrem Sanktum eingelagert haben. Henk kommt der Affe, welcher Gantrapudra bedient, seltsamerweise so bekannt vor und er erfährt noch, dass der Affe einst ein Mensch war, den Gantrapudra mittels des Artefakts wieder zurückverwandeln will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend erstattete Adarian im Sanktum der Inquisitoren Bericht über Hella und wurde von Großmeister Lichtschlag für die Nacht zum Wachdienst eingeteilt. Er zeichnete Henk vorher eine Skizze vom Sanktum, damit dieser sich besser orientieren konnte und von der Lage der Asservatenkammer erfuhr. Kenji und Octavia verbringen den Abend im Fuchsbau zusammen, trinken Wein und unterhalten sich über verschiedene Dinge. Octavia macht sich immer wieder Sorgen um ihren Bruder und wartet auf eine Antwort von Archorbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#23._Celestalis_351_JF|23. Celestalis]] ===&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht machte sich Henk auf den Weg zum Sanktum, um dort nach dem Schädel für Gantrapudra zu suchen. Es gelang ihm, sogar von Adarian weitesgehend unbemerkt in den Keller des Sanktums zu kommen und das extrem komplizierte Schloss mit Alarmvorrichtung zu knacken. Er gelangte danach ins Archiv, wo eine weitere, orichalkumgesicherte Tür die Asservatenkammer verschloss. Nachdem auch diese Opfer von Henks Schlossknackkünsten geworden ist, entdeckte Henk eine unübersichtliche Anzahl von Kisten und Räumen, in denen er noch Jahre suchen könnte. Er knackte einen Schreibtisch und entnahm einer Kladde die Angabe &amp;quot;''Kalipudra 5142''&amp;quot;. Mit dieser Hilfe fand er die passende Kiste und fand neben dem Schädelfetisch auch noch eine Statue mit errigiertem Penis, welche er Gantrapudra mitbrachte. Auf seinem Rückweg gelang es Henk auch nach zweimaligem Versuch nicht, die Archivtür wieder zu verschließen. Er entkam dann aus dem Haupteingang, den Adarian wieder verschloss. Beskok war hocherfreut über Henks Erfolg und er wurde von Gantrapudra sofort wieder zurückverwandelt. Beskok schenkte Henk vor Freude eine Tätowierung, welche Henk am frühem Morgen bekam. Anschließend ging er in den Fuchsbau, um sich schlafen zu legen. Dabei erwischte er Kenji, wie er sich aus Octavias Zimmer schlich. Dieser hatte dort übernachtet, nachdem die beiden durch das viele Weintinken eingeschlafen waren. Adarian meditierte am Morgen noch zwei Stunden und schlief darüber ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-09: Epilog|Episode 19.09]]''') Adarian bemerkt, dass ein junger Bruder im Exerzierhof Ärger bekommt, weil er die Tür zum Archiv nicht wieder verschlossen hätte und solche Fahrlässigkeit Konsequenzen nach sich ziehen müsse. Adarian kann wegen seiner Nachtwache den Tag über freimachen und er kehrt in den Fuchsbau zurück. Foxi war leider den ganzen Tag auf Außenmission in den Slums. Die Helden erhalten von der Briccone-Familie eine Einladung zur Beerdigungsfeier von Cupo, welche am nächsten Tag stattfinden soll. Jaran hatte angeboten, die Feier danach im Fuchsbau abzuhalten, weil das Bardenviertel noch sehr verwüstet ist. Henk erfährt, dass [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Giftvogel]] mittlerweile auf den Ästen schläft und Henk sich nicht mehr um den Verräter kümmern muss. Henk spricht mit Hella und erfährt von ihrem positiven Traum. Anschließend verabschieden sich alle von Hella und sie machte Kenji deutlich, dass nur ein Todesurteil ihren Taten gerecht würde und es ihr eine große Ehre wäre, wenn Kenji es eines Tages, wenn Enodias Plan mit ihr endete, durchsetzen würde. Henk bringt Hella vor die Stadt, wo sie von einem Luftschiff der Füchse aufgegriffen und zur [[Hohe Heimat|Hohen]] Heimat gebracht wird. Abends meldet sich Adarian bei den Inquisitoren und wird für den Abend und den darauffolgenden Tag freigestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#24._Celestalis_351_JF|24. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Dieser Tag ist zum offiziellen [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Borontag]] ernannt und die Beerdigungen können beginnen. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] haben den Friedhof in den letzten Tagen bereits erweitert und vorbereitet. Hunderte Menschen strömen bei Regen auf den Friedhof. Zuerst wird [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Mjonflir]] auf einem speziellen Fuchsteil des Friedhofs beerdigt und Henk, Jaran, Waruf und einige Unbekannte sprachen rührende Worte an seinem Grab. Adarian tröstet Foxi und Kenji und Octavia halten während er Zeremonie unbemerkt Händchen. Nachdem der Borongeweihte den Segen gegeben hat, gingen die Helden weiter zur Beerdigung von [[Cupo Briccone|Cupo]] und seinen Söhnen. Vor dem prunkvollen Mausoleum wurden viele Reden gehalten und die politische Prominenz von Freywall machte Cupo und dem neuen Boss der Familie Toni ihre Aufwartung. Cupos Witwe [[Cupo_Briccone#Lucia_.28331-351_JF.29|Lucia]] sang ein wundervolles Lied am Grab ihres Mannes und einzigen Sohnen. Abschließend sprach Henk noch einige ehrliche Worte, für die Toni ihn umarmte. Auf dem Weg zum Fuchsbau kam eine Antwort von Archorbar an.  Auf der gemeinsamen Trauerfeier sangen dann alle ein Trauerlied, um dieses dann in einem fröhlichen Tanz enden zu lassen. Octavia wird von Massimo betört und von Kenji gerettet, der zuvor mit Tonis Cousine Luciana getanzt hatte. Der Abend entwickelt sich zu einem Saufgelage mit Trinkspielen. Adarian ließ die Feier mit Foxi auf dem Zimmer ausklingen und beide erleben einen psychodelischen Liebesakt unter Einfluss der [[Bhumesische Fliege|Bhumesischen Fliege]]. Henk besucht Viola und verlobt sich mit ihr, nachdem er dafür auch schon auf der Feier Tonis Segen bekommen hat und verbringt die Nacht bei ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Celestalis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen bricht Henk zum Casino auf und hält offiziell bei Toni um Violas Hand an. Die ganze Briccone Familie heißt ihn herzlich in ihrer Familie willkommen. Henk kehrt zum Fuchsbau zurück und erzählt auch seinen Freunden von der frohen Nachricht. Adarian und Foxi, die in Freywall bleiben wird, verabschieden sich und sie tauschen zur Erinnerung Dolche aus. Alle brechen dann zu den Inquisitoren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Das Vermächtnis des Aequus|KAPITEL 20]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-01: Treffen in Valkenburg|Episode 20.01]]''') Großmeister [[Arthas Lichtschlag|Lichtschlag]] verabschiedet alle in Freywall und öffnet ein Portal nach [[Valkenburg]] in das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]. Dort werden alle von [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]] begrüßt und sprechen mit [[Archorbar]]. [[Iustus Trebatius]] und [[Augustus Octavius]] warten bereits auf sie und schließen sich ihnen an. Die Drachenpriesterin [[Gaia Tarratia]] konfrontiert die Helden mit ihren Legenden im [[Thyrnisches Weltreich|Thyrnischem Weltreich]] und übergibt Octavia ein offizielles Gewand. Nachmittags informieren Augustus und Iustus die Helden über die thyrnischen Botschafter und Augustus überreicht Geschenke aus dem Reich an Octavia und Adarian bekommt einen [[Brief von Inanis]]. Wolfhardt stellt die Planung für den nächsten Tag vor. Ein thyrnischer Junge namens Gemellus taucht auf und zum Abend kehren die Botschafter [[Gaius Prudius Consideratus|Consideratus]], [[Marcus Sibilus Diffido|Diffido]] und [[Ancus Aponius Fiderian|Fiderian]] in die ''Rote Erde'' zurück und stellen sich den Helden vor. Adarian spricht mit Archorbar über seine Zukunft bei den Inquisitoren und bekommt einen Meditationsfokus, um sich über seine inneren Wünsche bewusst zu werden. Die Helden lassen den Tag bei einem Glas Wein ausklingen. Kenji führt anschließend mit Augustus ein persönliches Gespräch unter vier Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Celestalis, Tag des [[Kerodas]] ===&lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Henk Hjaldinger]])'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfhardt sorgt dafür, dass die Helden pünktlich aufstehen, und bringt sie zum Bund des Lichtes. Dort stellt zunächst [[Hartmut Milles]] seinen [[Bericht über Werham Glairn]] vor. Anschließend verkündet [[Ataragar Hammerright]], dass aufgrund von riesigen Bewerberzahlen eine Eignungsprüfung eingeführt wurde, um die Probanten auf Geist und Kraft zu testen. Jene, welche den Test bestehen, trainieren nun mit [[Egeil von Wallenrode|der Ramme]] und [[Sturmhardt von Bergstadt|dem Eisenkeil]] in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Nauried]]. Er stellt auch eine Abenteurergruppe vor, welche sich dem Bund des Lichtes angeschlossen hat: Ritter [[Elbrecht von Altlay]], Hylea-Mystikerin [[Danu Gwenlian]], Elementarist [[Shafir al'Alam]] und der elfische Jäger [[Lorion Eibensaat]]. Bei einem gemeinsamen Mittagessen tauschen sich alle über ihre Erlebnisse und Lebensgeschichten aus. Am Nachmittag wird der Brief von [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und [[Cuina-Nira|Nira]] verlesen und darüber diskutiert. Anschließend sprechen die Anwesenden noch über die weiteren Pläne und das Treffen ist beendet. Die Helden kehren ins Gesthaus zurück und haben zwei Tage Zeit bis zum Treffen mit dem Kriegsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-01b: Adarians Meditation des Lichtes|Episode 20.01b]]''') Die Helden gehen früh zu Bett und Adarian nutzt den Meditationsfokus von Archorbar. Er erhält eine Vision, wie sein Leben ohne seine aggressiven Persönlichkeitsanteile verlaufen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Celestalis ===&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat|Episode 20.02]]''') Am frühen Morgen kommt der [[Bericht des Erlerig Darrow|Bericht von Erlerig Darrow]] über den Kult von Xul im Gasthaus &amp;quot;''Zur roten Erde''&amp;quot; an und wird von den Helden beim Frühstück gelesen. Henk besucht das Gasthaus &amp;quot;''Der prachtvolle Keiler''&amp;quot; und bietet der zweiten Heldengruppe seine Hilfe an, mit den psychischen Problemen der Dämonenjagt fertig zu werden. Augustus verschafft sich den Tag über einen Überblick über die Chancen in einem Krieg gegen den dunkeln Kult. Augustus trainiert mit Adarian und spricht mit ihm über die Schwierigkeiten von Kriegern, ihr inneres Gleichgewicht zu finden und sich nicht von den abyssischen Kräften ihrer Selbst mitreißen zu lassen. Mittags spricht Adarian mit den Helden über seine Innenschau und bittet sie um Rat. Dabei wird er von Kenji scharf ermahnt. Nachmittags analysiert Iustus Hanks Tätowierung und den Abend lassen die Held&lt;br /&gt;
im Bierkeller ausklingen, in den Henk Elbrecht, Shafir und Lorion eingeladen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Celestalis ===&lt;br /&gt;
Morgens frühstücken die Helden mit Augustus und sprechen über den Bund von Utukk'Xul. Kenji entschuldigt sich bei Adarian für seine harschen Worte. Zum Mittag besucht Adarian Archorbar und teilt ihm mit, dass er die Inquisitoren verlassen wird. Archorbar bedankt sich bei Adarian und schenkt ihm eine goldene Spange mit dem Inquisitorensymbol, welche ihn zum Ehrenmitglied macht. Augustus und Iustus sind den Tag über noch mit Planungen beschäftigt, welche Augustus den Helden am Abend vorstellt. Er bittet sie, seine Aufzeichnungen und Berechnungen am nächsten Tag dem Kriegsrat vorzulegen. Im Anschluss an das Gespräch hält Augustus seine Schwester und Kenji zurück und konfrontiert ihn vor Octavia mit dem Inhalt des Vier-Augen-Gesprächs (25. Celestalis). Nachdem Kenji peinlich berührt ging, folgt ihm Augustus auf sein Zimmer und tauscht sich nochmal in Ruhe mit Kenji aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Celestalis, Gründertag (Stadtgründungsfest) ===&lt;br /&gt;
Am Morgen erfahren die Helden vom [[Isgar Wintras|Prinz von Ankarz]], dass es am Vortag vor dem Kriegsrat Probleme mit [[Graltik Blutklinge|Graltik]] gab und dieser mit der Delegation aus [[Kratara]] wütend die Ratshalle verließ. Die Helden werden von Wolfhardt mit einem Wams und einem Banner mit dem Symbol vom Bund des Lichtes angekündigt und übergeben dem Kriegsrat den Bericht von Darrow und die taktischen Kalkulationen von Augustus und sprechen die Frage nach den Ursprüngen der Plage an. Sie sprechen damit ein Reizthema an und lösen hitzige Reaktionen aus. Augustus' Vergangenheit wird von Botschafter Diffido als Gegenargument gegen seine Kalkulationen angeführt und die Helden kehren nach einer lautstarken Auseinandersetzung ins Gasthaus zurück. Mestoph erreicht mit der aufgerüsteten [[K'eygha]] die Stadt und übergibt das Schiff an Henk. Am Abend teilt der Kriegsrat mit, dass die Abstimmung über ein Bündnis verschoben wird und der Kriegsrat auf die Beweise wartet. Die Helden suchen zum Abschied Archorbar auf und dieser gibt Kenji eine kleine Statue für das Grab von seinem Lehrmeister [[Pyrrhon von Derwydd|Pyrrhon]] in Perlheim mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-03: Die Fürsten vom Travelwald|Episode 20.03]]''') Bevor die Helden mit ihrem renoviertem Luftschiff aufbrechen, stellt Octavia fest, dass Henk das Bett aus der Kabine entfernt hat, um Platz für Iustus' Utensilien zu schaffen. Da sie es aber ablehnt, mit den anderen unten zu übernachten, bekommt das Schiff anschließend ein kleineres Bett. Die Helden entdecken eine verunglückte Reisegruppe und lernen den Gemüsebauern [[Knut Dickwurz]] mit seiner Tochter [[Hildegard Dickwurz|Hildi]], den Minenarbeiter [[Ashrig Hackmeier]] und den fahrenden Barden [[Pirro Lautenwicht]] kennen. Die verunglückten erzählen von einer alten Hexe, die sie angrgriffen hatte, und bitten die Helden, sie nach Galding in Sicherheit zu bringen. Die Reisegruppe erzählt von dem Kürbisfest in Galding und anschließend tauschen sie mit den Helden Gruselgeschichten aus. Barde Pirro singt das Lied von den [[Die Fürsten vom Travelwald|Fürsten vom Travelwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Celestalis, Gründertag (Stadtgründungsfest) ===&lt;br /&gt;
Um Mitternacht zieht über dem [[Travelwald]] dichter Nebel auf und das Luftschiff kommt plötzlich zum Stillstand. Der Gemüsebauer verschwindet und die Helden begeben sich in den Wald um ihn zu suchen. Sie finden den Bauern, der von einem [[Chaosdämonen|Chaosdämon]] besessen ist und von diesem getötet wird. Die Helden töten den Chaosdämon, womit sie eine Quadan-Fluktuation auslösen. Durch diese verschwindet das Luftschiff und die Helden entdecken, dass sie in einer Zwischenwelt gefangen sind. Ashrig verliert die Beherrschung und wird daraufhin ebenfalls von den Chaosdämonen besessen und verschwindet im Wald. Nach einer weiteren Fluktuation erscheint die Ruine der Burg der Familie Travélyan. Die Helden erbeuten von Rogars Skelett [[Regirs Brief|einen alten Brief]] von dessen Bruder Regir. Hildi verschwindet und als die Helden sie wiederfinden, wird sie vom besessenen Ashrig vergewaltigt. Die zur Hilfe kommenden Krieger werden durch einen besessenen Baum aufgehalten, währenddessen Hildi ebenfalls übernommen wird und mit Ashrig gemeinsam verschwindet. Nach einer weiteren Fluktuation erscheint Regirs Hütte und die Helden finden darin einige [[Regirs Tagebuch|Tagebuchseiten]] und ein Kellerversteck. Dieses können sie öffnen, nachdem sie den Schlüssel von Regirs Skelett besorgt haben. Sie finden das [[Ezerunom]] und werden von dem besessenen Leichnam des Bauerns in der Hütte eingesperrt und angegriffen. In völliger Dunkelheit können die Helden diesen besiegen und anschließend eine weitere Fluktuation auslösen. Durch diese erscheint Regirs Ritualplatz, auf dem Octavia das große Beschwörungsritual von [[Ezezzur]] zuendeführen muss. Nachdem Ezzezor erschien, wurde Octavia durch einen verbleibenen Chaosdämon übernommen, und die Helden mussten gegen den Dämon und ihre Freundin kämpfen. Octavia wurde durch die [[Baba Jaga]] gerettet, welche sich auch das Ezerunom zurückholt. Von der geretteten Reisegruppe überlebt nur der Barde Pirro und er reist mit den Helden in der Nacht nach Galding, wo sie kurz nach Mitternacht dem Fürsten Galdon VI. von ihrem Abenteuer berichten. Er lud sie auf das Kürbis-Fest ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-04: Die Reise nach Perlheim|Episode 20.04]]''') Henk und Adarian trinken mit Pirro. Henk schenkt ihm seinen Dolch und lädt Pirro nach Freywall ein. Dieser gibt den beiden eine Priese Traumstaub aus und Adarian erwischt eine Überdosis. Nachdem er nackt auf dem Luftschiff randalierte, wird Adarian unter Deck festgebunden. Die Helden setzen ihre Reise bei strömenden Regen fort, bis das Unwetter sie noch in der Nacht zur Rast zwingt. Alle wärmen sich unten auf und Henk, Kenji und Augustus führen ein Männergespräch. Octavia kümmert sich währenddessen um den komatösen Adarian. Alle übernachten schließlich gemeinsam im Lager. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen hatte sich der Sturm verzogen und als sie losfliegen, bittet Iustus Henk um Hilfe. Kenji übernimmt das Steuer, während Henk dabei hilft, die Astralfalle mit Zaubern zu sichern. Schließlich wird er ans Steuer zurückgerufen, weil ein weiteres Unwetter aufzieht. Das Schiff wird durch die Luft gewirbelt und als ein Gewitter losbricht, werden die Helden erneut zum Ankern gezwungen. Octavia kocht sehr schlecht für alle und Augustus erzählt von Iustus Hochbegabung. Kenji, Octavia und Augustus führen ein persönliches Gespräch über ihre gemeinsame Vergangenheit und Kenji erzählt ihnen von Pyrrhons Bitte auf die Familie der Octavier aufzupassen. Octavia erhält einen [[Korrespondenzen#Korrespondenz_mit_Flavius_Vitreus_Elatus_2|Brief von Elatus]] und alle tauschen sich über Statthalter [[Marcus Vulturius Vorax|Vorax]] und die Geschehnisse in [[Perlheim]] aus. Der Regen hört schließlich auf und Henk beschließt, die verbesserten Eigenschaften der [[K'eygha]] zu testen. Dazu steigt er enorm in die Höhe und setzt dann zu einem rasanten Sturzflug an, um die Geschwindigkeit auszureizen. Dabei geht einiges schief, Adarian verbrennt sich die Hände und das Schiff gerät erneut in einen Gewittersturm. Henk gelingt es nur unter großer Anstrengung das Schiff im Sturm anzuhalten und alle müssen erneut rasten. Iustus präsentiert stolz eine gefüllte Astral-Falle mit dem gefangenen Kobold. Auf Henks Bitte wird dieser wieder freigelassen und verzieht sich schimpfend in sein Versteck. Später wendet er sich an Henk und ringt ihm ein Versprechen ab. Der Regen nimmt wieder ab und die Helden setzen ihre Reise fort. Zum Abend erreichen sie die Donnerberge, wo sie von einem Patrouillenschiff aus Perlheim empfangen werden. Sie werden von den Wachen willkommen geheißen und nehmen Kurs auf den Luftschiffhafen von Perlheim. Vom Luftschiff aus haben sie bereits einen Blick auf die Villa des Aequus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-05: Ankunft in Perlheim|Episode 20.05]]''') Zum frühen Abend erreichen die Helden den Luftschiffhafen von Perlheim und bekommen als Gäste von Prokonsul Vorax einen Anlegeplatz zugewiesen. Die Gebühr von 10 Silber, welche Henk empört, wird zurückerstattet als bekannt wird, dass die Gesandte Octavia Ardera an Bord ist. Sie werden von Vorax‘ Stellvertreter [[Publius Rutilius]] und dem Vorsteher der perlheimer Wachen [[Lucrann Sturmtrutzer]] begrüßt und mit einer großen und komfortablen Kutsche ins luxuriösen Gasthaus „Perlenglanz“ gebracht, wo sie zu Abend essen und ein Zimmer beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VIII. Spealis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Spealis ===&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück erscheint ein Bote des Prokonsuls und lädt die Helden auf die Residenz ein. Eine Kutschenfahrt später werden sie von Vorax persönlich auf dem bewachten Anwesen in Empfang genommen und respektvoll begrüßt. Er führt die Helden durch die Parkanlagen zur Terrasse. Die Bibliothek ist leider abgesperrt und die Fenster verhangen, da überall im Haus Renovierungsarbeiten durchgeführt werden, weil die schweren Sommerstürme viele kleine Schäden hinterlassen haben. Auf der Terrasse sichert Vorax den Helden bei Wein und kleinen Delikatessen seine vollständige Unterstützung im Kampf gegen die dunkle Bruderschaft und erwägt den Beitritt zum Bund des Lichtes. Vorax zeigt ihnen die Forschungsräume und die unendlichen Stapel von Unterlagen in Kisten und Regalen, welche die Forscher von Aequus hinterlassen haben. Iustus erklärt sich bereit sie zu sichten und quartiert sich auf Vorax‘ Angebot im Forscherflügel ein. Abschließend macht Vorax Octavia einen nüchternen Heiratsantrag und führt ihr die Vorteile einer gemeinsamen Verbindung vor Augen. Dann entschuldigt er sich und die Helden kehren am Mittag zum Gasthaus zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wartet bereits Kenjis alte Bekannte [[Talina Westwind]] und die beiden begrüßen sich sehr herzlich. Sie lädt die Helden am späten Nachmittag zu einem Treffen ein. Nach dem Mittagessen fahren die Helden mit einer Kutsche zur alten Kapelle von Pyrrhon. Sie finden diese verwildert und verbarrikadiert vor, das Grab von Pyrrhon ist unkenntlich zugewachsen und der Grabstein gestohlen. Henk entdeckt unter der Kapelle ein Schmugglerlager mit Fässern voller Alkohol und Adarian reißt die Bretter herunter, welche die Vordertür versperren. Das Innere ist unversehrt und Kenji schwelgt mit dem Besen in Erinnerungen und beschließt, einen neuen Stein für das Grab zu beschaffen und den [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Boron]]geweihten um eine erneute Weihe zu bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später am Nachmittag besuchen die Helden Talina in der Perlenschleiferei ihres Vaters und treffen im Keller auf den Widerständler [[Jast Heidiger]], welcher Augustus schwere Vorwürfe macht und sich kaum beruhigen lässt. Talina berichtet von ihrem Verdacht, dass Ratsmitglieder vom Rat der Edelsten durch magische Beeinflussung zu Marionetten von Vorax geworden seien. Der Prokonsul schröpfe durch überhöhte Steuern seit langem die Stadt und die Ratsmitglieder, welche dagegen vorgehen wollten, sind mittlerweile gleichgültig, lethargisch und ihre Frauen berichten, dass sie ausgelaugt und abwesend wirken. Ausserdem sei vor nicht langer Zeit kutlische Handlungen am Strand entdeckt worden, jedoch konnte der gefangene Kultist in der Nacht noch fliehen. Jast weist die Helden noch auf eine Spur zum Bordell „Zum Meerweib“ hin, wo die Prostituierte Amadis ungewöhnliches auf der Residenz bemerkt haben will. Nach dem Treffen, als Kenji und Talina allein sind, entschuldigt sie sich bei ihm für ihr Verhalten in der Vergangenheit und erklärt Kenji ihre andauernde Freundschaft. Adarian spendet Talina etwas Geld für ihr Hospital und die Helden brechen zum „Meerweib“ auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Kenji vor dem Bordell warten und sich über Augustus Vergangenheitsbewältigung und Kenjis Beziehungen austauschen, erfahren Adarian, Henk und Octavia im „Meerweib“ von Amadis, dass sie auf dem Anwesen ein dämonisches Gesicht beim Sex hinter Vorax gesehen habe, was sie panisch verängstigt hat. Sie hatte sich schwach gefühlt, als ob ihre Lebenskraft verfließt, und war von Vorax vorgejagt worden. Henk entdeckt, dass der Besitzer des Bordells, [[Radbod Wagener]] ein Fuchs ist und ordnet an, dass Amadis zu ihrem Schutz eine Pause machen soll und als krank gilt. Die Helden kehren anschließend zum Gasthaus Perlenglanz zurück und Henk plant noch einige Besuche am späten Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-06: Das Geheimnis des Prokonsuls|Episode 20.06]]''') Henk und Adarian besuchten noch das Hauptquartier der Füchse in Perlheim und lernten den Berstküstler [[Ragnar Helgirson]] kennen. Henk erfährt, dass der vermeintlich entdeckte Kult eine verunglückte Initiation der Gilde gewesen war, und bekommt einen wichtigen Auftrag. Radbod erkundigt sich nach Kenji und lässt ihm Grüße von „Ratte“ ausrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend begeben sich Henk und Adarian zum Anwesen und Henk gelangt im Nebel eine Klippe erkletternd auf das Grundstück. Er beobachtet ein Festbankett und sieht, wie die Ratsmitglieder sich anschließend voller Vorfreude in die Bibliothek begeben und Vorax ausgiebigst dafür danken. Als Henk von außen die Bibliothek untersucht, riecht er die Reste von möglicherweise sakralen Räucherungen und bemerkt, dass im Inneren ein Zeltdach aus elegantem Tuch ihm die Sicht auf das Geschehen unmöglich macht. Daher kehrt er mit Adarian zum Gasthaus zurück und sie legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen berichtet Henk von seinen Beobachtungen und anschließend bekommen die Helden Besuch von Talina, welche sie um Hilfe bittet. Sie wurde morgens von der Gattin eines Ratsherrn gerufen, weil es ihrem Mann nach der letzten Ratssitzung im Anwesen sehr schlecht geht. Die Helden suchen ohne Augustus den Kranken auf und stellen eine magische, dämonische Krankheit an ihm fest, welche allerdings nicht das typische Muster von Utukk’Xul aufweist. Talina wirkt mit Kenjis Unterstützung ein großes Wunder, welches das Dämonische der Krankheit beseitigt und dem Ratsherrn eine Chance auf Genesung gibt. Seine Frau Isora spricht Octavia an und bittet sie um eine Erklärung für Augustus Taten, warum er zu einem Monster geworden sei. Kenji unterstützt Octavia bei einer schweren Antwort und der Kranke wird in Talinas Hospital gebracht. Hier bekommt Kenji von Talina ein Perlmuttamulett in Form einer Lilie geschenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr zum Gasthaus zeigt Augustus ihnen eine Nachricht von Justus, dass er das Gesuchte gefunden habe und die Helden bittet ihn aufzusuchen. Auf dem Anwesen werden sie von Vorax erwartet und mit Justus als Geisel werden sie gezwungen, sich zu ergeben. Die Kämpfer werden bewusstlos geschlagen und Octavia bekommt ein magisches Halsband umgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-07: Gefangene des Prokonsuls|Episode 20.07]]''') Die Helden werden gefangen und Vorax versuchte alle dazu zu bringen, seine Heiratspläne mit Octavia zu unterstützen. Den Kämpfern Adarian, Henk und Augustus gelingt in der Nacht die Flucht und Kenji wird von einer [[Sukkuba]] verführt und anschließend von den Kämpfern gerettet. Octavia kann sich befreien und lässt die Helden von der Terrasse in die Villa ein, bevor diese von den Wachleuten gestellt wurden. Die Sukkuba lockt die Helden in die Bibliothek und dort werden sie Zeugen einer großen Orgie. Nur schwer können sie sich dem Geschehen entziehen und Kenji tötet die Sukkuba mit der „[[Kenjiro_Asai#II._Flamme_des_Glaubens_.28Kampf.29|Flamme des Glaubens]]“, während Adarian nackt gegen Wachleute kämpft und Octavia zu Vorax auf die Galerie gebracht wird. Nach dem Tod der Sukkuba ergibt sich Vorax und spielt den Verführten und Unschuldigen. Als ihm niemand glaubt, will er sich in sein Schwert stürzen, doch Adarian hält ihn auf. Die Helden holen ihre Ausrüstung zurück Henk reitet noch in der Nacht in die Stadt und benachrichtigt die Stadtwachen, Talina und Jast Heidiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Spealis ===&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-08: Aufräumarbeiten|Episode 20.08]]''') Der oberste Richter Walram von Salzbruck und die Stadtwachen kommen und Kenji gerät mit ihm in Konflikt. Octavia wird vorrübergehend die Verantwortung übertragen und sie entscheidet, dass Vorax, sein Magus Manius Pedanius und der Centurio Publius Rutilius im Kerker des Anwesens untergebracht werden, während die Söldner in den Kerker von Perlheim gesteckt werden, bis ein neuer, vorrübergehender Prokonsul eingesetzt wird. Jast und Talina treffen ein und dieser führt mit dem Richter ein aufgebrachtes Gespräch. Talina hingegen begrüßt Kenji mit einem Kuss auf den Mund und kümmert sich danach um die Prostituierten. Jast beschuldigt Augustus öffentlich des Mordes und führt auch mit diesem ein Vier-Augen-Gespräch. Henk sucht die Gaststätte &amp;quot;Grüne Rast&amp;quot; auf und verhandelt mit dem Wirt Grifo über die Unterbringung von Schmuggelwaren in seinem Keller. Grifo stellt seine Bedingungen und Henk kehrt zum Anwesen zurück. Dort versucht er gegen Octavias Protest den Schreibtisch ihres verstorbenen Vaters aufzubrechen, da er nach den Besitzurkunden der Sklaven sucht. Anschließend bringen Octavia, Henk und Adarian die Prostituierten in den Garlentempel. Iustus untersucht Kenji und gemeinsam suchen sie dann nach den Unterlagen im Keller. Henk sucht Schwarzbart wegen Grifos Anliegen auf und konfrontiert anschließend [[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]], den er in die Gilde einlädt. Währenddessen machen Octavia und Adarian nach ihrer Rückkehr zum Anwesen eine Hausführung mit den Verwaltern und Octavia entscheidet, dass die meisten Vorräte des Anwesens in den Garlentempel für die Versorgung der Prostituierten gebracht werden. Zum Mittagessen treffen sich alle wieder und es werden Briefe an [[Korrespondenzen#Brief_an_Lucius_Larcius_Obloci_2|Obloci]] und [[Korrespondenzen#Korrespondenz_mit_Archorbar_2|Archorbar]] geschrieben. Octavia bittet Adarian und Henk sich um die Sicherheit des Anwesens zu kümmern und sie lässt außerdem eine Botschaft zum Kerker schicken, um den Hundemeister aus der Haft zu entlassen und ihn zum Anwesen zu schicken, wo er eine Chance auf Bewährung erhält. Henk versucht in der Stadt Wachen aufzutreiben und Octavia erfährt von den Hausverwaltern von dem Tod ihres alten Hauslehrers durch Augustus Hand, was ihr schwer zu glauben fällt. Adarian inspiziert währenddessen mit Augustus das Wachhaus und Augustus äußert Zweifel über seinen Nutzen für Octavias Aufgabe. Anschließend sucht er Kenji auf, um ihm die ganze Wahrheit über seine Taten zu erzählen. Kenji segnet ihn, bevor er zu Octavia geht um auch ihr alles zu gestehen. Während Adarian sich mit den Hunden anfreundet, wird Octavia mit der Realität konfrontiert und muss sich ihren jahrelangen Selbstbetrug hinsichtlich der Taten ihres Bruders eingestehen. Nach dem Gespräch verabschiedet sich Augustus von den anderen und zieht sich zum Nachdenken zurück. Kenji sucht Octavia auf, Henk trifft bei seiner Rückkehr zum Anwesen noch Augustus und kommt dann zu dem Gespräch der beiden dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-09: Die Vergangenheit holt jeden ein|Episode 20.09]]''') Adarian und Henk halten gemeinsam mit den angeheuerten Männern und dem Hundemeister Nachtwache, während Kenji noch einen Ausflug in die Stadt unternimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen treffen sich alle beim Frühstück. Anschließend kommt Jast zu Besuch und führt ein vertrauliches Gespräch mit Kenji in Atrium. Daraufhin begibt sich Kenji erneut in die Stadt und muss sich um persönliche Angelegenheiten kümmern. Octavia erfährt inzwischen von Basin, dass Deron ein anonymes Grab auf dem Friedhof besitzt und pflückt auf der Heide Blumen. Diese bringt sie anschließend mit dem zurückgekehrten Kenji zu Derons Grab und sprechen gemeinsam noch mit dem Geweihten des [[Letor]]. Kenji erfährt einige Details über Pyrrhons Abstammung und zum Mittag kehren beide zum Anwesen zurück. Nach dem Mittagessen weiht Kenji Henk in seine Unternehmungen ein und Radbod Wagener besucht das Anwesen. Er unterhält sich mit Henk und Kenji und sie verabreden sich am übernächsten Abend zu einem Treffen in der „grünen Rast“. Nach dem Mittag fahren Henk und Octavia in die Stadt und suchen die Bank auf und bekommen einen rätselhaften Code ausgehändigt. Am Abend gehen Henk und Kenji in die Stadt und führen Kenjis Planung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-10: Schicksalsboten|Episode 20.10]]''') Zum Abendessen treffen sich die Helden im Gasthaus wieder und in der Nacht sichtet Adarian einen Spion vor dem Anwesen, welcher aber entkommen kann. Kenji hat aus anderen Gründen eine unruhige Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen kommt eine Nachricht von Augustus an, jedoch findet Henk von ihm keine Spur in der Stadt. Aus der Drachenträne steigt eine weiße Lichtkugel empor und schwebt nach Süden davon. Eine [[Korrespondenzen#Briefkontakt_mit_Eldorn_.C3.BCber_Lucius_Larcius_Obloci|Nachricht von Botschafter Lentus]] trifft ein und [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]] kommt in Begleitung seiner Leibgarde und zwei Inquisitoren im Anwesen an. Obloci befragt Vorax und dieser wird anschließend nach Thyrna überführt. Kenji begleitet die Inquisitoren in die Stadt und besucht dort noch einmal den Garlentempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachmittags weist Adarian die Leibgardisten in den Wachdienst des Anwesens ein und nach dem Abendessen offenbart ihnen Iustus, dass die gesuchten Unterlagen nicht bei den Büchern der Bibliothek zu finden waren. Sie seinen entweder vernichtet oder sehr gut versteckt worden. In der Nacht haben alle Helden einen seltsamen Traum, in dem sie durch Uselias' Augen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Spealis ===&lt;br /&gt;
Obloci offenbart sein Interesse, fortan als Botschafter in Perlheim bleiben zu wollen. Augustus kommt mit Jast zum Anwesen und teilt den Helden mit, dass er sich einem Gerichtsurteil stellen möchte. Jast wollte bereits am Vortag nach Valkenburg schreiben, wurde jedoch gestern Morgen von einer Lichtkugel eingehüllt, welche ihm eine Vision zeigte, in der Augustus hingerichtet werden sollte, stattdessen aber nur ein kleiner roter Stein zerstört wurde. Er interpretiert es dahingehend, dass Augustus für das Schicksal der Welt eine wichtige Rolle spielen würde und Jast entscheidet sich, ein Gottesurteil von ihm zu fordern. Auf das Rätsel aus der Bank angesprochen kommen alle einem geheimen Raum auf die Spur und Henk entdeckt einen verborgenen Mechanismus. Der Raum sinkt in die Tiefe und die Helden gelangen in eine Höhle auf der Höhe des Meeresspiegels. Nach einem Kampf mit einer Riesenkrabbe finden sie die Forschungsergebnisse von Aequus in einem geheimen Labor und haben mit dem [[Persönliches Forschungstagebuch des Trebius Moreus|persönlichen Tagebuch]] und der [[Matrix des Trebius Moreus]] die Beweise gefunden, dass Thyrna am Ausbruch der ersten Plage maßgeblich beteiligt war. Augustus verabschiedet sich am Nachmittag und bricht zu seinem Gottesurteil auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode_20-11:_Zur_grünen_Rast|Episode 20.11]]''') Henk und Adarian versuchen am Nachmittag stabile Seile zu besorgen, um den defekten Kram im Geheimlabor eigenständig zu reparieren und Henk bekommt eine [[Nachricht von Ratte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend treffen sich die Helden mit Radbod in der grünen Rast. Sie schwelgen in Erinnerungen und trinken gemeinsam. Ein Gast berichtet Grifo von Problemen der Perlenfischer, deren Muschelgründe gefährlich geworden sind und mehrere Fischer bereits verschwunden sind. Später am Abend erscheint ein potentieller Geschäftspartner, welcher sich als [[Käpt'n Rötel]] entpuppt. Aufgrund seiner beleidigenden Äußerungen kommt es zu einer Gasthausschlägerei, aus der Henk mit seinen Freunden als Sieger hervorgehen. Nachdem Octavia und Kenji sich verabschiedet haben, sollen noch geschäftliche Verhandlungen geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.12''') Nachdem Octavia und Kenji die grüne Rast verlassen haben, kommt es zu Verhandlungen mit Rötel. Dieser verlangt, dass Henks Männer ihm einen Piraten fassen, welcher in Rötels Revier plündert. Diesen Auftrag hat er aber auch schon Graltik gegeben, und derjenige, welcher Rötel den Piraten ''Steinauge'' bringt, bekommt die Zusammenarbeit und die Schmuggelwaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Spealis ===&lt;br /&gt;
Henk informiert die Helden am Morgen beim Frühstück über Rötels Auftrag und diese sind nicht einhellig begeistert. Lucius Furius segnet mit Kenji vormittags die Räume der Villa, während Adarian und Henk Taue für den Kran im Geheimlabor aus der Stadt beschaffen und das Tauchboot heben. Ein Bote informiert darüber, dass Aedin mit dem Grabstein für Pyrrhon fertig ist und Basin kündigt einen Steinmetz an, welcher den blutigen Stein im Atrium und auch den in der Bibliothek austauschen soll. Mittags untersuchen alle das geborgene Tauchboot und entdecken die Taucheranzüge. &lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle.png|300px|thumb|right|Die Kapelle des Mynbruje, an der Kenji und Octavia den kleinen Hund gefunden haben]]&lt;br /&gt;
Am Nachmittag stellen Kenji und Octavia den Stein bei der Kapelle auf und finden dort einen verletzten Hundewelpen. Kenji hat eine Vision von Pyrrhon, welche ihn zu einem [[Pyrrhons Brief|alten Brief]] leitet, welcher in der Bibliothek verwahrt ist. Durch den Brief erfahren alle von ihrem auserwählten Schicksal und Kenji findet einen goldenen Greifen für seinen Stab. Adarian nimmt sich des Hundewelpen an und am Abend werden die Helden von Archorbar beim Abendessen überrascht, welcher Wolfhard mitgebracht hat. Er informiert die Helden über den elbischen Feldherrn [[Sereg]], welchen Sabaoth Immortalis in [[L'yreh]] sucht, und gab ihnen den Auftrag, auf die Bartha-Bucht zu reisen und Sabaoths Pläne zu durchkreuzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.13''') Die Helden verabschieden sich von Archorbar und sprechen anschließend noch mit Iustus, welcher sie bittet, am nächsten Tag die „[[Baiula Spei]]“ zu inspizieren, während er Kontakt zu Ferolax Oreangle aufnehmen will. Außerdem empfiehlt er ihnen, mit dem Grafen von Köslin zu sprechen, da dieser der Lotse der Expedition gewesen ist. Wolfhard bekommt ein Zimmer im Anwesen und alle begeben sich zur Ruhe außer Henk, welcher noch einmal in der Gilde vorbeischaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Spealis ===&lt;br /&gt;
Beim Frühstück treffen die Helden auf [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]], welcher die Helden darüber informiert, dass die Schuldigen Ratsmitglieder ermittelt wurden und er genügend Beweise für den Prozess gegen Vorax gesammelt habe. Er freut sich, dass die Bibliothek wieder ihre alte Form annimmt und verabschiedet sich in die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag wird die Matrix in das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] nach Perlheim überführt, von wo aus sie durch ein Portal nach [[Valkenburg]] gebracht werden soll. Die Helden verabschieden sich von Iustus, welcher sie noch einmal an die nötigen Vorbereitungen erinnert und verspricht, so schnell wie möglich zurückzukehren. Die Untersuchung der „Baiula Spei“ nach dem Frühstück ergibt, dass das Schiff in gutem Zustand ist, aber noch etwa 10-15 Mann Besatzung benötigt werden, um die Segel zu bedienen. Anschließend sucht Henk Radbod auf und Kenji das Sanktum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag fliegen die Helden nach [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]] und suchen den Grafen auf. Sein Sohn [[Derian von Koslin|Derian]] begrüßt sie herzlich und er schwelgt mit Octavia in alten Erinnerungen. Im Kaminzimmer berichtet er vom Tod seines Vaters vor vier Jahren und bedauert, dass er selber kein Seemann und Admiral wie sein Vater geworden ist, um die Helden begleiten zu können. Er schenkte ihnen aber einige Karten der Bartha-Bucht, welche sein Vater gezeichnet hat, und übergab ihnen auch die alte Abfeuervorrichtung des Admirals für Argosisches Feuer, welche er in den folgenen Tagen persönlich zur Residenz des Aequus bringen will. Dankbar brechen die Helden wieder zum Anwesen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag erwartet sie [[Ferolax Oreangle]] in der Villa und stellt sich vor. Er inspiziert das [[Natator aeris|Tauchboot]] und lässt im Geheimlabor von Henk und Adarian seine alte Schmiede wieder aufstellen. Ferolax benötigt noch Eisen, Kohle, einen neuen Blasebalg, viel Süßwasser und ein starkes, kühles Bier, was Henk und Adarian sofort besorgen. Ferolax macht sich danach sofort an die Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend besuchen Henk und Adarian die Matrosenkneipe &amp;quot;''Zum Seewolf''&amp;quot; und heuern Matrosen für die „Baiula Spei“ an. Als die Seeleute den [[Bartha-Bucht#Tiefen|Nebelschlund]] als Ziel erfahren, berichten sie von unheimlichen Geschichten über die Gegend und viele verlässt der Mut und sie wenden sich ab. Doch einige schreiben sich in die Mannschaftsliste ein und wollen das gut bezahlte Abenteuer für ihre Angehörigen wagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.14''') In der Nacht hat Octavia einen Traum, in dem sie Augustus bei seiner Prüfung sah. Die Drachenträne beginnt zu pulsieren und, nachdem Octavia das Phänomen den anderen gezeigt hat, steigt eine Lichtkugel aus dem Artefakt empor und fliegt in südlicher Richtung davon. Die Helden begeben sich wieder zu Bett, nachdem Octavia noch mit Kenji gesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen hat [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]] beim Frühstück Neuigkeiten für die Helden und berichtet vom Abschluss der Prozessvorbereitungen, dem Abzug der thyrnischen Hilfstruppen und seiner Bewerbung als neuer Botschafter. Außerdem hat er in Thyrna eine sofortige finanzielle Entschädigung erwirkt, wodurch die neuen Stadtwachen bezahlt werden können. Er schlägt eine feierliche Eröffnung der Bibliothek vor und bittet Octavia ihn dort als neuen Botschafter vorzustellen, wenn der perlheimer Rat und der thyrnische Kaiser seiner Ernennung zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mannschaft gesucht.png|150px|rechts]]&lt;br /&gt;
Nachdem Basin nach dem Frühstück von der Rückkehr einiger vermisster Seeleute erzählte und Adarian sich um seinen kleinen Hund kümmerte, trifft auf Geheiß von Jast der Fischer [[Corwin von Schaumingen]] ein, um Octavia, Kenji und Henk zu dem bewusstlosen Augustus in Talinas Hospital zu bringen. Viele dankbare Frauen belagern das Haus und fragen nach Augustus. Dieser ist zwar unverletzt, liegt aber in tiefem Koma auf dem Bett. Jast und Talina sind ratlos, doch als Octavia ihn berührt, erwacht Augustus und wird in einer von Henk geholten Kutsche zum Anwesen gefahren. Henk besucht unterdessen kurz die Kneipe „Zum Seewolf“ und hängt eine Anzeige aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags treffen sich alle im Anwesen und nach einer kurzen Pause erzählt Augustus von seiner Götterprüfung. Anschließend schwört er die Drachenträne und ihre Erschaffer zu beschützen und sich allen Herausforderungen und Gefahren zu stellen, damit die wichtige Aufgabe der Helden erfüllt werden kann. Diese danken ihm und stoßen mit einem exquisiten Wein aus Thyrna darauf an.  Den Nachmittag verbringen alle entspannend in der Villa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen berichtet Obloci, dass der Kaiser und der neugewählte Stadtrat seiner Ernennung zum Botschafter zugestimmt haben und die Bibliothek jetzt bald eröffnet werden kann. Er bittet Octavia um die Erlaubnis, seine Familie nachkommen zu lassen. Am Abend brechen die Helden in die Kneipe „Zum Seewolf“ auf und rekrutieren noch drei weitere Matrosen. Auch eine Frau bewirbt sich als Smutje, was von Octavia allerding etwas skeptisch gesehen wird. Sie bricht mit Kenji und Adarians kleinem Hund, welchen er Aras getauft hat, noch vor Mitternacht zur Villa auf, während Henk und Adarian noch im Seewolf bleiben und erst spät zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Spealis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.15''') In der Nacht hat Henk einen verwirrenden Traum über seine Freundschaft zu Adarian, welcher ihn nachdenklich erwachen ließ und von dem er zunächst nur Augustus berichtet. Der sonnige Tag lädt zu einem Ausflug ein und ein [[Brief von Egeil]] kommt beim Frühstück an. Die Helden besuchen mit Augustus die Schwanenbucht und veranstalten ein Wettschwimmen, bei dem Henk gewinnt. Eine [[Flaschenpost]] wird gefunden und, als Regen aufzieht, kehren alle durchnässt zum Anwesen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Präsentkorb mit einem [[Brief des Präsentkorbes|Brief]] erwartet Octavia und Kenji, während Adarian einer Magd den kleinen Hund, welcher ihr entlaufen war, zurückgibt und sie anschließend bei Regen mit der Kutsche zum Bauern Klippner bringt. Aus Sorge reiten die anderen Adarian hinterher und nach ihrer gemeinsamen Rückkehr zum Anwesen machen es sich alle vor einer Feuerschale gemütlich. Wolfhardt kommt dazu und übergibt ihnen einen [[Brief von Iustus]] und Basin berichtet, dass bereits einige Matrosen gekommen sind und das Schiff flottmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk liest aus seinen ersten Erinnerungen vor und erzählt den Helden von seinen Träumen in der Vergangenheit, in denen er Adarian und Octavia bereits gesehen hatte, und dann von seinem Traum am Morgen, bei dem er aber das Ende verschweigt. Henk und Adarian schließen Blutsbrüderschaft und das Unwetter mit Blitz und Donner zieht über dem Meer auf. Nach gutem Wein aus dem Präsentkorb schlafen alle vor der Feuerschale ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts wachen erst Henk und Kenji, dann auch Octavia durch Schreie auf, welche von Adarian auf der Terrasse ausgestoßen werden. Er ruft, auf dem Geländer stehend und um sich tretend, immer wieder, dass alles vorbei und das Ende gekommen sei. Als Henk zu ihm läuft, springt Adarian in die Tiefe und Henk kann gerade noch sein Hosenbein erwischen. Die anderen brechen zusammen, hören einen nicht menschlichen Schrei in ihrem Kopf und verlieren das Bewusstsein. Die Drachenträne blutetet stark und verliert ein Viertel ihres Volumens. Henk verbindet sie und Kenji stärkt Wolfhardt mit dem Trank von [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]]. Kenji hält eine bewegende Rede vor den Angestellten, schwört sie darauf ein, dass Adarian im Sturm verschwunden ist, und wirkt das [[Kenjiro_Asai#Mynbruje-Questor_Disziplinen|Mirakel „Lodernder Blick“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus sucht Adarian mit einigen Seeleuten auf der tosenden See und Octavia sucht mit einer lichtspendenden Feuerkugel die Klippen ab - erfolglos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hundezüchter Kribard kommt in der Nacht äußerst geschwächt das Anwesen und berichtet, dass er die Helden für eine fremde Frau ausspionierte, indem er sie über die Sinne des kleinen Hundes belauscht hat. Ihm wird vergeben und eine Stellung im Bund des Lichtes angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Spealis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.16''') Nach einer unruhigen Nacht erwachen die Helden im Wohnzimmer und besonders Wolfhardt ist am Boden zerstört. Ihn plagt es, dass Adarian nun kein Begräbnis erhielte und wohlmöglich jetzt den Weg ins Totenreich nicht finde. Henk schickt ihn zum [[Letor]]geweihten, um die Angelegenheit zu besprechen. Obloci spricht sein ehrliches Mitgefühl aus und führt den Helden ihre Optionen vor Augen. Ein Treffen mit dem Stadtrat wird geplant und Wolfhardt soll auch noch Bekanntmachungen aufhängen. Am Fuße der Klippe brennt von Octavias Lichtkugel noch immer ein Feuer, welches Octavia genauer untersuchen möchte. Elwene berichtet davon, dass zwei Hausmädchen weggelaufen sind und Basin richtet aus, dass der Maat ein Gespräch wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus hat auf dem Meer nach Adarian gesucht und begegnet Octavia und Henk am Strand. Der Maat erzählt, dass Matrosen abgesprungen sind, und das Feuer wird untersucht, es scheint lebendig zu sein. Im Anwesen muntert Ferolax die Helden auf und bietet seine Begleitung auf der Expedition an. Henk rekrutiert [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und steckt ihn erstmal in die Wanne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittagessen kommt Herr Baring und konfrontiert Octavia mit seiner Frau, welche als Kind von Octavias Feuer verletzt wurde und noch immer darunter leidet. Es trifft Unterstützung aus Köslin ein und die Marinesoldaten gehen an Bord. Weitere Mannschaftsmitglieder werden rekrutiert, während Kenji auf dem Anwesen mit Augustus spricht. Iustus kehrt früher zurück als erwartet und gemeinsam untersuchen sie erneut das Feuer. Iustus identifiziert es als großen Mindergeist, welcher als Nebenwirkung von Octavias Zauber entstanden sei. Am späten Nachmittag unternehmen alle eine Probefahrt mit dem [[Natator aeris]], entdecken ein seltsames Artefakt auf dem Meeresgrund und müssen vor einem Meeresungeheuer fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.17''') Henk spricht mit seinen Freunden über die Ansprache in der Stadt vor ihrer Abreise und wünscht sich einen magischen Effekt auf seinem Schwert, um die Menschen zu beeindrucken. Iustus schlägt vor, statt Octavias gefährlicher Magie lieber mit dem Schwert auf etwas Abyssium zu schlagen, um die Magie des Schwertes zu wecken. Außerdem bespricht Henk noch seine Planung mit dem für Rötel auszuschaltenden Piratenkäpt’n und holt anschließend Kapitän Etril Bollscheff zum Abendessen aus der Stadt ab. Es gibt ein Mahl mit irritierenden Seevolk-Sitten und plumpen, scherzhaften Beleidigungen, was die Helden abschreckt. Auch die Mannschaft ist äußerst reserviert beim Anblick ihres neuen Kapitäns, und Henk muss sich danach von seinen Freunden ganz schon was anhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht weckt ein großes Feuer an den Klippen Octavia, Kenji und Iustus, und der Elementar muss sofort gebannt werden, bevor er großen Schaden anrichten kann. Während der Bannung bricht ein Teil der Felswand ab und Iustus geht bei den daraus resultierenden Wellen über Bord. Octavia hilft ihm und er verbannt den Feuergeist, wobei Octavia dabei eine leichte Empörung verspürt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück finden die letzten Vorbereitungen statt und zum Mittag eröffnen Octavia und Obloci mit ihren Reden die Bibliothek. Kenji spricht mit Jast und Talina und erlaubt Odumir Asinger die Benutzung von Pyrrhons Kapelle. Henk muss Adarians fehlende Anwesenheit erklären und vertröstet die Leute auf eine Erklärung am darauffolgenden Tag. Nach vielen Beglückwünschungen kann sich auch Octavia freimachen und genießt den Resttag mit ihren Freunden, denn auch ihr Jugendfreund Derian von Köslin war gekommen und schwelgte mit ihr in Erinnerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht erscheint Noah den Helden und konfrontiert sie mit den Geistern von Octavias [[Gaius Octavius Aequus|Vater]] und [[Morea Octavia|Mutter]] und Kenjis Lehrmeister [[Pyrrhon von Derwydd]]. Octavia erhält sogar ein Geschenk von ihrer Mutter und sucht es im Anschluss an die Begegnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Spealis ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Fahrt der Baiula Spei|KAPITEL 21]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.01''') Die Helden frühstücken an einem idyllischen Morgen gemeinsam mit ihren Freunden Augustus, Derian und [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], als [[Archorbar]] zu Besuch kommt und nach längerem, traurigem Schweigen von seinem Besuch in [[Galad Sidh]] berichtet. Er beauftragt sie eine uralte Waffe Uselias' zu finden, mit welcher dieser einst den vom [[Mendakos|Verijgorn]] korrumpierten Elbenfeldherrn besiegte. Sie wurde südlich der Insel Soltrum in der mittlerweile versunkenen Elbensiedlung „Meriliath Sant“ verborgen. Archorbar verspricht auch, die Perlheimer Bevölkerung zu versammeln, wenn die Helden aufbrechen wollen, damit sie im Hafen noch eine Ansprache halten können, und übergibt ihnen zum Abschluss noch einen [[Brief von Abraxa]]. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Kaltfisch.png|miniatur|Kapitän Etril Bollscheff]]&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Aufenthalt im Labor von Iustus konfrontiert Admiral Wellenbrecher die Helden an Deck in der Offiziersmesse mit Beschwerden über [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]]. Marinesoldaten beschweren sich über seine Beleidigungen gegenüber dem Zwergenkönig und der Verunglimpfung von allem, was ihnen heilig war. Die Smutje [[Roana Dernheim|Roana]] berichtet von Bolscheffs unzweideutigem Angebot mit Begrabschen und ein Fischer äußert seine Bedenken, unter einem vermutlichen Vergewaltiger und Mörder als Kapitän in See zu stechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des letzten Gesprächs ertönt die Schiffsglocke und das Boot wird unsanft durchgeschüttelt. Die Helden laufen an Deck und erkennen, dass die [[Baiula Spei]] von dem Seeungeheuer angegriffen wird, welches sie bei ihrem ersten Tauchgang bemerkte hatten. Es umschlingt das Schiff und droht es zu zerdrücken. Für die Helden ist es schwer, sich bei dem Geschaukel des Schiffs überhaupt auf Deck zu halten und Octavia noch von Kenji festgehalten. Niemand weiß, was zu tun ist, und erst der aus der Stadt zurückkehrende Kapitän gibt die entscheidenden Befehle, welche das Schiff retten. Gemeinsam mit Henk taucht er nach der Kloake des Tieres und Henk gelingt es, sich festzuhalten und seinen Säbel in den Hinterausgang des Ungeheuers zu stechen. Die Kreatur ließ das Schiff sofort los und konnte abseits vom Boot entspannt abgeschossen werden. Octavia und Iustus entdecken an seinem Hals ein seltsames Stück Metall, welches dort absichtlich angebracht worden war und dem gefundenen Metallteil vom Meeresgrund ähnelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf spricht erst Henk mit Kaltfisch über die Beschwerden, danach versucht Kenji sein Glück bei dem sich absolut missverstanden fühlenden Seeräuber. Ein fremdländischer Schiffsarzt [[Abdrushin]] und ein orkischer Zimmermann Gebbert stellen sich vor und die Helden verabschieden sich im Anschluss tränenreich von der Residenz und ihren Bewohnern. Henk hält eine [[Henks Rede an die Mannschaft|glühende Rede]] vor der Mannschaft, bevor die Baiula Spei nach Perlheim aufbricht. Dort wird das Schiff von der Bevölkerung willkommen geheißen und Henk hält am Mittag seine [[Abschiedsrede]], mit der er die Menschen sehr bewegt. Anschließend werden die Segel gehisst und die Baiula Spei nimmt Kurs nach Osten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Helden-Kap.21.png|300px|rechts|thumb|Die Helden Kenji, Henk und Octavia (v.l.) auf ihrem Schiff, der &amp;quot;Baiula Spei&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.02''') Mit wehmütigen Blicken auf das sichere Festland verlassen die Helden die vertraute Küste und geraten am Nachmittag auf See in einen Herbststurm. Die Seekrankheit befiel Octavia und Kenji und besonders Ferolax erwischt es übel. Abdrushin stellt Medizin zur Verfügung und alle überstehen den vierstündigen Sturm. Kapitän Bollscheff hat alles im Griff und kommandieret die Baiula Spei besoffen durch das Unwetter – alles dank der gut ausgebildeten Mannschaft aus Köslin - und Maat Koyner macht eine beunruhigende Entdeckung im Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen in der Offiziersmesse vereinbaren Augustus und Henk gemeinsame Kampfübungen für den Abend und Iustus lädt Octavia in das Magierlabor ein, um ihr seinen vorläufigen Plan für ihre arkane Schulung vorzustellen. Anschließend trainieren die Kämpfer im Frachtraum und Iustus gibt Octavia einen trockenen Überblick über die theoretischen Wissensgebiete, welche er mit ihr durcharbeiten will. Kenji trifft mit dem Admiral eine Vereinbarung zu persönlichen Gesprächen mit den einzelnen Mitgliedern der Mannschaft und richtet dann die Schiffskapelle wieder her. Außerdem führt er ein Gespräch mit dem Arzt Abdrushin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht ankert das Schiff wegen bei Ebbe auftretender Sandbänke und Octavia und Kenji halten die erste „Heldenwache“. Sie bemerken seltsame Klopfgeräusche im Frachtraum, welche bei genauerer Untersuchung von außerhalb des Schiffs kommen und nahelegen, dass etwas am Schiff angebracht wird. Iustus und Octavia erkennen zwei magische Artefakte an der Bugwand und Iustus legt bis zum Morgen ein Schutzschild darüber, um eine mögliche Aktivierung zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Spealis, Fest der [[Lysara]] ===&lt;br /&gt;
Am Morgen werden Henk und Augustus in Tauchanzügen auf einer Planke sitzend hinabgelassen und Henk entfernt zwei Artefakte von der Schiffswand. Kurz vor dem Auftauchen steigen von unten Blasen empor und hüllen die Taucher ein. Henk erblickt in den Blasen plötzlich zwei bedrohlich intelligent blickende Augen, welche in hochaufmerksam beobachten, und wird endlich aus dem Wasser gezogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schiff wieder Kurs aufgenommen hat, erklärt der Admiral beim Frühstück in der Offiziersmesse, dass die Baiula Spei bald die Gifunischen Inseln mit ihren Sandbänken verlassen und zum Mittag Grünfels erreichen würden. Er erzählt von dem Brauch, dass der Kapitän immer etwas Wein ins Wasser gießt als Opfer an Notun, welcher dem Schiff dann seinen Segen für die Fahrt geben wird. Henk überredet den Selbstgespräche führenden Kaltfisch dazu, den Wein auszugießen und überlässt die Worte dabei dem Mystiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag setzen Augustus und Henk ihr Training fort, diesmal mit Unterstützung von [[Ferolax Oreangle|Ferolax]]. Octavia kämpft sich durch einen meist trockenen Vortrag über die Geschichte der Magie und wird von Iustus beim Zaubern beobachtet, um ihre Zaubertechnik zu analysieren, während Kenji mit dem ehemaligen Walfänger Askir Flensmann spricht. Octavia entdeckt mit Henk, dass Kaltfisch mit dem Klabauterbold vom Luftschiff spricht, sich mit diesem angefreundet hat und ihm das Leben als „Klabatterwicht“ zeigen will. Am Mittag singt die Mannschaft freudig ein Lied, als Grünfels in Sicht kommt und Kaltfisch schüttet nach Kenjis Worten etwas Wein in die Wellen, was von der Mannschaft bejubelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.03''') Am Nachmittag passiert die Baiula Spei die Gifunischen Inseln und die Helden erfahren, dass der ehemalige Gouverneur von Gifo nach der Ermordung seiner jungen Tochter dem Wahnsinn verfallen ist und die früher schöne Hafenstadt Gifu immer mehr von Piraten überlaufen wird. Henk fühlt sich verantwortlich und sucht Kenji in der Kapelle auf, um zu den Passionen zu beten. Im weiteren Verlauf des Nachmittags setzt Augustus sein Training mit Henk und Kenji fort und prüft Kenji auf sein Können und seine psychische Belastbarkeit. Während des abschließenden Hindernislaufes verletzte sich Augustus sein rechtes Handgelenk. Octavia wird währenddessen von Iustus mit seinen beunruhigenden Erkenntnissen über ihre Zaubertechnik konfrontiert und muss sich einen langen Vortrag über die Gefahren der Zauberei und über Emotionalität als Wurzel aller magischen Unfälle anhören.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erfahren die Helden, dass sie aufgrund des aufziehenden Nebels in der Nacht ankern werden, um am nächsten Tag durch die Dunstbänke zu navigieren. Admiral Wellenbrecher berichtet von geretteten Schiffsbrüchigen und erwähnt unheimliche Geschichten über Totland. Nach dem Essen bittet Roana Kenji um ein Gespräch und offenbart ihm ihren Grund, warum sie sich der Expedition angeschlossen hat: sie sucht nach ihrem verschollenen Jungen, welchen sie im Nebelschlund vermutet. In der Nacht halten zunächst wieder Octavia und Kenji Wache, während Henk mit Kapitän Bollscheff trinken muss und sich sein Gejammer über die Ungerechtigkeit der Festländer anhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Spealis, Fest der [[Lysara]] ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Wigo.png|120px|thumb|Wigo]]&lt;br /&gt;
Um Mitternacht beginnt Henk seinen Wachgang und folgt einer plötzlichen, intuitiven Eingebung, einmal beim Beiboot nachzusehen. Dort bemerkt er ein leises Atmen und entdeckt unter der Abdeckplane den blinden Passagier [[Wigo]], welcher sich als elfjähriger Straßenjunge aus [[Weisshafen]] herausstellt. Henk sperrt den Bengel zunächst in eine Zelle und lässt ihn von Octavia und Kenji begutachten. Später weist Henk Wigo eine Ecke in seiner Kajüte als Schlafplatz zu und legt sich schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück erfahren die Helden vom Admiral, dass sie aufgrund des starken Nebels heute wieder nur sehr langsam vorrankommen werden und Henk übergibt Wigo dem Schiffjungen Mikal, welcher ihn unter seine Fittiche nehmen und in die Dienste eines Schiffsjungen einweisen soll. Octavia verbringt den Vormittag mit sehr anstrengenden Konzentrationsübungen bei Iustus im Labor und Henk übernimmt für den verletzten Augustus das Training im Frachtraum. Die beiden Offiziere von Berg und Ibendorn gesellen sich dazu und trainieren mit Henk und Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag verlässt die [[Baiula Spei]] die Handelroute und nimmt Kurs auf die Insel Totland, welche sie auch zur Abenddämmerung erreicht. Mit großem Sicherheitsabstand ankert das Schiff vor der Insel und die Helden wollen zum Morgengrauen mit dem Beiboot übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.04''') Iustus hat am Abend nach dem Essen noch ein Anliegen an Kenji und die beiden besprechen noch etwas in Iustus Kabine. Anschließend halten Octavia und Kenji Wache und finden kurz vor Mitternacht einen betrunkenen Matrosen im Lagerraum, welcher auf einer Kiste mit Rum eingeschlafen ist. Sie melden den Seemann und gehen zu Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Spealis ===&lt;br /&gt;
Henk nimmt auf seine Nachtwache den Jungen Wigo mit und besucht die feiernden Matrosen unter Deck. Er erlebt, wie der betrunkene Faiz vom Wachhabenden in eine Zelle zur Ausnüchterung gesteckt wird und trifft in der Nacht den Arzt Abdrushin auf Deck, welcher singend Sterne und Wellen betrachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus meldete sich einsatzbereit, obwohl der [[Abdrushin|Arzt]] ihm noch zur Schonung riet. Der Admiral berichtet, dass in seiner Jugend von einem Schmugglerlager auf Totland erzählt wurde, welches aber nie gefunden wurde. Kaltfisch will von Henk die Versicherung, dass die Marinesoldaten ihn nicht verhaften und töten, falls den Helden etwas passieren sollte. Henk spricht also mit Octavia und Kenji und ringt dem Admiral das Versprechen ab, Kaltfisch dann gehen zu lassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Totland-Karte.png|150px|rahmenlos|rechts|Die Insel Totland]]&lt;br /&gt;
Die Überfahrt nach [[Totland]] ist unruhig und nass und Octavia und Kenji wären fast von Bord gespült worden, hätte Henk sie nicht gehalten. Die Helden erfahren, dass vor fünf Jahren ein Schiffsbrüchiger gerettet wurde, welcher nur kannibalistisch überlebte und dem Wahnsinn verfallen war (vgl. [[Totland#Schiffbrüchige auf Totland|Totland]]). Auf Totland entdeckt Octavia ein aufgeschichtetes Lagerfeuer auf einer Anhöhe und die Helden müssen rutschige Steine und größere Höhenunterschiede hinter sich bringen. Octavia hat am Lager eine Vision, während die anderen eine Blutspur finden, welche ihnen den Weg zu einem Felsspalt weist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem schmalen Gang in die Tiefe und Kenji und Octavia verletzen sich an der linken Hand. Eine Algenbarriere versperrt den Durchgang und Octavia brennt sie mit einem Flammenstrahl frei, wobei Mindergeister auftreten. Die Helden finden eine mit Algen überzogene, stark verweste Leiche, deren Unterleib mit einer scharfen Klinge aufgeschnitten wurde. Außerdem entdeckt Henk mehrere [[Twillzinken]] seiner Gilde, und findet einen hochwertigen Dolch. Die Helden müssen durch einen überfluteten Teil des Ganges tauchen und finden den Schreiber der Flaschenpost.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdecken drei Gestalten in Roben, welche ihnen einen Meeresdämon auf den Hals hetzen und mithilfe einer Wasserkreatur fliehen. Augustus lenkte den heranstürmenden Dämon auf sich und Henk führte einen meisterhaften, hinterhältigen Angriff aus und versenkte seinen flammenschlagenden Säbel im Oberkörper der Kreatur. Diese verendete und Iustus fing sie in einer magischen Falle. Henk entdeckt, dass es sich bei dieser Höhle um einen alten Unterschlupf der Füchse handelt, welcher vor vierzig Jahren noch nicht knietief unter Wasser stand. Die Helden finden einen Raum mit einem tiefen Becken, welches mit Algen überzogen ist und auf dessen Grund eine Perle mit umgebenden Muschelschalen liegt. Kenji nimmt eine Aura von [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Notun_-_.E2.80.9EDer_Launenhafte.E2.80.9C|Notun]], aber auch [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Floranuus_-_.E2.80.9EDer_Wilde.E2.80.9C|Floranuus]] und [[Die_Götter_der_Kirche_der_Passionen#Mynbruje_-_.E2.80.9EDer_Herr_des_Rechtes.E2.80.9C|Mynbruje]] wahr, und Augustus erkennt eine Ähnlichkeit zu dem Becken, in dem er das große Gehirn getötet hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur Oberfläche zurück und die Ruderer berichten, dass sie ein großes Meerestier mit merkwürdig eckiger Rückenflosse gesehen hätten, welches auf das offene Meer hinausschwamm. Anschließend kehren alle wieder zum Schiff zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.05''') Bei ihrer Ankunft an der Baiula Spei entdecken die Helden in den hohen Wellen einen Delphin, welcher ihnen anscheinend gefolgt war. Wieder an Deck berichten sie dem Admiral von ihren Entdeckungen und erfahren von einem Streit an Bord, bei dem die Bambusen Faiz, Trogar und Ugo von Kapitän Bollscheff wegen des Verdachtes auf Piraterie eingesperrt wurden. Henk bespricht daraufhin die Angelegenheit mit Kaltfisch, während sich Kenji mit Klippstein und Grauwasser, den Totlandruderern, und im Anschluss mit Iustus unterhält. Henk befragt auch die drei Inhaftierten und, nachdem Octavia und Kenji Wache hielten, bespricht er die Angelegenheit mit den beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Spealis ===&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht tritt Henk mit Wigo seine Wache an, unterhält sich mit ihm über Graltik und bemerkt schließlich im Frachtraum, dass die Wasservorräte verunreinigt sind. Er informiert zunächst Augustus als nächsten Wachhabenden und teilt die Neuigkeiten beim Frühstück seinen Freunden mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus informiert die Helden über seine Ergebnisse aus der Algenanalyse und am Vormittag entdeckt die Mannschaft ein Handelsschiff, welches auf die Baiula Spei zuhält und von einem Piratenschiff verfolg wird. Der Verfolger dreht beim Anblick der Baiula Spei ab und die Besitzer des Al-Dhagarschiffes belohnt die Helden mit kostbaren Schätzen. Nach einer Inspektion des Frachtraumes diskutieren die Helden über die weitere Vorgehensweise und Kenji führt mittags ein vertrauliches Tempelgespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.06''') Zum Mittag zieht immer dichter werdender Nebel auf und der Admiral bittet die Helden zu einem Gespräch über die weitere Vorgehensweise wegen der Piraterie-Anschuldigungen gegen die Bambusen. Die Marinesoldaten gewinnen immer mehr die Überzeugung, dass es wirklich Piratenspitzel sind und es kommt zu Spannungen innerhalb der Mannschaft. Henk verkündet der Mannschaft, dass die drei Verdächtigen auf den Zwielichtinseln ausgesetzt werden soll und so dem Urteil der Götter überlassen werden. Während Octavia am Nachmittag weitere Konzentrationsübungen durchführt, schlichten Henk und Kenji auf dem Mannschaftsdeck einen Streit zwischen drei Matrosen und fünf Bambusen. Die „[[Heiße Heska]]“ wird plötzlich gesichtet und die Baiula Spei kampfbereit gemacht. Doch das Piratenschiff dreht unerwartet ab und verschwindet im Nebel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus setzt sich mit Leutnant Ibendorn zusammen und erarbeitet Pläne für ein gemeinsames Kampftraining der Mannschaft, um den Zusammenhalt wieder mehr zu stärken. Beim Abendessen klärt Abdrushin die Helden darüber auf, dass die Wasservorräte mit Schießpulver verunreinigt wurden, das Wasser aber noch genießbar sei und er keine Veranlassung sieht, es auszutauschen. Nach dem Essen wird geankert, da gefährliche Sandbänke vor den Zwielichtinseln existieren. Kenji übergibt Octavia die [[Akte Ignus]] und bittet sie, diese unvoreingenommen durchzusehen. Anschließend halten die beiden ihre Nachtwache und bemerkten neben einem Delfin, welcher anscheinend das Schiff umkreist, eine angespannte Atmosphäre auf dem Schiff. Um Mitternacht berichten sie Henk von dem Delfin, als Maat Sturmfels angerannt kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Spealis ===&lt;br /&gt;
Unter Deck ist es zu Handgreiflichkeiten gekommen, und Maat Sturmfels führt die Helden zu den Mannschaftsquartieren am Bug. Dort war es zu einem Kampf gekommen und die drei Inhaftierten sind geflohen. Ein Marinesoldat blutet stark am Hals und Bambuse Faiz liegt tot am Boden. Bambuse Ugo kämpft mit einigen Matrosen und wird überwältigt. Der letzte Gefangene war nach oben geflohen und die Helden stürzen hinterher. Bambuse Trogar steht mit einer brennenden Fackel in der Munitionskammer, als Kenji als erster dazukommt, dicht gefolgt von Henk und Octavia. Als Trogar Kenji sieht, lässt er die Fackel fallen und entzündet das Schießpulver. Octavia gelingt es gerade noch, die Explosion von sich und damit auch von Kenji und Henk wegzudrücken, so dass zwar das Schiff ein großes Loch bekommt, die Helden jedoch überleben und sie das Feuer löschen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Explosion wird die Baiula Spei von der Heißen Heska angegriffen, welche das Steuerruder beschießt und stark beschädigt. Sie feuert mit elementarem Feuer auf das Expeditionsschiff und nur Octavia, welche den Feuerball abfing und zurückwarf, ist es zu verdanken, dass die Baiula Spei kein Opfer der Flammen geworden ist. Kapitän Bollscheff gibt das Kommando zum Feuern einer Breitseite, welche das Piratenschiff aber verfehlte, und erwischt selbst mit einer Bugkanone die Heiße Heska. Bei einem zweiten Angriff mit der Elementarkanone erleidet die Heska durch den von Octavia zurückgeworfenen Feuerball Feuerschaden und wird auch von Kanonenkugel getroffen. Sie dreht schwer beschädigt ab und verschwindet brennend im Nebel. Während die Matrosen Klarschiff machen, ruhen sich die Helden für einen weiteren anstrengenden Tag aus.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwielichtinsel.png|300px|thumb|rechts|Die nördlichste Zwielichtinsel]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.07''') Nach einer kurzen Nacht erwachen die Helden durch Hammerschläge und Reparaturlärm und die [[Zwielichtinseln]] liegen direkt vor dem Schiff. Henk sprich mit Kapitän Bollscheff und erhält Informationen über die nördliche Insel. Bollscheff vermutet, dass die Heiße Heska hinter der Insel vor Anker liegt und ebenfalls repariert wird. Nach dem Frühstück setzen die Matrosen Krack, Klippstein, Grauwasser und Weihwind die Helden mit Augustus und Wigo zur nördlichen Insel über und verstecken das Boot, während die anderen die Insel erkunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren der Insel finden sie eine uralte Turmruine, an der Wigo einen vergrabenen Schatz vermutet, und eine sehr alte Linde mit obszönen Schnitzereien und einem [[Twill]]symbol. An der nördlichen Küste entdecken die Helden die in Reparatur befindliche Heiße Heska und sie diskutieren ihr weiteres Vorgehen, da Octavia nicht für den Tod so vieler Menschen verantwortlich sein will, sollte sie das Schiff überraschend angreifen. Auf dem Rückweg folgt Henk allein den Twillzeichen, während die anderen an der Ruine auf ihn warten und dort tatsächlich eine Holzkiste ausgraben. Sie werden jedoch von einigen Piraten überrascht und Octavia wird als Geisel genommen und unschicklich begrabbelt. Die Situation droht zu eskalieren und Kenji zählt bereits ein Ultimatum aus, als der von Kenji bereits totgeglaubte Henk überraschend in Begleitung zurückkehrt. [[Datei:Portrait-Jeto.png|130px|miniatur|Käpt'n Jeto]] Der mitgekommene [[Käpt'n Jeto]] löst die Situation, indem er seinen Männern befiehlt, Octavia freizugeben, und verabredet sich mit Henk für später. Henk berichtet seinen Freunden von dem [[Brief des Informanten]], welcher offenbart, dass sich auf Graltiks Schiff die Schwarzmagier von Totland befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ruderboot stellen die Helden fest, dass Obermatrose Krack von Piraten ausgeweidet wurde und Obermatrose Grauwasser eine kritische Verletzung am rechten Oberschenkel davongetragen hat, welche Octavia reinigt und mit Heiltrank verschließt. Während die Matrosen das Beiboot klarmachen, treffen sich Henk, Kenji, Octavia und Augustus im Inneren der Insel mit Käpt'n Jeto und erfahren von diesem nach harten, fast erneut eskalierenden Verhandlungen, bei welchen Jeto einige Planken und eine Rahtakelage zugesichert wurden, dass Steinauge sich auf Fuselfels versteckt hält und ihnen Plauzen-Paul in der „Reihernden Ratte“ mehr erzählt, wenn sie sich als Freunde von Käpt'n Jeto ausgeben. Schockiert und erschöpft kehren alle am späten Nachmittag zur Baiula Spei zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.08''') Die zurückkehrenden Helden werden von [[Iustus Trebatius|Iustus]] und [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] an Deck erwartet und auf den neusten Kenntnisstand versetzt. Iustus informierte darüber, dass der Delphin, welcher der Baiula Spei folgt, ein sehr mächtiges Wesen ist, welches aber weder gelenkt noch magisch beeinflusst wird. Beim Abendessen besprechen die Helden ihre Pläne, um mit dem [[Natator aeris]] nach Fuselfels zu gelangen, und setzen anschließend den Admiral über die Materialübergabe an die Piraten in Kenntnis. Von ihm erfahren sie auch von einem missglückten Versuch der Perlheimer Marine, die Piratenstadt auf Fuselfels zu säubern. Nach dem Essen führt Kenji mit Wigo ein Aufklärungsgespräch und Octavia spricht Henk auf den „Feuerfuchs“ aus der [[Akte Ignus]] an, welcher Anschließend mit Kenji darüber redet. In der Nachtwache begegnen Octavia und Kenji dem Matrose Turmen, welcher im Frachtraum schlafwandelt, ansonsten bleibt bis Mitternacht alles ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Spealis ===&lt;br /&gt;
Nach dem Wachwechsel bemerkt Henk im Wasser etwas Schwimmendes, was ihn die halbe Nacht wachhält, ansonsten verläuft die Zeit bis zum Morgen ereignislos. Beim Frühstück erfahren die Helden, dass die Reparaturen an der Baiula Spei spätestens bis zum Nachmittag behoben sein werden. Anschließend sprechen die Helden mit [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] und erfahren von ihm die Unmöglichkeit, mit ihrem Schiff überhaupt nur in die Nähe von Fuselfels zu gelangen. Er offenbart ihnen zwei Optionen, um dennoch zu ihrem Ziel zu kommen. Entweder schließen sie sich einem Piratenkapitän mit seinem Schiff an oder sie finden ein eigenes unauffälliges Schiff und einen waschechten Piraten als Begleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia und Kenji ins Labor des Schiffes zu Iustus gehen, rudert Henk über Mittag mit Augustus erneut zur nördlichen Insel und treibt dort den Schmuggelkutter „''Mafalda''“ auf. Nach seiner Rückkehr sprechen alle nochmal mit Kapitän Bollscheff und dieser unterbreitet ihnen seinen Plan, sich als geflohene, zum Tode verurteilte Festländer auszugeben, welche mit dem berühmten Piraten Kaltfisch aus dem Kerker geflohen sind und ihm jetzt folgen. Nur so könnten sie nach Fuselfels gelangen und dort überleben, aber sie müssten nach seiner Pfeife tanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.09''') Kurz nach dem Mittag holt die Baiula Spei den Anker ein und fährt um die nördliche Zwielichtinsel herum mit Kurs auf die Knochenbank, während die Helden sich ihr Verkleidung für Fuselfels heraussuchen. Wigo möchte gerne mitkommen und Henk hat keine Einwände. Als die Baiula Spei das tiefere Gewässer der äußeren Südhandelsroute erreicht hat, werden die Toten bestattet und im Anschluss bittet Iustus Octavia, mit ihren Konzentrationsübungen fortzufahren. Während Kenji mit Henk über Wigo und sein Mitkommen spricht, durchfährt das ganze Schiff plötzlich ein gewaltiger Ruck, als sei es von einer Kanone getroffen worden oder auf ein Riff aufgelaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Matrosen nichts Ungewöhnliches feststellen können, fragt Kenji im Magierlabor nach und erfährt, dass Octavia dort eine gewaltige Explosion ausgelöst hat, welche das Schiff mit der ganzen Besatzung eingeäschert hätte, wenn sie nicht in einem magischen Kraftfeld gezaubert hätte. Die Mannschaft ist beunruhigt und Kenji spricht mit Octavia, welche sich mit einem Wein auf ihr Zimmer zurückgezogen hat. Außerdem wird den Helden angeboten, ihre Wachen zu übernehmen, damit sie für die anstrengende Mission ausgeschlafen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Spealis ===&lt;br /&gt;
Als Henk davon erfährt, konfrontiert er nachts die mittlerweile schon angetrunkene Octavia und ermuntert sie dazu, auf Iustus Übungen zu verzichten, da Henk den Verdacht hat, dass es die Übungen selbst sind, welche die in letzter Zeit auftretende Unsicherheit in Octavias Magieausübung verursachen, da es einfach nicht ihre Zaubertechnik sei. Darüber gerät Henk auch mit Augustus aneinander und bringt sich in der Nacht um den Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Vormittag mustert Kaptiän Bollscheff die Kostüme der Helden und ist besonders von Kenjis Verwandlung beeindruckt, welcher sich an alte Verhaltensmuster aus seiner Zeit als Straßenkind erinnerte. Gegen Mittag liegt Fuselfels so nahe wie möglich und die Helden wechseln mit Wigo und Kaltfisch das Schiff, um mit der „Mafalda“ weiter gen Süden zu fahren. Nachdem Kaltfisch seine neue Besatzung, bestehend aus Augustus mit seinem Beuteweib (Octavia), Taro mit den Schlitzaugen, Messer-Jockel und Wigo, ordentlich mit Schnaps abgefüllt und ihren Geruch durch das Übergießen mit dem Fusel „unauffälliger“ gemacht hat, bringt er ihnen ein wichtiges Piratenlied bei, das [[Lied vom Fuselfels]], welches fester Bestandteil der Seevolkkultur ist. So erreicht die Mafalda gegen Abend die Insel Fuselfels. &lt;br /&gt;
[[Datei:Fuselfels-gr.png|400px|miniatur|links|Die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels]]&lt;br /&gt;
Nach einer heiklen Situation mit einem Piratenschiff, wo Kaltfisch fast nicht wiedererkannt worden wäre, kann die Mafalda in die Hafeneinfahrt einlaufen. Bevor sie einen Anlegeplatz in dem heillosen Chaos ergattern kann, bitte Kaltfisch die Helden um einen winzigen Gefallen, bevor er sie zu Plauzen-Paul bringen könne, und nimmt Kenji das Versprechen ab, dass sie ihn begleiten, wenn Kaltfisch das abhole, was ihm noch geschuldet würde. Nach dem Festmachen schlendern die Helden den Kai entlang und werden durch einen Glatzkopf mit seinen Männern aufgehalten, welcher sich ihnen in den Weg stellt. Kaltfisch lässt sich nicht einschüchtern und provoziert mit einem gezielt gesetzten Rülpser einen Schlagabtausch, den er dann aber gerne Augustus und Henk überlässt. Henk lässt den Glatzkopf über seine Schulter fliegen und erntet Anerkennung für seinen Sieg, während Augustus dessen besoffene Männer beschäftigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beobachten, wie eine Gruppe junger Mädchen und Jungen, offensichtlich vom Festland, in die „Gierige Grotte“ geführt werden, um sie zu missbrauchen. Augustus muss von Octavia und den anderen zurückgehalten werden, um nicht sofort einzugreifen. Unzufrieden und betrübt setzen sie ihren Weg am Kai weiter fort, um im Anschluss einen alten Kumpel von Kaltfisch zu treffen, welcher gerade aus der „tanzenden Spalte“ kommt. Aalzunge schickt sie in den Fuselpott, da dort weitere Bekannte von Kaltfisch feiern würden und sie dort einchecken können, um die Nacht nicht draußen verbringen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hackfressen-Jack.png|miniatur|Hackfressen-Jack]]&lt;br /&gt;
Im Fuselpott lässt Kaltfisch seine Begleiter schnell allein und verschwindet auf der Suche nach alten Freunden. Henk organisiert einen Tisch und die Helden müssen sich dummer Sprüche anhören. Wigo sieht zum ersten Mal, was in den Läden so getrieben wird, die er nur von außen kennt, und alle freuen  sich, als Kaltfisch mit „[[Fuselfels#Hackfressen-Jack|Hackfressen-Jack]]“ zurückkehrt und sich beim Lied vom Fuselfels hemmungslos besäuft, um auf einer Hure zu enden. Die Helden bekommen ein kombüsenkäferverseuchtes Zimmer und versuchen etwas zu schlafen, nachdem sie Wachen eingeteilt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Spealis ===&lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Adarian von Wallenrode]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.10''') Augustus übernimmt die gesamte Nachtwache und lässt die anderen schlafen. Während Octavia und Kenji keine angenehme Nacht in den stinkenden Hängematten haben und am späten Morgen von Flohbissen zerstochen erwachen, haben Henk und Wigo mehr Glück und können sogar durchschlafen. Alle sind hungrig und bahnen sich ihren Weg in die Gaststube, wo Hackfressen-Jack immer noch am selben Platz sitzt und sie zu sich winkt. Kaltfisch ist unterwegs und Hackfresse soll auf die Helden aufpassen. Die Reste des Essens vom Vorabend sind leider ungenießbar und auch die Huren, welche sich Henk und Kenji anbieten, werden von ihnen verschmäht. Hackfresse hat Interesse an Octavia und verärgert damit Augustus. Die Helden erzählen ihm die vorgeschobene Geschichte um ihren Kerkerausbruch mit Kaltfisch und Hackfresse berichtet ihnen davon, wie er Kaltfisch damals kennenlernte. Er fragt die Helden auch nach dem legendären Schatz und wartet mit ihnen im Fuselpott bis kurz vor Mittag auf Kaltfischs Rückkehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser kommt schließlich mit einer blutenden Hand zurück, begrabbelt kurz die Ritzen-Rosi und nimmt dann Henk und Wigo zu einem Gespräch mit nach draußen. Sie erhalten von ihm den Auftrag, jemanden zu verfolgen und herauszufinden, wohin die Person geht, um dann zu ihm zurückzukehren. Während die drei draußen sind, erfahren die anderen, dass auf dem Friedhof von Fuselfels einige Gräber geöffnet wurden und die Leichen verschwunden sind. Als Kaltfisch zum Fuselpott zurückkehrt und auf Henks Rückkehr wartet, erzählt er den verbliebenen Helden nichts von Henks Auftrag und unterhält sich lieber mit den Piraten, welche ihn am Tisch umlagern und als Legende feiern. Kenji, Octavia und Augustus ziehen sich aus der unangenehmen Situation auf das ruhigere Zimmer zurück und überlegen ihr weiteres Vorgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird am Ziel seiner Beschattung entdeckt und betäubt, doch Wigo entkommt und kehrt allein zum Fuselpott zurück, wo sich Henks Freunde bereits Sorgen machen. Er berichtet ihnen und gemeinsam mit Kaltfisch machen sie sich auf den Weg, um Henk zu retten. Wigo führt sie am Hafen vorbei, wo sie bemerken, dass die Mafalda verschwunden ist. Dann geht es hinauf zur höchsten Erhebung der Insel, auf der ein Aussichtsturm steht. Hier werden sie mit Klingen-Bonny konfrontiert, welche mit ihren fünf Söhnen Henk gefangen hält. Kaltfisch offenbar ihr mit seinem ganzen Piratencharme, dass er sich mit ihr versöhnen möchte, die Vergangenheit vergeben und vergessen sei und sie seinen Mann freilassen soll. Klingen-Bonny stimmt zu und, als Henks Fesseln durchschnitten sind, umarmt die alte Piratin Kaltfisch versöhnlich und ist sichtlich gerührt. Doch nach einem Röcheln fließt Blut aus ihrem Mund und sie sackt zusammen, denn Kaltfisch hatte ihr während der Umarmung von hinten einen Doch ins Herz gestoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem jetzt entbrennenden Kampf tötet Henk zwei Brüder durch gezielte Kehlschnitte und weicht durch geschickte Manöver einigen Hieben aus. Augustus greift erst in den Kampf ein, als er Kenji zur Hilfe eilt, verpasst Kaltfisch einen Schlag mit seinem Knie und tötet den Piraten, welcher Kenji angreift. Kenji kommt danach dem strauchelndem Augustus zur Hilfe, kämpft aber stets passiv und verteidigt sich nur. Wigo nutzt die Chance und tötet einen gestürzten durch drei Stiche in den Hals, welche er mit geschlossenen Augen ausführt. Der letzte Überlebende ergreift, ermutigt durch Kenjis Verhalten, seine Chance zur Flucht und Kenji greift nicht an, da der Fliehende Octavia wohl nicht angreifen will. Henk stellt ihm ein Bein, doch bevor er den Gestürzten fesseln kann, sieht er, wie Kaltfisch ihn schnell abstechen will. Henk kommt Kaltfisch zuvor und schlägt ihn mit einem gewaltigen Fausthieb nieder. Während Henk noch seine Wut an Kaltfisch auslässt, sieht er, wie der letzte Pirat sich aufgerappelt hat und flieht. Wigo will ihn noch erwischen, wird aber von Henk zurückgehalten. Nach dem Kampf entbrennt eine heftige Diskussion darüber, wie es jetzt weitergeht, und Kenji findet im Turm etwas zu essen. Beim Essen stellen die wütenden Helden Kaltfisch zur Rede, welcher zufrieden ist, ihnen nichts erklärt, aber sie jetzt zu Plauzen-Paul bringen will.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg schauen die Helden noch auf dem Friedhof vorbei, um sich die drei leeren Gräber von &amp;quot;Grett, dem Abzieher&amp;quot;, &amp;quot;Krakenmaul-Merl&amp;quot; und &amp;quot;Seeigel-Ragnar&amp;quot; genauer anzusehen. Octavia spürt etwas unheimliches, was vielleicht durch nekromantischen Zauber verursacht wurde. Sie verlassen zum späten Nachmittag das Gelände und kehren zum Hafen zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ekky.png|miniatur|Ekky, die Walfaust]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.11''') Auf ihrem Weg zur „Reihernden Ratte“ stellt Hackfressen-Jack sich Kaltfisch in den Weg und es kommt zu einer Konfrontation, in der Kaltfisch seinen Freund sogar mit einem Messer bedroht.  Während die Helden vor der Taverne warten, besuchen die beiden Piraten den „Stinkenden Mann“ und Kaltfisch kommt schließlich mit einem jungen Piraten zurück, den er als [[Ekky die Walfaust]] vorstellte und lapidar erklärt, dass er jetzt mit dabei ist. Die Türsteher der „Reihenden Ratte“ verwehren den Helden zunächst den Zutritt, doch schließlich gelangen sie hinein und lernen [[Plauzen-Paul]] und seine Suppe kennen. Der Alte lässt sich durch keine Lügengeschichte täuschen, wird jedoch hellhörig, als er von der Bedrohung durch die Schwarzmagier hört. Er ist schließlich bereit, seine Informationen über Steinauge zu teilen, wenn die Helden ihm einen kleinen Gefallen täten. Ein Gespräch soll belauscht werden und, wenn die Helden auf dem Rückweg noch eine Zutat für seine Suppe abholen, wartet noch eine weitere Information auf sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekky die Walfaust führt die Helden am Abend zum Hafen und hält nach dem Schiff „Faules Ei“ Ausschau. Als es anlegt, lenken Kenji alias Taro und Augustus durch eine fingierte Schlägerei eine Gruppe Piraten ab, so dass Henk zu der Kajüte des Kapitäns klettern und den Bericht vom triefenden Bill an Slindro die Flosse belauschen kann. Er erfährt, dass der Kapitän der [[Feuerqualle]] gegen den Piratenkönig rüstet und ihn angreifen will. Auf dem Rückweg zur „Reihernden Ratte“ besuchen die Helden „Schmogols Beutetruhe“ und holen die Lieferung für Plauzen-Paul ab, welche intensiv nach Fisch stinkt. Hier erfährt Ekky durch Hohlzahn-Piet von Klingen-Bonnys Tod und wird anschließend von den Helden in die wahren Umstände eingeweiht. Octavia entdeckt im Laden Teile aus demselben unbekannten und unheimlichen Material aus dem Meer, welches sie schon in Perlheim und auch auf Totland entdeckten, und die Helden erfahren von den „[[Loigg'Il|Gesichtslosen]]“, die ihre Heimat im „Maul von Doganon“ haben. Für 15 Silber erstehen die Helden die seltsamen Teile und begeben sich mit den Informationen und Pauls Lieferung zur „Reihernden Ratte“. &lt;br /&gt;
[[Datei:Plauzen-Paul.png|miniatur|links|Plauzen-Paul]]&lt;br /&gt;
Plauzen-Paul hört sich Henks Bericht an, während er die mitgebrachten Quallen in seine Suppe schneidet. Dann erzählt er von [[Käpt'n Rötel]], der, nachdem er den alten Behringer, der auch „der Salzbär“ genannt wurde, umgebracht hat, anscheinend seinen großen Aufstieg plant. Steinauge hat sich mit [[Strymos]] verbündet und wird von dem Piratenkönig versteckt. Doch Strymos rechte Hand Slindro oder seine Braut [[Heska]] wissen, wo sich Steinauge aufhält und lassen sich vielleicht durch ein gutes Angebot überzeugen, die Information mit den Helden zu teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst besuchen die Helden das Schiff „Reißzahn“, um mit Slindro der Flosse zu sprechen. Ekky arrangiert ein Treffen und als Slindro hört, worum es geht, würde er ihnen unter der Bedingung helfen, dass sie eine Lieferung für ihn aus der „Gierigen Grotte“ in sein Haus bringen sollen. Widerwillig sagen die Helden zunächst zu und besuchen das Hurenhaus, um sich erstmal ein Bild der Situation zu machen. In der Grotte wird Kenji im Flur unsittlich von Brisa berührt und Ekky lässt sich mit Petsy auf ein Stechen ein. Die Helden nehmen die Lieferung in Empfang, welche aus einem kleinen Mädchen besteht, welches die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels bereits gesehen haben, und sind sich schnell auch mit Ekky einig, dass sie das Kind nicht an den perversen Piraten ausliefern werden. Die Walfaust bietet an, dass es im Keller des „Stinkenden Mannes“ bleiben kann, bis die Lage geklärt ist, und Wigo begleitet es dorthin und leistet dem völlig verstörten Mädchen Gesellschaft. &lt;br /&gt;
[[Datei:Slindro.png|miniatur|Slindo, die Flosse, mit seinem Papagei]]&lt;br /&gt;
Die Helden suchen anschließend die private Hütte von Slindro der Flosse auf und stellen den Leichtbekleideten mit körperlicher Gewalt zur Rede. Augustus verpasst zunächst einige Schläge, dann nimmt Ekky die Flosse in den Schwitzkasten und Henk versucht sein Glück mit der Befragung nach dem Aufenthaltsort von Steinauge. Slindro verspottet ihn, droht ihm sogar und  hält Henk alias Messer-Jockel mit wilden Tritten auf Abstand. Doch dann verliert er bei einem Lufttritt den Halt und bricht sich, nur noch von Ekkys Schwitzkasten am Hals gehalten, in einer unglücklichen ruckartigen Bewegung das Genick, ohne den Helden etwas zu verraten. Diese beschließen nun Strymos Braut Heska aufzusuchen, obwohl es mittlerweile kurz vor Mittnacht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. Spealis ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.12''') Nachdem die Helden eine Lösung für Slindros plappernden Papagei finden, welchen sie einfangen und Wigo zur Verwahrung geben, besuchen sie nach Mitternacht die tanzende Spalte und erleben das Ende von Heskas Auftritt mit, bei dem sie Spottlieder auf bekannte Piraten vorträgt, welche sogar im Publikum sitzen und sich feiern lassen. Im Anschluss bestechen sie Heskas Türsteher, den „Bunten“, um mit ihr zu sprechen. Als Heska von den Scharzmagiern erfährt, erzählt sie, dass gestern drei Kinder aus der gierigen Grotte verschwunden sind und man einen Mann mit schwarzem Kleid und einem Sack beobachtet habe. Heska ist bereit, den Helden den Aufenthaltsort von Steinauge zu verraten, wenn sie als Gegenleistung einen Fluch von Madame Ziba aufheben lassen. Es ist allerdings bereits zu spät und die Helden ruhen noch ein paar Stunden in Ekkys Zimmer im „Stinkenden Mann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonnenaufgang suchen die Helden „Madame Zibas Hexenkessel“ auf. Nach anfänglicher Skepsis erklärt sich Madame Ziba bereit, den Fluch aufzuheben, jedoch nicht ohne vorher den Grund für den Fluch offenzulegen: [[Käpt'n Jeto]] war von Heska verspottet worden und hat sich darüber so sehr geärgert, dass er sie arg beleidigte, worauf Heska ihn mittels eines Fluches liebestoll machte, um ihn dann eiskalt abzuservieren. Damit der Fluch aufgehoben werden kann, sollen die Helden auf einer verfluchten Klippe einen Beutel Püglos-Blümchen pflücken. Auf besagter Klippe entdecken sie aber drei Kinderleichen und Octavia sieht in einer Vision, dass diese von einem Schwarzmagier rituell geopferte wurden, um die drei ausgegrabenen Kadaver vom Friedhof wiederzubeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinderleichen bringen die Helden am Mittag zu deren Müttern in die „gierige Grotte“ und die Püglos-Blümchen zu Madame Ziba. Während sie den Entfluchungs-Trank zubereitet, lädt sie die Helden zu einem leckeren Eintopf ein und sie erfahren etwas über die drei toten Piratenkapitäne, welche auf dem Friedhof ausgebuddelt wurden. Madame Ziba spricht noch mit Kenji über seine Abstammung, erzählt auch etwas von ihrem Leben und bittet die Helden, sie vor ihrer Abreise vom Fuselfels noch einmal zu besuchen. Der fertige Trank wird nachmittags zu Heska gebracht, welche extra auf sie gewartet hat. Sie verrät ihnen das Versteck von Steinauge, in welches die Helden aber erst am Abend ungesehen einsteigen können. Die restliche Zeit bis zur Dämmerung verbringen sie wieder bei Ekky auf dem Zimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dämmerung machen sich die Helden mit Ekky auf den Weg zu einer abgelegenen Bucht im Norden der Insel, an deren südlichen Steilwand sich der Eingang eines Fluchttunnels befindet, welcher zu Steinauges Versteck führt. Nachdem Henk einen verborgenen Kletterpfad entdeckt hat, erreichen alle kletternd den Eingang zum Tunnel und kriechen in absoluter Dunkelheit durch den schmalen und flachen Gang in das Innere. In einem Gang angekommen stoßen sie hinter einer verschlossenen Tür auf drei Piraten, von denen sich einer als Steinauge vorstellt und sie freudig und dankbar begrüßt. Er führt sie sofort zum Piratenkönig Strymos, damit sie mit ihm alles bereden können, doch dieser wirft sie als Mörder von Slindro und als Komplizen von Kapitän Kaltfisch in den Kerker seiner Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sitzt bereits Hackfressen-Jack ein und erzählt ihnen, dass er Brand, den entkommenden Klingen-Bruder, gefangen hatte und mit ihm Kaltfisch erpresst hat, damit dieser Ekky in seine Mannschaft aufnimmt. Als Kaltfisch aber heute Nachmittag die Geisel in dem abgelegenen Versteck aufgespürt hat und töten wollte, kämpfte Hackfresse mit Kaltfisch und wurde bewusstlos geschlagen. Brand konnte bei dem Kampf fliehen und hat Strymos alles erzählt. Hackfresse vermutet, dass Kaltfisch sich mittlerweile abgesetzt und vielleicht sogar schon die Insel verlassen hat. Auf Kaltfischs Fehde mit Bonny angesprochen offenbart Hackfresse, dass sie damals Kaltfischs rechte Hand gewesen ist und dann aus Eifersucht einen großen Teil von seinem Schatz versenkt hat, was zum Krieg zwischen beiden geführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strymos kommt nach einiger Zeit und nimmt Henk mit sich. Heska offenbart den Verbliebenen, dass der Piratenkönig ihre Geschichte nicht glauben würde und sich nur an Kaltfisch wegen der Ermordung von Bonny rächen will. Um diesen aus seinem Versteck zu locken, will Strymos nun jeden Tag einen von Kaltfischs Mannschaft ausbluten und dessen Kopf auf den Fuselpott stecken lassen, was bedeutet, dass Henk mittlerweile vermutlich schon sei. Henk jedoch lernt vor seiner Hinrichtung den echten Steinauge kennen und stellt fest, dass es sich bei ihm um seinen jüngeren Halbbruder Ivar Behringer handelt. Dieser verhandelt mit Strymos die Freilassung der Helden und holt mit dann mit Henk die anderen aus dem Kerker. Bei einem guten Essen erzählt Henk dem schweigsamen Ivar von seinen Verwandten Hella und Montakor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.13''') Nach dem Essen fürchtet Ivar durch Henks Auftauchen um sein Leben und die Helden müssen ihn beruhigen, dass Henks Erscheinen kein böses Omen für ihn darstellt. Ein schnelles Gespräch mit Strymos findet am Abend nicht mehr statt, da dieser eigentlich noch stinksauer wegen der Sache mit Bonny ist und von Heska erst noch beruhigt und vom Ernst der Lage mit den Schwarzmagiern überzeugt werden muss. Ivar macht die Helden darauf aufmerksam, dass ihr Leben am seidenen Faden hängt, und sie nun erstmal schlafen sollen, um morgen mit Strymos zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der späten Nacht werden Octavia und Kenji wach und beobachten ein Licht, welches wohl aus der [[Drachenträne]] emporsteigt und sich schließlich auf Ivar hinabsenkt. Dieser träumt kurz und erwacht dann mit dem Bedürfnis, von seinem Traum zu berichten. Uselias erschien ihm im Traum und bat ihn darum, mit seinem Blut und dem von Augustus die Drachenträne wieder zu stärken. Ivar ist sehr verunsichert und skeptisch und willigt erst ein, als Augustus sofort dazu bereit ist und Ivar die Vorgehensweise bei ihm beobachtet. Die Drachenträne wird warm und verheilt unter Narbenbildung. Die Helden und die neuen Mitglieder der Drachentränenfamilie Augustus und Ivar fühlen sich gestärkt und zuversichtlich und legen sich wieder schlafen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Strymos und Heska.png|300px|thumb|Piratenkönig Strymos und seine &amp;quot;Königin&amp;quot; Heska]]&lt;br /&gt;
Am Morgen suchen die Helden [[Strymos]] auf und dieser ist gerade in einer hitzigen Diskussion mit Heska. Sie müssen dem genervten Piratenkönig zunächst erklären, warum sie überhaupt mit Kaltfisch reisen, um ihm anschließend ihren Plan, die Kultisten auf Fuselfels aufzuhalten, zu beschreiben. Als die Helden Haken-Ellreq erwähnen, berichtet ihnen Strymos, dass seine Männer diesen gesehen haben und bereits nach ihm suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf wird ein Gefangener in die Festung gebracht, welcher sich selbst gestellt habe. Zu Erstaunen aller ist es [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]], welcher seine Mannschaft befreien will und Strymos dafür neben einem Sack voll Gold aus Kratara auch Informationen anbietet, welche zum Überleben der ganzen Insel führen sollen. Von dieser anscheinenden Drohung provoziert erwürgte Strymos Kaltfisch fast, doch dieser wiegelte ab und erklärte keuchend, dass er Haken-Ellreq gefangen hat, welcher den Helden erzählen kann, in welcher Gefahr sie schweben. Kaltfisch verriet, wo er Ellreq versteckt hat, und Strymos Männer holen dieses in die Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ellreq wiederholt immer nur, dass alle sterben müssen und niemand entkommen kann, etwas anderes ist ihm nicht zu entlocken. Octavia stellt fest, dass ein Zauber auf ihn gewirkt wird und erinnert sich an das Amulett bei Madam Ziba, welches hier vielleicht helfen kann. Strymos Männer holen es aus dem Hexenkessel und tatsächlich befreit es Haken-Ellreq von dem beherrschenden Einfluss. Er erzählt den Helden, wie er an den Ork &amp;quot;[[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]]&amp;quot; gekommen ist, welcher zwei unheimliche Gestalten mitgebracht hat, die sich „Heriotza“ und „Marledigma“ nennen, und er erzählt ihnen von der Fahrt der Salzmähre nach Totland und schließlich nach Fuselfels. Schließlich enthüllt er den Helden den Plan der Schwarzmagier, die Piraten von Fuselfels durch einen Zauber dazu zu bringen, zur Mittagszeit die Festung zu stürmen und sich Steinauge zu schnappen. Allen wird in diesem Moment bewusst, dass die Mittagszeit direkt bevorsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell werden die ersten aufgebrachten Piraten gesichtet und schon bald steht eine wütende Menschenmenge vor den Türen der Festung. Strymos verbarrikadiert sich mit Steinauge im Innern und vertraut zunächst auf ihre Standhaftigkeit, was Augustus mit seinem geschulten Blick zum Schmunzeln bringt. Bei Gefahr wird der Piratenkönig sich mit Steinauge dann durch den Notausgang auf sein Schiff in der Bucht zurückziehen. Die Helden wollen den Zauber des Schwarzmagiers unterbrechen und verlassen die Festung in Richtung Hafen. Die Meute hält Steinauge für einen Spitzel der Küstenwache und wirft Strymos vor, aus Gier die Piraten von Fuselfels an die Festländer verkauft zu haben. Octavia kann einige Piraten, welche den Weg blockieren, mit Feuerstößen vertreiben, und bemerkt dabei, dass sie sich – möglicherweise mit Uselias' Hilfe – sehr gut konzentrieren kann und sehr fokussiert ist. Während Kenji bemerkt, dass sein Glaube heute stark und standhaft ist und er daher deutlich spürt, dass hier der Einfluss des Verijgorn wirkt und er mit Mynbrujes Einfluss gegen die Lügen des Erzfeindes vorgehen kann. So bringt er durch Verkündigung der Wahrheit über das Lügengespinst die Überzeugung der Piraten ins Wanken und löst sie von dem Bann, während Augustus die Heranstürmenden in Schach hält und Octavia versucht, den Schwarzmagier mit einem Flammenpfeil zu treffen. Dieser wird jedoch von einem kontrollierten Piraten abgefangen, sodass Octavia ihre Zauber mehr zur Verwirrung des Mobs benutzt, damit Augustus nicht gegen so viele auf einmal antreten muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam nähern sich die drei dem Hafensteg, während Henk, der sich heute jung du fit fühlt, sich auf einem Umweg dorthin schleicht und mit einem gewagten Sprung Grimmschnitt angreift, welcher den erhöht stehenden Schwarzmagier beschützt, welcher die Massen aufhetzt. Henk stößt den Ork vom Podest und verwickelt den athletischen Kämpfer in einen Zweikampf, während Octavia die Meute mit Feuer einschüchtert und sich mit Augustus schnell dem Kultisten nähert. Henk bemerkt eine relativ hohe Stimme und schlussfolgert, dass es sich bei dem Schwarzmagier um eine Frau handelt. Bevor die Helden am Podest ankommen, hat die Schwarzmagierin einen Knochenkreis um sich geworfen du verschwindet vor den Augen des ärgerlich fluchenden Orks in einem Portal. Kaum ist sie verschwunden, flieht auch Grimmschnitt unter Zurschaustellung seiner erstaunlichen athletischen Fähigkeiten über die Dächer von Fuselfels. Die Helden begeben sich, nachdem der dämonische Einfluss gestoppt wurde, zurück zur Festung und erfahren dort, dass Strymos mit Steinauge zum Schiff geflohen ist und dass gerade der Ork gesichtet wurde, wie er in Richtung der Bucht rennt. Die Helden machen sich sofort ebenfalls auf den Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hinkt etwas hinterher, doch Henk kommt mit Octavia und Augustus gut voran und sie erreichen bald die versteckte Bucht. Strymos kämpft gegen vier wütende Piraten und Steinauge wird von Grimmschnitt bedroht und im Kampf entwaffnet und niedergeworfen. Henk springt hinzu und rettet seinen Halbbruder, während Augustus Strymos zur Hilfe eilt und zwei Piraten bewusstlos schlägt. Octavia hat kein freies Schussfeld und beobachtet lediglich, bis Kenji hinzukommt und die Piraten von den Lügen befreien kann, welche die Schwarzmagierin ihnen erzählt hat. Henk bezwingt den Ork, wirft ihn zu Boden und stößt ihm sein Schwert durch den Waffenarm, bevor er ihn bewusstlos schlägt. Erschöpft wollen alle am späten Nachmittag in die Festung zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.14''') Henk möchte, dass Grimmschnitt von Strymos Männern gefesselt und zum Verhör in die Festung gebracht wird, und der Blut-Gockel bedankt sich überschwänglich bei den Helden und möchte sie sogar anwerben. Die Helden kommen am späten Nachmittag an der Festung an, welche in fruchtbarem Zustand ist und einfach überrannt wurde. Strymos bietet seine Hilfe beim Verhör an und gemeinsam begeben sie sich in die Folterkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimmschnitt spricht zuerst allein mit Henk und ist bereit, ihnen Informationen für seine Freilassung zu geben, ohne damit aber seinen Boss zu verraten. Er gibt dann vor allen zu, dass sich Graltik mit den Schwarzmagier eingelassen hat, gibt dafür aber den Helden die Schuld. Durch den Frieden mit Thyrna könne Graltik seine Heimatstadt nicht zurückerobern, aber niemand hätte Kratara in Valkenburg wie Perlheim ausgelöst (vgl. [[Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat#Probleme mit Graltik|Episode 20.02]]). Daher sah sich Graltik gezwungen, neue Verbündete zu finden und hat sich mit dem dunklen Kult eingelassen (vgl. auch [[Graltik Blutklinge#Einschätzung der Lage und neue Verbündete (Celestalis/Spealis 351 JF)|Graltik Blutklinge]]). Grimmschnitt berichtet auch, dass die beiden Schwarzmagier Heriotza und Marledigma auf Fuselfels Untote erweckt hätten und mit ihnen das Schiff von Haken-Elreq übernähmen. Zu der Vereinbarung mit [[Käpt'n Rötel]] erklärte er Strymos, dass Graltik zugesagt habe, magische Feuerkanonen mit elementarer Munition an die Piraten zu liefern. Henk offenbarte Grimmschnitt noch, dass ein Spion an Bord der [[Baiula Spei]] ist, welcher seine Belohnung in Weisshafen abholen könne. Henk ahnt sofort, dass es sich um Wigo handeln muss. Ivar darf über das Schicksal von Grimmschnitt entscheiden und schenkt ihm die Freiheit unter der Bedingung, dass der Ork seinen Boss Graltik aufsucht und ihm mit der unangenehmen Wahrheit über seine Verbündeten konfrontiert. Strymos sagt zu, dass Grimmschnitt auf einem seiner Schiffe nach Gifu gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg nach oben hören die Helden das [[Lied vom Fuselfels|Fuselfels-Lied]]. Kaltfisch sitzt, sich keiner Schuld bewusst, singend in seiner Kerkerzelle und fragt die ihn aufsuchenden Helden, ob es nun wieder zurück zum Schiff ginge. Er betont, dass er sein Leben riskiert hätte, um die Helden zu retten, und auch nicht ahnen konnte, dass Bonny und der Piratenkönig so gut befreundet waren, so dass es zu solchem Ärger kommt. Als Henk ihn am Liebsten umbringen möchte, aber vorher schnell mit Octavia und Augustus den Kerker verlässt, um nicht in Versuchung zu kommen, lobt Kaltfisch vor Kenji Henks skrupellose Bereitschaft, ihn zu töten, denn er hätte ihn an seiner Stelle schon längst getötet. Kenji lässt Kaltfisch in seiner Zelle schmoren und folgt den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gehen hoch in den „Thronsaal“ und werden lautstark jubelnd begrüßt. Nach einem Essen spendiert Strymos ihnen einen perlheimer Kristallbecher mit „[[Sturmschluck]]“, einem besonderen Tropfen von der Berstküste. Er rät den Helden, heute Nacht besonders gut auf ihre Träume zu achten, denn manchmal würde man nach dem Sturmschluck in der Nacht von Doganon aufgesucht. Octavia stellt astral fest, dass der Fusel wahrscheinlich mit elementarem Wasser gebraut wird, und alle bemerken nach der Hälfte des Bechers ein Wellenrauschen in ihrem Kopf. Obwohl Octavia heimlich einigen Fusel beim Anstoßen in Henks Glas schüttet, bleibt die Wirkung bei ihr nicht aus. Kenji widersteht den deutlichen Kontaktversuchen von Brisa und schickt sie weg. Henk nimmt am traditionsreichen Spiel „Kiellaufen“ teil, bei dem ein „Läufer“ auf einem Balken balanciert, welcher von zwei Betrunkenen auf ihren Schultern getragen wird. Henk hält ganze vier Strophen des Fuselfelsliedes durch, bevor der in der fünften Strophe strauchelt, weil die Balkenträger wegknicken, und die Piraten feiern ihn. Nach dem Spiel bringt Henk einen Krug normalen Fusel nach unten zu Kaltfisch in die Zelle und gesteht ihm zu, dass er sie gerettet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Feier erzählt Ivar seinem Halbbruder Henk etwas über ihren gemeinsamen Vater und über Henks Mutter. Ivar hat die Vorahnungen des Vaters nicht ernst genommen und geglaubt und erkennt erst jetzt die ganze Tragweite. Als welchem göttlichen Spiel Henk als Marionette gedient hat, fragt er sich, und offenbart Henk, dass seine Mutter eine geraubte Mystikerin der Hylea namens „''Hyldania''“ aus dem Tempel in Weisshafen ist, welche ein großes Talent im Umgang mit Menschen hatte. Henks Vater war überzeugt, dass als Strafe ihre Kinder von den Göttern verflucht seien. Die Dorfälteste hätte ihm damals verkündet, dass sein erstgeborener Sohn eines Tages den Vater töten würde, was zum Aussetzen des neugeborenen Henk und bei Hella zur Hinwendung an die dunklen Mächte führte. Weil Ivar aber nach dem Tod des Vaters davon überzeugt war, dass die Prophezeiung stimmt, nahm er keine Rache für die Ermordung seines Vaters, sondern sieht den Tod als Teil einer höheren Gerechtigkeit an. Dann rät er Henk, den Namen Hjaldinger endgültig abzulegen und stattdessen lieber seinen wahren Namen Behringer zu tragen, und Henk stimmt dem zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht haben alle den gleichen Traum, welcher auf den Sturmschluck zurückzuführen ist, von dem Strymos sagt, dass er wie Doganons Blut schmecke und einen für immer mit den Wassern der Bartha-Bucht verbinden würde. Die Helden träumen, sie würden auf dem Meer treiben, von einer Welle überspült werden und dann langsam im Meer zu versinken. In der Dunkelheit der Tiefe leuchten plötzlich viele kleine Lichter wie Sterne auf und auf dem Meeresgrund werden sie im Laufe der Zeit von Sand überdeckt. Doch jeder empfindet die Erlebnisse des Traumes anders, was die Helden am Morgen entdecken, als sie sich über die Bilder der Nacht austauschen. Henk fühlt sich wie neugeboren und hat das Gefühl, eine Art Bund mit dem Wasser der Bartha-Bucht eingegangen zu sein, während Octavia sich schwach und etwas verwirrt fühlt und froh ist, aus dem schrecklichen Albtraum endlich erwacht zu sein. Kenji und Augustus haben den Traum sehr ambivalent aufgenommen und spüren keine direkten Nachwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.15''') Ivar wird am Morgen zum Gespräch mit Strymos gerufen und die Helden diskutieren unter sich über das Schicksal von Kaltfisch. Augustus wünscht sich, dass demnächst alle Informationen offen besprochen werden und leidet etwas darunter, dass Henk Absprachen ohne das Wissen der anderen trifft, so wie er Kaltfisch hinter dem Rücken der anderen versprochen hatte, seinen Schatz zu bergen. Wigo berichtet den Helden, dass Heli, das gerettete Mädchen, eine interessante Geschichte von Monstern aus dem Meer zu erzählen hat. Die Helden konfrontieren Wigo nicht mit seiner Spitzeltätigkeit, sondern bitten ihn kurz zu warten, während sie Kaltfisch in seiner Zelle aufsuchen, um ihm mitzuteilen, dass er weiterhin mitkommen kann, wenn er auf das Kommando verzichtet und das Schiff nur noch in Notsituationen befehligen würde. Außerdem soll sein Schatz erst nach der Reise in den Nebelschlund abgeholt werden, um vorzubeugen, dass Kaltfisch sie über den Tisch ziehen will. Kaltfisch stimmt zu und die Helden lassen ihn aus der Zelle in die Freiheit. Bevor sie jetzt mit Wigo das Mädchen aufsuchen können, bittet Ivar Henk um ein kurzes Vier-Augen-Gespräch (Henk soll als offizieller Vertreter der Füchse an einem Treffen mit Strymos und Jeto am Abend teilnehmen) und erzählt den Helden, dass Madame Ziba sie unbedingt vor der Abreise noch einmal sehen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag suchen die Helden mit Ekky den stinkenden Mann auf. Auf dem Weg fragt Ekky sie, ob er sie begleiten dürfe, wenn sie Fuselfels verlassen. Nachdem die Helden ihn auf die Gefahren hingewiesen haben und Ekky das Risiko gerne eingehen wollte, geben sie ihm ihr Einverständnis. Dann besuchen sie im Keller das kleine Mädchen Heli, welche ihnen erzählt, dass ihr Heimatdorf von Monstern aus dem Meer heimgesucht wurde. Das Mädchen beobachtete am Strand Wesen, welche wirre Fäden statt eines Gesichtes hatten und direkt aus dem Meer kamen. Sie trugen eine riesige Muschel mit unheimlichem Inhalt durch das Watt und nach und nach verschwanden alle Männer der Insel [[Lyo]]. Augustus fühlt sich sofort an seine Erfahrung in der Höhle vor Perlheim erinnert (vgl. [[Augustus Gottesprüfung]]) und  die Helden versprechen, das Mädchen nach Hause zu bringen und dort nach dem Rechten zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag suchen die Helden Madame Ziba auf und essen dort einen leckeren exotischen Brei. Ziba teilt ihnen mit, dass Makumbu, ihr spiritueller Ratgeber und Führer, ihr eine Vision für die Helden geschickt hat. Makumbu weiß, dass sie nach einem uralten Artefakt suchen, welches einst in einer edlen, weißen Hand geruht hat, um einen Schatten zu töten, welcher zuvor ein goldener Anführer aus vergessenen Zeiten gewesen sei. Um es zu finden, müssen sie einen grauen Mann suchen, der in einer Gemeinschaft lebt, welche sich unter einem uralten Zeichen zusammengefunden hat, welches Ziba den Helden aufmalt (siehe rechts). [[Datei:Zeichen_Soltrum.png|100px|rahmenlos|rechts|Zeichen, welches Madame Ziba aufmalte]] Um weitere Informationen einzuholen, empfiehlt sie ihnen ein Gespräch mit dem eifrigen Geschichtenerzähler Hackfressen-Jack. Zum Abschied hat Madame Ziba von Makumbu noch eine private Botschaft an Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Anheuerungsversuch seitens eines Käpt'n Graubart zum Raub von Edelsteinen treffen die Helden am frühen Nachmittag Hackfressen-Jack im Fuselpott. Nachdem er sich darüber gefreut hat, dass Kaltfisch noch lebt, weil er weder mit noch ohne ihn leben möchte, zeigen ihm die Helden das von Ziba gemalte Zeichen. Nach zwei Krügen Fusel als Erinnerungshilfe erklärt Jack, dass es eine Gruppe von Wirrköpfen auf der Insel Soltrum gäbe, welche das Piratenleben aufgegeben haben und dieses Zeichen benutzen. Sie sollen auch über seltsame Fähigkeiten verfügen und sogar Flüche aussprechen können. Zur besseren Vorstellung erzählte er die Geschichte vom Piraten „Gibor der Rotzer“, welcher von einem Mann jener Gemeinschaft in einer fremden Sprache verflucht wurde und mit seiner Mannschaft unglaubliche Qualen erlitten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr in die Strymos‘ Festung bittet Heska Henk unter vier Augen, das Gegenmittel für den Fluch von Jeto (vgl. [[Käpt'n_Jeto#Der_Liebesfluch_.28Celestalis_351_JF.29|Der Liebesfluch]]) bei ihrem Treffen am Abend unauffällig in dessen Getränk zu schütten, und bietet ihm als Belohnung eine kleines Muschelhorn an, mit welchem sich Möwen vertreiben lassen. Henk willigt ein und Heska informiert ihn darüber, dass das Seevolk Möwen gerne als Spione einsetzt und er sich mit dem Muschelhorn davor schützen kann, belauscht zu werden. Nachdem er seinen Freunden davon erzählt hat, begibt sich Henk ohne sie auf das Treffen mit Ivar, Strymos und Jeto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich bespricht, unterhält sich Augustus mit seiner Schwester und Kenji. Henk erlöst Käpt’n Jeto von dem Fluch und erreicht, dass Jeto die Helden zurück zur [[Baiula Spei]] bringen wird, was er im Anschluss an das Gespräch seinen Freunden berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.16''') Kenji informiert die Helden über den Inhalt seines [[Korrespondenzen#Kenjis Brief an den Bund des Lichtes|Briefes an den Bund des Lichtes]] und Henk offenbart ihnen, was er seiner [[Order of the black Fox|Gilde]] geschrieben hat. Im Anschluss entbrennt eine Diskussion über die Arbeit seiner Gilde und die Bedeutung des [[Eid der Verschwiegenheit|Twill-Eides]], den die Helden geschworen haben (vgl. [[Episode 19-02: Bandenkrieg in Freywall#Der Eid der Verschwiegenheit|Kap.19.02]]). Schließlich kommt Ivar mit einer „[[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]]“ dazu und stößt mit den Helden auf die Rettung des einzig wirklichen freien Ortes auf der ganzen Welt an. Er erzählt von der Gründung [[Fuselfels|Fuselfels‘]] durch [[Fuselfels#Plauzen-Paul|Plauzen-Paul]], wie er dadurch das Seevolk überhaupt erst zu einem Volk gemacht hat und seinen Plänen, langfristig das Piratenleben an den Nagel zu hängen und eine Annäherung an das Festland zu versuchen. Ivar steht diesen Plänen allerdings eher skeptisch gegenüber und möchte seine Freiheit nicht verlieren. Müde legen sich dann alle schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen weckt Ivar die Helden, versichert ihnen, dass sie Käpt'n Jeto, der sie zur [[Baiula Spei]] zurückbringen soll, vermutlich trauen können und ihn auf keinen Fall mit „Lord“ ansprechen sollen. Dann verabredet er sich zum Mittag mit ihnen im Fuselpott und geht zu einem Treffen mit Jeto. Die Helden verabschieden sich vormittags von Strymos, welcher sie beim Verlassen der Halle abpasst und umarmend verabschiedet, was nicht bei allen auf Gegenliebe stößt. Dann holen die Helden Ekky aus dem „stinkenden Mann“ ab und unterhalten sich noch kurz bei einem Teller Eintopf mit Ekkys Stiefmutter, weil Ekky mit seiner Kraft noch vor seiner Abreise bei einer anstrengenden Reparatur helfen muss. Wigo, welcher selbstsicher und gut gelaunt wirkt, kommt mit Heli und dem Papagei dazu und gemeinsam begeben sie sich zum Mittag in den Fuselpott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags stoßen die Helden mit Ivar und Jeto zum Abschied an, während sich Kaltfisch an einem anderen Tisch mit Schmogol, Hohlzahn-Piet und Hackfressen-Jack unterhält. Einige Piraten versuchen, bei den Helden anzuheuern, werden aber schnell abgewimmelt. Ivar bedauert es sehr, dass er Henk wieder ziehen lassen muss und wünscht sich bald ein Familientreffen der Behringers. Dann verabschiedet er sich und die Helden werden von Kaltfisch, der sich als nützlich erweisen will, zu Hackfresse geschickt, welcher noch wichtige Informationen für sie hätte. Hackfresse erzählt den Helden bei einem guten Fusel die Geschichten von dem brutalen „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Grett, dem Abzieher]]“, dem Meereskreaturen beherrschenden „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Krakenmaul-Merle]]“ und dem Meisterstrategen „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Seeigel-Ragnar]]“, damit sie sich ein Bild davon machen können, mit welchen Fähigkeiten die Untoten ausgestattet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Käpt'n Jeto brechen die Helden dann auf, um mit seinem Schiff, welches mittlerweile in die „Heiße Holly“ umbenannt wurde, in See zu stechen. Seine Mannschaft findet es sehr schade, dass die Helden nur mitgenommen werden, sich aber nicht der Mannschaft anschließen wollen. Während Henk dank seines innigeren Verhältnisses zu Doganon durch den Sturmschluck den Seegang geniest und im Ausguck nach der Baiula Spei sucht, wird Octavia durch den Wellengang etwas übel und sie zieht sich mit Kenji und Augustus in die Kajüte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag kommt die Baiula Spei in Sicht, welche von einem Zweimaster verfolgt wird. Dieser wird als die Salzmähre identifiziert, mit welcher die Schwarzmagier das Schiff der Helden angreifen. Iustus blockt die Kanonenkugeln mit einem magischen Schild, und die Baiula Spei erwidert den Angriff. Die Salzmähre weicht unter der Führung von Seeigel-Ragnar geschickt den Kugeln aus und der Nekromant schickt einen schwarzen Schatten, welcher sich dem elementaren Feuergeschoss entgegenwirft und von diesem verzehrt wird. Käpt'n Jeto setzt sofort Kurs auf das Gefecht, um die Baiula Spei zu unterstützen und gemeinsam die Salzmähre einzukesseln. Einige Seeleute geraten unter den Einfluss des Schwarzmagiers und springen in die Fluten, um zur Salzmähre zu schwimmen. Als es für die Angreifer eng wird, ruft der Nekromant einen grünlichen Nebel hervor, welcher beide Mannschaften in Panik geraten lässt, während die Salzmähre flieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Nebel sich verzieht, verabschieden sich die Helden von [[Käpt'n Jeto]] und rudern zur Baiula Spei. Kaltfisch begrüßt die Mannschaft und offenbart ihnen, dass er ab jetzt nicht mehr das Kommando hat, was alle erleichtert aufnehmen. Der Admiral meldet den Verlust von drei Matrosen und schlägt vor, sich in der Offiziersmesse zu treffen, nachdem die Helden sich etwas frisch gemacht haben. Das Mädchen Heli wird zur Köchin gebracht und kurz darauf schlägt Henk Wigo mit einem Schlag nieder und sperrt ihn in eine Zelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk weckt Wigo mit einem Eimer Wasser, nennt ihn Verräter und droht ihm an, ihn auch als einen solchen zu behandeln, worauf Wigo sich vor Entsetzen übergibt und am ganzen Leib zittert. Henk gibt ihm noch eine Nacht und würde am nächsten Morgen von Wigo wissen wollen, warum er ihn nicht wie einen Fisch ausnehmen sollte. Mit ernsten Blicken verlässt er Wigo, überlässt ihn sich selbst und begibt sich in seine Kajüte. Auf ihren Zimmern liegen die frisch gewaschenen Kleider der Helden und nach einer ausgiebigen Wäsche zieht jeder wieder gerne seine vertrauten Sachen an. Henk spricht mit Kenji und bittet ihn, später mit Wigo zu sprechen, ihn aber nicht zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.17''') Vor seinem Besuch in der Offiziersmesse sucht Kenji seine Kapelle auf und betet (s. [[Kenjis Tempel#Kenjis Vision im Gebet (25. Spealis 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Anschließend trifft er die anderen bei der Besprechung mit dem Admiral und den Führungsoffizieren. Sie beratschlagen über die beste Route zur Insel Lyo und entscheiden sich auch mit Ekkys Informationen für die schnellere der beiden Strecken. Anschließend berichten die Helden von ihrem Abenteuer auf [[Fuselfels]], bevor der Admiral ihnen seine Neuigkeiten präsentiert. Wellenbrecher hat von einem ankarzer Fürsten erfahren, dass Adarians Verschwinden ganz [[Barthavion]] in Aufruhr versetzt hat und die „Suche nach dem Held von Trutz“ zu einer beliebten Aufgabe für Abenteurer und Helden geworden ist, an der sich sogar der legendäre Held [[Lindrad und Nandrad|Nandrad]] beteiligt. Die Hoffnungen und Gebete der Menschen sind bei den drei Helden und die Fahrt der Baiula Spei hat bereits jetzt schon einen mythischen Status auf ganz Aloran erreicht. Außerdem erfuhr der Admiral, dass sich neue Kulte in Barthavion ausbreiten und Prediger des Untergangs die Menschen vom Glauben an die [[Götter#Die Passionen|Passionen]] und an das Licht abbringen. [[Elbrecht von Altlay]] ist mit seiner Gruppe in den [[Ankarz#Landschaften|Dürdirs-Wäldern]] verschollen und [[Isgar Wintras|Prinz Isgar]] soll ihn suchen. Ein gemeinsames Kampftraining wird für den nächsten Tag geplant und den Helden wird von [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und [[Iustus Trebatius|Iustus]] angeboten, die Nachtwachen für sie zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk mit Octavia in ihrer Kajüte noch über seine Sorgen spricht, sucht Kenji Wigo in der Zelle auf und bringt ihm etwas zu essen. Er erzählt diesem von seiner Zeit als Straßenjunge und wie es ihm gelang, mit der Hilfe eines Mystikers einen anderen Weg für sein Leben einzuschlagen. Dann signalisiert er dem Jungen, dass er ein solcher Mystiker für ihn sein könnte, und zieht sich unverrichteter Dinge zurück. Schließlich legen sich alle Helden todmüde schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht erwacht Henk durch seltsame Geräusche und hört Adarian im Wasser nach ihm rufen (s. [[Henks_Taverne#Henks 2. Sichtung (Nacht, 25/26. Spealis 351 JF)|Henks Taverne]]). Beim Frühstück erwähnt er davon aber gegenüber seinen Freunden noch nichts.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag geht Henk zu Wigo und konfrontiert ihn mit der Konsequenz seiner gut ausgeführten Spitzeltätigkeit. Wigo muss sich bis zur Ankunft bei Lyo überlegen, ob er die Baiula Spei verlassen will und mit Heli auf der Insel bleibt, oder ob er sich der Aufgabe verschreiben will und sich den Mutigen anschließt, um die Welt zu retten. Anschließend tauscht er sich kurz mit Kenji aus, welcher gerade zuvor mit dem Admiral über die anstehende Ansprache zum Mittag gesprochen hat. Kenji suchte Abdrushin auf, um sich bei ihm über den Gesundheitszustand der Mannschaft zu erkundigen, und erfuhr, dass dieser den Helden heute Abend gerne etwas erzählen würde. Octavia sucht das Labor auf und bekommt von Iustus ein Geschenk, mit welchem sie sich im Anschluss vertraut macht, bis das Signal zum Antreten ertönt und die Ansprache stattfinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag spricht Kenji mit Henk und Octavia an seiner Seite der gesamten, versammelten Mannschaft Mut zu und schwört sie erneut auf die Aufgabe ein. Anschließend begibt er sich mit Henk und Augustus zum Kampftraining, während sich Octavia wieder mit Iustus in das Labor zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag trainieren Augustus, Henk und Kenji mit mehreren Mannschaftsmitgliedern den waffenlosen Nahkampf. Augustus hat den Seemännern bereits einige militärische Techniken beigebracht und Henk zeigt ihnen ein paar fiese Tricks. Kenji begibt sich wieder an Deck und Augustus und Henk lassen sich nun von drei Männern gleichzeitig angreifen, um eine mehrfache Abwehr zu demonstrieren. Im Anschluss an das Training führen Augustus und Henk noch ein längeres Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erzählt Henk seinen Freunden von seinen zwei Adarian-Sichtungen (vgl. [[Henks Taverne]]) und tauscht sich mit ihnen über die Bedeutung der Beobachtungen aus. Außerdem berichtet Abdrushin den Helden von dem [[Abdrushin#Das Lied des Delphins (Spealis 351 JF)|Lied des Delphins]], welches er erlebt hat. Anschließend legen sich Octavia und Henk ins Bett und Kenji hält in der Kapelle eine Andacht, in der den anwesenden fünf Bambusen, welche durch den Kontakt mit den Schwarzmagiern mittlerweile verängstigt waren, der Ernst der Lage bewusst werden sollte, so dass sie sich auch noch für einen Abbruch der Reise auf Lyo entscheiden können. Dort erfährt er auch von verletzten Matrosen im Kampftraining und erkundigt sich danach nochmal bei dem ebenfalls bereits zu Bett gegangenen Augustus, bevor er sich selbst ebenfalls Schlafen legt, dabei wie Octavia seine Wache vergessend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht werden die Helden durch den Maat Sturmfels geweckt, welcher eine Schlägerei unter Deck meldet, bei der Ekky beteiligt ist. Henk und Kenji machen sich sofort auf den Weg, um den Streit zu schlichten, und Octavia legt sich wieder hin. Ekky kämpft unter Deck gegen fünf Matrosen und schlägt gerade einen mit seiner berühmten Walfaust um, als die beiden Helden dazukommen. Henk versucht, die Lage zu entwirren und aufzuklären, wie es zu dem Streit gekommen ist, und verdonnert alle Beteiligten zum Kampftraining am Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden bei  Frühstück die Fahrt nach Lyo planen und überlegen, was sie dort noch für Vorräte nachfüllen können, meldet der Ausguck treibende Wrackteile im Wasser und alle gehen zum Bug, um sich ein Bild zu machen.  Auf einem der Teile wird ein Überlebender gesichtet, welcher bewusstlos ist, aber noch zu leben scheint. Er wird an Bord geholt und von Abdrushin auf der Krankenstube versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden auf die Nachricht des Arztes warten müssen, dass der Schiffsbrüchige wieder bei Bewusstsein ist, wendet sich Octavia wieder ihren Übungen zu und Henk, Augustus und Kenji begeben sich zum Training in den Frachtraum. Nach gut zwei Stunden ist das Ausdauertraining beendet und Henk und Kenji holen Octavia im Labor ab, um nach dem Geretteten zu schauen. Dieser ist inzwischen erwacht und betet völlig verängstigt auf Olburgisch, was jedoch keiner der Anwesenden spricht. So wird der Olburger Kaltfisch hinzugezogen, welcher den Betenden harsch unterbricht und in seiner Muttersprache anschnauzt. Er entlockt dem Geretteten, dass sein Schiff von einer Seeschlange versenkt und alle Überlebenden unter Wasser gezogen wurden. Nach kurzen Überlegungen, wie es jetzt weitergehen kann, teilt Kaltfisch mit den Helden in der Kapitänskajüte sein Wissen über Lyo. Nachdem Kenji und Octavia über [[Roana Dernheim|Roana]] den Namen von Helis Mutter (Annie Wever) erfahren haben, hält Augustus noch eine Einsatzbesprechung ab, in der er seinen Freunden nochmal seine Erfahrungen mit den [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und ihren umgewandelten Sklaven in der Höhle vor Perlheim zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.18''') Nachdem die Helden mit Wigo gesprochen haben und es geklärt ist, dass er die Helden mit Heli auf die Insel begleiten wird, besteigen alle das Beiboot und werden von den [[Baiula_Spei#Matrosen:|Matrosen]] Klippstein, Grauwasser und Weihwind nach [[Lyo]] gerudert. Die Überfahrt dauert gute drei Stunden und der Regen und der starke Wellengang durchnässen die Helden bis auf die Knochen. Henk bemerkt, als sie an der Westseite der Insel angelangt sind, einen mannsgroßen Schatten, welcher unter dem Boot durchtaucht. Wachtürme sind anscheinend unbesetzt und die Helden rudern weiter bis in den Hafen von Zuiderstadt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuiderstad.png|300px|rahmenlos|rechts|Zuiderstadt auf der Insel Lyo]]&lt;br /&gt;
Die Insel ist wie ausgestorben und eine bedrückende, schwere Stille liegt über dem Land. Das Boot legt im Hafen neben dem Schiff „''Wol‘s Zegening''“ an und die Helden erkunden die Stadt, während die Matrosen mit Wigo und Heli sich im verlassenen Wachturm verstecken und auf die Rückkehr der Helden warten. Es gibt keine auf den ersten Blick offensichtlichen Kampfspuren, jedoch findet sich an einem Wachturm, dem Bürgermeisterhaus und der Wolskirchentür Spuren einer klebrigen, grünen Substanz, welche Augustus als den Klebeschleim der Wasserghule identifiziert, mit dem die Opfer fixiert werden. Im Gasthaus treiben die Helden in einem versteckten Kellerraum hochprozentigen Fusel namens „Kustmist“ auf und jeder nimmt mehrere Flaschen davon mit. Henk füttert auf der Straße einen streunenden Hund und in der Kirche machen die Helden eine grausige Entdeckung. Der Priester der Gemeinde wurde mit jenem Schleim an das Wolskreuz der Sakristei geklebt und ist dort erstickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden fühlen sich ständig beobachtet und dann werden drei Männer gesichtet, welche eine große Kiste ziehen. Als diese auf die Helden aufmerksam werden, stoßen sie gleichzeitig einen lauten Schrei aus, welcher sie klar als verwandelte Wasserghule erkennbar macht, und greifen an. Einer spuckt einen Pfropfen klebrigen Schleim auf Kenji und die beiden anderen rennen auf die Helden zu. Augustus streckt zwei Angreifer nieder, nachdem der eine mit Kenji gerungen hat, und Octavia feuert einen Feuerpfeil, welcher allerdings kaum Schaden verursachte, auf den Spucker, welcher auch von Henk angegriffen und beinahe enthauptet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf bemerken die Helden immer noch dieses Gefühl, beobachtet zu werden, und ein Einwohner wird in einem Haus gesichtet und von Henk überrascht und zur Rede gestellt. Es ist der Dorftrottel Tjark, welcher ihnen berichtet, dass er von den anderen Überlebenden nicht mitgenommen wurde, weil er die Fischteufel mit seinem lauten Klopfen zur Kirche gelockt haben soll, wo sich die übrigen Bewohner versteckten. Er erzählt, dass sich die Einwohner, die entkommen konnten, nach dem Überfall auf Kempers Hof zurückgezogen haben, ohne ihn mitzunehmen, und er malt den Helden eine Wegbeschreibung in den Staub der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über totenstille Felder und an leeren, verlassenen Häusern vorbei kommen die Helden schließlich mit Heli und Wigo im Schlepptau am Bauernhof an. Das Hauptgebäude ist verlassen, allerdings stehen im Stall relativ frisch gefütterte Kühe. Dann werden die Helden von einem Pfeilschuss überrascht, welcher aber sein Ziel verfehlte, und sie ziehen sich in die Scheune zurück. Dort werden sie von dem Bauern mit drei Knechten gestellt und Heli gibt sich zu erkennen. Aus Angst greift ein Knecht dennoch Augustus an, wird aber elegant von diesem zu Boden gedrückt, bis er jammerte, sie könnten keine Abgaben mehr an das Seevolk zahlen. Die Helden lösten das Missverständnis auf, für Piraten gehalten zu werden, und fragen nach Annie Wever, woraufhin sie zu einer weiteren, etwas abgelegenen Scheune geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überlebenden von Zuiderstad verstecken sich in der Scheune und der Bauer holt Annie und einen weiteren Mann heraus, welcher die barsaivische Gemeinsprache spricht und übersetzt. Die Helden erfahren, dass alles damit anfing, dass Heli die Teufel am Strand sichtete, was ihr aber niemand glaubte. Dann verschwand zunächst Helis Vater, danach fast alle weiteren Fischer. Den Piraten konnten die Abgaben nicht bezahlt werden und sie nahmen stattdessen die Kinder mit. Nachdem der Leuchtturm ausfiel, raubten seltsame Fischteufel nachts Menschen aus dem Ort und  die Bevölkerung beschloss, das letzte Schiff des Ortes mit der Bitte um Hilfe nach Rikstedt zu schicken. Der Wachtmeister ging zum Leuchtturm, kam aber nicht zurück. Nach weiteren Überfällen auf den Ort kam endlich ein Wolspriester aus Rikstedt mit Wachen an und ordnete an, dass sich die Menschen in der Wolskirche einschließen sollten. Anschließend suchte der Priester den Leuchtturm auf, kehrte aber auch nicht zurück. Dann lockte Tjark durch sein Klopfen die Fischteufel zur Kirche und viele wurden von ihnen entführt. Die Überlebenden flohen zu Kempers Hof, wo sie jetzt von den Helden gefunden wurden. Die Helden werden gebeten, beim Leuchtturm nach dem rechten zu sehen und den Leuchtturmwärter Göttrik zu retten, falls es noch nicht zu spät sei. Sie bekommen eine Wegbeschreibung und wollen sich noch vor der Dämmerung auf den Weg machen, während Wigo mit einer magischen Waffe bei den Menschen aus Zuiderstad bleibt und aufpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.19''') Die Helden folgen dem beschriebenen Weg durch die Dünen, vorbei an verlassenen Hütten, bis sie hinter einem Ruinenfeld am Strand den erloschenen Leuchtturm erblicken. An der Küste ist ein großes Schiff aufgelaufen, die &amp;quot;''Woltruida''&amp;quot; und Spuren von Flossen und Schuhen überqueren die Landzunge und verschwinden im Wasser an der Südküste. Ein Späher wird beobachtet, seine Spur kann aber in den Dünen nicht verfolgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingangstür des Leuchtturms ist eingeschlagen und in der Feuerkammer finden die Helden eine erschlagene Wache aus Rikstedt. Im Keller hat sich der Leuchtturmwärter eingeschlossen und Henk kann die Tür knacken, während Augustus und Kenji angreifende Fischmonster abwehren. Nachdem der Wärter mit einem Heiltrank versorgt ist, zeigt er den Helden den Ort im Watt, wo seiner Meinung nach alles anfing, als vor einiger Zeit einen halben Tag lang eine Wasserfontäne aus dem Boden emporschoss, genau bei den Ruinen des „Duivelscirkels“, welche bei Ebbe am Südstrand zu erreichen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen sich in der Dämmerung beim Einsetzen der Ebbe auf den Weg durchs Watt, wobei ihre Schritte beim Gehen seltsam gurgelnde Töne erzeugen und ein salzig-fischiger Geruch in der Luft liegt. Sie begegnen einem riesigen Wattwurm von bestimmt zwei Schritt Länge, welcher sich unter Henks Fuß aus dem Boden schraubt, um direkt daneben wieder in den Sand einzutauchen und beim Verschwinden einen halben Schritt hohen Sandhaufen zu hinterlassen. Die Ruinen können im Dunkeln als kantige Erhebungen ausgemacht werden und, nachdem ein reißender Priel überwunden ist, finden die Helden eine Art Steinkreis mit Blumenornamenten, in dessen Mitte eine geflutete Treppe ins Wasser hinabführt.&lt;br /&gt;
[[Datei:GF-turm.png|100px|rahmenlos|links|Der Duivelscirkel am Südstrand von Lyo]]&lt;br /&gt;
Octavia erkennt mit Astralsicht, dass das Wasser in der Treppe nur eine Ellen tief ist und nach unten von einer dünnen, grünen Schleimschicht begrenzt wird, welche von magischen Artefakten an den Wänden erzeugt wird, welche aus dem unbekannten Material  besteht, welches die Helden schon mehrfach gefunden und den Gesichtslosen zugeschrieben haben. Unter der Barriere, welche einfach, aber mit einem unangenehmen Gefühl durchdrungen werden kann, befindet sich atembare Luft, wenngleich etwas stickig und irgendwie dichter als gewohnt. Die Helden gehen die Treppe hinab in die Tiefe.&lt;br /&gt;
[[Datei:GF-oben.png|200px|miniatur|rechts|Eingang zur Grünen Festung]]&lt;br /&gt;
Die Größe der Anlage ist beeindruckend und Augustus vermutet, dass es sich um eine alte Festungsanlage handelt. Das Zusammenspiel von zwergischer und elbischer Architektur erinnert an die Heiligtümer im Norden und verweist zurück auf Uselias' Zeitalter als Entstehungszeit. An einigen Wänden wächst ein Belag, welcher grünlich schimmert und die Umgebung mit einem für die Augen unangenehmen „Licht“ schwach erleuchtet. Als die Helden bereits einige Räume durchsucht haben, werden sie durch Geschrei nach Hilfe überrascht. Sie beobachten, wie Tjark, ihr Informant aus der Stadt, mit vier Fischwesen rangelt, welche ihn überwältigen wollen. Die Helden eilen ihm zur Hilfe und töten die Angreifer. Während Tjark sich wieder auf den Heimweg macht, erkunden die Helden einen letzten Raum und entdecken über einer Treppe nach Unten ein großes Wandrelief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Relief ist leider an den Rändern beschädigt, aber es finden sich darauf ein Drache, ein Elb und ein Zwerg, welche gegen angreifende Dämonen kämpfen. Beim Anblick des Bildes überkommt die Helden eine kurze Vision Uselias', wo sie durch seine Augen die Szene des Reliefs sehen und erkennen, dass sie sich auf den Zinnen dieser Festung befinden und der Elb eine goldene Rüstung und eine Narbe auf der rechten Wange hat. Kenji erkennt ihn wieder als den Elb aus seinem Traum in Perlheim (vgl. [[Drachenträne#Kenjis Traum: Uselias und Vishmiel verbünden sich mit dem Elb|Kenjis Traum]]). Auf dem Relief gibt es Inschriften in drei Sprachen, welche übersetzt etwa „Die Verteidiger der grünen Festung“ bedeuten, wie die Namen „Greenhold“ (zwergisch) und „Caras-Calen“ (elbisch) vermuten lassen. Die Treppe unter dem Relief führt nach Norden in die Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schimmernden Wände erhellen etwas den Weg und bereits im ersten Raum findet Henk eine Geheimtür, hinter welcher eine Treppe abwärts führt. Dort warten allerdings bereits drei Fischmonster und während zwei auf die Helden stürzen, verschwindet der dritte hinter einer undurchsichtigen Barriere, welche auch nicht durchdrungen werden kann, selbst mit Feuer nicht. Stattdessen entlädt sie sich in elektrischen Blitzen. Die Helden müssen zwangsläufig einen anderen Weg finden und erkunden die weiteren Gänge.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung1.png|miniatur|Die Grüne Festung - der gemeinsame Weg]]&lt;br /&gt;
Sie folgen einen Gang, welcher nicht mit den Leuchtflechten bewachsen ist, und stoßen auf eine Tür, welche ein kompliziertes Schloss zwergischer Bauart aufweist. Henk kann es nur mit Octavias Hilfe knacken, da der Auslösemechanismus nur astral geschaut werden kann. Doch als die Tür geöffnet wird, schnellt hinter Octavia und Henk ein Fallgitter herunter und trennt die Helden von Augustus und Kenji. Die Tür führt in einen größeren Raum, in dem Kampfspuren an den Wänden zu finden sind, und Henk kann zwar einen Geheimgang entdecken, findet aber keinen Öffnungsmechanismus. Als sich die Geheimtür plötzlich von allein öffnet, tut sich ein dunkler Gang auf und es scheint etwas weggehuscht zu sein. Henk übergibt Kenji Adarians Lampe und einen Heiltrank und dann folgen die beiden dem Gang. Augustus und Kenji können nur zuschauen und nehmen dann einen leichten Schrei im Kopf war. Sie hören nur noch das Fallen von Henks Säbel und Octavias Stab, bevor sich die Geheimtür wieder schließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;SOLO: Octavia und Henk&amp;quot; hide=&amp;quot;Diese Informationen haben bisher nur Henk und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung2.png|miniatur|Henk und Octavias Weg zur Zuchtkammer mit anschließendem Kampf]]&lt;br /&gt;
Der Geheimgang endet in einer Kammer, in der bereits ein Gesichtsloser mit drei Sklaven auf die Helden wartet. Ein telepathischer Befehl raubt ihnen den Willen, Henk und Octavia ergeben sich ihrem Schicksal und folgen den Monstern tiefer in die Anlage. Sie durchqueren einen Raum, in dem Menschen, bei denen die Verwandlung in Fischmonster schon begonnen hat, apathische nebeneinander hocken. Anschließend kommen sie durch einen Raum, in dem lauter leere Luftkartuschen liegen, mit denen vermutlich das Wasser aus der Anlage geblasen wurde. Schließlich werden die beiden in einem Raum angeklebt, in welchem noch viele andere Menschen auf ihre Verwandlung warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Gefangenen kommen Henk und Octavia ins Gespräch und erfahren, dass sie die Mannschaft der „Woltruida“ sind und die Fischteufel immer wieder Gefangene abholen und nicht zurückbringen. Darauf kommen auch tatsächlich der Geschichtslose mit seinen Sklaven und holt die beiden ab, indem er sie wieder unter mentale Kontrolle setzt. &lt;br /&gt;
Die beiden werden durch eine weitere Barriere in das ehemalige Heiligtum der Anlage geführt, welches entweiht und mit einer Nythorath-Statue ausgestattet wurde. Henk wird auf den Altar gelegt und Octavia muss mit ansehen, wie sich Tentakeln aus einem neu angelegten Wasserbecken emporsteigen und sich eine auf Henks Gesicht hinabsenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade als die Situation aussichtslos erscheint, durchzuckt ein heller Blitz die Gedanken der beiden und Uselias befreit sie von der mentalen Kontrolle, so dass Henk den Tentakel herausziehen und Octavia mit Feuerbällen angreifen kann. Gegen erneute Übernahmeversuche scheinen sie nun gefeit zu sein. Mit einem lauten Schrei ruft ein Gesichtsloser weitere Wachen herbei und es entbrennt ein heftiger Kampf, in dem Octavia mit Feuerbällen die Gegner auf Distanz hält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;SOLO: Augustus und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Diese Informationen haben bisher nur Augustus und Kenji &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung3.png|miniatur|Der Weg von Augustus und Kenji durch die Grüne Festung, der orange Punkt ist der Wol-Priester]]&lt;br /&gt;
Augustus und Kenji entscheiden sich dazu, einen alternativen Weg zu suchen, mit dem sie die magische Barriere umgehen können. Sie müssen zwei Wasserghule überwinden, als sie am Haupteingang vorbeikommen, und anschließend erkunden sie die andere Seite der anscheinend symmetrisch aufgebauten Festung. Hier entdecken sie ähnliche verschlossene Räume wie zuvor, doch eine Tür steht einen Spalt auf.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Kraft kann die Tür geöffnet werden und im Raum dahinter ist ein Geheimgang geöffnet. Es befindet sich auch ein Wolpriester in dem Raum, welcher jedoch langsam flieht, während Augustus und Kenji den Geheimgang erkunden. Als dieser in einer Sackgasse mit vermutlich einer weiteren Geheimtür endet und sie erfolglos nach einem Öffner suchten, entschließen sie sich, den Priester zu fragen, wie er dahin gelang war. Sie finden ihn im Gang vor einer Zwischentür und stellen ihn zur Rede. Sein Name ist Jaap van Hoogstraten und er weigert sich, ihnen irgendwelche Informationen zu geben, da er überzeugt ist, dass bereits alle tot sind und niemand mehr gerettet werden kann. Er versucht die Helden davon zu überzeugen, mit ihm zu fliehen, und verweigert jegliche Mithilfe. Als er auch beleidigend und unhöflich wird, schleift Augustus ihn mit in den Geheimgang und auch Kenji setzt ihn unter Druck. Erst als Augustus den Inquisitor blutig schlägt, schreitet Kenji ein und bringt Augustus wieder zur Besinnung. Aus Dankbarkeit zeigt der Inquisitor den beiden den Geheimgang und Kenji trägt ihm auf, an Ort und Stelle auf ihre Rückkehr zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Augustus macht sich Kenji auf den Weg tiefer in die Anlage und gemeinsam überwinden sie vier Wasserghule, bevor sie den Raum mit den bereits verwandelten Menschen durchqueren, um zu ihren Freunden zu gelangen. Diese sind gerade in einem Kampf mit den Wasserghulen verwickelt. Augustus steigt sofort in den Kampf ein, während ein Gesichtsloser versucht, Kenji zu kontrollieren. Dieser kann die Übernahme jedoch mit Uselias' Hilfe abschütteln und schlägt mit seinem Stab der Kreatur auf den Schädel. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji wird von Mindergeistern angegriffen, welche als Nebenwirkungen von Octavias Zaubern die Anwesenden attackieren. Sein linker Arm wird verbrannt und er erleidet höllische Schmerzen, die er lediglich mit einem Heiltrank dämpfen kann. Augustus hält problemlos die Angreifer in Schach, wird aber immer weiter bedrängt und unter Druck gesetzt. Henk beobachtet noch, wie sich die Gesichtslosen durch einen Geheimgang absetzen und fliehen, bevor die Wasserghule überwältigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Spealis ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung4.png|miniatur|Der Ort des Kampfes, an dem Kenji verletzt wurde, und der Fluchtweg hinaus]]&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf finden die wiedervereinten Helden einen [[Brief vom Bund des Xul]] und bemerken, nachdem sie über den Brief und die beiliegende Karte studiert haben, dass sie mit den Füssen bereits im Wasser stehen, welches weiter steigt. Die Helden beeilen sich, die Gefangenen zu befreien und suchen einen anderen Weg aus der Anlage heraus. Sie finden im hinteren Teil Treppenaufgänge, von denen einer noch intakt ist. Die lange Treppe führt an die Oberfläche und der Durchgang scheint gerade erst freigelegt worden zu sein. So entkommen sie mit den Überlebenden aus der Grünen Festung und erreichen erschöpft am frühen Morgen die Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.20''') Die Helden sind froh, es aus der Grünen Festung nach oben geschafft zu haben, bevor die Wassermassen die Anlage überflutet haben, und sind sehr geschwächt. Henk spürt stechende Schmerzen in der Magengegend, Octavia ist so erschöpft, dass sie sich sofort hinlegt, und Kenji hat noch starke Schmerzen in seinem verbrannten, linken Arm. Etliche Olburger würgen wie Henk immer wieder Tentakelreste aus und die Männer eines Schiffes aus Ankarz bedanken sich bei den Helden. Einige Olburger stellen fünf Piraten, welche sie als die Entführer ihrer Kinder identifizieren, und überwältigen sie. Die Helden machen sich mit einigen Überlebenden auf den Rückweg zu Kempers Scheune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ankommenden werden von den Frauen und Kindern freudig begrüßt und Wigo erzählt von einem Angriff der Fischteufel, welchen er mit der magischen Waffe abgewehrt hat. Den Säbel gibt Wigo Kenji zurück, den Langdolch von Henk darf er behalten.  Der Wirt lädt die Helden in sein Gasthaus „Zuider-Rust“ ein und mit einem Ochsengespann geht es in die Stadt. Kenjis Arm fühlt sich an, als ob er gar nicht mehr richtig zu ihm gehören würde, und seine Muskeln verkrampfen sich immer mehr vor Schmerzen. Zurück in Zuiderstad bekommen die Helden ihre Zimmer gezeigt und der Wirt will das Essen vorbereiten, während sie sich kurz ausruhen könnten. Ein Sturm zieht auf, welcher verhindert, dass sie sofort zur Baiula Spei übersetzen können. Die Helden legen sich erschöpft ins Bett und schlafen mit Regentropfen an den Fensterscheiben am frühen Nachmittag ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht träumen die Helden einen identischen Traum, in dem Uselias ihnen einen besonderen Ort auf der Insel zeigt und sie um Hilfe bittet (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Traumbotschaft und Bitte (28/29. Spealis 351 JF)|Uselias' Traumbotschaft]]). Die Helden sollen den Stein der Göttin finden und ihr Licht erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Spealis ===&lt;br /&gt;
Als die Helden durch ein Klopfen an der Tür geweckt werden, ist es zu ihrer Überraschung bereits wieder Mittagszeit ist und sie anscheinend durchgeschlafen haben. Ein Blick aus dem Fenster verrät, dass der Sturm noch im vollen Gange ist und die geschnappten Piraten am Galgen des Hafens im Wind tanzen. Die Helden tauschen sich kurz über ihren Traum aus und begeben sich dann in die Gaststube zum Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Einheimische applaudieren schüchtern und der Wirt hat ein Huhn gebraten und zusätzlich eingelegten Fisch und andere Zuiderstader Spezialitäten aufgetischt. Henk geht es schon wieder besser und er hat Hunger. Kenji geht es nicht viel besser und es fühlt sich für ihn an, als ob er einen dicken viel zu engen Lederhandschuh am linken Arm tragen, und ist gezwungen, als Linkshänder mit der rechten Hand zu essen. Während des Mahls tuschen sich die Helden über ihre Erlebnisse in der Grünen Festung aus, nachdem sie getrennt wurden. Dabei spricht Augustus auf Nachfrage von Henk den Inquisitor an, welcher ihnen den entscheidenden Geheimgang gezeigt hat. In dem Moment viel ihm und Kenji bitter wieder ein, dass sie den Inquisitor im Eifer des Gefechts in der Grünen Festung zurückgelassen hatten. Als der Wirt sie dann fragt, ob sie etwas über den Verbleib des Inquisitors wissen, welcher wohl der barmherzigste Mensch auf Erden sei und sich immer rührend um die Armen und Kranken kümmert, zieht sich Kenji auf sein Zimmer zurück. Henk und Augustus erzählen dem Wirt, dass der Inquisitor es leider nicht geschafft hat und in der Grünen Festung zu Tode gekommen ist. Dann fragen sie den Wirt, wo sie Schafsfett bekommen können, und ob er einen großen Felsen auf der Insel kennt. Er gibt ihnen Wegbeschreibungen zu einem Schafsbauern und zu dem Felsen, wobei er sie vor dem Stein warnt und behauptet, man würde bei Vollmond wahnsinnig in seiner Nähe. Octavia geht zu Kenji auf sein Zimmer und spricht mit ihm über seine Verletzung und ihre Schuld daran, während sich Augustus und Henk am Tisch unterhalten. In einer Stunde wollen sie dann aufbrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchnässt erreichen die Helden den Schafshof und werden freundlich begrüßt, nachdem sie erkannt wurden. Sie werden an das Feuer eingeladen und bekommen Schafsmilch zu trinken, welche Henk gut mundete und Kenji nur nippend über die Lippen kam. Die alte Frau ist sehr stolz auf die Milch und gießt immer wieder nach, sobald die Schale geleert ist, während ihr Mann das erbetene Schafsfett holt. Ein in Stoff gewickelter Klumpen von der Größe eines Kopfes bringt der Hirte mit, von den eigenen Schafen und das beste Fett auf Lyo, wie er immer wieder betont. Geld will er nicht, es ist für ihn ein Zeichen von Wols Gastfreundschaft, dass er es seinen Retter schenken darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen bei Regen und Wind weiter und suchen den Felsen auf dem höchsten Punkt der Insel in einem Kiefernwald. Als sie ihn gerade entdeckt haben, müssen sie sich gegen eine wilde Bache zur Wehr setzen, welche fast Octavia umgerannte, wenn Augustus sie nicht aus der Bahn gestoßen hätte.  Doch nachdem Octavia das Schwein mit Feuer vertrieben hat, können sie sich der Untersuchung des Steines widmen. Obwohl keine Zeichnung zu sehen ist, kann Octavia ganz schwach eine Magie ausmachen, welche von einer halbmondförmigen Stelle ausgeht. Kenji spürt deutlich, dass es sich bei dem gesuchten, alten Kultplatz um einen Ort der [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Nauda_-_.E2.80.9EDie_Seherin.E2.80.9C|Nauda]] handelt. Er möchte den Platz neu weihen und schlägt vor, dafür ein Silberopfer zu erbringen und vielleicht etwas zu räuchern, um eine Nauda heilige Atmosphäre zu schaffen, während er [[Nauda#Hymnus an Nauda|ihre Hymne]] singt, zu der er alle einlädt, miteinzustimmen. Octavia findet in der Nähe noch ein paar Beeren, welche Rauschzustände auslösen können, und Henk steuert etwas starken Tobak bei. Während Octavia die Räucherung überwacht, trägt Kenji die Hymne vor. Nach sechsmaliger Wiederholung stellt sich die erwünschte Wirkung ein und der Platz wird von Naudas Präsenz erfüllt. Kenji ist zu Tränen gerührt und auch die anderen spüren deutlich die Anwesenheit der Göttin. Die Helden bekommen [[Nauda|Naudas]] Segen (+1 Intuition für einen Monat).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk holt die Drachenträne hervor und Kenji und Octavia greifen intuitiv danach. Als alle drei gleichzeitig die Drachenträne berühren, verlieren sie das Bewusstsein und erhalten eine Vision von Uselias, in der er ihnen seinen Besuch beim goldenen König Sereg zeigt und sie erleben diesen zutiefst betrübt, trotz der Anwesenheit der Göttin [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Nauda_-_.E2.80.9EDie_Seherin.E2.80.9C|Nauda]]. Anschließend erleben sie das Gespräch von Uselias und Nauda, in dem die Göttin den Drachen bat, seine Reise in den Norden zu verschieben und noch etwas bei seinem Freund zu verweilen, denn aus seinem Leid werde schreckliches erwachsen, und es wäre gut, wenn Uselias für den goldenen König da sein kann (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Erinnerungs-Vision auf Lyo (29. Spealis 351 JF)|Uselias' Erinnerungs-Vision]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Spealis ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Wigo.png|120px|thumb|[[Wigo]] mit seinem Löffel am Oberarm.]]&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder aufwachen, ist es bereits mitten in der Nacht und sie liegen zugedeckt neben einem Lagerfeuer, welches Augustus entzündet hat. Der Sturm hat sich gelegt und der Vollmond strahlt über ihnen in der sternklaren Nacht. Auf dem Rückweg nach Zuiderstad erscheint den Helden auf einer Kuhweide ein weißer Stier, dessen Hörner einmal kurz im Mondlicht wie eine silbrige Mondsichel aufleuchteten, bevor er in der Herde verschwand. Alle hatten das Gefühl, als sei dies ein kurzer Gruß der Mondgöttin gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Sonnenaufgang kommen die Helden in der Stadt an, wo ihre Ruderer schon auf sie warten. [[Wigo]] verabschiedet sich rührend von Heli und gibt ihr seinen vermutlich ersten Kuss. Wigo schenkt ihr den Löffel aus seiner alten Heimat als Zeichen, dass er Zuiderstad zu seiner neuen machen möchte, und Heli schenkt ihm etwas persönliches. Bevor das Boot der Helden ablegen kann, kommen Helis Eltern mit den restlichen Inselbewohnern zum Hafen, um ihnen noch einige Geschenke mitzugeben und ihnen zum Abschied ein Dankeslied mit herzerwärmender Melodie zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweistündige Überfahrt zur [[Baiula Spei]] verläuft glatt und alle freuen sich, zum Mittag ihr altes Schiff wiederzusehen. Umso überraschte sind sie, als die Baiula Spei ein Loch in der Seite und der Reling aufweist, an dem der Zimmermann schon fleißig arbeitet. An Deck erfahren die Helden dann vom Admiral, dass das Schiff von einer Seeschlange angegriffen und versenkt worden wäre, wenn [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und [[Ekky die Walfaust|Ekky]] das Monster nicht aufgehalten hätten. Es wurde dann mit einem Schuss von elementarem Feuer getötet und ist im Meer versunken. Bevor die Helden von ihrem Abenteuer berichten, wollen sie sich kurz frischmachen und suchen die Kajüten auf. Nur Kenji begibt sich zum Arzt Abdrushin und zeigt ihm seine Verletzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.21''') Abdrushin versorgt Kenjis Verletzung mit Salbe und verbindet seinen Arm. Anschließend treffen sich die Helden beim Mittagessen mit dem Admiral und erfahren, dass die Baiula Spei voraussichtlich zwei bis drei Tage vor Anker liegen wird, um die doch erheblicheren Beschädigungen zu reparieren. Die Helden berichten dem Admiral und seinen Offizieren von ihren Erlebnissen auf Lyo und Henk und Augustus werden von Leutnant Ibendorn gebeten, das Training mit der Mannschaft fortzusetzen. Obermatrose Kerling kann nicht teilnehmen, weil er sich noch vom durch Augustus zugefügten Rippenbruch erholt, und Augustus beschließt, diesen zunächst aufzusuchen, während Henk mit dem Training beginnen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia zu Iustus ins Labor geht und Kenji die Kapelle aufsucht, bittet Wigo Henk an Deck um einen Rat, wie er sich wieder mehr auf die Aufgaben konzentrieren kann, wo er momentan an nichts anderes als Helis Kuss denken muss. Henk rät zu körperlichen Aktivitäten und lädt ihn zum Kampftraining ein, während Kenji von Obermatrose Malzan Starkentrutz in ein Familiengeheimnis eingeweiht wird und ihm einen Rat erteilen muss, wie dieser sich in seiner Lage verhalten soll. Octavia muss sich von Iustus seinen Kommentar zu den Geschehnissen auf Lyo anhören und den Rest des Tages mit Zauberübungen verbringen. Sie erfährt, dass Iustus einen Schild vorbereitet, welcher das ganze Schiff kurzzeitig umschließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erlebt beim Training, dass Augustus erst wieder mit den Männern warm werden muss, nachdem er beim letzten Training so die Kontrolle verlor. Doch er bemüht sich aufrichtig und erst am Ende des Trainings kommt es zu einem Ausbruch von Obermatrose Godehard Malter, welcher sich weigert, mit Augustus zu arbeiten. Die Situation eskaliert und Malter warf Augustus vor, Barsaver als zweitklassigen Abschaum zu betrachten, weshalb er sich bei ihm auch so gehen ließ, als er ihm das Gesicht blutig geschlagen und für immer entstellt hat. Außerdem wirft Malter Augustus vor, als [[Principus Mortis]] für die Massaker in Loderis verantwortlich zu sein. Henk geht vermittelnd dazwischen und erreicht, dass Malter sich etwas beruhigt. Letztendlich besteht Augustus darauf, die Sache in einem Vier-Augen-Gespräch zu klären und zieht sich mit Malter in den hinteren Teil des Frachtraumes zurück. Am Ende des Trainings setzt Augustus die mittlerweile ruhig und gelassen wirkende Unterhaltung fort, während Henk zum Abendessen geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abendessen hat [[Roana Dernheim|Roana]] aus den zuiderstader Vorräten das eingelegte Kraut und das frische Schafsfleisch zubereitet und die Helden genießen das Mahl. Augustus kommt erst verspätet hinzu, als die anderen fast schon fertig sind. Nach dem Essen berichtet Ekky den Helden, dass er heute eine Gellmöwe beobachtet hat, welche suchen beim Schiff hin und her flog und dann von einem Fenster des Kanonendecks ein Bündel abholte und in südöstlicher Richtung verschwand. Augustus fragt Henk, ob dieser seinen Dolchriemen gesehen hat, den er seit dem Training vermisst. Kenji sucht erneut Abdrushin auf und erhält einen neuen Verband. Anschließend unterhält er sich noch privat mit Augustus, bevor Kenji zur Nachtwache mit Octavia aufbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia erblicken bei Vollmond während ihrer Wache wieder den Delphin im Wasser, welcher die Baiula Spei schon seit einiger Zeit zu folgen scheint. Beim Anblick der nächtlichen See denken sie an das einstige wunderschöne Tal mit den goldenen Bäumen und an Nauda und Sereg. Auf dem Kanonendeck bemerkt Octavia mit Astralsicht eine Person im Dunkeln, welche nahe dem Fenster am Boden hockt und dann schnell auf das untere Mannschaftsdeck verschwindet, als die beiden Helden sich nähern. Am Fenster findet sich ein verschnürtes Bündel, in dem sich Haarknäule verschiedener Farben, Fingernägel und ein Zahn befinden. Mit der Entdeckung gehen die beiden sofort zu Henk und anschließend zu Iustus und besprechen die Bedeutung des Fundes in Bezug auf die Möglichkeit schwarzmagischer Einwirkung auf die Mannschaft. Octavia und Kenji gehen zu Bett, während Henk die nächste Wache übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IX. Sideon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Sideon ===&lt;br /&gt;
Henk wird während seiner Wache von Maat Sturmfels mitgeteilt, dass Obermatrose Malter nicht in seiner Koje ist und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Er sei auch auf dem ganzen Schiff nicht aufzufinden. Der Maat berichtet außerdem davon, dass Malter anscheinend zurzeit ein kleines Alkoholproblem habe und sich vor Kurzem die sonst sehr gute Beziehung zu seinem Cousin Starkentrutz verschlechtert habe. Dieser habe wohl etwas erfahren, was nie ans Tageslicht hätte kommen sollen. Der Maat bittet Henk, ebenfalls nach Malter Ausschau halten, aber dieser fand bei seiner Suche auf dem ganzen Schiff ebenfalls keine Spur, bevor er Iustus und Augustus zur Wachablösung im Labor aufsucht und ein Gespräch der beiden mitbekommt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Morgen ist sonnig und klar und beim Frühstück teilt der Admiral mit, dass Obermatrose Malter vermisst wird und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Ferolax berichtet davon, dass bald der erste Test von Iustus neuem Schutzschild stattfinden wird, welcher aber leider noch nicht gegen Beeinflussungszauber wirke. Bevor die Helden ihrem Tagwerk nachgehen können, bittet sie ein kalkweißer Maat Koyner mit zittriger Stimme, ihm in den Frachtraum zu folgen. Dort konfrontiert sie der Admiral mit dem Fund des Schiffsjungen: einer in eine Kiste gequetschten Leiche, welcher die Arme auf den Rücken gebunden und die Finger, unter deren Nägeln Eisennägel geschoben sind, sind mehrfach gebrochen. Die Leiche ist geknebelt und im Genitalbereich übelst verstümmelt. Es handelt sich um den Vermissten Godehard Malter. Die Helden beschließen, der Mannschaft den Mord mitzuteilen, die grausamen Details aber zu verschweigen. &lt;br /&gt;
[[Datei:BS-Frachtraum.png|400px|miniatur|Fundort der Leiche im Bug des Frachtraumes und der Tatort mit astraler Verunreinigung im kleinen Lagerraum im Heck der [[Baiula Spei]].]]&lt;br /&gt;
Da sich die Helden an die Familienstreitigkeiten zwischen dem Opfer und seinem Cousin Starkentrutz erinnern, bitten sie den Admiral, letzteren zunächst in einer Zelle festzusetzen, bis sie ihn befragen können. Dann beziehen die Helden auf Anraten des Admirals Iustus in die Untersuchung mit ein und holen auch Augustus dazu. Als sie diesen auf seinem Zimmer abholen, lässt er gerade ein kleines Buch in der Schreibtischschublade verschwinden, in das er zuvor etwas eingetragen hat. Gemeinsam untersuchen sie den Fundort und es stellt sich dabei heraus, dass das Opfer an einem anderen Ort ermordet wurde. Octavia und Iustus machen sich auf die Suche nach geringen abyssischen Spuren, welche am Ort des Geschehens zu finden sein müssten. Es stellt sich heraus, dass die Tür zum kleinen Lagerraum nicht wie gewohnt verschlossen ist, und Octavia untersucht schließlich eine kleine schwarze Verfärbung des Astralraumes, woraufhin sie bewusstlos zu Boden stürzt und von Kenji gefangen wird. Es stellt sich heraus, dass Octavia von einem [[Gespenster|astralen Schemen]] angegriffen wurde und dadurch den Hergang der Tat in einer Vision erlebt hat, wovon sie den Helden berichtet. Über ihre Vision erfahren die Helden, dass der Täter sein Folterwerkzeug achtlos in eine Ecke warf, wo sie dann Augustus‘ vermissten Dolchriemen finden, den dieser sofort identifiziert. Nachdenklich zieht Augustus sich dann auf sein Zimmer zurück, während die Helden den Obermatrosen Starkentrutz befragen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden auf dem Weg zu den Zellen die Quartiere durchqueren, ist die Mannschaft fix und fertig, nachdem sie von dem Mord erfahren haben, und es macht sie wütend, dass Malter einem so hinterhältigen, feigen Anschlag zum Opfer gefallen ist. Es wird ein Täter gesucht und sich daran erinnert, dass Augustus der letzte war, der Malter lebend gesehen hat. Darauf hin gibt Kenji ihnen zu verstehen, dass, wer an Augustus Unschuld zweifle, auch gleich den Mystiker selbst beschuldigen könne. Dann gehen die Helden weiter zu den Zellen und befragen Obermatrose Starkentrutz. Dieser wartet in einer Zelle und ist sehr traurig über den Tod seines Vetters. Doch der Obermatrose hat ein Alibi, da er nach dem Training mit seinen Kameraden essen gegangen ist und sich danach hingelegt hat. Er hat sogar dem Maat gemeldet, dass Malter nicht in der Koje gewesen ist, was zu der Suchaktion auf dem Schiff geführt hat. So beschließen die Helden, die Untersuchungsergebnisse von Abdrushin einzuholen, welcher die Leiche nach dem Fund untersucht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin fasst die Verletzungen zusammen: alle Finger der auf den Rücken gebundenen Hände sind gebrochen und unter acht Nägel sind Eisennägel geschoben. Sein Rücken weist Spuren starker Gewalteinwirkung auf und einige Rippen sind gebrochen. Auf der Haut lassen sich Abdrücke des Folterwerkzeuges entdecken, welche zur Schnalle von Augustus Dolchriemen passen. Tödlich war allerdings die dritte Verletzung im Genitalbereich, denn sein Geschlechtsteil wurde mit zwei einzelnen Schnitten gespalten, so dass der Schnitt bis auf den Beckenknochen ging. Des Weiteren scheint Malter vor seinem Tod Alkohol getrunken haben, wie sein Mageninhalt verrät. Um den Toten noch aufzubahren und einen Abschied zu ermöglichen, bittet Abdrushin darum, ihn in der Kapelle aufbahren zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen nun der Spur des Schlüssels, mit dem der kleine Lagerraum aufgesperrt werden kann, und erkundigen sich beim diensthabenden Maat. Dieser erzählt, dass sich der Schlüssel im Schlüsselschrank des Waffenraumes befindet, in dem zurzeit der Matrose Turmen Strafdienst machen muss, weil er schon mehrmals in seinem Dienst eingeschlafen ist. Diesen treffen die Helden im Waffenraum bei Polieren der Schwerter an und er zeigt ihnen den Schlüssel, der an seinem Platz im Schrank hängt, und erklärt, dass nur der Admiral und Oberleutnant Windisch einen Schlüssel für den Waffenraum haben. Auf sein Schlafwandeln angesprochen gesteht Turmen, dass er schon immer Schlafprobleme gehabt hätte und er es sogar schon erfolglos mit einem Schlafmittel von Abdrushin probiert hätte. Dennoch sei er morgens oft wie gerädert und den ganzen Tag hundemüde, was ihm sichtlich unangenehm ist. Octavia kann mit Astralsicht nichts Besonderes an ihm feststellen und Turmen erklärt, dass er mit Malter seit langer Zeit befreundet ist und dass Starkentrutz seit dessen Verschwinden am Boden zerstört sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss des Gespräches werden die Helden zum Admiral in die Offiziersmesse gebeten und dieser offenbart ihnen im Beisein seiner beiden Oberleutnante, dass die Mannschaft davon ausgeht, dass Augustus erneut die Kontrolle verloren und Malter getötet habe. Außerdem will er von den Helden wissen, was an den Gerüchten dran ist, dass Augustus Principus Mortis sei. Henk behauptet, das [[Principus Mortis]] bei Varna gefallen sei und Octavia bestätigt, dass Principus Mortis nicht mehr existiere. Kenji schweigt dazu und der Admiral ist froh, denn er kann sich auch nicht vorstellen, dass die [[Götter#Die_Passionen|Passionen]] einen sadistischen Kriegsverbrecher mit auf die Reise schicken, um Aloran zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.22''') Admiral Wellenbrecher bittet die Helden, sich von ihm die ganze Geschichte von Principus Mortis berichten zu lassen, damit sie verstehen, warum die Männer so aufgebracht sind und was sie Augustus vorwerfen. Dann enthüllt er ihnen das volle Ausmaß der Gräueltaten in Loderis, welche unzählige zivile Opfer forderten und den loderiser Adel fast auslöschten. Im Anschluss bat Iustus die Helden in das Magierlabor und eröffnete ihnen, dass er nicht nur um die Diskussion um Principus Mortis an Bord wisse, sondern auch im Laufe der gemeinsamen Dienstzeit zwei vollkommen unterschiedliche Gesichter bei Augustus kennengelernt hat – einerseits den loyalen, ehrlichen Mann, dem er sein Leben zu verdanken hat, und andererseits den wegen verfehlter und übertriebener Gewaltanwendung zu disziplinarischen Strafen verurteilten Kämpfer. Iustus ist sich momentan unsicher, was Augustus Schuld oder Unschuld im jetzigen Fall angeht. Sollte er für diese Tat verantwortlich sein, so schließt Iustus mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Außenmanipulation aus, da er trotz genauer Untersuchung keinerlei magische Spuren an Augustus gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stellen fest, dass Augustus nicht auf seinem Zimmer ist, und während die anderen Wache stehen, durchsucht Henk Augustus Zimmer und findet im Schreibtisch eingeschlossen ein Buch, welches sich als Sammlung von Principus Mortis‘ grauenhaften Taten herausstellt, die sich mit den Beschreibungen des Admirals decken und von Augustus in letzter Zeit niedergeschrieben worden sind. Gemeinsam ziehen sich die Helden in Octavias Zimmer zurück, um über den Fund zu sprechen. Im Anschluss suchen sie Augustus und treffen Leutnant Ibendorn, welcher ihnen mitteilt, dass sich die Lage wegen des Mordes an Malter immer weiter zuspitzt und Augustus inzwischen von einigen Männern beschimpft und der Tat beschuldigt worden ist. Nur wegen der gemeinsamen Fahrt sei er noch nicht aufgeknüpft und gelyncht worden, doch als Ibendorn mit ihm sprechen wollte, ging er nur wortlos fort und zog sich in die Kapelle zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden Augustus vollkommen ausdruckslos und wie versteinert auf einer Bank neben dem Leichnam sitzend, dem toten Malter direkt ins Gesicht starrend. Er beachtet die Helden nicht und reagiert erst, als er angesprochen wird. Er leugnet oder beschönigt seine Taten nicht, bringt keine Erklärungen oder Rechtfertigungen vor und reagiert gereizt, als Octavia Verständnis für seine Taten zeigt. Henk konfrontiert Augustus mit seiner ganzen Wut und offenbart ihm, dass er ihn für seine Taten hasst und verabscheut. Henk betont aber auch, dass er für den aktuellen Mord Augustus keine Verantwortung gibt, denn die Schwarzmagier haben ihre Finger mit im Spiel. Dann verlässt Henk die Kapelle, während Octavia und Kenji zurückbleiben. Augustus betrachtet es fast schon als Hohn, dass sein Leben erst vom Kaiser und dann von Uselias' Vision gerettet wurde, obwohl er es gar nicht verdient hätte. Von der Niederschrift seiner Taten erhoffte Augustus sich das Enden seiner Albträume, in denen er jede Nacht wieder die Geschehnisse durchlebt und manchmal schon nicht mehr weiß, in welcher Zeit er sich gerade befindet. Er bittet die beiden darum, in einer Zelle des Schiffs verwahrt zu werden, um die Mannschaft vor sich zu schützen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht währenddessen mit dem Schiffsarzt Abdrushin und konfrontiert ihn damit, dass er ihn auch schon verdächtigt hat, da er Kontakt zu jeder beteiligten Person hatte. Anschließend unterstützt Henk den Admiral bei seiner Ansprache, in der er der Mannschaft eröffnet, dass Principus Mortis tot und nicht mit Augustus identisch sei. Henk bestätigt es und wies die Männer mit bloßem Oberkörper darauf hin, dass er als ehemaliger Sklave, welcher noch die Spuren seiner Misshandlung auf dem Rücken trägt, bestimmt nicht mit einem thyrnischen Kriegsverbrecher reisen würde. Die aufgebrachte Mannschaft lässt sich etwas beruhigen, gibt Augustus aber weiterhin die Schuld an Malters Tod. Die Männer werfen ihm das auch direkt vor, als Octavia und Kenji den Beschuldigten über das Deck führen, um ihn in die Zelle zu bringen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung beim Abendessen ist bedrückt und die Helden diskutieren untereinander die Schuldfrage. Ferolax erzählt, dass Iustus in dieser Nacht die ersten Tests für das Schild durchführen wird. Henk sucht Kaltfisch auf und bittet ihn, den Klabatterwicht zu fragen, ob er den Mord beobachtet habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia entdecken bei ihrer Wache, dass die Mannschaft noch wach ist und miteinander diskutieren. Als die Helden vom diensthabenden Maat Sturmfels entdeckt werden, schickt dieser die Männer in die Kojen und entschuldigt sich bei den Helden. Augustus sitzt schlaflos in seiner Zelle und Kenji erzählt ihm, was er aus Hellas Leben gelernt hat, welche in einer ähnlichen Situation wie er war, und er rät Augustus, jetzt nicht aufzugeben, sondern seine verbliebene Zeit sinnvoll zu füllen. Kenji hielt ihm auch deutlich vor Augen, dass die Schwarzmagier hier ihre Finger mit im Spiel haben. Ansonsten ereignet sich nichts Besonderes in ihrer Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Sideon ===&lt;br /&gt;
Beim Wachwechsel geht Octavia direkt auf ihr Zimmer, während Kenji sich noch mit Henk über dessen Umgang mit Augustus unterhält. Abschließend übergibt Henk einen kurzen Brief für Octavia an Kenji, welchen dieser im Anschluss an die noch wache in ihrer Koje übergibt. Auf seiner Wache erlebt Henk die ersten Testungen des magischen Schildes, welche Iustus in der Nacht durchführt, und wird im Anschluss von Ferolax gebeten, seine Freunde zu wecken und schnell zu Iustus ins Labor zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus schildert den Helden eine merkwürdige Beobachtung, welche er während des Schildversuchs gemacht hat. Er hat eine magische Einwirkung entdeckt, welche den Schild passiert, doch es ist unmöglich zu sagen, ob der Zauber von außen oder vom Schiff gewirkt wird. Da der Zauber nicht permanent wirkt, will Iustus die Matrix überwachen und den Helden bescheid geben, wenn der Einfluss wieder aktiv ist. Sie sollen dann auf dem Schiff nach Spuren des Zaubers suchen. Octavia und Henk begeben sich zu Augustus, während Kenji bei Iustus wartet, um schnell Bescheid sagen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Magus dann wieder eine Schwankung feststellt, informiert Kenji sofort die anderen und Octavia stellt fest, dass Augustus nicht mit einem Zauber belegt ist. Stattdessen nimmt sie mit Astralsicht auf dem Mannschaftsdeck eine Bewegung wahr und auch Henk bemerkt jemanden in der Dunkelheit. Beim Näherkommen entdeckt Octavia, dass zu der Person ein astraler Faden führt, sie also mit einem Zauber belegt ist. Der Verdächtige verschwindet schnell auf das Kanonendeck und Henk beeilt sich hinterherzukommen. Er verliert die Person aber kurzzeitig aus den Augen und kontrolliert sicherheitshalber die nahegelegene Munitionskammer. Währenddessen kommen auch Octavia und Kenji auf dem Deck an, können den Verdächtigen aber nirgends entdecken. Die Helden setzen ihre Suche auf dem Hauptdeck fort und befürchten schon eine Sabotage des Tauchbootes. Doch dort ist keine Spur zu finden und ein Schrei lenkt die Aufmerksamkeit auf das Außendeck am Heck. Direkt an der Treppe finden sie den Matrosen Finstertann, welcher mit einem Stich in die Bauchgegend niedergestochen wurde. Der Angreifer ist verschwunden, jedoch bemerkt Henk ein leichtes Schaukeln des Beibootes. Henk eilt dorthin und entdeckt den Täter, wie er am Heckspiegel des Schiffes hinabklettert in Richtung des Magierlabors. Henk klettert sofort hinterher, Octavia nimmt die Treppen, um zum Labor zu gelangen. Kenji kümmert sich um den Verletzten und ruft laut um Hilfe. Oberleutnant von Lachs kommt und bringt Finstertann zum Arzt, damit der Mystiker dann auch zum Labor eilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen das Labor gerade noch rechtzeitig und können Iustus rechtzeitig warnen. Der Angreifer wird niedergerungen und Iustus zieht sich durch einen Stich eine tiefe Fleischwunde an der Schulter zu. Der Überwältigte wird als der Matrose Turmen identifiziert, und, da er offensichtlich unter einem Zauber steht, in die Mitte des Schutzfeldes gelegt. Er beginnt laut zu lachen, während Iustus den Zauber analysiert, damit er ihn brechen kann. Dann verhöhnt Turmen die Helden, wie lange sie gebraucht hätten, ihm auf die Spur zu kommen. Er beschimpft sie als Wichtigtuer und Stümper, als feige Hexe, naiven Dieb und liebeskranken Mystiker, denen aufgrund ihrer Unfähigkeit wahrlich die Götter und ihr Taschendrache zur Hilfe eilen müssen, ohne die sie längst wie ihr dümmlicher Krieger ihre Opfer geworden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hält Turmen plötzlich die Luft an und atmet auch nicht weiter, als er bewusstlos zu Boden fällt. Iustus unterbricht den Zauber auf Turmen und weist die Helden an, diesem die Hose auszuziehen und zwischen seinen Beinen nachzusehen. Beim Entkleiden fällt ein blutiges Päckchen Nägel aus der Hose heraus und beweist Turmens Täterschaft beim Mord an Malter. Zwischen den Beinen finden die Helden ein seltsames, eintätowiertes Zeichen, welches Henk herausschneidet und Iustus übergibt. Dieser kann nur auch seinen Unterbrechungszauber beenden und begibt sich zu Abdrushin, damit er ihm das Messer aus der Schulter entfernen kann. Kenji sucht sofort Augustus auf, um ihm die Neuigkeiten zu überbringen, und stößt dabei auf Plankenjockel, welchem er ebenfalls alles erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk  und Octavia warten im Labor bei Turmen, bis dieser erwacht, und befragen ihn wegen der Tätowierung. Er erinnert sich an seinen letzten Abend vor der Abreise, an dem er das Gasthaus „Zur grünen Rast“ aufgesucht und eine heiße Nacht mit einer exotischen Magd von einem Volk der Ishturi verbracht hat. Am nächsten Morgen hatte er ein leichtes Brennen im Schritt gefühlt, sich aber nichts dabei gedacht, als es am folgenden Tag wieder abgeklungen war. Turmen ist am Boden zerstört, als er seine Täterschaft beim Mord an Malter realisiert, und bleibt zunächst noch im Labor. Henk und Octavia suchen Kenji bei Augustus auf und werden mit Plankenjockel konfrontiert, welcher die Bambusen geweckt und die Informationen von Kenji anscheinend komplett falsch verstanden hat. Octavia spricht mit Augustus und er gesteht ihr, dass er den Helden vor Scham kaum noch in die Augen blicken kann und es ihm sehr leidtut, was er Octavia damit angetan hat. Sie überzeugt ihn aber davon, dass er bei der Ansprache des Admirals, bei der er der Mannschaft den Täter bekanntgeben wird, neben den Helden steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Admiral hält nach Sonnenaufgang seine Ansprache und erklärt der Mannschaft, dass Augustus nicht der Mörder von Malter ist, sondern Matrose Turmen unter der Kontrolle der Schwarzmagier die Tat vollbracht hat. Dadurch fällt auch der Verdacht der Mannschaft, dass Augustus Principus Mortis gewesen ist. Admiral Wellenbrecher bittet auch Mystiker Kenji noch um ein paar Worte, welcher der Mannschaft noch einmal die Verwicklung der Schwarzmagier in den Fall erläutert. Abschließend wird verkündet, dass Malters Seebestattung vor dem Mittag stattfinden soll. Nach den Ansprachen entschuldigt sich Obermatrose Grauwasser bei Augustus wegen seines Verdachts, was diesem sichtlich unangenehm ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss wird gefrühstückt, wobei Augustus sein Essen mit auf seine Kajüte nimmt. Beim Essen beschließen die Helden, dass die gesamte Mannschaft nach Zeichen der Schwarzmagier untersucht werden soll, wie es bei Turmen zwischen den Beiden gefunden wurde. Octavia und Roana überprüfen sich gegenseitig, während die Männer nacheinander bei Abdrushin antreten und sich untersuchen lassen. Henk und Kenji machen den Anfang. Nach der Untersuchung spricht der Admiral einige Worte zum Abschied von Malter und Kenji spricht die Worte des [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Borons]]-[[Boron#Borons Segen|Segens]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag nimmt die [[Baiula Spei]] wieder Fahrt auf und die Helden erfahren, dass sie am Abend vor den gefährlichen Nixenbänken ankern werden, bevor sie am nächsten Tag die Insel Soltrum erreichen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.23''') Iustus bittet die Helden zu sich ins Magierlabor und teilt ihnen eine Entdeckung mit. Das Zeichen, welches Turmen entfernt wurde, ist eine persönliche Signatur des Zaubernden, und es ist Iustus mit dem Zeichen vielleicht bald möglich, damit den Aufenthaltsort seines Besitzers ausfindig zu machen.  Anschließend teilt er ihnen mit, dass Augustus noch etwas Zeit für sich braucht und Iustus bittet die Helden, gut auf ihn aufzupassen, da Augustus mit seiner Vergangenheit noch nicht abgeschlossen hat und unter großer emotionaler Instabilität leidet. Außerdem erinnert Iustus Octavia daran, wie wichtig ihre Übungen mit dem Stab sind, wenn sie die Durchschlagskraft ihrer Zauber verbessen will, worauf diese den restlichen Tag im Labor verbringt und ihre Zauber nicht ganz ohne Zwischenfälle trainierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht zum Wechseln seines Verbandes den Schiffsarzt auf und spricht mit ihm über dessen Verbindung zu den Dingir. Kenji erfährt, dass Abdrushin von einem Dingir abstammt und bereits in seiner Jugend mit seiner Dingir tanzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baiula Spei geht zum Abend in ausreichendem Abstand zur Nixenbank vor Anker und die Helden treffen sich beim Abendessen. Augustus nimmt ebenfalls teil, ist allerdings sehr still und bittet die Helden nach dem Essen zu einem privaten Gespräch in seine Kajüte. Kenji schlägt Octavia noch vor, mit ihm zu Abdrushin zu gehen und mit diesem über ihre Magie zu sprechen, denn er machte so seltsame Andeutungen über Octavia und die Herkunft ihrer Magie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus entschuldigt sich bei den Helden, dass er sich gehen ließ und von seinen Schuldgefühlen überrannt wurde. Er  lässt sie wissen, dass  er sich noch mehr zusammenreißen will und sie sich nun wieder auf ihn verlasen könnten, wenn sie ihn überhaupt noch mitnehmen wollen. Alle versichern ihm, dass sie ihn bei ihrer Aufgabe brauchen würden und ihn daher auch gerne weiterhin dabeihaben wollen. Während Henk noch bei Augustus bleibt, suchen Kenji und Octavia den Arzt auf. In einem Gespräch konnte Abdrushin Octavia aber auch nur sagen, dass sie lernen müsse, mit dem Djinn zu tanzen, anstatt ihn kontrollieren zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Nachtwache von Octavia und Kenji hören beide ein Singen vom Meer her und beobachten den Delphin, wie er auf die Nixenbank zu schwimmt. Er schien zu der kaum hörbaren Melodie zu tanzen und Abdrushin, welcher hinzukommt, erklärt, dass sich der Delphin, den er Amweijon-Murranî genannt hat, von den Seinen gerufen wird und nach Hause zurückkehrt, denn Abdrushin kann den Gesang ebenfalls hören. Beim Wachwechsel informieren die beiden Henk über ihre Beobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Sideon ===&lt;br /&gt;
Auf Henks Nachtwache nach Mitternacht begegnet dieser Kaltfisch, wie er auf dem Deck den Klabatterwicht sucht. Kaltfisch macht sich Sorgen, dass das „Gejammer“ der „Wasserweiber“ den Kleinen verscheucht hat. Auf Henks Nachfrage, wer denn die Wasserweiber seien, erklärt Kaltfisch, dass es die Meerhexe, die Braut von Doganon, mit ihren Schwestern sei. Nachdem der Gott einige schönen Frauen in fischähnliche Ungeheuer verwandelt hat, damit sie sein Reich nicht mehr verlassen können, seien diese so wütend darüber, dass sie alle Seereisenden durch ihren Gesang in den Wahnsinn treiben und ihre Schiffe auf der Sandbank auflaufen. Die Seemänner würden dann von ihnen in die Tiefe gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück tauschen sich die Helden über ihre Erlebnisse der Nachtwache aus und planen die Expedition, die zum Mittag losgehen kann, wenn die Baiula Spei die Insel Soltrum erreicht hat. Es gilt nämlich, genügen Proviant mitzunehmen, denn Ekki weist darauf hin, dass sich das Lager der Grauen Männer irgendwo auf der recht großen Insel versteckt ist. Die Helden wollen sich hinüberrudern lassen und nach Beendigung wieder abholen lassen, so dass kein Matrose auf der Insel auf ihre Rückkehr warten muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.24''') Die Helden lassen sich zum Mittag von den Obermatrosen Grauwasser und Klippstein nach Soltrum übersetzen. Das Wetter ist klar, nur am hohen Berg von Soltrum hängt anscheinend noch eine dunkle Regenwolke. Die Helden können aufgrund der Steilklippen, welche fast de ganze Insel umgeben, nur an wenigen Stellen anlanden und sie entschließen sich für die nordöstlichste Bucht der Insel. Dort stoßen sie auf einen undurchdringlich erscheinenden Wald und müssen einen Weg hineinfinden. Ohne die Kenntnisse von Henk und Augustus im Fährtenlesen wäre dies ein äußerst mühseliges Unterfangen. Doch es werden Tierpfade entdeckt, auf denen die Helden den Urwald erkunden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wandbild.png|500px|rahmenlos|rechts|Das Wandbild aus der verfallenen Hütte auf Soltrum]]&lt;br /&gt;
Nicht weit vom Strand entfernt finden die Helden eine halb verfallene Hütte, in der sie neben einem Wandgemälde auch die Leiche eines Bewohners finden, welcher noch immer eine goldene Scheibe in Sonnenform umklammert hält. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass der Mann anscheinend Schiffsbruch erlitt, auf der Insel strandete und dann auf dem Berg eine Gemeinschaft von Männern traf, denen er die goldene Scheibe entwendete. Er wurde anscheinend wegen des Diebstahls ausgestoßen und hat dann die Hütte im Wald errichtet, in der er auf Schiff wartete, welche ihn mitnehmen können. Die goldene Scheibe besitzt eine göttliche Aura, welche Kenji als zu [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] gehörend und Octavia leicht magisch empfindet, welche von Henk eingesteckt wird, bevor die Reise durch den Urwald weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen über einige Sackgassen ihren Weg in Richtig des großen Berges und stoßen dabei auf einige alte Ruinenreste, welchen sie aufgrund der typischen floralen Muster elbischen Ursprung unterstellen. Es finden sich noch einige Sonnensymbole auf den Steinen und Henk bemerkt, wie die Drachenträne anfängt zu pulsieren. Nachdem er sie herausgeholt und Kenji und Octavia sie angefasst haben, haben alle eine kurze Vision, bei der sie wieder durch Uselias' Augen schauen (vgl. [[Drachenträne#Uselias'_Turm-Erinnerung (3. Sideon 351 JF)|Uselias' Vision]]). Sie sehen die Ruine als intakten Wachturm mit elbischen Wächtern, die Uselias den Weg zum großen Berg weisen und dieser dann in diese Richtung fliegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem weiteren Weg durch den dichten Wald begegnet den Helden plötzlich ein Goldluchs, welcher als Tier von Suno bzw. Clarius gilt. Sein Fell leuchtet fast golden und seine Augen erstrahlen in einem gelblichen Licht. Das Tier faucht zunächst, wittert dann aber etwas und schnüffelt an Henks Rucksack herum. Octavia erkennt, dass es die Sonnenschiebe sehen will, und als Henk diese hervorholt, beginnt der Goldluchs zu schnurren, reibt sich an der Scheibe und geht dann langsam wieder davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bahnen sich weiter ihren Weg durch das Dickicht und suchen nach Einbruch der Dämmerung ein Nachtlager. Sie teilen für die Nacht Wachen ein und Augustus übernimmt direkt die erste Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Sideon ===&lt;br /&gt;
In Henks Wachzeit nach Mitternacht bemerkt dieser etwas, was anscheinend über den Baumwipfeln über dem Lagerplatz kreist. Er weckt Octavia und klettert auf einen Baum, um besser beobachten zu können, was es sei. Octavia bemerkt mit Astralsicht, dass es sich um ein magisches Wesen handelt, doch bevor es genauer untersucht werden kann, verschwindet es in Richtung des großen Berges, wie Henk noch ausmachen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchen die Helden weiter ihren Weg in Richtung des Gipfels und kämpfen sich den ganzen Tag durch das Dickicht. Nachdem Henk ein Fuchs über den Weg gelaufen ist und ihn vielleicht angezwinkert hat, scheinen sie deutlich schneller vorranzukommen. Mittags wird eine kurze Rast eingelegt und dann weiter gegen alle Widrigkeiten der Weg verfolgt. Bei einer Bachdurchquerung werden die Helden bis zum Bauch nass und entdecken erst viel später, dass sie einige Blutegel abbekommen haben. Octavia kann zum Wohlbefinden aller einige große Mückenschwärme, welche sich schon an den Helden laben wollten, durch Feuerzauber vernichten. Eine überraschende Begegnung mit einer Schlange geht zum Glück wegen Henks Gefahreninstinkt und Octavias Feuerkraft glimpflich aus und die Helden können ihren Weg bis zur Dämmerung fortsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Abend erklimmen die Helden einen Abhang und können über den Baumwipfeln einen Blick auf den großen Berg werfen. Dieser ist gut sichtbar, doch merkwürdiger Weise liegt immer noch diese dunkle Wolke über ihm, welche den Helden aus dieser Entfernung ein unheimliches Gefühl in der Magengegend beschert und Octavia sogar richtig über von der Betrachtung wird. Die Helden beschließen auf diesem Felsvorsprung ihr Nachtlager zu errichten, um am nächsten Tag den Aufstieg auf den Berg zu wagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie entzünden in einer kleinen Felssenkung ein Feuer und sorgen dafür, dass sein Licht nicht allzu sehr in die Umgebung abgestrahlt wird. Es ist sehr kalt, ein Wind pfeift um die Felsen und es beginnt zu regnen. Henk und Augustus beschließen, in den Wald hinabzusteigen und Äste für eine improvisierte Überdachung zu holen. So errichten sie einen notdürftigen Unterstand, welcher allerdings die Kälte und Nässe nur spärlich abhalten kann. Augustus übernimmt die erste, ereignislose Wache und weckt Henk um Mitternacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Sideon ===&lt;br /&gt;
Henk bemerkt in seiner Wache, dass sich langsam aus Richtung des Berges eine seltsame Kälte ausbreitet, die eine unerklärliche Angst in ihm auslöst und ihn leuchtende Augen, grässliche Fratzen und unheimliche Gestalten in der Dunkelheit sehen lässt. Er nimmt seine ganze Willenskraft zusammen und schließlich verzieht sich die Kälte wieder. Henk weckt Octavia und gemeinsam nehmen sie einen schrecklichen Schrei vom Berg wahr, welcher eher tierisch klingt und ein mulmiges Gefühl auslöst. Wigo fühlt sich an einen Todesschrei erinnert und versucht die Helden zur Rückkehr zum Schiff zu bewegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen sind alle durchgefroren und wären sich mit einem heißen Tee aus Roanas Vorräten auf, bevor sie ihren Weg fortsetzen. Auf einer kleinen Lichtung können sie einen Blick auf den Berg werfen, der noch immer von einer dunklen Wolke verhüllt ist, welche eindeutig nicht natürlichen Ursprungs ist. Am Rande der Lichtung entdecken die Helden eine Falle, in welcher ein Tier zappelt. Bei näherer Untersuchung erweist sich dieses als untot, was Wigo vor Schreck erstarren lässt. Henk kann ihn trotz eigener Befangenheit aus der Starre lösen und kurz danach bemerken alle einen großen, grauen Schatten, welcher den Gipfel des Berges umkreist. Die Helden machen sich sofort an den weiteren Aufstieg, verlassen den Wald und steigen die Felsen dem Wasserlauf folgend hinauf. Mit jedem ihrer Schritte wächst in ihren Mägen ein flaues Gefühl und die Nackenhaare stellen sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein untoter Widder erschwert das Vorrankommen und muss überwunden werden. Nach anstrengender Kletterei neben einem Bachlauf, bei der sie wegen Kenjis Erschöpfung eine Pause einlegen müssen, erreichen sie schließlich den Rand der Wolke. Octavia stellt mit Astralsicht fest, dass die Wolke von chtonischen und abyssischen Strömen durchzogen ist, und fühlt sich an den grünen Nebel erinnert, welchen die Schwarzmagier nutzen, um auf See zu fliehen. Nur mit großer Überwindung gelingt es den Helden, sich der Wolke zu nähern, denn eine Gänsehaut überkommt sie und ihre Herzen schlagen ihnen bis zum Hals. Wigo gerät in Panik, flieht und muss von Henk zurückgeholt und überzeugt werden, damit er die Helden begleiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden die dichte Wolke betreten, überkommt alle ein Gefühl von Panik und alptraumhafte Bilder tauchen im Nebel auf. Augustus spricht allen Mut zu und mit geballter Willenskraft gelingt es ihnen, weiter in den Nebel vorzudringen. Nach einige Zeit stellt sich bei ihnen eine Art Gewöhnungseffekt ein und der Nebel verliert einen Großteil seines Schreckens, so dass die Helden weiter vorrankommen. Ein untoter Adler greift sie an und wird von Octavias Flammen aufgehalten. Schließlich umrunden die Helden die Bergkuppe und stoßen auf angelegte Gärten, welche zu einigen Wohnhöhlen gehören. Große Statuen und Gemälde an den Höhlenwenden zeugen von großer Kunstfertigkeit und es finden sich Musikinstrumente und große Werke der Dichtkunst, jedoch keinerlei Waffen. Den Schlafplätzen nach zu urteilen lebt hier eine Gemeinschaft von etwa 30 Leuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen nur unter starker Willensanstrengung die Bergspitze und hören über sich im Nebel große Schwingen und einen Schrei, wie er in der Nacht zu hören war, welcher allen durch Mark und Bein geht. Wie als Antwort erschall lautes, wahnsinnig klingendes Lachen aus dem Nebel und vor ihnen sind schlurfende Schritte von vielen Beinpaaren zu hören, welche sich in Bewegung setzen. Durch den undurchdringlichen Nebel dringen schließlich seltsame Laute, die wie das Ächzen und Stöhnen von gequälten, rauen Stimmen klingt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach und nach tauchen beim Vordringen in den Nebel untote Mitglieder der Gemeinschaft auf, greifen die Helden an und werden überwältigt. So nähern sie sich dem Ort, woher das Lachen gekommen war, als sie durch den Nebel mitbekommen, dass jemand den Nekromanten angreift, diesem aber mit lauten Schmerzensschreien erliegt. Henk stürmt als erstes vor, während die anderen noch die Zombies abwehren, und kann den Schwarzmagier sehen, wie dieser ohne Maske mit blutüberströmter Robe auf einem Felsen steht. Der Nekromant wendet sich Henk zu, der gerade von einem Zombie angegriffen und in den Hals gebissen wird, und wendet einen Zauber an, welcher Henk seine Lebenskraft entzieht. Geschwächt sinkt Henk zu Boden, rappelt sich aber auf und nähert sich, als der Nekromant auf den Rücken eines Gargoyles springt und in der Wolke entkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kümmert sich um den unbekannten Mann, welcher den Schwarzmagier angegriffen hat, und erhält von ihm den Auftrag, Loxias zu finden und ihn zu beschützen. Er enthüllt Kenji, dass sie der goldenen Katze folgen sollen, und stirbt. Als sein Leichnam kurz darauf als Untoter sich erhob, bemerkte Octavia astral eine Verbindung zu einem Zeichen auf dem höchsten Felsen, welches für die nekromantische Verseuchung des Ortes verantwortlich ist. Es ist mit Blut auf einen Felsen gemalt und Octavia wischt es ab, was den Zauber bricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der grüne Nebel abgezogen ist, haben die Helden einen sehr klaren Blick über das Meer und können die Baiula Spei erkennen, welche sich eine Seeschlacht mit der Salzmähre liefert. Iustus Schild ist zu erkennen und nach einiger Zeit gewinnt die Baiula Spei die Oberhand und die Salzmähre flieht, wobei sie erneut den Nebel erzeugt. Die Helden sich erleichtert und auch völlig erledigt, und ziehen sich in die Wohnhöhlen der Einsiedelei zurück, um dort zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.25''') Die Helden spüren schnell, dass die mit ihren Wandmalereien sehr gemütlich wirkende Höhle eine besondere, sehr erhabenen wirkende Aura besitzt, welche Kenji als starke Präsenz von [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] oder Clarius erkennt. Alle sind sehr erschöpft und Henk schläft sofort ein. Wigo steht noch unter Schock und wird von Octavia und Kenji beruhigt. Augustus übernimmt die Nachtwache und hielt Kenji beim Einreiben und Verbinden seines schmerzenden Armes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Sideon ===&lt;br /&gt;
In der späten Nacht haben die Helden eine [[Drachenträne#Uselias' Traumbild vom Berg der Sonne (6. Sideon 351 JF)|kurze Traumsequenz]], welche ihnen am Morgen noch deutlich in Erinnerung ist. Kenji erwacht als erster in den Sonnenstrahlen und vertritt sich vor der Höhle die Beine. Er bewundert die Statuen und erblickt plötzlich den Goldluchs, der vor der aufgehenden Sonne steht und in ihrem Licht erstrahlt. Er lässt die anderen von Augustus wecken und gemeinsam folgen sie dem Tier bis zu seiner Höhle. &lt;br /&gt;
[[Datei:Loxias.png|100px|thumb|rechts|Marcus Illurius Loxias]]&lt;br /&gt;
In dem Bau des Goldluchses treffen die Helden auf fünf lebende Mitglieder der Gemeinschaft und der Älteste drängt darauf, noch vor der Vorstellung in die Wohnhöhlen zu gehen, da sein Gefährte schwer verletzt ist und ihm nur dort geholfen werden kann. So kehren die Helden mit den Überlebenden zu den Wohnhöhlen zurück und dem Verwundeten wird durch seinen Gefährten geholfen. Die Helden nehmen an einem entfachten Feuer platz und der Älteste stellt sich als [[Marcus Illurius Loxias]] vor, welcher sogar mit Augustus‘ und Octavias Großvater befreundet war, wie sich im Gespräch zeigt. Danach nennt Loxias die Namen seiner Gefährten [[Bellrian]], [[Lodewijk]], [[Joro]] und [[Kadir]] und erwartet im Anschluss bei etwas zu Essen eine Erklärung der Helden, wer sie sind und was überhaupt geschehen ist. Loxias anfänglich sehr gemischten Gefühle werden durch die Geschichten immer wohlwollender und er zeigt sich sehr besorgt über die Ereignisse am Festland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann berichtet Loxias neben den Geschichten, wie er auf die Insel gekommen ist (s. [[Marcus Illurius Loxias#Auf der Suche|Biographie]]), über den Angriff des Nekromanten auf die Gemeinschaft und erzählt, wie sich eine dunkle Aura über den Berg legte und immer mehr Gefährten in Untote verwandelt wurden. Der Nekromant wollte dann  etwas über die „Helden der Drachenträne“ und über die „Baiula Spei“ wissen wollte, doch niemand hatte darauf eine Antwort. Nur durch einen blendenden Lichtzauber von Bellrian konnten sie zu fünft entkommen und Unterschlupf in der Höhle des Goldluchses finden, den Loxias ''Smintheus'' nennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk Loxias die goldene Sonnenscheibe zeigt, berichtet Loxias den Helden von seinem Fund von insgesamt vier Sonnenscheiben und erzählt auch die Geschichte des Diebstahls. Er ist erfreut, dass die Scheibe nun zurückgekehrt ist und bittet Henk, sie ihm auszuhändigen. Als er eine bemalte Truhe öffnet, in der die anderen Scheiben verwahrt werden, bemerkt Henk das Vibrieren der Drachenträne und als alle Helden sie berühren, haben sie eine [[Drachenträne#Uselias' kurze Vision (6. Sideon 351 JF)|kurze Vision von Uselias]], in der erfahren, dass es noch eine fünfte Sonnenscheibe gibt und dass diese ursprünglich die Stimmhebel einer göttlichen Lyra gewesen sind. Außerdem wissen sie, wo die Scheibe zu finden ist, und Loxias kann sie am nächsten Tag zu dem Ort führen, nachdem sie sich alle den restlichen Tag über etwas ausgeruht haben. Dazu schlägt Loxias vor, dass sie sich dem Zauber des Berges hingeben und am besten die Sonne auf dem Gipfel genießen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus zunächst dabei hilft, die Toten vom Berg zum Verbrennungsfelsen zu tragen und einen Scheiterhaufen zu errichten. Bei allen löst der Berg einen Drang zur schöpferischen Betätigung aus, und Octavia nimmt eine Lyra und Henk eine dreieckige Gitarre aus einer Höhle mit, damit sie oben auf dem Gipfel musizieren können. So spielten die einen, während Kenji sich zu einem Text inspiriert fühlt, welchen er niederschreibt, und Wigo beginnt, ein Bild an eine Felswand zu malen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Joro.png|100px|thumb|rechts|Joro]]&lt;br /&gt;
Zum Mittag, als Kenji sein Schreiben gerade beendet hat, haben Henk und Octavia sich beim Musizieren in einen  gemeinsamen Rhythmus hineingefunden, welcher der Atmosphäre des Gesanges im [[Drachenträne#Uselias' Traumbild vom Berg der Sonne (6. Sideon 351 JF)|Traumbild vom Berg der Sonne]] ähnelt. In diesem Augenblick stimmt [[Joro]] mit einer beeindruckenden, wundervollen Stimme mit ein und trägt zu der Musik eine pathetische Hymne an Clarius vor, welche von Loxias auf Altthyrnisch gedichtet worden war. Gegenüber auf dem Bergrücken, wo auch der Scheiterhaufen errichtet ist, ist Augustus meditativ komplett in seine Schattenkampf-Bewegungen vertieft und scheint das erste Mal wieder mit sich im Reinen zu sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bellrian.png|100px|thumb|links|Bellrian]]&lt;br /&gt;
Am Nachmittag musiziert Octavia weiter mit der Lyra und entdeckt ganz neue Melodien und neue Variationen ihrer eigenen Kompositionen. Kenji unterhält sich mit [[Bellrian]] und sie diskutieren dessen These, dass es sich bei dem Licht vielleicht um [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] bzw. Clarius handeln könne. Bellrians Erfahrungen hier auf der Insel haben ihm das bestätigt (s. [[Bellrian#Charaktergeschichte|Biographie]]). Er weist auch darauf hin, dass das altzwergische Wort für „die Botschaft“ auch „der Bote“ bedeuten kann, und das in den elbischen „Chroniken von Veldun“ der Name des Kontinents „Aloran“ aus dem Drachischen mit „Land des Lichts“ übersetzt wird und als „vom Licht gesegnet“ gezeichnet wird. Des Weiteren wird von den Elben gesagt, die „Sonne sei das Herz“ des Kontinents. [[Datei:Lodewijk.png|100px|thumb|rechts|Lodewijk]][[Lodewijk]] erzählt in seiner Geschichte, wie er auf die Insel kam, davon, dass er von Wol ebenfalls durch ein Licht geleitet und schließlich zur Insel geführt wurde (s. [[Lodewijk#Charaktergeschichte|Biographie]]). Henk empfindet es nicht als abwegig, dass eine göttliche Kraft in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich erlebt und damit auch anders ausgedrückt wird. [[Datei:Kadir.png|100px|thumb|links|Kadir]] Schließlich berichtet auch [[Kadir]] seine Erlebnisse und bei ihm war es das Licht in Form eines Sterns, welches ihn auf den Weg aufmerksam machte und ihm später seine Hybris heilte (s. [[Kadir#Charaktergeschichte|Biographie]]). Wigo hat in der Zeit ein Portrait von Heli gemalt und ist sichtlich stolz auf sein Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonnenuntergang ziehen die Männer der Gemeinschaft mit den Sonnenscheiben in einer Art Prozession zum errichteten Scheiterhaufen und übergeben die Körper ihrer Freunde dem Feuer. Sie singen Lieder und verabschieden sich von den Verstorbenen, während die letzten Spuren der Dämmerung verschwinden und die Dunkelheit Einzug nimmt. Im Anschluss sitzen alle noch zu einem gemeinsamen Mahl zusammen und tauschen sich über ihre Erlebnisse und neuen Einsichten aus. Sie kennen jetzt den „Zauber des Berges“, von dem Loxias sprach, und Smintheus hält in der Nacht Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.26''') Während die anderen Helden ruhig und entspannt schlafen, erwacht Octavia in der Nacht und kann nicht wieder einschlafen. Aus der Höhle hervortretend wird sie von Smintheus zum Scheiterhaufen geführt und erlebt dort eine Erscheinung, welche sie sich selbst erkennen lässt, was dazu führt, dass sie in der Nacht beginnt, Lichtbilder aus Feuer in die Luft zu malen. Durch die unerwartete Helle erwachen Henk und Kenji und beobachten, wie Octavia ohne Iustus Zauberstab, einen Feuerdrachen erzeugt und ihn verschwinden lässt, als sie ihre Freunde bemerkt. Darauf daran entbrennt eine Diskussion zwischen Octavia und Augustus, welcher mit ihrem Entschluss, die Ausbildung bei Iustus abzubrechen, nicht einverstanden ist, während Henk und Kenji Octavias Entscheidung unterstützen, obwohl sie auch Augustus Bedenken teilen. Henk spricht nochmal mit Loxias über die Sache, bevor er zum gemeinsamen Frühstück geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück brechen die Helden mit Loxias auf, um die fünfte Sonnenscheibe zu finden. Sie erreichen die Küste und Henk und Augustus müssen mit Hilfe von [[Abraxa Cibinensis|Abraxas]] Unterwasseratemtrank durch die starke Brandung zum Eingang der Höhe tauchen und dabei einen Hai abwehren, während Octavia und Kenji von oben nur ohnmächtig zusehen können. In der Höhle hütet ein Kraken die Sonnenscheibe und dieser wird von den beiden geschickt ausgetrickst, um die Scheibe zu entwenden. Henk und Augustus ziehen sich einige Blessuren von den Felsen zu und erst am frühen Nachmittag sind sie wieder zurück bei den Wohnhöhlen und können die vereinten fünf Sonnenscheiben auf die Bergspitze legen. Dort bemerken sie, dass die Artefakte alleine nicht ausreichen, um die Atmosphäre des Ortes so zu heben, dass eine Vision von Uselias möglich ist. Sie sprechen mit Loxias, welcher ihnen hilfreiche Ratschläge für ein Weihe-Ritual auf der Bergspitze gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji am Nachmittag auf der Bergkuppe einen eigenen Anrufungshymnus an den Sonnengott schreibt, machen sich Octavia, Henk und Augustus auf den Weg, um nach [[Lodewijk|Lodewijks]] Anweisungen das besonderes Harz der heiligen Äonenkiefer zu sammeln, welches sie bei dem Ritual verräuchern wollen. Erst am Abend sehen sich alle in den Wohnhöhlen wieder und planen den morgigen Ritualtag. Loxias schlägt vor, dem Beispiel seiner Gemeinschaft zu folgen und den Tag mit einer rituellen Waschung zu beginnen, was die Helden in ihre Planung aufnehmen. Dann legen sich alle schlafen und Smintheus übernimmt die Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück brechen die Helden am Morgen mit Loxias zu dem Quellbecken auf, in welchen die Gemeinschaft ihre Reinigungen vollzieht. Vor Ort stellt es sich als die Quelle heraus, welche Kenji bereits auf dem Hinweg geweiht hat, und der göttliche Einfluss ist für alle deutlich spürbar. Loxias kristallisiert das Göttliche durch einen Hymnus an den Sonnengott und nacheinander waschen sich Kenji, Henk und Octavia nicht nur den körperlichen Dreck des Leibes, sondern sie reinigen sich vor allem von ihrem seelischen Ballast. Nach dem kompletten Untertauchen in der Quelle fühlen sich alle mit frischer Kraft belebt und in eine derart göttliche Atmosphäre gesetzt, dass niemand das Bedürfnis zu sprechen empfindet und sie still und andächtig wie eine spontane Prozession auf die Bergkuppe ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittag haben sie die Spitze des Berges erreicht und beginnen mit dem Ritual. Während Henk das leuchtende Harz verräuchert, stimmt Octavia mit der Lyra eine spontane Melodie an. Gemeinsam bauen die beiden eine göttliche Atmosphäre auf, welche Kenji dann mit seinem gesungenen Hymnus zur Vollendung führt. Die Sonnenscheiben beginnen zu leuchten und Henk holt die sich regende Drachenträne hervor. Ein von ihnen ausgehendes Licht lässt die Helden an einer Erinnerungs-Vision von Uselias teilhaben, in der dieser Warnung vom Sonnengott erhält und die Hilfe der Muse Lumenisa angeboten bekommt, welche in der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; auf ihn warte (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Erinnerungs-Vision auf Soltrum (7. Sideon 351 JF)|Vision auf Soltrum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen im Anschluss die Wohnhöhlen auf und sprechen mit Loxias über ihre Erfahrung. Dieser erkennt den Namen Lumenisa als denjenigen der Nixe und zeichnet ihnen den Ort der „Blauen Festung“ auf Henks Seekarte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.27''')  Noch immer unter dem Einfluss der Vision und sich an das grelle Licht aus den Augen des Sonnengottes erinnernd, holen die Helden am Nachmittag mit Loxias und seinen Männern die Sonnenscheiben von der Bergspitze. Ihnen fällt auf, dass diese stark magisch aufgeladen sind und sich die gesamte Atmosphäre des Ortes erhöht hat. Gemeinsam bringen sie die Scheiben wieder in die Wohnhöhlen und Loxias bietet ihnen an, sie am nächsten Morgen mit einem kleinen Segelboot zu einer Bucht ihrer Wahl zu bringen. Dankbar nehmen die Helden an und essen gemeinsam zu Abend. Kenji spricht noch mit Loxias und Smintheus übernimmt wieder die Nachtwache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Sideon ===&lt;br /&gt;
Loxias weckt die Helden zur beginnenden Dämmerung und nach einem kurzen Essen verabschieden sie sich von den Männern. Lodewijk schenkt jedem noch einen Trank zur Dunkelsicht und alle wünschen den Helden Glück für ihre Reise und versprechen, für sie zu beten. Gemeinsam mit Loxias und Smintheus brechen die Helden dann auf und erreichen nach etwas Weg ein kleines Segelboot in einer versteckten Bucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loxias bringt alle sicher in die westlichste Bucht und bittet sie, niemandem etwas von ihrer Gemeinschaft um dem Berg zu erzählen, damit dieser Ort weiterhin geheim gehalten werden kann.  Dann verabschiedet auch er sich und Octavia gibt ein Leuchtsignal ab, um die Baiula Spei zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwa drei Stunden werden die Helden abgeholt und sie kehren zum späten Mittag auf die Baiula Spei zurück. Der Admiral empfängt sie mit Ferolax und Iustus und empfiehlt ihnen, sich vor dem Essen, welches Roana extra für ihre Rückkehr zubereitet hat, noch einmal auf ihrer Kajüte frisch zu machen. Kenjis Arm schmerzt und auch Henk spürt die Erschöpfung wieder, so dass beide beschließen, nach der Besprechung den Arzt Abdrushin aufzusuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Offiziersmesse erfahren die Helden vom Hergang des Überfalls auf die Baiula Spei, welchen sie vom Berg aus beobachtet hatten. Iustus‘ Schild hat die Angreifer überrascht und größeren Schaden abgewendet. Dennoch ist der Verlust von drei Seemännern (Bamusen Hjort und Iago, Matrose Aarwin Seiler) zu beklagen, welche unter die Kontrolle des Schwarzmagiers gefallen sind. Schließlich hat Leutnant Ibendorn den Gargoyle abgeschossen und die Salzmähre ist mit grünem Nebel geflohen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss berichten die Helden von ihren Erlebnissen und verschweigen die Existenz einer Gemeinschaft. Nur der unter Schmerzen leidende Kenji erwähnt das Verbrennen von Leichen, als das Gespräch auf das langanhaltende, große Feuer in der Nacht kommt. Der Admiral will den neuen Kurs wissen und Ferolax macht sich direkt ans Werk und überprüft das gesamte Tauchboot auf Schäden. Er kündigt auch an, den Helden noch einmal eine Einweisung in die Bedienung des [[Natator aeris]] geben zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji suchen nach dem Essen Abdrushin auf und dieser wechselt den Verband an Kenjis Arm. Abdrushin findet die Ursache für Kenjis starken Schmerzen heraus und verschafft ihm Linderung. Im Anschluss begibt Kenji sich mit Henks Unterstützung in die Kapelle und versinkt ins Gebet (s. [[Kenjis Tempel#Kenjis Trance (8. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Henk lässt sich von Abdrushin seine frische Narbe am Hals versorgen und bekommt einen stärkenden Trank. Dann begibt er sich an die frische Luft zum Steuermann und genießt den Ausblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia sucht nach dem Essen das Magierlabor auf und konfrontiert Iustus mit ihrer Entscheidung, die Ausbildung mit den Übungen bei ihm abzubrechen und stattdessen auf eigenen Wegen weiterzumachen. Iustus ist nicht begeistert und berichtet dann Octavia von seinen Plänen, die ganze Mannschaft magisch auf Beeinflussungszauber zu untersuchen. Er wolle gleich heute nach dem Abendessen mit den Helden beginnen. Im Anschluss an das Gespräch beginnt Octavia mit ihren Experimenten, welche das Schiff zum Beben und Rucken bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird unterdessen auf Deck von einem entsetzen Ekky aufgefordert, mit seinen Freunden schnellstens in die Kajüte zu Kaltfisch zu kommen, weil es etwas Dringendes zu bereden gäbe. Dann geht ein mächtiger Ruck durch das Schiff, als ob es gerammt wird, doch niemand kann eine Ursache erkennen. Die Mannschaft sucht alles ab und Henk kommt dann der Verdacht, dass es aus dem Magierlabor gekommen sein könnte. Also macht sich Henk auf den Weg und konfrontiert Iustus und Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geht er mit Octavia am späten Nachmittag zu Kaltfisch, Kenji verbleibt friedlich schlafend in der Kapelle. Der alte Pirat erklärt Henk und Octavia für bescheuert und drängt auf sofortiger Umkehrung des Kurses, da sie in das Gebiet des Kraken steuern würden. Ekky unterstütz ihn in seinen Bemühungen und erzählt Seemannsgarn von Angriffen der Bestie. Als die Helden den beiden versichern, dass er keine andere Möglichkeit gibt, geben sie klein bei und Kaltfisch überbringt ihnen die Botschaft vom Klabatterwicht, dass dieser von Iustus ein Geschenk und eine Entschuldigung erwarte im Ausgleich für die ganzen Unannehmlichkeiten, die er mit dem Schild hätte. Henk sollte sich darum kümmern, dass dem nachgekommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.28''') Henk sucht Augustus auf und bespricht mit ihm das Klabatterwicht-Problem. Dieser lacht auf und wünscht ihm viel Glück bei der rhetorischen Meisterleistung, die er da vollbringen müsse, um Iustus zu überreden. Im Magierlabor ist Henks erster Versuch rhetorischer Art und sein zweiter eine persönliche Bitte, doch beide erreichen den pragmatischen und empathielosen Iustus nicht. Doch dann zeigt Henk auf, dass die Helden zum Erreichen ihres hohen Zieles, die Wesen der Welt vor unsäglichem Leid zu bewahren, keinem dieser unschuldigen Wesen ihrerseits wissentlich Leid zufügen dürfen.  Sie können also den Klabatterwicht nicht einfach in die Falle sperren, da dieser darunter leidet und es nicht verdient hat, da er ihnen schon mehrfach geholfen hat. Diesmal lenkt Iustus ein und erklärt sich bereit, dem Wicht immer etwas Schnaps zu opfern, wenn das Schild ausgelöst wird. Henk handelt bei Kaltfisch noch heraus, dass Iustus sich nicht persönlich entschuldigen muss, und bittet den Klabatterwicht selbst um Entschuldigung. Dann holt Henk den noch unter weißem Mohn stehenden Kenji aus der Kapelle ab, damit Iustus mit der magischen Untersuchung beginnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus untersucht nacheinander Kenji, Henk und Octavia und eröffnet ihnen seine Analyseergebnisse. Er stellt bei jedem unterschiedliche Dinge fest (Henk und Octavia haben nach der Untersuchung einen leichen Weingeschmack im Mund), jedoch ist allen ihre Verbindung zu der Drachenträne gemeinsam. Die Struktur dieses uralten Blutzaubers ist Iustus völlig rätselhaft und er ist tief in die astrale Struktur der Helden verwoben. Das Artefakt scheint die Helden nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Personen zu verbinden, was jedoch eine chaotische Astralstruktur auslöst, welche die Analyse versteckter Einflüsse enorm erschwert. Iustus hat einen weiteren magischen Einfluss ausgemacht, welcher vermutlich ebenfalls von der Drachenträne ausgeht. Dieser ist sehr rätselhaft und Iustus vermutet, dass die Drachenträne noch offenbaren wird, um was es sich handelt. Die Helden werden gebeten, möglichst regelmäßig eine solche Untersuchung zu wiederholen, damit Iustus die Struktur besser verstehen lernt und wohlmögliche Veränderungen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden müssen keine Nachtwache übernehmen und können sich vor ihrer Tauchbootexpedition nochmal gut ausruhen. Kenji lässt sich von Abdrushin nochmal seinen Arm verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Sideon ===&lt;br /&gt;
Während die anderen bequem in ihren Betten schlafen, ruht Henk schlecht und wandert die halbe Nacht an Deck herum, bevor er Schlaf findet. Doch zum Frühstück ist er wie die anderen wieder einsatzbereit und Ferolax freut sich schon auf die Tauchbooteinweisung, denn er möchte ihnen eine Überraschung zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Deck begegnen die Helden [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und [[Ekky die Walfaust|Ekky]], welche aufgeregt auf dem Schiff herumlaufen und das Meer mit besorgten Blicken absuchen. Kaltfisch ist überzeugt, den Kraken bereits gesehen zu haben, doch der Ausguck kann dies nicht bestätigen und meint, es sei ein Wal gegewesen. Ekky rät den Helden, bei ihrer Tauchfahrt zu Doganon zu beten, falls sie auf den Kraken treffen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax und Iustus weisen die Helden nochmals in die Bedienung des Tauchbootes ein und der Zwerg präsentiert stolz einen neuen Verteidigungsmechanismus für den [[Natator aeris]], welcher eine Art Blitzsturm auslöst und dabei enorm viel elementarer Luft verbraucht. Nach der Einweisung bietet Abdrushin den Helden einen Trank an, welcher ihre Nerven beruhigen soll vor der Fahrt in dem engen Tauchboot und ihnen Mut und Zuversicht schenken soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte vor der Expedition noch etwas sagen und bittet seine Gefährten darum, stets offen mit ihren Gedanken zu sein und über alles zu sprechen, was in ihrem Geist auftaucht, selbst wenn sie es nur für ein Hirngespinst halten, womit sie niemanden belästigen wollen. Dann besteigen Henk, Kenji, Octavia und Augustus das Tauchboot, welches die Matrosen dann in die Bartha-Bucht hinablassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Natator.png|300px|rahmenlos|rechts|Das Tauchboot der Helden]]&lt;br /&gt;
Octavia leitet das Sinken des Natators ein und die Helden spüren, wie das Meer ihr Schiff verschlingt. Auf dem Grund angekommen herrscht ein Zwielicht, welches durch die Scheinwerfer des Tauchbootes erhellt wird. Die Helden befinden sich in einer völlig fremdartigen Welt und werden von seltsamen Fischen und schwerelos schwebenden Meeresbewohnern beäugt. Henk navigiert das Boot geschickt durch einen Quallenschwarm und aufgewühltes Plankton lenkt seinen Kurs nach Norden ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk navigiert um eine Felskante herum und sie entdecken ein stark verfallenes Schiffswrack. Es muss einem Kelpwald durchquert werden und dort verfängt sich ein Tangblatt in einem Rotor, welches von Kenji jedoch durch starkes Treten in die Pedale wieder abgelöst werden kann.  Die Helden finden eine uralte Ruine mit einem großen Eingang, in welchen sie hinabtauchen. Doch der Tunnel ist nach einiger Zeit verschüttet und Henk schafft es gerade so, den Natator rückwärts wieder heraus zu navigieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrer Weiterfahrt finden die Helden einen Walkadaver mit gigantischen Bissspuren, welcher anscheinend mit zwei bis drei Bissen abgenagt worden war. Neben dem riesigem Walgerippe wirkt der Natator ziemlich klein und wäre im Maul des Wesens, was den Wal verspeist hat, vermutlich mit einem Schluck verschwunden – eine Erkenntnis, welche die Helden beunruhigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie den nächsten Kelpwald durchqueren, legt sich ein großes Tangblatt auf die Frontscheibe und verdeckt die Sicht. Henk kann es jedoch durch eine scharfe Kurve wieder ablösen und das Tauchboot steuert nun auf ein riesiges Schiffwrack zu, welches Octavia und Augustus als die lange vermisste „Archontic“ identifizieren. Sie stoppen die Fahrt, um die Schiffsglocke zu bergen, und Henk entdeckt dabei eine Pelagus-Statue, welche er ebenfalls mit an Bord des Natator aeris nimmt. Der Delphin, welchen Abdrushin „Amweijon-Murannî“ genannt hat, taucht auf und grüßt die Helden spielend.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchfahrt1.png|300px|thumb|rechts|Die erste Tauchfahrt auf der Suche nach der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Nachdem Henk das Tauchboot wieder um eine scharfe Felskante gesteuert hat, stoßen sie vor einem Kelpwald auf einen Riesenkrebs, dessen angreifenden Scheren Henk mit Octavias Hilfe ausweicht. Im Kelpwald weicht Henk einem Felsen aus, welcher plötzlich zwischen den Pflanzen auftauchte, und beim Verlassen des Waldes weicht Henk geschickt scharfkantigen Muscheln aus. Auf ihrer Fahrt südwärts fällt ihnen an ihrem Sichthorizont ein großer Schattenumriss auf, welcher nach einiger Zeit sogar seine Position gewechselt hat und dann gänzlich verschwindet, nachdem die Helden ein weiteres Schiffswrack passiert haben, welches den Namen „Ontdekker“ trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden eine weitere Ruine, welche eine vom Tauchboot uneinsichtige Stelle aufweist, die Henk und Augustus sogleich erkunden. Sie entdecken zwar keinen Eingang, jedoch findet Henk eine alte Zwergen-Handaxt. Das Tauchboot passiert ein weiteres Schiffswrack, anscheinend ein ehemaliges Piratenschiff, und erreicht eine weitere Ruine, wo die Helden kurz eine Gruppe ruheloser Elbengeister umherwandern sehen. Sie durchqueren einen Kelpwald und ihnen fällt ein seltsamer Tangstiel auf, welcher ungewöhnlicherweise Saugnäpfe zu haben scheint und nach oben ins Blätterdach verschwindet, als der Natator sich nähert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum verlässt das Tauchboot den Kelpwald, wird es von einem großen Hai angegriffen, welcher fest zubeißt und sich nur durch den neu installierten Blitzschlag abwehren und verscheuchen lässt. Als die Helden weiterfahren, bemerkten sie plötzlich vor dem nächsten Kelpwald hinter sich einen großen Schatten und das Tauchboot wird von einem Tentakel gepackt, dessen Saugnäpfe sich auf der Frontscheibe abzeichnen. Octavia aktiviert erneut den Verteidigungsmechanismus, und unter den vielen Blitzen lässt der Tentakel los, und unter großer Kraftanstrengung kann sich der Natator im Kelpwald verstecken. Der Kraken verwirbelt das Wasser, so dass die Kelpstränge wild umherwirbeln und sich schließlich in einem Rotor verfangen. Als er verschwunden ist, scheitern alle Befreiungsversuche, so dass Henk und Augustus aussteigen, um manuell den Rotor zu befreien. Mitten in der Arbeit können Octavia und Kenji aus dem Natator aeris nur hilflos zusehen, wie erst Augustus und dann auch Henk von Tentakeln umschlungen und fortgezogen werden. Schockiert harren die Verbliebenen noch eine Stunde aus, in der Hoffnung, etwas von den Vermissten zu sehen, doch dann müssen sie mit den letzten Luft-Reserven auftauchen und der Baiula Spei die furchtbare Nachricht überbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.29''') Die Tatsache, dass der Kraken tatsächlich existiert, löst bei den Matrosen Todesängste aus und der Admiral lässt das Schiff gefechtsklar machen und die Wachen verdreifachen. Wigo steht unter Schock und sieht die Drachenträne und damit die gesamte Mission verloren und braucht dringend Kenjis Zuspruch. Iustus ist sichtbar betroffen und verspricht, sofort an einer Möglichkeit zur Ortung von Henk und Augustus zu arbeiten. Kenji hält eine ermutigende Ansprache und spricht [[Notun#Notuns Segen|Notuns Segen]] vor der Mannschaft der [[Baiula Spei]] und Octavia hilft Ferolax bei der Ausbesserung des [[Natator aeris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus erwachen mit Kopfschmerzen und blauen Flecken in einer trockenen Höhle auf feuchtem, salzigem Boden und erkunden zunächst die Umgebung. Sie befinden sich in einer größeren Halle, deren Architektur sie an jene der Grünen Festung auf Lyo erinnert. Sie finden Blasentang, welcher elementare Luft erzeugt, und ein Fass mit Trinkwasser. Die beiden fühlen sich an Loxias' Kammer unter dem Meer erinnert, und tatsächlich taucht nach einiger Zeit eine Nixe auf. Ihr Gesicht ist das einer blassen, aber schönen Elbin und sie wirkt ähnlich edel und fremdartig wie ''[[Nesta'caim]]'' aus dem hohen Norden. Auch der Delphin taucht auf und gesellt sich zu der Nixe, welche die beiden Menschen mit scharfen, durchbohrenden Blicken mustert. Nachdem sich Henk erklärt hat, erfahren sie, dass die Nixe ''[[Lumenisa]]'' ist und der Delphin ''Liria'' heißt. Henk gestattet ihr, die Drachenträne in die Hand zu nehmen und ihr entsteigt eine Lichtkugel, welche den Kopf der Nixe einhüllt (vgl. [[Drachenträne#Uselias und Lumenisa (10. Sideon 351 JF)|Uselias und Lumenisa]]). Anschließend ist der Schleier vor ihren Augen wie weggeblasen und die Nixe flüstert dem Delphin etwas zu, bevor sie im Wasser verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reparatur stellen Kenji und Octavia fest, dass der Delphin, welcher sie schon öfters begleitet hat, wiederaufgetaucht ist und sie anscheinend schnatternd dazu bewegen möchte, ihm in eine bestimmte Richtung unter Wasser zu folgen. Also machen sie das Tauchboot klar und mit Ferolax' und Wigos Unterstützung folgen sie dem Delphin in die Tiefe. Sie werden unter Wasser zu einer Ruine gelotst, welche mit leuchtenden Lichtmuscheln bewachsen ist und einen großen Eingang besitzt. Der Natator taucht vorsichtig, von einigen schwimmenden Wesen begleitet, in den Eingang hinab und taucht schließlich in einer größeren Halle wieder auf, in der sich Augustus und Henk befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem erfreuten Wiedersehen und dem Austausch des Erlebten taucht Lumenisa wieder auf und deutet den Helden an, am Wasser liegende, leere Schneckenhäuser an ihre Ohren zu halten, damit sie ihre Sprache verstehen können. Lumenisa erklärte ihnen, dass ihre Erinnerung an die Vergangenheit erst durch den Kontakt zu Uselias zurückgekehrt sei und offenbarte ihnen, dass dieser sie gebeten hat, den Helden zu helfen. Sie müssen aber zuvor ihre aufrichtigen Absichten durch Taten beweisen, nämlich durch die Erfüllung von drei Bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sollen zuerst versprechen, niemandem von der Blauen Festung und dem Reich unter dem Meer zu erzählen, was sie bereitwillig tun und sich auch für die Aufrichtigkeit ihrer Gefährten im Tauchboot, Ferolax und Wigo verbürgen. Die zweite Bitte ist die Rettung ihrer Freundin Oreta vor einem Unhold aus L’yreh, welcher sich in einer mit Luft gefüllten, alten Ruine eingenistet und die Nixe entführt hat. Die Helden sollen sie retten, bevor sie austrocknet, denn sie leide furchtbare Qualen, wie Lumenisa spüren kann. Der Delphin Liria werde ihnen den Weg dorthin zeigen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchfahrt2.png|300px|thumb|rechts|Die zweite Tauchfahrt von der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; zum Unterschlupf des Dämons]]&lt;br /&gt;
Geführt von Liria, welche alle Gefahren durch Wassertiere von ihnen fernhält, passiert der Natator aeris das Wrack der „Archontic“, welches die Helden bereits bei ihrem ersten Tauchgang entdeckt haben. Kurz dahinter finden sie eine Ruine ohne Lichtmuscheln mit einem großen, klaffenden Eingang, in welchen die Helden ihr Boot lenkten. Die stockdunkle Finsternis erschwert das Vorankommen und durch Octavias Bedienungsfehler der Höhenkontrolle stößt der Natator an einer Decke an und der Suchscheinwerfer wird abgeknickt. Schließlich gelingt es aber dank Henks Navigationskunst, in der Dunkelheit in einem luftgefüllten Bereich aufzutauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft in der dunklen Höhle ist stickig und dünner als in der Blauen Festung. Außerdem liegt ein seltsamer Gestank in der Luft, welcher zunimmt, nachdem die Helden durch das Geröll durch eingestürzte Decken auf höhere Ebenen der Ruine klettern. Schließlich erreichen sie eine Sackgasse, in der es am schlimmsten stinkt, und sehen sich den Angriffen eines Dämons ausgesetzt, welcher - halb humanoid, halb Krustentier – durch seine pechschwarze Panzerung im Schatten kaum zu sehen ist und die Helden durch hinterhältige Angriffe von der Decke attackiert. Octavias Feuerzauber zeigen keine Wirkung und so beschränkt sie sich auf das Ausleuchten. Augustus triff die Kreatur zuerst und kann mit Wucht den Panzer knacken. Als Octavias Lichtschein schließlich wieder auf den Dämon trifft, gelingt es Henk mit Wucht zuzuschlagen und spaltet dem Dämon den Schädel an genau der Stelle, welche Augustus bereits geknackt hat. Augustus und Henk setzen mehrfach nach und stellen fest, dass sein Inneres feuerempfindlich ist, sodass Octavia Flammen in die Panzerrisse schießt und sie gemeinsam dem zähen Dämon sein Ende bereiten. Bei der anschließenden Untersuchung der Höhle finden die Helden die Nixe Oreta, welche sie bittet, ins Wasser gebracht zu werden. Dort erholt sie sich schnell und schwimmt auf dem Rückweg zur Blauen Festung &amp;quot;Caras-Luin&amp;quot; voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Sideon ===&lt;br /&gt;
[[Lumenisa]] ist sehr froh, dass ihr Freundin gerettet ist, und äußert nun ihre letzte Bitte, in der sie als absoluten Vertrauensbeweis Augustus als Pfand fordert, wenn die Helden die Information über die Waffe gegen Sereg erhalten wollen. Nach schwerem Abwägen und Augustus freiwilliger Bereitschaft, stimmen die Helden zu und Augustus wird von einer Nixe abgeholt und verschwindet mit dieser nach einem Kuss auf den Mund in der Tiefe.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lumenisa.png|200px|miniatur|rechts|Die Nixe [[Lumenisa]]]]&lt;br /&gt;
Lumenisa erzählt den Helden, dass sie im goldenen Zeitalter eine Muse des Sonnengottes [[Die_Götter_der_Elben#Anor_-_.E2.80.9EDer_W.C3.A4chter.E2.80.9C|Anor]] auf dem Amon Anoren, dem Berg der Sonne war. Nachdem der Krieg gegen die Dämonen entbrannte und Uselias' Hilfegesuch für seinen Freund Sereg abgewiesen wurde, entschloss Lumenisa sich aus Liebe zu Sereg, Uselias auf eigene Faust zu helfen und bestellte ihn in die Blaue Festung. Sie stahl einen Strahl vom göttlichen Licht ihres Herrn und ließ daraus von einem Zwerg einen besonderen Spiegel schmieden, welcher Sereg sein wahres Selbst vor Augen führen sollte. So sollte er seine Machtlosigkeit erkennen und von seinem selbstmörderischen Vorhaben ablassen und zu Lumenisa zurückkehren. Den Spiegel übergab sie Uselias in der Blauen Festung, welcher ihr dankte und dann Sereg hinterher zog. Eines Tages kam dann die große Flut und als sich Lumenisas Lungen mit Wasser füllten und sie die Schreie ihrer ertrinkenden Schwestern hörte, beichtete sie dem Sonnengott ihre Heimlichkeiten und, als dieser ihr vergab, wurde ihr bewusst, dass niemand vor dem Gott der Weitsicht etwas verbergen kann. Mit Hilfe seines Bruders Lorn verwandelte Anor seine Muse Lumenisa und ihre Schwestern in fischähnliche Wesen, damit sie unter Wasser weiterleben konnten. Anor ließ seine Musen nie im Stich und teilte ihnen schließlich mit, dass er Wächter für den Berg der Sonne schicken würde, welche Lumenisa seitdem zur Insel Soltrum bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider kann Lumenisa den Helden nichts über Uselias' weiteres Schicksal mitteilen, aber es gebe noch Nachfahren der Elben des goldenen Tales, welche auf einer Insel im Osten überlebt haben. Sie kämpfen dort gegen die Schrecken, welche aus L'yreh aufsteigen, denn die alte, verdorbene Stadt L’yreh sei wieder auferstanden und jemand Neues, Unbekanntes hat dort einen Machtposten errichtet. Lumenisa schlägt den Helden vor, diese Elben aufzusuchen und gibt ihnen ein Artefakt mit, welches sie als Freunde ausweisen sollte. Dann verabschiedet sie sich und sichert den Helden und ihrem Schiff freies Geleit in ihren Gewässern und die Unterstützung vom Kraken Tirnion zu, falls sie angegriffen würden. Nachdem die Nixe verschwunden ist, machen sich die Helden ohne Augustus an die Rückfahrt zur Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.30''') Mitten in der Nacht tauchen die Helden mit dem [[Natator aeris]] wieder auf und werden von der Baiula Spei an Bord genommen. Der Admiral und Iustus sind besorgt wegen des Fehlens von Augustus und die Helden verabreden sich in der Offiziersmesse, um sich auszutauschen und ihren Hunger zu stillen. Doch zuvor zieht sich jeder auf seine Kajüte zurück und macht sich frisch. Dabei bemerkt Henk, das in seine Kabine eingebrochen wurde und ein Chaos angerichtet ist. Doch der Schiffsjunge hat nichts bemerkt und Henk verdächtigt den Klabatterwicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Offiziersmesse berichten die Helden von ihrem Abenteuer, ohne Lumenisa oder die Blaue Festung zu erwähnen. Sie bitten den Admiral um Verständnis, dass sie nichts erzählen dürfen, und versichern ihm, dass Augustus nicht tot sei und wieder zurückkehren würde. Dann offenbart ihnen der Admiral die drastische Unterbesetzung Mannschaft und bittet sie, Einsparungen bei den Wachbesetzungen vorzunehmen, damit sie Männer mehr Schlaf bekommen und nicht so erschöpft sind, dem die Helden zustimmen. Iustus offenbart ihnen, dass in das Labor eingebrochen wurde und der Aktivierungskristall des Schutzschildes verschwunden ist, was dieses momentan unbenutzbar macht. Er verdächtige den Klabatterwicht und bittet die Helden, diesen zu suchen bzw. Kaltfisch um Rat zu fragen. Anschließend verkriechen sich die Helden aber erstmal in ihre Kojen und schlafen sich erstmal aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag lassen sich die Helden durch den Schiffsjungen Mikal wecken und bemerkten, dass die Baiula Spei in einer Flaute gefangen ist und die Mannschaft daher einen Ruhetag geschenkt bekommen hat. Nach dem Essen bittet Admiral Wellenbrecher Kenji darum, sich die geborgene Pelagusstatue anzusehen, welche in die Schiffskapelle gebracht wurde, und diese am nächsten Tag im Rahmen einer kleinen Andacht neu zu weihen und auf dem Außendeck aufzustellen, was die Moral der Männer heben würde. Zimmermann Gebbert hat bereits zugesagt, ein Holzkonsole für sie zu bauen, welche bereits morgen früh fertig wird. Im Anschluss suchen sie das Gespräch mit Kaltfisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser schläft in seiner stinkenden Kabine und Ecke tut alles, um den Mief auszulüften, was in einer Flaute aber nicht gut funktioniert. Henk tritt Kaltfisch aus dem Bett, wobei er von dessen stinkenden, feuchten Schweißmauken getroffen wird. Als Kaltfisch endlich ansprechbar ist, erzählt er Henk, dass der Kobold angepisst ist, weil Henk ihm nicht gegeben hat, was er habenwollte. Er ist aber schon seit zwei Tagen nicht mehr aufgetaucht und schmollt vielleicht in seinem Versteck in der Bilge.&lt;br /&gt;
[[Datei:Koboldfluch.png|miniatur|Fuchskopf-Henk und der Klabatterwicht]]&lt;br /&gt;
Während Octavia das Schiff nun mit Astralsicht absucht und nach dem Klabatterwicht und dem Schutzschildkristall Ausschau hält, zieht sich Henk in seine Kajüte zurück und Kenji sucht die Kapelle auf, um die Statue zu sichten. Octavia kann auf dem ganzen Schiff nichts entdecken, während Henk in seiner Kajüte Besuch vom Klabatterwicht bekommt, welcher sich von Henk nicht austricksen lassen will und ihm zur Strafe einen Koboldfluch anhängt. Kenji begegnet in der Kapelle dem Bambusen Taref, welcher still betet und dann später den Mystiker allein mit der Statue zurücklässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk seine Kajüte verlässt, um sich nochmal zu vergewissern, dass Iustus die Opferschale für den Kobold befüllt hat, begegnet ihm Leutnant Ibendorn, welcher Henk nicht erkennt und sogar sein Schwert zückt, um den vermeintlichen Fremdling aufzuhalten. Erst Henks Stimme und Zureden überzeugen Ibendorn, dass der fuchsköpfige Mann vor ihm tatsächlich Henk ist. Jetzt realisiert Henk bei einem Blick in die Fensterscheibe, dass der Klabatterwicht ihn verzaubert hat, und sucht schnell Iustus auf, um seinen Rat zu holen. Dieser erklärt Fuchskopf-Henk die Kompliziertheit seiner Lage und eröffnet ihm, dass er nicht sofort helfen kann und sich Henk damit abfinden muss. Der Zauber würde aber eventuell gebrochen, wenn man den Kobold einfinge und töte. Henk will darüber nachdenken und versucht, ungesehen in seine Kajüte zurückzukehren. Um einem von oben entgegenkommenden Matrosen auszuweichen, schleicht Fuchskopf-Henk hinab auf die Kapellenebene und trifft dort auf Taref, welcher gerade die Kapelle verlässt. Dieser erstarrt bei Fuchskopf-Henks Anblick und, bevor er um Hilfe rufen kann, schlägt Henk ihn mit einem Schlag nieder, um nicht entdeckt zu werden. Dann flitzt Henk hoch in seine Kajüte und schließt sich dort ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia von ihrer Untersuchung zurückkehrt, klopft sie bei Henk an, um zu erfahren, ob er schon etwas vom Klabatterwicht gehört hat. Sie war überrascht, also sie Henk mit einem räudigen Fuchskopf erblickt, und als dann noch der Admiral nach dem Rechten sieht, weil Leutnant Ibendorn ihn unterrichtet hat, bittet Fuchskopf-Henk diesen, seine Offiziere zum Stillschweigen zu verdonnern. Nach dem Besuch holt Octavia Kenji aus der Kapelle und findet den bewusstlosen Taref auf dem Gang liegend. Kenji ist durch die Situation verwirrt und erst im Gespräch mit Fuchskopf-Henk begreift er die ganze Tragweite. Der Admiral beruft eine Besprechung der Offiziere ein, zu der auch Bambuse Taref gebeten wird, um ihm die Situation zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wigo dann an Fuchskopf-Henks Tür klopft, um ihm mitzuteilen, dass der Klabatterwicht bei Kaltfisch aufgetaucht ist und dieser Fuchskopf-Henk jetzt sprechen will, begibt er sich in die Kapitänskajüte, um mit dem Piraten zu sprechen, während Kenji und Octavia vor der Tür bleiben und lauschen. Nach mehreren Lachanfällen erklärt Kaltfisch, dass der Klabatterwicht verhandeln möchte. Da Henk seine Forderungen unverschämterweise anders ausgelegt hat, als sie gemeint waren, fordert er als Wiedergutmachung eine lustige Unterhaltungsaufführung von Henk und Iustus auf dem Außendeck vor der versammelten Mannschaft. Wenn der Kobold sich dabei gut unterhalten fühle, werde er vielleicht den Fluch aufheben und den Kristall zurückgeben. Fuchskopf-Henk ist über diesen Vorschlag hoch verärgert und zieht sich in seine Kajüte zurück. Ekky erzählt den beiden anderen, dass Kaltfisch Erfahrung mit Klabatterwichten habe und Henk noch einen Rat geben könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Octavias und Kenjis Zuspruch kommt Fuchskopf-Henk zu Kaltfisch zurück und erfährt, dass es ein altes [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|Seevolkritual zur Unterwerfung eines Klabatterwichtes]] gibt, welcher er ihm verraten würde, wenn Henk vom Arzt Abdrushin etwas Weißen Mohn für seine schmerzenden Kniee besorgen würde. Daher sucht Henk mit seinen Freunden die Arztstube auf und wird dabei von zwei Matrosen gesehen, die schnell wegrennen. Nach einiger Überzeugungsarbeit überlässt Abdrushin Fuchskopf-Henk eine Dosis des Weißen Mohns und bei der Rückkehr zu Kaltfisch wird Fuchskopf-Henk noch von vier weiteren Matrosen erblickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaltfisch ist zufrieden und erklärt, dass jeder, der am Ritual teilnehmen will, einen Gegenstand aus dem Koboldhort benötigt, ein Stück Planke vom Schiff des Klabatterwichtes, also der Baiula Spei, und viel vom stärksten Schnaps. Den Hort kann Fuchskopf-Henk vermutlich in der Bilge finden, wo der Klabatterwicht sich gerne versteckt. Also kriecht Fuchskopf-Henk in die Bilge hinein, nicht ohne beim Durchqueren der Mannschaftsquartiere peinlich berührte Männer zu sehen und Lachsalven hinter sich auszulösen. In der Bilge selber entdeckt Henk den Hort und nimmt eine kleine Holztafel mit einer eingeritzten, nackten Frau für sich, geweihtes Passionen-Räucherwerk für Kenji und einen edel verzierten Kamm mit Schwänen und thyrnischen Motiven für Octavia mit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Anschließend, auf dem Weg zum Zimmermann, hält Fuchskopf-Henk in den Mannschaftsquartieren an und stellt sich den Männern. Er lacht mit ihnen, zieht Grimassen, feiert mit ihnen und erträgt das Gelächter mit Würde. Fuchskopf-Henk tanzt sogar mit Plankenjockel und beschert der gestressten Mannschaft so ein paar gelöste Momente, die allen guttun und die Moral der Männer heben. Der orkische Zimmermann Gebbert nimmt die Illusion mit Gelassenheit auf und hilft den Helden schnell mit drei alten Plankenstücken weiter. In der Küche erbittet Fuchskopf-Henk von [[Roana Dernheim|Roana]] etwas starken Schnaps und bekommt aus ihrem Vorrat eine Flasche hochprozentigen Kochrum überreicht. Mit allen Zutaten suchen die Helden wieder die Kapitänskajüte auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden setzen sich im Kreis auf den Boden und Kaltfisch erklärt ihnen das Ritual, um ins Reich der Klabatterwichte zu reisen, um den Namen des Wichtes von ihrem König, dem garstigen Gierschlund zu erfahren. Er nennt ihnen den Reisespruch und die Worte, die dem Klabatterkönig gesagt werden müssen, um den Namen zu erfahren. Da nach jedem Aufsagen des Reisespruches getrunken werden muss, sorgt Ekky dafür, dass niemand ein leeres Glas hat. Alle sollen dann nachmachen, was Kaltfisch tut. Dieser klopft mit einem Holz auf den Boden und sagt den Spruch rhythmisch dazu auf, bevor der trinkt. Die Helden steigen mit ein und Octavia kippt nach dem zweiten, Kenji nach dem vierten und Henk erst nach dem sechsten Schnaps um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder findet sich einzeln in einer bunten surrealen Traumwelt wieder, in der die Orientierung durch bunte blinkende, leuchtende Pflanzen und eine ständig wechselnde Umgebung erschwert ist. Doch schließlich kann jeder einen Thron erkennen, auf dem ein dicker, grüner Kobold mit einer blinkenden Krone sitzt. Hinter dem Thron erstreckt sich der wohl größte Koboldhort aller Zeiten, ein Berg aus verschiedensten Dingen. Nun muss jeder Held den Spruch aufsagen und dem Koboldkönig den Gegenstand überreichen, um von ihm den Namen des Klabatterwichtes zu erfahren. Kenji kann sich nicht an den Spruch erinnern und erntet statt eines Namens einen Rülpser, während Fuchskopf-Henk und Octavia sich erinnern und den Namen erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus der Koboldwelt sind die Helden besoffen und Kaltfisch erklärt, dass man jetzt nur noch dreimal den Namen rufen müsse, damit der Klabatterwicht für seinen neuen Meister sichtbar erscheinen müsse. Um das durchzuführen, zieht sich Fuchskopf-Henk auf seine Kabine zurück und spricht „''Pöttzi – Pöttzi – Pöttzi''“, woraufhin der Kobold erscheint, zunächst herumwütet, sich dann aber seinem neuen Meister fügt. Henk lässt als erstes den Fluch bei sich aufheben und trägt Pöttzi auf, Kaltfisch für eine Stunde einen Fischkopf zu verpassen. Nachdem Henk Lautes Gelächter von Ekky aus der Kapitänskajüte hört, sucht er diese auch auf, um sich das Ergebnis anzuschauen und erblickt Kaltfisch mit einem stinkenden, halbvergammelten Fischkopf. Nach dieser Genugtuung legen sich die Helden in die Kojen und gehen betrunken kurz vor Sonnenuntergang schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Sideon ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen erwachen die Helden leicht verkatert und beim Essen verkündet der Admiral, dass das Podest fertig ist und Kenji bitte den Meeresgott bei der Weihung der Statue auch um etwas Wind bitten solle, da noch immer Flaute herrscht. Alle Matrosen versammeln sich auf dem Außendeck und Kenji enthüllt die Pelagus-Statue, während er einen Segen spricht und der Mannschaft damit sichtbar Hoffnung, Zuversicht und Mut gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider bleibt die Flaute bestehen, doch stattdessen wird vom Ausguck ein Ruderboot mit Schiffsbrüchigen entdeckt, welches auf die Baiula Spei zu rudert. Henk rudert ihnen mit den Obermatrosen Klippstein und Grauwasser entgegen und entlastet durch Übernahme von Schiffsbrüchigen das überfüllt Rettungsboot, nachdem er sich vergewissert hat, dass es keine Piraten sind und wohl aus Notunum kommen. Die Halbverdursteten werden an Bord der Baiula Spei gelassen und dort mit Trinkwasser versorgt und von Abdrushin untersucht. Sie sind schon zwei Tage auf See unterwegs gewesen und haben zu Notun um Hilfe gebeten, der ihnen die Flaute geschickt hat, damit sie nicht mit dem überfüllten Boote kentern würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.31''') Abdrushin lässt die Schiffsbrüchigen in den Mannschaftsquartieren unterbringen, damit er sie besser untersuchen und versorgen kann. Die Helden erfahren die Geschichte von Erian Grünwasser, welcher genau wie die Schiffsbrüchigen, durch das Singen eines Liedes von Notun gerettet wurden. Zu mehr Informationen zu den schlimmen Dingen, die auf Notunum geschehen sind, sollen die Helden den Geweihten Tonnmar von Vendstein befragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Olvir&amp;amp;Tonnmar.png|250px|miniatur|rechts|Der Tranhändler Olvir (r.), Beschützer vom Notun-Geweihte Tonnmar von Vendstein (l.)]]&lt;br /&gt;
Bevor Tonnmar ärztlich versorgt werden kann, muss sein Leibwächter, der Bestmann Olvir, dazu gebracht werden, dass sich Abdrushin dem Verletzten überhaupt nähern ansehen darf, denn Octavia kann den Grad seiner Verletzung nicht erkennen. Als ihm schließlich durch Zureden von Henk und Octavia geholfen werden kann, erzählt der Geweihte von dem Abenteuer ihrer Seereise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Schiff, die Flora, wurde beim Passieren der Götterinseln mit Feuer von den Bergen beschossen, so dass sie nach Westen ausweichen mussten, wo sie vom Kraken versenkt wurden. Das Beiboot drohte auch zu kentern und der Geweihte stimmt eine Hymne auf Notun an, welche als „Lied von Erian“ bekannt ist. So wurden sie schließlich gerettet, weil sie die Baiula Spei gefunden haben, welche aufgrund der Flaute, die mit dem Lied einsetzte, bewegungsunfähig war. Für alle Männer liegt eindeutig ein Wunder von Notun vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonnmar berichtet weiter, dass in letzter Zeit immer mehr Schiffe vor Notunum sanken und auch das Schiff von Olvir, dem Tranhändler von der Berstküste, war darunter. Schließlich wurde Notunum zum ersten Mal von Dämonen angegriffen, nachdem in einem Sturm von einigen Wochen eine Ecke des Wahrzeichens von Notunum abbrach. Es war genau die Felsformation, welche als „Notuns Dreizack“ bekannt ist, zu deren Füßen der große Notuntempel liegt  und welche  als magischer Schutz der Insel gilt. Nach der Zerstörung erfolgte direkt ein Dämonenangriff, welcher aber durch die Inquisitoren zurückgeschlagen wurde. Es waren glupschäugige Sklaven und [[Loigg'Il|Gesichtslose]], welche sie kommandierten, die Notunum angriffen, Schwarzmagier wurden keine gesichtet. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] haben die Situation bereits unter Kontrolle gebracht. Henk lädt die Männer ein, sich der Mannschaft der Baiula Spei anzuschließen und deren Reihen wieder zu füllen, und auch für den Geweihten Tonnmar steht es fest, dass ihre Rettung ein Wunder und Zeichen Notuns war und dass die Geretteten ein neuer Weg gewiesen wurde und sie fortan zur Mannschaft der Baiula Spei gehören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit Olvir, welches Tonnmar dolmetscht, erfahren die Helden, dass die Tuisken den Nebelschlund den „großen Salzwurm“ nennen. Sie glauben, dass zu der Zeit, als die Götter noch auf der Erde lebten, in der Mitte der Bartha-Bucht, welche sie Walbucht nennen, ein Drache oder Lindwurm lebte, welcher alleine zurückblieb, als die Götter in die Anderswelt gehen mussten. Er war so traurig darüber, dass er anstelle von Feuer nur Salzwasser speien konnte, denn Drachen können nicht weinen. So füllt er seit Ewigkeiten das Meer an, zu manchen Zeiten mehr, zu anderen weniger, und am Ende der Zeiten wird so die ganze Welt im Meer versinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Schiffsbrüchigen nun zur Baiula Spei gehören würden, sieht der Schiffsbesitzer und Kerzenhändler Kandler jedoch anders und beschuldigt die Mannschaft der Meuterei. Die Helden intervenieren in dem aufkommenden Streit und während Henk mit der Mannschaft redet, verlangt Kandler von Kenji, dass dieser die Meuterer zur Rechenschaft zieht und sie ihrer gerechten Strafe wegen des Bruchs eines göttlichen Vertrages zuführt. Ihr Verhalten sei eine Beleidigung von [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Chorollis_-_.E2.80.9EDer_Horter.E2.80.9C|Chorollis]], welche nicht ungestraft bleiben dürfe. Doch Kenji lehnt das ab und versucht Kandler klar zu machen, dass es keine andere Möglichkeit für ihn gibt, als sich damit abzufinden, dass er vorerst an Bord bleiben muss und die Baiula Spei keinen Umweg und keine Handelstour auf sich nehmen kann, was Kandler sehr wütend macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji begibt sich nach dem Gespräch mit Kandler in die Kapelle, um gemeinsam mit dem Tonnmar von Vendstein Notun für die Rettung zu danken. Während des stillen Gebets erhält Kenji eine [[Kenjis Tempel#Kenjis apokalyptische Vision (12. Sideon 351 JF)|Vision]], über welche er anschließend an Deck sinnierte. Henk bekommt währenddessen Besuch vom ausgelaugten Pöttzi, welcher seine Aufmerksamkeit will und ihn mit schmutzigen, versauten Witzen unterhält. Sein Müßiggang wird von Leutnant Ibendorn unterbrochen, welcher Henk darüber informiert, dass Kandler die Mannschaft aufhetzt und ihnen den Mut zur Weiterfahrt nimmt. Henk nimmt Kenji mit und gemeinsam sprechen sie zu den Schiffsbrüchigen und bauen deren Moral langsam wieder auf. Am Ende des Gespräches inhaftieren sie den Kerzenhändler, damit er nicht weiter die Mannschaft demoralisiert. Sie sagen ihm zu, ihn bei den Götterinseln an Land gehen zu lassen, ihn mit Gold für seinen Verlust zu entschädigen und ihm auch sein Beiboot zu lassen.  Jeder, der nicht auf der Baiula Spei bleiben möchte, dürfe dann auch von Bord gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.32''') Nach dem Ärgernis mit dem Händler Kandler knurrt allen der Magen und es gibt zum Mittagessen einen Eintopf mit Kartoffeln aus Lyo. Pöttzi erscheint beim Essen und bedankt sich nervend bei Henk, dass er so schön über seine Witze gelacht hat, da ihm das wieder Kraft gegeben hat. Nach dem Essen spricht der Geweihte Tonnmar mit den Helden über Kandler und erklärt ihnen, dass dieser eigentlich ein guter Mensch sei, der sich sehr dafür eingesetzt hat, dass doch noch der benötigte Tran für die Lampen beschafft werden kann, damit Notunum bald nicht im Dunkel sitzen muss. Die Helden erklären sich bereit, noch einmal mit dem Händler zu sprechen und machen sich auf den Weg zu den Zellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Deck erblicken sie eine ungewöhnlich fliegende Möwe, welche sich Olvir immer wieder nähert. Es stellt sich heraus, dass er eine Art Tiermeister ist, welcher durch die Augen seiner Möwe Skáti spähen kann, und Henk bittet darum, dass er sich im Laufe des Tages einmal die Götterinseln ausspähen möge. Bei den Zellen angekommen spricht Kenji mit Kandler und entschuldigt sich für sein Verhalten. Auch Kandler bittet um Verzeihung und verspricht, die Mannschaft nicht mehr aufzuwiegeln. Kenji gibt ihm die Aufgabe, die verbliebenen Vorräte des Schiffes zu erfassen und Henk und Octavia zeigen ihm Augustus Kajüte, in der er vorrübergehend einziehen darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaltfisch verkündet lautstark und überglücklich, dass die Baiula Spei jetzt das Gebiet des Kaken verlässt und Ibendorn informiert die Henk und Octavia auf dem Außendeck am Heck, dass die Baiula Spei zwar nur mit Schneckentempo vorwärtskommt, die Götterinseln aber bereits am östlichen Horizont zu erkennen sind. Das Schiff wird aber im weiten Bogen nördlich um die Inseln fahren, um die tückischen Sandbänke zu umschiffen. Auf der Ostseite der Insel gäbe es auch bessere Anlegeplätze, denn die Westseite besteht nur aus steilen Klippen. Henk bekommt von Pöttzi einen neuen Furz-Tanz präsentiert und will sich gerade mit ihm in die Kajüte verziehen, als das Signalhorn des Ausgucks ertönt und die Salzmähre gesichtet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff der Schwarzmagier steuert zunächst auf die Baiula Spei zu, dreht dann aber in weiter Entfernung einige Kreise, bevor es wieder gen Norden abdreht. Während alle über den Sinn dieses Manövers nachdenken, meldet Maat Sturmfels die Sichtung von etwas Großem unter der Wasseroberfläche, was abgetaucht wäre. Henk und Octavia entdecken, dass eine leichte Spur von kleinen Luftblasen auf ihr Schiff zuläuft und sich am Heck der Baiula Spei plötzlich ein Stoß von Luftblasen entlädt. Der Maat überprüft die unteren Decks auf einen Wassereinbruch, kann aber nichts entdecken. Daher machen sich die Helden selbst auf die Suche und Octavia überprüft die Außenwände des Schiffs auf magische Anomalien. Während Octavia nichts Ungewöhnliches feststellen kann, ertönt plötzlich vom Oberdeck ein Schrei und, als die Helden die Treppe nach oben nehmen, kommt ihnen Matrose Buthner entgegen, welcher „Angriff – Hilfe!!!“ schreit und panisch unter Deck flieht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Grett.png|250px|miniatur|Der untote Grett, der Abzieher]]&lt;br /&gt;
Als die Helden das Oberdeck erreichen, erblicken sie den untoten [[Menschen#Die_Horb|Horb]] Grett, der das [[Natator aeris|Tauchboot]] beschädigt und dessen Rumpf durchschlagen hat. Als die Helden auf Deck auftauchen, hat er den linken Rotor abgeschlagen und wendet sich zu den Helden als neuem Ziel. Henk stürmt sofort auf Grett zu und greift ihn an, sein Hieb wird jedoch pariert und der Untote setzt sich zielstrebig in Richtung Octavia in Bewegung, welche mit einem Zauber beginnen will, sich jedoch beim Anblick von Grett nicht richtig fokussieren kann. Kenji versucht den Untoten mit einem Lichtblitz aufzuhalten und unterbricht damit dessen Vorwärtsbewegung. Henk nutzt diesen Stopp und springt mithilfe der Reling auf Gretts Rücken, um ihm mit einem Säbel mit voller Wucht auf den Schädel zu schlagen. Dieser bricht entzwei, wird aber noch durch die zähen Sehnen zusammengehalten. Als Grett sich wieder gesammelt hat, tritt er nach Henk, welcher geschickt zur Seite ausweicht, und schwingt mit dem Abziehmesser in Kenjis Richtung, um sich den Weg zu Octavia freizuschlagen. Kenji kann gerade noch ausweichen und entgeht dem Hieb, doch dafür nähert sich der Untote Octavia und holt bereits mit seinem Entersäbel zu einem tödlichen Hieb aus. Matrose Weihwind fasst sich ein Herz und greift Grett von hinten an, während Henk an dessen rechten Arm springt und so den Schlag verhindert. Doch stattdessen sticht Grett mit dem Abziehmesser in Octavias Richtung, was Kenji jedoch bemerkt und sich mit voller Wucht in Gretts linke Kniekehle wirft, wodurch er den Stoß verreißt und der Stich neben Octavia hergeht, welche bereits eine Feuerkugel vorbereitet hat. Beim Zurückziehen schneidet Gretts Abziehmesser aber Octavia durch den ledernen Brustpanzer ins Fleisch und durch den schmerzhaften Schnitt verliert sie ihre Konzentration und das gerufene Feuer erlischt wieder. Bevor sie sich abwenden und auf Distanz gehen kann, sticht Grett erneut zu und durchbohrt die sich gerade umdrehende Octavia seitlich durch den Brustkorb, sodass das lange Messer auf der anderen Seite wieder herauskam. Bei Herausziehen sackt Octavia in sich zusammen und bleibt in einer immer größer werdenden Blutlache auf Deck liegen. Henk und Kenji spüren einen stechenden Schmerz und sind geschockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk, der noch an Gretts rechtem Arm hängt, sich nun mit Hilfe seines Dolches daran hochzieht, um dessen Schädel zu erreichen, rennt Kenji, welcher gerade ein Seil organisieren wollte, schnell zu Octavias Kabine, um die Heiltränke zu holen. Weihwind zieht sein Schwert aus Gretts Lenden heraus und attackiert seinen linken Oberschenkel, während Henk sich bis zu seinem Kopf emporzieht. Auch Obermaat Donnerbacher, Obermatrose Kerling und Ferolax beteiligen sich nun am Kampfgeschehen. Kerling unterstützt auf der linken Seite Weihwind und attackiert ebenfalls das Bein, während Henk ein Drittel der Halssehnen durchtrennt, sodass Gretts Kopf nach vorne überkippt. Dieser kann jetzt nur noch nach links hinten schauen und blickt dabei direkt auf Weihwind und Kerling, welche sein linkes Bein bearbeiten. Grett wendet sich zu ihnen um und stößt sein Abziehmesser von oben in Kerlings Schädel, während Henk versucht, den Kopf endgültig vom Rumpf zu trennen. Als dieser endlich fiel, endete das Kampfgeschehen jedoch nicht, denn der untote Körper kämpfe auch ohne Kopf weiter. Weihwind attackiert Gretts linken Unterarm, dessen Hand das Schwert in Kerlings Schädel umfasst, und trennt fast die Hand ab. Da wird Grett von Olvirs Harpune im Brustkorb durchbohrt und er wird mit einem Ruck nach hinten gerissen und stürzt rücklings hin. Henk kann noch rechtzeitig abspringen und Ferolax, der zuvor Gretts Schädel die Gesichtspartie mit den Augen zertrümmert hat, springt auf dessen Lenden. Er fixiert ihn so auf dem Boden und hackt mit seiner Axt in die Beine, um sie vom Rumpf zu trennen, während Donnerbacher auf Gretts linkes Knie einschlägt, welches Kenji bereits durch seinen beherzten Angriff ausgerenkt hatte. Auf diese Weise gelingt es langsam allen gemeinsam, den extrem zähen Grett auseinander zu hacken und die sich immer noch bewegenden Einzelteile über Bord zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji mit den Heiltränken zurückkehrt, versucht er sofort, Octavia einen Heiltrank einzuflößen. Als es nicht funktioniert, reibt er ihre Wunden mit Heiltrank ein. Doch er muss feststellen, dass sich keine Wirkung bei Octavia zeigt, da diese bereits verblutet ist. Verzweifelt hält er sie in seinen Armen und kann nicht glauben, dass soetwas geschehen ist. Er bekommt von Gretts Ende nichts mit und registriert auch nicht, dass das Signalhorn erneut geblasen wird, denn die Salzmähre kehrt zurück und nähert sich in einem grünen Nebel gehüllt der Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff wird angegriffen, jedoch wird die Kugel von Iustus Schutzschild abgefangen. Die antwortende Salve der Baiula Spei geht in den Nebel und es bleibt ungewiss, ob etwas getroffen wurde. Es löst sich jedoch etwas Fliegendes von der grünen Wolke und nähert sich der Baiula Spei. Es ist ein Gargoyle mit aufgeplatztem Bauch, welcher vermutlich beim letzten Mal von Ibendorn abgeschossen wurde, und auf ihm reitet ein Schwarzmagier mit Maske. Ferolax, welcher um den [[Natator aeris]] trauert, wird gepackt und von dem fliegenden Ungeheuer fortgerissen. Der Schwarzmagier verhöhnt den Zwerg und verkündet ihm eine Zukunft als Diener, wie sie allen auf dem Schiff bevorstehen werde. Ferolax verliert beim Versuch, sich zu befreien, seine Axt und, nachdem der Gargoyle wieder im Nebel verschwunden ist, entfernt sich dieser in nördlicher Richtung und lässt die Mannschaft der Baiula Spei verzweifelt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht Octavia zu Abdrushin zu tragen und wird dabei von Henk unterstützt. Der Arzt kann nur den Octavias Tod bestätigen und schweigt betroffen. Henk verlässt die Arztstube und sucht Iustus auf, welchen er verzweifelt um Rat fragen will, während Kenji noch eine Möglichkeit aus Abdrushin herausbekommt, welche dieser zunächst noch verschweigt. Doch Kenji bohrt nach und erfährt, dass Abdrushin ein Derwisch-Ritual kennt, durch welches Octavia wieder ins Leben zurückkehren kann, wenn es noch vor dem nächsten Sonnenaufgang durchgeführt werde. Ihmet, der Dingir des Übergangs, müsse von einem Bürgen, welcher auch sein Blut beisteuern muss, um Octavias Leben gebeten werden, und dieser Bürge hätte später auch den Preis dafür zu zahlen (vgl. [[Abdrushin#Das Ritual von Ihmet|Abdrushins Biographie]]). Kenji erklärt sich sofort einverstanden, die Bürgschaft zu übernehmen, und Abdrushin bittet ihn darum, auch Henk zu holen, weil am besten alle Helden der Drachenträne mit dem Artefakt anwesend sein sollten, um vielleicht den Dingir zu beeindrucken und zu besänftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus kann Henk nicht weiterhelfen und ist selbst ratlos, wie es weitergehen kann. Henk geht an Deck und spricht mit dem Admiral. Als er ihm gerade von Octavias Tod berichtet, kommt Kenji dazu dementiert ihren Tod. Er besteht darauf, dass Abdrushin heute Nacht nicht gestört werden darf, bevor er mit Henk zurück in die Arztstube geht. Dort erfährt Henk von dem geplanten Ritual und ist alles andere als begeistert von der Idee, vertraut aber auf Kenjis Urteil, wenn er es als unumgänglich ansieht und darum bereit ist, den unbekannten Preis zu einem unbekannten Zeitpunkt zu zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin stimmt einen unheimlichen Gesang an und entnimmt Kenji etwas Blut aus der Hand. Er mischt eine Farbe an und bemalt Octavias entkleideten Körper mit unbekannten, mystischen Zauberzeichen, während die Monotonie seines Gesanges alle schnell in eine Art Trance versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt Wind in der Arztstube auf und Sandkörner fliegen umher. Schließlich bildet sich eine Art Windhose aus Sand, welche ein Gesicht mit Augen und Bart  bekommt und Kenji nach seinem Begehr fragt. Als dieser um Octavias Leben bittet, muss er schwören, auch den kostspieligen Preis dafür zu zahlen, wenn es die Zeit verlangt. Kenji schwört es und der Dingir gewährt den Wunsch. Er klatscht in die Hände und das Zimmer ist wieder so wie vorher, denn Dingir und Sandsturm sind verschwunden. Kurz darauf bäumt sich Octavia auf und erbricht einen Schwall Blut, bevor sie zusammenbricht und in einen tiefen Schlaf fällt. Kenji, Henk und Abdrushin sind ganz erleichtert, dass Octavia lebt, und während Kenji in der Arztstube bei Octavia verweilt, begibt sich Henk an Deck und stellt fest, dass es tiefste Nacht ist und das Ritual gut acht Stunden gedauert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.33''') Octavia ist sehr schwach und Abdrushin hofft, dass sie keine bleibenden Schäden zurückbehalten wird. Dann verarztet er Kenjis Arm und teilt ihm mit, dass er ihn auch als Freund betrachtet, weshalb er wegen der Durchführung des Auferstehungsrituals auch ein schlechtes Gewissen bekommt. Octavia kommt halb zu Bewusstsein und fällt wenige Sekunden danach wieder in einen tiefen Schlaf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht Iustus auf, welcher sehr besorgt auf Henks Nachricht eines Wiedererweckungsrituals reagiert. Er findet es unverantwortlich und berichtet von fatalen Folgen solcher Rituale. Er verspricht Henk aber, Octavia genaustens zu untersuchen, sobald sie wieder aufwacht. An Deck trifft Henk auf den Matrosen Weihwind, welcher ihn wie die übrigen Matrosen als den Helden des Kampfes erachtet und gesteht Henk, dass er sich erst am Kampf beteiligen konnte, als er das Lichtwunder gesehen und wieder Mut geschöpft hatte. Weihwind fragt Henk enttäuscht, warum Kenji aus dem Kampf geflohen sei und nicht die Männer beschützt hätte, und offenbart ihm, dass das Vertrauen der Mannschaft in den Mystiker erschüttert sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht die Arztstube auf und da Octavia noch nicht erwacht ist, zieht er sich mit Kenji auf dessen Zimmer zurück, um mit ihm zu reden. Er konfrontiert Kenji damit, ihn im Kampf alleingelassen zu haben, und erzählt ihm von Weihwind und der Enttäuschung der Matrosen. Kenji argumentiert damit, dass er im Kampf nicht hätte tun können und die anderen Männer viel besser kämpfen könnten, doch Henk betont, dass man sich im Kampf nicht allein lässt. Er bittet Kenji inständig darum, über seine Beweggründe nachzudenken, und erinnert ihn an seine Warnung, dass Kenjis persönlichen Gefühle einmal der Erfüllung ihrer Aufgabe im Wege stehen könnten. Außerdem bittet er Kenji, mit den Männern zu reden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Morgengrauen bringt [[Roana Dernheim|Roana]] Wein für Henk und informiert die beiden darüber, dass Octavia aufgewacht ist, woraufhin Kenji sofort in die Arztstube eilt. Octavia atmet schwer und ist kalkweiß und scheint nicht richtig anwesend zu sein. Abdrushin bemerkt einen unregelmäßigen Herzschlag und bereitet, als Octavia noch bleicher und kälter wurde und verkrampfte, einen magischen Trank aus der Wurzel der Herzblut-Pflanze Mane-Prane, um ihr Blut aufzufüllen. Henk kommt während Octavias Krise hinzu, da er an Deck das Gefühl hatte, dass Octavia die Nähe der Drachenträne guttun könnte. Er gibt Octavia das Artefakt in die Hand und Abdrushin verabreicht ihr den Trank. Kurze Zeit später bekommt sie wieder mehr Farbe und ihre Atmung normalisiert sich etwas.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin überprüft Octavias Herzschlag und verabreicht ihr einige Arzneien, bevor alle drei Octavia mit einer Bahre auf ihr Zimmer transportieren, wo sie vermutlich sehr lange liegen müsse, bevor sie wieder aufstehen könne. Gegen die aufkommenden Schmerzen bekommt Octavia eine kleine Dosis von dem weißen Mohn, so dass sie rasch tief und fest schläft. Dann offenbart Abdrushin den beiden, dass er sich großen Sorgen um Octavias Herz mache, von dem ein ganzes Stück fehlt. Die Helden sollen besser ihren Kampf ohne Octavia weiterplanen, da diese das Bett erst in Monaten oder wohlmöglich nie wieder verlassen könne. Abdrushin ist voller Reue und Scham und Henk macht sich Vorwürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji lassen die Mannschaft antreten und Kenji spricht zu den Matrosen. Er redet sich in gewisser Weise mit logischen Argumenten heraus und lässt damit die Mannschaft mehr verstummen als sie zu überzeugen. Henk richtet danach einige aufbauende Worte an die Männer und stärkt damit ihre Motivation und ihren Mut. Der Geweihte Tonnmar hat von Olvir die Information, dass Ferolax noch am Leben ist und unter die Kontrolle der Schwarzmagier gezwungen wurde. Seine Möwe hat dann aber die Salzmähre aus den Augen verloren. Henk und Kenji sind sehr müde und legen sich in der Mitte des Vormittags noch einmal schlafen. Zuvor unterhalten sie sich aber bei Wein und Pöttzis Nerverei noch in Henks Kajüte und Kenji erzählt, bevor sie sich hinlegen, noch von seiner Vision, die Henk nicht ganz ernst nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia erwacht am Nachmittag, als Abdrushin ihren Verband wechselt, und sie erfährt, dass sie vermutlich eine lange Zeit ans Bett gefesselt sein wird. Er gibt ihr ein kleines Glöckchen, mit dem sie nach Wigo klingeln kann, welcher vor ihrer Kajüte wacht. Octavia hat sich in ihrem ganzen Leben noch nie so schwach und hilflos gefühlt und hat Schmerzen beim Atmen. Wigo weckt Henk und Kenji, welche Octavia aufsuchen. Henk sieht als erstes nach ihr und holt Iustus, als auch Kenji dazukommt. Iustus spricht offen mit Octavia und erwähnt das Wiedererweckungsritual, welches durchgeführt wurde, um sie ins Leben zurückzuholen. Henk und Kenji werden an Deck gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unbekannte Olburger Kogge ohne Kennung signalisiert mit einer farbigen Flagge, dass es ein Treffen wünscht. Henk und Kenji entscheiden sich, zuzustimmen, und bis zum Zusammentreffen gehen die beiden wieder zu Octavia in die Kajüte. Die Wiedererweckung wird besprochen und Octavia fühlt sich wegen ihres schlechten, gesundheitlichen Zustandes als eine Last für die anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji nehmen das fremde Schiff in Empfang, auf dem neben der Mannschaft aus [[Tuisken]] auch drei Personen in grauen Roben mit Kapuzen stehen. Es handelt sich um eine Gesandtschaft der [[Malthusbruderschaft]], deren oberster Großmeister Phosphorius den Helden eine erneute Zusammenarbeit gegen den gemeinsamen Feind vorschlagen möchte und sie zu einer Audienz in seiner Kajüte erwartet. Als Henk und Kenji annehmen, erwartet sie eine große Überraschung: sie werden von [[Ignus]] empfangen. Dieser erkundigt sich sofort nach Octavia und schlägt vor, das Gespräch mit ihr auf der [[Baiula Spei]] fortzusetzen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Götterinseln-Treffpunkt.png|miniatur|Ignus Karte der Götterinseln]]&lt;br /&gt;
Der besorgte Ignus hält fürsorglich Octavias Hand und offenbart ihr, dass er sie nicht vergessen konnte und sie wiederfinden wollte, um sie zu unterstützen, da sie seine Seelenverwandte sei und das Schicksal sie füreinander bestimmt habe. Er erzählt auch, dass der [[Bund von Utukk'Xul|Kult von Utukk'Xul]], der ihn seid ihrer Begegnung im Norden jagt, ihn in Ruhe lassen würde, wenn er die Helden der Drachenträne töte. Ignus ging zum Schein darauf ein, um zu erfahren, wo sich Octavia aufhält. Auf den Götterinseln soll eine Falle gestellt werden, denn dort soll ein uralter Dämon erweckt werden. Doch er hatte nie vor, den Auftrag durchzuführen vor, sondern hat mit seinen Männern beschlossen, die Kultisten zu hintergehen und die Helden zu warnen. Ignus übergibt den Helden eine Karte der Götterinseln mit einem markierten Treffpunkt und verrät ihnen, dass Sabaoth Immortalis seit längerem im Nebelschlund verweilt und seine Pläne erfolgreich umsetzt. Um die Malthusbruderschaft vor einer Racheaktion zu schützen, möchte Ignus den Helden helfen, die Schwarzmagier auf den Götterinseln möglichst schnell zu besiegen. Dann bittet er Octavia noch um ein vertrauliches Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji verlassen die Kajüte und sprechen mit Iustus, welcher den Gast als hochgefährlich einschätzt und sehr besorgt um Octavia ist. Er weiß nicht, ob er Ignus im Notfall aufhalten könnte und sieht ihn eher als unbesiegbar an. Henk geht dann auf Deck und Kenji in die Kapelle, wo er keine Ruhe findet. Abdrushin spricht ihn an und warnt vor Ignus und Iustus teilt Henk mit, dass in Octavias Kajüte chaotische Feuermagie gewirkt worden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden in Octavias Kajüte kommen, ist diese wohlauf und wirkt erholt und beinahe verjüngt. Henk bemerkt unter dem Bett leere Patronen für elementares Feuer und nimmt einen leichten Schwefelgeruch im Raum wahr, was Kenji entgeht. Ignus möchte Octavia auf ihrer Reise begleiten und gemeinsam gegen die Schwarzmagier kämpfen und Octavia gestattet es ihm. Während Ignus dann in Henks Beisein seine Malthus-Brüder zurück nach Olburg schickt, um die Bruderschaft vor einer möglichen Rache zu warnen, begleitet der pfahlweiße Kenji die euphorisch neben sich stehende Octavia zur Untersuchung ins Magierlabor zu Iustus.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.34''') Iustus stellt fest, dass Octavia nicht geheilt, sondern nur mit elementarem Feuer geflickt wurde. Nur eine stabile magische Verbindung, von der Iustus vermutet, dass sie von Ignus ausgeht, macht es Octavia möglich, auch ohne Feuerimmunität nicht innerlich verbrannt zu werden. Iustus warnt sie vor möglichen Nebenwirkungen und unabsehbaren Konsequenzen und erinnert nochmal an die 15 Morde, welche Ignus [[Akte Ignus|zur Last gelegt werden]]. Octavia geht dann zu Abdrushin, während Kenji noch mit Iustus spricht und ihn um etwas bittet. Kenji hat danach auf dem Flur eine Begegnung mit Ekky und geht nachsichtig mit dessen Verhalten um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat sich noch etwas mit Ignus unterhalten und ihn um ein gemeinsames Gespräch in der Offiziersmesse vor dem Abendessen gebeten. Als Ignus gegangen ist, muss Henk den aufgebrachten Pöttzi beruhigen und er erfährt, dass Kaltfisch sich mit einigen Matrosen auf seiner Kajüte unterhält und dabei wohl den Klabatterwicht vernachlässigt hat. Henk schaut sich das Treffen an und erwischt einige anscheinend verängstigte Bambusen mit Ekky und Kaltfisch. Beim Verlassen der Kapitänskajüte trifft Henk auf Kenji, welchen er ebenfalls zum Gespräch in die Offiziersmesse einlädt. Er begleitet dann Kenji noch zu Octavias Zimmer, wo er sich allein mit Ignus unterhält und diesen mit den Iustus‘ Untersuchungsergebnisse konfrontiert. Henk geht zu Abdrushin und trifft dort auf Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin hat Octavia untersucht und hohes Fieber und einen zu schnellen Herzschlag festgestellt, obwohl sie sich sehr gut fühlt. Er warnt sie vor einer Überbelastung und rät ihr zur Schonung. Abdrushin hat Angst vor Ignus und glaubt, in ihm lebe ein wahnsinniger Dingir. Als Octavia das Wiedererweckungsritual anspricht, findet es Henk angemessen, dass Kenji Octavia über die Details informieren solle. Beim Verlassen der Arztstube treffen die beiden auf Ignus, welcher sich mit Octavia auf ihr Zimmer zurückzieht, da er noch etwas unter vier Augen mit ihr besprechen wolle. Henk geht zu Iustus, um ihn ebenfalls zum bevorstehenden Treffen einzuladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat nach dem Gespräch mit Ignus die Kapelle aufgesucht und ist dort auf Bruder Tonnmar gestoßen. Dieser spricht ihn auf den mysteriösen Fremden an und fragt sich, wie er diesen einschätzen und ob er sich Sorgen machen soll. Dann betet er noch und begibt sich zu Henks Treffen, bei dem Iustus und Henk bereits anwesend sind. Octavia und Ignus haben anscheinend über ihr Gespräch die Zeit vergessen und schließlich findet das ganze Treffen mit einem verärgerten Henk auf Octavias Zimmer statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert an seine Aufgabe als Fährmann und beklagt, dass momentan jeder seinen eigenen Dingen nachgeht und keine Kommunikation mehr zwischen ihnen stattfindet. Er erinnert daran, dass ihre Freundschaft für das Wohl der Drachenträne wichtig ist, und betont, dass jede Entscheidung, welche allein getroffen wurde, stets falsch gewesen sei. Henk erinnert an die Situation im Norden, wo die Gruppe auseinanderzubrechen drohte, und gerät in einen Streit mit Octavia, während Kenji schweigend zuhört. Henk findet Octavia arrogant und wirft ihr vor, Dinge zu verbergen, doch Octavia scheint ihm gar nicht richtig zuzuhören und glaubt Henks Worten nicht. Henk will am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang von allen hören, wie sie zu ihrem Auftrag stehen und was sie über seine Worte denken, ansonsten würde er gehen. Dann verlässt Henk wütend das Zimmer und  geht verärgert zu Kaltfisch. Kenji zieht sich auch zurück und sucht Abdrushin auf und Iustus verlässt etwas verwirrt das Treffen, so dass Octavia mit Ignus zurückbleibt und das Abendessen von Wigo aufs Zimmer gebracht bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat eine Bitte an Abdrushin und zieht sich noch kurz in die Kapelle zurück. Henk trinkt noch kurz mit Kaltfisch, bevor er sich in seine Kajüte zurückzieht. Dort bekommt er Besuch vom Admiral, welcher ihn bittet, Kaltfisch nach den auf der Karte verzeichneten Stürmen zu fragen, und mit Henk kurz über den Umgang mit Verantwortung spricht. Henk weist den Admiral noch an, am nächsten Morgen erst wieder auf Kurs zu gehen, wenn Henk das Zeichen dazu gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begibt sich Henk hungrig zu Roana in die Küche. Kenji sucht, ebenfalls vom Hunger abgelenkt, die Küche auf und die beiden unterhalten sich noch. Henk verrät Kenji, dass er aus der Gilde ausgetreten ist, da er die Verpflichtungen nur noch als Ablenkung von seiner eigentlichen Aufgabe empfunden hat. Dann gesteht er Kenji, dass er verzweifelt ist, und versucht diesem zu erklären, warum er ihn im Kampf so dringend braucht, denn in Kenjis Anwesenheit fühlt sich Henk mutiger und sicher. Kenjis Visionen werden nicht mehr thematisiert, jedoch bittet er Henk, Octavia vorerst noch nichts davon zu erzählen. Die beiden ziehen sich zur Nacht auf ihre Kajüten zurück, doch zuvor ist Henk Kenji noch behilflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Sideon, Fest der [[Venora]] ===&lt;br /&gt;
Henk hat eine unruhige Nacht und wacht mehrmals auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.35''') Kenji bekommt von Iustus eine [[Kenjis Tempel#Iustus Informationen für Kenji|Nachtlektüre]] und Octavia verbringt die Nacht mit Ignus auf ihrem Zimmer und stärkt sich. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ignus.png|200px|miniatur|rechts|Ignus]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Ignus Rat beschafft Octavia weitere fünf Kartuschen mit elementarem Feuer und es gelingt ihr, das Feuer eigenständig zu konsumieren. Ihr ist aber auch bewusst, dass sie dies ohne die Verbindung zu Ignus nicht geschafft hätte, und dieser greift ein, als ihr der Zauber zu versagen droht. Octavia genießt das berauschende Gefühl des Feuers und der Verschmelzung ihrer Hände, was sie an das überwältigende Gefühl im Norden erinnert. Durch den Konsum fühlt sie sich vollkommen ausgeschlafen und tatkräftig und verspürt keinen Hunger oder Müdigkeit mehr. Ignus kommt Octavia aber nicht so nahe, wie er es vielleicht gerne hätte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk und Kenji vor Sonnenaufgang zu ihr kommen, ist es in der Kajüte sehr warm und es riecht nach Schwefel. Während des gemeinsamen ernsten Gespräches erinnert Henk daran, dass sich jeder einzelne im Norden selbst bezwungen hat, als die Drachenträne in Gefahr war, und Henk warnt vor einer erneuten Bedrohung des Artefakts. Kenji sieht Hoffnung, die Drachenträne zu retten, wenn das Vertrauen zurückkehrt. Er erzählt von einer positiven Vision der Zukunft, welche er hatte, und von Zweifeln, die ganze Verantwortung auf den Schultern tragen zu können. Als Kenji von Octavias Wiedererweckung sprechen will, unterbricht diese ihn und bedankt sich einfach bei ihm. Dann verlassen alle ihre Kajüte und Henk spricht mit Kenji und Iustus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk spricht mit Kenji und Iustus&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk spricht mit Kenji und Iustus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beiden Helden war bei dem Gespräch aufgefallen, dass Ignus Blicke auf Octavia eher an ein ausgehungertes Raubtier als an einen romantischen Verliebten erinnern und dass sich in ihnen maßloses Begehren, animalische Lust und Triebhaftigkeit spiegeln. Henk warnt Kenji und Iustus, dass Octavia nicht mehr sie selbst sei. Im Labor teilt er ihnen mit, dass er davon ausgeht, dass sie unter dem Einfluss von Ignus stehe und nur noch seine Marionette sein. Iustus bestätigt eine bestehende magische Verbindung von Ignus zu Octavia, ist sich über ihre Funktion aber nicht sicher. Er sieht in ihr eine Art der Kraftzufuhr, während Henk sie als Kontrollmöglichkeit betrachtet. Kenji weist darauf hin, dass sie aufgrund von Iustus Informationen nicht mehr komplett machtlos gegenüber Ignus seien und betont, dass der richtige Zeitpunkt abzuwarten sei.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück ist Octavia nicht anwesend und Henk gibt dem Admiral grünes Licht zur Weiterfahrt, welcher noch darum bittet, Kaltfisch nach Informationen zu der eingezeichneten Sturmzone im Osten der Götterinseln zu fragen. Also suchen Henk und Kenji Kaltfisch in der Kapitänskajüte auf. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji bei Kaltfisch&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji bei Kaltfisch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicherweise ist die Kajütentür verschlossen und Kaltfisch braucht lange, um sie zu öffnen. Henk lauscht und kann das Rascheln von Papier hören, welches hastig zusammengelegt und hinter einer Holzklappe versteckt wird. Kaltfisch erzählt von „Wellenwirblern“ und „Windwühlern“ und dass diese Viecher genauso gefährlich wären wie die Feuervögel der Westseite. Kein Schiff könne den Sturmgürtel durchqueren, ohne zu sinken. Doch er kennt einen Weg, um möglichst nahe an des gebiet heranzukommen und teilt diesem gleich dem Steuermann mit, nachdem Henk ihm eine Tasse Kochrum dafür versprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kaltfisch seine Kajüte verlassen hat, sucht Henk nach den Papieren und findet schließlich einen Stapel, wo auf dem obersten Blatt sich eine Schiffskarte durchgezeichnet hat, auf der einzelne Räume eingezeichnet sind. Als Kaltfisch zurückkehrt, wird er dazu befragt und gibt schließlich zu, die Suche nach dem guten Festlandfusel geplant zu haben, wobei sich Kenji an Ekky erinnert, den er in der Kabine des Admirals erwischt hat. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk den Kochrum für Kaltfisch von [[Roana Dernheim|Roana]] organisiert, spricht Kenji in der Offiziersmesse mit dem Admiral. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji spricht mit dem Admiral&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji spricht mit dem Admiral&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Admiral möchte Kenji aus seiner Erfahrung in der Rolle als Führungspersönlichkeit einen Ratschlag geben, damit dieser die Enttäuschung der Mannschaft besser verstehen kann. Als „Standartenträger der Götter“ hebe seine Präsenz auf dem Schlachtfeld die Moral der Männer und verleihe ihnen Sicherheit und Mut. Um der damit verbundenen Verantwortung gerecht zu werden, müsse man seine Selbstzweifel überwinden, damit man den Männern die Rolle vorspielen kann, die sie brauchen. Die Führung anderer sei immer mit dem Opfer der Selbstaufgabe verbunden und manchmal müsse man etwas darstellen, was nicht dem eigenen Empfinden entspräche. Kenji solle nicht vergessen, welch große Bedeutung seine Worte und Taten für die Moral der Männer haben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk holt Kenji aus der Offiziersmesse ab und sie gehen zu Octavia, welche mit Ignus im angeregten Gespräch vertieft ist, auf die Kajüte, um einen gemeinsamen Plan zu machen. Erst jetzt fällt Octavia auf, dass Kenji sich die Haare abrasiert hat und man sein fehlendes Ohr und die große Narbe gut erkennen kann, worauf sie ihn etwas irritiert anblickt. Henk zeigt auf der Karte den geplanten Ankerplatz und sie beschließen, von dort mit einem Beiboot zu der Insel mit dem Treffpunkt überzusetzen. Gemeinsam würden sie dann aufmerksam auf die vorbereitete Falle warten und einen Weg zum markierten Punkt suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss spricht Kenji mit dem Geweihten Tonnmar und bittet ihn, sich während seiner Abwesenheit um die Männer der Baiula Spei zu kümmern., während Henk Roana beauftragt, Proviant für 3-4 Tage einzupacken. Dann wird Henk von Leutnant Ibendorn um ein Gespräch gebeten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Leutnant Ibendorn&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Leutnant Ibendorn&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ibendorn weist Henk darauf hin, dass die Moral der Männer sehr labil ist und die Nerven blank liegen. Er fürchtet, dass die Angst vor erneuten Angriffen zu einer Meuterei führen könnte, und bittet Henk, eine moralisierende Ansprache an die Mannschaft zu halten, bevor sie aufbrechen. Er spricht auch das Verhalten der anderen beiden Helden an und beklagt, dass Kenji durch seine eigenen Zweifel die Moral der Männer untergräbt und dass Octavia mit ihrem neuen Gast die Männer in Angst und Schrecken versetzt. Ibendorn informiert Henk darüber, dass in der letzten Nacht wieder fünf Kartuschen mit elementarem Feuer von Octavia geholt wurden und jetzt nur noch fünf Schuss im Lager liegen. Er betont nochmal, dass Henk der einzige ist, dem die Männer noch blind vertrauen und für ihn die Reise fortführen. Er bedauert, dass Henk mit Augustus ein verlässlicher und treuer Freund fehle.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht danach sofort Octavia auf und bittet sie, die restlichen Feuerkartuschen nicht zu verbrauchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Henk mit Ibendorn unterhält, sucht Kenji noch Abdrushin auf und lässt sich seinen Arm verarzten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Abdrushin&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Abdrushin&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Abdrushin einen besonderen Trank, welcher ihn für eine gewisse Zeit immun gegen „Dingirfeuer“ macht. Abdrushin rät Kenji, sich vor Ignus zu hüten und nicht unüberlegt zu handeln. Außerdem weist Abdrushin Kenji darauf hin, dass Octavia von ähnlicher Art wie Ignus sei und ihr Leben lang versucht, mit einem feurigen Dingir zu tanzen. Das berge aber auch immer die Gefahr, dass der Dingir die Führung übernehmen könnte und Octavia sich dann ganz im Feuer verlöre. Ignus stellt sich für Abdrushin als eine mögliche Variante von Octavias eigenen, zukünftigen Schicksal dar. Dann zeigt er Kenji eine Abbildung der Glühanemone, welche sich dieser gut einprägt (2 Erf. [0,6]) und auch abzeichnet (3 Erf. [8,7,7])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji treffen sich an Deck wieder und blicken auf die Sturmzone, welche sich im Süden erhebt, als diese sich plötzlich durcheinanderwirbelt, die dunklen Wolken explosionsartig in alle Richtungen zerstreut werden und die dunkle Wand sich auflöst. Die Alarmglocke ertönt und warnt vor einer großen Welle, welche sich um den Ort der Sturmfront ringförmig ausbreitet und auf die Baiula Spei zurast. Alle werden etwas durchgeschüttelt, jedoch kommt nichts und niemand zu Schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sich die Sturmzone auflöst, toben immer noch einzelne Wirbelwinde über das Wasser. Plötzlich setzt ein gewaltiger Wirbelsturm Kurs auf die Baiula Spei und es wird Alarm gegeben. Iustus bereitet einen Zauber vor, um den ankommenden Luftelementar aufzuhalten, der näherkommend sogar ein sehr wütendes Gesicht aufweist. Kurz vor dem Aufprall löst sich der Elementar allerdings unter leichten Funken in Dampf auf und wird vom Wind verstreut. Ignus steht hinter dem erstaunten Iustus und blickt diesen etwas herablassend und mit selbstsicherem Grinsen an, bevor er wieder mit Octavia auf die Kajüte zurückkehrt. Die Mannschaft betrachtet die Situation mit einer Mischung aus Angst und Bewunderung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der Kajüte offenbart Ignus Octavia seinen Plan, die Täuschung der Kultisten aufrechtzuhalten und zu dem vereinbarten Treffen zu erscheinen, um weitere Informationen über die Pläne zu erhalten. Octavia soll sich mit ihren Freunden so schnell wie möglich zum Treffpunkt auf der Insel bei dem großen Baum durchschlagen, damit sie gemeinsam gegen die Kultisten kämpfen können. Dann bittet er Octavia, ihn an Deck zu begleiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baiula Spei hat sich dem von Kaltfisch beschriebenen Ankerplatz genähert und Wigo bittet Henk, ihn auf der Expedition begleiten zu dürfen. Octavia und Ignus kehren an Deck zurück und, nachdem er ihr einen Handkuss gegeben hat, verwandelt sich Ignus in eine Feuerkugel und zischt als Komet in Richtung der Insel ab. Octavia erklärte den beiden den Plan und Henk hält vor der Abreise noch eine motivierende Ansprache an die Männer, welche Kenji durch ein Lichtwunder bekräftigt. Dann steigen die Helden mit Wigo in das Beiboot und lassen sich von den Matrosen Klippstein, Grauwasser und Halbach hinüberrudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.36''') Die Überfahrt bei starkem Wellengang schüttelt kräftig durch und Wigo stellt Fragen zu Ignus Abwesenheit und Vertrauenswürdigkeit. An der Ostseite der Insel wird ein Ankerplatz gefunden und die gigantische Silma-Esche auf der höchsten Klippe bewundert. Henk entdeckt einen begehbaren Tierpfad und die Helden machen sich vorsichtig auf den Weg ins Innere der Insel.  Sie entdecken geweihte Baumschreine, welche elbischen Ursprungs sind, und noch vor Kurzem besucht wurden. &lt;br /&gt;
[[Datei:GI-Karte-Nebeninsel.png|200px|miniatur|rechts|Die östliche Götterinsel mit der Silma-Esche mit dem Weg der Helden]]&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Erkundung stoßen die Helden auf eine große Lavaechse, welche sie angreift. Da sie sich als ziemlich Feuerresistent herausstellt, übernimmt Henk die Abwehr und mit Kenjis blendender Hilfe gelingt es ihm, der Echse die Kehle durchzuschneiden, als diese im Laufschritt angreift. Nach einer Essenpause, bei der Octavia die Metamorphose ihrer Hände übt, spricht Kenji sie auf ihre Verbindung mit Ignus an und fragt, ob sie ihren Zustand auch ohne Ignus stabilisieren könne. Kenji weist Octavia noch darauf hin, dass Ignus kein wirkliches Interesse an ihrer Person habe, bevor Henk die beiden zum Aufbruch mahnt. Die Helden begegnen einer Gruppe kleinerer Erdelementare, die entgegen ihrer Mentalität sehr zornig wirken, obwohl sie für ihr ruhiges Gemüt bekannt sind. Octavia gelingt es, die Gruppe zu sprengen, sodass die Helden gefahrlos passieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Sackgassen, welche sie etwas Zeit kosten, gelangen die Helden schließlich zu einem Baumschrein, der wegen einer abyssisch-cthonischen Verseuchung seine Blätter verliert und eingeht. Kurz danach entdecken sie die Reste eines Knochenkreises, durch den eine Person hergeholt wurde, wie die Spuren ihnen verraten. Beim anschließenden Abstieg in ein Tal bemerken die Helden, dass das ganze Gebiet der Verseuchung zum Opfer gefallen ist und die Pflanzen verdorren und eingehen, so wie sie es auf Soltrum gesehen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mumifizierte Leiche eines Elben wird gefunden, welcher dem Lebensentzugszauber des Nekromanten zum Opfer gefallen ist, und Wigo nimmt dessen magisches  Mithril-Schwert an sich. Die Helden steigen einen Berg hinauf und finden oben einen erst vor kurzer Zeit gesprengten Menhir, welcher mit blauen Wirbelmuster bemalt ist. Magische Verbindungen gingen von hier auf das Meer und in den Süden zu einer weiteren Bergkuppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort oben sehen die Helden in der Dämmerung, wie sich unterhalb des riesigen Baumes eine grüne Wolke bildet, welche zur Klippe mit dem Baum emporsteigt und diesen einhüllt. Es sind Blitze mit Donner in der Wolke zu erkennen, dann erfolgt eine feurige Explosion, welche die unteren Ausläufer des Baumes entzündet. Der riesige baum steht lichterloh in Flammen und ein letztes Mal zucken Blitze auf. Die grüne Wolke löst sich auf und der Baum wird plötzlich wie von Zauberhand gelöscht. Der aufkommende Qualm nimmt die Sicht auf den Baum und aus der Qualmwolke erhebt sich eine Feuerkugel, die auf die Helden zufliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komet schlägt neben den Helden ein und Ignus steht aufrecht vor ihnen. Er reagiert nicht auf Henks Ansprache und geht direkt auf Octavia zu. Er blickt ihr in die Augen, fährt ihr besitzergreifend mit dem Handrücken kurz über die Wange und bedauert, dass sie es nicht eher geschafft habe. Er habe die Feinde nicht mehr länger aufhalten können und am besten sähe sich Octavia mit den anderen den Baum selbst an. Auf die Frage, warum der Baum in Brand geraten ist, erwähnt Ignus, dass seine Tarnung aufgeflogen sei und er gegen den Nekromanten gekämpft und ihn verletzt habe, wobei der Baum Feuer gefangen habe. Dann machen sich alle auf den Weg zum großen Baum.&lt;br /&gt;
[[Datei:Silma-Esche.png|200px|miniatur|rechts|Die große Silma-Esche auf der Götterinsel]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden im Halbdunklen einen weiteren Knochenkreis und Ignus berichtet, dass er hier die Kultmeister des Xul getroffen habe und diese ein Wesen mit Tentakeln und sechs willenlose Handlanger hergeholt hätten. Am Baum bietet sich den Helden ein schrecklicher Anblick mit vielen toten Elben und zwei geschändeten Altären. Bei einer Untersuchung des schwelenden Baumes werden keine Überlebenden gefunden und Ignus zeigt ihnen die Stelle im Wurzelwerk des Baumes, an der die Kultisten mit den unterworfenen Ältesten der Elben verschwunden seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk findet mit Wigo eine Kiste mit intakten Elbentränken und sucht dann im Wurzelwerk nach einem Geheimgang, während Kenji die Altäre wieder herrichtet und Octavia mit Ignus die Umgebung erforscht. Als Kenji das letzte dämonische Zeichen von einem Altar abwaschen will, bemerkt er, dass die toten Elben sich anfangen zu bewegen. Den ersten Elben wehrt Kenji noch persönlich ab, dann schickt er Wigo, damit dieser Henk holt. Die beiden kämpfen gegen die Untoten und Henk beschützt den noch mit der Reinigung beschäftigten Kenji, Als der letzte Rest des Zeichens vom Altar gewaschen ist, fallen die Untoten in sich zusammen und Kenji  kann einen abschließenden Segen an Tystonius und Garlen sprechen. Danach  machen sich Henk, Wigo und Kenji auf die Suche nach Octavia, welche bisher noch nicht zurückgekehrt ist. Sie finden sie in einem kleinen Elbenhafen, wo sie mit Ignus flammend herumknutscht. Die beiden begleiten Henk und Kenji zum Baum und sie entzünden die Leichen, welche Wigo und Henk sorgsam zur Feuerbestattung aufgebahrt haben. Wigo hat die Elbenschwerter eingesammelt und Henk hat sich einen Elbenbogen samt Pfeilen mitgenommen. Henk sucht im Wurzelwerk nach einem geheimen Gang, findet aber nichts und legt sich mit Kenji und Wigo schlafen, während Ignus und Octavia knutschend „Wache“ halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Sideon, Fest der [[Venora]] ===&lt;br /&gt;
Henk steht sehr früh vor den anderen auf und macht sich im Wurzelwerk wieder auf die Suche nach dem Öffnungsmechanismus. Es dauert, bis ihm die Art und Weise des natürlich gewachsenen Geheimganges erkenntlich wird und er schließlich einige Wurzelteile findet, welche sich wie Hebel bewegen lassen. Nach einigen Stunden hat Henk es geschafft und er weckt bei Morgengrauen die anderen. Gemeinsam betreten sie einen dunklen Gang, der in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.37''') Die Helden folgen dem sich spiralförmig hinabschraubenden Weg zwischen den Wurzeln, dessen Wände einen erdigen Geruch ausströmen und krabbelnde Bewegungen erkennen lassen. Der Gang verbreitert sich schließlich und sie erreichen eine Kammer im Wurzelwerk, in der um einen größeren, runden Altar aufgestellte kleine Öllämpchen einen schwachen Lichtschimmer verbreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erspürt sofort die tiefe Würde und göttliche Ruhe dieses sakralen Ortes. Auf dem Altar liegen Opfergaben, doch scheint etwas zu fehlen. Henk findet an einer Seite der Kammer eine weggetretene Holzfigur, welche einen alten, weise wirkenden Elben mit Heiligenschein darstellt, welcher einen Kokon mit beiden Händen hütet. Kenji erspürt eine Entsprechung zu [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Boron]], stellt sie zurück auf den Altar und spricht einen Boronssegen, während Henk schon weitere Gänge untersucht und Octavia sich mit Ignus beschäftigt. Einige Lämpchen sind ebenfalls von den Schwarzmagiern umgetreten worden und Kenji stellt diese mit Wigos Hilfe wieder auf und befüllt sie neu mit am Altar vorgefundenem Öl. Dann macht er mit Wigo eine Essenspause, bei der der Junge in der Wand zwischen den Wurzeln einige leere Lampen entdeckt, Kenji befüllt 15 Lampen für die gefallenen Elben, entzündet sie und stellt sie zu den anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehrt Henk zurück und führt die anderen durch die Wurzelgänge, gemeinsam das Labyrinth erkundend. Schließlich stoßen sie nach einigen Sackgassen auf eine Kammer mit einem kleinen Schrein, welcher ebenfalls von einigen Lampen umstellt ist, von denen wieder ein paar umgetreten wurden. Im Sockel des Schreins stehen mehrere Namen eingraviert, die Octavia lesen kann, jedoch niemandem etwas sagen. Nachdem Kenji und Wigo die Lämpchen wieder aufgestellt und nachgefüllt haben, suchen sie mit Henk den richtigen Weg im Wurzellabyrinth. &lt;br /&gt;
[[Datei:Elbenfriedhof.png|300px|miniatur|rechts|Das Wurzelkammer-Labyrinth des Elbenfriedhofs unter der großen Silma-Esche]]&lt;br /&gt;
In einem Gang scheucht Henk tellergroße, fliegende Wesen auf, welche einen schwachen, silbrigen Schimmer ausstrahlen. Sie werden von Kenji als Zwielichtschwärmer identifiziert und er erzählt, dass es in seltenen Fällen vorkommt, dass die Seelen Verstorbener nicht sofort in Borons Reich gehen und sich in Form dieser Nachtfalter mit dem weißen Totenkopf von den Angehörigen verabschieden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden dann eine größere Kammer, in deren Mitte eine große, steinerne Statue auf einem Sockel steht, der eine Grabkammer sein könnte. Der Name „Irawain“ ist mit vier Faltern verziert eingraviert und die Statue zeigt einen älteren Elben mit Eschenblättern in den Haaren, welcher auf einen Stab gestützt kniet und die eine Hand über die Erde hält. Während Kenji und Henk über den Ort nachdenken und nach mehreren Stunden Weg eine Pause machen, ist Ignus ungeduldig und macht sich als Feuerkugel auf die Suche nach dem richtigen Weg durch das Wurzellabyrinth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Ignus unterwegs ist, fragt Wigo Octavia, ob die beiden ein Liebespaar seien und sie so verliebt seien wie er und Heli. Als Octavia ihm das mehr oder weniger bestätigt, bezweifelt Kenji eine wahre Liebe zwischen beiden, da diese bedeuten würde, dass man sich für den anderen auch opfern würde. Wigo möchte auch noch wissen, was Octavia an Ignus so gerne mag, da er ihn eher unheimlich findet, und Octavia erwähnt, dass sie sich zum ersten Mal richtig verstanden fühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk führt die anderen durch das Wurzellabyrinth und muss etliche Sackgassen hinnehmen, bis sie einen größeren Raum finden, in dem wieder eine Statue steht, welche eine Elbin mit einer Wasserschale darstellt. Der Name „Amadil“ ist mit zwei Faltern verziert auf dem Grab eingraviert. Beim Betrachten der Statue kehrt Ignus zurück und hat einen Weg durch das Labyrinth gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus führt die Helden durch eine weitere Grabkammer. Der Name „Tarias“ ist mit drei Faltern verziert eingraviert und die Statue zeigt einen stattlichen Elben mit Schwert und Schild. Henk entdeckt auf dem Schwert einen gravierten Blitz. Es folgt in einigem Abstand eine weitere Grabkammer, auf welcher der Name „Estel“ mit einem Falter graviert ist. Die zugehörige Statue trägt einen Schleier und sitzt neben einer kleinen Schwalbe auf einem Felsen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Relief Wurzelkammer.png|300px|thumb|rechts|Das Wandrelief in der Endkammer des Wurzellabyrinthes]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelangen die Helden zur Endkammer, in dessen Mitte sich ein großes Mosaik im Boden befindet, welches die elbischen Wurzelkräfte darstellt, und auf welchem sich relativ frische Blutspuren befinden. Auf der einen Seite des Mosaiks befinden sich sieben Schreine mit magischen Elementen, nämlich Luft, Staub, Erde, Schlamm, Wasser, Dampf und Feuer (v.l.). Über den Schreinen hängt ein Relief, welches ein Tal zwischen zwei Bergen zeigt, über dem eine Art schlafender Riese liegt, über dem Wasser und darüber der Himmel zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ignus gierig seine Hand nach dem elementaren Feuer ausstreckt, schlägt ihm Octavia verneinend auf die Finger und schüttelt mit dem Kopf. Ignus gehorcht ihr und lässt vom Feuer ab, was Henks Vermutung zum Wanken bringt, dass Octavia lediglich Ignus Marionette sei.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Luft.png|100px|thumb|links|Das Steintor zur Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite der Kammer befindet sich ein großes Steintor, neben dem sich einige Blutspritzer an der Wand befinden. Unterhalb davon liegt ein elbischer Haarreif, welcher die Form einer goldenen Sonne umrandet mit silbernen Wellen hat und vermutlich die Krone eines Elben-Ältesten ist. Auf der Tür müssen anscheinend Symbole gedrückt werden und die Helden rätseln lange, welche und wie viele es sein sollen. Henk, Kenji und Wigo essen etwas und legen sich schlafen, während sich Octavia mit Ignus zurückzieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kann nicht richtig schlafen, weil ihn das Relief mit dem schlafenden Riesen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Er schleicht sich zu Octavia und Ignus und beobachtet beide, wie sie sich küssen, während ihre Oberkörper und Köpfe im Feuer verschmelzen. Henk zieht sich zurück und will Kenji wecken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk weckt Kenji, und dieser erwacht mit den Worten „mein Junge“. Henk berichtet ihm von seiner Beobachtung und Kenji fürchtet, dass sie bei einer vollständigen Verschmelzung von Ignus und Octavia ihre Freundin endgültig verloren hätten. Er erzählt Henk von „seinem Jungen“ und sie überlegen gemeinsam, wie sie Ignus aufhalten können. Zunächst planen sie das elementare Wasser vom Schrein mitzunehmen, zögern aber, weil sie den Ort nicht entweihen wollen. Kenji erwähnt, dass Ignus „wahrer“ Name helfen könne, und er erwägt den Einsatz von elementarem Wasser. Ein Schritt fehle noch, um ihn besiegen zu können, und Kenji fürchtet, dass dazu nicht mehr viel Zeit bleibe. Henk erwähnt, dass Octavia anscheinend doch zu nichts gezwungen wird und es sogar genieße, worauf Kenji ihm eröffnet, dass dies sein Herz zerreiße.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk weckt nach nicht einmal drei Stunden Wigo und holt dann Ignus und Octavia dazu, um dann die große Tür zu öffnen. Er drückt als erstes auf das Eschenblatt-Symbol. Daraufhin entlädt sich aus dem Luftsymbol der Tür ein Blitz und trifft Henk, welcher eine Stunde braucht, um sich wieder zu berappeln. Die Helden beraten noch einmal über die richtige Reihenfolge der Symbole und als Octavia die Knöpfe drücken will, verbietet es ihr Kenji. Doch Octavia ignoriert es und drückt auf die Schwalbe, das Wasser, den Blitz und auf das Eschenblatt. Die Tür öffnet sich und den Helden kommt ein frischer, kalter Windzug entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.38''') Der Wind zieht den Helden scharf um die Nase und sie betreten den stockfinsteren Gang. Octavia stellt fest, dass der gesamte Bereich vor ihnen von mächtiger Elementarmagie erfüllt ist, was Henk daran bemerkt, dass Adarians Lampe hier nicht funktioniert, so dass die Helden auf das flackernde Licht von Octavias und Ignus Feuer angewiesen sind. Je tiefer sie vordringen, desto lauter wird der Wind und es wirkt fast so, als ob hunderte Flöten und Pfeifen gleichzeitig gespielt würden und manchmal scheinen sich sogar Melodien herauszukristallisieren. Das Steintor schließt sich hinter ihnen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Staub.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Staubkammer]]&lt;br /&gt;
Bläuliches Licht fällt in den Gang und ein von magischen elementarströmen durchzogenes Bodenmosaik befindet sich im Eingangsbereich zu einem großen Raum, an dessen Rückwand schwach leuchtende Punkte erkennbar werden. Ignus erkundet in Feuerkugelform den Raum und ein weiteres Steinportal zeichnet sich im Schein des Feuers ab. Durch das Betreten und Überqueren des Mosaiks lösen die Helden magische Impulse aus, welche dazu führen, dass der Wind und das Pfeifen immer lauter werden und plötzlich eine Art Chor aus hellem, kindlichem Kichern zu vernehmen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftkammer.png|300px|miniatur|rechts|Die Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden werden von Luftmindergeistern, die wie kleine, schelmische Kinder aus Wolkensubstanz wirken, eingekreist und geneckt. Sie werden von unzähligen Luftgeistern umflogen, die eine Art Windhose um jeden einzelnen bilden, so dass alle schließlich den Boden unter den Füßen verlieren und weggewirbelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von den Luftgeistern durchgeschüttelt, wobei Henk seinen Flachmann und Kenji sein Mynbruje-Emblem verliert. Nur Octavia kann ihre Tasche festhalten. Alle werden von der Windhose weggetragen und plötzlich zu Boden fallen gelassen. Außer Kenji stürzen alle auf eine Falltür, welche sie in eine geheime Kammer hinunterrollen lässt, in der es dunkel und kein Ausgang zu sehen ist. Octavia hat sich den rechten Knöchel gebrochen, welcher deutlich anschwillt. Während Henk nach einem Ausgang sucht, warten die anderen geduldig ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji  und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji kommt im Mittelgang heraus und stürzt in keine Falle. Er kehrt in den großen Raum zurück und trifft dort auf Ignus, welcher sich gerade durch den Boden eines Ganges sprengen will, weil Octavia dort unten sei. Kenji stoppt die Explosionen, um den Einsturz der ganzen Höhle zu verhindern. Ignus lässt seinen Frust an Kenji aus und fragt ihn, wie lange er bereits Octavia hinterherläuft, ob er jemals Erfolg bei Octavia hatte, ob er wirklich an der absurden Hoffnung festhält, Octavia würde seine Gefühle irgendwann erwidern, und wie er es ertrage, dass Octavia vor seinen Augen einem anderen Mann verfalle. Kenji lässt sich aber nicht provozieren und kontert Ignus Provokationen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich hört Kenji Henks rufen aus einem Gang und erfährt von der Falltür, für welche Henk gerade den Öffnungsmechanismus in totaler Dunkelheit sucht und nach Stunden auch findet. Er kann sich aus der Falle befreien und im Anschluss auch Octavia und Wigo aus ihrem Gefängnis  herausholen, wobei sich Ignus sofort um Octavias verletzen Knöchel kümmert und ihn heilt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wolkenzylinder.png|150px|miniatur|rechts|Ein verzierter Steinzylinder in der Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Am Ende jeden Ganges finden die Helden einen verzierten Steinzylinder und ein Loch in einer Wand. Nach längerem probieren entdecken sie, dass man den Steinzylinder anheben und dann das Gesicht mit dem Mund auf das Loch in der Wand ausrichten kann. Bläst man nun auf das freistehende Steinrohr des Zylinders, entweicht diesem ein magischer Luftstrom und ein Ton wird hörbar. Gleichzeitig leuchtet in dem Loch ein Blitz auf, welcher ein Zeichen bildet. Ähnliche Zeichen finden die Helden auf der Flöte, welche am weiterführenden Steinportal hängt. Auf diese Weise erhalten sie 6 Töne, welche die Tür öffnen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie über die richtige Reihenfolge nachsinnen und einen Hinweis darauf in den Gangverzierungen entdecken, hören sie Wigos Schrei aus einem der Gänge und finden den Jungen bewusstlos mit seinem Messer in der Hand neben einem Steinzylinder. Sie beschließen, eine Pause einzulegen und Henk und Kenji legen sich schlafen, während Octavia und Ignus sich etwas zurückziehen und ihrer Verschmelzung hingeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji werden schließlich von Wigo geweckt, nachdem dieser nach Stunden wieder zu sich gekommen ist. Er gesteht, dass er ein blaues Saphirauge des Steinzylinders stehlen wollte und von einem Blitz getroffen wurde. Wigo spricht Kenji noch darauf an, was er über „echte Liebe“ und „Opferbereitschaft“ gesagt hat, denn Wigo will kein Opfer sein und erwartet auch keine Gegenleistung von Heli, wie das bei Opfern für Götter der Fall wäre. Für Wigo ist Opfern eigentlich nur ein Scheitern und er wollte auch nicht, dass Heli ein schlechtes Gewissen bekommt, da er mit der Schuld nicht leben könnte, wenn sie sich für ihn opfern würde. Wigo weist Kenji dann auf seine fehlende Brosche hin und isst etwas, während Kenji sie sucht und findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht dann zu Octavia und Ignus und stellt fest, dass Octavia ungewohnt viel Haut zeigt, da sie inzwischen eine Art verkohltes Minikleid unter ihrem Brustpanzer trägt. Auch ihre Haare sind nun offen und wallen wild herum, anstatt anständig hochgesteckt zu sein. Henk stellt also eine starke optische Veränderung an ihr fest. Octavia übernimmt dann die Aufgabe, die Töne in der richtigen Reihenfolge auf der Flöte zu spielen und das Steinportal öffnet sich. So begeben sich die Helden gegen Mittag des Tages weiter hinab in schwere, staubige Luft des dunklen Ganges.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Erde.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Erdkammer]] [[Datei:Staubkammer.png|150px|miniatur|rechts|Die Staubkammer]]&lt;br /&gt;
Der Gang führt tiefer und ist nach kurzer Zeit knöcheltief mit Staub bedeckt, welcher den Helden das Atmen erschwert. Sie stoßen auf eine große Kammer, in welcher der Staub bereits kniehoch liegt und an deren Ende sich ein Steintor befindet, auf dem das Symbol für Erde abgebildet ist. Eine magische Sanduhr befindet sich auf der Tür, welche gedreht werden kann, so dass der Sand durchläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum hat Henk die Sanduhr gedreht, beginnt sich der Staub auf dem Boden aufzuwirbeln und kleine, kichernde Staubwesen erheben sich, welche die Helden bedrängen und an der Kleidung zerren, mit der sich die Helden den Mund bedecken, um noch atmen zu können. Ignus errichtet eine Feuerkuppel, unter der alle kurzfristigen Schutz finden können. Doch für Kenji und Henk ist es darunter viel zu heiß, als dass sie es lange aushalten können, und so macht sich Henk auf die Suche nach einem zwergischen Geheimgang. Instinktiv entscheidet sich Henk für die richtige Richtung und findet nach kurzer Zeit am Rand des Raumes einen geheimen Hebel, mit dem sich eine Kammer öffnen lässt, in der die Helden vor dem Staub geschützt sind. Dort harren sie die Zeit aus, bis sich der Staub wieder legt und sich die Tür öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.39''') Die Helden betreten einen stockdunklen Gang, welcher tiefer und tiefer in die Erde hinabführt. Nur das Feuer von Ignus und Octavia erhellt den Gang, der nach Henks Einschätzung grob Richtung Süd-Süd-West führt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Empfinden&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Empfinden&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji fühlt sich beim Schein der Flammen unwohl und sieht für eine Sekunde das Gesicht seines Sohnes, welches ihn aus den Flammen anblickt und dann von diesen aufgezehrt wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus und Octavia spüren etwas unglaublich Mächtiges aus reinsten Elementarkräften in der Tiefe, auf das sie sich zubewegen. Nach einer Stunde steil bergab erreichen die Helden einen kleinen Lagerplatz mit Steinbänken, wo zur Erfrischung der Reisenden elementares Wasser aus dem Felsen sprudelt, und Henk fragt Octavia und Ignus, ob das elementare Wasser gefährlich für die beiden sei. Octavia hustet leicht, als sie davon trinkt, und bei beiden dampft es bei dem Kontakt mit der Haut. Als Octavia mit einer Feuerkugel spielt, bittet Kenji Ignus, damit aufzuhören. Kenji erzählt Henk, er sehe Dinge in Ignus Feuer, über die sie dieser sich vermutlich gar nicht bewusst sei. Kenji habe Ignus Zukunft in dessen Feuer gesehen, die Kenji nicht gefällt. Ignus hätte mehr Macht als Wissen um die Zukunft, und das sei es nicht gut, denn er sei auf einem dunklen Pfad. Da es etwas sei, was nur Kenji sehen könne, drängt Henk zum Aufbruch und geht vor. Kenji verspricht Ignus beim Aufbruch, dass er alles tun werde, um das, was er für die Zukunft gesehen habe, zu verhindern, und Ignus erklärt Octavia Kenjis Verhalten damit, dass dieser vermutlich eifersüchtig sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer weiteren guten Stunde bergab können Octavia und Ignus mit Astralsicht eine gigantische Kammer vor sich erkennen, die berstend voll mit magischem Leben ist. Kurz darauf strahlt ein Lichtschimmer von vorne in den sich verbreitenden Gang, welcher schließlich auf einer großen Felsklippe endet, von welcher die Helden einen unglaublichen Ausblick auf die vor ihnen liegende, riesenhafte Höhle bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort befindet sich in dem mystischen Morgenlicht der Kristalle von der Höhlendecke ein Wald aus gigantischen, unbekannten Bäumen, deren Blätter in den unterschiedlichsten Grüntönen leuchten und in Silber- und Goldtönen schillern. Ignus ist sichtlich beeindruckt von der Fülle der vorherrschenden Magie und vermutet, dass dieser Ort wie eine Zeitkapsel die Welt vor der Errichtung der Schwelle bewahrt habe, die magische Urzeit des Goldenen Zeitalters, in welchem die Magie noch eins mit der festen Welt und vollständig mit den Dingen verwoben war. Ignus spürt eine starke, allgegenwärtige Präsenz eines mächtigen Elementarwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Henk und Kenji sehen hier überall bunte Ströme und Muster in der Luft und um jedes Ding, wie Octavia mit ihrer Astralsicht, was die Wahrnehmung intensiviert und noch unerfahrene schnell überfordert und ablenkt. Sie sehen die [[Drachenträne]] mit ihren Verbindungen zu den Helden und erkennen, dass diese sehr fragil sind, als ob man sie leicht zerbrechen könnte. Wigo wird von einem Stein gebissen und die Helden bemerken, dass fast alle Felsen und Steine Gesichter besitzen und sich über die Störungen beschweren. Die Helden beobachten den mythischen Vogel „Seelensegler“, welcher der Legende nach Seelen aus den Sphären nach Gea bringt, damit sie dort geboren werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dogeons Zuflucht-01.png|200px|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch Dogeons Zuflucht bis zum Steinkreis]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Schlamm.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Schlammkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem Pfad am Rand der Höhle entlang und erblicken in einiger Entfernung ein weiteres Steintor, welches anscheinend gerade geöffnet ist. Henk, Wigo und Kenji rennen sofort los, doch Henk schafft es nicht mehr rechtzeitig und das Tor schließt sich vor seinen Augen wieder. Während Henk mit Kenji das Tor untersucht, probiert Ignus einen Feuerzauber aus und ist begeistert von den Auswirkungen der magischen Welt. Er animiert Octavia dazu mitzumachen und erzeugt selbst einen so gleißenden und heißen Feuerball, dass Kenji sich vor Angst zusammenkrümmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus fliegt als Feuerkugel voraus und kundschaftet die Höhle aus, während Kenji noch das Schlüsselloch des Steintores abzeichnet. Dabei spricht er Octavia auf Ignus an und erklärt dieser, dass er die Zukunft gesehen habe und sich nun Sorgen macht, was Ignus mit Octavias Zukunft macht. Kenji weist Octavia darauf hin, dass nicht alles, was Ignus tue, gut für sie sei, und Octavia entgegnet ihm, dass Ignus ihr bis jetzt noch nicht geschadet habe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henks Assoziationen&amp;quot; hide=&amp;quot;Henks Assoziationen&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Henk fällt plötzlich wieder die Warnung von Adarian ein: „...die anderen werden dich ablenken ... ablenken ... ablenken“ (vgl. [[Henks Taverne#Henks Eindrücke (16. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk drängt zum Aufbruch und ein Pfad, welcher mit Statuen gesäumt ist, die alle beschädigt oder umgestürzt sind, führt sie hinab zum Wald. Dort wird es immer wunderlicher und eine Vielzahl von Feen und Pflanzengeistern schwirren zwischen den magischen Pflanzen umher und beobachten neugierig die Helden. Alles ist hier belebt und blickt mit den Gesichtern hinterher, ob Bäume, Steine, Kristalle oder riesige Fliegenpilze. Eine solche Unmenge an Eindrücken überfordert die normale Sicht leicht und so machen die Helden eine Pause, um sich im Moos etwas auszuruhen und zu schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen schlafen, spielt Octavia mit Feuer herum und freut sich, als Ignus zurückkehrt. Sie lassen die anderen schlafen und ziehen sich hinter einen Baum zurück, um sich ihrer Verschmelzung hinzugeben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Kenji erwacht mit einem Schrei und spricht mit Henk über seinen Sohn, wie er in den Flammen aufgeht. Dann bemerken sie die Rückkehr von Ignus und Henk holt die beiden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach fünf Stunden kommt Henk und holt Octavia und Ignus zum Lager zurück. Dort berichtet Ignus, dass sie die Höhle in wenigen Stunden zu Fuß durchqueren können und er eine Art Zentrum gefunden habe, wo eine Art bemalter Steinkreis angelegt worden ist, der jedoch dämonisch verunreinigt worden sei. Während Ignus davon erzählt, wird er auch von Feen umspielt, die er beiläufig wie lästige Mücken mit einem Funkenregen vertreibt, wobei er eine Fee ansengt, worauf sie laut weinend davonfliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus führt die Helden weiter den Weg entlang und sie entdecken einen „Ambrosia-Baum“, dessen Früchte die magische Kraft des Essers steigern. Octavia und Ignus essen sofort und nehmen sich einige mit, Wigo und Henk probieren ebenfalls und ihre Astralsicht intensiviert sich noch weiter, so dass Wigo sogar schwindelig wird. Dann begegnet ihnen ein echtes Einhorn, dem sich Henk sehr einfühlsam nähern und dessen Verwundung auswaschen kann, die ihm anscheinend erst kürzlich von einer Waffe beigefügt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichen die Helden den Steinkreis. Ihnen fällt sofort die abyssische Verunreinigung auf und sie empfinden die Atmosphäre als körperlich abstoßend und ekelhaft. Die Verseuchung geht vom zentralen Stein aus, auf den wie auf Soltrum oder der Silma-Esche mit Blut ein schwarzmagisches Zeichen gemalt ist. Bevor er den besudelten Ort betritt, hüllt sich Kenji in einen Lichtschimmer ein, und wischt dann das Zeichen vom Mittelstein. Er spricht den Segen der Passionen und verbannt damit die abyssischen Magieströme, welche sich verflüchtigen und auflösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es allen möglich, die bemalten Steine zu betrachten, und sich ein Bild von der Geschichte zu machen (vgl. [[Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht#Bilder_aus_Dogeons_Zuflucht|Bilderzyklus]]). Beim Untersuchen und Betrachten stößt Henk an einen Metallstab, welcher die zwergischen Runen E.T. trägt, und er findet eine Blutspur, welche in ein nahegelegenes Gebüsch führt, über dem Kenji mehrere Feen auffallen, die aufgeregt zirpen und nach unten deuten. Sie finden einen Zwerg mit blutender Bauchwunde, welcher sie bittet, ihm etwas aus seinem Rucksack zu geben. Henk kommt dem nach und reicht ihm einen Beutel mit magischen Salzkristallen, welche heilende Wirkung zu haben scheinen. Henk legt einen Kristall in die Bauchwunde und der Zwerg fällt nach der Heilung in eine kurze Ohnmacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er wieder aufwacht, ist er sehr traurig darüber, was diesem unschuldigen Ort angetan wurde und wie seine Reinheit besudelt sei. Er dankt Kenji für die Reinigung des Ortes und ist ganz beeindruckt, als er erfährt, dass er es mit den Helden der Drachenträne zu tun hat, da alle Zwerge große Hoffnungen in ihre Reise setzen. Er stellt sich als [[Eldal Thunderstone]] vor und erzählt, dass er auf einer Wallfahrt hierher ist, zur [[Dogeons Zuflucht|Kammer des Felsfürsten Dogeon]]. Hier existiere die Welt noch, wie sie vor der Errichtung der Schwelle war, und man gedenkt in diesem gemeinsamen Heiligtum der alten Rassen dem verlorenen Goldenen Zeitalter. Als er hier bei dem Steinkreis betete, überfielen ihn die Kultisten, welche neben menschlichen Schergen auch zwei Älteste der Elben und den berühmten Zwergeningenieur Ferolax unter ihrer Kontrolle haben. Er habe sich dem Kontrollzauber eines roten Artefaktes nicht entziehen können und ein Kultist habe ihn abgestochen, um sein Blut zu nehmen und damit das Zeichen auf dem Mittelstein zu malen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erzählt er den Helden den Mythos dieses Ortes, die [[Geschichte von Dogeons Zuflucht]], wie sie in den Felsbildern dargelegt ist. Er berichtet, wie Sereg durch Uselias aus einer dämonischen Falle gerettet wird und sie gemeinsam mit zwei Elementarfürsten den Dämon in einem Berg einsperren. Eldal erzählt, wie Sereg in seiner Trauer immer mehr den Verstand verlor und den Plan fasste, lieber alles Leben auszulöschen, da der Tod besser sei als eine Existenz in einer solch veränderten Weltordnung. Deshalb beschwor er eine große Flut, die das goldene Tal überflutete. Doch der Felsfürst Dogeon legte sich schützend über ein Tal zu Füßen des Amon Urui und erschuf damit diese Zuflucht (vgl. [[Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht#Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht|Geschichte von Dogeons Zuflucht]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Eldal die Geschichte erzählt hat, spürt Henk das Bedürfnis, die [[Drachenträne]] herauszunehmen. Ein weißes Licht versucht, eine Kugel zu bilden und sich von der Drachenträne zu lösen, doch schafft es die Ablösung nicht und erlischt wieder, da Uselias anscheinend gerade zu schwach ist, sich mitzuteilen (vgl. [[Drachenträne#Beobachtung und Reaktion in Dogeons Zuflucht (16. Sideon 351 JF)|Drachenträne]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.40''') Henk ist entsetzt und Kenji überlegt, ob sie der Drachenträne wieder Kraft verleihen können. Henk weist darauf hin, dass diese ihre Kraft aus der Gemeinschaft der Helden ziehen, doch Octavia schiebt es auf den speziellen Ort, an dem Adarians magische Lampe immerhin auch nicht funktionieren würde. Henk ist jedenfalls traurig, dass Uselias ihnen keine weiteren Details zu der Erzählung mitteilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eldal Thunderstone informiert die Helden darüber, dass die Tür zur Schlammkammer nur mit einem Schlüssel geöffnet werden kann und dass dieser von Wächtern verwahrt wird, welche dem Pfad folgend bei einer goldenen Weide wohnen. Er selbst will sich hier noch ausruhen und seine Wallfahrt abschließen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dogeons Zuflucht-02.png|200px|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch Dogeons Zuflucht zur goldenen Weide und zum Greifenhorst]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem von intakten Steinstatuen gesäumten Pfad durch den fantastischen Wald und überqueren mehrfach den Bach mit elementarem Wasser. Sie bemerkten hinter sich eine Bewegung neben dem Weg und entdecken etwas Goldenes, was sich auf dem Boden entlangschlängelt und in einem Felsloch im Boden verschwindet, an dessen Rändern Goldspuren zu finden sind. Außerdem sehen sie wagenradgroße Schmetterlinge und immer wieder Gnome, die genervt auf die hektische Atmosphäre der Helden reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichen sie die goldene Weide, unter welcher das Einhorn zwischen größeren Menhiren lagert und in deren Ästen etliche Windlingskogel hängen. Die Helden werden auf Windlingisch und Elbisch angesprochen und Octavia versucht mit ihren geringen Sprachkenntnissen begreiflich zu machen, dass sie nicht zu den Kultisten gehören. Die Fee, welche Ignus angesengt hat, kommt petzend hinzu und Octavia muss den Wortführer überzeugen, dass sie niemandem schaden wollen. Schließlich zeigen sich einige Windlinge und Octavia offenbart, dass sie gegen die Kultisten helfen wollen und den Schlüssel zum Tor benötigen. Auf diesen Schlüssel macht sie Ignus aufmerksam, der ihn in einem Kogel über ihren Köpfen ausgemacht hat, was auch Henk und Kenji bemerken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Windlinge wären bereit, das Tor zu öffnen, wenn die Helden der Fee helfen und damit ihre guten Absichten beweisen würden. Dann zieht sich der Wortführer mit der Fee zurück und die Helden bekommen Früchte angeboten und können sich ausruhen. Zunächst sprechen sie über ihre Erlebnisse in [[Druzba]], doch als Henk dann Ignus Verwürfe wegen seines Verhaltens macht, geht dieser mit Octavia auf Abstand und lässt den wütenden Henk zurück, den Kenji zu beruhigen versucht. Henk ist verwirrt, dass Octavia zwischendurch anscheinend selbst entscheidet und sich sehr verändert habe. Besonders bedrückt ihn, dass sie nicht richtig zugehört hat, als er ihr von seinen Adariansichtungen erzählt hat und sie ihn nur fragte hat, ob er getrunken habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Henks Geschrei hat sich Wigo von den beiden zurückgezogen und die Umgebung erkundet. Er weist die beiden auf einen Garten voller magischer Pflanzen hin. Kenji entdeckt darin eine von ihm gesuchte Pflanze und bekundet bei einen Windling sein Interesse daran, bekommt aber nur ein Kopfschütteln zur Antwort und kehrt zu ihrem Lagerplatz zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit kommt der Wortführer der Windlinge mit der Fee wieder, überreicht einen Korb mit goldenen Beeren und macht den Helden klar, dass sie der Fee folgen und dann am Zielort die Beeren ablegen sollen. Als sie gerade aufbrechen, wird Kenji von einem Windling heran gewunken und spricht kurz mit ihm, während die anderen schon vorgehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und der Windling&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und der Windling&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von dem Windling ein kleines, verkorktes Fläschchen mit einem Pulver darinnen. Er deutet auf Kenjis Wasserbeutel, macht dann Gesten des „Verrührens“ und des „Trinkens“, bevor er wieder verschwindet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen der Fee eine ganze Weile durch den fantastischen Wald und müssen dann einen felsigen Abhang erklimmen. Schließlich kann nur noch Henk mit Wigo weiterklettern, da es eine steile Felswand hinauf geht, während Kenji mit Ignus und Octavia unten warten muss. Sie beobachten, wie Henk und Wigo die Wand erklimmen, auf einem erhöhten Plateau ankommen und aus ihrem Sichtfeld verschwinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Henk von oben einen Blick auf seine Freunde wirft, bohrt sich ein mieses Gefühl tief in seine Magengrube und lässt eine Empfindung von Misstrauen gegen seine Freunde zurück (vgl. [[Henks Taverne#Henks Eindrücke (16. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]]). &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji mit Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji mit Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sie auf Henk warten, vertreiben sich Ignus und Octavia die Zeit mit Feuerzaubern, welche in Kenji ein Unbehagen auslösen (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis Reaktionen auf Feuerzauber (16. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Er fragt Octavia, was eigentlich los mit ihr sei, worauf diese ihn damit konfrontiert, dass er seltsame Sachen rede. Endlich nehme sie ihre Magie an, wie Kenji und Henk es doch immer wollten, und sie betont nochmal, dass sie alles aus freien Stücken tue. Kenji will Octavia sagen, was er in den Flammen sehe, und flüstert ihr zu, dass er ihren Sohn sterben sehe. Daraufhin tritt Octavia etwas zurück und blickt ihn erstaunt an. Sie erklärt ihm, dass irgendetwas nicht mit ihm stimme, er im Wahn rede und sie sich Sorgen um ihn mache.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk und Wigo folgen der Fee in eine dunkle Höhle, welche in einer großen Kammer endet. Hier entdeckt Henk etwas kleines Weißes in einer Ecke, was eine mächtige Magie ausstrahlt. Henk findet einen sehr jungen Greifen vor, welchem er die goldenen Beeren geben soll. Er nähert sich einfühlsam dem Jungen und es frisst dankbar die Gaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen entdeckt Kenji, dass sich etwas Großes aus der Luft sich ihnen nähert. Ihm ist schlagartig klar, dass es sich um einen Greifen handelt. Kenji wird von Ehrfurcht ergriffen und erkennt, dass das Wesen scheinbar wütend ist. Um es zu beruhigen, spricht er mehrfach den [[Mynbruje#Mynbrujes Eidsegen|Segen des Mynbruje]]. Er bemerkt, dass seine Gebete anscheinend einen Einfluss ausüben und der Greif etwas langsamer wird und weniger aufgebracht wirkt. Kurz bevor er mit den letzten Segensworten das mythische Tier besänftigt hätte, zischt etwas Flammendes durch die Luft und Ignus hat den Greifen mit einem feurigen Streiftreffen am Hinterbein abgeschreckt. Kenji ist entsetzt und sieht, wie der Greif vor Schmerzen schreit und sich dann dorthin stürzt, wo Henk verschwunden ist. Kenji klagt Ignus lautstark an, doch Ignus behauptet, sie vor dem „Vieh“ gerettet zu haben und vermisst Kenjis Dankbarkeit. Octavia schickt Ignus hoch, um nach Henk zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die beiden allein sind, erinnert Kenji Octavia nochmal daran, dass sich Ignus nicht für sie interessiere. Sie solle ihn mal nach Fallax fragen (vgl. [[Akte Ignus#Seite 13|Akte Ignus]]). Doch Octavia ist die Geschichte mit Fallax bekannt und sie gibt die Schuld daran den Inquisitoren. Ignus hätte ihr die Augen geöffnet und sie hat die beste Chance ihres Lebens bekommen, nämlich die Unsterblichkeit zu erlangen. Dann offenbart sie Kenji, dass sie Angst um seinen Verstand hat, denn er würde unter Wahnvorstellungen leiden. Kenji behauptet, Ignus habe versucht, ihn wütend zu machen, weil er Angst vor ihm hätte, doch Octavia kann keine Angst in Ignus entdecken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk wird in der Kammer bei dem Jungen von den Schreien des Muttertieres gewarnt und er kann sich etwas zurückziehen, bevor der Greif die Höhlenkammer betritt und ihn angreift. Henk weicht aus und bereitet sich auf einen erneuten Angriff vor, als das Muttertier vom Jungtier zurückgehalten wird und sich in das Nest zurückzieht, so dass Henk und Wigo die Höhle verlassen können. Am Eingang treffen sie auf eine Feuerkugel, welche sie erwartet, den Weg erhellt und dann nach unten verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Wigo kehren zu den anderen zurück und die Helden berichten sich gegenseitig das Vorgefallene und Henk ärgert sich sehr über das Verhalten von Ignus und Octavia. Er weigert sich, seine Reise mit einer „falschen“ Octavia fortzusetzen, was dazu führt, dass die beiden Feuergeanisten aufbrechen und Henk, Kenji und Wigo an der Felswand zurücklassen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Henk darauf wartet, dass Octavia zurückkehrt, bittet ihn Kenji, die Drachenträne herauszuholen und ihm von seiner Vision mit Adarian zu erzählen. Kenji fragt sich, ob es sein könne, dass die verletzte Drachenträne ihrerseits den Helden Schaden zufügen können. Dann berichtet er Henk von dem Glühanemonenpulver, welches er von dem Windling bekommen hat, und von seiner Hoffnung auf die vor ihnen liegende Wasserkammer. Er würde den wahren Namen von Ignus kennen und das elementare Wasser würde ihn schwächen. Kenji erörtert mit Henk seinen Plan, Ignus in der Wasserkammer auszuschalten. Dann beschließen sie gemeinsam, hinter Octavia und Ignus herzugehen und bis zur Kammer des Wassers ihr Spiel mitzuspielen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus sind schon fast wieder am goldenen Weidenbaum der Windlinge, als Henk und Kenji sie einholen und Henk sich bei den beiden für seinen Wutausbruch entschuldigt. Gemeinsam erreichen sie die goldene Weide und werden von den Windlingen enttäuscht und argwöhnisch angeblickt. Die Fee hat wieder gepetzt und zeigt verärgert auf Ignus. Als Octavia ihnen erklärt, dass sie die Aufgabe erfüllt haben, nicken sie einerseits, schütteln aber mit Fingerzeig auf Ignus den Kopf und machen abweisende Gesten. &lt;br /&gt;
[[Datei:Flucht.png|400px|miniatur|rechts|Flucht aus Dogeons Zuflucht ]]&lt;br /&gt;
Octavias wütende Diskussion mit den Windlingen endet in Geschrei und Octavia wendet sich kopfschüttelnd ab, da ihr die Bedingungen nicht gefallen. Sie entschließt sich, den Schlüssel durch eine List zu bekommen und tut so, als habe sie mit dem Gespräch abgeschlossen und geht fort. Heimlich bereitet sie einen Feuerpfeil vor und schießt den Kogel ab. Ignus fängt ihn auf, lässt ihn verglühen und hält den Kristallschlüssel in den Händen. Darauf erwachen die Menhire um den Weidenbaum und greifen die Helden an. Ignus und Octavia sprengen sich und den anderen den Weg durch die Erdelementare frei und die Helden beginnen ihre Flucht. Schmerzlich bemerken sie, dass sich alle Lebewesen von ihnen abwenden, und sie dem unschuldigen Ort furchtbaren Schrecken bringen. Henk fasst Wigo an der Hand, welcher wiederum den total verzweifelten Kenji an die Hand nimmt, der nur noch ununterbrochen schreit. Octavia sprengt den Weg frei, Henk, Wigo und Kenji laufen hinterher und Ignus hält allen den Rücken frei. So erreichen sie völlig erschöpft und geschockt das Steintor zur Schlammkammer und öffnen es mit dem Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gang hinter dem Tor sacken Kenji und Wigo zusammen und Henk schlägt Ignus mit voller Wucht mit der Faust ins Gesicht. Er verbrennt sich die Hand, lässt von Ignus ab und schreit Octavia wütend an, was sie getan habe, und nennt sie eine Hure. Dann geht er etwas abseits und bleibt stehen. Kenji sitzt neben dem geschockten Wigo und streichelt ihm tröstend über den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.41''') Während es Octavia und Ignus blendend geht und die beiden sich ausgiebig miteinander beschäftigen, ist Henks, Kenjis und Wigos körperlicher, emotionaler und geistiger Zustand miserabel. Alle ihre Muskeln schmerzen und der Lärm der Explosionen hallt in ihren Ohren nach. Dieses traumatisierende Ereignis lässt sie alle nicht los und Kenji betet, während er den zitternden Wigo in den Armen hält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Gebet&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Gebet&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji betet diesmal zum Licht und bittet um die Kraft, über sich hinwegzukommen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle versuchen etwas zu ruhen. Henk hört, wie Ignus zu Octavia sagt, dass ihre Entwicklung genau in die Richtung geht, die ihm gefällt, was er den anderen erzählt. Er hilft dann Kenji beim Wechseln seines Verbandes, lehnt jedoch dessen Bitte ab. Dann klagt Henk Ignus und Octavia an, das letzte Paradies zerstört zu haben, worauf diese schon vorgehen und die anderen im Dunkeln zurücklassen. Wigo gesteht Henk, dass er mittlerweile nicht nur vor Ignus Angst hätte, sondern auch vor Octavia. Nach insgesamt zwei Stunden machen sich dann Henk, Kenji und Wigo auf den anstrengenden Weg aufwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Stunden bergauf treffen sie Octavia und Ignus bei einer kleinen Raststätte wieder, wo die Feldflaschen mit elementarem Wasser wieder aufgefüllt werden. Octavia und Ignus tuscheln miteinander und blicken immer wieder zu den anderen hinüber. Octavia wirkt dabei sehr besorgt und Ignus redet anscheinend wohlwollend auf sie ein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus weist Octavia darauf hin, dass ihr Freunde vermutlich kein Verständnis für ihre Entwicklung haben und vermutlich verängstigt durch ihre Macht sind. Dieses Problem kenne Ignus bereits von den Sterblichen, die neidisch auf ihre Macht sind und sich früher oder später gegen einen stellen würden. Nähme sie darauf aber Rücksicht, würde sie zu schwach sein, um die Feinde zu besiegen. Doch selbst, wenn sie von ihren freunden verraten würde, hätte sie immer noch ihn, der sie nie im Stich ließe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wigo massiert Kenjis schmerzenden Unterschenkel und die drei Erschöpften legen sich schlafen, während Ignus und Octavia wieder vorgehen. Sie warten kurz vor der Schlammkammer auf die anderen und vergnügen sich mit Feuerspielen. Henk, Kenji und Wigo schlafen vier gute Stunden und folgen dann den beiden. Nach einer guten Stunde steil bergauf sehen sie den Feuerschein und stoßen auf die beiden Geanisten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlammkammer.png|150px|miniatur|rechts|Die Schlammkammer]]&lt;br /&gt;
Der Gang wird breiter und es riecht nach feuchter Erde. Während Henk in der Kammer nach Hinweisen auf einen geheimen Mechanismus sucht, brennt Ignus den Schlamm unter Schmerzensschreien der Mindergeister zu einer festen Masser, über die er gehen kann, und fragt Octavia, ob sie mit auf die andere Seite kommt. Diese bleibt jedoch als Licht bei den andern zurück und Henk entdeckt schließlich einen Mechanismus. Ignus schlägt nach einiger Zeit vor, das Tor einfach zu sprengen, um damit kostbare Zeit zu sparen, doch dieser Vorschlag stößt bei Henk und Kenji auf Unverständnis. Kenji erinnert ihn an die Folgen seiner Sprengungen in der Luftkammer, was Ignus aber nicht interessiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat eine steinerne Brücke über den Schlammsee aktiviert und alle gelangen so zum Steintor der Wasserkammer, worauf eine Art Tafel aus magischem Schlamm zu finden ist, welche beschrieben werden kann. Während Henk das Tor nach versteckten Schaltern absucht und Ignus als Feuerkugel zwei weitere Gänge erkundet, machen es sich Kenji und Wigo an einer Wand bequem und ruhen sich aus. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Wigo&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Wigo&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Wigo einen Mithril-Dolch mit einer Wasserwelle auf der Schneide und gibt ihm das Fläschchen mit der Glühanemone mit dem Auftrag, sie bei einem Sterbenden zu nutzen. Als Wigo die Anweisung auf Kenji bezieht, nimmt sich dieser davon aus und schließt auch Ignus davon aus. Wigo wisse dann schon, wann der richtige Zeitpunkt gekommen sei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Ignus kurze Zeit später zurückkehrt, berichtet er von einer steinernen Truhe, welche sich nicht öffnen ließ, und erklärt sich bereit, Henk dorthin zu bringen, damit sich dieser nach einem geheimen Mechanismus suchen kann. Ignus brennt den Boden, so dass beide in einem Nebengang verschwinden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus brennt den Boden, so dass beide zu einer steinernen Truhe gelangen, die Henk nach einiger Zeit knacken kann. Ignus provoziert Henk damit, dass die Drecksarbeit in der Gruppe anscheinend immer an ihm hängen bleibe und ob das auf Dauer nicht frustrierend sei. Henk ist sich der absichtlichen Provokation bewusst, fühlt sich aber auch etwas ertappt, da ihm Adarians Worte wieder einfallen. In der Truhe befindet sich ein Symbol auf dem Boden, welches sich Henk gut einprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg wird Henk nach einem erstmaligen perfekten Ausweichen doch von Schlammgeistern erwischt und stürzt in den Schlamm. Er kann sich noch an der gehärteten Kruste festhalten, welche aber immer weiter wegbröckelt. Da reicht Ignus ihm die Hand und zieht ihn aus dem Schlamm, die Mindergeister mit Feuergeschossen verscheuchend. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Wigos und Kenjis Gespräch mit Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Wigos und Kenjis Gespräch mit Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Henk mit Ignus unterwegs ist, gesteht Wigo Octavia, dass er mittlerweile Angst vor ihr habe, weil sie sich in letzter Zeit stark verändert habe und sie bei anderen Abenteuern irgendwie anders gewesen sei. Octavia gibt Wigo zu verstehen, dass sie sich entwickeln würde, da sich Menschen verändern. Als Wigo wissen will, warum sie denn so gemein zu den Windlingen gewesen sei, betont Octavia, sie habe keine Wahl gehabt, weil sie doch ihre Aufgabe erfüllen müsse, und da die Windlinge sich ihr ihn den Weg gestellt hätten, hätte sie auch keine Rücksicht auf sie nehmen können. Wigo weist sie darauf hin, dass sie früher nicht so skrupellos und gleichgültig gewesen sei, doch Octavia meint, dass er sie überhaupt nicht so lange kennen würden, um es wirklich einschätzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo will dann von Kenji wissen, wie er die Situation einschätzt, doch dieser weist Wigo darauf hin, dass Octavia an seiner Einschätzung nicht interessiert sei. Wigo geht davon aus, dass Octavia auch traurig darüber sein müsse, dass sie nun von allen in der Zuflucht gehasst werde, doch Octavia stellt heraus, dass manchmal auch Opfer gebracht werden müssen. Darauf erklärt Kenji Wigo, dass Octavia sich noch einrede, alles sei notwendig gewesen, und dass sie alles, was Octavia ausgemacht habe, loswerden müsse, weil sie mehr sein müsse als das. Darüber vergäße sie sich aber selbst, weil sie den Lügen von Ignus folge. Octavia erklärt Wigo, dass niemand lügen würde, sondern sich Menschen nun mal verändern. Wenn man neue Möglichkeiten für sich fände, dass wolle man sie auch ausschöpfen. Wigo gesteht ihr, dass es ihn traurig mache, wie sie sich verändert habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bezweifelt, dass sie daran glauben könne, was sie da sage, und Octavia fragt ihn, ob er sie denn nicht ernst nehme. Das tät er wohl, hätte aber mit Octavia schon lange nicht mehr geredet, da er nur Ignus aus ihr sprechen höre. Empört weist Octavia Kenji darauf hin, dass Ignus noch der Einzige sei, der auf ihrer Seite stehe. Kenji weist sie darauf hin, dass Ignus sie nur benutzen würde und sie nicht ebenbürtig seien. Aus Kenji sprächen nur seine furchtbaren Ansichten über Ignus, woher sie auch immer kämen. Kenji verweist auf die Akte Ignus und betont den Lug, Betrug und Mord, mit dem Ignus an seine Ziele gelangte. Octavia betont, dass sei alles lange her du Ignus sei nun ein anderer Mann. Kenji bestätigt ihr dies und ergänzt, dass Ignus alles Menschliche hinter sich gelassen habe. Als Octavia diese Entwicklung bei ihrem stärksten Verbündeten gut findet, weist Kenji sie darauf hin, dass Ignus auch jegliche Gnade und Mitgefühl hinter sich gelassen. Octavia hat das Gefühl, Kenji gönne ihr das alles nicht, weil er so auf Ignus rumhacke. Kenji gönne ihr alles und wolle ihr nur helfen, aber sie halte ihn ja für wahnsinnig. Er erzähle auch wahnsinnige Sachen, denn die Veränderung hätte eher bei Kenji und Henk stattgefunden. Inzwischen zweifle Octavia an Kenjis Verstand, da er so wirre Sache rede, und Henk habe sie furchtbar beschimpft. Die Machtfantasien, die Ignus in ihr geweckt habe, hätten sie anscheinend blind gemacht für alles, was sie gelernt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt Octavia, wer denn Prophezeiungen sehen könne, Mystiker oder Geanisten, worauf Octavia ihn darauf hinweist, dass sie nicht an Prophezeiungen glaube und es auch im Norden ihre eigene Entscheidung gewesen sei. Ihr Weg werde nicht von Prophezeiungen oder Göttern gelenkt, sondern sie entscheide darüber immer noch selbst. Nun habe sie ihren eigenen Weg gefunden, wie ihr doch immer geraten wurde und es sich Henk und Kenji wünschten. Es sei aber nicht ihr Leben, sondern nur das, was Ignus ihr einrede, kontert Kenji. Octavia ist ratlos, warum Kenji ihm solche Dinge unterstelle, wo er ihn doch nicht einmal richtig kenne, weil er kaum Zeit mit ihm verbracht habe. Ignus habe doch bis jetzt nur geholfen, was Kenji abstreitet. Wigo kommentiert, dass er Ignus trotzdem nicht möge, weil er so rücksichtslos sei, doch Octavia erklärt ihm, dass man auch nicht jeden Menschen mögen müsse und dass Ignus eben besonders konsequent sei. Er sei auch nicht arrogant, sondern stehe über den Dingen, da er über hundert Jahre alt ist. Wigo weist Octavia auf ihr noch junges Alter hin und betont, dass sie einen besseren verdient habe als so einen wie Ignus, da dieser sich nur für sich selbst interessiere. Kenji bedauert, dass Octavia sich dennoch bemühe, in Ignus Fußstapfen zu treten, und Wigo macht ihre Entwicklung auch sehr traurig. Die Reaktionen bedauert Octavia, weist die beiden aber darauf hin, dass sich ihre Entwicklung letztendlich noch für alle auszahlen werde, da sie doch das gleiche Ziel verfolgen, nämlich die Welt vor den Schwarzmagier zu retten. Doch langsam zweifle sie, ob die anderen das überhaupt noch interessiere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kenji macht es keinen Sinn mehr, gegen solche Lügen anzureden, da Octavia ihm sowieso nicht zuhöre. Solange sie Ignus und sie nicht so akzeptieren würden, wie sie nun mal sind, könne Octavia den anderen sowieso nicht helfen. Kenji weist Octavia darauf hin, dass Ignus sich zwar als der große Lebensretter aufspiele, jedoch gar nichts dafür gegeben habe. Dann fragt Kenji, ob sie wisse, welchen Preis er für ihre Wiedererweckung bezahlt habe. Er habe ein seltsames Ritual durchgezogen, was Octavia nie von ihm verlangt habe, und Octavia würde dies am liebsten rückgängig machen. Denn trotz dem sie dann tot wäre, lege sie es nicht darauf an, in Kenjis Schuld zu stehen. Das sei aber auch egal, da es um das Hier und Jetzt gehen müsse. Kenji weist Octavia darauf hin, dass Ignus keinen Preis für sie zahlen oder nichts für sie aufgeben würde, da sie für ihn nur eine Trophäe oder vielleicht ein Spiel sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia habe noch nie jemanden wie ihn getroffen und das werde sie sich von niemandem zerstören lassen. Kenji erinnert Octavia daran, dass Augustus einmal etwas ähnliches über Sabaoth Immortalis gesagt habe, worauf sie Kenji rät, sich nicht zwischen Ignus und sie zu stellen, sonst würde es vielleicht einen Ausgang geben, der niemanden von ihnen gefalle. Sie sollen Ignus in Ruhe lassen, denn seitdem er da ist, habe Kenji immer etwas, um auf ihm herumzuhacken. Er beschuldige Ignus mit Dingen, die er überhaupt nicht belegen könne und wofür er auch keinen Beweis habe. Kenji verweist Octavia auf Ignus, der nichts von dem Leugnen würde, doch Octavia will nicht mehr weiter darüber reden. Sie setzt sich wütend von den beiden ab und läuft ärgerlich hin und her, während Kenji und Wigo sich an der Wand ausruhen, aber nicht schlafen können. Schließlich nickt Kenji aber doch kurz weg (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis Traumvision in der Schlammkammer (17. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Wasser.png|100px|miniatur|rechts|Das Steintor zur Wasserkammer]]&lt;br /&gt;
Als Henk mit Ignus zurückkehrt, kann er mit seinem Finger in den Schlamm an dem Steintor zeichnen und nach ein paar Versuchen gelingt es ihm, das Symbol korrekt zu reproduzieren. Daraufhin öffnet sich das Tor und gibt den Weg in die nächste Kammer frei, aus der die Helden Wasserrauschen hören und ihnen kühle, feuchte Luft entgegenströmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Sideon ===&lt;br /&gt;
Das Rauschen wird immer lauter und der Gang weitet sich zu einer großen runden, hallenartigen Höhle. Im Licht der Feuer von Ignus und Octavia werden Wasserfälle sichtbar, welche sich aus Felsspalten an den Wänden tosend in das Wasser auf dem Boden der Höhle ergießen. An dem Sprudeln und dem leichten Schimmer lässt sich das Wasser dieser Höhle als elementares Wasser identifizieren und Kenji und Henk fällt, dass sich Ignus in diesem Raum nicht besonders wohlzufühlen scheint. Er blickt öfters misstrauisch auf das Wasser und hält maximalen Abstand zu den Wasserbecken. Ignus weist Octavia sogar scherzhaft darauf hin, nicht ins Wasser zu fallen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserkammer.png|300px|miniatur|rechts|Die Wasserskammer]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Dampf.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Dampfkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden entdecken das Tor zum Dampfraum, an welchem eine Schale befestigt ist, in die anscheinend das Wasser aus einem der vor dem Tor vorhandenen kleinen acht Wasserfälle, die mit Symbolen versehen sind, gegossen werden soll. Während die anderen darüber nachdenken, weist Ignus Octavia darauf hin, dass sich das Tor auch aufsprengen ließe, um ohne das lästige Rätsel einige Zeit einzusparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte der Kammer befindet sich ein Hebel und, während Henk diesen Untersucht, bekommt Kenji von Wigo Hilfe beim Ablösen seines Verbandes und wäscht anschließend seinen linken Arm im elementaren Wasser, wobei ihm auffällt, dass er ihn bereits für kurze Zeit einsetzen könnte. Henk stellt fest, dass der Hebel wie verriegelt wirkt und anscheinend von anderswo entsperrt werden muss. Der Mechanismus dazu könnte sich am Ende der Treppe befinden, welche noch aus der Wasserkammer führt und nun untersucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Treppe führt über eine Galerie mit Ausblick in die Wasserkammer empor in einen Raum, in dem sich ein tiefes Loch am Rande befindet. Ein kleines Rinnsal läuft aus einem Loch in der Decke und fällt zu Boden. An der Stelle, wo es aufk0mmt, scheint etwas in den Boden eingraviert zu sein. Octavia kann das elbische Zahlwort „mine“ entziffern, welches „Eins“ bedeutet. Henk entdeckt an der Wand einen Stein, den er aus der Wand ziehen kann. Dahinter befindet sich ein kleines Rad aus Orichalkum, welches an den Seiten mit Strichen versehen ist und sich drehen lässt. Er dreht das Rad auf 1 und spürt in seinen Fingern ein leichtes Einrasten. Während Henk überlegt und am Rad probiert, was das bedeuten könnte, fällt Kenji ein, dass man vielleicht zeitgleich unten den Hebel ziehen müsse, und schlägt vor, mit Ignus nach unten zu gehen, um auf Henks Zeichen den Hebel zu betätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji unten angekommen ist, dreht Hank das Rad wieder auf 1 und Wigo gibt Kenji ein Zeichen. Doch der Hebel rührt sich nicht und Henk muss weitersuchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Henk das Rad auf 1 gedreht hat, tropft das Wasserrinnsal plötzlich Octavia auf den Kopf, da es seine Fließrichtung geändert hat. An dem neuen Tropfpunkt kann sie das elbische Wort „canta“ lesen, was 4 bedeutet. Henk dreht jetzt das Rad weiter auf die Vier, woraufhin sich wieder die Fließrichtung ändert und nun das Rinnsal auf das elbische Wort „atta“ tropft, welches 2 bedeutet. Henk dreht das Rad zurück auf 2 und die Veränderung wiederholt sich. Diesmal wird das Wort „tolto“ vom Wasser getroffen, welches 8 bedeutet und im Anschluss kommt das Wort „lempe“ heraus, was auf die Zahl 5 verweist. Kaum hat Henk das Rad auf der 5, rastet es vollständig ein und ein großer Wasserstrom ergießt sich plötzlich in das Loch im Boden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der erfolglosen Hebelversuch schöpft Kenji mit beiden Händen etwas Wasser und bittet leise um Kraft und murmelt, dass er ihn/sie nicht im Stich ließe. Er vergewissert sich, dass das Fläschchen mit dem Feuerschutztrank in seiner Tasche ist und erhebt sich dann wieder. Kenji beginnt ein Gespräch mit Ignus und  gesteht ihm, dass er sich getäuscht habe, denn Octavia tue tatsächlich alles aus freien Stücken, genau wie Ignus es behauptet habe, und zwar deshalb, weil sie glaube, das Richtige zu tun. Da Ignus ihr eine Antwort auf die Frage nach ihrem Weg gibt, könne Kenji Octavia verstehen. Kenji spielt nun auf Ignus menschliche Seite an, da dieser ja Octavia als einziger verstehe, und erinnert diesen an die Zeit als [[Akte_Ignus#Seite_3|Feuerfuchs]], denn obwohl die [[Nortai]] ihn als Gott verehrt haben, sei er doch mehr als das, denn er habe eine Vergangenheit, an die er sich erinnern könne. Durch diese Erinnerung könne er Octavia überhaupt verstehen und ihr auf ihrem Pfad helfen. Ignus weist Kenji darauf hin, dass nur das Hier und Jetzt zähle, nicht die Vergangenheit. Kenji solle sich für Octavia freuen, dass sie endlich ihr wahres Gesicht zeige und bald alle Hemmungen abgelegt habe, um zu werden wie er. Er unterstellt Kenji, dass dieser nur Angst davor hätte, dass Octavia ihre Freunde und die [[Drachenträne]] nicht mehr brauche, sobald sie ihr Potential entfaltet habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht weiter, Ignus mit den Namen seiner Vergangenheit zu konfrontieren und nennt ihn [[Akte_Ignus#Seite_4|Nashim Köhler]]. Auf die Frage von Ignus, was Kenji denn wolle, antwortet dieser, dass er verstehen will, worauf Ignus ihn darauf hinweist, dass er das niemals könne, da er nicht so sei wie Octavia. Kenji fragt Ignus, ob die andauernden Demütigungen seiner Person nicht ein Anzeichen für einen menschlichen Kern in Ignus seien, den er nicht zurücklassen könne, doch Ignus erklärt sein Verhalten mit Langeweile. Als Kenji ihn fragt, ob [[Akte_Ignus#Seite_8|Lancorian]] so reagiert hätte, lacht Ignus und fragt ich, warum er mit so vielen Namen um sich werfe, wo sie doch aus der Vergangenheit stammen. Als Ignus ihn fragt, was er erreichen wolle, erinnert Kenji ihn daran, dass sie sich nur unterhalten und darauf warten würden, den Hebel zu betätigen, denn schließlich seien sie alle Hebel, die darauf warten, dass ihr Moment gekommen sei. Ignus wendet sich gelangweilt von ihm ab und dreht Kenji den Rücken zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji horcht in sich, verunsichert, da die Namen bei Ignus keine Wirkung gezeigt haben. Obwohl der Hebel wohlmöglich jeden Augenblick gezogen werden müsse, ist die Gelegenheit einfach zu gut und Kenji trinkt den Feuerschutztrank. Als er von einer blauen Aura umgeben ist, sagt er zu sich selbst, dass für jeden Hebel einmal seine Zeit gekommen sei, genau wie für ihn oder einen kleinen Jungen namens [[Akte_Ignus#Seite_2|Kordan]]. Dann zieht er mit seiner linken Hand den Dolch von Wigo und wirft sich auf Ignus, um ihn umzureißen. In letzter Sekunde verwandelt sich Ignus in Feuer, jedoch erwischt Kenji noch feste Stellen, fasst ihn und stürzt sich unter dem Einsatz seines ganzen Körpers auf ihn. Vor Kenji entflammt eine Feuersbrunst, doch er bleibt standhaft und schreckt nicht zurück. Der Trank von Abdrushin schützt ihn vor den Flammen und er stürzt mit Ignus in das elementare Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser beginnt zu sprudeln und zu brodeln, doch es zwingt Ignus langsam in die körperliche Form zurück, während die beiden untertauchen. Um Ignus Körper beginnt das Wasser zu kochen, doch Kenji lässt Ignus nicht los. Er bemerkt, dass die Wassergeister an ihren Körpern zerren und beide in die Tiefe ziehen wollen, jedoch scheinen sich die Elementare sich auf Ignus zu konzentrieren. Kenji lässt mit der linken, bewaffneten Hand los und bemerkt, dass sie sich durch den Dolch mit dem Wasserzeichen besonders leicht führen lässt. Er stößt mit voller Wucht in die Mitte von Ignus Körper und, obwohl sich dieser versucht loszureißen, sticht er ihm den Dolch unterhalb der Rippen in den Brustkorb. Ein Schwall kochendes Blut strömt durch das Wasser auf Kenji, Ignus wehrt sich nicht mehr und wird von den Mindergeistern in die Tiefe gezogen. Kenji lässt Ignus los und schafft es nur wegen des Dolches, in letzter Sekunde aufzutauchen. Er bemerkt, dass das Wasser immer heißer wird, da die Wirkung des Trankes nachlässt. Kenji muss noch zwei Meter bis zum Rand schwimmen und schafft es gerade noch so, sich mit seinem schmerzendem Arm gegen den Widerstand der Wassergeister aus dem Wasser zu ziehen. Erschöpft bleibt er im Dunkeln auf dem Trockenen liegen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als in der oberen Kammer der Wasserstrom zu fließen beginnt, spürt Octavia plötzlich einen stechenden Schmerz, sinkt zusammen und spürt, dass Igus etwas zugestoßen sein muss. Sie rennt sofort die Treppe hinunter und Henk folgt ihr. Untern erblickt Octavia Blut im Wasser und sieht den nassen Kenji am Beckenrand mit einem Dolch liegen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia stürmt gefolgt von Henk zu Kenji und fragt diesen, wo Ignus sei? Nachdem dieser nicht antwortet, will sie wissen, was Kenji getan habe. Dieser schweigt weiter und Octavia wird immer wütender. Die anderen können bemerken, wie Octavias Körpertemperatur ansteigt, bis schließlich ihre Augen entflammen. Ihre Kleider beginnen zu brennen und letztendlich verwandelt sich ihr ganzer Körper in Feuer. In dieser Gestalt versucht sie Kenji zu töten, während Henk danebensteht und nichts tut, um Kenji zu helfen, sondern sich stattdessen mit Wigo zurückzieht. Kenji rettet sich vor Octavias Attacken ins Wasser und entkommt nur sehr knapp dem Feuer. Octavia beschießt die Wasseroberfläche mit Feuerpfeilen und lässt nicht von Kenji ab. Doch mitten im Angriff bricht Octavia schlagartig ab und fliegt zum gegenüberliegenden Beckenrand. Dort beendet sie die Feuermetamorphose und zieht den noch lebenden Ignus aus dem Wasser. Dieser ist schwer verletzt und Octavia gibt ihm neue Kraft durch ihr Feuer. Währenddessen hätte Henk die Chance, Ignus anzugreifen, unternimmt aber erneut nichts, sondern läuft zu Kenji, um diesem zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht Kenji aus dem Wasser, während Wigo sich bei dem Dampftor in Sicherheit gebracht hat. Als Ignus wieder bei Kräften ist, will Octavia erneut auf Kenji losgehen, wird jedoch von Ignus davon abgehalten, da dieser meint, Kenji sei es nicht wert. Stattdessen vollzieht er die Feuermetamorphose und deutet Octavia an, es ihm nachzutun. Gemeinsam fliegen sie auf das Dampftor zu und Wigo kann sich gerade noch in Deckung bringen, bevor die beiden Feuerkugeln das Tor aufsprengen und ein Beben in der Höhle auslösen. Henk, Kenji und Wigo bleiben in der Dunkelheit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.42''') Die herabfallenden Trümmer verfehlen Henk und Kenji zum größten Teil, nur Wigo wird an der rechten Hand getroffen, welche anschwillt. In der Dunkelheit ist nur noch der Schimmer des elementaren Wasers zu bemerken und jeder verarbeitet die Erlebnisse zunächst auf seine Weise (vgl. [[Kenjis_Tempel#Kenjis Vision in der Wasserkammer (18. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]] und [[Henks Taverne#Henks Schlussfolgerung (18. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]]). Wigo wird, da er ängstlich schreit, von den beiden bemerkt und beruhigend angesprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia mit Ignus das Tor zur Dampfkammer zerstört hat, fliegen beide auf direktem Weg den Gang entlang in die nächste Kammer zum Feuertor und sprengen es auf. Die herabfallenden Trümmer interessieren Octavia nicht mehr bei dem Anblick auf Lava tanzender Feuerelementare, die sich in der anschließenden Roten Festung befinden. Octavia tut es Ignus gleich, welcher sofort damit beginnt, einige der Elementare aufzuzehren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo hören eine weitere Explosion und müssen den Trümmern ausweichen, wobei Wigo am Bein verletzt wird. Als sie sich einzeln in der Dunkelheit orientieren, stößt Henk auf Octavias Mithril-Dolch, welchen er einsteckt, und Kenji ertastet das Amulett von Barildis, welches er mitnimmt. Sie treffen schließlich vor dem ehemaligen Dampfkammertor wieder zusammen und Henk ärgert sich sehr über Kenji. Er berichtet ihm, dass Octavias Teil von der Drachenträne mittlerweile abgebrochen ist und dass sich bereits ein weiterer Riss zeigt. Wigo bekommt über die Nachricht große Angst und muss beruhigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Dampfkammertor stellen sie fest, dass der Ausgang durch einen großen Stein blockiert ist. Nur unter größter Kraftanstrengung gelingt es schließlich den dreien gemeinsam, den schweren Brocken zu bewegen und einen Durchgang freizulegen, durch den sie in den aufwärtsführenden Gang zur Dampfkammer gelangen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berauscht von den Feuerelementaren lassen sich Octavia und Ignus auf einer kleinen Insel nieder und entbrennen vor Leidenschaft. Sie vereinen sich körperlich und geraten darüber in flammende Ekstase, welche schließlich in der Vereinigung der Feuermetamorphosen ihren Höhepunkt findet. Das ganze ekstatische Erlebnis ist begleitet von laut hörbaren, anschwellenden Explosionen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Resten der Dampfkammer fliegen schreiende Dampfmindergeister herum und Henk, Kenji und Wigo müssen ihnen ausweichen und dabei über die Trümmer klettern. Ohne Henks Hilfe hätte Wigo es nicht geschafft und auch Kenji hat sie in Anspruch nehmen müssen. Dennoch wird der Mystiker zweimal von Dampfgeistern verbrüht. Seit dem Betreten der Dampfkammer sind ihnen Explosionen aufgefallen, welche immer heftiger werden, aber anscheinend immer an der gleichen Stelle stattfinden. Kurz bevor sie die Reste des ehemaligen Feuertors erreichen, erfolgt eine heftige Explosion, nach der Stille eintritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite des gesprengten Durchbruchs gelangen Henk, Kenji und Wigo in den unteren Teil der Roten Festung, in dem sich Lavaflüsse aus Löchern in den Wänden ergießen und in der Lava überall Feuerelementare und Mindergeister tanzen. Als Henk Ignus und Octavia nackt auf einer Insel liegend entdeckt, fürchtet er einen Angriff und versucht sich am Rand des Raumes durchzuschlagen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia will die anderen nicht sehen und zieht sich hinter einen Felsen zurück. Ignus gibt ihr seinen Umhang und versucht ihr klarzumachen, dass die anderen noch nützlich im Kampf gegen ihre Feinde sein könnten und sie daher mitgenommen werden sollten. Er kann Octavias Hass aber gut verstehen und bestärkt sie darin. Er bietet ihr an, mit den anderen zu reden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerkammer1.png|300px|miniatur|rechts|Der Weg von Henk, Kenji und Wigo durch die Feuerkammer]]&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo stoßen auf Feuerelementare, welche sich ihnen bedrohlich nähern, so dass sie zurückkehren und es in der anderen Richtung versuchen. Hier müssen sie einen Weg über Trümmerbrücken hinweg finden, den Wigo ohne Henks Hilfe nicht geschafft hätte. Schließlich kommen sie einem Elementar bedrohlich nahe und fliehen vor ihm an den Rand des Gewölbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus hat sich provokant langsam bekleidet und fliegt nun in Form einer Feuerkugel auf die anderen zu. Es wirkt wie ein Angriff und Kenji und Henk stehen standhaft, während sich Wigo zitternd an Henks Hand klammert und aufschreit, als die Hitze spürbar wird. Ignus dreht kurz vor einem Zusammenstoß ab und manifestiert sich lachend in menschlicher Gestalt vor ihnen. Sie bräuchten keine Angst vor ihm zu haben, denn er sei nicht so mordlüstern wie der verrückte Mystiker. Er konzentriere sich mittlerweile auf andere Genüsse, wobei er in Octavias Richtung blickt. Außerdem sei er nach dem lustvollsten Erlebnis seines Lebens so gut gelaunt, dass er Kenji den kleinen Mordversuch nicht übelnehme. Er hätte an Kenjis Stelle schließlich das Gleiche getan, denn Octavia sei eine Frau, für die sich das Morden lohne. Ignus bietet Henk und Kenji an, ihn und Octavia weiterhin zu begleiten, da sich ihre Hilfe gegen die Feinde weiterhin als nützlich erweise. Er werde die tief verletzte Octavia zwar dazu überreden müssen, obgleich sie sich von Kenji betrogen und verraten fühle und ihr Henk, der sie schon als Hure beschimpft habe, mittlerweile egal sei, da er Kenji auch nicht von seinem Plan abgehalten habe. Die beiden seien schlechte Freunde, denn sie hätten alles dafür getan, dass sich Octavia von ihnen abgewendet habe. Ignus meint, sie könnten sich ja überlegen, ob sie mitkommen wollen, und kehrt als Feuerkugel zu Octavia zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus berichtet Octavia von den Reaktionen der anderen und weist sie darauf hin, dass ihnen ein anspruchsvoller Kampf bevorsteht und sie die verbliebenen Feuerelementare hier aufzehren sollten, um sich ihrer Macht zu bedienen. Er wirkt allerdings besorgt und nachdenklich und äußert auf Octavias Nachfrage Zweifel, ob die Kraft der verbliebenen Elementare ausreichen würde, falls der Dämonenfürst bereits beschworen wäre. Er hoffe, vielleicht noch eine weitere Kraftquelle zu finden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia und Ignus in Form von zwei Feuerkugeln beginnen, nacheinander die Elementare zu verspeisen, ziehen sich Henk, Kenji und Wigo wieder zum Eingang der Feuerkammer zurück. Auf dem Rückweg ist Wigo wieder abhängig von Henks Unterstützung und Kenji überlebt nur mit Glück. Doch sie werden von einem Elementar verfolgt, welcher ihnen bedrohlich nahe kommt. Als sie bereits wieder in den Gang zurückfliehen wollen, steuert eine der Feuerkugeln auf sie zu und greift den Elementar an, welche sie verfolgte. Danach zieht sich die Feuerkugel zurück und verzehrt weitere Elementare im Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Elementare, welche den Südweg versperren, wurden noch nicht beseitigt. Erst als Henk laut ruft, dass sie mitkommen würden, wird der Weg freigeräumt und alle nähern sich der Treppe nach draußen. Am Fuße der Treppe verwandeln sich Ignus und Octavia kurz in ihre menschliche Gestalt zurück und tauschen funkende Küsse aus. Die Feinde scheinen nicht in direkter Nähe zu sein, dennoch sollten sie vorsichtig sein. Dann zehren sie die letzten, dabei schmerzhaft schreienden Elementare auf und nähern sich dem Ende der Treppe, wo Tageslicht zu sehen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rote-Festung-Elbenaltar.png|300px|miniatur|rechts|Die Rote Festung mit dem Elbenaltar]]&lt;br /&gt;
Draußen in der Roten Festung ist der Feuerberg „Amon Urui“ zu sehen, der mächtig und gewaltig die Ruinen überragt. Ein größerer Schrein der Elben markiert offensichtlich das Ende der Elementarkammern und des Heiligtums der alten Rassen, welcher allerdings verwüstet ist. In der Mitte liegt eine zerbrochene Statue von einem brennenden Mann, der an die Darstellung von Fageon in Dogeons Zuflucht erinnert. Die elbische Inschrift kann nur Octavia lesen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Elbische Inschrift&amp;quot; hide=&amp;quot;Elbische Inschrift&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Dies ist dem großen Fürsten Fageon, dem Feurigen geweiht. Der Zwilling Dogeons herrscht auf ewig über seine Heimat, den Amon Urui. Dort oben brennt sein Licht auf alle Zeiten. Möge er niemals erlöschen!“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen bemerken, wie Ignus mit gierigen Blicken die Statue betrachtet und einen Plan ausheckt. Kenji äußert seine Bedenken gegenüber Henk und auch Wigo hat die gierigen Blicke bemerkt. Ignus zieht sich mit Octavia zurück, um mit ihr allein zu sprechen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Octavia ihm die Inschrift übersetzt, freut sich Ignus, dass es sich um den Feuerfürsten Fageon handelt. Er sein wohl der mächtigste Elementar, von dem er je gehört habe, und wäre eine letzte Hoffnung, falls sie die Feinde nicht besiegen könnten. Octavia solle sich im Notfall darauf einstellen, seine Macht in sich aufzunehmen, denn dann wären sie auf alle Fälle stark genug, um auch den Erzdämon besiegen zu können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus informiert die Anderen, dass es ratsam sei, jetzt noch einmal eine Rast einzulegen, während er und Octavia bereits die nähere Umgebung aus der Luft absuchen wollen, um nach den Feinden Ausschau zu halten. Henk, Kenji und Wigo sind fix und fertig. Die Hitze setzt ihnen zu und allen zittern die Knie vor Anstrengung und Entkräftung. Der Proviant ist mittlerweile aufgezehrt und Essbares ist in der Vulkaneinöde nicht zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ignus und Octavia sich entfernt haben, stürzt Wigo in Verzweiflung und fragt sich, ob die beiden sie überhaupt am Leben lassen würden, wenn sie erfolgreich wären. Schließlich hätten sie dann keine Verwendung mehr für sie. Henk geht davon aus, dass sie einfach gehen und sie hier zurücklassen werden. Henk macht Wigo klar, dass sie auch keine andere Wahl hätten als jetzt mit Ignus und Octavia da reinzugehen und den Kampf zu gewinnen. Man könne nicht alles planen, und jetzt gelte es diesen Kampf zu überleben. Danach werde man weitersehen müssen. Wigo weist auch nochmal auf Ignus gieriges Gesicht hin und will wissen, ob die beiden mit Fageon dasselbe vorhätten wie mit den anderen Feuerelementaren. Henk bestätigt ihm, dass Ignus den Riesen angreifen müsse, um den Dämon zu befreien. Henk wisse nur eins, dass sie sie besiegen und aufhalten müssen, denn es geht um das Überleben der Welt. Dann baut Henk Wigo auf, indem er ihm erzählt, dass er ihn an sich selbst erinnern würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji macht aus seinem Mantel ein Kopfkissen für sich und Wigo und fällt in einen beinahe komatösen Schlaf (siehe [[Kenjis Tempel#Kenjis Traum in der Roten Festung (18._Sideon_351_JF)|Kenjis Tempel]]). Dann baut Henk Wigo auf und erzählt ihm von dem Leben von Helden. Wigo zieht seine Kraft daraus, dass er immer an Heli denken muss, und Henk bestätigt ihm, dass auch er seine Kraft daraus ziehe, seinen Sohn und seine Lieben zu beschützen. Wigo solle sich von seinem Leben verabschieden und nur noch an Helis Leben denken, dann würde er die Kraft finden, die er benötigt. Dann legen sich auch Henk und Wigo schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.43''') Während Henk, Kenji und Wigo etwas schlafen, erkunden Octavia und Ignus die Gegend, suchen nach den Feinden und vertreiben sich noch etwas die Zeit mit dem Aufzehren von Feuerelementaren. Nach etwa 6 Stunden weckt Ignus die anderen, indem er in Feuergestalt direkt neben ihnen landet und sie durch seine Hitze und das grelle Licht verschreckt werden. Ignus teilt ihnen mit, dass sie ihnen folgen sollten, wenn sie bereit seien, sich dem Feind zu stellen. Obwohl die anderen in einem miserablen Zustand sind und ihre Moral zerstört ist, folgen sie den beiden Geanisten durch die Ruinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Sichtung&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Sichtung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji sieht in den Trümmern der roten Festung seinen Sohn (vgl. [[Kenjis_Tempel#1._Sichtung|Kenjis Tempel]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji erzählt Henk, dass er seinen Sohn gesehen habe, doch Henk hat in der angegebenen Richtung nichts entdecken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam erreichen sie schließlich eine Anhöhe, von der aus sie die Feinde sehen können. Sie haben sich von einem großen Tor versammelt und Henk kann sie mit dem Fernglas gut beobachten. Durch einen Knochenkreis kommen weitere Männer dazu und ein Bottich mit grünlicher Flüssigkeit ist zu erkennen. Henk, Kenji und Wigo sollen sich schnell dorthin begeben, während Ignus und Octavia für Ablenkung sorgen wollen. Bevor sie aufbrechen, werden sie von den Feinden entdeckt, welche den grünen Nebel aktivieren und damit den Helden die Sicht auf das Tor nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kampfplatz plant Henk das Vorgehen und es wird abgesprochen, dass Wigo in Deckung bleibt, Henk sich anschleicht und Kenji ihm den Rücken freihält. Während Henk sich anschleicht, beobachtet Kenji aber, wie Octavia im Flug von einer Wasserkugel abgeschossen wird und auf der großen Treppe hinter dem Tor landet. Sofort eilt er ihr zur Hilfe (vgl. [[Kenjis_Tempel#2._Sichtung|Kenjis Tempel]]). Octavia kann die Schatten nicht mit Feuer abwehren, da sie von abyssischem, elementarem Wasser durchnässt ist, und versucht, den Tunnel zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich von der linken Seite an die Schwarzmagierin heranschleicht und schließlich gegen einige beherrschte Matrosen kämpfen muss, bemerkt er im Ausweichen, dass Kenji die Treppe hinaufstrebt und Wigo von einem Matrosen verfolgt wird. Gleichzeitig spürt er in seiner Tasche, wie die Drachenträne zerbricht und er ein kurzer Schmerz seinen Körper durchfährt. In dem Moment hat der kontrollierte Ferolax den Mechanismus geknackt und das steinerne Tor öffnet sich direkt neben Henk. Hinter dem Tor befindet sich ein großer Felsbrocken, ähnlich wie auf Bild 3 in Dogeons Zuflucht (siehe [[Geschichte von Dogeons Zuflucht#Bilder aus Dogeons Zuflucht|Bildergeschichte]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji schleppt sich mit letzter Kraft die lange Treppe hinauf und holt Octavia erst im Tunnelgang ein. Diese wird von zwei Schatten umfangen, welche Kenji mittels Lichtblitzen erlöst und Octavia wieder Bewegungsfreiheit ermöglicht. Kurz darauf taucht Ignus auf und die beiden verwandeln sich und beginnen, den großen Feuerfürsten Fageon zu verzehren. In der immer stärker werdenden Hitze wird Kenji durch seinen Sohn veranlasst, bei Octavia zu bleiben (vgl. [[Kenjis_Tempel#3._Sichtung|Kenjis Tempel]]), und schließlich verliert Kenji betend das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henks Kampf&amp;quot; hide=&amp;quot;Henks Kampf&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk entkommt den Angriffen der kontrollierten Matrosen und versucht, Marledigma zu erreichen. Doch diese wird von ihren Schergen geschützt und Henk muss sogar gegen Ferolax kämpfen. Schließlich bebt der Berg und wirft Felsbrocken aus. Henk sieht, wie Wigo und sein Verfolger unter einem großen Brocken begraben werden. Der letzte Verschlussstein wird nach Außen gesprengt und eine dunkle, rauchende Kammer hat sich geöffnet. Aus dieser fliegt die widerliche, groteske Gestalt des Dämonenfürsten, welcher einen unerträglichen Schrei ausstößt, welcher Henk aus den Ohren bluten lässt und ihm das Bewusstsein raubt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia den Feuerfürsten verzehrt hat, verfällt sie in einen Rauschzustand, der sie alles andere vergessen lässt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenjis Schicksal&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenjis Schicksal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Henk und Kenji erwachen, stehen sie fast hängend an einen Pfahl gekettet und über ihnen schwebt der Dämonenfürst, welcher gerade von Heriotza und dem [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] mit einem grünen Strahl abyssischer Macht genährt wird. Auch Ferolax und die beiden Elbenältesten sind geknebelt an Pfähle gekettet. Marledigma steht in der Nähe und hat ihre Maske abgenommen. Henk und Kenji erkennen [[Iobis Galdimmera]], die gerade mit jemandem redet, der sich als Ignus herausstellt, und mit ihm auf die beiden zugeht, so dass sie das Gespräch mitbekommen (vgl. [[Kenjis Tempel#Iobis Gespräch mit Ignus|Kenjis Tempel]] oder [[Henks Taverne# Iobis Gespräch mit Ignus|Henks Taverne]]). Es stellt sich heraus, dass Ignus für die Kultisten gearbeitet hat und für sie den Feuerfürsten vernichtet und die beiden Helden ausgeliefert hat. Dafür erwartet er, dass Iobis ihren Zauber von Octavia nimmt, welcher angeblich sowieso nicht so gut gewirkt habe. Ignus scheint von den Kultisten nichts zu halten und hat wohl schon mehrfach ihrem Werben widerstanden. Er bedankt sich noch bei Henk und Kenji für ihre Hilfe, Octavia für ihn zu gewinnen, und beneidet sie nicht um ihr Schicksal, Opfer des [[Hazug-Ságok]] zu werden. Er verabschiedet sich und warnt Iobis, sich von ihm und Octavia fernzuhalten, da sie noch ein wenig in der netten Umgebung verweilen wollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia spurt in der Feuergestalt ein seltsames Gefühl, verwandelt sich zurück und speit eine blutige Masse aus, welche den starken Beigeschmack von Rotwein hat. Irgendetwas magisches ist aus ihrem Körper verschwunden, doch genauer kann sie es nicht erfassen. Während sie dem nachspürt, kommt Ignus zurück und erklärt ihr beruhigend, dass es wohl nur ihr Körper sei, der sich erst noch an die Metamorphose gewöhnen müsse. Er berichtet ihr dann, dass es ihre Freunde leider nicht geschafft haben und im Kampf getötet wurden. Leider hätten sie jetzt zu zweit keine Chance mehr gegen den Dämonenfürsten, da die Schwarzmagier ihn bereits gestärkt hätten. Er schlägt vor, sie erstmal hier im Vulkan zu verstecken und lenkt sie mit dem Verzehr von Elementaren ab, denn so richtig hat Octavia ihm seine Geschichten nicht geglaubt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Ignus verschwunden ist, beginnt Iobis ein Gespräch mit den beiden. Sie führt ihnen vor Augen, wie lange ihre Manipulation bereits andauert und dass sie schon in [[Perlheim]] mit dem Trinken des Weines begonnen hat (vgl. [[Kalender#10._Spealis|10. Spealis]] und [[Kenjis Tempel#Gespräch mit Iobis|Kenjis Tempel]] bzw. [[Henks Taverne#Gespräch mit Iobis|Henks Taverne]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden eine Zeit dort hingen, beendet der Nekromant seine Zauberformel und Iobis lässt die Elbin holen. Sie befiehlt ihr, den Hazug-Ságok anzusehen, woraufhin sie zuckt, laut schreit und sich zu Boden wirft. Sie beginnt sich die Haare vom Kopf und mit ihren Fingernägeln die Haut von den Armen und Beine zu reißen. Die Elbin führt diese Selbstzerstückelung bis zu ihrem Tode durch, und Henk und Kenji wenden sich entsetzt ab. Sie müssen allerdings die furchtbaren Schreie ertragen und Iobis weist sie dann noch darauf hin, dass auch sie bald Opfer für den großen Hazug-Ságok würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann unterstütz sie Heriotza bei der Stärkung des Dämons und versammelt alle Wachen vor dem Dämon. Henk bekommt einen Stein an seiner linken Schulter ab und, als er sich umsieht, entdeckt er Wigo, welcher überlebt hat und sich hinter einem großen Steinbrocken versteckt hat. Anscheinend plant er die Befreiung der Helden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
('''Episode 21.44''') Die Helden sind voneinander getrennt und die Drachenträne ist zerbrochen. Octavia befindet sich mit Ignus im Vulkanschlot und das Schicksal von Henk und Kenji ist ihr unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji hängen noch an den Opferpfählen und werden Zeugen, wie Heriotza Schwierigkeiten mit der Versorgung von [[Hazug-Ságok]] bekommt. Er versucht verschiedene Zauberformeln und es scheint nicht einfach zu sein, den Dämonenfürsten aufzuladen. Während der Gesichtslose und Heriotza den Dämon versorgen, zapfte Iobis Henk etwas Blut ab, da dieser sie darauf aufmerksam gemacht hatte, dass er noch Spuren von Maldoror enthalte. Sie schleckt genüsslich einige Tropfen, während sie den Rest mit einer Phiole auffängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia will im Vulkanschlot mit Ignus darüber sprechen, wie es jetzt weitergehen soll, und die beiden sind unterschiedlicher Meinung. Während Octavia überlegt, wie sie die Kultisten jetzt noch aufhalten könne, tendieret Ignus dazu, sich auf das Festland abzusetzen, da sie gegen den Dämon keine Chance hätten. Ignus möchte auch lieber draußen darüber weiterreden, da er nicht riskieren wolle, dass die Kultisten sie hier entdecken könnten. Er rät Octavia, nicht zum Dämon zu blicken, da sein Anblick auch in der Feuergestalt nur schwer auszuhalten sei. Bei dem folgenden Rückzug in Richtung Süden hält sich Octavia an Ignus Rat und blickt nicht nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iobis unterbricht das Aderlassen bei Henk, weil sie zwei Feuerkugeln entdeckt hat, welche aus dem Vulkan in Richtung Süden fliegen. Sie veranlasst, dass Heriotza seinen Gargoyle hinterherschickt, da Iobis dem „Feuerschurken“ nicht vertraut, und schickt auch noch drei Männer hinterher. Die Probleme mit dem Dämonenfürst scheinen zuzunehmen und Iobis opfert fünf Mann dem Dämon. Sie spart die Gefangenen noch auf, da ihr Opfer laut Heriotza mit der Formel von Lugg’Zerox abgestimmt werden müssen. Die armen fünf Männer beginnen nun, sich gegenseitig zu zerfleischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Heriotza bei seinen Formeln zu unterstützen, nimmt Iobis ein altes Buch in die Hände und legt dafür das Kontrollartefakt auf der Treppe ab. Als Henk nach seinem Dolch Ausschau hält, entdeckt er Wigo hinter einem Stein, welcher in Richtung des Artefakts deutet. Henk und Kenji lenken die verbliebenen zwei Wachen ab und Wigo eilt im Schatten des Steinsims zur Treppe. Er zerschlägt das Artefakt mit seinem Schwert und rennt dann schnell zurück in seine Deckung. Die Männer kommen wieder zu sich und der Matrose Aarwin Seiler nimmt Henk und Kenji den Knebel aus dem Mund. Dann spürt Henk, wie von hinten jemand hochspringt und sich an seinen Handfesseln zu schaffen macht. Es ist Wigo, welcher danach zuerst Kenji und dann den Elben von ihren Fesseln befreit. Henk entfesselt Ferolax, doch Iobis schickt ihm einen Schatten auf den Hals, welchen Kenji kurz vor dem Angriff mit einem Lichtblitz erlösen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb ruft alle zu sich und Kenji fängt einen weiteren Schatten mit seinem Körper ab, nachdem sein Lichtblitz nicht zündete. Verzweifelt versucht er, den um sich gewickelten Schatten zu vertreiben, und sucht das Licht in sich, welches er entdeckt, als der Elb ein Lied anstimmt. Durch einen Lichtschimmer vertreibt Kenji den Schatten und ein Aschesturm erhebt sich als Reaktion auf des Elben Gesang. Auf dem Weg müssen alle die lähmende Furcht durch Hazug-Ságoks Schreie überwinden und unterstützen sich gegenseitig durch ermutigende Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus tauschen sich in den Ruinen der Roten Festung aus und diskutieren über das weitere Vorgehen. Octavia möchte zum Schiff zurückkehren und Ignus macht sie darauf aufmerksam, dass sie durch ihre Entwicklung mit diesen Menschen nichts ehr zu tun habe und sie retten würde, wenn sie sie ziehen ließe. Doch Octavia möchte ihre Rache an Sabaoth nicht aufgeben und deshalb auf alle Fälle den Nebelschlund aufsuchen, wovon Ignus ihr Abrät und vorschlägt, doch lieber in Barthavion auf Sabaoth Immortalis Rückkehr zu warten und ihn  dann zu töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Diskussion bemerken beide den Gargoyle und greifen ihn in Feuergestalt an. Nach einigen Schüssen ist der Wasserschild zerstört und die Kreatur stürzt ab und zerschellt in tausend Stücke. Danach setzen beide ihr Streitgespräch in den Ruinen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb führt die kleine Gruppe im Schutz des Aschesturms auf einem versteckten Pfad ins Gebirge und bedankt sich schließlich bei den Luftgeistern für ihre Hilfe. Er stellt sich als Hüter Gwaerenor vor und hat vom Delphin Liria bereits von den Helden und der Drachenträne erfahren. Gwaerenor weckt die Hoffnung, dass mit Octavias Hilfe die Drachenträne neu erschaffen werden könnte, und will wissen, ob sie an der Vernichtung Fageons beteiligt gewesen ist. Als ihm dies bestätigt wird, bricht es ihm das Herz, dass er das Drachentränenritual mit ihr durchführen muss, da er sie für diese Tat am liebsten töten würde, wie sie es verdient hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Unterhaltung macht Wigo Henk und Kenji auf den Gargoyle aufmerksam, welchen er über der Roten Festung entdeckt hat. So beobachten alle, wie sich zwei Feuerkugeln aus den Ruinen erheben und den Gargoyle angreifen. Nach einigen Schüssen stürzt dieser ab und zerschellt am Boden. Die Feuerkugel landen wieder und  nun ist der Aufenthaltsort von Octavia offenbart und alle bemühen sich, so schnell wie möglich zu den Ruinen zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt die beiden Geanisten diskutieren und er kann sich mit Wigo und Kenji anschleichen, um sie zu belauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus streiten miteinander, da sie sich anscheinend nicht einig darüber werden, was jetzt zu tun sei. Octavias Pläne, [[Sabaoth Immortalis]] im Nebelschlund zu stellen, stoßen bei Ignus auf Widerstand, da er lieber in Barthavion auf Sabaoths Rückkehr warten und ihn dann dort ausschalten würde. Doch Octavia lässt sich von ihren Plänen nicht abbringen und wird von Ignus damit konfrontiert, dass sie jetzt nur noch ihn habe. Da macht sich Henk bemerkbar und offenbart so der erstaunten Octavia, dass sie nicht allein ist und ihre Freunde noch leben. Henk und Kenji berichten Octavia davon, dass Ignus sie an die Schwarzen Ritualisten ausgeliefert und Marledigma alias [[Iobis Galdimmera]] einen Fluch über sie verhängt habe. Ignus stellt sich unwissend und unterstellt, dass die beiden unter der Kontrolle der Schwarzmagier stehen. Als Octavia aber keinerlei magische Beeinflussung an Henk und Kenji feststellt, beschuldigt Ignus die beiden, ihn und Octavia nur entzweien zu wollen. Doch Octavia lässt sich von Ignus Lügen nicht täuschen und je skeptischer sie wird, desto mehr nähert sich ihr Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich nicht überzeugen lässt, gibt Ignus alles zu. Schließlich habe er nur Octavia die Bedrohung durch den dunklen Kult vom Halse schaffen wollen, damit sie eine sorgenfreie Zukunft erleben könne, was allerdings nur durch die Auslieferung ihrer Freunde zu erreichen war. Doch Octavia lässt sich nicht überreden und Ignus erinnert sie daran, dass er der Einzige sei, der sie wirklich verstehen könne und sie ihm ihre Unsterblichkeit verdanke. Auch würde sie mit dem verliebten Kenji eine solche Ekstase wie mit ihm niemals erleben können. Ignus wird immer wütender, da er Octavia nicht überzeugen kann, zumal sie auch von ihren Freunden unterstützt wird. Als Octavia die Verbindung zu Ignus unterbrechen will, weist er sie darauf hin, dass sie dann ein Leben als Krüppel fristen werde. Doch Octavia schleudert alles Feuer, was sie in sich trägt, auf Ignus und beendet damit die magische Verbindung zu ihm. Ignus prognostiziert ihr, dass sie ihre Entscheidung bereuen würde, wenn das Alter sie dahinraffe, und er auf sie warten würde, bis sie zur Vernunft komme. Octavia reagiert gleichgültig und schickt ihn fort. Ignus verwandelt sich in Feuer und fliegt dicht über die Köpfe der anderen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia die Verbindung zu Ignus gelöst hat, sinkt sie schwach zu Boden. Kenji stellt fest, dass leider kein Wasser mehr vorhanden ist, um das rettende Glühanemonen-Elixier direkt herzustellen. Der Elb [[Gwaerenor]] blickt voller Abscheu auf die geschwächte Octavia und Ferolax bietet sich an, sie zu tragen. So machen sich alle auf den Weg durch die Ruinen der Roten Festung zum Eingang in die Elementarkammern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Altar schon in Sichtweite ist, machen Henk und Kenji seltsame Sichtungen (vgl. [[Henks Taverne#Henks letzte Sichtung (18. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]] und [[Kenjis Tempel#Letzte Sichtung|Kenjis Tempel]]). Sie ziehen beide ihre Waffen und, während sich Kenji zu Ferolax und Octavia wendet, geht Henk auf Kenji zu. Die beiden sind sich jedoch darüber bewusst, dass sie einer Beeinflussung unterliegen, und wehren sich mit allen Kräften dagegen. Sie entdecken in den Trümmern Iobis Galdimmera, welche immer wieder versucht, sie erneut in ihren Bann zu ziehen. Henk und Kenji stürmen auf sie zu und werden durch Matrose Seiler unterstützt, der Kenji hilft. Schließlich gelingt es Henk, zu Iobis vorzustoßen, sie niederzuringen und ihr voller Wut den Kopf abzutrennen. Den Leichnam werfen sie in die Lava und er verbrennt. Nach Iobis Tod erbrechen Henk und Kenji blutigen Rotwein, womit der Fluch gebrochen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor führt den Helden die elbische Art vor Augen, mit Elementaren umzugehen, und ruft mit einem Lied einen Mindergeist herbei, welcher ihren Weg hinab erhellt. Am Tor zur Dampfkammer bemerkt der Gwaerenor sofort mit Entsetzen die Zerstörungen von Ignus und Ferolax macht allen geschockt bewusst, dass es seine Vorfahren waren, die diese Kammern aufwendig konstruierten. Beide wollen die Ursache für die Zerstörung erfahren und sind sprachlos, als sie von Octavias Schuld erfahren. Sie wollen genau wissen, warum sie das alles getan hat und ob sie unter Einfluss stand. Henk, Kenji und vor allem Octavia müssen den Elben davon überzeugen, Octavia für den Ort keine Gefahr mehr darstellt. Auf dem weiteren Weg wird das Ausmaß der Zerstörung immer größer und mit ihm steigt die Trauer des Elben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wasserkammer löschen alle am elementaren Wasser ihren Durst und Kenji mischt den Glühanemonen-Trank für Octavia an. Ihren Hunger werden die Helden erst in Dogeons Zuflucht stillen können und Gwaerenor erwähnt, dass jener Ort auch geeignet sei, die Drachenträne wiederherzustellen. Gwaerenor führt die Helden mit magischem Gesang durch die Schlammkammer und alle müssen auch das letzte Stück bis zu Dogeons Zuflucht aushalten. Als sich schließlich die Tür zur Zuflucht öffnet, warten dort noch die aufgebrachten Steinelementare und allen wird das Ausmaß der Zerstörung bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor sinkt kraftlos und weinend zu Boden, als er den qualmenden Wald und die Rauchwolke unter der Decke erblickt, welche die Kristalle verdunkelt. Dieser unschuldige Ort ist unwiederbringlich beschmutzt und für alle Zeit verdorben. Seine Magie ist gebrochen und die bunten Auren und magischen Ströme sind verschwunden. Nun unterscheidet sich dieser Ort nicht mehr von anderen Orten dieser Welt und sein Zauber ist verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor führt alle, ein trauriges Lied singend, an verkohlten Bäumen vorbei, die vor Schmerzen stöhnen und deren Gesichter leidvoll und gequält wirken. Die geschockt umherfliegenden Feen sind kaum noch sichtbar und wirken halbtransparent und unwirklich. Die Tiere sind verschreckt worden und zeigen sich nicht. Der goldene Baum der Windlinge ist zur Hälfte abgebrannt und ein Windling liegt neben dem Baum aufgebahrt. Als weinende Windlinge auf Octavia losgehen wollen, hält Gwaerenor sie zurück und weist den Helden zum Ausruhen ein moosiges Plätzchen an. Dann zieht er sich mit den Windlingen hinter den Baum zurück. Nachdem die Helden etwas gegessen haben, fallen sie in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.45''') Die Helden schlafen einen langen, traumlosen Schlaf. Erst kurz vor dem Aufwachen schleichen sich Träume ein und schließlich haben alle den gleichen Traum. Sie sehen Iobis hasserfülltes Gesicht, wie sie in der Lava versinkt und dabei schreit: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein, das kann nicht das Ende sein! Nein ...! ''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle wachen gleichzeitig auf und Iobis Stimme dröhnt noch in ihren Ohren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji schmerzen zwar noch alle Knochen, ihre Wunden wurden aber während des Schlafes versorgt. Um Octavias Wunden hat sich niemand gekümmert und sie fühlt sich noch sehr schwach und müde. Außerdem wird ihr mittlerweile vollkommen bewusst, was sie angestellt hat. Die Luft riecht noch feurig und manchmal fliegen noch Ascheteichen vom verkohlten Baum herab. Die Windlinge trauern klagend und weinend und haben ihren aufgebahrten Toten in goldene Blätter gewickelt. Kenji spricht Henk auf den Traum von Iobis an und fragt sich, ob sie sie endlich losgeworden seien. Ferolax informiert darüber, dass Hüter Gwaerenor unterwegs sei und bald zurückkehre. Die Helden sollen warten und sich erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte dem toten Windling die letzte Ehre erweisen und ein Gebet für ihn sprechen. Dazu holt er sich eine Hand voll Asche und nähert sich dann dem Aufgebahrten. Doch die Windlinge lassen ihn nicht näherkommen und schicken ihn fort. Octavia wird danach von einem der trauernden Windling lautstark beschimpft und mit kleinen Steinen beworfen und Henk und Kenji können sich nicht schützend vor sie stellen. Andere Windlinge holen ihren aufgebrachten Freund zurück und beruhigen ihn. Henk kümmert sich dann um Octavias Knöchel und schient ihn mit einem Ast, was sehr schmerzhaft ist. Doch Octavia schreit nicht auf und lässt sich von Henk meisterhaft das Bein verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt Henk ihr etwas zu Essen und zu trinken und sie kommen ins Gespräch. Octavia fragt sich, was sie nur getan habe, und Henk antwortet, dass es entscheidend sei, was sie noch tun werde. Henk hat das Gefühl, als sähe er seine Freunde seit einem Monat das erste Mal, und er macht sich Vorwürfe, dass er die falsche Entscheidung getroffen habe. Kenji sagt, dass sie ab jetzt wieder alles gemeinsam entscheiden würden, und während Henk und Kenji sich an Maldoror erinnern und sich selbst Vorwürfe machen, starrt Octavia zum Leichnam des Windlings und weint bitterlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax tritt zu der weinenden Octavia und blickt sie skeptisch, aber vor allem besorgt an. Dann spricht er sie an und macht ihr sehr bewusst, dass sie eine riesige Katastrophe angerichtet habe, als sie das letzte Stück Paradies auf Aloran zerstörte. Der Tod Fageons und die Befreiung des Dämonenfürsten seinen die Spitze ihrer Untaten und Hüter Gwaerenor habe sie nur am Leben gelassen wegen des Fluchs von Marledigma und ihrem Anteil an der Drachenträne. Ferolax warnt Octavia, bei Gwaerenor sehr vorsichtig zu sein mit dem, was sie sagt und tut, denn dieser könne seine Meinung über sie auch noch ändern. Ferolax kann aber verstehen, wie schrecklich es ist, von Marledigma kontrolliert zu werden und ist angesichts Octavias Erziehung guter Hoffnung, dass sie auf den rechten Pfad zurückfinden werde. Dann entschuldigt sich Ferolax bei Henk für den Angriff auf ihn du reicht ihm die Hand zur Versöhnung, welche Henk ergreift und fest drückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen weint Octavia still und bitterlich und Henk setzt sich neben sie und legt ihr die Hand auf die Schulter. Kenji geht ein paar Schritte und reibt sich Asche auf sein Haupt. Octavia weint sich aus und Henk nickt Wigo wie einem Gefährten anerkennend zu. Dann warten alle auf die Gwaerenors Rückkehr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|rechts|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
Plötzlich ist näherkommender Elbengesang zu hören und der Hüter kehrt mit vier Elben zurück. Alle Fünf tragen kleine Totenlichter und sie schreiten prozessionsartig auf den verkohlten Baum zu. Sie halten beim aufgebahrten Leichnam inne und beschreiten dann einen Kreis um den Baum, bei dem sie in vier Richtungen Totenlichter aufstellen. Das letzte Licht platzieren sie am Leichnam. Während die Elben singen, heben Windlinge den goldenen Leichnam empor und verschwinden hinter den Baumwipfeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kommen die Elben auf die Helden zu und wirken sehr ernst, fast feindselig. Auf Gwaerenors Zeichen fassen zwei Elben Octavia an den Armen und ziehen sie hoch, während der Hüter erklärt, dass Octavia, da sie Dogeons Zuflucht verwüstet und den Wächter Fageon getötet hat, zu gefährlich sei, um sie frei herumlaufen zu lassen, und deshalb seine Gefangene ist. Octavia widersetzt sich nicht und wird abgeführt. Dann wird sie aufgefordert, den Inhalt einer Phiole zu trinken, und leistet auch hierbei widerstandslos Folge. Mit einem Gesang lassen die Elben ein Wurzelgefängnis um Octavia herum wachsen und gehen dann, ohne auf Kenjis Ausführungen zu hören. Ferolax weist darauf hin, dass mit trauernden Elben nicht zu spaßen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben beraten lange mit den Windlingen, zwischendurch weinen sie, schluchzen oder schweigen, denn alle scheinen ziemlich ratlos zu sein. Kenji spricht mit Ferolax und macht sich Sorgen. Schließlich kehrt Gwaerenor mit den anderen zurück, um die Helden zu befragen. Er bittet zuerst Henk, dann Kenji, Ferolax, Wigo und zum Schluss Octavia selbst darum, ihm zu sagen, warum er Octavia für ihre taten nicht töten sollte. Hüter Gwaerenor hört jedem aufmerksam zu und schaut tief in die Seelen der Sprechenden. Alle setzen sich für Octavia ein und sie selbst zeigt deutliche Reue. Als der Hüter sich zur Beratung zurückzieht, schlafen alle auf dem weichen Moos ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erwachen, als Hüter Gwaerenor zurückkehrt und sein [[Gwaerenor#Gwaerenors Urteil über Octavia Ardera (19. Astor 351 JF)|Urteil]] verkündet. Da Octavia Dogeons Zuflucht die Reinheit und Unschuld raubte, den Fürsten Fageon tötet und die Flucht des Herolds der Lügen ermöglichte, habe sie mehr als den Tod verdient. Gwaerenors Entscheidung lautete jedoch auf Vergebung, da er die Macht des Feindes, den Wilen zu brechen, al eigenen Leib erfahren hat und alle Freunde Leumund für sie abgelegt haben. Außerdem liegt in ihrem Blut die letzte Hoffnung auf Uselias' Rückkehr und ohne seine Rückkehr sei Aloran verloren. So wird Octavia auf Gwaerenors Geheiß freigelassen und die Windlinge versorgen ihre Wunden mit speziellen Heiltränken. Hüter Gwaerenor entschuldigt sich, da er die Wiederherstellung der Drachenträne planen muss und bittet dafür um die Bruchstücke der Drachenträne. Henk händigt sie im etwas zögerlich aus und Gwaerenor zieht sich, von einem Zwielichtfalter umschwirrt, mit den anderen Elben zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia dankt ihren Freunden, dass sie für sie gesprochen haben, und Kenji meint, dass sie vielleicht hassen würden, was sie getan haben, aber sich dafür nicht gegenseitig hassten. Während sie essen, reden sie miteinander und Henk dankt Wigo für seinen Einsatz. Er macht ihm bewusst, dass ohne sein Eingreifen die ganze Mission gescheitert wäre und erhebt ihn zum gleichwertigen Gefährten. Dann legen sich alle erschöpft schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.46''') Nachdem die Helden lange geschlafen haben, erwachen sie und fühlen sich schon viel besser. Octavia haben die Tränke der Windlinge sehr geholfen und sie kann bereits wieder alleine aufstehen. Kenjis Arm ist durch die Salbe der Windlinge viel glatter und weicher geworden und hat eine gewisse Beweglichkeit wiedererlangt. Alle bekommen nach dem Aufwachen einen weiteren Heiltrank und etwas zu Essen und beobachten, wie sich die Windlinge anscheinend von ihrem toten Baum verabschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax erzählt, dass Gwaerenor mit einer leuchtenden Motte und den anderen Elben singend in den Wald gegangen sei, und berichtet von wundervoller Elbengesängen, die ihn über Stunden gefesselt haben. Außerdem offenbart er den Helden, dass Sabaoth Immortalis in L’yreh an der Vernichtung von [[Veldun]] arbeitet und seine Pläne mit Sereg einen Schlag gegen die [[Elben#Die_Goldelben|Goldelben]] Alorans zum Ziel haben. Der mittlerweile erwachte Matrose Seiler hat erfahren, dass der Dämonenfürst befreit wurde, um die Küsten Alorans anzugreifen. Die Kultisten wollten ihn hier mit den Opfern stärken, so dass er nach Fuselfels fliegen und sich dort am Seevolk laben kann, damit er dann stark genug sei, um Weisshafen und die anderen Küstenstädte in Angst und Schrecken zu versetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Matrose Seiler noch mit Ferolax sprechen will, gehen die beiden spazieren und Wigo nutzt die Gelegenheit, um Octavia ein paar Fragen zu stellen. Er befragt sie zu Ignus und ihren Gefühlen diesem gegenüber. Wigo will etwas über Octavias Macht erfahren und will wissen, ob Ignus sich nicht rächen werde, dass sie ihn fortgeschickt habe. Als er erfährt, dass Octavia jetzt nicht mehr so große Kräfte besitzt und auch die Feuergestalt mehr annehmen kann, weist Kenji sie darauf hin, dass Octavia viel Gutes in sich trage und nicht alles daran Magie sei. Wigo will auch wissen, wie der Dämon befreit werden konnte und wieso Octavia die Schuld daran habe. Octavia gesteht, dass sie den Elementar aufgezehrt habe, und Kenji interessiert, ob sie mittlerweile spürt, was sie getan habe oder ob sie die Erinnerung daran mit guten Gefühlen erfülle. Octavia gesteht, dass beide Gefühle in ihr sind, und Kenji weist sie darauf hin, dass auf Dauer kein Platz für beide Gefühle in ihr sei. Nach Kenji wäre die einzig gerechte Strafe für Ignus, ihn fühlen zu lassen, was er den Wesen angetan hat. Henk stellt fest, dass Igus durch Octavias Zurückweisung sehr verletzt war, und Octavia nennt ihr einen großen Freund von [[Lorkan]] und einen Verbrecher. Kenji kann mehr Verständnis für die rechtschaffend-bösen Schwarzmagier als für den chaotisch-neutralen Ignus aufbringen und die Helden besprechen die Manipulationen von Marledigma alias [[Iobis Galdimmera]]. Sie stellen fest, dass jeder von ihnen überzeugt davon war, die anderen hätten ihn verraten. Henk erinnert sich an seine Besessenheit durch Maldoror und Kenji gesteht, dass sich seine Visionen so echt angefühlt haben. Octavia hofft, dass Iobis nun tot ist und fragt sich, ob sie vielleicht doch überleben konnte. Allen ist bewusst, dass sie den Dämon stoppen müssen, bevor er Fuselfels erreicht, und Henk und Kenji berichten von ihren Beobachtungen und Erfahrungen mit dem Dämon während ihrer Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kehren die Elben zurück und Gwaerenor fragt die Helden, ob sie sich stark genug fühlen, um der Seele des Drachen durch ihr Blut eine neue Heimstätte zu erschaffen. Er weist sie allerdings auch darauf hin, dass die Erneuerung auch schief gehen könne, da sich noch niemand Gedanken darüber gemacht habe, ob das Seelengefäß nach seiner Zerstörung wieder neu erschaffen werden könne. Immerhin haben die Elben schon daran gezweifelt, dass es Menschen überhaupt gelänge, Uselias Seele aus dem Gefängnis des [[Verijgorn|Verijgorns]] zu befreien. Gwaerenor drängt zum Aufbruch, denn ein Kampf gegen den Herold der Lügen ist unausweichlich, ohne Uselias Hilfe aber auch aussichtslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor geht mit den Helden in den Wald und führt sie zu einer Lichtung auf einem steilen Hügel, auf welcher ein weißer Elbenaltar mit einer Statue von [[Die_Götter_der_Elben#Gwelwen_-_.E2.80.9EDer_Hohe.E2.80.9C|Gwelwen]] steht. Dann ruft er einen Greifen herbei, welcher sich etwas zögerlich neben dem Altar niederlässt. Er erklärt den Helden, dass Gwelwen zur Zeit des Goldenen Zeitalters persönlich ein Greifenei herbrachte und an dieser Stelle der erste Greif des Amon Urui schlüpfte. Daher nutzen die Elben diese besondere Stätte der Weisheit als Ort des aufrichtigen Austausches, und Gwaerenor hat die Helden hergeführt, um ihnen vor der Wiederherstellung der Drachenträne eine Chance zu geben, sich für dieses Vorhaben zu wappnen. Die Drachenträne bezieht ihre Stärke aus der Freundschaft der Helden und deshalb sollen sie die Macht dieses Ortes nutzen, um so ehrlich und aufrichtig miteinander zu sein, wie es ihnen möglich ist. Das Problem sei nämlich, dass Menschen niemals ehrlich miteinander wären, obwohl sie so viel miteinander reden, da sie einige Empfindungen nicht aussprächen und den anderen vorenthielten. Hüter Gwaerenor empfiehlt den Helden, ihre Zeit an diesem Ort gut zu nutzen und die Gelegenheit wahrzunehmen, alle Dinge miteinander zu teilen, welche ihre Freundschaft in Zukunft gefährden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia gesteht den anderen, dass sie nie mit dem Tod ihrer Eltern abgeschlossen hat und Sabaoth Immortalis dafür hasst, der alles zerstört hat. Dadurch hat sie sich in ihrer Rache verrannt. Die Macht, die ihr Ignus gezeigt hat, sei sehr verführerisch für sie gewesen und werde es zukünftig auch immer bleiben. Sie offenbart ihnen auch, dass sie die Reise hasst und lieber geheiratet hätte. Außerdem bittet sie Kenji, mit ihr zu Abdrushin zu gehen und ihr die Schuld bei dem Djinn für ihre Wiedererweckung aufzulasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hasst ebenfalls die Reise und ist nur durch Rock in die ganze Sache hineingeraten. Er fragt sich, warum gerade er ausgewählt wurde. Henk hat wegen Augustus die Gilde verlassen, weil dieser seinen Lebensstil abgelehnt hat, und bereut etwas, dass er jetzt alles verloren hat: Einfluss und Macht. Er gesteht seinen Freunden, dass er über das Angebot von Macht wohlmöglich wieder korrumpierbar sei. Er gesteht Octavia, dass er beleidigt war, als er „freigelassen“ wurde, und offenbart ihr, dass er seinen Hass gegen Thyrna mittlerweile abgelegt hat. Außerdem vermisst er Adarian sehr und fühlt sich allein in der Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist neidisch auf Henk und Adarian und würde letzteren gerne ersetzen können. Er gesteht den anderen, dass er sich nie dazugehörig fühlte und nicht genau wisse, wo sein Platz sei.  Als er dann durch Iobis Visionen ein Ziel bekommen hatte, habe er sich endlich einmal wichtig gefühlt. Nachdem Henk seine Verliebtheit in Octavia erwähnt hat, gesteht Kenji, dass er aus Scham verschwiegen habe, dass die Sukkuba ihn in Perlheim in Octavias Gestalt verführt habe. An Iobis Vision von der gottgewollten Zukunft habe ihn vor allem der Friede zwischen Thyrna und Barthavion mehr verlockt als der gemeinsame Sohn mit Octavia. Kenji entschuldigt sich bei Octavia dafür, dass er sie vor dem Wiedererweckungsritual nicht gefragt habe, gesteht aber auch, dass  er wieder so gehandelt würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich holt Hüter Gwaerenor die Helden wieder ab und verabschiedet den Greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.47''') Nachdem der Greif verabschiedet ist, fühlen sich alle erleichtert und gereinigt, denn es tut gut, Dinge auszusprechen, die vorher noch nie gesagt wurden. Als sie die Lichtung verlassen, bittet [[Gwaerenor]] Kenji um ein kurzes Gespräch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji Eindruck und Gespräch&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji Eindruck und Gespräch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji fühlt sich zwar auch erleichtert, nachdem er einige seiner persönlichen Schwachstellen vor seinen Freunden zugegeben hat, jedoch hat er das Gefühl, dass nicht alle Lasten von seiner Seele gewichen sind. Auch der Greif warf ihm beim Hochfliegen einen zweifelnden Blick zu, welchen Kenji nicht ignorieren konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor blickt Kenji zunächst eindringlich an und dieser lächelt. Er hat auf der Lichtung einige Erkenntnisse über Octavia gehabt (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis mögliche Erkenntnisse aus seinen Beobachtungen von Octavia|Kenjis Tempel]] und scheint noch ganz verklärt zu sein. Hüter Gwaerenor offenbart Kenji, dass der Greif spürte, dass Kenji etwas verschwiegen habe, was sehr wichtig für den Zusammenhalt der Gefährten der Drachenträne seien könnte. Gwaerenor weiß nicht, ob Kenji nur die anderen oder sogar sich selbst dabei belogen habe, aber  er solle darüber nachdenken, denn das letztere sei nicht besser als das erste. Kenji solle sich darüber im Klaren sein, dass die Drachenträne und das Schicksal der Welt im schlimmsten Fall davon abhängen kann, wie ehrlich er sich selbst und seinen Freunden gegenüber ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor führt die Helden zu einer Lichtung, von der Veränderung, welche durch Octavias Zerstörungstat ausgelöst wurde, noch beinahe unberührt ist. In der Mitte der Lichtung bei einer kleinen Quelle steht ein Einhorn, um welche eine Vielzahl von Feen tanzt, die hier noch sichtbar sind. Durch seine Unschuld und Reinheit wurde auf dieser Lichtung noch ein Teil der Ursprünglichkeit von Dogeons Zuflucht bewahrt, was sie für die Wiederherstellung der [[Drachenträne]] so geeignet macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Gwaerenor das Einhorn begrüßt hat, bittet er die Helden zu der Quelle. Alle waschen sich Hände und Gesicht und kommen so an diesem Ort an. Dann fragt er die Helden nach ihrem Wissen über die Drachenträne und sie berichten von ihrer Reise in den Norden und von und der Prophezeiung aus [[Pyrrhons Brief]], in der von vier Auserwählten die Rede ist. Er hörte sich alles an und war von ihrem Wissen beeindruckt. Dann sagte er, dass die Helden nun so weit wären, die ganze Geschichte zu hören, zumindest soweit sie ihm und seinem Volk bekannt sei. Dann begann er mit einer weichen, aber bedeutungsgeladenen Stimme die [[Gwaerenors Geschichte der Drachenträne|Geschichte der Drachenträne]] aus elbischer Sicht zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich nimmt er jedem einen Schwur ab, bevor mit Henks Dolch das Blutopfer zur Erneuerung der Drachenträne durchgeführt wird (vgl. [[Drachenträne#Erneuerung der Drachenträne (20. Sideon 351 JF)|Drachenträne]]). Durch Henks, Kenjis und Octavias Blut wird das Artefakt wieder neu erschaffen und findet zu seiner alten Stärke zurück. In einer von einer Lichtkugel initiierten Vision bedankt sich Uselias bei den Helden und fordert sie auf, die „Himmelsbrücke“ und das „Nouon“ zu finden (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Dank|Uselias' Dank]]). Kenji nimmt nach der Vision die Drachenträne an sich und die Helden beschließen, sie fortan abwechselnd zu tragen. Adarians Bruchstücke der ersten Drachenträne fallen zwischen die Wurzeln in [[Dogeons Zuflucht]] und werden so beerdigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden befragen Hüter Gwaerenor nach der „Himmelbrücke“ und dem „Nouon“ und erfahren, dass die Stadt [[Celestia#Utepion_-_Die_Hohe_Halle|Utepion]] den Beinamen „Himmelbrücke“ trug. Doch ein „Nouon“ ist Gwaerenor unbekannt. Gemeinsam kehren sie zum Baum zurück und teilen den anderen die erfolgreiche Erneuerung der Drachenträne mit. Octavia bekommt von einem Elben ein Paar Sandalen gefertigt und die Windlinge entdecken, dass ihr Baum überlebt hat und neue Triebe ausbildet. Nachdem alle noch einmal etwas gegessen haben, brechen sie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden am Steinkreis mit der Bildergeschichte vorbeikommen, beginnt die Drachenträne plötzlich zu pulsieren. Kenji hat das Gefühl, sie hervorholen zu müssen. Die Drachenträne hat an diesem Ort bereits einmal versucht, den Helden etwas mitzuteilen und alle erinnern sich daran, dass ihr weißes Licht erloschen ist, als sie das erste Mal hier waren, und die Drachenträne durch ihren Freundschaftsbruch bereits so geschwächt war, dass Uselias ihnen nichts mitteilen konnte (vgl. [[Drachenträne#Beobachtung und Reaktion in Dogeons Zuflucht (16. Sideon 351 JF)|16. Sideon]]). Diesmal war es jedoch anders und alle hatten das Gefühl, sie berühren zu sollen. Die pulsierende Drachenträne erstrahlte hell, als sie von allen gleichzeitig berührt wurde und als dies geschah, verabschiedete sich das Bewusstsein der Helden und sie gerieten wieder in eine  [[Drachenträne#Uselias und Hazug-Ságok (20. Sideon 351 JF)| Vision des Drachen]]), in der sie erfahren, dass das magische Artefakt von Lumenisa, Anons Spiegel, vom Dämonenfürsten verschlungen wurde und sich vermutlich noch in seinem Leib befindet. Nach der Vision machen sich alle auf den Weg nach oben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.48''') Nach einem langen und anstrengenden Aufstieg gelangen die Helden in das Wurzellabyrinth unter Galadh-Bôr zurück. Hüter Gwaerenor dankt Kenji für das Aufstellen der Totenlichter und Wigo erfährt, dass der Zwielichtfalter, den Gwaerenor in [[Dogeons Zuflucht]] bei sich hatte, Uselias‘ Seele war, die durch [[Boron|Methed]] gerettet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen am Mittag wieder ans Tageslicht und bemerken, dass mittlerweile eine Menge Elben bei Galadh-Bôr angekommen sind, und Gwaerenor stellt ihnen die Kommandanten vor. Während sich die Helden etwas ausruhen sollen, will sich der Hüter einen Späher befrage, wie es um den Herold der Lügen steht. Wigo signalisiert, dass er kampfbereit ist und es mit dem Dämonenfürsten aufnehmen will. Er ist übermütig und hat ein total übersteigertes Selbstbewusstsein nach Henks Ernennung zum Gefährten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji macht sich Gedanken, dass er zwar den Dämon nicht angreifen, dafür aber die Helden stärken könne, und Henk schätzt, dass der Herold der Lügen nicht alleine kommen wird. Kenji fragt Octavia nach ihren Feuerfähigkeiten und Octavia ist sich unsicher, ob sie vollständig einsatzbereit wären. Kenji testet seinen Waffenarm, ob er notfalls einige Schläge mit dem Säbel austeilen kann, und betet dann mit anderen Elben vor der Asche des Scheiterhaufens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Hüter Gwaerenor kontakt zu seinem Späher aufnimmt und regungslos singend in einer kleinen Windhose verweilt, wartet Henk auf seine Neuigkeiten und beobachtet den Hüter und den trainierenden Wigo. Nach guten drei Stunden meldet Gwaerenor, dass Herioza anscheinend noch die richtige Formel gefunden habe, denn der Herold sei weiter stabilisiert worden, indem ihm weitere Matrosen verfüttert wurden. Der Nekromant und der Gesichtslose seien dann durch den Knochenkreis verschwunden und der Dämon hat Kurs auf die Silma-Esche gesetzt und werde in einer Stunde ankommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor spricht an, dass seiner Meinung nach Wigo und Seiler keine Chance gegen den Herold der Lügen haben und besser zum Schiff zurückkehren sollten, um die Mannschaft zu informieren und im Falle eines Scheiterns das Festland vor dem Dämon zu warnen. Henk muss Wigo sehr zureden, weil dieser unbedingt mitkämpfen will. Er stellt ihm noch eine persönliche Bitte und so gelingt es Henk, dass sich Wigo mit dem Matrosen Seiler in einem Ruderboot auf den Weg zur [[Baiula Spei]] macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor informiert die Helden darüber, dass er sich noch um die Reaktivierung der Wächter von Galadh-Bôr kümmern werde und dass Cirdan ihr Ansprechpartner sei, mit dem sie die Taktik koordinieren können. Die Elben stünden alle unter ihrem Befehl und können eingesetzt werden. Abschließend weist Gwaerenor sie darauf hin, dass die Schwachstelle des Dämons sein großes Auge sei und er seine Macht verlieren würde, wenn dieses zerstört würde. Dann verabschiedet er sich eilig und bricht auf, während die Helden mit Cirdan die Planung durchsprechen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan sieht vor, die Elben in drei Gruppen aufzuteilen, die autark reagieren können. Henk schlägt vor, die „Hühner-Taktik“ zu verwenden und bei einem Angriff sternförmig in alle Richtungen auseinander zu stoben. Kenji und Ferolax sollen auf Octavia aufpassen und die Elben sollen die Aufmerksamkeit des Dämons auf sich ziehen, wenn Octavia mit Feuerpfeilen angreift. Bevor der Kampf beginnt, bekommt jeder einen Heiltrank überreicht und Kenji weiht den Schmiedehammer, mit welchem Ferolax kämpfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Dämmerung heraufzieht und die Sonne als roter Feuerball die Umgebung in ein unheilsschwangeres Licht taucht, zieht plötzlich eine schwarze Wolke vor den rötlichen Schein des Amon Urui. Der Herold der Lügen naht und seine Ankunft ist unerträglich beängstigend. Während Henk standhaft bleibt, zittern Kenji die Knie und Octavia bekommt es mit der Angst zu tun. Kenji holt die Drachenträne hervor und lässt sie von Henk und Octavia berühren. Dann spricht er den Segen des Lichtes über die Helden und gibt Octavia neuen Mut zu. Auch die Elben müssen sich bei dem fruchteinflößenden Anblick zusammenreißen und Cirdan bittet die Helden, noch einige Worte zu sprechen, um die Moral der Männer zu stärken. Henk spricht von erhöhter Warte aufbauende Worte an die Elben und Kenji segnet die Kämpfer, während Octavia mit einer Flamme experimentiert und dabei innere Hemmungen spürt. Abschließend wendet sich auch Cirdan an seine Männer und, obwohl die Helden ihn nicht verstehen, spüren sie die ermutigende Wirkung seiner Worte und ihrer Anwesenheit auf die Elben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die schwarze Wolke sich nähert, beginnt der Boden zu zittern und Kenji verlässt der Mut und er bedarf der aufbauenden Worte seiner Freunde. Die Wolke hüllt alles in eine dichte Finsternis und dann hebt sich die furchtbare Gestalt des Dämons langsam aus der Schwärze ab. Er scheint ein ganzes Stück gewachsen zu sein und sein Anblick ist entsetzlich, doch die Helden verlieren nicht ihren Mut. Dann stößt der Dämon einen grässlichen Schrei aus und eine verzerrte Stimme in ihren Köpfen schreit: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Macht euch bereit für den Untergang, ihr erbärmlichen Kreaturen! Hazug-Ságok ist gekommen, um von eurem Schmerz zu zehren! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte sind nicht akustisch, sondern psychisch zu hören und verdrehen einen die Seele im Leib und die Helden kauern sich panisch auf dem Boden zusammen. Die Elben beschießen auf Cirdans Befehl des Herolds, jedoch bleiben ihre Pfeile in seinem Leib stecken und verursachen wenig Schaden. Hazug-Ságok greift nun mit seinem Schwanzkopf an und attackiert die Elben. Henk erkennt an der Bewegung, wo der Kopf als nächstes angreifen wird, und kann die Elben warnen. Beim zweiten Angriff springt Henk auf den Kopf und klettert an dem Schlangenschwanz in Richtung Dämonenleib. Octavia feuert einen Flammenpfeil ab und weckt so die Aufmerksamkeit des Dämons. Seinem nächsten Angriff entkommt sie nur, weil Kenji diesen mit einem Lichtblitz ablenkt und den Dämon kurzzeitig blendet, so dass Henk weiter emporklettern kann. Dann spricht Hazug-Ságok einen weiteren Zauber und durch ihre Köpfe dröhnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr Würmer! Ich werde euren Willen brechen und eure wertlosen Seelen verschlingen! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
 &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist kaum auszuhalten und Kenji und Octavia kauern sich genau wie etliche Elben zitternd zu Boden, während es Henk schafft, sich am Leib des Dämons festzukrallen. Kenjis Wille ist gebrochen und er beginnt, sich selbst zu zerfleischen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Situation erscheint hoffnungslos und in seiner Verzweiflung bemerkt Kenji, wie unter seiner Robe ein Licht pulsiert, welches den Schrecken aus seinen Gliedern vertreibt. Er schafft es, die Drachenträne hervorzuholen, und drei weiße Lichtstrahlen schießen aus ihr heraus und treffen auf die Helden, welche sich in einen weißen Lichtschimmer eingehüllt plötzlich wie seelisch gestärkt fühlen. Mit dem Mut eines Drachen gelingt es ihnen nun, dem Zaubern des Dämons zu widerstehen. Octavia kann den Herold nun besser anvisieren, auch wenn sie nicht auf das Auge zielen kann, da es trotz Uselias Unterstützung nicht möglich ist, dessen Blick standzuhalten. Henk klettert weiter den Schwanz des Dämons empor, während dieser mit dem Schwanzkopf blitzschnell auf die Elben niederstößt. Henk muss dabei all sein Geschick aufbringen, um beim abrupten Abstoppen nicht abgeworfen zu werden. In den Richtungswechseln gelingt es ihm, Stück für Stück den Schwanz emporzuklettern. Doch ein besonders heftiger Ruck wirft ihn schließlich ab und er landet bei seinen Freunden. Ferolax schlägt dem Schwanzkopf bei seinen Angriffen das Kiefergelenk kaputt und einen Zahn aus, nachdem er wie Henk sein Angriffsziel vorhersehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia greift den Oberkörper des Dämons mit Feuerpfeilen an und fügt ihm Schaden zu. Daraufhin  schlägt er mit seiner Kralle nach Octavia, doch Kenji lenkt die Attacke durch einen Lichtblitz ab, so dass die Klauen auf dem Felsen aufkommen. Ferolax schlägt dem Dämon seine mittlere Klaue ab, welche im Boden steckenbleibt. Henk kann erneut mit Hilfe seines Enterhakens auf den Schwanz aufspringen und klettert wieder wie zuvor am Dämon empor. Dank des Enterhakens kann er sich diesmal besser festhalten, als der Richtungswechsel beim Angriff ihn durchschüttelt. Henk kommt weiter als beim ersten Mal, doch dann wird er vom Schwanzkopf selbst angegriffen, welcher nach ihm schnappt. Henk lässt sich kurz kontrolliert fallen, greift dann nach dem Enterseil und hält sich fest. Der Kopf schnappt daneben, erwischt aber das Seil, welches sich zwischen seinen Zähnen verfängt. Henk hängt unter dem Kopf und wird mitgerissen, als dieser zurückschnellt. Beim Abstoppen nutzt Henk das Seil, um in einem Bogen auf dem Schwanzkopf zu landen und seinen Säbel in dessen linkes Auge zu stoßen, um sich sofort dort festzukrallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon wird wütend, zuckt mit dem Schwanz und alle hören wieder seine Stimme in ihren Köpfen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Gebt auf, ihr kleinen Wichte! Ihr zögert das Unvermeidbare nur hinaus! Hazug-Ságok ist euer unausweichliches Ende! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank Uselias Stärke halten Henk und Kenji der widerlichen Stimme stand, doch Octavia gerät in Panik und rennt fort. Kenji läuft ihr nach und hält sie auf. Er redet beruhigend auf sie ein und kann sie wieder ermutigen. Einige Elben beginnen sich zu zerfleischen und ihre Schmerzensschreie sind entsetzlich und kaum zu ertragen. Hazug-Ságok ergötzt sich an ihren Schmerzen und will gerade mit seiner Kralle Henk angreifen, als er innehält. Von Norden und Süden rasen zwei wirbelnde Sturmfronten aus unzähligen Luftgeistern auf den Dämon zu, welcher sich irritiert umblickt und beim Zusammenprall laut aufschreit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon verliert die Orientierung und Henk bemerkt, dass auch der Schwanzkopf abgelenkt ist. Es gelingt ihm, auch das rechte Auge zu zerstören, während Ferolax mit seinem geweihten Schmiedehammer den Schädel des Schwanzkopfes spaltet. Während sich der Dämon im Kampf mit den Luftgeistern befindet, welche ihm sichtlich zu schaffen machen, klettert Henk am Schwanz empor, welcher nun regungslos nach unten hängt und Henk ein gutes Vorrankommen ermöglicht. Die Wolke der Luftgeister wird kleiner, wie es aussieht, werden die Luftgeister vom Dämon vernichtet und lösen sich auf. Henk ist fast auf Hüfthöhe des Dämons angekommen, als dieser auf ihn aufmerksam wird und ihn sich mit seiner Klaue vom Rücken kratzt. Henk landet unsanft am Boden und kann zum Glück abrollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hazug-Ságok wird immer wütender und spricht einen erneuten Zauber:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wehrt euch nicht, denn euer Schicksal ist bereits besiegelt! Niemand widersetzt sich mir! Hahaha…!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden halten stand, doch die Elben haben es immer schwerer und Cirdan zieht bereits einige von ihnen zurück, bevor sie von dem Zauber getroffen werden. Die Elben kommen langsam an die Grenzen ihrer Kräfte. Henk kann dank seiner geschickten Akrobatik einigen Hieben des Dämons ausweichen, während sich einige Elben unter Hazug-Ságoks Kontrolle selbst zerfleischten. Kenji eilte zu Henk, um den Dämon blenden zu können, wenn er weiter auf Henk einschlägt. Dabei bekommt er einen Streiftreffer am Unterschenkel ab, welcher von einem elbischen Heilern an Ort und Stelle verbunden wird. Octavia feuert aus einiger Entfernung Feuerpfeile auf den Dämon und Henk wird von einem gewaltigen Schlag bedroht, als der Dämon im letzten Moment seinen Angriff abbricht und laut zu brüllen beginnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Feuerkugel fliegt über dem Dämon, beginnt anzuschwellen, wird immer größer und schließlich entlädt sich ein gigantischer Strahl elementaren Feuers auf den Kopf des Dämons. Da er sich nach vorne beugt, verfehlt der Strahl das Auge und trifft mit voller Wucht auf die Flügel des Dämons, die nach kurzer Zeit in Flammen stehen, welche den gesamten Himmel über Galadh-Bôr beinahe taghell erleuchten. Es handelt sich um gigantische Macht von Feuer, wie sie z.B. ein hoher Feuerelementar oder -fürst besitzen könnte, welches dem Dämon langsam auch ein Loch in seinen Rücken bohrt, was ihn abstürzen lässt. Er richtet sich so weit auf, wie es ihm mit seinem Schlangenkörper möglich ist, und versucht nach der Feuerkugel zu schlagen, welche jedoch geschickter ist und nach oben ausweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle noch kampffähigen Elben ziehen ihre Schwerter und nach Cirdans Befehlsruf stürmen sie im Nahkampf auf den Feind zu, welcher sich nun mit seinem flügellosen Körper am Boden windet. Kenji kann sich mit seiner Verletzung nicht mehr auf den Beinen halten und kriecht zu den kämpfenden Elben hin. Henk nutzt die Nähe zum Boden, um ein weiteres Mal auf den Körper des Dämons aufzuspringen und auf seinem Rücken zum Kopf zu klettern. Octavia schießt weitere Feuerpfeile ab und auch die Feuerkugel kehrt zurück und feuert mit einzelnen, gezielten Schüssen auf den Dämon, welcher erneut sein Auge mit seinen Klauen schützt. Als Kenji die kämpfenden Elben mit letzter Kraft erreicht, weiht er mit einer Lichtweihe den Boden und stärkt damit seinen Männern den Rücken, damit, während der Dämon davon schwächt wird. Auch Gwaerenor ist zurückgekehrt und singt Luftgeister herbei welche Hazug-Ságok ablenken, so dass Henk schließlich den Kopf des Dämons erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stößt der sichtlich schwächer werdende Dämon einen letzten Schrei aus:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein! Ihr Maden werdet mich nicht bezwingen! Noch bin ich unbesiegt und so wird es auch für alle Zeiten bleiben!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenjis geweihter Boden schützt die Elben vor den Auswirkungen des Zaubers und die Helden halten dank der Drachenträne stand. Henk sticht seinen Säbel in das große Auge von Hazug-Ságok und der Dämon schreit laut und bäumt sich auf. Henk kann sich festhalten und ein zweites Mal in das Auge stoßen. Eine widerliche, schwarze Flüssigkeit läuft aus und der Dämon versucht verzweifelt nach seinem Auge zu greifen. Henk weicht aus und springt von dem langsam umstürzenden Dämon ab. Ferolax und die Elbenkämpfer geben ihm den Rest und, als der Dämon dann regungslos mit seinem gigantischen Leib auf dem Boden liegt, ist der Kampf gewonnen und die Elben jubeln laut. Dann sinken alle vollkommen erschöpft oder verletzt zusammen und auch die Helden sind erschöpft und der weiße Schimmer der Drachenträne um sie herum verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf wird die Drachenträne kurz aktiv und Kenji spürt das Pulsieren. Bevor er sie jedoch hervorholen kann, haben alle Helden nochmal kurz das Bild aus Uselias Erinnerung vor Augen, als der Schwanzkopf den Spiegel verschluckte. Octavia sieht mit Astralsicht in der abyssischen Struktur des Dämons etwas hell herausstrahlen und sie kann schließlich einen celestischen Gegenstand in dem Schwanz des Dämons ausmachen. Octavia brennt ein Loch hinein und Henk öffnet eine vereiterte, abgekapselte Zyste, die sich in dem Halsschwanz des Dämons befindet. Aus dieser bergen sie den Spiegel, welchen sie sofort mit Wasser abwaschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Waschen des Spiegels fällt auf, dass er einen Rahmen hat, der eine stilisierte Sonne darstellt, und von der spiegelnden Seite scheint ein Licht empor. Die Helden werden beim Hineinblicken sofort geblendet und müssen ihr Augen schließen, Ferolax hat kein Interesse hineinzusehen und Gwaerenor erhascht einen kurzen Blick, bevor er sich geblendet abwendet. Auf Kenjis Nachfrage sagt er, er hätte das Glück  gehabt, einen kurzen Ausblick auf sein wahres Selbst zu erhaschen. Gwaerenor ist durch das, was er gesehen hat, scheinbar stark ins Grübeln gekommen und wirkt überrascht, aber auch erleuchtet. Der Spiegel wird gut eingewickelt und von Gwaerenor &amp;quot;[[Spiegel des Anor|Cenedril Anorem]]&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hilft den Elben, einen großen Scheiterhaufen mit den Gefallenen zu entzünden, während die anderen von Heilern versorgt werden und zu essen und zu trinken bekommen. Gwaerenor lobt die Helden und sagt, dass sie mit dem Sieg über den Dämon eine grandiose Tat für das Licht vollbracht hätten und auch Octavia dadurch einen Teil ihrer Schuld wieder ausgeglichen hätte. Er bittet die Helden dann, noch an der Beisetzung der Elben teilzunehmen, bevor sie wieder aufbrechen, und gemeinsam den Sieg über den Herold der Lügen zu feiern. Er heißt sie als Gäste von Galadh-Bôr herzlich willkommen und will noch einiges mit ihnen besprechen. Schließlich spricht Gwaerenor die Helden noch auf den „Flammenmann“ an, bevor er sich verabschiedet und die Helden sich schlafen legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Sideon === &lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Octavia]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.49''') Die Helden schlafen völlig erschöpft ein und schlafen tief und fest, wobei Henk in der Nacht als einziger [[Henks Taverne#Henks Traum (21. Sideon 351 JF)|träumt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bereits heller Mittag, als die drei erwachen. Die Elben haben bereits einen Großteil von [[Hazug-Ságok|Hazug-Ságoks]] Körper verbrannt und ein leicht übler Geruch liegt in der Luft. Bis auf Muskelkater und Kopfschmerzen geht es den Helden gut und sie fühlen sich ausgeruht. Der [[Spiegel des Anor]] wurde in eine passende Tasche gehüllt und lässt sich leicht transportieren. Kenji möchte wissen, ob sich Octavias befürchteten Probleme in Bezug auf ihr Zaubern bewahrheitet haben, und erfährt, dass es besser lief, als erwartet. Octavia weist darauf hin, dass der Nekromant Heriotza nicht bei dem Angriff getötet wurde, und sie spekulieren über seinen Verbleib. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax klopft Henk anerkennend auf die Schulter und empfand es als Ehre, an der Seite eines elbengleich kletternden Menschen zu kämpfen. Er ringt den Helden mit Handschlag das Versprechen ab, nach ihrer Rückkehr nach Barthavion in seinem Haus in Throal mit zünftigem Zwergenbräu auf den Sieg anzustoßen. Auch Gwaerenor weist die Helden darauf hin, welch große Tat sie vollbracht haben und dass seine Elben ohne die Unterstützung von Usiel und den Helden unterlegen gewesen wären. Er dankt auch Kenji für Reinigung der besudelten Altäre (vgl. Abend des [[Kalender#14. Sideon, Fest der Astenda|14. Sideon]]), ohne dessen Hilfe Galadh-Bôr verloren gewesen wäre, und verbeugt sich tief vor ihm. Dann lädt er die Helden zu einer Gedenkfeier ein, und möchte mit ihnen anschließend noch über ihre Reise nach L’yreh sprechen, bei der sie alle erdenkliche Unterstützung der Elben bekommen sollen. Gwaerenor teilt ihnen noch mit, dass Wigo und Matrose Seiler sicher auf der [[Baiula Spei]] abgesetzt wurden, und richtet ihnen Grüße von einem großäugigen Menschen mit einem drachenköpfigem Stab aus, der auf ihre Rückkehr wartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden vertreiben sich die Zeit bis zur Gedenkfeier. Als Cirdan ihnen begegnet, ehrt er Henk als leichtfüßigen Kämpfer und Kenji als Freund mächtiger Götter. Sogar vor Octavia verneigt er sich trotz widersprüchlicher Gefühle kurz anerkennend und lächelt sie kurz an. Währenddessen errichten die Elben einen großen Scheiterhaufen und befreien den Baum von verbrannten Stegen und Ästen, damit er auch weiterhin als Bollwerk gegen die [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und dem Schutz von [[Dogeons Zuflucht]] dienen kann. Den Helden wird noch einmal bewusst, dass die Elben wahrhaft epische Kämpfer sind und der Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] ohne ihre Ablenkung vermutlich gescheitert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abend sind alle Toten in blauen Tüchern gewickelt auf dem Scheiterhaufen platziert, in dessen Mitte eine erhöhte Bahre steht, auf welcher ein blaues Leichentuch ohne Leichnam, eine Krone und viele Blumen liegen. Dieser Platz verkörpert Gwaeriels Körper, den leider niemand bergen konnte, nachdem sie Hazug-Ságok ansehen musste und sein Opfer wurde (vgl. [[Kalender#18. Sideon|18. Sideon, Episode 21.43: Henk und Kenji]]). Cirdan führt die Helden zu ihrem Platz und die Elben stimmen einen Gesang an, welcher die Flammen der Fackeln hell aufleuchten und tanzen lässt. Octavia wird eine Feuermagie präsentiert, die ganz ohne Zwang und Absicht arbeitet und auf die Freiwilligkeit der Flammen setzt. Dann hält [[Gwaerenor]] eine kurze [[Gwaerenor#Gwaerenors Ansprache (21. Sideon 351 JF)|Ansprache]], welche Cirdan für die Helden übersetzt. Er sing dann ein trauriges kurzes Lied als Abschiedsgruß an seine Schwester Gwaeriel und entzündet den Scheiterhaufen. Jeder wirft seine Fackel ins Feuer und alle stehen gemeinsam ums Feuer und singen. Kleine Gestalten aus Rauch und Feuer tanzen im Lodern des Scheiterhaufens, der langsam abbrennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind zu einem Festmahl geladen und genießen das reichhaltige Mahl unter dem großen Baum. Es ist ein friedliches Fest, bei dem gesittet und andächtig gefeiert und gemeinsam musiziert wird. Dann kommt Gwaerenor zu ihnen und informiert sie darüber, dass sich eine Feuerkugel nähere. Er möchte wissen, ob sich seine Männer bereit machen soll, doch Octavia verneint. Kenji hat gehofft, Ignus nicht mehr zu begegnen, und betont, dass dieser eines Tages büßen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später fliegt eine Feuerkugel direkt über ihren Köpfen hinweg, dreht eine Runde und landet in fünf Schritt Entfernung zu Octavia, so dass einige Elben den Flammen ausweichen müssen. Nachdem sich die Feuerkugel in Ignus menschliche Gestalt verwandelt hat, fällt allen auf, dass der [[Geanist (Klasse)|Urformer]] um mehrere Jahre gealtert aussieht und sogar einige graue Haare besitzt. Ignus blickt Octavia mit einem breiten Grinsen auffordernd an und wartet, bis sie zu ihm kommt. Diese lässt ihn etwas warten, begibt sich dann aber zu ihm. Als er sie nur angrinst, spricht Octavia ihn an und macht ihm klar, dass sie ihm trotz seiner Hilfe beim Kampf gegen Hazug-Ságok keinen großen Dank entgegenbringt. Ignus spielt seine Hilfe herunter und sei nun zufällig in der Nähe gewesen, als sie seine Hilfe gebrauchen konnte. Octavia erkennt seine Unterstützung an, und gibt ihm zu erkennen, dass sie genau wisse, warum er es getan habe. Ignus scherzt, er sei nur gekommen, um seinen Umhang zurückzuholen, doch Octavia ist nicht zum Scherzen aufgelegt. Ignus wird auch ernst und gesteht, dass er sehen will, ob Octavia vielleicht inzwischen zur Vernunft gekommen sei. Sie habe so verwirrt auf ihn gewirkt, als sie die Verbindung der beiden abbrach, weshalb er ihr auch ihren berechtigten Gefühlsausbruch verzeihen könne, da er ja schließlich wirklich ihre Freunde umbringen wollte. Ignus habe doch gespürt, was Octavia sich in ihrem tiefsten Herzen wünschte, und sie solle endlich aufhören, sich selbst zu belügen und ein Leben wider ihre Natur zu führen. Octavia konfrontiert Ignus damit, dass sie lieber auf die Unsterblichkeit und die ganze Macht verzichte, wenn es bedeuten würde, so werden zu müssen wie er. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus gibt ihr zu bedenken, dass sie nie mehr solche Arten der Ekstase und Leidenschaft erleben werde, wie mit ihm. Als er sie mit seinen kohlrabenschwarzen Augen anblickt und sie kurz aufflammen lässt, steigen die Erinnerungen an die gemeinsamen Erlebnisse in Octavia hoch und sie muss stark mit der Verführung ringen. Ignus nähert sich leicht und berührt sie sanft funkensprühend an der Schulter. Octavia ist wie in einem Bann, als Ignus sie an sich heranzieht und sie leidenschaftlich küsst. Henk hält sicherheitshalber den neugierig schauenden Kenji zurück. Ignus beendet den Kuss, blickt Octavia in die Augen und fragt sie, ob sie loskönnen. Octavia zögert und Ignus erklärt ihr, dass ihre Freunde ihr nichts bieten können. Octavia blickt hilfesuchend zu Henk und Kenji, welche sie vertrauensvoll anblicken. Dann stößt sie Ignus von sich weg und erklärt ihm, dass sie sich nicht von ihm einwickeln lässt. Ignus erklärt ihr, dass sie einen großen Fehler mache, den sie mit Sicherheit noch bereuen werde, was Octavia als Drohung auffasst. Doch Ignus erklärt ihr, dass die Erfahrungen mit ihm sie nie mehr loslassen werden und sie keine Erfüllung in den Armen eines anderen Mannes finden werde, da ihre Magie für jeden zu einer Gefahr geworden sei. So werde sie zur Einsamkeit verdammt sein, da sie ihr Glück nicht bei einem Sterblichen finden könne. Eines Tages werde sie an diesen Moment zurückdenken und sich wünschen, anders entschieden zu haben. Dann tritt Ignus zurück, blickt sie mit einer Mischung aus Enttäuschung, Trotz, verletztem Stolz und aufrichtiger Traurigkeit an und zischt als Feuerkugel in Richtung der Hauptinsel ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk winkt Octavia herüber und gießt ihr Beerenwein ein. Er erklärt, dass Ignus sie nicht lieben würde, da er ihr sonst nach der Queste die Möglichkeit gegeben hätte, nochmal über sein Angebot nachzudenken. Kenji diagnostiziert, dass Ignus nicht die Kraft habe, sie selbst zu ändern, und Henk weist auf Ignus verletzten Stolz und seine echte Traurigkeit hin – jedoch Traurigkeit ohne Reue, wie Kenji bemerkt. Henk versucht Octavia deutlich zu machen, dass er wisse, was sie aufgegeben habe, und dankt Octavia für ihr Opfer für die Welt, denn niemand möchte gerne allein sein. Henk beteuert ihr, dass er ihr bei allem, was sie getan habe, keine Vorwürfe mache, und Octavia gesteht sich ein, dass ein Teil von ihr gerne mitgegangen wäre. Henk drückt Kenji seinen Respekt aus, dass er sein Leben geben würde, um diese Welt zu retten, und offenbart den anderen, dass er die Welt für Violas hübschen Hintern und sein Kind retten werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor tritt zu den Helden und bittet Octavia um ein Gespräch. Er sagt, dass sie für eine Sterbliche eine enorme Willenskraft bewiesen habe, als sie Ignus und dessen Macht entsagte, und er deshalb sicher sei, dass sie dazu fähig sein könnte, sich mit den Wurzelkräften soweit zu versöhnen, dass das Feuer keine Macht mehr über ihre Handlungen und ihre Empfindungen besitzt. Eines ihrer Hauptprobleme darin besteht, dass sie die Wurzelkräfte nicht als Ganzheit verstehe und sich nur dem Pfad des Feuers verschrieben habe. Jeder Wurzelkraft sei aber mit Empfindungen der Seele verbunden und gerate die Seele aus dem Gleichgewicht, verlören auch die Wurzelkräfte ihre Ausgeglichenheit und die dominanteste Wurzelkraft könne diese Person dann völlig vereinnahmen und die Herrschaft übernehmen. Um die Wurzelkräfte besser zu verstehen, legt er ihr nahe, eine Reise ins alte Umel zu unternehmen. Im Ithil-Aeglir (Sichelgebirge), welches die höchsten Gipfel auf ganz Aloran besitzt, gibt es einen Ort auf der Spitze des sogenannten „Amon Thonn“, an dem die „Veldurin“ (Goldelben) einen Sitz haben und über die Mächte der Wurzelkräfte wachen. Er überreicht Octavia dann als Erkennungszeichen ein kleines, goldenes Emblem, welches eine Sonne über einem Baum darstellt, und erklärt ihr, dass dies das Zeichen von Veldun sei und, wenn sie dies seinen Freunden dort zeige, sie ihr dabei helfen werden, die Wurzelkräfte besser zu verstehen. Gwaerenor wünscht ihr alles Gute und hofft, dass sie den brennenden Zorn in sich zu zügeln lernt. Octavia bleibt danach noch kurz allein und starrt auf das Meer, bevor sie zu den anderen zurückkehrt und ihnen das Abzeichen zeigt und von den Wurzelkräften erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Festes werden die Elben plötzlich ganz still und blicken zu Kenji. Gwaerenor bittet ihn vorzutreten und dankt ihm für die Rettung von Galadh-Bôr, denn ohne die Hilfe seiner Götter hätte der Baum nicht überlebt. Dann überreicht ein Elb Kenji eine schneeweiße Feder, welche von dem Greif auf [[Die_Götter_der_Elben#Gwelwen_-_.E2.80.9EDer_Hohe.E2.80.9C|Gwelwens]] Lichtung stammt. Gwaerenor erklärt ihm, dass es die Feder des „Menellon“ sei und dass Gwelwens Gunst durch sie Kenjis Weg stets begleiten und ihm in seinen Herzen stets zu Aufrichtigkeit anleiten möge. Dann verbeugt Gwaerenor sich vor Kenji und alle Elben tuen es ihm gleich. Henk möchte die Feder einmal berühren, was Kenji ihm gestattet, und erklärt diesem, dass dies wohl eines der bedeutendsten Dinge in Kenjis Leben sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden feiern dann noch etwas weiter, bis sie müde im oberen Bereich des Baumes einen gemütlichen Schlafplatz angeboten bekommen und sich in warme Decken kuscheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. Sideon ===&lt;br /&gt;
Henk erwacht als erstes und weckt die anderen. Jeder findet einen stärkenden trank neben seinem Bett und Octavia bekommt ein dunkelblaues, elbisches Gewand, welches Gwaeriel gehörte. Nach einem ausgiebigen Frühstück gesellt sich Gwaerenor zu ihnen und gibt ihnen einige Informationen über ihr Ziel [[L'yreh]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L'yreh war während des [[Großer Sphärenkrieg|Großen Sphärenkrieges]] ein wichtiger Stützpunkt der Belroeg und eine Residenz der Herrn der Lügen. Diese finstere Stadt voller Schatten und Unheil wurde einst von Dämonen selbst erbaut und ist heute ein verfluchter Ort des Wahnsinns und der Hässlichkeit, dessen Macht durch die grausigen [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] aufrecht gehalten wird. Manche behaupten, dass diese einst Elben waren, die durch die Dämonen korrumpiert und verändert wurden, andere behaupten, dass sie eine finstere Schöpfung der Belroeg sind, welche mit den Gesichtslosen eine Rasse erschufen, die auch nach der Errichtung von Luthiels Netz auf Baneth ausharren und einwirken kann. Die Gesichtslosen gehören nicht zu den gewöhnlichen Belroeg, sie haben eine Art „Gemeinschaft“ gegründet, führen ein geplantes Leben und haben sogar Kulte, in welchen sie die Belroeg verehren. In den alten Ruinen der versunkenen Stadt verwandeln sie ihre zahlreichen Gefangenen in willenlose Diener, indem den gefangenen Matrosen und Schiffsmannschaften von einem der Obersten der Gesichtslosen etwas eingepflanzt wird, was sie selbst in dämonische Kreaturen verwandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesichtslosen sind bereits seit Urzeiten in L'yreh und werden von den Elben von Galadh-Bôr bekämpft und in Schranken gehalten, doch erst seit einigen Monaten beginnen sich die dämonischen Kreaturen überall in der Bartha-Bucht zu verbreiten. die Elben haben bereits seit längerem darüber spekuliert, ob die Gesichtslosen einen neuen Verbündeten haben, über den sie neue Macht beziehen können, und durch die jüngsten Ereignisse steht nun fest, dass es sich dabei nur um die dunklen Kultisten aus Barthavion handeln kann. Gwaerenor ist bekannt, das Seregs Leichnam in L'yreh liegen soll, und weist darauf hin, dass der Kult mit der Wiedererweckung des gefallenen goldenen Königs nicht nur einen unvorstellbar mächtigen Schergen gewinnen, sondern durch diese abscheuliche Schändung auch ganz Veldun in Leid und Trauer stürzen würde. Die Gesichtslosen würden die Herrschaft über die Bartha-Bucht erlangen und kein Seemann wäre mehr sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso wichtiger sei es deshalb, dass die Helden zu ihrem Ziel gelangen, um die Kultisten aus L'yreh zu vertreiben und das Festland zu schützen. Die Flotte von Galadh-Bôr wird mit den Helden und ihrem Schiff mitsegeln und alles tun, damit diese zu ihrem Ziel gelangen. Die Elben werden sie zu einem Punkt bringen, wo sie nach L'yreh hinabtauchen können, doch nicht nur die Gesichtslosen werden L'yreh bewachen, sondern auch unzählige andere Dämonen und verirrte Seelen tummeln sich über und in den Wassern der verdorbenen Stätte. Die Elben werden deshalb mit den Helden kämpfen und ihnen eine Ablenkung bieten, damit sie mit ihren Tauchboot zum Ziel gelangen können. Seine Flotte werde spätestens in drei Tagen wieder einsatzbereit sein und er empfiehlt den Helden, nun zuerst auf ihr Schiff zurückzukehren und ihrer Mannschaft davon zu erzählen und diese auf die gefährliche Fahrt nach L'yreh vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.50''') Einige Elben stehen Spalier, als die Helden am späten Vormittag zum Anlegesteg gehen. Gwaerenor weist sie darauf hin, dass nun die vielleicht größte Herausforderung in ihrem Heldenleben auf sie warte, denn es könnte ihnen auf dem Meeresboden ein weitaus größerer Schrecken begegnen als bei dem Kampf gegen [[Hazug-Ságok]]. Octavia wird gewarnt, dass die elbischen Tränke bisher die Nebenwirkungen ihres Machtrausches gedämpft haben, so dass das Feuer bald seinen Preis fordern werde und sie mit einer anstrengenden Zeit der Entwöhnung rechnen müsse. Wer sich einmal vollkommen der Macht einer Wurzelkraft hingegeben habe, den werde sie nie wieder vollständig loslassen, und Octavia stehe noch ein weiterer, sehr herausfordernder Kampf bevor, bei dem sie alle Unterstützung ihrer Freunde gebrauchen könne. Kenji spürt, dass Octavia die Leere mit etwas füllen kann, und verspricht mit Henk zu helfen, worüber Octavia sehr froh und dankbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überfahrt verläuft trotz starkem Wellengang komplikationsfrei und es scheint fast, als würden die Wassergeister freiwillig die Elben beim Erreichen ihres Zieles unterstützen. Während der Überfahrt bemerkt Octavia allmählich, wie der elbische Trank seine Wirkung verliert und eine innere Unruhe in ihr aufsteigt, aus Verlangen nach dem Rausch des Feuers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Baiula Spei]] werden die Helden von Iustus in Empfang genommen, der ein besorgtes Gesicht macht und sie um ein Gespräch in der Offiziersmesse bittet. Während Ferolax sich an die Inspektion des [[Natator aeris]] macht, wird den Helden bewusst, dass der Admiral sie nicht begrüßt hat. Sie erfahren von Leutnant Ibendorn, dass Kaltfisch mit einer Handvoll Männer den Admiral entführt und das Schiff mit einem Beiboot verlassen hat. Henk erinnert sich an das Treffen der Bambusen bei Kaltfisch und Kenji muss an Ekky denken, den er in der Kajüte des Admirals erwischt hatte (vgl. [[Kalender#13._Sideon|13. Sideon - Episode 21.34]]). Sie überlegen, ob Kaltfisch eventuell von den Schwarzmagiern beeinflusst oder verführt wurde. Während der Besprechung bekommt Octavia furchtbare Kopfschmerzen und spürt an ihren zitternden Händen die ersten Auswirkungen der Machtentwöhnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax kommt hinzu und berichtet, dass ein wichtiger „Kontrollstein“ aus dem Tauchboot gestohlen wurde, ohne den es nicht tauchen könne, da er den Zauber dafür enthalte. Alle gehen davon aus, dass Kaltfisch den sehr wertvollen Kristall mitgenommen hat, und Henk will Kaltfisch töten, wenn er ihn das nächste Mal sehe. Kenji hat gedacht, ihn erreicht zu haben, und Henk macht ihm klar, dass der alte Pirat stets nur seinen eigenen Plänen gefolgt sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bittet Octavia um ein Gespräch im Labor, wo er erleichtert reagiert, als er erfährt, dass Octavia sich von Ignus losgesagt hat. Er ist sehr besorgt, da sich Octavias Astralströme in einem sehr chaotischen Zustand befänden, weil ein großes Ungleichgewicht in ihrem Körper entstanden sei. Er warnt sie davor, dass es nicht einfach sein werde, wieder in ihren früheren Zustand zurückzufinden. Während des Gesprächs geht es Octavia zunehmend schlechter: extremes Schwitzen, Muskel- und Kopfschmerzen und ein Gefühl der Gereiztheit und Unausgeglichenheit. Iustus rät ihr zu Konzentrationsübungen aus dem „Grimorum Arcanum“, was Octavia ablehnt, und bittet sie inständig, Feuerzauber zu vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Henk gehen an Deck und Wigo klagt Henk sein Leid. Kaltfisch habe ihn ausgeschlossen, als er gestern Abend mit seiner Truppe in der Kapitänskajüte gefeiert habe. Außen den Admiral hat Kaltfisch auch noch Wigos Papagei „Slindro“ mitgenommen, um den er sich gekümmert hat, als Wigo die Helden begleitet hat. Wigo fürchtet, dass Kaltfisch auch den Klabatterwicht mitgenommen habe, woraufhin Henk sofort Pöttzi herbeiruft. Dieser ist noch anwesend und ebenfalls sauer auf Kaltfisch. Auch er wurde ausgeschlossen, habe sich aber heimlich hineingeschlichen und sie belauscht. Pöttzi berichtet, dass Kaltfisch auf eine kleine Insel mit Mauerresten wollte und es dort ein Versteck gebe. Kaltfisch sprach von einer Höhle unter den alten Mauern, vor der aus man nach Fuselfels gelangen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo möchte die Helden begleiten und Kenji holt Octavia, die zwar noch sehr schwach, aber für eine willkommene Ablenkung dankbar ist. Sie trinkt etwas Alkohol gegen die Krämpfe, während Henk von ihrem Plan erzählt. Die Obermatrosen Klippstein und Grauwasser rudern die Helden am späten Mittag zu der Insel, die Kaltfisch bereits bei ihrer Ankunft unter die Lupe genommen hat. Die Überfahrt ist rau und alle müssen sich gut festhalten. Octavias Muskeln verkrampfen und ihre Hände werden so heiß, dass das Holz anfängt zu qualmen und die Hände schwarze Abdrücke darauf hinterlassen. Octavia gelingt es, ihre Hände im Wasser zu kühlen, während sie von Henk und Kenji gut festgehalten wird. &lt;br /&gt;
[[Datei:Schatzinsel.png|miniatur|rechts|Die Insel mit alten Ruinen]]&lt;br /&gt;
Auf der Insel entdecken die Helden in der ersten Bucht das entwendete Beiboot und gehen ebenfalls an Land. Die Ruderer warten, während sich die Helden in den Wald begeben und die Ruinen suchen. Octavias Zustand verschlechtert sich und Henk scheucht fast eine Lavaechse von ihrem Nest auf. Dann entdeckt Henk, dass im Wald Fallen aufgestellt wurden und enttarnt eine alte Fallgrube. Die Untersuchung der ersten Mauerreste bleibt erfolglos und die Ruinen erinnern die Helden an die Festungsbauten der grünen, blauen und roten Festung, so dass es sich hier um einen Außenposten handeln könnte.  Henk tappt unterwegs in eine Seilfalle und wird von den Beinen gerissen, worüber sich Octavia so sehr erschreckt, dass Funken aus ihren Fingern schießen. Schließlich finden sie bei einer Ruine unter einem trockenen Busch einen Abgang, der in einem alten, riesenhaften Gang unter die Erde führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gigantische Gang gehört offensichtlich zur alten Zwergen-Architektur und endet in einer Sackgasse mit verrotteten Kisten und Regalen, in der Henk dennoch einen leichten Luftzug wahrnimmt. So entdeckt er hinter einem Regal einen versteckten kleinen, in den Stein geschlagenen Tunnel, der nur provisorisch mit Holz abgestützt ist und wohlmöglich von Piraten gehauen wurde. Bei Durchqueren bekommt Octavia Schweißausbrüche und ihre Augen beginnen zu glühen und sie versprüht hin und wieder kleine Funken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hafenversteck.png|miniatur|links|Das alte Schmugglerversteck]]&lt;br /&gt;
Der Gang endet in einer größeren, natürlichen Höhle, in der entfernt die Meeresbrandung zu hören ist. Die Kammer ist gefüllt mit alten Holzfässern voller Fusel und teilweise verrotteten Vorräten. Als die Helden sie durchqueren, fliegt ihnen plötzlich der Papagei entgegen und schmettert ihnen krächzend ein „Aallutscher“ entgegen. Geräusche aus dem vorderen Teil der Höhle verraten den Helden, dass sie bemerkt wurden, und sie betreten vorsichtig die andere Höhlenkammer. Hier befindet sich neben weiteren alten Vorräten ein Anlegesteg, sie entdecken auch ein frisch umgeworfenes Fass Fusel. Jemand ist eben noch  hier gewesen und wäre er ins Wasser gesprungen, hätte man es mit Sicherheit gehört. Während Henk am Rande der Höhle eine steile Treppe findet, welche die Klippen emporführt und eine Möglichkeit zur Flucht bietet, braucht Octavia eine kleine Pause, weil es ihr hundsmiserabel geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklimmt die Klippe als erstes, während die anderen nicht so leicht hinaufkommen. Besonders Octavia macht zwischendurch schlapp und wird von Kenji und Wigo unterstützt. Henk beobachtet, wie eine Person gerade im Wald verschwindet und läuft ihr direkt hinterher. Als Kenji die Klippe erreicht, sieht er Henk im Wald verschwinden und überlässt es Wigo, sich um die erschöpfte Octavia zu kümmern. Henk tappt im Wald in eine Netzfalle und kann sich gerade mühsam daraus befreien, als Kenji ihn erreicht. Gemeinsam verfolgen sie die Spur des Flüchtenden und Henk überwältigen ihn schließlich mit einem gekonnten Sprung. Es ist Plankenjockel, der sofort um sein Leben bettelt und vor lauter Angst bereit ist, alles zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plankenjockel berichtet, dass Kaltfisch die Meuterei gleich nach dem Angriff von Grett zu planen begann und von seinem alten Schmuggelversteck bei den Götterinseln erzählte, zu dem er die verängstigten Bambusen mitnehmen und dort verstecken könne. Ekky wurde von Kaltfisch hartnäckig überredet, den Admiral zu entführen und in Perlheim auszulösen, um sich auf Fuselfels einen großen Namen zu machen und für das Gold sein eigenes Schiff mit eigener Mannschaft zu bekommen. Kaltfisch und Plankenjockel wollten das Versteck für Ekky wieder herrichten, doch der alte Pirat habe sich mit einem Fass Fusel an einen Strand zurückgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plankenjockel ist bereit, die Helden zu diesem Strand zu führen, an dem sie einen betrunkenen und schnarchenden Kaltfisch finden, der sich an einen Stein mit der Aufschrift „Conny“ lehnt, in welchen auch ein Herz mit einem Pfeil eingraviert ist. Henk schlägt Plankenjockel nieder und weckt dann Kaltfisch. Dieser lacht laut und lobt die Helden, dass sie so gerissen sind und ihn erwischt haben. Er verhöhnt sie damit, dass er niemals den Weg in den Nebelschlund kannte, und bedankt sich bei ihnen für die Mitfahrgelegenheit. Henk ist sehr wütend und packt Kaltfisch am Kragen und zieht ihn hoch. Als Henk ihm droht, bietet dieser Henk seine Brust an und meint, dass er ihn gerne an Ort und Stelle abstechen könne. Immerhin habe Henk ihm dies versprochen und er freue sich schon darauf, von Henk getötet zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert sich dabei an die Situation im Kerker von Fuselfels, wo Kaltfisch bereits einmal versucht hat ihn zu provozieren, damit er ihn tötet. Scheinbar hofft Kaltfisch, dass er Henk so eine Lektion in Skrupellosigkeit erteilen könne, wenn er es schafft, dass dieser einen wehrlosen, alten Idioten wie ihn absticht. Er hat ihm sogar prophezeit, dass Henk ihm ähnlicher ist, als es ihm lieb ist, und er dies sich selbst noch beweisen wird, wenn er ihn eines Tages töten wird. Daher sieht Henk vom Töten ab und versetzt Kaltfisch einige schmerzhafte Schnittwunden an Wange, Schulter und Arm, als er ihnen nicht verraten will, wo er den Kristall aus dem Tauchboot versteckt hat. Kaltfisch genießt scheinbar die Schmerzen, doch als Henk ihm androht, das Messer in seinen Hintern zu stecken, hört für ihn der Spaß auf. Kaltfisch verlangt einen Schluck Fusel, welcher ihm wegen der blutenden Wange bei Trinken Schmerzen bereitet, und wäre bereit, das Versteck seines Schatzes, wo auch der Kristall zu finden ist, zu verraten, wenn Kenji ihm verspräche, dass er wieder an diesen Strand zurückkehren und hier sein Ende finden könne. Dieser sagt zu und Kaltfisch führt sie zu seinem Schatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schatz ist unter einer Luke mitten im Wald versteckt und über eine längere Leiter kommt man zu einem ausgebuddelten Hohlraum im Felsen, welche eine recht große Kammer bildet, die bis zur Decke mit Gold gefüllt ist. Octavia kann mit Astralsicht schnell einige magische Gegenstände ausfindig machen und findet neben dem Kontrollstein des Tauchbootes  noch ein sehr altes, [[Schildkrötenamulett|elbisches Amulett]], welches hochmagisch erscheint und einen blau-grünen Kristall in Form einer Meeresschildkröte hat. Schließlich kehren sie zum Strand zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Henk sehen nicht ein, warum Kenji Kaltfisch jetzt seinen Tod so einfach ermöglichen will, und ziehen sich zurück, als dieser mit dem alten Piraten am Grabstein bleibt. Kenji leiht sich von Henk seinen Dolch und fragt Kaltfisch, ob er noch etwas sagen wolle. Kenji war zuvor aufgefallen, dass der Gedenkstein Kaltfisch emotional wirklich bewegt und er nicht gerne darüber spricht. Auf Kenjis Frage erklärt Kaltfisch nur, dass hier die Schwester von Klingen-Bonnie ruhe, bei deren Ermordung die Helden Zeuge waren. Mehr gäbe es nicht zu sagen und mehr ginge ihn auch nichts an. Dann schneidet Kenji Kaltfisch die Kehle durch und spricht über seinen Leichnam einen Lichtsegen. Wigo hilft ihm dabei, Kaltfisch bei Conny zu verbuddeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat inzwischen Plankenjockel geweckt und droht, ihn wegen Meuterei zu töten. Doch Octavia gibt den Helden die Schuld an der Auswahl der angeheuerten Männer, was Henk einsieht, die Verantwortung übernimmt und Plankenjockel freilässt. Die Helden kehren dann zu ihrem Ruderboot zurück und setzten zur Baiula Spei über. Octavia ist am Ende ihrer Kräfte und hat starken Schüttelfrost. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ankunft sieht Iustus gleich besorgt ihren Zustand und bittet sie zur Sicherheit ins Labor. Henk und Kenji besorgen ihr eine Matratze, da sie nicht mehr stehen oder sitzen kann, und Iustus erschafft darum ein Schutzschild, um das Schiff nicht zu gefährden. Kenji begibt sich daraufhin in die Kapelle und betrachtet immer wieder seine Hände. Es fühlt sich anders an, als er erwartet hat, und er wird sehr nachdenklich. Henk geht in Kaltfischs Kajüte und ruft Pöttzi herbei. Gemeinsam trinken sie auf Kaltfisch, den alten Bastard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.51''') Wigo möchte die Nacht bei Iustus im Labor bleiben, weil er sich Sorgen um Octavia macht. Diese leidet sehr an akuten Entzugssymptomen wie Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, glühende Augen und funkensprühende Finger. Dazu kommt der unerträgliche Drang nach der Macht des Feuers und Octavia würde schließlich alles machen, um an elementares Feuer zu gelangen, doch Iustus hat vorsorglich das Schild auch so eingestellt, dass es auch Materie darin einsperrt und Octavia ihn nicht verlassen kann. Zwischendurch entladen sich auch größere Mengen an Feuer, so dass das Schiff durch die Explosionen durchgeschüttelt wird. Wigo besorgt von Abdrushin etwas schwarzen Lotus gegen Octavias Schmerzen, doch er kann ihn ihr nicht geben, da der magische Schild nicht gesenkt werden darf, um das Schiff nicht zu gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk schaut nach dem Schluck auf Kaltfisch im Labor vorbei, nachdem er die Erschütterung gespürt hat. Octavia bittet unterdessen Wigo, ihr ein paar Feuerpatronen zu besorgen, doch der Junge bleibt standhaft. Als Henk dazukommt, bittet sie diesen, doch auch er bleibt stark und sagt nein. Octavia versucht alles, um Wigo und Henk zu überzeugen, sie aus dem Schild zu lassen. Als Kenji hinzukommt,  bettelt sie ihn herzzerreißend um etwas Feuer an und zeigt ihre ganze Qual. Sie ist ohne Kontrolle und benimmt sich würdelos. Henk schickt Wigo, um einen Spiegel zu beschaffen, während Iustus auf Octavia einredet, um sie zu beruhigen. Er erinnert sie daran, dass Thyrner stark genug seien, so eine Entwöhnung durchzustehen. Sie habe eine wichtige Aufgabe für den Kaiser zu erledigen und die Drachenpriesterinnen haben sie wegen ihrer Stärke zur Auserwählten Thyrnas ernannt. Doch Iustus erreicht Octavia nicht richtig und schlägt schließlich einen militärischen Ton in ihrer Muttersprache Thyrnisch an, um noch zu ihr durchzudringen. Er fordert Octavia scharf zu Disziplin, Besonnenheit und Ehre auf und weist sie darauf hin, dass er sie zu ihrem eigenen Wohl erst wieder frei lassen würde, wenn sie für sich selbst und für andere keine Gefahr mehr darstelle. Diesmal erreicht er Octavia und sie beruhigt sich und sinkt völlig erschöpft zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23. Sideon ===&lt;br /&gt;
Während Octavia sich auf der Matratze zusammenkauert und anscheinend lebhafte Halluzinationen durchlebt, die anfangs eher leidenschaftlicher Natur zu seien scheinen, dann aber schlimmer werden und Albtraumcharakter annehmen (siehe [[Octavias Bibliothek#Octavias Entzugserscheinungen (22./23. Sideon 351 JF)|Octavias Bibliothek]]), will Iustus von Henk und Kenji wissen, was überhaupt mit Octavia geschehen ist. Er will wissen, welche Zauber sie angewendet hat und wie die Verbindung zu Ignus beendet wurde. Er erfährt von dem Aufzehren elementaren Feuers durch dir beiden und, als er von Octavias Metamorphose erfährt und nach der Ursache fragt, erzählt ihm Kenji von seinem Versuch, Ignus zu töten und Octavias heftigen Wutausbruch, der ihre Verwandlung in Feuer ermöglichte. Iustus hofft, mit diesen Informationen Octavias Zustand präziser einschätzen und ihr somit besser helfen zu können, und setzt sich an seine Bücher.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk Wigo ins Bett gebracht hat, spricht ihn Kenji an und offenbart ihm, dass er nach der Tötung von Kaltfisch jetzt besser verstehen könne, auf was für schmalen Pfaden sich Henk häufig befinden müsse. Daher wolle er nicht, dass Henk den Pfad allein gehen muss. Henk ist froh, dass er Kaltfisch nicht töten musste, und will in Zukunft die Männer besser im Auge behalten, da er häufig vergesse, wie furchtbar manche Erlebnisse für sie sind. Dann legen sich die beiden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Nacht treffen Henk und Kenji morgens die Offiziere und Ferolax beim Frühstück. Sie informieren sie über Octavias Befinden und berichten ihnen von Kaltfischs Tod und den entkommenen Entführern des Admirals. Leutnant Ibendorn bittet die beiden, am Abend eine Ansprache zu halten und den Männern der Unterstützung der Elben und ihrem Sieg über den Dämon zu erzählen, um die Moral der Männer zu stärken. Den Männern sei nämlich bewusst, dass ihnen die größte Prüfung dieser Fahrt bevorstünde, weshalb Ibendorn Kenji bittet, nach der Ansprache in der Kapelle erreichbar zu sein, falls sich jemand noch etwas von der Seele reden möchte. Ferolax teilt den Helden mit, dass die Reparatur nach dem Erhalt des Kontrollsteins mit der Unterstützung einiger geschickter Matrosen vor dem Eintreffen der Elben erledigt sein werde. Ibendorn teilt noch mit, dass keine Spur der Salzmähre zu entdecken sei und es möglich wäre, dass sie bereits im Nebelschlund auf die Baiula Spei warten und ihr eine Falle stellen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia wird am Morgen nicht wach und befindet sich in tiefem Schlaf. Henk räumt die Kapitänskajüte auf und schmeißt Kaltfischs ekelhafte Matratze über Bord. Kenji verbringt den Vormittag mit sortieren, waschen und aufräumen und besucht vor dem Mittagessen Abdrushin, um ihm den Arm zu zeigen. Als  dieser über die wunderbare Heilung des Armes überrascht ist und Kenji ihm von der Glühanemone erzählt und dabei Andeutungen auf Dogeons Zuflucht macht, berichtet ihm Abdrushin von dem Ort „Wahad’Abadia“, der ewigen Oase, welche ein Patient einst gefunden habe. Dort würden weder Pflanzen noch Tiere sterben und eine immerwährende Brise bändige die grausame Wüstenhitze. Das Wasser dort besitze Heilkraft und die mächtigsten Heilkräuter und goldene Früchte sollen dort erblühen. Doch als die Wächter der Oase, uralte Dingir aus Wind und Sand, ihn entdeckten, vertrieben sie ihn und entrückten Wahad’Abadia seinen Blicken, so dass er die ewige Oase nie wieder finden konnte. Dann erkundigt sich Abdrushin nach Ignus und warum sich Octavia von ihm abgewandt habe. Als Kenji ihm alles erzählt, interessiert ihn, ob sich Kenjis Gefühle für Octavia geändert hätten, nachdem ihm bewusst geworden sei, wie gefährlich der Tanz mit dem Dingir des Feuers ist. Kenji gesteht ihm, dass sich sein Bild von Octavia sehr gewandelt habe und er erkannt habe, einem Trugbild aufgesessen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am frühen Nachmittag wird Octavia wach und bemerkt Iustus, welcher hochkonzentriert innerhalb des magischen Schildes einen Zauberspruch murmelt. Octavia fühlt sich entspannter und hat das Gefühl, als habe sich ihr Geist gerade neu geordnet, obwohl ihr Körper immer noch unter den Entzugserscheinungen leidet. Nach einem Schluck Wasser erklärt ihr Iustus, dass er mit einem modifizierten Schildreparaturzauber Octavias astrale Ströme zu ordnen versucht, und lässt sich von ihr persönlich erzählen, wie sie die Metamorphose vollzogen und den „Spiritus elementia princeps“ verzehrt habe. Er will auch alles über Ignus Geheimnis wissen, wie er sein Leben durch die Macht des Feuers verlängert. Als Octavia ihm von den Wurzelkräften der Elben und ihrer Verbindung zu menschlichen Gefühlen erzählt, gibt Iustus zu, dass zwar kaum jemand mehr von den Mysterien Essentias verstehe als die Elben, diese sich jedoch aufgrund ihres Aberglaubens, auch die kleinsten Teile einer Essenz seien von Empfindsamkeit erfüllt, davon abhalten, diese durchdacht und sicher zu nutzen.  Er rät Octavia eher zu einem Studium der Standartwerke über essentische Magie und macht nochmal Werbung für einen Zauberstab. Dann wiederholt er den Ordnungszauber und Octavia ist froh, einfach liegen zu können, und fällt in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag ist Henk mit der Reinigung der Kapitänskajüte fertig und bietet sie Oberleutnant von Lachs an, der zum neuen befehlshabenden Kapitän ernannt wurde. Dieser bedankt sich und weist Henk darauf hin, dass der Dienst der Männer bald zu Ende sei und sie bereit für die Ansprache wären. Während er die Männer auf Deck antreten lässt, holt Henk Kenji aus der Kapelle. Dann gehen beide auf den Befehlsstand des Schiffs und betrachten die versammelte Mannschaft. Kenji blickt zunächst nach Osten über das Meer und beginnt dann, den Männern vom Kampf gegen Hazug-Ságok zu erzählen. Er stellt vor allem die Heldentat von Wigo heraus, der als junger Mann den alles entscheidenden Zug gemacht hat. Henk erzählt den Männern vom Kampf der Elben und von ihrer Unterstützung, die sie der Baiula Spei zukommen lassen werden. Er erinnert die Männer an die Frauen und Kinder, die geliebten, für die sie dies alles tun, und gemeinsam flößen sie den Männern neue Zuversicht und Stärke ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji trifft im Anschluss in der Kapelle auf Herdin Armiger, welcher ihm von einer Frage erzählt, die ihn quäle. Seit seinem Übertritt zum Passionsglauben hat er keinen Kontakt mehr zu seinem Vater, welcher dem alten Weg folgt. Dieser wies ihn darauf hin, dass er im Totenreich seine Familie nicht wiedersehen werde, da diese die Ewigkeit in den Gefilden des [[Lorkan]] verbringen würden und er ins Licht eingehen werde. Armiger kann sich vorstellen, dass Kenji ähnliche Probleme habe, da seine Eltern vermutlich auch nicht Passionsgläubig gewesen seien. Kenji zeigt ihm die Feder des Greifen und gibt ihm zu verstehen, dass die Passionen und das Licht barmherzig seien und es darum bestimmt eine Möglichkeit gebe, die eigene Familie wiederzusehen. Armiger bleibt der Einzige, der Kenjis Seelsorge in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht dieses Mal auf dem Mannschaftsdeck schlafen und spielt noch ein paar Runden Würfel mit den Männern. Kenji schläft in seiner Kabine und Octavia verbringt die Nacht im Magierlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Sideon ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen werden Henk und Kenji wach, als die Schiffsglocke geläutet wird, weil ein Ruderboot der Elben mit frischem Proviant angekommen ist. Hüter Gwaerenor sendet Vorräte (Lembas-Brot, frisches Gemüse und Früchte) und Heilmittel für die bevorstehende Schlacht. Der Elb gibt ihnen zu verstehen, dass ihre Schiffe am nächsten Tag mit der Sonne kommen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia erwacht, geht es ihr wesentlich besser, da Iustus anscheinend die ganze Nacht seine Zauber gewirkt hat. Seine Augen sind gerötet und er hat dunkle Augenringe, doch er ist der Ansicht, dass Octavia das Schlimmste ausgestanden habe, sich nun jedoch noch weiter ausruhen solle. Octavia bringt Iustus in sein Zimmer und verordnet ihm Schlaf. Dann wäscht sie sich in ihrer Kajüte und ruht sich mit dem Blick auf das Meer aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht mit Henk über Armigers Problem und fragt ihn, ob es für ihn eine Rolle spiele, woran Viola glaube. Henk verneint und betont, dass das, was zähle, das Leben sei. Kenji jedoch ist es wichtig, an die Möglichkeit eines Danach zu glauben. Henk gibt ihm zu verstehen, dass für ihn der Mensch seine Unsterblichkeit nach dem Tode durch seine Taten erringt, an die sich Menschen erinnern. Dann geht er an Deck, während Kenji im Labor nach Octavia sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji findet Octavia schließlich in ihrer Kajüte und umarmt kurz die sich schämende Octavia. Dann will er wissen, ob der Kampf vorbei sei, doch sie erklärt ihm, dass dieser nie wieder enden werde. Kenji versichert ihr, dass Henk und er für sie da seien und helfen wollen. Octavia belastet es, dass sie Kenji töten wollte, und will von ihm wissen, wie er damit umgehe. Kenji erklärt ihr, dass er kein Problem habe, solange sie kontrolliert wirke, doch Octavia will wissen, ob er jetzt sein Vertrauen in sie verloren habe. Da versucht Kenji ihr verständlich zu machen, dass er das ganze eher als Strafe dafür sehe, dass er ihr sie die Chance gegeben habe, die zu sein, die sie sei. Octavia gibt ihm zu verstehen, dass er ihr schwerfallen würde, denn etwas unbefangenes sei vielleicht zerstört worden und nicht ausgedrückte Emotionen können belasten. Kenji erklärt ihr, dass er erkannt habe, ein Trugbild von ihr gehabt zu haben, doch Octavia kann nicht glauben, dass es nichts in ihm ausgelöst habe, dass sie ihn töten wollte. Kenji betont, dass daraus auch Positives erwachsen sei, denn sie habe nicht ihn, sondern das Trugbild in ihm getötet, und er fragt sie, ob er ihrer Ansicht nach jetzt wütend oder verletzt sein solle. Octavia erklärt ihm, dass sie tatsächlich eher so etwas erwartet habe, da sie wirklich ihn töten wollte und kein Trugbild, und Kenji gesteht, dass es ihn doch schockiert habe. Octavia rät ihm, seinen Gefühle gegenüber ehrlich zu sein und nicht zu versuchen, über den Dingen zu stehen, denn auch Ignus glaubte, er habe seine Menschlichkeit überwunden und schließlich wurde ihm genau dies zum Verhängnis. Octavia will wissen, ob es ein Echo in ihm hinterlassen habe, und Kenji fragt sie daraufhin, ob sie so etwas wieder tun würde. Er habe sie in der Metamorphose voller Selbstsicherheit erlebt und nun sei sie schließlich am Boden zerstört. Doch Octavia gesteht ihm, dass sie umgekehrt empfindet und, als sie die Metamorphose vollzog, voller Angst und Selbstzweifel war, während sie jetzt das Gefühl hat, einen Teil ihrer Selbstsicherheit zurückgewonnen zu haben. Octavia gesteht ihm ausserdem, dass sie sich seit dieser Sache nicht mehr richtig trauen könne, und sie bittet Kenji, ihr seine Gefühle nicht vorzuenthalten, sondern ihr zu sagen, wenn etwas zwischen ihnen stehen sollte. Kenji verspricht ihr dies und Octavia offenbart ihm, dass sie tatsächlich dachte, für Thyrna und ihr Pflichtgefühl zu kämpfen, sich jedoch gründlich geirrt habe und einen unangenehmen Einblick in ihr Seelenleben erhalten habe, bei dem sie wertvolle und unangenehme Wahrheiten über sich erfahren habe. Sie weist Kenji darauf hin, dann man manchmal glaubt, sich besser zu kennen, als man es tatsächlich tut, und Kenji versichert ihr, dass er ihr gegenüber ehrlich sein und seine Gefühle erforschen werde. Octavia solle sich besser überlegen, was sie Augustus sagen wolle, und Kenji bietet ihr dafür seine Hilfe an. Diese lehnt Octavia jedoch ab, denn sie könne das selbst in die Hand nehmen. Dann bittet sie Kenji, dass er Henk zu ihr schicken soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat sich in die Bugspitze zurückgezogen, weil er immer noch den Dämon vor Augen hat, welchen er erklommen hat, und wird dort von Ibendorn aufgesucht. Dieser schlägt vor, am Abend eine kleine Feier mit den Männern zu veranstalten, bei der sie die kürzlich wiederentdeckten paar Weinfässer der Mannschaft überlassen könnten. Es würde sie in ihrer letzten Nacht vor dem endgültigen Aufbruch in den Nebelschlund ablenken und auf andere Gedanken bringen. Henk stimmt der guten Idee zu und verspricht die Teilnahme der Helden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.52''') Kenji sucht nach seinem Gespräch Henk und spricht mit ihm über Octavias nicht vollständig heilbaren Zustand, welchen Henk mit Drogenentzug vergleicht. Kenji fragt Henk, ob er sich selber anlügen würde, da er keine Wut auf Octavia empfinde, doch Henk möchte sich nicht in Kenjis Wahrheit einmischen. Die beiden unterhalten sich darüber, ob Kenji Octavia noch vertrauen könne, und Kenji fragt sich, ob er Octavia überhaupt kenne? Da sie ihm sagte, dass niemand heiliger sein solle, als man ist, überlegt Kenji, ob er vielleicht mal wütend werden solle. Henk wimmelt seine Bedenken daraufhin ab und sagt ihm, dass er einfach kein wütender Mensch sei, worauf Kenji aufhört, über sich selbst nachzudenken. Dann betont Henk das Vertrauen, welches da sein müsse, und erzählt Kenji, dass er sich nach dem Kampf gegen Hazug-Ságok noch immer besudelt fühle und ihm Augustus fehle. Kenji blickt nachdenklich in Richtung Nebelschlund und informiert danach Octavia über die geplante Feier am Abend. Diese ist froh über die Abwechslung und hat in der Zwischenzeit etwas niedergeschrieben. Sie fragt erneut nach Henk, und Kenji informiert ihn. Doch Henk will lieber später mit Octavia reden und bleibt an Deck, während Kenji in die Kapelle geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus erwacht am Nachmittag und bittet Octavia darum, vor der Schlacht ihre Magie im Labor zu testen. Er errichtet einen Schutzkreis um sie und lässt sie Zauber sprechen. Als sie ruhig und stabil zaubert, versichert er ihr, dass sie die Kontrolle zurückhabe, sich jedoch vor den Gefühlen hüten solle, die ihre Magie ins Chaos stürzen. Er erinnert sie daran, dass sie vermutlich auf Sabaoth Immortalis treffen und dies ihre größte Prüfung werde, da sie die Kontrolle bewahren und ihre Pflicht als Gesandte des Drachen über ihren Drang nach Rache stellen müsse. Iustus gibt zu bedenken, dass Octavia sich vermutlich bei einer weiteren Metamorphose nicht mehr wiederfinden könne und daher besonders vorsichtig sein müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia entschuldigt sich bei Iustus, dass sie häufig so eine Zumutung gewesen ist, und bedankt sich bei ihm für seine Ehrlichkeit, da er ihr immer gesagt hat, was er von ihr halte, auch wenn dies manchmal sehr negativ war. Iustus hat zugegeben, dass er sie manchmal für ihre Fähigkeiten beneidet und sie ebenfalls als wertvollen Freund betrachtet. Octavia bittet Iustus, mit ihr gemeinsam den Göttern und Vorvätern ein Schwuropfer zu erbringen, was dieser gerne zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach sucht sie Henk, Kenji und Wigo auf und lädt sie ein, als Zeugen dem Ritual beizuwohnen. Sie erinnert Henk an die Gouverneurstochter und erzählt ihm von ihren Vertrauensproblemen. Sie bittet ihn, mit ihr zu reden, falls er ein ähnliches Problem mit ihr haben sollte. Henk verspricht ihr, mit ihr zu sprechen, doch es habe noch etwas Zeit. Henk habe das Vertrauen, dass sie alles tun würde, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen und will ihr später von seiner Perspektive erzählen. Zuvor brauche er noch etwas Ruhe, da er sich von den Eindrücken des Dämons erholen müsse. Schließlich wolle er eine gute Figur machen, da alle zu ihm aufsehen würden. Da Octavia die ganze Sache ziemlich peinlich war, erzählt Henk ihr von seinem Vergleich mit dem Drogenentzug und warnt sie davor, dass die Schwarzmagier diese Schwäche bei ihr ausnutzen werden. Auch Kenji und Wigo wollen gerne am Ritual teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Sonnenuntergang und dem Beginn der Mannschaftsfeier geht Octavia mit Iustus und den Zeugen in die Bugspitze zur Opferschale mit der Kaiserstatue und  führt mit Iustus das [[Thyrner#Typisches Opferritual|Schwuropfer]] durch. Sie schwört, all ihre Bestrebungen in den Dienst des Kaisers zu stellen und sagt sich von ihren selbstsüchtigen und maßlosen Leidenschaften los. Sie bittet die Götter, sie vor Kontrollverlust durch Unbeherrschtheit oder Zorn zu bewahren, und will bestraft werden, wenn sie ihren Schwur bricht, indem sie ihr Amt als Gesandte des Drachen mit allen Privilegien aufgebe, damit sie nicht in ihrem Wahn missbraucht würden. Iustus als Zeuge des Schwurs steht nun in der Verantwortung, sie davon zu entbinden, sobald sie der Versuchung erliegen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Rituals haben sich die Männer an Deck eingefunden und Roana hat auf ein paar Tischen ein Festmahl vorbereitet. Es gibt Kartoffeln und Trockenwurst aus Lyo, Lembas, Früchte und elementares Wasser von den Elben, Wein aus Perlheim und einige Matrosen braten Stockfisch. Die Helden drehen ihre Runde und sprechen nacheinander mit allen Männern. Iustus unterhält sich mit Ferolax und Ibendorn spricht mit den Offizieren über die Gründung der Seelöwen und ihren Stolz, in die Fußstapfen des Grafen Dogerian zu treten. Wigo brät Stockfisch mit Sturmfels und Armiger und erzählt von seinem Kampf gegen Hazug-Ságok. Koyner spricht mit den Helden über die [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und Turmen bedankt sich, dass sie ihm vergeben haben, als er die ganze Mannschaft in Schwierigkeiten brachte (vgl. [[Kalender#30._Spealis|Episode 21.21/22]]). Der Geweihte Tonnmar lobt den Kerzenhändler Kandler, dass er sich nicht Kaltfisch angeschlossen habe, und versichert ihm, dass Notun ihnen seinen Schutz gewährend werde, da sie ein unmögliches Wagnis eingehen und große Taten vollbringen werden. Die Mannschaft aus Notunum erzählt sich [[Notunum#Gr.C3.BCndungsmythos|die Geschichte um Erian Grünwasser]], um ihre Moral zu stärken, da dieser in der letzten Plage von Notun selbst gerettet wurde. Tranhändler Olvir lässt sich nebenan von Zimmermann Gebbert mit Händen und Füßen ein Würfelspiel zeigen und Abdrushin flirtet gerade mit Roana. Pöttzi taucht auf und fragt Henk, was mit ihm geschehe, wenn das Schiff sinken würde. Dann trinkt er mit Henk und erzählt ihm versaute Witze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich hält der neue Kapitän von Lachs eine Ansprache, in der er alle überlebenden Matrosen -außer denjenigen aus Notunum - zu Ehrenmitgliedern im Bund der Kösliner Seelöwen ernennt und ihnen ein Matrosenhalstuch in den kösliner Farben überreicht. Danach ehrt er die Gefährten der Drachenträne und verleiht Octavia, Kenji und Henk den goldenen Seelöwen, die höchste Auszeichnung des Bundes. Danach wird der Gefallenen gedacht und die Namen genannt und Kaptän von Lachs bittet Kenji, mit einigen Männern in der Kapelle eine Lichterandacht abzuhalten und dazu einleitend ein paar Worte aus dem [[Kirche der Passionen#Das_.E2.80.9ELuach.E2.80.9C_als Grundlage der Lehren|Luach]] zu lesen und [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Passionen|das große Passionengebet]] zu sprechen. Die Männer wünschen sich, die [[Die Verkündigung des Baselian#Die Offenbarung der Passionen|Offenbarung der Passionen]] zu hören. Im stillen Gebet bittet Kenji darum, die Bitte von Octavia ergründen zu können. Während Kenji mit dem Ritual der Kirche der Passionen beschäftigt ist, lauschen Octavia und Henk ganz in der Tradition [[Der_Alte_Weg|des Alten Weges]] den Geschichten der Notunumer Matrosen und Henk erzählt die Geschichte vom Norden und der Erschaffung der Drachenträne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht legen sich alle schlafen und die Helden träumen in der Nacht von den Erinnerungen, welche Uselias bereits mit ihnen geteilt hat. Dann erfahren sie durch eine neue Vision von [[Drachenträne#Uselias_und_Sereg_.2824..2F25._Sideon_351_JF.29|Uselias Gespräch mit Sereg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen werde alle durch die Schiffsglocke zwei Stunden vor Sonnenaufgang geweckt und die Helden tauschen sich über die Vision aus. Octavia vergleicht Seregs Metamorphose in Wasser mit ihrem Erlebnis und Kenji ist beeindruckt von der Größe der Bartha-Bucht und den Konsequenzen von Seregs Taten. Henk macht den Plan, Sereg den Spiegel des Sonnengottes vorzuhalten, und sie beschließen, einen Elben als Ersatz für Augustus mit in den Nebelschlund zu nehmen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebelschlund-Karte.png|miniatur|rechts|Gwaerenors Karte vom Nebelschlund und von L'yreh]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.53''') Die Schiffsglocke kündigt das Erscheinen der Elben an und die Helden gehen an Deck, um sie zu empfangen. Es sind zwei Elbenboote, eines mit Einhorn- und eines mit Greifensteven, welche sich elegant nähern und das Einhornboot geht längsseits. Kenji hat den goldenen Greifen auf seinen Stab montiert und die Männer blicken ganz ehrfürchtig, als die Elben an Bord kommen. Mit Gwaerenor besprechen die Helden in der Offiziersmesse mit den Offizieren, Iustus und Ferolax den Plan und der Hüter weist alle daraufhin, dass sie sich auf Seeschlangen und Diener der [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] einstellen müssen, bevor sie ihren Zielort erreichen, an dem die Helden dann das Tauchboot nehmen und nach L’yreh hinabtauchen müssen. Gwaerenor übergibt ihnen eine Karte, auf der ein möglicher Zugang zu dem unterirdischen Tunneln verzeichnet ist und die Helden sehen in einer [[Drachenträne#Uselias_Erinnerung_an_L.E2.80.99yreh_.2825._Sideon_351_JF.29|Vision von Uselias]] das alte L'yreh. Die Helden überlegen, wen sie als vierten Mann mitnehmen sollten, und Octavia zeigt Gwaerenor das elbische Amulett aus Kaltfischs Schatz, welches dieser als ein Artefakt gegen Gedankenkontrolle identifiziert. Henk und die anderen sprechen mit Obermaat Donnerbacher, welcher sich bereiterklärt, sie zu begleiten, wofür er ein elbisches Schwert bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor das Schiff ablegt, ruft der Geweihte Tonnmar mit einem [[Notun#Anrufung_Notuns|Weinopfer Notun]] an und bittet ihn um Standhaftigkeit des Schiffes und Sieg, Frieden und untadeliges Glück. Das Schiff scheint durch leises Knarzen eine Antwort zu raunen und die Männer aus Notunum rufen „Heil dir, Notun!“. Als die Fahrt dann losgeht, weist Kenji mit Ferolax den Obermaat in die Bedienung des Tauchbootes ein, während Henk mit Octavia spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt Octavia nach ihrem Entzug, welchen er mit einem inneren Dämon verglich, den man im Zaum halten müsse, und er bestätigt ihr aus eigener Erfahrung, dass man ihn nie mehr loswerde. Octavia gesteht ihm, dass sie das Verlangen schon vorher hatte, es aber noch nie so schlimm war. Es sei nicht nur die Sucht, sondern auch ein persönliches Interesse an Ignus gewesen, denn bei ihm schien alles immer so einfach zu sein. Dann fragt Henk Octavia unvermittelt, warum sie hier sei, wobei sie darüber nicht lange nachdenken solle. Octavia gesteht ihm, dass sie genau das zurzeit ergründe, und sie ursprünglich wegen Sabaoth hier sei. Sie habe mit dem Tod ihrer Familie nie abgeschlossen und diese Gefühle nie zugelassen, so seien sie gewachsen wie ein Dämon. Dann möchte Henk wissen, warum Octavia mit ihm sprechen wolle, wie Kenji ihm ausgerichtet hat. Octavia erinnert Henk daran, dass die Drachenträne zu zerbrechen drohte, als er sich in Freywall abgewandt habe (vgl. [[Drachenträne#Octavias_Vision_.2820._Celestalis_351_JF.29|Octavias Vision]]), und, da sie so etwas nicht noch einmal riskieren wolle, bietet sie den beiden die Chance an, sich auszusprechen, damit die fehlende Kommunikation nicht wieder zum Problem werde. Sie gesteht Henk, dass es ihr immer noch sehr zu schaffen macht, dass sie Kenji töten wollte, und Octavia fragt sich, wie es dazu kommen konnte. Sie zieht das Fazit, dass sie alle viel ehrlicher und offener sein sollten, und Henk fühlt sich an die Direktheit der Steppenorks erinnert, bei denen man auch immer wisse, woran man sei. Henk erklärt ihr, dass er mit Maldoror ähnliche Erfahrungen gemacht habe, wie sie, und daher wisse, wie das ist. Henk gesteht ihr, dass [[Henks_Taverne#Henks_Adarian-Sichtungen|Marledigmas Einfluss]] auf ihn stark gewirkt habe, und er wisse, dass Octavia mit Ignus zu mächtig für ihre Beeinflussung waren. Er offenbart ihr, dass er einige Gespräche von ihr und Ignus mitbekommen habe, bei denen sie eher abfällig über Menschlichkeit geredet habe. Henk wisse, dass Octavia zu nichts getrieben wurde und alles selbst entschieden habe, und Octavia gesteht ihm, dass Ignus in Dogeons Zuflucht nur ihr Komplize war (vgl. [[Kalender#17._Sideon|Episode 21.40]]). Henk unterstellt Octavia, dass sie immer gedacht habe, etwas Besseres zu sein als andere, und jetzt wie alle anderen ihre Versuchung gehabt habe. Bei ihm sei es Maldoror gewesen, bei Kenji der schwarze Mystiker und bei Octavia die Macht, endlich einmal auszubrechen. Henk betont, dass Octavia nicht besser sei als andere, und dass das in Ordnung sei. Octavia erzählt Henk von ihrer Angst, dass er ihr nicht mehr vertraue, und Henk führt ihr vor Augen, dass sie nun viel menschlicher geworden sei und er endlich wieder auf Augenhöhe mit ihr reden könne. Wie sie mit der Sache umgehe, habe seinen Respekt verdient. Henk erzählt Octavia, dass, als Maldoror in ihm war, es trotzdem alles seine Entscheidungen gewesen waren. Henk ist überzeugt, dass ihre gemeinsame Geschichte für alle einen Sturz beinhalte, und dass dieser nun bei Octavia gekommen sei. Er sei mit ihr jetzt aber mehr im Reinen und von nun an müsse sie mit ihrer dunklen Seite leben. Zwischendurch wäre Henk wütend auf Octavia gewesen, denn sie habe Wahnsinniges geredet und dabei habe er ihre Lust in den Augen gesehen. Er wirft ihr vor, den leichtesten Weg gewählt zu haben und muss Octavia versprechen, in Zukunft mehr mit ihr zu reden, wenn sie sich seltsam verhalte. Denn sie dachte, sie hätte alles unter Kontrolle gehabt und es habe sich auch so gut angefühlt. Ignus habe gedacht, er stünde über dem Menschsein, doch er hat Triebe wie alle anderen auch. Henk erklärte Octavia, dass er ihr keine Absolution geben könne und sie sich damit selbst auseinandersetzen müsse, jedoch nicht in Selbstmitleid verfallen solle, und Octavia wies ihn darauf hin, dass sie deshalb den Schwur geleistet habe. Ihr Grund für die Reise sei die Rache an Sabaoth Immortalis, und Henk gestand ihr, dass er es eigentlich für geliebte Viola tue. Henk resümiert, dass die Geschichten von ihnen als große Helden berichten würden, doch sie wüssten, wie es wirklich war. Dann entschuldigt er sich, dass er Octavia „Hure“ genannt habe, doch diese offenbart ihm, dass es verhindert habe, dass die Metamorphose schon früher stattfand. Henk erklärt Octavia noch, dass er mit dem Gespräch so lange gewartet habe, weil er sich erstmal beruhigen wollt, um konstruktiv mit ihr zu sprechen. Er habe große Trauer bei der Zerstörung von Dogeons Zuflucht empfunden und wollte sie schon umbringen, nur um sie zu stoppen. Er gesteht ihr, dass sie jetzt eine andere für ihn sei, doch dass dies nicht nur schlecht wäre. Schließlich wisse er jetzt, wann er ihr weniger vertrauen sollte, und verspricht zu helfen, wenn es wieder passieren sollte. Octavia bittet ihn, sie nicht zu schonen und sie dann ruhig anzuschreien, denn sie versuche, aus ihren Fehlern zu lernen. Henk verspricht ihr, ihr in den Arsch zu treten, wenn sie das nicht täte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Ankunft am Nebelschlund beschäftigt sich Octavia noch mit Konzentrationsübungen, und Henk geht an Deck und erzählt Kenji von dem Gespräch. Henks Fazit ist, dass sie nie wieder nicht mit den anderen reden werden, und Kenji fügt hinzu, dass die Schwarzmagier im Nachteil wären, da Henk, Octavia und er jetzt über ihre Schwächen bewusst wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag ist der Nebelschlund am Horizont auszumachen, denn die Baiula Spei steuert auf eine große, dichte Nebelwand zu, von der sich eine große Nebelschwade löst und auf das Schiff zuschwebt. Im Nebel werden Gestalten sichtbar und einige Männer werden von gequälten Elbengeistern heimgesucht. Kenji kann die Geister mit seinem Licht gut vertreiben, teilweise erlöst er sie sogar. Auch Tonnmar und Abdrushin helfen, die Männer zu beschützen, bis Luftgeister den Nebel verweht haben und die Geister mit ihm verschwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich fährt die Baiula Spei in die Nebelwand hinein und das Positionsfeuer am Bug beginnt so hell zu leuchten, wie niemals zuvor, was für Octavia ein Zeichen der Gunst ihrer Heimat ist. Kenji geht dabei durch die Reihen der Männer, ermutigt sie und im Chor sprechen sie das [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Passionen|Passionengebet]]. Im Inneren ist es plötzlich sehr dunkel und der Nebel hat eine erstickende Dichte, die allen den Atem stocken und eine Gänsehaut bedrohlich den Rücken hochsteigen lässt. Die Baiula Spei befindet sich in einem abyssischen Kraftfeld, wodurch Kenji von Übelkeit und Abscheu ergriffen wird. Die Elbengeister scheuen das Positionsfeuer und Windgeister vertreiben um den Schiffen den Nebel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Seeschlange.png|miniatur|Eine Seeschlange mit Transportkabine]]&lt;br /&gt;
Etwas großes wird im Wasser gesichtet, was zielgerade auf die Baiula Spei zukommt. Eine Seeschlange nähert sich und Iustus fängt ihren Angriff mit einem Schild ab. Die sich entfernende Seeschlange wird mit den Kanonen beschossen, doch dann entdecken die Männer einiger Wasserghule, die aus dem Wasser auftauchen. Es werden immer mehr und sie beginnen, am Rumpf emporzuklettern. Die Matrosen hindern sie zunächst daran, an Bord zu kommen, doch es sind einfach zu viele. Von beiden Elbenbooten werden die Wasserghule mit Pfeilen beschossen, doch es gelangen immer noch etliche an Deck und versuchen, den [[Natator aeris]] zu zerstören. Baas, Turmen und Koyner verlieren ihr Leben, doch der Natator wurde beschützt und die Wasserghule bezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Geister kommen am Positionslicht vorbei und plagen [[Roana Dernheim|Roana]] in der Küche, so dass Kenji ihr zur Hilfe eilt. Die Schiffe verlangsamen ihre Fahrt, denn der Nebel vor ihnen wird grün durch den Zauber des Nekromanten. Während die Männer bereits das Schlimmste erwarten, stürzen sich die Luftelementare in den Nebel, bilden einen großen Wirbel und lösen den Nebel langsam auf, jedoch nicht ohne dabei selbst ihre Struktur zu verlieren. Die Salzmähre wird gesichtet und Henk entdeckt, dass der Steuermann ein untoter Pirat ist, bevor das Schiff sich wieder im Nebel versteckt. Das Greifenschiff der Elben mit Cirdan nimmt sofort die Verfolgung auf, während das Einhornschiff mit Gwaerenor bei der langsameren Baiula Spei bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seegang nimmt zu und plötzlich erschüttert ein unerwarteter gewaltiger Stoß das ganze Schiff. Und ein lautes Knacken ist zu hören. Im Wasser wird ein untoter Darlig-Wal von gut 20 Schritt Länge ausgemacht, welcher mit einem nekromantischen Zauber mit der Salzmähre verbunden ist und anscheinend von [[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Krakenmaul-Merl]] gelenkt wird. Dank Iustus Schild kann ein weiterer schwerer Angriff abgewehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Walangriffe melden die Matrosen, dass weitere Wasserghule aufgetaucht sind und aufs Schiff klettern. Bei der folgenden Verteidigung des Natator aeris lassen Starkentrutz, Armiger, Halbach und Al’Fessir ihr Leben, und das Schiff wird abermals von dem untoten Wal gerammt, so dass ein lautes Knacken zu hören ist. Die Schüsse der Feuerkanone reißen ein Loch in den Wal, so dass der nächste Angriff abgelenkt wird, aber aufhalten lässt sich der Wal dadurch nicht. Iustus erkennt, dass dies nur durch das Ausschalten des untoten Piraten oder durch Tötung des Nekromanten möglich ist. Cirdan und das Greifenschiff werden durch geschickte Manöver auf Abstand gehalten und stecken einen Kanonentreffer ein. Auf ihnen liegt die Hoffnung, Merl zu bekämpfen und den Wal auszuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Wasserghule entern die Baiula Spei und Grauwasser, Skip, Donnerbacher, Leif und Ole verlieren ihr Leben bei der Verteidigung. Sogar Roana wird weggeschleppt und Henk und Kenji können es trotz größter Anstrengung nicht verhindern. Als ein Wasserghul das Positionslicht zerschlägt und der helle Schein erlischt, kehren die Geister zurück und terrorisieren die mit den Wasserghulen kämpfenden Matrosen. Kenji wird zu Iustus geschickt, um ihn vor den Geistern zu schützen, damit der Schild einsatzbereit bleibt. Als er das Unterdeck verlassen hat, wird Henk gleich von mehreren Geistern angegriffen und verliert bei der Übermacht die Kontrolle. Er droht zu ertrinken, doch Pöttzi rettet ihn und zieht die Geister auf sich, was ihn sein Leben kostet. Kenji befreit den unter einem Schild kauernden Iustus von drei Geistern und die Baiula Spei wird erneut von dem Wal getroffen. Ein starker Ruck mit verdächtigem Knacken deutet auf ein leck hin, was durch Gebbert auch bestätigt wird, welcher unter Deck schon kräftig mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigt ist. Die Sklaven haben mittlerweile den Kran des Tauchbootes beschädigt, konnten es selbst aber nicht anrühren. &lt;br /&gt;
[[Datei:Salzmähre.png|miniatur|rechts|Die Salzmähre]]&lt;br /&gt;
Kanonenschüsse von der Salzmähren lenken die Aufmerksamkeit auf das Greifenschiff, welches gerade durch einen Volltreffen sinkt. Die Lage wirkt absolut hoffnungslos, als plötzlich über der Salzmähre die Wolkendecke durch eine goldene Lichtkugel durchbrochen wird, welche von einem geflügelten Wesen ausgeht. Dieses umkreist die Salzmähre und fliegt dann direkt zur Baiula Spei und vertreibt durch sein strahlendes Licht die Geister. Es handelt sich um einen streitrossgroßen Schwan, auf dem Augustus reitet. Iustus ruft ihm zu, dass er den Nekromanten ausschalten muss, und der Schwan landet kurz auf dem Oberdeck, um Henk aufzufordern, mitzukommen.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Henk und Augustus zur Salzmähre fliegen und dort nach dem Nekromanten Heriotza suchen, wird die Baiula Spei von einem Gesichtslosen aufgesucht, welcher einige Matrosen dazu anstiftet, die Schildvorrichtungen von Iustus zu entfernen, welche es ermöglichen, den Schild um das ganze Schiff auszudehnen. Zwar gelingt es Octavia mit mehreren Feuerpfeilen, den Gesichtslosen zu töten, doch seine Befehle werden noch ausgeführt. Ein weiterer Aufprall bricht den rechten, hinteren Rumpf an und das Schiff bekommt Schlagseite. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Augustus&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Augustus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk schleicht unter Deck, während Augustus dafür sorgt, dass er nicht von Untoten belästigt wird. Henk findet Heriotza gemeinsam mit einem Gesichtslosen, wie sie eine Beschwörung vorbereiten. Er öffnet leise die Tür, schleicht sich unbemerkt an und meuchelt Heriotza mit einem gekonnten Kehlschnitt. Dank der Überraschung erwischt Henk den Gesichtslosen, bevor dieser seinen Gedankenkontrollzauber sprechen kann, mit einem äußerst schweren Schlag in die Lenden, welcher von einer heftigen Feuerentladung begleitet wird. Henks zweiter Schlag schaltet den Gesichtslosen aus und Augustus ruft Hank nach oben, wo bereits alle Untoten in sich zusammengefallen waren, seitdem der Nekromant ausgeschaltet war. Der Schwan holt beide ab und fliegt zur Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Lage auf der Baiula Spei wird immer brenzliger, da das Schiff sich vorne immer weiter aufstellt. Iustus ist zum Natator gekommen und kämpft mit dem Kurzschwert. Die Wellen schwappen immer höher und einige Wasserghule werden von Bord gespült. Dann ertönt das Signal der Elben, das der Tauchpunkt erreicht ist. Das Deck ist teilweise überflutet und einige Männer versuchen zum Elbenschiff zu schwimmen. Als der Wal ein weiteres Mal auf die Baiula Spei zurast, begeben sich Kenji und Octavia ins Tauchboot. Ferolax und Wigo ziehen sich auf den erhöhten Bug zurück, doch Iustus und Olvir verteidigen weiter das Tauchboot. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwan kehrt zurück und setzt Augustus und Henk direkt am Tauchboot ab. Nachdem sie eingestiegen sind, sehen sie, wie Iustus und Olvir von einer Welle erwischt werden und dann nicht mehr zu sehen sind. Die Baiula Spei bricht auseinander und sinkt in die Tiefe, doch Henk gelingt es, mit dem Natator vom sinkenden Wrack wegzukommen und geschickt einigen Trümmern auszuweichen. In ihrer Trauer über den Abschied bemerken die Helden Wasserghule, die aus unterschiedlichen Richtungen auf den Natator zusteuern und den Weg abschneiden wollen. Henk entkommt ihnen mit dem Ausweichschub des Turbos und lenkt das Tauchboot so, dass es nicht in den riesigen Wasserwirbel gerät, welcher es wieder an die Wasseroberfläche getrieben hätte. Eine Seeschlange versucht sie zu rammen, doch Henk weicht mit dem Turbo geschickt aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas tiefer ist ein grüner Schimmer zu bemerken und auch das Ziggurat ist auszumachen, welches noch nicht sehr verfallen aussieht. Bei einem weiteren Angriff einer Seeschlange fällt auf, dass diese von einer anderen Seeschlange angegriffen wird, als würden sie um das Tauchboot streiten. Henk kann mit dem Turbo entkommen, bevor das Tauchboot von einem Seeschlangenschwanz erfasst werden kann. Es erfolgt nun ein Angriff von zwei Seiten und Henk muss erneut den Turbo aktivieren, um nicht getroffen zu werden. Diesmal muss er dennoch Schaden einstecken und die Außenhülle des Natator wird beschädigt. Wie sich herausstellt, ist die Vorrichtungen für die Blitze beschädigt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tauchboot nähert sich bereits dem Höhleneingang des Ziels, als sie bemerken, dass weitere Wasserghule vor dem Eingang abgesezt wurden und ihnen den Weg hinein versperren. Henk beschließt, mit dem Turbo durch sie durchzubrechen und es gelingt ihm, den Natator in den Höhleneingang zu steuern. Allerdings haben sich etliche Wasserghule festgehalten und versuchen nun, die Luken des Tauchbootes von außen zu öffnen. Hilflos muss die Besatzung zusehen, wie Wasser eindringt und die Kabine zu überfluten beginnt, wodurch die Helden das Bewusstsein verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Sideon ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Im Nebelschlund|KAPITEL 22]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kerkerzelle.png|miniatur|rechts|Die Kerkerzelle, in der die Helden erwachen]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.01''') [[Augustus Octavius|Augustus]], [[Henk Hjaldinger|Henk]] und [[Kenjiro Asai|Kenji]] erwachen nur mit Unterwäsche bekleidet und husten Salzwasser aus ihren Lungen. Sie haben kleine Quallen neben sich liegen und befinden sich in einem kleinen Höhlenraum, welcher durch rote Gitterstäbe, welche aus demselben seltsamen Material wie Iobis Artefakt bestehen, von einem Vorraum, der von grün brennenden Feuerschalen erhellt wird, abgetrennt ist. Alle leiden unter großem Durst und suchen vergeblich nach [[Octavia]], wobei sie entdecken, dass ein weiterer Gefangener sich anscheinend in einer angrenzenden Zelle befindet. Im Vorraum steht eine Art Tisch, auf dem ein Gefangener festgeschnallt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, einen Ausbruchsversuch zu starten. Da die Tür mit einem magischen Schloss verriegelt ist, versucht Augustus, eine Schwachstelle im Gitter zu entdecken. Ein [[Loigg'Il#Namen|Wasserghul]] bringt abgestandenes Trinkwasser und Henk weist Augustus auf den einzelnen Stab unten links hin. Abwechselnd schlagen sie mit einem harten Stein auf den Felsen der Wand oberhalb des Stabes und zertrümmern langsam Stückchen für Stückchen unter ausdauerverzehrender Arbeit. Während der Zeit erzählen Henk und Kenji von ihren Erlebnissen und Octavias Begegnung mit Ignus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie unterbrechen ihre Arbeit, als zwei neue Gefangene mit Säcken über den Köpfen von Wasserghule gebracht werden und ein [[Loigg'Il|Gesichtsloser]] deren Kleidung hinter einer Tür, hinter der man auch Kenjis Stab und Hanks Säbel ausmachen kann, verstaut und den Schlüssel zur Kammer wieder an sich nimmt. Unterdessen wird die weibliche Gefangene in eine Zelle geworfen, während der männliche Gefangene auf den Tisch geschnallt wird. Der Sack wird ihm vom Kopf genommen, er wird unsanft durch einen Wasserghul geweckt und hustet Salzwasser aus. Ein zweiter Geschichtsloser richtet ein rotes Artefakt, welches starke Ähnlichkeit mit dem von Iobis hat, auf ihn und der Mann hält plötzlich ganz still, so dass ihm ein Wasserghul einen kleinen Wurm in den Gehörgang stecken kann. Nachdem Blut aus dem Ohr rinnt, verliert der Mann das Bewusstsein, woraufhin die Gesichtslosen mit ihren Wasserghulen sich entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nehmen die harte Arbeit des Zertrümmerns wieder auf und Augustus erzählt ihnen von seinem [[Augustus_Octavius#Augustus_Abenteuer_f.C3.BCr_Lumenisa_.2811._.E2.80.93_25._Sideon_351_JF.29|Abenteuer]], wie er mit Hilfe von Lorns Horn der Nixe [[Lumenisa]] ihre alte Elbengestalt zurückgeben konnte. Dann kehren die Wasserghule zurück und die Arbeit muss erneut unterbrochen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gefangene wird durch Schläge geweckt und ein Gesichtsloser stellt sich über ihn und starrt ihn einige Zeit an, wobei sich die Farben und Muster auf seiner Haut verändern und bizarre Muster annehmen. Der Gefangene schreit laut auf und ruft immer wieder: „''Nein, nein, nein!''“ und spuckt dem Geschichtslosen schließlich ins Gesicht und murmelt etwas. Er wird sofort bewusstlos geschlagen und der Gesichtslose begibt sich hinter ihn und breitet seine Tentakeln über seinen Kopf aus. Er gluckert bösartig und öffnet seinen mit spitzen Zahnreihen umrundeten Mund, um dann blitzschnell mit den Tentakeln den Kopf des Mannes zu umschließen und mit einem lauten Knacken seinen Schädel zu knacken und das Gehirn zu schlürfen. Dann wendet er sich mit bluttriefenden Tentakeln den Helden zu und fokussiert sie nacheinander mit seinen grauenhaften Glubschaugen, während er das rote Artefakt in die Höhe hält. Augustus, Henk und Kenji treten daraufhin marionettengleich näher an das Gitter heran und der Gesichtslose verändert erneut die Farben und Muster seiner Haut. Die Helden hören ein schmerzhaftes kreischendes Geräusch und Augustus wird speiübel. Dann hört der schrille Ton in ihrem Schädel wieder auf und die Kontrolle über ihre Körper kehrt zurück. Der Geschichtslose fixiert sie noch einige Zeit und gibt dann den Wasserghulen ein Zeichen, den Leichnam vom Tisch zu nehmen und zu entsorgen, wobei man deutlich ein großes Loch im Hinterkopf zu erkennen ist. Dann deutet er auf die Helden und die Wasserghule stellen ein kleines Gefäß auf den Tisch, aus dem sie zuvor den zappelnden Wurm für das Ohr des Gefangenen genommen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle gegangen sind, bricht Augustus das letzte Stück Felsen weg und entfernt den roten Stab. Henk schlüpft als erstes hindurch und hilft dann Augustus. Die beiden sichern den Vorraum, während Kenji allein durch die Öffnung kriechen muss. Kaum sind alle befreit, hören sie Schritte und bemerken einen Wasserghul, der sich mit einem Krug Wasser nähert. Augustus lauert ihm auf und greift nach dem Krug, bevor er ihm mit der roten Stange den Schädel einschlägt. Bei ihm finden die Helden einen Zellenschlüssel und ein langes Messer, welches Augustus an sich nimmt und Henk dafür die rote Stange gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie untersuchen zunächst die eingesperrte Frau und nehmen ihr den Sack vom Kopf und den Knebel heraus. Sie hat viele blaue Flecken und stellt sich als Lady Arlena, Tochter des Grafen von Tressburg, vor. Anschließend wird die andere Zelle untersucht und darin ein Gesichtsloser mit einem Sack über dem Kopf aufgefunden. Kenji möchte mit ihm reden, da er eine zweite Fraktion innerhalb der Gesichtslosen annimmt, und Augustus stimmt dem unter der Bedingung zu, dass er hinter dem Gefangenen bleibe und ihm sofort die Kehle durchschneide, wenn er mit seinen Gedankentricks anfinge. Währenddessen läuft die Lady recht forsch im Vorraum herum und will sich sogar schon durch den Gang hinauswagen. Henk hält sie zurück und Augustus macht sie darauf aufmerksam, dass sie entweder still hier warten oder aber auch wieder zurück in ihre Zelle könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus stützt den Gesichtslosen und zieht ihm den Sack vom Kopf, so dass Kenji mit ihm reden kann. Doch der Gefangene ist halbtot und hat etwas Rotes in seinem Schädel stecken. Er gurgelt nur noch apathisch und, als Augustus das Artefakt aus seiner Stirn entfernt, sackt er tot zusammen. Die Helden beschließen, nach dem Schlüssel für die Kammer zu suchen, in der ihre Sachen aufbewahrt werden. Dazu müssen sie den richtigen Gesichtslosen finden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rebellenlager.png|300px|miniatur|rechts|Das Rebellenlager]]&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Lady Arlena untersuchen die Helden nun die Gänge und müssen einige Wasserghule ausschalten. Neben weiteren Gefangenen entdecken sie einen Raum mit brackigem Trinkwasser, mit dem sie ihren Durst löschen. Schließlich entdecken sie den Gesichtslosen mit dem Schlüssel und Henk greift ihn aus dem Hinterhalt an und schlägt ihn mit dem roten Stab. Der Gesichtslose stößt einen lauten Todesschrei aus und alarmiert damit die Wasserghule. Die Helden fliehen so schnell es geht zurück zu ihrer Zelle, doch ihnen wird der Weg abgeschnitten und sie müssen kämpfen. Lady Arlena wird verletzt und Kenji verteidigt sie gegen einen Wasserghul. Augustus will sie aufnehmen und tragen, doch sie greift ihm auf die Brust und unter Eiseskälte zieht sich seine Brust zusammen. Augustus schlägt ihrer Hand weg und bemerkt ihren aggressiven Gesichtsausdruck, als sie versucht, erneut nach ihm zu greifen. Als er sie wegstößt, weist sie die Helden darauf hin, dass Octavia gerade gefoltert würde und nicht mehr lange zu leben habe. Dann lacht sie und versucht erneut, Augustus zu erreichen, welcher sie einfach liegenlässt und die anderen zur Eile ermahnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat bei seinem Kampf bemerkt, dass ihnen anscheinend einige Wesen zuvorgekommen sind und die Zellen schneller erreichen. Als die Helden dort ankommen, bemerken sie vier Wasserghule, welche bereits auf sie warten. Als Augustus und Henk auf sie losstürmen, bemerken sie, dass noch drei Gesichtslose hinter der Ecke warten und bereits Zauber vorbereitet haben, mit denen sie den Willen der Helden unterwerfen und sie bewusstlos schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erwachen in ihrer Zelle und bemerken ein lautes Pfeifen in ihrem linken Ohr. Das eigenartige Gefühl stammt von einem Fremdkörper, welcher ihnen ins Ohr gesteckt wurde, weshalb auch Blut herausläuft. Dann hören sie in ihrem Kopf den Befehl, zuzuhören, und der Gesichtslose mit einem roten Artefakt auf der Stirn spricht telepatisch zu ihnen. Er weist sie darauf hin, dass sie nur noch leben, weil sie der Feind ihres Feindes seien. Die Schergen des Xul hätten sein Volk unterwandert und strebten die Macht in L’yreh an. Daher habe er sich von seinen Artgenossen abgespalten und werde sein Volk auf eigene Faust retten. Die Helden hätten die Wahl, entweder als willenlose Sklaven zu dienen oder sie freiwillig zu unterstützen, indem sie behalten, was die Menschen „Einzigartigkeit“ nennen würden. Alle drei signalisieren die freiwillige Kooperation und es wurde ihnen ihre Kleidung wiedergegeben. Der Gesichtslose werde sich bei ihnen melden, wenn das genaue Vorgehen besprochen sei, und verlässt mit den anderen den Vorraum, so dass die Helden allein zurückbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.02''') Die Helden unterhalten sich noch etwas und Augustus will von Kenji wissen, wie Octavia damit umgeht, dass sie Kenji töten wollte. Als Henk und Kenji berichten, dass sie sehr darunter leidet, erzählt er den beiden, dass es schon immer Octavias größte Angst war, jemanden, der ihr nahesteht, mit ihrem Feuer zu verletzen. Außerdem will Augustus etwas darüber erfahren, wie es zu Octavias Trennung von Ignus kam. Als er erfährt, dass Ignus nicht bei Octavias Plänen einverstanden war, wundert er sich gar nicht, da sie schon früher einen Dickkopf hatte. Dann legen sie sich schlafen, da sie nicht wissen, wann sie abgeholt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann werden sie von drei [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und sechs Sklaven geweckt und bekommen wieder lebenden Fisch und frische Muscheln zu essen, dazu das muffige Wasser. Sie erhalten den telepathischen Befehl, den Gesichtslosen zu folgen, bekommen einen Fischlederbeutel mit etwas fauligem Proviant und werden zu einer Anlegestelle geführt, an der bereits eine große Seeschlange mit einer Kabine auf dem Rücken wartet. Sie erfahren, dass sie zum Ausgangspunkt ihres Auftrags gebracht würden und sie sich von dort aus dann in das Gebiet der Gesichtslosen durchschlagen müssen. Dort erwarte sie ein Verbündeter, welcher ihnen weitere Befehle gebe. Die Helden sollen in die Kabine steigen und finden dort ihre Waffen wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwas längerer Fahrt, bei der die Helden durchgeschüttelt werden, erreichen sie ihr Ziel und die Tür der Kabine öffnet sich. Sie befinden sich in einem von Blasentang überwucherten Tunnel und müssen sich teilweise einen Weg freischlagen. Sie folgen diesem rutschigen und feuchten Gang gute zwei Stunden, und bei einer kurzen Rast bemerken sie, dass kleine dämonische Krebse im Tang leben, die sie während des Sitzens belagern und unangenehm zwicken, was die Rastzeit deutlich verkürzt und eine Übernachtung unmöglich machen würde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Portal.png|miniatur|links|Das große, geschlossene Portal]]&lt;br /&gt;
Die Helden kamen zu einem großen Tor, welches zu schwer war, um es zu öffnen. Die Architektur erinnert alle ein wenig an [[Luggulabdubur]] und scheint dämonischen Ursprungs zu sein. Sie entdecken über dem Tor ein kleines rundes Fenster und mit Henks Kletterhaken gelingt es ihnen, hindurchzusteigen und sich auf der anderen Seite wieder hinabzulassen. Hinter dem Tor ist alles mit Tang überwuchert und die Helden müssen sich einen Weg hindurchschlagen. So gelangen sie schließlich in einen großen Raum, in dem sie ein verstörendes Steinrelief an der Wand finden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Steinrelief.png|miniatur|rechts|Das Steinrelief in der Folterkammer]]&lt;br /&gt;
Als sie den Raum weiter erkunden, finden sie ein großes, rundes Gitter im Boden, welches wie auf dem Relief aussieht. Das Gitter wirkt rostig und brüchig und drunter ist grünes Brackwasser zu sehen, indem sich eine Vielzahl von Bewegungen tummeln. Als Henk das Gitter betritt, wird er von eisiger Kälte erfasst, die ihm fast den Atem raubt. Beim zweiten Schritt bildet sich über dem Gitter an der Decke weiße Schlieren aus leuchtendem Nebel, welcher sich zahlreichen geisterhaften Gestalten zusammenfügen. Plötzlich stürzt sich ein Elbengeist auf Henk und Kenji gelingt es unter Mühe, ihn mit einem Lichtblitz von dem Geist zu befreien. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Teil 1.png|miniatur|links|Die große Kammer mit dem Gitter]]&lt;br /&gt;
Der Elbengeist wird durch den Lichtblitz aber nicht erlöst, sondern blickt die Helden an und sagt: „''Tulu''“. Dann nähert er sich den Helden und streckt ihnen die Hand entgegen. Kenji nimmt sie und der Geist versucht, in Kenji einzudringen, was dieser vertrauensvoll zulässt, worauf er bewusstlos wird und zu Boden sinkt. Augustus und Henk machen sich schon Sorgen, doch dann kommt Kenji wieder zu sich und erzählt, dass er eine Vision hatte (vgl. [[Kenjis_Tempel#Die_Erinnerung_des_Geistes|Die Erinnerung des Geistes]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erzählt, dass die Geister einen Jüngling begleiteten und beschützten, der ihnen aber von einem Dämon mit einem schwarzen Schurz weggeführt wurde, während sie, seine Begleiter, das Schicksal teilten, wie es auf dem Relief dargestellt ist. Der Dämon führte den Jüngling durch eine weitere Tür in dem großen Raum, welche die Helden bisher noch nicht aufgefallen ist. Sie durchsuchen den Raum genauer und finden hinter einer großen Schicht Blasentang tatsächlich eine Tür, welche sich durch einen Hebelmechanismus öffnen lässt. Henk findet zielsicher den verlorengeglaubten Hebel und so gelangen die Helden in einen Teil, welcher nicht mit Tang bewachsen und vom Waser unberührt geblieben ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Teil 2.png|300px|miniatur|rechts|Die drei Folterkammern]]&lt;br /&gt;
Sie stoßen im ersten Raum auf drei Türen, neben denen unterschiedliche Symbole angebracht sind, ein rotes, ein schwarzes und ein grünes. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Tursymbole.png|miniatur|links|Die Türsymbole der Folterkammern]]&lt;br /&gt;
Die mittlere schwarze Tür erweist sich als totes Ende, da der Gang eingestürzt ist. Als entscheiden sich die Helden für die linke rote Tür, welche sie als nächstes öffnen. Sie gelangen in einen Gang, in dem ein Zwergengeist umherwandelt und anscheinend etwas sucht. Die Helden durchsuchen einen Trümmerhaufen und finden einen Funkenschläger, welchen der Geist sogar erkennt, aber nicht interessiert. Am Ende des Ganges gelangen sie in einen größeren Raum, in dem schwere Schritte erklingen, nachdem er von Augustus betreten wird. Etwas nähert sich ihnen aus dem Dunkeln und Henk und Augustus machen sich für einen Angriff bereit. Als sie den drei Schritt großen Dämon mit einem Sägeschwert erblicken, welcher gerade ausholt, laufen sie auf ihn zu und schlagen ihm die Knie kaputt. Sie ducken sich unter seinem Schlag durch und durch gute Zusammenarbeit bringt Henk den Dämon zu fall und Augustus köpft ihn. Der Zwergengeist kann nun den Raum getreten und findet in einem Haufen eine mehr als halbvolle Grubenlaterne, welche die Helden an sich nehmen, nachdem der Geist erlöst ist. Der anschließend entdeckte Geheimgang im hinteren Teil des Raumes ist leider eingestürzt, so dass die Helden sich jetzt für die rechte grüne Tür mit dem Feuer entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier finden die Helden einen Gang, in dem ein diesmal ein verzweifelter Elbengeist spukt. Auch dieser Gang endet in einem Raum, in dem die Helden einen Dämon erwarten. Diesmal wartet er auf sie auf dem Podest im hinteren Teil des Raumes. Augustus und Henk erwarten, dass der Dämon wohlmöglich mit Feuerbällen angreifen könnte, und nähern sich ihm deshalb halb schräg im Sichtschatten eines Pfeilers. Sie laufen direkt auf den Dämon zu, der eine große Fackel mit grünem Feuer trägt, und, als sie ihn fast erreicht haben, spuckt er in seine Fackel und eine große Feuerwolke trifft die beiden Helden. Augustus erleidet eine heftige Verbrennung am Bauch und bei Henk werden zum Glück nur einige Haare von Kopf geflammt. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Dämon zu verletzen und von seinem Podest zu stürzen. Der Todesstreich erweist sich als tückisch, denn Henk rutscht auf dem Blut des Dämons aus und Augustus strauchelt, als er über den Dämon laufen will. Kenji kommt hinzu und gemeinsam schlagen sie den Dämon tot. Henk findet an der gleichen Stelle wie vorher eine Geheimtür, bei welcher der Gang nicht verschüttet ist. Doch bevor die Helden dem folgen wollen, machen sie eine kurze Pause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden versorgen ihre Wunden und Henk und Augustus ruhen sich kurz aus, während Kenji nach dem Elbengeist sieht und ihr mit einer Lichtsegnung den Weg ins Licht weist. Unterdessen teilt Henk in der Pause Augustus mit, dass er sehr froh ist, dass dieser genau zur rechten Zeit zurückgekehrt sei, auch wenn Augustus sich wünscht, es schneller geschafft zu haben, um Octavia ins Gewissen reden zu können. Anschließend erkunden die Helden den geheimen Gang und gelangen so in die dritte, schwarze Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gelingt es, die geheime Tür lautlos zu öffnen, so dass er sich mit Augustus leise von hinten an den dritten Dämon anschleichen kann. Gleichzeitig führen sie einen Angriff auf seine Kniee aus und schlagen seine Beine ab. Der Dämon fällt mit ausgebreiteten Armen zaubernd nach hinten und, als Augustus seinen Hals angreift, öffnet sich sein Mund und er entlässt er eine Wolke schwarzer Käfer, welche Henk das Gesicht und Augustus die Hände zerfressen. Augustus fügt dem Dämon am Hals zwar eine tiefe Wunde zu, doch in der dunklen Wolke ist er jetzt kampfunfähig. Kenji kann nur einem der beiden mit seinem Licht beistehen und da Henk die Person für Kenji ist, die am besten im Überleben ist, schickt Kenji einen Lichtblitz zu Augustus, der ihn von den Käfern befreit und ihm einen Angriff ermöglicht. So spaltet Augustus dem Dämon den Schädel und beendet damit auch den Zauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ist der Dämon besiegt, erscheint der Geist eines Elbenjünglings, steht still über einem Knochenhaufen. Als die Helden ihn ansehen, sagt er „''Hannad''“ und verbeugt sich. Er deutet auf eine Stelle unter seinen Füßen, löst sich auf und sein nebelhafter Körper zieht sich in den Knochenberg zurück. Kenji durchsucht den Haufen und findet ein goldenes Amulett in Form einer Esche mit einer elbischen Gravur, die niemand lesen kann. Kenji nimmt es an sich und die Helden verlassen die Folterkammer, um in den großen Raum mit dem Gitter zurückzukehren, in dem sie die Geister angetroffen haben.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Opfergitter.png|200px|rahmenlos|rechts|Das Opfergitter]]&lt;br /&gt;
Kenji betritt das Gitter und zeigt das Amulett den erscheinenden Elbengeistern. Einer der Geister liegt zu ihm hinab, streckt seine Hand aus und will das Amulett nehmen. Kenji reicht es ihm, und er blickt es mit einem freudigen, erstaunten Gesichtsausdruck an. Ein weißer Nebel steigt aus dem Amulett auf und der Geist des elbischen Knaben manifestiert sich langsam. Das Amulett um seinen Hals steht er in geisterhafter Form vor den anderen Geistern, lächelt sie mild an und spricht etwas auf elbisch zu ihnen. Dann beginnen die sichtlich erleichterten Geister, die nun weder Leid noch Qual in ihrem Gesichtern tragen, sich langsam in einem gleißenden Licht aufzulösen. Dabei hört man von dem Knaben noch einmal ein „''Hannad!''“ in Richtung der Helden, bevor auch dieser sich auflöst. Das Amulett fällt zu Boden und bleibt auf dem Gitter liegen, so dass Kenji es an sich nehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk macht sich auf die Suche nach einem Türmechanismus und findet schließlich einen Hebel, welcher eine Tür zu einem langen, dunklen Gang öffnet. Die Helden entschließen sich, eine Rast zu machen, und ziehen sich wieder in den trockenen Teil der Folterkammer zurück. Dort machen sie ein wärmendes Feuer und richten sich ein Nachtlager her. Kenji übergibt Augustus das elbische Amulett, nachdem ihm aufgefallen ist, dass es anscheinend regenerative Eigenschaften besitzt. Die Helden begeben sich zur Ruhe und  tanken schlafend neue Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.03''') Durch die Erlösung der Geister wurde der Schrecken des Ortes ein wenig aufgehellt, so dass Henk und Augustus schnell Schlaf finden, während Kenji die erste Wache in dem mit unheimlichen Geräuschen und im Augenwinkel wahrgenommenen Bewegungen erfüllten Raum übernimmt. Nach einiger Zeit weckt er Henk und legt sich dann schlafen. Henk denkt über seinen Traum nach, weckt irgendwann Augustus und begutachtet seine noch immer nicht geschossene Brandwunde. Dann erzählt Henk ihm von seinen Träumen und sie finden heraus, dass Henk anscheinend von Erlebnissen geträumt hat, die Octavia zugestoßen sind und mit ihrer Feuermagie zu tun hatten. Henk legt sich nicht mehr hin und fragt Kenji nach dem Aufwachen, ob er ähnliches geträumt habe, und dieser erzählt von seinen Träumen, welche anscheinend ebenfalls auf Octavias Erinnerungen beruhen. Henk ist sich ziemlich sicher, dass es mit der Drachenträne zusammenhängt, da sie an Octavias Erinnerungen teilhaben, wie sie auch Uselias Erinnerungen sahen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-01.png|rahmenlos|rechts|Links die Statue von Hazug-Ságok und rechts das becken mit den Zuflussröhren ]]&lt;br /&gt;
Die Helden brechen auf und betreten durch die Tür beim Gitter in der großen Kammer einen Tunnel, welchem sie lange folgen und dabei auch eine eingestürzte Stelle mit Wasser schwimmend überwinden müssen. Sie gelangen schließlich zu einer grotesken Statue von [[Hazug-Ságok]], bei der sich der Weg gabelt. Beide Wege führen zu einem Wasserbecken, welches durch drei Röhren in der Wand gespeist wird, aus welchen Wasserfällen hinabstürzen. Die Helden beschließen, eine der Röhren hinaufzuklettern, und müssen gegen den Wasserstrom ankämpfen. Henk kriecht voran, dann Kenji und zum Schluss Augustus, der aufgrund seiner Verletzung etwas langsamer ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Korallen-Farm.png|miniatur|links|Die dämonische Korallen-Farm]]&lt;br /&gt;
Am Ende der Röhre kommen die Helden in eine Art Korallen-Farm, in der die mannshohen, roten Korallen gezüchtet und von Wasserghulen geerntet werden. Henk schleicht sich an einen Wasserghul heran und überwindet ihn geräuschlos. In der Höhle sind noch weitere Wasserghule, welche die Helden zwar bemerken, aber sich nicht von ihrer Erntetätigkeit abhalten lassen. Eine organische, transparente Membran versiegelt einen Höhlenausgang und hält das Meer draußen. Durch sie man blickt direkt auf den sprudelnden Strom, der aus dem Nebelschlund emporschießt. Man sieht das kränklich grüne Leuchten des Meeresbodens und kann außerdem die Überreste von schwarzen Ruinen erkennen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Haiwächter.png|rahmenlos|rechts|Der Wächterdämon]]&lt;br /&gt;
Am Ende der Höhle stoßen die Helden auf einen [[Gnathoseloda|haiköpfigen Dämon mit vier Tentakelarmen]], den sie bereits auf Totland kennengelernt haben. Sie verstecken sich, werden aber entdeckt und ein Kampf beginnt. Augustus lenkt die Aufmerksamkeit auf sich, damit Henk den Dämon von hinten attackieren kann. Der Dämon stößt einen Alarmschrei aus und, während Augustus von einem Tentakelarm gepackt und umschlungen wird, versetzt Henk dem Dämon zwei unangenehme Stiche in Schwachstellen am Tentakelansatz, bevor auch er von einem Tentakel erwischt und umschlungen wird. Kenji rennt währenddessen um den Dämon herum, um eine Tür zu erreichen, durch die mögliche Hilfe eintreffen könnte. Doch gerade als er die Tür erreicht, öffnet sich diese und fünf [[Loigg'Il|Gesichtslose]] treten ein. Kenji versucht noch, die Tür mit einem Hebel während des Öffnens wieder zu schließen, doch dieses misslingt und wird mental gezwungen, sich auf den Boden zu kauern, wo er dann niedergeschlagen wird. Auch die mittlerweile bewegungslosen Henk und Augustus werden von Wasserghulen niedergeschlagen und weggeschafft.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sklavenfabrik-Position.png|300px|miniatur|links|Die &amp;quot;Sklavenfabrik&amp;quot; der Gesichtslosen in L'yreh mit der Position der gefangenen Helden (rotes Oval). Am Rand sind drei Umwandlungskammer zu erkennen, in der Mitte eine große Statue eines Gehirns mit Tentakeln.]]&lt;br /&gt;
Die Helden erwachen mit Kopfschmerzen in Unterwäsche, ihre Hände sind auf dem Rücken mit eisernen Handschellen zusammengekettet und mit einem Bein sind sie an Eisenringe gefestigt, die sich überall auf dem Boden befinden. Henk und Kenji stellen fest, dass sie wieder etwas geträumt haben, wollen sich aber erst später darüber austauschen. Die Helden liegen mit anderen Gefangenen in einem großen Käfig, welcher sich in einer riesigen Höhle befindet. In weiteren Käfigen befinden sich Männer in unterschiedlichen Zuständen, in einigen sind normale Männer, in anderen liegen sehr blasse Männer, die sich unter Krämpfen winden oder bewusstlos sind und in wieder anderen sitzen kahlköpfige Männer, die schon beinahe wie die Wasserghule aussehen. Henk entdeckt ein bekanntes Gesicht, behält es aber für sich. Neben Kenji sitzt ein Mann aus Ankarz namens Boras, der wegen des Fischsterbens an der Küste weiter auf Meer hinausfahren musste und dessen Schiff gerammt wurde und sank. Kenji betet mit ihm das [[Die_Verkündigung_des_Baselian#Das_Gebet_der_Passionen|Passionengebet]] und spendet ihm Trost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beobachten, wie aus ihrem Käfig immer wieder Männer geholt und in einen der drei Räume mit Statuen davor gebracht werden, aus denen Wasserplatschen zu hören und ein grüner Schimmer zu erkennen ist. Dann hört man, sobald ein Mann dort angekommen ist, aus diesen Kammern immer lautes, entsetztes Schreien und einige Minuten später kehren sie dann völlig bleich und apathisch zurück und werden in den Käfig zu Umwandlung gesteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt ein Wasserghul zu Kenji, kettet ihn ab und nimmt ihn mit. Er führt ihn zu einer der Umwandlungskammern und wird kurz vor dem Hineinführen von einem Geschichtslosen aufgehalten, welcher mit einem Artefakt auf der Stirn wie ein Aufseher wirkt. Dieser geht zum Käfig mit den beiden Helden und Kenji wird von dem Wasserghulen hinterhergebracht. Der Gesichtslose lässt Henk und Augustus holen und führt die drei Helden dann aus der Höhle hinaus, wobei er noch mit einem weiteren Gesichtslosen kommuniziert. Er führt sie durch ein sehr weitläufiges Gangsystem an unterschiedlichen Eingängen zu großen Hallen vorbei, die alle ein membranartiges Fenster mit Blick ins Meer besitzen. Es stehen die hässlichsten und verkrümmtesten Statuen herum und in den Gängen wimmelt es von unzähligen Sklaven und Gesichtslosen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Flaschen.png|rechts|miniatur|Links der Geist-Stärkungs-Trank, rechts die &amp;quot;Galle des Zerrox&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
In einem kleinen Raum werden die Helden auf die Knie gedrückt und erhalten von dem Gesichtslosen, der ein rotes Artefakt auf sie richtet, ihre [[Instruktionen des Gesichtslosen|Instruktionen]]. Sie sollen dem Tunnel, zu dem sie gebracht werden, solange folgen, bis sie auf eine Statue von Hazug-Ságok stoßen. Dort sollen sie einen Abflusskanal emporklettern, welcher in die Kammer des Ältesten führe. Da ihr Geist seinen Angriffen nicht standhalten könne, sollen sie vorher einen Schluck aus einer Phiole nehmen, welche er ihnen zeigt. Sie sollen den Ältesten dann nach dem Aufenthaltsort des Feindes fragen und ihm androhen, seine Brut mit „Galle des Zerrox“ zu vernichten, welche sich in einer zweiten Phiole befindet. Sobald sie die Informationen haben, sollen sie fliehen und sich nicht auf einen Kampf einlassen. Sein Diener warte dann auf sie im Eingangsbereich des Tunnels, in dem sie abgesetzt wurden. Der Gesichtslose lässt die Helden die Anweisungen so lange wiederholen, bis sie alle nötigen Details abgespeichert haben. Als Augustus einmal kurz zögerte, bekam er zur Bestrafung kurz starke Kopfschmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann  werden sie in einen abgelegeneren Bereich geführt und kommen zu einem Tor mit roten Gitterstäben. Dahinter liegen auch ihre Sachen und ihnen werden die Fesseln abgenommen, nachdem das Tor wieder geschlossen ist. Sie folgen einem langen, breiten Tunnel, von dessen Decke es unaufhörlich tropft, so dass die Helden nach kurzer Zeit komplett durchnässt sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-02.png|miniatur|links|Das Auffangbecken mit dem Tentakelmonster]]&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erreichen sie ein Auffangbecken, in dessen Wasser Unrat, Abfälle und sogar Fäkalien schwimmen. Der Gestank ist fast unerträglich und kaum auszuhalten und die Helden müssen über schmale Brücken den Raum durchqueren. Als Kenji hinübergeht, schnellt ein langes, glibberiges Tentakel nach oben und versucht, sein Bein zu umschlingen. Kenji will ausweichen und rutscht dabei aus, so dass er mit seinen Beinen im Abwasser landet und sich gerade noch halten kann. Henk und Augustus helfen ihm hoch und gemeinsam laufen sie über die Brücken, um den Raum zu durchqueren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-03.png|300px|miniatur|rechts|Der Weg der Twillzinken. Der eingestürzte Tunnel befindet sich links oben ]]&lt;br /&gt;
Der Tunnel wird wieder breiter und plötzlich stehen die Helden vor einem großen Haufen Trümmer, da der Tunnel eingestürzt ist. Sie beschließen, einen der Nebengänge auszuprobieren, um die Einsturzstelle vielleicht umgehen zu können. Im ersten Tunnel stoßen sie auf ein langsam kriechendes, grünes Schleimmonster, welches sich ihnen nähert, als es sie bemerkt. Die Helden ziehen sich zurück und untersuchen den nächsten Gang, als Henk plötzlich ein [[Twillzinken]] an der Wand entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen den Zeichen und müssen weiteren grünen Schleimen ausweichen. Obwohl der Gang nicht in die Richtung führt, in der der eigentliche Tunnel weiterginge, sucht Henk weiterhin nach den Glyphen und die Helden werden von immer mehr Schleimern verfolgt, welche ihnen aus fast jedem Nebengang, an dem sie vorbeikommen, nachströmen. Schließlich gelangen sie mit einer Traube Schleimern in eine Sackgasse. Während Kenji und Augustus die ankommenden Schleimer im Kreis herumführen, sucht Henk nach einem weiteren Twillzinken. Er findet ein Zeichen für Geheimgang und entdeckt über sich kurz vor der Decke ein Loch in der Wand, welches man nur aus dieser Perspektive erkennen kann. Henk schwingt sich mit dem Enterhaken hoch und Kenji und Augustus folgen ihm.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeisterzuflucht-Wache.png|100px|miniatur|links|Das Geheimversteck am Ende der Twillzinken]]&lt;br /&gt;
Oben auf einem Felsvorsprung ist der Eingang durch eine Art improvisierte Holzbarrikade versperrt, welche man aber zur Seite schieben und sich hindurchdrücken kann. Die Helden folgen dem kleinen Tunnel, bei dem jede weitere Abzweigung mit Holzbarrikaden versperrt ist, und nach kurzer Zeit sehen sie ein Licht brennen, welches aber nicht abyssisch grün brennt, sondern das erste rötliche Feuer hier unten ist. Schließlich gelangen sie zu einer größeren Kammer, in der viele alte Kisten stehen, zwischen denen in der Mitte eine Lampe brennt. Henk schleicht sich an, während Kenji und Augustus sich versteckt halten und auf seine Rückkehr warten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeister.png|200px|miniatur|rechts|Die beiden Freigeister Wodhi und Filgiz (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Henk schleicht sich an das Feuer an und bemerkt zwei Wasserghule, die im Gegensatz zu den anderen vollständig bekleidet sind und man gerade amüsiert lachend mit einem Würfel spielen. Als Henk sich zu erkennen gibt, ziehen die Wasserghule ihre Schwerter und er muss die beiden davon überzeugen, dass er kein Dämon ist. Sie stellen sich schließlich als [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi der Wortweber]] und [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] vor, und Henk stellt fest, dass ihm mindestens letzterer sogar von früher bekannt ist. Henk holt dann Kenji und Augustus dazu, die sich auch kurz mit den |beiden Wasserghulen unterhalten, welche ihnen erklären, dass sie zu einer Gruppe von Wasserghulen gehören, die sich der geistigen Übernahme durch die Parasiten widersetzen konnten und sich selbst „[[Freigeister]]“ nennen. Die beiden erzählen ihnen von dem Magier [[Gildon Ipnosi|Gildon]], der ihre Gemeinschaft gegründet hat und führen die Helden in eine größere Höhle.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeisterzuflucht-Wohnhöhle.png|miniatur|rechts|Die Wohnhöhle der Freigeister]]&lt;br /&gt;
Der Eingang zur großen Wohnhöhle ist doppelt getarnt. Er liegt hinter einem Wasserfall verborgen und wird zusätzlich noch durch eine illusionäre Felswand versteckt, die man durchschreiten muss, um hineinzukommen. Die Höhle hat eine angenehmere Atmosphäre als der Rest der Tunnel, weil hier an den Wänden überall göttliche Symbole aus unterschiedlichen Kulturen aufgestellt sind, so mehrere Statuen des Alten Weges, z.B. von [[Ogeon]], [[Lorkan]] und [[Krithor]], sowie ein bronzenes [[Comhla]] des [[Elysisches Ekklesium|Elysischen Ekklesiums]], ein Wol-Zeichen und geschnitzte Holzfiguren in Walform, wie man sie von Seefahrern der [[Tuisken |Tuisken]] kennt. Die Helden beobachten dort, wie einer der Freigeister am Boden liegt und sich windet, während andere ermutigend auf ihn einreden. Wodhi erklärt, dass der „Lenker“ immer wieder versuche, sie seinem Willen zu unterwerfen, und dass sie immer wieder aufs Neue dagegen ankämpfen müssen. Dann versorgt er die Helden mit gekochtem Essen und diese erzählen ihm von den Ereignissen in Barthavion und dem Grund ihrer Reise. Wodhi erzählt, dass er Barde ist und in Barthavion ein Gefährte von [[Ben Aram]] war. Kenji fragt ihn, ob er bei den Freigeistern jemanden Namens Dernheim kennen würde, und Wodhi verspricht ihm, sich mal umzuhören. Dann zeigt er den Helden einen Ort, an dem sie sich hinlegen können, und schickt dann Filgiz, dass er sich auf die Suche nach Gildon macht, der zurzeit in den Tunneln unterwegs ist. Dann schickt er den Heiler Udelian zu ihnen, welcher Augustus seine Bauchwunde behandelt und verbindet und sich auch um Henks Verletzungen kümmert. Wodhi spielt ihnen noch auf seiner Flöte das Torians-Lied vor,  worüber sich Henk freut und ganz sentimental wird. Dann legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Sideon ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Hier endet Naudas Segen vom 29. Spealis (+1 Intuition) für die Helden)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Krankenlager.png|200px|miniatur|rechts|Das Krankenlager der Helden in der [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] der Freigeister]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.04''') Die Helden schlafen sehr lange und Henk erwacht als erstes. Sein Kopf ist durch die Käferbisse mittlerweile so angeschwollen, dass er mit seinen verquollenen Augen kaum noch sieht. Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]] untersucht ihn genauer und zieht noch ein paar Käferkiefer aus den gequollenen Stellen. Auch Augustus erwacht und muss feststellen, dass seine Bauchwunde genässt und sich noch nicht geschlossen hat. Udelian versorgt sie fachmännisch und muss etwas nekrotisches Fleisch wegschneiden, damit es sich nicht ausbreitet. Augustus erträgt die Schmerzen und erhält den Rat, sich ruhig zu verhalten, damit sie nicht erneut aufplatzt. Schließlich erwacht auch Kenji mit juckenden Beinen, die beim Nachsehen mit stinkenden, eitrigen Beulen übersäht sind. Bei seiner Berührung mit der Kanalisation muss Kenji sich mit etwas dämonischem infiziert haben, was ihm bis in die Lende gekrochen ist. Der Medicus schneidet die Beulen auf und ein ekelerregender Gestank breitet sich in der kleinen Höhle aus, der Henk und Augustus mit Kenji mitleiden lässt. Er verbindet die infizierten Stellen, die Art der Infektion ist ihm aber unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden unter sich sind, fragt Augustus Kenji nach seinem Verhalten im Kampf in der Korallenfarm, als Kenji um den Wächterdämon herumgelaufen und aus Augustus' Sichtfeld verschwunden ist. Kenji erklärt, da ihn seine Mirakel in dieser dämonischen Atmosphäre sehr viel Kraft kosten und er noch sehr erschöpft gewesen sei vom Kampf gegen die Foltermeister, habe er die Tür versperren wollen, damit keine Verstärkung dazukäme. Er sei dann jedoch von Gesichtslosen überrascht und überwältigt worden. Augustus bittet ihn, in zukünftigen Kämpfen immer in seiner Sichtweite zu bleiben, damit er im Notfall immer eingreifen und ihm beistehen könne, was Kenji verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt ihnen etwas zu essen und er bringt die Unterhaltung auf Uselias, denn ihm war nach dem letzten Gespräch noch ein alter Vers eingefallen, der von Uselias handeln könnte. Die Helden bitten Wodhi, ihnen den Reim vorzutragen und der Barde rezitiert „[[Die Schicksalsschwinge]]“. Das Gedicht wirft am Ende die Frage auf, ob [[Uselias]] die Rolle eines Helden oder Feindes spielen würde, woraufhin Augustus erzählt, dass Uselias in [[Thyrna]] als schicksalsträchtiger Held betrachtet wird, denn er habe die Welt nach dem Willen der [[Archonten]] vollendet, indem er die [[Dämonen]] zu ihr führte. Außerdem habe er damit auch das Zeitalter der Menschen eingeleitet. Wodhi stellt fest, dass die [[Elben]] Uselias eher negativ sehen und ihm die Schuld am Untergang ihrer Welt geben, was Henk bestätigt. Jedoch teilt Henk diese Ansicht nicht und sieht Uselias auch eher positiv wie Augustus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erzählen Wodhi noch etwas über ihre Verbindung zu Uselias und der [[Drachenträne]]. Außerdem möchte er von dem [[Bund von Utukk'Xul|dunklen Kult]] hören und erfahren, wieso ein Thyrner mit Barsavern zusammen reist. Die Helden informieren ihn weitestgehend und, nachdem er sie allein gelassen hat, berichten Henk und Kenji von ihren Träumen und beraten sich mit Augustus. Allen Träumen gemeinsam ist, dass sie Octavia in Situationen erleben, in denen sie die Kontrolle über das Feuer in ihr verlor. Anscheinend träumen manchmal Henk und Kenji von gleichen Ereignissen, allerdings in unterschiedlichen Szenen. Dann legen sich die Helden wieder schlafen, denn sie sind noch sehr erschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden wieder erwachen, können Henk und Kenji von neuen Träumen berichten. Sie spekulieren darüber, warum ihnen Uselias diese Erinnerungen von Octavia schickt und wie es Octavia wohl geht. Alle machen sich Sorgen um sie und hoffen, dass sie noch lebt. Sie hoffen, dass Octavia vielleicht am gleichen Ort gefangen gehalten wird wie [[Roana Dernheim|Roana]] und ihnen der Magier Gildon sagen kann, wie sie dorthin gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt etwas zu essen und berichtet Kenji, dass er einen jungen Freigeist gefunden habe, welcher [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart Dernheim]] heißt. Er würde gerne mit ihm sprechen und Kenji lässt den Jungen nach dem Essen hineinschicken. Mart erkundigt sich nach seiner Mutter und erzählt den Helden von seiner Fähigkeit des [[Traumwandeln|Traumwandelns]], mit der er vor Jahren mit seiner Mutter Kontakt geknüpft habe. Als er jedoch merkte, wie sehr sie sich hineinsteigerte, verabschiedete er sich von ihr und teilte ihr mit, dass seine Bestimmung im [[Nebelschlund]] wäre. Mart ist traurig, als er erfährt, dass seine Mutter deshalb auf der [[Baiula Spei]] anheuerte und in den Nebelschlund verschleppt worden ist. Er bittet die Helden, nach seiner Mutter zu suchen, was diese ihm auch versprechen. Die Helden fragen ihn, ob er nicht mit Traumwandeln herausbekommen könnte, wo sich seine Mutter zurzeit aufhielte, und er verspricht, es unter Gildons Aufsicht zu versuchen, denn dieser bilde ihn zum Magier aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bemerkt, dass sein dämonischer Ausschlag sich ausgeweitet und mittlerweile die Brust erreicht hat. Der [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Medicus]] sieht nach ihm und sticht erneut die eitrigen Pusteln auf, woraufhin sich wieder ein unerträglicher Gestank ausbreitet. Er wirkt ratlos und verspricht, einige [[Freigeister]] loszuschicken, damit sie in den Lagern der Gesichtslosen nach Kräutern oder vielleicht sogar magischen Heiltränken suchen, da er die magische Ursache der Infektion nicht heilen kann. Augustus Wunde nässt noch leicht, es hat sich allerdings schon eine leichte Kruste gebildet. Der Medicus verbindet ihn neu und wendet sich dann Henk zu, dem er aber nicht helfen kann, obwohl Henks Kopf weiterhin anschwillt und er mittlerweile vollständig blind ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wasserghul mit [[Tuisken|tuiskischer]] Abstammung namens [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]] kommt zu den Helden und stellt ihnen eine kleine, selbstgeschnitzte Statue auf den Boden, wobei er das Wort „[[Tuisken#Religion|Wibb]]“ ausspricht. Er murmelt noch ein paar Worte zu der Statue und scheint ihr die Helden anzuvertrauen. Wodhi bringt etwas zu essen und erzählt auf Augustus Bitte eine Geschichte von [[Ben Aram]]. Henk wählt eine Geschichte aus, in der eine List eingesetzt wird, und Wodhi erzählt ihnen die Geschichte vom &amp;quot;[[Der Dämon in der Flasche|Dämon in der Flasche]]“, in der Ben Aram einen Dämon mit einer Kiste voll Gold austrickst und in einem alten Kaer in der Stadt [[Lüderitz#Kolonien|Askalon]] festsetzt. Augustus schmunzelt nach der Erzählung und stellt auf Kenjis Nachfrage fest, dass der Dämon dort nicht mehr gefangen sei, da er mit Hilfe der Kiste Gold und einer dummen Entscheidung leider entkommen konnte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Comhla2.png|200px|thumb|rechts|Das Comlah des [[Elysisches Ekklesium|Elysischen Ekklesiums]]]]&lt;br /&gt;
Kenji unterbindet jegliches weitere Nachfragen, da er nach der Geschichte einen hefigen Fieberschub bekommt und unter Schüttelfrost leidet. Er lässt sich das [[Elysisches Ekklesium#Das Comhla|Comlah]] bringen und betet das Schutzgöttergebet. Der Ausschlag ist bis zum Hals vorgedrungen und Kenji verliert zitternd das Bewusstsein. Henk und Augustus holen sofort den Medicus, der sofort die Beulen aussticht und ihm kühlende Verbände anlegt. Er hofft sehr, dass seine Leute zurückkehren, und nach bangen Minuten hören sie tatsächlich Ankommende, die Kisten und Säcke mitbringen. Udelian durchsucht die Sachen und findet eine Phiole, die einen magischen Heiltrank enthalten könnte. Er verabreicht sie Kenji und hofft, dass der Inhalt noch wirksam ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji etwas später wieder zu Bewusstsein kommt, erzählt er, dass er Octavia gesehen habe, welche weinte. Er habe sie gerufen, sie habe ihn angeblickt und eine Hand nach ihm ausgestreckt. Als er seine ausstreckt, brach der Traum ab und er kam zu sich. Kenji ist sich sicher, dass er keine Einbildung war, sondern das Uselias dies möglich gemacht habe. Augustus ist froh, ein eindeutiges Lebenszeichen von Octavia bekommen zu haben, und hofft, dass sie schnell aufbrechen können, um sie zu befreien. Die Helden sind erschöpft und legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== X. Aletheon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Aletheon===&lt;br /&gt;
Nach dem Aufwachen werden die Helden wieder vom [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Medicus]] untersucht. Henk geht es schon etwas besser und sein Kopf ist nicht mehr so angeschwollen. Augustus Wunde hat sich etwas mehr geschlossen, aber sie nässt noch etwas und bedarf weiterer Bettruhe. Der Medicus rührt eine Salbe aus Heilkräutern an und schmiert damit die Wunde ein, bevor er sie erneut verbindet. Bei Kenji hat sich dank des magischen Heiltranks der Ausschlag bis auf eine Stelle an den Lenden zurückgezogen. Die Helden bekommen von Wodhi das Frühstück gebracht und erfahren, dass der Magier Gildon bereits in einem Außenposten ist und bald zu ihnen kommen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.05''') Beim Essen erzählen Henk und Kenji von ihren Träumen über Octavias Erlebnisse und fragen sich, was Uselias ihnen damit sagen will. Alle Erlebnisse haben etwas mit ihren Emotionen zu tun und der Kontrolle, die sie darüber hat. Augustus hat den Verdacht, dass es wichtig sein könnte, die Ereignisse zu kennen, in denen Octavia de Kontrolle über ihre Kräfte verlor, um ihre Erinnerungen auffrischen zu können, falls sie von den Schwarzmagiern manipuliert und ihre Erinnerung verfälscht wird, so wie es Augustus erlebt hat, als er von [[Silvius Insidiae]] manipuliert wurde. Henk vermutet, dass die Schwarzmagier Octavia wohlmöglich durch Manipulation dazu bringen wollen, wieder die Metamorphose zu vollziehen und sich in eine Flamme zu verwandeln. Henk ist überzeugt davon, dass Uselias ihnen damit noch mehr sagen möchte, doch zurzeit haben die Helden noch keine Ahnung, was damit erreicht werden soll. Daher hat Kenji begonnen, die Träume zu sammeln, sie aufzuschreiben und in eine chronologische Reihenfolge zu bringen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Gildon.png|thumb|rechts|Magister Gildon Ipnosi]]&lt;br /&gt;
Dann kommt Wodhi und berichtet, dass [[Gildon Ipnosi|Gildon]] in der Nähe sei und bald mit ihnen sprechen wolle. Als die Helden nichts mehr benötigen, holt er den Magier und bringt ihn zu ihnen. Gildon stellt sich vor und erzählt, wie er das erste Mal von den Gesichtslosen, oder den Gedankenschindern, wie er sie nennt, erfahren hat (vgl. [[Gildon_Ipnosi#Berater_beim_Governeur_von_Tarsus|Biographie]]) und wie er sich dann mit einer Expedition aus [[Sapos]] auf die Suche nach ihnen gemacht hat (vgl. [[Gildon_Ipnosi#Forschungsreise|Biographie]]). Dabei wurde sein Schiff versenkt und er landete in einer Umwandlungskammer. Nach der Prozedur merkte er allerdings, dass er sich gegen den „Lenker“ wehren kann und so seine Eigenständigkeit bewahren konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sprechen ihn die Helden auf das Schicksal der gefangenen Frauen an und Gildon erzählt, dass diese in besondere Zuchtkammern gebracht werden, wo sie sich u.a. mit nicht umgewandelten Gefangenen paaren müssen, um den Gedankenschindern Säuglinge zu gebären, deren Hirn als Delikatesse für die Ältesten gilt. [[Roana Dernheim|Roanas]] Sohn [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart]] möchte eine Traumreise unternehmen, um herauszufinden, ob seine Mutter zusammen mit Octavia in einer Zuchtkammer sei, und bereitete sich dann etwas abseits meditativ darauf vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ceremorphose.png|300px|miniatur|links|Die Erkenntnisse von Magister Gildon Ipnosi über den Lebenszyklus der Loigg'Il]]&lt;br /&gt;
Als Augustus von dem Magister wissen will, wie die Gedankenschinder am besten zu töten wären, weist Gildon die Helden darauf hin, dass das Gehör der Gedankenschinder nicht gut entwickelt sei. Er erwähnt auch, dass ihr Kopf besonders wichtig sei und nach Abtrennung vom Körper sogar noch etwas weiterlebe. Dann erklärt er den Helden den Lebenszyklus der [[Loigg'Il]], wie sich die Gesichtslosen selbst nennen, und zeigt ihnen dazu eine Bildtafel, welche er auf Pergament gemalt hat. Diese leben parasitär auf einem Elbenkörper und stoßen diesen im Alter ab, um sich in einen Ältesten zu verwandeln. Gildon erklärt den Helden, dass die Loigg'Il ihre unbefruchteten Larven Menschen einpflanzen, um sie umzuwandeln und aus ihnen willenlose Diener zu machen (vgl. [[Loigg'Il#Die_Sklaven_der_Loigg.27Il|Sklaven der Loigg'IL]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon hat herausgefunden, dass die Loigg'Il von den ursprünglichen Bewohnern und Erbauern von L'yreh, den Xishari erschaffen worden sind, die während des [[Ewiges_Schauspiel#DAS_SCHWARZE_ZEITALTER|schwarzen Zeitalters]] den Ort bewohnten. Als durch [[Sereg]] die große Flut kam, flohen sie auf die Inseln und begannen mit der Erschaffung einer neuen dämonischen Rasse, welche sie wieder nach L'yreh schicken könnten, um den Ort zu bewahren: die Loigg'Il (vgl. [[Loigg'Il#Ursprung|Ursprung der Loigg'Il]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkundigen sich bei Gildon nach dem Weg zum obersten Ältesten, und er erklärt ihnen, dass leider alle Zugänge auf der unteren Ebene von den Freigeistern gesprengt wurden, um die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] abzusichern. Doch [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C .28Einbrecher aus Weisshafen.29|Filgiz]] könnte sich nach einem alternativen Weg umsehen, wie sie zu ihrem Ziel gelangen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Türsymbol.png|rahmenlos|rechts|Das Symbol, welches Mart aufgezeichnet hat]]&lt;br /&gt;
Als Mart sich vorbereitet hat, holt ihn Gildon hinzu und versetzt ihn mit Hilfe eines schwingenden Kristall-Pendels in Trance. Dann bittet Gildon die Helden, sich im Geiste so genau wie möglich ein Bild von Roana aufzurufen, um Mart bei seiner Traumreise zu unterstützen. Kenji gelingt dies auf Anhieb und Henk sieht [[Roana Dernheim|Roana]] nach kurzer Zeit auch vor sich. Nur Augustus hat Schwierigkeiten und bekommt kein richtiges Bild. Mart sieht einen großen Raum mit mehreren Gedankenschindern und Zellen, in denen Frauen eingesperrt sind. Mart sieht seine gefesselte Mutter, neben der eine junge Frau mit blonden Haaren sitzt. Außerdem kann er ein Zeichen an der Tür erkennen und, als Gildon ihm ein Stück Papier und etwas Kohle gibt, malt Mart das Zeichen mit schnellen Strichen auf. Danach sinkt er erschöpft zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon vermutet ihn dem Zeichen eine Art „Hausnummer“ für die richtige Kammer und erwähnt, dass die Loigg’Il alle Kammern gekennzeichnet haben. Mit Hilfe des Zeichens sollte es möglich sein, die richtige Kammer zu finden, und Gildon bietet an, die Helden dorthin zu führen. Diese sind sich zwar nicht ganz sicher, ob die blonde Frau wirklich Octavia ist, doch sie könnten nicht damit leben, es nicht herauszufinden. Also sagen sie zu und Gildon rät den Helden, sich jetzt richtig auszuruhen, und zieht sich mit Mart in eine Nebenkammer zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt etwas zu essen und Augustus bittet ihn, ihnen vor dem Schlafengehen noch von der anderen Heldentat Ben Arams zu erzählen, bei der er gegen einen Dämon kämpfte. So erzählt Wodhi ihnen aus erster Hand die Geschichte „[[Der Schatten von Krelon]]“, die er selbst miterlebt hat. Am Ende der Geschichte erwähnte er, dass Ben Aram bei ihrer nächsten Begegnung fast einen Kampf gegen [[Graltik Blutklinge|Graltiks]] Champion [[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]] gewonnen hätte, bevor er die Helden ihrem Schlaf überlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder erwachen, schaut der Medicus vorbei und untersucht sie. Bei Augustus hat die Wunde sich mittlerweile geschlossen und Udelian erneuert den Verband. Auch bei Kenji hat sich der Ausschlag zurückgezogen und Henks Schwellungen sind mittlerweile gut abgeklungen. Als der Medicus sie verlassen hat, berichten Henk und Kenji über ihre neuen Träume und die Helden versuchen, diese in den Kontext der anderen Träume einzureihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stehen seit fast drei Tagen das erste Mal wieder auf und begeben sich in die große Kammer, um mit einigen Freigeistern zu speisen. Besonders [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29|Oldir]], ein ehemaliger Kaufmann aus [[Ankarz]], sieht in den Helden die von den Passionen geschickte Rettung, während [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C_.28Waldl.C3.A4ufer_aus_Ankarz.29|Khoralt]], ein ehemaliger Waldläufer aus Ankarz, glaubt, dass [[Lorkan]] die Helden geschickt hat, um die Freigeister nach [[Barthavion]] zu führen. Doch Henk und Kenji machen ihnen klar, dass sie sich nicht in dieser Rolle sehen und versuchen, ihnen keine falschen Hoffnungen zu machen. Augustus hält sich aus dem Gespräch eher heraus und isst schweigsam.&lt;br /&gt;
[[Datei:Aussenposten-FG.png|miniatur|rechts|Ein weiterer Außenposten der Freigeister, welcher von [[Schleimschnapper|Schleimschnappern]] angegriffen wird]]&lt;br /&gt;
Schließlich wollen die Helden zu den Zuchtkammern aufbrechen und Wodhi gibt den Helden noch Proviant und Wasser mit. Sie müssen durch Tunnel zu einem weiteren Außenposten gelangen und treffen dort auf drei Freigeister, die Wache halten und ihnen von Dämonen, welche sie [[Schleimschnapper]] nennen, erzählen, die mittlerweile aus den Tunneln kommen, als hätte sie etwas aufgescheucht, und den Außenposten angreifen. Ein ehemaliger Ritter aus [[Königreich der Valburger|Valburg]], [[Freigeister#.E2.80.9EElderecht_van_Breedstaal.E2.80.9C_.28Ritter_aus_Valburg.29|Elderecht van Breedstaal]], hat bereits einen Schleimschnapper besiegt und warnt die Helden vor weiteren in dem Tunnel, welchen sie zur Zuchtkammer nehmen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleimschnapper.png|miniatur|links|[[Schleimschnapper]], niedere Dämonen aus der Kanalisation von [[L'yreh]]]]&lt;br /&gt;
Henk begibt sich mit Augustus nach unten, um die Schleimschnappper aus dem Tunnel zu locken. Doch erst als Henk laut ruft, reagieren die Dämonen und zwei der Würmer kommen aus dem Tunnel herausgekrochen. Henk ist überrascht, mit welcher Geschwindigkeit sie sich fortbewegen und hat Mühe, nach hinten zu entkommen. Bei Schnapper verfolgen Henk, was Augustus die Möglichkeit gibt, dem ersten mit seinem Schwert die Seite aufzuschneiden und die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Das verschafft Henk etwas Raum, um überraschend hinter den anderen Wurm zu springen und ihn zu attackieren. Während Augustus den einen Schleimschnapper bei sich hält und etwas überfordert mit der Bekämpfung ist, besiegt Hank den zweiten Dämon mit Elderechts Unterstützung. Anschließend kommen sie Augustus zur Hilfe, dem seine Rüstung gute Dienste erwiesen und die scharfen Zähne der Dämonen abgewehrt hat. Der Kampfeslärm hat einen dritten Schleimschnapper aus dem Tunnel gelockt, welcher sich auf Augustus stürzt. Doch dieser ist gut gerüstet und steckt den Angriff ein, so dass Henk und Elderecht dem Dämon den Rest geben können. Nach diesem Kampf ist der Weg zu den Zuchtkammer frei und Elderecht bittet die Helden, nach der Ursache für die gehäuften Angriffe der Schleimschnapper zu suchen. Dann machen sich die Helden in Begleitung von [[Gildon Ipnosi|Magister Gildon]] und [[Freigeister#Zugeh.C3.B6rige|Mart]] auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.06''') Gildon führt die Helden mit großer Sicherheit durch ein weitläufiges Labyrinth von Gängen und mit Hilfe seiner Astralsicht kann er einige Schleimschnapper umgehen. Doch ihm fällt auf, dass es ungewöhnlich viele von den kleinen, dämonischen Krebsen gibt, welche im Blasen-Tang leben und die Nahrung der schleimigen Würmer sind, von denen es hier wiederum erstaunlich wenige gibt. Der schnellste Weg zu den Zuchtkammern führt durch ein Nest der Schleimschnapper, welches die Gruppe nach etwa zwei Wegstunden erreicht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Schleimschnappernest.png|miniatur|rechts|Das Nest der Schleimschnapper mit den Leichnamen und den geschlängelten Spuren]]&lt;br /&gt;
Dort finden sie einen toten Schleimschnapper vor, welcher ausgedörrt und verschrumpelt ist, und Augustus kann seltsame, sich schlängelnde Spuren ausmachen, welche in das Nest führen. Dort entdecken sie weitere tote Exemplare, zwischen denen die Spur verläuft. Die Helden finden auch einige Eier der Schleimschnapper, von denen drei beim Eintreffen der Helden schlüpfen. Die winzigen Würmer greifen Henk und Augustus an, die sich mit ihren Waffen zu wehren wissen. Im Zentrum des Nestes entdeckt Gildon eine giftgrüne Flüssigkeit und spekuliert, dass es sich um Dämonenblut handeln könnte. Dann schleichen die Helden durch die Kammer und vermeiden es, den Eiern zu nahe zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verlassen hält Gildon in einem Gang inne und gibt ein Zeichen, sich ruhig zu verhalten. Aus einer Kammer vor ihnen ist ein leises Zischen zu hören, welches sich mal nähert und dann wieder entfernt. Vermutlich stammt es von der Kreatur, welche die Schleimschnapper getötet hat. Augustus vermutet, dass es sich vielleicht um einen [[Xishari]] handeln könnte, dessen Abbildung er in der Folterkammer gesehen hat. Gildon merkt an, dass, da die Xishari ausgestorben seien, ein guter Beschwörer von Nöten sein würde, um einen solchen Dämon wieder zurückzubringen. Vielleicht hat das Erscheinen eines solchen Dämons auch etwas mit der Anwesenheit der Helden hier unten zu tun, doch Gildon scheint froh zu sein, dass es noch nicht zu einem Kampf mit dem Wesen gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei weiteren Stunden verlassen die Helden das Labyrinth und sie gelangen in die großen, begradigten Tunnel der Abwasserkanäle. Die Helden versuchen, nicht zu sehr auf die Inhalte der Abwasserbecken zu achten und den Gestank zu ignorieren, und begeben sich möglichst schnell voran. Nach einiger Zeit gelangen sie in eine größere Kammer, in der sie eine kurze Rast einlegen und das weitere Vorgehen besprechen können. Gildon erklärt, dass er die Gruppe durch eine Illusion vor den Augen der [[Gnathoseloda|Wächterdämonen]] verbergen könne, dies jedoch bei den [[Loigg'Il]] nicht funktioniere. Sie müssen möglichst schnell die richtige Kammer ausfindig machen und dann soll Augustus alleine hinein, während er unter einem Schutzzauber von Gildon steht, der ihn gegen die Geisteskontrolle der Loigg'Il immunisiert. Augustus sollte dann so schnell wie möglich alle Gedankenschinder im Raum ausschalten und dann die anderen mit dem Ruf „''Stirb''“ hereinholen. Anschließend wollen sie [[Roana Dernheim|Roana]] und hoffentlich auch Octavia befreien und schnellstmöglich wieder auf dem gleichen Weg verschwinden, auf dem sie hineingekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon führt die Helden dann zu einem Becken, welches etwas weniger stinkt als die anderen, und zeigt auf ein Abflussrohr, welches etwas weniger Wasser führt. Als die Helden durch das Abwasser waten, streiften verrottete Kleidungsreste Augustus Bein, Kenji gerät an eine Säuglingsleiche und Henk bleibt mit dem Fuß in etwas stecken, was bei Herausziehen schwarze Fäulnissubstanz aufwirbelt. Dann können sie das Abwasserrohr hinaufklettern und sie gelangen in einen Korridor, von dem drei Gänge abgehen, die mit seltsamen Zeichen markiert sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:Zuchtkammern-Korridor.png|300px|miniatur|rechts|Der Zuchtkammer-Korridor mit den Zeichen]] [[Datei:Türsymbol.png|100px|thumb|links|Marts Symbol]] &lt;br /&gt;
Aus dem Gang von links kommt ein [[Gnathoseloda|Haiwächter]] heraus, und Gildon lässt sich die Helden an eine Wand drücken und legt eine Illusion über sie, so dass der Wächter sie übersieht und weiterzieht. Die Gruppe macht sich danach in den mittleren Gang auf und untersucht die Türen, an denen sie Zeichen finden, die demjenigen von Mart ähneln. Kenji vergleicht jeweils das Zeichen und die Gruppe muss mehreren Wasserghulen ausweichen, die einmal einen schreienden Säugling auf einem Karren fortschieben, ein anderes Mal einen wild schreienden Mann den Gang entlangführen und ein drittes Mal sind es Wasserghule mit einem Karren, auf dem tote Säuglinge und eine blutige Frauenleiche liegen. Die Helden lassen sich davon aber nicht zum Eingreifen provozieren, sondern suchen weiter, bis sie bei der dritten Tür auf der rechten Seite fündig werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuchtkammer.png|miniatur|rechts|Die Zuchtkammer, in der Roana eingesperrt ist]]&lt;br /&gt;
Gildon spricht mit einem Pendel einen Schutzzauber auf Augustus und dieser betritt dann allein den Raum, während die anderen vor der Tür ausharren und auf sein Zeichen warten. In der Zuchtkammer macht Augustus zwei Gruppen von Gegnern aus: auf der Seite des roten Käfigs stehen drei Loigg'Il mit vier Wasserghulen in dem Gang zwischen den Käfigen und auf der rechten Seite zwingt ein von zwei Wasserghulen begleiteter Loigg'Il gerade einen Menschen zum Geschlechtsverkehr mit einer Gefangenen. Augustus stürmt auf die größere Gruppe zu und erwischt vier von ihnen, bevor sie überhaupt reagieren können. Als ein Loigg'Il ihn beherrschen will, wirkt er sehr erstaunt, als Augustus seinen Zauber einfach so ignoriert und angreift. Nach seinem zweiten Angriff sind alle drei Loigg’Il ausgeschaltet und Augustus rennt schnell auf die andere Seite. Doch drei Wasserghule verfolgen ihn, greifen nach ihm und bringen ihn gegenüber der Eingangstür zum Stehen. Der letzte Loigg'Il schickt seine Wasserghule auf ihn und Augustus ist schließlich von fünf Ghulen umzingelt. Mit einem gezielten Rundumschlag auf Kopfhöhe befreit er sich schließlich. Er merkt, dass Gildons Schutz nachgelassen hat, und ruft die anderen dazu, als er sicher ist, dass der Gedankenschinder ihn ins Visier genommen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Flur ist inzwischen ein Haiwächter aufgetaucht und Gildon verwirrt dessen Sinne mit Marts Unterstützung. Henk und Kenji warten bereits auf das Zeichen von Augustus und Henk rennt sofort durch die Tür, als sie es endlich vernehmen. Er sprintet auf den Loigg'Il zu und überrascht ihn mit einem Schattensprung, während Kenji sich im Raum orientiert und nach Roana und Octavia sucht. Henk verwundet den Gedankenschinder schwer, doch dieser wendet sich gegen Henk und zwingt ihn, Kenji anzugreifen. Augustus rennt auf den Loigg'Il zu und fängt Henk ab, bevor er Kenji erreichen kann. Augustus tritt ihn weg und greift den Gedankenschinder an, der seinerseits einen Zauber auf Augustus wirkt. Kenji wirkt ein Lichtwunder und reißt mit einem Lichtblitz den Gedankenschinder aus der Konzentration, so dass Henk und Augustus ihm den Rest geben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Elora.png|miniatur|links|Die fremde Frau aus dem roten Käfig, die sich als Elora vorstellt]]&lt;br /&gt;
Während Henk und Kenji [[Roana Dernheim|Roana]] finden und befreien, holt der komplett erschöpfte Augustus wieder Luft, um sich auf einen möglichen weiteren Kampf vorzubereiten. Henk findet bei einem Gedankenschinder zwei Schlüssel und öffnet damit Roanas Käfig. Diese bittet ihn, auch die blonde Frau aus dem roten Käfig zu befreien, was er auch tut. Doch Henk ist etwas stutzig, als die Fremde in dieser Situation sehr ruhig bleibt. Kenji hat ebenfalls Käfigschlüssel gefunden und wirft diese, als Henk, Roana und die Fremde an ihm vorbei in Richtiung Ausgang laufen, quer durch den Raum dem Mann zu, der mittlerweile nicht mehr unter der Kontrolle der Gedankenschinder steht. Als die Fremde auf Augustus zuläuft, kommt diese ihm etwas bekannt vor und sie erinnert ihn an die Lady Arlena, die sich als Schwarzmagierin entpuppte (vgl. [[Kalender#26._Sideon|Episode 22.01]]). Während die Helden den Raum verlassen, kann Gildon gerade noch so den [[Gnathoseloda|Haiwächter]] kontrollieren, so dass sie durch den Gang in Richtung der Kanalisation fliehen können. Im Raum befreit der Mann die gefangenen Frauen und sorgt damit für Chaos. Der Haiwächter verfolgt die Helden und Gildon muss ihn noch so lange aufhalten, bis alle durch das Abflussrohr gesprungen sind. Mit letzter Kraft schafft es auch Gildon und kommt völlig erschöpft in der Kanalisation an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch unzählige Wasserghule verfolgen die Helden und diese müssen durch die Kanalisation fliehen. Mart hilft seiner Mutter und Kenji stützt den sichtlich geschwächten Gildon, der ihnen den Weg weist. Durch Gildons Ortskenntnis entkommen sie den Verfolgern und finden schließlich eine kleine Klammer, in der sich eine Rast machen lässt. Henk ist gegenüber der Fremden, die sich als [[Elora von Tressburg|Elora]] vorstellt, sehr skeptisch und verdächtigt sie, eine Schwarzmagierin zu sein. Damit geht er direkt auf Konfrontation, während Kenji versucht, auf diplomatischerem Weg etwas über sie herauszubekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus Wache hält und sein Schwert putzt, versuchen Henk und Kenji etwas aus Elora herauszubekommen. Sie erfahren, dass sie ihre Schwester sucht, welche tatsächlich die Lady Arlena ist. Diese habe sie in den roten Käfig in der Zuchtkammer sperren lassen, um sie zu quälen. Im Austausch gegen Informationen über den Aufenthaltsort ihrer Schwester verspricht sie den Helden Informationen über die Schwarzmagier, wobei sie [[Sabaoth Immortalis]] und einen weiteren, den Helden unbekannten Namen nennt: Reveron. Schließlich ruhen sich die Helden aus, um vielleicht noch weitere Träume von Octavia zu erhalten, während Augustus aus erhöhter Position hockt und wacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.07''') Den ersten Teil der Wache übernimmt Augustus, doch dann überkommt ihn Müdigkeit und er lässt sich von Henk ablösen. So bekommt er noch etwas Ruhe, bevor [[Gildon Ipnosi|Gildon]] zum Aufbruch drängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe macht sich wieder auf den Weg und Magister Gildon führt sie durch das Schleimschnappergebiet. Doch sie ziehen die Aufmerksamkeit der Dämonen auf sich und werden bald verfolgt. Gildon steigert das Tempo, doch irgendwann bemerkt er, dass sie umzingelt sind. Da [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart]] mit [[Roana Dernheim|Roana]] nicht so schnell vorwärtskommen, muss Henk gegen einen [[Schleimschnapper]] kämpfen. Augustus, der die Nachhut gebildet hat, unterstützt Henk vorne im Kampf und schon bald können sie weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gruppe fast eingeholt wird, zieht [[Elora_von_Tressburg|Elora]] einen schwarzen Dolch aus dem Stiefel und malt mit diesem ein Zeichen in die Luft, während sie dämonische Worte murmelt. Kenji bekommt bei dem Gemurmel eine Gänsehaut und es fühlt sich unheilig und unangenehm an. Doch die Schleimschnapper halten plötzlich inne und Elora scheucht sie davon, so dass die Gruppe entkommen kann. Augustus übernimmt jetzt die Vorhut und kämpft noch gegen einige Dämonen, während Henk als Nachhut die Flucht deckt und ein Auge auf Elora hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gildon das Gefühl hat, dass sie den Schleimschnappern entkommen sind, machen sie eine kurze Rast und er nimmt Elora zu einem Gespräch beiseite, wobeo er eine Art Warnung auszusprechen scheint. Auch die Helden stellen Elora zur Rede. Sie muss ihnen erklären, was sie mit dem Dolch gemacht hat, und versichert ihnen, dass sie nichts von ihr zu befürchten haben. Augustus sieht sich den ungewöhnlichen Dolch an, welcher nicht zum Kämpfen konstruiert wurde, und Elora verrät ihm, dass sie ihn als Geschenk bekommen hat. Sobald sich die Zeit ergibt, wollen sie weiter über Eloras Fähigkeiten sprechen, doch zunächst gilt es, die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gruppe den Außenposten erreicht, stellen sie fest, dass die Wachen [[Freigeister#.E2.80.9EElderecht_van_Breedstaal.E2.80.9C_.28Ritter_aus_Valburg.29|Elderecht]], [[Freigeister#.E2.80.9EWoldo.2C_der_bunte_Hund.E2.80.9C_.28Pirat_des_Seevolkes.29|Woldo]] und [[Freigeister#.E2.80.9EVillad_van_Deen.E2.80.9C_.28Kapit.C3.A4n_aus_Olburg.29|Villad]] regungslos daliegen und wie Mumien wirken. Etwas hat die Feuchtigkeit aus ihnen gesogen, so wie die Helden es schon bei den Schleimschnappern auf dem Hinweg zur Zuchtkammer bemerkt hatten. Elderecht kann Gildon noch etwas zuflüstern, bevor er verstirbt, und der Magier eilt dann mit den Helden zur Zuflucht. Unterwegs bemerken sie, dass die Illusionen, welche den Eingang verbargen, deaktiviert und die Zauberspeicher aus den Wänden gebrochen sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Xishari.png|miniatur|rechts|Ein beschworener Xishari greift die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] der Freigeister an]]&lt;br /&gt;
Ein Freigeist rennt den Helden schreiend entgegen und als sie den Hauptraum erreichen, hören sie bereits Kampfgeräusche. Ein schlangenartiger Dämon befindet sich in der Mitte des Raumes und an dessen Rand kauern sich panische Freigeister auf dem Boden zusammen. Der Dämon kämpft gerade gegen [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]], [[Freigeister#.E2.80.9EWerris.E2.80.9C_.28Reisender_aus_Barthavion.29|Werris]] und [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C_.28Leibw.C3.A4chter_aus_Tora_Chem.29|Dorgu]], während [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi]] versucht, die anderen Freigeister zu beruhigen und den Dämon mit Gegenständen bewirft, um ihn abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werris versetzt gerade mit seinem Kurzschwert dem Dämon einen Stich, wird dann aber vom Stab des [[Xishari]] berührt und beginnt zu vertrocknen. Kurze Zeit später bricht er wie eine Mumie zusammen und Skjall und Dorgu kämpfen allein weiter. Henk und Augustus eilen sofort hinzu und nähern sich schnell dem Dämon, denn Dorgu kann ohne eine magische Waffe den Dämon nicht verletzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xishari beginnt, den Anhänger an seinem Stab zu drehen und ein surrendes Geräusch entsteht, welches dazu verführt, panisch wegzulaufen oder sich auf dem Boden zusammen zu kauern wie die übrigen Freigeister. Doch Henk und Augustus widerstehen dem Zauber und Henk gelingt ein erster Angriff. Auch Skjall wird nicht von Furcht ergriffen, sondern attackiert den Schwanz des Dämons, während Henk mit der Vorderseite beschäftigt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora versucht, die Aufmerksamkeit des Xishari auf sich zu lenken, doch es gelingt ihr erst, als Augustus sich dem Dämon genähert hat und angreifen will. Henk hat ihm bereits eine Verletzung verpasst und Augustus sticht ihm direkt in den ungeschützten Bauch, welcher nicht von einer starken, gepanzerten Haut überzogen ist. Als Elora den Xishari mit einem Bannzauber ablenkt, kann Augustus ihm den Bauch aufschlitzen und ihm den Rest geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf erzählt Gildon, dass seit der Vorzeit niemand mehr einen Xishari gesehen habe, da sie sich nach der Schwelle alle nach Abyssia zurückziehen mussten. Da sie von allen Lebewesen auf Gea vergessen wurden, muss jemand die alten Gänge durchstöbert und noch alte Namen entdeckt haben. Das bedeutet aber auch, dass die Loigg’Il und der dunkle Kult auf die Anwesenheit der Helden aufmerksam geworden sind. Außerdem nimmt Gildon den Stab des Xishari an sich und bringt ihn in seine Kammer zur weiteren Untersuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun findet sich etwas Zeit, um mit Elora reden zu können, und die Helden erzählen ihr von ihrer Schwester und den abtrünnigen Loigg’Il, bei denen sie sie zurückgelassen haben.  Elora erzählt den Helden von einem Mann namens „Lord Reveron“, welcher derzeit an der Seite von [[Sabaoth Immortalis]] arbeitet und vom [[Bund von Utukk'Xul|Bund]] geschickt wurde, um sich über die Dämonen dieses Ortes schlau zu machen. Augustus nimmt für sich das Recht auf Rache an Sabaoth in Anspruch und warnt Henk, ihm nicht in die Quere zu kommen, wenn sie dem Nekromanten begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte von Elora wissen, warum sich jemand mit Dämonen einlässt, und sie erzählt den Helden von ihrer Schwester, welche unheilbar krank war. Sie wollte ihrer jüngeren Schwester helfen und hörte von Lord Reveron, welcher mit Methoden arbeitet, wie sie von Sapos abgelehnt werden. Er half ihrer Schwester, doch musste diese weiterhin anderen Wesen das Leben entziehen. Zunächst begnügte sie sich mit der Energie von Tieren, doch eines Tages erwischte sie sie dabei, wie sie ein Kind tötete. Damit war für Elora eine Grenze überschritten und sie beschloss, ihre Schwester aufzuhalten. So landete sie schließlich in [[L'yreh]] und wurde eine Gefangene ihrer Schwester.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden sich waschen, bemerkt Henk eine juckende Stelle am Bein, welche ihn an die Infektion von Kenji erinnert. Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]] kümmert sich mit dem Rest der Salbe um die kranke Stelle und Henk bleibt bei ihm, um die anderen nicht mit dem Gestank zu belästigen. Nachdem auch Augustus sich gewaschen hat, erzählt ihm Henk, dass sich Elora anscheinend interessiert nach ihm umgesehen habe. Dann legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.08''') Die Helden schlafen sich erstmal richtig aus, denn sie können erst weiter, wenn [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] einen Weg zum Ältestenhirn gefunden hat. Kenji und Henk träumen wieder von Octavia und tauschen sich darüber aus. Die Trauminhalte scheinen alle mit Situationen aus Octavias Leben zusammenzuhängen, in denen sie einen Kontrollverlust erlitt und mit ihrem Feuer andere verletzte. Der Verdacht kommt auf, dass die Kultisten bei Octavia über ihre Erinnerungen wieder eine Metamorphose provozieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht noch einmal mit Henk über seine Rache an Sabaoth Immortalis und erzählt ihm von seinen langen Erfahrungen mit [[Sabaoth Immortalis|Spurius Iunius]] und über die Manipulationen, denen Augustus seit seiner Militärzeit ausgesetzt war. Henk versteht seine Rachegefühle, weist aber erneut darauf hin, dass jede Gelegenheit genutzt werden muss, die sich bietet, um Sabaoth auszuschalten, und dass man in Ernstfall nicht auf jemanden warten könne, damit dieser dann den Todesstoß ausführe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C_.28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]] erfahren die Helden, dass [[Elora von Tressburg|Eloras]] Eltern sehr fromm sind und ihr Vater in Tressburg einen großes Passionshaus gestiftet habe. Außerdem hat er von Lord Reveron gehört und weiß, dass dieser sich in einem alten Gemäuer eingerichtet hat, welches Khoralt sehr unheimlich findet und darum stets einen großen Bogen darum machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Freigeister#.E2.80.9EWodhi der Wortweber.E2.80.9C_.28Barde aus M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi]] informiert die Helden, dass Elora mit [[Gildon Ipnosi|Gildon]] spricht und er ihr die Regeln der Freigeister erklärte, da Gildon ihr nicht richtig traut. [[Roana Dernheim|Roana]] setzt sich für Elora ein und schätzt sie nicht so verdorben ein, wie sie scheint, da Elora ihr in der Gefangenschaft immer wieder Mut gemacht und Mitgefühl gezeigt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wodhis Rat spricht Kenji mit [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29 |Oldir]], da dieser am Boden zerstört ist, sich nutzlos fühlt und sehr um die Verstorbenen trauert. Er erzählt Kenji, dass er einmal einer der reichsten Männer in [[Weisshafen]] war und nicht damit zurechtkomme, dass alles, was er sich einmal aufgebaut hat, nun verloren sei. In seiner Hoffnungslosigkeit fürchtet er auch, den nächsten Kampf gegen seinen Lenker zu verlieren, da er sich als Schwächsten der Freigeister betrachtet. Kenji rät ihm, sich eine Aufgabe zu suchen, bei welcher er sich nützlich fühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen berichtet Elora den anderen beim Essen, dass sie gemeinsam mit Gildon den Stab des [[Xishari]] untersucht hat. Sie hat festgestellt, dass auf dem Artefakt ein Name eingraviert ist, und sie vermutet, dass man mit dessen Hilfe den Xishari heraufbeschworen habe. Nach dem Essen beginnt Augustus mit körperlicher Ertüchtigung, weil er nicht mehr einfach so dasitzen und auf Filgiz warten kann. Sein Training wird von Elora beobachtet, und Kenji bietet sich Augustus als Sparringpartner an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon kommt aus seiner Kammer und lädt die Helden zur Bestattung der gefallenen [[Freigeister]] ein. Aus Respekt vor den Kämpfern nehmen Augustus, Henk und Kenji teil und nur Elora bleibt in der Zuflucht zurück. Inzwischen sind vermutlich alle existierenden Freigeister dort versammelt und gemeinsam mit Roana folgen die Helden ihnen zu dem unterirdischen Fluss, in dem sie auch die Xishari-Teile entsorgt hatten. Dort spricht Gildon einige Worte über jedem Gefallenen und übergibt den Leichnam dem Wasser. Gildons Worte über das „große Mysterium“, in welches die Toten nun eingehen würden, machen Augustus sehr nachdenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji mit Oldir und den [[Kirche der Passionen|Passionsgläubigen]] betet, spricht Henk den abwesend wirkenden Augustus an. Dieser erzählt ihm, dass er mit seiner Verbannung hadere, da er durch diese seine Ahnen und Göttern verloren habe. Einerseits könne er nun ein selbstbestimmtes Leben führen, wie er es sich früher als Knabe immer gewünscht habe, doch andererseits könne er jetzt niemals seinen Stammvater Cycnus treffen, was er sich auch schon immer gewünscht habe. In Thyrna würden verbannte Seelen nicht von den Ahnen aufgenommen und ruhelos außerhalb des Elysiums umherirren, während es in Barthavion möglich sei, sich seinen Platz an der Tafel eines Gottes durch seine Taten zu verdienen. Henk rät ihm, sich nicht zu viele Gedanken über die Toten und das Totenreich zu machen, sondern lieber das Leben zu leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oldir will von Kenji wissen, ob die Seelen der hier in [[L'yreh]] Verstorbenen ihren Weg ins Licht der Passionen finden würden, und Kenji bestätigt ihm dies. Er glaube fest daran, dass das Licht stark genug sei, damit die Seelen ihren Weg dorthin auch aus einer solchen Finsternis finden können. Währenddessen zeigt Henk Augustus sein Medaillon von Viola und erklärt, dass er alles, was er tue, nur aus Liebe für sie tut, und er fragt Augustus, warum er dies alles auf sich nimmt. Er ertappt Augustus dabei, keine wirkliche Antwort auf die Frage zu haben, obwohl dieser die Unterstützung von Octavia als Grund anführt. Henk erfährt auch, dass Augustus nur einmal eine Bindung zu einer Frau aufgebaut hat und er sich mit dem Kontakt zum anderen Geschlecht recht schwertut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr in die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] bittet Henk deshalb Elora, sich doch einmal mit Augustus zu unterhalten, da er doch bemerkt habe, dass die beiden sich ganz zugetan wären. Währenddessen spricht Augustus noch mit Kenji, denn diesem stellt sich die Frage, ob man Elora trauen könne und ob sie die Helden begleiten solle. Augustus spricht sich für Elora aus und sieht bei ihr großes Verantwortungsgefühl gegenüber ihrer Schwester, was ihn an sich selbst erinnert. Auch Kenji glaubt, dass Elora kein schwarzes Herz besitze und in dämonische Dinge hineingeraten sei, genau wie auch Augustus. Deshalb bittet Kenji ihn, seine Erfahrungen mit Elora zu teilen, da sie anscheinend ähnliches erlebt habe und sie vielleicht wisse, wie das sei. Henk ruft nach Augustus und winkt ihn an den Tisch, an dem er mit Elora sitzt. Zuerst ermuntert Henk ihn, von dem Kampf mit dem Xishari zu erzählen, doch Augustus empfindet dies als prahlen und lehnt ab. Dann erwähnt Henk, dass Elora ganz verzweifelt nach ihrer Schwester suche, und sie schließlich nicht die Einzige sei, die dies tue. Nach dieser Information erhebt Henk sich und entfernt sich vom Tisch, während Elora Augustus erwartungsvoll anschaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus offenbart ihr, dass er seine Schwester suche, und Elora will wissen, warum der Kaiser ihm erlaubt habe, mit den Helden zu ziehen. Augustus gesteht ihr etwas zögernd, dass er verbannt wurde und nun nach Barthavion zurückkehre, dem Land seiner Geburt. Sie sprechen über das magische Phylakterium genannt die [[Drachenträne]], welches die Kultisten am liebsten zerstört sähen, und Augustus berichtet ihr vom Verlust Adarians durch die Hand [[Iobis Galdimmera|Galdimmeras]]. Als Augustus Elora erzählt, dass sich seine Schwester vermutlich in den Händen von Sabaoth Immortalis befindet, erzählt diese, dass die Kultisten erwartet hätten, dass sich das Problem mit Octavia durch einen Verbündeten lösen würde und sie nicht getötet werden müsse. Augustus ahnt, wer gemeint ist, und bedauert es sehr, [[Ignus]] nicht persönlich begegnet zu sein. Augustus gesteht, dass man um kleine Schwestern immer besorgt sei und auf sie aufpassen müsse und wolle, was ihm Elora bestätigt. Doch im Gegensatz zu ihr sieht Augustus für seine Schwester noch eine Chance auf Rettung, während Elora für ihre keine Rettung mehr sieht und nur noch bestrebt ist, sie davon abzuhalten, das Mal von Utukk'Xul zu bekommen. Da sie hofft, wenigstens noch die Seele ihrer Schwester retten zu können, rät ihr Augustus, sich einmal mit Kenji zu unterhalten. Elora gesteht, dass sie ihrem Glauben schon vor langer Zeit untreu geworden sei, und Augustus räumt ein, dass so etwas manchmal passiert. Dies bedeute jedoch nicht, dass man nicht zurückfinden könne, egal wie sehr man entgleise, es sei nur nicht schön. Da er andeutete, selbst eine solche Erfahrung gemacht zu haben, hakte sie nach und er erzählt ihr von dem Attentat auf seinen Vater. Dann offenbart er ihr, dass [[Sabaoth Immortalis]] damals der Berater von [[Silvius Insidiae|Insidiae]] war und ihm persönlich bekannt sei. Elora erwähnt, dass sich Sabaoth unter die [[Bund_von_Utukk'Xul#Die_Propheten_des_Untergangs|Herren des Raumes]] gedrängt habe und die Macht an sich reißen wollte. Augustus erzählt ihr, dass er damals versäumt habe, Immortalis zu töten, und offenbart sich als [[Principus Mortis|Schlächter von Loderis]]. Er gesteht seinen Hass und seine Rachegelüste wegen der Attentate und offenbart die Manipulation durch Sabaoths Lügen, die nur durch die Anwesenheit seiner Schwester [[Octavia]] auf dem Schlachtfeld gebrochen wurden. Elora versteht ihn, da es ihr mit Reveron ähnlich ergangen sei und sie alles geglaubt habe, was er ihr sagte. Er begeisterte sie für das Beschwören von Dämonen, um Macht über andere zu erlangen. Elora gesteht ihm, dass sie beschworene Dämonen auf ihre Bräutigame gehetzt hat, bis einmal einer zu Tode kam, was sie nie beabsichtigt habe. Danach war sie als die „Verfluchte Lady von Tressburg“ bekannt und die Anträge hörten auf. Reveron redete ihr ein, dass ihre Magie sich, ähnlich wie die Priester, an Götter richte, auch wenn die ihren alte Götter seien. Elora fühlt sich getäuscht und zu den Taten verleitet und fragt Augustus, ob er glaube, dass er seine Verfehlungen wieder gut machen könne. Er gesteht ihr, dass er daran nicht glaube, jedoch überzeugt sei, in Zukunft besser handeln zu können. Doch er gesteht ihr auch, dass er weiter als bis zu der Drachenträne nicht schauen kann, da bei ihrem Scheitern dann sowieso alles verloren sei. Elora bemerkt, dass Augustus mit seinem vorherigen Leben abgeschlossen habe, und er gesteht, dass ihm zwar die Entscheidung dafür abgenommen wurde, sie aber Recht habe. Vielleicht müsse man sein Leben in die Waagschale werfen, um noch irgendwas zu erreichen. Elora stellt fest, dass die Tatsache, dass sie beide nach ihrer Schwester suchen, sie beide verbindet, worauf die beiden mit Wein anstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gesprächs verbindet Roana Henks Bein. Er und Kenji beobachten das Gespräch von Augustus und Elora und nehmen beide für sich in Anspruch, es erfolgreich in die Wege geleitet zu haben. Kenji glaubt, dass es kein Zufall sei, dass die Mitglieder der Drachenträne stets eine tiefe Schuld aus einer belastenden Vergangenheit in sich spüren, die ihre antreibende Kraft ist, doch Henk widersprich ihm für seinen Anteil. Er fühle sich durch keine Schuld zu der Queste getrieben, wobei Kenji ihm auch zustimmt, doch er erläutert, dass die Notwendigkeit, einen Sinn zu erfüllen - nicht einfach nur vor sich hinzuleben, sich seiner Erfahrung nach aus etwas Dunklen in der Vergangenheit entwickle, so dass etwas Schönes aus etwas Schlechtem erwachsen könne. Dies sei eine schöne Kraft, die Menschen besitzen. Kenji erinnert Henk an den Besuch auf Soltrum, wo die Anhänger des Sonnengottes (vgl. Biographien [[Kalender#6._Sideon|6. Sideon]]) sich um den ganzen Sinn nicht mehr sorgen mussten, was Kenji als ziemlich verlockend empfindet. Henk gesteht Kenji, dass er ziemlich zufrieden mit seinem Leben ist, er nie gehadert habe und stets getan habe, was in ihm übrigblieb. Henk wisse gar nicht, was er für ein anders Leben führen sollte, und die Soltrumer Gemeinschaft hätte zwar ihren Frieden, aber sonst auch nicht viel mehr andere Sachen. Als Kenji sich fragte, was er mit seinem Leben anfangen soll, wenn sie das Ganze hier überleben würden, er aber nicht mehr in sein altes Leben zurückkehren könne, macht Henk ihn darauf aufmerksam, dass man dann als großer Held in Barthavion einfach in eine Kneipe gehen und den Abend auf sich zukommen lassen kann. Kenji stimmt ihm zu und sieht sich dann als feisten Mystiker enden, als der [[Helom Kerzorban|Kerzorban]] ihn bereits im [[Prozess_gegen_die_Helden#Kenjiro_Asai |Prozess von Valkenburg]] diffamiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi ruft alle Anwesenden zusammen und erzählt ihnen die Geschichte von „[[Alouans Reise in die Unterwelt]]“, in der sich der berühmte Barde [[Alouan Silberklang]] aus Trauer über den Verlust eines Freundes und Königs [[Torian]] von der Welt abwendet und in der Unterwelt seinen Freund retten will. Er zahlte einen bitteren Preis dafür, weil er als Sterblicher versuchte, das Reich der Toten zu betreten, denn er erfährt, dass er durch seine anmaßende Trauer seine eigene Lebzeit verwirkt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht Augustus an, weil er so still sei. Dieser ist in Gedanken bei der Geschichte und erklärt, dass er auch stets versuche, zu handeln, aber sich nicht sicher sei, ob er an Alouans Stelle es nicht auch versucht hätte, seinen Freund zurückzuholen. Kenji sieht darin keine Schande und weist Augustus darauf hin, dass es tatsächlich aufs Handeln ankomme, denn die ganze Reue, die Kenji über seine Kindheit empfunden hat, habe ihn zu nichts gebracht. Augustus gesteht ihm, dass es schwierig sei, sich aus den Vorstellungen, in denen man gefangen sei, zu befreien. Es sei ihm damals als Principus Mortis nur durch Octavia geglückt, und ihm falle kein weiterer Weg ein, der ihm auch geholfen hätte. Er äußert die Hoffnung, dass Octavia zurzeit ihre Freunde spüren könnte, da diese in ihren Träumen eine Verbindung zu ihr hätten. Kenji hofft das auch und erzählt Augustus von seinen wiederkehrenden Albträumen, die sich immer wieder um den Jungen Olrik drehen, der von dem Wachhund getötet wurde (vgl. [[Kenjiro Asai#Ein schicksalhaftes Ungl.C3.BCck und die R.C3.BCckkehr zum Licht .28327 JF.29|Kenjis Biographie]]). Aber dann habe er entschieden, dass das Wälzen im Selbstmitleid ihn auch nicht wieder lebendig machen könne und zu nichts führe. Augustus erklärt Kenji, dass es ihm nicht um Selbstmitleid ginge, sondern um ein besseres Verständnis über die eigenen Schwachstellen, da die Versuchungen schließlich immer wieder auf einen warten würden. Kenji erzählt, dass er selbst einen Schlussstrich ziehen und nie wieder solche Fehler machen wollte, so erkenne er heute, dass es ein Trugschluss sei, denn man werde immer wieder Fehler machen. Man müsse nur aus ihnen lernen, denn Menschen seien eben keine Götter. Anschließend legen sich die Helden schlafen, um bei Filgiz Rückkehr bereit zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.09''') Als Kenji und Henk erwachen, sprechen sie kurz über ihren neuen Traum von Octavia und berichten dann auch Augustus davon. Dieser entschuldigt sich bei Henk dafür, dass er bei ihrem Gespräch nach der Bestattung so abweisend zu ihm war. Augustus erzählt ihm, dass er lange nicht mehr mit anderen Menschen gesprochen habe und er berichtet kurz von seiner verbotenen Liebe zu der [[Menschen#Die_Coraner|Coranerin]] Selina. Henk nimmt seine Entschuldigung an und gemeinsam machen sie sich Gedanken um die Drachenträne und ihre Sicherheit bei den [[Loigg'Il]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Roana Dernheim|Roana]] hat eine Mahlzeit zubereitet und die Helden essen den Eintopf, nachdem sie sich bei Wodhi nach [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] erkundigt haben. Henk spricht mit Roana und Augustus unterhält sich mit [[Elora von Tressburg|Elora]]. Kenji bekommt von dem dankbaren [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]], der endlich im Durchsuchen der Lagerhallen der Loigg'Il  eine sinnerfüllende Aufgabe gefunden hat, eine Kiste Proviant, eine Öllampe mit Lampenöl und eine Phiole unbekannten Inhalts geschenkt, welche dieser auf seinem Beutezug gefunden hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kehrt Filgiz zurück und spricht zunächst mit Wodhi, welcher ihm die traurigen Neuigkeiten vom Überfall und den Verlusten erzählt. Filgiz isst etwas und berichtet danach den Helden, dass er leider keinen Weg gefunden habe, das dämonenverseuchten Gebiet, welches sie nun auf dem Weg zum Ältestenhirn erwartet und das selbst von den Loigg'Il gemieden wird, zu umgehen. Die Helden reden noch mit Gildon, welcher nicht mitkommen wird, da er die Freigeister und die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] schützen müsse. Udelian identifiziert den Inhalt der Phiole als einen Heiltrank und gibt den Helden noch eine Wundsalbe, Verbandsmaterial und Nadel und Faden mit. Wodhi steuert noch ein paar Rucksäcke bei und Augustus bespricht mit Elora, dass diese die Helden begleiten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schließlich aufbrechen, überlegen die Helden, ob sie den Xisharikopf mitnehmen wollen, entscheiden sich dann aber wegen seiner Sperrigkeit dagegen. Sie kommen nach einigen Gängen der Schleimschnapper zu einem großen Höhlensee, den sie trockenen Fußes über ein paar Steine überqueren können. So gelangen sie in einen uralten Gang mit dem gleichen ungewöhnlichen, asymmetrischen Querschnitt, welchen sie schon in der [[L'yreh#Die Folterkammern der Xishari|Folterkammer der Xishari]] vorgefunden haben. Der Gang führt sie zu einer Höhle mit einer großen Statue des [[Hazug-Ságok|Herzogs der Lügen]], von der es in ein Gangsystem geht, dessen Durchgänge manchmal so niedrig sind, dass man hindurchkriechen muss. Filgiz hat in diesem Labyrinth den richtigen Weg mit [[Twillzinken]] markiert und Henk hilft ihm dabei, diese wiederzufinden. Schließlich führen die engen Gänge zu einem riesigen Gang mit ungewöhnlichem Querschnitt, dessen Decke mit den zur Verfügung stehenden Lichtmitteln nicht auszumachen ist, und die letzte Twillzinke schickt die Helden nach links den Gang weiter. &lt;br /&gt;
[[Datei:Prozession.png|miniatur|rechts|Das Wandrelief mit der Prozession der Xishari und den unbekannten Dämonengattungen]]&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit weist Filgiz die Helden auf eine gute und letzte Rastmöglichkeit hin, bevor das Gebiet mit den lauernden Dämonen erreicht werde. So setzen sich die Helden mit Elora und Filgiz an den großen Sockel einer zerstörten Statue und essen etwas Proviant. Sie entdecken ein großes Wandrelief, welches eine Prozession von [[Xishari]] darstellt und noch weitere unbekannte und verstörende Dämonen von enormer Größe aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Erholungspause brechen die Helden auf und folgen weiter dem Gang, bis sie an ein großes Tor stoßen, dessen Tür von Innen aufgesprengt worden war. Ihre grünen Trümmer liegen auf dem Boden verstreut und nur noch die linke, untere Ecke ist noch erhalten und weist einen unbekannten Dämon auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie betreten den dahinterliegenden Raum und Kenji spürt sofort eine bedrohliche Präsenz. Augustus, Filgiz und Henk bemerken eine Bewegung im Dunkeln der hohen Decke, die sie jedoch nicht genauer orten können. Auf der dem Eingang gegenüberliegenden Seite des Raumes befindet ein Relief mit einer Abbildung des Hazug-Ságok und einem Text in einer Sprache, welche nur Elora kennt. Plötzlich bebt der Boden und Steine fallen von der Decke. Filgiz hatte von Erschütterungen berichtet, die in den dämonenverseuchten Gebieten auftreten sollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Torreste.png| Reste des Eingangstores zum Tempel&lt;br /&gt;
File:Tempel_HS-Eingang.png|Die Eingangshalle des Tempels&lt;br /&gt;
File:Hazug_Sagok_Relief.png| Relief in der Eingangshalle des Tempels&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_1.png|miniatur|rechts|Der obere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Nur ein weiterer Gang führt aus dem Raum heraus und Augustus drängt zur Eile, da jederzeit ein Angriff von oben erfolgen könnte. Filgiz führt die Helden in den Gang, als der Boden erneut bebt und die Helden gerade noch den herabfallenden Trümmern ausweichen können. Schließlich gelangen sie unverletzt in eine weitere Kammer, an deren Ende eine Treppe in die Tiefe führen soll. Sie kommen an einer zerschlagenen Statue vorbei, welche vermutlich den Herzog der Lügen darstellte, und entdecken an der Wand ein weiteres Relief.&lt;br /&gt;
[[Datei:Käfige-01.png|miniatur|links|Relief im oberen Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite befindet sich ein seltsames Becken aus Stein mit einem Abflussloch in der Mitte Dann nähern sich die Helden einer weiteren gesprengten Tür, hinter der ihr Weg weitergeht. Doch sie stellen fest, dass der erwartete Gang eingestürzt ist und keine Hoffnung besteht, ihn freizuräumen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugdämon.png|miniatur|rechts|Der angreifende Flugdämon]]&lt;br /&gt;
Henk hat unterdessen bemerkt, dass ihnen Etwas von der Eingangshalle durch den Gang gefolgt ist und auch Augustus spürt die Gefahr. Er entdeckt, dass Kenji angegriffen wird, schubst diesen zur Seite und wehrt mit dem Schwert den Angriff des Dämons ab. Bei dem Angreifer handelt es sich um die fliegende Kreatur, welche auf dem großen Relief im Gang dargestellt ist. Augustus schlägt ihm eine Kerbe in den Schnabel und die Helden ziehen sich schnell in den Gang zurück. Sie gehen zurück in die Eingangshalle, um vielleicht einen anderen Weg in die Tiefen zu finden. Mit diesem Ziel suchen sie dir Wände ab, während Elora sich das Wandrelief anschaut und versucht, die Inschrift zu entziffern und zu übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt rechts neben dem Eingang einen eingestürzten Gang, der wie auf der anderen Seite weiterführt. Diese Einsturzstelle lässt sich vermutlich freiräumen und Henk, Kenji und Filgiz geben ihr Bestes, während Augustus auf den Flugdämon achtet, welcher den Helden in die Eingangshalle gefolgt ist. Elora ist allein am Relief, als sie das Ziel des Dämons wird. Augustus rennt mit gezogener Waffe zu ihr und verpasst dem Dämon einen Schlag, welcher ihn wieder verscheucht. Doch zuvor hat er Elora am Hals verletzt und Augustus beeilt sich, sie zu dem mittlerweile freigelegten Gang zu bringen. Damit alle die Engstelle passieren können, decken Henk und Augustus den Rückzug und Henk verletzt den Dämon an seiner Schwinge. Kurz nachdem alle Helden im dahinterliegenden Gang sind, stürzt sich der Dämon erneut hinab, passt jedoch nicht durch den Engpass und beginnt, mit seinen Krallen weitere Steine zur Seite zu räumen. So ist es nur eine Frage der Zeit, bis er hindurchgelangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_2.png|miniatur|rechts|Der untere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Augustus verbindet Eloras Wunde und die Helden folgen dem Gang in einen weiteren Raum. Hier ist die Statue nicht zerschlagen und stellt den Dämonenfürsten dar. [[Datei:Käfige-02.png|miniatur|links|Relief im unteren Tempelraum]] An einer Wand befindet sich ein ähnliches Relief wie im oberen Tempelraum, doch sind hier andere Dämonen in den Käfigen abgebildet. Ein steinernes Becken mit Abfluss findet sich ebenfalls und am Ende des Raumes befindet sich eine intakte, verschlossen Tür aus dem seltsamen grünen Stein. Vor der Tür ist eine kreisrunde Fläche im Boden eine Handbreit abgesenkt und über der Tür finden sich drei Worte in der dämonischen Schrift, welche Elora mit „''Geben''“, „''Richten''“ und „''Preisen''“ übersetzt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hazug_Sagok_Tor.png|miniatur|rechts|Das verschlossene Tor mit den Inschriften im unteren Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Elora hält die Inschrift in der Eingangshalle für eine Lobpreisung von Hazug-Ságok und Augustus stellt die Theorie auf, dass man, wie für ihn auf den Reliefs dargestellt, eine Dämon opfern und dabei sein Blut in das Becken fließen lassen müsse, während im Kreis die Lobpreisung gesprochen wird. Die anderen stimmen zu und überlegen, wo sie den Dämon am besten angreifen und fangen können. Der Gang zu dem unteren Tempelraum böte sich hierzu an, da seine Wände sehr eingefallen sind und dem Dämon daher wenig Raum zum Fliegen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.10''') Zunächst diskutieren die Helden noch etwas weiter, wie sie vorgehen wollen: wollen sie darauf warten, bis der Dämon durchgebrochen ist oder sollten sie ihn schon vorher angreifen. Als die Helden gerade die Statue von Hazug-Ságok untersuchen, beginnt die Erde wieder zu beben und löst Steine aus der Decke. Henk bemerkt es als erster und stößt Kenji zur Seite und warnt Filgiz, so dass dieser sich in Sicherheit bringen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bemerken die Helden, dass der Dämon durch das Erdbeben anscheinend verscheucht wurde und [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] bietet an, zunächst als Späher vorrauszugehen und nach dem Dämon zu suchen. Er schleicht durch den schmalen Durchgang und verschwindet in der Dunkelheit. Die Helden warten eine Weile und beschließen, als Filgiz nicht zurückkehrte, nach ihm zu suchen. Sie betreten die Eingangshalle des Tempels und finden dort keine Spur von Filgiz. &lt;br /&gt;
[[Datei:Flugdämonkampf.png|miniatur|links|Ort des Kampfes mit dem Flugdämon]]&lt;br /&gt;
Als sie den Gang zur oberen Kammer betreten, nehmen sie den Flugdämon wahr, wie er in der Biegung auf dem Boden kauert und an einem Steinhaufen kratzt. Augustus und Henk stürmen schnellstmöglich auf ihn zu und Kenji folgt ihnen mit etwas Abstand. Als der Dämon sie bemerkt und abheben will, schnappt sich Augustus den Schwanz und hält ihn mit aller Kraft fest, so dass der Dämon sich nicht in die Luft erheben kann. Henk nutzt die Gelegenheit und wirft seinen Enterhaken um den Hals des Flugdämons und sucht nach einer Möglichkeit, sein Seil am Boden festzumachen. Der Dämon schafft es auch mit starken Schlägen seiner Schwingen nicht, sich aus Augustus Griff zu befreien, und wird nun zusätzlich von Henks Seil zu Boden gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Henk den Flugdämon beschäftigen, kriecht Filgiz aus seinem Versteck zwischen den Trümmern hervor und greift den Dämon mit seinem Dolch am Schwanzansatz an. Henk kann das Seil nirgends befestigen, doch die beiden lassen nicht los, obwohl der Flugdämon einen Angriff auf Henk startet. Er wendet seinen Kopf und schlägt nach hinten aus, wobei er Henk eine stark blutende Wunde am linken Arm verabreicht, welcher jedoch das Seil nicht loslässt. Filgiz erklimmt einen Trümmerhaufen und schneidet mit seinem Dolch den Flügel des Dämons ein. Mit vereinten Kräften halten Augustus und Henk den Dämon am Boden und Kenji blendet ihn mit einem Lichtblitz. Der Flugdämon ist irritiert und Augustus nutze die Chance, lässt den Schwanz los, zieht sein Schwert und schlitzt die linke Schwinge des Dämons auf. Filgiz greift erneut die andere Schwinge an und bringt den Dämon zu Fall. Henk schlägt auf den Schnabel des Flugdämons ein und schlägt ihn funktionsuntüchtig. Augustus vollendet das Werk und trennt mit einem Schlag den Schnabel ab. Der Flugdämon stößt einen letzten lauten Schreckensschrei in Augustus Richtung aus, welcher diesen und Kenji kurz erschaudern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert daran, dass sie den Dämon lebend fangen wollen, und wirft Filgiz das Seil hinüber, um den Dämon damit zu fesseln. Augustus schlägt noch dessen Stacheln an den Flughäuten ab, während Kenji bereits das Verbandszeug und die Wundsalbe für Henk herausholt. Kenji ruft Henk zu sich und verbindet die Wunde, welche bereits stark nachgeblutet hat. Augustus verschnürt mit Filgiz den Flugdämon, welcher sich zwar gut zusammenfalten lässt, jedoch nicht durch den Durchgang passen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schickt Filgiz zu Elora, damit diese sich schon zum Relief begeben und die Inschrift abschreiben kann. Dann hilft er Augustus, den schweren Dämon zum Durchgang zu ziehen, während Henk sich mit Trockenfleisch stärkt und versucht, den Blutverlust auszugleichen. Kenji unterstützt dann Filgiz bei der Erweiterung des Durchganges und auch Augustus will helfen, doch seine Kräfte versagen, da sie durch das Halten des Flugdämons stark überstrapaziert wurden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_2a.png|miniatur|rechts|Der untere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelingt es, den Durchgang genügend zu erweitern, dass sie den Dämon hindurchziehen können. Sie bringen ihn zum Opferbecken und legen ihn darüber. Elora hat die Anrufung abgeschrieben und begibt sich in den Kreis vor der verschlossenen Tür. Henk erholt sich und Kenji steht beobachtend in der Mitte des Raumes. Als Elora mit der Anrufung beginnt, schneidet Augustus die Kehle des Dämons auf und lässt sein Blut in das Becken fließen. Kenji nimmt ein klickendes Geräusch wahr und ortet seinen Ursprung an der Statue des [[Hazug-Ságok]]. Bei näherer Untersuchung stellt sich heraus, dass die Statue sich angehoben hat und nun beweglich ist. Kenji dreht den Arm der Statue auf die Tür und Elora spricht erneut die Anrufung. Daraufhin öffnet sich das große Tor und gibt den Weg auf eine Treppe frei, welche in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_1.png|miniatur|links|Der untere Tempelbereich, in dem Käfige aufgestellt sind]]&lt;br /&gt;
Die Helden rasten kurz auf den obersten Treppenstufen und bemerken, dass sich das Tor einer Weile wieder schließt. Ohne nachzusehen, ob es sich von innen wieder öffnen ließe, machen sich die Helden auf den Weg in die Tiefe und gelangen auf der linken Seite zu einem Raum, in dem ein Käfig aus einem seltsamen, grünen Metall aufgestellt ist. Er ist magisch versiegelt und scheint noch intakt zu sein. In ihm entdecken die Helden eine dämonische Kreatur, welche Elora als Uhur-Dämon bezeichnet. Dieser war auch auf dem Relief im unteren Tempelraum zu sehen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Zerbrochenes_Tor.png|100px|miniatur|rechts|Das zerbrochene Tor mit dem Wächterdämon]]&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite finden die Helden ein zerbrochenes Tor und dahinter einen verschütteten Gang. Auf dem grünen Torfragment ist ein Wächterdämon abgebildet, von dessen Art die Helden bereits drei in den Folterklammern antrafen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Reliefs_unten.png|miniatur|links|Die fünf Reliefe]]&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Erkundung finden sie linker Hand noch einen zweiten Käfig, welcher allerdings leer zu sein scheint. Dann gelangen die Helden zu einer gigantischen Statue von Hazug-Ságok, welche in einer Ecke des Raumes aufgestellt ist, in welcher sich fünf große Reliefs befinden, auf denen die gefangenen Dämonen vom Relief aus dem unteren Tempelraum neben großen Texttafeln abgebildet sind. Elora stellt fest, dass es sich um Triumphsprüche über die besiegten und gefangenen Dämonen handelt, und sie schlussfolgert, dass sich der große Lügner [[Verijgorn]] anscheinend nicht nur als Herrn der Welt, sondern auch als Herrscher von [[Kosmisches Pentakel#Abyssia .28Die d.C3.A4monische Ebene.29|Abyssia]] betrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehörnter.png|miniatur|links|Der gehörnte Dämon]]&lt;br /&gt;
Der großen Statue gegenüber finden die Helden einen weiteren Käfig, in dem sich ein gehörnter Dämon befindet, welcher anscheinend meditiert. Doch er wird auf sie neugierig und flüstert ihnen: „''Hachchx Nguß!''“ zu, was nach Elora so viel bedeutet wie „Kommt her!“. Er signalisiert mit „''Ssoulnguz''“, dass er an den Helden „riechen“ möchte, und, als Henk dem Wunsch nachgibt, kommentiert er seinen Genuss mit „''waukxrolug!''“, was wohl so viel wie „köstlich“ meint. Auch Eloras Geruch sagt ihm zu, doch Augustus findet er nicht so angenehm und Kenji weigert sich, sich dem Dämon zu nähern. Da auch sein Käfig magisch intakt ist, erkunden die Helden zunächst die Höhle weiter, denn es gibt noch einen fast eingestürzten Gang, aus dem ein Tosen kommt und wo die Quelle für die Beben zu liegen scheint, welche die Gänge des Tempels immer wieder erschüttern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_2.png|150px|miniatur|rechts|Der hintere Bereich des unteren Tempels mit dem Kunguss-Dämon]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem schmalen Gang und finden linker Hand einen weiteren Käfig, welcher allerdings durch den Einsturz einer Wand zerstört wurde. In seinem Inneren findet sich auf dem Boden nur ein seltsames, rotes Pulver, ansonsten ist keine Spur von einem Insassen zu finden. Dem Relief nach hätte hier der Spinnendämon eingesperrt sein müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kunguss.png|miniatur|links|Der Kunguss-Dämon]]&lt;br /&gt;
Rechter Hand führt der Gang zu der Ursache der Erdbeben, welche von einem riesigen, eingesperrten Dämon ausgelöst werden, welcher aus zwölf Augen Blitze gegen die Wände der Höhle schleudert, um sich aus seinem Käfig zu befreien. Auf der anderen Seite des Käfigs scheint ein Gang weiterzugehen, doch eine Umrundung des blitzeschleudernden Dämons wäre ein Selbstmordkommando. Elora identifiziert den Dämon als [[Kunguss|Kunguss-Dämon]], und als dieser die Helden wahrnimmt, konzentriert er seine Blitze auf sie, so dass sie sich zur großen Statue zurückziehen, um sich zu beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden überlegen, ob es noch einen anderen Ausweg gäbe, macht der gehörnte Dämon wieder auf sich aufmerksam und gibt zu verstehen, dass er freigelassen werden möchte, indem er auf ein Schloss deutet, welches an der einen Käfigseite zu erkennen ist. Kenji stellt den Plan auf, den Dämon freizulassen, aber ihn irgendwie zu verpflichten, auch den Kunguss-Dämon freizulassen, welcher dann wieder von selbst auf die abyssische Ebene zurückkehren könnte. Elora und Augustus geben zu bedenken, dass der Dämon vorher vermutlich erst seine Wut an allem hier unten auslassen würde. &lt;br /&gt;
[[Datei:Geheimgang-Tafel.png|100px|miniatur|rechts|Die Tafel mit dem Geheimgang]]&lt;br /&gt;
Henk ist von dem Gehörnten besonders fasziniert und lässt sich mit Eloras Hilfe auf mehrere Gespräche mit dem Dämon ein. Henk fragt, wie sie an dem Kunguss vorbeikommen können und der Gehörnte will dafür den „Schlüssel“ zum Käfig haben. Als Henk dem zustimmt, deutet der Dämon nicht mehr nur auf das Schloss, sondern weist nun auf ein „Geheimnis“ bei den Reliefs an der Wand hin. Die Helden untersuchen die Tafeln und Henk entdeckt schließlich eine verborgene Geheimtür, welche im Textfeld einer Tafel verborgen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_3.png|miniatur|links|Der geheime Gang und die Kammer der Wächter]]&lt;br /&gt;
Der schmale Geheimgang kann nur kriechend durchquert werden und war vielleicht den [[Xishari]] vorbehalten. Augustus gelangt als erstes hinein und wartet auf die anderen. Sie entdecken eine weitere Statue von Hazug-Ságok und finden Knochenhaufen, welche von den einstigen Wächtern übriggeblieben sind. Neben den Knochen findet sich auch wieder das seltsame rote Pulver wie in dem zerstörten Käfig. Als Henk in einem zweiten Knochenhaufen etwas findet, was ein Schlüsselbund sein könnte, ziehen sich die Helden schnell zurück, nachdem im unerforschten Dunkeln Geräusche zu hören waren, welche von mehreren Beinen zu stammen scheinen und sofort Assoziationen an den Spinnendämon in den Helden aufkommen lassen. Die Geräusche nähern sich rasch, doch noch bevor der Dämon sie erreichen kann, können alle durch den Geheimgang fliehen. Augustus zieht sich als letztes zurück und die Helden treten vor den gehörnten Dämon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist der Ansicht, dass sie nur mit der Hilfe des Gehörnten an dem Kunguss vorbeikommen können, und Augustus weist darauf hin, dass es hinter dem Geheimgang noch unerforschte Bereiche gibt, in denen sich vielleicht auch noch ein alternativer Ausgang finden ließe. Doch deren Erkundung ist ohne einen Kampf nicht möglich, und ein solcher birgt immer das Risiko einer Verletzung mit sich. Henk sieht größere Chancen in dem Weg mit dem Dämon und vertraut auch auf Eloras Kunst. Der Gehörnte sollte aber nicht, wie in Kenjis Plan, den Kunguss befreien, sondern im Austausch für seine Freiheit den Helden helfen, an dem Kunguss vorbeizukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie den Dämon befreien würde, versucht Elora noch, seinen Namen zu erzwingen. Daraufhin flüstert der Gehörnte ihr etwas zu, scheint aber ihrer Magie zu widerstehen, da er mit dem Finger auf die Spitze ihres auf ihn gerichteten Dolches tippt. Da der Gehörnte signalisiert, er wisse einen Weg, öffnet Henk mit dem gefundenen Schlüssel den Käfig und lässt den Dämon frei. Dieser informiert Elora über ein kugelförmiges Artefakt, mit welchem man den Kunguss beherrschen könne und das hinter dem Geheimgang zu finden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Dämon frei ist, versucht er, Henk zu hypnotisieren und unter seine Kontrolle zu bringen. Henk erstarrt bei seinem Blick und Augustus will den Dämon angreifen, um Henk zu schützen. Doch bevor er den Dämon trifft, verschwindet dieser und flüstert Henk noch: „''Stersch nungaußkx schi choß!''“ zu, was Elora mit „Bald gehörst du mir!“ übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind erschöpft und beschließen, da sie sich nun doch auf einen weiteren Kampf einlassen müssen, zunächst eine Pause zu machen, um wieder zu Kräften zu kommen. Auf der Suche nach einem Ruheort kehren sie schließlich zur Treppe zurück. Auf halber Höhe schlagen sie das Lager auf und begeben sich zur Ruhe. Augustus übernimmt die erste Wache, während der Henk aufschreit, weil er die Worte des Dämons im Halbschlaf vernommen und das Gefühl hat, dass sein Ohr leicht feucht vom Flüstern des Gehörnten ist. Er legt sich wieder hin und Filgiz übernimmt die weitere Wache, da er kaum Schlaf benötigt und die Helden sich erholen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.11''') Henk kann nicht richtig schlafen und unterhält sich mit [[Elora von Tressburg|Elora]], die auch nicht schlafen kann und anscheinend nachdenkt. Sie fragt ihn nach seinem Erlebnis mit [[Maldoror]] und, als Henk ihr von seinem Bad im Dämonenblut erzählt, erwähnt sie, dass Beschwörer eine solche Gelegenheit sogar absichtlich herbeiführen, um sich gegen [[Kosmisches_Pentakel#Abyssia_.28Die_d.C3.A4monische_Ebene.29|abyssische]] Einflüsse abzuhärten. Aufgrund der Mächtigkeit von Maldoror vermutet Elora, dass der gehörnte Dämon eine Art ''Gessekox''-Dämon sein könnte, welche sich parasitär an große, mächtige Dämonen anheften. Daher hofft sie, dass der Gehörnte Henk zu uninteressant finden könnte, als dass er sich weiter mit ihm beschäftigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz informiert Henk darüber, dass er keinen Mechanismus gefunden hat, um das große Tor von dieser Seite zu öffnen, weshalb sie auf einen Ausweg hinter dem [[Kunguss|''Kunguss''-Dämon]] angewiesen sind. Henk überprüft die Angabe nur oberflächlich und vertraut auf Filgiz Einschätzung. Als Kenji und Augustus erwachen, brechen sie auf, um das Artefakt in der Wächterkammer zu suchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wächterkammer.png|miniatur|rechts|Die Wächterkammer]] &lt;br /&gt;
Die Helden rechnen mit dem Angriff eines Dämons in der Wächterkammer, weshalb Augustus als erstes mit einem Licht die Kammer betritt. Henk folgt ihm nach und gemeinsam sichern sie die anderen. Doch der Dämon zeigt sich nicht und lässt hin und wieder seine Schritte in der Dunkelheit hören. Im Schein der Öllampe erforschen die Helden die Kammer, immer auf der Hut vor einem Angriff und auf der Suche nach dem kugelförmigen Artefakt. Zwischendurch hat sich der Dämon zum Eingangsraum mit dem Geheimgang zurückgezogen, als wolle er den Helden beim Verlassen auflauern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Steele.png|miniatur|links|Die seltsame Steele in der Wächterkammer]]&lt;br /&gt;
Erst im letzten von ihnen durchsuchten Raum finden die Helden eine seltsame Steele, deren Inschrift kaum noch von Elora zu entziffern ist. Doch bevor das Rätsel der Steele gelöst werden kann, nähert sich der Dämon und zeigt sich den Helden. Er sieht aus wie eine riesige Spinne, welche einen seltsamen, roten Nebel aus dem Maul absondert, während sie die Helden anstarrt. Augustus, Henk und Filgiz positionieren sich schützend zwischen Elora, Kenji und dem Spinnendämon und beobachten, wie sich dieser immer weiter in einen roten Nebel einhüllt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Spinnendämon.png|miniatur|rechts|Der Spinnendämon taucht aus der Dunkelheit auf]]&lt;br /&gt;
Augustus geht als erster zum Angriff über und betritt dazu den roten Nebel. Dieser klebt und brennt auf der Haut, in den Augen und der Lunge. Außerdem verhindert er die Sicht auf den Gegner, so dass er blindlings mit einem Doppelschlag auf den Dämon einschlägt. Die Beine scheinen stark gepanzert zu sein, denn sie klingen metallisch, als seine Waffe sie trifft. Henk greift ebenfalls an und überrascht den Dämon von hinten. Während Augustus nach seinem Angriff den Nebel wieder verlässt und sein Gesicht reinigt, bleibt Henk am Dämon dran und setzt direkt nach einmal nach in der Hoffnung, etwas von seinem weichen Leib zu erwischen. Auch Filgiz greift in dem roten Nebel an und kann im Gegensatz zu den beiden den Angriffen des Dämons nicht ausweichen. Er wird am Bein erwischt und zieht sich zurück, um die Wunde zu versorgen. Augustus und Henk kämpfen weiter und auch Kenji nähert sich dem Dämon und versucht vergeblich, das Licht in dieser dämonischen Atmosphäre zum Strahlen zu bringen. Schließlich gelingt es Elora, den roten Nebel aufzulösen, worauf der Dämon mit gezielten Schlägen zur Strecke gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf näht Augustus Filgiz‘ Beinwunde und verbindet sie fachmännisch. Elora sammelt etwas von dem roten Nebelstaub und verstaut es in ihrer Tasche. Nun ist auch endlich die Zeit, sich die Steele genauer anzuschauen, und es scheint ein Schlüsselloch zu geben. Also durchsuchen die Helden nocheinmal die Knochenhaufen und entdecken einen weiteren Schlüssel, welcher bei der Steele passt. Ein Geräusch ist zu hören und Henk entdeckt ganz oben ein eckiges Loch, durch welches man tief hinunter in die Steele greifen kann. Aufgrund der absoluten Dunkelheit ist im Inneren nichts zu erkennen und Henk wagt es, hineinzugreifen. Nach einer ganzen Armlänge stößt sein Finger an etwas, was ihm einen Schlag versetzt und starke Schmerzen bereitet, woraufhin er seine Hand sofort wieder zurückzieht. Ohne zu wissen, was dort drinnen den Schmerz verursacht, entschließt sich Kenji, hineinzugreifen. Er nimmt sich mit ganzem Willen vor, fest zuzugreifen und nicht mehr loszulassen, ganz egal, welcher Schmerz ihn erwartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit schmerzverzerrtem Gesicht holt Kenji eine glibberige, dunkle Kugel, die an einen Augapfel erinnert, aus der Steele und zeigt sie den anderen. Beim Herausheben hat er kurz in einer Vision in zwei schwarze Augen geblickt, die zu einer dämonischen Fratze gehören. Der Schmerz, den er beim Ergreifen gespürt hat, ist danach abgeklungen und Kenji legt die Kugel vorsichtig auf den Stufen der Stele ab. Jeder fasst die Kugel einmal an, um festzustellen, ob jeder diesen Schmerz verspürt. Dann holt Augustus einen alten Umhang eines Wächterdämons und wickelt damit die Kugel ein. Auf diese Weise lässt sie sich schmerzfrei transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen die Wächterkammer und begeben sich zur eingestürzten Tür, um erneut das Relief zu betrachten. Augustus hofft, einen Hinweis auf die Benutzung der Kugel zu finden, doch das entscheidende Stück ist zerstört und das passende Bruchstück lässt sich nicht finden. Die Helden rasten noch kurz vor der Tür und begeben sich dann in die Höhle mit dem Kunguss-Dämon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus nimmt die Kugel mit dem Tuch und hält sie vorsichtig in Sichtweite des Kunguss. Instinktiv zieht er seine Hand gerade noch rechtzeitig zurück, bevor ein Blitz die Kugel und seine Hand getroffen hätte. Kenji schlägt vor, die Kugel vielleicht mit Hilfe des roten Pulvers der Spinne zu aktivieren, doch Elora und Augustus sind dagegen und befürchten eine Beschädigung des Artefakts. Henk schlägt vor, dass die Kugel vielleicht ohne Tuch getragen werden muss, da der Schmerz vielleicht so etwas wie eine Aktivierung ist. Also hält Henk den Schmerz aus und streckt die Kugel in Blickrichtung zum Kunguss. &lt;br /&gt;
[[Datei:Auge.png|miniatur|links|Die Kugel, welche sich in der Gegenwart des Kunguss als Augapfel entpuppte]]&lt;br /&gt;
Plötzlich wird auf der Kugel eine Iris sichtbar und das Artefakt stellt sich als das Auge eines Dämons heraus. Der Blick dieses Auges bannt den Kunguss, welcher augenblicklich aufhört, Blitze zu schleudern. Die Helden wagen sich hervor und beeilen sich, den Käfig zu passieren. Als sie die erste Seite hinter sich haben, führt der Weg hinter Felsen vorbei, wo die Blitze sie nicht erreichen können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Kunguss-Umgehung.png|miniatur|rechts|Der Weg der Helden um den Kunguss-Käfig mit den Orten der Blitzangriffe]]&lt;br /&gt;
Als sie diese Stelle gerade erreicht haben, kann der Kunguss zwei seiner Augen aus dem Bann befreien und schleudert zwei Blitze auf Kenji und Elora, welche sich zum Glück mit einem Sprung hinter die Felsen retten können. Für Henk wird das Tragen des Auges immer anstrengender, da sich auf Dauer nun doch immer wieder Schmerzen einstellen. Hat er es Anfangs noch mit zwei Händen getragen, benutzt er nun nur noch die linke Hand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem sie den Felsen umgangen haben, beeilen sich alle, zum Ausgang des Raumes zu kommen. Henk bleibt kurz nach der Ecke des Käfigs stehen und lässt alle passieren. Dann verspürt er einen starken Schmerz im linken Arm, der bis in die Brust ausstrahlt, und nimmt das Auge in seine rechte Hand. Doch der Kunguss gewinnt dabei einen Teil der Kontrolle zurück und schießt erneut zwei Blitze. Filgiz kann ausweichen, doch Kenji scheint die Gefahr nicht zu bemerken. Augustus jedoch spürt sie und stößt Kenji mit einem beherzten Sprung zur Seite. Sie entgehen nur knapp dem Blitzeinschlag und schaffen es aus dem Raum. Auch Henk gelingt es, sich trotz der zunehmenden Schmerzen weiter zurückzuziehen und gelangt mit letzter Kraft hinter die rettende Ecke, wo der Kunguss nicht hinblicken kann. Kaum ist Henk aus Sichtlinie, schlagen eine Salve Blitze auf dem Boden des Ausgangs und der Kunguss beginnt wieder zu toben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden befinden sich an dem Beginn eines großen Ganges und folgen diesem, bis sie zu einem Raum kommen, in dem es nur drei Ausgänge gibt, welche die Größe des Geheimganges haben und vielleicht von den Xishari genutzt wurden. Sie beschließen, eine längere Rast zu machen und ihre Kräfte zu sammeln, denn es liegt ein unbekanntes Stück Weg vor ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.12''') Während die anderen schlafen, findet Augustus keine Ruhe und horcht in die Dunkelheit hinein. Da nimmt er ein Flüstern aus Eloras Richtung wahr und nähert sich ihr leise. Sie hält das dämonische Auge in der Hand und spricht zu ihm in dämonischer Sprache. Als sie Augustus bemerkt, hört sie auf und schaut ihn fragend an. Als er auf das Auge deutet, entfernen sich die beiden etwas von der Gruppe und sie erzählt ihm, dass sie Informationen über das Auge erhalten hat. Es gehörte einem mächtigen Dämon und sie behauptet, dass sich noch ein weiteres Teil von ihm in dem Besitz der Helden befinde. Als sie auf Kenjis Tasche deutet, erzählt Augustus ihr von der „''Galle des Zerrox''“, welche sie in einer Flasche bekommen haben. Den Namen identifiziert sie als den des mächtigen Dämons, und sie erzählt Augustus, dass Zerrox ein Konkurrent von [[Hazug-Ságok]] um die Herrschaft in [[L'yreh]] war und von diesem besiegt, in 1000 Teile zerstückelt und in der Stadt verteilt worden sei. Elora empfiehlt, die beiden Teile nicht zusammenzubringen, um kein Risiko einzugehen, denn sie vermutet, dass Reveron versucht, alle Teile zu finden, um Zerrox wieder zusammenzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die anderen erwacht sind, erzählt ihnen Augustus von Zerrox und Elora fasst noch einmal seine Geschichte zusammen. Anschließend beraten sie darüber, welchen der drei Tunnel sie ausprobieren wollen. Augustus schlägt den linken vor und sie kriechen hintereinander hinein. Augustus krabbelt mit gezogenem Schwert voran und bemerkt nach kurzer Zeit, dass der Tunnelboden klebrig wird. Er hält an und kann im Schein der Lichtmuschel kleine fluoreszierende Punkte erkennen. Während die Gruppe nachdenkt, wie es weitergehen soll, kriechen die Punkte langsam auf Augustus zu. Etwas fällt auf ihn herab und Augustus schlägt einen kleinen Wurm von seinem Arm, welcher ihm unter die Rüstung kriechen will. Die Helden treten den Rückzug an, bevor sie bei lebendigem Leib aufgefressen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes erkunden sie den mittleren Gang und gelangen ohne klebrige Zwischenfälle in eine Kammer ohne Ausgang. Henk kann nicht glauben, in einer Sackgasse zu sitzen, und untersucht die Wände genauer. Er entdeckt eine kleine Geheimtür, sehr ähnlich der letzten, und es gelingt ihm, sie zu öffnen. Durch den Geheimgang gelangen die Helden erneut in einen großen Gang, welcher sie in eine natürliche Höhle mit verzweigten Gängen führt. In dieser Höhle finden sie Steine mit Obsidian-Einschlüssen, was auf vulkanische Aktivität schließen lässt. Henk beschließt, sich immer an der linken Wand zu halten, um sich in dem Labyrinth nicht zu verirren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt die Helden zunächst zu einer kleinen Kammer, in der sie auf einen grünen Schleim treffen, welcher sie aber glücklicherweise nicht bemerkt. So ziehen sie sich zurück und erkunden die nächste Höhlenkammer. Hier stoßen sie auf seltsame Haufen von aufgebrochenen Krebsen, wobei das Fleisch seltsamerweise noch vorhanden ist und vielfach bereits gammelt. Sie vermuten, dass hier etwas im Wasser lauert, was die dämonischen Krebse getötet hat, weshalb niemand das Wasser betritt, um herauszufinden, wie die Höhle weitergeht. So gehen sie zurück, halten sich wieder links und begegnen einem weiteren Schleim, welchen Elora jedoch mit ihrem Dolch bannen kann, so dass die Gruppe vorbeikommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hält sich weiterhin links und so gelangen die Helden in eine Kammer, in der erneut Krebshaufen zu finden sind. Aus der Wasseroberfläche ragen größere Steine heraus und Henk springt allein hinüber, um zu schauen, ob dort ein Weg weitergeht. Obwohl dies der Fall ist, beschließen sie, noch nach einem trockneren Weg zu suchen und folgen daher wieder zur linken Hand den Labyrinth-Gängen. Nach einem weiteren feuchten Ende durchqueren sie weitere Höhlen und müssen dann versuchen, einen Schleimer abzuschütteln. Dies gelingt ihnen in der ersten Höhle, in der sie das Labyrinth betreten haben. Sie beschließen, ihr Glück bei den Gängen zu versuchen, die Henk entdeckt hat, und kehren zu dem Gewässer zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Obsidianlabyrinth-Karte-Weg.png|300px|miniatur|rechts|'''1''': Rechts oben die Kammer mit den Krebshaufen und dem Wasser. Das Licht reicht nicht so weit, dass erkennbar wäre, ob die Höhlenkammer noch einen weiteren Ausgang hat; '''2''': Henk springt allein über die Steine, um nach einem Weg zu suchen; '''3''': Die Höhle mit den elbischen Inschriften; '''4''': Die Wegschleife, durch die Henk und Filgiz die grünen Schleimer ablenken, damit die anderen vorbeikommen; '''5''': Die große Höhle, aus der das Pfeifen kommt.]]&lt;br /&gt;
Henk zeigt den anderen, wie sie am besten die Steine nutzen können, um das Wasser zu überqueren, und dank seiner Anleitung gelingt es allen, trockenen Fußes auf die andere Seite zu gelangen. Nach einem kurzen Irrweg gelangen die Helden in eine größere Höhle, in der sie auf einem Stein eine elbische Inschrift finden, welche provisorisch mit einem Felsen geritzt wurde. [[Datei:Elbische_Inschrift.png|miniatur|links|Die Elbische Inschrift in der Höhlenkammer]] Kenji zeichnet sie mehr schlecht als recht ab und, als sie die größere Höhle weiter erkunden, finden die Helden weitere Inschriften, welche alle aus dem gleichen Wort bestehen. Sie beschließen aber, weiter ihrer Links-Regel zu folgen und verlassen die Höhle auf dem entsprechenden Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider führt sie dieser Weg in eine Sackgasse, in der allerdings ein Schleimer wartet und die Helden verfolgt. Sie beeilen sich und gelangen zurück in die große Kammer mit den Inschriften. Sie halten sich links und hängen durch ihr Tempo den grünen Schleimer ab. Doch zu ihrem Schrecken, stoßen sie nach der nächsten Biegung erneut auf die dämonische Kreatur, nur diesmal in dreifacher Ausführung. Henk beschließt, vorauszuschleichen, um den Weg zu erkunden, während die anderen ein Stück zurückgehen und dort auf seine Rückkehr warten sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückkehrend präsentiert Henk den anderen seinen Plan. Er werde mit Filgiz vorausschleichen und sie werden die Aufmerksamkeit der drei Schleimer auf sich ziehen. Sobald die drei die Wegkreuzung verlassen haben, sollen die anderen vorbeischleichen und sich immer an der rechten Seite halten. Auf diese Weise lenken Henk und Filgiz die Schleimer ab und kommen über eine Wegschleife wieder zu den anderen, die inzwischen auch an dem letzten Schleimer vorbeigeschlichen sind. Gemeinsam folgen sie dem Gang zur rechten Hand, als Henk und Kenji eine Regung ihres Hirnegels verspüren und die drei Helden danach plötzlich ein Pfeifen vernehmen, als würde jemand eine Melodie flöten. Da Elora und Filgiz nichts vernehmen, muss sich das Phänomen in ihren Köpfen abspielen. Sie folgen dem Gang und bemerken, dass das Pfeifen lauter wird.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schindi.png|miniatur|links|Der hungrige Loigg'Il mit der Kopfverletzung]]&lt;br /&gt;
Die Helden kommen in eine größere Höhle, in der sie erneut die elbische Inschrift finden, neben weiteren Haufen mit dämonischen Krebsschalen. Das Pfeifen wird lauter und sie entdecken im Dämmerlicht eine Gestalt, die am Wasser kauert. Diese entfernt sich in das Wasser, als die Helden näherkommen, und verbirgt sich vor ihnen. Doch dann traut es sich hervor und entpuppt sich als eigenartiger [[Loigg'Il]], der in den Köpfen der Helden anfängt zu sprechen. Er versucht Augustus Geist zu brechen, besitzt dafür aber anscheinend nicht die Kraft, da Augustus leicht widerstehen kann. Es hat eine starke Kopfverletzung, deren Ränder so etwas wie Bissspuren aufweisen, als hätte etwas versucht, in den Schädel zu beißen. Die Helden erinnern sich an den [[Gnathoseloda|Haiwächter]], welcher einem Sklaven den Kopf abgebissen hat. Das Wesen gibt zu verstehen, dass es Hunger hat und „graues Fleisch“ essen will. Als Kenji ihm signalisiert, dass er gewillt sei, es zu besorgen, führt der Loigg’Il sie zu einem schmalen Spalt, hinter dem das „graue Fleisch“ zu finden sei. Die Helden überlegen kurz und vereinbaren mit dem Wesen, dass es „graues Fleisch“ bekäme, wenn es ihnen als Austausch den Weg zur Kanalisation zeigen würde. Als es zusagt, durchqueren Augustus, Henk und Filgiz den Spalt, um nach dem „grauen Fleisch“ zu suchen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Obsidianmiene.png|miniatur|rechts|Die Obsidian-Mine, wo das „graue Fleisch“ zu finden ist.]]&lt;br /&gt;
Die Drei gelangen in eine Obsidian-Mine, in der einige [[Loigg'Il#Die_Sklaven_der_Loigg.27Il|Umgewandelte]] das Vulkanglas abbauen. Schnell fällt ihnen auf, dass ein Haiwächter patrouilliert, und es dauert einige Zeit, bis sie die Runden des Wächters durchschaut haben. Dann eilen sie auf einen Umgewandelten zu, Augustus schlägt ihn nieder und wirft ihn sich über die Schulter. Sie bemerkten, wie der Haiwächter auf sie aufmerksam wird und beeilen sich, zurück zum Spat zu kommen. Obwohl der Wächter sehr schnell ist, kann er mit seinen Tentakeln keinen mehr erreichen und die Helden schaffen es mit ihrer Beute durch den Spalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hungrige Loigg'Il wartet schon auf sie und muss ihnen nochmal versichern, dass er die Helden zur Kanalisation bringt, nachdem er gegessen hat. Als er zusagt, hält Henk ihm den bewusstlosen Umgewandelten hin, da der Loigg'Il allein nicht in der Lage ist, dessen Schädel zu knacken und das Gehirn zu konsumieren. Sie nutzen die Zeit, um eine kurze Pause zu machen. Kenji hat großes Mitgefühl für das Wesen, während Augustus und Henk es eher „erlösen“ würden. Doch Filgiz weist darauf hin, dass Gildon sich sehr für die Kreatur interessieren könnte, und so beschließen die Helden, den Loigg'Il mitzunehmen und ihm dem [[Gildon Ipnosi|Magier]] zu übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.13''') Da ihr Weg die Helden nun zur Kanalisation und damit auch zum ersten der Ältesten führt, überlegen sie sich, wie sie bei dem Ersten verfahren wollen. Henk und Augustus überlegen, wer von den beiden mit dem ersten Ältesten sprechen soll, da Kenji dies nicht gerne tun will. Sie entscheiden sich, dass Henk sowohl mit dem Ersten spricht als auch die „''Galle des Zerrox''“ nehmen und damit drohen soll, denn Henk könnte sich als erfahrener im Verhandeln erweisen als Augustus, der mehr mit Befehlen vertraut ist. Wenn sie die Informationen dann bekommen haben und die Kammer wieder verlassen, soll Henk die Flasche wie geplant in das Brutbecken werfen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um weitere Informationen zu bekommen, befragen die Helden den ausgestoßenen Loigg'Il. Sie finden heraus, dass der Konflikt zwischen den Separatisten und den übrigen Loigg'Il bereits seit vielen Jahren bestehe und die Kultisten des Xul nur vorschoben seien. Der Ausgestoßene offenbart ihnen, dass die Separatisten unter dem Ältesten „''Bußßeuxuß''“ lediglich davon abzulenken versuchen, dass ihr Ältester endlich an die Macht wolle und sich hinter der dargestellten Feindschaft einfaches Konkurrenzverhalten verstecke. Außerdem erfahren sie etwas über den Weg zum Ersten, der über die „''[[Gichgoiden]]''“-Kammer führe, welche Gildon als Pumpstation bezeichnet hat. Dort steht auch die von ihrem Auftraggeber erwähnte Statue des Hazug-Ságok, welche den Ort markiert, an dem die Helden über ein Abwasserrohr die Kammer des Ersten erreichen können (vgl. [[Instruktionen_des_Gesichtslosen|Instruktionen]]). Ihr Informant erzählt ihnen aber von einem besseren, trockeneren Weg, auf dem sie nicht in die Kammer des Ersten schwimmen müssen. Sie erfahren von dem Ausgestoßenen noch, dass er von der Brut des Ersten abstamme und in der Gichgoiden-Kammer gearbeitet habe, bevor er ausgesondert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen sich auf den Weg und folgen dem Loigg'Il durch Gänge mit unzähligen Abzweigungen. Schon bald haben sie jede Orientierung verloren, merken jedoch, wie die Müdigkeit an ihnen nagt. Also beschließen sie, direkt auf dem Weg zu rasten, da es einigermaßen trocken ist und keine Kreaturen in der Nähe sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Aletheon===&lt;br /&gt;
Die letzten Ruhephasen der Helden sind sehr unentspannt gewesen, doch hier in der Kanalisation ist die dämonische Atmosphäre nicht so dicht wie im Tempel des [[Hazug-Ságok]], so dass alle etwas zur Ruhe kommen und Schlaf finden. Endlich können Henk und Kenji wieder von Octavia träumen, um damit ein Lebenszeichen von ihr zu erhaschen. Und tatsächlich träumen die beiden von ihr &amp;lt;small&amp;gt;(vgl. [[Kenjis Tempel]], [[Henks Taverne]])&amp;lt;/small&amp;gt; und berichten nach dem Aufwachen Augustus davon, der sichtlich erleichtert über dieses Zeichen ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Gichgoiden-Karte.png|300px|miniatur|rechts|Am unteren Rand des Bildes sind die [[Gichgoiden]] - lebende Pumpen - zu sehen. Legende: '''E:''' Spalt zur Gichgoidenkammer; '''K:''' Kommunikationsstation (l.) und Brückenkontrollpult (r.); '''L:''' Loigg'Il am Pumpkontrollpult; '''A:''' Abflussrohr zum Ersten'''; Z:''' Der trockene Weg zum Ersten]]&lt;br /&gt;
Es dauert nicht mehr lange, dann erreichen die Helden die Gichgoiden-Kammer und verschaffen sich zunächst einen Überblick, in dem sie alles genau beobachten. Ihr Informant hatte ihnen von einer Haiwächterpatrouille erzählt, auf die sie achten sollen. In der Kammer arbeitet ein [[Loigg'Il]], er bedient das Kontrollpult für die Gichgoiden, welche das Abwasser einsaugen und an ihrem hinteren Ende ins Meer pumpen. Er beaufsichtigt an die 10 Diener, welche Gegenstände aus dem Abwasser fischen und in Kisten verstauen. Der trockene Weg, von welchem ihnen der ausgesonderte Loigg'Il, welcher sich „[[Schutuhx]]“ nennt,  berichtet hat, beginnt genau auf der gegenüberliegenden Seite der Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gnathoseloda|Haiwächter]] taucht aus der einzelnen Tür auf der gegenüberliegenden Seite auf, ein Umgewandelter lässt ihm mit Hilfe des Kontrollpultes die Brücken herunter und der Wächter durchquert den Raum, an mehreren Positionen innehaltend und nach den umgewandelten schauend. Dann verlässt er die Kammer durch die Doppeltür, welche zur Kanalisation führen soll. Um sicher zu gehen, wie viel Zeit ihnen bleibt, bis der Wächter wieder zurückkehrt, warten die Helden auf seine Rückkehr und erkennen, dass sie eine gute Zeitspanne haben, um mit dem Ersten zu verhandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu dem trockenen Zugang zur Kammer der Ersten zu gelangen, muss der Loigg’Il am Kontrollpult ausgeschaltet werden. Augustus und Henk schleichen sich leise an und entgehen seiner Aufmerksamkeit. Als sie die Statue von Hazug-Ságok erreicht haben, fängt ein Kristall an zu Leuchten und gibt ein Signal von sich. Darauf reagiert der Loigg’Il und wendet sich um. Augustus kauert sich mit gezogenem Schwert zusammen und erwartet den Gesichtslosen. Als dieser ihn entdeckt, stürzt er sich auf ihn und durchbohrt mit seinem Schwert dessen Kehle. Leider kann er noch telepathisch die Diener herbeirufen, die sich auf Henk und Augustus stürzen. Doch die beiden Kämpfer können die Sklaven abwehren, während sich Kenji mit den anderen auf den Weg macht, die Kammer zu durchqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji lässt die Brücken herunter und die drei Helden trinken jeweils einen Schluck aus der Flasche, um sich gegen die Geisteskontrolle des Ersten zu schützen. Sie wollen zu dritt die Kammer betreten, während die anderen in der Gichgoidenkammer auf sie warten sollen. Schutuhx übernimmt die Kontrolle der [[Gichgoiden]], da ein Ausfall der Pumpen sofort auffallen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Helden betreten – hoffentlich durch den Trank geschützt – die Kammer des ersten Ältesten und stoßen auf Säulen, an denen Elben angekettet sind, welchen eine befruchtete Larve auf den Kopf gesetzt wurde, welche sich langsam hineinfrisst. Unter ihnen befindet sich auch Cirdan, ein Kommandant der Elben aus [[Galadh-Bôr]]. Sie erfahren von ihm, dass der Erste zurzeit schläft, und erkunden die große Kammer. Augustus beschließt, auf dem Rückweg die Elben von ihren Qualen zu erlösen, während Henk die „Galle“ in das Brutbecken werfen soll.&lt;br /&gt;
[[Datei:Erster-Karte.png|miniatur|rechts|Die Kammer des Ersten der Loigg’Il]]&lt;br /&gt;
Bei der Erkundung der Kammer stellen die Helden schnell fest, dass diese ziemlich groß ist. Sie entdecken einen Übergang über den Kanal, welcher zu einer seltsamen, violetten Kugel führt, welche sich direkt unter dem Kopf des schlafenden Ältesten befindet. Ob es sich bei dem vor ihnen befindlichen Becken um das Brutbecken handelt, ist unklar, und so schauen sich die drei Helden noch genauer in der Kammer um. Über kleine Inseln im Kanal gelangen sie mit einem beherzten Sprung zu einem kleineren Becken, in welchem sich die Brut des Ältesten tummelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Brutbecken aus versuchen die Helden nun den Ersten zu wecken, doch dieser reagiert weder auf Zurufe noch auf Berührung seiner Tentakel mit der flachen Schwertseite. Schließlich beschließen Henk und Kenji, zu der violetten Kugel zurückzukehren, während Augustus mit der „Galle“ beim Brutbecken bleibt, um der geplanten Drohung Gewicht zu verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk die violette Kugel berührt, erwacht der Erste und bäumt sich kurz vor Wut auf, weil er den Willen der Helden nicht brechen kann. Der Blick des Ersten bohrt sich in die Köpfe der Helden und sie haben das Gefühl, dass gleich ihr Schädel platzt. Etwas zerrt an ihren Gedanken und brennt in ihren Inneren, aber sie haben trotzdem das Gefühl, dass sie diesem unerträglichen Gefühl irgendwie standhalten zu können. Dann hören die drei eine tiefe, markerschütternde Stimme in ihren Gedanken:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ahhh! Ihr lästigen Unruhestifter habt es also tatsächlich gewagt mich zu wecken!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich weiß genau, wer ihr seid, ihr sogenannten „Gefährten der Drachenträne“!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich weiß auch, dass ihr für Chaos in meinen Zuchtkammern gesorgt habt und nun stiftet ihr erneut Unruhe in meiner geordneten Stadt!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Seid euch bewusst, dass ihr nur noch lebt, da ich wissen will, was euch zu diesem selbstgewählten Tod verleitet hat!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Also sprecht! Was wollt ihr in eurer maßlosen Unverschämtheit von mir?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt den Ersten nach dem Aufenthaltsort der Kultisten und dieser will einen guten Grund wissen, warum er sich von erbärmlichen Kreaturen wie ihnen Befehle erteilen lassen sollte. Als Henk ihm mit der Vernichtung der Brut durch die „Galle des Zerrox“ droht, weist sie der Erste darauf hin, dass ihnen dies vielleicht gelingen werde, er aber mit nur einem einzigen Gedanken seine Gesamten Abkömmlinge herbeirufen könne. Zur Demonstration seiner Macht erhebt er ein gigantisches Tentakel über die Köpfe der Helden und droht damit, dass er sie alle gleichzeitig zerquetschen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk berichtet dem Ersten von dem beschworenen Xishari, was diesen sehr wütend macht, da es anscheinend eine Abmachung mit den Kultisten von Utukk'Xul war, dass sie diese Wesen nicht mehr zurückgerufen dürfen. Aufgrund dieser Information sieht der Erste sich nun nicht mehr an sein Wort gegenüber Sabaoth gebunden und willigt ein, den Helden ihr Leben und die gesuchten Informationen zu geben, wenn sie ihm verraten, wo sich die Abtrünnigen verstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da keiner der Helden davon eine Idee hat, verlangt der Erste, dass einer es ihm zeige. Dazu erhebt sich ein sonderbarer Tentakel aus dem Wasser, mit welchem sich der Erste mit einem der Helden verbinden will, um durch dessen Augen sehen zu können. Augustus droht dem Ersten mit unverschämten Worten erneut mit der „Galle des Zerrox“, was diesen sichtlich verärgert. Doch Henk gelingt es, den Ersten wieder zu beschwichtigen und willigt in die Verbindung ein. Der seltsame Tentakel legt sich über Henks Gesicht und bedeckt es völlig. Henk scheint Schmerzen zu erleiden, doch nach kurzer Zeit lässt der Erste von ihm ab und ist mit dem Ergebnis scheinbar nicht zufrieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste verrät den Helden trotzdem, dass Sabaoth Immortalis und seine Kultisten sich nach „''Riunuz-Choxxu''“ („Mitte der Lügen“) begeben haben, um nach dem Geist des Goldenen Königs zu suchen. Der Ort liegt unter dem „schwarzen Turm“, dem alten Zentrum von L'yreh und ehemaligen Thronsitz des Hazug-Ságok. Bei Immortalis würden sie dann auch ihre Freundin Octavia wiederfinden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Würfel.png|miniatur|rechts|Der seltsame, rote Würfel, den die Helden vom Ersten für die Abtrünnigen unter ''Bußßeuxuß'' bekommen haben.]]&lt;br /&gt;
Dann macht der Erste  ihnen das Angebot, sie nicht weiter verfolgen zu lassen wird und ihnen sogar Bewegungsfreiheit in seiner Stadt zu gestatten, wenn sie ihm bei dem Kampf gegen die Abtrünnigen helfen. Dazu sollen sie lediglich etwas mitnehmen, dass sie im Versteck der Abtrünnigen aktivieren und ablegen sollen. Die Helden stimmen zu und hören nur wenige Sekunden später, wie ein Tor sich öffnet und einige Gedankenschinder bringen ihnen einen seltsamen, roten Würfel, welchen man in der Mitte drehen kann. Sie sollen ihn nur drehen und dann in dem Versteck ablegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann begleiten die Loigg'Il die Helden zu dem Lüftungsschacht, durch welchen sie die Kammer betreten haben. Augustus muss sich schwer überwinden, die Galle nicht doch noch in das Brutbecken zu schütten oder die Elben von ihrem elenden Dasein zu erlösen. Doch da dies nur den Rückweg und damit auch die Rettung Octavias verzöget hätte, sieht er davon ab, den Ersten zusätzlich zu verärgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kehren die Helden zurück zur Pumpstation der Gichgoiden, bei der Elora, Filgiz und Schutuhx auf sie warten. Als sie sich alle auf den Rückweg machen, kehrt der Wächterdämon zurück, greift sie jedoch nicht an. Der Erste scheint sein Wort zu halten und die Helden machen sich mit ihren Gefährten auf den Weg zu dem Spalt, welcher sie wieder in die Höhlengänge führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist sehr schwach und fühlt sich nicht gut. Er ist erschöpft und benötigt Ruhe, bevor sie sich auf den Rückweg machen können. Außerdem bemerkt er, dass er die Erinnerungen, welche der Erste bei ihm abgerufen hat, verschwunden sind. Kenji verspricht Henk, ihm alles noch einmal zu erzählen, damit er nicht mit Erinnerungslücken leben muss. Die Helden vereinbaren mit [[Schutuhx]], dass er sie in die oberen Kanalisationsbereiche bringt, wenn sie ihn beschützen und ihn mit grauem Fleisch versorgen, was ihm die Helden zusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.14''') Die Helden legen sich schlafen und Filgiz übernimmt die Wache, damit Schutuhx die anderen nicht überfällt. Augustus und Kenji schlafen gut, doch Henk ruht unruhiger und er erwacht als erster. Als Filgiz dies bemerkt, legt er sich noch einen Moment hin, und Henk schaut nach Schutuhx, welcher etwas abseits in einem Gang herumwuselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen noch schlafen, unterhält sich Henk allein mit Schutuhx, welcher von ihm wissen will, wer die „Anderen“ sind, von denen die Helden immer sprechen. Henk erzählt ihm von den Freigeistern, die wie Filgiz umgewandelt worden sind, jedoch ihren freien Willen behalten haben. Schutuhx will von Henk eine Garantie für seine Sicherheit haben und handelt mit ihm aus, dass er Henks Dietrich, einen wertvollen und magischen Gegenstand, als Pfand für sein Überleben bekommt. Henk bemerkt, dass Schutuhx trotz der Schädelverletzung noch immer sehr intelligent ist und sich als gerissener Verhandlungspartner entpuppt, der wie ein cleverer Schurke sehr genau versucht, seine Interessen zu wahren und sich einen Vorteil zu verschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji und Augustus erwachen, berichtet Henk ihnen über [[Henks Taverne|seinen Traum]] von Octavia, welcher von ihrer Flucht aus Oppeln handelte, bei der unschuldige Menschen in ihrem Feuer umgekommen sind. Augustus kennt die Geschichte von Octavia. Dann spricht Kenji über [[Kenjis Tempel|seinen Traum]] von Octavia, in dem er sich selbst gesehen hat, ohne sich tatsächlich zu erkennen. Er spürte den Hass von Octavia auf denjenigen, welcher anscheinend Ignus getötet hatte. Als Augustus von Octavias Angriff auf Kenji erfährt, will er als erstes wissen, wie Kenji ihn überlebt hat, denn er kennt die ungeheure Gewalt von Octavias Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Aufbruch in die obere Kanalisation beschließen Henk und Filgiz, auf dem Weg regelmäßig [[Twillzinken]] anzubringen. Dann bricht die Gruppe auf und Schutuhx führt sie durch unübersichtliche Gänge. Nach etlichen Stunden machen sie Rast in einer Höhle mit verwitterten, alten Mauerresten von [[Xishari]]-Bauten und stellen fest, dass ihre Nahrungsvorräte fast aufgebraucht sind. Außerdem fallen ihnen geisterhafte, flüsternde Stimmen auf, die sie an die Elbengeister der Folterkammern erinnern. Filgiz fragt sich, ob die Seelen von in L'yreh Verstorbenen überhaupt ihren Frieden finden können oder hier für alle Zeit gefangen sind und spuken müssen. Alle Freigeister würden sich diese Frage stellen und Filgiz erinnert Kenji daran, dass [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]] ihn darauf auch schon einmal angesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Höhle führt schließlich wieder ein hoher schräg-geometrischer Xishari-Gang weiter und müssen sich danach an einen steilen Aufstieg in eckigen Spiralen wagen, welcher sich immer weiter nach oben schraubt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Relief-Grube.png|miniatur|rechts|Das uralte Relief mit dem Zwischenziel der Helden]]&lt;br /&gt;
Irgendwann erreichen die Helden erschöpft eine größere Halle mit einem relativ gut erhaltenen Relief (r.) und Schutuhx sagt, dass sie zu dem dort abgebildeten Ort müssen, denn dort sei ihr Zugang zu den Oberen Ebenen. Während einer kurzen Rast erkundigt sich Kenji nach Eloras Kräften und fragt sie, ob sie wie Octavia ihre Kleider magisch trocknen könne. Im Gegensatz zu Octavia wirke sie keine eigentliche Magie, sondern nutzte wie Kenji oder die Inquisitoren die Kräfte von anderen mächtigen Wesenheiten. Als Henk nach dem Preis dafür fragt, antwortet Elora, dass man ihn jeweils aushandeln müsse. &lt;br /&gt;
[[Datei:Notx-Blüte.png|miniatur|links|Notx-Blüte]]&lt;br /&gt;
Als die Helden weitergehen, bemerken sie vor sich auf dem Weg ein kleines, violettes Leuchten, welches von einer merkwürdigen Blüte ausgeht, welche aus einem schleimig schimmernden Tang mit wulstig-dicken Blättern wächst. Ein leichter Duft geht von ihr aus, von dem Filgiz berichtet, dass dieser ihm jedes Mal entsetzliche Kopfschmerzen bereiten würde. Außerdem warnt er die Helden vor  den Blättern, da sie bei Berührung unbekleidete Haut verätzen können. Schutuhx nennt die Pflanze „[[Notx]]“. Das Geflecht siedelt sich auf Kadavern von Dämonen an und breitet sie sich von dort aus, so dass es mancherorts ganze Höhlensysteme überwuchert. Auf dem Weg tauchen schließlich immer mehr von den Notx-Blumen auf, welche alle durch dünne Austriebe miteinander verbunden sind. Ihr Duft wird immer stärker und die Helden bekommen nun leichte Kopfschmerzen, die sich aber gut aushalten lassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Notx-Geflecht-Weg.png|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch die Höhle mit dem Notx-Geflecht zum Loch]]&lt;br /&gt;
Schließlich tauchen immer mehr violette Lichtpunkte in der Dunkelheit auf und bilden etwas wie eine leuchtende Masse auf dem Boden, welche einen geisterhaften, aber auch faszinierenden Anblick bietet. Nun ist auch das Rauschen von Wasser zu hören und am Echo der Geräusche ist auszumachen, dass es sich um eine riesige Höhle handeln muss. Doch aufgrund der Dunkelheit können sich die Helden nicht orientieren und müssen ihren Weg mühsam mit der Lampe suchen. Schutuhx befiehlt ihnen, ein Loch im Boden zu suchen, beteiligt sich aber nicht selbst an der Suche, sondern scheint die Helden zu beaufsichtigen. Während die anderen dieses Verhalten tolerieren, fühlt sich Augustus bereits provoziert und fordert ihn auf, sich an der Suche zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schlägt einen Weg vor und gemeinsam erkunden sie mit der Lampe das Gelände. Die Helden stoßen auf die Reste von uralten Steinmauern und finden Fragmente von einem großen, dämonischen Relief. Je länger sie sich auf der Wiese in dem Duft aufhalten, desto schlimmer werden ihre Kopfschmerzen. Ihre Anspannung nimmt zu und es pocht in den Schläfen. Augustus drängt zur Eile und befürchtet einen Hinterhalt von Schutuhx. Dann wirkt Kenji plötzlich ganz entspannt und gelassen und spricht ganz begeistert von den strahlenden Farben. Er sucht sich ein bequemes Plätzchen, albert herum und setzt sich gut gelaunt an den grünlich schimmernden Bach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf ergeht es Augustus und Elora ähnlich und sie entdecken im Rausch die „Schönheit“ des Ortes. Elora schmeißt sich an Augustus ran und bringt das Gespräch auf barsavische Frauen. Augustus gibt ihr zu verstehen, dass er diese interessanter findet als die meisten thyrnischen Frauen, und die beiden lassen sich auf der „Wiese“ nieder, beschäftigen sich miteinander und beginnen, sich leidenschaftlich zu küssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald werden die drei sehr müde und legen sich auf die wunderschöne Blumenwiese, um ein Nickerchen zu machen. Dann wird alles dunkel und plötzlich tauchen alptraumartige Bilder vor ihren Augen auf. Da ist die gleiche Höhle ohne Blumen, aber mit bereits ähnlich zerstörten Ruinen. Zwei große, schwarze Gestalten kämpfen miteinander und eine davon sinkt schließlich tot zu Boden. Sein riesenhafter, verzerrter Körper mit einem mehrfach gehörnten Haupt und Klauen mit scharfen Krallen daran wirkt tot und bewegt sich nicht mehr. Die Helden befinden sich direkt daneben und stellen plötzlich an sich hinabblickend fest, dass ihr eigener Körper ab dem Bauch mit dem des riesigen Kadaver verwachsen ist. Sie können sich nicht von diesem losreißen und beobachten, wie sich der Körper des gigantischen Leichnams auflöst und der Zerfall auch auf ihre Körper übergeht. Nur die Knochen bleiben übrig und der Prozess zieht sich unendlich lange hin, während sie dabei Höllenqualen erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji, Augustus und Elora durch den Rausch ausgeschalten sind und Filgiz sich erschöpft mit starken Kopfschmerzen hinsetzt, hat Henk durchgehalten und mit Schutuhx das große Loch im Boden gefunden. Dieser weist ihn auch darauf hin, dass es der Geruch der Blumen ist, welcher diese Wirkung auslöst. Ein mit Wasser befeuchtetes Tuch zeigt keine Wirkung und Schutuhx meint, der Geruch müsse mehr überdeckt werden. Daraufhin tränkt Henk sein Tuch mit Alkohol aus seinem Flachmann und erzielt damit die gewünschte Wirkung. Aus dem Ärmel von Augustus' Hemd nimmt Henk den Stoff, den er in Alkohol tränkt und ihn seinen Freunden vor den Mund hält, bis diese aus ihrem Rausch erwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam gehen sie zu dem großen Loch, welches nach Schutuhx der Weg in die höheren Ebenen der Kanalisation sein soll. Das Wasser stürzt dort hinab und es lässt sich keine Tiefe ausmachen. Noch mit den Nachwirkungen des Rausches kämpfend, befürchtet Augustus eine Falle von Schutuhx und hält diesen aggressiv über den Abgrund. Er will von ihm erfahren, ob ihr Weg wirklich dort hinunter führt. Als Schutuhx dies bestätigt, lässt Augustus ihn vorgehen und in die Tiefe fallen. Henk und Kenji schauen ihn verwundert an und Henk schüttelt nur den Kopf. &lt;br /&gt;
[[Datei:Grube.png|miniatur|rechts|Die mittlerweile mit Wasser gefüllte Grube unterhalb des Opfer-Loches]]&lt;br /&gt;
Dann untersucht Henk das Loch, findet aber keine alternative Abstiegsmöglichkeit. Also befestigt er seinen Enterhaken am Rand des Loches und klettert das Seil hinab. Nach guten 10 Schritt ist er jedoch noch nicht am Boden der Grube angekommen und muss wohl oder übel loslassen, um das letzte Stück zu überwinden. Die anderen wollen direkt springen und, als Kenji kurz zögert, springen Filgiz und Elora hinunter. Kenji steht am Rand und zögert, bis Augustus ihm einen kleinen Stubs gibt und mit ihm in die Tiefe springt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden landen im Wasser du werden sofort von einer starken Strömung mitgerissen, welche sie aus der Grube hinaus einen schmaleren Tunnel hinab führt. Unterwegs müssen sie aufpassen, nicht mit größeren Felsbrocken zu kollidieren, was für Kenji und Elora nicht einfach ist. Die beiden ziehen sich einige Prellungen und Schürfwunden zu, während geschickte Schwimmer wie Henk und Augustus um die Steine herumschwimmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder festen Boden unter den Füssen haben, stellen sie fest, dass [[Schutuhx]] nicht da ist. Augustus macht sich schuldbewusst auf die Suche und durchstreift die nähere Umgebung, während Kenji und Elora ihre Wunden versorgen. Als Augustus zurückkehrt, hört er vom Wasser ein seltsames Platschen und vermeint etwas unter Wasser zu entdecken. Also legt er seine Rüstung ab und springt hinein. Er schwimmt zu dem kleinen Felsen, wo das Geräusch war, und taucht unter. Er nimmt etwas unter Wasser wahr und wird kurz danach von Schutuhx angegriffen, welcher sich von hinten auf ihn stürzt und seinen Kopf zwischen seine Kiefer bekommen will. Doch Augustus ist stärker, wehrt ihn ab und zerrt ihn an Land zu den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist beleidigt und will nicht weiter. Kenji spricht mit ihm und erfährt, dass er nur unter einer Bedingung bereit ist, die Helden weiterzuführen: Augustus dürfe ihn nie wieder anfassen! Henk und Filgiz beraten, ob sie auch ohne Schutuhx den Weg finden können, doch sie sind sich nicht sicher, da Filgiz dieser Bereich unbekannt ist. Erst als Augustus dem schmollenden Schutuhx verspricht, ihn nie wieder anzufassen, steht er auf und weist den Helden den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erkennt Filgiz die Gegend wieder und er weist den Helden einen Rastplatz zu, an dem sie mit Schutuhx warten sollen, bis er [[Gildon Ipnosi|Gildon]] in der Zuflucht informieren hat. Dann bricht er auf und überlässt die Helden sich selbst. In der Ruhezeit untersucht Augustus Eloras Bein und versorgt fachmännisch ihre Verletzung, während Henk mit Schutuhx über dessen weitere Pläne spricht. Henk muss ihm versprechen, alles dafür zu tun, dass die Freigeister Schutuhx nichts antun, und er sich für ihn einsetzen würde. Danach spricht Henk mit Augustus und hält ihm eine Standpauke. Er macht ihm große Vorwürfe wegen seiner dummen Aktion, denn wenn Schutuhx bei dem Sturz etwas passiert, würden sie vielleicht nie mehr hier herausfinden. Außerdem wirft Henk Augustus auch vor, ihre Mission bereits bei dem Ersten der Loigg'Il durch sein unüberlegtes, provozierendes Gerede in Gefahr gebracht zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.15''') Während die Helden auf [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz']] Rückkehr warten, bekommt Henk starkes Nasenbluten. Auch Kenji ist verletzt und die beiden legen sich etwas hin. Augustus vertreibt sich die Zeit mit Kampftraining, bei dem er neugierig von Elora beobachtet wird. Er setzt sich zu ihr und die beiden sprechen über Eloras Grenzen, wie weit sie mit den Dämonen gehen würde. Sie erzählt Augustus von [[Reveron|Reverons]] Prüfung zur Aufnahme in den [[Bund von Utukk'Xul]] (vgl. [[Elora_von_Tressburg#Der_Segen_des_gro.C3.9Fen_Zersetzters|Biographie]]). Doch anstatt sich wie Reveron zum Schergen der Dämonen zu machen, will Elora lieber die Kontrolle über sie behalten. Sie erzählte Augustus auch von Reverons Wächterdämon in Form der Art eines großen Hundes, den er immer bei sich habe und welcher auf Reveron aufpasse. Augustus fragt Elora auch nach ihrem Dolch, der ihr sogar in der Gefangenschaft gelassen wurde, und sie kommentiert, dass die [[Loigg'Il]] schon versucht hätte, ihr den Dolch abzunehmen. Doch sie hätten ihn schnell zurückgegeben, da es ihnen nicht gut bekommen sei. Augustus könne es gerne mal testen, was passiert, wenn er ihr den Dolch wegnähme. Augustus erwähnt, dass in Thyrna versucht würde, immer die eigene moralische Waage im Gleichgewicht zu halten, und sich nicht zu einseitig zu betätigen. Elora geht da gerne Risiken ein und Kenji, der sich am Ende in das Gespräch einschaltet, warnt sie vor den Konsequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz kehrt mit [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi]] und [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]] zurück und es beginnt eine Verhandlung mit Schutuhx. Wodhi will einen Beweis für sein Wissen haben und fragt nach den Sprengungen in der Kanalisation. [[Schutuhx]] erklärt, dass man dafür Bußßeuxuß die Schuld gibt und man bereits begonnen haben, die Bereiche wieder zu räumen. Da diese Information nützlich ist, soll Schutuhx zunächst bis zu Gildons Rückkehr von den Kommunikationsanlagen in einem abgesonderten Bereich untergebracht werden, da die Freigeister ihn fürchten könnten. Wodhi weigert sich aber, ihm Umgewandelte zum Fraß vorzuwerfen, und Henk findet heraus, dass sich Schutuhx auch mit den Gehirnen bestimmter, kluger Dämonenarten zufriedengeben würde. Dann brechen alle auf zur [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Schuthux Kammer.png|miniatur|rechts|Schutuhx' Kammer im Randbereich der [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]]]]&lt;br /&gt;
Schutuhx bekommt seinen eigenen Bereich und Henk betreut die Unterbringung. Schutuhx verlangt von ihm eine Kiste zum Sitzen, die Henk ihm organisiert. In der Zuflucht bekommen die Helden von Roana einen Eintopf serviert und sie erzählen Wodhi ihre Erlebnisse. Wodhi berichtet, dass die Zuflucht anscheinend wieder sicher ist, da die Späher der Loigg'Il ihre Suche in der Kanalisation aufgegeben haben und verschwunden sind, seitdem die Helden bei dem Ersten gewesen sind, welcher ihnen freies Geleit zugesichert hat. Nach dem Essen legen sich alle Schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Aletheon===&lt;br /&gt;
Augustus wird durch Geräusche aus der Nebenkammer geweckt und erkundigt sich sofort, was passiert sei, da er [[Schutuhx]] nicht wirklich traut. Doch diesmal ist der ausgesonderte Gedankenschinder nicht involviert, sondern der Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]] hat erneut Probleme mit seinem [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Lenker]]. Außerdem ist der Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EVergan.E2.80.9C_.28Karthograph_aus_Balmar.29|Vergan]] bei einem Beutezug mit Oldir schwer verletzt worden. Augustus legt sich danach wieder hin und bittet den Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]], ihn sofort zu wecken, sobald es Probleme mit Schutuhx gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen sehr lange. Henk erwacht als erstes und spricht kurz mit Roana, die berichtet, dass Gildon noch nicht zurück ist und er geduldig sein müsse. Sie fragt Henk auch, ob er noch etwas gebrauchen könnte, was die Freigeister in den Lagern der Loigg’Il zu finden wäre. Dann geht Henk zu Schutuhx und trifft unterwegs auf Wodhi und Filgiz. Er erfährt, dass Schutuhx von den beiden noch weitere Kisten haben wollte, und Henk fragt Wodhi, ob er aus den Lagern etwas Alkohol bekommen könnte. Wodhi geht daraufhin mit Henks Flachmann los, um ihn zu füllen, und Henk fragt Filgiz auch nach Gildon langem Fortbleiben, doch dieser macht sich keine Sorgen um ihn, da [[Freigeister#.E2.80.9EMart Dernheim.E2.80.9C .28Magieradept aus Perlheim.29|Mart]] im Falle eines Zwischenfalls schon im Traum etwas von ihm gehört hätte. Filgiz versteht, dass die Helden möglichst schnell weitermüssen, weist jedoch darauf hin, dass Gildon ihnen vielleicht weiterhelfen könne, wie sie weiterhin mit den Freigeistern in Kontakt bleiben können. Außerdem weiß Gildon vielleicht einen Weg, die Seeschlangen zu kontrollieren. Filgiz schickt Henk dann zu Schutuhx, da dieser anscheinend noch etwas anders als Kisten wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ordnet seine Kisten an und kümmert sich nicht um Henk. Dieser fragt ihn, ob  es etwas zu besprechen gäbe, und Schutuhx verlangt nach Kleidung und etwas Material zum Schreiben. Henk fragt, warum er Kleidung wünscht, wo er doch keine Scham empfinde, und Schutuhx erklärt ihm, dass die Loigg'Il damit ihre Wirtskörper verdecken, bevor sie ihn endgültig ablegen können. Henk fragt ihn auch nach den Kisten und erfährt, dass sie eine Sitzgelegenheit und eine Ablagemöglichkeit für Schriftstücke darstellen. Henk möchte wissen, warum Schutuhx etwas aufschreiben will, und erfährt, dass dieser immer wieder das Wort „''[[Gwaeriel]]''“ im Kopf höre, was er durch wiederholtes Aufschreiben zum Verschwinden bringen will. Gwaeriel sei das Wort für die Melodie, welche er immer wieder im Kopf höre, und Henk erinnert sich, dass Gweriel die Schwester von [[Gwaerenor]] war, die von [[Hazug-Ságok]] getötet wurde und an deren Trauerfeier die Helden teilnahmen (vgl. [[Kalender#21._Sideon|Episode 21.49]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk findet auf Filgiz' Hinweis drei Gewänder in einem Lagerraum, von denen er die Robe eines Klerikers der Passionen aussortiert und zwei neutrale Roben, eine rote und eine blaue, mitnimmt und sie zu Schutuhx bringt. Dieser entscheidet sich für das blaue Gewand und Henk fragt ihn, warum ihm die Farbe wichtig sei. Dann bemerkt er, dass die Farben anscheinend eine Stimmung auf der Haut ausdrücken und dass Schutuhx sich für das entspannende Blau entschieden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji erwacht, wendet sich dem [[Kirche_der_Passionen#Das_Comhla|Comhla]] zu, um zu beten, und bemerkt, dass Augustus anscheinend gerade einen angenehmen [[Augustus' Arena#Augustus Traum von Elora|Traum]] hat. Als dieser dann aufwacht, führen die beiden ein langes Gespräch über Octavia. Kenji gesteht, dass er sich über seine derzeitigen Gefühle noch nicht im Klaren ist und noch das Gespräch mit Octavia suchen werde. Augustus versucht etwas ungeschickt, sein Bedauern über Octavias Geschmack bei Männern auszudrücken, welche leider nur auf Personen anspringt, die einen großen Kontrast zu ihren Eltern darstellen, und er vergleicht Octavia mit einem Vulkan, in dem es innerlich brodelt und der irgendwann unkontrolliert ausbricht und alles verwüstet. Augusts macht sich schon länger Sorgen, dass Octavias emotionale Ausbrüche irgendwann einmal jemanden ernsthaft verletzen könnten, was bei ihrem Angriff auf Kenji fast geschehen wäre. Kenji hat die Hoffnung, dass Octavia diese Erfahrung nie mehr vergisst und daran reift, und er glaubt, dass Octavia nur lernen müsse zu tanzen, wie [[Abdrushin]] es ausgedrückt habe (vgl. [[Kalender#2._Sideon|Episode 21.23]]). Kenji ist überzeugt, dass sie dies mit [[Ignus]] als Tanzpartner hätte lernen können. Die beiden reden noch über Octavias eiserne Disziplin und Augustus erzählt, dass ihre Mutter ihr mentale Übungen, mit denen sie ihre Gefühle beherrschen kann, gezeigt hat. Augustus gesteht, dass er seinen inneren Druck durch seine Kampfübungen kontrolliert ablasse, doch Octavia unterdrücke mit ihrer Disziplin ihre eigenen Gefühle und besitze auch keine Ablassmöglichkeit, sodass der Druck bei Octavia dann unkontrolliert und explosionsartig herausplatze. Kenji offenbart Augustus noch seinen Plan, bei ihrer Rückkehr nach [[Barthavion]] seine Schwester in [[Sapos]] aufzusuchen, von der [[Drachenträne#Augustus.27_Vision|Augustus Vision]] gesprochen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk zurückkehrt, planen die Helden ihr weiteres Vorgehen bei den Separatisten und Augustus schlägt vor, den roten Würfel als Druckmittel einzusetzen und sie zu erpressen, während Kenji ein diplomatisches Vorgehen vorschlägt und alles offen ansprechen möchte. Henk wägt beide Ideen gegeneinander ab und sie entscheiden, zunächst auf Gildon zu warten, da dieser vielleicht noch wichtige Informationen besitzt oder weitere Optionen aufzeigen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udelian erzählt den Helden von Oldirs Problemen und erwähnt, dass er den Lenker nicht ohne den Tod des Wirtes entfernen könne, da er keine Möglichkeit sieht, die Verbindung zur Wirbelsäule zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.16''') Henk berichtet Augustus und Kenji von seinen Gesprächen mit [[Schutuhx]] und erzählt ihnen, dass das Wort, welches dieser immer geschrieben hat, ''[[Gwaeriel]]'' sei und er so auch die Melodie nennt, welche sie alle immer wieder in ihren Köpfen hören können. Henk fragt dann Wodhi nach etwas zum Schreiben. In [[Gildon Ipnosi|Gildons]] Kammer finden sie einige Wachstafeln, welche er Schutuhx mitbringen will. Augustus bittet Wodhi, ob die Freigeister nach der Namensplakette der [[Baiula Spei]] suchen können, weil sie einen sentimentalen Wert für ihn besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk Schutuhx die Wachstafeln bringt, unterhält sich Augustus mit Elora. Sie erzählt ihm von ihrer [[Elora_von_Tressburg#Eloras_Beichte_bei_den_Eltern|Beichte bei ihren Eltern]], wie sie vor den Inquisitoren geflohen ist und wie sie schließlich [[Elora_von_Tressburg#Arlenas_Verrat|von ihrer Schwester verraten]] wurde. Kenji betet in der Zwischenzeit mit Oldir und sie sprechen über dessen Probleme mit dem Lenker. Oldir richtet sich mit einer Bitte an Kenji und möchte seinen ganzen Besitz, welcher sich in Barthavion in den Händen seines Bruders befindet, der Kirche spenden, wofür Kenji nach seiner Rückkehr persönlich Sorge tragen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Henks Rückkehr sprechen er und Augustus mit Udelian über Möglichkeiten, Udelian zu helfen, und der Einzige, der Informationen dazu haben könnte, ob ein Lenker überhaupt entfernt werden kann, ist Schutuhx. Also verhandelt Henk mit dem Gedankenschinder und findet heraus, dass Schutuhx zwar eine nützliche Information habe, diese jedoch nur im Austausch mit Nahrung herausgeben wolle. Henk soll einen Klngrei-Dämon fangen und ihm ausliefern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bespricht Schutuhx Anliegen mit den anderen und sie beschließen, auf die Jagd zu gehen. Kenjis Bein ist noch nicht richtig verheilt und er bleibt im Lager zurück. Henk bricht mit Augustus, Elora, Filgiz auf und sie lassen sich von Schutuhx in die Kanalisation zurückführen, aus der die Helden das erste Mal kamen, als sie die Freigeister entdeckten. Dazu müssen sie Schutuhx allerdings einmal durch die ganze Zuflucht führen, so dass er einen Eindruck von der Größe des Lagers bekommt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Klngrei-Nest.png|miniatur|links|Das Klngrei-Nest in der Kanalisation]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klngrei.png|miniatur|rechts|Der Klngrei-Dämon mit seinen hypnotischen Lichttentakeln]]&lt;br /&gt;
Schutuhx führt die Helden schließlich zu einer mit Tang durchwachsenen Ausbuchtung in der Kanalisation und deutet an, dass sich das gesuchte Wesen dort verstecken würde. Zunächst versucht Augustus, es hervorzulocken, doch er scheint sich nicht gut als Opfer zu eigenen. Elora ist bereit, das Risiko auf sich zu nehmen, und Augustus und Henk verstecken sich. Als Elora allein zu sein scheint, lässt der Dämon sie mit einem hypnotischen Licht erstarren, entfernt sich dann aber schnell von ihr, als habe er Henk gewittert. Der Dämon flieht allerdings direkt neben den gut versteckten Augustus und dieser greift ihn mit dem Kurzschwert an und schneidet ihm eine seiner Leuchttentakeln ab. Henk kommt hinzu und gemeinsam überwältigen sie den Klngrei. Henk hält ihn fest, damit Schutuhx ihm mit seinem Kiefer den Kopf knacken und das Gehirn aussaugen kann. Direkt nach der Mahlzeit erfährt Henk, dass sie das Mittel gegen den Lenker bereits besitzen: die Galle des Zerrox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr in die Zuflucht weist Henk Schutuhx in dessen Kammer darauf hin, dass er sich benehmen und die Freigeister nicht angreifen soll, und Henk versucht, ihm menschliche Bindungen zu erklären am Bespiel der Worte „Gast“ und „mögen“. Dann berichtet Henk Kenji von der Galle des Zerrox und mutmaßt, dass man sie wahrscheinlich auf den Lenker träufeln müsse. Während Kenji diese Information Udelian mittelt, unterhält sich Henk mit Roana und Augustus und Elora sprechen über Augustus Verbannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit Udelian fällt Kenji auf, dass sie noch nicht genügend Informationen zur Anwendung der Galle besitzen, um einen sicheren Eingriff zu gewährleisten. Er spricht Henk darauf an und dieser spricht nochmal mit Schutuhx. Wie zu erwarten, verlangt der Gedankenschinder eine Gegenleistung und fordert von Henk etwas [[Orichalkum]]. Erst als dieser aus Gildons Kammer ein kleines Plättchen Orichalkum, welches vermutlich zu den Vorräten von Iustus gehörte, holt und Schutuhx übergibt, informiert dieser Henk darüber, dass man ein Galle-Wasser-Gemisch im Verhältnis 1/10 herstellen solle, welches dem Patienten so lange verabreicht wird, bis sich seine Zunge blau verfärbt. Dann wäre der Lenker durch das Gift abgestorben, welches aber auch den Patienten schwächen und bewusstlos machen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gibt die Informationen an Udelian weiter. Kenji hat währenddessen beruhigend auf Oldir eingeredet und mit ihm gebetet. Dann setzt der Medicus de Lösung an und verabreicht sie Oldir, welcher sie kaum zu trinken vermag. Es geht ihm immer schlechter, doch irgendwann verfärbt sich seine Zunge blau und Udelian beginnt mit dem Eingriff, als Oldir bewusstlos wird. Im Gegensatz zu vorherigen Operationen lässt sich der Lenker diesmal von der Wirbelsäue lösen und aus dem Körper entfernen. Kenji hält während des Eingriffs Oldirs Hand und betet für ihn das [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Passionen|Gebet der Passionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht unterdessen mit Mart und bittet ihn, Gildon eine Nachricht zukommen zu lassen, damit er sich auf den Rückweg mache. Außerdem organisiert er mehrere Trinkflaschen mit hochprozentigem Alkohol, damit jeder etwas bei sich hat, mit dem er sich eine Atemmaske tränken, eine Wunde desinfizieren oder klebrige Substanzen auflösen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Zeit berichtet Udelian, dass die Operation gut verlaufen sei und Oldir sich nun gesundschlafen müsse. Augustus und Elora ziehen sich als erstes zum Schlafen zurück und kommen sich näher. Henk und Kenji bleiben noch bei Roana und unterhalten sich trinkend, während Augustus und Elora herumknutschen und schließlich gemeinsam auf einer Pritsche einschlafen. Später legen sich Henk und Kenji auf ihre Betten und schlafen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.17''') Der Schlaf der Helden sollte nicht lange dauern, denn nach kurzer Zeit werden sie von Wodhi geweckt und auf Eloras Verschwinden hingewiesen. Sie habe sich herausgeschlichen und sei in den Gängen verschwunden, berichtet Wodhi, welcher sich etwas Sorgen um den Wachhabenden [[Freigeister#.E2.80.9EGaravar.E2.80.9C_.28Seemann_aus_Tarsus.29 |Garavar]] macht, welchen er beim Wachwechsel vermisst hat. Die Helden beschließen, nach ihr zu suchen, und Augustus will nur sein Schwert mitnehmen, doch Henk hält es für besser, wenn er auch seine Rüstung anlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und finden in einem Gang den schlafenden Garavar. Als Henk ihn weckt und auf sein Schlafen anspricht, erzählt dieser, dass ihm jemand von hinten überraschend auf die Schulter getippt hat und, als er sich umdrehte, bekam er plötzlich ein Pulver ins Gesicht gepustet, von dem er unerträglich müde wurde und sofort einschlief. Die Helden machen sich dann auf den Weg zu [[Schutuhx]], um nach dem Rechten zu schauen. Als sie Elora dort nicht finden, gehen sie weiter bis zum Außenposten und fragen dort nach. Allerdings ist niemand vorbeigekommen, und so gehen die drei wieder zurück und untersuchen einen abgelegenen Lagerraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie eintreten, hören die Helden leise, murmelnde Worte. Augustus bleibt hinter einer Kiste und schaut aus der Entfernung, doch Henk schleicht näher heran. Sie beobachten, wie Elora auf dem Boden vor einem Kreis mit einem schwarzen Zeichen sitzt. An einer Hand hat sie eine frische Schnittwunde, deren Blut sie in den Kreis tropfen lässt, während die andere Hand den noch blutenden Dolch hält. Die Blutstropfen erreichen jedoch nicht den Boden, sondern werden über dem Zeichen von einer dunklen, halbtransparenten Wolke absorbiert. Anschließend absorbiert sie die Wolke durch Mund und Nase, wobei Augustus erschrocken ihren Namen ruft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stellen sie zur Rede und erfahren, dass sie sich von ihrem Dämon Macht geholt hat, indem sie ihm ihr Blut opferte. Sie erklärt, dass sie stark sein muss, um den Helden auf ihrem Weg zu helfen und später auch gegen [[Reveron]] antreten zu können. Obwohl allen die Art ihres Rituals nicht gefällt, sehen sie auch den Nutzen für ihre Reise, auf der Elora bisher sehr hilfreich war. Alle kehren zurück in die große Kammer und, während sich Augustus und Elora unterhalten, sprechen Henk und Kenji mit Wodhi und erklären die Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora erzählt Augustus, dass ihr Dämon eifersüchtig auf ihn sei, da er ihre Aufmerksamkeit von diesem fortlenke. Elora fürchtet, der Dämon könnte Augustus sonst nachts heimsuchen und Quälen, wenn sie ihm nicht  sein Blut zahlt. Augustus spricht sie darauf an, dass sie mittlerweile die einzige in ihrem Kult sei, und stellt die Frage nach dem Risiko für sie, den Dämon überhaupt noch kontrollieren zu können. Doch Elora ist sich sicher, dass eines Tages genug Macht erlangen wird, um den Dämon vollständig zu unterwerfen oder ihn fortzuschicken. Augustus weist darauf hin, dass er ihr dabei helfen könnte, den Dämon loszuwerden, denn er würde auch gegen ihn kämpfen, wenn er in manifester Form anwesend sei. Doch Elora macht ihm deutlich, dass sie noch auf die Kraft des Dämons angewiesen sind, solange sie sich in [[L'yreh]] aufhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji erklären Wodhi, was vorgefallen ist, und dieser stellt klar, dass Elora sich bei Garavar entschuldigen müsse, wenn sie nicht bei Schutuhx in der Kammer untergebracht werden möchte. Dazu ist diese auch bereit und entschuldigt sich bei dem noch immer aufgebrachten Freigeist. Anschließend setzen die Helden ihren Schlaf fort und legen sich wieder hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji träumen von Octavia und [[Augustus' Arena#Augustus Traum .2811. Aletheon 351 JF.29|Augustus träumt]] unangenehme Assoziationen zu der Operation von Oldir.  Die Helden essen etwas und tauschen sich kurz über die Octavia-Träume aus. Nachdem sie von Udelian erfahren haben, dass Oldir die Nacht überstanden hat und jetzt tief schläft, betet Kenji an dessen Bett. Augustus spricht mit Henk über seine Beziehung zu Elora und fragt sich und ihn, ob sie als Kultistin nicht eine Belastung darstellt für die große Aufgabe, welcher sie nachgehen. Henk ist der Ansicht, dass man immer seinem Herzen folgen müsse, und Augustus befürchtet, dass Elora in ihm seine finstere Seite hervorlocken kann, da sie sich über solche Aktionen wie das Herunterstürzen von Schutuhx amüsiert und ihm das wiederrum gefallen hat.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus beginnen mit einem Kampftraining, während sie auf Gildons Rückkehr warten und einige schweißtreibende Schlagwechsel später kommen die Freigeister [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]] und [[Freigeister#.E2.80.9EDamrod.E2.80.9C .28Schmuggler aus Veltima.29|Damrod]] mit reicher Beute in die Zuflucht. Darunter befinden sich eine große Kiste, welche sich als [[Abdrushin|Abdrushins]] Arzneimittelkiste herausstellt, und zwei Bronze-Statuen aus der Kapelle der [[Baiula Spei]], bei denen es sich um Mynbruje und Tystonius handelt. [[Datei:BS-Plakette-oben.png|miniatur|links|Die Schiffsplankette der Baiula Spei]] [[Datei:BS-Plakette-unten.png|miniatur|rechts|Die Rückseite der Plankette mit den dünnen Linien]] Außerdem haben sie die Schiffsplankette gefunden, welche in den Kapitänstisch in der Offiziersmesse eingelassen war. Während Augustus über der Plankette sinniert, entdeckt er, dass diese mit ihrer Dicke viel zu leicht für eine massive Goldplatte ist. Auf der Rückseite entdeckt er mit Henk dünne Linien, welche parallel zur Außenkante verlaufen und der Verschluss eines Geheimfaches zu sein scheint. Um es zu öffnen, benötigt Henk jedoch seinen Dietrich, welchen er Schutuhx verpfändet hat. Als begeben sich die Helden zu dem ausgesonderten [[Loigg'Il]], welcher in das Orichalkumstück vertieft ist und es anstarrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit Henk den Dietrich vor den Augen von Schutuhx nutzen darf, muss er ihm zuvor noch einige Informationen geben und ihm alles über Gildon erzählen, was er weiß. Schutuhx möchte auch wissen, was der Magier von ihm wissen will und was mit ihm geschehen werden, wenn er die Informationen preisgegeben hat. Henk antwortet ehrlich und so gut er kann, so dass Schutuhx ihm erlaubt, den Dietrich vor seinen Augen zu benutzen. Augustus und Kenji, die zuvor im Gang gewartet haben, kommen hinzu und Henk öffnet vorsichtig mit einem sehr dünnen Werkzeug das Fach. Darinnen befindet sich eine etwa Handgroße Phiole, welche ein rötliches Leuchten ausstrahlt. [[Datei:BS-Plakette-offen.png|miniatur|rechts|Das Geheimfach mit dem Boulvriag-Flakon]] Augustus weiß sofort, dass es sich um einen sogenannten „[[Boulvriag-Flakon]]“ handelt, einer sehr seltenen und unglaublichen teuren, magischen Waffe, die auch hin und wieder von thyrnischen Truppen genutzt wird. Mit seiner enormen Sprengkraft, welche mit einem mächtigen Feuerball vergleichbar ist, diente der Flakon auf der Baiula Spei vermutlich als eine Art Selbstzerstörungs-Mechanismus, damit das Schiff nicht in Feindeshand fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren in die große Höhle zurück und Kenji sucht einen guten Platz für die beiden Statuen. Henk und Augustus essen von [[Roana Dernheim|Roanas]] Eintopf und Wodhi teilt ihnen mit, dass Gildon zurückgekehrt sei und bald in der Zuflucht ankommt. Er hat erfahren, dass die Suche nach den Helden eingestellt wurde und der Erste ihnen persönlich freies Geleit gewährt hat. Außerdem wurden viele Späher ausgesandt, die nach ''Bußßeuxuß'' Versteck suchen sollen, und es wurde ein Bote nach „''Riunuz-Choxxu''“ geschickt, um die Arbeit der Kultisten zu überwachen und diese an die Vereinbarungen zu erinnern. Er soll damit drohen, dass der Erste seine Unterstützung aus ''Riunuz-Choxxu'' abziehen und sich auch nicht mehr um die Zauberin kümmern werde, wie [[Sabaoth Immortalis]] gewünscht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.18''') Da [[Gildon Ipnosi|Gildon]] noch etwas vorbereiten muss und sich mit Mart in seine Kammer zurückzieht, versuchen die Helden ihr weiteres Vorgehen zu planen. Sie merken schnell, dass ihnen wichtige Informationen noch fehlen, um einen wirklichen Plan fassen zu können, da sie noch nicht sagen können, ob Gildon in der Lage sein wird, eine Seeschlange zu kontrollieren, und ob es ihnen möglich sein wird, mit den Freigeistern in Kontakt zu bleiben. Roana hält etwas abseits anscheinend Elora eine Standpauke wegen ihres Verhaltens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi gesellt sich zu den Helden und bedankt sich bei ihnen, dass sie mit Elora gesprochen haben und diese sich bei [[Freigeister#.E2.80.9EGaravar.E2.80.9C_.28Seemann_aus_Tarsus.29|Garavar]] entschuldigt hat. Er hofft, dass Elora noch auf den rechten Weg zurückfindet und spielt auch darauf an, dass er dies auch für Augustus hofft, da er ebenfalls bemerkt hat, dass er ein Auge auf sie geworfen hat. Dann erzählt er ihnen von seinen sehr persönlichen Erlebnissen mit [[Lavina, die Lerche|Lavina, der Lerche]], welche sich ähnlich wie Elora mit einem Dämon eingelassen hatte. Wodhi möchte mit dieser Geschichte besonders Augustus vor Augen führen, welche Gefahren mit einer solchen Freundschaft verbunden sind, und gesteht ihm, dass er heute noch häufig an sie denkt und sich fragt, ob er nicht mehr hätte tun müssen, um ihr zu helfen. Wodhi habe diese Geschichte jedoch gezeigt, dass es eigentlich immer ein schlechtes Ende gibt, wenn man sich mit Dämonen einlässt, und er hofft, dass es Elora anders ergehen wird. Augustus macht sich nach eigenen Angaben wenig Sorgen, sagt aber zu, den anderen und auch Elora zu informieren, wenn sich der Dämon bei ihn im Schlaf zeige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29 |Udelian]] berichtet den Helden, dass sich [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29 |Oldirs]] Zustand verbessert habe und seine Wunden zu heilen beginnen. Außerdem hat Udelian beobachtet, als sich bei Oldirs Haut eine leichte, rosige Färbung einstellt und es fast so wirke, als ob er seine alte Hautfarbe zurückbekomme. Dies wäre ein großer Erfolg und ein Grund zum Feiern, denn dann besteht für alle Freigeister Hoffnung, ihre Lenker loszuwerden, falls es einen Weg nach Hause gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon kehrt zu den Helden zurück und erklärt, dass er Kenji eine Technik zeigen werde, mit deren Hilfe dieser mit ihm in Kontakt bleiben kann. Sie sprechen über die Kontrolle über die Seeschlangen, doch Gildon gesteht, dass er zu wenig von der Magie der [[Loigg'Il]] versteht, um mit dem roten Artefakt, welches der Kontrolle der Seeschlangen dient, umgehen zu können. Vielleicht könnte er von [[Schutuhx]] mehr über die Magie erfahren, doch dazu muss er zunächst mit diesem reden. Henk muss allerdings mit dabei sein und auch Kenji und Augustus beschließen, mitzukommen. Als sie zu Schutuhx kommen und diesem Gildon vorgestellt wird, starren sich die beiden in einem geistigen Machtspiel gegenseitig an. Augustus beginnt damit, die elbische Melodie zu pfeifen, um Schutuhx zu ärgern und in seiner Konzentration zu stören, doch Henk reagiert blitzschnell und unterbindet sein Verhalten, bevor es Schaden anrichtet. Henk weist Augustus scharf wegen seines dummen Verhaltens zurecht und stellt ihm frei, zu gehen, wenn er sich nicht passend benehmen könne. Währenddessen geht das Machtspielchen von Gildon und Schutuhx weiter, doch plötzlich wendet der Gedankenschinder seinen Blick wie ungewollt ab und Gildon hat ihm seine geistige Überlegenheit demonstriert. Etwas verärgert setzt sich Schutuhx und weist Henk einen Platz an seiner Seite zu, welchen dieser auch einnimmt. Dann muss Henk dem Magier berichten, welche Vereinbarungen bisher getroffen wurden, und Gildon schreibt diese sorgsam auf. Nachdem er auch seine eigenen Forderungen hinzugefügt hat, präsentiert er Schutuhx einen schriftlichen Vertrag, da die Loigg'Il bekanntermaßen ordnungsgemäße Absprachen auch weitestgehend einhalten, wenn sie diesen zugestimmt haben. Im Gegenzug für Nahrung und Sicherheit möchte Gildon von dem Gedankenschinder etwas über die Art der Magie bei den Loigg'Il erfahren. Schutuhx unterzeichnet den Vertrag und Gildon gibt ihm das Verspechen, dass ihm niemand etwas tut, wenn Henk wieder fort ist, solange er sich friedlich verhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gildon sich dann mit Schutuhx über die Details der loigg'Ilschen Magie austauscht und wie ein Schüler den Worten seines die Situation genießenden Lehrers lauscht, suchen die Helden Filgiz auf, denn Wodhi hatte ihnen erzählt, dass dieser plane, mit zu den Abtrünnigen zu kommen. Sie finden ihn im Außenposten und besprechen mit ihm das weitere Vorgehen. Filgiz will sich an der Seeschlange festhalten, welche sie zu dem Versteck der Separatisten bringt, und Henk gibt ihm für diesen Zweck seinen Enterhaken, um das Vorhaben zu erleichtern. Außerdem beschließen sie, den roten Würfel des Ersten und den [[Boulvriag-Flakon]] ebenfalls Filgiz zu übergeben, welcher dann ihr Ass im Ärmel sein wird und ihnen die Waffe ungesehen wieder aushändigen kann. Augustus fühlt sich wohler bei dem Gedanken, den Flakon notfalls gegen den Anführer der Abtrünnigen ''Bußßeuxuß'' einsetzen zu können, falls dieser keinen Nutzen mehr in den Helden erblicke und sie ausschalten wolle. Filgiz bietet auch an, andere Freigeister nachholen, falls die Helden Hilfe brauchen oder nach ''Riunuz-Choxxu'' weiterreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehren die Helden zurück, essen [[Roana Dernheim|Roanas]] Kohl-Suppe und sprechen mit Elora über ihre weiteren Pläne. Augustus fragt sie, ob sie sich tatsächlich im Stande sähe, ihre Schwester umzubringen, und Elora gesteht, dass sie darüber zwar unsicher sei, aber die Seele ihrer Schwester unbedingt retten müsse. Dann überlegen sie gemeinsam, was sie den Abtrünnigen über Elora sagen sollen, und sie beschließen, dass sie diese als ihre Gefährtin ausgeben, welche sie aus der Zuchtkammer befreit haben. Sollten sie dann im Rebellenlager wieder in die Zelle gesperrt werden, würde sich mit etwas Glück in der Zelle nebenan Eloras Schwester Arlena befinden, so dass diese mit ihr sprechen könne. Des Weiteren überlegen die Helden, wie sich Eloras Dämon im Kampf gegen den [[Bund von Utukk'Xul|Kult von Xul]] positionieren werde, und erfahren, dass dieser Elora bereits viel Kraft gegeben habe, um sich an Reveron für dessen Verrat zu rächen. Im Anschluss legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.19''') Im Schlaf wird Augustus von Albträumen geplagt und Henk und Kenji träumen wieder einen Teil von Octavias Erinnerungen. Als Kenji als erstes erwacht, spricht er mit Roana und erfährt, dass Gildon sehr viel Zeit mit Schutuhx verbringt und kaum noch schläft, dafür aber in seinem Verständnis schon viel weiter gekommen sei. Kenji gesteht Roana, dass er Schutuhx nicht ganz vertraut, obwohl seine Spezies nicht lügt. Roana hat noch ein Anliegen, denn sie glaubt fest daran, dass Elora noch nicht verloren sei und ein gutes Herz besitze, denn sie habe in der Gefangenschaft Roana und die anderen Frauen aufgemuntert und ihnen Mut zugesprochen. Roana ist überzeugt, dass Elora nur den richtigen Einfluss bräuchte, um sich von den dämonischen Kräften zu lösen, und, da die Helden und insbesondere Augustus einen guten Einfluss auf Elora hätten, bittet sie Kenji, sich für Elora einzusetzen, damit sie gerettet werden könne. Kenji erinnert Roana daran, dass man immer einen Preis zahlen müsse, wenn man sich mit dämonischen Mächten einlässt, verspricht ihr aber, dies zu tun, wenn die Zeit es zuließe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die andern beiden erwachen, berichten Henk und Kenji von ihren Octavia-Träumen und Augustus erwähnt am Rande, dass er jetzt schon in dritter Folger leichte Albträume gehabt habe. Das erste Mal seien sie nach Oldirs Operation aufgetreten, da der Anblick beim Öffnen der Rippen Augustus an seine Gräueltaten in Loderis erinnert habe. Augustus erwähnt auch, dass sich zwischen die Loderis-Bilder immer wieder Bilder von Elora mischen, hinter der eine Schattengestalt steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen noch gemeinsam über ihre Lage bei den Abtrünnigen und Augustus ist sehr unzufrieden mit der Tatsache, dass sie den Separatisten so ausgeliefert sein werden, denn er hasst es, nicht die Kontrolle zu haben. Henk bemerkt dessen Anspannung und schlägt Augustus vor, etwas zu trainieren, um sich abzureagieren, während sie auf Gildon warten müssen. Augustus nimmt dankend an und schlägt, wenn er sicher ist, dass Henk den Schlag garantiert abfängt, mit voller Wucht zu und lässt seinen ganzen Frust an Henk ab. Elora schaut den Übungskämpfen mit großem Vergnügen zu und Kenji kommt mit ihr ins Gespräch. Er stellt sich als schlechten Kämpfer dar und erzählt ihr von seinen ersten Kämpfen, bei denen er seine Narbe am Mundwinkel bekommen hat. Elora gesteht ihm, dass sie bereits in Ankarz gerne den Kämpfen vom Prinzen [[Isgar Wintras|Isgar]] zugesehen hat. Kenji berichtet von den Erfahrungen der Helden mit dem Prinzen und wie sie seinen Respekt erhalten haben. Außerdem erzählt er von Henks Arenakampf in Eldorn und Elora gesteht ihm, dass sie ein völlig falsches Bild von den Helden hatte. Als Gildon mit Mart zurückkehrt, beenden Augustus und Henk ihr Training. Augustus wirkt danach sichtlich entspannter, während Henk erschöpft ist und seine Gelenke von den kraftvollen Schlägen schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gildon Ipnosi|Gildon]] berichtet von seinen Erlebnissen mit [[Schutuhx]], der erstaunlich zugänglich wurde, als er sich als Lehrer betätigen konnte. Aufgrund der neuen Erkenntnisse sieht Gildon es als wahrscheinlich an, dass er bald die Magie der [[Loigg'Il]] versteht und dann auch ihre Seeschlangen kontrollieren könne. Außerdem möchte Gildon Kenji anleiten, wie er mit ihm in Kontakt bleiben kann, indem er ihm die Benutzung eines Artefaktes erklärt. Gildon hat noch etwas über die Kultisten des Xul erfahren: der Bund muss schon länger existieren, denn er hat etwa um die Zeit der ersten Plage nach [[L'yreh]] gesucht. Einige Kultisten wurden von den Loigg'Il gefangen und verfluchten den Ersten, so dass es zu Verhandlungen und schließlich zu einem Abkommen kam, woraufhin sie der Fluch aufhoben. Inhalt des Paktes ist u.a, dass die Kultisten die Loigg’Il mit Elben aus [[Veldun]] beliefern und die [[Xishari]] nicht wieder zu beschwören. Dafür legen die Loigg'Il die alte Stadt „Riunuz-Choxxu“ trocken und lassen die Kultisten dort forschen, denn sie suchen das Grab von [[Sereg]]. Wenn dann schließlich die vollkommende Plage kommt, bekämen die Loigg'Il die ertrinkenden Elben aus Veldun, denn der Kult plant, mit dem kontrollierten Sereg die Bartha-Bucht weiter steigen zu lassen, um mindestens die Elbensiedlungen zu überfluten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon überlegt, dass die Helden in Riunuz-Choxxu einen Führer brauchen werden, denn die alte Stadt ist gigantisch groß. Er schlägt Schutuhx als Führer vor, da dieser den Ort aus dem Loigg'Il-Wissensschatz kennt, doch er werde dafür einen Preis verlangen. Augustus fragt nach den Wesen, über welche die Loigg'Il keine Kontrolle haben, die „''Nustorschu''“. Gildon vermutet, dass es sich bei ihnen um untote Kreaturen handeln könnte. Henk bietet an, mit Schutuhx zu sprechen, denn auf eine merkwürdige Art und Weise ist er diesem Wesen ein wenig zugetan, denn er schätzt dessen Direktheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Henk alles zusammenpacken, um möglichst bald aufbruchbereit zu sein, setzt sich Kenji mit Gildon zusammen. Dieser händigt ihm einen Kristall aus, in den er einen Zauber gewirkt hat. Kenji soll sich nun auf den Kristall konzentrieren und so den Zauber aktivieren, mit dessen Hilfe er dann mit Gildon kommunizieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udelian bringt den Helden drei frische Heiltränke, die er aus den Vorräten von Abdrushin gebraut hat, und eine Flasche mit einer Medizin gegen Krankheiten, aus der man einen Schluck trinkt, wenn man ein Anzeichen einer Krankheit spürt. Kenji verstaut die Phiolen in seinem Gepäck. Außerdem berichtet er, dass Oldir zwar noch schläft, mittlerweile aber anscheinend schon wieder träumt, und seine Haut immer mehr eine normale Farbe annimmt und das grünliche verliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht allein zu Schutuhx, um sich zu verabschieden und seinen Dietrich zurückzuholen. Dieser will allerdings erst ein paar Informationen von Henk, bevor er ihm den wertvollen Dietrich wiedergeben will. Henk soll ihm alles über „Gwaeriel“ erzählen, was er darüber wisse. Schutuhx ist überzeugt davon, dass er mit mehr Informationen Kontrolle über die störenden Stimmen erhalten kann, und Henk erzählt ihm absichtlich sehr allgemeine Informationen ohne Details, so dass nur ein spärliches Bild entstehen kann. Nachdem Schutuhx immer mehr Informationen erfahren hat, scheint es fast, als wäre ihm alles zu viel und er verlöre die Kontrolle. In diesem Zustand erinnerte er sich an den Namen des Elben, der sein Wirtskörper einst war: Halinor. Als Schutuhx sich wieder gesammelt hat, fordert Henk seinen Dietrich für die Antworten und bekommt ihn auch. Dann fragt Henk ihn, ob dieser die Helden in Riunuz-Choxxu führen würde, was Schutuhx unter der Bedingung zusagt, dass die Helden ihn mit nach Barthavion nehmen, wenn sie L'yreh verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kehrt zur Zuflucht zurück und berichtet Augustus, Kenji und Gildon, was Schutuhx von ihm verlangt, damit er sie nach Riunuz-Choxxu begleiten und dort führen würde. Allen erscheint es nur folgerichtig, dass Schutuhx mit nach Barthavion will, und Gildon überlegt, dass er am besten mit ihm nach Sapos kommen sollte, um dort die Magie der Loigg'Il zu lehren. Gildon hätte nie gedacht, dass er nach all den Jahren die Chance bekommt, ein lebendes Exemplar der nur in Mythen auftauchenden Gedankenschinder mitzubringen und studieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.20''') Bevor sie sich auf den Weg machen, genießen die Helden noch einmal Roanas Essen und schlagen sich die Bäuche voll. Wodhi sing ihnen das [[Jovan|Jovans]]-Lied vor und begleitet sich dabei auf seiner endlich reparierten Laute. Mit dem Lied, in dem es um einen Diener geht, der aus Liebe zu einer Edelfrau seine Angst überwindet und seine Geliebte aus den Fängen eines Dämons gerettet hat, will Wodhi die Helden an die wahren, starken Motivationen erinnern, aus denen man Kraft und Mut selbst in aussichtslosen Situationen gewinnt. Gildon rät ihnen, eine diplomatische Lösung mit den Separatisten zu erzielen. Sollte dies nicht gelingen und ein Kampf entstehen, besteht die Chance auf Erfolg nur darin, Bußßeuxuß so schnell wie möglich zu töten, da sein Tod eine Kettenreaktion auslöst, welche die geistigen Kräfte der Gedankenschinder kurzzeitig stören könnte. Dann verabschieden sich die Helden und machen sich mit [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] und [[Elora von Tressburg|Elora]] auf den Weg in die Kanalisation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora hält mit ihren Zaubern die Schleimer in Schach, so dass der Weg zu den Kanälen nicht schwer fällt. Kurz bevor sie an die Stelle kommen, an der sie die Kanalisation betreten hatten, legen die Helden eine kurze Rast ein, damit Filgiz genug Zeit bekommt, um durch die Stadt zu dem Ort zu gelangen, an dem er sie beobachten und ihnen folgen kann. Nach ausreichender Zeit nähern sich die Helden mit Elora dem Gitter, an dem ein regungsloser Umgewandelter steht, der sich bei Blickkontakt in Bewegung setzt und anscheinend jemanden benachrichtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erscheint ein Trupp aus mehreren umgewandelten Sklaven und einem [[Loigg'Il]], welcher die Helden mustert und sich nach Elora erkundigt. Er scheint von Henks Auskünften über diese als gerettete Reisegefährtin zwar nicht ganz überzeugt zu sein, lässt aber allen die Waffen abnehmen und in die mitgebrachten Transportkiste stecken. Augustus nimmt Elora mit in seine Kiste, die anderen haben eine eigene. Dort gesteht sie ihm, dass sie nicht damit gerechnet habe, in L'yreh jemanden zu treffen, den sie so gut leiden könne. Doch sie ärgere sich auch etwas darüber, da sie keine Rücksicht darauf nehmen könne, da die Suche nach ihrer Schwester für sie oberste Priorität besitze. Die Kisten werden von den Sklaven durch die Stadt transportiert und zu einer Art Hafen gebracht, wo sie gestapelt werden und auf die Verladung auf eine Seeschlange warten müssen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Kerkerzelle2.png|miniatur|rechts| Die Kerkerzelle der Helden (X), auf dem Untersuchungstisch liegt ein gefangener Loigg’Il mit einem roten Stein im Schädel (*)]]&lt;br /&gt;
Als die Seeschlange mit den Helden ablegt, klammert sich Filgiz daran fest, und nach einer rasanten Seereise kommen im Lager der Separatisten an. Die Kisten werden entladen und die Helden in der Zelle untergebracht, in der vorher Eloras Schwester Arlena inhaftiert war. Auf dem Untersuchungstisch vor der Zelle liegt ein gefesselter Loigg'Il, dem ein roter Stein im Kopf steckt. Es scheint sich um einen alten Loigg'Il kurz vor seiner Verwandlung zum Ältesten zu handeln, denn sein Wirtskörper ist stark abgemagert und ausgezehrt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Prä-Ältester.png|miniatur|links|Der gefesselte alte Loigg'Il mit dem roten Stein auf dem Untersuchungstisch]]&lt;br /&gt;
Eine telepathischer Kommunikationsversuch mit dem Loigg'Il durch die Helden schlägt fehl, doch Elora kann mit ihren Kenntnissen in der dämonischen Sprache mit ihm reden und so erfahren die Helden, dass der alte Gedankenschinder kurz vor seinem Umzug an die Küste gestanden hat, um sich dort in einen Ältesten zu verwandeln. Doch Bußßeuxuß möchte anscheinend diese Expansion verhindern und hat ihn deshalb entführen lassen. Der Loigg’il möchte, dass die Helden ihn befreien und ihm einen „Scheßukkiz-Stab“ bringen sollen, mit dessen Hilfe er sich den roten Stein entfernen könne. Die Helden spekulieren darüber, ob dieser Loigg'Il ihnen dabei helfen könnte, von hier zu fliehen, doch dann würden sie wieder mit dem Ersten konfrontiert sein, welcher keine Verwendung mehr für sie haben dürfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Oberhaupt kommt mit zwei weiteren Loigg'Il zu den Helden und fragt sie nach dem Aufenthaltsort der Kultisten, welchen sie von „''Uozk''“, dem Ersten, erfahren sollten. Henk offenbart, dass diese sich in Riunuz-Choxxu aufhalten, und die Helden sind sehr überrascht, als die Loigg'Il daraufhin das Gespräch beenden und sich einfach wieder entfernen, ohne dass die Helden Forderungen an sie stellen können. Als die Loigg'Il verschwunden sind, nimmt Filgiz mit den Helden Kontakt auf und teilt ihnen mit, dass sich in diesem Unterschlupf vermutlich 30-40 umgewandelte Sklaven und vielleicht 10 Loigg'Il aufhalten. In die Kammer von Bußßeuxuß konnte er nicht gelangen, hat aber den Eingang dazu entdeckt. Außerdem erzählt er den Helden von einem uralten Tor in einer Lagerhalle, welches in die alten Bereiche von [[L'yreh]] führen könnte. Einen Öffnungsmechanismus konnte Filgiz nicht entdecken, da er den Raum nicht betreten konnte und alles nur durch die Tür beobachtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Zeit kehrt das Oberhaupt kommt mit zwei weiteren Loigg'Il zurück und verkündet den Helden, dass Bußßeuxuß einen neuen Auftrag für sie habe: sie sollen sich wieder in die Hauptstadt „''Chuxßagaru''“ bringen lassen und dort den alten, kurz vor der Umwandlung stehenden Loigg'Il „''Tehu''“ entführen. Doch zunächst sollen sie sich ausruhen und erholen, bis es wieder losgeht. Ein Gesprächsversuch von Seiten der Helden wird ignoriert und die Loigg'Il wenden sich um und entfernen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind ratlos und beraten über den neuen Auftrag. Sie sind sich schnell einig, dass sie diesen nicht erfüllen wollen. Ihrer Einschätzung nach würden sie die Loigg'Il mit immer weiteren Einsätzen fordern, ohne dass sie die [[Drachenträne]] zurückerlangen und Octavia retten würden. Filgiz bietet an, ihnen ihre Sachen wiederzugeben, falls sie benötigt werden. Gemeinsam beraten sie ihr weiteres Vorgehen, als die Loigg'Il zurückkehren und Elora aus der gemeinsamen Zelle entfernen. Als Augustus und Henk dies verhindern wollen, wird zuerst Augustus und dann auch Henk kontrolliert, so dass sie es nichts dagegen tun können, dass Elora in der benachbarten Zelle untergebracht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden diskutieren ihre Möglichkeiten und spekulieren über die alte Tür, welche einen Ausweg aus dem Separatistenversteck darstellen könnte, welcher nicht unter Wasser verläuft und nur mit einer Seeschlange benutzbar ist. Filgiz könnte die Schlüssel für die Kerkerzellen und den Raum, in dem vermutlich ihre Sacher verwahrt werden, stehlen. Mit ihren Waffen und den magischen Artefakten könnten sie sich zu dem Tor durchschlagen und ohne fremde Hilfe entkommen. Kenji schlägt vor, noch einmal einen diplomatischen Versuch zu starten und die Loigg'Il zu überzeigen, die Helden als Waffe gegen die Kultisten einzusetzen. Um die Gedankenschinder zu einem erneuten Gespräch zu bringen, planen die Helden, sie mit dem Wort „[[Xishari]]“ neugierig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.21''') Während die Helden auf die Rückkehr der [[Loigg'Il]] warten, wirft Augustus ein, dass ihr bisheriger Plan noch eine Schwachstelle hat. Sollte sich das Tor nicht aus Ausweg erweisen, hätten sie die ganzen Gedankenschinder unter Bußßeuxuß Führung gegen sich und hätten sich den Rückweg abgeschnitten. Da für alle drei feststeht, keine weiteren Aufträge für die Separatisten zu erledigen, schlägt Augustus vor, in die Offensive zu gehen. [[Gildon Ipnosi|Gildon]] hatte darauf hingewiesen, dass die Loigg'Il mit großer Sicherheit eine ganze Zeit lang verwirrt und kraftlos sein werden, wenn ihr Ältester stirbt. Wenn es Kenji im Gespräch gelänge, die Loigg'Il neugierig auf das Wissen der Helden über die Xishari zu machen, würde sich Bußßeuxuß vermutlich auf ähnliche Weise wie der Erste von der Richtigkeit der Informationen überzeugen wollen. Sobald einer von ihnen zum Ältesten gebracht würde, müsste dieser den [[Boulvriag-Flakon]] bei sich haben und Bußßeuxuß im richtigen Moment töten. Währenddessen müsste Filgiz den Zellenschlüssel stehlen und die anderen befreien. Die entstehende Verwirrung müsse dann dazu genutzt werden, um möglichst schnell alle Gedankenschinder zu finden und zu töten. Augustus bietet sich an, das Risiko einzugehen und sich zu Bußßeuxuß bringen zu lassen. Dafür lässt er sich von [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] den Boulvriag-Flakon aushändigen und verbirgt ihn im Lendenbereich unter seiner Rüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt eine Gruppe Gedankenschinder und beginnt, den gefangenen alten Loigg'Il zu foltern, indem sie ihm eine Hand auf den Kopf legen, woraufhin der Gefangene zu zucken beginnt, laut schreit und sich auf seiner Haut bekommt auffällige Muster des Schmerzes und der Pain bilden. Dabei werden dem Prä-Ältesten anscheinend keine Fragen gestellt und man scheint auch keine Aussagen von ihm zu erwarten. Die Helden finden nach der Folter heraus, dass diese eine bloße Machtdemonstration war, um den Gefolterten mit ihrer Macht zu beeindrucken und ihn zu überzeugen, sich den Separatisten anzuschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Loigg'Il sich nach der Folter wieder entfernen wollen, ruft Kenji ihnen das Wort „[[Xishari]]“ entgegen, woraufhin sie sich der Kerkerzelle nähern und ein Gespräch mit ihm beginnen. Kenji schafft es, ihre Neugier zu wecken und eine Bedrohungssituation aufzuzeigen, während Augustus plumpe Lüge von einer Xishari-armee sofort durchschaut wird. Kenji legt ihnen dar, dass es nur logisch und folgerichtig ist anzunehmen, dass der besiegte Xishari von dem Beschwörer [[Reveron]] gerufen wurde, welcher zu den Kultisten in Riunuz-Choxxu gehört. Als die Loigg'Il einen Beweis fordern und einen der Helden mit zu Bußßeuxuß nehmen wollen, damit dieser seine Gedanken liest, weisen Henk und Kenji darauf hin, dass Augustus mit dem Xishari gekämpft habe und ihnen daher die beste Vorstellung der Bedrohung liefern könne. Also wird dieser aufgefordert, mitzukommen, und Augustus lässt sich von den drei Loigg'Il widerstandslos fortführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Augustus bei Bußßeuxuß&amp;quot; hide=&amp;quot;Augustus bei Bußßeuxuß&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Kammer.png|miniatur|rechts|Bußßeuxuß Kammer: Augustus (A) kniet vor dem Ältesten]]&lt;br /&gt;
Die drei Gedankenschinder führen Augustus zu einer riesigen Kammer mit einem großen leeren Becken. Zwei von ihnen schließen die Tür von außen und nur der Anführer betritt mit vier bewaffneten Dienern die Kammer von Bußßeuxuß. Während Augustus von den Dienern bewacht naher der Tür warten muss, aktiviert der Loigg'Il die Kommunikationskugel am Rande des leeren Beckens. Nach kurzer Zeit kommt Bewegung im Wasser auf und ein riesiger Ältester taucht aus den hinteren Tiefen auf. Auf sein Geheiß hin wird Augustus nach vorne geführt und kniet vor ihm nieder, um mit seinen Händen möglichst nah am Boulvriag-Flakon zu sein und diesen unauffällig erreichen zu können. Der Aufseher-Loigg'Il steht hinter ihm und Bußßeuxuß streckt seinen Legerüssel nach Augustus aus. Kurz bevor dieser den Kopf erreicht hat, greift Augustus nach dem Flakon. Doch der Aufseher hat die Bewegung bemerkt und nähert sich ihm. Schnell wirft Augustus die Bombe in das Becken von Bußßeuxuß, dreht sich zur Seite und rollt nach hinten. Schon bemerkt er die geistigen Finger des Loigg’Il in seinem Kopf, doch bevor diese sich festsetzen können, explodiert der Boulvriag-Flakon und eine Druckwelle mit Wasser und Ältestenstückchen rast durch den Raum und schleudert Augustus und alle anderen gegen die Wand und die Eingangstür. Augustus verletzt sich durch die Wucht sein Bein und durch das Dröhnen in seinen Ohren und dem Druck in seinem Kopf braucht er etwas Zeit, um sich zu orientieren und aufzurappeln. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Augustus zu Bußßeuxuß gebracht wird, macht sich Filgiz auf den Weg, um die Schlüssel der Zelle zu besorgen. Er wartet mit dem Diebstahl, bis er die Explosion des Boulvriag-Flakons hört, schnappt sich die Schlüssel und kehrt rasch zu Henk und Kenji zurück. Nachdem er die Tür geöffnet hat, durchsuchen die beiden den Lagerraum nach ihren Waffen. Diese finden sie tatsächlich dort abgelegt, jedoch sind die Drachenträne und die anderen magischen Artefakte nicht aufzufinden. Filgiz befreit unterdessen Elora, und gemeinsam machen sie sich bewaffnet auf den Weg zu Augustus. Im ersten Raum überwinden sie zwei Loigg'Il mit ihren angreifenden Dienern, welche aber wie erwartet über keine nennenswerten Geisteskräfte verfügten. Nach dem Tod ihrer Herren verlieren die Umgewandelten alle Motivation und verharren regungslos auf der Stelle. Die Helden öffnen die Tür zwischen den Käfigen und überwinden im nächsten Raum mehrere umgewandelte Diener.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Augustus‘ Kampf&amp;quot; hide=&amp;quot;Augustus‘ Kampf&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Augustus wieder Herr seines Körpers ist, versucht er den Loigg'Il-Aufseher zu erwischen, welcher neben ihm an der Tür liegt. Doch Augustus rutscht auf dem glitschigen Boden aus und der Gedankenschinder flieht in Richtung des Ältestenbeckens, welches einen Ausgang besitzt. Augustus schnappt sich den Säbel eines der Diener, welche die Explosion alle nicht überlebt haben, und rennt hinter dem Loigg'Il her. Der ist jedoch schneller und Augustus erreicht ihn erst, als dieser bereits im Wasser ist. Doch mit einem schnellen Hieb schlägt Augustus ihm mit Wucht den Schädel ein. Dann öffnet er die Tür zur Ältestenkammer und erblickt dort mehrere Loigg'Il mit ihren Dienern. Alle scheinen verwirrt zu sein und können keine geistigen Befehle absetzten. Augustus tritt die Sklaven zur Seite und tötet die Gedankenschinder mit gezielten Schlägen gegen ihre Köpfe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Versteck-HW.png|miniatur|rechts|Die Eroberung von Bußßeuxuß Versteck: Startpunkte von Henk (H), Kenji (K) und Augustus (A) mit ihren Kampfwegen]]&lt;br /&gt;
Kenji und Henk stoßen weiter in Richtung von Augustus vor, während Filgiz sich in der anderen Richtung orientiert. Elora bildet die Nachhut und folgt den Helden. Als die beiden zur nächsten Wegkreuzung vorstoßen, bemerken sie Augustus, welcher ihnen kämpfend entgegenkommt. Während Augustus versucht, die Tür des südlichen Ganges zu öffnen, und dabei von Kenji sein Schwert zurückbekommt, folgt Henk einem fliehenden Loigg'Il in eine Kammer und trifft dort auf zwei weitere Gedankenschinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wirft seinen Dolch nach dem Loigg'Il, welcher an dem Tisch steht, und greift dann einen der anderen direkt an. Nach einem Kopftreffer kann der Loigg'Il jedoch fliehen und Henk widmet sich danach sofort dem zweiten, welcher bereits versucht, seine Gedanken zu kontrollieren. Durch den geschwächten Zustand ist der Schinder aber nicht sehr stark und Henk überwindet seinen Kontrollversuch und streckt ihn nieder. Auf dem Rückweg zieht er seinen Dolch aus dem Kopf des Loigg'Il und sucht Kenji und Augustus auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden können die südliche Tür nicht öffnen, da sie von innen verbarrikadiert ist, und so drehen sie um und versuchen, linksherum über einen Nebenraum die Kammer zu erreichen. Während Augustus vorrennt, streckt Kenji den Loigg'Il nieder, welcher Henk entkommen konnte, bevor er Augustus folgt. Dieser ist durch einen Raum mit Käfigen, in denen Menschen saßen, welche bereits einen Lenker verpasst bekommen haben. Am Ende des Raumes ist eine weitere Tür und Augustus streckt die wachenden Diener nieder. Danach öffnet er die Tür und stürmt in den Raum hinein, in dem sich fünf Loigg'Il aufhalten. Augustus springt auf den Tisch und nähert sich dem Anführer, welcher gerade mit der Kommunikationskugel interagiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus mit mehreren Rundumschlägen die Loigg'Il ausschaltet, entkommen ihm zwei der Gedankenschinder und fliehen in Richtung Kenji. Der hat inzwischen Unterstützung von Henk bekommen. Die beiden halten die fliehenden Loigg'Il auf und gemeinsam mit Augustus machen sie sich auf den Weg zu Filgiz, welcher sich schon zum Eingang der großen Lagerkammer begeben hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Lager-HW.png|miniatur|links|Das große Lager der Separatisten: in er rechten, kleine Kammer wurde der [[Gnathoseloda|Wächterdämon]] beschworen und in der linken Kammer ist der [[Natator aeris]] eingelagert]]&lt;br /&gt;
Die Tür zur Lagerkammer wird von drei Dienern bewacht, welche von Augustus, Henk und Filgiz schnell ausgeschaltet werden. Sie dringen in das Lager vor und stoßen dort auf Diner, welche sie jedoch nicht angreifen. Auf der linken Seite entdecken die Helden eine Tür und öffnen sie, da Filgiz sie gewarnt hatte, dass noch ein Aufseher der Loigg'Il anwesend sein müsste. Tatsächlich befindet sich in der Kammer nicht nur der Aufseher, sondern auch ein vor ihm frisch beschworener [[Gnathoseloda|Wächterdämon]]. Augustus greift sofort den Haiwächter an, um seine Tentakelarme zu binden, während Henk den Aufseher angreift. Augustus wird schnell gefangen, ebenso wie Filgiz, doch Kenji ruft dass Licht an und blendet den Dämon, so dass Augustus ihm sein Schwert in den Brustkorb versenken kann. Filgiz wird auch ergriffen und gemeinsam beschäftigen sie den Dämon, bis Henk den Beschwörer tötet und seine Kreatur daraufhin verschwindet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Uozk_Kolonien.png|miniatur|rechts|Karte der Bartha-Bucht]]&lt;br /&gt;
Bei der Durchsuchung und Durchquerung des Raumes töten die Helden alle umgewandelten Diener und entdecken hinter einer großen Tür am anderen Ende der Kammer den [[Natator aeris]]. In diesem Raum befindet sich auch die von Filgiz beschriebene uralte Tür, welche sie als Fluchtweg angedacht hatten. Doch bevor sich die Helden dieser Tür widmen, wollen sie die [[Drachenträne]] wiederhaben. Also durchsuchen sie, nachdem sie notdürftig ihre Blutungen gestoppt haben, die Räume und beginnen mit der Kammer, in der Augustus aufgeräumt hatte.  Auf dem Tisch mit der Kommunikationskugel entdeckt Henk zwei Papiere ([[Brief des Kultes von Xul|Brief]] mit Karte) und dahinter auf einem Regal drei kleine Kästchen, in denen er die Drachenträne und das [[Schildkrötenamulett]] findet. Glücklich gönnen sie sich eine kleine Pause und planen, im Anschluss die ganze Anlage zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.22''') [[Datei:Kammer1.png|100px|thumb|links|Die Studier-Kammer mit der [[Drachenträne]] und dem [[Spiegel des Anor]]]] Bei der weiteren Durchforschung der Kammer entdeckt Augustus in einer Truhe den [[Spiegel des Anor]] und Henk und Kenji berichten ihm von dem Artefakt und ihrer Bergung nach dem Kampf gegen [[Hazug-Ságok]]. In der gleichen Truhe befindet sich auch ein aus schlichtem Holz geschnitzter Ring mit einem vergoldeten Comhla und der Inschrift „Wahrheit – Gerechtigkeit – Gnade“ im Inneren, welchen Augustus Kenji übergibt, und ein silberner Zauberstab mit blauem Kristall. [[Datei: Fundstücke_1.png|thumb|rechts|Fundstücke aus der Studierkammer]] In den anderen Truhen finden die Helden geschliffene Artefakte aus Obsidian-Glas, magische Artefakte aus abyssischer Koralle, Flaschen und Reagenzgläser mit unbekanntem Inhalt. Außerdem entdecken sie zahlreiche magische Schreibtafeln mit Griffeln aus abyssischer Koralle, auf welchen Informationen vermerkt sind und Alchemie-Utensilien wie Glaskolben mit unbekannten Reagenzien und einige getrocknete Gehirne. In einer Truhe befinden sich verwitterte Artefakte der Xishari (Statuetten, Scherben etc. aus abyssischem Gestein) und abyssische Korallen, Obsidian-Glas, ein violetter Edelstein, schwarze Perlen und ein unbekanntes Pulver. Während Augustus mit den anderen die Räume durchsuchen will, soll Elora in der Studierkammer bleiben und den Brief des Kultes übersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Raum wieder verlassen und an den Zellen vorbeikommen, verlangt die [[Käpt'n Sturmschnauze|tätowierte Frau]] in der ersten Zelle lautstark nach ihrer Befreiung, während die schwangere Frau in der zweiten nur verschüchtert in einer Ecke kauert. Als Henk die Schreiende herauslassen will, positioniert sich Augustus neben ihm, um bei einem möglichen Angriff auf Henk schnell reagieren zu können. Und tatsächlich stürzt sich die Frau, bei der es sich bestimmt um eine Piratin handelt, blitzschnell auf Henk und wirft ihn zu Boden, um nach seinem Schwert zu greifen. Doch Augustus ist sofort zur Stelle und schlägt die Piratin mit seinem Schwertknauf nieder, wirft sie in die Zelle zurück und verschließt wieder die Tür. Während Augustus und Henk mit der Piratin beschäftigt ist, erlöst Filgiz die Gefangenen, deren Umwandlung bereits begonnen hatte.Kenji befreit unterdessen die Schwangere, welche anscheinend nur Olburgisch spricht und sich fest an seine Hand klammert. Während die anderen weitergehen, bringt Kenji die verängstigte Frau in die Studierkammer zu Elora und überzeugt sie dort mit großen Mühen, dort zu bleiben und auf seine Rückkehr zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus, Henk und Filgiz suchen währenddessen Bußßeuxuß‘ Kammer auf und Augustus bittet Filgiz, das große Becken zu erkunden und nach weiteren Zugängen unter Wasser zu suchen. Während Filgiz taucht, untersuchen Henk und Augustus einen Gefangenen Elben, welcher bereits eine [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Loigg'Il-Brut]] auf dem Schädel hat, welcher schon in den Kopf vorgedrungen ist. Als der Elb Henk bemerkt, stammelte er flehend die Worte „Dago nin“, und Augustus beendet sein Leiden mit einem gezielten Stich durch den Kopf, wobei er auch die Larve tötet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenerationskammer.png|100|thumb|links|Die Regenerations-kammer mit den 19 Sitzen.]] [[Datei: Flaschen2.png|100px|thumb|rechts|Seltsame Elixiere]]&lt;br /&gt;
Als nächstes suchen sie gemeinsam mit Kenji die Kammer auf, welche Henk gesäubert hat, und finden dort insgesamt 19 Sitzplätze vor, welche vielleicht als Ruhestätten gedacht sind. Da sie insgesamt 15 Loigg'Il getötet haben, scheint es noch 4 weitere Gedankenschinder zu geben, die zu Bußßeuxuß Brut zählen. Auf dem Tisch in der Mitte finden sie eine Kiste mit seltsamen Elixieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann begeben sich die Helden in die große Kammer mit dem Hafen und sehen dort nach den Gefangenen. In dem großen Käfig finden sie sechs Seemänner, deren Anführer sich als Kapitän Goswin vorstellt. Sein Schiff „Die Schwalbe“ wurde in Weisshafen gebucht, um einen Gesandten des Kriegsrates nach [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] zu bringen, während er hauptsächlich wohlhabende Bürger bei ihrer Flucht vor dem [[Bund von Utukk'Xul|Dunklen Kult]] nach [[Radagahasgam]] bringt, damit sie in [[Thyrna]] ihr Glück finden oder nach [[Regionen#Ishtur|Ishtur]] weiterreisen können. [[Datei:Kapitän Ritor Goswin.png|miniatur|rechts|Kapitän Ritor Goswin]] Einem Verletzten wird von zwei Seemännern nach vorne geholfen, welcher sich als Gesandter Durant Mevuin vorstellt. Die Helden befreien die Matrosen aus dem Käfig und Augustus kümmert sich um die zurückgebliebenen Umgewandelten, welche er von ihrem Elend erlöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wenden sich anschließend dem kleineren Käfig zu und werden mit drei offensichtlichen Piraten konfrontiert, welche sie anpöbelten und ihre sofortige Freilassung forderten, oder ihr Käpt’n Sturmschnauze werde ihnen kräftig den Hintern aufreißen. Henk und Augustus sind sich schnell einig, diese Randalierer im Käfig zu lassen, und vermuten, dass sie ihren Käpt’n vermutlich bereits getroffen und wieder in ihre Zelle gesteckt haben. Filgiz kehrt zurück und berichtet, dass er ein kleines Höhlensystem mit mehreren Ausgängen ins freie Meer entdeckt hat, in dem an einigen Stellen Abyss-Korallen angebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Seeleute unter Kapitän Goswin sich ihr Lager mit einem kleinen Feuer mit Blick auf das Hafenbecken einrichten, untersuchen die Helden die Ausrüstungskammer bei den Gefängniszellen. Hier finden sie eine Menge magischer Waffen, von denen Henk einen elbischen Kurzbogen mit magischen Pfeilen, einen elbischen Dolch und einen geschwärzten Dolch mit grauen Steinen (Rauchquarz) und den Buchstaben I.N. auf der Scheide aussucht und behält. Augustus findet einen Faustschild mit einem Dorn und schlichten Orichalkum-Mustern und einen Halb-Helm aus Mithril mit einem goldenen Adler, welche er mitnimmt. Henk findet auch ein Entermesser mit einem groben, unbearbeiteten Bernstein am Knauf und vermutet, dass es der Piratin gehören könnte, weshalb er es mitnimmt. In einer großen Kiste finden die Helden eine Feuerkanone, welche vermutlich aus [[Freywall]] stammt, mit 3 Ladungen Munition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Durant Mevuin.png|thumb|links|Der Gesandter des Kriegsrates Durant Mevuin]]&lt;br /&gt;
Die Helden holen Elora und die Schwangere aus der Studierkammer und kehren zum Lager der Seemänner zurück. Sie informieren diese über weitere Waffen in der Ausrüstungskammer, mit denen sie sich eindecken sollen. Die Matrosen nehmen einen elbischen Speer, einen Brustpanzer mit Wappen von [[Götterinseln#Galadh-B.C3.B4r|Galadh-Bôr]] und eine Wurf-Axt mit Walverzierungen und Knotenmustern an sich, während sich Kenji um die Verletzung des Gesandten Mevuin kümmert. Der Politiker aus [[Valkenburg]] bedankt sich, indem er den Helden Neuigkeiten aus Barthavion berichtet und erzählt, dass der [[Isgar Wintras|Prinz von Ankarz]] noch immer in den [[Ankarz#Landschaften|Dürdis-Wäldern]] verschollen ist, nachdem er sich auf die Suche nach der Gruppe von Ritter [[Elbrecht von Altlay]] gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mevuin wurde vom Kriegsrat ausgesandt, um Olburg zu warnen, denn die Lage in Barthavion spitzt sich zu. Es gab überall vereinzelte Angriffe von Dämonen, wobei es Eldorn besonders schlimm getroffen hat. Zuerst wurden die Vorposten der Stadt immer wieder von untoten Orks angegriffen, dann kam plötzlich ein Schwarm von fliegenden, dämonischen Käfern, welche über die Stadt herfielen. Alle, die gestochen wurde, verstarben nach kurzer Zeit an einer [[Amortuus-Pest|grauenhaften, ansteckenden Krankheit]] und standen daraufhin wieder als Untote auf. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] sprechen von einem ähnlichen Fall, wie er sich erst vor wenigen Monaten in [[Freywall]] ereignet hat (vgl. [[Die Rückkehr des Maldoror|Kap.19]]), und zum Glück konnten sie helfen, vielleicht, weil Großmeister [[Archorbar]] selbst vor Ort sein soll. Jedoch starben so viele Menschen, dass die Stadt Berge von Toten verbrennen mussten.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Botschafter2.png|thumb|right|Die thyrnischen Botschafter (v.l.) [[Marcus Sibilus Diffido]], [[Gaius Prudius Consideratus]] und [[Ancus Aponius Fiderian]]]]&lt;br /&gt;
Mevuin weiß auch, dass der thyrnische Kaiser auf Wunsch des Botschafters [[Gaius Prudius Consideratus|Consideratus]] einige thyrnische Truppen als Unterstützung nach [[Barthavion]] kommen ließ, was jedoch mit diplomatischen Problemen mit seinen Botschaftern verbunden war. Nachdem [[Matrix_des_Trebius_Moreus |die Matrix]] offiziell von allen Parteien als Auslöser der [[Plagen|Plage]] anerkannt wurde, änderte Consideratus seine zurückhaltende Position und versprach alles zu tun, um die Kultisten aufzuhalten, bevor sie ganz Aloran vernichten. [[Marcus Sibilus Diffido|Diffido]] gefällt dabei jedoch nicht, dass [[Thyrna]] Barthavion bedingungslos unterstützt und warb bereits mehrmals im Rat darum, dass sich Barthavion dem Weltreich unterwerfen solle, denn als Provinz würde ihnen mehr Unterstützung zustehen. Natürlich wollen alle die Freiheit behalten, was zu Unstimmigkeiten mit Diffido geführt hat. Außerdem verlangt Botschafter [[Ancus Aponius Fiderian|Fiderian]], welcher in der Anwendung von Magie eine große Gefahr sieht, dass [[Sapos]] unter eine strenge Kontrolle durch den Kriegsrat gestellt wird, wenn es weitere Unterstützung aus Thyrna geben soll. Dies ist jedoch unmöglich, da Sapos diese Bedingungen wohl nicht akzeptieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bericht vom Gesandten Mevuir lesen die Helden Eloras Übersetzung des [[Brief des Kultes von Xul|Briefes]], welcher mit der Bartha-Bucht-Karte in der Studierkammer gefunden wurde, und erfahren, das Eloras Schwester gegen die Karte mit Uozks Plänen zur Besiedlung der Küsten eingetauscht wurde. Dann begeben sich Henk und Augustus zu der Piratin, um mit ihr zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Käpt'n Sturmschnauze]] wirkt vollkommen verstört und traumatisiert und kann durch die Helden beruhigt werden. Sie ist sehr überrascht zu hören, dass die Helden bereits die Insel [[Fuselfels]] besucht haben, den Piratenkönig [[Strymos]] kennen und sogar von [[Plauzen-Paul|Plauzen-Pauls]] Eintopf kosten durften. Als sie dann noch erfährt, dass Henk der Bruder von [[Ivar_Behringer|Steinauge]] und Sohn vom [[Chiron_Behringer|Salzbär]] ist, wird sie zugänglicher und lässt mit sich reden. Von der Tatsache, dass sie sich unter dem Meer befindet und es keinen Ausweg aus den Höhlen gibt, ist sie nicht begeistert, aber die Helden lassen sie heraus, damit sie ihre Männer holen und sich umsehen kann. Mit ihnen beginnt sie sofort, das ganze Lager zu durchsuchen und alles zu plündern, was von Wert sein könnte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Puzzle-1.png|100px|thumb|left|Die symmetrischen Erhebungen]][[Datei:Tor-Puzzle-2.png|200px|thumb|right|Der Schlüssel in Form des Kopfes von [[Hazug-Ságok]]]]&lt;br /&gt;
Die Helden planen, sich als nächstes die uralte Tür im Lager anzusehen, und untersuchen das grüne Tor genauer. Dabei fällt auf, dass sich in der Mitte des Tores kleine Erhebungen befinden. Henk vermutet, dass man entweder eine Art Schlüssel auf diese aufsetzen oder etwas mit den „Nippeln“ machen müsse. Augustus schlägt vor, sich genauer im Raum umzusehen, denn vielleicht liegt das fehlende Teil irgendwo herum. Er beschließt, den roten Haufen mit Korallenmaterial zu untersuchen, Henk will die Umgebung des Tores genauer untersuchen und Kenji die Kisten in der Beschwörungskammer untersuchen. Schnell wird er fündig und präsentiert den anderen 10 Teile aus dem bekannten, grünen Xishari-Material mit Löchern, welche auf die „Nippel“ der Tür passen. Die Helden machen sich sofort daran, das Puzzle zu lösen. Henk setzt rasch den oberen Teil zusammen, doch der untere Teil bereitet allen Schwierigkeiten. Das Bild erinnert die Helden an ein Abbild des [[Hazug-Ságok]] und sie versuchen, es vollständig zusammenzusetzen. Kenji versucht sein Glück und kommt nicht weiter. Es ist schließlich Augustus, welcher eine hilfreiche Idee hat und das Puzzle sich zusammenfügen lässt. Als nichts passiert, denkt Henk daran, dass beim letzten Mal, als sie das Tor im Tempel öffnen mussten, etwas gesprochen wurde, und Elora erinnert sich, die Worte auf Kenjis Unterlagen notiert zu haben. Sie bietet an, den Spruch zu sprechen, und zitiert den Spruch, worauf sich das uralte, gründe Tor der Xishari öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahinter erstreckt sich ein dunkler Tunnel und Filgiz beschließt, den Gang Tunnel zu untersuchen und herauszufinden, ob er auf ein ihm vertrautes Stück Gang stößt und seine Zeichen findet. Die Helden wollen auf ihn warten und kehren in den Lagerraum zurück. Henk will hier Wache halten und die Piraten abhalten, und Augustus und Kenji wollen zum Lager am Hafen. Als sie auf dem Weg die Piraten in den hinteren Kammern hören, will Augustus nochmal nach ihnen sehen, während Kenji schon ins Lager geht, seine Wunde versorgt und sich zur Ruhe begibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piraten haben inzwischen die Räume der [[Loigg'Il]] geplündert und alles eingesackt, was sie wertvoll fanden. Augustus hört, dass die Piraten anscheinend etwas Bestimmtes noch nicht gefunden haben und noch suchen. Doch als er Sturmschnauze darauf anspricht, bestreitet sie, etwas zu suchen, und erkundigt sich im gleichen Atemzug bei ihm nach einer möglichen Waffenkammer. Augustus findet heraus, dass die Piraten einen Schlüssel für die Türen hier gefunden haben müssen, denn sie haben auch den abgeschlossenen Ältestenraum durchsucht. Er schließt die Tür wieder ab und, als die Piraten zu weiterer Plünderung aufbrechen, überkommt Augustus der schrecklicher Verdacht, dass sie nach der Feuerkanone suchen. Er eilte zum Lager von Kapitän Goswin und begibt er sich mit zwei starken Matrosen schnell in die Kammer im Zellentrakt, um die Kanone zu sichern. Sie kommen glücklicherweise vor den Piraten an und die Matrosen transportieren die schwere Kiste ins Lager am Hafen und Augustus richtet sich auf ihr mit Elora seinen Lagerplatz ein. Als er jedoch nichts von den Piraten bemerkt, begibt er sich zu Henk in den Lagerraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat währenddessen im Lagerraum an der geöffneten Tür auf Filgiz‘ Rückkehr gewartet. Als er die lauten Stimmen der Piraten hört, welche lautstark die vielen Kisten bemerkt haben, schließt er vorsorglich das Tor, indem er ein Puzzlestück entfernt und in seine Tasche steckt. Die Piraten haben aber eh nur Augen für die Kisten mit vermeintlichen Schätzen und beginnen mit dem Plündern. Als einer von ihnen eine Kiste mit Schnaps und ein anderer eine mit Gold findet, jubeln die Piraten und schlagen ihr Lager inmitten der Kisten auf. Sie machen ein Feuer, fangen an zu trinken und zu feiern. Ihre Beute horten sie bei sich am Lagerplatz. Henk spricht mit Käpt’n Sturmschnauze und den Piraten, trinkt mit ihnen und klärt sie darüber auf, dass sie sich tief unter dem Meer befinden. Sie hoffen, mit dem  [[Natator aeris]] entkommen zu können, doch Henk klärt sie über die Kompliziertheit dieses Vorhabens auf und erklärt das Tauchboot zum Besitz der Helden, als es ein Pirat beschädigen will. Henk nimmt diesen mit zum Lagerfeuer und bemerkt, dass Augustus das Lager betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piraten singen das [[Lied vom Fuselfels]] und Henk weist Augustus genervt auf das Gold hin. Die beiden scherzen herum, dass die Piraten damit dann wenigstens ihre teure Rückfahrt bezahlen könnten. Etwas abseits informiert Augustus Henk über die Sicherung der Kanone und Henk bedauert, die Piraten nicht bereits getötet zu haben, aber aufgrund seiner Menschlichkeit sei es ihm nicht möglich gewesen, denn diese sei das letzte, was er noch habe. Kenjis Gaube, dass die Piraten noch für etwas nützlich seien, teilt Henk nur in Bezug auf Sturmschnauze. Die beiden beschließen, das Tor wieder zu öffnen, und Henk nimmt Käpt’n Sturmschnauze zur Seite und erzählt ihr davon. Er warnt sie vor den Gedankenschindern, die in den Gängen angetroffen werden können. Er informiert sie über den Plan, zur Flucht eine Seeschlange zu benutzen, und verspricht, die Piraten mitzunehmen. Dafür will er von ihr, dass sie sich mit ihren Männern nicht in den Gängen hinter dem Tor rumtreiben sollen, um keine Loigg’Il anzulocken, und er hofft, dass sie auf seiner Seite kämpfen würden, wenn die Dämonen zurückkehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Tor wieder zu öffnen, geht Augustus zu Elora, die sich bereits hingelegt hat. Sie meint, dass auch Henk den Text lesen könnte, und, nachdem sie ihm versichert hat, dass es ihr gut geht, kehrt er mit Kenjis Aufzeichnungen zum Lager zurück. Henk setzt das Puzzlestück wieder ein, blickt auf das Symbol und spricht laut die Worte. Das Tor öffnet sich und Henk hat das Gefühl, als hätte ihm jemand die Luge umgedreht. Er trinkt einen Schluck und ist froh, dass niemand anderes die Formel gesprochen hat. Käpt'n Sturmschnauze mobilisiert ihre Männer und macht sich zur Untersuchung des Tunnels auf. Während sie auf die Piraten warten, erzählt Henk Augustus von dem Klabatterwicht Pöttzi und wie er ihn mit einem [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|Seevolkritual]] unterworfen hat. Sie sprechen über Augustus Ankunft bei der letzten Schlacht am Nebelschlund, als er auf dem Schwan geritten ist, genau wie sein Vorfahr Cygnus, der Stammvater seiner Familie. Als die Piraten zurückkehren und nichts gefunden haben, feiern sie an ihrem Feuer weiter, und Henk und Augustus warten noch eine Weile auf die Rückkehr von Filgiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen versorgt Kenji im Lager am Hafen die Schwangere und findet heraus, dass der Gesandte Olburgisch spricht. Kenji bittet ihn, mit der Frau zu sprechen, ihr behutsam die Lage zu erklären und sie zu beruhigen. Nachdem Kenji sich vergewissert hat, dass die beiden miteinander klarkommen, legt er sich in Eloras Nähe schlafen. Doch dann entdecken die Matrosen etwas bei ihrer Wachen im Wasser und Kenji schickt einen Mann los, um Henk und Augustus zu holen. Als dieser schließlich mit den beiden zurückkehrt, weisen sie die Helden auf eine Bewegung im Eingangstunnel hin und dort ist tatsächlich ein Umgewandelter zu erkennen. Henk holt seinen Bogen und trifft den Späher, doch ein zweiter springt ins Wasser und entkommt.  Die Helden legen sich müde schlafen und vertrauen sich den wachenden Matrosen an. Henk hält mit einem Matrosen Wache an dem Tor und wartet auf Filgiz, während sich Kenji und Augustus im Lager am Hafen zur Ruhe legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14.  Aletheon, Fest des [[Merkon]]===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.23''') Henk erwacht als erster und hatte einen ungewöhnlichen Traum, welcher nicht aus Octavias Sicht war, sondern aus seiner eigenen. Er lässt den Matrosen noch etwas schlafen und sinniert am Lagerfeuer über den Traum. Im Lager am Hafen wachen Augustus und Kenji auf und machen sich etwas zu essen am Lagerfeuer. Augustus fällt auf, dass Elora nicht anwesend ist, und er überlegt, ob sie wohlmöglich wieder so ein Ritual abhält wie vor kurzem. Daher lässt er ihr etwas Zeit und beschließt, nachher nach ihr zu schauen. Kenji erzählt Augustus von seinem Traum, in dem er wieder durch die Augen Octavias eines ihrer Erlebnisse miterlebte. Dieses Mal sah er wieder sich selbst vor Augen und spürte Octavias Hass auf ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Käpt'n Sturmschnauze]] kommt mit ihren Männern beim Hafenlager vorbei und sucht etwas. Augustus ahnt, dass es sich um die Kanone handelt, und lässt durchblicken, dass diese sich hier im Lager befindet und als Fundstück den Helden gehört. Sturmschnauze nimmt sich den gesandten als Geisel und will ihn umbringen, wenn sie die Kanone nicht bekommt, doch Augustus bleibt hart und die Situation spitzt sich zu. Kenji geht schlichtend dazwischen und erinnert alle daran, dass sie gemeinsam im gleichen Boot sitzen. Augustus würde die Piraten gerne als Hilfstruppen einsetzen und ihnen die Bedienung der Kanone überlassen. Jedoch besteht er darauf, dass diese nur auf seinen Befehl hin eingesetzt wird. Sturmschnauze würde nur mitkommen, wenn ihr zugesichert wird, dass sie nach den Kämpfen die Kanone behalten darf, wenn sie mit den Helden [[L'yreh]] verlässt. Außerdem besteht sie darauf, die Kanone einmal zu sehen, um sich davon zu überzeugen, dass Augustus sie nicht anlügt. Darauf lässt sich dieser auch ein und zeigt ihr das Ding, doch Augustus sagt Sturmschnauze nichts zu. Die Piraten ziehen unzufrieden ab und Augustus und Kenji gehen zu Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden erzählen Henk von dem Ärger mit den Piraten und Augustus lässt seine Unzufriedenheit darüber an Henk aus. Er wirft ihm an den Kopf, dass die Piraten überhaupt nur wegen seiner Verträge auf Fuselfels in den Besitz einer Feuerkanone gekommen sind, auch wenn diese jetzt beim Kampf in Riunuz-Choxxu sehr nützlich sein könnte. Augustus erzählt Henk von seinem Plan mit den Piraten als Hilfstruppen und seinen Bedenken, ob sie sich an Abmachungen halten werden. Als Kenji und Henk sich von ihren Träumen erzählen, muss Augustus an Elora denken und macht sich auf die Suche nach ihr. Henk berichtet, dass in seinem Traum er der Protagonist war und von einer Gestalt aus Feuer, von welcher er nicht sagen kann, ob es sich um Ignus oder Octavia handelt, angegriffen und in Feuer eingehüllt wurde. Die beiden sinnieren darüber, was der Traum zu bedeuten habe. Henk empfindet es so, als habe er das erste mal wieder selbst geträumt und nicht Octavias Erinnerungen gesehen. Beide sind sich uneinig, ob Henks Traum auch von Uselias geschickte wurde oder mit dem Drachen nichts zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus sucht nach Elora und findet sie schließlich in der Zelle, in welcher auch ihre Schwester Arlena eingesperrt war. Elora starrt auf den Boden und spricht Augustus an, als dieser sich nähert. Sie offenbart ihm , dass sie auf eine Idee gekommen ist, wie sie den Helden helfen und Reverons Pläne wohlmöglich empfindlich stören könnte. Dazu müsste sie nur ihre Schwester Arlena verfluchen, so dass diese ihre Stimme verliert. Da Elora vermutet, dass Reveron seine begabteste Schülerin für einige Beschwörungen benötigt, wäre sie ihm ohne Stimme nicht mehr nützlich. Augustus findet die Idee gut und Elora möchte wissen, an welchem Ort ihre Schwester verwundet wurde, denn dort wäre vielleicht nicht etwas Blut von ihr zu finden, welches für den Fluch nötig ist. Die beiden begeben sich in den Gang, wo Arlena verwundet wurde, und Elora entdeckt tatsächlich etwas Blut auf dem Boden. Sie bittet darum. Da sie während des Rituals nicht gestört werden darf, sollen die Helden die Zugänge bewachen. Augustus geht deshalb zu Henk und Kenji, um ihnen von Eloras Plan zu erzählen und sie zu ihr zu bringen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rebellenlager-Fluchort.png|miniatur|rechts|Elora am Ort des Rituals und die Positionen der Helden]]&lt;br /&gt;
Augustus führt Kenji und Henk zu Elora und sie zeigt ihnen die Stelle, an dem sie das Ritual durchführen wird. Die Helden positionieren sich so, dass jeder Eindringling aufgehalten werden kann, bevor er das Ritual stört. Elora mal ein Zeichen auf den Boden schneidet sich in die Handfläche und lässt das Blut auf das Zeichen tropfen. Dabei singt sie eine düstere Hymne. Das Blut löst sich über dem Symbol in der Luft auf und erzeugt einen schwarzen Rauch. Augustus beobachtet Eloras Vorgehen und es erinnert ihn an das Ritual, welches er schon von ihr beobachtet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten im Ritual taucht bei Henk ein Pirat auf und will wissen, woher der schreckliche Gesang kommt. Er gibt keine Ruhe und wird fast zudringlich, doch Henk überzeugt ihn davon, dass er die Töne selbst schrecklich findet und deshalb auch die Tür zugemacht habe. Der Pirat lädt Henk zu ihnen in den Lagerraum ein und bietet ihm einen Schnaps an, bevor er sich entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Mal scheidet Elora sich in die Hand, um mehr Blut aufzubringen. Dann nimmt sie eine kleine, schwarze Flasche und stellt sie auf den Boden an die Stelle, an der sich Arlenas Blut befindet. In die Flasche zieht sich der Rauch hinein, wobei aus ihm der Schrei einer Frau zu hören ist, welcher in der Flasche eingeschlossen wird. Elora schließt sie und der restliche Rauch dringt über ihre Arme durch ihre Nase in sie ein und lässt sie erstarren. Augustus ist sofort bei ihr, ruft nach Kenji und fasst sie an die Schultern. Da quillt der Rauch aus ihr hervor und umhüllt Augustus‘ Kopf, so dass er nicht atmen kann. Er sieht den Dämon vor sich, welcher i ihn eindringen will, doch Augustus stellt sich mit seiner ganzen Willenskraft dagegen und wehrt den Dämon ab. Er wäre in dem Rauch erstickt, wenn Kenji ihn nicht gerettet hätte. Denn dieser kommt nach Augustus‘ Ruf sofort hinzu und wirft einen [[Zauber#Lichttr.C3.A4ger-Spezialisierungen|Lichtpfeil]] auf die schwarze Wolke, welche sich daraufhin auflöst und den Kopf freigibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora ist erschöpft und bricht zusammen. Augustus nimmt sie und bringt sie ins Lager am Hafen, wo er sie auf die Kanonenkiste legt. Dann unterhalten sich die Helden darüber, was passiert ist, und äußern Sorge um Elora, falls sie nochmal ein ähnliches Ritual durchführen müsste. Augustus will es ihr nicht gestatten, da der Dämon anscheinend bei jedem Ritual etwas mehr die Kontrolle über sie erhält und sie möglicherweise ganz übernehmen könnte, wenn sein Einfluss stark genug geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.24''') Die Helden beschließen, die Seeschlange zu füttern, da ihnen aufgefallen war, dass diese nicht von selbst isst. Dazu planen sie, die Leichen der Umgewandelten, welche sie in Bußßeuxuß Kammer geschafft hatten, zu holen und es damit auszuprobieren. Da dieser Anblick wohlmöglich nichts für die Nerven der Schwangeren und des Abgesandten Mevuin ist, zieht Kenji mit den beiden in das Lager am geöffneten Tor um, um dort auf die Rückkehr von Filgiz zu warten. Augustus und Henk verhüllen sich Mund und Nase und schleppen eine Leiche heran. Nach einigen Versuchen reizen sie die Reflexe der Seeschlange derart, dass der Fressimpuls bei ihr ausgelöst wird, und diese die Leiche schluckt. Mit der Hilfe der Matrosen schaffen sie schnell noch zwei weitere Kadaver heran, bis die Seeschlange gesättigt scheint. Währenddessen unterhält sich Kenji mit Mevuin und spricht ihm Mut zu. Sie reden über die Schwangere und die Überlebenschancen ihres Nachwuchses und Kenji informiert Mevuin über ihre Pläne mit den Piraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz kehrt leicht verletzt zurück und berichtet von einem Weg zur Zuflucht, welcher jedoch von einem Dämon blockiert wird, der in einem Türrahmen hockt und Filgiz fast erwischt hätte. Wenn die Helden diesen Torwächter bezwingen würden, könnte [[Gildon Ipnosi|Gildon]] zu ihnen gelangen. Kenji soll dem Magier mitteilen, dass er sich in die untere rechte Halle des Rampenbereichs mit den fünf Krokodilstatuen begeben solle. Diese Kammer liegt direkt hinter dem Durchgang, welchen der Dämon bewacht. Die Helden beschließen, dass Kenji zuerst mit Gildon Kontakt aufnehmen soll, bevor sie zum Dämon aufbrechen, um ihn aus dem Weg zu räumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji zieht sich in die Kammer des [[Natator aeris]] zurück und verschließt die Tür, um ungestört zu sein. Dann nimmt er den Kristall heraus und beginnt mit der gelernten Meditation, um zur Ruhe zu kommen. Dann visualisiert er den Kristall und konzentriert sich auf ihn. Er dringt mental in ihr ein und fokussiert seine Willenskraft, um Kontakt zu Gildon aufzunehmen. Kenji fällt es nicht leicht und er braucht einige Zeit, bis er mit dem Magier sprechen kann. Er berichtet kurz von der Einnahme des Stützpunktes, nennt ihm den Treffpunkt in der Halle mit den Krokodilstatuen und bittet Gildon noch darum, den [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Medicus]] mitzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji in der Kammer ist, planen Augustus und Henk den Aufbruch. Augustus nimmt den elbischen Speer mit, da der Dämon unter der Decke hängt und nur schwer erreichbar ist. Henk kommt auf die Idee, Käpt'n Sturmschnauze mitzunehmen, und die beiden suchen sie auf. Augustus möchte, dass Henk mit ihr spricht, denn sein Gespräch sei das letzte Mal schon gescheitert. Augustus gesteht Henk, dass er mit der Piratin überfordert sei und nicht wisse, wie er mit ihr umgehen soll. Sturmschnauze liegt schlafend zwischen ihren betrunkenen Männern und Henk übernimmt das Gespräch, da sie auf Augustus nicht gut zu sprechen ist. Sturmschnauze wirft ihm vor, sie unterwerfen zu wollen, worauf Henk ihr versichert, dass diese Absicht nicht zu teilen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk: „''Ich hätte nicht versucht, dich zu unterwerfen. Ich hätte höchstens versucht, dich zu unterwerfen, dass ich mal hinten bei dir aufsteigen kann oder dass du mir einen runterlutscht, aber was anderes hätte ich nicht gemacht. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sturmschnauze fühlt sich geschmeichelt und geehrt und macht Henk ein sexuelles Angebot, auf welches dieser jedoch erst später eine Antwort geben möchte. Schließlich überzeugt Henk die Piratin, sie zu begleiten und ihren Teil dazu beizutragen, um diese Höhlen zu verlassen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zum Lager am Tor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus und Henk mit Käpt'n Sturmschnauze ankommen, müssen sie nicht lange auf Kenji warten, welcher ihnen mitteilt, dass Gildon sich an die Kammer erinnert und sich sofort dorthin auf den Weg macht. Die Helden beschließen, dass der verletzte Filgiz im Lager bleiben und die Matrosen bei der Wache am Hafen unterstützen soll. Er beschreibt Henk den Weg zu dem Tor mit dem Dämon und wünscht ihnen viel Glück. Dann brechen die Helden auf und Henk führt sie zu der besagten Kammer. &lt;br /&gt;
[[Datei:Torwächter.png|thumb|left|Der Torwächter]]&lt;br /&gt;
Bereits am Eingang bemerkten die Helden auf der anderen Seite im Dunkeln eine dämonische Präsenz. Augustus schleudert seine geöffnete Öllampe auf die andere Seite des Raumes und das nach dem Aufprall entstehende Feuer gibt den Blick auf den Dämon frei. Der Weg zu ihm ist rutschig und immer wieder durch große Felsen versperrt. Die Helden stürmen voran, Henk und Sturmschnauze über die linke Seite, Augustus und Kenji über die rechte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Torwächter-Karte.png|thumb|rechts|Die Kammer des Torwächters und die Wege der Helden im Kampf]]&lt;br /&gt;
Sofort nach den ersten Schritten regen sich die drei Tentakeln des Dämons und werden den Helden entgegengeschleudert. Augustus wird am linken Arm getroffen und der Tentakel klebt sich an ihm fest. Henk entgeht einem Angriff und der dritte Tentakel trifft erneut Augustus, diesmal jedoch am linken Bein. Doch Augustus schlägt den ersten ab und durchtrennt bei dem Hieb fast auch noch den zweiten Tentakel, welcher allerdings am Bein kleben bleibt. Henk kommt mit Sturmschnauze schnell vorwärts und Augustus löst den Kleber am Bein mit dem Schnaps, welchen er extra mitgenommen hatte. Der abgeschlagene Tentakel zieht sich in den Körper zurück, um kurz darauf geteilt wieder hervorzukommen, wobei jeder Strang einen neuen Klebekopf ausbildet. Als Henk den zweiten Tentakel durchschlägt, wissen die Helden, dass sie sich beeilen müssen, bevor der Dämon zu viele Greifarme ausbildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wirf seinen Dolch und trifft genau in das große Auge des Dämons. Augustus wirft den Speer und trifft ebenfalls das Auge, welches beginnt, auszulaufen. Blind schlägt der Dämon mit seinen Tentakeln um sich und schnappt mit seinem Maul unkontrolliert nach unten. Doch Henk und Augustus weichen seinen Attacken aus und schlitzen seinen Körper mit ihren scharfen Waffen auf. Kurz darauf ist der Dämon besiegt und Henk schneidet ihn aus dem Türrahmen heraus. Dann betreten sie den dahinterliegenden Raum und warten auf Gildons Ankunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Kenji sind leicht verletzt und trinken beide einen Schluck von [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelians]] Medizin gegen Krankheiten. Dann putzt Augustus sein Schwert, während Sturmschnauze ungeduldig in der Höhle herumläuft. Endlich hören sie Schritte und Gildon kommt mit [[Schutuhx]], dem Medicus Udelian, dem Ork [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]] und dem Waldläufer [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]]. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zurück in das Lager und begeben sich direkt zum Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Gildon sich mit Filgiz austauscht, kümmert sich Udelian um Kenjis Verletzung. Augustus sieht nach Elora und gemeinsam mit Henk sprechen sie über die Nachwirkungen des Rituals. Augustus bittet sie, keine weiteren Rituale mehr durchzuführen, da er sehr besorgt ist, dass der Dämon wohlmöglich die Kontrolle über Elora übernehmen könnte. Henk teilt seine Sorge und Elora verspricht, bis auf weiteres darauf zu verzichten. Wenn es jedoch der einzige Weg ist, zum Zeil zu gelangen, würde sie auch nicht davor zurückschrecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch mit Elora berichten die Helden Gildon, wie sie die Bußßeuxuß besiegt und sein Lager eingenommen haben. Dann überlegen sie, wie sie weiter vorgehen wollen, und zeigen Gildon die Seeschlange. Kenji bittet Udelian, die Schwangere zu untersuchen und Gildon geht mit Schutuhx zu dem gefangenen Prä-Ältesten, um herauszufinden, wie dieser den Helden noch behilflich sein könnte. Währenddessen sammeln Augustus und Henk in der Studierkammer der Loigg'Il die roten Tafeln ein, damit Gildon die Informationen darauf übersetzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===15. Aletheon, Fest des [[Merkon]]===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.25''') Die Helden setzten sich zusammen und beginnen ihre Abreise zu planen. Sie überlegen, wen sie mit auf ihre Reise nach [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] nehmen wollen, und sind sich einig, dass niemand mitkommen dürfe, der nicht selbst auf sich aufpassen und kämpfen könne, denn nur zur Ablenkung wollen die Helden niemanden opfern. Dann kehrt [[Schutuhx]] zurück, während [[Gildon Ipnosi|Gildon]] noch bei dem Prä-Ältesten bleibt. Den Helden fällt auf, dass sich seine Verletzung am Kopf etwas regeneriert hat, seitdem sie ihn zum letzten Mal gesehen haben. Durch diese Entdeckung beunruhigt beschließen sie, Gildon aufzusuchen und herauszufinden, was der Prä-Älteste weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon freut sich über den Besuch und bevor er ihnen berichten kann, wie der [[Loigg'Il]] ihnen weiterhelfen kann, sprechen ihn die Helden auf Schutuhx an. Gildon bestätigt, dass dieser sich regeneriere und vermutlich auch wieder stärkere Fähigkeiten erhalten werde. Allerdings werde Schutuhx auch dann nicht zu den seinigen zurückkehren können, da er ja immer noch das Problem mit den elbischen Erinnerungen und dem Ohrwurm habe. Weil seine Artgenossen ihn ausgesondert haben und ablehnen, wollte der Prä-Älteste auch nicht in seiner Anwesenheit kommunizieren. Gildon geht daher davon aus, dass Schutuhx die Helden und die [[Freigeister]] nicht hintergehen wird, da er auf ihre Gemeinschaft in Zukunft angewiesen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon unterrichtet die Helden darüber, dass der Prä-Älteste ihnen einige Informationen über Riunuz-Choxxu anbieten kann, aber dafür im Gegenzug erwarte, dass die Helden ihn nach ''Chuxßagaru'', der Hauptstadt der Loigg'Il, bringen würden. Er würde dann dem Ersten ''Uozk'' berichten, dass die Helden ''Bußßeuxuß'' bezwungen haben, was ihnen ein hohes Ansehen einbringen würde, so dass die Loigg'Il bei einem Angriff auf die Kultisten diese nicht unterstützen werden. Ohne seine Hilfe würden sie den Eingang zu Riunuz-Choxxu niemals finden, denn es gäbe nur einen einzigen Zugang zu der schwarzen Zikkurat, dem ehemaligen Thronsitz von [[Hazug-Ságok]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden mit der Bedingung einverstanden sind, beginnen sie das Gespräch mit dem Prä-Ältesten, welcher ''Odsuxß'' genannt wird. Augustus möchte wissen, mit wie vielen Feinden sie rechnen müssen, und sie erfahren, dass sich in Riunuz-Choxxu acht Loigg'il mit schätzungsweise 14-28 Umgewandelten aufhalten. Sabaoth Immortalis, welcher ein Relikt suchen soll, sei mit 20 Kultisten angekommen und Lord Reveron habe 14 Schüler in seinem Gefolge. Außerdem haben die Kultisten noch einige Söldner und Leibwächter mitgebracht, die von den beiden Schiffen stammen, welche die Kultisten zum Nebelschlund gebracht haben und dort immer noch auf sie warten. Octavia selbst wird von zwei Loigg'Il bewacht, doch den genauen Ort kann Odsuxß nicht nennen. Er erwähnt lediglich eine Xishari-Nekropole, welche sich in Riunuz-Choxxu befinden soll. Auf die geplanten Kolonien der Loigg'Il angesprochen, markiert der Prä-Älteste jene Orte, zu denen bereits ein Ältester gesandt wurde. Demonstrativ streicht Augustus die zwei Kolonien aus, welche von ihm und den Helden bereits ausgelöscht wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Odsuxß beschreibt ihnen die Lage des Eingangs und erwähnt, dass dort vermutlich auch ein kleines Lager eingerichtet wurde. Die Helden überlegen, wie sie mit der Seeschlange dort Zutritt erhalten und planen zunächst, Filgiz vorzuschicken, um eventuelle Wachen auszuschalten. Da dieser Plan aber zu unsicher ist, beschließen sie, direkt dort anzulegen und mit dem anwesenden Loigg'Il zu sprechen, in der Hoffnung, dass dieser bereits von Ouzk informiert wurde oder aber die Argumentation nachvollziehen und mit Uozk Kontakt aufnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen mit Gildon über Unterstützung, welche sie von den Freigeistern erhalten können, und der Magier hält insgesamt sechs Personen für tauglich und auch entbehrlich, ohne die Freigeister gänzlich ohne Schutz zurückzulassen. Er will Mart darüber informieren, dass dieser die Kämpfer nachschickt und auch zwei Führer mitkommen, welche die Matrosen, den Gesandten Meruin und die Schwangere namens ''Sontje'' in die Zuflucht geleiten sollen. Augustus und Henk machen sich auf, um mit [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] zu sprechen, denn auch sie soll mit ihren Männern die Helden nach Riunuz-Choxxu begleiten. Vorher will sie aber noch, dass Henk sich mit ihr vergnügt, wie er es ihr „versprochen“ habe. Henk sieht für sich keine Möglichkeit, aus der Sache herauszukommen, und schickt die Piraten und Augustus fort, um mit Sturmschnauze allein zu sein. Dann lässt er es über sich ergehen und kehrt schließlich angewidert zu den anderen zurück. Henk ist nicht ansprechbar, übergibt sich und starrt zunächst eine Zeit lang vor sich hin, bevor er  dann mit Essen versucht, seine Gedanken abzulenken. Doch die beste Ablenkung erfährt er im Training mit Augustus, welcher ihn nicht schont und ordentlich fordert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelian]] gesellt sich zu den Helden und berichtet Kenji von [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]]. Dieser habe sich mittlerweile gut erholt, jedoch sei keine vollständige Rückverwandlung eingetreten, wie sie zunächst erhofft hatten. Nach dem Training spricht Augustus mit Elora und diese fasst die wichtigen Informationen zu Reveron noch einmal zusammen: Der Beschwörer hat einen schnellen, hundeartigen Dämon bei sich und sucht unabhängig von Sabaoth Immortalis nach den Überresten des mächtigen Dämons Zerrox. Gildon informiert sie über seine erfolgreiche Kontaktaufnahme zu Mart und heißt die Helden die Sachen zusammenzupacken, welche sie mit auf ihre Fahrt nach Riunuz-Choxxu nehmen wollen. Im Anschluss legen sich alle nochmal schlafen, um ausgeruht aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.26''') Die Helden schlafen sehr lange und traumlos. Augustus fragt Henk nach seiner Motivation für sein Schäferstündchen mit Sturmschnauze, welches seiner Ansicht nach auch zu vermeiden gewesen wäre, und Henk empfindet es bei allem empfundenen Ekel doch wenigstens als ein zutiefst menschliches Zusammenkommen inmitten einer dämonischen Umgebung. Nachdem Kenji ebenfalls erwacht ist, berichtet Gildon davon, dass die Kämpfer aus der Zuflucht mittlerweile angekommen sind und sie gleich aufbrechen können. Bevor sie nach Riunuz-Choxxu aufbrechen, will Gildon eine Probefahrt mit der Seeschlange durchführten und dabei den Prä-Ältesten ''Odsuxß'' in die Hauptstadt ''Chuxßagaru'' bringen. Die Helden sollen sich melden, sobald sie bereit sind, denn diese wollen vorher noch etwas essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens im Lager begrüßen Augustus und Henk die mutigen Kämpfer der [[Freigeister]]: den Berserker [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C .28Berserker aus Haidaby.29|Skjall]], den Ork [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]], den geheimnisvollen [[Freigeister#.E2.80.9EWerris.E2.80.9C .28Reisender aus Barthavion.29|Werris]], den Waldläufer [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]], den Marine-Leutnant [[Freigeister#.E2.80.9EMilon.E2.80.9C .28Marine-Leutnant aus Isinga.29|Milon]] und den Schmuggler [[Freigeister#.E2.80.9EDamrod.E2.80.9C .28Schmuggler aus Veltima.29|Damrod]]. Die beiden umreißen kurz ihnen Plan, in Riunuz-Choxxu Octavia zu befreien und dann die Kultisten zu stellen und auszuschalten. Dafür müssen jedoch zunächst deren Leibwächter ausgeschalten werden, wobei die Hilfe der Freigeister herzlich willkommen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheßukkiz-Stab.png|100px|rechts|miniatur|Der „''Scheßukkiz-Stab''“]]&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch brechen die Helden mit Elora, [[Gildon Ipnosi|Gildon]] und [[Schutuhx]] auf, um den Prä-Ältesten zurückzubringen. Die erste Testfahrt läuft etwas holperig an, doch Gildon gewöhnt sich mit Schuthux Hilfe langsam an die Kontrolle der Seeschlange und die Fahrt wird kontrollierter. Im Inneren der Kabine werden die Helden mit dem [[Loigg'Il]] gut durchgeschüttelt und stoßen mit dem Gedankenschinder leicht aneinander. Außerdem machen sie die Erfahrung, dass die Luft in der Kabine schnell verbraucht wird, wenn man eine Lampe anzündet, und die Tür der Kabine nur von außen geöffnet werden kann. Gildon steuert die Seeschlange zu einem Hafen, an dem einige Loigg'Il mit etlichen Umgewandelten und einem [[Gnathoseloda|Haiwächter]] warten, und lässt die Helden aus der Kabine. Sie übergeben Odsuxß den „''Scheßukkiz-Stab''“ zum Entfernen des roten Artefaktes aus seinem Schädel und dieser führt die Prozedur durch. Dann kommuniziert er mit den Anwesenden Loigg'Il und gibt den Helden irgendwann ein einfaches Handzeichen, dass sie verschwinden sollen. Augustus versucht, den Loigg'Il in Gedanken die Botschaft zu senden, nicht zu vergessen, dass die Helden ihre einzige Chance seien, um [[Utukk'Xul]] zu vernichten. Dann steigen alle wieder in die Kabine ein und kehren zurück zu ihrem Lager.&lt;br /&gt;
[[Datei:Comhla2.png|100px|links|miniatur|Ein Comhla der [[Kirche der Passionen]]]]&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr gesellen sich die Helden zu ihren Mitstreitern und Henk erzählt ganz im Sinne des [[Der Alte Weg|Alten Weges]] die Geschichte seines Säbels und von Augustus‘ Ankunft auf dem weißen Schwan in der letzten Schlacht der [[Baiula Spei]] beim [[Nebelschlund]] (vgl. [[Kalender#25.Sideon|Episode 21.53]]). Im Anschluss daran lenkte er mit seinen Worten zu Kenji über und dieser betete mit den Passionsgläubigen, worauf Elora das Lager verlässt. Während des Gebetes beginnt das [[Kirche_der_Passionen#Das_Comhla|Comhla]] in ihrer Mitte zu leuchten und strahlt ein weißes Licht ab, welches denen Hoffnung spendet, die in es hineinblicken. Augustus ist von diesem Wunder und dem Gefühl, welches das Licht in ihm auslöst, sehr beeindruckt, doch er bricht auf, um Elora zu folgen, und Henk schließt sich ihm an. Die beiden finden sie am Hafen und sprechen mit ihr über ihr Unwohlsein durch Kenjis Gebet und klären sie über ihre weiteren Pläne in Riunuz-Choxxu auf, welche sie zuvor den Freigeistern erklärt hatten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kampftruppe.png|400px|miniatur|rechts|Die Kampftruppe, welche die Helden nach Riunuz-Choxxu begleitet]]&lt;br /&gt;
Als Kenji seine Gebetsrunde beendet, nimmt er die moralisch gestärkten Männer mit zum Hafen. Dort warten die anderen mit [[Käpt'n Sturmschnauze]] und ihren Piraten und, als Kenji ankommt, teilen Henk und Augustus alle Mitstreiter auf die Kabinen auf. Dann verabschieden sie sich von denjenigen, welche zur Zuflucht aufbrechen und auf ihre Rückkehr warten werden, und steigen in die Kabinen der Seeschlange ein. Schutuhx und Gildon steuern diese zum Hafen von Riunuz-Choxxu.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Hafen.png|300px|miniatur|links|Der Hafen von Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
Am Hafen steigen zunächst nur die Helden aus und Gildon signalisiert dem Loigg'Il, welcher an einer Kommunikationskugel steht, dass ein Gespräch gewünscht wird. Mehrer Umgewandelte und ein Haiwächter positionieren sich abwehrend und die Helden sprechen den Gedankenschinder an. Sie verhandeln mit ihm, sie nach Riunuz-Choxxu zu lassen, und der Aufseher kontaktiert Uozk, welcher den Helden freies Geleit gibt. Daraufhin lassen die Helden ihre Begleiter aussteigen und beschäftigen sich mit einem Blutzauber im hinteren Teil der Höhle. Dort befindet sich ein mit Blut gezeichneter Halbkreis, an dem, wie Elora den Helden übersetzt, die Worte „''Bring Blut über Blut, dann springt Blut auf Fleisch''“ stehen, und eine große Blutlache auf dem Boden, in der nach Elora ein dämonischer Zauber gespeichert ist, welcher durch ein schreckliches Ritual mit vielen Opfern ausgelöst wurde, deren Leichen die Helden am Rand der Höhle finden. Sie diskutieren über die Bedeutung der Worte und gehen schließlich davon aus, dass der Zauber ein Wesen aus der Blutlache hervorrufen werde, welches den Zugang nach Riunuz-Choxxu beschützen wird und von den Helden bekämpft werden muss. Eine weitere Möglichkeit sei, dass das Blut der Lache auf das Fleisch, sprich den Körper des Helden springt, welcher die Blutlinie übertritt. Aufgrund der Ungewissheit beschließen die Helden, beide Möglichkeiten zu berücksichtigen, und überzeugen den Loigg’Il, den Haiwächter gegen einen eventuell auftauchenden Feid einzusetzen und ihn zu diesem Zweck im Kreis zu positionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji will als erstes die Blutlinie überqueren, denn er fühlt sich vor dämonischem am besten geschützt, falls das Blut auf ihn springen sollte. Doch es passiert nichts, als Kenji über die Linie tritt. Dann betritt Augustus den Halbkreis, doch auch jetzt tut sich nicht in der Blutlache. Doch als Henk über die blutige Grenze tritt, erhebt sich plötzlich das Blut, formt eine Kugel und fliegt auf ihn zu. Henk kann gerade noch ausweichen und die Blutkugel fliegt an ihm vorbei. Dann stoppt sie plötzlich, kehrt ihre Richtung um und erwischt Henk mit voller Wucht. Sie legt sich über seinen Körper und scheint in ihn einzudringen. Kenji ruft das Licht zur Hilfe und es gelingt ihm, einen Teil des Blutes verdampfen zu lassen, bevor es in Henk einziehen kann. Doch ein großer Teil verschwindet ihn Henks Körper und lässt ihn regungslos zurück. Als Augustus ihn anspricht, reagiert Henk und muss die anderen davon überzeugen, dass es auch wirklich Henk ist, mit dem sie reden. Doch Henk fühlt sich nicht ungewöhnlich oder kontrolliert und Kenji bittet ihn, ihm die [[Drachenträne]] zu zeigen. Als Kenji sie in die Hand nimmt, fühlt sie sich warm an, scheint aber unversehrt zu sein. Er steckt das Artefakt sicherheitshalber in die eigene Tasche, da es nicht abzuschätzen ist, wann und wie das Blut, welches in Henk eingedrungen ist, auf diesen einwirken würde. Henk ist einverstanden und sie beraten gemeinsam, ob die Drachenträne der Grund sei, dass der Zauber bei Henk ausgelöst wurde, oder ob es vielleicht auch an Henk Vergangenheit mit Maldoror liegen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang nach Riunuz-Choxxu ist versperrt durch eine seltsame Barriere, welche Augustus schon mit Waffengewalt zerschlagen will, doch Henk schlägt vor, lieber den Loigg’Il zu fragen. Schutuhx signalisiert, dass er sie öffnen könne, nähert sich ihr berührt sie am Rand, worauf sie sich öffnet und den Weg nach Riunuz-Choxxu freigibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===16. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.27''') Die Helden sprechen vor dem Aufbruch noch einmal mit dem Aufseher der Loigg'Il und wollen den genauen Aufenthaltsort von Octavia erfahren und bitten darum, die Wächter zu informieren, damit sie Octavia an die Helden übergeben. Doch sie erfahren, dass die Kommunikation nach Riunuz-Choxxu unterbrochen ist und daher kein Kontakt hergestellt werden kann. Auch sei ihnen der Standort der Basis von Sabaoth Immortalis unbekannt, in deren Nähe Octavia gefangen gehalten wird. Der Loigg'Il rät ihnen, ein Zwischenlager aufzusuchen, welches sich an der Kontrollstation der [[Gichgoiden]] in der Nähe der Area befindet, und dort ihre Fragen zu stellen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor.png|miniatur|rechts|Der Hintereingang von Riunuz-Choxxu: Die Abbildung zeigt den ''[[Verijgorn]]'' (l) und ''[[Hazug-Ságok]]'' (r) mit der Wächterin der Stadt ''Zygisskha'' (m)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch brechen die drei Helden nur in Begleitung von Elora, Filgiz und Schutuhx auf, während die anderen Freigeister und die Piraten im Hafen von Riunuz-Choxxu auf ihre Rückkehr warten. Durch mehrere Schleusentore, welche sich alle mit dem ersten gemeinsam geöffnet haben, gelangen die Helden durch einen großen, ungewöhnlich geformten Gang zu einem Toreingang, über dem ein gigantisches Relief angebracht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx erklärt, dass dies der Hintereingang von Riunuz-Choxxu sei und auf dem Relief die Wächterin „''Zygisskha''“ zu sehen ist, welche [[Hazug-Ságok]] nach seinem Sieg über seinen Bruder [[Zerrox]] um die Herrschaft über die Stadt von seinem Vater [[Verijgorn]] zur Krönung geschenkt bekam. Die Helden hoffen sehr, dass diese riesige Kreatur mittlerweile nicht mehr lebendig und der Zeit erlegen ist, als sie das Tor durchqueren und die uralte Dämonenstadt betreten. Das Licht ihrer Lampen gibt immer nur einen kleinen Ausschnitt der Umgebung preis und die Helden müssen entscheiden, welchen Weg sie einschlagen wollen, um das Lager der Loigg'Il zu finden. Bei genauerer Betrachtung entdecken sie lange Schläuche, welche sie als Arme von Gichgoiden identifizieren. In der Annahme, dass sich bei den Körpern der Kreaturen auch die Kontrollstation befindet, schlägt Augustus vor, diesen zu folgen, und die Gruppe folgt dem Weg nach rechts.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Erster Eindruck.png|miniatur|links|Eine Behausung der [[Xishari]] und den Überresten von zwei Menschen]]&lt;br /&gt;
Sie folgen einem uralten Steinweg und stoßen vor einer Art Behausung auf die Überreste eines Menschen, dessen Leib von dämonischen Krebsen bis auf die Knochen abgenagt ist. Die Leiche ist nicht sehr alt und die Helden schlussfolgern, dass es sich um einen Gefolgsmann der Kultisten handeln müsse, welcher einer Gefahr zum Opfer gefallen ist, bei welcher es sich um die sogenannten „''Nustorschu''“ handeln könnte, von welchen Gildon gesprochen hat. Henk wirft einen vorsichtigen Blick in die Behausung und entdeckt, dass sich innen ein einzelner Raum befindet, in dessen Mitte eine Kuhle im Boden eingelassen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihrer linken Seite ist ein Tor zu einer großen Kammer offensichtlich von der Kultistengruppe geöffnet worden. Im Inneren sind im Halbdunklen die Umrisse einer großen Statue zu sehen und ein ganz leises Zischen ist zu hören. Die Helden beschließen, jeder Gefahr zunächst aus dem Weg zu gehen und die Kammer nicht zu untersuchen. Sie folgen also dem Weg und, nachdem sie einige immer dicker werdenden Gichgoidenarme überwunden haben, stoßen sie tatsächlich auf eine der Kreaturen. Doch da keine Kontrollstation zu sehen ist, folgen die Helden weiter dem Weg.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Knochenkreis.png|100px|miniatur|rechts|Nekromantische Geisterfalle]]&lt;br /&gt;
Nach kurzer Zeit stoßen sie auf einen bläulichen Schimmer, welcher sie zu einem kleinen Knochenkreis führt, welcher eine Urne umgibt, die mit blutigen Zeichen geschrieben ist. Elora erkennt einen nekromantischen Zauber, welcher geisterhafte Schemen gefangen hält, bei denen es sich wahrscheinlich um die ''Nustorschu'' handelt. Die Helden sind zunächst froh, dass diese keine Bedrohung für sie darstellen, spekulieren aber auch darüber, ob es sich um eine Falle von Sabaoth handeln könnte. Sie umgehen den Knochenkreis so weiträumig es geht und folgen dem Weg.&lt;br /&gt;
[[Datei: Statue-Nystorath.png|miniatur|links|Statue des Nystorath – Fürst der Folter]]&lt;br /&gt;
Nach weiteren Behausungen kommen die Helden an eine groteske Statue, die eine raubtierartige Gestalt mit unzähligen Ketten in den Händen und um den Körper gewickelt darstellt. Elora entnimmt der Inschrift, dass es sich um Nystorath, den Fürsten der Folter handelt. Unweit der Statue entdecken die Helden erneut einen geöffneten Eingang und sie beschließen, diesmal das Gebäude zu betreten und zu untersuchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-5.png|miniatur|rechts| „Kammer der Folter“]]&lt;br /&gt;
Vorsichtig treten sie ein und finden einen Raum mit bizarrer Form, an dessen Seiten Ringe für Ketten festigt sind und in dessen Mitte sich eine Art Opferalter befindet, welcher ein Zeichen mit frischem Blut trägt. An seinen Rändern finden sich mehrere Haufen von Asche, was auf einige Rituale hinweist.[[Datei:RC-Karte_5-Relief.png|miniatur|links|Relief in der Kammer der Folter]] An einer Seite des Raumes befindet sich ein großes Relief, welches acht zerstückelte Personen darstellt, deren Teile ringförmig in einem Muster angeordnet sind.  Die Kammer hat zwei weitere Türen, welche allerdings geschlossen sind und welche wohlmöglich noch weiter in das Gebäude der mutmaßlichen Folterkammer hineinführen köntten. Daher lassen sie diese zu und untersuchen den „Altar“, an dessen Rand eine nackte Leiche liegt. In seiner Mitte befindet sich eine Einbuchtung in Form einer umgekehrten Pyramide, an deren Rand mit Blut ein Siegel von [[Utukk'Xul]] gezeichnet ist, wie Elora vermutet. Plötzlich ist leise ein leichtes Kratzen oder Schaben zu hören, welches seinen Ursprung unter dem Boden zu haben scheint, was die Helden verstört und dazu bringt, die Kammer zu verlassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-2.png|miniatur|rechts| „Schrein von [[Hazug-Ságok]]“ mit gelagerten Reliquien, ein toter Dieb liegt im hinteren Bereich]]&lt;br /&gt;
Da der Weg, den die Helden genommen haben, nicht mehr weiterführt, kehren sie um und wollen ihr Glück mit einem anderen Weg vom Haupttor aus versuchen. Bevor sie dieses jedoch erreichen, stoppen sie bei dem Gebäude, welches von den Kultisten geöffnet worden ist, und beschließen, es doch zu untersuchen, damit ihnen nichts in den Rücken fallen kann, falls dort ein Feind anwesend ist. Beim Betreten können sie die Statue als Hazug-Ságok identifizieren, welche in einer leichten Kuhle steht, die mit kleinen Löchern in regelmäßigen Abständen versehen ist. Henk entdeckt im hinteren Teil eine frische Leiche, die aus der Gruppe der Kultisten stammt. Als Henk vorsichtig die Kuhle am rechten Rand betritt, kommt aus dem nächstliegenden Loch eine schwarze Schlange hervor und bei seinem nächsten Schritt eine weitere aus einem anderen Loch. Henk hält inne und Augustus schlägt der ersten Schlange den Kopf ab. Die andere schnappt nach Henk und erwischt ihn leicht am Bein. Henk zieht sich zurück und bemerkt, wie ihm langsam schummerig wird. Augustus will das Gift aus der Wunde bekommen und schneidet etwas ungeschickt daran herum. Henk hat Schmerzen, doch nach einiger zeit geht es ihm wieder besser. Eine Untersuchung der Statue zeigt, dass an ihrem oberen Kopfteil möglicherweise ein Enterhaken befestigt war, mit dem jemand auf die andere Seite zu den Stelen gekommen ist, nachdem der erste Versuch fehlgeschlagen ist. Die Helden beschließen aber, keine ähnliche Aktion zu versuchen, da was immer dort war, nun nicht mehr ist, und brechen auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-Gholtumaar.png|100px|miniatur|links| Statue des Gholtumaar - Fürst der Tobsucht]]&lt;br /&gt;
Am Haupttor angekommen, entscheiden sich die Helden diesmal, der breiten Hauptstraße zu folgen. Sie stoßen auf ein weiteres Skelett, welches vermutlich ebenfalls den ''Nustorschu'' zum Opfer gefallen ist, und entdecken dann zu ihrer rechten auf eine große Statue, die eine muskulöse Kreatur mit fünf Armen und ohne Kopf darstellt. [[Datei:RC-Karte-4.png|miniatur|rechts|Reliquien-Lager]]Elora entziffert den Namen „''Gholtumaar''“, der Fürst der Tobsucht, welcher auch der „Kopflose“ genannt wird. Die Helden folgen weiter der Hauptstraße und im Lichtkegel der Lampe zeichnet sich eine weitere geöffnete Tür ab.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte_4-Steele.png|100px|miniatur|rechts|Stele mit einer Abbildung des &amp;quot;Zerrox&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Im Gebäude befinden sich auf beiden Seiten mehrere Reihen von Stelen, welche dämonische Reliquien enthalten. Als sich die Helden umsehen, finden sie eine frische Leiche und entdecken, dass eine der Stelen mit einem Zeichen aus Blut beschmiert und so geöffnet worden ist. Elora offenbart ihnen, dass die Stele einen Teil des Dämons „Zerrox“ enthalten habe, welches die Kultisten mit der Macht von Utukk'Xul entwendet haben. Anscheinend sucht [[Reveron]] nach den Stücken des Dämons, der von Hazug-Ságok zerrissen und dessen Teile in ganz L'yreh verteilt wurden. Obwohl er ihn vermutlich nicht alle Stücke beschaffen kann, sind die einzelnen Teile dennoch sehr mächtig und mit speziellen Kräften versehen, wie das „Auge des Zerrox“, welches den [[Kunguss]] ruhig gestellt hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-Sobeka.png|miniatur|links|Statue der Sobeka -  Tochter des Hazug-Ságok]]&lt;br /&gt;
Die Kammer der Reliquien hat einen geöffneten Hinterausgang und die Helden beschließen hindurchzugehen. Sie halten sich danach links und stoßen auf einer Kreuzung auf eine weitere nekromantische Geisterfalle. Zur linken entdecken die Helden die groteske Statue eines krokodilartigen Wesens mit einem extrem langen und dicken Hinterleib oder Schwanz. Die Gestalt erinnert die Helden etwas an die Foltermeister in der Folterkammer der Xishari, welche sie als erstes in L'yreh durchquert haben (vgl. [[Kalender#27._Sideon|Episode 22.02]]). Elora identifiziert die Gestalt als Sobeka, die Tochter von Hazug-Ságok und Königin der [[Nebbkor]], welche aus dem „''Kxich''“, dem aus abyssischer Lava bestehenden Unterweltsfluss, entführt wurde. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-3.png|miniatur|rechts| „Haus der [[Sobeka]]“, Geburtsstätte der [[Nebbkor]]]]&lt;br /&gt;
Gegenüber der Statue steht ein größeres Gebäude, dessen Türen ebenfalls geöffnet sind. Aus diesem ist plötzlich leise etwas zu hören, das wie eine Unterhaltung geklungen hat. Die Helden beschließen, dass Elora mit Filgiz und Schutuhx draußen warten solle, während sie hineingehen und das Gebäude untersuchen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Haus über den rechten Eingang und entdecken, dass es spezielle Kammer gibt, in denen anscheinend Eier gelagert sind. Sie finden keine Spur von Eindringlingen und schleichen sich vorsichtig von Kammer zu Kammer des großen Gebäudes. In der zweiten, großen Kammer entdecken sie ein Relief an der Wand, welches erneut Sobeka darstellt, wie sie von zwei Nebbkor bewacht ihre Eier ablegt. [[Datei:RC-Karte_3-Relief.png|miniatur|links|Relief im „Haus der Sobeka“, Darstellung der Dämonin [[Sobeka]] bei der Eiablage]] Im nächsten Raum hält sich auch niemand auf, jedoch gibt es einen Ausgang am Ende des Raumes. Am Anfang jedoch zweigt ein weiterer Gang ab, aus dem ein leichter Lichtschimmer kommt. Augustus geht von Henk gefolgt vor und Kenji bildet die Nachhut. Vorsichtig schleichen sie in die Kammer, in deren Mitte eine Lampe abgestellt ist und den Raum mäßig erhellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk vermutet eine Falle und Augustus macht sich auf einen Angriff von links gefasst. Hinter der Säule zur Linken steht tatsächlich ein Ork und greift ihn mit einem Kriegshammer an. Augustus weicht geschickt dem Schlag aus und Henk umrundet den Ork, um ihn von der liken Flanke aus zu attackieren. Augustus sticht dem Ork sein Schwert in den Hals und Henk wird von hinten angegriffen. Im Schatten der zweiten Säule hat sich ein Schurke versteckt und den überraschten Henk mit seinem Dolch an der Schulter verletzt. Mit einem weiteren gezielten Angriff tötet Augustus den zweiten Angreifer und macht es so unmöglich, ihn zu verhören. Kenji entdeckt eine Tasche der beiden, in der sie die uralten Eier eingesammelt haben, und ein Schauer läuft über den Rücken der Helden bei dem Gedanken, dass die Eier wohlmöglich noch ausgebrütet werden könnten. Henk findet bei einem der Angreifer ein Siegel von [[Graltik Blutklinge]] und kann den Mann damit Graltiks Elite-Söldnern zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie den Bezirk der Nebbkor weiter erkunden wollen, beschließen die Helden eine Rast einzulegen, damit sich Henks Verletzungen etwas erholen können. Dafür holen sie Elora, Filgiz und Schutuhx und ziehen sie sich in das „Haus der Sobeka“ zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.28''') Während Henk sich um seine Verletzungen kümmert, entdeckt Elora im hinteren Teil des Hauses, wo der Kampf mit Graltiks Männern stattgefunden hat, ein [[Nebbkor]]-Ei, welches einen kleinen Sprung hat, als würde etwas schlüpfen wollen. Sie bringt das Ei ins Lager zu den anderen und alle beobachten, wie sich weitere Risse in der Eierschale bilden. Augustus beeilt sich und holt den Kriegshammer des Orks aus der hintersten Kammer, um das zu töten, was auch immer aus dem Ei schlüpfen würde. Als er zurückkehrt, platze die Eierschale gänzlich auf und ein kleines krokodilartiges Etwas kriecht hervor. Obwohl es keine direkte Bedrohung darstellt, reagieren die Helden sofort und Augustus schlägt den Nebbkor-Nachwuchs mit dem Hammer platt. Um sicherzustellen, dass aus den anderen Eiern nicht auch noch neue Nebbore schlüpfen können, will Augustus sie alle mit dem Hammer zertrümmern. Er schlägt mit voller Kraft auf ein Ei, muss aber schmerzhaft feststellen, dass es absolut solide ist. Elora kann das Geheimnis lüften und erklärt, dass bei dem Kampf gegen den Ork etwas Blut auf die Eierschale getropft sei und dies den Reifungsprozess ausgelöst habe. &lt;br /&gt;
[[Datei:Augustus_Karte.png|miniatur|rechts|Augustus‘ Karte vom Bezirk der Nebbkor]]&lt;br /&gt;
Während Augustus auf Papier von Kenji versucht, eine Karte des Bezirks der Nebbkor zu erstellen, beraten die Helden untereinander, wie die gefangenen Geister einzustufen sind. Einerseits haben sie die Kultisten und ihre Schergen angegriffen und einige getötet, bevor sie in der nekromantischen Falle gefangen wurden. Andererseits erinnern sie die Helden an die Elben-Geister aus der Folterkammer der Xishari, welche sich zunächst auch feindselig verhielten, dann aber durch das Licht von Kenji kommunikativ wurden und denen die Helden helfen konnten (vgl. [[Kalender#27._Sideon|Episode 2: Mirion]]). Also überlegen sie, ob die Geister ihnen eventuell gegen die Kultisten zur Seite stehen könnten, doch entschließen, dass eine Befreiung noch zu riskant wäre. Sie wollen abwarten, ob ihnen nicht vielleicht selbst ein Geist begegnet und sie dann Erfahrungen im Umgang mit ihnen machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach machen sich die Helden auf den Weg und erkunden weiter den [[L'yreh#Bezirk_der_Nebbkor|Bezirk der Nebbkor]]. Sie suchen nach der Arena, in deren Nähe sich das Lager der Loigg'Il befinden soll. Sie stoßen auf eine gigantische Mauer und finden eine Statue von [[Azeruel]]. Augustus überkommt Zorn, weil sie immer noch nicht erfolgreich waren und Octavia gefunden haben, und versucht, mutwillig etwas zu zerstören. Erst, als sie einige Entfernung zwischen sich und der Statue bringen, legt sich sein Zorn und er beruhig sich wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie keinen Durchgang in der großen Mauer gefunden haben und alle weiteren Wegmöglichkeiten durch tiefere Wasserstände führen würden, beschließt Henk, allein auf Erkundung zu gehen und dabei den Weg über die Hausdächer zu nehmen. Die anderen warten so lange und Henk entdeckt, dass an einer Stelle das zu überwindende Wasser nur wenige Meter beträgt. Gemeinsam beschließen, sie, an dieser Stelle das Wasser zu durchqueren, in dem unzählige dämonische Krebse leben und nach ihnen schnappen werden. Doch es gelingt ihnen ohne große Schmerzen, durch das Wasser zu kommen und sie finden tatsächlich den Eingang zur Arena.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-Lager.png|miniatur|rechts|Das Lager der Loigg'Il im Eingangsbereich der Arena]]&lt;br /&gt;
Dort jedoch warten bereits etliche Umgewandelte und umzingeln sie. Der Aufseher der Loigg'Il, welcher die [[Gichgoiden]]-Kontrolle bedient, schickt sofort einen anwesenden [[Gnathoseloda|Haiwächter]] los, welcher bedrohlich mit geöffnetem Maul vor Schutuhx' Kopf  verharrt. Dann spricht der Loigg'Il telepathisch Schutuhx an, warum er als Ausgesonderter den befehlen nicht gehorchen würde. Die Helden erfahren, dass der Loigg'Il „''Guxju''“ dafür verantwortlich ist, dass Schutuhx ausgesondert wurde. Der daraufhin entbrennende, mentale Streit zwischen ihnen wird vor den Helden abgeschirmt, doch die roten, zackigen Muster auf ihrer Haut lassen erkennen, dass beide sehr wütend sind. Mit aufgestellten Tentakeln zieht sich Schutuhx schließlich zischend hinter die Helden zurück und Guxju wendet sich ihnen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guxju weiß anscheinend genau, wer sie sind, und er will wissen, was sie in Riunuz-Choxxu suchen und ob sie die Erlaubnis von „''Ngetuz''“ am Anlegeplatz erhalten haben. Henk bestätigt ihn dies, doch der Loigg'Il bleibt skeptisch und fordert eine mentale Überprüfung als Beweis. Da diese jedoch mit großen Risiken verbunden ist, wie Henk am eigenen Leib erfahren musste (vgl. [[Kalender#7._Aletheon|Episode 13: Der Erste]]). Daher überredet Henk Schutuhx, mit Guxju zu kommunizieren und Henks Angaben zu bestätigen. Aber Schutuhx weigert sich, da Guxju sein damaliger Vorgesetzter war, welcher ihn verriet, weil er die Melodie des Elben aus Schutuhx Kopf nicht mehr ertragen konnte. Seitdem hasst Schutuhx Guxju, denn diese Emotion ist den Loigg'Il nicht fremd. Erst als Henk ihm einen der Regenerationstränke aus Bußßeuxuß‘ Versteck anbietet, erklärt sich Schutuhx bereit, Guxju alles telepathisch zu bestätigen. Die beiden berühren sich mit ihren Tentakeln und ein komplexes, mehrfarbiges Muster entsteht zuerst auf Schutuhx‘ Haut und nach einigen Sekunden ist dieses als exakte Kopie auf Guxjus Haus zu erkennen, worauf dieser die Rechtmäßigkeit bestätigt und bereit ist, die Helden zu unterstützen.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen mit Guxju und erfahren, dass es Konflikte mit [[Sabaoth Immortalis]] gab und sich dieser mit seiner Gefolgschaft auf der anderen Seite von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] abgeschottet hat, vermutlich irgendwo im Tempelbezirk. Die Kultisten beanspruchten auch die Schlüssel für die Stadttore aus der sogenannten Schlüsselkammer und halten seitdem die Loigg'Il von ihren Aktivitäten fern. Die Kommunikation innerhalb von Ruinuz-Choxxu wird überdies von den nekromantischen Kesseln gestört, welche die ''Nustorschu'' festsetzen. Die Helden erfahren ferner, dass einige Späher der Kultisten sich in diesem Bezirk aufhalten und vermutlich die einzigen sind, die wissen, wie man die Tore öffnet. Einer von ihnen gab die Befehle und scheint ein Anführer zu sein. Er hält sich mit seinen Männern in der Arena auf und sucht nach Orichalkum-Ablagerungen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-HGvsZ1.png|miniatur|links|[[Zerrox]] (l.) gegen [[Hazug-Ságok]] (r.)]] [[Datei:RC-Arena-HGvsZ2.png|miniatur|rechts|[[Hazug-Ságok]] mit den zerstückelten Teilen von [[Zerrox]]]]&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, den Anführer zu überwältigen und ihn danach auszufragen, wo Octavia gefangen gehalten wird und wo die Kultisten sind. Im Eingangsbereich der Arena entdecken sie zwei gigantische Reliefs, welche auf der linken Seite den Kampf von [[Hazug-Ságok]] mit [[Zerrox]] und auf der rechten Seite die Zerstückelung des Zerrox durch Hazug-Ságok darstellen. Während sich Schutuhx und Filgiz die Abbildungen anschauen, dringen die Helden in die Arena vor, welche mit riesigen Blasentangpflanzen bewachsen ist und in der es höllisch stinkt. Als sie am hinteren Ende einen Lichtschein entdecken, schleichen sich Augustus und Henk voran und beobachten zwei Schergen, welche mit Hämmern auf dem Boden eine Orichalkumablagerung abschlagen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-Innen.png|rechts|miniatur|Das Innere der Arena mit den beiden Laternen an den Orichalkumablagerungen]] [[Datei:Larot.png|links|miniatur|Larot (hinten) und einer seiner Untergebenen beim Abbau der Orichalkumablagerung]]&lt;br /&gt;
Henk und Augustus überwältigen rasch die arbeitenden Kultisten und locken auch den Anführer und zwei weitere herbei. Es scheinen wieder ein paar von Graltiks Männern zu sein, welche den Angriffen von Henk und Augustus nichts entgegenzusetzen haben. Als der Befehlsgebende bemerkt, dass seine Männer die Helden nicht abwehren können, flieht er und Augustus versucht vergeblich, ihn einzuholen. Schließlich ruft er dem Fliehenden „Stopp“ hinterher, dass er nicht entkommen kann und stehenbleiben soll. Augustus hofft, dass Filgiz oder Schutuhx im vorderen Bereich der Arena seine Rufe hören und den Fliehenden aufhalten, was auch geschieht, denn Schutuhx gibt dem Fliehenden den mentalen Befehl, sich hinzulegen, wodurch er überwältigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji versuchen, den Gefangenen Larot zum Reden zu bringen, doch dieser steht treu zu Graltik und würde diesen niemals verraten. Selbst Kenjis Hinweis, dass die Kultisten die Welt zerstören wollen und es dann nichts mehr zu tun gibt für eine Diebesgilde, stimmt ihn nicht um. Augustus versteht die Treue, welche Larot Graltik entgegenbringt und respektiert seine Loyalität. Ihm ist klar, dass man nur durch Folter Informationen herausbekommen könnte und spricht mit Henk darüber, dass er persönlich dies am liebsten nicht tun würde, wenn es einen anderen Weg gäbe. Sie erinnern sich an Schutuhx zurückgekehrten Geisteskräfte und beschließen, dass dieser die Informationen aus Larot herausholen soll. Henk gibt noch zu bedenken, dass sie auch einfach auf eigene Faust versuchen können, das Lager zu finden, doch dieser Weg erscheint den anderen als zu unsicher, da Octavia schnellstmöglich befreit werden müsse. Also bitten sie Schutuhx, das verhör durchzuführen, welcher sich darüber freut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schutuhx schließlich das Verhör beginnen will, beschimpft Larot Henk und Augustus als Feiglinge, weil sie die Folter nicht persönlich durchführen wollen. Kenji geht während der Prozedur auf Abstand, um Larots Schreie nicht so laut hören zu müssen. Auch Augustus zieht sich während der „Befragung“ zurück und nur Henk bleibt stark und beobachtet das Geschehen aus der Nähe. In Augustus kommen alte Bilder von seinen Folterungen aus Loderis hoch und er fühlt sich so elend wie damals. Kenji ist auch am Boden zerstört und versucht, die Qualen auszublenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Schutuhx mit Larot fertig ist, teilt er den Helden seine Erkenntnisse mit. Obwohl Larot sich als sehr widerstandsfähig herausgestellt hat, hat Schutuhx einige Informationen herausbekommen. Larot ist einem gewissen Ilmor unterstellt, welcher einen der drei Schlüssel hat, mit welchem man auf die andere Seite von Riunuz-Choxxu gelangen kann. Doch Ilmor befindet sich hinter einem weiteren Tor in einem abgeschirmten Bereich – der alten Schmiede. Außerdem hat Schutuhx beobachtet, wie Ilmor einen Pfeilfton mit seinen Händen machte, worauf sich das Tor öffnete. Henk identifiziert die Geste als den klassischen Käuzchen-Schurkenruf. Zusätzlich hat Schutuhx in Larots Erinnerungen beobachtet, wie Ilmor eine Leiter hinaufgeklettert ist, um zu einem anderen Zugang zum Tor zu gelangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora ergänzt Schutuhx Angaben, denn sie kennt Ilmor und weiß zu berichten, dass er einer von Reverons Schülern und ehemaliger Ritter aus Ankarz sei, welcher schon vor dem Kennenlernen von Reveron intrigant war. Nach einer Lähmung durch eine Kampfverletzung während eines Turnieres wurde er von Reveron „geheilt“. Ilmor ist als sehr guter Schwertkämpfer aus Ankarz der beste Kämpfer unter Reverons Schülern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss möchte Schutuhx gerne Larots Hirn verspeisen und, da dieser nur noch ein sabbernder Körper ist, willigen Henk und Augustus in die widerliche Prozedur ein, obwohl Henk ihn vorher gerne noch umgebracht hätte. Augustus wird sehr schweigsam und zieht sich vor die Arena an eine große Säule zurück. Er braucht etwas Zeit für sich und Elora setzt sich neben ihn und hält still seine Hand. Die Erinnerungen an seine Folterungen in Loderis verfolgen ihn seit Larots Schreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===17. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.29''') Henk hält sich wütend in der Arena auf und Augustus sitzt stillstarrend davor an einer Säule, während sich Kenji, der sich dreckig und besudelt fühlt, in eine Xishari-Behausung zurückzieht und betet. Elora sagt Augustus, dass sie es ausgesprochen mutig findet, sich seiner Reue und den damit verbundenen Schmerzen zu stellen. Sie habe gelernt, eine Menge zu verdrängen, weshalb sie solche Erlebnisse recht kalt lassen, doch die Gemeinschaft mit den Helden bringe sie mittlerweile zum Nachdenken. Man hört Henk sich selbst verfluchen und schreien. Dieser ist wütend auf sich, da er Larot an Schutuhx übergeben habe, und stellt in Frage, ob es überhaupt richtig gewesen sei, den Gedankenschinder mitzunehmen, aufzupäppeln und dann auch noch wie selbstverständlich einzusetzen. Nachdem Augustus seine Lähmung überwunden und sich wieder gefasst hat, geht er zu Henk und spricht mit ihm. Er übernimmt einen Anteil an der Schuld und versucht Henk, welcher den Gedankenschinder am liebsten sofort umbringen will, deutlich zu machen, dass auch er nicht glücklich über das Abkommen mit Schutuhx sei, aber er ihn noch als nützlich bei der Rettung von Octavia hält, auf den man sich nicht leisten könne zu verzichten. Schließlich kehren die beiden aus der Arena zurück und Kenji nimmt sie in Empfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji lädt Henk, Augustus und Elora in die Xishari-Behausung ein, um mit ihnen zu sprechen.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Setzt euch bitte kurz, ich möchte euch etwas sagen: ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was in euch vorgeht, ich verstehe es, denn es geht mir nicht anders. Ich habe vielleicht keine guten Worte dafür, aber nachdem was passiert ist, bin ich wütend, angewidert, verzweifelt ... alles richtige Worte und doch beschreiben sie kaum, was wirklich in mir ist. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich habe mich hierher zurückgezogen- alleine, weil ich in meiner Verzweiflung das Licht um eine Erklärung, um Rat und um Hoffnung gefragt habe. Und mit einer Erkenntnis bin ich wiedergekehrt, und die würde ich gerne mit euch teilen: '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin davon überzeugt, dass wir bei all unseren hehren Zielen, bei all unseren bekannten Feinden, unseren größten und allgegenwärtigsten Feind übersehen und unterschätzt haben: und zwar rede ich von diesem Ort hier. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Entschuldigt, ich hätte es wissen müssen. Dies ist nicht einfach ein dunkler, trostloser Ort. Wir sind Abyssia näher, als ein Mensch jemals sein sollte. Und was ihr spürt, ist der Blutzoll, den wir zahlen. Was wir denken, was wir fühlen, was wir getan haben - es wird durch nichts besser, oder entschuldbar, aber es ist eine Folge, geschuldet dem Fakt, dass wir permanent all dem hier angesetzt sind, dieser dämonischen Fäule. Sie kriecht in uns, nagt an uns, versucht uns auszuhöhlen, uns zu verdrehen, bis nichts mehr von uns übrig ist. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Aber wir dürfen uns dieser Dunkelheit nicht ergeben. Wir müssen gemeinsam eine Bresche in diese Dunkelheit schlagen - eine Bresche des Lichts! Unseren eigenen Weg finden und formen. Und dieser Pfad muss hier und heute beginnen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und wenn wir nicht wissen, wo unser Pfad langführt, dann werde ich versuchen, uns den Weg zu weisen. Zögert nicht, mit mir zu reden. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir können nicht ungeschehen machen, was mit dem Mann da draußen geschehen ist. Aber ich habe das Gefühl, es ist richtig, wenn wir verhindern, dass das, was von ihm übrig ist, für immer hier gefangen ist. Wir müssen einen Weg finden, ihn zu befreien aus dieser Falle. Nur dann können wir gehen und Octavia retten – auf unsere Weise.“''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji die anderen auf ihren größten, bisher übersehenen Feind hingewiesen hat, der seiner Meinung nach der Ort selbst sei, und die widerliche Tötung Larots als Blutzoll interpretiert hat, den es zu zahlen gelte und welcher der dämonischen Atmosphäre geschuldet sei, fasst er den Plan, Larots gefangene Seele aus der Geisterfalle zu befreien. Kenji er findet es falsch, dass sie zugelassen haben, dass Larots Geist in der Falle eingesperrt wurde, und da er schon die Folter nicht ungeschehen machen könne, wolle er wenigstens die Gefangenschaft ungeschehen machen. Augustus hält diesen Plan für zu riskant, weil die befreiten Geister sie angreifen könnten, und Kenji schlägt vor, die Geisterfalle allein zu zerstören, da er hat das Gefühl hat, als einziger etwas gegen die Geister ausrichten zu können. Kenji will seinen Worten jetzt auch unbedingt Taten folgen lassen, damit sie nicht bloße Worte bleiben. Kenji drückt seine absolute Gewissheit aus, dass, wenn sie „''dem Pfad des Lichtes folgen, dass dieser Pfad auch an ein Ziel führt!''“, und fordert sie auf, zu vertrauen. Weil er davon ausgeht, dass die Loigg'Il seinen Plan missbilligen, bittet er Henk und Augustus, diese so lange abzulenken, bis er die Falle zerstört habe. Henk weist darauf hin, dass die Geisterfalle für die Station hier wichtig sei, und Augustus befürchtet, dass ihre Zerstörung das Ende der Zusammenarbeit mit den Loigg'Il bedeuten würde, doch Kenji hält an der Befreiung von Larots Seele fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk weist Kenji darauf hin, dass er diesen Plan nicht durchführen müsse, damit sie ihm folgen, denn das würden sie auch so tun. Henk ist auch davon überzeugt, dass sie Kenji von Anfang an hätten folgen sollen, da er in L'yreh ihre stärkste Waffe sein könne. Die Zerstörung dieser Falle würde keine Läuterung bringen, weil die „Missetat“ begangen ist. Henk stimmt Kenji darin zu, dass der einzige Weg, aus L'yreh herauszukommen, der Pfad des Lichtes ist. Diese Erkenntnis müsse Kenji nicht durch irgendwelche Handlungen beweisen, er könne aber dazu stehen, was er sei, denn das sei ihre einzige Hoffnung. Kenji dankt Henk für seine Worte und bietet Henk, für ihn zu beten, da es ihm immer schlechter geht, weil er nicht mehr essen und trinken kann an. Doch da Filgiz erwähnt hat, dass er erneut Späher beobachtet habe, beschließen die Helden, einen anderen Ort etwas abseits für eine längere Rast zu suchen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz für die Helden etwas abseits der Arena zu einer Behausung der Xishari und Kenji spricht eine Bannung in der Kammer, um die Atmosphäre etwas erträglicher zu machen. Dann legen sich alle schlafen und Filgiz übernimmt die Wache. Schutuhx macht sich Notizen zu dem Ort auf seiner roten Schreibtafel und es interessiert ihn auch nicht, dass ihn nach der Aktion in der Arena niemand beachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erwacht als erstes und lässt sich von Filgiz die Lage beschreiben. Dieser hat Lichter von Spähern ausfindig gemacht und weist Augustus auf einen Ort hin, an dem sie verschwunden wären. Dort vermutet Augustus das Tor zur Schmiede, welches sie suchen, und er schickt Filgiz los, einen Weg dorthin auszuspähen. Als Kenji erwacht, erzählt ihm Augustus kurz von seiner Reue in Druzba, aus deren lähmender Wirkung er nur durch die Worte des Windlings Parvus herausgerissen wurde. Dann erwacht auch Henk und versucht, etwas Nahrung zu sich zu nehmen, was ihm nur widerwillig und unter starker Anstrengung gelingt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Nustorschu.png|miniatur|rechts|Ein Geist der Nustorschu]][[Datei:RC-Rel-Futter.png|miniatur|links|Relief eines Xishari Festmahls]]&lt;br /&gt;
Schließlich machen sich die Helden auf den Weg und versuchen, zu dem Ort zu gelangen, an dem Augustus das Tor vermutet. Unterwegs stoßen sie auf eine weitere Geisterfalle, welche Kenji genauer untersucht. Sie finden auf dem weiteren Weg ein seltsames Relief mit fressenden Xishari und einen Gichgoiden und hören kurz darauf wimmernde Laute. Als sie den Geräuschen nachgehen, entdecken sie im hinteren Teil einer Xishari-Behausung zwei Elbengeister. Kenji besteht darauf, allein hineinzugehen und mit ihnen zu kommunizieren, da er sich als einziger in der Lage wähnt, möglichen Geisterangriffen zu widerstehen und standzuhalten. Als warten Henk vor der Tür und Augustus im Eingangsbereich, um Kenji beizustehen, falls es Probleme geben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji scheint im Inneren zu versuchen, mit den Geistern zu kommunizieren und richtet sein Licht auf sie. Irgendwann wendet er sich an Augustus und bittet ihn, ihm das elbische Amulett zu reichen. Kurz darauf greift ein Geist Augustus an und lähmt ihn. Henk kommt ihm zur Hilfe und kann den Geist von ihm abbringen. Doch dieser greift nun Henk an, welcher ihm in seinem geschwächten Zustand nicht entgegensetzen kann und schmerzhaft verkrampft. Zum Glück kommt ein zweiter Geist dazu, welcher mit dem ersten kommuniziert und ihn von seinem Opfer abbringt. Henk bricht verkrampft und geschwächt zusammen und wird von Augustus massiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-09-Galazaar.png|miniatur|links|Tor mit dem Abbild und Namen von Galazaar]] &lt;br /&gt;
Als Henk sich wieder bewegen kann, machen sich die Helden vorsichtig auf die Suche nach dem von Augustus vermuteten Tor. Bereits nach sehr kurzer Zeit stoßen sie auf eine gigantische Mauer und tatsächlich entdecken sie an der Stelle das erwartete Tor, jedoch ist an diesem keinerlei Anzeichen zu erkennen, dass es besetzt ist. Außerdem ist über dem Tor eine Darstellung und ein Name eingraviert, den Elora mit „Galazaar“ übersetzt, den die Menschen Boron nennen. Damit ist allen klar, dass es nicht das von ihnen gesuchte Tor zur Schmiede ist, und sie beschließen, an der großen Mauer weiterzugehen, da sie erwarten, auf weitere Tore zu stoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zunächst gehen sie auf eine bis zur Höhlendecke emporragende Konstruktion zu, über welcher ganz oben ein grünlicher Schimmer sichtbar ist. Außerdem scheint die Konstruktion einer riesigen Rampe zu ähneln, welche von der Decke in den benachbarten Bezirk hinunterführt. Da es keinen Zugang zu dieser Schräge gibt, folgen die Helden weiter der Mauer und kommen wieder zu der Stelle, an der sie gerastet haben. Sie folgen der Hauptstraße zurück und sehen wieder zu ihrer rechten die große Mauer.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-12-Soiriz.png|miniatur|rechts|Tor mit dem Abbild und Namen von Soiriz]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelangen sie an ein weiteres Tor, welches erneut mit einer Abbildung und einem Namen versehen ist. Diesmal steht dort „Soiriz“, welche Elora als Göttin der Gefahr bezeichnet. Dadurch ist allen bewusst, dass es erneut das falsche Tor ist, und  sie folgen weiter der Hauptstraße, bis sie nach kurzer Zeit einen leichten Lichtschimmer sehen. Dieser stammt von einem weiteren Tor, welches sich am Ende der Straße befindet und beleuchtet ist. Um einen Plan zu machen und sich nicht durch ihr eigenes Licht zu verraten, verstecken sich die Helden in einer Xishari-Behausung und wollen das weitere Vorgehen besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.30''') Die Helden rasten in einem hinteren Teil der Behausung, damit sich Henk etwas ausruhen kann, und Kenji spricht eine Bannung, um den Ort etwas erholsamer zu  machen, damit Henk etwas Ruhe finden kann. Augustus schildert Kenji, dass er schon wieder über sein Ziel hinausgeschossen ist, als er der Folterung von Larot zustimmte, und möchte von Kenji wissen, was er dagegen tun könne, damit er nicht nochmal auf solche dunklen Pfade gerät. Kenji erklärt, dass sich der Herr der Lügen gerne mit Einflüsterungen in unsere Gedanken schleicht, aber er versichert Augustus auch, dass er im Inneren ein Gefühl für das Richtige und Gerechte habe, auf welches er nur hören müsse. Augustus will wissen, was ihm helfe, wenn er es immer erst im Nachhinein feststellen könne, und Kenji verspricht ihm, eine Antwort auf diese Frage zu suchen. Bis dahin rät er Augustus, sich vor jeder wichtigen Entscheidung mit seinen Gefährten zu beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht danach Elora an und bittet sie als Expertin um Rat. Sie erklärt ihm, dass Dämonen immer von der Bereitwilligkeit der Menschen abhängig sind. Als Beschwörer ist es besonders wichtig, zu erkennen, wann ein Dämon ihn belügt, denn ansonsten wird man ihre Marionette und handelt nach ihrem Willen. Dann erzählt sich Augustus eine düstere Geschichte, welche sie mit Reveron erlebt hat. Sie wollten einen Berater des Königs verderben, doch weil dieser standhaft an seinem Passionsglauben und seinen Geboten festgehalten hat, obwohl sie seinen Besitz, seine Familie und seine Gesundheit verdarben. Doch der Berater verweigerte selbst mit zerstörtem Leib noch die Gefolgschaft und lächelte Elora mitleidig und vergebend an. Diese war von dem Blick gequält und hasste den Mann dafür, dass er gewonnen hatte. Elora offenbart den anderen mit dieser Geschichte die abartigen Taten, an denen sie mit Reveron aktiv beteiligt war. Sie gibt Augustus den Rat, sich etwas zu suchen, an das er aufrichtig glaubt und was ihm wichtig ist. Sie erinnert ihn an die thyrnischen Tugenden, denn so etwas hassen die Dämonen. Denn die Tugenden oder die Gebote der Passionen machen die Menschen stark, weshalb Dämonen alles daran setzen, diese zu verdrehen und zu zersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat die Geschichte und das Gespräch mitbekommen und wundert sich, da Eloras Ausführungen eigentlich bereits allen bekannt sein sollten, denn es sind natürlich immer unsere eigenen Entscheidungen und man muss etwas in sich haben, was das verhindert. Henk weist Augustus darauf hin, dass er doch seine Richtlinien habe, und Augustus bedauert, dass er diese in den wichtigen Momenten anscheinend immer wieder vergisst, was Henk seiner Jugend zuschreibt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-Mienen.png|miniatur|links|Das Tor zur Schmiede und den Minen]]&lt;br /&gt;
Um ihr weiteres Vorgehen planen zu können, schleicht Henk voraus und erkundet das Tor. Er berichtet, dass auf dessen linker Seite versteckt eine Strickleiter hinaus auf die Mauer führt, auf welcher mindestens eine Wache patrouilliert. Sie beschließen, dass Augustus und Kenji sich als Kultisten tarnen, welche durch das Tor wollen, und mit ihrer Aktion die Wache ablenken. Henk und Filgiz wollen vorher die Leiter erklimmen und in dem Augenblick, nachdem die Wache das Tor geöffnet hat, zuschlagen. Auf diese Weise würden die Helden gleichzeitig die Mauerwachen und die Torwache ausschalten und müssen keine Angriffe von oben befürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan wird umgesetzt und Henk und Filgiz schleichen die Strickleiter hinauf und verstecken sich oben. Henk löst oben eine kurze Reflexion aus,  welche für Augustus das Zeichen ist, mit Kenji vor das Tor zu treten. Kenji pfeift das Geheimzeichen und die Wache verschwindet, um das Tor zu öffnen. Henk und Filgiz haben sich oben herangeschlichen und dort zwei Wachen vorgefunden. Die eine überquert die Mauer, um das Tor öffnen zu lassen, als sie kurz innehält und Henk unsicher ist, ob er entdeckt ist. Doch die Wache gibt schließlich nach unten den Befehl, das Tor zu öffnen, und kurz danach greift Henk sie an. Filgiz stürzt sich auf die zweite Wache und in dem Kampf bekommt Henk einen Armbrustbolzen ab. Währenddessen öffnet sich das Tor und Augustus, der bereits unauffällig seine Waffe gezogen hat, stürmt auf den Torwächter zu. Er verwickelt den Ork in einen Zweikampf, doch leider befindet sich eine Patrouille in der Nähe, welche ein Warnsignal ausstößt, bevor sie sich in den Kampf einmischt. Kenji zieht seinen Säbel und beschäftigt den herbeistürmenden, damit Augustus sich auf den Kampf mit dem Ork konzentrieren kann. Als dieser dann zu Boden getreten und stark verletzt ist, nimmt Augustus Kenji seinen Gegner ab und gemeinsam bezwingen sie die Wächter. Auf der Mauer unterstützt Henk noch Filgiz im Kampf und die beiden schalten die Armbrustschützen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf entfernen sie den Schlüssel, welcher das Tor geöffnet hat, und nehmen ihn mit. Das Tor schließt sich und Filgiz zieht die Strickleiter auf der Außenseite hoch und kappt die Leiter auf der Innenseite in mehreren Schritt Höhe, damit niemand aus der Schmiede entkommen kann. Danach untersucht Filgiz vorsichtig das Gelände, während die anderen auf ihn warten und Henk seine Verletzung verarztet. Nach seiner Rückkehr berichtet Filgiz von zwei großen Gebäuden und in einem brennt Licht. Die Helden untersuchen zuerst das dunkle und vernehmen aus seinem Inneren Geräusche, welche auf einen Nebbkor hinweisen. Um nicht auf sich aufmerksam zu machen, können sie kein Licht mitnehmen und entdecken so nur, dass in der Mitte des Gebäudes ein großer Haufen Gestein liegt, welches der Nebbkor vermutlich zerkleinert. Sie umrunden das Gebäude und erkunden vorsichtig die Gegend, immer damit rechnend, auf Ilmor zu stoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem großen Platz steht eine gigantische Skulptur, welche einen Amboss mit Flammen darauf darstellt, und auf der anderen Seite befindet sich das große beleuchtete Gebäude. Doch die Helden wollen erst das weitere Gelände untersuchen, damit ihnen niemand in den Rücken fallen kann, wenn sie das beleuchtete Gebäude untersuchen, in dem sie Ilmor vermuten. Bei einer Untersuchung des Geländes finden die Helden mit Membranen versiegelte und mit Wasser gefüllte Minenschächte, doch keine weiteren Kultisten oder ihre Schergen. Daher kehren sie zurück zum großen Platz.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Schmiede.png|miniatur|rechts|Die Schmiede mit dem Aufzug in die tiefere Ebene]]&lt;br /&gt;
Jetzt spähen die Helden in das beleuchtete Gebäude hinein und entdecken eine Schmiede mit mehreren Essen, Materiallagern und einer Art Brunnen in der Mitte, in welchen Ketten hinabhingen, um vermutlich eine Art Fahrstuhl zu bewegen. Es ist niemand zu sehen, doch Henk hört von unten Stimmen, welche zu Eile antreiben, und Schmiedegeräusche. Doch der Aufzug lässt sich nicht bewegen, da er vermutlich unten festgestellt ist. In der Tiefe scheint sich eine weitere Ebene zu befinden, doch es ist äußerst gefährlich, die Kette hinabzuklettern, da sie sehr rutschig zu sein scheint, so dass nur Henk eine Chance auf Erfolg hätte. Bei der Durchsuchung der Schmiede finden die Helden etliche Schwerter, welche aus dämonischem Metall geschmiedet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen nach einem Weg, auf die tiefere Ebene zu gelangen, denn dort muss sich Sabaoths bester Kämpfer Ilmor, der Ritter aus Ankrz, aufhalten, welcher den Schlüssel zu den Teilen von Riunuz-Choxxu besitzt, in denen sich Octavia gefangen gehalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===18. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Erzlager.png|miniatur|rechts|Das Erzlager der Schmiede]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.31''') Um einen Zugang zu der tieferen Ebene zu finden, kehren die Helden zum Gebäude mit dem Nebbkor zurück und greifen den Dämon an, um das Innere des Gebäudes untersuchen zu können. Während Augustus und Kenji als erstes auf den Nebbkor zugehen, schleicht sich Henk von hinten an den Dämon heran. Nach einem kurzen Kampf, bei dem Henk etwas abbekommen hat, bezwingen sie den Wächter und durchsuchen das Erzlager. In der Mitte des Raumes entdecken sie eine Luke, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt und eine Erzrutsche in die tieferen Ebenen freigibt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebbkor-Arbeiter.png|miniatur|links|Nebbkor-Arbeiter]]&lt;br /&gt;
Die Helden klettern langsam und vorsichtig die Rutsche hinab und stoßen auf eine riesige Höhle, in welcher Gesteinsschutt aufgehäuft ist. Die Helden finden einen Ausgang, welcher sie vermutlich in das Tunnelsystem einer Erzminen führt. Dort klopft ein weiterer Nebbkor Steine und blockiert ihnen den Weg. Henk schleicht vor und lenkt die Aufmerksamkeit des Dämons auf sich. Dann flüchtet er vom Nebbkor verfolgt in einen Tunnel, so dass die anderen ihren Weg fortsetzen können. Henk versteckt sich in einem Gang und lässt den Dämon passieren. Dann schleicht er rasch zurück zu den anderen und verlässt durch einen schmalen Zugang, welchen der Nebbkor nicht passieren kann, das Tunnelsystem.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebbkor-Schmied.png|miniatur|rechts|Nebbkor-Schmied]]&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Strecke gelangen die Helden zu einer großen Höhle, in der sich eine uralte, dämonische Schmiede befindet. In der Mitte des Raumes, auf einer kleinen Halbinsel, welche von Lava umflossen ist, stehen ein Xishari und ein Nebbkor an einem großen Amboss. Um die Lava herum sind an Säulen Opfer angebunden, welche ihr Blut in die Lava vergießen und diese so grün gefärbt wird. Der Nebbkor-Schmied hält ein grünes Schwert über den Amboss, über welches der Xishari gerade einen Zauber spricht. Dann übergibt er das Schwert an einen Menschen, bei dem es sich nur um den ehemaligen Ankarzer Ritter und jetzigen Kultisten Ilmor handeln kann. Hinter ihm stehen zwei von Graltiks Männer. Die Helden verstecken sich hinter großen Felsen, beobachten sie Szene und beraten ihr Vorgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden sich lautlos nähern wollen, sind sie leider nicht so leise, wie sie gerne wären, worauf Ilmor den Ork von Graltik zum Nachsehen in die Richtung der Helden schickt. Als er bei den versteckten Helden ankommt, gleitet Schutuhx auf Geröll aus und verursacht ein leises Geräusch. Der Späher meldet sofort seine Entdeckung und wird anschließend von Schutuhx geistig kontrolliert und auf Ilmor angesetzt, jedoch vom Assassinen abgefangen und aufgehalten.  Ilmor heißt die Helden willkommen, stellt sich vor und liefert sich mit Augustus ein Wortgefecht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ilmor.png|miniatur|links|Ilmor von Kessingen]]&lt;br /&gt;
Während Augustus gegen Ilmor im Duell antritt und mit doppelten Schlägen auf ihn einschlägt, schießt Henk diesem zweimal in den Rücken, bevor er sich dem Xishari zuwendet. Kenji begibt sich in das Kampfgeschehen und blendet den Xishari, während Elora den Nebbkor unter ihre Kontrolle bringen will. Dann unterbricht Kenji einen Zauber des Xishari und Henk schlitzt diesem den Bauch auf. Kenji muss vor dem Nebbkor fliehen, nachdem Elora die Kontrolle verloren hat. Obwohl sich Augustus immer wieder von Ilmors Sprüchen über Octavia verunsichern lässt, tötet er schließlich Ilmor und beschäftigt danach den Nebbkor, Henk tötet den Xishari und unterstützt Augustus und Kenji gibt dem Nebbkor den Rest mit einem Lichtblitz. Schutuhx hat sich im Kampf zuerst den Assassinen und dann den Ork zu sich geordert und die Gehirne gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf kümmert Kenji sich um Henks Verletzungen und sie bemerken, dass ein an eine Säule gekettetes Opfer überlebt hat. Henk schickt Augustus hin und rät ihm, dem Leiden ein Ende zu setzen. Obwohl das Opfer mit einem Heiltrank gerettet werden könnte, entscheidet sich Augustus dafür, den Heiltrank für später zu sparen und „erlöst“ das Opfer, welches ihn überrascht anblickt. Kenji wird in die Entscheidung nicht einbezogen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Merek-Schlüssel.png|rechts|miniatur|Der Schlüssel mit einer Abbildung des dunklen Gottes Merek]]&lt;br /&gt;
Augustus durchsucht Ilmor, wirf die leiche mit Schwert, Schild und Amulett in die Lava und nimmt den Schlüssel für das Tor an sich. Dann sucht er den Aufzug auf, entriegelt ihn und meldet Filgiz, dass er die Helden bald hochziehen kann. Kenji hilft Henk zum Aufzug und oben in der Schmiede legen sich die Helden zur Rast nieder, während Filgiz Wache hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.32''') Augustus, Henk und Kenji schlafen eine ganze Weile und haben dabei unterschiedliche Träume. Henk erwacht als erster und bemerkt erneut weitere Veränderungen an sich. Seine Haut ist grauer geworden, seine Fingernägel länger und spitzer und seine Augen reflektieren und sehen besser in der Dunkelheit. Als Kenji und Augustus aufwachen, erzählt er von seinem Traum, in dem Menschen in einer Kammer von [[Nebbkor|Nebbkoren]] mit einer seltsamen Flüssigkeit übergossen wurden und sich dann veränderten. Doch Henk hat noch mehr das Ende erlebt und kann nicht sagen, zu was sie sich verändern. Augustus spekuliert, dass sich in dieser Kammer, die sich ja irgendwo befinden muss, Hinweise finden lassen, die weiterhelfen, doch Elora macht ihn darauf aufmerksam, dass nur Reveron Henks Fluch auflösen kann, wenngleich er wohlmöglich durch alte Riten zu diesem Blutfluch inspiriert worden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Kenji Augustus an und erzählt ihm, dass er im Traum das Schicksal des überlebenden Opfers von seiner Gefangennahme bis zu dem Ritual durch dessen eigene Augen gesehen hat. Kenji beschreibt ihm das entsetzt-überraschte Gefühl des Opfers, als Augustus ihm nicht geholfen, sondern es getötet hat, und weist ihn auf Gnade und Mitgefühl als zentrale Werte hin. Augustus fühlt sich schon leicht schuldig, zumal er im Traum ein großes Lob für seine Aktion von dem verhassten Silvius bekommen hat. Dadurch ist ihm die Ähnlichkeit zu seinem Onkel bewusst geworden und Augustus erinnert sich der Werte seines Vaters. Ein Teil  von ihm bereute die Tat, doch Henk findet, dass er in diesem Fall ganz richtig gehandelt hat. Die moralische Debatte zwischen den Helden endet damit, dass Augustus die Wunden der beiden versorgt, da diese sich leicht entzündet hatten.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-08-sklaven.png|miniatur|links|Kammer der Sklaven]]&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen den Schmiedebezirk durch das große Tor und verschließen es danach wieder. Als sie nach dem Tor von Merek suchen wollen, taucht vor ihnen ein Geist auf, welchen Kenji als denjenigen erkennt, welchem er zuvor zur Bewusstwerdung verholfen hat. Der Geist macht eine winkende Bewegung und fliegt auf dem Weg davon. Die Helden beschließen, ihm zu folgen, zumal er sich mehrfach umdreht. Der Elbengeist führt sie bis zum Tor von Galazaar und biegt gegenüber in eine Gasse ein, die auf ein Gebäude zuläuft. Er fliegt auf das Dach und wartet dort. Mit Hilfe von Henks Enterhaken erklimmen die Helden mit Elora und Filgiz das Gebäude, nur Schutuhx weigert sich zu klettern, und will warten. Oben finden die Helden einen Riss, der ins Innere führt und nutzen das Enterseil, um hinunterzugelangen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-Zombies.png|miniatur|rechts|Relief auf der Tür zur Kammer der Sklaven mit der Abbildung einer Versklavungsprozedur]]&lt;br /&gt;
Kenji erhellt das Innere und auf der Außentür wird ein Relief sichtbar. Hinter der Innentür sind leise Geräusche zu vernehmen und die Helden ziehen den Öffnungshebel. Die Geräusche kommen von einer uralten Mumie, welche langsam auf sie zukroch. Augustus erlöst das arme Wesen durch Enthauptung und die Helden betrachten den Raum. An der Hinterwand sind weitere neuen Mumien angekettet, deren Geister sie alle durch Enthauptung befreiten. Der Elbenführer taucht wieder auf, sagt etwas auf elbisch zu Kenji, was ein Dank sein könnte, und deutet dann zwei Knochenhaufen im Raum. Deren Untersuchung offenbart eine elbische Brosche und eine Gürtelschnelle der Elben, welche jedoch enttäuscht von dem Führergeist betrachtet werden. Er winkt den Helden und verschwindet durch die Tür mit dem Relief.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC_Karte-07-Futterstätte.png|miniatur|links|Kammer des Futters]] [[Datei:RC-Rel-Futter.png|miniatur|rechts|Relief der Tür zur Kammer des Futters mit der Darstellung eines Xishari-Festmahls]]&lt;br /&gt;
Die Tür lässt sich öffnen und gibt den Weg frei zu einem Gebäude mit drei Eingängen, durch deren rechten der Geist hindurchschwebt. Die Helden folgen ihm und gelangen in einen länglichen Raum mit einer großen runden Vertiefung im Boden, welche über eine gebogene Rille mit einer kleinen runden Vertiefung verbunden ist. Verkrustungen lassen darauf schließen, dass Blut durch die Rillen geflossen ist. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich eine Tür, welche mit einem Relief versehen ist, welches Augustus bekannt vorkommt, so dass er sich orientieren kann. Henk entdeckt an dem Pfeiler in der Mitte eine kaum sichtbare Tür und sucht nach dem Öffnungsmechanismus. Er findet eine Stelle in der Decke, in welcher anscheinend einst eine Kette zum Öffnen hing. Es gelingt ihm, an den obersten Ring zu fassen und mit seinem ganzen Körpergewicht daran ziehen, worauf sich die Tür öffnet und einen Zugang zum Keller freigibt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC_Karte-07-Futterstätte-Keller.png|miniatur|links|Keller unter der Kammer des Futters]]&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich hinab und finden eine große Höhle mit herumliegenden Knochen vor. In Kenjis Lichtschein sind zwei größere Knochenhaufen zu erkennen, die sich links und rechts in den hinteren Höhlenbereichen befinden. Augustus und Henk begeben sich zu dem linken Knochenstapel, während Kenji ein Gebet für die Opfer spricht. Kaum nähern sich die beiden dem Haufen, ist ein Schnüffeln zu vernehmen und unter dem Knochenstapel taucht ein Dämon auf, welcher sich zu Augustus wendet.[[Datei:Rattalake.png|miniatur|rechts|Ein resteverzehrender Dämon, von Henk „Rattalake“ genannt]] Während dieser den Dämon, welcher noch langsam von der langen Ruhe ist, beschäftigt und seine scharfen Klauen abwehrt, umrundet Henk die, wegen ihrer Ähnlichkeit mit einer Ratte und einer Kakalake von ihm „Rattalake“ getaufte, Kreatur und greift sie von hinten an. Als Kenji den Kampf bemerkt, blendet er den Dämon und gemeinsam überwinden sie ihn. Der Elbengeist taucht wieder auf und positioniert sich über einem Haufen von Knochen am Ende der Höhle, in dem Kenji ein elbisches Schmuckstück mit Steinen findet. Der Geist wirkt nicht zufrieden und begibt sich zu einem Haufen in der Mitte der Höhle, in welchem Kenji einen elbischen, mit Goldintarsien versehenem Dolch findet, welchen er Henk übergibt. Der Geist schwebt nun in den rechten Teil der Höhle, vorbei an einem weiteren Knochenstapel und verweilt ganz hinten über einem Haufen von Knochen. Um den vermuteten Dämon unter dem Knochenstapel nicht zu wecken, schleicht Henk vorsichtig an der Höhlenwand entlang zur Position des Geistes, ohne bemerkt zu werden. Er entdeckt unter etlichen Knochen eine Lampe aus Elfenbein, nimmt sie an sich und kehrt vorsichtig zu den anderen zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Laterne der Caldra.png|miniatur|links|Die uralte Laterne der Caldra – Calar Caldra, mit der Darstellung von Spea (elb. Caldra), die mit ihrem Sternenzepter auf einem Einhorn reitet]]&lt;br /&gt;
Henk überreicht Kenji seinen Fund, welcher eine Darstellung von Spea, die mit ihrem Sternenzepter auf einem Einhorn reitet, entdeckt. Im Inneren der Lampe befindet sich ein großer Kristallstern, welchen Kenji durch einen Lichtspruch zu strahlen bringt. Das Licht ist sehr hell und anscheinend heilig, denn Elora fühlt sich in ihm nicht so richtig wohl. Die Helden verlassen den Keller und das ganze Gebäude durch die Tür mit dem Relief. Als sie diese öffnen, erwartet sie der Elbengeist, hinter dem sich die befreiten Geister der Mumien versammelt haben, und ist erfreut über die strahlende Lampe, die er „Calar Caldra“ nennt. Er weist auf eine Geisterfalle, welche sich in der Nähe der Helden befindet, und Kenji interpretiert sein Anliegen so, dass die Falle zerstört werden soll. Die anderen sind einverstanden und so entfernt Kenji zunächst den Knochenkreis herum, um anschließend den Topf mit seinem Stab zu zertrümmern. In dem Augenblick, als das Gefäß zerbricht, kommen die gefangenen Geister frei. Es sind weit mehr, als die Helden erwartet haben, und alle starren auf das Licht, welches von der Lampe der Caldra ausgeht. Ihr Licht scheint das Bewusstsein der Geister zurückzubringen und, nachdem der Elbengeist mit ihnen gesprochen hat, verschwinden die Geister gemeinsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, Augustus' Karte zu folgen und alle Geisterfallen, denen sie begegnet sind, zu zerstören, um die Elbengeister zu befreien. Bei den meisten Fallen gelingt dies problemlos, doch muss für die Falle an der Arena eine Möglichkeit gefunden werden, dass die [[Loigg'Il]] sich damit einverstanden erklären. Henk bittet [[Schutuhx]], mit dem Aufseher zu kommunizieren und ihm durch Erinnerungen zu beweisen, dass die Geister nach ihrer Befreiung keine Bedrohung für die Gedankenschinder darstellen. Schutuhx erklärt sich nur unter der Bedingung bereit, dass er einen weiteren Regenerationstrank bekommt. Henk handelt aus, dass er diesen erst nach dem Gespräch mit dem Aufseher bekommt. Auf diese Weise beseitigen die Helden sieben ihnen bekannten Fallen einschließlich derjenigen im Schmiedebereich. Dort wird auch der Geist des unschuldigen Opfers befreit, welcher auf Augustus zufliegt und ihn vorwurfsvoll anblickt, bevor er verschwindet.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-11-Berezkhor.png|miniatur|rechts|Tor mit dem Abbild und Namen von Berezkhor (Merek)]]&lt;br /&gt;
Anschließend suchen die Helden das Tor, zu dem der Schlüssel von Ilmor passt, und finden es in der Nähe der Hauptstraße. Sie öffnen es und gelangen so in den Sakralen Bereich von Riunuz-Choxxu. Vorsichtig lauschen sie in die Dunkelheit und hören leichte Geräusche. Sie kommen von einer eingestürzten Tür, welche vor einem Gebäude auf dem Boden liegt. Sie hat einen von Graltiks Männern eingeklemmt, der verzweifelt versuch, den Stein abzuschlagen, um sich zu befreien. Die Helden verhören ihn und erfahren, dass er auf den Befehl von Reverons Anhängerin Melica von den eigenen Leuten hier zurückgelassen wurde. Er verspricht, ihnen Informationen über Reveron und seinen Aufenthaltsort zu verraten, wenn die Helden ihn aus seiner misslichen Lage befreien würden. Nach kurzer Beratung stimmen sie zu und erfahren, dass sich Reveron in einem Gebäude befindet, auf welcher ein &amp;quot;abgehackter Arm&amp;quot; zu sehen sein soll. Man erreiche dieses Gebäude, indem man der Mauer folge. Schuthux vermutet, dass es sich bei dem Gebäude um das &amp;quot;Archiv&amp;quot; von Riunuz-Choxxu handelt. Dort hat sich Reveron mit seinen Anhängern verbarrikadiert und brütet in der unteren Etage Nebbkore aus, wofür viele Menschen ausbluten. Außerdem sollen sich etwa fünf Xishari-Priester bei ihm befinden. Die Helden beschließen, das „Archiv“ aufzusuchen, Reveron auszuschalten und so Henk von dem Blutfluch zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===19. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.33.''') Die Helden halten sich rechts vom Tor und nahe der Wand, genau wie Graltiks Mann gesagt hat. Die Lampe der Caldra verscheucht die kleinen dämonischen Krebse, sodass die Helden problemlos flache Wasserstellen überwinden können. Sie stoßen auf einen größeren Platz, auf welchem eine Geisterfalle platziert ist und von dem eine große steile Rampe in die Höhe führt, an deren Ende ein grünlicher Schimmer zu erkennen ist. Die Helden erklimmen sie und gelangen zum Haupteingang von Riunuz-Choxxu. Aus der Höhe sieht Henk mit seiner neugewonnenen Nachtsicht ein großes Gebäude zu ihrer Rechten, welches das Archiv sein dürfte. Nach dem Abstieg zerstört Kenji die Falle und gibt den Geistern durch das Licht der heiligen Lampe ihr Bewusstsein zurück, woraufhin sie wie die Male zuvor von dem elbischen Geisterführer abgeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während der Befreiung der Geister wird Henk bewusstlos und kommt erst einige Zeit später wieder zu sich. Augustus kümmert sich um ihn und als Henk erwacht, ist sein Verhalten seltsam verändert. Er bemitleidet Kenji zutiefst wegen seiner schweren Kindheit und Augustus aufgrund des Verlusts seines Vaters. Henk leidet unter empathischer Überempfindlichkeit und kann sei Verhalten auch nicht wirklich kontrollieren. Er leidet unglaublich vor beinahe hysterischem Mitgefühl und die anderen haben schon Probleme, ihn zum Weitergehen zu bewegen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild-Flederauge.png|miniatur|links|Der dämonische Späher]]&lt;br /&gt;
Die Helden nutzen nun einige recht neu angelegte Stege, um tiefere Wasserstellen zu überqueren, und entdecken einen Dämonenspäher, der aus einem riesigen Auge mit ledrigen Flügeln besteht und die Spitze einer großen Pyramide umkreist, an welcher der Weg vorüberführt. Augustus ermutigt Henk, welcher als einziger sicher einen Bogen führen kann, seinen letzten Pfeil auf den fliegenden Dämon abzuschießen. Doch Henk zögert, weil er unter anderem befürchtet, vorbeizuschießen und möglicherweise einen von Graltiks Männern zu verletzen, denn er hat auch für seine Feinde tiefstes Mitleid. Doch bei Dämonen sieht es anders aus und so lässt sich Henk überzeugen, den Schuss abzugeben, obwohl er große Sorge hat, dass er die Erwartungen seiner Freunde enttäuschen könnte, wenn er versagen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach großer Überwindung holt Henk den Dämonenspäher aus der Luft und stürzt sich mit dem Dolch auf ihn, da dieser durch den Pfeiltreffer noch nicht tot war. Nachdem der Weg frei ist, überqueren die Helden die Planken und nach der großen Pyramide betreten sie wieder Steinboden. Nach kurzer zeit entdecken sie das Archiv, welches sich in einem gigantischen Turm befindet. Bei der ersten Erkundung gelangen die Helden auf die Rückseite und finden dort vier Stelenhäuser und eine riesige Zerrox-Statue vor. Die Stelenhäuser sind ausgeplündert und haben Teile von Zerrox enthalten, nämlich Auge, Klaue, Zahn und Zunge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28a-auge.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Auge - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28b-finger.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Finger - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28c-zahn.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Zahn - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28d-zunge.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Zunge - geplündert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-schwarze_hand.png|100px|miniatur|links|Die schwarze Hand mit der Inschrift: „''Heil der schwarzen Hand''“]][[Datei:Rel-27-Archivtür.png|300px|miniatur|rechts|Die Eingangstür des Archivs. Der Text lautet übersetzt: „''Preise die Macht des linken Pfads!''“ und weiter: „''Ehre dem geteilten [[Phanon|Arkis]]! Seine Linke ist Schatten, Schatten ist Leid, Leid ist die Waffen der Macht, die Macht ist unser, möge die Welt erzitttern!''“]]&lt;br /&gt;
Der weitere Weg an der Rückseite des Gebäudes entlang ist schließlich von Wasser überflutet und die Helden kehren um und umrunden das Archiv auf der anderen Seite. Sie entdecken eine Statue, welche eine geöffnete Hand mit einem Auge im Zentrum darstellt. Sie ist auf einem Platz positioniert, welcher direkt vor dem Eingang ins Archiv liegt, welcher durch eine schwere Tür gesichert ist, welche mit einem Relief geschmückt ist, das Arkis ([[Phanon]]), den Gott der Magie darstellt. Dieser hat eine weiße und eine schwarze Hand und der Text, den Elora übersetzen kann, spricht von dem „Kult der schwarzen Hand“. [[Schutuhx]] informiert die Helden über den „Kult der schwarzen Hand“ und von dem Plan der Kultisten, dem Gott der Magie seine lichte Hand abzuschlagen, damit die Schattenmagie als einzige Magieform bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Untersuchung der Umgebung entdecken die Helden drei kleinere, aufgebrochene Pyramiden, in denen sich je ein Relief mit einer Xishari-Abbildung befinden, auf denen auch deren Namen verzeichnet sind. Die Vermutung kommt auf, dass Reveron sich dieser Namen bedient hat, um sich Xishari zu beschwören, zumal ihr Informant erwähnt hat, dass sich auch mehrere dieser uralten Schlangendämonen im Archiv befinden. Da die Abbildungen in den Pyramiden mit den drei Xishari auf der Archiv-Tür identisch sind, vermuten die Helden, dass es sich bei ihnen um die Hohepriester des „Kultes der schwarzen Hand“ handelt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Rel-24-priester-dolch.png|Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher einen Dolch trägt.&lt;br /&gt;
File:Rel-25-priester-kugel.png| Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher eine Kugel trägt.&lt;br /&gt;
File:Rel-26-priester-stab.png| Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher einen Stab trägt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden beraten lange, wie sich in das Archiv gelangen können, und der einzige Weg scheint durch die Eingangstür zu führen. Diese lässt sich nicht so einfach aushebeln oder aufgrund eines fehlenden Schlosses mit viel Geschick knacken. Dann erinnern sie sich an die Feuerkanone, welche von den Piraten geführt wird, und beschließen, dass Filgiz zum Hintereingang von Riunuz-Choxxu zurückkehrt und [[Käpt'n Sturmschnauze]] mit ihren Männern und der Kanone holt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden rasten in einer alten Lagerhalle, die sich etwas abseits des Haupteingangs befindet, und warten dort auf Filgiz Rückkehr. Während der Rast verkrampft sich Henks Körper und er mutiert erneut. Mit gierigen Blicken schaut er zu Kenji und plötzlich stürzt er sich auf ihn und versucht, ihn zu beißen. Augustus greift ein und reißt Henk zurück. Dabei gelingt es diesem, Augustus Hand zu erreichen und Henk beißt ihm zwischen Daumen und Zeigefinger ein kleines Stückchen heraus. Dann kaut er genüsslich darauf herum, während ihm Tränen aus den Augen schließen. Nachdem sich Henks Heißhunger etwas gelegt hat, erklärt er den anderen seine Lage. Henk ist hin und hergerissen zwischen einen Heißhunger auf Fleisch und dem Bewusstsein, dass dies zu Leid bei seinen Freunden führt. Trotz dieses Schuldgefühls kann er sich aber nicht gegen den Hunger wehren. Genau diese Ambivalenz zwischen Schuld und Gier zerreißt ihn innerlich und hierin besteht auch der Fluch, dem er ausgesetzt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem jetzt hoffentlich für die nächste Zeit keine Gefahr von Henk ausgehen wird, legen sich die Helden schlafen und Augustus übernimmt die erste Wache. Nach längerer Zeit weckt er Elora, damit sie die zweite Wache übernehmen kann. Bei Wachwechsel bemerkt Augustus, dass Henk sich regt und anscheinend auch erwacht ist. Daher legt er sich zwar nieder, doch Augustus schläft nicht, sondern hat ein wachsames Ohr auf Henk, damit dieser nicht in seinem Wahn Elora angreift. Henk unterhält sich zunächst mit Elora über seine Situation und den Fluch und geht danach hinaus zu Schutuhx, welcher vor der Lagerhalle seine Aufzeichnungen durchsieht und erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit, in der Augustus nicht mehr eingeschlafen ist, sind Stimmen zu hören, aus denen geschlussfolgert werden kann, dass die Piraten eingetroffen sind. Die Helden stehen auf und gehen zum Platz vor dem Archiv, um die Kanone in Empfang zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.34.''') Filgiz hat Käpt’n Sturmschnauze und ihre Männer zum Vorplatz des Archives geführt und sich dort mit den Helden getroffen. Zunächst muss erneut ausgehandelt werden, was der Lohn für ihre Hilfe sein soll, und Sturmschnauze fordert alle Schätze, die sie in dem Gebäude finden werden. Augustus weist darauf hin, dass ihre Hilfe der Preis für ihr Rückreise sei, und Henk sagt ihnen zu, dass sie alles behalten dürften, was nicht wichtig für den Auftrag der Helden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanone wird auf dem Sockel der Hand-Statue platziert und auf die linke Seite des Tores ausgerichtet. Nach dem zweiten Schuss ist eine kleine Ecke weggesprengt worden, so dass der Zugang einzeln bereits möglich wäre. Henk schleicht vor und erkundet das Innere. Er findet heraus, dass mindestens ein Nebbkor Wache hält, und versucht, diesen zum Tor zu locken, damit bei einem weiteren Schuss die möglichen Trümmerteile des Tores auf ihn fliegen. Henk entkommt knapp einem Schlag des Wächters, bevor er wieder aus dem Loch herauskommt. Sofort feuert die Kanone ein drittes Mal und das Tor gibt nach und wird aufgesprengt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Eingangsraum.png|miniatur|rechts|Der Eingangsraum des Archivs]]&lt;br /&gt;
Augustus stürzt sich sofort auf den Nebbkor und Henk schlüpft an diesem vorbei, um einen weiteren Nebbkorwächter, welcher unter den Trümmern liegt, auszuschalten. Auch Sturmschnauze beteiligt sich an dem Kampf, während ihre Männer beim Anblick des Echsenwächters unter Schock erstarren. Obwohl der Nebbkor mit mächtigen Schlägen um sich schlug, wird er überwältigt und der Raum untersucht. Im Zentrum steht eine gigantische Statue von Dimoria und an der Hinterwand hängt ein Relief mit der Abbildung der drei Hohepriester, deren Pyramiden die Helden zuvor entdeckt hatten. Eine Tür, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt, führt weiter in das Archiv.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Nebbkor-Kämpfer.png|miniatur|links|Nebbkor-Kämpfer&lt;br /&gt;
File:Statue-Dimoria.png|Statue der Dimoria&lt;br /&gt;
File:RC-Relief-Hohepriester.png|Relief der Hohepriester&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss1.png|miniatur|links|Erdgeschoss des Archivs mit Aufgang nach oben]] &lt;br /&gt;
Der erste Bereich, der hinter der Tür liegt, enthält viele hohe Regale, in denen ohne erkennbares Ordnungssystem rote tafeln eingelagert sind, auf denen Flüche stehen. Elora untersucht das erste Regal, während die anderen die Umgebung betrachten. Neben einen Aufgang nach oben, welcher allerdings am Ende mit einer Tür verschlossen ist, welche nur mit einem Schlüssel geöffnet werden kann, finden die Helden Statuen der Hohepriester, die anscheinend dieses Archiv geleitet oder angelegt haben. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss2.png|miniatur|rechts|Erdgeschoss des Archives mit Fluchtafel-Fund]]&lt;br /&gt;
Bei der anschließenden Untersuchung entdecken die Helden weitere Archivräume und vor einer weiteren geschlossenen Tür finden sie Tafeln, welche aus dem Regal genommen und anscheinend studiert wurden. Elora findet auf ihnen den Text zu Henks Fluch, welcher „Der Hunger der zerrissenen Seele“ genannt wird. Den genauen Fluchtext will Henk nicht hören, stattdessen untersucht er die geschlossene Tür, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss3.png|miniatur|rechts|Erdgeschoss des Archives mit den Überresten elysischer Diener]]&lt;br /&gt;
Dahinter befindet sich ein Raum, in dem die Überreste elysischer Diener präsentiert werden. Die Asche eines Phönix ruht unter einer Glaskuppel und die Skelette eines Greifens und eines Einhorns sind wie unter Qualen verdreht aufgestellt worden. Außerdem befindet sich in dem Raum ein Abgang in tiefere Gewölbe, in denen die Nebbkore ausgebrütet werden sollen. Elora spürt die Anwesenheit von Reveron, wobei sie den genauen Ort nicht bestimmen kann. Die Helden beschließen, die Skelette abzubauen, was Kenji andächtig übernimmt, und Augustus zerstört mit seinem Schwert das Glas über der Phönixasche. Der Zauber, welcher in der Glaskuppel gespeichert ist, geht kurzfristig auf Augustus über und lähmt ihn mit Eiseskälte, bevor er sich verflüchtigt. Kenji nimmt die Asche des Phönix an sich.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Arena.png|miniatur|links|Kellerraum mit Nebbkor-Eiern und Jungtieren]]&lt;br /&gt;
Anschließend begeben sich die Helden nach unten und gelangen in einen langen Gang mit einer Linkskrümmung, von dem nicht zu öffnende Türen abgehen und welcher in einem großen, runden Raum endet, in dem die Nebbkor-Eier ausgebrütet werden. Ein Haufen Leichen hat dazu das Blut geliefert. Als Kenji Licht macht, erkennen die Helden, dass sie sich in einer Art Arena befinden, aus welcher drei Tore hinausführen. Außerdem existieren drei Emporen, die gute 4-5 Schritt erhöht liegen und zu denen es keine erkennbaren Zugänge gibt. In der Mitte der Halle steht eine gigantische Statue von [[Hazug-Ságok]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Reveron.png|miniatur|rechts|Meister Reveron mit dämonischem Wachhund und Arlena von Tressburg]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten mit den Piraten die Halle und werden sofort von jungen Nebbkoren angegriffen, denen sie sich aber gut erwehren können. Plötzlich schnellt ein Gitter an der Eingangstür herunter und sie sind gefangen. Auf der mittleren Empore erscheint Reveron mit seinem dämonischen Wachhund und in Begleitung von Arlena, Eloras Schwester. Reveon begrüßt seine Gäste und macht sich über sie lustig. Da entweicht der Dämon aus Elora und stürzt sich in einer schwarzen Rauchschwade auf Reveron und hüllt ihn komplett ein. Doch kurze zeit später verschwindet der Rauch und Reveron hält eine kleine Flasche in der Hand, in der er den Dämon gefangen hat. Dann verlässt er die Empore und macht Platz für die Hohepriester, welche nun auf den drei Emporen erscheinen und mit einem Zauber beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk versucht, mithilfe seines Enterhakens die mittlere Empore zu erklimmen, während die anderen sich der Jung-Nebbkore erwehren. Filgiz versucht, einen Hohepriester aus seiner Zauberkonzentration zu bringen, indem er ihn mit Steinen bewirft, doch der Profi lässt sich dadurch nicht irritieren. Zwar verletzt Henk noch einen der Priester mit seinem Dolch, doch den Helden gelingt es nicht, den Zauber der drei Xishari zu unterbrechen, und so bildet sich eine große, schwarze Wolke über ihren Köpfen, die sich langsam herabsenkt. Gleichzeitig öffnet sich die einzelne Tür und ausgewachsene Nebbkore kommen mit einigen von Graltiks Männern in die Kammer. Nur Kenji gelingt es mit Hilfe des Lichtes, sich etwas länger gegen die dunkle Wolke zu behaupten, doch schließlich sinken die Helden mit ihren Verbündeten zu Boden, verharren dort ohne Gegenwehr und werden fortgetragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-Mumie.png|miniatur|rechts|Relief in der Mumienhalle]]&lt;br /&gt;
Die Helden werden in die erste Etage des Archivs gebracht und durchqueren noch gemeinsam einen Raum, in dem sich uralte Mumien mit wahnsinnigen Augen befinden. Henk wird dort angekettet, Augustus in einen Nebenraum und Kenji eine Etage höher gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===20. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.35.''') Die Helden werden voneinander getrennt gefangen gehalten und wissen nicht, wie es den anderen ergeht. Auch der Verbleib und das Schicksal von Elora oder Sturmschnauze und den Piraten ist unbekannt. So kann nur jeder stark sein und hoffen, einen Ausweg zu finden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Mumienhalle.png|miniatur|links|Die Mumienhalle - in der großen Kammer ist Henk und in der kleinen Kammer Augustus gefangen.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Augustus‘ Erlebnisse&amp;quot; hide=&amp;quot;Augustus‘ Erlebnisse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus ist in einer Kammer auf einen Untersuchungstisch gefesselt. Mit ihm im Raum sind Schutuhx und ein weiterer Loigg'Il, welche an Säulen gekettet sind und seltsame Halsbänder tragen, welche die magischen Fähigkeiten unterdrücken. Der fremde Gedankenschinder ist ein Agent von Uozk, welcher untersuchen sollte, ob die Xishari wiedergeholt worden sind. Augustus erklärt ihm die Lage und erzählt von den drei Xishari-Hohepriestern. Der Agent will zurück zu Uozk und Verstärkung holen, um mit Zauberkraft gegen die Xishari vorzugehen.&lt;br /&gt;
Lord Reveron kommt zu Besuch und bietet Augustus an, seinen alten Platz als Principus Mortis wieder einzunehmen und gemeinsam mit Sabaoth und ihm über Barthavion zu herrschen. Doch Augustus lässt sich nicht verführen und will diesen Weg nie wieder gehen, worauf Reveron ihm viel Freude als Mumie wünscht und die Kammer verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora und Arlena kommen in die Kammer und bereiten einen Fluch vor, den sie auf Augustus sprechen wollen. Elora spricht die Formel und ritzt Zauberzeichen auf Augustus Schlüsselbein. Sie flüstert ihm zärtlich ins Ohr, dass er gleich schreien müsse, und Augustus gibt sein Bestes. Doch als sein gespielter Schrei Arlena nicht zu überzeugen scheint, sticht Elora ihn ins Bein, so dass er wirklich vor Schmerz aufschreit und so eine überzeugende Schau abliefert. Dann verlassen die beiden die Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlena kommt allein vorbei und bedankt sich für die Rettung ihres Lebens, als sie Augustus etwas seiner Lebenskraft absaugen konnte, nachdem sie von einem Diener der Loigg‘Il verletzt worden ist  (vgl. [[Kalender#26._Sideon|Episode 22.01]]). Sie beschwört Augustus, doch noch die Seite zu wechseln und dort zusammen mit Elora sein zu können, die wirklich etwas für ihn übrighabe. Doch sie habe jetzt gemerkt, wohin sie gehöre, und Augustus soll sein Leben nicht so einfach wegwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora kommt allein herein und schneidet Augustus Fesseln los. Er küsst sie und erfährt, dass oben Kenji geopfert werden soll, um Reveron den Aufstieg zu einem Halbdämon zu ermöglichen. Während Elora wieder zu den Kultisten zurückkehrt, befreit Augustus die Loigg’Il und vereinbart, dass der Agent mit Verstärkung zurückkehrt und sie die Xishari aufhalten. Dann überwältigen sie die Wachen in der Mumienhalle, indem Schutuhx eine kontrolliert und der Agent zwei Wachen übernimmt. Filgiz wird befreit und schneidet weitere Überlebende los. Augustus befreit Henk und stellt fest, dass Sturmschnauze vermutlich von diesem getötet und angefressen wurde. Von den Piraten hat nur Piet überlebt, welcher jedoch dem Wahnsinn verfallen scheint und schreiend aus dem Gebäude rennt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henks Erlebnisse&amp;quot; hide=&amp;quot;Henks Erlebnisse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Erlebnisse&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Erlebnisse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Ritualhalle.png|miniatur|rechts|Die Ritualhalle – mit der Glaskuppel und dem Ritualkreis, für den Kenji sein Blut geben soll.]]&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus Filgiz befreit hat, schleichen die beiden in die nächste Etage hoch und kommen zu einer Halle, in der alle Kultisten sich in einem Ritualkreis versammelt haben, in dessen Mitte Reveron steht, welcher eine Beschwörung spricht. Henk ist an eine Säule gekettet und muss dem Ritual zusehen. Direkt am Eingang befindet sich am Rand des Raumes eine Glaskuppel, unter welcher sich eine betende Gestalt aus gleißendem Licht befindet. Filgiz befreit Henk und bewaffnet ihn, während Augustus zunächst die Glaskuppel einschlägt, unter welcher er Kenjis Seele vermutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Kenji liefert am anderen Ende des Raumes das Blut für dieses dämonische Ritual und Elora schneidet ihm die Wunden, aus denen sein Blut in die Rinne am Boden fließt. Im Kreis steht Lord Reveron und um ihn herum sind die Teile von Zerrox angeordnet, welcher er habhaft werden konnte. Ihre Kraft scheint auf ihn überzugehen, denn Reverons Gestalt beginnt sich im Laufe des Rituals zu wandeln. Die Kultisten bemerken den Angriff und gehen zum Gegenschlag über. Elora befreit Kenji und greift ihre Schwester Arlena an, um sie zu überwältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus endlich die Glaskuppel zerschlagen hat, entsteigt ihr ein Sevas und strahlt sein göttliches Licht in den Raum. Es wird immer stärker und die Kultisten fliehen aus dem Raum. Auch Schutuhx, welcher mit „seinem“ Wächter nach oben gekommen ist, dreht sofort wieder um und flieht vor dem Licht zurück auf die untere Etage. Nur Lord Reveron ist in seiner Rezitation unbeeindruckt und setzt das Ritual fort. Zerrox Teile verschmelzen nach und nach mit ihm und er wird in veränderter Gestalt immer größer und mächtiger. Durch seine Mutation nimmt er immer mehr das Aussehen eines verkleinerten Zerrox an, als sich ein drittes Bein aus seinem Bauch entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit des Sevas strahlt eine Zuversicht und Hoffnung aus, dass sich alle gestärkt fühlen. Augustus greift den mutierenden Reveron im Zentrum des Ritualkreises an und Filgiz kämpft gemeinsam mit Henk gegen Reveron Höllenhund, während Kenji sich ihnen nähert und eine Weihe vorbereitet. Nachdem Reverons Beine zerschlagen sind, weiht Kenji den Boden um ihn herum. Der Sevas verstärkt den Zauber noch und Lord Reveron implodiert, verschwindet und hinterlässt nur seine Kleidung. Nach Reverons Tod bricht Henk zusammen und spuckt schwarzes Blut aus, während er sich langsam zurückverwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kult ist geflohen und mit ihnen auch Arlena. Kenji hat beobachtet, wie diese Elora hinter sich hergezogen hat, und Augustus macht sich sofort auf die Suche. Er öffnet die Türen und findet schließlich eine Kammer mit einem aktiven Knochenkreis. Genau in diesem Moment zerrt Arlena Elora durch das Portal und Augustus verfehlt knapp Eloras Hand, um sie zu halten. Kurz bevor Augustus hinterherspringen kann, deaktiviert sich der Knochenkreis. Dafür findet er die Drachenträne und Eloras Tasche und kehrt zu seinen Freunden zurück. Er versorgt Kenjis Wunden und legt sich nieder, als Henk und Kenji das Bewusstsein schwindet und sie in Schlaf fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.36.''') Nachdem die Helden etwas geruht haben, durchsuchen Henk und Augustus noch einmal gründlich alle Räume. Auf der oberen Etage finden sie die Vorräte der Kultisten und laben sich an ihnen. Henk muss sich zunächst mehrfach übergeben und es ist ihm unmöglich, etwas Trockenfleisch zu essen. Nur die frischen Äpfel und Möhren munden ihm. Augustus wäscht das schwarze Pulver aus Kenjis Wunden und verbindet sie erneut, bevor er mit Henk in die untere Etage geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz hat unten schon etwas Ordnung geschaffen und alle Leichen auf einen Haufen geworfen. Doch Henk holte Sturmschnauzes Körper wieder von diesem herunter, wäscht und kleidet ihn an und legt ihn separat auf eine breite Ablage. Dann gibt Henk Sturmschnauze ihr Entermesser in die Hände und spricht mit dem Leichnam, um sich ihr zu erklären. Augustus schickt weitere Überlebende nach oben, wo sie den Proviant der Kultisten gefunden haben. Sie sollen sich erstmal stärken und dann können sie mit den Helden sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus und Henk wieder nach oben zurückkehren, untersuchen sie die Mumie der Fee und des Theleten, die in dem Raum verwahrt sind. Deren Augen sind lebendig und zeugen davon, dass ihre Seelen noch immer in dem mumifizierten Körper gefangen sind. In den Sockeln der Mumien sind grünlich schimmernde Orichalkumsiegel eingelassen, welche mit Fingerspitzengefühl entfernt werden können. Henk nimmt den Sockel der Fee und Augustus den des Theleten. Als die Siegelherausgebrochen sind, erheben sich die Seelen der Mumien. Dankbar fliegt die Feenseele zu den Helden und segnet sie mit einem Kuss, so dass ihre Regeneration gesteigert ist, bevor sie sich auflöst. Die Seele des Theleten fliegt in Form einer Lichtkugel auf Augustus zu und dringt in die Drachenträne ein, welcher er bei sich trägt. Augustus nimmt sie heraus und bemerkt ein Pulsieren. Als Henk und Kenji sie ebenfalls berühren, erleben alle drei eine [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an Epikoras .2820. Aletheon 351 JF.29|Vision von Uselias]] und dem Theleten, welcher Epikoras genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erfahren, dass Epikoras zu Uselias geschickt wurde, um ihn zur Rückkehr nach Celestia zu bewegen, wo über ihn ein urteil gesprochen werden soll. Doch Uselias lässt sich nicht von dem Schwur abbringen, welchen er der Mondgöttin gab (vgl. [[Drachenträne#Uselias.E2.80.98 Erinnerungs-Vision auf Lyo .2829. Spealis 351 JF.29|Vision auf Lyo]]), und will [[Sereg]] weiterhin vor sich selbst schützen, obwohl er sich zu einem Gott der Trauer erhoben hat. Uselias übernimmt die Verantwortung für seine Tat und sieht es als Buße an, die Welt der Sterblichen vor dem Untergang zu bewahren, den Sereg ihnen durch seine Flut der Trauer bringen will. Als Epikoras bemerkt, dass sich Seregs Macht mit der von Abyssos Brut messen kann, lässt er Uselias nicht allein in den Kampf ziehen. Doch Epikoras wird von einem Mumifizierungszauber der [[Xishari]] getroffen und wird in die Tiefen von [[L'yreh]] getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vision machen sich Henk und Augustus daran, die Elben-Mumie der unteren Etage zu erlösen und bemerken bei ihnen ebenfalls grüne Intarsien, welche den Zauber aufrechterhalten. Nachdem sie die Geister befreit haben, bemerken sie den Geist des Elben, welcher auch die anderen befreiten Geister in Empfang genommen hat und sie hinausführt. Dann gehen Henk und Augustus  wieder hinauf, essen noch etwas und sprechen mit den Befreiten, welche als Opfer auserkoren waren. Sie lernen ''Uvis'', einen Holzfäller aus [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Virna]], welcher mit Sabaoth Immortalis nach L’yreh kam, ''Korin'', einen Eisenhändler aus [[Ankarz#Kolonien|Wint]], der von Reveron entführt und hergeschleppt wurde, und ''Faruin'', einen Fischer aus [[Veltima]], welcher von den Loigg’Il gefangen und an die Kultisten übergeben wurde, kennen. Außerdem ist da noch ''Riras'', einer von Graltiks Männern aus [[Kratara]], der von den Kultisten gefangen genommen wurde, nachdem er sich darüber beschwerte, dass sein Freund unter der umgestürzten Tür liegen gelassen wurde. Er war erfreut zu hören, dass die Helden diesen Freund befreit haben und er überlebt hat. Sie erfahren, dass Sabaoth Immortalis nach einer alten Rüstung sucht, welche wohlmöglich [[Sereg]] gehörte, und etwas wiedererwecken will, einen uralten Schrecken, welche er als Waffe gegen die Helden einsetzen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus muss an Elora denken, wie sie jetzt allein ohne ihre Kräfte den Kultisten ausgeliefert ist. Da kommt ihm die Idee, Eloras Dämon, welchen Reveron in einer Flasche gefangen hat, freizusetzen, damit Elora wieder ihre Kräfte einsetzen kann, um sich gegen die Kultisten zu wehren. Augustus ist sich aber unsicher und fragt Henk und Kenji um ihre Einschätzung. Die beiden raten ihm, den Dämon nicht freizulassen, denn erstens würde er sich vermutlich zuerst auf Augustus stürzen und ihn angreifen, und zweitens wäre Elora dann eine Gefahr für die Kultisten und sie müssten sie angreifen, während sie jetzt ohne Macht von ihnen in Ruhe gelassen werden kann. Augustus sieht ein, dass es ein Fehler sein könnte, und lässt sich überzeugen, von seinem Plan abzulassen. Das Fläschchen mit dem Dämon nimmt Henk an sich und Augustus verpackt in einer Phiole aus Eloras Handtasche die Überreste von Reveron, dessen Beschwörer-Schwert er in Reverons eigenen Umhang einwickelt, verschnürt und mitnimmt. Dann begeben sich die Helden erneut etwas zur Ruhe und schlafen etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Kenji und Augustus, was mit Sturmschnauze passiert ist. Denn als die Helden getrennt voneinander eingesperrt waren, hat Reveron dem hungrigen Henk die gefesselte Sturmschnauze vorgesetzt und amüsiert mit angesehen, wie Henk sich nicht dagegen wehren konnte, ihren Bauch aufzuschlitzen und von ihrem Fleisch zu essen, bis sie tot war. Henk erzählt auch, dass er von Sturmschnauze geträumt habe und wie sie ihm im Traum lächelnd die Hand gereicht hat, was Augustus zu Tränen rührt. Als Henk sich abseits der anderen einen Apfel holt, erzählt Augustus ihm, dass in seinen Träumen stets die Opfer seiner Taten als Principus Mortis wie anklagende Schemen im Hintergrund stehen, und er Henk um den versöhnlichen Traum beneidet. Henk holt dann den Leichnam von Sturmschnauze noch oben und legt ihn in einer verschließbaren Kammer ab. Er bittet Augustus und Henk zu einem kurzen Gedenken und hält eine Abschiedsrede, bevor er die Türen schließt und die Piratin in ihrem neuen Grab zurücklässt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Filgiz informiert die Helden, dass sich vor der Eingangstür Männer versammeln und ans Tor klopfen, um eingelassen zu werden. Sie wollen zu Reveron, da es anscheinend gerade einen Angriff auf die Nebbkorzucht und die Xishari-Hohepriester im Keller stattfindet. Augustus ist sofort klar, dass die [[Loigg'Il]] zurückgekehrt sind und sich jetzt um die [[Xishari]] und [[Nebbkor]] kümmern. Um Graltiks Männer vor einer möglichen Versklavung durch die Gedankenschinder zu bewahren, beschließen die Helden, das Tor langsam einen Spalt zu öffnen. Sie ziehen die elf Männer durch den Spalt und entwaffnen sie gleichzeitig, denn das ist die Bedingung, eingelassen zu werden, auf die sie sich nur mit Widerwillen eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anführer von Graltiks Männern nennt sich Lorad und er verhandelt mit Augustus um das Schicksal seiner Männer. Riras teilt seine Erfahrungen mit den Kultisten mit Lorad und berät sich mit ihm. Danach lässt sich Lorad darauf ein, nicht mehr gegen die Helden und ihre Männer zu kämpfen und stattdessen zu versuchen, seine Kameraden, die versuchen werden, die Helden aufzuhalten, darüber zu informieren, dass Sabaoth nicht vorhat, sie wieder mit nach Barthavion zu nehmen, sondern dass er sie hier dem Tod überlassen wird als Opfer an seine Dämonen-Götter. Augustus verspricht Lorad dafür, ihn und seine Männer vor den Loigg'Il zu beschützen. Dann lässt er das Tor öffnen, vor dem sich bereits die Loigg'Il befinden, und spricht mit ihrem Anführer, dem Gesandten von Uozk. Während die Loigg'Il mit Haiwächtern das Archiv durchsuchen, erfährt Augustus, dass die Xishari tot sind, und informiert den Gesandten auf Nachfrage darüber, dass sich noch ein ausgewachsener Nebbkor in den Minen der Schmiede befindet. Augustus erfährt seinerseits, dass die Helden sich zu dem Tor mit einem Drachen begeben sollen und dort mit einem Loigg'Il namens Assußtak in Kontakt treten soll. Als Wegbeschreibung erwähnt er, dass sie sich nach rechts an der Mauer halten sollen. Der Gesandte holt daraufhin eine kleine Kugel hervor, spricht etwas über sie und übergibt sie Augustus. Vor dem Tor soll er die Kugel aktivieren und dann dem Loigg'Il aushändigen, welcher sie dann zeigen werde. Danach informiert Augustus die Loigg'Il, dass die Helden nun mit ihren Männern zu dem Drachentor begeben werden, um Sabaoth Immortalis und Octavia zu suchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-Drache.png|miniatur|rechts|Das Tor mit dem Abbild eines Drachen]]&lt;br /&gt;
Die Helden brechen mit den Männern auf, um das Drachentor zu suchen. Dazu folgen sie dem Weg rechts des Archivs, müssen dann einige Planken überqueren und an einer riesigen Stufenpyramide entlang gelangen sie schließlich an ein großes Tor, über dem ein Drache eingraviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===21. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.37.''') Die Helden stehen vor dem Drachentor und planen ihr weiteres Vorgehen. Augustus denkt, dass mit dem wiedererweckten Schrecken, den Sabaoth auf sie hetzen will, eventuell die Wächterin der Stadt ''Zygisskha'' oder ein Drache gemeint sei, welcher hinter diesem Tor auf sie warten könnte. Genaueres erhoffen die Helden von dem [[Loigg'Il]] zu erfahren, welcher hinter dem Tor im Lager arbeitet. Die Helden schicken Filgiz mit Uvis, Korin und Faruin zum Lager, damit er die Freigeister holen kann. Die Helden sprechen auch mit Lorad, welcher vorschlägt, einige Außenposten aufzusuchen und die Männer dort davon zu überzeugen, dass sie den Kampf einstellen müssen, wenn sie wieder lebendig hier herauskommen wollen. Auf diese Weise wird die Anzahl von Graltiks Männern, welche sich den Helden in den Weg stellen können, erheblich gemindert. Mit Schutuhx vereinbaren sie, dass bei einem möglichen Kampf sein primäres Ziel immer ein Kultisten ist, den er ausschalten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann aktivieren die Helden die Kugel, welche der Gesandte ihnen gegeben hat, und ein unangenehm hoher, schriller Ton schmerzt in ihren Köpfen. Sie deaktivieren die Kugel zwischenzeitlich, um auf eine Reaktion zu warten, doch als nichts geschieht, aktivieren die Helden sie wieder und warten ab. Als sich nach einiger Zeit noch nichts regt, untersuchen sie das Tor genauer und stellen fest, dass der Öffnungsmechanismus an dieser Seite zerstört wurde, da die mauer eingestürzt ist. Henk schätzt, dass er den Einsturz emporklettern könnte, um auf die andere Seite zu gelangen. Er hofft, das Tor vielleicht von dort öffnen zu können oder den Loigg'Il zu finden, damit er die Helden einlässt. Henk nimmt die Kugel mit und erklimmt die hohe Mauer. Dann verschwindet er für eine längere Zeit aus der Sicht von Augustus und Kenji, welche vor dem Tor auf dessen Öffnung warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es so weit ist und sich die Flügel des Tores öffnen, schleicht Henk schnell zu ihnen hinaus und mahnt sie zur Stille. Sie gehen etwas abseits und Henk informiert sie, dass drinnen die Pumpstation der Loigg'Il angegriffen und zerstört ist. Die verkohlten Leichen und der viele Ruß überall lassen den Angriff eines Drachen wahrscheinlich erscheinen und Henk übergibt Schutuhx eine rote Steintafel, die er in der zerstörten Pumpstation gefunden hat und welche vermutlich die Aufzeichnungen des Aufsehers enthält. Henk informiert seine Freunde auch darüber, dass das Wasser überall gestiegen ist und nur noch wenig Wege geblieben sind. Schutuhx informiert die Helden darüber, dass die rote Steintafel sagt, dass in diesem Bezirk einst Theleten in Drachen verwandelt wurden. Außerdem hat er erfahren, dass es Probleme mit der Kontrolle des Dunkelfeuers gegeben hat und die Behandlung der Gefangenen, bei der es sich nur um Octavia handeln kann, in der Schattengrube von einem „Geistlenker“ der Loigg'Il durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig machen sich die Helden auf den Weg und suchen die Pumpstation auf. Sie sehen die verkohlten Leichen des Loigg’Il und seiner Sklaven und entdecken eine Rußspur, welcher sie vorsichtig folgen. Die Spur führt die Helden zu einem großen Gebäude, bei welchem es sich um die Schattengrube handeln muss, und finden die Trümmer des Tores vorne vor verteilt. Henk stellt fest, dass es eigentlich zwei Spuren sind: eine, die aus dem Gebäude hinausführt und dafür das Tor von innen aufgesprengt hat, und eine weitere Spur, welche wieder hineinführt. Augustus vermutet, dass es sich um einen Drachen handeln könnte und bereitet sich mental schon auf einen harten Kampf vor. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-oben.png|miniatur||links|Die Schattengrube – obere Etage, mit Rußspuren und Leichen]] [[Datei:RC-Relief-Schattengrube.png|miniatur||rechts|Das Relief über dem Abgang in die untere Etage mit einer Darstellung der Umwandlung eines Theleten in einen Drachen]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Gebäude und finden im Inneren weitere verkohlte Leichen. Die Spuren führen zu einer weiteren Tür, welche wie das Eingangstor von Innen gesprengt wurde, so dass die Trümmer im Raum liegen. Über dieser Tür ist ein Relief angebracht, welches darstellt, was in der Schattengrube mit gefangenen Theleten geschehen ist. Sie wurden in einem Gestell angekettet in das Dunkelfeuer hinabgesenkt, welches sie in einen Drachen umwandelte. Die Helden machen sich große Sorgen, was mit ihrer Gefährtin Octavia in der Schattengrube gemacht wurde. Sie beeilen sich, der Spur in die Tiefe hinter der Tür zu folgen und gelangen so in auf die untere Etage der Schattengrube.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-unten(1).png|miniatur||links|Die Schattengrube – untere Etage, mit Rußspuren und Leichen]]&lt;br /&gt;
Sie erkunden vorsichtig die Etage und folgen dabei der breiten Spur, ohne die feinen Spuren in die Seitengänge zu verfolgen. Der Gang weitet sich und sie stellen fest, dass auf der linken und der rechten Seite Orichalkumgitter eine große Zelle verschließen und je ein Öffnungsmechanismus neben den Türen angebracht ist. Die Zellen sind leer und haben vermutlich einst Theleten verwahrt. Auf der anderen Seite der großen Kammer befinden sich links und rechts ebenfalls zwei Zellen, von denen nur eine geschlossen ist. In der geöffneten Zelle finden die Helden drei verkohlte Leichen von Fischsklaven. In der Mitte befindet sich ein weiteres geschlossenes Orichalkumgitter, hinter dem sich ein Loigg'Il befindet. Der Öffnungsmechanismus dieses Gitters befindet sich allerdings auf der Seite des Gedankenschinders und von der Vorderseite wurde versucht, das Tor einzureißen, so dass Felsbrocken auf beiden Seiten herumliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als der Loigg'Il versucht, Kenji zu übernehmen, bemerken ihn die Helden und übergeben ihm die Kugel, welche sie von dem Gesandten bekommen haben. Nachdem der Loigg'Il der Kugel die Informationen entnommen hat, erfahren sie, dass sich eine Höllenbestie aus der Schattengrube befreit hat und jetzt ihr Unwesen treibt. Sie hat die Loigg'Il und ihre Diener getötet und es ist auch schon versucht worden, die Bestie zu fangen, denn eine Vernichtung ist mit den vorhandenen Mittlen unmöglich. Drei Diener haben die Höllenbestie in die geöffnete Zelle gelockt, doch sie wurden zu schnell getötet, als dass es ihnen gelungen wäre, das Tor zu verschließen und die Bestie einzusperren. Die Helden beschließen, den Plan zu wiederholen, und überlegen, wer am besten geeignet sein könnte, um die Bestie zu locken. Obwohl auch Augustus ein schneller Läufer ist, entscheiden sie sich doch für Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Kenji und Augustus hinter einigen Trümmerstücken verbergen, um schnell zu Öffnungsmechanismus zu gelangen, sobald Henk die Bestie in die Zelle gelockt und diese wieder verlassen hat. Henk macht sich auf den Weg und sucht die Höllenbestie, die sich irgendwo in den Gängen aufhalten soll. Die beiden Wartenden hören zunächst nichts, doch dann hören sie Henk vor Schmerz aufschreien und kurz danach auch Schritte, die sich nähern. Sie kauern sich noch kleiner hinter die Trümmer, als Henk die Bestie an ihnen vorbei in die Zelle locken will. Doch etwas weckt das Misstrauen des Infernals und es wendet sich zu den Trümmern um. Doch Henk gelingt es durch geschriene Beleidigungen, die Aufmerksamkeit der Höllenbestie wieder auf sich zu lenken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Infernal.png|miniatur|rechts|Eine Höllenbestie]]&lt;br /&gt;
Kaum ist Henk mit der Bestie an den versteckten Augustus und Kenji vorüber, stürmen diese aus ihrem Versteck. Kenji positioniert sich in der Mitte des Durchgangs, so dass er außerhalb der Zelle steht, sobald das Gitter hinunterfällt. Augustus rennt schnellstmöglich zum Öffnungshebel und bringt ihn in Position, sodass er sich sofort mit seinem ganzen Gewicht dranhängen kann. Henk ist immer nur knapp vor der Höllenbestie und auf seinem Rücken zeigen sich schon Brandspuren. Doch es gelingt ihm sehr knapp, die Bestie auszutricksen und rennt auf den Ausgang der Zelle zu. Kenji blendet das Infernal mit göttlichem Licht, so dass es verlangsamt. Doch es wird nicht aufgehalten und bewegt sich jetzt auf Kenji zu. Sobald Henk aus der Zelle kommt, hängt sich Augustus an den Hebel, doch dieser bewegt sich nicht. Er ruft Henk zur Hilfe und sie versuchen gemeinsam, den große Hebel nach unten zu ziehen. Die Höllenbestie nähert sich gefährlich Kenji, der verzweifelt versucht, seinen Lichtzauber aufrecht zu halten. In der Sekunde, wo Kenjis Zauber versagt, schnellt das Gitter herunter und sperrt das tobende Infernal in der Zelle ein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-unten(2).png|miniatur|links|Die Schattenfeuergrube, über welcher Octavia in einem Käfig gefoltert wurde]]&lt;br /&gt;
Nachdem Henks Verbrennung von Augustus inspiziert und behandelt wurde, gehen die Helden zum mittleren Gitter und sprechen mit dem Loigg'Il. Dieser öffnet das Tor und lässt die Helden in die Schattenfeuergrube eintreten. Der hintere Teil der riesigen Kammer ist ein Abgrund mit Schattenfeuer und ein großer Kran lässt einen Käfig über dem Schattenfeuer hängen, ganz wie auf dem Relief über dem Eingang. In diesem Käfig ist Octavia angekettet. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Schattengrube-Gestell.png|miniatur|rechts|Die gefangene Octavia im Käfig mit feurigen Händen]]&lt;br /&gt;
Auch hier in der Kammer liegen verkohlte Leichen und die Helden erfahren, dass der tote Loigg'Il der „Geistlenker“ war, welcher Octavias Geist manipulierte. Nur eine Rußspur führt aus der Kammer heraus und die Helden haben den Ursprung des Infernals entdeckt. Die Helden betätigen den Kran und schwenken den Käfig mit Octavia auf festen Untergrund und setzen ihn dort ab. Sie ist bewusstlos und ihre Hände brennen mit Schattenfeuer. Der Loigg'Il weist die Helden darauf hin, dass ihre Freundin wahrscheinlich ähnlich dem Infernal reagieren würde, falls es ihnen überhaupt gelänge, sie zu wecken. Nach dem Tod des Geistlenkers sieht er keine Möglichkeit, mit Octavia zu kommunizieren, und er ist sich auch unsicher, inwiefern Octavia überhaupt noch sie selbst sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.38.''') Die Helden untersuchen Octavia zunächst und erkennen, dass sie auf einem Gestell festgeschnallt ist und ihre Hände mit Ketten mit dem Käfig verbunden sind. Diese Fesseln könnte Henk problemlos knacken, wenn Octavias Hände mit Schattenfeuer brennen und überdies noch heiße Funken versprühen würden, wodurch Henk das Schloss nicht erreichen kann. Vier Bügel aus grünem, Schatten-Erz halten Octavia aufrecht auf dem Gestell. Diese wären sehr einfach zu entfernen, doch dann würde sie nur noch von den Fesseln an den Armen gehalten werden. Die Helden entschließen sich, die Fesseln noch nicht öffnen, und Henk bittet Augustus, die Drachenträne herauszuholen. Henk hat die Hoffnung, dass diese ihnen bei der Kommunikation mit Octavia helfen könnte, doch sie reagiert nur sehr schwach auf Octavias Anwesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Kopf trägt Octavia noch einen roten Stirnreif, welcher mit einem Kontrollpult in der Nähe verbunden sein dürfte und vermutlich der Geisteskontrolle gedient hat. Augustus hinterfragt dies bei Schutuhx und erfährt darüber hinaus, dass der Reif noch aktiviert sei und noch ein Programm laufe. Augustus bittet ihn, dies abzuschalten, und anschließend entfernt Kenji den Stirnreif. Daraufhin beginnt die Drachenträne zu pulsieren und Henk fordert die Helden auf, sie zu berühren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum liegen je ein Finger von Henk, Kenji und Augustus auf der Drachenträne, sehen alle ein weißes Licht und werden in eine Vision von Uselias hineingezogen. Sie sehen kurz den Theleten vor sich und sehen dann Octavias Erinnerungen, wie Henk und Kenji sie bereits in kurzen Sequenzen geträumt hatten (vgl. [[Träume_in_L'yreh#Geordnete_Tr.C3.A4ume|Träume in L'yreh]]). [[Datei: Feuerkammer.png|miniatur|rechts|Die Feuerkammer in der Roten Festung auf der Götterinsel, in deren Mitte der Flammenavatar steht]]  Schließlich befinden sich die Helden in der Feuerkammer, welche den Abschluss vom Pfad der Wurzelkräfte auf der Götterinsel bildet. In dieser Kammer hatten Henk und Kenji Octavia und Ignus entdeckt, wie sie auf der mittleren Insel in Feuerform miteinander verschmolzen sind, und es ist auch diese Kammer gewesen, von der der [[Träume in L'yreh#Abschluss-Traum|abschließende Traum]] der beiden gehandelt hat. Genau auf dieser Position befindet sich nun eine große Flammengestalt. Sie schreit die Helden an, dass sie verschwinden sollen, und als diese die Gestalt mit Octavia ansprechen, erklärt diese ihnen, dass Octavia nicht mehr existiere und tot sei. Daraufhin schleudert sie Schattenfeuerbälle auf die Helden und als einer davon Augustus trifft, wird dessen Gestalt kurz durchsichtig, als ob er verschwinden würde. Henk ruft Uselias zur Hilfe und plötzlich öffnet sich in der Nähe der Helden ein kleines Lichtportal, welches auf eine Wiese zu führen scheint. Die Helden zögern nicht lange und springen hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt die Helden in Octavias Erinnerung nach Perlheim und sie erleben ihren Traum von dem Unfall auf der Geburtstagsfeier, wo sie ein Mädchen leicht verletzte, weil diese sie mit der Abwesenheit ihres Bruders Augustus aufgezogen hatte. Doch in Octavias aktueller Erinnerung stellt sich die Szene so dar, dass Octavia aus Arroganz, Hochmut und Bösartigkeit das Mädchen verspottet und schließlich durch das Platzen ihres Kopfes getötet hat. Anschließend genießt sie eine süße Nachspeise, und die Helden können durch das [[Träume in L'yreh#Ereignis 2: Unfall auf Geburtstagsfeier|Berichtigen der wahren Erinnerung]] schließlich Octavias Aufmerksamkeit gewinnen. Augustus hat allerdings das Gefühl, dass seine Stimme wesentlich leiser zu Octavia durchdringt als die der beiden anderen, was an dem Schattenfeuertreffer liegen könnte. Octavias kann ihr durch die falsche Erinnerung verändertes Selbstbild korrigieren und als dies geschehen ist, finden sich die Helden plötzlich in der Flammenkammer wieder und der Flammenavatar schießt wieder mit Schattenfeuer auf sie. Augustus vermeint in dessen Flammen die Gestalt von Ignus zu erkennen und Henk ruft erneut Uselias zur Hilfe. Ein weiteres Lichtportal erscheint und die Helden müssen den Schattenfeuerbällen ausweichen, um hindurchzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal erkennen sie nach einiger Überlegung den Blutwald und erleben eine veränderte Erinnerung, in welcher Octavia Adarian absichtlich in das Tal mit den Dämonen führt, damit dieser beeinflusst wird und sie als Feindin ansieht und angreift. Sie selbst ist immun gegen die Beeinflussung und tötet Adarian brutal und schmerzhaft, als dieser sich gegen sie wendet. Auch hier können die Helden durch das richtige Erzählen des [[Träume in L'yreh#Ereignis 5: Unfall im Blutwald|alten Ereignisses]] Octavias Erinnerung korrigieren und den manipulativen Einfluss auf ihr Wesen bannen. Sofort danach finden sich die Helden in der Flammenkammer wieder und, als auf Zuruf Uselias Portal wieder erscheint, müssen sie einen weiteren Weg zurücklegen, auf dem sie den Schattenfeuerbällen der Flammengestalt, welche ihnen immer wieder zuruft, dass Octavia tot sei, ausweichen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt wieder nach Perlheim und die Helden ahnen, dass es sich um den Unfall im Stall handelt. Sie erleben Octavia, die trotzig und frech zu ihrer Mutter ist und dann im Stall entdeckt, dass sich das Stroh beim Zerreißen entzündet. Sie sorgt dann dafür, dass die ganze Scheune schnell in Brand gerät und stürzt den Diener Deron absichtlich in die Flammen, als dieser sie retten will. Octavia setzt jeden Fluchtweg in Brand und sieht lachend zu, wie Deron unter Schmerzensschreien verbrennt. Nachdem die Helden sie daran erinnert haben, wie alles [[Träume in L'yreh#Ereignis 1: Unfall im Stall|in Wirklichkeit]] abgelaufen ist, kann Octavia wieder ein Stück mehr die Veränderung ihres Wesens abschütteln und etwas weiter zu sich zurückfinden. Die Helden sind dann wieder in der Flammenkammer, in der sich ein weiteres Portal öffnet. Weiteren Schattenfeuerbällen ausweichend springen sie hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem nördlichen Wald wieder und erkennen das [[Träume in L'yreh#Ereignis 6: Unfall im_Norden|Ereignis im Norden]], bei dem Octavias schlechtes Gewissen die Schlafdecke von Henk entzündet hat, ohne diesem zu schaden. Doch in Octavias Wahrnehmung setzt sie die Decke absichtlich in Brand und heizt das Feuer noch weiter an, so dass Henk elendiglich schreiend verbrennt.  Auch dieses Mal gelingt es den Helden, Octavias Erinnerung wiederherzustellen und die Wesensveränderung rückgängig zu machen. Daraufhin finden sie sich in der Flammenkammer wieder und bemerken, dass die Flammengestalt mehr nach Octavia als nach Ignus aussieht. Uselias öffnet ein weiteres Lichtportal und die Helden springen den Schattenfeuerbällen ausweichend hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt erneut nach Perlheim, dieses Mal jedoch zum Strand, an dem Augustus damals seine kleine Schwester wiedergefunden hat, als er vom Militärdienst zum ersten Mal nach Hause zurückkehrte und Octavia ihm versehentlich den [[Träume in L'yreh#Ereignis 3: Unfall mit Augustus|Umhang entzündete]]. Doch Octavia sieht sich selbst, wie sie in blinder Wut und Raserei auf ihren Bruder losgeht und diesen zu Asche verbrennt. Dabei sieht sie genüsslich zu und erfreut sich an dem Anblick. Als die Helden ihr die wahren Ereignisse über die Tat und ihren Charakter ins Gedächtnis rufen können, gewinnen sie Octavias Aufmerksamkeit und finden sich dann in der Flammenkammer wieder. Wie die anderen Male weichen sie Octavias Schattenfeuerbällen aus und erreichen das nächste Lichtportal von Uselias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sehen sich einen einzelnen Bauernhaus gegenüber, in dessen Inneren sie beobachten, wie Octavia ihre Mutter in Brand setzt, weil sie über ihr einfaches Quartier unzufrieden ist. Danach lässt sie ihre Wut an den unschuldigen Besitzern des Hauses aus und brennt es schließlich komplett nieder, wobei sie ohne Skrupel beobachtet, wie die Personen kläglich verbrennen. Die Helden müssen Octavia daran an den [[Träume in L'yreh#Ereignis 4: Unfall beim Angriff der Attent.C3.A4ter|wahren Ablauf der Ereignisse]] erinnern, dass sie nur knapp den Attentätern, die ihren Vater ermordet und dann auch ihre Mutter enthauptet hatten, entkommen konnte. Als sich Octavia wieder an die Wahrheit erinnert, springen die Helden wieder zur Flammenkammer, in der sie erneut von Octavia mit Schattenfeuerbällen beschossen werden. Dieses Mal wird Kenji erwischt und seine Gestalt verschwindet kurzzeitig. Doch schließlich erreichen alle Helden das Lichtportal und springen hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portal führt die Helden dieses Mal in die Wasserkammer vom [[Pfad der Wurzelkräfte]], in der Octavia [[Träume in L'yreh#Ereignis 7: Mordversuch an Kenji|Kenji angegriffen]] hat, um ihn zu töten. Doch dieses Mal handelte sie vorsätzlich berechnend, um sich selbst zu bereichern, denn sie belauschte Ignus, wie er Kenji erklärte, dass dieser Octavias Anker sei, der ihre Kräfte beschränkt, und seinetwegen werde Octavia nie ihr volles Potential entfalten können. Um sich von Kenji zu befreien, griff Octavia ihn mit voller Wucht an, ohne dass Ignus etwa angetan wurde. Danach zieht sie sich mit Ignus in die Feuerkammer zurück. Doch die Helden folgen ihr und können Octavia dort an den wahren Ablauf erinnern, dass sie nämlich im Affekt gehandelt hat, weil sie Ignus von Kenji ermordet glaubte. Als sich Octavia wieder an die Wahrheit erinnert, geht die Szenerie in ein weißes Licht über und die Helden finden sich in ihren physischen Körpern wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kommt leicht zu Bewusstsein und wird von ihren Freunden aus dem Gestell befreit. Sie ist noch schwach und im Halbschlaf, so dass der erleichterte Augustus sie auf seinen Armen aus dem Gebäude trägt. Die Helden begeben sich endlich wieder vereint zum Tor in dieses Viertel und schlagen dort ein Lager auf. Sie überfluten Octavia mit ihren Erlebnissen, wobei sie fast ausnahmslos die schönen Seiten wie das Zusammentreffen mit den Freigeistern oder Roanas Befreiung erwähnen und ihre Strapazen verschweigen. Octavia macht ein warmes Feuer und alle legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===22. Aletheon===&lt;br /&gt;
Als Henk, Kenji und Augustus erwachen, schläft Octavia noch, und die drei sprechen mit dem Loigg’Il an der Pumpstation. Sie erfahren, dass sie Sabaoth im Thronsaal des Hazug-Ságok aufhält, wo er Ausgrabungen begonnen habe. Doch der Kontakt hinein ist abgebrochen und das Tor ließe sich nur durch ein kompliziertes Ritual öffnen, welches auf diesem selbst abgebildet sei. Am zum Tor zu gelangen, sollen sich die Helden hinter dem Ausgangstor dieses Bereichs stets rechts halten und bei einer Geisterfalle würden sie die Rampe entdecken, die hinauf zum Tor führt. Nach dem Gespräch kehren die drei zu Octavia zurück und berichten ihr davon. Gemeinsam beschließen sie, sich zunächst mit Essen zu stärken, bevor sie aufbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.39''') Während des Essens erzählen Henk und Kenji Octavia von den Träumen, welche Uselias ihnen übermittelt hatte. Ohne die Kenntnis von Octavias wahren Erinnerungen wäre es den Helden nicht möglich gewesen, die veränderten Bilder herauszufinden und zu korrigieren, damit Octavia wieder ihre alte Persönlichkeit zurückerhalten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen bemerken die Helden, dass etwas über die Mauer klettert. Sie entdecken Filgiz, der nachsehen will, ob alles in Ordnung ist. Die Helden begrüßen ihn freundlich und stellen ihn Octavia vor, welche Umgewandelte bisher nur als Gegner kennt. Nachdem sie Filgiz kritisch beäugt hat, ist Octavia bereit, auch die weiteren Freigeister kennenzulernen. Also öffnen sie das große Tor und begrüßen die Freigeister, die ihnen ihre Unterstützung angeboten haben. Zur Überraschung von Augustus, Henk und Kenji ist der Pirat Piet unter ihnen, den sie schon totgeglaubt hatten. Glücklicherweise ist auf bei seiner panischen Flucht auf die anderen gestoßen und so gerettet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besprechen dann mit Filgiz das weitere Vorgehen und sie beschließen, dass die Freigeister mit Filgiz hier im Bezirk der Drachen auf die Rückkehr der Helden warten sollen, damit diese als kleine Einheit die Gegend erkunden und herausfinden können, wie das Tor geöffnet werden kann. Sobald das geklärt ist, wollen die Helden zurückkehren, um gemeinsam mit der Unterstützung in den Thronsaal des Hazug-Ságok vorzudringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen den Bezirk der Drachen und Filgiz schließt hinter ihnen das Tor, um von möglichen Patrouillen unentdeckt zu bleiben. Sie halten sich rechts und stoßen nach kurzer Zeit auf viele Fußspuren, die in ein bzw. aus einem Gebäude führen. Etwas scheint aus dem Gebäude herausgeschafft worden zu sein und die Helden beschließen, hineinzugehen und herauszufinden, was in dem Gebäude ist oder war. [[Datei:RC-Relief-Doppelschlange.png|miniatur|links|Die Monsterschlange Zygisskha auf einem Relief in ihrer Halle]] Im Inneren befindet sich nur ein breiter Abgang nach unten. Die Spuren führen hinunter und die Helden finden eine gigantische Höhle, welche mit Gitterstäben abgetrennt ist, welche so weit auseinanderstehen, dass Menschen bequem hindurch können. Im hinteren Teil der Höhle finden die Helden nur Knochenreste und -splitter und an der Wand befindet sich ein großes Relief, auf dem die Monsterschlange Zygisskha abgebildet ist. Es macht den Anschein, als seien alle größeren Fragmente der Monsterschlange abtransportiert worden. Die Helden ahnen, dass Zygisskha der beschworene Wächter sein könnte, welchen Sabaoth heraufbeschwören ließ, um den Eingang zum Thronsaal zu bewachen. Sie verlassen das Gebäude und folgen weiter der alten Straße.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-33-Zerfleischung.png|miniatur|rechts|Relief auf dem alten Torbogen]]&lt;br /&gt;
Als die Helden einen alten Torbogen untersuchen, geraten sie in einen Hinterhalt und sind plötzlich von Armbrustschützen umzingelt. Wie sich herausstellt, sind es Graltiks Männer unter Führung von Grogar. Henk tritt sofort in Verhandlungen und es stellt sich heraus, dass Grogar bereits mit Lorad gesprochen hat und bereit ist, für sichere Rückkehrplätze für sich und seine Männer mit den Helden zusammenzuarbeiten und sie bei der Erstürmung des Thronsaals zu unterstützen. Der Deal wird mit Handschlag besiegelt und Grogar zeigt den Helden drei gefangene Kultisten, welche neben einer besonders großen Geisterfalle gefesselt und geknebelt sind. Grogar sagt, dass seine Männer die Kultisten überwältigt haben, als diese Seelen aus der Geisterfalle ernten wollten. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Palasttor.png|miniatur|links|Das Tor zum Thronsaal des Hazug-Ságok, auf dem der Schlüssel zur Öffnung des Tores gegeben wird. Übersetzung: „''Preise die Erzdämonen''“, Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel (linke Seite); Ismagora, „''Preise die Götter des Abgrunds''“, Abyssiden (rechte Seite), „''Preise Hazug-Ságok''“ (mitte)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entscheiden, sich erst später mit den Kultisten zu beschäftigen, und Kenji bereitet sich mit einem langen Gebet darauf vor, die riesige Geisterfalle zu zerstören. Diese steht auf einem etwas abgesengten Platz, auf dem sich früher die Opfer für Hazug-Ságok zerfleischten, wie das Relief des Torbogens nahelegt. Während Kenjis mentaler Vorbereitung gehen Octavia, Augustus und Henk die große Rampe in der Nähe hoch, welche zum Tor des Thronsaals führt. Dort finden sie das große Tor, aus dessen Inschrift sie erfahren sollen, wie es zu öffnen ist. Aus den Abbildungen schlussfolgern die Helden, dass sie zuerst die vier Tempel der  Erzdämonen aufsuchen und diese dort mit ihrem speziellen Ritus preisen müssen, anschließend ähnliches im Tempel von Ismagora und ebenfalls im Tempel der Abyssiden durchzuführen, um abschließend vor dem Tor den Dämonenfürsten Hazug-Ságok zu preisen. Nach dieser Erkenntnis kehren die drei zu Kenji zurück, welcher mittlerweile bereit ist, die Geisterfalle zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji sich der Geisterfalle nähert, um den Knochenkreis und den Kessel zu zerstören, bittet er seine Freunde, etwas Abstand zu halten, da er nicht mit Sicherheit sagen kann, was nach der Zerstörung der großen Falle passieren wird. Doch er kann sich dem Kessel nicht nähern, da dieser eine eisige Kälte ausstrahlt, welche ihn erstarren lässt. So bittet er Octavia, mit einem Feuerball den Kessel zu zerstören. Kaum ist dies passiert, entströmen der Falle unzählige Geister, viel mehr als bei den vorherigen Fallen. Kenji begibt sich mit Caldras strahlender Laterne in die Mitte und die Geister beginnen, ihn zu umkreisen. Dabei kommen sie immer näher und ihre Masse führt dazu, dass Kenji zusammensackt und vor Kälte kaum noch die Laterne halten kann. Henk und Augustus machen sich große Sorgen und beschließen, Kenji zur Hilfe zu eilen. Sie dringen in den Kalten Bereich vor und schaffen es kaum, sich ihrem Freund zu nähern. Augustus wird aufgehalten und bricht in der Kälte fast zusammen. Henk kommt näher an den mittlerweile fast liegenden Kenji heran, doch er kann ihn nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji wird von einem Elbengeist berührt und dieser lässt ihn in einer Vision miterleben, wie das Opfer sich selbst auf dem abgesengten Platz zerfleischt hat. Währenddessen ist der Führergeist erschienen und bemüht sich, die Aufmerksamkeit der Elbenseelen zu erhalten. Doch dies dauert lange, da diese so sehr vom Licht angezogen werden, dass sie für nichts anderes mehr Aufmerksamkeit zu haben scheinen. Schließlich lichtet sich aber die Geistermenge und alle Seelen versammeln sich hoch über den Helden bei dem Führergeist, so dass die Kälte nachlässt und Augustus und Henk sich um den fast erfrorenen Kenji kümmern können.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-34-Zuchtgrube.png|miniatur|rechts|Das Tor zur Zuchtgrube, wo Monsterhybriden erschaffen wurden]]&lt;br /&gt;
Nachdem es Kenji besser geht, erscheint der elbische Führergeist vor den Helden und scheint sie aufzufordern, ihm zu folgen. Er führt sie in einen Bereich, den sie noch nie betreten hatten und in welchem anscheinend Kreuzungsexperimente mit verschiedenen Spezies unternommen wurden. Der Geist hält über einer überfluteten Stelle an und deutet nach unten. Da sich im Wasser seltsame Haikreuzungen aufhalten, beschließen die Helden, dass Augustus am Rand stehend die Monster ablenkt und auf sich zieht, während Henk geschickt das erste Gebäude erklimmen und dann zum nächsten springen will, um von diesem die Stelle zu erreichen, welche der Geist ihnen gezeigt hat. Der Plan geht auf und Augustus wehrt sich gegen mit Octavias und Filgiz‘ Unterstützung zwei Haimonster, während Henk zu dem Ort gelangt und dort taucht. Er findet ein kleines, pyramidenförmiges Stück aus grünem Stein, bei dem es sich um einen jener seltsamen Schlüssel handeln könnte, die in L’yreh benutzt werden, und wird auf dem Rückweg von einer Monsterkreatur angegriffen und verletzt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Fischelb.png|Die monströse Kreuzung von Elb und Hai&lt;br /&gt;
File:RC-Wasserkampf1.png|Die überflutete Stelle, welcher der Elben-Geist den Helden gezeigt hat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-5.png|miniatur|rechts|Kammer des Monsterbaus]] &lt;br /&gt;
Als Henk wieder zu den anderen zurückgekehrt ist, versorgen sie Henks Wunden mit einem Heiltrank und der Geist führt die Helden wieder heraus aus diesem Bezirk und über unbekannte Wege weiter. Doch plötzlich kommt Augustus die Gegend bekannt vor und die Helden stellen fest, dass sie sich wieder im [[L'yreh#Bezirk der Nebbkor|Bezirk der Nebbkor]] befinden. Mittlerweile ist das Wasser etwas weiter abgepumpt und die Helden können einen Weg nehmen, welcher zuvor noch überflutet war. Hier finden sie eine weitere, kleine Geisterfalle, welche von Kenji erfolgreich zerstört wird. Doch der Geist führt sie weiter und schließlich in ein Gebäude hinein, in welchem sie bereits gewesen waren: die Kammer des Monsterbaus, in welchem aus Elben die schreckliche Kreatur zusammengesetzt wurde, welche auf den Reliefs der Arena zu sehen war. [[Datei:Elbencentiped.png|miniatur|links|Das aus Elben zusammengesetzte Monster]] In der Mitte dieser Kammer kann der Stein, nach welchem Henk getaucht hatte, eingesetzt werden. Als die Helden dies tun, öffnet sich die Mitte und gibt eine steile Rampe nach unten frei, von wo sie ein leises Kratzen hören können. Mutig gehen sie die Rampe hinab und in Kenjis Licht sehen die Helden die grauenhafte Kreatur der Reliefs, wie sie nach all der Zeit noch immer „lebendig“ ist und darum bittet, sie zu töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus schlagen mit gezielten Hieben das Monster in Stücke, was den gefangenen Elbengeistern die Freiheit schenkt. Einer von ihnen hält inne und nimmt die Helden bewusst war. Er bedankt sich bei ihnen und scheint so etwas wie der Anführer der Elben gewesen zu sein. Er nennt den Helden seinen Namen – Callon – und sichert ihnen seine Unterstützung und die seiner gerüsteten Männer zu. Dann verschwindet er wie die anderen Geister und die Helden kehren zum Tor des Thronsaals zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Skizze-HS-Palast-kommentiert.png|miniatur|rechts|Grogars Skizze von Hazug-Ságoks Tempel mit Augustus‘ Notizen]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.40''') An dem alten Torbogen machen die Helden eine Rast und, während Kenji sich ausruht, sprechen Henk und Augustus mit Grogar. Sie wollen von ihm erfahren, was sie hinter dem großen Tor im Thronsaal des [[Hazug-Ságok]] erwarten wird. Grogar zeichnet ihnen eine Karte und erklärt ihnen, dass in einer großen Halle direkt hinter dem Eingangstor die Monsterschlange ''Zygisskha'' wiedererweckt wurde, um den Zugang zu bewachen du ein Eindringen unmöglich zu machen. Hinter der großen Halle führt ein weiteres großes Tor in den Thronsaal, dieses lässt sich aber nur von Innen öffnen. Vor dem Tor befinden sich auf beiden Seiten weitere Türen, von denen die rechte zum Lager von Graltiks Männern und die linke in die Kammer führt, in der das Eingangstor geöffnet werden kann. In dieser Kammer befindet sich außerdem ein Geheimgang, welcher als [[Xishari]]-Kriechgang in eine weitere Kammer führt, in welcher Inschriften an den Wänden angebracht sind und in der sich weitere Kultisten und ein Portal zum Schiff befindet. Durch ein Fenster in der Kammer lässt sich in den Thronsaal blicken, in dem sich [[Sabaoth Immortalis]] mit weiteren Kultisten befindet, und ein weiterer Kriechgang führt von dort in den Thronsaal, wo durch eine Membran hindurch der gigantische Wirbel des Nebenschlundes zu erkennen ist. Grogar informiert die Helden außerdem darüber, dass durch einen Durchbruch zum Meer eine schwarze Rüstung in direkter Nähe zum Nebelschlund geborgen wurde, mit deren Hilfe ein weiteres Wiedererweckungsritual durchgeführt werden soll. Augustus notiert diese Informationen auf der Karte und gemeinsam machen sie sich an die Planung des Einsatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Überlegungen, an denen sich zum Schluss auch Kenji beteiligt, beschließen die Helden, gemeinsam mit den Freigeistern und Grogars Männern in die Eingangshalle einzudringen, wobei die Freigeister die Monsterschlange beschäftigen sollen, während die Helden und Grogar zu den Türen vordringen. Schutuhx bleibt bei den Helden und soll sich stets einen Kultisten vornehmen und kontrollieren. Grogar wird versuchen, Graltiks Männer an sich zu binden oder sie notfalls auch daran hindern, die Helden aufzuhalten, welche ihrerseits durch die linke Tür stürmen werden, um kriechend die Kultisten in der nächsten Kammer zu erreichen und schnellstmöglich auszuschalten. Nach dem riskanten Betreten des Thronsaals durch einen weiteren Kriechgang hoffen die Helden auf die Hilfe von Callon und seinen gefallenen Kameraden im Kampf gegen Sabaoth Immortalis und planen, den [[Spiegel des Anor]] gegen den möglicherweise bereits erweckten [[Sereg]] zu verwenden. Sie würden aber alles noch einmal genauer durchsprechen, wenn sie vor dem letzten Abschnitt des Öffnungsrituals und dem Tor selbst stehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Inschrift-18-erzdämonenaltar.png|miniatur|links|Inschrift am Erzdämonenaltar]]&lt;br /&gt;
Nach diesen Stunden der Rast brechen die Helden auf, um die auf dem Tor zum Thronsaal gezeigten Orte zu suchen. Sie durchqueren den alten Torbogen und entdecken dahinter auf der linken Seite einen von vier Säulen umgeben fünfeckigen Altar, an dem ein kleinerer Dämon liegt, welcher augenscheinlich geopfert wurde. Eine Inschrift verrät ihnen, dass es sich um den Altar der Erzdämonen handelt. Octavia kann den Text (Abb. l.) übersetzen: „''Seid gepriesen Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel und du grausame Mutter Ismagora, ihr dunklen Götter der Sünden!''“ Dieser Altar ist auch auf dem Thronsaal-Tor abgebildet, auf der linken Seite oberhalb der Pyramiden, was bedeutet, dass hier das dort beschriebene Öffnungsritual startet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben beim Durchqueren des alten Torbogens auf der rechten Seite eine große Statue im Zwielicht wahrgenommen, weshalb sie sich jetzt dorthin begeben. Bei näherer Betrachtung entdecken sie, dass es sich um eine Statue von Voyx, der Göttin der Nacht, handelt. Links neben der Statue führt eine Treppe auf eine große Pyramide hinauf und auf der anderen Seite der Treppe steht eine riesige Statue von Lhugor, dem Herrn der Unterwelt. Die Helden gehen die Treppe auf die Pyramide hinauf und finden oben eine Inschrift, welche ihnen verrät, dass es sich hier um die Pyramide der Abyssiden handelt. Octavias kann auch diesen Text (Abb. u.) übersetzen: „''Seid gepriesen mächtiger Lhughor, Herrscher der Unterwelt, und Voyx, Berzkhor, Soiriz, ihr dunklen Götter der Zerstörung!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RC-Statue-Lhughor.png| Statue des Lhughor (Abyssos) links vor der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
File:RC-Inschrift-17-abysstempel.png|miniatur|rechts|Inschrift auf der Spitze der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
File:RC-Statue-Voyx.png| Statue der Voyx (Onoa) rechts vor der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zum alten Torbogen zurück und beraten mit Grogar darüber, wie ein dämonisches Opfer finden können. Ihnen fallen die monströsen Kreuzungen in der Zuchtgrube wieder ein und sie beschließen, gemeinsam mit Grogar und seinen Männern dorthin zu gehen, und eine Hai-Elben-Monstrosität einzufangen, um sie auf dem Altar der Erzdämonen opfern zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen zwei Zuchtkammern geht Augustus halb ins Wasser, um die Kreaturen anzulocken. Zwei von Grogars Männern stehen mit Lassos auf den beiden Kammern und werden von Henk unterstützt, welcher ebenfalls mit einem Seil versucht, ein Monstrum zu fangen. Als Augustus von mehreren Wesen angeschwommen wird und sich etwas zurückzieht, wagt nur noch ein Monster den Angriff, den Augustus mit der flachen Schwertseite abwehrt, während die Schurken vergeblich versuchen, ihr Seil um die Kreatur zu werfen. Als auch Henk keinen Erfolg mit dem Lasso hat, springt er kurzerhand auf das Monstrum und umklammert es. Kenji ruft das Licht zur Hilfe und erzeugt einen grellen Lichtblitz. Augustus schafft noch, seine Augen abzuwenden, doch  der Henk und Grogar werden so stark geblendet, dass Henk von Augustus und Grogar eine Zeit geblendet sind. Augustus greift schnell nach Henk und zieht ihn mit dem Haielb aus dem Wasser. Grogars Männer stürzen sich darauf und fesseln es, damit es zu dem Altar der Erzdämonen gebracht werden kann. Dort wird das fest verschnürte Haimonstrum aber zunächst in einer tieferen Pfütze abgelegt, damit es nicht erstickt oder aus Trockenheit verendet, während noch die letzten Vorbereitungen getroffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bricht auf, um Filgiz und die Freigeister zu holen, und währenddessen berichtet Augustus Octavia, was bei der letzten Rezitation mit Henk geschehen ist, und bringt seine Sorge zum Ausdruck, ob sie dem gewachsen ist. Er fragt Schutuhx, ob er nicht die Anrufung übernehmen kann, doch dieser weigert sich, überhaupt mit den Helden eines der Heiligtümer zu betreten. Es scheint ihm vor seinen Göttern peinlich zu sein, mit der Heldengruppe gesehen zu werden. Als Henk unterdessen am Tor zum Bezirk der Drachen ankommt, macht er sich bemerkbar und kurze Zeit später erscheint Filgiz auf der Mauer. Nachdem Henk ihm mitgeteilt hat, dass die Zeit gekommen ist, öffnet Filgiz kurz darauf das Tor und kommt mit den anderen Freigeistern heraus. Mit Henk gehen sie zu dem tieferliegenden Platz, auf dem vorher die große Geisterfalle stand, und er stellt den Kämpfern der Freigeister Grogar mit seinen Männern als ihre neuen Verbündeten vor. Henk bittet sie, gemeinsam auf dem Platz oder in der Nähe zu warten, bis er mit seinen Freunden das Öffnungsritual so weit abgeschlossen haben, bis nur noch das Tor zum Thronsaal zu öffnen ist, zu dem sie dann gemeinsam aufbrechen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk zu den anderen am dämonischen Altar zurückkehrt, holt Augustus das Opfer aus dem Wasser und hält es über den Altar, während Henk die Kehle durchtrennt und das dämonische Blut auf den Altar fließen lässt. Zeitgleich liest Octavia die Worte auf dem Altar in der Originalsprache vor: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ku-osch nug-ßouk-uz''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''iz-sch schi nß-eik-echu Chixx-uß Ismagora''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''On-gß schiz-hruz Nauxxuz schuß Kiuz-schuz'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-20-Pyra-mendacos.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]]&lt;br /&gt;
Kaum hat sie geendet, beginnt ihre Nase zu bluten, und die Helden bemerken, dass sich die Tür einer nahegelegenen Pyramide geöffnet hat, auf der ein Abbild des Verijgorn zu sehen ist. Wie auf dem Tor zum Thronsaal abgebildet, werden die Helden nun wohl alle Pyramidenheiligtümer der Erzdämonen besuchen müssen, um diese zu huldigen und sich würdig zu erweisen, den Sitz von Hazug-Ságok betreten zu dürfen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-V-Eingangstor.png|miniatur|links|Tor aus Katzengold im Eingangsbereich der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]]&lt;br /&gt;
Die vier Helden betreten die Pyramide des Verijgorn und gelangen in eine kleine Kammer, aus der lediglich ein goldenes Tor herausführt, von dem Henk sofort bemerkt, dass es aus Katzengold ist. Kaum haben alle das Heiligtum betreten, schließt sich hinter ihnen die Tür und die Helden können nicht mehr hinaus. Es bleibt ihnen keine andere Wahl, als alle Prüfungen zu meistern. Octavia übersetzt den Text, der in der linken unteren Ecke des Tores steht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Alles ist Betrug.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Lügner verbirgt die Wahrheit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Täuschung eröffnet den Weg.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mehr Schein als Sein.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Betrogene wird fallen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Verrat ist die Krönung der Lügen.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk untersucht das Tor, doch er findet keinen Mechanismus, welcher es öffnet. Augustus leuchtet die Wände ab, doch es führt kein anderer Weg aus der Kammer hinaus. Hinter dem Tor ist leise das Zischen von unzähligen Sachlagen zu hören, was Kenjis Angst vor Schlangen triggert. Die Helden grübeln, bis Henk überlegt, wenn hier alles Betrug ist, wie der Text auf dem Tor sagt, dass wohlmöglich auch das Tor selbst Betrug ist. Er versucht, sich davon zu überzeugen, dass dort kein Tor ist, sagt es sich wiederholt vor und geht dann mit schnellem, überzeugtem Schritt direkt darauf zu, ohne zu zögern. Als die anderen beobachten, wie Henk einfach durch das massive Tor hindurchgeht, tun sie es ihm nach und Augustus und Octavia verschwinden ebenfalls durch das Tor. Nur Kenji, welcher durch das ständige Zischen dieser Kriechtiere schon ganz unruhig ist, kann sich nicht darauf konzentrieren und bleibt allein in der Kammer zurück. Panik droht ihn zu übermannen, doch er betet inbrünstig zu seinen Göttern und bittet um ihre Unterstützung. Tatsächlich kann er sich sammeln und seine Angst zurückdrängen. Er konzentriert sich und folgt schließlich den anderen durch das trügerische Tor. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Söhnegang.png|miniatur|rechts|Gang mit Inschrift und sieben Reliefs, am Ende eine Statue des Verijgorn und ein vorgelagerter Altar]]&lt;br /&gt;
Kenji stößt zu den anderen, die sich schon Sorgen gemacht haben. Die Helden befinden sich in einem Gang, dessen Seitenwände eine Inschrift und einige Reliefs aus Katzengold tragen und welcher in einer Kammer mit einer katzengoldenen Statue das Verijgorn und einem Altar, über dem eine Maske des Erzdämonen schwebt, endet. An beiden Seiten der Kammer befinden sich fünf Löcher im Boden, welche Löcher die Helden an eine Kammer im Bezirk der Nebbkor erinnern, wo eine Statue von solchen Löchern umgeben war, aus denen Schlangen herauskamen, als Henk sich näherte. [[Datei:RC-Tempel-V-Söhne.png|miniatur|links|Inschrift und sieben Abbildungen in der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]] Octavia übersetzt die Inschrift: „''Seid gepriesen, ihr mächtigen Sechs, Söhne des Schlangengottes!''“ und die Helden betrachten die sieben Reliefs. Bei einem von ihnen muss es sich um einen Lügner handeln, welcher kein Sohn des Verijgorn ist. Nach einigen Überlegungen einigen sich die Helden darauf, dass alle Söhne bis auf einen drei Hörner auf dem Kopf tragen. Henk untersucht das Relief dieses Sohnes, kann aber nichts Ungewöhnliches finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert von ihrem Misserfolg und im Glauben, dass sie vielleicht zuerst etwas in der großen Kammer tun müssten, bevor sie weiterkommen, greift Henk nach der Maske auf dem Altar. Doch direkt vor seinen Fingern löst sich die Maske auf und aus fünf Löchern kommen schwarze Schlangen gekrochen und visieren Augustus und Octavia an. Augustus verteidigt sich erfolgreich mit dem Schwert und die Schlangen lösen sich bei Berührung in schwarzen Rauch auf. Gemeinsam mit Kenji wehrt er auch die Schlangen ab, welche Octavia angreifen. Die Helden sind in die Falle des Verijgorn getappt, können sich aber gut daraus befreien und wenden sich wieder den Reliefs zu, um ein anderes Merkmal herauszufinden. Henk stellt fest, dass nur ein Sohn nichts Schlangenartiges an sich hat, und untersucht daraufhin das Relief. Er stellt fest, dass man das Auge hineindrücken kann, woraufhin das Relief zur Seite schwingt und einen Hebel freigibt. Als Henk und Augustus ihn gemeinsam ziehen, hören sie etwas aus dem Eingangsbereich.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangenstab.png|miniatur|rechts|Der neue Gang in der  Eingangskammer und das Podest mit dem Schlangenstab]]&lt;br /&gt;
In der Eingangskammer hat sich ein neuer Gang offenbart, welchem die Helden folgen. Sie kommen zu einem Podest, auf dem ein Schlangenstab aus Katzengold liegt. Der Sockel trägt eine Inschrift, die Octavia mit „''Ich bin der Herr der Lügen!''“ übersetzt. Es beginnt eine Diskussion, ob es sich bei dem Stab um eine ähnliche Falle handeln könnte wie zuvor mit der Maske. Doch schließlich fasst sich Henk ein herz und nimmt den Stab auf. Da nichts weiter passiert, machen sich die Helden wieder auf die Suche nach dem Weg und folgen zunächst dem Gang gegenüber von dem Podest. Schnell stellen sie fest, dass es sich um eine Sackgasse handelt, in der eine Schlange auf sie wartet. Augustus schlägt sie mit dem Schwert und sie löst sich wieder in schwarzen Rauch auf so wie zuvor. Schließlich folgen die Helden dem weiterführenden Gang, bis dieser sich gabelt. Augustus meint, dass man sprachlich „links“ im Gegensatz zu „rechts“ immer mit Lügen in Verbindung bringt, weshalb er vorschlägt, den linken Weg zu nehmen. Tatsächlich endet dieser Weg nicht in einer Sackgasse, sondern führt zu einer größeren Kammer, aus der lautes Zischen ertönt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangenwächter.png|miniatur|links|Kammer mit einer riesigen Metallschlange]]&lt;br /&gt;
Als Henk einen Schritt in die Kammer tut, erhebt sich aus einem loch in der Mitte eine gigantische, metallisch schimmernde Schlange, welche jeden anzugreifen droht, welcher sich ihr nähert. Augustus rät von einem Angriff ab, da ihre Waffen das Monster vermutlich nicht verletzen würden. Nach einigem Überlegen schlussfolgern die Helden, dass das Schlangenstab eine Lösung bieten dürfte, und Henk bittet Octavia, ihm die Originalworte aufzuschreiben, die auf dem Podest stehen. Dann hält Henk den Stab vor sich in die Luft und spricht laut: „''Olng stoz schuß Ngußß schuß Riunuz!''“, woraufhin sich seine Gestalt in ein Abbild des Verijgorn verwandelt. Die Metallschlange beginnt darauf sich rhythmisch zu wiegen und Henk geht auf sie zu. Die anderen folgen ihm und sie beschließen, wieder linksherum um die Schlange zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Gang entpuppt sich wieder als Sackgasse, doch diesmal wird Augustus von der dort lauernden Schlange ins Bein gebissen. Sofort überkommt ihn ein starkes Misstrauen seinen Gefährten gegenüber, was noch durch Henks Verijgorn-Illusion verstärkt wird. Augustus zieht sein Schwert und die anderen reden auf ihn ein und erinnern ihn an Dinge, die sie gemeinsam erlebt haben und von denen sonst niemand etwas wissen kann. Henk legt den Stab zur Seite und bekommt seine normale Gestalt zurück. Langsam beruhig sich Augustus wieder und fasst wieder vertrauen zu seinen Freunden. Um die Sackgasse wieder verlassen zu können, spricht Henk erneut den Spruch und führt die Helden an der Metallschlange vorbei in den nächsten Gang. Ihnen fällt auf, dass sich der dritten Satz des Tores „Täuschung eröffnet den Weg“ auf diese Prüfung zu beziehen scheint.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangengrube.png|miniatur|rechts|Kammer mit drei Ausgängen, auf deren Boden unzählige Schlangen kriechen]]&lt;br /&gt;
An der nächsten Gabelung gehen die Helden wieder links und stoßen auf einen Raum, dessen Boden vor Schlangen nur so wimmelt und der drei weitere Ausgänge besitzt. Henk erinnert sich an den vierten Satz des Tores „Mehr Schein als Sein“ und geht davon aus, dass es sich bei den Schlangen um Illusionen handeln müsse. Er konzentriert sich darauf, dass alles nur Schein ist, und geht in die Schlangenansammlung hinein. Den anderen kommt es so vor, als würden die Schlangen Henks Schritten ausweichen, und Octavia folgt ihm in den Raum. Kenji übermannt eine furchtbare Angst und er klammert sich an Augustus. Die beiden bleiben zurück und Henk legt sich sogar auf den Boden, um ihnen zu demonstrieren, dass es absolut sicher ist. Doch die beiden bleiben noch eine Weile dort stehen, bis Kenji sich dazu durchringen kann, mit geschlossenen Augen und von Augustus geführt den Schlangenraum zu betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt können all einen Blick in die drei weiterführenden Gänge werfen und stellen fest, dass der linke Gang in einem Becken endet, welches mit einer grünlichen Flüssigkeit gefüllt ist, die Augustus für Säure hält. Der mittlere Gang führt in eine Tempelkammer, in der eine große Statue des Verijgorn mit einem kleinen Altar davor steht, wie sie die Helden bereits zuvor schon einmal gesehen haben, als sie der Täuschung aufgesessen sind. Der rechte Gang endet in einem Feuerfeld, vor dem bei genauerer Betrachtung einige menschliche Knochen liegen. Henk schlussfolgert, dass ein Kultist diesen Gang ausprobiert und dabei verbrannt ist. Die Helden erinnern sich des fünften Torspruches „Der Betrogene wird fallen“ und versuchen vergeblich, ihn auf die Situation anzuwenden. Sie entschließen sich für den mittleren Gang und betreten ihn hoffnungsvoll. Als sie die Kammer erreichen, verschwindet der Boden unter ihren Füßen und sie stürzen in die Tiefe. Henk kommt als erster auf Boden auf und sein Sturz wird glücklicherweise von einer frischen Leiche abgefedert, so dass er sich keine Knochen bricht. Die anderen fallen auf Henk oder können sich abrollen, so dass alle im Gegensatz zu dem Kultisten mit nur leichten Prellungen davonkommen und überleben. Als sie den Weg aus der Kammer nehmen, stellen sie fest, dass sie sich wieder vor der Schlangenkammer befinden, deren Illusion nun alle durchschaut haben. Als letzten Weg nehmen die Helden nun den linken und stellen fest, dass das vermeintliche Säurebecken, bei dessen Säure es sich vermutlich eher um Schlangengift handeln dürfte, nur ein Trugbild ist und darunter eine Treppe in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Altar.png|miniatur|links|Abschlusskammer mit einem Altar, über dem eine Maske des Verijgorn schwebt]]&lt;br /&gt;
Als die Helden der Treppe folgen, gelangen sie in eine runde Kammer, in der lediglich ein kleiner Altar aus Katzengold steht, über dem wieder eine Maske des Verijgorn schwebt. Nach dem Betreten verschwindet der Eingang hinter ihnen wieder und es scheint keinen Ausgang zu geben. Bei der Untersuchung der Kammer finden sie eine relativ frische Leiche, bei der es sich wieder um einen Kultisten handelt, welcher eine blutende Wunde auf dem Rücken aufweist, die von einem Dolch stammen könnte. Die Helden überlegen, wie sie weiter vorgehen wollen, und sind sich einig, dass die Maske der Weg sein wird. Diesmal erklärt sich Augustus bereit, sie aufzusetzen, da Henk bereits alle anderen Prüfungen übernommen hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Maske-Verijgorn.png|miniatur|rechts|Die Maske des Verijgorn, welche über seinem Altar schwebt]]&lt;br /&gt;
Kaum hat sich Augustus die Maske aufgesetzt, lobt er Henk für sein Misstrauen gegenüber seinen Freunden. Doch seine Worte wirken nicht sehr überzeugend und er stammelt eigentlich mehr vor sich hin als Henk zu täuschen. Nach einigen verzweifelten Versuchen fällt die Maske von seinem Gesicht und hinterlässt es blutig. Augustus erinnert sich nicht an seine Worte und bleibt ein wenig frustriert zurück, während Henk nach der Maske greift und sie aufsetzt.&lt;br /&gt;
Der maskierte Henk wendet sich an Augustus und erinnert ihn aufmunternd daran, dass seine Stärke der Kampf mit dem Schwert sei, wo ihm keiner etwas vormache. Augustus nickt zustimmend und Henk weist ihn darauf hin, dass gerade seine Unbeherrschtheit im Kampf  es sei, die ihm als Principus Mortis unbesiegbar und unbezwungen gemacht hat. Als Augustus ihm widerspricht, da er diese Gewalt als seine größte Schwäche empfindet, zeigt Henk ihm überzeugend auf, dass Augustus immer dann erfolgreich war, wenn er die Gewalt zugelassen und ausgelebt hat. Henks Worte wickelten Augustus ein und er stimmte Henk nach einiger Zeit vorbehaltslos zu. Dann macht Henk ihm klar, dass viele ihn zwar wegen dieser Gewalt verachten würden, doch dass er treu zu seinem Freund steht und Augustus für seine Gewaltbereitschaft sogar sehr schätzt. Henk breitet seine Arme versöhnlich aus und Augustus nimmt seine Umarmung an. Plötzlich hat Henk einen Dolch in der Hand und stößt diesen Augustus in die Schulter. Nach diesem Verrat an seinem Freund, dessen eigentlich tödlichen Ausgang Henk durch sein Geschick abwenden kann, löst sich die Maske auf und erscheint wieder über dem Altar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia verschließt den Einstich an Augustus Schulter mit etwas Heiltrank und Kenji bindet provisorisch die Wunde ab. Gemeinsam gehen sie zu dem Ausgang, welcher sich ihnen nun offenbart, und gelangen in einen kleinen Raum mit einem großen Hebel, den Henk und Augustus gemeinsam bewegt bekommen. Erleichtert stellen sie fest, dass sich ein Ausgang öffnet und sie die Pyramide des Verijgorn wieder verlassen können. Der Ausgang befindet sich etwas abseits und ihr Blick fällt auf eine größere Pyramide, deren Tor grünlich schimmert. Die nächste Herausforderung wartet auf die Helden, doch zunächst wollen sie sich etwas erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===23. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.41''') Augustus trinkt auf Drängen von Henk den Rest des letzten elbischen Heiltrankes und legt sich dann für kurze Zeit Schlafen, um den Trank seine Wirkung entfalten zu lassen. Kenji spricht zunächst ein längeres Gebet, um die Atmosphäre des Ruheortes etwas erträglicher zu machen, und legt sich dann auch noch kurz hin. Octavia erzeugt ein kleines Feuer, damit Augustus sich bei Wärme besser erholten kann. Als beide ruhen, zeigt Henk Octavia den schwarzen Dolch, welchen er im Lager von Bußßeuxuß gefunden hat, und fragt sie, ob sie etwas Magisches oder Ungewöhnliches an diesem wahrnehmen kann. Octavia schaut sich den Dolch an, kann aber keine Besudelung oder dämonischen Einfluss erkennen. Henk setzt sich danach mit dem Dolch hin, betrachtet ihn lange und hält Wache, während die anderen sich ausruhen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-21-Pyra-xyda.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide der Laobis (Xyda)]]&lt;br /&gt;
Henk weckt alle nach einiger Zeit und sie bereiten sich darauf vor, als nächstes die Pyramide der [[Laobis]] zu betreten. Kenji informiert die anderen noch einmal über das Wesen dieser dunklen Göttin und weist darauf hin, dass Laobis die Herrin der Selbstsucht ist die Helden mit Selbstsucht, Hochmut, Eitelkeit und Neid konfrontieren werde. Gemeinsam betreten sie die Pyramide und wie zuvor schließt sich sofort das Eingangstor und schließt die Helden im Inneren ein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus Zinnober im Eingangsbereich der Pyramide der Laobis (Xyda)]]&lt;br /&gt;
Wieder erwartet die Helden ein kleiner Raum mit einem Tor aus Zinnober, auf dem wieder ein Text steht. Octavia identifiziert das Material des Tores und warnt die anderen, dass Zinnober giftig sein. Dann übersetzt sie die Inschrift, die vermutlich erneut Prüfungen thematisiert, welche die Helden in der Pyramide erwarten werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Zusammenhalt ist Schwäche.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gemeinschaft ist Stillstand.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Selbstlob ermöglicht Offenbarung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eitelkeit führt zum Aufstieg.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erblicke die Spitze des Hochmuts.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zwietracht ist der Lohn der Selbstsucht.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kaum sind die Worte gesprochen, sind schabende Geräusche wie von tausenden von Insektenbeinen zu hören. Außerdem erscheinen drei silbrig-glänzende Asseln und rennen auf Kenji zu. Henk und Augustus ziehen ihre Waffen, halten sich aber noch zurück, denn der erste Satz des Tores sagt ja, das Zusammenhalt Schwäche sei. Kenji zerquetscht eine Assel mit seinem Stab und sie hinterlässt eine Pfütze aus giftigem Quecksilber, doch die zweite Assel klettert Kenji am Bein hinauf und die dritte ist schon fast an seinem Fuß angekommen. Da greifen die beiden ein und Augustus entfernt mit einem sauberen Schlag die Assel von Kenjis Bein und schleudert sie an die Wand zurück, während Henk mit seinem Dolch die dritte Assel angreift und verletzt. Da erscheinen drei neue Asseln und visieren offensichtlich Henk an. Kenji hat die Idee, dass sich hier jeder selbst von seinen Asseln befreien muss und ihm niemand dabei helfen darf. Also bekämpft Kenji die seine beiden letzten Asseln und Henk, der bisher die Asseln nur weggetreten hat, tötet sie mit seinem Dolch. Sie hinterlassen weitere Pfützen aus Quecksilber, aber das Tor öffnet sich und gibt einen Gang frei.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-02.png|miniatur|links|Die zweite Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
So betritt Kenji als erster die zweite Kammer und schaut sich um. Die anderen folgen mit etwas Abstand, so dass alle die Grube in der Mitte wahrnehmen, welche mit unzähligen Asseln gefüllt ist und eine Tür enthält. Ein schräger Abgang führt in die Tiefe hinab, doch die Asseln bleiben in der Grube vor der Tür. Der runde Raum hat ansonsten 19 Tore, welche jeweils mit einem Hebel geöffnet werden können. Die Helden sinnieren über den Satz, dass Gemeinschaft Stillstand sei, und entschließen sich nach längerer Debatte dazu, dass jeder ein eigenes Tor wählt. Henk äußert die Vermutung, dass alle Tore, wenn man sie gemeinsam beträte, in die Asselgrube führten. Also suchen sich die Helden mit mulmigem Gefühl jeder eine Tür aus und öffnet sie. Vor ihnen liegt nun ein dunkler Gang, der in die Tiefe führt, und nach dem Betreten schließt sich die Tür automatisch hinter ihnen und die Helden sind allein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-03.png|miniatur|rechts|Die dritte Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Strecke kommt jeder Held in einer runden Kammer an, in deren Mitte ein mit Quecksilber gefülltes Zinnoberbecken steht. Auf der spiegelnden Oberfläche zeigt sich jedem das eigene Abbild, wie es in idealer Weise im perfekten Zustand aussehen mag, und es bedarf einer menge Selbstvertrauen, seinem Blick standzuhalten. Doch wenn dies einmal gelungen ist, beginnt das Abbild zu sprechen und fordert den Helden auf, es zu loben. Nachdem sich jeder über allen Maßen selbst gelobt hat, streckt das Spiegelbild seine Arme aus und zieht den Helden durch die Quecksilberoberfläche hindurch. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-04.png|miniatur|links|Die dritte Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
Jeder findet sich in einem Gang wieder, welcher in einen Raum führt, wo sich die Helden wiedertreffen. Alle fühlen sich sehr gut und voll übersteigertem Selbstvertrauen. Vor ihnen erheben sich Stufen, welche hinauf auf eine höhere, noch nicht erkennbare Ebene führen. Die Helden schlussfolgern, da sie vorher einzeln durch die dritte Prüfung gegangen sind, von welcher die Tafel sagt, dass Selbstlob eine Offenbarung ermöglicht, sollte also der Spruch „''Eitelkeit führt zum Aufstieg''“ für diese Kammer gelten, was hervorragend zu der vor ihnen liegenden Treppe passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt als erster die Stufen, während die anderen sich noch im Raum umsehen. Er stoppt auf der ersten Stufe und scheint nicht weiterzukommen. In seinem Kopf hört er eine Stimme, die sagt: „''Sprich aus, was dich besser als alle anderen macht!''“ Also erklärt Kenji, dass er durch sein mentales Training perfekt vorbereitet sei und sein Glaube ihm Kraft gibt, während die anderen zweifeln. Er sei von Anfang an von Dienern der Götter und nicht durch zwielichtige Kreise auf seine Aufgabe vorbereitet worden und für ihn sei diese das einzige Ziel, weshalb er auch all seine Kraft auf das Ziel konzentriere. Mit jeder Aussage kann er mehrere Stufen hinaufsteigen, bis er schließlich die oberste Ebene erreicht. Durch Kenjis Licht wird auch für die anderen ein gigantischer Spiegel sichtbar, welcher auf der oberen Ebene an der Wand ist, allerdings kein Spiegelbild erzeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm betritt Henk die Stufen und bekommt denselben Befehl wie Kenji. Henk verkündet, dass er der Einzige sei, der das wahre Leben und all seine Abgründe kenne und nicht behütet aufgewachsen sei. Er habe sein Leben lang für alles, was er wollte, kämpfen müssen. Sein Blick sei auch nicht durch sinnlose Traditionen geschwächt, sondern er konzentriere sich immer auf den Kern der Dinge und behalte immer das Ziel im Auge, denn im Gegensatz zu den anderen sei seine Persönlichkeit fest und sicher. Außerdem sei er der Fährmann, ohne den alle die Orientierung verlieren würden. Henk erreicht mit jedem Ausspruch weitere Stufen und schafft den Aufstieg. Während Henk die Treppe emporgeht, schaut sich Augustus den restlichen Raum an und entdeckt einen toten Kultisten, welcher am Fuß der Treppe liegt und anscheinend zu Tode gestürzt ist. Augustus behält die Entdeckung für sich und kehrt zu Octavia zurück, welche vorne wartet und Henk beobachtet und zuhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia versucht sich als nächstes an der Treppe und lässt die anderen wissen, dass sie als Thyrnerin von Geburt an schon besser sei als andere, da Thyrner anders als die Barbaren Sitte und Anstand besäßen. Dazu stamme sie aus einer edlen Blutlinie, die selbst in ihrem Volk etwas Besonderes sei, was sie unter den Besseren zu etwas noch Besserem mache. Wenn sie es wolle, könne sie mächtiger sein als alle anderen hier und ganze Ortschaften einäschern, wozu niemand sonst in der Lage sei. Octavia erklimmt schnell die vielen Stufen und gesellt sich zu den andern beiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus die Treppe betritt, weist er auf seine Herkunft aus dem erwählten Volk der Thyrner und seiner Abstammung aus der edlen Familie eines Kriegshelden hin, dem er es gleichtue, indem er auch auf einem heiligen Schwan geritten sei. Er sei auch der beste Kämpfer des Reiches und als Überlebender des Mokragg-Dschungels habe er in schweren Zeiten während der Folter durch Orks seine überragende Zähigkeit bewiesen. Er habe sie dafür büßen lassen und ihren Häuptling im Zweikampf besiegt. In ihm brenne das Feuer der Rache, so dass er als einziger fähig sei, seinen Erzfeind Sabaoth Immortalis zu bezwingen. So kommt auch Augustus auf der oberen Ebene an.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Artefakt-Spiegel-Laobis.png|miniatur|rechts|Der Quecksilberspiegel der Laobis]]&lt;br /&gt;
Die Helden stehen auf der oberen Ebene einem riesigen Quecksilberspiegel in Form einer Assel gegenüber, in dem jetzt, nachdem alle den Aufstieg geschafft haben, jeder jemand anderen erblickt, der ihm die Spitze des Hochmuts erblicken lässt. Octavia sieht den thyrnischen Kaiser, Augustus seinen Stammvater Cygnus, Henk seinen väterlichen Freund Jaran und Kenji erscheint sein Lehrmeister Pyrrhon. Jeder wird von der Erscheinung über allen Maßen gelobt und es wird betont, dass die Mission scheitern würde, wenn man nicht selbst die Führung der Gruppe übernähme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Blick in den Quecksilberspiegel der Laobis entbrennt zwischen den Helden ein Streit, wer die Führung der Gruppe übernehmen soll. Henk macht seinen Anspruch als erstes gelten und Octavia widerspricht ihm vehement, während Augustus nur darüber lacht und die beiden auf seinen eigenen Führungsanspruch aufmerksam macht. Kenji gibt den Schlichter, nur um dann auf seinen seine wichtige Rolle in der Gruppe zu sprechen zu kommen, weshalb auch er das Kommando übernehmen solle. Augustus will es Henk plötzlich heimzahlen, dass dieser ihm in der letzten Pyramide einen Dolch in den Rücken gestoßen hatte, und versucht, ihn die Treppe hinunter zu schubsen, doch dieser ist sehr standhaft und wehrt sich dagegen und es entsteht ein leichtes Gerangel. Auch zwischen Octavia und Kenji kommt es zu Handgreiflichkeiten und Kenji stößt schließlich Octavia die Treppe hinunter, nachdem diese zuvor bei ihm dasselbe versucht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias Fall die Stufen hinunter löst den Bann, der auf den Freunden lag, und sie eilen der Gestürzten zur Hilfe. Augustus untersucht sie sofort und stellt zur Erleichterung aller fest, dass keine Knochen gebrochen sind. Aber Octavia hat eine Platzwunde am Kopf, welche sofort mit einem Heiltrank versorgt wird, und eine schmerzhafte Prellung an der Hüfte, die ihr das Gehen erschwert. Augustus und Kenji stützen die Verletzte und Henk führt sie zu der Tür, welche sich geöffnet hat und in einen Raum mit einem großen Hebel führt. Mit vereinten Kräften legen die Helden ihn um und es eröffnet sich ihnen der Tunnel hinaus.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-22-Pyra-sathros.png|miniatur|rechts| Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Noxxuz (Sathros)]]&lt;br /&gt;
Als sie den Ausgang verlassen, sehen sie sich der Pyramide des Noxxuz gegenüber, deren Tür geöffnet ist und grünlich schimmert. Doch zuvor gönnen sie sich eine kurze Pause, in der Octavia noch den Rest des Heiltrankes trinkt, um wieder zu Kräften zu kommen. Kenji weist sie darauf hin, dass der Erzdämon Noxxuz der Herr der Gier ist und die Helden mit Gier, Maßlosigkeit, Ausschweifung und Trägheit konfrontiert werden. Dann betreten sie gemeinsam die Pyramide, welche sich wieder hinter ihnen schließt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-Eingang.png|miniatur|links|Platte aus Blei im Eingangsbereich der Pyramide des Noxxuz (Sathros)]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem kleinen Raum wieder, in dessen Mitte eine große Platte aus Blei im Boden eingelassen ist. Die Helden schauen sich das Bild auf der Platte genau an und ahnen Schlimmes bei einzelnen Elementen. Besonders die erigierten Penisse der Xishari auf beiden Seiten des Kessels machen ihnen Sorgen in Bezug auf Octavia. Diese beschäftigt sich währenddessen mit der  Übersetzung des Textes und liest dann vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Trägheit ist schwerer als Blei.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Alles wird durch den Dreck gezogen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Habgier wiegt alles auf.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rausch besiegt die Hemmnisse.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ekstase führt zum Höhepunkt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Selbstzerstörung ist das Fest der Begierden.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlagartig setzt das leise Summen von Fliegen ein, was von überall und nirgends kommt, und die Sorge um Octavia verdichtet sich bei der Erwähnung der Ekstase, die zum Höhepunkt führe. Doch zuerst müssen sich die Helden mit dem ersten Satz der Tafel befassen. Kenji setzt sich hin und lässt die anderen darüber nachdenken. Henk spekuliert, dass es sich um eine Druckplatte handeln könnte, und setzt sich dann auch auf die Bodenplatte und macht es sich bequem. Um schwerer zu sein als Blei, müssen nun alle an Faulenzen und Trägheit denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschreibt einige entspannte Passagen aus seinem Leben mit käuflichen Frauen und schwärmt den anderen etwas vor. Plötzlich erscheinen einige Fliegen und lassen sich auf Henk nieder, welcher sich nun ganz gehen lässt und immer mehr Fliegen anlockt. Langsam sinkt er in die Bleiplatte ein und rutscht schließlich lachend mit den Worten: „''Glaubt mir - Faulheit, da macht mir keiner was vor.''“ hindurch. Kenji lässt sich auch hängen und lockt ein paar Fliegen an. Octavia tut sich etwas schwer, und Augustus erinnert sie an die Gelage in Thyrna, wo man nichts selbst machen musste und von Kopf bis Fuß bedient wurde, und Octavia erinnert ihn an die Schwimmgrotte in ihrer Villa bei Perlheim. Beide werden von Fliegen umlagert und sinken immer tiefer in die Platte ein, bis sie hindurchflutschen. Nur Kenji bleibt zunächst noch halb eingesunken in der Platte stecken, bis er sich keine Gedanken mehr über seinen Zustand macht und nach ebenfalls unten rutscht.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-02.png|miniatur|rechts|Die zweite Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem trichterförmigen Raum wieder, in dessen tiefer Mitte sich ein stinkendes Gemenge aus verrottendem Fleisch, schimmeligen Essensresten, unzähligen Maden und allerlei undefinierbar und unaussprechlich Ekelhaftes befindet. Es gibt einen abschüssigen Randstreifen, auf dem sich die Helden versammeln. Da laut der Bleitafel alles durch den Dreck gezogen wird, beginnt Henk unter Aufbringung aller Willenskraft in dem widerlichen Müll zu wühlen und ein Loch zu buddeln, um an den Boden heranzukommen. Octavia ist zutiefst angewidert und steht mit maximalem Abstand zur Mitte an der Außenwand, während Augustus und Kenji Henk zur Hilfe eilen und ebenfalls beginnen, denn stinkenden Müll an den Rand zu werfen. Mehrere Male wird ihnen dabei speiübel und sie müssen sich immer wieder mental sammeln, um überhaupt weiterarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich haben die drei es geschafft, in der Mitte so viel Material zu entfernen, dass fast nur noch eine ekelhafte Flüssigkeit stehengeblieben ist. Augustus übernimmt die Aufgabe, nach unten zu greifen und den Boden zu erkunden. Er findet ein metallisches Drehrad und kann es nur mit Henks Hilfe drehen. Während beide noch das Rad festhalten, schwingt es nach unten und reißt die beiden mit sich. Bevor Augustus mit Henk im Trichter verschwindet, ruft er noch „''Springt!''“ nach oben. Kenji steht noch weiter oben im stinkenden Unrat und streckt der zögerlichen Octavia seine Hand entgegen. Als sie diese dankbar ergreift, rutscht Kenji den Trichter hinab und zieht Octavia mit hinunter. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03a.png|miniatur|links|Die dritte Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Augustus und Henk haben den Sturz in die Grube gut überstanden und Henk hilft Kenji und Octavia bei der Landung. Der widerliche Müll hat den Sturz abgefedert und die Helden verlassen die Grube und gelangen in eine große Kammer, die mit Haufen von Goldmünzen, juwelenbesetzten Goldschmuck, goldenen Pokalen und kostbarsten Kleider gefüllt ist. Eine solche Menge an Gold und sonstigem Reichtum hat noch keiner der Helden gesehen. Im hinteren Teil der Kammer entdecken die Helden eine bleierne Waage in Form von zwei Waagschalen, die an der Decke befestigt sind. [[Datei:RC-Artefakt-Waage-Noxxuz.png|miniatur|rechts|Die bleierne Waage des Noxxuz]] Auf der einen Seite sitzt ein Abbild des Erzdämonen Noxxuz auf der Schale, so dass diese Seite nach unten gesunken ist. Da der Satz auf der Bleitafel aussagt, dass Habgier alles aufwiege, beginnen die Helden, sich die Taschen vollzustopfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrer Suche nach den besten Stücken entdecken sie immer wieder neue Schätze und Henk gerät fast mit Kenji wegen einer Kette aneinander, denn die Gier ist in ihm erwacht. Er zieht sogar seine Stiefel aus und hängt sie sich um den Hals, nur um noch mehr Gold mitnehmen zu können. Augustus tut es ihm gleich und rafft eine Menge Gold zusammen. Er begibt sich zur Waagschale, während die anderen immer wieder von der Gier gepackt werden und sich gegenseitig Stücke neiden und versuchen abzujagen. Nur ihre Selbstbeherrschung verhindert, dass sie sich gegenseitig verletzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus schwerbepackt die Waage erreicht hat und sich auf die Schale setzt, bedauert er, nicht noch mehr mitnehmen zu können. Die Waagschale senkt sich herab und berührt kurz den Boden, um dann plötzlich in die Höhe gezogen zu werden. Oben gibt es die Möglichkeit, einen Gang zu betreten, und Augustus wartet dort auf die anderen. Nach und nach kommen sie zur Waage und werden emporgehoben, Kenji bildet das Schlusslicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kammer, in welche der Gang führt, ist groß und leer, nur in der Mitte steht ein Sockel mit einer Schale darauf. In ihr befindet sich eine grüne Flüssigkeit, die alkoholisch zu sein scheint. Der Satz zu dieser Kammer besagt, dass Rausch die Hemmnisse besiegt, also bittet Henk Kenji um einen goldenen Kelch, welchen dieser eingesteckt hat. Mit dem Kelch schöpft er die Flüssigkeit und probiert vorsichtig. Sie stellt sich als brennend scharf und hochprozentig heraus, mit leicht übelschmeckender Note. Henk lehrt den Kelch und auch Kenji und Octavia trinken von dem Gesöff. Nur Augustus hält sich zurück und beobachtet die Wirkung bei seinen Freunden. Nach zwei Schluck beginnt zuerst Hank und dann die beiden anderen, lautstark zu lachen und albern zu werden. Offensichtlich hat sie der Rausch gepackt und Augustus fängt jetzt auch an zu trinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk trinkt immer weiter und ermutigt die anderen, es ihm gleichzutun. Schließlich beginnt für Henk alles bunter und surrealer zu werden und das Lachen geht in ein Lallen über. Augustus und Octavia erreichen diesen Zustand nach Henk und gemeinsam entdecken sie, dass diese Kammer doch einen Ausgang hat, und robben darauf zu. Kenji bleibt am Kelch in der Mitte zurück und kann sich nicht richtig fallenlassen. Als die anderen zurückkehren und ihn mit zu dem Durchgang schleppen, kann Kenji im Gegensatz zu den anderen nicht hindurch, sondern prallt an der Wand ab. Um sich jetzt richtig gehen zu lassen, steckt Kenji seinen Kopf in die Schale und schlürft die stinkende, brennende Brühe in sich hinein. Jetzt erreicht er auch den Zustand und sieht die Farben und auch den Ausgang. Er folgt den anderen und die Helden verschnaufen kurz im Gang vor der nächsten Kammer und entledigen sich der meisten Goldmünzen und Schätze, die sie noch mit sich schleppen. Jeder behält nur ein paar auserwählte Stücke als Andenken.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03c.png|miniatur|links| Die fünfte Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Noch leicht berauscht betreten die Helden die Kammer, deren Satz von Ekstase spricht, welche zum Höhepunkt führe. In der Mitte der Kammer gibt es eine große oval-neuneckige Bodenplatte aus Blei, auf welcher wohlmöglich die Ekstase stattfinden soll. Augustus bittet Kenji, sein Licht nach oben zu lenken, und es wird eine obere Galerie den Blicken enthüllt. Darauf schlägt Augustus vor, ihre bisherige, sexuelle Interpretation von Höhepunkt in die eines hohen Punktes abzuwandeln, den es dort oben zu erreichen gelte. Als die Helden die Bleifläche betreten, ertönen plötzlich rhythmische Trommeln und verlocken sie zu tanzenden Bewegungen mit ihren Hüften. Langsam steigern sie sich in den Tanz hinein und vergessen ihr Umfeld. Also Augustus irgendwann bemerkt, dass er in einigen Metern Höhe tanzt, verliert er fast wieder an Höhe und er muss sich schnell wieder auf die Trommeln einlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hälfte der Strecken erscheinen den ekstatisch tanzenden Helden plötzlich nackte Tänzer des anderen Geschlechts und heizen ihnen richtig ein. Henk und Octavia könne sich besonders gut auf die Erfahrung einlassen und kommen als erste auf dem Höhepunkt an, wo sie einen weiterführenden Gang betreten können. Nach ihnen schafft es Augustus und Kenji hinkt wieder etwas hinterher.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03d.png|miniatur|rechts|Die sechste Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten nun eine größere Kammer, in der steinerne Podeste wie Ruheliegen stehen. Auf einem Sockel in der Mitte steht ein Kelch oder eine Schale, wie sie auf der Bleiplatte im Eingangsbereich abgebildet ist. Auf einigen Podesten stehen Lebensmittel oder Rauschgetränke, auf anderen ruhen Huren unterschiedlicher Abstammung oder liegen Drogen aller Art. Es scheint so zu sein, dass alles, was man begehrt, hier auch vorrätig ist. Augustus hat die Hoffnung, dass man einfach so viel isst, dass man sich übergeben muss, und dies dann in den Kelch auf dem Sockel tut. Also beginnen alle damit, so viel zu konsumieren, wie sie können. Henk sucht sich guten Wein und lässt sich volllaufen, Octavia tut es ihm gleich und Augustus entdeckt, dass alle Speisen, die er damals so gerne zu Hause aß, vorrätig sind, und stopft sich damit voll. Auch Kenji langt gut zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das erste Sättigungsgefühl aufkommt, zwingen sich die Helden, weiterzumachen. Henk nimmt sich Schwarzen Lotus und verabreicht sich eine Überdosis. Die Fressorgie zieht sich hin und nach einiger Zeit kommen die Huren, belagern die Helden und wollen sie zum Sex überreden. Octavia und Augustus können sich ihrer gut erwehren, doch Kenji kann sie nicht vertreiben und wird von ihnen entkleidet und beglückt. Nur Henk lässt sich voll darauf ein und wird von mehreren gleichzeitig umspielt. Als das erste schmerzhafte Magendrücken kommt, bemerken die Helden, dass sich über dem Kelch eine dunkle Wolke bildet, aus welcher heraus es in den Kelch tropft, ganz wie auf der Abbildung. Also verstärken sie ihre Anstrengungen und stopfen weitere Lebensmittel und Getränke in sich hinein. Henk leidet sehr unter den Huren und konsumiert zwischendurch weitere Drogen, um sich den Rest zu gegen. Die Schmerzen werden immer unerträglicher und der Genuss des Anfangs hat sich in reine Qual gewandelt. Irgendwann fließt der Kelch über und alle Lebensmittel und Gespielinnen verwandeln sich schlagartig in eine Masse aus Maden. Henk wird unter einem Berg Maden begraben und Augustus spuckt seinen letzten Bissen wieder aus. Neben dem Ekel, der die Helden überkommt, öffnet sich auch eine Tür, welche den Weg nach draußen freigibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen müssen Henk helfen, da dieser bereits bewusstlos ist, und gemeinsam schleppen sie ihn aus der Kammer heraus. Sie finden wieder einen großen Hebel und können ihn gemeinsam bewegen. Allen ist übel und sie schleppen sich mit letzter Anstrengung aus der Pyramide, waschen sich ausgiebig in einem grünlichen Wasserbecken und suchen sich einen Rastplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.42''') Bei den ausgiebigen Waschungen bemerken Henk und Kenji, dass sie sich ein Jucken im Schritt eingefangen haben, und trinken den Rest von [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelians]] Krankheitstrank. Als Kenji die anderen über [[Azeruel]], den Herrn der Grausamkeiten, informiert, bemerken alle, dass sie vorher etwas Ruhe brauchen, um die weiteren Prüfungen der Grausamkeit und Rache, des Jähzorns und Sadismus durchzustehen. Also beschließen die Helden, sich zuvor eine Pause zu gönnen und Kenji übernimmt die erste Wache. Er weckt dann Octavia, welche schließlich alle anderen weckt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-23-Pyra-vis.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Azeruel (Vis)]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten also die Pyramide des Azeruel und gelangen wieder in einen kleineren Raum, welcher ein Tor enthält. Natürlich schließt sich die Eingangstür hinter ihnen, so dass sie in der Pyramide eingeschlossen sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Azeruel-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus Rost im Eingangsbereich der Pyramide des Azeruels (Vis)]] &lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung stellen die Helden fest, dass das Tor dieses Mal aus Rost besteht. Ein darauf abgebildeter Xishari foltert einen gefangenen Elben mit einem glühenden Schürhaken. Den Helden wird bewusst, dass auch sie vermutlich foltern müssen, um die Pyramide wieder verlassen zu können, und ihnen wird mulmig zumute. Octavia übersetzt den Text auf dem Tor und liest vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Zorn ist Tatkraft.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erhebe die Stimme der Gewalt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rage ist Antrieb.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Faust zerschlägt die Schwachen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rache ist die Vollendung der Wut.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Folter ist die Melodie der Grausamkeit.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Zischen und Fauchen von Skorpionen ertönten von überall und der erste Satz des Tores deutet an, dass Zorn der Schlüssel ist, um die Kammer zu verlassen. Augustus beschuldigt die Tür, sie hier gefangen zu halten und steigert sich in eine Rage hinein, so dass er zuerst mit dem Knauf seines Dolches, dann aber mit der bloßen Faust mit aller Wucht auf die Tür einschlägt. Tatsächlich gelingt es ihm mit blutigen Handknöcheln ein Loch in die rostige Tür zu schlagen. Es fällt Augustus leicht, seinen Zorn hochkochen zu lassen, so dass sich die anderen bereits Sorgen machen. Doch es gelingt ihm, mit seiner Wut die Tür zu zertrümmern, so dass ein Spalt zum Durchschlüpfen entsteht. Nachdem Augustus bereits hindurchgegangen ist, spricht Kenji kurz mit Henk und bittet ihn, dass, sollte es zu Folterhandlungen kommen müssen, er das Opfer sein möchte. Außerdem bittet er Henk, die Folter zu übernehmen, da er befürchtet, dass diese in Augustus böse Erinnerungen wachrufen könnte. Dann folgen sie den anderen beiden durch den Spalt.&lt;br /&gt;
[[Datei: RC-Tempel_Azeruel_I.png|miniatur|rechts|Die ersten drei Kammern der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
In der dahinterliegenden Kammer befindet sich ein Kriegshorn und der dazugehörige Satz des Tores deutet an, dass die Stimme des Krieges erhoben werden soll. Also schreit Augustus, der sowieso schon in Wut ist, mit aller Kraft in das Horn hinein. Seine Stimme wird zwar verstärkt, doch es geschieht nichts. Die anderen provozieren ihn und stacheln seinen Ehrgeiz an, so dass Augustus noch mehr in Wut gerät. Schließlich brüllt er so laut in das Horn, dass Kenji Blut aus dem Ohr läuft, denn die Lautstärke hat seinen Kommunikations-Parasiten getötet, und dass die gegenüberliegende Wand zusammenbricht und einen Gang freigibt, dem die Helden folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Kammer besteht aus einem schmalen Weg, an dessen beiden Seiten Gruben sind, die mit rostigen Skorpionen gefüllt sind. Am Ende des Weges befindet sich ein schmaler Spalt, in dem grünlicher Nebeldunst wabert. Die Helden stellen die Theorie auf, dass man vielleicht von dem Nebel zurückgeworfen wird, wenn man nicht in Rage ist, so dass man in die Skorpiongruben stürzen könnte. Octavia steigert sich in Rage und versucht, den Spalt zu durchqueren. Doch schon nach kurzer Zeit bricht sie zusammen und wird bewusstlos. Kenji versucht auch sein Glück, doch er kommt nicht weiter und muss genauso wie Octavia von Henk und Augustus wieder aus dem Spalt gezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weder Octavia noch Kenji so zurückgeworfen werden, dass sie in die Grube stürzen, geht Henk davon aus, dass die Tiere einem anderen Zweck dienen müssen, und beschließt, in die Grube zu springen. Kaum ist er unten angekommen, wird er von den Skorpionen angegriffen und steckt mehrere Stiche ein, die ihm einen mächtigen Adrenalinstoß verpassen und ihn gleichzeitig provozieren, so dass er Augustus, welcher ihm aus der Grube helfen will, mit Wucht nach unten zieht, als er dessen Arm zu fassen bekommt. Augustus stürzt in die Grube und wird ebenfalls gestochen. Kenji kommt ihm zur Hilfe und springt hinunter, während Henk hinausklettert und Octavia in die Grube schubst.  Beide bekommen mehrere Stiche ab, die auch sie in Rage bringen. Henk fällt wieder ein, dass er die Kammer verlassen will und betritt den Spalt, den er jetzt ohne Probleme durchqueren kann. Die anderen erinnern sich nacheinander auch an ihr Ziel und es gelingt alles, die Kammer durch den Spalt zu verlassen. &lt;br /&gt;
[[Datei: RC-Tempel_Azeruel_II.png|miniatur|links|Die vierte und fünfte Kammer der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
Die Helden gelangen in eine Kammer, in welcher sich ein rostiges Tor mit einer abgebildeten Faust und drei Elben, die mit geschundenen Körpern an Ketten von der Decke hängen, befinden. Sämtliche Knochen der untoten Elben scheinen bereits mehrfach gebrochen und wieder zusammengewachsen zu sei und der Hinweis, dass die Faust die Schwachen zerschlägt, legt nahe, dass die Gefangenen gefoltert werden müssen. Während Augustus den Eindruck hat, dass die Elben längst nicht mehr bei Bewusstsein seien, bemerken Kenji und Octavia, dass dies sehr wohl der Fall ist. Octavia versucht, mit einem der Elben Kontakt aufzunehmen, und erfährt, dass diese bis zur Bewusstlosigkeit gequält werden müssen, um die Tür zu öffnen. In Kenji und Octavia regt sich der Wunsch, die Elben zu erlösen, um ihrer Qual ein Ende zu setzen, doch werden sie angehalten, dies erst nach der Öffnung der Tür durchzuführen, um sich den Weg nicht zu blockieren. Augustus beginnt, mit gezielten Faustschlägen auf den Kopf einem Elben das Bewusstsein zu rauben, doch nachdem er erfahren hat, dass diese alles spüren, was man ihnen antut, hat er Skrupel und er schafft es nicht, einen wuchtigen Schlag auszuteilen und schlägt stattdessen nur das Gesicht blutig. Henk beginnt mit einen anderen Elben und raubt diesem mit einem Schlag die Sinne, doch Augustus ist bei seinem zu vorsichtig und muss den armen Elben erst richtig blutig prügeln, bis diesem endlich das Bewusstsein schwindet. Die in der Mitte angekettete Elbin wird dann von beiden Helden mit einem gleichzeitigen Schlag von beiden Seiten gegen den Kopf ausgeschaltet. Bei jedem Elben, der vor Schmerz das Bewusstsein verliert, ertönt ein lauter Schlag, als ob eine Faust gegen die Tür schlägt, und ein Loch wird hineingeschlagen. Als nach drei Schlägen die Tür zerstört ist, enthaupten Henk und Augustus die Gefangenen und erlösen sie so von ihrer ewigen Qual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten gemeinsam die nächste Kammer, in der sich eine große, runde Grube befindet, die an einen Kampfplatz erinnert. Als Henk hineinspringt, verschwindet er vor den Augen der anderen, so dass sich schließlich alle Helden einzeln in der Kampfarena befinden. Hier werden sie mit einer Person konfrontiert, an der sie sich rächen können, denn der Satz zu dieser Kammer sagt, dass Rache die Vollendung der Wut sei. Augustus und Octavia erblicken jeder für sich den gefangenen [[Sabaoth Immortalis]], Henk hat seinen Erzrivalen [[Graltik Blutklinge]] in seiner Gewalt und Kenji steht [[Ignus]] gegenüber. In dieser Situation können sie ihren Rachegelüsten freien Lauf lassen und ihren Gefangenen demütigen, quälen und niedermachen. Er danach öffnet sich jedem eine Tür, welche ihn in die nächste Kammer vordingen lässt.&lt;br /&gt;
[[Datei: RC-Tempel_Azeruel_III.png|miniatur|rechts|Die letzte Kammer der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
Die Helden treffen sich in der letzten Kammer wieder zusammen und haben die Folterkammer erreicht, an deren Rändern malgorianisches Feuer brennt. Eine lodernde Feuerschale mit einem Schürhaken steht vor einem Richtblock, auf dem ein Gefangener angekettet werden kann, so dass dieser dann mit den Armen nach oben unter der Decke aufgehangen und mit den Füßen auf dem Block gekettet wird. [[Datei:RC-Skorpionmaske.png|miniatur|links|Skorpionmaske in der Folterkammer der Pyramide des Azeruel]] Neben dem Block liegt ein seltsamer rostiger Helm, welcher zwei Hörner besitzt, die wie Schalltrichter wirken und Töne aus dem Inneren der Maske nach außen dringen lassen. Die Helden schlussfolgern, dass diese Maske der Gefolterte trägt, um seine gequälten Schreine in eine perverse Melodie umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte die Position des Gefolterten einnehmen und Henk und Augustus diskutieren darüber, wer die Folter durchführen sollte. Da Augustus eindeutig mehr Erfahrung im Foltern besitzt als Henk, beschließen sie, dass auch er diese Angelegenheit durchführen soll, da Kenji dadurch vielleicht am wenigsten bleibende Schäden davontragen wird und Augustus am besten die schmerzhaftesten Stellen kennt, die Kenji zu den benötigten Schmerzensschreien bringen. Augustus heizt den Schürhaken im Feuer an und setzt diesen dann bei Kenji am Oberarm an, wo die Haut besonders schmerzempfindlich ist. Kenji schreit laut und gequält auf, doch der Helm wandelt seine Schreie in entfremdete, seltsam klingen Töne um, wodurch seine Qual nicht so offensichtlich wird. Doch die ersten Schreie reichen nicht aus und Augustus muss noch zweimal nachlegen, bis die benötigte Intensität erreicht ist, so dass der Helm eine schräge Melodie erklingen lässt, welche eine Tür in der Kammer öffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort wird Kenji von seinen Freunden von Helm und Ketten befreit und Augustus versorgt sofort die Brandverletzungen an Kenjis Arm mit einem Heiltrank, von dem Kenji den Rest austrinkt. Er stützt ihn mit Henks Hilfe, so dass sie gemeinsam den Aufgang erreichen. Der Hebel lässt sich in der aufgewühlten Atmosphäre von den Helden leicht bewegen und so gelangen sie schließlich aus der Pyramide des Azeruel hinaus.&lt;br /&gt;
Die Helden machen eine Pause und setzen sich an ein paar Säulen gelehnt auf den Boden. Octavia macht wieder etwas Feuer zum Wärmen und Kenji versucht etwas zu schlafen. Augustus unterhält sich mit Henk über die verführerischen Auswirkungen von Machtgefühlen auf moralische Entscheidungen und das eigene Handeln. Nachdem Kenji wieder erwacht ist, essen sie noch etwas und begeben sich dann zur Pyramide der Ismagora.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-19-Pyra-dimoria.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide der Ismagora (Dimoria)]]&lt;br /&gt;
Kenji weist seine Freunde darauf hin, dass Ismagora, die Herrin der Furcht, von den Zwergen auch Jezra genannt wird und sich die Helden auf die Konfrontation mit Furcht, Schrecken, Wahnsinn und Panik gefasst machen sollten, um die Pyramide durchqueren zu können. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus schwarzem Vulkanglas im Eingangsbereich der Pyramide der Ismagora (Dimoria)]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten die erste Kammer der Pyramide und die Tür schließt sich wie erwartet wieder hinter ihnen. Im Schein von Kenjis Laterne wird eine Tafel aus schwarzem Vulkanglas sichtbar, auf welcher sich das Relief mit dem Text befindet. Es wird aus den Abbildungen deutlich, dass es in dieser Pyramide um Ängste und Schrecken geht. Octavia übersetzt den Ritualtext:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Irrsinn ist ein Labyrinth.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Furcht ist ein Abgrund.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wahnsinn ist eine Fratze.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Angst liegt am Ufer der Qualen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dein Schatten wird dich einholen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sei der Schrecken selbst.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Labyrinth.png|miniatur|rechts|Das Labyrinth mit dem Weg der Helden in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Die Helden stellen fest, dass vier Wege aus der Kammer herausführen, was zu der Anweisung auf der Tafel passt, dass Irrsinn ein Labyrinth sei. Augustus bittet Kenji, den Weg auszuwählen, und er entscheidet sich für den Gang zu ihrer Linken. Zunächst geht Augustus vorne, gefolgt von Kenji und Octavia, während Henk die Nachhut bildet. Doch nach der ersten Sackgasse kehrt sich die Reihenfolge einfach um und Henk geht vor. Dieses Spiel setzen die Helden bei jeder weiteren Sackgasse fort, so dass die beiden abwechselnd die Gruppe anführen. Augustus stößt als erstes auf eine große grüne Kröte am Ende eines Ganges, welche bei dem Zusammentreffen eine grüne Wolke ausspuckt, der Augustus kaum ausweichen kann. Eine Tropfen treffen ihn und er merkt eine unglaubliche Panik in sich aufsteigen. Er drängt sich an den anderen vorbei und Octavia schießt die Kröte mit einem kleinen Feuerpfeil ab. Als nächstes stößt Henk auf eine solche Kröte und wird von der grünen Wolke getroffen. Panisch drückt er sich an den anderen vorbei und wird durch Augustus aufgehalten, welcher ihn durch eine Ohrfeige wieder zur Besinnung bringt. Schließlich finden sie eine Tür, welche sich allerdings nicht öffnen lässt. Doch ganz in der Nähe entdecken sie den Ausgang aus dem Labyrinth.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Abgrund.png|miniatur|links|Abgrund und Fratzenwand in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Die Helden kommen in einen länglichen Raum, auf dessen einer Seite sich ein unendlich tiefer Abgrund erstreckt. Doch es gibt einen sehr schmalen Grat, welcher weiterführt und den Abgrund überbrückt. Octavia leidet sehr an Höhenangst und drückt sich an die Felswand, sie kann aber  von Henk überredet werden, sich mit einem Seil an ihm festzubinden und sich zusätzlich auch an seinem Gürtel festzuhalten. Das Seil von Henks Enterhaken wird um die Hüften der Helden befestigt, so dass sie mit einigem Abstand alle miteinander verbunden sind. Henk betritt den Grat als erstes, Octavia folgt ihm, dann Kenji und zuletzt geht Augustus. Die Helden balancieren auf dem schmalen Weg und an beiden Seiten erstreckt sich ein unglaublich tiefer Abgrund. Plötzlich hat der Weg eine eingebrochene Lücke, so dass jeder über den Abgrund springen bzw. mit einem großen Schritt gehen kann. Unter ihnen lauert ihre größte Abscheu: bei Henk sind es Untote, bei Octavia dagegen Dämonen, Kenji sieht Schlangen und bei Augustus wimmeln dort unzählige Kerbtiere. Jeder muss seine Angst in den Griff bekommen, um die Lücke überqueren zu können. Bei einer zweiten Lücke im Weg erblickt jeder die gesichtslose Vettel Ismagora selbst im Abgrund und muss sich überwinden. Die Helden sind sehr froh, dass sie das Seil angelegt haben, denn nur mit seiner Hilfe können Octavia und schließlich auch Augustus vor dem Fall in den Abgrund bewahrt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Furchtmasken.png| miniatur|rechts|Wand mit Fratzen der Furcht in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Nach dem schmalen Steg weitet sich der Raum wieder und endet in einer Wand, auf welcher sich bizarre Fratzen befinden, die surreal wabern und sich bewegen. Es fällt den Helden zunächst schwer, sich auf dieses Bild einzulassen, denn, sobald sie den Eindruck sich im Hirn ausbreiten lassen, lösen sich die Strukturen des Denkens auf und sie geraten in eine Art Trance. Die wabernden Fratzen scheinen sich den Betrachtern zu nähern, welche nur regungslos dastehen können. Schließlich scheint die Wand die Helden einzuhüllen und es schwinden ihre Sinne.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Ufer.png|miniatur|links|Ufer der Qualen in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Jeder findet sich allein auf einer Halbinsel wieder, die von malgorianischem Feuer umgeben ist und die Helden an Ismagoras Garstube oder Jezras Kessel erinnert, aber auch ein Stück vom Ufer des Unterweltsflusses Kakorat, welcher direkt dem Sündenkessel entspringt, sein könnte. Auf dem weiteren Weg werden die Helden auf der nächsten Halbinsel mit einigen Leichen konfrontiert, bei denen es sich um persönliche Freunde, Verwandte oder Vertraute handelt, welche den Helden die Schuld an ihrem Tod geben und ihn fragen, warum er nichts getan hat oder wo er gewesen ist, um sie zu retten. Hat sich jeder durch diese Vorwürfe und grauenhaft zugerichteten Körpern gequält, wird der Held mit dem Tod einer geliebten Person konfrontiert, die ebenfalls schwere Vorwürfe erhebt, dem Helden die Schuld an ihrem Tod gibt und ihn dann versucht anzugreifen. Ist der Held schließlich diesem Grauen entkommen, findet er auf der nächsten Halbinsel die Leichen seiner drei Kameraden, welche anscheinend gescheitert sind und die Schuld dafür wieder dem Helden zuschreiben. Am Rand dieser Halbinsel befindet sich ein Steg, welcher über den Absud führt. Um sich ihr Versagen anzusehen, begebt sich jeder einzelne Held auf den Steg und erblickt eine Vision über das Scheitern seiner Mission: die Welt versinkt in Dämonenfluten, die ewige Plage ist ausgebrochen und die Menschen leiden. Barthavion ist überrannt und gefallen und dem gleichen Schicksal fällt auch Thyrna anheim. Jeder Held leidet unterschiedlich unter dieser Vision, doch alle werden zum Schluss von einer großen Hand ergriffen, welche aus Absud besteht und aus ihm entspringt. Diese Hand zieht jeden Helden durch die abartige, grüne Flüssigkeit in einen schmaleren Abschnitt zu einem Ufer.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Dreizack.png|miniatur|rechts|Schatten- und Schreckenskammer in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Immer noch allein wird in der folgenden Kammer jeder Held mit seinem Schatten konfrontiert, so erblickt Augustus [[Principus Mortis]], Henk sieht Maldoror-Henk, Kenji trifft auf den schwarzen Mystiker und Octavia begegnet ihrer Feuerform. Ganz nach dem Satz auf dem Tor, dass der Schatten dich einholen werde, wird aus der anfänglichen Konfrontation mit dem schlechten Gewissen schließlich ein Annehmen, denn jeder Held muss es zulassen, mit seinem Schatten zu verschmelzen. Erst danach öffnet sich ein Durchgang und jeder kann in die letzte Kammer vorstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind wieder alle Helden zusammen, jedoch haben sie die Gestalt ihres Schattens. So stehen also Principus Mortis, Maldoror-Henk, der Schwarze Mystiker und eine Flammengestalt einem riesigen Dreizack gegenüber und müssen an den Torspruch, der Schrecken selbst zu sein, denken. Ihnen wird bewusst, dass sie willentlich ihr Form verändern können, und plötzlich wächst Maldoror-Henk an Größe an und greift die anderen brüllend an, was den Schwarzen Mystiker sichtlich schockiert, die anderen beiden eher kaltlässt. Im nächsten Augenblick verwandelt sich die Flammengestalt in ein Infernales und schleudert Kometen auf die Umstehenden. Auch Principus Mortis gewinnt an Größe und es wachsen ihm tausend Arme aus den Seiten, während er die anderen anbrüllt. Der Schwarze Mystiker will sich in einen Theleten verwandeln, wird dafür jedoch von Ismagora schmerzhaft bestraft sinkt, zu Boden und verwandelt sich in Kenji. Die anderen greifen sich weiter an und als das Infernale den Boden aufreißen und überall Feuer austreten lässt, geraten Maldoror-Henk und Principus Mortis in Furcht und verlieren ihre Form, so dass Octavia als Infernal siegt und der Schrecken selbst wird. In dem Moment öffnet sich eine Tür und gibt den Ausgang frei. Die Helden legen gemeinsam den großen Hebel um und verlassen die Pyramide der Ismagora und ruhen sich draußen etwas aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===24. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.43''') An große Säulen gelehnt tauschen sich die Helden über ihre Erlebnisse in der Pyramide von Ismagora aus und sprechen über die Ängste, mit denen sie konfrontiert wurden. Henk erzählt, dass die geliebte Person am Ufer der Qualen bei ihm seine Verlobte [[Viola Briccone|Viola]] war und Augustus offenbart den anderen, dass er [[Elora von Tressburg|Elora]] erblickt habe, worauf Henk ihn etwas aufzieht, dass es ihn anscheinend voll erwischt habe. Octavia und Kenji verschweigen die Identität der gesehenen Person und berichten nur von den gesehenen Dämonen und Schlangen im Abgrund. Octavia erzählt ihnen noch, dass die alte Vettel Ismagora ihr zugeflüstert hat, dass sie sie jetzt kennen würde, nachdem sie der Schrecken selbst geworden war. Augustus ist etwas schockiert, wie viel von den Erzdämonen doch in jedem einzelnen stecke und wie leicht ihm z.B. die Prüfungen von Azeruel gefallen ist, als ihm sein Erzfeind völlig ausgeliefert war und er keine Gnade gezeigt hat. Henk befürchtet schon, dass Augustus seine Handlungen in den Pyramiden bereut, obwohl sie notwendig waren, um ihnen den Weg zu [[Sabaoth Immortalis]] zu öffnen, doch Augustus will sich alles nur ins Bewusstsein rufen, damit er nicht wieder einem Rachetrip verfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden versuchen schließlich, etwas Ruhe zu finden, und Augustus übernimmt die Wache, da er nicht schlafen kann. Als auch Henk und Kenji nach kurzer Zeit wegen Schlaflosigkeit aufgrund wiederkehrender Schreckensbilder wieder aufstehen, schnappt er sich eine Planke und zerlegt diese zu Brennholz in einem nahen, geöffneten Pyramidenhaus. Nur Octavia findet etwas Schlaf und Ruhe. Nach einiger Zeit wird sie wieder geweckt und die Helden stärken sich mit etwas Proviant, bevor sie auf die Pyramide der Abyssiden steigen, um den Unterweltsgöttern zu huldigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Inschrift-17-abysstempel.png|miniatur|rechts|Inschrift auf der Pyramide der Abyssiden, &amp;lt;small&amp;gt;Übersetzung: „''Seid gepriesen mächtiger Lhughor, Herrscher der Unterwelt, und Voyx, Berzkhor, Soiriz, ihr dunklen Götter der Zerstörung!''“&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Während des Aufstiegs informiert Kenji seine Freunde darüber, dass sie im Inneren der Pyramide mit [[Abyssos|Lhughor]], dem Herrn des Abgrunds, [[Onoa|Voyx]], der Herrin der Finsternis, [[Merek|Berezkhor]], dem Herrn der Vergänglichkeit und mit [[Rimoa|Soiriz]], der Herrin der Katastrophen, konfrontiert werden. Auf der Spitze der Pyramide angekommen, spricht Octavia die Worte Inschrift und huldigt mit ihnen den dunklen Göttern der Zerstörung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 330px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ku-osch nug-ßouk-uz'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Cheu-lng-xo-nuß Lhughor''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ngußß-klnguß schuß Izx-uß-surx''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Isch Voyx, Berzkhor, Soiriz''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''On-gß schiz-hruz Nauxxuz schuß Juß-kxauß-izn'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die letzten Worte verklingen, klappt sich die vor ihnen liegende Bodenplatte nach unten und gibt ein Loch frei, dessen Tiefe niemand abschätzen kann, da im Inneren absolute Finsternis herrscht. Da dies jedoch der einzige Weg ins Innere ist, springen die Helden einer nach dem anderen in die Tiefe, wobei Augustus so lange wartet, bis alle sich überwunden haben und gesprungen sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall ist deutlich länger, als sich jeder ausgemalt hat, und als schließlich ein Boden in Sichtweite kommt, verlangsamt sich der Fall und alle außer Henk, welcher mit dem Fuß umknickt, setzen sanft auf. Schmale Lava-Rinnsale erleuchten die Umgebung und geben den Blick auf eine große, brennende Tafel in der anliegenden Kammer frei. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Eingang.png|miniatur|links|Tafel aus brennendem Felsen im Eingangsbereich der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden betrachten die Tafel und identifizieren in den Händen der abgebildeten [[Xishari]] einige Attribute der Götter des Untergangs, nämlich den Schattenspeer von Lhughor, den Nachtschleier von Voyx, das Schicksalsrad von Berezkhor und die Unheilsklinge von Soiriz, welche einem riesigen Maul dargeboten werden. Außerdem identifiziert Kenji in den dargestellten Tieren Echse, Fledermaus, Tausendfüßler und Wespe die traditionellen Tiere der Abyssiden. Octavia übersetzt währenddessen den Text und liest vor: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Himmel muss fallen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Katastrophe lauert überall.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wandel verschlingt das Leben.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Finsternis erfüllt alles.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Im Inferno liegt die Kraft der Zerstörung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Wächter der Schatten erwartet die abyssische Macht.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Eingang_(Karte).png|miniatur|rechts|Karte des Eingangsbereichs der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem Tunnel hinter der brennenden Tafel und gelangen in eine große Kammer, in welcher sich rechts neben dem Eingang auf vier Sockeln Statuen der eben identifizierten Tiere der Abyssiden befinden. Auf der anderen Seite der Kammer befindet sich auf dem Boden ein flaches Relief mit Darstellungen von Sonne, Mond und Sternen. Dahinter erheben sich vier grobgestaltete Statuen, welche offensichtlich die Himmelsgötter, erkennbar an ihren traditionellen Attributen,  darstellen. Von links nach rechts stehen dort [[Pyrion]], der Herr der Sonnenstrahlen, [[Sidea]], die Herrin des Sternenlichtes, [[Celestes]], der Herr des Himmels, und [[Lysara]], die Herrin des Mondscheins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Augustus das Relief auf dem Boden genauer anschaut, beginnt Henk damit, die Tiere der dunklen Götter auf die Sockel der Statuen zu setzen, wobei er die Wespe von Soiriz zu Lysara, die Echse von Lhughor zu Celestes, den Tausendfüßler von Berezkhor zu Pyrion und die Fledermaus von Voyx zu Sidea bringt. Kaum sind alle Tiere platziert, fängt plötzlich die Wespe an, sich zu bewegen, und attackiert die Statue von Lysara mit ihrem Stachel. Als sie zerstört ist, verschwindet der Mond auf dem Bodenrelief und der Tausendfüßler beginnt sich zu regen. Er zerstört mit seinen Klauen und Krallen die Statue von Pyrion, woraufhin die Sonne auf dem Relief sich auflöst. Als nächstes zertrümmert die Fledermaus das Abbild von Sidea, was zum Verschwinden der Sterne auf dem Bodenrelief führt. Den Abschluss bildet die Echse, welche schließlich die Statue von Celestes zerstört. Kenji leidet sehr darunter, dass die Statuen der Himmelgötter zerschlagen werden, und der ersten Satz auf der Eingangstafel, der Himmel müsse fallen, sich erfüllt, denn das mittlerweile leere Relief zerbricht, fällt nach unten in die Tiefe und lässt ein Loch im Boden zurück, in welches die Helden hineinspringen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Zentrum.png|miniatur|links|Die zentrale Kammer mit den Amuletten der Abyssiden]] [[Datei:RC-Tempel-Abyssiden_Amulette.png|miniatur|rechts|Die Amulette der Gottheiten Soiriz (Eisen), Lhughor (Schwefel), Voyx (Onyx) und Berezkhor (Bronze) (v.l.) in der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden landen sanft in einer runden Kammer mit vier verschlossenen Türen, vor denen je ein Hebel angebracht ist. Die Türen selbst bestehen augenscheinlich aus Eisen, Schwefel, Onyx und Bronze, was auf die vier Abyssiden verweist. Der Hebel vor dem Eisentor brennt als einziger mit abyssischem Feuer. Zwischen dem Eisen- und dem Bronzetor befinden sich einer Seite der Kammer vier kleine Sockel, auf denen Amulette aus denselben vier Materialien liegen.  Sie sind beschriftet und Octavia übersetzt die Worte „''Härte''“ auf dem Eisenamulett, „''Flamme''“ auf dem Amulett aus Schwefel, „''Sicht''“ auf dem Onyxamulett und „''Stillstand''“ auf dem Anhänger aus Bronze. Die Helden weisen jedem ein Amulett zu: Henk nimmt das Onyxamulett von Voyx, Augustus das Eisenamulett von Soiriz, Kenji übernimmt das Bronzeamulett von Berezkhor und Octavia das Schwefelamulett von Lhughor. Dann betätigt Octavia, der Feuer am wenigsten ausmacht, den brennenden Hebel vor dem Eisentor von Soiriz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Tor offenbart sich ein Gang, dessen Wände aus scharfen Klingen bestehen, deren Spitzen nur einen schmalen Durchgang lassen. Die Helden betreten hin hintereinander die Kammer  und  Augustus geht mit Henk voran. Plötzlich löst sich etwas von der Decke und stürzt herab. Augustus stößt Octavia wieder aus dem Raum und eine lange Klinge schrammt an seinem Armpanzer vorbei und bohrt sich in den Boden. Verunsichert überlegt Augustus, ob er nicht allein versuchen sollte, die Kammer zu durchqueren, schließlich habe er das Amulett von Soiriz um. Doch die anderen sind gegen einen Alleingang und so betreten sie erneut gemeinsam die Kammer und suchen ihren Weg durch das Klingenlabyrinth. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Soiriz.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Soiriz]]&lt;br /&gt;
In der Kammer ist durchgehend das Summen von Bienen oder Wespen zu hören und etwa in der Mitte löst sich ein Wespenschwarm von der Decke und greift Kenji an. Die Stiche sind sehr schmerzhaft und Henk versucht, einige der Wespen auf sich zu lenken. So teilt sich der Schwarm und Augustus versucht jetzt seinerseits, die Wespen von Henk abzuziehen. Als ihm dies gelingt, stechen die Insekten auf Augustus ein, doch diesem machen die Stiche nichts aus und die Wespen ziehen sich frustriert an die Decke zurück. Octavia versucht, einige Insekten mit ihrem Feuer zu verbrennen, doch diese erweisen sich als immun gegenüber Flammen. Nun versucht Augustus, weitere Wespen auf sich zu ziehen, um sich weiter stechen zu lassen. Schließlich kehren alle Wespen frustriert zur Decke zurück und die Helden setzen ihren Weg fort.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Wespe.png|miniatur|links|Die große Wespe aus der Kammer von Soiriz]]&lt;br /&gt;
Das Labyrinth endet in einer größeren Kammer, in welcher am Ende ein kleiner Schrein steht und in welcher eine große Wespe fliegt, die Agustus, welcher vorweggeht, sofort mit einem Hagel aus Stacheln beschießt, die ihm allerdings nichts ausmachen. Also betritt er allein die Kammer und schaut sich den kleinen Schrein an. Er findet eine Inschrift und kehrt zu den anderen zurück. Augustus übergibt Octavia das Amulett und bittet sie, die Inschrift zu übersetzen. Sie betritt die Kammer und wird ebenfalls von der großen Wepse attackiert. Doch das Amulett macht sie immun und sie liest den anderen die Inschrift vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 500px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Die Unheilsklinge der Soiriz bringt Katastrophe, Krieg, Gefahr und Krise.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Blut enthüllt ihre abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Octavia zurückgekehrt ist, übernimmt Augustus wieder das Amulett und geht zu dem Schrein. Mit seinem Dolch schneidet er sich in die linke Handfläche und lässt sein Blut auf die Oberfläche tropfen. Langsam bildet sich dort eine Klinge, bei welcher es sich um die Unheilsklinge der Soiriz handeln muss. Augustus nimmt sie an sich und gemeinsam verlassen die Helden die Kammer mit den Klingenwänden und herabstürzenden Schneiden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Berezkhor.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Berezkhor]]&lt;br /&gt;
In der mittleren Kammer brennt jetzt der Hebel für die Bronzetür, welche in Berezkhors Kammer führt. Octavia betätigt ihn wieder und Kenji tritt als erstes durch den Eingang. Im Inneren ist der Boden mit Staub bedeckt und es gibt ein großes Bronzerad gegenüber dem Eingang und einen Schrein rechts daneben. Kaum hat Kenji die Kammer betreten, wirbelt Staub auf und es setzt sich ein gigantischer Tausendfüßler mit einem großen Auge zusammen, der auf Kenjis zukommt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tausendfüßler.png|miniatur|links|Der Tausendfüßler aus der Kammer von Berezkhor]]&lt;br /&gt;
Augustus rennt sofort auf die Kreatur zu und tritt mit voller Wucht dagegen, um ihn von Kenji zurückzudrängen. Henk hingegen rennt zu dem großen Bronzerad und Octavia versucht sich dem Schrein zu nähern. Augustus tritt erneut gegen das Monster, doch damit lässt es sich nicht aufhalten. Henk fasst das Rad und beginnt es zu drehen, wodurch ein Nebel auf dem Schrein entsteht. Nach einer ganzen Umdrehung fühlt sich Henk geschwächter und irgendwie gealtert. Kenji ist in dieser Zeit auch zum Rad gelaufen und Augustus versucht, auf dem Rücken des Tausendfüßlers hochzuklettern, um dessen Auge zu erreichen. Mit diesem feuert die Kreatur einen Strahl auf Kenji ab, welcher jedoch aufgrund des Amuletts nichts ausrichtet. Da sich das Monster jetzt dem Rad nähert, versucht auch Henk einen Angriff und ruft Augustus zu, dass das Rad gedreht werden müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk auf den Tausendfüßler klettert, dreht Augustus das Rad. Jede Umdrehung scheint ihm Kraft zu entziehen und er fühlt sich ausgelaugt und geschwächt. Doch auf dem Schrein bildet sich nach und nach etwas. Octavia hat inzwischen den Text auf dem Schrein übersetzt und ruft ihn den anderen zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 600px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das Schicksalsrad des Berezkhor bringt Vergänglichkeit, Alter, Veränderung und Verfall.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Alterung enthüllt seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk hat das Auge des Tausendfüßlers erreicht und sticht mit seinem Dolch zu. Glühendheiße Lava spritzt nach vorne in Richtung von Augustus und Kenji heraus, doch die beiden können zum Glück den Spritzern ausweichen. Das Monster bricht danach zusammen und löst sich wieder in den Staub auf, aus dem es gekommen ist. Augustus fühlt sich nach vier Umdrehungen merklich gealtert und man sieht ihm dies auch am Gesicht an. Henk ist froh, dass er bei seinem Alter das Rad nur eine einmal gedreht hat, und bemerkt scherzhaft, dass Augustus in seinem jungen Alter dies wohl am besten verkraften könne. Auf dem Schrein hat sich während der Umdrehungen das Schicksalrad des Berezkhor manifestiert, welches Kenji an sich nimmt. Die Helden verlassen dann gemeinsam die Kammer.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Voyx.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Voyx]]&lt;br /&gt;
In der Zentralkammer brennt nun der Hebel vor der Onyxtür zur Kammer von Voyx, und Octavia betätigt ihn. Henk beschließt, mit dem Amulett von Voyx allein in die Kammer zu gehen, da in ihr absolute Dunkelheit herrscht. Die anderen warten vor der Tür und lauschen, ob Henk vielleicht Hilfe braucht. Das Amulett lässt ihn etwas in der Finsternis erkennen und Henk entdeckt überall in der Kammer verteilt tiefe Löcher im Boden, in welche man leicht hineinstürzen kann. Henk sucht nach einem Schrein und bemerkt plötzlich eine Bewegung im Dunkeln. Ein Geräusch nähert sich und etwas packt ihn und trägt ihn durch die Luft davon. Das Monster, welches nicht zu erkennen ist, lässt Henk in eines der Löcher fallen und verschwindet dann wieder in Richtung Decke. Henk kann das gut zwei Schritt tiefe Loch wieder verlassen und schleicht jetzt möglichst leise weiter. Tatsächlich entdeckt er eine versteckte Ecke, in welcher der gesuchte Schrein steht. Leider kann Henk die Inschrift nicht lesen und auch nicht abschreiben, so dass er unverrichteter Dinge wieder zu den anderen zurückkehrt und ihnen berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, nun gemeinsam in die Kammer zu gehen und Henk will sie führen. Dafür bindet er alle mit seinem Enterseil zusammen, damit sie nicht einzeln weggetragen werden können. Als Henk bemerkt, dass das Monster sie wieder anfliegt, schleudert Kenji einen Lichtblitz auf die angreifende Kreatur und erhellt für einen kurzen Moment die gesamte Kammer. Das Monster, bei dem es sich vermutlich um eine Fledermaus handelt, zieht sich kreischend zurück und verschwindet an der Decke. Henk führt seine Freunde zu dem Schrein und übergibt hier Octavia das Amulett, damit sie die Inschrift entziffern kann. Sie liest vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 550px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Nachtschleier der Voyx bringt Finsternis, Nebel, Wolken und Geheimnisse.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Rauch enthüllt seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus trennt einen schmalen Streifen von seinem Umhang ab und Octavia entzündet diesen. Den entstehenden Tauch fächelt sie auf den Schrein, auf dem sich dadurch ein Nebel bildet, welcher sich zu dem Nachtschleier der Voyx manifestiert, den Henk an sich nimmt. Mit Hilfe des Amulettes führt er die anderen wieder sicher aus der Kammer, ohne nochmal von der Kreatur belästigt zu werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Lhughor.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Lhughor]]&lt;br /&gt;
Wie erwartet brennt in der Zentralkammer der Hebel vor der Tür aus Schwefel und Octavia betätigt auch diesen. Sie trägt auch das Amulett des Lhughor, als die Helden die Kammer betreten, wo brennender Schwefel in ihren Lungen brennt. Kenji kann schon nach wenigen Schritten nicht mehr und Octavia, welche keine Auswirkungen des Rauchs spürt, übergibt Kenji das Amulett. Kaum hat er es umgelegt, kann er wieder durchatmen und mit den anderen die Kammer erkunden. Die Helden umgehen möglichst due Rauchwolken und springen über die Lavarisse auf dem Boden und gelangen so in den hinteren Teil der Kammer. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Salamander.png|miniatur|links| Der Salamander aus der Kammer von Lhughor]]&lt;br /&gt;
Hier wartet ein gigantischer Feuersalamander auf die Helden und Augustus und Henk gehen als erstes auf ihn zu, damit Octavia hoffentlich unbemerkt an der Seite an dem Monster vorbei zu dem Schrein gelangen kann, welcher sich hinter dem Ungetüm befindet. Dieses speit seinen ätzender Schwefelatem Henk und Augustus entgegen und die beiden weichen wieder hinter den Lavariss zurück. Auch Kenji nähert sich jetzt ganz an der Wand dem Feuersalamander, wird jedoch von diesem mit seinem heißen Atem angespien, welcher ihm jedoch nichts ausmacht, da er das Amulett von Lhughor trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat inzwischen auf der anderen Seite den Lavariss überquert und als sie sich dem Schrein nähert, wendet sich das Monster in ihre Richtung. Augustus eilt sofort herbei, um die Aufmerksamkeit des Ungeheuers auf sich zu lenken, und Henk folgt ihm. Der zurückweichende Kenji übergibt Augustus das Amulett und von diesem geschützt attackiert er den Feuersalamander mit seinem Schwert und stößt ihm dieses in sein Maul. Die Stellen, die er mit seinem Schwert trifft, explodieren regelrecht und bespritzen Augustus mit heißer Lava, gegen welcher er aber glücklicherweise immun ist. Als sich Octavia jetzt dem Schrein nähert, nähert sich ihr das Monster und Augustus drängt sofort hinterher und bleibt an dem Ungeheuer dran. Seine nächsten Schläge töten es, während Octavia die Inschrift auf dem Schrein übersetzt und vorliest:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 580px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Schattenspeer des Lhughor bringt Abgrund, Zerstörung, Inferno und Untergang.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Flammen enthüllen seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt Octavia ein Feuer auf der Oberfläche des Schreins auflodern und auf diese Weise manifestiert sich der Schattenspeer des Lhughor. Octavia nimmt ihn an sich und die Helden verlassen schwitzend die heiße Kammer. Als sie in die zentrale Kammer zurückkehren, fällt ihnen auf, dass sich in der Mitte ein Abgang geöffnet hat und mit den Amuletten und den gefundenen Artefakten gehen sie in die Tiefe hinab.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Drache.png|miniatur|rechts|Kammer des Wächters der Schatten in der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem gewundenen Pfad und kommen auf einer kleinen Insel heraus, die in einem abyssischen Magmameer liegt. Ein schmaler Weg führt weiter und sie bemerken, dass ein gigantischer Drache sich in der riesigen Höhle aufhält. Der Weg führt zu einer kleinen Plattform, welche sich direkt vor dem Kopf des Drachen befindet. Die Helden erinnern sich an die Tafel im Eingang der Pyramide, auf der vier Xishari die Artefakte der Abyssiden mit sich tragen und vor einem riesigen maul stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus betritt als erstes die Plattform und die Aufmerksamkeit des Drachen richtet sich auf ihn. In seinem Kopf hört er die Frage: „In wessen Namen sprichst du?“ Augustus antwortet: „Soiriz!“, woraufhin in seinem Kopf die Frage auftaucht: „Was trägst du bei dir?“ und Augustus spricht: „Katastrohen, Krieg, Gefahr und Krise!“ Als nächstes hört er im Inneren die Frage: „Was bringst du mir?“, worauf Augustus „die Unheilklinge“ erwidert. Der Drache blickt zufrieden und erhebt sich leicht, so dass Augustus dem Weg weiter folgen kann, unter dem Drachen hindurchgeht und zum Hebel des Ausgangs kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt als zweiter die Plattform und der Drache wendet sich ihm zu. Auch Kenji hört im Kopf die Fragen und Henk und Octavia hören ihn sagen: „Berezkhor! Vergänglichkeit, Alter, Veränderung und Verfall! Das Schicksalsrad!“ Dann erhebt sich der Drache wieder ein Stück und Kenji gelangt zu Augustus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, welcher nur die Antworten von Augustus und Kenji gehört hat, tritt auf die Plattform und sagt sofort: „Voyx! Finsternis, Nebel, Wolken und Geheimnisse! Den Nachtschleier!“ Daraufhin haucht der Drache ihn mit feurigem Atem an, so dass Henk fast in das Magma gestürzt wäre. Als er sich wieder gefangen hat, hört auch Henk die Fragen in seinem Kopf und gibt erneut seine Antworten, um dann auch durchgelassen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist die letzte und antwortet auf die Fragen des Drachen mit „Lhughor“, „Abgrund, Zerstörung, Inferno und Untergang“ und „den Schattenspeer“. Nachdem der Drache auch Octavia hat passieren lassen, verschwinden die Artefakte und Amulette und die Helden können den Hebel betätigen, welcher den Ausgang öffnet. Sie verlassen die Pyramide der Abyssiden und haben nun nur noch die Anrufung des Hazug-Ságok vor dem großen Tor zum Thronsaal vor sich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.44''') Die Helden kehrten zu ihrer Truppe zurück und Grogar möchte wissen, was mit den drei gefangenen Kultisten geschehen soll. Mittlerweile leiden sie unter Wassermangel und würden vermutlich bald sterben, wenn sie nichts zu Trinken bekämen. Die Helden überlegen sich, dass es besser ist, sie am Leben zu lassen, da ihre Geister sonst wohlmöglich später gegen sie kämpfen würden, da die Nekromanten unter den Kultisten sie kontrollieren könnten. Also suchen die Helden nach einer Möglichkeit, wie die Kultisten trinken können, ohne bei der Gelegenheit einen Zauber auszusprechen. Augustus bringt Schutuhx ins Spiel, denn dieser könnte den Geist eines Kultisten kontrollieren und ihn dazu zwingen, etwas Wasser zu trinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx erklärt sich dazu bereit und die Helden nehmen sich als erstes den ältesten Kultisten vor. Schuthux versucht, dessen Geist zu brechen, und Augustus und Henk machen sich bereit, ihm dann den Knebel zu lösen und Wasser zu reichen. Es ist nicht einfach abzuschätzen, ob der Wille des Kultisten tatsächlich gebrochen ist oder ob dieser nur so tut. Als Schutuhx signalisiert, dass er erfolgreich ist, löst Augustus schnell den Knebel und Henk reicht dem Kultisten das Wasser, auf welches er sich gierig stürzt und nicht mehr aufhört, zu trinken. Doch plötzlich verändern sich die Augen des Kultisten und er kann einige dunkle Worte murmeln, ehe Augustus den Knebel bereit hat. Der Körper des Kultisten verkrampft sich schlagartig, einige Zuckungen durchlaufen ihn und sein Genick bricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Kultisten entströmt seinem Mund ein schwarzer Rauch, welcher sich sofort in Richtung des Thronsaals aufmacht. Während Schutuhx sich auf den toten, noch warmen Körper stürzt und dessen Gehirn frisst, Kenji reagiert schnell und greift den fliehenden Geist mit einem Lichtstrahl an, um ihn zu verwirren. Doch er landet nur einen Streiftreffer und der Geist wird nicht aufgehalten. Doch nach einem zweiten Treffer zieht sich der schwarze Schemen in die Zwischenwelt zurück und Kenji denkt, dass der Geist jetzt verwirrt ist und etwas Zeit benötigt, um sich an seine Absicht zu erinnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus bereiten die Kultistin vor, damit Schutuhx sie kontrollieren kann. Dies gelingt ihm auch gut und Henk reicht ihr Wasser, nachdem Augustus den Knebel gelöst hat. Doch diesmal achtet er darauf, sie nicht zu lange trinken zu lassen, und in dem Moment, als Augustus ihr den Knebel wieder in den Mund stopft, versucht sie tatsächlich etwas auszusprechen. Verärgert wird sie wieder etwas abseits auf dem Boden abgelegt und der dritte Kultist wird zu Schuthux gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedankenschinder dringt in den Geist des Kultisten ein und nickt zum Zeichen, dass er ihn unter Kontrolle hat. Obwohl es auf Henk nicht so wirkt, entfernt Augustus auf Schutuhxs Nicken hin den Knebel. Ein breites Grinsen und gemurmelte Worte verraten den Helden, dass sie getäuscht wurden, und der Kultist nimmt sich auf die gleiche Weise wie der erste das Leben. Als sein Geist aus dem Körper entweicht, ruft Kenji wieder das Licht an, um ihn aufzuhalten. Doch auch dieses Mal streift er den Geist zunächst nur, doch bringt nicht genügend Konzentration auf, um ein weiteres Mal, das Licht auszusenden, so dass der schwarze Schemen den Thronsaal erreichen kann und hineingelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine Reaktion darauf ertönt kurz darauf in der ganzen riesigen Höhle ein tiefes Dröhnen, dessen Ursprung im Thronsaal liegt. Die Helden schlussfolgern, dass die Kultisten gerade die Monsterschlange Zygisskha wiedererweckt haben, damit sie die Helden nach dem Öffnen des Tores angreift und am Betreten hindert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ihr Kommen durch den Geist jetzt angekündigt ist, entscheiden sich die Helden dafür, vor dem Öffnen des Tores noch einmal ausgiebig zu ruhen, um wieder zu Kräften zu kommen. Ihre verbündeten, Grogar mit seinen Männern und die Freigeister übernehmen die Wache und die Helden legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Drachenträne.png|miniatur|right|Die Drachenträne]]&lt;br /&gt;
Nach einigen Stunden erwacht Henk und greift intuitiv nach der [[Drachenträne]]. Er holt sie hervor und bemerkt, dass der Aufenthalt in den Pyramiden der dunklen Götter sie stark geschwächt hat und sie ganz porös und brüchig geworden ist. Voller Sorge weckt er seine Freunde und sie kommen zu dem Schluss, dass nur ihr Blut die Drachenträne wieder heilen lässt, so wie sie es schon einmal getan haben. Augustus holt seinen Dolch hervor und reicht ihn Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich in die Hand schneidet und das Blut auf die Drachenträne tropft, hat sie eine Vision von Uselias und sieht, wie dieser durch einen Sturm über ein felsiges Tal fliegt, in dem das dämonische [[L'yreh]] liegt. Unter ihm sammeln sich [[Xishari]] und [[Nebbkor]], die aus einem schwarzen Ziggurat kommen und auf den schwarzen König [[Sereg]] zustürmen. Sereg schwebt nahe dem Eingang auf einer Wolke und wird von einer magischen Windhose geschützt. Er singt ein trauriges Lied, während Tränen seine Wangen hinabfließen und überall, wo sie auf den Boden fallen, entsteht Wasser, das schließlich einen weitläufigen See bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sein Blut gibt, schaut er in seiner Vision, wie Uselias von oben auf einen See hinabblickt, dessen Zentrum von einem tosenden Sturm umgeben ist. Im Auge des Sturms schwebt der schwarze König Sereg auf einer Wolke und singt ein trauriges Lied. Eine gigantische Wasserfontäne bricht aus dem See hervor und verursacht ein schnelles Ansteigen des Wasserspiegels. Xishari und Nebbkor versuchen erfolglos, den magischen Tornado zu überwinden, und werden schließlich von den Wassermassen fortgespült. Auch das schwarze Ziggurat wird geflutet, und die Schreie der ertrinkenden Dämonen sind zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus gibt sein Blut für die Drachenträne und erblickt in seiner Vision, wie Uselias aus der Luft einen großen See sieht, der sich schnell mit Wasser füllt. Im Zentrum des Sees schwebt der schwarze König Sereg auf einer Wolke im Auge eines magischen Tornados und singt ein trauriges Lied. Uselias kämpft sich durch den Sturm, um zu Sereg zu gelangen, und erreicht schließlich das windstille Zentrum, wo er den Elbenkönig in Tränen vorfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk opfert als letzter sein Blut und erlebt in einer Vision, wie Uselias sich im Auge eines magischen Tornados über einem See befindet, welcher  immer mehr Wasser speit und das umliegende Land überflutet. Er sieht die Gipfel der Berge und entfernte Regionen in den Wassermassen verschwinden. Uselias fliegt entschlossen auf den schwarzen König Sereg zu, der von der Flut und seinem magischen Lied gefangen ist. Uselias zieht sein Schwert und bittet Sereg, sich zu erinnern und die Flut zu stoppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tauschen sich über ihre Visionen aus und haben aus Uselias miterlebt, wie der Nebelschlund von Sereg geöffnet wurde (vgl. [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an die Erschaffung des Nebelschlunds .2824. Aletheon 351 JF.29|Uselias Erinnerung]]), und nachdem alle Helden ihr Blut für die Drachenträne gegeben haben, ist diese wieder ganz und sieht gekräftigt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen sich zur Beratung zurück und besprechen gemeinsam das Vorgehen im Thronsaal. Henk weist Augustus darauf hin, dass die Männer genau wissen, dass einige ihr Leben verlieren werden, doch genau dieses macht den Männern am meisten Angst, denn sie wissen, dass ihre Seele dann auf ewig in Riunuz-Choxxu gefangen sein wird. Daher empfiehlt Henk Augustus, diesen Umstand nicht extra anzusprechen, wenn dieser seine Ansprache an die Männer hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia nimmt ihren Bruder Augustus etwas zur Seite und bittet ihn inständig, ihr zu versprechen, dass er nach der Rückkehr nach Barthavion alles versuchen werde, um wieder die Gunst des Kaisers zu erhalten, damit seine Verbannung aufgehoben würde. Falls sie den Kampf nicht überlebe, wolle sich wenigstens sicherstellen, dass sie nicht die letzte der Octavier sein werde, de im Elysium ankomme. Augustus spürt die Bedeutung, die es für seine Schwester hat, und gibt ihr etwas widerwillig das Versprechen, alles dafür zu tun, falls sie bei dem Kampf sterben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehren die Helden zurück und verkünden ihren Verbündeten im Anschluss ihren Plan. Grogar und seine Männer bilden einen Trupp und die Freigeister einen zweiten. Nach der Öffnung des Tores sollen die Gruppen beide Köpfe der Monsterschlange angreifen und versuchen, deren Augen anzuvisieren. Während die Gruppen Zygisskhas Köpfe beschäftigen, werden die Helden hoffentlich durch die Mitte zu den Türen gelangen können. Grogar soll sich mit seinen Männern um den linken und die Freigeister sich um den rechten Kopf kümmern und Octavia soll sich bereit machen, um die Monsterschlange in der Mitte mit einem Feuerball anzugreifen, um so den Weg zu den hinteren Türen frei zu sprengen. Notfalls müssten die Helden über den Leib der Schlange klettern, um zu dem Geheimgang zu kommen. Dort würden sie sich dann um die Kultisten kümmern, welche Zygisskha kontrollieren. Ist die Schlange ausgeschaltet, sollen sich die Männer vor dem Thronsaal sammeln und auf die Rückkehr der Helden warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Plan besprochen ist, versammeln sich alle Männer um Kenji, welcher ein Licht-Gebet für den bevorstehenden Kampf spricht. Die Lichtgläubigen unter den Männern finden Stärke und Mut bei dem Anblick des hellen Lichtes, welches Kenji herbeiruft, aber auch die, welche dem Alten Weg folgen, schöpfen daraus Kraft und Hoffnung für die bevorstehende Schlacht. Als Kenji das Gebet beendet, spricht Augustus zu den Männern, um sie auf die bevorstehende Schlacht einzustimmen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Männer! Freigeister, Freunde! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute stehen wir am Rande der Vernichtung, denn es gilt: wir oder sie! Der Feind, der auf uns wartet, ist finster, furchteinflößend und erbarmungslos. Eine untote Riesenschlange mit zwei Köpfen will uns aufhalten, gelenkt von dunklen Kultisten, die nur ihrem Meister  Sabaoth Immortalis dienen. Aber wir, wir sind das Licht in dieser Dunkelheit!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute entscheiden wir über das Schicksal der Welt. Unsere Schwerter, unsere Herzen und unsere Entschlossenheit sind die einzigen Mittel, die uns den Weg zurück in unsere Heimat eröffnen können. Wir kämpfen nicht nur für uns selbst, sondern für unsere Familien, für unsere Heimat und für alles, was uns lieb und teuer ist!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ein Teil von euch wird heute auf ehemalige Kameraden treffen, die nun auf der Seite des Feindes stehen. Vielleicht sind sie auch nicht mehr sie selbst! Bleibt standhaft und lasst euch nicht verunsichern, wir kämpfen, um auch sie zu befreien!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr Freigeister habt euch trotz eurer Umwandlung euren eigenen Willen bewahrt und heute ist eure Chance gekommen, zurückzukehren und eure Heimat wiederzusehen. Eure Freunde warten hoffnungsvoll auf den Ausgang dieses Kampfes, um mit uns zurückzukehren.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und schließlich, an meine Schwester und meine treuen Freunde: Wir haben diesen Moment so lange verfolgt. Sabaoth Immortalis, der Mörder unserer Eltern, ist endlich in Reichweite. Die Rache brennt in unseren Herzen, aber wir müssen stark bleiben und nicht die Kontrolle verlieren. Dies ist unsere Chance, ihn zur Rechenschaft zu ziehen und unsere Seelen zu befreien.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kämpft mit allem, was ihr habt, und lasst uns dieses Übel bezwingen. Für die Freiheit! Für die Zukunft! Für unsere Heimat!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, betreten die Rampe und nähern sich dem Tor des Thronsaals, vor dem Octavia die Anrufung des Hazug-Ságok sprechen wird, um sie zu öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===25. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Palasttor.png|miniatur|rechts|Das Tor zu Hazug-Ságoks Thronsaal]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.45''') Vor dem Tor vergegenwärtigen sich die Helden noch ein letztes Mal ihren Plan, bevor Octavia die Worte spricht:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 280px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'' Kuo nugßoukuz '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'' Kangz schuk Verigorn ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Schi nßakkuß Xeuiklnguß   ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Izsch Ngußarsch schuß Riunuz  ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Hazug-Ságok! '' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden stehen mittig vor dem Tor und hinter ihnen stehen links die Männer von Grogar und rechts die Freigeister. Als das Tor sich vollständig geöffnet hat, blicken die fest entschlossenen Streiter auf die gigantische, untote Schlange, welche sie mit ihren vier Augen anfunkelt und einen dunklen Zauber wirkt, der alle vor Furcht erstarren lässt, so dass sie vor dem Tor verharren. In der Eingangskammer blockiert der Zygisskhas Leib den Zugang zu den Türen und außerdem wanken mehrere Zombies auf die Helden zu.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Eingangskammer.png|miniatur|rechts|Die Eingangskammer des Thronssaals mit Zygisskhas Position (rot) und den leuchtenden Artefakten in den Ecken (blau)]]&lt;br /&gt;
Henk fängt sich als erster und betritt die Eingangskammer. Er stürzt sich sofort auf den ersten Zombie und spaltet mit einem mächtigen Hieb dessen Kopf und Oberkörper, was diesen jedoch anders als bei den Zombies in Freywall (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]) nicht aufhält. Augustus gibt den Befehl zum Angriff und die anderen folgen Henk und betreten die Eingangskammer. Octavia macht Augustus auf seltsame bläulich leuchtende Artefakte aufmerksam, welche in den Ecken der Kammer platziert sind, und schleudert dann einen Feuerpfeil auf das Artefakt linken Seite. Augustus geht zur rechten Seite auf die Freigeister zu, welche gerade die Kammer betreten, und gibt Filgiz den Befehl, sich um die Artefakte zu kümmern. [[Datei:Nekroschädel.png|miniatur|links|Ein nekromantischer, bläulich leuchtender Schädel in der Eingangshalle des Thronssaals.]]Henk begibt sich auf die linke Seite und kann einen genaueren Blick auf das leuchtende Artefakt werfen und entdeckt, dass es ein menschlicher Schädel ist, in welchen ein anscheinend nekromantischer Zauber gewirkt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grogars Männer haben noch gezögert, doch jetzt finden auch sie den Mut und stürmen auf den linken Schlangenkopf zu, während sich die Freigeister dem rechten Kopf von Zygisskha genähert haben. Augustus befiehlt [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khorald]], sich mit seinem Bogen den hinteren Schädel auf der rechten Seite vorzunehmen, und begibt sich dann in die Mitte zu Octavia, Kenji und Schutuhx zurück. Octavia wirft einem Zombie einen Flammenpfeil entgegen und zerstört seine Beine, so dass er nur noch kriechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus ermutigt die Männer zum Angriff und Henk zerstört den ersten Schädel auf der linken Seite. Grogars Männer und die Freigeister greifen jeweils einen Schlangenkopf an und beschäftigen ihn, während Augustus sich die Zombies in der Mitte vornimmt und den von Henk halbierten Untoten zerstückelt, so dass seine Einzelteile keine Gefahr mehr darstellen. Ein Zombie stürzt sich auf den Piraten Piet und krallt sich an dessen Arm fest. Filgiz zerstört den Schädel auf der rechten Seite und Khorald schießt erneut auf den hinteren Totenkopf, um ihn zu spalten und den Zauber zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk auf der linken Seite verstürmt, um den hinteren Schädel zu erreichen, werden Grogars Männer von Zygisskha angegriffen und einige von ihnen getroffen. Augustus verschafft sich einen Überblick über das Kampfgeschehen und spornt die Männer erneut zu Höchstleistungen an, doch Grogars Trupp ist komplett abgelenkt durch die untote Riesenschlange, dass  sie Augustus nicht wahrnehmen und bei ihrem Angriff ein Mann stirbt. Doch die Freigeister werden ermutigt und setzen dem rechten Kopf ordentlich zu. Octavia und Augustus bahnen sich einen Weg zur Mitte der Kammer, unterstützt von Kenjis himmlischen Blitzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zygisskha lässt Grogars Männer mit ihrem Zauber vor Grauen erstarren, so dass sie ihrem nächsten Angriff hilflos ausgeliefert sind. Als Augustus dies bemerkt, weist er Kenji an, den Schlangenkopf zu blenden, um ihn von seiner Attacke abzubringen. Kenji entsendet einen gleißenden Lichtstrahl und das Monster erstarrt so lange, bis Grogars Männer sich wieder gefangen haben. Sie greifen erneut den Kopf der Schlange an, doch plötzlich steht ihr gefallener Kamerad wieder auf und greift seine eigenen Leute an. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Thronsaaltor.png|miniatur|rechts|Der hinter Teil der Eingangskammer mit dem Tor zum Thronsaal.]]&lt;br /&gt;
Henk schlägt einen Zombie aus dem Weg und läuft weiter zu dem bläulich leuchtenden Schädel an der Wand, während die anderen noch mit den Zombies beschäftigt sind, um auf der linken Seite zwischen den Schlangenkopf und den Leib auf der rechten Seite zu gelangen. Henk zerstört dann geschickt den Schädel und springt auf den Körper der Schlange, um über ihn in den hinteren Teil der Kammer zu gelangen, wo der Eingang zu Thronsaal ist. Währenddessen greift Zygisskha gnadenlos an und tötet viele von Grogars Männern, doch die Freigeister halten stand und können ihren Angriffen ausweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia, Augustus, Kenji und Schuthux gelangen in den Spalt und  Octavia schießt einen Feuerball auf den Körper der Schlange ab, welcher den weiteren Weg versperrt. Sie sprengt ein großes Loch in den verrottenden Körper und Augustus kann mit einem weiteren Schlag den Spalt so vergrößern, dass sie alle hindurchgelangen können. Henk ist bereits dort und hat zwei weitere Schädel zerstört, die dort platziert waren. Augustus positioniert sich sofort vor der linken Tür, welcher zu dem Raum mit dem Geheimgang führt, doch Henk weist darauf hin, dass hinter der rechten Tür Gemurmel zu hören ist, als ob dort ein Zauber gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Schurkenkammer.png|miniatur|links|Die Kammer mit den Nekromanten]]&lt;br /&gt;
Bevor sie die Tür öffnen, verabreden sie, dass Schutuhx so schnell wie möglich einen Nekromanten seinem Willen unterwerfen soll, denn die Helden gehen davon aus, dass in dieser Kammer die Zombies kontrolliert werden. Henk öffnet die Tür und Augustus macht sich bereit, anzugreifen. Ein Zombie steht im Weg und Augustus stürmt ihn an, um den Weg für die anderen freizumachen. Während er den Zombie zerkleinert, kontrolliert Schuthux einen der Nekromanten und zwingt ihn dazu, den bläulich leuchtenden Schädel zu zerstören. Henk stürmt sofort vorwärts, um den zaubernden Kultisten auszuschalten, und als er ihn schließlich angreift, löst er einen dunklen Zauber aus und spürt einen großen Schmerz, denn er hat einen Teil der Wunden sich selbst zugefügt. Doch das hält ihn nicht davon ab, den Nekromanten zu töten und das grauenhafte Ritual zu beenden. Schutuhx hat sich dem kontrollierten Nekromanten genähert und frisst sein Gehirn. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-HZPalast-Geheimgang.png|miniatur|rechts|Das Relief, welches der Schlüssel zur Öffnung des Geheimgangs ist.]]&lt;br /&gt;
Als die Helden die Kammer wieder verlassen, bemerken sie über den Leib der Schlange hinweg in der großen Eingangskammer die Elbengeister, welche nach der Zerstörung der Schädel die Kammer betreten konnten und zur Hilfe kommen, um nun mit den anderen Streitern die Monsterschlange abzulenken. Augustus will schnell weiter und öffnet die linke Tür, hinter welcher er einen kleinen Raum vorfindet, in dem vier Zombies leblos auf dem Boden liegen und an dessen Wand ein großes Relief angebracht ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Geheimgang.png|miniatur|links|Die Kammer mit dem Relief]]  &lt;br /&gt;
Henk beginnt sofort, das Relief nach einem Mechanismus zum Öffnen des Geheimganges zu untersuchen. Er stellt fest, dass man einen Finger des Hazug-Ságok bewegen kann, dass sich dieser jedoch einfach wieder zurückbewegt und ansonsten nichts passiert. Dann bemerkt Henk, dass sich ein Zahn von Zygisskha bewegen lässt und dass dieser einrastet. Als Henk daraufhin nochmal den Finger bewegt, bleibt dieser ebenfalls in der veränderten Position stehen. Henk untersucht dann die drei Xisharipriester und findet heraus, dass die Kugel des mittleren Priesters sich eindrücken lässt, woraufhin das ganze Relief zur Seite schwingt und einen verborgenen Kriechgang freigibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus will sofort Octavia vorschicken, damit sie die in der Kammer erwarteten Kultisten sofort mit einem Feuerball angreift und ablenkt, um es Augustus zu ermöglichen, sofort hinterherstürmen zu können und sie so lange zu beschäftigen, bis die anderen da sind. Doch Henk überzeigt ihn davon, dass er zunächst allein dort hinaufschleichen will, um überhaupt erst einmal die Situation zu erkunden. Also schleicht Henk allein den schmalen Kriechgang hinauf und berichtet danach, dass oben mehrere Zombies auf die Ankunft der Helden warten. Sie beschließen, dass Augustus vorwegkriechen soll, um sich auf den ersten Zombie zu stürzen. Direkt hinter ihm soll Kenji sein, um die Zombies zu blenden und so abzulenken, damit die anderen aus dem Kriechgang herauskommen können.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Nekrokammer1.png|miniatur|links|Der vordere Teil der geheimen Kammer]]&lt;br /&gt;
Henk bindet einen Teil von Augustus Umhang um dessen Knie und Handballen, um ihm ein möglichst leises Vorrankommen zu ermöglichen. Mit dem Schwert in der Hand kriecht Augustus den Gang hinauf, dicht gefolgt von Kenji. Es gelingt ich, den ersten Zombie zu überraschen und ihn niederzuwerfen. Zu seinem Entsetzen handelt es sich bei dem Zombie um die Leiche von Obermaat [[Baiula_Spei#Unteroffiziere:|Uldreich Donnerbacher]], einen Freund der Helden von der [[Baiula Spei]]. Der zweite Zombie, welcher nach Augustus greift, ist der Leichnam von Maat Storko Koyner, und Kenji welcher gerade aus dem Kriechgang kommt, ist kurz entsetzt, bevor er ein helles Licht in den Raum hinein sendet, welches die Zombies blendet und verwirrt. Henk kommt hinterher und rennt sofort an den Zombies vorbei in den Raum hinein, wobei er an weiteren bekannten Gesichtern vorbeikommt, denn die Nekromanten haben anscheinend alle Matrosen wiedererweckt, welche die Baiula Spei bis zum Ende verteidigt haben und bei dieser Aufgabe gefallen sind. Octavia verlässt den Kriechgang und muss sich auch kurz sammeln, als sie die alten Freunde sieht, doch sie fasst sich schnell und sendet einen Flammenpfeil auf den hintersten Zombie Isegrein Turmen, der diesem die beiden Beine wegschießt, so dass er Henk nicht aufhalten kann. Schutuhx ist schließlich der letzte, welcher den geheimen Raum betritt, sich aber an den Kampfhandlunge nicht beteiligt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Nekrokammer2.png|miniatur|rechts| Der hintere Teil der geheimen Kammer]]&lt;br /&gt;
Henk gelingt es als erster, einen Blick in den hinteren Teil des Raumes zu werfen. Sobald er im Blickfeld erscheint, ruft ihm ein Kultist vom Ende des Raumes zu, dass Meister Immortalis ihnen extra zur Begrüßung ein paar Fundstücke vom Meeresboden mitgebracht habe, über deren Wiedersehen sie sich bestimmt freuen würden. Dann beginnt er, einen dunklen Zauber auf Henk zu wirken, welcher jetzt schnell auf den Kultisten zu sprintet. Währenddessen bemüht sich Kenji, den bläulich leuchtenden Totenschädel zu zerstören und Augustus wehrt die Zombies ab und versucht, Henk zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der hinteren Hälfte befindet sich im vorderen Bereich ein großer Ritualkreis in Form einer Doppelköpfigen Schlange, in dessen Mitte ein Kultist steht und einen Zauber aufrechterhält. Der Kultist wird geschützt durch drei Zombie, wovon Augustus sofort den ersten angreift. Währenddessen hat Henk den hinteren Kultisten erreicht und hat den schwarzen Zauber ignoriert, der auf ihn gewirkt wurde, doch der Kultist zieht sich in die hintere Ecke zurück, in welcher Henk auch den Nekromanten entdeckt, welcher die Zombies kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus wird von den Zombies aufgehalten und Henk bleibt vorerst allein in der hinteren Ecke. Als Schutuhx bei Augustus ankommt, setzt dieser ihn auf den Nekromanten an, welcher Zygisskha kontrolliert, um danach den zweiten Zombie zu attackieren. Als auch Octavia in den Kampf einsteigt und mit Flammenpfeilen die Zombies angreift, kann Augustus sich absetzen und Henk zur Hilfe eilen. Dieser hat sich den Nekromanten vorgenommen und schneidet diesem die Kehle durch. Doch durch einen dunklen Zauber verwundet sich Henk erneut selbst und wird stark verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erreicht die hintere Ecke und tötet den letzten Kultisten an, welcher gerade einen Zauber auf den verletzten Henk sprechen will. Als der Nekromant stirbt, sacken die Zombies in sich zusammen und werden wieder zu den aufgedunsenen Wasserleichen der befreundeten Matrosen. Schutuhx bezwingt den Geist seines Nekromanten und unterbricht damit den Zauber, welcher Zygisskha kontrolliert. Dann befiehlt er dem Kultisten, sich ihm zu nähern, damit er dessen Gehirn essen kann, was die Helden auch nicht unterbinden, als sie dazukommen, denn hinter dem Beschwörungskreis befindet sich das dunkle Fenster, welches einen Blick in den Thronsaal ermöglicht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Sabaoth Lich.png|miniatur|rechts|Der Lich Sabaoth Immortalis]]&lt;br /&gt;
Kenji hat sich inzwischen um die nekromantischen Schädel gekümmert und, als er den letzten zerschlagen hat, erscheint der Führergeist der Elben und vergewissert sich, dass es den Helden gut geht, bevor er wieder verschwindet. Dann begibt Kenji sich zu den anderen und wirft mit ihnen einen Blick durch das dunkle Fenster. Durch dieses ist [[Sabaoth Immortalis]] zu erkennen, welcher sich lachend der dunklen Scheibe nähert und die Helden anspricht, wobei seine Worte mehr aus der Zwischenwelt zu hören sind als durch das magische Fenster:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr habt es also tatsächlich geschafft, aber das ist gut. Kommt nur her, ich freue mich schon. Ich warte hier auf euch und ich werde euer Ende persönlich erleben dürfen! ''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lacht er laut und nähert sich kurz dem Fenster, so dass die Helden den Lich Sabaoth deutlicher erkennen können, bevor er wahnsinnig lachend wieder in der Dunkelheit des Raumes verschwindet. Augustus verspricht ihm leise, dass er nicht mehr lange lachen werde, und wendet sich Octavia zu, welche mit geballten Fäusten dasteht. Er spricht: „''Es ist bald soweit, Schwester, es ist bald soweit!''“ und sie erwidert „''Ich wünschte, ich könnte durch dieses Fenster durchschießen.''“ Kenji sorgt sich um Henk und fragt ihn, ob er noch kämpfen kann, und Henk tut es mit den Worten ab, dass ihm nur kurz die Luft weggeblieben sei, während sein Hals stark blutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dunkelheit des Thronsaals sind in der Mitte mehrere Gestalten erkennbar, was darauf hindeutet, dass sich noch mehrere Kultisten bei Sabaoth befinden, welche auf sie warten werden. Doch zuvor müssen sich die Helden etwas ausruhen und Augustus versorgt Henks Wunden mit [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelians]] blutstillenden Heilsalbe, während sich Kenji auf ein schützendes Gebet vorbereitet, bevor sie den Thronsaal betreten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.46''') Die Helden planen ihr weiteres Vorgehen im Thronsaal. Da sie diesen durch den durch eine Geheimtür verschlossen Kriechgang betreten müssen, werden die Kultisten genau wissen, woher sie kommen werden und auf sie vorbereitet sein. Daher will Augustus als erstes den Thronsaal betreten, dicht gefolgt von Kenji, der ihn dann mit dem Licht schützen kann. Octavia soll als nächstes herauskommen, um die Kultisten schnellstmöglich mit Feuerbällen anzugreifen, und [[Schutuhx]] soll versuchen, den Kultisten zu übernehmen, welcher die Zombies kontrolliert und auf dem Boden sitzen wird. Henk soll zuerst oben warten und mit dem Hebel die Geheimtür öffnen, sobald Augustus unten vor der Tür bereit ist. Dann soll er nach ihnen heimlich in den Thronsaal kommen, um sich versteckt um die magischen Totenschädel zu kümmern, welche das Eindringen der Elbengeister in den Thronsaal verhindern. Augustus will die Zombies an sich binden und Kenji will versuchen, den Lich zu blenden und ihn so vom Zaubern abzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie aufbrechen, betet Kenji mit den Helden und bittet die Götter des Lichtes, ihnen beizustehen, und [[Schutuhx]] zieht sich währenddessen in die von Kenji entfernteste Ecke der Kammer zurück. Kenji, Henk und Augustus bauen sich gegenseitig auf, erinnern sich an bestandene Prüfungen und sprechen noch ein paar anspornende Worte. Dann betritt Augustus als erstes den Kriechgang und Kenji, Octavia und Schutuhx folgen ihm. Unten angekommen gibt er Henk ein Zeichen und dieser öffnet die Geheimtür zu Thronsaal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Tür liegt absolute Finsternis und es ist nichts zu erkennen. Augustus stößt mit seinem Schwert hinaus und trifft auf Widerstand. Anscheinend steht ein Zombie vor dem Ausgang und Augustus hat ihm seinen Bauch aufgeschlitzt, so dass es spritzt. Kenji schiebt seinen Stab an Augustus vorbei und ruft ein Licht hervor, welches einen Teil des Raumes erhellt und zwei Zombies verscheucht. Ein lautes Lachen ertönt und Sabaoth ruft laut: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Lasst das Schauspiel beginnen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus tritt den verbliebenen Zombie von sich weg und kann so aus dem Geheimgang treten und ihn angreifen, während Kenji heraustritt und Platz für Octavia macht. Die Finsternis verschwindet und gibt den Blick auf den Raum, die Kultisten mit ihren Zombies und den Lich Sabaoth Immortalis frei, welcher hoch oben in der Mitte des Thronsaals schwebt. &lt;br /&gt;
[[Datei: RC-HSPalast-Thronsaal-I.png|miniatur|rechts|Der Thronsaal des Hazug-Ságok]]&lt;br /&gt;
Die Kultisten haben sich in den hinteren Bereich des Saals zurückgezogen, hinter den Säulen versteckt und jeweils von einem Zombie gedeckt. Eine große, schwarze Urne mit einem Kultisten dahinter steht in einem eisigen Feld fast den Helden gegenüber. In der Nähe des Eingangs liegen fünf Männer von Graltik gefesselt auf dem Boden. Es sind auf den ersten Blick zwei magischen Totenschädel zu entdecken, einer links vom Geheimgang und der andere rechts in der Nähe des Hebels für die Eingangstür, doch vermuten die Helden auf der anderen Seite ebenfalls zwei Schädel. Eine riesige Membran trennt den Raum vom Meer und durch sie hindurch ist der Nebelschlund zu erkennen. Kaum haben die Helden den Raum betreten, gibt Sabaoth seinen Kultisten einen Befehl: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Öffnet die Urne!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich Augustus den fliehenden Zombies angreift, wird Octavia von einem Schattenzauber eines Kultisten getroffen und fasst sich an den Kopf, anstatt zu zaubern. Die anderen Kultisten beobachten die Helden nur und blicken zwischendurch erwartungsvoll auf die schwarze Urne, welche nun geöffnet wird und einen schwarzen Rauchwirbel entlässt, in welchem Silhouetten zu erkennen sind und der sich auf die Helden zubewegt. Kenji geht einige Schritte auf den Lich zu und schickt diesem einen blendenden Strahl hinauf, welcher diesen durchdringt und ihm ein Lachen entlockt. Sabaoth dreht sich kurz zu Kenji um, lacht erneut und schickt ihm über seinen Lichtstrahl dunkle Schlieren entgegen. Der schwarze Rauchwirbel spaltet sich in mehrere Gruppen von Schatten auf, welche sich jeweils einem Helden nähern. Schutuhx schätzt die Situation als aussichtslos ein und zieht sich in den Kriechgang zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus beschäftigt sich mit den beiden Zombies und Octavia kann einem anderen Zombie seine Beine wegschießen. Henk betritt unauffällig den Thronsaal und wendet sich als erstes dem Totenschädel auf der linken Seite zu und zerstört ihn. Dann rennt er so schnell wie möglich auf den rechten Schädel zu, doch er wird an der letzten Säule von den Schatten abgefangen. Kenji verliert im Kräftemessen mit Sabaoth, wird von dessen Schattenschlieren niedergeworfen und kann mit dem Licht einen ersten Zugriff der Schatten verhindern, doch letztendlich hält er die schwarzen Schatten nicht auf, welche sich auf ihn, Henk, Augustus und Octavia stürzen, sie fassen und emporheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von den Schatten in zwei Schritt Höhe mit eisigen Klauen gehalten, welche frostige Spuren auf der Kleidung hinterlassen, und sind Sabaoth hilflos ausgeliefert. Er nähert sich jedem einzelnen, lacht und verhöhnt ihn.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das war zu einfach. Die großen Helden sind also bezwungen!''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Wo ist denn nun euer tolles Artefakt, das die Seele des Theleten enthalten soll? Anscheinend hilft er euch nicht, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich hätte es ahnen müssen, aber gut – nun gehört ihr mir. Aber wenn ihr euch auf einen angenehmen, gnädigen Tod gefreut habt, dann kann ich  nur sagen: Letor wird eure kleinen, verwurmten Seelen niemals zu Gesicht bekommen, denn ihr werdet die Ewigkeit als meine Trophäen verbringen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich werde mich an euren ewigen Qualen erfreuen und wir werden alle Zeit haben – die Ewigkeit.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Und dann werdet ihr mitkomme nach Eboria und ihr werdet den Untergang des Kontinents selbst miterleben dürfen. Hört sich das nicht herrlich an?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth gibt den Kultisten ein Zeichen und diese holen eine Kiste aus einer Ecke und schleppen sie in die Mitte der Kammer. Sabaoth schwebt auf Henk zu und sagt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Da haben wir es also, das Gefäß des Maldoror.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du warst es also, der zu dumm war, das Geschenk des großen Verderbers anzunehmen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Tja, wenn ich dich so ansehen, wärst du bestimmt eine gute Marionette gewesen. Ich wette, du warst ein Sklave, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich weiß, dass hätte dich zu einem guten Diener Malgors ausgezeichnet.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Die besten Voraussetzungen, na ja. Jetzt ist es dafür zu spät und Maldoror wird dich verschmähen. Aber ich weiß, dass es noch deinen Sohn gibt, nicht wahr? Und er war glaube ich auch ein wunderbares Gefäß. Wenn es an der zeit ist, werden wir uns um ihn kümmern, und dann kannst du vielleicht miterleben, wie dein Sohn die große Ehre annehmen wird, die du ausgeschlagen hast.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Zu schade, na ja, sehen wir weiter, wen haben wir hier noch.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth wendet sich Kenji zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ah, bist du nicht der Lehrling des Pyrrhon?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich kannte deinen Lehrmeister, ein alberner Wichtigtuer, nicht wahr? Hat er doch mit seinen moralischen Lügen immer versucht, Aequus einzulullen. Ich erinnere mich dran, wenn ich mit Silvius dort war, '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''ein selbstgerechter, widerlicher, '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''scheinheiliger Wichtigtuer. Ja, genauso habe ich ihn erlebt. Ich hörte, er ist inzwischen bereits verstorben, nicht wahr? Mhm, ich hoffe, er hatte einen äußerst unangenehmen Tod und hat viel gelitten.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Na ja - tja, aber mit dir werden wir sehen, was wir anfangen können. Eigentlich bist du ein verabscheuungswürdiges Nichts, aber vielleicht werden wir die Lichtgötter ein wenig beleidigen, wenn wir dich foltern und deine Seele zermartern werden.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„''Du freust dich sicher schon, nicht wahr? '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''Tja, wen haben wir hier noch.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth wendet sich nun Augustus zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das ist doch der junge Octavius. Es ist doch zu schön, dass wir uns endlich wiedersehen, nicht wahr? &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, nicht wahr, mein junger Freund?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Tja, das ist doch zu schade, dass deine alberne kleine Schwester es geschafft hat, dich von deiner wahren Bestimmung abzubringen. Ich erinnere mich daran, wie du als Principus Mortis warst. Du bist in dieser Rolle richtig aufgegangen, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich kann mich noch daran erinnern, wie kalt und herzlos du bei deinen Folterungen warst. Ich habe den Hass in deinen Augen sehen können'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''und ich habe es genossen. Es war zu schön, gib es doch selber zu, oder?''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus‘ Augen funkelt Sabaoth hasserfüllt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Der Hass war schon immer deine Begabung, nicht wahr? Du warst ein besonderer Schmaus, ich habe dich gerne beobachtet. Zu schade, dass du so dumm warst, deinen Onkel umzubringen. Gemeinsam hätten wir es weit bringen können. Zu schade, zu schade.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus: „''Du bist feige geflohen!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Geflohen? Ich brauchte euch nicht mehr! Eigentlich brauche ich auch dich jetzt nicht mehr.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Selbst, wenn du als Principus Mortis zurückkehren wolltest, wärst du wertlos. Du hast dich als schwach erwiesen, als einfach viel zu erbärmlich.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du hast immer gesagt, du wolltest deinen Ahnen, dem großen Cygnus, alle Ehre machen.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''Nicht einmal das hast du geschafft. Gar nichts! Weißt du, was du warst? Du warst unser Spielball, du hast auf jede Lüge gehört, die ich dir eingeflüstert habe. Es war eine Freude, dich zu manipulieren! Ein kleiner, dummer Junge!''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Hach ja, wir werden viel Zeit haben, um uns über die Vergangenheit austauschen zu können. Vielleicht erzählst du es mir ja nochmal, was es für ein Genuss war, als du deinem Onkel die Schwert in die Brust gerammt hast.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus: „''Das erzähle ich dir, wenn ich deine Existenz beende!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Oh ja, da freue ich mich schon sehr drauf! Meine Existenz ist schon mehrmals beendet worden und, da muss ich euch eigentlich allen danken, denn – das hat mich stärker gemacht. Diese vielen herrlichen Tode, die ihr mir bereitet habt.'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Seht nur, wohin sie mich gebracht haben! Ich würde sagen, ihr habt mir den nötigen Anstoß gegeben, dass ich mich endlich von dieser weltlichen Existenz lösen konnte.''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(mit dem Blick zu Henk) „''Und wenn ich mich richtig erinnere, warst du es, der mir seinen Säbel ins Rückrad getrieben hat. Mhm, in gewisser Weise bin ich dir zu ewigem Dank verpflichtet. Ich werde es dir mit Sicherheit zurückzahlen.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Nun gut. Und dann haben wir ja noch das kleine lästige Mädchen da.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus ruft: „''Hör auf zu faseln und handle endlich!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth schwebt zu Octavia hinüber.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Die Loigg’Il haben es also nicht geschafft, eine geeignete Waffe aus dir zu machen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du warst schon immer widerspenstig wie deine verdammte Mutter! Es war eine Freude zu hören, dass meine Attentäter ihr ihren verdammten Schädel vom Körper geschlagen haben.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ja ja ja, und hinterhergeschnüffelt hast du mir. Lästig warst du. In gewisser Weise hast du mir mehr Probleme als alle die anderen hier bereitet. Ich wünschte nur, du hättest damals nicht überlebt. Aber dein vorgetäuschter Tod war das Einzige, was nützlich war, denn es hat dazu geführt, dass ich deinen Bruder aufhetzen konnte.''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth blickt zu Augustus herüber: „''Erinnerst du dich, wie ich dir erzählt habe, wie sie von den barthavischen Freiheitskämpfern geschändet, getötet und über die Klippen geworfen wurde.'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Erinnerst du dich? Ach, das waren Zeiten, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Aber nun weiß ich nicht, ob sie mir noch wirklich von Nutzen ist. Tja, ich weiß, wie sehr du an ihr hängst, du deswegen wird dir das hier jetzt bestimmt mehr schmerzen als sie selbst!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth richtet seinen Stab auf Octavia und schießt einen schwarzen Strahl auf sie ab, Octavia schreit und zuckt, ihr Gesicht wird kreidebleich und sie sackt plötzlich in sich zusammen. Henk ruft seinen Freunden zu, sie sollen nicht auf Sabaoth hören oder ihm auch nur zuhören, und der Lich erwidert: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich denke, wir haben sowieso fürs erste genug geredet. Wie gesagt, wir werden die Ewigkeit haben, um uns auszutauschen. Ich freue mich schon so darauf. Aber nun  gibt es anderes zu tun. Ihr werdet euch mit euch selbst beschäftigen müssen.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann dreht sich Sabaoth um und begibt sich zu den Kultisten, die in der Mitte des Thronsaals etwas herrichten. Gleichzeitig lassen die Geister die Helden zu Boden und halten sie so, dass Kultisten sie durchsuchen können. Sie nehmen den Helden ihre Waffen ab und finden bei Henk auch die Drachenträne, die ein Aufblitzen in der Hand eines Kultisten verursacht, und den Spiegel des Anor. Die beiden Artefakte und die Waffen werden ein paar Schritt neben ihnen abgelegt und die Helden so gehalten, dass sie die Mitte des Raumes erblicken können.&lt;br /&gt;
[[Datei: Sereg_(untot).png|miniatur|links|Der wiedererweckte schwarze König Sereg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort haben die Kultisten eine schwarze Rüstung abgelegt, die von einem Kreis aus sechs menschlichen Schädeln umgeben ist. Die gefangenen Söldner von Graltik werden dort hingeführt und jedem wird nacheinander von den Schattengeistern das Blut aus dem Körper gepresst, welches auf die schwarze Rüstung schwappt und dort ein unnatürliches Fleisch wachsen lässt. Unter Sabaoths Beschwörung formt sich so ein neuer, untoter Körper in der alten Rüstung und langsam bildet sich die Gestalt von Sereg. Dann ruft Sabaoth einen dunklen Geist aus der Zwischenwelt und bindet ihn an den neu entstandenen Körper.  Als dieser aufgerichtet gegenüber des Lichs steht, wirft er ihm die elbischen Worte: &amp;lt;big&amp;gt; „Ú-bedin le!“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; („Ich werde dir nicht dienen!“) &amp;lt;/small&amp;gt; entgegen. Doch Sabaoth richtet seinen Stab auf den Untoten und sagt: &amp;lt;big&amp;gt; „Doch, das wirst du!“ &amp;lt;/big&amp;gt;, worauf sich Sereg auf die Knie sinkt und sich vor Sabaoth verbeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth lacht und geht mit Sereg zu dem Membranfenster und blickt auf den Nebelschlund. Dann ruft er Sereg zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 520px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Also los, mein schwarzer König! Bring zu Ende, was du nicht beenden konntest! Veldun soll im Meer versinken!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sereg beginnt daraufhin, sein trauriges Lied zu singen und der Boden beginnt zu beben. Von der Decke rieseln Steine herab, da der ganze Boden erschüttert wird. Draußen gibt es einen starken Ruck und der Nebelschlund beginnt plötzlich die zigfache Menge von Wasser zu speien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sereg den Nebelschlund aktiviert hat, hören alle Helden plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf. Es ist Uselias, der sie bittet:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hört mich! Gebt euch ganz dem Licht hin!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann schickt er den Helden eine Vision und sie sehen, wie Uselias versucht, seinen einstigen Freund Sereg davon abzuhalten, eine tödliche Flut zu beschwören. Trotz Seregs scheinbarer Gleichgültigkeit nimmt er Uselias' Worte wahr und diese erinnern ihn an seine Vergangenheit und seinen Eid bei [[Alethon]], das Wohl seines Volkes zu sichern. Sereg glaubt jedoch, dass der Tod die beste Lösung für sein Volk sei. Uselias erinnert Sereg auch daran, dass die Götter, insbesondere die Göttin [[Lysara|Ithiel]] und der Gott [[Pyrion|Anor]], sich um ihn sorgen, doch er erreicht ihn nicht. Schließlich erwähnt Uselias die schöne Muse Lumenisa, Seregs Königin, die hofft, dass der wahre Sereg zurückkehren könne, doch Sereg greift Uselias mit einem schwarzen Sturm daraufhin an. Anor greift ein und befreit Uselias, welcher daraufhin unterstützt vom Sonnengott den dunklen König angreift. Seregs Magie versagt und Uselias verwundet ihn tödlich. Der schwarze König stirbt, und die magische Flut ebbt teilweise ab. Uselias kehrt schließlich in den Himmel zurück, traurig über das, was geschehen ist (vgl. [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an Seregs Tod .2825. Aletheon 351 JF.29|Uselias Vision]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Sabaoth Lich-II.png|miniatur|links|Der Lich Sabaoth Immortalis]] [[Datei:Epikoras.png|miniatur|rechts|Der Thelet Epikoras]]&lt;br /&gt;
Die Vision endet in einem hellen Licht und Uselias bittet die Helden erneut darum, sich dem Licht hinzugeben. Dadurch vergrößert sich das Licht und als die Helden wieder erwachen, strahlt über ihnen ein großes, helles Licht und sie hören Sabaoth schreien:  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: left; text-align:center; border: solid thin grey; width: 50%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein, was ist das?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Licht tritt ein Thelet, in dem die Helden Epikoras erkennen, dessen Geist sie aus dem Archiv befreit haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_36:_Epikoras|Episode 22.36]]). Er schlägt mit seinem Schwert auf die große schwarze Urne und zerschlägt sie mit einem Schlag, woraufhin die Schattengeister verschwinden und die Helden frei sind. Epikoras hebt sein Schwert und Blitze schlagen segnend auf die Waffen der Helden und auf Kenjis Greif über. Dann blendet er den Lich Sabaoth und verwickelt ihn in einen Kampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum sind die Helden befreit, stürzen sie sich auf ihre Waffen und Henk nimmt wieder die Drachenträne und den Spiegle von Anor an sich. Octavia liegt noch bewusstlos auf dem Boden und Kenji zögert kurz, ob er sich um sie kümmern sollte, doch als er die intakte Drachenträne erblickt, weiß er, dass sie lebt, und greift er entschlossen nach seinem Stab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Henk stürzen sich sofort auf die Kultisten mit ihren Zombies, welche sich hinter der Säule in der Nähe des eisigen Feldes der Urne aufhalten, während Kenji mit einem Blitz den Totenschädel rechts neben dem Membranfenster zerstört. Augustus und Henk töten einen Kultisten nach dem anderen, werden zwischenzeitlich von Zombies umringt und kämpfen sich wieder frei. Plötzlich Schutuhx kehrt zurück und übernimmt einen Kultisten, um ihn dazu zu bringen, den Totenschädel neben dem Torhebel zu zerstören, auf den sich auch Kenji zubewegt. Henk vernichtet den Totenschädel, welcher hinter Graltiks Männern verborgen gewesen ist, während sich über ihnen der Kampf zwischen Epikoras und Sabaoth Immortalis tobt und gleichzeitig das ganze Gebäude bebt und immer wieder Steine von der Decke fallen. Als der letzte Schädel zerstört ist, strömen die Elbengeister in den Thronsaal und stürzen sich auf den Lich, welcher die Geister jedoch einfach aufzehrt und auch Epikoras schon verwundet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kultisten bezwungen sind, eilen die Helden zu Sereg, der immer noch sein trauriges Lied singt und den Palast damit zum Erbeben bringt. Henk holt den Spiegel hervor, doch er erregt nicht die Aufmerksamkeit von Sereg. Die Helden erinnern sich an die Vision, in der auch Uselias Schwierigkeiten hatte, Seregs Aufmerksamkeit zu gewinnen. Kenji erinnert sich daran, dass Uselias den königlichen Eid angesprochen hat, und in diesem Moment hört er elbische Worte in seinem Kopf, die er nachspricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na ngwedh i arnad lín!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an deinen königlichen Eid!) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch Augustus erinnert sich an die Vision und denkt an die Sorgen der Götter, als auch er plötzlich in seinem Kopf die elbischen Worte hört, die er sofort laut ausspricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na i naeth in Eledhrim!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an die Sorgen der Götter!) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich denkt Henk an Lumenisa und spricht ebenfalls die in seinem Kopf hörbaren Worte nach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na i veneth lín, Lumenisa!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an deine Königin Lumenisa!) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Spiegel_des_Anor.png|miniatur|right|Der Spiegel des Anor]]&lt;br /&gt;
Die Worte haben Sereg erreicht und er wendet sich den Helden zu. Henk hält ihm den Spiegel des Anor entgegen, den Uselias damals nicht mehr besaß, und Sereg nimmt ihn und blickt hinein. Nachdem er lange und tief in den Spiegel des Anor geblickt hat, sagt er zu den Helden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Leithia den ned ôl!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Ich werde es nun zu Ende bringen!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
und fliegt in die Mitte des Thronsaals, wo die sechs Schädel aufgestellt sind, und zerstört sie. Daraufhin bricht er zusammen und sein Geist erscheint als goldener König. Er versammelt die übrigen Elbengeister um sich herum und greift Sabaoth an. Sereg stürzt sich auf ihn und alle Geister umzingeln den Lich. Sabaoth wird daraufhin mit einem lauten Schrei in die Zwischenwelt gezogen und alle Geister verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epikoras verneigt sich vor den Helden oder vor der Drachenträne und sagt auf celestisch:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Utepion ist voller Dank! Wenn ihr weiterhin mit solcher Inbrunst über die Seele unseres Herrn wacht, dann wird er eines Tages zurückkehren können.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich Epikoras langsam in ein Licht auflöst, ruft er den Helden zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich werde mit euch sein!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Epikoras verschwunden ist, bemerkten die Helden, dass der Nebelschlund aufgehört hat, zu sprudeln. Anscheinend hat Seregs verirrter Geist ihn über die Jahrhunderte immer noch leicht aktiviert gehalten und erst durch seine Erlösung ist der Wasserstrom endgültig erloschen. Die Helden verlassen den instabilen Palast, aus dessen Decke weiterhin Steine herabstürzen und treffen vor dessen Tor die Freigeister wieder, die sie jubelnd in Empfang nehmen. Gemeinsam durchqueren sie ein letztes Mal Riunuz-Choxxu und erreichen den Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===26. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Hafen.png|miniatur|rechts|Der Hafen von Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.47''') Beim Durchqueren der letzten Schleusen steht den Helden das Wasser schon fast hüfthoch und nur knapp verlassen sie [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]], bevor dieses wieder überflutet wird. Erleichtert versammeln sich die Überlebenden im Hafenbereich und die [[Loigg'Il]] wenden sich sofort an ihre Artgenossen und wilde Muster huschen über ihre Haut. Henk ist froh, dass die Freigeister alle überlebt haben, und bedauert, dass es viele der Schurken nicht geschafft haben. Doch er betont, dass diese für uns alle gestorben seien. Graltiks Männer sind zufrieden, dass es wenigstens einige geschafft haben und nun zu ihrem König zurückkehren können, um ihm die Augen zu öffnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschwört sie, dies auch zu tun, denn sie wüssten jetzt, worum es wirklich ging. Die Männer schätzen, dass [[Graltik Blutklinge|Graltik]] sich für so gerissen hält, dass er glaubt, die Kultisten austricksen zu können. Henk weist sie darauf hin, dass sie es nun besser wissen würden und nicht denken sollen, dass die Kultisten jetzt aufhören, nur weil hier einer ihrer Köpfe bezwungen wurde. Henk erinnert sich, dass die Kultisten in der Vergangenheit immer viel aggressiver vorgegangen sind, wenn die Helden einen ihrer Pläne vereitelt hatten, und Henk fürchtet, dass es in Barthavion nun nicht einfacher werde. Kenji bekräftigt, dass die Zeit, in der die Kultisten aus dem verborgenen heraus handeln mussten, vorbei sei und nun der offene Schlagabtausch beginne, da sie ihre Kräfte lange gesammelt haben, um jetzt loszulegen. Nichtsdestotrotz sei der große Sieg, den sie erlangt haben, nicht zu unterschätzen. Kenji betont, dass die, die überlebt haben, eine noch wichtigere Aufgabe mit sich tragen, denn sie müssen zurückkehren und das, was sie hier erlebt haben, wahrheitsgemäß berichten. Henk erwähnt dankend mit Blick auf die Freigeister und Schurken, dass sie es ohne ihre Hilfe nicht geschafft hätten, und auch Kenji betont nochmal, dass es nicht die Wut, der Hass oder die Gewalt waren, die den Sieg brachten, sondern dass es die Sorge um die Liebsten und der Schutz der Heimat waren, welche ihnen die Kraft dazu gegeben haben. Er erinnert auch daran, dass es ihrer mitfühlenden Hilfe gegenüber den Elbengeistern zu verdanken war, dass diese ihnen später unterstützend den Sieg ermöglicht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graltiks Männer sind bereit, Graltik die Wahrheit zu sagen, und fragen nach der Möglichkeit, diesen Ort zu verlassen. Henk erwähnt Magister [[Gildon Ipnosi|Gildon]] und die Seeschlange, und Augustus schlägt vor, dass wieder Henk mit den Loigg'Il kommunizieren sollte. Während Henk mit Kenji die Gespräche beginnt, um ihre Rückkehr zu besprechen, geht Augustus zu jedem der Kämpfer hin, reicht ihm die Hand und findet lobende Worte für ihren Einsatz im Kampf. Nach den Freigeistern lobt er auch die Schurken, denn sie haben neben ihren eigenen, wiedererweckten Gefallenen gekämpft. Augustus bedauert auch den Verlust von Grogar, den die Männer in guter Erinnerung behalten werden. Auch Augustus beschwört sie noch einmal, Graltik ins Gewissen zu reden und ihm die Augen zu öffnen. Da Graltik die Verbindung zu den Kultisten nur eingegangen ist, um seine Stadt [[Kratara]] zurückzubekommen, und sich seine Männer jetzt geholfen haben, Sabaoth Immortalis zu bezwingen, hätten sie es sich verdient, , dass Augustus es sich in Valkenburg bei den thyrnischen Botschaftern dafür einsetzen werde, dass sie die Stadt zurückbekommen. Die Männer können sich gut vorstellen, dass die Rückgabe der Stadt Graltik von seinem Wahnsinn befreien könnte, denn seit er seine Stadt verloren hat, sei er nicht mehr zurechnungsfähig. Als das Gespräch schließlich auf die Abreise kommt, erfährt Augustus, dass das Schiff, mit dem die Söldner und Kultisten gekommen sind, noch immer da sein sollte und noch mit bestimmt 10 Mann besetzt sei, die sich aber vielleicht kaufen lassen, denn das Schiff stellt eine gute Möglichkeit zur Rückkehr dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wartet, bis die Loigg'Il ihre Kommunikation beendet haben und wieder ihrer Arbeit nachgehen, bevor er sie auf die Vereinbarung anspricht und verlangt, dass sie jetzt ihren Teil erfüllen müssen und Gildon zurückbringen. Auf Nachfrage erklärt Henk ihnen, dass die Geister wieder in der Zwischenwelt sind und der „Bruch“, wie die Loigg'Il den [[Nebelschlund]] nennen, verebbt sei. Der Gedankenschinder benutzt die Kommunikationskugel und bestätigt, dass Uozk sein Wort halten werde und ihnen eine Seeschlange und ihren Magier übergebe. Henk spricht die Loigg'Il auf [[Schutuhx]] an und erklärt, dass er die Helden begleiten möchte, worüber diese sehr zufrieden sind, da sie schon einmal bei seiner Beseitigung versagt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus kommt hinzu und fragt die Loigg'Il, wie lange es dauern würde, bis sie zu einem Ältesten herangewachsen seien. Ihre Antwort ist kryptisch, doch Augustus rät ihnen, sich von den Küsten zurückzuziehen, da sie ansonsten viele Älteste verlieren werden, da bekannt ist, wo sich die Stützpunkte befinden. Der Gedankenschinder verkündet, dass sie die Basen nicht mehr brachen würden, da jetzt mit Verebbung des Bruches bereits Pläne existieren, ihre Hauptstadt [[Loigg'Il#Lebensweise|Chuxßagaru]] zu expandieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji, der den Loigg'Il ohne den Wurm im Ohr nicht mehr verstehen kann, bemerkt, dass Octavia sehr schwach und bleich aussieht, und bietet ihr Wasser an. Octavia nimmt es dankbar an und möchte wissen, ob man den Gedankenschindern trauen könne. Kenji schlussfolgert aufgrund seiner bisherigen Erfahrung, dass Lügen nicht zur Kommunikation der Spezies gehören und man sich deshalb auf ihr Wort verlassen kann. Kenji möchte wissen, wie es Octavia geht, da sie einem starken Angriff von Sabaoth auf ihre Lebenskraft ausgesetzt war. Octavia gesteht, dass ihr die ganze Atmosphäre des Ortes zu schaffen macht und bemerkt anerkennend, dass Kenji, Henk und Augustus schon viel Länger an diesem Ort festsitzen. Kenji macht ihr Mut, dass es bald geschafft sei. Augustus bringt seiner Schwester etwas zu essen und erkundigt sich ebenfalls nach ihrem Befinden. Als sie abtuend nickt, muss es grinsen, da er weiß, dass sie sich genauso zusammenreißt, wie er es tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht in der Zeit, in der sie auf Gildons Rückkehr warten müssen, mit [[Schutuhx]]. Er berichtet von seinem Gespräch mit den Loigg’Il über ihn und spricht mit ihm über seinen Deal mit Gildon. Dadurch, dass er den Helden im Kampf geholten hat, sind die Bedingungen erfüllt und Schutuhx darf mit nach Barthavion kommen, um die Magier in [[Sapos]] zu unterrichten. Henk erfährt, dass Schutuhx am liebsten einige gefressen und andere versklavt hätte, er sich aber an den Deal gehalten habe, und Henk erzählt ihm von seinem Schwur, dass er nicht zulassen werde, dass ein Gedankenschinder mit nach Barthavion käme und er ihn eher töten werde. Doch er habe sich zurückgehalten, weil sie Schutuhx noch brauchten. Henk fragt ihn, was ihn jetzt davon abhalten sollte, ihn zu töten, und Schuthux entgegnet, dass vermutlich nichts dagegenspräche, Henk aber schneller als er sein müsste. Doch Henk hat entschieden, dass ein Deal ein Deal ist, und es Schutuhx zustände, mitzukommen. Doch Henk schwört ihm, dass er ihn töten werde, sollten sie sich in Barthavion wiedersehen. Dann spuckt Henk angewidert aus, wendet sich ab und geht zu den andern, um und sich nach Octavias Befinden zu erkundigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kehren die Loigg’Il zurück und der Prä-Älteste Odsuxß, den die Helden aus der Gefangenschaft in Bußßeuxuß Lager befreit haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_26:_Aufbruch_nach_Riunuz-Choxxu|Episode 22.26]]) spricht zu den Helden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Uozk ist zufrieden mit euch. Er gestattet euch, unsere Gefilde zu verlassen. Solltet ihr jemals wiederkehren, werdet ihr genauso behandelt wie alle minderwertigen Wesen. Uozk geht davon aus, dass ihr den Kampf gegen Utukk’Xul fortsetzen werdet. Deswegen hat er eine List ersonnen.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Madenglas.png|miniatur|rechts|Odsuxß‘ Geschenk an die Helden: ein Glas mit Maden]]&lt;br /&gt;
Er lässt den Helden ein Glas übergeben, in dem sich seltsame Maden befinden, und spricht weiter: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Damit könnt ihr einen großen Schaden bei den Malsträgern des Utukk’Xul anrichten. Ihr könnt sie in eurem Blut tränken und sie werden erwachen. Uozk erhofft, dass ihr damit möglichst viel Schaden beim Feind anrichten könnt.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus will wissen, wie die Maden den Kultisten schaden, und Odsuxß erklärt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 210px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie fressen ihr graues Fleisch.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus fragt, ob man sie auf die Kultisten werfen müsse, und Odsuxß antwortet: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie finden sie, wenn Malsträger in der Nähe sind.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk ist begeistert, denn er sei schon immer dafür gewesen, Feinde mit ihren eigenen Waffen zu bekämpfen. Kenji wird von der dämonischen Aura des Glases eher schlecht und Henk verstaut es in seinem Rucksack. Der Prä-Älteste spricht weiter: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr werdet nun euren Magier zurückbekommen. Außerdem werdet ihr mit einer Seeschlange zu einem Lager gebracht. Der Magier hat etwas ausgehandelt. Und nun verschwindet. Und wie gesagt, taucht ihr hier wieder auf, werdet ihr behandelt, wie alle von eurer Art.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bevor der Prä-Älteste sich umdreht und geht, antwortet Augustus ihm: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das gilt auch für euch!''“  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Seeschlange öffnet die Kabine und Gildon tritt mit einem großen Gefäß in der Hand heraus. Er kommt zu den Helden und ist sehr froh, dass die sie erfolgreich waren und sogar den Nebelschlund geschlossen haben. Gildon berichtet von seiner Zeit als Geisel der Loigg'Il und erzählt, dass er von den Gedankenschindern im Austausch gegen magisches Wissen noch mehr von der „[[Galle des Zerrox]]“ bekommen hat, so dass er jetzt in der Lage ist, alle Freigeister von ihrem [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Lenker]] zu befreien. Außerdem hat er vereinbart, dass die restlichen Freigeister abgeholt und mitgenommen werden, wenn die Abreise ansteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji sprechen noch mit Gildon über Schutuhx und seine Pläne mit diesem. Gildon will versuchen, ob der Gedankenschinder auch mit tierischen Hirnen versorgt werden kann, und vertraut auf den Überlebenswillen der Spezies, der dafür sorgen wird, dass Schutuhx sich an die Vereinbarungen hält, da er allein in [[Barthavion]] auf Dauer keine Überlebenschance habe und dies auch genau wisse. Die beiden Helden äußern auch ihre Sorgen wegen einer Erweiterung der Loigg'Il-Stadt, da diese dann mehr Sklaven brauchen werde als bisher, doch Gildon ist zuversichtlich, dass seine Erkenntnisse über die Spezies dazu führen können, sich besser vor ihren Übergriffen schützen zu können.  Gildon hoff, dass man sich in Sapos noch an ihn erinnern werde und seine alten Kollegen noch in den entsprechenden Positionen sitzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Octavia drängen zum Aufbruch, da sie die Atmosphäre nicht länger ertragen wollen. Henk ruft die Männer zusammen und schnell steigen alle in die Kabinen ein. Gildon begibt sich zum Führer der Seeschlange, diese legt schließlich ab und bringt sie in das Lager des Bußßeuxuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager ist zunächst niemand zu sehen, doch dann kommen die Freigeister hervor und begrüßen freudig ihre zurückkehrenden Kameraden und die Helden. Augustus und Henk sprechen mit Piet und gratulieren ihm dazu, dass er entgegen ihrer Erwartung überlebt habe. Sie sprechen ihm ihre Anerkennung dafür aus, dass er an der Situation gewachsen sei und sich zusammenreißen konnte. Piet ist froh, [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] gerächt zu haben, und ist gespannt auf seine zukünftige Karriere auf [[Fuselfels]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Roana Dernheim|Roana]] freut sich, mit ihrem wiedergefundenen Sohn Mart nach Barthavion zurückkehren zu können. Sie hatte sich nie träumen lassen, dass sie ihr Kind wiederfinden und dann auch noch mit nach Hause nehmen könnte, und sie dankt den Helden für ihre Rettung aus den Fängen der [[Loigg'Il]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht mit den anderen die junge Mutter auf und erkundigt sich beim Gesandten Mevuin nach ihrem Befinden. Der Mutter geht es soweit gut und als die Helden das seltsam proportionierte Kind mit seiner schuppigen Haut betrachten, beschließen sie, es in Barthavion in die Obhut des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zu geben. Henk und Augustus rechnen damit, dass sie oben auf dem Schiff der Kultisten die Besatzung bestechen müssten, sie mitzunehmen, und packen daher drei Säcke voll Gold aus dem Lager ein. Dann machen sie sich zur Abfahrt bereit und mit frohen Herzen, diesen verdammten Ort endlich verlassen zu können, betreten sie zum letzten Mal eine Seeschlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erreichen der Wasseroberfläche öffnen die Helden die Luke und erblicken ganz in der Nähe das Schiff der Kultisten. Allerdings sind auch viele Geister in dem Nebel und greifen an. Kenji muss das Licht einsetzen, damit Henk und Augustus herüberschwimmen und ein Beiboot organisieren können, damit die anderen herübergerudert werden können. Vorsichtig schwimmen die beiden zum Schiff, können aber keine Regung auf Deck entdecken, so dass Henk einfach hochklettert und an Bord geht. Es scheint niemand an Deck zu sein und Augustus und Henk können das Beiboot hinunterlassen und mit ihm zurück zur Seeschlange schwimmen. Unter dem Schutz des Lichtes können alle herübergerudert werden und gelangen an Bord. &lt;br /&gt;
[[Datei:img notiz sabaoth.png|miniatur|rechts|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Henk und Augustus nehmen sich die Zeit, unter Deck nachzusehen, ob sie wirklich allein sind. Sie finden niemanden, entdecken aber neben einer Folterkammer auch einen Raum mit einem Thron, vermutlich für Sabaoth. Außerdem finden sie noch wichtige Notizen, welche sie an sich nehmen und an Deck zurückkehren. Doch bevor sie diese besprechen, wollen sie das Unterdeck säubern. Es zieht sich eine Weile und ist ekelhaft und anstrengend, doch dann ist unter alles wieder einigermaßen sauber und das Schiff kann Kurs auf die Götterinseln setzen, während die Helden sich hinlegen und etwas schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===27. Aletheon===&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder erwachen, haben sie den engeren Radius des Nebelschlundes verlassen und segeln über das offene Meer in Richtung Osten. Die Notizen von Sabaoth enthüllen den Helden, dass das nächste Ziel der Kultisten die Magierstadt [[Sapos]] ist. Drei Namen deuten auf Anführer in Barthavion hin und drei weitere scheinen thyrnischen Ursprungs zu sein. Außerdem scheinen die Kultisten einen neuen Schergen zu haben namens Vandrag. Auch verrät eine Notiz die weiteren Pläne des Kultes in Bezug auf [[Graltik Blutklinge]], dass sie nämlich ausgeschaltet werden sollen, wenn sie nicht mehr nützlich seien. Diese Information geben die Helden direkt an Graltiks Männer weiter, die versprechen, in Barthavion mit ihrem Anführer zu sprechen und ihm alles zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich das Schiff den Götterinseln nähert, spricht Augustus Henk auf die Lieferungen von Argosischem Feuer an die Piraten an und kritisiert diese. Er bittet Henk, diesen Handel vielleicht doch noch auf Eis zu legen, wenn sie das Festland wieder erreicht haben. Doch Henk offenbart in diesem Zusammenhang, dass er darauf keinen Einfluss mehr habe, da er die Gilde verlassen hat. Er gesteht dieselben Bedenken ein und hat darum seinen [[Korrespondenzen#Henks Brief an Mestoph|Abschiedsbrief]] an die Gilde geschrieben hat, da sein Abenteuerleben sich nicht mehr mit den Interessen der Gilde vereinbaren lasse. Augustus erkennt das große Opfer und fragt nach dem preis, den er dafür zahlen müsse. Henk hofft, dass Mestoph ihm keine Attentäter hinterherschicke, da er ihm versprochen habe, die Geheimnisse der Gilde weiterhin zu wahren – immerhin wäre die Gilde Henks Familie gewesen. Augustus weist Henk darauf hin, dass er nicht allein sei, denn er habe noch Freunde, und Henk scherzt, dass er dann vielleicht ein Zimmer in der [[Gaius Octavius Aequus#Villa des Aequus|Villa]] beziehen könne – er würde auch versuchen aufzuräumen. Augustus versichert Henk, dass er nicht allein sein werde, falls die Gilde noch an Vergeltung denken sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden noch über ihre weiteren Pläne sprechen und sich sicher sind, dass sie die Unterstützung Thyrnas brauchen werden, kommen am späten Vormittag die Götterinseln in Sicht und mit ihnen ein elbisches Schiff, welches direkten Kurs auf das Schiff der Helden gesetzt hat. Die Elben scheinen sich zu bewaffnen und auf einen Angriff vorzubereiten und Kenji geht an den Bug und lässt ein helles Licht erstrahlen. Das Schiff der Helden wird gemustert und ein Elb gibt ein Zeichen, beizudrehen, so dass man an Bord gehen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Elbenschiff geht auf einen parallelen Kurs und über eine ausgelegte Planke kommen einige Elben an Bord. Octavia versucht die Kontaktaufnahme und erklärt den Elben, dass sie keine Bedrohung darstellen. Daraufhin kommt der elbische Anführer herüber und spricht Octavia an. Sie übersetzt, dass ihr Anführer Nimras von Gwaerenor gesandt wurde, und etwas irritiert über die Freigeister an Bord sei. Octavia versucht, die Situation zu erklären und erklärt den Helden nach einiger Zeit, dass dieses Schiff nach den Helden gesucht habe und es weitere Überlebende der Baiula Spei gebe. Außerdem erklärt sie, dass die Freigeister durch ihre Unreinheit die Heilung des Baumes stören würden und daher nicht mitkommen dürfen. Sie würden von den Elben begleitet und an die Küste Barthavion geleitet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden diskutieren über ihre Optionen und wollen die Freigeister ungern allein zurückkehren lassen, da sie dort als Feinde behandelt würden. Octavia beschließt, dem Verwalter der Villa [[Lucius_Larcius_Obloci|Obloci]] einen Brief zu schreiben und ihn anzuweisen, die Freigeister in der Villa unterzubringen, bis die Helden ebenfalls nachkommen. Henk besteht darauf, dass die Elben das Piratenschiff mit den Freigeistern bis zum Anleger der Villa begleiten müssen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia den Brief an Obloci aufsetzt, erklärt Henk den enttäuschten Freigeistern die Situation. Er verspricht ihnen, dass sie sich in Barthavion in der „Villa des Aequus“ bei [[Perlheim]] wiedersehen und dass sie so lange dort Schutz und Obdach haben werden. Henk warnt die Freigeister, dass ihr Erscheinungsbild nicht viel Vertrauen bei den Perlheimern erwecken werde, und rät zu einer weißen Fahne. Mit Tränen in den Augen verabschieden sich die Helden von ihren neuen Freunden, die ihrerseits versprechen, bereits die Siegesfeier vorzubereiten. Dann verlassen die Helden das Schiff und wechseln auf das Elbenboot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkend trennen sich die Kurse der beiden Schiffe und die Helden nehmen direkten Kurs auf Galadh-Bôr. Schon nach kurzer Zeit können sie den Anlegesteg erkennen und erblicken [[Iustus Trebatius|Iustus]], [[Abdrushin]], [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und den auf und ab hüpfenden [[Wigo]], die bereits auf sie warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; ENDE KAMPAGNE 22 - START KAMPAGNE 23 &amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|left|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
'''(Episode 23.01)'''  Am frühen Mittag fährt das Elbenschiff in den kleinen Hafen von [[Galadh-Bôr]] ein. Die Elben konstruieren ein neues Schiff, es ist bereits halb fertig und man sieht einige Elben, die daran bauen, aber innehalten und den Helden entgegenblicken, als diese sich dem Hafen nähern. Sie stellen ihre Arbeit ein und blicken freudig und der eine oder andere vielleicht etwas überrascht den Helden entgegen. Sieben weitere Elben stehen andachtsvoll und diszipliniert aufgereiht am Steg und [[Gwaerenor]] steht ihnen voran und hält seinen Stab in der Hand. Alle Elben blicken freudig und hoffnungsvoll auf die ankommenden Helden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Elben-Delegation stehen die Freunde der Helden und warten auf ihre Ankunft. [[Wigo]] ist völlig aus dem Häuschen, winkt und springt aufgeregt umher und [[Iustus Trebatius|Iustus]] legt ihn beruhigend eine Hand auf die Schultern, um seine Freude ein wenig abzubremsen. Der Magus steht militärisch diszipliniert neben den Elben und hat ein ungewöhnlich freudiges Lächeln auf den Lippen, als er den Helden entgegenblickt. Auch [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] steht mit einem breiten und zufriedenen Grinsen daneben und hat eine Hand zum Gruß erhoben. [[Abdrushin]] wirkt ganz emotional und macht fremde Gesten aus Ishturak, mit welchen er anscheinend seinen Göttern für die Rückkehr der Helden dankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Anlegen haben alle das Gefühl, dass ihr Schiff von den Wellen direkt zum Ufer getragen wird und das Anlegen erscheint auffällig elegant. Bevor die Helden jedoch nach dem Anlegen das Schiff verlassen können, werden sie von Gwaerenor zurückgehalten und begrüßt. Er dankt den [[Lichtgötter|Calanir]] für ihre Rückkehr und ist froh, die Helden wiederzusehen. Gwaerenor weist daraufhin, dass auch ihre Freunde bereits sehr aufgeregt sind und es kaum noch aushalten können, sie gebührend zu begrüßen. Jedoch müsse ihr Wiedersehen noch eine kurze Zeit aufgeschoben werden, da er sicher sein will, dass die Helden von dem dunklen Ort [[L'yreh]] keine verderbten Einflüsse mitgebracht haben. Henk bemerkt, dass Wigo von Iustus zurückhalten werden muss, da er unbedingt zu Henk will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet die Helden deshalb darum, zuerst eine Reinigung zu vollziehen, damit sie Galadh Bor sicher und ohne Sorgen betreten können. Er weist darauf hin, dass dann auch die Zeit zum Berichten sei, denn alle sind neugierig und wollen wissen, welche große Taten die Helden vollbracht haben. Doch bevor sie das Schiff verlassen können, hält Gwaerenor sie zurück und mustert das Gepäck der Helden. Ihm ist aufgefallen, dass es einige Gegenstände bei ihnen gibt, deren Einflüsse dem Wachstum der heilenden Silma-Esche schaden würden und die deshalb hier am Hafen direkt verstaut werden müssen. Henk ahnt sofort, worauf der Hüter anspielt, holt von sich aus das Madenglas und die Flasche mit Eloras Dämon aus seinem Mantel  und legt die verderbten Stücke  in eine Kiste, die Gwaerenor extra holen ließ. Es handelt sich um eine große Truhe, die ein aufwendiges Siegel mit Kontenmustern eingraviert hat und in der Mitte ist ein Motiv trägt, das wie ein Eiskristall aussieht, was Kenji sofort als Attribut [[Hylea|Hyleas]] erkennt. Nachdem Augustus auch noch Eloras Tasche mit den dämonischen Ingredienzien hineingetan hat, verstaut Henk auch noch seinen Mantel darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes bittet Gwaerenor die Helden um ihre Waffen und Rüstungen, damit sich ihr Schmied um sie kümmern und sie reinigen, reparieren und pflegen kann. Also übergeben die Helden ihre Waffen einem Elben mit einer Art Schürze, die an Schmiedekleidung erinnert. Er nimmt die Rüstung von Augustus und alle anderen Waffen an sich und verspricht, sich gut um sie zu kümmern. Schweren Herzens überlässt schließlich auch Augustus ihm seinen Waffengurt mit Schwert und Dolch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fällt auf, dass die Elben immer wieder unauffällig, aber offensichtlich ehrfürchtig zu ihm herüberblicken. Nachdem er die Blicke zunächst auf seine Person bezogen hat, fällt ihm dann auf, dass es die Lampe der Caldra ist, welche die Blicke auf sich zieht. Kenji spricht Gwaerenor darauf an und erfährt, dass ihm dieses uralte, heilige Artefakt bekannt ist und er sich später gern mit Kenji darüber unterhalten würde, doch erst nach einer sorgfältigen Reinigung. Bis es so weit ist, gibt Kenji die Lampe in die Obhut von Gwaerenor.&lt;br /&gt;
[[Datei:img götterinsel ankerplatz quelle.png|miniatur|rechts|Galadh-Bôr mit dem Anlegeplatz und Nestels Quelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Reinigungsritual'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet dann die Helden, ihm zu folgen, und geht den Weg hoch. Die Freunde der Helden gehen den Weg zum Baum hinauf und Wigo ruft aufgeregt zu Henk hinunter, dass er oben auf ihn warten und dann alles hören will, was sie erlebt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor führt die Helden die Klippen hinauf zur Quelle, welche einem Felsen entspringt und darunter ein kleines Becken von etwa zweieinhalb Schritt bildet. Ein Priester in schnee-weißem Gewand, den Gwaerenor als „Melethor“ vorstellt, hat bereits ein Feuer entzündet und wirft etwas in die Flammen. Aus dem würzig-kühlen Kräutergeruch, der den Helden in die Nase steigt, erfahren sie schnell, dass es sich um Salbei handelt, einer allgemein bekannten Pflanze zur Bannung und Reinigung, welche der [[Hylea]] geweiht ist. Am Rand des Beckens steht eine kleine bemalte Holz-Statue von Nestel (Hylea) mit Saphir-Augen und Eiskristall-Schmuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor erzählt dann eine kurze Geschichte über den Mythos der Entdeckung der Quelle und der Weihung an die Göttin und stellt damit heraus, welche Bedeutung der Ort für die Elben hat und dass es sich um den Ursprung von Galadh-Bôr handelt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Im [[Mythische_Zeitalter#Eskalation_und_Entfesselung_der_.C3.9Cbel_-_Das_Schwarze_Zeitalter|Schwarzen Zeitalter]], als die [[Onoa|Göttin der Finsternis]] die Welt in absolute Dunkelheit hüllte und die [[Lichtgötter|Götter des Himmels]] sich zurückgezogen hatten, wanderte eine Gruppe Elben in völliger Schwärze durch das goldene Tal und suchten verzweifelt nach Hilfe. Da erblickten sie plötzlich einen strahlenden Berg in der Dunkelheit, dessen schneebedeckte Spitze hell und weiß leuchtete.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Elben eilten auf den Berg zu, dicht gefolgt von grausamen Dämonen, und als sie den Gipfel erreichten, stoppe das unheilige Heer der Unterwelt abrupt und konnte das Schneefeld nicht betreten. Auf den glänzenden Schneeflächen begegnete den Elben die hohe Göttin [[Hylea|Nestel]], welche sie mit ihrem Licht an diesen Ort geführt hatte. Sie versprach ihre Hilfe und ihr Bruder [[Thylor|Beriand]] brachte die Elben sicher ins Innere des Landes, wo sie mit zu den Gründern des Reiches [[Veldun]] wurden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Später, nach dem schwarzen Zeitalter, kehrten die Elben hierher zurück und fanden diese Quelle vor an der Stelle, wo ehemals die Schneefelder lagen. Man erzählt sich, dass der Schnee geschmolzen und zu dieser Quelle geworden sei. Ihr Wasser nährte den Keimling von [[Galadh-Bôr]], den mein Vorfahre hier pflanzte, und ließ ihn zu einem stolzen Baum anwachsen, wie er denen der goldenen Zeiten nahekommt.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nestel stand also einst persönlich an dem Ort der Quelle, welche die Kraft der Göttin in sich hat und an sie erinnert. Gwaerenor erwähnt, dass die Elben sich nach ihren Kämpfen an der Quelle reinigen, um die Verunreinigung, die Verderbnis loszuwerden. Dann fordert er auch die Helden auf, ein reinigendes Bad zu nehmen. Vorher sollen sie möglichst alles verbrennen, auch alle Kleidung, was die Helden mit in L'yreh hatten. Sie erhalten dann eine Art großes Tuch, in welches sie sich einhüllen können, um nicht nackt dazustehen, und Gwaerenor erwähnt, dass bei der Quelle für alle bereits frische Kleidung  bereitgelegt wurde. Gwaerenor verabschiedet sich dann und lässt die Helden mit dem Priester Melethor allein. Er wünscht ihnen mit den Worten &amp;lt;big&amp;gt;„''Nai Nestel na le!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Möge Nestel mit euch sein!) &amp;lt;/small&amp;gt;  Nestels Segen und geht dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entkleiden sich, wobei Henk, Kenji und Augustus das große Tuch anfangs nicht nutzen und nur Octavia zieht sich unter dem Tuch aus. Die alte Kleidung wirft jeder für sich in das Feuer und bekommt dafür von dem Elbenpriester einen Kelch mit einem Trank zur inneren Reinigung überreicht. Dann beginnt Melethor wundervolle Verse zu singen, die zu einem Lied an Nestel, die Vertreiberin der Schatten, gehören, wie Octavia heraushören kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Aranain Nestel, Heri naeth a farost en-dúath! Le i dhithren leithio i fuin o dhagedh in naerui! Nestel, hannon le!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Hohe Nestel, Herrin der Unschuld und Vertreiberin der Schatten! Deine Reinheit vertreibt die Dunkelheit aus den Körpern der Besudelten! Nestel, gepriesen seist du!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Während Melethor singt, trinken die Helden den Inhalt des kühlen Kelches. Der Trank ist eisig kalt und hat sogar einige Eiskristalle auf der Oberfläche schwimmen. Er schmeckt nach Salbei und verströmt im Körper eine Frische, die zuerst einen kalten Schauer auslöst, dann jedoch eine befreiende Erfrischung bringt, die eine große Entspannung auslöst. Der Trank fühlt sich deutlich magisch an und tief im Inneren ist seine Wirkung bis in die kleinste Ader wahrzunehmen. Durch die Frische fällt bereits ein großer Teil der Last aus [[L'yreh]] von allen ab und alle fühlen sich leichter und weniger bedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Henk und Augustus läuft nach dem Trinken eine ekelhaft stinkende Flüssigkeit aus ihrem Ohr heraus, denn der „Hirn-Egel“ stirbt ab und fällt zu Boden. Melethor blickt etwas angewidert und wirft die Egel mit Hilfe eines Dolchs ins Feuer, während er dabei &amp;lt;big&amp;gt;„''Nai Nestel tir nin!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Nestel schütze uns!) &amp;lt;/small&amp;gt;  spricht. Henk und Augustus können nun endlich wieder richtig hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann deutet der Priester auf die Quelle und nacheinander kann sich jeder allein von Kopf bis Fuß baden und waschen, denn das Wasserbecken reicht gerade für eine Person aus, um vollständig unterzutauchen. Das Wasser ist zuerst sehr kalt, aber sobald man ganz im Wasser ist, breitet sich eine warme Woge durch den gesamten Körper bis in die äußersten Spitzen aus. Das Rauschen des Wassers hat auch eine Wirkung auf den Bewusstseinszustand des Badenden und versetzt jeden in eine Art Trance, in der innere Bilder und Erinnerungen an die dunkelsten Momente in L'yreh hochkommen. Es ist so, als ob man alles in Zeitraffer nochmal erleben würde und jeder resümiert dadurch zwangsläufig seine schrecklichsten Erlebnisse in L'yreh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht als erster ins Wasser und einige schreckliche Szenen drängen sich ihm ins Bewusstsein. Er denkt zunächst an den Hirn-Egel, die ihm ins Ohr gesetzt wurde, und an die ekelhaften Geräusche, wenn [[Loigg'Il]] mit ihrem Kiefer den Kopf eines Menschen knacken. Dann erinnert Henk sich, wie Uozk, der Erste der Loigg'Il, ihm mit seinem [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Legerüssel]] Erinnerungen abgesaugt hat ([[Im Nebelschlund#Episode 13: Der Erste|Episode 22.13]]). Doch die grauenvollsten Erinnerungen hat Henk an Reverons Fluch, der ihn beim Betreten von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] getroffen hat  ([[Im Nebelschlund#Episode 26: Aufbruch nach Riunuz-Choxxu|Episode 22.26]])  und ihn dann immer weiter körperlich und mental verändert hat, bis Henk ein dunkelsichtiges nervliches Wrack war ([[Im Nebelschlund#Episode 33: Reverons_Fluch|Episode 22.33]]). Die Veränderung durch den Fluch zwang ihn schließlich vor unstillbarem Hunger dazu, die verbündete Piratin [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] zu fressen ([[Im Nebelschlund#Episode 35: Lord Reveron|Episode 22.35]]).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes steigt Octavia in das Wasser der heiligen Quelle und ihr drängt sich ihre erste Begegnung mit [[Sabaoth Immortalis]] in L'yreh ins Bewusstsein, der ihr ankündigte, sie in eine mächtige Waffe gegen ihre Freunde zu verwandeln. Octavia erinnert sich an die Manipulation der Loigg'Il, welche ihr gefälschte Erinnerungen einpflanzten, um ihr innerstes Wesen zu verändern ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Außerdem läuft Octavia erneut ein kalter Schauer über den Rücken, weil [[Dimoria]], die Herrin der Furcht, ihr mitteilt hatte, sie jetzt zu kennen, nachdem Octavia in Dimorias Pyramide zum Schrecken selbst geworden ist ([[Im Nebelschlund#Episode 42: Pfad der dunklen G.C3.B6tter – Teil 3|Episode 22.42]]). Octavia fällt auf, dass ein dunkler, nebelartiger Schleier vom Körper abgewaschen und von dem Strom des Wassers davongespült wird, was sie als die magische Besudelung ansieht, die sich langsam abwäscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt nach Octavia die Quelle und durchlebt zunächst erneut die grauenhafte Ohnmacht und Hilflosigkeit, welche er in der Gefangenschaft der Loigg’Il angesichts der vielen Gefangenen, die in der „Sklavenfabrik“ ihrer Umwandlung harrten und denen er nicht helfen konnte, empfand ([[Im Nebelschlund#Episode 03: Die Freigeister|Episode 22.03]]). Kenji erinnert sich lebhaft an die Schmerzen und den Ekel durch die schreckliche Krankheit, welche er sich bei der Flucht aus der Sklavenfabrik zugezogen hatte ([[Im Nebelschlund#Episode 04: Geschichten am Krankenbett|Episode 22.04]]). Auch kommt ihm die lähmende Angst in den Sinn, die er empfand, als sie Octavia wiedergefunden hatten und er sich fragte, ob sie noch sie selbst war oder sich bereits verloren hatte ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Mit Grauen denkt er an die Prüfungen in den Pyramiden der Schreckensgötter zurück, die ihm seine Abgründe offenbart hatten ([[Im Nebelschlund#Unterkapitel 4: Der Thronsaal des Hazug-S.C3.A1gok|Episoden 22.40-43]]). Nachdem sich diese Erinnerungen offenbart haben, tritt Kenji noch eine weitere Erinnerung ins Bewusstsein, die er fast vollkommen verdrängt hätte. Er entsinnt sich der Demütigungen durch Reveron während seiner Gefangenschaft im Archiv, von denen er seinen Freunden bisher noch nichts erzählt hat ([[Im Nebelschlund#Episode 35: Lord Reveron|Episode 22.35]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letztes taucht Augustus in die Quelle ein und das reinigende Wasser spült bei ihm schuldbewusst die grauenhaften Schreie vom Larots schrecklichem Ende ins Bewusstsein ([[Im_Nebelschlund#Episode_28:_Larot|Episode 22.28]]), bevor er ihn an seine kalte Tat nach dem Kampf mit Ilmor erinnert, wo er das überlebende Opfer getötet hat, anstatt es zu retten ([[Im_Nebelschlund#Episode_31:_Ilmor|Episode 22.31]]). Der abartige Anblick der zusammengesetzten Abnormität in [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]], die zum unwürdigen Schicksal der stolzen Elbenkrieger unter Callon wurde, hat ihn zutiefst mit Grauen erfüllt ([[Im_Nebelschlund#Episode_39:_Callon|Episode 22.39]]). Doch das Schrecklichste für Augustus ist die Erkenntnis, die ihm vor allem die Pyramide des [[Vis|Azeruel]] gebracht hat, wie viel Dunkelheit tatsächlich bereits in ihm liegt ([[Im Nebelschlund#Episode 42: Pfad der dunklen G.C3.B6tter - Teil_3|Episode 22.42]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wirkt das erneute Erleben der schrecklichen Erinnerungen unangenehm und traumatisch, da jeder dadurch mit den Abgründen der Reise erneut konfrontiert wird. Durch dieses erneute Durchleben stellt sich dann jedoch eine reinigende Katharsis ein, als ob jeder Erinnerung etwas Dunkles aus dem eigenen Innenleben hervorholt, welches dann von dem Wasser gereinigt und davongetragen wird. Während dieser Reinigung wird allen bewusst, wie besudelt sie überhaupt sind, denn die Helden hatten sich an vieles mittlerweile gewöhnt und einige Erlebnisse bereits ins Unbewusste verdrängt, wo sie eventuell noch lange auf ihnen unwissentlich gelastet hätten. So weicht das anfängliche Unwohlsein schließlich einer klärenden Säuberung der Gefühlwelt und löst ein befreiendes und wohliges Gefühl aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bad fühlen sich alle sehr erleichtert und können sich in die edlen Kleider der Elben hüllen, die für sie bereitliegen. Es ist traditionelle Kleidung aus Galadh-Bôr, die trotz ihrer Erhabenheit sehr bequem ist, nämlich lange Gewänder in Grün- und Blautönen, die mit goldenen Fäden bestickte Knotenmuster mit maritimen Motiven besitzen. Die nassen Tücher werden verbrannt und der Elbenpriester führt die gereinigten Helden zum Baum.&lt;br /&gt;
[[Datei:img galadh-bor.png|300px|miniatur|rechts|Galadh-Bôr mit der Holzhütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Silma-Esche hat sich bereits in dem Monat ihrer Abwesenheit verfärbt und das Silber der Blätter geht in ein goldenes kupferrot über. Die verbrannten Stellen sind bereits wieder gut nachgewachsen und der Baum strahlt allen in der goldenen Herbstsonne entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu dem Baum kommt man zwangsläufig einer neuen, großen Holzhütte entgegen, die improvisiert und nicht elbisch wirkt. Vor der Hütte sind einige Netze und gesalzene Fische aufgehängt und sind auf Holzgestelle einige Echsenhäute von den Lava-Echsen aufgespannt und trocknen in der Sonne. Kaum nähern sich die Helden der Hütte, hört man von drinnen nur ein lautes:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 100px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie sind da!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist Wigo, der ihnen aus der Hütte entgegenrennt und die Arme ausbreitet, dann jedoch innehält und fragend zu dem Elbenpriester blickt. Als dieser ihm lächelnd zunickt, fällt Wigo Henk um den Hals und ruft immer wieder, dass er wusste, dass die sie es schaffen und zurückkehren. Auch Henk freut sich sehr, den Kleinen wiederzusehen und umarmt ihn herzlich. Wigo fällt dann auch Kenji um den Hals und schließlich sogar Octavia, nur vor Augustus macht er etwas eingeschüchtert halt und streckt diesem dann jedoch freudig seine Hand entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist auch Iustus aus der Hütte und verneigt sich militärisch vor allen, wobei er jedoch ein leichtes, freudiges Lächeln auf den Lippen hat. Dann begrüßt er zuerst Augustus und beide umarmen sich sogar kurz. Anschließend begrüßt er Octavia förmlich, indem er sich tief vor ihr verneigt und ihr militärisch berichtet, dass er die Stellung gehalten hat und ihr als Gesandte des Kaisers immer noch stets mit seinen Diensten zur Verfügung steht. Octavia bedankt sich förmlich und begrüßt Iustus dann erfreut. Henk und Kenji begrüßt er mit einem Händedruck und spricht ihnen seinen Dank aus, dass sie die Nachkommen des Aequus  sicher zurückgebracht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Abdrushin ist aus der Hütte gekommen und malt mit seinen Händen fremdartige Zeichen in die Luft, während er immer wieder &amp;lt;big&amp;gt;„''Tanemmirt i Dingir!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Dank den Gingir!) &amp;lt;/small&amp;gt; ausruft. Dabei geht er lächelnd auf die Helden zu und begrüßt als erstes Kenji mit weit ausgestreckten Armen. Er umarmt ihn, drückt ihm einen traditionellen, ishturischen Begrüßungskuss auf die Wange und erklärt, dass er jeden Tag zu den Dingir gebet hat, damit sie  ihm seinen Freund Kenji zurückbringen. Die anderen Männer begrüßt Abdrushin ebenfalls herzlich und umarmt sie, doch vor Octavia verbeugt er sich nur ganz weit und höflich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die anderen überlebenden Mannschaftsmitglieder der [[Baiula Spei]] treten aus der Hütte und umringen die Helden. Es haben nicht viele Überlebt, aber es sind ein paar bekannte Gesichter darunter. Offizier Ibendorn, der mit Augustus das Training organisierte, ist dabei und Obermatrose Klippstein, der die Helden stets zu den Inseln gerudert hat, kommt mit den Matrosen Weihwind und Seiler und dem Tuisken Olvir haben dazu und die Helden freuen sich sehr, sie zu sehen. Ganz im Hintergrund steht der Schiffszimmermann Gebbert und schmunzelt in Richtung der Rückkehrer. Auch Ferolax hält sich zurück und beobachtet die Szene. Alle begrüßen die Helden fast gleichzeitig und sind völlig euphorisch. Sie würden am liebsten allen Fragen auf einmal loswerden, jedoch entwickelt sich bei all der Freude noch kein richtiges Gespräch unter den Männern. Alle sind einfach glücklich und beteuern immer wieder, dass sie immer daran geglaubt haben, dass die Helden es schaffen werden und zurückkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Helden ist die Situation schwer. Nach den dunklen Wochen in L’yreh ist die überschwängliche Freude der anderen zwar schön, aber sie fühlen sich von all der Emotionalität und den Eindrücken auch regelrecht überwältigt. Ihnen wird deutlich bewusst, dass L’yreh ihnen noch tief in den Knochen steckt und auch das reinigende Bad nicht alle schrecklichen Eindrücke abwaschen konnte. Es fällt ihnen dadurch schwer, sich wieder in der normalen Welt einzufinden und aus dem traumatischem Überlebensmodus herauszukommen, denn ihr Nervensystem hat sich noch nicht an die neue Situation gewöhnt und ist noch vollkommen überreizt, genau wie ihr gesamte Blut noch von Stresshormonen überflutet ist und sie nicht zur Ruhe kommen lässt. Deshalb stehen die Helden bei der Begrüßung auch etwas apathisch neben sich, obwohl sie eigentlich glücklich über das Wiedersehen sind. Octavia und Augustus sind besonders betroffen, aber auch Kenji ist sehr erschöpft. Nur Henk könnte noch Kräfte aktivieren, da er auch sieht, wie erfreut und neugierig die anderen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten des Trubels kommt Gwaerenor zu der Begrüßungsrunde dazu. Die Männer gehen alle ehrfürchtig zur Seite und machen ihm den Weg zu den Helden frei. Gwaerenor teilt ihnen mit, dass es sein altes Herz aufs tiefste rührt, wenn er die Freude der Anwesenden in diesem Augenblick verspürt, und da die Rückkehr der Helden für alle ein großer Tag der Freude ist, lädt er die Anwesenden zu einem großen Festmahl ein, welches in diesem Moment vorbereitet wird und bei dem dann auch die Geschichten und Fragen ausgetauscht werden können, die allen auf dem Herzen brennen. Dann weist Gwaerenor alle Männer darauf hin, dass die Helden sich nach ihrer langen Reise nun mit Sicherheit nach etwas Ruhe sehnen, und bietet diesen an, sich bis zum Festmahl in ihren Gastgemächern auszuruhen. Er deutet auf den Baum und erwähnt, dass ihnen Schlafplätze auf einer eigenen Plattform hergerichtet wurden. Wenn sie sich also zurückziehen wollten, würden sie dort oben jederzeit einen Ort der Ruhe finden. In dem Moment wird den Helden bewusst, dass Gwaerenor ihren emotional traumatischen Zustand als einziger wahrnimmt, da alle anderen zu sehr von ihrer Freude überwältigt sind. Henk bleibt aus Höflichkeit noch ein Weilchen bei Wigo, doch Octavia, Augustus und Kenji würden sich gerne zurückziehen und schließen sich Gwaerenor an, der sie zu ihrem Schlafplatz bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie an dem Baum vorbeigehen, fällt ihnen auf, dass die Elben maßlos unterbesetzt und durch den Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]) und die Reise zum [[Nebelschlund]] ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 36: Die Silma-Esche|Episode 21.36]]) stark dezimiert worden sind. Vor dem Baum sind noch die Spuren von dem großen Scheiterhaufen zu erkennen, auf welchem Octavia und [[Ignus]] die Elben verbrannt haben, welche damals von Marledigma und Heriotza getötet wurden ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 53: Der Nebelschlund|Episode 21.53]]). Ein „Elbengärtner“ pflegt gerade den Baum, während er Lieder singt, und die Regeneration ist offensichtlich in vollem Gange. Außerdem steht eine neue, bemalte Holz-Statue vor dem Baum. Sie zeigt eine wunderschöne Elbe mit einer Art Krone, die mit einem Baum verziert ist, der von den Seiten von zwei hohen Wellen umrahmt wird, und es handelt sich um [[Gwaeriel]]. Unter der Statue wachsen blühende, weiße Lilien, die in Eboria als klassische Bestattungsblumen bekannt sind. Gwaerenor führt die Helden auf eine eigene, abgetrennte Plattform auf dem Baum und jeder bekommt ein unglaublich weiches und gemütliches Bett, das nach frischen Blumen duftet. Octavia, Augustus und Kenji haben sich gerade zu Bett begeben, als auch Henk auftaucht und das unfassbar bequeme Bett ausprobiert. Kaum hat sein Kopf das Kissen berührt, ist er eingeschlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen fast in dem Moment ein, in dem sie sich in die weichen Betten legen, und Henk träumt ein wundervolles Wiedersehen mit Viola und Augustus schläft traumlos, während Octavia und Kenji keine schönen Träume haben, sondern sich wieder in der malgorianischen Umgebung L’yrehs wiederfinden. Alle werden nach wenigen Stunden durch liebliche, sphärische Musik geweckt, und erblicken nach ihrem Erwachen einen Elben, welcher auf einer Lyra spielt. Nachdem die Helden aufgewacht sind, legt der Elb die Lyra zur Seite und sagt mit einer auffordernden Handgeste &amp;lt;big&amp;gt;„''Hado nin''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Folgt mir) &amp;lt;/small&amp;gt;, um dann den Weg hinabzugehen und immer wieder seine auffordernden Worte zu wiederholen, so dass die Helden ihm schließlich folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Festessen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen findet in Gwaerenors Halle mit den zwei Wurzelthronen statt und der Elb für die Helden direkt dorthin. Im Inneren wurde eine wunderschöne Tafel hergerichtet, die mit Blumen und kleinen verzierten Öllämpchen aus Silber geschmückt ist. Auf silbernen Tellern liegt viel Fisch, welcher kunstvoll zubereitet wurde, und dazu gibt es zartes, gedünstetes Gemüse, duftendes Gewürzbrot und lieblichen Beeren-Wein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überlebenden Besatzungsmitglieder der Baiula Spei sind bereits versammelt und sitzen manierlich an der Tafel,  als die Helden die Halle betreten. Für sie wurden an einer Seite Plätze freigelassen, direkt neben den beiden Wurzelthronen am Tafelende. Aus der Nähe fällt ihnen auf, dass auf Gwaeriels Thron weiße Lilien liegen. Nachdem die Helden auf ihren Plätzen sitzen, kommt Gwaerenor hinzu und nimmt auf seinem Wurzelthron bei den Helden Platz. Da alle anderen Elben die barthavische Sprache nicht verstehen und außerdem zu tun haben, ist er als einziger Elb anwesend, und als das Gemurmel verstummt, erhebt sich Gwaerenor und stimmt eine Eröffnungsrede an:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr mutigen Streiter! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Durch [[Hylea|Nestels]] Reinigung habt ihr euch von der größten Dunkelheit, welche euch durchdrungen hat, befreien können. Seid nun herzlich willkommen auf [[Galadh-Bôr]], ich begrüße euch mit großem Dank und in freudiger Überraschung. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Denn ich will euch gestehen, dass ich nicht mehr an eure Rückkehr geglaubt habe, als nach einem halben Mondlauf noch immer kein Lebenszeichen von euch zu sehen war. Ich wollte eure Freunde bereits nach Hause bringen lassen, doch sie glaubten so fest an euch, dass eine Heimreise für sie undenkbar war. Sie waren von ganzem Herzen von eurem Erfolg überzeugt und gaben die Hoffnung an eure Rückkehr niemals auf. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin sehr erfreut, dass sie Recht behalten haben und ihr Menschen mich erneut überraschen konntet – denn ihr seid tatsächlich zurückgekehrt! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr habt [[Nebelschlund|Nendrath]], den ewig speienden Schlund, zum Versiegen gebracht und damit ganz [[Veldun]] und alle Küsten [[Barthavion|Barthavions]] vor dem Untergang gerettet. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und ich gestehe voller Demut ein, dass ich euch unterschätzt habe, denn ihr habt mir bewiesen, dass große Taten von euch jungen Völkern ausgehen können. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch nun lasst uns hören, wonach wir uns alle schon so neugierig verzehren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Esst und trinkt und erzählt uns von euren großen Taten!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rede beginnt das Essen und die Helden können sich nicht daran erinnern, wann sie das letzte Mal so etwas Leckeres gegessen haben. Das Beste ist jedoch, dass jeder Bissen der köstlichen Speisen den salzig-fauligen Geschmack von L’yreh von ihrer Zunge vertreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freunde wollen nun als erstes hören, wie die Helden den Nebelschlund ausgestellt haben, denn die Elben hatten bereits gestern erstaunt bemerkt, dass dieser verebbt ist. Kenji ergreift zuerst das Wort und fängt an zu erzählen, ergänzt durch Henks und Octavias Beschreibungen. Sie erzählen von den Elbengeistern, welche sie aus den Geisterfallen befreit haben und von dem Fund der [[Lampe der Caldra|Lampe]] ([[Im_Nebelschlund#Episode 32: Calar Caldra|Episode 22.32]]). Gwaerenor offenbart den Helden, dass die Lampe einst einer legendären Elbenpriesterin namens „Glaniel die Reine“ gehörte, welche im [[Mythische_Zeitalter#Eskalation_und_Entfesselung_der_.C3.9Cbel_-_Das_Schwarze_Zeitalter|Schwarzen Zeitalter]] persönlich an Caldras Seite  gekämpft hat, und die Lampe war ein Geschenk der Göttin für die treue Priesterin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erzählen sie von dem Schicksal von Callon ([[Im Nebelschlund#Episode 39: Callon|Episode 22.39]]) und bemerken, dass Gwaerenor aufhorcht, als wäre ihm dieser Name bekannt. Die Helden berichten weiter von dem Kampf gegen [[Sabaoth Immortalis]] und der Wiedererweckung von dem schwarzen König [[Sereg]]. Sie beschreiben, wie sie diesen mit dem [[Spiegel des Anor]] konfrontiert haben, so dass er sein Bewusstsein wiedererlangte und den Nebelschlund zum Versiegen brachte. Schließlich erzählen die Helden von dem Ende des Lichs Immortalis, der von den Geistern in die Zwischenwelt gezogen wurde ([[Im Nebelschlund#Episode 46: Thronsaal des Hazug-S.C3.A1gok – Teil 2|Episode 22.46]]). Gwaerenor ist tief bewegt über das Schicksal der Elbengeister und weist darauf hin, dass diese unglücklichen Seelen dort seit Jahrtausenden gefangen waren und ein großes Opfer brachten, als sie Sabaoth in die Zwischenwelt zogen, denn sie haben ihre Chance auf Erlösung freiwillig aufgegeben und sich zu den ewigen Wächtern des dunklen Feindes erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor fragt nach dem Amulett, welches Augustus um den Hals trägt, und die Helden erzählen ihm die Begegnung mit Mirion in den [[L'yreh#Die Folterkammern der Xishari|Folterkammern]] der [[Xishari]] ([[Im Nebelschlund#Episode 02: Mirion|Episode 22.02]]). Interessiert hört Gwaerenor zu und scheint auch dieser Name scheint ihm bekannt zu sein. Also fragt Octavia direkt nach und die Helden erfahren, dann Mirion ein junger Elb war, der eine ausgeprägte Verbindung zum Pflanzenreich besaß. Er hatte so große Macht über das Wachstum der Pflanzen, dass er fähig war, den Wald des Goldenen Tals zu heilen, der im Schwarzen Zeitalter vollständig zerstört wurde. Gemeinsam mit seinen Wächtern begab er sich damals auf die gefährliche Reise, um den großen, heiligen Bäumen des Waldes zu helfen, die damals alle im Sterben lagen, denn er hatte als einziger die Gabe, sie vollständig zu heilen. Niemand weiß, was mit ihm geschah, jedoch wird erzählt, dass er mit samt seinen Wächtern, welche ihm ihre Treue bis in den Tod geschworen hatten, von den Unterweltswesen irgendwo im Wald getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor ist sehr betrübt über das Schicksal des jungen Elben und erzählt den Helden dann von Callon, welcher einst der Rechte Arm von Sereg war und als mächtiger General der Elben des Goldenen Tals galt. Doch nachdem Seregs Geist von Trauer in den Wahn getrieben wurde und er sich zum Schwarzen König aufgeschwungen hatte, übernahm Callon die Führung über die restlichen Elben des Goldenen Tals und hielt die Stellung in der Roten Festung. Jedoch wurde auch diese schließlich überrannt und alle Überlebenden wurden nach L‘yreh verschleppt. Große Trauer erfüllt Gwaerenor und er kündigt eine kleine Andacht an, um Sereg und den anderen Elbengeistern zu gedenken und ihnen für ihr großes Opfer danken. Dazu lädt er die Helden herzlich ein, falls sie nicht zu erschöpft sind. Er bittet die Helden, dass sowohl das Amulett von Mirion und vor allem die Lampe der Caldra während der Zeremonie am Abend präsent sind. Dann verabschiedet er sich, um die Feierlichkeit vorzubereiten und wird den Helden einen Boten schicken, der ihnen Bescheid gibt, wenn sie mit der Andacht beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden dürfen aber noch nicht aufhören, von ihren Erlebnissen zu berichten, und so erzählen sie von ihrem unerwarteten Zusammentreffen mit den Freigeistern ([[Im Nebelschlund#Episode 03: Die Freigeister|Episode 22.03]]). Ihre Freunde sind sichtlich Überrascht, dass es sich bei den Freigeistern um [[Loigg'Il#Namen|Wasserghule]] der [[Loigg'Il|Gedankenschinder]] handelt, die aber ihren freien Willen behalten haben. Dann erzählen sie den neugierigen Zuhörern von den rivalisierenden [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Ältesten]] der Loigg’Il Uozk und Bußßeuxuß ([[Im Nebelschlund#Episode 13: Der Erste|Episode 22.13]]) und resümieren, dass es in der Unterwelt keine wirklichen Verbündeten gibt, da alle letztendlich gegeneinander arbeiten. Augustus berichtet von der Sprengung des Bußßeuxuß durch einen [[Boulvriag-Flakon]] ([[Im Nebelschlund#Episode 21: Bu.C3.9F.C3.9Feuxu.C3.9F|Episode 22.21]]), was zu großem Staunen bei Ferolax führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Freunden einen Eindruck zu geben, was ihnen dort unten alles begegnet ist, erzählen die Helden von ihrer Begegnung mit einem echten Drachen ([[Im Nebelschlund#Episode 43: Pfad der dunklen G.C3.B6tter - Teil_4|Episode 22.43]]) und einem Infernal ([[Im Nebelschlund#Episode 37: Die H.C3.B6llenbestie|Episode 22.37]]). Und natürlich lassen sie ihren Kontakt zu einem Theleten und einem Seva ebenfalls nicht unerwähnt, was ihnen die stauenden Blicke aller einbringt ([[Im Nebelschlund#Episode 36: Epikoras|Episode 22.36]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Freunde im Laufe der Erzählungen erfahren haben, dass Octavia direkt bei der Ankunft von den anderen Helden getrennt wurde, wollen alle wissen, wie sie sie wiedergefunden haben, und die Helden berichten von Octavias Gefangenschaft und die schwierige Befreiung aus der Beeinflussung durch die der Loigg’Il ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Octavia offenbart ihren Freunden, dass sie in gewisser Weise dankbar für die Erfahrung ist, denn wenn die Gedankenschinder nicht versucht hätten, ihre Erinnerungen zu manipulieren, so wäre sie nie ihren Gefühlen auf die Spur gekommen, die immer wieder die Auslöser für ihre Fähigkeiten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt beginnen die Überlebenden zu erzählen, was ihnen widerfahren ist. Wigo berichtet, wie Geldorn von Lachs die Treppe verteidigt hat, so dass die Wasserghule nicht das Bug stürmen konnten, auf dem er mit Ferolax stand. Als die Helden das Tauchboot bestiegen hatten und die Baiula Spei auseinanderbrach, war der Bug noch etwas länger über Wasser. Doch als das Wasser die Treppe erreicht hatte, wurde von Lachs von mehreren Wasserghulen gleichzeitig angegriffen und in die Tiefe gerissen. Ferolax und Wigo haben zwei leere Kisten aus der Kammer unter ihnen geholt, über Bord geworfen und sind hinterhergesprungen. An die Kisten geklammert schwammen sie auf das Elbenboot zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus erzählt, dass er mit Olvir unter Wasser gewirbelt wurde und Olvir mit einer Hand seinen Arm ergreifen konnte. Doch zwei Wasserghule griffen nach Iustus Beinen und zogen ihn hinab, während Olvir mit aller Kraft gegen den Sog des untergehenden Schiffes ankämpfte, um nach oben zu kommen. Iustus ließ seinen Stab los und formte mit seiner freien Hand ein Zeichen. Dann rief er mit seiner letzten Luft etwas und eine Druckwelle schnellte auf die Wasserghule zu, so dass sie ihre Griffe lockerten und losließen. Im selben Augenblick gewann Olvir Auftrieb und die beiden schafften es an die Wasseroberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin berichtet, dass er von Gebbert mit einem improvisierten Floss aus dem Wasser gefischt wurde, nachdem er Roana hinterhergesprungen war, als sie von Wasserghulen über Bord gezogen wurde. Als Abdrushin seine Trauer darüber ausdrückt, dass er Roana nicht retten konnte, berichtet Kenji ihm davon, wie sie in L‘yreh Roana wiedergefunden und gerettet haben und dass sie mit ihrem Sohn, der bei den Freigeistern lebte, und den anderen Geretteten auf dem Weg nach [[Perlheim]] ist. Abdrushin ist überglücklich und dankt den Dingir für diese glückliche Fügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Gedanken an die bevorstehende Andacht beenden die Helden die Gespräche und vertrösten ihre Freunde auf den nächsten tag und die gemeinsame Rückreise, wo noch viele Gelegenheiten kommen werden, um weitere Geschichten zu erzählen. Nach dem Verlassen des Stammes bemerkt man schon, dass die Elben sich draußen vor dem Baum versammeln und irgendetwas vorbereiten, denn ein großer Holzstoß wird zwischen den beiden Altären aufgeschichtet. Die Helden schlendern noch ein Weilchen um den Baum herum und dann wird ihnen von einem der Elben Bescheid gegeben, dass die Andacht beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andacht für die gefallenen Elben'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor hat sich bereits in der Mitte des Platzes zwischen den Altären eingefunden. Vor ihm wurde Holz für ein großes Feuer aufgestapelt und darum herum liegen getrocknete Hollunderbeeren. Außerdem steht vor dem Holzstapel eine große, bemalte Holzstatue, welche die Helden vorher bereits im Inneren des Baumes ganz im Hintergrund bemerkt haben. Sie stellt  eine junge Frau mit einem Zepter dar, welches einen Stern als Spitze besitzt. Kenji ist sofort bewusst, dass es sich [[Spea]] handelt, welche die Elben Caldra nennen. An den zwei Altären stehen jeweils ein in ein weißes Gewand gekleideter Elbenpriester. Der den Helden von dem Quellritual bereits bekannte Elbenpriester Melethor steht an dem Altar der [[Hylea|Nestel]] und der andere bei dem von [[Thylor|Beriand]]. Die anderen Elben haben sich um sie herum im Kreis aufgestellt, während die Priester Salbei und Thymian verbrennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet die Helden, sich zu ihm in das Innere des Kreises an den Feuerholzstapel zu stellen, und jeder bekommt dann eine kunstvoll geschnitzte Fackel, die mit dem Motiv einer Schwalbe verziert und noch nicht angezündet ist. Kenji trägt die [[Lampe der Caldra]] und Augustus trägt das [[Amulett von Mirion]] offen. Nachdem auch alle Elben eine gleiche Fackel erhalten haben, werden alle ganz still und die Elben beginnen, ein Lied zu singen. Währenddessen entzünden die Priester ihre Fackeln an den duftenden Räucherschalen auf ihren jeweiligen Altären und schreiten damit auf den Holzstapel in der Mitte zu, welchen sie dann zeitgleich entzünden. Das Feuer beginnt zu brennen und Gwaerenor erhebt seine Hände darüber, welches daraufhin innerhalb weniger Sekunden zu einem großen, lodernden Festfeuer von über zwei Schritt empor steigt. Auf einen Wink entzünden sich zeitgleich die Fackeln aller Anwesenden, woraufhin die Priester gemeinsam sprechen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 400px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Caldra, Gilberiel, hannon i galad lín estel!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Caldra, Sternenträgerin, gepriesen sei dein Licht der Hoffnung!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeitgleich mit den Worten der Priester leuchtet die Lampe von Caldra in Kenjis Hand von selbst hell auf und zieht die staunenden und andächtigen Blicke aller Elben auf sich. Zum ersten Mal sehen die Helden, dass sich das weiße Licht der Lampe plötzlich aufbricht und sich für einen Moment in vier Farben aufspaltet: in einen grünen, einen blauen, einen gelben und einen roten Lichtstrahl. Dann verbinden sich die Farben wieder zu einem rein-weißen Licht. Kenji spürt in diesem Moment intuitiv, dass die besondere Macht der Lampe gerade durch die Magie der Elbenpriester ausgelöst wurde, und wird sich bewusst, dass die uralten Traditionen der Elben Kräfte in der Lampe entfachen können, die er niemals entfesseln könnte. Er bekommt sein Gefühl bestätigt, dass die Lampe eigentlich nicht zu ihm, sondern zu dem Volk der Elben gehört, denn bei ihnen ist sie zuhause. Nachdem die Aufmerksamkeit von der Lampe fort und sich wieder auf die Priester richtet, treten diese zur Seite und Gwaerenor übernimmt das Wort:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Höret, ihr anwesenden Seelen! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute wollen wir ein nobles Opfer ehren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ein Opfer unserer selbstlosen Vorfahren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Seit Äonen fristen diese ein qualvolles Dasein in dem finsteren Dolen Talath, ohne Aussicht auf Erlösung aus ihrem düsteren Gefängnis! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch durch ihre Begegnung mit diesen tapferen Helden aus dem Land Barthavion wurde ihr Geist mit Licht und Wille erfüllt. '' &amp;lt;small&amp;gt; (Er deutet auf die Helden) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unsere weisen Ahnen erkannten die gutwilligen Absichten dieser kleinen Gruppe und entschlossen sich, ihnen mit all ihrer Macht zu helfen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gemeinsam gelang es ihnen schließlich, die Welt von einem untoten Übel zu befreien, dem Lich Sabaoth Immortalis! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (kurze Pause und die Priester werfen Kräuter auf die Räucherschalen nach) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun wollen wir euch unseren ergebensten Dank aussprechen: ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieser gilt zuallererst unseren verstorbenen Vorvätern! Ihr gabt euer Seelenheil für die Fesselung des Meisters des Todes in der Zwischenwelt und erlöstet die Welt damit von einem grausamen Übel. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nächstes danken wir dir Mirion, du Sohn des Waldes, sowie deinen treuherzigen Wächtern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du gabst dein Leben für das Leben auf der schönen Baneth! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir danken dir Callon, ehrenhafter Streiter der Altvorderen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du führtest deine Männer in ein letztes Gefecht und dientest deinem Goldenen König treu noch über den Tod hinaus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso danken wir dir Sereg, du Goldener König des Goldenen Tals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du überstandest die schwerste Prüfung einer verirrten Seele und fandest zu deinem wahren Selbst zurück! Aus deinem schwarzen Herzen wurde schließlich wieder der goldene Schatz, der zuvor in deiner Brust geruht hatte! Selbstlos übernahmst du die Aufgabe, über den unheilvollen Nekromanten für alle Ewigkeiten zu wachen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Dank ist bei euch allen und wir verneigen uns vor euren Taten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (alle Elben neigen ihr Haupt für einige Sekunden und sind dabei still, dann redet Gwaerenor weiter) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wollen wir nicht nur euch Ahnen, sondern auch unseren Freunden aus Barthavion Anerkennung aussprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (er dreht sich zu den Helden und alle Elben blicken diese an) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr mutigen Streiter erbrachtet eine heldenhafte Tat, ohne die all unsere Vorfahren noch immer im Dunkel des Wahnsinns gefangen wären. Ihr brachtet Licht ins Dunkel und erleuchtet die verlorenen Seelen des Goldenen Tals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht nur das! Durch die Befreiung der verirrten Seele des Goldenen Königs habt ihr ganz Eboria vor einem großen Unheil gerettet. Seit ewigen Zeiten sprudelte der gespenstige Nendrath aus dem Erdreich der verfluchten Tiefen unter dem Meer – eine stete Bedrohung nicht nur für Veldun, sondern auch für die Heimat dieser Helden. Doch durch euch wurde diese dunkle Gefahr gebannt und ein altes Übel aus der Welt geschafft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür danken wir euch von Herzen und neigen erbeben unser Haupt vor euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (alle Elben verneigen sich und huldigen die Helden, dann spricht Gwaerenor weiter) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir vergessen euch und eure Tapferkeit nicht und werden eure Taten in klangvollen Liedern gedenken!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Gwaerenor ehrende Worte an die Helden gerichtet hat, verneigt er sich tief vor ihnen und alle anderen Elben tun es ihm gleich&lt;br /&gt;
- zum Schluss werfen die Priester die Hollunderbeeren ins Feuer und der Rauch wird von einem süßen Duft erfüllt. Die Elbenpriester sprechen noch eine Abschlussformel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 300px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„'' Caldra, tela na i faer lín galad!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Caldra, sende ihren Seelen dein Licht!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann steckt jeder Elb seine Fackel in dem Boden, so dass ein Kreis aus Fackeln um den Altarplatz erhalten bleibt, nachdem alle davongegangen sind. Die Helden verweilen noch am Feuer und Gwaerenor kommt auf Kenji zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor gesteht Kenji, dass er über die Mächtigkeit der Lampe der Caldra überrascht ist, und fragt Kenji, ob er etwas Besonderes gespürt habe, als sich ihr Licht bei der Andacht in das Prisma aufbrach. Als Kenji ihm erzählt, dass er das Gefühl hatte, dass die Lampe eigentlich nicht zu ihm gehört, erwähnt Gwaerenor, dass es eine Erbin der Lampe gibt, welche eine Nachfahrin der mythischen Priesterin „Glaniel die Reine“ ist. Ihr Name ist Glanwen und sie dient heute Caldra als Priesterin. Sie ist in Veldun sehr bekannt und in ihren Händen könnte die Lampe ihr volles Potential entfalten und zu einem mächtigen Helfer im Kampf gegen die Unterwelt werden. Kenji überreicht Gwaerenor die Lampe der Caldra und dieser verneigt sich tief vor ihm, spricht seinen Dank aus und versichert, dass Kenji dadurch einen unsterblichen Platz in den Legenden der Elben erhalten werde, denn er brachte das legendäre Artefakt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nacht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen sich schließlich zurück und begeben sich auf ihre Plattform. In den weichen Elbenbetten schlafen sie schnell ein, doch die Zeit in L’yreh lässt sie nicht los und so träumen sie nichts Gutes. Henk ist zwar mit Viola zusammen, aber etwas Unheimliches stört die Harmonie und beunruhigt ihn. Augustus schläft auch unruhig und hat das Gefühl, sich immer verteidigen zu müssen. Octavia fühlt sich in die Gefangenschaft zurückversetzt und wird erneut gepeinigt. Kenji hat es besonders schwer getroffen, denn er durchlebt seine Qualen in Reverons Gefangenschaft, von denen er seinen freunden noch nichts erzählt hat. Er ist so verstrickt in den Traum, dass er laut Eloras Namen ruft, wodurch Henk und Augustus erwachen. Henk legt Kenji seine Hand auf die Schulter und versucht ihn sanft zu wecken. Nach einiger Zeit ist er erfolgreich und Kenji erwacht schweißgebadet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Elora und den Albtraum angesprochen, erzählt er von seinen Albträumen, die er schon so lange hat, die sich um Pyrrhons Tod und den Tod des Jungen durch den Wachhund drehen. Henk will ihn nicht bedrängen und bietet Kenji an, sich bei passender Gelegenheit auch das Erlebnis des eigentlichen Albtraums von der Seele zu reden. Augustus ist währenddessen zu Octavia gegangen, die ebenfalls einen Albtraum zu haben scheint. Er legt ihr sanft die Hand auf den Kopf und sagt mit sanfter Stimme, dass alles in Ordnung und sie in Sicherheit sei, woraufhin Octavia aufatmet und ruhig weiterschläft. Augustus legt sich auch wieder ins Bett, so wie auch Kenji und Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===28. Aletheon===&lt;br /&gt;
Augustus wacht als erster auf und beginnt mit seinem normalen Frühsport. Als Henk erwacht, schließt er sich ihm an, bis Kenji und Octavia aufstehen. Jeder hatte beim Aufwachen wieder für eine Sekunde der Fischgestank in der Nase und ein fauliger Salzgeschmack im Mund, so dass sich alle auf ein Frühstück freuen. Beim Heruntergehen der Stege des Baumes fällt Henk und Octavia eine schneeweiße Taube mit einem goldenen Ring an ihrem Bein auf, die auf einem der Äste sitzt. Beide müssen sofort an eine Brieftaube denken und weisen Kenji und Augustus darauf hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begegnen wieder dem Elb, welcher sie gestern geweckt hat. Er winkt ihnen und ruft wieder &amp;lt;big&amp;gt;„''Hado nin''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Folgt mir) &amp;lt;/small&amp;gt;, bevor er sich umwendet und die Helden in Gwaerenors Halle im Baum führt. Dort ist ein Frühstück mit Brot, Äpfeln und verschiedenen Beeren bereitet und Octavia bittet den Elb, der Lindevain heißt, ihnen beim Essen etwas auf der Lyra vorzuspielen. Die Musik tut allen sehr gut und sie genießen das wundervoll frische Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor kommt hinzu und berichtet, dass im Morgengrauen eine Nachricht aus dem ehrwürdigem Veldun ankam, bei der es sich auf eine Antwort auf seine eigene Nachricht handelt, die er nach Veldun sandte, um das Verebben des Nebelschlunds zu verkünden. In der Antwort wird verkündet, dass ein Schiff mit einer Gesandtschaft aufgebrochen und in wenigen Tagen in Galadh Bor ankommen wird. Gwaerenor bittet die Helden so lange zu warten, da der Gesandte ihnen bestimmt gerne persönlich seinen Dank aussprechen möchte. Als sie zustimmen, rät er ihnen, die Zeit des Wartens zu nutzen, um die dämonischen Einflüsse weiter abzuschütteln und sich von ihrer furchtbaren Reise zu erholen. Er lädt die Helden auch ein, das reinigende Bad in der Quelle so oft sie wollen zu wiederholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gwaerenor Nestels Quelle erwähnt, muss Kenji an den Zwergenkönig Varulos und seine furchtbare Krankheit denken, und er bittet Gwaerenor darum, etwas von dem heiligen Wasser mitnehmen zu dürfen, um es dem König geben zu können. Gwaerenor gewährt seine Bitte gerne und verspricht, ihm ein Transportgefäß zu beschaffen. Dann rät er den Helden, sich auszuruhen, bis die Gesandtschaft aus Veldun eintrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''(Episode 23.02)''' Als die Helden zu Nestels Quelle aufbrechen wollen, empfiehlt ihnen Gwaerenor, im Anschluss an das reinigende Bad einen Spaziergang durch die Gärten zu machen und ihre Seelen ebenfalls durch die Stille und Schönheit des Ortes zu heilen, was sie gerne annehmen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wiederholtes Bad'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden bei Nestels Quelle ankommen, ist dort bereits Melethor, der Priester, und bereitet aus Kräutern den Trank, wobei er ein Lied singt und zum Schluss seine Hand darüber hält und mittels Elementarmagie die Eiskristalle entstehen lässt. Dann teilt er die Tränke aus und begleitet das Bad mit seinem Lied, welches er so weit entfernt singt, dass es nur die Hintergrundatmosphäre bildet und die Helden unter sich sein können. Kenji bitte Henk, ihm den Rücken zu waschen, und Henk sagt zu, da er merkt, dass es Kenji um etwas anderes zu gehen scheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes gehen Henk und Kenji zusammen ins Wasser und Kenji zeigt Henk die Verletzungen auf seinem Rücken, welche er in der Gefangenschaft von Reveron erhalten hat. Dieser hatte Kenji tiefe Schnitte verpasst und damit unheilige Zeichen auf den Rücken geschrieben. Die klaffenden Wunden sind mit einem schwarzen Pulver gefüllt worden und haben sich bereits mit einer Borke verschlossen. Henk ist der Ansicht, dass die Wunden dringend gereinigt werden müssen, rät Kenji aber dazu, einen Fachmann aufzusuchen, da es eine schmerzhafte Prozedur sein könnte. Kenji kommen die Erinnerungen beim Untertauchen an Reverons Gefangenschaft und die Folter erneut auf, doch er kann seinen Wilen so fokussieren, dass er es aushält und sein Bad in dem tranceartigen Zustand des Wasserrauschens fortsetzen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kenji und Henk geht Augustus ins Bad und nach ihm Octavia. Für alle ist das Bad anstrengend, denn die Bilder kommen stärker als beim ersten Mal hoch. Augustus fällt es besonders schwer, sich in die Trance fallenzulassen, und er schreckt insgesamt drei Mal wieder hoch und taucht verfrüht wieder auf. Schließlich hält aber auch er wie die anderen den Reinigungsprozess durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia das Bad verlässt und der Priester sich bereits dezent zurückziehen will, sucht Kenji ihn auf und zeigt ihm die Wunden auf seinem Rücken. Obwohl dieser Kenji nicht versteht, weiß er anscheinend, um was es geht, und gibt Kenji ein Zeichen, dass er bitte warten möge. Dann entfernt er sich und Kenji geht wieder zu seinen Freunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat nach dem Bad begonnen, über seine Erlebnisse in Reverons Gefangenschaft zu erzählen. Er erinnerte sich nämlich daran, dass Gwaerenor ihnen bei ihrem ersten Aufenthalt geraten hatte, über alles mit den Freunden zu sprechen, damit keine geheimnisse zwischen sie treten können. Also erzählt Henk Octavia von dem Blutfluch, welcher ihn getroffen hat, und von den Veränderungen, die dieser bewirkt hat. Als Kenji dazukommt, berichtet Henk gerade davon, dass er Sturmschnauze unter dem Einfluss des Fluches getötet und teilweise gegessen hat. Henk erzählt von seiner Hypersensibilität und Empathie mit anderen und seinem gleichzeitigen Heißhunger, der ihn schließlich zwang, Sturmschnauze unter Tränen den Bauch aufzureißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Henks Geschichte motiviert und ermutigt, erzählt auch Kenji von der Folter, die Reveron ihm angetan hat. Er berichtet von den unheiligen Zauberzeichen, die ihm tief in den Rücken geschnitten wurden und zeigt sie den anderen. Augusts offenbart, dass Elora ihm auch so ein Zeichen auf der Brust verpassen sollte, denn die Kultisten wollten ihn auf ihre Seite ziehen. Doch Elora aktivierte den Zauber nicht und befreite stattdessen Augustus, so dass dieser erst Henk und beide zusammen dann Kenji befreien konnten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duch die Erzählungen an die Schrecken von L’yreh erinnert, kommt Henk auf die Idee, dass es wichtig sein könnte, auch die [[Drachenträne]] in Nestels Quelle zu reinigen, da auch sie den unheiligen Einflüssen der Unterweltsstadt ausgesetzt war. Er beschließt, bei nächster Gelegenheit nach ihr zu fragen, denn er hält es für wichtig, dass sie nicht in seinem Mantel verbleibt, sondern persönlich von einem Helden verwahrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Priester Melethor kehrt schließlich mit einem weiteren Elben zurück und winkt Kenji zu sich. Der fremde Elb hat eine Tasche dabei, aus der er jetzt Utensilien wie Salbe, Messer und Verbände holt. Kenji soll sich am Rande des heiligen Bezirks auf den bauch legen, so dass der Arzt an die Borken auf dem Rücken kommt. Die anderen ziehen sich zurück, um Kenji mehr Privatsphäre zu ermöglichen, denn Henk vermutet, dass die Prozedur sehr schmerzhaft sein könnte. Der Arzt entfernt zunächst di Borken der Wunde, um an das schwarze Pulver zu kommen. Kenji bekommt ein Stück Holz zum Draufbeißen und ist dankbar dafür, denn die Schmerzen sind sehr stark und verursachen Lichtblitze bei geschlossenen Augen. Bei dem Entfernen des schwarzen Pulvers aus den Schnittwunden mittels des Wassers der Quelle schlittert Kenji knapp an der Bewusstlosigkeit vorbei und ist heilfroh, als er die Reinigung überstanden hat. Der Arzt versorgt die Wunden mit einer kühlenden Salbe und bandagiert noch  Kenjis Oberkörper, bevor er seinen Patienten entlässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kehrt danach zu seinen Freunden am großen Baum zurück, die in der Zwischenzeit schon etwas Essen mit nach draußen genommen haben und dort auf ihren Freund warten. Sie essen gemeinsam und machen eine entspannte Mittagspause in der noch immer warmen Herbstsonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spaziergang'''&lt;br /&gt;
[[Datei:map götterinsel gärten.png|miniatur|rechts|Galadh-Bôr und die Lage der Gärten]] &lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit schlägt Henk vor, doch den von Gwaerenor empfohlenen Spaziergang in den Gärten zu machen, und sie brechen gemeinsam auf. Sie besuchen zunächst den untersten Garten und bewundern die Früchte und Blumen. Eine angenehme Herbstatmosphäre herrscht in den Gärten und die Apfelbäume, die dort gedeihen, haben nur noch wenige, aber sehr bunt leuchtende Blätter.  Unter den Bäumen und zwischen den Büschen und Sträuchern wachsen Dahlien, Chrysanthemen und Sonnenhut, die noch bis zum ersten Frost blühen, und färben die Gärten mit ihrer Blütenpracht in bunte Töne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem mittleren Garten entdecken die Helden auch der Elbengärtner, welcher die Bäume schneidet und sie für die nächste Saison bereit macht. Dabei singt er und scheint auch mit den Bäumen zu reden, als wären es Tiere, denn er lächelt ihnen zu und streichelt sogar ihre Rinde. Dafür wirkt es so, als ob sich die Äste dem Gärtner freiwillig entgegenneigen, so dass er diese schneiden kann, ohne hinausklettern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gärtner grüßt alle sehr freundlich mit einem elbischen &amp;lt;big&amp;gt;„''Ai!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(Heil!)&amp;lt;/small&amp;gt; und deutet auf eine Statue, die eine Frau mit einem Füllhorn &amp;lt;small&amp;gt;( elb. Birdana = [[Bia]])&amp;lt;/small&amp;gt; darstellt, die auf einer Regenwolke sitzt. Unter der Statue liegen Früchte und Blumen sowie einige geschnitzte Figuren, die einen Storch darstellen. Es fällt besonders auf, dass alle Blumen und Früchte wie frisch wirken und nichts verwelkt ist. Der Gärtner deutet dann auf die Früchte und Blumen und dann wieder auf die Statue und alle wissen, dass es allgemeiner Brauch ist, selbst ein Opfer abzulegen. Sie können Blumen pflücken, etwas schnitzen oder etwas ganz anderes machen und Kenji erinnert sich an eine Bia-Danksagung, die er von den Perlheimer Bauern kennt und die er bei ihren Opfergaben auch sprechen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder macht sich Gedanken, was er der Göttin als Opfer darbringen möchte. Henk erinnert sich an einen besonders perfekten Apfel, der ihm im untersten Garten ins Auge gefallen ist. Er kehrt dorthin zurück und klettert den Apfelbaum hoch, um seinen Apfel auf der Spitze pflücken zu können. Bei Berührung fällt ihm dieser bereits in die Hand und Henk bedankt sich beim Baum. Auf dem Rückweg zur Statue trifft er Augustus, der im unteren Garten nach Beeren als Opfergabe sucht. Octavia pflückt einen Blumenstrauß und legt besonderen Wert auf die harmonische Zusammenstellung der Farben. Kenji lässt sich treiben und schaut, wo ihn sein Weg hinführt. Als er auf der mittleren Ebene nicht fündig wird, sucht er den obersten Garten auf. Dort fällt ihm sofort ein Birnbaum ins Auge und er pflückt seine perfekte Frucht, nachdem er am Stamm ein Stück hinaufklettern musste. Auch Kenji bedankt sich bei dem Baum und kehrt dann zur Statue zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Helden wieder an der Bia-Statue treffen, spricht Kenji einen allgemeinen Bia-Segen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; text-align:center; background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Bia, du Tochter der Sonne und Mutter des Regens!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge deine göttliche Kraft uns umhüllen, oh strahlende Königin Leveons,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''die du die Saat des Neuanfangs in unseren Herzen pflanzt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mögest du uns nähren mit deiner Fruchtbarkeit,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''damit unsere Felder gedeihen und unsere Seelen blühen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Lass deinen Regen fallen, sanft und erfrischend,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''damit das Leben in all seinen Formen gedeiht und wächst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge dein Segen uns begleiten auf unserem Weg,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''uns nähren in Zeiten der Dürre und uns stärken in Zeiten der Trockenheit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir ehren dich, oh goldene Kornmutter,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''und danken dir für die Gaben des Lebens, die du uns schenkst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge dein Segen stets bei uns sein, heute und alle Tage.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach legt jeder seine Opfergaben ab. Für Octavia und Augustus fühlt es sich nicht anders an als sonst, doch Kenji und Henk spüren, wie sich von den Füßen für wenige Sekunden eine warme Woge in ihrem gesamten Körper ausbreitet, welche direkt aus der Erde zu stammen scheint und sich bis in die Fingerspitzen verteilt. Danach fühlen sich die beiden vitaler und Kenji hat das Gefühl, als wäre auch seine Verwundung auf dem Rücken etwas weiter verheilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Rückweg nach Galadh Bor hören sie plötzlich ein Rascheln im Gebüsch und als Henk die Äste bewegt, hört man ein leises Schnauben. Im Busch sitzt eine kleine Lava-Echse), die völlig verängstigt ist. Henk entdeckt, dass sie nur ungefähr Katzengröße hat und damit keine Gefahr für sie darstellt. Eine genauere Betrachtung zeigt, dass ihr Bein vermutlich durch einen Biss von einem verrückten Artgenossen verletzt ist  und das Jungtier nicht mehr gut laufen kann. Weil es vermutlich allein nicht überleben würde, fängt Henk das bewegungseingeschränkte Tier vorsichtig ein und die Helden bringen es zum Baum und zeigen es Gwaerenor, der sich gerade mit einem anderen Elben unterhält. Dieser erwähnt, dass nicht alle Lava-Echsen verrückt geworden sind, und ist froh, dass die Helden dieses friedliche, gesunde Exemplar gerettet haben. Der Elb nimmt die Echse an sich und verspricht, ihre Wunde zu versorgen und sie dann wieder freizulassen, wenn sie genesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Gwaerenor noch von der Drachenträne in seinem Mantel und bittet ihn, sie in Nestels Quelle baden zu dürfen, da auch sie den dämonischen Einflüssen von L’yreh ausgesetzt war. Gwaerenor verspricht, diese zu beschaffen und sie den Helden nach dem Abendessen zu übergeben, damit sie sie in der Quelle reinigen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abendessen ist für die Helden in Gwaerenors Halle bereitgestellt und Lindevain spielt auf seiner Lyra eine entspannte Melodie für ein angenehmes Essen. Später wird die Musik dann immer verträumter und ruhiger, und besonders Henk und Octavia wird bewusst, wie sie durch die Klänge immer müder und tiefenentspannter werden. Nachdem Gwaerenor Henk die Drachenträne übergeben hat, ziehen sich die Helden auf ihre Plattform zurück und legen sich schlafen. Kenji erwacht mehrmals in der Nacht durch wiederkehrende Albträume, doch die anderen schlafen ruhiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===29. Aletheon===&lt;br /&gt;
'''Reinigung der Drachenträne'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von heiterem Vogelgezwitscher geweckt und Augustus schaut als erstes nach Kenjis verband und öffnet ihn, um die Wunde zu betrachten. Sie ist erstaunlich gut verheilt für die kurze Zeit und Augustus legt den Verband wieder an. Sie könnten dann in Gwaerenors Halle wieder ein Frühstück einnehmen, doch zuvor wollen sie sich reinigen und suchen mit der Drachenträne die Quelle von Nestel auf. Der Priester hat bereits alles notwendige vorbereitet und reicht den Helden den Trank zur inneren Reinigung. Die Helden gehen zunächst wieder nacheinander in das Bad und reinigen sich wie am Vortag. Dabei fällt ihnen auf, dass der Schrecken der Erlebnisse bereits ein kleines bisschen weniger auf sie wirkt, wenngleich es immer noch schlimm und herausfordern ist, sich auf die Erinnerung einzulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend gehen sie gemeinsam in das Becken und halten gemeinsam in ihrer Mitte die [[Drachenträne]]. Genau wie sie es immer tun, tauchen sie das Phylakterium unter Wasser, um die Reinigung zu beginnen. In ihrem Geist tauchen die Bilder auf, als sie Riunuz-Choxxu betreten haben und Henk den Blutfluch ausgelöst hat. Sie erleben noch einmal, wie das verfluchte Blut in die Drachenträne einzieht und auch Kenjis Reinigungsversuch es nicht verhindern konnte. Dieses Blut scheint jetzt wieder aus der Drachenträne zu fließen, doch die Helden sind sich nicht ganz sicher, ob das ein magischer Eindruck von ihnen ist oder ab tatsächlich Blut aus der Träne ins Wasser fließt. Jedenfalls haben sie nach einiger Zeit das Gefühl, dass die Reinigung beendet ist, und verlassen das Wasser wieder. Insgesamt bleibt in ihnen das Gefühl zurück, dass es richtig und auch wichtig war, die Drachenträne in Nestels Quelle zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen nach dem Bad direkt zum Baum zurückkehren und sich um Essen kümmern wollen, lässt sich Kenji von Melethor den Verband wechseln. Der Priester ist sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis, nickt und versorgt die Wunde mit Heilsalbe, bevor er sie wieder verbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kehrt schließlich auch zum Baum zurück und wird von seinen Freunden mit leckeren Beeren, Äpfeln und Brot empfangen. Gemeinsam verbringen sie den Nachmittag unter dem Baum und lassen ihre Seelen baumeln. Sie genießen es, einmal nichts zu tun, sich mit niemanden unterhalten zu müssen und einfach mal ihren eigenen Gedanken nachgehen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag bemerkt zuerst Kenji ein Segelschiff aus südwestlicher Richtung, welches sich Galadh-Bôr nähert. Das Schiff gleitet schnell, aber elegant über die großen Wellen und wird von diesen so getragen, als ob es gegen die eigentliche Strömung direkt zum Ziel gebracht würde.  Vor dem Schiff springen links und rechts einige Delfine voraus und die Segel werden begleitet von weißen Möwen, die ihre Ankunft durch laute Rufe ankündigen. Das ankommende Schiff ist von anderer Bauart als die Schiffe aus Galadh-Bôr, denn diese sind Kriegsschiffe mit Plätzen für Speerwerfer und höheren Wanten zur besseren Verteidigung. Das andere Schiff ist deutlich kleiner, offener und anscheinend auch schneller als die Kriegsschiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr lange dauern, bis das Schiff anlegt. Man kann auf die Entfernung sechs Personen an Bord sehen und Kenji erkennt, dass zwei von ihnen gerüstet sind und die anderen vier leicht gekleidet sind und das Schiff steuern oder an den Segeln arbeiten. Die Helden bemerken, dass Gwaerenor seine Männer zusammenruft, um mit einer Gruppe von ihnen einen offiziellen Empfang für die Gesandtschaft vorzubereiten. Als er die Helden sieht, bietet er ihnen an, sie zu begleiten, wenn sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesandtschaft aus Veldun'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten am Hafen stellen sich die Elben ähnlich wie bei dem Empfang der Helden auf. Gwaerenor steht an der Spitze, hinter ihm die beiden Priester und noch drei weitere Elben. Den Helden wird ein hinterer Platz an der Seite neben den Elben angeboten. Das Schiff legt elegant an und wird durch elbische Gesänge begrüßt. Aus dem Zelt kommen drei weitere Elben heraus, die sich deutlich von den anderen abheben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img gesandtschaft aus veldun.png|miniatur|rechts|Die Gesandtschaft aus Veldun: Hofrat Periath, Gesandter Laerandir, Lichtsprecher Thalion (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Der Erste von ihnen trägt eine lange, weiße Robe mit goldenen Verzierungen und dem Zeichen von Veldun darauf. Er hat goldblonde Haare und ist bereits sehr alt. Hinter ihm kommt ein Elb aus dem Zelt, der ebenfalls goldblonde Haare hat und eine schlichte Robe in Weiß und Grau trägt, die mit Gold abgesetzt ist. Als drittes erscheint ein Elb in blauer Robe mit blitzartigen Knotenmustern, die aus silbernen Fäden gestickt sind. Er hat weißblonde Haare und auffällig blaue Augen, welche die Farbe eines wolkenlosen Sommerhimmels haben. Er trägt einen verzierten Holzstab, der einen Adler aus strahlendes Silbergold (celestischem Mithril) an seiner Spitze hat und darunter das Banner von Veldun trägt. Er wirkt streng, erhaben und distanziert und löst Ehrfurcht aus, so dass man sich in seiner Gegenwart sich klein und unbedeutend fühlt. Trotzdem wirkt er anziehend und faszinierend auf alle und man hat das Gefühl, dass seine Gegenwart erhebend und erbaulich ist. Die Drei gehen mit den beiden Kriegern an Land und den Helden fällt auf, dass sie ähnliche Rüstungen tragen wie Augustus, jedoch aus Mithril und Gold. Beide sind goldblond und hochgewachsen, sind mit Schwert, Schild und Speer bewaffnet und tragen unter ihrer Rüstung ein graues Lederwams. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor tritt hervor, um den obersten Gesandten mit einer tiefen Verbeugung zu begrüßen, welcher dieser erwidert, bevor  sie auf elbisch höfliche Begrüßungsformeln austauschen, die nur Octavia halbwegs verstehen kann:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt; „''Elen sila lumenn omentielvo.''“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung.) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center; width: 200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;big&amp;gt; „''Mae govannen.''“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Gut getroffen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Begrüßung wendet sich Gwaerenor den Helden zu und nähert sich ihnen mit der Gesandtschaft. Schließlich stellt er ihnen die drei Elben vor: Laerandir, der Gesandte des Königs Tiranduil von Veldun, seine Begleiter ''Hofrat'' Periath und Thalion, ein ''Lamgalâdhir'', was mit „Lichtsprecher“ übersetzt werden kann. Die Helden verneigen sich ehrfürchtig und die Elben erwidern die Geste. Dann stellt Gwaerenor die Helden der Drachenträne vor: [[Alethon]]-Priester Kenjiro Asai, Krieger Augustus Octavius, den Finder von Lorns Horn, Held Henk Hjaldinger und die Firen-ithron &amp;lt;small&amp;gt;(sterblicher Geanist)&amp;lt;/small&amp;gt; Octavia Ardera. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir begrüßt die Helden und übermittelt seine Grüße aus Veldun in fließendem Barthavisch:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung. Ich entbiete euch Grüße aus dem Elbenreich Veldun. &amp;lt;br/&amp;gt;Es ist mir eine große Ehre, euch persönlich hier anzutreffen, und ich freue mich auf einen Austausch.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden erwidern noch, dass die Ehre ganz auf ihrer Seite sei, und verneigen sich tief, doch mehr wird zuerst nicht geredet, da Gwaerenor den Gesandten und seine beiden Begleiter nach oben führt. Die Helden folgen ihnen mit den anderen Elben zum Baum und dort verabschiedet sich Gwaerenor vorerst von ihnen, da er zunächst allein mit der Gesandtschaft reden wolle, und zieht sich mit den anderen Elben in die Thronhalle zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum sind die Elben im Baum verschwunden, kommt Iustus zu den Helden und fragt nach dem angekommenen Schiff und seiner Bedeutung. Als er von dem Gesandten erfährt, will er wissen, was der Gesandte hier wolle und worum es wohl gehe. Doch die Helden müssen ihn damit vertrösten, dass sie auch erst mehr Informationen erhalten werden. Sie stellen Iustus aber in Aussicht, dass es bald zurück nach Barthavion gehen werde, was dieser sofort den anderen mitteilen will und sich zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch mit dem Gesandten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden irgendwann von einem Elben in die Halle gebeten, wo ein köstliches Essen aufgetischt ist und Hüter Gwaerenor, der Gesandte Laerandir, Hofrat Periath und Lichtsprecher Thalion bereits an der Tafel sitzen und sich höflich erheben, als die Helden eintreten. Gwaerenor weist ihnen ihre Plätze gegenüber der Gesandtschaft und alle setzen sich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir erhebt als erstes die Stimme und dankt den Helden im Namen seines Königs Tiranduil und von ganz Veldun für die Erlösung von [[Sereg]] und die Stilllegung des Nebenschlunds. Er weist die bescheidenen Helden darauf hin, dass ihre heroische Tat für alle Elben in seiner Heimat eine große Bedeutung besitze und sie sich darüber bewusst sein sollen, dass man ihre Namen in Veldun bald durch viele, ruhmreiche Lieder kennen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laerandir spricht dann über die Gründe für seine Anwesenheit und sagt, dass er auf der einen Seite deshalb da sei, um mit Gwaerenor über die Zukunft von Galadh-Bôr und den weiteren Kampf gegen die [[Loigg'Il]] zu reden, den Veldun mit voller Entschlossenheit weiterführen wolle. Kenji fängt an, dem Gesandten einiges über die Gedankenschinder zu erzählen und berichtet von dem Bündnis der Loigg'Il mit dem [[Bund des Xul]]. Als Kenji die Kolonien der Loigg'Il anspricht, berichtet Laerandir von ausgelöschten Außenposten an Velduns Küsten, die wegen des vermehrten Verschwindens von Schiffen aufgefallen waren, und Henk erwähnt die Karte der Kolonien, welche die Helden in Bußßeuxuß Versteck gefunden haben (vgl. [[Im Nebelschlund#Episode 22: Sichten und Sichern|Episode 22.22]]). Obwohl die Loigg’Il eine Ausweitung ihrer Stadt planen, schätzen die Helden, dass sie sich aus den Kolonien an den Küsten zurückziehen werden, da die realistische Chance besteht, dass der dunkle Kult seine Pläne eines neuen [[Mythische Zeitalter#Das schwarze Zeitalter – Krieg und Leid |schwarzen Zeitalters]] aufgrund des Einsatzes der Helden nicht mehr verwirklichen werde. Der Gesandte will von den Helden auch noch Schwachstellen der Gedankenschinder wissen und Henk erzählt, dass das Gehirn ihr empfindlichster Teil sei, und berichtet im Anschluss von der Forschung von Magus [[Gildon Ipnosi]] und von der [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Ceremorphose]] der Loiggg'Il. Außerdem erwähnt er, dass die Gedankenschinder keinerlei Emotionen kennen würden, was auch eine Schwachstelle sei, und Octavia ergänzt noch, dass sie auch anfällig auf Feuer reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gespräches fällt den Helden auf, dass der Hofrat Periath jeden, der etwas sagt, mit seinem durchdringenden, wenngleich wohlwollenden Blick, genau beobachtet, als ob er in einen hineinsähe. Auch wenn dies sein natürlicher Blick zu seinen scheint, fühlen sich die Helden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Laerandir über den zweiten Grund seiner Reise. Er weist darauf hin, dass Veldun durchaus bewusst sei, dass sich in Barthavion wieder einmal dunkle Mächte zusammenbrauen, und ist deshalb auf dem Weg zu dem Zwergenkönig, um diesen wegen ihres [[Alter Bund|alten Bundes]] die Unterstützung von König Tiranduil anzubieten. Den Helden ist bewusst, dass Laerandir auf den alten Bund zwischen [[Elben#Die Geldelben|Goldelben]] und [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbartzwergen]] gegen die unterweltanbetenden [[Menschen#Die Luggulaner|Luggulaner]] aus [[Luggulabdubur|Luggul]] anspielt, welcher vor dem Völkerzug nach Barthavion existierte. Laerandir fährt fort, dass auch in Veldun bereits bekannt sei, dass sich die Probleme mit dem Bund des Xul in Barthavion zuspitzen und alte Übel drohen, die Herrschaft über Eboria zu erlangen, um die Welt in ein neues schwarzes Zeitalter zu stürzen. Dem Elbenkönig sei bewusst, dass sich alle Mächte des Lichtes nun wieder vereinen müssen, um gegen die Bedrohung aus der Unterwelt anzukämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laerandir bedauert, dass den Elben in Veldun der Ernst der Lage erst bewusst wurde, als sie davon erfuhren, dass der dunkle Kult sogar den schwarzen König zurückholen und Veldun im Meer versinken lassen wollte, denn sonst hätten sie schon längst ihre Unterstützung angeboten. Laerandir beklagt, dass  der Zwergenkönig leider sehr stolz sei und nicht gern um Hilfe frage, weshalb sich der Elbenkönig entschied, ihm entgegenzukommen, so dass der Zwergenkönig sich nicht die Blöße geben muss, als hilfesuchender Bittsteller aufzutreten. Laerandir deutet außerdem an, dass es viele Dinge mit dem Zwergenkönig zu besprechen gäbe und es auch um alte Geheimnisse ginge, die nach Meinung des Elbenkönigs schon längst gelüftet sein sollten und dass es nun in der Entscheidung des Zwergenkönig liege, den Bewohnern von Barthavion endlich die Wahrheit über ihre Heimat mitzuteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl diese Andeutung die Helden sehr neugierig macht, geht Laerandir nicht mehr darauf ein und spricht stattdessen die Erkrankung des Zwergenkönigs an, von welcher er durch Gwaerenor gehört hat. Laerandir empfindet es leider als typisch, dass der Zwergenkönig die Elben aufgrund seines enormen Stolzes nicht um Hilfe gebeten habe, und möchte von den Helden möglichst viele Informationen zu der Erkrankung bekommen. Diese stellen heraus, dass es sich nicht um eine normale Krankheit handelt, sondern vielmehr ein Fluch dahinterstecken könnte. Laerandir beschließt, sofort eine Taube nach Veldun zu senden und darum zu bitten, dass Cuineniel &amp;lt;small&amp;gt;(Lebenswasser)&amp;lt;/small&amp;gt; von der Erkrankung des Zwergenkönigs unterrichtet wird. Bei dieser handelt es sich um die Lichtsprecherin von [[Hylea|Nestel]] und er hofft, dass diese unverzüglich mit einer eigenen Gesandtschaft nach [[Throal|Barthador]] aufbricht, wo er hofft, sie anzutreffen, wenn es selbst dort ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend bedankt sich Laerandir bei Augustus für Lumenisas Erlösung und berichtet, dass diese nach Veldun zurückgekehrt ist, nachdem der Fluch gebrochen war, und von Augustus‘ Hilfe bei der Brechung des Fluches durch das Horn von Lorn und der Rettung vom Schwan Auroneth erzählt hat. Augustus nimmt den Dank bescheiden entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor erwähnt dann, dass es dem Gesandten eine Ehre wäre, wenn sie zusammen nach Barthavion reisen würden. Das neue Schiff sei fertiggestellt und habe Platz für die Helden und alle weiteren Überlebenden, so dass alle in ihre Heimat zurückkehren können. Gwaerenor schätzt, dass sie bei dem strahlenden Herbstwetter spätestens in zwei Tagen die Küste Barthavions erreichen würden. Die Helden freuen sich über das Angebot und nehmen es dankbar an. Dann entlässt Gwaerenor die Helden aus der großen Halle, da er sich noch mit dem Gesandten besprechen möchte, und bittet sie,  die Männer über die baldige Abreise zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Baum wird Augustus von einem der Wächter angesprochen, welcher ihm auf fließendem Barthavisch offenbart, dass ein guter Freund von ihm der Enkel des Helden Algarn sei, dessen Verschwinden immer ein großes Rätsel blieb, bis Lumenisa zurückkehrte und von Augustus‘ Heldentat berichtete. Der Wächter dankt Augustus im Namen von Algarns Enkel, dass er dessen Großvater gefunden und die Überreste bestattet hat. Der Enkel ist froh, dass der Dämon bezwungen und der Tod von Algarn gerächt wurde. Als Augustus auf die Rüstung aufmerksam macht, die einst Algarn gehörte, überbringt der Wächter ihm die Botschaft, dass Algarns Enkel denkt, dass Augustus würdig sei, sie fortan zu tragen. Dann verabschiedet sich der Wächter und die Helden machen sich auf den Weg zu ihren Freunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Gefährten sagen, dass es morgen nach Hause geht, freuen sie sich riesig und können es kaum erwarten. Sie wollen wissen, wer die Elben seien, die mit dem Schiff ankamen, und warum sie hier sind. Als die Helden ihre Fragen beantwortet haben, fangen sie an, ihre Sachen zu packen. Wigo ist besonders aufgeregt und quetscht Henk aus, wo sie auf dem Schiff schlafen werden, wie lange die Reise dauern wird, ob sie zusammen auf dem Schiff sind, welches Schiff sie nehmen werden und vieles mehr. Henk verspricht ihm, dass sie gemeinsam auf einem Schiff reisen werden und in etwa zwei tagen Barthavion erreichen würden. Wigo meint, es müsse unbedingt noch was mit Henk besprechen, und fragt ihn, ob sie auf der Rückfahrt dafür etwas Zeit finden können. Henk fragt sich zwar, um was es wohl ginge, nickt Wigo aber zu. Dieser ist zufrieden und zieht sich zum Packen in die Hütte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich zur Ruhe und legen sich schlafen. In dieser Nacht schlafen alle ruhiger und ohne Albträume, nur Augustus ist unruhig und wälzt sich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===30. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.03''') Die Helden wachen früh auf und können die Abreise kaum erwarten. Sie eilen die geschwungene Rampe den Stamm hinab und beobachten dabei, wie die Matrosen ihre Sachen zusammenpacken und auch die Lavaechsenhäute mitnehmen, die sie zu Leder verarbeitet haben. In der großen Halle ist bereits das Frühstück für die Helden bereitet und sie sprechen beim Essen über ihre Erlebnisse an diesem Ort. Ihnen wird bewusst, dass sie Heimweh haben und sich freuen, die Gesellschaft der Elben hinter sich zu lassen. Besonders Henk empfand es als anstrengend, sich immer so zusammenreißen zu müssen, um dem hohen Standard der Elben gerecht zu werden. Er empfindet es als entspannend, sich auch mal wieder gehen lassen zu können. Sie spekulieren auch darüber, was sie in Barthavion erwarten könnte, doch beenden sie das Gespräch, um schnellstmöglich aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Halle treffen sie auf Gwaerenor, der sich mit anderen Elben unterhält. Die Helden erkennen den Schmied mit seinem Gehilfen wieder, die ihre Waffen zurückbringen. Jeder bekommt seine Waffe ausgehändigt, sie ist ordentlich geputzt und gepflegt und selbst Augustus ist mit der Behandlung zufrieden. Henk wird auf eine kleine Schmiedemarke hingewiesen, die an seinem Dolch versteckt an der Parierstange angebracht ist und bei der Reinigung auffiel. Auch Henks Mantel wurde ausgebessert und macht einen guten Eindruck, bei Augustus Rüstung wurden teilweise die Lederbänder erneuert. Gwaerenor teilt ihnen mit, dass die Matrosen schon an Bord wären, und alle gehen zum Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff wurde bereits startklar gemacht und die Elben prüfen noch alles und machen letzte Vorbereitungen. Auf dem Schiff kann man sich vorrangig nur auf dem Deck aufhalten, denn es gibt kein Unterdeck. In der Mitte wurde aber ein Zelt errichtet, welches den Helden als Schlafplatz angeboten wird. Die anderen Männer haben es sich bereits auf Deck niedergelassen. Ansonsten gibt es nur zwei kleine Lagerräume unter den Hochdecks an den Schiffenden, in welchen sich aber vor allem die Lebensmittel befinden. Gwaerenor stellt den Helden ihren Schiffslenker Vorondil vor, welcher sie mit 12 Elben nach Barthavion bringen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verabschiedung von Gwaerenor'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|left|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
Bevor die Helden an Bord gehen, spricht Gwaerenor sie an:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Lasst mich nun zum Abschied noch einmal die Gelegenheit ergreifen, euch zu danken. Ihr habt unseren goldenen König Sereg erlöst und mit ihm ganz Veldun vor dem Untergang gerettet, indem ihr den Nebelschlund zum Schweigen brachtet. Mein ganzes Volk dankt euch und wird eure Hilfe nie vergessen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Begegnung mit euch &amp;lt;small&amp;gt;(blickt auf alle Helden)&amp;lt;/small&amp;gt; hat mein Bild der jungen Völker sehr geändert, wenn auch zunächst zum Schlechten hin. &amp;lt;small&amp;gt;(blickt vorwurfsvoll zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt; Doch eure Taten im verborgenen Tal Dolen Talath haben mich von euren guten Seiten überzeugt, so dass ich auch deine &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt;  Verirrung und die Zerstörung von Dogeons Zuflucht inzwischen verzeihen kann, da ihr im Anschluss so viel Gutes bewirkt habt. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bitte nimm meinen Rat an &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt; und besuche das Heiligtum der Druiden in den balmarischen Sternenwälder. Sie können dir helfen, deine Magie besser zu verstehen, und dir zeigen, wie du einen freundschaftlicheren Zugang zu den Wurzelkräften finden kannst. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia bedankt sich für den Rat und Kenji nutze die Gelegenheit, um sich bei Gwaerenor für seine Hilfe und die Gastfreundschaft zu bedanken. Dieser nickt freundlich und lässt eine große, geschlossene Amphore bringen. Er überreicht sie Kenji mit den Worten:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr batet um etwas Wasser aus Nestels Quelle und gerne erfüllen wir eure Bitte. ''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ergreift Henk das Wort und dankt Gwaerenor für ihre Hilfe beim Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] (vgl. [[Die Fahrt der Baiula_Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]). Er betont, dass es ihnen eine Ehre gewesen ist, an der Seite der Elben gekämpft zu haben. Gwaerenor erwidert, dass es allen Elben eine große Ehre ist, an der Seite jener epischen Helden gekämpft zu haben, welche den goldenen König Sereg erlösten und Veldun vor dem Untergang retteten. Dann holt er ein Tuch hervor, in das etwas eingewickelt ist. Während er spricht, enthüllt er den Inhalt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich habe zum Abschied ein Geschenk für euch, dass euch an diesen Ort erinnern soll und euch sicher durch die Wildnis der Sternenwälder führen kann. Solange ihr diese Rinde von Galadh-Bôr bei euch tragt, wird der Wald euch als Teil seiner selbst betrachten und die wilden Geschöpfe werden euch nicht als Feinde empfinden. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gwaerenor überreicht Octavia das Tuch mit dem polierten Stück Silma-Esche, welches eine wunderschöne Maserung hat, die wie von silbernen Fäden durchzogen scheint. Als die Helden die Rinde bewundert haben und an Bord gehen, verabschiedet Gwaerenor sie mit einem Segen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai gaer ech alfirin! &amp;lt;small&amp;gt;(„Möget ihr gesegnet sein!“)&amp;lt;/small&amp;gt; Wir Elben von Galadh-Bôr werden jeden Tag unsere Gebete an die Calanir richten, damit sie euch beistehen in euren bevorstehenden Kämpfen. Die Erinnerung an euch wird ewig in unseren Liedern weiterleben! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Abschied singen alle Elben ein Lied, während das Schiff ablegt. Octavia kann verstehen, dass es sich um ein Lied handelt, in welchem der Goldene König und dessen Erlösung erwähnt wird. Dann vernimmt sie auch die Namen der Helden, denn scheinbar ist es ein neues Lied über ihre Taten, was die Elben singen. Octavia und Augustus wirken so, als ob sie dies als sehr angemessen empfinden, während Kenji vor Verlegenheit ein rotes Ohr bekommt und Henk sich peinlich gerührt weggeduckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben setzen sich an die Ruder und beginnen zu singen. Sie navigieren das Schiff sicher aus der stürmischen Bucht und es wirkt fast so, als ob die Wellen das Schiff trotz der starken Strömungen sanft über Meeresoberfläche tragen. Kenji ist fasziniert von der Synchronizität der Ruderschläge, die so gleichmäßig und präzise sind, wie es keiner der Helden je gesehen hat, denn alle Elben verschmelzen dabei zu einer einzigen Einheit und ihre Bewegungen sind völlig aufeinander abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schiff die Südspitze der Götterinseln umschifft hat und die großen Vulkane der Ostseite der Hauptinsel sichtbar werden, nimmt es Ostkurs auf und die Helden verteilen sich an Deck. Kenji zieht sich in das Zelt zurück, um zu beten, Augustus macht Liegestütze im Heck des Schiffs und Octavia steht an der Reling und blickt auf die Inseln zurück, deren einer Vulkan mittlerweile erloschen scheint. Henk sucht Wigo auf, denn dieser hatte um ein Gespräch gebeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Wigo'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo erzählt Henk, dass er sich zu Beginn als blinder Passagier bei den Elben auf ein Schiff geschlichen habe, da er die Helden retten wollte. Da die Elben aber mit einem ganz anderen Seegang segeln und viel schneller als alle anderen Schiffe seien, die er jemals gesehen habe, konnte er sich irgendwann nicht mehr festhalten und sei nur nicht von Bord gefallen, da einer der Elben ihn gerettet habe. So sei er jedoch aufgeflogen und die Elben wären etwas sauer, dass er sich aufs Schiff geschlichen habe. Auch Gwaerenor habe ihn nachher sehr ernst gesagt, dass er sich selbst und auch die Elben gefährdet habe und dass sie ihm bei einem zweiten Versuch aufs Schiff zu schleichen vielleicht nicht mehr retten können, wenn er von Deck fiele. Seitdem habe er es nicht mehr versucht und sei bei den Männern geblieben und habe ihnen beim Kampf gegen die wilden Lava-Echsen geholfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk lobt und dankt Wigo für seinen Einsatz auf der Götterinsel, als er Henk aus der Gefangenschaft von Hazug-Ságok befreite und damit die ganze Gruppe rettete (vgl. ([[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_44:_Ende_der_L.C3.BCgen|Episode 21.44]]). Henk stehe dafür immer in seiner Schuld, woraufhin Wigo flapsig meint, er könne sie ja jetzt einlösen. Doch dann wird er sehr still und Henk entdeckt, dass Wigo etwas Angst macht, und spricht ihn direkt darauf an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo gesteht, dass er fürchtet, Graltiks Männer könnten sich nach über ihrer Rückkehr nach Barthavion rächen, weil er sie ja hintergangen habe. Dann erzählt er Henk die Geschichte, wie er sich für die Aufnahme in Graltiks Gilde an Bord der Baiula Spei schleichen sollte, um bei Grimmschnitts Überfall die Segel oder das Steuer zu sabotieren. Henk lacht, da er Wigo sehr schnell entdeckt hatte, und macht dem Jungen klar, dass ein solcher Auftrag Selbstmord ist und Graltiks Leute ihn nur benutzen wollten und mit seinem Tod kalkulierten. Henk erinnert Wigo an Grimmschnitt, welcher Graltik vor dem Bund des Xul warnen wollte, und erzählt ihm von weiteren Männern, die alle Graltik zum Umdenken bewegen wollen. Weil Henk aber das Risiko für Wigos Leben nicht ganz ausschließen kann, fragt Wigo ihn nach dem Schutz der Füchse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk vermittelt Wigo vorsichtig, dass er ausgestiegen und nicht mehr bei den Füchsen sei, woraufhin Wigo sich große Sorgen macht, denn ein solcher Schritt für gewöhnlich mit dem Tod verbunden endet. Henk beruhigt ihn ein wenig du erzählt, dass ein Freund von ihm darüber zu entscheiden habe. Da die beiden also nun beide im gleichen Boot sitzen, fragt Wigo, ob er bei Henk bleiben könne, wenn sie zurück sind, da er keine Ahnung habe, wo er sonst hin kann. Er wolle auch nicht wieder auf die Straße zurück oder mit Verbrechen zu tun haben. Er wolle nun anständig werden, denn er habe auf ihrer gemeinsamen Reise gelernt, dass es wichtigere Dinge gäbe, denen man sich widmen könne, als sich planlos durchs Leben zu tricksen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk versucht ihm verständlich zu machen, dass die Reise mit ihnen zu gefährlich für ihn werden würde und bietet ihm stattdessen an, dass er vielleicht in der [[Gaius_Octavius_Aequus#Villa_des_Aequus|Villa des Aequus]] bleiben und sich dort nützlich machen könne, falls er nicht zu seiner Freundin Heli gehen wolle. Doch Wigo will unbedingt weiter gegen den Dunklen Kult kämpfen will, um Barthavion zu retten, denn erst wenn dann alles sicher ist, will er zu seiner Freundin nach Lyo. Daraufhin bietet ihm Henk an, Mitglied im [[Bund des Lichtes]] zu werden und sich in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Nauried]] von dem Veteranen [[Egeil von Wallenrode]] im Schwertkampf ausbilden zu lassen. Das gefällt Wigo gut, er bittet sich aber noch etwas Bedenkzeit für seine endgültige Entscheidung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk macht Wigo klar, dass sie immer miteinander verbunden sein werden, und vollzieht mit ihm die Blutsbrüderschaft. Glücklich schlägt Wigo ein und wird dann von Henk zu Abdrushin geschickt, um den Schnitt in der Handfläche zu verbinden. Henk selbst lässt noch einige Tropfen seines Blutes ins Meer fallen, bis die Wunde geschlossen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iustus spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mittag spricht [[Iustus Trebatius|Iustus]] Octavia an und fragt sie, ob sie an dem Wasser von Nestels Quelle etwas Besonderes bemerkt habe. Als sie ihm die Wirkung des Wassers während eines Bades schildert, hört Iustus interessiert zu und erklärt dann, dass das Wasser mit [[Ambrosia]] versetzt sei, was darauf schließen ließe, dass an diesem Ort Wasser durch die Macht der [[Lichtgötter]] in Ambrosia umgewandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia berichtet Iustus von ihren Erlebnissen in [[L'yreh]] und erzählt von dem Versuch der [[Loigg'Il]], ihre Erinnerungen zu verfälschen. Sie schildert die Art der Manipulation, in der die Erinnerungsinhalte verändert wurden, so dass bei ihren Unfällen in der Vergangenheit viele Menschen umgekommen waren. Octavia gesteht Iustus, dass sie durch diese Erfahrung erst richtig verstanden habe, wie wichtig die Disziplin sei, die ihre Mutter immer von ihr verlangte. Nur durch diese Disziplin habe sie die Kraft aufgebracht, ihre Emotionen zu kontrollieren und Schlimmeres zu verhindern. Sie musste sich eingestehen, dass sie anscheinend schon immer insgeheim gewünscht habe, ihr Potential einmal auszuschöpfen, und Octavia ist bewusst geworden, dass diese Macht eine größere Verführung darstelle, als sie gedacht habe. Ihr wurde klar, dass die Illusionen der Loigg’Il vermutlich Realität geworden wären, wenn sie sich nicht an die Vorgaben ihrer Mutter gehalten hätte.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Iustus.png|miniatur|rechts|Magus [[Iustus Trebatius]]]]&lt;br /&gt;
Auf Octavias Nachfrage, was er auf [[Galadh-Bôr]] gemacht habe, erzählt Iustus von intensiven Gesprächen mit [[Gwaerenor]] über Zauberei. Octavia will wissen, ob Iustus neue Erkenntnisse gewinnen konnte, und dieser entschuldigt sich zunächst bei ihr für seine Versuche, aus ihr eine Arkanistin machen zu wollen. Iustus gesteht, dass der Austausch mit Gwaerenor ihm neue Erkenntnisse über die „Natur der wilden Magie“ eröffnet habe, welche die Elben und auch Octavia wirken. Er weist Octavia darauf hin, dass es eine Frage des Alters und der Erfahrung ist, die Magie zu meistern. Doch nach der Rückkehr der Helden glaube er daran, dass Octavia es schaffen könne, die Magie zu meistern, wenn sie ihre Gefühle im Griff bekommt. Denn mit dem nötigen Bewusstsein und der Emotionskontrolle sollte es auch für Normalsterbliche möglich sein, Kontrolle über die Magie zu erhalten. Gwaerenor wies Iustus auch auf den Ausgleich der sogenannten „Wurzelkräfte“ hin, denn bei vielen besteht die Gefahr, dass ein einzelnes Element die Vorherrschaft erlangt und der Geanist dann Gefahr läuft, sich wie [[Ignus]] in der Natur dieses Elementes zu verlieren. Gwaerenor wies auch darauf hin, dass selbst Elben sich in der Magie verlieren können, wie es  Sereg passiert ist. Iustus empfiehlt Octavia, auf alle Fälle das balmarische Druidenheiligtum aufzusuchen, zu welchem Gwaerenor sie eingeladen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden stehen noch etwas an der Reling und blicken über das weite [[Bartha-Bucht|Meer]], als Iustus Octavia erzählt, dass Gwaerenor durch seine Wissbegier anscheinend etwas überfordert und schließlich sogar genervt war, obwohl er mit unglaublich viel Geduld und Mühe auf seine anstrengenden Fragen geantwortet habe. Doch Iustus gesteht seine Verwunderung darüber, dass die Elben sich diese trotz ihres großen Wissensschatzes und Intelligenz vor den Erkenntnissen der magischen Forschung verschließen. Seiner Meinung nach könnten sie ihre Macht ins Unermessliche steigern, wenn sie sich für alle Mysterien des Kosmos öffnen würden. Wie Elben sich absichtlich gegenüber den Möglichkeiten verschließen können, welche ihnen die Beschäftigung mit der [[Arkanmagie]] bieten würde, bleibe ihm ein großes Rätsel. Er findet es jedenfalls nach seinen Gesprächen mit Gwaerenor nicht mehr verwunderlich, warum ein großes Reich wie Veldun untergehen konnte, während inzwischen Thyrna fast ganz Eboria beherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Schiffe die [[Götterinseln]] umrundet haben und auf Ostkurs gegangen sind, kommt ihnen am Nachmittag ein Schiff entgegengesegelt. Es stellt sich als das Schiff der rückkehrenden Elben heraus. Beide Schiffe verlangsamen ihrer Fahrt und rufen etwas herüber. Octavia kann verstehen, dass sie etwas wie &amp;lt;big&amp;gt;„''Mae padad''“&amp;lt;/big&amp;gt; „''gut angekommen''“ und „''alle sicher an Land gebracht''“ sagen. Dann fahren sie weiter Richtung Galadh-Bôr und die anderen Schiffe nehmen ihren Kurs nach Perlheim wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht zu Octavia und erzählt ihr von Wigos Absichten und der Idee, Wigo im Bund des Lichtes aufzunehmen und zur Kampfausbildung nach Nauried zu schicken, wo er auch vor den Nachstellungen von Graltiks Männern sicher sein sollte. Octavia findet die Idee gut und unterstützt den Plan. Währenddessen kommt Kenji nach seiner Meditation aus dem Zelt und sieht nach den Matrosen. Er spricht kurz mit [[Baiula_Spei#Offiziere:|Ibendorn]], der ihm von der Bestattung von Matrose [[Baiula_Spei#Matrosen:|Finstertann]] und der Andacht für ihre anderen gefallenen Kameraden der Kosliner Seelöwen erzählt. Kenji verspricht ihm, in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]] eine Andacht zu ihrem Gedenken abzuhalten. Dann gesellt er sich zu seinen Freunden Henk und Octavia und erfährt von Wigos Wunsch, den er ebenfalls gutheißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavia spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Henk und Kenji weiter unterhalten, sucht Octavia ihren Bruder Augustus auf, welcher am Heck des Schiffs sein Krafttraining absolviert. Sie will von ihm wissen, wie er zu einem baldigen Gnadengesuch an den thyrnischen Kaiser zur Aufhebung seiner Verbannung steht. Doch Augustus ist von einer möglichen Wiederkehr nach [[Thyrna]] nicht begeistert und argumentiert zunächst, dass er durch seine Taten sein Anrecht verwirkt habe, dazu zu gehören und deshalb zurecht verbannt worden ist. Als Octavia Augustus an seine thyrnische Pflicht gegenüber seiner Familie erinnert, weist dieser sie darauf hin, dass er zu viel Schande über seine Familie gebracht habe, um Stammvater Cygnus überhaupt noch nacheifern zu können. Außerdem habe er stets nur seine Pflicht getan und auf andere gehört, doch gerade dies habe schließlich dazu geführt, dass er die schlimmsten Verbrechen beging, ohne darüber nachzudenken. Um nicht wieder blind Befehlen oder Traditionen zu folgen, wolle er jetzt seinem eigenen Willen folgen und zum ersten Mal selbstbestimmt handeln. Octavia ist nicht begeistert und will ihn umstimmen, indem sie sehr ideell von einem Leben in Thyrna schwärmt. Doch Augustus wirft ihr vor, in einer Scheinwelt zu leben, weil sie niemals lange genug in Thyrna war, um erkennen zu können, dass alle thyrnischen Ideale dort oft nur eine falsche Schau seien. Er weist sie darauf hin, dass er selbst die Doppelmoral dort erlebt habe und daher wisse, dass Thyrna mehr Schein als Sein sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch hat sich langsam hochgeschaukelt und die beiden sind im Verlauf immer lauter geworden, so dass Henk und Kenji mitbekommen, dass die beiden streiten. Augustus schickt Octavia dann fort, da er noch trainieren wolle, und sie zieht sich verärgert in das Zelt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch von Henk und Kenji verweilt noch etwas bei Wigo, der plant, nach dem Kampf gegen den Bund des Xul auf die Insel Lyo zu gehen und sich dort gemeinsam mit seiner Freundin Heli ein Leben aufzubauen. Kenji fragt Henk, ob dieser nach ihrer Rückkehr nach Barthavion einen Abstecher nach [[Freywall]] machen will, um Viola zu sehen. Henk ist sich nicht sicher, ob die Zeit es erlaubt, würde es sich aber wünschen. Kenji sinniert, darüber, was nach dem Erreichen ihres Zieles sein wird, und Henk verrät ihm, dass er davon träumt, mit Viola zusammen eine Kneipe zu eröffnen, obwohl er sich keine Illusionen darüber mache, dass dies wohl nicht eintreten werde, da er wohl sterbe wie alle Helden stürben und dadurch etwas Entscheidendes bewirkten. Kenji bedauert, dass er sich damals bei Talina nicht anders verhalten hat, und würde es bei einer anderen Frau mittlerweile anders machen. Dann spricht er über seine Gefühle für Octavia, die er selbst als Narretei ansieht. Während Henk versucht, Kenji zu vermittlen, dass Octavia ihm nie ein Signal ihrer Zuneigung gesendet und er keine Chance bei ihr habe, will Kenji ihm zeigen, dass seine Gefühle für Octavia viel tiefer gehen als nur oberflächliche Anziehung. Im Gegensatz zu Ignus habe er echtes Interesse an Octavia und ihre Stärken jetzt erkannt. Henk konfrontiert ihn damit, dass er Octavia gar nicht als eigentliche Frau betrachtet, sondern eher als Zauberwesen, was dadurch große Ähnlichkeit mit Ignus aufweist. Als Kenji einwirft, dass auch er durch seine Abstammung alleingestellt in Barthavion sei, genau wie Octavia, macht Henk ihm klar, dass Octavia sich bei jedem Mann außer Ignus zusammenreißen muss, um ihn beim Sex nicht zu verbrennen, und verweist auf Kenjis linken Arm mit den Brandnarben (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 19: Die Gr.C3.BCne Festung|Episode 21.19]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ihr Gespräch ist zum Ende etwas impulsiver und lauter geworden, so dass Augustus sein Training unterbricht und zu den beiden geht. Er hat den Namen seiner Schwester im Kontext zu sexuellen Handlungen gehört und spricht die beiden darauf an. Er erfährt jetzt, dass seine kleine Schwester Octavia ein Verhältnis mit Ignus hatte und mit ihm intim wurde. Augustus ist empört über Octavias Doppelmoral, die ihm vorwirft, sich mit Elora einzulassen, und selbst so gegen thyrnische Sitten verstößt und die Ehre der Familie damit schadet. Henk spricht ihn auf sein Gespräch mit Octavia an und unterstützt Augustus in seinem Vorhaben, ein Held in Barthavion zu werden und kein Gnadengesuch zum Kaiser zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.04''') Als sich Augustus wieder seinem Training zuwendet, unterhalten sich Henk und Kenji noch etwas über ihn und sein Verhältnis zu Thyrna. Henk kann sowohl ihn als auch die Position seiner Schwester Octavia nachvollziehen und würde gerne vermittelnd weiterhelfen. Er rät Kenji zu einem Gespräch mit Octavia, um nach ihrem Angriff auf ihn (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 41: Metamorphose|Episode 21.41]]) zu besprechen, wie es ihm damit geht. Kenji fragt sich, worauf ein solches Gespräch mit ihr hinausläuft, und räumt Henk gegenüber ein, sich viele Gedanken darüber gemacht zu haben, doch Henk meint, so etwas müsse man fühlen. Kenji fragt sich, ob alle überhaupt die volle Verantwortung für ihre Taten tragen würden, schließlich seien alle einer Manipulation des [[Mendakos]] aufgesessen (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei# Episode 43: Hazug-S.C3.A1gok|Episode 21.43]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht ins Zelt zu Octavia und fragt sie nach dem Streit mit Augustus. Sie betont, dass es kein Streit, sondern nur eine Meinungsverschiedenheit sei, und spricht über die Vorteile, sollte die Verbannung von Augustus aufgehoben werden. Es bedürfe nur einer Nachricht nach Thyrna, damit dort bekannt werde, was Augustus hier mit den anderen zusammen geleistet habe. Aber er sei schon immer eigensinnig gewesen und halte sich nicht an Regeln. Aber die Angelegenheit sei nicht nur sein Problem, sondern eine Sache der Familie, weshalb er etwas tun müsse. Henk hat Verständnis für Augustus und kennt das Gefühl, ein anderes Leben führen zu wollen. Dann fragt Octavia Henk nach Elora und ob Augustus‘ Entscheidung mit ihr zusammenhänge. Henk erzählt ihr Eloras Geschichte und offenbart, dass die beiden verliebt seien und Augustus Elora versprochen habe, sie vor ihrem Dämon zu retten. Octavia drängt darauf, dass dies mit Augustus geklärt wird, und Henk bietet an, mit diesem zu sprechen. Er weist sie darauf hin, dass die Geschwister sich sehr ähnlich sind und verlässt dann verlässt er das Zelt und erzählt Augustus von seinem Gespräch mit Octavia, welcher nicht begeistert darüber ist, dass seine Schwester nun von seinen Gefühlen für Elora weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sieht, dass Henk das Zelt verlässt, geht er zu Octavia und bittet sie um ein Gespräch, da er ihr noch Antworten schuldig sei. Doch diese gesteht ihm, dass sie zurzeit nur mit Augustus‘ Situation und Haltung beschäftigt ist, dass sie sich auf nichts anderes einlassen und konzentrieren könne. Daher verschiebt sie ihr Gespräch auf den morgigen Tag, nachdem sie hoffentlich mit Augustus einig geworden ist. Dann entschuldigt sie sich und winkt ihren Bruder zu sich herüber zum Zelt, der allerdings demonstrativ erst noch seinen Trainingssachen wegräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavia spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus ins Zelt gegangen ist, erzählt ihm Octavia von ihrem Eid, den sie nach der Verwüstung von Dogeons Zuflucht geleistet hat (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 52: Schw.C3.BCre und_Riten|Episode 21.52]]). Sie möchte, dass ihr Bruder ihre Motive verstehen kann, warum ihr die Wiederherstellung der Familienehre so wichtig ist. Sie bittet Augustus, sich über die Nacht und den nächsten Tag zu überlegen, ob er bereit für eine Rückkehr in die thyrnische Gesellschaft sei oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gibt Augustus zu verstehen, dass er mit seiner Schwester nicht so trotzig reden und seinen Stotz und seine Sturheit besser ablegen sollte. In manchen Situationen könne man sich Stolz nicht leisten. Augustus drückt aus, dass er ein falsches Bild von Octavia hat und sie als fehlerlos empfindet, und Henk versucht ihm die Schattenseiten seiner Schwester bewusst zu machen. Er solle darüber nachdenken, damit er in Zukunft seine Entscheidung nicht bereuen würde. Wenn er sich aber gegen Thyrna entscheiden sollte, würde ihm in Barthavion immer ein Platz als Held offenstehen. Als Augustus sich über Octavia und Ignus aufregt, weist ihn Henk darauf hin, dass er anscheinend immer noch in der thyrnischen Prägung verankert sei und wie ein Thyrner denke. Augustus verspricht, darüber nachzudenken und wandert unruhig auf dem Deck auf und ab, jedoch abseits von Henk und Kenji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Octavia machen sich beide etwas vor, darüber sind sich Kenji und Henk einig. Kenji erzählt Henk, dass er in [[L'yreh]] zu sich gefunden und seine Stärke gefunden habe. Er habe immer gedacht, der Gruppe ein Ratgeber sein zu müssen, doch da Henk als Fährmann allen mit Rat und Tat zur Seite stehe, könne er sich voll auf das Licht konzentrieren. Henk gesteht ihm, dass er Kenji immer schon als Träger des Lichtes gesehen habe, und als Fährmann kann er einen Konflikt auch nicht lösen. Henk höre zu und entlarve dann die Selbstlügen, so rede er allen ins Gewissen, damit sie ihre Konflikte selbst lösen. Kenji sieht die Gruppe als Speerspitze der Götter, die es sich nicht erlauben können, nicht zu funktionieren. Dann gesteht er Henk, dass er gegenüber Octavia gelogen habe, denn er sei noch immer von Selbstzweifeln zerfressen und von widersprüchlichen Gefühlen durchdrungen. Henk wirft ihm vor, Zeit zu schinden und das Gespräch mit Octavia absichtlich hinauszuzögern, doch Kenji erklärt ihm, dass er sie bereits angesprochen habe, Octavia jedoch noch nicht so weit sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklärt Kenji, dass er stolz auf ihn sei, wie er sich in L'yreh geschlagen und herausgefunden habe, was in ihm schlummerte. Kenji nimmt sich vor, in Barthavion noch einmal das Gespräch mit Archorbar zu suchen, um ihn auf Pyrrhon anzusprechen. Er fragt sich, warum er von diesem in gewisser Weise angelogen wurde, doch Henk erklärt Kenji, dass Geheimnisse keine Lügen sind und manchmal etwas zurückgehalten werden muss, wenn die Empfänger noch nicht so weit seien. Kenji gesteht, dass es Dinge in ihm gebe, die er immer gereuen werde, doch solche Anteile sollen ihm Kraft geben und nicht zur Belastung werden. Dann legt sich Kenji an Deck hin, um zu ruhen, während Henk sich entschließt, im Zelt bei Octavia zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk das Zelt betritt, ist Octavia noch wach und fragt ihn nach seinem Gespräch mit Augustus. Octavia ist über das Verhalten ihres Bruders irritiert und Henk versucht ihr zu erklären, dass Augustus ihre Argumente schon nachvollziehen könne und versprochen habe, darüber nachzudenken. Henk weist Octavia darauf hin, dass ihre Freiheit in gewisser Weise auch beschnitten würde, wenn Augustus‘ Verbannung aufgehoben und er  wieder das Oberhaupt der Familie würde, denn dann könne er sie im Interesse der Familie verheiraten, um politische Bünde zu schließen. Octavia sieht diese Möglichkeit als eher unwahrscheinlich an und betont den Einfluss, den sie durch die Aufhebung in Thyrna gewännen und den man für die richtige Sache einsetzen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus geht unruhig an Deck auf und ab und nähert sich dabei auch Kenjis Ruheposition, der auf dem Rücken liegend in den Nachthimmel blickt. Als dieser ihn bemerkt, spricht er ihn an und beginnt ein Gespräch. Augustus gesteht Kenji, dass er keine Ruhe findet, weil ihm so viele Gedanken durch den Kopf gehen. Kenji versucht ihn zu beruhigen und seine Gedanken zu ordnen. Sie sprechen über ihre familiäre Verbindung zueinander und  Augustus macht Kenji bewusst, dass er als Verbannter keine Einwände gegen eine Verbindung von diesem und Octavia habe, aber als Familienoberhaupt könne er eine solche Verbindung nicht mehr gutheißen. Wenn die Verbannung also aufgehoben würde, müsse sich Kenji Octavia aus dem Kopf schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XI. Nemieon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Nemieon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.05''') Henk und Octavia schlafen im Zelt, während sich Augustus und Kenji an Deck hingelegt haben. Das gleichmäßige Rudern der Elben lässt sie so tief ruhen, dass sie am Morgen geweckt werden müssen, als den beiden Elbenschiffen fünf Piratenboote auflauern und sich zum Entern bereitmachen. Als Ibendorn die Schiffe im Morgengrauen entdeckt, weckt er Augustus, welcher Kenji wachrüttelt, bevor beide Octavia und Henk aus dem Schlaf holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Piratenüberfall'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Piratenschiffe, welche die Elben von allen Seiten anzugreifen versuchen, können identifiziert werden. Es handelt sich um die „Bissige Moräne“, die „Loderzorn“, die „Blutmöwe“, die „Reißzahn“ und die „Faules Ei“. An die beiden letzten Namen erinnern sich die Helden aus Fuselfels, denn Henk hat auf der „Faulen Ei“ den Bericht vom ''triefenden Bill'' an ''Slindro die Flosse'', dem mittlerweile verstorbenen Kapitän der „Reißzahn“ belauscht (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 11: Pauls S.C3.BCppchen|Episode 21.11]]). Außerdem ist zu erkennen, dass die Piraten auf allen Schiffen ihre Speere bereithalten. Die „Bissige Moräne“ hat vorne einen Rammsporn, mit dem sie ein Schiff versenken könnte, und auf der „Loderzorn“ ist ein Siphon, eine Abfeuervorrichtung für Argosisches Feuer, zu erkennen, welches gerade mit einer Kartusche geladen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Männer kampfbereit machen und Augustus bereits vollgerüstet und bewaffnet ist, wirken die Elben entspannt und beginnen nur lauter zu singen. Die Piraten machen sich angriffsbereit du im Wind liegen die rauen Piratenstimmen, die dreckige Befehle wie &amp;lt;big&amp;gt;„''Schneller, ihr feigen Pocken!''“&amp;lt;/big&amp;gt; oder &amp;lt;big&amp;gt;„''Vorwärts,  faule Fischficker!''“&amp;lt;/big&amp;gt; zu ihren Männern brüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch je näher die Piratenschiffe kommen, desto mehr werden sie von Elementargeistern angegriffen. Aber obwohl ihre Schiffe von Wellen fast umgeworfen werden und der Wind an ihren Segeln zerrt, geben die Piraten trotzdem nicht auf und rudern stur weiter. Der Käpt’n der „Loderzorn“ brüllt sogar noch zu den Elbenschiffen herüber, dass sie sich ergeben sollen. Doch die Elben rudern jedoch stoisch weiter und die Helden sehen, dass sich ein Sturm über den Piraten zusammenbraut. Eine mächtige Bö bricht den Mast der „Bissigen Moräne“, das Schiff kentert und die Mannschaft treibt im Wasser. Doch anstatt den Angriff abzubrechen und den Männern zu helfen, schreit der Käpt‘n der „Loderzorn“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Los! Weiterrudern, ihr versoffenen Groghaie! Die Aallutscher können Schwimmen, aber die spitzohrigen Klunkerträger da haben fette Beute, sowas kriegen wir nie wieder! In die Riemen!!!!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ihre Segel im Sturm unbrauchbar sind, nähern sich die Piraten rudernd weiter den Elbenschiffen und fahren damit in ihr Verderben. Während Kenji über einen friedlichen Ausgang der Begegnung nachdenkt, hat sich Henk vorne zum Bug ihres Schiffes begeben. Die Piraten schaffen es nicht ganz in Wurf-Reichweite zu kommen, doch die „Loderzorn“ mit dem Argosischem Feuer nähert sich so weit, dass sie gleich einen Schuss abgeben könnte. Henk greift seine Schleuder und zielt mit einem Stein auf den Piraten, der das Siphon trägt. Gerade, als dieser das Argosische Feuer auslöst, trifft ihn Henks Geschoss am Kopf und er verreißt den Flammenstrahl, so dass glücklicherweise nur der äußere Teil des Buges in Brand gesetzt wird. Henk ruft sofort nach Octavia, die herbeieilt und konzentriert die Flammen auf der linken Seite löscht, während ein Elb auf der rechten Seite des Schiffes entspannt auf die Flammen einredet und sie so zum Erlöschen bringt. Henk warnt erneut die Piraten und rät zum Abbruch des Überfalls, doch aus etlichen Kehlen schallt ihm nur ein Wort entgegen:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; width: 130px; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''G O L D ! !''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Octavia beschließen, die Piraten abzuschrecken, und Octavia feuert als Warnung einen Flammenpfeil direkt am Kopf des Käpt’n der „Loderzorn“ vorbei. Mit qualmendem Bart höhnt dieser &amp;lt;big&amp;gt;„''Daneben!''“&amp;lt;/big&amp;gt; herüber und während er noch feixend an Deck steht, schießt Octavia einen weiteren Flammenpfeil hinterher und trifft den Kopf des noch lachenden Kapitäns, welcher daraufhin explodierte. Als die anderen Piratenschiffe dies mitbekommen, schreit der ''triefende Bill'' von der „Faulen Ei“ herüber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; width: 450px; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Trugfisch ist tot, ich hab das Kommando!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturm ist inzwischen immer stärker geworden und der Mast der „Loderzorn“ bricht unter den starken Winden, stürzt seitwärts und lässt das Schiff kentern. Die Elbenboote selbst befinden sich im Auge des Sturms und werden nicht behelligt. Die „Blutmöwe“ und die „Reißzahn“ greifen die Schiffe seitwärts an und werden auf einen großen Wellenberg gehoben, so dass es so aussieht, als würden sie nun auf die Elbenschiffe geschleudert werden, doch plötzlich bricht der Wellenberg in der Mitte zwischen den Schiffen zusammen, so dass beide in die Lücke stürzen, ihre Masten sich verhaken und sie in die Tiefe gerissen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Piratenschiff, die „Faules Ei“ unter dem Kommando des ''triefenden Bill'', versucht jetzt, beizudrehen und den Angriff abzubrechen. Kenji betet zu den Göttern um die gnädige Rettung der Piraten. Die „Faules Ei“ kann tatsächlich den Kurs wenden, zahlt jedoch mit einem zerfetzten Segel und gebrochener Mastspitze einen hohen Preis. Aber es gelingt ihnen, nicht zu kentern oder zu sinken, bis der Sturm sich so schnell, wie er gekommen war, wieder beruhigte und die Elbenschiffe wieder ihren Kurs in Richtung Perlheim aufnehmen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:img piratenüberfall.png|300px|miniatur|rechts|Der Kurs der Elbenschiffe von [[Galadh-Bôr]] bis zum Ort des Piratenüberfalls]]&lt;br /&gt;
Delfine springen den Schiffen rechts und links vom Bug in den Wellen voran, während sich hinter den Schiffen Haiflossen ausmachen lassen, die vermutlich den gekenterten Piraten einen Besuch abstatten wollen. Octavia fragt sich, ob sie sich vielleicht in der Nähe von [[Fuselfels]] befinden könnten, was die anderen durchaus für möglich halten, da hinter ihnen die Insel Kroken erkennbar ist und sich weit im Norden die Inselgruppe der Knocheninseln abzeichnen könnte. Die Helden vermuten, dass die Piraten hier auf der Lauer lagen, weil sie zuvor vielleicht sogar zweimal das Elbenschiff gesehen hatten, welches die [[Freigeister]] nach [[Perlheim]] brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, jetzt erst einmal richtig zu Frühstücken und setzen sich dazu ins Zelt. Während des Essens überlegen sie ihr Vorgehen auf dem Festland und kommen überein, dass sie [[Archorbar]] kontaktieren müssen. Nach einiger Zeit verlassen Augustus und Henk das Zelt, das letzterer mit Augustus trainieren wollte, was allerdings nur ein Vorwand ist, um Kenji mit Octavia allein im Zelt zurückzulassen, damit sie sich endlich in aller Ruhe unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Octavia und Kenji'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sprechen die beiden noch über Augustus, der nach Octavias Ansicht nur heißblütige Entscheidungen träfe. Sie wünscht sich, dass Augustus seine Entscheidung in Bezug auf die Verbannung nicht eines Tages bereuen werde, denn er könne in dieser Sache eigentlich nicht nur für sich entscheiden und seine Familie unberücksichtigt lassen, obwohl Octavia fürchtet, dass Augustus wieder alles nur für sich ausmacht. Kenji ermutigt sie daran zu glaube, dass sie gemeinsam einen verträglichen Weg für ihn finden werden, und erinnert sie daran, dass die beiden Geschwister schließlich nicht nur durch die thyrnische Kultur geprägt seien. Doch Octavia gesteht ihm, dass sie in ihrer Jugend eigentlich nur wenig Kontakt zu Barthavion hatte und nur in der Villa gelebt habe. Nach ihrer Flucht aus [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Opploh]] musste sie viel lernen und fand nach und nach sympathische Seiten an dem Land (vgl. [[Persönliches Tagebuch von Octavia]]). Kenji gesteht ihr, dass er schon mehreren Fehleinschätzungen in Bezug zu ihr erlegen sei, da sie sich auf ihren Reisen eigentlich nie wirklich kennengelernt haben, und entschuldigt sich bei Octavia, dass er keine Fragen gestellt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia knüpft jetzt an ihr Gespräch mit Kenji auf der [[Baiula Spei]] an, bei dem sie von ihm wissen wollte, ob er sein Vertrauen in sie verloren habe, und er ihr versprach, seine Gefühle zu erforschen (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 51: Reparaturen|Episode 21.51]]). Deshalb möchte sie von Kenji wissen, wie es um sein innerstes Vertrauen in sie steht, nachdem sie auf den Götterinseln versucht hatte, ihn zu töten. Aufgrund der Tatsache, dass sie noch weitere Kämpfe Seite an Seite zu bestehen hätten, müssten sie alle einander absolut vertrauen. Kenji gesteht ihr, dass er aufgrund seiner Veränderung durch die Erlebnisse in L’yreh zwar zu seiner Aufgabe, jedoch keine klare Antwort auf die Frage gefunden habe. Er betont, dass er keinerlei Zweifel daran habe, dass Octavia alles für die Erfüllung ihrer gemeinsamen Aufgabe tun würde, jedoch seien ihm Unterschiede in der Wahrnehmung ihrer Gemeinschaft aufgefallen, die er in den Polen „Pflichterfüllung“ und „Familie“ beschreiben könne. Kenji sieht in ihrer Gemeinschaft eher eine Art von Familie als eine Zweckgemeinschaft und er hat kein Vertrauen in Octavia, dass Octavia begreifen könne, wie wichtig es sei, dass die Freunde auch nach der Erfüllung ihrer Aufgabe zusammen blieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia betont, dass jeder von ihnen das tue, was er tun müsse, doch Kenji weiß nicht, was er tun soll, wenn alle fort sind, die ihm wichtig sind, weil ihre Aufgabe vollendet ist. Octavia erzählt Kenji, ihre Mutter habe ihr immer gesagt, dass sie mit ihren magischen Fähigkeiten niemals normale Freundschaften führen werde. Deshalb will Octavia Kontrolle über ihre Kräfte erlangen, damit sie sich anderen gefahrlos nähern könne. Dann versucht sie Kenji  deutlich vor Augen zu führen, dass Ignus ihn auf den Götterinseln gerettet habe, da sie ihn in dem Augenblick wirklich töten wollte und auch getan hätte, wenn Ignus sie nicht davon abgehalten hätte (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 41: Metamorphose|Episode 21.41]]). Sie erklärt Kenji, dass die ganze Situation damals nur so eskaliert sei, weil sie nicht miteinander gesprochen hätten, und durch diese Distanz habe Kenji das Gefühl gehabt, nicht mit Octavia reden zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Octavias Worte ermutigt, erzählt Kenji ihr von seinem Erlebnis mit der [[Sukkuba]] in der Grotte des Anwesens (vgl. [[Episode 20-07: Gefangene des Prokonsuls#Die Grotte|Episode 20.07]]). Er gesteht ihr, dass sie seine Schwäche ausgenutzt und er mit ihr sein Zölibat gebrochen habe, denn es habe sich in dem Moment richtig angefühlt, als ob es das wert wäre. Jetzt plagen Kenji tiefe Schuldgefühle, er könnte durch seine Tat bei Octavia Leid verursacht haben, und er bekomme diese Schuld nicht aus dem Kopf. Octavia tut es leid, dass Kenji sein Zölibat gebrochen habe, und sie fühlt sich schlecht, weil sie indirekt daran schuld sei. Kenji glaubt, dass er durch diese Erfahrung nun den Sinn des Zölibats erkannt habe. Octavia hat tiefes Mitgefühl für Kenji, denn mit einem Dämon das Zölibat gebrochen zu haben müsse besonders schwer zu verkraften sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia will jetzt eine Antwort auf die Vertrauensfrage und lässt spontan vor Kenjis Augen eine Flamme emporlodern, so dass dieser unwillkürlich kurz zusammenzuckt. Kenji gesteht, dass er zwar nicht ohne Furcht sei, die größere Furcht jedoch davor habe, was nach der Erfüllung ihrer Aufgabe kommen werde. Octavia fragt ihn, ob in ihm eine Furcht vor Feuer existiere, und Kenji beteuert ausweichend, dass er alles tun wolle, damit sie mit ihrer Aufgabe nicht scheitern. Octavia versucht ihm bewusst zu machen, dass manchmal der Wille egal sei, doch Kenji vertraut darauf, dass Octavia in ihrem tiefsten Wesen alles tun werde, um nicht zu scheitern. Octavia gesteht ihm daraufhin, dass sie nicht mal sich selbst traue, doch Kenji glaubt, dass sie nicht wisse, wer sie sei. Octavia gibt ihm zu bedenken, dass Macht stets sehr verführerisch sei und sie sich immer danach gesehnt habe, einmal ihre Macht auszuleben. Er solle sich keinem Selbstbetrug hingeben, denn in ihrem Kern sei dieser Machtwille da. Kenji weist sie darauf hin, dass Ignus sich irren würde, wenn er glaube, dass er Octavia ähnlich sei, denn es spräche da nur die Einsamkeit aus ihm und er habe sie nur manipuliert. Doch Octavia weist ihn darauf hin, dass Ignus sie nicht korrumpiert habe, sondern dass sie wirklich glaubte, ihre Taten seien es wert. Sie betont, dass ihr wahres, tiefstes Wesen versucht habe, Kenji zu töten, und solange es in ihr vorhanden sei, könne sie mit niemandem zusammenleben. Octavia hat daher beschlossen, letztendlich die Sternewälder aufzusuchen, ganz wie es Gwaerenor ihr empfohlen hat, und Kenji akzeptiert ihren Wunsch. Octavia offenbart Kenji, dass sie sich mit ihrer Bestimmung abgefunden habe und wohl kein zufriedenes Leben führen werde. Weil ihr Leben immer mit der Magie verwoben bleibe, müsse Augustus die Familie wiederherstellen. Kenji gibt ihr zu bedenken, dass sie nicht nur einander, sondern auch die hohen Mächte auf ihrer Seite haben, doch Octavia fragt sich, ob die Götter vielleicht selbst keine Hoffnung mehr haben, wenn sie schon auf die Helden hoffen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia betont nochmal, wie wichtig es sei, dass Kenji in den anstehenden Kämpfen Vertrauen finden könne, und er verspricht ihr, sie bei Zweifeln anzusprechen. Octavia bietet ihm an, dann Rücksicht nehmen zu wollen. Momentan läge dieser Bereich in seinem inneren eher im Nebel, aber Kenji würde ihr sagen, wenn er dort klarer sehen könne. Um ihm zu zeigen, dass Taten Spuren in einem hinterlassen können, erzählt Octavia Kenji von ihren Vertrauensproblemen, die sie Henk gegenüber nach seiner Folter in [[Freywall]] hatte, als dieser ihr eine Sklavennummer in den Oberkörper ritzen wollte und die erste Zahl auf dem linken Schlüsselbein bereits vollendet hatte (vgl. [[Episode 19-06: Maldoror ist zurück#Die finale Konfrontation|Episode 19.06]]). Sie betont, dass man sich Vertrauen nicht aussuchen könne, sondern dass es durch die Erfahrung geprägt würde. Sie weist Kenji nochmal darauf hin, dass gerade, weil er die Gruppe als eine Familie ansieht, ein solcher Mordversuch, wie sie ihn unternommen habe, sich besonders vertrauensstörend auswirken sollte. Als Octavia Kenji gesteht, dass auch sie ihre Gruppe als eine Art Familie ansieht, ist dieser darüber sehr erfreut. Doch dann stellt sie klar heraus, dass, obwohl sie Kenji bewusst niemals etwas antun würde, sie ihn aber in der Situation, als er mit dem Dolch in der Hand das Wasser verlies, trotzdem als den Mörder der für sie wichtigsten Person töten wollte. Sie habe in dem Moment komplett die Kontrolle über ihr Innerstes verloren und gegen ihren eigentlichen, bewussten Willen gehandelt, ganz wie es auch Augustus als [[Principus Mortis]] passiert sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji gibt zu bedenken, dass die Kultisten bei Octavia hohe Emotionen wie Zuneigung ausgenutzt hätten, um ihre Manipulation zu bewirken und sie zu üblen Taten zu verleiten. Sie solle sich nicht in Schuldgefühlen wälzen und sich deswegen fertigmachen, da niemand gegen eine solche Manipulation gewappnet sei. Octavia erklärt ihm, dass sie nicht passiv, sondern aktiv mit ihrer Schuld umgehe und über Taten versuche, Wiedergutmachung zu leisten. Der [[Octavias Bibliothek#Schwur .2824. Sideon 351 JF.29|Schwur]], den sie auf der Baiula Spei vor den Göttern ablegte (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 52: Schw.C3.BCre und Riten|Episode 21.52]]), habe sie aufgerichtet und ihr die Orientierungs-Linie gezeigt. Augustus sei jetzt ihr Hoffnungsträger, so dass sie ihre Schuld sühnen könne. Sie gesteht aber auch, dass das Thema mit Augustus und der Rückkehr nach Thyrna sehr mit ihrer eigenen Wiedergutmachung verknüpft ist und sie sich vielleicht im Übereifer etwas verrennt, worunter jetzt Augustus zu leiden habe. Octavia findet jedenfalls, dass Elatus die vertrauenswürdigste Person in Thyrna sei und sie sich deshalb an ihn wenden wolle, damit Augustus‘ Taten bis nach Thyrna drängen. Dann verlassen beide das Zelt und gehen an Deck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Henk und Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji sich im Zelt mit Octavia unterhält, beginnt Henk mit Augustus das Körperertüchtigungstraining. Schon während der ersten Übungen erzählt ihm Augustus, dass er die ganze Nacht nachgedacht habe über die Frage seiner Verbannung. Er offenbart Henk, dass er eigentlich genau wisse, was er tun müsse, und er letztendlich der Vernunft und der Familienehre folgen müsse und die Aufhebung seiner Verbannung angestrebt werden sollte. Er wolle nur nicht aktiv daran mitarbeiten, weil es ihm wie betteln vorkäme, könne es aber akzeptieren, dass sich Octavia für ihn einsetze. Augustus gesteht Henk aber auch, dass er sich große Sorgen um Elora mache, da er sein Wort gegeben habe, ihr in der Sache mit ihrem Dämon zu helfen. Er macht Henk deutlich, dass Elora nach seiner Rückkehr in die thyrnische Kultur keine Rolle mehr spielen dürfe, er sie aber nicht einfach so aufgeben könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erzählt Henk dann von seiner einzigen Liebe, die er vor neun Jahren erlebt habe. Er habe sich in eine Adelige namens Selina verliebt und es beruhte auf Gegenseitigkeit. Als Selina verheiratet werden sollte, beschlossen die beiden, gemeinsam durchzubrennen. Doch bevor sie ihren Plan verwirklichen konnten, redete sein Onkel Silvius Augustus ins Gewissen, so dass Augustus seine Liebe zu Elora nach der Ansprache für die Ehre und das Ansehen seiner Familie, seine vielversprechende Karriere und die politischen Beziehungen Thyrnas zu der Provinz aufgab. Augustus tat es aber auch, damit Selina ein glückliches und behütetes Leben an der Seite ihres zukünftigen Mannes führen könne, anstatt mit ihm als Verstoßenem zu leben (vgl. [[Augustus Octavius#Augustus und Selina .28711-712 ThZ.2F341-342 JF.29|Biographie]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus gesteht Henk, dass es ihm fast das Herz gebrochen habe, als  er sich dafür entschieden habe, Selina niemals wiederzusehen. Er habe noch lange unter dem Verlust dieser Beziehung gelitten und sich deshalb in seinen Dienst und seine Karriere gestürzt, um auf andere Gedanken zu kommen. Dann gesteht er Henk, dass ein Teil seines Frustes von damals in seine wohlmöglich lebensmüden Aktionen wie dem Zweikampf gegen einen gigantischen Nemorerhäuptling (vgl. [[Augustus Octavius#Duell mit dem Nemorerh.C3.A4uptling .28714 ThZ.2F344 JF.29| Biographie]]) und auch in die Taten von [[Principus Mortis]] eingeflossen sei. Er gesteht Henk auch, dass ihm jetzt erst richtig bewusst geworden sei, wie viel Elora mit seiner ablehnenden Entscheidung Octavia gegenüber zu tun habe. Henk hat großes Verständnis für Augustus Gefühle und bietet ihm an, dass er Elora mit ihrem Dämon helfen werde, sollte Augustus dazu aus welchem Grund auch immer nicht in der Lage sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Abdrushin und Kenji - Barthavische Frauen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden nach dem Mittagsessen wieder aus dem Zelt an Deck kommen und Henk und Augustus wieder trainieren gehen, bemerkt Kenji, dass Abdrushin gerne mit ihm sprechen würde und geht zu ihm. Abdrushin spricht Kenji vorsichtig auf barthavischen Frauen an, denn er habe gehört, dass die Frauen in Barthavion lockere Sitten haben, die ganz anders als in seiner Heimat seien. Kenji ahnt sehr schnell, dass Abdrushin eigentlich über [[Roana Dernheim|Roana]] redet, und gibt dies auch zu erkennen, so dass Abdrushin klarer wird. Da diese schon einmal verheiratet wäre und einen Sohn habe, ihren Mann dann aber verlassen habe, um aufs Meer zu fahren, fragt er sich, ob sie überhaupt eine anständige Frau sei und möchte Kenjis Einschätzung hören. Dieser lobt Roana in höchsten Tönen und versucht Abdrushin zu erklären, dass barthavische Frauen auch das Recht auf eine Trennung von ihrem Mann hätten, was in Abdrushins Kultur nur bei übermäßiger Züchtigung denkbar sei. Abdrushin fragt Kenji auch, ob der den Ehemann von Roana auszahlen müsse, wenn er sie zur Frau nehmen wolle, was dieser jedoch verneint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji Roana grundsätzlich Ehrbarkeit unterstellt hat, offenbart ihm Abdrushin, dass er glaube, in Roana die wahre Liebe gefunden zu haben, und hofft, dass sie auch so für ihn entflammt sei. Diese Ungewissheit quäle ihn manchmal, denn er ist davon überzeugt, dass seine geliebte Fürstin [[Götter#Entsprechungen der eborischen Gottheiten|Alhusia]] ihn nach Barthavion geführt habe, um ihn mit Roana zu verbinden. Er erzählt Kenji, wie er als junger Mann den Kontakt zur Fürstin Alhusia fand, weil sein Vater ein leibhaftiger [[Götter#Ishturak|Dingir]] gewesen sei und eine Zeitlang in dem Körper des Mannes seiner Mutter und des Vaters seiner Geschwister gelebt habe. Die Fürstin habe ihm dann die wahren Wege der Liebe gelehrt und ihm viele Lieder beigebracht. Er habe lange Zeit mit ihr getanzt, doch irgendwann wollte er seine eigene Musik machen, welche jedoch nicht mit ihrem Tanz harmonierte. Sie wandte sich von ihm ab und Abdrushin habe es daraufhin bereut, so eigensinnig gewesen zu sein. Er habe in den Himmel gebetet, damit sie zu ihm zurückkehren möge, und nach langem Flehen habe sie ihm geantwortet. Sie würde zu ihm zurückzukehren, wenn er die Lieder, welche sie ihm beigebracht hatte, einsetzen würde, um hinauszuziehen und mit ihnen ihre Kunde der wahre Liebe zu verbreiten. Abdrushin glaubt, wenn Roanas Herz genauso brennen sollte, wie das seine, dann könnten sie in ihrer Vereinigung gemeinsam seiner Fürstin Alhusia begegnen. Er brennt auf ein Wiedersehen mit Roana und Kenji verrät ihm, dass diese sich zuletzt auch nach ihm gesehnt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Augustus und Octavia '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus noch einige Zeit mit Henk trainiert hat, geht er zu Octavia ins Zelt, um mit ihr über die Aufhebung seiner Verbannung zu sprechen. Augustus zeigt sich nach den Gesprächen mit Henk über seinen Trotz und seine Sturheit einsichtig und spricht einlenkend zu Octavia: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Tue, was du für nötig erachtest, um die Aufhebung meiner Verbannung in Thyrna zu erwirken. Ich halte mich in dieser Hinsicht zwar aus der Sache heraus, verspreche dir aber bei unserem Stammvater Cygnus und unserem Vater Aequus, dass ich bei einer positiven Entscheidung des Kaisers nach Thyrna zurückkehren und meinen Teil dazu beitragen werde, die Ehre unserer Familie wiederherzustellen.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist erleichtert über Augustus‘ Sinneswandel und gesteht ihm, dass sie sich in Bezug auf die Familienehre vielleicht etwas zu sehr hineingesteigert und sich verrannt habe, und entschuldigt sich dafür, Augustus solchen Druck zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Abdrushin und Kenji – Dingir-Handel'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji steht nach Einbruch der Nacht an der Reeling und schaut über das weite Meer in die Sterne. Abdrushin stellt sich leise dazu und bewundert zunächst als Gesprächseinstieg den Nachthimmel. Dann erkundigt er sich vorsichtig bei Kenji, ob die Gegenleistung des [[Götter#Ishturak|Dingir]] schon eingefordert wurde (vgl. [[Quest-Buch#Der Vertrag mit dem Dingir|Questbuch]]). Als Kenji dies verneint, ist Abdrushin erleichtert, doch Kenji bemerkt mit seiner hohen Menschenkenntnis, dass er trotzdem sehr beunruhigt wirkt. Als Kenji ihn darauf anspricht, entschuldigt sich Abdrushin bei Kenji dafür, dass er den Dingir [[Götter#Entsprechungen der eborischen Gottheiten|Ihmet]] überhaupt angerufen habe, und weist darauf hin, dass es vielleicht doch keine so gute Idee war. Als Kenji nach hakt, erzählt ihm Abdrushin von Albträumen, die er im Zusammenhang mit dem Ritual für Octavia habe. In diesen habe er den Dingir gesehen, wie er über Kenji stand und nach seiner Seele griff. Er wache jedes Mal schweißgebadet auf und mache sich große Sorgen. Er gesteht Kenji, dass er inzwischen  das Ritual bereue und es am liebsten ungeschehen machen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin erzählt dann von dem Dingir, dass dieser selten angerufen werde, da er ein Vorsteher der Toten sei, ein Bote des Ihmet. Er mache sich inzwischen große Vorwürfe, dass er das alte Ritual überhaupt erwähnt habe und macht sich Sorgen über die dunklen Träume, denn Träume sollten ernstgenommen werden. Im Gegensatz zu Alhusia, die eine Dingir der [[Götter#Ishturak|Igigu]] sei, wäre der gerufene Dingir nämlich ein [[Götter#Ishturak|Utukk]] von [[Letor|Ihmet]], einem Dingir der [[Götter#Ishturak|Anunna]]. Kenji dämmert langsam, dass sie ganz klar eine nekromantische Wiedererweckung durchgeführt haben und damit einen streng verbotenen Handel mit einem [[Bestiarium#WESEN DER UNTERWELT|Schnitter]] von [[Letor]] eingegangen sind. Meist wird so ein Handel als  letzter, verzweifelter Ausweg angesehen, doch Kenji weiß auch, dass Letor ein Leben nur dann wiedergibt, wenn er mehrere Seelen dafür zurückbekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt sich, ob man den Handel nicht irgendwie umgehen könne, und Abdrushin weist darauf hin, dass man um den Preis herumkommen könne, wenn das Ritual rückgängig gemacht würde, was jedoch Octavias Tod bedeuten würde. Ansonsten könne man ihm nur freiwillig eine andere Seele anbieten, jedoch erfordere dies das Leben eines Unschuldigen, was für Kenji nicht in Frage käme. Abdrushin würde aber auch das entsprechende Ritual nicht kennen, wisse aber von den [[Chthonischer Orden|Priestern des Ihmet]] in [[Dhagat]], die mehr über solchen Handel wüssten. Als Kenji einwendet, dass Dhagat zu sehr weit entfernt wäre, weist ihn Abdrushin darauf hin, dass es ähnliche Wissende es auch in Barthavion gäbe, aber diese „Nekromanten“ in der Regel nicht vertrauenswürdig seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Perlheim'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Elbenschiffe haben nach Einbruch der Dunkelheit ihre Fahrt wieder beschleunigt und Augustus steht an der Reeling und hält Ausschau am Horizont nach den Lichtern von [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]]. Als er sie endlich erblickt, weckt er Octavia, damit sie sich für die Ankunft in [[Perlheim]] bereitmachen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben schaffen es ungesehen, in dem Privathafen der Villa anzulegen. Es können auf der Klippe Wachen ausgemacht werden, die die Nachricht von ihrer Ankunft zur Villa melden. Beim Anlegen kommt die Treppe zum Anleger hinunter, während sein Sklave noch seine Toga zurechtzupft. Obloci wimmelt ihn auf dem Steg schnell ab und begrüßt dann die Helden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Salve … Man hat mich geweckt – das Schiff ist angekommen, sagten sie. Ich konnte nicht bleiben. Octavia … Augustus … meine Großcousine, mein Großcousin – ihr seid wirklich zurück. Das Haus war sicher, doch leer ohne euch. Matria hat euch geleitet. Ich danke ihr – und euch. Kommt heim.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci umarmt beide fest und lässt ihnen einen Moment zum Ankommen. Dann wendet er sich an Kenji und Henk und begrüßt auch sei mit einem Handschlag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Henk, Kenji – willkommen zurück auch euch. Es ist gut, euch hier zu sehen.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia stellt dann die elbische Gesandtschaft vor und Obloci begrüßt sie sehr respektvoll, allerdings auch  etwas verwundert über diese unerwartete Begleitung. Man merkt jedoch, dass er sehr positiv überrascht ist, als er spricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Eure Ankunft ehrt dieses Heim – und mehr noch, sie fällt in eine Stunde der Prüfung. Dass ihr nun an der Seite meiner Großcousine und meines Großcousins steht, erfüllt mich mit Hoffnung. Wenn die Lichtgötter euch hierher geführt haben, so vielleicht nicht nur als Weggefährten. Seid willkommen – möge euer Licht stark leuchten in dieser dunklen Zeit.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesandte Laerandir antwortet ihm auf fließendem Barthavisch: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung. Ich entbiete euch Grüße aus dem Elbenreich Veldun. Ich danke euch für eure Gastfreundschaft.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geleitet Obloci  alle nach oben und übergibt auf der Klippe die Leitung des Anwesens offiziell wieder an die rechtmäßige Erbin Octavia. Er schlägt vor, dass die Männer dann bei den Freigeistern im Wachhaus einquartiert werden, währen die Helden im Haus übernachten. Octavia und Augustus können in ihre alten Zimmer, während Henk und Kenji im Bedienstetenhaus übernachten sollen. Die elbische Gesandtschaft, bestehend aus dem Gesandten Laerandir, Hofrat Periath und Lichtsprecher Thalion, wird im Forscherflügel untergebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk würde gerne sofort etwas gutes Essen, doch Obloci bittet ihn, auf die Ankunftsfeier nach dem Ankunftsritus am Morgen zu warten, für welche heute Nacht schon gekocht würde. Dann legen sich alle schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.06''') Henk erwacht als erster der Helden und wäscht sich ausgiebig in der Hockbadewanne des Zimmers. Dann trifft er im Atrium des Cygnus, welches gerade gereinigt wird, auf die Hausverwalterin Elwene Hütinger, welche ihm ein Frühstück mit Brot, Käse und Schinken anbietet, das Henk dann auf der Terrasse des Anwesens einnimmt. Dort kommen in ihm unschöne Erinnerungen an Adarians Tod hoch und Henk lenkt sich durch die Betrachtung des Sonnenaufgangs über dem Hafen von Perlheim ab, während er das leckere Frühstück zu sich nimmt. Kenji wird von Hausverwalter Basin Hütinger geweckt, welcher ihn darauf hinweist, dass er zur Körperreinigung auch gerne die Personal-Terme nutzen könne, was er auch dankend annehmen will. Dann bekommt er ebenfalls ein leckeres Frühstück auf sein Zimmer gebracht. Octavia wird von Elwene geweckt, welche sie mit einem Frühstück überrascht und ihr dann mittelt, dass sie die Badegrotte vorbereiten werden, damit Octavia ein ausgiebiges Bad nehmen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavias Bad'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Map villa des aequus - kellergeschoss.png|miniatur|rechts|Das Kellergeschoss der Villa des Aequus mit der Badegrotte]]&lt;br /&gt;
Octavia wird von Elwene Hütinger in die Badegrotte begleitet, die alles vorbereitet hat und Octavia beim Bad assistiert. Sie bereitet das Bad mit besonderer Sorgfalt mit duftenden Ölen, frischen Blumen und warmem Licht vor und jeder Handgriff zeigt, wie sehr sie sich freut, Octavia gesund und heil wiederzusehen. Elwene kämmt Octavias Haare vor dem Bad und lässt dann das heiße Wasser in das Becken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampf steigt langsam auf und vermischt sich mit dem Duft von Lorbeer und Myrte, der aus den Tonkrügen am Rand des Beckens strömt. Der Duft von Lavendel und Rosmarin steigt aus dem dampfenden Wasser auf und legt sich wie ein Schleier über den Raum. Elwene hilft Octavia beim Entkleiden, reicht Handtücher, achtet darauf, nicht zu aufdringlich zu sein, aber auch nicht distanziert. Ihre Gesten sind vertraut, aber von Respekt geprägt, und sie kämpft mit Tränen der Rührung, versucht aber, sich zusammenzunehmen, um der Heimgekehrten Ruhe und Geborgenheit zu schenken. Octavia erzählt ihr etwas aus [[L'yreh]], wobei sie Elwene allerdings mit schrecklichen Details verschont, und Elwene berichtet ihr auf die Nachfrage nach etwas ungewöhnlichem in Perlheim, dass der Bäcker mit seiner ganzen Familie eines Tages einfach über Nacht abgereist sei und niemand wisse, wo er hingegangen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji tritt Augustus und spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji gegessen und sich ausgiebig gewaschen hat, sucht er nach seinen Freunden und wird im Atrium des Cygnus von Basin darauf hingewiesen, dass Henk auf der Terrasse ist. Als Kenji gerade das Haus betritt, um dorthin zu gehen, begegnet ihm der melancholisch wirkende Augustus im Empfangssaal. Kenji fragt nach seinem Vorhaben und bittet ihn, mit auf die Terrasse zu kommen, da er etwas wichtiges mit ihm und Henk zu besprechen habe, doch Augustus entschuldigt sich. Er erzählt Kenji, dass er früher immer bei jeder Heimkehr den Heimkehrritus vollzogen habe, doch jetzt sei er davon ausgeschlossen und werde auch gleich nicht teilnehmen dürfen. Daher möchte er jetzt die Zeit nutzen, um vor dem eigentlichen Ritus noch seine Ahnen zu begrüßen. Kenji versteht das, findet es allerdings sehr schade, dass Augustus auch am gemeinsamen Mahl nicht teilnehmen wird. Dieser gesteht Kenji, dass es sich auch für ihn seltsam anfühlt und er daran die unschönen Konsequenzen seiner Verbannung bemerke. Dann geht Augustus ins Atrium des Cygnus hinaus und Kenji begibt sich auf die Terrasse zu Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji zu Henk kommt, werfen beide einen Blick über Perlheim und stimmen darin überein, dass sich hier dieser Ort wie die Heimat anfühlt. Als die beiden auf die nächsten Vorhaben zu sprechen kommen, teilt Henk Kenji mit, dass er Kontakt zu seiner Gilde aufnehmen will, um herauszubekommen, wie die aktuelle Lage in Bezug auf seinen Austritt ist, denn Henk rechnet damit, dass Mestoph die Sache geheim gehalten hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erzählt Henk dann von seinen neusten Erkenntnissen zu dem Dingir-Ritual zur Rettung von Octavia. Er offenbart Henk, dass es sich um ein nekromantisches Ritual und bei dem Dingir um einen [[Schnitter]] von [[Letor]] gehandelt habe, worüber Henk im Gegensatz zu Kenji nicht überrascht ist. Kenji möchte schnellstmöglich Octavia und Augustus davon erzählen und befürchtet, dass Octavia damit gar nicht zufrieden sein wird. Als Henk wissen möchte, warum Kenji es so eilig hat, den anderen davon zu berichten, erzählt Kenji ihm von Abdrushins Albträumen, in denen er den Dingir über Kenji stehen sah, wie er nach dessen Seele griff. Henk wüsste gerne, wie akut Kenji die Lage einschätzt, denn wenn es nicht so eilig wäre, würde er erstmal auf einen Bericht verzichten. Kenji erinnert Henk an den Nekromanten [[Nessir Loccassilo]], der zumindest nicht mit dem Bund des Xul zusammenarbeiten würde. Henk wüsste gerne, ob es noch einen anderen Ausweg gäbe, und Kenji erwähnt, dass man dazu Unschuldige opfern müsse. Henk fragt sich, was genau mit unschuldig gemeint sei, denn man könne bestimmt Personen finden, die den Tod verdient hätten. Da dies für Kenji keine vertretbare Lösung darstellt, sind sie sich einig, dass der Nekromant vielleicht helfen könne. Die Darbringung von Früchten durch eine Dienerin unterbricht das Gespräch kurzzeitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji Henk gesteht, dass er bei der Durchführung des Rituals damit gerechnet habe, es nicht überleben und dabei zu sterben, wird Henk wütend und wirft Kenji vor, dass er diese Information damals hätte offenlegen müssen und es genauso eine egoistische Entscheidung gewesen sei wie die Aktion, als er Henk im Kampf allein gelassen habe, um Hilfe für Octavia zu holen. Er fragt Kenji, was denn nur mit ihm los gewesen sei, und dieser reagiert schuldbewusst. Henk stellt fest, dass er damals Adarian aus den Erscheinungen Recht gegeben hätte, wenn er diese Information damals gewusst hätte (vgl. [[Iobis Galdimmera#Henks 4. Sichtung .28Nacht.2C 13..2F14. Sideon 351 JF.29|Henks 4. Sichtung]]). Aber er übt auch Nachsicht mit Kenji, da dieser damals schließlich schnell eine Entscheidung treffen musste. Henk möchte mit Abdrushin reden, da dieser die ganze Idee ins Spiel gebracht habe, doch Kenji nimmt ihn in Schutz. Doch Henk will alles über Abdrushins Albtraum wissen und macht sich große Sorgen, während Kenji trotz der Risiken sehr froh darüber ist, dass Octavia noch lebt, denn sie hätte es ohne das Ritual nicht geschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herannahen von Basin unterbricht das Gespräch der beiden und sie werden vom Hausverwalter gebeten, sich im Atrium des Cygnus einzufinden, wo sie auf Iustus, die Elbengesandtschaft und Obloci mit einem fremden Thyrner neben sich stoßen. Henk und Kenji beäugen den Unbekannten skeptisch, während sie auf Octavia warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heimkehrritus'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa des Aequus.png|miniatur|rechts|Lageplan der Villa des Aequus]]&lt;br /&gt;
Octavia betritt zum Klag einer Glocke das Atrium des Cygnus (Nr.8). Sie hat ihr Haupt mit einem Tuch bedeckt, wie es zu kultischen Zeremonien üblich ist, und schreitet zur Statue. Auf dem Altar  am Sockel der Statue stehen eine leere Weinschale und ein leerer Speisenteller zur Aufnahme der Opfer sowie ein Räuchergefäß mit entzündeten Kohlen und auf einem Beistelltisch daneben stehen eine Amphore Wein, etwas Brot und Weihrauch für den Ritus bereit. Octavia spricht dann feierlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Großer Titus Octavius Cycnus, Erstgeborener unseres Hauses. Dein Schwert schützte einst unser gelobtes Reich, dein Ruhm legte den Grundstein unseres Hauses.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Mein Blut ist dein Blut. Mein Weg ist dein Vermächtnis.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Nach langer Reise kehre ich zu deinem steinernen Bild zurück, erfüllt von Sieg und gezeichnet durch Narben.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Möge nun mein Opfer deine Erinnerung ehren und die Gemeinschaft unserer Familie, die in mir weiterlebt.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Nimm diesen Wein,''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia schenkt aus einer großen Amphore andächtig etwas Wein in den Kelch auf dem Altar)&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''diese Speise''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia legt ehrfürchtig etwas Brot auf den Teller des Altars)&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''und diesen Rauch''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia wirft etwas Weihrauch auf die glühenden Kohlen des Räuchergefäßes)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''als Zeichen meiner Dankbarkeit und meines Versprechens, das Erbe zu wahren.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Dies ist mein Schwur, bis wir uns in der Hohen Halle wiedersehen.'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss findet ein gemeinsames Mahl im Speisesaal (Nr. 23) der Villa statt und die Anwesenden schreiten feierlich hinter Octavia her hinein zum Speisesaal, setzen sich still hin und bekommen ihre Weinschale am Platz mit dem Wein vom Ahnenritual gefüllt. Octavia begrüßt offiziell die elbischen Gäste und dankt Obloci für seine Hilfe bei der Bibliotheksverwaltung, bevor sie schließlich ihre Weinschale erhebt und mit allen Anwesenden auf ihre Rückkehr anstößt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci richtet ein paar einleitende Worte des Willkommens an alle und stellt seinen Vertreter und Schwiegersohn Titus Varianus vor, der erst vor wenigen Tagen aus Thyrna ankam, um Obloci bei der Verwaltung der Bibliothek zu unterstützen. Obloci lobt, dass dieser sich trotz einer so langen Reise bereits gut eingearbeitet habe. Titus Varian erhebt sich dann und verbeugt sich vor Octavia. Er versichert ihr, dass er alles tun werde, um das Erbe des großen Octavius Aequus zu ehren und die Bibliothek zu neuem Glanz zu führen, sollte sie sich wieder auf heldenhafte Reisen begeben müssen. Octavia fragt nach seiner Reise nach Barthavion und Titus erwähnt kurz, dass er auf der langen Reise einen Überfall der Nemorer ausgesetzt und danke der guten Mannschaft überlebt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen wird serviert: Lammkeule in Minz-Knoblauchmarinade über offenen Flammen gegrillt, serviert mit einem Sud aus Weinessig und Olivenöl, knuspriges Huhn in Stücke geschnitten auf Weizengrütze mit Pflaumen und Rosinen angerichtet, Schmorgemüse Kohl, Rüben und möhrenähnliche Wurzeln in Butter geschmort, geröstetes Dinkel- und Emmerbrot, Garum als Allzwecksauce. Außerdem entdecken die Helden eine Besonderheit: süße, getrocknete Datteln aus Dhagat und Feigen aus Vahir, die aus Oblocis persönlichem Vorrat stammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens erzählen die Helden auf Wunsch von Obloci von ihrem Abenteuer. Octavia erzählt vom Sieg über Sabaoth Immortalis, vom Verebben des Nebelschlunds und der Erlösung von Sereg und dessen Spuk. Henk berichtet von Augustus Ritt auf dem Schwan und von ihren gemeinsamen Taten. Octavia erklärt die Anwesenheit der elbischen Gesandtschaft und  verkündet die Hilfe von [[Veldun]]. Henk erzählt von dem gemeinsamen Kampf mit den Elben gegen den Dämonenfürsten [[Hazug-Ságok]] und Octavia berichtet von den Loigg’Il. Henk ergänzt den Bericht um die Freigeister und erwähnt, dass Twills Zeichen ihnen den Weg gewiesen haben, und lobt Kenjis Mächte des Lichtes. Dieser betont, dass das Licht heller als je zuvor gewesen sei und sie mit dem Licht als Sieger zurückgekehrt seien. Henk stößt abschließend als Freigelassener auf den Sieg und das Bündnis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beratung über weiteres Vorgehen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen spricht Obloci noch am Tisch als erstes die Frage an, wie die Helden mit ihrer Rückkehr verfahren wollen. Der Gesandte Mevuin sei nach Valkenburg aufgebrochen und werde den Rat im Geheimen informieren, dass die Helden zurückgekehrt seien, denn die Öffentlichkeit soll dabei außen vor gelassen werden. Obloci bittet die Helden zu überlegen, wie sie es handhaben wollen: entweder offizielle Rückkehr oder inoffiziell im Hintergrund. Die Helden bevorzugen eine Geheimhaltung und Obloci bietet an, die Kommunikation mit der Stadt zu übernehmen. Er weist auch darauf hin, dass alle bisherigen Kontakte Geheimhaltung versichert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir äußert ebenfalls den Wusch, möglichst unerkannt und unauffällig nach Valkenburg zu gelangen, da der Kult des Xul nicht gewarnt werden solle, um sich nicht vorbereiten zu können. Außerdem vermutet Laerandir, dass eine öffentliche Reise Schaulustige anziehen würde, die sich die elbische Gesandtschaft ansehen wollen. Dann übersetzt er noch ein Lob des Lichtsprechers Thalion, der  gestehe, dass man in Veldun anscheinend sehr mit Vorurteilen auf die jungen Völker blicke und er daher  nicht erwartet habe, auf so hochstehende Sitten zu treffen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Obloci bietet an, einen Brief an den Rat von Perlheim zu schicken und um ein Gespräch wegen einer Eskorte bitten. Der Rat wisse auch bereits um die Ankunft der Freigeister, denn ihr Schiff wurde in der Stadt wahrgenommen. Bislang sei aber geheim, wer sich auf dem Schiff befand, und nur Obloci und der Rat der Edelsten wissen Bescheid und haben beschlossen, die Freigeister geheim zu halten. Obloci erwähnt noch, dass es sich offiziell bei dem Piratenschiff um ein Handelsschiff aus Koslin handelt und er das Schiff nach Koslin bringen ließ, wo es unter der Aufsicht der verbliebenen Kosliner Seelöwen stünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oblocis Bericht: Geschehnisse in Barthavion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Loigg'il Invasion:&amp;lt;/u&amp;gt; Immer mehr Loigg'Il Kolonien wurden rund um die bewohnten Küstenregionen entdeckt. Einige Helden unter der Führung von Aswan Tirlug zogen aus, um diese zu bekämpfen und erhielten dabei Unterstützung des Ekklesiums, da sich ihnen einige Inquisitoren anschlossen. Die meisten Kolonien sind nun vernichtet, aber um Lindmar herum soll es noch Kämpfe geben und die Schiffe der Fischer vor Wint wurden sogar von einer Seeschlange angegriffen und zahlreich versenkt.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;[[Freywall]]:&amp;lt;/u&amp;gt; Auch wenn die Untotenseuche bekämpft wurde, gibt es immer noch einige Widergänger, die in die Giftwälder verschwunden sind &amp;gt; einige von ihnen irren immer wieder über die Handelsstraße und greifen Händler an&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;[[Eldorn]]:&amp;lt;/u&amp;gt; [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Ulnors Grube]] bei Eldorn wurde mehrmals von untoten Orks angegriffen. Die Orichalkumschürferei wurde deshalb eingestellt und die Schürfstellen geräumt. Doch dies missfällt [[Sapos]], da diese nun keine Lieferungen mehr bekommen. Obloci berichtet, dass es überall vereinzelte Angriffe von Dämonen gäbe, wobei es Eldorn besonders schlimm getroffen habe. Zuerst seien die Vorposten der Stadt immer wieder von untoten Orks angegriffen worden, dann sei plötzlich ein Schwarm von fliegenden, dämonischen Käfern gekommen, welche über die Stadt herfielen. Alle, die gestochen wurde, seien nach kurzer Zeit an einer grauenhaften, ansteckenden Krankheit verstorben und daraufhin wieder als Untote aufgestanden. Das Ekklesiums habe den Ausbruch stoppen können, bevor die Seuche sich ausbreiten konnte, da sie durch den Fall Freywall bereits Erfahrung gehabt hätten. &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Zwergenkönig:&amp;lt;/u&amp;gt; König Varulos geht es zunehmend schlechter, auch wenn [[Fjalgar]] versucht, dies nicht nach außen dringen zu lassen. Jedoch würden unter dem Adel von Perlheim bereits Gerüchte herumgehen, dass er wohl nicht mehr lange zu leben habe, worüber alle sehr beunruhigt seien.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Verschwindende/Abreisende Menschen:&amp;lt;/u&amp;gt; Es gibt Gerüchte unter den Leuten, dass plötzlich über Nacht ganze Familien ihr Zuhause verlassen, abreisen und verschwinden. Jedoch weiß niemand, wohin sie gehen, aber niemand von ihnen ist bislang wieder heimgekehrt&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Trügerische Ruhe:&amp;lt;/u&amp;gt; Ganz Barthavion warte täglich auf einen großen Angriff des Kultes des Xul. Dass dieser sich jedoch gerade eher zurückhaltend verhält, macht alle im Land nervös, denn scheinbar sie planen eine größere Sache. &lt;br /&gt;
Da die Leute in Perlheim derzeit sehr abergläubisch und seit der Warnung vor dem dunklen Kult sehr verängstigt sind, bestand die Befürchtung, dass sie die Freigeister bekämpfen würden, weshalb diese in dem Wachhaus untergebracht sind. Vorübergehend wurde sogar die Bibliothek geschlossen, um neugierige Leute fernzuhalten, wobei offiziell von Renovierungsarbeiten gesprochen wird &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci berichtet noch, dass drei Männer, die mit den Freigeistern angekommen sind, nicht in der Villa geblieben sind, sondern sofort aufbrachen. Sie haben nicht gesagt, wohin sie wollen, und er konnte sie nicht überzeugen, zu bleiben. Henk vermutet sofort, dass es sich um Graltiks Männer handeln wird, und Obloci ist froh, dass sie fort sind, da sie auf ihn wie Gauner wirkten und er sie nicht gerne in der Villa haben wollte. Er erzählt aber, dass sie aber ihr Ehrenwort gegeben haben, die Ankunft und die baldige Rückkehr der Helden geheim zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann berichtet Obloci, dass er die Mystiker des [[Areteischer Orden|Areteischen Ordens]] informiert habe, welche das ungewöhnliche Kind begutachtet und auch einen Segen darüber gesprochen hätten. Sie hätten Mutter und Kind mit nach Perlheim genommen und bei den Areteischen Schwestern untergebracht. Zusätzlich sei auch das Ekklesium in [[Trutz]] wurde informiert worden, welche allerdings zurzeit sehr beschäftigt seien, so dass ein Besuch noch ausstehe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dann spricht Obloci den ungewöhnlichsten Gast der Villa an und gesteht, dass Schutuhx bei ihm blankes Entsetzen auslöst. Er habe so eine Kreatur noch nicht gesehen und hätte sie am liebsten getötet, wenn Gildon nicht mit ihm gesprochen hätte. Um alle anderen vor Schutuhx zu schützen, wurde dieser in dem geheimen Lager einquartiert, wo die Matrix gefunden wurde. Obloci informiert die Helden darüber, dass er angeordnet habe, Schuthux sofort zu tötet, wenn er das geheime Labor verlasse, was die Helden auch sehr richtig finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt Obloci auf die thyrnischen Botschafter (vgl. [[Episode_20-01:_Treffen_in_Valkenburg#Die_Botschafter|Episode 20.01]]) zu sprechen. Da der dunkle Kult sich derzeit eher still verhält, konnte Diffido seine Position stärken und immer größere Zweifel an der bedrohlichen Lage sähen. Für Diffido sei der Krieg gegen die Kultisten eine inszenierte Lügengeschichte des Zwergenkönigs, um einen Waffenstillstand mit Thyrna zu erzwingen, und am liebsten würde er den Krieg fortführen und Barthavion unterwerfen, da dieses Land für thyrnische Karrieristen die größten Chancen auf rumreiche Schlachten und Eroberungen bietet. Mit seinen Argumenten hat Diffido nun auch Consideratus auf seine Seite gezogen, denn dieser wollte ohnehin mit dem Konflikt in Barthavion nicht viel zu tun haben. Consideratus bestände von Anfang an darauf, dass Thyrna sich ganz aus Barthavion zurückzieht und sich nur noch um eigene Angelegenheit kümmert, denn seiner Ansicht nach hat Thyrna genügend eigene Probleme, so dass sich das Weltreich nicht um fremde Konflikte am Rand der Welt kümmern sollte. Aufgrund der Krankheit des Zwergenkönigs wären beide schließlich noch skeptischer geworden und hielten auch diese für eine Erfindung, damit sich der Zwergenkönig den Verhandlungen entziehen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci berichtet noch, dass Diffido und Consideratus aufgrund dieser Entwicklungen vor einigen Wochen wieder abgereist seien und sich auf den Weg nach Thyrna befänden. Nur Fiderian sei in Valkenburg geblieben, da dieser immer noch Unterstützung bieten wolle. Jedoch befände er sich im Konflikt mit dem Kriegsrat, da er verlange, dass Sapos besser kontrolliert werde, da er die große Gefahr auch in ihrer freien Akademie der Arkanisten sehe. Fiderian hielte Sapos für ebenso gefährlich wie den dunklen Kult und verfolge seit langen das Ziel, dass man sämtliche Formen der Magieausübung streng kontrollieren müsse. Am liebsten würde er in ganz Eboria eine große Inquisition ausrufen, um alle Arkanisten, dunklen Ritualisten und Geanisten auslöschen zu lassen, denn nur die Magie der Lichtgötter und weißen Ritualisten sei aus seinem moralischen Standpunkt zu akzeptieren. Da der Kriegsrat keinerlei Einfluss auf Sapos und deren Organisation besitze, wurde Fiderians Anliegen bislang ignoriert, jedoch habe auch Sapos Wind davon bekommen und spräche sich deshalb gegen einen Bund mit Thyrna aus, da sie um ihre freie Forschung fürchten. Die Chancen, dass Thyrna Barthavion in diesem Krieg beisteht, würden also immer schlechter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oblocis Wissen über die thyrnischen Kontaktmänner'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Img notiz sabaoth.png|miniatur|rechts|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Bevor die Helden Obloci die gefundenen Notizen von Sabaoth Immortalis zeigen (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_47:_Auftauchen|Episode 22.47]]), bitten sie darum, mit ihm allein zu sein, und Titus verlässt den Speisesaal. Octavia schickt alle Dienstboten heraus und dann holt Henk das Papier heraus und zeigt es Obloci. Sie beschreiben ich, was sie schon herausgefunden haben und fragen Obloci nach den drei thyrnischen Namen, die als weitere Kontakte aufgeführt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci stelle als erstes fest, dass alle Familien sehr berühmt seien, da sie bereits thyrnische Kaiser stellten, jedoch kennt Obloci nur einen von ihnen genauer. Serapius Mirteus Fulgor sei ein Celestischer Mystiker, der in Thyrna jedoch keine große Bedeutung besäße. In seiner Jugend sei er ein Taugenichts gewesen und habe seine militärische Laufbahn schleifen lassen, was zu Konflikten mit seiner Familie führte. Deshalb sei er in den Dienst der [[Celestischer Orden|Bruderschaft]] eingetreten und diene vorrangig als Augur, d.h. er deute den Flug der Adler und berate mit seinen göttlichen Erkenntnissen das thyrnische [[Politische_Ordnung_des Thyrnischen Weltreiches#Das_Konsilium|Konsilium]] und den Kaiser, wobei er jedoch nur einer von mehreren Mystikern und nichts Besonderes sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch kommt nochmal auf Oblocis Schwiegersohn Titus zu sprechen, denn Octavia will wissen, wie es zu der Hochzeit gekommen ist, wo Titus nicht dem Adel anzugehören scheint. Obloci erzählt, dass dieser ein bürgerlicher Aufsteiger sei und tatsächlich nicht zur Aristokratie gehöre. Titus habe sich aber durch Leistung und Einsatz bei Obloci beweisen können und deshalb dessen Tochter Larcia heiraten dürfen, was ihm eine große Ehre gewesen sei. Obwohl es keine Liebeshochzeit wäre, schätzt und achtet er aber seine Frau, die ihm noch kurz vor der Abreise einen Sohn gebar. Durch die Heirat habe Titus zwar einen gesellschaftlichen Aufstieg, jedoch nicht in den Aristokratenstand, aber er gehöre inzwischen zu der geachteten Nobilität in Thyrna und besitze Bekanntheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden denken abschließend darüber nach, wie sie eine Nachricht an Elatus nach Thyrna so sichern können, dass der Bund des Xul keine Informationen erhält. Iustus erwähnt, dass es eine Verschlüsselungsmethode gibt, welche ihm und Elatus aus dem gemeinsamen Kriegseinsatz vertraut sei, und er bietet an, den Brief zu codieren. Obloci informiert den Rat der Edelsten von Perlheim, damit die Eskorte der Elben besprochen werden kann. Des Weiteren bittet er den Schneider um einen Besuch und den Areteischen Orden um die Zusendung einer Mystiker-Robe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.07''')  Nachdem sich Obloci vom Tisch verabschiedet hat, spricht Kenji das Dingir-Ritual von Abdrushin an und erzählt Octavia von den neuen Informationen. Diese möchte wissen, ob sie sich an die Stelle von Kenji setzen lassen könne, um selbst den Preis an den Schnitter zu zahlen. Die Helden rufen Abdrushin hinzu und dieser erklärt, dass ein Tausch nicht möglich sei und der Schnitter vermutlich einfach beide mitnehmen würde. Octavia fragt Iustus, ob es eine arkane Möglichkeit gebe, aus dem Vertrag rauszukommen, und dieser spekuliert über eine magische Falle, welche aber groß genug für einen Schnitter sein müsste, welcher auf derselben Ebene wie Drachen oder Theleten steht, und damit die Dimensionen der Bibliothek in Anspruch nehmen müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss begeben sich Iustus, Kenji und Abdrushin in den Forscherflügel zu Gildon und Udelian in die Krankenstube, während Henk Schutuhx aufsucht und Octavia einen Brief an Elatus verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Schutuhx'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Lager-Aequus.png|miniatur|rechts|Das geheime Forschungslager des Gaius Octavius Aequus]]&lt;br /&gt;
Henk begibt sich zur Meditationskammer im Forscherflügel der Villa, da sich dort über einen Fahrstuhl der Zugang zum geheimen Forschungslabor befindet. Henk öffnet dort eine bestimmte Fliese per Druckpunkt und gibt im Zahlenschloss die Kombination ein, welche auf einer beiliegenden Notiz vermerkt ist. Er zieht den dann auftauchenden Hebel und, nachdem sich alle Türen und Fenster des Raumes schließen, drückt er den Hebel nach unten, was den Fahrstuhl aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorderen Bereich sind drei Schweine angebunden und [[Schutuhx]] frisst gerade ein Gehirn, wobei er sehr unzufrieden wirkt. Als Henk sich nähert, beschwert sich Schutuhx, noch bevor Henk ihn begrüßen kann, bei ihm über das Essen. Henk wird bewusst, dass Schutuhx ihn jetzt nicht telepathisch, sondern mit seiner physischen Stimme anspricht und dabei fließend Barthavisch spricht. Darauf angesprochen teilt ihm Schutuhx mit, dass er auch Thyrnisch, Argosisch und Balmarisch spreche, wenn auch nicht gerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist sehr unzufrieden, da er sich eingesperrt fühlt und oben mit Gildon forschen möchte, wie es der Deal vorsah. Henk schaut sich während des Gesprächs das ganze Geheimlabor an und stellt fest, dass ihm ein kleine Lehrstube in dem Lager eingerichtet worden ist, um ihn zu besänftigen. Henk sieht unzählige Bücher aus der Bibliothek, mit denen sich Schutuhx in die menschlichen Sitten eingelesen hat, die bei ihm jedoch nur Verachtung und Spott ausgelöst haben, wie er Henk mitteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist langweilig, da er sämtliche Bücher schon gelesen und alle Sprachen, die er finden konnte,  gelernt hat. Er kenne sogar alle großen Städte von Eboria und habe eigentlich erwartet, interessante Gespräche mit intelligenten [[Arkanist|Arkanisten]] führen zu können, die er unterrichten sollte. Mittlerweile fühlt er sich geistig unterfordert und empfindet es als Verschwendung, seinen genialen Geist so brach liegen zu lassen. Da er sich zusätzlich auch noch eingesperrt fühlt, empfindet er die Situation als Verstoß gegen den Deal und droht Henk damit, sich selbstständig umzusehen, das Versteck über den Seezugang zu verlassen und Perlheim aufzusuchen, falls er ihm keine Unterhaltung verschaffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk verspricht, darüber nachzudenken und rät Schutuhx von einem Besuch in Perlheim ab, wenn er nicht gejagt und getötet werden will. Als Henk sich zum Ausgang begibt, fällt ihm ein einzelnes Buch auf, welches anscheinend in eine Ecke geworfen wurde. Er hebt es auf und entdeckt, dass es sich um ein theoretisches Werk über Musik handelt. Er spricht Schutuhx darauf an und erfährt, dass dieses Buch keinen richtigen Sinn mache und er damit nichts anfangen könne. In Henk reift der Gedanke, Schutuhx mit Musik zu konfrontieren, da diese dem [Loigg'Il|Gedankenschinder]] eigentlich komplett unbekannt ist und er bisher nur durch [[Schutuhx#Abstammung |seinen Ohrwurm]] damit in Kontakt gekommen ist. Also verspricht Henk, sich um Unterhaltung zu kümmern, und verabschiedet sich von Schutuhx, nicht ohne ihn nochmal darauf hinzuweisen, nicht das Geheimlabor zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Gildon'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht Gildon im Forscherflügel auf, wo er ein Magierlabor gezogen und dort eine Krankenstation eingerichtet hat, in welcher er mit dem Medicus Udelian die Umwandlungen durchführt. Drei Umwandlungen wurden bereits vollzogen und Oldir sitzt im Bett und sieht schon wieder aus wie ein Mensch, dessen Schwimmhäute sich gerade zurückgebildet haben. Skjall liegt zwar noch flach, aber ihm geht es gut. Bei der letzten Operation gab es aber Komplikationen und Dorgu geht es nicht sehr gut und Abdrushin hat sofort nach seiner Rückkehr mit der Bereitung einer Salbe für ihn begonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht mit Gildon und erfährt, dass sie fürchten, dass Dorgu vielleicht nicht überleben könnte, was erneut bewiese, dass die Umwandlungen gefährlicher seien als gedacht. Bei der Erwähnung der Risiken blickt Kenji zu Oldir, welcher ihm versichert, dass alle diese Operation trotzdem durchziehen wollen, da sie lieber tot seien, als so weiterzuleben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erkundigt sich nach Gildon Abreise nach [[Sapos]] und erfährt, dass dieser bereits eine Brieftaube dorthin gesandt habe und baldige Antwort erwarte. Dann berichtet Gildon, dass Schutuhx Probleme mache, obwohl er ihn nicht unbedingt als gefährlich einschätzen würde, da er durch Obloci und dessen Wachtrupp ein wenig eingeschüchtert wirkte. Aber er fühle sich in seinem Versteck zurückgesetzt und drohe, allein in die Stadt aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon selbst habe wegen den Umwandlungen viel zu tun und könne sich leider nicht um ihn kümmern. Deshalb habe er ihm bereits Bücher aus der Bibliothek bringen lassen, aber die verschlinge er rasend schnell. Gildon habe auch schon Experimente mit Schwein- und Rinderhirnen gemacht, um Schutuhx zu ernähren. Er bittet Kenji, dass einer der Helden nach Schutuhx sehen möge und davon abbringe, die Villa zu verlassen, da die die Wachen der Villa ihn sonst einsperren oder töten werden. Als Kenji erwähnt, dass Henk bereits in das Geheimlabor unterwegs sei, ist Gildon froh und hofft, dass er Erfolg haben werde. Dann entschuldigt sich Gildon, da Dorgu Krämpfe bekommen habe und er sich mit Abdrushin um ihn kümmern müsse. Kenji setzt sich an die Krankenbetten, wo er niemanden im Wege ist, und betet zu den Schutzgöttern und zum Licht und Hilfe für Dorgu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk bei Schutuhx war, besucht er die Krankenstation und erzählt Gildon von dessen Wunsch nach Unterhaltung. Gildon erzählt Henk, dass er Schutuhx bereits vorgeschlagen habe, etwas über die lebenden Artefakte aufschreiben, welche die [[Loigg'Il]] benutzen, doch er lehnte es mit der Begründung ab, er sei keine Unterhaltung für ihn. Henk berichtet von dem Buch über Musik und Gildon denkt, dass es einen Versuch wert sei, Schutuhx mit echter Musik zu konfrontieren. Beiden fällt für diese Aufgabe nur Wodhi ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Name des Barden erwähnt wird, spricht Oldir Henk an und erzählt von einer Siegesfeier, welche Wodhi heute Abend veranstalten wolle. Henk und Kenji sind etwas überrascht, erinnern sich allerding noch an das Versprechen, eine solche Feier abzuhalten, wenn sie wieder auf dem Festland wären. Daher stimmen sie zu und Kenji will in der Küche Bescheid sagen und Henk dafür Octavia informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Treffen mit dem Ratsmitglied und der Gesandtschaft'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden durch das Atrium des Cygnus kommen, sehen sie Basin, der gerade einen Gast zum Warten aufgefordert hat und auf die Empfangshalle der Villa zugeht. Als er die beiden sieht, kommt er zu ihnen und bittet sie, ihm zu folgen, da der gesandte des Rates eingetroffen sei und Octavia ihn empfangen werde. Kenjis und Henks Anwesenheit seien dabei erwünscht und die beiden warten in der Empfangshalle. Dann wird Octavia von Basin darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Rat im ersten Atrium wartet, woraufhin sie sich in die Empfangshalle begibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci informiert Octavia darüber, dass Ratsmitglied Vitold von Engstrand gekommen sei. Octavia sitzt auf dem Stuhl, Obloci steht mit seinem Vertreter und Schwiegersohn Titus Varianus und den Helden Kenji und Henk hinter ihr. Augustus nimmt nicht teil, da seine Anwesenheit vor dem Ratsmitglied aufgrund seiner Foltergeschichten unvorteilhaft sein könnte. Die Elbischen Gesandten stehen ebenfalls im Raum auf der Seite und warten darauf, das Basin den Ratsherrn hereinbittet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitold von Engstrand wirkt sehr überrascht, als er Octavia und die Helden sieht und noch mehr, als er die Elben entdeckt. Doch er zügelt seine Neugier und folgt dem Protokoll. Octavia begrüßt ihn auf dem Stuhl sitzend im Empfangssaal und berichtet kurz von dem Abenteuer. Dann stellt sie die Gesandtschaft vor und erklärt, dass sie eine Eskorte nach Valkenburg brauchen. Um alle Einzelheiten zu klären, stünde das Arbeitszimmer zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitold von Engstrand begrüßt die Anwesenden höflich und bittet darum, noch ein anderes Anliegen vortragen zu dürfen, bevor die Gespräche im Arbeitszimmer beginnen können. Dann berichtet er davon, dass vor ca. zwei Wochen ein Piratenschiff mit 4 Mann Besatzung in Perlheim ankamen. Sie lieferten sich selbst aus und den haben Admiral Wellenbrecher freigelassen. Weil sie sich gestellt haben, habe der Admiral veranlasst, dass sie nicht sofort gehängt werden, sondern erst noch bis Ende des Jahres im Kerker schworen sollen. Der Admiral selbst sei zurück in Koslin, habe aber vorher angeordnet, dass die Helden, falls sie bis dahin zurückkehren sollten, erneut über das Schicksal der Entführer entscheiden dürfen. Henk und die anderen erkennen in den Piraten sofort [[Ekky_die_Walfaust|Ekky]] und die Bambusen und Vitold meint, die Helden sollen sich darüber beraten und könnten ihre Entscheidung jederzeit mitteilen. Sollten sie sich jedoch nicht melden, würden die Piraten Ekky, Qent, Taref und Iber zum Jahresende gehängt. Als die Helden überlegen und am liebsten mit Ekky reden würden, bietet Vitold an, den Anführer Ekky zum Anwesen bringen zu lassen, was die Helden dankend annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia zieht sich mit dem Ratsmitglied und der elbischen Gesandtschaft in das Arbeitszimmer zurück. Kenji sucht die Küche auf, um von der Siegesfeier zu berichten und wegen des Essens zu fragen und Henk geht in den Garten und sucht Wodhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Wodhi bei Schutuhx'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi sitzt auf einer Bank in einem Park und hört mit dem Lautenspiel auf, als Henk an ihn herantritt. Henk erzählt ihm von Schutuhx Wünschen und der Barde überlegt, wer Schutuhx etwas vorspielen könnte. Als Henk Wodhi signalisiert, dass er an ihn gedacht habe, ist dieser zunächst gar nicht begeistert. Henk schmeichelt ihm und meint, dass es schon etwas Besonderes sei, wenn man von sich sagen könne, einem Loigg’Il die Musik nähergebracht zu haben. Wodhi ist plötzlich motivierter und träumt schon, wie er in [[Hallfels]] allen davon berichten könnte und er bewundert würde. Er sagt unter der Bedingung zu, dass Henk ihn begleiten und für seine Sicherheit garantieren müsse. Dann werde er versuchen, Schutuhx die Musik näher zu bringen und ihm barthavische Heldengeschichten vorzusingen. Wodhi holt noch eine Kithara aus der Bibliothek und dann begeben sich die beiden zu Schutuhx in das Geheimlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk teilt Schutuhx mit, dass Wodhi ihm etwas auf der Laute vorspielen werde. Zwar ist Musik Schutuhx völlig unbekannt, doch ihre Komplexität weckt sein Interesse. Er hört sich die Musik interessiert an und scheint sie zu analysieren. Dann fragt er nach der Kithara und Wodhi spielt ihm auch hierauf etwas vor. Fasziniert schaut Schutuhx zu und bittet dann darum, selbst spielen zu dürfen. Er sagt, dass Wodhis Stücke ihm zu langweilig und fade seien und er andere Klänge und Harmonien bevorzugen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann beginnt Schutuhx damit, auf der Kithara eigene Musik zu spielen, welche extrem disharmon und arhythmisch ist und in den Ohren der beiden Menschen einfach grässlich klingt. Die Musik hat etwas dämonisch-unheimliches an sich und ist für Wodhi kaum zu ertragen, so dass ihm speiübel wird. Wodhi weist Henk darauf hin, dass sich bei Schutuhx während des Hörens der Musik seltsame Muster auf der Haut gebildet haben, die bei seinen eigenen Kompositionen schwarz und verworren wirkten. Schutuhx macht eine Pause und erklärt den beiden, dass ihm seine Musik besser gefalle und sie anspruchsvoller sei als alles, was Wodhi ihm vorgespielt habe. Die beiden freuen sich, ihn mit der Kithara allein lassen zu können, mit der er hoffentlich die nächste Zeit beschäftigt sein wird, und verlassen das Geheimlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi zieht sich wieder in seinen Park zurück und Henk schlendert noch etwas durch die schönen Gärten der Villa. In Sichtweite des Tores kann Henk ein Gespräch zwischen Augustus und einem Diener beobachten. Augustus wirkt über die Information des Dieners erfreut und entschlossen und gibt dem Diener etwas Geld. Danach schlendert Augustus in den Park in der süd-westlichen Ecke des Grundstückes und Henk lenkt seinen Weg ebenfalls dorthin. Er spricht Augustus darauf an, welcher eher ausweichend antwortet und nach weiterem bohren zugibt, nach Eloras Schiff nachgeforscht zu haben, wobei er sich enttäuscht gibt. Dann weist er Henk darauf hin, dass Octavia sie noch in ihrem Zimmer sehen wollte, um ihnen den Brief an Elatus zu zeigen, und beide machen sich auf den Weg dorthin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brief an Elatus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia empfängt Kenji, Henk und Augustus in ihrem Zimmer und zeigt ihnen den Brief an Elatus. Darin hat sie folgendes erwähnt bzw. absichtlich nicht erwähnt:&lt;br /&gt;
* Sieg über [[Sabaoth Immortalis]], [[Sereg]], Elbengeister, Gefangenschaft des Theleten, &lt;br /&gt;
* Verebben des [[Nebelschlund|Nebelschlundes]], Überflutung der Küsten verhindert, Fluch des Sereg, Hilfe von [[Veldun]]&lt;br /&gt;
* [[Loigg'Il]] Erklärung, [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Dokumente von Gildon]]&lt;br /&gt;
* [[L'yreh]], Karte von Augustus, Abschrift der Reliefs, Beschreibung von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
* Augustus und Iustus waren eine große Hilfe, Augustus Flug auf dem Schwan mit Verweis auf Cygnus, Augustus als „Wächter der Drachenträne“&lt;br /&gt;
* Abschrift der Notizen von Sabaoth Immortalis, Bitte, die Namen zu identifizieren und die Männer zu beobachten&lt;br /&gt;
* Situation mit den Gesandten&lt;br /&gt;
* Nicht erwähnt werden: die [[Freigeister]] &amp;amp; Söldner, Octavias Gefangenschaft&lt;br /&gt;
Kenji spricht sich auch für eine Erwähnung der Freigeister und ihrer Mithilfe aus, doch Octavia wendet ein, dass man Elatus die Existenz der Freigeister so ausgiebig erläutern müsste, dass es den Brief zu lang mache. Augustus ist mit dem Inhalt zufrieden und hat aktiv mitgelesen, um die Erwähnung einer Begnadigung auszuschließen. Iustus verschlüsselt anschließend den Brief in den Elatus bekannten Code.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Siegesfeier'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss findet das Abendessen statt, welches dann in die Siegesfeier münden wird, bei dem es viel Wein und gutes Essen gibt. Die elbische Gesandtschaft nimmt das Mahl im Speisesaal mit Obloci, Titus und Iustus ein, während die Freigeister draußen unter der Überdachung ihr Essen haben und sich bedienen. Auch Ibendorn, Klippstein, Weihwind, Seiler, Gebbert, Abdrushin, Roana, Ferolax und Wigo feiern mit den Freigeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens spielen Hausmusiker auf und nach dem Essen, wenn alle satt und ruhig sind, unterhält Wodhi die Helden und seine Freunde einem neuen Lied, in dem er seine Gefühle verarbeitet habe. Bevor er anfängt, entschuldigt er sich bei den Helden, denn eigentlich wollte er ihnen ein Lied widmen, doch seine Trauer sei zu groß. Dann entschuldigt er sich bei seinen Freunden, dass sein Lied vermutlich der Stimmung etwas abträglich sein könnte, aber für ihn hierher gehöre. Dann greift er zur Laute und spielt das Lied „[[Schwur in Dunkelheit]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji zieht sich an die Brüstung der Terrasse zurück und blickt allein auf das Meer hinaus. Wodhi gesellt sich zu ihm und schüttet ihm sein Herz aus, wie deprimiert er darüber sei, dass sich die Gemeinschaft der Freigeister jetzt auflöse. Sie wären sein ein und alles gewesen, nie hätte er mehr Familie als dort unten in dieser Hölle gehabt. Sie seien so eng zusammengewachsen und jetzt würden alle ihrer Wege ziehen und sich in Barthavion zerstreuen. Wodhi fragt sich, ob er sie je wiedersehen werde und ob bei einem Wiedersehen noch diese Freundschaft und das Vertrauen herrschen würden. Besonders Filgiz werde er sehr vermissen, da dieser mittlerweile zu einem guten Freund geworden sei. Doch Filgiz wolle allein nach [[Weisshafen]] gehen, weil er fände, für Wodhi wäre es zu gefährlich, ihn zu begleiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen draußen feiern, spielten die Thyrner mit den Elben das Soldaten-Spiel „Latrones“, welches ein Strategiespiel mit Spielsteinen auf kariertem Feld ist. Die anderen Feiern auf der Terrasse, trinken Wein und lauschen Wodhis Liedern. Jeder Freigeist sucht auf der Feier den Kontakt zu den Helden: &lt;br /&gt;
* Garavar aus Bangol und Benigaris aus Kelum, zwei bislang unbekannte Freigeister, danken den Helden persönlich für ihre Rettung und gestehen, dass sie davon ausgegangen wären, die unfassbar helle Sonne nicht mehr wiederzusehen.&lt;br /&gt;
* Gildon, der 25 Jahre in L’yreh war, will nach Sapos zurückkehren, sobald seine Umwandlung vollendet ist. Er möchte seinen Kollegen Schutuhx zeigen und endlich beweisen, dass er nicht verrückt war, als er von der Existenz der Gesichtslosen gesprochen hat. &lt;br /&gt;
* Wodhi, der 11 Jahre in L‘yreh war, ist sehr traurig, weil sich die Gemeinschaft der Freigeister auflöst, da alle nach ihrer erfolgreichen Umwandlung in ihre Heimat zurückkehren wollen, um zu sehen, ob sie noch Verwandtschaft haben. Er überlegt, allein nach Hallfels zu gehen und seine Geschichten aus L’yreh zu verbreiten.&lt;br /&gt;
* Filgiz, der 20 Jahre in L‘yreh war, will Weisshafen aufsuchen und nachsehen, ob einige Freunde von ihm noch leben. Er will Wodhi nicht in Gefahr bringen und wird deshalb allein nach Weisshafen gehen. Ansonsten hat er noch keine weiteren Pläne und ist den Helden äußerst dankbar für seine Rückkehr und glücklich darüber, selbst seinen Anteil dafür getan zu haben.&lt;br /&gt;
* Udelian, der 8 Jahre in L‘yreh war, hat vor, wieder zunächst nach Trutz zu gehen und Verwandte aufsuchen &amp;gt; überlegt, ob er danach dem Bund des Lichtes nützlich sein kann &amp;gt; würde mit Abdrushin nach Nauried gehen und dort helfen&lt;br /&gt;
* Mart, der 4 Jahre in L’yreh war, will seine Ausbildung bei Gildon vollenden und mit ihm nach Sapos gehen, sobald alle umgewandelt sind &lt;br /&gt;
* Skjall, der 6 Jahre in L‘yreh war, will in seine Heimat nach Haidaby zurück und sehen, wen er noch kennt&lt;br /&gt;
* Oldir, der 2 Jahre in L‘yreh war, dankt den Helden für seine Rettung. Er sieht schon wieder wie ein normaler Mensch aus, nur seine Augen sind noch leicht gequollen. Oldir will nach Ankarz gehen und sein Vermögen, welches sein Bruder an sich genommen haben dürfte, dem Ekklesium spenden, wie er es Kenji beauftragt hatte, sollte er selbst es nicht schaffen.&lt;br /&gt;
* Khoralt, der 12 Jahre in L‘yreh war, will Ankarz besuchen und schauen, was es Neues gibt. Er will dem Prinzen von den Helden erzählen und Isgar fragen, ob er eine Aufgabe für ihn habe.&lt;br /&gt;
* Damrod, der 3 Jahre in L‘yreh war, will sein Leben ändern und nicht mehr mit Schmuggel seinen Unterhalt verdienen. Er will deshalb nicht nach Veltima zurückkehren, sondern sich am Kampf gegen den Bund des Xul beteiligen und fragt nach dem Bund des Lichtes, dem er gerne beitreten möchte. &lt;br /&gt;
* Werris, der 14 Jahre in L‘yreh war, der bis zum Schluss geheimnisvolle Reisende aus Barthavion, will sich nicht festlegen und überlegt noch. &lt;br /&gt;
* Milon, der 13 Jahre in L‘yreh war, hat genug vom Meer und will nicht zur Marine zurückkehren. Der ehemalige Marine-Leutnant aus Isinga überlegt, in die Berge zu ziehen, vielleicht nach Valkenburg, und er ist gespannt, ob so viele Menschen in seiner Umgebung ihn nicht überfordern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht mit Octavia und ist sehr versöhnlich. Er gesteht ihr, dass es für ihn nicht schön war, vom Heimkehrritus ausgeschlossen gewesen zu sein; es habe sich falsch angefühlt. Augustus bestätigt ihr, dass ihr Plan mit der Aufhebung der Verbannung der richtige Weg sei, und dankt ihr dafür, dass sie ihn dazu angehalten habe. Er versichert ihr, dass er zu seinem Wort stehen und die Ehre der Familie so wiederherstellen werde. Er wisse, dass er der Einzige sei, der dies tun könne, und es selbstsüchtig wäre, wenn er sich gegen seine Verantwortung stelle. Augustus sagt ihr auch, dass er wisse, dass sie es mit ihrem Drängen nicht böse meine und ihm nur helfen wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo teilt Henk nun seine Entscheidung mit, dass er nach Nauried gehen und bei Egeil lernen wolle. Er will wissen, wann es für ihn in Nauried mit seiner Ausbildung losgehen werde und wie er dahin gelange. Wigo würde es schön finden, wenn Roana mit nach Nauried gehen würde, denn er möge Roana sehr und würde gerne weiter mit ihr Kontakt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin erzählt den Helden, dass er sofort Roana aufgesucht habe und die beiden die Nacht miteinander verbrachten. Roana möchte auch mit Abdrushin zusammenleben und sie überlegen, vielleicht mit nach Nauried zu gehen und dort bei Egeil zu helfen. Roana könne kochen und Abdrushin die Verletzungen der angehenden Kämpfer versorgen. Sie kämen darauf, da Wigo sie gefragt habe, und da Roana Maart sehr vermissen werde, könne sie sich wenigstens noch um Wigo kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spät in der Nacht legen sich die Helden in ihren Zimmern schlafen und Henk hat einiges getrunken, da er mit jedem angestoßen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Nemieon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.08''') Augustus teilt Henk seinen Plan mit, [[Elora von Tressburg|Elora]] zu retten, und macht sich nachts allein auf den Weg. Octavia ist verärgert über Augustus' Aufbruch und Henk versucht zu beruhigen. Die Helden hören sich [[Ekky die Walfaust|Ekkys]] unglaubliche Geschichte an und fällen ein Urteil über die Piraten. Kenji spricht mit Meister Elion und drei Magister aus [[Sapos]] kommen zum Anwesen. Henk erhält eine Botschaft von Mestoph und Kenji sammelt in der Meditiert mit Meister Elion neue Kraft. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Nacht nach der Feier sucht Augustus heimlich Henk in seinem Zimmer auf und weckt ihn vorsichtig. Er teilt ihm mit, dass er am Hafen erfahren habe, dass in Tressburg ein merkwürdiges Schiff angekommen sei und das Ekklesium von einer Gruppe von gesuchten Leuten berichte, die zuvor als schwarze Kultisten beschuldigt worden seien. Die Gruppe habe in den nahegelegenen Geisterwald fliehen können, wo sie sich jetzt verstecken würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus entschuldigt sich bei Henk, ihn mit einer wütenden Octavia zurückzulassen, aber er müsse jetzt aufbrechen, um nach Elora zu suchen. Er sei sich absolut sicher und fühle in seinem Herzen, dass sie überlebt habe. Er versichert Henk, dass er sein Wort in Bezug auf Thyrna halten werde und Henk Octavia beruhigen solle, dass er zu seinem Wort stehe und er die Familie führen würde, wenn die Verbannung aufgehoben werde. Augustus bittet bei Henk um Verständnis, dass  er erst sein Versprechen an Elora erfüllen müsse, bevor er sein Wort an Octavia halten könne. Er sei sich sicher, rechtzeitig zurück zu sein, bevor eine Antwort aus Thyrna hier ankommen könne. Augustus geht davon aus, dass Henk Octavia die ganze Situation schon erklären kann und verspricht, schnell nachzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist alles andere als begeistert, kann Augustus aber auch verstehen. Trotzdem versucht Henk, ihn von seinem Plan abzubringen, doch Augustus macht ihn darauf aufmerksam, dass er ihn schon fesseln und einsperren müsse, um zu verhindern, dass er bei nächster Gelegenheit abhauen würde. Und falls jemand versuchen wolle, ihm zu folgen, würde er ihn vermutlich nicht mehr einholen, da Augustus ein hervorragender Reiter ist. Als Henk merkt, dass Augustus fest entschlossen ist, bittet er ihn, vorsichtig zu sein, und lässt ihn ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nächster Morgen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia am Morgen erwacht und ihr Zimmer verlässt, bemerkt sie eine Nachricht, die von außen an die Tür gelehnt ist:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Mach dir keine Sorgen, vor der Antwort aus Thyrna bin ich zurück. Sehen uns vermutlich in Sapos. &amp;lt;br/&amp;gt;Vale, Augustus. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus hat das beste Pferd aus dem Stall genommen und die Torwachen bestätigen seinen Ausritt in der Nacht. Bei einem gemeinsamen Frühstück im Speisesaal diskutiert sie mit den anderen über Augustus Verschwinden. Octavia ist wütend und Henk versucht, die Wogen etwas zu glätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Obloci davon erfährt, ist er verwundert und findet es verantwortungslos, seine Freunde im Stich zu lassen, um einer Frau hinterher zu reisen. Er fragt sich, wenn Augustus sich zum Wächter der Drachenträne erklärt habe, wie er sie schützen wolle, wenn er nicht bei ihr sei. Obloci kritisiert, dass Augustus ehrlos handle, da er nicht jedem sein Wort geben könne, weil man dann wohlmöglich keines mehr halten kann. Er weist noch darauf hin, dass man ja jetzt sehen könne, wohin das führe.  &lt;br /&gt;
Iustus ist eher enttäuscht und gesteht sich ein, dass Augustus anscheinend doch nicht so viel dazugelernt habe, wie er gehofft hatte. Auch Iustus findet, dass Augustus verantwortungslos handele, denn er verlässt für eine Frau seine Freunde, die vermutlich bei Kontakt mit dem Bund des Xul seine Hilfe auch gut gebrauchen könnten, und vernachlässige dadurch seine Pflicht und Verantwortung ihnen gegenüber.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basin kommt in den Speiseraum und bedauert, dass Augustus Octavia so ließe, obwohl er sich eigentlich um sie kümmern sollte. Dann informiert er die Helden nach dem Frühstück über die Ankunft einer Delegation des Kerkers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Urteil über Ekky'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerkermeister transportiert mit zwei Stadtwachen Ekky in einem Zellenwagen und stellt der Käfig mit dem angeketteten Ekky auf dem Hof vor dem Wachhaus ab. Als die Helden von der Terrasse zu ihm kommen, erklärt er ihnen, dass sich alle vier Piraten keiner Schuld bewusst seien, obwohl der Admiral ausgesagt habe, er sei entführt worden. Die Stadt werde jedes Urteil der Helden akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht Ekky an und der erzählt folgende Geschichte über das, was sich zugetragen hat:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hey Freunde, mich trifft keine Schuld! Wir konnten alle nichts dafür! Wirklich nicht! Es war [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]]! Er ist schuld an der ganzen Scheiße, Mann!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Glaubt ihr nicht? Tja, ich hab‘ über den alten Piraten ‘n Geheimnis rausgefunden, was alle seine unglaublichen Erfolge erklärt. Habt ihr euch denn noch nie gefragt, wie er euch auf Fuselfels dazu bringen konnte, ihm bei dem hinterhältigen Mord an Klingen-Bonny zu helfen?'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt fragend in die Runde)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Ha! Ich weiß es, denn ich habe es mit eigenen Augen gesehen!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Als Kaltfisch uns zu sich in die Kapitänskajüte eingeladen hat - mich, Plankenjockel, Qent, Taref und Iber – da hat er uns von seinem Plan erzählt, den Admiral zu entführen. Nee nee, hab‘ ich gesagt, das können wir doch nicht machen! Und als Kaltfisch dann bemerkte, dass die anderen auch dagegen waren, geschah das Unfassbare!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky reißt die Augen auf und Kenji bezweifelt stark Ekkys vehementen Einsatz gegen Kaltfischs Plan)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kaltfisch schrie laut auf,'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky schreit auf)&amp;lt;/small&amp;gt; ''griff sich an seinen zotteligen Bart'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht eine entsprechende Geste)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und ...'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt alle kurz an, bevor er weiterfährt)&amp;lt;/small&amp;gt; ''riss ihn sich von seinem Gesicht!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Darunter waren eklige Tentakel.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky imitiert diese mit seinen Fingern und reißt die Augen auf)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Seine Augen verschossen jetzt mit einem Mal rote Blitze auf alle von uns!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht dramatische Gesten mit den Fingern vor den Augen wie Strahlen und entsprechende Töne mit dem Mund)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Wir blieben wir angewurzelt stehen und konnten uns nicht bewegen. Wir hatten keine Chance gegen Kaltfischs Kräfte und wir hörten seine Stimme in unseren Köpfen, die uns befahl, den Admiral zu entführen und ihn zum Beiboot zu bringen.'' &amp;lt;small&amp;gt;( Alle blicken ihn ungläubig an, doch Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ja, ihr merkt es schon, Kaltfisch ist einer von diesen Gesichtslosen, ein Monster!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend in die Runde, doch die Helden schütteln die Köpfe)&amp;lt;/small&amp;gt; Wer hätte das gedacht, einfach unfassbar, oder? Ich würde es selbst nicht glauben, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, ist aber echt wahr!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich wollte das alles nicht machen und hab‘ mich so heftig dagegen gesträubt, dass ich durch den ganzen Druck in meinem Kopf krasses Nasenbluten gekriegt habe.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt alle kurz an und nickt dabei bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Aber ich konnte mich nicht gegen Kaltfisch wehren und musste ihm dann gehorchen, sonst wäre bestimmt noch mein Kopf geplatzt!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend in die Runde)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir haben dann alle gemacht, was Kaltfisch wollte - wir konnten ja auch überhaupt nicht anders!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky schaut verständnissuchend in die Runde, doch trifft nur auf harte Blicke)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Wir mussten den alten Bastard dann zur Nachbarinsel rudern, wo er ein richtiges Schiff versteckt hatte, dieses Schlitzohr. Dann haben Kaltfischs Augen wieder rumgeblitzt'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht wieder dramatische Gesten mit den Fingern und entsprechende Töne)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und er hat uns mit seinen Gedankenkräften den Befehl in den Kopf geblitzt, dass wir den Admiral gegen ein hohes Lösegeld ausliefern und das erbeutete Gold dann wieder zu ihm auf die Schatzinsel bringen müssen. Ich habe mich nochmal mit meiner ganzen Kraft gegen diesen fiesen Zwang gewehrt, aber Kaltfisch war einfach zu mächtig. Da hab‘ ich dann zwangsläufig getan, was er mir befohlen hat. Was sollt‘ ich denn machen, wenn mein Kopf nicht platzen soll.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt fragend in die Runde und schaut in zweifelnde Gesichter)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich hab‘ mich wie eine Marionette gefühlt, die von Kaltfisch gesteuert wird. Erst kurz vor dem Festland hat seine Kraft nachgelassen und ich konnte mich von seinem Bann befreien. Als ich die anderen zur Vernunft gekriegt hab, wollte ich den Admiral freilassen. Just dabei kommt dieses Patrouillenboot und stellt uns. Wir haben uns ohne Kampf ergeben, schließlich sind wir unschuldig! Was wird denn jetzt mit uns werden?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hakt zwischendurch schon immer ungläubig nach, doch Ekky beharrt stets auf seiner Version und erzählt seine Geschichte bis zum Ende. Die Helden machen ihm klar, dass sie sich mit diesen gesichtslosen gut auskennen und genau wissen, was sie können und auch was sie nicht können.  Henk schüttelt den Kopf und macht ihm dann klar, dass niemand seine Geschichte glaube, denn sie sei völlig an der Realität vorbeigeht. Ekky windet sich noch etwas, doch als er schließlich erkennt, dass seine Lüge durchschaut ist, gibt er beschämt zu, dass er eigentlich nur in Panik wegen Grett war und außerdem so doof, dass er Kaltfisch geglaubt habe, dass er durch die Entführung des Admirals reich und auf Fuselfels bekannt werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerkermeister erwartet das Urteil der Helden über die Piraten, und Octavia schlägt vor, sie auf einer einsamen Insel auszusetzen, so dass sie ihr Schicksal selbst in der Hand haben. Henk gefällt die Idee und er schlägt vor, Ekky und die anderen auf einer der Ghifunischen Inseln abzusetzen. Kenji fügt hinzu, dass man ihnen auch Proviant und Wasser mitgeben soll. Der Kerkermeister nickt und kehrt mit Ekky zum Kerker zurück, wo er dem Rat das Urteil der Helden verkünden will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Besuch des Areteischen Bruders'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erfährt von Basin, dass ein areteischer Bruder aus dem Monasterium im Atrium auf ihn warte. Er sei auf Oblocis Bitte hier und brächte eine neue Robe. Basin erwähnt noch, dass es derselbe Bruder sei, welcher schon die junge Mutter mit ihrem Kind begutachtet und abgeholt habe. Als Kenji das Atrium betritt, erkennt er Meister Elion, einer der wenigen Brüder, die Pyrrhon regelmäßig in der Einsiedelei besuchten und sich mit ihm austauschten. Kenji kennt ihn daher und erinnert sich an lange und intensive Gespräche zwischen Bruder Pyrrhon und Meister Elion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Elion erhebt sich von der Marmorbank und begrüßt Kenji. Er ihm eine neue Robe und erkundigt sich über sein Befinden nach der Reise zum Nebelschlund. Er möchte wissen, wie es Kenji gelungen ist, dort unten  - also quasi in der Unterwelt - seinen Glauben aufrecht zu halten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erklärte ihm, dass er dort unten noch mehr Zugang zu seinem eigenen Glauben gefunden habe, da er gelernt habe, dass selbst in den hoffnungslosen Tiefen der Dunkelheit das Licht einen erreichen kann. Dann deutet er sehr subtil an, dass der Zugang zum Licht in [[L'yreh]] ein anderer war, als Meister Elion vielleicht erwarten würde, denn tatsächlich haben die Gebete des Ekklesiums Kenji größere Dienste geleistet als die Hymnen des Areteischen Ordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Elion erzählt Kenji noch von Pyrrhon, den er stets als verbittert und einsam wahrgenommen habe. Da er ihm leid tat, habe er ihn oft besucht und versucht, ihn zu überreden, ins Monasterium zu den anderen Brüdern zu ziehen. Pyrrhon habe sich durch seine herausfordernde Einstellung gegenüber den Ordensregeln schon immer sehr von seinen Brüdern abgesondert und sei deshalb in die Einsiedelei gezogen. Meister Elion vertraut Kenji an, dass der Prior es damals etwas bedauert habe, dass durch Pyrrhons verschrobene Einstellung auch Kenji nur wenig Kontakt zum Orden bekomme. Denn dadurch habe Kenji auch nie die Brüderlichkeit erfahren können, welche zum Ordensleben gehöre und den Brüdern Stärke und Halt gebe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji verteidigt Pyrrhon etwas und signalisiert Elion, dass er durchaus Interesse an einer gemeinsamen Meditationserfahrung habe. Er deutete auch an, dass Pyrrhon ihm aufgrund fehlender Zeit vielleicht nicht mehr alles mitgeben konnte, was er gewollt habe und wichtig gewesen wäre, so dass Kenji darauf angewiesen war, alles selbst auf seinen Reisen zu erfahren. Meister Elion bietet Kenji schließlich an, mit ihm gemeinsam am Abend die Meditationen zu zelebrieren, was Kenji dankend annimmt. Sie verabreden sich zur Dämmerung in der Bibliothek, wo sie ungestört die heiligen Hymnen rezitieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magier aus Sapos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji Meister Elion verabschiedet hat, begegnet er Henk am Eingangstor. Dann bekommen sie mit, dass jemand am Tor um Einlass bittet und, nachdem die Wachen das Tor geöffnet haben, fahren drei Kutschen ein, aus welchen insgesamt 9 Arkanisten aus Sapos aussteigen, anscheinend drei Magister und sechs Gehilfen. Sie werden von Basin ins Atrium geführt, um dort zu warten, bis er die Hausherrin benachrichtigt hat.  Henk und Kenji folgen ihnen und die Magister halten Henk anscheinend für einen Bediensteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basin bringt die Magister zur Hausherrin und sie stellen sich vor. Die Magister Medicus Iatro Mendica, ein Alchemie-Experte für Heiltränke und -bandagen, und Magister Medicus Sinu Qeni, ein Arzt und Chirurg, wollen Gildon bei den Operationen und der Behandlung unterstützen. Magister Phonascus Daimhen Airmedon, ein Experte für arkane Felder, will Schutuhx untersuchen und seine Gefährlichkeit einstufen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden nachfragen, ob es etwas Besonderes aus Sapos zu berichten gibt, spricht Daimhen Airmedon mit ihnen und erklärt, dass es tatsächlich ungewöhnliche Vorfälle in Sapos gegeben habe, über die er aber nichts Genaues sagen dürfe, die aber die Stadt gefährden könnten. Er merkt aber an, dass ein Emphaustus während einer Debatte den dunklen Kult als Drahtzieher in Betracht gezogen habe. Der Rat habe selbst noch kein Ergebnis seiner Untersuchung vorliegen, könnte aber über die Hilfe der Helden froh sein. Daimhen merkt noch an, dass durch die andauernden Probleme mit dem Ekklesium in Sapos kein Sanktum mit Inquisitoren erlaubt sei, aber er denkt, dass Bruder Kenji als Teil der Heldengruppe akzeptiert werden würde. Er empfiehlt den Helden, sich in Sapos mit Emphaustus Velavil Zilathum in Verbindung zu setzen und mit ihm zu sprechen, wenn sie helfen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Besuch des Schneiders'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Perlheimer Schneidermeister Reinhold Starz kommt zum Anwesen und sucht Octavia auf. Sie zeigt ihm den Umhang von Ignus und bittet ihn um eine Analyse des Materials. Schneidermeister Starz stellt fest, dass der Stoff kein natürlicher Stoff sei, sondern eindeutig von einem Alchemisten hergestellt wurde. Er erzählt Octavia, dass er magische Stoffe bei Bedarf in der „Schneiderei Albon“ in Sapos bestellt, die spezialisiert sei auf Funktionskleidung von Arkanisten, um empfiehlt sie, wenn Octavia magische Kleidung kaufen möchte. Er bietet ihr sofort an,  alternativ auch etwas Spezielles anfertigen zu können, was Octavia dann nachträglich verzaubern lassen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia sucht sich aus den mitgebrachten Sachen feste Reisekleidung für die kalte Jahreszeit heraus und dankt dem Schneidermeister für seinen Besuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Elwenes Tratsch, Octavias Plan und Kenjis Meditation'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erfahren die Helden von Elwene, dass sie heute Morgen beim Bäcker gehört habe, dass die Familie der Schwester der Bäckerin über Nacht abgereist sei. Sie hätten ihre sieben Sachen zusammengepackt und seien auf ihren Pferden abgereist. Keiner könne sagen, wohin sie wollten, und niemand hätte von ihren Plänen gewusst. Die Leute würden rätseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kündigt Obloci an, dass sie vorhabe, die Gebeine ihrer Mutter aus Opploh zu holen, um sie in Thyrna im Familiengrab beizusetzen. Obloci besteht auf einer angemessenen Begleitung und möchte Octavia einige seiner Palatoren mitschicken. Doch Octavia legt großen Wert darauf, unauffällig zu reisen, und lehnt eine große Eskorte ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen begibt sich Kenji in die Bibliothek und trifft sich mit Meister Elion. Sie rezitieren die heiligen Hymnen und versenken sich in eine tiefe Meditation, in der sie den Schutzgöttern näher kommen und neue Kräfte sammeln. Für Kenji ist es lange her, das er gemeinsam mit einem Bruder die Hymnen gesungen hat, und er fühlt jetzt wieder die gleiche Kraft wie damals mit [[Pyrrhon von Derwydd|Pyrrhon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachricht von Mestoph''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk überlegt, wie er unauffällig Kontakt zur Gilde aufnehmen kann, um herauszufinden, wie Mestoph mit seinem Austritts-Brief umgegangen ist. Das Gasthaus „Zur Grünen Rast“ von Grifo böte sich dazu an und er plant, mit Wigo zusammen hinunterzugehen, um vielleicht mit Grifo sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sich dem Gasthaus nähert, sieht er einen Betrunkenen, welcher sich draußen aufhält und herumtorkelt. Er stürzt schließlich hin und liegt seitlich vom Gasthaus auf dem Weg. Als Henk mit Wigo vorbeikommt, bittet der Betrunkene Henk lallend um Hilfe beim Aufstehen und streckt ihm seine Hand entgegen. Henk beäugt ihn skeptisch, entdeckt aber keine Waffe. Der Typ ist offensichtlich unbewaffnet und Gewohnheitstrinker und jammert so erbärmlich, dass Henk schließlich seine Hand nimmt und ihm aufhilft. Beim Handkontakt hinterlässt ihm der Betrunkene einen zusammengerollten Zettel in der Hand und bedankt sich dann überschwänglich für die Hilfe, verbeugt sich wankend und torkelt zum Gasthaus zurück. Henk entfaltet etwas abseits unauffällig den Zettel und liest: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Austritt aufgeflogen!  Keine Wahl - Attentäter entsandt! Meide Kontakt &amp;amp; pass auf dich auf! ''“ &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;X = Geheimes Identifikations-Zeichen von Mestoph&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeichen von Mestoph ist nur Henk bekannt, die beiden Freunde haben es untereinander vereinbart, um sich immer ausweisen zu können. Henk geht mit Wigo den Weg weiter, am Gasthaus vorbei und schwenkt dann rechts ab, um über einen Umweg wieder zum Anwesen zurückzukehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Octavia noch am gleichen Abend von Mestophs Nachricht und informiert sie darüber, dass Attentäter auf ihn angesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Nemieon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.09''') Die Helden werden von Basin und Elwene sehr früh geweckt und bekommen ein ausgiebiges Frühstück serviert. Nach dem Frühstück werden sie von einer großen Gruppe vor den Ställen erwartet, denn alle haben sich dort versammelt, um sie zu verabschieden. Obwohl es frühster Morgengrauen und die Sonne noch nicht zu sehen ist, sind scheinbar alle aufgestanden und warten auf die Abreise der Helden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freigeister verabschieden sich als erstes – allen voran Gildon, Wodhi und Filgiz. Während Wodhi sehr emotional reagiert und Tränen in den Augen hat, bleibt Filgiz gewohnt trocken. Gildon hofft, dass er sie vielleicht noch in [[Sapos]] sehen werde und alle Freigeister ihnen für ihre Rettung unglaublich dankbar seien. Er betont, dass aller Freigeister tief in der Schuld der Helden stünden und er im Namen aller spreche, dass sie auf ewig bei ihnen etwas guthaben. Dann überreicht er Kenji stellvertretend für alle ein kleines Geschenk, bei welchem es sich um ein von Skjal geschnitztes Abbild des Elfenbeinturms aus [[Aretea]] handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wigo, Roana und Abdrushin verabschieden sich und wünschen viel Glück. Wigo umarmt alle und weint, als er sich von Henk verabschiedet, versucht dies aber zu verheimlichen, da er nicht schwach wirken will. Abdrushin umarmt Kenji und beschwört ihn, ihm sofort eine Nachricht nach Nauried zu schicken, sobald etwas wegen dem Dingir geschehe, da er dann sofort aufbrechen und zu ihm eilen werde, wenn es Probleme gebe. Er betont, dass er sich immer noch sehr schuldig fühle und unbedingt helfen wolle. Dann gibt er Henk respektvoll die Hand und von Octavia verabschiedet er sich mit einer Verbeugung, um sie nicht berühren zu müssen. Roana sagt, dass sie auf Wigo und Abdrushin aufpassen werde und sich darum kümmere, dass dieser „Egeil“ und seine Männer endlich mal was Gescheites zu Essen auf den Tisch bekommen werden. Sie habe vor, sie mit ihrer guten Küche so stark zu machen, dass diese nicht anders könnten, als den dunklen Kult endlich zu vernichten. Lachend umarmt sie alle und versteckt ihre Tränen, im Gegensatz zu Wigo, dabei nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elwene und Basin verabschieden sich dann als nächstes und wünschen Octavia, dass sie in Opploh mit ihrem Vorhaben erfolgreich sein werde. Sie weisen sie aber darauf hin, dass sie sich emotional dabei nicht übernehmen solle. Außerdem sind sie enttäuscht, dass Augustus seine Schwester bei dieser schweren Familienangelegenheit nicht unterstützt, doch auch sie wünschen sich sehr, dass die Mutter endlich nach Thyrna gelange, damit sie neben ihrem Mann ruhen könne. Beim Abschied umarmen Basin und Elwene nur Octavia, wobei Elwene Octavia fast nicht mehr loslassen will, da diese für sie wie eine eigene Tochter war. Den anderen geben sie dann respektvoll die Hand und bitten sie, auf Octavia aufzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend kommt Obloci mit seinem Schwiegersohn Titus Varianus. Obloci vermeldet, dass er nun wieder die Verantwortung für die Bibliothek und das Anwesen übernehmen und alles im Sinne von Octavia weiterführen werde. Obloci verspricht, auch die Freigeister zu unterstützen und sich zu bemühen, dass man die „Kreatur“ im Keller schnellstmöglich nach Sapos abtransportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Palatoren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stellt Obloci noch zwei Palatoren vor: Sevarian Castorius und Tenus Varianus. Die beiden wirken wie gestählte und knallharte Soldaten, die jedoch weitestgehend in zivil und sehr unauffällig gekleidet sind, so dass sie in Barthavion nicht auffallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sevarian Castorius wirkt etwas älter (vielleicht Ende 30) und erfahrener und hat eine Narbe an der Stirn. Er ist sehr durchtrainiert, hat fast weißblonde Haare, steingraue Augen und einen sehr ernsten und erfahrenen Blick, als hätte er schon viel gesehen. Tenus Varianus wirkt etwas jünger (vielleicht Anfang 30) und ist nicht ganz so durchtrainiert, aber dafür sehr athletisch schlank. Er ist dunkelblond, fast asch-schwarz, hat stechend hellblaue Augen und wirkt sehr aufmerksam, als würde ihm kein Detail in seiner Umgebung entgehen. Die beiden Palatoren grüßen die Helden, verneigen sich respektvoll und Castorius sagt zu Octavia, dass es ihnen eine Ehre sei, einer Nachfahrin des großen Cygnus dienen zu dürfen, da alle Palatoren diesen bis heute als ihren ersten Apex Palatorum sehr verehren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci fügt hinzu, dass sie zu seinen besten Männern gehören, die ihm als Gesandter (Orator Dracian) vom Kaiser persönlich als Leibgarden überstellt wurden. Sie sollen bei der Bergung der Mutter helfen und die Überreste zurück nach Perlheim bringen, wo Obloci sie sofort mit dem Schiff nach Thyrna schicken werde. Obloci wünscht dann allen viel Glück und umarmt Octavia zum Abschied und bittet sie, auf sich aufzupassen. Den anderen gibt er die Hand und wünscht allen viel Glück. Dann weist er darauf hin, dass die Pferde bereits startklar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind drei gute, markadische Reitpferde, welche für die Helden ausgesucht wurden. Diese Rasse gilt als die robusteste, aber trotzdem noch schnellste und beweglichste, weshalb sie die optimalen Kriegspferde aus den weiten Graslandschaften von Markadis sind, welches berühmt für seine ausdauernden Pferde ist. Octavia kennt sogar noch ihre Namen von früher, da sie schon lange zu den Wachtruppen des Anwesens gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias Pferd heißt Aureus und ist ein gold-hellbraunes Tier, das etwas kleiner, aber sehr agil ist. Kenji bekommt einen etwas gemütlicheren Schimmel namens Seren und Henk bekommt einen Rappen namens Ferox, der sehr wild wirkt, aber letztendlich sehr friedlich ist. Alle Pferde sind perfekt ausgebildet und mit Gepäck bestückt, d.h. jedes hat ein Zelt dabei, Kochgeschirr und Decken. Auch ein dickes Bündel Proviant ist dabei, welches auch aus Getreide besteht, so dass man sich selbst ein Brot etc. daraus kochen kann (also eine Art militärischer Proviant, so wie es die Signäre bekommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Palator Castorius vereinbart mit den Helden und Iustus, dass diese auf dem Weg stets zusammenbleiben und er die Vorhut und Palator Varianus die Nachhut übernehmen werden. Als die Helden dann abreisen, stellen sich alle auf und beobachten winkend, wie sie das Anwesen verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erste Wegstrecke'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist beim Aufbruch noch dunkel und langsam dämmert ein kalter Tag mit leichtem Nieselregen, der aber aufhört, sobald die Sonne aufgeht. Die Helden reiten durch Heidelandschaft, die sehr karg und typisch für die Region von Perlheim ist. Nur vereinzelt stehen Bäume am Weg oder in der Landschaft.  Die Gegend ist leicht hügelig und im Norden, also im Rücken, kann man von den erhöhten Wegstrecken immer mal wieder das Meer sehen, dass sich schließlich immer mehr entfernt. Beim Anblick kommen nochmal Gedanken an ihre Seefahrt und L’yreh hoch und jeder ist froh, erstmal vom Meer fortzukommen. Außerdem machen sich die Helden Gedanken darüber, wohin wohl die Menschen gegangen sind, welche so Plötzlich ihre Heimat verlassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten sieht man von den Kuppen der erhöhten Wegstrecken die reichen Felder der Goldebenen, die jedoch inzwischen alle abgeerntet sind. Es sind kleine, unregelmäßige Felder, mit zahllosen Schonungshecken und Trampelpfaden dazwischen und das alles ergibt von oben ein idyllisches, wenn auch leicht chaotisches Bild. Man sieht überall, wie die Hirten ihre Schafe im Morgengrauen auf die Wiesen treiben und hört sie überall blöken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img palatoren.png|miniatur|rechts|Die Palatoren Tenus Varianus und Sevarian Castorius (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Für Octavia oder Henk ist das Reiten kein Problem, doch für Kenji stellt auch dies eine Herausforderung dar, welche allerdings durch das hervorragend ausgebildete Pferd erleichtert wird. Die Palatoren sind bestens im Reiten ausgebildet und erweisen sich gleich als absolute Profis. Castorius reitet als Vorreiter einige Dutzend Meter vor der Reisegruppe und dient als Aufklärer und Frühwarnsystem. Er sucht die Straße auf Gefahren, Hinterhalte oder Straßenräuber ab und würde die Gruppe rechtzeitig warnen. Varianus reitet als Nachhut einige Dutzend Meter hinter der Reisegruppe und sichert den Rückzugsweg bzw. schützt vor Angriffen von hinten, die auf unwegsamem Gelände oder bei Überraschungsangriffen von Banditen häufig waren. Er überwacht gleichzeitig auch, ob jemand zurückfällt oder die Gruppe unbemerkt verfolgt wird. Varianus schließt die Formation ab und hält die Gruppe im Blick, um schnell eingreifen zu können, falls die Reisenden verlangsamen oder in Bedrängnis geraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch gibt es immer mal wieder kurze Regenschauer, die nicht lange anhalten, dafür aber heftig sind und die Reise verlangsamen. Ansonsten ist es dazwischen auch trocken und nach einigen Stunden schmerzt vor allem Kenji der Hintern und auch Octavia und Henk sind solche langen Strecken nicht mehr gewöhnt. Deshalb machen sie eine Rast und unterhalten sich mit Iustus über Sapos, der sich schon auf die große Bibliothek und den Austausch mit den Kollegen dort freut. Henk spricht die Attentäter an, welche hinter ihm her sind, und macht sich vor allem Sorgen über den Zustand der Gilde. Da es Mestoph anscheinend nicht gelungen ist, den Brief von Henk geheim zu halten, ist das für Henk ein beunruhigendes Zeichen, dass etwas in der Gilde vor sich geht und Mestoph nicht mehr die vollständige Kontrolle hat. Desweiteren sind sich die Helden darüber einig, dass der Dunkle Kult schon über ihre Rückkehr informiert sei, da Reverons Leute bereits nach Barthavion zurückgekehrt sind und ein Kontaktabbruch zu Sabaoth Immortalis somit kein gutes Zeichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Palatoren unterhält sich niemand, aber man kann hören, wie diese Iustus in einem Gespräch mit Phylax ansprechen. Iustus erwähnt danach gegenüber den Helden, dass es sich bei den Palatoren um die besten Männer im ganzen Heer handelt und das es eine ganz besondere Ehre für einen Signär ist, in ihre elitären Reihen aufgenommen zu werden. Er berichtet, dass er selbst schon mehrmals mit diesen zusammengearbeitet habe, da Kriegsarkanisten wie er häufig von Palatoren bei wichtigen und riskanten Einsätzen beschützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reisegruppe und Beobachtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder aufbrechen wollen, wird ihnen bewusst, dass insgesamt sehr wenig Leute auf den Straßen unterwegs sind und sie die Gegend belebter in Erinnerung haben. Sie haben noch nicht viel Strecke hinter sich gebracht, als die Vorhut Castorius auf einer Hügelkuppe anhält und nach vorne späht. Die anderen schließen auf und erblicken auf dem Weg eine Reisegruppe, die aus drei erwachsenen Männern und zwei jüngeren mit einem beladenen Karren mit Steinen besteht. Auch sie haben die Helden schon entdeckt und werden langsamer. Ihre Körpersprache verrät, dass sie ängstlich und unsicher wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nähern sich ihnen und werden von den Männern etwas skeptisch beäugt. Henk spricht sie darauf an, dass wenig los ist auf den Straßen, und erhält als Antwort, dass es gefährliche Zeiten sind und man nie weiß, wer einem auf der Straße so begegnet. Als Henk fragt, welche Gefahren auf den Straßen lauern, erfährt er, dass seit der Seuche in [[Freywall]] könnten überall auch Wiedergänger ihr Unwesen treiben. Henk stellt sich als Alrik vor und erfährt von dem Mann, der sich Harks nennt, dass sein Nachbar selbst jemanden kennengelernt habe, der jemanden kannte, der mal einem Wiedergänger begegnet sei. Harks erzählt Henk, dass man auch sonst nur noch seltsame Dinge höre und die Leute munkeln, dass die Schwarzen Jahre zurückkommen könnten, weshalb  auch kaum noch jemand reise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt nach ihrer Herkunft und dem Reiseziel und erfährt, dass sie eine Steinlieferung von Ivenbau nach Perlheim befördern und der Kunde sehr gut zahle, sonst würden sie die Gefahren des Wegs nicht auf sich nehmen. Henk fragt nach Personen, die verschwunden seien, und Harks erinnert sich an eine Familie aus Ivenbau, die über Nacht abgereist sei. Er wünscht dann eine gute Reise und der Wagen setzt sich wieder in Bewegung. Bevor die Helden weiterreisen, erwähnt Castorius, falls es zu einem Kontakt mit Wiedergänger kommen sollte, dass er bereits Erfahrung damit habe. Die Nemorer würden ebenfalls und im Rahmen Im Kriegseinsatz gegen die Nemorer, die düstere Rituale abhalten, musste er einmal gegen wiedererweckte Kameraden kämpfen, die von einem nemorischen Nekromanten beschworen wurden. Dann setzt sich die Gruppe wieder in Bewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag wird die Bewaldung etwas dichter und am Weg stehen immer wieder kleine Baumgrüppchen. Kenji denkt noch an die Reisenden und blickt sich um, als er hinter einem entfernteren Gebüsch etwas wahrnimmt, was plötzlich in die entgegengesetzte Richtung, aus der die Helden kamen, wegläuft und hinter mehreren Büschen verschwindet. Kenji ist sich sicher, dass dies definitiv kein Tier war, sondern sich wie ein Mensch bewegte. Er bemerkt, dass auch die Nachhut Varianus etwas bemerkt hat und, als Kenji ihn darauf anspricht, bestätigt der Palator ihm seine Beobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet sofort Henk und Octavia davon und sie spekulieren gemeinsam, ob es sich um einen Späher des dunklen Kultes oder um einen Attentäter handeln könnte, der ihnen folgt. Iustus bedauert, dass sein Arkaner Blick leider nicht in eine solche Entfernung reicht, so dass er nicht weiterhelfen kann. Die Gruppe reist weiter und die Palatoren wollen jetzt noch aufmerksamer sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der verschwundene Gastwirt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen frühen Mittag meldet die Vorhut Castorius einen Fährübergang über den Fluss Linsach und zwei Einheimische an einem Steg und einer in dem Fährboot. Die Helden reiten weiter darauf zu und als sie an der Fähre ankommen, werden sie plötzlich von dem jüngeren Mann am Steg angesprochen. Er hält die Helden sehr höflich an und sagt, dass er mit ihnen reden müsse, da sie wie anständige Leute ansähen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt, was denn los sei, und der junge Mann erzählt, dass sie nicht ins Ferja-Gasthaus gehen sollen, da dieses von einer Gruppe von Räubern übernommen wurde. Er stellt sich als Garrick vor, war der Knecht des Gasthauses und wurde von dort vertrieben. Weiter berichtet er, dass der Stallbursche Aidan  bereits mit einem kleinen Boot nach Perlheim gefahren sei, um Hilfe zu holen. Da aber immer noch die Küsten von unbekannten Monstern angegriffen würden, fürchten sie, dass es noch dauert, bis Hilfe kommen werde. Garrick ist deshalb hier geblieben, um Reisende zu warnen, damit sie nicht ins Gasthaus gehen und dort ausgeraubt werden. Als Henk sich nach den Räubern erkundigt, wird er gewarnt, da sie gefährlich seien und einer von ihnen sogar zaubern könne. Auf Nachfrage erfährt Henk, dass der Räuber dies zumindest gesagt und damit gedroht habe, einen Dämon oder Schlimmeres zu beschwören, wenn man sich gegen sie wehren würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Garrick steht eine ältere Frau, die sich als Maevia vorstellt und ganz aufgelöst zu weinen beginnt. Sie informiert die Helden tiefbetroffen davon, dass Rina, die Schankmaid noch im Gasthaus sei und vermutlich gerade von den Räubern vergewaltigt werde. Maevia erwähnt noch, dass all dies nur geschehen konnte, da der Wirt Drocun mit seiner Familie plötzlich über Nacht abgereist sei und das Gasthaus sich selbst überlassen habe. Die Helden horchen auf und Henk erfährt von Maevia, dass die Wirtsfamilie niemanden etwas gesagt habe, sich aber schon seit Wochen seltsam benähmen, denn zuerst wären sie unglaublich verängstigt wegen der Warnung des Zwergenkönigs gewesen und hätten befürchtet, dass die Schwarzen Jahre zurückkämen. Doch dann habe sich ihre Laune schlagartig geändert, nachdem sie mit einem seltsamen Gast geredet hätten, der einige Tage geblieben sei. Henk wurde hellhörig und fragte nach Namen und Aussehen, doch an beides erinnert sie sich nicht mehr, aber der Name stehe im Gästebuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk will wissen, wie das abgelaufen ist, und Maevia berichtet, dass Drocun mit seiner Familie  jeden Abend mit diesem Fremden in ihren privaten Räumen zusammengesessen und lange und geheim wirkende Gespräche geführt hätten. Danach wirkten sie seltsam optimistisch, beinahe euphorisch, als habe dieser Gast ihnen die gesamte Angst genommen und sie mit Hoffnung erfüllt. Maevia erinnert sich, dass Drocun plötzlich auch betonte, dass alles gut werde und sie keine Angst mehr vor dem dunklen Kult hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte wissen, wie es dann weitergegangen ist, und erfährt, dass die Familie dann vor 2 Tagen morgens plötzlich spurlos verschwand. Maevia berichtet, dass sie ihre wichtigsten Sachen und auch das gesamte Geld des Gasthauses mitgenommen hätte, weshalb auch einige Arbeiter – vor allem auch die beiden hartgesottenen Wächter des Gasthauses - am nächsten Tag gingen, da sie schon mehrmals von Leuten hörten, die über Nacht verschwanden und nie wieder kamen. Sie hätten es alle sehr unheimlich gefunden und seien nach Perlheim weiter gezogen, weshalb sie nur noch zu zehnt im Gasthaus waren, als die Räuber kamen. Diese seien ihnen an Anzahl überlegen gewesen und hätten alle Waffen getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Garrick berichtet, dass die Räuberbande ihre Chance gewittert und bemerkt hätte, dass das Gasthaus schutzlos und herrenlos sei. Die Knechte, die letzten Arbeiter, die Amme sowie den Stalljungen hätten sie auf die Straße gesetzt, während sie die Schankmaid Rina bei sich behielten.  Der Stalljunge sei mit zwei Knechten nach Perlheim, um Hilfe zu holen, und der Rest von ihnen halte sich ansonsten teilweise im Dorf auf und beobachte das Geschehen. Drei von ihnen würden die Reisenden auf der anderen Flussseite warnen. Garrick erzählt, dass die Räuber auch versucht hätten, die Leute in der Siedlung auszurauben, aber sie hätten schnell bemerkt, dass von diesen nichts zu holen sei, und hätten sich dann im Gasthaus verschanzt. Garrick beschreibt den Anführer der Räuber als große und dick und ein anderer habe einen seltsamen Stab mit Knochen und getrockneten Kröten daran und behaupte, zaubern zu können. Die anderen Räuber beschreibt er einfach als ungehobeltes Nemorer-Pack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bespricht sich mit den anderen und sie kommen überein, im Gasthaus nach dem Rechten zu sehen. Als er wieder zum Steg kommt, um alles zu besprechen, wendet sich die alte Maevia an ihn, denn ihr ist noch ein unheimliches Erlebnis mit dem kleinen Sohn Corm der Wirtsfamilie eingefallen. Sie war die Amme des Kleinen, der ein seltsames Bild in die Innenseite seines Schrankes gemalt habe. Als sie dies bemerkte, habe er die Schranktür schnell zugeschlagen und gesagt, dass das Bild geheim sei und ihre Retter zeigen würde, die er im Traum gesehen habe. Außerdem würden sie diese bald endlich auch sehen, wenn sie bei ihnen seien. Die Amme habe dies zwar seltsam gefunden, aber nicht weiter nachgefragt, da Kinder häufig ihre Geheimnisse und Spielchen hätten. Als dann aber die Familie am nächsten Tag verschwunden sei, habe sie seitdem durchgängig an dieses merkwürdige Bild denken müssen, welches drei sehr seltsame Figuren zeige, die die Amme aber nur zu kurz habe sehen können, um sie zu beschreiben. Maevia bitte die Helden direkt um Hilfe, da sie es nicht ertragen könne, dass die Schankmaid gerade den Räubern ausgeliefert sei, und Henk beruhigt sie und verspricht ihr, dass sie sich das Gasthaus einmal ansehen und der Schankmais d helfen werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Boot sitzt ein sehr alter Fährmann, der nuschelt, dass er bei einer so großen Gruppe zweimal fahren müsse. Die Helden beraten sich mit den Palatoren und beschließen, dass zuerst die Helden gemeinsam mit Castorius und zwei Pferden übersetzen und danach dann Iustus mit Varianus und den restlichen vier Pferden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bemerkt, dass der Alte  im Boot er ständig monoton und resigniert murmelt, dass Barthavion vor die Hunde gehe, seitdem der Krieg gegen die Thyrner wieder losgegangen sei. Fast 20 Jahre wäre Ruhe und nun kämen mit den Thyrnern auch die Schwarzen Jahre zurück. Dies sei bestimmt kein Zufall. Dabei starrt er Octavia und Custorius bei den Pferden an und Kenji ist sich ziemlich sicher, dass der Alte sie als Thyrner erkennt und seine Worte scheinbar eine subtile Provokation darstellen, die allerdings von niemandem außer Kenji wahrgenommen werden. Anscheinend will der Alte auch keinen direkten Ärger, sondern kann seinen Widerwillen gegen die Thyrner nur nicht unterdrücken, welcher sich in dieser passiv-aggressiven Art und Weise Luft macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit Custorius die Fähre verlassen haben und diese wieder übersetzt, hören sie deutlich, dass der Alte ins Wasser spuckt und nur Kenji ist bewusst, dass diese Geste den Thyrnern gewidmet ist und ein verstecktes Zeichen von Antipathie darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurückeroberung des Gasthauses'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden können einfach ins Dorf, denn das Tor ist geöffnet. Die letzten Leute haben sich in den Hütten verbarrikadiert, doch Henk fällt auf, dass jemand zwischen den Häusern herumschleicht und sich nur mäßig geschickt anstellt. Während die Helden über den Platz zu den Wagen gehen, wo die Bewegung bemerkt wurde, schleicht sich Varianus hinter den Häusern her, um dem Versteckten den Fluchtweg abzuschneiden. Schließlich stellen sie ihn und finden heraus, dass  es der Koch Bartok ist, der sehr verunsichert wirkt, als die Helden ihn ansprechen. Als er jedoch Kenjis Robe unter dem Mantel sieht, atmet er auf und fragt diesen vorsichtig, ob sie im Namen der Spea gekommen seien. Kenji beruhigt ihn und Bartok berichtet, dass alle Räuber im Haus seien und sich betränken. Schon mehr mal habe er die arme Rina schreien gehört, und er bittet die Helden, ihr zu helfen. Henk fragt ihn, wie man in das Gasthaus gelangen kann, und Bartok erklärt, dass die Eingangstür von innen mit einem dicken, schweren Balken verriegelt ist. Henk ist bewusst, dass in solchen Fällen das Knacken unmöglich ist. Bartok erwähnt, dass man jedoch durch die Kellertür hinein könne, da diese von innen nur durch einen Vorschieberiegel gesichert sei. Alternativ könne man sich auch durch eins der Fenster zwängen, nachdem man einen der Fensterläden aus Holz geöffnet bekäme, welche aber von innen verriegelt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschließt, gemeinsam mit Varianus ums Haus zu schleichen und die Lage auszuspähen. Man hört die Räuber bereits von draußen, da diese sturzbetrunken sind und die letzten Biervorräte des Gasthauses getrunken haben. Henk späht durch einen schmalen Spalt an der Südseite und kann drei betrunkene Räuber im Schankraum erkennen. Außerdem sieht er auf einem Tisch die Spitze eines Stabes, an dem Knochen und getrocknete Kröten baumeln. Henk hört auch die verzweifelten Schreie einer jungen Frau, sie scheinen aus dem oberen Stockwerk zu kommen. Die Kellertür lässt sich vermutlich gut öffnen und bietet die Möglichkeit, hineinzukommen. Henk kehrt zu den anderen zurück und erfährt von Bartok, dass im Keller direkt auf der rechten Seite eine Leiter nach oben in die Küche führe. Von dort käme man in den Schankraum, aber auch über eine weitere Treppe in die Privaträume des Wirtes in der oberen Etage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bemerkt, dass er mit seiner arkanen Sicht nichts Magisches in dem Gasthaus entdecket habe, aber aufgrund der dicke der Wände seine Wahrnehmung auch getrübt sein könne oder die magische Macht durch Zauber verborgen werde. Er erläutert, dass ein schwarzer Ritualist einen starken Fokus bräuchte, um einen Dämon zu beschwören, falls es sich jedoch um einen Geanisten handeln sollte, so könne er dessen Magie nicht magisch wahrnehmen, wobei diese keine Dämonen beschwören können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, dass sie alle gemeinsam durch die Kellertür in das Gasthaus gehen und dann Henk allein nach oben schleicht, um die Schankmaid zu befreien. Die anderen wollen Henk einen kleinen Vorsprung geben und nach einer kurzen Weile die Räuber überwältigen, wobei Iustus sich darauf vorbereitet, den ersten Zauber des Nekromanten zu unterbrechen. Außerdem entscheiden sie, dass die Räuber bei der Überwältigung getötet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schleichen alle zur Kellertür, Henk knackt sie ohne Probleme und sie gelangen in den Keller, wo eine Leiter sie in die Küche führt. Henk geht vor, erspäht die Lage und findet die Küche ohne Räuber vor. Aus der Küchentür heraus sieht man einen Schurken vor der großen Feuerstelle auf einem Schemel sitzen und dösen. Henk schleicht die Treppe hinauf und die anderen warten noch einen Moment, bevor sie losschlagen.&lt;br /&gt;
[[Datei: Map ferja gasthaus oben.png|miniatur|rechts|Die obere Etage des Gasthauses in Ferja]]&lt;br /&gt;
Henk gelangt in die Privaträume des Gastwirtes und findet darin keinen Räuber. Er entdeckt eine Tür, welche auf einen Flur zu den Gästezimmern führt, und nimmt unterdrücktes Stöhnen aus einem der Zimmer wahr. Ein Schnarchen ist zudem aus dem Gemeinschaftsschlafraum zu hören. Er öffnet die Tür des Einzelzimmers und erwischt einen dicklichen Räuber, der gerade die Schankmaid vergewaltigt und ihr den Mund zuhält. Er schreit laut &amp;lt;big&amp;gt;„''Noch nicht!''“&amp;lt;/big&amp;gt;, als Henk die Tür öffnet, wendet sich dann um und schleudert die Schankmaid zur Seite, als er Henk entdeckt. Schnell langt er nach seinem Säbel, welcher auf dem Bett liegt, und holt zum Hieb gegen Henk aus. Doch Henk ist längst an ihm dran und stößt ihm zwei Dolche in den Bauch. Schwerstverletzt stürzt der Nemorer und verblutet neben dem Bett, während Henk die Schankmaid Rina versucht, zu beruhigen. &lt;br /&gt;
[[Datei: Map ferja gasthaus unten.png|miniatur|links|Die untere Etage des Gasthauses in Ferja]]&lt;br /&gt;
Währenddessen schlagen auch die anderen zu und der erste Angriff wird von Varianus durchgeführt. Er schleicht mit flinken Schritten hinter den dösenden Räuber, schneidet still dessen Kehle durch und lässt den Leichnam still zu Boden gleiten. Die anderen Räuber, welche Henk schon erspäht hat, trinken in der Hauptschankstube beim Haupteingang und man kann sie durch einen Durchgang sehen. Als die beiden Palatoren gefolgt von Octavia, Kenji und Iustus dorthin gehen, werden sie entdeckt und ein Räuber schlägt Alarm und verschwindet dann aus dem Blickfeld. Plötzlich springt der Nekromant mit seinem Stab in den Durchgang. Seine Haare stehen zu Berge und er trägt eine Stola mit unheiligen Zeichen um den Hals. Er ist mit Knochen geschmückt und verflucht die Helden im Namen von Dimoria. Dann spricht er einige Zauberworte, während bereits Castorius unbeeindruckt auf ihn zustürmt. Kenji stutzt, denn die Zauberworte klingen nicht nach dem Cantus Abyssum und auch sonst seltsam. Auch Octavia und Iustus verspüren keine Wirkung und der Magus fragt verwirrt: &amp;lt;big&amp;gt;„''Was soll das?''“&amp;lt;/big&amp;gt;, denn er kann kein Wirken von Magie feststellen. In dem Moment, wo Castorius  zuschlägt, weicht der Nekromant vor Schreck glücklich nach hinten aus, so dass nur sein Stab zerschlagen wird. Augenblicklich hebt er seine Hände und schreit: &amp;lt;big&amp;gt;„''Ich geb‘ auf! Ein Missverständnis!''“&amp;lt;/big&amp;gt; Octavia ist verwundert und ruft den Palatoren zu, dass sie die Räuber nur festnehmen  und nicht töten sollen, und sie überwältigen die Nemorer und den vermeintlichen Nekromanten sehr schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat Rina eine Decke gegeben und schleicht jetzt in den Gemeinschaftsraum, aus dem das Schnarchen kommt. Er tötet den betrunkenen Schläfer mit dem Kotzfleck vor dem Bett schnell und leise und eilt dann die Treppe hinab, um den anderen zu helfen. Als er blutverschmiert hinunterkommt, sieht er Iustus, Kenji und Octavia gemeinsam vor dem Tresen stehen und verwundert die Köpfe schüttelnd. Die Palatoren überwältigen im Nebenraum die nemorischen Räuber und Henk fragt seine Freunde, was denn passiert sei. Sie berichten ihm von dem seltsamen Nekromanten und wollen ihn gemeinsam befragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Nekromant“ stellt sich als Kerrak vor und erzählt, dass er ein Schauspieler aus Hallstadt sei, den die Räuber unter der Führung von Vargus Blutbann gezwungen haben, für sie einen Nekromanten zu spielen. Dann fragt er die Helden, wie ihnen seine schauspielerische Darbietung gefallen habe und ob sie sich denn gar nicht gefürchtet hätten. Ungläubig betrachten die Helden mit ihrer Menschenkenntnis den Schauspieler genau, doch Kerrak scheint nicht zu lügen. Verneinend und kopfschüttelnd wollen die Helden wissen, wieso er einen Nekromanten mimt. Kerrak legt dar, dass es seit der Warnung vor dem dunklen Kult ausreiche, den Leuten zu sagen, dass sie mit Furcht verflucht werden, um sie in die Flucht zu treiben, obwohl er sie ja nur belüge. Er legt großen Wert darauf, festzustellen, dass er selbst niemals jemanden getötet oder vergewaltigt habe und so ein Verhalten auch nicht gut heiße. Aber da er sich aber gegen die starken Nemorer nicht zur Wehr setzen könne, habe er das Spielchen wohl oder übel mitspielen müssen. Kerrak identifiziert die gefangenen Räuber als Blutbanns Männer Rauder, Eigar, Askol und Haric aus Kratara, und erkennt schließlich die berühmten Helden, da sie sich untereinander auch mit ihren echten Namen angesprochen haben. Da Kerrak ununterbrochen weiterredet, knebelt ihn Henk, um etwas Ruhe zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img ferja gästebuch.png|miniatur|links|Die Seite aus dem Gästebuch]]&lt;br /&gt;
Die Helden ärgern sich, denn sie wollten vermeiden, erkannt zu werden. So beschließen sie, die Gefangenen gefesselt im Schankraum zu lassen und erstmal das Gasthaus nach dem Gästebuch und der Kinderzeichnung zu durchsuchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img schrankbild ferja.png|miniatur|rechts|Die Zeichnung auf der Innenseite des Schrankes]]&lt;br /&gt;
Oben im Kinderzimmer finden die Helden im Schrank eine verstörende Zeichnung, über deren Bedeutung sie lange rätseln. Es soll die Retter der Familie darstellen, eine gekrönte Person mit zwei kleineren an den Händen, einem hageren Jungen und einem struppigen Mädchen. Der Mann und der Junge haben ein beängstigendes Lächeln auf den Lippen, das Mädchen ist absolut schwarz im Gesicht. Octavia schwärzt schließlich das verstörende Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert gehen die Helden wieder hinab und suchen am Tresen nach dem Gästebuch. Auf der Seite des letzten Monats entdecken sie den Namen „Zaladhar“, der ihnen bereits aus der Notiz von Sabaoth bekannt ist. Damit ist der unbekannte Mann, der mit der Familie gesprochen hat, ein hohes Mitglied des Dunkeln Kultes. Dann beraten die Helden, was sie mit den Gefangenen machen sollen und da Kerrak sie erkannt hat, besteht Henk darauf, dass er mitgenommen wird, um sie nicht verraten zu können. Die anderen sollen im Keller eingesperrt werden, damit die Wache aus Perlheim sie mitnehmen kann. Also soll der gefesselte und genebelte Kerrak an einem Seil mitgeführt werden, wenn die Helden aufbrechen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img kerrak.png|miniatur|rechts|Der gefesselte Kerrak hinter Henks Pferd]]&lt;br /&gt;
Die Palatoren haben dem Knecht Garrick und der Amme Bescheid gegeben und sie kommen zurück ins Gasthaus und Maevia kümmert sich um die verstörte Rina. Sie danken den Helden und sagen, dass sie dafür sorgen würden, dass man auch in Perlheim von ihrer Heldentat hört. Doch die Helden verraten nicht ihre Namen und Henk wimmelt sie ab, dass es nicht der Rede wert sei und sie ja auch aus Perlheim seien. Sie laden die Helden ein, über Nacht ihre Gäste zu sein, auch wenn sie darauf hinweisen, dass sie keine Vorräte mehr haben und es vermutlich auch nicht sauber sei. Da es jedoch erst früh am Nachmittag ist, lehnen die Helden höflich und dankend ab, da sie bis zum Abend noch ein ganzes Stück Strecke schaffen wollen. Garrick empfiehlt ihnen einen Rastplatz am Rand des Waldes, den sie vor der Nacht erreichen können. Dankend verabschieden sich die Helden und verlassen Ferja mit Kerrak im Schlepptau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.10''') Als die Helden vom Gasthaus [[Ferja]] aufbrechen, fängt es leicht an zu regnen und die Reise wird etwas ungemütlich. In der Region südlich des Flusses Linsach hört die Heidelandschaft auf und es erstreckt sich eine sanfte Hügellandschaft mit lichten Wäldern und felsigen Boden, der an manchen Stellen sehr karg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak, der immer noch genebelt ist und hinter Henks Pferd gebunden ist, jammert vor sich hin und trottet hinter den Pferden hinterher. Doch nach noch nicht zwei Stunden bricht er zusammen und wird ein Stück mitgeschleift, bis Henk sein Pferd anhält. Obwohl er davon ausgeht, dass Kerrak übertreibt, droht er ihm ordentlich und wirft er ihn hinten über das Pferd, so dass er bäuchlings mit dem Kopf nach unten mitreiten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit machen die Helden eine kleine Rast unter einer weitlausladenden Linde, denn es regnet weiterhin. Kenji spricht zu Kerrak und erklärt ihm, dass sie wohlmöglich den Knebel entfernen könnten, wenn er verspräche, ruhig zu sein. Kerrak nickte dankbar und Henk entfernt seinen Knebel. Kenji fragt sich, was sie jetzt mit dem Schauspieler anstellen sollen und Kerrak signalisiert, dass er einen Vorschlag hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlägt vor,  für die Helden arbeiten zu können, und preist seine Fähigkeiten an, sich als jeder, den sie wollen, ausgeben zu können. Er sei fähig, alle Leute sofort zu imitieren, und als Beweis macht er Henk so gut nach, dass dieser schmunzeln musste. Kerrak versucht sich auch leidlich an Kenji und gibt zu, dafür noch etwas üben zu müssen. Außerdem habe er unglaublich viele Kontakte in jeder Stadt, könne Informationen sammeln und werde treu bei den Helden bleiben. Er verspricht ihnen auch, niemandem zu erzählen, wer sie seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk die Frage aufwirft, ob man Kerrak wohlmöglich bis nach Sapos mitschleppen müsse, damit die Rückkehr der Helden nicht schon vorher bekannt würde, wirft Kerrak vorsichtig ein, dass er natürlich auch wen in Sapos kennen würde. Auf Nachfrage erwähnt er den Wirt Olwin und den Knecht Fryn vom Gasthaus „Zum staunenden Gast“ sowie die Hure Maegin. Außerdem berichtet er von Nyssos und erwähnt nebenbei, dass er mit den Nemorern eigentlich nach Nyssos wollte und flüstert den Helden zu, ob sie wüssten, was sich unter Nyssos befände. Als diese ihn fragend anblicken, erzählt er vom Schwarzmarkt unter der Stadt, wohin die Räuber mit ihm wollten, um sich dort mit Leuten von Graltik zu treffen. Was die Nemorer jedoch dort genau wollten, wisse er nicht, aber es ginge wohl darum, dass Graltik sich angeblich irgendwo verstecke und eine Rückeroberung von Kratara plane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Wissen über die Helden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak freut sich darüber, eine Weile mit den Helden mitzureisen, und erzählt ihnen von seinen Plänen, ein Theaterstück über sie zu schreiben. Dann gesteht er, dass er ein großer Bewunderer von ihnen sei und all ihre Geschichten in Hallfels gehört habe. Als die Helden ihm dies nicht so recht glauben wollen und nachfragen, was er denn alles wisse, beginnt er zu erzählen.&lt;br /&gt;
* Kerrak hat vom Sieg bei [[Freywall]] gehört, wo die Helden den Inquisitoren den Weg bereitet haben, indem sie einen mächtigen Hexenmeister töteten, damit diese die Untotenseuche bannen konnten (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]). &lt;br /&gt;
* Er weiß auch, dass die Helden in [[Valkenburg]] ein unheiliges Ritual unter der Stadt verhindert und so eine große Katastrophe von der Hauptstadt abgewandt haben (vgl. [[Die_Rückkehr_nach_Barthavion#Die_Kindsmorde|Kampagne 13]]). &lt;br /&gt;
* Kerrak hat gehört, dass die Helden einen Beweis dafür gefunden haben, dass die Thyrner die Schuld an den Schwarzen Jahren tragen. Die Leute würden besonders diese Heldentat feiern, da Thyrnas Maske damit gefallen sei. Niemand wolle die Thyrner seitdem als Verbündete und die Barthaver stürben lieber hilflos im Kampf gegen die Mächte der Unterwelt, anstatt sich von dem Kaiser helfen zu lassen. Außerdem sagt man, dass die Schwarzen Jahre eine bewusste List und ein böser Zauber der Thyrner war und diese alles vorsätzlich geplant hätten, weshalb es auch gut sei, dass der Kriegsrat die thyrnischen Botschafter aus der Stadt gejagt habe (vgl. [[Das_Vermächtnis_des_Aequus|Kampagne 20]]). &lt;br /&gt;
Kerrak entschuldigt sich und nimmt Octavia bei seinen Ausführungen extra heraus, da sie sich ja als Geliebte von Adarian von Thyrna losgesagt habe und eine echte Barthaverin geworden sei, da sie vor der Unterdrückung Thyrnas geflohen sei und sich gegen den Kaiser gestellt habe. Die Leute seien deshalb sehr stolz, sogar eine Thyrnerin von der bartavischen Lebensweise begeistert zu haben, was eindeutig beweise, dass diese die bessere sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia schüttelt bei Kerraks Ausführungen den Kopf und die Helden korrigieren Kerras Einschätzung der [[Thyrner]] und betonen, dass diese keine List anwandten, sondern der dunkle Kult alle getäuscht habe. Dann wollen die Helden wissen, was Kerrak noch so über sie zu erzählen habe. &lt;br /&gt;
* Kerrak erwähnt dann die Reise in den Nebelschlund und gesteht ihnen, dass alle Hoffnung der Leute auf den Helden liege (vgl. [[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei|Kampagne 21]], [[Im_Nebelschlund|Kampagne 22]]).&lt;br /&gt;
* Kerrak lobt er Henk für seine geschickte Täuschung, als er allen erzählte, [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] sei verschwunden. Seitdem gebe es unglaublich viele Abenteurer, die sich auf die Suche nach ihm begeben hätten, und mittlerweile wüssten alle, dass sein Verschwinden eine List und Adarian in Barthavion geblieben sei, weil er sein Volk nicht allein lassen konnte. Adarian sei zwar bewusst gewesen, wie wichtig die Seereise sei, aber er habe den dunklen Kult nicht aus den Augen verlieren wollen und sei deshalb untergetaucht. &lt;br /&gt;
Als Henk etwas skeptisch blickt, offenbart Kerrak seine Beweise.&lt;br /&gt;
* vor Kurzen habe Adarian gemeinsam mit dem Helden Giswar einen dunklen Zirkel in [[Ankarz]] aufgedeckt und habe sich anschließend von den Leuten feiern lassen und soll sogar eine Ansprache vor dem Volk gehalten haben.&lt;br /&gt;
* Adarian sei zuletzt in [[Lindmar]] gesehen worden, wo er gegen die Wasserghule gekämpft habe. &lt;br /&gt;
Kenji und Octavia haben genug von Kerraks Geschichten und vertreten sich etwas abseits die beiden, während Henk sich mit dem Schauspieler weiter unterhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak fragt Henk, ob es hart gewesen sei, unter Nemorern aufzuwachsen. Als Henk ihn kurz fragend anblickt, ergänzt er, dass Henk doch aus Kratara stamme und dort groß geworden sei. Dann versichert Kerrak ihm, dass es eine Frechheit sei, dass der Kriegsrat die Stadt verraten habe, und es ihm so vorkomme, als habe der Rat Graltik absichtlich den Thyrnern zum Fraß vorgeworfen, um ihn und  Kratara loszuwerden. Dies wollte Kerrak einfach mal gesagt haben, zumal Henk ja nicht nur für Graltik gearbeitet habe und diesen sehr bewundere, sondern sogar seine linke Hand genannt worden sei. Henk grinst breit und bestätigt Kerraks Variante seines Lebens nickend. Kerrak möchte auch wissen, ob Henk Adarian dankbar sei, da dieser ihn schließlich aus der Kriminalität gerettet habe, wie man erzählt. Auch dies bestätigt Henk grinsend und ebenso Kerrkas Version, dass Adarian ein Vorbild an Rechtschaffenheit und einer der hingebungsvollsten Inquisitoren des Ekklesiums sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt, ob er noch weiterte Fragen zu den Helden habe, denn jetzt sei eine gute Gelegenheit. Kerrak möchte wissen, ob Bruder Kenji tatsächlich ein Mischling aus einem Dhagari und einem Thyrner sei, was Henk bestätigt. Daher erkläre sich dann also seine nicht so dunkle Haut seiner schwarzen Haare. Dann wird Kerrak stiller, schaut sich um und erzählt Henk, dass manche munkeln würden, dass Kenji ein Bastardkind des Aequus sei, weswegen er auch in dessen Bibliothek aufgewachsen sei und solche großen Sympathien für die Thyrner hege. Henk deutet an, dass an den Gerüchten durchaus etwas dran sein könne, und stellt es außerdem so hin, als hätten Kenji und Octavia ein Verhältnis, aus dem sogar ein Kind erwachsen sei. Kerrak ist verblüfft und etwas angewidert aufgrund der vermuteten Verwandtschaftsverhältnisse. Dann will er unbedingt noch wissen, ob es für Kenji sehr schmerzhaft gewesen sei, dass mächtige Lichtmagie, welche er wirkt, seine Augen zerstört habe, so dass diese ganz zusammengefallen seien. Henk nickt und sagt, dass man oft einen hohen Preis im Kampf gegen die dunkle Kultisten zahlen müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak gibt zu, dass er selbst große Angst vor dunklen Kultisten habe und sehr abergläubisch sei. Deswegen sei er auch froh, dass er nicht mehr mit zu dem Schwarzmarkt müsse, da er gehört habe, dass sich dort alle möglichen schwarzen Ritualisten und auch Geanisten verstecken würden. Außerdem könne man dort jede verbotene Zutat für dunkle Rituale erhalten oder sich sogar selbst verzaubern lassen. Henk erfährt, dass Kerrak selbst noch nicht dort unten war und nur wisse, dass nicht jeder dort hineingelassen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reisegruppe und Beobachtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe bricht wieder auf und zieht weiter auf der Straße. Kerrak setzt sich vor Henk und reitet bei ihm mit. Kurz vor der Abzweigung nach Opploh kommt den Helden eine Karawane entgegen, die aus drei Händlern und einem Karawanenführer besteht und von der Vorhut angekündigt wird. Der Karawanenführer könnte auch als Leibwächter fungieren und scheint sehr stark zu sein. Henk sitzt ab und mimt ebenfalls den Führer der Reisegruppe, als er den Karawanenführer begrüßt. Dieser stellt sich als Steddard vor und begrüßt seinerseits Henk und die Helden.  Er froh ist, mal eine andere Reisegruppe zu treffen, da sonst kaum noch Leute auf der Straße unterwegs sind. Seit der Warnung des Zwergenkönigs haben alle Angst und es reisen nur jene, die auch wirklich müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steddard berichtet, dass sie aus Hollgarten und Brundt kommen und noch das letzte Gemüse dieses Jahres nach Perlheim liefern wollen. Ein Händler bietet den Helden Kürbisse und Karotten an und Steddard erwähnt, dass die Ernte dies Jahr nicht ertragreich war und das Gemüse so klein und schrumpelig ist, wie nie zuvor. Deshalb wollen sie es schnell verkaufen, bevor es ganz verfault. Henk fragt nach der Ursache für die schlechte Ernte und der Bauer gibt an, dass es zu viel Regen in diesem Jahr gab und vieles bereits auf dem Feld vergammelt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steddard hat es etwas eilig, denn er würde gerne noch heute Perlheim erreichen, ist jedoch verspätet, da auf dem Weg eine Achse gebrochen sei. Tatsächlich kann Henk erkennen, dass die Achse eines der Wagen aus einem Baumstamm improvisiert wurde und nicht ganz rund läuft.  Henk rät ihnen, im Gasthaus Ferja die Nacht zu verbringen und dann am nächsten Tag nach Perlheim weiterzureisen. Steddard dankt, verabschiedet sich und die Karawane zieht wieder ihres Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden bereits in den Feldweg nach Opploh abgebogen sind, schließt die Nachhut Varianus auf und meldet, dass sie deutlich, aber auch sehr entfernt, Hufe auf der Straße hinter sich gehört habe. Doch als er sich umgeblickt habe, sei niemand zu sehen gewesen.  Varianus ist sich aber sicher, dass dort jemand war, und erinnert daran, dass es auf der letzten Wegstrecke keine Abzweigungen gab, an welchen jemand hinter ihnen hinzu oder abgebogen sein könnte. Doch wer immer dort war, ist nun verschwunden. Für Henk und auch für die Palatoren ist dies jedoch ein eindeutiger Beweis dafür, dass sie tatsächlich verfolgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachtlager'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es am frühen Abend zu dämmern beginnt, sieht man einen hohen Tannenwald am Horizont. Octavia erkennt den Wald sofort wieder, denn dieser ist ein unglaublich dichter Nadelwald, der hier auf einem sehr kargen, felsigen Boden steht, weshalb keine typischen Laubwälder vorhanden sind. In diesem Wald ist es immer sehr düster, deswegen trägt er auch den Namen „Nachtholz“. Er wird auch teilweise als Forst genutzt und Octavia erinnert sich aus ihrer Zeit aus Opploh daran, dass das Nachtholz angeblich in den Schwarzen Jahren besudelt wurde und es deshalb so düster ist. Einige berichteten auch über besudelte Fledermäuse, welche die Reisenden von den Bäumen aus angreifen würden, aber Octavia selbst habe so etwas hier nie erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorhut Castorius berichtet, dass es am Waldrand tatsächlich den Rastplatz gibt, von welchem die Leute in Ferja sprachen. Er ist von einer Hecke umgeben und die Palatoren schneiden überwucherte Äste schnell ab, um Raum für die kleinen Zelte zu schaffen.  Neben dem Rastplatz plätschert ein kleiner Bach und direkt auf der Südseite beginnt der Waldrand. Auf diese Weise  blickt man direkt in die düstere Finsternis hinein wie auf eine schwarze Wand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren bauen auch ganz selbstverständlich das Zelt von Octavia auf und bieten auch Kenji ihre Hilfe an, welche er dankend annimmt. Henk baut sein Zelt selbst auf und Iustus kennt die Militärzelte, so dass für ihn der Aufbau reine Routine ist. Die kleinen Militär-Zelte sind insgesamt praktisch, bestehen aus relativ leichtem, aber wasserdicht behandeltem Leder und bieten gerade genügend Platz für eine liegende Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren beginnen auch wie selbstverständlich, ein Feuer zu entzünden, ihr Getreide zu malen und daraus „Puls“, einen Getreidebrei, der typisch für die Signäre ist, zu bereiten. Sie bieten auch an, für alle etwas davon zuzubereiten. Dazu trinken sie das Hauptgetränk der Signäre, ein, Essig-Wasser-Gemisch, welches Posca genannt wird. Zusätzlich gibt es Trockenfleisch und Elwene hat ein paar Brote eingepackt, sowie eine Flasche mit Olivenöl und Garum, die man über das Brot gießen kann. Auch ein Korb Äpfel gehört zum Proviant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren versorgen dann die Pferde und führen diese zum Bach, damit sie trinken können. Sie striegeln sie auch und pflegen ihre Hufe etc. Außerdem bieten sie an, die Nachtwachen allein zu übernehmen, damit die Helden ruhen können. Schließlich hätten diese noch eine weite Reise vor sich, während sie selbst vermutlich morgen bereits nach Perlheim zurückkehren würden. Dankend nehmen die Helden an und auch Henk ist froh über etwas Ruhe. Er teilt sich sein Zelt mit Kerrak, welcher sich zuerst hinlegt, während Henk noch eine kurze Weile mit den anderen am Feuer sitzen bleibt. Kenji fragt Octavia, ob viele Erinnerungen in ihr hochkommen und die beiden sprechen noch ein e Weile über die Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zelt ist tatsächlich sehr gemütlich und absolut wasserdicht, denn es bleibt trocken, als es in der Nacht immer mal wieder regnet. Die Decken sind auch warm und alle können recht bequem schlafen. Henk hört, wie Kerrak im Schlaf „Lass mich, Vargus!“ murmelt, außerdem könnte dieser durchaus mal wieder ein Bad gebrachen, denn Kerrak stinkt sprichwörtlich wie ein Nemorer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Nemieon ===&lt;br /&gt;
Zum Morgengrauen hört man draußen bereits die Palatoren, wie sie die Pferde bereit machen und ihre eigenen Zelte abbauen, auch wenn sie dabei sehr leise sind. Sie wecken die Helden auch nicht, sondern warten, bis diese wach sind. Henk ist schon früh wach und baut ebenfalls sein Zelt ab.  Kenji erwacht im Anschluss und danach Octavia. Die Palatoren wirken am Morgen voller Elan und ausgeschlafen und sind sofort mit dem Abbau des Lagers und ihren Routinen, wozu auch militärische Leibesübungen gehören (Liegestütze etc.), beschäftigt. Sie leben ein Ideal von Disziplin und Pflichterfüllung, dass man in Barthavion selten sieht und sogar bei den gewöhnlichen thyrnischen Signären eine Seltenheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Castorius Kenji und Octavia zum kleinen Bach begleitet und bewacht, berichtet Varianus Henk, dass er in der Nacht ein sehr entferntes Licht aus nördlicher Richtung gesehen habe, dass wie ein kleines Feuer wirkte, aber nur einmal kurz aufglimmte. Es könne auch eine Fackel gewesen sein, doch es war dann nicht mehr zu sehen. Er weist Henk darauf hin, dass in dieser Richtung  keine Siedlungen oder Behausungen lägen, und beide deuten es als Anzeichen auf ihren Verfolger. Nach ihrer Rückkehr zum Lager informiert Castorius auch Kenji und Octavia über die Beobachtung in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Nachtholz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Tageslicht macht das Nachtholz an diesem Herbsttag seinem Namen alle Ehre. Da es sehr diesig ist und dicke, dunkle Unwetterwolken in der Luft hängen, ist es in dem Wald tatsächlich sehr dunkel. Die Tannen wachsen dicht an dicht und schließen sich nach oben beinahe klaustrophobisch zu einem dunklen Nadeldach zusammen, dass nur wenig Licht hindurchlässt. Der gesamte Waldboden besteht aus felsigem Karst und ist stark zerklüftet. Teilweise ragen großen Felsformationen bis in die Baumkronen hinauf und im Boden sind immer wieder tiefe Erdfälle und Höhlen zu entdecken. Abseits vom Weg herrscht ein Labyrinth aus Totholz, dass von Heidelbeersträuchern umwachsen ist. Dieses zu durchqueren wäre sehr anstrengend und mit den Pferden fast unmöglich. Octavia ist damals nur mit Sheeranas Hilfe durch dieses Dickicht gekommen, die als Tiermeisterin auch das Pferd geführt haben muss. An Pflanzen wächst hier in der Dunkelheit nur wenig, jedoch leuchten ein paar Fliegenpilze rot aus einigen Lichtungen heraus, an welchen sich ein paar Birken angesiedelt haben, die mit ihren weißen Stämmen zwischen den düsteren Tannen wie helle Säulen herausleuchten. Es fängt immer wieder an zu Stipeln, jedoch bricht kein großer Regen aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak betont, dass er diesen Wald unheimlich findet und gehört habe, dass während der Schwarzen Jahre sich hier angeblich ein mächtiger Diener der Onoa versteckt hätte, ein Wesen aus purer Finsternis. Manche sagen, dass dieser noch immer hier sein Unwesen treibe und angeblich in den tiefen Höhlen unter dem Wald lebe Wanderer in die finstere Tiefe zöge. Wegen ihm würden die Tannen auch so hoch wachsen und den Himmel verdecken, da es das Licht so hasst. Angeblich hätten auch dunkle Diener der Höllengötter versucht, dieses Schattenwesen zu rufen, aber wurden dann selbst von diesen verschlungen. Octavia, die hier ca. 2 Wochen leben musste, hat nie davon gehört und auch nichts dergleichen gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg zieht sich sehr lange hin und gegen frühen Nachmittag erreicht man eine Abzweigung zu einem kleinen Dorf, dass von einem Zaun aus Naturstämmen umgeben ist. Er riecht nach Wurst und Schinken und  Octavia erkennt es sofort wieder: Opploh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Oppeln'''&lt;br /&gt;
[[Datei:map opploh.png|miniatur|rechts|Die Jägersiedlung [[Opploh]] im Nachtholz]]&lt;br /&gt;
Die wenigen Jäger, die in Opploh leben, reagieren sehr skeptisch und grimmig auf die Helden. Die meisten von ihnen sind gerade unterwegs und es gibt kaum Frauen oder Kinder in der Siedlung. Octavia geht in die Richtung, wo das Haus gestanden hat, in welchem sie sich mit ihrer Mutter versteckt hatte, und sie kommen an einer dicken Frau vorbei, die draußen sitzt und frische Wildschweinwürste zum Räuchern vorbereitet, indem sie diese auf eine Holzstande aufreiht. Sie grüßt nicht, als die Helden sie ansprechen, und weist nur unfreundlich darauf hin, dass es bei ihnen kein Gasthaus gäbe und die Helden den Rastplatz südlich von Opploh nutzen sollten. Von der Unfreundlichkeit abgeschreckt, suchen die Helden weiter nach dem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia führt die Helden durch das Dorf und gelangt irgendwann an eine Palisade, wo es zu dem gesuchten Haus gehen sollte. Die Helden gehen an der Palisade entlang und entdecken sogar ein neues Tor, doch keine Spur des verbrannten Hauses. Als sie sich erneut umsehen, entdecken sie einen uralten Mann, der auf einer Bank hinter seiner Hütte sitzt und eine Pfeife raucht. Er nimmt seine Arbeit wieder auf, als sich die Helden nähern, und spannt Felle zum Trocknen auf. Octavia spricht ihn an, doch der Alte wiederholt mit nuschelnder Stimme den Hinweis der alten Frau, dass es in Opploh kein Gasthaus gäbe und sie den Rastplatz südlich der Siedlung nutzen sollten. Doch als Octavia die Namen Illeina und Gerwan anspricht und nach ihnen fragt, blickt er sehr ernst auf und sagt, dass er nicht über die Leute reden wolle, denn über Tote solle man schweigen. Octavia ist verwundert, denn sie erinnert sich, dass die beiden überlebten und aus der brennenden Hütte geflohen sind und draußen waren, als sie in den Wald floh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bemerken schnell, dass der Mann vor diesem Thema anscheinend Angst hat und nicht weiterreden will. Doch Octavia setzt ihrem Charme ein und überredet den alten Jäger, ihnen von damals zu erzählen. Opploh sei seit der Nacht, als der „Schwarzmantel“ kam, verflucht, und alle, die in dem Haus von Illeina und Gerwan gewohnt haben, seien in dieser Nacht getötet worden. Es wären seltsame Umstände gewesen, denn man erzählte sich, dass die beiden eine Fremde verstecken würden, die dann auch mit ihnen gemeinsam tot gefunden wurde. Alle drei hätten vor ihrer Hütte gelegen, die in der Nacht abgebrannt sei. Aber schon vorher hätte es die Vorahnung im Dorf gegeben, dass sich etwas schlimmes ereignen würde, denn Illeina, die Tochter von Gerwan, diente eigentlich in Perlheim für reiche Leute als Magd. Alle hätten sich gewundert, als sie plötzlich zu ihrem Vater zurückgekommen sei. Sie selbst habe  zwar erzählt, dass sie wieder bei ihrem Vater wohnen würde, da die reichen Leute in Perlheim verstorben seien, aber es wäre trotzdem merkwürdig gewesen und alle hätten das Gefühl gehabt, dass sie etwas – oder eher „jemanden“ – mitgebracht hätte, den sie verberge. Manchmal habe man eine Frau nachts vor der Hütte gesehen, aber tagsüber wäre sie scheinbar in der Hütte verborgen gewesen. Obwohl das ganze Dorf neugierig gewesen sei, hätten Illeina und Gerwan nicht darüber reden wollen und hätten stattdessen alles abgestritten. Anscheinend hätten die beiden diese Fremde schon tagelang in ihrer Hütte versteckt, als dann in der Nacht der Schwarzmantel gekommen sei. Der uralte Jäger habe diesen sogar selbst gesehen, wie er nach dem Feuer in den Wald verschwunden sei. Zu diesem Zeitpunkt seien aber bereits alle tot gewesen und hätten vor der abgebrannten Hütte gelegen. Als die Helden wissen wollen, was mit den Leichen geschehen sei, erwähnt der Jäger, dass der alte Dilos damals als erster die Leichen gefunden habe, da er sich als einziger zu der schwelenden Hütte getraut habe. Er habe die Leichen dann irgendwo im Wald bestattet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird der uralte Jäger sehr aufgeregt und ängstlich und weist mit zitternder Stimme darauf hin, dass es seit dieser Nacht im Wald spuken würde. Mehrere Jäger hätten in der Nacht angeblich eine durchsichtige Gestalt im Wald gesehen, die auf sie zugeflogen sei. Sie alle seien in Panik davongerannt und seitdem sehr vorsichtig im Wald. Er selbst habe die Gestalt noch nicht gesehen, aber Beran und Seter. Als Kenji wissen will, wo die beiden zu finden seien, erwähnt der Jäger, dass er sich ausgiebig mit den beiden ausgetauscht habe und ihre Geschichten kennen würde. Dann erzählt er, dass Beran die Gestalt vor ca. einem Jahr das erste Mal gesehen habe. Plötzlich sei alles kalt um ihn herum geworden und er habe ein Licht mitten in der Nacht gesehen, als er auf der Lauer nach Wild lag. Er sei aufgestanden, aber dann sei das Licht verschwunden. Doch als er sich umgedreht habe, sei da plötzlich eine durchsichtige Gestalt gewesen, die mit einer ausgestreckten Hand auf ihn zugeflogen sei. Er habe sie nicht ganz erkennen können, da er nur noch in Panik davon gelaufen sei, aber seitdem habe er sie noch zwei Mal aus der Ferne gesehen und sei jedes Mal panisch geflohen. Auch der Jäger Seter habe die Gestalt während der Abenddämmerung hinter der alten, abgebrannten Hütte gesehen. Zum Glück habe sie ihn wohl nicht gesehen und er habe sie beobachten können. Sie habe so gewirkt, als ob sie etwas suchen würde und sich immer wieder an den Kopf gegriffen. Seitdem hätten die Leute auch den Zaun versetzt und die abgebrannte Hütte nicht mehr betreten, da sie sich fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bestätigt, dass die Beschreibungen des Erlebten tatsächlich auf Spukgestalten hindeuten, und die Helden erkundigen sich nach dem Jäger Dilos, welcher die Leichen begraben habe. Sie erfahren, dass der alte Jäger Dilos etwas weiter draußen wohne und die Spukgestalt angeblich auch mehrmals gesehen haben soll, da er weiter draußen im Wald lebe. Er sei auch der Einzige, der wisse, wo sich die Gräber befänden. Die Helden sollten einem kleinen Pfad folgen, dann gelange man zu seiner Hütte. Er warnt sie aber auch, denn Dilos schösse schnell auf alles und jeden, der unerwartet bei seiner Hütte auftauche. Dann drängt er die Helden, zu gehen, da er mit dieser Sache nichts zu tun haben wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sehen sich zunächst das abgebrannt Haus an und untersuchen die Überreste. Sie bitten sogar Iustus, einmal mit seinem Magischen Blick zu schauen, ob es etwas Besonderes in den Trümmern gäbe. Als er nichts Magisches oder Ungewöhnliches entdeckt, durchqueren sie das Dorf und suchen den kleinen Weg im Norden der Siedlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann durch ein weiteres Tor die Palisaden passieren und einem kleinen Pfad folgen, der abwärts in und durch den Wald führt. Da hier nur selten jemand entlang geht, ist der schlammige und zugewachsene Pfad mit den Pferden nicht zu  begehen. Octavia erinnert sich daran, dass sie hier auf ihrer Flucht in den Wald lief und auf Sheerana traf. Octavia floh damals aber direkt nach Norden und hat sich damals mit Sheerana durch das Unterholz geschlagen, doch nun geht der Weg eher nach Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren bieten an, dass sie auf die Pferde aufpassen und außerdem den Weg im Auge behalten, da ja immer noch mit Verfolgern zu rechnen sei. Sie könnten deshalb zu dem Rastplatz vorreiten und dort ein Lager aufschlagen. Die Helden finden den Plan gut und stimmen zu. Kerrak ruft zum Aufbruch und muss erfahren, dass Octavia, Henk und Kenji ihn nicht mitnehmen wollen und darauf bestehen, dass er bei den Palatoren wartet. Kerrak will aber nicht allein bei den Palatoren bleiben, da er Angst vor ihnen habe die beiden so kalte und stechende Blicke haben, denen er nicht vertraut. Er hat aber keine Wahl und muss sich den Wünschen der Helden fügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Helden aufbrechen, geben ihnen die Palatoren noch zwei Schaufeln und einen Leinensack mit, falls sie die Gebeine fänden. Sie bedanken und verabschieden sich, und die Helden folgen dem Waldpfad in das Nachtholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.11''') Der nordöstliche Weg in das Nachtholz führt einen Abhang hinab und die Helden müssen stellenweise sehr vorsichtig sein, um nicht auf dem feuchten Untergrund abzurutschen. In der Talsohle ist der Weg sehr zugewachsen und Henk findet ihn an einer Stelle fast nicht wieder. Da es sehr stark geregnet hat, sind einige Stellen sehr schlammig und die Helden kommen an eine Wildschweinsuhle, die kaum zu umgehen ist, da überall wuchernde Sträucher den Weg versperren. Hier steht das Wasser fast kniehoch und Henk versucht, so weit am Rande entlangzukommen, wie es geht. Dabei rutscht er etwas in die tiefere Mitte ab und bleibt mit seinem Stiefel fast im kniehohen Schlamm stecken. Octavia sucht einen vom Wind abgerissenen Tannenast und legt ihn mit Kenjis am Rand der Suhle in den Schlamm. Dann geht sie vorsichtig hinüber und sinkt nicht so tief ein wie Henk. Auch Kenji und Iustus können mit Hilfe des Tannenastes das Schlammloch überqueren und der Weg führt auf der Talsohle weiter, bis er wieder sanft ansteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji riecht plötzlich einen süßen Geruch und ist kurzzeitig verführt, bis der Duft stärker und von allen wahrgenommen wird. Es liegt ein unglaublich starker Geruch nach Verwesung in der Luft und es riecht so, als ob man direkt auf einen Haufen von verrottenden Leichen zugeht. An einer besonders dichten Stelle wachsen auf einer Lichtung fast kniehohe, schwarze Pilze, um welche herum überall kleine Knochen liegen, die stellenweise fast wie aufgelöst wirken. Henk entdeckt an einem dieser Pilze klebend ein totes, halbverwestes Eichhörnchen und Octavia sieht an Anderen tote Käfer und eine tote Maus. Die Pilze wirken sehr klebrig und Kenji spürt, dass von diesen Pilzen sehr schwach eine leiht verderbte Schattenmagie ausgeht. Octavia identifiziert die Pilze als sogenannte „[[Moderlinge]]“, eine Art Stinkmorchel, die sich jedoch von den Tieren ernährt, die sie anlockt. Man sagt, dass diese erst seit den schwarzen Jahren in Barthavion wachsen und eine Entartung von normalen Pilzen seien, die mit dem Einfluss des [[Sathros|Noxxuz]] in Kontakt gekommen sind. Für Menschen sind sie aber ungefährlich, wenn man sie nicht berührt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gehen vorsichtig am Rand der Lichtung vorbei und umgehen die Pilze. Sie setzen ihren Weg fort und nach mehreren Stunden gelangen sie schließlich in der Dämmerung zu einer kleinen Lichtung, wo der Weg abrupt endet. Die Helden sehen sich um, doch es ist keine Hütte zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jägerhütte und Geistersichtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Henk erspäht mit seinen von Twill geschärften Augen etwas abgelegen von der Lichtung eine versteckte Hütte, die mit Tannenzweigen abgedeckt ist. Er weist die anderen darauf hin und jetzt sehen auch sie die Hütte. Die Helden gehen sofort in Deckung, um nicht beschossen zu werden, und rufen laut nach Dilos. Als sich aber nichts regt, nähert sich Henk vorsichtig der Hütte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hinter der Hütte hängen aufgespannte Felle und auf die Tür ist mit Kohle ein Fuchskopf gezeichnet. Im Inneren ist niemand und Henk sagt den anderen Bescheid, die zu ihm kommen. Die Bedeutung des Fuchskopfes ist Henk und den anderen klar, denn man zeichnet ihn traditionell in Barthavion, um Twill darum zu bitten, dass er einen verbirgt. Dilos will also, dass diese Hütte nur schwer gefunden wird, weshalb auch alle genauer suchen mussten.&lt;br /&gt;
Nachdem Henk niemanden entdeckt hat, ruft er die anderen zu sich und sie betreten die Jägerhütte. Diese besitzt nur einen Innenraum mit einer Strohmatte auf dem Boden, einer kleinen Feuerstelle mit Holzvorrat und ein paar Vorräten von Trockenfleisch. Die Helden entzünden ein Feuer und beraten, wie sie jetzt vorgehen wollen. Eigentlich wollen sie auf den Jäger warten, aber sich auch nicht von ihm in seinem Haus überraschen lassen. Also gehen sie wieder nach draußen und nehmen über sich Bewegungen wahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dämmerung beobachten sie größere Wesen, die in der Luft herumschwirren, und erkennen an ihrem Flug, dass es sich anscheinend um Fledermäuse handelt, die jedoch viel größer sind als die Gewöhnlichen, denn ihre Flügelspannweite ähnelt eher einer Krähe als einer Fledermaus. Doch sie scheinen sich für die Helden nicht zu interessieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia entdeckt plötzlich einen weißlichen Schein entfernt im Wald, der sich bewegt und eine humanoide Gestalt hat. Sie hört nichts und die Gestalt gleitet durch das Unterholz, als ob sie schweben würde. Dann verschwindet die leuchtende Gestalt zwischen Bäumen. Octavia ruft den anderen zu und stolpert dann in die Richtung, wo sie die Gestalt zuletzt gesehen hat. Henk folgt ihr, so schnell er kann, und als Octavia die Stelle erreicht, wo der Geist war, blickt sie sich um und der Geist taucht nochmal auf. Sie folgt ihm und kann einen Blick auf ihn werfen. Die leuchtende Gestalt kniet auf einer kleinen Lichtung und Octavia sieht sie nur von hinten. Es handelt sich um einen weiblichen Geist mit langen, gewellten Haaren. Sie trägt ein thyrnisches Gewand und hält sich den Kopf, als würde sie weinen. Dann richtet sie sich auf und dreht sich um, so dass Octavia nun das Gesicht erkennen kann. Es ist tatsächlich ihre Mutter, die sich verzweifelt an den Hals greift. Ihre Lippen formen Worte, aber es kommt nichts aus ihrer Kehle, als ob sie nicht rufen könnte. Dann greift sie mit ihren Händen verzweifelt an ihren Hals und drückt diesen scheinbar zusammen oder hält ihn fest. Octavia erkennt, dass der Hals eine tiefe Wunde besitzt, die sich einmal ganz um den Hals herumzieht. Es wirkt nun auch so, als ob der Kopf fast locker auf den Schultern sitzt und nur von ihr auf seinem Platz gehalten wird. Der Geist von Octavias Mutter versucht verzweifelt zu rufen, aber bekommt keinen Laut aus ihrer Kehle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und auch Kenji sind inzwischen dazugekommen und treten hinter Octavia auf die Lichtung. Octavia spricht ihre Mutter an, doch diese scheint sie nicht wahrzunehmen. Auch von Henk und Kenji nimmt sie keine Notiz, bis Kenji ein Licht erstrahlen lässt, auf welches sie mit ausgestreckter Hand zufliegt, um schließlich durch Kenji hindurchzufliegen. Kenji spürt eine Eiseskälte, als der Geist durch ihn hindurchschwebt. Octavia beobachtet ihre Mutter und hat das Gefühl, dass sie aufgewühlt und verstört wirkte und die Präsenz ihrer Tochter wohlmöglich unbewusst gespürt hat. Der Geist verschwindet kurz darauf wieder in der Schwelle und lässt die Helden allein zurück. Sie kehren zu Iustus zurück und erzählen ihnen von ihren Beobachtungen. Kenji ist traurig, da er Octavias Mutter auch gekannt hat, und betrachtet Octavia, die durch die Begegnung mit dem Geist ganz aufgelöst ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der alte Jäger'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bemerkt Henk, dass sie beobachtet werden, denn ein alter, breitschultriger Jäger, der ein totes Reh auf dem Rücken trägt, steht etwas abseits und hört ihnen anscheinend schon etwas länger zu. Aber statt sie begrüßen, merkt er nur an, dass sie die ersten seien, die vor dem Geist nicht sofort davongelaufen wären. Als die Helden ihn fragen, ob er Dilos sei, nickt er nur und will wissen, was sie herführt. Octavia erzählt von ihrer Suche nach den Gräbern der Toten und Henk fragt direkt, ob einer Leiche der Kopf fehlte. Dilos nickt und nimmt die Helden mit zu seiner Hütte. Während diese sich ans Feuer setzen, hängt Dilos erst seine Beute auf und setzt dann einen Topf mit einem Eintopf aufs Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erklärt ihnen kurz, dass er sie im Morgengrauen zu den Gräbern führen kann, da er die drei beerdigt habe. Doch zuerst müsse er aber essen und sich ausruhen, außerdem würde man die Gräber im Dunklen ohnehin nicht finden. Er bietet den Helden an, dass sie sich ebenfalls am Feuer ausruhen können und sie dann gemeinsam am Morgen aufbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Dilos sein Essen nimmt und isst, fragt Henk ihn nach den Ereignissen in der Nacht vor drei Jahren. Dilos erzählt, dass er die drei Toten damals gefunden habe und noch heute bei der Erinnerung schaudere, da der Anblick unerträglich grausam gewesen sei. Eine der Toten habe vor der niedergebrannten Hütte gelegen, die anderen beiden etwas weiter von der Hütte entfernt. Sie seien grausam getötet worden, so dass er den Anblick kaum ertragen konnte, denn überall sei Blut gewesen. Henk fragt, ob eine von ihnen geköpft war, und Dilos bestätigt es. Dann erzählt er, dass er die Leichen dann einzeln hergebracht habe, da alle im Dorf furchtbare Angst hatten und glaubten, dass es ein dunkler Hexenmeister in schwarzer Robe war, die sie getötet habe. Sie hätten Angst, dass die Leichen besudelt seien und vielleicht sogar zu Wiedergängern würden. Dilos erklärt, dass die Leute in Opploh den Mörder den Schwarzmantel nennen. Er selbst habe aber keine Spuren von Magie entdecken können, sondern für ihn habe es so ausgesehen, als seien sie durch Klingen gestorben. Er habe sie dann beerdigt und seitdem sei im Dorf nicht mehr über diese Nacht gesprochen und auch die abgebrannte Hütte von Gerwan sei nie wieder aufgebaut worden. Dann erwähnt Dilos, dass wenige Wochen später auch der Spuk im Wald begonnen habe und immer wieder diese durchsichtige Gestalt gesehen werde, die mit ausgestreckter Hand auf die Menschen zuflöge. Einige Jäger habe sie bereits fast zu Tode erschreckt und auch er selbst habe sie schon mehrmals gesehen und glaube nicht, dass sie böse Ansichten hege, denn sie wirke traurig, verzweifelt und sehr verwirrt, aber nicht bösartig. Trotzdem habe er eine gesunde Angst vor ihr und hoffe jede Nacht, dass Twill seine Hütte vor ihren Geisteraugen versteckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Alte erfährt, dass es sich bei dem Geist um Octavias Mutter handelt, steht er auf und meint, dass er sich gerade an etwas erinnere. Er holt eine verstaubte Kiste aus einem Versteck unter den gelagerten Holzscheiten, kramt in ihr herum und holt dann eine goldene Mantelschnalle in Form eines Schwanes hervor. Er habe diese bei der Fremden gefunden und sie mitgenommen, da er noch nie etwas aus Gold in der Hand gehalten habe. Eigentlich habe er sie verkaufen wollen, aber da er hier draußen kein Geld brauche, habe er sie behalten, da sie auch so schön sei.  Hin und wieder habe er sie sich angesehen, da er den Glanz so möge und noch nie so etwas Schönes gesehen habe, wie diesen Schwan. Dann überreicht er die Fibel an Octavia und sagt, dass er sie ihr überlasse, da er wisse, wie wichtig Familie sei. Er selbst habe keine mehr und komme mit der Einsamkeit gut zurecht, aber trotzdem denke er auch heute noch oft an seine eigene Mutter, die bereits vor Jahrzehnten starb. Octavia fragt, was sie ihm dafür geben könne, doch Dilos will keine Belohnung oder Bezahlung, da er den ganzen Reichtum des Waldes vor der Tür habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erklärt der alte Jäger, dass er jetzt schlafen wolle, und rollt sich in eine Ecke seines Hauses zusammen. Die Helden legen sich ebenfalls hin und wechseln sich bei der Wache ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Die Gräber und die abgebrannte Hütte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen frühstücken die Helden etwas und brechen dann in den Wald auf. Der Alte führt sie quer durch das Unterholz und Henk erahnt, dass er anscheinend kaum wahrnehmbaren Tierpfaden folgt. Es ist ein längerer Weg mit Baumstämmen oder Pfützen, die überwunden werden müssen. Schließlich kommen sie zu einer Lichtung mit einem sehr großen Bergahorn und Dilos zeigt neben den Baum und sagt, dass es dort sein müsse. Er weißt die Helden an, auf dem Boden nach drei größeren Steinen zu suchen, die irgendwo unter dem Baum liegen müssen. Da alles um den Baum herum zugewachsen ist, suchen die Helden gemeinsam und Octavia stößt schließlich auf zwei nebeneinander liegenden Steinen und spricht Dilos darauf an. Der Jäger erinnert sich, dass er den Jäger mit seiner Tochter als Familie zusammen beerdigt habe, und da er nicht gewusst habe, in welchem Verhältnis die beiden zu der Fremden standen, habe er diese etwas abseits von ihnen beerdigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia findet in der Nähe einen einzelnen Stein und Henk nimmt die Schaufel und hebt das Grab aus. Während Henk gräbt, setzt sich Octavia zu den zwei Steinen. Sie dankt Illeina und opfert ihr Brot und Wasser. Henk findet in einiger Tiefe schließlich Knochen und reicht sie einzeln nach oben. Octavia nimmt sie an und legt sie in den Beutel. Als Henk keine weiteren Knochen mehr findet und sie das Skelett komplett nur ohne Kopf haben, weist Kenji darauf hin, dass die Gebeine vollständig sein sollten, bevor er sie segnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fragt Dilos nach dem Schädel und dieser erklärt, dass er den Kopf gesucht, aber nicht gefunden habe. Falls der Attentäter ihn nicht mitgenommen habe, könnte er noch in der Nähe der Hütte liegen. Die Helden denken darüber nach, ob der Attentäter den Kopf mitgenommen haben könnte, doch da es sich um Silvius eigenen Palatoren und nicht um Kopfgeldjäger gehandelt hat, würden sie ihm kein Zeichen ihres Erfolges mitgebracht haben, denn solch brutale Sitten werden bei den Thyrnern auch eigentlich abgelehnt. Henk erwähnt, dass es aber Sinn machen würde, die Leiche unkenntlich zu machen, damit diese niemand erkennt. Octavia stimmt ihm zu, denn immerhin hatte Silvius in seiner Version bereits Wochen zuvor behauptet, dass er Beweise dafür habe, dass Octavia und ihre Mutter in der Villa getötet und ihre Leichen über die Klippen ins Meer geworfen wurden. Für seine Interessen wäre es also nur wichtig, dass der Kopf am besten so verschwindet, dass man ihn nie wieder findet. Falls sie also Glück haben, könnten die Attentäter diesen irgendwo in der Nähe der Hütte versteckt haben, da sie ihn vermutlich auch nicht lange mit sich herumtragen wollten. Die Helden beschließen, diese Chance zu nutzen, und wollen sich nochmal bei der abgebrannten Hütte umsehen. &lt;br /&gt;
[[Datei:map opploh.png|miniatur|rechts|Die Jägersiedlung [[Opploh]] im Nachtholz]]&lt;br /&gt;
So machen sich die Helden wieder auf den Weg nach Opploh und durchqueren erneut die Senke im Nachtholz. Sie steigen wieder zum Ort hinauf und begeben sich zum abgebrannten Haus.  Während Octavia die Überreste des Hauses betrachtet, fallen ihr immer mehr Details aus der Nacht ein, die sie vermutlich traumatisch verdrängt hatte. Sie erinnert sich, dass sie aus der Hütte floh und findet sogar die Stelle wieder, wo sie sich damals versteckt hat. Währenddessen sondiert Henk die Umgebung und macht zwei Steinhaufen aus, unter denen der Attentäter den Schädel versteckt haben könnte. Kenji untersucht den westlichen von ihnen und Henk betrachtet den Haufen, zu dem auch Octavia geht, weil sie sich dort damals versteckt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia sieht sich dort um und ihr fällt ein, dass sie von hieraus beobachten musste, wie der Attentäter ihre Mutter mit einem einzigen, brutalen Hieb enthauptet hat. Sie war völlig geschockt und starrte hin, wurde aber nicht von dem Attentäter entdeckt, da der Rauch von der brennenden Hütte und die Schreie von Illeina und Gerwan ihn abgelenkt hatten. Kenji hat inzwischen seine Untersuchung des Steinhaufens abgeschlossen und ist sicher, dass dort kein Schädel versteckt wurde. Auch Henk hatte wenig Glück und wurde nicht fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia geht zum Ort, an dem ihre Mutter enthauptet wurde und ihr fällt ein, dass der Attentäter den Kopf nahm und dann damit in Richtung der Felsen an der Klippe gegangen ist. Denn als er über den Zaun stieg, nutze sie die Chance und floh durch die Büsche in Richtung des Waldes, wo sie auch ihr Pferd versteckt hatten, das niemand im Dorf sehen sollte. Octavia teilt den anderen ihre Erinnerung mit und gemeinsam gehen sie zu den Felsen am Rande des Abhangs. Es fällt allen sofort auf, dass es hier einige sehr tiefe Erdspalten gibt. Octavia hört aus einem Spalt eine leise akustische Schwingung, als ob jemand über einen Flaschenhals blase. Sie hält die Hand herüber und bemerkt einen leichten Windzug. Die Spalte ist auch so große, dass ein Kopf hindurch passen würde. Henk wirft einen Stein hinunter und stellt über das beim Aufprall ertönende Echo fest, dass dort ein viele Schritte tiefer Abgrund mit einem größeren Höhlenraum sein könnte. Aus dem Spalt steigt außerdem ein leichter, beißender Geruch, der nach Ammoniak riecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden blicken den Abgrund hinunter und stellen fest, dass die gesamte Felswand sehr zerklüftet ist. Da es einen Windzug aus dem Loch gab, muss es irgendwo eine Verbindung durch einen offenen und mit dem Loch verbundenen Zugang geben. Eventuell ist diese sogar so große, dass man ins Innere kann. Octavia weiß noch, dass sie hier im Wald überall Höhlen gesehen hat, da der Karstboden viele Hohlräume besitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also machen sich die Helden auf den Weg und steigen einen steilen Pfad hinab in den Abgrund. Unten angekommen suchen sie den Abhang nach Höhlen ab. Octavia hat einen vielversprechenden Spalt entdeckt, zu dem man allerdings ein Stück hochklettern muss. Der Spalt ist aber breit und hoch genug, dass man sich seitlich und leicht in der Hocke hindurch quetschen kann. Aus dem Spalt strömt ihnen ein intensiver, beißender Gestank entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Höhle'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Map fledermaushöhle.png|miniatur|rechts|Die Fledermaushöhle unterhalb von [[Opploh]]]]&lt;br /&gt;
Octavia betritt die Höhe als erste und lässt eine kleine Flamme entstehen, die ihr Licht gibt. Henk folgt ihr und Kenji geht als letzter und lässt seinerseits den Greif auf seinem Stab hell erstrahlen. Iustus will draußen warten und den Eingang sichern. Der Spalt ist eng, aber Octavia dringt immer weiter vor. An einer Gabelung entscheidet sie sich für die rechte Seite und hört jetzt vor sich Bewegungen und ein leises Schaben und Kratzen. Es riecht streng und auf dem Boden findet sich Kot, vermutlich von Fledermäusen. Diese hängen unter der Decke und werden unruhig durch das Licht. Octavia löscht ihr Feuer und die Helden ziehen sich etwas zurück. Da kein Luftzug aus der Höhle vor ihnen kommt, entschließen sie sich, die linke Seite auszuprobieren. Wegen der Enge des Spaltes geht nun Kenji vor, gefolgt von Henk und Octavia bildet das Schlusslicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht zuerst, im linken Spalt einen Luftstrom wahrzunehmen und tatsächlich spürt er einen ganz leichten Luftzug. Er geht weiter und betritt als erster einen größeren Höhlenraum. Hier sind der Gestank und auch die Lautstärke am heftigsten und eine schwüle, feuchte Wärme liegt in der Luft. Überall an der Decke hängen große Fledermäuse, die durch den Lichtschein sofort aufgescheucht werden, so dass sich ein Schwarm von der Decke löst und panisch durch die Gegend fliegt. Diese Fledermäuse sind riesig und irgendwie verzehrt und wirken von ihren Proportionen seltsam entstellt. Einige versuchen sogar anzugreifen, was normale Fledermäuse nicht tun würden, und attackieren die Helden mit ihren scharfen Krallen. Kenji verbirgt das Licht unter seinem Mantel und duckt sich weg. Ihm fällt auf, dass diese Fledermäuse ähnlich wie die [[Moderlinge]] leicht besudelt sind und, obwohl es noch normale Tiere sind, haben sie definitiv einen Schaden durch die Schwarzen Jahre behalten. Henk schlägt mit seinem Säbel nach ihnen und macht sie dadurch nur wilder und angriffslustiger. Octavia schützt sich mit Flammen vor den Fledermausangriffen und trägt dadurch auch nicht zu ihrer Beruhigung bei. Nach einiger Zeit sind die meisten der aufgescheuchten Fledermäuse hinausgeflogen oder haben sich wieder niedergelassen. Die Helden schleichen nun vorwärts und Kenji beleuchtet mit seinem Licht nur den Boden vor seinen Füßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hält sich auf der rechten Seite der Höhle und geht geduckt durch den glitschigen Fledermauskot. Zu seiner rechten tut sich ein breiterer Spalt auf, den die Helden untersuchen. Sie finden aber keinen Durchbruch nach oben und kehren in die große Höhle zurück. Kenji bleibt zunächst wieder am rechten Rand, aber dann übernimmt Henk die Führung und geht links durch die Höhle hindurch. Auf der anderen Seite stoßen sie auf einen Gang, aus dem ein leichter Luftzug strömt. Sie folgen ihm ein Stück, bis er zu schmal wird und zu steil ansteigt. Doch am Ende ist ein leichter Lichtschimmer zu erkennen, doch es ist nicht der Spalt, den die Helden suchen. Auch die weiteren Spalten auf dieser Seite erweisen sich als Sackgassen und Henk führt die Gruppe nun einmal quer durch die ganze Höhle und sie müssen sich mehrmals aufgescheuchten Fledermäusen erwehren. Schließlich entdeckt Henk auf der rechten Seite ganz am Ende der Höhle einen breiteren Gang, aus dem ebenfalls ein Luftstrom kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden die Helden einen breiteren Spalt, an dessen oberem Ende ein leichter, entfernter Lichtschein wahrzunehmen ist. Auf dem Boden liegen viele Nadeln und Tannenzapfen, die von oben heruntergefallen sind, und aus diesem Haufen hört man ein gutturales Knurren, ähnlich dem eines Hundes. Als sich Octavia noch weiter nähert, kriecht ein größeres Wesen von max. ½ -1 Schritten im Haufen umher. Kenji erkennt, dass dieses Tier nicht besudelt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavias vorsichtig man den Haufen berührt, hört man ein Fauchen, dass schärfer und explosiver als bei einer Hauskatze ist. Kaum hat sie ihre Hand weggezogen, kommt eine kleine Schnauze mit scharfen Zähnen heraus, die  scheinbar zu einem Mader gehört. Vorsichtig legen die Helden den Haufen frei und schließlich finden sie einen völlig abgemagerten Mader. Dieser ist mit Krallenspuren übersäht, die von den Fledermäusen stammen, und muss von oben hineingefallen sein und scheint hier nun schon etwas länger festsitzen, wenn man  nach seinem Kot urteilt, der überall zu entdecken ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben Mitgefühl mit dem armen Tier und erinnern sich an das Geschenk von Gwaerenor: die magische Silma-Eschen-Rinde. Octavia holt sie hervor und redet besänftigend auf ihn ein. Tatsächlich beruhigt er sich und lässt sich mit Trockenfleisch füttern. Als er sich bei Octavia auf den Arm legen will, übergibt diese die Rinde an Henk, welcher sich des Maders annimmt und ihn mit der Rinde in seinen Mantel steckt. Octavia durchsucht den Haufen und findet dann tatsächlich den völlig intakten und abgenagten Schädel ihrer Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schleichen schließlich wieder aus der Höhle hinaus und kehren mit Iustus nach Opploh zurück. Sie wollen am abgebrannten Haus die Gebeine segnen, doch Octavia findet den Platz des Mordes nicht angemessen und wählt einen großen Stein unter einem rotblättrigen Ahorn südwestlich an der Palisade außerhalb von Opploh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zusammensetzung und Übergabe der Gebeine'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia breitet die Gebeine ihrer Mutter auf dem großen Stein aus und Kenji spricht den erlösenden Hymnus der Spea über sie. Ein helles Licht strahlt während des Hymnus aus dem Greifen von Kenjis Stab auf die Gebeine. Die Knochen leuchten kurz hell auf, ein kalter Hauch zieht um alle herum und über den Knochen materialisiert sich langsam der Geist von Octavias Mutter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Oh [[Spea]], du, die einst der flehenden Klage entstieg, hohe Wächterin auf den Zinnen des Weißen Turms! Dort, wo das ewige Eis den Himmel berührt, erhebe das Zepter, das Sidea dir reichte. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Blicke herab auf diese Seele, die heimatlos wandelt, verloren im enodischen Gespinst, verlassen und ohne Pfad. Ihr Herz ist schwer von der Last, der Blick trüb vom Zwielicht der [[Schwelle]]. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir rufen dich, Herrin: Sei ihr der Leitstern im Grau der Zwischenwelt! Sende ihr dein göttliches Geleit und die Gunst des Trostes! Lass Hoffnung niedergehen, sanft und still, wie der fallende Schnee aus den Wolken [[Aretea|Areteas]], dass sie den Schmerz bedecke und deinen Geist mit Klarheit erfülle. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Hörst du den Ruf, oh [[Morea Octavia]]? Du bist nicht mehr allein. Das Irdische ist vergangen; dein Traum hat seine Macht verloren. Ergreife den Strahl der Zuversicht! Nimm die strahlende Hand, die sich dir bietet! Spüre die Kraft, die in dir erwacht! Schreite hinfort, getragen von dem Licht, das nimmer verlischt, in das göttliche Gefilde, das deiner harret! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Kenjis Zauber endet, geschieht etwas mit dem Geist. Das Licht verdichtet sich an der Stelle, wo der Hals durchtrennt war, und es wirkt so, als würden unsichtbare Fäden die Wunde vernähen. Die Gestalt der Mutter hört plötzlich auf, sich an den Hals zu greifen und nimmt die Hände langsam herunter. Sie betrachtet sie verwundert und holt dann tief Luft, als würde sie nach drei Jahren das erste Mal wieder atmen. Ihr Blick klärt sich dann und die panische Suche in ihren Augen weicht einem schmerzhaften, aber klaren Erkennen. Sie blickt auf ihre eigenen Knochen herab und dann zu Octavia. Da begreift sie in einer Sekunde alles: den Schmerz, den Tod und die Zeit, die vergangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Lippen bewegen sich und diesmal formt sich ein Ton. Ihre Stimme ist leise, geisterhaft und klingt wie ein Windhauch aus der Zwischenwelt, aber sie ist da: „''Octavia... ''“ Es ist kein Ruf der Suche mehr, sondern ein Erkennen. Sie lächelt und in diesem Lächeln liegt der ganze Frieden einer Mutter, die endlich weiß, dass ihr Kind überlebt hat. Dann schaut sie auch in die Runde und ihr Blick bleibt kurz an Kenji hängen. Dieser hat das Gefühl, dass sie ihn auch wiedererkennt, und sie schenkt ihm ein dankbares Lächeln, dass Kenji mit tiefem Frieden erfüllt. Dann blickt sie wieder zu Octavia, verabschiedet sich dann mit einem gehauchtem „''Danke…''“ und verschwindet in dem Knochenhaufen. Ihr Geist senkt sich wie ein helles Licht auf diesen hinab und scheint bereit für die Reise nach Thyrna zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia meditiert noch ein Weilchen allein über den Gebeinen und verstaut sie dann in dem Beutel. Die Helden suchen dann den Rastplatz auf und übergeben die Gebeine an die Palatoren. Diese verstauen den Sack mit den Gebeinen sehr ehrfürchtig in einer Holzkiste, die sie auf dem Pferd haben, und sagen, dass sie so schnell wie möglich nach Perlheim zurückkehren wollen, damit Obloci die Gebeine der edlen Herrin in die Heimat schicken könne.  Castorius betont zum Abschied erneut, dass es ihnen eine große Ehre war, Octavia zu helfen und dass sie auch zukünftig, wie alle anderen Palatoren auch, der Familie des Cygnus treu ergeben sind und ihnen immer zu Diensten seien würden. Varianus nickt zustimmend und dann verabschieden sie sich und reiten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak beschwert sich, dass die Palatoren ihn wie Luft behandelt hätten, obwohl er genau wisse, dass sie barthavisch sprechen. Aber immer, wenn er ihnen etwas erzählt hat, haben sie ihn einfach ignoriert. Die Helden ignorieren ihn und beschließen, erst am nächsten Morgen weiterzureisen und die Nacht auf diesem geschützten Rastplatz zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.12''') Die Helden bauen ihre Zelte auf dem Rastplatz auf, was Octavia zwar langsam, aber gut gelingt. Auch Kenji und Iustus haben keine Probleme, während Kerrak sich abmüht, mehrmals scheitert und schließlich durch die Beobachtung von Octavias Vorgehen lernt, was er tun muss. Henk übernimmt die erste Wache und bemerkt nach einiger Zeit ein Rascheln im Gebüsch, als ob sich etwas anschleicht und dann vor dem Lagerplatz lauert. Am Rascheln schlussfolgert Henk, dass es sich um etwas Kleines oder Gebeugtes handeln müsse, und zieht unauffällig seinen Säbel. Kurz darauf steht er belanglos auf und schlendert herum, wobei er sich wie zufällig der Stelle nähert, an der er das Rascheln gehört hat. Da er in der Dunkelheit nichts erkennen kann, schaut er direkt nach und entdeckt den Mader aus der Höhle, der anscheinend das Trockenfleisch gewittert hat, mit dem sie ihn gefüttert haben. Henk wirft ihm noch etwas davon hin und setzt sich wieder an das wärmende Feuer. Er bemerkt, wie sich der Himmel immer mehr zuzieht und Wind aufkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mitternacht weckt Henk dann Iustus zum Wachwechsel und nutzt dessen Zelt zur Nachtruhe. Kaum liegt Henk im Zelt, fängt es an zu Regnen und der Wind frischt merklich auf. Es zieht ein starker Sturm auf und ein größerer Ast landet direkt neben Octavias Zelt. Die Zelte sind trotz des starken Regens dicht und warm, aber als es dann auch noch anfängt zu gewittern,  werden alle durch den Lärm kurz wach, um dann wieder weiterzuschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Nemieon === &lt;br /&gt;
Iustus weckt die Helden am nächsten Morgen zur Dämmerung und sucht dann den Weg auf, den er anscheinend genau betrachtet. Währenddessen jault Kerrak laut auf, denn in der Nacht ist Wasser in sein Zelt gelaufen und seine Kleidung ist nass. Henk sagt ihm, er solle sie sowieso mal waschen und sich am besten gleich mit, und weist auf den kleinen Bach am Weg, den Kerrak dann maulend aufsucht und sich und seine Kleidung wäscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus kehrt nachdenklich zurück und berichtet den Helden, dass es gestern im starken Gewitter so gewirkt habe, als ob ein Reisender mit einem Pferd an trotz des Sturms dem Rastplatz langgeritten sei. Leider konnte er es nur erahnen, da der Sturm und Regen so stark gewesen seien, dass man kaum die Hand vor Augen habe sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kerrak nur im Unterhemd bekleidet zurückkehrt, hängt er seine nassen Sachen an Ästen zum Trocknen über das Feuer und streckt seinen Hintern in Richtung der wärmenden Flammen, woraufhin Octavia sofort das Lagerfeuer verlässt und ihr Zelt abbaut. Die anderen schließen sich ihr an, so dass der halbnackte Kerrak allein am Feuer bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jäger Dilos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Zelte abgebaut sind, steht plötzlich der alte Jäger Dilos im Lager. Er erkundigt sich, ob Octavia erfolgreich war und ihre Mutter nun endlich nach Hause gebracht werde, und freut sich darüber, dass Octavia nun die Schwanenfibel trägt. Dilos ist erleichtert, als er erfährt, dass die Helden den Kopf wiedergefunden haben und Octavias Mutter nun in Frieden ruhen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dilos hat außerdem Neuigkeiten aus dem Dorf und berichtet, dass der Jäger Cernu ihm heute Nacht im Wald erzählt habe, dass gestern nach Sonnenuntergang ein seltsamer, verhüllter Mann im Dorf war, der sich nach der Reisegruppe erkundigt habe. Dieser habe nach sechs Reisenden mit fünf Pferden gefragt und auch eine junge Frau erwähnt. Er sei ein guter Freund von ihnen und würde sie suchen. Da Cernu aber nichts von der Reisegruppe wisse, habe er ihm nicht weiterhelfen können und nur den Rastplatz beim Dorf erwähnt. Die Helden sind sich sicher, dass dies ihr Verfolger gewesen sein muss, der sie anscheinend heute Nacht überholt hat und nun vor ihnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dilos erwähnt noch, dass die Brücke auf der Handelsstraße, die nach Osten führt, abgebrannt sei und  niemand bislang wisse, wer dahintersteckt. Falls die Helden also nach Osten reisen wollen, müssten sie einen Umweg über die Südseite machen, also ganz nach Nyssos und dann wieder nach Osten und über [[Ferning]] weiter nach [[Eldorn]] oder [[Valkenburg]]. Henk dankt und erwähnt, dass sie weiter nach Westen wollen. Der Jäger verabschiedet sich dann und wünscht allen zum Abschied eine gängige barthavische Abschiedsformel für Reisende:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Möge [[Twill|Twills]] Hand eure Fährte verwischen!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerrak und die Weiterreise'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Jäger fort ist, erwähnt Kerrak vom Feuer aus, dass er wisse, wer die Brücke abgebrannt habe. Mit Verweis auf seine Nützlichkeit erzählt er auf Nachfrage, dass es sich vermutlich um Graltiks Männer handeln würde, denn er habe es von Vargus Blutbann gehört, dem Anführer der Nemorern, mit denen er unterwegs war. Graltik plane nämlich anscheinend seine Rache an Barthavion und habe seine Männer ausgeschickt, um Unruhe und Chaos im Land zu stiften. Kerrak weiß, dass eine andere Gruppe von kratarischen Männern im Süden die Handelsstraße tyrannisiert und alle ausrauben soll, die nach Sapos kommen. Ziel sei es wohl, die Versorgung nach Sapos zu behindern. Den Helden ist bewusst, dass Sapos von allen Städten am wenigsten autark und damit auf Waren aus anderen Städten angewiesen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak bestätigt auch Henks Vermutung, dass Graltik noch etwas anderes planen würde, irgendetwas Großes. Eventuell bezöge sich dies auch auf Sapos, aber darüber wisse Kerrak zu wenig. Klar sei nur, dass Graltiks Männer inzwischen in ganz Barthavion unterwegs seien und bereits einige Handelsstraßen kontrollieren. Dann zieht er sich seine mittlerweile getrocknete Kleidung wieder an und bereitet sich auf die Abreise vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder auf dem Weg sind, reitet Henk mit Kerrak hinter sich vorweg, gefolgt vom Kenji, Octavia und Iustus aus Nachhut. Ihnen fällt unterwegs schnell auf, dass der nächtliche Sturm den gesamten Wald durcheinandergebracht hat und überall Chaos herrscht. Äste liegen auf dem Weg und die Helden müssen immer wieder anhalten, um diese zur Seite zu räumen. Kerrak spring dann zwar immer schnell von Henks Pferd und beseitigt die Äste, doch es kostet dennoch zusätzliche Zeit und verlangsamt die Reise. Als ein besonders dicker Ast liegt so ungünstig auf der Straße, dass Kerrak diesen nicht allein bewegt bekommt, eilt auch Kenji zur Hilfe. Doch die beiden können den Ast nicht bewegen und erst mit Henks zusätzlicher Unterstützung gelingt es ihnen, das Hindernis wegräumen und dem Weg weiter zu folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Weg dann etwas weiter wird und weniger Äste herumliegen, fragt Kerrak Henk unter vier Augen, was Octavia eigentlich damit gemeint habe, dass sie ihn töten würden, wenn er etwas macht, was ihnen nicht gefalle? Er will wissen, wie denn seine Chancen stehen, dass er dies hier überleben kann. Henk weist Kerrak darauf hin, dass er Octavia einfach nicht verärgern solle, doch dieser fürchtet, dass Octavia ihn nicht leiden könne und ihn sogar hasse. Henk nickt dies grinsend ab, während Kerrak ihm gesteht, dass er deswegen etwas Angst vor Octavia habe, da er schließlich wisse, dass sie das Geas Echo in der Form von Feuer in sich trage. Er will also von Henk wissen, wie er es vermeiden könne, sie wütend zu machen, da sie ihn dann vermutlich sofort einäschern würde. Henk empfiehlt ihm, sich weiterhin nützlich zu machen und Octavia am besten nicht zu nerven. Kerrak klagt, dass er ja nicht wisse, was sie denn alles nerve, und bittet Henk um einen Rat, was er tun könne, um seine Überlebenschancen zu erhöhen, denn schließlich würde er ja ein Stück über die Helden schreiben. Henks Tipp: Zurückhalten und vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak hat wegen seines Stückes noch viele Fragen an zur Beziehung zwischen Kenji und Octavia und will als erstes wissen, wie lange da schon was zwischen den beiden läuft? Als Henk beiläufig erwähnt, dass es wohl schon seit ihrer Kindheit sei, bemerkt er, dass sich auf beiden Seiten des Weges sich langsam ansteigende Felswände annähern. Henk bricht das Gespräch ab, um seine volle Aufmerksamkeit auf den Weg zu richten, denn dieser lief auf eine Engstelle hinaus, die unumgehbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Hinterhalt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt jetzt durch eine enge Schlucht hindurch, die gerade so breit ist, dass die Pferde hindurchpassen. Auf ihm haben sich vom Sturm viele Äste gesammelt, die aus dem Weg geräumt werden müssen, damit die Pferde sich nicht verletzen. Die Helden steigen ab und führen die Pferde durch die Schlucht, und Kerrak will hilfsbereit sein, geht vorweg und beginnt sofort, die Äste aus dem Weg zu räumen. Henk folgt ihm mit seinem Pferd, dann Kenji, Octavia und Iustus jeweils mit ihren Pferden. Alle sind aufmerksam und beobachten den Weg und die Wände genau.&lt;br /&gt;
[[Datei:Map schlucht nachtholz.png|miniatur|rechts|Die enge Schlucht, in der die Falle des Attentäters zuschnappt]]&lt;br /&gt;
Die Schlucht hat in ihrer Mitte einen leichten Knick und, als Henk diesen mit seinem Pferd passiert hat und Octavia dort ankommt, bemerken Henk und Kenji, dass etwas Winziges über ihren Köpfen von vorne nach hinten schnell durch die Luft über der Öffnung der Schlucht fliegt. Sie wenden sich um und genau in dem Moment kommt plötzlich ein Teil der Felswand neben Octavia ins Rutschen und trifft genau auf diese, die in herabfallende Steine und vor allem Steinstaub eingehüllt wird. Octavia geht zu Boden, wird unter dem Steinstaub beerdigt und verliert das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sieht den Erdrutsch, doch spürt schlagartig, dass ihm eine Gefahr von hinten droht, und wendet sich um. Er sieht gerade noch rechtzeitig, wie sich ein Mann mit verhülltem Gesicht von oben auf ihn schwingt, und so es gelingt Henk, sich wenigstens noch so weit wegzudrehen, dass der Angreifer ihn zwar nicht mit voller Wucht erwischen kann, ihn aber trotzdem verletzt. Kerrak schreit in der Sekunde vor Schrecken laut auf und Kenji blickt entsetzt auf eine sich immer weiter ausdehnende Staubwolke, die ihn in der nächsten Sekunde einhüllt und ihm den Atem raubt und Hustenabfälle auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht seine beiden Dolche und weicht dem schnellen Angriff des Attentäters aus, der sich ein Tuch vor dem Mund gebunden und eine Kapuze tief über die Augen gezogen hat und seinen Angriff mit den gezischten Worten kommentiert:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Ihr verdammten Füchse kriegt nun endlich eure Rechnung!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji verhüllt sich Mund und Nase und geht in die Staubwolke hinein, um Octavia zu suchen. Er tastet sich vorsichtig an Octavias Pferd vorbei und kommt nur langsam vorwärts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich ausbreitende Staubwolke hüllt die beiden Kämpfenden genau in dem Moment ein, als Henk zum Gegenschlag ansetzt und feststellen muss, dass der Attentäter ein echter Profi zu sein scheint, denn sein Entwaffnungsversuch wird geschickt vereitelt und sofort gnadenlos gekontert. Der Angreifer versetzt Henk einen äußerst schmerzhaften Stich und kommentiert ihn zischen:  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Dieser Job war ein Glücksfall!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji findet in der Staubwolke die am Boden liegende Octavia. Er hilft ihr hoch, wodurch sie wieder zu Bewusstsein kommt und sich schnell Mund und Nase verhüllt.  Ein von Kerrak geworfener Stein trifft die Schulter des Attentäters, doch er lenkt diesen nicht weiter ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henks Versuch, den Attentäter durch einen fiesen Trick zu Fall zu bringen, scheitert durch dessen Geschick. Doch wenigstens kann Henk dessen Angriff ebenso geschickt abwehren und hört dabei die Worte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Die Rache gehört uns!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia tastet sich mit Kenjis Hilfe in Richtung des Waffenlärms durch den dichten Staub, denn sie haben die Hoffnung, Henk vielleicht helfen zu können. Kerrak sucht tastend nach etwas, mit dem er angreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschließt, nicht mehr weiter zu versuchen, den Attentäter lebend zu fassen, und stellt seine Taktik um. Er führt einen gezielten Schlag gegen den Halsbereich des Angreifers durch und obwohl dieser dem vollen Angriff entgeht, fügt Henk ihm einen tiefen Schnitt am Schlüsselbein zu. Dabei will er von ihm wissen, wer ihn beauftragt habe. Der Attentäter grinst schmerzhaft und während er Henk angreift, zischt er: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Dein Feind!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk wehrt seinen Angriff geschickt mit beiden Dolchen ab und Kenji und Octavia haben inzwischen Henks Pferd überholt und erahnen den Umriss ihres Freundes in der dichten Staubwolke. Kerrak hat einen dickeren Ast gefunden und schwingt ihn mit Wucht in die Richtung des Attentäters und trifft ihn trotz der schlechten Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk attackiert diesmal den Attentäter frontal auf Bauchhöhe und durch Kerraks Schlag neigt sich dieser sogar etwas vorwärts, wodurch er Henks Angriff nicht ausweichen kann und an beiden Seiten getroffen wird. Trotzdem setzt der Angreifer zu einer weiteren Attacke an und verkündet entschlossen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Du wirst nur der erste sein!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk kann den feindlichen Hieb nicht vollständig abwehren und wird erneut verletzt. Octavia und Kenji versuchen, an Henk vorbeizukommen, doch es ist zu wenig Platz da, so dass sie warten müssen. Kerrak bereitet einen erneuten Wuchtangriff vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk setzt jetzt zu einem gezielten Stoß an und versenkt seine Klinge im Oberkörper des Attentäters, der daraufhin zu Boden geht und verendet. In dem Moment kommt von oben aus der Staubwolke ein von Kerrak geschwungener dicker Ast auf den zusammengesunkenen Angreifer geschwungen und schlägt auf dessen Schulter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist schwer verletzt und seine Freunde helfen ihm, die immer noch in der Staubwolke versunkene Schlucht zu verlassen. Sie lassen sich davor nieder, wo der Wind den Staub verweht, und Iustus kümmert sich um Henks Wunden, reinigt und verbindet sie. Octavia setzt sich ebenfalls erschöpft hin und reinigt sich vom Steinmehl. Kenji erinnert sich, dass der Attentäter ein Pferd besessen hat, und begibt sich allein in der Umgebung auf die Suche nach diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen zieht Kerrak die Leiche des Attentäters aus der Schlucht und Henk lässt dessen Taschen nach Hinweisen durchsuchen. Nachdem Kerrak nur einen Geldbeutel mit 15 Silbermünzen gefunden hat, den Henk einsteckt, will er wissen, ob er Hose, Jacke und Stiefel des Attentäters haben könne. Als niemand etwas dagegen hat, zieht er der Leiche die Sachen aus und legt dabei eine Tätowierung auf dem Oberarm frei, die drei Dolche um einen Schädel angeordnet zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kennt dieses Symbol, denn es gehört zu den „Bannard-Brüdern“, einer Gruppe von Auftragsmördern aus [[Weisshafen]]. Obwohl er selbst nie viel mit ihnen zu tun hatte, weiß aber er, dass Mestoph mit den Brüdern einige Konflikte hatte und sich in einer Art Fehde mit diesen befindet, ohne  genau zu wissen, worum es dabei geht. Auch Kerrak kennt die Brüder und erwähnt, dass diese völlig skrupellos seien und man sie im Gasthaus „Roststube“ im Hafen von Weisshafen beauftragen könne, wenn man jemanden schnell und ohne fragen beseitigen lassen wolle. Er merkt jedoch noch an, dass sie hohe Preise nehmen und nicht für arme Schlucker arbeiten würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat sich inzwischen in dem unübersichtlichen Wald etwas vom Lager entfernt und dann tatsächlich das leise Schnauben eines Pferdes wahrgenommen. Als er das versteckt angebundene Tier endlich gefunden hat, bemerkt er, dass er mittlerweile die Orientierung verloren hat und nicht mehr genau weiß, wie er zum Lager zurückkommen kann. Aber durch lautes Rufen macht er Kerrak auf sich aufmerksam, dessen Stimme ihn schließlich zum Lagerplatz zurücklotst. Dort angekommen, übergibt er dem Schauspieler das Pferd des Attentäters, so dass Kerrak nicht mehr bei Henk mitreiten muss. Dafür ist dieser auch sehr dankbar und nach einer kurzen Erholungspause geht es langsam weiter Richtung Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Begegnung am Rastplatz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es zu dämmern beginnt, kommen die Helden zu einer Weggabelung, an der sich auch ein Rastplatz befindet. Doch bereits von weitem kann man im Halbdunklen gut erkennen, dass ein Feuerschein auf diesem Rastplatz zu sehen ist. Es befinden sich bereits zwei Reisende dort, und zwar ein breiter, stämmiger Mann mit Bart und praktischer Reisekleidung, neben dem eine kleinere, verhüllte Gestalt sitzt, die sich hinter dem Mann versteckt und ihr Gesicht abwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sitzen ab und Henk nähert sich. Der Mann steht auf, als er die Helden bemerkt, und richtet sein Kurzschwert auf Henk, während er seine andere Hand schützend über die kleinere Gestalt hält und laut ruft:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Wer seid ihr? Freund oder Feind?'“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Manns scheint zu allem entschlossen und traut Henk nicht so richtig, doch als Kenji vortritt, seine Kapuze absetzt und den Mantel etwas öffnet, so dass er als Mystiker des Areteischen Ordens zu erkennen ist. Der Mann beruhigt sich und erkennt langsam, dass die Helden keine Gefahr darstellen, und setzt sich erleichtert wieder ans Feuer. Dann schlägt er vor,  dass sie sich das Lager teilen können, und lädt die Helden an sein Feuer ein. Da es mittlerweile recht kalt ist, sind alle sehr froh darüber und setzten sich zum Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gestalt verbirgt weiter ihr Gesicht und der Mann legt den Arm um sie und streichelt immer wieder ihren Rücken. Kenji fragt ihn, wer er sei, und der Fremde stellt sich als Seybald vor und fragt auch Kenji nach seinem Namen. Doch dieser erklärt ihm, dass es sicherer für ihn sei, wenn er seinen Namen nicht kennt, und Henk stellt sich als Alrik vor und geht als Führer der Reisegesellschaft durch. Octavia und Iustus bleiben im Hintergrund und setzten sich am Feuer so hin, dass sie mit ihren Kapuzen ihre Gesichter verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald hat vor allem Vertrauen zu Kenji gefasst und erzählt auf dessen Nachfrage, dass er auf dem Weg nach Lindmar sei. Er nimmt dann die Kapuze des anderen herab und darunter ist ein ca. 14 jähriges Mädchen, die er als seine Tochter Nori vorstellt. Seybald berichtet, dass diese vor einigen Wochen aufgehört habe, zu reden. Begonnen habe alles, nachdem sie letzten Sommer abends zu dem See gegangen wäre, an dem sie und ihre Familie leben, um dort nach den Glühwürmchen zu suchen. Nori sei aber nicht zurückgekommen und am nächsten Morgen habe man sie bewusstlos am Seeufer gefunden. Sie sei zwar völlig unversehrt gewesen und er wirkte so, als habe ihr niemand etwas getan, aber seit dieser Nacht spräche sie kein Wort mehr. Außerdem habe der Stallbursche vom Gasthaus ebenfalls etwas Merkwürdiges in dieser Nacht erlebt und von merkwürdigen Lichtern über dem See berichtet, die angeblich nicht von den Glühwürmchen stammen würden. Interessiert fragt Kenji nach dem Namen seines Heimatortes und erfährt, dass die beiden mit ihrer Familie in Virna am Schwarzsee leben, was Octavia nachdenklich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald berichtet weiter, dass ihnen schließlich, nachdem Nori nun seit Wochen kein Wort mehr gesagt habe, ein Nachbar geraten habe, die Mystiker des Leveischen Ordens in Lindmar aufzusuchen, die das Mädchen dort eventuell heilen können. Sollte dies aber nicht funktioniert, will Seybald seine Tochter zum Ekklesium oder Areteischen Orden bringen, weil dann die Gefahr besteht, dass es sich bei ihrem Problem nicht um eine gewöhnliche Krankheit, sondern um eine Besudelung oder einen Fluch handeln könnte. Er hoffe sehr, dass es nichts Magisches sei und die Mystiker sie heilen können, damit sich ihre Zunge wieder löse, denn immerhin stehe bald ihre Hochzeit an und ohne Stimme werde sie ihren Mann keine gute Ehefrau sein können. Dabei blickt er Kenji flehend an, da ihm aufgefallen ist, dass dieser auch ein Mann des Ekklesiums ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bietet Seybald an, seine Tochter zu untersuchen, und stellt zunächst über seinen Lichtsinn fest, dass es sich um keine Besudelung handelt, zumindest kann er keinerlei Einflüsse von Schattenmagie an dem Mädchen wahrnehmen. Ihm fällt aber der hohe Muskeltonus des Mädchens sowie der unruhige Blick auf, der scheinbar kaum fähig ist, etwas länger zu fixieren. Außerdem ist sie sehr mager und scheint kaum etwas gegessen zu haben. Nori wirkt also sehr traumatisiert, als ob sie sich eher in einer seelischen Starre befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis teilt Seybald seine Einschätzung mit, was diesen sehr beruhigt, da er bereist fürchtete, dass irgendeine dunkle Macht hinter der Sache stecken könne, und da man in diesen Zeiten überall Warnungen vor dem dunklen Kult höre, habe er schon das Schlimmste befürchtet. Kenji rät ihm, Nori nach Lindmar zu bringen, wo man sich im Leveischen Orden um ihr körperliches und seelisches Wohl kümmern werde. Als Kenji seine Einschätzung abgibt, fällt ihm auf, dass das Mädchen scheinbar zugehört hat und weniger geistesabwesend wirkte, und Kenji hat den Eindruck, als habe Nori ihn einmal kurz dankbar angelächelt. Dann nimmt sie auch ihr Vater erleichtert in den Arm und sagt ihr, dass nun bestimmt bald alles wieder gut werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bietet den beiden an, mit ihnen gemeinsam zu beten, was sie dankbar annehmen. Währenddessen nimmt Octavia Henk zur Seite und erzählt ihm leise, dass sie vor drei Jahren in Virna, dem Heimatort von Seybald, die magische schwarze Rüstung von [[Principus Mortis]] im Schwarzsee versenkt haben. Aus diesem Grund interpretiert sie die merkwürdigen Lichter über dem See, von denen Seybald gesprochen hat, in diesem Kontext und fragt sich, ob da auch der dunkle Kult seine Finger im Spiel habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gebet ist Seybald noch entspannter und vertrauensvoller als zuvor und erzählt Henk und Kenji, dass er sich nur deshalb traue, allein mit seiner Tochter zu reisen, weil er selbst mal eine Art Held gewesen wäre. Er stamme aus Ankarz und sei viele Jahre durch die Gegend gezogen. Er habe mit einigen anderen tapferen Männern, die inzwischen fast alle tot seien, im Geisterwald gegen die Untoten gekämpft. Dies sei aber schon einige Jahre her und sie hätten einen Nekromanten in der Nähe von Morsburg stellen können. Henk kommen die Orte und die Geschichte sehr bekannt vor und er fragt Seybald, ob er [[Gerbert der Bär|Gerbert]] kennen würde. Der Alte nickt überrascht und will sofort wissen, woher Henk denn „den Bären“ kenne, und dieser erklärt ihm, er habe die Geschichten von Gerbert, dem Bären, gehört, da er ein bekannter und gefeierter Held sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald seufzt und erzählt, dass er damals noch ein junger Mann gewesen sei, als er unter anderem mit Gerbert unterwegs war. Aber nachdem er diesen Schrecken erlebt habe, sei er gezeichnet gewesen und habe damals gemerkt, dass er nicht als Held geeignet sei. Er habe dann seine Frau in Virna kennengelernt und seitdem halte er sich aus allem Ärger heraus, obwohl er immer noch fähig sei, seine Tochter zu beschützen, weshalb er ja auch allein reise. Dies sei heutzutage sogar beinahe sicherer, da es in Nyssos Verbrecher gäbe, die sich als Reiseführer ausgäben und ihre Kunden nicht zum vereinbarten Ziel, sondern in die Hände von Räubern geführt hätten. Seybald warnt die Helden davor, dass die Haupthandelsstraße nach Sapos inzwischen von Räubern kontrolliert werde, weshalb er nun auch die Nebenstrecke durch Opploh gewählt habe. Der Weg nach Ivenbau sei von Süden aus inzwischen kaum noch zu bereisen, ohne ausgeraubt zu werden. Kerrak wirft ein, dass es sich dabei vermutlich auch um Graltiks Männer handeln dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald und seine Tochter wollen sich dann schlafen legen und der Alte bietet noch an, eine Nachtwache übernehmen zu können. Da wird Henk misstrauisch und fragt ihn, wieso er ihnen vertrauen würde, obwohl er sie nicht kenne? Seybald weist auf Kenji hin und sagt, dass er dem Mystiker vertraut, in guter Gesellschaft zu reisen. Henk findet das nachvollziehbar, verzichtet aber auf das Angebot und lässt den Alten mit seiner Tochter die Nacht durchschlafen. Immerhin haben sie am nächsten Tag noch einen weiten, anstrengenden Weg vor sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen bis auf Henk in ihren Zelten und Henk macht es sich trotz leichtem Nieselregen unter freiem Himmel bequem und überlässt sein Zelt Kerrak. Kenji übernimmt die erste Wache und weckt dann Iustus zur zweiten. Doch in der Nacht geschieht weiter nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Nemieon ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, nachdem Iustus alle geweckt hat, machen sich auch Seybald mit seiner Tochter auf den Weg. Henk überlässt dem Alten bei der Abreise den Geldbeutel des Attentäters mit den 15 Silberlingen und wünscht ihnen eine gute Reise.  Die Helden blicken den beiden noch kurz hinterher und brechen nach einem Frühstück ebenfalls wieder auf. An diesem Tag ist der Himmel klar und die Sonne kommt heraus, so dass es wärmer und trockener ist und die Pferde schnell vorankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg durch das Nachtholz schließt Kerrak mit seinem Pferd zu Henk auf und erzählt ihm, dass er gerade an seinem Stück über die Helden arbeiten würde und dazu noch ein paar Fragen habe. Henks letzte Erwähnung, dass sich Kenji und Octavia bereits seit der Kindheit etwas miteinander hätten, hat Kerrak anscheinend zum Nachdenken gebracht. Als Henk zustimmt, legt der Schauspieler los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will als erstes wissen, wo das gemeinsame Kind der beiden, von dem Henk erzählte, eigentlich sei, und erfährt, es sei in die Obhut des Areteischen Orden gegeben worden, und als Kerrak wissen will, wie alt das Kind sei, erklärt ihm Henk, dass Octavia direkt, als sie zur Frau wurde, schwanger geworden sei, weshalb das Kind jetzt vielleicht so zwischen sechs und acht Jahren alt sein dürfe. Kerrak ist etwas entsetzt über das vermeintlich inzüchtige Treiben bei den [[Thyrner|Thyrnern]] und will dann den Namen des Kindes wissen, doch Henk gibt vor, ihn nicht zu kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bohrt der Schauspieler weiter und will wissen, wie das Kind der beiden aussieht und ob es wegen Octavia magisch sei und zaubern könne. Henk liefert ihm die gewünschten Details und erklärt, es habe die gleichen Schlitzaugen wie Kenji, da es bereits ganz früh starke Lichtmagie gewirkt habe, und natürlich sei es auch hochmagisch, da es wie seine Mutter mit Feuermagie geboren sei. Kerrak fällt die Kinnlade herunter und fasziniert scheint er sich das Aussehen des Kindes im Geiste vorzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt er die Sprache auf Adarian und will wissen, ob der davon gewusst habe, denn schließlich seien die beiden ein Paar, worauf Henk das verneint und betont, dass Adarian keine Ahnung von dem Treiben zwischen Kenji und Octavia gehabt habe und auch nicht aus diesem Grund in Barthavion geblieben sei, wie Kerrak vermutet. Als Kerrak wissen will, wann sie sich mit Adarian wiedertreffen, lenkt Henk ab und wärmt die alten Verleumdungen aus dem [[Prozess_gegen_die_Helden#Kenjis_Motive|Prozess]] in [[Valkenburg]] wieder auf, indem er Kerrak die Geschichten über den bestechlichen und deshalb feisten Mystiker erzählt, der Kenji damals gewesen sein soll, der bei Schiedssprüchen für ein gutes Essen gerne die Partei des Gastgebers eingenommen habe. Dann winkt Henk ab und erklärt, da das doch alles auch ganz normal sei, denn schließlich hätten die Diener des Lichtes dieselben Bedürfnisse wie alle anderen Menschen. Kerrak hört interessiert zu und es scheint sich in ihm ein neues Bild von Kenji zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will dann noch wisse, wie Henk als guter Freund Graltiks die Pläne mit der Kontrolle der Handelsstraßen findet, worauf Henk einwirft, dass er zwar für Graltik gearbeitet habe, aber dieser jetzt mit den Schwarzmagiern im Bunde steht und vermutlich schon wahnsinnig geworden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Nachmittag erreichen die Helden die Hauptstraße und blicken direkt auf einen Ausläufer der Donnerberge, auf dessen Spitze man die Ruinen einer großen Festung erahnen kann. Alle wissen, dass dies die Ruinen der [[Calburg]] sein müssen, von denen man sagt, dass es darin spuke, so dass alle diesen Ort meiden. Kerrak ist überzeugt, dass die Burg nur aufgrund einer List der [[Thyrner]] zerstört wurde, da die Eldorner durch das Gerücht, das gestohlene Zenaische Pferd befände sich in der Calburg, ihre Skrupel für den ersten Kampf gegen die eigenen Leute aus Barthavion verloren. Doch die Helden gehen davon aus, dass es noch eine weitere Partei gab, die ein Interesse daran gehabt haben könnte, den Krieg gegen Thyrna und das Zerwürfnis der barthavischen Städte mit [[Eldorn]] zur Eskalation zu bringen, nämlich der Kult des Xul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der restliche Weg verläuft nun schneller, da die große Handelsstraße erreicht ist, die westlich der Berge verläuft. Aber auch diese Straße wirkt ungewöhnlich unbelebt und man sieht keinen Reisenden. Es liege auch überall noch Äste auf dem Weg, die nach dem Sturm niemand davon geräumt hat, was verdeutlicht, dass auch im Laufe des Tages kaum jemand hier lang gekommen ist, da man die Äste für einen Ochsenkarren hätte zur Seite räumen müssen. &lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|miniatur|rechts|[[ Elysisches Ekklesium#Stufe 5: Lichtmeister |Lichtmeister]] [[Archorbar]]]]&lt;br /&gt;
'''Treffen mit Archorbar'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends kommen die Helden zu einem Rastplatz, der an einem felsigen Abhang liegt und einen kleinen Bach hat, der wasserfallartig aus einem Stein plätschert. Schon beim Betreten des Rastplatzen bemerken sie, dass dort ganz ruhig und unbewegt ein Mann mit einem Stab sitzt. Es ist [[Archorbar]], der sie ruhig, aber erfreut anblickt und lächelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind ihrerseits äußert erfreut, aber auch sehr überrascht, den alten Freund hier zu treffen, und wundern sich, wieso er gerade hier auf sie gewartet zu haben scheint. Archorbar offenbart ihnen daraufhin, dass  er sich bereits gedacht, dass die Helden auf Reisen seien, da er ihre Anwesenheit im Erdreich von Barthavion gespürt habe. Alle Steine und Felsen hätten ihm zugeflüstert, dass sie sich mit ihren Füßen wieder auf dem Boden des Landes befinden, und so habe er sich vom Erdreich lenken lassen, bis er sie hier vorfand.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er selbst komme gerade aus [[Galadh Sidh]], wo er sich mit den Elben über die Bedrohung des Dunklen Kultes beraten habe. Dort habe er auch von dem Erfolg der Helden gehört, den alten Elbenkönig [[Sereg]] erlöst und damit den Nebelschlund aufgehoben zu haben, und auch von den Gesandten zu den Fjalgar Zwergen, zu welchen er selbst ebenfalls auf dem Weg sei, um sich mit diesen zu beraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar spricht den Helden ein großes Lob aus und betrachtet es als einen großen Sieg, dass die Helden die Gunst von Veldun errungen haben. Nun hofft er, dass der Zwergenkönig das Angebot der Elben nicht ausschlage, denn diese würden erst eine Zustimmung der Zwerge abwarten, bevor sie ihre Hilfe dann offiziell dem Kriegsrat der barthavischen Städte in Valkenburg anböten. Archorbar erklärt den Helden, dass aus Sicht der Elben Barthavion nämlich immer noch das Gebiet der Zwerge sei und dass die jungen Völker aus ihrer Sicht allein keine vertrauensvollen Verbündeten seien. Daher würden sie den Barthavers also nur ihre Hilfe anbieten, wenn die Zwerge ebenfalls an ihrer Seite kämpfen würden, da ihr Vertrauen zu den Alten Völkern größer als zu den jungen sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar äußert jedoch noch eine andere Vermutung für die Audienz der Elben beim Zwergenkönig, denn  in Galad Sidh habe er selbst von den Elben gehört, dass es einst eine Art Pakt unter den Elben von Veldun und den Fjalgar Zwergen gegeben habe, über deren genau Vereinbarung man ihn jedoch im Unklaren ließ. Sie erwähnten jedoch, dass dieser Pakt aus der Zeit des „Schattenkrieges“ stamme. Dann erklärt er den Helden, dass dieser vor sehr langer Zeit stattgefunden habe, lange bevor die heutigen Barthaver nach Barthavion gekommen und die jungen Völker überhaupt existent gewesen seien. Damals seien die [[Pazumer]] aus [[Ishurak]] nach Eboria gekommen und hätten die Elben mit dem versklavten Volk der Umbrin angegriffen und „Elyanor“, das Zentrum des alten Reiches von Veldun, zerstört. Die Pazumer seien damals aus dem Süden gekommen, wo sie an den Küsten des Thalischen Meeres bereits großes Unheil hinterlassen und „Pelagon“, die letzte Zuflucht der [[Hybraner]], zerschlagen hätten. Im Norden habe sich schließlich der Elbenkönig „Beledir“ mit dem Zwergenkönig „Grorim“ verbündetet und mit vereinten Kräften seien sie die Pazumer vertrieben worden, die sich in der großen Steppe niederließen und die Ruinen von Luggul errichteten, die seit dieser Zeit unbewohnt und glücklicherweise fast vergessen seien. Archorbar vermutet, dass es in der Zeit dieses Krieges dazu gekommen sei, dass die Fjalgar-Zwerge und die Elben aus Veldun ein Wissen erlangt oder ein Geheimnis zu hüten begonnen hätten, dass sie vor den jungen Völkern bis heute verschwiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden fragen Archorbar, um was es bei dem Geheimnis gehe, doch dieser berichtet nur, dass die Elben in Galad Sidh ihm gegenüber angedeutet hätten, es sei Zeit, dass der Zwergenkönig den Barthavern endlich die ganze Wahrheit über ihre Heimat erzählen müsse, damit diese verstünden, worum es bei der Bedrohung durch den Dunklen Bund wirklich ginge. Archorbar ahne, dass es sich um ein großes Geheimnis handeln müsse, welches die Motivationen und Ziele des dunklen Kultes offenlegen könnte,  aber auch ihm gegenüber wollten die Elben nicht mehr von ihrem Wissen preisgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar erzählt dann auch von den verschwindenden Menschen überall im Land. Da niemand wisse, wann wieder jemand verschwinde, sei es fast unmöglich, die Verschwundenen auf den Straßen ausfindig zu machen. Archorbar berichtet, einige Inquisitoren hätten jedoch einer Familie aus Trutz folgen können, die sie am Tag nach ihrem Verschwinden auf der Handelsstraße angetroffen haben. Diese hätten jedoch gesagt, dass sie privat reisen würden, und unter diesen Umständen habe sie ja niemand aufhalten können, da es ihr freies Recht sei, zu reisen, und sie auch nicht verpflichtet seien, irgendjemanden etwas darüber zu erzählen. Die Inquisitoren hätten sie deshalb weiterreisen lassen, aber einer von ihnen habe sich an sie herangehängt, um zu beobachten, wohin sie ihr Weg nun führe. Doch einen Tag später fanden seine Mitstreiter diesen Inquisitor tot am Wegesrand, aufgeschlitzt mit einem Dolch. Archorbar berichtet, es habe gewirkt wie ein Raubüberfall, aber die Familie selbst sei unauffindbar gewesen, als ob sie den Räubern entkommen oder – aus welchen Gründen auch immer – von ihnen verschont worden seien.&lt;br /&gt;
[[Datei:img notiz sabaoth.png|miniatur|links|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Archorbar merkt an, dass es derzeit auch schwer sei, die Verschwindenden zu verfolgen, da die Straßen sehr unsicher seien. Er selbst sei auf der Handelsstraße gestern von Räubern angegriffen worden, habe sie aber in die Flucht schlagen können. Es seien Nemorer gewesen, die eindeutig Kratarische Lederbekleidung trugen. Archorbar hörte, dass diese Männer aus [[Kratara]] die gesamten Handelsrouten im Land terrorisieren würden und es fast so wirke, als gäbe es einen Zusammenhang zwischen den Raubzügen von [[Graltik Blutklinge|Graltiks]] Männern und den verschwundenen Leuten, da es durch die unsicheren Straßen unmöglich geworden sei, ihrer Spur zu folgen. Die Helden informieren Archorbar über ihre Erkenntnisse, dass Graltik mit dem dunklen Kult zusammenarbeitet, was sein Handeln in ein neues Licht rückt. Die Helden zeigen Archorbar auch die Notizen, welche sie auf [[Sabaoth Immortalis|Sabaoths]] Schiff gefunden haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_47:_Auftauchen|Episode 22.47]]), und weisen ihn darauf hin, dass sie in [[Ferja]] ebenfalls eine Familie entdeckt haben, die über Nacht verschwunden ist (vgl. [[Das_Mysterium_von_URU#Episode_09:_Ferjas_Unheil|Episode 23.09]]) und in diesem Zusammenhang im Gästebuch auf den Namen „Zaladhar“ gestoßen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar berichtet jetzt darüber, dass vor einigen Wochen in [[Olborg]] nach einem langen Kampf ein sehr mächtiger schwarzer Ritualist festgenommen worden sei, der dort versucht habe, den Tempel des [[Alethon]] durch grausame Menschenopfer zu entweihen. Er habe sich als ein Meister des [[Bund des Xul|Kult des Xul]] zu erkennen gegeben und die dunkle Macht gepriesen, die er durch das Mal des [[Utukk'Xul]] erhalten habe. Er habe im Verhör unter einem Wahrheitstrank stehend zugegeben, dass er wisse, warum und wohin die Menschen über Nacht verschwinden würden. Doch sein Geist sei zu stark gewesen und nach Stunden, in denen er mit Zaubern und weitere Tränken bearbeitet worden sei, habe er nur ein mysteriöses Wort von sich gegeben: „URU“ Mehr habe man aus diesem Mann nicht herausbekommen können. Leider sei er am Abend vor seiner Hinrichtung dann auf ungeklärte Weise aus seiner Zelle in Olborg verschwunden und die Wachen, drei gut geschulte Inquisitoren, lagen tot und mit verzehrten Gesichtern auf dem Boden des Sanctums. Dann blickt Archorbar die Helden ernst an und tippt auf die Notizen, während er ihnen offenbart, dass der Name des Schwarzen Kultisten angeblich „Olimanra“ sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Archorbar auf die Situation in Sapos an und weiß, dass diese gerade unglücklich ist, da die unsicheren Handelsstraßen die Nahrungsmittellieferungen erschweren, die nun zum Ende des Herbstes dringend angelegt werden müssen. Er prognostiziert, wenn es so weiter ginge, werde die Stadt nicht über den Winter kommen, denn bereits jetzt seien die Preise für die Waren so hoch, dass viele Arbeiter in der Stadt bereits Hunger litten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar selbst sei schon lange nicht mehr in Sapos gewesen, da das [[Elysisches Ekklesium|Ekklesium]] dort nicht gern gesehen werde. Die Arkanisten seien schon immer misstrauisch gewesen und fühlten sich vom Ekklesium überwacht. Manchmal zeigten sie eine fast zwangshafte Abneigung gegen das Ekklesium, was das Vertrauen in die Experimente der Arkanisten nicht gerade erhöhe und nachdenklich mache, was sie denn zu verbergen hätten. Jedoch müsse man den Arkanisten zugestehen, dass sie eben auch Barthaver seien und es in diesem Volk nun mal so sei, dass die Freiheit an erster Stelle stünde. Er selbst halte sich gegenüber dem Rat der Emphausti höflich zurück und versuche die Hilfe des Ekklesiums nicht aufzudrängen. Dann rät Archorbar auch Kenji, dort keine offiziellen Aufträge für das Ekklesium anzunehmen, da deren Ausführung in Sapos verboten sei und nur in Sonderfällen genehmigt und durch die Arkanisten überwacht würde. Zuversichtlich weist er Kenji darauf hin, dass es also immer wieder Zusammenarbeiten gegeben habe, die funktioniert hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji beichtet Archorbar das nekromantische Ritual, welches sie mit [[Abdrushin]] auf der [[Baiula Spei]] durchgeführt haben, um Octavias Leben zu retten (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 32: Grett|Episode 21.32]]), und beschreibt ihm die Konsequenzen, über die Abdrushin ihn im Nachhinein aufgeklärt habe. Archorbar ist etwas verwundert, dass die Helden offensichtlich mit einem Nekromanten gereist seien, doch diese versichern ihm, dass Abdrushin kein Praktiker dieser Magie sei. Dann möchte Kenji wissen, ob Archorbar noch einen anderen Ausweg aus der Situation wissen, denn immerhin bedrohe die Tatsache, dass jederzeit ein Schnitter auftauchen und Kenji oder seine Freunde bedrohen könnte, den Erfolg ihrer [[Drachenträne|Drachentränen]]-Mission. Archorbar nimmt die Sache sehr ernst und betont, dass man nicht so einfach aus dem Vertrag kommen könne und Schnitter sehr mächtige Wesen seien, gleichwertig in ihrer Macht mit den Theleten. Als Kenji dann von dem Plan berichtet, mit Hilfe eines Nekromanten ein Schlupfloch zu finden, warnt Archorbar ihn eindringlich davor, dunklen Ritualisten zu vertrauen und besonders vorsichtig zu sein, an wen sie sich wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.13 ''') Während die Helden mit Archorbar gemeinsam am Feuer sitzen, nutzen sie die Gelegenheit, um dem alten, erfahrenen Geanisten einige Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte zuerst wissen, ob Archorbar etwas von seiner Schwester Hella gehört hat.&lt;br /&gt;
* Archorbar weiß nur so viel wie Henk, also dass sie nach der Seuche in [[Freywall]] und dem Versuch, Henks Sohn als Gefäß für Maldoror zu nutzen ([[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_05:_Kampf_um_Montakor|Episode 19.05]]), mit diesem und Birkinga in die Hohe Heimat gegangen ist, wo sie vermutlich immer noch dabei hilft, Henks Sohn zu beschützen ([[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_09:_Epilog|Episode 19.09]]).&lt;br /&gt;
Henk möchte dann wissen, wie die Lage in Freywall ist. &lt;br /&gt;
* Archorbar erzählt, dass die [[Amortuus-Pest|Seuche]] zwar bekämpft ist (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]), aber vereinzelt noch Untote außerhalb der Stadt durch die Gegend wandern. Das Reisen auf der Handelsstraße vor Freywall sei deshalb immer noch unsicher. Außerdem fehle es der Stadt an Menschen, die diese wieder aufbauen können. Es habe einfach zu viele Tote gegeben, aber [[Valkenburg]] habe bereits Unterstützung geschickt und langsam komme die Stadt nun wieder auf die Beine. Einem zweiten Angriff der Schwarzmagier wären sie jedoch derzeit vermutlich hilflos ausgeliefert.&lt;br /&gt;
Henk möchte wissen, ob Archorbar Neuigkeiten vom Zwergenkönig weiß.&lt;br /&gt;
* Archorbar führt aus, dass sein Zustand sich enorm verschlechtert habe und nur noch wenige Nachrichten aus Fjalgar kämen. Die Zwerge blieben verschlossen, vielleicht auch, um den Barthavern keine Angst zu machen. Für den Fall seines Ablebens sei aber bereits Varolus Sohn Vargi als Nachfolger bestimmt worden. Archorbar hoffe jedoch, dass die elbische Hohepriesterin ihm helfen könne. Dann  dankt er nochmal den Helden, dass diese die Krankheit bei den Elben angesprochen haben, denn die Priesterin sei bislang die größte Hoffnung, die der König habe. Wenn ihn jemand retten könne, dann sie. Damit hätten auch die Helden ihren Anteil an seiner Rettung, sollte diese gelingen.&lt;br /&gt;
Henk will auch wissen, wie der Kriegsrat von Barthavion in ihrer Abwesenheit gehandelt habe. &lt;br /&gt;
* Archorbar erklärt, dass die Lage im Kriegsrat verzwickt sei. Es gäbe gerade zu viele Konflikte, um sich auf ein geplantes Vorgehen gegen dein Feind zu einigen. [[Valkenburg]], [[Trutz]], [[Perlheim]] und [[Ankarz]] sähen die große Gefahr und würden vor allem für Sicherheitsvorkehrungen gegen den Kult plädieren. [[Freywall]] hingegen dürste nach Rache und wolle aktiv gegen den Dunklen Kult vorgehen. Die geschundene Stadt rufe deshalb im Kriegsrat zu einem Vergeltungsschlag gegen die Schattenburg auf, bevor der Dunkle Kult die Initiative ergreifen könne. Doch ohne die thyrnische Unterstützung seien die Chancen auf einen Sieg fast ausgeschlossen, was die Lage besonders für Freywall frustrierend mache. Auch [[Eldorn]] wolle aggressiver gegen den Kult vorgehen, um die Gefahr im Keim zu ersticken, bevor sie über das Land herfallen können. Eldorn unterstütze auch den Bund mit Thyrna und sei ihr größter Fürsprecher. [[Weisshafen]], [[Olborg]], [[Hallfels]] und [[Loderis]] seien derzeit noch unentschlossen. Sie wüssten die Gefahr des Kultes nicht einzuschätzen und fragten sich, ob der Zwergenkönig aufgrund seiner Krankheit eventuell die Situation ein wenig überdramatisiere. Sie würden deshalb fordern, mehr Späher auszusenden, doch da Graltiks Männer die Straßen tyrannisieren, würden viele Späher derzeit in den Tod geschickt und kämen nicht zurück. Dies führe auch dazu, dass sich der Blick immer wieder auf [[Graltik Blutklinge|Graltik]] und seine vertriebenen Männer richte. Einige sähen in ihnen eine größere Gefahr für Barthavion als den dunklen Kult. [[Sapos]] hielte sich derzeit sehr zurück und manche fürchten, dass die [[Arkanist|Arkanisten]] im Fall eines offenen Konfliktes mit den Schwarzmagiern wieder einen Alleingang planen und Barthavion den Rücken kehren würden. Da die Stadt aber gerade sehr unter den Versorgungsengpässen durch Graltiks Straßenterror leide, sei sie auf die anderen Städte angewiesen, da sie dieses Problem nicht allein lösen könnten. Die Tatsache, dass zwei der thynischen Gesandte abgereist seien, mache die Situation zusätzlich noch ungewisser und spalte den Rat immer mehr, denn einige hielten Thyrna als unverzichtbar für einen Sieg, während andere es als Pakt mit dem Übel selbst betrachten und davor warnen würden, dass Thyrna nach einem gemeinsamen Bund die Zusammenarbeit nutze, um Barthavion in die Unterdrückung zu treiben. Alle wüssten, dass Thyrna immer noch an den Handelsbeziehungen mit Eldorn und dem [[Orichalkum]] interessiert sei, und es sei vermutlich unrealistisch, dass Thyrna die Zusammenarbeit nicht ausnutzen werde, um die eigene Position zu stärken. &amp;lt;br/&amp;gt; Doch Archorbar sieht es als eher fraglich an, ob das Weltreich ein wahres Interesse daran habe, [[Barthavion]] zur [[Politische Ordnung des_Thyrnischen Weltreiches#Die Provinzen: Das Fundament des Weltreiches|Provinz]] zu machen, da das Imperium derzeit genug andere Probleme im Süden oder an den Grenzen der Nemorer habe. Barthavion sei weit entfernt und interessiere den Kaiser derzeit nun gering, denn außer dem Orichalkum hätten sie kein Interesse an einem Land, dass zu weit entfernt sei, um es an das Imperium anzugliedern. Auch die Gefahr durch die Schwarzmagier sei in Thyrna eher unbekannt, da sich das Weltreich durch diese nicht direkt bedroht fühle. Niemand wisse schließlich, was der Kult plane, und man habe keinerlei Beweise dafür, dass dieser sich Ziele auch außerhalb von Bathavion gesucht habe. &amp;lt;br/&amp;gt; Alles deute eher darauf hin, dass der dunkle Kult einen sehr genauen Plan verfolge, den Archorbar aber immer noch nicht ganz verstehe, denn ihre Ziele und Absichten lägen noch völlig im Dunklen. Archorbar warnt davor, einfach davon auszugehen, dass der Kult kopflose Zerstörung anrichten oder planlos vorgehen würde, oder die Hybris besäße, den gesamten Kontinent zu verderben, denn dies wäre zu vorschnell und könnte eventuell dazu führen, dass man ihre wahren Absichten übersehe. Archorbar kann selbst nicht einschätzen, was das endgültige Ziel der Schwarzmagier sein werde, aber er hat den Verdacht, dass das Geheimnis der Alten Völker, besonders der Zwerge, enthüllen könnte, was ihre Absichten antreibt. Deshalb  hofft er, dass Varulos sich durchringt und den Barthavern endlich die Wahrheit über ihr Land sagen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann möchte Henk wissen, ob es Neuigkeiten von [[Gerbert der Bär|Gerberts]] Spähauftrag gibt.&lt;br /&gt;
* Archorbar berichtet, dass Gerbert und seine Frau [[Cuina-Nira|Nira]] zurückgekehrt seien und es beiden gut gehe, wenngleich der Auftrag sie sehr gefordert habe. Sie hätten es fast bis zu der Schattenburg geschafft, konnten aber nicht weiter vordringen, da die Gegend von Spähern und Wesen aus der Unterwelt gesichert werde. Der Kult habe finstere [[Phlegräer]], flammende Streiter aus [[Abyssia]], gerufen, die als Wächter die Gegend beschützen und jeden vernichten würden, der sich der Festung nähere.&lt;br /&gt;
Henk erkundigt sich nach der Armee, die die Kultisten aufstellen wollten.&lt;br /&gt;
* Archorbar erzählt, dass der Dunkle Kult sowohl die untoten Nemorer aus der Steppe sowie die verbliebenen Untote aus [[Freywall]] in die östlichen Schwefelberge gerufen habe und diese sich dort in einem Tal, das aber ebenfalls von Plegräern bewacht werde, verstecken. Gerbert habe jedoch einen Blick in das Tal erhaschen können und es scheine sich zu bestätigen, dass der Kult eine untote Armee aufbaue. Doch da einige der Nemorer bereits anfängen, zu verrotten, gehe Gerbert davon aus, dass sie mit ihrem Angriff nicht mehr lange warten könnten, da ihnen sonst die Streitkräfte verfaulen würden. Vermutlich werde sich der erste Angriff dann wieder auf das geschwächte Freywall konzentrieren, da [[Eldorn]] sein Heer aufgestellt habe und zur Zeit gegen die Bedrohungen besser gewappnet sei. Aber das seien bloß Spekulationen, da der [[Bund des Xul|Dunkle Kult]] nicht wie ein gewöhnlicher Gegner im Krieg agieren werde, sondern auch unberechenbar handeln könne. Niemand wisse, was geschehen werde, aber Gerberts Beobachtung würden darauf schließen lassen, dass Barthavion sich auf das Schlimmste einzustellen habe.&lt;br /&gt;
Dann zeigt Henk noch den geschwärzten Dolch, den er in [[L'yreh]] gefunden hat ([[Im_Nebelschlund#Episode_22:_Sichten_und_Sichern|Episode 22.22]]), und fragt Archorbar, ob er etwas über ihn wisse oder sagen könne.&lt;br /&gt;
* Archorbar weiß jedoch nur, dass es sich bei dem verarbeiteten Stein um einen Rauchquarz handelt. Er gibt Henk den Tipp, sich im Sapos umzuhören, denn dort gäbe es Schmiede, die sich auch mit magischen Aspekten auskennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet Archorbar, dass er in [[L'yreh]] dunkle Dinge gesehen und erlebt habe - Dinge, die kein Sterblicher sehen solle. Es gäbe für ihn nur zwei Arten, wie man damit umgehen könne: man könne daran zerbrechen, sich dem Wahnsinn oder der Dunkelheit überlassen und aufgeben, oder man könne von unbändigem Willen erfüllt werden, sein Land vor diesem Dunkel zu bewahren. Umgeben von Hoffnungslosigkeit, von Schwärze, habe Kenji das Licht am hellsten und am glühendsten gespürt, jedoch auch schreckliche Dinge getan. Kenji erklärt Archorbar, dass es einfach wäre zu sagen, dass er dazu gezwungen worden sei und dass es einem größeren Zweck diene. Aber er und auch Archorbar würden beide wissen, dass das nicht stimme. Denn man könne jemanden nur zu dem zwingen, was bereits in ihm schlummere, oder?&lt;br /&gt;
* Archorbar gibt Kenji zu verstehen, dass das gesamte Dasein und der gesamte Kosmos ein ewiger Tanz aus Gegensätzen sei und auch die menschliche Seele, besonders die der jungen Völker, welche durch das Erbe der [[Umbrin]] geprägt wurden, neige dazu, Licht und Schatten als Extreme in sich zu tragen. Archorbar geht aber davon aus, dass die Natur der menschlichen Seele im Kern jedoch neutral sei, betont aber, dass dies seiner persönlichen Erfahrung entspräche und die Mystiker des Ordens dies vielleicht auch anders sehen würden. Seiner Empfindung nach sei die menschliche Seele durch diesen inneren Konflikt von Licht und Schatten deshalb stets hin und hergerissen, genauso wie auch Essentia, die irdische Welt stets in dem Spannungsfeld von Licht und Schatten stehe. Man könne also sagen, die Seele eines jeden Menschen trage täglich ihren eigenen, inneren Äonenkrieg aus. Dieser innere Kampf sei es deshalb, was jeder Mensch zu meistern habe, ganz gleich, ob man in große, oder kleine Dinge verstrickt sei. Man brauche keine Stätten wie L’yreh, um die dunkelten Abgründe der menschlichen Seele zu erfahren, denn alle Menschen stünden täglich vor der Wahl, dem Schatten oder dem Licht zu dienen oder aber auch ihren ganz eigenen Weg zu gehen, jenseits der Extreme. Da der Mensch für sich selbst entscheide, könne sein Wille auch darüber bestimmen, welchem Pfad seiner Seele er den Vortritt lasse. Jedoch sei dies ein schwerer Weg, die schwierigste Aufgabe und Leistung des Daseins, denn keine Menschenseele sei von Natur aus so geduldig und beständig wie die Felsen oder Berge. Alle Menschen würden stets zwischen den Extremen von Licht und Schatten schwanken und es sei  deshalb vielleicht nicht wichtig, in welche Richtung wir streben, sondern, wo wir uns gegenwärtig einpendeln. Dies geschehe mit jeder Entscheidung, die man treffe, und mit jeder Tat, die man durchführe – ob erzwungen oder nicht. &amp;lt;br/&amp;gt; Ob aber das, was man dabei in der Welt hinterlasse, bereits in einem geschlummert habe, sei vielleicht die falsche Frage. Kenji solle sich vielleicht eher fragen: Warum sei ich bereit gewesen, zu tun, was er getan habe, und zwar genau in dieser Situation und genau so, wie er es getan habe? Am wichtigsten sei aber die Frage: war dies mein wahrer Wille und würde ich es wieder so tun? Die Antworten könne nur jeder selbst für sich finden, aber so könne man etwas über sich lernen und in Zukunft vielleicht selbstbestimmter reagieren, falls man von außen erneut zu etwas gezwungen werden soll. Es gäbe allerdings niemals einen idealen Ausgang, aber jeder Mensch könne zumindest selbst entscheiden, wie er dabei dastehe. Archorbar betont, dass es weniger das Ziel sei, sondern mehr die Art und Weise, wie wir unseren Weg dahin gehen. Denn, ob man den Weg des Schattens oder des Lichtes oder einem ganz anderem folgen wolle, hänge schließlich immer vom Einzelfall ab und es gäbe keine einfachen Antworten, nur eine Entscheidung, die man zu treffen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erwähnt, dass er auf den Reisen mit seinen Freunden in beiden Extremen das Heil gesucht habe und gescheitert sei: der kahlköpfige Asket, der schwarze Mystiker, der menschelnde, allzu menschliche Mystiker, der in seinen Gefühlen angreifbar für die Kultisten geworden sei. Alles Extreme, die ihm fehlbar schienen. Kenji stellt heraus, dass er immer noch nicht wisse, was Pyrrhon in mir gesehen habe oder warum Archorbar ihn in seiner Obhut gelassen habe. Kenji habe darüber nachgedacht, mehr über seine Herkunft und seine Vergangenheit herauszufinden. Aber er bittet Archorbar auch, ihn nicht falsch zu verstehen; er sei nicht mehr derselbe, an sich selbst zweifelnde Mann, der er gewesen sei, bevor er aus Perlheim fliehen musste. Er sehe die Probleme der Welt und nähme mit Freuden die Bürde auf sich, auf der Seite des Lichtes gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Er wisse mittlerweile, wer ich sei, aber ich wisse nicht, wie er diesen Körper, diese Gaben richtig nutzen solle. Alles, was ihm dabei helfe, solle Archorbar ihm bitte nicht vorenthalten, falls er noch weitere Geheimisse mit sich trage.&lt;br /&gt;
* Archorbar findet es gut, dass Kenji aufgehört habe, nach Rollen zu suchen oder sich nach anderen zu richten, denn nur er selbst könne sagen, welche Rolle er spielen wolle. Nicht einmal die Götter könnten dies bestimmen, ansonsten müssten sie sich nicht so um die Gunst der Sterblichen bemühen. Dann gesteht ihm Archorbar, dass er keine Geheimnisse vor ihm habe und  bereits alles erzählt habe. Er sei der Vision der [[Elachiel]] gefolgt, denn er habe sie für sich als Wink der Spea interpretiert und glaube auch noch heute daran, da er gerade erst den Erfolg der Helden in [[L'yreh]] bewundern konnte (vgl. [[Im_Nebelschlund|Kap.22]]). Dies sei ihm Beweis genug, dass seine Entscheidung damals richtige gewesen wäre. Archorbar fühle sich deshalb bestätigt in seiner Entscheidung, der Intuition der Elbin vertraut zu haben. Dann gibt er Kenji gegenüber ehrlich zu, dass er nicht gewusst habe, was daraus erwachsen würde. Er habe lediglich eine Entscheidung getroffen, deren Weisheit sich allerdings erst heute bestätigt habe. Archorbar habe nicht gewusst, ob Kenji bei Pyrrhon gut aufgehoben wäre, aber er habe die Idee gehabt und sich dazu entschieden, es zu versuchen. Im Nachhinein sei er froh, dass er Kenji damals zu Pyrrhon gebracht habe, und der Erfolg von Kenjis Taten reiche ihm als Bestätigung aus, dass seine Entscheidung richtig gewesen wäre. &amp;lt;br/&amp;gt; Als Rat gibt Archorbar Kenji nur mit, dass er aufhören solle, sich zu viele Gedanken darüber zu machen, wie er seine Rolle in dieser Welt erfüllen könne. Er habe nämlich bereits alles, was er wissen müsse, um gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Das Wissen und die Lehren des Ordens sowie [[Pyrrhon_von_Derwydd|Pyrrhons]] Ausbildung wären das Beste, was ihm passieren konnten, um für die Macht des Lichtes zu kämpfen. Durch Dank und Demut vor diesem Wissen und dessen disziplinierte Umsetzung werde er diese Geschenke schätzen lernen, denn das Einzige, was er wirklich bräuchte, um sein ganzes Potenzial zu entfalten, sei der wahre Wille, sich ganz auf den Weg des Lichtes einzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet Archorbar von den falschen Visionen, die eine der Kultistinnen ihm gesandt haben. Er gesteht Archorbar, dass die sehr überzeugende Visionen gewesen seien, apokalyptisch und doch voller Hoffnung (vgl. [[Iobis_Galdimmera#Kenjis_Epiphanien_und_Visionen|Kenjis Epiphanien und Visionen]]). Trotz aller Vorsicht und Skepsis hätten sie auf ihn so echt gewirkt, dass er ihnen schließlich geglaubt habe. Da auch Pyrrhon und Archorbar in der Vergangenheit Visionen gehabt hätten, die auch ganz direkt mit dieser Gruppe und mit dem Untergang der Welt zu tun hätten, möchte Kenji wissen, woher man wissen könne, dass diese nicht auch von dem Feind geschaffen oder manipuliert worden wären, um die Helden zu verwirren oder auszutricksen? Auch möchte Kenji wissen, ob Archorbar oder Pyrrhon noch weitere Visionen gehabt hätten, mit etwas, dass sie noch nicht wüssten.&lt;br /&gt;
* Zunächst gesteht ihm Archorbar, dass weder Pyrrhon noch er selbst Visionen gehabt hätten. Sie hätten nur das alte Heiligtum der Elben und die merkwürdige Prophezeiung gefunden, dass die jungen Völker den Untergang bringen würden. Archorbar gibt zu bedenken, dass dies eine nicht verwunderliche Warnung sei, wenn man bedenke, dass dieses Heiligtum aus der Zeit stamme, als die verfluchten [[Umbrin]] über das alte [[Veldun]] herfielen und dessen Hauptstadt Elyanor vernichteten. Aber es hätte noch andere Anzeichen gegeben, dass die Elben noch vor etwas anderem warnen wollten, denn viele deuteten die Schwarzen Jahre in Barthavion als ein Zeichen, dass der Welt ein weiteres [[Mythische_Zeitalter#Das_Schwarze_Zeitalter_- Eskalation und Entfesselung der .C3.9Cbel|Schwarzes Zeitalter]] bevorstehen könnte, also eins wie in den mythischen Zeiten, was den Untergang des gesamten Kontinents bedeuten würde. Deswegen sei Archorbar, der selbst die Schrecken in den Schwarzen Jahren in Barthavion an der Seite von [[Karastan]] und [[Baselian]] erlebt habe, mit Pyrrhon zurück nach Barthavion gegangen. Alles, was er hatte, wären diese vier Tiersymbole, die in der geheimen Kammer versteckt waren, die Pyrrhon durch sein Blut geöffnet hatte. Nur mit diesen vier Symbolen sei Archorbar zu [[Elachiel]] gegangen, welche daraufhin einen Traum gehabt habe, in welchem sie die Orte der Geburt der Helden gesehen habe. Archorbar habe dann Jahre gewartet, bis ein Kind aufgetaucht sei, dass er mit einem dieser Symbole in Zusammenhang bringen konnte. Archorbar gibt zu, dass er viele Kinder beobachtet habe, da sie nicht gewusst haben, wonach sie suchen sollten. Er selbst oder Pyrrhon hätten also nur auf die Vision von Elachiel vertraut, da sie Elachiel vertrauen, und bis heute habe er dabei nichts bereut. &amp;lt;br/&amp;gt; Archorbar gesteht Kenji, dass er also nicht aus eigener Erfahrung sagen könne, wie genau sich die Stimmen der Lichtgötter anhörten oder wie man diese von den Einflüsterungen der Schattengötter unterscheiden könne. Dafür gäbe es aber die Lehren des Ordens, denn wenn man ihnen folge und sich felsenfeste Prinzipien gesetzt habe, würde man zumindest besser davor geschützt sein, nicht die Ideale des Lichtes zu verraten. Archorbar weist Kenji darauf hin, dass Botschaften der Götter immer ein zweischneidiges Schwert darstellen würden, man aber eine Sicherheit dabei haben könne: sollten die Visionen ihm schmeicheln, ihn als Auserwählten hinstellen oder anders an seine Eitelkeit appellieren, dann solle er sich gewiss sein, dass die Botschaft eher von unten als von oben komme. Archorbar betont, man könne sich sicher sein, dass die Lichtgötter höhere Aufgaben hätten, als sich über das Schicksal von einzelnen Sterblichen Gedanken zu machen. Wenn sie sich also meldeten, so würden die Mythen zeigen,  dann deshalb, weil etwas Größeres auf dem Spiel stehe. Kenji solle sich also stets fragen, ob die Visionen seine persönlichen Belangen oder sogar seinem Ego – seinen Trieben, Begierden oder Wünschen - diene, denn dann sollte er ihre wahre Quelle stets in Frage stellen. Ginge es hingegen um etwas Größeres als ihn selbst, dann könne er nur auf seine Tugend vertrauen und müsse selbst entscheiden, inwieweit sich die Absicht dieser Visionen mit seinem Wissen, seiner Ausbildung und vor allem auch seinem Gewissen vereinen lasse. Eine Sicherung gäbe es nie und häufig könne man erst im Nachhinein sagen, ob die eigene Intuition trügerisch wäre oder sich bewahrheitet habe. Deshalb sollte man stets ruhig und besonnen bleiben und keine vorschnellen Urteile über den Wahrheitsgehalt von Visionen treffen, denn Visionen seien vorausschauende Intuition und als solche stets subjektiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat eine sehr persönliche Frage an Archorbar, denn er möchte wissen, ob dieser Zeiten des Zweifels, der Suche gehabt habe. Ich wolle sich nicht anmaßen, würde aber gerne erfahren, ob Archorbar sogar auch Zeiten des Frevels gehabt habe. Kenji  gesteht ihm, dass er selbst immer wieder stolpere, so aufrichtig er es auch versuche. Deshalb möchte er gerne wissen, wie Archorbar damit umgegangen und wie er zu seinem inneren Einklang gekommen sei. Kenji fragt sich, ob dies auch ein Weg sei, der nach Archorbars Meinung auch für ihn in Frage käme.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Archorbar beginnt seine Antwort damit, dass ein Leben ohne Zweifel nicht möglich sei. Wichtig sei es nur, zwischen den Zweifeln zu unterscheiden, die unsere Sicht stärken, und denen, die unseren Glauben schwächen. Dann gibt er Kenji mehrere Beispiele: an dem Vertrauen seiner Feinde zu zweifeln, sei klug, aber an dem ewigen Kreislauf der kosmischen Mächte zu zweifeln, sei Ignoranz. Ebenso sei es weise, sich selbst und die Festigkeit seiner Tugenden immer wieder aufs Neue zu hinterfragen, naiv hingegen sei es, dran zu glauben, dass man seinen Weg ohne Fehltritte oder Reue gehen könne, denn nicht einmal die Götter seien ohne Fehler und würden sowohl Scham als auch Reue kennen. Wenn Kenji also denke, dass Archorbar ohne Reue oder Zweifel sei, dann irre er sich gewaltig. Archorbar betont, dass er kein Gott sei, sondern nur ein sehr alter Mensch. Wenn Kenji also von sich ein Leben ohne Unsicherheit, Reue oder Zweifel erwarte, dann erwarte du von sich, perfekter als die Götter zu sein. Statt also an seinen Fehltritten zu verzweifeln, sollte er sich darauf konzentrieren, dass sie in Zukunft weniger werden. Wenn Kenji also unter den Konsequenzen deiner Taten leide, solle er bewusst aus ihnen lernen und dann versuchen, es anders zu machen. &amp;lt;br/&amp;gt; Dann offenbart er Kenji, dass sein Weg kein Weg für Kenji sei. Archorbar erzählt, dass er bereits als Junge zum Orden der [[Druidentum|Druiden]] gegeben wurde, nachdem das [[Naturmagie#Mythos |Geanische Echo]] in seinem Blut erwacht sei. Er habe gelernt, sich mit den Elementen der Natur, mit den Mächten [[Gea|Geas]], zu verbünden, und habe viele Opfer bringen müssen, bevor er seine Natur zähmen konnte. Er selbst habe Zeiten hinter sich, in denen er die Macht über seine Magie verloren habe und zur Gefahr für andere zu werden drohte, worauf er allerdings nicht näher einging. Aber der Druiden-Zirkel habe ihn aufgefangen und er habe gelernt, mit seinem Erbe zu leben und Frieden mit dem Echo in seinem Blut zu schließen. Sein Weg, um das innere Gleichgewicht völlig zu beherrschen, sei aber auch bis heute nicht abgeschlossen, denn die Eukrasie, wie sie die alten [[Argoser]] nennen, sei das Gleichgewicht der inneren Elemente und ein damit Ziel, für dessen Erlangung er bereits viele Male sein eigenes Ego habe töte müssen und dies wohl auch noch viele Male in Zukunft tun müsse. Doch dies sei sein Weg des [[Geanist|Geanisten]] und es habe für ihn nie Zweifel daran gegeben, denn dieser Weg sei stets alternativlos, da das Blut keine Wahl sei wie die [[Götter]], denen man dienen wolle. Archorbar habe gegen sich kämpfen müssen, sonst hätte die Wildnis in seinem Blut ihn verschlungen. &amp;lt;br/&amp;gt; Archorbar betont, dass er ursprünglich keinen Kontakt mit dem Ekklesium und vor allem dem Areteischen Orden gehabt und sich erst den Lichtgöttern zugewandt habe, nachdem die Schwarzen Jahre in Barthavion herrschten und er dort gemeinsam mit Karastan gekämpft habe. Archorbar betont, dass er nie ein offizielles Mitglied gewesen sei, eher eine Art Ehrenmitglied, aber er habe bei der Gründung des Areteischen Ordens in Barthavion geholfen. Die Zuwendung zum Licht basiere bei ihm auf dem Glauben an das Gleichgewicht und er unterstütze die Lichtgötter nur, da diese derzeit dringend für das Gleichgewicht von Barthavion benötigt würden, wo die Mächte der Unterwelt die Oberhand besäßen. Archorbar macht Kenji klar, dass er sich also als ein Bote der Natur verstehe, der als Gesandter mit dem Licht zusammenarbeite, bis sich das Gleichgewicht wieder hergestellt habe. An diesem Weg habe er nie gezweifelt, da er ihn selbst gewählt habe. Er glaube daran, dass es wichtig sei, die kosmischen Mächte im Gleichgewicht zu halten, da die Natur das Licht ebenso benötigt, wie den Schatten. Archorbar gesteht Kenji, dass seiner Ansicht nach keine der Seiten jemals die volle Herrschaft erlangen sollte, da ein erstarrtes und überfülltes Zeitalter der Lichtgötter ebenso grausam für Essentia wäre, wie ein zerstörerisches Zeitalter der Schattengötter. In Barthavion drohe gerade ein großes Übermaß an Schatten, weswegen er sich im Namen des Gleichgewichtes nun ganz in den Dienst der Lichtgötter gestellt habe, bis dieses wieder hergestellt sei. Ob dies auch Kenjis Weg ist, muss dieser selbst entscheiden. Archorbar habe sich zumindest dazu entschieden, aber da Kenjis Leben einen ganz anderen Weg genommen habe und er seine Richtung selbst bestimmen müsse, könne Archorbar ihm nur raten, den Mut zu fassen, sich selbst ein eigenes Ziel für seinen Weg zu bestimmen. Wenn er sich zum Licht berufen fühle, dann solle er diesem mit voller Inbrunst folgen. Wichtig sei dann nur, dass er diesem Weg treu bleibe und sich allen Konsequenzen stelle, die dieser Weg mit sich bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji gesteht, dass er sich aktuell nicht ganz sicher sei, ob sein Weg immer ein reiner Weg des Lichtes bleiben werde, denn auch in ihm seien Bestrebungen zur Neutralität vorhanden. &lt;br /&gt;
* Archorbar weist darauf hin, dass der Weg des Lichtes jedoch manchmal furchterregend sei, da man bereit sein müsse, all seine dunkelste Schatten unters Licht der Wahrheit zu legen, was ein schmerzhafter Prozess sei, bei dem ihm aber niemand helfen könne. Der Weg des Lichtes sei oft auch ein einsamer Weg, aber wer das Licht des Himmels auf die Erde holen wolle, müsse sich in Höhen begeben, in die ihm niemand folgen könne. Kenji solle nicht vergessen, dass das Licht auch in ihm selbst sei, denn  seine Handlungen, seine Taten und Entscheidungen würden die Verbindung zum Elysium herstellen und den Lichtgöttern die Macht geben, auf die Welt einzuwirken.  Denn wenn jemand zu ihrem heiligen Gefäß werden wolle, müsse dieser auch bereit sein, soweit vom Boden anzuheben, dass man nicht mehr ganz Teil der irdischen Welt sei. Dies sei das freiwillige Opfer, dass man erbringen müsse, um ein aktiver Streiter des Elysiums zu werden. Aber der Weg des Mystikers könne jederzeit wieder verlassen werden, wenn man seine Berufung woanders erkennen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Kenji Archorbar noch auf Ignus an, der eine große Unbekannte in dem großen Konflikt sei, da er sich nicht wirklich mit der einen oder anderen Seite identifiziere. Ihm sei nicht zu vertrauen, und in besseren Zeiten sollte er für seine Verbrechen vor Gericht stehen. Aber man lebe nicht in besseren Zeiten, und so wie die Dinge stünden, könne er ein mächtiger Verbündeter oder ein fürchterlicher Feind sein, wenn eine der Seiten ihn für sich gewinnen würde. Kenji gesteht Archorbar, dass er ihm dies sage, obwohl er sehr persönliche Gründe habe, ihn nicht wiedersehen zu wollen. Aber sein Herz sage ihm, sie würden ihn wiedersehen, bevor die letzte Schlacht mit den Kultisten geschlagen sei. Daher sollten sie sich darüber Gedanken machen und vorbereitet sein. &lt;br /&gt;
* Archorbar erwähnt, dass er Ignus kenne, da er damals auch von dem großen Brand von [[Weisshafen]] gehört habe. Er sei sehr erstaunt gewesen, als die Helden ihm berichteten, dass sie ihn im Norden getroffen hätten. Ignus sei bislang der einzige [[Geanist]] von dem er jemals gehört habe, der nach der Metamorphose wieder in seiner menschlichen Gestalt zurückgekehrt sei und sogar zwischen dieser und der Form des reinen Feuers wechseln könne. Archorbar erklärt, dass diese Form der [[Naturmagie#Gleichgewicht und Ungleichgewicht der Temperamente|Diskrasie]], des seelischen Ungleichgewichts, einmalig sei und voraussetze, dass ein Teil seines menschlichen Selbst, seines Egos, so stark sein müsse, dass er sich der vollen Vereinnahmung durch die Natur des Elementes entziehen könne. Archorbar findet dies beinahe bewundernswert, da es eine unglaubliche Willensstärke und Selbstbeherrschung voraussetze. &amp;lt;br/&amp;gt;  Was Ignus jedoch tue, sei hochgefährlich, denn mit jeder Metamorphose verbrenne ein Teil seiner Menschlichkeit und sein Gewissen und seine menschlichen Empfindungen würden transformiert und glichen jetzt einer empathielosen Flamme, denn die Natur und die Elemente würden weder Moral noch Mitgefühl kennen. Feuer wolle nur verzehren, brennen und entzünden und von den gleichen Intentionen sei der Rest der Seele getrieben, die nach jeder Metamorphose übrig bliebe. Deswegen werde er auch nie ein zuverlässiger Verbündeter werden und er sei wortwörtlich das Spiel mit dem Feuer. Vielleicht habe er noch einen Rest Menschlichkeit, aber die Metamorphose habe ihn bereits so viel von seinen menschlichen Empfindungen geraubt, dass er unberechenbar wie eine Naturgewalt geworden sei. Archorbar gibt gegenüber Kenji zu, dass er selbst die Metamorphose nie ganz vollzogen habe und den Ausgleich zu den anderen Elementen suche, um sich vor dem Weg der Diskrasie schützen. Er wisse, dass es manchmal schwer sei, auf die Macht zu verzichten, die im eigenen Blut schlummere, aber der Weg des Gleichgewichtes, der [[Naturmagie#Gleichgewicht_und_Ungleichgewicht_der_Temperamente|Eukrasie]] sei mit dem Verzicht auf die Entfaltung des vollen Potenzials verbunden. Es sei der Weg der Weisheit und Verantwortung, während der Weg von Ignus der der Leidenschaft und Selbstbezogenheit sei. &amp;lt;br/&amp;gt; Jedoch ist sich Archorbar bei einer Sache sicher: ein Mann wie Ignus, der den Willen besitze, sich der Entmenschlichung der Metamorphose zu widersetzen, werde vermutlich für keine Seite manipulierbar sein, weder für den Schatten noch das Licht. Kenji bräuchte sich also keine Sorgen machen, dass die Feinde ihn für sich gewinnen könnten, da sie nicht fähig wären, Ignus‘ Willen zu brechen. Archorbar hielte jedenfalls für ausgeschlossen, dass Ignus sich dem dunklen Bund von selbst anschlösse, da ein Mann, der die Freiheit und Ungebundenheit des Feuers in sich trage, sich niemals Göttern unterwerfen würde, egal welcher Seite. Dennoch teile Archorbar die Bedenken von Kenji, dass Ignus eine Gefahr werden könne. Archorbar geht davon aus, dass Ignus eine ungeheure emotionale Intensität besitzen müsse, da er so mächtig werden konnte, denn seine gesamte Magie hinge an seiner starken Emotionalität. Daher sei er sehr unberechenbar, besonders was Octavia angehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archorbars Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat sich bei dem Gespräch über Ignus etwas vom Feuer zurückgezogen, als Kenji zwischendurch angedeutete, dass es ein weiteres Treffen mit Ignus nach dem Norden gab. Nachdem sie wieder zurückgekehrt ist, fragt Archorbar danach, wie es eigentlich Uselias ergangen sei und ob es auf der Reise Probleme mit der Drachenträne gegeben habe. Nachdem Adarian ins Meer gestürzt sei, habe er sich Sorgen gemacht, ob das Ableben von Adarian dem Seelengefäß langfristig Schaden zugefügt haben könnte. Als die Helden ihm beichten, dass die Drachenträne zerbrochen ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 43: Hazug-S.C3.A1gok|Episode 21.43]]) und wieder zusammengefügt worden sei, ([[Die Fahrt der_Baiula Spei#Episode 47: Erneuerung der Drachentr.C3.A4ne|Episode 21.47]]) will er genau erfahren, was sich zugetragen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden Archorbar von Kenjis Mordversuch an Ignus und von Octavias Mordversuch an Kenji berichten [[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_41:_Metamorphose|Episode 21.41]], spüren alle das Entsetzen in Archorbars Blicken. Er möchte wissen, wie es so weit kommen konnte, und hofft, dass die Helden diese Katastrophe entsprechend verarbeitet haben, denn eine derart emotionale grausame Eskalation hinterlasse gewöhnlich seelische Narben. Die Tatsache, dass sogar Kenji als Mystiker ebenfalls einen Mordversuch unternommen hat, mache ihm bewusst, in welche Abgründe sich die Gruppe begeben habe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Archorbar von Octavias Metamorphose erfährt, will er wissen, wie sie diese bewerkstelligt habe. Als er von der Verbindung zwischen den beiden erfährt, erklärt er Octavia, dass ein solcher Bund ein sehr starkes, emotionales Band voraussetze, welches bei Druidenzirkeln nur in familiären Kreisen möglich sei. Dass sie und Ignus dies bereits nach wenigen Tagen erreicht haben, lasse auf eine erstaunlich intensive, emotionale Verbindung schließen, die von beiden Seiten ausgegangen sein müsse. Als Archorbar dann aus Octavias Andeutungen erfährt, dass diese auch auf sexueller Ebene geschlossen wurde, versteht er die Situation und erklärt ihr, dass es deshalb so schnell ginge, da der Körper der magische Resonanzkörper eines Geanisten sei, der sich bei Körperkontakt auf die gleiche Schwingung eines anderen Geanisten einstellen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blickt Archorbar Octavia sehr ernst an und erklärt, dass sie sich darüber bewusst sein solle, dass sie es nur Ignus zu verdanken habe, dass sie aus der Metamorphose zurückkehren konnte. Denn nur durch ihre Verbindung sei ihr eine Rückkehr möglich gewesen. Archorbar warnt Octavia eindringlich davor, die Metamorphose allein zu wiederholen zu wollen, denn sie müsse sich darüber bewusst sein, dass diese dann vermutlich endgültig sein und es kein Zurück mehr geben werde und dass dies das Ende von Octavias als Mensch bedeuten würde. Octavia kann bei den Worten deutlich die große Sorge von Archorbar spüren. Octavia dankt Archorbar für die Warnung und offenbart ihm, dass sie den magischen Bund zwischen Ignus und ihr aus freiem Willen beendet und ihm seine Macht zurückgegeben habe ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 44: Ende der L.C3.BCgen|Episode 21.44]]). Archorbar reagiert sichtlich erleichtert und weist darauf hin, dass Octavia mit dieser Entscheidung eine enorme Willenskraft und Selbstkontrolle bewiesen habe, die ihr in Zukunft helfen könne, ihren Weg als Geanistin zu meistern. Sie müsse sich jedoch darauf einstellen, dass dieser Weg alles andere als einfach werden würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden berichten Archorbar auch davon, dass Ignus danach noch einmal zurückgekehrt ist, um ihnen beim Kampf gegen Hazug-Ságok zu unterstützen ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]). Danach schien Ignus erwartet zu haben, dass sich Octavia ihm jetzt aus Dankbarkeit anschließen müsste, doch diese habe abgelehnt und Ignus sei abgereist. Archorbar warnt davor, dass Ignus sich sehr in seinem Stolz verletzt fühlen könnte und deshalb zu unberechenbaren Taten fähig sei, falls er die Helden wiedersehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden Archorbar von der Zerstörung von Dogeons Zuflucht berichten ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 40: Dogeons Zuflucht – Teil 2|Episode 21.40]]), warnt er Octavia, dass sie bereits hier Grenzen überschritten habe, die sie nur noch schwer wieder errichten könne, so dass sie immer mit der Versuchung leben müsse, ihre Macht erneut auszunutzen. Als Octavia ihm von Gwaerenors Rat, in den Sternenwald zu gehen, berichtet ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 49: Abschiede|Episode 21.49]]), rät Archorbar ihr, diesen zu befolgen und zu den Druiden zu reisen. Dort sei auch seine alte Heimat und er wisse, dass Octavia dort vielleicht die inneren Erkenntnisse erlangen könnte, die sie brauche, um sich der Wildheit ihres Blutes zu stellen und sich mit diesem zu versöhnen. Jedoch solle sie sich bewusst sein, dass sie dort nur ein Umfeld zu erwarten habe, dass sie auf ihrer eigenen Reise unterstützen könne, alles andere jedoch von ihr selbst kommen müsse. Octavia werde sich inneren Abgründen stellen müssen, die ihr bislang vielleicht noch nicht bewusst seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erinnern sich schließlich noch an den letzten Auftrag von Uselias, wo er sie bat, nach dem Nouon zu suchen ([[Drachenträne#Uselias.E2.80.98 Dank|Uselias Auftrag]]). Archorbar fällt zwar direkt nichts dazu ein, es klänge aber trotzdem merkwürdig vertraut für ihn. Er verspricht den Helden, nachzuforschen, was er darüber in Erfahrungen bringen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es mittlerweile tiefe Nacht geworden ist, bietet Archorbar ihnen an, die Wache für den Rest der Nacht zu übernehmen, damit die Helden sich nach den Strapazen des Tages einmal wieder richtig ausruhen können. Dankbar nehmen sie an und legen sich in die Zelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Nemieon ===&lt;br /&gt;
Die Helden wachen am nächsten Morgen zeitig auf, frühstücken etwas und bauen ihre Zeite ab. Dann wird es Zeit für den Abschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archorbars Abschied'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar bittet die Helden, etwas über die verschwindenden Leute und dem Begriff „Uru“ herauszufinden. Bei dem Wort könne es sich um einen Ort, aber auch um etwas ganz anderes handeln. Falls sie etwas darüber erfahren sollten, bittet Archorbar sie, eine Botschaft nach Valkenburg zu senden, um ihn oder den Bund des Lichts zu informieren. Dann warnt er sie nochmal vor den Männern von Graltik und fürchtet, dass dessen Rache an Barthavion noch zu einem großen Problem werden könnte, denn sollte es ihm gelingen, die Handelsstraßen unter Kontrolle zu bringen, hätte er Barthavion in der Hand. Als Henk darauf hinweist, dass Graltik eine Marionette der Schwarzmagier sei, die einfach ausgetauscht werde, wenn er nicht mehr nützlich sei, merkt Archorbar an, dass er davon ausgehe, dass Graltik sich vermutlich nicht darüber bewusst sei, dass die Schwarzmagier ihn beseitigen werden, wenn er seinen Nutzen erfüllt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verabschieden sie sich herzlich voneinander und schauen Archorbar noch hinter, wie er mit gemächlichen Schritten ein unglaublich hohes Tempo erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weiterer Weg und Kerrak '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg folgt nun dem Fluss und die ganze Zeit ist das laute Rauschen des Fendral zu hören. Er wirkt sehr unaufgeräumt und leicht verwildert, als wäre er länger nicht genutzt worden, und es gibt manchmal Stellen, an denen an Äste weggeräumt oder abgestiegen werden muss, um die Pferde durch Matsch führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak lenkt sein Pferd neben Kenji und will die Gelegenheit nutzen, um Kenji nach dessen angeblichen Sohn auszuhorchen. Dazu deutet er allgemein an, dass es als Vater sicher traurig sei, wenn man so lange von seinem Kind getrennt ist. Kenji blickt ihn etwas verwirrt an und erwidert ihm, dass dies wohlmöglich so sein möge. Kerrak versucht, Kenji festzunageln, und erklärt, er habe gestern durchaus von dessen gemeinsamen Sohn mit Octavia gehört und wisse darüber eh längst Bescheid. Kenji versucht richtigzustellen, dass er sich da auf eine trügerische Vision beziehe und kein Kind der beiden existiere, doch Kerrak will davon nichts wissen und interpretiert Kenjis Aussage als Ablenkungsversuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versucht er herauszubekommen, wo das Kind lebe und ob es auch magisch begabt sei wie seine Mutter Octavia. Kenji widerspricht ihm und erklärt ihm, dass es überhaupt kein Kind gebe. Doch Kerrak spekuliert, dass das Kind vermutlich beim Orden sei, und fragt Kenji, ob es auch schon zum Mystiker ausgebildet werde. Kenji ist langsam verzweifelt, denn Kerrak will nicht begreifen, dass es kein Kind und keine Beziehung zwischen ihm und Octavia gebe. Kerrak weist darauf hin, dass es natürlich eher unüblich sei, wenn Halbgeschwister ein Kind hätten, aber dies sei in der thyrnischen Kultur doch durchaus tolerabel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist verwirrt und weiß gar nicht, wovon Kerrak da redet, und dieser fragt ihn jetzt direkt nach seinem Vater, dem Botschafter Aequus. Kenji streitet ab, dass es sich bei diesem um seinen Vater handelt, und erzählt Kerrak, dass er ein Waisenkind sei und nicht wisse, wer seine Eltern waren. Kerrak schlussfolget, dass es dann ja auch durchaus der Botschafter gewesen sein könne, und will wissen, ob Adarian eigentlich davon gewusst habe und es deswegen Streit gegeben habe. Kenji schüttelt den Kopf und fragt, was Adarian denn damit zu tun habe, worauf Kerrak erwidert, dass dieser schließlich Octavias offizieller Gefährte sei und vielleicht etwas gegen die Verbindung zwischen Kenji und Octavia gehabt habe. Kenji verzweifelt an Kerraks Unbelehrbarkeit und ist froh, als Henk anhält und die Aufmerksamkeit sich auf den Weg vor ihnen richtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein alter Überfallort ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der matschige Weg ist an einem Stück sehr aufgewühlt und es liegen ein paar Holzstücke auf dem Boden, die geometrische Formen haben und einige cm im Schlamm versunken sind. Kerrak sitzt sofort ab und zieht eines aus dem Schlamm. Es handelt sich um Balken, aus denen man auch u.a. auch Fuhrwagen baut. Da nur ein paar abgesplitterte, kleinere Stücke hier auf dem Boden liegen, scheint der Wagen hier auseinandergeschlagen worden zu sein und das Holz wurde abtransportiert. Die Helden schlussfolgern, dass die Teile auf jeden Fall schon seit vor dem großen Regen von vorgestern hier liegen müssen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt neben dem Weg im Gras einen Schuh. Er ist schlicht und sieht aus wie vom einfachen Volk. Daneben ist im Gebüsch einen ganzen Abschnitt wie niedergetrampelt und dort findet Henk fünf Leichen, die in der Leichenstarre und noch nicht wirklich verwest, aber schon durch den Regen leicht aufgedunsen sind. Überall wimmelt es von Fliegen und auch in den Wunden kriechen bereits zahlreiche Maden hin und her. Von der Kleidung her wirken die Leichen wie normale Bauern, es sind drei ältere und zwei junge Männer. Henk erkennt, dass sie durch Klingen getötet, also einfach abgeschlachtet, und dann hier hingeschmissen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.14''') Die Helden bereisen die südliche Handelsstraße und Kenji und Octavia machen sich Gedanken über die Bestimmung der [[Drachenträne]]. [[Iustus Trebatius|Iustus]] spricht mit Octavia über ihre Beziehung zu Ignus und offenbart ihr seine Aufgabe als Aufseher des [[Ordo Dracian]]. Kenji spricht mit Iustus über seinen Mordversuch an [[Ignus]]. Die Helden helfen einem überfallenden Spähtrupp aus [[Sapos]] und entdecken ein nemorisches Räuberlager. Sie befreien einen entführten Magister und fliehen vor den kratarischen Söldnern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Kenji noch einen Segen über die fünf Leichen der Bauern spricht, sucht Henk nach Spuren. Obwohl der Regen fast alles fortgespült hat, findet Henk eine tief eingetretene Ochsenspur, die er aber kurz darauf im Wald leider wieder verliert. Der Überfall ist einfach zu lange her gewesen, weshalb die Helden wieder aufbrechen und die südliche Handelsstraße in westlicher Richtung weiterreisen. Henk reiten neben Kerrak voran, gefolgt von Octavia und Kenji, während Iustus das Schlusslicht und die Nachhut bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji und Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji, der neben Octavia reitet, fragt diese, ob es wohl auch Orte wie [[L'yreh]] gebe, die aber dem Licht geweiht seien, und ob die von Uselias angesprochene „Himmelbrücke“ vielleicht so ein Ort sein könnte (vgl. [[Drachenträne#Uselias.E2.80.98_Dank|Uselias Dank]]). Octavia gibt zu bedenken, dass die Himmelbrücke ein anderer Name für [[Celestia#Utepion – Die Hohe Halle|Utepion]] sei, welches allerdings entrückt im Elysium liege und für Menschen nicht zu erreichen sei. Sie vermutet deshalb, dass es vielleicht der alte, irdische „Brückenkopf“ sei, wo sie das „Nouon“ suchen sollen. Kenji gesteht Octavia, dass er aktuell viel an [[Drachenträne#Augustus.27_Vision|Augustus Vision]] denke, in der eine Ader der [[Drachenträne]] zu einer Person führte, die sich nach Interpretation der Helden in Sapos befinden könnte. Octavia denkt, dass es wichtig für die Drachenträne sein könnte, diese Person zu finden, da in der Vergangenheit bereits das Blut von engen Verwandten geholfen habe, die Drachenträne zu stärken. Doch Octavia fragt sich auch, worauf die Mission der Drachenträne überhaupt hinauslaufe? Kenji vermutet, dass sie dabei helfen solle, dass Uselias wieder die Ebene wechseln könne, um nach Utepion zurückzukehren, und auch Octavia kann sich vorstellen, dass das Ziel tatsächlich sei, Uselias zu helfen, das Phylakterium der Drachenträne verlassen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iustus spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel zieht sich langsam zu und nach einiger Zeit brauchen die Pferde eine kurze Pause. Während alle essen und die Pferde versorgen, bittet Iustus Octavia zu einem Gespräch und die beiden setzen sich etwas abseits auf ein paar Steine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus beginnt das Gespräch, indem er Octavia erklärt, dass er das volle emotionale und körperliche Ausmaß von ihrer Beziehung zu Ignus erst in ihrem Gespräch mit [[Archorbar]] erkannt habe und es bedauere, dass sie ihm gegenüber in ihren Schilderungen diese persönlichen Details immer ausgelassen habe. Als Octavia einwendet, dass dies ja auch eine sehr private Angelegenheit sei, die niemanden etwas angehe, weist Iustus sie darauf hin, dass gerade sie als [[Geanist|Geanistin]] eigentlich wissen müsse, dass ihre Emotionalität für die Magie eines [[Geanist#Urformer|Urformers]] absolut entscheidend sei. Iustus gesteht Octavia, dass er sich erst jetzt nach dem Gespräch mit Archorbar langsam zusammenreimen könne, was auf elementarer Ebene bei der magischen Verbindung zu [[Ignus]] wirklich stattgefunden habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus gesteht Octavia, dass er sich nämlich schon lange frage, wie Ignus es geschafft habe, seine Macht mit ihr zu teilen, so dass sie schließlich sogar die Metamorphose vollziehen konnte. Da Octavia gegenüber Archorbar eingestanden habe, dass es sich anscheinend um eine ein Art Verliebtheit oder körperliche Anziehungskraft gehandelt habe, könne Iustus sich nun erklären, warum sie spontan zu einem magischen Bund bereit gewesen seien, denn dieser erfordere nämlich für gewöhnlich eine Art familiären Bund, also eine tiefe, emotionale Bindung, wie man sie fast nur in Zirkeln der balmarischen [[Druiden]] finde, die ihr gesamtes Leben wie eine Familie zusammen verbrächten. Iustus weist Octavia darauf hin, dass es also beiderseitig eine enorme emotionale Verbindung gegeben haben müsse, damit die magische Verbindung so schnell aufgebaut werde konnte, und er fragt Octavia gezielt nach dem körperlichen Austausch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia verweigert die Auskunft und erklärt, dass ihr dies viel zu persönliche Informationen seien, die Iustus nichts angingen. Als Octavia ihn darauf hinwies, dass sie ihm keine Rechtfertigung schuldig sei,  erinnert Iustus sie daran, dass sie es allein der Gnade des [[Ordo Dracian]] und [[Gaia Tarratia]]s persönlicher Sympathie zu verdanken habe, dass sie überhaupt in Barthavion bleiben dürfe und nicht nach Thyrna gebracht würde, wo sie, wie alle [[Geanisten_bei_den_Thyrnern|Geanisten in der Heimat]], zum Mündel des Kaisers gemacht worden wäre. Iustus offenbart Octavia schließlich, dass er nicht nur von Elatus als ihr Leibwächter geschickt worden sei, sondern dass Gaia Tarratia ihn persönlich darum gebeten habe, ein Auge auf sie zu werfen. Iustus macht ihr damit bewusst, dass er sich nicht in der Position ihres Untergebenen befindet, sondern eigentlich ihren Aufseher darstellt, ohne welchen ihr der Ordo Dracian niemals gestattet hätte, sich selbstständig auf Reisen zu begeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist überrascht und empfindet es als leichten Verrat an ihr, worauf ihr Iustus versichert, dass er diese Rolle als Aufseher natürlich nicht auszunutzen werde oder ihr dadurch schaden wolle. Im Gegenteil sei es ihm auch persönlich ein Anliegen, dass Octavia in Sicherheit sei, da er sie inzwischen auch persönlich sehr zu schätzen wisse und er ihr und ihrem Bruder treu ergeben sei. Aber trotzdem habe er auch seine Verpflichtungen dem Kaiser und dessen Orden gegenüber, die er auch erfüllen müsse, und da Iustus befürchtet, dass Octavia sich und eventuell auch andere mit ihrer unüberlegten Romanze in große Schwierigkeiten gebracht haben könnte, werde er es nicht zulassen, dass Octavia ihm Antworten verweigere. Er versichert Octavia, dass er sich moralisch darüber kein Urteil erlauben wolle, da dies nicht seine Aufgabe sei, aber er weist darauf hin, dass diese emotionale Intensität und die körperliche Intimität das Problem mit Ignus gefährlicher machen könnten, als sie bislang vielleicht vermuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb möchte Iustus von Octavia wissen, wie weit dieser Bund eigentlich genau ging, und will von der Vereinigung während der [[Geanist#Metamorphose: Aufstieg durch Verschmelzung|Metamorphose]] zu einer Flamme erfahren. Er will die Details hören und herausfinden, inwieweit körperlicher Kontakt dabei eine Rolle gespielt habe und ob es vor der elementaren Vereinigung auch eine körperlich gab, welche auch die magische Verbindung ermöglicht hätte. Octavia bestätigt ihm dies zögerlich und deutet an, dass es sich für sie um ein sehr persönliches Thema handle, doch Iustus erklärt ihr, dass dies für ihn dabei keine Rolle spiele, da er es wissen müsse, um die Gefahr einschätzen zu können. Nachdem Octavia ihm dann  von ihrer körperliche als auch elementare Vereinigung berichtet hat, warnt er sie, dass sie damit vermutlich zu weit gegangen sei, da es keinerlei Berichte darüber gebe, dass sich jemals zwei Geanisten in dieser Form und innerhalb ihrer Metamorphose zu einer elementaren Kraft vereint hätten. Iustus vermutet, dass die körperlich, intime Komponente etwas ausgelöst haben könnte, dass bislang noch von keiner Akademie beschrieben worden sei. Deshalb warnt er Octavia vor unvorhersehbaren Folgen und weist darauf hin, dass sie den Bund mit Ignus zwar beendet habe, aber dass sich ihre elementaren Signaturen während der gemeinsamen Metamorphose soweit angenähert hätten, dass sie im Gleichklang geschwungen haben müssen. Welche Auswirkungen dies aber hinterlasse, sei nicht absehbar, doch im schlimmsten Fall bestehe noch immer eine Verbindung der magischen Resonanz zwischen ihnen, denn sie hätten ihre Körper, also die Gesamtheit ihrer Elemente, quasi auf eine Tonhöhe gestimmt. Iustus spekuliert, dass dies beispielsweise dazu führen könne, dass sie die Gegenwart des anderen spüren oder sich noch andere, unvorhersehbare Komplikationen ergeben könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann weist Iustus darauf hin, dass die emotionale Intensität von beiden Seiten vorhanden sein und Ignus ebenso starke Empfindungen für sie gespürt haben müsse, wie sie für ihn, damit der magische Bund auf diese Art und Weise vollzogen werden konnte. Er will deshalb von Octavia wissen, ob dieser Umstand und vor allem die romantische Abweisung ihrerseits eine Gefahr für zukünftige Reisen darstellen könnte. Iustus fürchtet nämlich, dass ein so gefährlicher [[Geanist]] wie Ignus sich eventuell mit ihrer Zurückweisung nicht endgültig abfinden und es deswegen zu einem erneuten Treffen kommen könnte. Deshalb will er von Octavia wissen, wie groß sie die Gefahr einschätzt, dass Ignus ihr oder sogar der ganzen Gruppe schaden wolle. Sie fürchtet, dass es durchaus realistisch sein könne, dass er zornig auf sie sei und sich vielleicht sogar rächen wolle, doch wie weit er dafür gehen würde, könne sie nicht einschätzen. Darüber hinaus will Iustus wissen, ob Octavia noch Gefühle für Ignus habe. Als sie sich darüber nicht ganz im Klaren ist,  verlangt er, diese einfach abzustellen, wenn sie auftauchen sollten. Als Octavia entsetzt fragt, wie sie dies tun solle, weist Iustus sie auf ihre große mentale Disziplin hin und verweist auf ihre starke Willenskraft, die sie bei der eigenständigen Zurückweisung von Ignus gezeigt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus betont dann, dass er sich auf ein Wiedersehen mit Ignus diesmal besser vorbereiten und Vorkehrungen dafür treffen werde, und  besteht dabei auf Octavias Hilfe. Er betont, dass es ihm theoretisch möglich sei, einen gewöhnlichen Geanisten festzusetzen oder ihm vorrübergehend seiner Macht zu berauben, aber er wisse nicht, ob seine Methoden der Macht von Ignus gewachsen seien. Deshalb möchte er in Sapos Erkundigungen über diesen einholen, da er dessen Akte ja bereits von den Arkanisten habe kopieren lassen. Da Ignus laut der Akte eine ganze Zeit in Sapos gefangen war, gebe es dort vielleicht sogar noch andere Aufzeichnungen über ihn, die auch seine Schwachstellen oder andere wichtige Informationen über ihn offenlegen könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend gesteht Octavia Iustus, dass sie sich gewünscht hätte, dass er ihr offener gesagt hätte, welche Rolle Gaia Tarratia für ihn vorgesehen hatte, und Iustus erwidert, dass er gehofft habe, dass es nicht nötig sein werde, denn diese Rolle gefalle auch ihm nicht besonders gut, da sie Freunde seien. Octavia gesteht, dass sie es hätte wissen müssen, da es schließlich die thyrnische Tradition sei, der sie sich beugen müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, der genau wie Kenji das Gespräch der beiden mitbekommen hat, wirft Iustus einen sorgenvollen Blick zu und bringt Octavia zur Stärkung einen frisch zubereiteten Getreidebrei. Da sie schon im Aufbruch begriffen ist, nickt ihr aufmunternd zu und betont, dass sie erstmal essen solle, denn so viel Zeit hätten sie noch allemal. Octavia bedankt sich bei Henk und setzt sich nachdenklich mit ihrem Brei ans Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji unterhält sich mit Iustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt Iustus, ob er sich auch kurz setzen könne, und entschuldigt sich zunächst dafür, dass er das Gespräch mitbekommen habe, obwohl es nicht seine Art sei, zu lauschen. Er hat eine Frage an Iustus und möchte wissen, ob es Octavia schaden würde, wenn er sie ihrer Macht. Iustus beruhigt Kenji und erklärt ihm, dass er lediglich die Verbindung von Octavias [[Naturmagie#Mythos|Geanischem Echo]] mit der Umgebung unterbrechen würde, so dass sie keine Essenzen mehr nutzen könne, und bestätigt Kenji nochmal, dass es Octavia nicht Schaden würde. Kenji weist nochmal darauf hin, dass diese Unterbrechung wohlmöglich bei Ignus nicht funktionieren könnte, und rät Iustus, dass seine beste Chance in der Überraschung bestehe, und spielt auf seinen Mordversuch an Ignus an, bei dem dieser nicht damit gerechnet habe. Iustus hofft, dass er noch gute Pläne entwickeln könne, um sich vor Ignus Kräften zu schützen, und Kenji hofft auf Antworten in Sapos, wo er Nachforschungen anstellen wolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji signalisiert Iustus, dass er sehr gut verstehen könne, wie schwer es für ihn, Octavia und Augustus sein müsse, da sie bestimmt teilweise zwischen Pflichtbewusstsein, Treue und Freundschaft hin und hergerissen seien müssen. Iustus gibt ihm recht und betont, dass man da einen Weg hindurch finden müsse. Kenji gesteht ihm, dass dies für viele Barthaver vielleicht unverständlich sein möge, er aber großen Respekt davor habe, dass sie alle versuchten, diese Dinge in Einklang miteinander zu bringen und nicht eine Sache davon für die anderen zu verraten, denn das würde diese Sache auch entwerten. Man sei schließlich nur ein guter Freund, wenn man gleichzeitig auch versuche, seine Pflicht zu erfüllen. Iustus betont, dass man dafür manchmal Opfer bringen müsse, und Kenji stimmt ihm zu. Iustus fährt fort, dass es nicht immer leicht sei, mit diesen Opfern umzugehen, und erwähnt, dass Kenji dies bestimmt gut nachvollziehen könne. Kenji nickt und hat eine letzte Frage an ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte noch wissen, ob er sich jetzt, wo Iustus Octavia gesagt habe, was sein Auftrag ihr gegenüber sei, wünsche, es ihr früher gesagt zu haben. Doch Iustus sieht keine große Veranlassung, warum er es ihr eher gesagt haben sollte, und hofft nur, dass sie mit dieser Tatsache umgehen kann. Kenji betont, dass bei allem, was Iustus über Octavia sagen könne, sie  eine der stärksten Personen sei, die er je kennengelernt habe. Auch Iustus wisse Octavia sehr zu schätzen und weist darauf hin, dass diese Empfindung schließlich auch Kenji dazu bewogen habe, Ignus anzugreifen. Seit dem er davon erfahren habe, frage sich Iustus allerdings etwas, doch diese Frage sei zu persönlich und er wolle ihm auch nicht zu nahe treten. Kenji weist Iustus darauf hin, dass dieser mit Octavia auch anders gesprochen habe, und Iustus betont, dass dies aber etwas anderes gewesen sei, da es sich um seine Pflicht gehandelt habe. Doch Kenji bittet Iustus, ihn nicht anders zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus analysiert, dass Kenji sich entschieden habe, Ignus anzugreifen, und es dabei auch sehr klug gewesen sei, dies aus dem Hinterhalt zu tun. Als Kenji sich rechtfertigen möchte, räumt Iustus schnell ein, dass es keinen anderen Weg gegeben habe, aber soweit er es verstehe, sei es nicht unbedingt den Idealen von [[Thylor]] gemäß, jemanden unehrenhaft von hinten anzugreifen. Da gesteht Kenji ihm, dass es genau dieser Umstand sei, auf den er mit seiner Hochachtung für die Thyrner angespielt habe.  Er habe seine höchsteigenen Prinzipien verraten, weil er gedacht habe, es sei notwendig für eine größere Sache, gegenüber seiner Freundschaft, Treue und aller Gefühle zu Octavia, doch er habe jetzt erkannt, dass dies ein Fehler gewesen sei. Iustus weist Kenji darauf hin, dass Menschen leider nicht in der Lage seien, alle Fehler zu vermeiden, doch sie würden es immer wieder versuchen, was auch gut so sei, da man schließlich nur so etwas dazu lernen könne. Kenji solle sich daher nicht grämen, doch dieser erwähnt, dass es sich diesbezüglich vorwerfe, dass die ganze Situation auf einem Irrtum basierte, der vermeidbar gewesen sei, denn er habe gedacht, Octavia sei völlig von Ignus manipuliert worden. Doch auch wenn er nach wie vor davon überzeugt sei, dass die Manipulation einen großen Anteil an dem gehabt habe, was sie getan und gedacht hätten, so habe Octavia sich doch freiwillig in diese Situation begeben und sei ihren eigenen Worten nach Mittäterin gewesen. Kenji ist überzeugt davon, dass er anders hätte handeln müssen, wenn  er dies gewusst hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus weist darauf hin, dass niemand in dieser Situation die tatsächliche Wahrheit habe erkennen können, und Kenji gesteht ihm, dass er nicht wirklich versucht habe, mit Octavia zu reden, ihr zuzuhören oder sie zu verstehen, sondern dass er mit sich selbst gefangen und beschäftigt gewesen sei, wodurch er seiner Gruppe sehr geschadet und die Sache gefährdet habe. Während Octavia jetzt versuche, die Verantwortung und Schuld auf sich zu ziehen, glaubt Kenji, dass alle einen Anteil daran gehabt hätten und es jetzt nicht darum gehe, diese Anteile zu gewichten. Iustus gibt Kenji noch zu bedenken, dass auch er zur fraglichen Zeit an Bord der [[Baiula Spei]] war und ebenfalls nichts festgestellt habe. Kenji resümiert schließlich, dass sie jetzt hier seien und zusammen tun würden, was sie könnten, worin auch Iustus den entscheidenden Punkt sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kommt hinzu und findet, dass sie jetzt, nachdem die beiden sich einig seien, schlecht und schuldig zu sein, vielleicht endlich wieder aufbrechen können. Dann wirft er ein, dass er sich nichts vorzuwerfen habe und immer Octavias Freund gewesen sei, so wie er es auch jetzt noch sei. Er gibt zu bedenken, dass Octavia, das arme Mädchen, in ihrem Leben das erste Mal die Möglichkeit gehabt habe, etwas zu tun, was sie noch nie zuvor hätte tun können, und fragt sich, wie er ihr das je vorwerfen könnte. Er wolle sich da nicht mit hineinziehen lassen und rät den beiden, etwas weniger Selbstmitleid zu haben, was  natürlich nur seine Meinung sei. Dann fordert er sie auf, ihre Sachen zu packen, damit sie endlich aufbrechen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem nächsten Stück weg reitet Kerrak wieder neben Henk und teilt diesem mit, dass er mit Kenji über seine Aufführung gesprochen habe. Allerdings sei er etwas verwundert, da Kenji fast alles abstreite, was er bislang an Wissen gesammelt habe. Kerrak ist aber nicht ganz enttäuscht, da Kenji zumindest zugegeben habe, dass er ein Waisenkind sei, was die Theorie mit dem thyrnischen Vater tatsächlich wahrscheinlich mache. Kerrak beklagt sich, dass Kenji aber über sein Kind nicht sprechen wolle und sogar so getan habe, als ob dies überhaupt nicht existieren würde. Deshalb will Kerrak nun von Henk wissen, ob es Kenji als Mystiker wohl nur peinlich sei, oder ob es sich vielleicht doch um falsche Gerüchte handle und Octavia Kind wohlmöglich von jemanden ganz anderes sei. Henk lässt es absichtlich offen und Kerrak spekuliert,  dass eventuell ja auch Adarian der Vater sein könne, wenn Kenji es nicht wäre. Henk grinst vielversprechend und verrät Kerrak, dass Octavia tatsächlich einmal verheiratet gewesen sei. Als Kerrak brennend neugierig nachfragt, mit wem, verweist Henk darauf, dass Kerrak sie das selbst fragen solle. Doch der hat Angst, Octavia selbst auf dieses Thema anzusprechen, und befürchtet, eingeäschert zu werden, da sie ihn schließlich nicht so leiden könne. Doch Henk besteht darauf und Kerrak fragt ihn, ob sie immer so gereizt wirke, da sie wegen der Trennung von ihrem Kind so leide, was als Mutter ja auch verständlich sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bietet Henk an, Kerrak noch einiges über Adarian zu erzählen, wenn er sich traue, Octavia zu fragen. Kerrak reißt seinen Mut zusammen, verlangsamt sein Pferd und reiten kurz danach neben Octavia. Er neigt sich zur entgegengesetzten Seite, um sich schnell fallen lassen zu können, falls Octavia ihn mit Feuer angreift, und fragt sie nach der Hochzeit und mit wem sie verheiratet sei. Doch Octavia verweigert die Aussage und erklärt, dass sie gar nicht in seinem Stück vorkommen wolle. Kerrak erklärt, dass er dann eben improvisieren müsse und er wegen der Kunstfreiheit alles erzählen könne, was er wolle. Octavia weist ihn darauf hin, dass er natürlich alles erzählen könne, was er wolle, er würde dann halt nur mit ihrer wohlmöglich hitzigen Reaktion umgehen müssen, falls sie sich noch einmal wiedersähen. Kerrak ist eingeschüchtert und reitet schnell wieder an Henks Seite. Langsam setzt die Dämmerung ein, es beginnt zu regnen und Kälte breitet sich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Überfallort'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will jetzt von Henk etwas über Adarian hören, doch würgt er seine Worte ab, als plötzlich beiden zwei Pferde auffallen, die auf der Straße unruhig hin und herlaufen. Als sie sich weiter nähern, erkennen sie außerdem noch Menschen, die auf der Straße liegen. Der gesamte Schlamm darum herum ist aufgewühlt und es sieht so aus, als sei der Überfall noch nicht lange her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk identifiziert sechs Nemorer mit kratarischer Kleidung, vier tote Wachen in Uniform und dem Wappen von Sapos und ein junger Mann in einer teuren, bodenlangen Gewandung. Henk bemerkt ein schmerzhaftes Stöhnen von dem Robenträger, der sich noch auf dem Boden windet, und ruft Iustus zur Hilfe. Während sich Kenji vergewissert, ob alle wirklich tot sind, und Henk die Nemorer durchsucht, begutachtet Iustus die große Schnittwunde am Rücken des jungen Arkanisten, bei der er die Blutung durch Druck vorrübergehend stoppen und verhindern kann, dass er verblutet, aber nur  sobald er presst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arkanist deutet mit letzter Kraft auf eines der unruhigen Pferde und Octavia erkennt, dass er die Ledertasche meint, die am Sattel hängt. In dieser findet sie verschiedenste Verbände und Behälter und reicht sie an Iustus weiter. Dieser reinigt zunächst die Wunde mit Alkohol aus der Tasche, wobei der Adept furchtbar aufschreit, obwohl er sich sehr zusammenreißt. Dann öffnet Iustus eine Dose mit einer Salbe und schmiert diese auf die Wunde am Rücken. Die Salbe wird nach dem Auftragen härter, wodurch die Blutung gestoppt und sein Zustand stabilisiert wird, nachdem Iustus die Wunde verbunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum verbunden, stellt sich der junge Adept als Connra vor und erklärt, dass er mit seinem Meister und den Männern nach dem Lager der Räuber gesucht habe. Sie seien dann aber aus dem Hinterhalt angegriffen worden, denn die Nemorer hätten auf den Bäumen gesessen und sie mit Schleudern angegriffen, dann seien weitere Getarnte aus dem Wald gekommen. Die Wachen hätten es zwar geschafft, die Angreifer abzuwehren und in die Flucht zu schlagen, und seien gerade noch dabei, die Nemorer in den Wald zu verfolgen. Das Schlimmste aber sei, dass sie Magister Sar‘leinn entführt hätten. Auf Henks Nachfrage erfährt er, dass ein Nemorer ihn sich einfach sofort gegriffen und weggezerrt habe. Connra hofft, dass die Räuber den Magister gegen Lösegeld an Sapos ausliefern würden, da er ansonsten vermutlich bereits tot sei. Der Adept macht sich große Sorgen und hofft, dass der Magister nicht von den Nemorern gequält werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Überfall erst wenige Augenblicke her ist, deutet Connra dann auf eine Schneise, die in den Wald führt. Er informiert die Helden, dass drei seiner Männer die zwei geflohenen Angreifer gerade verfolgen, und befürchtet, dass noch mehr Nemorer hier in der Gegend seien, da ihr Lager sich vermutlich in diesem Abschnitt der Straße befinde. Er fürchtet, dass die Wachen in ihren Tod laufen könnten, und bittet die Helden um Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist die deutliche Spur bereits vorher aufgefallen und, während die Helden der Spur folgen, bleiben Iustus und Kerrak mit den Pferden, die man nicht in den Wald mitnehmen kann, und bei dem überlebendem Arkanisten, um diesem zu helfen, da er sich noch nicht eigenständig fortbewegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung der Stadtwache'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist anfangs nicht schwer, den Spuren zu folgen, da weder die Geflohenen noch die Verfolger auf den Weg geachtet haben. Aber durch den Regen ist es im tiefen Wald schwerer, die Spur zu halten. Als die Helden nicht mehr sicher sind, findet Henk eine Pfütze mit rötlichem Rand, worin er eine verwaschene Blutspur erkennt, die sie wieder auf den richtigen Weg führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regen wird immer stärker und es wird schließlich dunkel, wodurch die Spur kaum noch wahrnehmbar ist und schließlich verschwindet. Beim Umsehen hört Henk Kampfeslärm und die Helden eilen sofort in dessen Richtung. Sie erreichen den Kampfplatz, als gerade einer der Stadtwachen aufschreit und tödlich von einem Nemorer getroffen wird, der sich danach der letzten Stadtwache zuwendet, die gerade mit einem weiteren Nemorer kämpft.&lt;br /&gt;
[[Datei:img wald kampfplatz.png|miniatur|rechts|Der Kampfplatz im Wald]]&lt;br /&gt;
Es liegen jetzt fünf Tote auf dem Boden, davon zwei Stadtwachen und drei Nemorer. Henk rennt sofort auf den Nemorer zu, der zuletzt die Wache getötet hat, und greift ihn sofort gezielt an. Er trifft ihn so hart, dass er zu Boden geht und im Anschluss von Henk abgestochen wird. Dann greift Henk den letzten verbliebenen Nemorer an und erkennt am Angriff der Stadtwache, dass diese bereits am Ende ihrer Kräfte ist und seine Hilfe gut gebrauchen kann. Nachdem Henk den Nemorer angegriffen und dessen Aufmerksamkeit auf sich gelenkt hat, versetzt ihm die Stadtwache den Todesstoß von der Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist ebenfalls zum Kampfplatz gelaufen und vergewissert sich, ob die am Boden Liegenden wirklich tot sind oder Hilfe benötigen. Leider ist keine Wache mehr am Leben, doch Kenji findet einen Nemorer, der nicht verbluten würde, wenn man sein Bein abbindet. Dies tut er auch sehr vorsichtig, denn er rechnet mit einem Angriff des Verwundeten. Als Kenji schließlich den Knoten festzieht, richtet sich der Nemorer blitzschnell auf und versucht, Kenji mit seinen angespitzten Zähnen zu beißen. Zu Kenjis Glück ist Henk bereits darauf aufmerksam geworden und enthauptet den Nemorer bei dessen Angriff. Dann schnauzt er Kenji an, warum er diesem Schwein helfen wolle, beleidigt die Leiche und spuckt auf sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf bedankt sich die Wache und erklärt noch völlig außer Atem, dass sich das Lager der Nemorer direkt hier in der Nähe befinden müsse, da er vorhin bereits Rauch gerochen habe. Er berichtet, dass sie drei zusätzlichen Nemorer in die Arme gelaufen seien, die vermutlich direkt aus dem Lager kämen. Dann stellt er sich als Nermar aus Sapos vor und berichtet, während sich langsam sein Atmen beruhigt, dass er gemeinsam mit dem Spähtrupp aus Sapos seit Tagen nach diesem Lager suchen würde und sie den Auftrag hätten, sofort Verstärkung zu rufen, sobald sie es aufgespürt hätten und bestätigen könnten, dass die Nahrungsvorräte dort seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar will nun nicht aufgeben, wo er so kurz vor dem Ziel ist, und bittet die Helden deshalb, mit ihm nach dem Lager zu suchen, so dass sie zumindest sicher sein könnten, dass es hier eins gäbe und sie dies dann melden könnten, so dass sich Sapos die benötigten Waren wiederholen könne. Außerdem sei Magister Sar‘leinn in ihrer Gewalt und er müsse ihn retten, bevor dieser von den Nemorern misshandelt werde. Bevor sie weitergehen, warnt Nermar davor, dass die Nemorer getarnt seien und auch auf den Bäumen sitzen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht über seine eigene Kleidung noch das nemorische Lederzeug und schmiert sich Dreck ins Gesicht, um weniger in der Dunkelheit aufzufallen. Er rät auch den anderen, dies zu tun, und so malen die Helden ihre Gesichter mit Dreck an. Dann beschließt Henk, dass er vorschleichen wolle, um die Wachen rechtzeitig auszuschalten, und weist die anderen an, ihm langsam mit einigem Abstand zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam schleicht Henk bergauf und entdeckt auf einer Tanne in drei Schritt Höhe einen dunklen Fleck, den er als Späher identifiziert. Da es regnet und die Sicht schlecht ist, beschließt Henk, ihn zu täuschen, und nähert sich mit nemorischen Schritten. Als er angerufen wird, raunt er dem Späher zu, dass er seine Hilfe brauche und er mitkommen solle, denn der Befehl käme von ganz oben. Als der Späher fragt, ob Ranwulf ihn gegeben habe, bestätigt Henk dies. Dann schlitzt er dem herabkletternden Mann die Kehle durch und hält ihm dabei den Mund zu. Nachdem Henk die Leiche leise auf den Boden hat gleiten lassen, winkt er den anderen, dass sie nachkommen sollen. Immer öfters liegt Rauchgeruch in der Luft, was die nahende Anwesenheit des Lagers verrät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entdeckung des Lagers '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk schleicht weiter vor und stößt schließlich auf der Anhöhe auf kargen, freien Felsen ohne Bewuchs. Auch dort kann Henk einen Späher ausmachen, den er geschickt umschleicht und dann von hinten erdolcht.  Er winkt die anderen hoch und sie entdecken, dass sie auf einer großen Klippe an einen Abhang stehen und sich vor ihnen in der Schlucht das Nemorerlager befindet. Leider ist aufgrund des Regens und der Dunkelheit kaum etwas von oben zu erkennen, nur das große Feuer flackert durch die Regenschlieren und verrät die Anwesenheit. Da die Klippe durch das Karstgestein sehr zerklüftet ist, kann man sich sehr gut zwischen den Steinen verstecken, und damit sich ihre Silhouette nicht gegen den Himmel absetzt, gehen die Helden gebückt und verschanzen sich in einer Felsspalte, in der sie auch von möglichen Wachen nicht so schnell entdeckt werden können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Stadtwache Nermar ist zufrieden, aber fragt, ob jemand ein Lager mit Waren entdecken könne. Es sei wichtig zu wissen, ob die Lebensmittel hier sind, da die Arbeiter in Sapos inzwischen schon hungern würden. Doch da von oben nicht viel mehr als das Feuer und viel Tannengrün zu erkennen ist, beschließt Henk, hinunterzuschleichen, um mehr Details über das Lager zu erfahren. Die anderen haben zwischen den Felsen das beste Versteck und warten dort auf seine Rückkehr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img räuberlager.png|400px|miniatur|rechts|Das Lager der Nemorer; N, O, H, K = Positionen der Helden in der Spalte; M = Magister; rote Spur = Weg von Henk + Rückweg außerhalb des Lagers, X = Position von Octavia beim Feuermanipulieren]]&lt;br /&gt;
Henk schleicht an der östlichen Seite die Klippe hinab und nähert sich vorsichtig dem Lager im Tal. Plötzlich entdeckt er im Dunkeln eine Person mit einem helleren Fleck in der Mitte, der in der Dunkelheit leicht heraussticht. Henk realisiert, dass es keine Wache, sondern ein Nemorer auf dem Donnerbalken ist, schlitzt ihm die Kehle auf und entsorgt die Leiche in der Kloake. Dann schleicht er vorsichtig in das Lager hinein, bemerkt einen Palisadenzaun und findet ein Pferdegatter, hinter dem ein großes, ledernes Zelt aufgebaut ist. Die Nemorer schlafen in halbkreisförmig angeordneten Gemeinschaftsunterständen aus Tannenästen und Henk hört Schreie aus den Hauptzelt, was ihn vermuten lässt, dass dort der gefangene Magister zu finden ist. Er schleicht vorsichtig näher und erspäht durch einen Riss im Leder im Inneren drei Nemorer, die den Gefangenen verhöhnen, verspotten und mit Schnitten quälen. Einer von ihnen, der Ranwulf genannt wird, scheint der Anführer zu sein und ist ein fast zwei Schritt großer, ziemlich harter Brocken mit einer riesigen, mit Metallstacheln versehenen Keule. Er betont, dass der Arkanist nur am Leben sein müsse, um das Lösegeld von Sapos zu bekommen, aber nicht unversehrt, weswegen sie ruhig ein wenig Spaß mit ihm haben können, bevor sie ihn ausliefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sieht sich noch weiter nach den Lebensmitteln um und entdeckt in der Felswand einen Höhleneingang. Er schleicht hinüber und findet etliche Kisten und Amphoren, die in dem tiefen Felsspalt gelagert sind. Es sind die Vorräte, nach denen der Suchtrupp aus Sapos gesucht hat. Henk hat genug gesehen und kehrt vorsichtig auf dem gleichen Weg zu seinen Gefährten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk das Lager ausspähte, haben sich seine Freunde in der Felsspalte verborgen und Octavia ist dabei aufgefallen, dass das Gestein, welches sie zum Lager hin abschirmt, eine Felsnase ist, die bedrohlich über dem Abhang hängt und nur von einer schmalen Stelle gehalten wird. Diese Schwachstelle könnte Octavia so stark erhitzen, dass sie weggesprengt und der Felsblock in die Tiefe auf die Tannenäste stürzen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar späht über den Rand der Felsspalte und bemerkt Henks Rückkehr als erster. Die Helden beraten ihr weiteres Vorgehen und Henk beschreibt ihnen den Aufbau des Lagers. Octavia berichtet von der Entdeckung der Felsnase und Henk erkennt, dass die abgesprengten Felsen auf einer der Schlafstellen stürzen und etliche Männer unter sich begraben würde. Kenji gibt zu bedenken, dass dies ein ziemlich unehrenhafter Zug sei, da man die Nemorer im Schlaf überraschen würde und sie keine Möglichkeit hätten, sich zu retten. Auch Octavia findet diese Vorstellung unschön, so dass sich die Helden gegen diesen Plan entscheiden und stattdessen alle hinunterschleichen wollen, damit Octavia das große Feuer manipulieren und so die Nemorer ablenken könne. Dann könnte Henk in der Zeit den Magister aus dem Zelt befreien und mit etwas Glück entkämen sie aus dem Lager, bevor der Verlust der Geisel bemerkt würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung des Arkanisten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Stadtwache Nermar schleichen die Helden den Abhang zum Lager hinunter und bleiben zunächst außerhalb, um nicht durch Wachen entdeckt zu werden. Sie schleichen bis zum großen Felsen hinter dem Zelt und dort hilft Henk Octavia bei der Überquerung der Palisade, während Kenji mit Nermar dort warten. Henk schleicht mit Octavia vorsichtig an der Koppel vorbei und hinter das große Zelt. Der Arkanist wird immer noch von den drei Nemorern gequält und Henk und Octavia schleichen weiter unter einer großen Tanne hindurch zu den Holzvorräten des Lagers. Von hier aus hat Octavia einen guten Ausblick auf das Lagerfeuer und ist nahe genug dran, um es beeinflussen zu können. Henk kehrt zum Zelt zurück, um schnell reagieren zu können, wenn die Situation günstig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Nemorer sitzen um das große Feuer herum und hüten es. Als Octavia beginnt, das Feuer zu vergrößern, reagieren sie überrascht, doch als die Funken in ihre Richtung stoben, wird es ihnen langsam unheimlich und sie springen auf. Octavia lässt die Feuersäule nun rotieren, so dass sie einen Feuerschlauch bildet. Mittlerweile ist auch die Aufmerksamkeit der Folterer geweckt worden und sie kommen aus dem Zelt und bestaunen das Schauspiel. Octavia bindet ihre Aufmerksamkeit, indem sie Flammenarme entstehen lässt, die nach den umstehenden Nemorern greifen. Einer von ihnen sucht die Flucht und geht eiligen Schrittes an Octavia vorbei, ohne sie zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk bemerkt, dass die Nemorer aus dem Zelt heraus sind, schneidet er eine Naht auf und gelangt so in das Innere. Er gebietet dem Magister zu schweigen und schneidet ihn eilig los. Dann schnappt Henk sich den Arkanisten und verlässt schnell das Zelt, um ihn zu Kenji und Nermar zu bringen, die den Magister sofort zurück zum Weg begleiten. Henk kehrt zu Octavia zurück, um sie abzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer von Octavias Flammenarmen schnappte nach dem Anführer der Nemorer, der daraufhin das Feuer mit seiner gigantischen Keule angreift. Doch die Flammen greifen auf das Holz der Keule über und setzen diese in Brand. Dann bemerkt Octavia Henk, der sie abholen will, und bringt das Feuer zu einer heftigen Funkenentladung, die vielen Nemorern die Kleidung entzündet und für große Unruhe sorgt. Dieses Chaos nutzen die beiden, um unbemerkt hinter dem Zelt zu verschwinden und über die Palisaden hinweg Kenji und Nermar zu folgen. Das Verschwinden des Magisters ist anscheinend noch nicht bemerkt worden, denn Henk und Octavia hören keine Signale aus dem Lager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Nermar haben den Arkanisten die Klippe hoch und dann den Hang hinab zum Weg geführt und sind dort auf Iustus, Kerrak und den Adepten Connra getroffen, der von Iustus gut versorgt worden ist und dadurch überlebt hat. Als Henk und Octavia den Hang hinuntereilen, hören sie aus dem Lager ein Signalhorn. Vermutlich ist erst jetzt das Verwinden des Magisters bemerkt worden. Die beiden beeilen sich und kommen schließlich auch bei den anderen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weg nach Sapos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Helden befürchten müssen, verfolgt zu werden, beschließen sie, möglichst schnell auf ihren Pferden Richtung Sapos zu reiten. Als diese nach einiger Zeit ermüden, erzählt Nermar von einem Platz im Wald, an dem sie sogar die Pferde verstecken könnten, da es dort große Felsen gebe, und führt die Gruppe dorthin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Pferde angebunden und versteckt sind, setzen sich der Magister und sein Adept und Iustus untersucht erneut die Wunden des Jungen. Henk ist wegen der Nemorer noch ganz aufgebracht und setzt sich neben Octavia, während Kenji die erste Wache übernimmt. Octavia spricht mit dem Magister, der etwa Mitte 50 und recht rüstig ist, und stellt sich und die anderen vor. Sie berichtet, dass die Helden von ihrer Reise auf die Bartha-Bucht zurückgekehrt seien, und der Magister, der sich als Sar’leinn vorstellt, erinnert sich, von einem Schiff gehört zu haben, dass aufgebrochen sei, um gegen den dunklen Kult zu kämpfen. Doch die Namen der Helden sagen ihm nichts, bis auf Octavias Namen, da ihr Vater eng mit Sapos zusammengearbeitet hat, um unter anderem auch den Natator Aeris zu bauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn erklärt, er sei Ingenieur und habe den Wachen helfen sollen, dass Lager der Nemorer aufzufinden. Er bedankt sich für seine Rettung und die seines Adepten und erkundigt sich nach den Lebensmitteln. Als Henk ihm mittelt, dass er diese in einer kleinen Höhle im Nemorerlager gefunden habe, ist Sar’leinn sehr erfreut und besteht darauf, so schnell wie möglich nach Sapos zu müssen, damit die Waren von hier fortgeholt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn gibt auf Nachfragen der Helden keine internen Infos über Sapos preis, deutet aber an, dass es tatsächlich in letzter Zeit verschiedenste Problem gegeben habe. Er bietet an, die Helden beim Rat der Emphausti vorzustellen, damit sie sich in Sapos umsehen dürfen. Sar’leinn erwähnt noch, dass man aufgrund der derzeitigen Probleme nur ungern Fremde in die Akademie lasse, aber da sie ihn gerettet haben, werde er sich dafür einsetzen, dass sie besonders behandelt werden. &lt;br /&gt;
Dann weist er darauf hin, dass die Versorgungslage in der Stadt zwar gerade sehr dürftig sei und einige Arbeiter in der Stadt bereits hungerten, die Helden sich aber keine Sorgen machen müssten, da die Akademie selbst noch genügend Vorräte besäße. Während besonders Henk bei dieser Aussage dem Magister verstörte Blicke zuwirft, betont dieser, dass es dennoch wichtig sei, Graltiks Straßenterror aufzuhalten, da die Nahrungsknappheit sonst bald auch die Arkanisten in der Akademie treffen würde. Dann analysiert er die Lage mit Graltik und kommt zu dem Schluss, dass die Situation mit Graltik derzeit eine Katastrophe sei und sich vermutlich bald über alle Handelswege von Barthavion erstrecke, und da Graltiks Männer keine unkoordinierten Buschräuber seien, sondern militärisch und systematisch vorgingen, würden die bald das gesamte Straßennetz unter Kontrolle haben. Sie hätten ihre versteckten Lager gut geplant und bauten diese strategisch so auf, dass sie ideal miteinander kommunizieren und sich abstimmen könnten, was  Sar’leinn für „dumme Nemorer“ als eine beachtliche Leistung empfindet. Die Helden weisen ihn auf Graltiks Zusammenarbeit mit dem Dunklen Kult hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn beklagt sich, dass seine ganze Ausrüstung im Lager geblieben sei, und kommt  mit Iustus ins Gespräch über dessen magisches Handwerkszeug. Die beiden Arkanisten fachsimpeln noch miteinander, während die Helden sich die Nachtwachen mit der der Stadtwache aufteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.15''') Es ist noch recht früh am Abend und alle haben sich in die etwas vom Weg abgeschiedenen Felsnische zurückgezogen, in welcher auch die Pferde versteckt werden können. Octavia und Kenji sind etwas außerhalb und halten Wache. Es regnet zwar nicht, aber es ist sehr kalt und windig. Alle frieren, weshalb auch niemand richtig müde wird. Außerdem sind sie auch etwas auf der Hut, da niemand weiß, ob die [[Nemorer]] ihnen auf den Fersen sind. Der junge Adept Connra schreit immer mal wieder vor Schmerzen, obwohl Magister Sar’leinn ihm bereits ein weiteres Pharmakon zur Schmerzlinderung aus seiner Reiseapotheke gegeben hat. Der „Blauschild“ Nermar weist darauf hin, dass sie keine Zelte aufbauen sollten, da sie eventuell schnell fliehen müssten, falls sie angegriffen werden. Kerrak versucht, sich nützlich zu machen, und sammelt Holz, um ein Essen zu kochen, doch die Helden entscheiden sich gegen ein wärmendes Feuer, da sein Schein zu auffällig wäre.&lt;br /&gt;
[[Datei:img lager felskessel.png|miniatur|rechts|Der Lagerplatz im Felskessel]]&lt;br /&gt;
'''Iustus Vorbereitungen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus konfiguriert sein [[Kosmonomie#1._Das_Instrumentarium|Diapason]], eine ca. 30 cm lange Stimmgabel aus reinem [[Orichalkum]] mit verstellbaren Magnetgewichten an den Zinken und einer eingravierten Skala. Dazu nutzt er sein [[Kosmonomie#1._Das_Instrumentarium| Phanisches Astrolabium]], um die aktuelle arkane Phase und die derzeitige Antiphon für sein Diapason zu bestimmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn sieht ihm dabei zu und ist sehr beeindruckt von Iustus‘ Diapason, da dieses sehr exakt und kunstvoll gefertigt wurde. Iustus erzählt ihm, dass er es selbst im [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum in Thyrna]] mit der Hilfe eines befreundeten [[Ingenieur|Ingenieurs]] geschmiedet habe. Sar’leinn ist sehr beeindruckt und offenbart, dass es einer seiner größten Wünsche sei, dieses einmal zu besuchen, weshalb er auf einen dauerhaften Frieden mit [[Thyrna]] hofft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden unterhalten sich dann noch länger und schließlich bittet Magister Sar’leinn Iustus, den Felszugang mit einer [[Kosmonomie#Die Anatomie der Form: Die dreiteilige Architektur der Sigille|Sigille]] zu sichern, da er sich nicht sicher sei, wie viele [[Nemorer]] sich in der Nähe aufhalten und nach ihnen suchen könnten. Er wirkt sehr besorgt, da sein Adept sehr verletzt ist, und verspricht, dass er Iustus dafür auch vorzügliche Orichalumkreide aus dem Hybraneum von Sapos besorgen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus stimmt zu und zeichnet auf die gegenüberliegenden Felswände am Eingang des Felskessels zwei Sigillen, die er im Notfall auslösen kann. Dazu nutzt er eine Orichalkum-Kreide, die leicht gold-rot schimmert und die er, wenn die Feinde kommen, mit seinem Diapason aktivieren kann. Iustus erklärt Octavia und Kenji, dass der Eingang durch ein Sericonfeld versperrt werde, wenn viele Feinde kommen. Er weist aber auch darauf hin, dass er dieses Feld nicht sehr lange aufrechterhalten könne, es die Feinde aber eine Zeitlang aufhalten werde. Iustus weist die beiden auch darauf hin, dass es wichtig sei, die Übergänge auf den Felsen zu bewachen, da die Feinde vermutlich versuchen würden, darüber zu klettern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann schickt Iustus Octavia ins Lager, damit sie dort einige Steine aufheizen kann, denn die Verletzten brauchen dringend etwas Ruhe, doch bei der eisigen kälte ist an diese nicht zu denken. Er selbst bleibt bei Kenji und übernimmt Octavias Wache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Iustus die Sigille auf den Felsen zeichnet, ist Kerrak etwas enttäuscht, dass er kein Feuer machen soll, und setzt sich neben Henk. Er reicht ihm etwas Trockenfleisch und erklärt Henk, dass er nun über alle Geschichten nachgedacht habe, welche die Helden Archorbar erzählt haben. Er habe diese schier unglaublich gefunden und überlege nun, wie er sie in seine Aufführungen einbauen könne. Dazu müsse er aber noch etwas wissen und fragt Henk, ob dieser tatsächlich diese Piratin unter dem Blutfluch ganz aufgegessen habe oder ob noch etwas von ihr übrig geblieben sei. Als Henk nicht darauf antwortet und ihn nur unverständlich ansieht, setzt Kerrak nach und will wenigstens wissen, ob Henk noch lange Bauchschmerzen oder Übelkeit danach gespürt oder vielleicht auch vorher schon mal Menschenfleisch bei den Nemorern gegessen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kerrak merkt, dass Henk darauf nicht eingehen will, wechselt er das Thema und will mehr darüber wissen, was Octavia eigentlich mit [[Ignus]] gemacht habe. Er habe nämlich gehört, dass es da auch eine Affäre gegeben habe, und ist sehr überrascht, wie freizügig sich Octavia gegenüber Männern verhalte und wie viele sie in ihrem jungen Alter schon gehabt habe. Als Henk beschwichtigend abwinkt, erwähnt Kerrak die Beziehung zu ihrem Halbbruder Kenji mit dem inzestuösen Kind, dann die Beziehung zu Adarian und schließlich auch noch diese Ehe, die Henk erwähnte und über die Octavia ihm nichts erzählen wollte. Die Krönung sei nun aber, dass  Octavia auch etwas mit einem der berühmtesten Bösewichte von Barthavion gehabt habe. Kerrak erklärt, dass er selbst die Geschichten von dem großen Brand in [[Weisshafen]] kenne und bisher gedacht habe, dass Ignus schon seit Jahren nicht mehr existiere. Kerrak will von Henk unbedingt wissen, wie denn der [[Politische Ordnung des Thyrnischen Weltreiches#Dracidor_(Kaiser)|Kaiser]] damit zurechtkomme, dass seine Gesandte so viele Männerbekanntschaften pflege, vor allem, da er immer davon ausgegangen sei, dass Thyrnerinnen sehr züchtig wären. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich will Kerrak wissen, ob es stimme, dass Kenji Ignus töten wollte und ob er dies aus Eifersucht getan habe. Als Henk das erste bestätigt und das zweite offenlässt, ist Kerrak ganz fasziniert, denn er habe noch nie von einem mordenden Mystiker gehört. Er gibt zu, dass ihn dies überrascht habe, da er sowas Kenji gar nicht zugetraut hätte. Für Kerrak scheint in Kenji ein harter, skrupelloser Kerl zu stecken, den er durch seine heilige Fassade lediglich verstecken würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia dann hinzukommt und einen flachen Stein erhitzt, rührt Kerrak auf diesem für alle einen heißen  Brei an, von dem er eine Schüssel zu Kenji bringt. Octavia erhitzt weitere Steine, um Wärmequellen für die Verletzten zu schaffen und ihnen so eine Ruhephase zu ermöglichen. Kenji freut sich über den heißen Brei und ihm fällt auf, dass sich Kerraks Blick ihm gegenüber verändert hat, denn er wirkt nicht mehr abschätzig, sondern wesentlich respektvoller. Kerrak spricht Kenji ein großes Lob für seinen Umgang mit Ignus aus und bewundert ihn für seinen Mut, sich mit einem so gefährlichen Mann angelegt zu haben. Kenji versucht ihm klarzumachen, dass er auf seine Tat nicht besonders stolz sei, doch Kerrak versteht das nicht und bleibt bei seiner Ansicht, dass Kenji ein knallharter Kerl sei. Die beiden verbringen die erste Wache gemeinsam und Kerrak reagiert ziemlich schreckhaft auf natürliche Geräusche in einem dunkeln Wald, so dass Kenji ihn immer wieder beruhigen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Überfall '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturm nimmt zu und die Äste wedeln hin und her, so dass überall im Wald Bewegungen sind und es recht laut ist. Doch Iustus bemerkt, dass sich jemand schleichend dem Lager nähert und weckt schnell Henk. Iustus macht ihn darauf aufmerksam, dass er seine Sigille gleich aktivieren und den Durchgang versperren wird, und bittet ihn, die anderen leise zu wecken, damit sie sich für einen Kampf bereit machen können. Dann schlägt er sein Diapason rhythmisch mit einem Resonanz-Schlägel aus Orichalkum an und ein Ton mit einer sehr leisen, sphärischen Schwingung erklingt. Durch den Ton beginnt plötzlich die Orichalkumkreide auf den Wänden – also die Sigillen - kurz zu schimmern, und die Helden hören  plötzlich ein „Hä!“ und kurz darauf hört man ein weiteres, da einer von den heranschleichenden Nemorern gegen das völlig unsichtbare Sericonfeld gestoßen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Magister Sar’leinn und sein Adept Connra sich zwischen den Felsen verstecken, weil sie zu verletzt sind, um helfen zu können, versteckt sich auch Kerrak aus Feigheit. Doch die Helden und Nermar verteilen sich an den Übergängen auf den Felsen, Nermar rechts vom Eingang, Octavia und Henk auf der linken Seite. Kenji bleibt vorne bei Iustus am Eingang, vor dem jetzt zwei Nemorer stehen und immer wieder versuchen, das Feld zu durchbrechen. Einer von ihnen flüstert: „Hey, hier geht’s nicht weiter, stoß mich nicht an du Idiot!“ und auch die anderen, die noch hinter den beiden sind, kommen nicht vorbei. Während die beiden Nemorer am Eingang bleiben, versuchen drei weitere, über die Felsen zu klettern. Als die beiden am Eingang auf Iustus und Kenji aufmerksam werden, wirken sie sehr überrascht und einer schreit: „Wer sind die denn?“ und der andere ruft „Wo ist der Klugscheißer?“ Scheinbar haben sie nur den Arkanisten erwartet, doch der erste ruft: „Scheißegal, wer die sind! Wir nehmen alles mit, was denen gehört!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar hat sich an seinem Übergang versteckt und überrascht den hineinkletternden Nemorer mit einem Längsschnitt über den Bauch, so dass dieser zu Boden geht und schnell überwältigt ist. Octavia wirft ihrem Nemorer einen Flammenstoß entgegen, so dass dieser entzündet und schreiend in den Wald rennt und schreit „Aaaah, Flammenteufel! FLAMMENTEUFEL!“ Henk versetzt dem dritten Nemorer tiefe Schnitte und überwältigt ihn schließlich. Octavia rutscht beim Herunterklettern ab und stößt sich den Arm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus weist Kenji leise darauf hin, dass das Sericon-Feld gleich zusammenbricht, und zieht sein Schwert. Die beiden Nemorer springen immer wieder gegen das Feld und rufen, dass ihnen bald ganz Barthavion gehöre und auch Sapos bald fallen werde. Außerdem schreien sie: „Für Graltik! Für unseren König!“, während Iustus und Kenji sich darauf vorbereiten, dass die Angreifer gleich durchbrechen werden. Als die Feinde schließlich nach vorne stolpern, schlagen beide Helden zu und erwischen die überraschten Nemorer ohne Gegenwehr. Iustus ersticht einen der beiden, während Kenji den anderen niederschlägt und gemeinsam mit Nermar überwältigt, denn Magister Sar’leinn ruft laut aus dem Hintergrund, dass sie einen lebend fangen sollen. Kerrak hat sich nicht am Kampf beteiligt, sondern sich hinter den Steinen beim Feuerholzvorrat versteckt, und schaut jetzt wieder hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben zwei Nemorer lebend gefangen und gefesselt. Der eine windet sich vor Schmerzen, da Henk ihm tiefe Wunden zugefügt hat. Magister Sar’leinn möchte gerne wissen, ob noch weitere von ihren Männern nach ihnen suchen, und bittet die Helden um Hilfe, da er zu schwach ist, um den Nemorer selbst zu verhören. Henk stellt dem Nemorer einige Fragen, doch dieser schweigt zum Aufenthaltsort von Graltik und verhöhnt ihn nur. Als Magister Sar’leinn darauf hinweist, dass man in Sapos Wege finden werde, damit er alles sage,  beißt sich der Nemorer die Zunge mit seinen eigenen, spitz gefeilten Zähnen ab und spuckt sie den Helden blutig vor die Füße, ohne dabei sein Gesicht zu verziehen. Er lacht nur, während ein starker Blutschwall aus seinem Mund sprudelt und allmählich verblutet. Henk wünscht ihm einen langsamen Tod und packt dann die Sachen zusammen, damit sie weiterreisen können. Iustus verbindet die Wunden des anderen Nemorers, damit dieser nicht auch noch stirbt, knebelt ihn und wirft ihn über einen Pferderücken, um ihn mit nach Sapos zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es naht bereits der Morgen und die Helden brechen auf. Es ist ein sehr kalter, windiger Tag und alle frieren und freuen sich bereits auf eine beheizte Unterkunft in Sapos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch: Magister Sar’leinn mit Octavia '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn spricht Octavia auf ihre Feuerzauber an und teilt ihr mit, dass er sie als Geanistin erkannt habe. Er scheint sehr interessiert und erwähnt, dass es das erste Mal sei, dass er jemanden träfe, in dessen Adern noch das alte Blut der Hybraner fließt. Er habe zwar schon Geanisten gesehen, die das Erbe der Elben in sich tragen, aber noch nie einen Erben der Hybraner. Dann blickt er sie eindringlich und analytisch an, als hätte er ein neues, unbekanntes Forschungsobjekt vor sich, und offenbart Octavia, dass er hat sich schon immer gefragt habe, ob es Unterschiede bei den Geanisten gäbe und ob sich ihre magische Befähigung unterscheide, je nachdem von welchem alten Volk sie abstammten. Dann gesteht Sar’leinn ihr, dass er selbst nur ein Laie auf dem Gebiet der Erforschung des Geanischen Echos sei, und erwähnt dann seinen Kollegen Luthach, der dieses als ein berühmter Medikus erforscht. Er geht stark davon aus, dass dieser sich sehr für Octavia interessieren würde, falls sie Zugang zum Hybraneum erhalten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wechselt Magister Sar’leinn das Thema und erwähnt, dass es ihm sehr leid tue, dass Octavias Vater unter solch grauenhaften Umständen aus dem Leben scheiden musste, und er hoffe, dass der Konflikt zwischen Barthavion und Thyrna, der ja durch die Attentate auf die thyrnischen Botschafter losbrach, bald ein Ende findet. Er gesteht Octavia, dass er großen Respekt vor dem Lebenswerk ihres Vaters habe und dessen Bibliothek selbst vor einigen Jahren besuchte, als Octavia noch ein Kind war. Begeisteert berichtet Sar’leinn Octavia, dass sein Besuch besonders lohnend gewesen sei, da ihr Vater ihm gestattet habe, einige Schriftwerke über die argosische Ingenieurskunst zu kopieren, die ihm bis dahin völlig unbekannt gewesen seien. Doch diese Schriften hätten es ihm ermöglicht, die Leistung seiner arkanen Visorien noch zu steigern, so dass diese nun die Ladungen einer Pyxis besser umsetzen können, was weniger Ousia verbrauche. Er habe Octavias Vater auch als sehr wohlwollenden Mann kennengelernt, der Sapos gern geholfen und gute Beziehungen zu Sapos gepflegt habe, ja sogar mehrmals selbst dort zu Gast gewesen sei, um einige Schriftwerke zwischen den Bibliotheken auszutauschen. Ihr Vater sei damals ein gern gesehener Gast gewesen und mit einigen der Magister bekannt. Dann rät er Octavia, mit Magister Manius Atilius Tenax zu reden, denn dieser habe damals den meisten Kontakt mit Aequus gehabt. Schließloch fragt Sar‘leinn, von wem denn die Bibliothek nun geführt werde und wie es in Perlheim nach den politischen Zerwürfnissen mit Thynra weitergehen würde. Er hoffe nämlich, dass die Bibliothek noch lange erhalten bleiben werde. Octavia berichtet ihm von Obloci, der die Verwaltung übernommen habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann will Magister Sar’leinn ihren genauen Titel wissen, da er in Sapos sagen müsse, wer ihn gerettet habe und die Belohnung erhalten solle. Octavia erklärt ihm, dass sie Sondergesandte des Kaisers sei und mit „Octavia Ardera Oratrix Dracian“ angekündigt werde. Der Magister will auch wissen, ob die anderen beiden von Bedeutung seien und Titel trügen, und Octavia stellt die beiden als „Bruder Kenji“ und Henk Behringer vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn ist etwas verwundert, da Octavia ohne Gefolgschaft reist. Er hätte sich die Reisegruppe einer Gesandten des Kaisers nämlich anders vorgestellt, denn ihr Vater oder andere Gesandte aus Thyrna seien stets mit einer großen Gefolgschaft angereist und ließen sich durch einen Boten ankündigen. Obwohl er etwas skeptisch wirkt, zeigt er sich verständlich, als Octavia ihm erklärt, dass die Helden inkognito reisen. Sar’leinn verspricht, dass er dem Rat der Emphausti mitteilen werde, dass sie eine Gesandte des Kaisers sei, aber da ihr Einzug in die Stadt sehr bescheiden ausfalle, könne er nicht einschätzen, welche Priorität der Rat ihrer Ankunft beimessen werde. Er versichert jedoch, dass der Rat für seine Rettung und die Entdeckung des Lagers vermutlich eine großzügige Belohnung vergeben werde. Außerdem werde dem Rat mitteilen, dass die Helden Informationen hätten, dass Sapos durch den Dunklen Kult bedroht wird. Dann weist er Octavia darauf hin, dass sich der Rat vermutlich vor allem um die Details zu dieser Vermutung interessieren werde, weshalb die Helden also bereits alle Informationen zurecht legen sollten, die sie haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich weist er Octavia noch darauf hin, dass er nicht versichern könne, dass die Helden trotz der Bekanntheit des Aequus Zutritt in das Hybraneum erhalten werden. Da sich die Stadt gerade im Ausnahmezustand befindet und der Rat sich derzeit mehr um Politik als um die Gelehrsamkeit oder anreisende Gäste kümmern müsse, werden derzeit auch nur noch wenige neue Schüler aufgenommen. Zusätzlich kämen interne Probleme hinzu, über die er aber nichts sagen könne. Er wisse selbst nicht genau, welche Probleme derzeit den Rat der Emphausti so in Beschlag nähmen, aber er gehe davon aus, dass es sich um etwas von höchster Priorität handeln müsse. Aber er verspricht Octavia, dass er selbst mit dem Rat reden werde und versuchen wolle, dass er sie als seine Gäste unterbringen könne. Aber da er selbst nicht zum Rat gehöre und kein Emphaustus sei, könne er nichts versprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fragt den Magister, ob er den Emphaustus Garrah Nephit kennen würde, und erzählt ihm, dass sie diesem einmal geholfen habe. Sar‘leinn kennt ihn und bestätigt, dass er immer noch im Rat sitze und einer der großen Ingenieure in Sapos sei. Er stelle die Spielereien für die Eliten von Barthavion her und seine Alkahest-Uhren seien z.B. unglaublich gefragt und würden beliebte Statussymbole darstellen. Nephits Erfindungen hätten nicht unerheblich zum Reichtum von Sapos beigetragen, doch Sar’leinn selbst habe bei einem anderen Meister gelernt, da er sich lieber auf praktischere Konstruktionen konzentriert und schon früh sein Ziel darin gesehen habe, die Stadt und das Hybraneum sicherer zu machen, weshalb er sich auch für die Bekämpfung des Verbrechens entschieden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch: Magister Sar’leinn mit Kenji '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn wendet sich an Kenji und erinnert ihm an die Stellung von Sapos zum Areteischen Orden. Er betont, dass natürlich alle Brüder und Schwestern des Ordens in der Stadt herzlich willkommen seien, solange sie keine offiziellen Aufträge für ihren Orden annähmen. Privat könnten sie sich gern in der Stadt aufhalten und Seelsorge betreiben, solange sie sich nicht in magische Vorfälle einmischen würden. Sar’leinn weist Kenji darauf hin, dass Kenji im Fall einer echten Bedrohungslage den Fall sofort an die zuständigen Gelehrten der Akademie weitergeben müsse, auch wenn der Areteische Orden in den anderen Städten für die Bannung und Vertreibung der magischen Einflüsse Malgors und der Schwarzen Magie zuständig sei. Der Magister informiert Kenji noch darüber, dass dieser in Sapos auch keine offiziellen Niederlassungen seines Ordens vorfinden werde, da deren Gründung in Sapos verboten sei, weshalb sich die Bevölkerung mit allen magischen Problemen an die Akademie wenden solle, und fügt noch etwas arrogant hinzu, dass die Arkanisten fähig seien, alle Probleme zu lösen, die ein Mystiker lösen könnte, und auch noch viele weitere darüber hinaus. Solange Kenji sich jedoch wie ein gewöhnlicher Zivilist verhalte, sei sein Besuch in der Stadt gern gesehen und es werde keine Probleme für ihn geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerrak und Nyssos '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Abzweigung über den Fluss steht ein großes Straßenschild, welches links Nyssos und geradeaus nach Sapos deutet. Magister Sar’leinn weist darauf hin, dass Nyssos in letzter Zeit sehr heruntergekommen sei und sich dort auch die Männer von Graltik niedergelassen hätten. Er erwähnt, dass diese bereits mehrmals von den „Blauschilden“ vertrieben wurden, aber dennoch immer wieder zurückkehrten. Sar’leinn berichtet, dass man davon ausgehe, dass diese sich in dem geheimen Schwarzmarkt verstecken würden, der in den alten Mienen unter der Stadt ständig seinen Standort ändere. Er erklärt, dass Nyssos ursprünglich mal eine alte Kristallmiene gewesen sei, deren Schätze sich aber erschöpft hätten. Teile davon seien eingestürzt und in den labyrinthartigen Tunneln wären die Verbrecher schwer aufzuspüren. Er hofft, dass man sich endlich dazu durchringe, die alte Miene zu fluten und dadurch den Zutritt endgültig zu verhindern, so dass keine Verbrecher sich dort mehr verstecken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak verhält sich ganz still, obwohl er mal gesagt hat, dass er nach Nyssos gehen wolle. Als Octavia ihn direkt darauf hinweist, erklärt Kerrak, dass er nicht mehr fort wolle, da er sich bei den Helden eigentlich ganz sicher fühle. Er erinnert sie daran, dass er beim letzten Mal, als er allein gereist sei, von den Nemorern überfallen und von ihnen zu ihrem Trickbetrüger gemacht  worden sei, weshalb er gern bei der Gruppe bleiben würde, auch wenn Octavia ihn nicht leiden könne. Als seine Idee auf wenig Gegenliebe stößt, beginnt Kerrak zu betteln und verspricht, dass er alles tun werde, damit er nützlich sei und damit Octavia ihn nicht länger hasse. Er wünscht sich, ein Teil der Gruppe zu sein, und weist darauf hin, dass er und Henk doch nun auch schon richtig dicke Freunde geworden seien, denn immerhin hätten sie sich ja ein Pferd und ein Zelt geteilt und hätten doch auch so gute Gespräche miteinander geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht, Kerrak begreiflich zu machen, dass es sehr gefährlich für ihn seien werde, wenn er mit ihnen gehen würde, denn bisher seien fast alle ihrer Begleiter umgekommen. Doch Kerrak beteuert, dies sei ihm egal, und als Kenji weiter auf ihn einredet und davon überzeugen will, dass es besser für ihn sei, die Gruppe zu verlassen, fühlt Kerrak sich abgewiesen und erklärt beleidigt, dass  er nun allen von der Inzucht in der Gruppe und dem Kind von Octavia und Kenji erzählen werde. Er versucht die Gruppe damit zu erpressen, dass er all ihre schmutzigen Seiten auf dem nächsten Marktplatz vortragen und auch alles erzählen werde, was sie Archorbar erzählt hätten. Notfalls werde er auch noch etwas hinzudichten, wenn sie ihn nicht mitnehmen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da verliert Henk endgültig die Geduld und packt Kerrak am Kragen, so dass dieser mit Luft ringt. Er fragt ihn, ob er die Helden ernsthaft zu erpressen versuche, denn es würde auch nichts dagegen sprechen, ihn einfach totzuschlagen. Kerrak versucht sich herauszureden und beteuert, dass sie seine Worte völlig falsch verstanden hätten und er niemals so etwas gemeint habe. Henk blickt ihn ernst an und macht ihm bewusst, dass er es ernst meine. Dann lässt er Kerrak los und die Helden überlegen erneut, was sie mit ihm machen sollen. Schließlich nehmen sie ihn mit nach Sapos, schärfen ihm aber ein, dass er sich still verhalten und sich zurückhalten solle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe reist noch wenige Stunden weiter und erreicht dann Sapos. Vorbei an den Gräbern der Gründer und großen Familien durchqueren sie das Stadttor und sind endlich am Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sapos '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nehmen den Weg über die Prunkstraße zum Hybraneum auf dem Blauen Berg. Magister Sar’leinn fragt, wer von ihnen bereits einmal in Sapos gewesen sei und was sie über die Stadt wüssten. Octavia gesteht, früher schon einmal hier gewesen zu sein, jedoch nicht wirklich etwas über die Stadt zu wissen. Sar’leinn wirft ein, dass sie froh sein könnten, da er ihnen mehr über die Stadt erzählen könne, so dass sie nicht weiter ahnungslos durch die Straßen gehen müssten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img sapos prunkstraße.png|miniatur|rechts|Die Prunkstraße von [[Sapos]]. Lokalitäten auf dem Weg zum Hybraneum: 29 - Stadttor, 10 - Wachhaus, 28 – Gasthaus „Zum staunenden Gast“, 27 – Marktplatz, 26 – Dorlans Schenke, 24 – Schneiderei Albon, 22 – Arkankunst Pirlogas, 25 – Scriptorium Hidonos, 21 – Juwelier Olveran, 20 – Gasthaus „Glimmerstube“, 17 – Theater der illusionen, 14 – Platz des Kosmos, 15 – Egnerions-Brunnen, Links oben in der Ecke liegt der Eingang zum Hybraneum - die Pforte des Phanon]]&lt;br /&gt;
Dann erzählt er lehrmeisterhaft und voller Stolz die Gründungsgeschichte von Sapos und dem Hybraneum. Er beginnt dazu noch vor der Gründung der Stadt, denn die Voraussetzung für diese stellten damals im Jahre 473 ThZ die Entdeckung der Orichalkum-Vorkommen in der Ortag-Steppe dar. Da damals im übrigen Barthavion nur ehemalige Sklaven lebten, von denen kaum einer jemals die Ausbildung eines Gelehrten bekommen hatte und niemand etwas mit dem Götterblut anfangen konnte, schloss Eldorn Handelsbeziehungen mit Thyrna. So wurden auch die Gelehrten und Arkanisten in dem [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum von Thyrna]] auf [[Barthavion]] aufmerksam, denn unter diesen gab es viele Freidenker, die sich in ihrer Forschung durch die Kontrolle des [[Ordo Dracian]] überwacht und geistig angekettet fühlten. Da der Kaiser alle Orichalkum-Mienen für sich beansprucht, sind die Arkanisten in Thyrna von dessen Gunst und den Orichalkumlieferungen durch den Ordo Dracian abhängig und folgt man nicht den Gesetzen des Kaisers, werden schnell die Lieferungen des Orichalkums eingestellt und die Gelehrten müssen immer wieder nach der Pfeife des Kaisers tanzen. Deswegen fassten damals einige mutige Gelehrte unter der Führung des berühmten Kosmonomen „Saposius“ den Entschluss, es dem geflohenen Sklavenkönig Lorkan gleichzutun und den langen Weg nach Barthavion anzutreten, um endlich unabhängig vom Imperium zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kehrten also Thyrna den Rücken und setzen alle Hoffnungen darauf, durch Handel oder sogar eigene Funde der reichen Orichalklumschätze von Barthavion sich eine eigene Stätte der freien und ungebundenen Gelehrsamkeit zu erschaffen. Dies war ein sehr wagemutiger Entschluss, der überall in Thyrna als reiner Wahnsinn empfunden wurde, da niemand freiwillig die Sicherheit des Imperiums verlassen und in die Länder der Barbaren ziehen würde. Doch die thyrnischen Gelehrten waren bereit, für ihre Forschungen alle Gefahren einzugehen, da sie voller Inbrunst daran glaubten, in Barthavion ihre volle, geistige Unabhängigkeit zu erlangen. Als sie Eldorn erreichten, wurde sie freundlich aufgenommen und die Barthaver zollten ihnen Anerkennung für ihren Mut. Die Thyrner waren verblüfft über die reichen Orichalkumvorkommen in der Steppe und blieben zuerst in Eldorn, wo sie eine erste, kleine Bildungsstätte einrichteten, die noch heute besteht, und zwar als die sogenannte „Varretische Schule“ – benannt nach Varretus, dem thyrnischen Ordner der 10 Wissenschaftsdisziplinen. Außerdem schickten sie eigene Arbeiter in die Steppe, um nach weiteren Orichalkumvorräten zu suchen, welche schließlich Arcalon gründeten. Diese Schürfstelle wird bis heute von Sapos gehalten, obwohl bereits viele Schlachten um deren Besitz mit den anderen Städten von Barthavion ausgetragen wurden, nachdem man allgemein den enormen Wert dieser magischen Ressource erkannt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst blieben die thyrnischen Gelehrten in Eldorn und ließen sich dort nieder. Doch die eskalierenden Streitigkeiten zwischen Thyrna und Barthavion führten schließlich dazu, dass die thyrnischen Gelehrten aus der Stadt gejagt wurden und auf eigene Faust ihr Glück suchen mussten. Ihnen folgten einige ihrer barthavischen Schüler aus Eldorn, die der dortigen Adelsschicht angehörten, und gemeinsam zogen sie nach Westen und gründeten 514 ThZ Sapos, welches zuerst nur aus einer kleinen Gemeinschaft von Gelehrten bestand. Zuerst lebte hier nur eine kleine, zurückgezogene Gruppe, die durch die adeligen Schüler aus Eldorn finanziert wurde, und errichteten mit Hilfe von thyrnischen Architekten erste Gebäude auf dem Blauen Berg und legten die Grundsteine des heutigen Hybraneums, welches sie nach dem Vorbild des thyrnischen gestalteten. Den großen Wohlstand erlangten die Gelehrten jedoch, als sie auf eine reichhaltige Kristallmiene stießen, die die Ingenieure für die Konstruktion ihrer Ingenieurskunst benötigten. Durch diese Funde wurden viele Konstruktionen möglich, die in Barthavion zuvor unmöglich gewesen wären, und die Ingenieure wurden in ganz Barthavion für ihre Erfindergabe berühmt. Die Eliten der anderen Städte reisten an, um die Wunderwerke zu bestaunen oder zu erwerben, und so wuchs um das einstige, kleine Hybraneum eine eigene Stadt heran, um die zahlreichen Gäste zu versorgen. Ab diesem Zeitpunkt spricht man auch von der Stadt Sapos, die nach dem thyrnischen Arkanisten „Saposius“ benannt wurde, der einst nach Barthavion aufbrach. Dieser war jedoch zu diesem Zeitpunkt bereits tot, da er bei den Unruhen in Eldorn auf der Straße erschlagen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hybraneum wurde schließlich als Herzstück der neu entstehenden Stadt mit Marmor aus Thyrna ausgebaut, den die Architekten extra über den langen Flussweg anliefern ließen. Außerdem ließen die Architekten Unmengen von Glas verarbeiten, dass sie nach dem Rezept der thyrnischer Glaser herstellen ließen. Den Rohstoff Sand erhielten sie dabei automatisch bei den Schürfungen nach Orichnalkum in Arcalon. Da das Glas für seine blaue Farbe berühmt wurde, gaben die Bewohner der Stadt dem Felsengrad, auf welchem das Hybraneum errichtet wurde, auch den Namen „Der blaue Berg“. Seitdem wächst die Stadt und nirgendwo sonst in Barthavion wird man so viel Gelehrsamkeit und thyrnische Lebensqualität genießen können. Die gesamte Anlage wird durch unterirdische Azoth-Öfen geheizt und auch sonst wurde überall an imperialen Komfort gestrebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Stadtführung und dem Weg auf der Prunkstraße fällt den Helden auf, dass kaum Menschen in der Stadt unterwegs sind. Alles wirkt irgendwie sehr ruhig und die Straßen und Geschäfte wirken leer.  Bei Nachfrage wimmelt der Magister sie ab und verweist darauf, dass es ja auch kalt sei und die Leute lieber in den warmen Häusern säßen. Obwohl den Helden bewusst ist, dass der Magister die Situation beschönigt, wirkt dieser aber auch nicht wirklich besorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich stehen die Helden von der Pforte des [[Phanon]], einen großen Bronzetor, welches ein Abbild des Phanon mit einer weißen und einer schwarzen Hand zeigt. Mit Magister Sar‘leinn durchqueren sie die Pforten und betreten das [[Hybraneum von Sapos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.16''') Nachdem die Helden mit Magister Sar’leinn die zweite Pforte des Phanon, welche eine Abbildung des Gottes zeigt, wie er die Göttin Enodia aus dem Chaos holt, durchquert haben, betreten sie den Vorhof des Hybraneum und der Magister erklärt ihnen die Bedeutung der Bronze-Statuen, die alle auf Hochglanz poliert sind. Immer, wenn mal kurz die Sonne herauskommt, fängt die Bronze an, golden zu strahlen und zu leuchten, was ein beeindruckender Anblick ist. Sar‘leinn erklärt, dass der Bronze ein Anteil von [[Orichalkum]] beigemischt wurde, was die wundervollen Lichtreflexe hervorbringt. Dann erklärt er ihnen alles ausführlich, ganz wie ein Fremdenführer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Vorhof des Hybraneums'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Img hybraneum sapos eingangsbereich.png|300px|miniatur|rechts|Der Eingangsbereich des Hybraneums von Sapos. Die Statuen sind: 1. Saposius, 2. Labrath, 3. Hierodanes, 4. Varretus, A. Parmenias, B. Halanemos, C. Aristenas, D. Damoleas]] &lt;br /&gt;
Hinter der Eingangspforte kommen die Helden als erstes an den Statuen der Ahnherren von Sapos vorbei (vgl. Karte 1.+2.). Der Magister erklärt, auf der linken Seite sei der thyrnische Magister „Saposius“, der Namensgeber der Stadt. Er habe damals den Entschluss gefasst, nach Barthavion zu ziehen, und weitere Gelehrte eingesammelt, die sich ebenfalls von der thyrnischen Einmischung frei machen wollten. Saposius selbst habe die Erbauung von Sapos aber nicht mehr erlebt, da er kurz nach seiner Ankunft in Eldorn gestorben sei. Auf der anderen Seite steht die Statue von „Labrath“, demjenigen eldornischen Adeligen und Gelehrten, der den Entschluss gefasst habe, Sapos zu gründen. Er habe erwirkt, dass die tyhrnischen Gelehrten in den politischen Wirren des ersten Krieges gegen Thyrna aus Eldorn ausziehen konnten, ohne in den aufziehenden Konflikten als Feinde getötet zu werden, und gelte als politisches Genie und bester Rhetoriker Barthavions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend zeigt Magister Sar’leinn den Helden im Hof die großen Statuen der [[Arkanmagie#1._Die_Ära_der_Intuition:_Die_Vier_Weisen_von_Hybra|vier Weisen von Hybra]] (vgl. Karte A.-D.). Auf der linken Seite der Empfangshalle stehen die Statuen von „[[Sphärenmusik#Parmenias, der Lauscher |Parmenias]], dem Lauscher“, dem ersten der vier hybranischen Weisen, den jeder Gelehrte in Eboria als Entdecker der [[Sphärenmusik]], Urvater der Komonomie und ersten aller [[Arkanist|Arkanisten]] kennt, und von „Halanemos, dem Meister der Zeichen“, dem zweiten der vier hybranischen Weisen, der die magische Geometrie erschaute. Während die Helden dann auf die andere Seite der Empfangshalle schlendern, weist Iustus Kenji auf die Bedeutung der Weisen für die [[Arkanmagie]] hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite der Empfangshalle stehen die Statuen von „Aristenas, dem [[Hybranische Synergia#Der Sphären-Gesang|Sphärensänger]]“, dem dritten der vier hybranischen Weisen, der die Sphärenmusik mit seiner eigenen Stimme nachsingen konnte und damit den ersten Zauber wirkte, und von „Damoleas, dem Magier“, der sein eigenes Geanistisches Blut nutzte, um damit den ersten arkanen Zauber zu wirken, da er auch das Zusammenspiel von Blut, Klang und Form verstand und damit die Grundlage der arkanen Kunst legte. Iustus erläutert Kenji auf dem Weg in die Empfangshalle die [[Hybranische Synergia#Die Evolution der Arkanmagie im Überblick|Entwicklung der Arkanmagie]] aus den ersten hybranischen Ansätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Warten im Empfangsbereich'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architektur der Empfangshalle, aber auch des gesamten Hybraneums ist thyrnisch. Iustus bemerkt anerkennend, dass er sich hier fast wie zuhause fühle, da ihn vieles hier an das Große Hybraneum in Thyrna erinnere und man deutlich erkennen könne, dass thyrnische Architekten das Gebäude in einer bescheideneren und kleineren Variante quasi nachgebaut hätten. Auch Octavia bekommt hier das Gefühl, in der Heimat zu sein, denn alles ist aus weißem oder grauem Marmor und vieles erinnert an die Villa des Aequus. Die Eindrücke des Saposischen Hybraneums sind bereits auf den ersten Schritten schon überwältigend und überall findet man Reliefs und Wandbilder, auf denen die Götter Arkanons dargestellt sind oder mäanderartige Muster, die der mythischen Vorstellung Nomos-Spinnen nachempfunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Empfangshalle stehen noch zwei weitere Statuen, die Magister Sar’leinn als die Urväter der Gelehrsamkeit vorstellt (vgl. Karte 3+4). Auf der linken Seite der Halle steht die Statue des Argosers „Hierodanes, Vater der Geschichtsschreibung“, der als erster Historiker gilt und weite Teile von Eboria sowie den fernen Osten der Wüsten von Ishturak bereiste. Er habe als Zeitzeuge über den Krieg zwischen den Argosern und den Ishturi, der einst Argosien fast vernichtet hätte, geschrieben und nach dem Sieg der Argoser und deren Eroberungen in Ishturak reiste er durch diese fernen Lande, da er sich für deren fremde Einwohner und Sitten interessierte. Auf der rechten Seite der Halle steht die Statue des Thyrners „Varretus, Vater der Wissenschaften“, dem Gründungsvater des großen Hybraneums in , der es wie kein anderer verstand, das Erbe der Hybraner zu systematisieren und die Überlieferung der hybranische Weisheit in die [[Großes_Hybraneum_von_Thyrna#Die_Zehn_Fakultäten|10 Fakultäten]] der Gelehrsamkeit einzuteilen. Dann zählt Sar’leinn diese auf und gibt mit Blick auf Henk und Kerrak auch immer eine Übersetzung ins Barthavische. Der Magister beginnt mit den sieben freien Künsten: Rhetorica - die Redekunst, Politica – die Staatskunst, Historica – die Geschichtslehre, Philosophia – die Weltweisheit, Mathesis – die Zahlenlehre, Physiologia – die Naturkunde, Architectura – die Baukunst, und ergänzt dann die drei arkanen Künste   Kosmonomiae  - die Kosmische Lehre, Mechanicae – die Ingenieurskunst und Ars Vitae  - die Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der letzten Erklärung bemerkt Henk, dass Kerrak nicht mehr neben ihm steht und sieht sich unauffällig um. Er entdeckt den Possenreißer an der Statue des Hierodanes, wie er diese befummelt und anscheinend darüber nachdenkt, wie er zu den Edelstein-Augen hochklettern könnte. Henk wirft ihm einen scharfen Blick zu und winkt ihn zu sich herüber, wieder an seine Seite. Magister Sar’leinn beendet seine Ausführungen und verabschiedet sich, um den Rat zu informieren, und lässt die Helden dann in der Empfangshalle warten.  Zwei Blauschilde lassen ihn durch die Eingangstür der Hauptbasilika passieren und schließen dann die Tür wieder hinter ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelehrte spazieren ein und aus und unterhalten sich in den Gängen. Da die Tür nach draußen offensteht, ist drinnen zu hören, wie auf der Treppe im Vorhof zwei Gelehrte gerade spontan eine Art rhetorisches Duell austragen, wobei sie energisch, laut und voller Eifer sprechen. Da Kenji sich dies einmal ansehen möchte, schlendern die Helden in diese Richtung und sehen, dass sich einige weitere Gelehrte um die beiden Redner versammelt haben und aufmerksam zuhören oder ihre Zustimmung für die Argumente durch kurze Ausrufe wie „Stimmt!“ oder „Nein, nein!“ ausdrücken. Iustus erklärt, dass die beiden gerade eine „spontane Deklamation“ führen, eine Art Übungsrede, in der es inhaltlich um die „Politische Harmonik“ geht und der eine Redner für die Isonomie der Demokratie eintritt, während der andere für die Basileia des Königtums argumentiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Der Staat folgt dem Gesetz des Kontrapunkts: Wie die [[Essenzen#Die arkanen Essenzen – Magische Urformen|Arkanen Essenzen]] fließen die Bürger als eigenständige Melodien parallel nebeneinander her. Wahre politische Harmonie entsteht nicht durch Unterdrückung, sondern wenn diese freien Stimmen sich zur Gesamtkomposition verweben, dabei aber in sich rein und unterscheidbar bleiben. Wer die Macht einem Einzelnen gibt, riskiert den tiefen Orgelpunkt der Tyrannei, der jede Veränderung erstickt.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Unsinn. Ein Volk ohne Führung ist wie das rohe Chaos, dem die Form fehlt. Ein rechtmäßiger König ist der Komponist der Realität, der durch Präzision und das Wissen um die kosmischen Gesetze die Ordnung überhaupt erst ermöglicht. Er fungiert als das unverrückbare Metronom, das den Takt der Zeit vorgibt. Ohne diesen einen starken Willen, der die [[Phanische Ströme|Phanischen Ströme]] der Gesellschaft lenkt, bricht der Rhythmus und der Staat zerfällt in die Dissonanz des Nichts.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch laufen auch zwei Gelehrte mit einigen, kleinen Flaschen auf dem Arm durch die Halle und reden kurz mit einem der Wächter. Sie gehen dann weiter und man hört sie reden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das heutige [[Rotes Solvium|Solvium]] reagiert exzellent; spürt Ihr auch den feinen Widerstand der [[Medizin#Virga Pentagona (Der Bannstern) – Für Alkahest|Virga Pentagona]] bei der Oszillation?''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''In der Tat. Das [[Essenzen#ALKAHEST|Alkahest]] fließt fast von selbst in die Bindung. Die Reinheit des zentrifugierten [[Amorphum|Amorphums]] muss heute von seltener Güte sein.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Juwelier und das Vivarium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der langen Wartezeit fällt den Helden ein wohlhabend gekleideter, älterer Mann Begleitung eines Leibwächters und eines Dieners auf, der sich von letzterem bei einem der Blauschilde als „Herr Olveran“ vorstellen lässt und sich dann nach Magister Pangenos und einem Besuch im „Vivarium“ erkundigt. Der Herr scheint aus Sapos zu stammen, da er das Wappen der Stadt auf seiner Kleidung trägt und der wachhabende Blauschild so wirkt, als würde er den Mann kennen. Die Wache versichert ihm, sich zu erkundigen, und bittet ihn solange zu warten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann läuft wartend in der Vorhalle auf und ab und nickt den Helden freundlich zu. Als diese freundlich zurücknicken, fragt er sie, ob sie vorhätten, im Hybraneum zu studieren. Als sie dies verneinen, erwähnt der Mann, dass es wohl auch sehr schwer sei, einen Lehremeister zu bekommen, da diese sehr wählerisch seien. Er selbst sei zwar kein Gelehrter, aber in Sapos geboren und besäße hier auch ein Geschäft. Dann stellt er sich als „Herr Olveran“ vor und erwähnt, dass er Juwelier in der Stadt sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olveran will nun auch wissen, wer die Helden sind. Nachdem sie sich vorgestellt haben, ist er hocherfreut und erklärt, schon von ihnen bzw. von Adrianus gehört zu haben. Er wisse, dass überall in Barthavion nach dem verschollenen Helden gesucht werde und dass seine Gefährten mit einem Schiff aufgebrochen seien, um gegen den dunklen Kult zu kämpfen. Er fragt, ob sie erfolgreich gewesen wären und der dunkle Kult nun, da sie ja lebend wieder zurückkehrten, besiegt sei. Die Helden lassen durchblicken, dass die Gefahr, die von dem Kult ausgeht, noch lange nicht gebannt sei, sie aber einen wichtigen Plan vereiteln konnten. Olveran will wissen, wie gefährlich dieser Kult tatsächlich für die Menschen vor Ort sei, da angeblich schon mehrere Familien über Nacht die Stadt verlassen hätten. Die Helden werden aufmerksam und fragen weiter nach. Olveran erzählt, man munkle, dass sie in den Süden flöhen, um sich ins Imperium durchzuschlagen und in einer der Provinzen unterzukommen. Er vertraut den Helden an, dass er auch das Gefühl habe, dass sich etwas im Land zusammenbraut, denn die Geschäfte laufen mies, da die gefährlichen Straßen die Reisenden, die das meiste Geld in die Stadt brächten, fernhielten. Olveran weist darauf hin, dass schlechte Geschäfte oft die Vorboten größerer Übel würden und die Händler dies als erste zu spüren bekämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich lädt Juwelier Olveran die Helden ein, ihn in seinem Laden zu besuchen. Er bewundert Octavias goldene Schwanen-Fibel und würde ihr gern ein Schmuckstück zeigen, welches ihr bestimmt gefiele: ein wunderbarer Ring mit einem Saphir in genau der Farbe ihrer Augen. Die Helden bedanken sich und fragen ihn, warum er hier im Hybraneum sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olveran erzählt, ein Magister, mit dem er seit langem befreundet sei, habe ihm vor einiger Zeit versprochen, ihm das Vivarium zu zeigen. Er habe dieses Angebot dankend angenommen und diesen deshalb schon vor Monaten um eine Besichtigung gebeten, da er von den fantastischen Tieren aus fernen Ländern gehört habe. Als die Helden nachfragen, was es im Vivarium zu sehen gäbe, erzählt Olveran von bunten Vögeln mit metallischen Federn und einem schuppigen, grünen Wesen, dessen Maul größer sei als es selbst. Außerdem soll es dort einen Mann geben, dessen Haut so schwarz wie [[Onoa|Onoas]] Schleier sei. Olveran bedauert, noch nie selbst dort gewesen zu sein, und warte schon lange auf einen Besuch, aber die Gelehrten hätten nicht gern Gäste, die aus reiner Schaulust kämen, denn der Zutritt zum Hybraneum sei ausschließlich nur denen möglich, die dort auch studieren. Doch Olveran verspricht den Helden, geduldig zu bleiben und einfach abzuwarten, bis er den Magister mal wieder in seinem Laden anträfe, denn ab und zu würde dieser dort Schmuckstücke als Geschenk für seine Tochter kaufen, was auch der Grund für ihr Kennenlernen gewesen sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Minuten kommt der Blauschild bereits zurück und teilt Juwelier Olveran mit, dass Magister Pangenos sich entschuldigen lasse. Er habe heute keine Zeit für ihn, da er die Anlage des Vivariums für den Winter vorbereitet werden müsse, weshalb der Zugang derzeit auch unmöglich sei. Herr Olveran wirkt ungehalten und bittet darum, ihn in seinem Anwesen darüber zu informieren, wann ihn Magister Pangenos empfangen könne. Dann verabschiedet er sich, erinnert die Helden an einen Besuch in seinem Laden und verlässt die Empfangshalle.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Führung zum Ratssaal'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf kommt ein weiterer Blauschild zu den Helden und sagt, dass der Rat der Emphausti sie nun empfangen werde. Er weist darauf hin, dass die Gefolgschaft draußen bleiben müsse und deutet auf Henk und Kerrak. Als Octavia und Kenji der Wache erklären, dass Henk ein berühmter Held sei und ihn erneut vorstellen, entschuldigt sich die Wache aufrichtig bei Henk, da er nicht sofort erkannt habe, wer er sei. Dann fragt er nach Kerrak, der sich jetzt selbst auch als Teil der Heldengruppe vorstellt und offensichtlich erwartet, mitzukommen. Doch Octavia ist klar dagegen, dass der Possenreißer mit zum Rat der Emphausti kommt, und erhält Unterstützung von Kenji und Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak wirkt ärgerlich und erklärt, da er gleichwertig zur Gruppe gehöre, wolle er auch mitkommen, egal wohin die Gruppe gehe. Dann wendet sich Kerrak an Kenji und versucht sein Mitgefühl zu erregen. Er fühle sich ausgeschlossen und beklagt sich so laut, dass sich die Leute gestört zu ihm umblicken und man der Wache deutlich anmerkt, dass diese sich fragt, warum die Helden so jemanden dabei haben. Doch bleibt Kenji hart und lässt sich nicht erweichen. Dann blickt Henk Kerrak einschüchternd an und fordert ihn ernst auf, hier auf sie zu warten und sich zu benehmen. Dann geht er mit den anderen durch die Tür. Beim Verlassen des Raumes sagt Octavia der Wache, dass sie Kerrak einfach wegsperren solle, wenn er sich nicht benehme und Ärger mache. &lt;br /&gt;
[[Datei:img hybraneum sapos bibliothek.png|miniatur|rechts|Der große Saal Bibliothek im Hybraneum von Sapos, Statuen: A - [[Phanon]], B – [[Enodia]], C – [[Archonos]]]] &lt;br /&gt;
Die Atmosphäre im Inneren der Bibliothek ist sehr unwirklich. Dadurch, dass überall dicke blaue Fensterscheiben eingearbeitet wurden, ist die gesamte Basilika in ein mysteriöses, blaues Zwielicht getaucht. Auf den Tischen stehen kleine, entzündete Öllampen, die von den Studenten zum Lesen genutzt werden, und überall wälzen Gelehrte Schriftrollen oder sitzen in Gruppen zusammen und diskutieren - teilweise sind sie recht laut und leidenschaftlich. Den Helden fällt auf, dass alle in der Bibliothek eine sehr kunstvoll gestaltete, handtellergroße Tonscheibe am Gürtel tragen, die mit den drei Augen von Sapos bemalt sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Bibliothek ragt eine große Bronzestatue von [[Phanon]], dem Herrn der Magie, empor. Sie wird von oben durch ein blaues Fenster mit Licht bestrahlt, so dass das polierte Metall der Bronze wie von selbst in einer blauen Aura aufleuchtet. Obwohl die Statue zwar aus Bronze besteht, sind aber Hände und Augen aus schneeweißem und schwarzem Marmor gefertigt. Bei den Treppenaufgängen zum Ratssaal stehen zwei weitere Statuen: Auf der linken Seite steht [[Enodia]], die Herrin des Gleichgewichtes, hält einen großen Spinnenkokon in Eiform in ihren Armen und an ihren Füßen sitzt eine Nomos-Spinne. Rechts steht [[Archonos]], dem Herrn der Zeit, der von Ketten umschlungen und mit einer großen Wunde von Abyssos Speerhieb in der Brust dargestellt ist und trotzdem aufrecht und trotzig steht und den Mund zu einem kräftigen Schrei geöffnet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Empfang des Emphaustus'''&lt;br /&gt;
[[Datei:img hybraneum sapos ratssaal.png|miniatur|links|Der Ratssaal im Hybraneum von Sapos, Statuen: A – [[Lorkan]], B – [[Eventes]], C – [[Zenos]]]]&lt;br /&gt;
Der Ratssaal ist beeindruckend und befindet sich in einer großen Kuppel, in die oben eine weitere, runde, blaue Fensterscheibe im Zentrum der Kuppel, dem Oculus, eingearbeitet ist. Auf dem Boden befindet sich eine identische Glasscheibe, die in einem Loch im Boden eingesetzt ist und nach unten in die Bibliothek auf die Statue des Phanon leuchtet. Die Scheibe ist dick und begehbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter den 10 Plätzen der Emphausti steht vor einem großen runden, blauen Fenster mit dem Stadtwappen von Sapos, den drei Augen, eine große Statue von [[Lorkan]], dem barthavischen Ahnengott für Freiheit, Rebellion, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit. Auf der anderen Seite des Raumes stehen die Statuen von [[Eventes]], dem thyrnischen Ahnengott für Triumph, Eroberung, Leistung, Anerkennung und als Erinnerung an die Abstammung der ersten Saposi aus Thyrna, und auf der anderen Seite seht die Statue von [[Zenos]], dem barthavischen Ahnengott für Überlieferung, Kultur, Adel, Würde. Es sind nur ein Emphaustus und Magister Sar’leinn anwesend, weitere Emphausti sind nicht dort, aber zwei Adepten und eine Art Sekretär, der immer neben dem Emphaustus steht, und einige Blauschilde, die die Eingänge bewachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sekretär tritt vor und stellt als erstes Octavia und alle anderen Helden offiziell mit vollen Namen und Titel vor. Dann stellt er den Emphaustus „Manius Atilius Tenax“ als Repräsentanten des Rats von Sapos vor. Manius Atilius Tenax ist ein ca. 60- 70 jähriger Thyrner aus der Bürgerschaft, sehr groß, hager, mit markanten Gesichtszügen und einer stolzen und aufrechten Körperhaltung. Er hat große hell-graue Augen, die nicht unfreundlich, aber sehr kühl und analytisch dreinblicken, und weiße, lange Haare, was sehr untypisch für Thyrner ist, da diese traditionell eher kurze, militärische Haarschnitte tragen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Emphaustus verneigt sich und fragt Octavia auf thyrnisch, ob sie in der Sprache der Heimat sprechen oder ins Barthavische wechseln sollen. Da Octavia sich für das barthavische entscheidet, antwortet er dann im akzentfreiem Barthavisch.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entschuldig sich dann als erstes, dass er allein bei ihrer Begrüßung sei, aber die anderen Emphausti seien derzeit alle mit ihren Aufgaben beschäftigt. Da die Helden ohne Ankündigung kämen, konnte er auch keine Vorbereitungen für ein gebührendes Treffen mit einer Gesandten des Kaisers getroffen haben. Tenax beteuert, dass es ihm eine Ehre sei, die Helden kennenlernen zu dürfen, und er sagt, dass er sich noch gut an ihren Vater erinnern könne. Er spricht sein Beileid für dessen Ableben aus und hofft, dass es bald einen endgültigen Frieden zwischen Thyrna und Barthavion geben werde. Er selbst sei leider nie in Perlheim gewesen, könne sich aber noch gut an die Besuche ihres Vaters in Sapos erinnern. Auch heute noch erhielten die gelehrten Saposi immer wieder neue Schriftwerke aus der Bibliothek des Aequus und seien erstaunt über den regen Wissensfluss aus dem großen Imperium. Ihm sei auch bekannt, dass inzwischen „Lucius Larcius Obloci“ als neuer „Orator Dracian“ die Bibliothek leite, da er selbst zu diesem Kontakt gehabt habe, nachdem die Bibliothek in Perlheim wiedereröffnet worden sei. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, Marcus Vulturius Vorax, bestehe nun wieder reger Kontakt mit Perlheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Tenax erkundigt sich auch nach Magister Iatro Mendica und dessen Gesandtschaft aus Sapos und will wissen, ob diese bereits in der Bibliothek von Perlheim eingetroffen seien und nun dem geretteten Magister Gildon Ipnosi helfen würden. Als er von deren Ankunft erfährt, ist er froh, dass sie gut angekommen seien, und erkundigt sich auch nach dem fremden Wesen aus dem Meer, dem sogenannten Gesichtslosen, den Ipnosi mitgebracht haben soll. Die Akademie habe wohl großes Interesse an dieser Kreatur und werde bald eine Gesandtschaft mit einem speziellen, arkanen Käfig für dessen Transport nach Sapos  losschicken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bedankt Tenax sich offiziell im Namen der Stadt Sapos und dem Rat der Emphausti des Hybraneums für die Heldentat und die Entdeckung des Lagers von König Blutklinges Männern sowie die Rettung von Magister Sar’leinn. Sein Sekretär überreicht den Helden feierlich einen Beutel mit Gold und Tenax betont, dass die Helden der Stadt einen großen Dienst erwiesen hätten und bereits ein kampferprobter Trupp der Blauschilde ausgesandt worden sei, um das Lager im Wald zu vernichten und die gestohlenen Lieferungen und Vorräte zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend geht Emphaustus Tenax auf Kenjis Punkt ein und erkundigt sich nach der Bedrohung, die Sapos durch den Dunklen Kult angeblich drohe. Er will alle Details hören und sein Sekretär schreibt alles auf, was die Helden erwähnen. Da es aber nur vage Hinweise sind, kann er nicht viel damit anfangen und erklärt, dass alles vermerkt worden sei und sich um diese Gerüchte kümmern werde. Als die Helden ihre Hilfe anbieten, lehnt er diese jedoch höflich, aber kompromisslos ab und verweist darauf, dass der Rat alles unter Kontrolle habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Probleme der Stadt angesprochen, wirft Tenax Magister Sar’leinn einen strafenden und stechenden Blick zu und versichert den Helden dann, dass es in der Sapos außer den Überfällen von Blutklinges Männern auf den Straßen und die dadurch gestörte Versorgung der Stadt keinerlei Probleme gäbe, wobei die Helden helfen könnten. Emphaustus Tenax gibt nichts über die internen Dinge preis und würgt alle weiteren Fragen in diese Richtung höflich aber bestimmt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lädt die Helden dann für den morgigen Tag zu einem Festmahl im Hybraneum ein, als Ehre für ihre Heldentat und um den Besuch einer Gesandten des thyrnischen Kaisers gebührend zu würdigen. Sie sollen einfach zur Mittagsstunde herkommen und sich bei den Blauschilden anmelden. Dann würden auch die anderen Emphausti anwesend sein, um die Tochter des Aequus und ihre Gefährten gebührend zu empfangen und kennenzulernen. Er verspricht auch, Emphaustus Garra Nephit zu benachrichtigen, damit auch er bei dem Treffen teilnehme. Schließlich weist Tenax die Helden darauf hin, dass der Rat für sie Zimmer im Gasthaus „Glimmerstube“ für diese Nacht gemietet habe und sie dort übernachten können. Ein Blauschild werde sie hinführen und alle organisatorischen Dinge erledigen. Wenn sie sich die Zeit bis morgen Abend vertreiben wollten, empfiehlt er den Helden, sich in der Stadt umzusehen und z.B. den Park oder die zahlreichen Geschäfte aufzusuchen. Dann verabschiedet er die Helden und der Blauschild führt sie wieder hinaus in die Empfangshalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wartet bereits Kerrak auf die Helden, der allerdings genötigt worden ist, sich auf eine Bank zu setzen. Kerrak freut sich, dass sie endlich zurückkehren, und geht mit den Helden aus dem Hybraneum in die Stadt zum Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gasthaus Glimmerstube'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist es Abend und es dämmert. Der Blauschild führt die Helden auf dem großen Platz vor dem Hybraneum und geht direkt auf ein großes, prachtvolles Gasthaus zu, welches im thyrnischem Stil erbaut ist, aber einen gewissen barthavisch, gemütlichen Charme besitzt. Im Inneren hängen überall lange, edle Vorhänge aus blauem Stoff an den Wänden, die mit kleinen, glimmernden blauen Glassplittern bestickt sind, welche leicht funkeln. Die Tische sind mit getrockneten Herbstastern und Öllampen aus blauem Glas geschmückt. Den Helden fällt auf, dass es in dem Gasthaus trotz des Prunks ein wenig ungepflegt wirkt, da auffällt, dass sich in einigen Ecken Staub und Dreck gesammelt haben und man den teuren Mosaikboden auch mal wieder fegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blauschild spricht den Wirt an, reicht diesem eine kleine Schriftrolle mit einem offiziellen Siegel von Sapos und stellt die Helden mit vollem Titel vor. Der Wirt liest, wirkt ganz kurz etwas irritiert, wechselt dann aber zu einer freundlichen Geste und heißt die Helden etwas gespielt herzlich willkommen. Er stellt sich als Cairell vor und versichert, dass sich um alles gekümmert werde. Solange ihre Pferde versorgt und ihr Gepäck in ihre Zimmer gebracht würden,  können sie sich in der Gaststube erholen. Man werde ihnen auch umgehend Speisen und Getränke reichen. Den Helden fällt auf, dass es in dem Gasthaus völlig leer und niemand als Gast dort ist, und ihnen fällt eine Schankmaid auf, die plötzlich etwas hektisch mit einem Besen durch die Gaststube fegt sich entschuldigt, dass sie störe, und dann sie ganz schnell wieder verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle am Tisch sitzen und der Gastwirt hinter einer Wand verschwunden ist, hört man ihn etwas überfordert fluchen, nachdem der Blauschild wieder fort ist. Er mault eine der Bediensteten scharf an und treibt diese an, schnell die Zimmer herzurichten, da man anscheinend nicht mehr mit Gästen gerechnet hat. Nach einer sehr langen Wartezeit bekommen die Helden dann eine gute Mahlzeit serviert, die aus Fleisch, Gemüse und Brot besteht, und der Wirt selbst vergewissert sich, dass alle ihre Wünsche erfüllt sind. Die Helden bitten ihn, Platz zu nehmen, und fragen ihn nach der Hungersnot. Der Wirt beteuert, dass es keine Probleme gäbe, denn für seine Gäste sei immer genügen zu essen da und niemand müsse unter seinem Dach hungern. Auch sonst gehe es den Menschen in Sapos seines Wissens gut, der Rat der Emphausti verwalte die Stadt sehr gut und kümmere sich um alles. Henk drängt ihm ein Glas Wein auf, doch der Wirt weiß nichts Negatives aus der Stadt zu berichten außer der Blockade durch König Blutklinges Männer. Er entschuldigt sich dann bei den Helden und geht wieder seiner Arbeit nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich beim Essen heraus, dass Kerrak weder mit Besteck essen kann noch weiß, wie man sich in einem teuren Gasthaus verhält. Er will der Schankmaid in die Küche hinterherlaufen, die schon vor seinen aufdringlichen Händen und seinem prahlerischen Gerede flieht, doch Henk hält ihn zurück. Kenji schlägt vor, dass Kerrak sich nützlich machen und sich in der Stadt umsehen könnte. Kenji meint, dass Kerrak so verloren aussähe, dass er vielleicht von einem Kultisten angesprochen und dorthin geschickt würde, wohin die Menschen verschwänden. Obwohl Octavia dies für sehr unwahrscheinlich hält, schlägt Henk vor, Kerrak könnte sich aber im Arbeiterviertel umsehen, wo die Lebensmittelversorgung knapp sei. Kerrak ist begeistert von der Idee, für die Helden nützlich zu sein, und bricht sofort auf, um sich umsehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mellan und Darag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt dann doch noch ein weiterer Gast in die Schankstube von außen herein. Es handelt sich um einen Mann, der recht edel gekleidet ist, ein Kurzschwert an seiner Seite trägt und einen dunklen Mantel hat, den er ablegt, als er sich an einen der Tische setzt. Er ist ca. 20-30 Jahre alt, hat schulterlange, brauen Haare und wirkt etwas untrainiert und leicht pummelig. Kenji fällt auf, dass er ein gesticktes Pferd auf seiner Schwertscheide trägt und dies das Symbol von Eldorn – das Zenarisches Pferd – darstellt. Hinter ihm folgt ein etwas breiter, athletischer Mann mit einer Glatze, der eine dunkle Lederrüstung trägt, die etwas abgewetzt aussieht. Er ist etwas älter - ca. 30-40 Jahre -  und verhält sich einerseits dem anderen gegenüber wie ein Bediensteter, andererseits wirken sie aber auch sehr vertraut, da sich der Mann mit der Glatze neben ihn an den gleichen Tisch setzt, was Bedienstete normalerweise nie tun würden. Der junge, pummelige Mann in edler Kleidung wirkt sehr frustriert und traurig und der mit der Glatze wirkt hingegen sehr abgebrüht und stoisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der junge Mann sich hingesetzt hat, bemerkt er auch die Helden. Er blickt sich um, verneigt sich und erwähnt, dass er sich freut, hier mal wieder ein paar andere Reisende zu treffen. Er fragt, ob das Reisen auf den Straßen inzwischen wieder sicherer sei und König Blutklinges Schergen endlich vertrieben worden seien. Als die Helden ihm daraufhin berichten, dass sie zumindest auf einem Weg gegen die Räuber vorgegangen seien,  bedankt er sich höflich und blickt zu seinem Begleiter. Dann lässt er den Kopf sinken und der andere klopft ihm ermutigend auf die Schulter.  Den Helden fällt auf, dass der breite Mann mit der Glatze sie zwischendurch immer wieder mustert und bei ihrem Anblick nachzudenken scheint, während der andere auf die Tischplatte blickt und leise jammert. Dann flüstert der mit der Glatze ihm jedoch etwas zu und er hört schlagartig auf zu jammern, dreht sich dann plötzlich zu den Helden um und lächelt diese freundlich an. Er scheint abzuwarten, wie die Helden reagieren, und als diese ihn freundlich anschauen, steht er auf und geht zu ihnen herüber.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der junge Mann kommt an den Rand des Tisches der Helden, verbeugt sich und stellt sich als Mellan von Dungall aus Eldorn vor. Er betont sehr hochgestochen und mit vornehmer Etikette, dass er nicht anmaßend erscheinen oder stören wolle, aber er würde ihnen gern eine Frage stellen, falls sie dies erlaubten. Als die Helden ihm freundlich zunicken, fragt er, ob er Recht in der Annahme sei, dass es sich bei ihnen um die Gefährten von Adarian handle. Sein Leibwächter Darag sei sich sicher, dass er sie wiedererkannt habe, da er sie einst bei einer Ansprache von Adarian in Trutz gesehen habe. Mella blickt sich zu seinem Leibwächter um und winkt diesen an den Tisch der Helden. Nach kurzem, begrüßendem Nicken bestätigt dieser leise und etwas plump und ungehobelt, dass er sie wiedererkannt habe und damals in Trutz gewesen sei, nachdem sie den Angriff der Thyrner abgewandt hätten. Er habe dann zuletzt gehört, dass die Helden inzwischen zu einer Seereise aufgebrochen seien. Die Helden bestätigen ihm dies und,  als Mellan merkt, dass die Helden Gesellschaft nicht grundsätzlich abzulehnen scheinen, fragt er sie, ob die beiden sich dazusetzen dürften. Die Helden haben nichts dagegen und Mellan fragt sie nach den Abenteuern, Adarians Verschwinden und was sie nach Sapos treibe. Henk erzählt von der Seereise und berichtet davon, dass sie dem Klut des Xul einen Strich durch seine Rechnung gemacht hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wollen die Helden auch Mellans Geschichte erfahren und dieser berichtet, dass er in gewisser Weise in Sapos gestrandet sei. Eigentlich sei er hergekommen, weil es als Viertgeborenen in seiner Familie kaum noch Aufgaben und Pflichten für ihn gäbe, die er erfüllen könne. Da er auch nicht zum Kämpfen tauge - er deutet dabei auf seinen leichten Bauchansatz, habe er sich entschlossen, nach Sapos zu gehen, um dort einen Lehrmeister zu finden und Gelehrter zu werden. Doch er wolle kein Arkanist werden, sondern interessiere sich eher für die Baukunst und würde gern einen Lehrmeister in Architektur finden. Er habe schon in seiner Kindheit die große Arena von Eldorn bewundert und würde gern selbst so ein Bauwerk errichten, jedoch nähmen die Gelehrten derzeit keine neuen Schüler auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bemerken, dass Mellan bei diesen Worten etwas herumdruckst, als würde er etwas verheimlichen, und vermuten, dass er vielleicht abgelehnt wurde und sich nun schäme, als Versager nach Hause zurückzukehren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan berichtet weiter, dass er bereits vor einigen Wochen nach Sapos gekommen sei, als die Straßen noch frei waren. Er habe Darag in Eldorn vor seiner Reise als Leibwächter angeheuert, damit er sicher dort ankäme. Nun seien sie bereits seit über einen Monat hier und er habe immer noch keinen Zugang zu dem Hybraneum gefunden, da er dort einfach ignoriert werde. Mellan gesteht, dass er am liebsten nach Hause zurück wolle und es ein Fehler gewesen sei, zu denken, dass er im Hybraneum aufgenommen werde. Aber nun seien die Straßen so unsicher, dass er sich nicht mehr zurück traue. Darag sei zwar ein starker und fähiger Leibwächter, aber mit einer Überzahl von kratarischen Nemorern könne auch er es allein nicht aufnehmen. Alle anderen Besucher von Sapos seien bereits vor Wochen abgereist, als auch die ersten Anzeichen der Lieferengpässe durch die Straßenüberfälle losgingen. Jetzt ärgert er sich, dass er nicht damals mit den großen Reisegruppen mitgezogen sei, aber er habe geglaubt, dass er noch eine Chance bei einem Lehrmeister hätte. Nun seien fast alle Gäste abgereist und niemand verlasse mehr die Stadt, weshalb er nun hier festsitze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan von Dungall gesteht den Helden, dass er Angst davor habe, dass sich die Lage in Sapos noch weiter zuspitzen könne. Die Hungersnot wirke sich nämlich vor allem auf die Moral der Menschen aus und Furcht und Panik gingen um. Außerdem seien die Leute wütend, da das Hybraneum die gesamten Vorräte für sich horte und kaum Rücksicht auf die Bedürfnisse der Arbeiter nehme. Manche würden bereits von einem Aufstand munkeln, dass sich das Volk von Sapos gegen die Gelehrten auf dem Blauen Berg erheben werde. Falls es so weit kommen sollte, würden Unmengen an Blut in der Stadt fließen, weshalb er so schnell wie möglich fort gehen wolle.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sein Leibwächter Darag murmelt dann etwas davon, dass alles auch noch schlimmer sein könnte. Als die Helden daraufhin nachfragen, erzählt er, dass er Gerüchte gehört habe, von denen er Mellan von Dungall noch nicht erzählte, da er ihn nicht beunruhigen wollte. Da nun aber Helden in der Stadt seien, wolle er sie darüber informieren, was in der Stadt gerade vor ich gehe. Die Männer im Arbeiterviertel verlören nämlich langsam die Nerven und kämpften bereits um die letzten Vorräte. Dabei soll die Angst so weit gegangen sein, dass die Mächte Malgors um sich zu greifen scheinen. Die Leute sprächen von Heimsuchungen kleiner Dämonen, welche durch die Ängste aus der Unterwelt angelockt wurden und nun versuchen würden, die panischsten unter den Menschen in den Wahnsinn zu treiben. Schließlich berichtet Darag davon, dass es wohl deshalb vor einigen Tagen eine Eskalation auf dem Platz des Afrek gegeben habe. Einige seien plötzlich rasend vor Angst geworden und es sei zu einem Blutvergießen unter den Arbeitern gekommen. Die Blauschilde seien jedoch dazwischen gegangen und hätten die Gewalt beendet. Man sage, dass sie mehrere Männer dazu hätten töten müssen. Da auch einige Arkanisten mit magischen Artefakten aus dem Hybraneum im Arbeiterviertel Untersuchungen abgehalten hätten, munkele man nun, dass dort noch mehr Dämonen oder sogar Anhänger von Schwarzer Magie ihr Unwesen treiben könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann informiert Darag die Helden, falls sie mehr darüber erfahren wollten, sollten sie sich bei den Blauschilden, im Hybraneum oder im Gasthaus „Zum tüchtigen Mann“ im Arbeiterviertel erkundigen. Dies sei jedoch eine sehr grobe Schenke, wo sich vor allem die Mienenarbeiter und Schmiede träfen, und derzeit herrsche dort eine sehr raue Stimmung und aufgrund der Konflikte könnte es dort sehr gefährlich werden. Besonders für Octavia und Kenji sei dies kein geeigneter Ort, da man sie dort vermutlich ausrauben oder einfach töten würde, da die Wut auf die Herrschenden der Stadt und alle, die so aussähen, als ob sie in Kontakt mit dem Rat der Emphausti stünden, aufgrund der drohenden Aufstände zu groß sein könnte. Darag bietet aber an, dass er sie oder Henk, falls dieser allein gehen wolle, begleiten würde, damit es weniger Ärger gebe. Henk dankt ihm für das Angebot und die Informationen und blickt besorgt zu Kenji und Octavia, da Kerrak genau in dieses Arbeiterviertel aufgebrochen und wohlmöglich in Gefahr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan von Dungall wirkt nach dieser Schilderung seines Leibwächters ebenfalls sehr beunruhigt und fängt etwas an zu jammern, dass er hier nicht sterben wolle, denn wenn bereits die Schatten der Unterwelt durch die Straßen zögen, sei Sapos vermutlich bereits verloren. Mellan ist sehr pessimistisch und sein Leibwächter Darag versichert ihm, dass sie es schon noch aus der Stadt heraus schaffen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich verabschieden sich Mellan und Darag von den Helden und gehen zu Bett. Henk überlegt noch kurz, ob er heute noch das Arbeiterviertel aufsucht, doch er ist noch verletzt und kann Ruhe gut gebrauchen. Also gehen auch die Helden auf ihre kleinen, aber komfortabelen und frisch hergerichteten Zimmer, auf denen sich ein wunderschöner Waschautomat mit einem Bronze-Vogel, welcher zu zwitschern beginnt, wenn das Wasser fließt, befindet. Endlich können die Helden in ein frisch bezogenes Bett fallen und schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Nacht und Frühstück'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht hat Kenji einen Traum, in dem er die Präsenz von Uselias spürt und das Gefühl hat, dass dieser ihm etwas mitteilen möchte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Es ist dunkel. Ein staubiger Geruch erschwert dir das Atmen. Von allen Seiten spürst du einen hölzernen Widerstand, der dich beengt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Deine Hand liegt fest auf einem kleinen Mund. Kein Laut darf entweichen. Das weißt du genau.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen gehen Henk und Kenji als erstes nach unten und hören in der Gaststube, wie sich Mellan und Darag unterhalten. Mellan scheint bald das das Geld auszugehen und er befürchtet, dann auf der Straße zu stehen, was bei der herrschenden Hungersnot unter der gewöhnlichen Bevölkerung vermutlich sein Todesurteil wäre. Darag versichert ihm, dass er ihn auch nicht im Stich lasse, wenn er ihn als Leibwächter nicht mehr bezahlen könne, aber Mellan wirft ein, dass sie trotzdem ja von irgendetwas leben müssten. Darag bestätigt nur kurz und entschlossen, dass er ihm treu bleibe, egal was passiere, bevor sie ihr Gespräch beenden, weil Henk und Kenji in die Gaststube kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Mellan und Darag sich verabschieden und aufbrechen, bekommen die beiden ein reichhaltiges Frühstück serviert. Kurz darauf kommt auch Octavia hinunter und sie speisen gemeinsam. Der Wirt informiert sie darüber, dass Iustus bereits sehr früh ins Hybraneum aufgebrochen ist und sich entschuldigen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Frühstück wird die Tür zum Gasthaus aufgeworfen du Kerrak kommt herein. Er stürzt zu Boden und riecht stark nach Alkohol. Er hat Blutungen im Gesicht und wurde anscheinend kräftig verprügelt. Die Helden bringen ihn auf sein Zimmer und bereiten sich auf einen kleinen Stadtbummel vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img sapos rundgang.png|300px|miniatur|rechts|Der Bummel durch [[Sapos]]. Lokalitäten auf dem Weg: 20 – Gasthaus „Glimmerstube“, 17 – Theater der Illusionen, 21 – Juwelier Olveran, 19 – Park des Neldoban, 23 – Medikus Elgur, 25 – Scriptorium Hidonos, 22 – Arkankunst Pirlogas, 27 – Marktplatz, 24 – Schneiderei Albon, 32 – Kaserne, 33 – Badhaus, 16 – Lavandas Halle, 14 – Platz des Kosmos mit 15 – Egnerions Brunnen]]&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen das Gasthaus und wenden sich nach links, zum Theater der Illusionen, einem prunkvollen Gebäude mit einem Relief, welches thyrnische Theatermasken zeigt, die aber mit Sigillen verziert sind. Draußen ist ein Aushang, es sind derzeit jedoch keine Vorstellungen angekündigt, vermutlich hat niemand Geld oder Zeit für Unterhaltung, weil die Stadt zurzeit so wenig besucht wird und die Leute hungern. Die Helden nehmen die Hauptstraße und kommen am Geschäft von Juwelier Olveran vorbei, wo man gewöhnlichen Schmuck kaufen kann. Der Laden ist zwar geöffnet, die Helden entscheiden sich aber gegen einen Besuch. Die meisten Schmuckstück im Ausstellungsfenster kommen anscheinend aus den Mienen aus der Umgebung, in deren  Kristallkammern es ganz verschiedenste Edelsteine gibt. Viele Schmuckstücke sind aus Saphiren oder weißen Diamanten, aber auch Edelsteine aus dem gesamten Kontinent durch die Handelsverbindungen nach Thyrna wurden im Schmuck verarbeitet. Die Helden kommen an einem Park vorbei und schlendern hindurch. Sie beobachten anscheinend kranke Menschen, die dort kuriert werden und erkennen, dass der Park von Medicus Elgur als Erholungsraum genutzt wird. Auf der Hauptstraße kommen sie dann beim Skriptorium Hidonos vorbei, wo man Schreibwaren wie Pergamente aus Thyrna oder Papyrus aus Dhagat, Ostraka (kleine Tonscherben für Notizen und Quittungen), Wachstafeln, Schreibgriffel, Schreibrohr, Tinte, Lineale, Zirkel oder einen Abakus erwerben kann. Da der Laden geöffnet hat, gehen die Helden hinein und Kenji ersteht einige Pergamente, Schreibuntensilien und einen Köcher zum Transport der Schriften. Die Helden schlendern danach noch etwas weiter und betrachten von außen die Ausstellungsstücke von Pirlogas Arkankunst, obwohl das Geschäft geöffnet ist. Hier entdecken sie verschiedenste arkane Artefakte, wie hydraulische Uhren mit kleinen Szenerien aus Bronze; bewegte Statuen, welche den Kopf wenden oder die Arme heben können; aufziehbare Kunstwerke, wie mechanische Tiere oder Figuren, wie eine fliegende Taube, die durch Alkahest durch die Luft fliegt; automatische Puppentheater, Spieluhren und Wasserorgeln; kleine Kristalle, in denen deren Inneren sich ein kleines, dreidimensionale Bild abzeichnet, wenn man an einer Miniatur-Pyxis dreht; arkane Kristalle, die durch Azoth-Pyxen zum Leuchten gebracht werden können und auch unter Wasser Licht geben oder auf Azoth basierte Pyrotechnik. Die Helden gehen rechts über den Marktplatz an der Schneiderei Albon vorbei, in der es feine Stoffe und Schnittmuster aus dem Imperium, Seide aus Ishturak sowie arkane Stoffe mit Orichalkumdurchwebung, die aber nur für Arkanisten interessant sind, zu erwerben gibt. Die Helden folgen der Straße und kommen an der Kaserne vorbei, in der relevante Verbrechen, Morde, Brände oder Aufstände gemeldet werden können. Am Ende der Straße gehen sie nicht links in Arbeiterviertel, sondern gehen rechts zurück in Richtung des Hybraneums. Die Helden entdecken das Badhaus und überlegen, ob es sinnvoll sein könnte, diesem bald auch einen Besuch abzustatten, um Informationen zu bekommen. Doch jetzt kehren sie erst einmal zurück, da sie mittags zum Festmahl bei den Emphausti eingeladen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Festmahl bei den Emphausti'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich zum Hybraneum und werden von den Wachen eingelassen. Auf dem Weg zur Eingangshallte kollidiert Henk fast mit einem bronzener Flugkörper, der neben ihm auf dem Boden aufprallt. Das bronzene Modell ist ein Flugautomat in Taubenform und wird anscheinend durch einen internen Mechanismus aus komprimierter Luft oder Wasserdampf angetrieben. Ein Adept kommt angerannt und ruft aufgeregt, dass schnell die Flugweite gemessen werden solle. Anscheinend handelt es sich um ein Experiment von Ingenieuren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Betrachten der großen Statuen fällt Henk auf, dass sich deren Arme und Köpfe im Gegensatz zu gestern in anderen Positionen befinden. Kurz danach beobachtet er im Augenwinkel, wie eine Statue gerade ihren Arm hebt. Iustus kommt hinzu und erklärt, dass die Statuen je nach Tageszeit ihre Arme bewegen und ihr Blick häufig der Sonne folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blauschild am Empfangsbereich weiß sofort, dass die Helden erwartet werden. Er holt dann den geretteten Magister Sar’leinn, der auch bei dem Essen dabei sein wird, und dieser informiert sie darüber, dass es seinem Adepten Connra bereits besser gehe und sie dessen Leben gerettet hätten. Auch ihm gehe es dank der guten Versorgung eines befreundeten Medikus wieder besser und er freue sich, dass er an dem Gastmahl teilnehmen dürfe. Der Magister führt die Helden dann zu dem Speisesaal.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img hybraneum sapos speisesaal.png|miniatur|rechts|Der Speisesaal des Hybraneums. Statuen: A - Magister Aethron Caelivor, B - Magister Acasthel, C - Emphaustus Edarano]]&lt;br /&gt;
Im Eingangsbereich des Gebäudes steht eine Statue und Magister Sar’leinn erzählt, dass dies Magister Aethron Caelivor aus Sapos sei. Er habe das erste arkane Visorium erfunden und es damit möglich gemacht, die allgegenwärtigen [[Phanische Ströme|Phanischen Ströme]] durch die Nutzung spezieller Kristalle sichtbar zu machen. Dazu nutzte er diese als Sichtfelder und aktivierte sie mithilfe von [[Essenzen#ETHER|Ether]]-betriebenen [[Orichalkum]]-Konstruktionen. Diese seien ein Wunderwerk der saposischen [[Ingenieurskunst]] und gelten ein erfinderisches Unikat, dass selbst die Arkanisten im [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum von Thyrna]] beeindruckt habe. So sei Sapos auch über die Grenzen von Barthavion hinaus bekannt geworden und habe unter den imperialen Arkanisten großes Ansehen erhalten. Dann erklärt Magister Sar’leinn noch, dass der Grund für diese Erfindung die schwarzen Jahre seien, denn viele Orte seien besudelt und die Mystiker der Orden einfach völlig überfordert gewesen. Caelivor habe deshalb nach einem Weg gesucht, schwarze Magie und versteckte Kreaturen der Unterwelt sichtbar zu machen, was ihm mit den seltenen Kristallen aus der Miene vor den Toren von Sapos auch gelungen sei. Damit habe er nach den Schwarzen Jahren vielen Menschen das Leben gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Speisesaal warten sechs Emphausti und drei Magister, die von Magister Sar’leinn vorgestellt werden: Manius Atilius Tenax, Aemphoros Calethon, Caelwyn Druveth, Iscador Nerthian, Thaelior Empharion, Maelthir Valcair, Lucandor, Calviro und Virethos. Die Emphausti tragen einfache, weiße Tunikas mit schlichten, blauen Togen, die mit feinen Orichalkum-Verzierungen  in Mäanderbändern besticktsind, und die Magister nur die einfache, weiße Tunikas. Die Helden bekommen einen Platz an der Tafel zugewiesen, ganz vorn bei den Emphausti. Vor dem Essen reinigt man sich die Hände an einem Waschbecken mit einer darauf sitzenden kupfernen Eule, die sich den Personen zuwendet, sobald das Wasser fließt. Als alle am Tisch sitzen, hält der oberste Emphaustus Manius Atilius Tenax seine Begrüßungsrede:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Seid gegrüßt, Abgesandte des Dracidor'' &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia und Iustus)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und bewährte Streiter wider die Finsternis.'' &amp;lt;small&amp;gt;(blickt in die ganze Runde)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Das Hybraneum erbittet Eure Nachsicht, da Eure Ankunft uns unvermittelt erreichte und es uns daher nicht vergönnt war, Euch sogleich mit jenen Ehren zu empfangen, die Eurem Rang und Euren Verdiensten zukommen. Doch ist es der feste Wille dieses Rates, das Versäumte nun in gebührender Weise zu vollziehen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''So heißen wir Euch willkommen im Namen des Rates der Emphausti und des Hybraneums von Sapos: Die Tochter des Aequus Octavia Ardera Oratrix Dracor, Gesandte des Kaisers; den Phylax Iustus Trebatius aus Thyrna; den Mystiker Kenjiro Asai und den Helden Henk Behringer.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Die anwesenden Emphausti neigen den Helden bei der Nennung ihrer Namen anerkennend das Haupt.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es gereicht den Gelehrten des Blauen Berges zu hoher Ehre, Euch in diesen Hallen zu wissen. Groß ist der Dienst, den Ihr dieser Stadt und der Beständigkeit ihrer Wege erwiesen habt. Dass es Euch gelang, die abtrünnigen kratarischen Scharen des verstoßenen Königs Graltik Blutklinge von den Handelsstraßen zu vertreiben und die geraubten Güter Sapos’ zu restituieren, ist ein Werk der Wiederherstellung, das wir mit Dank und Anerkennung würdigen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wisset zudem, dass ein Kontingent der Blauwachen bereits das von Euch entdeckte Lager räumt; die ersten Wagen mit gesicherten Vorräten werden noch heute in der Stadt erwartet.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun aber erheben wir die Kelche auf Euer Wirken:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Dem Geiste das Wissen, dem Wissen die Freiheit!“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Alle Anwesenden stoßen auf die Helden an.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nehmt nun Platz an unserer Tafel und kostet die Gaben, die wir zu Eurer Ehre bereitet haben. Nach den Mühen Eurer Reise und den Auseinandersetzungen mit den Nemorern möge dieses Mahl Eure Kräfte erneuern.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wenn es danach Euer Wunsch ist, werden wir uns in der Ratshalle versammeln, um über den Grund Eurer Sendung nach Sapos und über Eure weiteren Absichten zu beraten. Doch für diesen Augenblick gebührt der Vorrang dem Gastmahl.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf das Wohl der Helden!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hintergrund erscheint nun ein Barde und spielt auf einer Hydraulis. Diese Wasserorgel nutzte das Prinzip der kommunizierenden Röhren und Wasserdruck, um einen konstanten Luftstrom für eine Reihe von Pfeifen zu erzeugen. Der Musiker bedient Tasten, die über ein Hebelwerk die Ventile zu den Pfeifen öffneten und singt einige thyrnische Lieder, um Octavia zu gefallen, so z.B. über die [[Geschichte des Thyrnischen Weltreiches#Der Gr%C3%BCndungsmythos: S%C3%BChne, Sieg und Auserw%C3%A4hlung|Gründungsgeschichte von Thyrna]], den [[Eturischer Drache|eturischen Drachen]] sowie über den [[Geschichte des Thyrnischen Weltreiches#Der Weg in den Abgrund: Intrigen und Bürgerkrieg (367 ThZ – 393 ThZ)|Aufstieg des ersten Kaisers Anorius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen ist sehr edel und teilweise auch exotisch, wie man es sonst nur in Thyrna kennt. Es gibt gebratenen Fasan, Rehfleisch sowie gegrillte Forellen aus den umliegenden Bergen von Sapos, Zitrusfrüchte aus Eturum, Feigen aus Dhagat, Granatäpfel aus Vahir und Gewürze aus Ishurak. Dazu gibt es thyrnischen Wein. Während des Essens fragt Emphaustus Aemphoros Calethon die Helden, ob sie schonmal in Sapos waren und wie es ihnen in der Stadt gefällt. Octavia erzählt von ihrem ersten Besuch in Sapos und ihrer Bekanntschaft mit dem Emphaustus Garra Nephit. Emphaustus Iscador Nerthian möchte wissen, ob das Gasthaus auch angemessen sei, worauf die Helden sich für die gute Unterbringung bedanken. Magister Calviro interessiert, ob die Thyrner Octavia und Iustus sich in der thyrnischen Atmosphäre der Stadt auch ein wenig Zuhause fühlen, was diese bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen wird noch stolz eine automatische Magd hineingerollt, wo sich die Emphausti ihre Weinkelche nachfüllen lassen. Der lebensgroße, humanoide Automat von absoluter Perfektion und Schönheit hält in der rechten Hand einen Weinkrug und, wenn ein Kelch in ihre freie linke Hand gestellt wird, senkt sich diese durch das Gewicht und die andere Hand schenkt Wein nach. Auf diese Weise wird die Zeit überbrückt, bis ein Nachtisch serviert wird: Gebäck mit Honig und Nüssen. Währenddessen lockert sich die Runde ein wenig auf und die Helden kommen auch einzeln mit den Arkanisten ins Gespräch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Magister Lucandor fragt die Helden, ob es schon Neuigkeiten über [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] gebe und ob dieser schon wieder aufgetaucht sei. Man habe vor allem von seinem Verschwinden gehört und weniger von der Seereise der Helden, da die Nachricht von seinem mysteriösen Verschwinden ganz Barthavion in Aufruhr versetzt habe, so dass viele nach ihm suchten. Die Helden können ihm nichts neues erzählen und berichten ihm stattdessen von ihrer Seereise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Thaelior Empharion möchte wissen, ob bekannt ist, welchen dunklen Göttern der Kult genau huldige, und ob sie klar sei, dass es sich bei der unterstellten Macht des „[[Utukk'Xul]]“ eindeutig um einen sogenannten Demiurgen, einen Dämonenfürsten, handeln müsse, der aus dem verdorbenen Unterweltsreich, dass die Gelehrten [[Malgor]] nennen, stamme. Die Helden bestätigen ihm seine Schlussfolgerungen und der Emphaustus äußert seine Verwunderung darüber, dass der Name „Utukk'Xul“, aus dem Ishturischen stammend, lediglich so viel wie „böser Geist der Unterwelt“ bedeute, was für einen Demiurgen mit diesem Status ungewöhnlich sei. Daher interessiert ihn, ob er noch einen anderen Namen trage und ob sie ihn jemals gesehen hätten. Die Helden verneinen eine direkte Begegnung, verweisen aber auf den [[Bericht des Erlerig Darrow]], wo eine Begegnung geschildert wird. Hoch interessiert fragt er Kenji, ob sein Orden diesen Bericht vielleicht mit Sapos teilen würde, da dieser ihnen unbekannt sei, und Kenji verspricht ihm, sich dafür einzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Caelwyn Druveth möchte wissen, ob Magister Ipnosi tatsächlich die sogenannten Gesichtslosen gefunden habe. Als die Helden dies bestätigen, will er alles über [[L'yreh]] und dessen Bewohnern erfahren. Die Helden berichten ihm von den Xishari-Dämonen und den [[Loigg'Il]], welche Magister Ipnosi die Gesichtslosen nennt. Sie erzählen von dem Loigg’Il [[Schutuhx]], der den Magister nach Barthavion begleitete und bald nach Sapos überführt werden soll. Emphaustus Druveth ist fasziniert und will mehr über den Beweggrund ihrer Reise erfahren. Die Helden berichten ihm davon, wie sie Sabaoth Immortalis mit der Hilfe vom Geist des alten Elbenköniges Seregs in die Schwelle verbannt haben. Sie berichten von der Schließung des Nebelschlundes, wodurch die Überflutung der Küstenregionen verhindert wurde. Emphaustus Manius Atilius Tenax ist zu der Gruppe getreten und erkundigt sich nach Sabaoth Immortalis. Die Helden erzählen ihm, dass es sich bei ihm einst um den thyrnischen Magister Spurius Iunis gehandelt habe, und Tenax stellt fest, dass er mit diesem in der Jugend gemeinsam im großen Hybraneum in Thyrna studiert habe, bevor er nach Barthavion ausreiste. Er habe nie viel Kontakt zu ihm, erinnert sich aber, dass Spurius nicht unbedingt als Genie gefeiert wurde, sondern als gescheiterter Kosmonom galt. Tenax findet es tragisch, wenn sich Arkanisten, die ihrem Handwerk nicht gewachsen seien, mit schwarzer Magie einließen, um über diese verwerflichen Wege zu Macht zu gelangen, was leider ein altes Problem sei, was immer wieder auftauche. Dann betont er, dass so etwas in Sapos allerdings kein Problem darstelle, da hier strenge Kontrollen gelten und so alles unter Kontrolle sei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dann wendet sich Emphaustus Manius Atilius Tenax Kenji zu und fragt ihn, ob er auch in der Bibliothek des Aequus gewesen sei, als er noch jünger war. Als Keni dies bejaht, erwähnt Tenax, dass er sich nämlich an einen jungen Mann mit einem exotischen Aussehen erinnere. Außerdem habe er Phyrron gut gekannt und erkundigt sich, wie es diesem ergangen sei und ob er noch in der kleinen Einsiedelei lebe. Als Kenji ihm mitteilt, dass Pyrrhon vor einiger Zeit gestorben sei, drückt  Tenax seine Trauer über Pyrrhon Tod aus und gesteht Kenji, dass er ihn als einen ganz besonderern Mystiker seines Ordens erlebt habe. Pyrrhon sei so wissbegierig und immer auf der Suche nach Erkenntnis gewesen, dass er schon manchmal gedacht habe, dass er eigentlich eher ein Gelehrter als einen Diener der Götter sei. Dann erzählt Tenax, dass er selbst einmal ein langes Gespräch mit Pyrrhon geführt und dabei von dessen Herkunft als balmarischer Adeliger erfahren habe. Tenax zeigt sich erstaunt, dass sich hinter dem einzelgängerischen Außenseiter ein Mann von edlem Erbe verbarg, aber betont, dass man dies in den Gesprächen mit ihm stets gespürt habe, da er sehr wortgewandt war, wenn er sich dazu durchgerungen hatte, überhaupt mit jemanden zu reden. Dann fragt er Kenji, ob er ein gewöhnlicher Ishturi sei oder ob er sogar Ahnen aus Bhuma oder dem fernen und mysteriösen Kontinent Seryka besäße, und möchte wissen, was Kenji alles über seine Herkunft wisse und ob er sich in Eboria manchmal fremd fühle und sich nach seiner Heimat sehne. Als Kenji ihm mitteilt, das er eigentlich nichts über seine Herkunft wisse, weist ihn Tenax darauf hin, dass im Hybraneum auch ein Mädchen aus Seryka leben würde. Sie sei die Adoptivtochter des Magisters Pangenos und werd neben einem schwarzhäutigen Jungen aus Nigor in dem Vivarium für die Gelehrten des Hybraneums vorgezeigt, da viele solche seltenen und exotischen Menschen noch nie zu Gesicht bekommen hätten. Doch da das Vivarium leider nur für Gelehrte zugänglich sei, werde Kenji dort leider keinen Einlass erhalten, doch falls er Interesse daran habe, mehr über Seryka zu erfahren, könne er eine Nachricht an den Magister Pangenos schreiben, wobei dieser jedoch leider derzeit zu beschäftigt sei, da das Vivarium für den Winter vorbereitet werden müsse. Kenji bekommt eine Gänsehaut, als Tenax ihm von einer Serykanerin erzählt, die im Hybraneum lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Manius Atilius Tenax wendet sich an Octavia und spricht sie darauf an, dass sie das Geanische Echo habe. Er findet dies erstaunlich, da dieses hybranische Erbe in der thyrnischen Aristokratie seit den Bürgerkriegen doch fast als ausgelöscht gelte und seines Wissens der Tyrann Catilius der letzte gewesen sei, der mit seiner Macht des Sturmrufens eine echte geanische Macht besäße. Die anderen Geanisten, die wie Octavia als Mündel der Ordo Dracian leben, seien in den letzten Generationen immer seltener geworden und die letzten hätten eine so geringe magische Macht, dass sie diese kaum noch als bedrohlich wahrgenommen würden. Der letzte sei kaum noch fähig gewesen, mit seiner Magie bei den kaiserlichen Festen ein Feuer zu entzünden. Er ist deshalb erstaunt, dass ihre Gabe sich scheinbar so mächtig ausprägt habe, und fragt, ob dies vielleicht daran liegen könnte, dass sie in Barthavion fern der Zivilisation Thyrnas aufgewachsen sei. Er erinnert daran, dass Barthavion ein wildes und teilweise unerschlossenes Land sei und die Mächte der Natur hier in ihrer ursprünglichsten Kraft auftreten könnten, und spekuliert, ob diese Nähe zur Wildnis ihr Echo überhaupt erst erweckt habe und sich ihre Magie deshalb so stark ausdrücke. Octavia findet seine Theorie plausibel und Tenax gibt zu, dass es ihm etwas Unbehagen bereite, wenn er an die geanische Magie denke, und wenn sie keine Gesandte des Kaisers wäre, hätte er sie nicht so einfach in das Hybraneum gelassen. Da sie aber Iustus dabei und eine aristokratische Erziehung genossen habe, sei er in ihrem Fall jedoch ohne Bedenken und erachte sie nicht als Gefahr. Dann erwähnt er noch, dass es einen Magister Luthach unter ihnen gebe, der sich ganz der Erforschung des Geanischen Echos gewidmet habe. Dieser würde bestimmt begeistert sein, sie kennenzulernen, da er noch niemanden begegnet sei, in dem das geanische Erbe der Hybraner stecke. Jedoch sei er derzeit sehr beschäftigt und wenn sie ihn um ein Treffen bäte, könnte es dauern, bis er sie empfangen könne, denn er sei ein berühmter Medikus, der derzeit auch einige Patienten habe, die bei ihm stets Vorrang hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Tenax mit Octavia unterhält, schreibt Kenji einen kurzen Brief an Magister Pangenos und übergibt ihn dem Emphaustus mit der Bitte um Weiterleitung. Iustus redet währenddessen angeregt mit den Magistern und tauscht sich über viel Fachgerede aus. Er wirkt ganz in seinem Element und ist unter seinesgleichen wesentlich redseliger als unter normalen Leuten. Henk fühlt sich unter all den Gelehrten fehl am Platz und da diese Henk auch mehr oder weniger links liegen lassen, hat er die Gelegenheit, verschiedenste Gesprächsfetzen aufzuschnappen. Die meisten sind uninteressant, aber Henk kann zwei Stimmen hören, die scharf und leise miteinander flüstern. Es sind zwei Magister (Calviro und Virethos), die sich mit ihrem Wein in der Hand neben einer Säule vor der Statue von Magister Acasthel unterhalten. Um zu verstehen, was sie sagen, wills sich Henk unbemerkt nähern. Dazu verlässt er den Speisesaal in den Innenhof und schleicht von dort zu einer Tür, welche sich direkt neben den flüsternden Magistern befindet. Nun kann Henk folgende Wortfetzen belauschen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''...so schnell wie möglich wieder loswerden... ...sollen nichts mitbekommen... ...schlechteste Zeit... ...Nephit nichts sagen...''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Emphaustus spricht bei Nachfrage über Probleme in Sapos, weder die Hungersnot noch die Probleme auf den Straßen etc. scheinen für sie bedenklich zu sein. Die Emphausti vermittlen immer das Gefühl, dass sie die Stadt völlig unter Kontrolle hätten. Vorfälle gebe es auch keine besonderen und auf den Vorfall in dem Arbeiterviertel angesprochen beteuern alle, dass diese Probleme gelöst wurden. Es habe sich wohl ein Streit zwischen den Arbeitern um Löhne oder etwas anderes Banales gehandelt und es habe nichts mit Magie zu tun gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage nach Garra Nephit erfahren die Helden, dass dieser nicht auffindbar gewesen sei und sich vermutlich auf einer seiner kurzen Reisen in die Umgebung befinde. Manchmal reise er zu der Kristallmiene, um dort die beste Auslese von Kristallen für seine Arbeiten zu reservieren. Da er sehr wählerisch sei, bleibe er manchmal für ein paar Tage dort. Sie würden ihm eine Nachricht hinterlassen und er werde sich bei den Helden im Gasthaus melden, wenn er zurück sei.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Nachtisch bitte der Emphaustus die Helden nochmal in den Ratssaal in einen Besprechungsraum. Dort will er nun wissen, welche Bedrohung die Helden für Sapos sehen und bittet sie, ihm alle Details zu schildern. Die Helden berichten von der [[Notiz von Sabaoth Immortalis]], auf der Sapos als erstes Ziel des Kultes erwähnt wist. Tenax Schüler Virethos vermerkt alles und, als die Helden mit ihrer Schilderung fertig sind, bedankt sich Tenax höflich und beendet damit das Treffen. Er fragt die Helden, was sie nun vorhätten und ob sie noch in der Stadt bleiben würden oder ob sie zu einem anderen Ziel weitertreibe. Als sie erwähnen, noch in der Stadt bleiben zu wollen, wünscht Tenax ihnen auch noch einen guten Aufenthalt und bietet ihnen in den nächsten Tagen den Zugang zu der Bibliothek an. Er habe die Blauschilde informiert und die Helden würden nun hindurchgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden ihn um Zutritt für das gesamte Hybraneum bitten, verweist er darauf, dass sie keine Ausnahmen machen könnten und alle anderen Bereiche nur für Gelehrte zugänglich seien. Es stehe ihnen jedoch frei, sich wie alle angehenden Schüler einen Lehrer zu suchen und für einige Monate oder Jahre hierzubleiben, um zu studieren. Jedoch müssten sie sich dann geistig genauso beweisen, wie alle anderen Adepten. Wenn sie ansonsten Kontakt zu den Magistern suchen, müssten sie sich schriftlich an diese wenden dann warten, bis sie eine Antwort erhielten. Dann bedankt er sich für ihren Besuch und versichert, dass ihnen das Gasthaus bezahlt werde, solange sie in der Stadt seien, da dies noch zu der Belohnung für die geretteten Waren gehöre. Dann schickt er sie fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen das Hybraneum und Henk berichtet ihnen im Gasthaus von den Gesprächsfetzen, die er belauscht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.17''')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Nemieon === &lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Kenjiro Asai]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Nemieon '''Fest der [[Nemia]]''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Nemieon '''Fest der [[Nemia]]''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Nemieon === &lt;br /&gt;
'''Tag der [[Enodia]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XII. Lysareon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Ogeon]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29./30.''' '''Fest der Passionen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Kalender&amp;diff=40137</id>
		<title>Kalender</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Kalender&amp;diff=40137"/>
				<updated>2026-04-19T09:42:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: /* 10. Nemieon */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Abenteuerkalender des Jahres 351 JF&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der Kalender der [[Helden]] aus dem Jahr 351 JF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== I. Hyleon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1./2.''' '''Fest der [[Schutzgötter]]''' Auf der Überfahrt von [[Olborg]] nach [[Ankarz]] entdeckten die Helden eine im Nebel der Zeiten verborgene Dracheninsel und sprachen mit dem [[Radiel|letzten Drachen]] außerhalb der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.''' Überfahrt nach Ankarz auf der [[Bartha-Bucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.''' [[Prozess gegen die Helden|Prozessbeginn]] gegen die Helden in ihrer Abwesenheit in [[Valkenburg]], Ankunft der Helden auf dem Seeweg in Ankarz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.''' Abflug aus Ankarz, Überfall der Thyrner auf das Luftschiff des Prinzen, Kampf gegen die thyrnischen, schwarzen Trolle, [[Isgar Wintras|Prinz Isgar]] und die Helden bezwingen gemeinsam die angreifenden Trolle, Isgar fasst Vertrauen zu den Helden und auf das Ehrenwort der Helden erlaubt er ihnen, ungefesselt weiter mit ihm nach Valkenburg zu reisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.''' thyrnischen Störsender in einem Ausläufer der Throaler Berge zerstört &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.''' in Valkenburg angekommen werden die Helden im Gerichtsgebäude inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' inhaftiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.''' inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.''' inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.''' inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.''' inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.''' inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Alethon]]''' Die abschließende Gerichtsverhandlung gegen die [[Helden]] unter [[Helom Kerzorban]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.''' '''Königstag (Festtag für den König der [[Zwerge]])'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== II. Thyloreon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' '''Tag der [[Mutter Hylderid | Hylderid]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest der [[Hylea]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.''' '''Tag des [[Bund von Throal | Bundes]]''' Die Helden wurden für die Rettung von König Varulos mit dem [[Rad des Lebens]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== III. Bialis ==&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.''' '''Tag der [[Bia]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Dendron]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IV. Oniralis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Goiron]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.''' '''Tag des [[Ingerimm]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== V. Venoralis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.''' '''Tag des [[Berrick Sirodan | Sirodan]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.''' ''(Geburtstag von [[Augustus Octavius]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Thylor]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.''' '''Tag des [[Bragilos]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.''' '''Tag des [[Dragnin Krogarr | Krogarr]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VI. Pyrionalis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' '''Plagengedenktag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Neue_Hoffnung_in_Eldorn|KAPITEL 17]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.''' Ein inhaftierter Verwirrter ([[Bransi Soden]]) berichtete von seinem [[Der mysteriöse Traum|seltsamen Traum]] zur Heilung [[König Varulos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.''' Von [[Valkenburg]] nach [[Loderis]] gesprungen, Aufbruch nach [[Eldorn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.''' Übernachtung &amp;quot;Donnerklause&amp;quot; auf dem Weg nach Eldorn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''[[Boronfest|Fest]] des [[Letor]]''' Ankunft in Eldorn, als Teehändler getarnt. Kontakte geknüpft zu [[Lucius Larcius Obloci]], thyrnischer Novize der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] [[Lucius Furius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.''' Ausgrabungscamp, Prof. [[Mamercus Porcius Mucus]] gerettet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.''' Ausgrabungscamp, Katakombe erforscht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.''' Reise zum alten Heiligtum [[Gi-Umuna]], Entdeckung des Eingangs, Entlüftung, Abstieg ins Heiligtum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.''' 5 stündige Reise über endlose Treppen in die unendliche Tiefe über den [[Pfad der Eingeweihten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.''' in den Tiefen [[Ekurbad]] entdeckt und auf [[Enbi Lulu'Gugal]] getroffen. [[Drachenträne]] aktiviert, Nachts/Morgens in Eldorn [[Mordem Blandera]] getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.''' '''Tag des [[Gjori]]''' Verhaftung der Helden: Octavia - Magierakademie, Adarian &amp;amp; Henk - Arenakerker, Kenji - Zenos-Tempel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.''' Inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.''' Inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.''' [[Flavius Vitreus Elatus]] kommt in Eldorn an, Kenji und das Orakel [[Gaia Tarratia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.''' Anhörung von Octavia (vormittags) und Kenji (nachmittags)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.''' Botschafter [[Aulus Furius Lentus]] und Admiral [[Marcus Iunius Castramus]] treffen Adarian und Henk in der Arena&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.''' Kenji schricht mit dem Orakel über die Drachenträne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.''' erfolgloser Befreiungsversuch, Inhaftierung von Terrik, San Han, Klelschon, Bistra (Unterschenkel amputiert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.''' Urteilsverkündigung über Octavia und Kenji&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.''' '''Tag der Toten''' Warten auf den Kampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Erdfest]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.''' Arenakampf mit Gottesurteil, Feier am Abend, Streit zwischen Elatus und [[Salvius Tuscus Inanis]] beobachtet, Kenji redet mit Inanis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.''' Schlichtung im Museum mit Mucus und den Inquisitoren, Kenji betrinkt sich mit [[Wolfhardt Schnittmeier]], Henk provoziert mit Inanis bei der Abendfeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.''' Verleihung des &amp;quot;[[Stern von Zenos]]&amp;quot; in Eldorn, Bankett mit den Ratsmitgliedern, Inanis findet in einem Haussklaven Oblocis einen Zeugen gegen Elatus und ein schrecklicher Verdacht kommt auf. Einbruch in Oblocis Villa und Konfrontation mit Elatus und Octavia.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nacktarian.png|300px|thumb|right|Adarian - gemalt von Inanis (Eldorn am 5. Tag des Erdfest 351 JF)]]&lt;br /&gt;
'''4.''' frühe Morgenstunden [[Quintus Minucius]] gefasst und von [[Iustus Trebatius]] magisch verwahrt, Nachmittags Blutritual, Abends Entspannung und Regeneration (Adarian [[Venora]]-Tempel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.''' Scheidung und Octavias Ernennung zur ''Gesandten des Drachen'', Bankett, [[Sabaoth Immortalis]] Geburtsname ''Spurius Iunius'' und Feier mit [[Hadita Gazan]], Inanis malt Adarian (siehe rechts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VII. Celestalis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück|KAPITEL 18]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#1._Celestalis_351_JF|1. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-01: Ankunft in Trutz|Episode 18.01]]''') Verabschiedung in Eldorn, Reise mit Inquisitorenportal, Ankunft in [[Trutz]], Quartier in Ratsschenke, Adarian wird ein [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]], Gespräch mit dem König, Octavias Besuch bei [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]], Henk stellt [[Eleonor Conado|Eleonor]] vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#2._Celestalis_351_JF|2. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Kenjis Visionensuche im Tempel, Adarian im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]], Octavia trainiert Feuerbälle begleitet von Henk und Eleonor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#3._Celestalis_351_JF|3. Celestalis]], Tag des [[Torian]] ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-02: Verwandtenbesuche|Episode 18.02]]''') Die Helden besuchen [[Egeil von Wallenrode]], der Octavia ablehnte und Adarian zürnte, weil dieser Inquisitor geworden ist, anschließend Besuch bei [[Ellana von Wallenrode|Adarians Mutter]], welche erneut geheiratet hat und zwar [[Eginhard von Sonnenborn]]. Adarians Bruder [[cosima von Wallenrode|Cosima]] war mit seiner Familie ausgezogen, vermutlich nach [[Trosk#Kolonien|Falkenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#4._Celestalis_351_JF|4. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-03: Die ertrunkenen Kinder von Teichwalde|Episode 18.03]]''') Vormittags bei Abraxa 3 Heiltränke geholt, Kenjis spezielle Bitte, Mittags in [[Teichwalde]] das Verschwinden der Kinder untersucht und die [[Teichmaid von Teichwalde|Teichmaid]] von verderbenden, dämonischen Einflüssen befreit durch ein Mirakel vom Mystiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-04: Die Toten von Tiefenau|Episode 18.04]]''') Nachmittags in Tiefenau, mit [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Boron]]geweihte [[Gandar Benner]] gesprochen, Friedhof untersucht und Ritual festgestellt, von [[Erlerig Darrow]] erfahren und sein Labor gefunden. Drei alchemistische Bücher gefunden ([[Artefakte#Alchemistische_Werke|Miracula &amp;amp; Mysteria Alchymico-Medica]], [[Artefakte#Alchemistische_Werke|Lapis animalis microcosmicus]], alchemistische Pergamente) und festgestellt, dass etwas gestohlen wurde: der Herzstein. Von Gandar das Messer von Adarians Vater bekommen, was beim Ritual benutzt wurde. Cosima in Falkenau aufgesucht und den Vogt über mögliche schwarzmagische Kontakte informiert. Cosim floh in die Tunnel. Geweihter Gandar mit nach Trutz genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#5._Celestalis_351_JF|5. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Am Morgen Abraxa aufgesucht und unterhalten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-05: Der Kreis von Kobulten|Episode 18.05]]''') Mittags nach [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]]: [[Harulf Bröck]] berichtet, es sei  bei einem Unwetter mit Blitzen etwas Glühendes bei [[Bransi Soden]] eingeschlagen, im geschmolzenen Erdboden eingeschlossene Drachenschuppe freigelegt, Kobolde spielten verrückt, Kobold auf dem Schiff, Abends weiterreise nach [[Trosk#Kolonien|Kirchwalde]]: Schreie unterucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#6._Celestalis_351_JF|6. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Mit [[Herma Geradd]] gesprochen und vom Traum erfahren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-06: Die Suche nach dem Wubulub|Episode 18.06]]''') mit [[Björi Gundars]] in den Sumpf nach [[Golomoor]], bei Ankunft alle &amp;quot;Gäste&amp;quot; von ''Sirixx'' Nest verscheucht, die Nacht im Stroh verbracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#7._Celestalis_351_JF|7. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Björi wurde verprügelt, Aufbruch in den Sumpf zum [[Wubulub]], Nachmittags im Sumpf gefangen und am Abend den Wubulub gestellt, Adarian schnitt ein Geschwür vom Stamm und er, Henk und Schließlich auch Kenji sangen das [[Lied des Wubulub]], Octavia verstauchte sich die linke Hand und wurde bewußtlos, vom Wubulub vom Kampf von Aban gegen einen riesigen Käfer erfahren, Aban war aus ihrem Hort aufgescheucht worden, weil der uralte Baum [[Untier-Aue|Amoth-Hûntirn]] korrumpiert worden war. Nach Kirchwalde getragen worden und auf dem Schiff mit Koboldstress geschlafen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#8._Celestalis_351_JF|8. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-07: Die Rettung von Amoth-Hûntirn|Episode 18.07]]''') Aufbruch zur [[Untier-Aue]], dämonifizierten Baum gefunden, [[Herzstein]] in Baumkrone und Oricalcum-Dämonenherz in der Höhe unter dem Baum geortet und herausgeholt, Cosima getroffen und von seinem [[Cosima_von_Wallenrode#Die_Erpressung|Schicksal]] erfahren, Verdacht auf Eginhard als Schwarzmagier gefallen, am späten Mittag Aufbruch mit Cosima nach Wallenrode, Nachmittags Wallenrode, im Gespräch mit Eginhard dessen Unschuld gefunden und von Egeils Problemen erfahren, Ellana nach Nauried gefolgt, Cosima mit Eginhard in Wallenrode geblieben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-08: Auf Egeils Feste|Episode 18.08]]''') zum Sonnenuntergang in Nauried in die Falle des besessenen Egeils getappt, vom Schwarzmagier starken [[Verführungen]] ausgesetzt, aus der Falle entkommen und auf Mitternacht nach Trutz aufgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#9._Celestalis_351_JF|9. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-09: Spurensuche|Episode 18.09]]''') Nach Mitternacht sofort die Inquisitoren aufgesucht, nach Wolfhardt gefragt und berichtet. Im Gasthaus geschlafen, Adarians Familie im Sanktum der Inquisitoren, Mittags Ellana und Egeil gesprochen; mit Archorbar gesprochen und von Elben in den Nebelsümpfen erfahren, Nachricht von Abraxa und aus Thyrna erhalten mit einer magischen Brosche von Justus Trebatius, beim Essen Wolfhardt getroffen, der Octavia ein Geschenk macht, mit Eginghardt zur Ratsversammlung &amp;gt; keine Gespräche möglich, Egeils haut aus dem Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] ab, beim Rückführen seine Veteranenpartei getroffen, Abends zum Treffen am nächsten Tag mit dem König bestellt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#10._Celestalis_351_JF|10. Tag]] des [[Arodin]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-10: Ein Treffen mit dem König|Episode 18.10]]''') Morgens zu Abraxa, sie berichtet von den alchemistischen Pergamenten und sah in der Bibliothek jemanden, er wie der junge Darrow ausgesehen habe. Mittags mit dem König den Feldherrn getroffen, König hat ihm ein drei Tage Ultimatum gestellt, zu welchem die Thyrner den Drachen zurückgeben sollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-11: Das Le Bran – Anwesen|Episode 18.11]]''') Abends in der Bibliothek die Mystiker gesehen und ihnen ein Bild von Darrow gezeigt. Erfahren, dass Darrow seine Schwester besuche und Abraxa hat alle zur [[Gruft der Besessenen]] in Trutz geführt; Darrow getroffen, dieser ist übergelaufen und mit der Brosche von Justus gerettet worden, zum [[Le Bran-Anwesen]] geschickt und die Rabenhexe gesucht. Die Geschichte von Darrow erfahren, die Geister und das Haus erlöst und [[Blaren Rigged]] besiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#11._Celestalis_351_JF|11. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-12: Wundenlecken|Episode 18.12]]''') Am Morgen aus dem Anwesen gekommen und Henk zum Garlentempel gebracht, Octavia und Kenji zu Abraxa und Adarian hat den Inquisitoren das Anwesen gezeigt. Beweise wurden gesichert, Erlerig vom Mal befreit und die Helden schliefen durch bis zum nächsten Morgen: Henk im Garlentempel, Adarian bei den Inquisitoren und Kenji und Octavia im Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#12._Celestalis_351_JF|12. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Früh morgens erwacht und ohne Henk zum König gegangen. König berichtete, dass das Volk ihm nicht glaubte, als er die Wahrheit über den Drachen verkündete und sogar einen Gegenkönig ausgerufen haben: König [[Sturmhardt von Bergstadt|Eisenkeil]]. Octavia vom Volk angefeindet und Adarian immer wieder überredet, sich doch der Befreiungsschlacht anzuschließen. Das Heer versammelt sich vor den Toren auf dem Exerzierplatz. König [[Sigurd von Troppau|Sigurd]] bat Adarian, am Abend mit ihm zusammen eine Rede vor dem Heerlager zu halten, um ein letztes Mal zu versuchen, die Schlacht noch abzuwenden. Kenji hilft Adarian mit dem Schreiben einer Rede und Egeil legt auf Adarians Bemühen hin bei dem Eisenkeil ein gutes Wort ein, damit der König und Adarian ohne Zwischenfälle im Heerlager sprechen können. Henk war noch sehr schwach und bekam von Abraxa ein Tonikum zur Kräftigung. Am nächsten Tag wollte Abraxa Henk nochmal untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-13: Die Reden der Könige|Episode 18.13]]''') Abends haben der König und Adarian im Heerlager vor den Kämpfern gesprochen ([[Rede des Königs von Trutz|Rede des Königs]], [[Rede von Adarian von Wallenrode|Adarians Rede]]) und keine Beruhigung erzielt. Kenji hat daraufhin ein Gottesurteil gefordert und Adarian hat den Soldaten Loran in einem Duell auf Leben und Tod besiegt. Tragischerweise kam kurz nach dem Sieg ein Herold aus Valkenburg und verbreitete eine [[Rede des Zwergenkönigs]] [[König Varulos|Varulos]], in dem dieser den Frieden mit dem thyrnischem Weltreich ausrief und den gemeinsamen Feind, den [[Bund des Xul]], benannte. Die Helden kehrten ins Gasthaus zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#13._Celestalis_351_JF|13. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-14: Das Fest des Lorkan|Episode 18.14]]''') Während die Stadt das Fest vorbereitet, besuchen die Helden Abraxa. An Henk wird nichts ungewöhnliches festgestellt und Erlerig spricht mit Kenji über eine Verurteilung. Kenji erwirbt eine Falkenbrosche für Octavia und schenkt ihr diese. DIe Helden ruhen sich aus und stärken sich für den Festtag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#14._Celestalis_351_JF|14. Celestalis]], Fest des [[Lorkan]] === &lt;br /&gt;
[[Lorkan]] erwählt durch seinen Falken zu Beginn des Festes Henk und beschenkt ihn mit dem Schlüssel, der im nächsten Jahr für ihn &amp;quot;alle Türen öffnen wird&amp;quot;. Die Helden speisen Mittags beim Bankett mit den Ratsherren und vergnügen sich Nachmittags auf dem Jahrmarkt bei Spielen. Am Abend feiern sie mit [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und seiner Frau [[Cuina-Nira|Nira]]. Um Mitternacht, bei der Sprengung der Ketten, eröffnet Henk den Ritus und alle genießen ein spektakuläres Feuerwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#15._Celestalis_351_JF|15. Celestalis]], Fest des [[Lorkan]] === &lt;br /&gt;
Mittags findet die Freilassung der Vögel statt, und als sich die Vögel in die Luft erhoben, geschah das Unerwartete und Unfassbare. Nebelschwinge taucht auf und versengte alle Vögel mit einem Atemzug. Sie wird geritten und kontrolliert von [[Sabaoth Immortalis]], welcher seltsam verwandelt und mächtiger und verderbensbringender wirkte als zuvor. Sabaoth kündigt an, dass nun der Vorhang gefallen sei und dar Anfang vom Ende begonnen habe. Nebelschwinge legt daraufhin mit ihrem Flammenatem das Ratsgebäude in Schutt, zieht einmal mit Flammenatem durch die Menge und versengte Hunderte Unschuldige vor den Augen der Helden, der Flammenstrahl zerstört das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und zieht dann einmal durch die ganze Stadt. Nebelschwinge hinterlässt eine Schneise der Verwüstung und des Todes. Trutz brennt am Mittag! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-15: Neue Hoffnung|Episode 18.15]]''') Die Aufräumarbeiten und die Versorgung der Verletzten ziehen sich bis in die Nacht hinein und die Helden helfen nach besten Möglichkeiten: Octavia löscht Feuer und verhindert, dass die Reste des Ratsgebäudes auf die Verwundeten fallen, Kenji koordiniert die Bürger und verhindert mit Mynbrujes Hilfe Paniken, Henk fliegt mit einem Magier über die Stadt, um von oben zu löschen und Adarian rettet viele Verschüttete mit seiner großen Kraft. Verletzt wurden von den Bekannten Wolfhardt und Eginhard, Adarians Jugendfreund [[Celan Al-Hakim|Celan]] fällt den Flammen zum Opfer und wird im Garlentempel zu den Passionen geschickt. Adarian ist in seinen letzten Minuten bei ihm und benachrichtigt auch Celans Vater [[Hafiz Dara Al-Hakim]]. Der Großmeister der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] Markward von Reichenstett stirbt im zerstörten Sanktum der Inquisitoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#16._Celestalis_351_JF|16. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Gerbert der Bär|Gerbert]])'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar kehrt nach Trutz zurück und bedauert sehr, dass er zu spät gekommen ist, um die Tragödie zu verhindern. Henk bekommt von [[Eleonor Conado|Eleonor]] einen Brief aus [[Freywall]] mit beunruhigenden Nachrichten: [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Jaran]] ist verschwunden. Bei einem Treffen vom Bund des Lichtes bei Abraxa erzählte Rock, dass er aus [[Galad Sidh]] kommt, wo er durch die Augen der Drachin geschaut hat. Nebelschwinge ist gefangen in einer Höhle, umgeben von unzähligen dämonifizierten Kriegern - die vermissten Orkarmeen. Als Nebelschwinge dann Richtung Nebelsümpfe aufbricht, machte Rock sich sofort auf den Weg, um Trutz zu warnen - kommt aber zu spät. Gerbert und Nira gehen als Späher in den Süden, um die geheimen Zugänge zu den Tunneln zu finden und die Lage zu sondieren. Darrow wird in den Bund des Lichts aufgenommen. Onkel Egeil kommt mit Eisenkeil zum Treffen, um dem Bund beizutreten, und sein Anwesen in Nauried zur Verfügung zu stellen. Die Helden beschließen, nach Freywall aufzubrechen und treffen sich nach einer Rede von Adarian an das Volk, in der er dazu aufruft, dem Bund des Lichtes beizutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-16: Abreise mit Querelen|Episode 18.16]]''') Auf dem Luftschiff hat Eleonor bereits Ärger mit dem Klabauterbold. Beim Ablegen fehlt ein wichtiges Teil, der Tinner, und so lässt sich das Schiff nicht steuern. Adarian opfert dem Kobold und dieser polieret daraufhin seine Rüstung. Ungeduldig zeigt sich der Klabauterbold Henk und stellt seine Bedingungen. Erst nachdem die Helden eine Feder für ihn beschafft haben, taucht der Tinner wieder auf und die Reise nach Freywall kann beginnen. Henk fliegt die Nacht durch und Adarian freundet sich mit Eleonor an. Er ist fasziniert von ihren umfassenden Kenntnissen in Waffenkunde und verliert gegen sie 15 Kupfer beim Würfelspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#17._Celestalis_351_JF|17. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Bei Sonnenaufgang bemerkt Henk, dass das Schiff langsamer ist, als er gedacht hatte. Octavia entdeckt am Rumpf Stellen, in denen die Konzentration an elementarer Luft stark vermindert war. Ein Zusammenhang zum elementaren Drachenfeuer wird vermutet und der Weg fortgesetzt. Kenji wird vom Klabauterbold geneckt und erduldet dies stoisch. Zum Mittag sind die Zwielichtgipfel erreicht und prompt tauchen auch die Luftpiraten der Gegend auf, um ihren Wegzoll einzutreiben. Nur Henk und Adarian zeigen sich den aufs Schiff gesprungenden Trollen und werden von [[Trolle#Trollstämme_der_Zwielichthügel|Borka]] vom Clan der Steinborken als Karrstann und Schaschrasch erkannt. Nach einem kleinen Umtrunk mit Trollschnaps verlassen die Trolle die Helden und diese setzen ihren Weg nach Freywall fort. Zum Abend stellt Henk fest, dass die [[K'eygha]] noch langsamer geworden ist. Es ist aber der Klabauterbold, welcher Henk nebenbei mitteilt, dass eine Kreatur unter dem Schiff hockt. Die Helden suchen lange nach dem Ding, welches Octavia schließlich als etwas dämonisches ausmachen kann. Octavia lässt sich an einer Seite des Schiffen mit der Strickleiter herab, um unter den Rumpf blicken zu können. Henk klettert an der anderen Seite herunter, um die Kreatur auf Octavias Seite zu scheuchen, damit diese es abschießen kann. Doch erst als der Klabauterbold Henk dazu verpflichtet hat, ihm einen kleinen Napf neben dem Kompass für Schnaps einzurichtet, hilft er mit und stößt den Dämon immer wieder vom Schiff weg. So gelingt es Octavia endlich, ihn mit Flammenpfeilen zu zerstören. Nun können die Helden ihre Reise wieder aufnehmen und Henk schätzt, dass sie mit der verbliebenen Luft gerade noch so bis Freywall kommen werden. Die Nacht wird wieder durchgeflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Rückkehr des Maldoror|KAPITEL 19]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#18._Celestalis_351_JF|18. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-01: Ankunft in Freywall|Episode 19.01]]''') Bei Morgengrauen sind am Horizont die Umrisse von Freywall zu erkennen und gegen Mittag erreichen die Helden die Stadt und ein Schlepper bringt die K'eygha direkt in ein Dock. Die Helden kehren im Gasthaus ''Fuchsbau'' ein und Henk unterrichtet die Helden davon, dass er von ihnen allen einen alten [[Twill|twill]]schen Verschwiegenheitsschwur erwartet, um sich und [[Order of the black Fox|seine Gilde]] abzusichern. Unter den Helden herrschen da unterschiedliche Gefühle. Henk spricht alleine im Hauptquartier mit [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Giftvogel]] über die Situation der Gilde, während Octavi, Kenji und Adarian zum [[Lorkan]]park schlendern und über Perlheim und die Vergangenheit reden. Adarian sucht das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] auf und ist etwas geschockt vom seinerseits so empfundenen Fanatismus des Großmeisters [[Arthas Lichtschlag]]. Foxi holt die Helden zurück in den ''Fuchsbau'' und [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Waruf]] berichtet anschließend von Jarans Verschwinden. Er berichtet von dem Gildenmitglied [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Schwarzschatten]], welcher erwischt wurde, wie er Jarans Quartier durchwühlte. Dieser gestand, dazu gezwungen worden zu sein und wirkte auch so sehr wirr und neben sich stehend. In seinem Kopf stellt Octavia einen dämonischen Wurm fest, der sein halbes Gehirn bereits zerstört hatte. Der Hirnwurm trägt das klare Merkmal von [[Utukk'Xul]]. Octavia hat dabei die Vision eines Mannes mit zuckendem Auge und sie sieht ein Gasthausschild mit singendem Kopf namens ''Zum guten Ton''. Henk erlöst Schwarzschatten und die Helden gehen mit Waruf und Foxi ins Bardenviertel. Kenji besucht währenddessen den Tempel des Mynbruje und erfährt dort von einem bevorstehenden Bandenkrieg. Im Bardenviertel werden Henk und die Anderen von den [[Briccone-Familie|Briccone-Brüdern]] gestellt und bekommen ein Ultimatum von einem Tag gestellt. Im ''Guten Ton'' trifft Henk seine alte Bekannte [[Viola Briccone|Viola]] wieder und erfahren von ihr, dass sich Jaran mit einer mysteriösen, vermummten Gestalt getroffen habe undeine Nachricht nur für Henk hinterlassen habe. Gemeinsam mit Kenji verfolgen sie zur Dämmerung Jarans Hinweis und finden das Versteck, in dem Jaran sich verborgen hielt. Doch dort finden sie auch Spuren eines dämonischen Kampfes, Jarans Säbel und einen Ritualkreis, welcher eine Spur von [[Maldoror]] enthält. Jaran hatte mit einer weiteren Person hier genächtigt und musste erneut fliehen. Octavia entdeckte im Raum ein beschworenes dämonisches Auge, welches sie nur mit Mühe vernichten können. Der Feind weiss also Bescheid! Es ist bereits später Abend, als die Helden wieder von Jarans Versteck aufbrechen. Auf der Straße erfahren sie, dass in der Nacht wieder ein Staubsturm zu erwarten sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-02: Bandenkrieg in Freywall|Episode 19.02]]''') Adarian und Foxi besuchen noch das ''Briccone-Casino''. Adarian wird von dem eleganten [[Massimo Briccone]] freundlich willkommengeheißen und noch einmal an das ablaufende Ultimatum erinnert. Foxi bringt Adarian einen Würfeltrick bei und gibt ihm einen unverfänglichen Kuss auf die Wange zum Abschied. Henk ist mit Waruf ins Hauptquartier zurückgekehrt und findet dort [[Order_of_the_black_Fox#Führung|Mestoph]] und einen wütenden Giftvogel vor. Mestoph informiert Henk über die tatsächlich geschwächte Lage der Gilde und schlägt ihm einen Plan vor, wie sie mit Adarians Hilfe einen wichtigen Kunden zurückgewinnen können. In der Nacht hat Octavia einen ungewöhnlichen Traum von ihrem Vater, Phyrron und einem brennenden Greifen. Octavia erwacht schweißgebadet und sucht sofort Kenji auf. Gemeinsam sprechen sie noch bei etwas Wein über die Angelegenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#19._Celestalis_351_JF|19. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Am Morgen ist der Wirt erkrankt und das Essen wird verspätet serviert. Die Helden treffen sich im Keller des Gasthauses, um vor führenden Gildenmitgliedern und vor [[Twill]] den [[Eid der Verschwiegenheit]] abzulegen. Kenji steht beim Eid etwas neben sich, Octavias Traumbilder vom Verbrennen werden in ihm wachgerufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittag geht Henk mit Adarian und Foxi zum Juwelenhändler und, während Adarian im Staubsturm draussen wartet, setzen Foxi und Henk den Händler mit Adarians Inquisitorenmitgliedschaft unter Druck. Adarian durchschaut Henks Plan, ihn für Gildenangelegenheiten zu benutzen, und spielt Henk zuliebe mit. Großmeister Lichtschlag entdeckt ihn vor dem Geschäft und stellt Adarian zur Rede. Er nötigt Adarian auch die Zusage ab, am Nachmittag im Sanktum der Inquisitoren zu Übungen zu erscheinen, und berichtet von einer Erkältungswelle, die mit dem Sturm die Stadt heimsucht, typisch für diese Jahreszeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag eskaliert der Streit mit Giftvogel und Henk wird von Mestoph beiseitegenommen. Giftvogel will sich von den Briccones nicht mehr auf der Nase herumtanzen lassen, wie er sagt, und will nun die ganze Bricconefamilie auslöschen. Er hat auch die meisten Gildenmitglieder auf seiner Seite. Henk soll mit seinen Freunden versuchen die Lage zu deeskalieren. Sie sollen Cupos hohes religiöses Empfinden ansprechen und Kenji solle offiziell um ein Treffen bitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden bei Sonnenuntergang zum Ablauf des Ultimatums von [[Luca Briccone]] im Bardenviertel abgefangen und, nachdem Tumulte und Unruhen auf den Straßen bemerkt werden, kommen sie im ''Bada Beng'' an. Vor Cupos Büro spielen [[Toni Briccone|Toni]], [[Fredo Briccone|Fredo]] und [[Silvio Briccone|Silvio]] Karten, während Viola sich gemütlich auf einem Sofa räkelt. Draussen ist zu bemerken, dass die Unruhen aus den Slums jetzt schon den Nachtclub erreicht haben. [[Cupo Briccone|Cupo]], der schwer atmet und leicht schwach auf den Beinen wirkt, begrüßt alle mit großen Charme und zieht sich dann mit Henk zu einem Gespräch unter vier Augen zurück. Er sieht im Bandenkrieg eine gute Chance und will sich davon nicht abbringen lassen. Mitten in den Verhandlungen bekommt er einen Herzanfall und stirbt in den Armen seines jüngsten Sohnes Silvio. Das große Entsetzen unter seinen Söhnen wird noch übertroffen, als der tote Cupo wieder erwachte und Silvio plötzlich in den Hals biss. Der untote Cupo beißt noch seinem Sohn Luca in den Oberarm, bevor die Helden ihn stoppen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-03: Untote in Freywall|Episode 19.03]]''') Das ''Bada Beng'' droht jetzt von Zombies überrannt zu werden, wenn die Helden nicht etwas unternehmen. Tony bittet Kenji darum, über seinen toten Vater und Bruder einen Segen der Passionen zu sprechen, Luca verbindet sich schimpfend den Arm mit der Bisswunde. Von unten ruft der Türsteher [[Grush-Hûz]] um Hilfe, der es nach einer Massenpanik der Gäste schaffte, die Tür vom Nachtklub wieder zu schießen. Mit Hilfe von Henk, Octavia und Adarian gelingt es, sie vorläufig zu verbarrikadieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ''Bada Beng'' zeigt sich den Helden ein grausamer Anblick: eine Tänzerin wird von Zombies ausgeweidet, der Barkeeper wird zerrissen und weitere Gäste kauern zitternd in einer Ecke des Etablissements. Nachdem die Helden mit den Briccones für Ordnung gesorgt haben, schmieden sie einen Plan. Durch die Kanalisation wollen alle zum ''Briccone-Casino'' entkommen, die Helden wollen von dort dann weiter zum Labyrinth des Twill, um Jaran zu suchen. Um zum Kanaleingang zu gelangen, müssen die Helden einige Meter über die breite Straße zurücklegen, die von Zombies überrannt ist. Octavia gelingt es, mit Feuerbällen kurzfristig die Straße zu räumen, und so schafft es die Gruppe sich vorwärtszukämpfen. Ein Gast und die Tänzerin Isabella schließen sich den Helden an, erstarren jedoch bei jeder Gelegenheit und halten die Gruppe auf. Der Gast wird von Zombies gefressen, während die Tänzerin überlebt. Octavia ist nach den Feuerbällen so geschwächt, dass Adarian sie stützen muss. In letzter Minute entkommen die Helden in die Kanalisation, weil Grush Henk abschließend zur Flucht den Rücken freihält und sein Leben opfert, um die Helden und die Briccones zu retten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-04: Auf den Spuren des Twill|Episode 19.04]]''') Im Kanal stirbt Luca an dem Biss und wird von Adarian erlöst. Foxi offenbart Adarian, dass sie ebenfalls gebissen wurde und sich wünsche, dass er ihr Leben dann beenden solle. Sie gibt ihm dafür noch einen richtigen Kuss und bedauerte dieses abrupte Ende. Im Kanal vernehmen die Helden eine laute Stimme über der Stadt, welche verkündet, dass die Inquisitoren sich des Problems annehmen und die Stadt säubern werden. Die Bevölkerung möge sich in ihren Häusern verbarrikadieren und auf Entwarnung warten. Wer helfen möchte, möge zu den Passionen beten. In der Kanalisation geht es weiter, vorbei an einem großen Platz. Dort entdecken die Helden, dass mittlerweile Luftschiffe die Stadt bombardieren. Durch die Erschütterungen bricht ein Gitterrost ein und den Helden wird der Rückweg durch eindringende Zombies abgeschnitten. Doch der Kanal ist durch ein Gitter versperrt worden. Während Adarian gemeinsam mit Foxi die herrannahenden Zombies verlangsamte, knackte Hank das Schloss und die Helden konnten entkommen. Mit den Briccones erreichen sie das Kasino und machen für mehrere Stunden Rast. Foxi geht es anscheinend nicht gut. Durch Speis und Trank werden die Helden gestärkt und brechen zum Labyrinth des Twill auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#20._Celestalis_351_JF|20. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Gegen Mitternacht erreichen die Helden das [[Labyrinth des Twill]]. Foxi kann kaum sich noch auf den Beinen halten. Henk offenbart ihnen den Eingang und gemeinsam lösen sie [[Twill]]s Prüfungen. Im Tempelraum bricht Foxi bewusstlos zusammen. [[Der Alte in der Tiefe]] führt die Helden zu Jaran und dieser hat eine Überraschung für die Helden parat. Er wird begleitet durch Henks Schwester [[Hella Behringer|Hella]] und seinem einjährigen Sohn [[Montakor]], der von dem Schwarzmagier verfolgt wird. Hella rettet Foxi, Henk spürt Maldoror wieder und Kenji kommt in eine Glaubenskrise durch [[Hella_Behringer#Hellas_Beziehung_zu_den_G.C3.B6ttern|Hellas Ketzereien]]. Sie schmieden gemeinsam den Plan, dem Dämonologen beim [[Lorkan]]tempel eine Falle zu stellen. Danach legen sich die Helden noch bis etwa Mittags schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-05: Kampf um Montakor|Episode 19.05]]''') Anschließend ziehen sie los zum Lorkanplatz. Henk hört unterwegs schon immer Maldoror in seinem Kopf. Die Helden erreichen mit Hella Hilfe den Platz hinter dem Mynbrujetempel und kurze Zeit später bricht ein großer [[Laraxodilia]]-Dämon aus dem Boden und mit ihm 4 Schwarzmagier. Die Helden kämpfen verzweifelt gegen wiederbelebte Leichen und Schatten und bekommen schließlich Unterstützung durch eine Gruppe Inquisitoren unter der Führung von Arthas Lichtschlag. Sie töten den Dämon und die Zombies und als der Sieg nahe scheint, beginnt das Kleinkind zu schweben, rote Augen zu bekommen und [[Maldoror#Maldoror_spricht_in_Freywall_.28351_JF.29|Maldoror spricht]] zu den erstarrten Helden. Henk entscheidet sich für seine Familie und in einer großes Implosion verschwinden der Schwarzmagier, Henk und das Kind. Kenji ist mit seinem Glauben am Ende und die Helden &amp;quot;fliehen&amp;quot; entsetzt in das Gildenhauptquartier. Das Kind mit Maldoror ist noch in der Stadt, das kann  Hella spüren. Adarian bringt Giftvogel zum reden und sie erfahren, dass dieser auch mit dem Schwarzmagier zusammenarbeitete und diesem einen Luftschiffanlegeplatz besorgt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-06: Maldoror ist zurück|Episode 19.06]]''') Die Helden eilen, von Jaran, Foxi und Hella begleitet, zum Luftschiffhafen. Auf dem Weg dorthin hören sie mehrere laute Schüsse einer Feuerkanone. Im Hafen angekommen, stoßen die Helden auf eine Gruppe Inquisitoren, welche ihnen erzählt, dass gerade ein Schiff vom Hafen abgelegt hätte und in Richtung Giftwald aufbrach. Ein Patrouillenschiff, welches die Fliehenden verfolgte, wurde von einem geflügelten Dämon angegriffen und zum Absturz gebracht. Octavia bekommt eine Vision von Uselias und der Riss in der Drachenträne ist noch größer geworden. Henk wird unterdessen vom Dämonologen Werham begrüßt und bemitleidet. Jaran fliegt die K’eygha und so verfolgen die Helden das fliehende Luftschiff des Schwarzmagiers. Es kommt zu einem Kampf zwischen Adarian und Kenji, bei dem Kenji Adarian die Nase bricht und Foxi und Octavia dann schlichtend eingreifen. Die Helden haben Teil an einer Vision von Octavia und sie sehen Uselias, der ihnen in einem Nebel auflösend zuruft, dass nicht mehr viel Zeit bleibe, bis seine Seele zersplittert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vision endet jedoch nicht und die Helden sehen durch Henks Augen Maldoror, der seinen Vater nach der Bedeutung von der „Freiheit“ fragt, die so brennend in ihm lodert. Nachdem Henk ihm erklärt hat, was Freiheit für ihn bedeutet, bedankt sich Maldoror und die Vision endet. Als die Helden auf ihrem Luftschiff erwachen stellen sie fest, dass ihre Gefährten bereits in einem Kampf mit einem großen Dämon verwickelt sind. Kenji versetzt ihm den letzten Schlag und tötet den Dämon mit einem Schlag auf den Kopf. Der Himmel ist verdunkelt und Blitz und Donner toben um die Helden herum. Das Schiff nähert sich weiter dem Luftschiff des Schwarzmagiers, welches in eine schwarze Wolke eingehüllt ist. Innerhalb der Wolke schlafen die Helden ein und werden von den Mystiker überwältigt und gefesselt. Hella wechselt auf Henks Seite und dieser soll seine Freunde nun qualvoll töten. Er konfrontiert sie mit seinem angestauten Zorn und ritzt Octavia eine 1 über ihr linkes Schlüsselbein. Kenji quält er damit, dass dieser zusehen muss, wie Octavia leidet. Adarian schneidet er den kleinen Finger der linken Hand ab und bei Befreiungsversuchen kugelt sich Adarian beide Arme aus. Bevor Henk seine Freunde tödlich verletzt, greift Hella ein und stoppt die Aktion. Sie versucht, Henk die dunklen Kräfte abzusaugen, wird jedoch von der Macht zurückgeschleudert. Durch Hellas Aktion ermutigt, schüttelte Henk kurz den Bann von sich ab und nach dieser Kraftanstrengung hörten alle den Schrei eines Falken über sich. Die Fesseln der Helden fielen von ihnen ab und endlich konnten sie ihren Freund auch verbal unterstützen. Durch Kenjis Worte schaffte es Henk immer mehr, den dunklen Einfluss abzuschütteln und letztendlich überwand er den überraschten Werham und brach ihm das Genick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Deck öffnete er die verschlossene Tür zu Montakor mit dem Schlüssel von Lorkan und widerstand auch den erneuten Einflüsterungen. Die Drachenträne schützt die Helden vor einem letzten Aufbäumen Maldorors und nachdem Kenji den Fokus – ein Stück versteinertes Fleisch von Maldorors altem Körper – mit Henks Säbel zerschlagen hatte, erlosch Maldorors Einfluss auf das Kind schlagartig. Die Drachenträne schien wieder zu verheilen und alle kehren auf die K’eygha zurück und legen sich schlafen. Jaran steuert das Schiff mit Werhams Luftschiff im Schlapptau zurück nach Freywall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#21._Celestalis_351_JF|21.  Celestalis]], Tag des [[Jerole]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-07: Montakors Zukunft|Episode 19.07]]''') Vor der Ankunft in Freywall durchsuchen die Helden das Luftschiff von Werham und Sporen, mit welchen die Untotenseuche ausgelöst worden war. Anbei finden sie eine Anleitung von Sabaoth, welche die genauen Arbeitsschritte zur Verbreitung der [[Amortuus-Pest]] enthielt. Die Helden finden auch einen Brief von Sabaoth an Werham, dass ein großer Angriff bevorstehe und Sabaoth einen großen Feldherrn für sich gewinnen wollte. Aus Angst, es könne sich um Augustus handeln, schickt Octavia [[Korrespondenzen#Brief_an_Flavius_Vitreus_Elatus|Briefe]] an Elatus und an Archorbar ab. Hella bittet die Helden, das Überleben von Montakor vor den Inquisitoren zu verschweigen, da sie fürchtet, dass sie den Jungen wegen des großen Risikos umbringen werden. Das würde sie aber auf keinen Fall zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Freywall bringen die Helden die Sporen zu den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und diese fragen tatsächlich nach Montakor. Als die Helden erklären, dass der Junge auf dem Schiff sei, machen sich sofort einige Inquisitoren auf, um ihn zu holen. Henk will Hella warnen, bemerkt aber nur, dass diese bereits vom Schiff verschwunden ist. Adarian wird von den Inquisitoren zu einer Patroullie verdonnert, auf der er Foxi trifft. Diese überzeugt ihn davon, den Nachmittag mit ihm gemütlich im Bett zu verbringen, wo Adarian dann auch von einem Inquisitorenbruder überrascht wird und im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] dafür einen Einlauf kassiert. Henk muss währenddessen wichtige Entscheidungen zur Gildenpolitik treffen. Er entscheidet sich, das Geweihtenviertel anstelle der Ratsherren zu unterstützen und Geld in die Ausbildung der eigenen Leute zu stecken, anstatt Fremde anzuheuern. Der Konflikt mit den Briccones wird beigelegt und sich auf konstruktive Zusammenarbeit geeinigt. Hella sucht nach einer Lösung für Montakor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#22._Celestalis_351_JF|22. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
In der Nacht hat Hella eine Möglichkeit gefunden, Montakor zu helfen, benötigt dazu aber das Blut eines heiligen Mannes. Kenji erklärte sich dazu bereit, eine ganze Nacht über zu Mynbruje zu beten, um am Morgen sein Blut zu spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-08: Rettung für Montakor|Episode 19.08]]''') Morgens nimmt Hella von Kenji Blut ab und die Helden bringen es zu [[Gantrapudra Kaliprasad]] in die Slums. Nur Hella und Henk müssen bleiben, als er den ganzen Tag über das Kind tätowiert. Währenddessen ist Adarian bei den Inquisitoren und erfährt, dass gegen Hella einige Anklagen im Raum stehen, u.a. wegen dreifachen Mordes in Ankarz. Er erhält den Auftrag, gegen sie zu ermitteln und am Abend einen Bericht über sie bei den Inquisitoren abzugeben. Den Nachmittag hat er für Recherchen Zeit. Adarian verbringt sie romantisch mit Foxi auf dem Turm des [[Merkon]] und wird auch prompt beim Verlassen des Turmes von einem Burder beobachtet. Octavia isst mit Kenji im Fuchsbau zu Mittag und anschließend legt sie sich den Nachmittag über aufs Ohr. Kenji besucht auf Bitte des Mystikers den Tempel und hilft seelsorgerisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erster Schützling ist ein Händler, der sein Haus verloren hat und dem er deutlich klarmacht, dass dieser doch dankbar dafür sein solle, dass niemand aus seiner Familie getötet wurde und er Alethon danken und sich bei seiner Familie entschuldigen solle. Verstört verlässt dieser Mann den Tempel. Ein weiterer verliert seine ganze Familie bestialisch ud Kenji hört ihm lange zu, wie er über seine Geliebten spricht und ruft sie ihm so wieder in liebevolle Erinnerung. Dieser Mann geht erlöst aus dem Tempel und Kenji hat ihn berührt. Am Abend besuchen alle wieder die Slums, um Henk und Hella abzuholen. Henk hat von Gantrapurda den Auftrag bekommen, ihm ein Artefakt wiederzubeschaffen, welches die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] konfisziert und in ihrem Sanktum eingelagert haben. Henk kommt der Affe, welcher Gantrapudra bedient, seltsamerweise so bekannt vor und er erfährt noch, dass der Affe einst ein Mensch war, den Gantrapudra mittels des Artefakts wieder zurückverwandeln will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend erstattete Adarian im Sanktum der Inquisitoren Bericht über Hella und wurde von Großmeister Lichtschlag für die Nacht zum Wachdienst eingeteilt. Er zeichnete Henk vorher eine Skizze vom Sanktum, damit dieser sich besser orientieren konnte und von der Lage der Asservatenkammer erfuhr. Kenji und Octavia verbringen den Abend im Fuchsbau zusammen, trinken Wein und unterhalten sich über verschiedene Dinge. Octavia macht sich immer wieder Sorgen um ihren Bruder und wartet auf eine Antwort von Archorbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#23._Celestalis_351_JF|23. Celestalis]] ===&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht machte sich Henk auf den Weg zum Sanktum, um dort nach dem Schädel für Gantrapudra zu suchen. Es gelang ihm, sogar von Adarian weitesgehend unbemerkt in den Keller des Sanktums zu kommen und das extrem komplizierte Schloss mit Alarmvorrichtung zu knacken. Er gelangte danach ins Archiv, wo eine weitere, orichalkumgesicherte Tür die Asservatenkammer verschloss. Nachdem auch diese Opfer von Henks Schlossknackkünsten geworden ist, entdeckte Henk eine unübersichtliche Anzahl von Kisten und Räumen, in denen er noch Jahre suchen könnte. Er knackte einen Schreibtisch und entnahm einer Kladde die Angabe &amp;quot;''Kalipudra 5142''&amp;quot;. Mit dieser Hilfe fand er die passende Kiste und fand neben dem Schädelfetisch auch noch eine Statue mit errigiertem Penis, welche er Gantrapudra mitbrachte. Auf seinem Rückweg gelang es Henk auch nach zweimaligem Versuch nicht, die Archivtür wieder zu verschließen. Er entkam dann aus dem Haupteingang, den Adarian wieder verschloss. Beskok war hocherfreut über Henks Erfolg und er wurde von Gantrapudra sofort wieder zurückverwandelt. Beskok schenkte Henk vor Freude eine Tätowierung, welche Henk am frühem Morgen bekam. Anschließend ging er in den Fuchsbau, um sich schlafen zu legen. Dabei erwischte er Kenji, wie er sich aus Octavias Zimmer schlich. Dieser hatte dort übernachtet, nachdem die beiden durch das viele Weintinken eingeschlafen waren. Adarian meditierte am Morgen noch zwei Stunden und schlief darüber ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-09: Epilog|Episode 19.09]]''') Adarian bemerkt, dass ein junger Bruder im Exerzierhof Ärger bekommt, weil er die Tür zum Archiv nicht wieder verschlossen hätte und solche Fahrlässigkeit Konsequenzen nach sich ziehen müsse. Adarian kann wegen seiner Nachtwache den Tag über freimachen und er kehrt in den Fuchsbau zurück. Foxi war leider den ganzen Tag auf Außenmission in den Slums. Die Helden erhalten von der Briccone-Familie eine Einladung zur Beerdigungsfeier von Cupo, welche am nächsten Tag stattfinden soll. Jaran hatte angeboten, die Feier danach im Fuchsbau abzuhalten, weil das Bardenviertel noch sehr verwüstet ist. Henk erfährt, dass [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Giftvogel]] mittlerweile auf den Ästen schläft und Henk sich nicht mehr um den Verräter kümmern muss. Henk spricht mit Hella und erfährt von ihrem positiven Traum. Anschließend verabschieden sich alle von Hella und sie machte Kenji deutlich, dass nur ein Todesurteil ihren Taten gerecht würde und es ihr eine große Ehre wäre, wenn Kenji es eines Tages, wenn Enodias Plan mit ihr endete, durchsetzen würde. Henk bringt Hella vor die Stadt, wo sie von einem Luftschiff der Füchse aufgegriffen und zur [[Hohe Heimat|Hohen]] Heimat gebracht wird. Abends meldet sich Adarian bei den Inquisitoren und wird für den Abend und den darauffolgenden Tag freigestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#24._Celestalis_351_JF|24. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Dieser Tag ist zum offiziellen [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Borontag]] ernannt und die Beerdigungen können beginnen. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] haben den Friedhof in den letzten Tagen bereits erweitert und vorbereitet. Hunderte Menschen strömen bei Regen auf den Friedhof. Zuerst wird [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Mjonflir]] auf einem speziellen Fuchsteil des Friedhofs beerdigt und Henk, Jaran, Waruf und einige Unbekannte sprachen rührende Worte an seinem Grab. Adarian tröstet Foxi und Kenji und Octavia halten während er Zeremonie unbemerkt Händchen. Nachdem der Borongeweihte den Segen gegeben hat, gingen die Helden weiter zur Beerdigung von [[Cupo Briccone|Cupo]] und seinen Söhnen. Vor dem prunkvollen Mausoleum wurden viele Reden gehalten und die politische Prominenz von Freywall machte Cupo und dem neuen Boss der Familie Toni ihre Aufwartung. Cupos Witwe [[Cupo_Briccone#Lucia_.28331-351_JF.29|Lucia]] sang ein wundervolles Lied am Grab ihres Mannes und einzigen Sohnen. Abschließend sprach Henk noch einige ehrliche Worte, für die Toni ihn umarmte. Auf dem Weg zum Fuchsbau kam eine Antwort von Archorbar an.  Auf der gemeinsamen Trauerfeier sangen dann alle ein Trauerlied, um dieses dann in einem fröhlichen Tanz enden zu lassen. Octavia wird von Massimo betört und von Kenji gerettet, der zuvor mit Tonis Cousine Luciana getanzt hatte. Der Abend entwickelt sich zu einem Saufgelage mit Trinkspielen. Adarian ließ die Feier mit Foxi auf dem Zimmer ausklingen und beide erleben einen psychodelischen Liebesakt unter Einfluss der [[Bhumesische Fliege|Bhumesischen Fliege]]. Henk besucht Viola und verlobt sich mit ihr, nachdem er dafür auch schon auf der Feier Tonis Segen bekommen hat und verbringt die Nacht bei ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Celestalis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen bricht Henk zum Casino auf und hält offiziell bei Toni um Violas Hand an. Die ganze Briccone Familie heißt ihn herzlich in ihrer Familie willkommen. Henk kehrt zum Fuchsbau zurück und erzählt auch seinen Freunden von der frohen Nachricht. Adarian und Foxi, die in Freywall bleiben wird, verabschieden sich und sie tauschen zur Erinnerung Dolche aus. Alle brechen dann zu den Inquisitoren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Das Vermächtnis des Aequus|KAPITEL 20]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-01: Treffen in Valkenburg|Episode 20.01]]''') Großmeister [[Arthas Lichtschlag|Lichtschlag]] verabschiedet alle in Freywall und öffnet ein Portal nach [[Valkenburg]] in das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]. Dort werden alle von [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]] begrüßt und sprechen mit [[Archorbar]]. [[Iustus Trebatius]] und [[Augustus Octavius]] warten bereits auf sie und schließen sich ihnen an. Die Drachenpriesterin [[Gaia Tarratia]] konfrontiert die Helden mit ihren Legenden im [[Thyrnisches Weltreich|Thyrnischem Weltreich]] und übergibt Octavia ein offizielles Gewand. Nachmittags informieren Augustus und Iustus die Helden über die thyrnischen Botschafter und Augustus überreicht Geschenke aus dem Reich an Octavia und Adarian bekommt einen [[Brief von Inanis]]. Wolfhardt stellt die Planung für den nächsten Tag vor. Ein thyrnischer Junge namens Gemellus taucht auf und zum Abend kehren die Botschafter [[Gaius Prudius Consideratus|Consideratus]], [[Marcus Sibilus Diffido|Diffido]] und [[Ancus Aponius Fiderian|Fiderian]] in die ''Rote Erde'' zurück und stellen sich den Helden vor. Adarian spricht mit Archorbar über seine Zukunft bei den Inquisitoren und bekommt einen Meditationsfokus, um sich über seine inneren Wünsche bewusst zu werden. Die Helden lassen den Tag bei einem Glas Wein ausklingen. Kenji führt anschließend mit Augustus ein persönliches Gespräch unter vier Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Celestalis, Tag des [[Kerodas]] ===&lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Henk Hjaldinger]])'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfhardt sorgt dafür, dass die Helden pünktlich aufstehen, und bringt sie zum Bund des Lichtes. Dort stellt zunächst [[Hartmut Milles]] seinen [[Bericht über Werham Glairn]] vor. Anschließend verkündet [[Ataragar Hammerright]], dass aufgrund von riesigen Bewerberzahlen eine Eignungsprüfung eingeführt wurde, um die Probanten auf Geist und Kraft zu testen. Jene, welche den Test bestehen, trainieren nun mit [[Egeil von Wallenrode|der Ramme]] und [[Sturmhardt von Bergstadt|dem Eisenkeil]] in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Nauried]]. Er stellt auch eine Abenteurergruppe vor, welche sich dem Bund des Lichtes angeschlossen hat: Ritter [[Elbrecht von Altlay]], Hylea-Mystikerin [[Danu Gwenlian]], Elementarist [[Shafir al'Alam]] und der elfische Jäger [[Lorion Eibensaat]]. Bei einem gemeinsamen Mittagessen tauschen sich alle über ihre Erlebnisse und Lebensgeschichten aus. Am Nachmittag wird der Brief von [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und [[Cuina-Nira|Nira]] verlesen und darüber diskutiert. Anschließend sprechen die Anwesenden noch über die weiteren Pläne und das Treffen ist beendet. Die Helden kehren ins Gesthaus zurück und haben zwei Tage Zeit bis zum Treffen mit dem Kriegsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-01b: Adarians Meditation des Lichtes|Episode 20.01b]]''') Die Helden gehen früh zu Bett und Adarian nutzt den Meditationsfokus von Archorbar. Er erhält eine Vision, wie sein Leben ohne seine aggressiven Persönlichkeitsanteile verlaufen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Celestalis ===&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat|Episode 20.02]]''') Am frühen Morgen kommt der [[Bericht des Erlerig Darrow|Bericht von Erlerig Darrow]] über den Kult von Xul im Gasthaus &amp;quot;''Zur roten Erde''&amp;quot; an und wird von den Helden beim Frühstück gelesen. Henk besucht das Gasthaus &amp;quot;''Der prachtvolle Keiler''&amp;quot; und bietet der zweiten Heldengruppe seine Hilfe an, mit den psychischen Problemen der Dämonenjagt fertig zu werden. Augustus verschafft sich den Tag über einen Überblick über die Chancen in einem Krieg gegen den dunkeln Kult. Augustus trainiert mit Adarian und spricht mit ihm über die Schwierigkeiten von Kriegern, ihr inneres Gleichgewicht zu finden und sich nicht von den abyssischen Kräften ihrer Selbst mitreißen zu lassen. Mittags spricht Adarian mit den Helden über seine Innenschau und bittet sie um Rat. Dabei wird er von Kenji scharf ermahnt. Nachmittags analysiert Iustus Hanks Tätowierung und den Abend lassen die Held&lt;br /&gt;
im Bierkeller ausklingen, in den Henk Elbrecht, Shafir und Lorion eingeladen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Celestalis ===&lt;br /&gt;
Morgens frühstücken die Helden mit Augustus und sprechen über den Bund von Utukk'Xul. Kenji entschuldigt sich bei Adarian für seine harschen Worte. Zum Mittag besucht Adarian Archorbar und teilt ihm mit, dass er die Inquisitoren verlassen wird. Archorbar bedankt sich bei Adarian und schenkt ihm eine goldene Spange mit dem Inquisitorensymbol, welche ihn zum Ehrenmitglied macht. Augustus und Iustus sind den Tag über noch mit Planungen beschäftigt, welche Augustus den Helden am Abend vorstellt. Er bittet sie, seine Aufzeichnungen und Berechnungen am nächsten Tag dem Kriegsrat vorzulegen. Im Anschluss an das Gespräch hält Augustus seine Schwester und Kenji zurück und konfrontiert ihn vor Octavia mit dem Inhalt des Vier-Augen-Gesprächs (25. Celestalis). Nachdem Kenji peinlich berührt ging, folgt ihm Augustus auf sein Zimmer und tauscht sich nochmal in Ruhe mit Kenji aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Celestalis, Gründertag (Stadtgründungsfest) ===&lt;br /&gt;
Am Morgen erfahren die Helden vom [[Isgar Wintras|Prinz von Ankarz]], dass es am Vortag vor dem Kriegsrat Probleme mit [[Graltik Blutklinge|Graltik]] gab und dieser mit der Delegation aus [[Kratara]] wütend die Ratshalle verließ. Die Helden werden von Wolfhardt mit einem Wams und einem Banner mit dem Symbol vom Bund des Lichtes angekündigt und übergeben dem Kriegsrat den Bericht von Darrow und die taktischen Kalkulationen von Augustus und sprechen die Frage nach den Ursprüngen der Plage an. Sie sprechen damit ein Reizthema an und lösen hitzige Reaktionen aus. Augustus' Vergangenheit wird von Botschafter Diffido als Gegenargument gegen seine Kalkulationen angeführt und die Helden kehren nach einer lautstarken Auseinandersetzung ins Gasthaus zurück. Mestoph erreicht mit der aufgerüsteten [[K'eygha]] die Stadt und übergibt das Schiff an Henk. Am Abend teilt der Kriegsrat mit, dass die Abstimmung über ein Bündnis verschoben wird und der Kriegsrat auf die Beweise wartet. Die Helden suchen zum Abschied Archorbar auf und dieser gibt Kenji eine kleine Statue für das Grab von seinem Lehrmeister [[Pyrrhon von Derwydd|Pyrrhon]] in Perlheim mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-03: Die Fürsten vom Travelwald|Episode 20.03]]''') Bevor die Helden mit ihrem renoviertem Luftschiff aufbrechen, stellt Octavia fest, dass Henk das Bett aus der Kabine entfernt hat, um Platz für Iustus' Utensilien zu schaffen. Da sie es aber ablehnt, mit den anderen unten zu übernachten, bekommt das Schiff anschließend ein kleineres Bett. Die Helden entdecken eine verunglückte Reisegruppe und lernen den Gemüsebauern [[Knut Dickwurz]] mit seiner Tochter [[Hildegard Dickwurz|Hildi]], den Minenarbeiter [[Ashrig Hackmeier]] und den fahrenden Barden [[Pirro Lautenwicht]] kennen. Die verunglückten erzählen von einer alten Hexe, die sie angrgriffen hatte, und bitten die Helden, sie nach Galding in Sicherheit zu bringen. Die Reisegruppe erzählt von dem Kürbisfest in Galding und anschließend tauschen sie mit den Helden Gruselgeschichten aus. Barde Pirro singt das Lied von den [[Die Fürsten vom Travelwald|Fürsten vom Travelwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Celestalis, Gründertag (Stadtgründungsfest) ===&lt;br /&gt;
Um Mitternacht zieht über dem [[Travelwald]] dichter Nebel auf und das Luftschiff kommt plötzlich zum Stillstand. Der Gemüsebauer verschwindet und die Helden begeben sich in den Wald um ihn zu suchen. Sie finden den Bauern, der von einem [[Chaosdämonen|Chaosdämon]] besessen ist und von diesem getötet wird. Die Helden töten den Chaosdämon, womit sie eine Quadan-Fluktuation auslösen. Durch diese verschwindet das Luftschiff und die Helden entdecken, dass sie in einer Zwischenwelt gefangen sind. Ashrig verliert die Beherrschung und wird daraufhin ebenfalls von den Chaosdämonen besessen und verschwindet im Wald. Nach einer weiteren Fluktuation erscheint die Ruine der Burg der Familie Travélyan. Die Helden erbeuten von Rogars Skelett [[Regirs Brief|einen alten Brief]] von dessen Bruder Regir. Hildi verschwindet und als die Helden sie wiederfinden, wird sie vom besessenen Ashrig vergewaltigt. Die zur Hilfe kommenden Krieger werden durch einen besessenen Baum aufgehalten, währenddessen Hildi ebenfalls übernommen wird und mit Ashrig gemeinsam verschwindet. Nach einer weiteren Fluktuation erscheint Regirs Hütte und die Helden finden darin einige [[Regirs Tagebuch|Tagebuchseiten]] und ein Kellerversteck. Dieses können sie öffnen, nachdem sie den Schlüssel von Regirs Skelett besorgt haben. Sie finden das [[Ezerunom]] und werden von dem besessenen Leichnam des Bauerns in der Hütte eingesperrt und angegriffen. In völliger Dunkelheit können die Helden diesen besiegen und anschließend eine weitere Fluktuation auslösen. Durch diese erscheint Regirs Ritualplatz, auf dem Octavia das große Beschwörungsritual von [[Ezezzur]] zuendeführen muss. Nachdem Ezzezor erschien, wurde Octavia durch einen verbleibenen Chaosdämon übernommen, und die Helden mussten gegen den Dämon und ihre Freundin kämpfen. Octavia wurde durch die [[Baba Jaga]] gerettet, welche sich auch das Ezerunom zurückholt. Von der geretteten Reisegruppe überlebt nur der Barde Pirro und er reist mit den Helden in der Nacht nach Galding, wo sie kurz nach Mitternacht dem Fürsten Galdon VI. von ihrem Abenteuer berichten. Er lud sie auf das Kürbis-Fest ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-04: Die Reise nach Perlheim|Episode 20.04]]''') Henk und Adarian trinken mit Pirro. Henk schenkt ihm seinen Dolch und lädt Pirro nach Freywall ein. Dieser gibt den beiden eine Priese Traumstaub aus und Adarian erwischt eine Überdosis. Nachdem er nackt auf dem Luftschiff randalierte, wird Adarian unter Deck festgebunden. Die Helden setzen ihre Reise bei strömenden Regen fort, bis das Unwetter sie noch in der Nacht zur Rast zwingt. Alle wärmen sich unten auf und Henk, Kenji und Augustus führen ein Männergespräch. Octavia kümmert sich währenddessen um den komatösen Adarian. Alle übernachten schließlich gemeinsam im Lager. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen hatte sich der Sturm verzogen und als sie losfliegen, bittet Iustus Henk um Hilfe. Kenji übernimmt das Steuer, während Henk dabei hilft, die Astralfalle mit Zaubern zu sichern. Schließlich wird er ans Steuer zurückgerufen, weil ein weiteres Unwetter aufzieht. Das Schiff wird durch die Luft gewirbelt und als ein Gewitter losbricht, werden die Helden erneut zum Ankern gezwungen. Octavia kocht sehr schlecht für alle und Augustus erzählt von Iustus Hochbegabung. Kenji, Octavia und Augustus führen ein persönliches Gespräch über ihre gemeinsame Vergangenheit und Kenji erzählt ihnen von Pyrrhons Bitte auf die Familie der Octavier aufzupassen. Octavia erhält einen [[Korrespondenzen#Korrespondenz_mit_Flavius_Vitreus_Elatus_2|Brief von Elatus]] und alle tauschen sich über Statthalter [[Marcus Vulturius Vorax|Vorax]] und die Geschehnisse in [[Perlheim]] aus. Der Regen hört schließlich auf und Henk beschließt, die verbesserten Eigenschaften der [[K'eygha]] zu testen. Dazu steigt er enorm in die Höhe und setzt dann zu einem rasanten Sturzflug an, um die Geschwindigkeit auszureizen. Dabei geht einiges schief, Adarian verbrennt sich die Hände und das Schiff gerät erneut in einen Gewittersturm. Henk gelingt es nur unter großer Anstrengung das Schiff im Sturm anzuhalten und alle müssen erneut rasten. Iustus präsentiert stolz eine gefüllte Astral-Falle mit dem gefangenen Kobold. Auf Henks Bitte wird dieser wieder freigelassen und verzieht sich schimpfend in sein Versteck. Später wendet er sich an Henk und ringt ihm ein Versprechen ab. Der Regen nimmt wieder ab und die Helden setzen ihre Reise fort. Zum Abend erreichen sie die Donnerberge, wo sie von einem Patrouillenschiff aus Perlheim empfangen werden. Sie werden von den Wachen willkommen geheißen und nehmen Kurs auf den Luftschiffhafen von Perlheim. Vom Luftschiff aus haben sie bereits einen Blick auf die Villa des Aequus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-05: Ankunft in Perlheim|Episode 20.05]]''') Zum frühen Abend erreichen die Helden den Luftschiffhafen von Perlheim und bekommen als Gäste von Prokonsul Vorax einen Anlegeplatz zugewiesen. Die Gebühr von 10 Silber, welche Henk empört, wird zurückerstattet als bekannt wird, dass die Gesandte Octavia Ardera an Bord ist. Sie werden von Vorax‘ Stellvertreter [[Publius Rutilius]] und dem Vorsteher der perlheimer Wachen [[Lucrann Sturmtrutzer]] begrüßt und mit einer großen und komfortablen Kutsche ins luxuriösen Gasthaus „Perlenglanz“ gebracht, wo sie zu Abend essen und ein Zimmer beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VIII. Spealis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Spealis ===&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück erscheint ein Bote des Prokonsuls und lädt die Helden auf die Residenz ein. Eine Kutschenfahrt später werden sie von Vorax persönlich auf dem bewachten Anwesen in Empfang genommen und respektvoll begrüßt. Er führt die Helden durch die Parkanlagen zur Terrasse. Die Bibliothek ist leider abgesperrt und die Fenster verhangen, da überall im Haus Renovierungsarbeiten durchgeführt werden, weil die schweren Sommerstürme viele kleine Schäden hinterlassen haben. Auf der Terrasse sichert Vorax den Helden bei Wein und kleinen Delikatessen seine vollständige Unterstützung im Kampf gegen die dunkle Bruderschaft und erwägt den Beitritt zum Bund des Lichtes. Vorax zeigt ihnen die Forschungsräume und die unendlichen Stapel von Unterlagen in Kisten und Regalen, welche die Forscher von Aequus hinterlassen haben. Iustus erklärt sich bereit sie zu sichten und quartiert sich auf Vorax‘ Angebot im Forscherflügel ein. Abschließend macht Vorax Octavia einen nüchternen Heiratsantrag und führt ihr die Vorteile einer gemeinsamen Verbindung vor Augen. Dann entschuldigt er sich und die Helden kehren am Mittag zum Gasthaus zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wartet bereits Kenjis alte Bekannte [[Talina Westwind]] und die beiden begrüßen sich sehr herzlich. Sie lädt die Helden am späten Nachmittag zu einem Treffen ein. Nach dem Mittagessen fahren die Helden mit einer Kutsche zur alten Kapelle von Pyrrhon. Sie finden diese verwildert und verbarrikadiert vor, das Grab von Pyrrhon ist unkenntlich zugewachsen und der Grabstein gestohlen. Henk entdeckt unter der Kapelle ein Schmugglerlager mit Fässern voller Alkohol und Adarian reißt die Bretter herunter, welche die Vordertür versperren. Das Innere ist unversehrt und Kenji schwelgt mit dem Besen in Erinnerungen und beschließt, einen neuen Stein für das Grab zu beschaffen und den [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Boron]]geweihten um eine erneute Weihe zu bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später am Nachmittag besuchen die Helden Talina in der Perlenschleiferei ihres Vaters und treffen im Keller auf den Widerständler [[Jast Heidiger]], welcher Augustus schwere Vorwürfe macht und sich kaum beruhigen lässt. Talina berichtet von ihrem Verdacht, dass Ratsmitglieder vom Rat der Edelsten durch magische Beeinflussung zu Marionetten von Vorax geworden seien. Der Prokonsul schröpfe durch überhöhte Steuern seit langem die Stadt und die Ratsmitglieder, welche dagegen vorgehen wollten, sind mittlerweile gleichgültig, lethargisch und ihre Frauen berichten, dass sie ausgelaugt und abwesend wirken. Ausserdem sei vor nicht langer Zeit kutlische Handlungen am Strand entdeckt worden, jedoch konnte der gefangene Kultist in der Nacht noch fliehen. Jast weist die Helden noch auf eine Spur zum Bordell „Zum Meerweib“ hin, wo die Prostituierte Amadis ungewöhnliches auf der Residenz bemerkt haben will. Nach dem Treffen, als Kenji und Talina allein sind, entschuldigt sie sich bei ihm für ihr Verhalten in der Vergangenheit und erklärt Kenji ihre andauernde Freundschaft. Adarian spendet Talina etwas Geld für ihr Hospital und die Helden brechen zum „Meerweib“ auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Kenji vor dem Bordell warten und sich über Augustus Vergangenheitsbewältigung und Kenjis Beziehungen austauschen, erfahren Adarian, Henk und Octavia im „Meerweib“ von Amadis, dass sie auf dem Anwesen ein dämonisches Gesicht beim Sex hinter Vorax gesehen habe, was sie panisch verängstigt hat. Sie hatte sich schwach gefühlt, als ob ihre Lebenskraft verfließt, und war von Vorax vorgejagt worden. Henk entdeckt, dass der Besitzer des Bordells, [[Radbod Wagener]] ein Fuchs ist und ordnet an, dass Amadis zu ihrem Schutz eine Pause machen soll und als krank gilt. Die Helden kehren anschließend zum Gasthaus Perlenglanz zurück und Henk plant noch einige Besuche am späten Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-06: Das Geheimnis des Prokonsuls|Episode 20.06]]''') Henk und Adarian besuchten noch das Hauptquartier der Füchse in Perlheim und lernten den Berstküstler [[Ragnar Helgirson]] kennen. Henk erfährt, dass der vermeintlich entdeckte Kult eine verunglückte Initiation der Gilde gewesen war, und bekommt einen wichtigen Auftrag. Radbod erkundigt sich nach Kenji und lässt ihm Grüße von „Ratte“ ausrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend begeben sich Henk und Adarian zum Anwesen und Henk gelangt im Nebel eine Klippe erkletternd auf das Grundstück. Er beobachtet ein Festbankett und sieht, wie die Ratsmitglieder sich anschließend voller Vorfreude in die Bibliothek begeben und Vorax ausgiebigst dafür danken. Als Henk von außen die Bibliothek untersucht, riecht er die Reste von möglicherweise sakralen Räucherungen und bemerkt, dass im Inneren ein Zeltdach aus elegantem Tuch ihm die Sicht auf das Geschehen unmöglich macht. Daher kehrt er mit Adarian zum Gasthaus zurück und sie legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen berichtet Henk von seinen Beobachtungen und anschließend bekommen die Helden Besuch von Talina, welche sie um Hilfe bittet. Sie wurde morgens von der Gattin eines Ratsherrn gerufen, weil es ihrem Mann nach der letzten Ratssitzung im Anwesen sehr schlecht geht. Die Helden suchen ohne Augustus den Kranken auf und stellen eine magische, dämonische Krankheit an ihm fest, welche allerdings nicht das typische Muster von Utukk’Xul aufweist. Talina wirkt mit Kenjis Unterstützung ein großes Wunder, welches das Dämonische der Krankheit beseitigt und dem Ratsherrn eine Chance auf Genesung gibt. Seine Frau Isora spricht Octavia an und bittet sie um eine Erklärung für Augustus Taten, warum er zu einem Monster geworden sei. Kenji unterstützt Octavia bei einer schweren Antwort und der Kranke wird in Talinas Hospital gebracht. Hier bekommt Kenji von Talina ein Perlmuttamulett in Form einer Lilie geschenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr zum Gasthaus zeigt Augustus ihnen eine Nachricht von Justus, dass er das Gesuchte gefunden habe und die Helden bittet ihn aufzusuchen. Auf dem Anwesen werden sie von Vorax erwartet und mit Justus als Geisel werden sie gezwungen, sich zu ergeben. Die Kämpfer werden bewusstlos geschlagen und Octavia bekommt ein magisches Halsband umgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-07: Gefangene des Prokonsuls|Episode 20.07]]''') Die Helden werden gefangen und Vorax versuchte alle dazu zu bringen, seine Heiratspläne mit Octavia zu unterstützen. Den Kämpfern Adarian, Henk und Augustus gelingt in der Nacht die Flucht und Kenji wird von einer [[Sukkuba]] verführt und anschließend von den Kämpfern gerettet. Octavia kann sich befreien und lässt die Helden von der Terrasse in die Villa ein, bevor diese von den Wachleuten gestellt wurden. Die Sukkuba lockt die Helden in die Bibliothek und dort werden sie Zeugen einer großen Orgie. Nur schwer können sie sich dem Geschehen entziehen und Kenji tötet die Sukkuba mit der „[[Kenjiro_Asai#II._Flamme_des_Glaubens_.28Kampf.29|Flamme des Glaubens]]“, während Adarian nackt gegen Wachleute kämpft und Octavia zu Vorax auf die Galerie gebracht wird. Nach dem Tod der Sukkuba ergibt sich Vorax und spielt den Verführten und Unschuldigen. Als ihm niemand glaubt, will er sich in sein Schwert stürzen, doch Adarian hält ihn auf. Die Helden holen ihre Ausrüstung zurück Henk reitet noch in der Nacht in die Stadt und benachrichtigt die Stadtwachen, Talina und Jast Heidiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Spealis ===&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-08: Aufräumarbeiten|Episode 20.08]]''') Der oberste Richter Walram von Salzbruck und die Stadtwachen kommen und Kenji gerät mit ihm in Konflikt. Octavia wird vorrübergehend die Verantwortung übertragen und sie entscheidet, dass Vorax, sein Magus Manius Pedanius und der Centurio Publius Rutilius im Kerker des Anwesens untergebracht werden, während die Söldner in den Kerker von Perlheim gesteckt werden, bis ein neuer, vorrübergehender Prokonsul eingesetzt wird. Jast und Talina treffen ein und dieser führt mit dem Richter ein aufgebrachtes Gespräch. Talina hingegen begrüßt Kenji mit einem Kuss auf den Mund und kümmert sich danach um die Prostituierten. Jast beschuldigt Augustus öffentlich des Mordes und führt auch mit diesem ein Vier-Augen-Gespräch. Henk sucht die Gaststätte &amp;quot;Grüne Rast&amp;quot; auf und verhandelt mit dem Wirt Grifo über die Unterbringung von Schmuggelwaren in seinem Keller. Grifo stellt seine Bedingungen und Henk kehrt zum Anwesen zurück. Dort versucht er gegen Octavias Protest den Schreibtisch ihres verstorbenen Vaters aufzubrechen, da er nach den Besitzurkunden der Sklaven sucht. Anschließend bringen Octavia, Henk und Adarian die Prostituierten in den Garlentempel. Iustus untersucht Kenji und gemeinsam suchen sie dann nach den Unterlagen im Keller. Henk sucht Schwarzbart wegen Grifos Anliegen auf und konfrontiert anschließend [[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]], den er in die Gilde einlädt. Währenddessen machen Octavia und Adarian nach ihrer Rückkehr zum Anwesen eine Hausführung mit den Verwaltern und Octavia entscheidet, dass die meisten Vorräte des Anwesens in den Garlentempel für die Versorgung der Prostituierten gebracht werden. Zum Mittagessen treffen sich alle wieder und es werden Briefe an [[Korrespondenzen#Brief_an_Lucius_Larcius_Obloci_2|Obloci]] und [[Korrespondenzen#Korrespondenz_mit_Archorbar_2|Archorbar]] geschrieben. Octavia bittet Adarian und Henk sich um die Sicherheit des Anwesens zu kümmern und sie lässt außerdem eine Botschaft zum Kerker schicken, um den Hundemeister aus der Haft zu entlassen und ihn zum Anwesen zu schicken, wo er eine Chance auf Bewährung erhält. Henk versucht in der Stadt Wachen aufzutreiben und Octavia erfährt von den Hausverwaltern von dem Tod ihres alten Hauslehrers durch Augustus Hand, was ihr schwer zu glauben fällt. Adarian inspiziert währenddessen mit Augustus das Wachhaus und Augustus äußert Zweifel über seinen Nutzen für Octavias Aufgabe. Anschließend sucht er Kenji auf, um ihm die ganze Wahrheit über seine Taten zu erzählen. Kenji segnet ihn, bevor er zu Octavia geht um auch ihr alles zu gestehen. Während Adarian sich mit den Hunden anfreundet, wird Octavia mit der Realität konfrontiert und muss sich ihren jahrelangen Selbstbetrug hinsichtlich der Taten ihres Bruders eingestehen. Nach dem Gespräch verabschiedet sich Augustus von den anderen und zieht sich zum Nachdenken zurück. Kenji sucht Octavia auf, Henk trifft bei seiner Rückkehr zum Anwesen noch Augustus und kommt dann zu dem Gespräch der beiden dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-09: Die Vergangenheit holt jeden ein|Episode 20.09]]''') Adarian und Henk halten gemeinsam mit den angeheuerten Männern und dem Hundemeister Nachtwache, während Kenji noch einen Ausflug in die Stadt unternimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen treffen sich alle beim Frühstück. Anschließend kommt Jast zu Besuch und führt ein vertrauliches Gespräch mit Kenji in Atrium. Daraufhin begibt sich Kenji erneut in die Stadt und muss sich um persönliche Angelegenheiten kümmern. Octavia erfährt inzwischen von Basin, dass Deron ein anonymes Grab auf dem Friedhof besitzt und pflückt auf der Heide Blumen. Diese bringt sie anschließend mit dem zurückgekehrten Kenji zu Derons Grab und sprechen gemeinsam noch mit dem Geweihten des [[Letor]]. Kenji erfährt einige Details über Pyrrhons Abstammung und zum Mittag kehren beide zum Anwesen zurück. Nach dem Mittagessen weiht Kenji Henk in seine Unternehmungen ein und Radbod Wagener besucht das Anwesen. Er unterhält sich mit Henk und Kenji und sie verabreden sich am übernächsten Abend zu einem Treffen in der „grünen Rast“. Nach dem Mittag fahren Henk und Octavia in die Stadt und suchen die Bank auf und bekommen einen rätselhaften Code ausgehändigt. Am Abend gehen Henk und Kenji in die Stadt und führen Kenjis Planung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-10: Schicksalsboten|Episode 20.10]]''') Zum Abendessen treffen sich die Helden im Gasthaus wieder und in der Nacht sichtet Adarian einen Spion vor dem Anwesen, welcher aber entkommen kann. Kenji hat aus anderen Gründen eine unruhige Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen kommt eine Nachricht von Augustus an, jedoch findet Henk von ihm keine Spur in der Stadt. Aus der Drachenträne steigt eine weiße Lichtkugel empor und schwebt nach Süden davon. Eine [[Korrespondenzen#Briefkontakt_mit_Eldorn_.C3.BCber_Lucius_Larcius_Obloci|Nachricht von Botschafter Lentus]] trifft ein und [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]] kommt in Begleitung seiner Leibgarde und zwei Inquisitoren im Anwesen an. Obloci befragt Vorax und dieser wird anschließend nach Thyrna überführt. Kenji begleitet die Inquisitoren in die Stadt und besucht dort noch einmal den Garlentempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachmittags weist Adarian die Leibgardisten in den Wachdienst des Anwesens ein und nach dem Abendessen offenbart ihnen Iustus, dass die gesuchten Unterlagen nicht bei den Büchern der Bibliothek zu finden waren. Sie seinen entweder vernichtet oder sehr gut versteckt worden. In der Nacht haben alle Helden einen seltsamen Traum, in dem sie durch Uselias' Augen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Spealis ===&lt;br /&gt;
Obloci offenbart sein Interesse, fortan als Botschafter in Perlheim bleiben zu wollen. Augustus kommt mit Jast zum Anwesen und teilt den Helden mit, dass er sich einem Gerichtsurteil stellen möchte. Jast wollte bereits am Vortag nach Valkenburg schreiben, wurde jedoch gestern Morgen von einer Lichtkugel eingehüllt, welche ihm eine Vision zeigte, in der Augustus hingerichtet werden sollte, stattdessen aber nur ein kleiner roter Stein zerstört wurde. Er interpretiert es dahingehend, dass Augustus für das Schicksal der Welt eine wichtige Rolle spielen würde und Jast entscheidet sich, ein Gottesurteil von ihm zu fordern. Auf das Rätsel aus der Bank angesprochen kommen alle einem geheimen Raum auf die Spur und Henk entdeckt einen verborgenen Mechanismus. Der Raum sinkt in die Tiefe und die Helden gelangen in eine Höhle auf der Höhe des Meeresspiegels. Nach einem Kampf mit einer Riesenkrabbe finden sie die Forschungsergebnisse von Aequus in einem geheimen Labor und haben mit dem [[Persönliches Forschungstagebuch des Trebius Moreus|persönlichen Tagebuch]] und der [[Matrix des Trebius Moreus]] die Beweise gefunden, dass Thyrna am Ausbruch der ersten Plage maßgeblich beteiligt war. Augustus verabschiedet sich am Nachmittag und bricht zu seinem Gottesurteil auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode_20-11:_Zur_grünen_Rast|Episode 20.11]]''') Henk und Adarian versuchen am Nachmittag stabile Seile zu besorgen, um den defekten Kram im Geheimlabor eigenständig zu reparieren und Henk bekommt eine [[Nachricht von Ratte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend treffen sich die Helden mit Radbod in der grünen Rast. Sie schwelgen in Erinnerungen und trinken gemeinsam. Ein Gast berichtet Grifo von Problemen der Perlenfischer, deren Muschelgründe gefährlich geworden sind und mehrere Fischer bereits verschwunden sind. Später am Abend erscheint ein potentieller Geschäftspartner, welcher sich als [[Käpt'n Rötel]] entpuppt. Aufgrund seiner beleidigenden Äußerungen kommt es zu einer Gasthausschlägerei, aus der Henk mit seinen Freunden als Sieger hervorgehen. Nachdem Octavia und Kenji sich verabschiedet haben, sollen noch geschäftliche Verhandlungen geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.12''') Nachdem Octavia und Kenji die grüne Rast verlassen haben, kommt es zu Verhandlungen mit Rötel. Dieser verlangt, dass Henks Männer ihm einen Piraten fassen, welcher in Rötels Revier plündert. Diesen Auftrag hat er aber auch schon Graltik gegeben, und derjenige, welcher Rötel den Piraten ''Steinauge'' bringt, bekommt die Zusammenarbeit und die Schmuggelwaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Spealis ===&lt;br /&gt;
Henk informiert die Helden am Morgen beim Frühstück über Rötels Auftrag und diese sind nicht einhellig begeistert. Lucius Furius segnet mit Kenji vormittags die Räume der Villa, während Adarian und Henk Taue für den Kran im Geheimlabor aus der Stadt beschaffen und das Tauchboot heben. Ein Bote informiert darüber, dass Aedin mit dem Grabstein für Pyrrhon fertig ist und Basin kündigt einen Steinmetz an, welcher den blutigen Stein im Atrium und auch den in der Bibliothek austauschen soll. Mittags untersuchen alle das geborgene Tauchboot und entdecken die Taucheranzüge. &lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle.png|300px|thumb|right|Die Kapelle des Mynbruje, an der Kenji und Octavia den kleinen Hund gefunden haben]]&lt;br /&gt;
Am Nachmittag stellen Kenji und Octavia den Stein bei der Kapelle auf und finden dort einen verletzten Hundewelpen. Kenji hat eine Vision von Pyrrhon, welche ihn zu einem [[Pyrrhons Brief|alten Brief]] leitet, welcher in der Bibliothek verwahrt ist. Durch den Brief erfahren alle von ihrem auserwählten Schicksal und Kenji findet einen goldenen Greifen für seinen Stab. Adarian nimmt sich des Hundewelpen an und am Abend werden die Helden von Archorbar beim Abendessen überrascht, welcher Wolfhard mitgebracht hat. Er informiert die Helden über den elbischen Feldherrn [[Sereg]], welchen Sabaoth Immortalis in [[L'yreh]] sucht, und gab ihnen den Auftrag, auf die Bartha-Bucht zu reisen und Sabaoths Pläne zu durchkreuzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.13''') Die Helden verabschieden sich von Archorbar und sprechen anschließend noch mit Iustus, welcher sie bittet, am nächsten Tag die „[[Baiula Spei]]“ zu inspizieren, während er Kontakt zu Ferolax Oreangle aufnehmen will. Außerdem empfiehlt er ihnen, mit dem Grafen von Köslin zu sprechen, da dieser der Lotse der Expedition gewesen ist. Wolfhard bekommt ein Zimmer im Anwesen und alle begeben sich zur Ruhe außer Henk, welcher noch einmal in der Gilde vorbeischaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Spealis ===&lt;br /&gt;
Beim Frühstück treffen die Helden auf [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]], welcher die Helden darüber informiert, dass die Schuldigen Ratsmitglieder ermittelt wurden und er genügend Beweise für den Prozess gegen Vorax gesammelt habe. Er freut sich, dass die Bibliothek wieder ihre alte Form annimmt und verabschiedet sich in die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag wird die Matrix in das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] nach Perlheim überführt, von wo aus sie durch ein Portal nach [[Valkenburg]] gebracht werden soll. Die Helden verabschieden sich von Iustus, welcher sie noch einmal an die nötigen Vorbereitungen erinnert und verspricht, so schnell wie möglich zurückzukehren. Die Untersuchung der „Baiula Spei“ nach dem Frühstück ergibt, dass das Schiff in gutem Zustand ist, aber noch etwa 10-15 Mann Besatzung benötigt werden, um die Segel zu bedienen. Anschließend sucht Henk Radbod auf und Kenji das Sanktum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag fliegen die Helden nach [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]] und suchen den Grafen auf. Sein Sohn [[Derian von Koslin|Derian]] begrüßt sie herzlich und er schwelgt mit Octavia in alten Erinnerungen. Im Kaminzimmer berichtet er vom Tod seines Vaters vor vier Jahren und bedauert, dass er selber kein Seemann und Admiral wie sein Vater geworden ist, um die Helden begleiten zu können. Er schenkte ihnen aber einige Karten der Bartha-Bucht, welche sein Vater gezeichnet hat, und übergab ihnen auch die alte Abfeuervorrichtung des Admirals für Argosisches Feuer, welche er in den folgenen Tagen persönlich zur Residenz des Aequus bringen will. Dankbar brechen die Helden wieder zum Anwesen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag erwartet sie [[Ferolax Oreangle]] in der Villa und stellt sich vor. Er inspiziert das [[Natator aeris|Tauchboot]] und lässt im Geheimlabor von Henk und Adarian seine alte Schmiede wieder aufstellen. Ferolax benötigt noch Eisen, Kohle, einen neuen Blasebalg, viel Süßwasser und ein starkes, kühles Bier, was Henk und Adarian sofort besorgen. Ferolax macht sich danach sofort an die Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend besuchen Henk und Adarian die Matrosenkneipe &amp;quot;''Zum Seewolf''&amp;quot; und heuern Matrosen für die „Baiula Spei“ an. Als die Seeleute den [[Bartha-Bucht#Tiefen|Nebelschlund]] als Ziel erfahren, berichten sie von unheimlichen Geschichten über die Gegend und viele verlässt der Mut und sie wenden sich ab. Doch einige schreiben sich in die Mannschaftsliste ein und wollen das gut bezahlte Abenteuer für ihre Angehörigen wagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.14''') In der Nacht hat Octavia einen Traum, in dem sie Augustus bei seiner Prüfung sah. Die Drachenträne beginnt zu pulsieren und, nachdem Octavia das Phänomen den anderen gezeigt hat, steigt eine Lichtkugel aus dem Artefakt empor und fliegt in südlicher Richtung davon. Die Helden begeben sich wieder zu Bett, nachdem Octavia noch mit Kenji gesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen hat [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]] beim Frühstück Neuigkeiten für die Helden und berichtet vom Abschluss der Prozessvorbereitungen, dem Abzug der thyrnischen Hilfstruppen und seiner Bewerbung als neuer Botschafter. Außerdem hat er in Thyrna eine sofortige finanzielle Entschädigung erwirkt, wodurch die neuen Stadtwachen bezahlt werden können. Er schlägt eine feierliche Eröffnung der Bibliothek vor und bittet Octavia ihn dort als neuen Botschafter vorzustellen, wenn der perlheimer Rat und der thyrnische Kaiser seiner Ernennung zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mannschaft gesucht.png|150px|rechts]]&lt;br /&gt;
Nachdem Basin nach dem Frühstück von der Rückkehr einiger vermisster Seeleute erzählte und Adarian sich um seinen kleinen Hund kümmerte, trifft auf Geheiß von Jast der Fischer [[Corwin von Schaumingen]] ein, um Octavia, Kenji und Henk zu dem bewusstlosen Augustus in Talinas Hospital zu bringen. Viele dankbare Frauen belagern das Haus und fragen nach Augustus. Dieser ist zwar unverletzt, liegt aber in tiefem Koma auf dem Bett. Jast und Talina sind ratlos, doch als Octavia ihn berührt, erwacht Augustus und wird in einer von Henk geholten Kutsche zum Anwesen gefahren. Henk besucht unterdessen kurz die Kneipe „Zum Seewolf“ und hängt eine Anzeige aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags treffen sich alle im Anwesen und nach einer kurzen Pause erzählt Augustus von seiner Götterprüfung. Anschließend schwört er die Drachenträne und ihre Erschaffer zu beschützen und sich allen Herausforderungen und Gefahren zu stellen, damit die wichtige Aufgabe der Helden erfüllt werden kann. Diese danken ihm und stoßen mit einem exquisiten Wein aus Thyrna darauf an.  Den Nachmittag verbringen alle entspannend in der Villa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen berichtet Obloci, dass der Kaiser und der neugewählte Stadtrat seiner Ernennung zum Botschafter zugestimmt haben und die Bibliothek jetzt bald eröffnet werden kann. Er bittet Octavia um die Erlaubnis, seine Familie nachkommen zu lassen. Am Abend brechen die Helden in die Kneipe „Zum Seewolf“ auf und rekrutieren noch drei weitere Matrosen. Auch eine Frau bewirbt sich als Smutje, was von Octavia allerding etwas skeptisch gesehen wird. Sie bricht mit Kenji und Adarians kleinem Hund, welchen er Aras getauft hat, noch vor Mitternacht zur Villa auf, während Henk und Adarian noch im Seewolf bleiben und erst spät zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Spealis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.15''') In der Nacht hat Henk einen verwirrenden Traum über seine Freundschaft zu Adarian, welcher ihn nachdenklich erwachen ließ und von dem er zunächst nur Augustus berichtet. Der sonnige Tag lädt zu einem Ausflug ein und ein [[Brief von Egeil]] kommt beim Frühstück an. Die Helden besuchen mit Augustus die Schwanenbucht und veranstalten ein Wettschwimmen, bei dem Henk gewinnt. Eine [[Flaschenpost]] wird gefunden und, als Regen aufzieht, kehren alle durchnässt zum Anwesen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Präsentkorb mit einem [[Brief des Präsentkorbes|Brief]] erwartet Octavia und Kenji, während Adarian einer Magd den kleinen Hund, welcher ihr entlaufen war, zurückgibt und sie anschließend bei Regen mit der Kutsche zum Bauern Klippner bringt. Aus Sorge reiten die anderen Adarian hinterher und nach ihrer gemeinsamen Rückkehr zum Anwesen machen es sich alle vor einer Feuerschale gemütlich. Wolfhardt kommt dazu und übergibt ihnen einen [[Brief von Iustus]] und Basin berichtet, dass bereits einige Matrosen gekommen sind und das Schiff flottmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk liest aus seinen ersten Erinnerungen vor und erzählt den Helden von seinen Träumen in der Vergangenheit, in denen er Adarian und Octavia bereits gesehen hatte, und dann von seinem Traum am Morgen, bei dem er aber das Ende verschweigt. Henk und Adarian schließen Blutsbrüderschaft und das Unwetter mit Blitz und Donner zieht über dem Meer auf. Nach gutem Wein aus dem Präsentkorb schlafen alle vor der Feuerschale ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts wachen erst Henk und Kenji, dann auch Octavia durch Schreie auf, welche von Adarian auf der Terrasse ausgestoßen werden. Er ruft, auf dem Geländer stehend und um sich tretend, immer wieder, dass alles vorbei und das Ende gekommen sei. Als Henk zu ihm läuft, springt Adarian in die Tiefe und Henk kann gerade noch sein Hosenbein erwischen. Die anderen brechen zusammen, hören einen nicht menschlichen Schrei in ihrem Kopf und verlieren das Bewusstsein. Die Drachenträne blutetet stark und verliert ein Viertel ihres Volumens. Henk verbindet sie und Kenji stärkt Wolfhardt mit dem Trank von [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]]. Kenji hält eine bewegende Rede vor den Angestellten, schwört sie darauf ein, dass Adarian im Sturm verschwunden ist, und wirkt das [[Kenjiro_Asai#Mynbruje-Questor_Disziplinen|Mirakel „Lodernder Blick“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus sucht Adarian mit einigen Seeleuten auf der tosenden See und Octavia sucht mit einer lichtspendenden Feuerkugel die Klippen ab - erfolglos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hundezüchter Kribard kommt in der Nacht äußerst geschwächt das Anwesen und berichtet, dass er die Helden für eine fremde Frau ausspionierte, indem er sie über die Sinne des kleinen Hundes belauscht hat. Ihm wird vergeben und eine Stellung im Bund des Lichtes angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Spealis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.16''') Nach einer unruhigen Nacht erwachen die Helden im Wohnzimmer und besonders Wolfhardt ist am Boden zerstört. Ihn plagt es, dass Adarian nun kein Begräbnis erhielte und wohlmöglich jetzt den Weg ins Totenreich nicht finde. Henk schickt ihn zum [[Letor]]geweihten, um die Angelegenheit zu besprechen. Obloci spricht sein ehrliches Mitgefühl aus und führt den Helden ihre Optionen vor Augen. Ein Treffen mit dem Stadtrat wird geplant und Wolfhardt soll auch noch Bekanntmachungen aufhängen. Am Fuße der Klippe brennt von Octavias Lichtkugel noch immer ein Feuer, welches Octavia genauer untersuchen möchte. Elwene berichtet davon, dass zwei Hausmädchen weggelaufen sind und Basin richtet aus, dass der Maat ein Gespräch wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus hat auf dem Meer nach Adarian gesucht und begegnet Octavia und Henk am Strand. Der Maat erzählt, dass Matrosen abgesprungen sind, und das Feuer wird untersucht, es scheint lebendig zu sein. Im Anwesen muntert Ferolax die Helden auf und bietet seine Begleitung auf der Expedition an. Henk rekrutiert [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und steckt ihn erstmal in die Wanne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittagessen kommt Herr Baring und konfrontiert Octavia mit seiner Frau, welche als Kind von Octavias Feuer verletzt wurde und noch immer darunter leidet. Es trifft Unterstützung aus Köslin ein und die Marinesoldaten gehen an Bord. Weitere Mannschaftsmitglieder werden rekrutiert, während Kenji auf dem Anwesen mit Augustus spricht. Iustus kehrt früher zurück als erwartet und gemeinsam untersuchen sie erneut das Feuer. Iustus identifiziert es als großen Mindergeist, welcher als Nebenwirkung von Octavias Zauber entstanden sei. Am späten Nachmittag unternehmen alle eine Probefahrt mit dem [[Natator aeris]], entdecken ein seltsames Artefakt auf dem Meeresgrund und müssen vor einem Meeresungeheuer fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.17''') Henk spricht mit seinen Freunden über die Ansprache in der Stadt vor ihrer Abreise und wünscht sich einen magischen Effekt auf seinem Schwert, um die Menschen zu beeindrucken. Iustus schlägt vor, statt Octavias gefährlicher Magie lieber mit dem Schwert auf etwas Abyssium zu schlagen, um die Magie des Schwertes zu wecken. Außerdem bespricht Henk noch seine Planung mit dem für Rötel auszuschaltenden Piratenkäpt’n und holt anschließend Kapitän Etril Bollscheff zum Abendessen aus der Stadt ab. Es gibt ein Mahl mit irritierenden Seevolk-Sitten und plumpen, scherzhaften Beleidigungen, was die Helden abschreckt. Auch die Mannschaft ist äußerst reserviert beim Anblick ihres neuen Kapitäns, und Henk muss sich danach von seinen Freunden ganz schon was anhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht weckt ein großes Feuer an den Klippen Octavia, Kenji und Iustus, und der Elementar muss sofort gebannt werden, bevor er großen Schaden anrichten kann. Während der Bannung bricht ein Teil der Felswand ab und Iustus geht bei den daraus resultierenden Wellen über Bord. Octavia hilft ihm und er verbannt den Feuergeist, wobei Octavia dabei eine leichte Empörung verspürt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück finden die letzten Vorbereitungen statt und zum Mittag eröffnen Octavia und Obloci mit ihren Reden die Bibliothek. Kenji spricht mit Jast und Talina und erlaubt Odumir Asinger die Benutzung von Pyrrhons Kapelle. Henk muss Adarians fehlende Anwesenheit erklären und vertröstet die Leute auf eine Erklärung am darauffolgenden Tag. Nach vielen Beglückwünschungen kann sich auch Octavia freimachen und genießt den Resttag mit ihren Freunden, denn auch ihr Jugendfreund Derian von Köslin war gekommen und schwelgte mit ihr in Erinnerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht erscheint Noah den Helden und konfrontiert sie mit den Geistern von Octavias [[Gaius Octavius Aequus|Vater]] und [[Morea Octavia|Mutter]] und Kenjis Lehrmeister [[Pyrrhon von Derwydd]]. Octavia erhält sogar ein Geschenk von ihrer Mutter und sucht es im Anschluss an die Begegnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Spealis ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Fahrt der Baiula Spei|KAPITEL 21]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.01''') Die Helden frühstücken an einem idyllischen Morgen gemeinsam mit ihren Freunden Augustus, Derian und [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], als [[Archorbar]] zu Besuch kommt und nach längerem, traurigem Schweigen von seinem Besuch in [[Galad Sidh]] berichtet. Er beauftragt sie eine uralte Waffe Uselias' zu finden, mit welcher dieser einst den vom [[Mendakos|Verijgorn]] korrumpierten Elbenfeldherrn besiegte. Sie wurde südlich der Insel Soltrum in der mittlerweile versunkenen Elbensiedlung „Meriliath Sant“ verborgen. Archorbar verspricht auch, die Perlheimer Bevölkerung zu versammeln, wenn die Helden aufbrechen wollen, damit sie im Hafen noch eine Ansprache halten können, und übergibt ihnen zum Abschluss noch einen [[Brief von Abraxa]]. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Kaltfisch.png|miniatur|Kapitän Etril Bollscheff]]&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Aufenthalt im Labor von Iustus konfrontiert Admiral Wellenbrecher die Helden an Deck in der Offiziersmesse mit Beschwerden über [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]]. Marinesoldaten beschweren sich über seine Beleidigungen gegenüber dem Zwergenkönig und der Verunglimpfung von allem, was ihnen heilig war. Die Smutje [[Roana Dernheim|Roana]] berichtet von Bolscheffs unzweideutigem Angebot mit Begrabschen und ein Fischer äußert seine Bedenken, unter einem vermutlichen Vergewaltiger und Mörder als Kapitän in See zu stechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des letzten Gesprächs ertönt die Schiffsglocke und das Boot wird unsanft durchgeschüttelt. Die Helden laufen an Deck und erkennen, dass die [[Baiula Spei]] von dem Seeungeheuer angegriffen wird, welches sie bei ihrem ersten Tauchgang bemerkte hatten. Es umschlingt das Schiff und droht es zu zerdrücken. Für die Helden ist es schwer, sich bei dem Geschaukel des Schiffs überhaupt auf Deck zu halten und Octavia noch von Kenji festgehalten. Niemand weiß, was zu tun ist, und erst der aus der Stadt zurückkehrende Kapitän gibt die entscheidenden Befehle, welche das Schiff retten. Gemeinsam mit Henk taucht er nach der Kloake des Tieres und Henk gelingt es, sich festzuhalten und seinen Säbel in den Hinterausgang des Ungeheuers zu stechen. Die Kreatur ließ das Schiff sofort los und konnte abseits vom Boot entspannt abgeschossen werden. Octavia und Iustus entdecken an seinem Hals ein seltsames Stück Metall, welches dort absichtlich angebracht worden war und dem gefundenen Metallteil vom Meeresgrund ähnelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf spricht erst Henk mit Kaltfisch über die Beschwerden, danach versucht Kenji sein Glück bei dem sich absolut missverstanden fühlenden Seeräuber. Ein fremdländischer Schiffsarzt [[Abdrushin]] und ein orkischer Zimmermann Gebbert stellen sich vor und die Helden verabschieden sich im Anschluss tränenreich von der Residenz und ihren Bewohnern. Henk hält eine [[Henks Rede an die Mannschaft|glühende Rede]] vor der Mannschaft, bevor die Baiula Spei nach Perlheim aufbricht. Dort wird das Schiff von der Bevölkerung willkommen geheißen und Henk hält am Mittag seine [[Abschiedsrede]], mit der er die Menschen sehr bewegt. Anschließend werden die Segel gehisst und die Baiula Spei nimmt Kurs nach Osten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Helden-Kap.21.png|300px|rechts|thumb|Die Helden Kenji, Henk und Octavia (v.l.) auf ihrem Schiff, der &amp;quot;Baiula Spei&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.02''') Mit wehmütigen Blicken auf das sichere Festland verlassen die Helden die vertraute Küste und geraten am Nachmittag auf See in einen Herbststurm. Die Seekrankheit befiel Octavia und Kenji und besonders Ferolax erwischt es übel. Abdrushin stellt Medizin zur Verfügung und alle überstehen den vierstündigen Sturm. Kapitän Bollscheff hat alles im Griff und kommandieret die Baiula Spei besoffen durch das Unwetter – alles dank der gut ausgebildeten Mannschaft aus Köslin - und Maat Koyner macht eine beunruhigende Entdeckung im Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen in der Offiziersmesse vereinbaren Augustus und Henk gemeinsame Kampfübungen für den Abend und Iustus lädt Octavia in das Magierlabor ein, um ihr seinen vorläufigen Plan für ihre arkane Schulung vorzustellen. Anschließend trainieren die Kämpfer im Frachtraum und Iustus gibt Octavia einen trockenen Überblick über die theoretischen Wissensgebiete, welche er mit ihr durcharbeiten will. Kenji trifft mit dem Admiral eine Vereinbarung zu persönlichen Gesprächen mit den einzelnen Mitgliedern der Mannschaft und richtet dann die Schiffskapelle wieder her. Außerdem führt er ein Gespräch mit dem Arzt Abdrushin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht ankert das Schiff wegen bei Ebbe auftretender Sandbänke und Octavia und Kenji halten die erste „Heldenwache“. Sie bemerken seltsame Klopfgeräusche im Frachtraum, welche bei genauerer Untersuchung von außerhalb des Schiffs kommen und nahelegen, dass etwas am Schiff angebracht wird. Iustus und Octavia erkennen zwei magische Artefakte an der Bugwand und Iustus legt bis zum Morgen ein Schutzschild darüber, um eine mögliche Aktivierung zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Spealis, Fest der [[Lysara]] ===&lt;br /&gt;
Am Morgen werden Henk und Augustus in Tauchanzügen auf einer Planke sitzend hinabgelassen und Henk entfernt zwei Artefakte von der Schiffswand. Kurz vor dem Auftauchen steigen von unten Blasen empor und hüllen die Taucher ein. Henk erblickt in den Blasen plötzlich zwei bedrohlich intelligent blickende Augen, welche in hochaufmerksam beobachten, und wird endlich aus dem Wasser gezogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schiff wieder Kurs aufgenommen hat, erklärt der Admiral beim Frühstück in der Offiziersmesse, dass die Baiula Spei bald die Gifunischen Inseln mit ihren Sandbänken verlassen und zum Mittag Grünfels erreichen würden. Er erzählt von dem Brauch, dass der Kapitän immer etwas Wein ins Wasser gießt als Opfer an Notun, welcher dem Schiff dann seinen Segen für die Fahrt geben wird. Henk überredet den Selbstgespräche führenden Kaltfisch dazu, den Wein auszugießen und überlässt die Worte dabei dem Mystiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag setzen Augustus und Henk ihr Training fort, diesmal mit Unterstützung von [[Ferolax Oreangle|Ferolax]]. Octavia kämpft sich durch einen meist trockenen Vortrag über die Geschichte der Magie und wird von Iustus beim Zaubern beobachtet, um ihre Zaubertechnik zu analysieren, während Kenji mit dem ehemaligen Walfänger Askir Flensmann spricht. Octavia entdeckt mit Henk, dass Kaltfisch mit dem Klabauterbold vom Luftschiff spricht, sich mit diesem angefreundet hat und ihm das Leben als „Klabatterwicht“ zeigen will. Am Mittag singt die Mannschaft freudig ein Lied, als Grünfels in Sicht kommt und Kaltfisch schüttet nach Kenjis Worten etwas Wein in die Wellen, was von der Mannschaft bejubelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.03''') Am Nachmittag passiert die Baiula Spei die Gifunischen Inseln und die Helden erfahren, dass der ehemalige Gouverneur von Gifo nach der Ermordung seiner jungen Tochter dem Wahnsinn verfallen ist und die früher schöne Hafenstadt Gifu immer mehr von Piraten überlaufen wird. Henk fühlt sich verantwortlich und sucht Kenji in der Kapelle auf, um zu den Passionen zu beten. Im weiteren Verlauf des Nachmittags setzt Augustus sein Training mit Henk und Kenji fort und prüft Kenji auf sein Können und seine psychische Belastbarkeit. Während des abschließenden Hindernislaufes verletzte sich Augustus sein rechtes Handgelenk. Octavia wird währenddessen von Iustus mit seinen beunruhigenden Erkenntnissen über ihre Zaubertechnik konfrontiert und muss sich einen langen Vortrag über die Gefahren der Zauberei und über Emotionalität als Wurzel aller magischen Unfälle anhören.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erfahren die Helden, dass sie aufgrund des aufziehenden Nebels in der Nacht ankern werden, um am nächsten Tag durch die Dunstbänke zu navigieren. Admiral Wellenbrecher berichtet von geretteten Schiffsbrüchigen und erwähnt unheimliche Geschichten über Totland. Nach dem Essen bittet Roana Kenji um ein Gespräch und offenbart ihm ihren Grund, warum sie sich der Expedition angeschlossen hat: sie sucht nach ihrem verschollenen Jungen, welchen sie im Nebelschlund vermutet. In der Nacht halten zunächst wieder Octavia und Kenji Wache, während Henk mit Kapitän Bollscheff trinken muss und sich sein Gejammer über die Ungerechtigkeit der Festländer anhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Spealis, Fest der [[Lysara]] ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Wigo.png|120px|thumb|Wigo]]&lt;br /&gt;
Um Mitternacht beginnt Henk seinen Wachgang und folgt einer plötzlichen, intuitiven Eingebung, einmal beim Beiboot nachzusehen. Dort bemerkt er ein leises Atmen und entdeckt unter der Abdeckplane den blinden Passagier [[Wigo]], welcher sich als elfjähriger Straßenjunge aus [[Weisshafen]] herausstellt. Henk sperrt den Bengel zunächst in eine Zelle und lässt ihn von Octavia und Kenji begutachten. Später weist Henk Wigo eine Ecke in seiner Kajüte als Schlafplatz zu und legt sich schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück erfahren die Helden vom Admiral, dass sie aufgrund des starken Nebels heute wieder nur sehr langsam vorrankommen werden und Henk übergibt Wigo dem Schiffjungen Mikal, welcher ihn unter seine Fittiche nehmen und in die Dienste eines Schiffsjungen einweisen soll. Octavia verbringt den Vormittag mit sehr anstrengenden Konzentrationsübungen bei Iustus im Labor und Henk übernimmt für den verletzten Augustus das Training im Frachtraum. Die beiden Offiziere von Berg und Ibendorn gesellen sich dazu und trainieren mit Henk und Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag verlässt die [[Baiula Spei]] die Handelroute und nimmt Kurs auf die Insel Totland, welche sie auch zur Abenddämmerung erreicht. Mit großem Sicherheitsabstand ankert das Schiff vor der Insel und die Helden wollen zum Morgengrauen mit dem Beiboot übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.04''') Iustus hat am Abend nach dem Essen noch ein Anliegen an Kenji und die beiden besprechen noch etwas in Iustus Kabine. Anschließend halten Octavia und Kenji Wache und finden kurz vor Mitternacht einen betrunkenen Matrosen im Lagerraum, welcher auf einer Kiste mit Rum eingeschlafen ist. Sie melden den Seemann und gehen zu Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Spealis ===&lt;br /&gt;
Henk nimmt auf seine Nachtwache den Jungen Wigo mit und besucht die feiernden Matrosen unter Deck. Er erlebt, wie der betrunkene Faiz vom Wachhabenden in eine Zelle zur Ausnüchterung gesteckt wird und trifft in der Nacht den Arzt Abdrushin auf Deck, welcher singend Sterne und Wellen betrachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus meldete sich einsatzbereit, obwohl der [[Abdrushin|Arzt]] ihm noch zur Schonung riet. Der Admiral berichtet, dass in seiner Jugend von einem Schmugglerlager auf Totland erzählt wurde, welches aber nie gefunden wurde. Kaltfisch will von Henk die Versicherung, dass die Marinesoldaten ihn nicht verhaften und töten, falls den Helden etwas passieren sollte. Henk spricht also mit Octavia und Kenji und ringt dem Admiral das Versprechen ab, Kaltfisch dann gehen zu lassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Totland-Karte.png|150px|rahmenlos|rechts|Die Insel Totland]]&lt;br /&gt;
Die Überfahrt nach [[Totland]] ist unruhig und nass und Octavia und Kenji wären fast von Bord gespült worden, hätte Henk sie nicht gehalten. Die Helden erfahren, dass vor fünf Jahren ein Schiffsbrüchiger gerettet wurde, welcher nur kannibalistisch überlebte und dem Wahnsinn verfallen war (vgl. [[Totland#Schiffbrüchige auf Totland|Totland]]). Auf Totland entdeckt Octavia ein aufgeschichtetes Lagerfeuer auf einer Anhöhe und die Helden müssen rutschige Steine und größere Höhenunterschiede hinter sich bringen. Octavia hat am Lager eine Vision, während die anderen eine Blutspur finden, welche ihnen den Weg zu einem Felsspalt weist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem schmalen Gang in die Tiefe und Kenji und Octavia verletzen sich an der linken Hand. Eine Algenbarriere versperrt den Durchgang und Octavia brennt sie mit einem Flammenstrahl frei, wobei Mindergeister auftreten. Die Helden finden eine mit Algen überzogene, stark verweste Leiche, deren Unterleib mit einer scharfen Klinge aufgeschnitten wurde. Außerdem entdeckt Henk mehrere [[Twillzinken]] seiner Gilde, und findet einen hochwertigen Dolch. Die Helden müssen durch einen überfluteten Teil des Ganges tauchen und finden den Schreiber der Flaschenpost.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdecken drei Gestalten in Roben, welche ihnen einen Meeresdämon auf den Hals hetzen und mithilfe einer Wasserkreatur fliehen. Augustus lenkte den heranstürmenden Dämon auf sich und Henk führte einen meisterhaften, hinterhältigen Angriff aus und versenkte seinen flammenschlagenden Säbel im Oberkörper der Kreatur. Diese verendete und Iustus fing sie in einer magischen Falle. Henk entdeckt, dass es sich bei dieser Höhle um einen alten Unterschlupf der Füchse handelt, welcher vor vierzig Jahren noch nicht knietief unter Wasser stand. Die Helden finden einen Raum mit einem tiefen Becken, welches mit Algen überzogen ist und auf dessen Grund eine Perle mit umgebenden Muschelschalen liegt. Kenji nimmt eine Aura von [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Notun_-_.E2.80.9EDer_Launenhafte.E2.80.9C|Notun]], aber auch [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Floranuus_-_.E2.80.9EDer_Wilde.E2.80.9C|Floranuus]] und [[Die_Götter_der_Kirche_der_Passionen#Mynbruje_-_.E2.80.9EDer_Herr_des_Rechtes.E2.80.9C|Mynbruje]] wahr, und Augustus erkennt eine Ähnlichkeit zu dem Becken, in dem er das große Gehirn getötet hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur Oberfläche zurück und die Ruderer berichten, dass sie ein großes Meerestier mit merkwürdig eckiger Rückenflosse gesehen hätten, welches auf das offene Meer hinausschwamm. Anschließend kehren alle wieder zum Schiff zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.05''') Bei ihrer Ankunft an der Baiula Spei entdecken die Helden in den hohen Wellen einen Delphin, welcher ihnen anscheinend gefolgt war. Wieder an Deck berichten sie dem Admiral von ihren Entdeckungen und erfahren von einem Streit an Bord, bei dem die Bambusen Faiz, Trogar und Ugo von Kapitän Bollscheff wegen des Verdachtes auf Piraterie eingesperrt wurden. Henk bespricht daraufhin die Angelegenheit mit Kaltfisch, während sich Kenji mit Klippstein und Grauwasser, den Totlandruderern, und im Anschluss mit Iustus unterhält. Henk befragt auch die drei Inhaftierten und, nachdem Octavia und Kenji Wache hielten, bespricht er die Angelegenheit mit den beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Spealis ===&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht tritt Henk mit Wigo seine Wache an, unterhält sich mit ihm über Graltik und bemerkt schließlich im Frachtraum, dass die Wasservorräte verunreinigt sind. Er informiert zunächst Augustus als nächsten Wachhabenden und teilt die Neuigkeiten beim Frühstück seinen Freunden mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus informiert die Helden über seine Ergebnisse aus der Algenanalyse und am Vormittag entdeckt die Mannschaft ein Handelsschiff, welches auf die Baiula Spei zuhält und von einem Piratenschiff verfolg wird. Der Verfolger dreht beim Anblick der Baiula Spei ab und die Besitzer des Al-Dhagarschiffes belohnt die Helden mit kostbaren Schätzen. Nach einer Inspektion des Frachtraumes diskutieren die Helden über die weitere Vorgehensweise und Kenji führt mittags ein vertrauliches Tempelgespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.06''') Zum Mittag zieht immer dichter werdender Nebel auf und der Admiral bittet die Helden zu einem Gespräch über die weitere Vorgehensweise wegen der Piraterie-Anschuldigungen gegen die Bambusen. Die Marinesoldaten gewinnen immer mehr die Überzeugung, dass es wirklich Piratenspitzel sind und es kommt zu Spannungen innerhalb der Mannschaft. Henk verkündet der Mannschaft, dass die drei Verdächtigen auf den Zwielichtinseln ausgesetzt werden soll und so dem Urteil der Götter überlassen werden. Während Octavia am Nachmittag weitere Konzentrationsübungen durchführt, schlichten Henk und Kenji auf dem Mannschaftsdeck einen Streit zwischen drei Matrosen und fünf Bambusen. Die „[[Heiße Heska]]“ wird plötzlich gesichtet und die Baiula Spei kampfbereit gemacht. Doch das Piratenschiff dreht unerwartet ab und verschwindet im Nebel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus setzt sich mit Leutnant Ibendorn zusammen und erarbeitet Pläne für ein gemeinsames Kampftraining der Mannschaft, um den Zusammenhalt wieder mehr zu stärken. Beim Abendessen klärt Abdrushin die Helden darüber auf, dass die Wasservorräte mit Schießpulver verunreinigt wurden, das Wasser aber noch genießbar sei und er keine Veranlassung sieht, es auszutauschen. Nach dem Essen wird geankert, da gefährliche Sandbänke vor den Zwielichtinseln existieren. Kenji übergibt Octavia die [[Akte Ignus]] und bittet sie, diese unvoreingenommen durchzusehen. Anschließend halten die beiden ihre Nachtwache und bemerkten neben einem Delfin, welcher anscheinend das Schiff umkreist, eine angespannte Atmosphäre auf dem Schiff. Um Mitternacht berichten sie Henk von dem Delfin, als Maat Sturmfels angerannt kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Spealis ===&lt;br /&gt;
Unter Deck ist es zu Handgreiflichkeiten gekommen, und Maat Sturmfels führt die Helden zu den Mannschaftsquartieren am Bug. Dort war es zu einem Kampf gekommen und die drei Inhaftierten sind geflohen. Ein Marinesoldat blutet stark am Hals und Bambuse Faiz liegt tot am Boden. Bambuse Ugo kämpft mit einigen Matrosen und wird überwältigt. Der letzte Gefangene war nach oben geflohen und die Helden stürzen hinterher. Bambuse Trogar steht mit einer brennenden Fackel in der Munitionskammer, als Kenji als erster dazukommt, dicht gefolgt von Henk und Octavia. Als Trogar Kenji sieht, lässt er die Fackel fallen und entzündet das Schießpulver. Octavia gelingt es gerade noch, die Explosion von sich und damit auch von Kenji und Henk wegzudrücken, so dass zwar das Schiff ein großes Loch bekommt, die Helden jedoch überleben und sie das Feuer löschen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Explosion wird die Baiula Spei von der Heißen Heska angegriffen, welche das Steuerruder beschießt und stark beschädigt. Sie feuert mit elementarem Feuer auf das Expeditionsschiff und nur Octavia, welche den Feuerball abfing und zurückwarf, ist es zu verdanken, dass die Baiula Spei kein Opfer der Flammen geworden ist. Kapitän Bollscheff gibt das Kommando zum Feuern einer Breitseite, welche das Piratenschiff aber verfehlte, und erwischt selbst mit einer Bugkanone die Heiße Heska. Bei einem zweiten Angriff mit der Elementarkanone erleidet die Heska durch den von Octavia zurückgeworfenen Feuerball Feuerschaden und wird auch von Kanonenkugel getroffen. Sie dreht schwer beschädigt ab und verschwindet brennend im Nebel. Während die Matrosen Klarschiff machen, ruhen sich die Helden für einen weiteren anstrengenden Tag aus.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwielichtinsel.png|300px|thumb|rechts|Die nördlichste Zwielichtinsel]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.07''') Nach einer kurzen Nacht erwachen die Helden durch Hammerschläge und Reparaturlärm und die [[Zwielichtinseln]] liegen direkt vor dem Schiff. Henk sprich mit Kapitän Bollscheff und erhält Informationen über die nördliche Insel. Bollscheff vermutet, dass die Heiße Heska hinter der Insel vor Anker liegt und ebenfalls repariert wird. Nach dem Frühstück setzen die Matrosen Krack, Klippstein, Grauwasser und Weihwind die Helden mit Augustus und Wigo zur nördlichen Insel über und verstecken das Boot, während die anderen die Insel erkunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren der Insel finden sie eine uralte Turmruine, an der Wigo einen vergrabenen Schatz vermutet, und eine sehr alte Linde mit obszönen Schnitzereien und einem [[Twill]]symbol. An der nördlichen Küste entdecken die Helden die in Reparatur befindliche Heiße Heska und sie diskutieren ihr weiteres Vorgehen, da Octavia nicht für den Tod so vieler Menschen verantwortlich sein will, sollte sie das Schiff überraschend angreifen. Auf dem Rückweg folgt Henk allein den Twillzeichen, während die anderen an der Ruine auf ihn warten und dort tatsächlich eine Holzkiste ausgraben. Sie werden jedoch von einigen Piraten überrascht und Octavia wird als Geisel genommen und unschicklich begrabbelt. Die Situation droht zu eskalieren und Kenji zählt bereits ein Ultimatum aus, als der von Kenji bereits totgeglaubte Henk überraschend in Begleitung zurückkehrt. [[Datei:Portrait-Jeto.png|130px|miniatur|Käpt'n Jeto]] Der mitgekommene [[Käpt'n Jeto]] löst die Situation, indem er seinen Männern befiehlt, Octavia freizugeben, und verabredet sich mit Henk für später. Henk berichtet seinen Freunden von dem [[Brief des Informanten]], welcher offenbart, dass sich auf Graltiks Schiff die Schwarzmagier von Totland befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ruderboot stellen die Helden fest, dass Obermatrose Krack von Piraten ausgeweidet wurde und Obermatrose Grauwasser eine kritische Verletzung am rechten Oberschenkel davongetragen hat, welche Octavia reinigt und mit Heiltrank verschließt. Während die Matrosen das Beiboot klarmachen, treffen sich Henk, Kenji, Octavia und Augustus im Inneren der Insel mit Käpt'n Jeto und erfahren von diesem nach harten, fast erneut eskalierenden Verhandlungen, bei welchen Jeto einige Planken und eine Rahtakelage zugesichert wurden, dass Steinauge sich auf Fuselfels versteckt hält und ihnen Plauzen-Paul in der „Reihernden Ratte“ mehr erzählt, wenn sie sich als Freunde von Käpt'n Jeto ausgeben. Schockiert und erschöpft kehren alle am späten Nachmittag zur Baiula Spei zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.08''') Die zurückkehrenden Helden werden von [[Iustus Trebatius|Iustus]] und [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] an Deck erwartet und auf den neusten Kenntnisstand versetzt. Iustus informierte darüber, dass der Delphin, welcher der Baiula Spei folgt, ein sehr mächtiges Wesen ist, welches aber weder gelenkt noch magisch beeinflusst wird. Beim Abendessen besprechen die Helden ihre Pläne, um mit dem [[Natator aeris]] nach Fuselfels zu gelangen, und setzen anschließend den Admiral über die Materialübergabe an die Piraten in Kenntnis. Von ihm erfahren sie auch von einem missglückten Versuch der Perlheimer Marine, die Piratenstadt auf Fuselfels zu säubern. Nach dem Essen führt Kenji mit Wigo ein Aufklärungsgespräch und Octavia spricht Henk auf den „Feuerfuchs“ aus der [[Akte Ignus]] an, welcher Anschließend mit Kenji darüber redet. In der Nachtwache begegnen Octavia und Kenji dem Matrose Turmen, welcher im Frachtraum schlafwandelt, ansonsten bleibt bis Mitternacht alles ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Spealis ===&lt;br /&gt;
Nach dem Wachwechsel bemerkt Henk im Wasser etwas Schwimmendes, was ihn die halbe Nacht wachhält, ansonsten verläuft die Zeit bis zum Morgen ereignislos. Beim Frühstück erfahren die Helden, dass die Reparaturen an der Baiula Spei spätestens bis zum Nachmittag behoben sein werden. Anschließend sprechen die Helden mit [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] und erfahren von ihm die Unmöglichkeit, mit ihrem Schiff überhaupt nur in die Nähe von Fuselfels zu gelangen. Er offenbart ihnen zwei Optionen, um dennoch zu ihrem Ziel zu kommen. Entweder schließen sie sich einem Piratenkapitän mit seinem Schiff an oder sie finden ein eigenes unauffälliges Schiff und einen waschechten Piraten als Begleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia und Kenji ins Labor des Schiffes zu Iustus gehen, rudert Henk über Mittag mit Augustus erneut zur nördlichen Insel und treibt dort den Schmuggelkutter „''Mafalda''“ auf. Nach seiner Rückkehr sprechen alle nochmal mit Kapitän Bollscheff und dieser unterbreitet ihnen seinen Plan, sich als geflohene, zum Tode verurteilte Festländer auszugeben, welche mit dem berühmten Piraten Kaltfisch aus dem Kerker geflohen sind und ihm jetzt folgen. Nur so könnten sie nach Fuselfels gelangen und dort überleben, aber sie müssten nach seiner Pfeife tanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.09''') Kurz nach dem Mittag holt die Baiula Spei den Anker ein und fährt um die nördliche Zwielichtinsel herum mit Kurs auf die Knochenbank, während die Helden sich ihr Verkleidung für Fuselfels heraussuchen. Wigo möchte gerne mitkommen und Henk hat keine Einwände. Als die Baiula Spei das tiefere Gewässer der äußeren Südhandelsroute erreicht hat, werden die Toten bestattet und im Anschluss bittet Iustus Octavia, mit ihren Konzentrationsübungen fortzufahren. Während Kenji mit Henk über Wigo und sein Mitkommen spricht, durchfährt das ganze Schiff plötzlich ein gewaltiger Ruck, als sei es von einer Kanone getroffen worden oder auf ein Riff aufgelaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Matrosen nichts Ungewöhnliches feststellen können, fragt Kenji im Magierlabor nach und erfährt, dass Octavia dort eine gewaltige Explosion ausgelöst hat, welche das Schiff mit der ganzen Besatzung eingeäschert hätte, wenn sie nicht in einem magischen Kraftfeld gezaubert hätte. Die Mannschaft ist beunruhigt und Kenji spricht mit Octavia, welche sich mit einem Wein auf ihr Zimmer zurückgezogen hat. Außerdem wird den Helden angeboten, ihre Wachen zu übernehmen, damit sie für die anstrengende Mission ausgeschlafen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Spealis ===&lt;br /&gt;
Als Henk davon erfährt, konfrontiert er nachts die mittlerweile schon angetrunkene Octavia und ermuntert sie dazu, auf Iustus Übungen zu verzichten, da Henk den Verdacht hat, dass es die Übungen selbst sind, welche die in letzter Zeit auftretende Unsicherheit in Octavias Magieausübung verursachen, da es einfach nicht ihre Zaubertechnik sei. Darüber gerät Henk auch mit Augustus aneinander und bringt sich in der Nacht um den Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Vormittag mustert Kaptiän Bollscheff die Kostüme der Helden und ist besonders von Kenjis Verwandlung beeindruckt, welcher sich an alte Verhaltensmuster aus seiner Zeit als Straßenkind erinnerte. Gegen Mittag liegt Fuselfels so nahe wie möglich und die Helden wechseln mit Wigo und Kaltfisch das Schiff, um mit der „Mafalda“ weiter gen Süden zu fahren. Nachdem Kaltfisch seine neue Besatzung, bestehend aus Augustus mit seinem Beuteweib (Octavia), Taro mit den Schlitzaugen, Messer-Jockel und Wigo, ordentlich mit Schnaps abgefüllt und ihren Geruch durch das Übergießen mit dem Fusel „unauffälliger“ gemacht hat, bringt er ihnen ein wichtiges Piratenlied bei, das [[Lied vom Fuselfels]], welches fester Bestandteil der Seevolkkultur ist. So erreicht die Mafalda gegen Abend die Insel Fuselfels. &lt;br /&gt;
[[Datei:Fuselfels-gr.png|400px|miniatur|links|Die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels]]&lt;br /&gt;
Nach einer heiklen Situation mit einem Piratenschiff, wo Kaltfisch fast nicht wiedererkannt worden wäre, kann die Mafalda in die Hafeneinfahrt einlaufen. Bevor sie einen Anlegeplatz in dem heillosen Chaos ergattern kann, bitte Kaltfisch die Helden um einen winzigen Gefallen, bevor er sie zu Plauzen-Paul bringen könne, und nimmt Kenji das Versprechen ab, dass sie ihn begleiten, wenn Kaltfisch das abhole, was ihm noch geschuldet würde. Nach dem Festmachen schlendern die Helden den Kai entlang und werden durch einen Glatzkopf mit seinen Männern aufgehalten, welcher sich ihnen in den Weg stellt. Kaltfisch lässt sich nicht einschüchtern und provoziert mit einem gezielt gesetzten Rülpser einen Schlagabtausch, den er dann aber gerne Augustus und Henk überlässt. Henk lässt den Glatzkopf über seine Schulter fliegen und erntet Anerkennung für seinen Sieg, während Augustus dessen besoffene Männer beschäftigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beobachten, wie eine Gruppe junger Mädchen und Jungen, offensichtlich vom Festland, in die „Gierige Grotte“ geführt werden, um sie zu missbrauchen. Augustus muss von Octavia und den anderen zurückgehalten werden, um nicht sofort einzugreifen. Unzufrieden und betrübt setzen sie ihren Weg am Kai weiter fort, um im Anschluss einen alten Kumpel von Kaltfisch zu treffen, welcher gerade aus der „tanzenden Spalte“ kommt. Aalzunge schickt sie in den Fuselpott, da dort weitere Bekannte von Kaltfisch feiern würden und sie dort einchecken können, um die Nacht nicht draußen verbringen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hackfressen-Jack.png|miniatur|Hackfressen-Jack]]&lt;br /&gt;
Im Fuselpott lässt Kaltfisch seine Begleiter schnell allein und verschwindet auf der Suche nach alten Freunden. Henk organisiert einen Tisch und die Helden müssen sich dummer Sprüche anhören. Wigo sieht zum ersten Mal, was in den Läden so getrieben wird, die er nur von außen kennt, und alle freuen  sich, als Kaltfisch mit „[[Fuselfels#Hackfressen-Jack|Hackfressen-Jack]]“ zurückkehrt und sich beim Lied vom Fuselfels hemmungslos besäuft, um auf einer Hure zu enden. Die Helden bekommen ein kombüsenkäferverseuchtes Zimmer und versuchen etwas zu schlafen, nachdem sie Wachen eingeteilt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Spealis ===&lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Adarian von Wallenrode]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.10''') Augustus übernimmt die gesamte Nachtwache und lässt die anderen schlafen. Während Octavia und Kenji keine angenehme Nacht in den stinkenden Hängematten haben und am späten Morgen von Flohbissen zerstochen erwachen, haben Henk und Wigo mehr Glück und können sogar durchschlafen. Alle sind hungrig und bahnen sich ihren Weg in die Gaststube, wo Hackfressen-Jack immer noch am selben Platz sitzt und sie zu sich winkt. Kaltfisch ist unterwegs und Hackfresse soll auf die Helden aufpassen. Die Reste des Essens vom Vorabend sind leider ungenießbar und auch die Huren, welche sich Henk und Kenji anbieten, werden von ihnen verschmäht. Hackfresse hat Interesse an Octavia und verärgert damit Augustus. Die Helden erzählen ihm die vorgeschobene Geschichte um ihren Kerkerausbruch mit Kaltfisch und Hackfresse berichtet ihnen davon, wie er Kaltfisch damals kennenlernte. Er fragt die Helden auch nach dem legendären Schatz und wartet mit ihnen im Fuselpott bis kurz vor Mittag auf Kaltfischs Rückkehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser kommt schließlich mit einer blutenden Hand zurück, begrabbelt kurz die Ritzen-Rosi und nimmt dann Henk und Wigo zu einem Gespräch mit nach draußen. Sie erhalten von ihm den Auftrag, jemanden zu verfolgen und herauszufinden, wohin die Person geht, um dann zu ihm zurückzukehren. Während die drei draußen sind, erfahren die anderen, dass auf dem Friedhof von Fuselfels einige Gräber geöffnet wurden und die Leichen verschwunden sind. Als Kaltfisch zum Fuselpott zurückkehrt und auf Henks Rückkehr wartet, erzählt er den verbliebenen Helden nichts von Henks Auftrag und unterhält sich lieber mit den Piraten, welche ihn am Tisch umlagern und als Legende feiern. Kenji, Octavia und Augustus ziehen sich aus der unangenehmen Situation auf das ruhigere Zimmer zurück und überlegen ihr weiteres Vorgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird am Ziel seiner Beschattung entdeckt und betäubt, doch Wigo entkommt und kehrt allein zum Fuselpott zurück, wo sich Henks Freunde bereits Sorgen machen. Er berichtet ihnen und gemeinsam mit Kaltfisch machen sie sich auf den Weg, um Henk zu retten. Wigo führt sie am Hafen vorbei, wo sie bemerken, dass die Mafalda verschwunden ist. Dann geht es hinauf zur höchsten Erhebung der Insel, auf der ein Aussichtsturm steht. Hier werden sie mit Klingen-Bonny konfrontiert, welche mit ihren fünf Söhnen Henk gefangen hält. Kaltfisch offenbar ihr mit seinem ganzen Piratencharme, dass er sich mit ihr versöhnen möchte, die Vergangenheit vergeben und vergessen sei und sie seinen Mann freilassen soll. Klingen-Bonny stimmt zu und, als Henks Fesseln durchschnitten sind, umarmt die alte Piratin Kaltfisch versöhnlich und ist sichtlich gerührt. Doch nach einem Röcheln fließt Blut aus ihrem Mund und sie sackt zusammen, denn Kaltfisch hatte ihr während der Umarmung von hinten einen Doch ins Herz gestoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem jetzt entbrennenden Kampf tötet Henk zwei Brüder durch gezielte Kehlschnitte und weicht durch geschickte Manöver einigen Hieben aus. Augustus greift erst in den Kampf ein, als er Kenji zur Hilfe eilt, verpasst Kaltfisch einen Schlag mit seinem Knie und tötet den Piraten, welcher Kenji angreift. Kenji kommt danach dem strauchelndem Augustus zur Hilfe, kämpft aber stets passiv und verteidigt sich nur. Wigo nutzt die Chance und tötet einen gestürzten durch drei Stiche in den Hals, welche er mit geschlossenen Augen ausführt. Der letzte Überlebende ergreift, ermutigt durch Kenjis Verhalten, seine Chance zur Flucht und Kenji greift nicht an, da der Fliehende Octavia wohl nicht angreifen will. Henk stellt ihm ein Bein, doch bevor er den Gestürzten fesseln kann, sieht er, wie Kaltfisch ihn schnell abstechen will. Henk kommt Kaltfisch zuvor und schlägt ihn mit einem gewaltigen Fausthieb nieder. Während Henk noch seine Wut an Kaltfisch auslässt, sieht er, wie der letzte Pirat sich aufgerappelt hat und flieht. Wigo will ihn noch erwischen, wird aber von Henk zurückgehalten. Nach dem Kampf entbrennt eine heftige Diskussion darüber, wie es jetzt weitergeht, und Kenji findet im Turm etwas zu essen. Beim Essen stellen die wütenden Helden Kaltfisch zur Rede, welcher zufrieden ist, ihnen nichts erklärt, aber sie jetzt zu Plauzen-Paul bringen will.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg schauen die Helden noch auf dem Friedhof vorbei, um sich die drei leeren Gräber von &amp;quot;Grett, dem Abzieher&amp;quot;, &amp;quot;Krakenmaul-Merl&amp;quot; und &amp;quot;Seeigel-Ragnar&amp;quot; genauer anzusehen. Octavia spürt etwas unheimliches, was vielleicht durch nekromantischen Zauber verursacht wurde. Sie verlassen zum späten Nachmittag das Gelände und kehren zum Hafen zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ekky.png|miniatur|Ekky, die Walfaust]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.11''') Auf ihrem Weg zur „Reihernden Ratte“ stellt Hackfressen-Jack sich Kaltfisch in den Weg und es kommt zu einer Konfrontation, in der Kaltfisch seinen Freund sogar mit einem Messer bedroht.  Während die Helden vor der Taverne warten, besuchen die beiden Piraten den „Stinkenden Mann“ und Kaltfisch kommt schließlich mit einem jungen Piraten zurück, den er als [[Ekky die Walfaust]] vorstellte und lapidar erklärt, dass er jetzt mit dabei ist. Die Türsteher der „Reihenden Ratte“ verwehren den Helden zunächst den Zutritt, doch schließlich gelangen sie hinein und lernen [[Plauzen-Paul]] und seine Suppe kennen. Der Alte lässt sich durch keine Lügengeschichte täuschen, wird jedoch hellhörig, als er von der Bedrohung durch die Schwarzmagier hört. Er ist schließlich bereit, seine Informationen über Steinauge zu teilen, wenn die Helden ihm einen kleinen Gefallen täten. Ein Gespräch soll belauscht werden und, wenn die Helden auf dem Rückweg noch eine Zutat für seine Suppe abholen, wartet noch eine weitere Information auf sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekky die Walfaust führt die Helden am Abend zum Hafen und hält nach dem Schiff „Faules Ei“ Ausschau. Als es anlegt, lenken Kenji alias Taro und Augustus durch eine fingierte Schlägerei eine Gruppe Piraten ab, so dass Henk zu der Kajüte des Kapitäns klettern und den Bericht vom triefenden Bill an Slindro die Flosse belauschen kann. Er erfährt, dass der Kapitän der [[Feuerqualle]] gegen den Piratenkönig rüstet und ihn angreifen will. Auf dem Rückweg zur „Reihernden Ratte“ besuchen die Helden „Schmogols Beutetruhe“ und holen die Lieferung für Plauzen-Paul ab, welche intensiv nach Fisch stinkt. Hier erfährt Ekky durch Hohlzahn-Piet von Klingen-Bonnys Tod und wird anschließend von den Helden in die wahren Umstände eingeweiht. Octavia entdeckt im Laden Teile aus demselben unbekannten und unheimlichen Material aus dem Meer, welches sie schon in Perlheim und auch auf Totland entdeckten, und die Helden erfahren von den „[[Loigg'Il|Gesichtslosen]]“, die ihre Heimat im „Maul von Doganon“ haben. Für 15 Silber erstehen die Helden die seltsamen Teile und begeben sich mit den Informationen und Pauls Lieferung zur „Reihernden Ratte“. &lt;br /&gt;
[[Datei:Plauzen-Paul.png|miniatur|links|Plauzen-Paul]]&lt;br /&gt;
Plauzen-Paul hört sich Henks Bericht an, während er die mitgebrachten Quallen in seine Suppe schneidet. Dann erzählt er von [[Käpt'n Rötel]], der, nachdem er den alten Behringer, der auch „der Salzbär“ genannt wurde, umgebracht hat, anscheinend seinen großen Aufstieg plant. Steinauge hat sich mit [[Strymos]] verbündet und wird von dem Piratenkönig versteckt. Doch Strymos rechte Hand Slindro oder seine Braut [[Heska]] wissen, wo sich Steinauge aufhält und lassen sich vielleicht durch ein gutes Angebot überzeugen, die Information mit den Helden zu teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst besuchen die Helden das Schiff „Reißzahn“, um mit Slindro der Flosse zu sprechen. Ekky arrangiert ein Treffen und als Slindro hört, worum es geht, würde er ihnen unter der Bedingung helfen, dass sie eine Lieferung für ihn aus der „Gierigen Grotte“ in sein Haus bringen sollen. Widerwillig sagen die Helden zunächst zu und besuchen das Hurenhaus, um sich erstmal ein Bild der Situation zu machen. In der Grotte wird Kenji im Flur unsittlich von Brisa berührt und Ekky lässt sich mit Petsy auf ein Stechen ein. Die Helden nehmen die Lieferung in Empfang, welche aus einem kleinen Mädchen besteht, welches die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels bereits gesehen haben, und sind sich schnell auch mit Ekky einig, dass sie das Kind nicht an den perversen Piraten ausliefern werden. Die Walfaust bietet an, dass es im Keller des „Stinkenden Mannes“ bleiben kann, bis die Lage geklärt ist, und Wigo begleitet es dorthin und leistet dem völlig verstörten Mädchen Gesellschaft. &lt;br /&gt;
[[Datei:Slindro.png|miniatur|Slindo, die Flosse, mit seinem Papagei]]&lt;br /&gt;
Die Helden suchen anschließend die private Hütte von Slindro der Flosse auf und stellen den Leichtbekleideten mit körperlicher Gewalt zur Rede. Augustus verpasst zunächst einige Schläge, dann nimmt Ekky die Flosse in den Schwitzkasten und Henk versucht sein Glück mit der Befragung nach dem Aufenthaltsort von Steinauge. Slindro verspottet ihn, droht ihm sogar und  hält Henk alias Messer-Jockel mit wilden Tritten auf Abstand. Doch dann verliert er bei einem Lufttritt den Halt und bricht sich, nur noch von Ekkys Schwitzkasten am Hals gehalten, in einer unglücklichen ruckartigen Bewegung das Genick, ohne den Helden etwas zu verraten. Diese beschließen nun Strymos Braut Heska aufzusuchen, obwohl es mittlerweile kurz vor Mittnacht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. Spealis ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.12''') Nachdem die Helden eine Lösung für Slindros plappernden Papagei finden, welchen sie einfangen und Wigo zur Verwahrung geben, besuchen sie nach Mitternacht die tanzende Spalte und erleben das Ende von Heskas Auftritt mit, bei dem sie Spottlieder auf bekannte Piraten vorträgt, welche sogar im Publikum sitzen und sich feiern lassen. Im Anschluss bestechen sie Heskas Türsteher, den „Bunten“, um mit ihr zu sprechen. Als Heska von den Scharzmagiern erfährt, erzählt sie, dass gestern drei Kinder aus der gierigen Grotte verschwunden sind und man einen Mann mit schwarzem Kleid und einem Sack beobachtet habe. Heska ist bereit, den Helden den Aufenthaltsort von Steinauge zu verraten, wenn sie als Gegenleistung einen Fluch von Madame Ziba aufheben lassen. Es ist allerdings bereits zu spät und die Helden ruhen noch ein paar Stunden in Ekkys Zimmer im „Stinkenden Mann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonnenaufgang suchen die Helden „Madame Zibas Hexenkessel“ auf. Nach anfänglicher Skepsis erklärt sich Madame Ziba bereit, den Fluch aufzuheben, jedoch nicht ohne vorher den Grund für den Fluch offenzulegen: [[Käpt'n Jeto]] war von Heska verspottet worden und hat sich darüber so sehr geärgert, dass er sie arg beleidigte, worauf Heska ihn mittels eines Fluches liebestoll machte, um ihn dann eiskalt abzuservieren. Damit der Fluch aufgehoben werden kann, sollen die Helden auf einer verfluchten Klippe einen Beutel Püglos-Blümchen pflücken. Auf besagter Klippe entdecken sie aber drei Kinderleichen und Octavia sieht in einer Vision, dass diese von einem Schwarzmagier rituell geopferte wurden, um die drei ausgegrabenen Kadaver vom Friedhof wiederzubeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinderleichen bringen die Helden am Mittag zu deren Müttern in die „gierige Grotte“ und die Püglos-Blümchen zu Madame Ziba. Während sie den Entfluchungs-Trank zubereitet, lädt sie die Helden zu einem leckeren Eintopf ein und sie erfahren etwas über die drei toten Piratenkapitäne, welche auf dem Friedhof ausgebuddelt wurden. Madame Ziba spricht noch mit Kenji über seine Abstammung, erzählt auch etwas von ihrem Leben und bittet die Helden, sie vor ihrer Abreise vom Fuselfels noch einmal zu besuchen. Der fertige Trank wird nachmittags zu Heska gebracht, welche extra auf sie gewartet hat. Sie verrät ihnen das Versteck von Steinauge, in welches die Helden aber erst am Abend ungesehen einsteigen können. Die restliche Zeit bis zur Dämmerung verbringen sie wieder bei Ekky auf dem Zimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dämmerung machen sich die Helden mit Ekky auf den Weg zu einer abgelegenen Bucht im Norden der Insel, an deren südlichen Steilwand sich der Eingang eines Fluchttunnels befindet, welcher zu Steinauges Versteck führt. Nachdem Henk einen verborgenen Kletterpfad entdeckt hat, erreichen alle kletternd den Eingang zum Tunnel und kriechen in absoluter Dunkelheit durch den schmalen und flachen Gang in das Innere. In einem Gang angekommen stoßen sie hinter einer verschlossenen Tür auf drei Piraten, von denen sich einer als Steinauge vorstellt und sie freudig und dankbar begrüßt. Er führt sie sofort zum Piratenkönig Strymos, damit sie mit ihm alles bereden können, doch dieser wirft sie als Mörder von Slindro und als Komplizen von Kapitän Kaltfisch in den Kerker seiner Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sitzt bereits Hackfressen-Jack ein und erzählt ihnen, dass er Brand, den entkommenden Klingen-Bruder, gefangen hatte und mit ihm Kaltfisch erpresst hat, damit dieser Ekky in seine Mannschaft aufnimmt. Als Kaltfisch aber heute Nachmittag die Geisel in dem abgelegenen Versteck aufgespürt hat und töten wollte, kämpfte Hackfresse mit Kaltfisch und wurde bewusstlos geschlagen. Brand konnte bei dem Kampf fliehen und hat Strymos alles erzählt. Hackfresse vermutet, dass Kaltfisch sich mittlerweile abgesetzt und vielleicht sogar schon die Insel verlassen hat. Auf Kaltfischs Fehde mit Bonny angesprochen offenbart Hackfresse, dass sie damals Kaltfischs rechte Hand gewesen ist und dann aus Eifersucht einen großen Teil von seinem Schatz versenkt hat, was zum Krieg zwischen beiden geführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strymos kommt nach einiger Zeit und nimmt Henk mit sich. Heska offenbart den Verbliebenen, dass der Piratenkönig ihre Geschichte nicht glauben würde und sich nur an Kaltfisch wegen der Ermordung von Bonny rächen will. Um diesen aus seinem Versteck zu locken, will Strymos nun jeden Tag einen von Kaltfischs Mannschaft ausbluten und dessen Kopf auf den Fuselpott stecken lassen, was bedeutet, dass Henk mittlerweile vermutlich schon sei. Henk jedoch lernt vor seiner Hinrichtung den echten Steinauge kennen und stellt fest, dass es sich bei ihm um seinen jüngeren Halbbruder Ivar Behringer handelt. Dieser verhandelt mit Strymos die Freilassung der Helden und holt mit dann mit Henk die anderen aus dem Kerker. Bei einem guten Essen erzählt Henk dem schweigsamen Ivar von seinen Verwandten Hella und Montakor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.13''') Nach dem Essen fürchtet Ivar durch Henks Auftauchen um sein Leben und die Helden müssen ihn beruhigen, dass Henks Erscheinen kein böses Omen für ihn darstellt. Ein schnelles Gespräch mit Strymos findet am Abend nicht mehr statt, da dieser eigentlich noch stinksauer wegen der Sache mit Bonny ist und von Heska erst noch beruhigt und vom Ernst der Lage mit den Schwarzmagiern überzeugt werden muss. Ivar macht die Helden darauf aufmerksam, dass ihr Leben am seidenen Faden hängt, und sie nun erstmal schlafen sollen, um morgen mit Strymos zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der späten Nacht werden Octavia und Kenji wach und beobachten ein Licht, welches wohl aus der [[Drachenträne]] emporsteigt und sich schließlich auf Ivar hinabsenkt. Dieser träumt kurz und erwacht dann mit dem Bedürfnis, von seinem Traum zu berichten. Uselias erschien ihm im Traum und bat ihn darum, mit seinem Blut und dem von Augustus die Drachenträne wieder zu stärken. Ivar ist sehr verunsichert und skeptisch und willigt erst ein, als Augustus sofort dazu bereit ist und Ivar die Vorgehensweise bei ihm beobachtet. Die Drachenträne wird warm und verheilt unter Narbenbildung. Die Helden und die neuen Mitglieder der Drachentränenfamilie Augustus und Ivar fühlen sich gestärkt und zuversichtlich und legen sich wieder schlafen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Strymos und Heska.png|300px|thumb|Piratenkönig Strymos und seine &amp;quot;Königin&amp;quot; Heska]]&lt;br /&gt;
Am Morgen suchen die Helden [[Strymos]] auf und dieser ist gerade in einer hitzigen Diskussion mit Heska. Sie müssen dem genervten Piratenkönig zunächst erklären, warum sie überhaupt mit Kaltfisch reisen, um ihm anschließend ihren Plan, die Kultisten auf Fuselfels aufzuhalten, zu beschreiben. Als die Helden Haken-Ellreq erwähnen, berichtet ihnen Strymos, dass seine Männer diesen gesehen haben und bereits nach ihm suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf wird ein Gefangener in die Festung gebracht, welcher sich selbst gestellt habe. Zu Erstaunen aller ist es [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]], welcher seine Mannschaft befreien will und Strymos dafür neben einem Sack voll Gold aus Kratara auch Informationen anbietet, welche zum Überleben der ganzen Insel führen sollen. Von dieser anscheinenden Drohung provoziert erwürgte Strymos Kaltfisch fast, doch dieser wiegelte ab und erklärte keuchend, dass er Haken-Ellreq gefangen hat, welcher den Helden erzählen kann, in welcher Gefahr sie schweben. Kaltfisch verriet, wo er Ellreq versteckt hat, und Strymos Männer holen dieses in die Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ellreq wiederholt immer nur, dass alle sterben müssen und niemand entkommen kann, etwas anderes ist ihm nicht zu entlocken. Octavia stellt fest, dass ein Zauber auf ihn gewirkt wird und erinnert sich an das Amulett bei Madam Ziba, welches hier vielleicht helfen kann. Strymos Männer holen es aus dem Hexenkessel und tatsächlich befreit es Haken-Ellreq von dem beherrschenden Einfluss. Er erzählt den Helden, wie er an den Ork &amp;quot;[[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]]&amp;quot; gekommen ist, welcher zwei unheimliche Gestalten mitgebracht hat, die sich „Heriotza“ und „Marledigma“ nennen, und er erzählt ihnen von der Fahrt der Salzmähre nach Totland und schließlich nach Fuselfels. Schließlich enthüllt er den Helden den Plan der Schwarzmagier, die Piraten von Fuselfels durch einen Zauber dazu zu bringen, zur Mittagszeit die Festung zu stürmen und sich Steinauge zu schnappen. Allen wird in diesem Moment bewusst, dass die Mittagszeit direkt bevorsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell werden die ersten aufgebrachten Piraten gesichtet und schon bald steht eine wütende Menschenmenge vor den Türen der Festung. Strymos verbarrikadiert sich mit Steinauge im Innern und vertraut zunächst auf ihre Standhaftigkeit, was Augustus mit seinem geschulten Blick zum Schmunzeln bringt. Bei Gefahr wird der Piratenkönig sich mit Steinauge dann durch den Notausgang auf sein Schiff in der Bucht zurückziehen. Die Helden wollen den Zauber des Schwarzmagiers unterbrechen und verlassen die Festung in Richtung Hafen. Die Meute hält Steinauge für einen Spitzel der Küstenwache und wirft Strymos vor, aus Gier die Piraten von Fuselfels an die Festländer verkauft zu haben. Octavia kann einige Piraten, welche den Weg blockieren, mit Feuerstößen vertreiben, und bemerkt dabei, dass sie sich – möglicherweise mit Uselias' Hilfe – sehr gut konzentrieren kann und sehr fokussiert ist. Während Kenji bemerkt, dass sein Glaube heute stark und standhaft ist und er daher deutlich spürt, dass hier der Einfluss des Verijgorn wirkt und er mit Mynbrujes Einfluss gegen die Lügen des Erzfeindes vorgehen kann. So bringt er durch Verkündigung der Wahrheit über das Lügengespinst die Überzeugung der Piraten ins Wanken und löst sie von dem Bann, während Augustus die Heranstürmenden in Schach hält und Octavia versucht, den Schwarzmagier mit einem Flammenpfeil zu treffen. Dieser wird jedoch von einem kontrollierten Piraten abgefangen, sodass Octavia ihre Zauber mehr zur Verwirrung des Mobs benutzt, damit Augustus nicht gegen so viele auf einmal antreten muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam nähern sich die drei dem Hafensteg, während Henk, der sich heute jung du fit fühlt, sich auf einem Umweg dorthin schleicht und mit einem gewagten Sprung Grimmschnitt angreift, welcher den erhöht stehenden Schwarzmagier beschützt, welcher die Massen aufhetzt. Henk stößt den Ork vom Podest und verwickelt den athletischen Kämpfer in einen Zweikampf, während Octavia die Meute mit Feuer einschüchtert und sich mit Augustus schnell dem Kultisten nähert. Henk bemerkt eine relativ hohe Stimme und schlussfolgert, dass es sich bei dem Schwarzmagier um eine Frau handelt. Bevor die Helden am Podest ankommen, hat die Schwarzmagierin einen Knochenkreis um sich geworfen du verschwindet vor den Augen des ärgerlich fluchenden Orks in einem Portal. Kaum ist sie verschwunden, flieht auch Grimmschnitt unter Zurschaustellung seiner erstaunlichen athletischen Fähigkeiten über die Dächer von Fuselfels. Die Helden begeben sich, nachdem der dämonische Einfluss gestoppt wurde, zurück zur Festung und erfahren dort, dass Strymos mit Steinauge zum Schiff geflohen ist und dass gerade der Ork gesichtet wurde, wie er in Richtung der Bucht rennt. Die Helden machen sich sofort ebenfalls auf den Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hinkt etwas hinterher, doch Henk kommt mit Octavia und Augustus gut voran und sie erreichen bald die versteckte Bucht. Strymos kämpft gegen vier wütende Piraten und Steinauge wird von Grimmschnitt bedroht und im Kampf entwaffnet und niedergeworfen. Henk springt hinzu und rettet seinen Halbbruder, während Augustus Strymos zur Hilfe eilt und zwei Piraten bewusstlos schlägt. Octavia hat kein freies Schussfeld und beobachtet lediglich, bis Kenji hinzukommt und die Piraten von den Lügen befreien kann, welche die Schwarzmagierin ihnen erzählt hat. Henk bezwingt den Ork, wirft ihn zu Boden und stößt ihm sein Schwert durch den Waffenarm, bevor er ihn bewusstlos schlägt. Erschöpft wollen alle am späten Nachmittag in die Festung zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.14''') Henk möchte, dass Grimmschnitt von Strymos Männern gefesselt und zum Verhör in die Festung gebracht wird, und der Blut-Gockel bedankt sich überschwänglich bei den Helden und möchte sie sogar anwerben. Die Helden kommen am späten Nachmittag an der Festung an, welche in fruchtbarem Zustand ist und einfach überrannt wurde. Strymos bietet seine Hilfe beim Verhör an und gemeinsam begeben sie sich in die Folterkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimmschnitt spricht zuerst allein mit Henk und ist bereit, ihnen Informationen für seine Freilassung zu geben, ohne damit aber seinen Boss zu verraten. Er gibt dann vor allen zu, dass sich Graltik mit den Schwarzmagier eingelassen hat, gibt dafür aber den Helden die Schuld. Durch den Frieden mit Thyrna könne Graltik seine Heimatstadt nicht zurückerobern, aber niemand hätte Kratara in Valkenburg wie Perlheim ausgelöst (vgl. [[Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat#Probleme mit Graltik|Episode 20.02]]). Daher sah sich Graltik gezwungen, neue Verbündete zu finden und hat sich mit dem dunklen Kult eingelassen (vgl. auch [[Graltik Blutklinge#Einschätzung der Lage und neue Verbündete (Celestalis/Spealis 351 JF)|Graltik Blutklinge]]). Grimmschnitt berichtet auch, dass die beiden Schwarzmagier Heriotza und Marledigma auf Fuselfels Untote erweckt hätten und mit ihnen das Schiff von Haken-Elreq übernähmen. Zu der Vereinbarung mit [[Käpt'n Rötel]] erklärte er Strymos, dass Graltik zugesagt habe, magische Feuerkanonen mit elementarer Munition an die Piraten zu liefern. Henk offenbarte Grimmschnitt noch, dass ein Spion an Bord der [[Baiula Spei]] ist, welcher seine Belohnung in Weisshafen abholen könne. Henk ahnt sofort, dass es sich um Wigo handeln muss. Ivar darf über das Schicksal von Grimmschnitt entscheiden und schenkt ihm die Freiheit unter der Bedingung, dass der Ork seinen Boss Graltik aufsucht und ihm mit der unangenehmen Wahrheit über seine Verbündeten konfrontiert. Strymos sagt zu, dass Grimmschnitt auf einem seiner Schiffe nach Gifu gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg nach oben hören die Helden das [[Lied vom Fuselfels|Fuselfels-Lied]]. Kaltfisch sitzt, sich keiner Schuld bewusst, singend in seiner Kerkerzelle und fragt die ihn aufsuchenden Helden, ob es nun wieder zurück zum Schiff ginge. Er betont, dass er sein Leben riskiert hätte, um die Helden zu retten, und auch nicht ahnen konnte, dass Bonny und der Piratenkönig so gut befreundet waren, so dass es zu solchem Ärger kommt. Als Henk ihn am Liebsten umbringen möchte, aber vorher schnell mit Octavia und Augustus den Kerker verlässt, um nicht in Versuchung zu kommen, lobt Kaltfisch vor Kenji Henks skrupellose Bereitschaft, ihn zu töten, denn er hätte ihn an seiner Stelle schon längst getötet. Kenji lässt Kaltfisch in seiner Zelle schmoren und folgt den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gehen hoch in den „Thronsaal“ und werden lautstark jubelnd begrüßt. Nach einem Essen spendiert Strymos ihnen einen perlheimer Kristallbecher mit „[[Sturmschluck]]“, einem besonderen Tropfen von der Berstküste. Er rät den Helden, heute Nacht besonders gut auf ihre Träume zu achten, denn manchmal würde man nach dem Sturmschluck in der Nacht von Doganon aufgesucht. Octavia stellt astral fest, dass der Fusel wahrscheinlich mit elementarem Wasser gebraut wird, und alle bemerken nach der Hälfte des Bechers ein Wellenrauschen in ihrem Kopf. Obwohl Octavia heimlich einigen Fusel beim Anstoßen in Henks Glas schüttet, bleibt die Wirkung bei ihr nicht aus. Kenji widersteht den deutlichen Kontaktversuchen von Brisa und schickt sie weg. Henk nimmt am traditionsreichen Spiel „Kiellaufen“ teil, bei dem ein „Läufer“ auf einem Balken balanciert, welcher von zwei Betrunkenen auf ihren Schultern getragen wird. Henk hält ganze vier Strophen des Fuselfelsliedes durch, bevor der in der fünften Strophe strauchelt, weil die Balkenträger wegknicken, und die Piraten feiern ihn. Nach dem Spiel bringt Henk einen Krug normalen Fusel nach unten zu Kaltfisch in die Zelle und gesteht ihm zu, dass er sie gerettet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Feier erzählt Ivar seinem Halbbruder Henk etwas über ihren gemeinsamen Vater und über Henks Mutter. Ivar hat die Vorahnungen des Vaters nicht ernst genommen und geglaubt und erkennt erst jetzt die ganze Tragweite. Als welchem göttlichen Spiel Henk als Marionette gedient hat, fragt er sich, und offenbart Henk, dass seine Mutter eine geraubte Mystikerin der Hylea namens „''Hyldania''“ aus dem Tempel in Weisshafen ist, welche ein großes Talent im Umgang mit Menschen hatte. Henks Vater war überzeugt, dass als Strafe ihre Kinder von den Göttern verflucht seien. Die Dorfälteste hätte ihm damals verkündet, dass sein erstgeborener Sohn eines Tages den Vater töten würde, was zum Aussetzen des neugeborenen Henk und bei Hella zur Hinwendung an die dunklen Mächte führte. Weil Ivar aber nach dem Tod des Vaters davon überzeugt war, dass die Prophezeiung stimmt, nahm er keine Rache für die Ermordung seines Vaters, sondern sieht den Tod als Teil einer höheren Gerechtigkeit an. Dann rät er Henk, den Namen Hjaldinger endgültig abzulegen und stattdessen lieber seinen wahren Namen Behringer zu tragen, und Henk stimmt dem zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht haben alle den gleichen Traum, welcher auf den Sturmschluck zurückzuführen ist, von dem Strymos sagt, dass er wie Doganons Blut schmecke und einen für immer mit den Wassern der Bartha-Bucht verbinden würde. Die Helden träumen, sie würden auf dem Meer treiben, von einer Welle überspült werden und dann langsam im Meer zu versinken. In der Dunkelheit der Tiefe leuchten plötzlich viele kleine Lichter wie Sterne auf und auf dem Meeresgrund werden sie im Laufe der Zeit von Sand überdeckt. Doch jeder empfindet die Erlebnisse des Traumes anders, was die Helden am Morgen entdecken, als sie sich über die Bilder der Nacht austauschen. Henk fühlt sich wie neugeboren und hat das Gefühl, eine Art Bund mit dem Wasser der Bartha-Bucht eingegangen zu sein, während Octavia sich schwach und etwas verwirrt fühlt und froh ist, aus dem schrecklichen Albtraum endlich erwacht zu sein. Kenji und Augustus haben den Traum sehr ambivalent aufgenommen und spüren keine direkten Nachwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.15''') Ivar wird am Morgen zum Gespräch mit Strymos gerufen und die Helden diskutieren unter sich über das Schicksal von Kaltfisch. Augustus wünscht sich, dass demnächst alle Informationen offen besprochen werden und leidet etwas darunter, dass Henk Absprachen ohne das Wissen der anderen trifft, so wie er Kaltfisch hinter dem Rücken der anderen versprochen hatte, seinen Schatz zu bergen. Wigo berichtet den Helden, dass Heli, das gerettete Mädchen, eine interessante Geschichte von Monstern aus dem Meer zu erzählen hat. Die Helden konfrontieren Wigo nicht mit seiner Spitzeltätigkeit, sondern bitten ihn kurz zu warten, während sie Kaltfisch in seiner Zelle aufsuchen, um ihm mitzuteilen, dass er weiterhin mitkommen kann, wenn er auf das Kommando verzichtet und das Schiff nur noch in Notsituationen befehligen würde. Außerdem soll sein Schatz erst nach der Reise in den Nebelschlund abgeholt werden, um vorzubeugen, dass Kaltfisch sie über den Tisch ziehen will. Kaltfisch stimmt zu und die Helden lassen ihn aus der Zelle in die Freiheit. Bevor sie jetzt mit Wigo das Mädchen aufsuchen können, bittet Ivar Henk um ein kurzes Vier-Augen-Gespräch (Henk soll als offizieller Vertreter der Füchse an einem Treffen mit Strymos und Jeto am Abend teilnehmen) und erzählt den Helden, dass Madame Ziba sie unbedingt vor der Abreise noch einmal sehen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag suchen die Helden mit Ekky den stinkenden Mann auf. Auf dem Weg fragt Ekky sie, ob er sie begleiten dürfe, wenn sie Fuselfels verlassen. Nachdem die Helden ihn auf die Gefahren hingewiesen haben und Ekky das Risiko gerne eingehen wollte, geben sie ihm ihr Einverständnis. Dann besuchen sie im Keller das kleine Mädchen Heli, welche ihnen erzählt, dass ihr Heimatdorf von Monstern aus dem Meer heimgesucht wurde. Das Mädchen beobachtete am Strand Wesen, welche wirre Fäden statt eines Gesichtes hatten und direkt aus dem Meer kamen. Sie trugen eine riesige Muschel mit unheimlichem Inhalt durch das Watt und nach und nach verschwanden alle Männer der Insel [[Lyo]]. Augustus fühlt sich sofort an seine Erfahrung in der Höhle vor Perlheim erinnert (vgl. [[Augustus Gottesprüfung]]) und  die Helden versprechen, das Mädchen nach Hause zu bringen und dort nach dem Rechten zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag suchen die Helden Madame Ziba auf und essen dort einen leckeren exotischen Brei. Ziba teilt ihnen mit, dass Makumbu, ihr spiritueller Ratgeber und Führer, ihr eine Vision für die Helden geschickt hat. Makumbu weiß, dass sie nach einem uralten Artefakt suchen, welches einst in einer edlen, weißen Hand geruht hat, um einen Schatten zu töten, welcher zuvor ein goldener Anführer aus vergessenen Zeiten gewesen sei. Um es zu finden, müssen sie einen grauen Mann suchen, der in einer Gemeinschaft lebt, welche sich unter einem uralten Zeichen zusammengefunden hat, welches Ziba den Helden aufmalt (siehe rechts). [[Datei:Zeichen_Soltrum.png|100px|rahmenlos|rechts|Zeichen, welches Madame Ziba aufmalte]] Um weitere Informationen einzuholen, empfiehlt sie ihnen ein Gespräch mit dem eifrigen Geschichtenerzähler Hackfressen-Jack. Zum Abschied hat Madame Ziba von Makumbu noch eine private Botschaft an Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Anheuerungsversuch seitens eines Käpt'n Graubart zum Raub von Edelsteinen treffen die Helden am frühen Nachmittag Hackfressen-Jack im Fuselpott. Nachdem er sich darüber gefreut hat, dass Kaltfisch noch lebt, weil er weder mit noch ohne ihn leben möchte, zeigen ihm die Helden das von Ziba gemalte Zeichen. Nach zwei Krügen Fusel als Erinnerungshilfe erklärt Jack, dass es eine Gruppe von Wirrköpfen auf der Insel Soltrum gäbe, welche das Piratenleben aufgegeben haben und dieses Zeichen benutzen. Sie sollen auch über seltsame Fähigkeiten verfügen und sogar Flüche aussprechen können. Zur besseren Vorstellung erzählte er die Geschichte vom Piraten „Gibor der Rotzer“, welcher von einem Mann jener Gemeinschaft in einer fremden Sprache verflucht wurde und mit seiner Mannschaft unglaubliche Qualen erlitten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr in die Strymos‘ Festung bittet Heska Henk unter vier Augen, das Gegenmittel für den Fluch von Jeto (vgl. [[Käpt'n_Jeto#Der_Liebesfluch_.28Celestalis_351_JF.29|Der Liebesfluch]]) bei ihrem Treffen am Abend unauffällig in dessen Getränk zu schütten, und bietet ihm als Belohnung eine kleines Muschelhorn an, mit welchem sich Möwen vertreiben lassen. Henk willigt ein und Heska informiert ihn darüber, dass das Seevolk Möwen gerne als Spione einsetzt und er sich mit dem Muschelhorn davor schützen kann, belauscht zu werden. Nachdem er seinen Freunden davon erzählt hat, begibt sich Henk ohne sie auf das Treffen mit Ivar, Strymos und Jeto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich bespricht, unterhält sich Augustus mit seiner Schwester und Kenji. Henk erlöst Käpt’n Jeto von dem Fluch und erreicht, dass Jeto die Helden zurück zur [[Baiula Spei]] bringen wird, was er im Anschluss an das Gespräch seinen Freunden berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.16''') Kenji informiert die Helden über den Inhalt seines [[Korrespondenzen#Kenjis Brief an den Bund des Lichtes|Briefes an den Bund des Lichtes]] und Henk offenbart ihnen, was er seiner [[Order of the black Fox|Gilde]] geschrieben hat. Im Anschluss entbrennt eine Diskussion über die Arbeit seiner Gilde und die Bedeutung des [[Eid der Verschwiegenheit|Twill-Eides]], den die Helden geschworen haben (vgl. [[Episode 19-02: Bandenkrieg in Freywall#Der Eid der Verschwiegenheit|Kap.19.02]]). Schließlich kommt Ivar mit einer „[[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]]“ dazu und stößt mit den Helden auf die Rettung des einzig wirklichen freien Ortes auf der ganzen Welt an. Er erzählt von der Gründung [[Fuselfels|Fuselfels‘]] durch [[Fuselfels#Plauzen-Paul|Plauzen-Paul]], wie er dadurch das Seevolk überhaupt erst zu einem Volk gemacht hat und seinen Plänen, langfristig das Piratenleben an den Nagel zu hängen und eine Annäherung an das Festland zu versuchen. Ivar steht diesen Plänen allerdings eher skeptisch gegenüber und möchte seine Freiheit nicht verlieren. Müde legen sich dann alle schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen weckt Ivar die Helden, versichert ihnen, dass sie Käpt'n Jeto, der sie zur [[Baiula Spei]] zurückbringen soll, vermutlich trauen können und ihn auf keinen Fall mit „Lord“ ansprechen sollen. Dann verabredet er sich zum Mittag mit ihnen im Fuselpott und geht zu einem Treffen mit Jeto. Die Helden verabschieden sich vormittags von Strymos, welcher sie beim Verlassen der Halle abpasst und umarmend verabschiedet, was nicht bei allen auf Gegenliebe stößt. Dann holen die Helden Ekky aus dem „stinkenden Mann“ ab und unterhalten sich noch kurz bei einem Teller Eintopf mit Ekkys Stiefmutter, weil Ekky mit seiner Kraft noch vor seiner Abreise bei einer anstrengenden Reparatur helfen muss. Wigo, welcher selbstsicher und gut gelaunt wirkt, kommt mit Heli und dem Papagei dazu und gemeinsam begeben sie sich zum Mittag in den Fuselpott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags stoßen die Helden mit Ivar und Jeto zum Abschied an, während sich Kaltfisch an einem anderen Tisch mit Schmogol, Hohlzahn-Piet und Hackfressen-Jack unterhält. Einige Piraten versuchen, bei den Helden anzuheuern, werden aber schnell abgewimmelt. Ivar bedauert es sehr, dass er Henk wieder ziehen lassen muss und wünscht sich bald ein Familientreffen der Behringers. Dann verabschiedet er sich und die Helden werden von Kaltfisch, der sich als nützlich erweisen will, zu Hackfresse geschickt, welcher noch wichtige Informationen für sie hätte. Hackfresse erzählt den Helden bei einem guten Fusel die Geschichten von dem brutalen „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Grett, dem Abzieher]]“, dem Meereskreaturen beherrschenden „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Krakenmaul-Merle]]“ und dem Meisterstrategen „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Seeigel-Ragnar]]“, damit sie sich ein Bild davon machen können, mit welchen Fähigkeiten die Untoten ausgestattet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Käpt'n Jeto brechen die Helden dann auf, um mit seinem Schiff, welches mittlerweile in die „Heiße Holly“ umbenannt wurde, in See zu stechen. Seine Mannschaft findet es sehr schade, dass die Helden nur mitgenommen werden, sich aber nicht der Mannschaft anschließen wollen. Während Henk dank seines innigeren Verhältnisses zu Doganon durch den Sturmschluck den Seegang geniest und im Ausguck nach der Baiula Spei sucht, wird Octavia durch den Wellengang etwas übel und sie zieht sich mit Kenji und Augustus in die Kajüte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag kommt die Baiula Spei in Sicht, welche von einem Zweimaster verfolgt wird. Dieser wird als die Salzmähre identifiziert, mit welcher die Schwarzmagier das Schiff der Helden angreifen. Iustus blockt die Kanonenkugeln mit einem magischen Schild, und die Baiula Spei erwidert den Angriff. Die Salzmähre weicht unter der Führung von Seeigel-Ragnar geschickt den Kugeln aus und der Nekromant schickt einen schwarzen Schatten, welcher sich dem elementaren Feuergeschoss entgegenwirft und von diesem verzehrt wird. Käpt'n Jeto setzt sofort Kurs auf das Gefecht, um die Baiula Spei zu unterstützen und gemeinsam die Salzmähre einzukesseln. Einige Seeleute geraten unter den Einfluss des Schwarzmagiers und springen in die Fluten, um zur Salzmähre zu schwimmen. Als es für die Angreifer eng wird, ruft der Nekromant einen grünlichen Nebel hervor, welcher beide Mannschaften in Panik geraten lässt, während die Salzmähre flieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Nebel sich verzieht, verabschieden sich die Helden von [[Käpt'n Jeto]] und rudern zur Baiula Spei. Kaltfisch begrüßt die Mannschaft und offenbart ihnen, dass er ab jetzt nicht mehr das Kommando hat, was alle erleichtert aufnehmen. Der Admiral meldet den Verlust von drei Matrosen und schlägt vor, sich in der Offiziersmesse zu treffen, nachdem die Helden sich etwas frisch gemacht haben. Das Mädchen Heli wird zur Köchin gebracht und kurz darauf schlägt Henk Wigo mit einem Schlag nieder und sperrt ihn in eine Zelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk weckt Wigo mit einem Eimer Wasser, nennt ihn Verräter und droht ihm an, ihn auch als einen solchen zu behandeln, worauf Wigo sich vor Entsetzen übergibt und am ganzen Leib zittert. Henk gibt ihm noch eine Nacht und würde am nächsten Morgen von Wigo wissen wollen, warum er ihn nicht wie einen Fisch ausnehmen sollte. Mit ernsten Blicken verlässt er Wigo, überlässt ihn sich selbst und begibt sich in seine Kajüte. Auf ihren Zimmern liegen die frisch gewaschenen Kleider der Helden und nach einer ausgiebigen Wäsche zieht jeder wieder gerne seine vertrauten Sachen an. Henk spricht mit Kenji und bittet ihn, später mit Wigo zu sprechen, ihn aber nicht zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.17''') Vor seinem Besuch in der Offiziersmesse sucht Kenji seine Kapelle auf und betet (s. [[Kenjis Tempel#Kenjis Vision im Gebet (25. Spealis 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Anschließend trifft er die anderen bei der Besprechung mit dem Admiral und den Führungsoffizieren. Sie beratschlagen über die beste Route zur Insel Lyo und entscheiden sich auch mit Ekkys Informationen für die schnellere der beiden Strecken. Anschließend berichten die Helden von ihrem Abenteuer auf [[Fuselfels]], bevor der Admiral ihnen seine Neuigkeiten präsentiert. Wellenbrecher hat von einem ankarzer Fürsten erfahren, dass Adarians Verschwinden ganz [[Barthavion]] in Aufruhr versetzt hat und die „Suche nach dem Held von Trutz“ zu einer beliebten Aufgabe für Abenteurer und Helden geworden ist, an der sich sogar der legendäre Held [[Lindrad und Nandrad|Nandrad]] beteiligt. Die Hoffnungen und Gebete der Menschen sind bei den drei Helden und die Fahrt der Baiula Spei hat bereits jetzt schon einen mythischen Status auf ganz Aloran erreicht. Außerdem erfuhr der Admiral, dass sich neue Kulte in Barthavion ausbreiten und Prediger des Untergangs die Menschen vom Glauben an die [[Götter#Die Passionen|Passionen]] und an das Licht abbringen. [[Elbrecht von Altlay]] ist mit seiner Gruppe in den [[Ankarz#Landschaften|Dürdirs-Wäldern]] verschollen und [[Isgar Wintras|Prinz Isgar]] soll ihn suchen. Ein gemeinsames Kampftraining wird für den nächsten Tag geplant und den Helden wird von [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und [[Iustus Trebatius|Iustus]] angeboten, die Nachtwachen für sie zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk mit Octavia in ihrer Kajüte noch über seine Sorgen spricht, sucht Kenji Wigo in der Zelle auf und bringt ihm etwas zu essen. Er erzählt diesem von seiner Zeit als Straßenjunge und wie es ihm gelang, mit der Hilfe eines Mystikers einen anderen Weg für sein Leben einzuschlagen. Dann signalisiert er dem Jungen, dass er ein solcher Mystiker für ihn sein könnte, und zieht sich unverrichteter Dinge zurück. Schließlich legen sich alle Helden todmüde schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht erwacht Henk durch seltsame Geräusche und hört Adarian im Wasser nach ihm rufen (s. [[Henks_Taverne#Henks 2. Sichtung (Nacht, 25/26. Spealis 351 JF)|Henks Taverne]]). Beim Frühstück erwähnt er davon aber gegenüber seinen Freunden noch nichts.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag geht Henk zu Wigo und konfrontiert ihn mit der Konsequenz seiner gut ausgeführten Spitzeltätigkeit. Wigo muss sich bis zur Ankunft bei Lyo überlegen, ob er die Baiula Spei verlassen will und mit Heli auf der Insel bleibt, oder ob er sich der Aufgabe verschreiben will und sich den Mutigen anschließt, um die Welt zu retten. Anschließend tauscht er sich kurz mit Kenji aus, welcher gerade zuvor mit dem Admiral über die anstehende Ansprache zum Mittag gesprochen hat. Kenji suchte Abdrushin auf, um sich bei ihm über den Gesundheitszustand der Mannschaft zu erkundigen, und erfuhr, dass dieser den Helden heute Abend gerne etwas erzählen würde. Octavia sucht das Labor auf und bekommt von Iustus ein Geschenk, mit welchem sie sich im Anschluss vertraut macht, bis das Signal zum Antreten ertönt und die Ansprache stattfinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag spricht Kenji mit Henk und Octavia an seiner Seite der gesamten, versammelten Mannschaft Mut zu und schwört sie erneut auf die Aufgabe ein. Anschließend begibt er sich mit Henk und Augustus zum Kampftraining, während sich Octavia wieder mit Iustus in das Labor zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag trainieren Augustus, Henk und Kenji mit mehreren Mannschaftsmitgliedern den waffenlosen Nahkampf. Augustus hat den Seemännern bereits einige militärische Techniken beigebracht und Henk zeigt ihnen ein paar fiese Tricks. Kenji begibt sich wieder an Deck und Augustus und Henk lassen sich nun von drei Männern gleichzeitig angreifen, um eine mehrfache Abwehr zu demonstrieren. Im Anschluss an das Training führen Augustus und Henk noch ein längeres Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erzählt Henk seinen Freunden von seinen zwei Adarian-Sichtungen (vgl. [[Henks Taverne]]) und tauscht sich mit ihnen über die Bedeutung der Beobachtungen aus. Außerdem berichtet Abdrushin den Helden von dem [[Abdrushin#Das Lied des Delphins (Spealis 351 JF)|Lied des Delphins]], welches er erlebt hat. Anschließend legen sich Octavia und Henk ins Bett und Kenji hält in der Kapelle eine Andacht, in der den anwesenden fünf Bambusen, welche durch den Kontakt mit den Schwarzmagiern mittlerweile verängstigt waren, der Ernst der Lage bewusst werden sollte, so dass sie sich auch noch für einen Abbruch der Reise auf Lyo entscheiden können. Dort erfährt er auch von verletzten Matrosen im Kampftraining und erkundigt sich danach nochmal bei dem ebenfalls bereits zu Bett gegangenen Augustus, bevor er sich selbst ebenfalls Schlafen legt, dabei wie Octavia seine Wache vergessend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht werden die Helden durch den Maat Sturmfels geweckt, welcher eine Schlägerei unter Deck meldet, bei der Ekky beteiligt ist. Henk und Kenji machen sich sofort auf den Weg, um den Streit zu schlichten, und Octavia legt sich wieder hin. Ekky kämpft unter Deck gegen fünf Matrosen und schlägt gerade einen mit seiner berühmten Walfaust um, als die beiden Helden dazukommen. Henk versucht, die Lage zu entwirren und aufzuklären, wie es zu dem Streit gekommen ist, und verdonnert alle Beteiligten zum Kampftraining am Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden bei  Frühstück die Fahrt nach Lyo planen und überlegen, was sie dort noch für Vorräte nachfüllen können, meldet der Ausguck treibende Wrackteile im Wasser und alle gehen zum Bug, um sich ein Bild zu machen.  Auf einem der Teile wird ein Überlebender gesichtet, welcher bewusstlos ist, aber noch zu leben scheint. Er wird an Bord geholt und von Abdrushin auf der Krankenstube versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden auf die Nachricht des Arztes warten müssen, dass der Schiffsbrüchige wieder bei Bewusstsein ist, wendet sich Octavia wieder ihren Übungen zu und Henk, Augustus und Kenji begeben sich zum Training in den Frachtraum. Nach gut zwei Stunden ist das Ausdauertraining beendet und Henk und Kenji holen Octavia im Labor ab, um nach dem Geretteten zu schauen. Dieser ist inzwischen erwacht und betet völlig verängstigt auf Olburgisch, was jedoch keiner der Anwesenden spricht. So wird der Olburger Kaltfisch hinzugezogen, welcher den Betenden harsch unterbricht und in seiner Muttersprache anschnauzt. Er entlockt dem Geretteten, dass sein Schiff von einer Seeschlange versenkt und alle Überlebenden unter Wasser gezogen wurden. Nach kurzen Überlegungen, wie es jetzt weitergehen kann, teilt Kaltfisch mit den Helden in der Kapitänskajüte sein Wissen über Lyo. Nachdem Kenji und Octavia über [[Roana Dernheim|Roana]] den Namen von Helis Mutter (Annie Wever) erfahren haben, hält Augustus noch eine Einsatzbesprechung ab, in der er seinen Freunden nochmal seine Erfahrungen mit den [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und ihren umgewandelten Sklaven in der Höhle vor Perlheim zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.18''') Nachdem die Helden mit Wigo gesprochen haben und es geklärt ist, dass er die Helden mit Heli auf die Insel begleiten wird, besteigen alle das Beiboot und werden von den [[Baiula_Spei#Matrosen:|Matrosen]] Klippstein, Grauwasser und Weihwind nach [[Lyo]] gerudert. Die Überfahrt dauert gute drei Stunden und der Regen und der starke Wellengang durchnässen die Helden bis auf die Knochen. Henk bemerkt, als sie an der Westseite der Insel angelangt sind, einen mannsgroßen Schatten, welcher unter dem Boot durchtaucht. Wachtürme sind anscheinend unbesetzt und die Helden rudern weiter bis in den Hafen von Zuiderstadt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuiderstad.png|300px|rahmenlos|rechts|Zuiderstadt auf der Insel Lyo]]&lt;br /&gt;
Die Insel ist wie ausgestorben und eine bedrückende, schwere Stille liegt über dem Land. Das Boot legt im Hafen neben dem Schiff „''Wol‘s Zegening''“ an und die Helden erkunden die Stadt, während die Matrosen mit Wigo und Heli sich im verlassenen Wachturm verstecken und auf die Rückkehr der Helden warten. Es gibt keine auf den ersten Blick offensichtlichen Kampfspuren, jedoch findet sich an einem Wachturm, dem Bürgermeisterhaus und der Wolskirchentür Spuren einer klebrigen, grünen Substanz, welche Augustus als den Klebeschleim der Wasserghule identifiziert, mit dem die Opfer fixiert werden. Im Gasthaus treiben die Helden in einem versteckten Kellerraum hochprozentigen Fusel namens „Kustmist“ auf und jeder nimmt mehrere Flaschen davon mit. Henk füttert auf der Straße einen streunenden Hund und in der Kirche machen die Helden eine grausige Entdeckung. Der Priester der Gemeinde wurde mit jenem Schleim an das Wolskreuz der Sakristei geklebt und ist dort erstickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden fühlen sich ständig beobachtet und dann werden drei Männer gesichtet, welche eine große Kiste ziehen. Als diese auf die Helden aufmerksam werden, stoßen sie gleichzeitig einen lauten Schrei aus, welcher sie klar als verwandelte Wasserghule erkennbar macht, und greifen an. Einer spuckt einen Pfropfen klebrigen Schleim auf Kenji und die beiden anderen rennen auf die Helden zu. Augustus streckt zwei Angreifer nieder, nachdem der eine mit Kenji gerungen hat, und Octavia feuert einen Feuerpfeil, welcher allerdings kaum Schaden verursachte, auf den Spucker, welcher auch von Henk angegriffen und beinahe enthauptet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf bemerken die Helden immer noch dieses Gefühl, beobachtet zu werden, und ein Einwohner wird in einem Haus gesichtet und von Henk überrascht und zur Rede gestellt. Es ist der Dorftrottel Tjark, welcher ihnen berichtet, dass er von den anderen Überlebenden nicht mitgenommen wurde, weil er die Fischteufel mit seinem lauten Klopfen zur Kirche gelockt haben soll, wo sich die übrigen Bewohner versteckten. Er erzählt, dass sich die Einwohner, die entkommen konnten, nach dem Überfall auf Kempers Hof zurückgezogen haben, ohne ihn mitzunehmen, und er malt den Helden eine Wegbeschreibung in den Staub der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über totenstille Felder und an leeren, verlassenen Häusern vorbei kommen die Helden schließlich mit Heli und Wigo im Schlepptau am Bauernhof an. Das Hauptgebäude ist verlassen, allerdings stehen im Stall relativ frisch gefütterte Kühe. Dann werden die Helden von einem Pfeilschuss überrascht, welcher aber sein Ziel verfehlte, und sie ziehen sich in die Scheune zurück. Dort werden sie von dem Bauern mit drei Knechten gestellt und Heli gibt sich zu erkennen. Aus Angst greift ein Knecht dennoch Augustus an, wird aber elegant von diesem zu Boden gedrückt, bis er jammerte, sie könnten keine Abgaben mehr an das Seevolk zahlen. Die Helden lösten das Missverständnis auf, für Piraten gehalten zu werden, und fragen nach Annie Wever, woraufhin sie zu einer weiteren, etwas abgelegenen Scheune geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überlebenden von Zuiderstad verstecken sich in der Scheune und der Bauer holt Annie und einen weiteren Mann heraus, welcher die barsaivische Gemeinsprache spricht und übersetzt. Die Helden erfahren, dass alles damit anfing, dass Heli die Teufel am Strand sichtete, was ihr aber niemand glaubte. Dann verschwand zunächst Helis Vater, danach fast alle weiteren Fischer. Den Piraten konnten die Abgaben nicht bezahlt werden und sie nahmen stattdessen die Kinder mit. Nachdem der Leuchtturm ausfiel, raubten seltsame Fischteufel nachts Menschen aus dem Ort und  die Bevölkerung beschloss, das letzte Schiff des Ortes mit der Bitte um Hilfe nach Rikstedt zu schicken. Der Wachtmeister ging zum Leuchtturm, kam aber nicht zurück. Nach weiteren Überfällen auf den Ort kam endlich ein Wolspriester aus Rikstedt mit Wachen an und ordnete an, dass sich die Menschen in der Wolskirche einschließen sollten. Anschließend suchte der Priester den Leuchtturm auf, kehrte aber auch nicht zurück. Dann lockte Tjark durch sein Klopfen die Fischteufel zur Kirche und viele wurden von ihnen entführt. Die Überlebenden flohen zu Kempers Hof, wo sie jetzt von den Helden gefunden wurden. Die Helden werden gebeten, beim Leuchtturm nach dem rechten zu sehen und den Leuchtturmwärter Göttrik zu retten, falls es noch nicht zu spät sei. Sie bekommen eine Wegbeschreibung und wollen sich noch vor der Dämmerung auf den Weg machen, während Wigo mit einer magischen Waffe bei den Menschen aus Zuiderstad bleibt und aufpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.19''') Die Helden folgen dem beschriebenen Weg durch die Dünen, vorbei an verlassenen Hütten, bis sie hinter einem Ruinenfeld am Strand den erloschenen Leuchtturm erblicken. An der Küste ist ein großes Schiff aufgelaufen, die &amp;quot;''Woltruida''&amp;quot; und Spuren von Flossen und Schuhen überqueren die Landzunge und verschwinden im Wasser an der Südküste. Ein Späher wird beobachtet, seine Spur kann aber in den Dünen nicht verfolgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingangstür des Leuchtturms ist eingeschlagen und in der Feuerkammer finden die Helden eine erschlagene Wache aus Rikstedt. Im Keller hat sich der Leuchtturmwärter eingeschlossen und Henk kann die Tür knacken, während Augustus und Kenji angreifende Fischmonster abwehren. Nachdem der Wärter mit einem Heiltrank versorgt ist, zeigt er den Helden den Ort im Watt, wo seiner Meinung nach alles anfing, als vor einiger Zeit einen halben Tag lang eine Wasserfontäne aus dem Boden emporschoss, genau bei den Ruinen des „Duivelscirkels“, welche bei Ebbe am Südstrand zu erreichen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen sich in der Dämmerung beim Einsetzen der Ebbe auf den Weg durchs Watt, wobei ihre Schritte beim Gehen seltsam gurgelnde Töne erzeugen und ein salzig-fischiger Geruch in der Luft liegt. Sie begegnen einem riesigen Wattwurm von bestimmt zwei Schritt Länge, welcher sich unter Henks Fuß aus dem Boden schraubt, um direkt daneben wieder in den Sand einzutauchen und beim Verschwinden einen halben Schritt hohen Sandhaufen zu hinterlassen. Die Ruinen können im Dunkeln als kantige Erhebungen ausgemacht werden und, nachdem ein reißender Priel überwunden ist, finden die Helden eine Art Steinkreis mit Blumenornamenten, in dessen Mitte eine geflutete Treppe ins Wasser hinabführt.&lt;br /&gt;
[[Datei:GF-turm.png|100px|rahmenlos|links|Der Duivelscirkel am Südstrand von Lyo]]&lt;br /&gt;
Octavia erkennt mit Astralsicht, dass das Wasser in der Treppe nur eine Ellen tief ist und nach unten von einer dünnen, grünen Schleimschicht begrenzt wird, welche von magischen Artefakten an den Wänden erzeugt wird, welche aus dem unbekannten Material  besteht, welches die Helden schon mehrfach gefunden und den Gesichtslosen zugeschrieben haben. Unter der Barriere, welche einfach, aber mit einem unangenehmen Gefühl durchdrungen werden kann, befindet sich atembare Luft, wenngleich etwas stickig und irgendwie dichter als gewohnt. Die Helden gehen die Treppe hinab in die Tiefe.&lt;br /&gt;
[[Datei:GF-oben.png|200px|miniatur|rechts|Eingang zur Grünen Festung]]&lt;br /&gt;
Die Größe der Anlage ist beeindruckend und Augustus vermutet, dass es sich um eine alte Festungsanlage handelt. Das Zusammenspiel von zwergischer und elbischer Architektur erinnert an die Heiligtümer im Norden und verweist zurück auf Uselias' Zeitalter als Entstehungszeit. An einigen Wänden wächst ein Belag, welcher grünlich schimmert und die Umgebung mit einem für die Augen unangenehmen „Licht“ schwach erleuchtet. Als die Helden bereits einige Räume durchsucht haben, werden sie durch Geschrei nach Hilfe überrascht. Sie beobachten, wie Tjark, ihr Informant aus der Stadt, mit vier Fischwesen rangelt, welche ihn überwältigen wollen. Die Helden eilen ihm zur Hilfe und töten die Angreifer. Während Tjark sich wieder auf den Heimweg macht, erkunden die Helden einen letzten Raum und entdecken über einer Treppe nach Unten ein großes Wandrelief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Relief ist leider an den Rändern beschädigt, aber es finden sich darauf ein Drache, ein Elb und ein Zwerg, welche gegen angreifende Dämonen kämpfen. Beim Anblick des Bildes überkommt die Helden eine kurze Vision Uselias', wo sie durch seine Augen die Szene des Reliefs sehen und erkennen, dass sie sich auf den Zinnen dieser Festung befinden und der Elb eine goldene Rüstung und eine Narbe auf der rechten Wange hat. Kenji erkennt ihn wieder als den Elb aus seinem Traum in Perlheim (vgl. [[Drachenträne#Kenjis Traum: Uselias und Vishmiel verbünden sich mit dem Elb|Kenjis Traum]]). Auf dem Relief gibt es Inschriften in drei Sprachen, welche übersetzt etwa „Die Verteidiger der grünen Festung“ bedeuten, wie die Namen „Greenhold“ (zwergisch) und „Caras-Calen“ (elbisch) vermuten lassen. Die Treppe unter dem Relief führt nach Norden in die Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schimmernden Wände erhellen etwas den Weg und bereits im ersten Raum findet Henk eine Geheimtür, hinter welcher eine Treppe abwärts führt. Dort warten allerdings bereits drei Fischmonster und während zwei auf die Helden stürzen, verschwindet der dritte hinter einer undurchsichtigen Barriere, welche auch nicht durchdrungen werden kann, selbst mit Feuer nicht. Stattdessen entlädt sie sich in elektrischen Blitzen. Die Helden müssen zwangsläufig einen anderen Weg finden und erkunden die weiteren Gänge.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung1.png|miniatur|Die Grüne Festung - der gemeinsame Weg]]&lt;br /&gt;
Sie folgen einen Gang, welcher nicht mit den Leuchtflechten bewachsen ist, und stoßen auf eine Tür, welche ein kompliziertes Schloss zwergischer Bauart aufweist. Henk kann es nur mit Octavias Hilfe knacken, da der Auslösemechanismus nur astral geschaut werden kann. Doch als die Tür geöffnet wird, schnellt hinter Octavia und Henk ein Fallgitter herunter und trennt die Helden von Augustus und Kenji. Die Tür führt in einen größeren Raum, in dem Kampfspuren an den Wänden zu finden sind, und Henk kann zwar einen Geheimgang entdecken, findet aber keinen Öffnungsmechanismus. Als sich die Geheimtür plötzlich von allein öffnet, tut sich ein dunkler Gang auf und es scheint etwas weggehuscht zu sein. Henk übergibt Kenji Adarians Lampe und einen Heiltrank und dann folgen die beiden dem Gang. Augustus und Kenji können nur zuschauen und nehmen dann einen leichten Schrei im Kopf war. Sie hören nur noch das Fallen von Henks Säbel und Octavias Stab, bevor sich die Geheimtür wieder schließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;SOLO: Octavia und Henk&amp;quot; hide=&amp;quot;Diese Informationen haben bisher nur Henk und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung2.png|miniatur|Henk und Octavias Weg zur Zuchtkammer mit anschließendem Kampf]]&lt;br /&gt;
Der Geheimgang endet in einer Kammer, in der bereits ein Gesichtsloser mit drei Sklaven auf die Helden wartet. Ein telepathischer Befehl raubt ihnen den Willen, Henk und Octavia ergeben sich ihrem Schicksal und folgen den Monstern tiefer in die Anlage. Sie durchqueren einen Raum, in dem Menschen, bei denen die Verwandlung in Fischmonster schon begonnen hat, apathische nebeneinander hocken. Anschließend kommen sie durch einen Raum, in dem lauter leere Luftkartuschen liegen, mit denen vermutlich das Wasser aus der Anlage geblasen wurde. Schließlich werden die beiden in einem Raum angeklebt, in welchem noch viele andere Menschen auf ihre Verwandlung warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Gefangenen kommen Henk und Octavia ins Gespräch und erfahren, dass sie die Mannschaft der „Woltruida“ sind und die Fischteufel immer wieder Gefangene abholen und nicht zurückbringen. Darauf kommen auch tatsächlich der Geschichtslose mit seinen Sklaven und holt die beiden ab, indem er sie wieder unter mentale Kontrolle setzt. &lt;br /&gt;
Die beiden werden durch eine weitere Barriere in das ehemalige Heiligtum der Anlage geführt, welches entweiht und mit einer Nythorath-Statue ausgestattet wurde. Henk wird auf den Altar gelegt und Octavia muss mit ansehen, wie sich Tentakeln aus einem neu angelegten Wasserbecken emporsteigen und sich eine auf Henks Gesicht hinabsenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade als die Situation aussichtslos erscheint, durchzuckt ein heller Blitz die Gedanken der beiden und Uselias befreit sie von der mentalen Kontrolle, so dass Henk den Tentakel herausziehen und Octavia mit Feuerbällen angreifen kann. Gegen erneute Übernahmeversuche scheinen sie nun gefeit zu sein. Mit einem lauten Schrei ruft ein Gesichtsloser weitere Wachen herbei und es entbrennt ein heftiger Kampf, in dem Octavia mit Feuerbällen die Gegner auf Distanz hält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;SOLO: Augustus und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Diese Informationen haben bisher nur Augustus und Kenji &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung3.png|miniatur|Der Weg von Augustus und Kenji durch die Grüne Festung, der orange Punkt ist der Wol-Priester]]&lt;br /&gt;
Augustus und Kenji entscheiden sich dazu, einen alternativen Weg zu suchen, mit dem sie die magische Barriere umgehen können. Sie müssen zwei Wasserghule überwinden, als sie am Haupteingang vorbeikommen, und anschließend erkunden sie die andere Seite der anscheinend symmetrisch aufgebauten Festung. Hier entdecken sie ähnliche verschlossene Räume wie zuvor, doch eine Tür steht einen Spalt auf.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Kraft kann die Tür geöffnet werden und im Raum dahinter ist ein Geheimgang geöffnet. Es befindet sich auch ein Wolpriester in dem Raum, welcher jedoch langsam flieht, während Augustus und Kenji den Geheimgang erkunden. Als dieser in einer Sackgasse mit vermutlich einer weiteren Geheimtür endet und sie erfolglos nach einem Öffner suchten, entschließen sie sich, den Priester zu fragen, wie er dahin gelang war. Sie finden ihn im Gang vor einer Zwischentür und stellen ihn zur Rede. Sein Name ist Jaap van Hoogstraten und er weigert sich, ihnen irgendwelche Informationen zu geben, da er überzeugt ist, dass bereits alle tot sind und niemand mehr gerettet werden kann. Er versucht die Helden davon zu überzeugen, mit ihm zu fliehen, und verweigert jegliche Mithilfe. Als er auch beleidigend und unhöflich wird, schleift Augustus ihn mit in den Geheimgang und auch Kenji setzt ihn unter Druck. Erst als Augustus den Inquisitor blutig schlägt, schreitet Kenji ein und bringt Augustus wieder zur Besinnung. Aus Dankbarkeit zeigt der Inquisitor den beiden den Geheimgang und Kenji trägt ihm auf, an Ort und Stelle auf ihre Rückkehr zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Augustus macht sich Kenji auf den Weg tiefer in die Anlage und gemeinsam überwinden sie vier Wasserghule, bevor sie den Raum mit den bereits verwandelten Menschen durchqueren, um zu ihren Freunden zu gelangen. Diese sind gerade in einem Kampf mit den Wasserghulen verwickelt. Augustus steigt sofort in den Kampf ein, während ein Gesichtsloser versucht, Kenji zu kontrollieren. Dieser kann die Übernahme jedoch mit Uselias' Hilfe abschütteln und schlägt mit seinem Stab der Kreatur auf den Schädel. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji wird von Mindergeistern angegriffen, welche als Nebenwirkungen von Octavias Zaubern die Anwesenden attackieren. Sein linker Arm wird verbrannt und er erleidet höllische Schmerzen, die er lediglich mit einem Heiltrank dämpfen kann. Augustus hält problemlos die Angreifer in Schach, wird aber immer weiter bedrängt und unter Druck gesetzt. Henk beobachtet noch, wie sich die Gesichtslosen durch einen Geheimgang absetzen und fliehen, bevor die Wasserghule überwältigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Spealis ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung4.png|miniatur|Der Ort des Kampfes, an dem Kenji verletzt wurde, und der Fluchtweg hinaus]]&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf finden die wiedervereinten Helden einen [[Brief vom Bund des Xul]] und bemerken, nachdem sie über den Brief und die beiliegende Karte studiert haben, dass sie mit den Füssen bereits im Wasser stehen, welches weiter steigt. Die Helden beeilen sich, die Gefangenen zu befreien und suchen einen anderen Weg aus der Anlage heraus. Sie finden im hinteren Teil Treppenaufgänge, von denen einer noch intakt ist. Die lange Treppe führt an die Oberfläche und der Durchgang scheint gerade erst freigelegt worden zu sein. So entkommen sie mit den Überlebenden aus der Grünen Festung und erreichen erschöpft am frühen Morgen die Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.20''') Die Helden sind froh, es aus der Grünen Festung nach oben geschafft zu haben, bevor die Wassermassen die Anlage überflutet haben, und sind sehr geschwächt. Henk spürt stechende Schmerzen in der Magengegend, Octavia ist so erschöpft, dass sie sich sofort hinlegt, und Kenji hat noch starke Schmerzen in seinem verbrannten, linken Arm. Etliche Olburger würgen wie Henk immer wieder Tentakelreste aus und die Männer eines Schiffes aus Ankarz bedanken sich bei den Helden. Einige Olburger stellen fünf Piraten, welche sie als die Entführer ihrer Kinder identifizieren, und überwältigen sie. Die Helden machen sich mit einigen Überlebenden auf den Rückweg zu Kempers Scheune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ankommenden werden von den Frauen und Kindern freudig begrüßt und Wigo erzählt von einem Angriff der Fischteufel, welchen er mit der magischen Waffe abgewehrt hat. Den Säbel gibt Wigo Kenji zurück, den Langdolch von Henk darf er behalten.  Der Wirt lädt die Helden in sein Gasthaus „Zuider-Rust“ ein und mit einem Ochsengespann geht es in die Stadt. Kenjis Arm fühlt sich an, als ob er gar nicht mehr richtig zu ihm gehören würde, und seine Muskeln verkrampfen sich immer mehr vor Schmerzen. Zurück in Zuiderstad bekommen die Helden ihre Zimmer gezeigt und der Wirt will das Essen vorbereiten, während sie sich kurz ausruhen könnten. Ein Sturm zieht auf, welcher verhindert, dass sie sofort zur Baiula Spei übersetzen können. Die Helden legen sich erschöpft ins Bett und schlafen mit Regentropfen an den Fensterscheiben am frühen Nachmittag ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht träumen die Helden einen identischen Traum, in dem Uselias ihnen einen besonderen Ort auf der Insel zeigt und sie um Hilfe bittet (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Traumbotschaft und Bitte (28/29. Spealis 351 JF)|Uselias' Traumbotschaft]]). Die Helden sollen den Stein der Göttin finden und ihr Licht erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Spealis ===&lt;br /&gt;
Als die Helden durch ein Klopfen an der Tür geweckt werden, ist es zu ihrer Überraschung bereits wieder Mittagszeit ist und sie anscheinend durchgeschlafen haben. Ein Blick aus dem Fenster verrät, dass der Sturm noch im vollen Gange ist und die geschnappten Piraten am Galgen des Hafens im Wind tanzen. Die Helden tauschen sich kurz über ihren Traum aus und begeben sich dann in die Gaststube zum Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Einheimische applaudieren schüchtern und der Wirt hat ein Huhn gebraten und zusätzlich eingelegten Fisch und andere Zuiderstader Spezialitäten aufgetischt. Henk geht es schon wieder besser und er hat Hunger. Kenji geht es nicht viel besser und es fühlt sich für ihn an, als ob er einen dicken viel zu engen Lederhandschuh am linken Arm tragen, und ist gezwungen, als Linkshänder mit der rechten Hand zu essen. Während des Mahls tuschen sich die Helden über ihre Erlebnisse in der Grünen Festung aus, nachdem sie getrennt wurden. Dabei spricht Augustus auf Nachfrage von Henk den Inquisitor an, welcher ihnen den entscheidenden Geheimgang gezeigt hat. In dem Moment viel ihm und Kenji bitter wieder ein, dass sie den Inquisitor im Eifer des Gefechts in der Grünen Festung zurückgelassen hatten. Als der Wirt sie dann fragt, ob sie etwas über den Verbleib des Inquisitors wissen, welcher wohl der barmherzigste Mensch auf Erden sei und sich immer rührend um die Armen und Kranken kümmert, zieht sich Kenji auf sein Zimmer zurück. Henk und Augustus erzählen dem Wirt, dass der Inquisitor es leider nicht geschafft hat und in der Grünen Festung zu Tode gekommen ist. Dann fragen sie den Wirt, wo sie Schafsfett bekommen können, und ob er einen großen Felsen auf der Insel kennt. Er gibt ihnen Wegbeschreibungen zu einem Schafsbauern und zu dem Felsen, wobei er sie vor dem Stein warnt und behauptet, man würde bei Vollmond wahnsinnig in seiner Nähe. Octavia geht zu Kenji auf sein Zimmer und spricht mit ihm über seine Verletzung und ihre Schuld daran, während sich Augustus und Henk am Tisch unterhalten. In einer Stunde wollen sie dann aufbrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchnässt erreichen die Helden den Schafshof und werden freundlich begrüßt, nachdem sie erkannt wurden. Sie werden an das Feuer eingeladen und bekommen Schafsmilch zu trinken, welche Henk gut mundete und Kenji nur nippend über die Lippen kam. Die alte Frau ist sehr stolz auf die Milch und gießt immer wieder nach, sobald die Schale geleert ist, während ihr Mann das erbetene Schafsfett holt. Ein in Stoff gewickelter Klumpen von der Größe eines Kopfes bringt der Hirte mit, von den eigenen Schafen und das beste Fett auf Lyo, wie er immer wieder betont. Geld will er nicht, es ist für ihn ein Zeichen von Wols Gastfreundschaft, dass er es seinen Retter schenken darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen bei Regen und Wind weiter und suchen den Felsen auf dem höchsten Punkt der Insel in einem Kiefernwald. Als sie ihn gerade entdeckt haben, müssen sie sich gegen eine wilde Bache zur Wehr setzen, welche fast Octavia umgerannte, wenn Augustus sie nicht aus der Bahn gestoßen hätte.  Doch nachdem Octavia das Schwein mit Feuer vertrieben hat, können sie sich der Untersuchung des Steines widmen. Obwohl keine Zeichnung zu sehen ist, kann Octavia ganz schwach eine Magie ausmachen, welche von einer halbmondförmigen Stelle ausgeht. Kenji spürt deutlich, dass es sich bei dem gesuchten, alten Kultplatz um einen Ort der [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Nauda_-_.E2.80.9EDie_Seherin.E2.80.9C|Nauda]] handelt. Er möchte den Platz neu weihen und schlägt vor, dafür ein Silberopfer zu erbringen und vielleicht etwas zu räuchern, um eine Nauda heilige Atmosphäre zu schaffen, während er [[Nauda#Hymnus an Nauda|ihre Hymne]] singt, zu der er alle einlädt, miteinzustimmen. Octavia findet in der Nähe noch ein paar Beeren, welche Rauschzustände auslösen können, und Henk steuert etwas starken Tobak bei. Während Octavia die Räucherung überwacht, trägt Kenji die Hymne vor. Nach sechsmaliger Wiederholung stellt sich die erwünschte Wirkung ein und der Platz wird von Naudas Präsenz erfüllt. Kenji ist zu Tränen gerührt und auch die anderen spüren deutlich die Anwesenheit der Göttin. Die Helden bekommen [[Nauda|Naudas]] Segen (+1 Intuition für einen Monat).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk holt die Drachenträne hervor und Kenji und Octavia greifen intuitiv danach. Als alle drei gleichzeitig die Drachenträne berühren, verlieren sie das Bewusstsein und erhalten eine Vision von Uselias, in der er ihnen seinen Besuch beim goldenen König Sereg zeigt und sie erleben diesen zutiefst betrübt, trotz der Anwesenheit der Göttin [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Nauda_-_.E2.80.9EDie_Seherin.E2.80.9C|Nauda]]. Anschließend erleben sie das Gespräch von Uselias und Nauda, in dem die Göttin den Drachen bat, seine Reise in den Norden zu verschieben und noch etwas bei seinem Freund zu verweilen, denn aus seinem Leid werde schreckliches erwachsen, und es wäre gut, wenn Uselias für den goldenen König da sein kann (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Erinnerungs-Vision auf Lyo (29. Spealis 351 JF)|Uselias' Erinnerungs-Vision]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Spealis ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Wigo.png|120px|thumb|[[Wigo]] mit seinem Löffel am Oberarm.]]&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder aufwachen, ist es bereits mitten in der Nacht und sie liegen zugedeckt neben einem Lagerfeuer, welches Augustus entzündet hat. Der Sturm hat sich gelegt und der Vollmond strahlt über ihnen in der sternklaren Nacht. Auf dem Rückweg nach Zuiderstad erscheint den Helden auf einer Kuhweide ein weißer Stier, dessen Hörner einmal kurz im Mondlicht wie eine silbrige Mondsichel aufleuchteten, bevor er in der Herde verschwand. Alle hatten das Gefühl, als sei dies ein kurzer Gruß der Mondgöttin gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Sonnenaufgang kommen die Helden in der Stadt an, wo ihre Ruderer schon auf sie warten. [[Wigo]] verabschiedet sich rührend von Heli und gibt ihr seinen vermutlich ersten Kuss. Wigo schenkt ihr den Löffel aus seiner alten Heimat als Zeichen, dass er Zuiderstad zu seiner neuen machen möchte, und Heli schenkt ihm etwas persönliches. Bevor das Boot der Helden ablegen kann, kommen Helis Eltern mit den restlichen Inselbewohnern zum Hafen, um ihnen noch einige Geschenke mitzugeben und ihnen zum Abschied ein Dankeslied mit herzerwärmender Melodie zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweistündige Überfahrt zur [[Baiula Spei]] verläuft glatt und alle freuen sich, zum Mittag ihr altes Schiff wiederzusehen. Umso überraschte sind sie, als die Baiula Spei ein Loch in der Seite und der Reling aufweist, an dem der Zimmermann schon fleißig arbeitet. An Deck erfahren die Helden dann vom Admiral, dass das Schiff von einer Seeschlange angegriffen und versenkt worden wäre, wenn [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und [[Ekky die Walfaust|Ekky]] das Monster nicht aufgehalten hätten. Es wurde dann mit einem Schuss von elementarem Feuer getötet und ist im Meer versunken. Bevor die Helden von ihrem Abenteuer berichten, wollen sie sich kurz frischmachen und suchen die Kajüten auf. Nur Kenji begibt sich zum Arzt Abdrushin und zeigt ihm seine Verletzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.21''') Abdrushin versorgt Kenjis Verletzung mit Salbe und verbindet seinen Arm. Anschließend treffen sich die Helden beim Mittagessen mit dem Admiral und erfahren, dass die Baiula Spei voraussichtlich zwei bis drei Tage vor Anker liegen wird, um die doch erheblicheren Beschädigungen zu reparieren. Die Helden berichten dem Admiral und seinen Offizieren von ihren Erlebnissen auf Lyo und Henk und Augustus werden von Leutnant Ibendorn gebeten, das Training mit der Mannschaft fortzusetzen. Obermatrose Kerling kann nicht teilnehmen, weil er sich noch vom durch Augustus zugefügten Rippenbruch erholt, und Augustus beschließt, diesen zunächst aufzusuchen, während Henk mit dem Training beginnen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia zu Iustus ins Labor geht und Kenji die Kapelle aufsucht, bittet Wigo Henk an Deck um einen Rat, wie er sich wieder mehr auf die Aufgaben konzentrieren kann, wo er momentan an nichts anderes als Helis Kuss denken muss. Henk rät zu körperlichen Aktivitäten und lädt ihn zum Kampftraining ein, während Kenji von Obermatrose Malzan Starkentrutz in ein Familiengeheimnis eingeweiht wird und ihm einen Rat erteilen muss, wie dieser sich in seiner Lage verhalten soll. Octavia muss sich von Iustus seinen Kommentar zu den Geschehnissen auf Lyo anhören und den Rest des Tages mit Zauberübungen verbringen. Sie erfährt, dass Iustus einen Schild vorbereitet, welcher das ganze Schiff kurzzeitig umschließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erlebt beim Training, dass Augustus erst wieder mit den Männern warm werden muss, nachdem er beim letzten Training so die Kontrolle verlor. Doch er bemüht sich aufrichtig und erst am Ende des Trainings kommt es zu einem Ausbruch von Obermatrose Godehard Malter, welcher sich weigert, mit Augustus zu arbeiten. Die Situation eskaliert und Malter warf Augustus vor, Barsaver als zweitklassigen Abschaum zu betrachten, weshalb er sich bei ihm auch so gehen ließ, als er ihm das Gesicht blutig geschlagen und für immer entstellt hat. Außerdem wirft Malter Augustus vor, als [[Principus Mortis]] für die Massaker in Loderis verantwortlich zu sein. Henk geht vermittelnd dazwischen und erreicht, dass Malter sich etwas beruhigt. Letztendlich besteht Augustus darauf, die Sache in einem Vier-Augen-Gespräch zu klären und zieht sich mit Malter in den hinteren Teil des Frachtraumes zurück. Am Ende des Trainings setzt Augustus die mittlerweile ruhig und gelassen wirkende Unterhaltung fort, während Henk zum Abendessen geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abendessen hat [[Roana Dernheim|Roana]] aus den zuiderstader Vorräten das eingelegte Kraut und das frische Schafsfleisch zubereitet und die Helden genießen das Mahl. Augustus kommt erst verspätet hinzu, als die anderen fast schon fertig sind. Nach dem Essen berichtet Ekky den Helden, dass er heute eine Gellmöwe beobachtet hat, welche suchen beim Schiff hin und her flog und dann von einem Fenster des Kanonendecks ein Bündel abholte und in südöstlicher Richtung verschwand. Augustus fragt Henk, ob dieser seinen Dolchriemen gesehen hat, den er seit dem Training vermisst. Kenji sucht erneut Abdrushin auf und erhält einen neuen Verband. Anschließend unterhält er sich noch privat mit Augustus, bevor Kenji zur Nachtwache mit Octavia aufbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia erblicken bei Vollmond während ihrer Wache wieder den Delphin im Wasser, welcher die Baiula Spei schon seit einiger Zeit zu folgen scheint. Beim Anblick der nächtlichen See denken sie an das einstige wunderschöne Tal mit den goldenen Bäumen und an Nauda und Sereg. Auf dem Kanonendeck bemerkt Octavia mit Astralsicht eine Person im Dunkeln, welche nahe dem Fenster am Boden hockt und dann schnell auf das untere Mannschaftsdeck verschwindet, als die beiden Helden sich nähern. Am Fenster findet sich ein verschnürtes Bündel, in dem sich Haarknäule verschiedener Farben, Fingernägel und ein Zahn befinden. Mit der Entdeckung gehen die beiden sofort zu Henk und anschließend zu Iustus und besprechen die Bedeutung des Fundes in Bezug auf die Möglichkeit schwarzmagischer Einwirkung auf die Mannschaft. Octavia und Kenji gehen zu Bett, während Henk die nächste Wache übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IX. Sideon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Sideon ===&lt;br /&gt;
Henk wird während seiner Wache von Maat Sturmfels mitgeteilt, dass Obermatrose Malter nicht in seiner Koje ist und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Er sei auch auf dem ganzen Schiff nicht aufzufinden. Der Maat berichtet außerdem davon, dass Malter anscheinend zurzeit ein kleines Alkoholproblem habe und sich vor Kurzem die sonst sehr gute Beziehung zu seinem Cousin Starkentrutz verschlechtert habe. Dieser habe wohl etwas erfahren, was nie ans Tageslicht hätte kommen sollen. Der Maat bittet Henk, ebenfalls nach Malter Ausschau halten, aber dieser fand bei seiner Suche auf dem ganzen Schiff ebenfalls keine Spur, bevor er Iustus und Augustus zur Wachablösung im Labor aufsucht und ein Gespräch der beiden mitbekommt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Morgen ist sonnig und klar und beim Frühstück teilt der Admiral mit, dass Obermatrose Malter vermisst wird und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Ferolax berichtet davon, dass bald der erste Test von Iustus neuem Schutzschild stattfinden wird, welcher aber leider noch nicht gegen Beeinflussungszauber wirke. Bevor die Helden ihrem Tagwerk nachgehen können, bittet sie ein kalkweißer Maat Koyner mit zittriger Stimme, ihm in den Frachtraum zu folgen. Dort konfrontiert sie der Admiral mit dem Fund des Schiffsjungen: einer in eine Kiste gequetschten Leiche, welcher die Arme auf den Rücken gebunden und die Finger, unter deren Nägeln Eisennägel geschoben sind, sind mehrfach gebrochen. Die Leiche ist geknebelt und im Genitalbereich übelst verstümmelt. Es handelt sich um den Vermissten Godehard Malter. Die Helden beschließen, der Mannschaft den Mord mitzuteilen, die grausamen Details aber zu verschweigen. &lt;br /&gt;
[[Datei:BS-Frachtraum.png|400px|miniatur|Fundort der Leiche im Bug des Frachtraumes und der Tatort mit astraler Verunreinigung im kleinen Lagerraum im Heck der [[Baiula Spei]].]]&lt;br /&gt;
Da sich die Helden an die Familienstreitigkeiten zwischen dem Opfer und seinem Cousin Starkentrutz erinnern, bitten sie den Admiral, letzteren zunächst in einer Zelle festzusetzen, bis sie ihn befragen können. Dann beziehen die Helden auf Anraten des Admirals Iustus in die Untersuchung mit ein und holen auch Augustus dazu. Als sie diesen auf seinem Zimmer abholen, lässt er gerade ein kleines Buch in der Schreibtischschublade verschwinden, in das er zuvor etwas eingetragen hat. Gemeinsam untersuchen sie den Fundort und es stellt sich dabei heraus, dass das Opfer an einem anderen Ort ermordet wurde. Octavia und Iustus machen sich auf die Suche nach geringen abyssischen Spuren, welche am Ort des Geschehens zu finden sein müssten. Es stellt sich heraus, dass die Tür zum kleinen Lagerraum nicht wie gewohnt verschlossen ist, und Octavia untersucht schließlich eine kleine schwarze Verfärbung des Astralraumes, woraufhin sie bewusstlos zu Boden stürzt und von Kenji gefangen wird. Es stellt sich heraus, dass Octavia von einem [[Gespenster|astralen Schemen]] angegriffen wurde und dadurch den Hergang der Tat in einer Vision erlebt hat, wovon sie den Helden berichtet. Über ihre Vision erfahren die Helden, dass der Täter sein Folterwerkzeug achtlos in eine Ecke warf, wo sie dann Augustus‘ vermissten Dolchriemen finden, den dieser sofort identifiziert. Nachdenklich zieht Augustus sich dann auf sein Zimmer zurück, während die Helden den Obermatrosen Starkentrutz befragen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden auf dem Weg zu den Zellen die Quartiere durchqueren, ist die Mannschaft fix und fertig, nachdem sie von dem Mord erfahren haben, und es macht sie wütend, dass Malter einem so hinterhältigen, feigen Anschlag zum Opfer gefallen ist. Es wird ein Täter gesucht und sich daran erinnert, dass Augustus der letzte war, der Malter lebend gesehen hat. Darauf hin gibt Kenji ihnen zu verstehen, dass, wer an Augustus Unschuld zweifle, auch gleich den Mystiker selbst beschuldigen könne. Dann gehen die Helden weiter zu den Zellen und befragen Obermatrose Starkentrutz. Dieser wartet in einer Zelle und ist sehr traurig über den Tod seines Vetters. Doch der Obermatrose hat ein Alibi, da er nach dem Training mit seinen Kameraden essen gegangen ist und sich danach hingelegt hat. Er hat sogar dem Maat gemeldet, dass Malter nicht in der Koje gewesen ist, was zu der Suchaktion auf dem Schiff geführt hat. So beschließen die Helden, die Untersuchungsergebnisse von Abdrushin einzuholen, welcher die Leiche nach dem Fund untersucht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin fasst die Verletzungen zusammen: alle Finger der auf den Rücken gebundenen Hände sind gebrochen und unter acht Nägel sind Eisennägel geschoben. Sein Rücken weist Spuren starker Gewalteinwirkung auf und einige Rippen sind gebrochen. Auf der Haut lassen sich Abdrücke des Folterwerkzeuges entdecken, welche zur Schnalle von Augustus Dolchriemen passen. Tödlich war allerdings die dritte Verletzung im Genitalbereich, denn sein Geschlechtsteil wurde mit zwei einzelnen Schnitten gespalten, so dass der Schnitt bis auf den Beckenknochen ging. Des Weiteren scheint Malter vor seinem Tod Alkohol getrunken haben, wie sein Mageninhalt verrät. Um den Toten noch aufzubahren und einen Abschied zu ermöglichen, bittet Abdrushin darum, ihn in der Kapelle aufbahren zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen nun der Spur des Schlüssels, mit dem der kleine Lagerraum aufgesperrt werden kann, und erkundigen sich beim diensthabenden Maat. Dieser erzählt, dass sich der Schlüssel im Schlüsselschrank des Waffenraumes befindet, in dem zurzeit der Matrose Turmen Strafdienst machen muss, weil er schon mehrmals in seinem Dienst eingeschlafen ist. Diesen treffen die Helden im Waffenraum bei Polieren der Schwerter an und er zeigt ihnen den Schlüssel, der an seinem Platz im Schrank hängt, und erklärt, dass nur der Admiral und Oberleutnant Windisch einen Schlüssel für den Waffenraum haben. Auf sein Schlafwandeln angesprochen gesteht Turmen, dass er schon immer Schlafprobleme gehabt hätte und er es sogar schon erfolglos mit einem Schlafmittel von Abdrushin probiert hätte. Dennoch sei er morgens oft wie gerädert und den ganzen Tag hundemüde, was ihm sichtlich unangenehm ist. Octavia kann mit Astralsicht nichts Besonderes an ihm feststellen und Turmen erklärt, dass er mit Malter seit langer Zeit befreundet ist und dass Starkentrutz seit dessen Verschwinden am Boden zerstört sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss des Gespräches werden die Helden zum Admiral in die Offiziersmesse gebeten und dieser offenbart ihnen im Beisein seiner beiden Oberleutnante, dass die Mannschaft davon ausgeht, dass Augustus erneut die Kontrolle verloren und Malter getötet habe. Außerdem will er von den Helden wissen, was an den Gerüchten dran ist, dass Augustus Principus Mortis sei. Henk behauptet, das [[Principus Mortis]] bei Varna gefallen sei und Octavia bestätigt, dass Principus Mortis nicht mehr existiere. Kenji schweigt dazu und der Admiral ist froh, denn er kann sich auch nicht vorstellen, dass die [[Götter#Die_Passionen|Passionen]] einen sadistischen Kriegsverbrecher mit auf die Reise schicken, um Aloran zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.22''') Admiral Wellenbrecher bittet die Helden, sich von ihm die ganze Geschichte von Principus Mortis berichten zu lassen, damit sie verstehen, warum die Männer so aufgebracht sind und was sie Augustus vorwerfen. Dann enthüllt er ihnen das volle Ausmaß der Gräueltaten in Loderis, welche unzählige zivile Opfer forderten und den loderiser Adel fast auslöschten. Im Anschluss bat Iustus die Helden in das Magierlabor und eröffnete ihnen, dass er nicht nur um die Diskussion um Principus Mortis an Bord wisse, sondern auch im Laufe der gemeinsamen Dienstzeit zwei vollkommen unterschiedliche Gesichter bei Augustus kennengelernt hat – einerseits den loyalen, ehrlichen Mann, dem er sein Leben zu verdanken hat, und andererseits den wegen verfehlter und übertriebener Gewaltanwendung zu disziplinarischen Strafen verurteilten Kämpfer. Iustus ist sich momentan unsicher, was Augustus Schuld oder Unschuld im jetzigen Fall angeht. Sollte er für diese Tat verantwortlich sein, so schließt Iustus mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Außenmanipulation aus, da er trotz genauer Untersuchung keinerlei magische Spuren an Augustus gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stellen fest, dass Augustus nicht auf seinem Zimmer ist, und während die anderen Wache stehen, durchsucht Henk Augustus Zimmer und findet im Schreibtisch eingeschlossen ein Buch, welches sich als Sammlung von Principus Mortis‘ grauenhaften Taten herausstellt, die sich mit den Beschreibungen des Admirals decken und von Augustus in letzter Zeit niedergeschrieben worden sind. Gemeinsam ziehen sich die Helden in Octavias Zimmer zurück, um über den Fund zu sprechen. Im Anschluss suchen sie Augustus und treffen Leutnant Ibendorn, welcher ihnen mitteilt, dass sich die Lage wegen des Mordes an Malter immer weiter zuspitzt und Augustus inzwischen von einigen Männern beschimpft und der Tat beschuldigt worden ist. Nur wegen der gemeinsamen Fahrt sei er noch nicht aufgeknüpft und gelyncht worden, doch als Ibendorn mit ihm sprechen wollte, ging er nur wortlos fort und zog sich in die Kapelle zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden Augustus vollkommen ausdruckslos und wie versteinert auf einer Bank neben dem Leichnam sitzend, dem toten Malter direkt ins Gesicht starrend. Er beachtet die Helden nicht und reagiert erst, als er angesprochen wird. Er leugnet oder beschönigt seine Taten nicht, bringt keine Erklärungen oder Rechtfertigungen vor und reagiert gereizt, als Octavia Verständnis für seine Taten zeigt. Henk konfrontiert Augustus mit seiner ganzen Wut und offenbart ihm, dass er ihn für seine Taten hasst und verabscheut. Henk betont aber auch, dass er für den aktuellen Mord Augustus keine Verantwortung gibt, denn die Schwarzmagier haben ihre Finger mit im Spiel. Dann verlässt Henk die Kapelle, während Octavia und Kenji zurückbleiben. Augustus betrachtet es fast schon als Hohn, dass sein Leben erst vom Kaiser und dann von Uselias' Vision gerettet wurde, obwohl er es gar nicht verdient hätte. Von der Niederschrift seiner Taten erhoffte Augustus sich das Enden seiner Albträume, in denen er jede Nacht wieder die Geschehnisse durchlebt und manchmal schon nicht mehr weiß, in welcher Zeit er sich gerade befindet. Er bittet die beiden darum, in einer Zelle des Schiffs verwahrt zu werden, um die Mannschaft vor sich zu schützen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht währenddessen mit dem Schiffsarzt Abdrushin und konfrontiert ihn damit, dass er ihn auch schon verdächtigt hat, da er Kontakt zu jeder beteiligten Person hatte. Anschließend unterstützt Henk den Admiral bei seiner Ansprache, in der er der Mannschaft eröffnet, dass Principus Mortis tot und nicht mit Augustus identisch sei. Henk bestätigt es und wies die Männer mit bloßem Oberkörper darauf hin, dass er als ehemaliger Sklave, welcher noch die Spuren seiner Misshandlung auf dem Rücken trägt, bestimmt nicht mit einem thyrnischen Kriegsverbrecher reisen würde. Die aufgebrachte Mannschaft lässt sich etwas beruhigen, gibt Augustus aber weiterhin die Schuld an Malters Tod. Die Männer werfen ihm das auch direkt vor, als Octavia und Kenji den Beschuldigten über das Deck führen, um ihn in die Zelle zu bringen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung beim Abendessen ist bedrückt und die Helden diskutieren untereinander die Schuldfrage. Ferolax erzählt, dass Iustus in dieser Nacht die ersten Tests für das Schild durchführen wird. Henk sucht Kaltfisch auf und bittet ihn, den Klabatterwicht zu fragen, ob er den Mord beobachtet habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia entdecken bei ihrer Wache, dass die Mannschaft noch wach ist und miteinander diskutieren. Als die Helden vom diensthabenden Maat Sturmfels entdeckt werden, schickt dieser die Männer in die Kojen und entschuldigt sich bei den Helden. Augustus sitzt schlaflos in seiner Zelle und Kenji erzählt ihm, was er aus Hellas Leben gelernt hat, welche in einer ähnlichen Situation wie er war, und er rät Augustus, jetzt nicht aufzugeben, sondern seine verbliebene Zeit sinnvoll zu füllen. Kenji hielt ihm auch deutlich vor Augen, dass die Schwarzmagier hier ihre Finger mit im Spiel haben. Ansonsten ereignet sich nichts Besonderes in ihrer Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Sideon ===&lt;br /&gt;
Beim Wachwechsel geht Octavia direkt auf ihr Zimmer, während Kenji sich noch mit Henk über dessen Umgang mit Augustus unterhält. Abschließend übergibt Henk einen kurzen Brief für Octavia an Kenji, welchen dieser im Anschluss an die noch wache in ihrer Koje übergibt. Auf seiner Wache erlebt Henk die ersten Testungen des magischen Schildes, welche Iustus in der Nacht durchführt, und wird im Anschluss von Ferolax gebeten, seine Freunde zu wecken und schnell zu Iustus ins Labor zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus schildert den Helden eine merkwürdige Beobachtung, welche er während des Schildversuchs gemacht hat. Er hat eine magische Einwirkung entdeckt, welche den Schild passiert, doch es ist unmöglich zu sagen, ob der Zauber von außen oder vom Schiff gewirkt wird. Da der Zauber nicht permanent wirkt, will Iustus die Matrix überwachen und den Helden bescheid geben, wenn der Einfluss wieder aktiv ist. Sie sollen dann auf dem Schiff nach Spuren des Zaubers suchen. Octavia und Henk begeben sich zu Augustus, während Kenji bei Iustus wartet, um schnell Bescheid sagen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Magus dann wieder eine Schwankung feststellt, informiert Kenji sofort die anderen und Octavia stellt fest, dass Augustus nicht mit einem Zauber belegt ist. Stattdessen nimmt sie mit Astralsicht auf dem Mannschaftsdeck eine Bewegung wahr und auch Henk bemerkt jemanden in der Dunkelheit. Beim Näherkommen entdeckt Octavia, dass zu der Person ein astraler Faden führt, sie also mit einem Zauber belegt ist. Der Verdächtige verschwindet schnell auf das Kanonendeck und Henk beeilt sich hinterherzukommen. Er verliert die Person aber kurzzeitig aus den Augen und kontrolliert sicherheitshalber die nahegelegene Munitionskammer. Währenddessen kommen auch Octavia und Kenji auf dem Deck an, können den Verdächtigen aber nirgends entdecken. Die Helden setzen ihre Suche auf dem Hauptdeck fort und befürchten schon eine Sabotage des Tauchbootes. Doch dort ist keine Spur zu finden und ein Schrei lenkt die Aufmerksamkeit auf das Außendeck am Heck. Direkt an der Treppe finden sie den Matrosen Finstertann, welcher mit einem Stich in die Bauchgegend niedergestochen wurde. Der Angreifer ist verschwunden, jedoch bemerkt Henk ein leichtes Schaukeln des Beibootes. Henk eilt dorthin und entdeckt den Täter, wie er am Heckspiegel des Schiffes hinabklettert in Richtung des Magierlabors. Henk klettert sofort hinterher, Octavia nimmt die Treppen, um zum Labor zu gelangen. Kenji kümmert sich um den Verletzten und ruft laut um Hilfe. Oberleutnant von Lachs kommt und bringt Finstertann zum Arzt, damit der Mystiker dann auch zum Labor eilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen das Labor gerade noch rechtzeitig und können Iustus rechtzeitig warnen. Der Angreifer wird niedergerungen und Iustus zieht sich durch einen Stich eine tiefe Fleischwunde an der Schulter zu. Der Überwältigte wird als der Matrose Turmen identifiziert, und, da er offensichtlich unter einem Zauber steht, in die Mitte des Schutzfeldes gelegt. Er beginnt laut zu lachen, während Iustus den Zauber analysiert, damit er ihn brechen kann. Dann verhöhnt Turmen die Helden, wie lange sie gebraucht hätten, ihm auf die Spur zu kommen. Er beschimpft sie als Wichtigtuer und Stümper, als feige Hexe, naiven Dieb und liebeskranken Mystiker, denen aufgrund ihrer Unfähigkeit wahrlich die Götter und ihr Taschendrache zur Hilfe eilen müssen, ohne die sie längst wie ihr dümmlicher Krieger ihre Opfer geworden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hält Turmen plötzlich die Luft an und atmet auch nicht weiter, als er bewusstlos zu Boden fällt. Iustus unterbricht den Zauber auf Turmen und weist die Helden an, diesem die Hose auszuziehen und zwischen seinen Beinen nachzusehen. Beim Entkleiden fällt ein blutiges Päckchen Nägel aus der Hose heraus und beweist Turmens Täterschaft beim Mord an Malter. Zwischen den Beinen finden die Helden ein seltsames, eintätowiertes Zeichen, welches Henk herausschneidet und Iustus übergibt. Dieser kann nur auch seinen Unterbrechungszauber beenden und begibt sich zu Abdrushin, damit er ihm das Messer aus der Schulter entfernen kann. Kenji sucht sofort Augustus auf, um ihm die Neuigkeiten zu überbringen, und stößt dabei auf Plankenjockel, welchem er ebenfalls alles erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk  und Octavia warten im Labor bei Turmen, bis dieser erwacht, und befragen ihn wegen der Tätowierung. Er erinnert sich an seinen letzten Abend vor der Abreise, an dem er das Gasthaus „Zur grünen Rast“ aufgesucht und eine heiße Nacht mit einer exotischen Magd von einem Volk der Ishturi verbracht hat. Am nächsten Morgen hatte er ein leichtes Brennen im Schritt gefühlt, sich aber nichts dabei gedacht, als es am folgenden Tag wieder abgeklungen war. Turmen ist am Boden zerstört, als er seine Täterschaft beim Mord an Malter realisiert, und bleibt zunächst noch im Labor. Henk und Octavia suchen Kenji bei Augustus auf und werden mit Plankenjockel konfrontiert, welcher die Bambusen geweckt und die Informationen von Kenji anscheinend komplett falsch verstanden hat. Octavia spricht mit Augustus und er gesteht ihr, dass er den Helden vor Scham kaum noch in die Augen blicken kann und es ihm sehr leidtut, was er Octavia damit angetan hat. Sie überzeugt ihn aber davon, dass er bei der Ansprache des Admirals, bei der er der Mannschaft den Täter bekanntgeben wird, neben den Helden steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Admiral hält nach Sonnenaufgang seine Ansprache und erklärt der Mannschaft, dass Augustus nicht der Mörder von Malter ist, sondern Matrose Turmen unter der Kontrolle der Schwarzmagier die Tat vollbracht hat. Dadurch fällt auch der Verdacht der Mannschaft, dass Augustus Principus Mortis gewesen ist. Admiral Wellenbrecher bittet auch Mystiker Kenji noch um ein paar Worte, welcher der Mannschaft noch einmal die Verwicklung der Schwarzmagier in den Fall erläutert. Abschließend wird verkündet, dass Malters Seebestattung vor dem Mittag stattfinden soll. Nach den Ansprachen entschuldigt sich Obermatrose Grauwasser bei Augustus wegen seines Verdachts, was diesem sichtlich unangenehm ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss wird gefrühstückt, wobei Augustus sein Essen mit auf seine Kajüte nimmt. Beim Essen beschließen die Helden, dass die gesamte Mannschaft nach Zeichen der Schwarzmagier untersucht werden soll, wie es bei Turmen zwischen den Beiden gefunden wurde. Octavia und Roana überprüfen sich gegenseitig, während die Männer nacheinander bei Abdrushin antreten und sich untersuchen lassen. Henk und Kenji machen den Anfang. Nach der Untersuchung spricht der Admiral einige Worte zum Abschied von Malter und Kenji spricht die Worte des [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Borons]]-[[Boron#Borons Segen|Segens]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag nimmt die [[Baiula Spei]] wieder Fahrt auf und die Helden erfahren, dass sie am Abend vor den gefährlichen Nixenbänken ankern werden, bevor sie am nächsten Tag die Insel Soltrum erreichen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.23''') Iustus bittet die Helden zu sich ins Magierlabor und teilt ihnen eine Entdeckung mit. Das Zeichen, welches Turmen entfernt wurde, ist eine persönliche Signatur des Zaubernden, und es ist Iustus mit dem Zeichen vielleicht bald möglich, damit den Aufenthaltsort seines Besitzers ausfindig zu machen.  Anschließend teilt er ihnen mit, dass Augustus noch etwas Zeit für sich braucht und Iustus bittet die Helden, gut auf ihn aufzupassen, da Augustus mit seiner Vergangenheit noch nicht abgeschlossen hat und unter großer emotionaler Instabilität leidet. Außerdem erinnert Iustus Octavia daran, wie wichtig ihre Übungen mit dem Stab sind, wenn sie die Durchschlagskraft ihrer Zauber verbessen will, worauf diese den restlichen Tag im Labor verbringt und ihre Zauber nicht ganz ohne Zwischenfälle trainierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht zum Wechseln seines Verbandes den Schiffsarzt auf und spricht mit ihm über dessen Verbindung zu den Dingir. Kenji erfährt, dass Abdrushin von einem Dingir abstammt und bereits in seiner Jugend mit seiner Dingir tanzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baiula Spei geht zum Abend in ausreichendem Abstand zur Nixenbank vor Anker und die Helden treffen sich beim Abendessen. Augustus nimmt ebenfalls teil, ist allerdings sehr still und bittet die Helden nach dem Essen zu einem privaten Gespräch in seine Kajüte. Kenji schlägt Octavia noch vor, mit ihm zu Abdrushin zu gehen und mit diesem über ihre Magie zu sprechen, denn er machte so seltsame Andeutungen über Octavia und die Herkunft ihrer Magie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus entschuldigt sich bei den Helden, dass er sich gehen ließ und von seinen Schuldgefühlen überrannt wurde. Er  lässt sie wissen, dass  er sich noch mehr zusammenreißen will und sie sich nun wieder auf ihn verlasen könnten, wenn sie ihn überhaupt noch mitnehmen wollen. Alle versichern ihm, dass sie ihn bei ihrer Aufgabe brauchen würden und ihn daher auch gerne weiterhin dabeihaben wollen. Während Henk noch bei Augustus bleibt, suchen Kenji und Octavia den Arzt auf. In einem Gespräch konnte Abdrushin Octavia aber auch nur sagen, dass sie lernen müsse, mit dem Djinn zu tanzen, anstatt ihn kontrollieren zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Nachtwache von Octavia und Kenji hören beide ein Singen vom Meer her und beobachten den Delphin, wie er auf die Nixenbank zu schwimmt. Er schien zu der kaum hörbaren Melodie zu tanzen und Abdrushin, welcher hinzukommt, erklärt, dass sich der Delphin, den er Amweijon-Murranî genannt hat, von den Seinen gerufen wird und nach Hause zurückkehrt, denn Abdrushin kann den Gesang ebenfalls hören. Beim Wachwechsel informieren die beiden Henk über ihre Beobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Sideon ===&lt;br /&gt;
Auf Henks Nachtwache nach Mitternacht begegnet dieser Kaltfisch, wie er auf dem Deck den Klabatterwicht sucht. Kaltfisch macht sich Sorgen, dass das „Gejammer“ der „Wasserweiber“ den Kleinen verscheucht hat. Auf Henks Nachfrage, wer denn die Wasserweiber seien, erklärt Kaltfisch, dass es die Meerhexe, die Braut von Doganon, mit ihren Schwestern sei. Nachdem der Gott einige schönen Frauen in fischähnliche Ungeheuer verwandelt hat, damit sie sein Reich nicht mehr verlassen können, seien diese so wütend darüber, dass sie alle Seereisenden durch ihren Gesang in den Wahnsinn treiben und ihre Schiffe auf der Sandbank auflaufen. Die Seemänner würden dann von ihnen in die Tiefe gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück tauschen sich die Helden über ihre Erlebnisse der Nachtwache aus und planen die Expedition, die zum Mittag losgehen kann, wenn die Baiula Spei die Insel Soltrum erreicht hat. Es gilt nämlich, genügen Proviant mitzunehmen, denn Ekki weist darauf hin, dass sich das Lager der Grauen Männer irgendwo auf der recht großen Insel versteckt ist. Die Helden wollen sich hinüberrudern lassen und nach Beendigung wieder abholen lassen, so dass kein Matrose auf der Insel auf ihre Rückkehr warten muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.24''') Die Helden lassen sich zum Mittag von den Obermatrosen Grauwasser und Klippstein nach Soltrum übersetzen. Das Wetter ist klar, nur am hohen Berg von Soltrum hängt anscheinend noch eine dunkle Regenwolke. Die Helden können aufgrund der Steilklippen, welche fast de ganze Insel umgeben, nur an wenigen Stellen anlanden und sie entschließen sich für die nordöstlichste Bucht der Insel. Dort stoßen sie auf einen undurchdringlich erscheinenden Wald und müssen einen Weg hineinfinden. Ohne die Kenntnisse von Henk und Augustus im Fährtenlesen wäre dies ein äußerst mühseliges Unterfangen. Doch es werden Tierpfade entdeckt, auf denen die Helden den Urwald erkunden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wandbild.png|500px|rahmenlos|rechts|Das Wandbild aus der verfallenen Hütte auf Soltrum]]&lt;br /&gt;
Nicht weit vom Strand entfernt finden die Helden eine halb verfallene Hütte, in der sie neben einem Wandgemälde auch die Leiche eines Bewohners finden, welcher noch immer eine goldene Scheibe in Sonnenform umklammert hält. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass der Mann anscheinend Schiffsbruch erlitt, auf der Insel strandete und dann auf dem Berg eine Gemeinschaft von Männern traf, denen er die goldene Scheibe entwendete. Er wurde anscheinend wegen des Diebstahls ausgestoßen und hat dann die Hütte im Wald errichtet, in der er auf Schiff wartete, welche ihn mitnehmen können. Die goldene Scheibe besitzt eine göttliche Aura, welche Kenji als zu [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] gehörend und Octavia leicht magisch empfindet, welche von Henk eingesteckt wird, bevor die Reise durch den Urwald weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen über einige Sackgassen ihren Weg in Richtig des großen Berges und stoßen dabei auf einige alte Ruinenreste, welchen sie aufgrund der typischen floralen Muster elbischen Ursprung unterstellen. Es finden sich noch einige Sonnensymbole auf den Steinen und Henk bemerkt, wie die Drachenträne anfängt zu pulsieren. Nachdem er sie herausgeholt und Kenji und Octavia sie angefasst haben, haben alle eine kurze Vision, bei der sie wieder durch Uselias' Augen schauen (vgl. [[Drachenträne#Uselias'_Turm-Erinnerung (3. Sideon 351 JF)|Uselias' Vision]]). Sie sehen die Ruine als intakten Wachturm mit elbischen Wächtern, die Uselias den Weg zum großen Berg weisen und dieser dann in diese Richtung fliegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem weiteren Weg durch den dichten Wald begegnet den Helden plötzlich ein Goldluchs, welcher als Tier von Suno bzw. Clarius gilt. Sein Fell leuchtet fast golden und seine Augen erstrahlen in einem gelblichen Licht. Das Tier faucht zunächst, wittert dann aber etwas und schnüffelt an Henks Rucksack herum. Octavia erkennt, dass es die Sonnenschiebe sehen will, und als Henk diese hervorholt, beginnt der Goldluchs zu schnurren, reibt sich an der Scheibe und geht dann langsam wieder davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bahnen sich weiter ihren Weg durch das Dickicht und suchen nach Einbruch der Dämmerung ein Nachtlager. Sie teilen für die Nacht Wachen ein und Augustus übernimmt direkt die erste Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Sideon ===&lt;br /&gt;
In Henks Wachzeit nach Mitternacht bemerkt dieser etwas, was anscheinend über den Baumwipfeln über dem Lagerplatz kreist. Er weckt Octavia und klettert auf einen Baum, um besser beobachten zu können, was es sei. Octavia bemerkt mit Astralsicht, dass es sich um ein magisches Wesen handelt, doch bevor es genauer untersucht werden kann, verschwindet es in Richtung des großen Berges, wie Henk noch ausmachen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchen die Helden weiter ihren Weg in Richtung des Gipfels und kämpfen sich den ganzen Tag durch das Dickicht. Nachdem Henk ein Fuchs über den Weg gelaufen ist und ihn vielleicht angezwinkert hat, scheinen sie deutlich schneller vorranzukommen. Mittags wird eine kurze Rast eingelegt und dann weiter gegen alle Widrigkeiten der Weg verfolgt. Bei einer Bachdurchquerung werden die Helden bis zum Bauch nass und entdecken erst viel später, dass sie einige Blutegel abbekommen haben. Octavia kann zum Wohlbefinden aller einige große Mückenschwärme, welche sich schon an den Helden laben wollten, durch Feuerzauber vernichten. Eine überraschende Begegnung mit einer Schlange geht zum Glück wegen Henks Gefahreninstinkt und Octavias Feuerkraft glimpflich aus und die Helden können ihren Weg bis zur Dämmerung fortsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Abend erklimmen die Helden einen Abhang und können über den Baumwipfeln einen Blick auf den großen Berg werfen. Dieser ist gut sichtbar, doch merkwürdiger Weise liegt immer noch diese dunkle Wolke über ihm, welche den Helden aus dieser Entfernung ein unheimliches Gefühl in der Magengegend beschert und Octavia sogar richtig über von der Betrachtung wird. Die Helden beschließen auf diesem Felsvorsprung ihr Nachtlager zu errichten, um am nächsten Tag den Aufstieg auf den Berg zu wagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie entzünden in einer kleinen Felssenkung ein Feuer und sorgen dafür, dass sein Licht nicht allzu sehr in die Umgebung abgestrahlt wird. Es ist sehr kalt, ein Wind pfeift um die Felsen und es beginnt zu regnen. Henk und Augustus beschließen, in den Wald hinabzusteigen und Äste für eine improvisierte Überdachung zu holen. So errichten sie einen notdürftigen Unterstand, welcher allerdings die Kälte und Nässe nur spärlich abhalten kann. Augustus übernimmt die erste, ereignislose Wache und weckt Henk um Mitternacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Sideon ===&lt;br /&gt;
Henk bemerkt in seiner Wache, dass sich langsam aus Richtung des Berges eine seltsame Kälte ausbreitet, die eine unerklärliche Angst in ihm auslöst und ihn leuchtende Augen, grässliche Fratzen und unheimliche Gestalten in der Dunkelheit sehen lässt. Er nimmt seine ganze Willenskraft zusammen und schließlich verzieht sich die Kälte wieder. Henk weckt Octavia und gemeinsam nehmen sie einen schrecklichen Schrei vom Berg wahr, welcher eher tierisch klingt und ein mulmiges Gefühl auslöst. Wigo fühlt sich an einen Todesschrei erinnert und versucht die Helden zur Rückkehr zum Schiff zu bewegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen sind alle durchgefroren und wären sich mit einem heißen Tee aus Roanas Vorräten auf, bevor sie ihren Weg fortsetzen. Auf einer kleinen Lichtung können sie einen Blick auf den Berg werfen, der noch immer von einer dunklen Wolke verhüllt ist, welche eindeutig nicht natürlichen Ursprungs ist. Am Rande der Lichtung entdecken die Helden eine Falle, in welcher ein Tier zappelt. Bei näherer Untersuchung erweist sich dieses als untot, was Wigo vor Schreck erstarren lässt. Henk kann ihn trotz eigener Befangenheit aus der Starre lösen und kurz danach bemerken alle einen großen, grauen Schatten, welcher den Gipfel des Berges umkreist. Die Helden machen sich sofort an den weiteren Aufstieg, verlassen den Wald und steigen die Felsen dem Wasserlauf folgend hinauf. Mit jedem ihrer Schritte wächst in ihren Mägen ein flaues Gefühl und die Nackenhaare stellen sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein untoter Widder erschwert das Vorrankommen und muss überwunden werden. Nach anstrengender Kletterei neben einem Bachlauf, bei der sie wegen Kenjis Erschöpfung eine Pause einlegen müssen, erreichen sie schließlich den Rand der Wolke. Octavia stellt mit Astralsicht fest, dass die Wolke von chtonischen und abyssischen Strömen durchzogen ist, und fühlt sich an den grünen Nebel erinnert, welchen die Schwarzmagier nutzen, um auf See zu fliehen. Nur mit großer Überwindung gelingt es den Helden, sich der Wolke zu nähern, denn eine Gänsehaut überkommt sie und ihre Herzen schlagen ihnen bis zum Hals. Wigo gerät in Panik, flieht und muss von Henk zurückgeholt und überzeugt werden, damit er die Helden begleiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden die dichte Wolke betreten, überkommt alle ein Gefühl von Panik und alptraumhafte Bilder tauchen im Nebel auf. Augustus spricht allen Mut zu und mit geballter Willenskraft gelingt es ihnen, weiter in den Nebel vorzudringen. Nach einige Zeit stellt sich bei ihnen eine Art Gewöhnungseffekt ein und der Nebel verliert einen Großteil seines Schreckens, so dass die Helden weiter vorrankommen. Ein untoter Adler greift sie an und wird von Octavias Flammen aufgehalten. Schließlich umrunden die Helden die Bergkuppe und stoßen auf angelegte Gärten, welche zu einigen Wohnhöhlen gehören. Große Statuen und Gemälde an den Höhlenwenden zeugen von großer Kunstfertigkeit und es finden sich Musikinstrumente und große Werke der Dichtkunst, jedoch keinerlei Waffen. Den Schlafplätzen nach zu urteilen lebt hier eine Gemeinschaft von etwa 30 Leuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen nur unter starker Willensanstrengung die Bergspitze und hören über sich im Nebel große Schwingen und einen Schrei, wie er in der Nacht zu hören war, welcher allen durch Mark und Bein geht. Wie als Antwort erschall lautes, wahnsinnig klingendes Lachen aus dem Nebel und vor ihnen sind schlurfende Schritte von vielen Beinpaaren zu hören, welche sich in Bewegung setzen. Durch den undurchdringlichen Nebel dringen schließlich seltsame Laute, die wie das Ächzen und Stöhnen von gequälten, rauen Stimmen klingt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach und nach tauchen beim Vordringen in den Nebel untote Mitglieder der Gemeinschaft auf, greifen die Helden an und werden überwältigt. So nähern sie sich dem Ort, woher das Lachen gekommen war, als sie durch den Nebel mitbekommen, dass jemand den Nekromanten angreift, diesem aber mit lauten Schmerzensschreien erliegt. Henk stürmt als erstes vor, während die anderen noch die Zombies abwehren, und kann den Schwarzmagier sehen, wie dieser ohne Maske mit blutüberströmter Robe auf einem Felsen steht. Der Nekromant wendet sich Henk zu, der gerade von einem Zombie angegriffen und in den Hals gebissen wird, und wendet einen Zauber an, welcher Henk seine Lebenskraft entzieht. Geschwächt sinkt Henk zu Boden, rappelt sich aber auf und nähert sich, als der Nekromant auf den Rücken eines Gargoyles springt und in der Wolke entkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kümmert sich um den unbekannten Mann, welcher den Schwarzmagier angegriffen hat, und erhält von ihm den Auftrag, Loxias zu finden und ihn zu beschützen. Er enthüllt Kenji, dass sie der goldenen Katze folgen sollen, und stirbt. Als sein Leichnam kurz darauf als Untoter sich erhob, bemerkte Octavia astral eine Verbindung zu einem Zeichen auf dem höchsten Felsen, welches für die nekromantische Verseuchung des Ortes verantwortlich ist. Es ist mit Blut auf einen Felsen gemalt und Octavia wischt es ab, was den Zauber bricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der grüne Nebel abgezogen ist, haben die Helden einen sehr klaren Blick über das Meer und können die Baiula Spei erkennen, welche sich eine Seeschlacht mit der Salzmähre liefert. Iustus Schild ist zu erkennen und nach einiger Zeit gewinnt die Baiula Spei die Oberhand und die Salzmähre flieht, wobei sie erneut den Nebel erzeugt. Die Helden sich erleichtert und auch völlig erledigt, und ziehen sich in die Wohnhöhlen der Einsiedelei zurück, um dort zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.25''') Die Helden spüren schnell, dass die mit ihren Wandmalereien sehr gemütlich wirkende Höhle eine besondere, sehr erhabenen wirkende Aura besitzt, welche Kenji als starke Präsenz von [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] oder Clarius erkennt. Alle sind sehr erschöpft und Henk schläft sofort ein. Wigo steht noch unter Schock und wird von Octavia und Kenji beruhigt. Augustus übernimmt die Nachtwache und hielt Kenji beim Einreiben und Verbinden seines schmerzenden Armes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Sideon ===&lt;br /&gt;
In der späten Nacht haben die Helden eine [[Drachenträne#Uselias' Traumbild vom Berg der Sonne (6. Sideon 351 JF)|kurze Traumsequenz]], welche ihnen am Morgen noch deutlich in Erinnerung ist. Kenji erwacht als erster in den Sonnenstrahlen und vertritt sich vor der Höhle die Beine. Er bewundert die Statuen und erblickt plötzlich den Goldluchs, der vor der aufgehenden Sonne steht und in ihrem Licht erstrahlt. Er lässt die anderen von Augustus wecken und gemeinsam folgen sie dem Tier bis zu seiner Höhle. &lt;br /&gt;
[[Datei:Loxias.png|100px|thumb|rechts|Marcus Illurius Loxias]]&lt;br /&gt;
In dem Bau des Goldluchses treffen die Helden auf fünf lebende Mitglieder der Gemeinschaft und der Älteste drängt darauf, noch vor der Vorstellung in die Wohnhöhlen zu gehen, da sein Gefährte schwer verletzt ist und ihm nur dort geholfen werden kann. So kehren die Helden mit den Überlebenden zu den Wohnhöhlen zurück und dem Verwundeten wird durch seinen Gefährten geholfen. Die Helden nehmen an einem entfachten Feuer platz und der Älteste stellt sich als [[Marcus Illurius Loxias]] vor, welcher sogar mit Augustus‘ und Octavias Großvater befreundet war, wie sich im Gespräch zeigt. Danach nennt Loxias die Namen seiner Gefährten [[Bellrian]], [[Lodewijk]], [[Joro]] und [[Kadir]] und erwartet im Anschluss bei etwas zu Essen eine Erklärung der Helden, wer sie sind und was überhaupt geschehen ist. Loxias anfänglich sehr gemischten Gefühle werden durch die Geschichten immer wohlwollender und er zeigt sich sehr besorgt über die Ereignisse am Festland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann berichtet Loxias neben den Geschichten, wie er auf die Insel gekommen ist (s. [[Marcus Illurius Loxias#Auf der Suche|Biographie]]), über den Angriff des Nekromanten auf die Gemeinschaft und erzählt, wie sich eine dunkle Aura über den Berg legte und immer mehr Gefährten in Untote verwandelt wurden. Der Nekromant wollte dann  etwas über die „Helden der Drachenträne“ und über die „Baiula Spei“ wissen wollte, doch niemand hatte darauf eine Antwort. Nur durch einen blendenden Lichtzauber von Bellrian konnten sie zu fünft entkommen und Unterschlupf in der Höhle des Goldluchses finden, den Loxias ''Smintheus'' nennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk Loxias die goldene Sonnenscheibe zeigt, berichtet Loxias den Helden von seinem Fund von insgesamt vier Sonnenscheiben und erzählt auch die Geschichte des Diebstahls. Er ist erfreut, dass die Scheibe nun zurückgekehrt ist und bittet Henk, sie ihm auszuhändigen. Als er eine bemalte Truhe öffnet, in der die anderen Scheiben verwahrt werden, bemerkt Henk das Vibrieren der Drachenträne und als alle Helden sie berühren, haben sie eine [[Drachenträne#Uselias' kurze Vision (6. Sideon 351 JF)|kurze Vision von Uselias]], in der erfahren, dass es noch eine fünfte Sonnenscheibe gibt und dass diese ursprünglich die Stimmhebel einer göttlichen Lyra gewesen sind. Außerdem wissen sie, wo die Scheibe zu finden ist, und Loxias kann sie am nächsten Tag zu dem Ort führen, nachdem sie sich alle den restlichen Tag über etwas ausgeruht haben. Dazu schlägt Loxias vor, dass sie sich dem Zauber des Berges hingeben und am besten die Sonne auf dem Gipfel genießen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus zunächst dabei hilft, die Toten vom Berg zum Verbrennungsfelsen zu tragen und einen Scheiterhaufen zu errichten. Bei allen löst der Berg einen Drang zur schöpferischen Betätigung aus, und Octavia nimmt eine Lyra und Henk eine dreieckige Gitarre aus einer Höhle mit, damit sie oben auf dem Gipfel musizieren können. So spielten die einen, während Kenji sich zu einem Text inspiriert fühlt, welchen er niederschreibt, und Wigo beginnt, ein Bild an eine Felswand zu malen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Joro.png|100px|thumb|rechts|Joro]]&lt;br /&gt;
Zum Mittag, als Kenji sein Schreiben gerade beendet hat, haben Henk und Octavia sich beim Musizieren in einen  gemeinsamen Rhythmus hineingefunden, welcher der Atmosphäre des Gesanges im [[Drachenträne#Uselias' Traumbild vom Berg der Sonne (6. Sideon 351 JF)|Traumbild vom Berg der Sonne]] ähnelt. In diesem Augenblick stimmt [[Joro]] mit einer beeindruckenden, wundervollen Stimme mit ein und trägt zu der Musik eine pathetische Hymne an Clarius vor, welche von Loxias auf Altthyrnisch gedichtet worden war. Gegenüber auf dem Bergrücken, wo auch der Scheiterhaufen errichtet ist, ist Augustus meditativ komplett in seine Schattenkampf-Bewegungen vertieft und scheint das erste Mal wieder mit sich im Reinen zu sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bellrian.png|100px|thumb|links|Bellrian]]&lt;br /&gt;
Am Nachmittag musiziert Octavia weiter mit der Lyra und entdeckt ganz neue Melodien und neue Variationen ihrer eigenen Kompositionen. Kenji unterhält sich mit [[Bellrian]] und sie diskutieren dessen These, dass es sich bei dem Licht vielleicht um [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] bzw. Clarius handeln könne. Bellrians Erfahrungen hier auf der Insel haben ihm das bestätigt (s. [[Bellrian#Charaktergeschichte|Biographie]]). Er weist auch darauf hin, dass das altzwergische Wort für „die Botschaft“ auch „der Bote“ bedeuten kann, und das in den elbischen „Chroniken von Veldun“ der Name des Kontinents „Aloran“ aus dem Drachischen mit „Land des Lichts“ übersetzt wird und als „vom Licht gesegnet“ gezeichnet wird. Des Weiteren wird von den Elben gesagt, die „Sonne sei das Herz“ des Kontinents. [[Datei:Lodewijk.png|100px|thumb|rechts|Lodewijk]][[Lodewijk]] erzählt in seiner Geschichte, wie er auf die Insel kam, davon, dass er von Wol ebenfalls durch ein Licht geleitet und schließlich zur Insel geführt wurde (s. [[Lodewijk#Charaktergeschichte|Biographie]]). Henk empfindet es nicht als abwegig, dass eine göttliche Kraft in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich erlebt und damit auch anders ausgedrückt wird. [[Datei:Kadir.png|100px|thumb|links|Kadir]] Schließlich berichtet auch [[Kadir]] seine Erlebnisse und bei ihm war es das Licht in Form eines Sterns, welches ihn auf den Weg aufmerksam machte und ihm später seine Hybris heilte (s. [[Kadir#Charaktergeschichte|Biographie]]). Wigo hat in der Zeit ein Portrait von Heli gemalt und ist sichtlich stolz auf sein Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonnenuntergang ziehen die Männer der Gemeinschaft mit den Sonnenscheiben in einer Art Prozession zum errichteten Scheiterhaufen und übergeben die Körper ihrer Freunde dem Feuer. Sie singen Lieder und verabschieden sich von den Verstorbenen, während die letzten Spuren der Dämmerung verschwinden und die Dunkelheit Einzug nimmt. Im Anschluss sitzen alle noch zu einem gemeinsamen Mahl zusammen und tauschen sich über ihre Erlebnisse und neuen Einsichten aus. Sie kennen jetzt den „Zauber des Berges“, von dem Loxias sprach, und Smintheus hält in der Nacht Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.26''') Während die anderen Helden ruhig und entspannt schlafen, erwacht Octavia in der Nacht und kann nicht wieder einschlafen. Aus der Höhle hervortretend wird sie von Smintheus zum Scheiterhaufen geführt und erlebt dort eine Erscheinung, welche sie sich selbst erkennen lässt, was dazu führt, dass sie in der Nacht beginnt, Lichtbilder aus Feuer in die Luft zu malen. Durch die unerwartete Helle erwachen Henk und Kenji und beobachten, wie Octavia ohne Iustus Zauberstab, einen Feuerdrachen erzeugt und ihn verschwinden lässt, als sie ihre Freunde bemerkt. Darauf daran entbrennt eine Diskussion zwischen Octavia und Augustus, welcher mit ihrem Entschluss, die Ausbildung bei Iustus abzubrechen, nicht einverstanden ist, während Henk und Kenji Octavias Entscheidung unterstützen, obwohl sie auch Augustus Bedenken teilen. Henk spricht nochmal mit Loxias über die Sache, bevor er zum gemeinsamen Frühstück geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück brechen die Helden mit Loxias auf, um die fünfte Sonnenscheibe zu finden. Sie erreichen die Küste und Henk und Augustus müssen mit Hilfe von [[Abraxa Cibinensis|Abraxas]] Unterwasseratemtrank durch die starke Brandung zum Eingang der Höhe tauchen und dabei einen Hai abwehren, während Octavia und Kenji von oben nur ohnmächtig zusehen können. In der Höhle hütet ein Kraken die Sonnenscheibe und dieser wird von den beiden geschickt ausgetrickst, um die Scheibe zu entwenden. Henk und Augustus ziehen sich einige Blessuren von den Felsen zu und erst am frühen Nachmittag sind sie wieder zurück bei den Wohnhöhlen und können die vereinten fünf Sonnenscheiben auf die Bergspitze legen. Dort bemerken sie, dass die Artefakte alleine nicht ausreichen, um die Atmosphäre des Ortes so zu heben, dass eine Vision von Uselias möglich ist. Sie sprechen mit Loxias, welcher ihnen hilfreiche Ratschläge für ein Weihe-Ritual auf der Bergspitze gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji am Nachmittag auf der Bergkuppe einen eigenen Anrufungshymnus an den Sonnengott schreibt, machen sich Octavia, Henk und Augustus auf den Weg, um nach [[Lodewijk|Lodewijks]] Anweisungen das besonderes Harz der heiligen Äonenkiefer zu sammeln, welches sie bei dem Ritual verräuchern wollen. Erst am Abend sehen sich alle in den Wohnhöhlen wieder und planen den morgigen Ritualtag. Loxias schlägt vor, dem Beispiel seiner Gemeinschaft zu folgen und den Tag mit einer rituellen Waschung zu beginnen, was die Helden in ihre Planung aufnehmen. Dann legen sich alle schlafen und Smintheus übernimmt die Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück brechen die Helden am Morgen mit Loxias zu dem Quellbecken auf, in welchen die Gemeinschaft ihre Reinigungen vollzieht. Vor Ort stellt es sich als die Quelle heraus, welche Kenji bereits auf dem Hinweg geweiht hat, und der göttliche Einfluss ist für alle deutlich spürbar. Loxias kristallisiert das Göttliche durch einen Hymnus an den Sonnengott und nacheinander waschen sich Kenji, Henk und Octavia nicht nur den körperlichen Dreck des Leibes, sondern sie reinigen sich vor allem von ihrem seelischen Ballast. Nach dem kompletten Untertauchen in der Quelle fühlen sich alle mit frischer Kraft belebt und in eine derart göttliche Atmosphäre gesetzt, dass niemand das Bedürfnis zu sprechen empfindet und sie still und andächtig wie eine spontane Prozession auf die Bergkuppe ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittag haben sie die Spitze des Berges erreicht und beginnen mit dem Ritual. Während Henk das leuchtende Harz verräuchert, stimmt Octavia mit der Lyra eine spontane Melodie an. Gemeinsam bauen die beiden eine göttliche Atmosphäre auf, welche Kenji dann mit seinem gesungenen Hymnus zur Vollendung führt. Die Sonnenscheiben beginnen zu leuchten und Henk holt die sich regende Drachenträne hervor. Ein von ihnen ausgehendes Licht lässt die Helden an einer Erinnerungs-Vision von Uselias teilhaben, in der dieser Warnung vom Sonnengott erhält und die Hilfe der Muse Lumenisa angeboten bekommt, welche in der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; auf ihn warte (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Erinnerungs-Vision auf Soltrum (7. Sideon 351 JF)|Vision auf Soltrum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen im Anschluss die Wohnhöhlen auf und sprechen mit Loxias über ihre Erfahrung. Dieser erkennt den Namen Lumenisa als denjenigen der Nixe und zeichnet ihnen den Ort der „Blauen Festung“ auf Henks Seekarte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.27''')  Noch immer unter dem Einfluss der Vision und sich an das grelle Licht aus den Augen des Sonnengottes erinnernd, holen die Helden am Nachmittag mit Loxias und seinen Männern die Sonnenscheiben von der Bergspitze. Ihnen fällt auf, dass diese stark magisch aufgeladen sind und sich die gesamte Atmosphäre des Ortes erhöht hat. Gemeinsam bringen sie die Scheiben wieder in die Wohnhöhlen und Loxias bietet ihnen an, sie am nächsten Morgen mit einem kleinen Segelboot zu einer Bucht ihrer Wahl zu bringen. Dankbar nehmen die Helden an und essen gemeinsam zu Abend. Kenji spricht noch mit Loxias und Smintheus übernimmt wieder die Nachtwache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Sideon ===&lt;br /&gt;
Loxias weckt die Helden zur beginnenden Dämmerung und nach einem kurzen Essen verabschieden sie sich von den Männern. Lodewijk schenkt jedem noch einen Trank zur Dunkelsicht und alle wünschen den Helden Glück für ihre Reise und versprechen, für sie zu beten. Gemeinsam mit Loxias und Smintheus brechen die Helden dann auf und erreichen nach etwas Weg ein kleines Segelboot in einer versteckten Bucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loxias bringt alle sicher in die westlichste Bucht und bittet sie, niemandem etwas von ihrer Gemeinschaft um dem Berg zu erzählen, damit dieser Ort weiterhin geheim gehalten werden kann.  Dann verabschiedet auch er sich und Octavia gibt ein Leuchtsignal ab, um die Baiula Spei zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwa drei Stunden werden die Helden abgeholt und sie kehren zum späten Mittag auf die Baiula Spei zurück. Der Admiral empfängt sie mit Ferolax und Iustus und empfiehlt ihnen, sich vor dem Essen, welches Roana extra für ihre Rückkehr zubereitet hat, noch einmal auf ihrer Kajüte frisch zu machen. Kenjis Arm schmerzt und auch Henk spürt die Erschöpfung wieder, so dass beide beschließen, nach der Besprechung den Arzt Abdrushin aufzusuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Offiziersmesse erfahren die Helden vom Hergang des Überfalls auf die Baiula Spei, welchen sie vom Berg aus beobachtet hatten. Iustus‘ Schild hat die Angreifer überrascht und größeren Schaden abgewendet. Dennoch ist der Verlust von drei Seemännern (Bamusen Hjort und Iago, Matrose Aarwin Seiler) zu beklagen, welche unter die Kontrolle des Schwarzmagiers gefallen sind. Schließlich hat Leutnant Ibendorn den Gargoyle abgeschossen und die Salzmähre ist mit grünem Nebel geflohen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss berichten die Helden von ihren Erlebnissen und verschweigen die Existenz einer Gemeinschaft. Nur der unter Schmerzen leidende Kenji erwähnt das Verbrennen von Leichen, als das Gespräch auf das langanhaltende, große Feuer in der Nacht kommt. Der Admiral will den neuen Kurs wissen und Ferolax macht sich direkt ans Werk und überprüft das gesamte Tauchboot auf Schäden. Er kündigt auch an, den Helden noch einmal eine Einweisung in die Bedienung des [[Natator aeris]] geben zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji suchen nach dem Essen Abdrushin auf und dieser wechselt den Verband an Kenjis Arm. Abdrushin findet die Ursache für Kenjis starken Schmerzen heraus und verschafft ihm Linderung. Im Anschluss begibt Kenji sich mit Henks Unterstützung in die Kapelle und versinkt ins Gebet (s. [[Kenjis Tempel#Kenjis Trance (8. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Henk lässt sich von Abdrushin seine frische Narbe am Hals versorgen und bekommt einen stärkenden Trank. Dann begibt er sich an die frische Luft zum Steuermann und genießt den Ausblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia sucht nach dem Essen das Magierlabor auf und konfrontiert Iustus mit ihrer Entscheidung, die Ausbildung mit den Übungen bei ihm abzubrechen und stattdessen auf eigenen Wegen weiterzumachen. Iustus ist nicht begeistert und berichtet dann Octavia von seinen Plänen, die ganze Mannschaft magisch auf Beeinflussungszauber zu untersuchen. Er wolle gleich heute nach dem Abendessen mit den Helden beginnen. Im Anschluss an das Gespräch beginnt Octavia mit ihren Experimenten, welche das Schiff zum Beben und Rucken bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird unterdessen auf Deck von einem entsetzen Ekky aufgefordert, mit seinen Freunden schnellstens in die Kajüte zu Kaltfisch zu kommen, weil es etwas Dringendes zu bereden gäbe. Dann geht ein mächtiger Ruck durch das Schiff, als ob es gerammt wird, doch niemand kann eine Ursache erkennen. Die Mannschaft sucht alles ab und Henk kommt dann der Verdacht, dass es aus dem Magierlabor gekommen sein könnte. Also macht sich Henk auf den Weg und konfrontiert Iustus und Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geht er mit Octavia am späten Nachmittag zu Kaltfisch, Kenji verbleibt friedlich schlafend in der Kapelle. Der alte Pirat erklärt Henk und Octavia für bescheuert und drängt auf sofortiger Umkehrung des Kurses, da sie in das Gebiet des Kraken steuern würden. Ekky unterstütz ihn in seinen Bemühungen und erzählt Seemannsgarn von Angriffen der Bestie. Als die Helden den beiden versichern, dass er keine andere Möglichkeit gibt, geben sie klein bei und Kaltfisch überbringt ihnen die Botschaft vom Klabatterwicht, dass dieser von Iustus ein Geschenk und eine Entschuldigung erwarte im Ausgleich für die ganzen Unannehmlichkeiten, die er mit dem Schild hätte. Henk sollte sich darum kümmern, dass dem nachgekommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.28''') Henk sucht Augustus auf und bespricht mit ihm das Klabatterwicht-Problem. Dieser lacht auf und wünscht ihm viel Glück bei der rhetorischen Meisterleistung, die er da vollbringen müsse, um Iustus zu überreden. Im Magierlabor ist Henks erster Versuch rhetorischer Art und sein zweiter eine persönliche Bitte, doch beide erreichen den pragmatischen und empathielosen Iustus nicht. Doch dann zeigt Henk auf, dass die Helden zum Erreichen ihres hohen Zieles, die Wesen der Welt vor unsäglichem Leid zu bewahren, keinem dieser unschuldigen Wesen ihrerseits wissentlich Leid zufügen dürfen.  Sie können also den Klabatterwicht nicht einfach in die Falle sperren, da dieser darunter leidet und es nicht verdient hat, da er ihnen schon mehrfach geholfen hat. Diesmal lenkt Iustus ein und erklärt sich bereit, dem Wicht immer etwas Schnaps zu opfern, wenn das Schild ausgelöst wird. Henk handelt bei Kaltfisch noch heraus, dass Iustus sich nicht persönlich entschuldigen muss, und bittet den Klabatterwicht selbst um Entschuldigung. Dann holt Henk den noch unter weißem Mohn stehenden Kenji aus der Kapelle ab, damit Iustus mit der magischen Untersuchung beginnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus untersucht nacheinander Kenji, Henk und Octavia und eröffnet ihnen seine Analyseergebnisse. Er stellt bei jedem unterschiedliche Dinge fest (Henk und Octavia haben nach der Untersuchung einen leichen Weingeschmack im Mund), jedoch ist allen ihre Verbindung zu der Drachenträne gemeinsam. Die Struktur dieses uralten Blutzaubers ist Iustus völlig rätselhaft und er ist tief in die astrale Struktur der Helden verwoben. Das Artefakt scheint die Helden nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Personen zu verbinden, was jedoch eine chaotische Astralstruktur auslöst, welche die Analyse versteckter Einflüsse enorm erschwert. Iustus hat einen weiteren magischen Einfluss ausgemacht, welcher vermutlich ebenfalls von der Drachenträne ausgeht. Dieser ist sehr rätselhaft und Iustus vermutet, dass die Drachenträne noch offenbaren wird, um was es sich handelt. Die Helden werden gebeten, möglichst regelmäßig eine solche Untersuchung zu wiederholen, damit Iustus die Struktur besser verstehen lernt und wohlmögliche Veränderungen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden müssen keine Nachtwache übernehmen und können sich vor ihrer Tauchbootexpedition nochmal gut ausruhen. Kenji lässt sich von Abdrushin nochmal seinen Arm verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Sideon ===&lt;br /&gt;
Während die anderen bequem in ihren Betten schlafen, ruht Henk schlecht und wandert die halbe Nacht an Deck herum, bevor er Schlaf findet. Doch zum Frühstück ist er wie die anderen wieder einsatzbereit und Ferolax freut sich schon auf die Tauchbooteinweisung, denn er möchte ihnen eine Überraschung zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Deck begegnen die Helden [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und [[Ekky die Walfaust|Ekky]], welche aufgeregt auf dem Schiff herumlaufen und das Meer mit besorgten Blicken absuchen. Kaltfisch ist überzeugt, den Kraken bereits gesehen zu haben, doch der Ausguck kann dies nicht bestätigen und meint, es sei ein Wal gegewesen. Ekky rät den Helden, bei ihrer Tauchfahrt zu Doganon zu beten, falls sie auf den Kraken treffen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax und Iustus weisen die Helden nochmals in die Bedienung des Tauchbootes ein und der Zwerg präsentiert stolz einen neuen Verteidigungsmechanismus für den [[Natator aeris]], welcher eine Art Blitzsturm auslöst und dabei enorm viel elementarer Luft verbraucht. Nach der Einweisung bietet Abdrushin den Helden einen Trank an, welcher ihre Nerven beruhigen soll vor der Fahrt in dem engen Tauchboot und ihnen Mut und Zuversicht schenken soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte vor der Expedition noch etwas sagen und bittet seine Gefährten darum, stets offen mit ihren Gedanken zu sein und über alles zu sprechen, was in ihrem Geist auftaucht, selbst wenn sie es nur für ein Hirngespinst halten, womit sie niemanden belästigen wollen. Dann besteigen Henk, Kenji, Octavia und Augustus das Tauchboot, welches die Matrosen dann in die Bartha-Bucht hinablassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Natator.png|300px|rahmenlos|rechts|Das Tauchboot der Helden]]&lt;br /&gt;
Octavia leitet das Sinken des Natators ein und die Helden spüren, wie das Meer ihr Schiff verschlingt. Auf dem Grund angekommen herrscht ein Zwielicht, welches durch die Scheinwerfer des Tauchbootes erhellt wird. Die Helden befinden sich in einer völlig fremdartigen Welt und werden von seltsamen Fischen und schwerelos schwebenden Meeresbewohnern beäugt. Henk navigiert das Boot geschickt durch einen Quallenschwarm und aufgewühltes Plankton lenkt seinen Kurs nach Norden ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk navigiert um eine Felskante herum und sie entdecken ein stark verfallenes Schiffswrack. Es muss einem Kelpwald durchquert werden und dort verfängt sich ein Tangblatt in einem Rotor, welches von Kenji jedoch durch starkes Treten in die Pedale wieder abgelöst werden kann.  Die Helden finden eine uralte Ruine mit einem großen Eingang, in welchen sie hinabtauchen. Doch der Tunnel ist nach einiger Zeit verschüttet und Henk schafft es gerade so, den Natator rückwärts wieder heraus zu navigieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrer Weiterfahrt finden die Helden einen Walkadaver mit gigantischen Bissspuren, welcher anscheinend mit zwei bis drei Bissen abgenagt worden war. Neben dem riesigem Walgerippe wirkt der Natator ziemlich klein und wäre im Maul des Wesens, was den Wal verspeist hat, vermutlich mit einem Schluck verschwunden – eine Erkenntnis, welche die Helden beunruhigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie den nächsten Kelpwald durchqueren, legt sich ein großes Tangblatt auf die Frontscheibe und verdeckt die Sicht. Henk kann es jedoch durch eine scharfe Kurve wieder ablösen und das Tauchboot steuert nun auf ein riesiges Schiffwrack zu, welches Octavia und Augustus als die lange vermisste „Archontic“ identifizieren. Sie stoppen die Fahrt, um die Schiffsglocke zu bergen, und Henk entdeckt dabei eine Pelagus-Statue, welche er ebenfalls mit an Bord des Natator aeris nimmt. Der Delphin, welchen Abdrushin „Amweijon-Murannî“ genannt hat, taucht auf und grüßt die Helden spielend.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchfahrt1.png|300px|thumb|rechts|Die erste Tauchfahrt auf der Suche nach der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Nachdem Henk das Tauchboot wieder um eine scharfe Felskante gesteuert hat, stoßen sie vor einem Kelpwald auf einen Riesenkrebs, dessen angreifenden Scheren Henk mit Octavias Hilfe ausweicht. Im Kelpwald weicht Henk einem Felsen aus, welcher plötzlich zwischen den Pflanzen auftauchte, und beim Verlassen des Waldes weicht Henk geschickt scharfkantigen Muscheln aus. Auf ihrer Fahrt südwärts fällt ihnen an ihrem Sichthorizont ein großer Schattenumriss auf, welcher nach einiger Zeit sogar seine Position gewechselt hat und dann gänzlich verschwindet, nachdem die Helden ein weiteres Schiffswrack passiert haben, welches den Namen „Ontdekker“ trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden eine weitere Ruine, welche eine vom Tauchboot uneinsichtige Stelle aufweist, die Henk und Augustus sogleich erkunden. Sie entdecken zwar keinen Eingang, jedoch findet Henk eine alte Zwergen-Handaxt. Das Tauchboot passiert ein weiteres Schiffswrack, anscheinend ein ehemaliges Piratenschiff, und erreicht eine weitere Ruine, wo die Helden kurz eine Gruppe ruheloser Elbengeister umherwandern sehen. Sie durchqueren einen Kelpwald und ihnen fällt ein seltsamer Tangstiel auf, welcher ungewöhnlicherweise Saugnäpfe zu haben scheint und nach oben ins Blätterdach verschwindet, als der Natator sich nähert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum verlässt das Tauchboot den Kelpwald, wird es von einem großen Hai angegriffen, welcher fest zubeißt und sich nur durch den neu installierten Blitzschlag abwehren und verscheuchen lässt. Als die Helden weiterfahren, bemerkten sie plötzlich vor dem nächsten Kelpwald hinter sich einen großen Schatten und das Tauchboot wird von einem Tentakel gepackt, dessen Saugnäpfe sich auf der Frontscheibe abzeichnen. Octavia aktiviert erneut den Verteidigungsmechanismus, und unter den vielen Blitzen lässt der Tentakel los, und unter großer Kraftanstrengung kann sich der Natator im Kelpwald verstecken. Der Kraken verwirbelt das Wasser, so dass die Kelpstränge wild umherwirbeln und sich schließlich in einem Rotor verfangen. Als er verschwunden ist, scheitern alle Befreiungsversuche, so dass Henk und Augustus aussteigen, um manuell den Rotor zu befreien. Mitten in der Arbeit können Octavia und Kenji aus dem Natator aeris nur hilflos zusehen, wie erst Augustus und dann auch Henk von Tentakeln umschlungen und fortgezogen werden. Schockiert harren die Verbliebenen noch eine Stunde aus, in der Hoffnung, etwas von den Vermissten zu sehen, doch dann müssen sie mit den letzten Luft-Reserven auftauchen und der Baiula Spei die furchtbare Nachricht überbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.29''') Die Tatsache, dass der Kraken tatsächlich existiert, löst bei den Matrosen Todesängste aus und der Admiral lässt das Schiff gefechtsklar machen und die Wachen verdreifachen. Wigo steht unter Schock und sieht die Drachenträne und damit die gesamte Mission verloren und braucht dringend Kenjis Zuspruch. Iustus ist sichtbar betroffen und verspricht, sofort an einer Möglichkeit zur Ortung von Henk und Augustus zu arbeiten. Kenji hält eine ermutigende Ansprache und spricht [[Notun#Notuns Segen|Notuns Segen]] vor der Mannschaft der [[Baiula Spei]] und Octavia hilft Ferolax bei der Ausbesserung des [[Natator aeris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus erwachen mit Kopfschmerzen und blauen Flecken in einer trockenen Höhle auf feuchtem, salzigem Boden und erkunden zunächst die Umgebung. Sie befinden sich in einer größeren Halle, deren Architektur sie an jene der Grünen Festung auf Lyo erinnert. Sie finden Blasentang, welcher elementare Luft erzeugt, und ein Fass mit Trinkwasser. Die beiden fühlen sich an Loxias' Kammer unter dem Meer erinnert, und tatsächlich taucht nach einiger Zeit eine Nixe auf. Ihr Gesicht ist das einer blassen, aber schönen Elbin und sie wirkt ähnlich edel und fremdartig wie ''[[Nesta'caim]]'' aus dem hohen Norden. Auch der Delphin taucht auf und gesellt sich zu der Nixe, welche die beiden Menschen mit scharfen, durchbohrenden Blicken mustert. Nachdem sich Henk erklärt hat, erfahren sie, dass die Nixe ''[[Lumenisa]]'' ist und der Delphin ''Liria'' heißt. Henk gestattet ihr, die Drachenträne in die Hand zu nehmen und ihr entsteigt eine Lichtkugel, welche den Kopf der Nixe einhüllt (vgl. [[Drachenträne#Uselias und Lumenisa (10. Sideon 351 JF)|Uselias und Lumenisa]]). Anschließend ist der Schleier vor ihren Augen wie weggeblasen und die Nixe flüstert dem Delphin etwas zu, bevor sie im Wasser verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reparatur stellen Kenji und Octavia fest, dass der Delphin, welcher sie schon öfters begleitet hat, wiederaufgetaucht ist und sie anscheinend schnatternd dazu bewegen möchte, ihm in eine bestimmte Richtung unter Wasser zu folgen. Also machen sie das Tauchboot klar und mit Ferolax' und Wigos Unterstützung folgen sie dem Delphin in die Tiefe. Sie werden unter Wasser zu einer Ruine gelotst, welche mit leuchtenden Lichtmuscheln bewachsen ist und einen großen Eingang besitzt. Der Natator taucht vorsichtig, von einigen schwimmenden Wesen begleitet, in den Eingang hinab und taucht schließlich in einer größeren Halle wieder auf, in der sich Augustus und Henk befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem erfreuten Wiedersehen und dem Austausch des Erlebten taucht Lumenisa wieder auf und deutet den Helden an, am Wasser liegende, leere Schneckenhäuser an ihre Ohren zu halten, damit sie ihre Sprache verstehen können. Lumenisa erklärte ihnen, dass ihre Erinnerung an die Vergangenheit erst durch den Kontakt zu Uselias zurückgekehrt sei und offenbarte ihnen, dass dieser sie gebeten hat, den Helden zu helfen. Sie müssen aber zuvor ihre aufrichtigen Absichten durch Taten beweisen, nämlich durch die Erfüllung von drei Bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sollen zuerst versprechen, niemandem von der Blauen Festung und dem Reich unter dem Meer zu erzählen, was sie bereitwillig tun und sich auch für die Aufrichtigkeit ihrer Gefährten im Tauchboot, Ferolax und Wigo verbürgen. Die zweite Bitte ist die Rettung ihrer Freundin Oreta vor einem Unhold aus L’yreh, welcher sich in einer mit Luft gefüllten, alten Ruine eingenistet und die Nixe entführt hat. Die Helden sollen sie retten, bevor sie austrocknet, denn sie leide furchtbare Qualen, wie Lumenisa spüren kann. Der Delphin Liria werde ihnen den Weg dorthin zeigen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchfahrt2.png|300px|thumb|rechts|Die zweite Tauchfahrt von der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; zum Unterschlupf des Dämons]]&lt;br /&gt;
Geführt von Liria, welche alle Gefahren durch Wassertiere von ihnen fernhält, passiert der Natator aeris das Wrack der „Archontic“, welches die Helden bereits bei ihrem ersten Tauchgang entdeckt haben. Kurz dahinter finden sie eine Ruine ohne Lichtmuscheln mit einem großen, klaffenden Eingang, in welchen die Helden ihr Boot lenkten. Die stockdunkle Finsternis erschwert das Vorankommen und durch Octavias Bedienungsfehler der Höhenkontrolle stößt der Natator an einer Decke an und der Suchscheinwerfer wird abgeknickt. Schließlich gelingt es aber dank Henks Navigationskunst, in der Dunkelheit in einem luftgefüllten Bereich aufzutauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft in der dunklen Höhle ist stickig und dünner als in der Blauen Festung. Außerdem liegt ein seltsamer Gestank in der Luft, welcher zunimmt, nachdem die Helden durch das Geröll durch eingestürzte Decken auf höhere Ebenen der Ruine klettern. Schließlich erreichen sie eine Sackgasse, in der es am schlimmsten stinkt, und sehen sich den Angriffen eines Dämons ausgesetzt, welcher - halb humanoid, halb Krustentier – durch seine pechschwarze Panzerung im Schatten kaum zu sehen ist und die Helden durch hinterhältige Angriffe von der Decke attackiert. Octavias Feuerzauber zeigen keine Wirkung und so beschränkt sie sich auf das Ausleuchten. Augustus triff die Kreatur zuerst und kann mit Wucht den Panzer knacken. Als Octavias Lichtschein schließlich wieder auf den Dämon trifft, gelingt es Henk mit Wucht zuzuschlagen und spaltet dem Dämon den Schädel an genau der Stelle, welche Augustus bereits geknackt hat. Augustus und Henk setzen mehrfach nach und stellen fest, dass sein Inneres feuerempfindlich ist, sodass Octavia Flammen in die Panzerrisse schießt und sie gemeinsam dem zähen Dämon sein Ende bereiten. Bei der anschließenden Untersuchung der Höhle finden die Helden die Nixe Oreta, welche sie bittet, ins Wasser gebracht zu werden. Dort erholt sie sich schnell und schwimmt auf dem Rückweg zur Blauen Festung &amp;quot;Caras-Luin&amp;quot; voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Sideon ===&lt;br /&gt;
[[Lumenisa]] ist sehr froh, dass ihr Freundin gerettet ist, und äußert nun ihre letzte Bitte, in der sie als absoluten Vertrauensbeweis Augustus als Pfand fordert, wenn die Helden die Information über die Waffe gegen Sereg erhalten wollen. Nach schwerem Abwägen und Augustus freiwilliger Bereitschaft, stimmen die Helden zu und Augustus wird von einer Nixe abgeholt und verschwindet mit dieser nach einem Kuss auf den Mund in der Tiefe.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lumenisa.png|200px|miniatur|rechts|Die Nixe [[Lumenisa]]]]&lt;br /&gt;
Lumenisa erzählt den Helden, dass sie im goldenen Zeitalter eine Muse des Sonnengottes [[Die_Götter_der_Elben#Anor_-_.E2.80.9EDer_W.C3.A4chter.E2.80.9C|Anor]] auf dem Amon Anoren, dem Berg der Sonne war. Nachdem der Krieg gegen die Dämonen entbrannte und Uselias' Hilfegesuch für seinen Freund Sereg abgewiesen wurde, entschloss Lumenisa sich aus Liebe zu Sereg, Uselias auf eigene Faust zu helfen und bestellte ihn in die Blaue Festung. Sie stahl einen Strahl vom göttlichen Licht ihres Herrn und ließ daraus von einem Zwerg einen besonderen Spiegel schmieden, welcher Sereg sein wahres Selbst vor Augen führen sollte. So sollte er seine Machtlosigkeit erkennen und von seinem selbstmörderischen Vorhaben ablassen und zu Lumenisa zurückkehren. Den Spiegel übergab sie Uselias in der Blauen Festung, welcher ihr dankte und dann Sereg hinterher zog. Eines Tages kam dann die große Flut und als sich Lumenisas Lungen mit Wasser füllten und sie die Schreie ihrer ertrinkenden Schwestern hörte, beichtete sie dem Sonnengott ihre Heimlichkeiten und, als dieser ihr vergab, wurde ihr bewusst, dass niemand vor dem Gott der Weitsicht etwas verbergen kann. Mit Hilfe seines Bruders Lorn verwandelte Anor seine Muse Lumenisa und ihre Schwestern in fischähnliche Wesen, damit sie unter Wasser weiterleben konnten. Anor ließ seine Musen nie im Stich und teilte ihnen schließlich mit, dass er Wächter für den Berg der Sonne schicken würde, welche Lumenisa seitdem zur Insel Soltrum bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider kann Lumenisa den Helden nichts über Uselias' weiteres Schicksal mitteilen, aber es gebe noch Nachfahren der Elben des goldenen Tales, welche auf einer Insel im Osten überlebt haben. Sie kämpfen dort gegen die Schrecken, welche aus L'yreh aufsteigen, denn die alte, verdorbene Stadt L’yreh sei wieder auferstanden und jemand Neues, Unbekanntes hat dort einen Machtposten errichtet. Lumenisa schlägt den Helden vor, diese Elben aufzusuchen und gibt ihnen ein Artefakt mit, welches sie als Freunde ausweisen sollte. Dann verabschiedet sie sich und sichert den Helden und ihrem Schiff freies Geleit in ihren Gewässern und die Unterstützung vom Kraken Tirnion zu, falls sie angegriffen würden. Nachdem die Nixe verschwunden ist, machen sich die Helden ohne Augustus an die Rückfahrt zur Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.30''') Mitten in der Nacht tauchen die Helden mit dem [[Natator aeris]] wieder auf und werden von der Baiula Spei an Bord genommen. Der Admiral und Iustus sind besorgt wegen des Fehlens von Augustus und die Helden verabreden sich in der Offiziersmesse, um sich auszutauschen und ihren Hunger zu stillen. Doch zuvor zieht sich jeder auf seine Kajüte zurück und macht sich frisch. Dabei bemerkt Henk, das in seine Kabine eingebrochen wurde und ein Chaos angerichtet ist. Doch der Schiffsjunge hat nichts bemerkt und Henk verdächtigt den Klabatterwicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Offiziersmesse berichten die Helden von ihrem Abenteuer, ohne Lumenisa oder die Blaue Festung zu erwähnen. Sie bitten den Admiral um Verständnis, dass sie nichts erzählen dürfen, und versichern ihm, dass Augustus nicht tot sei und wieder zurückkehren würde. Dann offenbart ihnen der Admiral die drastische Unterbesetzung Mannschaft und bittet sie, Einsparungen bei den Wachbesetzungen vorzunehmen, damit sie Männer mehr Schlaf bekommen und nicht so erschöpft sind, dem die Helden zustimmen. Iustus offenbart ihnen, dass in das Labor eingebrochen wurde und der Aktivierungskristall des Schutzschildes verschwunden ist, was dieses momentan unbenutzbar macht. Er verdächtige den Klabatterwicht und bittet die Helden, diesen zu suchen bzw. Kaltfisch um Rat zu fragen. Anschließend verkriechen sich die Helden aber erstmal in ihre Kojen und schlafen sich erstmal aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag lassen sich die Helden durch den Schiffsjungen Mikal wecken und bemerkten, dass die Baiula Spei in einer Flaute gefangen ist und die Mannschaft daher einen Ruhetag geschenkt bekommen hat. Nach dem Essen bittet Admiral Wellenbrecher Kenji darum, sich die geborgene Pelagusstatue anzusehen, welche in die Schiffskapelle gebracht wurde, und diese am nächsten Tag im Rahmen einer kleinen Andacht neu zu weihen und auf dem Außendeck aufzustellen, was die Moral der Männer heben würde. Zimmermann Gebbert hat bereits zugesagt, ein Holzkonsole für sie zu bauen, welche bereits morgen früh fertig wird. Im Anschluss suchen sie das Gespräch mit Kaltfisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser schläft in seiner stinkenden Kabine und Ecke tut alles, um den Mief auszulüften, was in einer Flaute aber nicht gut funktioniert. Henk tritt Kaltfisch aus dem Bett, wobei er von dessen stinkenden, feuchten Schweißmauken getroffen wird. Als Kaltfisch endlich ansprechbar ist, erzählt er Henk, dass der Kobold angepisst ist, weil Henk ihm nicht gegeben hat, was er habenwollte. Er ist aber schon seit zwei Tagen nicht mehr aufgetaucht und schmollt vielleicht in seinem Versteck in der Bilge.&lt;br /&gt;
[[Datei:Koboldfluch.png|miniatur|Fuchskopf-Henk und der Klabatterwicht]]&lt;br /&gt;
Während Octavia das Schiff nun mit Astralsicht absucht und nach dem Klabatterwicht und dem Schutzschildkristall Ausschau hält, zieht sich Henk in seine Kajüte zurück und Kenji sucht die Kapelle auf, um die Statue zu sichten. Octavia kann auf dem ganzen Schiff nichts entdecken, während Henk in seiner Kajüte Besuch vom Klabatterwicht bekommt, welcher sich von Henk nicht austricksen lassen will und ihm zur Strafe einen Koboldfluch anhängt. Kenji begegnet in der Kapelle dem Bambusen Taref, welcher still betet und dann später den Mystiker allein mit der Statue zurücklässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk seine Kajüte verlässt, um sich nochmal zu vergewissern, dass Iustus die Opferschale für den Kobold befüllt hat, begegnet ihm Leutnant Ibendorn, welcher Henk nicht erkennt und sogar sein Schwert zückt, um den vermeintlichen Fremdling aufzuhalten. Erst Henks Stimme und Zureden überzeugen Ibendorn, dass der fuchsköpfige Mann vor ihm tatsächlich Henk ist. Jetzt realisiert Henk bei einem Blick in die Fensterscheibe, dass der Klabatterwicht ihn verzaubert hat, und sucht schnell Iustus auf, um seinen Rat zu holen. Dieser erklärt Fuchskopf-Henk die Kompliziertheit seiner Lage und eröffnet ihm, dass er nicht sofort helfen kann und sich Henk damit abfinden muss. Der Zauber würde aber eventuell gebrochen, wenn man den Kobold einfinge und töte. Henk will darüber nachdenken und versucht, ungesehen in seine Kajüte zurückzukehren. Um einem von oben entgegenkommenden Matrosen auszuweichen, schleicht Fuchskopf-Henk hinab auf die Kapellenebene und trifft dort auf Taref, welcher gerade die Kapelle verlässt. Dieser erstarrt bei Fuchskopf-Henks Anblick und, bevor er um Hilfe rufen kann, schlägt Henk ihn mit einem Schlag nieder, um nicht entdeckt zu werden. Dann flitzt Henk hoch in seine Kajüte und schließt sich dort ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia von ihrer Untersuchung zurückkehrt, klopft sie bei Henk an, um zu erfahren, ob er schon etwas vom Klabatterwicht gehört hat. Sie war überrascht, also sie Henk mit einem räudigen Fuchskopf erblickt, und als dann noch der Admiral nach dem Rechten sieht, weil Leutnant Ibendorn ihn unterrichtet hat, bittet Fuchskopf-Henk diesen, seine Offiziere zum Stillschweigen zu verdonnern. Nach dem Besuch holt Octavia Kenji aus der Kapelle und findet den bewusstlosen Taref auf dem Gang liegend. Kenji ist durch die Situation verwirrt und erst im Gespräch mit Fuchskopf-Henk begreift er die ganze Tragweite. Der Admiral beruft eine Besprechung der Offiziere ein, zu der auch Bambuse Taref gebeten wird, um ihm die Situation zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wigo dann an Fuchskopf-Henks Tür klopft, um ihm mitzuteilen, dass der Klabatterwicht bei Kaltfisch aufgetaucht ist und dieser Fuchskopf-Henk jetzt sprechen will, begibt er sich in die Kapitänskajüte, um mit dem Piraten zu sprechen, während Kenji und Octavia vor der Tür bleiben und lauschen. Nach mehreren Lachanfällen erklärt Kaltfisch, dass der Klabatterwicht verhandeln möchte. Da Henk seine Forderungen unverschämterweise anders ausgelegt hat, als sie gemeint waren, fordert er als Wiedergutmachung eine lustige Unterhaltungsaufführung von Henk und Iustus auf dem Außendeck vor der versammelten Mannschaft. Wenn der Kobold sich dabei gut unterhalten fühle, werde er vielleicht den Fluch aufheben und den Kristall zurückgeben. Fuchskopf-Henk ist über diesen Vorschlag hoch verärgert und zieht sich in seine Kajüte zurück. Ekky erzählt den beiden anderen, dass Kaltfisch Erfahrung mit Klabatterwichten habe und Henk noch einen Rat geben könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Octavias und Kenjis Zuspruch kommt Fuchskopf-Henk zu Kaltfisch zurück und erfährt, dass es ein altes [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|Seevolkritual zur Unterwerfung eines Klabatterwichtes]] gibt, welcher er ihm verraten würde, wenn Henk vom Arzt Abdrushin etwas Weißen Mohn für seine schmerzenden Kniee besorgen würde. Daher sucht Henk mit seinen Freunden die Arztstube auf und wird dabei von zwei Matrosen gesehen, die schnell wegrennen. Nach einiger Überzeugungsarbeit überlässt Abdrushin Fuchskopf-Henk eine Dosis des Weißen Mohns und bei der Rückkehr zu Kaltfisch wird Fuchskopf-Henk noch von vier weiteren Matrosen erblickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaltfisch ist zufrieden und erklärt, dass jeder, der am Ritual teilnehmen will, einen Gegenstand aus dem Koboldhort benötigt, ein Stück Planke vom Schiff des Klabatterwichtes, also der Baiula Spei, und viel vom stärksten Schnaps. Den Hort kann Fuchskopf-Henk vermutlich in der Bilge finden, wo der Klabatterwicht sich gerne versteckt. Also kriecht Fuchskopf-Henk in die Bilge hinein, nicht ohne beim Durchqueren der Mannschaftsquartiere peinlich berührte Männer zu sehen und Lachsalven hinter sich auszulösen. In der Bilge selber entdeckt Henk den Hort und nimmt eine kleine Holztafel mit einer eingeritzten, nackten Frau für sich, geweihtes Passionen-Räucherwerk für Kenji und einen edel verzierten Kamm mit Schwänen und thyrnischen Motiven für Octavia mit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Anschließend, auf dem Weg zum Zimmermann, hält Fuchskopf-Henk in den Mannschaftsquartieren an und stellt sich den Männern. Er lacht mit ihnen, zieht Grimassen, feiert mit ihnen und erträgt das Gelächter mit Würde. Fuchskopf-Henk tanzt sogar mit Plankenjockel und beschert der gestressten Mannschaft so ein paar gelöste Momente, die allen guttun und die Moral der Männer heben. Der orkische Zimmermann Gebbert nimmt die Illusion mit Gelassenheit auf und hilft den Helden schnell mit drei alten Plankenstücken weiter. In der Küche erbittet Fuchskopf-Henk von [[Roana Dernheim|Roana]] etwas starken Schnaps und bekommt aus ihrem Vorrat eine Flasche hochprozentigen Kochrum überreicht. Mit allen Zutaten suchen die Helden wieder die Kapitänskajüte auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden setzen sich im Kreis auf den Boden und Kaltfisch erklärt ihnen das Ritual, um ins Reich der Klabatterwichte zu reisen, um den Namen des Wichtes von ihrem König, dem garstigen Gierschlund zu erfahren. Er nennt ihnen den Reisespruch und die Worte, die dem Klabatterkönig gesagt werden müssen, um den Namen zu erfahren. Da nach jedem Aufsagen des Reisespruches getrunken werden muss, sorgt Ekky dafür, dass niemand ein leeres Glas hat. Alle sollen dann nachmachen, was Kaltfisch tut. Dieser klopft mit einem Holz auf den Boden und sagt den Spruch rhythmisch dazu auf, bevor der trinkt. Die Helden steigen mit ein und Octavia kippt nach dem zweiten, Kenji nach dem vierten und Henk erst nach dem sechsten Schnaps um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder findet sich einzeln in einer bunten surrealen Traumwelt wieder, in der die Orientierung durch bunte blinkende, leuchtende Pflanzen und eine ständig wechselnde Umgebung erschwert ist. Doch schließlich kann jeder einen Thron erkennen, auf dem ein dicker, grüner Kobold mit einer blinkenden Krone sitzt. Hinter dem Thron erstreckt sich der wohl größte Koboldhort aller Zeiten, ein Berg aus verschiedensten Dingen. Nun muss jeder Held den Spruch aufsagen und dem Koboldkönig den Gegenstand überreichen, um von ihm den Namen des Klabatterwichtes zu erfahren. Kenji kann sich nicht an den Spruch erinnern und erntet statt eines Namens einen Rülpser, während Fuchskopf-Henk und Octavia sich erinnern und den Namen erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus der Koboldwelt sind die Helden besoffen und Kaltfisch erklärt, dass man jetzt nur noch dreimal den Namen rufen müsse, damit der Klabatterwicht für seinen neuen Meister sichtbar erscheinen müsse. Um das durchzuführen, zieht sich Fuchskopf-Henk auf seine Kabine zurück und spricht „''Pöttzi – Pöttzi – Pöttzi''“, woraufhin der Kobold erscheint, zunächst herumwütet, sich dann aber seinem neuen Meister fügt. Henk lässt als erstes den Fluch bei sich aufheben und trägt Pöttzi auf, Kaltfisch für eine Stunde einen Fischkopf zu verpassen. Nachdem Henk Lautes Gelächter von Ekky aus der Kapitänskajüte hört, sucht er diese auch auf, um sich das Ergebnis anzuschauen und erblickt Kaltfisch mit einem stinkenden, halbvergammelten Fischkopf. Nach dieser Genugtuung legen sich die Helden in die Kojen und gehen betrunken kurz vor Sonnenuntergang schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Sideon ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen erwachen die Helden leicht verkatert und beim Essen verkündet der Admiral, dass das Podest fertig ist und Kenji bitte den Meeresgott bei der Weihung der Statue auch um etwas Wind bitten solle, da noch immer Flaute herrscht. Alle Matrosen versammeln sich auf dem Außendeck und Kenji enthüllt die Pelagus-Statue, während er einen Segen spricht und der Mannschaft damit sichtbar Hoffnung, Zuversicht und Mut gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider bleibt die Flaute bestehen, doch stattdessen wird vom Ausguck ein Ruderboot mit Schiffsbrüchigen entdeckt, welches auf die Baiula Spei zu rudert. Henk rudert ihnen mit den Obermatrosen Klippstein und Grauwasser entgegen und entlastet durch Übernahme von Schiffsbrüchigen das überfüllt Rettungsboot, nachdem er sich vergewissert hat, dass es keine Piraten sind und wohl aus Notunum kommen. Die Halbverdursteten werden an Bord der Baiula Spei gelassen und dort mit Trinkwasser versorgt und von Abdrushin untersucht. Sie sind schon zwei Tage auf See unterwegs gewesen und haben zu Notun um Hilfe gebeten, der ihnen die Flaute geschickt hat, damit sie nicht mit dem überfüllten Boote kentern würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.31''') Abdrushin lässt die Schiffsbrüchigen in den Mannschaftsquartieren unterbringen, damit er sie besser untersuchen und versorgen kann. Die Helden erfahren die Geschichte von Erian Grünwasser, welcher genau wie die Schiffsbrüchigen, durch das Singen eines Liedes von Notun gerettet wurden. Zu mehr Informationen zu den schlimmen Dingen, die auf Notunum geschehen sind, sollen die Helden den Geweihten Tonnmar von Vendstein befragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Olvir&amp;amp;Tonnmar.png|250px|miniatur|rechts|Der Tranhändler Olvir (r.), Beschützer vom Notun-Geweihte Tonnmar von Vendstein (l.)]]&lt;br /&gt;
Bevor Tonnmar ärztlich versorgt werden kann, muss sein Leibwächter, der Bestmann Olvir, dazu gebracht werden, dass sich Abdrushin dem Verletzten überhaupt nähern ansehen darf, denn Octavia kann den Grad seiner Verletzung nicht erkennen. Als ihm schließlich durch Zureden von Henk und Octavia geholfen werden kann, erzählt der Geweihte von dem Abenteuer ihrer Seereise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Schiff, die Flora, wurde beim Passieren der Götterinseln mit Feuer von den Bergen beschossen, so dass sie nach Westen ausweichen mussten, wo sie vom Kraken versenkt wurden. Das Beiboot drohte auch zu kentern und der Geweihte stimmt eine Hymne auf Notun an, welche als „Lied von Erian“ bekannt ist. So wurden sie schließlich gerettet, weil sie die Baiula Spei gefunden haben, welche aufgrund der Flaute, die mit dem Lied einsetzte, bewegungsunfähig war. Für alle Männer liegt eindeutig ein Wunder von Notun vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonnmar berichtet weiter, dass in letzter Zeit immer mehr Schiffe vor Notunum sanken und auch das Schiff von Olvir, dem Tranhändler von der Berstküste, war darunter. Schließlich wurde Notunum zum ersten Mal von Dämonen angegriffen, nachdem in einem Sturm von einigen Wochen eine Ecke des Wahrzeichens von Notunum abbrach. Es war genau die Felsformation, welche als „Notuns Dreizack“ bekannt ist, zu deren Füßen der große Notuntempel liegt  und welche  als magischer Schutz der Insel gilt. Nach der Zerstörung erfolgte direkt ein Dämonenangriff, welcher aber durch die Inquisitoren zurückgeschlagen wurde. Es waren glupschäugige Sklaven und [[Loigg'Il|Gesichtslose]], welche sie kommandierten, die Notunum angriffen, Schwarzmagier wurden keine gesichtet. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] haben die Situation bereits unter Kontrolle gebracht. Henk lädt die Männer ein, sich der Mannschaft der Baiula Spei anzuschließen und deren Reihen wieder zu füllen, und auch für den Geweihten Tonnmar steht es fest, dass ihre Rettung ein Wunder und Zeichen Notuns war und dass die Geretteten ein neuer Weg gewiesen wurde und sie fortan zur Mannschaft der Baiula Spei gehören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit Olvir, welches Tonnmar dolmetscht, erfahren die Helden, dass die Tuisken den Nebelschlund den „großen Salzwurm“ nennen. Sie glauben, dass zu der Zeit, als die Götter noch auf der Erde lebten, in der Mitte der Bartha-Bucht, welche sie Walbucht nennen, ein Drache oder Lindwurm lebte, welcher alleine zurückblieb, als die Götter in die Anderswelt gehen mussten. Er war so traurig darüber, dass er anstelle von Feuer nur Salzwasser speien konnte, denn Drachen können nicht weinen. So füllt er seit Ewigkeiten das Meer an, zu manchen Zeiten mehr, zu anderen weniger, und am Ende der Zeiten wird so die ganze Welt im Meer versinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Schiffsbrüchigen nun zur Baiula Spei gehören würden, sieht der Schiffsbesitzer und Kerzenhändler Kandler jedoch anders und beschuldigt die Mannschaft der Meuterei. Die Helden intervenieren in dem aufkommenden Streit und während Henk mit der Mannschaft redet, verlangt Kandler von Kenji, dass dieser die Meuterer zur Rechenschaft zieht und sie ihrer gerechten Strafe wegen des Bruchs eines göttlichen Vertrages zuführt. Ihr Verhalten sei eine Beleidigung von [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Chorollis_-_.E2.80.9EDer_Horter.E2.80.9C|Chorollis]], welche nicht ungestraft bleiben dürfe. Doch Kenji lehnt das ab und versucht Kandler klar zu machen, dass es keine andere Möglichkeit für ihn gibt, als sich damit abzufinden, dass er vorerst an Bord bleiben muss und die Baiula Spei keinen Umweg und keine Handelstour auf sich nehmen kann, was Kandler sehr wütend macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji begibt sich nach dem Gespräch mit Kandler in die Kapelle, um gemeinsam mit dem Tonnmar von Vendstein Notun für die Rettung zu danken. Während des stillen Gebets erhält Kenji eine [[Kenjis Tempel#Kenjis apokalyptische Vision (12. Sideon 351 JF)|Vision]], über welche er anschließend an Deck sinnierte. Henk bekommt währenddessen Besuch vom ausgelaugten Pöttzi, welcher seine Aufmerksamkeit will und ihn mit schmutzigen, versauten Witzen unterhält. Sein Müßiggang wird von Leutnant Ibendorn unterbrochen, welcher Henk darüber informiert, dass Kandler die Mannschaft aufhetzt und ihnen den Mut zur Weiterfahrt nimmt. Henk nimmt Kenji mit und gemeinsam sprechen sie zu den Schiffsbrüchigen und bauen deren Moral langsam wieder auf. Am Ende des Gespräches inhaftieren sie den Kerzenhändler, damit er nicht weiter die Mannschaft demoralisiert. Sie sagen ihm zu, ihn bei den Götterinseln an Land gehen zu lassen, ihn mit Gold für seinen Verlust zu entschädigen und ihm auch sein Beiboot zu lassen.  Jeder, der nicht auf der Baiula Spei bleiben möchte, dürfe dann auch von Bord gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.32''') Nach dem Ärgernis mit dem Händler Kandler knurrt allen der Magen und es gibt zum Mittagessen einen Eintopf mit Kartoffeln aus Lyo. Pöttzi erscheint beim Essen und bedankt sich nervend bei Henk, dass er so schön über seine Witze gelacht hat, da ihm das wieder Kraft gegeben hat. Nach dem Essen spricht der Geweihte Tonnmar mit den Helden über Kandler und erklärt ihnen, dass dieser eigentlich ein guter Mensch sei, der sich sehr dafür eingesetzt hat, dass doch noch der benötigte Tran für die Lampen beschafft werden kann, damit Notunum bald nicht im Dunkel sitzen muss. Die Helden erklären sich bereit, noch einmal mit dem Händler zu sprechen und machen sich auf den Weg zu den Zellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Deck erblicken sie eine ungewöhnlich fliegende Möwe, welche sich Olvir immer wieder nähert. Es stellt sich heraus, dass er eine Art Tiermeister ist, welcher durch die Augen seiner Möwe Skáti spähen kann, und Henk bittet darum, dass er sich im Laufe des Tages einmal die Götterinseln ausspähen möge. Bei den Zellen angekommen spricht Kenji mit Kandler und entschuldigt sich für sein Verhalten. Auch Kandler bittet um Verzeihung und verspricht, die Mannschaft nicht mehr aufzuwiegeln. Kenji gibt ihm die Aufgabe, die verbliebenen Vorräte des Schiffes zu erfassen und Henk und Octavia zeigen ihm Augustus Kajüte, in der er vorrübergehend einziehen darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaltfisch verkündet lautstark und überglücklich, dass die Baiula Spei jetzt das Gebiet des Kaken verlässt und Ibendorn informiert die Henk und Octavia auf dem Außendeck am Heck, dass die Baiula Spei zwar nur mit Schneckentempo vorwärtskommt, die Götterinseln aber bereits am östlichen Horizont zu erkennen sind. Das Schiff wird aber im weiten Bogen nördlich um die Inseln fahren, um die tückischen Sandbänke zu umschiffen. Auf der Ostseite der Insel gäbe es auch bessere Anlegeplätze, denn die Westseite besteht nur aus steilen Klippen. Henk bekommt von Pöttzi einen neuen Furz-Tanz präsentiert und will sich gerade mit ihm in die Kajüte verziehen, als das Signalhorn des Ausgucks ertönt und die Salzmähre gesichtet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff der Schwarzmagier steuert zunächst auf die Baiula Spei zu, dreht dann aber in weiter Entfernung einige Kreise, bevor es wieder gen Norden abdreht. Während alle über den Sinn dieses Manövers nachdenken, meldet Maat Sturmfels die Sichtung von etwas Großem unter der Wasseroberfläche, was abgetaucht wäre. Henk und Octavia entdecken, dass eine leichte Spur von kleinen Luftblasen auf ihr Schiff zuläuft und sich am Heck der Baiula Spei plötzlich ein Stoß von Luftblasen entlädt. Der Maat überprüft die unteren Decks auf einen Wassereinbruch, kann aber nichts entdecken. Daher machen sich die Helden selbst auf die Suche und Octavia überprüft die Außenwände des Schiffs auf magische Anomalien. Während Octavia nichts Ungewöhnliches feststellen kann, ertönt plötzlich vom Oberdeck ein Schrei und, als die Helden die Treppe nach oben nehmen, kommt ihnen Matrose Buthner entgegen, welcher „Angriff – Hilfe!!!“ schreit und panisch unter Deck flieht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Grett.png|250px|miniatur|Der untote Grett, der Abzieher]]&lt;br /&gt;
Als die Helden das Oberdeck erreichen, erblicken sie den untoten [[Menschen#Die_Horb|Horb]] Grett, der das [[Natator aeris|Tauchboot]] beschädigt und dessen Rumpf durchschlagen hat. Als die Helden auf Deck auftauchen, hat er den linken Rotor abgeschlagen und wendet sich zu den Helden als neuem Ziel. Henk stürmt sofort auf Grett zu und greift ihn an, sein Hieb wird jedoch pariert und der Untote setzt sich zielstrebig in Richtung Octavia in Bewegung, welche mit einem Zauber beginnen will, sich jedoch beim Anblick von Grett nicht richtig fokussieren kann. Kenji versucht den Untoten mit einem Lichtblitz aufzuhalten und unterbricht damit dessen Vorwärtsbewegung. Henk nutzt diesen Stopp und springt mithilfe der Reling auf Gretts Rücken, um ihm mit einem Säbel mit voller Wucht auf den Schädel zu schlagen. Dieser bricht entzwei, wird aber noch durch die zähen Sehnen zusammengehalten. Als Grett sich wieder gesammelt hat, tritt er nach Henk, welcher geschickt zur Seite ausweicht, und schwingt mit dem Abziehmesser in Kenjis Richtung, um sich den Weg zu Octavia freizuschlagen. Kenji kann gerade noch ausweichen und entgeht dem Hieb, doch dafür nähert sich der Untote Octavia und holt bereits mit seinem Entersäbel zu einem tödlichen Hieb aus. Matrose Weihwind fasst sich ein Herz und greift Grett von hinten an, während Henk an dessen rechten Arm springt und so den Schlag verhindert. Doch stattdessen sticht Grett mit dem Abziehmesser in Octavias Richtung, was Kenji jedoch bemerkt und sich mit voller Wucht in Gretts linke Kniekehle wirft, wodurch er den Stoß verreißt und der Stich neben Octavia hergeht, welche bereits eine Feuerkugel vorbereitet hat. Beim Zurückziehen schneidet Gretts Abziehmesser aber Octavia durch den ledernen Brustpanzer ins Fleisch und durch den schmerzhaften Schnitt verliert sie ihre Konzentration und das gerufene Feuer erlischt wieder. Bevor sie sich abwenden und auf Distanz gehen kann, sticht Grett erneut zu und durchbohrt die sich gerade umdrehende Octavia seitlich durch den Brustkorb, sodass das lange Messer auf der anderen Seite wieder herauskam. Bei Herausziehen sackt Octavia in sich zusammen und bleibt in einer immer größer werdenden Blutlache auf Deck liegen. Henk und Kenji spüren einen stechenden Schmerz und sind geschockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk, der noch an Gretts rechtem Arm hängt, sich nun mit Hilfe seines Dolches daran hochzieht, um dessen Schädel zu erreichen, rennt Kenji, welcher gerade ein Seil organisieren wollte, schnell zu Octavias Kabine, um die Heiltränke zu holen. Weihwind zieht sein Schwert aus Gretts Lenden heraus und attackiert seinen linken Oberschenkel, während Henk sich bis zu seinem Kopf emporzieht. Auch Obermaat Donnerbacher, Obermatrose Kerling und Ferolax beteiligen sich nun am Kampfgeschehen. Kerling unterstützt auf der linken Seite Weihwind und attackiert ebenfalls das Bein, während Henk ein Drittel der Halssehnen durchtrennt, sodass Gretts Kopf nach vorne überkippt. Dieser kann jetzt nur noch nach links hinten schauen und blickt dabei direkt auf Weihwind und Kerling, welche sein linkes Bein bearbeiten. Grett wendet sich zu ihnen um und stößt sein Abziehmesser von oben in Kerlings Schädel, während Henk versucht, den Kopf endgültig vom Rumpf zu trennen. Als dieser endlich fiel, endete das Kampfgeschehen jedoch nicht, denn der untote Körper kämpfe auch ohne Kopf weiter. Weihwind attackiert Gretts linken Unterarm, dessen Hand das Schwert in Kerlings Schädel umfasst, und trennt fast die Hand ab. Da wird Grett von Olvirs Harpune im Brustkorb durchbohrt und er wird mit einem Ruck nach hinten gerissen und stürzt rücklings hin. Henk kann noch rechtzeitig abspringen und Ferolax, der zuvor Gretts Schädel die Gesichtspartie mit den Augen zertrümmert hat, springt auf dessen Lenden. Er fixiert ihn so auf dem Boden und hackt mit seiner Axt in die Beine, um sie vom Rumpf zu trennen, während Donnerbacher auf Gretts linkes Knie einschlägt, welches Kenji bereits durch seinen beherzten Angriff ausgerenkt hatte. Auf diese Weise gelingt es langsam allen gemeinsam, den extrem zähen Grett auseinander zu hacken und die sich immer noch bewegenden Einzelteile über Bord zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji mit den Heiltränken zurückkehrt, versucht er sofort, Octavia einen Heiltrank einzuflößen. Als es nicht funktioniert, reibt er ihre Wunden mit Heiltrank ein. Doch er muss feststellen, dass sich keine Wirkung bei Octavia zeigt, da diese bereits verblutet ist. Verzweifelt hält er sie in seinen Armen und kann nicht glauben, dass soetwas geschehen ist. Er bekommt von Gretts Ende nichts mit und registriert auch nicht, dass das Signalhorn erneut geblasen wird, denn die Salzmähre kehrt zurück und nähert sich in einem grünen Nebel gehüllt der Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff wird angegriffen, jedoch wird die Kugel von Iustus Schutzschild abgefangen. Die antwortende Salve der Baiula Spei geht in den Nebel und es bleibt ungewiss, ob etwas getroffen wurde. Es löst sich jedoch etwas Fliegendes von der grünen Wolke und nähert sich der Baiula Spei. Es ist ein Gargoyle mit aufgeplatztem Bauch, welcher vermutlich beim letzten Mal von Ibendorn abgeschossen wurde, und auf ihm reitet ein Schwarzmagier mit Maske. Ferolax, welcher um den [[Natator aeris]] trauert, wird gepackt und von dem fliegenden Ungeheuer fortgerissen. Der Schwarzmagier verhöhnt den Zwerg und verkündet ihm eine Zukunft als Diener, wie sie allen auf dem Schiff bevorstehen werde. Ferolax verliert beim Versuch, sich zu befreien, seine Axt und, nachdem der Gargoyle wieder im Nebel verschwunden ist, entfernt sich dieser in nördlicher Richtung und lässt die Mannschaft der Baiula Spei verzweifelt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht Octavia zu Abdrushin zu tragen und wird dabei von Henk unterstützt. Der Arzt kann nur den Octavias Tod bestätigen und schweigt betroffen. Henk verlässt die Arztstube und sucht Iustus auf, welchen er verzweifelt um Rat fragen will, während Kenji noch eine Möglichkeit aus Abdrushin herausbekommt, welche dieser zunächst noch verschweigt. Doch Kenji bohrt nach und erfährt, dass Abdrushin ein Derwisch-Ritual kennt, durch welches Octavia wieder ins Leben zurückkehren kann, wenn es noch vor dem nächsten Sonnenaufgang durchgeführt werde. Ihmet, der Dingir des Übergangs, müsse von einem Bürgen, welcher auch sein Blut beisteuern muss, um Octavias Leben gebeten werden, und dieser Bürge hätte später auch den Preis dafür zu zahlen (vgl. [[Abdrushin#Das Ritual von Ihmet|Abdrushins Biographie]]). Kenji erklärt sich sofort einverstanden, die Bürgschaft zu übernehmen, und Abdrushin bittet ihn darum, auch Henk zu holen, weil am besten alle Helden der Drachenträne mit dem Artefakt anwesend sein sollten, um vielleicht den Dingir zu beeindrucken und zu besänftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus kann Henk nicht weiterhelfen und ist selbst ratlos, wie es weitergehen kann. Henk geht an Deck und spricht mit dem Admiral. Als er ihm gerade von Octavias Tod berichtet, kommt Kenji dazu dementiert ihren Tod. Er besteht darauf, dass Abdrushin heute Nacht nicht gestört werden darf, bevor er mit Henk zurück in die Arztstube geht. Dort erfährt Henk von dem geplanten Ritual und ist alles andere als begeistert von der Idee, vertraut aber auf Kenjis Urteil, wenn er es als unumgänglich ansieht und darum bereit ist, den unbekannten Preis zu einem unbekannten Zeitpunkt zu zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin stimmt einen unheimlichen Gesang an und entnimmt Kenji etwas Blut aus der Hand. Er mischt eine Farbe an und bemalt Octavias entkleideten Körper mit unbekannten, mystischen Zauberzeichen, während die Monotonie seines Gesanges alle schnell in eine Art Trance versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt Wind in der Arztstube auf und Sandkörner fliegen umher. Schließlich bildet sich eine Art Windhose aus Sand, welche ein Gesicht mit Augen und Bart  bekommt und Kenji nach seinem Begehr fragt. Als dieser um Octavias Leben bittet, muss er schwören, auch den kostspieligen Preis dafür zu zahlen, wenn es die Zeit verlangt. Kenji schwört es und der Dingir gewährt den Wunsch. Er klatscht in die Hände und das Zimmer ist wieder so wie vorher, denn Dingir und Sandsturm sind verschwunden. Kurz darauf bäumt sich Octavia auf und erbricht einen Schwall Blut, bevor sie zusammenbricht und in einen tiefen Schlaf fällt. Kenji, Henk und Abdrushin sind ganz erleichtert, dass Octavia lebt, und während Kenji in der Arztstube bei Octavia verweilt, begibt sich Henk an Deck und stellt fest, dass es tiefste Nacht ist und das Ritual gut acht Stunden gedauert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.33''') Octavia ist sehr schwach und Abdrushin hofft, dass sie keine bleibenden Schäden zurückbehalten wird. Dann verarztet er Kenjis Arm und teilt ihm mit, dass er ihn auch als Freund betrachtet, weshalb er wegen der Durchführung des Auferstehungsrituals auch ein schlechtes Gewissen bekommt. Octavia kommt halb zu Bewusstsein und fällt wenige Sekunden danach wieder in einen tiefen Schlaf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht Iustus auf, welcher sehr besorgt auf Henks Nachricht eines Wiedererweckungsrituals reagiert. Er findet es unverantwortlich und berichtet von fatalen Folgen solcher Rituale. Er verspricht Henk aber, Octavia genaustens zu untersuchen, sobald sie wieder aufwacht. An Deck trifft Henk auf den Matrosen Weihwind, welcher ihn wie die übrigen Matrosen als den Helden des Kampfes erachtet und gesteht Henk, dass er sich erst am Kampf beteiligen konnte, als er das Lichtwunder gesehen und wieder Mut geschöpft hatte. Weihwind fragt Henk enttäuscht, warum Kenji aus dem Kampf geflohen sei und nicht die Männer beschützt hätte, und offenbart ihm, dass das Vertrauen der Mannschaft in den Mystiker erschüttert sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht die Arztstube auf und da Octavia noch nicht erwacht ist, zieht er sich mit Kenji auf dessen Zimmer zurück, um mit ihm zu reden. Er konfrontiert Kenji damit, ihn im Kampf alleingelassen zu haben, und erzählt ihm von Weihwind und der Enttäuschung der Matrosen. Kenji argumentiert damit, dass er im Kampf nicht hätte tun können und die anderen Männer viel besser kämpfen könnten, doch Henk betont, dass man sich im Kampf nicht allein lässt. Er bittet Kenji inständig darum, über seine Beweggründe nachzudenken, und erinnert ihn an seine Warnung, dass Kenjis persönlichen Gefühle einmal der Erfüllung ihrer Aufgabe im Wege stehen könnten. Außerdem bittet er Kenji, mit den Männern zu reden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Morgengrauen bringt [[Roana Dernheim|Roana]] Wein für Henk und informiert die beiden darüber, dass Octavia aufgewacht ist, woraufhin Kenji sofort in die Arztstube eilt. Octavia atmet schwer und ist kalkweiß und scheint nicht richtig anwesend zu sein. Abdrushin bemerkt einen unregelmäßigen Herzschlag und bereitet, als Octavia noch bleicher und kälter wurde und verkrampfte, einen magischen Trank aus der Wurzel der Herzblut-Pflanze Mane-Prane, um ihr Blut aufzufüllen. Henk kommt während Octavias Krise hinzu, da er an Deck das Gefühl hatte, dass Octavia die Nähe der Drachenträne guttun könnte. Er gibt Octavia das Artefakt in die Hand und Abdrushin verabreicht ihr den Trank. Kurze Zeit später bekommt sie wieder mehr Farbe und ihre Atmung normalisiert sich etwas.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin überprüft Octavias Herzschlag und verabreicht ihr einige Arzneien, bevor alle drei Octavia mit einer Bahre auf ihr Zimmer transportieren, wo sie vermutlich sehr lange liegen müsse, bevor sie wieder aufstehen könne. Gegen die aufkommenden Schmerzen bekommt Octavia eine kleine Dosis von dem weißen Mohn, so dass sie rasch tief und fest schläft. Dann offenbart Abdrushin den beiden, dass er sich großen Sorgen um Octavias Herz mache, von dem ein ganzes Stück fehlt. Die Helden sollen besser ihren Kampf ohne Octavia weiterplanen, da diese das Bett erst in Monaten oder wohlmöglich nie wieder verlassen könne. Abdrushin ist voller Reue und Scham und Henk macht sich Vorwürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji lassen die Mannschaft antreten und Kenji spricht zu den Matrosen. Er redet sich in gewisser Weise mit logischen Argumenten heraus und lässt damit die Mannschaft mehr verstummen als sie zu überzeugen. Henk richtet danach einige aufbauende Worte an die Männer und stärkt damit ihre Motivation und ihren Mut. Der Geweihte Tonnmar hat von Olvir die Information, dass Ferolax noch am Leben ist und unter die Kontrolle der Schwarzmagier gezwungen wurde. Seine Möwe hat dann aber die Salzmähre aus den Augen verloren. Henk und Kenji sind sehr müde und legen sich in der Mitte des Vormittags noch einmal schlafen. Zuvor unterhalten sie sich aber bei Wein und Pöttzis Nerverei noch in Henks Kajüte und Kenji erzählt, bevor sie sich hinlegen, noch von seiner Vision, die Henk nicht ganz ernst nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia erwacht am Nachmittag, als Abdrushin ihren Verband wechselt, und sie erfährt, dass sie vermutlich eine lange Zeit ans Bett gefesselt sein wird. Er gibt ihr ein kleines Glöckchen, mit dem sie nach Wigo klingeln kann, welcher vor ihrer Kajüte wacht. Octavia hat sich in ihrem ganzen Leben noch nie so schwach und hilflos gefühlt und hat Schmerzen beim Atmen. Wigo weckt Henk und Kenji, welche Octavia aufsuchen. Henk sieht als erstes nach ihr und holt Iustus, als auch Kenji dazukommt. Iustus spricht offen mit Octavia und erwähnt das Wiedererweckungsritual, welches durchgeführt wurde, um sie ins Leben zurückzuholen. Henk und Kenji werden an Deck gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unbekannte Olburger Kogge ohne Kennung signalisiert mit einer farbigen Flagge, dass es ein Treffen wünscht. Henk und Kenji entscheiden sich, zuzustimmen, und bis zum Zusammentreffen gehen die beiden wieder zu Octavia in die Kajüte. Die Wiedererweckung wird besprochen und Octavia fühlt sich wegen ihres schlechten, gesundheitlichen Zustandes als eine Last für die anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji nehmen das fremde Schiff in Empfang, auf dem neben der Mannschaft aus [[Tuisken]] auch drei Personen in grauen Roben mit Kapuzen stehen. Es handelt sich um eine Gesandtschaft der [[Malthusbruderschaft]], deren oberster Großmeister Phosphorius den Helden eine erneute Zusammenarbeit gegen den gemeinsamen Feind vorschlagen möchte und sie zu einer Audienz in seiner Kajüte erwartet. Als Henk und Kenji annehmen, erwartet sie eine große Überraschung: sie werden von [[Ignus]] empfangen. Dieser erkundigt sich sofort nach Octavia und schlägt vor, das Gespräch mit ihr auf der [[Baiula Spei]] fortzusetzen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Götterinseln-Treffpunkt.png|miniatur|Ignus Karte der Götterinseln]]&lt;br /&gt;
Der besorgte Ignus hält fürsorglich Octavias Hand und offenbart ihr, dass er sie nicht vergessen konnte und sie wiederfinden wollte, um sie zu unterstützen, da sie seine Seelenverwandte sei und das Schicksal sie füreinander bestimmt habe. Er erzählt auch, dass der [[Bund von Utukk'Xul|Kult von Utukk'Xul]], der ihn seid ihrer Begegnung im Norden jagt, ihn in Ruhe lassen würde, wenn er die Helden der Drachenträne töte. Ignus ging zum Schein darauf ein, um zu erfahren, wo sich Octavia aufhält. Auf den Götterinseln soll eine Falle gestellt werden, denn dort soll ein uralter Dämon erweckt werden. Doch er hatte nie vor, den Auftrag durchzuführen vor, sondern hat mit seinen Männern beschlossen, die Kultisten zu hintergehen und die Helden zu warnen. Ignus übergibt den Helden eine Karte der Götterinseln mit einem markierten Treffpunkt und verrät ihnen, dass Sabaoth Immortalis seit längerem im Nebelschlund verweilt und seine Pläne erfolgreich umsetzt. Um die Malthusbruderschaft vor einer Racheaktion zu schützen, möchte Ignus den Helden helfen, die Schwarzmagier auf den Götterinseln möglichst schnell zu besiegen. Dann bittet er Octavia noch um ein vertrauliches Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji verlassen die Kajüte und sprechen mit Iustus, welcher den Gast als hochgefährlich einschätzt und sehr besorgt um Octavia ist. Er weiß nicht, ob er Ignus im Notfall aufhalten könnte und sieht ihn eher als unbesiegbar an. Henk geht dann auf Deck und Kenji in die Kapelle, wo er keine Ruhe findet. Abdrushin spricht ihn an und warnt vor Ignus und Iustus teilt Henk mit, dass in Octavias Kajüte chaotische Feuermagie gewirkt worden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden in Octavias Kajüte kommen, ist diese wohlauf und wirkt erholt und beinahe verjüngt. Henk bemerkt unter dem Bett leere Patronen für elementares Feuer und nimmt einen leichten Schwefelgeruch im Raum wahr, was Kenji entgeht. Ignus möchte Octavia auf ihrer Reise begleiten und gemeinsam gegen die Schwarzmagier kämpfen und Octavia gestattet es ihm. Während Ignus dann in Henks Beisein seine Malthus-Brüder zurück nach Olburg schickt, um die Bruderschaft vor einer möglichen Rache zu warnen, begleitet der pfahlweiße Kenji die euphorisch neben sich stehende Octavia zur Untersuchung ins Magierlabor zu Iustus.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.34''') Iustus stellt fest, dass Octavia nicht geheilt, sondern nur mit elementarem Feuer geflickt wurde. Nur eine stabile magische Verbindung, von der Iustus vermutet, dass sie von Ignus ausgeht, macht es Octavia möglich, auch ohne Feuerimmunität nicht innerlich verbrannt zu werden. Iustus warnt sie vor möglichen Nebenwirkungen und unabsehbaren Konsequenzen und erinnert nochmal an die 15 Morde, welche Ignus [[Akte Ignus|zur Last gelegt werden]]. Octavia geht dann zu Abdrushin, während Kenji noch mit Iustus spricht und ihn um etwas bittet. Kenji hat danach auf dem Flur eine Begegnung mit Ekky und geht nachsichtig mit dessen Verhalten um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat sich noch etwas mit Ignus unterhalten und ihn um ein gemeinsames Gespräch in der Offiziersmesse vor dem Abendessen gebeten. Als Ignus gegangen ist, muss Henk den aufgebrachten Pöttzi beruhigen und er erfährt, dass Kaltfisch sich mit einigen Matrosen auf seiner Kajüte unterhält und dabei wohl den Klabatterwicht vernachlässigt hat. Henk schaut sich das Treffen an und erwischt einige anscheinend verängstigte Bambusen mit Ekky und Kaltfisch. Beim Verlassen der Kapitänskajüte trifft Henk auf Kenji, welchen er ebenfalls zum Gespräch in die Offiziersmesse einlädt. Er begleitet dann Kenji noch zu Octavias Zimmer, wo er sich allein mit Ignus unterhält und diesen mit den Iustus‘ Untersuchungsergebnisse konfrontiert. Henk geht zu Abdrushin und trifft dort auf Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin hat Octavia untersucht und hohes Fieber und einen zu schnellen Herzschlag festgestellt, obwohl sie sich sehr gut fühlt. Er warnt sie vor einer Überbelastung und rät ihr zur Schonung. Abdrushin hat Angst vor Ignus und glaubt, in ihm lebe ein wahnsinniger Dingir. Als Octavia das Wiedererweckungsritual anspricht, findet es Henk angemessen, dass Kenji Octavia über die Details informieren solle. Beim Verlassen der Arztstube treffen die beiden auf Ignus, welcher sich mit Octavia auf ihr Zimmer zurückzieht, da er noch etwas unter vier Augen mit ihr besprechen wolle. Henk geht zu Iustus, um ihn ebenfalls zum bevorstehenden Treffen einzuladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat nach dem Gespräch mit Ignus die Kapelle aufgesucht und ist dort auf Bruder Tonnmar gestoßen. Dieser spricht ihn auf den mysteriösen Fremden an und fragt sich, wie er diesen einschätzen und ob er sich Sorgen machen soll. Dann betet er noch und begibt sich zu Henks Treffen, bei dem Iustus und Henk bereits anwesend sind. Octavia und Ignus haben anscheinend über ihr Gespräch die Zeit vergessen und schließlich findet das ganze Treffen mit einem verärgerten Henk auf Octavias Zimmer statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert an seine Aufgabe als Fährmann und beklagt, dass momentan jeder seinen eigenen Dingen nachgeht und keine Kommunikation mehr zwischen ihnen stattfindet. Er erinnert daran, dass ihre Freundschaft für das Wohl der Drachenträne wichtig ist, und betont, dass jede Entscheidung, welche allein getroffen wurde, stets falsch gewesen sei. Henk erinnert an die Situation im Norden, wo die Gruppe auseinanderzubrechen drohte, und gerät in einen Streit mit Octavia, während Kenji schweigend zuhört. Henk findet Octavia arrogant und wirft ihr vor, Dinge zu verbergen, doch Octavia scheint ihm gar nicht richtig zuzuhören und glaubt Henks Worten nicht. Henk will am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang von allen hören, wie sie zu ihrem Auftrag stehen und was sie über seine Worte denken, ansonsten würde er gehen. Dann verlässt Henk wütend das Zimmer und  geht verärgert zu Kaltfisch. Kenji zieht sich auch zurück und sucht Abdrushin auf und Iustus verlässt etwas verwirrt das Treffen, so dass Octavia mit Ignus zurückbleibt und das Abendessen von Wigo aufs Zimmer gebracht bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat eine Bitte an Abdrushin und zieht sich noch kurz in die Kapelle zurück. Henk trinkt noch kurz mit Kaltfisch, bevor er sich in seine Kajüte zurückzieht. Dort bekommt er Besuch vom Admiral, welcher ihn bittet, Kaltfisch nach den auf der Karte verzeichneten Stürmen zu fragen, und mit Henk kurz über den Umgang mit Verantwortung spricht. Henk weist den Admiral noch an, am nächsten Morgen erst wieder auf Kurs zu gehen, wenn Henk das Zeichen dazu gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begibt sich Henk hungrig zu Roana in die Küche. Kenji sucht, ebenfalls vom Hunger abgelenkt, die Küche auf und die beiden unterhalten sich noch. Henk verrät Kenji, dass er aus der Gilde ausgetreten ist, da er die Verpflichtungen nur noch als Ablenkung von seiner eigentlichen Aufgabe empfunden hat. Dann gesteht er Kenji, dass er verzweifelt ist, und versucht diesem zu erklären, warum er ihn im Kampf so dringend braucht, denn in Kenjis Anwesenheit fühlt sich Henk mutiger und sicher. Kenjis Visionen werden nicht mehr thematisiert, jedoch bittet er Henk, Octavia vorerst noch nichts davon zu erzählen. Die beiden ziehen sich zur Nacht auf ihre Kajüten zurück, doch zuvor ist Henk Kenji noch behilflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Sideon, Fest der [[Venora]] ===&lt;br /&gt;
Henk hat eine unruhige Nacht und wacht mehrmals auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.35''') Kenji bekommt von Iustus eine [[Kenjis Tempel#Iustus Informationen für Kenji|Nachtlektüre]] und Octavia verbringt die Nacht mit Ignus auf ihrem Zimmer und stärkt sich. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ignus.png|200px|miniatur|rechts|Ignus]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Ignus Rat beschafft Octavia weitere fünf Kartuschen mit elementarem Feuer und es gelingt ihr, das Feuer eigenständig zu konsumieren. Ihr ist aber auch bewusst, dass sie dies ohne die Verbindung zu Ignus nicht geschafft hätte, und dieser greift ein, als ihr der Zauber zu versagen droht. Octavia genießt das berauschende Gefühl des Feuers und der Verschmelzung ihrer Hände, was sie an das überwältigende Gefühl im Norden erinnert. Durch den Konsum fühlt sie sich vollkommen ausgeschlafen und tatkräftig und verspürt keinen Hunger oder Müdigkeit mehr. Ignus kommt Octavia aber nicht so nahe, wie er es vielleicht gerne hätte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk und Kenji vor Sonnenaufgang zu ihr kommen, ist es in der Kajüte sehr warm und es riecht nach Schwefel. Während des gemeinsamen ernsten Gespräches erinnert Henk daran, dass sich jeder einzelne im Norden selbst bezwungen hat, als die Drachenträne in Gefahr war, und Henk warnt vor einer erneuten Bedrohung des Artefakts. Kenji sieht Hoffnung, die Drachenträne zu retten, wenn das Vertrauen zurückkehrt. Er erzählt von einer positiven Vision der Zukunft, welche er hatte, und von Zweifeln, die ganze Verantwortung auf den Schultern tragen zu können. Als Kenji von Octavias Wiedererweckung sprechen will, unterbricht diese ihn und bedankt sich einfach bei ihm. Dann verlassen alle ihre Kajüte und Henk spricht mit Kenji und Iustus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk spricht mit Kenji und Iustus&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk spricht mit Kenji und Iustus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beiden Helden war bei dem Gespräch aufgefallen, dass Ignus Blicke auf Octavia eher an ein ausgehungertes Raubtier als an einen romantischen Verliebten erinnern und dass sich in ihnen maßloses Begehren, animalische Lust und Triebhaftigkeit spiegeln. Henk warnt Kenji und Iustus, dass Octavia nicht mehr sie selbst sei. Im Labor teilt er ihnen mit, dass er davon ausgeht, dass sie unter dem Einfluss von Ignus stehe und nur noch seine Marionette sein. Iustus bestätigt eine bestehende magische Verbindung von Ignus zu Octavia, ist sich über ihre Funktion aber nicht sicher. Er sieht in ihr eine Art der Kraftzufuhr, während Henk sie als Kontrollmöglichkeit betrachtet. Kenji weist darauf hin, dass sie aufgrund von Iustus Informationen nicht mehr komplett machtlos gegenüber Ignus seien und betont, dass der richtige Zeitpunkt abzuwarten sei.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück ist Octavia nicht anwesend und Henk gibt dem Admiral grünes Licht zur Weiterfahrt, welcher noch darum bittet, Kaltfisch nach Informationen zu der eingezeichneten Sturmzone im Osten der Götterinseln zu fragen. Also suchen Henk und Kenji Kaltfisch in der Kapitänskajüte auf. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji bei Kaltfisch&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji bei Kaltfisch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicherweise ist die Kajütentür verschlossen und Kaltfisch braucht lange, um sie zu öffnen. Henk lauscht und kann das Rascheln von Papier hören, welches hastig zusammengelegt und hinter einer Holzklappe versteckt wird. Kaltfisch erzählt von „Wellenwirblern“ und „Windwühlern“ und dass diese Viecher genauso gefährlich wären wie die Feuervögel der Westseite. Kein Schiff könne den Sturmgürtel durchqueren, ohne zu sinken. Doch er kennt einen Weg, um möglichst nahe an des gebiet heranzukommen und teilt diesem gleich dem Steuermann mit, nachdem Henk ihm eine Tasse Kochrum dafür versprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kaltfisch seine Kajüte verlassen hat, sucht Henk nach den Papieren und findet schließlich einen Stapel, wo auf dem obersten Blatt sich eine Schiffskarte durchgezeichnet hat, auf der einzelne Räume eingezeichnet sind. Als Kaltfisch zurückkehrt, wird er dazu befragt und gibt schließlich zu, die Suche nach dem guten Festlandfusel geplant zu haben, wobei sich Kenji an Ekky erinnert, den er in der Kabine des Admirals erwischt hat. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk den Kochrum für Kaltfisch von [[Roana Dernheim|Roana]] organisiert, spricht Kenji in der Offiziersmesse mit dem Admiral. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji spricht mit dem Admiral&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji spricht mit dem Admiral&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Admiral möchte Kenji aus seiner Erfahrung in der Rolle als Führungspersönlichkeit einen Ratschlag geben, damit dieser die Enttäuschung der Mannschaft besser verstehen kann. Als „Standartenträger der Götter“ hebe seine Präsenz auf dem Schlachtfeld die Moral der Männer und verleihe ihnen Sicherheit und Mut. Um der damit verbundenen Verantwortung gerecht zu werden, müsse man seine Selbstzweifel überwinden, damit man den Männern die Rolle vorspielen kann, die sie brauchen. Die Führung anderer sei immer mit dem Opfer der Selbstaufgabe verbunden und manchmal müsse man etwas darstellen, was nicht dem eigenen Empfinden entspräche. Kenji solle nicht vergessen, welch große Bedeutung seine Worte und Taten für die Moral der Männer haben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk holt Kenji aus der Offiziersmesse ab und sie gehen zu Octavia, welche mit Ignus im angeregten Gespräch vertieft ist, auf die Kajüte, um einen gemeinsamen Plan zu machen. Erst jetzt fällt Octavia auf, dass Kenji sich die Haare abrasiert hat und man sein fehlendes Ohr und die große Narbe gut erkennen kann, worauf sie ihn etwas irritiert anblickt. Henk zeigt auf der Karte den geplanten Ankerplatz und sie beschließen, von dort mit einem Beiboot zu der Insel mit dem Treffpunkt überzusetzen. Gemeinsam würden sie dann aufmerksam auf die vorbereitete Falle warten und einen Weg zum markierten Punkt suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss spricht Kenji mit dem Geweihten Tonnmar und bittet ihn, sich während seiner Abwesenheit um die Männer der Baiula Spei zu kümmern., während Henk Roana beauftragt, Proviant für 3-4 Tage einzupacken. Dann wird Henk von Leutnant Ibendorn um ein Gespräch gebeten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Leutnant Ibendorn&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Leutnant Ibendorn&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ibendorn weist Henk darauf hin, dass die Moral der Männer sehr labil ist und die Nerven blank liegen. Er fürchtet, dass die Angst vor erneuten Angriffen zu einer Meuterei führen könnte, und bittet Henk, eine moralisierende Ansprache an die Mannschaft zu halten, bevor sie aufbrechen. Er spricht auch das Verhalten der anderen beiden Helden an und beklagt, dass Kenji durch seine eigenen Zweifel die Moral der Männer untergräbt und dass Octavia mit ihrem neuen Gast die Männer in Angst und Schrecken versetzt. Ibendorn informiert Henk darüber, dass in der letzten Nacht wieder fünf Kartuschen mit elementarem Feuer von Octavia geholt wurden und jetzt nur noch fünf Schuss im Lager liegen. Er betont nochmal, dass Henk der einzige ist, dem die Männer noch blind vertrauen und für ihn die Reise fortführen. Er bedauert, dass Henk mit Augustus ein verlässlicher und treuer Freund fehle.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht danach sofort Octavia auf und bittet sie, die restlichen Feuerkartuschen nicht zu verbrauchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Henk mit Ibendorn unterhält, sucht Kenji noch Abdrushin auf und lässt sich seinen Arm verarzten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Abdrushin&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Abdrushin&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Abdrushin einen besonderen Trank, welcher ihn für eine gewisse Zeit immun gegen „Dingirfeuer“ macht. Abdrushin rät Kenji, sich vor Ignus zu hüten und nicht unüberlegt zu handeln. Außerdem weist Abdrushin Kenji darauf hin, dass Octavia von ähnlicher Art wie Ignus sei und ihr Leben lang versucht, mit einem feurigen Dingir zu tanzen. Das berge aber auch immer die Gefahr, dass der Dingir die Führung übernehmen könnte und Octavia sich dann ganz im Feuer verlöre. Ignus stellt sich für Abdrushin als eine mögliche Variante von Octavias eigenen, zukünftigen Schicksal dar. Dann zeigt er Kenji eine Abbildung der Glühanemone, welche sich dieser gut einprägt (2 Erf. [0,6]) und auch abzeichnet (3 Erf. [8,7,7])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji treffen sich an Deck wieder und blicken auf die Sturmzone, welche sich im Süden erhebt, als diese sich plötzlich durcheinanderwirbelt, die dunklen Wolken explosionsartig in alle Richtungen zerstreut werden und die dunkle Wand sich auflöst. Die Alarmglocke ertönt und warnt vor einer großen Welle, welche sich um den Ort der Sturmfront ringförmig ausbreitet und auf die Baiula Spei zurast. Alle werden etwas durchgeschüttelt, jedoch kommt nichts und niemand zu Schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sich die Sturmzone auflöst, toben immer noch einzelne Wirbelwinde über das Wasser. Plötzlich setzt ein gewaltiger Wirbelsturm Kurs auf die Baiula Spei und es wird Alarm gegeben. Iustus bereitet einen Zauber vor, um den ankommenden Luftelementar aufzuhalten, der näherkommend sogar ein sehr wütendes Gesicht aufweist. Kurz vor dem Aufprall löst sich der Elementar allerdings unter leichten Funken in Dampf auf und wird vom Wind verstreut. Ignus steht hinter dem erstaunten Iustus und blickt diesen etwas herablassend und mit selbstsicherem Grinsen an, bevor er wieder mit Octavia auf die Kajüte zurückkehrt. Die Mannschaft betrachtet die Situation mit einer Mischung aus Angst und Bewunderung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der Kajüte offenbart Ignus Octavia seinen Plan, die Täuschung der Kultisten aufrechtzuhalten und zu dem vereinbarten Treffen zu erscheinen, um weitere Informationen über die Pläne zu erhalten. Octavia soll sich mit ihren Freunden so schnell wie möglich zum Treffpunkt auf der Insel bei dem großen Baum durchschlagen, damit sie gemeinsam gegen die Kultisten kämpfen können. Dann bittet er Octavia, ihn an Deck zu begleiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baiula Spei hat sich dem von Kaltfisch beschriebenen Ankerplatz genähert und Wigo bittet Henk, ihn auf der Expedition begleiten zu dürfen. Octavia und Ignus kehren an Deck zurück und, nachdem er ihr einen Handkuss gegeben hat, verwandelt sich Ignus in eine Feuerkugel und zischt als Komet in Richtung der Insel ab. Octavia erklärte den beiden den Plan und Henk hält vor der Abreise noch eine motivierende Ansprache an die Männer, welche Kenji durch ein Lichtwunder bekräftigt. Dann steigen die Helden mit Wigo in das Beiboot und lassen sich von den Matrosen Klippstein, Grauwasser und Halbach hinüberrudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.36''') Die Überfahrt bei starkem Wellengang schüttelt kräftig durch und Wigo stellt Fragen zu Ignus Abwesenheit und Vertrauenswürdigkeit. An der Ostseite der Insel wird ein Ankerplatz gefunden und die gigantische Silma-Esche auf der höchsten Klippe bewundert. Henk entdeckt einen begehbaren Tierpfad und die Helden machen sich vorsichtig auf den Weg ins Innere der Insel.  Sie entdecken geweihte Baumschreine, welche elbischen Ursprungs sind, und noch vor Kurzem besucht wurden. &lt;br /&gt;
[[Datei:GI-Karte-Nebeninsel.png|200px|miniatur|rechts|Die östliche Götterinsel mit der Silma-Esche mit dem Weg der Helden]]&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Erkundung stoßen die Helden auf eine große Lavaechse, welche sie angreift. Da sie sich als ziemlich Feuerresistent herausstellt, übernimmt Henk die Abwehr und mit Kenjis blendender Hilfe gelingt es ihm, der Echse die Kehle durchzuschneiden, als diese im Laufschritt angreift. Nach einer Essenpause, bei der Octavia die Metamorphose ihrer Hände übt, spricht Kenji sie auf ihre Verbindung mit Ignus an und fragt, ob sie ihren Zustand auch ohne Ignus stabilisieren könne. Kenji weist Octavia noch darauf hin, dass Ignus kein wirkliches Interesse an ihrer Person habe, bevor Henk die beiden zum Aufbruch mahnt. Die Helden begegnen einer Gruppe kleinerer Erdelementare, die entgegen ihrer Mentalität sehr zornig wirken, obwohl sie für ihr ruhiges Gemüt bekannt sind. Octavia gelingt es, die Gruppe zu sprengen, sodass die Helden gefahrlos passieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Sackgassen, welche sie etwas Zeit kosten, gelangen die Helden schließlich zu einem Baumschrein, der wegen einer abyssisch-cthonischen Verseuchung seine Blätter verliert und eingeht. Kurz danach entdecken sie die Reste eines Knochenkreises, durch den eine Person hergeholt wurde, wie die Spuren ihnen verraten. Beim anschließenden Abstieg in ein Tal bemerken die Helden, dass das ganze Gebiet der Verseuchung zum Opfer gefallen ist und die Pflanzen verdorren und eingehen, so wie sie es auf Soltrum gesehen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mumifizierte Leiche eines Elben wird gefunden, welcher dem Lebensentzugszauber des Nekromanten zum Opfer gefallen ist, und Wigo nimmt dessen magisches  Mithril-Schwert an sich. Die Helden steigen einen Berg hinauf und finden oben einen erst vor kurzer Zeit gesprengten Menhir, welcher mit blauen Wirbelmuster bemalt ist. Magische Verbindungen gingen von hier auf das Meer und in den Süden zu einer weiteren Bergkuppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort oben sehen die Helden in der Dämmerung, wie sich unterhalb des riesigen Baumes eine grüne Wolke bildet, welche zur Klippe mit dem Baum emporsteigt und diesen einhüllt. Es sind Blitze mit Donner in der Wolke zu erkennen, dann erfolgt eine feurige Explosion, welche die unteren Ausläufer des Baumes entzündet. Der riesige baum steht lichterloh in Flammen und ein letztes Mal zucken Blitze auf. Die grüne Wolke löst sich auf und der Baum wird plötzlich wie von Zauberhand gelöscht. Der aufkommende Qualm nimmt die Sicht auf den Baum und aus der Qualmwolke erhebt sich eine Feuerkugel, die auf die Helden zufliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komet schlägt neben den Helden ein und Ignus steht aufrecht vor ihnen. Er reagiert nicht auf Henks Ansprache und geht direkt auf Octavia zu. Er blickt ihr in die Augen, fährt ihr besitzergreifend mit dem Handrücken kurz über die Wange und bedauert, dass sie es nicht eher geschafft habe. Er habe die Feinde nicht mehr länger aufhalten können und am besten sähe sich Octavia mit den anderen den Baum selbst an. Auf die Frage, warum der Baum in Brand geraten ist, erwähnt Ignus, dass seine Tarnung aufgeflogen sei und er gegen den Nekromanten gekämpft und ihn verletzt habe, wobei der Baum Feuer gefangen habe. Dann machen sich alle auf den Weg zum großen Baum.&lt;br /&gt;
[[Datei:Silma-Esche.png|200px|miniatur|rechts|Die große Silma-Esche auf der Götterinsel]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden im Halbdunklen einen weiteren Knochenkreis und Ignus berichtet, dass er hier die Kultmeister des Xul getroffen habe und diese ein Wesen mit Tentakeln und sechs willenlose Handlanger hergeholt hätten. Am Baum bietet sich den Helden ein schrecklicher Anblick mit vielen toten Elben und zwei geschändeten Altären. Bei einer Untersuchung des schwelenden Baumes werden keine Überlebenden gefunden und Ignus zeigt ihnen die Stelle im Wurzelwerk des Baumes, an der die Kultisten mit den unterworfenen Ältesten der Elben verschwunden seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk findet mit Wigo eine Kiste mit intakten Elbentränken und sucht dann im Wurzelwerk nach einem Geheimgang, während Kenji die Altäre wieder herrichtet und Octavia mit Ignus die Umgebung erforscht. Als Kenji das letzte dämonische Zeichen von einem Altar abwaschen will, bemerkt er, dass die toten Elben sich anfangen zu bewegen. Den ersten Elben wehrt Kenji noch persönlich ab, dann schickt er Wigo, damit dieser Henk holt. Die beiden kämpfen gegen die Untoten und Henk beschützt den noch mit der Reinigung beschäftigten Kenji, Als der letzte Rest des Zeichens vom Altar gewaschen ist, fallen die Untoten in sich zusammen und Kenji  kann einen abschließenden Segen an Tystonius und Garlen sprechen. Danach  machen sich Henk, Wigo und Kenji auf die Suche nach Octavia, welche bisher noch nicht zurückgekehrt ist. Sie finden sie in einem kleinen Elbenhafen, wo sie mit Ignus flammend herumknutscht. Die beiden begleiten Henk und Kenji zum Baum und sie entzünden die Leichen, welche Wigo und Henk sorgsam zur Feuerbestattung aufgebahrt haben. Wigo hat die Elbenschwerter eingesammelt und Henk hat sich einen Elbenbogen samt Pfeilen mitgenommen. Henk sucht im Wurzelwerk nach einem geheimen Gang, findet aber nichts und legt sich mit Kenji und Wigo schlafen, während Ignus und Octavia knutschend „Wache“ halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Sideon, Fest der [[Venora]] ===&lt;br /&gt;
Henk steht sehr früh vor den anderen auf und macht sich im Wurzelwerk wieder auf die Suche nach dem Öffnungsmechanismus. Es dauert, bis ihm die Art und Weise des natürlich gewachsenen Geheimganges erkenntlich wird und er schließlich einige Wurzelteile findet, welche sich wie Hebel bewegen lassen. Nach einigen Stunden hat Henk es geschafft und er weckt bei Morgengrauen die anderen. Gemeinsam betreten sie einen dunklen Gang, der in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.37''') Die Helden folgen dem sich spiralförmig hinabschraubenden Weg zwischen den Wurzeln, dessen Wände einen erdigen Geruch ausströmen und krabbelnde Bewegungen erkennen lassen. Der Gang verbreitert sich schließlich und sie erreichen eine Kammer im Wurzelwerk, in der um einen größeren, runden Altar aufgestellte kleine Öllämpchen einen schwachen Lichtschimmer verbreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erspürt sofort die tiefe Würde und göttliche Ruhe dieses sakralen Ortes. Auf dem Altar liegen Opfergaben, doch scheint etwas zu fehlen. Henk findet an einer Seite der Kammer eine weggetretene Holzfigur, welche einen alten, weise wirkenden Elben mit Heiligenschein darstellt, welcher einen Kokon mit beiden Händen hütet. Kenji erspürt eine Entsprechung zu [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Boron]], stellt sie zurück auf den Altar und spricht einen Boronssegen, während Henk schon weitere Gänge untersucht und Octavia sich mit Ignus beschäftigt. Einige Lämpchen sind ebenfalls von den Schwarzmagiern umgetreten worden und Kenji stellt diese mit Wigos Hilfe wieder auf und befüllt sie neu mit am Altar vorgefundenem Öl. Dann macht er mit Wigo eine Essenspause, bei der der Junge in der Wand zwischen den Wurzeln einige leere Lampen entdeckt, Kenji befüllt 15 Lampen für die gefallenen Elben, entzündet sie und stellt sie zu den anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehrt Henk zurück und führt die anderen durch die Wurzelgänge, gemeinsam das Labyrinth erkundend. Schließlich stoßen sie nach einigen Sackgassen auf eine Kammer mit einem kleinen Schrein, welcher ebenfalls von einigen Lampen umstellt ist, von denen wieder ein paar umgetreten wurden. Im Sockel des Schreins stehen mehrere Namen eingraviert, die Octavia lesen kann, jedoch niemandem etwas sagen. Nachdem Kenji und Wigo die Lämpchen wieder aufgestellt und nachgefüllt haben, suchen sie mit Henk den richtigen Weg im Wurzellabyrinth. &lt;br /&gt;
[[Datei:Elbenfriedhof.png|300px|miniatur|rechts|Das Wurzelkammer-Labyrinth des Elbenfriedhofs unter der großen Silma-Esche]]&lt;br /&gt;
In einem Gang scheucht Henk tellergroße, fliegende Wesen auf, welche einen schwachen, silbrigen Schimmer ausstrahlen. Sie werden von Kenji als Zwielichtschwärmer identifiziert und er erzählt, dass es in seltenen Fällen vorkommt, dass die Seelen Verstorbener nicht sofort in Borons Reich gehen und sich in Form dieser Nachtfalter mit dem weißen Totenkopf von den Angehörigen verabschieden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden dann eine größere Kammer, in deren Mitte eine große, steinerne Statue auf einem Sockel steht, der eine Grabkammer sein könnte. Der Name „Irawain“ ist mit vier Faltern verziert eingraviert und die Statue zeigt einen älteren Elben mit Eschenblättern in den Haaren, welcher auf einen Stab gestützt kniet und die eine Hand über die Erde hält. Während Kenji und Henk über den Ort nachdenken und nach mehreren Stunden Weg eine Pause machen, ist Ignus ungeduldig und macht sich als Feuerkugel auf die Suche nach dem richtigen Weg durch das Wurzellabyrinth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Ignus unterwegs ist, fragt Wigo Octavia, ob die beiden ein Liebespaar seien und sie so verliebt seien wie er und Heli. Als Octavia ihm das mehr oder weniger bestätigt, bezweifelt Kenji eine wahre Liebe zwischen beiden, da diese bedeuten würde, dass man sich für den anderen auch opfern würde. Wigo möchte auch noch wissen, was Octavia an Ignus so gerne mag, da er ihn eher unheimlich findet, und Octavia erwähnt, dass sie sich zum ersten Mal richtig verstanden fühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk führt die anderen durch das Wurzellabyrinth und muss etliche Sackgassen hinnehmen, bis sie einen größeren Raum finden, in dem wieder eine Statue steht, welche eine Elbin mit einer Wasserschale darstellt. Der Name „Amadil“ ist mit zwei Faltern verziert auf dem Grab eingraviert. Beim Betrachten der Statue kehrt Ignus zurück und hat einen Weg durch das Labyrinth gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus führt die Helden durch eine weitere Grabkammer. Der Name „Tarias“ ist mit drei Faltern verziert eingraviert und die Statue zeigt einen stattlichen Elben mit Schwert und Schild. Henk entdeckt auf dem Schwert einen gravierten Blitz. Es folgt in einigem Abstand eine weitere Grabkammer, auf welcher der Name „Estel“ mit einem Falter graviert ist. Die zugehörige Statue trägt einen Schleier und sitzt neben einer kleinen Schwalbe auf einem Felsen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Relief Wurzelkammer.png|300px|thumb|rechts|Das Wandrelief in der Endkammer des Wurzellabyrinthes]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelangen die Helden zur Endkammer, in dessen Mitte sich ein großes Mosaik im Boden befindet, welches die elbischen Wurzelkräfte darstellt, und auf welchem sich relativ frische Blutspuren befinden. Auf der einen Seite des Mosaiks befinden sich sieben Schreine mit magischen Elementen, nämlich Luft, Staub, Erde, Schlamm, Wasser, Dampf und Feuer (v.l.). Über den Schreinen hängt ein Relief, welches ein Tal zwischen zwei Bergen zeigt, über dem eine Art schlafender Riese liegt, über dem Wasser und darüber der Himmel zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ignus gierig seine Hand nach dem elementaren Feuer ausstreckt, schlägt ihm Octavia verneinend auf die Finger und schüttelt mit dem Kopf. Ignus gehorcht ihr und lässt vom Feuer ab, was Henks Vermutung zum Wanken bringt, dass Octavia lediglich Ignus Marionette sei.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Luft.png|100px|thumb|links|Das Steintor zur Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite der Kammer befindet sich ein großes Steintor, neben dem sich einige Blutspritzer an der Wand befinden. Unterhalb davon liegt ein elbischer Haarreif, welcher die Form einer goldenen Sonne umrandet mit silbernen Wellen hat und vermutlich die Krone eines Elben-Ältesten ist. Auf der Tür müssen anscheinend Symbole gedrückt werden und die Helden rätseln lange, welche und wie viele es sein sollen. Henk, Kenji und Wigo essen etwas und legen sich schlafen, während sich Octavia mit Ignus zurückzieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kann nicht richtig schlafen, weil ihn das Relief mit dem schlafenden Riesen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Er schleicht sich zu Octavia und Ignus und beobachtet beide, wie sie sich küssen, während ihre Oberkörper und Köpfe im Feuer verschmelzen. Henk zieht sich zurück und will Kenji wecken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk weckt Kenji, und dieser erwacht mit den Worten „mein Junge“. Henk berichtet ihm von seiner Beobachtung und Kenji fürchtet, dass sie bei einer vollständigen Verschmelzung von Ignus und Octavia ihre Freundin endgültig verloren hätten. Er erzählt Henk von „seinem Jungen“ und sie überlegen gemeinsam, wie sie Ignus aufhalten können. Zunächst planen sie das elementare Wasser vom Schrein mitzunehmen, zögern aber, weil sie den Ort nicht entweihen wollen. Kenji erwähnt, dass Ignus „wahrer“ Name helfen könne, und er erwägt den Einsatz von elementarem Wasser. Ein Schritt fehle noch, um ihn besiegen zu können, und Kenji fürchtet, dass dazu nicht mehr viel Zeit bleibe. Henk erwähnt, dass Octavia anscheinend doch zu nichts gezwungen wird und es sogar genieße, worauf Kenji ihm eröffnet, dass dies sein Herz zerreiße.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk weckt nach nicht einmal drei Stunden Wigo und holt dann Ignus und Octavia dazu, um dann die große Tür zu öffnen. Er drückt als erstes auf das Eschenblatt-Symbol. Daraufhin entlädt sich aus dem Luftsymbol der Tür ein Blitz und trifft Henk, welcher eine Stunde braucht, um sich wieder zu berappeln. Die Helden beraten noch einmal über die richtige Reihenfolge der Symbole und als Octavia die Knöpfe drücken will, verbietet es ihr Kenji. Doch Octavia ignoriert es und drückt auf die Schwalbe, das Wasser, den Blitz und auf das Eschenblatt. Die Tür öffnet sich und den Helden kommt ein frischer, kalter Windzug entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.38''') Der Wind zieht den Helden scharf um die Nase und sie betreten den stockfinsteren Gang. Octavia stellt fest, dass der gesamte Bereich vor ihnen von mächtiger Elementarmagie erfüllt ist, was Henk daran bemerkt, dass Adarians Lampe hier nicht funktioniert, so dass die Helden auf das flackernde Licht von Octavias und Ignus Feuer angewiesen sind. Je tiefer sie vordringen, desto lauter wird der Wind und es wirkt fast so, als ob hunderte Flöten und Pfeifen gleichzeitig gespielt würden und manchmal scheinen sich sogar Melodien herauszukristallisieren. Das Steintor schließt sich hinter ihnen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Staub.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Staubkammer]]&lt;br /&gt;
Bläuliches Licht fällt in den Gang und ein von magischen elementarströmen durchzogenes Bodenmosaik befindet sich im Eingangsbereich zu einem großen Raum, an dessen Rückwand schwach leuchtende Punkte erkennbar werden. Ignus erkundet in Feuerkugelform den Raum und ein weiteres Steinportal zeichnet sich im Schein des Feuers ab. Durch das Betreten und Überqueren des Mosaiks lösen die Helden magische Impulse aus, welche dazu führen, dass der Wind und das Pfeifen immer lauter werden und plötzlich eine Art Chor aus hellem, kindlichem Kichern zu vernehmen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftkammer.png|300px|miniatur|rechts|Die Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden werden von Luftmindergeistern, die wie kleine, schelmische Kinder aus Wolkensubstanz wirken, eingekreist und geneckt. Sie werden von unzähligen Luftgeistern umflogen, die eine Art Windhose um jeden einzelnen bilden, so dass alle schließlich den Boden unter den Füßen verlieren und weggewirbelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von den Luftgeistern durchgeschüttelt, wobei Henk seinen Flachmann und Kenji sein Mynbruje-Emblem verliert. Nur Octavia kann ihre Tasche festhalten. Alle werden von der Windhose weggetragen und plötzlich zu Boden fallen gelassen. Außer Kenji stürzen alle auf eine Falltür, welche sie in eine geheime Kammer hinunterrollen lässt, in der es dunkel und kein Ausgang zu sehen ist. Octavia hat sich den rechten Knöchel gebrochen, welcher deutlich anschwillt. Während Henk nach einem Ausgang sucht, warten die anderen geduldig ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji  und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji kommt im Mittelgang heraus und stürzt in keine Falle. Er kehrt in den großen Raum zurück und trifft dort auf Ignus, welcher sich gerade durch den Boden eines Ganges sprengen will, weil Octavia dort unten sei. Kenji stoppt die Explosionen, um den Einsturz der ganzen Höhle zu verhindern. Ignus lässt seinen Frust an Kenji aus und fragt ihn, wie lange er bereits Octavia hinterherläuft, ob er jemals Erfolg bei Octavia hatte, ob er wirklich an der absurden Hoffnung festhält, Octavia würde seine Gefühle irgendwann erwidern, und wie er es ertrage, dass Octavia vor seinen Augen einem anderen Mann verfalle. Kenji lässt sich aber nicht provozieren und kontert Ignus Provokationen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich hört Kenji Henks rufen aus einem Gang und erfährt von der Falltür, für welche Henk gerade den Öffnungsmechanismus in totaler Dunkelheit sucht und nach Stunden auch findet. Er kann sich aus der Falle befreien und im Anschluss auch Octavia und Wigo aus ihrem Gefängnis  herausholen, wobei sich Ignus sofort um Octavias verletzen Knöchel kümmert und ihn heilt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wolkenzylinder.png|150px|miniatur|rechts|Ein verzierter Steinzylinder in der Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Am Ende jeden Ganges finden die Helden einen verzierten Steinzylinder und ein Loch in einer Wand. Nach längerem probieren entdecken sie, dass man den Steinzylinder anheben und dann das Gesicht mit dem Mund auf das Loch in der Wand ausrichten kann. Bläst man nun auf das freistehende Steinrohr des Zylinders, entweicht diesem ein magischer Luftstrom und ein Ton wird hörbar. Gleichzeitig leuchtet in dem Loch ein Blitz auf, welcher ein Zeichen bildet. Ähnliche Zeichen finden die Helden auf der Flöte, welche am weiterführenden Steinportal hängt. Auf diese Weise erhalten sie 6 Töne, welche die Tür öffnen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie über die richtige Reihenfolge nachsinnen und einen Hinweis darauf in den Gangverzierungen entdecken, hören sie Wigos Schrei aus einem der Gänge und finden den Jungen bewusstlos mit seinem Messer in der Hand neben einem Steinzylinder. Sie beschließen, eine Pause einzulegen und Henk und Kenji legen sich schlafen, während Octavia und Ignus sich etwas zurückziehen und ihrer Verschmelzung hingeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji werden schließlich von Wigo geweckt, nachdem dieser nach Stunden wieder zu sich gekommen ist. Er gesteht, dass er ein blaues Saphirauge des Steinzylinders stehlen wollte und von einem Blitz getroffen wurde. Wigo spricht Kenji noch darauf an, was er über „echte Liebe“ und „Opferbereitschaft“ gesagt hat, denn Wigo will kein Opfer sein und erwartet auch keine Gegenleistung von Heli, wie das bei Opfern für Götter der Fall wäre. Für Wigo ist Opfern eigentlich nur ein Scheitern und er wollte auch nicht, dass Heli ein schlechtes Gewissen bekommt, da er mit der Schuld nicht leben könnte, wenn sie sich für ihn opfern würde. Wigo weist Kenji dann auf seine fehlende Brosche hin und isst etwas, während Kenji sie sucht und findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht dann zu Octavia und Ignus und stellt fest, dass Octavia ungewohnt viel Haut zeigt, da sie inzwischen eine Art verkohltes Minikleid unter ihrem Brustpanzer trägt. Auch ihre Haare sind nun offen und wallen wild herum, anstatt anständig hochgesteckt zu sein. Henk stellt also eine starke optische Veränderung an ihr fest. Octavia übernimmt dann die Aufgabe, die Töne in der richtigen Reihenfolge auf der Flöte zu spielen und das Steinportal öffnet sich. So begeben sich die Helden gegen Mittag des Tages weiter hinab in schwere, staubige Luft des dunklen Ganges.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Erde.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Erdkammer]] [[Datei:Staubkammer.png|150px|miniatur|rechts|Die Staubkammer]]&lt;br /&gt;
Der Gang führt tiefer und ist nach kurzer Zeit knöcheltief mit Staub bedeckt, welcher den Helden das Atmen erschwert. Sie stoßen auf eine große Kammer, in welcher der Staub bereits kniehoch liegt und an deren Ende sich ein Steintor befindet, auf dem das Symbol für Erde abgebildet ist. Eine magische Sanduhr befindet sich auf der Tür, welche gedreht werden kann, so dass der Sand durchläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum hat Henk die Sanduhr gedreht, beginnt sich der Staub auf dem Boden aufzuwirbeln und kleine, kichernde Staubwesen erheben sich, welche die Helden bedrängen und an der Kleidung zerren, mit der sich die Helden den Mund bedecken, um noch atmen zu können. Ignus errichtet eine Feuerkuppel, unter der alle kurzfristigen Schutz finden können. Doch für Kenji und Henk ist es darunter viel zu heiß, als dass sie es lange aushalten können, und so macht sich Henk auf die Suche nach einem zwergischen Geheimgang. Instinktiv entscheidet sich Henk für die richtige Richtung und findet nach kurzer Zeit am Rand des Raumes einen geheimen Hebel, mit dem sich eine Kammer öffnen lässt, in der die Helden vor dem Staub geschützt sind. Dort harren sie die Zeit aus, bis sich der Staub wieder legt und sich die Tür öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.39''') Die Helden betreten einen stockdunklen Gang, welcher tiefer und tiefer in die Erde hinabführt. Nur das Feuer von Ignus und Octavia erhellt den Gang, der nach Henks Einschätzung grob Richtung Süd-Süd-West führt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Empfinden&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Empfinden&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji fühlt sich beim Schein der Flammen unwohl und sieht für eine Sekunde das Gesicht seines Sohnes, welches ihn aus den Flammen anblickt und dann von diesen aufgezehrt wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus und Octavia spüren etwas unglaublich Mächtiges aus reinsten Elementarkräften in der Tiefe, auf das sie sich zubewegen. Nach einer Stunde steil bergab erreichen die Helden einen kleinen Lagerplatz mit Steinbänken, wo zur Erfrischung der Reisenden elementares Wasser aus dem Felsen sprudelt, und Henk fragt Octavia und Ignus, ob das elementare Wasser gefährlich für die beiden sei. Octavia hustet leicht, als sie davon trinkt, und bei beiden dampft es bei dem Kontakt mit der Haut. Als Octavia mit einer Feuerkugel spielt, bittet Kenji Ignus, damit aufzuhören. Kenji erzählt Henk, er sehe Dinge in Ignus Feuer, über die sie dieser sich vermutlich gar nicht bewusst sei. Kenji habe Ignus Zukunft in dessen Feuer gesehen, die Kenji nicht gefällt. Ignus hätte mehr Macht als Wissen um die Zukunft, und das sei es nicht gut, denn er sei auf einem dunklen Pfad. Da es etwas sei, was nur Kenji sehen könne, drängt Henk zum Aufbruch und geht vor. Kenji verspricht Ignus beim Aufbruch, dass er alles tun werde, um das, was er für die Zukunft gesehen habe, zu verhindern, und Ignus erklärt Octavia Kenjis Verhalten damit, dass dieser vermutlich eifersüchtig sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer weiteren guten Stunde bergab können Octavia und Ignus mit Astralsicht eine gigantische Kammer vor sich erkennen, die berstend voll mit magischem Leben ist. Kurz darauf strahlt ein Lichtschimmer von vorne in den sich verbreitenden Gang, welcher schließlich auf einer großen Felsklippe endet, von welcher die Helden einen unglaublichen Ausblick auf die vor ihnen liegende, riesenhafte Höhle bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort befindet sich in dem mystischen Morgenlicht der Kristalle von der Höhlendecke ein Wald aus gigantischen, unbekannten Bäumen, deren Blätter in den unterschiedlichsten Grüntönen leuchten und in Silber- und Goldtönen schillern. Ignus ist sichtlich beeindruckt von der Fülle der vorherrschenden Magie und vermutet, dass dieser Ort wie eine Zeitkapsel die Welt vor der Errichtung der Schwelle bewahrt habe, die magische Urzeit des Goldenen Zeitalters, in welchem die Magie noch eins mit der festen Welt und vollständig mit den Dingen verwoben war. Ignus spürt eine starke, allgegenwärtige Präsenz eines mächtigen Elementarwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Henk und Kenji sehen hier überall bunte Ströme und Muster in der Luft und um jedes Ding, wie Octavia mit ihrer Astralsicht, was die Wahrnehmung intensiviert und noch unerfahrene schnell überfordert und ablenkt. Sie sehen die [[Drachenträne]] mit ihren Verbindungen zu den Helden und erkennen, dass diese sehr fragil sind, als ob man sie leicht zerbrechen könnte. Wigo wird von einem Stein gebissen und die Helden bemerken, dass fast alle Felsen und Steine Gesichter besitzen und sich über die Störungen beschweren. Die Helden beobachten den mythischen Vogel „Seelensegler“, welcher der Legende nach Seelen aus den Sphären nach Gea bringt, damit sie dort geboren werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dogeons Zuflucht-01.png|200px|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch Dogeons Zuflucht bis zum Steinkreis]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Schlamm.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Schlammkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem Pfad am Rand der Höhle entlang und erblicken in einiger Entfernung ein weiteres Steintor, welches anscheinend gerade geöffnet ist. Henk, Wigo und Kenji rennen sofort los, doch Henk schafft es nicht mehr rechtzeitig und das Tor schließt sich vor seinen Augen wieder. Während Henk mit Kenji das Tor untersucht, probiert Ignus einen Feuerzauber aus und ist begeistert von den Auswirkungen der magischen Welt. Er animiert Octavia dazu mitzumachen und erzeugt selbst einen so gleißenden und heißen Feuerball, dass Kenji sich vor Angst zusammenkrümmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus fliegt als Feuerkugel voraus und kundschaftet die Höhle aus, während Kenji noch das Schlüsselloch des Steintores abzeichnet. Dabei spricht er Octavia auf Ignus an und erklärt dieser, dass er die Zukunft gesehen habe und sich nun Sorgen macht, was Ignus mit Octavias Zukunft macht. Kenji weist Octavia darauf hin, dass nicht alles, was Ignus tue, gut für sie sei, und Octavia entgegnet ihm, dass Ignus ihr bis jetzt noch nicht geschadet habe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henks Assoziationen&amp;quot; hide=&amp;quot;Henks Assoziationen&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Henk fällt plötzlich wieder die Warnung von Adarian ein: „...die anderen werden dich ablenken ... ablenken ... ablenken“ (vgl. [[Henks Taverne#Henks Eindrücke (16. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk drängt zum Aufbruch und ein Pfad, welcher mit Statuen gesäumt ist, die alle beschädigt oder umgestürzt sind, führt sie hinab zum Wald. Dort wird es immer wunderlicher und eine Vielzahl von Feen und Pflanzengeistern schwirren zwischen den magischen Pflanzen umher und beobachten neugierig die Helden. Alles ist hier belebt und blickt mit den Gesichtern hinterher, ob Bäume, Steine, Kristalle oder riesige Fliegenpilze. Eine solche Unmenge an Eindrücken überfordert die normale Sicht leicht und so machen die Helden eine Pause, um sich im Moos etwas auszuruhen und zu schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen schlafen, spielt Octavia mit Feuer herum und freut sich, als Ignus zurückkehrt. Sie lassen die anderen schlafen und ziehen sich hinter einen Baum zurück, um sich ihrer Verschmelzung hinzugeben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Kenji erwacht mit einem Schrei und spricht mit Henk über seinen Sohn, wie er in den Flammen aufgeht. Dann bemerken sie die Rückkehr von Ignus und Henk holt die beiden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach fünf Stunden kommt Henk und holt Octavia und Ignus zum Lager zurück. Dort berichtet Ignus, dass sie die Höhle in wenigen Stunden zu Fuß durchqueren können und er eine Art Zentrum gefunden habe, wo eine Art bemalter Steinkreis angelegt worden ist, der jedoch dämonisch verunreinigt worden sei. Während Ignus davon erzählt, wird er auch von Feen umspielt, die er beiläufig wie lästige Mücken mit einem Funkenregen vertreibt, wobei er eine Fee ansengt, worauf sie laut weinend davonfliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus führt die Helden weiter den Weg entlang und sie entdecken einen „Ambrosia-Baum“, dessen Früchte die magische Kraft des Essers steigern. Octavia und Ignus essen sofort und nehmen sich einige mit, Wigo und Henk probieren ebenfalls und ihre Astralsicht intensiviert sich noch weiter, so dass Wigo sogar schwindelig wird. Dann begegnet ihnen ein echtes Einhorn, dem sich Henk sehr einfühlsam nähern und dessen Verwundung auswaschen kann, die ihm anscheinend erst kürzlich von einer Waffe beigefügt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichen die Helden den Steinkreis. Ihnen fällt sofort die abyssische Verunreinigung auf und sie empfinden die Atmosphäre als körperlich abstoßend und ekelhaft. Die Verseuchung geht vom zentralen Stein aus, auf den wie auf Soltrum oder der Silma-Esche mit Blut ein schwarzmagisches Zeichen gemalt ist. Bevor er den besudelten Ort betritt, hüllt sich Kenji in einen Lichtschimmer ein, und wischt dann das Zeichen vom Mittelstein. Er spricht den Segen der Passionen und verbannt damit die abyssischen Magieströme, welche sich verflüchtigen und auflösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es allen möglich, die bemalten Steine zu betrachten, und sich ein Bild von der Geschichte zu machen (vgl. [[Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht#Bilder_aus_Dogeons_Zuflucht|Bilderzyklus]]). Beim Untersuchen und Betrachten stößt Henk an einen Metallstab, welcher die zwergischen Runen E.T. trägt, und er findet eine Blutspur, welche in ein nahegelegenes Gebüsch führt, über dem Kenji mehrere Feen auffallen, die aufgeregt zirpen und nach unten deuten. Sie finden einen Zwerg mit blutender Bauchwunde, welcher sie bittet, ihm etwas aus seinem Rucksack zu geben. Henk kommt dem nach und reicht ihm einen Beutel mit magischen Salzkristallen, welche heilende Wirkung zu haben scheinen. Henk legt einen Kristall in die Bauchwunde und der Zwerg fällt nach der Heilung in eine kurze Ohnmacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er wieder aufwacht, ist er sehr traurig darüber, was diesem unschuldigen Ort angetan wurde und wie seine Reinheit besudelt sei. Er dankt Kenji für die Reinigung des Ortes und ist ganz beeindruckt, als er erfährt, dass er es mit den Helden der Drachenträne zu tun hat, da alle Zwerge große Hoffnungen in ihre Reise setzen. Er stellt sich als [[Eldal Thunderstone]] vor und erzählt, dass er auf einer Wallfahrt hierher ist, zur [[Dogeons Zuflucht|Kammer des Felsfürsten Dogeon]]. Hier existiere die Welt noch, wie sie vor der Errichtung der Schwelle war, und man gedenkt in diesem gemeinsamen Heiligtum der alten Rassen dem verlorenen Goldenen Zeitalter. Als er hier bei dem Steinkreis betete, überfielen ihn die Kultisten, welche neben menschlichen Schergen auch zwei Älteste der Elben und den berühmten Zwergeningenieur Ferolax unter ihrer Kontrolle haben. Er habe sich dem Kontrollzauber eines roten Artefaktes nicht entziehen können und ein Kultist habe ihn abgestochen, um sein Blut zu nehmen und damit das Zeichen auf dem Mittelstein zu malen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erzählt er den Helden den Mythos dieses Ortes, die [[Geschichte von Dogeons Zuflucht]], wie sie in den Felsbildern dargelegt ist. Er berichtet, wie Sereg durch Uselias aus einer dämonischen Falle gerettet wird und sie gemeinsam mit zwei Elementarfürsten den Dämon in einem Berg einsperren. Eldal erzählt, wie Sereg in seiner Trauer immer mehr den Verstand verlor und den Plan fasste, lieber alles Leben auszulöschen, da der Tod besser sei als eine Existenz in einer solch veränderten Weltordnung. Deshalb beschwor er eine große Flut, die das goldene Tal überflutete. Doch der Felsfürst Dogeon legte sich schützend über ein Tal zu Füßen des Amon Urui und erschuf damit diese Zuflucht (vgl. [[Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht#Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht|Geschichte von Dogeons Zuflucht]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Eldal die Geschichte erzählt hat, spürt Henk das Bedürfnis, die [[Drachenträne]] herauszunehmen. Ein weißes Licht versucht, eine Kugel zu bilden und sich von der Drachenträne zu lösen, doch schafft es die Ablösung nicht und erlischt wieder, da Uselias anscheinend gerade zu schwach ist, sich mitzuteilen (vgl. [[Drachenträne#Beobachtung und Reaktion in Dogeons Zuflucht (16. Sideon 351 JF)|Drachenträne]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.40''') Henk ist entsetzt und Kenji überlegt, ob sie der Drachenträne wieder Kraft verleihen können. Henk weist darauf hin, dass diese ihre Kraft aus der Gemeinschaft der Helden ziehen, doch Octavia schiebt es auf den speziellen Ort, an dem Adarians magische Lampe immerhin auch nicht funktionieren würde. Henk ist jedenfalls traurig, dass Uselias ihnen keine weiteren Details zu der Erzählung mitteilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eldal Thunderstone informiert die Helden darüber, dass die Tür zur Schlammkammer nur mit einem Schlüssel geöffnet werden kann und dass dieser von Wächtern verwahrt wird, welche dem Pfad folgend bei einer goldenen Weide wohnen. Er selbst will sich hier noch ausruhen und seine Wallfahrt abschließen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dogeons Zuflucht-02.png|200px|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch Dogeons Zuflucht zur goldenen Weide und zum Greifenhorst]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem von intakten Steinstatuen gesäumten Pfad durch den fantastischen Wald und überqueren mehrfach den Bach mit elementarem Wasser. Sie bemerkten hinter sich eine Bewegung neben dem Weg und entdecken etwas Goldenes, was sich auf dem Boden entlangschlängelt und in einem Felsloch im Boden verschwindet, an dessen Rändern Goldspuren zu finden sind. Außerdem sehen sie wagenradgroße Schmetterlinge und immer wieder Gnome, die genervt auf die hektische Atmosphäre der Helden reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichen sie die goldene Weide, unter welcher das Einhorn zwischen größeren Menhiren lagert und in deren Ästen etliche Windlingskogel hängen. Die Helden werden auf Windlingisch und Elbisch angesprochen und Octavia versucht mit ihren geringen Sprachkenntnissen begreiflich zu machen, dass sie nicht zu den Kultisten gehören. Die Fee, welche Ignus angesengt hat, kommt petzend hinzu und Octavia muss den Wortführer überzeugen, dass sie niemandem schaden wollen. Schließlich zeigen sich einige Windlinge und Octavia offenbart, dass sie gegen die Kultisten helfen wollen und den Schlüssel zum Tor benötigen. Auf diesen Schlüssel macht sie Ignus aufmerksam, der ihn in einem Kogel über ihren Köpfen ausgemacht hat, was auch Henk und Kenji bemerken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Windlinge wären bereit, das Tor zu öffnen, wenn die Helden der Fee helfen und damit ihre guten Absichten beweisen würden. Dann zieht sich der Wortführer mit der Fee zurück und die Helden bekommen Früchte angeboten und können sich ausruhen. Zunächst sprechen sie über ihre Erlebnisse in [[Druzba]], doch als Henk dann Ignus Verwürfe wegen seines Verhaltens macht, geht dieser mit Octavia auf Abstand und lässt den wütenden Henk zurück, den Kenji zu beruhigen versucht. Henk ist verwirrt, dass Octavia zwischendurch anscheinend selbst entscheidet und sich sehr verändert habe. Besonders bedrückt ihn, dass sie nicht richtig zugehört hat, als er ihr von seinen Adariansichtungen erzählt hat und sie ihn nur fragte hat, ob er getrunken habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Henks Geschrei hat sich Wigo von den beiden zurückgezogen und die Umgebung erkundet. Er weist die beiden auf einen Garten voller magischer Pflanzen hin. Kenji entdeckt darin eine von ihm gesuchte Pflanze und bekundet bei einen Windling sein Interesse daran, bekommt aber nur ein Kopfschütteln zur Antwort und kehrt zu ihrem Lagerplatz zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit kommt der Wortführer der Windlinge mit der Fee wieder, überreicht einen Korb mit goldenen Beeren und macht den Helden klar, dass sie der Fee folgen und dann am Zielort die Beeren ablegen sollen. Als sie gerade aufbrechen, wird Kenji von einem Windling heran gewunken und spricht kurz mit ihm, während die anderen schon vorgehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und der Windling&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und der Windling&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von dem Windling ein kleines, verkorktes Fläschchen mit einem Pulver darinnen. Er deutet auf Kenjis Wasserbeutel, macht dann Gesten des „Verrührens“ und des „Trinkens“, bevor er wieder verschwindet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen der Fee eine ganze Weile durch den fantastischen Wald und müssen dann einen felsigen Abhang erklimmen. Schließlich kann nur noch Henk mit Wigo weiterklettern, da es eine steile Felswand hinauf geht, während Kenji mit Ignus und Octavia unten warten muss. Sie beobachten, wie Henk und Wigo die Wand erklimmen, auf einem erhöhten Plateau ankommen und aus ihrem Sichtfeld verschwinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Henk von oben einen Blick auf seine Freunde wirft, bohrt sich ein mieses Gefühl tief in seine Magengrube und lässt eine Empfindung von Misstrauen gegen seine Freunde zurück (vgl. [[Henks Taverne#Henks Eindrücke (16. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]]). &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji mit Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji mit Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sie auf Henk warten, vertreiben sich Ignus und Octavia die Zeit mit Feuerzaubern, welche in Kenji ein Unbehagen auslösen (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis Reaktionen auf Feuerzauber (16. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Er fragt Octavia, was eigentlich los mit ihr sei, worauf diese ihn damit konfrontiert, dass er seltsame Sachen rede. Endlich nehme sie ihre Magie an, wie Kenji und Henk es doch immer wollten, und sie betont nochmal, dass sie alles aus freien Stücken tue. Kenji will Octavia sagen, was er in den Flammen sehe, und flüstert ihr zu, dass er ihren Sohn sterben sehe. Daraufhin tritt Octavia etwas zurück und blickt ihn erstaunt an. Sie erklärt ihm, dass irgendetwas nicht mit ihm stimme, er im Wahn rede und sie sich Sorgen um ihn mache.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk und Wigo folgen der Fee in eine dunkle Höhle, welche in einer großen Kammer endet. Hier entdeckt Henk etwas kleines Weißes in einer Ecke, was eine mächtige Magie ausstrahlt. Henk findet einen sehr jungen Greifen vor, welchem er die goldenen Beeren geben soll. Er nähert sich einfühlsam dem Jungen und es frisst dankbar die Gaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen entdeckt Kenji, dass sich etwas Großes aus der Luft sich ihnen nähert. Ihm ist schlagartig klar, dass es sich um einen Greifen handelt. Kenji wird von Ehrfurcht ergriffen und erkennt, dass das Wesen scheinbar wütend ist. Um es zu beruhigen, spricht er mehrfach den [[Mynbruje#Mynbrujes Eidsegen|Segen des Mynbruje]]. Er bemerkt, dass seine Gebete anscheinend einen Einfluss ausüben und der Greif etwas langsamer wird und weniger aufgebracht wirkt. Kurz bevor er mit den letzten Segensworten das mythische Tier besänftigt hätte, zischt etwas Flammendes durch die Luft und Ignus hat den Greifen mit einem feurigen Streiftreffen am Hinterbein abgeschreckt. Kenji ist entsetzt und sieht, wie der Greif vor Schmerzen schreit und sich dann dorthin stürzt, wo Henk verschwunden ist. Kenji klagt Ignus lautstark an, doch Ignus behauptet, sie vor dem „Vieh“ gerettet zu haben und vermisst Kenjis Dankbarkeit. Octavia schickt Ignus hoch, um nach Henk zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die beiden allein sind, erinnert Kenji Octavia nochmal daran, dass sich Ignus nicht für sie interessiere. Sie solle ihn mal nach Fallax fragen (vgl. [[Akte Ignus#Seite 13|Akte Ignus]]). Doch Octavia ist die Geschichte mit Fallax bekannt und sie gibt die Schuld daran den Inquisitoren. Ignus hätte ihr die Augen geöffnet und sie hat die beste Chance ihres Lebens bekommen, nämlich die Unsterblichkeit zu erlangen. Dann offenbart sie Kenji, dass sie Angst um seinen Verstand hat, denn er würde unter Wahnvorstellungen leiden. Kenji behauptet, Ignus habe versucht, ihn wütend zu machen, weil er Angst vor ihm hätte, doch Octavia kann keine Angst in Ignus entdecken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk wird in der Kammer bei dem Jungen von den Schreien des Muttertieres gewarnt und er kann sich etwas zurückziehen, bevor der Greif die Höhlenkammer betritt und ihn angreift. Henk weicht aus und bereitet sich auf einen erneuten Angriff vor, als das Muttertier vom Jungtier zurückgehalten wird und sich in das Nest zurückzieht, so dass Henk und Wigo die Höhle verlassen können. Am Eingang treffen sie auf eine Feuerkugel, welche sie erwartet, den Weg erhellt und dann nach unten verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Wigo kehren zu den anderen zurück und die Helden berichten sich gegenseitig das Vorgefallene und Henk ärgert sich sehr über das Verhalten von Ignus und Octavia. Er weigert sich, seine Reise mit einer „falschen“ Octavia fortzusetzen, was dazu führt, dass die beiden Feuergeanisten aufbrechen und Henk, Kenji und Wigo an der Felswand zurücklassen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Henk darauf wartet, dass Octavia zurückkehrt, bittet ihn Kenji, die Drachenträne herauszuholen und ihm von seiner Vision mit Adarian zu erzählen. Kenji fragt sich, ob es sein könne, dass die verletzte Drachenträne ihrerseits den Helden Schaden zufügen können. Dann berichtet er Henk von dem Glühanemonenpulver, welches er von dem Windling bekommen hat, und von seiner Hoffnung auf die vor ihnen liegende Wasserkammer. Er würde den wahren Namen von Ignus kennen und das elementare Wasser würde ihn schwächen. Kenji erörtert mit Henk seinen Plan, Ignus in der Wasserkammer auszuschalten. Dann beschließen sie gemeinsam, hinter Octavia und Ignus herzugehen und bis zur Kammer des Wassers ihr Spiel mitzuspielen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus sind schon fast wieder am goldenen Weidenbaum der Windlinge, als Henk und Kenji sie einholen und Henk sich bei den beiden für seinen Wutausbruch entschuldigt. Gemeinsam erreichen sie die goldene Weide und werden von den Windlingen enttäuscht und argwöhnisch angeblickt. Die Fee hat wieder gepetzt und zeigt verärgert auf Ignus. Als Octavia ihnen erklärt, dass sie die Aufgabe erfüllt haben, nicken sie einerseits, schütteln aber mit Fingerzeig auf Ignus den Kopf und machen abweisende Gesten. &lt;br /&gt;
[[Datei:Flucht.png|400px|miniatur|rechts|Flucht aus Dogeons Zuflucht ]]&lt;br /&gt;
Octavias wütende Diskussion mit den Windlingen endet in Geschrei und Octavia wendet sich kopfschüttelnd ab, da ihr die Bedingungen nicht gefallen. Sie entschließt sich, den Schlüssel durch eine List zu bekommen und tut so, als habe sie mit dem Gespräch abgeschlossen und geht fort. Heimlich bereitet sie einen Feuerpfeil vor und schießt den Kogel ab. Ignus fängt ihn auf, lässt ihn verglühen und hält den Kristallschlüssel in den Händen. Darauf erwachen die Menhire um den Weidenbaum und greifen die Helden an. Ignus und Octavia sprengen sich und den anderen den Weg durch die Erdelementare frei und die Helden beginnen ihre Flucht. Schmerzlich bemerken sie, dass sich alle Lebewesen von ihnen abwenden, und sie dem unschuldigen Ort furchtbaren Schrecken bringen. Henk fasst Wigo an der Hand, welcher wiederum den total verzweifelten Kenji an die Hand nimmt, der nur noch ununterbrochen schreit. Octavia sprengt den Weg frei, Henk, Wigo und Kenji laufen hinterher und Ignus hält allen den Rücken frei. So erreichen sie völlig erschöpft und geschockt das Steintor zur Schlammkammer und öffnen es mit dem Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gang hinter dem Tor sacken Kenji und Wigo zusammen und Henk schlägt Ignus mit voller Wucht mit der Faust ins Gesicht. Er verbrennt sich die Hand, lässt von Ignus ab und schreit Octavia wütend an, was sie getan habe, und nennt sie eine Hure. Dann geht er etwas abseits und bleibt stehen. Kenji sitzt neben dem geschockten Wigo und streichelt ihm tröstend über den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.41''') Während es Octavia und Ignus blendend geht und die beiden sich ausgiebig miteinander beschäftigen, ist Henks, Kenjis und Wigos körperlicher, emotionaler und geistiger Zustand miserabel. Alle ihre Muskeln schmerzen und der Lärm der Explosionen hallt in ihren Ohren nach. Dieses traumatisierende Ereignis lässt sie alle nicht los und Kenji betet, während er den zitternden Wigo in den Armen hält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Gebet&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Gebet&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji betet diesmal zum Licht und bittet um die Kraft, über sich hinwegzukommen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle versuchen etwas zu ruhen. Henk hört, wie Ignus zu Octavia sagt, dass ihre Entwicklung genau in die Richtung geht, die ihm gefällt, was er den anderen erzählt. Er hilft dann Kenji beim Wechseln seines Verbandes, lehnt jedoch dessen Bitte ab. Dann klagt Henk Ignus und Octavia an, das letzte Paradies zerstört zu haben, worauf diese schon vorgehen und die anderen im Dunkeln zurücklassen. Wigo gesteht Henk, dass er mittlerweile nicht nur vor Ignus Angst hätte, sondern auch vor Octavia. Nach insgesamt zwei Stunden machen sich dann Henk, Kenji und Wigo auf den anstrengenden Weg aufwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Stunden bergauf treffen sie Octavia und Ignus bei einer kleinen Raststätte wieder, wo die Feldflaschen mit elementarem Wasser wieder aufgefüllt werden. Octavia und Ignus tuscheln miteinander und blicken immer wieder zu den anderen hinüber. Octavia wirkt dabei sehr besorgt und Ignus redet anscheinend wohlwollend auf sie ein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus weist Octavia darauf hin, dass ihr Freunde vermutlich kein Verständnis für ihre Entwicklung haben und vermutlich verängstigt durch ihre Macht sind. Dieses Problem kenne Ignus bereits von den Sterblichen, die neidisch auf ihre Macht sind und sich früher oder später gegen einen stellen würden. Nähme sie darauf aber Rücksicht, würde sie zu schwach sein, um die Feinde zu besiegen. Doch selbst, wenn sie von ihren freunden verraten würde, hätte sie immer noch ihn, der sie nie im Stich ließe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wigo massiert Kenjis schmerzenden Unterschenkel und die drei Erschöpften legen sich schlafen, während Ignus und Octavia wieder vorgehen. Sie warten kurz vor der Schlammkammer auf die anderen und vergnügen sich mit Feuerspielen. Henk, Kenji und Wigo schlafen vier gute Stunden und folgen dann den beiden. Nach einer guten Stunde steil bergauf sehen sie den Feuerschein und stoßen auf die beiden Geanisten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlammkammer.png|150px|miniatur|rechts|Die Schlammkammer]]&lt;br /&gt;
Der Gang wird breiter und es riecht nach feuchter Erde. Während Henk in der Kammer nach Hinweisen auf einen geheimen Mechanismus sucht, brennt Ignus den Schlamm unter Schmerzensschreien der Mindergeister zu einer festen Masser, über die er gehen kann, und fragt Octavia, ob sie mit auf die andere Seite kommt. Diese bleibt jedoch als Licht bei den andern zurück und Henk entdeckt schließlich einen Mechanismus. Ignus schlägt nach einiger Zeit vor, das Tor einfach zu sprengen, um damit kostbare Zeit zu sparen, doch dieser Vorschlag stößt bei Henk und Kenji auf Unverständnis. Kenji erinnert ihn an die Folgen seiner Sprengungen in der Luftkammer, was Ignus aber nicht interessiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat eine steinerne Brücke über den Schlammsee aktiviert und alle gelangen so zum Steintor der Wasserkammer, worauf eine Art Tafel aus magischem Schlamm zu finden ist, welche beschrieben werden kann. Während Henk das Tor nach versteckten Schaltern absucht und Ignus als Feuerkugel zwei weitere Gänge erkundet, machen es sich Kenji und Wigo an einer Wand bequem und ruhen sich aus. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Wigo&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Wigo&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Wigo einen Mithril-Dolch mit einer Wasserwelle auf der Schneide und gibt ihm das Fläschchen mit der Glühanemone mit dem Auftrag, sie bei einem Sterbenden zu nutzen. Als Wigo die Anweisung auf Kenji bezieht, nimmt sich dieser davon aus und schließt auch Ignus davon aus. Wigo wisse dann schon, wann der richtige Zeitpunkt gekommen sei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Ignus kurze Zeit später zurückkehrt, berichtet er von einer steinernen Truhe, welche sich nicht öffnen ließ, und erklärt sich bereit, Henk dorthin zu bringen, damit sich dieser nach einem geheimen Mechanismus suchen kann. Ignus brennt den Boden, so dass beide in einem Nebengang verschwinden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus brennt den Boden, so dass beide zu einer steinernen Truhe gelangen, die Henk nach einiger Zeit knacken kann. Ignus provoziert Henk damit, dass die Drecksarbeit in der Gruppe anscheinend immer an ihm hängen bleibe und ob das auf Dauer nicht frustrierend sei. Henk ist sich der absichtlichen Provokation bewusst, fühlt sich aber auch etwas ertappt, da ihm Adarians Worte wieder einfallen. In der Truhe befindet sich ein Symbol auf dem Boden, welches sich Henk gut einprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg wird Henk nach einem erstmaligen perfekten Ausweichen doch von Schlammgeistern erwischt und stürzt in den Schlamm. Er kann sich noch an der gehärteten Kruste festhalten, welche aber immer weiter wegbröckelt. Da reicht Ignus ihm die Hand und zieht ihn aus dem Schlamm, die Mindergeister mit Feuergeschossen verscheuchend. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Wigos und Kenjis Gespräch mit Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Wigos und Kenjis Gespräch mit Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Henk mit Ignus unterwegs ist, gesteht Wigo Octavia, dass er mittlerweile Angst vor ihr habe, weil sie sich in letzter Zeit stark verändert habe und sie bei anderen Abenteuern irgendwie anders gewesen sei. Octavia gibt Wigo zu verstehen, dass sie sich entwickeln würde, da sich Menschen verändern. Als Wigo wissen will, warum sie denn so gemein zu den Windlingen gewesen sei, betont Octavia, sie habe keine Wahl gehabt, weil sie doch ihre Aufgabe erfüllen müsse, und da die Windlinge sich ihr ihn den Weg gestellt hätten, hätte sie auch keine Rücksicht auf sie nehmen können. Wigo weist sie darauf hin, dass sie früher nicht so skrupellos und gleichgültig gewesen sei, doch Octavia meint, dass er sie überhaupt nicht so lange kennen würden, um es wirklich einschätzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo will dann von Kenji wissen, wie er die Situation einschätzt, doch dieser weist Wigo darauf hin, dass Octavia an seiner Einschätzung nicht interessiert sei. Wigo geht davon aus, dass Octavia auch traurig darüber sein müsse, dass sie nun von allen in der Zuflucht gehasst werde, doch Octavia stellt heraus, dass manchmal auch Opfer gebracht werden müssen. Darauf erklärt Kenji Wigo, dass Octavia sich noch einrede, alles sei notwendig gewesen, und dass sie alles, was Octavia ausgemacht habe, loswerden müsse, weil sie mehr sein müsse als das. Darüber vergäße sie sich aber selbst, weil sie den Lügen von Ignus folge. Octavia erklärt Wigo, dass niemand lügen würde, sondern sich Menschen nun mal verändern. Wenn man neue Möglichkeiten für sich fände, dass wolle man sie auch ausschöpfen. Wigo gesteht ihr, dass es ihn traurig mache, wie sie sich verändert habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bezweifelt, dass sie daran glauben könne, was sie da sage, und Octavia fragt ihn, ob er sie denn nicht ernst nehme. Das tät er wohl, hätte aber mit Octavia schon lange nicht mehr geredet, da er nur Ignus aus ihr sprechen höre. Empört weist Octavia Kenji darauf hin, dass Ignus noch der Einzige sei, der auf ihrer Seite stehe. Kenji weist sie darauf hin, dass Ignus sie nur benutzen würde und sie nicht ebenbürtig seien. Aus Kenji sprächen nur seine furchtbaren Ansichten über Ignus, woher sie auch immer kämen. Kenji verweist auf die Akte Ignus und betont den Lug, Betrug und Mord, mit dem Ignus an seine Ziele gelangte. Octavia betont, dass sei alles lange her du Ignus sei nun ein anderer Mann. Kenji bestätigt ihr dies und ergänzt, dass Ignus alles Menschliche hinter sich gelassen habe. Als Octavia diese Entwicklung bei ihrem stärksten Verbündeten gut findet, weist Kenji sie darauf hin, dass Ignus auch jegliche Gnade und Mitgefühl hinter sich gelassen. Octavia hat das Gefühl, Kenji gönne ihr das alles nicht, weil er so auf Ignus rumhacke. Kenji gönne ihr alles und wolle ihr nur helfen, aber sie halte ihn ja für wahnsinnig. Er erzähle auch wahnsinnige Sachen, denn die Veränderung hätte eher bei Kenji und Henk stattgefunden. Inzwischen zweifle Octavia an Kenjis Verstand, da er so wirre Sache rede, und Henk habe sie furchtbar beschimpft. Die Machtfantasien, die Ignus in ihr geweckt habe, hätten sie anscheinend blind gemacht für alles, was sie gelernt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt Octavia, wer denn Prophezeiungen sehen könne, Mystiker oder Geanisten, worauf Octavia ihn darauf hinweist, dass sie nicht an Prophezeiungen glaube und es auch im Norden ihre eigene Entscheidung gewesen sei. Ihr Weg werde nicht von Prophezeiungen oder Göttern gelenkt, sondern sie entscheide darüber immer noch selbst. Nun habe sie ihren eigenen Weg gefunden, wie ihr doch immer geraten wurde und es sich Henk und Kenji wünschten. Es sei aber nicht ihr Leben, sondern nur das, was Ignus ihr einrede, kontert Kenji. Octavia ist ratlos, warum Kenji ihm solche Dinge unterstelle, wo er ihn doch nicht einmal richtig kenne, weil er kaum Zeit mit ihm verbracht habe. Ignus habe doch bis jetzt nur geholfen, was Kenji abstreitet. Wigo kommentiert, dass er Ignus trotzdem nicht möge, weil er so rücksichtslos sei, doch Octavia erklärt ihm, dass man auch nicht jeden Menschen mögen müsse und dass Ignus eben besonders konsequent sei. Er sei auch nicht arrogant, sondern stehe über den Dingen, da er über hundert Jahre alt ist. Wigo weist Octavia auf ihr noch junges Alter hin und betont, dass sie einen besseren verdient habe als so einen wie Ignus, da dieser sich nur für sich selbst interessiere. Kenji bedauert, dass Octavia sich dennoch bemühe, in Ignus Fußstapfen zu treten, und Wigo macht ihre Entwicklung auch sehr traurig. Die Reaktionen bedauert Octavia, weist die beiden aber darauf hin, dass sich ihre Entwicklung letztendlich noch für alle auszahlen werde, da sie doch das gleiche Ziel verfolgen, nämlich die Welt vor den Schwarzmagier zu retten. Doch langsam zweifle sie, ob die anderen das überhaupt noch interessiere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kenji macht es keinen Sinn mehr, gegen solche Lügen anzureden, da Octavia ihm sowieso nicht zuhöre. Solange sie Ignus und sie nicht so akzeptieren würden, wie sie nun mal sind, könne Octavia den anderen sowieso nicht helfen. Kenji weist Octavia darauf hin, dass Ignus sich zwar als der große Lebensretter aufspiele, jedoch gar nichts dafür gegeben habe. Dann fragt Kenji, ob sie wisse, welchen Preis er für ihre Wiedererweckung bezahlt habe. Er habe ein seltsames Ritual durchgezogen, was Octavia nie von ihm verlangt habe, und Octavia würde dies am liebsten rückgängig machen. Denn trotz dem sie dann tot wäre, lege sie es nicht darauf an, in Kenjis Schuld zu stehen. Das sei aber auch egal, da es um das Hier und Jetzt gehen müsse. Kenji weist Octavia darauf hin, dass Ignus keinen Preis für sie zahlen oder nichts für sie aufgeben würde, da sie für ihn nur eine Trophäe oder vielleicht ein Spiel sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia habe noch nie jemanden wie ihn getroffen und das werde sie sich von niemandem zerstören lassen. Kenji erinnert Octavia daran, dass Augustus einmal etwas ähnliches über Sabaoth Immortalis gesagt habe, worauf sie Kenji rät, sich nicht zwischen Ignus und sie zu stellen, sonst würde es vielleicht einen Ausgang geben, der niemanden von ihnen gefalle. Sie sollen Ignus in Ruhe lassen, denn seitdem er da ist, habe Kenji immer etwas, um auf ihm herumzuhacken. Er beschuldige Ignus mit Dingen, die er überhaupt nicht belegen könne und wofür er auch keinen Beweis habe. Kenji verweist Octavia auf Ignus, der nichts von dem Leugnen würde, doch Octavia will nicht mehr weiter darüber reden. Sie setzt sich wütend von den beiden ab und läuft ärgerlich hin und her, während Kenji und Wigo sich an der Wand ausruhen, aber nicht schlafen können. Schließlich nickt Kenji aber doch kurz weg (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis Traumvision in der Schlammkammer (17. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Wasser.png|100px|miniatur|rechts|Das Steintor zur Wasserkammer]]&lt;br /&gt;
Als Henk mit Ignus zurückkehrt, kann er mit seinem Finger in den Schlamm an dem Steintor zeichnen und nach ein paar Versuchen gelingt es ihm, das Symbol korrekt zu reproduzieren. Daraufhin öffnet sich das Tor und gibt den Weg in die nächste Kammer frei, aus der die Helden Wasserrauschen hören und ihnen kühle, feuchte Luft entgegenströmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Sideon ===&lt;br /&gt;
Das Rauschen wird immer lauter und der Gang weitet sich zu einer großen runden, hallenartigen Höhle. Im Licht der Feuer von Ignus und Octavia werden Wasserfälle sichtbar, welche sich aus Felsspalten an den Wänden tosend in das Wasser auf dem Boden der Höhle ergießen. An dem Sprudeln und dem leichten Schimmer lässt sich das Wasser dieser Höhle als elementares Wasser identifizieren und Kenji und Henk fällt, dass sich Ignus in diesem Raum nicht besonders wohlzufühlen scheint. Er blickt öfters misstrauisch auf das Wasser und hält maximalen Abstand zu den Wasserbecken. Ignus weist Octavia sogar scherzhaft darauf hin, nicht ins Wasser zu fallen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserkammer.png|300px|miniatur|rechts|Die Wasserskammer]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Dampf.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Dampfkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden entdecken das Tor zum Dampfraum, an welchem eine Schale befestigt ist, in die anscheinend das Wasser aus einem der vor dem Tor vorhandenen kleinen acht Wasserfälle, die mit Symbolen versehen sind, gegossen werden soll. Während die anderen darüber nachdenken, weist Ignus Octavia darauf hin, dass sich das Tor auch aufsprengen ließe, um ohne das lästige Rätsel einige Zeit einzusparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte der Kammer befindet sich ein Hebel und, während Henk diesen Untersucht, bekommt Kenji von Wigo Hilfe beim Ablösen seines Verbandes und wäscht anschließend seinen linken Arm im elementaren Wasser, wobei ihm auffällt, dass er ihn bereits für kurze Zeit einsetzen könnte. Henk stellt fest, dass der Hebel wie verriegelt wirkt und anscheinend von anderswo entsperrt werden muss. Der Mechanismus dazu könnte sich am Ende der Treppe befinden, welche noch aus der Wasserkammer führt und nun untersucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Treppe führt über eine Galerie mit Ausblick in die Wasserkammer empor in einen Raum, in dem sich ein tiefes Loch am Rande befindet. Ein kleines Rinnsal läuft aus einem Loch in der Decke und fällt zu Boden. An der Stelle, wo es aufk0mmt, scheint etwas in den Boden eingraviert zu sein. Octavia kann das elbische Zahlwort „mine“ entziffern, welches „Eins“ bedeutet. Henk entdeckt an der Wand einen Stein, den er aus der Wand ziehen kann. Dahinter befindet sich ein kleines Rad aus Orichalkum, welches an den Seiten mit Strichen versehen ist und sich drehen lässt. Er dreht das Rad auf 1 und spürt in seinen Fingern ein leichtes Einrasten. Während Henk überlegt und am Rad probiert, was das bedeuten könnte, fällt Kenji ein, dass man vielleicht zeitgleich unten den Hebel ziehen müsse, und schlägt vor, mit Ignus nach unten zu gehen, um auf Henks Zeichen den Hebel zu betätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji unten angekommen ist, dreht Hank das Rad wieder auf 1 und Wigo gibt Kenji ein Zeichen. Doch der Hebel rührt sich nicht und Henk muss weitersuchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Henk das Rad auf 1 gedreht hat, tropft das Wasserrinnsal plötzlich Octavia auf den Kopf, da es seine Fließrichtung geändert hat. An dem neuen Tropfpunkt kann sie das elbische Wort „canta“ lesen, was 4 bedeutet. Henk dreht jetzt das Rad weiter auf die Vier, woraufhin sich wieder die Fließrichtung ändert und nun das Rinnsal auf das elbische Wort „atta“ tropft, welches 2 bedeutet. Henk dreht das Rad zurück auf 2 und die Veränderung wiederholt sich. Diesmal wird das Wort „tolto“ vom Wasser getroffen, welches 8 bedeutet und im Anschluss kommt das Wort „lempe“ heraus, was auf die Zahl 5 verweist. Kaum hat Henk das Rad auf der 5, rastet es vollständig ein und ein großer Wasserstrom ergießt sich plötzlich in das Loch im Boden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der erfolglosen Hebelversuch schöpft Kenji mit beiden Händen etwas Wasser und bittet leise um Kraft und murmelt, dass er ihn/sie nicht im Stich ließe. Er vergewissert sich, dass das Fläschchen mit dem Feuerschutztrank in seiner Tasche ist und erhebt sich dann wieder. Kenji beginnt ein Gespräch mit Ignus und  gesteht ihm, dass er sich getäuscht habe, denn Octavia tue tatsächlich alles aus freien Stücken, genau wie Ignus es behauptet habe, und zwar deshalb, weil sie glaube, das Richtige zu tun. Da Ignus ihr eine Antwort auf die Frage nach ihrem Weg gibt, könne Kenji Octavia verstehen. Kenji spielt nun auf Ignus menschliche Seite an, da dieser ja Octavia als einziger verstehe, und erinnert diesen an die Zeit als [[Akte_Ignus#Seite_3|Feuerfuchs]], denn obwohl die [[Nortai]] ihn als Gott verehrt haben, sei er doch mehr als das, denn er habe eine Vergangenheit, an die er sich erinnern könne. Durch diese Erinnerung könne er Octavia überhaupt verstehen und ihr auf ihrem Pfad helfen. Ignus weist Kenji darauf hin, dass nur das Hier und Jetzt zähle, nicht die Vergangenheit. Kenji solle sich für Octavia freuen, dass sie endlich ihr wahres Gesicht zeige und bald alle Hemmungen abgelegt habe, um zu werden wie er. Er unterstellt Kenji, dass dieser nur Angst davor hätte, dass Octavia ihre Freunde und die [[Drachenträne]] nicht mehr brauche, sobald sie ihr Potential entfaltet habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht weiter, Ignus mit den Namen seiner Vergangenheit zu konfrontieren und nennt ihn [[Akte_Ignus#Seite_4|Nashim Köhler]]. Auf die Frage von Ignus, was Kenji denn wolle, antwortet dieser, dass er verstehen will, worauf Ignus ihn darauf hinweist, dass er das niemals könne, da er nicht so sei wie Octavia. Kenji fragt Ignus, ob die andauernden Demütigungen seiner Person nicht ein Anzeichen für einen menschlichen Kern in Ignus seien, den er nicht zurücklassen könne, doch Ignus erklärt sein Verhalten mit Langeweile. Als Kenji ihn fragt, ob [[Akte_Ignus#Seite_8|Lancorian]] so reagiert hätte, lacht Ignus und fragt ich, warum er mit so vielen Namen um sich werfe, wo sie doch aus der Vergangenheit stammen. Als Ignus ihn fragt, was er erreichen wolle, erinnert Kenji ihn daran, dass sie sich nur unterhalten und darauf warten würden, den Hebel zu betätigen, denn schließlich seien sie alle Hebel, die darauf warten, dass ihr Moment gekommen sei. Ignus wendet sich gelangweilt von ihm ab und dreht Kenji den Rücken zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji horcht in sich, verunsichert, da die Namen bei Ignus keine Wirkung gezeigt haben. Obwohl der Hebel wohlmöglich jeden Augenblick gezogen werden müsse, ist die Gelegenheit einfach zu gut und Kenji trinkt den Feuerschutztrank. Als er von einer blauen Aura umgeben ist, sagt er zu sich selbst, dass für jeden Hebel einmal seine Zeit gekommen sei, genau wie für ihn oder einen kleinen Jungen namens [[Akte_Ignus#Seite_2|Kordan]]. Dann zieht er mit seiner linken Hand den Dolch von Wigo und wirft sich auf Ignus, um ihn umzureißen. In letzter Sekunde verwandelt sich Ignus in Feuer, jedoch erwischt Kenji noch feste Stellen, fasst ihn und stürzt sich unter dem Einsatz seines ganzen Körpers auf ihn. Vor Kenji entflammt eine Feuersbrunst, doch er bleibt standhaft und schreckt nicht zurück. Der Trank von Abdrushin schützt ihn vor den Flammen und er stürzt mit Ignus in das elementare Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser beginnt zu sprudeln und zu brodeln, doch es zwingt Ignus langsam in die körperliche Form zurück, während die beiden untertauchen. Um Ignus Körper beginnt das Wasser zu kochen, doch Kenji lässt Ignus nicht los. Er bemerkt, dass die Wassergeister an ihren Körpern zerren und beide in die Tiefe ziehen wollen, jedoch scheinen sich die Elementare sich auf Ignus zu konzentrieren. Kenji lässt mit der linken, bewaffneten Hand los und bemerkt, dass sie sich durch den Dolch mit dem Wasserzeichen besonders leicht führen lässt. Er stößt mit voller Wucht in die Mitte von Ignus Körper und, obwohl sich dieser versucht loszureißen, sticht er ihm den Dolch unterhalb der Rippen in den Brustkorb. Ein Schwall kochendes Blut strömt durch das Wasser auf Kenji, Ignus wehrt sich nicht mehr und wird von den Mindergeistern in die Tiefe gezogen. Kenji lässt Ignus los und schafft es nur wegen des Dolches, in letzter Sekunde aufzutauchen. Er bemerkt, dass das Wasser immer heißer wird, da die Wirkung des Trankes nachlässt. Kenji muss noch zwei Meter bis zum Rand schwimmen und schafft es gerade noch so, sich mit seinem schmerzendem Arm gegen den Widerstand der Wassergeister aus dem Wasser zu ziehen. Erschöpft bleibt er im Dunkeln auf dem Trockenen liegen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als in der oberen Kammer der Wasserstrom zu fließen beginnt, spürt Octavia plötzlich einen stechenden Schmerz, sinkt zusammen und spürt, dass Igus etwas zugestoßen sein muss. Sie rennt sofort die Treppe hinunter und Henk folgt ihr. Untern erblickt Octavia Blut im Wasser und sieht den nassen Kenji am Beckenrand mit einem Dolch liegen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia stürmt gefolgt von Henk zu Kenji und fragt diesen, wo Ignus sei? Nachdem dieser nicht antwortet, will sie wissen, was Kenji getan habe. Dieser schweigt weiter und Octavia wird immer wütender. Die anderen können bemerken, wie Octavias Körpertemperatur ansteigt, bis schließlich ihre Augen entflammen. Ihre Kleider beginnen zu brennen und letztendlich verwandelt sich ihr ganzer Körper in Feuer. In dieser Gestalt versucht sie Kenji zu töten, während Henk danebensteht und nichts tut, um Kenji zu helfen, sondern sich stattdessen mit Wigo zurückzieht. Kenji rettet sich vor Octavias Attacken ins Wasser und entkommt nur sehr knapp dem Feuer. Octavia beschießt die Wasseroberfläche mit Feuerpfeilen und lässt nicht von Kenji ab. Doch mitten im Angriff bricht Octavia schlagartig ab und fliegt zum gegenüberliegenden Beckenrand. Dort beendet sie die Feuermetamorphose und zieht den noch lebenden Ignus aus dem Wasser. Dieser ist schwer verletzt und Octavia gibt ihm neue Kraft durch ihr Feuer. Währenddessen hätte Henk die Chance, Ignus anzugreifen, unternimmt aber erneut nichts, sondern läuft zu Kenji, um diesem zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht Kenji aus dem Wasser, während Wigo sich bei dem Dampftor in Sicherheit gebracht hat. Als Ignus wieder bei Kräften ist, will Octavia erneut auf Kenji losgehen, wird jedoch von Ignus davon abgehalten, da dieser meint, Kenji sei es nicht wert. Stattdessen vollzieht er die Feuermetamorphose und deutet Octavia an, es ihm nachzutun. Gemeinsam fliegen sie auf das Dampftor zu und Wigo kann sich gerade noch in Deckung bringen, bevor die beiden Feuerkugeln das Tor aufsprengen und ein Beben in der Höhle auslösen. Henk, Kenji und Wigo bleiben in der Dunkelheit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.42''') Die herabfallenden Trümmer verfehlen Henk und Kenji zum größten Teil, nur Wigo wird an der rechten Hand getroffen, welche anschwillt. In der Dunkelheit ist nur noch der Schimmer des elementaren Wasers zu bemerken und jeder verarbeitet die Erlebnisse zunächst auf seine Weise (vgl. [[Kenjis_Tempel#Kenjis Vision in der Wasserkammer (18. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]] und [[Henks Taverne#Henks Schlussfolgerung (18. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]]). Wigo wird, da er ängstlich schreit, von den beiden bemerkt und beruhigend angesprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia mit Ignus das Tor zur Dampfkammer zerstört hat, fliegen beide auf direktem Weg den Gang entlang in die nächste Kammer zum Feuertor und sprengen es auf. Die herabfallenden Trümmer interessieren Octavia nicht mehr bei dem Anblick auf Lava tanzender Feuerelementare, die sich in der anschließenden Roten Festung befinden. Octavia tut es Ignus gleich, welcher sofort damit beginnt, einige der Elementare aufzuzehren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo hören eine weitere Explosion und müssen den Trümmern ausweichen, wobei Wigo am Bein verletzt wird. Als sie sich einzeln in der Dunkelheit orientieren, stößt Henk auf Octavias Mithril-Dolch, welchen er einsteckt, und Kenji ertastet das Amulett von Barildis, welches er mitnimmt. Sie treffen schließlich vor dem ehemaligen Dampfkammertor wieder zusammen und Henk ärgert sich sehr über Kenji. Er berichtet ihm, dass Octavias Teil von der Drachenträne mittlerweile abgebrochen ist und dass sich bereits ein weiterer Riss zeigt. Wigo bekommt über die Nachricht große Angst und muss beruhigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Dampfkammertor stellen sie fest, dass der Ausgang durch einen großen Stein blockiert ist. Nur unter größter Kraftanstrengung gelingt es schließlich den dreien gemeinsam, den schweren Brocken zu bewegen und einen Durchgang freizulegen, durch den sie in den aufwärtsführenden Gang zur Dampfkammer gelangen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berauscht von den Feuerelementaren lassen sich Octavia und Ignus auf einer kleinen Insel nieder und entbrennen vor Leidenschaft. Sie vereinen sich körperlich und geraten darüber in flammende Ekstase, welche schließlich in der Vereinigung der Feuermetamorphosen ihren Höhepunkt findet. Das ganze ekstatische Erlebnis ist begleitet von laut hörbaren, anschwellenden Explosionen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Resten der Dampfkammer fliegen schreiende Dampfmindergeister herum und Henk, Kenji und Wigo müssen ihnen ausweichen und dabei über die Trümmer klettern. Ohne Henks Hilfe hätte Wigo es nicht geschafft und auch Kenji hat sie in Anspruch nehmen müssen. Dennoch wird der Mystiker zweimal von Dampfgeistern verbrüht. Seit dem Betreten der Dampfkammer sind ihnen Explosionen aufgefallen, welche immer heftiger werden, aber anscheinend immer an der gleichen Stelle stattfinden. Kurz bevor sie die Reste des ehemaligen Feuertors erreichen, erfolgt eine heftige Explosion, nach der Stille eintritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite des gesprengten Durchbruchs gelangen Henk, Kenji und Wigo in den unteren Teil der Roten Festung, in dem sich Lavaflüsse aus Löchern in den Wänden ergießen und in der Lava überall Feuerelementare und Mindergeister tanzen. Als Henk Ignus und Octavia nackt auf einer Insel liegend entdeckt, fürchtet er einen Angriff und versucht sich am Rand des Raumes durchzuschlagen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia will die anderen nicht sehen und zieht sich hinter einen Felsen zurück. Ignus gibt ihr seinen Umhang und versucht ihr klarzumachen, dass die anderen noch nützlich im Kampf gegen ihre Feinde sein könnten und sie daher mitgenommen werden sollten. Er kann Octavias Hass aber gut verstehen und bestärkt sie darin. Er bietet ihr an, mit den anderen zu reden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerkammer1.png|300px|miniatur|rechts|Der Weg von Henk, Kenji und Wigo durch die Feuerkammer]]&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo stoßen auf Feuerelementare, welche sich ihnen bedrohlich nähern, so dass sie zurückkehren und es in der anderen Richtung versuchen. Hier müssen sie einen Weg über Trümmerbrücken hinweg finden, den Wigo ohne Henks Hilfe nicht geschafft hätte. Schließlich kommen sie einem Elementar bedrohlich nahe und fliehen vor ihm an den Rand des Gewölbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus hat sich provokant langsam bekleidet und fliegt nun in Form einer Feuerkugel auf die anderen zu. Es wirkt wie ein Angriff und Kenji und Henk stehen standhaft, während sich Wigo zitternd an Henks Hand klammert und aufschreit, als die Hitze spürbar wird. Ignus dreht kurz vor einem Zusammenstoß ab und manifestiert sich lachend in menschlicher Gestalt vor ihnen. Sie bräuchten keine Angst vor ihm zu haben, denn er sei nicht so mordlüstern wie der verrückte Mystiker. Er konzentriere sich mittlerweile auf andere Genüsse, wobei er in Octavias Richtung blickt. Außerdem sei er nach dem lustvollsten Erlebnis seines Lebens so gut gelaunt, dass er Kenji den kleinen Mordversuch nicht übelnehme. Er hätte an Kenjis Stelle schließlich das Gleiche getan, denn Octavia sei eine Frau, für die sich das Morden lohne. Ignus bietet Henk und Kenji an, ihn und Octavia weiterhin zu begleiten, da sich ihre Hilfe gegen die Feinde weiterhin als nützlich erweise. Er werde die tief verletzte Octavia zwar dazu überreden müssen, obgleich sie sich von Kenji betrogen und verraten fühle und ihr Henk, der sie schon als Hure beschimpft habe, mittlerweile egal sei, da er Kenji auch nicht von seinem Plan abgehalten habe. Die beiden seien schlechte Freunde, denn sie hätten alles dafür getan, dass sich Octavia von ihnen abgewendet habe. Ignus meint, sie könnten sich ja überlegen, ob sie mitkommen wollen, und kehrt als Feuerkugel zu Octavia zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus berichtet Octavia von den Reaktionen der anderen und weist sie darauf hin, dass ihnen ein anspruchsvoller Kampf bevorsteht und sie die verbliebenen Feuerelementare hier aufzehren sollten, um sich ihrer Macht zu bedienen. Er wirkt allerdings besorgt und nachdenklich und äußert auf Octavias Nachfrage Zweifel, ob die Kraft der verbliebenen Elementare ausreichen würde, falls der Dämonenfürst bereits beschworen wäre. Er hoffe, vielleicht noch eine weitere Kraftquelle zu finden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia und Ignus in Form von zwei Feuerkugeln beginnen, nacheinander die Elementare zu verspeisen, ziehen sich Henk, Kenji und Wigo wieder zum Eingang der Feuerkammer zurück. Auf dem Rückweg ist Wigo wieder abhängig von Henks Unterstützung und Kenji überlebt nur mit Glück. Doch sie werden von einem Elementar verfolgt, welcher ihnen bedrohlich nahe kommt. Als sie bereits wieder in den Gang zurückfliehen wollen, steuert eine der Feuerkugeln auf sie zu und greift den Elementar an, welche sie verfolgte. Danach zieht sich die Feuerkugel zurück und verzehrt weitere Elementare im Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Elementare, welche den Südweg versperren, wurden noch nicht beseitigt. Erst als Henk laut ruft, dass sie mitkommen würden, wird der Weg freigeräumt und alle nähern sich der Treppe nach draußen. Am Fuße der Treppe verwandeln sich Ignus und Octavia kurz in ihre menschliche Gestalt zurück und tauschen funkende Küsse aus. Die Feinde scheinen nicht in direkter Nähe zu sein, dennoch sollten sie vorsichtig sein. Dann zehren sie die letzten, dabei schmerzhaft schreienden Elementare auf und nähern sich dem Ende der Treppe, wo Tageslicht zu sehen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rote-Festung-Elbenaltar.png|300px|miniatur|rechts|Die Rote Festung mit dem Elbenaltar]]&lt;br /&gt;
Draußen in der Roten Festung ist der Feuerberg „Amon Urui“ zu sehen, der mächtig und gewaltig die Ruinen überragt. Ein größerer Schrein der Elben markiert offensichtlich das Ende der Elementarkammern und des Heiligtums der alten Rassen, welcher allerdings verwüstet ist. In der Mitte liegt eine zerbrochene Statue von einem brennenden Mann, der an die Darstellung von Fageon in Dogeons Zuflucht erinnert. Die elbische Inschrift kann nur Octavia lesen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Elbische Inschrift&amp;quot; hide=&amp;quot;Elbische Inschrift&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Dies ist dem großen Fürsten Fageon, dem Feurigen geweiht. Der Zwilling Dogeons herrscht auf ewig über seine Heimat, den Amon Urui. Dort oben brennt sein Licht auf alle Zeiten. Möge er niemals erlöschen!“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen bemerken, wie Ignus mit gierigen Blicken die Statue betrachtet und einen Plan ausheckt. Kenji äußert seine Bedenken gegenüber Henk und auch Wigo hat die gierigen Blicke bemerkt. Ignus zieht sich mit Octavia zurück, um mit ihr allein zu sprechen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Octavia ihm die Inschrift übersetzt, freut sich Ignus, dass es sich um den Feuerfürsten Fageon handelt. Er sein wohl der mächtigste Elementar, von dem er je gehört habe, und wäre eine letzte Hoffnung, falls sie die Feinde nicht besiegen könnten. Octavia solle sich im Notfall darauf einstellen, seine Macht in sich aufzunehmen, denn dann wären sie auf alle Fälle stark genug, um auch den Erzdämon besiegen zu können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus informiert die Anderen, dass es ratsam sei, jetzt noch einmal eine Rast einzulegen, während er und Octavia bereits die nähere Umgebung aus der Luft absuchen wollen, um nach den Feinden Ausschau zu halten. Henk, Kenji und Wigo sind fix und fertig. Die Hitze setzt ihnen zu und allen zittern die Knie vor Anstrengung und Entkräftung. Der Proviant ist mittlerweile aufgezehrt und Essbares ist in der Vulkaneinöde nicht zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ignus und Octavia sich entfernt haben, stürzt Wigo in Verzweiflung und fragt sich, ob die beiden sie überhaupt am Leben lassen würden, wenn sie erfolgreich wären. Schließlich hätten sie dann keine Verwendung mehr für sie. Henk geht davon aus, dass sie einfach gehen und sie hier zurücklassen werden. Henk macht Wigo klar, dass sie auch keine andere Wahl hätten als jetzt mit Ignus und Octavia da reinzugehen und den Kampf zu gewinnen. Man könne nicht alles planen, und jetzt gelte es diesen Kampf zu überleben. Danach werde man weitersehen müssen. Wigo weist auch nochmal auf Ignus gieriges Gesicht hin und will wissen, ob die beiden mit Fageon dasselbe vorhätten wie mit den anderen Feuerelementaren. Henk bestätigt ihm, dass Ignus den Riesen angreifen müsse, um den Dämon zu befreien. Henk wisse nur eins, dass sie sie besiegen und aufhalten müssen, denn es geht um das Überleben der Welt. Dann baut Henk Wigo auf, indem er ihm erzählt, dass er ihn an sich selbst erinnern würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji macht aus seinem Mantel ein Kopfkissen für sich und Wigo und fällt in einen beinahe komatösen Schlaf (siehe [[Kenjis Tempel#Kenjis Traum in der Roten Festung (18._Sideon_351_JF)|Kenjis Tempel]]). Dann baut Henk Wigo auf und erzählt ihm von dem Leben von Helden. Wigo zieht seine Kraft daraus, dass er immer an Heli denken muss, und Henk bestätigt ihm, dass auch er seine Kraft daraus ziehe, seinen Sohn und seine Lieben zu beschützen. Wigo solle sich von seinem Leben verabschieden und nur noch an Helis Leben denken, dann würde er die Kraft finden, die er benötigt. Dann legen sich auch Henk und Wigo schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.43''') Während Henk, Kenji und Wigo etwas schlafen, erkunden Octavia und Ignus die Gegend, suchen nach den Feinden und vertreiben sich noch etwas die Zeit mit dem Aufzehren von Feuerelementaren. Nach etwa 6 Stunden weckt Ignus die anderen, indem er in Feuergestalt direkt neben ihnen landet und sie durch seine Hitze und das grelle Licht verschreckt werden. Ignus teilt ihnen mit, dass sie ihnen folgen sollten, wenn sie bereit seien, sich dem Feind zu stellen. Obwohl die anderen in einem miserablen Zustand sind und ihre Moral zerstört ist, folgen sie den beiden Geanisten durch die Ruinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Sichtung&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Sichtung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji sieht in den Trümmern der roten Festung seinen Sohn (vgl. [[Kenjis_Tempel#1._Sichtung|Kenjis Tempel]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji erzählt Henk, dass er seinen Sohn gesehen habe, doch Henk hat in der angegebenen Richtung nichts entdecken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam erreichen sie schließlich eine Anhöhe, von der aus sie die Feinde sehen können. Sie haben sich von einem großen Tor versammelt und Henk kann sie mit dem Fernglas gut beobachten. Durch einen Knochenkreis kommen weitere Männer dazu und ein Bottich mit grünlicher Flüssigkeit ist zu erkennen. Henk, Kenji und Wigo sollen sich schnell dorthin begeben, während Ignus und Octavia für Ablenkung sorgen wollen. Bevor sie aufbrechen, werden sie von den Feinden entdeckt, welche den grünen Nebel aktivieren und damit den Helden die Sicht auf das Tor nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kampfplatz plant Henk das Vorgehen und es wird abgesprochen, dass Wigo in Deckung bleibt, Henk sich anschleicht und Kenji ihm den Rücken freihält. Während Henk sich anschleicht, beobachtet Kenji aber, wie Octavia im Flug von einer Wasserkugel abgeschossen wird und auf der großen Treppe hinter dem Tor landet. Sofort eilt er ihr zur Hilfe (vgl. [[Kenjis_Tempel#2._Sichtung|Kenjis Tempel]]). Octavia kann die Schatten nicht mit Feuer abwehren, da sie von abyssischem, elementarem Wasser durchnässt ist, und versucht, den Tunnel zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich von der linken Seite an die Schwarzmagierin heranschleicht und schließlich gegen einige beherrschte Matrosen kämpfen muss, bemerkt er im Ausweichen, dass Kenji die Treppe hinaufstrebt und Wigo von einem Matrosen verfolgt wird. Gleichzeitig spürt er in seiner Tasche, wie die Drachenträne zerbricht und er ein kurzer Schmerz seinen Körper durchfährt. In dem Moment hat der kontrollierte Ferolax den Mechanismus geknackt und das steinerne Tor öffnet sich direkt neben Henk. Hinter dem Tor befindet sich ein großer Felsbrocken, ähnlich wie auf Bild 3 in Dogeons Zuflucht (siehe [[Geschichte von Dogeons Zuflucht#Bilder aus Dogeons Zuflucht|Bildergeschichte]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji schleppt sich mit letzter Kraft die lange Treppe hinauf und holt Octavia erst im Tunnelgang ein. Diese wird von zwei Schatten umfangen, welche Kenji mittels Lichtblitzen erlöst und Octavia wieder Bewegungsfreiheit ermöglicht. Kurz darauf taucht Ignus auf und die beiden verwandeln sich und beginnen, den großen Feuerfürsten Fageon zu verzehren. In der immer stärker werdenden Hitze wird Kenji durch seinen Sohn veranlasst, bei Octavia zu bleiben (vgl. [[Kenjis_Tempel#3._Sichtung|Kenjis Tempel]]), und schließlich verliert Kenji betend das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henks Kampf&amp;quot; hide=&amp;quot;Henks Kampf&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk entkommt den Angriffen der kontrollierten Matrosen und versucht, Marledigma zu erreichen. Doch diese wird von ihren Schergen geschützt und Henk muss sogar gegen Ferolax kämpfen. Schließlich bebt der Berg und wirft Felsbrocken aus. Henk sieht, wie Wigo und sein Verfolger unter einem großen Brocken begraben werden. Der letzte Verschlussstein wird nach Außen gesprengt und eine dunkle, rauchende Kammer hat sich geöffnet. Aus dieser fliegt die widerliche, groteske Gestalt des Dämonenfürsten, welcher einen unerträglichen Schrei ausstößt, welcher Henk aus den Ohren bluten lässt und ihm das Bewusstsein raubt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia den Feuerfürsten verzehrt hat, verfällt sie in einen Rauschzustand, der sie alles andere vergessen lässt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenjis Schicksal&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenjis Schicksal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Henk und Kenji erwachen, stehen sie fast hängend an einen Pfahl gekettet und über ihnen schwebt der Dämonenfürst, welcher gerade von Heriotza und dem [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] mit einem grünen Strahl abyssischer Macht genährt wird. Auch Ferolax und die beiden Elbenältesten sind geknebelt an Pfähle gekettet. Marledigma steht in der Nähe und hat ihre Maske abgenommen. Henk und Kenji erkennen [[Iobis Galdimmera]], die gerade mit jemandem redet, der sich als Ignus herausstellt, und mit ihm auf die beiden zugeht, so dass sie das Gespräch mitbekommen (vgl. [[Kenjis Tempel#Iobis Gespräch mit Ignus|Kenjis Tempel]] oder [[Henks Taverne# Iobis Gespräch mit Ignus|Henks Taverne]]). Es stellt sich heraus, dass Ignus für die Kultisten gearbeitet hat und für sie den Feuerfürsten vernichtet und die beiden Helden ausgeliefert hat. Dafür erwartet er, dass Iobis ihren Zauber von Octavia nimmt, welcher angeblich sowieso nicht so gut gewirkt habe. Ignus scheint von den Kultisten nichts zu halten und hat wohl schon mehrfach ihrem Werben widerstanden. Er bedankt sich noch bei Henk und Kenji für ihre Hilfe, Octavia für ihn zu gewinnen, und beneidet sie nicht um ihr Schicksal, Opfer des [[Hazug-Ságok]] zu werden. Er verabschiedet sich und warnt Iobis, sich von ihm und Octavia fernzuhalten, da sie noch ein wenig in der netten Umgebung verweilen wollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia spurt in der Feuergestalt ein seltsames Gefühl, verwandelt sich zurück und speit eine blutige Masse aus, welche den starken Beigeschmack von Rotwein hat. Irgendetwas magisches ist aus ihrem Körper verschwunden, doch genauer kann sie es nicht erfassen. Während sie dem nachspürt, kommt Ignus zurück und erklärt ihr beruhigend, dass es wohl nur ihr Körper sei, der sich erst noch an die Metamorphose gewöhnen müsse. Er berichtet ihr dann, dass es ihre Freunde leider nicht geschafft haben und im Kampf getötet wurden. Leider hätten sie jetzt zu zweit keine Chance mehr gegen den Dämonenfürsten, da die Schwarzmagier ihn bereits gestärkt hätten. Er schlägt vor, sie erstmal hier im Vulkan zu verstecken und lenkt sie mit dem Verzehr von Elementaren ab, denn so richtig hat Octavia ihm seine Geschichten nicht geglaubt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Ignus verschwunden ist, beginnt Iobis ein Gespräch mit den beiden. Sie führt ihnen vor Augen, wie lange ihre Manipulation bereits andauert und dass sie schon in [[Perlheim]] mit dem Trinken des Weines begonnen hat (vgl. [[Kalender#10._Spealis|10. Spealis]] und [[Kenjis Tempel#Gespräch mit Iobis|Kenjis Tempel]] bzw. [[Henks Taverne#Gespräch mit Iobis|Henks Taverne]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden eine Zeit dort hingen, beendet der Nekromant seine Zauberformel und Iobis lässt die Elbin holen. Sie befiehlt ihr, den Hazug-Ságok anzusehen, woraufhin sie zuckt, laut schreit und sich zu Boden wirft. Sie beginnt sich die Haare vom Kopf und mit ihren Fingernägeln die Haut von den Armen und Beine zu reißen. Die Elbin führt diese Selbstzerstückelung bis zu ihrem Tode durch, und Henk und Kenji wenden sich entsetzt ab. Sie müssen allerdings die furchtbaren Schreie ertragen und Iobis weist sie dann noch darauf hin, dass auch sie bald Opfer für den großen Hazug-Ságok würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann unterstütz sie Heriotza bei der Stärkung des Dämons und versammelt alle Wachen vor dem Dämon. Henk bekommt einen Stein an seiner linken Schulter ab und, als er sich umsieht, entdeckt er Wigo, welcher überlebt hat und sich hinter einem großen Steinbrocken versteckt hat. Anscheinend plant er die Befreiung der Helden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
('''Episode 21.44''') Die Helden sind voneinander getrennt und die Drachenträne ist zerbrochen. Octavia befindet sich mit Ignus im Vulkanschlot und das Schicksal von Henk und Kenji ist ihr unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji hängen noch an den Opferpfählen und werden Zeugen, wie Heriotza Schwierigkeiten mit der Versorgung von [[Hazug-Ságok]] bekommt. Er versucht verschiedene Zauberformeln und es scheint nicht einfach zu sein, den Dämonenfürsten aufzuladen. Während der Gesichtslose und Heriotza den Dämon versorgen, zapfte Iobis Henk etwas Blut ab, da dieser sie darauf aufmerksam gemacht hatte, dass er noch Spuren von Maldoror enthalte. Sie schleckt genüsslich einige Tropfen, während sie den Rest mit einer Phiole auffängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia will im Vulkanschlot mit Ignus darüber sprechen, wie es jetzt weitergehen soll, und die beiden sind unterschiedlicher Meinung. Während Octavia überlegt, wie sie die Kultisten jetzt noch aufhalten könne, tendieret Ignus dazu, sich auf das Festland abzusetzen, da sie gegen den Dämon keine Chance hätten. Ignus möchte auch lieber draußen darüber weiterreden, da er nicht riskieren wolle, dass die Kultisten sie hier entdecken könnten. Er rät Octavia, nicht zum Dämon zu blicken, da sein Anblick auch in der Feuergestalt nur schwer auszuhalten sei. Bei dem folgenden Rückzug in Richtung Süden hält sich Octavia an Ignus Rat und blickt nicht nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iobis unterbricht das Aderlassen bei Henk, weil sie zwei Feuerkugeln entdeckt hat, welche aus dem Vulkan in Richtung Süden fliegen. Sie veranlasst, dass Heriotza seinen Gargoyle hinterherschickt, da Iobis dem „Feuerschurken“ nicht vertraut, und schickt auch noch drei Männer hinterher. Die Probleme mit dem Dämonenfürst scheinen zuzunehmen und Iobis opfert fünf Mann dem Dämon. Sie spart die Gefangenen noch auf, da ihr Opfer laut Heriotza mit der Formel von Lugg’Zerox abgestimmt werden müssen. Die armen fünf Männer beginnen nun, sich gegenseitig zu zerfleischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Heriotza bei seinen Formeln zu unterstützen, nimmt Iobis ein altes Buch in die Hände und legt dafür das Kontrollartefakt auf der Treppe ab. Als Henk nach seinem Dolch Ausschau hält, entdeckt er Wigo hinter einem Stein, welcher in Richtung des Artefakts deutet. Henk und Kenji lenken die verbliebenen zwei Wachen ab und Wigo eilt im Schatten des Steinsims zur Treppe. Er zerschlägt das Artefakt mit seinem Schwert und rennt dann schnell zurück in seine Deckung. Die Männer kommen wieder zu sich und der Matrose Aarwin Seiler nimmt Henk und Kenji den Knebel aus dem Mund. Dann spürt Henk, wie von hinten jemand hochspringt und sich an seinen Handfesseln zu schaffen macht. Es ist Wigo, welcher danach zuerst Kenji und dann den Elben von ihren Fesseln befreit. Henk entfesselt Ferolax, doch Iobis schickt ihm einen Schatten auf den Hals, welchen Kenji kurz vor dem Angriff mit einem Lichtblitz erlösen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb ruft alle zu sich und Kenji fängt einen weiteren Schatten mit seinem Körper ab, nachdem sein Lichtblitz nicht zündete. Verzweifelt versucht er, den um sich gewickelten Schatten zu vertreiben, und sucht das Licht in sich, welches er entdeckt, als der Elb ein Lied anstimmt. Durch einen Lichtschimmer vertreibt Kenji den Schatten und ein Aschesturm erhebt sich als Reaktion auf des Elben Gesang. Auf dem Weg müssen alle die lähmende Furcht durch Hazug-Ságoks Schreie überwinden und unterstützen sich gegenseitig durch ermutigende Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus tauschen sich in den Ruinen der Roten Festung aus und diskutieren über das weitere Vorgehen. Octavia möchte zum Schiff zurückkehren und Ignus macht sie darauf aufmerksam, dass sie durch ihre Entwicklung mit diesen Menschen nichts ehr zu tun habe und sie retten würde, wenn sie sie ziehen ließe. Doch Octavia möchte ihre Rache an Sabaoth nicht aufgeben und deshalb auf alle Fälle den Nebelschlund aufsuchen, wovon Ignus ihr Abrät und vorschlägt, doch lieber in Barthavion auf Sabaoth Immortalis Rückkehr zu warten und ihn  dann zu töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Diskussion bemerken beide den Gargoyle und greifen ihn in Feuergestalt an. Nach einigen Schüssen ist der Wasserschild zerstört und die Kreatur stürzt ab und zerschellt in tausend Stücke. Danach setzen beide ihr Streitgespräch in den Ruinen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb führt die kleine Gruppe im Schutz des Aschesturms auf einem versteckten Pfad ins Gebirge und bedankt sich schließlich bei den Luftgeistern für ihre Hilfe. Er stellt sich als Hüter Gwaerenor vor und hat vom Delphin Liria bereits von den Helden und der Drachenträne erfahren. Gwaerenor weckt die Hoffnung, dass mit Octavias Hilfe die Drachenträne neu erschaffen werden könnte, und will wissen, ob sie an der Vernichtung Fageons beteiligt gewesen ist. Als ihm dies bestätigt wird, bricht es ihm das Herz, dass er das Drachentränenritual mit ihr durchführen muss, da er sie für diese Tat am liebsten töten würde, wie sie es verdient hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Unterhaltung macht Wigo Henk und Kenji auf den Gargoyle aufmerksam, welchen er über der Roten Festung entdeckt hat. So beobachten alle, wie sich zwei Feuerkugeln aus den Ruinen erheben und den Gargoyle angreifen. Nach einigen Schüssen stürzt dieser ab und zerschellt am Boden. Die Feuerkugel landen wieder und  nun ist der Aufenthaltsort von Octavia offenbart und alle bemühen sich, so schnell wie möglich zu den Ruinen zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt die beiden Geanisten diskutieren und er kann sich mit Wigo und Kenji anschleichen, um sie zu belauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus streiten miteinander, da sie sich anscheinend nicht einig darüber werden, was jetzt zu tun sei. Octavias Pläne, [[Sabaoth Immortalis]] im Nebelschlund zu stellen, stoßen bei Ignus auf Widerstand, da er lieber in Barthavion auf Sabaoths Rückkehr warten und ihn dann dort ausschalten würde. Doch Octavia lässt sich von ihren Plänen nicht abbringen und wird von Ignus damit konfrontiert, dass sie jetzt nur noch ihn habe. Da macht sich Henk bemerkbar und offenbart so der erstaunten Octavia, dass sie nicht allein ist und ihre Freunde noch leben. Henk und Kenji berichten Octavia davon, dass Ignus sie an die Schwarzen Ritualisten ausgeliefert und Marledigma alias [[Iobis Galdimmera]] einen Fluch über sie verhängt habe. Ignus stellt sich unwissend und unterstellt, dass die beiden unter der Kontrolle der Schwarzmagier stehen. Als Octavia aber keinerlei magische Beeinflussung an Henk und Kenji feststellt, beschuldigt Ignus die beiden, ihn und Octavia nur entzweien zu wollen. Doch Octavia lässt sich von Ignus Lügen nicht täuschen und je skeptischer sie wird, desto mehr nähert sich ihr Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich nicht überzeugen lässt, gibt Ignus alles zu. Schließlich habe er nur Octavia die Bedrohung durch den dunklen Kult vom Halse schaffen wollen, damit sie eine sorgenfreie Zukunft erleben könne, was allerdings nur durch die Auslieferung ihrer Freunde zu erreichen war. Doch Octavia lässt sich nicht überreden und Ignus erinnert sie daran, dass er der Einzige sei, der sie wirklich verstehen könne und sie ihm ihre Unsterblichkeit verdanke. Auch würde sie mit dem verliebten Kenji eine solche Ekstase wie mit ihm niemals erleben können. Ignus wird immer wütender, da er Octavia nicht überzeugen kann, zumal sie auch von ihren Freunden unterstützt wird. Als Octavia die Verbindung zu Ignus unterbrechen will, weist er sie darauf hin, dass sie dann ein Leben als Krüppel fristen werde. Doch Octavia schleudert alles Feuer, was sie in sich trägt, auf Ignus und beendet damit die magische Verbindung zu ihm. Ignus prognostiziert ihr, dass sie ihre Entscheidung bereuen würde, wenn das Alter sie dahinraffe, und er auf sie warten würde, bis sie zur Vernunft komme. Octavia reagiert gleichgültig und schickt ihn fort. Ignus verwandelt sich in Feuer und fliegt dicht über die Köpfe der anderen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia die Verbindung zu Ignus gelöst hat, sinkt sie schwach zu Boden. Kenji stellt fest, dass leider kein Wasser mehr vorhanden ist, um das rettende Glühanemonen-Elixier direkt herzustellen. Der Elb [[Gwaerenor]] blickt voller Abscheu auf die geschwächte Octavia und Ferolax bietet sich an, sie zu tragen. So machen sich alle auf den Weg durch die Ruinen der Roten Festung zum Eingang in die Elementarkammern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Altar schon in Sichtweite ist, machen Henk und Kenji seltsame Sichtungen (vgl. [[Henks Taverne#Henks letzte Sichtung (18. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]] und [[Kenjis Tempel#Letzte Sichtung|Kenjis Tempel]]). Sie ziehen beide ihre Waffen und, während sich Kenji zu Ferolax und Octavia wendet, geht Henk auf Kenji zu. Die beiden sind sich jedoch darüber bewusst, dass sie einer Beeinflussung unterliegen, und wehren sich mit allen Kräften dagegen. Sie entdecken in den Trümmern Iobis Galdimmera, welche immer wieder versucht, sie erneut in ihren Bann zu ziehen. Henk und Kenji stürmen auf sie zu und werden durch Matrose Seiler unterstützt, der Kenji hilft. Schließlich gelingt es Henk, zu Iobis vorzustoßen, sie niederzuringen und ihr voller Wut den Kopf abzutrennen. Den Leichnam werfen sie in die Lava und er verbrennt. Nach Iobis Tod erbrechen Henk und Kenji blutigen Rotwein, womit der Fluch gebrochen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor führt den Helden die elbische Art vor Augen, mit Elementaren umzugehen, und ruft mit einem Lied einen Mindergeist herbei, welcher ihren Weg hinab erhellt. Am Tor zur Dampfkammer bemerkt der Gwaerenor sofort mit Entsetzen die Zerstörungen von Ignus und Ferolax macht allen geschockt bewusst, dass es seine Vorfahren waren, die diese Kammern aufwendig konstruierten. Beide wollen die Ursache für die Zerstörung erfahren und sind sprachlos, als sie von Octavias Schuld erfahren. Sie wollen genau wissen, warum sie das alles getan hat und ob sie unter Einfluss stand. Henk, Kenji und vor allem Octavia müssen den Elben davon überzeugen, Octavia für den Ort keine Gefahr mehr darstellt. Auf dem weiteren Weg wird das Ausmaß der Zerstörung immer größer und mit ihm steigt die Trauer des Elben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wasserkammer löschen alle am elementaren Wasser ihren Durst und Kenji mischt den Glühanemonen-Trank für Octavia an. Ihren Hunger werden die Helden erst in Dogeons Zuflucht stillen können und Gwaerenor erwähnt, dass jener Ort auch geeignet sei, die Drachenträne wiederherzustellen. Gwaerenor führt die Helden mit magischem Gesang durch die Schlammkammer und alle müssen auch das letzte Stück bis zu Dogeons Zuflucht aushalten. Als sich schließlich die Tür zur Zuflucht öffnet, warten dort noch die aufgebrachten Steinelementare und allen wird das Ausmaß der Zerstörung bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor sinkt kraftlos und weinend zu Boden, als er den qualmenden Wald und die Rauchwolke unter der Decke erblickt, welche die Kristalle verdunkelt. Dieser unschuldige Ort ist unwiederbringlich beschmutzt und für alle Zeit verdorben. Seine Magie ist gebrochen und die bunten Auren und magischen Ströme sind verschwunden. Nun unterscheidet sich dieser Ort nicht mehr von anderen Orten dieser Welt und sein Zauber ist verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor führt alle, ein trauriges Lied singend, an verkohlten Bäumen vorbei, die vor Schmerzen stöhnen und deren Gesichter leidvoll und gequält wirken. Die geschockt umherfliegenden Feen sind kaum noch sichtbar und wirken halbtransparent und unwirklich. Die Tiere sind verschreckt worden und zeigen sich nicht. Der goldene Baum der Windlinge ist zur Hälfte abgebrannt und ein Windling liegt neben dem Baum aufgebahrt. Als weinende Windlinge auf Octavia losgehen wollen, hält Gwaerenor sie zurück und weist den Helden zum Ausruhen ein moosiges Plätzchen an. Dann zieht er sich mit den Windlingen hinter den Baum zurück. Nachdem die Helden etwas gegessen haben, fallen sie in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.45''') Die Helden schlafen einen langen, traumlosen Schlaf. Erst kurz vor dem Aufwachen schleichen sich Träume ein und schließlich haben alle den gleichen Traum. Sie sehen Iobis hasserfülltes Gesicht, wie sie in der Lava versinkt und dabei schreit: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein, das kann nicht das Ende sein! Nein ...! ''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle wachen gleichzeitig auf und Iobis Stimme dröhnt noch in ihren Ohren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji schmerzen zwar noch alle Knochen, ihre Wunden wurden aber während des Schlafes versorgt. Um Octavias Wunden hat sich niemand gekümmert und sie fühlt sich noch sehr schwach und müde. Außerdem wird ihr mittlerweile vollkommen bewusst, was sie angestellt hat. Die Luft riecht noch feurig und manchmal fliegen noch Ascheteichen vom verkohlten Baum herab. Die Windlinge trauern klagend und weinend und haben ihren aufgebahrten Toten in goldene Blätter gewickelt. Kenji spricht Henk auf den Traum von Iobis an und fragt sich, ob sie sie endlich losgeworden seien. Ferolax informiert darüber, dass Hüter Gwaerenor unterwegs sei und bald zurückkehre. Die Helden sollen warten und sich erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte dem toten Windling die letzte Ehre erweisen und ein Gebet für ihn sprechen. Dazu holt er sich eine Hand voll Asche und nähert sich dann dem Aufgebahrten. Doch die Windlinge lassen ihn nicht näherkommen und schicken ihn fort. Octavia wird danach von einem der trauernden Windling lautstark beschimpft und mit kleinen Steinen beworfen und Henk und Kenji können sich nicht schützend vor sie stellen. Andere Windlinge holen ihren aufgebrachten Freund zurück und beruhigen ihn. Henk kümmert sich dann um Octavias Knöchel und schient ihn mit einem Ast, was sehr schmerzhaft ist. Doch Octavia schreit nicht auf und lässt sich von Henk meisterhaft das Bein verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt Henk ihr etwas zu Essen und zu trinken und sie kommen ins Gespräch. Octavia fragt sich, was sie nur getan habe, und Henk antwortet, dass es entscheidend sei, was sie noch tun werde. Henk hat das Gefühl, als sähe er seine Freunde seit einem Monat das erste Mal, und er macht sich Vorwürfe, dass er die falsche Entscheidung getroffen habe. Kenji sagt, dass sie ab jetzt wieder alles gemeinsam entscheiden würden, und während Henk und Kenji sich an Maldoror erinnern und sich selbst Vorwürfe machen, starrt Octavia zum Leichnam des Windlings und weint bitterlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax tritt zu der weinenden Octavia und blickt sie skeptisch, aber vor allem besorgt an. Dann spricht er sie an und macht ihr sehr bewusst, dass sie eine riesige Katastrophe angerichtet habe, als sie das letzte Stück Paradies auf Aloran zerstörte. Der Tod Fageons und die Befreiung des Dämonenfürsten seinen die Spitze ihrer Untaten und Hüter Gwaerenor habe sie nur am Leben gelassen wegen des Fluchs von Marledigma und ihrem Anteil an der Drachenträne. Ferolax warnt Octavia, bei Gwaerenor sehr vorsichtig zu sein mit dem, was sie sagt und tut, denn dieser könne seine Meinung über sie auch noch ändern. Ferolax kann aber verstehen, wie schrecklich es ist, von Marledigma kontrolliert zu werden und ist angesichts Octavias Erziehung guter Hoffnung, dass sie auf den rechten Pfad zurückfinden werde. Dann entschuldigt sich Ferolax bei Henk für den Angriff auf ihn du reicht ihm die Hand zur Versöhnung, welche Henk ergreift und fest drückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen weint Octavia still und bitterlich und Henk setzt sich neben sie und legt ihr die Hand auf die Schulter. Kenji geht ein paar Schritte und reibt sich Asche auf sein Haupt. Octavia weint sich aus und Henk nickt Wigo wie einem Gefährten anerkennend zu. Dann warten alle auf die Gwaerenors Rückkehr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|rechts|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
Plötzlich ist näherkommender Elbengesang zu hören und der Hüter kehrt mit vier Elben zurück. Alle Fünf tragen kleine Totenlichter und sie schreiten prozessionsartig auf den verkohlten Baum zu. Sie halten beim aufgebahrten Leichnam inne und beschreiten dann einen Kreis um den Baum, bei dem sie in vier Richtungen Totenlichter aufstellen. Das letzte Licht platzieren sie am Leichnam. Während die Elben singen, heben Windlinge den goldenen Leichnam empor und verschwinden hinter den Baumwipfeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kommen die Elben auf die Helden zu und wirken sehr ernst, fast feindselig. Auf Gwaerenors Zeichen fassen zwei Elben Octavia an den Armen und ziehen sie hoch, während der Hüter erklärt, dass Octavia, da sie Dogeons Zuflucht verwüstet und den Wächter Fageon getötet hat, zu gefährlich sei, um sie frei herumlaufen zu lassen, und deshalb seine Gefangene ist. Octavia widersetzt sich nicht und wird abgeführt. Dann wird sie aufgefordert, den Inhalt einer Phiole zu trinken, und leistet auch hierbei widerstandslos Folge. Mit einem Gesang lassen die Elben ein Wurzelgefängnis um Octavia herum wachsen und gehen dann, ohne auf Kenjis Ausführungen zu hören. Ferolax weist darauf hin, dass mit trauernden Elben nicht zu spaßen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben beraten lange mit den Windlingen, zwischendurch weinen sie, schluchzen oder schweigen, denn alle scheinen ziemlich ratlos zu sein. Kenji spricht mit Ferolax und macht sich Sorgen. Schließlich kehrt Gwaerenor mit den anderen zurück, um die Helden zu befragen. Er bittet zuerst Henk, dann Kenji, Ferolax, Wigo und zum Schluss Octavia selbst darum, ihm zu sagen, warum er Octavia für ihre taten nicht töten sollte. Hüter Gwaerenor hört jedem aufmerksam zu und schaut tief in die Seelen der Sprechenden. Alle setzen sich für Octavia ein und sie selbst zeigt deutliche Reue. Als der Hüter sich zur Beratung zurückzieht, schlafen alle auf dem weichen Moos ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erwachen, als Hüter Gwaerenor zurückkehrt und sein [[Gwaerenor#Gwaerenors Urteil über Octavia Ardera (19. Astor 351 JF)|Urteil]] verkündet. Da Octavia Dogeons Zuflucht die Reinheit und Unschuld raubte, den Fürsten Fageon tötet und die Flucht des Herolds der Lügen ermöglichte, habe sie mehr als den Tod verdient. Gwaerenors Entscheidung lautete jedoch auf Vergebung, da er die Macht des Feindes, den Wilen zu brechen, al eigenen Leib erfahren hat und alle Freunde Leumund für sie abgelegt haben. Außerdem liegt in ihrem Blut die letzte Hoffnung auf Uselias' Rückkehr und ohne seine Rückkehr sei Aloran verloren. So wird Octavia auf Gwaerenors Geheiß freigelassen und die Windlinge versorgen ihre Wunden mit speziellen Heiltränken. Hüter Gwaerenor entschuldigt sich, da er die Wiederherstellung der Drachenträne planen muss und bittet dafür um die Bruchstücke der Drachenträne. Henk händigt sie im etwas zögerlich aus und Gwaerenor zieht sich, von einem Zwielichtfalter umschwirrt, mit den anderen Elben zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia dankt ihren Freunden, dass sie für sie gesprochen haben, und Kenji meint, dass sie vielleicht hassen würden, was sie getan haben, aber sich dafür nicht gegenseitig hassten. Während sie essen, reden sie miteinander und Henk dankt Wigo für seinen Einsatz. Er macht ihm bewusst, dass ohne sein Eingreifen die ganze Mission gescheitert wäre und erhebt ihn zum gleichwertigen Gefährten. Dann legen sich alle erschöpft schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.46''') Nachdem die Helden lange geschlafen haben, erwachen sie und fühlen sich schon viel besser. Octavia haben die Tränke der Windlinge sehr geholfen und sie kann bereits wieder alleine aufstehen. Kenjis Arm ist durch die Salbe der Windlinge viel glatter und weicher geworden und hat eine gewisse Beweglichkeit wiedererlangt. Alle bekommen nach dem Aufwachen einen weiteren Heiltrank und etwas zu Essen und beobachten, wie sich die Windlinge anscheinend von ihrem toten Baum verabschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax erzählt, dass Gwaerenor mit einer leuchtenden Motte und den anderen Elben singend in den Wald gegangen sei, und berichtet von wundervoller Elbengesängen, die ihn über Stunden gefesselt haben. Außerdem offenbart er den Helden, dass Sabaoth Immortalis in L’yreh an der Vernichtung von [[Veldun]] arbeitet und seine Pläne mit Sereg einen Schlag gegen die [[Elben#Die_Goldelben|Goldelben]] Alorans zum Ziel haben. Der mittlerweile erwachte Matrose Seiler hat erfahren, dass der Dämonenfürst befreit wurde, um die Küsten Alorans anzugreifen. Die Kultisten wollten ihn hier mit den Opfern stärken, so dass er nach Fuselfels fliegen und sich dort am Seevolk laben kann, damit er dann stark genug sei, um Weisshafen und die anderen Küstenstädte in Angst und Schrecken zu versetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Matrose Seiler noch mit Ferolax sprechen will, gehen die beiden spazieren und Wigo nutzt die Gelegenheit, um Octavia ein paar Fragen zu stellen. Er befragt sie zu Ignus und ihren Gefühlen diesem gegenüber. Wigo will etwas über Octavias Macht erfahren und will wissen, ob Ignus sich nicht rächen werde, dass sie ihn fortgeschickt habe. Als er erfährt, dass Octavia jetzt nicht mehr so große Kräfte besitzt und auch die Feuergestalt mehr annehmen kann, weist Kenji sie darauf hin, dass Octavia viel Gutes in sich trage und nicht alles daran Magie sei. Wigo will auch wissen, wie der Dämon befreit werden konnte und wieso Octavia die Schuld daran habe. Octavia gesteht, dass sie den Elementar aufgezehrt habe, und Kenji interessiert, ob sie mittlerweile spürt, was sie getan habe oder ob sie die Erinnerung daran mit guten Gefühlen erfülle. Octavia gesteht, dass beide Gefühle in ihr sind, und Kenji weist sie darauf hin, dass auf Dauer kein Platz für beide Gefühle in ihr sei. Nach Kenji wäre die einzig gerechte Strafe für Ignus, ihn fühlen zu lassen, was er den Wesen angetan hat. Henk stellt fest, dass Igus durch Octavias Zurückweisung sehr verletzt war, und Octavia nennt ihr einen großen Freund von [[Lorkan]] und einen Verbrecher. Kenji kann mehr Verständnis für die rechtschaffend-bösen Schwarzmagier als für den chaotisch-neutralen Ignus aufbringen und die Helden besprechen die Manipulationen von Marledigma alias [[Iobis Galdimmera]]. Sie stellen fest, dass jeder von ihnen überzeugt davon war, die anderen hätten ihn verraten. Henk erinnert sich an seine Besessenheit durch Maldoror und Kenji gesteht, dass sich seine Visionen so echt angefühlt haben. Octavia hofft, dass Iobis nun tot ist und fragt sich, ob sie vielleicht doch überleben konnte. Allen ist bewusst, dass sie den Dämon stoppen müssen, bevor er Fuselfels erreicht, und Henk und Kenji berichten von ihren Beobachtungen und Erfahrungen mit dem Dämon während ihrer Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kehren die Elben zurück und Gwaerenor fragt die Helden, ob sie sich stark genug fühlen, um der Seele des Drachen durch ihr Blut eine neue Heimstätte zu erschaffen. Er weist sie allerdings auch darauf hin, dass die Erneuerung auch schief gehen könne, da sich noch niemand Gedanken darüber gemacht habe, ob das Seelengefäß nach seiner Zerstörung wieder neu erschaffen werden könne. Immerhin haben die Elben schon daran gezweifelt, dass es Menschen überhaupt gelänge, Uselias Seele aus dem Gefängnis des [[Verijgorn|Verijgorns]] zu befreien. Gwaerenor drängt zum Aufbruch, denn ein Kampf gegen den Herold der Lügen ist unausweichlich, ohne Uselias Hilfe aber auch aussichtslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor geht mit den Helden in den Wald und führt sie zu einer Lichtung auf einem steilen Hügel, auf welcher ein weißer Elbenaltar mit einer Statue von [[Die_Götter_der_Elben#Gwelwen_-_.E2.80.9EDer_Hohe.E2.80.9C|Gwelwen]] steht. Dann ruft er einen Greifen herbei, welcher sich etwas zögerlich neben dem Altar niederlässt. Er erklärt den Helden, dass Gwelwen zur Zeit des Goldenen Zeitalters persönlich ein Greifenei herbrachte und an dieser Stelle der erste Greif des Amon Urui schlüpfte. Daher nutzen die Elben diese besondere Stätte der Weisheit als Ort des aufrichtigen Austausches, und Gwaerenor hat die Helden hergeführt, um ihnen vor der Wiederherstellung der Drachenträne eine Chance zu geben, sich für dieses Vorhaben zu wappnen. Die Drachenträne bezieht ihre Stärke aus der Freundschaft der Helden und deshalb sollen sie die Macht dieses Ortes nutzen, um so ehrlich und aufrichtig miteinander zu sein, wie es ihnen möglich ist. Das Problem sei nämlich, dass Menschen niemals ehrlich miteinander wären, obwohl sie so viel miteinander reden, da sie einige Empfindungen nicht aussprächen und den anderen vorenthielten. Hüter Gwaerenor empfiehlt den Helden, ihre Zeit an diesem Ort gut zu nutzen und die Gelegenheit wahrzunehmen, alle Dinge miteinander zu teilen, welche ihre Freundschaft in Zukunft gefährden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia gesteht den anderen, dass sie nie mit dem Tod ihrer Eltern abgeschlossen hat und Sabaoth Immortalis dafür hasst, der alles zerstört hat. Dadurch hat sie sich in ihrer Rache verrannt. Die Macht, die ihr Ignus gezeigt hat, sei sehr verführerisch für sie gewesen und werde es zukünftig auch immer bleiben. Sie offenbart ihnen auch, dass sie die Reise hasst und lieber geheiratet hätte. Außerdem bittet sie Kenji, mit ihr zu Abdrushin zu gehen und ihr die Schuld bei dem Djinn für ihre Wiedererweckung aufzulasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hasst ebenfalls die Reise und ist nur durch Rock in die ganze Sache hineingeraten. Er fragt sich, warum gerade er ausgewählt wurde. Henk hat wegen Augustus die Gilde verlassen, weil dieser seinen Lebensstil abgelehnt hat, und bereut etwas, dass er jetzt alles verloren hat: Einfluss und Macht. Er gesteht seinen Freunden, dass er über das Angebot von Macht wohlmöglich wieder korrumpierbar sei. Er gesteht Octavia, dass er beleidigt war, als er „freigelassen“ wurde, und offenbart ihr, dass er seinen Hass gegen Thyrna mittlerweile abgelegt hat. Außerdem vermisst er Adarian sehr und fühlt sich allein in der Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist neidisch auf Henk und Adarian und würde letzteren gerne ersetzen können. Er gesteht den anderen, dass er sich nie dazugehörig fühlte und nicht genau wisse, wo sein Platz sei.  Als er dann durch Iobis Visionen ein Ziel bekommen hatte, habe er sich endlich einmal wichtig gefühlt. Nachdem Henk seine Verliebtheit in Octavia erwähnt hat, gesteht Kenji, dass er aus Scham verschwiegen habe, dass die Sukkuba ihn in Perlheim in Octavias Gestalt verführt habe. An Iobis Vision von der gottgewollten Zukunft habe ihn vor allem der Friede zwischen Thyrna und Barthavion mehr verlockt als der gemeinsame Sohn mit Octavia. Kenji entschuldigt sich bei Octavia dafür, dass er sie vor dem Wiedererweckungsritual nicht gefragt habe, gesteht aber auch, dass  er wieder so gehandelt würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich holt Hüter Gwaerenor die Helden wieder ab und verabschiedet den Greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.47''') Nachdem der Greif verabschiedet ist, fühlen sich alle erleichtert und gereinigt, denn es tut gut, Dinge auszusprechen, die vorher noch nie gesagt wurden. Als sie die Lichtung verlassen, bittet [[Gwaerenor]] Kenji um ein kurzes Gespräch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji Eindruck und Gespräch&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji Eindruck und Gespräch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji fühlt sich zwar auch erleichtert, nachdem er einige seiner persönlichen Schwachstellen vor seinen Freunden zugegeben hat, jedoch hat er das Gefühl, dass nicht alle Lasten von seiner Seele gewichen sind. Auch der Greif warf ihm beim Hochfliegen einen zweifelnden Blick zu, welchen Kenji nicht ignorieren konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor blickt Kenji zunächst eindringlich an und dieser lächelt. Er hat auf der Lichtung einige Erkenntnisse über Octavia gehabt (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis mögliche Erkenntnisse aus seinen Beobachtungen von Octavia|Kenjis Tempel]] und scheint noch ganz verklärt zu sein. Hüter Gwaerenor offenbart Kenji, dass der Greif spürte, dass Kenji etwas verschwiegen habe, was sehr wichtig für den Zusammenhalt der Gefährten der Drachenträne seien könnte. Gwaerenor weiß nicht, ob Kenji nur die anderen oder sogar sich selbst dabei belogen habe, aber  er solle darüber nachdenken, denn das letztere sei nicht besser als das erste. Kenji solle sich darüber im Klaren sein, dass die Drachenträne und das Schicksal der Welt im schlimmsten Fall davon abhängen kann, wie ehrlich er sich selbst und seinen Freunden gegenüber ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor führt die Helden zu einer Lichtung, von der Veränderung, welche durch Octavias Zerstörungstat ausgelöst wurde, noch beinahe unberührt ist. In der Mitte der Lichtung bei einer kleinen Quelle steht ein Einhorn, um welche eine Vielzahl von Feen tanzt, die hier noch sichtbar sind. Durch seine Unschuld und Reinheit wurde auf dieser Lichtung noch ein Teil der Ursprünglichkeit von Dogeons Zuflucht bewahrt, was sie für die Wiederherstellung der [[Drachenträne]] so geeignet macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Gwaerenor das Einhorn begrüßt hat, bittet er die Helden zu der Quelle. Alle waschen sich Hände und Gesicht und kommen so an diesem Ort an. Dann fragt er die Helden nach ihrem Wissen über die Drachenträne und sie berichten von ihrer Reise in den Norden und von und der Prophezeiung aus [[Pyrrhons Brief]], in der von vier Auserwählten die Rede ist. Er hörte sich alles an und war von ihrem Wissen beeindruckt. Dann sagte er, dass die Helden nun so weit wären, die ganze Geschichte zu hören, zumindest soweit sie ihm und seinem Volk bekannt sei. Dann begann er mit einer weichen, aber bedeutungsgeladenen Stimme die [[Gwaerenors Geschichte der Drachenträne|Geschichte der Drachenträne]] aus elbischer Sicht zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich nimmt er jedem einen Schwur ab, bevor mit Henks Dolch das Blutopfer zur Erneuerung der Drachenträne durchgeführt wird (vgl. [[Drachenträne#Erneuerung der Drachenträne (20. Sideon 351 JF)|Drachenträne]]). Durch Henks, Kenjis und Octavias Blut wird das Artefakt wieder neu erschaffen und findet zu seiner alten Stärke zurück. In einer von einer Lichtkugel initiierten Vision bedankt sich Uselias bei den Helden und fordert sie auf, die „Himmelsbrücke“ und das „Nouon“ zu finden (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Dank|Uselias' Dank]]). Kenji nimmt nach der Vision die Drachenträne an sich und die Helden beschließen, sie fortan abwechselnd zu tragen. Adarians Bruchstücke der ersten Drachenträne fallen zwischen die Wurzeln in [[Dogeons Zuflucht]] und werden so beerdigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden befragen Hüter Gwaerenor nach der „Himmelbrücke“ und dem „Nouon“ und erfahren, dass die Stadt [[Celestia#Utepion_-_Die_Hohe_Halle|Utepion]] den Beinamen „Himmelbrücke“ trug. Doch ein „Nouon“ ist Gwaerenor unbekannt. Gemeinsam kehren sie zum Baum zurück und teilen den anderen die erfolgreiche Erneuerung der Drachenträne mit. Octavia bekommt von einem Elben ein Paar Sandalen gefertigt und die Windlinge entdecken, dass ihr Baum überlebt hat und neue Triebe ausbildet. Nachdem alle noch einmal etwas gegessen haben, brechen sie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden am Steinkreis mit der Bildergeschichte vorbeikommen, beginnt die Drachenträne plötzlich zu pulsieren. Kenji hat das Gefühl, sie hervorholen zu müssen. Die Drachenträne hat an diesem Ort bereits einmal versucht, den Helden etwas mitzuteilen und alle erinnern sich daran, dass ihr weißes Licht erloschen ist, als sie das erste Mal hier waren, und die Drachenträne durch ihren Freundschaftsbruch bereits so geschwächt war, dass Uselias ihnen nichts mitteilen konnte (vgl. [[Drachenträne#Beobachtung und Reaktion in Dogeons Zuflucht (16. Sideon 351 JF)|16. Sideon]]). Diesmal war es jedoch anders und alle hatten das Gefühl, sie berühren zu sollen. Die pulsierende Drachenträne erstrahlte hell, als sie von allen gleichzeitig berührt wurde und als dies geschah, verabschiedete sich das Bewusstsein der Helden und sie gerieten wieder in eine  [[Drachenträne#Uselias und Hazug-Ságok (20. Sideon 351 JF)| Vision des Drachen]]), in der sie erfahren, dass das magische Artefakt von Lumenisa, Anons Spiegel, vom Dämonenfürsten verschlungen wurde und sich vermutlich noch in seinem Leib befindet. Nach der Vision machen sich alle auf den Weg nach oben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.48''') Nach einem langen und anstrengenden Aufstieg gelangen die Helden in das Wurzellabyrinth unter Galadh-Bôr zurück. Hüter Gwaerenor dankt Kenji für das Aufstellen der Totenlichter und Wigo erfährt, dass der Zwielichtfalter, den Gwaerenor in [[Dogeons Zuflucht]] bei sich hatte, Uselias‘ Seele war, die durch [[Boron|Methed]] gerettet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen am Mittag wieder ans Tageslicht und bemerken, dass mittlerweile eine Menge Elben bei Galadh-Bôr angekommen sind, und Gwaerenor stellt ihnen die Kommandanten vor. Während sich die Helden etwas ausruhen sollen, will sich der Hüter einen Späher befrage, wie es um den Herold der Lügen steht. Wigo signalisiert, dass er kampfbereit ist und es mit dem Dämonenfürsten aufnehmen will. Er ist übermütig und hat ein total übersteigertes Selbstbewusstsein nach Henks Ernennung zum Gefährten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji macht sich Gedanken, dass er zwar den Dämon nicht angreifen, dafür aber die Helden stärken könne, und Henk schätzt, dass der Herold der Lügen nicht alleine kommen wird. Kenji fragt Octavia nach ihren Feuerfähigkeiten und Octavia ist sich unsicher, ob sie vollständig einsatzbereit wären. Kenji testet seinen Waffenarm, ob er notfalls einige Schläge mit dem Säbel austeilen kann, und betet dann mit anderen Elben vor der Asche des Scheiterhaufens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Hüter Gwaerenor kontakt zu seinem Späher aufnimmt und regungslos singend in einer kleinen Windhose verweilt, wartet Henk auf seine Neuigkeiten und beobachtet den Hüter und den trainierenden Wigo. Nach guten drei Stunden meldet Gwaerenor, dass Herioza anscheinend noch die richtige Formel gefunden habe, denn der Herold sei weiter stabilisiert worden, indem ihm weitere Matrosen verfüttert wurden. Der Nekromant und der Gesichtslose seien dann durch den Knochenkreis verschwunden und der Dämon hat Kurs auf die Silma-Esche gesetzt und werde in einer Stunde ankommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor spricht an, dass seiner Meinung nach Wigo und Seiler keine Chance gegen den Herold der Lügen haben und besser zum Schiff zurückkehren sollten, um die Mannschaft zu informieren und im Falle eines Scheiterns das Festland vor dem Dämon zu warnen. Henk muss Wigo sehr zureden, weil dieser unbedingt mitkämpfen will. Er stellt ihm noch eine persönliche Bitte und so gelingt es Henk, dass sich Wigo mit dem Matrosen Seiler in einem Ruderboot auf den Weg zur [[Baiula Spei]] macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor informiert die Helden darüber, dass er sich noch um die Reaktivierung der Wächter von Galadh-Bôr kümmern werde und dass Cirdan ihr Ansprechpartner sei, mit dem sie die Taktik koordinieren können. Die Elben stünden alle unter ihrem Befehl und können eingesetzt werden. Abschließend weist Gwaerenor sie darauf hin, dass die Schwachstelle des Dämons sein großes Auge sei und er seine Macht verlieren würde, wenn dieses zerstört würde. Dann verabschiedet er sich eilig und bricht auf, während die Helden mit Cirdan die Planung durchsprechen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan sieht vor, die Elben in drei Gruppen aufzuteilen, die autark reagieren können. Henk schlägt vor, die „Hühner-Taktik“ zu verwenden und bei einem Angriff sternförmig in alle Richtungen auseinander zu stoben. Kenji und Ferolax sollen auf Octavia aufpassen und die Elben sollen die Aufmerksamkeit des Dämons auf sich ziehen, wenn Octavia mit Feuerpfeilen angreift. Bevor der Kampf beginnt, bekommt jeder einen Heiltrank überreicht und Kenji weiht den Schmiedehammer, mit welchem Ferolax kämpfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Dämmerung heraufzieht und die Sonne als roter Feuerball die Umgebung in ein unheilsschwangeres Licht taucht, zieht plötzlich eine schwarze Wolke vor den rötlichen Schein des Amon Urui. Der Herold der Lügen naht und seine Ankunft ist unerträglich beängstigend. Während Henk standhaft bleibt, zittern Kenji die Knie und Octavia bekommt es mit der Angst zu tun. Kenji holt die Drachenträne hervor und lässt sie von Henk und Octavia berühren. Dann spricht er den Segen des Lichtes über die Helden und gibt Octavia neuen Mut zu. Auch die Elben müssen sich bei dem fruchteinflößenden Anblick zusammenreißen und Cirdan bittet die Helden, noch einige Worte zu sprechen, um die Moral der Männer zu stärken. Henk spricht von erhöhter Warte aufbauende Worte an die Elben und Kenji segnet die Kämpfer, während Octavia mit einer Flamme experimentiert und dabei innere Hemmungen spürt. Abschließend wendet sich auch Cirdan an seine Männer und, obwohl die Helden ihn nicht verstehen, spüren sie die ermutigende Wirkung seiner Worte und ihrer Anwesenheit auf die Elben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die schwarze Wolke sich nähert, beginnt der Boden zu zittern und Kenji verlässt der Mut und er bedarf der aufbauenden Worte seiner Freunde. Die Wolke hüllt alles in eine dichte Finsternis und dann hebt sich die furchtbare Gestalt des Dämons langsam aus der Schwärze ab. Er scheint ein ganzes Stück gewachsen zu sein und sein Anblick ist entsetzlich, doch die Helden verlieren nicht ihren Mut. Dann stößt der Dämon einen grässlichen Schrei aus und eine verzerrte Stimme in ihren Köpfen schreit: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Macht euch bereit für den Untergang, ihr erbärmlichen Kreaturen! Hazug-Ságok ist gekommen, um von eurem Schmerz zu zehren! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte sind nicht akustisch, sondern psychisch zu hören und verdrehen einen die Seele im Leib und die Helden kauern sich panisch auf dem Boden zusammen. Die Elben beschießen auf Cirdans Befehl des Herolds, jedoch bleiben ihre Pfeile in seinem Leib stecken und verursachen wenig Schaden. Hazug-Ságok greift nun mit seinem Schwanzkopf an und attackiert die Elben. Henk erkennt an der Bewegung, wo der Kopf als nächstes angreifen wird, und kann die Elben warnen. Beim zweiten Angriff springt Henk auf den Kopf und klettert an dem Schlangenschwanz in Richtung Dämonenleib. Octavia feuert einen Flammenpfeil ab und weckt so die Aufmerksamkeit des Dämons. Seinem nächsten Angriff entkommt sie nur, weil Kenji diesen mit einem Lichtblitz ablenkt und den Dämon kurzzeitig blendet, so dass Henk weiter emporklettern kann. Dann spricht Hazug-Ságok einen weiteren Zauber und durch ihre Köpfe dröhnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr Würmer! Ich werde euren Willen brechen und eure wertlosen Seelen verschlingen! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
 &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist kaum auszuhalten und Kenji und Octavia kauern sich genau wie etliche Elben zitternd zu Boden, während es Henk schafft, sich am Leib des Dämons festzukrallen. Kenjis Wille ist gebrochen und er beginnt, sich selbst zu zerfleischen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Situation erscheint hoffnungslos und in seiner Verzweiflung bemerkt Kenji, wie unter seiner Robe ein Licht pulsiert, welches den Schrecken aus seinen Gliedern vertreibt. Er schafft es, die Drachenträne hervorzuholen, und drei weiße Lichtstrahlen schießen aus ihr heraus und treffen auf die Helden, welche sich in einen weißen Lichtschimmer eingehüllt plötzlich wie seelisch gestärkt fühlen. Mit dem Mut eines Drachen gelingt es ihnen nun, dem Zaubern des Dämons zu widerstehen. Octavia kann den Herold nun besser anvisieren, auch wenn sie nicht auf das Auge zielen kann, da es trotz Uselias Unterstützung nicht möglich ist, dessen Blick standzuhalten. Henk klettert weiter den Schwanz des Dämons empor, während dieser mit dem Schwanzkopf blitzschnell auf die Elben niederstößt. Henk muss dabei all sein Geschick aufbringen, um beim abrupten Abstoppen nicht abgeworfen zu werden. In den Richtungswechseln gelingt es ihm, Stück für Stück den Schwanz emporzuklettern. Doch ein besonders heftiger Ruck wirft ihn schließlich ab und er landet bei seinen Freunden. Ferolax schlägt dem Schwanzkopf bei seinen Angriffen das Kiefergelenk kaputt und einen Zahn aus, nachdem er wie Henk sein Angriffsziel vorhersehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia greift den Oberkörper des Dämons mit Feuerpfeilen an und fügt ihm Schaden zu. Daraufhin  schlägt er mit seiner Kralle nach Octavia, doch Kenji lenkt die Attacke durch einen Lichtblitz ab, so dass die Klauen auf dem Felsen aufkommen. Ferolax schlägt dem Dämon seine mittlere Klaue ab, welche im Boden steckenbleibt. Henk kann erneut mit Hilfe seines Enterhakens auf den Schwanz aufspringen und klettert wieder wie zuvor am Dämon empor. Dank des Enterhakens kann er sich diesmal besser festhalten, als der Richtungswechsel beim Angriff ihn durchschüttelt. Henk kommt weiter als beim ersten Mal, doch dann wird er vom Schwanzkopf selbst angegriffen, welcher nach ihm schnappt. Henk lässt sich kurz kontrolliert fallen, greift dann nach dem Enterseil und hält sich fest. Der Kopf schnappt daneben, erwischt aber das Seil, welches sich zwischen seinen Zähnen verfängt. Henk hängt unter dem Kopf und wird mitgerissen, als dieser zurückschnellt. Beim Abstoppen nutzt Henk das Seil, um in einem Bogen auf dem Schwanzkopf zu landen und seinen Säbel in dessen linkes Auge zu stoßen, um sich sofort dort festzukrallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon wird wütend, zuckt mit dem Schwanz und alle hören wieder seine Stimme in ihren Köpfen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Gebt auf, ihr kleinen Wichte! Ihr zögert das Unvermeidbare nur hinaus! Hazug-Ságok ist euer unausweichliches Ende! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank Uselias Stärke halten Henk und Kenji der widerlichen Stimme stand, doch Octavia gerät in Panik und rennt fort. Kenji läuft ihr nach und hält sie auf. Er redet beruhigend auf sie ein und kann sie wieder ermutigen. Einige Elben beginnen sich zu zerfleischen und ihre Schmerzensschreie sind entsetzlich und kaum zu ertragen. Hazug-Ságok ergötzt sich an ihren Schmerzen und will gerade mit seiner Kralle Henk angreifen, als er innehält. Von Norden und Süden rasen zwei wirbelnde Sturmfronten aus unzähligen Luftgeistern auf den Dämon zu, welcher sich irritiert umblickt und beim Zusammenprall laut aufschreit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon verliert die Orientierung und Henk bemerkt, dass auch der Schwanzkopf abgelenkt ist. Es gelingt ihm, auch das rechte Auge zu zerstören, während Ferolax mit seinem geweihten Schmiedehammer den Schädel des Schwanzkopfes spaltet. Während sich der Dämon im Kampf mit den Luftgeistern befindet, welche ihm sichtlich zu schaffen machen, klettert Henk am Schwanz empor, welcher nun regungslos nach unten hängt und Henk ein gutes Vorrankommen ermöglicht. Die Wolke der Luftgeister wird kleiner, wie es aussieht, werden die Luftgeister vom Dämon vernichtet und lösen sich auf. Henk ist fast auf Hüfthöhe des Dämons angekommen, als dieser auf ihn aufmerksam wird und ihn sich mit seiner Klaue vom Rücken kratzt. Henk landet unsanft am Boden und kann zum Glück abrollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hazug-Ságok wird immer wütender und spricht einen erneuten Zauber:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wehrt euch nicht, denn euer Schicksal ist bereits besiegelt! Niemand widersetzt sich mir! Hahaha…!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden halten stand, doch die Elben haben es immer schwerer und Cirdan zieht bereits einige von ihnen zurück, bevor sie von dem Zauber getroffen werden. Die Elben kommen langsam an die Grenzen ihrer Kräfte. Henk kann dank seiner geschickten Akrobatik einigen Hieben des Dämons ausweichen, während sich einige Elben unter Hazug-Ságoks Kontrolle selbst zerfleischten. Kenji eilte zu Henk, um den Dämon blenden zu können, wenn er weiter auf Henk einschlägt. Dabei bekommt er einen Streiftreffer am Unterschenkel ab, welcher von einem elbischen Heilern an Ort und Stelle verbunden wird. Octavia feuert aus einiger Entfernung Feuerpfeile auf den Dämon und Henk wird von einem gewaltigen Schlag bedroht, als der Dämon im letzten Moment seinen Angriff abbricht und laut zu brüllen beginnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Feuerkugel fliegt über dem Dämon, beginnt anzuschwellen, wird immer größer und schließlich entlädt sich ein gigantischer Strahl elementaren Feuers auf den Kopf des Dämons. Da er sich nach vorne beugt, verfehlt der Strahl das Auge und trifft mit voller Wucht auf die Flügel des Dämons, die nach kurzer Zeit in Flammen stehen, welche den gesamten Himmel über Galadh-Bôr beinahe taghell erleuchten. Es handelt sich um gigantische Macht von Feuer, wie sie z.B. ein hoher Feuerelementar oder -fürst besitzen könnte, welches dem Dämon langsam auch ein Loch in seinen Rücken bohrt, was ihn abstürzen lässt. Er richtet sich so weit auf, wie es ihm mit seinem Schlangenkörper möglich ist, und versucht nach der Feuerkugel zu schlagen, welche jedoch geschickter ist und nach oben ausweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle noch kampffähigen Elben ziehen ihre Schwerter und nach Cirdans Befehlsruf stürmen sie im Nahkampf auf den Feind zu, welcher sich nun mit seinem flügellosen Körper am Boden windet. Kenji kann sich mit seiner Verletzung nicht mehr auf den Beinen halten und kriecht zu den kämpfenden Elben hin. Henk nutzt die Nähe zum Boden, um ein weiteres Mal auf den Körper des Dämons aufzuspringen und auf seinem Rücken zum Kopf zu klettern. Octavia schießt weitere Feuerpfeile ab und auch die Feuerkugel kehrt zurück und feuert mit einzelnen, gezielten Schüssen auf den Dämon, welcher erneut sein Auge mit seinen Klauen schützt. Als Kenji die kämpfenden Elben mit letzter Kraft erreicht, weiht er mit einer Lichtweihe den Boden und stärkt damit seinen Männern den Rücken, damit, während der Dämon davon schwächt wird. Auch Gwaerenor ist zurückgekehrt und singt Luftgeister herbei welche Hazug-Ságok ablenken, so dass Henk schließlich den Kopf des Dämons erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stößt der sichtlich schwächer werdende Dämon einen letzten Schrei aus:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein! Ihr Maden werdet mich nicht bezwingen! Noch bin ich unbesiegt und so wird es auch für alle Zeiten bleiben!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenjis geweihter Boden schützt die Elben vor den Auswirkungen des Zaubers und die Helden halten dank der Drachenträne stand. Henk sticht seinen Säbel in das große Auge von Hazug-Ságok und der Dämon schreit laut und bäumt sich auf. Henk kann sich festhalten und ein zweites Mal in das Auge stoßen. Eine widerliche, schwarze Flüssigkeit läuft aus und der Dämon versucht verzweifelt nach seinem Auge zu greifen. Henk weicht aus und springt von dem langsam umstürzenden Dämon ab. Ferolax und die Elbenkämpfer geben ihm den Rest und, als der Dämon dann regungslos mit seinem gigantischen Leib auf dem Boden liegt, ist der Kampf gewonnen und die Elben jubeln laut. Dann sinken alle vollkommen erschöpft oder verletzt zusammen und auch die Helden sind erschöpft und der weiße Schimmer der Drachenträne um sie herum verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf wird die Drachenträne kurz aktiv und Kenji spürt das Pulsieren. Bevor er sie jedoch hervorholen kann, haben alle Helden nochmal kurz das Bild aus Uselias Erinnerung vor Augen, als der Schwanzkopf den Spiegel verschluckte. Octavia sieht mit Astralsicht in der abyssischen Struktur des Dämons etwas hell herausstrahlen und sie kann schließlich einen celestischen Gegenstand in dem Schwanz des Dämons ausmachen. Octavia brennt ein Loch hinein und Henk öffnet eine vereiterte, abgekapselte Zyste, die sich in dem Halsschwanz des Dämons befindet. Aus dieser bergen sie den Spiegel, welchen sie sofort mit Wasser abwaschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Waschen des Spiegels fällt auf, dass er einen Rahmen hat, der eine stilisierte Sonne darstellt, und von der spiegelnden Seite scheint ein Licht empor. Die Helden werden beim Hineinblicken sofort geblendet und müssen ihr Augen schließen, Ferolax hat kein Interesse hineinzusehen und Gwaerenor erhascht einen kurzen Blick, bevor er sich geblendet abwendet. Auf Kenjis Nachfrage sagt er, er hätte das Glück  gehabt, einen kurzen Ausblick auf sein wahres Selbst zu erhaschen. Gwaerenor ist durch das, was er gesehen hat, scheinbar stark ins Grübeln gekommen und wirkt überrascht, aber auch erleuchtet. Der Spiegel wird gut eingewickelt und von Gwaerenor &amp;quot;[[Spiegel des Anor|Cenedril Anorem]]&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hilft den Elben, einen großen Scheiterhaufen mit den Gefallenen zu entzünden, während die anderen von Heilern versorgt werden und zu essen und zu trinken bekommen. Gwaerenor lobt die Helden und sagt, dass sie mit dem Sieg über den Dämon eine grandiose Tat für das Licht vollbracht hätten und auch Octavia dadurch einen Teil ihrer Schuld wieder ausgeglichen hätte. Er bittet die Helden dann, noch an der Beisetzung der Elben teilzunehmen, bevor sie wieder aufbrechen, und gemeinsam den Sieg über den Herold der Lügen zu feiern. Er heißt sie als Gäste von Galadh-Bôr herzlich willkommen und will noch einiges mit ihnen besprechen. Schließlich spricht Gwaerenor die Helden noch auf den „Flammenmann“ an, bevor er sich verabschiedet und die Helden sich schlafen legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Sideon === &lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Octavia]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.49''') Die Helden schlafen völlig erschöpft ein und schlafen tief und fest, wobei Henk in der Nacht als einziger [[Henks Taverne#Henks Traum (21. Sideon 351 JF)|träumt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bereits heller Mittag, als die drei erwachen. Die Elben haben bereits einen Großteil von [[Hazug-Ságok|Hazug-Ságoks]] Körper verbrannt und ein leicht übler Geruch liegt in der Luft. Bis auf Muskelkater und Kopfschmerzen geht es den Helden gut und sie fühlen sich ausgeruht. Der [[Spiegel des Anor]] wurde in eine passende Tasche gehüllt und lässt sich leicht transportieren. Kenji möchte wissen, ob sich Octavias befürchteten Probleme in Bezug auf ihr Zaubern bewahrheitet haben, und erfährt, dass es besser lief, als erwartet. Octavia weist darauf hin, dass der Nekromant Heriotza nicht bei dem Angriff getötet wurde, und sie spekulieren über seinen Verbleib. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax klopft Henk anerkennend auf die Schulter und empfand es als Ehre, an der Seite eines elbengleich kletternden Menschen zu kämpfen. Er ringt den Helden mit Handschlag das Versprechen ab, nach ihrer Rückkehr nach Barthavion in seinem Haus in Throal mit zünftigem Zwergenbräu auf den Sieg anzustoßen. Auch Gwaerenor weist die Helden darauf hin, welch große Tat sie vollbracht haben und dass seine Elben ohne die Unterstützung von Usiel und den Helden unterlegen gewesen wären. Er dankt auch Kenji für Reinigung der besudelten Altäre (vgl. Abend des [[Kalender#14. Sideon, Fest der Astenda|14. Sideon]]), ohne dessen Hilfe Galadh-Bôr verloren gewesen wäre, und verbeugt sich tief vor ihm. Dann lädt er die Helden zu einer Gedenkfeier ein, und möchte mit ihnen anschließend noch über ihre Reise nach L’yreh sprechen, bei der sie alle erdenkliche Unterstützung der Elben bekommen sollen. Gwaerenor teilt ihnen noch mit, dass Wigo und Matrose Seiler sicher auf der [[Baiula Spei]] abgesetzt wurden, und richtet ihnen Grüße von einem großäugigen Menschen mit einem drachenköpfigem Stab aus, der auf ihre Rückkehr wartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden vertreiben sich die Zeit bis zur Gedenkfeier. Als Cirdan ihnen begegnet, ehrt er Henk als leichtfüßigen Kämpfer und Kenji als Freund mächtiger Götter. Sogar vor Octavia verneigt er sich trotz widersprüchlicher Gefühle kurz anerkennend und lächelt sie kurz an. Währenddessen errichten die Elben einen großen Scheiterhaufen und befreien den Baum von verbrannten Stegen und Ästen, damit er auch weiterhin als Bollwerk gegen die [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und dem Schutz von [[Dogeons Zuflucht]] dienen kann. Den Helden wird noch einmal bewusst, dass die Elben wahrhaft epische Kämpfer sind und der Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] ohne ihre Ablenkung vermutlich gescheitert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abend sind alle Toten in blauen Tüchern gewickelt auf dem Scheiterhaufen platziert, in dessen Mitte eine erhöhte Bahre steht, auf welcher ein blaues Leichentuch ohne Leichnam, eine Krone und viele Blumen liegen. Dieser Platz verkörpert Gwaeriels Körper, den leider niemand bergen konnte, nachdem sie Hazug-Ságok ansehen musste und sein Opfer wurde (vgl. [[Kalender#18. Sideon|18. Sideon, Episode 21.43: Henk und Kenji]]). Cirdan führt die Helden zu ihrem Platz und die Elben stimmen einen Gesang an, welcher die Flammen der Fackeln hell aufleuchten und tanzen lässt. Octavia wird eine Feuermagie präsentiert, die ganz ohne Zwang und Absicht arbeitet und auf die Freiwilligkeit der Flammen setzt. Dann hält [[Gwaerenor]] eine kurze [[Gwaerenor#Gwaerenors Ansprache (21. Sideon 351 JF)|Ansprache]], welche Cirdan für die Helden übersetzt. Er sing dann ein trauriges kurzes Lied als Abschiedsgruß an seine Schwester Gwaeriel und entzündet den Scheiterhaufen. Jeder wirft seine Fackel ins Feuer und alle stehen gemeinsam ums Feuer und singen. Kleine Gestalten aus Rauch und Feuer tanzen im Lodern des Scheiterhaufens, der langsam abbrennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind zu einem Festmahl geladen und genießen das reichhaltige Mahl unter dem großen Baum. Es ist ein friedliches Fest, bei dem gesittet und andächtig gefeiert und gemeinsam musiziert wird. Dann kommt Gwaerenor zu ihnen und informiert sie darüber, dass sich eine Feuerkugel nähere. Er möchte wissen, ob sich seine Männer bereit machen soll, doch Octavia verneint. Kenji hat gehofft, Ignus nicht mehr zu begegnen, und betont, dass dieser eines Tages büßen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später fliegt eine Feuerkugel direkt über ihren Köpfen hinweg, dreht eine Runde und landet in fünf Schritt Entfernung zu Octavia, so dass einige Elben den Flammen ausweichen müssen. Nachdem sich die Feuerkugel in Ignus menschliche Gestalt verwandelt hat, fällt allen auf, dass der [[Geanist (Klasse)|Urformer]] um mehrere Jahre gealtert aussieht und sogar einige graue Haare besitzt. Ignus blickt Octavia mit einem breiten Grinsen auffordernd an und wartet, bis sie zu ihm kommt. Diese lässt ihn etwas warten, begibt sich dann aber zu ihm. Als er sie nur angrinst, spricht Octavia ihn an und macht ihm klar, dass sie ihm trotz seiner Hilfe beim Kampf gegen Hazug-Ságok keinen großen Dank entgegenbringt. Ignus spielt seine Hilfe herunter und sei nun zufällig in der Nähe gewesen, als sie seine Hilfe gebrauchen konnte. Octavia erkennt seine Unterstützung an, und gibt ihm zu erkennen, dass sie genau wisse, warum er es getan habe. Ignus scherzt, er sei nur gekommen, um seinen Umhang zurückzuholen, doch Octavia ist nicht zum Scherzen aufgelegt. Ignus wird auch ernst und gesteht, dass er sehen will, ob Octavia vielleicht inzwischen zur Vernunft gekommen sei. Sie habe so verwirrt auf ihn gewirkt, als sie die Verbindung der beiden abbrach, weshalb er ihr auch ihren berechtigten Gefühlsausbruch verzeihen könne, da er ja schließlich wirklich ihre Freunde umbringen wollte. Ignus habe doch gespürt, was Octavia sich in ihrem tiefsten Herzen wünschte, und sie solle endlich aufhören, sich selbst zu belügen und ein Leben wider ihre Natur zu führen. Octavia konfrontiert Ignus damit, dass sie lieber auf die Unsterblichkeit und die ganze Macht verzichte, wenn es bedeuten würde, so werden zu müssen wie er. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus gibt ihr zu bedenken, dass sie nie mehr solche Arten der Ekstase und Leidenschaft erleben werde, wie mit ihm. Als er sie mit seinen kohlrabenschwarzen Augen anblickt und sie kurz aufflammen lässt, steigen die Erinnerungen an die gemeinsamen Erlebnisse in Octavia hoch und sie muss stark mit der Verführung ringen. Ignus nähert sich leicht und berührt sie sanft funkensprühend an der Schulter. Octavia ist wie in einem Bann, als Ignus sie an sich heranzieht und sie leidenschaftlich küsst. Henk hält sicherheitshalber den neugierig schauenden Kenji zurück. Ignus beendet den Kuss, blickt Octavia in die Augen und fragt sie, ob sie loskönnen. Octavia zögert und Ignus erklärt ihr, dass ihre Freunde ihr nichts bieten können. Octavia blickt hilfesuchend zu Henk und Kenji, welche sie vertrauensvoll anblicken. Dann stößt sie Ignus von sich weg und erklärt ihm, dass sie sich nicht von ihm einwickeln lässt. Ignus erklärt ihr, dass sie einen großen Fehler mache, den sie mit Sicherheit noch bereuen werde, was Octavia als Drohung auffasst. Doch Ignus erklärt ihr, dass die Erfahrungen mit ihm sie nie mehr loslassen werden und sie keine Erfüllung in den Armen eines anderen Mannes finden werde, da ihre Magie für jeden zu einer Gefahr geworden sei. So werde sie zur Einsamkeit verdammt sein, da sie ihr Glück nicht bei einem Sterblichen finden könne. Eines Tages werde sie an diesen Moment zurückdenken und sich wünschen, anders entschieden zu haben. Dann tritt Ignus zurück, blickt sie mit einer Mischung aus Enttäuschung, Trotz, verletztem Stolz und aufrichtiger Traurigkeit an und zischt als Feuerkugel in Richtung der Hauptinsel ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk winkt Octavia herüber und gießt ihr Beerenwein ein. Er erklärt, dass Ignus sie nicht lieben würde, da er ihr sonst nach der Queste die Möglichkeit gegeben hätte, nochmal über sein Angebot nachzudenken. Kenji diagnostiziert, dass Ignus nicht die Kraft habe, sie selbst zu ändern, und Henk weist auf Ignus verletzten Stolz und seine echte Traurigkeit hin – jedoch Traurigkeit ohne Reue, wie Kenji bemerkt. Henk versucht Octavia deutlich zu machen, dass er wisse, was sie aufgegeben habe, und dankt Octavia für ihr Opfer für die Welt, denn niemand möchte gerne allein sein. Henk beteuert ihr, dass er ihr bei allem, was sie getan habe, keine Vorwürfe mache, und Octavia gesteht sich ein, dass ein Teil von ihr gerne mitgegangen wäre. Henk drückt Kenji seinen Respekt aus, dass er sein Leben geben würde, um diese Welt zu retten, und offenbart den anderen, dass er die Welt für Violas hübschen Hintern und sein Kind retten werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor tritt zu den Helden und bittet Octavia um ein Gespräch. Er sagt, dass sie für eine Sterbliche eine enorme Willenskraft bewiesen habe, als sie Ignus und dessen Macht entsagte, und er deshalb sicher sei, dass sie dazu fähig sein könnte, sich mit den Wurzelkräften soweit zu versöhnen, dass das Feuer keine Macht mehr über ihre Handlungen und ihre Empfindungen besitzt. Eines ihrer Hauptprobleme darin besteht, dass sie die Wurzelkräfte nicht als Ganzheit verstehe und sich nur dem Pfad des Feuers verschrieben habe. Jeder Wurzelkraft sei aber mit Empfindungen der Seele verbunden und gerate die Seele aus dem Gleichgewicht, verlören auch die Wurzelkräfte ihre Ausgeglichenheit und die dominanteste Wurzelkraft könne diese Person dann völlig vereinnahmen und die Herrschaft übernehmen. Um die Wurzelkräfte besser zu verstehen, legt er ihr nahe, eine Reise ins alte Umel zu unternehmen. Im Ithil-Aeglir (Sichelgebirge), welches die höchsten Gipfel auf ganz Aloran besitzt, gibt es einen Ort auf der Spitze des sogenannten „Amon Thonn“, an dem die „Veldurin“ (Goldelben) einen Sitz haben und über die Mächte der Wurzelkräfte wachen. Er überreicht Octavia dann als Erkennungszeichen ein kleines, goldenes Emblem, welches eine Sonne über einem Baum darstellt, und erklärt ihr, dass dies das Zeichen von Veldun sei und, wenn sie dies seinen Freunden dort zeige, sie ihr dabei helfen werden, die Wurzelkräfte besser zu verstehen. Gwaerenor wünscht ihr alles Gute und hofft, dass sie den brennenden Zorn in sich zu zügeln lernt. Octavia bleibt danach noch kurz allein und starrt auf das Meer, bevor sie zu den anderen zurückkehrt und ihnen das Abzeichen zeigt und von den Wurzelkräften erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Festes werden die Elben plötzlich ganz still und blicken zu Kenji. Gwaerenor bittet ihn vorzutreten und dankt ihm für die Rettung von Galadh-Bôr, denn ohne die Hilfe seiner Götter hätte der Baum nicht überlebt. Dann überreicht ein Elb Kenji eine schneeweiße Feder, welche von dem Greif auf [[Die_Götter_der_Elben#Gwelwen_-_.E2.80.9EDer_Hohe.E2.80.9C|Gwelwens]] Lichtung stammt. Gwaerenor erklärt ihm, dass es die Feder des „Menellon“ sei und dass Gwelwens Gunst durch sie Kenjis Weg stets begleiten und ihm in seinen Herzen stets zu Aufrichtigkeit anleiten möge. Dann verbeugt Gwaerenor sich vor Kenji und alle Elben tuen es ihm gleich. Henk möchte die Feder einmal berühren, was Kenji ihm gestattet, und erklärt diesem, dass dies wohl eines der bedeutendsten Dinge in Kenjis Leben sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden feiern dann noch etwas weiter, bis sie müde im oberen Bereich des Baumes einen gemütlichen Schlafplatz angeboten bekommen und sich in warme Decken kuscheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. Sideon ===&lt;br /&gt;
Henk erwacht als erstes und weckt die anderen. Jeder findet einen stärkenden trank neben seinem Bett und Octavia bekommt ein dunkelblaues, elbisches Gewand, welches Gwaeriel gehörte. Nach einem ausgiebigen Frühstück gesellt sich Gwaerenor zu ihnen und gibt ihnen einige Informationen über ihr Ziel [[L'yreh]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L'yreh war während des [[Großer Sphärenkrieg|Großen Sphärenkrieges]] ein wichtiger Stützpunkt der Belroeg und eine Residenz der Herrn der Lügen. Diese finstere Stadt voller Schatten und Unheil wurde einst von Dämonen selbst erbaut und ist heute ein verfluchter Ort des Wahnsinns und der Hässlichkeit, dessen Macht durch die grausigen [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] aufrecht gehalten wird. Manche behaupten, dass diese einst Elben waren, die durch die Dämonen korrumpiert und verändert wurden, andere behaupten, dass sie eine finstere Schöpfung der Belroeg sind, welche mit den Gesichtslosen eine Rasse erschufen, die auch nach der Errichtung von Luthiels Netz auf Baneth ausharren und einwirken kann. Die Gesichtslosen gehören nicht zu den gewöhnlichen Belroeg, sie haben eine Art „Gemeinschaft“ gegründet, führen ein geplantes Leben und haben sogar Kulte, in welchen sie die Belroeg verehren. In den alten Ruinen der versunkenen Stadt verwandeln sie ihre zahlreichen Gefangenen in willenlose Diener, indem den gefangenen Matrosen und Schiffsmannschaften von einem der Obersten der Gesichtslosen etwas eingepflanzt wird, was sie selbst in dämonische Kreaturen verwandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesichtslosen sind bereits seit Urzeiten in L'yreh und werden von den Elben von Galadh-Bôr bekämpft und in Schranken gehalten, doch erst seit einigen Monaten beginnen sich die dämonischen Kreaturen überall in der Bartha-Bucht zu verbreiten. die Elben haben bereits seit längerem darüber spekuliert, ob die Gesichtslosen einen neuen Verbündeten haben, über den sie neue Macht beziehen können, und durch die jüngsten Ereignisse steht nun fest, dass es sich dabei nur um die dunklen Kultisten aus Barthavion handeln kann. Gwaerenor ist bekannt, das Seregs Leichnam in L'yreh liegen soll, und weist darauf hin, dass der Kult mit der Wiedererweckung des gefallenen goldenen Königs nicht nur einen unvorstellbar mächtigen Schergen gewinnen, sondern durch diese abscheuliche Schändung auch ganz Veldun in Leid und Trauer stürzen würde. Die Gesichtslosen würden die Herrschaft über die Bartha-Bucht erlangen und kein Seemann wäre mehr sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso wichtiger sei es deshalb, dass die Helden zu ihrem Ziel gelangen, um die Kultisten aus L'yreh zu vertreiben und das Festland zu schützen. Die Flotte von Galadh-Bôr wird mit den Helden und ihrem Schiff mitsegeln und alles tun, damit diese zu ihrem Ziel gelangen. Die Elben werden sie zu einem Punkt bringen, wo sie nach L'yreh hinabtauchen können, doch nicht nur die Gesichtslosen werden L'yreh bewachen, sondern auch unzählige andere Dämonen und verirrte Seelen tummeln sich über und in den Wassern der verdorbenen Stätte. Die Elben werden deshalb mit den Helden kämpfen und ihnen eine Ablenkung bieten, damit sie mit ihren Tauchboot zum Ziel gelangen können. Seine Flotte werde spätestens in drei Tagen wieder einsatzbereit sein und er empfiehlt den Helden, nun zuerst auf ihr Schiff zurückzukehren und ihrer Mannschaft davon zu erzählen und diese auf die gefährliche Fahrt nach L'yreh vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.50''') Einige Elben stehen Spalier, als die Helden am späten Vormittag zum Anlegesteg gehen. Gwaerenor weist sie darauf hin, dass nun die vielleicht größte Herausforderung in ihrem Heldenleben auf sie warte, denn es könnte ihnen auf dem Meeresboden ein weitaus größerer Schrecken begegnen als bei dem Kampf gegen [[Hazug-Ságok]]. Octavia wird gewarnt, dass die elbischen Tränke bisher die Nebenwirkungen ihres Machtrausches gedämpft haben, so dass das Feuer bald seinen Preis fordern werde und sie mit einer anstrengenden Zeit der Entwöhnung rechnen müsse. Wer sich einmal vollkommen der Macht einer Wurzelkraft hingegeben habe, den werde sie nie wieder vollständig loslassen, und Octavia stehe noch ein weiterer, sehr herausfordernder Kampf bevor, bei dem sie alle Unterstützung ihrer Freunde gebrauchen könne. Kenji spürt, dass Octavia die Leere mit etwas füllen kann, und verspricht mit Henk zu helfen, worüber Octavia sehr froh und dankbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überfahrt verläuft trotz starkem Wellengang komplikationsfrei und es scheint fast, als würden die Wassergeister freiwillig die Elben beim Erreichen ihres Zieles unterstützen. Während der Überfahrt bemerkt Octavia allmählich, wie der elbische Trank seine Wirkung verliert und eine innere Unruhe in ihr aufsteigt, aus Verlangen nach dem Rausch des Feuers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Baiula Spei]] werden die Helden von Iustus in Empfang genommen, der ein besorgtes Gesicht macht und sie um ein Gespräch in der Offiziersmesse bittet. Während Ferolax sich an die Inspektion des [[Natator aeris]] macht, wird den Helden bewusst, dass der Admiral sie nicht begrüßt hat. Sie erfahren von Leutnant Ibendorn, dass Kaltfisch mit einer Handvoll Männer den Admiral entführt und das Schiff mit einem Beiboot verlassen hat. Henk erinnert sich an das Treffen der Bambusen bei Kaltfisch und Kenji muss an Ekky denken, den er in der Kajüte des Admirals erwischt hatte (vgl. [[Kalender#13._Sideon|13. Sideon - Episode 21.34]]). Sie überlegen, ob Kaltfisch eventuell von den Schwarzmagiern beeinflusst oder verführt wurde. Während der Besprechung bekommt Octavia furchtbare Kopfschmerzen und spürt an ihren zitternden Händen die ersten Auswirkungen der Machtentwöhnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax kommt hinzu und berichtet, dass ein wichtiger „Kontrollstein“ aus dem Tauchboot gestohlen wurde, ohne den es nicht tauchen könne, da er den Zauber dafür enthalte. Alle gehen davon aus, dass Kaltfisch den sehr wertvollen Kristall mitgenommen hat, und Henk will Kaltfisch töten, wenn er ihn das nächste Mal sehe. Kenji hat gedacht, ihn erreicht zu haben, und Henk macht ihm klar, dass der alte Pirat stets nur seinen eigenen Plänen gefolgt sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bittet Octavia um ein Gespräch im Labor, wo er erleichtert reagiert, als er erfährt, dass Octavia sich von Ignus losgesagt hat. Er ist sehr besorgt, da sich Octavias Astralströme in einem sehr chaotischen Zustand befänden, weil ein großes Ungleichgewicht in ihrem Körper entstanden sei. Er warnt sie davor, dass es nicht einfach sein werde, wieder in ihren früheren Zustand zurückzufinden. Während des Gesprächs geht es Octavia zunehmend schlechter: extremes Schwitzen, Muskel- und Kopfschmerzen und ein Gefühl der Gereiztheit und Unausgeglichenheit. Iustus rät ihr zu Konzentrationsübungen aus dem „Grimorum Arcanum“, was Octavia ablehnt, und bittet sie inständig, Feuerzauber zu vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Henk gehen an Deck und Wigo klagt Henk sein Leid. Kaltfisch habe ihn ausgeschlossen, als er gestern Abend mit seiner Truppe in der Kapitänskajüte gefeiert habe. Außen den Admiral hat Kaltfisch auch noch Wigos Papagei „Slindro“ mitgenommen, um den er sich gekümmert hat, als Wigo die Helden begleitet hat. Wigo fürchtet, dass Kaltfisch auch den Klabatterwicht mitgenommen habe, woraufhin Henk sofort Pöttzi herbeiruft. Dieser ist noch anwesend und ebenfalls sauer auf Kaltfisch. Auch er wurde ausgeschlossen, habe sich aber heimlich hineingeschlichen und sie belauscht. Pöttzi berichtet, dass Kaltfisch auf eine kleine Insel mit Mauerresten wollte und es dort ein Versteck gebe. Kaltfisch sprach von einer Höhle unter den alten Mauern, vor der aus man nach Fuselfels gelangen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo möchte die Helden begleiten und Kenji holt Octavia, die zwar noch sehr schwach, aber für eine willkommene Ablenkung dankbar ist. Sie trinkt etwas Alkohol gegen die Krämpfe, während Henk von ihrem Plan erzählt. Die Obermatrosen Klippstein und Grauwasser rudern die Helden am späten Mittag zu der Insel, die Kaltfisch bereits bei ihrer Ankunft unter die Lupe genommen hat. Die Überfahrt ist rau und alle müssen sich gut festhalten. Octavias Muskeln verkrampfen und ihre Hände werden so heiß, dass das Holz anfängt zu qualmen und die Hände schwarze Abdrücke darauf hinterlassen. Octavia gelingt es, ihre Hände im Wasser zu kühlen, während sie von Henk und Kenji gut festgehalten wird. &lt;br /&gt;
[[Datei:Schatzinsel.png|miniatur|rechts|Die Insel mit alten Ruinen]]&lt;br /&gt;
Auf der Insel entdecken die Helden in der ersten Bucht das entwendete Beiboot und gehen ebenfalls an Land. Die Ruderer warten, während sich die Helden in den Wald begeben und die Ruinen suchen. Octavias Zustand verschlechtert sich und Henk scheucht fast eine Lavaechse von ihrem Nest auf. Dann entdeckt Henk, dass im Wald Fallen aufgestellt wurden und enttarnt eine alte Fallgrube. Die Untersuchung der ersten Mauerreste bleibt erfolglos und die Ruinen erinnern die Helden an die Festungsbauten der grünen, blauen und roten Festung, so dass es sich hier um einen Außenposten handeln könnte.  Henk tappt unterwegs in eine Seilfalle und wird von den Beinen gerissen, worüber sich Octavia so sehr erschreckt, dass Funken aus ihren Fingern schießen. Schließlich finden sie bei einer Ruine unter einem trockenen Busch einen Abgang, der in einem alten, riesenhaften Gang unter die Erde führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gigantische Gang gehört offensichtlich zur alten Zwergen-Architektur und endet in einer Sackgasse mit verrotteten Kisten und Regalen, in der Henk dennoch einen leichten Luftzug wahrnimmt. So entdeckt er hinter einem Regal einen versteckten kleinen, in den Stein geschlagenen Tunnel, der nur provisorisch mit Holz abgestützt ist und wohlmöglich von Piraten gehauen wurde. Bei Durchqueren bekommt Octavia Schweißausbrüche und ihre Augen beginnen zu glühen und sie versprüht hin und wieder kleine Funken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hafenversteck.png|miniatur|links|Das alte Schmugglerversteck]]&lt;br /&gt;
Der Gang endet in einer größeren, natürlichen Höhle, in der entfernt die Meeresbrandung zu hören ist. Die Kammer ist gefüllt mit alten Holzfässern voller Fusel und teilweise verrotteten Vorräten. Als die Helden sie durchqueren, fliegt ihnen plötzlich der Papagei entgegen und schmettert ihnen krächzend ein „Aallutscher“ entgegen. Geräusche aus dem vorderen Teil der Höhle verraten den Helden, dass sie bemerkt wurden, und sie betreten vorsichtig die andere Höhlenkammer. Hier befindet sich neben weiteren alten Vorräten ein Anlegesteg, sie entdecken auch ein frisch umgeworfenes Fass Fusel. Jemand ist eben noch  hier gewesen und wäre er ins Wasser gesprungen, hätte man es mit Sicherheit gehört. Während Henk am Rande der Höhle eine steile Treppe findet, welche die Klippen emporführt und eine Möglichkeit zur Flucht bietet, braucht Octavia eine kleine Pause, weil es ihr hundsmiserabel geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklimmt die Klippe als erstes, während die anderen nicht so leicht hinaufkommen. Besonders Octavia macht zwischendurch schlapp und wird von Kenji und Wigo unterstützt. Henk beobachtet, wie eine Person gerade im Wald verschwindet und läuft ihr direkt hinterher. Als Kenji die Klippe erreicht, sieht er Henk im Wald verschwinden und überlässt es Wigo, sich um die erschöpfte Octavia zu kümmern. Henk tappt im Wald in eine Netzfalle und kann sich gerade mühsam daraus befreien, als Kenji ihn erreicht. Gemeinsam verfolgen sie die Spur des Flüchtenden und Henk überwältigen ihn schließlich mit einem gekonnten Sprung. Es ist Plankenjockel, der sofort um sein Leben bettelt und vor lauter Angst bereit ist, alles zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plankenjockel berichtet, dass Kaltfisch die Meuterei gleich nach dem Angriff von Grett zu planen begann und von seinem alten Schmuggelversteck bei den Götterinseln erzählte, zu dem er die verängstigten Bambusen mitnehmen und dort verstecken könne. Ekky wurde von Kaltfisch hartnäckig überredet, den Admiral zu entführen und in Perlheim auszulösen, um sich auf Fuselfels einen großen Namen zu machen und für das Gold sein eigenes Schiff mit eigener Mannschaft zu bekommen. Kaltfisch und Plankenjockel wollten das Versteck für Ekky wieder herrichten, doch der alte Pirat habe sich mit einem Fass Fusel an einen Strand zurückgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plankenjockel ist bereit, die Helden zu diesem Strand zu führen, an dem sie einen betrunkenen und schnarchenden Kaltfisch finden, der sich an einen Stein mit der Aufschrift „Conny“ lehnt, in welchen auch ein Herz mit einem Pfeil eingraviert ist. Henk schlägt Plankenjockel nieder und weckt dann Kaltfisch. Dieser lacht laut und lobt die Helden, dass sie so gerissen sind und ihn erwischt haben. Er verhöhnt sie damit, dass er niemals den Weg in den Nebelschlund kannte, und bedankt sich bei ihnen für die Mitfahrgelegenheit. Henk ist sehr wütend und packt Kaltfisch am Kragen und zieht ihn hoch. Als Henk ihm droht, bietet dieser Henk seine Brust an und meint, dass er ihn gerne an Ort und Stelle abstechen könne. Immerhin habe Henk ihm dies versprochen und er freue sich schon darauf, von Henk getötet zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert sich dabei an die Situation im Kerker von Fuselfels, wo Kaltfisch bereits einmal versucht hat ihn zu provozieren, damit er ihn tötet. Scheinbar hofft Kaltfisch, dass er Henk so eine Lektion in Skrupellosigkeit erteilen könne, wenn er es schafft, dass dieser einen wehrlosen, alten Idioten wie ihn absticht. Er hat ihm sogar prophezeit, dass Henk ihm ähnlicher ist, als es ihm lieb ist, und er dies sich selbst noch beweisen wird, wenn er ihn eines Tages töten wird. Daher sieht Henk vom Töten ab und versetzt Kaltfisch einige schmerzhafte Schnittwunden an Wange, Schulter und Arm, als er ihnen nicht verraten will, wo er den Kristall aus dem Tauchboot versteckt hat. Kaltfisch genießt scheinbar die Schmerzen, doch als Henk ihm androht, das Messer in seinen Hintern zu stecken, hört für ihn der Spaß auf. Kaltfisch verlangt einen Schluck Fusel, welcher ihm wegen der blutenden Wange bei Trinken Schmerzen bereitet, und wäre bereit, das Versteck seines Schatzes, wo auch der Kristall zu finden ist, zu verraten, wenn Kenji ihm verspräche, dass er wieder an diesen Strand zurückkehren und hier sein Ende finden könne. Dieser sagt zu und Kaltfisch führt sie zu seinem Schatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schatz ist unter einer Luke mitten im Wald versteckt und über eine längere Leiter kommt man zu einem ausgebuddelten Hohlraum im Felsen, welche eine recht große Kammer bildet, die bis zur Decke mit Gold gefüllt ist. Octavia kann mit Astralsicht schnell einige magische Gegenstände ausfindig machen und findet neben dem Kontrollstein des Tauchbootes  noch ein sehr altes, [[Schildkrötenamulett|elbisches Amulett]], welches hochmagisch erscheint und einen blau-grünen Kristall in Form einer Meeresschildkröte hat. Schließlich kehren sie zum Strand zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Henk sehen nicht ein, warum Kenji Kaltfisch jetzt seinen Tod so einfach ermöglichen will, und ziehen sich zurück, als dieser mit dem alten Piraten am Grabstein bleibt. Kenji leiht sich von Henk seinen Dolch und fragt Kaltfisch, ob er noch etwas sagen wolle. Kenji war zuvor aufgefallen, dass der Gedenkstein Kaltfisch emotional wirklich bewegt und er nicht gerne darüber spricht. Auf Kenjis Frage erklärt Kaltfisch nur, dass hier die Schwester von Klingen-Bonnie ruhe, bei deren Ermordung die Helden Zeuge waren. Mehr gäbe es nicht zu sagen und mehr ginge ihn auch nichts an. Dann schneidet Kenji Kaltfisch die Kehle durch und spricht über seinen Leichnam einen Lichtsegen. Wigo hilft ihm dabei, Kaltfisch bei Conny zu verbuddeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat inzwischen Plankenjockel geweckt und droht, ihn wegen Meuterei zu töten. Doch Octavia gibt den Helden die Schuld an der Auswahl der angeheuerten Männer, was Henk einsieht, die Verantwortung übernimmt und Plankenjockel freilässt. Die Helden kehren dann zu ihrem Ruderboot zurück und setzten zur Baiula Spei über. Octavia ist am Ende ihrer Kräfte und hat starken Schüttelfrost. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ankunft sieht Iustus gleich besorgt ihren Zustand und bittet sie zur Sicherheit ins Labor. Henk und Kenji besorgen ihr eine Matratze, da sie nicht mehr stehen oder sitzen kann, und Iustus erschafft darum ein Schutzschild, um das Schiff nicht zu gefährden. Kenji begibt sich daraufhin in die Kapelle und betrachtet immer wieder seine Hände. Es fühlt sich anders an, als er erwartet hat, und er wird sehr nachdenklich. Henk geht in Kaltfischs Kajüte und ruft Pöttzi herbei. Gemeinsam trinken sie auf Kaltfisch, den alten Bastard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.51''') Wigo möchte die Nacht bei Iustus im Labor bleiben, weil er sich Sorgen um Octavia macht. Diese leidet sehr an akuten Entzugssymptomen wie Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, glühende Augen und funkensprühende Finger. Dazu kommt der unerträgliche Drang nach der Macht des Feuers und Octavia würde schließlich alles machen, um an elementares Feuer zu gelangen, doch Iustus hat vorsorglich das Schild auch so eingestellt, dass es auch Materie darin einsperrt und Octavia ihn nicht verlassen kann. Zwischendurch entladen sich auch größere Mengen an Feuer, so dass das Schiff durch die Explosionen durchgeschüttelt wird. Wigo besorgt von Abdrushin etwas schwarzen Lotus gegen Octavias Schmerzen, doch er kann ihn ihr nicht geben, da der magische Schild nicht gesenkt werden darf, um das Schiff nicht zu gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk schaut nach dem Schluck auf Kaltfisch im Labor vorbei, nachdem er die Erschütterung gespürt hat. Octavia bittet unterdessen Wigo, ihr ein paar Feuerpatronen zu besorgen, doch der Junge bleibt standhaft. Als Henk dazukommt, bittet sie diesen, doch auch er bleibt stark und sagt nein. Octavia versucht alles, um Wigo und Henk zu überzeugen, sie aus dem Schild zu lassen. Als Kenji hinzukommt,  bettelt sie ihn herzzerreißend um etwas Feuer an und zeigt ihre ganze Qual. Sie ist ohne Kontrolle und benimmt sich würdelos. Henk schickt Wigo, um einen Spiegel zu beschaffen, während Iustus auf Octavia einredet, um sie zu beruhigen. Er erinnert sie daran, dass Thyrner stark genug seien, so eine Entwöhnung durchzustehen. Sie habe eine wichtige Aufgabe für den Kaiser zu erledigen und die Drachenpriesterinnen haben sie wegen ihrer Stärke zur Auserwählten Thyrnas ernannt. Doch Iustus erreicht Octavia nicht richtig und schlägt schließlich einen militärischen Ton in ihrer Muttersprache Thyrnisch an, um noch zu ihr durchzudringen. Er fordert Octavia scharf zu Disziplin, Besonnenheit und Ehre auf und weist sie darauf hin, dass er sie zu ihrem eigenen Wohl erst wieder frei lassen würde, wenn sie für sich selbst und für andere keine Gefahr mehr darstelle. Diesmal erreicht er Octavia und sie beruhigt sich und sinkt völlig erschöpft zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23. Sideon ===&lt;br /&gt;
Während Octavia sich auf der Matratze zusammenkauert und anscheinend lebhafte Halluzinationen durchlebt, die anfangs eher leidenschaftlicher Natur zu seien scheinen, dann aber schlimmer werden und Albtraumcharakter annehmen (siehe [[Octavias Bibliothek#Octavias Entzugserscheinungen (22./23. Sideon 351 JF)|Octavias Bibliothek]]), will Iustus von Henk und Kenji wissen, was überhaupt mit Octavia geschehen ist. Er will wissen, welche Zauber sie angewendet hat und wie die Verbindung zu Ignus beendet wurde. Er erfährt von dem Aufzehren elementaren Feuers durch dir beiden und, als er von Octavias Metamorphose erfährt und nach der Ursache fragt, erzählt ihm Kenji von seinem Versuch, Ignus zu töten und Octavias heftigen Wutausbruch, der ihre Verwandlung in Feuer ermöglichte. Iustus hofft, mit diesen Informationen Octavias Zustand präziser einschätzen und ihr somit besser helfen zu können, und setzt sich an seine Bücher.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk Wigo ins Bett gebracht hat, spricht ihn Kenji an und offenbart ihm, dass er nach der Tötung von Kaltfisch jetzt besser verstehen könne, auf was für schmalen Pfaden sich Henk häufig befinden müsse. Daher wolle er nicht, dass Henk den Pfad allein gehen muss. Henk ist froh, dass er Kaltfisch nicht töten musste, und will in Zukunft die Männer besser im Auge behalten, da er häufig vergesse, wie furchtbar manche Erlebnisse für sie sind. Dann legen sich die beiden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Nacht treffen Henk und Kenji morgens die Offiziere und Ferolax beim Frühstück. Sie informieren sie über Octavias Befinden und berichten ihnen von Kaltfischs Tod und den entkommenen Entführern des Admirals. Leutnant Ibendorn bittet die beiden, am Abend eine Ansprache zu halten und den Männern der Unterstützung der Elben und ihrem Sieg über den Dämon zu erzählen, um die Moral der Männer zu stärken. Den Männern sei nämlich bewusst, dass ihnen die größte Prüfung dieser Fahrt bevorstünde, weshalb Ibendorn Kenji bittet, nach der Ansprache in der Kapelle erreichbar zu sein, falls sich jemand noch etwas von der Seele reden möchte. Ferolax teilt den Helden mit, dass die Reparatur nach dem Erhalt des Kontrollsteins mit der Unterstützung einiger geschickter Matrosen vor dem Eintreffen der Elben erledigt sein werde. Ibendorn teilt noch mit, dass keine Spur der Salzmähre zu entdecken sei und es möglich wäre, dass sie bereits im Nebelschlund auf die Baiula Spei warten und ihr eine Falle stellen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia wird am Morgen nicht wach und befindet sich in tiefem Schlaf. Henk räumt die Kapitänskajüte auf und schmeißt Kaltfischs ekelhafte Matratze über Bord. Kenji verbringt den Vormittag mit sortieren, waschen und aufräumen und besucht vor dem Mittagessen Abdrushin, um ihm den Arm zu zeigen. Als  dieser über die wunderbare Heilung des Armes überrascht ist und Kenji ihm von der Glühanemone erzählt und dabei Andeutungen auf Dogeons Zuflucht macht, berichtet ihm Abdrushin von dem Ort „Wahad’Abadia“, der ewigen Oase, welche ein Patient einst gefunden habe. Dort würden weder Pflanzen noch Tiere sterben und eine immerwährende Brise bändige die grausame Wüstenhitze. Das Wasser dort besitze Heilkraft und die mächtigsten Heilkräuter und goldene Früchte sollen dort erblühen. Doch als die Wächter der Oase, uralte Dingir aus Wind und Sand, ihn entdeckten, vertrieben sie ihn und entrückten Wahad’Abadia seinen Blicken, so dass er die ewige Oase nie wieder finden konnte. Dann erkundigt sich Abdrushin nach Ignus und warum sich Octavia von ihm abgewandt habe. Als Kenji ihm alles erzählt, interessiert ihn, ob sich Kenjis Gefühle für Octavia geändert hätten, nachdem ihm bewusst geworden sei, wie gefährlich der Tanz mit dem Dingir des Feuers ist. Kenji gesteht ihm, dass sich sein Bild von Octavia sehr gewandelt habe und er erkannt habe, einem Trugbild aufgesessen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am frühen Nachmittag wird Octavia wach und bemerkt Iustus, welcher hochkonzentriert innerhalb des magischen Schildes einen Zauberspruch murmelt. Octavia fühlt sich entspannter und hat das Gefühl, als habe sich ihr Geist gerade neu geordnet, obwohl ihr Körper immer noch unter den Entzugserscheinungen leidet. Nach einem Schluck Wasser erklärt ihr Iustus, dass er mit einem modifizierten Schildreparaturzauber Octavias astrale Ströme zu ordnen versucht, und lässt sich von ihr persönlich erzählen, wie sie die Metamorphose vollzogen und den „Spiritus elementia princeps“ verzehrt habe. Er will auch alles über Ignus Geheimnis wissen, wie er sein Leben durch die Macht des Feuers verlängert. Als Octavia ihm von den Wurzelkräften der Elben und ihrer Verbindung zu menschlichen Gefühlen erzählt, gibt Iustus zu, dass zwar kaum jemand mehr von den Mysterien Essentias verstehe als die Elben, diese sich jedoch aufgrund ihres Aberglaubens, auch die kleinsten Teile einer Essenz seien von Empfindsamkeit erfüllt, davon abhalten, diese durchdacht und sicher zu nutzen.  Er rät Octavia eher zu einem Studium der Standartwerke über essentische Magie und macht nochmal Werbung für einen Zauberstab. Dann wiederholt er den Ordnungszauber und Octavia ist froh, einfach liegen zu können, und fällt in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag ist Henk mit der Reinigung der Kapitänskajüte fertig und bietet sie Oberleutnant von Lachs an, der zum neuen befehlshabenden Kapitän ernannt wurde. Dieser bedankt sich und weist Henk darauf hin, dass der Dienst der Männer bald zu Ende sei und sie bereit für die Ansprache wären. Während er die Männer auf Deck antreten lässt, holt Henk Kenji aus der Kapelle. Dann gehen beide auf den Befehlsstand des Schiffs und betrachten die versammelte Mannschaft. Kenji blickt zunächst nach Osten über das Meer und beginnt dann, den Männern vom Kampf gegen Hazug-Ságok zu erzählen. Er stellt vor allem die Heldentat von Wigo heraus, der als junger Mann den alles entscheidenden Zug gemacht hat. Henk erzählt den Männern vom Kampf der Elben und von ihrer Unterstützung, die sie der Baiula Spei zukommen lassen werden. Er erinnert die Männer an die Frauen und Kinder, die geliebten, für die sie dies alles tun, und gemeinsam flößen sie den Männern neue Zuversicht und Stärke ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji trifft im Anschluss in der Kapelle auf Herdin Armiger, welcher ihm von einer Frage erzählt, die ihn quäle. Seit seinem Übertritt zum Passionsglauben hat er keinen Kontakt mehr zu seinem Vater, welcher dem alten Weg folgt. Dieser wies ihn darauf hin, dass er im Totenreich seine Familie nicht wiedersehen werde, da diese die Ewigkeit in den Gefilden des [[Lorkan]] verbringen würden und er ins Licht eingehen werde. Armiger kann sich vorstellen, dass Kenji ähnliche Probleme habe, da seine Eltern vermutlich auch nicht Passionsgläubig gewesen seien. Kenji zeigt ihm die Feder des Greifen und gibt ihm zu verstehen, dass die Passionen und das Licht barmherzig seien und es darum bestimmt eine Möglichkeit gebe, die eigene Familie wiederzusehen. Armiger bleibt der Einzige, der Kenjis Seelsorge in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht dieses Mal auf dem Mannschaftsdeck schlafen und spielt noch ein paar Runden Würfel mit den Männern. Kenji schläft in seiner Kabine und Octavia verbringt die Nacht im Magierlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Sideon ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen werden Henk und Kenji wach, als die Schiffsglocke geläutet wird, weil ein Ruderboot der Elben mit frischem Proviant angekommen ist. Hüter Gwaerenor sendet Vorräte (Lembas-Brot, frisches Gemüse und Früchte) und Heilmittel für die bevorstehende Schlacht. Der Elb gibt ihnen zu verstehen, dass ihre Schiffe am nächsten Tag mit der Sonne kommen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia erwacht, geht es ihr wesentlich besser, da Iustus anscheinend die ganze Nacht seine Zauber gewirkt hat. Seine Augen sind gerötet und er hat dunkle Augenringe, doch er ist der Ansicht, dass Octavia das Schlimmste ausgestanden habe, sich nun jedoch noch weiter ausruhen solle. Octavia bringt Iustus in sein Zimmer und verordnet ihm Schlaf. Dann wäscht sie sich in ihrer Kajüte und ruht sich mit dem Blick auf das Meer aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht mit Henk über Armigers Problem und fragt ihn, ob es für ihn eine Rolle spiele, woran Viola glaube. Henk verneint und betont, dass das, was zähle, das Leben sei. Kenji jedoch ist es wichtig, an die Möglichkeit eines Danach zu glauben. Henk gibt ihm zu verstehen, dass für ihn der Mensch seine Unsterblichkeit nach dem Tode durch seine Taten erringt, an die sich Menschen erinnern. Dann geht er an Deck, während Kenji im Labor nach Octavia sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji findet Octavia schließlich in ihrer Kajüte und umarmt kurz die sich schämende Octavia. Dann will er wissen, ob der Kampf vorbei sei, doch sie erklärt ihm, dass dieser nie wieder enden werde. Kenji versichert ihr, dass Henk und er für sie da seien und helfen wollen. Octavia belastet es, dass sie Kenji töten wollte, und will von ihm wissen, wie er damit umgehe. Kenji erklärt ihr, dass er kein Problem habe, solange sie kontrolliert wirke, doch Octavia will wissen, ob er jetzt sein Vertrauen in sie verloren habe. Da versucht Kenji ihr verständlich zu machen, dass er das ganze eher als Strafe dafür sehe, dass er ihr sie die Chance gegeben habe, die zu sein, die sie sei. Octavia gibt ihm zu verstehen, dass er ihr schwerfallen würde, denn etwas unbefangenes sei vielleicht zerstört worden und nicht ausgedrückte Emotionen können belasten. Kenji erklärt ihr, dass er erkannt habe, ein Trugbild von ihr gehabt zu haben, doch Octavia kann nicht glauben, dass es nichts in ihm ausgelöst habe, dass sie ihn töten wollte. Kenji betont, dass daraus auch Positives erwachsen sei, denn sie habe nicht ihn, sondern das Trugbild in ihm getötet, und er fragt sie, ob er ihrer Ansicht nach jetzt wütend oder verletzt sein solle. Octavia erklärt ihm, dass sie tatsächlich eher so etwas erwartet habe, da sie wirklich ihn töten wollte und kein Trugbild, und Kenji gesteht, dass es ihn doch schockiert habe. Octavia rät ihm, seinen Gefühle gegenüber ehrlich zu sein und nicht zu versuchen, über den Dingen zu stehen, denn auch Ignus glaubte, er habe seine Menschlichkeit überwunden und schließlich wurde ihm genau dies zum Verhängnis. Octavia will wissen, ob es ein Echo in ihm hinterlassen habe, und Kenji fragt sie daraufhin, ob sie so etwas wieder tun würde. Er habe sie in der Metamorphose voller Selbstsicherheit erlebt und nun sei sie schließlich am Boden zerstört. Doch Octavia gesteht ihm, dass sie umgekehrt empfindet und, als sie die Metamorphose vollzog, voller Angst und Selbstzweifel war, während sie jetzt das Gefühl hat, einen Teil ihrer Selbstsicherheit zurückgewonnen zu haben. Octavia gesteht ihm ausserdem, dass sie sich seit dieser Sache nicht mehr richtig trauen könne, und sie bittet Kenji, ihr seine Gefühle nicht vorzuenthalten, sondern ihr zu sagen, wenn etwas zwischen ihnen stehen sollte. Kenji verspricht ihr dies und Octavia offenbart ihm, dass sie tatsächlich dachte, für Thyrna und ihr Pflichtgefühl zu kämpfen, sich jedoch gründlich geirrt habe und einen unangenehmen Einblick in ihr Seelenleben erhalten habe, bei dem sie wertvolle und unangenehme Wahrheiten über sich erfahren habe. Sie weist Kenji darauf hin, dann man manchmal glaubt, sich besser zu kennen, als man es tatsächlich tut, und Kenji versichert ihr, dass er ihr gegenüber ehrlich sein und seine Gefühle erforschen werde. Octavia solle sich besser überlegen, was sie Augustus sagen wolle, und Kenji bietet ihr dafür seine Hilfe an. Diese lehnt Octavia jedoch ab, denn sie könne das selbst in die Hand nehmen. Dann bittet sie Kenji, dass er Henk zu ihr schicken soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat sich in die Bugspitze zurückgezogen, weil er immer noch den Dämon vor Augen hat, welchen er erklommen hat, und wird dort von Ibendorn aufgesucht. Dieser schlägt vor, am Abend eine kleine Feier mit den Männern zu veranstalten, bei der sie die kürzlich wiederentdeckten paar Weinfässer der Mannschaft überlassen könnten. Es würde sie in ihrer letzten Nacht vor dem endgültigen Aufbruch in den Nebelschlund ablenken und auf andere Gedanken bringen. Henk stimmt der guten Idee zu und verspricht die Teilnahme der Helden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.52''') Kenji sucht nach seinem Gespräch Henk und spricht mit ihm über Octavias nicht vollständig heilbaren Zustand, welchen Henk mit Drogenentzug vergleicht. Kenji fragt Henk, ob er sich selber anlügen würde, da er keine Wut auf Octavia empfinde, doch Henk möchte sich nicht in Kenjis Wahrheit einmischen. Die beiden unterhalten sich darüber, ob Kenji Octavia noch vertrauen könne, und Kenji fragt sich, ob er Octavia überhaupt kenne? Da sie ihm sagte, dass niemand heiliger sein solle, als man ist, überlegt Kenji, ob er vielleicht mal wütend werden solle. Henk wimmelt seine Bedenken daraufhin ab und sagt ihm, dass er einfach kein wütender Mensch sei, worauf Kenji aufhört, über sich selbst nachzudenken. Dann betont Henk das Vertrauen, welches da sein müsse, und erzählt Kenji, dass er sich nach dem Kampf gegen Hazug-Ságok noch immer besudelt fühle und ihm Augustus fehle. Kenji blickt nachdenklich in Richtung Nebelschlund und informiert danach Octavia über die geplante Feier am Abend. Diese ist froh über die Abwechslung und hat in der Zwischenzeit etwas niedergeschrieben. Sie fragt erneut nach Henk, und Kenji informiert ihn. Doch Henk will lieber später mit Octavia reden und bleibt an Deck, während Kenji in die Kapelle geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus erwacht am Nachmittag und bittet Octavia darum, vor der Schlacht ihre Magie im Labor zu testen. Er errichtet einen Schutzkreis um sie und lässt sie Zauber sprechen. Als sie ruhig und stabil zaubert, versichert er ihr, dass sie die Kontrolle zurückhabe, sich jedoch vor den Gefühlen hüten solle, die ihre Magie ins Chaos stürzen. Er erinnert sie daran, dass sie vermutlich auf Sabaoth Immortalis treffen und dies ihre größte Prüfung werde, da sie die Kontrolle bewahren und ihre Pflicht als Gesandte des Drachen über ihren Drang nach Rache stellen müsse. Iustus gibt zu bedenken, dass Octavia sich vermutlich bei einer weiteren Metamorphose nicht mehr wiederfinden könne und daher besonders vorsichtig sein müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia entschuldigt sich bei Iustus, dass sie häufig so eine Zumutung gewesen ist, und bedankt sich bei ihm für seine Ehrlichkeit, da er ihr immer gesagt hat, was er von ihr halte, auch wenn dies manchmal sehr negativ war. Iustus hat zugegeben, dass er sie manchmal für ihre Fähigkeiten beneidet und sie ebenfalls als wertvollen Freund betrachtet. Octavia bittet Iustus, mit ihr gemeinsam den Göttern und Vorvätern ein Schwuropfer zu erbringen, was dieser gerne zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach sucht sie Henk, Kenji und Wigo auf und lädt sie ein, als Zeugen dem Ritual beizuwohnen. Sie erinnert Henk an die Gouverneurstochter und erzählt ihm von ihren Vertrauensproblemen. Sie bittet ihn, mit ihr zu reden, falls er ein ähnliches Problem mit ihr haben sollte. Henk verspricht ihr, mit ihr zu sprechen, doch es habe noch etwas Zeit. Henk habe das Vertrauen, dass sie alles tun würde, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen und will ihr später von seiner Perspektive erzählen. Zuvor brauche er noch etwas Ruhe, da er sich von den Eindrücken des Dämons erholen müsse. Schließlich wolle er eine gute Figur machen, da alle zu ihm aufsehen würden. Da Octavia die ganze Sache ziemlich peinlich war, erzählt Henk ihr von seinem Vergleich mit dem Drogenentzug und warnt sie davor, dass die Schwarzmagier diese Schwäche bei ihr ausnutzen werden. Auch Kenji und Wigo wollen gerne am Ritual teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Sonnenuntergang und dem Beginn der Mannschaftsfeier geht Octavia mit Iustus und den Zeugen in die Bugspitze zur Opferschale mit der Kaiserstatue und  führt mit Iustus das [[Thyrner#Typisches Opferritual|Schwuropfer]] durch. Sie schwört, all ihre Bestrebungen in den Dienst des Kaisers zu stellen und sagt sich von ihren selbstsüchtigen und maßlosen Leidenschaften los. Sie bittet die Götter, sie vor Kontrollverlust durch Unbeherrschtheit oder Zorn zu bewahren, und will bestraft werden, wenn sie ihren Schwur bricht, indem sie ihr Amt als Gesandte des Drachen mit allen Privilegien aufgebe, damit sie nicht in ihrem Wahn missbraucht würden. Iustus als Zeuge des Schwurs steht nun in der Verantwortung, sie davon zu entbinden, sobald sie der Versuchung erliegen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Rituals haben sich die Männer an Deck eingefunden und Roana hat auf ein paar Tischen ein Festmahl vorbereitet. Es gibt Kartoffeln und Trockenwurst aus Lyo, Lembas, Früchte und elementares Wasser von den Elben, Wein aus Perlheim und einige Matrosen braten Stockfisch. Die Helden drehen ihre Runde und sprechen nacheinander mit allen Männern. Iustus unterhält sich mit Ferolax und Ibendorn spricht mit den Offizieren über die Gründung der Seelöwen und ihren Stolz, in die Fußstapfen des Grafen Dogerian zu treten. Wigo brät Stockfisch mit Sturmfels und Armiger und erzählt von seinem Kampf gegen Hazug-Ságok. Koyner spricht mit den Helden über die [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und Turmen bedankt sich, dass sie ihm vergeben haben, als er die ganze Mannschaft in Schwierigkeiten brachte (vgl. [[Kalender#30._Spealis|Episode 21.21/22]]). Der Geweihte Tonnmar lobt den Kerzenhändler Kandler, dass er sich nicht Kaltfisch angeschlossen habe, und versichert ihm, dass Notun ihnen seinen Schutz gewährend werde, da sie ein unmögliches Wagnis eingehen und große Taten vollbringen werden. Die Mannschaft aus Notunum erzählt sich [[Notunum#Gr.C3.BCndungsmythos|die Geschichte um Erian Grünwasser]], um ihre Moral zu stärken, da dieser in der letzten Plage von Notun selbst gerettet wurde. Tranhändler Olvir lässt sich nebenan von Zimmermann Gebbert mit Händen und Füßen ein Würfelspiel zeigen und Abdrushin flirtet gerade mit Roana. Pöttzi taucht auf und fragt Henk, was mit ihm geschehe, wenn das Schiff sinken würde. Dann trinkt er mit Henk und erzählt ihm versaute Witze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich hält der neue Kapitän von Lachs eine Ansprache, in der er alle überlebenden Matrosen -außer denjenigen aus Notunum - zu Ehrenmitgliedern im Bund der Kösliner Seelöwen ernennt und ihnen ein Matrosenhalstuch in den kösliner Farben überreicht. Danach ehrt er die Gefährten der Drachenträne und verleiht Octavia, Kenji und Henk den goldenen Seelöwen, die höchste Auszeichnung des Bundes. Danach wird der Gefallenen gedacht und die Namen genannt und Kaptän von Lachs bittet Kenji, mit einigen Männern in der Kapelle eine Lichterandacht abzuhalten und dazu einleitend ein paar Worte aus dem [[Kirche der Passionen#Das_.E2.80.9ELuach.E2.80.9C_als Grundlage der Lehren|Luach]] zu lesen und [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Passionen|das große Passionengebet]] zu sprechen. Die Männer wünschen sich, die [[Die Verkündigung des Baselian#Die Offenbarung der Passionen|Offenbarung der Passionen]] zu hören. Im stillen Gebet bittet Kenji darum, die Bitte von Octavia ergründen zu können. Während Kenji mit dem Ritual der Kirche der Passionen beschäftigt ist, lauschen Octavia und Henk ganz in der Tradition [[Der_Alte_Weg|des Alten Weges]] den Geschichten der Notunumer Matrosen und Henk erzählt die Geschichte vom Norden und der Erschaffung der Drachenträne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht legen sich alle schlafen und die Helden träumen in der Nacht von den Erinnerungen, welche Uselias bereits mit ihnen geteilt hat. Dann erfahren sie durch eine neue Vision von [[Drachenträne#Uselias_und_Sereg_.2824..2F25._Sideon_351_JF.29|Uselias Gespräch mit Sereg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen werde alle durch die Schiffsglocke zwei Stunden vor Sonnenaufgang geweckt und die Helden tauschen sich über die Vision aus. Octavia vergleicht Seregs Metamorphose in Wasser mit ihrem Erlebnis und Kenji ist beeindruckt von der Größe der Bartha-Bucht und den Konsequenzen von Seregs Taten. Henk macht den Plan, Sereg den Spiegel des Sonnengottes vorzuhalten, und sie beschließen, einen Elben als Ersatz für Augustus mit in den Nebelschlund zu nehmen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebelschlund-Karte.png|miniatur|rechts|Gwaerenors Karte vom Nebelschlund und von L'yreh]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.53''') Die Schiffsglocke kündigt das Erscheinen der Elben an und die Helden gehen an Deck, um sie zu empfangen. Es sind zwei Elbenboote, eines mit Einhorn- und eines mit Greifensteven, welche sich elegant nähern und das Einhornboot geht längsseits. Kenji hat den goldenen Greifen auf seinen Stab montiert und die Männer blicken ganz ehrfürchtig, als die Elben an Bord kommen. Mit Gwaerenor besprechen die Helden in der Offiziersmesse mit den Offizieren, Iustus und Ferolax den Plan und der Hüter weist alle daraufhin, dass sie sich auf Seeschlangen und Diener der [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] einstellen müssen, bevor sie ihren Zielort erreichen, an dem die Helden dann das Tauchboot nehmen und nach L’yreh hinabtauchen müssen. Gwaerenor übergibt ihnen eine Karte, auf der ein möglicher Zugang zu dem unterirdischen Tunneln verzeichnet ist und die Helden sehen in einer [[Drachenträne#Uselias_Erinnerung_an_L.E2.80.99yreh_.2825._Sideon_351_JF.29|Vision von Uselias]] das alte L'yreh. Die Helden überlegen, wen sie als vierten Mann mitnehmen sollten, und Octavia zeigt Gwaerenor das elbische Amulett aus Kaltfischs Schatz, welches dieser als ein Artefakt gegen Gedankenkontrolle identifiziert. Henk und die anderen sprechen mit Obermaat Donnerbacher, welcher sich bereiterklärt, sie zu begleiten, wofür er ein elbisches Schwert bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor das Schiff ablegt, ruft der Geweihte Tonnmar mit einem [[Notun#Anrufung_Notuns|Weinopfer Notun]] an und bittet ihn um Standhaftigkeit des Schiffes und Sieg, Frieden und untadeliges Glück. Das Schiff scheint durch leises Knarzen eine Antwort zu raunen und die Männer aus Notunum rufen „Heil dir, Notun!“. Als die Fahrt dann losgeht, weist Kenji mit Ferolax den Obermaat in die Bedienung des Tauchbootes ein, während Henk mit Octavia spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt Octavia nach ihrem Entzug, welchen er mit einem inneren Dämon verglich, den man im Zaum halten müsse, und er bestätigt ihr aus eigener Erfahrung, dass man ihn nie mehr loswerde. Octavia gesteht ihm, dass sie das Verlangen schon vorher hatte, es aber noch nie so schlimm war. Es sei nicht nur die Sucht, sondern auch ein persönliches Interesse an Ignus gewesen, denn bei ihm schien alles immer so einfach zu sein. Dann fragt Henk Octavia unvermittelt, warum sie hier sei, wobei sie darüber nicht lange nachdenken solle. Octavia gesteht ihm, dass sie genau das zurzeit ergründe, und sie ursprünglich wegen Sabaoth hier sei. Sie habe mit dem Tod ihrer Familie nie abgeschlossen und diese Gefühle nie zugelassen, so seien sie gewachsen wie ein Dämon. Dann möchte Henk wissen, warum Octavia mit ihm sprechen wolle, wie Kenji ihm ausgerichtet hat. Octavia erinnert Henk daran, dass die Drachenträne zu zerbrechen drohte, als er sich in Freywall abgewandt habe (vgl. [[Drachenträne#Octavias_Vision_.2820._Celestalis_351_JF.29|Octavias Vision]]), und, da sie so etwas nicht noch einmal riskieren wolle, bietet sie den beiden die Chance an, sich auszusprechen, damit die fehlende Kommunikation nicht wieder zum Problem werde. Sie gesteht Henk, dass es ihr immer noch sehr zu schaffen macht, dass sie Kenji töten wollte, und Octavia fragt sich, wie es dazu kommen konnte. Sie zieht das Fazit, dass sie alle viel ehrlicher und offener sein sollten, und Henk fühlt sich an die Direktheit der Steppenorks erinnert, bei denen man auch immer wisse, woran man sei. Henk erklärt ihr, dass er mit Maldoror ähnliche Erfahrungen gemacht habe, wie sie, und daher wisse, wie das ist. Henk gesteht ihr, dass [[Henks_Taverne#Henks_Adarian-Sichtungen|Marledigmas Einfluss]] auf ihn stark gewirkt habe, und er wisse, dass Octavia mit Ignus zu mächtig für ihre Beeinflussung waren. Er offenbart ihr, dass er einige Gespräche von ihr und Ignus mitbekommen habe, bei denen sie eher abfällig über Menschlichkeit geredet habe. Henk wisse, dass Octavia zu nichts getrieben wurde und alles selbst entschieden habe, und Octavia gesteht ihm, dass Ignus in Dogeons Zuflucht nur ihr Komplize war (vgl. [[Kalender#17._Sideon|Episode 21.40]]). Henk unterstellt Octavia, dass sie immer gedacht habe, etwas Besseres zu sein als andere, und jetzt wie alle anderen ihre Versuchung gehabt habe. Bei ihm sei es Maldoror gewesen, bei Kenji der schwarze Mystiker und bei Octavia die Macht, endlich einmal auszubrechen. Henk betont, dass Octavia nicht besser sei als andere, und dass das in Ordnung sei. Octavia erzählt Henk von ihrer Angst, dass er ihr nicht mehr vertraue, und Henk führt ihr vor Augen, dass sie nun viel menschlicher geworden sei und er endlich wieder auf Augenhöhe mit ihr reden könne. Wie sie mit der Sache umgehe, habe seinen Respekt verdient. Henk erzählt Octavia, dass, als Maldoror in ihm war, es trotzdem alles seine Entscheidungen gewesen waren. Henk ist überzeugt, dass ihre gemeinsame Geschichte für alle einen Sturz beinhalte, und dass dieser nun bei Octavia gekommen sei. Er sei mit ihr jetzt aber mehr im Reinen und von nun an müsse sie mit ihrer dunklen Seite leben. Zwischendurch wäre Henk wütend auf Octavia gewesen, denn sie habe Wahnsinniges geredet und dabei habe er ihre Lust in den Augen gesehen. Er wirft ihr vor, den leichtesten Weg gewählt zu haben und muss Octavia versprechen, in Zukunft mehr mit ihr zu reden, wenn sie sich seltsam verhalte. Denn sie dachte, sie hätte alles unter Kontrolle gehabt und es habe sich auch so gut angefühlt. Ignus habe gedacht, er stünde über dem Menschsein, doch er hat Triebe wie alle anderen auch. Henk erklärte Octavia, dass er ihr keine Absolution geben könne und sie sich damit selbst auseinandersetzen müsse, jedoch nicht in Selbstmitleid verfallen solle, und Octavia wies ihn darauf hin, dass sie deshalb den Schwur geleistet habe. Ihr Grund für die Reise sei die Rache an Sabaoth Immortalis, und Henk gestand ihr, dass er es eigentlich für geliebte Viola tue. Henk resümiert, dass die Geschichten von ihnen als große Helden berichten würden, doch sie wüssten, wie es wirklich war. Dann entschuldigt er sich, dass er Octavia „Hure“ genannt habe, doch diese offenbart ihm, dass es verhindert habe, dass die Metamorphose schon früher stattfand. Henk erklärt Octavia noch, dass er mit dem Gespräch so lange gewartet habe, weil er sich erstmal beruhigen wollt, um konstruktiv mit ihr zu sprechen. Er habe große Trauer bei der Zerstörung von Dogeons Zuflucht empfunden und wollte sie schon umbringen, nur um sie zu stoppen. Er gesteht ihr, dass sie jetzt eine andere für ihn sei, doch dass dies nicht nur schlecht wäre. Schließlich wisse er jetzt, wann er ihr weniger vertrauen sollte, und verspricht zu helfen, wenn es wieder passieren sollte. Octavia bittet ihn, sie nicht zu schonen und sie dann ruhig anzuschreien, denn sie versuche, aus ihren Fehlern zu lernen. Henk verspricht ihr, ihr in den Arsch zu treten, wenn sie das nicht täte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Ankunft am Nebelschlund beschäftigt sich Octavia noch mit Konzentrationsübungen, und Henk geht an Deck und erzählt Kenji von dem Gespräch. Henks Fazit ist, dass sie nie wieder nicht mit den anderen reden werden, und Kenji fügt hinzu, dass die Schwarzmagier im Nachteil wären, da Henk, Octavia und er jetzt über ihre Schwächen bewusst wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag ist der Nebelschlund am Horizont auszumachen, denn die Baiula Spei steuert auf eine große, dichte Nebelwand zu, von der sich eine große Nebelschwade löst und auf das Schiff zuschwebt. Im Nebel werden Gestalten sichtbar und einige Männer werden von gequälten Elbengeistern heimgesucht. Kenji kann die Geister mit seinem Licht gut vertreiben, teilweise erlöst er sie sogar. Auch Tonnmar und Abdrushin helfen, die Männer zu beschützen, bis Luftgeister den Nebel verweht haben und die Geister mit ihm verschwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich fährt die Baiula Spei in die Nebelwand hinein und das Positionsfeuer am Bug beginnt so hell zu leuchten, wie niemals zuvor, was für Octavia ein Zeichen der Gunst ihrer Heimat ist. Kenji geht dabei durch die Reihen der Männer, ermutigt sie und im Chor sprechen sie das [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Passionen|Passionengebet]]. Im Inneren ist es plötzlich sehr dunkel und der Nebel hat eine erstickende Dichte, die allen den Atem stocken und eine Gänsehaut bedrohlich den Rücken hochsteigen lässt. Die Baiula Spei befindet sich in einem abyssischen Kraftfeld, wodurch Kenji von Übelkeit und Abscheu ergriffen wird. Die Elbengeister scheuen das Positionsfeuer und Windgeister vertreiben um den Schiffen den Nebel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Seeschlange.png|miniatur|Eine Seeschlange mit Transportkabine]]&lt;br /&gt;
Etwas großes wird im Wasser gesichtet, was zielgerade auf die Baiula Spei zukommt. Eine Seeschlange nähert sich und Iustus fängt ihren Angriff mit einem Schild ab. Die sich entfernende Seeschlange wird mit den Kanonen beschossen, doch dann entdecken die Männer einiger Wasserghule, die aus dem Wasser auftauchen. Es werden immer mehr und sie beginnen, am Rumpf emporzuklettern. Die Matrosen hindern sie zunächst daran, an Bord zu kommen, doch es sind einfach zu viele. Von beiden Elbenbooten werden die Wasserghule mit Pfeilen beschossen, doch es gelangen immer noch etliche an Deck und versuchen, den [[Natator aeris]] zu zerstören. Baas, Turmen und Koyner verlieren ihr Leben, doch der Natator wurde beschützt und die Wasserghule bezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Geister kommen am Positionslicht vorbei und plagen [[Roana Dernheim|Roana]] in der Küche, so dass Kenji ihr zur Hilfe eilt. Die Schiffe verlangsamen ihre Fahrt, denn der Nebel vor ihnen wird grün durch den Zauber des Nekromanten. Während die Männer bereits das Schlimmste erwarten, stürzen sich die Luftelementare in den Nebel, bilden einen großen Wirbel und lösen den Nebel langsam auf, jedoch nicht ohne dabei selbst ihre Struktur zu verlieren. Die Salzmähre wird gesichtet und Henk entdeckt, dass der Steuermann ein untoter Pirat ist, bevor das Schiff sich wieder im Nebel versteckt. Das Greifenschiff der Elben mit Cirdan nimmt sofort die Verfolgung auf, während das Einhornschiff mit Gwaerenor bei der langsameren Baiula Spei bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seegang nimmt zu und plötzlich erschüttert ein unerwarteter gewaltiger Stoß das ganze Schiff. Und ein lautes Knacken ist zu hören. Im Wasser wird ein untoter Darlig-Wal von gut 20 Schritt Länge ausgemacht, welcher mit einem nekromantischen Zauber mit der Salzmähre verbunden ist und anscheinend von [[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Krakenmaul-Merl]] gelenkt wird. Dank Iustus Schild kann ein weiterer schwerer Angriff abgewehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Walangriffe melden die Matrosen, dass weitere Wasserghule aufgetaucht sind und aufs Schiff klettern. Bei der folgenden Verteidigung des Natator aeris lassen Starkentrutz, Armiger, Halbach und Al’Fessir ihr Leben, und das Schiff wird abermals von dem untoten Wal gerammt, so dass ein lautes Knacken zu hören ist. Die Schüsse der Feuerkanone reißen ein Loch in den Wal, so dass der nächste Angriff abgelenkt wird, aber aufhalten lässt sich der Wal dadurch nicht. Iustus erkennt, dass dies nur durch das Ausschalten des untoten Piraten oder durch Tötung des Nekromanten möglich ist. Cirdan und das Greifenschiff werden durch geschickte Manöver auf Abstand gehalten und stecken einen Kanonentreffer ein. Auf ihnen liegt die Hoffnung, Merl zu bekämpfen und den Wal auszuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Wasserghule entern die Baiula Spei und Grauwasser, Skip, Donnerbacher, Leif und Ole verlieren ihr Leben bei der Verteidigung. Sogar Roana wird weggeschleppt und Henk und Kenji können es trotz größter Anstrengung nicht verhindern. Als ein Wasserghul das Positionslicht zerschlägt und der helle Schein erlischt, kehren die Geister zurück und terrorisieren die mit den Wasserghulen kämpfenden Matrosen. Kenji wird zu Iustus geschickt, um ihn vor den Geistern zu schützen, damit der Schild einsatzbereit bleibt. Als er das Unterdeck verlassen hat, wird Henk gleich von mehreren Geistern angegriffen und verliert bei der Übermacht die Kontrolle. Er droht zu ertrinken, doch Pöttzi rettet ihn und zieht die Geister auf sich, was ihn sein Leben kostet. Kenji befreit den unter einem Schild kauernden Iustus von drei Geistern und die Baiula Spei wird erneut von dem Wal getroffen. Ein starker Ruck mit verdächtigem Knacken deutet auf ein leck hin, was durch Gebbert auch bestätigt wird, welcher unter Deck schon kräftig mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigt ist. Die Sklaven haben mittlerweile den Kran des Tauchbootes beschädigt, konnten es selbst aber nicht anrühren. &lt;br /&gt;
[[Datei:Salzmähre.png|miniatur|rechts|Die Salzmähre]]&lt;br /&gt;
Kanonenschüsse von der Salzmähren lenken die Aufmerksamkeit auf das Greifenschiff, welches gerade durch einen Volltreffen sinkt. Die Lage wirkt absolut hoffnungslos, als plötzlich über der Salzmähre die Wolkendecke durch eine goldene Lichtkugel durchbrochen wird, welche von einem geflügelten Wesen ausgeht. Dieses umkreist die Salzmähre und fliegt dann direkt zur Baiula Spei und vertreibt durch sein strahlendes Licht die Geister. Es handelt sich um einen streitrossgroßen Schwan, auf dem Augustus reitet. Iustus ruft ihm zu, dass er den Nekromanten ausschalten muss, und der Schwan landet kurz auf dem Oberdeck, um Henk aufzufordern, mitzukommen.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Henk und Augustus zur Salzmähre fliegen und dort nach dem Nekromanten Heriotza suchen, wird die Baiula Spei von einem Gesichtslosen aufgesucht, welcher einige Matrosen dazu anstiftet, die Schildvorrichtungen von Iustus zu entfernen, welche es ermöglichen, den Schild um das ganze Schiff auszudehnen. Zwar gelingt es Octavia mit mehreren Feuerpfeilen, den Gesichtslosen zu töten, doch seine Befehle werden noch ausgeführt. Ein weiterer Aufprall bricht den rechten, hinteren Rumpf an und das Schiff bekommt Schlagseite. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Augustus&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Augustus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk schleicht unter Deck, während Augustus dafür sorgt, dass er nicht von Untoten belästigt wird. Henk findet Heriotza gemeinsam mit einem Gesichtslosen, wie sie eine Beschwörung vorbereiten. Er öffnet leise die Tür, schleicht sich unbemerkt an und meuchelt Heriotza mit einem gekonnten Kehlschnitt. Dank der Überraschung erwischt Henk den Gesichtslosen, bevor dieser seinen Gedankenkontrollzauber sprechen kann, mit einem äußerst schweren Schlag in die Lenden, welcher von einer heftigen Feuerentladung begleitet wird. Henks zweiter Schlag schaltet den Gesichtslosen aus und Augustus ruft Hank nach oben, wo bereits alle Untoten in sich zusammengefallen waren, seitdem der Nekromant ausgeschaltet war. Der Schwan holt beide ab und fliegt zur Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Lage auf der Baiula Spei wird immer brenzliger, da das Schiff sich vorne immer weiter aufstellt. Iustus ist zum Natator gekommen und kämpft mit dem Kurzschwert. Die Wellen schwappen immer höher und einige Wasserghule werden von Bord gespült. Dann ertönt das Signal der Elben, das der Tauchpunkt erreicht ist. Das Deck ist teilweise überflutet und einige Männer versuchen zum Elbenschiff zu schwimmen. Als der Wal ein weiteres Mal auf die Baiula Spei zurast, begeben sich Kenji und Octavia ins Tauchboot. Ferolax und Wigo ziehen sich auf den erhöhten Bug zurück, doch Iustus und Olvir verteidigen weiter das Tauchboot. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwan kehrt zurück und setzt Augustus und Henk direkt am Tauchboot ab. Nachdem sie eingestiegen sind, sehen sie, wie Iustus und Olvir von einer Welle erwischt werden und dann nicht mehr zu sehen sind. Die Baiula Spei bricht auseinander und sinkt in die Tiefe, doch Henk gelingt es, mit dem Natator vom sinkenden Wrack wegzukommen und geschickt einigen Trümmern auszuweichen. In ihrer Trauer über den Abschied bemerken die Helden Wasserghule, die aus unterschiedlichen Richtungen auf den Natator zusteuern und den Weg abschneiden wollen. Henk entkommt ihnen mit dem Ausweichschub des Turbos und lenkt das Tauchboot so, dass es nicht in den riesigen Wasserwirbel gerät, welcher es wieder an die Wasseroberfläche getrieben hätte. Eine Seeschlange versucht sie zu rammen, doch Henk weicht mit dem Turbo geschickt aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas tiefer ist ein grüner Schimmer zu bemerken und auch das Ziggurat ist auszumachen, welches noch nicht sehr verfallen aussieht. Bei einem weiteren Angriff einer Seeschlange fällt auf, dass diese von einer anderen Seeschlange angegriffen wird, als würden sie um das Tauchboot streiten. Henk kann mit dem Turbo entkommen, bevor das Tauchboot von einem Seeschlangenschwanz erfasst werden kann. Es erfolgt nun ein Angriff von zwei Seiten und Henk muss erneut den Turbo aktivieren, um nicht getroffen zu werden. Diesmal muss er dennoch Schaden einstecken und die Außenhülle des Natator wird beschädigt. Wie sich herausstellt, ist die Vorrichtungen für die Blitze beschädigt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tauchboot nähert sich bereits dem Höhleneingang des Ziels, als sie bemerken, dass weitere Wasserghule vor dem Eingang abgesezt wurden und ihnen den Weg hinein versperren. Henk beschließt, mit dem Turbo durch sie durchzubrechen und es gelingt ihm, den Natator in den Höhleneingang zu steuern. Allerdings haben sich etliche Wasserghule festgehalten und versuchen nun, die Luken des Tauchbootes von außen zu öffnen. Hilflos muss die Besatzung zusehen, wie Wasser eindringt und die Kabine zu überfluten beginnt, wodurch die Helden das Bewusstsein verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Sideon ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Im Nebelschlund|KAPITEL 22]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kerkerzelle.png|miniatur|rechts|Die Kerkerzelle, in der die Helden erwachen]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.01''') [[Augustus Octavius|Augustus]], [[Henk Hjaldinger|Henk]] und [[Kenjiro Asai|Kenji]] erwachen nur mit Unterwäsche bekleidet und husten Salzwasser aus ihren Lungen. Sie haben kleine Quallen neben sich liegen und befinden sich in einem kleinen Höhlenraum, welcher durch rote Gitterstäbe, welche aus demselben seltsamen Material wie Iobis Artefakt bestehen, von einem Vorraum, der von grün brennenden Feuerschalen erhellt wird, abgetrennt ist. Alle leiden unter großem Durst und suchen vergeblich nach [[Octavia]], wobei sie entdecken, dass ein weiterer Gefangener sich anscheinend in einer angrenzenden Zelle befindet. Im Vorraum steht eine Art Tisch, auf dem ein Gefangener festgeschnallt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, einen Ausbruchsversuch zu starten. Da die Tür mit einem magischen Schloss verriegelt ist, versucht Augustus, eine Schwachstelle im Gitter zu entdecken. Ein [[Loigg'Il#Namen|Wasserghul]] bringt abgestandenes Trinkwasser und Henk weist Augustus auf den einzelnen Stab unten links hin. Abwechselnd schlagen sie mit einem harten Stein auf den Felsen der Wand oberhalb des Stabes und zertrümmern langsam Stückchen für Stückchen unter ausdauerverzehrender Arbeit. Während der Zeit erzählen Henk und Kenji von ihren Erlebnissen und Octavias Begegnung mit Ignus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie unterbrechen ihre Arbeit, als zwei neue Gefangene mit Säcken über den Köpfen von Wasserghule gebracht werden und ein [[Loigg'Il|Gesichtsloser]] deren Kleidung hinter einer Tür, hinter der man auch Kenjis Stab und Hanks Säbel ausmachen kann, verstaut und den Schlüssel zur Kammer wieder an sich nimmt. Unterdessen wird die weibliche Gefangene in eine Zelle geworfen, während der männliche Gefangene auf den Tisch geschnallt wird. Der Sack wird ihm vom Kopf genommen, er wird unsanft durch einen Wasserghul geweckt und hustet Salzwasser aus. Ein zweiter Geschichtsloser richtet ein rotes Artefakt, welches starke Ähnlichkeit mit dem von Iobis hat, auf ihn und der Mann hält plötzlich ganz still, so dass ihm ein Wasserghul einen kleinen Wurm in den Gehörgang stecken kann. Nachdem Blut aus dem Ohr rinnt, verliert der Mann das Bewusstsein, woraufhin die Gesichtslosen mit ihren Wasserghulen sich entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nehmen die harte Arbeit des Zertrümmerns wieder auf und Augustus erzählt ihnen von seinem [[Augustus_Octavius#Augustus_Abenteuer_f.C3.BCr_Lumenisa_.2811._.E2.80.93_25._Sideon_351_JF.29|Abenteuer]], wie er mit Hilfe von Lorns Horn der Nixe [[Lumenisa]] ihre alte Elbengestalt zurückgeben konnte. Dann kehren die Wasserghule zurück und die Arbeit muss erneut unterbrochen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gefangene wird durch Schläge geweckt und ein Gesichtsloser stellt sich über ihn und starrt ihn einige Zeit an, wobei sich die Farben und Muster auf seiner Haut verändern und bizarre Muster annehmen. Der Gefangene schreit laut auf und ruft immer wieder: „''Nein, nein, nein!''“ und spuckt dem Geschichtslosen schließlich ins Gesicht und murmelt etwas. Er wird sofort bewusstlos geschlagen und der Gesichtslose begibt sich hinter ihn und breitet seine Tentakeln über seinen Kopf aus. Er gluckert bösartig und öffnet seinen mit spitzen Zahnreihen umrundeten Mund, um dann blitzschnell mit den Tentakeln den Kopf des Mannes zu umschließen und mit einem lauten Knacken seinen Schädel zu knacken und das Gehirn zu schlürfen. Dann wendet er sich mit bluttriefenden Tentakeln den Helden zu und fokussiert sie nacheinander mit seinen grauenhaften Glubschaugen, während er das rote Artefakt in die Höhe hält. Augustus, Henk und Kenji treten daraufhin marionettengleich näher an das Gitter heran und der Gesichtslose verändert erneut die Farben und Muster seiner Haut. Die Helden hören ein schmerzhaftes kreischendes Geräusch und Augustus wird speiübel. Dann hört der schrille Ton in ihrem Schädel wieder auf und die Kontrolle über ihre Körper kehrt zurück. Der Geschichtslose fixiert sie noch einige Zeit und gibt dann den Wasserghulen ein Zeichen, den Leichnam vom Tisch zu nehmen und zu entsorgen, wobei man deutlich ein großes Loch im Hinterkopf zu erkennen ist. Dann deutet er auf die Helden und die Wasserghule stellen ein kleines Gefäß auf den Tisch, aus dem sie zuvor den zappelnden Wurm für das Ohr des Gefangenen genommen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle gegangen sind, bricht Augustus das letzte Stück Felsen weg und entfernt den roten Stab. Henk schlüpft als erstes hindurch und hilft dann Augustus. Die beiden sichern den Vorraum, während Kenji allein durch die Öffnung kriechen muss. Kaum sind alle befreit, hören sie Schritte und bemerken einen Wasserghul, der sich mit einem Krug Wasser nähert. Augustus lauert ihm auf und greift nach dem Krug, bevor er ihm mit der roten Stange den Schädel einschlägt. Bei ihm finden die Helden einen Zellenschlüssel und ein langes Messer, welches Augustus an sich nimmt und Henk dafür die rote Stange gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie untersuchen zunächst die eingesperrte Frau und nehmen ihr den Sack vom Kopf und den Knebel heraus. Sie hat viele blaue Flecken und stellt sich als Lady Arlena, Tochter des Grafen von Tressburg, vor. Anschließend wird die andere Zelle untersucht und darin ein Gesichtsloser mit einem Sack über dem Kopf aufgefunden. Kenji möchte mit ihm reden, da er eine zweite Fraktion innerhalb der Gesichtslosen annimmt, und Augustus stimmt dem unter der Bedingung zu, dass er hinter dem Gefangenen bleibe und ihm sofort die Kehle durchschneide, wenn er mit seinen Gedankentricks anfinge. Währenddessen läuft die Lady recht forsch im Vorraum herum und will sich sogar schon durch den Gang hinauswagen. Henk hält sie zurück und Augustus macht sie darauf aufmerksam, dass sie entweder still hier warten oder aber auch wieder zurück in ihre Zelle könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus stützt den Gesichtslosen und zieht ihm den Sack vom Kopf, so dass Kenji mit ihm reden kann. Doch der Gefangene ist halbtot und hat etwas Rotes in seinem Schädel stecken. Er gurgelt nur noch apathisch und, als Augustus das Artefakt aus seiner Stirn entfernt, sackt er tot zusammen. Die Helden beschließen, nach dem Schlüssel für die Kammer zu suchen, in der ihre Sachen aufbewahrt werden. Dazu müssen sie den richtigen Gesichtslosen finden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rebellenlager.png|300px|miniatur|rechts|Das Rebellenlager]]&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Lady Arlena untersuchen die Helden nun die Gänge und müssen einige Wasserghule ausschalten. Neben weiteren Gefangenen entdecken sie einen Raum mit brackigem Trinkwasser, mit dem sie ihren Durst löschen. Schließlich entdecken sie den Gesichtslosen mit dem Schlüssel und Henk greift ihn aus dem Hinterhalt an und schlägt ihn mit dem roten Stab. Der Gesichtslose stößt einen lauten Todesschrei aus und alarmiert damit die Wasserghule. Die Helden fliehen so schnell es geht zurück zu ihrer Zelle, doch ihnen wird der Weg abgeschnitten und sie müssen kämpfen. Lady Arlena wird verletzt und Kenji verteidigt sie gegen einen Wasserghul. Augustus will sie aufnehmen und tragen, doch sie greift ihm auf die Brust und unter Eiseskälte zieht sich seine Brust zusammen. Augustus schlägt ihrer Hand weg und bemerkt ihren aggressiven Gesichtsausdruck, als sie versucht, erneut nach ihm zu greifen. Als er sie wegstößt, weist sie die Helden darauf hin, dass Octavia gerade gefoltert würde und nicht mehr lange zu leben habe. Dann lacht sie und versucht erneut, Augustus zu erreichen, welcher sie einfach liegenlässt und die anderen zur Eile ermahnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat bei seinem Kampf bemerkt, dass ihnen anscheinend einige Wesen zuvorgekommen sind und die Zellen schneller erreichen. Als die Helden dort ankommen, bemerken sie vier Wasserghule, welche bereits auf sie warten. Als Augustus und Henk auf sie losstürmen, bemerken sie, dass noch drei Gesichtslose hinter der Ecke warten und bereits Zauber vorbereitet haben, mit denen sie den Willen der Helden unterwerfen und sie bewusstlos schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erwachen in ihrer Zelle und bemerken ein lautes Pfeifen in ihrem linken Ohr. Das eigenartige Gefühl stammt von einem Fremdkörper, welcher ihnen ins Ohr gesteckt wurde, weshalb auch Blut herausläuft. Dann hören sie in ihrem Kopf den Befehl, zuzuhören, und der Gesichtslose mit einem roten Artefakt auf der Stirn spricht telepatisch zu ihnen. Er weist sie darauf hin, dass sie nur noch leben, weil sie der Feind ihres Feindes seien. Die Schergen des Xul hätten sein Volk unterwandert und strebten die Macht in L’yreh an. Daher habe er sich von seinen Artgenossen abgespalten und werde sein Volk auf eigene Faust retten. Die Helden hätten die Wahl, entweder als willenlose Sklaven zu dienen oder sie freiwillig zu unterstützen, indem sie behalten, was die Menschen „Einzigartigkeit“ nennen würden. Alle drei signalisieren die freiwillige Kooperation und es wurde ihnen ihre Kleidung wiedergegeben. Der Gesichtslose werde sich bei ihnen melden, wenn das genaue Vorgehen besprochen sei, und verlässt mit den anderen den Vorraum, so dass die Helden allein zurückbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.02''') Die Helden unterhalten sich noch etwas und Augustus will von Kenji wissen, wie Octavia damit umgeht, dass sie Kenji töten wollte. Als Henk und Kenji berichten, dass sie sehr darunter leidet, erzählt er den beiden, dass es schon immer Octavias größte Angst war, jemanden, der ihr nahesteht, mit ihrem Feuer zu verletzen. Außerdem will Augustus etwas darüber erfahren, wie es zu Octavias Trennung von Ignus kam. Als er erfährt, dass Ignus nicht bei Octavias Plänen einverstanden war, wundert er sich gar nicht, da sie schon früher einen Dickkopf hatte. Dann legen sie sich schlafen, da sie nicht wissen, wann sie abgeholt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann werden sie von drei [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und sechs Sklaven geweckt und bekommen wieder lebenden Fisch und frische Muscheln zu essen, dazu das muffige Wasser. Sie erhalten den telepathischen Befehl, den Gesichtslosen zu folgen, bekommen einen Fischlederbeutel mit etwas fauligem Proviant und werden zu einer Anlegestelle geführt, an der bereits eine große Seeschlange mit einer Kabine auf dem Rücken wartet. Sie erfahren, dass sie zum Ausgangspunkt ihres Auftrags gebracht würden und sie sich von dort aus dann in das Gebiet der Gesichtslosen durchschlagen müssen. Dort erwarte sie ein Verbündeter, welcher ihnen weitere Befehle gebe. Die Helden sollen in die Kabine steigen und finden dort ihre Waffen wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwas längerer Fahrt, bei der die Helden durchgeschüttelt werden, erreichen sie ihr Ziel und die Tür der Kabine öffnet sich. Sie befinden sich in einem von Blasentang überwucherten Tunnel und müssen sich teilweise einen Weg freischlagen. Sie folgen diesem rutschigen und feuchten Gang gute zwei Stunden, und bei einer kurzen Rast bemerken sie, dass kleine dämonische Krebse im Tang leben, die sie während des Sitzens belagern und unangenehm zwicken, was die Rastzeit deutlich verkürzt und eine Übernachtung unmöglich machen würde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Portal.png|miniatur|links|Das große, geschlossene Portal]]&lt;br /&gt;
Die Helden kamen zu einem großen Tor, welches zu schwer war, um es zu öffnen. Die Architektur erinnert alle ein wenig an [[Luggulabdubur]] und scheint dämonischen Ursprungs zu sein. Sie entdecken über dem Tor ein kleines rundes Fenster und mit Henks Kletterhaken gelingt es ihnen, hindurchzusteigen und sich auf der anderen Seite wieder hinabzulassen. Hinter dem Tor ist alles mit Tang überwuchert und die Helden müssen sich einen Weg hindurchschlagen. So gelangen sie schließlich in einen großen Raum, in dem sie ein verstörendes Steinrelief an der Wand finden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Steinrelief.png|miniatur|rechts|Das Steinrelief in der Folterkammer]]&lt;br /&gt;
Als sie den Raum weiter erkunden, finden sie ein großes, rundes Gitter im Boden, welches wie auf dem Relief aussieht. Das Gitter wirkt rostig und brüchig und drunter ist grünes Brackwasser zu sehen, indem sich eine Vielzahl von Bewegungen tummeln. Als Henk das Gitter betritt, wird er von eisiger Kälte erfasst, die ihm fast den Atem raubt. Beim zweiten Schritt bildet sich über dem Gitter an der Decke weiße Schlieren aus leuchtendem Nebel, welcher sich zahlreichen geisterhaften Gestalten zusammenfügen. Plötzlich stürzt sich ein Elbengeist auf Henk und Kenji gelingt es unter Mühe, ihn mit einem Lichtblitz von dem Geist zu befreien. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Teil 1.png|miniatur|links|Die große Kammer mit dem Gitter]]&lt;br /&gt;
Der Elbengeist wird durch den Lichtblitz aber nicht erlöst, sondern blickt die Helden an und sagt: „''Tulu''“. Dann nähert er sich den Helden und streckt ihnen die Hand entgegen. Kenji nimmt sie und der Geist versucht, in Kenji einzudringen, was dieser vertrauensvoll zulässt, worauf er bewusstlos wird und zu Boden sinkt. Augustus und Henk machen sich schon Sorgen, doch dann kommt Kenji wieder zu sich und erzählt, dass er eine Vision hatte (vgl. [[Kenjis_Tempel#Die_Erinnerung_des_Geistes|Die Erinnerung des Geistes]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erzählt, dass die Geister einen Jüngling begleiteten und beschützten, der ihnen aber von einem Dämon mit einem schwarzen Schurz weggeführt wurde, während sie, seine Begleiter, das Schicksal teilten, wie es auf dem Relief dargestellt ist. Der Dämon führte den Jüngling durch eine weitere Tür in dem großen Raum, welche die Helden bisher noch nicht aufgefallen ist. Sie durchsuchen den Raum genauer und finden hinter einer großen Schicht Blasentang tatsächlich eine Tür, welche sich durch einen Hebelmechanismus öffnen lässt. Henk findet zielsicher den verlorengeglaubten Hebel und so gelangen die Helden in einen Teil, welcher nicht mit Tang bewachsen und vom Waser unberührt geblieben ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Teil 2.png|300px|miniatur|rechts|Die drei Folterkammern]]&lt;br /&gt;
Sie stoßen im ersten Raum auf drei Türen, neben denen unterschiedliche Symbole angebracht sind, ein rotes, ein schwarzes und ein grünes. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Tursymbole.png|miniatur|links|Die Türsymbole der Folterkammern]]&lt;br /&gt;
Die mittlere schwarze Tür erweist sich als totes Ende, da der Gang eingestürzt ist. Als entscheiden sich die Helden für die linke rote Tür, welche sie als nächstes öffnen. Sie gelangen in einen Gang, in dem ein Zwergengeist umherwandelt und anscheinend etwas sucht. Die Helden durchsuchen einen Trümmerhaufen und finden einen Funkenschläger, welchen der Geist sogar erkennt, aber nicht interessiert. Am Ende des Ganges gelangen sie in einen größeren Raum, in dem schwere Schritte erklingen, nachdem er von Augustus betreten wird. Etwas nähert sich ihnen aus dem Dunkeln und Henk und Augustus machen sich für einen Angriff bereit. Als sie den drei Schritt großen Dämon mit einem Sägeschwert erblicken, welcher gerade ausholt, laufen sie auf ihn zu und schlagen ihm die Knie kaputt. Sie ducken sich unter seinem Schlag durch und durch gute Zusammenarbeit bringt Henk den Dämon zu fall und Augustus köpft ihn. Der Zwergengeist kann nun den Raum getreten und findet in einem Haufen eine mehr als halbvolle Grubenlaterne, welche die Helden an sich nehmen, nachdem der Geist erlöst ist. Der anschließend entdeckte Geheimgang im hinteren Teil des Raumes ist leider eingestürzt, so dass die Helden sich jetzt für die rechte grüne Tür mit dem Feuer entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier finden die Helden einen Gang, in dem ein diesmal ein verzweifelter Elbengeist spukt. Auch dieser Gang endet in einem Raum, in dem die Helden einen Dämon erwarten. Diesmal wartet er auf sie auf dem Podest im hinteren Teil des Raumes. Augustus und Henk erwarten, dass der Dämon wohlmöglich mit Feuerbällen angreifen könnte, und nähern sich ihm deshalb halb schräg im Sichtschatten eines Pfeilers. Sie laufen direkt auf den Dämon zu, der eine große Fackel mit grünem Feuer trägt, und, als sie ihn fast erreicht haben, spuckt er in seine Fackel und eine große Feuerwolke trifft die beiden Helden. Augustus erleidet eine heftige Verbrennung am Bauch und bei Henk werden zum Glück nur einige Haare von Kopf geflammt. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Dämon zu verletzen und von seinem Podest zu stürzen. Der Todesstreich erweist sich als tückisch, denn Henk rutscht auf dem Blut des Dämons aus und Augustus strauchelt, als er über den Dämon laufen will. Kenji kommt hinzu und gemeinsam schlagen sie den Dämon tot. Henk findet an der gleichen Stelle wie vorher eine Geheimtür, bei welcher der Gang nicht verschüttet ist. Doch bevor die Helden dem folgen wollen, machen sie eine kurze Pause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden versorgen ihre Wunden und Henk und Augustus ruhen sich kurz aus, während Kenji nach dem Elbengeist sieht und ihr mit einer Lichtsegnung den Weg ins Licht weist. Unterdessen teilt Henk in der Pause Augustus mit, dass er sehr froh ist, dass dieser genau zur rechten Zeit zurückgekehrt sei, auch wenn Augustus sich wünscht, es schneller geschafft zu haben, um Octavia ins Gewissen reden zu können. Anschließend erkunden die Helden den geheimen Gang und gelangen so in die dritte, schwarze Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gelingt es, die geheime Tür lautlos zu öffnen, so dass er sich mit Augustus leise von hinten an den dritten Dämon anschleichen kann. Gleichzeitig führen sie einen Angriff auf seine Kniee aus und schlagen seine Beine ab. Der Dämon fällt mit ausgebreiteten Armen zaubernd nach hinten und, als Augustus seinen Hals angreift, öffnet sich sein Mund und er entlässt er eine Wolke schwarzer Käfer, welche Henk das Gesicht und Augustus die Hände zerfressen. Augustus fügt dem Dämon am Hals zwar eine tiefe Wunde zu, doch in der dunklen Wolke ist er jetzt kampfunfähig. Kenji kann nur einem der beiden mit seinem Licht beistehen und da Henk die Person für Kenji ist, die am besten im Überleben ist, schickt Kenji einen Lichtblitz zu Augustus, der ihn von den Käfern befreit und ihm einen Angriff ermöglicht. So spaltet Augustus dem Dämon den Schädel und beendet damit auch den Zauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ist der Dämon besiegt, erscheint der Geist eines Elbenjünglings, steht still über einem Knochenhaufen. Als die Helden ihn ansehen, sagt er „''Hannad''“ und verbeugt sich. Er deutet auf eine Stelle unter seinen Füßen, löst sich auf und sein nebelhafter Körper zieht sich in den Knochenberg zurück. Kenji durchsucht den Haufen und findet ein goldenes Amulett in Form einer Esche mit einer elbischen Gravur, die niemand lesen kann. Kenji nimmt es an sich und die Helden verlassen die Folterkammer, um in den großen Raum mit dem Gitter zurückzukehren, in dem sie die Geister angetroffen haben.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Opfergitter.png|200px|rahmenlos|rechts|Das Opfergitter]]&lt;br /&gt;
Kenji betritt das Gitter und zeigt das Amulett den erscheinenden Elbengeistern. Einer der Geister liegt zu ihm hinab, streckt seine Hand aus und will das Amulett nehmen. Kenji reicht es ihm, und er blickt es mit einem freudigen, erstaunten Gesichtsausdruck an. Ein weißer Nebel steigt aus dem Amulett auf und der Geist des elbischen Knaben manifestiert sich langsam. Das Amulett um seinen Hals steht er in geisterhafter Form vor den anderen Geistern, lächelt sie mild an und spricht etwas auf elbisch zu ihnen. Dann beginnen die sichtlich erleichterten Geister, die nun weder Leid noch Qual in ihrem Gesichtern tragen, sich langsam in einem gleißenden Licht aufzulösen. Dabei hört man von dem Knaben noch einmal ein „''Hannad!''“ in Richtung der Helden, bevor auch dieser sich auflöst. Das Amulett fällt zu Boden und bleibt auf dem Gitter liegen, so dass Kenji es an sich nehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk macht sich auf die Suche nach einem Türmechanismus und findet schließlich einen Hebel, welcher eine Tür zu einem langen, dunklen Gang öffnet. Die Helden entschließen sich, eine Rast zu machen, und ziehen sich wieder in den trockenen Teil der Folterkammer zurück. Dort machen sie ein wärmendes Feuer und richten sich ein Nachtlager her. Kenji übergibt Augustus das elbische Amulett, nachdem ihm aufgefallen ist, dass es anscheinend regenerative Eigenschaften besitzt. Die Helden begeben sich zur Ruhe und  tanken schlafend neue Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.03''') Durch die Erlösung der Geister wurde der Schrecken des Ortes ein wenig aufgehellt, so dass Henk und Augustus schnell Schlaf finden, während Kenji die erste Wache in dem mit unheimlichen Geräuschen und im Augenwinkel wahrgenommenen Bewegungen erfüllten Raum übernimmt. Nach einiger Zeit weckt er Henk und legt sich dann schlafen. Henk denkt über seinen Traum nach, weckt irgendwann Augustus und begutachtet seine noch immer nicht geschossene Brandwunde. Dann erzählt Henk ihm von seinen Träumen und sie finden heraus, dass Henk anscheinend von Erlebnissen geträumt hat, die Octavia zugestoßen sind und mit ihrer Feuermagie zu tun hatten. Henk legt sich nicht mehr hin und fragt Kenji nach dem Aufwachen, ob er ähnliches geträumt habe, und dieser erzählt von seinen Träumen, welche anscheinend ebenfalls auf Octavias Erinnerungen beruhen. Henk ist sich ziemlich sicher, dass es mit der Drachenträne zusammenhängt, da sie an Octavias Erinnerungen teilhaben, wie sie auch Uselias Erinnerungen sahen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-01.png|rahmenlos|rechts|Links die Statue von Hazug-Ságok und rechts das becken mit den Zuflussröhren ]]&lt;br /&gt;
Die Helden brechen auf und betreten durch die Tür beim Gitter in der großen Kammer einen Tunnel, welchem sie lange folgen und dabei auch eine eingestürzte Stelle mit Wasser schwimmend überwinden müssen. Sie gelangen schließlich zu einer grotesken Statue von [[Hazug-Ságok]], bei der sich der Weg gabelt. Beide Wege führen zu einem Wasserbecken, welches durch drei Röhren in der Wand gespeist wird, aus welchen Wasserfällen hinabstürzen. Die Helden beschließen, eine der Röhren hinaufzuklettern, und müssen gegen den Wasserstrom ankämpfen. Henk kriecht voran, dann Kenji und zum Schluss Augustus, der aufgrund seiner Verletzung etwas langsamer ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Korallen-Farm.png|miniatur|links|Die dämonische Korallen-Farm]]&lt;br /&gt;
Am Ende der Röhre kommen die Helden in eine Art Korallen-Farm, in der die mannshohen, roten Korallen gezüchtet und von Wasserghulen geerntet werden. Henk schleicht sich an einen Wasserghul heran und überwindet ihn geräuschlos. In der Höhle sind noch weitere Wasserghule, welche die Helden zwar bemerken, aber sich nicht von ihrer Erntetätigkeit abhalten lassen. Eine organische, transparente Membran versiegelt einen Höhlenausgang und hält das Meer draußen. Durch sie man blickt direkt auf den sprudelnden Strom, der aus dem Nebelschlund emporschießt. Man sieht das kränklich grüne Leuchten des Meeresbodens und kann außerdem die Überreste von schwarzen Ruinen erkennen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Haiwächter.png|rahmenlos|rechts|Der Wächterdämon]]&lt;br /&gt;
Am Ende der Höhle stoßen die Helden auf einen [[Gnathoseloda|haiköpfigen Dämon mit vier Tentakelarmen]], den sie bereits auf Totland kennengelernt haben. Sie verstecken sich, werden aber entdeckt und ein Kampf beginnt. Augustus lenkt die Aufmerksamkeit auf sich, damit Henk den Dämon von hinten attackieren kann. Der Dämon stößt einen Alarmschrei aus und, während Augustus von einem Tentakelarm gepackt und umschlungen wird, versetzt Henk dem Dämon zwei unangenehme Stiche in Schwachstellen am Tentakelansatz, bevor auch er von einem Tentakel erwischt und umschlungen wird. Kenji rennt währenddessen um den Dämon herum, um eine Tür zu erreichen, durch die mögliche Hilfe eintreffen könnte. Doch gerade als er die Tür erreicht, öffnet sich diese und fünf [[Loigg'Il|Gesichtslose]] treten ein. Kenji versucht noch, die Tür mit einem Hebel während des Öffnens wieder zu schließen, doch dieses misslingt und wird mental gezwungen, sich auf den Boden zu kauern, wo er dann niedergeschlagen wird. Auch die mittlerweile bewegungslosen Henk und Augustus werden von Wasserghulen niedergeschlagen und weggeschafft.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sklavenfabrik-Position.png|300px|miniatur|links|Die &amp;quot;Sklavenfabrik&amp;quot; der Gesichtslosen in L'yreh mit der Position der gefangenen Helden (rotes Oval). Am Rand sind drei Umwandlungskammer zu erkennen, in der Mitte eine große Statue eines Gehirns mit Tentakeln.]]&lt;br /&gt;
Die Helden erwachen mit Kopfschmerzen in Unterwäsche, ihre Hände sind auf dem Rücken mit eisernen Handschellen zusammengekettet und mit einem Bein sind sie an Eisenringe gefestigt, die sich überall auf dem Boden befinden. Henk und Kenji stellen fest, dass sie wieder etwas geträumt haben, wollen sich aber erst später darüber austauschen. Die Helden liegen mit anderen Gefangenen in einem großen Käfig, welcher sich in einer riesigen Höhle befindet. In weiteren Käfigen befinden sich Männer in unterschiedlichen Zuständen, in einigen sind normale Männer, in anderen liegen sehr blasse Männer, die sich unter Krämpfen winden oder bewusstlos sind und in wieder anderen sitzen kahlköpfige Männer, die schon beinahe wie die Wasserghule aussehen. Henk entdeckt ein bekanntes Gesicht, behält es aber für sich. Neben Kenji sitzt ein Mann aus Ankarz namens Boras, der wegen des Fischsterbens an der Küste weiter auf Meer hinausfahren musste und dessen Schiff gerammt wurde und sank. Kenji betet mit ihm das [[Die_Verkündigung_des_Baselian#Das_Gebet_der_Passionen|Passionengebet]] und spendet ihm Trost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beobachten, wie aus ihrem Käfig immer wieder Männer geholt und in einen der drei Räume mit Statuen davor gebracht werden, aus denen Wasserplatschen zu hören und ein grüner Schimmer zu erkennen ist. Dann hört man, sobald ein Mann dort angekommen ist, aus diesen Kammern immer lautes, entsetztes Schreien und einige Minuten später kehren sie dann völlig bleich und apathisch zurück und werden in den Käfig zu Umwandlung gesteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt ein Wasserghul zu Kenji, kettet ihn ab und nimmt ihn mit. Er führt ihn zu einer der Umwandlungskammern und wird kurz vor dem Hineinführen von einem Geschichtslosen aufgehalten, welcher mit einem Artefakt auf der Stirn wie ein Aufseher wirkt. Dieser geht zum Käfig mit den beiden Helden und Kenji wird von dem Wasserghulen hinterhergebracht. Der Gesichtslose lässt Henk und Augustus holen und führt die drei Helden dann aus der Höhle hinaus, wobei er noch mit einem weiteren Gesichtslosen kommuniziert. Er führt sie durch ein sehr weitläufiges Gangsystem an unterschiedlichen Eingängen zu großen Hallen vorbei, die alle ein membranartiges Fenster mit Blick ins Meer besitzen. Es stehen die hässlichsten und verkrümmtesten Statuen herum und in den Gängen wimmelt es von unzähligen Sklaven und Gesichtslosen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Flaschen.png|rechts|miniatur|Links der Geist-Stärkungs-Trank, rechts die &amp;quot;Galle des Zerrox&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
In einem kleinen Raum werden die Helden auf die Knie gedrückt und erhalten von dem Gesichtslosen, der ein rotes Artefakt auf sie richtet, ihre [[Instruktionen des Gesichtslosen|Instruktionen]]. Sie sollen dem Tunnel, zu dem sie gebracht werden, solange folgen, bis sie auf eine Statue von Hazug-Ságok stoßen. Dort sollen sie einen Abflusskanal emporklettern, welcher in die Kammer des Ältesten führe. Da ihr Geist seinen Angriffen nicht standhalten könne, sollen sie vorher einen Schluck aus einer Phiole nehmen, welche er ihnen zeigt. Sie sollen den Ältesten dann nach dem Aufenthaltsort des Feindes fragen und ihm androhen, seine Brut mit „Galle des Zerrox“ zu vernichten, welche sich in einer zweiten Phiole befindet. Sobald sie die Informationen haben, sollen sie fliehen und sich nicht auf einen Kampf einlassen. Sein Diener warte dann auf sie im Eingangsbereich des Tunnels, in dem sie abgesetzt wurden. Der Gesichtslose lässt die Helden die Anweisungen so lange wiederholen, bis sie alle nötigen Details abgespeichert haben. Als Augustus einmal kurz zögerte, bekam er zur Bestrafung kurz starke Kopfschmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann  werden sie in einen abgelegeneren Bereich geführt und kommen zu einem Tor mit roten Gitterstäben. Dahinter liegen auch ihre Sachen und ihnen werden die Fesseln abgenommen, nachdem das Tor wieder geschlossen ist. Sie folgen einem langen, breiten Tunnel, von dessen Decke es unaufhörlich tropft, so dass die Helden nach kurzer Zeit komplett durchnässt sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-02.png|miniatur|links|Das Auffangbecken mit dem Tentakelmonster]]&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erreichen sie ein Auffangbecken, in dessen Wasser Unrat, Abfälle und sogar Fäkalien schwimmen. Der Gestank ist fast unerträglich und kaum auszuhalten und die Helden müssen über schmale Brücken den Raum durchqueren. Als Kenji hinübergeht, schnellt ein langes, glibberiges Tentakel nach oben und versucht, sein Bein zu umschlingen. Kenji will ausweichen und rutscht dabei aus, so dass er mit seinen Beinen im Abwasser landet und sich gerade noch halten kann. Henk und Augustus helfen ihm hoch und gemeinsam laufen sie über die Brücken, um den Raum zu durchqueren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-03.png|300px|miniatur|rechts|Der Weg der Twillzinken. Der eingestürzte Tunnel befindet sich links oben ]]&lt;br /&gt;
Der Tunnel wird wieder breiter und plötzlich stehen die Helden vor einem großen Haufen Trümmer, da der Tunnel eingestürzt ist. Sie beschließen, einen der Nebengänge auszuprobieren, um die Einsturzstelle vielleicht umgehen zu können. Im ersten Tunnel stoßen sie auf ein langsam kriechendes, grünes Schleimmonster, welches sich ihnen nähert, als es sie bemerkt. Die Helden ziehen sich zurück und untersuchen den nächsten Gang, als Henk plötzlich ein [[Twillzinken]] an der Wand entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen den Zeichen und müssen weiteren grünen Schleimen ausweichen. Obwohl der Gang nicht in die Richtung führt, in der der eigentliche Tunnel weiterginge, sucht Henk weiterhin nach den Glyphen und die Helden werden von immer mehr Schleimern verfolgt, welche ihnen aus fast jedem Nebengang, an dem sie vorbeikommen, nachströmen. Schließlich gelangen sie mit einer Traube Schleimern in eine Sackgasse. Während Kenji und Augustus die ankommenden Schleimer im Kreis herumführen, sucht Henk nach einem weiteren Twillzinken. Er findet ein Zeichen für Geheimgang und entdeckt über sich kurz vor der Decke ein Loch in der Wand, welches man nur aus dieser Perspektive erkennen kann. Henk schwingt sich mit dem Enterhaken hoch und Kenji und Augustus folgen ihm.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeisterzuflucht-Wache.png|100px|miniatur|links|Das Geheimversteck am Ende der Twillzinken]]&lt;br /&gt;
Oben auf einem Felsvorsprung ist der Eingang durch eine Art improvisierte Holzbarrikade versperrt, welche man aber zur Seite schieben und sich hindurchdrücken kann. Die Helden folgen dem kleinen Tunnel, bei dem jede weitere Abzweigung mit Holzbarrikaden versperrt ist, und nach kurzer Zeit sehen sie ein Licht brennen, welches aber nicht abyssisch grün brennt, sondern das erste rötliche Feuer hier unten ist. Schließlich gelangen sie zu einer größeren Kammer, in der viele alte Kisten stehen, zwischen denen in der Mitte eine Lampe brennt. Henk schleicht sich an, während Kenji und Augustus sich versteckt halten und auf seine Rückkehr warten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeister.png|200px|miniatur|rechts|Die beiden Freigeister Wodhi und Filgiz (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Henk schleicht sich an das Feuer an und bemerkt zwei Wasserghule, die im Gegensatz zu den anderen vollständig bekleidet sind und man gerade amüsiert lachend mit einem Würfel spielen. Als Henk sich zu erkennen gibt, ziehen die Wasserghule ihre Schwerter und er muss die beiden davon überzeugen, dass er kein Dämon ist. Sie stellen sich schließlich als [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi der Wortweber]] und [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] vor, und Henk stellt fest, dass ihm mindestens letzterer sogar von früher bekannt ist. Henk holt dann Kenji und Augustus dazu, die sich auch kurz mit den |beiden Wasserghulen unterhalten, welche ihnen erklären, dass sie zu einer Gruppe von Wasserghulen gehören, die sich der geistigen Übernahme durch die Parasiten widersetzen konnten und sich selbst „[[Freigeister]]“ nennen. Die beiden erzählen ihnen von dem Magier [[Gildon Ipnosi|Gildon]], der ihre Gemeinschaft gegründet hat und führen die Helden in eine größere Höhle.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeisterzuflucht-Wohnhöhle.png|miniatur|rechts|Die Wohnhöhle der Freigeister]]&lt;br /&gt;
Der Eingang zur großen Wohnhöhle ist doppelt getarnt. Er liegt hinter einem Wasserfall verborgen und wird zusätzlich noch durch eine illusionäre Felswand versteckt, die man durchschreiten muss, um hineinzukommen. Die Höhle hat eine angenehmere Atmosphäre als der Rest der Tunnel, weil hier an den Wänden überall göttliche Symbole aus unterschiedlichen Kulturen aufgestellt sind, so mehrere Statuen des Alten Weges, z.B. von [[Ogeon]], [[Lorkan]] und [[Krithor]], sowie ein bronzenes [[Comhla]] des [[Elysisches Ekklesium|Elysischen Ekklesiums]], ein Wol-Zeichen und geschnitzte Holzfiguren in Walform, wie man sie von Seefahrern der [[Tuisken |Tuisken]] kennt. Die Helden beobachten dort, wie einer der Freigeister am Boden liegt und sich windet, während andere ermutigend auf ihn einreden. Wodhi erklärt, dass der „Lenker“ immer wieder versuche, sie seinem Willen zu unterwerfen, und dass sie immer wieder aufs Neue dagegen ankämpfen müssen. Dann versorgt er die Helden mit gekochtem Essen und diese erzählen ihm von den Ereignissen in Barthavion und dem Grund ihrer Reise. Wodhi erzählt, dass er Barde ist und in Barthavion ein Gefährte von [[Ben Aram]] war. Kenji fragt ihn, ob er bei den Freigeistern jemanden Namens Dernheim kennen würde, und Wodhi verspricht ihm, sich mal umzuhören. Dann zeigt er den Helden einen Ort, an dem sie sich hinlegen können, und schickt dann Filgiz, dass er sich auf die Suche nach Gildon macht, der zurzeit in den Tunneln unterwegs ist. Dann schickt er den Heiler Udelian zu ihnen, welcher Augustus seine Bauchwunde behandelt und verbindet und sich auch um Henks Verletzungen kümmert. Wodhi spielt ihnen noch auf seiner Flöte das Torians-Lied vor,  worüber sich Henk freut und ganz sentimental wird. Dann legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Sideon ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Hier endet Naudas Segen vom 29. Spealis (+1 Intuition) für die Helden)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Krankenlager.png|200px|miniatur|rechts|Das Krankenlager der Helden in der [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] der Freigeister]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.04''') Die Helden schlafen sehr lange und Henk erwacht als erstes. Sein Kopf ist durch die Käferbisse mittlerweile so angeschwollen, dass er mit seinen verquollenen Augen kaum noch sieht. Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]] untersucht ihn genauer und zieht noch ein paar Käferkiefer aus den gequollenen Stellen. Auch Augustus erwacht und muss feststellen, dass seine Bauchwunde genässt und sich noch nicht geschlossen hat. Udelian versorgt sie fachmännisch und muss etwas nekrotisches Fleisch wegschneiden, damit es sich nicht ausbreitet. Augustus erträgt die Schmerzen und erhält den Rat, sich ruhig zu verhalten, damit sie nicht erneut aufplatzt. Schließlich erwacht auch Kenji mit juckenden Beinen, die beim Nachsehen mit stinkenden, eitrigen Beulen übersäht sind. Bei seiner Berührung mit der Kanalisation muss Kenji sich mit etwas dämonischem infiziert haben, was ihm bis in die Lende gekrochen ist. Der Medicus schneidet die Beulen auf und ein ekelerregender Gestank breitet sich in der kleinen Höhle aus, der Henk und Augustus mit Kenji mitleiden lässt. Er verbindet die infizierten Stellen, die Art der Infektion ist ihm aber unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden unter sich sind, fragt Augustus Kenji nach seinem Verhalten im Kampf in der Korallenfarm, als Kenji um den Wächterdämon herumgelaufen und aus Augustus' Sichtfeld verschwunden ist. Kenji erklärt, da ihn seine Mirakel in dieser dämonischen Atmosphäre sehr viel Kraft kosten und er noch sehr erschöpft gewesen sei vom Kampf gegen die Foltermeister, habe er die Tür versperren wollen, damit keine Verstärkung dazukäme. Er sei dann jedoch von Gesichtslosen überrascht und überwältigt worden. Augustus bittet ihn, in zukünftigen Kämpfen immer in seiner Sichtweite zu bleiben, damit er im Notfall immer eingreifen und ihm beistehen könne, was Kenji verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt ihnen etwas zu essen und er bringt die Unterhaltung auf Uselias, denn ihm war nach dem letzten Gespräch noch ein alter Vers eingefallen, der von Uselias handeln könnte. Die Helden bitten Wodhi, ihnen den Reim vorzutragen und der Barde rezitiert „[[Die Schicksalsschwinge]]“. Das Gedicht wirft am Ende die Frage auf, ob [[Uselias]] die Rolle eines Helden oder Feindes spielen würde, woraufhin Augustus erzählt, dass Uselias in [[Thyrna]] als schicksalsträchtiger Held betrachtet wird, denn er habe die Welt nach dem Willen der [[Archonten]] vollendet, indem er die [[Dämonen]] zu ihr führte. Außerdem habe er damit auch das Zeitalter der Menschen eingeleitet. Wodhi stellt fest, dass die [[Elben]] Uselias eher negativ sehen und ihm die Schuld am Untergang ihrer Welt geben, was Henk bestätigt. Jedoch teilt Henk diese Ansicht nicht und sieht Uselias auch eher positiv wie Augustus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erzählen Wodhi noch etwas über ihre Verbindung zu Uselias und der [[Drachenträne]]. Außerdem möchte er von dem [[Bund von Utukk'Xul|dunklen Kult]] hören und erfahren, wieso ein Thyrner mit Barsavern zusammen reist. Die Helden informieren ihn weitestgehend und, nachdem er sie allein gelassen hat, berichten Henk und Kenji von ihren Träumen und beraten sich mit Augustus. Allen Träumen gemeinsam ist, dass sie Octavia in Situationen erleben, in denen sie die Kontrolle über das Feuer in ihr verlor. Anscheinend träumen manchmal Henk und Kenji von gleichen Ereignissen, allerdings in unterschiedlichen Szenen. Dann legen sich die Helden wieder schlafen, denn sie sind noch sehr erschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden wieder erwachen, können Henk und Kenji von neuen Träumen berichten. Sie spekulieren darüber, warum ihnen Uselias diese Erinnerungen von Octavia schickt und wie es Octavia wohl geht. Alle machen sich Sorgen um sie und hoffen, dass sie noch lebt. Sie hoffen, dass Octavia vielleicht am gleichen Ort gefangen gehalten wird wie [[Roana Dernheim|Roana]] und ihnen der Magier Gildon sagen kann, wie sie dorthin gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt etwas zu essen und berichtet Kenji, dass er einen jungen Freigeist gefunden habe, welcher [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart Dernheim]] heißt. Er würde gerne mit ihm sprechen und Kenji lässt den Jungen nach dem Essen hineinschicken. Mart erkundigt sich nach seiner Mutter und erzählt den Helden von seiner Fähigkeit des [[Traumwandeln|Traumwandelns]], mit der er vor Jahren mit seiner Mutter Kontakt geknüpft habe. Als er jedoch merkte, wie sehr sie sich hineinsteigerte, verabschiedete er sich von ihr und teilte ihr mit, dass seine Bestimmung im [[Nebelschlund]] wäre. Mart ist traurig, als er erfährt, dass seine Mutter deshalb auf der [[Baiula Spei]] anheuerte und in den Nebelschlund verschleppt worden ist. Er bittet die Helden, nach seiner Mutter zu suchen, was diese ihm auch versprechen. Die Helden fragen ihn, ob er nicht mit Traumwandeln herausbekommen könnte, wo sich seine Mutter zurzeit aufhielte, und er verspricht, es unter Gildons Aufsicht zu versuchen, denn dieser bilde ihn zum Magier aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bemerkt, dass sein dämonischer Ausschlag sich ausgeweitet und mittlerweile die Brust erreicht hat. Der [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Medicus]] sieht nach ihm und sticht erneut die eitrigen Pusteln auf, woraufhin sich wieder ein unerträglicher Gestank ausbreitet. Er wirkt ratlos und verspricht, einige [[Freigeister]] loszuschicken, damit sie in den Lagern der Gesichtslosen nach Kräutern oder vielleicht sogar magischen Heiltränken suchen, da er die magische Ursache der Infektion nicht heilen kann. Augustus Wunde nässt noch leicht, es hat sich allerdings schon eine leichte Kruste gebildet. Der Medicus verbindet ihn neu und wendet sich dann Henk zu, dem er aber nicht helfen kann, obwohl Henks Kopf weiterhin anschwillt und er mittlerweile vollständig blind ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wasserghul mit [[Tuisken|tuiskischer]] Abstammung namens [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]] kommt zu den Helden und stellt ihnen eine kleine, selbstgeschnitzte Statue auf den Boden, wobei er das Wort „[[Tuisken#Religion|Wibb]]“ ausspricht. Er murmelt noch ein paar Worte zu der Statue und scheint ihr die Helden anzuvertrauen. Wodhi bringt etwas zu essen und erzählt auf Augustus Bitte eine Geschichte von [[Ben Aram]]. Henk wählt eine Geschichte aus, in der eine List eingesetzt wird, und Wodhi erzählt ihnen die Geschichte vom &amp;quot;[[Der Dämon in der Flasche|Dämon in der Flasche]]“, in der Ben Aram einen Dämon mit einer Kiste voll Gold austrickst und in einem alten Kaer in der Stadt [[Lüderitz#Kolonien|Askalon]] festsetzt. Augustus schmunzelt nach der Erzählung und stellt auf Kenjis Nachfrage fest, dass der Dämon dort nicht mehr gefangen sei, da er mit Hilfe der Kiste Gold und einer dummen Entscheidung leider entkommen konnte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Comhla2.png|200px|thumb|rechts|Das Comlah des [[Elysisches Ekklesium|Elysischen Ekklesiums]]]]&lt;br /&gt;
Kenji unterbindet jegliches weitere Nachfragen, da er nach der Geschichte einen hefigen Fieberschub bekommt und unter Schüttelfrost leidet. Er lässt sich das [[Elysisches Ekklesium#Das Comhla|Comlah]] bringen und betet das Schutzgöttergebet. Der Ausschlag ist bis zum Hals vorgedrungen und Kenji verliert zitternd das Bewusstsein. Henk und Augustus holen sofort den Medicus, der sofort die Beulen aussticht und ihm kühlende Verbände anlegt. Er hofft sehr, dass seine Leute zurückkehren, und nach bangen Minuten hören sie tatsächlich Ankommende, die Kisten und Säcke mitbringen. Udelian durchsucht die Sachen und findet eine Phiole, die einen magischen Heiltrank enthalten könnte. Er verabreicht sie Kenji und hofft, dass der Inhalt noch wirksam ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji etwas später wieder zu Bewusstsein kommt, erzählt er, dass er Octavia gesehen habe, welche weinte. Er habe sie gerufen, sie habe ihn angeblickt und eine Hand nach ihm ausgestreckt. Als er seine ausstreckt, brach der Traum ab und er kam zu sich. Kenji ist sich sicher, dass er keine Einbildung war, sondern das Uselias dies möglich gemacht habe. Augustus ist froh, ein eindeutiges Lebenszeichen von Octavia bekommen zu haben, und hofft, dass sie schnell aufbrechen können, um sie zu befreien. Die Helden sind erschöpft und legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== X. Aletheon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Aletheon===&lt;br /&gt;
Nach dem Aufwachen werden die Helden wieder vom [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Medicus]] untersucht. Henk geht es schon etwas besser und sein Kopf ist nicht mehr so angeschwollen. Augustus Wunde hat sich etwas mehr geschlossen, aber sie nässt noch etwas und bedarf weiterer Bettruhe. Der Medicus rührt eine Salbe aus Heilkräutern an und schmiert damit die Wunde ein, bevor er sie erneut verbindet. Bei Kenji hat sich dank des magischen Heiltranks der Ausschlag bis auf eine Stelle an den Lenden zurückgezogen. Die Helden bekommen von Wodhi das Frühstück gebracht und erfahren, dass der Magier Gildon bereits in einem Außenposten ist und bald zu ihnen kommen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.05''') Beim Essen erzählen Henk und Kenji von ihren Träumen über Octavias Erlebnisse und fragen sich, was Uselias ihnen damit sagen will. Alle Erlebnisse haben etwas mit ihren Emotionen zu tun und der Kontrolle, die sie darüber hat. Augustus hat den Verdacht, dass es wichtig sein könnte, die Ereignisse zu kennen, in denen Octavia de Kontrolle über ihre Kräfte verlor, um ihre Erinnerungen auffrischen zu können, falls sie von den Schwarzmagiern manipuliert und ihre Erinnerung verfälscht wird, so wie es Augustus erlebt hat, als er von [[Silvius Insidiae]] manipuliert wurde. Henk vermutet, dass die Schwarzmagier Octavia wohlmöglich durch Manipulation dazu bringen wollen, wieder die Metamorphose zu vollziehen und sich in eine Flamme zu verwandeln. Henk ist überzeugt davon, dass Uselias ihnen damit noch mehr sagen möchte, doch zurzeit haben die Helden noch keine Ahnung, was damit erreicht werden soll. Daher hat Kenji begonnen, die Träume zu sammeln, sie aufzuschreiben und in eine chronologische Reihenfolge zu bringen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Gildon.png|thumb|rechts|Magister Gildon Ipnosi]]&lt;br /&gt;
Dann kommt Wodhi und berichtet, dass [[Gildon Ipnosi|Gildon]] in der Nähe sei und bald mit ihnen sprechen wolle. Als die Helden nichts mehr benötigen, holt er den Magier und bringt ihn zu ihnen. Gildon stellt sich vor und erzählt, wie er das erste Mal von den Gesichtslosen, oder den Gedankenschindern, wie er sie nennt, erfahren hat (vgl. [[Gildon_Ipnosi#Berater_beim_Governeur_von_Tarsus|Biographie]]) und wie er sich dann mit einer Expedition aus [[Sapos]] auf die Suche nach ihnen gemacht hat (vgl. [[Gildon_Ipnosi#Forschungsreise|Biographie]]). Dabei wurde sein Schiff versenkt und er landete in einer Umwandlungskammer. Nach der Prozedur merkte er allerdings, dass er sich gegen den „Lenker“ wehren kann und so seine Eigenständigkeit bewahren konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sprechen ihn die Helden auf das Schicksal der gefangenen Frauen an und Gildon erzählt, dass diese in besondere Zuchtkammern gebracht werden, wo sie sich u.a. mit nicht umgewandelten Gefangenen paaren müssen, um den Gedankenschindern Säuglinge zu gebären, deren Hirn als Delikatesse für die Ältesten gilt. [[Roana Dernheim|Roanas]] Sohn [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart]] möchte eine Traumreise unternehmen, um herauszufinden, ob seine Mutter zusammen mit Octavia in einer Zuchtkammer sei, und bereitete sich dann etwas abseits meditativ darauf vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ceremorphose.png|300px|miniatur|links|Die Erkenntnisse von Magister Gildon Ipnosi über den Lebenszyklus der Loigg'Il]]&lt;br /&gt;
Als Augustus von dem Magister wissen will, wie die Gedankenschinder am besten zu töten wären, weist Gildon die Helden darauf hin, dass das Gehör der Gedankenschinder nicht gut entwickelt sei. Er erwähnt auch, dass ihr Kopf besonders wichtig sei und nach Abtrennung vom Körper sogar noch etwas weiterlebe. Dann erklärt er den Helden den Lebenszyklus der [[Loigg'Il]], wie sich die Gesichtslosen selbst nennen, und zeigt ihnen dazu eine Bildtafel, welche er auf Pergament gemalt hat. Diese leben parasitär auf einem Elbenkörper und stoßen diesen im Alter ab, um sich in einen Ältesten zu verwandeln. Gildon erklärt den Helden, dass die Loigg'Il ihre unbefruchteten Larven Menschen einpflanzen, um sie umzuwandeln und aus ihnen willenlose Diener zu machen (vgl. [[Loigg'Il#Die_Sklaven_der_Loigg.27Il|Sklaven der Loigg'IL]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon hat herausgefunden, dass die Loigg'Il von den ursprünglichen Bewohnern und Erbauern von L'yreh, den Xishari erschaffen worden sind, die während des [[Ewiges_Schauspiel#DAS_SCHWARZE_ZEITALTER|schwarzen Zeitalters]] den Ort bewohnten. Als durch [[Sereg]] die große Flut kam, flohen sie auf die Inseln und begannen mit der Erschaffung einer neuen dämonischen Rasse, welche sie wieder nach L'yreh schicken könnten, um den Ort zu bewahren: die Loigg'Il (vgl. [[Loigg'Il#Ursprung|Ursprung der Loigg'Il]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkundigen sich bei Gildon nach dem Weg zum obersten Ältesten, und er erklärt ihnen, dass leider alle Zugänge auf der unteren Ebene von den Freigeistern gesprengt wurden, um die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] abzusichern. Doch [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C .28Einbrecher aus Weisshafen.29|Filgiz]] könnte sich nach einem alternativen Weg umsehen, wie sie zu ihrem Ziel gelangen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Türsymbol.png|rahmenlos|rechts|Das Symbol, welches Mart aufgezeichnet hat]]&lt;br /&gt;
Als Mart sich vorbereitet hat, holt ihn Gildon hinzu und versetzt ihn mit Hilfe eines schwingenden Kristall-Pendels in Trance. Dann bittet Gildon die Helden, sich im Geiste so genau wie möglich ein Bild von Roana aufzurufen, um Mart bei seiner Traumreise zu unterstützen. Kenji gelingt dies auf Anhieb und Henk sieht [[Roana Dernheim|Roana]] nach kurzer Zeit auch vor sich. Nur Augustus hat Schwierigkeiten und bekommt kein richtiges Bild. Mart sieht einen großen Raum mit mehreren Gedankenschindern und Zellen, in denen Frauen eingesperrt sind. Mart sieht seine gefesselte Mutter, neben der eine junge Frau mit blonden Haaren sitzt. Außerdem kann er ein Zeichen an der Tür erkennen und, als Gildon ihm ein Stück Papier und etwas Kohle gibt, malt Mart das Zeichen mit schnellen Strichen auf. Danach sinkt er erschöpft zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon vermutet ihn dem Zeichen eine Art „Hausnummer“ für die richtige Kammer und erwähnt, dass die Loigg’Il alle Kammern gekennzeichnet haben. Mit Hilfe des Zeichens sollte es möglich sein, die richtige Kammer zu finden, und Gildon bietet an, die Helden dorthin zu führen. Diese sind sich zwar nicht ganz sicher, ob die blonde Frau wirklich Octavia ist, doch sie könnten nicht damit leben, es nicht herauszufinden. Also sagen sie zu und Gildon rät den Helden, sich jetzt richtig auszuruhen, und zieht sich mit Mart in eine Nebenkammer zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt etwas zu essen und Augustus bittet ihn, ihnen vor dem Schlafengehen noch von der anderen Heldentat Ben Arams zu erzählen, bei der er gegen einen Dämon kämpfte. So erzählt Wodhi ihnen aus erster Hand die Geschichte „[[Der Schatten von Krelon]]“, die er selbst miterlebt hat. Am Ende der Geschichte erwähnte er, dass Ben Aram bei ihrer nächsten Begegnung fast einen Kampf gegen [[Graltik Blutklinge|Graltiks]] Champion [[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]] gewonnen hätte, bevor er die Helden ihrem Schlaf überlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder erwachen, schaut der Medicus vorbei und untersucht sie. Bei Augustus hat die Wunde sich mittlerweile geschlossen und Udelian erneuert den Verband. Auch bei Kenji hat sich der Ausschlag zurückgezogen und Henks Schwellungen sind mittlerweile gut abgeklungen. Als der Medicus sie verlassen hat, berichten Henk und Kenji über ihre neuen Träume und die Helden versuchen, diese in den Kontext der anderen Träume einzureihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stehen seit fast drei Tagen das erste Mal wieder auf und begeben sich in die große Kammer, um mit einigen Freigeistern zu speisen. Besonders [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29|Oldir]], ein ehemaliger Kaufmann aus [[Ankarz]], sieht in den Helden die von den Passionen geschickte Rettung, während [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C_.28Waldl.C3.A4ufer_aus_Ankarz.29|Khoralt]], ein ehemaliger Waldläufer aus Ankarz, glaubt, dass [[Lorkan]] die Helden geschickt hat, um die Freigeister nach [[Barthavion]] zu führen. Doch Henk und Kenji machen ihnen klar, dass sie sich nicht in dieser Rolle sehen und versuchen, ihnen keine falschen Hoffnungen zu machen. Augustus hält sich aus dem Gespräch eher heraus und isst schweigsam.&lt;br /&gt;
[[Datei:Aussenposten-FG.png|miniatur|rechts|Ein weiterer Außenposten der Freigeister, welcher von [[Schleimschnapper|Schleimschnappern]] angegriffen wird]]&lt;br /&gt;
Schließlich wollen die Helden zu den Zuchtkammern aufbrechen und Wodhi gibt den Helden noch Proviant und Wasser mit. Sie müssen durch Tunnel zu einem weiteren Außenposten gelangen und treffen dort auf drei Freigeister, die Wache halten und ihnen von Dämonen, welche sie [[Schleimschnapper]] nennen, erzählen, die mittlerweile aus den Tunneln kommen, als hätte sie etwas aufgescheucht, und den Außenposten angreifen. Ein ehemaliger Ritter aus [[Königreich der Valburger|Valburg]], [[Freigeister#.E2.80.9EElderecht_van_Breedstaal.E2.80.9C_.28Ritter_aus_Valburg.29|Elderecht van Breedstaal]], hat bereits einen Schleimschnapper besiegt und warnt die Helden vor weiteren in dem Tunnel, welchen sie zur Zuchtkammer nehmen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleimschnapper.png|miniatur|links|[[Schleimschnapper]], niedere Dämonen aus der Kanalisation von [[L'yreh]]]]&lt;br /&gt;
Henk begibt sich mit Augustus nach unten, um die Schleimschnappper aus dem Tunnel zu locken. Doch erst als Henk laut ruft, reagieren die Dämonen und zwei der Würmer kommen aus dem Tunnel herausgekrochen. Henk ist überrascht, mit welcher Geschwindigkeit sie sich fortbewegen und hat Mühe, nach hinten zu entkommen. Bei Schnapper verfolgen Henk, was Augustus die Möglichkeit gibt, dem ersten mit seinem Schwert die Seite aufzuschneiden und die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Das verschafft Henk etwas Raum, um überraschend hinter den anderen Wurm zu springen und ihn zu attackieren. Während Augustus den einen Schleimschnapper bei sich hält und etwas überfordert mit der Bekämpfung ist, besiegt Hank den zweiten Dämon mit Elderechts Unterstützung. Anschließend kommen sie Augustus zur Hilfe, dem seine Rüstung gute Dienste erwiesen und die scharfen Zähne der Dämonen abgewehrt hat. Der Kampfeslärm hat einen dritten Schleimschnapper aus dem Tunnel gelockt, welcher sich auf Augustus stürzt. Doch dieser ist gut gerüstet und steckt den Angriff ein, so dass Henk und Elderecht dem Dämon den Rest geben können. Nach diesem Kampf ist der Weg zu den Zuchtkammer frei und Elderecht bittet die Helden, nach der Ursache für die gehäuften Angriffe der Schleimschnapper zu suchen. Dann machen sich die Helden in Begleitung von [[Gildon Ipnosi|Magister Gildon]] und [[Freigeister#Zugeh.C3.B6rige|Mart]] auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.06''') Gildon führt die Helden mit großer Sicherheit durch ein weitläufiges Labyrinth von Gängen und mit Hilfe seiner Astralsicht kann er einige Schleimschnapper umgehen. Doch ihm fällt auf, dass es ungewöhnlich viele von den kleinen, dämonischen Krebsen gibt, welche im Blasen-Tang leben und die Nahrung der schleimigen Würmer sind, von denen es hier wiederum erstaunlich wenige gibt. Der schnellste Weg zu den Zuchtkammern führt durch ein Nest der Schleimschnapper, welches die Gruppe nach etwa zwei Wegstunden erreicht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Schleimschnappernest.png|miniatur|rechts|Das Nest der Schleimschnapper mit den Leichnamen und den geschlängelten Spuren]]&lt;br /&gt;
Dort finden sie einen toten Schleimschnapper vor, welcher ausgedörrt und verschrumpelt ist, und Augustus kann seltsame, sich schlängelnde Spuren ausmachen, welche in das Nest führen. Dort entdecken sie weitere tote Exemplare, zwischen denen die Spur verläuft. Die Helden finden auch einige Eier der Schleimschnapper, von denen drei beim Eintreffen der Helden schlüpfen. Die winzigen Würmer greifen Henk und Augustus an, die sich mit ihren Waffen zu wehren wissen. Im Zentrum des Nestes entdeckt Gildon eine giftgrüne Flüssigkeit und spekuliert, dass es sich um Dämonenblut handeln könnte. Dann schleichen die Helden durch die Kammer und vermeiden es, den Eiern zu nahe zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verlassen hält Gildon in einem Gang inne und gibt ein Zeichen, sich ruhig zu verhalten. Aus einer Kammer vor ihnen ist ein leises Zischen zu hören, welches sich mal nähert und dann wieder entfernt. Vermutlich stammt es von der Kreatur, welche die Schleimschnapper getötet hat. Augustus vermutet, dass es sich vielleicht um einen [[Xishari]] handeln könnte, dessen Abbildung er in der Folterkammer gesehen hat. Gildon merkt an, dass, da die Xishari ausgestorben seien, ein guter Beschwörer von Nöten sein würde, um einen solchen Dämon wieder zurückzubringen. Vielleicht hat das Erscheinen eines solchen Dämons auch etwas mit der Anwesenheit der Helden hier unten zu tun, doch Gildon scheint froh zu sein, dass es noch nicht zu einem Kampf mit dem Wesen gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei weiteren Stunden verlassen die Helden das Labyrinth und sie gelangen in die großen, begradigten Tunnel der Abwasserkanäle. Die Helden versuchen, nicht zu sehr auf die Inhalte der Abwasserbecken zu achten und den Gestank zu ignorieren, und begeben sich möglichst schnell voran. Nach einiger Zeit gelangen sie in eine größere Kammer, in der sie eine kurze Rast einlegen und das weitere Vorgehen besprechen können. Gildon erklärt, dass er die Gruppe durch eine Illusion vor den Augen der [[Gnathoseloda|Wächterdämonen]] verbergen könne, dies jedoch bei den [[Loigg'Il]] nicht funktioniere. Sie müssen möglichst schnell die richtige Kammer ausfindig machen und dann soll Augustus alleine hinein, während er unter einem Schutzzauber von Gildon steht, der ihn gegen die Geisteskontrolle der Loigg'Il immunisiert. Augustus sollte dann so schnell wie möglich alle Gedankenschinder im Raum ausschalten und dann die anderen mit dem Ruf „''Stirb''“ hereinholen. Anschließend wollen sie [[Roana Dernheim|Roana]] und hoffentlich auch Octavia befreien und schnellstmöglich wieder auf dem gleichen Weg verschwinden, auf dem sie hineingekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon führt die Helden dann zu einem Becken, welches etwas weniger stinkt als die anderen, und zeigt auf ein Abflussrohr, welches etwas weniger Wasser führt. Als die Helden durch das Abwasser waten, streiften verrottete Kleidungsreste Augustus Bein, Kenji gerät an eine Säuglingsleiche und Henk bleibt mit dem Fuß in etwas stecken, was bei Herausziehen schwarze Fäulnissubstanz aufwirbelt. Dann können sie das Abwasserrohr hinaufklettern und sie gelangen in einen Korridor, von dem drei Gänge abgehen, die mit seltsamen Zeichen markiert sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:Zuchtkammern-Korridor.png|300px|miniatur|rechts|Der Zuchtkammer-Korridor mit den Zeichen]] [[Datei:Türsymbol.png|100px|thumb|links|Marts Symbol]] &lt;br /&gt;
Aus dem Gang von links kommt ein [[Gnathoseloda|Haiwächter]] heraus, und Gildon lässt sich die Helden an eine Wand drücken und legt eine Illusion über sie, so dass der Wächter sie übersieht und weiterzieht. Die Gruppe macht sich danach in den mittleren Gang auf und untersucht die Türen, an denen sie Zeichen finden, die demjenigen von Mart ähneln. Kenji vergleicht jeweils das Zeichen und die Gruppe muss mehreren Wasserghulen ausweichen, die einmal einen schreienden Säugling auf einem Karren fortschieben, ein anderes Mal einen wild schreienden Mann den Gang entlangführen und ein drittes Mal sind es Wasserghule mit einem Karren, auf dem tote Säuglinge und eine blutige Frauenleiche liegen. Die Helden lassen sich davon aber nicht zum Eingreifen provozieren, sondern suchen weiter, bis sie bei der dritten Tür auf der rechten Seite fündig werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuchtkammer.png|miniatur|rechts|Die Zuchtkammer, in der Roana eingesperrt ist]]&lt;br /&gt;
Gildon spricht mit einem Pendel einen Schutzzauber auf Augustus und dieser betritt dann allein den Raum, während die anderen vor der Tür ausharren und auf sein Zeichen warten. In der Zuchtkammer macht Augustus zwei Gruppen von Gegnern aus: auf der Seite des roten Käfigs stehen drei Loigg'Il mit vier Wasserghulen in dem Gang zwischen den Käfigen und auf der rechten Seite zwingt ein von zwei Wasserghulen begleiteter Loigg'Il gerade einen Menschen zum Geschlechtsverkehr mit einer Gefangenen. Augustus stürmt auf die größere Gruppe zu und erwischt vier von ihnen, bevor sie überhaupt reagieren können. Als ein Loigg'Il ihn beherrschen will, wirkt er sehr erstaunt, als Augustus seinen Zauber einfach so ignoriert und angreift. Nach seinem zweiten Angriff sind alle drei Loigg’Il ausgeschaltet und Augustus rennt schnell auf die andere Seite. Doch drei Wasserghule verfolgen ihn, greifen nach ihm und bringen ihn gegenüber der Eingangstür zum Stehen. Der letzte Loigg'Il schickt seine Wasserghule auf ihn und Augustus ist schließlich von fünf Ghulen umzingelt. Mit einem gezielten Rundumschlag auf Kopfhöhe befreit er sich schließlich. Er merkt, dass Gildons Schutz nachgelassen hat, und ruft die anderen dazu, als er sicher ist, dass der Gedankenschinder ihn ins Visier genommen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Flur ist inzwischen ein Haiwächter aufgetaucht und Gildon verwirrt dessen Sinne mit Marts Unterstützung. Henk und Kenji warten bereits auf das Zeichen von Augustus und Henk rennt sofort durch die Tür, als sie es endlich vernehmen. Er sprintet auf den Loigg'Il zu und überrascht ihn mit einem Schattensprung, während Kenji sich im Raum orientiert und nach Roana und Octavia sucht. Henk verwundet den Gedankenschinder schwer, doch dieser wendet sich gegen Henk und zwingt ihn, Kenji anzugreifen. Augustus rennt auf den Loigg'Il zu und fängt Henk ab, bevor er Kenji erreichen kann. Augustus tritt ihn weg und greift den Gedankenschinder an, der seinerseits einen Zauber auf Augustus wirkt. Kenji wirkt ein Lichtwunder und reißt mit einem Lichtblitz den Gedankenschinder aus der Konzentration, so dass Henk und Augustus ihm den Rest geben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Elora.png|miniatur|links|Die fremde Frau aus dem roten Käfig, die sich als Elora vorstellt]]&lt;br /&gt;
Während Henk und Kenji [[Roana Dernheim|Roana]] finden und befreien, holt der komplett erschöpfte Augustus wieder Luft, um sich auf einen möglichen weiteren Kampf vorzubereiten. Henk findet bei einem Gedankenschinder zwei Schlüssel und öffnet damit Roanas Käfig. Diese bittet ihn, auch die blonde Frau aus dem roten Käfig zu befreien, was er auch tut. Doch Henk ist etwas stutzig, als die Fremde in dieser Situation sehr ruhig bleibt. Kenji hat ebenfalls Käfigschlüssel gefunden und wirft diese, als Henk, Roana und die Fremde an ihm vorbei in Richtiung Ausgang laufen, quer durch den Raum dem Mann zu, der mittlerweile nicht mehr unter der Kontrolle der Gedankenschinder steht. Als die Fremde auf Augustus zuläuft, kommt diese ihm etwas bekannt vor und sie erinnert ihn an die Lady Arlena, die sich als Schwarzmagierin entpuppte (vgl. [[Kalender#26._Sideon|Episode 22.01]]). Während die Helden den Raum verlassen, kann Gildon gerade noch so den [[Gnathoseloda|Haiwächter]] kontrollieren, so dass sie durch den Gang in Richtung der Kanalisation fliehen können. Im Raum befreit der Mann die gefangenen Frauen und sorgt damit für Chaos. Der Haiwächter verfolgt die Helden und Gildon muss ihn noch so lange aufhalten, bis alle durch das Abflussrohr gesprungen sind. Mit letzter Kraft schafft es auch Gildon und kommt völlig erschöpft in der Kanalisation an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch unzählige Wasserghule verfolgen die Helden und diese müssen durch die Kanalisation fliehen. Mart hilft seiner Mutter und Kenji stützt den sichtlich geschwächten Gildon, der ihnen den Weg weist. Durch Gildons Ortskenntnis entkommen sie den Verfolgern und finden schließlich eine kleine Klammer, in der sich eine Rast machen lässt. Henk ist gegenüber der Fremden, die sich als [[Elora von Tressburg|Elora]] vorstellt, sehr skeptisch und verdächtigt sie, eine Schwarzmagierin zu sein. Damit geht er direkt auf Konfrontation, während Kenji versucht, auf diplomatischerem Weg etwas über sie herauszubekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus Wache hält und sein Schwert putzt, versuchen Henk und Kenji etwas aus Elora herauszubekommen. Sie erfahren, dass sie ihre Schwester sucht, welche tatsächlich die Lady Arlena ist. Diese habe sie in den roten Käfig in der Zuchtkammer sperren lassen, um sie zu quälen. Im Austausch gegen Informationen über den Aufenthaltsort ihrer Schwester verspricht sie den Helden Informationen über die Schwarzmagier, wobei sie [[Sabaoth Immortalis]] und einen weiteren, den Helden unbekannten Namen nennt: Reveron. Schließlich ruhen sich die Helden aus, um vielleicht noch weitere Träume von Octavia zu erhalten, während Augustus aus erhöhter Position hockt und wacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.07''') Den ersten Teil der Wache übernimmt Augustus, doch dann überkommt ihn Müdigkeit und er lässt sich von Henk ablösen. So bekommt er noch etwas Ruhe, bevor [[Gildon Ipnosi|Gildon]] zum Aufbruch drängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe macht sich wieder auf den Weg und Magister Gildon führt sie durch das Schleimschnappergebiet. Doch sie ziehen die Aufmerksamkeit der Dämonen auf sich und werden bald verfolgt. Gildon steigert das Tempo, doch irgendwann bemerkt er, dass sie umzingelt sind. Da [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart]] mit [[Roana Dernheim|Roana]] nicht so schnell vorwärtskommen, muss Henk gegen einen [[Schleimschnapper]] kämpfen. Augustus, der die Nachhut gebildet hat, unterstützt Henk vorne im Kampf und schon bald können sie weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gruppe fast eingeholt wird, zieht [[Elora_von_Tressburg|Elora]] einen schwarzen Dolch aus dem Stiefel und malt mit diesem ein Zeichen in die Luft, während sie dämonische Worte murmelt. Kenji bekommt bei dem Gemurmel eine Gänsehaut und es fühlt sich unheilig und unangenehm an. Doch die Schleimschnapper halten plötzlich inne und Elora scheucht sie davon, so dass die Gruppe entkommen kann. Augustus übernimmt jetzt die Vorhut und kämpft noch gegen einige Dämonen, während Henk als Nachhut die Flucht deckt und ein Auge auf Elora hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gildon das Gefühl hat, dass sie den Schleimschnappern entkommen sind, machen sie eine kurze Rast und er nimmt Elora zu einem Gespräch beiseite, wobeo er eine Art Warnung auszusprechen scheint. Auch die Helden stellen Elora zur Rede. Sie muss ihnen erklären, was sie mit dem Dolch gemacht hat, und versichert ihnen, dass sie nichts von ihr zu befürchten haben. Augustus sieht sich den ungewöhnlichen Dolch an, welcher nicht zum Kämpfen konstruiert wurde, und Elora verrät ihm, dass sie ihn als Geschenk bekommen hat. Sobald sich die Zeit ergibt, wollen sie weiter über Eloras Fähigkeiten sprechen, doch zunächst gilt es, die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gruppe den Außenposten erreicht, stellen sie fest, dass die Wachen [[Freigeister#.E2.80.9EElderecht_van_Breedstaal.E2.80.9C_.28Ritter_aus_Valburg.29|Elderecht]], [[Freigeister#.E2.80.9EWoldo.2C_der_bunte_Hund.E2.80.9C_.28Pirat_des_Seevolkes.29|Woldo]] und [[Freigeister#.E2.80.9EVillad_van_Deen.E2.80.9C_.28Kapit.C3.A4n_aus_Olburg.29|Villad]] regungslos daliegen und wie Mumien wirken. Etwas hat die Feuchtigkeit aus ihnen gesogen, so wie die Helden es schon bei den Schleimschnappern auf dem Hinweg zur Zuchtkammer bemerkt hatten. Elderecht kann Gildon noch etwas zuflüstern, bevor er verstirbt, und der Magier eilt dann mit den Helden zur Zuflucht. Unterwegs bemerken sie, dass die Illusionen, welche den Eingang verbargen, deaktiviert und die Zauberspeicher aus den Wänden gebrochen sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Xishari.png|miniatur|rechts|Ein beschworener Xishari greift die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] der Freigeister an]]&lt;br /&gt;
Ein Freigeist rennt den Helden schreiend entgegen und als sie den Hauptraum erreichen, hören sie bereits Kampfgeräusche. Ein schlangenartiger Dämon befindet sich in der Mitte des Raumes und an dessen Rand kauern sich panische Freigeister auf dem Boden zusammen. Der Dämon kämpft gerade gegen [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]], [[Freigeister#.E2.80.9EWerris.E2.80.9C_.28Reisender_aus_Barthavion.29|Werris]] und [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C_.28Leibw.C3.A4chter_aus_Tora_Chem.29|Dorgu]], während [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi]] versucht, die anderen Freigeister zu beruhigen und den Dämon mit Gegenständen bewirft, um ihn abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werris versetzt gerade mit seinem Kurzschwert dem Dämon einen Stich, wird dann aber vom Stab des [[Xishari]] berührt und beginnt zu vertrocknen. Kurze Zeit später bricht er wie eine Mumie zusammen und Skjall und Dorgu kämpfen allein weiter. Henk und Augustus eilen sofort hinzu und nähern sich schnell dem Dämon, denn Dorgu kann ohne eine magische Waffe den Dämon nicht verletzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xishari beginnt, den Anhänger an seinem Stab zu drehen und ein surrendes Geräusch entsteht, welches dazu verführt, panisch wegzulaufen oder sich auf dem Boden zusammen zu kauern wie die übrigen Freigeister. Doch Henk und Augustus widerstehen dem Zauber und Henk gelingt ein erster Angriff. Auch Skjall wird nicht von Furcht ergriffen, sondern attackiert den Schwanz des Dämons, während Henk mit der Vorderseite beschäftigt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora versucht, die Aufmerksamkeit des Xishari auf sich zu lenken, doch es gelingt ihr erst, als Augustus sich dem Dämon genähert hat und angreifen will. Henk hat ihm bereits eine Verletzung verpasst und Augustus sticht ihm direkt in den ungeschützten Bauch, welcher nicht von einer starken, gepanzerten Haut überzogen ist. Als Elora den Xishari mit einem Bannzauber ablenkt, kann Augustus ihm den Bauch aufschlitzen und ihm den Rest geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf erzählt Gildon, dass seit der Vorzeit niemand mehr einen Xishari gesehen habe, da sie sich nach der Schwelle alle nach Abyssia zurückziehen mussten. Da sie von allen Lebewesen auf Gea vergessen wurden, muss jemand die alten Gänge durchstöbert und noch alte Namen entdeckt haben. Das bedeutet aber auch, dass die Loigg’Il und der dunkle Kult auf die Anwesenheit der Helden aufmerksam geworden sind. Außerdem nimmt Gildon den Stab des Xishari an sich und bringt ihn in seine Kammer zur weiteren Untersuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun findet sich etwas Zeit, um mit Elora reden zu können, und die Helden erzählen ihr von ihrer Schwester und den abtrünnigen Loigg’Il, bei denen sie sie zurückgelassen haben.  Elora erzählt den Helden von einem Mann namens „Lord Reveron“, welcher derzeit an der Seite von [[Sabaoth Immortalis]] arbeitet und vom [[Bund von Utukk'Xul|Bund]] geschickt wurde, um sich über die Dämonen dieses Ortes schlau zu machen. Augustus nimmt für sich das Recht auf Rache an Sabaoth in Anspruch und warnt Henk, ihm nicht in die Quere zu kommen, wenn sie dem Nekromanten begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte von Elora wissen, warum sich jemand mit Dämonen einlässt, und sie erzählt den Helden von ihrer Schwester, welche unheilbar krank war. Sie wollte ihrer jüngeren Schwester helfen und hörte von Lord Reveron, welcher mit Methoden arbeitet, wie sie von Sapos abgelehnt werden. Er half ihrer Schwester, doch musste diese weiterhin anderen Wesen das Leben entziehen. Zunächst begnügte sie sich mit der Energie von Tieren, doch eines Tages erwischte sie sie dabei, wie sie ein Kind tötete. Damit war für Elora eine Grenze überschritten und sie beschloss, ihre Schwester aufzuhalten. So landete sie schließlich in [[L'yreh]] und wurde eine Gefangene ihrer Schwester.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden sich waschen, bemerkt Henk eine juckende Stelle am Bein, welche ihn an die Infektion von Kenji erinnert. Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]] kümmert sich mit dem Rest der Salbe um die kranke Stelle und Henk bleibt bei ihm, um die anderen nicht mit dem Gestank zu belästigen. Nachdem auch Augustus sich gewaschen hat, erzählt ihm Henk, dass sich Elora anscheinend interessiert nach ihm umgesehen habe. Dann legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.08''') Die Helden schlafen sich erstmal richtig aus, denn sie können erst weiter, wenn [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] einen Weg zum Ältestenhirn gefunden hat. Kenji und Henk träumen wieder von Octavia und tauschen sich darüber aus. Die Trauminhalte scheinen alle mit Situationen aus Octavias Leben zusammenzuhängen, in denen sie einen Kontrollverlust erlitt und mit ihrem Feuer andere verletzte. Der Verdacht kommt auf, dass die Kultisten bei Octavia über ihre Erinnerungen wieder eine Metamorphose provozieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht noch einmal mit Henk über seine Rache an Sabaoth Immortalis und erzählt ihm von seinen langen Erfahrungen mit [[Sabaoth Immortalis|Spurius Iunius]] und über die Manipulationen, denen Augustus seit seiner Militärzeit ausgesetzt war. Henk versteht seine Rachegefühle, weist aber erneut darauf hin, dass jede Gelegenheit genutzt werden muss, die sich bietet, um Sabaoth auszuschalten, und dass man in Ernstfall nicht auf jemanden warten könne, damit dieser dann den Todesstoß ausführe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C_.28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]] erfahren die Helden, dass [[Elora von Tressburg|Eloras]] Eltern sehr fromm sind und ihr Vater in Tressburg einen großes Passionshaus gestiftet habe. Außerdem hat er von Lord Reveron gehört und weiß, dass dieser sich in einem alten Gemäuer eingerichtet hat, welches Khoralt sehr unheimlich findet und darum stets einen großen Bogen darum machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Freigeister#.E2.80.9EWodhi der Wortweber.E2.80.9C_.28Barde aus M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi]] informiert die Helden, dass Elora mit [[Gildon Ipnosi|Gildon]] spricht und er ihr die Regeln der Freigeister erklärte, da Gildon ihr nicht richtig traut. [[Roana Dernheim|Roana]] setzt sich für Elora ein und schätzt sie nicht so verdorben ein, wie sie scheint, da Elora ihr in der Gefangenschaft immer wieder Mut gemacht und Mitgefühl gezeigt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wodhis Rat spricht Kenji mit [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29 |Oldir]], da dieser am Boden zerstört ist, sich nutzlos fühlt und sehr um die Verstorbenen trauert. Er erzählt Kenji, dass er einmal einer der reichsten Männer in [[Weisshafen]] war und nicht damit zurechtkomme, dass alles, was er sich einmal aufgebaut hat, nun verloren sei. In seiner Hoffnungslosigkeit fürchtet er auch, den nächsten Kampf gegen seinen Lenker zu verlieren, da er sich als Schwächsten der Freigeister betrachtet. Kenji rät ihm, sich eine Aufgabe zu suchen, bei welcher er sich nützlich fühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen berichtet Elora den anderen beim Essen, dass sie gemeinsam mit Gildon den Stab des [[Xishari]] untersucht hat. Sie hat festgestellt, dass auf dem Artefakt ein Name eingraviert ist, und sie vermutet, dass man mit dessen Hilfe den Xishari heraufbeschworen habe. Nach dem Essen beginnt Augustus mit körperlicher Ertüchtigung, weil er nicht mehr einfach so dasitzen und auf Filgiz warten kann. Sein Training wird von Elora beobachtet, und Kenji bietet sich Augustus als Sparringpartner an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon kommt aus seiner Kammer und lädt die Helden zur Bestattung der gefallenen [[Freigeister]] ein. Aus Respekt vor den Kämpfern nehmen Augustus, Henk und Kenji teil und nur Elora bleibt in der Zuflucht zurück. Inzwischen sind vermutlich alle existierenden Freigeister dort versammelt und gemeinsam mit Roana folgen die Helden ihnen zu dem unterirdischen Fluss, in dem sie auch die Xishari-Teile entsorgt hatten. Dort spricht Gildon einige Worte über jedem Gefallenen und übergibt den Leichnam dem Wasser. Gildons Worte über das „große Mysterium“, in welches die Toten nun eingehen würden, machen Augustus sehr nachdenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji mit Oldir und den [[Kirche der Passionen|Passionsgläubigen]] betet, spricht Henk den abwesend wirkenden Augustus an. Dieser erzählt ihm, dass er mit seiner Verbannung hadere, da er durch diese seine Ahnen und Göttern verloren habe. Einerseits könne er nun ein selbstbestimmtes Leben führen, wie er es sich früher als Knabe immer gewünscht habe, doch andererseits könne er jetzt niemals seinen Stammvater Cycnus treffen, was er sich auch schon immer gewünscht habe. In Thyrna würden verbannte Seelen nicht von den Ahnen aufgenommen und ruhelos außerhalb des Elysiums umherirren, während es in Barthavion möglich sei, sich seinen Platz an der Tafel eines Gottes durch seine Taten zu verdienen. Henk rät ihm, sich nicht zu viele Gedanken über die Toten und das Totenreich zu machen, sondern lieber das Leben zu leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oldir will von Kenji wissen, ob die Seelen der hier in [[L'yreh]] Verstorbenen ihren Weg ins Licht der Passionen finden würden, und Kenji bestätigt ihm dies. Er glaube fest daran, dass das Licht stark genug sei, damit die Seelen ihren Weg dorthin auch aus einer solchen Finsternis finden können. Währenddessen zeigt Henk Augustus sein Medaillon von Viola und erklärt, dass er alles, was er tue, nur aus Liebe für sie tut, und er fragt Augustus, warum er dies alles auf sich nimmt. Er ertappt Augustus dabei, keine wirkliche Antwort auf die Frage zu haben, obwohl dieser die Unterstützung von Octavia als Grund anführt. Henk erfährt auch, dass Augustus nur einmal eine Bindung zu einer Frau aufgebaut hat und er sich mit dem Kontakt zum anderen Geschlecht recht schwertut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr in die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] bittet Henk deshalb Elora, sich doch einmal mit Augustus zu unterhalten, da er doch bemerkt habe, dass die beiden sich ganz zugetan wären. Währenddessen spricht Augustus noch mit Kenji, denn diesem stellt sich die Frage, ob man Elora trauen könne und ob sie die Helden begleiten solle. Augustus spricht sich für Elora aus und sieht bei ihr großes Verantwortungsgefühl gegenüber ihrer Schwester, was ihn an sich selbst erinnert. Auch Kenji glaubt, dass Elora kein schwarzes Herz besitze und in dämonische Dinge hineingeraten sei, genau wie auch Augustus. Deshalb bittet Kenji ihn, seine Erfahrungen mit Elora zu teilen, da sie anscheinend ähnliches erlebt habe und sie vielleicht wisse, wie das sei. Henk ruft nach Augustus und winkt ihn an den Tisch, an dem er mit Elora sitzt. Zuerst ermuntert Henk ihn, von dem Kampf mit dem Xishari zu erzählen, doch Augustus empfindet dies als prahlen und lehnt ab. Dann erwähnt Henk, dass Elora ganz verzweifelt nach ihrer Schwester suche, und sie schließlich nicht die Einzige sei, die dies tue. Nach dieser Information erhebt Henk sich und entfernt sich vom Tisch, während Elora Augustus erwartungsvoll anschaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus offenbart ihr, dass er seine Schwester suche, und Elora will wissen, warum der Kaiser ihm erlaubt habe, mit den Helden zu ziehen. Augustus gesteht ihr etwas zögernd, dass er verbannt wurde und nun nach Barthavion zurückkehre, dem Land seiner Geburt. Sie sprechen über das magische Phylakterium genannt die [[Drachenträne]], welches die Kultisten am liebsten zerstört sähen, und Augustus berichtet ihr vom Verlust Adarians durch die Hand [[Iobis Galdimmera|Galdimmeras]]. Als Augustus Elora erzählt, dass sich seine Schwester vermutlich in den Händen von Sabaoth Immortalis befindet, erzählt diese, dass die Kultisten erwartet hätten, dass sich das Problem mit Octavia durch einen Verbündeten lösen würde und sie nicht getötet werden müsse. Augustus ahnt, wer gemeint ist, und bedauert es sehr, [[Ignus]] nicht persönlich begegnet zu sein. Augustus gesteht, dass man um kleine Schwestern immer besorgt sei und auf sie aufpassen müsse und wolle, was ihm Elora bestätigt. Doch im Gegensatz zu ihr sieht Augustus für seine Schwester noch eine Chance auf Rettung, während Elora für ihre keine Rettung mehr sieht und nur noch bestrebt ist, sie davon abzuhalten, das Mal von Utukk'Xul zu bekommen. Da sie hofft, wenigstens noch die Seele ihrer Schwester retten zu können, rät ihr Augustus, sich einmal mit Kenji zu unterhalten. Elora gesteht, dass sie ihrem Glauben schon vor langer Zeit untreu geworden sei, und Augustus räumt ein, dass so etwas manchmal passiert. Dies bedeute jedoch nicht, dass man nicht zurückfinden könne, egal wie sehr man entgleise, es sei nur nicht schön. Da er andeutete, selbst eine solche Erfahrung gemacht zu haben, hakte sie nach und er erzählt ihr von dem Attentat auf seinen Vater. Dann offenbart er ihr, dass [[Sabaoth Immortalis]] damals der Berater von [[Silvius Insidiae|Insidiae]] war und ihm persönlich bekannt sei. Elora erwähnt, dass sich Sabaoth unter die [[Bund_von_Utukk'Xul#Die_Propheten_des_Untergangs|Herren des Raumes]] gedrängt habe und die Macht an sich reißen wollte. Augustus erzählt ihr, dass er damals versäumt habe, Immortalis zu töten, und offenbart sich als [[Principus Mortis|Schlächter von Loderis]]. Er gesteht seinen Hass und seine Rachegelüste wegen der Attentate und offenbart die Manipulation durch Sabaoths Lügen, die nur durch die Anwesenheit seiner Schwester [[Octavia]] auf dem Schlachtfeld gebrochen wurden. Elora versteht ihn, da es ihr mit Reveron ähnlich ergangen sei und sie alles geglaubt habe, was er ihr sagte. Er begeisterte sie für das Beschwören von Dämonen, um Macht über andere zu erlangen. Elora gesteht ihm, dass sie beschworene Dämonen auf ihre Bräutigame gehetzt hat, bis einmal einer zu Tode kam, was sie nie beabsichtigt habe. Danach war sie als die „Verfluchte Lady von Tressburg“ bekannt und die Anträge hörten auf. Reveron redete ihr ein, dass ihre Magie sich, ähnlich wie die Priester, an Götter richte, auch wenn die ihren alte Götter seien. Elora fühlt sich getäuscht und zu den Taten verleitet und fragt Augustus, ob er glaube, dass er seine Verfehlungen wieder gut machen könne. Er gesteht ihr, dass er daran nicht glaube, jedoch überzeugt sei, in Zukunft besser handeln zu können. Doch er gesteht ihr auch, dass er weiter als bis zu der Drachenträne nicht schauen kann, da bei ihrem Scheitern dann sowieso alles verloren sei. Elora bemerkt, dass Augustus mit seinem vorherigen Leben abgeschlossen habe, und er gesteht, dass ihm zwar die Entscheidung dafür abgenommen wurde, sie aber Recht habe. Vielleicht müsse man sein Leben in die Waagschale werfen, um noch irgendwas zu erreichen. Elora stellt fest, dass die Tatsache, dass sie beide nach ihrer Schwester suchen, sie beide verbindet, worauf die beiden mit Wein anstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gesprächs verbindet Roana Henks Bein. Er und Kenji beobachten das Gespräch von Augustus und Elora und nehmen beide für sich in Anspruch, es erfolgreich in die Wege geleitet zu haben. Kenji glaubt, dass es kein Zufall sei, dass die Mitglieder der Drachenträne stets eine tiefe Schuld aus einer belastenden Vergangenheit in sich spüren, die ihre antreibende Kraft ist, doch Henk widersprich ihm für seinen Anteil. Er fühle sich durch keine Schuld zu der Queste getrieben, wobei Kenji ihm auch zustimmt, doch er erläutert, dass die Notwendigkeit, einen Sinn zu erfüllen - nicht einfach nur vor sich hinzuleben, sich seiner Erfahrung nach aus etwas Dunklen in der Vergangenheit entwickle, so dass etwas Schönes aus etwas Schlechtem erwachsen könne. Dies sei eine schöne Kraft, die Menschen besitzen. Kenji erinnert Henk an den Besuch auf Soltrum, wo die Anhänger des Sonnengottes (vgl. Biographien [[Kalender#6._Sideon|6. Sideon]]) sich um den ganzen Sinn nicht mehr sorgen mussten, was Kenji als ziemlich verlockend empfindet. Henk gesteht Kenji, dass er ziemlich zufrieden mit seinem Leben ist, er nie gehadert habe und stets getan habe, was in ihm übrigblieb. Henk wisse gar nicht, was er für ein anders Leben führen sollte, und die Soltrumer Gemeinschaft hätte zwar ihren Frieden, aber sonst auch nicht viel mehr andere Sachen. Als Kenji sich fragte, was er mit seinem Leben anfangen soll, wenn sie das Ganze hier überleben würden, er aber nicht mehr in sein altes Leben zurückkehren könne, macht Henk ihn darauf aufmerksam, dass man dann als großer Held in Barthavion einfach in eine Kneipe gehen und den Abend auf sich zukommen lassen kann. Kenji stimmt ihm zu und sieht sich dann als feisten Mystiker enden, als der [[Helom Kerzorban|Kerzorban]] ihn bereits im [[Prozess_gegen_die_Helden#Kenjiro_Asai |Prozess von Valkenburg]] diffamiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi ruft alle Anwesenden zusammen und erzählt ihnen die Geschichte von „[[Alouans Reise in die Unterwelt]]“, in der sich der berühmte Barde [[Alouan Silberklang]] aus Trauer über den Verlust eines Freundes und Königs [[Torian]] von der Welt abwendet und in der Unterwelt seinen Freund retten will. Er zahlte einen bitteren Preis dafür, weil er als Sterblicher versuchte, das Reich der Toten zu betreten, denn er erfährt, dass er durch seine anmaßende Trauer seine eigene Lebzeit verwirkt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht Augustus an, weil er so still sei. Dieser ist in Gedanken bei der Geschichte und erklärt, dass er auch stets versuche, zu handeln, aber sich nicht sicher sei, ob er an Alouans Stelle es nicht auch versucht hätte, seinen Freund zurückzuholen. Kenji sieht darin keine Schande und weist Augustus darauf hin, dass es tatsächlich aufs Handeln ankomme, denn die ganze Reue, die Kenji über seine Kindheit empfunden hat, habe ihn zu nichts gebracht. Augustus gesteht ihm, dass es schwierig sei, sich aus den Vorstellungen, in denen man gefangen sei, zu befreien. Es sei ihm damals als Principus Mortis nur durch Octavia geglückt, und ihm falle kein weiterer Weg ein, der ihm auch geholfen hätte. Er äußert die Hoffnung, dass Octavia zurzeit ihre Freunde spüren könnte, da diese in ihren Träumen eine Verbindung zu ihr hätten. Kenji hofft das auch und erzählt Augustus von seinen wiederkehrenden Albträumen, die sich immer wieder um den Jungen Olrik drehen, der von dem Wachhund getötet wurde (vgl. [[Kenjiro Asai#Ein schicksalhaftes Ungl.C3.BCck und die R.C3.BCckkehr zum Licht .28327 JF.29|Kenjis Biographie]]). Aber dann habe er entschieden, dass das Wälzen im Selbstmitleid ihn auch nicht wieder lebendig machen könne und zu nichts führe. Augustus erklärt Kenji, dass es ihm nicht um Selbstmitleid ginge, sondern um ein besseres Verständnis über die eigenen Schwachstellen, da die Versuchungen schließlich immer wieder auf einen warten würden. Kenji erzählt, dass er selbst einen Schlussstrich ziehen und nie wieder solche Fehler machen wollte, so erkenne er heute, dass es ein Trugschluss sei, denn man werde immer wieder Fehler machen. Man müsse nur aus ihnen lernen, denn Menschen seien eben keine Götter. Anschließend legen sich die Helden schlafen, um bei Filgiz Rückkehr bereit zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.09''') Als Kenji und Henk erwachen, sprechen sie kurz über ihren neuen Traum von Octavia und berichten dann auch Augustus davon. Dieser entschuldigt sich bei Henk dafür, dass er bei ihrem Gespräch nach der Bestattung so abweisend zu ihm war. Augustus erzählt ihm, dass er lange nicht mehr mit anderen Menschen gesprochen habe und er berichtet kurz von seiner verbotenen Liebe zu der [[Menschen#Die_Coraner|Coranerin]] Selina. Henk nimmt seine Entschuldigung an und gemeinsam machen sie sich Gedanken um die Drachenträne und ihre Sicherheit bei den [[Loigg'Il]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Roana Dernheim|Roana]] hat eine Mahlzeit zubereitet und die Helden essen den Eintopf, nachdem sie sich bei Wodhi nach [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] erkundigt haben. Henk spricht mit Roana und Augustus unterhält sich mit [[Elora von Tressburg|Elora]]. Kenji bekommt von dem dankbaren [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]], der endlich im Durchsuchen der Lagerhallen der Loigg'Il  eine sinnerfüllende Aufgabe gefunden hat, eine Kiste Proviant, eine Öllampe mit Lampenöl und eine Phiole unbekannten Inhalts geschenkt, welche dieser auf seinem Beutezug gefunden hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kehrt Filgiz zurück und spricht zunächst mit Wodhi, welcher ihm die traurigen Neuigkeiten vom Überfall und den Verlusten erzählt. Filgiz isst etwas und berichtet danach den Helden, dass er leider keinen Weg gefunden habe, das dämonenverseuchten Gebiet, welches sie nun auf dem Weg zum Ältestenhirn erwartet und das selbst von den Loigg'Il gemieden wird, zu umgehen. Die Helden reden noch mit Gildon, welcher nicht mitkommen wird, da er die Freigeister und die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] schützen müsse. Udelian identifiziert den Inhalt der Phiole als einen Heiltrank und gibt den Helden noch eine Wundsalbe, Verbandsmaterial und Nadel und Faden mit. Wodhi steuert noch ein paar Rucksäcke bei und Augustus bespricht mit Elora, dass diese die Helden begleiten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schließlich aufbrechen, überlegen die Helden, ob sie den Xisharikopf mitnehmen wollen, entscheiden sich dann aber wegen seiner Sperrigkeit dagegen. Sie kommen nach einigen Gängen der Schleimschnapper zu einem großen Höhlensee, den sie trockenen Fußes über ein paar Steine überqueren können. So gelangen sie in einen uralten Gang mit dem gleichen ungewöhnlichen, asymmetrischen Querschnitt, welchen sie schon in der [[L'yreh#Die Folterkammern der Xishari|Folterkammer der Xishari]] vorgefunden haben. Der Gang führt sie zu einer Höhle mit einer großen Statue des [[Hazug-Ságok|Herzogs der Lügen]], von der es in ein Gangsystem geht, dessen Durchgänge manchmal so niedrig sind, dass man hindurchkriechen muss. Filgiz hat in diesem Labyrinth den richtigen Weg mit [[Twillzinken]] markiert und Henk hilft ihm dabei, diese wiederzufinden. Schließlich führen die engen Gänge zu einem riesigen Gang mit ungewöhnlichem Querschnitt, dessen Decke mit den zur Verfügung stehenden Lichtmitteln nicht auszumachen ist, und die letzte Twillzinke schickt die Helden nach links den Gang weiter. &lt;br /&gt;
[[Datei:Prozession.png|miniatur|rechts|Das Wandrelief mit der Prozession der Xishari und den unbekannten Dämonengattungen]]&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit weist Filgiz die Helden auf eine gute und letzte Rastmöglichkeit hin, bevor das Gebiet mit den lauernden Dämonen erreicht werde. So setzen sich die Helden mit Elora und Filgiz an den großen Sockel einer zerstörten Statue und essen etwas Proviant. Sie entdecken ein großes Wandrelief, welches eine Prozession von [[Xishari]] darstellt und noch weitere unbekannte und verstörende Dämonen von enormer Größe aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Erholungspause brechen die Helden auf und folgen weiter dem Gang, bis sie an ein großes Tor stoßen, dessen Tür von Innen aufgesprengt worden war. Ihre grünen Trümmer liegen auf dem Boden verstreut und nur noch die linke, untere Ecke ist noch erhalten und weist einen unbekannten Dämon auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie betreten den dahinterliegenden Raum und Kenji spürt sofort eine bedrohliche Präsenz. Augustus, Filgiz und Henk bemerken eine Bewegung im Dunkeln der hohen Decke, die sie jedoch nicht genauer orten können. Auf der dem Eingang gegenüberliegenden Seite des Raumes befindet ein Relief mit einer Abbildung des Hazug-Ságok und einem Text in einer Sprache, welche nur Elora kennt. Plötzlich bebt der Boden und Steine fallen von der Decke. Filgiz hatte von Erschütterungen berichtet, die in den dämonenverseuchten Gebieten auftreten sollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Torreste.png| Reste des Eingangstores zum Tempel&lt;br /&gt;
File:Tempel_HS-Eingang.png|Die Eingangshalle des Tempels&lt;br /&gt;
File:Hazug_Sagok_Relief.png| Relief in der Eingangshalle des Tempels&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_1.png|miniatur|rechts|Der obere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Nur ein weiterer Gang führt aus dem Raum heraus und Augustus drängt zur Eile, da jederzeit ein Angriff von oben erfolgen könnte. Filgiz führt die Helden in den Gang, als der Boden erneut bebt und die Helden gerade noch den herabfallenden Trümmern ausweichen können. Schließlich gelangen sie unverletzt in eine weitere Kammer, an deren Ende eine Treppe in die Tiefe führen soll. Sie kommen an einer zerschlagenen Statue vorbei, welche vermutlich den Herzog der Lügen darstellte, und entdecken an der Wand ein weiteres Relief.&lt;br /&gt;
[[Datei:Käfige-01.png|miniatur|links|Relief im oberen Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite befindet sich ein seltsames Becken aus Stein mit einem Abflussloch in der Mitte Dann nähern sich die Helden einer weiteren gesprengten Tür, hinter der ihr Weg weitergeht. Doch sie stellen fest, dass der erwartete Gang eingestürzt ist und keine Hoffnung besteht, ihn freizuräumen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugdämon.png|miniatur|rechts|Der angreifende Flugdämon]]&lt;br /&gt;
Henk hat unterdessen bemerkt, dass ihnen Etwas von der Eingangshalle durch den Gang gefolgt ist und auch Augustus spürt die Gefahr. Er entdeckt, dass Kenji angegriffen wird, schubst diesen zur Seite und wehrt mit dem Schwert den Angriff des Dämons ab. Bei dem Angreifer handelt es sich um die fliegende Kreatur, welche auf dem großen Relief im Gang dargestellt ist. Augustus schlägt ihm eine Kerbe in den Schnabel und die Helden ziehen sich schnell in den Gang zurück. Sie gehen zurück in die Eingangshalle, um vielleicht einen anderen Weg in die Tiefen zu finden. Mit diesem Ziel suchen sie dir Wände ab, während Elora sich das Wandrelief anschaut und versucht, die Inschrift zu entziffern und zu übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt rechts neben dem Eingang einen eingestürzten Gang, der wie auf der anderen Seite weiterführt. Diese Einsturzstelle lässt sich vermutlich freiräumen und Henk, Kenji und Filgiz geben ihr Bestes, während Augustus auf den Flugdämon achtet, welcher den Helden in die Eingangshalle gefolgt ist. Elora ist allein am Relief, als sie das Ziel des Dämons wird. Augustus rennt mit gezogener Waffe zu ihr und verpasst dem Dämon einen Schlag, welcher ihn wieder verscheucht. Doch zuvor hat er Elora am Hals verletzt und Augustus beeilt sich, sie zu dem mittlerweile freigelegten Gang zu bringen. Damit alle die Engstelle passieren können, decken Henk und Augustus den Rückzug und Henk verletzt den Dämon an seiner Schwinge. Kurz nachdem alle Helden im dahinterliegenden Gang sind, stürzt sich der Dämon erneut hinab, passt jedoch nicht durch den Engpass und beginnt, mit seinen Krallen weitere Steine zur Seite zu räumen. So ist es nur eine Frage der Zeit, bis er hindurchgelangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_2.png|miniatur|rechts|Der untere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Augustus verbindet Eloras Wunde und die Helden folgen dem Gang in einen weiteren Raum. Hier ist die Statue nicht zerschlagen und stellt den Dämonenfürsten dar. [[Datei:Käfige-02.png|miniatur|links|Relief im unteren Tempelraum]] An einer Wand befindet sich ein ähnliches Relief wie im oberen Tempelraum, doch sind hier andere Dämonen in den Käfigen abgebildet. Ein steinernes Becken mit Abfluss findet sich ebenfalls und am Ende des Raumes befindet sich eine intakte, verschlossen Tür aus dem seltsamen grünen Stein. Vor der Tür ist eine kreisrunde Fläche im Boden eine Handbreit abgesenkt und über der Tür finden sich drei Worte in der dämonischen Schrift, welche Elora mit „''Geben''“, „''Richten''“ und „''Preisen''“ übersetzt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hazug_Sagok_Tor.png|miniatur|rechts|Das verschlossene Tor mit den Inschriften im unteren Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Elora hält die Inschrift in der Eingangshalle für eine Lobpreisung von Hazug-Ságok und Augustus stellt die Theorie auf, dass man, wie für ihn auf den Reliefs dargestellt, eine Dämon opfern und dabei sein Blut in das Becken fließen lassen müsse, während im Kreis die Lobpreisung gesprochen wird. Die anderen stimmen zu und überlegen, wo sie den Dämon am besten angreifen und fangen können. Der Gang zu dem unteren Tempelraum böte sich hierzu an, da seine Wände sehr eingefallen sind und dem Dämon daher wenig Raum zum Fliegen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.10''') Zunächst diskutieren die Helden noch etwas weiter, wie sie vorgehen wollen: wollen sie darauf warten, bis der Dämon durchgebrochen ist oder sollten sie ihn schon vorher angreifen. Als die Helden gerade die Statue von Hazug-Ságok untersuchen, beginnt die Erde wieder zu beben und löst Steine aus der Decke. Henk bemerkt es als erster und stößt Kenji zur Seite und warnt Filgiz, so dass dieser sich in Sicherheit bringen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bemerken die Helden, dass der Dämon durch das Erdbeben anscheinend verscheucht wurde und [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] bietet an, zunächst als Späher vorrauszugehen und nach dem Dämon zu suchen. Er schleicht durch den schmalen Durchgang und verschwindet in der Dunkelheit. Die Helden warten eine Weile und beschließen, als Filgiz nicht zurückkehrte, nach ihm zu suchen. Sie betreten die Eingangshalle des Tempels und finden dort keine Spur von Filgiz. &lt;br /&gt;
[[Datei:Flugdämonkampf.png|miniatur|links|Ort des Kampfes mit dem Flugdämon]]&lt;br /&gt;
Als sie den Gang zur oberen Kammer betreten, nehmen sie den Flugdämon wahr, wie er in der Biegung auf dem Boden kauert und an einem Steinhaufen kratzt. Augustus und Henk stürmen schnellstmöglich auf ihn zu und Kenji folgt ihnen mit etwas Abstand. Als der Dämon sie bemerkt und abheben will, schnappt sich Augustus den Schwanz und hält ihn mit aller Kraft fest, so dass der Dämon sich nicht in die Luft erheben kann. Henk nutzt die Gelegenheit und wirft seinen Enterhaken um den Hals des Flugdämons und sucht nach einer Möglichkeit, sein Seil am Boden festzumachen. Der Dämon schafft es auch mit starken Schlägen seiner Schwingen nicht, sich aus Augustus Griff zu befreien, und wird nun zusätzlich von Henks Seil zu Boden gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Henk den Flugdämon beschäftigen, kriecht Filgiz aus seinem Versteck zwischen den Trümmern hervor und greift den Dämon mit seinem Dolch am Schwanzansatz an. Henk kann das Seil nirgends befestigen, doch die beiden lassen nicht los, obwohl der Flugdämon einen Angriff auf Henk startet. Er wendet seinen Kopf und schlägt nach hinten aus, wobei er Henk eine stark blutende Wunde am linken Arm verabreicht, welcher jedoch das Seil nicht loslässt. Filgiz erklimmt einen Trümmerhaufen und schneidet mit seinem Dolch den Flügel des Dämons ein. Mit vereinten Kräften halten Augustus und Henk den Dämon am Boden und Kenji blendet ihn mit einem Lichtblitz. Der Flugdämon ist irritiert und Augustus nutze die Chance, lässt den Schwanz los, zieht sein Schwert und schlitzt die linke Schwinge des Dämons auf. Filgiz greift erneut die andere Schwinge an und bringt den Dämon zu Fall. Henk schlägt auf den Schnabel des Flugdämons ein und schlägt ihn funktionsuntüchtig. Augustus vollendet das Werk und trennt mit einem Schlag den Schnabel ab. Der Flugdämon stößt einen letzten lauten Schreckensschrei in Augustus Richtung aus, welcher diesen und Kenji kurz erschaudern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert daran, dass sie den Dämon lebend fangen wollen, und wirft Filgiz das Seil hinüber, um den Dämon damit zu fesseln. Augustus schlägt noch dessen Stacheln an den Flughäuten ab, während Kenji bereits das Verbandszeug und die Wundsalbe für Henk herausholt. Kenji ruft Henk zu sich und verbindet die Wunde, welche bereits stark nachgeblutet hat. Augustus verschnürt mit Filgiz den Flugdämon, welcher sich zwar gut zusammenfalten lässt, jedoch nicht durch den Durchgang passen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schickt Filgiz zu Elora, damit diese sich schon zum Relief begeben und die Inschrift abschreiben kann. Dann hilft er Augustus, den schweren Dämon zum Durchgang zu ziehen, während Henk sich mit Trockenfleisch stärkt und versucht, den Blutverlust auszugleichen. Kenji unterstützt dann Filgiz bei der Erweiterung des Durchganges und auch Augustus will helfen, doch seine Kräfte versagen, da sie durch das Halten des Flugdämons stark überstrapaziert wurden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_2a.png|miniatur|rechts|Der untere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelingt es, den Durchgang genügend zu erweitern, dass sie den Dämon hindurchziehen können. Sie bringen ihn zum Opferbecken und legen ihn darüber. Elora hat die Anrufung abgeschrieben und begibt sich in den Kreis vor der verschlossenen Tür. Henk erholt sich und Kenji steht beobachtend in der Mitte des Raumes. Als Elora mit der Anrufung beginnt, schneidet Augustus die Kehle des Dämons auf und lässt sein Blut in das Becken fließen. Kenji nimmt ein klickendes Geräusch wahr und ortet seinen Ursprung an der Statue des [[Hazug-Ságok]]. Bei näherer Untersuchung stellt sich heraus, dass die Statue sich angehoben hat und nun beweglich ist. Kenji dreht den Arm der Statue auf die Tür und Elora spricht erneut die Anrufung. Daraufhin öffnet sich das große Tor und gibt den Weg auf eine Treppe frei, welche in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_1.png|miniatur|links|Der untere Tempelbereich, in dem Käfige aufgestellt sind]]&lt;br /&gt;
Die Helden rasten kurz auf den obersten Treppenstufen und bemerken, dass sich das Tor einer Weile wieder schließt. Ohne nachzusehen, ob es sich von innen wieder öffnen ließe, machen sich die Helden auf den Weg in die Tiefe und gelangen auf der linken Seite zu einem Raum, in dem ein Käfig aus einem seltsamen, grünen Metall aufgestellt ist. Er ist magisch versiegelt und scheint noch intakt zu sein. In ihm entdecken die Helden eine dämonische Kreatur, welche Elora als Uhur-Dämon bezeichnet. Dieser war auch auf dem Relief im unteren Tempelraum zu sehen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Zerbrochenes_Tor.png|100px|miniatur|rechts|Das zerbrochene Tor mit dem Wächterdämon]]&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite finden die Helden ein zerbrochenes Tor und dahinter einen verschütteten Gang. Auf dem grünen Torfragment ist ein Wächterdämon abgebildet, von dessen Art die Helden bereits drei in den Folterklammern antrafen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Reliefs_unten.png|miniatur|links|Die fünf Reliefe]]&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Erkundung finden sie linker Hand noch einen zweiten Käfig, welcher allerdings leer zu sein scheint. Dann gelangen die Helden zu einer gigantischen Statue von Hazug-Ságok, welche in einer Ecke des Raumes aufgestellt ist, in welcher sich fünf große Reliefs befinden, auf denen die gefangenen Dämonen vom Relief aus dem unteren Tempelraum neben großen Texttafeln abgebildet sind. Elora stellt fest, dass es sich um Triumphsprüche über die besiegten und gefangenen Dämonen handelt, und sie schlussfolgert, dass sich der große Lügner [[Verijgorn]] anscheinend nicht nur als Herrn der Welt, sondern auch als Herrscher von [[Kosmisches Pentakel#Abyssia .28Die d.C3.A4monische Ebene.29|Abyssia]] betrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehörnter.png|miniatur|links|Der gehörnte Dämon]]&lt;br /&gt;
Der großen Statue gegenüber finden die Helden einen weiteren Käfig, in dem sich ein gehörnter Dämon befindet, welcher anscheinend meditiert. Doch er wird auf sie neugierig und flüstert ihnen: „''Hachchx Nguß!''“ zu, was nach Elora so viel bedeutet wie „Kommt her!“. Er signalisiert mit „''Ssoulnguz''“, dass er an den Helden „riechen“ möchte, und, als Henk dem Wunsch nachgibt, kommentiert er seinen Genuss mit „''waukxrolug!''“, was wohl so viel wie „köstlich“ meint. Auch Eloras Geruch sagt ihm zu, doch Augustus findet er nicht so angenehm und Kenji weigert sich, sich dem Dämon zu nähern. Da auch sein Käfig magisch intakt ist, erkunden die Helden zunächst die Höhle weiter, denn es gibt noch einen fast eingestürzten Gang, aus dem ein Tosen kommt und wo die Quelle für die Beben zu liegen scheint, welche die Gänge des Tempels immer wieder erschüttern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_2.png|150px|miniatur|rechts|Der hintere Bereich des unteren Tempels mit dem Kunguss-Dämon]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem schmalen Gang und finden linker Hand einen weiteren Käfig, welcher allerdings durch den Einsturz einer Wand zerstört wurde. In seinem Inneren findet sich auf dem Boden nur ein seltsames, rotes Pulver, ansonsten ist keine Spur von einem Insassen zu finden. Dem Relief nach hätte hier der Spinnendämon eingesperrt sein müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kunguss.png|miniatur|links|Der Kunguss-Dämon]]&lt;br /&gt;
Rechter Hand führt der Gang zu der Ursache der Erdbeben, welche von einem riesigen, eingesperrten Dämon ausgelöst werden, welcher aus zwölf Augen Blitze gegen die Wände der Höhle schleudert, um sich aus seinem Käfig zu befreien. Auf der anderen Seite des Käfigs scheint ein Gang weiterzugehen, doch eine Umrundung des blitzeschleudernden Dämons wäre ein Selbstmordkommando. Elora identifiziert den Dämon als [[Kunguss|Kunguss-Dämon]], und als dieser die Helden wahrnimmt, konzentriert er seine Blitze auf sie, so dass sie sich zur großen Statue zurückziehen, um sich zu beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden überlegen, ob es noch einen anderen Ausweg gäbe, macht der gehörnte Dämon wieder auf sich aufmerksam und gibt zu verstehen, dass er freigelassen werden möchte, indem er auf ein Schloss deutet, welches an der einen Käfigseite zu erkennen ist. Kenji stellt den Plan auf, den Dämon freizulassen, aber ihn irgendwie zu verpflichten, auch den Kunguss-Dämon freizulassen, welcher dann wieder von selbst auf die abyssische Ebene zurückkehren könnte. Elora und Augustus geben zu bedenken, dass der Dämon vorher vermutlich erst seine Wut an allem hier unten auslassen würde. &lt;br /&gt;
[[Datei:Geheimgang-Tafel.png|100px|miniatur|rechts|Die Tafel mit dem Geheimgang]]&lt;br /&gt;
Henk ist von dem Gehörnten besonders fasziniert und lässt sich mit Eloras Hilfe auf mehrere Gespräche mit dem Dämon ein. Henk fragt, wie sie an dem Kunguss vorbeikommen können und der Gehörnte will dafür den „Schlüssel“ zum Käfig haben. Als Henk dem zustimmt, deutet der Dämon nicht mehr nur auf das Schloss, sondern weist nun auf ein „Geheimnis“ bei den Reliefs an der Wand hin. Die Helden untersuchen die Tafeln und Henk entdeckt schließlich eine verborgene Geheimtür, welche im Textfeld einer Tafel verborgen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_3.png|miniatur|links|Der geheime Gang und die Kammer der Wächter]]&lt;br /&gt;
Der schmale Geheimgang kann nur kriechend durchquert werden und war vielleicht den [[Xishari]] vorbehalten. Augustus gelangt als erstes hinein und wartet auf die anderen. Sie entdecken eine weitere Statue von Hazug-Ságok und finden Knochenhaufen, welche von den einstigen Wächtern übriggeblieben sind. Neben den Knochen findet sich auch wieder das seltsame rote Pulver wie in dem zerstörten Käfig. Als Henk in einem zweiten Knochenhaufen etwas findet, was ein Schlüsselbund sein könnte, ziehen sich die Helden schnell zurück, nachdem im unerforschten Dunkeln Geräusche zu hören waren, welche von mehreren Beinen zu stammen scheinen und sofort Assoziationen an den Spinnendämon in den Helden aufkommen lassen. Die Geräusche nähern sich rasch, doch noch bevor der Dämon sie erreichen kann, können alle durch den Geheimgang fliehen. Augustus zieht sich als letztes zurück und die Helden treten vor den gehörnten Dämon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist der Ansicht, dass sie nur mit der Hilfe des Gehörnten an dem Kunguss vorbeikommen können, und Augustus weist darauf hin, dass es hinter dem Geheimgang noch unerforschte Bereiche gibt, in denen sich vielleicht auch noch ein alternativer Ausgang finden ließe. Doch deren Erkundung ist ohne einen Kampf nicht möglich, und ein solcher birgt immer das Risiko einer Verletzung mit sich. Henk sieht größere Chancen in dem Weg mit dem Dämon und vertraut auch auf Eloras Kunst. Der Gehörnte sollte aber nicht, wie in Kenjis Plan, den Kunguss befreien, sondern im Austausch für seine Freiheit den Helden helfen, an dem Kunguss vorbeizukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie den Dämon befreien würde, versucht Elora noch, seinen Namen zu erzwingen. Daraufhin flüstert der Gehörnte ihr etwas zu, scheint aber ihrer Magie zu widerstehen, da er mit dem Finger auf die Spitze ihres auf ihn gerichteten Dolches tippt. Da der Gehörnte signalisiert, er wisse einen Weg, öffnet Henk mit dem gefundenen Schlüssel den Käfig und lässt den Dämon frei. Dieser informiert Elora über ein kugelförmiges Artefakt, mit welchem man den Kunguss beherrschen könne und das hinter dem Geheimgang zu finden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Dämon frei ist, versucht er, Henk zu hypnotisieren und unter seine Kontrolle zu bringen. Henk erstarrt bei seinem Blick und Augustus will den Dämon angreifen, um Henk zu schützen. Doch bevor er den Dämon trifft, verschwindet dieser und flüstert Henk noch: „''Stersch nungaußkx schi choß!''“ zu, was Elora mit „Bald gehörst du mir!“ übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind erschöpft und beschließen, da sie sich nun doch auf einen weiteren Kampf einlassen müssen, zunächst eine Pause zu machen, um wieder zu Kräften zu kommen. Auf der Suche nach einem Ruheort kehren sie schließlich zur Treppe zurück. Auf halber Höhe schlagen sie das Lager auf und begeben sich zur Ruhe. Augustus übernimmt die erste Wache, während der Henk aufschreit, weil er die Worte des Dämons im Halbschlaf vernommen und das Gefühl hat, dass sein Ohr leicht feucht vom Flüstern des Gehörnten ist. Er legt sich wieder hin und Filgiz übernimmt die weitere Wache, da er kaum Schlaf benötigt und die Helden sich erholen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.11''') Henk kann nicht richtig schlafen und unterhält sich mit [[Elora von Tressburg|Elora]], die auch nicht schlafen kann und anscheinend nachdenkt. Sie fragt ihn nach seinem Erlebnis mit [[Maldoror]] und, als Henk ihr von seinem Bad im Dämonenblut erzählt, erwähnt sie, dass Beschwörer eine solche Gelegenheit sogar absichtlich herbeiführen, um sich gegen [[Kosmisches_Pentakel#Abyssia_.28Die_d.C3.A4monische_Ebene.29|abyssische]] Einflüsse abzuhärten. Aufgrund der Mächtigkeit von Maldoror vermutet Elora, dass der gehörnte Dämon eine Art ''Gessekox''-Dämon sein könnte, welche sich parasitär an große, mächtige Dämonen anheften. Daher hofft sie, dass der Gehörnte Henk zu uninteressant finden könnte, als dass er sich weiter mit ihm beschäftigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz informiert Henk darüber, dass er keinen Mechanismus gefunden hat, um das große Tor von dieser Seite zu öffnen, weshalb sie auf einen Ausweg hinter dem [[Kunguss|''Kunguss''-Dämon]] angewiesen sind. Henk überprüft die Angabe nur oberflächlich und vertraut auf Filgiz Einschätzung. Als Kenji und Augustus erwachen, brechen sie auf, um das Artefakt in der Wächterkammer zu suchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wächterkammer.png|miniatur|rechts|Die Wächterkammer]] &lt;br /&gt;
Die Helden rechnen mit dem Angriff eines Dämons in der Wächterkammer, weshalb Augustus als erstes mit einem Licht die Kammer betritt. Henk folgt ihm nach und gemeinsam sichern sie die anderen. Doch der Dämon zeigt sich nicht und lässt hin und wieder seine Schritte in der Dunkelheit hören. Im Schein der Öllampe erforschen die Helden die Kammer, immer auf der Hut vor einem Angriff und auf der Suche nach dem kugelförmigen Artefakt. Zwischendurch hat sich der Dämon zum Eingangsraum mit dem Geheimgang zurückgezogen, als wolle er den Helden beim Verlassen auflauern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Steele.png|miniatur|links|Die seltsame Steele in der Wächterkammer]]&lt;br /&gt;
Erst im letzten von ihnen durchsuchten Raum finden die Helden eine seltsame Steele, deren Inschrift kaum noch von Elora zu entziffern ist. Doch bevor das Rätsel der Steele gelöst werden kann, nähert sich der Dämon und zeigt sich den Helden. Er sieht aus wie eine riesige Spinne, welche einen seltsamen, roten Nebel aus dem Maul absondert, während sie die Helden anstarrt. Augustus, Henk und Filgiz positionieren sich schützend zwischen Elora, Kenji und dem Spinnendämon und beobachten, wie sich dieser immer weiter in einen roten Nebel einhüllt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Spinnendämon.png|miniatur|rechts|Der Spinnendämon taucht aus der Dunkelheit auf]]&lt;br /&gt;
Augustus geht als erster zum Angriff über und betritt dazu den roten Nebel. Dieser klebt und brennt auf der Haut, in den Augen und der Lunge. Außerdem verhindert er die Sicht auf den Gegner, so dass er blindlings mit einem Doppelschlag auf den Dämon einschlägt. Die Beine scheinen stark gepanzert zu sein, denn sie klingen metallisch, als seine Waffe sie trifft. Henk greift ebenfalls an und überrascht den Dämon von hinten. Während Augustus nach seinem Angriff den Nebel wieder verlässt und sein Gesicht reinigt, bleibt Henk am Dämon dran und setzt direkt nach einmal nach in der Hoffnung, etwas von seinem weichen Leib zu erwischen. Auch Filgiz greift in dem roten Nebel an und kann im Gegensatz zu den beiden den Angriffen des Dämons nicht ausweichen. Er wird am Bein erwischt und zieht sich zurück, um die Wunde zu versorgen. Augustus und Henk kämpfen weiter und auch Kenji nähert sich dem Dämon und versucht vergeblich, das Licht in dieser dämonischen Atmosphäre zum Strahlen zu bringen. Schließlich gelingt es Elora, den roten Nebel aufzulösen, worauf der Dämon mit gezielten Schlägen zur Strecke gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf näht Augustus Filgiz‘ Beinwunde und verbindet sie fachmännisch. Elora sammelt etwas von dem roten Nebelstaub und verstaut es in ihrer Tasche. Nun ist auch endlich die Zeit, sich die Steele genauer anzuschauen, und es scheint ein Schlüsselloch zu geben. Also durchsuchen die Helden nocheinmal die Knochenhaufen und entdecken einen weiteren Schlüssel, welcher bei der Steele passt. Ein Geräusch ist zu hören und Henk entdeckt ganz oben ein eckiges Loch, durch welches man tief hinunter in die Steele greifen kann. Aufgrund der absoluten Dunkelheit ist im Inneren nichts zu erkennen und Henk wagt es, hineinzugreifen. Nach einer ganzen Armlänge stößt sein Finger an etwas, was ihm einen Schlag versetzt und starke Schmerzen bereitet, woraufhin er seine Hand sofort wieder zurückzieht. Ohne zu wissen, was dort drinnen den Schmerz verursacht, entschließt sich Kenji, hineinzugreifen. Er nimmt sich mit ganzem Willen vor, fest zuzugreifen und nicht mehr loszulassen, ganz egal, welcher Schmerz ihn erwartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit schmerzverzerrtem Gesicht holt Kenji eine glibberige, dunkle Kugel, die an einen Augapfel erinnert, aus der Steele und zeigt sie den anderen. Beim Herausheben hat er kurz in einer Vision in zwei schwarze Augen geblickt, die zu einer dämonischen Fratze gehören. Der Schmerz, den er beim Ergreifen gespürt hat, ist danach abgeklungen und Kenji legt die Kugel vorsichtig auf den Stufen der Stele ab. Jeder fasst die Kugel einmal an, um festzustellen, ob jeder diesen Schmerz verspürt. Dann holt Augustus einen alten Umhang eines Wächterdämons und wickelt damit die Kugel ein. Auf diese Weise lässt sie sich schmerzfrei transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen die Wächterkammer und begeben sich zur eingestürzten Tür, um erneut das Relief zu betrachten. Augustus hofft, einen Hinweis auf die Benutzung der Kugel zu finden, doch das entscheidende Stück ist zerstört und das passende Bruchstück lässt sich nicht finden. Die Helden rasten noch kurz vor der Tür und begeben sich dann in die Höhle mit dem Kunguss-Dämon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus nimmt die Kugel mit dem Tuch und hält sie vorsichtig in Sichtweite des Kunguss. Instinktiv zieht er seine Hand gerade noch rechtzeitig zurück, bevor ein Blitz die Kugel und seine Hand getroffen hätte. Kenji schlägt vor, die Kugel vielleicht mit Hilfe des roten Pulvers der Spinne zu aktivieren, doch Elora und Augustus sind dagegen und befürchten eine Beschädigung des Artefakts. Henk schlägt vor, dass die Kugel vielleicht ohne Tuch getragen werden muss, da der Schmerz vielleicht so etwas wie eine Aktivierung ist. Also hält Henk den Schmerz aus und streckt die Kugel in Blickrichtung zum Kunguss. &lt;br /&gt;
[[Datei:Auge.png|miniatur|links|Die Kugel, welche sich in der Gegenwart des Kunguss als Augapfel entpuppte]]&lt;br /&gt;
Plötzlich wird auf der Kugel eine Iris sichtbar und das Artefakt stellt sich als das Auge eines Dämons heraus. Der Blick dieses Auges bannt den Kunguss, welcher augenblicklich aufhört, Blitze zu schleudern. Die Helden wagen sich hervor und beeilen sich, den Käfig zu passieren. Als sie die erste Seite hinter sich haben, führt der Weg hinter Felsen vorbei, wo die Blitze sie nicht erreichen können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Kunguss-Umgehung.png|miniatur|rechts|Der Weg der Helden um den Kunguss-Käfig mit den Orten der Blitzangriffe]]&lt;br /&gt;
Als sie diese Stelle gerade erreicht haben, kann der Kunguss zwei seiner Augen aus dem Bann befreien und schleudert zwei Blitze auf Kenji und Elora, welche sich zum Glück mit einem Sprung hinter die Felsen retten können. Für Henk wird das Tragen des Auges immer anstrengender, da sich auf Dauer nun doch immer wieder Schmerzen einstellen. Hat er es Anfangs noch mit zwei Händen getragen, benutzt er nun nur noch die linke Hand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem sie den Felsen umgangen haben, beeilen sich alle, zum Ausgang des Raumes zu kommen. Henk bleibt kurz nach der Ecke des Käfigs stehen und lässt alle passieren. Dann verspürt er einen starken Schmerz im linken Arm, der bis in die Brust ausstrahlt, und nimmt das Auge in seine rechte Hand. Doch der Kunguss gewinnt dabei einen Teil der Kontrolle zurück und schießt erneut zwei Blitze. Filgiz kann ausweichen, doch Kenji scheint die Gefahr nicht zu bemerken. Augustus jedoch spürt sie und stößt Kenji mit einem beherzten Sprung zur Seite. Sie entgehen nur knapp dem Blitzeinschlag und schaffen es aus dem Raum. Auch Henk gelingt es, sich trotz der zunehmenden Schmerzen weiter zurückzuziehen und gelangt mit letzter Kraft hinter die rettende Ecke, wo der Kunguss nicht hinblicken kann. Kaum ist Henk aus Sichtlinie, schlagen eine Salve Blitze auf dem Boden des Ausgangs und der Kunguss beginnt wieder zu toben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden befinden sich an dem Beginn eines großen Ganges und folgen diesem, bis sie zu einem Raum kommen, in dem es nur drei Ausgänge gibt, welche die Größe des Geheimganges haben und vielleicht von den Xishari genutzt wurden. Sie beschließen, eine längere Rast zu machen und ihre Kräfte zu sammeln, denn es liegt ein unbekanntes Stück Weg vor ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.12''') Während die anderen schlafen, findet Augustus keine Ruhe und horcht in die Dunkelheit hinein. Da nimmt er ein Flüstern aus Eloras Richtung wahr und nähert sich ihr leise. Sie hält das dämonische Auge in der Hand und spricht zu ihm in dämonischer Sprache. Als sie Augustus bemerkt, hört sie auf und schaut ihn fragend an. Als er auf das Auge deutet, entfernen sich die beiden etwas von der Gruppe und sie erzählt ihm, dass sie Informationen über das Auge erhalten hat. Es gehörte einem mächtigen Dämon und sie behauptet, dass sich noch ein weiteres Teil von ihm in dem Besitz der Helden befinde. Als sie auf Kenjis Tasche deutet, erzählt Augustus ihr von der „''Galle des Zerrox''“, welche sie in einer Flasche bekommen haben. Den Namen identifiziert sie als den des mächtigen Dämons, und sie erzählt Augustus, dass Zerrox ein Konkurrent von [[Hazug-Ságok]] um die Herrschaft in [[L'yreh]] war und von diesem besiegt, in 1000 Teile zerstückelt und in der Stadt verteilt worden sei. Elora empfiehlt, die beiden Teile nicht zusammenzubringen, um kein Risiko einzugehen, denn sie vermutet, dass Reveron versucht, alle Teile zu finden, um Zerrox wieder zusammenzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die anderen erwacht sind, erzählt ihnen Augustus von Zerrox und Elora fasst noch einmal seine Geschichte zusammen. Anschließend beraten sie darüber, welchen der drei Tunnel sie ausprobieren wollen. Augustus schlägt den linken vor und sie kriechen hintereinander hinein. Augustus krabbelt mit gezogenem Schwert voran und bemerkt nach kurzer Zeit, dass der Tunnelboden klebrig wird. Er hält an und kann im Schein der Lichtmuschel kleine fluoreszierende Punkte erkennen. Während die Gruppe nachdenkt, wie es weitergehen soll, kriechen die Punkte langsam auf Augustus zu. Etwas fällt auf ihn herab und Augustus schlägt einen kleinen Wurm von seinem Arm, welcher ihm unter die Rüstung kriechen will. Die Helden treten den Rückzug an, bevor sie bei lebendigem Leib aufgefressen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes erkunden sie den mittleren Gang und gelangen ohne klebrige Zwischenfälle in eine Kammer ohne Ausgang. Henk kann nicht glauben, in einer Sackgasse zu sitzen, und untersucht die Wände genauer. Er entdeckt eine kleine Geheimtür, sehr ähnlich der letzten, und es gelingt ihm, sie zu öffnen. Durch den Geheimgang gelangen die Helden erneut in einen großen Gang, welcher sie in eine natürliche Höhle mit verzweigten Gängen führt. In dieser Höhle finden sie Steine mit Obsidian-Einschlüssen, was auf vulkanische Aktivität schließen lässt. Henk beschließt, sich immer an der linken Wand zu halten, um sich in dem Labyrinth nicht zu verirren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt die Helden zunächst zu einer kleinen Kammer, in der sie auf einen grünen Schleim treffen, welcher sie aber glücklicherweise nicht bemerkt. So ziehen sie sich zurück und erkunden die nächste Höhlenkammer. Hier stoßen sie auf seltsame Haufen von aufgebrochenen Krebsen, wobei das Fleisch seltsamerweise noch vorhanden ist und vielfach bereits gammelt. Sie vermuten, dass hier etwas im Wasser lauert, was die dämonischen Krebse getötet hat, weshalb niemand das Wasser betritt, um herauszufinden, wie die Höhle weitergeht. So gehen sie zurück, halten sich wieder links und begegnen einem weiteren Schleim, welchen Elora jedoch mit ihrem Dolch bannen kann, so dass die Gruppe vorbeikommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hält sich weiterhin links und so gelangen die Helden in eine Kammer, in der erneut Krebshaufen zu finden sind. Aus der Wasseroberfläche ragen größere Steine heraus und Henk springt allein hinüber, um zu schauen, ob dort ein Weg weitergeht. Obwohl dies der Fall ist, beschließen sie, noch nach einem trockneren Weg zu suchen und folgen daher wieder zur linken Hand den Labyrinth-Gängen. Nach einem weiteren feuchten Ende durchqueren sie weitere Höhlen und müssen dann versuchen, einen Schleimer abzuschütteln. Dies gelingt ihnen in der ersten Höhle, in der sie das Labyrinth betreten haben. Sie beschließen, ihr Glück bei den Gängen zu versuchen, die Henk entdeckt hat, und kehren zu dem Gewässer zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Obsidianlabyrinth-Karte-Weg.png|300px|miniatur|rechts|'''1''': Rechts oben die Kammer mit den Krebshaufen und dem Wasser. Das Licht reicht nicht so weit, dass erkennbar wäre, ob die Höhlenkammer noch einen weiteren Ausgang hat; '''2''': Henk springt allein über die Steine, um nach einem Weg zu suchen; '''3''': Die Höhle mit den elbischen Inschriften; '''4''': Die Wegschleife, durch die Henk und Filgiz die grünen Schleimer ablenken, damit die anderen vorbeikommen; '''5''': Die große Höhle, aus der das Pfeifen kommt.]]&lt;br /&gt;
Henk zeigt den anderen, wie sie am besten die Steine nutzen können, um das Wasser zu überqueren, und dank seiner Anleitung gelingt es allen, trockenen Fußes auf die andere Seite zu gelangen. Nach einem kurzen Irrweg gelangen die Helden in eine größere Höhle, in der sie auf einem Stein eine elbische Inschrift finden, welche provisorisch mit einem Felsen geritzt wurde. [[Datei:Elbische_Inschrift.png|miniatur|links|Die Elbische Inschrift in der Höhlenkammer]] Kenji zeichnet sie mehr schlecht als recht ab und, als sie die größere Höhle weiter erkunden, finden die Helden weitere Inschriften, welche alle aus dem gleichen Wort bestehen. Sie beschließen aber, weiter ihrer Links-Regel zu folgen und verlassen die Höhle auf dem entsprechenden Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider führt sie dieser Weg in eine Sackgasse, in der allerdings ein Schleimer wartet und die Helden verfolgt. Sie beeilen sich und gelangen zurück in die große Kammer mit den Inschriften. Sie halten sich links und hängen durch ihr Tempo den grünen Schleimer ab. Doch zu ihrem Schrecken, stoßen sie nach der nächsten Biegung erneut auf die dämonische Kreatur, nur diesmal in dreifacher Ausführung. Henk beschließt, vorauszuschleichen, um den Weg zu erkunden, während die anderen ein Stück zurückgehen und dort auf seine Rückkehr warten sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückkehrend präsentiert Henk den anderen seinen Plan. Er werde mit Filgiz vorausschleichen und sie werden die Aufmerksamkeit der drei Schleimer auf sich ziehen. Sobald die drei die Wegkreuzung verlassen haben, sollen die anderen vorbeischleichen und sich immer an der rechten Seite halten. Auf diese Weise lenken Henk und Filgiz die Schleimer ab und kommen über eine Wegschleife wieder zu den anderen, die inzwischen auch an dem letzten Schleimer vorbeigeschlichen sind. Gemeinsam folgen sie dem Gang zur rechten Hand, als Henk und Kenji eine Regung ihres Hirnegels verspüren und die drei Helden danach plötzlich ein Pfeifen vernehmen, als würde jemand eine Melodie flöten. Da Elora und Filgiz nichts vernehmen, muss sich das Phänomen in ihren Köpfen abspielen. Sie folgen dem Gang und bemerken, dass das Pfeifen lauter wird.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schindi.png|miniatur|links|Der hungrige Loigg'Il mit der Kopfverletzung]]&lt;br /&gt;
Die Helden kommen in eine größere Höhle, in der sie erneut die elbische Inschrift finden, neben weiteren Haufen mit dämonischen Krebsschalen. Das Pfeifen wird lauter und sie entdecken im Dämmerlicht eine Gestalt, die am Wasser kauert. Diese entfernt sich in das Wasser, als die Helden näherkommen, und verbirgt sich vor ihnen. Doch dann traut es sich hervor und entpuppt sich als eigenartiger [[Loigg'Il]], der in den Köpfen der Helden anfängt zu sprechen. Er versucht Augustus Geist zu brechen, besitzt dafür aber anscheinend nicht die Kraft, da Augustus leicht widerstehen kann. Es hat eine starke Kopfverletzung, deren Ränder so etwas wie Bissspuren aufweisen, als hätte etwas versucht, in den Schädel zu beißen. Die Helden erinnern sich an den [[Gnathoseloda|Haiwächter]], welcher einem Sklaven den Kopf abgebissen hat. Das Wesen gibt zu verstehen, dass es Hunger hat und „graues Fleisch“ essen will. Als Kenji ihm signalisiert, dass er gewillt sei, es zu besorgen, führt der Loigg’Il sie zu einem schmalen Spalt, hinter dem das „graue Fleisch“ zu finden sei. Die Helden überlegen kurz und vereinbaren mit dem Wesen, dass es „graues Fleisch“ bekäme, wenn es ihnen als Austausch den Weg zur Kanalisation zeigen würde. Als es zusagt, durchqueren Augustus, Henk und Filgiz den Spalt, um nach dem „grauen Fleisch“ zu suchen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Obsidianmiene.png|miniatur|rechts|Die Obsidian-Mine, wo das „graue Fleisch“ zu finden ist.]]&lt;br /&gt;
Die Drei gelangen in eine Obsidian-Mine, in der einige [[Loigg'Il#Die_Sklaven_der_Loigg.27Il|Umgewandelte]] das Vulkanglas abbauen. Schnell fällt ihnen auf, dass ein Haiwächter patrouilliert, und es dauert einige Zeit, bis sie die Runden des Wächters durchschaut haben. Dann eilen sie auf einen Umgewandelten zu, Augustus schlägt ihn nieder und wirft ihn sich über die Schulter. Sie bemerkten, wie der Haiwächter auf sie aufmerksam wird und beeilen sich, zurück zum Spat zu kommen. Obwohl der Wächter sehr schnell ist, kann er mit seinen Tentakeln keinen mehr erreichen und die Helden schaffen es mit ihrer Beute durch den Spalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hungrige Loigg'Il wartet schon auf sie und muss ihnen nochmal versichern, dass er die Helden zur Kanalisation bringt, nachdem er gegessen hat. Als er zusagt, hält Henk ihm den bewusstlosen Umgewandelten hin, da der Loigg'Il allein nicht in der Lage ist, dessen Schädel zu knacken und das Gehirn zu konsumieren. Sie nutzen die Zeit, um eine kurze Pause zu machen. Kenji hat großes Mitgefühl für das Wesen, während Augustus und Henk es eher „erlösen“ würden. Doch Filgiz weist darauf hin, dass Gildon sich sehr für die Kreatur interessieren könnte, und so beschließen die Helden, den Loigg'Il mitzunehmen und ihm dem [[Gildon Ipnosi|Magier]] zu übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.13''') Da ihr Weg die Helden nun zur Kanalisation und damit auch zum ersten der Ältesten führt, überlegen sie sich, wie sie bei dem Ersten verfahren wollen. Henk und Augustus überlegen, wer von den beiden mit dem ersten Ältesten sprechen soll, da Kenji dies nicht gerne tun will. Sie entscheiden sich, dass Henk sowohl mit dem Ersten spricht als auch die „''Galle des Zerrox''“ nehmen und damit drohen soll, denn Henk könnte sich als erfahrener im Verhandeln erweisen als Augustus, der mehr mit Befehlen vertraut ist. Wenn sie die Informationen dann bekommen haben und die Kammer wieder verlassen, soll Henk die Flasche wie geplant in das Brutbecken werfen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um weitere Informationen zu bekommen, befragen die Helden den ausgestoßenen Loigg'Il. Sie finden heraus, dass der Konflikt zwischen den Separatisten und den übrigen Loigg'Il bereits seit vielen Jahren bestehe und die Kultisten des Xul nur vorschoben seien. Der Ausgestoßene offenbart ihnen, dass die Separatisten unter dem Ältesten „''Bußßeuxuß''“ lediglich davon abzulenken versuchen, dass ihr Ältester endlich an die Macht wolle und sich hinter der dargestellten Feindschaft einfaches Konkurrenzverhalten verstecke. Außerdem erfahren sie etwas über den Weg zum Ersten, der über die „''[[Gichgoiden]]''“-Kammer führe, welche Gildon als Pumpstation bezeichnet hat. Dort steht auch die von ihrem Auftraggeber erwähnte Statue des Hazug-Ságok, welche den Ort markiert, an dem die Helden über ein Abwasserrohr die Kammer des Ersten erreichen können (vgl. [[Instruktionen_des_Gesichtslosen|Instruktionen]]). Ihr Informant erzählt ihnen aber von einem besseren, trockeneren Weg, auf dem sie nicht in die Kammer des Ersten schwimmen müssen. Sie erfahren von dem Ausgestoßenen noch, dass er von der Brut des Ersten abstamme und in der Gichgoiden-Kammer gearbeitet habe, bevor er ausgesondert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen sich auf den Weg und folgen dem Loigg'Il durch Gänge mit unzähligen Abzweigungen. Schon bald haben sie jede Orientierung verloren, merken jedoch, wie die Müdigkeit an ihnen nagt. Also beschließen sie, direkt auf dem Weg zu rasten, da es einigermaßen trocken ist und keine Kreaturen in der Nähe sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Aletheon===&lt;br /&gt;
Die letzten Ruhephasen der Helden sind sehr unentspannt gewesen, doch hier in der Kanalisation ist die dämonische Atmosphäre nicht so dicht wie im Tempel des [[Hazug-Ságok]], so dass alle etwas zur Ruhe kommen und Schlaf finden. Endlich können Henk und Kenji wieder von Octavia träumen, um damit ein Lebenszeichen von ihr zu erhaschen. Und tatsächlich träumen die beiden von ihr &amp;lt;small&amp;gt;(vgl. [[Kenjis Tempel]], [[Henks Taverne]])&amp;lt;/small&amp;gt; und berichten nach dem Aufwachen Augustus davon, der sichtlich erleichtert über dieses Zeichen ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Gichgoiden-Karte.png|300px|miniatur|rechts|Am unteren Rand des Bildes sind die [[Gichgoiden]] - lebende Pumpen - zu sehen. Legende: '''E:''' Spalt zur Gichgoidenkammer; '''K:''' Kommunikationsstation (l.) und Brückenkontrollpult (r.); '''L:''' Loigg'Il am Pumpkontrollpult; '''A:''' Abflussrohr zum Ersten'''; Z:''' Der trockene Weg zum Ersten]]&lt;br /&gt;
Es dauert nicht mehr lange, dann erreichen die Helden die Gichgoiden-Kammer und verschaffen sich zunächst einen Überblick, in dem sie alles genau beobachten. Ihr Informant hatte ihnen von einer Haiwächterpatrouille erzählt, auf die sie achten sollen. In der Kammer arbeitet ein [[Loigg'Il]], er bedient das Kontrollpult für die Gichgoiden, welche das Abwasser einsaugen und an ihrem hinteren Ende ins Meer pumpen. Er beaufsichtigt an die 10 Diener, welche Gegenstände aus dem Abwasser fischen und in Kisten verstauen. Der trockene Weg, von welchem ihnen der ausgesonderte Loigg'Il, welcher sich „[[Schutuhx]]“ nennt,  berichtet hat, beginnt genau auf der gegenüberliegenden Seite der Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gnathoseloda|Haiwächter]] taucht aus der einzelnen Tür auf der gegenüberliegenden Seite auf, ein Umgewandelter lässt ihm mit Hilfe des Kontrollpultes die Brücken herunter und der Wächter durchquert den Raum, an mehreren Positionen innehaltend und nach den umgewandelten schauend. Dann verlässt er die Kammer durch die Doppeltür, welche zur Kanalisation führen soll. Um sicher zu gehen, wie viel Zeit ihnen bleibt, bis der Wächter wieder zurückkehrt, warten die Helden auf seine Rückkehr und erkennen, dass sie eine gute Zeitspanne haben, um mit dem Ersten zu verhandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu dem trockenen Zugang zur Kammer der Ersten zu gelangen, muss der Loigg’Il am Kontrollpult ausgeschaltet werden. Augustus und Henk schleichen sich leise an und entgehen seiner Aufmerksamkeit. Als sie die Statue von Hazug-Ságok erreicht haben, fängt ein Kristall an zu Leuchten und gibt ein Signal von sich. Darauf reagiert der Loigg’Il und wendet sich um. Augustus kauert sich mit gezogenem Schwert zusammen und erwartet den Gesichtslosen. Als dieser ihn entdeckt, stürzt er sich auf ihn und durchbohrt mit seinem Schwert dessen Kehle. Leider kann er noch telepathisch die Diener herbeirufen, die sich auf Henk und Augustus stürzen. Doch die beiden Kämpfer können die Sklaven abwehren, während sich Kenji mit den anderen auf den Weg macht, die Kammer zu durchqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji lässt die Brücken herunter und die drei Helden trinken jeweils einen Schluck aus der Flasche, um sich gegen die Geisteskontrolle des Ersten zu schützen. Sie wollen zu dritt die Kammer betreten, während die anderen in der Gichgoidenkammer auf sie warten sollen. Schutuhx übernimmt die Kontrolle der [[Gichgoiden]], da ein Ausfall der Pumpen sofort auffallen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Helden betreten – hoffentlich durch den Trank geschützt – die Kammer des ersten Ältesten und stoßen auf Säulen, an denen Elben angekettet sind, welchen eine befruchtete Larve auf den Kopf gesetzt wurde, welche sich langsam hineinfrisst. Unter ihnen befindet sich auch Cirdan, ein Kommandant der Elben aus [[Galadh-Bôr]]. Sie erfahren von ihm, dass der Erste zurzeit schläft, und erkunden die große Kammer. Augustus beschließt, auf dem Rückweg die Elben von ihren Qualen zu erlösen, während Henk die „Galle“ in das Brutbecken werfen soll.&lt;br /&gt;
[[Datei:Erster-Karte.png|miniatur|rechts|Die Kammer des Ersten der Loigg’Il]]&lt;br /&gt;
Bei der Erkundung der Kammer stellen die Helden schnell fest, dass diese ziemlich groß ist. Sie entdecken einen Übergang über den Kanal, welcher zu einer seltsamen, violetten Kugel führt, welche sich direkt unter dem Kopf des schlafenden Ältesten befindet. Ob es sich bei dem vor ihnen befindlichen Becken um das Brutbecken handelt, ist unklar, und so schauen sich die drei Helden noch genauer in der Kammer um. Über kleine Inseln im Kanal gelangen sie mit einem beherzten Sprung zu einem kleineren Becken, in welchem sich die Brut des Ältesten tummelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Brutbecken aus versuchen die Helden nun den Ersten zu wecken, doch dieser reagiert weder auf Zurufe noch auf Berührung seiner Tentakel mit der flachen Schwertseite. Schließlich beschließen Henk und Kenji, zu der violetten Kugel zurückzukehren, während Augustus mit der „Galle“ beim Brutbecken bleibt, um der geplanten Drohung Gewicht zu verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk die violette Kugel berührt, erwacht der Erste und bäumt sich kurz vor Wut auf, weil er den Willen der Helden nicht brechen kann. Der Blick des Ersten bohrt sich in die Köpfe der Helden und sie haben das Gefühl, dass gleich ihr Schädel platzt. Etwas zerrt an ihren Gedanken und brennt in ihren Inneren, aber sie haben trotzdem das Gefühl, dass sie diesem unerträglichen Gefühl irgendwie standhalten zu können. Dann hören die drei eine tiefe, markerschütternde Stimme in ihren Gedanken:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ahhh! Ihr lästigen Unruhestifter habt es also tatsächlich gewagt mich zu wecken!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich weiß genau, wer ihr seid, ihr sogenannten „Gefährten der Drachenträne“!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich weiß auch, dass ihr für Chaos in meinen Zuchtkammern gesorgt habt und nun stiftet ihr erneut Unruhe in meiner geordneten Stadt!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Seid euch bewusst, dass ihr nur noch lebt, da ich wissen will, was euch zu diesem selbstgewählten Tod verleitet hat!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Also sprecht! Was wollt ihr in eurer maßlosen Unverschämtheit von mir?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt den Ersten nach dem Aufenthaltsort der Kultisten und dieser will einen guten Grund wissen, warum er sich von erbärmlichen Kreaturen wie ihnen Befehle erteilen lassen sollte. Als Henk ihm mit der Vernichtung der Brut durch die „Galle des Zerrox“ droht, weist sie der Erste darauf hin, dass ihnen dies vielleicht gelingen werde, er aber mit nur einem einzigen Gedanken seine Gesamten Abkömmlinge herbeirufen könne. Zur Demonstration seiner Macht erhebt er ein gigantisches Tentakel über die Köpfe der Helden und droht damit, dass er sie alle gleichzeitig zerquetschen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk berichtet dem Ersten von dem beschworenen Xishari, was diesen sehr wütend macht, da es anscheinend eine Abmachung mit den Kultisten von Utukk'Xul war, dass sie diese Wesen nicht mehr zurückgerufen dürfen. Aufgrund dieser Information sieht der Erste sich nun nicht mehr an sein Wort gegenüber Sabaoth gebunden und willigt ein, den Helden ihr Leben und die gesuchten Informationen zu geben, wenn sie ihm verraten, wo sich die Abtrünnigen verstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da keiner der Helden davon eine Idee hat, verlangt der Erste, dass einer es ihm zeige. Dazu erhebt sich ein sonderbarer Tentakel aus dem Wasser, mit welchem sich der Erste mit einem der Helden verbinden will, um durch dessen Augen sehen zu können. Augustus droht dem Ersten mit unverschämten Worten erneut mit der „Galle des Zerrox“, was diesen sichtlich verärgert. Doch Henk gelingt es, den Ersten wieder zu beschwichtigen und willigt in die Verbindung ein. Der seltsame Tentakel legt sich über Henks Gesicht und bedeckt es völlig. Henk scheint Schmerzen zu erleiden, doch nach kurzer Zeit lässt der Erste von ihm ab und ist mit dem Ergebnis scheinbar nicht zufrieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste verrät den Helden trotzdem, dass Sabaoth Immortalis und seine Kultisten sich nach „''Riunuz-Choxxu''“ („Mitte der Lügen“) begeben haben, um nach dem Geist des Goldenen Königs zu suchen. Der Ort liegt unter dem „schwarzen Turm“, dem alten Zentrum von L'yreh und ehemaligen Thronsitz des Hazug-Ságok. Bei Immortalis würden sie dann auch ihre Freundin Octavia wiederfinden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Würfel.png|miniatur|rechts|Der seltsame, rote Würfel, den die Helden vom Ersten für die Abtrünnigen unter ''Bußßeuxuß'' bekommen haben.]]&lt;br /&gt;
Dann macht der Erste  ihnen das Angebot, sie nicht weiter verfolgen zu lassen wird und ihnen sogar Bewegungsfreiheit in seiner Stadt zu gestatten, wenn sie ihm bei dem Kampf gegen die Abtrünnigen helfen. Dazu sollen sie lediglich etwas mitnehmen, dass sie im Versteck der Abtrünnigen aktivieren und ablegen sollen. Die Helden stimmen zu und hören nur wenige Sekunden später, wie ein Tor sich öffnet und einige Gedankenschinder bringen ihnen einen seltsamen, roten Würfel, welchen man in der Mitte drehen kann. Sie sollen ihn nur drehen und dann in dem Versteck ablegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann begleiten die Loigg'Il die Helden zu dem Lüftungsschacht, durch welchen sie die Kammer betreten haben. Augustus muss sich schwer überwinden, die Galle nicht doch noch in das Brutbecken zu schütten oder die Elben von ihrem elenden Dasein zu erlösen. Doch da dies nur den Rückweg und damit auch die Rettung Octavias verzöget hätte, sieht er davon ab, den Ersten zusätzlich zu verärgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kehren die Helden zurück zur Pumpstation der Gichgoiden, bei der Elora, Filgiz und Schutuhx auf sie warten. Als sie sich alle auf den Rückweg machen, kehrt der Wächterdämon zurück, greift sie jedoch nicht an. Der Erste scheint sein Wort zu halten und die Helden machen sich mit ihren Gefährten auf den Weg zu dem Spalt, welcher sie wieder in die Höhlengänge führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist sehr schwach und fühlt sich nicht gut. Er ist erschöpft und benötigt Ruhe, bevor sie sich auf den Rückweg machen können. Außerdem bemerkt er, dass er die Erinnerungen, welche der Erste bei ihm abgerufen hat, verschwunden sind. Kenji verspricht Henk, ihm alles noch einmal zu erzählen, damit er nicht mit Erinnerungslücken leben muss. Die Helden vereinbaren mit [[Schutuhx]], dass er sie in die oberen Kanalisationsbereiche bringt, wenn sie ihn beschützen und ihn mit grauem Fleisch versorgen, was ihm die Helden zusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.14''') Die Helden legen sich schlafen und Filgiz übernimmt die Wache, damit Schutuhx die anderen nicht überfällt. Augustus und Kenji schlafen gut, doch Henk ruht unruhiger und er erwacht als erster. Als Filgiz dies bemerkt, legt er sich noch einen Moment hin, und Henk schaut nach Schutuhx, welcher etwas abseits in einem Gang herumwuselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen noch schlafen, unterhält sich Henk allein mit Schutuhx, welcher von ihm wissen will, wer die „Anderen“ sind, von denen die Helden immer sprechen. Henk erzählt ihm von den Freigeistern, die wie Filgiz umgewandelt worden sind, jedoch ihren freien Willen behalten haben. Schutuhx will von Henk eine Garantie für seine Sicherheit haben und handelt mit ihm aus, dass er Henks Dietrich, einen wertvollen und magischen Gegenstand, als Pfand für sein Überleben bekommt. Henk bemerkt, dass Schutuhx trotz der Schädelverletzung noch immer sehr intelligent ist und sich als gerissener Verhandlungspartner entpuppt, der wie ein cleverer Schurke sehr genau versucht, seine Interessen zu wahren und sich einen Vorteil zu verschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji und Augustus erwachen, berichtet Henk ihnen über [[Henks Taverne|seinen Traum]] von Octavia, welcher von ihrer Flucht aus Oppeln handelte, bei der unschuldige Menschen in ihrem Feuer umgekommen sind. Augustus kennt die Geschichte von Octavia. Dann spricht Kenji über [[Kenjis Tempel|seinen Traum]] von Octavia, in dem er sich selbst gesehen hat, ohne sich tatsächlich zu erkennen. Er spürte den Hass von Octavia auf denjenigen, welcher anscheinend Ignus getötet hatte. Als Augustus von Octavias Angriff auf Kenji erfährt, will er als erstes wissen, wie Kenji ihn überlebt hat, denn er kennt die ungeheure Gewalt von Octavias Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Aufbruch in die obere Kanalisation beschließen Henk und Filgiz, auf dem Weg regelmäßig [[Twillzinken]] anzubringen. Dann bricht die Gruppe auf und Schutuhx führt sie durch unübersichtliche Gänge. Nach etlichen Stunden machen sie Rast in einer Höhle mit verwitterten, alten Mauerresten von [[Xishari]]-Bauten und stellen fest, dass ihre Nahrungsvorräte fast aufgebraucht sind. Außerdem fallen ihnen geisterhafte, flüsternde Stimmen auf, die sie an die Elbengeister der Folterkammern erinnern. Filgiz fragt sich, ob die Seelen von in L'yreh Verstorbenen überhaupt ihren Frieden finden können oder hier für alle Zeit gefangen sind und spuken müssen. Alle Freigeister würden sich diese Frage stellen und Filgiz erinnert Kenji daran, dass [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]] ihn darauf auch schon einmal angesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Höhle führt schließlich wieder ein hoher schräg-geometrischer Xishari-Gang weiter und müssen sich danach an einen steilen Aufstieg in eckigen Spiralen wagen, welcher sich immer weiter nach oben schraubt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Relief-Grube.png|miniatur|rechts|Das uralte Relief mit dem Zwischenziel der Helden]]&lt;br /&gt;
Irgendwann erreichen die Helden erschöpft eine größere Halle mit einem relativ gut erhaltenen Relief (r.) und Schutuhx sagt, dass sie zu dem dort abgebildeten Ort müssen, denn dort sei ihr Zugang zu den Oberen Ebenen. Während einer kurzen Rast erkundigt sich Kenji nach Eloras Kräften und fragt sie, ob sie wie Octavia ihre Kleider magisch trocknen könne. Im Gegensatz zu Octavia wirke sie keine eigentliche Magie, sondern nutzte wie Kenji oder die Inquisitoren die Kräfte von anderen mächtigen Wesenheiten. Als Henk nach dem Preis dafür fragt, antwortet Elora, dass man ihn jeweils aushandeln müsse. &lt;br /&gt;
[[Datei:Notx-Blüte.png|miniatur|links|Notx-Blüte]]&lt;br /&gt;
Als die Helden weitergehen, bemerken sie vor sich auf dem Weg ein kleines, violettes Leuchten, welches von einer merkwürdigen Blüte ausgeht, welche aus einem schleimig schimmernden Tang mit wulstig-dicken Blättern wächst. Ein leichter Duft geht von ihr aus, von dem Filgiz berichtet, dass dieser ihm jedes Mal entsetzliche Kopfschmerzen bereiten würde. Außerdem warnt er die Helden vor  den Blättern, da sie bei Berührung unbekleidete Haut verätzen können. Schutuhx nennt die Pflanze „[[Notx]]“. Das Geflecht siedelt sich auf Kadavern von Dämonen an und breitet sie sich von dort aus, so dass es mancherorts ganze Höhlensysteme überwuchert. Auf dem Weg tauchen schließlich immer mehr von den Notx-Blumen auf, welche alle durch dünne Austriebe miteinander verbunden sind. Ihr Duft wird immer stärker und die Helden bekommen nun leichte Kopfschmerzen, die sich aber gut aushalten lassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Notx-Geflecht-Weg.png|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch die Höhle mit dem Notx-Geflecht zum Loch]]&lt;br /&gt;
Schließlich tauchen immer mehr violette Lichtpunkte in der Dunkelheit auf und bilden etwas wie eine leuchtende Masse auf dem Boden, welche einen geisterhaften, aber auch faszinierenden Anblick bietet. Nun ist auch das Rauschen von Wasser zu hören und am Echo der Geräusche ist auszumachen, dass es sich um eine riesige Höhle handeln muss. Doch aufgrund der Dunkelheit können sich die Helden nicht orientieren und müssen ihren Weg mühsam mit der Lampe suchen. Schutuhx befiehlt ihnen, ein Loch im Boden zu suchen, beteiligt sich aber nicht selbst an der Suche, sondern scheint die Helden zu beaufsichtigen. Während die anderen dieses Verhalten tolerieren, fühlt sich Augustus bereits provoziert und fordert ihn auf, sich an der Suche zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schlägt einen Weg vor und gemeinsam erkunden sie mit der Lampe das Gelände. Die Helden stoßen auf die Reste von uralten Steinmauern und finden Fragmente von einem großen, dämonischen Relief. Je länger sie sich auf der Wiese in dem Duft aufhalten, desto schlimmer werden ihre Kopfschmerzen. Ihre Anspannung nimmt zu und es pocht in den Schläfen. Augustus drängt zur Eile und befürchtet einen Hinterhalt von Schutuhx. Dann wirkt Kenji plötzlich ganz entspannt und gelassen und spricht ganz begeistert von den strahlenden Farben. Er sucht sich ein bequemes Plätzchen, albert herum und setzt sich gut gelaunt an den grünlich schimmernden Bach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf ergeht es Augustus und Elora ähnlich und sie entdecken im Rausch die „Schönheit“ des Ortes. Elora schmeißt sich an Augustus ran und bringt das Gespräch auf barsavische Frauen. Augustus gibt ihr zu verstehen, dass er diese interessanter findet als die meisten thyrnischen Frauen, und die beiden lassen sich auf der „Wiese“ nieder, beschäftigen sich miteinander und beginnen, sich leidenschaftlich zu küssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald werden die drei sehr müde und legen sich auf die wunderschöne Blumenwiese, um ein Nickerchen zu machen. Dann wird alles dunkel und plötzlich tauchen alptraumartige Bilder vor ihren Augen auf. Da ist die gleiche Höhle ohne Blumen, aber mit bereits ähnlich zerstörten Ruinen. Zwei große, schwarze Gestalten kämpfen miteinander und eine davon sinkt schließlich tot zu Boden. Sein riesenhafter, verzerrter Körper mit einem mehrfach gehörnten Haupt und Klauen mit scharfen Krallen daran wirkt tot und bewegt sich nicht mehr. Die Helden befinden sich direkt daneben und stellen plötzlich an sich hinabblickend fest, dass ihr eigener Körper ab dem Bauch mit dem des riesigen Kadaver verwachsen ist. Sie können sich nicht von diesem losreißen und beobachten, wie sich der Körper des gigantischen Leichnams auflöst und der Zerfall auch auf ihre Körper übergeht. Nur die Knochen bleiben übrig und der Prozess zieht sich unendlich lange hin, während sie dabei Höllenqualen erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji, Augustus und Elora durch den Rausch ausgeschalten sind und Filgiz sich erschöpft mit starken Kopfschmerzen hinsetzt, hat Henk durchgehalten und mit Schutuhx das große Loch im Boden gefunden. Dieser weist ihn auch darauf hin, dass es der Geruch der Blumen ist, welcher diese Wirkung auslöst. Ein mit Wasser befeuchtetes Tuch zeigt keine Wirkung und Schutuhx meint, der Geruch müsse mehr überdeckt werden. Daraufhin tränkt Henk sein Tuch mit Alkohol aus seinem Flachmann und erzielt damit die gewünschte Wirkung. Aus dem Ärmel von Augustus' Hemd nimmt Henk den Stoff, den er in Alkohol tränkt und ihn seinen Freunden vor den Mund hält, bis diese aus ihrem Rausch erwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam gehen sie zu dem großen Loch, welches nach Schutuhx der Weg in die höheren Ebenen der Kanalisation sein soll. Das Wasser stürzt dort hinab und es lässt sich keine Tiefe ausmachen. Noch mit den Nachwirkungen des Rausches kämpfend, befürchtet Augustus eine Falle von Schutuhx und hält diesen aggressiv über den Abgrund. Er will von ihm erfahren, ob ihr Weg wirklich dort hinunter führt. Als Schutuhx dies bestätigt, lässt Augustus ihn vorgehen und in die Tiefe fallen. Henk und Kenji schauen ihn verwundert an und Henk schüttelt nur den Kopf. &lt;br /&gt;
[[Datei:Grube.png|miniatur|rechts|Die mittlerweile mit Wasser gefüllte Grube unterhalb des Opfer-Loches]]&lt;br /&gt;
Dann untersucht Henk das Loch, findet aber keine alternative Abstiegsmöglichkeit. Also befestigt er seinen Enterhaken am Rand des Loches und klettert das Seil hinab. Nach guten 10 Schritt ist er jedoch noch nicht am Boden der Grube angekommen und muss wohl oder übel loslassen, um das letzte Stück zu überwinden. Die anderen wollen direkt springen und, als Kenji kurz zögert, springen Filgiz und Elora hinunter. Kenji steht am Rand und zögert, bis Augustus ihm einen kleinen Stubs gibt und mit ihm in die Tiefe springt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden landen im Wasser du werden sofort von einer starken Strömung mitgerissen, welche sie aus der Grube hinaus einen schmaleren Tunnel hinab führt. Unterwegs müssen sie aufpassen, nicht mit größeren Felsbrocken zu kollidieren, was für Kenji und Elora nicht einfach ist. Die beiden ziehen sich einige Prellungen und Schürfwunden zu, während geschickte Schwimmer wie Henk und Augustus um die Steine herumschwimmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder festen Boden unter den Füssen haben, stellen sie fest, dass [[Schutuhx]] nicht da ist. Augustus macht sich schuldbewusst auf die Suche und durchstreift die nähere Umgebung, während Kenji und Elora ihre Wunden versorgen. Als Augustus zurückkehrt, hört er vom Wasser ein seltsames Platschen und vermeint etwas unter Wasser zu entdecken. Also legt er seine Rüstung ab und springt hinein. Er schwimmt zu dem kleinen Felsen, wo das Geräusch war, und taucht unter. Er nimmt etwas unter Wasser wahr und wird kurz danach von Schutuhx angegriffen, welcher sich von hinten auf ihn stürzt und seinen Kopf zwischen seine Kiefer bekommen will. Doch Augustus ist stärker, wehrt ihn ab und zerrt ihn an Land zu den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist beleidigt und will nicht weiter. Kenji spricht mit ihm und erfährt, dass er nur unter einer Bedingung bereit ist, die Helden weiterzuführen: Augustus dürfe ihn nie wieder anfassen! Henk und Filgiz beraten, ob sie auch ohne Schutuhx den Weg finden können, doch sie sind sich nicht sicher, da Filgiz dieser Bereich unbekannt ist. Erst als Augustus dem schmollenden Schutuhx verspricht, ihn nie wieder anzufassen, steht er auf und weist den Helden den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erkennt Filgiz die Gegend wieder und er weist den Helden einen Rastplatz zu, an dem sie mit Schutuhx warten sollen, bis er [[Gildon Ipnosi|Gildon]] in der Zuflucht informieren hat. Dann bricht er auf und überlässt die Helden sich selbst. In der Ruhezeit untersucht Augustus Eloras Bein und versorgt fachmännisch ihre Verletzung, während Henk mit Schutuhx über dessen weitere Pläne spricht. Henk muss ihm versprechen, alles dafür zu tun, dass die Freigeister Schutuhx nichts antun, und er sich für ihn einsetzen würde. Danach spricht Henk mit Augustus und hält ihm eine Standpauke. Er macht ihm große Vorwürfe wegen seiner dummen Aktion, denn wenn Schutuhx bei dem Sturz etwas passiert, würden sie vielleicht nie mehr hier herausfinden. Außerdem wirft Henk Augustus auch vor, ihre Mission bereits bei dem Ersten der Loigg'Il durch sein unüberlegtes, provozierendes Gerede in Gefahr gebracht zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.15''') Während die Helden auf [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz']] Rückkehr warten, bekommt Henk starkes Nasenbluten. Auch Kenji ist verletzt und die beiden legen sich etwas hin. Augustus vertreibt sich die Zeit mit Kampftraining, bei dem er neugierig von Elora beobachtet wird. Er setzt sich zu ihr und die beiden sprechen über Eloras Grenzen, wie weit sie mit den Dämonen gehen würde. Sie erzählt Augustus von [[Reveron|Reverons]] Prüfung zur Aufnahme in den [[Bund von Utukk'Xul]] (vgl. [[Elora_von_Tressburg#Der_Segen_des_gro.C3.9Fen_Zersetzters|Biographie]]). Doch anstatt sich wie Reveron zum Schergen der Dämonen zu machen, will Elora lieber die Kontrolle über sie behalten. Sie erzählte Augustus auch von Reverons Wächterdämon in Form der Art eines großen Hundes, den er immer bei sich habe und welcher auf Reveron aufpasse. Augustus fragt Elora auch nach ihrem Dolch, der ihr sogar in der Gefangenschaft gelassen wurde, und sie kommentiert, dass die [[Loigg'Il]] schon versucht hätte, ihr den Dolch abzunehmen. Doch sie hätten ihn schnell zurückgegeben, da es ihnen nicht gut bekommen sei. Augustus könne es gerne mal testen, was passiert, wenn er ihr den Dolch wegnähme. Augustus erwähnt, dass in Thyrna versucht würde, immer die eigene moralische Waage im Gleichgewicht zu halten, und sich nicht zu einseitig zu betätigen. Elora geht da gerne Risiken ein und Kenji, der sich am Ende in das Gespräch einschaltet, warnt sie vor den Konsequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz kehrt mit [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi]] und [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]] zurück und es beginnt eine Verhandlung mit Schutuhx. Wodhi will einen Beweis für sein Wissen haben und fragt nach den Sprengungen in der Kanalisation. [[Schutuhx]] erklärt, dass man dafür Bußßeuxuß die Schuld gibt und man bereits begonnen haben, die Bereiche wieder zu räumen. Da diese Information nützlich ist, soll Schutuhx zunächst bis zu Gildons Rückkehr von den Kommunikationsanlagen in einem abgesonderten Bereich untergebracht werden, da die Freigeister ihn fürchten könnten. Wodhi weigert sich aber, ihm Umgewandelte zum Fraß vorzuwerfen, und Henk findet heraus, dass sich Schutuhx auch mit den Gehirnen bestimmter, kluger Dämonenarten zufriedengeben würde. Dann brechen alle auf zur [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Schuthux Kammer.png|miniatur|rechts|Schutuhx' Kammer im Randbereich der [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]]]]&lt;br /&gt;
Schutuhx bekommt seinen eigenen Bereich und Henk betreut die Unterbringung. Schutuhx verlangt von ihm eine Kiste zum Sitzen, die Henk ihm organisiert. In der Zuflucht bekommen die Helden von Roana einen Eintopf serviert und sie erzählen Wodhi ihre Erlebnisse. Wodhi berichtet, dass die Zuflucht anscheinend wieder sicher ist, da die Späher der Loigg'Il ihre Suche in der Kanalisation aufgegeben haben und verschwunden sind, seitdem die Helden bei dem Ersten gewesen sind, welcher ihnen freies Geleit zugesichert hat. Nach dem Essen legen sich alle Schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Aletheon===&lt;br /&gt;
Augustus wird durch Geräusche aus der Nebenkammer geweckt und erkundigt sich sofort, was passiert sei, da er [[Schutuhx]] nicht wirklich traut. Doch diesmal ist der ausgesonderte Gedankenschinder nicht involviert, sondern der Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]] hat erneut Probleme mit seinem [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Lenker]]. Außerdem ist der Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EVergan.E2.80.9C_.28Karthograph_aus_Balmar.29|Vergan]] bei einem Beutezug mit Oldir schwer verletzt worden. Augustus legt sich danach wieder hin und bittet den Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]], ihn sofort zu wecken, sobald es Probleme mit Schutuhx gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen sehr lange. Henk erwacht als erstes und spricht kurz mit Roana, die berichtet, dass Gildon noch nicht zurück ist und er geduldig sein müsse. Sie fragt Henk auch, ob er noch etwas gebrauchen könnte, was die Freigeister in den Lagern der Loigg’Il zu finden wäre. Dann geht Henk zu Schutuhx und trifft unterwegs auf Wodhi und Filgiz. Er erfährt, dass Schutuhx von den beiden noch weitere Kisten haben wollte, und Henk fragt Wodhi, ob er aus den Lagern etwas Alkohol bekommen könnte. Wodhi geht daraufhin mit Henks Flachmann los, um ihn zu füllen, und Henk fragt Filgiz auch nach Gildon langem Fortbleiben, doch dieser macht sich keine Sorgen um ihn, da [[Freigeister#.E2.80.9EMart Dernheim.E2.80.9C .28Magieradept aus Perlheim.29|Mart]] im Falle eines Zwischenfalls schon im Traum etwas von ihm gehört hätte. Filgiz versteht, dass die Helden möglichst schnell weitermüssen, weist jedoch darauf hin, dass Gildon ihnen vielleicht weiterhelfen könne, wie sie weiterhin mit den Freigeistern in Kontakt bleiben können. Außerdem weiß Gildon vielleicht einen Weg, die Seeschlangen zu kontrollieren. Filgiz schickt Henk dann zu Schutuhx, da dieser anscheinend noch etwas anders als Kisten wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ordnet seine Kisten an und kümmert sich nicht um Henk. Dieser fragt ihn, ob  es etwas zu besprechen gäbe, und Schutuhx verlangt nach Kleidung und etwas Material zum Schreiben. Henk fragt, warum er Kleidung wünscht, wo er doch keine Scham empfinde, und Schutuhx erklärt ihm, dass die Loigg'Il damit ihre Wirtskörper verdecken, bevor sie ihn endgültig ablegen können. Henk fragt ihn auch nach den Kisten und erfährt, dass sie eine Sitzgelegenheit und eine Ablagemöglichkeit für Schriftstücke darstellen. Henk möchte wissen, warum Schutuhx etwas aufschreiben will, und erfährt, dass dieser immer wieder das Wort „''[[Gwaeriel]]''“ im Kopf höre, was er durch wiederholtes Aufschreiben zum Verschwinden bringen will. Gwaeriel sei das Wort für die Melodie, welche er immer wieder im Kopf höre, und Henk erinnert sich, dass Gweriel die Schwester von [[Gwaerenor]] war, die von [[Hazug-Ságok]] getötet wurde und an deren Trauerfeier die Helden teilnahmen (vgl. [[Kalender#21._Sideon|Episode 21.49]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk findet auf Filgiz' Hinweis drei Gewänder in einem Lagerraum, von denen er die Robe eines Klerikers der Passionen aussortiert und zwei neutrale Roben, eine rote und eine blaue, mitnimmt und sie zu Schutuhx bringt. Dieser entscheidet sich für das blaue Gewand und Henk fragt ihn, warum ihm die Farbe wichtig sei. Dann bemerkt er, dass die Farben anscheinend eine Stimmung auf der Haut ausdrücken und dass Schutuhx sich für das entspannende Blau entschieden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji erwacht, wendet sich dem [[Kirche_der_Passionen#Das_Comhla|Comhla]] zu, um zu beten, und bemerkt, dass Augustus anscheinend gerade einen angenehmen [[Augustus' Arena#Augustus Traum von Elora|Traum]] hat. Als dieser dann aufwacht, führen die beiden ein langes Gespräch über Octavia. Kenji gesteht, dass er sich über seine derzeitigen Gefühle noch nicht im Klaren ist und noch das Gespräch mit Octavia suchen werde. Augustus versucht etwas ungeschickt, sein Bedauern über Octavias Geschmack bei Männern auszudrücken, welche leider nur auf Personen anspringt, die einen großen Kontrast zu ihren Eltern darstellen, und er vergleicht Octavia mit einem Vulkan, in dem es innerlich brodelt und der irgendwann unkontrolliert ausbricht und alles verwüstet. Augusts macht sich schon länger Sorgen, dass Octavias emotionale Ausbrüche irgendwann einmal jemanden ernsthaft verletzen könnten, was bei ihrem Angriff auf Kenji fast geschehen wäre. Kenji hat die Hoffnung, dass Octavia diese Erfahrung nie mehr vergisst und daran reift, und er glaubt, dass Octavia nur lernen müsse zu tanzen, wie [[Abdrushin]] es ausgedrückt habe (vgl. [[Kalender#2._Sideon|Episode 21.23]]). Kenji ist überzeugt, dass sie dies mit [[Ignus]] als Tanzpartner hätte lernen können. Die beiden reden noch über Octavias eiserne Disziplin und Augustus erzählt, dass ihre Mutter ihr mentale Übungen, mit denen sie ihre Gefühle beherrschen kann, gezeigt hat. Augustus gesteht, dass er seinen inneren Druck durch seine Kampfübungen kontrolliert ablasse, doch Octavia unterdrücke mit ihrer Disziplin ihre eigenen Gefühle und besitze auch keine Ablassmöglichkeit, sodass der Druck bei Octavia dann unkontrolliert und explosionsartig herausplatze. Kenji offenbart Augustus noch seinen Plan, bei ihrer Rückkehr nach [[Barthavion]] seine Schwester in [[Sapos]] aufzusuchen, von der [[Drachenträne#Augustus.27_Vision|Augustus Vision]] gesprochen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk zurückkehrt, planen die Helden ihr weiteres Vorgehen bei den Separatisten und Augustus schlägt vor, den roten Würfel als Druckmittel einzusetzen und sie zu erpressen, während Kenji ein diplomatisches Vorgehen vorschlägt und alles offen ansprechen möchte. Henk wägt beide Ideen gegeneinander ab und sie entscheiden, zunächst auf Gildon zu warten, da dieser vielleicht noch wichtige Informationen besitzt oder weitere Optionen aufzeigen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udelian erzählt den Helden von Oldirs Problemen und erwähnt, dass er den Lenker nicht ohne den Tod des Wirtes entfernen könne, da er keine Möglichkeit sieht, die Verbindung zur Wirbelsäule zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.16''') Henk berichtet Augustus und Kenji von seinen Gesprächen mit [[Schutuhx]] und erzählt ihnen, dass das Wort, welches dieser immer geschrieben hat, ''[[Gwaeriel]]'' sei und er so auch die Melodie nennt, welche sie alle immer wieder in ihren Köpfen hören können. Henk fragt dann Wodhi nach etwas zum Schreiben. In [[Gildon Ipnosi|Gildons]] Kammer finden sie einige Wachstafeln, welche er Schutuhx mitbringen will. Augustus bittet Wodhi, ob die Freigeister nach der Namensplakette der [[Baiula Spei]] suchen können, weil sie einen sentimentalen Wert für ihn besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk Schutuhx die Wachstafeln bringt, unterhält sich Augustus mit Elora. Sie erzählt ihm von ihrer [[Elora_von_Tressburg#Eloras_Beichte_bei_den_Eltern|Beichte bei ihren Eltern]], wie sie vor den Inquisitoren geflohen ist und wie sie schließlich [[Elora_von_Tressburg#Arlenas_Verrat|von ihrer Schwester verraten]] wurde. Kenji betet in der Zwischenzeit mit Oldir und sie sprechen über dessen Probleme mit dem Lenker. Oldir richtet sich mit einer Bitte an Kenji und möchte seinen ganzen Besitz, welcher sich in Barthavion in den Händen seines Bruders befindet, der Kirche spenden, wofür Kenji nach seiner Rückkehr persönlich Sorge tragen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Henks Rückkehr sprechen er und Augustus mit Udelian über Möglichkeiten, Udelian zu helfen, und der Einzige, der Informationen dazu haben könnte, ob ein Lenker überhaupt entfernt werden kann, ist Schutuhx. Also verhandelt Henk mit dem Gedankenschinder und findet heraus, dass Schutuhx zwar eine nützliche Information habe, diese jedoch nur im Austausch mit Nahrung herausgeben wolle. Henk soll einen Klngrei-Dämon fangen und ihm ausliefern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bespricht Schutuhx Anliegen mit den anderen und sie beschließen, auf die Jagd zu gehen. Kenjis Bein ist noch nicht richtig verheilt und er bleibt im Lager zurück. Henk bricht mit Augustus, Elora, Filgiz auf und sie lassen sich von Schutuhx in die Kanalisation zurückführen, aus der die Helden das erste Mal kamen, als sie die Freigeister entdeckten. Dazu müssen sie Schutuhx allerdings einmal durch die ganze Zuflucht führen, so dass er einen Eindruck von der Größe des Lagers bekommt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Klngrei-Nest.png|miniatur|links|Das Klngrei-Nest in der Kanalisation]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klngrei.png|miniatur|rechts|Der Klngrei-Dämon mit seinen hypnotischen Lichttentakeln]]&lt;br /&gt;
Schutuhx führt die Helden schließlich zu einer mit Tang durchwachsenen Ausbuchtung in der Kanalisation und deutet an, dass sich das gesuchte Wesen dort verstecken würde. Zunächst versucht Augustus, es hervorzulocken, doch er scheint sich nicht gut als Opfer zu eigenen. Elora ist bereit, das Risiko auf sich zu nehmen, und Augustus und Henk verstecken sich. Als Elora allein zu sein scheint, lässt der Dämon sie mit einem hypnotischen Licht erstarren, entfernt sich dann aber schnell von ihr, als habe er Henk gewittert. Der Dämon flieht allerdings direkt neben den gut versteckten Augustus und dieser greift ihn mit dem Kurzschwert an und schneidet ihm eine seiner Leuchttentakeln ab. Henk kommt hinzu und gemeinsam überwältigen sie den Klngrei. Henk hält ihn fest, damit Schutuhx ihm mit seinem Kiefer den Kopf knacken und das Gehirn aussaugen kann. Direkt nach der Mahlzeit erfährt Henk, dass sie das Mittel gegen den Lenker bereits besitzen: die Galle des Zerrox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr in die Zuflucht weist Henk Schutuhx in dessen Kammer darauf hin, dass er sich benehmen und die Freigeister nicht angreifen soll, und Henk versucht, ihm menschliche Bindungen zu erklären am Bespiel der Worte „Gast“ und „mögen“. Dann berichtet Henk Kenji von der Galle des Zerrox und mutmaßt, dass man sie wahrscheinlich auf den Lenker träufeln müsse. Während Kenji diese Information Udelian mittelt, unterhält sich Henk mit Roana und Augustus und Elora sprechen über Augustus Verbannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit Udelian fällt Kenji auf, dass sie noch nicht genügend Informationen zur Anwendung der Galle besitzen, um einen sicheren Eingriff zu gewährleisten. Er spricht Henk darauf an und dieser spricht nochmal mit Schutuhx. Wie zu erwarten, verlangt der Gedankenschinder eine Gegenleistung und fordert von Henk etwas [[Orichalkum]]. Erst als dieser aus Gildons Kammer ein kleines Plättchen Orichalkum, welches vermutlich zu den Vorräten von Iustus gehörte, holt und Schutuhx übergibt, informiert dieser Henk darüber, dass man ein Galle-Wasser-Gemisch im Verhältnis 1/10 herstellen solle, welches dem Patienten so lange verabreicht wird, bis sich seine Zunge blau verfärbt. Dann wäre der Lenker durch das Gift abgestorben, welches aber auch den Patienten schwächen und bewusstlos machen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gibt die Informationen an Udelian weiter. Kenji hat währenddessen beruhigend auf Oldir eingeredet und mit ihm gebetet. Dann setzt der Medicus de Lösung an und verabreicht sie Oldir, welcher sie kaum zu trinken vermag. Es geht ihm immer schlechter, doch irgendwann verfärbt sich seine Zunge blau und Udelian beginnt mit dem Eingriff, als Oldir bewusstlos wird. Im Gegensatz zu vorherigen Operationen lässt sich der Lenker diesmal von der Wirbelsäue lösen und aus dem Körper entfernen. Kenji hält während des Eingriffs Oldirs Hand und betet für ihn das [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Passionen|Gebet der Passionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht unterdessen mit Mart und bittet ihn, Gildon eine Nachricht zukommen zu lassen, damit er sich auf den Rückweg mache. Außerdem organisiert er mehrere Trinkflaschen mit hochprozentigem Alkohol, damit jeder etwas bei sich hat, mit dem er sich eine Atemmaske tränken, eine Wunde desinfizieren oder klebrige Substanzen auflösen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Zeit berichtet Udelian, dass die Operation gut verlaufen sei und Oldir sich nun gesundschlafen müsse. Augustus und Elora ziehen sich als erstes zum Schlafen zurück und kommen sich näher. Henk und Kenji bleiben noch bei Roana und unterhalten sich trinkend, während Augustus und Elora herumknutschen und schließlich gemeinsam auf einer Pritsche einschlafen. Später legen sich Henk und Kenji auf ihre Betten und schlafen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.17''') Der Schlaf der Helden sollte nicht lange dauern, denn nach kurzer Zeit werden sie von Wodhi geweckt und auf Eloras Verschwinden hingewiesen. Sie habe sich herausgeschlichen und sei in den Gängen verschwunden, berichtet Wodhi, welcher sich etwas Sorgen um den Wachhabenden [[Freigeister#.E2.80.9EGaravar.E2.80.9C_.28Seemann_aus_Tarsus.29 |Garavar]] macht, welchen er beim Wachwechsel vermisst hat. Die Helden beschließen, nach ihr zu suchen, und Augustus will nur sein Schwert mitnehmen, doch Henk hält es für besser, wenn er auch seine Rüstung anlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und finden in einem Gang den schlafenden Garavar. Als Henk ihn weckt und auf sein Schlafen anspricht, erzählt dieser, dass ihm jemand von hinten überraschend auf die Schulter getippt hat und, als er sich umdrehte, bekam er plötzlich ein Pulver ins Gesicht gepustet, von dem er unerträglich müde wurde und sofort einschlief. Die Helden machen sich dann auf den Weg zu [[Schutuhx]], um nach dem Rechten zu schauen. Als sie Elora dort nicht finden, gehen sie weiter bis zum Außenposten und fragen dort nach. Allerdings ist niemand vorbeigekommen, und so gehen die drei wieder zurück und untersuchen einen abgelegenen Lagerraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie eintreten, hören die Helden leise, murmelnde Worte. Augustus bleibt hinter einer Kiste und schaut aus der Entfernung, doch Henk schleicht näher heran. Sie beobachten, wie Elora auf dem Boden vor einem Kreis mit einem schwarzen Zeichen sitzt. An einer Hand hat sie eine frische Schnittwunde, deren Blut sie in den Kreis tropfen lässt, während die andere Hand den noch blutenden Dolch hält. Die Blutstropfen erreichen jedoch nicht den Boden, sondern werden über dem Zeichen von einer dunklen, halbtransparenten Wolke absorbiert. Anschließend absorbiert sie die Wolke durch Mund und Nase, wobei Augustus erschrocken ihren Namen ruft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stellen sie zur Rede und erfahren, dass sie sich von ihrem Dämon Macht geholt hat, indem sie ihm ihr Blut opferte. Sie erklärt, dass sie stark sein muss, um den Helden auf ihrem Weg zu helfen und später auch gegen [[Reveron]] antreten zu können. Obwohl allen die Art ihres Rituals nicht gefällt, sehen sie auch den Nutzen für ihre Reise, auf der Elora bisher sehr hilfreich war. Alle kehren zurück in die große Kammer und, während sich Augustus und Elora unterhalten, sprechen Henk und Kenji mit Wodhi und erklären die Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora erzählt Augustus, dass ihr Dämon eifersüchtig auf ihn sei, da er ihre Aufmerksamkeit von diesem fortlenke. Elora fürchtet, der Dämon könnte Augustus sonst nachts heimsuchen und Quälen, wenn sie ihm nicht  sein Blut zahlt. Augustus spricht sie darauf an, dass sie mittlerweile die einzige in ihrem Kult sei, und stellt die Frage nach dem Risiko für sie, den Dämon überhaupt noch kontrollieren zu können. Doch Elora ist sich sicher, dass eines Tages genug Macht erlangen wird, um den Dämon vollständig zu unterwerfen oder ihn fortzuschicken. Augustus weist darauf hin, dass er ihr dabei helfen könnte, den Dämon loszuwerden, denn er würde auch gegen ihn kämpfen, wenn er in manifester Form anwesend sei. Doch Elora macht ihm deutlich, dass sie noch auf die Kraft des Dämons angewiesen sind, solange sie sich in [[L'yreh]] aufhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji erklären Wodhi, was vorgefallen ist, und dieser stellt klar, dass Elora sich bei Garavar entschuldigen müsse, wenn sie nicht bei Schutuhx in der Kammer untergebracht werden möchte. Dazu ist diese auch bereit und entschuldigt sich bei dem noch immer aufgebrachten Freigeist. Anschließend setzen die Helden ihren Schlaf fort und legen sich wieder hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji träumen von Octavia und [[Augustus' Arena#Augustus Traum .2811. Aletheon 351 JF.29|Augustus träumt]] unangenehme Assoziationen zu der Operation von Oldir.  Die Helden essen etwas und tauschen sich kurz über die Octavia-Träume aus. Nachdem sie von Udelian erfahren haben, dass Oldir die Nacht überstanden hat und jetzt tief schläft, betet Kenji an dessen Bett. Augustus spricht mit Henk über seine Beziehung zu Elora und fragt sich und ihn, ob sie als Kultistin nicht eine Belastung darstellt für die große Aufgabe, welcher sie nachgehen. Henk ist der Ansicht, dass man immer seinem Herzen folgen müsse, und Augustus befürchtet, dass Elora in ihm seine finstere Seite hervorlocken kann, da sie sich über solche Aktionen wie das Herunterstürzen von Schutuhx amüsiert und ihm das wiederrum gefallen hat.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus beginnen mit einem Kampftraining, während sie auf Gildons Rückkehr warten und einige schweißtreibende Schlagwechsel später kommen die Freigeister [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]] und [[Freigeister#.E2.80.9EDamrod.E2.80.9C .28Schmuggler aus Veltima.29|Damrod]] mit reicher Beute in die Zuflucht. Darunter befinden sich eine große Kiste, welche sich als [[Abdrushin|Abdrushins]] Arzneimittelkiste herausstellt, und zwei Bronze-Statuen aus der Kapelle der [[Baiula Spei]], bei denen es sich um Mynbruje und Tystonius handelt. [[Datei:BS-Plakette-oben.png|miniatur|links|Die Schiffsplankette der Baiula Spei]] [[Datei:BS-Plakette-unten.png|miniatur|rechts|Die Rückseite der Plankette mit den dünnen Linien]] Außerdem haben sie die Schiffsplankette gefunden, welche in den Kapitänstisch in der Offiziersmesse eingelassen war. Während Augustus über der Plankette sinniert, entdeckt er, dass diese mit ihrer Dicke viel zu leicht für eine massive Goldplatte ist. Auf der Rückseite entdeckt er mit Henk dünne Linien, welche parallel zur Außenkante verlaufen und der Verschluss eines Geheimfaches zu sein scheint. Um es zu öffnen, benötigt Henk jedoch seinen Dietrich, welchen er Schutuhx verpfändet hat. Als begeben sich die Helden zu dem ausgesonderten [[Loigg'Il]], welcher in das Orichalkumstück vertieft ist und es anstarrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit Henk den Dietrich vor den Augen von Schutuhx nutzen darf, muss er ihm zuvor noch einige Informationen geben und ihm alles über Gildon erzählen, was er weiß. Schutuhx möchte auch wissen, was der Magier von ihm wissen will und was mit ihm geschehen werden, wenn er die Informationen preisgegeben hat. Henk antwortet ehrlich und so gut er kann, so dass Schutuhx ihm erlaubt, den Dietrich vor seinen Augen zu benutzen. Augustus und Kenji, die zuvor im Gang gewartet haben, kommen hinzu und Henk öffnet vorsichtig mit einem sehr dünnen Werkzeug das Fach. Darinnen befindet sich eine etwa Handgroße Phiole, welche ein rötliches Leuchten ausstrahlt. [[Datei:BS-Plakette-offen.png|miniatur|rechts|Das Geheimfach mit dem Boulvriag-Flakon]] Augustus weiß sofort, dass es sich um einen sogenannten „[[Boulvriag-Flakon]]“ handelt, einer sehr seltenen und unglaublichen teuren, magischen Waffe, die auch hin und wieder von thyrnischen Truppen genutzt wird. Mit seiner enormen Sprengkraft, welche mit einem mächtigen Feuerball vergleichbar ist, diente der Flakon auf der Baiula Spei vermutlich als eine Art Selbstzerstörungs-Mechanismus, damit das Schiff nicht in Feindeshand fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren in die große Höhle zurück und Kenji sucht einen guten Platz für die beiden Statuen. Henk und Augustus essen von [[Roana Dernheim|Roanas]] Eintopf und Wodhi teilt ihnen mit, dass Gildon zurückgekehrt sei und bald in der Zuflucht ankommt. Er hat erfahren, dass die Suche nach den Helden eingestellt wurde und der Erste ihnen persönlich freies Geleit gewährt hat. Außerdem wurden viele Späher ausgesandt, die nach ''Bußßeuxuß'' Versteck suchen sollen, und es wurde ein Bote nach „''Riunuz-Choxxu''“ geschickt, um die Arbeit der Kultisten zu überwachen und diese an die Vereinbarungen zu erinnern. Er soll damit drohen, dass der Erste seine Unterstützung aus ''Riunuz-Choxxu'' abziehen und sich auch nicht mehr um die Zauberin kümmern werde, wie [[Sabaoth Immortalis]] gewünscht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.18''') Da [[Gildon Ipnosi|Gildon]] noch etwas vorbereiten muss und sich mit Mart in seine Kammer zurückzieht, versuchen die Helden ihr weiteres Vorgehen zu planen. Sie merken schnell, dass ihnen wichtige Informationen noch fehlen, um einen wirklichen Plan fassen zu können, da sie noch nicht sagen können, ob Gildon in der Lage sein wird, eine Seeschlange zu kontrollieren, und ob es ihnen möglich sein wird, mit den Freigeistern in Kontakt zu bleiben. Roana hält etwas abseits anscheinend Elora eine Standpauke wegen ihres Verhaltens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi gesellt sich zu den Helden und bedankt sich bei ihnen, dass sie mit Elora gesprochen haben und diese sich bei [[Freigeister#.E2.80.9EGaravar.E2.80.9C_.28Seemann_aus_Tarsus.29|Garavar]] entschuldigt hat. Er hofft, dass Elora noch auf den rechten Weg zurückfindet und spielt auch darauf an, dass er dies auch für Augustus hofft, da er ebenfalls bemerkt hat, dass er ein Auge auf sie geworfen hat. Dann erzählt er ihnen von seinen sehr persönlichen Erlebnissen mit [[Lavina, die Lerche|Lavina, der Lerche]], welche sich ähnlich wie Elora mit einem Dämon eingelassen hatte. Wodhi möchte mit dieser Geschichte besonders Augustus vor Augen führen, welche Gefahren mit einer solchen Freundschaft verbunden sind, und gesteht ihm, dass er heute noch häufig an sie denkt und sich fragt, ob er nicht mehr hätte tun müssen, um ihr zu helfen. Wodhi habe diese Geschichte jedoch gezeigt, dass es eigentlich immer ein schlechtes Ende gibt, wenn man sich mit Dämonen einlässt, und er hofft, dass es Elora anders ergehen wird. Augustus macht sich nach eigenen Angaben wenig Sorgen, sagt aber zu, den anderen und auch Elora zu informieren, wenn sich der Dämon bei ihn im Schlaf zeige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29 |Udelian]] berichtet den Helden, dass sich [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29 |Oldirs]] Zustand verbessert habe und seine Wunden zu heilen beginnen. Außerdem hat Udelian beobachtet, als sich bei Oldirs Haut eine leichte, rosige Färbung einstellt und es fast so wirke, als ob er seine alte Hautfarbe zurückbekomme. Dies wäre ein großer Erfolg und ein Grund zum Feiern, denn dann besteht für alle Freigeister Hoffnung, ihre Lenker loszuwerden, falls es einen Weg nach Hause gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon kehrt zu den Helden zurück und erklärt, dass er Kenji eine Technik zeigen werde, mit deren Hilfe dieser mit ihm in Kontakt bleiben kann. Sie sprechen über die Kontrolle über die Seeschlangen, doch Gildon gesteht, dass er zu wenig von der Magie der [[Loigg'Il]] versteht, um mit dem roten Artefakt, welches der Kontrolle der Seeschlangen dient, umgehen zu können. Vielleicht könnte er von [[Schutuhx]] mehr über die Magie erfahren, doch dazu muss er zunächst mit diesem reden. Henk muss allerdings mit dabei sein und auch Kenji und Augustus beschließen, mitzukommen. Als sie zu Schutuhx kommen und diesem Gildon vorgestellt wird, starren sich die beiden in einem geistigen Machtspiel gegenseitig an. Augustus beginnt damit, die elbische Melodie zu pfeifen, um Schutuhx zu ärgern und in seiner Konzentration zu stören, doch Henk reagiert blitzschnell und unterbindet sein Verhalten, bevor es Schaden anrichtet. Henk weist Augustus scharf wegen seines dummen Verhaltens zurecht und stellt ihm frei, zu gehen, wenn er sich nicht passend benehmen könne. Währenddessen geht das Machtspielchen von Gildon und Schutuhx weiter, doch plötzlich wendet der Gedankenschinder seinen Blick wie ungewollt ab und Gildon hat ihm seine geistige Überlegenheit demonstriert. Etwas verärgert setzt sich Schutuhx und weist Henk einen Platz an seiner Seite zu, welchen dieser auch einnimmt. Dann muss Henk dem Magier berichten, welche Vereinbarungen bisher getroffen wurden, und Gildon schreibt diese sorgsam auf. Nachdem er auch seine eigenen Forderungen hinzugefügt hat, präsentiert er Schutuhx einen schriftlichen Vertrag, da die Loigg'Il bekanntermaßen ordnungsgemäße Absprachen auch weitestgehend einhalten, wenn sie diesen zugestimmt haben. Im Gegenzug für Nahrung und Sicherheit möchte Gildon von dem Gedankenschinder etwas über die Art der Magie bei den Loigg'Il erfahren. Schutuhx unterzeichnet den Vertrag und Gildon gibt ihm das Verspechen, dass ihm niemand etwas tut, wenn Henk wieder fort ist, solange er sich friedlich verhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gildon sich dann mit Schutuhx über die Details der loigg'Ilschen Magie austauscht und wie ein Schüler den Worten seines die Situation genießenden Lehrers lauscht, suchen die Helden Filgiz auf, denn Wodhi hatte ihnen erzählt, dass dieser plane, mit zu den Abtrünnigen zu kommen. Sie finden ihn im Außenposten und besprechen mit ihm das weitere Vorgehen. Filgiz will sich an der Seeschlange festhalten, welche sie zu dem Versteck der Separatisten bringt, und Henk gibt ihm für diesen Zweck seinen Enterhaken, um das Vorhaben zu erleichtern. Außerdem beschließen sie, den roten Würfel des Ersten und den [[Boulvriag-Flakon]] ebenfalls Filgiz zu übergeben, welcher dann ihr Ass im Ärmel sein wird und ihnen die Waffe ungesehen wieder aushändigen kann. Augustus fühlt sich wohler bei dem Gedanken, den Flakon notfalls gegen den Anführer der Abtrünnigen ''Bußßeuxuß'' einsetzen zu können, falls dieser keinen Nutzen mehr in den Helden erblicke und sie ausschalten wolle. Filgiz bietet auch an, andere Freigeister nachholen, falls die Helden Hilfe brauchen oder nach ''Riunuz-Choxxu'' weiterreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehren die Helden zurück, essen [[Roana Dernheim|Roanas]] Kohl-Suppe und sprechen mit Elora über ihre weiteren Pläne. Augustus fragt sie, ob sie sich tatsächlich im Stande sähe, ihre Schwester umzubringen, und Elora gesteht, dass sie darüber zwar unsicher sei, aber die Seele ihrer Schwester unbedingt retten müsse. Dann überlegen sie gemeinsam, was sie den Abtrünnigen über Elora sagen sollen, und sie beschließen, dass sie diese als ihre Gefährtin ausgeben, welche sie aus der Zuchtkammer befreit haben. Sollten sie dann im Rebellenlager wieder in die Zelle gesperrt werden, würde sich mit etwas Glück in der Zelle nebenan Eloras Schwester Arlena befinden, so dass diese mit ihr sprechen könne. Des Weiteren überlegen die Helden, wie sich Eloras Dämon im Kampf gegen den [[Bund von Utukk'Xul|Kult von Xul]] positionieren werde, und erfahren, dass dieser Elora bereits viel Kraft gegeben habe, um sich an Reveron für dessen Verrat zu rächen. Im Anschluss legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.19''') Im Schlaf wird Augustus von Albträumen geplagt und Henk und Kenji träumen wieder einen Teil von Octavias Erinnerungen. Als Kenji als erstes erwacht, spricht er mit Roana und erfährt, dass Gildon sehr viel Zeit mit Schutuhx verbringt und kaum noch schläft, dafür aber in seinem Verständnis schon viel weiter gekommen sei. Kenji gesteht Roana, dass er Schutuhx nicht ganz vertraut, obwohl seine Spezies nicht lügt. Roana hat noch ein Anliegen, denn sie glaubt fest daran, dass Elora noch nicht verloren sei und ein gutes Herz besitze, denn sie habe in der Gefangenschaft Roana und die anderen Frauen aufgemuntert und ihnen Mut zugesprochen. Roana ist überzeugt, dass Elora nur den richtigen Einfluss bräuchte, um sich von den dämonischen Kräften zu lösen, und, da die Helden und insbesondere Augustus einen guten Einfluss auf Elora hätten, bittet sie Kenji, sich für Elora einzusetzen, damit sie gerettet werden könne. Kenji erinnert Roana daran, dass man immer einen Preis zahlen müsse, wenn man sich mit dämonischen Mächten einlässt, verspricht ihr aber, dies zu tun, wenn die Zeit es zuließe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die andern beiden erwachen, berichten Henk und Kenji von ihren Octavia-Träumen und Augustus erwähnt am Rande, dass er jetzt schon in dritter Folger leichte Albträume gehabt habe. Das erste Mal seien sie nach Oldirs Operation aufgetreten, da der Anblick beim Öffnen der Rippen Augustus an seine Gräueltaten in Loderis erinnert habe. Augustus erwähnt auch, dass sich zwischen die Loderis-Bilder immer wieder Bilder von Elora mischen, hinter der eine Schattengestalt steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen noch gemeinsam über ihre Lage bei den Abtrünnigen und Augustus ist sehr unzufrieden mit der Tatsache, dass sie den Separatisten so ausgeliefert sein werden, denn er hasst es, nicht die Kontrolle zu haben. Henk bemerkt dessen Anspannung und schlägt Augustus vor, etwas zu trainieren, um sich abzureagieren, während sie auf Gildon warten müssen. Augustus nimmt dankend an und schlägt, wenn er sicher ist, dass Henk den Schlag garantiert abfängt, mit voller Wucht zu und lässt seinen ganzen Frust an Henk ab. Elora schaut den Übungskämpfen mit großem Vergnügen zu und Kenji kommt mit ihr ins Gespräch. Er stellt sich als schlechten Kämpfer dar und erzählt ihr von seinen ersten Kämpfen, bei denen er seine Narbe am Mundwinkel bekommen hat. Elora gesteht ihm, dass sie bereits in Ankarz gerne den Kämpfen vom Prinzen [[Isgar Wintras|Isgar]] zugesehen hat. Kenji berichtet von den Erfahrungen der Helden mit dem Prinzen und wie sie seinen Respekt erhalten haben. Außerdem erzählt er von Henks Arenakampf in Eldorn und Elora gesteht ihm, dass sie ein völlig falsches Bild von den Helden hatte. Als Gildon mit Mart zurückkehrt, beenden Augustus und Henk ihr Training. Augustus wirkt danach sichtlich entspannter, während Henk erschöpft ist und seine Gelenke von den kraftvollen Schlägen schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gildon Ipnosi|Gildon]] berichtet von seinen Erlebnissen mit [[Schutuhx]], der erstaunlich zugänglich wurde, als er sich als Lehrer betätigen konnte. Aufgrund der neuen Erkenntnisse sieht Gildon es als wahrscheinlich an, dass er bald die Magie der [[Loigg'Il]] versteht und dann auch ihre Seeschlangen kontrollieren könne. Außerdem möchte Gildon Kenji anleiten, wie er mit ihm in Kontakt bleiben kann, indem er ihm die Benutzung eines Artefaktes erklärt. Gildon hat noch etwas über die Kultisten des Xul erfahren: der Bund muss schon länger existieren, denn er hat etwa um die Zeit der ersten Plage nach [[L'yreh]] gesucht. Einige Kultisten wurden von den Loigg'Il gefangen und verfluchten den Ersten, so dass es zu Verhandlungen und schließlich zu einem Abkommen kam, woraufhin sie der Fluch aufhoben. Inhalt des Paktes ist u.a, dass die Kultisten die Loigg’Il mit Elben aus [[Veldun]] beliefern und die [[Xishari]] nicht wieder zu beschwören. Dafür legen die Loigg'Il die alte Stadt „Riunuz-Choxxu“ trocken und lassen die Kultisten dort forschen, denn sie suchen das Grab von [[Sereg]]. Wenn dann schließlich die vollkommende Plage kommt, bekämen die Loigg'Il die ertrinkenden Elben aus Veldun, denn der Kult plant, mit dem kontrollierten Sereg die Bartha-Bucht weiter steigen zu lassen, um mindestens die Elbensiedlungen zu überfluten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon überlegt, dass die Helden in Riunuz-Choxxu einen Führer brauchen werden, denn die alte Stadt ist gigantisch groß. Er schlägt Schutuhx als Führer vor, da dieser den Ort aus dem Loigg'Il-Wissensschatz kennt, doch er werde dafür einen Preis verlangen. Augustus fragt nach den Wesen, über welche die Loigg'Il keine Kontrolle haben, die „''Nustorschu''“. Gildon vermutet, dass es sich bei ihnen um untote Kreaturen handeln könnte. Henk bietet an, mit Schutuhx zu sprechen, denn auf eine merkwürdige Art und Weise ist er diesem Wesen ein wenig zugetan, denn er schätzt dessen Direktheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Henk alles zusammenpacken, um möglichst bald aufbruchbereit zu sein, setzt sich Kenji mit Gildon zusammen. Dieser händigt ihm einen Kristall aus, in den er einen Zauber gewirkt hat. Kenji soll sich nun auf den Kristall konzentrieren und so den Zauber aktivieren, mit dessen Hilfe er dann mit Gildon kommunizieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udelian bringt den Helden drei frische Heiltränke, die er aus den Vorräten von Abdrushin gebraut hat, und eine Flasche mit einer Medizin gegen Krankheiten, aus der man einen Schluck trinkt, wenn man ein Anzeichen einer Krankheit spürt. Kenji verstaut die Phiolen in seinem Gepäck. Außerdem berichtet er, dass Oldir zwar noch schläft, mittlerweile aber anscheinend schon wieder träumt, und seine Haut immer mehr eine normale Farbe annimmt und das grünliche verliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht allein zu Schutuhx, um sich zu verabschieden und seinen Dietrich zurückzuholen. Dieser will allerdings erst ein paar Informationen von Henk, bevor er ihm den wertvollen Dietrich wiedergeben will. Henk soll ihm alles über „Gwaeriel“ erzählen, was er darüber wisse. Schutuhx ist überzeugt davon, dass er mit mehr Informationen Kontrolle über die störenden Stimmen erhalten kann, und Henk erzählt ihm absichtlich sehr allgemeine Informationen ohne Details, so dass nur ein spärliches Bild entstehen kann. Nachdem Schutuhx immer mehr Informationen erfahren hat, scheint es fast, als wäre ihm alles zu viel und er verlöre die Kontrolle. In diesem Zustand erinnerte er sich an den Namen des Elben, der sein Wirtskörper einst war: Halinor. Als Schutuhx sich wieder gesammelt hat, fordert Henk seinen Dietrich für die Antworten und bekommt ihn auch. Dann fragt Henk ihn, ob dieser die Helden in Riunuz-Choxxu führen würde, was Schutuhx unter der Bedingung zusagt, dass die Helden ihn mit nach Barthavion nehmen, wenn sie L'yreh verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kehrt zur Zuflucht zurück und berichtet Augustus, Kenji und Gildon, was Schutuhx von ihm verlangt, damit er sie nach Riunuz-Choxxu begleiten und dort führen würde. Allen erscheint es nur folgerichtig, dass Schutuhx mit nach Barthavion will, und Gildon überlegt, dass er am besten mit ihm nach Sapos kommen sollte, um dort die Magie der Loigg'Il zu lehren. Gildon hätte nie gedacht, dass er nach all den Jahren die Chance bekommt, ein lebendes Exemplar der nur in Mythen auftauchenden Gedankenschinder mitzubringen und studieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.20''') Bevor sie sich auf den Weg machen, genießen die Helden noch einmal Roanas Essen und schlagen sich die Bäuche voll. Wodhi sing ihnen das [[Jovan|Jovans]]-Lied vor und begleitet sich dabei auf seiner endlich reparierten Laute. Mit dem Lied, in dem es um einen Diener geht, der aus Liebe zu einer Edelfrau seine Angst überwindet und seine Geliebte aus den Fängen eines Dämons gerettet hat, will Wodhi die Helden an die wahren, starken Motivationen erinnern, aus denen man Kraft und Mut selbst in aussichtslosen Situationen gewinnt. Gildon rät ihnen, eine diplomatische Lösung mit den Separatisten zu erzielen. Sollte dies nicht gelingen und ein Kampf entstehen, besteht die Chance auf Erfolg nur darin, Bußßeuxuß so schnell wie möglich zu töten, da sein Tod eine Kettenreaktion auslöst, welche die geistigen Kräfte der Gedankenschinder kurzzeitig stören könnte. Dann verabschieden sich die Helden und machen sich mit [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] und [[Elora von Tressburg|Elora]] auf den Weg in die Kanalisation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora hält mit ihren Zaubern die Schleimer in Schach, so dass der Weg zu den Kanälen nicht schwer fällt. Kurz bevor sie an die Stelle kommen, an der sie die Kanalisation betreten hatten, legen die Helden eine kurze Rast ein, damit Filgiz genug Zeit bekommt, um durch die Stadt zu dem Ort zu gelangen, an dem er sie beobachten und ihnen folgen kann. Nach ausreichender Zeit nähern sich die Helden mit Elora dem Gitter, an dem ein regungsloser Umgewandelter steht, der sich bei Blickkontakt in Bewegung setzt und anscheinend jemanden benachrichtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erscheint ein Trupp aus mehreren umgewandelten Sklaven und einem [[Loigg'Il]], welcher die Helden mustert und sich nach Elora erkundigt. Er scheint von Henks Auskünften über diese als gerettete Reisegefährtin zwar nicht ganz überzeugt zu sein, lässt aber allen die Waffen abnehmen und in die mitgebrachten Transportkiste stecken. Augustus nimmt Elora mit in seine Kiste, die anderen haben eine eigene. Dort gesteht sie ihm, dass sie nicht damit gerechnet habe, in L'yreh jemanden zu treffen, den sie so gut leiden könne. Doch sie ärgere sich auch etwas darüber, da sie keine Rücksicht darauf nehmen könne, da die Suche nach ihrer Schwester für sie oberste Priorität besitze. Die Kisten werden von den Sklaven durch die Stadt transportiert und zu einer Art Hafen gebracht, wo sie gestapelt werden und auf die Verladung auf eine Seeschlange warten müssen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Kerkerzelle2.png|miniatur|rechts| Die Kerkerzelle der Helden (X), auf dem Untersuchungstisch liegt ein gefangener Loigg’Il mit einem roten Stein im Schädel (*)]]&lt;br /&gt;
Als die Seeschlange mit den Helden ablegt, klammert sich Filgiz daran fest, und nach einer rasanten Seereise kommen im Lager der Separatisten an. Die Kisten werden entladen und die Helden in der Zelle untergebracht, in der vorher Eloras Schwester Arlena inhaftiert war. Auf dem Untersuchungstisch vor der Zelle liegt ein gefesselter Loigg'Il, dem ein roter Stein im Kopf steckt. Es scheint sich um einen alten Loigg'Il kurz vor seiner Verwandlung zum Ältesten zu handeln, denn sein Wirtskörper ist stark abgemagert und ausgezehrt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Prä-Ältester.png|miniatur|links|Der gefesselte alte Loigg'Il mit dem roten Stein auf dem Untersuchungstisch]]&lt;br /&gt;
Eine telepathischer Kommunikationsversuch mit dem Loigg'Il durch die Helden schlägt fehl, doch Elora kann mit ihren Kenntnissen in der dämonischen Sprache mit ihm reden und so erfahren die Helden, dass der alte Gedankenschinder kurz vor seinem Umzug an die Küste gestanden hat, um sich dort in einen Ältesten zu verwandeln. Doch Bußßeuxuß möchte anscheinend diese Expansion verhindern und hat ihn deshalb entführen lassen. Der Loigg’il möchte, dass die Helden ihn befreien und ihm einen „Scheßukkiz-Stab“ bringen sollen, mit dessen Hilfe er sich den roten Stein entfernen könne. Die Helden spekulieren darüber, ob dieser Loigg'Il ihnen dabei helfen könnte, von hier zu fliehen, doch dann würden sie wieder mit dem Ersten konfrontiert sein, welcher keine Verwendung mehr für sie haben dürfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Oberhaupt kommt mit zwei weiteren Loigg'Il zu den Helden und fragt sie nach dem Aufenthaltsort der Kultisten, welchen sie von „''Uozk''“, dem Ersten, erfahren sollten. Henk offenbart, dass diese sich in Riunuz-Choxxu aufhalten, und die Helden sind sehr überrascht, als die Loigg'Il daraufhin das Gespräch beenden und sich einfach wieder entfernen, ohne dass die Helden Forderungen an sie stellen können. Als die Loigg'Il verschwunden sind, nimmt Filgiz mit den Helden Kontakt auf und teilt ihnen mit, dass sich in diesem Unterschlupf vermutlich 30-40 umgewandelte Sklaven und vielleicht 10 Loigg'Il aufhalten. In die Kammer von Bußßeuxuß konnte er nicht gelangen, hat aber den Eingang dazu entdeckt. Außerdem erzählt er den Helden von einem uralten Tor in einer Lagerhalle, welches in die alten Bereiche von [[L'yreh]] führen könnte. Einen Öffnungsmechanismus konnte Filgiz nicht entdecken, da er den Raum nicht betreten konnte und alles nur durch die Tür beobachtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Zeit kehrt das Oberhaupt kommt mit zwei weiteren Loigg'Il zurück und verkündet den Helden, dass Bußßeuxuß einen neuen Auftrag für sie habe: sie sollen sich wieder in die Hauptstadt „''Chuxßagaru''“ bringen lassen und dort den alten, kurz vor der Umwandlung stehenden Loigg'Il „''Tehu''“ entführen. Doch zunächst sollen sie sich ausruhen und erholen, bis es wieder losgeht. Ein Gesprächsversuch von Seiten der Helden wird ignoriert und die Loigg'Il wenden sich um und entfernen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind ratlos und beraten über den neuen Auftrag. Sie sind sich schnell einig, dass sie diesen nicht erfüllen wollen. Ihrer Einschätzung nach würden sie die Loigg'Il mit immer weiteren Einsätzen fordern, ohne dass sie die [[Drachenträne]] zurückerlangen und Octavia retten würden. Filgiz bietet an, ihnen ihre Sachen wiederzugeben, falls sie benötigt werden. Gemeinsam beraten sie ihr weiteres Vorgehen, als die Loigg'Il zurückkehren und Elora aus der gemeinsamen Zelle entfernen. Als Augustus und Henk dies verhindern wollen, wird zuerst Augustus und dann auch Henk kontrolliert, so dass sie es nichts dagegen tun können, dass Elora in der benachbarten Zelle untergebracht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden diskutieren ihre Möglichkeiten und spekulieren über die alte Tür, welche einen Ausweg aus dem Separatistenversteck darstellen könnte, welcher nicht unter Wasser verläuft und nur mit einer Seeschlange benutzbar ist. Filgiz könnte die Schlüssel für die Kerkerzellen und den Raum, in dem vermutlich ihre Sacher verwahrt werden, stehlen. Mit ihren Waffen und den magischen Artefakten könnten sie sich zu dem Tor durchschlagen und ohne fremde Hilfe entkommen. Kenji schlägt vor, noch einmal einen diplomatischen Versuch zu starten und die Loigg'Il zu überzeigen, die Helden als Waffe gegen die Kultisten einzusetzen. Um die Gedankenschinder zu einem erneuten Gespräch zu bringen, planen die Helden, sie mit dem Wort „[[Xishari]]“ neugierig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.21''') Während die Helden auf die Rückkehr der [[Loigg'Il]] warten, wirft Augustus ein, dass ihr bisheriger Plan noch eine Schwachstelle hat. Sollte sich das Tor nicht aus Ausweg erweisen, hätten sie die ganzen Gedankenschinder unter Bußßeuxuß Führung gegen sich und hätten sich den Rückweg abgeschnitten. Da für alle drei feststeht, keine weiteren Aufträge für die Separatisten zu erledigen, schlägt Augustus vor, in die Offensive zu gehen. [[Gildon Ipnosi|Gildon]] hatte darauf hingewiesen, dass die Loigg'Il mit großer Sicherheit eine ganze Zeit lang verwirrt und kraftlos sein werden, wenn ihr Ältester stirbt. Wenn es Kenji im Gespräch gelänge, die Loigg'Il neugierig auf das Wissen der Helden über die Xishari zu machen, würde sich Bußßeuxuß vermutlich auf ähnliche Weise wie der Erste von der Richtigkeit der Informationen überzeugen wollen. Sobald einer von ihnen zum Ältesten gebracht würde, müsste dieser den [[Boulvriag-Flakon]] bei sich haben und Bußßeuxuß im richtigen Moment töten. Währenddessen müsste Filgiz den Zellenschlüssel stehlen und die anderen befreien. Die entstehende Verwirrung müsse dann dazu genutzt werden, um möglichst schnell alle Gedankenschinder zu finden und zu töten. Augustus bietet sich an, das Risiko einzugehen und sich zu Bußßeuxuß bringen zu lassen. Dafür lässt er sich von [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] den Boulvriag-Flakon aushändigen und verbirgt ihn im Lendenbereich unter seiner Rüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt eine Gruppe Gedankenschinder und beginnt, den gefangenen alten Loigg'Il zu foltern, indem sie ihm eine Hand auf den Kopf legen, woraufhin der Gefangene zu zucken beginnt, laut schreit und sich auf seiner Haut bekommt auffällige Muster des Schmerzes und der Pain bilden. Dabei werden dem Prä-Ältesten anscheinend keine Fragen gestellt und man scheint auch keine Aussagen von ihm zu erwarten. Die Helden finden nach der Folter heraus, dass diese eine bloße Machtdemonstration war, um den Gefolterten mit ihrer Macht zu beeindrucken und ihn zu überzeugen, sich den Separatisten anzuschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Loigg'Il sich nach der Folter wieder entfernen wollen, ruft Kenji ihnen das Wort „[[Xishari]]“ entgegen, woraufhin sie sich der Kerkerzelle nähern und ein Gespräch mit ihm beginnen. Kenji schafft es, ihre Neugier zu wecken und eine Bedrohungssituation aufzuzeigen, während Augustus plumpe Lüge von einer Xishari-armee sofort durchschaut wird. Kenji legt ihnen dar, dass es nur logisch und folgerichtig ist anzunehmen, dass der besiegte Xishari von dem Beschwörer [[Reveron]] gerufen wurde, welcher zu den Kultisten in Riunuz-Choxxu gehört. Als die Loigg'Il einen Beweis fordern und einen der Helden mit zu Bußßeuxuß nehmen wollen, damit dieser seine Gedanken liest, weisen Henk und Kenji darauf hin, dass Augustus mit dem Xishari gekämpft habe und ihnen daher die beste Vorstellung der Bedrohung liefern könne. Also wird dieser aufgefordert, mitzukommen, und Augustus lässt sich von den drei Loigg'Il widerstandslos fortführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Augustus bei Bußßeuxuß&amp;quot; hide=&amp;quot;Augustus bei Bußßeuxuß&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Kammer.png|miniatur|rechts|Bußßeuxuß Kammer: Augustus (A) kniet vor dem Ältesten]]&lt;br /&gt;
Die drei Gedankenschinder führen Augustus zu einer riesigen Kammer mit einem großen leeren Becken. Zwei von ihnen schließen die Tür von außen und nur der Anführer betritt mit vier bewaffneten Dienern die Kammer von Bußßeuxuß. Während Augustus von den Dienern bewacht naher der Tür warten muss, aktiviert der Loigg'Il die Kommunikationskugel am Rande des leeren Beckens. Nach kurzer Zeit kommt Bewegung im Wasser auf und ein riesiger Ältester taucht aus den hinteren Tiefen auf. Auf sein Geheiß hin wird Augustus nach vorne geführt und kniet vor ihm nieder, um mit seinen Händen möglichst nah am Boulvriag-Flakon zu sein und diesen unauffällig erreichen zu können. Der Aufseher-Loigg'Il steht hinter ihm und Bußßeuxuß streckt seinen Legerüssel nach Augustus aus. Kurz bevor dieser den Kopf erreicht hat, greift Augustus nach dem Flakon. Doch der Aufseher hat die Bewegung bemerkt und nähert sich ihm. Schnell wirft Augustus die Bombe in das Becken von Bußßeuxuß, dreht sich zur Seite und rollt nach hinten. Schon bemerkt er die geistigen Finger des Loigg’Il in seinem Kopf, doch bevor diese sich festsetzen können, explodiert der Boulvriag-Flakon und eine Druckwelle mit Wasser und Ältestenstückchen rast durch den Raum und schleudert Augustus und alle anderen gegen die Wand und die Eingangstür. Augustus verletzt sich durch die Wucht sein Bein und durch das Dröhnen in seinen Ohren und dem Druck in seinem Kopf braucht er etwas Zeit, um sich zu orientieren und aufzurappeln. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Augustus zu Bußßeuxuß gebracht wird, macht sich Filgiz auf den Weg, um die Schlüssel der Zelle zu besorgen. Er wartet mit dem Diebstahl, bis er die Explosion des Boulvriag-Flakons hört, schnappt sich die Schlüssel und kehrt rasch zu Henk und Kenji zurück. Nachdem er die Tür geöffnet hat, durchsuchen die beiden den Lagerraum nach ihren Waffen. Diese finden sie tatsächlich dort abgelegt, jedoch sind die Drachenträne und die anderen magischen Artefakte nicht aufzufinden. Filgiz befreit unterdessen Elora, und gemeinsam machen sie sich bewaffnet auf den Weg zu Augustus. Im ersten Raum überwinden sie zwei Loigg'Il mit ihren angreifenden Dienern, welche aber wie erwartet über keine nennenswerten Geisteskräfte verfügten. Nach dem Tod ihrer Herren verlieren die Umgewandelten alle Motivation und verharren regungslos auf der Stelle. Die Helden öffnen die Tür zwischen den Käfigen und überwinden im nächsten Raum mehrere umgewandelte Diener.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Augustus‘ Kampf&amp;quot; hide=&amp;quot;Augustus‘ Kampf&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Augustus wieder Herr seines Körpers ist, versucht er den Loigg'Il-Aufseher zu erwischen, welcher neben ihm an der Tür liegt. Doch Augustus rutscht auf dem glitschigen Boden aus und der Gedankenschinder flieht in Richtung des Ältestenbeckens, welches einen Ausgang besitzt. Augustus schnappt sich den Säbel eines der Diener, welche die Explosion alle nicht überlebt haben, und rennt hinter dem Loigg'Il her. Der ist jedoch schneller und Augustus erreicht ihn erst, als dieser bereits im Wasser ist. Doch mit einem schnellen Hieb schlägt Augustus ihm mit Wucht den Schädel ein. Dann öffnet er die Tür zur Ältestenkammer und erblickt dort mehrere Loigg'Il mit ihren Dienern. Alle scheinen verwirrt zu sein und können keine geistigen Befehle absetzten. Augustus tritt die Sklaven zur Seite und tötet die Gedankenschinder mit gezielten Schlägen gegen ihre Köpfe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Versteck-HW.png|miniatur|rechts|Die Eroberung von Bußßeuxuß Versteck: Startpunkte von Henk (H), Kenji (K) und Augustus (A) mit ihren Kampfwegen]]&lt;br /&gt;
Kenji und Henk stoßen weiter in Richtung von Augustus vor, während Filgiz sich in der anderen Richtung orientiert. Elora bildet die Nachhut und folgt den Helden. Als die beiden zur nächsten Wegkreuzung vorstoßen, bemerken sie Augustus, welcher ihnen kämpfend entgegenkommt. Während Augustus versucht, die Tür des südlichen Ganges zu öffnen, und dabei von Kenji sein Schwert zurückbekommt, folgt Henk einem fliehenden Loigg'Il in eine Kammer und trifft dort auf zwei weitere Gedankenschinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wirft seinen Dolch nach dem Loigg'Il, welcher an dem Tisch steht, und greift dann einen der anderen direkt an. Nach einem Kopftreffer kann der Loigg'Il jedoch fliehen und Henk widmet sich danach sofort dem zweiten, welcher bereits versucht, seine Gedanken zu kontrollieren. Durch den geschwächten Zustand ist der Schinder aber nicht sehr stark und Henk überwindet seinen Kontrollversuch und streckt ihn nieder. Auf dem Rückweg zieht er seinen Dolch aus dem Kopf des Loigg'Il und sucht Kenji und Augustus auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden können die südliche Tür nicht öffnen, da sie von innen verbarrikadiert ist, und so drehen sie um und versuchen, linksherum über einen Nebenraum die Kammer zu erreichen. Während Augustus vorrennt, streckt Kenji den Loigg'Il nieder, welcher Henk entkommen konnte, bevor er Augustus folgt. Dieser ist durch einen Raum mit Käfigen, in denen Menschen saßen, welche bereits einen Lenker verpasst bekommen haben. Am Ende des Raumes ist eine weitere Tür und Augustus streckt die wachenden Diener nieder. Danach öffnet er die Tür und stürmt in den Raum hinein, in dem sich fünf Loigg'Il aufhalten. Augustus springt auf den Tisch und nähert sich dem Anführer, welcher gerade mit der Kommunikationskugel interagiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus mit mehreren Rundumschlägen die Loigg'Il ausschaltet, entkommen ihm zwei der Gedankenschinder und fliehen in Richtung Kenji. Der hat inzwischen Unterstützung von Henk bekommen. Die beiden halten die fliehenden Loigg'Il auf und gemeinsam mit Augustus machen sie sich auf den Weg zu Filgiz, welcher sich schon zum Eingang der großen Lagerkammer begeben hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Lager-HW.png|miniatur|links|Das große Lager der Separatisten: in er rechten, kleine Kammer wurde der [[Gnathoseloda|Wächterdämon]] beschworen und in der linken Kammer ist der [[Natator aeris]] eingelagert]]&lt;br /&gt;
Die Tür zur Lagerkammer wird von drei Dienern bewacht, welche von Augustus, Henk und Filgiz schnell ausgeschaltet werden. Sie dringen in das Lager vor und stoßen dort auf Diner, welche sie jedoch nicht angreifen. Auf der linken Seite entdecken die Helden eine Tür und öffnen sie, da Filgiz sie gewarnt hatte, dass noch ein Aufseher der Loigg'Il anwesend sein müsste. Tatsächlich befindet sich in der Kammer nicht nur der Aufseher, sondern auch ein vor ihm frisch beschworener [[Gnathoseloda|Wächterdämon]]. Augustus greift sofort den Haiwächter an, um seine Tentakelarme zu binden, während Henk den Aufseher angreift. Augustus wird schnell gefangen, ebenso wie Filgiz, doch Kenji ruft dass Licht an und blendet den Dämon, so dass Augustus ihm sein Schwert in den Brustkorb versenken kann. Filgiz wird auch ergriffen und gemeinsam beschäftigen sie den Dämon, bis Henk den Beschwörer tötet und seine Kreatur daraufhin verschwindet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Uozk_Kolonien.png|miniatur|rechts|Karte der Bartha-Bucht]]&lt;br /&gt;
Bei der Durchsuchung und Durchquerung des Raumes töten die Helden alle umgewandelten Diener und entdecken hinter einer großen Tür am anderen Ende der Kammer den [[Natator aeris]]. In diesem Raum befindet sich auch die von Filgiz beschriebene uralte Tür, welche sie als Fluchtweg angedacht hatten. Doch bevor sich die Helden dieser Tür widmen, wollen sie die [[Drachenträne]] wiederhaben. Also durchsuchen sie, nachdem sie notdürftig ihre Blutungen gestoppt haben, die Räume und beginnen mit der Kammer, in der Augustus aufgeräumt hatte.  Auf dem Tisch mit der Kommunikationskugel entdeckt Henk zwei Papiere ([[Brief des Kultes von Xul|Brief]] mit Karte) und dahinter auf einem Regal drei kleine Kästchen, in denen er die Drachenträne und das [[Schildkrötenamulett]] findet. Glücklich gönnen sie sich eine kleine Pause und planen, im Anschluss die ganze Anlage zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.22''') [[Datei:Kammer1.png|100px|thumb|links|Die Studier-Kammer mit der [[Drachenträne]] und dem [[Spiegel des Anor]]]] Bei der weiteren Durchforschung der Kammer entdeckt Augustus in einer Truhe den [[Spiegel des Anor]] und Henk und Kenji berichten ihm von dem Artefakt und ihrer Bergung nach dem Kampf gegen [[Hazug-Ságok]]. In der gleichen Truhe befindet sich auch ein aus schlichtem Holz geschnitzter Ring mit einem vergoldeten Comhla und der Inschrift „Wahrheit – Gerechtigkeit – Gnade“ im Inneren, welchen Augustus Kenji übergibt, und ein silberner Zauberstab mit blauem Kristall. [[Datei: Fundstücke_1.png|thumb|rechts|Fundstücke aus der Studierkammer]] In den anderen Truhen finden die Helden geschliffene Artefakte aus Obsidian-Glas, magische Artefakte aus abyssischer Koralle, Flaschen und Reagenzgläser mit unbekanntem Inhalt. Außerdem entdecken sie zahlreiche magische Schreibtafeln mit Griffeln aus abyssischer Koralle, auf welchen Informationen vermerkt sind und Alchemie-Utensilien wie Glaskolben mit unbekannten Reagenzien und einige getrocknete Gehirne. In einer Truhe befinden sich verwitterte Artefakte der Xishari (Statuetten, Scherben etc. aus abyssischem Gestein) und abyssische Korallen, Obsidian-Glas, ein violetter Edelstein, schwarze Perlen und ein unbekanntes Pulver. Während Augustus mit den anderen die Räume durchsuchen will, soll Elora in der Studierkammer bleiben und den Brief des Kultes übersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Raum wieder verlassen und an den Zellen vorbeikommen, verlangt die [[Käpt'n Sturmschnauze|tätowierte Frau]] in der ersten Zelle lautstark nach ihrer Befreiung, während die schwangere Frau in der zweiten nur verschüchtert in einer Ecke kauert. Als Henk die Schreiende herauslassen will, positioniert sich Augustus neben ihm, um bei einem möglichen Angriff auf Henk schnell reagieren zu können. Und tatsächlich stürzt sich die Frau, bei der es sich bestimmt um eine Piratin handelt, blitzschnell auf Henk und wirft ihn zu Boden, um nach seinem Schwert zu greifen. Doch Augustus ist sofort zur Stelle und schlägt die Piratin mit seinem Schwertknauf nieder, wirft sie in die Zelle zurück und verschließt wieder die Tür. Während Augustus und Henk mit der Piratin beschäftigt ist, erlöst Filgiz die Gefangenen, deren Umwandlung bereits begonnen hatte.Kenji befreit unterdessen die Schwangere, welche anscheinend nur Olburgisch spricht und sich fest an seine Hand klammert. Während die anderen weitergehen, bringt Kenji die verängstigte Frau in die Studierkammer zu Elora und überzeugt sie dort mit großen Mühen, dort zu bleiben und auf seine Rückkehr zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus, Henk und Filgiz suchen währenddessen Bußßeuxuß‘ Kammer auf und Augustus bittet Filgiz, das große Becken zu erkunden und nach weiteren Zugängen unter Wasser zu suchen. Während Filgiz taucht, untersuchen Henk und Augustus einen Gefangenen Elben, welcher bereits eine [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Loigg'Il-Brut]] auf dem Schädel hat, welcher schon in den Kopf vorgedrungen ist. Als der Elb Henk bemerkt, stammelte er flehend die Worte „Dago nin“, und Augustus beendet sein Leiden mit einem gezielten Stich durch den Kopf, wobei er auch die Larve tötet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenerationskammer.png|100|thumb|links|Die Regenerations-kammer mit den 19 Sitzen.]] [[Datei: Flaschen2.png|100px|thumb|rechts|Seltsame Elixiere]]&lt;br /&gt;
Als nächstes suchen sie gemeinsam mit Kenji die Kammer auf, welche Henk gesäubert hat, und finden dort insgesamt 19 Sitzplätze vor, welche vielleicht als Ruhestätten gedacht sind. Da sie insgesamt 15 Loigg'Il getötet haben, scheint es noch 4 weitere Gedankenschinder zu geben, die zu Bußßeuxuß Brut zählen. Auf dem Tisch in der Mitte finden sie eine Kiste mit seltsamen Elixieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann begeben sich die Helden in die große Kammer mit dem Hafen und sehen dort nach den Gefangenen. In dem großen Käfig finden sie sechs Seemänner, deren Anführer sich als Kapitän Goswin vorstellt. Sein Schiff „Die Schwalbe“ wurde in Weisshafen gebucht, um einen Gesandten des Kriegsrates nach [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] zu bringen, während er hauptsächlich wohlhabende Bürger bei ihrer Flucht vor dem [[Bund von Utukk'Xul|Dunklen Kult]] nach [[Radagahasgam]] bringt, damit sie in [[Thyrna]] ihr Glück finden oder nach [[Regionen#Ishtur|Ishtur]] weiterreisen können. [[Datei:Kapitän Ritor Goswin.png|miniatur|rechts|Kapitän Ritor Goswin]] Einem Verletzten wird von zwei Seemännern nach vorne geholfen, welcher sich als Gesandter Durant Mevuin vorstellt. Die Helden befreien die Matrosen aus dem Käfig und Augustus kümmert sich um die zurückgebliebenen Umgewandelten, welche er von ihrem Elend erlöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wenden sich anschließend dem kleineren Käfig zu und werden mit drei offensichtlichen Piraten konfrontiert, welche sie anpöbelten und ihre sofortige Freilassung forderten, oder ihr Käpt’n Sturmschnauze werde ihnen kräftig den Hintern aufreißen. Henk und Augustus sind sich schnell einig, diese Randalierer im Käfig zu lassen, und vermuten, dass sie ihren Käpt’n vermutlich bereits getroffen und wieder in ihre Zelle gesteckt haben. Filgiz kehrt zurück und berichtet, dass er ein kleines Höhlensystem mit mehreren Ausgängen ins freie Meer entdeckt hat, in dem an einigen Stellen Abyss-Korallen angebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Seeleute unter Kapitän Goswin sich ihr Lager mit einem kleinen Feuer mit Blick auf das Hafenbecken einrichten, untersuchen die Helden die Ausrüstungskammer bei den Gefängniszellen. Hier finden sie eine Menge magischer Waffen, von denen Henk einen elbischen Kurzbogen mit magischen Pfeilen, einen elbischen Dolch und einen geschwärzten Dolch mit grauen Steinen (Rauchquarz) und den Buchstaben I.N. auf der Scheide aussucht und behält. Augustus findet einen Faustschild mit einem Dorn und schlichten Orichalkum-Mustern und einen Halb-Helm aus Mithril mit einem goldenen Adler, welche er mitnimmt. Henk findet auch ein Entermesser mit einem groben, unbearbeiteten Bernstein am Knauf und vermutet, dass es der Piratin gehören könnte, weshalb er es mitnimmt. In einer großen Kiste finden die Helden eine Feuerkanone, welche vermutlich aus [[Freywall]] stammt, mit 3 Ladungen Munition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Durant Mevuin.png|thumb|links|Der Gesandter des Kriegsrates Durant Mevuin]]&lt;br /&gt;
Die Helden holen Elora und die Schwangere aus der Studierkammer und kehren zum Lager der Seemänner zurück. Sie informieren diese über weitere Waffen in der Ausrüstungskammer, mit denen sie sich eindecken sollen. Die Matrosen nehmen einen elbischen Speer, einen Brustpanzer mit Wappen von [[Götterinseln#Galadh-B.C3.B4r|Galadh-Bôr]] und eine Wurf-Axt mit Walverzierungen und Knotenmustern an sich, während sich Kenji um die Verletzung des Gesandten Mevuin kümmert. Der Politiker aus [[Valkenburg]] bedankt sich, indem er den Helden Neuigkeiten aus Barthavion berichtet und erzählt, dass der [[Isgar Wintras|Prinz von Ankarz]] noch immer in den [[Ankarz#Landschaften|Dürdis-Wäldern]] verschollen ist, nachdem er sich auf die Suche nach der Gruppe von Ritter [[Elbrecht von Altlay]] gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mevuin wurde vom Kriegsrat ausgesandt, um Olburg zu warnen, denn die Lage in Barthavion spitzt sich zu. Es gab überall vereinzelte Angriffe von Dämonen, wobei es Eldorn besonders schlimm getroffen hat. Zuerst wurden die Vorposten der Stadt immer wieder von untoten Orks angegriffen, dann kam plötzlich ein Schwarm von fliegenden, dämonischen Käfern, welche über die Stadt herfielen. Alle, die gestochen wurde, verstarben nach kurzer Zeit an einer [[Amortuus-Pest|grauenhaften, ansteckenden Krankheit]] und standen daraufhin wieder als Untote auf. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] sprechen von einem ähnlichen Fall, wie er sich erst vor wenigen Monaten in [[Freywall]] ereignet hat (vgl. [[Die Rückkehr des Maldoror|Kap.19]]), und zum Glück konnten sie helfen, vielleicht, weil Großmeister [[Archorbar]] selbst vor Ort sein soll. Jedoch starben so viele Menschen, dass die Stadt Berge von Toten verbrennen mussten.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Botschafter2.png|thumb|right|Die thyrnischen Botschafter (v.l.) [[Marcus Sibilus Diffido]], [[Gaius Prudius Consideratus]] und [[Ancus Aponius Fiderian]]]]&lt;br /&gt;
Mevuin weiß auch, dass der thyrnische Kaiser auf Wunsch des Botschafters [[Gaius Prudius Consideratus|Consideratus]] einige thyrnische Truppen als Unterstützung nach [[Barthavion]] kommen ließ, was jedoch mit diplomatischen Problemen mit seinen Botschaftern verbunden war. Nachdem [[Matrix_des_Trebius_Moreus |die Matrix]] offiziell von allen Parteien als Auslöser der [[Plagen|Plage]] anerkannt wurde, änderte Consideratus seine zurückhaltende Position und versprach alles zu tun, um die Kultisten aufzuhalten, bevor sie ganz Aloran vernichten. [[Marcus Sibilus Diffido|Diffido]] gefällt dabei jedoch nicht, dass [[Thyrna]] Barthavion bedingungslos unterstützt und warb bereits mehrmals im Rat darum, dass sich Barthavion dem Weltreich unterwerfen solle, denn als Provinz würde ihnen mehr Unterstützung zustehen. Natürlich wollen alle die Freiheit behalten, was zu Unstimmigkeiten mit Diffido geführt hat. Außerdem verlangt Botschafter [[Ancus Aponius Fiderian|Fiderian]], welcher in der Anwendung von Magie eine große Gefahr sieht, dass [[Sapos]] unter eine strenge Kontrolle durch den Kriegsrat gestellt wird, wenn es weitere Unterstützung aus Thyrna geben soll. Dies ist jedoch unmöglich, da Sapos diese Bedingungen wohl nicht akzeptieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bericht vom Gesandten Mevuir lesen die Helden Eloras Übersetzung des [[Brief des Kultes von Xul|Briefes]], welcher mit der Bartha-Bucht-Karte in der Studierkammer gefunden wurde, und erfahren, das Eloras Schwester gegen die Karte mit Uozks Plänen zur Besiedlung der Küsten eingetauscht wurde. Dann begeben sich Henk und Augustus zu der Piratin, um mit ihr zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Käpt'n Sturmschnauze]] wirkt vollkommen verstört und traumatisiert und kann durch die Helden beruhigt werden. Sie ist sehr überrascht zu hören, dass die Helden bereits die Insel [[Fuselfels]] besucht haben, den Piratenkönig [[Strymos]] kennen und sogar von [[Plauzen-Paul|Plauzen-Pauls]] Eintopf kosten durften. Als sie dann noch erfährt, dass Henk der Bruder von [[Ivar_Behringer|Steinauge]] und Sohn vom [[Chiron_Behringer|Salzbär]] ist, wird sie zugänglicher und lässt mit sich reden. Von der Tatsache, dass sie sich unter dem Meer befindet und es keinen Ausweg aus den Höhlen gibt, ist sie nicht begeistert, aber die Helden lassen sie heraus, damit sie ihre Männer holen und sich umsehen kann. Mit ihnen beginnt sie sofort, das ganze Lager zu durchsuchen und alles zu plündern, was von Wert sein könnte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Puzzle-1.png|100px|thumb|left|Die symmetrischen Erhebungen]][[Datei:Tor-Puzzle-2.png|200px|thumb|right|Der Schlüssel in Form des Kopfes von [[Hazug-Ságok]]]]&lt;br /&gt;
Die Helden planen, sich als nächstes die uralte Tür im Lager anzusehen, und untersuchen das grüne Tor genauer. Dabei fällt auf, dass sich in der Mitte des Tores kleine Erhebungen befinden. Henk vermutet, dass man entweder eine Art Schlüssel auf diese aufsetzen oder etwas mit den „Nippeln“ machen müsse. Augustus schlägt vor, sich genauer im Raum umzusehen, denn vielleicht liegt das fehlende Teil irgendwo herum. Er beschließt, den roten Haufen mit Korallenmaterial zu untersuchen, Henk will die Umgebung des Tores genauer untersuchen und Kenji die Kisten in der Beschwörungskammer untersuchen. Schnell wird er fündig und präsentiert den anderen 10 Teile aus dem bekannten, grünen Xishari-Material mit Löchern, welche auf die „Nippel“ der Tür passen. Die Helden machen sich sofort daran, das Puzzle zu lösen. Henk setzt rasch den oberen Teil zusammen, doch der untere Teil bereitet allen Schwierigkeiten. Das Bild erinnert die Helden an ein Abbild des [[Hazug-Ságok]] und sie versuchen, es vollständig zusammenzusetzen. Kenji versucht sein Glück und kommt nicht weiter. Es ist schließlich Augustus, welcher eine hilfreiche Idee hat und das Puzzle sich zusammenfügen lässt. Als nichts passiert, denkt Henk daran, dass beim letzten Mal, als sie das Tor im Tempel öffnen mussten, etwas gesprochen wurde, und Elora erinnert sich, die Worte auf Kenjis Unterlagen notiert zu haben. Sie bietet an, den Spruch zu sprechen, und zitiert den Spruch, worauf sich das uralte, gründe Tor der Xishari öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahinter erstreckt sich ein dunkler Tunnel und Filgiz beschließt, den Gang Tunnel zu untersuchen und herauszufinden, ob er auf ein ihm vertrautes Stück Gang stößt und seine Zeichen findet. Die Helden wollen auf ihn warten und kehren in den Lagerraum zurück. Henk will hier Wache halten und die Piraten abhalten, und Augustus und Kenji wollen zum Lager am Hafen. Als sie auf dem Weg die Piraten in den hinteren Kammern hören, will Augustus nochmal nach ihnen sehen, während Kenji schon ins Lager geht, seine Wunde versorgt und sich zur Ruhe begibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piraten haben inzwischen die Räume der [[Loigg'Il]] geplündert und alles eingesackt, was sie wertvoll fanden. Augustus hört, dass die Piraten anscheinend etwas Bestimmtes noch nicht gefunden haben und noch suchen. Doch als er Sturmschnauze darauf anspricht, bestreitet sie, etwas zu suchen, und erkundigt sich im gleichen Atemzug bei ihm nach einer möglichen Waffenkammer. Augustus findet heraus, dass die Piraten einen Schlüssel für die Türen hier gefunden haben müssen, denn sie haben auch den abgeschlossenen Ältestenraum durchsucht. Er schließt die Tür wieder ab und, als die Piraten zu weiterer Plünderung aufbrechen, überkommt Augustus der schrecklicher Verdacht, dass sie nach der Feuerkanone suchen. Er eilte zum Lager von Kapitän Goswin und begibt er sich mit zwei starken Matrosen schnell in die Kammer im Zellentrakt, um die Kanone zu sichern. Sie kommen glücklicherweise vor den Piraten an und die Matrosen transportieren die schwere Kiste ins Lager am Hafen und Augustus richtet sich auf ihr mit Elora seinen Lagerplatz ein. Als er jedoch nichts von den Piraten bemerkt, begibt er sich zu Henk in den Lagerraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat währenddessen im Lagerraum an der geöffneten Tür auf Filgiz‘ Rückkehr gewartet. Als er die lauten Stimmen der Piraten hört, welche lautstark die vielen Kisten bemerkt haben, schließt er vorsorglich das Tor, indem er ein Puzzlestück entfernt und in seine Tasche steckt. Die Piraten haben aber eh nur Augen für die Kisten mit vermeintlichen Schätzen und beginnen mit dem Plündern. Als einer von ihnen eine Kiste mit Schnaps und ein anderer eine mit Gold findet, jubeln die Piraten und schlagen ihr Lager inmitten der Kisten auf. Sie machen ein Feuer, fangen an zu trinken und zu feiern. Ihre Beute horten sie bei sich am Lagerplatz. Henk spricht mit Käpt’n Sturmschnauze und den Piraten, trinkt mit ihnen und klärt sie darüber auf, dass sie sich tief unter dem Meer befinden. Sie hoffen, mit dem  [[Natator aeris]] entkommen zu können, doch Henk klärt sie über die Kompliziertheit dieses Vorhabens auf und erklärt das Tauchboot zum Besitz der Helden, als es ein Pirat beschädigen will. Henk nimmt diesen mit zum Lagerfeuer und bemerkt, dass Augustus das Lager betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piraten singen das [[Lied vom Fuselfels]] und Henk weist Augustus genervt auf das Gold hin. Die beiden scherzen herum, dass die Piraten damit dann wenigstens ihre teure Rückfahrt bezahlen könnten. Etwas abseits informiert Augustus Henk über die Sicherung der Kanone und Henk bedauert, die Piraten nicht bereits getötet zu haben, aber aufgrund seiner Menschlichkeit sei es ihm nicht möglich gewesen, denn diese sei das letzte, was er noch habe. Kenjis Gaube, dass die Piraten noch für etwas nützlich seien, teilt Henk nur in Bezug auf Sturmschnauze. Die beiden beschließen, das Tor wieder zu öffnen, und Henk nimmt Käpt’n Sturmschnauze zur Seite und erzählt ihr davon. Er warnt sie vor den Gedankenschindern, die in den Gängen angetroffen werden können. Er informiert sie über den Plan, zur Flucht eine Seeschlange zu benutzen, und verspricht, die Piraten mitzunehmen. Dafür will er von ihr, dass sie sich mit ihren Männern nicht in den Gängen hinter dem Tor rumtreiben sollen, um keine Loigg’Il anzulocken, und er hofft, dass sie auf seiner Seite kämpfen würden, wenn die Dämonen zurückkehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Tor wieder zu öffnen, geht Augustus zu Elora, die sich bereits hingelegt hat. Sie meint, dass auch Henk den Text lesen könnte, und, nachdem sie ihm versichert hat, dass es ihr gut geht, kehrt er mit Kenjis Aufzeichnungen zum Lager zurück. Henk setzt das Puzzlestück wieder ein, blickt auf das Symbol und spricht laut die Worte. Das Tor öffnet sich und Henk hat das Gefühl, als hätte ihm jemand die Luge umgedreht. Er trinkt einen Schluck und ist froh, dass niemand anderes die Formel gesprochen hat. Käpt'n Sturmschnauze mobilisiert ihre Männer und macht sich zur Untersuchung des Tunnels auf. Während sie auf die Piraten warten, erzählt Henk Augustus von dem Klabatterwicht Pöttzi und wie er ihn mit einem [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|Seevolkritual]] unterworfen hat. Sie sprechen über Augustus Ankunft bei der letzten Schlacht am Nebelschlund, als er auf dem Schwan geritten ist, genau wie sein Vorfahr Cygnus, der Stammvater seiner Familie. Als die Piraten zurückkehren und nichts gefunden haben, feiern sie an ihrem Feuer weiter, und Henk und Augustus warten noch eine Weile auf die Rückkehr von Filgiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen versorgt Kenji im Lager am Hafen die Schwangere und findet heraus, dass der Gesandte Olburgisch spricht. Kenji bittet ihn, mit der Frau zu sprechen, ihr behutsam die Lage zu erklären und sie zu beruhigen. Nachdem Kenji sich vergewissert hat, dass die beiden miteinander klarkommen, legt er sich in Eloras Nähe schlafen. Doch dann entdecken die Matrosen etwas bei ihrer Wachen im Wasser und Kenji schickt einen Mann los, um Henk und Augustus zu holen. Als dieser schließlich mit den beiden zurückkehrt, weisen sie die Helden auf eine Bewegung im Eingangstunnel hin und dort ist tatsächlich ein Umgewandelter zu erkennen. Henk holt seinen Bogen und trifft den Späher, doch ein zweiter springt ins Wasser und entkommt.  Die Helden legen sich müde schlafen und vertrauen sich den wachenden Matrosen an. Henk hält mit einem Matrosen Wache an dem Tor und wartet auf Filgiz, während sich Kenji und Augustus im Lager am Hafen zur Ruhe legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14.  Aletheon, Fest des [[Merkon]]===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.23''') Henk erwacht als erster und hatte einen ungewöhnlichen Traum, welcher nicht aus Octavias Sicht war, sondern aus seiner eigenen. Er lässt den Matrosen noch etwas schlafen und sinniert am Lagerfeuer über den Traum. Im Lager am Hafen wachen Augustus und Kenji auf und machen sich etwas zu essen am Lagerfeuer. Augustus fällt auf, dass Elora nicht anwesend ist, und er überlegt, ob sie wohlmöglich wieder so ein Ritual abhält wie vor kurzem. Daher lässt er ihr etwas Zeit und beschließt, nachher nach ihr zu schauen. Kenji erzählt Augustus von seinem Traum, in dem er wieder durch die Augen Octavias eines ihrer Erlebnisse miterlebte. Dieses Mal sah er wieder sich selbst vor Augen und spürte Octavias Hass auf ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Käpt'n Sturmschnauze]] kommt mit ihren Männern beim Hafenlager vorbei und sucht etwas. Augustus ahnt, dass es sich um die Kanone handelt, und lässt durchblicken, dass diese sich hier im Lager befindet und als Fundstück den Helden gehört. Sturmschnauze nimmt sich den gesandten als Geisel und will ihn umbringen, wenn sie die Kanone nicht bekommt, doch Augustus bleibt hart und die Situation spitzt sich zu. Kenji geht schlichtend dazwischen und erinnert alle daran, dass sie gemeinsam im gleichen Boot sitzen. Augustus würde die Piraten gerne als Hilfstruppen einsetzen und ihnen die Bedienung der Kanone überlassen. Jedoch besteht er darauf, dass diese nur auf seinen Befehl hin eingesetzt wird. Sturmschnauze würde nur mitkommen, wenn ihr zugesichert wird, dass sie nach den Kämpfen die Kanone behalten darf, wenn sie mit den Helden [[L'yreh]] verlässt. Außerdem besteht sie darauf, die Kanone einmal zu sehen, um sich davon zu überzeugen, dass Augustus sie nicht anlügt. Darauf lässt sich dieser auch ein und zeigt ihr das Ding, doch Augustus sagt Sturmschnauze nichts zu. Die Piraten ziehen unzufrieden ab und Augustus und Kenji gehen zu Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden erzählen Henk von dem Ärger mit den Piraten und Augustus lässt seine Unzufriedenheit darüber an Henk aus. Er wirft ihm an den Kopf, dass die Piraten überhaupt nur wegen seiner Verträge auf Fuselfels in den Besitz einer Feuerkanone gekommen sind, auch wenn diese jetzt beim Kampf in Riunuz-Choxxu sehr nützlich sein könnte. Augustus erzählt Henk von seinem Plan mit den Piraten als Hilfstruppen und seinen Bedenken, ob sie sich an Abmachungen halten werden. Als Kenji und Henk sich von ihren Träumen erzählen, muss Augustus an Elora denken und macht sich auf die Suche nach ihr. Henk berichtet, dass in seinem Traum er der Protagonist war und von einer Gestalt aus Feuer, von welcher er nicht sagen kann, ob es sich um Ignus oder Octavia handelt, angegriffen und in Feuer eingehüllt wurde. Die beiden sinnieren darüber, was der Traum zu bedeuten habe. Henk empfindet es so, als habe er das erste mal wieder selbst geträumt und nicht Octavias Erinnerungen gesehen. Beide sind sich uneinig, ob Henks Traum auch von Uselias geschickte wurde oder mit dem Drachen nichts zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus sucht nach Elora und findet sie schließlich in der Zelle, in welcher auch ihre Schwester Arlena eingesperrt war. Elora starrt auf den Boden und spricht Augustus an, als dieser sich nähert. Sie offenbart ihm , dass sie auf eine Idee gekommen ist, wie sie den Helden helfen und Reverons Pläne wohlmöglich empfindlich stören könnte. Dazu müsste sie nur ihre Schwester Arlena verfluchen, so dass diese ihre Stimme verliert. Da Elora vermutet, dass Reveron seine begabteste Schülerin für einige Beschwörungen benötigt, wäre sie ihm ohne Stimme nicht mehr nützlich. Augustus findet die Idee gut und Elora möchte wissen, an welchem Ort ihre Schwester verwundet wurde, denn dort wäre vielleicht nicht etwas Blut von ihr zu finden, welches für den Fluch nötig ist. Die beiden begeben sich in den Gang, wo Arlena verwundet wurde, und Elora entdeckt tatsächlich etwas Blut auf dem Boden. Sie bittet darum. Da sie während des Rituals nicht gestört werden darf, sollen die Helden die Zugänge bewachen. Augustus geht deshalb zu Henk und Kenji, um ihnen von Eloras Plan zu erzählen und sie zu ihr zu bringen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rebellenlager-Fluchort.png|miniatur|rechts|Elora am Ort des Rituals und die Positionen der Helden]]&lt;br /&gt;
Augustus führt Kenji und Henk zu Elora und sie zeigt ihnen die Stelle, an dem sie das Ritual durchführen wird. Die Helden positionieren sich so, dass jeder Eindringling aufgehalten werden kann, bevor er das Ritual stört. Elora mal ein Zeichen auf den Boden schneidet sich in die Handfläche und lässt das Blut auf das Zeichen tropfen. Dabei singt sie eine düstere Hymne. Das Blut löst sich über dem Symbol in der Luft auf und erzeugt einen schwarzen Rauch. Augustus beobachtet Eloras Vorgehen und es erinnert ihn an das Ritual, welches er schon von ihr beobachtet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten im Ritual taucht bei Henk ein Pirat auf und will wissen, woher der schreckliche Gesang kommt. Er gibt keine Ruhe und wird fast zudringlich, doch Henk überzeugt ihn davon, dass er die Töne selbst schrecklich findet und deshalb auch die Tür zugemacht habe. Der Pirat lädt Henk zu ihnen in den Lagerraum ein und bietet ihm einen Schnaps an, bevor er sich entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Mal scheidet Elora sich in die Hand, um mehr Blut aufzubringen. Dann nimmt sie eine kleine, schwarze Flasche und stellt sie auf den Boden an die Stelle, an der sich Arlenas Blut befindet. In die Flasche zieht sich der Rauch hinein, wobei aus ihm der Schrei einer Frau zu hören ist, welcher in der Flasche eingeschlossen wird. Elora schließt sie und der restliche Rauch dringt über ihre Arme durch ihre Nase in sie ein und lässt sie erstarren. Augustus ist sofort bei ihr, ruft nach Kenji und fasst sie an die Schultern. Da quillt der Rauch aus ihr hervor und umhüllt Augustus‘ Kopf, so dass er nicht atmen kann. Er sieht den Dämon vor sich, welcher i ihn eindringen will, doch Augustus stellt sich mit seiner ganzen Willenskraft dagegen und wehrt den Dämon ab. Er wäre in dem Rauch erstickt, wenn Kenji ihn nicht gerettet hätte. Denn dieser kommt nach Augustus‘ Ruf sofort hinzu und wirft einen [[Zauber#Lichttr.C3.A4ger-Spezialisierungen|Lichtpfeil]] auf die schwarze Wolke, welche sich daraufhin auflöst und den Kopf freigibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora ist erschöpft und bricht zusammen. Augustus nimmt sie und bringt sie ins Lager am Hafen, wo er sie auf die Kanonenkiste legt. Dann unterhalten sich die Helden darüber, was passiert ist, und äußern Sorge um Elora, falls sie nochmal ein ähnliches Ritual durchführen müsste. Augustus will es ihr nicht gestatten, da der Dämon anscheinend bei jedem Ritual etwas mehr die Kontrolle über sie erhält und sie möglicherweise ganz übernehmen könnte, wenn sein Einfluss stark genug geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.24''') Die Helden beschließen, die Seeschlange zu füttern, da ihnen aufgefallen war, dass diese nicht von selbst isst. Dazu planen sie, die Leichen der Umgewandelten, welche sie in Bußßeuxuß Kammer geschafft hatten, zu holen und es damit auszuprobieren. Da dieser Anblick wohlmöglich nichts für die Nerven der Schwangeren und des Abgesandten Mevuin ist, zieht Kenji mit den beiden in das Lager am geöffneten Tor um, um dort auf die Rückkehr von Filgiz zu warten. Augustus und Henk verhüllen sich Mund und Nase und schleppen eine Leiche heran. Nach einigen Versuchen reizen sie die Reflexe der Seeschlange derart, dass der Fressimpuls bei ihr ausgelöst wird, und diese die Leiche schluckt. Mit der Hilfe der Matrosen schaffen sie schnell noch zwei weitere Kadaver heran, bis die Seeschlange gesättigt scheint. Währenddessen unterhält sich Kenji mit Mevuin und spricht ihm Mut zu. Sie reden über die Schwangere und die Überlebenschancen ihres Nachwuchses und Kenji informiert Mevuin über ihre Pläne mit den Piraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz kehrt leicht verletzt zurück und berichtet von einem Weg zur Zuflucht, welcher jedoch von einem Dämon blockiert wird, der in einem Türrahmen hockt und Filgiz fast erwischt hätte. Wenn die Helden diesen Torwächter bezwingen würden, könnte [[Gildon Ipnosi|Gildon]] zu ihnen gelangen. Kenji soll dem Magier mitteilen, dass er sich in die untere rechte Halle des Rampenbereichs mit den fünf Krokodilstatuen begeben solle. Diese Kammer liegt direkt hinter dem Durchgang, welchen der Dämon bewacht. Die Helden beschließen, dass Kenji zuerst mit Gildon Kontakt aufnehmen soll, bevor sie zum Dämon aufbrechen, um ihn aus dem Weg zu räumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji zieht sich in die Kammer des [[Natator aeris]] zurück und verschließt die Tür, um ungestört zu sein. Dann nimmt er den Kristall heraus und beginnt mit der gelernten Meditation, um zur Ruhe zu kommen. Dann visualisiert er den Kristall und konzentriert sich auf ihn. Er dringt mental in ihr ein und fokussiert seine Willenskraft, um Kontakt zu Gildon aufzunehmen. Kenji fällt es nicht leicht und er braucht einige Zeit, bis er mit dem Magier sprechen kann. Er berichtet kurz von der Einnahme des Stützpunktes, nennt ihm den Treffpunkt in der Halle mit den Krokodilstatuen und bittet Gildon noch darum, den [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Medicus]] mitzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji in der Kammer ist, planen Augustus und Henk den Aufbruch. Augustus nimmt den elbischen Speer mit, da der Dämon unter der Decke hängt und nur schwer erreichbar ist. Henk kommt auf die Idee, Käpt'n Sturmschnauze mitzunehmen, und die beiden suchen sie auf. Augustus möchte, dass Henk mit ihr spricht, denn sein Gespräch sei das letzte Mal schon gescheitert. Augustus gesteht Henk, dass er mit der Piratin überfordert sei und nicht wisse, wie er mit ihr umgehen soll. Sturmschnauze liegt schlafend zwischen ihren betrunkenen Männern und Henk übernimmt das Gespräch, da sie auf Augustus nicht gut zu sprechen ist. Sturmschnauze wirft ihm vor, sie unterwerfen zu wollen, worauf Henk ihr versichert, dass diese Absicht nicht zu teilen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk: „''Ich hätte nicht versucht, dich zu unterwerfen. Ich hätte höchstens versucht, dich zu unterwerfen, dass ich mal hinten bei dir aufsteigen kann oder dass du mir einen runterlutscht, aber was anderes hätte ich nicht gemacht. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sturmschnauze fühlt sich geschmeichelt und geehrt und macht Henk ein sexuelles Angebot, auf welches dieser jedoch erst später eine Antwort geben möchte. Schließlich überzeugt Henk die Piratin, sie zu begleiten und ihren Teil dazu beizutragen, um diese Höhlen zu verlassen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zum Lager am Tor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus und Henk mit Käpt'n Sturmschnauze ankommen, müssen sie nicht lange auf Kenji warten, welcher ihnen mitteilt, dass Gildon sich an die Kammer erinnert und sich sofort dorthin auf den Weg macht. Die Helden beschließen, dass der verletzte Filgiz im Lager bleiben und die Matrosen bei der Wache am Hafen unterstützen soll. Er beschreibt Henk den Weg zu dem Tor mit dem Dämon und wünscht ihnen viel Glück. Dann brechen die Helden auf und Henk führt sie zu der besagten Kammer. &lt;br /&gt;
[[Datei:Torwächter.png|thumb|left|Der Torwächter]]&lt;br /&gt;
Bereits am Eingang bemerkten die Helden auf der anderen Seite im Dunkeln eine dämonische Präsenz. Augustus schleudert seine geöffnete Öllampe auf die andere Seite des Raumes und das nach dem Aufprall entstehende Feuer gibt den Blick auf den Dämon frei. Der Weg zu ihm ist rutschig und immer wieder durch große Felsen versperrt. Die Helden stürmen voran, Henk und Sturmschnauze über die linke Seite, Augustus und Kenji über die rechte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Torwächter-Karte.png|thumb|rechts|Die Kammer des Torwächters und die Wege der Helden im Kampf]]&lt;br /&gt;
Sofort nach den ersten Schritten regen sich die drei Tentakeln des Dämons und werden den Helden entgegengeschleudert. Augustus wird am linken Arm getroffen und der Tentakel klebt sich an ihm fest. Henk entgeht einem Angriff und der dritte Tentakel trifft erneut Augustus, diesmal jedoch am linken Bein. Doch Augustus schlägt den ersten ab und durchtrennt bei dem Hieb fast auch noch den zweiten Tentakel, welcher allerdings am Bein kleben bleibt. Henk kommt mit Sturmschnauze schnell vorwärts und Augustus löst den Kleber am Bein mit dem Schnaps, welchen er extra mitgenommen hatte. Der abgeschlagene Tentakel zieht sich in den Körper zurück, um kurz darauf geteilt wieder hervorzukommen, wobei jeder Strang einen neuen Klebekopf ausbildet. Als Henk den zweiten Tentakel durchschlägt, wissen die Helden, dass sie sich beeilen müssen, bevor der Dämon zu viele Greifarme ausbildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wirf seinen Dolch und trifft genau in das große Auge des Dämons. Augustus wirft den Speer und trifft ebenfalls das Auge, welches beginnt, auszulaufen. Blind schlägt der Dämon mit seinen Tentakeln um sich und schnappt mit seinem Maul unkontrolliert nach unten. Doch Henk und Augustus weichen seinen Attacken aus und schlitzen seinen Körper mit ihren scharfen Waffen auf. Kurz darauf ist der Dämon besiegt und Henk schneidet ihn aus dem Türrahmen heraus. Dann betreten sie den dahinterliegenden Raum und warten auf Gildons Ankunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Kenji sind leicht verletzt und trinken beide einen Schluck von [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelians]] Medizin gegen Krankheiten. Dann putzt Augustus sein Schwert, während Sturmschnauze ungeduldig in der Höhle herumläuft. Endlich hören sie Schritte und Gildon kommt mit [[Schutuhx]], dem Medicus Udelian, dem Ork [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]] und dem Waldläufer [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]]. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zurück in das Lager und begeben sich direkt zum Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Gildon sich mit Filgiz austauscht, kümmert sich Udelian um Kenjis Verletzung. Augustus sieht nach Elora und gemeinsam mit Henk sprechen sie über die Nachwirkungen des Rituals. Augustus bittet sie, keine weiteren Rituale mehr durchzuführen, da er sehr besorgt ist, dass der Dämon wohlmöglich die Kontrolle über Elora übernehmen könnte. Henk teilt seine Sorge und Elora verspricht, bis auf weiteres darauf zu verzichten. Wenn es jedoch der einzige Weg ist, zum Zeil zu gelangen, würde sie auch nicht davor zurückschrecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch mit Elora berichten die Helden Gildon, wie sie die Bußßeuxuß besiegt und sein Lager eingenommen haben. Dann überlegen sie, wie sie weiter vorgehen wollen, und zeigen Gildon die Seeschlange. Kenji bittet Udelian, die Schwangere zu untersuchen und Gildon geht mit Schutuhx zu dem gefangenen Prä-Ältesten, um herauszufinden, wie dieser den Helden noch behilflich sein könnte. Währenddessen sammeln Augustus und Henk in der Studierkammer der Loigg'Il die roten Tafeln ein, damit Gildon die Informationen darauf übersetzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===15. Aletheon, Fest des [[Merkon]]===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.25''') Die Helden setzten sich zusammen und beginnen ihre Abreise zu planen. Sie überlegen, wen sie mit auf ihre Reise nach [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] nehmen wollen, und sind sich einig, dass niemand mitkommen dürfe, der nicht selbst auf sich aufpassen und kämpfen könne, denn nur zur Ablenkung wollen die Helden niemanden opfern. Dann kehrt [[Schutuhx]] zurück, während [[Gildon Ipnosi|Gildon]] noch bei dem Prä-Ältesten bleibt. Den Helden fällt auf, dass sich seine Verletzung am Kopf etwas regeneriert hat, seitdem sie ihn zum letzten Mal gesehen haben. Durch diese Entdeckung beunruhigt beschließen sie, Gildon aufzusuchen und herauszufinden, was der Prä-Älteste weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon freut sich über den Besuch und bevor er ihnen berichten kann, wie der [[Loigg'Il]] ihnen weiterhelfen kann, sprechen ihn die Helden auf Schutuhx an. Gildon bestätigt, dass dieser sich regeneriere und vermutlich auch wieder stärkere Fähigkeiten erhalten werde. Allerdings werde Schutuhx auch dann nicht zu den seinigen zurückkehren können, da er ja immer noch das Problem mit den elbischen Erinnerungen und dem Ohrwurm habe. Weil seine Artgenossen ihn ausgesondert haben und ablehnen, wollte der Prä-Älteste auch nicht in seiner Anwesenheit kommunizieren. Gildon geht daher davon aus, dass Schutuhx die Helden und die [[Freigeister]] nicht hintergehen wird, da er auf ihre Gemeinschaft in Zukunft angewiesen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon unterrichtet die Helden darüber, dass der Prä-Älteste ihnen einige Informationen über Riunuz-Choxxu anbieten kann, aber dafür im Gegenzug erwarte, dass die Helden ihn nach ''Chuxßagaru'', der Hauptstadt der Loigg'Il, bringen würden. Er würde dann dem Ersten ''Uozk'' berichten, dass die Helden ''Bußßeuxuß'' bezwungen haben, was ihnen ein hohes Ansehen einbringen würde, so dass die Loigg'Il bei einem Angriff auf die Kultisten diese nicht unterstützen werden. Ohne seine Hilfe würden sie den Eingang zu Riunuz-Choxxu niemals finden, denn es gäbe nur einen einzigen Zugang zu der schwarzen Zikkurat, dem ehemaligen Thronsitz von [[Hazug-Ságok]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden mit der Bedingung einverstanden sind, beginnen sie das Gespräch mit dem Prä-Ältesten, welcher ''Odsuxß'' genannt wird. Augustus möchte wissen, mit wie vielen Feinden sie rechnen müssen, und sie erfahren, dass sich in Riunuz-Choxxu acht Loigg'il mit schätzungsweise 14-28 Umgewandelten aufhalten. Sabaoth Immortalis, welcher ein Relikt suchen soll, sei mit 20 Kultisten angekommen und Lord Reveron habe 14 Schüler in seinem Gefolge. Außerdem haben die Kultisten noch einige Söldner und Leibwächter mitgebracht, die von den beiden Schiffen stammen, welche die Kultisten zum Nebelschlund gebracht haben und dort immer noch auf sie warten. Octavia selbst wird von zwei Loigg'Il bewacht, doch den genauen Ort kann Odsuxß nicht nennen. Er erwähnt lediglich eine Xishari-Nekropole, welche sich in Riunuz-Choxxu befinden soll. Auf die geplanten Kolonien der Loigg'Il angesprochen, markiert der Prä-Älteste jene Orte, zu denen bereits ein Ältester gesandt wurde. Demonstrativ streicht Augustus die zwei Kolonien aus, welche von ihm und den Helden bereits ausgelöscht wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Odsuxß beschreibt ihnen die Lage des Eingangs und erwähnt, dass dort vermutlich auch ein kleines Lager eingerichtet wurde. Die Helden überlegen, wie sie mit der Seeschlange dort Zutritt erhalten und planen zunächst, Filgiz vorzuschicken, um eventuelle Wachen auszuschalten. Da dieser Plan aber zu unsicher ist, beschließen sie, direkt dort anzulegen und mit dem anwesenden Loigg'Il zu sprechen, in der Hoffnung, dass dieser bereits von Ouzk informiert wurde oder aber die Argumentation nachvollziehen und mit Uozk Kontakt aufnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen mit Gildon über Unterstützung, welche sie von den Freigeistern erhalten können, und der Magier hält insgesamt sechs Personen für tauglich und auch entbehrlich, ohne die Freigeister gänzlich ohne Schutz zurückzulassen. Er will Mart darüber informieren, dass dieser die Kämpfer nachschickt und auch zwei Führer mitkommen, welche die Matrosen, den Gesandten Meruin und die Schwangere namens ''Sontje'' in die Zuflucht geleiten sollen. Augustus und Henk machen sich auf, um mit [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] zu sprechen, denn auch sie soll mit ihren Männern die Helden nach Riunuz-Choxxu begleiten. Vorher will sie aber noch, dass Henk sich mit ihr vergnügt, wie er es ihr „versprochen“ habe. Henk sieht für sich keine Möglichkeit, aus der Sache herauszukommen, und schickt die Piraten und Augustus fort, um mit Sturmschnauze allein zu sein. Dann lässt er es über sich ergehen und kehrt schließlich angewidert zu den anderen zurück. Henk ist nicht ansprechbar, übergibt sich und starrt zunächst eine Zeit lang vor sich hin, bevor er  dann mit Essen versucht, seine Gedanken abzulenken. Doch die beste Ablenkung erfährt er im Training mit Augustus, welcher ihn nicht schont und ordentlich fordert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelian]] gesellt sich zu den Helden und berichtet Kenji von [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]]. Dieser habe sich mittlerweile gut erholt, jedoch sei keine vollständige Rückverwandlung eingetreten, wie sie zunächst erhofft hatten. Nach dem Training spricht Augustus mit Elora und diese fasst die wichtigen Informationen zu Reveron noch einmal zusammen: Der Beschwörer hat einen schnellen, hundeartigen Dämon bei sich und sucht unabhängig von Sabaoth Immortalis nach den Überresten des mächtigen Dämons Zerrox. Gildon informiert sie über seine erfolgreiche Kontaktaufnahme zu Mart und heißt die Helden die Sachen zusammenzupacken, welche sie mit auf ihre Fahrt nach Riunuz-Choxxu nehmen wollen. Im Anschluss legen sich alle nochmal schlafen, um ausgeruht aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.26''') Die Helden schlafen sehr lange und traumlos. Augustus fragt Henk nach seiner Motivation für sein Schäferstündchen mit Sturmschnauze, welches seiner Ansicht nach auch zu vermeiden gewesen wäre, und Henk empfindet es bei allem empfundenen Ekel doch wenigstens als ein zutiefst menschliches Zusammenkommen inmitten einer dämonischen Umgebung. Nachdem Kenji ebenfalls erwacht ist, berichtet Gildon davon, dass die Kämpfer aus der Zuflucht mittlerweile angekommen sind und sie gleich aufbrechen können. Bevor sie nach Riunuz-Choxxu aufbrechen, will Gildon eine Probefahrt mit der Seeschlange durchführten und dabei den Prä-Ältesten ''Odsuxß'' in die Hauptstadt ''Chuxßagaru'' bringen. Die Helden sollen sich melden, sobald sie bereit sind, denn diese wollen vorher noch etwas essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens im Lager begrüßen Augustus und Henk die mutigen Kämpfer der [[Freigeister]]: den Berserker [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C .28Berserker aus Haidaby.29|Skjall]], den Ork [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]], den geheimnisvollen [[Freigeister#.E2.80.9EWerris.E2.80.9C .28Reisender aus Barthavion.29|Werris]], den Waldläufer [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]], den Marine-Leutnant [[Freigeister#.E2.80.9EMilon.E2.80.9C .28Marine-Leutnant aus Isinga.29|Milon]] und den Schmuggler [[Freigeister#.E2.80.9EDamrod.E2.80.9C .28Schmuggler aus Veltima.29|Damrod]]. Die beiden umreißen kurz ihnen Plan, in Riunuz-Choxxu Octavia zu befreien und dann die Kultisten zu stellen und auszuschalten. Dafür müssen jedoch zunächst deren Leibwächter ausgeschalten werden, wobei die Hilfe der Freigeister herzlich willkommen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheßukkiz-Stab.png|100px|rechts|miniatur|Der „''Scheßukkiz-Stab''“]]&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch brechen die Helden mit Elora, [[Gildon Ipnosi|Gildon]] und [[Schutuhx]] auf, um den Prä-Ältesten zurückzubringen. Die erste Testfahrt läuft etwas holperig an, doch Gildon gewöhnt sich mit Schuthux Hilfe langsam an die Kontrolle der Seeschlange und die Fahrt wird kontrollierter. Im Inneren der Kabine werden die Helden mit dem [[Loigg'Il]] gut durchgeschüttelt und stoßen mit dem Gedankenschinder leicht aneinander. Außerdem machen sie die Erfahrung, dass die Luft in der Kabine schnell verbraucht wird, wenn man eine Lampe anzündet, und die Tür der Kabine nur von außen geöffnet werden kann. Gildon steuert die Seeschlange zu einem Hafen, an dem einige Loigg'Il mit etlichen Umgewandelten und einem [[Gnathoseloda|Haiwächter]] warten, und lässt die Helden aus der Kabine. Sie übergeben Odsuxß den „''Scheßukkiz-Stab''“ zum Entfernen des roten Artefaktes aus seinem Schädel und dieser führt die Prozedur durch. Dann kommuniziert er mit den Anwesenden Loigg'Il und gibt den Helden irgendwann ein einfaches Handzeichen, dass sie verschwinden sollen. Augustus versucht, den Loigg'Il in Gedanken die Botschaft zu senden, nicht zu vergessen, dass die Helden ihre einzige Chance seien, um [[Utukk'Xul]] zu vernichten. Dann steigen alle wieder in die Kabine ein und kehren zurück zu ihrem Lager.&lt;br /&gt;
[[Datei:Comhla2.png|100px|links|miniatur|Ein Comhla der [[Kirche der Passionen]]]]&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr gesellen sich die Helden zu ihren Mitstreitern und Henk erzählt ganz im Sinne des [[Der Alte Weg|Alten Weges]] die Geschichte seines Säbels und von Augustus‘ Ankunft auf dem weißen Schwan in der letzten Schlacht der [[Baiula Spei]] beim [[Nebelschlund]] (vgl. [[Kalender#25.Sideon|Episode 21.53]]). Im Anschluss daran lenkte er mit seinen Worten zu Kenji über und dieser betete mit den Passionsgläubigen, worauf Elora das Lager verlässt. Während des Gebetes beginnt das [[Kirche_der_Passionen#Das_Comhla|Comhla]] in ihrer Mitte zu leuchten und strahlt ein weißes Licht ab, welches denen Hoffnung spendet, die in es hineinblicken. Augustus ist von diesem Wunder und dem Gefühl, welches das Licht in ihm auslöst, sehr beeindruckt, doch er bricht auf, um Elora zu folgen, und Henk schließt sich ihm an. Die beiden finden sie am Hafen und sprechen mit ihr über ihr Unwohlsein durch Kenjis Gebet und klären sie über ihre weiteren Pläne in Riunuz-Choxxu auf, welche sie zuvor den Freigeistern erklärt hatten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kampftruppe.png|400px|miniatur|rechts|Die Kampftruppe, welche die Helden nach Riunuz-Choxxu begleitet]]&lt;br /&gt;
Als Kenji seine Gebetsrunde beendet, nimmt er die moralisch gestärkten Männer mit zum Hafen. Dort warten die anderen mit [[Käpt'n Sturmschnauze]] und ihren Piraten und, als Kenji ankommt, teilen Henk und Augustus alle Mitstreiter auf die Kabinen auf. Dann verabschieden sie sich von denjenigen, welche zur Zuflucht aufbrechen und auf ihre Rückkehr warten werden, und steigen in die Kabinen der Seeschlange ein. Schutuhx und Gildon steuern diese zum Hafen von Riunuz-Choxxu.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Hafen.png|300px|miniatur|links|Der Hafen von Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
Am Hafen steigen zunächst nur die Helden aus und Gildon signalisiert dem Loigg'Il, welcher an einer Kommunikationskugel steht, dass ein Gespräch gewünscht wird. Mehrer Umgewandelte und ein Haiwächter positionieren sich abwehrend und die Helden sprechen den Gedankenschinder an. Sie verhandeln mit ihm, sie nach Riunuz-Choxxu zu lassen, und der Aufseher kontaktiert Uozk, welcher den Helden freies Geleit gibt. Daraufhin lassen die Helden ihre Begleiter aussteigen und beschäftigen sich mit einem Blutzauber im hinteren Teil der Höhle. Dort befindet sich ein mit Blut gezeichneter Halbkreis, an dem, wie Elora den Helden übersetzt, die Worte „''Bring Blut über Blut, dann springt Blut auf Fleisch''“ stehen, und eine große Blutlache auf dem Boden, in der nach Elora ein dämonischer Zauber gespeichert ist, welcher durch ein schreckliches Ritual mit vielen Opfern ausgelöst wurde, deren Leichen die Helden am Rand der Höhle finden. Sie diskutieren über die Bedeutung der Worte und gehen schließlich davon aus, dass der Zauber ein Wesen aus der Blutlache hervorrufen werde, welches den Zugang nach Riunuz-Choxxu beschützen wird und von den Helden bekämpft werden muss. Eine weitere Möglichkeit sei, dass das Blut der Lache auf das Fleisch, sprich den Körper des Helden springt, welcher die Blutlinie übertritt. Aufgrund der Ungewissheit beschließen die Helden, beide Möglichkeiten zu berücksichtigen, und überzeugen den Loigg’Il, den Haiwächter gegen einen eventuell auftauchenden Feid einzusetzen und ihn zu diesem Zweck im Kreis zu positionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji will als erstes die Blutlinie überqueren, denn er fühlt sich vor dämonischem am besten geschützt, falls das Blut auf ihn springen sollte. Doch es passiert nichts, als Kenji über die Linie tritt. Dann betritt Augustus den Halbkreis, doch auch jetzt tut sich nicht in der Blutlache. Doch als Henk über die blutige Grenze tritt, erhebt sich plötzlich das Blut, formt eine Kugel und fliegt auf ihn zu. Henk kann gerade noch ausweichen und die Blutkugel fliegt an ihm vorbei. Dann stoppt sie plötzlich, kehrt ihre Richtung um und erwischt Henk mit voller Wucht. Sie legt sich über seinen Körper und scheint in ihn einzudringen. Kenji ruft das Licht zur Hilfe und es gelingt ihm, einen Teil des Blutes verdampfen zu lassen, bevor es in Henk einziehen kann. Doch ein großer Teil verschwindet ihn Henks Körper und lässt ihn regungslos zurück. Als Augustus ihn anspricht, reagiert Henk und muss die anderen davon überzeugen, dass es auch wirklich Henk ist, mit dem sie reden. Doch Henk fühlt sich nicht ungewöhnlich oder kontrolliert und Kenji bittet ihn, ihm die [[Drachenträne]] zu zeigen. Als Kenji sie in die Hand nimmt, fühlt sie sich warm an, scheint aber unversehrt zu sein. Er steckt das Artefakt sicherheitshalber in die eigene Tasche, da es nicht abzuschätzen ist, wann und wie das Blut, welches in Henk eingedrungen ist, auf diesen einwirken würde. Henk ist einverstanden und sie beraten gemeinsam, ob die Drachenträne der Grund sei, dass der Zauber bei Henk ausgelöst wurde, oder ob es vielleicht auch an Henk Vergangenheit mit Maldoror liegen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang nach Riunuz-Choxxu ist versperrt durch eine seltsame Barriere, welche Augustus schon mit Waffengewalt zerschlagen will, doch Henk schlägt vor, lieber den Loigg’Il zu fragen. Schutuhx signalisiert, dass er sie öffnen könne, nähert sich ihr berührt sie am Rand, worauf sie sich öffnet und den Weg nach Riunuz-Choxxu freigibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===16. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.27''') Die Helden sprechen vor dem Aufbruch noch einmal mit dem Aufseher der Loigg'Il und wollen den genauen Aufenthaltsort von Octavia erfahren und bitten darum, die Wächter zu informieren, damit sie Octavia an die Helden übergeben. Doch sie erfahren, dass die Kommunikation nach Riunuz-Choxxu unterbrochen ist und daher kein Kontakt hergestellt werden kann. Auch sei ihnen der Standort der Basis von Sabaoth Immortalis unbekannt, in deren Nähe Octavia gefangen gehalten wird. Der Loigg'Il rät ihnen, ein Zwischenlager aufzusuchen, welches sich an der Kontrollstation der [[Gichgoiden]] in der Nähe der Area befindet, und dort ihre Fragen zu stellen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor.png|miniatur|rechts|Der Hintereingang von Riunuz-Choxxu: Die Abbildung zeigt den ''[[Verijgorn]]'' (l) und ''[[Hazug-Ságok]]'' (r) mit der Wächterin der Stadt ''Zygisskha'' (m)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch brechen die drei Helden nur in Begleitung von Elora, Filgiz und Schutuhx auf, während die anderen Freigeister und die Piraten im Hafen von Riunuz-Choxxu auf ihre Rückkehr warten. Durch mehrere Schleusentore, welche sich alle mit dem ersten gemeinsam geöffnet haben, gelangen die Helden durch einen großen, ungewöhnlich geformten Gang zu einem Toreingang, über dem ein gigantisches Relief angebracht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx erklärt, dass dies der Hintereingang von Riunuz-Choxxu sei und auf dem Relief die Wächterin „''Zygisskha''“ zu sehen ist, welche [[Hazug-Ságok]] nach seinem Sieg über seinen Bruder [[Zerrox]] um die Herrschaft über die Stadt von seinem Vater [[Verijgorn]] zur Krönung geschenkt bekam. Die Helden hoffen sehr, dass diese riesige Kreatur mittlerweile nicht mehr lebendig und der Zeit erlegen ist, als sie das Tor durchqueren und die uralte Dämonenstadt betreten. Das Licht ihrer Lampen gibt immer nur einen kleinen Ausschnitt der Umgebung preis und die Helden müssen entscheiden, welchen Weg sie einschlagen wollen, um das Lager der Loigg'Il zu finden. Bei genauerer Betrachtung entdecken sie lange Schläuche, welche sie als Arme von Gichgoiden identifizieren. In der Annahme, dass sich bei den Körpern der Kreaturen auch die Kontrollstation befindet, schlägt Augustus vor, diesen zu folgen, und die Gruppe folgt dem Weg nach rechts.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Erster Eindruck.png|miniatur|links|Eine Behausung der [[Xishari]] und den Überresten von zwei Menschen]]&lt;br /&gt;
Sie folgen einem uralten Steinweg und stoßen vor einer Art Behausung auf die Überreste eines Menschen, dessen Leib von dämonischen Krebsen bis auf die Knochen abgenagt ist. Die Leiche ist nicht sehr alt und die Helden schlussfolgern, dass es sich um einen Gefolgsmann der Kultisten handeln müsse, welcher einer Gefahr zum Opfer gefallen ist, bei welcher es sich um die sogenannten „''Nustorschu''“ handeln könnte, von welchen Gildon gesprochen hat. Henk wirft einen vorsichtigen Blick in die Behausung und entdeckt, dass sich innen ein einzelner Raum befindet, in dessen Mitte eine Kuhle im Boden eingelassen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihrer linken Seite ist ein Tor zu einer großen Kammer offensichtlich von der Kultistengruppe geöffnet worden. Im Inneren sind im Halbdunklen die Umrisse einer großen Statue zu sehen und ein ganz leises Zischen ist zu hören. Die Helden beschließen, jeder Gefahr zunächst aus dem Weg zu gehen und die Kammer nicht zu untersuchen. Sie folgen also dem Weg und, nachdem sie einige immer dicker werdenden Gichgoidenarme überwunden haben, stoßen sie tatsächlich auf eine der Kreaturen. Doch da keine Kontrollstation zu sehen ist, folgen die Helden weiter dem Weg.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Knochenkreis.png|100px|miniatur|rechts|Nekromantische Geisterfalle]]&lt;br /&gt;
Nach kurzer Zeit stoßen sie auf einen bläulichen Schimmer, welcher sie zu einem kleinen Knochenkreis führt, welcher eine Urne umgibt, die mit blutigen Zeichen geschrieben ist. Elora erkennt einen nekromantischen Zauber, welcher geisterhafte Schemen gefangen hält, bei denen es sich wahrscheinlich um die ''Nustorschu'' handelt. Die Helden sind zunächst froh, dass diese keine Bedrohung für sie darstellen, spekulieren aber auch darüber, ob es sich um eine Falle von Sabaoth handeln könnte. Sie umgehen den Knochenkreis so weiträumig es geht und folgen dem Weg.&lt;br /&gt;
[[Datei: Statue-Nystorath.png|miniatur|links|Statue des Nystorath – Fürst der Folter]]&lt;br /&gt;
Nach weiteren Behausungen kommen die Helden an eine groteske Statue, die eine raubtierartige Gestalt mit unzähligen Ketten in den Händen und um den Körper gewickelt darstellt. Elora entnimmt der Inschrift, dass es sich um Nystorath, den Fürsten der Folter handelt. Unweit der Statue entdecken die Helden erneut einen geöffneten Eingang und sie beschließen, diesmal das Gebäude zu betreten und zu untersuchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-5.png|miniatur|rechts| „Kammer der Folter“]]&lt;br /&gt;
Vorsichtig treten sie ein und finden einen Raum mit bizarrer Form, an dessen Seiten Ringe für Ketten festigt sind und in dessen Mitte sich eine Art Opferalter befindet, welcher ein Zeichen mit frischem Blut trägt. An seinen Rändern finden sich mehrere Haufen von Asche, was auf einige Rituale hinweist.[[Datei:RC-Karte_5-Relief.png|miniatur|links|Relief in der Kammer der Folter]] An einer Seite des Raumes befindet sich ein großes Relief, welches acht zerstückelte Personen darstellt, deren Teile ringförmig in einem Muster angeordnet sind.  Die Kammer hat zwei weitere Türen, welche allerdings geschlossen sind und welche wohlmöglich noch weiter in das Gebäude der mutmaßlichen Folterkammer hineinführen köntten. Daher lassen sie diese zu und untersuchen den „Altar“, an dessen Rand eine nackte Leiche liegt. In seiner Mitte befindet sich eine Einbuchtung in Form einer umgekehrten Pyramide, an deren Rand mit Blut ein Siegel von [[Utukk'Xul]] gezeichnet ist, wie Elora vermutet. Plötzlich ist leise ein leichtes Kratzen oder Schaben zu hören, welches seinen Ursprung unter dem Boden zu haben scheint, was die Helden verstört und dazu bringt, die Kammer zu verlassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-2.png|miniatur|rechts| „Schrein von [[Hazug-Ságok]]“ mit gelagerten Reliquien, ein toter Dieb liegt im hinteren Bereich]]&lt;br /&gt;
Da der Weg, den die Helden genommen haben, nicht mehr weiterführt, kehren sie um und wollen ihr Glück mit einem anderen Weg vom Haupttor aus versuchen. Bevor sie dieses jedoch erreichen, stoppen sie bei dem Gebäude, welches von den Kultisten geöffnet worden ist, und beschließen, es doch zu untersuchen, damit ihnen nichts in den Rücken fallen kann, falls dort ein Feind anwesend ist. Beim Betreten können sie die Statue als Hazug-Ságok identifizieren, welche in einer leichten Kuhle steht, die mit kleinen Löchern in regelmäßigen Abständen versehen ist. Henk entdeckt im hinteren Teil eine frische Leiche, die aus der Gruppe der Kultisten stammt. Als Henk vorsichtig die Kuhle am rechten Rand betritt, kommt aus dem nächstliegenden Loch eine schwarze Schlange hervor und bei seinem nächsten Schritt eine weitere aus einem anderen Loch. Henk hält inne und Augustus schlägt der ersten Schlange den Kopf ab. Die andere schnappt nach Henk und erwischt ihn leicht am Bein. Henk zieht sich zurück und bemerkt, wie ihm langsam schummerig wird. Augustus will das Gift aus der Wunde bekommen und schneidet etwas ungeschickt daran herum. Henk hat Schmerzen, doch nach einiger zeit geht es ihm wieder besser. Eine Untersuchung der Statue zeigt, dass an ihrem oberen Kopfteil möglicherweise ein Enterhaken befestigt war, mit dem jemand auf die andere Seite zu den Stelen gekommen ist, nachdem der erste Versuch fehlgeschlagen ist. Die Helden beschließen aber, keine ähnliche Aktion zu versuchen, da was immer dort war, nun nicht mehr ist, und brechen auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-Gholtumaar.png|100px|miniatur|links| Statue des Gholtumaar - Fürst der Tobsucht]]&lt;br /&gt;
Am Haupttor angekommen, entscheiden sich die Helden diesmal, der breiten Hauptstraße zu folgen. Sie stoßen auf ein weiteres Skelett, welches vermutlich ebenfalls den ''Nustorschu'' zum Opfer gefallen ist, und entdecken dann zu ihrer rechten auf eine große Statue, die eine muskulöse Kreatur mit fünf Armen und ohne Kopf darstellt. [[Datei:RC-Karte-4.png|miniatur|rechts|Reliquien-Lager]]Elora entziffert den Namen „''Gholtumaar''“, der Fürst der Tobsucht, welcher auch der „Kopflose“ genannt wird. Die Helden folgen weiter der Hauptstraße und im Lichtkegel der Lampe zeichnet sich eine weitere geöffnete Tür ab.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte_4-Steele.png|100px|miniatur|rechts|Stele mit einer Abbildung des &amp;quot;Zerrox&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Im Gebäude befinden sich auf beiden Seiten mehrere Reihen von Stelen, welche dämonische Reliquien enthalten. Als sich die Helden umsehen, finden sie eine frische Leiche und entdecken, dass eine der Stelen mit einem Zeichen aus Blut beschmiert und so geöffnet worden ist. Elora offenbart ihnen, dass die Stele einen Teil des Dämons „Zerrox“ enthalten habe, welches die Kultisten mit der Macht von Utukk'Xul entwendet haben. Anscheinend sucht [[Reveron]] nach den Stücken des Dämons, der von Hazug-Ságok zerrissen und dessen Teile in ganz L'yreh verteilt wurden. Obwohl er ihn vermutlich nicht alle Stücke beschaffen kann, sind die einzelnen Teile dennoch sehr mächtig und mit speziellen Kräften versehen, wie das „Auge des Zerrox“, welches den [[Kunguss]] ruhig gestellt hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-Sobeka.png|miniatur|links|Statue der Sobeka -  Tochter des Hazug-Ságok]]&lt;br /&gt;
Die Kammer der Reliquien hat einen geöffneten Hinterausgang und die Helden beschließen hindurchzugehen. Sie halten sich danach links und stoßen auf einer Kreuzung auf eine weitere nekromantische Geisterfalle. Zur linken entdecken die Helden die groteske Statue eines krokodilartigen Wesens mit einem extrem langen und dicken Hinterleib oder Schwanz. Die Gestalt erinnert die Helden etwas an die Foltermeister in der Folterkammer der Xishari, welche sie als erstes in L'yreh durchquert haben (vgl. [[Kalender#27._Sideon|Episode 22.02]]). Elora identifiziert die Gestalt als Sobeka, die Tochter von Hazug-Ságok und Königin der [[Nebbkor]], welche aus dem „''Kxich''“, dem aus abyssischer Lava bestehenden Unterweltsfluss, entführt wurde. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-3.png|miniatur|rechts| „Haus der [[Sobeka]]“, Geburtsstätte der [[Nebbkor]]]]&lt;br /&gt;
Gegenüber der Statue steht ein größeres Gebäude, dessen Türen ebenfalls geöffnet sind. Aus diesem ist plötzlich leise etwas zu hören, das wie eine Unterhaltung geklungen hat. Die Helden beschließen, dass Elora mit Filgiz und Schutuhx draußen warten solle, während sie hineingehen und das Gebäude untersuchen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Haus über den rechten Eingang und entdecken, dass es spezielle Kammer gibt, in denen anscheinend Eier gelagert sind. Sie finden keine Spur von Eindringlingen und schleichen sich vorsichtig von Kammer zu Kammer des großen Gebäudes. In der zweiten, großen Kammer entdecken sie ein Relief an der Wand, welches erneut Sobeka darstellt, wie sie von zwei Nebbkor bewacht ihre Eier ablegt. [[Datei:RC-Karte_3-Relief.png|miniatur|links|Relief im „Haus der Sobeka“, Darstellung der Dämonin [[Sobeka]] bei der Eiablage]] Im nächsten Raum hält sich auch niemand auf, jedoch gibt es einen Ausgang am Ende des Raumes. Am Anfang jedoch zweigt ein weiterer Gang ab, aus dem ein leichter Lichtschimmer kommt. Augustus geht von Henk gefolgt vor und Kenji bildet die Nachhut. Vorsichtig schleichen sie in die Kammer, in deren Mitte eine Lampe abgestellt ist und den Raum mäßig erhellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk vermutet eine Falle und Augustus macht sich auf einen Angriff von links gefasst. Hinter der Säule zur Linken steht tatsächlich ein Ork und greift ihn mit einem Kriegshammer an. Augustus weicht geschickt dem Schlag aus und Henk umrundet den Ork, um ihn von der liken Flanke aus zu attackieren. Augustus sticht dem Ork sein Schwert in den Hals und Henk wird von hinten angegriffen. Im Schatten der zweiten Säule hat sich ein Schurke versteckt und den überraschten Henk mit seinem Dolch an der Schulter verletzt. Mit einem weiteren gezielten Angriff tötet Augustus den zweiten Angreifer und macht es so unmöglich, ihn zu verhören. Kenji entdeckt eine Tasche der beiden, in der sie die uralten Eier eingesammelt haben, und ein Schauer läuft über den Rücken der Helden bei dem Gedanken, dass die Eier wohlmöglich noch ausgebrütet werden könnten. Henk findet bei einem der Angreifer ein Siegel von [[Graltik Blutklinge]] und kann den Mann damit Graltiks Elite-Söldnern zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie den Bezirk der Nebbkor weiter erkunden wollen, beschließen die Helden eine Rast einzulegen, damit sich Henks Verletzungen etwas erholen können. Dafür holen sie Elora, Filgiz und Schutuhx und ziehen sie sich in das „Haus der Sobeka“ zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.28''') Während Henk sich um seine Verletzungen kümmert, entdeckt Elora im hinteren Teil des Hauses, wo der Kampf mit Graltiks Männern stattgefunden hat, ein [[Nebbkor]]-Ei, welches einen kleinen Sprung hat, als würde etwas schlüpfen wollen. Sie bringt das Ei ins Lager zu den anderen und alle beobachten, wie sich weitere Risse in der Eierschale bilden. Augustus beeilt sich und holt den Kriegshammer des Orks aus der hintersten Kammer, um das zu töten, was auch immer aus dem Ei schlüpfen würde. Als er zurückkehrt, platze die Eierschale gänzlich auf und ein kleines krokodilartiges Etwas kriecht hervor. Obwohl es keine direkte Bedrohung darstellt, reagieren die Helden sofort und Augustus schlägt den Nebbkor-Nachwuchs mit dem Hammer platt. Um sicherzustellen, dass aus den anderen Eiern nicht auch noch neue Nebbore schlüpfen können, will Augustus sie alle mit dem Hammer zertrümmern. Er schlägt mit voller Kraft auf ein Ei, muss aber schmerzhaft feststellen, dass es absolut solide ist. Elora kann das Geheimnis lüften und erklärt, dass bei dem Kampf gegen den Ork etwas Blut auf die Eierschale getropft sei und dies den Reifungsprozess ausgelöst habe. &lt;br /&gt;
[[Datei:Augustus_Karte.png|miniatur|rechts|Augustus‘ Karte vom Bezirk der Nebbkor]]&lt;br /&gt;
Während Augustus auf Papier von Kenji versucht, eine Karte des Bezirks der Nebbkor zu erstellen, beraten die Helden untereinander, wie die gefangenen Geister einzustufen sind. Einerseits haben sie die Kultisten und ihre Schergen angegriffen und einige getötet, bevor sie in der nekromantischen Falle gefangen wurden. Andererseits erinnern sie die Helden an die Elben-Geister aus der Folterkammer der Xishari, welche sich zunächst auch feindselig verhielten, dann aber durch das Licht von Kenji kommunikativ wurden und denen die Helden helfen konnten (vgl. [[Kalender#27._Sideon|Episode 2: Mirion]]). Also überlegen sie, ob die Geister ihnen eventuell gegen die Kultisten zur Seite stehen könnten, doch entschließen, dass eine Befreiung noch zu riskant wäre. Sie wollen abwarten, ob ihnen nicht vielleicht selbst ein Geist begegnet und sie dann Erfahrungen im Umgang mit ihnen machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach machen sich die Helden auf den Weg und erkunden weiter den [[L'yreh#Bezirk_der_Nebbkor|Bezirk der Nebbkor]]. Sie suchen nach der Arena, in deren Nähe sich das Lager der Loigg'Il befinden soll. Sie stoßen auf eine gigantische Mauer und finden eine Statue von [[Azeruel]]. Augustus überkommt Zorn, weil sie immer noch nicht erfolgreich waren und Octavia gefunden haben, und versucht, mutwillig etwas zu zerstören. Erst, als sie einige Entfernung zwischen sich und der Statue bringen, legt sich sein Zorn und er beruhig sich wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie keinen Durchgang in der großen Mauer gefunden haben und alle weiteren Wegmöglichkeiten durch tiefere Wasserstände führen würden, beschließt Henk, allein auf Erkundung zu gehen und dabei den Weg über die Hausdächer zu nehmen. Die anderen warten so lange und Henk entdeckt, dass an einer Stelle das zu überwindende Wasser nur wenige Meter beträgt. Gemeinsam beschließen, sie, an dieser Stelle das Wasser zu durchqueren, in dem unzählige dämonische Krebse leben und nach ihnen schnappen werden. Doch es gelingt ihnen ohne große Schmerzen, durch das Wasser zu kommen und sie finden tatsächlich den Eingang zur Arena.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-Lager.png|miniatur|rechts|Das Lager der Loigg'Il im Eingangsbereich der Arena]]&lt;br /&gt;
Dort jedoch warten bereits etliche Umgewandelte und umzingeln sie. Der Aufseher der Loigg'Il, welcher die [[Gichgoiden]]-Kontrolle bedient, schickt sofort einen anwesenden [[Gnathoseloda|Haiwächter]] los, welcher bedrohlich mit geöffnetem Maul vor Schutuhx' Kopf  verharrt. Dann spricht der Loigg'Il telepathisch Schutuhx an, warum er als Ausgesonderter den befehlen nicht gehorchen würde. Die Helden erfahren, dass der Loigg'Il „''Guxju''“ dafür verantwortlich ist, dass Schutuhx ausgesondert wurde. Der daraufhin entbrennende, mentale Streit zwischen ihnen wird vor den Helden abgeschirmt, doch die roten, zackigen Muster auf ihrer Haut lassen erkennen, dass beide sehr wütend sind. Mit aufgestellten Tentakeln zieht sich Schutuhx schließlich zischend hinter die Helden zurück und Guxju wendet sich ihnen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guxju weiß anscheinend genau, wer sie sind, und er will wissen, was sie in Riunuz-Choxxu suchen und ob sie die Erlaubnis von „''Ngetuz''“ am Anlegeplatz erhalten haben. Henk bestätigt ihn dies, doch der Loigg'Il bleibt skeptisch und fordert eine mentale Überprüfung als Beweis. Da diese jedoch mit großen Risiken verbunden ist, wie Henk am eigenen Leib erfahren musste (vgl. [[Kalender#7._Aletheon|Episode 13: Der Erste]]). Daher überredet Henk Schutuhx, mit Guxju zu kommunizieren und Henks Angaben zu bestätigen. Aber Schutuhx weigert sich, da Guxju sein damaliger Vorgesetzter war, welcher ihn verriet, weil er die Melodie des Elben aus Schutuhx Kopf nicht mehr ertragen konnte. Seitdem hasst Schutuhx Guxju, denn diese Emotion ist den Loigg'Il nicht fremd. Erst als Henk ihm einen der Regenerationstränke aus Bußßeuxuß‘ Versteck anbietet, erklärt sich Schutuhx bereit, Guxju alles telepathisch zu bestätigen. Die beiden berühren sich mit ihren Tentakeln und ein komplexes, mehrfarbiges Muster entsteht zuerst auf Schutuhx‘ Haut und nach einigen Sekunden ist dieses als exakte Kopie auf Guxjus Haus zu erkennen, worauf dieser die Rechtmäßigkeit bestätigt und bereit ist, die Helden zu unterstützen.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen mit Guxju und erfahren, dass es Konflikte mit [[Sabaoth Immortalis]] gab und sich dieser mit seiner Gefolgschaft auf der anderen Seite von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] abgeschottet hat, vermutlich irgendwo im Tempelbezirk. Die Kultisten beanspruchten auch die Schlüssel für die Stadttore aus der sogenannten Schlüsselkammer und halten seitdem die Loigg'Il von ihren Aktivitäten fern. Die Kommunikation innerhalb von Ruinuz-Choxxu wird überdies von den nekromantischen Kesseln gestört, welche die ''Nustorschu'' festsetzen. Die Helden erfahren ferner, dass einige Späher der Kultisten sich in diesem Bezirk aufhalten und vermutlich die einzigen sind, die wissen, wie man die Tore öffnet. Einer von ihnen gab die Befehle und scheint ein Anführer zu sein. Er hält sich mit seinen Männern in der Arena auf und sucht nach Orichalkum-Ablagerungen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-HGvsZ1.png|miniatur|links|[[Zerrox]] (l.) gegen [[Hazug-Ságok]] (r.)]] [[Datei:RC-Arena-HGvsZ2.png|miniatur|rechts|[[Hazug-Ságok]] mit den zerstückelten Teilen von [[Zerrox]]]]&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, den Anführer zu überwältigen und ihn danach auszufragen, wo Octavia gefangen gehalten wird und wo die Kultisten sind. Im Eingangsbereich der Arena entdecken sie zwei gigantische Reliefs, welche auf der linken Seite den Kampf von [[Hazug-Ságok]] mit [[Zerrox]] und auf der rechten Seite die Zerstückelung des Zerrox durch Hazug-Ságok darstellen. Während sich Schutuhx und Filgiz die Abbildungen anschauen, dringen die Helden in die Arena vor, welche mit riesigen Blasentangpflanzen bewachsen ist und in der es höllisch stinkt. Als sie am hinteren Ende einen Lichtschein entdecken, schleichen sich Augustus und Henk voran und beobachten zwei Schergen, welche mit Hämmern auf dem Boden eine Orichalkumablagerung abschlagen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-Innen.png|rechts|miniatur|Das Innere der Arena mit den beiden Laternen an den Orichalkumablagerungen]] [[Datei:Larot.png|links|miniatur|Larot (hinten) und einer seiner Untergebenen beim Abbau der Orichalkumablagerung]]&lt;br /&gt;
Henk und Augustus überwältigen rasch die arbeitenden Kultisten und locken auch den Anführer und zwei weitere herbei. Es scheinen wieder ein paar von Graltiks Männern zu sein, welche den Angriffen von Henk und Augustus nichts entgegenzusetzen haben. Als der Befehlsgebende bemerkt, dass seine Männer die Helden nicht abwehren können, flieht er und Augustus versucht vergeblich, ihn einzuholen. Schließlich ruft er dem Fliehenden „Stopp“ hinterher, dass er nicht entkommen kann und stehenbleiben soll. Augustus hofft, dass Filgiz oder Schutuhx im vorderen Bereich der Arena seine Rufe hören und den Fliehenden aufhalten, was auch geschieht, denn Schutuhx gibt dem Fliehenden den mentalen Befehl, sich hinzulegen, wodurch er überwältigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji versuchen, den Gefangenen Larot zum Reden zu bringen, doch dieser steht treu zu Graltik und würde diesen niemals verraten. Selbst Kenjis Hinweis, dass die Kultisten die Welt zerstören wollen und es dann nichts mehr zu tun gibt für eine Diebesgilde, stimmt ihn nicht um. Augustus versteht die Treue, welche Larot Graltik entgegenbringt und respektiert seine Loyalität. Ihm ist klar, dass man nur durch Folter Informationen herausbekommen könnte und spricht mit Henk darüber, dass er persönlich dies am liebsten nicht tun würde, wenn es einen anderen Weg gäbe. Sie erinnern sich an Schutuhx zurückgekehrten Geisteskräfte und beschließen, dass dieser die Informationen aus Larot herausholen soll. Henk gibt noch zu bedenken, dass sie auch einfach auf eigene Faust versuchen können, das Lager zu finden, doch dieser Weg erscheint den anderen als zu unsicher, da Octavia schnellstmöglich befreit werden müsse. Also bitten sie Schutuhx, das verhör durchzuführen, welcher sich darüber freut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schutuhx schließlich das Verhör beginnen will, beschimpft Larot Henk und Augustus als Feiglinge, weil sie die Folter nicht persönlich durchführen wollen. Kenji geht während der Prozedur auf Abstand, um Larots Schreie nicht so laut hören zu müssen. Auch Augustus zieht sich während der „Befragung“ zurück und nur Henk bleibt stark und beobachtet das Geschehen aus der Nähe. In Augustus kommen alte Bilder von seinen Folterungen aus Loderis hoch und er fühlt sich so elend wie damals. Kenji ist auch am Boden zerstört und versucht, die Qualen auszublenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Schutuhx mit Larot fertig ist, teilt er den Helden seine Erkenntnisse mit. Obwohl Larot sich als sehr widerstandsfähig herausgestellt hat, hat Schutuhx einige Informationen herausbekommen. Larot ist einem gewissen Ilmor unterstellt, welcher einen der drei Schlüssel hat, mit welchem man auf die andere Seite von Riunuz-Choxxu gelangen kann. Doch Ilmor befindet sich hinter einem weiteren Tor in einem abgeschirmten Bereich – der alten Schmiede. Außerdem hat Schutuhx beobachtet, wie Ilmor einen Pfeilfton mit seinen Händen machte, worauf sich das Tor öffnete. Henk identifiziert die Geste als den klassischen Käuzchen-Schurkenruf. Zusätzlich hat Schutuhx in Larots Erinnerungen beobachtet, wie Ilmor eine Leiter hinaufgeklettert ist, um zu einem anderen Zugang zum Tor zu gelangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora ergänzt Schutuhx Angaben, denn sie kennt Ilmor und weiß zu berichten, dass er einer von Reverons Schülern und ehemaliger Ritter aus Ankarz sei, welcher schon vor dem Kennenlernen von Reveron intrigant war. Nach einer Lähmung durch eine Kampfverletzung während eines Turnieres wurde er von Reveron „geheilt“. Ilmor ist als sehr guter Schwertkämpfer aus Ankarz der beste Kämpfer unter Reverons Schülern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss möchte Schutuhx gerne Larots Hirn verspeisen und, da dieser nur noch ein sabbernder Körper ist, willigen Henk und Augustus in die widerliche Prozedur ein, obwohl Henk ihn vorher gerne noch umgebracht hätte. Augustus wird sehr schweigsam und zieht sich vor die Arena an eine große Säule zurück. Er braucht etwas Zeit für sich und Elora setzt sich neben ihn und hält still seine Hand. Die Erinnerungen an seine Folterungen in Loderis verfolgen ihn seit Larots Schreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===17. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.29''') Henk hält sich wütend in der Arena auf und Augustus sitzt stillstarrend davor an einer Säule, während sich Kenji, der sich dreckig und besudelt fühlt, in eine Xishari-Behausung zurückzieht und betet. Elora sagt Augustus, dass sie es ausgesprochen mutig findet, sich seiner Reue und den damit verbundenen Schmerzen zu stellen. Sie habe gelernt, eine Menge zu verdrängen, weshalb sie solche Erlebnisse recht kalt lassen, doch die Gemeinschaft mit den Helden bringe sie mittlerweile zum Nachdenken. Man hört Henk sich selbst verfluchen und schreien. Dieser ist wütend auf sich, da er Larot an Schutuhx übergeben habe, und stellt in Frage, ob es überhaupt richtig gewesen sei, den Gedankenschinder mitzunehmen, aufzupäppeln und dann auch noch wie selbstverständlich einzusetzen. Nachdem Augustus seine Lähmung überwunden und sich wieder gefasst hat, geht er zu Henk und spricht mit ihm. Er übernimmt einen Anteil an der Schuld und versucht Henk, welcher den Gedankenschinder am liebsten sofort umbringen will, deutlich zu machen, dass auch er nicht glücklich über das Abkommen mit Schutuhx sei, aber er ihn noch als nützlich bei der Rettung von Octavia hält, auf den man sich nicht leisten könne zu verzichten. Schließlich kehren die beiden aus der Arena zurück und Kenji nimmt sie in Empfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji lädt Henk, Augustus und Elora in die Xishari-Behausung ein, um mit ihnen zu sprechen.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Setzt euch bitte kurz, ich möchte euch etwas sagen: ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was in euch vorgeht, ich verstehe es, denn es geht mir nicht anders. Ich habe vielleicht keine guten Worte dafür, aber nachdem was passiert ist, bin ich wütend, angewidert, verzweifelt ... alles richtige Worte und doch beschreiben sie kaum, was wirklich in mir ist. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich habe mich hierher zurückgezogen- alleine, weil ich in meiner Verzweiflung das Licht um eine Erklärung, um Rat und um Hoffnung gefragt habe. Und mit einer Erkenntnis bin ich wiedergekehrt, und die würde ich gerne mit euch teilen: '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin davon überzeugt, dass wir bei all unseren hehren Zielen, bei all unseren bekannten Feinden, unseren größten und allgegenwärtigsten Feind übersehen und unterschätzt haben: und zwar rede ich von diesem Ort hier. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Entschuldigt, ich hätte es wissen müssen. Dies ist nicht einfach ein dunkler, trostloser Ort. Wir sind Abyssia näher, als ein Mensch jemals sein sollte. Und was ihr spürt, ist der Blutzoll, den wir zahlen. Was wir denken, was wir fühlen, was wir getan haben - es wird durch nichts besser, oder entschuldbar, aber es ist eine Folge, geschuldet dem Fakt, dass wir permanent all dem hier angesetzt sind, dieser dämonischen Fäule. Sie kriecht in uns, nagt an uns, versucht uns auszuhöhlen, uns zu verdrehen, bis nichts mehr von uns übrig ist. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Aber wir dürfen uns dieser Dunkelheit nicht ergeben. Wir müssen gemeinsam eine Bresche in diese Dunkelheit schlagen - eine Bresche des Lichts! Unseren eigenen Weg finden und formen. Und dieser Pfad muss hier und heute beginnen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und wenn wir nicht wissen, wo unser Pfad langführt, dann werde ich versuchen, uns den Weg zu weisen. Zögert nicht, mit mir zu reden. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir können nicht ungeschehen machen, was mit dem Mann da draußen geschehen ist. Aber ich habe das Gefühl, es ist richtig, wenn wir verhindern, dass das, was von ihm übrig ist, für immer hier gefangen ist. Wir müssen einen Weg finden, ihn zu befreien aus dieser Falle. Nur dann können wir gehen und Octavia retten – auf unsere Weise.“''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji die anderen auf ihren größten, bisher übersehenen Feind hingewiesen hat, der seiner Meinung nach der Ort selbst sei, und die widerliche Tötung Larots als Blutzoll interpretiert hat, den es zu zahlen gelte und welcher der dämonischen Atmosphäre geschuldet sei, fasst er den Plan, Larots gefangene Seele aus der Geisterfalle zu befreien. Kenji er findet es falsch, dass sie zugelassen haben, dass Larots Geist in der Falle eingesperrt wurde, und da er schon die Folter nicht ungeschehen machen könne, wolle er wenigstens die Gefangenschaft ungeschehen machen. Augustus hält diesen Plan für zu riskant, weil die befreiten Geister sie angreifen könnten, und Kenji schlägt vor, die Geisterfalle allein zu zerstören, da er hat das Gefühl hat, als einziger etwas gegen die Geister ausrichten zu können. Kenji will seinen Worten jetzt auch unbedingt Taten folgen lassen, damit sie nicht bloße Worte bleiben. Kenji drückt seine absolute Gewissheit aus, dass, wenn sie „''dem Pfad des Lichtes folgen, dass dieser Pfad auch an ein Ziel führt!''“, und fordert sie auf, zu vertrauen. Weil er davon ausgeht, dass die Loigg'Il seinen Plan missbilligen, bittet er Henk und Augustus, diese so lange abzulenken, bis er die Falle zerstört habe. Henk weist darauf hin, dass die Geisterfalle für die Station hier wichtig sei, und Augustus befürchtet, dass ihre Zerstörung das Ende der Zusammenarbeit mit den Loigg'Il bedeuten würde, doch Kenji hält an der Befreiung von Larots Seele fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk weist Kenji darauf hin, dass er diesen Plan nicht durchführen müsse, damit sie ihm folgen, denn das würden sie auch so tun. Henk ist auch davon überzeugt, dass sie Kenji von Anfang an hätten folgen sollen, da er in L'yreh ihre stärkste Waffe sein könne. Die Zerstörung dieser Falle würde keine Läuterung bringen, weil die „Missetat“ begangen ist. Henk stimmt Kenji darin zu, dass der einzige Weg, aus L'yreh herauszukommen, der Pfad des Lichtes ist. Diese Erkenntnis müsse Kenji nicht durch irgendwelche Handlungen beweisen, er könne aber dazu stehen, was er sei, denn das sei ihre einzige Hoffnung. Kenji dankt Henk für seine Worte und bietet Henk, für ihn zu beten, da es ihm immer schlechter geht, weil er nicht mehr essen und trinken kann an. Doch da Filgiz erwähnt hat, dass er erneut Späher beobachtet habe, beschließen die Helden, einen anderen Ort etwas abseits für eine längere Rast zu suchen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz für die Helden etwas abseits der Arena zu einer Behausung der Xishari und Kenji spricht eine Bannung in der Kammer, um die Atmosphäre etwas erträglicher zu machen. Dann legen sich alle schlafen und Filgiz übernimmt die Wache. Schutuhx macht sich Notizen zu dem Ort auf seiner roten Schreibtafel und es interessiert ihn auch nicht, dass ihn nach der Aktion in der Arena niemand beachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erwacht als erstes und lässt sich von Filgiz die Lage beschreiben. Dieser hat Lichter von Spähern ausfindig gemacht und weist Augustus auf einen Ort hin, an dem sie verschwunden wären. Dort vermutet Augustus das Tor zur Schmiede, welches sie suchen, und er schickt Filgiz los, einen Weg dorthin auszuspähen. Als Kenji erwacht, erzählt ihm Augustus kurz von seiner Reue in Druzba, aus deren lähmender Wirkung er nur durch die Worte des Windlings Parvus herausgerissen wurde. Dann erwacht auch Henk und versucht, etwas Nahrung zu sich zu nehmen, was ihm nur widerwillig und unter starker Anstrengung gelingt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Nustorschu.png|miniatur|rechts|Ein Geist der Nustorschu]][[Datei:RC-Rel-Futter.png|miniatur|links|Relief eines Xishari Festmahls]]&lt;br /&gt;
Schließlich machen sich die Helden auf den Weg und versuchen, zu dem Ort zu gelangen, an dem Augustus das Tor vermutet. Unterwegs stoßen sie auf eine weitere Geisterfalle, welche Kenji genauer untersucht. Sie finden auf dem weiteren Weg ein seltsames Relief mit fressenden Xishari und einen Gichgoiden und hören kurz darauf wimmernde Laute. Als sie den Geräuschen nachgehen, entdecken sie im hinteren Teil einer Xishari-Behausung zwei Elbengeister. Kenji besteht darauf, allein hineinzugehen und mit ihnen zu kommunizieren, da er sich als einziger in der Lage wähnt, möglichen Geisterangriffen zu widerstehen und standzuhalten. Als warten Henk vor der Tür und Augustus im Eingangsbereich, um Kenji beizustehen, falls es Probleme geben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji scheint im Inneren zu versuchen, mit den Geistern zu kommunizieren und richtet sein Licht auf sie. Irgendwann wendet er sich an Augustus und bittet ihn, ihm das elbische Amulett zu reichen. Kurz darauf greift ein Geist Augustus an und lähmt ihn. Henk kommt ihm zur Hilfe und kann den Geist von ihm abbringen. Doch dieser greift nun Henk an, welcher ihm in seinem geschwächten Zustand nicht entgegensetzen kann und schmerzhaft verkrampft. Zum Glück kommt ein zweiter Geist dazu, welcher mit dem ersten kommuniziert und ihn von seinem Opfer abbringt. Henk bricht verkrampft und geschwächt zusammen und wird von Augustus massiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-09-Galazaar.png|miniatur|links|Tor mit dem Abbild und Namen von Galazaar]] &lt;br /&gt;
Als Henk sich wieder bewegen kann, machen sich die Helden vorsichtig auf die Suche nach dem von Augustus vermuteten Tor. Bereits nach sehr kurzer Zeit stoßen sie auf eine gigantische Mauer und tatsächlich entdecken sie an der Stelle das erwartete Tor, jedoch ist an diesem keinerlei Anzeichen zu erkennen, dass es besetzt ist. Außerdem ist über dem Tor eine Darstellung und ein Name eingraviert, den Elora mit „Galazaar“ übersetzt, den die Menschen Boron nennen. Damit ist allen klar, dass es nicht das von ihnen gesuchte Tor zur Schmiede ist, und sie beschließen, an der großen Mauer weiterzugehen, da sie erwarten, auf weitere Tore zu stoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zunächst gehen sie auf eine bis zur Höhlendecke emporragende Konstruktion zu, über welcher ganz oben ein grünlicher Schimmer sichtbar ist. Außerdem scheint die Konstruktion einer riesigen Rampe zu ähneln, welche von der Decke in den benachbarten Bezirk hinunterführt. Da es keinen Zugang zu dieser Schräge gibt, folgen die Helden weiter der Mauer und kommen wieder zu der Stelle, an der sie gerastet haben. Sie folgen der Hauptstraße zurück und sehen wieder zu ihrer rechten die große Mauer.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-12-Soiriz.png|miniatur|rechts|Tor mit dem Abbild und Namen von Soiriz]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelangen sie an ein weiteres Tor, welches erneut mit einer Abbildung und einem Namen versehen ist. Diesmal steht dort „Soiriz“, welche Elora als Göttin der Gefahr bezeichnet. Dadurch ist allen bewusst, dass es erneut das falsche Tor ist, und  sie folgen weiter der Hauptstraße, bis sie nach kurzer Zeit einen leichten Lichtschimmer sehen. Dieser stammt von einem weiteren Tor, welches sich am Ende der Straße befindet und beleuchtet ist. Um einen Plan zu machen und sich nicht durch ihr eigenes Licht zu verraten, verstecken sich die Helden in einer Xishari-Behausung und wollen das weitere Vorgehen besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.30''') Die Helden rasten in einem hinteren Teil der Behausung, damit sich Henk etwas ausruhen kann, und Kenji spricht eine Bannung, um den Ort etwas erholsamer zu  machen, damit Henk etwas Ruhe finden kann. Augustus schildert Kenji, dass er schon wieder über sein Ziel hinausgeschossen ist, als er der Folterung von Larot zustimmte, und möchte von Kenji wissen, was er dagegen tun könne, damit er nicht nochmal auf solche dunklen Pfade gerät. Kenji erklärt, dass sich der Herr der Lügen gerne mit Einflüsterungen in unsere Gedanken schleicht, aber er versichert Augustus auch, dass er im Inneren ein Gefühl für das Richtige und Gerechte habe, auf welches er nur hören müsse. Augustus will wissen, was ihm helfe, wenn er es immer erst im Nachhinein feststellen könne, und Kenji verspricht ihm, eine Antwort auf diese Frage zu suchen. Bis dahin rät er Augustus, sich vor jeder wichtigen Entscheidung mit seinen Gefährten zu beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht danach Elora an und bittet sie als Expertin um Rat. Sie erklärt ihm, dass Dämonen immer von der Bereitwilligkeit der Menschen abhängig sind. Als Beschwörer ist es besonders wichtig, zu erkennen, wann ein Dämon ihn belügt, denn ansonsten wird man ihre Marionette und handelt nach ihrem Willen. Dann erzählt sich Augustus eine düstere Geschichte, welche sie mit Reveron erlebt hat. Sie wollten einen Berater des Königs verderben, doch weil dieser standhaft an seinem Passionsglauben und seinen Geboten festgehalten hat, obwohl sie seinen Besitz, seine Familie und seine Gesundheit verdarben. Doch der Berater verweigerte selbst mit zerstörtem Leib noch die Gefolgschaft und lächelte Elora mitleidig und vergebend an. Diese war von dem Blick gequält und hasste den Mann dafür, dass er gewonnen hatte. Elora offenbart den anderen mit dieser Geschichte die abartigen Taten, an denen sie mit Reveron aktiv beteiligt war. Sie gibt Augustus den Rat, sich etwas zu suchen, an das er aufrichtig glaubt und was ihm wichtig ist. Sie erinnert ihn an die thyrnischen Tugenden, denn so etwas hassen die Dämonen. Denn die Tugenden oder die Gebote der Passionen machen die Menschen stark, weshalb Dämonen alles daran setzen, diese zu verdrehen und zu zersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat die Geschichte und das Gespräch mitbekommen und wundert sich, da Eloras Ausführungen eigentlich bereits allen bekannt sein sollten, denn es sind natürlich immer unsere eigenen Entscheidungen und man muss etwas in sich haben, was das verhindert. Henk weist Augustus darauf hin, dass er doch seine Richtlinien habe, und Augustus bedauert, dass er diese in den wichtigen Momenten anscheinend immer wieder vergisst, was Henk seiner Jugend zuschreibt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-Mienen.png|miniatur|links|Das Tor zur Schmiede und den Minen]]&lt;br /&gt;
Um ihr weiteres Vorgehen planen zu können, schleicht Henk voraus und erkundet das Tor. Er berichtet, dass auf dessen linker Seite versteckt eine Strickleiter hinaus auf die Mauer führt, auf welcher mindestens eine Wache patrouilliert. Sie beschließen, dass Augustus und Kenji sich als Kultisten tarnen, welche durch das Tor wollen, und mit ihrer Aktion die Wache ablenken. Henk und Filgiz wollen vorher die Leiter erklimmen und in dem Augenblick, nachdem die Wache das Tor geöffnet hat, zuschlagen. Auf diese Weise würden die Helden gleichzeitig die Mauerwachen und die Torwache ausschalten und müssen keine Angriffe von oben befürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan wird umgesetzt und Henk und Filgiz schleichen die Strickleiter hinauf und verstecken sich oben. Henk löst oben eine kurze Reflexion aus,  welche für Augustus das Zeichen ist, mit Kenji vor das Tor zu treten. Kenji pfeift das Geheimzeichen und die Wache verschwindet, um das Tor zu öffnen. Henk und Filgiz haben sich oben herangeschlichen und dort zwei Wachen vorgefunden. Die eine überquert die Mauer, um das Tor öffnen zu lassen, als sie kurz innehält und Henk unsicher ist, ob er entdeckt ist. Doch die Wache gibt schließlich nach unten den Befehl, das Tor zu öffnen, und kurz danach greift Henk sie an. Filgiz stürzt sich auf die zweite Wache und in dem Kampf bekommt Henk einen Armbrustbolzen ab. Währenddessen öffnet sich das Tor und Augustus, der bereits unauffällig seine Waffe gezogen hat, stürmt auf den Torwächter zu. Er verwickelt den Ork in einen Zweikampf, doch leider befindet sich eine Patrouille in der Nähe, welche ein Warnsignal ausstößt, bevor sie sich in den Kampf einmischt. Kenji zieht seinen Säbel und beschäftigt den herbeistürmenden, damit Augustus sich auf den Kampf mit dem Ork konzentrieren kann. Als dieser dann zu Boden getreten und stark verletzt ist, nimmt Augustus Kenji seinen Gegner ab und gemeinsam bezwingen sie die Wächter. Auf der Mauer unterstützt Henk noch Filgiz im Kampf und die beiden schalten die Armbrustschützen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf entfernen sie den Schlüssel, welcher das Tor geöffnet hat, und nehmen ihn mit. Das Tor schließt sich und Filgiz zieht die Strickleiter auf der Außenseite hoch und kappt die Leiter auf der Innenseite in mehreren Schritt Höhe, damit niemand aus der Schmiede entkommen kann. Danach untersucht Filgiz vorsichtig das Gelände, während die anderen auf ihn warten und Henk seine Verletzung verarztet. Nach seiner Rückkehr berichtet Filgiz von zwei großen Gebäuden und in einem brennt Licht. Die Helden untersuchen zuerst das dunkle und vernehmen aus seinem Inneren Geräusche, welche auf einen Nebbkor hinweisen. Um nicht auf sich aufmerksam zu machen, können sie kein Licht mitnehmen und entdecken so nur, dass in der Mitte des Gebäudes ein großer Haufen Gestein liegt, welches der Nebbkor vermutlich zerkleinert. Sie umrunden das Gebäude und erkunden vorsichtig die Gegend, immer damit rechnend, auf Ilmor zu stoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem großen Platz steht eine gigantische Skulptur, welche einen Amboss mit Flammen darauf darstellt, und auf der anderen Seite befindet sich das große beleuchtete Gebäude. Doch die Helden wollen erst das weitere Gelände untersuchen, damit ihnen niemand in den Rücken fallen kann, wenn sie das beleuchtete Gebäude untersuchen, in dem sie Ilmor vermuten. Bei einer Untersuchung des Geländes finden die Helden mit Membranen versiegelte und mit Wasser gefüllte Minenschächte, doch keine weiteren Kultisten oder ihre Schergen. Daher kehren sie zurück zum großen Platz.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Schmiede.png|miniatur|rechts|Die Schmiede mit dem Aufzug in die tiefere Ebene]]&lt;br /&gt;
Jetzt spähen die Helden in das beleuchtete Gebäude hinein und entdecken eine Schmiede mit mehreren Essen, Materiallagern und einer Art Brunnen in der Mitte, in welchen Ketten hinabhingen, um vermutlich eine Art Fahrstuhl zu bewegen. Es ist niemand zu sehen, doch Henk hört von unten Stimmen, welche zu Eile antreiben, und Schmiedegeräusche. Doch der Aufzug lässt sich nicht bewegen, da er vermutlich unten festgestellt ist. In der Tiefe scheint sich eine weitere Ebene zu befinden, doch es ist äußerst gefährlich, die Kette hinabzuklettern, da sie sehr rutschig zu sein scheint, so dass nur Henk eine Chance auf Erfolg hätte. Bei der Durchsuchung der Schmiede finden die Helden etliche Schwerter, welche aus dämonischem Metall geschmiedet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen nach einem Weg, auf die tiefere Ebene zu gelangen, denn dort muss sich Sabaoths bester Kämpfer Ilmor, der Ritter aus Ankrz, aufhalten, welcher den Schlüssel zu den Teilen von Riunuz-Choxxu besitzt, in denen sich Octavia gefangen gehalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===18. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Erzlager.png|miniatur|rechts|Das Erzlager der Schmiede]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.31''') Um einen Zugang zu der tieferen Ebene zu finden, kehren die Helden zum Gebäude mit dem Nebbkor zurück und greifen den Dämon an, um das Innere des Gebäudes untersuchen zu können. Während Augustus und Kenji als erstes auf den Nebbkor zugehen, schleicht sich Henk von hinten an den Dämon heran. Nach einem kurzen Kampf, bei dem Henk etwas abbekommen hat, bezwingen sie den Wächter und durchsuchen das Erzlager. In der Mitte des Raumes entdecken sie eine Luke, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt und eine Erzrutsche in die tieferen Ebenen freigibt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebbkor-Arbeiter.png|miniatur|links|Nebbkor-Arbeiter]]&lt;br /&gt;
Die Helden klettern langsam und vorsichtig die Rutsche hinab und stoßen auf eine riesige Höhle, in welcher Gesteinsschutt aufgehäuft ist. Die Helden finden einen Ausgang, welcher sie vermutlich in das Tunnelsystem einer Erzminen führt. Dort klopft ein weiterer Nebbkor Steine und blockiert ihnen den Weg. Henk schleicht vor und lenkt die Aufmerksamkeit des Dämons auf sich. Dann flüchtet er vom Nebbkor verfolgt in einen Tunnel, so dass die anderen ihren Weg fortsetzen können. Henk versteckt sich in einem Gang und lässt den Dämon passieren. Dann schleicht er rasch zurück zu den anderen und verlässt durch einen schmalen Zugang, welchen der Nebbkor nicht passieren kann, das Tunnelsystem.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebbkor-Schmied.png|miniatur|rechts|Nebbkor-Schmied]]&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Strecke gelangen die Helden zu einer großen Höhle, in der sich eine uralte, dämonische Schmiede befindet. In der Mitte des Raumes, auf einer kleinen Halbinsel, welche von Lava umflossen ist, stehen ein Xishari und ein Nebbkor an einem großen Amboss. Um die Lava herum sind an Säulen Opfer angebunden, welche ihr Blut in die Lava vergießen und diese so grün gefärbt wird. Der Nebbkor-Schmied hält ein grünes Schwert über den Amboss, über welches der Xishari gerade einen Zauber spricht. Dann übergibt er das Schwert an einen Menschen, bei dem es sich nur um den ehemaligen Ankarzer Ritter und jetzigen Kultisten Ilmor handeln kann. Hinter ihm stehen zwei von Graltiks Männer. Die Helden verstecken sich hinter großen Felsen, beobachten sie Szene und beraten ihr Vorgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden sich lautlos nähern wollen, sind sie leider nicht so leise, wie sie gerne wären, worauf Ilmor den Ork von Graltik zum Nachsehen in die Richtung der Helden schickt. Als er bei den versteckten Helden ankommt, gleitet Schutuhx auf Geröll aus und verursacht ein leises Geräusch. Der Späher meldet sofort seine Entdeckung und wird anschließend von Schutuhx geistig kontrolliert und auf Ilmor angesetzt, jedoch vom Assassinen abgefangen und aufgehalten.  Ilmor heißt die Helden willkommen, stellt sich vor und liefert sich mit Augustus ein Wortgefecht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ilmor.png|miniatur|links|Ilmor von Kessingen]]&lt;br /&gt;
Während Augustus gegen Ilmor im Duell antritt und mit doppelten Schlägen auf ihn einschlägt, schießt Henk diesem zweimal in den Rücken, bevor er sich dem Xishari zuwendet. Kenji begibt sich in das Kampfgeschehen und blendet den Xishari, während Elora den Nebbkor unter ihre Kontrolle bringen will. Dann unterbricht Kenji einen Zauber des Xishari und Henk schlitzt diesem den Bauch auf. Kenji muss vor dem Nebbkor fliehen, nachdem Elora die Kontrolle verloren hat. Obwohl sich Augustus immer wieder von Ilmors Sprüchen über Octavia verunsichern lässt, tötet er schließlich Ilmor und beschäftigt danach den Nebbkor, Henk tötet den Xishari und unterstützt Augustus und Kenji gibt dem Nebbkor den Rest mit einem Lichtblitz. Schutuhx hat sich im Kampf zuerst den Assassinen und dann den Ork zu sich geordert und die Gehirne gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf kümmert Kenji sich um Henks Verletzungen und sie bemerken, dass ein an eine Säule gekettetes Opfer überlebt hat. Henk schickt Augustus hin und rät ihm, dem Leiden ein Ende zu setzen. Obwohl das Opfer mit einem Heiltrank gerettet werden könnte, entscheidet sich Augustus dafür, den Heiltrank für später zu sparen und „erlöst“ das Opfer, welches ihn überrascht anblickt. Kenji wird in die Entscheidung nicht einbezogen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Merek-Schlüssel.png|rechts|miniatur|Der Schlüssel mit einer Abbildung des dunklen Gottes Merek]]&lt;br /&gt;
Augustus durchsucht Ilmor, wirf die leiche mit Schwert, Schild und Amulett in die Lava und nimmt den Schlüssel für das Tor an sich. Dann sucht er den Aufzug auf, entriegelt ihn und meldet Filgiz, dass er die Helden bald hochziehen kann. Kenji hilft Henk zum Aufzug und oben in der Schmiede legen sich die Helden zur Rast nieder, während Filgiz Wache hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.32''') Augustus, Henk und Kenji schlafen eine ganze Weile und haben dabei unterschiedliche Träume. Henk erwacht als erster und bemerkt erneut weitere Veränderungen an sich. Seine Haut ist grauer geworden, seine Fingernägel länger und spitzer und seine Augen reflektieren und sehen besser in der Dunkelheit. Als Kenji und Augustus aufwachen, erzählt er von seinem Traum, in dem Menschen in einer Kammer von [[Nebbkor|Nebbkoren]] mit einer seltsamen Flüssigkeit übergossen wurden und sich dann veränderten. Doch Henk hat noch mehr das Ende erlebt und kann nicht sagen, zu was sie sich verändern. Augustus spekuliert, dass sich in dieser Kammer, die sich ja irgendwo befinden muss, Hinweise finden lassen, die weiterhelfen, doch Elora macht ihn darauf aufmerksam, dass nur Reveron Henks Fluch auflösen kann, wenngleich er wohlmöglich durch alte Riten zu diesem Blutfluch inspiriert worden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Kenji Augustus an und erzählt ihm, dass er im Traum das Schicksal des überlebenden Opfers von seiner Gefangennahme bis zu dem Ritual durch dessen eigene Augen gesehen hat. Kenji beschreibt ihm das entsetzt-überraschte Gefühl des Opfers, als Augustus ihm nicht geholfen, sondern es getötet hat, und weist ihn auf Gnade und Mitgefühl als zentrale Werte hin. Augustus fühlt sich schon leicht schuldig, zumal er im Traum ein großes Lob für seine Aktion von dem verhassten Silvius bekommen hat. Dadurch ist ihm die Ähnlichkeit zu seinem Onkel bewusst geworden und Augustus erinnert sich der Werte seines Vaters. Ein Teil  von ihm bereute die Tat, doch Henk findet, dass er in diesem Fall ganz richtig gehandelt hat. Die moralische Debatte zwischen den Helden endet damit, dass Augustus die Wunden der beiden versorgt, da diese sich leicht entzündet hatten.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-08-sklaven.png|miniatur|links|Kammer der Sklaven]]&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen den Schmiedebezirk durch das große Tor und verschließen es danach wieder. Als sie nach dem Tor von Merek suchen wollen, taucht vor ihnen ein Geist auf, welchen Kenji als denjenigen erkennt, welchem er zuvor zur Bewusstwerdung verholfen hat. Der Geist macht eine winkende Bewegung und fliegt auf dem Weg davon. Die Helden beschließen, ihm zu folgen, zumal er sich mehrfach umdreht. Der Elbengeist führt sie bis zum Tor von Galazaar und biegt gegenüber in eine Gasse ein, die auf ein Gebäude zuläuft. Er fliegt auf das Dach und wartet dort. Mit Hilfe von Henks Enterhaken erklimmen die Helden mit Elora und Filgiz das Gebäude, nur Schutuhx weigert sich zu klettern, und will warten. Oben finden die Helden einen Riss, der ins Innere führt und nutzen das Enterseil, um hinunterzugelangen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-Zombies.png|miniatur|rechts|Relief auf der Tür zur Kammer der Sklaven mit der Abbildung einer Versklavungsprozedur]]&lt;br /&gt;
Kenji erhellt das Innere und auf der Außentür wird ein Relief sichtbar. Hinter der Innentür sind leise Geräusche zu vernehmen und die Helden ziehen den Öffnungshebel. Die Geräusche kommen von einer uralten Mumie, welche langsam auf sie zukroch. Augustus erlöst das arme Wesen durch Enthauptung und die Helden betrachten den Raum. An der Hinterwand sind weitere neuen Mumien angekettet, deren Geister sie alle durch Enthauptung befreiten. Der Elbenführer taucht wieder auf, sagt etwas auf elbisch zu Kenji, was ein Dank sein könnte, und deutet dann zwei Knochenhaufen im Raum. Deren Untersuchung offenbart eine elbische Brosche und eine Gürtelschnelle der Elben, welche jedoch enttäuscht von dem Führergeist betrachtet werden. Er winkt den Helden und verschwindet durch die Tür mit dem Relief.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC_Karte-07-Futterstätte.png|miniatur|links|Kammer des Futters]] [[Datei:RC-Rel-Futter.png|miniatur|rechts|Relief der Tür zur Kammer des Futters mit der Darstellung eines Xishari-Festmahls]]&lt;br /&gt;
Die Tür lässt sich öffnen und gibt den Weg frei zu einem Gebäude mit drei Eingängen, durch deren rechten der Geist hindurchschwebt. Die Helden folgen ihm und gelangen in einen länglichen Raum mit einer großen runden Vertiefung im Boden, welche über eine gebogene Rille mit einer kleinen runden Vertiefung verbunden ist. Verkrustungen lassen darauf schließen, dass Blut durch die Rillen geflossen ist. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich eine Tür, welche mit einem Relief versehen ist, welches Augustus bekannt vorkommt, so dass er sich orientieren kann. Henk entdeckt an dem Pfeiler in der Mitte eine kaum sichtbare Tür und sucht nach dem Öffnungsmechanismus. Er findet eine Stelle in der Decke, in welcher anscheinend einst eine Kette zum Öffnen hing. Es gelingt ihm, an den obersten Ring zu fassen und mit seinem ganzen Körpergewicht daran ziehen, worauf sich die Tür öffnet und einen Zugang zum Keller freigibt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC_Karte-07-Futterstätte-Keller.png|miniatur|links|Keller unter der Kammer des Futters]]&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich hinab und finden eine große Höhle mit herumliegenden Knochen vor. In Kenjis Lichtschein sind zwei größere Knochenhaufen zu erkennen, die sich links und rechts in den hinteren Höhlenbereichen befinden. Augustus und Henk begeben sich zu dem linken Knochenstapel, während Kenji ein Gebet für die Opfer spricht. Kaum nähern sich die beiden dem Haufen, ist ein Schnüffeln zu vernehmen und unter dem Knochenstapel taucht ein Dämon auf, welcher sich zu Augustus wendet.[[Datei:Rattalake.png|miniatur|rechts|Ein resteverzehrender Dämon, von Henk „Rattalake“ genannt]] Während dieser den Dämon, welcher noch langsam von der langen Ruhe ist, beschäftigt und seine scharfen Klauen abwehrt, umrundet Henk die, wegen ihrer Ähnlichkeit mit einer Ratte und einer Kakalake von ihm „Rattalake“ getaufte, Kreatur und greift sie von hinten an. Als Kenji den Kampf bemerkt, blendet er den Dämon und gemeinsam überwinden sie ihn. Der Elbengeist taucht wieder auf und positioniert sich über einem Haufen von Knochen am Ende der Höhle, in dem Kenji ein elbisches Schmuckstück mit Steinen findet. Der Geist wirkt nicht zufrieden und begibt sich zu einem Haufen in der Mitte der Höhle, in welchem Kenji einen elbischen, mit Goldintarsien versehenem Dolch findet, welchen er Henk übergibt. Der Geist schwebt nun in den rechten Teil der Höhle, vorbei an einem weiteren Knochenstapel und verweilt ganz hinten über einem Haufen von Knochen. Um den vermuteten Dämon unter dem Knochenstapel nicht zu wecken, schleicht Henk vorsichtig an der Höhlenwand entlang zur Position des Geistes, ohne bemerkt zu werden. Er entdeckt unter etlichen Knochen eine Lampe aus Elfenbein, nimmt sie an sich und kehrt vorsichtig zu den anderen zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Laterne der Caldra.png|miniatur|links|Die uralte Laterne der Caldra – Calar Caldra, mit der Darstellung von Spea (elb. Caldra), die mit ihrem Sternenzepter auf einem Einhorn reitet]]&lt;br /&gt;
Henk überreicht Kenji seinen Fund, welcher eine Darstellung von Spea, die mit ihrem Sternenzepter auf einem Einhorn reitet, entdeckt. Im Inneren der Lampe befindet sich ein großer Kristallstern, welchen Kenji durch einen Lichtspruch zu strahlen bringt. Das Licht ist sehr hell und anscheinend heilig, denn Elora fühlt sich in ihm nicht so richtig wohl. Die Helden verlassen den Keller und das ganze Gebäude durch die Tür mit dem Relief. Als sie diese öffnen, erwartet sie der Elbengeist, hinter dem sich die befreiten Geister der Mumien versammelt haben, und ist erfreut über die strahlende Lampe, die er „Calar Caldra“ nennt. Er weist auf eine Geisterfalle, welche sich in der Nähe der Helden befindet, und Kenji interpretiert sein Anliegen so, dass die Falle zerstört werden soll. Die anderen sind einverstanden und so entfernt Kenji zunächst den Knochenkreis herum, um anschließend den Topf mit seinem Stab zu zertrümmern. In dem Augenblick, als das Gefäß zerbricht, kommen die gefangenen Geister frei. Es sind weit mehr, als die Helden erwartet haben, und alle starren auf das Licht, welches von der Lampe der Caldra ausgeht. Ihr Licht scheint das Bewusstsein der Geister zurückzubringen und, nachdem der Elbengeist mit ihnen gesprochen hat, verschwinden die Geister gemeinsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, Augustus' Karte zu folgen und alle Geisterfallen, denen sie begegnet sind, zu zerstören, um die Elbengeister zu befreien. Bei den meisten Fallen gelingt dies problemlos, doch muss für die Falle an der Arena eine Möglichkeit gefunden werden, dass die [[Loigg'Il]] sich damit einverstanden erklären. Henk bittet [[Schutuhx]], mit dem Aufseher zu kommunizieren und ihm durch Erinnerungen zu beweisen, dass die Geister nach ihrer Befreiung keine Bedrohung für die Gedankenschinder darstellen. Schutuhx erklärt sich nur unter der Bedingung bereit, dass er einen weiteren Regenerationstrank bekommt. Henk handelt aus, dass er diesen erst nach dem Gespräch mit dem Aufseher bekommt. Auf diese Weise beseitigen die Helden sieben ihnen bekannten Fallen einschließlich derjenigen im Schmiedebereich. Dort wird auch der Geist des unschuldigen Opfers befreit, welcher auf Augustus zufliegt und ihn vorwurfsvoll anblickt, bevor er verschwindet.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-11-Berezkhor.png|miniatur|rechts|Tor mit dem Abbild und Namen von Berezkhor (Merek)]]&lt;br /&gt;
Anschließend suchen die Helden das Tor, zu dem der Schlüssel von Ilmor passt, und finden es in der Nähe der Hauptstraße. Sie öffnen es und gelangen so in den Sakralen Bereich von Riunuz-Choxxu. Vorsichtig lauschen sie in die Dunkelheit und hören leichte Geräusche. Sie kommen von einer eingestürzten Tür, welche vor einem Gebäude auf dem Boden liegt. Sie hat einen von Graltiks Männern eingeklemmt, der verzweifelt versuch, den Stein abzuschlagen, um sich zu befreien. Die Helden verhören ihn und erfahren, dass er auf den Befehl von Reverons Anhängerin Melica von den eigenen Leuten hier zurückgelassen wurde. Er verspricht, ihnen Informationen über Reveron und seinen Aufenthaltsort zu verraten, wenn die Helden ihn aus seiner misslichen Lage befreien würden. Nach kurzer Beratung stimmen sie zu und erfahren, dass sich Reveron in einem Gebäude befindet, auf welcher ein &amp;quot;abgehackter Arm&amp;quot; zu sehen sein soll. Man erreiche dieses Gebäude, indem man der Mauer folge. Schuthux vermutet, dass es sich bei dem Gebäude um das &amp;quot;Archiv&amp;quot; von Riunuz-Choxxu handelt. Dort hat sich Reveron mit seinen Anhängern verbarrikadiert und brütet in der unteren Etage Nebbkore aus, wofür viele Menschen ausbluten. Außerdem sollen sich etwa fünf Xishari-Priester bei ihm befinden. Die Helden beschließen, das „Archiv“ aufzusuchen, Reveron auszuschalten und so Henk von dem Blutfluch zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===19. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.33.''') Die Helden halten sich rechts vom Tor und nahe der Wand, genau wie Graltiks Mann gesagt hat. Die Lampe der Caldra verscheucht die kleinen dämonischen Krebse, sodass die Helden problemlos flache Wasserstellen überwinden können. Sie stoßen auf einen größeren Platz, auf welchem eine Geisterfalle platziert ist und von dem eine große steile Rampe in die Höhe führt, an deren Ende ein grünlicher Schimmer zu erkennen ist. Die Helden erklimmen sie und gelangen zum Haupteingang von Riunuz-Choxxu. Aus der Höhe sieht Henk mit seiner neugewonnenen Nachtsicht ein großes Gebäude zu ihrer Rechten, welches das Archiv sein dürfte. Nach dem Abstieg zerstört Kenji die Falle und gibt den Geistern durch das Licht der heiligen Lampe ihr Bewusstsein zurück, woraufhin sie wie die Male zuvor von dem elbischen Geisterführer abgeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während der Befreiung der Geister wird Henk bewusstlos und kommt erst einige Zeit später wieder zu sich. Augustus kümmert sich um ihn und als Henk erwacht, ist sein Verhalten seltsam verändert. Er bemitleidet Kenji zutiefst wegen seiner schweren Kindheit und Augustus aufgrund des Verlusts seines Vaters. Henk leidet unter empathischer Überempfindlichkeit und kann sei Verhalten auch nicht wirklich kontrollieren. Er leidet unglaublich vor beinahe hysterischem Mitgefühl und die anderen haben schon Probleme, ihn zum Weitergehen zu bewegen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild-Flederauge.png|miniatur|links|Der dämonische Späher]]&lt;br /&gt;
Die Helden nutzen nun einige recht neu angelegte Stege, um tiefere Wasserstellen zu überqueren, und entdecken einen Dämonenspäher, der aus einem riesigen Auge mit ledrigen Flügeln besteht und die Spitze einer großen Pyramide umkreist, an welcher der Weg vorüberführt. Augustus ermutigt Henk, welcher als einziger sicher einen Bogen führen kann, seinen letzten Pfeil auf den fliegenden Dämon abzuschießen. Doch Henk zögert, weil er unter anderem befürchtet, vorbeizuschießen und möglicherweise einen von Graltiks Männern zu verletzen, denn er hat auch für seine Feinde tiefstes Mitleid. Doch bei Dämonen sieht es anders aus und so lässt sich Henk überzeugen, den Schuss abzugeben, obwohl er große Sorge hat, dass er die Erwartungen seiner Freunde enttäuschen könnte, wenn er versagen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach großer Überwindung holt Henk den Dämonenspäher aus der Luft und stürzt sich mit dem Dolch auf ihn, da dieser durch den Pfeiltreffer noch nicht tot war. Nachdem der Weg frei ist, überqueren die Helden die Planken und nach der großen Pyramide betreten sie wieder Steinboden. Nach kurzer zeit entdecken sie das Archiv, welches sich in einem gigantischen Turm befindet. Bei der ersten Erkundung gelangen die Helden auf die Rückseite und finden dort vier Stelenhäuser und eine riesige Zerrox-Statue vor. Die Stelenhäuser sind ausgeplündert und haben Teile von Zerrox enthalten, nämlich Auge, Klaue, Zahn und Zunge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28a-auge.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Auge - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28b-finger.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Finger - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28c-zahn.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Zahn - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28d-zunge.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Zunge - geplündert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-schwarze_hand.png|100px|miniatur|links|Die schwarze Hand mit der Inschrift: „''Heil der schwarzen Hand''“]][[Datei:Rel-27-Archivtür.png|300px|miniatur|rechts|Die Eingangstür des Archivs. Der Text lautet übersetzt: „''Preise die Macht des linken Pfads!''“ und weiter: „''Ehre dem geteilten [[Phanon|Arkis]]! Seine Linke ist Schatten, Schatten ist Leid, Leid ist die Waffen der Macht, die Macht ist unser, möge die Welt erzitttern!''“]]&lt;br /&gt;
Der weitere Weg an der Rückseite des Gebäudes entlang ist schließlich von Wasser überflutet und die Helden kehren um und umrunden das Archiv auf der anderen Seite. Sie entdecken eine Statue, welche eine geöffnete Hand mit einem Auge im Zentrum darstellt. Sie ist auf einem Platz positioniert, welcher direkt vor dem Eingang ins Archiv liegt, welcher durch eine schwere Tür gesichert ist, welche mit einem Relief geschmückt ist, das Arkis ([[Phanon]]), den Gott der Magie darstellt. Dieser hat eine weiße und eine schwarze Hand und der Text, den Elora übersetzen kann, spricht von dem „Kult der schwarzen Hand“. [[Schutuhx]] informiert die Helden über den „Kult der schwarzen Hand“ und von dem Plan der Kultisten, dem Gott der Magie seine lichte Hand abzuschlagen, damit die Schattenmagie als einzige Magieform bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Untersuchung der Umgebung entdecken die Helden drei kleinere, aufgebrochene Pyramiden, in denen sich je ein Relief mit einer Xishari-Abbildung befinden, auf denen auch deren Namen verzeichnet sind. Die Vermutung kommt auf, dass Reveron sich dieser Namen bedient hat, um sich Xishari zu beschwören, zumal ihr Informant erwähnt hat, dass sich auch mehrere dieser uralten Schlangendämonen im Archiv befinden. Da die Abbildungen in den Pyramiden mit den drei Xishari auf der Archiv-Tür identisch sind, vermuten die Helden, dass es sich bei ihnen um die Hohepriester des „Kultes der schwarzen Hand“ handelt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Rel-24-priester-dolch.png|Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher einen Dolch trägt.&lt;br /&gt;
File:Rel-25-priester-kugel.png| Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher eine Kugel trägt.&lt;br /&gt;
File:Rel-26-priester-stab.png| Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher einen Stab trägt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden beraten lange, wie sich in das Archiv gelangen können, und der einzige Weg scheint durch die Eingangstür zu führen. Diese lässt sich nicht so einfach aushebeln oder aufgrund eines fehlenden Schlosses mit viel Geschick knacken. Dann erinnern sie sich an die Feuerkanone, welche von den Piraten geführt wird, und beschließen, dass Filgiz zum Hintereingang von Riunuz-Choxxu zurückkehrt und [[Käpt'n Sturmschnauze]] mit ihren Männern und der Kanone holt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden rasten in einer alten Lagerhalle, die sich etwas abseits des Haupteingangs befindet, und warten dort auf Filgiz Rückkehr. Während der Rast verkrampft sich Henks Körper und er mutiert erneut. Mit gierigen Blicken schaut er zu Kenji und plötzlich stürzt er sich auf ihn und versucht, ihn zu beißen. Augustus greift ein und reißt Henk zurück. Dabei gelingt es diesem, Augustus Hand zu erreichen und Henk beißt ihm zwischen Daumen und Zeigefinger ein kleines Stückchen heraus. Dann kaut er genüsslich darauf herum, während ihm Tränen aus den Augen schließen. Nachdem sich Henks Heißhunger etwas gelegt hat, erklärt er den anderen seine Lage. Henk ist hin und hergerissen zwischen einen Heißhunger auf Fleisch und dem Bewusstsein, dass dies zu Leid bei seinen Freunden führt. Trotz dieses Schuldgefühls kann er sich aber nicht gegen den Hunger wehren. Genau diese Ambivalenz zwischen Schuld und Gier zerreißt ihn innerlich und hierin besteht auch der Fluch, dem er ausgesetzt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem jetzt hoffentlich für die nächste Zeit keine Gefahr von Henk ausgehen wird, legen sich die Helden schlafen und Augustus übernimmt die erste Wache. Nach längerer Zeit weckt er Elora, damit sie die zweite Wache übernehmen kann. Bei Wachwechsel bemerkt Augustus, dass Henk sich regt und anscheinend auch erwacht ist. Daher legt er sich zwar nieder, doch Augustus schläft nicht, sondern hat ein wachsames Ohr auf Henk, damit dieser nicht in seinem Wahn Elora angreift. Henk unterhält sich zunächst mit Elora über seine Situation und den Fluch und geht danach hinaus zu Schutuhx, welcher vor der Lagerhalle seine Aufzeichnungen durchsieht und erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit, in der Augustus nicht mehr eingeschlafen ist, sind Stimmen zu hören, aus denen geschlussfolgert werden kann, dass die Piraten eingetroffen sind. Die Helden stehen auf und gehen zum Platz vor dem Archiv, um die Kanone in Empfang zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.34.''') Filgiz hat Käpt’n Sturmschnauze und ihre Männer zum Vorplatz des Archives geführt und sich dort mit den Helden getroffen. Zunächst muss erneut ausgehandelt werden, was der Lohn für ihre Hilfe sein soll, und Sturmschnauze fordert alle Schätze, die sie in dem Gebäude finden werden. Augustus weist darauf hin, dass ihre Hilfe der Preis für ihr Rückreise sei, und Henk sagt ihnen zu, dass sie alles behalten dürften, was nicht wichtig für den Auftrag der Helden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanone wird auf dem Sockel der Hand-Statue platziert und auf die linke Seite des Tores ausgerichtet. Nach dem zweiten Schuss ist eine kleine Ecke weggesprengt worden, so dass der Zugang einzeln bereits möglich wäre. Henk schleicht vor und erkundet das Innere. Er findet heraus, dass mindestens ein Nebbkor Wache hält, und versucht, diesen zum Tor zu locken, damit bei einem weiteren Schuss die möglichen Trümmerteile des Tores auf ihn fliegen. Henk entkommt knapp einem Schlag des Wächters, bevor er wieder aus dem Loch herauskommt. Sofort feuert die Kanone ein drittes Mal und das Tor gibt nach und wird aufgesprengt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Eingangsraum.png|miniatur|rechts|Der Eingangsraum des Archivs]]&lt;br /&gt;
Augustus stürzt sich sofort auf den Nebbkor und Henk schlüpft an diesem vorbei, um einen weiteren Nebbkorwächter, welcher unter den Trümmern liegt, auszuschalten. Auch Sturmschnauze beteiligt sich an dem Kampf, während ihre Männer beim Anblick des Echsenwächters unter Schock erstarren. Obwohl der Nebbkor mit mächtigen Schlägen um sich schlug, wird er überwältigt und der Raum untersucht. Im Zentrum steht eine gigantische Statue von Dimoria und an der Hinterwand hängt ein Relief mit der Abbildung der drei Hohepriester, deren Pyramiden die Helden zuvor entdeckt hatten. Eine Tür, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt, führt weiter in das Archiv.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Nebbkor-Kämpfer.png|miniatur|links|Nebbkor-Kämpfer&lt;br /&gt;
File:Statue-Dimoria.png|Statue der Dimoria&lt;br /&gt;
File:RC-Relief-Hohepriester.png|Relief der Hohepriester&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss1.png|miniatur|links|Erdgeschoss des Archivs mit Aufgang nach oben]] &lt;br /&gt;
Der erste Bereich, der hinter der Tür liegt, enthält viele hohe Regale, in denen ohne erkennbares Ordnungssystem rote tafeln eingelagert sind, auf denen Flüche stehen. Elora untersucht das erste Regal, während die anderen die Umgebung betrachten. Neben einen Aufgang nach oben, welcher allerdings am Ende mit einer Tür verschlossen ist, welche nur mit einem Schlüssel geöffnet werden kann, finden die Helden Statuen der Hohepriester, die anscheinend dieses Archiv geleitet oder angelegt haben. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss2.png|miniatur|rechts|Erdgeschoss des Archives mit Fluchtafel-Fund]]&lt;br /&gt;
Bei der anschließenden Untersuchung entdecken die Helden weitere Archivräume und vor einer weiteren geschlossenen Tür finden sie Tafeln, welche aus dem Regal genommen und anscheinend studiert wurden. Elora findet auf ihnen den Text zu Henks Fluch, welcher „Der Hunger der zerrissenen Seele“ genannt wird. Den genauen Fluchtext will Henk nicht hören, stattdessen untersucht er die geschlossene Tür, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss3.png|miniatur|rechts|Erdgeschoss des Archives mit den Überresten elysischer Diener]]&lt;br /&gt;
Dahinter befindet sich ein Raum, in dem die Überreste elysischer Diener präsentiert werden. Die Asche eines Phönix ruht unter einer Glaskuppel und die Skelette eines Greifens und eines Einhorns sind wie unter Qualen verdreht aufgestellt worden. Außerdem befindet sich in dem Raum ein Abgang in tiefere Gewölbe, in denen die Nebbkore ausgebrütet werden sollen. Elora spürt die Anwesenheit von Reveron, wobei sie den genauen Ort nicht bestimmen kann. Die Helden beschließen, die Skelette abzubauen, was Kenji andächtig übernimmt, und Augustus zerstört mit seinem Schwert das Glas über der Phönixasche. Der Zauber, welcher in der Glaskuppel gespeichert ist, geht kurzfristig auf Augustus über und lähmt ihn mit Eiseskälte, bevor er sich verflüchtigt. Kenji nimmt die Asche des Phönix an sich.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Arena.png|miniatur|links|Kellerraum mit Nebbkor-Eiern und Jungtieren]]&lt;br /&gt;
Anschließend begeben sich die Helden nach unten und gelangen in einen langen Gang mit einer Linkskrümmung, von dem nicht zu öffnende Türen abgehen und welcher in einem großen, runden Raum endet, in dem die Nebbkor-Eier ausgebrütet werden. Ein Haufen Leichen hat dazu das Blut geliefert. Als Kenji Licht macht, erkennen die Helden, dass sie sich in einer Art Arena befinden, aus welcher drei Tore hinausführen. Außerdem existieren drei Emporen, die gute 4-5 Schritt erhöht liegen und zu denen es keine erkennbaren Zugänge gibt. In der Mitte der Halle steht eine gigantische Statue von [[Hazug-Ságok]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Reveron.png|miniatur|rechts|Meister Reveron mit dämonischem Wachhund und Arlena von Tressburg]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten mit den Piraten die Halle und werden sofort von jungen Nebbkoren angegriffen, denen sie sich aber gut erwehren können. Plötzlich schnellt ein Gitter an der Eingangstür herunter und sie sind gefangen. Auf der mittleren Empore erscheint Reveron mit seinem dämonischen Wachhund und in Begleitung von Arlena, Eloras Schwester. Reveon begrüßt seine Gäste und macht sich über sie lustig. Da entweicht der Dämon aus Elora und stürzt sich in einer schwarzen Rauchschwade auf Reveron und hüllt ihn komplett ein. Doch kurze zeit später verschwindet der Rauch und Reveron hält eine kleine Flasche in der Hand, in der er den Dämon gefangen hat. Dann verlässt er die Empore und macht Platz für die Hohepriester, welche nun auf den drei Emporen erscheinen und mit einem Zauber beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk versucht, mithilfe seines Enterhakens die mittlere Empore zu erklimmen, während die anderen sich der Jung-Nebbkore erwehren. Filgiz versucht, einen Hohepriester aus seiner Zauberkonzentration zu bringen, indem er ihn mit Steinen bewirft, doch der Profi lässt sich dadurch nicht irritieren. Zwar verletzt Henk noch einen der Priester mit seinem Dolch, doch den Helden gelingt es nicht, den Zauber der drei Xishari zu unterbrechen, und so bildet sich eine große, schwarze Wolke über ihren Köpfen, die sich langsam herabsenkt. Gleichzeitig öffnet sich die einzelne Tür und ausgewachsene Nebbkore kommen mit einigen von Graltiks Männern in die Kammer. Nur Kenji gelingt es mit Hilfe des Lichtes, sich etwas länger gegen die dunkle Wolke zu behaupten, doch schließlich sinken die Helden mit ihren Verbündeten zu Boden, verharren dort ohne Gegenwehr und werden fortgetragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-Mumie.png|miniatur|rechts|Relief in der Mumienhalle]]&lt;br /&gt;
Die Helden werden in die erste Etage des Archivs gebracht und durchqueren noch gemeinsam einen Raum, in dem sich uralte Mumien mit wahnsinnigen Augen befinden. Henk wird dort angekettet, Augustus in einen Nebenraum und Kenji eine Etage höher gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===20. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.35.''') Die Helden werden voneinander getrennt gefangen gehalten und wissen nicht, wie es den anderen ergeht. Auch der Verbleib und das Schicksal von Elora oder Sturmschnauze und den Piraten ist unbekannt. So kann nur jeder stark sein und hoffen, einen Ausweg zu finden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Mumienhalle.png|miniatur|links|Die Mumienhalle - in der großen Kammer ist Henk und in der kleinen Kammer Augustus gefangen.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Augustus‘ Erlebnisse&amp;quot; hide=&amp;quot;Augustus‘ Erlebnisse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus ist in einer Kammer auf einen Untersuchungstisch gefesselt. Mit ihm im Raum sind Schutuhx und ein weiterer Loigg'Il, welche an Säulen gekettet sind und seltsame Halsbänder tragen, welche die magischen Fähigkeiten unterdrücken. Der fremde Gedankenschinder ist ein Agent von Uozk, welcher untersuchen sollte, ob die Xishari wiedergeholt worden sind. Augustus erklärt ihm die Lage und erzählt von den drei Xishari-Hohepriestern. Der Agent will zurück zu Uozk und Verstärkung holen, um mit Zauberkraft gegen die Xishari vorzugehen.&lt;br /&gt;
Lord Reveron kommt zu Besuch und bietet Augustus an, seinen alten Platz als Principus Mortis wieder einzunehmen und gemeinsam mit Sabaoth und ihm über Barthavion zu herrschen. Doch Augustus lässt sich nicht verführen und will diesen Weg nie wieder gehen, worauf Reveron ihm viel Freude als Mumie wünscht und die Kammer verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora und Arlena kommen in die Kammer und bereiten einen Fluch vor, den sie auf Augustus sprechen wollen. Elora spricht die Formel und ritzt Zauberzeichen auf Augustus Schlüsselbein. Sie flüstert ihm zärtlich ins Ohr, dass er gleich schreien müsse, und Augustus gibt sein Bestes. Doch als sein gespielter Schrei Arlena nicht zu überzeugen scheint, sticht Elora ihn ins Bein, so dass er wirklich vor Schmerz aufschreit und so eine überzeugende Schau abliefert. Dann verlassen die beiden die Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlena kommt allein vorbei und bedankt sich für die Rettung ihres Lebens, als sie Augustus etwas seiner Lebenskraft absaugen konnte, nachdem sie von einem Diener der Loigg‘Il verletzt worden ist  (vgl. [[Kalender#26._Sideon|Episode 22.01]]). Sie beschwört Augustus, doch noch die Seite zu wechseln und dort zusammen mit Elora sein zu können, die wirklich etwas für ihn übrighabe. Doch sie habe jetzt gemerkt, wohin sie gehöre, und Augustus soll sein Leben nicht so einfach wegwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora kommt allein herein und schneidet Augustus Fesseln los. Er küsst sie und erfährt, dass oben Kenji geopfert werden soll, um Reveron den Aufstieg zu einem Halbdämon zu ermöglichen. Während Elora wieder zu den Kultisten zurückkehrt, befreit Augustus die Loigg’Il und vereinbart, dass der Agent mit Verstärkung zurückkehrt und sie die Xishari aufhalten. Dann überwältigen sie die Wachen in der Mumienhalle, indem Schutuhx eine kontrolliert und der Agent zwei Wachen übernimmt. Filgiz wird befreit und schneidet weitere Überlebende los. Augustus befreit Henk und stellt fest, dass Sturmschnauze vermutlich von diesem getötet und angefressen wurde. Von den Piraten hat nur Piet überlebt, welcher jedoch dem Wahnsinn verfallen scheint und schreiend aus dem Gebäude rennt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henks Erlebnisse&amp;quot; hide=&amp;quot;Henks Erlebnisse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Erlebnisse&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Erlebnisse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Ritualhalle.png|miniatur|rechts|Die Ritualhalle – mit der Glaskuppel und dem Ritualkreis, für den Kenji sein Blut geben soll.]]&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus Filgiz befreit hat, schleichen die beiden in die nächste Etage hoch und kommen zu einer Halle, in der alle Kultisten sich in einem Ritualkreis versammelt haben, in dessen Mitte Reveron steht, welcher eine Beschwörung spricht. Henk ist an eine Säule gekettet und muss dem Ritual zusehen. Direkt am Eingang befindet sich am Rand des Raumes eine Glaskuppel, unter welcher sich eine betende Gestalt aus gleißendem Licht befindet. Filgiz befreit Henk und bewaffnet ihn, während Augustus zunächst die Glaskuppel einschlägt, unter welcher er Kenjis Seele vermutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Kenji liefert am anderen Ende des Raumes das Blut für dieses dämonische Ritual und Elora schneidet ihm die Wunden, aus denen sein Blut in die Rinne am Boden fließt. Im Kreis steht Lord Reveron und um ihn herum sind die Teile von Zerrox angeordnet, welcher er habhaft werden konnte. Ihre Kraft scheint auf ihn überzugehen, denn Reverons Gestalt beginnt sich im Laufe des Rituals zu wandeln. Die Kultisten bemerken den Angriff und gehen zum Gegenschlag über. Elora befreit Kenji und greift ihre Schwester Arlena an, um sie zu überwältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus endlich die Glaskuppel zerschlagen hat, entsteigt ihr ein Sevas und strahlt sein göttliches Licht in den Raum. Es wird immer stärker und die Kultisten fliehen aus dem Raum. Auch Schutuhx, welcher mit „seinem“ Wächter nach oben gekommen ist, dreht sofort wieder um und flieht vor dem Licht zurück auf die untere Etage. Nur Lord Reveron ist in seiner Rezitation unbeeindruckt und setzt das Ritual fort. Zerrox Teile verschmelzen nach und nach mit ihm und er wird in veränderter Gestalt immer größer und mächtiger. Durch seine Mutation nimmt er immer mehr das Aussehen eines verkleinerten Zerrox an, als sich ein drittes Bein aus seinem Bauch entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit des Sevas strahlt eine Zuversicht und Hoffnung aus, dass sich alle gestärkt fühlen. Augustus greift den mutierenden Reveron im Zentrum des Ritualkreises an und Filgiz kämpft gemeinsam mit Henk gegen Reveron Höllenhund, während Kenji sich ihnen nähert und eine Weihe vorbereitet. Nachdem Reverons Beine zerschlagen sind, weiht Kenji den Boden um ihn herum. Der Sevas verstärkt den Zauber noch und Lord Reveron implodiert, verschwindet und hinterlässt nur seine Kleidung. Nach Reverons Tod bricht Henk zusammen und spuckt schwarzes Blut aus, während er sich langsam zurückverwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kult ist geflohen und mit ihnen auch Arlena. Kenji hat beobachtet, wie diese Elora hinter sich hergezogen hat, und Augustus macht sich sofort auf die Suche. Er öffnet die Türen und findet schließlich eine Kammer mit einem aktiven Knochenkreis. Genau in diesem Moment zerrt Arlena Elora durch das Portal und Augustus verfehlt knapp Eloras Hand, um sie zu halten. Kurz bevor Augustus hinterherspringen kann, deaktiviert sich der Knochenkreis. Dafür findet er die Drachenträne und Eloras Tasche und kehrt zu seinen Freunden zurück. Er versorgt Kenjis Wunden und legt sich nieder, als Henk und Kenji das Bewusstsein schwindet und sie in Schlaf fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.36.''') Nachdem die Helden etwas geruht haben, durchsuchen Henk und Augustus noch einmal gründlich alle Räume. Auf der oberen Etage finden sie die Vorräte der Kultisten und laben sich an ihnen. Henk muss sich zunächst mehrfach übergeben und es ist ihm unmöglich, etwas Trockenfleisch zu essen. Nur die frischen Äpfel und Möhren munden ihm. Augustus wäscht das schwarze Pulver aus Kenjis Wunden und verbindet sie erneut, bevor er mit Henk in die untere Etage geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz hat unten schon etwas Ordnung geschaffen und alle Leichen auf einen Haufen geworfen. Doch Henk holte Sturmschnauzes Körper wieder von diesem herunter, wäscht und kleidet ihn an und legt ihn separat auf eine breite Ablage. Dann gibt Henk Sturmschnauze ihr Entermesser in die Hände und spricht mit dem Leichnam, um sich ihr zu erklären. Augustus schickt weitere Überlebende nach oben, wo sie den Proviant der Kultisten gefunden haben. Sie sollen sich erstmal stärken und dann können sie mit den Helden sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus und Henk wieder nach oben zurückkehren, untersuchen sie die Mumie der Fee und des Theleten, die in dem Raum verwahrt sind. Deren Augen sind lebendig und zeugen davon, dass ihre Seelen noch immer in dem mumifizierten Körper gefangen sind. In den Sockeln der Mumien sind grünlich schimmernde Orichalkumsiegel eingelassen, welche mit Fingerspitzengefühl entfernt werden können. Henk nimmt den Sockel der Fee und Augustus den des Theleten. Als die Siegelherausgebrochen sind, erheben sich die Seelen der Mumien. Dankbar fliegt die Feenseele zu den Helden und segnet sie mit einem Kuss, so dass ihre Regeneration gesteigert ist, bevor sie sich auflöst. Die Seele des Theleten fliegt in Form einer Lichtkugel auf Augustus zu und dringt in die Drachenträne ein, welcher er bei sich trägt. Augustus nimmt sie heraus und bemerkt ein Pulsieren. Als Henk und Kenji sie ebenfalls berühren, erleben alle drei eine [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an Epikoras .2820. Aletheon 351 JF.29|Vision von Uselias]] und dem Theleten, welcher Epikoras genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erfahren, dass Epikoras zu Uselias geschickt wurde, um ihn zur Rückkehr nach Celestia zu bewegen, wo über ihn ein urteil gesprochen werden soll. Doch Uselias lässt sich nicht von dem Schwur abbringen, welchen er der Mondgöttin gab (vgl. [[Drachenträne#Uselias.E2.80.98 Erinnerungs-Vision auf Lyo .2829. Spealis 351 JF.29|Vision auf Lyo]]), und will [[Sereg]] weiterhin vor sich selbst schützen, obwohl er sich zu einem Gott der Trauer erhoben hat. Uselias übernimmt die Verantwortung für seine Tat und sieht es als Buße an, die Welt der Sterblichen vor dem Untergang zu bewahren, den Sereg ihnen durch seine Flut der Trauer bringen will. Als Epikoras bemerkt, dass sich Seregs Macht mit der von Abyssos Brut messen kann, lässt er Uselias nicht allein in den Kampf ziehen. Doch Epikoras wird von einem Mumifizierungszauber der [[Xishari]] getroffen und wird in die Tiefen von [[L'yreh]] getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vision machen sich Henk und Augustus daran, die Elben-Mumie der unteren Etage zu erlösen und bemerken bei ihnen ebenfalls grüne Intarsien, welche den Zauber aufrechterhalten. Nachdem sie die Geister befreit haben, bemerken sie den Geist des Elben, welcher auch die anderen befreiten Geister in Empfang genommen hat und sie hinausführt. Dann gehen Henk und Augustus  wieder hinauf, essen noch etwas und sprechen mit den Befreiten, welche als Opfer auserkoren waren. Sie lernen ''Uvis'', einen Holzfäller aus [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Virna]], welcher mit Sabaoth Immortalis nach L’yreh kam, ''Korin'', einen Eisenhändler aus [[Ankarz#Kolonien|Wint]], der von Reveron entführt und hergeschleppt wurde, und ''Faruin'', einen Fischer aus [[Veltima]], welcher von den Loigg’Il gefangen und an die Kultisten übergeben wurde, kennen. Außerdem ist da noch ''Riras'', einer von Graltiks Männern aus [[Kratara]], der von den Kultisten gefangen genommen wurde, nachdem er sich darüber beschwerte, dass sein Freund unter der umgestürzten Tür liegen gelassen wurde. Er war erfreut zu hören, dass die Helden diesen Freund befreit haben und er überlebt hat. Sie erfahren, dass Sabaoth Immortalis nach einer alten Rüstung sucht, welche wohlmöglich [[Sereg]] gehörte, und etwas wiedererwecken will, einen uralten Schrecken, welche er als Waffe gegen die Helden einsetzen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus muss an Elora denken, wie sie jetzt allein ohne ihre Kräfte den Kultisten ausgeliefert ist. Da kommt ihm die Idee, Eloras Dämon, welchen Reveron in einer Flasche gefangen hat, freizusetzen, damit Elora wieder ihre Kräfte einsetzen kann, um sich gegen die Kultisten zu wehren. Augustus ist sich aber unsicher und fragt Henk und Kenji um ihre Einschätzung. Die beiden raten ihm, den Dämon nicht freizulassen, denn erstens würde er sich vermutlich zuerst auf Augustus stürzen und ihn angreifen, und zweitens wäre Elora dann eine Gefahr für die Kultisten und sie müssten sie angreifen, während sie jetzt ohne Macht von ihnen in Ruhe gelassen werden kann. Augustus sieht ein, dass es ein Fehler sein könnte, und lässt sich überzeugen, von seinem Plan abzulassen. Das Fläschchen mit dem Dämon nimmt Henk an sich und Augustus verpackt in einer Phiole aus Eloras Handtasche die Überreste von Reveron, dessen Beschwörer-Schwert er in Reverons eigenen Umhang einwickelt, verschnürt und mitnimmt. Dann begeben sich die Helden erneut etwas zur Ruhe und schlafen etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Kenji und Augustus, was mit Sturmschnauze passiert ist. Denn als die Helden getrennt voneinander eingesperrt waren, hat Reveron dem hungrigen Henk die gefesselte Sturmschnauze vorgesetzt und amüsiert mit angesehen, wie Henk sich nicht dagegen wehren konnte, ihren Bauch aufzuschlitzen und von ihrem Fleisch zu essen, bis sie tot war. Henk erzählt auch, dass er von Sturmschnauze geträumt habe und wie sie ihm im Traum lächelnd die Hand gereicht hat, was Augustus zu Tränen rührt. Als Henk sich abseits der anderen einen Apfel holt, erzählt Augustus ihm, dass in seinen Träumen stets die Opfer seiner Taten als Principus Mortis wie anklagende Schemen im Hintergrund stehen, und er Henk um den versöhnlichen Traum beneidet. Henk holt dann den Leichnam von Sturmschnauze noch oben und legt ihn in einer verschließbaren Kammer ab. Er bittet Augustus und Henk zu einem kurzen Gedenken und hält eine Abschiedsrede, bevor er die Türen schließt und die Piratin in ihrem neuen Grab zurücklässt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Filgiz informiert die Helden, dass sich vor der Eingangstür Männer versammeln und ans Tor klopfen, um eingelassen zu werden. Sie wollen zu Reveron, da es anscheinend gerade einen Angriff auf die Nebbkorzucht und die Xishari-Hohepriester im Keller stattfindet. Augustus ist sofort klar, dass die [[Loigg'Il]] zurückgekehrt sind und sich jetzt um die [[Xishari]] und [[Nebbkor]] kümmern. Um Graltiks Männer vor einer möglichen Versklavung durch die Gedankenschinder zu bewahren, beschließen die Helden, das Tor langsam einen Spalt zu öffnen. Sie ziehen die elf Männer durch den Spalt und entwaffnen sie gleichzeitig, denn das ist die Bedingung, eingelassen zu werden, auf die sie sich nur mit Widerwillen eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anführer von Graltiks Männern nennt sich Lorad und er verhandelt mit Augustus um das Schicksal seiner Männer. Riras teilt seine Erfahrungen mit den Kultisten mit Lorad und berät sich mit ihm. Danach lässt sich Lorad darauf ein, nicht mehr gegen die Helden und ihre Männer zu kämpfen und stattdessen zu versuchen, seine Kameraden, die versuchen werden, die Helden aufzuhalten, darüber zu informieren, dass Sabaoth nicht vorhat, sie wieder mit nach Barthavion zu nehmen, sondern dass er sie hier dem Tod überlassen wird als Opfer an seine Dämonen-Götter. Augustus verspricht Lorad dafür, ihn und seine Männer vor den Loigg'Il zu beschützen. Dann lässt er das Tor öffnen, vor dem sich bereits die Loigg'Il befinden, und spricht mit ihrem Anführer, dem Gesandten von Uozk. Während die Loigg'Il mit Haiwächtern das Archiv durchsuchen, erfährt Augustus, dass die Xishari tot sind, und informiert den Gesandten auf Nachfrage darüber, dass sich noch ein ausgewachsener Nebbkor in den Minen der Schmiede befindet. Augustus erfährt seinerseits, dass die Helden sich zu dem Tor mit einem Drachen begeben sollen und dort mit einem Loigg'Il namens Assußtak in Kontakt treten soll. Als Wegbeschreibung erwähnt er, dass sie sich nach rechts an der Mauer halten sollen. Der Gesandte holt daraufhin eine kleine Kugel hervor, spricht etwas über sie und übergibt sie Augustus. Vor dem Tor soll er die Kugel aktivieren und dann dem Loigg'Il aushändigen, welcher sie dann zeigen werde. Danach informiert Augustus die Loigg'Il, dass die Helden nun mit ihren Männern zu dem Drachentor begeben werden, um Sabaoth Immortalis und Octavia zu suchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-Drache.png|miniatur|rechts|Das Tor mit dem Abbild eines Drachen]]&lt;br /&gt;
Die Helden brechen mit den Männern auf, um das Drachentor zu suchen. Dazu folgen sie dem Weg rechts des Archivs, müssen dann einige Planken überqueren und an einer riesigen Stufenpyramide entlang gelangen sie schließlich an ein großes Tor, über dem ein Drache eingraviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===21. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.37.''') Die Helden stehen vor dem Drachentor und planen ihr weiteres Vorgehen. Augustus denkt, dass mit dem wiedererweckten Schrecken, den Sabaoth auf sie hetzen will, eventuell die Wächterin der Stadt ''Zygisskha'' oder ein Drache gemeint sei, welcher hinter diesem Tor auf sie warten könnte. Genaueres erhoffen die Helden von dem [[Loigg'Il]] zu erfahren, welcher hinter dem Tor im Lager arbeitet. Die Helden schicken Filgiz mit Uvis, Korin und Faruin zum Lager, damit er die Freigeister holen kann. Die Helden sprechen auch mit Lorad, welcher vorschlägt, einige Außenposten aufzusuchen und die Männer dort davon zu überzeugen, dass sie den Kampf einstellen müssen, wenn sie wieder lebendig hier herauskommen wollen. Auf diese Weise wird die Anzahl von Graltiks Männern, welche sich den Helden in den Weg stellen können, erheblich gemindert. Mit Schutuhx vereinbaren sie, dass bei einem möglichen Kampf sein primäres Ziel immer ein Kultisten ist, den er ausschalten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann aktivieren die Helden die Kugel, welche der Gesandte ihnen gegeben hat, und ein unangenehm hoher, schriller Ton schmerzt in ihren Köpfen. Sie deaktivieren die Kugel zwischenzeitlich, um auf eine Reaktion zu warten, doch als nichts geschieht, aktivieren die Helden sie wieder und warten ab. Als sich nach einiger Zeit noch nichts regt, untersuchen sie das Tor genauer und stellen fest, dass der Öffnungsmechanismus an dieser Seite zerstört wurde, da die mauer eingestürzt ist. Henk schätzt, dass er den Einsturz emporklettern könnte, um auf die andere Seite zu gelangen. Er hofft, das Tor vielleicht von dort öffnen zu können oder den Loigg'Il zu finden, damit er die Helden einlässt. Henk nimmt die Kugel mit und erklimmt die hohe Mauer. Dann verschwindet er für eine längere Zeit aus der Sicht von Augustus und Kenji, welche vor dem Tor auf dessen Öffnung warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es so weit ist und sich die Flügel des Tores öffnen, schleicht Henk schnell zu ihnen hinaus und mahnt sie zur Stille. Sie gehen etwas abseits und Henk informiert sie, dass drinnen die Pumpstation der Loigg'Il angegriffen und zerstört ist. Die verkohlten Leichen und der viele Ruß überall lassen den Angriff eines Drachen wahrscheinlich erscheinen und Henk übergibt Schutuhx eine rote Steintafel, die er in der zerstörten Pumpstation gefunden hat und welche vermutlich die Aufzeichnungen des Aufsehers enthält. Henk informiert seine Freunde auch darüber, dass das Wasser überall gestiegen ist und nur noch wenig Wege geblieben sind. Schutuhx informiert die Helden darüber, dass die rote Steintafel sagt, dass in diesem Bezirk einst Theleten in Drachen verwandelt wurden. Außerdem hat er erfahren, dass es Probleme mit der Kontrolle des Dunkelfeuers gegeben hat und die Behandlung der Gefangenen, bei der es sich nur um Octavia handeln kann, in der Schattengrube von einem „Geistlenker“ der Loigg'Il durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig machen sich die Helden auf den Weg und suchen die Pumpstation auf. Sie sehen die verkohlten Leichen des Loigg’Il und seiner Sklaven und entdecken eine Rußspur, welcher sie vorsichtig folgen. Die Spur führt die Helden zu einem großen Gebäude, bei welchem es sich um die Schattengrube handeln muss, und finden die Trümmer des Tores vorne vor verteilt. Henk stellt fest, dass es eigentlich zwei Spuren sind: eine, die aus dem Gebäude hinausführt und dafür das Tor von innen aufgesprengt hat, und eine weitere Spur, welche wieder hineinführt. Augustus vermutet, dass es sich um einen Drachen handeln könnte und bereitet sich mental schon auf einen harten Kampf vor. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-oben.png|miniatur||links|Die Schattengrube – obere Etage, mit Rußspuren und Leichen]] [[Datei:RC-Relief-Schattengrube.png|miniatur||rechts|Das Relief über dem Abgang in die untere Etage mit einer Darstellung der Umwandlung eines Theleten in einen Drachen]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Gebäude und finden im Inneren weitere verkohlte Leichen. Die Spuren führen zu einer weiteren Tür, welche wie das Eingangstor von Innen gesprengt wurde, so dass die Trümmer im Raum liegen. Über dieser Tür ist ein Relief angebracht, welches darstellt, was in der Schattengrube mit gefangenen Theleten geschehen ist. Sie wurden in einem Gestell angekettet in das Dunkelfeuer hinabgesenkt, welches sie in einen Drachen umwandelte. Die Helden machen sich große Sorgen, was mit ihrer Gefährtin Octavia in der Schattengrube gemacht wurde. Sie beeilen sich, der Spur in die Tiefe hinter der Tür zu folgen und gelangen so in auf die untere Etage der Schattengrube.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-unten(1).png|miniatur||links|Die Schattengrube – untere Etage, mit Rußspuren und Leichen]]&lt;br /&gt;
Sie erkunden vorsichtig die Etage und folgen dabei der breiten Spur, ohne die feinen Spuren in die Seitengänge zu verfolgen. Der Gang weitet sich und sie stellen fest, dass auf der linken und der rechten Seite Orichalkumgitter eine große Zelle verschließen und je ein Öffnungsmechanismus neben den Türen angebracht ist. Die Zellen sind leer und haben vermutlich einst Theleten verwahrt. Auf der anderen Seite der großen Kammer befinden sich links und rechts ebenfalls zwei Zellen, von denen nur eine geschlossen ist. In der geöffneten Zelle finden die Helden drei verkohlte Leichen von Fischsklaven. In der Mitte befindet sich ein weiteres geschlossenes Orichalkumgitter, hinter dem sich ein Loigg'Il befindet. Der Öffnungsmechanismus dieses Gitters befindet sich allerdings auf der Seite des Gedankenschinders und von der Vorderseite wurde versucht, das Tor einzureißen, so dass Felsbrocken auf beiden Seiten herumliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als der Loigg'Il versucht, Kenji zu übernehmen, bemerken ihn die Helden und übergeben ihm die Kugel, welche sie von dem Gesandten bekommen haben. Nachdem der Loigg'Il der Kugel die Informationen entnommen hat, erfahren sie, dass sich eine Höllenbestie aus der Schattengrube befreit hat und jetzt ihr Unwesen treibt. Sie hat die Loigg'Il und ihre Diener getötet und es ist auch schon versucht worden, die Bestie zu fangen, denn eine Vernichtung ist mit den vorhandenen Mittlen unmöglich. Drei Diener haben die Höllenbestie in die geöffnete Zelle gelockt, doch sie wurden zu schnell getötet, als dass es ihnen gelungen wäre, das Tor zu verschließen und die Bestie einzusperren. Die Helden beschließen, den Plan zu wiederholen, und überlegen, wer am besten geeignet sein könnte, um die Bestie zu locken. Obwohl auch Augustus ein schneller Läufer ist, entscheiden sie sich doch für Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Kenji und Augustus hinter einigen Trümmerstücken verbergen, um schnell zu Öffnungsmechanismus zu gelangen, sobald Henk die Bestie in die Zelle gelockt und diese wieder verlassen hat. Henk macht sich auf den Weg und sucht die Höllenbestie, die sich irgendwo in den Gängen aufhalten soll. Die beiden Wartenden hören zunächst nichts, doch dann hören sie Henk vor Schmerz aufschreien und kurz danach auch Schritte, die sich nähern. Sie kauern sich noch kleiner hinter die Trümmer, als Henk die Bestie an ihnen vorbei in die Zelle locken will. Doch etwas weckt das Misstrauen des Infernals und es wendet sich zu den Trümmern um. Doch Henk gelingt es durch geschriene Beleidigungen, die Aufmerksamkeit der Höllenbestie wieder auf sich zu lenken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Infernal.png|miniatur|rechts|Eine Höllenbestie]]&lt;br /&gt;
Kaum ist Henk mit der Bestie an den versteckten Augustus und Kenji vorüber, stürmen diese aus ihrem Versteck. Kenji positioniert sich in der Mitte des Durchgangs, so dass er außerhalb der Zelle steht, sobald das Gitter hinunterfällt. Augustus rennt schnellstmöglich zum Öffnungshebel und bringt ihn in Position, sodass er sich sofort mit seinem ganzen Gewicht dranhängen kann. Henk ist immer nur knapp vor der Höllenbestie und auf seinem Rücken zeigen sich schon Brandspuren. Doch es gelingt ihm sehr knapp, die Bestie auszutricksen und rennt auf den Ausgang der Zelle zu. Kenji blendet das Infernal mit göttlichem Licht, so dass es verlangsamt. Doch es wird nicht aufgehalten und bewegt sich jetzt auf Kenji zu. Sobald Henk aus der Zelle kommt, hängt sich Augustus an den Hebel, doch dieser bewegt sich nicht. Er ruft Henk zur Hilfe und sie versuchen gemeinsam, den große Hebel nach unten zu ziehen. Die Höllenbestie nähert sich gefährlich Kenji, der verzweifelt versucht, seinen Lichtzauber aufrecht zu halten. In der Sekunde, wo Kenjis Zauber versagt, schnellt das Gitter herunter und sperrt das tobende Infernal in der Zelle ein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-unten(2).png|miniatur|links|Die Schattenfeuergrube, über welcher Octavia in einem Käfig gefoltert wurde]]&lt;br /&gt;
Nachdem Henks Verbrennung von Augustus inspiziert und behandelt wurde, gehen die Helden zum mittleren Gitter und sprechen mit dem Loigg'Il. Dieser öffnet das Tor und lässt die Helden in die Schattenfeuergrube eintreten. Der hintere Teil der riesigen Kammer ist ein Abgrund mit Schattenfeuer und ein großer Kran lässt einen Käfig über dem Schattenfeuer hängen, ganz wie auf dem Relief über dem Eingang. In diesem Käfig ist Octavia angekettet. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Schattengrube-Gestell.png|miniatur|rechts|Die gefangene Octavia im Käfig mit feurigen Händen]]&lt;br /&gt;
Auch hier in der Kammer liegen verkohlte Leichen und die Helden erfahren, dass der tote Loigg'Il der „Geistlenker“ war, welcher Octavias Geist manipulierte. Nur eine Rußspur führt aus der Kammer heraus und die Helden haben den Ursprung des Infernals entdeckt. Die Helden betätigen den Kran und schwenken den Käfig mit Octavia auf festen Untergrund und setzen ihn dort ab. Sie ist bewusstlos und ihre Hände brennen mit Schattenfeuer. Der Loigg'Il weist die Helden darauf hin, dass ihre Freundin wahrscheinlich ähnlich dem Infernal reagieren würde, falls es ihnen überhaupt gelänge, sie zu wecken. Nach dem Tod des Geistlenkers sieht er keine Möglichkeit, mit Octavia zu kommunizieren, und er ist sich auch unsicher, inwiefern Octavia überhaupt noch sie selbst sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.38.''') Die Helden untersuchen Octavia zunächst und erkennen, dass sie auf einem Gestell festgeschnallt ist und ihre Hände mit Ketten mit dem Käfig verbunden sind. Diese Fesseln könnte Henk problemlos knacken, wenn Octavias Hände mit Schattenfeuer brennen und überdies noch heiße Funken versprühen würden, wodurch Henk das Schloss nicht erreichen kann. Vier Bügel aus grünem, Schatten-Erz halten Octavia aufrecht auf dem Gestell. Diese wären sehr einfach zu entfernen, doch dann würde sie nur noch von den Fesseln an den Armen gehalten werden. Die Helden entschließen sich, die Fesseln noch nicht öffnen, und Henk bittet Augustus, die Drachenträne herauszuholen. Henk hat die Hoffnung, dass diese ihnen bei der Kommunikation mit Octavia helfen könnte, doch sie reagiert nur sehr schwach auf Octavias Anwesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Kopf trägt Octavia noch einen roten Stirnreif, welcher mit einem Kontrollpult in der Nähe verbunden sein dürfte und vermutlich der Geisteskontrolle gedient hat. Augustus hinterfragt dies bei Schutuhx und erfährt darüber hinaus, dass der Reif noch aktiviert sei und noch ein Programm laufe. Augustus bittet ihn, dies abzuschalten, und anschließend entfernt Kenji den Stirnreif. Daraufhin beginnt die Drachenträne zu pulsieren und Henk fordert die Helden auf, sie zu berühren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum liegen je ein Finger von Henk, Kenji und Augustus auf der Drachenträne, sehen alle ein weißes Licht und werden in eine Vision von Uselias hineingezogen. Sie sehen kurz den Theleten vor sich und sehen dann Octavias Erinnerungen, wie Henk und Kenji sie bereits in kurzen Sequenzen geträumt hatten (vgl. [[Träume_in_L'yreh#Geordnete_Tr.C3.A4ume|Träume in L'yreh]]). [[Datei: Feuerkammer.png|miniatur|rechts|Die Feuerkammer in der Roten Festung auf der Götterinsel, in deren Mitte der Flammenavatar steht]]  Schließlich befinden sich die Helden in der Feuerkammer, welche den Abschluss vom Pfad der Wurzelkräfte auf der Götterinsel bildet. In dieser Kammer hatten Henk und Kenji Octavia und Ignus entdeckt, wie sie auf der mittleren Insel in Feuerform miteinander verschmolzen sind, und es ist auch diese Kammer gewesen, von der der [[Träume in L'yreh#Abschluss-Traum|abschließende Traum]] der beiden gehandelt hat. Genau auf dieser Position befindet sich nun eine große Flammengestalt. Sie schreit die Helden an, dass sie verschwinden sollen, und als diese die Gestalt mit Octavia ansprechen, erklärt diese ihnen, dass Octavia nicht mehr existiere und tot sei. Daraufhin schleudert sie Schattenfeuerbälle auf die Helden und als einer davon Augustus trifft, wird dessen Gestalt kurz durchsichtig, als ob er verschwinden würde. Henk ruft Uselias zur Hilfe und plötzlich öffnet sich in der Nähe der Helden ein kleines Lichtportal, welches auf eine Wiese zu führen scheint. Die Helden zögern nicht lange und springen hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt die Helden in Octavias Erinnerung nach Perlheim und sie erleben ihren Traum von dem Unfall auf der Geburtstagsfeier, wo sie ein Mädchen leicht verletzte, weil diese sie mit der Abwesenheit ihres Bruders Augustus aufgezogen hatte. Doch in Octavias aktueller Erinnerung stellt sich die Szene so dar, dass Octavia aus Arroganz, Hochmut und Bösartigkeit das Mädchen verspottet und schließlich durch das Platzen ihres Kopfes getötet hat. Anschließend genießt sie eine süße Nachspeise, und die Helden können durch das [[Träume in L'yreh#Ereignis 2: Unfall auf Geburtstagsfeier|Berichtigen der wahren Erinnerung]] schließlich Octavias Aufmerksamkeit gewinnen. Augustus hat allerdings das Gefühl, dass seine Stimme wesentlich leiser zu Octavia durchdringt als die der beiden anderen, was an dem Schattenfeuertreffer liegen könnte. Octavias kann ihr durch die falsche Erinnerung verändertes Selbstbild korrigieren und als dies geschehen ist, finden sich die Helden plötzlich in der Flammenkammer wieder und der Flammenavatar schießt wieder mit Schattenfeuer auf sie. Augustus vermeint in dessen Flammen die Gestalt von Ignus zu erkennen und Henk ruft erneut Uselias zur Hilfe. Ein weiteres Lichtportal erscheint und die Helden müssen den Schattenfeuerbällen ausweichen, um hindurchzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal erkennen sie nach einiger Überlegung den Blutwald und erleben eine veränderte Erinnerung, in welcher Octavia Adarian absichtlich in das Tal mit den Dämonen führt, damit dieser beeinflusst wird und sie als Feindin ansieht und angreift. Sie selbst ist immun gegen die Beeinflussung und tötet Adarian brutal und schmerzhaft, als dieser sich gegen sie wendet. Auch hier können die Helden durch das richtige Erzählen des [[Träume in L'yreh#Ereignis 5: Unfall im Blutwald|alten Ereignisses]] Octavias Erinnerung korrigieren und den manipulativen Einfluss auf ihr Wesen bannen. Sofort danach finden sich die Helden in der Flammenkammer wieder und, als auf Zuruf Uselias Portal wieder erscheint, müssen sie einen weiteren Weg zurücklegen, auf dem sie den Schattenfeuerbällen der Flammengestalt, welche ihnen immer wieder zuruft, dass Octavia tot sei, ausweichen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt wieder nach Perlheim und die Helden ahnen, dass es sich um den Unfall im Stall handelt. Sie erleben Octavia, die trotzig und frech zu ihrer Mutter ist und dann im Stall entdeckt, dass sich das Stroh beim Zerreißen entzündet. Sie sorgt dann dafür, dass die ganze Scheune schnell in Brand gerät und stürzt den Diener Deron absichtlich in die Flammen, als dieser sie retten will. Octavia setzt jeden Fluchtweg in Brand und sieht lachend zu, wie Deron unter Schmerzensschreien verbrennt. Nachdem die Helden sie daran erinnert haben, wie alles [[Träume in L'yreh#Ereignis 1: Unfall im Stall|in Wirklichkeit]] abgelaufen ist, kann Octavia wieder ein Stück mehr die Veränderung ihres Wesens abschütteln und etwas weiter zu sich zurückfinden. Die Helden sind dann wieder in der Flammenkammer, in der sich ein weiteres Portal öffnet. Weiteren Schattenfeuerbällen ausweichend springen sie hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem nördlichen Wald wieder und erkennen das [[Träume in L'yreh#Ereignis 6: Unfall im_Norden|Ereignis im Norden]], bei dem Octavias schlechtes Gewissen die Schlafdecke von Henk entzündet hat, ohne diesem zu schaden. Doch in Octavias Wahrnehmung setzt sie die Decke absichtlich in Brand und heizt das Feuer noch weiter an, so dass Henk elendiglich schreiend verbrennt.  Auch dieses Mal gelingt es den Helden, Octavias Erinnerung wiederherzustellen und die Wesensveränderung rückgängig zu machen. Daraufhin finden sie sich in der Flammenkammer wieder und bemerken, dass die Flammengestalt mehr nach Octavia als nach Ignus aussieht. Uselias öffnet ein weiteres Lichtportal und die Helden springen den Schattenfeuerbällen ausweichend hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt erneut nach Perlheim, dieses Mal jedoch zum Strand, an dem Augustus damals seine kleine Schwester wiedergefunden hat, als er vom Militärdienst zum ersten Mal nach Hause zurückkehrte und Octavia ihm versehentlich den [[Träume in L'yreh#Ereignis 3: Unfall mit Augustus|Umhang entzündete]]. Doch Octavia sieht sich selbst, wie sie in blinder Wut und Raserei auf ihren Bruder losgeht und diesen zu Asche verbrennt. Dabei sieht sie genüsslich zu und erfreut sich an dem Anblick. Als die Helden ihr die wahren Ereignisse über die Tat und ihren Charakter ins Gedächtnis rufen können, gewinnen sie Octavias Aufmerksamkeit und finden sich dann in der Flammenkammer wieder. Wie die anderen Male weichen sie Octavias Schattenfeuerbällen aus und erreichen das nächste Lichtportal von Uselias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sehen sich einen einzelnen Bauernhaus gegenüber, in dessen Inneren sie beobachten, wie Octavia ihre Mutter in Brand setzt, weil sie über ihr einfaches Quartier unzufrieden ist. Danach lässt sie ihre Wut an den unschuldigen Besitzern des Hauses aus und brennt es schließlich komplett nieder, wobei sie ohne Skrupel beobachtet, wie die Personen kläglich verbrennen. Die Helden müssen Octavia daran an den [[Träume in L'yreh#Ereignis 4: Unfall beim Angriff der Attent.C3.A4ter|wahren Ablauf der Ereignisse]] erinnern, dass sie nur knapp den Attentätern, die ihren Vater ermordet und dann auch ihre Mutter enthauptet hatten, entkommen konnte. Als sich Octavia wieder an die Wahrheit erinnert, springen die Helden wieder zur Flammenkammer, in der sie erneut von Octavia mit Schattenfeuerbällen beschossen werden. Dieses Mal wird Kenji erwischt und seine Gestalt verschwindet kurzzeitig. Doch schließlich erreichen alle Helden das Lichtportal und springen hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portal führt die Helden dieses Mal in die Wasserkammer vom [[Pfad der Wurzelkräfte]], in der Octavia [[Träume in L'yreh#Ereignis 7: Mordversuch an Kenji|Kenji angegriffen]] hat, um ihn zu töten. Doch dieses Mal handelte sie vorsätzlich berechnend, um sich selbst zu bereichern, denn sie belauschte Ignus, wie er Kenji erklärte, dass dieser Octavias Anker sei, der ihre Kräfte beschränkt, und seinetwegen werde Octavia nie ihr volles Potential entfalten können. Um sich von Kenji zu befreien, griff Octavia ihn mit voller Wucht an, ohne dass Ignus etwa angetan wurde. Danach zieht sie sich mit Ignus in die Feuerkammer zurück. Doch die Helden folgen ihr und können Octavia dort an den wahren Ablauf erinnern, dass sie nämlich im Affekt gehandelt hat, weil sie Ignus von Kenji ermordet glaubte. Als sich Octavia wieder an die Wahrheit erinnert, geht die Szenerie in ein weißes Licht über und die Helden finden sich in ihren physischen Körpern wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kommt leicht zu Bewusstsein und wird von ihren Freunden aus dem Gestell befreit. Sie ist noch schwach und im Halbschlaf, so dass der erleichterte Augustus sie auf seinen Armen aus dem Gebäude trägt. Die Helden begeben sich endlich wieder vereint zum Tor in dieses Viertel und schlagen dort ein Lager auf. Sie überfluten Octavia mit ihren Erlebnissen, wobei sie fast ausnahmslos die schönen Seiten wie das Zusammentreffen mit den Freigeistern oder Roanas Befreiung erwähnen und ihre Strapazen verschweigen. Octavia macht ein warmes Feuer und alle legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===22. Aletheon===&lt;br /&gt;
Als Henk, Kenji und Augustus erwachen, schläft Octavia noch, und die drei sprechen mit dem Loigg’Il an der Pumpstation. Sie erfahren, dass sie Sabaoth im Thronsaal des Hazug-Ságok aufhält, wo er Ausgrabungen begonnen habe. Doch der Kontakt hinein ist abgebrochen und das Tor ließe sich nur durch ein kompliziertes Ritual öffnen, welches auf diesem selbst abgebildet sei. Am zum Tor zu gelangen, sollen sich die Helden hinter dem Ausgangstor dieses Bereichs stets rechts halten und bei einer Geisterfalle würden sie die Rampe entdecken, die hinauf zum Tor führt. Nach dem Gespräch kehren die drei zu Octavia zurück und berichten ihr davon. Gemeinsam beschließen sie, sich zunächst mit Essen zu stärken, bevor sie aufbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.39''') Während des Essens erzählen Henk und Kenji Octavia von den Träumen, welche Uselias ihnen übermittelt hatte. Ohne die Kenntnis von Octavias wahren Erinnerungen wäre es den Helden nicht möglich gewesen, die veränderten Bilder herauszufinden und zu korrigieren, damit Octavia wieder ihre alte Persönlichkeit zurückerhalten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen bemerken die Helden, dass etwas über die Mauer klettert. Sie entdecken Filgiz, der nachsehen will, ob alles in Ordnung ist. Die Helden begrüßen ihn freundlich und stellen ihn Octavia vor, welche Umgewandelte bisher nur als Gegner kennt. Nachdem sie Filgiz kritisch beäugt hat, ist Octavia bereit, auch die weiteren Freigeister kennenzulernen. Also öffnen sie das große Tor und begrüßen die Freigeister, die ihnen ihre Unterstützung angeboten haben. Zur Überraschung von Augustus, Henk und Kenji ist der Pirat Piet unter ihnen, den sie schon totgeglaubt hatten. Glücklicherweise ist auf bei seiner panischen Flucht auf die anderen gestoßen und so gerettet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besprechen dann mit Filgiz das weitere Vorgehen und sie beschließen, dass die Freigeister mit Filgiz hier im Bezirk der Drachen auf die Rückkehr der Helden warten sollen, damit diese als kleine Einheit die Gegend erkunden und herausfinden können, wie das Tor geöffnet werden kann. Sobald das geklärt ist, wollen die Helden zurückkehren, um gemeinsam mit der Unterstützung in den Thronsaal des Hazug-Ságok vorzudringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen den Bezirk der Drachen und Filgiz schließt hinter ihnen das Tor, um von möglichen Patrouillen unentdeckt zu bleiben. Sie halten sich rechts und stoßen nach kurzer Zeit auf viele Fußspuren, die in ein bzw. aus einem Gebäude führen. Etwas scheint aus dem Gebäude herausgeschafft worden zu sein und die Helden beschließen, hineinzugehen und herauszufinden, was in dem Gebäude ist oder war. [[Datei:RC-Relief-Doppelschlange.png|miniatur|links|Die Monsterschlange Zygisskha auf einem Relief in ihrer Halle]] Im Inneren befindet sich nur ein breiter Abgang nach unten. Die Spuren führen hinunter und die Helden finden eine gigantische Höhle, welche mit Gitterstäben abgetrennt ist, welche so weit auseinanderstehen, dass Menschen bequem hindurch können. Im hinteren Teil der Höhle finden die Helden nur Knochenreste und -splitter und an der Wand befindet sich ein großes Relief, auf dem die Monsterschlange Zygisskha abgebildet ist. Es macht den Anschein, als seien alle größeren Fragmente der Monsterschlange abtransportiert worden. Die Helden ahnen, dass Zygisskha der beschworene Wächter sein könnte, welchen Sabaoth heraufbeschwören ließ, um den Eingang zum Thronsaal zu bewachen. Sie verlassen das Gebäude und folgen weiter der alten Straße.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-33-Zerfleischung.png|miniatur|rechts|Relief auf dem alten Torbogen]]&lt;br /&gt;
Als die Helden einen alten Torbogen untersuchen, geraten sie in einen Hinterhalt und sind plötzlich von Armbrustschützen umzingelt. Wie sich herausstellt, sind es Graltiks Männer unter Führung von Grogar. Henk tritt sofort in Verhandlungen und es stellt sich heraus, dass Grogar bereits mit Lorad gesprochen hat und bereit ist, für sichere Rückkehrplätze für sich und seine Männer mit den Helden zusammenzuarbeiten und sie bei der Erstürmung des Thronsaals zu unterstützen. Der Deal wird mit Handschlag besiegelt und Grogar zeigt den Helden drei gefangene Kultisten, welche neben einer besonders großen Geisterfalle gefesselt und geknebelt sind. Grogar sagt, dass seine Männer die Kultisten überwältigt haben, als diese Seelen aus der Geisterfalle ernten wollten. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Palasttor.png|miniatur|links|Das Tor zum Thronsaal des Hazug-Ságok, auf dem der Schlüssel zur Öffnung des Tores gegeben wird. Übersetzung: „''Preise die Erzdämonen''“, Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel (linke Seite); Ismagora, „''Preise die Götter des Abgrunds''“, Abyssiden (rechte Seite), „''Preise Hazug-Ságok''“ (mitte)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entscheiden, sich erst später mit den Kultisten zu beschäftigen, und Kenji bereitet sich mit einem langen Gebet darauf vor, die riesige Geisterfalle zu zerstören. Diese steht auf einem etwas abgesengten Platz, auf dem sich früher die Opfer für Hazug-Ságok zerfleischten, wie das Relief des Torbogens nahelegt. Während Kenjis mentaler Vorbereitung gehen Octavia, Augustus und Henk die große Rampe in der Nähe hoch, welche zum Tor des Thronsaals führt. Dort finden sie das große Tor, aus dessen Inschrift sie erfahren sollen, wie es zu öffnen ist. Aus den Abbildungen schlussfolgern die Helden, dass sie zuerst die vier Tempel der  Erzdämonen aufsuchen und diese dort mit ihrem speziellen Ritus preisen müssen, anschließend ähnliches im Tempel von Ismagora und ebenfalls im Tempel der Abyssiden durchzuführen, um abschließend vor dem Tor den Dämonenfürsten Hazug-Ságok zu preisen. Nach dieser Erkenntnis kehren die drei zu Kenji zurück, welcher mittlerweile bereit ist, die Geisterfalle zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji sich der Geisterfalle nähert, um den Knochenkreis und den Kessel zu zerstören, bittet er seine Freunde, etwas Abstand zu halten, da er nicht mit Sicherheit sagen kann, was nach der Zerstörung der großen Falle passieren wird. Doch er kann sich dem Kessel nicht nähern, da dieser eine eisige Kälte ausstrahlt, welche ihn erstarren lässt. So bittet er Octavia, mit einem Feuerball den Kessel zu zerstören. Kaum ist dies passiert, entströmen der Falle unzählige Geister, viel mehr als bei den vorherigen Fallen. Kenji begibt sich mit Caldras strahlender Laterne in die Mitte und die Geister beginnen, ihn zu umkreisen. Dabei kommen sie immer näher und ihre Masse führt dazu, dass Kenji zusammensackt und vor Kälte kaum noch die Laterne halten kann. Henk und Augustus machen sich große Sorgen und beschließen, Kenji zur Hilfe zu eilen. Sie dringen in den Kalten Bereich vor und schaffen es kaum, sich ihrem Freund zu nähern. Augustus wird aufgehalten und bricht in der Kälte fast zusammen. Henk kommt näher an den mittlerweile fast liegenden Kenji heran, doch er kann ihn nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji wird von einem Elbengeist berührt und dieser lässt ihn in einer Vision miterleben, wie das Opfer sich selbst auf dem abgesengten Platz zerfleischt hat. Währenddessen ist der Führergeist erschienen und bemüht sich, die Aufmerksamkeit der Elbenseelen zu erhalten. Doch dies dauert lange, da diese so sehr vom Licht angezogen werden, dass sie für nichts anderes mehr Aufmerksamkeit zu haben scheinen. Schließlich lichtet sich aber die Geistermenge und alle Seelen versammeln sich hoch über den Helden bei dem Führergeist, so dass die Kälte nachlässt und Augustus und Henk sich um den fast erfrorenen Kenji kümmern können.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-34-Zuchtgrube.png|miniatur|rechts|Das Tor zur Zuchtgrube, wo Monsterhybriden erschaffen wurden]]&lt;br /&gt;
Nachdem es Kenji besser geht, erscheint der elbische Führergeist vor den Helden und scheint sie aufzufordern, ihm zu folgen. Er führt sie in einen Bereich, den sie noch nie betreten hatten und in welchem anscheinend Kreuzungsexperimente mit verschiedenen Spezies unternommen wurden. Der Geist hält über einer überfluteten Stelle an und deutet nach unten. Da sich im Wasser seltsame Haikreuzungen aufhalten, beschließen die Helden, dass Augustus am Rand stehend die Monster ablenkt und auf sich zieht, während Henk geschickt das erste Gebäude erklimmen und dann zum nächsten springen will, um von diesem die Stelle zu erreichen, welche der Geist ihnen gezeigt hat. Der Plan geht auf und Augustus wehrt sich gegen mit Octavias und Filgiz‘ Unterstützung zwei Haimonster, während Henk zu dem Ort gelangt und dort taucht. Er findet ein kleines, pyramidenförmiges Stück aus grünem Stein, bei dem es sich um einen jener seltsamen Schlüssel handeln könnte, die in L’yreh benutzt werden, und wird auf dem Rückweg von einer Monsterkreatur angegriffen und verletzt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Fischelb.png|Die monströse Kreuzung von Elb und Hai&lt;br /&gt;
File:RC-Wasserkampf1.png|Die überflutete Stelle, welcher der Elben-Geist den Helden gezeigt hat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-5.png|miniatur|rechts|Kammer des Monsterbaus]] &lt;br /&gt;
Als Henk wieder zu den anderen zurückgekehrt ist, versorgen sie Henks Wunden mit einem Heiltrank und der Geist führt die Helden wieder heraus aus diesem Bezirk und über unbekannte Wege weiter. Doch plötzlich kommt Augustus die Gegend bekannt vor und die Helden stellen fest, dass sie sich wieder im [[L'yreh#Bezirk der Nebbkor|Bezirk der Nebbkor]] befinden. Mittlerweile ist das Wasser etwas weiter abgepumpt und die Helden können einen Weg nehmen, welcher zuvor noch überflutet war. Hier finden sie eine weitere, kleine Geisterfalle, welche von Kenji erfolgreich zerstört wird. Doch der Geist führt sie weiter und schließlich in ein Gebäude hinein, in welchem sie bereits gewesen waren: die Kammer des Monsterbaus, in welchem aus Elben die schreckliche Kreatur zusammengesetzt wurde, welche auf den Reliefs der Arena zu sehen war. [[Datei:Elbencentiped.png|miniatur|links|Das aus Elben zusammengesetzte Monster]] In der Mitte dieser Kammer kann der Stein, nach welchem Henk getaucht hatte, eingesetzt werden. Als die Helden dies tun, öffnet sich die Mitte und gibt eine steile Rampe nach unten frei, von wo sie ein leises Kratzen hören können. Mutig gehen sie die Rampe hinab und in Kenjis Licht sehen die Helden die grauenhafte Kreatur der Reliefs, wie sie nach all der Zeit noch immer „lebendig“ ist und darum bittet, sie zu töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus schlagen mit gezielten Hieben das Monster in Stücke, was den gefangenen Elbengeistern die Freiheit schenkt. Einer von ihnen hält inne und nimmt die Helden bewusst war. Er bedankt sich bei ihnen und scheint so etwas wie der Anführer der Elben gewesen zu sein. Er nennt den Helden seinen Namen – Callon – und sichert ihnen seine Unterstützung und die seiner gerüsteten Männer zu. Dann verschwindet er wie die anderen Geister und die Helden kehren zum Tor des Thronsaals zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Skizze-HS-Palast-kommentiert.png|miniatur|rechts|Grogars Skizze von Hazug-Ságoks Tempel mit Augustus‘ Notizen]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.40''') An dem alten Torbogen machen die Helden eine Rast und, während Kenji sich ausruht, sprechen Henk und Augustus mit Grogar. Sie wollen von ihm erfahren, was sie hinter dem großen Tor im Thronsaal des [[Hazug-Ságok]] erwarten wird. Grogar zeichnet ihnen eine Karte und erklärt ihnen, dass in einer großen Halle direkt hinter dem Eingangstor die Monsterschlange ''Zygisskha'' wiedererweckt wurde, um den Zugang zu bewachen du ein Eindringen unmöglich zu machen. Hinter der großen Halle führt ein weiteres großes Tor in den Thronsaal, dieses lässt sich aber nur von Innen öffnen. Vor dem Tor befinden sich auf beiden Seiten weitere Türen, von denen die rechte zum Lager von Graltiks Männern und die linke in die Kammer führt, in der das Eingangstor geöffnet werden kann. In dieser Kammer befindet sich außerdem ein Geheimgang, welcher als [[Xishari]]-Kriechgang in eine weitere Kammer führt, in welcher Inschriften an den Wänden angebracht sind und in der sich weitere Kultisten und ein Portal zum Schiff befindet. Durch ein Fenster in der Kammer lässt sich in den Thronsaal blicken, in dem sich [[Sabaoth Immortalis]] mit weiteren Kultisten befindet, und ein weiterer Kriechgang führt von dort in den Thronsaal, wo durch eine Membran hindurch der gigantische Wirbel des Nebenschlundes zu erkennen ist. Grogar informiert die Helden außerdem darüber, dass durch einen Durchbruch zum Meer eine schwarze Rüstung in direkter Nähe zum Nebelschlund geborgen wurde, mit deren Hilfe ein weiteres Wiedererweckungsritual durchgeführt werden soll. Augustus notiert diese Informationen auf der Karte und gemeinsam machen sie sich an die Planung des Einsatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Überlegungen, an denen sich zum Schluss auch Kenji beteiligt, beschließen die Helden, gemeinsam mit den Freigeistern und Grogars Männern in die Eingangshalle einzudringen, wobei die Freigeister die Monsterschlange beschäftigen sollen, während die Helden und Grogar zu den Türen vordringen. Schutuhx bleibt bei den Helden und soll sich stets einen Kultisten vornehmen und kontrollieren. Grogar wird versuchen, Graltiks Männer an sich zu binden oder sie notfalls auch daran hindern, die Helden aufzuhalten, welche ihrerseits durch die linke Tür stürmen werden, um kriechend die Kultisten in der nächsten Kammer zu erreichen und schnellstmöglich auszuschalten. Nach dem riskanten Betreten des Thronsaals durch einen weiteren Kriechgang hoffen die Helden auf die Hilfe von Callon und seinen gefallenen Kameraden im Kampf gegen Sabaoth Immortalis und planen, den [[Spiegel des Anor]] gegen den möglicherweise bereits erweckten [[Sereg]] zu verwenden. Sie würden aber alles noch einmal genauer durchsprechen, wenn sie vor dem letzten Abschnitt des Öffnungsrituals und dem Tor selbst stehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Inschrift-18-erzdämonenaltar.png|miniatur|links|Inschrift am Erzdämonenaltar]]&lt;br /&gt;
Nach diesen Stunden der Rast brechen die Helden auf, um die auf dem Tor zum Thronsaal gezeigten Orte zu suchen. Sie durchqueren den alten Torbogen und entdecken dahinter auf der linken Seite einen von vier Säulen umgeben fünfeckigen Altar, an dem ein kleinerer Dämon liegt, welcher augenscheinlich geopfert wurde. Eine Inschrift verrät ihnen, dass es sich um den Altar der Erzdämonen handelt. Octavia kann den Text (Abb. l.) übersetzen: „''Seid gepriesen Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel und du grausame Mutter Ismagora, ihr dunklen Götter der Sünden!''“ Dieser Altar ist auch auf dem Thronsaal-Tor abgebildet, auf der linken Seite oberhalb der Pyramiden, was bedeutet, dass hier das dort beschriebene Öffnungsritual startet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben beim Durchqueren des alten Torbogens auf der rechten Seite eine große Statue im Zwielicht wahrgenommen, weshalb sie sich jetzt dorthin begeben. Bei näherer Betrachtung entdecken sie, dass es sich um eine Statue von Voyx, der Göttin der Nacht, handelt. Links neben der Statue führt eine Treppe auf eine große Pyramide hinauf und auf der anderen Seite der Treppe steht eine riesige Statue von Lhugor, dem Herrn der Unterwelt. Die Helden gehen die Treppe auf die Pyramide hinauf und finden oben eine Inschrift, welche ihnen verrät, dass es sich hier um die Pyramide der Abyssiden handelt. Octavias kann auch diesen Text (Abb. u.) übersetzen: „''Seid gepriesen mächtiger Lhughor, Herrscher der Unterwelt, und Voyx, Berzkhor, Soiriz, ihr dunklen Götter der Zerstörung!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RC-Statue-Lhughor.png| Statue des Lhughor (Abyssos) links vor der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
File:RC-Inschrift-17-abysstempel.png|miniatur|rechts|Inschrift auf der Spitze der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
File:RC-Statue-Voyx.png| Statue der Voyx (Onoa) rechts vor der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zum alten Torbogen zurück und beraten mit Grogar darüber, wie ein dämonisches Opfer finden können. Ihnen fallen die monströsen Kreuzungen in der Zuchtgrube wieder ein und sie beschließen, gemeinsam mit Grogar und seinen Männern dorthin zu gehen, und eine Hai-Elben-Monstrosität einzufangen, um sie auf dem Altar der Erzdämonen opfern zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen zwei Zuchtkammern geht Augustus halb ins Wasser, um die Kreaturen anzulocken. Zwei von Grogars Männern stehen mit Lassos auf den beiden Kammern und werden von Henk unterstützt, welcher ebenfalls mit einem Seil versucht, ein Monstrum zu fangen. Als Augustus von mehreren Wesen angeschwommen wird und sich etwas zurückzieht, wagt nur noch ein Monster den Angriff, den Augustus mit der flachen Schwertseite abwehrt, während die Schurken vergeblich versuchen, ihr Seil um die Kreatur zu werfen. Als auch Henk keinen Erfolg mit dem Lasso hat, springt er kurzerhand auf das Monstrum und umklammert es. Kenji ruft das Licht zur Hilfe und erzeugt einen grellen Lichtblitz. Augustus schafft noch, seine Augen abzuwenden, doch  der Henk und Grogar werden so stark geblendet, dass Henk von Augustus und Grogar eine Zeit geblendet sind. Augustus greift schnell nach Henk und zieht ihn mit dem Haielb aus dem Wasser. Grogars Männer stürzen sich darauf und fesseln es, damit es zu dem Altar der Erzdämonen gebracht werden kann. Dort wird das fest verschnürte Haimonstrum aber zunächst in einer tieferen Pfütze abgelegt, damit es nicht erstickt oder aus Trockenheit verendet, während noch die letzten Vorbereitungen getroffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bricht auf, um Filgiz und die Freigeister zu holen, und währenddessen berichtet Augustus Octavia, was bei der letzten Rezitation mit Henk geschehen ist, und bringt seine Sorge zum Ausdruck, ob sie dem gewachsen ist. Er fragt Schutuhx, ob er nicht die Anrufung übernehmen kann, doch dieser weigert sich, überhaupt mit den Helden eines der Heiligtümer zu betreten. Es scheint ihm vor seinen Göttern peinlich zu sein, mit der Heldengruppe gesehen zu werden. Als Henk unterdessen am Tor zum Bezirk der Drachen ankommt, macht er sich bemerkbar und kurze Zeit später erscheint Filgiz auf der Mauer. Nachdem Henk ihm mitgeteilt hat, dass die Zeit gekommen ist, öffnet Filgiz kurz darauf das Tor und kommt mit den anderen Freigeistern heraus. Mit Henk gehen sie zu dem tieferliegenden Platz, auf dem vorher die große Geisterfalle stand, und er stellt den Kämpfern der Freigeister Grogar mit seinen Männern als ihre neuen Verbündeten vor. Henk bittet sie, gemeinsam auf dem Platz oder in der Nähe zu warten, bis er mit seinen Freunden das Öffnungsritual so weit abgeschlossen haben, bis nur noch das Tor zum Thronsaal zu öffnen ist, zu dem sie dann gemeinsam aufbrechen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk zu den anderen am dämonischen Altar zurückkehrt, holt Augustus das Opfer aus dem Wasser und hält es über den Altar, während Henk die Kehle durchtrennt und das dämonische Blut auf den Altar fließen lässt. Zeitgleich liest Octavia die Worte auf dem Altar in der Originalsprache vor: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ku-osch nug-ßouk-uz''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''iz-sch schi nß-eik-echu Chixx-uß Ismagora''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''On-gß schiz-hruz Nauxxuz schuß Kiuz-schuz'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-20-Pyra-mendacos.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]]&lt;br /&gt;
Kaum hat sie geendet, beginnt ihre Nase zu bluten, und die Helden bemerken, dass sich die Tür einer nahegelegenen Pyramide geöffnet hat, auf der ein Abbild des Verijgorn zu sehen ist. Wie auf dem Tor zum Thronsaal abgebildet, werden die Helden nun wohl alle Pyramidenheiligtümer der Erzdämonen besuchen müssen, um diese zu huldigen und sich würdig zu erweisen, den Sitz von Hazug-Ságok betreten zu dürfen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-V-Eingangstor.png|miniatur|links|Tor aus Katzengold im Eingangsbereich der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]]&lt;br /&gt;
Die vier Helden betreten die Pyramide des Verijgorn und gelangen in eine kleine Kammer, aus der lediglich ein goldenes Tor herausführt, von dem Henk sofort bemerkt, dass es aus Katzengold ist. Kaum haben alle das Heiligtum betreten, schließt sich hinter ihnen die Tür und die Helden können nicht mehr hinaus. Es bleibt ihnen keine andere Wahl, als alle Prüfungen zu meistern. Octavia übersetzt den Text, der in der linken unteren Ecke des Tores steht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Alles ist Betrug.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Lügner verbirgt die Wahrheit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Täuschung eröffnet den Weg.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mehr Schein als Sein.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Betrogene wird fallen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Verrat ist die Krönung der Lügen.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk untersucht das Tor, doch er findet keinen Mechanismus, welcher es öffnet. Augustus leuchtet die Wände ab, doch es führt kein anderer Weg aus der Kammer hinaus. Hinter dem Tor ist leise das Zischen von unzähligen Sachlagen zu hören, was Kenjis Angst vor Schlangen triggert. Die Helden grübeln, bis Henk überlegt, wenn hier alles Betrug ist, wie der Text auf dem Tor sagt, dass wohlmöglich auch das Tor selbst Betrug ist. Er versucht, sich davon zu überzeugen, dass dort kein Tor ist, sagt es sich wiederholt vor und geht dann mit schnellem, überzeugtem Schritt direkt darauf zu, ohne zu zögern. Als die anderen beobachten, wie Henk einfach durch das massive Tor hindurchgeht, tun sie es ihm nach und Augustus und Octavia verschwinden ebenfalls durch das Tor. Nur Kenji, welcher durch das ständige Zischen dieser Kriechtiere schon ganz unruhig ist, kann sich nicht darauf konzentrieren und bleibt allein in der Kammer zurück. Panik droht ihn zu übermannen, doch er betet inbrünstig zu seinen Göttern und bittet um ihre Unterstützung. Tatsächlich kann er sich sammeln und seine Angst zurückdrängen. Er konzentriert sich und folgt schließlich den anderen durch das trügerische Tor. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Söhnegang.png|miniatur|rechts|Gang mit Inschrift und sieben Reliefs, am Ende eine Statue des Verijgorn und ein vorgelagerter Altar]]&lt;br /&gt;
Kenji stößt zu den anderen, die sich schon Sorgen gemacht haben. Die Helden befinden sich in einem Gang, dessen Seitenwände eine Inschrift und einige Reliefs aus Katzengold tragen und welcher in einer Kammer mit einer katzengoldenen Statue das Verijgorn und einem Altar, über dem eine Maske des Erzdämonen schwebt, endet. An beiden Seiten der Kammer befinden sich fünf Löcher im Boden, welche Löcher die Helden an eine Kammer im Bezirk der Nebbkor erinnern, wo eine Statue von solchen Löchern umgeben war, aus denen Schlangen herauskamen, als Henk sich näherte. [[Datei:RC-Tempel-V-Söhne.png|miniatur|links|Inschrift und sieben Abbildungen in der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]] Octavia übersetzt die Inschrift: „''Seid gepriesen, ihr mächtigen Sechs, Söhne des Schlangengottes!''“ und die Helden betrachten die sieben Reliefs. Bei einem von ihnen muss es sich um einen Lügner handeln, welcher kein Sohn des Verijgorn ist. Nach einigen Überlegungen einigen sich die Helden darauf, dass alle Söhne bis auf einen drei Hörner auf dem Kopf tragen. Henk untersucht das Relief dieses Sohnes, kann aber nichts Ungewöhnliches finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert von ihrem Misserfolg und im Glauben, dass sie vielleicht zuerst etwas in der großen Kammer tun müssten, bevor sie weiterkommen, greift Henk nach der Maske auf dem Altar. Doch direkt vor seinen Fingern löst sich die Maske auf und aus fünf Löchern kommen schwarze Schlangen gekrochen und visieren Augustus und Octavia an. Augustus verteidigt sich erfolgreich mit dem Schwert und die Schlangen lösen sich bei Berührung in schwarzen Rauch auf. Gemeinsam mit Kenji wehrt er auch die Schlangen ab, welche Octavia angreifen. Die Helden sind in die Falle des Verijgorn getappt, können sich aber gut daraus befreien und wenden sich wieder den Reliefs zu, um ein anderes Merkmal herauszufinden. Henk stellt fest, dass nur ein Sohn nichts Schlangenartiges an sich hat, und untersucht daraufhin das Relief. Er stellt fest, dass man das Auge hineindrücken kann, woraufhin das Relief zur Seite schwingt und einen Hebel freigibt. Als Henk und Augustus ihn gemeinsam ziehen, hören sie etwas aus dem Eingangsbereich.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangenstab.png|miniatur|rechts|Der neue Gang in der  Eingangskammer und das Podest mit dem Schlangenstab]]&lt;br /&gt;
In der Eingangskammer hat sich ein neuer Gang offenbart, welchem die Helden folgen. Sie kommen zu einem Podest, auf dem ein Schlangenstab aus Katzengold liegt. Der Sockel trägt eine Inschrift, die Octavia mit „''Ich bin der Herr der Lügen!''“ übersetzt. Es beginnt eine Diskussion, ob es sich bei dem Stab um eine ähnliche Falle handeln könnte wie zuvor mit der Maske. Doch schließlich fasst sich Henk ein herz und nimmt den Stab auf. Da nichts weiter passiert, machen sich die Helden wieder auf die Suche nach dem Weg und folgen zunächst dem Gang gegenüber von dem Podest. Schnell stellen sie fest, dass es sich um eine Sackgasse handelt, in der eine Schlange auf sie wartet. Augustus schlägt sie mit dem Schwert und sie löst sich wieder in schwarzen Rauch auf so wie zuvor. Schließlich folgen die Helden dem weiterführenden Gang, bis dieser sich gabelt. Augustus meint, dass man sprachlich „links“ im Gegensatz zu „rechts“ immer mit Lügen in Verbindung bringt, weshalb er vorschlägt, den linken Weg zu nehmen. Tatsächlich endet dieser Weg nicht in einer Sackgasse, sondern führt zu einer größeren Kammer, aus der lautes Zischen ertönt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangenwächter.png|miniatur|links|Kammer mit einer riesigen Metallschlange]]&lt;br /&gt;
Als Henk einen Schritt in die Kammer tut, erhebt sich aus einem loch in der Mitte eine gigantische, metallisch schimmernde Schlange, welche jeden anzugreifen droht, welcher sich ihr nähert. Augustus rät von einem Angriff ab, da ihre Waffen das Monster vermutlich nicht verletzen würden. Nach einigem Überlegen schlussfolgern die Helden, dass das Schlangenstab eine Lösung bieten dürfte, und Henk bittet Octavia, ihm die Originalworte aufzuschreiben, die auf dem Podest stehen. Dann hält Henk den Stab vor sich in die Luft und spricht laut: „''Olng stoz schuß Ngußß schuß Riunuz!''“, woraufhin sich seine Gestalt in ein Abbild des Verijgorn verwandelt. Die Metallschlange beginnt darauf sich rhythmisch zu wiegen und Henk geht auf sie zu. Die anderen folgen ihm und sie beschließen, wieder linksherum um die Schlange zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Gang entpuppt sich wieder als Sackgasse, doch diesmal wird Augustus von der dort lauernden Schlange ins Bein gebissen. Sofort überkommt ihn ein starkes Misstrauen seinen Gefährten gegenüber, was noch durch Henks Verijgorn-Illusion verstärkt wird. Augustus zieht sein Schwert und die anderen reden auf ihn ein und erinnern ihn an Dinge, die sie gemeinsam erlebt haben und von denen sonst niemand etwas wissen kann. Henk legt den Stab zur Seite und bekommt seine normale Gestalt zurück. Langsam beruhig sich Augustus wieder und fasst wieder vertrauen zu seinen Freunden. Um die Sackgasse wieder verlassen zu können, spricht Henk erneut den Spruch und führt die Helden an der Metallschlange vorbei in den nächsten Gang. Ihnen fällt auf, dass sich der dritten Satz des Tores „Täuschung eröffnet den Weg“ auf diese Prüfung zu beziehen scheint.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangengrube.png|miniatur|rechts|Kammer mit drei Ausgängen, auf deren Boden unzählige Schlangen kriechen]]&lt;br /&gt;
An der nächsten Gabelung gehen die Helden wieder links und stoßen auf einen Raum, dessen Boden vor Schlangen nur so wimmelt und der drei weitere Ausgänge besitzt. Henk erinnert sich an den vierten Satz des Tores „Mehr Schein als Sein“ und geht davon aus, dass es sich bei den Schlangen um Illusionen handeln müsse. Er konzentriert sich darauf, dass alles nur Schein ist, und geht in die Schlangenansammlung hinein. Den anderen kommt es so vor, als würden die Schlangen Henks Schritten ausweichen, und Octavia folgt ihm in den Raum. Kenji übermannt eine furchtbare Angst und er klammert sich an Augustus. Die beiden bleiben zurück und Henk legt sich sogar auf den Boden, um ihnen zu demonstrieren, dass es absolut sicher ist. Doch die beiden bleiben noch eine Weile dort stehen, bis Kenji sich dazu durchringen kann, mit geschlossenen Augen und von Augustus geführt den Schlangenraum zu betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt können all einen Blick in die drei weiterführenden Gänge werfen und stellen fest, dass der linke Gang in einem Becken endet, welches mit einer grünlichen Flüssigkeit gefüllt ist, die Augustus für Säure hält. Der mittlere Gang führt in eine Tempelkammer, in der eine große Statue des Verijgorn mit einem kleinen Altar davor steht, wie sie die Helden bereits zuvor schon einmal gesehen haben, als sie der Täuschung aufgesessen sind. Der rechte Gang endet in einem Feuerfeld, vor dem bei genauerer Betrachtung einige menschliche Knochen liegen. Henk schlussfolgert, dass ein Kultist diesen Gang ausprobiert und dabei verbrannt ist. Die Helden erinnern sich des fünften Torspruches „Der Betrogene wird fallen“ und versuchen vergeblich, ihn auf die Situation anzuwenden. Sie entschließen sich für den mittleren Gang und betreten ihn hoffnungsvoll. Als sie die Kammer erreichen, verschwindet der Boden unter ihren Füßen und sie stürzen in die Tiefe. Henk kommt als erster auf Boden auf und sein Sturz wird glücklicherweise von einer frischen Leiche abgefedert, so dass er sich keine Knochen bricht. Die anderen fallen auf Henk oder können sich abrollen, so dass alle im Gegensatz zu dem Kultisten mit nur leichten Prellungen davonkommen und überleben. Als sie den Weg aus der Kammer nehmen, stellen sie fest, dass sie sich wieder vor der Schlangenkammer befinden, deren Illusion nun alle durchschaut haben. Als letzten Weg nehmen die Helden nun den linken und stellen fest, dass das vermeintliche Säurebecken, bei dessen Säure es sich vermutlich eher um Schlangengift handeln dürfte, nur ein Trugbild ist und darunter eine Treppe in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Altar.png|miniatur|links|Abschlusskammer mit einem Altar, über dem eine Maske des Verijgorn schwebt]]&lt;br /&gt;
Als die Helden der Treppe folgen, gelangen sie in eine runde Kammer, in der lediglich ein kleiner Altar aus Katzengold steht, über dem wieder eine Maske des Verijgorn schwebt. Nach dem Betreten verschwindet der Eingang hinter ihnen wieder und es scheint keinen Ausgang zu geben. Bei der Untersuchung der Kammer finden sie eine relativ frische Leiche, bei der es sich wieder um einen Kultisten handelt, welcher eine blutende Wunde auf dem Rücken aufweist, die von einem Dolch stammen könnte. Die Helden überlegen, wie sie weiter vorgehen wollen, und sind sich einig, dass die Maske der Weg sein wird. Diesmal erklärt sich Augustus bereit, sie aufzusetzen, da Henk bereits alle anderen Prüfungen übernommen hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Maske-Verijgorn.png|miniatur|rechts|Die Maske des Verijgorn, welche über seinem Altar schwebt]]&lt;br /&gt;
Kaum hat sich Augustus die Maske aufgesetzt, lobt er Henk für sein Misstrauen gegenüber seinen Freunden. Doch seine Worte wirken nicht sehr überzeugend und er stammelt eigentlich mehr vor sich hin als Henk zu täuschen. Nach einigen verzweifelten Versuchen fällt die Maske von seinem Gesicht und hinterlässt es blutig. Augustus erinnert sich nicht an seine Worte und bleibt ein wenig frustriert zurück, während Henk nach der Maske greift und sie aufsetzt.&lt;br /&gt;
Der maskierte Henk wendet sich an Augustus und erinnert ihn aufmunternd daran, dass seine Stärke der Kampf mit dem Schwert sei, wo ihm keiner etwas vormache. Augustus nickt zustimmend und Henk weist ihn darauf hin, dass gerade seine Unbeherrschtheit im Kampf  es sei, die ihm als Principus Mortis unbesiegbar und unbezwungen gemacht hat. Als Augustus ihm widerspricht, da er diese Gewalt als seine größte Schwäche empfindet, zeigt Henk ihm überzeugend auf, dass Augustus immer dann erfolgreich war, wenn er die Gewalt zugelassen und ausgelebt hat. Henks Worte wickelten Augustus ein und er stimmte Henk nach einiger Zeit vorbehaltslos zu. Dann macht Henk ihm klar, dass viele ihn zwar wegen dieser Gewalt verachten würden, doch dass er treu zu seinem Freund steht und Augustus für seine Gewaltbereitschaft sogar sehr schätzt. Henk breitet seine Arme versöhnlich aus und Augustus nimmt seine Umarmung an. Plötzlich hat Henk einen Dolch in der Hand und stößt diesen Augustus in die Schulter. Nach diesem Verrat an seinem Freund, dessen eigentlich tödlichen Ausgang Henk durch sein Geschick abwenden kann, löst sich die Maske auf und erscheint wieder über dem Altar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia verschließt den Einstich an Augustus Schulter mit etwas Heiltrank und Kenji bindet provisorisch die Wunde ab. Gemeinsam gehen sie zu dem Ausgang, welcher sich ihnen nun offenbart, und gelangen in einen kleinen Raum mit einem großen Hebel, den Henk und Augustus gemeinsam bewegt bekommen. Erleichtert stellen sie fest, dass sich ein Ausgang öffnet und sie die Pyramide des Verijgorn wieder verlassen können. Der Ausgang befindet sich etwas abseits und ihr Blick fällt auf eine größere Pyramide, deren Tor grünlich schimmert. Die nächste Herausforderung wartet auf die Helden, doch zunächst wollen sie sich etwas erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===23. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.41''') Augustus trinkt auf Drängen von Henk den Rest des letzten elbischen Heiltrankes und legt sich dann für kurze Zeit Schlafen, um den Trank seine Wirkung entfalten zu lassen. Kenji spricht zunächst ein längeres Gebet, um die Atmosphäre des Ruheortes etwas erträglicher zu machen, und legt sich dann auch noch kurz hin. Octavia erzeugt ein kleines Feuer, damit Augustus sich bei Wärme besser erholten kann. Als beide ruhen, zeigt Henk Octavia den schwarzen Dolch, welchen er im Lager von Bußßeuxuß gefunden hat, und fragt sie, ob sie etwas Magisches oder Ungewöhnliches an diesem wahrnehmen kann. Octavia schaut sich den Dolch an, kann aber keine Besudelung oder dämonischen Einfluss erkennen. Henk setzt sich danach mit dem Dolch hin, betrachtet ihn lange und hält Wache, während die anderen sich ausruhen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-21-Pyra-xyda.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide der Laobis (Xyda)]]&lt;br /&gt;
Henk weckt alle nach einiger Zeit und sie bereiten sich darauf vor, als nächstes die Pyramide der [[Laobis]] zu betreten. Kenji informiert die anderen noch einmal über das Wesen dieser dunklen Göttin und weist darauf hin, dass Laobis die Herrin der Selbstsucht ist die Helden mit Selbstsucht, Hochmut, Eitelkeit und Neid konfrontieren werde. Gemeinsam betreten sie die Pyramide und wie zuvor schließt sich sofort das Eingangstor und schließt die Helden im Inneren ein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus Zinnober im Eingangsbereich der Pyramide der Laobis (Xyda)]]&lt;br /&gt;
Wieder erwartet die Helden ein kleiner Raum mit einem Tor aus Zinnober, auf dem wieder ein Text steht. Octavia identifiziert das Material des Tores und warnt die anderen, dass Zinnober giftig sein. Dann übersetzt sie die Inschrift, die vermutlich erneut Prüfungen thematisiert, welche die Helden in der Pyramide erwarten werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Zusammenhalt ist Schwäche.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gemeinschaft ist Stillstand.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Selbstlob ermöglicht Offenbarung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eitelkeit führt zum Aufstieg.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erblicke die Spitze des Hochmuts.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zwietracht ist der Lohn der Selbstsucht.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kaum sind die Worte gesprochen, sind schabende Geräusche wie von tausenden von Insektenbeinen zu hören. Außerdem erscheinen drei silbrig-glänzende Asseln und rennen auf Kenji zu. Henk und Augustus ziehen ihre Waffen, halten sich aber noch zurück, denn der erste Satz des Tores sagt ja, das Zusammenhalt Schwäche sei. Kenji zerquetscht eine Assel mit seinem Stab und sie hinterlässt eine Pfütze aus giftigem Quecksilber, doch die zweite Assel klettert Kenji am Bein hinauf und die dritte ist schon fast an seinem Fuß angekommen. Da greifen die beiden ein und Augustus entfernt mit einem sauberen Schlag die Assel von Kenjis Bein und schleudert sie an die Wand zurück, während Henk mit seinem Dolch die dritte Assel angreift und verletzt. Da erscheinen drei neue Asseln und visieren offensichtlich Henk an. Kenji hat die Idee, dass sich hier jeder selbst von seinen Asseln befreien muss und ihm niemand dabei helfen darf. Also bekämpft Kenji die seine beiden letzten Asseln und Henk, der bisher die Asseln nur weggetreten hat, tötet sie mit seinem Dolch. Sie hinterlassen weitere Pfützen aus Quecksilber, aber das Tor öffnet sich und gibt einen Gang frei.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-02.png|miniatur|links|Die zweite Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
So betritt Kenji als erster die zweite Kammer und schaut sich um. Die anderen folgen mit etwas Abstand, so dass alle die Grube in der Mitte wahrnehmen, welche mit unzähligen Asseln gefüllt ist und eine Tür enthält. Ein schräger Abgang führt in die Tiefe hinab, doch die Asseln bleiben in der Grube vor der Tür. Der runde Raum hat ansonsten 19 Tore, welche jeweils mit einem Hebel geöffnet werden können. Die Helden sinnieren über den Satz, dass Gemeinschaft Stillstand sei, und entschließen sich nach längerer Debatte dazu, dass jeder ein eigenes Tor wählt. Henk äußert die Vermutung, dass alle Tore, wenn man sie gemeinsam beträte, in die Asselgrube führten. Also suchen sich die Helden mit mulmigem Gefühl jeder eine Tür aus und öffnet sie. Vor ihnen liegt nun ein dunkler Gang, der in die Tiefe führt, und nach dem Betreten schließt sich die Tür automatisch hinter ihnen und die Helden sind allein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-03.png|miniatur|rechts|Die dritte Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Strecke kommt jeder Held in einer runden Kammer an, in deren Mitte ein mit Quecksilber gefülltes Zinnoberbecken steht. Auf der spiegelnden Oberfläche zeigt sich jedem das eigene Abbild, wie es in idealer Weise im perfekten Zustand aussehen mag, und es bedarf einer menge Selbstvertrauen, seinem Blick standzuhalten. Doch wenn dies einmal gelungen ist, beginnt das Abbild zu sprechen und fordert den Helden auf, es zu loben. Nachdem sich jeder über allen Maßen selbst gelobt hat, streckt das Spiegelbild seine Arme aus und zieht den Helden durch die Quecksilberoberfläche hindurch. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-04.png|miniatur|links|Die dritte Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
Jeder findet sich in einem Gang wieder, welcher in einen Raum führt, wo sich die Helden wiedertreffen. Alle fühlen sich sehr gut und voll übersteigertem Selbstvertrauen. Vor ihnen erheben sich Stufen, welche hinauf auf eine höhere, noch nicht erkennbare Ebene führen. Die Helden schlussfolgern, da sie vorher einzeln durch die dritte Prüfung gegangen sind, von welcher die Tafel sagt, dass Selbstlob eine Offenbarung ermöglicht, sollte also der Spruch „''Eitelkeit führt zum Aufstieg''“ für diese Kammer gelten, was hervorragend zu der vor ihnen liegenden Treppe passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt als erster die Stufen, während die anderen sich noch im Raum umsehen. Er stoppt auf der ersten Stufe und scheint nicht weiterzukommen. In seinem Kopf hört er eine Stimme, die sagt: „''Sprich aus, was dich besser als alle anderen macht!''“ Also erklärt Kenji, dass er durch sein mentales Training perfekt vorbereitet sei und sein Glaube ihm Kraft gibt, während die anderen zweifeln. Er sei von Anfang an von Dienern der Götter und nicht durch zwielichtige Kreise auf seine Aufgabe vorbereitet worden und für ihn sei diese das einzige Ziel, weshalb er auch all seine Kraft auf das Ziel konzentriere. Mit jeder Aussage kann er mehrere Stufen hinaufsteigen, bis er schließlich die oberste Ebene erreicht. Durch Kenjis Licht wird auch für die anderen ein gigantischer Spiegel sichtbar, welcher auf der oberen Ebene an der Wand ist, allerdings kein Spiegelbild erzeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm betritt Henk die Stufen und bekommt denselben Befehl wie Kenji. Henk verkündet, dass er der Einzige sei, der das wahre Leben und all seine Abgründe kenne und nicht behütet aufgewachsen sei. Er habe sein Leben lang für alles, was er wollte, kämpfen müssen. Sein Blick sei auch nicht durch sinnlose Traditionen geschwächt, sondern er konzentriere sich immer auf den Kern der Dinge und behalte immer das Ziel im Auge, denn im Gegensatz zu den anderen sei seine Persönlichkeit fest und sicher. Außerdem sei er der Fährmann, ohne den alle die Orientierung verlieren würden. Henk erreicht mit jedem Ausspruch weitere Stufen und schafft den Aufstieg. Während Henk die Treppe emporgeht, schaut sich Augustus den restlichen Raum an und entdeckt einen toten Kultisten, welcher am Fuß der Treppe liegt und anscheinend zu Tode gestürzt ist. Augustus behält die Entdeckung für sich und kehrt zu Octavia zurück, welche vorne wartet und Henk beobachtet und zuhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia versucht sich als nächstes an der Treppe und lässt die anderen wissen, dass sie als Thyrnerin von Geburt an schon besser sei als andere, da Thyrner anders als die Barbaren Sitte und Anstand besäßen. Dazu stamme sie aus einer edlen Blutlinie, die selbst in ihrem Volk etwas Besonderes sei, was sie unter den Besseren zu etwas noch Besserem mache. Wenn sie es wolle, könne sie mächtiger sein als alle anderen hier und ganze Ortschaften einäschern, wozu niemand sonst in der Lage sei. Octavia erklimmt schnell die vielen Stufen und gesellt sich zu den andern beiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus die Treppe betritt, weist er auf seine Herkunft aus dem erwählten Volk der Thyrner und seiner Abstammung aus der edlen Familie eines Kriegshelden hin, dem er es gleichtue, indem er auch auf einem heiligen Schwan geritten sei. Er sei auch der beste Kämpfer des Reiches und als Überlebender des Mokragg-Dschungels habe er in schweren Zeiten während der Folter durch Orks seine überragende Zähigkeit bewiesen. Er habe sie dafür büßen lassen und ihren Häuptling im Zweikampf besiegt. In ihm brenne das Feuer der Rache, so dass er als einziger fähig sei, seinen Erzfeind Sabaoth Immortalis zu bezwingen. So kommt auch Augustus auf der oberen Ebene an.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Artefakt-Spiegel-Laobis.png|miniatur|rechts|Der Quecksilberspiegel der Laobis]]&lt;br /&gt;
Die Helden stehen auf der oberen Ebene einem riesigen Quecksilberspiegel in Form einer Assel gegenüber, in dem jetzt, nachdem alle den Aufstieg geschafft haben, jeder jemand anderen erblickt, der ihm die Spitze des Hochmuts erblicken lässt. Octavia sieht den thyrnischen Kaiser, Augustus seinen Stammvater Cygnus, Henk seinen väterlichen Freund Jaran und Kenji erscheint sein Lehrmeister Pyrrhon. Jeder wird von der Erscheinung über allen Maßen gelobt und es wird betont, dass die Mission scheitern würde, wenn man nicht selbst die Führung der Gruppe übernähme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Blick in den Quecksilberspiegel der Laobis entbrennt zwischen den Helden ein Streit, wer die Führung der Gruppe übernehmen soll. Henk macht seinen Anspruch als erstes gelten und Octavia widerspricht ihm vehement, während Augustus nur darüber lacht und die beiden auf seinen eigenen Führungsanspruch aufmerksam macht. Kenji gibt den Schlichter, nur um dann auf seinen seine wichtige Rolle in der Gruppe zu sprechen zu kommen, weshalb auch er das Kommando übernehmen solle. Augustus will es Henk plötzlich heimzahlen, dass dieser ihm in der letzten Pyramide einen Dolch in den Rücken gestoßen hatte, und versucht, ihn die Treppe hinunter zu schubsen, doch dieser ist sehr standhaft und wehrt sich dagegen und es entsteht ein leichtes Gerangel. Auch zwischen Octavia und Kenji kommt es zu Handgreiflichkeiten und Kenji stößt schließlich Octavia die Treppe hinunter, nachdem diese zuvor bei ihm dasselbe versucht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias Fall die Stufen hinunter löst den Bann, der auf den Freunden lag, und sie eilen der Gestürzten zur Hilfe. Augustus untersucht sie sofort und stellt zur Erleichterung aller fest, dass keine Knochen gebrochen sind. Aber Octavia hat eine Platzwunde am Kopf, welche sofort mit einem Heiltrank versorgt wird, und eine schmerzhafte Prellung an der Hüfte, die ihr das Gehen erschwert. Augustus und Kenji stützen die Verletzte und Henk führt sie zu der Tür, welche sich geöffnet hat und in einen Raum mit einem großen Hebel führt. Mit vereinten Kräften legen die Helden ihn um und es eröffnet sich ihnen der Tunnel hinaus.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-22-Pyra-sathros.png|miniatur|rechts| Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Noxxuz (Sathros)]]&lt;br /&gt;
Als sie den Ausgang verlassen, sehen sie sich der Pyramide des Noxxuz gegenüber, deren Tür geöffnet ist und grünlich schimmert. Doch zuvor gönnen sie sich eine kurze Pause, in der Octavia noch den Rest des Heiltrankes trinkt, um wieder zu Kräften zu kommen. Kenji weist sie darauf hin, dass der Erzdämon Noxxuz der Herr der Gier ist und die Helden mit Gier, Maßlosigkeit, Ausschweifung und Trägheit konfrontiert werden. Dann betreten sie gemeinsam die Pyramide, welche sich wieder hinter ihnen schließt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-Eingang.png|miniatur|links|Platte aus Blei im Eingangsbereich der Pyramide des Noxxuz (Sathros)]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem kleinen Raum wieder, in dessen Mitte eine große Platte aus Blei im Boden eingelassen ist. Die Helden schauen sich das Bild auf der Platte genau an und ahnen Schlimmes bei einzelnen Elementen. Besonders die erigierten Penisse der Xishari auf beiden Seiten des Kessels machen ihnen Sorgen in Bezug auf Octavia. Diese beschäftigt sich währenddessen mit der  Übersetzung des Textes und liest dann vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Trägheit ist schwerer als Blei.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Alles wird durch den Dreck gezogen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Habgier wiegt alles auf.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rausch besiegt die Hemmnisse.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ekstase führt zum Höhepunkt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Selbstzerstörung ist das Fest der Begierden.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlagartig setzt das leise Summen von Fliegen ein, was von überall und nirgends kommt, und die Sorge um Octavia verdichtet sich bei der Erwähnung der Ekstase, die zum Höhepunkt führe. Doch zuerst müssen sich die Helden mit dem ersten Satz der Tafel befassen. Kenji setzt sich hin und lässt die anderen darüber nachdenken. Henk spekuliert, dass es sich um eine Druckplatte handeln könnte, und setzt sich dann auch auf die Bodenplatte und macht es sich bequem. Um schwerer zu sein als Blei, müssen nun alle an Faulenzen und Trägheit denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschreibt einige entspannte Passagen aus seinem Leben mit käuflichen Frauen und schwärmt den anderen etwas vor. Plötzlich erscheinen einige Fliegen und lassen sich auf Henk nieder, welcher sich nun ganz gehen lässt und immer mehr Fliegen anlockt. Langsam sinkt er in die Bleiplatte ein und rutscht schließlich lachend mit den Worten: „''Glaubt mir - Faulheit, da macht mir keiner was vor.''“ hindurch. Kenji lässt sich auch hängen und lockt ein paar Fliegen an. Octavia tut sich etwas schwer, und Augustus erinnert sie an die Gelage in Thyrna, wo man nichts selbst machen musste und von Kopf bis Fuß bedient wurde, und Octavia erinnert ihn an die Schwimmgrotte in ihrer Villa bei Perlheim. Beide werden von Fliegen umlagert und sinken immer tiefer in die Platte ein, bis sie hindurchflutschen. Nur Kenji bleibt zunächst noch halb eingesunken in der Platte stecken, bis er sich keine Gedanken mehr über seinen Zustand macht und nach ebenfalls unten rutscht.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-02.png|miniatur|rechts|Die zweite Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem trichterförmigen Raum wieder, in dessen tiefer Mitte sich ein stinkendes Gemenge aus verrottendem Fleisch, schimmeligen Essensresten, unzähligen Maden und allerlei undefinierbar und unaussprechlich Ekelhaftes befindet. Es gibt einen abschüssigen Randstreifen, auf dem sich die Helden versammeln. Da laut der Bleitafel alles durch den Dreck gezogen wird, beginnt Henk unter Aufbringung aller Willenskraft in dem widerlichen Müll zu wühlen und ein Loch zu buddeln, um an den Boden heranzukommen. Octavia ist zutiefst angewidert und steht mit maximalem Abstand zur Mitte an der Außenwand, während Augustus und Kenji Henk zur Hilfe eilen und ebenfalls beginnen, denn stinkenden Müll an den Rand zu werfen. Mehrere Male wird ihnen dabei speiübel und sie müssen sich immer wieder mental sammeln, um überhaupt weiterarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich haben die drei es geschafft, in der Mitte so viel Material zu entfernen, dass fast nur noch eine ekelhafte Flüssigkeit stehengeblieben ist. Augustus übernimmt die Aufgabe, nach unten zu greifen und den Boden zu erkunden. Er findet ein metallisches Drehrad und kann es nur mit Henks Hilfe drehen. Während beide noch das Rad festhalten, schwingt es nach unten und reißt die beiden mit sich. Bevor Augustus mit Henk im Trichter verschwindet, ruft er noch „''Springt!''“ nach oben. Kenji steht noch weiter oben im stinkenden Unrat und streckt der zögerlichen Octavia seine Hand entgegen. Als sie diese dankbar ergreift, rutscht Kenji den Trichter hinab und zieht Octavia mit hinunter. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03a.png|miniatur|links|Die dritte Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Augustus und Henk haben den Sturz in die Grube gut überstanden und Henk hilft Kenji und Octavia bei der Landung. Der widerliche Müll hat den Sturz abgefedert und die Helden verlassen die Grube und gelangen in eine große Kammer, die mit Haufen von Goldmünzen, juwelenbesetzten Goldschmuck, goldenen Pokalen und kostbarsten Kleider gefüllt ist. Eine solche Menge an Gold und sonstigem Reichtum hat noch keiner der Helden gesehen. Im hinteren Teil der Kammer entdecken die Helden eine bleierne Waage in Form von zwei Waagschalen, die an der Decke befestigt sind. [[Datei:RC-Artefakt-Waage-Noxxuz.png|miniatur|rechts|Die bleierne Waage des Noxxuz]] Auf der einen Seite sitzt ein Abbild des Erzdämonen Noxxuz auf der Schale, so dass diese Seite nach unten gesunken ist. Da der Satz auf der Bleitafel aussagt, dass Habgier alles aufwiege, beginnen die Helden, sich die Taschen vollzustopfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrer Suche nach den besten Stücken entdecken sie immer wieder neue Schätze und Henk gerät fast mit Kenji wegen einer Kette aneinander, denn die Gier ist in ihm erwacht. Er zieht sogar seine Stiefel aus und hängt sie sich um den Hals, nur um noch mehr Gold mitnehmen zu können. Augustus tut es ihm gleich und rafft eine Menge Gold zusammen. Er begibt sich zur Waagschale, während die anderen immer wieder von der Gier gepackt werden und sich gegenseitig Stücke neiden und versuchen abzujagen. Nur ihre Selbstbeherrschung verhindert, dass sie sich gegenseitig verletzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus schwerbepackt die Waage erreicht hat und sich auf die Schale setzt, bedauert er, nicht noch mehr mitnehmen zu können. Die Waagschale senkt sich herab und berührt kurz den Boden, um dann plötzlich in die Höhe gezogen zu werden. Oben gibt es die Möglichkeit, einen Gang zu betreten, und Augustus wartet dort auf die anderen. Nach und nach kommen sie zur Waage und werden emporgehoben, Kenji bildet das Schlusslicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kammer, in welche der Gang führt, ist groß und leer, nur in der Mitte steht ein Sockel mit einer Schale darauf. In ihr befindet sich eine grüne Flüssigkeit, die alkoholisch zu sein scheint. Der Satz zu dieser Kammer besagt, dass Rausch die Hemmnisse besiegt, also bittet Henk Kenji um einen goldenen Kelch, welchen dieser eingesteckt hat. Mit dem Kelch schöpft er die Flüssigkeit und probiert vorsichtig. Sie stellt sich als brennend scharf und hochprozentig heraus, mit leicht übelschmeckender Note. Henk lehrt den Kelch und auch Kenji und Octavia trinken von dem Gesöff. Nur Augustus hält sich zurück und beobachtet die Wirkung bei seinen Freunden. Nach zwei Schluck beginnt zuerst Hank und dann die beiden anderen, lautstark zu lachen und albern zu werden. Offensichtlich hat sie der Rausch gepackt und Augustus fängt jetzt auch an zu trinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk trinkt immer weiter und ermutigt die anderen, es ihm gleichzutun. Schließlich beginnt für Henk alles bunter und surrealer zu werden und das Lachen geht in ein Lallen über. Augustus und Octavia erreichen diesen Zustand nach Henk und gemeinsam entdecken sie, dass diese Kammer doch einen Ausgang hat, und robben darauf zu. Kenji bleibt am Kelch in der Mitte zurück und kann sich nicht richtig fallenlassen. Als die anderen zurückkehren und ihn mit zu dem Durchgang schleppen, kann Kenji im Gegensatz zu den anderen nicht hindurch, sondern prallt an der Wand ab. Um sich jetzt richtig gehen zu lassen, steckt Kenji seinen Kopf in die Schale und schlürft die stinkende, brennende Brühe in sich hinein. Jetzt erreicht er auch den Zustand und sieht die Farben und auch den Ausgang. Er folgt den anderen und die Helden verschnaufen kurz im Gang vor der nächsten Kammer und entledigen sich der meisten Goldmünzen und Schätze, die sie noch mit sich schleppen. Jeder behält nur ein paar auserwählte Stücke als Andenken.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03c.png|miniatur|links| Die fünfte Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Noch leicht berauscht betreten die Helden die Kammer, deren Satz von Ekstase spricht, welche zum Höhepunkt führe. In der Mitte der Kammer gibt es eine große oval-neuneckige Bodenplatte aus Blei, auf welcher wohlmöglich die Ekstase stattfinden soll. Augustus bittet Kenji, sein Licht nach oben zu lenken, und es wird eine obere Galerie den Blicken enthüllt. Darauf schlägt Augustus vor, ihre bisherige, sexuelle Interpretation von Höhepunkt in die eines hohen Punktes abzuwandeln, den es dort oben zu erreichen gelte. Als die Helden die Bleifläche betreten, ertönen plötzlich rhythmische Trommeln und verlocken sie zu tanzenden Bewegungen mit ihren Hüften. Langsam steigern sie sich in den Tanz hinein und vergessen ihr Umfeld. Also Augustus irgendwann bemerkt, dass er in einigen Metern Höhe tanzt, verliert er fast wieder an Höhe und er muss sich schnell wieder auf die Trommeln einlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hälfte der Strecken erscheinen den ekstatisch tanzenden Helden plötzlich nackte Tänzer des anderen Geschlechts und heizen ihnen richtig ein. Henk und Octavia könne sich besonders gut auf die Erfahrung einlassen und kommen als erste auf dem Höhepunkt an, wo sie einen weiterführenden Gang betreten können. Nach ihnen schafft es Augustus und Kenji hinkt wieder etwas hinterher.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03d.png|miniatur|rechts|Die sechste Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten nun eine größere Kammer, in der steinerne Podeste wie Ruheliegen stehen. Auf einem Sockel in der Mitte steht ein Kelch oder eine Schale, wie sie auf der Bleiplatte im Eingangsbereich abgebildet ist. Auf einigen Podesten stehen Lebensmittel oder Rauschgetränke, auf anderen ruhen Huren unterschiedlicher Abstammung oder liegen Drogen aller Art. Es scheint so zu sein, dass alles, was man begehrt, hier auch vorrätig ist. Augustus hat die Hoffnung, dass man einfach so viel isst, dass man sich übergeben muss, und dies dann in den Kelch auf dem Sockel tut. Also beginnen alle damit, so viel zu konsumieren, wie sie können. Henk sucht sich guten Wein und lässt sich volllaufen, Octavia tut es ihm gleich und Augustus entdeckt, dass alle Speisen, die er damals so gerne zu Hause aß, vorrätig sind, und stopft sich damit voll. Auch Kenji langt gut zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das erste Sättigungsgefühl aufkommt, zwingen sich die Helden, weiterzumachen. Henk nimmt sich Schwarzen Lotus und verabreicht sich eine Überdosis. Die Fressorgie zieht sich hin und nach einiger Zeit kommen die Huren, belagern die Helden und wollen sie zum Sex überreden. Octavia und Augustus können sich ihrer gut erwehren, doch Kenji kann sie nicht vertreiben und wird von ihnen entkleidet und beglückt. Nur Henk lässt sich voll darauf ein und wird von mehreren gleichzeitig umspielt. Als das erste schmerzhafte Magendrücken kommt, bemerken die Helden, dass sich über dem Kelch eine dunkle Wolke bildet, aus welcher heraus es in den Kelch tropft, ganz wie auf der Abbildung. Also verstärken sie ihre Anstrengungen und stopfen weitere Lebensmittel und Getränke in sich hinein. Henk leidet sehr unter den Huren und konsumiert zwischendurch weitere Drogen, um sich den Rest zu gegen. Die Schmerzen werden immer unerträglicher und der Genuss des Anfangs hat sich in reine Qual gewandelt. Irgendwann fließt der Kelch über und alle Lebensmittel und Gespielinnen verwandeln sich schlagartig in eine Masse aus Maden. Henk wird unter einem Berg Maden begraben und Augustus spuckt seinen letzten Bissen wieder aus. Neben dem Ekel, der die Helden überkommt, öffnet sich auch eine Tür, welche den Weg nach draußen freigibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen müssen Henk helfen, da dieser bereits bewusstlos ist, und gemeinsam schleppen sie ihn aus der Kammer heraus. Sie finden wieder einen großen Hebel und können ihn gemeinsam bewegen. Allen ist übel und sie schleppen sich mit letzter Anstrengung aus der Pyramide, waschen sich ausgiebig in einem grünlichen Wasserbecken und suchen sich einen Rastplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.42''') Bei den ausgiebigen Waschungen bemerken Henk und Kenji, dass sie sich ein Jucken im Schritt eingefangen haben, und trinken den Rest von [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelians]] Krankheitstrank. Als Kenji die anderen über [[Azeruel]], den Herrn der Grausamkeiten, informiert, bemerken alle, dass sie vorher etwas Ruhe brauchen, um die weiteren Prüfungen der Grausamkeit und Rache, des Jähzorns und Sadismus durchzustehen. Also beschließen die Helden, sich zuvor eine Pause zu gönnen und Kenji übernimmt die erste Wache. Er weckt dann Octavia, welche schließlich alle anderen weckt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-23-Pyra-vis.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Azeruel (Vis)]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten also die Pyramide des Azeruel und gelangen wieder in einen kleineren Raum, welcher ein Tor enthält. Natürlich schließt sich die Eingangstür hinter ihnen, so dass sie in der Pyramide eingeschlossen sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Azeruel-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus Rost im Eingangsbereich der Pyramide des Azeruels (Vis)]] &lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung stellen die Helden fest, dass das Tor dieses Mal aus Rost besteht. Ein darauf abgebildeter Xishari foltert einen gefangenen Elben mit einem glühenden Schürhaken. Den Helden wird bewusst, dass auch sie vermutlich foltern müssen, um die Pyramide wieder verlassen zu können, und ihnen wird mulmig zumute. Octavia übersetzt den Text auf dem Tor und liest vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Zorn ist Tatkraft.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erhebe die Stimme der Gewalt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rage ist Antrieb.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Faust zerschlägt die Schwachen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rache ist die Vollendung der Wut.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Folter ist die Melodie der Grausamkeit.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Zischen und Fauchen von Skorpionen ertönten von überall und der erste Satz des Tores deutet an, dass Zorn der Schlüssel ist, um die Kammer zu verlassen. Augustus beschuldigt die Tür, sie hier gefangen zu halten und steigert sich in eine Rage hinein, so dass er zuerst mit dem Knauf seines Dolches, dann aber mit der bloßen Faust mit aller Wucht auf die Tür einschlägt. Tatsächlich gelingt es ihm mit blutigen Handknöcheln ein Loch in die rostige Tür zu schlagen. Es fällt Augustus leicht, seinen Zorn hochkochen zu lassen, so dass sich die anderen bereits Sorgen machen. Doch es gelingt ihm, mit seiner Wut die Tür zu zertrümmern, so dass ein Spalt zum Durchschlüpfen entsteht. Nachdem Augustus bereits hindurchgegangen ist, spricht Kenji kurz mit Henk und bittet ihn, dass, sollte es zu Folterhandlungen kommen müssen, er das Opfer sein möchte. Außerdem bittet er Henk, die Folter zu übernehmen, da er befürchtet, dass diese in Augustus böse Erinnerungen wachrufen könnte. Dann folgen sie den anderen beiden durch den Spalt.&lt;br /&gt;
[[Datei: RC-Tempel_Azeruel_I.png|miniatur|rechts|Die ersten drei Kammern der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
In der dahinterliegenden Kammer befindet sich ein Kriegshorn und der dazugehörige Satz des Tores deutet an, dass die Stimme des Krieges erhoben werden soll. Also schreit Augustus, der sowieso schon in Wut ist, mit aller Kraft in das Horn hinein. Seine Stimme wird zwar verstärkt, doch es geschieht nichts. Die anderen provozieren ihn und stacheln seinen Ehrgeiz an, so dass Augustus noch mehr in Wut gerät. Schließlich brüllt er so laut in das Horn, dass Kenji Blut aus dem Ohr läuft, denn die Lautstärke hat seinen Kommunikations-Parasiten getötet, und dass die gegenüberliegende Wand zusammenbricht und einen Gang freigibt, dem die Helden folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Kammer besteht aus einem schmalen Weg, an dessen beiden Seiten Gruben sind, die mit rostigen Skorpionen gefüllt sind. Am Ende des Weges befindet sich ein schmaler Spalt, in dem grünlicher Nebeldunst wabert. Die Helden stellen die Theorie auf, dass man vielleicht von dem Nebel zurückgeworfen wird, wenn man nicht in Rage ist, so dass man in die Skorpiongruben stürzen könnte. Octavia steigert sich in Rage und versucht, den Spalt zu durchqueren. Doch schon nach kurzer Zeit bricht sie zusammen und wird bewusstlos. Kenji versucht auch sein Glück, doch er kommt nicht weiter und muss genauso wie Octavia von Henk und Augustus wieder aus dem Spalt gezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weder Octavia noch Kenji so zurückgeworfen werden, dass sie in die Grube stürzen, geht Henk davon aus, dass die Tiere einem anderen Zweck dienen müssen, und beschließt, in die Grube zu springen. Kaum ist er unten angekommen, wird er von den Skorpionen angegriffen und steckt mehrere Stiche ein, die ihm einen mächtigen Adrenalinstoß verpassen und ihn gleichzeitig provozieren, so dass er Augustus, welcher ihm aus der Grube helfen will, mit Wucht nach unten zieht, als er dessen Arm zu fassen bekommt. Augustus stürzt in die Grube und wird ebenfalls gestochen. Kenji kommt ihm zur Hilfe und springt hinunter, während Henk hinausklettert und Octavia in die Grube schubst.  Beide bekommen mehrere Stiche ab, die auch sie in Rage bringen. Henk fällt wieder ein, dass er die Kammer verlassen will und betritt den Spalt, den er jetzt ohne Probleme durchqueren kann. Die anderen erinnern sich nacheinander auch an ihr Ziel und es gelingt alles, die Kammer durch den Spalt zu verlassen. &lt;br /&gt;
[[Datei: RC-Tempel_Azeruel_II.png|miniatur|links|Die vierte und fünfte Kammer der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
Die Helden gelangen in eine Kammer, in welcher sich ein rostiges Tor mit einer abgebildeten Faust und drei Elben, die mit geschundenen Körpern an Ketten von der Decke hängen, befinden. Sämtliche Knochen der untoten Elben scheinen bereits mehrfach gebrochen und wieder zusammengewachsen zu sei und der Hinweis, dass die Faust die Schwachen zerschlägt, legt nahe, dass die Gefangenen gefoltert werden müssen. Während Augustus den Eindruck hat, dass die Elben längst nicht mehr bei Bewusstsein seien, bemerken Kenji und Octavia, dass dies sehr wohl der Fall ist. Octavia versucht, mit einem der Elben Kontakt aufzunehmen, und erfährt, dass diese bis zur Bewusstlosigkeit gequält werden müssen, um die Tür zu öffnen. In Kenji und Octavia regt sich der Wunsch, die Elben zu erlösen, um ihrer Qual ein Ende zu setzen, doch werden sie angehalten, dies erst nach der Öffnung der Tür durchzuführen, um sich den Weg nicht zu blockieren. Augustus beginnt, mit gezielten Faustschlägen auf den Kopf einem Elben das Bewusstsein zu rauben, doch nachdem er erfahren hat, dass diese alles spüren, was man ihnen antut, hat er Skrupel und er schafft es nicht, einen wuchtigen Schlag auszuteilen und schlägt stattdessen nur das Gesicht blutig. Henk beginnt mit einen anderen Elben und raubt diesem mit einem Schlag die Sinne, doch Augustus ist bei seinem zu vorsichtig und muss den armen Elben erst richtig blutig prügeln, bis diesem endlich das Bewusstsein schwindet. Die in der Mitte angekettete Elbin wird dann von beiden Helden mit einem gleichzeitigen Schlag von beiden Seiten gegen den Kopf ausgeschaltet. Bei jedem Elben, der vor Schmerz das Bewusstsein verliert, ertönt ein lauter Schlag, als ob eine Faust gegen die Tür schlägt, und ein Loch wird hineingeschlagen. Als nach drei Schlägen die Tür zerstört ist, enthaupten Henk und Augustus die Gefangenen und erlösen sie so von ihrer ewigen Qual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten gemeinsam die nächste Kammer, in der sich eine große, runde Grube befindet, die an einen Kampfplatz erinnert. Als Henk hineinspringt, verschwindet er vor den Augen der anderen, so dass sich schließlich alle Helden einzeln in der Kampfarena befinden. Hier werden sie mit einer Person konfrontiert, an der sie sich rächen können, denn der Satz zu dieser Kammer sagt, dass Rache die Vollendung der Wut sei. Augustus und Octavia erblicken jeder für sich den gefangenen [[Sabaoth Immortalis]], Henk hat seinen Erzrivalen [[Graltik Blutklinge]] in seiner Gewalt und Kenji steht [[Ignus]] gegenüber. In dieser Situation können sie ihren Rachegelüsten freien Lauf lassen und ihren Gefangenen demütigen, quälen und niedermachen. Er danach öffnet sich jedem eine Tür, welche ihn in die nächste Kammer vordingen lässt.&lt;br /&gt;
[[Datei: RC-Tempel_Azeruel_III.png|miniatur|rechts|Die letzte Kammer der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
Die Helden treffen sich in der letzten Kammer wieder zusammen und haben die Folterkammer erreicht, an deren Rändern malgorianisches Feuer brennt. Eine lodernde Feuerschale mit einem Schürhaken steht vor einem Richtblock, auf dem ein Gefangener angekettet werden kann, so dass dieser dann mit den Armen nach oben unter der Decke aufgehangen und mit den Füßen auf dem Block gekettet wird. [[Datei:RC-Skorpionmaske.png|miniatur|links|Skorpionmaske in der Folterkammer der Pyramide des Azeruel]] Neben dem Block liegt ein seltsamer rostiger Helm, welcher zwei Hörner besitzt, die wie Schalltrichter wirken und Töne aus dem Inneren der Maske nach außen dringen lassen. Die Helden schlussfolgern, dass diese Maske der Gefolterte trägt, um seine gequälten Schreine in eine perverse Melodie umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte die Position des Gefolterten einnehmen und Henk und Augustus diskutieren darüber, wer die Folter durchführen sollte. Da Augustus eindeutig mehr Erfahrung im Foltern besitzt als Henk, beschließen sie, dass auch er diese Angelegenheit durchführen soll, da Kenji dadurch vielleicht am wenigsten bleibende Schäden davontragen wird und Augustus am besten die schmerzhaftesten Stellen kennt, die Kenji zu den benötigten Schmerzensschreien bringen. Augustus heizt den Schürhaken im Feuer an und setzt diesen dann bei Kenji am Oberarm an, wo die Haut besonders schmerzempfindlich ist. Kenji schreit laut und gequält auf, doch der Helm wandelt seine Schreie in entfremdete, seltsam klingen Töne um, wodurch seine Qual nicht so offensichtlich wird. Doch die ersten Schreie reichen nicht aus und Augustus muss noch zweimal nachlegen, bis die benötigte Intensität erreicht ist, so dass der Helm eine schräge Melodie erklingen lässt, welche eine Tür in der Kammer öffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort wird Kenji von seinen Freunden von Helm und Ketten befreit und Augustus versorgt sofort die Brandverletzungen an Kenjis Arm mit einem Heiltrank, von dem Kenji den Rest austrinkt. Er stützt ihn mit Henks Hilfe, so dass sie gemeinsam den Aufgang erreichen. Der Hebel lässt sich in der aufgewühlten Atmosphäre von den Helden leicht bewegen und so gelangen sie schließlich aus der Pyramide des Azeruel hinaus.&lt;br /&gt;
Die Helden machen eine Pause und setzen sich an ein paar Säulen gelehnt auf den Boden. Octavia macht wieder etwas Feuer zum Wärmen und Kenji versucht etwas zu schlafen. Augustus unterhält sich mit Henk über die verführerischen Auswirkungen von Machtgefühlen auf moralische Entscheidungen und das eigene Handeln. Nachdem Kenji wieder erwacht ist, essen sie noch etwas und begeben sich dann zur Pyramide der Ismagora.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-19-Pyra-dimoria.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide der Ismagora (Dimoria)]]&lt;br /&gt;
Kenji weist seine Freunde darauf hin, dass Ismagora, die Herrin der Furcht, von den Zwergen auch Jezra genannt wird und sich die Helden auf die Konfrontation mit Furcht, Schrecken, Wahnsinn und Panik gefasst machen sollten, um die Pyramide durchqueren zu können. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus schwarzem Vulkanglas im Eingangsbereich der Pyramide der Ismagora (Dimoria)]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten die erste Kammer der Pyramide und die Tür schließt sich wie erwartet wieder hinter ihnen. Im Schein von Kenjis Laterne wird eine Tafel aus schwarzem Vulkanglas sichtbar, auf welcher sich das Relief mit dem Text befindet. Es wird aus den Abbildungen deutlich, dass es in dieser Pyramide um Ängste und Schrecken geht. Octavia übersetzt den Ritualtext:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Irrsinn ist ein Labyrinth.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Furcht ist ein Abgrund.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wahnsinn ist eine Fratze.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Angst liegt am Ufer der Qualen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dein Schatten wird dich einholen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sei der Schrecken selbst.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Labyrinth.png|miniatur|rechts|Das Labyrinth mit dem Weg der Helden in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Die Helden stellen fest, dass vier Wege aus der Kammer herausführen, was zu der Anweisung auf der Tafel passt, dass Irrsinn ein Labyrinth sei. Augustus bittet Kenji, den Weg auszuwählen, und er entscheidet sich für den Gang zu ihrer Linken. Zunächst geht Augustus vorne, gefolgt von Kenji und Octavia, während Henk die Nachhut bildet. Doch nach der ersten Sackgasse kehrt sich die Reihenfolge einfach um und Henk geht vor. Dieses Spiel setzen die Helden bei jeder weiteren Sackgasse fort, so dass die beiden abwechselnd die Gruppe anführen. Augustus stößt als erstes auf eine große grüne Kröte am Ende eines Ganges, welche bei dem Zusammentreffen eine grüne Wolke ausspuckt, der Augustus kaum ausweichen kann. Eine Tropfen treffen ihn und er merkt eine unglaubliche Panik in sich aufsteigen. Er drängt sich an den anderen vorbei und Octavia schießt die Kröte mit einem kleinen Feuerpfeil ab. Als nächstes stößt Henk auf eine solche Kröte und wird von der grünen Wolke getroffen. Panisch drückt er sich an den anderen vorbei und wird durch Augustus aufgehalten, welcher ihn durch eine Ohrfeige wieder zur Besinnung bringt. Schließlich finden sie eine Tür, welche sich allerdings nicht öffnen lässt. Doch ganz in der Nähe entdecken sie den Ausgang aus dem Labyrinth.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Abgrund.png|miniatur|links|Abgrund und Fratzenwand in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Die Helden kommen in einen länglichen Raum, auf dessen einer Seite sich ein unendlich tiefer Abgrund erstreckt. Doch es gibt einen sehr schmalen Grat, welcher weiterführt und den Abgrund überbrückt. Octavia leidet sehr an Höhenangst und drückt sich an die Felswand, sie kann aber  von Henk überredet werden, sich mit einem Seil an ihm festzubinden und sich zusätzlich auch an seinem Gürtel festzuhalten. Das Seil von Henks Enterhaken wird um die Hüften der Helden befestigt, so dass sie mit einigem Abstand alle miteinander verbunden sind. Henk betritt den Grat als erstes, Octavia folgt ihm, dann Kenji und zuletzt geht Augustus. Die Helden balancieren auf dem schmalen Weg und an beiden Seiten erstreckt sich ein unglaublich tiefer Abgrund. Plötzlich hat der Weg eine eingebrochene Lücke, so dass jeder über den Abgrund springen bzw. mit einem großen Schritt gehen kann. Unter ihnen lauert ihre größte Abscheu: bei Henk sind es Untote, bei Octavia dagegen Dämonen, Kenji sieht Schlangen und bei Augustus wimmeln dort unzählige Kerbtiere. Jeder muss seine Angst in den Griff bekommen, um die Lücke überqueren zu können. Bei einer zweiten Lücke im Weg erblickt jeder die gesichtslose Vettel Ismagora selbst im Abgrund und muss sich überwinden. Die Helden sind sehr froh, dass sie das Seil angelegt haben, denn nur mit seiner Hilfe können Octavia und schließlich auch Augustus vor dem Fall in den Abgrund bewahrt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Furchtmasken.png| miniatur|rechts|Wand mit Fratzen der Furcht in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Nach dem schmalen Steg weitet sich der Raum wieder und endet in einer Wand, auf welcher sich bizarre Fratzen befinden, die surreal wabern und sich bewegen. Es fällt den Helden zunächst schwer, sich auf dieses Bild einzulassen, denn, sobald sie den Eindruck sich im Hirn ausbreiten lassen, lösen sich die Strukturen des Denkens auf und sie geraten in eine Art Trance. Die wabernden Fratzen scheinen sich den Betrachtern zu nähern, welche nur regungslos dastehen können. Schließlich scheint die Wand die Helden einzuhüllen und es schwinden ihre Sinne.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Ufer.png|miniatur|links|Ufer der Qualen in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Jeder findet sich allein auf einer Halbinsel wieder, die von malgorianischem Feuer umgeben ist und die Helden an Ismagoras Garstube oder Jezras Kessel erinnert, aber auch ein Stück vom Ufer des Unterweltsflusses Kakorat, welcher direkt dem Sündenkessel entspringt, sein könnte. Auf dem weiteren Weg werden die Helden auf der nächsten Halbinsel mit einigen Leichen konfrontiert, bei denen es sich um persönliche Freunde, Verwandte oder Vertraute handelt, welche den Helden die Schuld an ihrem Tod geben und ihn fragen, warum er nichts getan hat oder wo er gewesen ist, um sie zu retten. Hat sich jeder durch diese Vorwürfe und grauenhaft zugerichteten Körpern gequält, wird der Held mit dem Tod einer geliebten Person konfrontiert, die ebenfalls schwere Vorwürfe erhebt, dem Helden die Schuld an ihrem Tod gibt und ihn dann versucht anzugreifen. Ist der Held schließlich diesem Grauen entkommen, findet er auf der nächsten Halbinsel die Leichen seiner drei Kameraden, welche anscheinend gescheitert sind und die Schuld dafür wieder dem Helden zuschreiben. Am Rand dieser Halbinsel befindet sich ein Steg, welcher über den Absud führt. Um sich ihr Versagen anzusehen, begebt sich jeder einzelne Held auf den Steg und erblickt eine Vision über das Scheitern seiner Mission: die Welt versinkt in Dämonenfluten, die ewige Plage ist ausgebrochen und die Menschen leiden. Barthavion ist überrannt und gefallen und dem gleichen Schicksal fällt auch Thyrna anheim. Jeder Held leidet unterschiedlich unter dieser Vision, doch alle werden zum Schluss von einer großen Hand ergriffen, welche aus Absud besteht und aus ihm entspringt. Diese Hand zieht jeden Helden durch die abartige, grüne Flüssigkeit in einen schmaleren Abschnitt zu einem Ufer.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Dreizack.png|miniatur|rechts|Schatten- und Schreckenskammer in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Immer noch allein wird in der folgenden Kammer jeder Held mit seinem Schatten konfrontiert, so erblickt Augustus [[Principus Mortis]], Henk sieht Maldoror-Henk, Kenji trifft auf den schwarzen Mystiker und Octavia begegnet ihrer Feuerform. Ganz nach dem Satz auf dem Tor, dass der Schatten dich einholen werde, wird aus der anfänglichen Konfrontation mit dem schlechten Gewissen schließlich ein Annehmen, denn jeder Held muss es zulassen, mit seinem Schatten zu verschmelzen. Erst danach öffnet sich ein Durchgang und jeder kann in die letzte Kammer vorstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind wieder alle Helden zusammen, jedoch haben sie die Gestalt ihres Schattens. So stehen also Principus Mortis, Maldoror-Henk, der Schwarze Mystiker und eine Flammengestalt einem riesigen Dreizack gegenüber und müssen an den Torspruch, der Schrecken selbst zu sein, denken. Ihnen wird bewusst, dass sie willentlich ihr Form verändern können, und plötzlich wächst Maldoror-Henk an Größe an und greift die anderen brüllend an, was den Schwarzen Mystiker sichtlich schockiert, die anderen beiden eher kaltlässt. Im nächsten Augenblick verwandelt sich die Flammengestalt in ein Infernales und schleudert Kometen auf die Umstehenden. Auch Principus Mortis gewinnt an Größe und es wachsen ihm tausend Arme aus den Seiten, während er die anderen anbrüllt. Der Schwarze Mystiker will sich in einen Theleten verwandeln, wird dafür jedoch von Ismagora schmerzhaft bestraft sinkt, zu Boden und verwandelt sich in Kenji. Die anderen greifen sich weiter an und als das Infernale den Boden aufreißen und überall Feuer austreten lässt, geraten Maldoror-Henk und Principus Mortis in Furcht und verlieren ihre Form, so dass Octavia als Infernal siegt und der Schrecken selbst wird. In dem Moment öffnet sich eine Tür und gibt den Ausgang frei. Die Helden legen gemeinsam den großen Hebel um und verlassen die Pyramide der Ismagora und ruhen sich draußen etwas aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===24. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.43''') An große Säulen gelehnt tauschen sich die Helden über ihre Erlebnisse in der Pyramide von Ismagora aus und sprechen über die Ängste, mit denen sie konfrontiert wurden. Henk erzählt, dass die geliebte Person am Ufer der Qualen bei ihm seine Verlobte [[Viola Briccone|Viola]] war und Augustus offenbart den anderen, dass er [[Elora von Tressburg|Elora]] erblickt habe, worauf Henk ihn etwas aufzieht, dass es ihn anscheinend voll erwischt habe. Octavia und Kenji verschweigen die Identität der gesehenen Person und berichten nur von den gesehenen Dämonen und Schlangen im Abgrund. Octavia erzählt ihnen noch, dass die alte Vettel Ismagora ihr zugeflüstert hat, dass sie sie jetzt kennen würde, nachdem sie der Schrecken selbst geworden war. Augustus ist etwas schockiert, wie viel von den Erzdämonen doch in jedem einzelnen stecke und wie leicht ihm z.B. die Prüfungen von Azeruel gefallen ist, als ihm sein Erzfeind völlig ausgeliefert war und er keine Gnade gezeigt hat. Henk befürchtet schon, dass Augustus seine Handlungen in den Pyramiden bereut, obwohl sie notwendig waren, um ihnen den Weg zu [[Sabaoth Immortalis]] zu öffnen, doch Augustus will sich alles nur ins Bewusstsein rufen, damit er nicht wieder einem Rachetrip verfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden versuchen schließlich, etwas Ruhe zu finden, und Augustus übernimmt die Wache, da er nicht schlafen kann. Als auch Henk und Kenji nach kurzer Zeit wegen Schlaflosigkeit aufgrund wiederkehrender Schreckensbilder wieder aufstehen, schnappt er sich eine Planke und zerlegt diese zu Brennholz in einem nahen, geöffneten Pyramidenhaus. Nur Octavia findet etwas Schlaf und Ruhe. Nach einiger Zeit wird sie wieder geweckt und die Helden stärken sich mit etwas Proviant, bevor sie auf die Pyramide der Abyssiden steigen, um den Unterweltsgöttern zu huldigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Inschrift-17-abysstempel.png|miniatur|rechts|Inschrift auf der Pyramide der Abyssiden, &amp;lt;small&amp;gt;Übersetzung: „''Seid gepriesen mächtiger Lhughor, Herrscher der Unterwelt, und Voyx, Berzkhor, Soiriz, ihr dunklen Götter der Zerstörung!''“&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Während des Aufstiegs informiert Kenji seine Freunde darüber, dass sie im Inneren der Pyramide mit [[Abyssos|Lhughor]], dem Herrn des Abgrunds, [[Onoa|Voyx]], der Herrin der Finsternis, [[Merek|Berezkhor]], dem Herrn der Vergänglichkeit und mit [[Rimoa|Soiriz]], der Herrin der Katastrophen, konfrontiert werden. Auf der Spitze der Pyramide angekommen, spricht Octavia die Worte Inschrift und huldigt mit ihnen den dunklen Göttern der Zerstörung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 330px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ku-osch nug-ßouk-uz'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Cheu-lng-xo-nuß Lhughor''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ngußß-klnguß schuß Izx-uß-surx''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Isch Voyx, Berzkhor, Soiriz''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''On-gß schiz-hruz Nauxxuz schuß Juß-kxauß-izn'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die letzten Worte verklingen, klappt sich die vor ihnen liegende Bodenplatte nach unten und gibt ein Loch frei, dessen Tiefe niemand abschätzen kann, da im Inneren absolute Finsternis herrscht. Da dies jedoch der einzige Weg ins Innere ist, springen die Helden einer nach dem anderen in die Tiefe, wobei Augustus so lange wartet, bis alle sich überwunden haben und gesprungen sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall ist deutlich länger, als sich jeder ausgemalt hat, und als schließlich ein Boden in Sichtweite kommt, verlangsamt sich der Fall und alle außer Henk, welcher mit dem Fuß umknickt, setzen sanft auf. Schmale Lava-Rinnsale erleuchten die Umgebung und geben den Blick auf eine große, brennende Tafel in der anliegenden Kammer frei. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Eingang.png|miniatur|links|Tafel aus brennendem Felsen im Eingangsbereich der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden betrachten die Tafel und identifizieren in den Händen der abgebildeten [[Xishari]] einige Attribute der Götter des Untergangs, nämlich den Schattenspeer von Lhughor, den Nachtschleier von Voyx, das Schicksalsrad von Berezkhor und die Unheilsklinge von Soiriz, welche einem riesigen Maul dargeboten werden. Außerdem identifiziert Kenji in den dargestellten Tieren Echse, Fledermaus, Tausendfüßler und Wespe die traditionellen Tiere der Abyssiden. Octavia übersetzt währenddessen den Text und liest vor: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Himmel muss fallen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Katastrophe lauert überall.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wandel verschlingt das Leben.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Finsternis erfüllt alles.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Im Inferno liegt die Kraft der Zerstörung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Wächter der Schatten erwartet die abyssische Macht.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Eingang_(Karte).png|miniatur|rechts|Karte des Eingangsbereichs der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem Tunnel hinter der brennenden Tafel und gelangen in eine große Kammer, in welcher sich rechts neben dem Eingang auf vier Sockeln Statuen der eben identifizierten Tiere der Abyssiden befinden. Auf der anderen Seite der Kammer befindet sich auf dem Boden ein flaches Relief mit Darstellungen von Sonne, Mond und Sternen. Dahinter erheben sich vier grobgestaltete Statuen, welche offensichtlich die Himmelsgötter, erkennbar an ihren traditionellen Attributen,  darstellen. Von links nach rechts stehen dort [[Pyrion]], der Herr der Sonnenstrahlen, [[Sidea]], die Herrin des Sternenlichtes, [[Celestes]], der Herr des Himmels, und [[Lysara]], die Herrin des Mondscheins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Augustus das Relief auf dem Boden genauer anschaut, beginnt Henk damit, die Tiere der dunklen Götter auf die Sockel der Statuen zu setzen, wobei er die Wespe von Soiriz zu Lysara, die Echse von Lhughor zu Celestes, den Tausendfüßler von Berezkhor zu Pyrion und die Fledermaus von Voyx zu Sidea bringt. Kaum sind alle Tiere platziert, fängt plötzlich die Wespe an, sich zu bewegen, und attackiert die Statue von Lysara mit ihrem Stachel. Als sie zerstört ist, verschwindet der Mond auf dem Bodenrelief und der Tausendfüßler beginnt sich zu regen. Er zerstört mit seinen Klauen und Krallen die Statue von Pyrion, woraufhin die Sonne auf dem Relief sich auflöst. Als nächstes zertrümmert die Fledermaus das Abbild von Sidea, was zum Verschwinden der Sterne auf dem Bodenrelief führt. Den Abschluss bildet die Echse, welche schließlich die Statue von Celestes zerstört. Kenji leidet sehr darunter, dass die Statuen der Himmelgötter zerschlagen werden, und der ersten Satz auf der Eingangstafel, der Himmel müsse fallen, sich erfüllt, denn das mittlerweile leere Relief zerbricht, fällt nach unten in die Tiefe und lässt ein Loch im Boden zurück, in welches die Helden hineinspringen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Zentrum.png|miniatur|links|Die zentrale Kammer mit den Amuletten der Abyssiden]] [[Datei:RC-Tempel-Abyssiden_Amulette.png|miniatur|rechts|Die Amulette der Gottheiten Soiriz (Eisen), Lhughor (Schwefel), Voyx (Onyx) und Berezkhor (Bronze) (v.l.) in der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden landen sanft in einer runden Kammer mit vier verschlossenen Türen, vor denen je ein Hebel angebracht ist. Die Türen selbst bestehen augenscheinlich aus Eisen, Schwefel, Onyx und Bronze, was auf die vier Abyssiden verweist. Der Hebel vor dem Eisentor brennt als einziger mit abyssischem Feuer. Zwischen dem Eisen- und dem Bronzetor befinden sich einer Seite der Kammer vier kleine Sockel, auf denen Amulette aus denselben vier Materialien liegen.  Sie sind beschriftet und Octavia übersetzt die Worte „''Härte''“ auf dem Eisenamulett, „''Flamme''“ auf dem Amulett aus Schwefel, „''Sicht''“ auf dem Onyxamulett und „''Stillstand''“ auf dem Anhänger aus Bronze. Die Helden weisen jedem ein Amulett zu: Henk nimmt das Onyxamulett von Voyx, Augustus das Eisenamulett von Soiriz, Kenji übernimmt das Bronzeamulett von Berezkhor und Octavia das Schwefelamulett von Lhughor. Dann betätigt Octavia, der Feuer am wenigsten ausmacht, den brennenden Hebel vor dem Eisentor von Soiriz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Tor offenbart sich ein Gang, dessen Wände aus scharfen Klingen bestehen, deren Spitzen nur einen schmalen Durchgang lassen. Die Helden betreten hin hintereinander die Kammer  und  Augustus geht mit Henk voran. Plötzlich löst sich etwas von der Decke und stürzt herab. Augustus stößt Octavia wieder aus dem Raum und eine lange Klinge schrammt an seinem Armpanzer vorbei und bohrt sich in den Boden. Verunsichert überlegt Augustus, ob er nicht allein versuchen sollte, die Kammer zu durchqueren, schließlich habe er das Amulett von Soiriz um. Doch die anderen sind gegen einen Alleingang und so betreten sie erneut gemeinsam die Kammer und suchen ihren Weg durch das Klingenlabyrinth. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Soiriz.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Soiriz]]&lt;br /&gt;
In der Kammer ist durchgehend das Summen von Bienen oder Wespen zu hören und etwa in der Mitte löst sich ein Wespenschwarm von der Decke und greift Kenji an. Die Stiche sind sehr schmerzhaft und Henk versucht, einige der Wespen auf sich zu lenken. So teilt sich der Schwarm und Augustus versucht jetzt seinerseits, die Wespen von Henk abzuziehen. Als ihm dies gelingt, stechen die Insekten auf Augustus ein, doch diesem machen die Stiche nichts aus und die Wespen ziehen sich frustriert an die Decke zurück. Octavia versucht, einige Insekten mit ihrem Feuer zu verbrennen, doch diese erweisen sich als immun gegenüber Flammen. Nun versucht Augustus, weitere Wespen auf sich zu ziehen, um sich weiter stechen zu lassen. Schließlich kehren alle Wespen frustriert zur Decke zurück und die Helden setzen ihren Weg fort.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Wespe.png|miniatur|links|Die große Wespe aus der Kammer von Soiriz]]&lt;br /&gt;
Das Labyrinth endet in einer größeren Kammer, in welcher am Ende ein kleiner Schrein steht und in welcher eine große Wespe fliegt, die Agustus, welcher vorweggeht, sofort mit einem Hagel aus Stacheln beschießt, die ihm allerdings nichts ausmachen. Also betritt er allein die Kammer und schaut sich den kleinen Schrein an. Er findet eine Inschrift und kehrt zu den anderen zurück. Augustus übergibt Octavia das Amulett und bittet sie, die Inschrift zu übersetzen. Sie betritt die Kammer und wird ebenfalls von der großen Wepse attackiert. Doch das Amulett macht sie immun und sie liest den anderen die Inschrift vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 500px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Die Unheilsklinge der Soiriz bringt Katastrophe, Krieg, Gefahr und Krise.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Blut enthüllt ihre abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Octavia zurückgekehrt ist, übernimmt Augustus wieder das Amulett und geht zu dem Schrein. Mit seinem Dolch schneidet er sich in die linke Handfläche und lässt sein Blut auf die Oberfläche tropfen. Langsam bildet sich dort eine Klinge, bei welcher es sich um die Unheilsklinge der Soiriz handeln muss. Augustus nimmt sie an sich und gemeinsam verlassen die Helden die Kammer mit den Klingenwänden und herabstürzenden Schneiden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Berezkhor.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Berezkhor]]&lt;br /&gt;
In der mittleren Kammer brennt jetzt der Hebel für die Bronzetür, welche in Berezkhors Kammer führt. Octavia betätigt ihn wieder und Kenji tritt als erstes durch den Eingang. Im Inneren ist der Boden mit Staub bedeckt und es gibt ein großes Bronzerad gegenüber dem Eingang und einen Schrein rechts daneben. Kaum hat Kenji die Kammer betreten, wirbelt Staub auf und es setzt sich ein gigantischer Tausendfüßler mit einem großen Auge zusammen, der auf Kenjis zukommt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tausendfüßler.png|miniatur|links|Der Tausendfüßler aus der Kammer von Berezkhor]]&lt;br /&gt;
Augustus rennt sofort auf die Kreatur zu und tritt mit voller Wucht dagegen, um ihn von Kenji zurückzudrängen. Henk hingegen rennt zu dem großen Bronzerad und Octavia versucht sich dem Schrein zu nähern. Augustus tritt erneut gegen das Monster, doch damit lässt es sich nicht aufhalten. Henk fasst das Rad und beginnt es zu drehen, wodurch ein Nebel auf dem Schrein entsteht. Nach einer ganzen Umdrehung fühlt sich Henk geschwächter und irgendwie gealtert. Kenji ist in dieser Zeit auch zum Rad gelaufen und Augustus versucht, auf dem Rücken des Tausendfüßlers hochzuklettern, um dessen Auge zu erreichen. Mit diesem feuert die Kreatur einen Strahl auf Kenji ab, welcher jedoch aufgrund des Amuletts nichts ausrichtet. Da sich das Monster jetzt dem Rad nähert, versucht auch Henk einen Angriff und ruft Augustus zu, dass das Rad gedreht werden müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk auf den Tausendfüßler klettert, dreht Augustus das Rad. Jede Umdrehung scheint ihm Kraft zu entziehen und er fühlt sich ausgelaugt und geschwächt. Doch auf dem Schrein bildet sich nach und nach etwas. Octavia hat inzwischen den Text auf dem Schrein übersetzt und ruft ihn den anderen zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 600px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das Schicksalsrad des Berezkhor bringt Vergänglichkeit, Alter, Veränderung und Verfall.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Alterung enthüllt seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk hat das Auge des Tausendfüßlers erreicht und sticht mit seinem Dolch zu. Glühendheiße Lava spritzt nach vorne in Richtung von Augustus und Kenji heraus, doch die beiden können zum Glück den Spritzern ausweichen. Das Monster bricht danach zusammen und löst sich wieder in den Staub auf, aus dem es gekommen ist. Augustus fühlt sich nach vier Umdrehungen merklich gealtert und man sieht ihm dies auch am Gesicht an. Henk ist froh, dass er bei seinem Alter das Rad nur eine einmal gedreht hat, und bemerkt scherzhaft, dass Augustus in seinem jungen Alter dies wohl am besten verkraften könne. Auf dem Schrein hat sich während der Umdrehungen das Schicksalrad des Berezkhor manifestiert, welches Kenji an sich nimmt. Die Helden verlassen dann gemeinsam die Kammer.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Voyx.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Voyx]]&lt;br /&gt;
In der Zentralkammer brennt nun der Hebel vor der Onyxtür zur Kammer von Voyx, und Octavia betätigt ihn. Henk beschließt, mit dem Amulett von Voyx allein in die Kammer zu gehen, da in ihr absolute Dunkelheit herrscht. Die anderen warten vor der Tür und lauschen, ob Henk vielleicht Hilfe braucht. Das Amulett lässt ihn etwas in der Finsternis erkennen und Henk entdeckt überall in der Kammer verteilt tiefe Löcher im Boden, in welche man leicht hineinstürzen kann. Henk sucht nach einem Schrein und bemerkt plötzlich eine Bewegung im Dunkeln. Ein Geräusch nähert sich und etwas packt ihn und trägt ihn durch die Luft davon. Das Monster, welches nicht zu erkennen ist, lässt Henk in eines der Löcher fallen und verschwindet dann wieder in Richtung Decke. Henk kann das gut zwei Schritt tiefe Loch wieder verlassen und schleicht jetzt möglichst leise weiter. Tatsächlich entdeckt er eine versteckte Ecke, in welcher der gesuchte Schrein steht. Leider kann Henk die Inschrift nicht lesen und auch nicht abschreiben, so dass er unverrichteter Dinge wieder zu den anderen zurückkehrt und ihnen berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, nun gemeinsam in die Kammer zu gehen und Henk will sie führen. Dafür bindet er alle mit seinem Enterseil zusammen, damit sie nicht einzeln weggetragen werden können. Als Henk bemerkt, dass das Monster sie wieder anfliegt, schleudert Kenji einen Lichtblitz auf die angreifende Kreatur und erhellt für einen kurzen Moment die gesamte Kammer. Das Monster, bei dem es sich vermutlich um eine Fledermaus handelt, zieht sich kreischend zurück und verschwindet an der Decke. Henk führt seine Freunde zu dem Schrein und übergibt hier Octavia das Amulett, damit sie die Inschrift entziffern kann. Sie liest vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 550px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Nachtschleier der Voyx bringt Finsternis, Nebel, Wolken und Geheimnisse.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Rauch enthüllt seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus trennt einen schmalen Streifen von seinem Umhang ab und Octavia entzündet diesen. Den entstehenden Tauch fächelt sie auf den Schrein, auf dem sich dadurch ein Nebel bildet, welcher sich zu dem Nachtschleier der Voyx manifestiert, den Henk an sich nimmt. Mit Hilfe des Amulettes führt er die anderen wieder sicher aus der Kammer, ohne nochmal von der Kreatur belästigt zu werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Lhughor.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Lhughor]]&lt;br /&gt;
Wie erwartet brennt in der Zentralkammer der Hebel vor der Tür aus Schwefel und Octavia betätigt auch diesen. Sie trägt auch das Amulett des Lhughor, als die Helden die Kammer betreten, wo brennender Schwefel in ihren Lungen brennt. Kenji kann schon nach wenigen Schritten nicht mehr und Octavia, welche keine Auswirkungen des Rauchs spürt, übergibt Kenji das Amulett. Kaum hat er es umgelegt, kann er wieder durchatmen und mit den anderen die Kammer erkunden. Die Helden umgehen möglichst due Rauchwolken und springen über die Lavarisse auf dem Boden und gelangen so in den hinteren Teil der Kammer. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Salamander.png|miniatur|links| Der Salamander aus der Kammer von Lhughor]]&lt;br /&gt;
Hier wartet ein gigantischer Feuersalamander auf die Helden und Augustus und Henk gehen als erstes auf ihn zu, damit Octavia hoffentlich unbemerkt an der Seite an dem Monster vorbei zu dem Schrein gelangen kann, welcher sich hinter dem Ungetüm befindet. Dieses speit seinen ätzender Schwefelatem Henk und Augustus entgegen und die beiden weichen wieder hinter den Lavariss zurück. Auch Kenji nähert sich jetzt ganz an der Wand dem Feuersalamander, wird jedoch von diesem mit seinem heißen Atem angespien, welcher ihm jedoch nichts ausmacht, da er das Amulett von Lhughor trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat inzwischen auf der anderen Seite den Lavariss überquert und als sie sich dem Schrein nähert, wendet sich das Monster in ihre Richtung. Augustus eilt sofort herbei, um die Aufmerksamkeit des Ungeheuers auf sich zu lenken, und Henk folgt ihm. Der zurückweichende Kenji übergibt Augustus das Amulett und von diesem geschützt attackiert er den Feuersalamander mit seinem Schwert und stößt ihm dieses in sein Maul. Die Stellen, die er mit seinem Schwert trifft, explodieren regelrecht und bespritzen Augustus mit heißer Lava, gegen welcher er aber glücklicherweise immun ist. Als sich Octavia jetzt dem Schrein nähert, nähert sich ihr das Monster und Augustus drängt sofort hinterher und bleibt an dem Ungeheuer dran. Seine nächsten Schläge töten es, während Octavia die Inschrift auf dem Schrein übersetzt und vorliest:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 580px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Schattenspeer des Lhughor bringt Abgrund, Zerstörung, Inferno und Untergang.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Flammen enthüllen seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt Octavia ein Feuer auf der Oberfläche des Schreins auflodern und auf diese Weise manifestiert sich der Schattenspeer des Lhughor. Octavia nimmt ihn an sich und die Helden verlassen schwitzend die heiße Kammer. Als sie in die zentrale Kammer zurückkehren, fällt ihnen auf, dass sich in der Mitte ein Abgang geöffnet hat und mit den Amuletten und den gefundenen Artefakten gehen sie in die Tiefe hinab.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Drache.png|miniatur|rechts|Kammer des Wächters der Schatten in der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem gewundenen Pfad und kommen auf einer kleinen Insel heraus, die in einem abyssischen Magmameer liegt. Ein schmaler Weg führt weiter und sie bemerken, dass ein gigantischer Drache sich in der riesigen Höhle aufhält. Der Weg führt zu einer kleinen Plattform, welche sich direkt vor dem Kopf des Drachen befindet. Die Helden erinnern sich an die Tafel im Eingang der Pyramide, auf der vier Xishari die Artefakte der Abyssiden mit sich tragen und vor einem riesigen maul stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus betritt als erstes die Plattform und die Aufmerksamkeit des Drachen richtet sich auf ihn. In seinem Kopf hört er die Frage: „In wessen Namen sprichst du?“ Augustus antwortet: „Soiriz!“, woraufhin in seinem Kopf die Frage auftaucht: „Was trägst du bei dir?“ und Augustus spricht: „Katastrohen, Krieg, Gefahr und Krise!“ Als nächstes hört er im Inneren die Frage: „Was bringst du mir?“, worauf Augustus „die Unheilklinge“ erwidert. Der Drache blickt zufrieden und erhebt sich leicht, so dass Augustus dem Weg weiter folgen kann, unter dem Drachen hindurchgeht und zum Hebel des Ausgangs kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt als zweiter die Plattform und der Drache wendet sich ihm zu. Auch Kenji hört im Kopf die Fragen und Henk und Octavia hören ihn sagen: „Berezkhor! Vergänglichkeit, Alter, Veränderung und Verfall! Das Schicksalsrad!“ Dann erhebt sich der Drache wieder ein Stück und Kenji gelangt zu Augustus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, welcher nur die Antworten von Augustus und Kenji gehört hat, tritt auf die Plattform und sagt sofort: „Voyx! Finsternis, Nebel, Wolken und Geheimnisse! Den Nachtschleier!“ Daraufhin haucht der Drache ihn mit feurigem Atem an, so dass Henk fast in das Magma gestürzt wäre. Als er sich wieder gefangen hat, hört auch Henk die Fragen in seinem Kopf und gibt erneut seine Antworten, um dann auch durchgelassen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist die letzte und antwortet auf die Fragen des Drachen mit „Lhughor“, „Abgrund, Zerstörung, Inferno und Untergang“ und „den Schattenspeer“. Nachdem der Drache auch Octavia hat passieren lassen, verschwinden die Artefakte und Amulette und die Helden können den Hebel betätigen, welcher den Ausgang öffnet. Sie verlassen die Pyramide der Abyssiden und haben nun nur noch die Anrufung des Hazug-Ságok vor dem großen Tor zum Thronsaal vor sich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.44''') Die Helden kehrten zu ihrer Truppe zurück und Grogar möchte wissen, was mit den drei gefangenen Kultisten geschehen soll. Mittlerweile leiden sie unter Wassermangel und würden vermutlich bald sterben, wenn sie nichts zu Trinken bekämen. Die Helden überlegen sich, dass es besser ist, sie am Leben zu lassen, da ihre Geister sonst wohlmöglich später gegen sie kämpfen würden, da die Nekromanten unter den Kultisten sie kontrollieren könnten. Also suchen die Helden nach einer Möglichkeit, wie die Kultisten trinken können, ohne bei der Gelegenheit einen Zauber auszusprechen. Augustus bringt Schutuhx ins Spiel, denn dieser könnte den Geist eines Kultisten kontrollieren und ihn dazu zwingen, etwas Wasser zu trinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx erklärt sich dazu bereit und die Helden nehmen sich als erstes den ältesten Kultisten vor. Schuthux versucht, dessen Geist zu brechen, und Augustus und Henk machen sich bereit, ihm dann den Knebel zu lösen und Wasser zu reichen. Es ist nicht einfach abzuschätzen, ob der Wille des Kultisten tatsächlich gebrochen ist oder ob dieser nur so tut. Als Schutuhx signalisiert, dass er erfolgreich ist, löst Augustus schnell den Knebel und Henk reicht dem Kultisten das Wasser, auf welches er sich gierig stürzt und nicht mehr aufhört, zu trinken. Doch plötzlich verändern sich die Augen des Kultisten und er kann einige dunkle Worte murmeln, ehe Augustus den Knebel bereit hat. Der Körper des Kultisten verkrampft sich schlagartig, einige Zuckungen durchlaufen ihn und sein Genick bricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Kultisten entströmt seinem Mund ein schwarzer Rauch, welcher sich sofort in Richtung des Thronsaals aufmacht. Während Schutuhx sich auf den toten, noch warmen Körper stürzt und dessen Gehirn frisst, Kenji reagiert schnell und greift den fliehenden Geist mit einem Lichtstrahl an, um ihn zu verwirren. Doch er landet nur einen Streiftreffer und der Geist wird nicht aufgehalten. Doch nach einem zweiten Treffer zieht sich der schwarze Schemen in die Zwischenwelt zurück und Kenji denkt, dass der Geist jetzt verwirrt ist und etwas Zeit benötigt, um sich an seine Absicht zu erinnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus bereiten die Kultistin vor, damit Schutuhx sie kontrollieren kann. Dies gelingt ihm auch gut und Henk reicht ihr Wasser, nachdem Augustus den Knebel gelöst hat. Doch diesmal achtet er darauf, sie nicht zu lange trinken zu lassen, und in dem Moment, als Augustus ihr den Knebel wieder in den Mund stopft, versucht sie tatsächlich etwas auszusprechen. Verärgert wird sie wieder etwas abseits auf dem Boden abgelegt und der dritte Kultist wird zu Schuthux gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedankenschinder dringt in den Geist des Kultisten ein und nickt zum Zeichen, dass er ihn unter Kontrolle hat. Obwohl es auf Henk nicht so wirkt, entfernt Augustus auf Schutuhxs Nicken hin den Knebel. Ein breites Grinsen und gemurmelte Worte verraten den Helden, dass sie getäuscht wurden, und der Kultist nimmt sich auf die gleiche Weise wie der erste das Leben. Als sein Geist aus dem Körper entweicht, ruft Kenji wieder das Licht an, um ihn aufzuhalten. Doch auch dieses Mal streift er den Geist zunächst nur, doch bringt nicht genügend Konzentration auf, um ein weiteres Mal, das Licht auszusenden, so dass der schwarze Schemen den Thronsaal erreichen kann und hineingelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine Reaktion darauf ertönt kurz darauf in der ganzen riesigen Höhle ein tiefes Dröhnen, dessen Ursprung im Thronsaal liegt. Die Helden schlussfolgern, dass die Kultisten gerade die Monsterschlange Zygisskha wiedererweckt haben, damit sie die Helden nach dem Öffnen des Tores angreift und am Betreten hindert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ihr Kommen durch den Geist jetzt angekündigt ist, entscheiden sich die Helden dafür, vor dem Öffnen des Tores noch einmal ausgiebig zu ruhen, um wieder zu Kräften zu kommen. Ihre verbündeten, Grogar mit seinen Männern und die Freigeister übernehmen die Wache und die Helden legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Drachenträne.png|miniatur|right|Die Drachenträne]]&lt;br /&gt;
Nach einigen Stunden erwacht Henk und greift intuitiv nach der [[Drachenträne]]. Er holt sie hervor und bemerkt, dass der Aufenthalt in den Pyramiden der dunklen Götter sie stark geschwächt hat und sie ganz porös und brüchig geworden ist. Voller Sorge weckt er seine Freunde und sie kommen zu dem Schluss, dass nur ihr Blut die Drachenträne wieder heilen lässt, so wie sie es schon einmal getan haben. Augustus holt seinen Dolch hervor und reicht ihn Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich in die Hand schneidet und das Blut auf die Drachenträne tropft, hat sie eine Vision von Uselias und sieht, wie dieser durch einen Sturm über ein felsiges Tal fliegt, in dem das dämonische [[L'yreh]] liegt. Unter ihm sammeln sich [[Xishari]] und [[Nebbkor]], die aus einem schwarzen Ziggurat kommen und auf den schwarzen König [[Sereg]] zustürmen. Sereg schwebt nahe dem Eingang auf einer Wolke und wird von einer magischen Windhose geschützt. Er singt ein trauriges Lied, während Tränen seine Wangen hinabfließen und überall, wo sie auf den Boden fallen, entsteht Wasser, das schließlich einen weitläufigen See bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sein Blut gibt, schaut er in seiner Vision, wie Uselias von oben auf einen See hinabblickt, dessen Zentrum von einem tosenden Sturm umgeben ist. Im Auge des Sturms schwebt der schwarze König Sereg auf einer Wolke und singt ein trauriges Lied. Eine gigantische Wasserfontäne bricht aus dem See hervor und verursacht ein schnelles Ansteigen des Wasserspiegels. Xishari und Nebbkor versuchen erfolglos, den magischen Tornado zu überwinden, und werden schließlich von den Wassermassen fortgespült. Auch das schwarze Ziggurat wird geflutet, und die Schreie der ertrinkenden Dämonen sind zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus gibt sein Blut für die Drachenträne und erblickt in seiner Vision, wie Uselias aus der Luft einen großen See sieht, der sich schnell mit Wasser füllt. Im Zentrum des Sees schwebt der schwarze König Sereg auf einer Wolke im Auge eines magischen Tornados und singt ein trauriges Lied. Uselias kämpft sich durch den Sturm, um zu Sereg zu gelangen, und erreicht schließlich das windstille Zentrum, wo er den Elbenkönig in Tränen vorfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk opfert als letzter sein Blut und erlebt in einer Vision, wie Uselias sich im Auge eines magischen Tornados über einem See befindet, welcher  immer mehr Wasser speit und das umliegende Land überflutet. Er sieht die Gipfel der Berge und entfernte Regionen in den Wassermassen verschwinden. Uselias fliegt entschlossen auf den schwarzen König Sereg zu, der von der Flut und seinem magischen Lied gefangen ist. Uselias zieht sein Schwert und bittet Sereg, sich zu erinnern und die Flut zu stoppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tauschen sich über ihre Visionen aus und haben aus Uselias miterlebt, wie der Nebelschlund von Sereg geöffnet wurde (vgl. [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an die Erschaffung des Nebelschlunds .2824. Aletheon 351 JF.29|Uselias Erinnerung]]), und nachdem alle Helden ihr Blut für die Drachenträne gegeben haben, ist diese wieder ganz und sieht gekräftigt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen sich zur Beratung zurück und besprechen gemeinsam das Vorgehen im Thronsaal. Henk weist Augustus darauf hin, dass die Männer genau wissen, dass einige ihr Leben verlieren werden, doch genau dieses macht den Männern am meisten Angst, denn sie wissen, dass ihre Seele dann auf ewig in Riunuz-Choxxu gefangen sein wird. Daher empfiehlt Henk Augustus, diesen Umstand nicht extra anzusprechen, wenn dieser seine Ansprache an die Männer hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia nimmt ihren Bruder Augustus etwas zur Seite und bittet ihn inständig, ihr zu versprechen, dass er nach der Rückkehr nach Barthavion alles versuchen werde, um wieder die Gunst des Kaisers zu erhalten, damit seine Verbannung aufgehoben würde. Falls sie den Kampf nicht überlebe, wolle sich wenigstens sicherstellen, dass sie nicht die letzte der Octavier sein werde, de im Elysium ankomme. Augustus spürt die Bedeutung, die es für seine Schwester hat, und gibt ihr etwas widerwillig das Versprechen, alles dafür zu tun, falls sie bei dem Kampf sterben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehren die Helden zurück und verkünden ihren Verbündeten im Anschluss ihren Plan. Grogar und seine Männer bilden einen Trupp und die Freigeister einen zweiten. Nach der Öffnung des Tores sollen die Gruppen beide Köpfe der Monsterschlange angreifen und versuchen, deren Augen anzuvisieren. Während die Gruppen Zygisskhas Köpfe beschäftigen, werden die Helden hoffentlich durch die Mitte zu den Türen gelangen können. Grogar soll sich mit seinen Männern um den linken und die Freigeister sich um den rechten Kopf kümmern und Octavia soll sich bereit machen, um die Monsterschlange in der Mitte mit einem Feuerball anzugreifen, um so den Weg zu den hinteren Türen frei zu sprengen. Notfalls müssten die Helden über den Leib der Schlange klettern, um zu dem Geheimgang zu kommen. Dort würden sie sich dann um die Kultisten kümmern, welche Zygisskha kontrollieren. Ist die Schlange ausgeschaltet, sollen sich die Männer vor dem Thronsaal sammeln und auf die Rückkehr der Helden warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Plan besprochen ist, versammeln sich alle Männer um Kenji, welcher ein Licht-Gebet für den bevorstehenden Kampf spricht. Die Lichtgläubigen unter den Männern finden Stärke und Mut bei dem Anblick des hellen Lichtes, welches Kenji herbeiruft, aber auch die, welche dem Alten Weg folgen, schöpfen daraus Kraft und Hoffnung für die bevorstehende Schlacht. Als Kenji das Gebet beendet, spricht Augustus zu den Männern, um sie auf die bevorstehende Schlacht einzustimmen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Männer! Freigeister, Freunde! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute stehen wir am Rande der Vernichtung, denn es gilt: wir oder sie! Der Feind, der auf uns wartet, ist finster, furchteinflößend und erbarmungslos. Eine untote Riesenschlange mit zwei Köpfen will uns aufhalten, gelenkt von dunklen Kultisten, die nur ihrem Meister  Sabaoth Immortalis dienen. Aber wir, wir sind das Licht in dieser Dunkelheit!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute entscheiden wir über das Schicksal der Welt. Unsere Schwerter, unsere Herzen und unsere Entschlossenheit sind die einzigen Mittel, die uns den Weg zurück in unsere Heimat eröffnen können. Wir kämpfen nicht nur für uns selbst, sondern für unsere Familien, für unsere Heimat und für alles, was uns lieb und teuer ist!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ein Teil von euch wird heute auf ehemalige Kameraden treffen, die nun auf der Seite des Feindes stehen. Vielleicht sind sie auch nicht mehr sie selbst! Bleibt standhaft und lasst euch nicht verunsichern, wir kämpfen, um auch sie zu befreien!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr Freigeister habt euch trotz eurer Umwandlung euren eigenen Willen bewahrt und heute ist eure Chance gekommen, zurückzukehren und eure Heimat wiederzusehen. Eure Freunde warten hoffnungsvoll auf den Ausgang dieses Kampfes, um mit uns zurückzukehren.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und schließlich, an meine Schwester und meine treuen Freunde: Wir haben diesen Moment so lange verfolgt. Sabaoth Immortalis, der Mörder unserer Eltern, ist endlich in Reichweite. Die Rache brennt in unseren Herzen, aber wir müssen stark bleiben und nicht die Kontrolle verlieren. Dies ist unsere Chance, ihn zur Rechenschaft zu ziehen und unsere Seelen zu befreien.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kämpft mit allem, was ihr habt, und lasst uns dieses Übel bezwingen. Für die Freiheit! Für die Zukunft! Für unsere Heimat!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, betreten die Rampe und nähern sich dem Tor des Thronsaals, vor dem Octavia die Anrufung des Hazug-Ságok sprechen wird, um sie zu öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===25. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Palasttor.png|miniatur|rechts|Das Tor zu Hazug-Ságoks Thronsaal]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.45''') Vor dem Tor vergegenwärtigen sich die Helden noch ein letztes Mal ihren Plan, bevor Octavia die Worte spricht:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 280px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'' Kuo nugßoukuz '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'' Kangz schuk Verigorn ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Schi nßakkuß Xeuiklnguß   ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Izsch Ngußarsch schuß Riunuz  ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Hazug-Ságok! '' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden stehen mittig vor dem Tor und hinter ihnen stehen links die Männer von Grogar und rechts die Freigeister. Als das Tor sich vollständig geöffnet hat, blicken die fest entschlossenen Streiter auf die gigantische, untote Schlange, welche sie mit ihren vier Augen anfunkelt und einen dunklen Zauber wirkt, der alle vor Furcht erstarren lässt, so dass sie vor dem Tor verharren. In der Eingangskammer blockiert der Zygisskhas Leib den Zugang zu den Türen und außerdem wanken mehrere Zombies auf die Helden zu.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Eingangskammer.png|miniatur|rechts|Die Eingangskammer des Thronssaals mit Zygisskhas Position (rot) und den leuchtenden Artefakten in den Ecken (blau)]]&lt;br /&gt;
Henk fängt sich als erster und betritt die Eingangskammer. Er stürzt sich sofort auf den ersten Zombie und spaltet mit einem mächtigen Hieb dessen Kopf und Oberkörper, was diesen jedoch anders als bei den Zombies in Freywall (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]) nicht aufhält. Augustus gibt den Befehl zum Angriff und die anderen folgen Henk und betreten die Eingangskammer. Octavia macht Augustus auf seltsame bläulich leuchtende Artefakte aufmerksam, welche in den Ecken der Kammer platziert sind, und schleudert dann einen Feuerpfeil auf das Artefakt linken Seite. Augustus geht zur rechten Seite auf die Freigeister zu, welche gerade die Kammer betreten, und gibt Filgiz den Befehl, sich um die Artefakte zu kümmern. [[Datei:Nekroschädel.png|miniatur|links|Ein nekromantischer, bläulich leuchtender Schädel in der Eingangshalle des Thronssaals.]]Henk begibt sich auf die linke Seite und kann einen genaueren Blick auf das leuchtende Artefakt werfen und entdeckt, dass es ein menschlicher Schädel ist, in welchen ein anscheinend nekromantischer Zauber gewirkt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grogars Männer haben noch gezögert, doch jetzt finden auch sie den Mut und stürmen auf den linken Schlangenkopf zu, während sich die Freigeister dem rechten Kopf von Zygisskha genähert haben. Augustus befiehlt [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khorald]], sich mit seinem Bogen den hinteren Schädel auf der rechten Seite vorzunehmen, und begibt sich dann in die Mitte zu Octavia, Kenji und Schutuhx zurück. Octavia wirft einem Zombie einen Flammenpfeil entgegen und zerstört seine Beine, so dass er nur noch kriechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus ermutigt die Männer zum Angriff und Henk zerstört den ersten Schädel auf der linken Seite. Grogars Männer und die Freigeister greifen jeweils einen Schlangenkopf an und beschäftigen ihn, während Augustus sich die Zombies in der Mitte vornimmt und den von Henk halbierten Untoten zerstückelt, so dass seine Einzelteile keine Gefahr mehr darstellen. Ein Zombie stürzt sich auf den Piraten Piet und krallt sich an dessen Arm fest. Filgiz zerstört den Schädel auf der rechten Seite und Khorald schießt erneut auf den hinteren Totenkopf, um ihn zu spalten und den Zauber zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk auf der linken Seite verstürmt, um den hinteren Schädel zu erreichen, werden Grogars Männer von Zygisskha angegriffen und einige von ihnen getroffen. Augustus verschafft sich einen Überblick über das Kampfgeschehen und spornt die Männer erneut zu Höchstleistungen an, doch Grogars Trupp ist komplett abgelenkt durch die untote Riesenschlange, dass  sie Augustus nicht wahrnehmen und bei ihrem Angriff ein Mann stirbt. Doch die Freigeister werden ermutigt und setzen dem rechten Kopf ordentlich zu. Octavia und Augustus bahnen sich einen Weg zur Mitte der Kammer, unterstützt von Kenjis himmlischen Blitzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zygisskha lässt Grogars Männer mit ihrem Zauber vor Grauen erstarren, so dass sie ihrem nächsten Angriff hilflos ausgeliefert sind. Als Augustus dies bemerkt, weist er Kenji an, den Schlangenkopf zu blenden, um ihn von seiner Attacke abzubringen. Kenji entsendet einen gleißenden Lichtstrahl und das Monster erstarrt so lange, bis Grogars Männer sich wieder gefangen haben. Sie greifen erneut den Kopf der Schlange an, doch plötzlich steht ihr gefallener Kamerad wieder auf und greift seine eigenen Leute an. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Thronsaaltor.png|miniatur|rechts|Der hinter Teil der Eingangskammer mit dem Tor zum Thronsaal.]]&lt;br /&gt;
Henk schlägt einen Zombie aus dem Weg und läuft weiter zu dem bläulich leuchtenden Schädel an der Wand, während die anderen noch mit den Zombies beschäftigt sind, um auf der linken Seite zwischen den Schlangenkopf und den Leib auf der rechten Seite zu gelangen. Henk zerstört dann geschickt den Schädel und springt auf den Körper der Schlange, um über ihn in den hinteren Teil der Kammer zu gelangen, wo der Eingang zu Thronsaal ist. Währenddessen greift Zygisskha gnadenlos an und tötet viele von Grogars Männern, doch die Freigeister halten stand und können ihren Angriffen ausweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia, Augustus, Kenji und Schuthux gelangen in den Spalt und  Octavia schießt einen Feuerball auf den Körper der Schlange ab, welcher den weiteren Weg versperrt. Sie sprengt ein großes Loch in den verrottenden Körper und Augustus kann mit einem weiteren Schlag den Spalt so vergrößern, dass sie alle hindurchgelangen können. Henk ist bereits dort und hat zwei weitere Schädel zerstört, die dort platziert waren. Augustus positioniert sich sofort vor der linken Tür, welcher zu dem Raum mit dem Geheimgang führt, doch Henk weist darauf hin, dass hinter der rechten Tür Gemurmel zu hören ist, als ob dort ein Zauber gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Schurkenkammer.png|miniatur|links|Die Kammer mit den Nekromanten]]&lt;br /&gt;
Bevor sie die Tür öffnen, verabreden sie, dass Schutuhx so schnell wie möglich einen Nekromanten seinem Willen unterwerfen soll, denn die Helden gehen davon aus, dass in dieser Kammer die Zombies kontrolliert werden. Henk öffnet die Tür und Augustus macht sich bereit, anzugreifen. Ein Zombie steht im Weg und Augustus stürmt ihn an, um den Weg für die anderen freizumachen. Während er den Zombie zerkleinert, kontrolliert Schuthux einen der Nekromanten und zwingt ihn dazu, den bläulich leuchtenden Schädel zu zerstören. Henk stürmt sofort vorwärts, um den zaubernden Kultisten auszuschalten, und als er ihn schließlich angreift, löst er einen dunklen Zauber aus und spürt einen großen Schmerz, denn er hat einen Teil der Wunden sich selbst zugefügt. Doch das hält ihn nicht davon ab, den Nekromanten zu töten und das grauenhafte Ritual zu beenden. Schutuhx hat sich dem kontrollierten Nekromanten genähert und frisst sein Gehirn. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-HZPalast-Geheimgang.png|miniatur|rechts|Das Relief, welches der Schlüssel zur Öffnung des Geheimgangs ist.]]&lt;br /&gt;
Als die Helden die Kammer wieder verlassen, bemerken sie über den Leib der Schlange hinweg in der großen Eingangskammer die Elbengeister, welche nach der Zerstörung der Schädel die Kammer betreten konnten und zur Hilfe kommen, um nun mit den anderen Streitern die Monsterschlange abzulenken. Augustus will schnell weiter und öffnet die linke Tür, hinter welcher er einen kleinen Raum vorfindet, in dem vier Zombies leblos auf dem Boden liegen und an dessen Wand ein großes Relief angebracht ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Geheimgang.png|miniatur|links|Die Kammer mit dem Relief]]  &lt;br /&gt;
Henk beginnt sofort, das Relief nach einem Mechanismus zum Öffnen des Geheimganges zu untersuchen. Er stellt fest, dass man einen Finger des Hazug-Ságok bewegen kann, dass sich dieser jedoch einfach wieder zurückbewegt und ansonsten nichts passiert. Dann bemerkt Henk, dass sich ein Zahn von Zygisskha bewegen lässt und dass dieser einrastet. Als Henk daraufhin nochmal den Finger bewegt, bleibt dieser ebenfalls in der veränderten Position stehen. Henk untersucht dann die drei Xisharipriester und findet heraus, dass die Kugel des mittleren Priesters sich eindrücken lässt, woraufhin das ganze Relief zur Seite schwingt und einen verborgenen Kriechgang freigibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus will sofort Octavia vorschicken, damit sie die in der Kammer erwarteten Kultisten sofort mit einem Feuerball angreift und ablenkt, um es Augustus zu ermöglichen, sofort hinterherstürmen zu können und sie so lange zu beschäftigen, bis die anderen da sind. Doch Henk überzeigt ihn davon, dass er zunächst allein dort hinaufschleichen will, um überhaupt erst einmal die Situation zu erkunden. Also schleicht Henk allein den schmalen Kriechgang hinauf und berichtet danach, dass oben mehrere Zombies auf die Ankunft der Helden warten. Sie beschließen, dass Augustus vorwegkriechen soll, um sich auf den ersten Zombie zu stürzen. Direkt hinter ihm soll Kenji sein, um die Zombies zu blenden und so abzulenken, damit die anderen aus dem Kriechgang herauskommen können.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Nekrokammer1.png|miniatur|links|Der vordere Teil der geheimen Kammer]]&lt;br /&gt;
Henk bindet einen Teil von Augustus Umhang um dessen Knie und Handballen, um ihm ein möglichst leises Vorrankommen zu ermöglichen. Mit dem Schwert in der Hand kriecht Augustus den Gang hinauf, dicht gefolgt von Kenji. Es gelingt ich, den ersten Zombie zu überraschen und ihn niederzuwerfen. Zu seinem Entsetzen handelt es sich bei dem Zombie um die Leiche von Obermaat [[Baiula_Spei#Unteroffiziere:|Uldreich Donnerbacher]], einen Freund der Helden von der [[Baiula Spei]]. Der zweite Zombie, welcher nach Augustus greift, ist der Leichnam von Maat Storko Koyner, und Kenji welcher gerade aus dem Kriechgang kommt, ist kurz entsetzt, bevor er ein helles Licht in den Raum hinein sendet, welches die Zombies blendet und verwirrt. Henk kommt hinterher und rennt sofort an den Zombies vorbei in den Raum hinein, wobei er an weiteren bekannten Gesichtern vorbeikommt, denn die Nekromanten haben anscheinend alle Matrosen wiedererweckt, welche die Baiula Spei bis zum Ende verteidigt haben und bei dieser Aufgabe gefallen sind. Octavia verlässt den Kriechgang und muss sich auch kurz sammeln, als sie die alten Freunde sieht, doch sie fasst sich schnell und sendet einen Flammenpfeil auf den hintersten Zombie Isegrein Turmen, der diesem die beiden Beine wegschießt, so dass er Henk nicht aufhalten kann. Schutuhx ist schließlich der letzte, welcher den geheimen Raum betritt, sich aber an den Kampfhandlunge nicht beteiligt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Nekrokammer2.png|miniatur|rechts| Der hintere Teil der geheimen Kammer]]&lt;br /&gt;
Henk gelingt es als erster, einen Blick in den hinteren Teil des Raumes zu werfen. Sobald er im Blickfeld erscheint, ruft ihm ein Kultist vom Ende des Raumes zu, dass Meister Immortalis ihnen extra zur Begrüßung ein paar Fundstücke vom Meeresboden mitgebracht habe, über deren Wiedersehen sie sich bestimmt freuen würden. Dann beginnt er, einen dunklen Zauber auf Henk zu wirken, welcher jetzt schnell auf den Kultisten zu sprintet. Währenddessen bemüht sich Kenji, den bläulich leuchtenden Totenschädel zu zerstören und Augustus wehrt die Zombies ab und versucht, Henk zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der hinteren Hälfte befindet sich im vorderen Bereich ein großer Ritualkreis in Form einer Doppelköpfigen Schlange, in dessen Mitte ein Kultist steht und einen Zauber aufrechterhält. Der Kultist wird geschützt durch drei Zombie, wovon Augustus sofort den ersten angreift. Währenddessen hat Henk den hinteren Kultisten erreicht und hat den schwarzen Zauber ignoriert, der auf ihn gewirkt wurde, doch der Kultist zieht sich in die hintere Ecke zurück, in welcher Henk auch den Nekromanten entdeckt, welcher die Zombies kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus wird von den Zombies aufgehalten und Henk bleibt vorerst allein in der hinteren Ecke. Als Schutuhx bei Augustus ankommt, setzt dieser ihn auf den Nekromanten an, welcher Zygisskha kontrolliert, um danach den zweiten Zombie zu attackieren. Als auch Octavia in den Kampf einsteigt und mit Flammenpfeilen die Zombies angreift, kann Augustus sich absetzen und Henk zur Hilfe eilen. Dieser hat sich den Nekromanten vorgenommen und schneidet diesem die Kehle durch. Doch durch einen dunklen Zauber verwundet sich Henk erneut selbst und wird stark verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erreicht die hintere Ecke und tötet den letzten Kultisten an, welcher gerade einen Zauber auf den verletzten Henk sprechen will. Als der Nekromant stirbt, sacken die Zombies in sich zusammen und werden wieder zu den aufgedunsenen Wasserleichen der befreundeten Matrosen. Schutuhx bezwingt den Geist seines Nekromanten und unterbricht damit den Zauber, welcher Zygisskha kontrolliert. Dann befiehlt er dem Kultisten, sich ihm zu nähern, damit er dessen Gehirn essen kann, was die Helden auch nicht unterbinden, als sie dazukommen, denn hinter dem Beschwörungskreis befindet sich das dunkle Fenster, welches einen Blick in den Thronsaal ermöglicht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Sabaoth Lich.png|miniatur|rechts|Der Lich Sabaoth Immortalis]]&lt;br /&gt;
Kenji hat sich inzwischen um die nekromantischen Schädel gekümmert und, als er den letzten zerschlagen hat, erscheint der Führergeist der Elben und vergewissert sich, dass es den Helden gut geht, bevor er wieder verschwindet. Dann begibt Kenji sich zu den anderen und wirft mit ihnen einen Blick durch das dunkle Fenster. Durch dieses ist [[Sabaoth Immortalis]] zu erkennen, welcher sich lachend der dunklen Scheibe nähert und die Helden anspricht, wobei seine Worte mehr aus der Zwischenwelt zu hören sind als durch das magische Fenster:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr habt es also tatsächlich geschafft, aber das ist gut. Kommt nur her, ich freue mich schon. Ich warte hier auf euch und ich werde euer Ende persönlich erleben dürfen! ''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lacht er laut und nähert sich kurz dem Fenster, so dass die Helden den Lich Sabaoth deutlicher erkennen können, bevor er wahnsinnig lachend wieder in der Dunkelheit des Raumes verschwindet. Augustus verspricht ihm leise, dass er nicht mehr lange lachen werde, und wendet sich Octavia zu, welche mit geballten Fäusten dasteht. Er spricht: „''Es ist bald soweit, Schwester, es ist bald soweit!''“ und sie erwidert „''Ich wünschte, ich könnte durch dieses Fenster durchschießen.''“ Kenji sorgt sich um Henk und fragt ihn, ob er noch kämpfen kann, und Henk tut es mit den Worten ab, dass ihm nur kurz die Luft weggeblieben sei, während sein Hals stark blutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dunkelheit des Thronsaals sind in der Mitte mehrere Gestalten erkennbar, was darauf hindeutet, dass sich noch mehrere Kultisten bei Sabaoth befinden, welche auf sie warten werden. Doch zuvor müssen sich die Helden etwas ausruhen und Augustus versorgt Henks Wunden mit [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelians]] blutstillenden Heilsalbe, während sich Kenji auf ein schützendes Gebet vorbereitet, bevor sie den Thronsaal betreten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.46''') Die Helden planen ihr weiteres Vorgehen im Thronsaal. Da sie diesen durch den durch eine Geheimtür verschlossen Kriechgang betreten müssen, werden die Kultisten genau wissen, woher sie kommen werden und auf sie vorbereitet sein. Daher will Augustus als erstes den Thronsaal betreten, dicht gefolgt von Kenji, der ihn dann mit dem Licht schützen kann. Octavia soll als nächstes herauskommen, um die Kultisten schnellstmöglich mit Feuerbällen anzugreifen, und [[Schutuhx]] soll versuchen, den Kultisten zu übernehmen, welcher die Zombies kontrolliert und auf dem Boden sitzen wird. Henk soll zuerst oben warten und mit dem Hebel die Geheimtür öffnen, sobald Augustus unten vor der Tür bereit ist. Dann soll er nach ihnen heimlich in den Thronsaal kommen, um sich versteckt um die magischen Totenschädel zu kümmern, welche das Eindringen der Elbengeister in den Thronsaal verhindern. Augustus will die Zombies an sich binden und Kenji will versuchen, den Lich zu blenden und ihn so vom Zaubern abzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie aufbrechen, betet Kenji mit den Helden und bittet die Götter des Lichtes, ihnen beizustehen, und [[Schutuhx]] zieht sich währenddessen in die von Kenji entfernteste Ecke der Kammer zurück. Kenji, Henk und Augustus bauen sich gegenseitig auf, erinnern sich an bestandene Prüfungen und sprechen noch ein paar anspornende Worte. Dann betritt Augustus als erstes den Kriechgang und Kenji, Octavia und Schutuhx folgen ihm. Unten angekommen gibt er Henk ein Zeichen und dieser öffnet die Geheimtür zu Thronsaal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Tür liegt absolute Finsternis und es ist nichts zu erkennen. Augustus stößt mit seinem Schwert hinaus und trifft auf Widerstand. Anscheinend steht ein Zombie vor dem Ausgang und Augustus hat ihm seinen Bauch aufgeschlitzt, so dass es spritzt. Kenji schiebt seinen Stab an Augustus vorbei und ruft ein Licht hervor, welches einen Teil des Raumes erhellt und zwei Zombies verscheucht. Ein lautes Lachen ertönt und Sabaoth ruft laut: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Lasst das Schauspiel beginnen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus tritt den verbliebenen Zombie von sich weg und kann so aus dem Geheimgang treten und ihn angreifen, während Kenji heraustritt und Platz für Octavia macht. Die Finsternis verschwindet und gibt den Blick auf den Raum, die Kultisten mit ihren Zombies und den Lich Sabaoth Immortalis frei, welcher hoch oben in der Mitte des Thronsaals schwebt. &lt;br /&gt;
[[Datei: RC-HSPalast-Thronsaal-I.png|miniatur|rechts|Der Thronsaal des Hazug-Ságok]]&lt;br /&gt;
Die Kultisten haben sich in den hinteren Bereich des Saals zurückgezogen, hinter den Säulen versteckt und jeweils von einem Zombie gedeckt. Eine große, schwarze Urne mit einem Kultisten dahinter steht in einem eisigen Feld fast den Helden gegenüber. In der Nähe des Eingangs liegen fünf Männer von Graltik gefesselt auf dem Boden. Es sind auf den ersten Blick zwei magischen Totenschädel zu entdecken, einer links vom Geheimgang und der andere rechts in der Nähe des Hebels für die Eingangstür, doch vermuten die Helden auf der anderen Seite ebenfalls zwei Schädel. Eine riesige Membran trennt den Raum vom Meer und durch sie hindurch ist der Nebelschlund zu erkennen. Kaum haben die Helden den Raum betreten, gibt Sabaoth seinen Kultisten einen Befehl: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Öffnet die Urne!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich Augustus den fliehenden Zombies angreift, wird Octavia von einem Schattenzauber eines Kultisten getroffen und fasst sich an den Kopf, anstatt zu zaubern. Die anderen Kultisten beobachten die Helden nur und blicken zwischendurch erwartungsvoll auf die schwarze Urne, welche nun geöffnet wird und einen schwarzen Rauchwirbel entlässt, in welchem Silhouetten zu erkennen sind und der sich auf die Helden zubewegt. Kenji geht einige Schritte auf den Lich zu und schickt diesem einen blendenden Strahl hinauf, welcher diesen durchdringt und ihm ein Lachen entlockt. Sabaoth dreht sich kurz zu Kenji um, lacht erneut und schickt ihm über seinen Lichtstrahl dunkle Schlieren entgegen. Der schwarze Rauchwirbel spaltet sich in mehrere Gruppen von Schatten auf, welche sich jeweils einem Helden nähern. Schutuhx schätzt die Situation als aussichtslos ein und zieht sich in den Kriechgang zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus beschäftigt sich mit den beiden Zombies und Octavia kann einem anderen Zombie seine Beine wegschießen. Henk betritt unauffällig den Thronsaal und wendet sich als erstes dem Totenschädel auf der linken Seite zu und zerstört ihn. Dann rennt er so schnell wie möglich auf den rechten Schädel zu, doch er wird an der letzten Säule von den Schatten abgefangen. Kenji verliert im Kräftemessen mit Sabaoth, wird von dessen Schattenschlieren niedergeworfen und kann mit dem Licht einen ersten Zugriff der Schatten verhindern, doch letztendlich hält er die schwarzen Schatten nicht auf, welche sich auf ihn, Henk, Augustus und Octavia stürzen, sie fassen und emporheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von den Schatten in zwei Schritt Höhe mit eisigen Klauen gehalten, welche frostige Spuren auf der Kleidung hinterlassen, und sind Sabaoth hilflos ausgeliefert. Er nähert sich jedem einzelnen, lacht und verhöhnt ihn.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das war zu einfach. Die großen Helden sind also bezwungen!''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Wo ist denn nun euer tolles Artefakt, das die Seele des Theleten enthalten soll? Anscheinend hilft er euch nicht, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich hätte es ahnen müssen, aber gut – nun gehört ihr mir. Aber wenn ihr euch auf einen angenehmen, gnädigen Tod gefreut habt, dann kann ich  nur sagen: Letor wird eure kleinen, verwurmten Seelen niemals zu Gesicht bekommen, denn ihr werdet die Ewigkeit als meine Trophäen verbringen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich werde mich an euren ewigen Qualen erfreuen und wir werden alle Zeit haben – die Ewigkeit.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Und dann werdet ihr mitkomme nach Eboria und ihr werdet den Untergang des Kontinents selbst miterleben dürfen. Hört sich das nicht herrlich an?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth gibt den Kultisten ein Zeichen und diese holen eine Kiste aus einer Ecke und schleppen sie in die Mitte der Kammer. Sabaoth schwebt auf Henk zu und sagt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Da haben wir es also, das Gefäß des Maldoror.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du warst es also, der zu dumm war, das Geschenk des großen Verderbers anzunehmen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Tja, wenn ich dich so ansehen, wärst du bestimmt eine gute Marionette gewesen. Ich wette, du warst ein Sklave, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich weiß, dass hätte dich zu einem guten Diener Malgors ausgezeichnet.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Die besten Voraussetzungen, na ja. Jetzt ist es dafür zu spät und Maldoror wird dich verschmähen. Aber ich weiß, dass es noch deinen Sohn gibt, nicht wahr? Und er war glaube ich auch ein wunderbares Gefäß. Wenn es an der zeit ist, werden wir uns um ihn kümmern, und dann kannst du vielleicht miterleben, wie dein Sohn die große Ehre annehmen wird, die du ausgeschlagen hast.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Zu schade, na ja, sehen wir weiter, wen haben wir hier noch.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth wendet sich Kenji zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ah, bist du nicht der Lehrling des Pyrrhon?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich kannte deinen Lehrmeister, ein alberner Wichtigtuer, nicht wahr? Hat er doch mit seinen moralischen Lügen immer versucht, Aequus einzulullen. Ich erinnere mich dran, wenn ich mit Silvius dort war, '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''ein selbstgerechter, widerlicher, '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''scheinheiliger Wichtigtuer. Ja, genauso habe ich ihn erlebt. Ich hörte, er ist inzwischen bereits verstorben, nicht wahr? Mhm, ich hoffe, er hatte einen äußerst unangenehmen Tod und hat viel gelitten.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Na ja - tja, aber mit dir werden wir sehen, was wir anfangen können. Eigentlich bist du ein verabscheuungswürdiges Nichts, aber vielleicht werden wir die Lichtgötter ein wenig beleidigen, wenn wir dich foltern und deine Seele zermartern werden.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„''Du freust dich sicher schon, nicht wahr? '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''Tja, wen haben wir hier noch.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth wendet sich nun Augustus zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das ist doch der junge Octavius. Es ist doch zu schön, dass wir uns endlich wiedersehen, nicht wahr? &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, nicht wahr, mein junger Freund?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Tja, das ist doch zu schade, dass deine alberne kleine Schwester es geschafft hat, dich von deiner wahren Bestimmung abzubringen. Ich erinnere mich daran, wie du als Principus Mortis warst. Du bist in dieser Rolle richtig aufgegangen, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich kann mich noch daran erinnern, wie kalt und herzlos du bei deinen Folterungen warst. Ich habe den Hass in deinen Augen sehen können'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''und ich habe es genossen. Es war zu schön, gib es doch selber zu, oder?''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus‘ Augen funkelt Sabaoth hasserfüllt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Der Hass war schon immer deine Begabung, nicht wahr? Du warst ein besonderer Schmaus, ich habe dich gerne beobachtet. Zu schade, dass du so dumm warst, deinen Onkel umzubringen. Gemeinsam hätten wir es weit bringen können. Zu schade, zu schade.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus: „''Du bist feige geflohen!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Geflohen? Ich brauchte euch nicht mehr! Eigentlich brauche ich auch dich jetzt nicht mehr.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Selbst, wenn du als Principus Mortis zurückkehren wolltest, wärst du wertlos. Du hast dich als schwach erwiesen, als einfach viel zu erbärmlich.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du hast immer gesagt, du wolltest deinen Ahnen, dem großen Cygnus, alle Ehre machen.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''Nicht einmal das hast du geschafft. Gar nichts! Weißt du, was du warst? Du warst unser Spielball, du hast auf jede Lüge gehört, die ich dir eingeflüstert habe. Es war eine Freude, dich zu manipulieren! Ein kleiner, dummer Junge!''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Hach ja, wir werden viel Zeit haben, um uns über die Vergangenheit austauschen zu können. Vielleicht erzählst du es mir ja nochmal, was es für ein Genuss war, als du deinem Onkel die Schwert in die Brust gerammt hast.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus: „''Das erzähle ich dir, wenn ich deine Existenz beende!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Oh ja, da freue ich mich schon sehr drauf! Meine Existenz ist schon mehrmals beendet worden und, da muss ich euch eigentlich allen danken, denn – das hat mich stärker gemacht. Diese vielen herrlichen Tode, die ihr mir bereitet habt.'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Seht nur, wohin sie mich gebracht haben! Ich würde sagen, ihr habt mir den nötigen Anstoß gegeben, dass ich mich endlich von dieser weltlichen Existenz lösen konnte.''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(mit dem Blick zu Henk) „''Und wenn ich mich richtig erinnere, warst du es, der mir seinen Säbel ins Rückrad getrieben hat. Mhm, in gewisser Weise bin ich dir zu ewigem Dank verpflichtet. Ich werde es dir mit Sicherheit zurückzahlen.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Nun gut. Und dann haben wir ja noch das kleine lästige Mädchen da.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus ruft: „''Hör auf zu faseln und handle endlich!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth schwebt zu Octavia hinüber.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Die Loigg’Il haben es also nicht geschafft, eine geeignete Waffe aus dir zu machen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du warst schon immer widerspenstig wie deine verdammte Mutter! Es war eine Freude zu hören, dass meine Attentäter ihr ihren verdammten Schädel vom Körper geschlagen haben.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ja ja ja, und hinterhergeschnüffelt hast du mir. Lästig warst du. In gewisser Weise hast du mir mehr Probleme als alle die anderen hier bereitet. Ich wünschte nur, du hättest damals nicht überlebt. Aber dein vorgetäuschter Tod war das Einzige, was nützlich war, denn es hat dazu geführt, dass ich deinen Bruder aufhetzen konnte.''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth blickt zu Augustus herüber: „''Erinnerst du dich, wie ich dir erzählt habe, wie sie von den barthavischen Freiheitskämpfern geschändet, getötet und über die Klippen geworfen wurde.'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Erinnerst du dich? Ach, das waren Zeiten, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Aber nun weiß ich nicht, ob sie mir noch wirklich von Nutzen ist. Tja, ich weiß, wie sehr du an ihr hängst, du deswegen wird dir das hier jetzt bestimmt mehr schmerzen als sie selbst!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth richtet seinen Stab auf Octavia und schießt einen schwarzen Strahl auf sie ab, Octavia schreit und zuckt, ihr Gesicht wird kreidebleich und sie sackt plötzlich in sich zusammen. Henk ruft seinen Freunden zu, sie sollen nicht auf Sabaoth hören oder ihm auch nur zuhören, und der Lich erwidert: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich denke, wir haben sowieso fürs erste genug geredet. Wie gesagt, wir werden die Ewigkeit haben, um uns auszutauschen. Ich freue mich schon so darauf. Aber nun  gibt es anderes zu tun. Ihr werdet euch mit euch selbst beschäftigen müssen.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann dreht sich Sabaoth um und begibt sich zu den Kultisten, die in der Mitte des Thronsaals etwas herrichten. Gleichzeitig lassen die Geister die Helden zu Boden und halten sie so, dass Kultisten sie durchsuchen können. Sie nehmen den Helden ihre Waffen ab und finden bei Henk auch die Drachenträne, die ein Aufblitzen in der Hand eines Kultisten verursacht, und den Spiegel des Anor. Die beiden Artefakte und die Waffen werden ein paar Schritt neben ihnen abgelegt und die Helden so gehalten, dass sie die Mitte des Raumes erblicken können.&lt;br /&gt;
[[Datei: Sereg_(untot).png|miniatur|links|Der wiedererweckte schwarze König Sereg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort haben die Kultisten eine schwarze Rüstung abgelegt, die von einem Kreis aus sechs menschlichen Schädeln umgeben ist. Die gefangenen Söldner von Graltik werden dort hingeführt und jedem wird nacheinander von den Schattengeistern das Blut aus dem Körper gepresst, welches auf die schwarze Rüstung schwappt und dort ein unnatürliches Fleisch wachsen lässt. Unter Sabaoths Beschwörung formt sich so ein neuer, untoter Körper in der alten Rüstung und langsam bildet sich die Gestalt von Sereg. Dann ruft Sabaoth einen dunklen Geist aus der Zwischenwelt und bindet ihn an den neu entstandenen Körper.  Als dieser aufgerichtet gegenüber des Lichs steht, wirft er ihm die elbischen Worte: &amp;lt;big&amp;gt; „Ú-bedin le!“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; („Ich werde dir nicht dienen!“) &amp;lt;/small&amp;gt; entgegen. Doch Sabaoth richtet seinen Stab auf den Untoten und sagt: &amp;lt;big&amp;gt; „Doch, das wirst du!“ &amp;lt;/big&amp;gt;, worauf sich Sereg auf die Knie sinkt und sich vor Sabaoth verbeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth lacht und geht mit Sereg zu dem Membranfenster und blickt auf den Nebelschlund. Dann ruft er Sereg zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 520px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Also los, mein schwarzer König! Bring zu Ende, was du nicht beenden konntest! Veldun soll im Meer versinken!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sereg beginnt daraufhin, sein trauriges Lied zu singen und der Boden beginnt zu beben. Von der Decke rieseln Steine herab, da der ganze Boden erschüttert wird. Draußen gibt es einen starken Ruck und der Nebelschlund beginnt plötzlich die zigfache Menge von Wasser zu speien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sereg den Nebelschlund aktiviert hat, hören alle Helden plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf. Es ist Uselias, der sie bittet:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hört mich! Gebt euch ganz dem Licht hin!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann schickt er den Helden eine Vision und sie sehen, wie Uselias versucht, seinen einstigen Freund Sereg davon abzuhalten, eine tödliche Flut zu beschwören. Trotz Seregs scheinbarer Gleichgültigkeit nimmt er Uselias' Worte wahr und diese erinnern ihn an seine Vergangenheit und seinen Eid bei [[Alethon]], das Wohl seines Volkes zu sichern. Sereg glaubt jedoch, dass der Tod die beste Lösung für sein Volk sei. Uselias erinnert Sereg auch daran, dass die Götter, insbesondere die Göttin [[Lysara|Ithiel]] und der Gott [[Pyrion|Anor]], sich um ihn sorgen, doch er erreicht ihn nicht. Schließlich erwähnt Uselias die schöne Muse Lumenisa, Seregs Königin, die hofft, dass der wahre Sereg zurückkehren könne, doch Sereg greift Uselias mit einem schwarzen Sturm daraufhin an. Anor greift ein und befreit Uselias, welcher daraufhin unterstützt vom Sonnengott den dunklen König angreift. Seregs Magie versagt und Uselias verwundet ihn tödlich. Der schwarze König stirbt, und die magische Flut ebbt teilweise ab. Uselias kehrt schließlich in den Himmel zurück, traurig über das, was geschehen ist (vgl. [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an Seregs Tod .2825. Aletheon 351 JF.29|Uselias Vision]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Sabaoth Lich-II.png|miniatur|links|Der Lich Sabaoth Immortalis]] [[Datei:Epikoras.png|miniatur|rechts|Der Thelet Epikoras]]&lt;br /&gt;
Die Vision endet in einem hellen Licht und Uselias bittet die Helden erneut darum, sich dem Licht hinzugeben. Dadurch vergrößert sich das Licht und als die Helden wieder erwachen, strahlt über ihnen ein großes, helles Licht und sie hören Sabaoth schreien:  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: left; text-align:center; border: solid thin grey; width: 50%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein, was ist das?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Licht tritt ein Thelet, in dem die Helden Epikoras erkennen, dessen Geist sie aus dem Archiv befreit haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_36:_Epikoras|Episode 22.36]]). Er schlägt mit seinem Schwert auf die große schwarze Urne und zerschlägt sie mit einem Schlag, woraufhin die Schattengeister verschwinden und die Helden frei sind. Epikoras hebt sein Schwert und Blitze schlagen segnend auf die Waffen der Helden und auf Kenjis Greif über. Dann blendet er den Lich Sabaoth und verwickelt ihn in einen Kampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum sind die Helden befreit, stürzen sie sich auf ihre Waffen und Henk nimmt wieder die Drachenträne und den Spiegle von Anor an sich. Octavia liegt noch bewusstlos auf dem Boden und Kenji zögert kurz, ob er sich um sie kümmern sollte, doch als er die intakte Drachenträne erblickt, weiß er, dass sie lebt, und greift er entschlossen nach seinem Stab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Henk stürzen sich sofort auf die Kultisten mit ihren Zombies, welche sich hinter der Säule in der Nähe des eisigen Feldes der Urne aufhalten, während Kenji mit einem Blitz den Totenschädel rechts neben dem Membranfenster zerstört. Augustus und Henk töten einen Kultisten nach dem anderen, werden zwischenzeitlich von Zombies umringt und kämpfen sich wieder frei. Plötzlich Schutuhx kehrt zurück und übernimmt einen Kultisten, um ihn dazu zu bringen, den Totenschädel neben dem Torhebel zu zerstören, auf den sich auch Kenji zubewegt. Henk vernichtet den Totenschädel, welcher hinter Graltiks Männern verborgen gewesen ist, während sich über ihnen der Kampf zwischen Epikoras und Sabaoth Immortalis tobt und gleichzeitig das ganze Gebäude bebt und immer wieder Steine von der Decke fallen. Als der letzte Schädel zerstört ist, strömen die Elbengeister in den Thronsaal und stürzen sich auf den Lich, welcher die Geister jedoch einfach aufzehrt und auch Epikoras schon verwundet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kultisten bezwungen sind, eilen die Helden zu Sereg, der immer noch sein trauriges Lied singt und den Palast damit zum Erbeben bringt. Henk holt den Spiegel hervor, doch er erregt nicht die Aufmerksamkeit von Sereg. Die Helden erinnern sich an die Vision, in der auch Uselias Schwierigkeiten hatte, Seregs Aufmerksamkeit zu gewinnen. Kenji erinnert sich daran, dass Uselias den königlichen Eid angesprochen hat, und in diesem Moment hört er elbische Worte in seinem Kopf, die er nachspricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na ngwedh i arnad lín!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an deinen königlichen Eid!) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch Augustus erinnert sich an die Vision und denkt an die Sorgen der Götter, als auch er plötzlich in seinem Kopf die elbischen Worte hört, die er sofort laut ausspricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na i naeth in Eledhrim!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an die Sorgen der Götter!) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich denkt Henk an Lumenisa und spricht ebenfalls die in seinem Kopf hörbaren Worte nach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na i veneth lín, Lumenisa!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an deine Königin Lumenisa!) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Spiegel_des_Anor.png|miniatur|right|Der Spiegel des Anor]]&lt;br /&gt;
Die Worte haben Sereg erreicht und er wendet sich den Helden zu. Henk hält ihm den Spiegel des Anor entgegen, den Uselias damals nicht mehr besaß, und Sereg nimmt ihn und blickt hinein. Nachdem er lange und tief in den Spiegel des Anor geblickt hat, sagt er zu den Helden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Leithia den ned ôl!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Ich werde es nun zu Ende bringen!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
und fliegt in die Mitte des Thronsaals, wo die sechs Schädel aufgestellt sind, und zerstört sie. Daraufhin bricht er zusammen und sein Geist erscheint als goldener König. Er versammelt die übrigen Elbengeister um sich herum und greift Sabaoth an. Sereg stürzt sich auf ihn und alle Geister umzingeln den Lich. Sabaoth wird daraufhin mit einem lauten Schrei in die Zwischenwelt gezogen und alle Geister verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epikoras verneigt sich vor den Helden oder vor der Drachenträne und sagt auf celestisch:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Utepion ist voller Dank! Wenn ihr weiterhin mit solcher Inbrunst über die Seele unseres Herrn wacht, dann wird er eines Tages zurückkehren können.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich Epikoras langsam in ein Licht auflöst, ruft er den Helden zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich werde mit euch sein!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Epikoras verschwunden ist, bemerkten die Helden, dass der Nebelschlund aufgehört hat, zu sprudeln. Anscheinend hat Seregs verirrter Geist ihn über die Jahrhunderte immer noch leicht aktiviert gehalten und erst durch seine Erlösung ist der Wasserstrom endgültig erloschen. Die Helden verlassen den instabilen Palast, aus dessen Decke weiterhin Steine herabstürzen und treffen vor dessen Tor die Freigeister wieder, die sie jubelnd in Empfang nehmen. Gemeinsam durchqueren sie ein letztes Mal Riunuz-Choxxu und erreichen den Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===26. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Hafen.png|miniatur|rechts|Der Hafen von Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.47''') Beim Durchqueren der letzten Schleusen steht den Helden das Wasser schon fast hüfthoch und nur knapp verlassen sie [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]], bevor dieses wieder überflutet wird. Erleichtert versammeln sich die Überlebenden im Hafenbereich und die [[Loigg'Il]] wenden sich sofort an ihre Artgenossen und wilde Muster huschen über ihre Haut. Henk ist froh, dass die Freigeister alle überlebt haben, und bedauert, dass es viele der Schurken nicht geschafft haben. Doch er betont, dass diese für uns alle gestorben seien. Graltiks Männer sind zufrieden, dass es wenigstens einige geschafft haben und nun zu ihrem König zurückkehren können, um ihm die Augen zu öffnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschwört sie, dies auch zu tun, denn sie wüssten jetzt, worum es wirklich ging. Die Männer schätzen, dass [[Graltik Blutklinge|Graltik]] sich für so gerissen hält, dass er glaubt, die Kultisten austricksen zu können. Henk weist sie darauf hin, dass sie es nun besser wissen würden und nicht denken sollen, dass die Kultisten jetzt aufhören, nur weil hier einer ihrer Köpfe bezwungen wurde. Henk erinnert sich, dass die Kultisten in der Vergangenheit immer viel aggressiver vorgegangen sind, wenn die Helden einen ihrer Pläne vereitelt hatten, und Henk fürchtet, dass es in Barthavion nun nicht einfacher werde. Kenji bekräftigt, dass die Zeit, in der die Kultisten aus dem verborgenen heraus handeln mussten, vorbei sei und nun der offene Schlagabtausch beginne, da sie ihre Kräfte lange gesammelt haben, um jetzt loszulegen. Nichtsdestotrotz sei der große Sieg, den sie erlangt haben, nicht zu unterschätzen. Kenji betont, dass die, die überlebt haben, eine noch wichtigere Aufgabe mit sich tragen, denn sie müssen zurückkehren und das, was sie hier erlebt haben, wahrheitsgemäß berichten. Henk erwähnt dankend mit Blick auf die Freigeister und Schurken, dass sie es ohne ihre Hilfe nicht geschafft hätten, und auch Kenji betont nochmal, dass es nicht die Wut, der Hass oder die Gewalt waren, die den Sieg brachten, sondern dass es die Sorge um die Liebsten und der Schutz der Heimat waren, welche ihnen die Kraft dazu gegeben haben. Er erinnert auch daran, dass es ihrer mitfühlenden Hilfe gegenüber den Elbengeistern zu verdanken war, dass diese ihnen später unterstützend den Sieg ermöglicht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graltiks Männer sind bereit, Graltik die Wahrheit zu sagen, und fragen nach der Möglichkeit, diesen Ort zu verlassen. Henk erwähnt Magister [[Gildon Ipnosi|Gildon]] und die Seeschlange, und Augustus schlägt vor, dass wieder Henk mit den Loigg'Il kommunizieren sollte. Während Henk mit Kenji die Gespräche beginnt, um ihre Rückkehr zu besprechen, geht Augustus zu jedem der Kämpfer hin, reicht ihm die Hand und findet lobende Worte für ihren Einsatz im Kampf. Nach den Freigeistern lobt er auch die Schurken, denn sie haben neben ihren eigenen, wiedererweckten Gefallenen gekämpft. Augustus bedauert auch den Verlust von Grogar, den die Männer in guter Erinnerung behalten werden. Auch Augustus beschwört sie noch einmal, Graltik ins Gewissen zu reden und ihm die Augen zu öffnen. Da Graltik die Verbindung zu den Kultisten nur eingegangen ist, um seine Stadt [[Kratara]] zurückzubekommen, und sich seine Männer jetzt geholfen haben, Sabaoth Immortalis zu bezwingen, hätten sie es sich verdient, , dass Augustus es sich in Valkenburg bei den thyrnischen Botschaftern dafür einsetzen werde, dass sie die Stadt zurückbekommen. Die Männer können sich gut vorstellen, dass die Rückgabe der Stadt Graltik von seinem Wahnsinn befreien könnte, denn seit er seine Stadt verloren hat, sei er nicht mehr zurechnungsfähig. Als das Gespräch schließlich auf die Abreise kommt, erfährt Augustus, dass das Schiff, mit dem die Söldner und Kultisten gekommen sind, noch immer da sein sollte und noch mit bestimmt 10 Mann besetzt sei, die sich aber vielleicht kaufen lassen, denn das Schiff stellt eine gute Möglichkeit zur Rückkehr dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wartet, bis die Loigg'Il ihre Kommunikation beendet haben und wieder ihrer Arbeit nachgehen, bevor er sie auf die Vereinbarung anspricht und verlangt, dass sie jetzt ihren Teil erfüllen müssen und Gildon zurückbringen. Auf Nachfrage erklärt Henk ihnen, dass die Geister wieder in der Zwischenwelt sind und der „Bruch“, wie die Loigg'Il den [[Nebelschlund]] nennen, verebbt sei. Der Gedankenschinder benutzt die Kommunikationskugel und bestätigt, dass Uozk sein Wort halten werde und ihnen eine Seeschlange und ihren Magier übergebe. Henk spricht die Loigg'Il auf [[Schutuhx]] an und erklärt, dass er die Helden begleiten möchte, worüber diese sehr zufrieden sind, da sie schon einmal bei seiner Beseitigung versagt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus kommt hinzu und fragt die Loigg'Il, wie lange es dauern würde, bis sie zu einem Ältesten herangewachsen seien. Ihre Antwort ist kryptisch, doch Augustus rät ihnen, sich von den Küsten zurückzuziehen, da sie ansonsten viele Älteste verlieren werden, da bekannt ist, wo sich die Stützpunkte befinden. Der Gedankenschinder verkündet, dass sie die Basen nicht mehr brachen würden, da jetzt mit Verebbung des Bruches bereits Pläne existieren, ihre Hauptstadt [[Loigg'Il#Lebensweise|Chuxßagaru]] zu expandieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji, der den Loigg'Il ohne den Wurm im Ohr nicht mehr verstehen kann, bemerkt, dass Octavia sehr schwach und bleich aussieht, und bietet ihr Wasser an. Octavia nimmt es dankbar an und möchte wissen, ob man den Gedankenschindern trauen könne. Kenji schlussfolgert aufgrund seiner bisherigen Erfahrung, dass Lügen nicht zur Kommunikation der Spezies gehören und man sich deshalb auf ihr Wort verlassen kann. Kenji möchte wissen, wie es Octavia geht, da sie einem starken Angriff von Sabaoth auf ihre Lebenskraft ausgesetzt war. Octavia gesteht, dass ihr die ganze Atmosphäre des Ortes zu schaffen macht und bemerkt anerkennend, dass Kenji, Henk und Augustus schon viel Länger an diesem Ort festsitzen. Kenji macht ihr Mut, dass es bald geschafft sei. Augustus bringt seiner Schwester etwas zu essen und erkundigt sich ebenfalls nach ihrem Befinden. Als sie abtuend nickt, muss es grinsen, da er weiß, dass sie sich genauso zusammenreißt, wie er es tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht in der Zeit, in der sie auf Gildons Rückkehr warten müssen, mit [[Schutuhx]]. Er berichtet von seinem Gespräch mit den Loigg’Il über ihn und spricht mit ihm über seinen Deal mit Gildon. Dadurch, dass er den Helden im Kampf geholten hat, sind die Bedingungen erfüllt und Schutuhx darf mit nach Barthavion kommen, um die Magier in [[Sapos]] zu unterrichten. Henk erfährt, dass Schutuhx am liebsten einige gefressen und andere versklavt hätte, er sich aber an den Deal gehalten habe, und Henk erzählt ihm von seinem Schwur, dass er nicht zulassen werde, dass ein Gedankenschinder mit nach Barthavion käme und er ihn eher töten werde. Doch er habe sich zurückgehalten, weil sie Schutuhx noch brauchten. Henk fragt ihn, was ihn jetzt davon abhalten sollte, ihn zu töten, und Schuthux entgegnet, dass vermutlich nichts dagegenspräche, Henk aber schneller als er sein müsste. Doch Henk hat entschieden, dass ein Deal ein Deal ist, und es Schutuhx zustände, mitzukommen. Doch Henk schwört ihm, dass er ihn töten werde, sollten sie sich in Barthavion wiedersehen. Dann spuckt Henk angewidert aus, wendet sich ab und geht zu den andern, um und sich nach Octavias Befinden zu erkundigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kehren die Loigg’Il zurück und der Prä-Älteste Odsuxß, den die Helden aus der Gefangenschaft in Bußßeuxuß Lager befreit haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_26:_Aufbruch_nach_Riunuz-Choxxu|Episode 22.26]]) spricht zu den Helden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Uozk ist zufrieden mit euch. Er gestattet euch, unsere Gefilde zu verlassen. Solltet ihr jemals wiederkehren, werdet ihr genauso behandelt wie alle minderwertigen Wesen. Uozk geht davon aus, dass ihr den Kampf gegen Utukk’Xul fortsetzen werdet. Deswegen hat er eine List ersonnen.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Madenglas.png|miniatur|rechts|Odsuxß‘ Geschenk an die Helden: ein Glas mit Maden]]&lt;br /&gt;
Er lässt den Helden ein Glas übergeben, in dem sich seltsame Maden befinden, und spricht weiter: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Damit könnt ihr einen großen Schaden bei den Malsträgern des Utukk’Xul anrichten. Ihr könnt sie in eurem Blut tränken und sie werden erwachen. Uozk erhofft, dass ihr damit möglichst viel Schaden beim Feind anrichten könnt.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus will wissen, wie die Maden den Kultisten schaden, und Odsuxß erklärt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 210px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie fressen ihr graues Fleisch.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus fragt, ob man sie auf die Kultisten werfen müsse, und Odsuxß antwortet: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie finden sie, wenn Malsträger in der Nähe sind.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk ist begeistert, denn er sei schon immer dafür gewesen, Feinde mit ihren eigenen Waffen zu bekämpfen. Kenji wird von der dämonischen Aura des Glases eher schlecht und Henk verstaut es in seinem Rucksack. Der Prä-Älteste spricht weiter: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr werdet nun euren Magier zurückbekommen. Außerdem werdet ihr mit einer Seeschlange zu einem Lager gebracht. Der Magier hat etwas ausgehandelt. Und nun verschwindet. Und wie gesagt, taucht ihr hier wieder auf, werdet ihr behandelt, wie alle von eurer Art.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bevor der Prä-Älteste sich umdreht und geht, antwortet Augustus ihm: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das gilt auch für euch!''“  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Seeschlange öffnet die Kabine und Gildon tritt mit einem großen Gefäß in der Hand heraus. Er kommt zu den Helden und ist sehr froh, dass die sie erfolgreich waren und sogar den Nebelschlund geschlossen haben. Gildon berichtet von seiner Zeit als Geisel der Loigg'Il und erzählt, dass er von den Gedankenschindern im Austausch gegen magisches Wissen noch mehr von der „[[Galle des Zerrox]]“ bekommen hat, so dass er jetzt in der Lage ist, alle Freigeister von ihrem [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Lenker]] zu befreien. Außerdem hat er vereinbart, dass die restlichen Freigeister abgeholt und mitgenommen werden, wenn die Abreise ansteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji sprechen noch mit Gildon über Schutuhx und seine Pläne mit diesem. Gildon will versuchen, ob der Gedankenschinder auch mit tierischen Hirnen versorgt werden kann, und vertraut auf den Überlebenswillen der Spezies, der dafür sorgen wird, dass Schutuhx sich an die Vereinbarungen hält, da er allein in [[Barthavion]] auf Dauer keine Überlebenschance habe und dies auch genau wisse. Die beiden Helden äußern auch ihre Sorgen wegen einer Erweiterung der Loigg'Il-Stadt, da diese dann mehr Sklaven brauchen werde als bisher, doch Gildon ist zuversichtlich, dass seine Erkenntnisse über die Spezies dazu führen können, sich besser vor ihren Übergriffen schützen zu können.  Gildon hoff, dass man sich in Sapos noch an ihn erinnern werde und seine alten Kollegen noch in den entsprechenden Positionen sitzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Octavia drängen zum Aufbruch, da sie die Atmosphäre nicht länger ertragen wollen. Henk ruft die Männer zusammen und schnell steigen alle in die Kabinen ein. Gildon begibt sich zum Führer der Seeschlange, diese legt schließlich ab und bringt sie in das Lager des Bußßeuxuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager ist zunächst niemand zu sehen, doch dann kommen die Freigeister hervor und begrüßen freudig ihre zurückkehrenden Kameraden und die Helden. Augustus und Henk sprechen mit Piet und gratulieren ihm dazu, dass er entgegen ihrer Erwartung überlebt habe. Sie sprechen ihm ihre Anerkennung dafür aus, dass er an der Situation gewachsen sei und sich zusammenreißen konnte. Piet ist froh, [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] gerächt zu haben, und ist gespannt auf seine zukünftige Karriere auf [[Fuselfels]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Roana Dernheim|Roana]] freut sich, mit ihrem wiedergefundenen Sohn Mart nach Barthavion zurückkehren zu können. Sie hatte sich nie träumen lassen, dass sie ihr Kind wiederfinden und dann auch noch mit nach Hause nehmen könnte, und sie dankt den Helden für ihre Rettung aus den Fängen der [[Loigg'Il]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht mit den anderen die junge Mutter auf und erkundigt sich beim Gesandten Mevuin nach ihrem Befinden. Der Mutter geht es soweit gut und als die Helden das seltsam proportionierte Kind mit seiner schuppigen Haut betrachten, beschließen sie, es in Barthavion in die Obhut des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zu geben. Henk und Augustus rechnen damit, dass sie oben auf dem Schiff der Kultisten die Besatzung bestechen müssten, sie mitzunehmen, und packen daher drei Säcke voll Gold aus dem Lager ein. Dann machen sie sich zur Abfahrt bereit und mit frohen Herzen, diesen verdammten Ort endlich verlassen zu können, betreten sie zum letzten Mal eine Seeschlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erreichen der Wasseroberfläche öffnen die Helden die Luke und erblicken ganz in der Nähe das Schiff der Kultisten. Allerdings sind auch viele Geister in dem Nebel und greifen an. Kenji muss das Licht einsetzen, damit Henk und Augustus herüberschwimmen und ein Beiboot organisieren können, damit die anderen herübergerudert werden können. Vorsichtig schwimmen die beiden zum Schiff, können aber keine Regung auf Deck entdecken, so dass Henk einfach hochklettert und an Bord geht. Es scheint niemand an Deck zu sein und Augustus und Henk können das Beiboot hinunterlassen und mit ihm zurück zur Seeschlange schwimmen. Unter dem Schutz des Lichtes können alle herübergerudert werden und gelangen an Bord. &lt;br /&gt;
[[Datei:img notiz sabaoth.png|miniatur|rechts|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Henk und Augustus nehmen sich die Zeit, unter Deck nachzusehen, ob sie wirklich allein sind. Sie finden niemanden, entdecken aber neben einer Folterkammer auch einen Raum mit einem Thron, vermutlich für Sabaoth. Außerdem finden sie noch wichtige Notizen, welche sie an sich nehmen und an Deck zurückkehren. Doch bevor sie diese besprechen, wollen sie das Unterdeck säubern. Es zieht sich eine Weile und ist ekelhaft und anstrengend, doch dann ist unter alles wieder einigermaßen sauber und das Schiff kann Kurs auf die Götterinseln setzen, während die Helden sich hinlegen und etwas schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===27. Aletheon===&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder erwachen, haben sie den engeren Radius des Nebelschlundes verlassen und segeln über das offene Meer in Richtung Osten. Die Notizen von Sabaoth enthüllen den Helden, dass das nächste Ziel der Kultisten die Magierstadt [[Sapos]] ist. Drei Namen deuten auf Anführer in Barthavion hin und drei weitere scheinen thyrnischen Ursprungs zu sein. Außerdem scheinen die Kultisten einen neuen Schergen zu haben namens Vandrag. Auch verrät eine Notiz die weiteren Pläne des Kultes in Bezug auf [[Graltik Blutklinge]], dass sie nämlich ausgeschaltet werden sollen, wenn sie nicht mehr nützlich seien. Diese Information geben die Helden direkt an Graltiks Männer weiter, die versprechen, in Barthavion mit ihrem Anführer zu sprechen und ihm alles zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich das Schiff den Götterinseln nähert, spricht Augustus Henk auf die Lieferungen von Argosischem Feuer an die Piraten an und kritisiert diese. Er bittet Henk, diesen Handel vielleicht doch noch auf Eis zu legen, wenn sie das Festland wieder erreicht haben. Doch Henk offenbart in diesem Zusammenhang, dass er darauf keinen Einfluss mehr habe, da er die Gilde verlassen hat. Er gesteht dieselben Bedenken ein und hat darum seinen [[Korrespondenzen#Henks Brief an Mestoph|Abschiedsbrief]] an die Gilde geschrieben hat, da sein Abenteuerleben sich nicht mehr mit den Interessen der Gilde vereinbaren lasse. Augustus erkennt das große Opfer und fragt nach dem preis, den er dafür zahlen müsse. Henk hofft, dass Mestoph ihm keine Attentäter hinterherschicke, da er ihm versprochen habe, die Geheimnisse der Gilde weiterhin zu wahren – immerhin wäre die Gilde Henks Familie gewesen. Augustus weist Henk darauf hin, dass er nicht allein sei, denn er habe noch Freunde, und Henk scherzt, dass er dann vielleicht ein Zimmer in der [[Gaius Octavius Aequus#Villa des Aequus|Villa]] beziehen könne – er würde auch versuchen aufzuräumen. Augustus versichert Henk, dass er nicht allein sein werde, falls die Gilde noch an Vergeltung denken sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden noch über ihre weiteren Pläne sprechen und sich sicher sind, dass sie die Unterstützung Thyrnas brauchen werden, kommen am späten Vormittag die Götterinseln in Sicht und mit ihnen ein elbisches Schiff, welches direkten Kurs auf das Schiff der Helden gesetzt hat. Die Elben scheinen sich zu bewaffnen und auf einen Angriff vorzubereiten und Kenji geht an den Bug und lässt ein helles Licht erstrahlen. Das Schiff der Helden wird gemustert und ein Elb gibt ein Zeichen, beizudrehen, so dass man an Bord gehen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Elbenschiff geht auf einen parallelen Kurs und über eine ausgelegte Planke kommen einige Elben an Bord. Octavia versucht die Kontaktaufnahme und erklärt den Elben, dass sie keine Bedrohung darstellen. Daraufhin kommt der elbische Anführer herüber und spricht Octavia an. Sie übersetzt, dass ihr Anführer Nimras von Gwaerenor gesandt wurde, und etwas irritiert über die Freigeister an Bord sei. Octavia versucht, die Situation zu erklären und erklärt den Helden nach einiger Zeit, dass dieses Schiff nach den Helden gesucht habe und es weitere Überlebende der Baiula Spei gebe. Außerdem erklärt sie, dass die Freigeister durch ihre Unreinheit die Heilung des Baumes stören würden und daher nicht mitkommen dürfen. Sie würden von den Elben begleitet und an die Küste Barthavion geleitet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden diskutieren über ihre Optionen und wollen die Freigeister ungern allein zurückkehren lassen, da sie dort als Feinde behandelt würden. Octavia beschließt, dem Verwalter der Villa [[Lucius_Larcius_Obloci|Obloci]] einen Brief zu schreiben und ihn anzuweisen, die Freigeister in der Villa unterzubringen, bis die Helden ebenfalls nachkommen. Henk besteht darauf, dass die Elben das Piratenschiff mit den Freigeistern bis zum Anleger der Villa begleiten müssen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia den Brief an Obloci aufsetzt, erklärt Henk den enttäuschten Freigeistern die Situation. Er verspricht ihnen, dass sie sich in Barthavion in der „Villa des Aequus“ bei [[Perlheim]] wiedersehen und dass sie so lange dort Schutz und Obdach haben werden. Henk warnt die Freigeister, dass ihr Erscheinungsbild nicht viel Vertrauen bei den Perlheimern erwecken werde, und rät zu einer weißen Fahne. Mit Tränen in den Augen verabschieden sich die Helden von ihren neuen Freunden, die ihrerseits versprechen, bereits die Siegesfeier vorzubereiten. Dann verlassen die Helden das Schiff und wechseln auf das Elbenboot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkend trennen sich die Kurse der beiden Schiffe und die Helden nehmen direkten Kurs auf Galadh-Bôr. Schon nach kurzer Zeit können sie den Anlegesteg erkennen und erblicken [[Iustus Trebatius|Iustus]], [[Abdrushin]], [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und den auf und ab hüpfenden [[Wigo]], die bereits auf sie warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; ENDE KAMPAGNE 22 - START KAMPAGNE 23 &amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|left|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
'''(Episode 23.01)'''  Am frühen Mittag fährt das Elbenschiff in den kleinen Hafen von [[Galadh-Bôr]] ein. Die Elben konstruieren ein neues Schiff, es ist bereits halb fertig und man sieht einige Elben, die daran bauen, aber innehalten und den Helden entgegenblicken, als diese sich dem Hafen nähern. Sie stellen ihre Arbeit ein und blicken freudig und der eine oder andere vielleicht etwas überrascht den Helden entgegen. Sieben weitere Elben stehen andachtsvoll und diszipliniert aufgereiht am Steg und [[Gwaerenor]] steht ihnen voran und hält seinen Stab in der Hand. Alle Elben blicken freudig und hoffnungsvoll auf die ankommenden Helden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Elben-Delegation stehen die Freunde der Helden und warten auf ihre Ankunft. [[Wigo]] ist völlig aus dem Häuschen, winkt und springt aufgeregt umher und [[Iustus Trebatius|Iustus]] legt ihn beruhigend eine Hand auf die Schultern, um seine Freude ein wenig abzubremsen. Der Magus steht militärisch diszipliniert neben den Elben und hat ein ungewöhnlich freudiges Lächeln auf den Lippen, als er den Helden entgegenblickt. Auch [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] steht mit einem breiten und zufriedenen Grinsen daneben und hat eine Hand zum Gruß erhoben. [[Abdrushin]] wirkt ganz emotional und macht fremde Gesten aus Ishturak, mit welchen er anscheinend seinen Göttern für die Rückkehr der Helden dankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Anlegen haben alle das Gefühl, dass ihr Schiff von den Wellen direkt zum Ufer getragen wird und das Anlegen erscheint auffällig elegant. Bevor die Helden jedoch nach dem Anlegen das Schiff verlassen können, werden sie von Gwaerenor zurückgehalten und begrüßt. Er dankt den [[Lichtgötter|Calanir]] für ihre Rückkehr und ist froh, die Helden wiederzusehen. Gwaerenor weist daraufhin, dass auch ihre Freunde bereits sehr aufgeregt sind und es kaum noch aushalten können, sie gebührend zu begrüßen. Jedoch müsse ihr Wiedersehen noch eine kurze Zeit aufgeschoben werden, da er sicher sein will, dass die Helden von dem dunklen Ort [[L'yreh]] keine verderbten Einflüsse mitgebracht haben. Henk bemerkt, dass Wigo von Iustus zurückhalten werden muss, da er unbedingt zu Henk will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet die Helden deshalb darum, zuerst eine Reinigung zu vollziehen, damit sie Galadh Bor sicher und ohne Sorgen betreten können. Er weist darauf hin, dass dann auch die Zeit zum Berichten sei, denn alle sind neugierig und wollen wissen, welche große Taten die Helden vollbracht haben. Doch bevor sie das Schiff verlassen können, hält Gwaerenor sie zurück und mustert das Gepäck der Helden. Ihm ist aufgefallen, dass es einige Gegenstände bei ihnen gibt, deren Einflüsse dem Wachstum der heilenden Silma-Esche schaden würden und die deshalb hier am Hafen direkt verstaut werden müssen. Henk ahnt sofort, worauf der Hüter anspielt, holt von sich aus das Madenglas und die Flasche mit Eloras Dämon aus seinem Mantel  und legt die verderbten Stücke  in eine Kiste, die Gwaerenor extra holen ließ. Es handelt sich um eine große Truhe, die ein aufwendiges Siegel mit Kontenmustern eingraviert hat und in der Mitte ist ein Motiv trägt, das wie ein Eiskristall aussieht, was Kenji sofort als Attribut [[Hylea|Hyleas]] erkennt. Nachdem Augustus auch noch Eloras Tasche mit den dämonischen Ingredienzien hineingetan hat, verstaut Henk auch noch seinen Mantel darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes bittet Gwaerenor die Helden um ihre Waffen und Rüstungen, damit sich ihr Schmied um sie kümmern und sie reinigen, reparieren und pflegen kann. Also übergeben die Helden ihre Waffen einem Elben mit einer Art Schürze, die an Schmiedekleidung erinnert. Er nimmt die Rüstung von Augustus und alle anderen Waffen an sich und verspricht, sich gut um sie zu kümmern. Schweren Herzens überlässt schließlich auch Augustus ihm seinen Waffengurt mit Schwert und Dolch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fällt auf, dass die Elben immer wieder unauffällig, aber offensichtlich ehrfürchtig zu ihm herüberblicken. Nachdem er die Blicke zunächst auf seine Person bezogen hat, fällt ihm dann auf, dass es die Lampe der Caldra ist, welche die Blicke auf sich zieht. Kenji spricht Gwaerenor darauf an und erfährt, dass ihm dieses uralte, heilige Artefakt bekannt ist und er sich später gern mit Kenji darüber unterhalten würde, doch erst nach einer sorgfältigen Reinigung. Bis es so weit ist, gibt Kenji die Lampe in die Obhut von Gwaerenor.&lt;br /&gt;
[[Datei:img götterinsel ankerplatz quelle.png|miniatur|rechts|Galadh-Bôr mit dem Anlegeplatz und Nestels Quelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Reinigungsritual'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet dann die Helden, ihm zu folgen, und geht den Weg hoch. Die Freunde der Helden gehen den Weg zum Baum hinauf und Wigo ruft aufgeregt zu Henk hinunter, dass er oben auf ihn warten und dann alles hören will, was sie erlebt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor führt die Helden die Klippen hinauf zur Quelle, welche einem Felsen entspringt und darunter ein kleines Becken von etwa zweieinhalb Schritt bildet. Ein Priester in schnee-weißem Gewand, den Gwaerenor als „Melethor“ vorstellt, hat bereits ein Feuer entzündet und wirft etwas in die Flammen. Aus dem würzig-kühlen Kräutergeruch, der den Helden in die Nase steigt, erfahren sie schnell, dass es sich um Salbei handelt, einer allgemein bekannten Pflanze zur Bannung und Reinigung, welche der [[Hylea]] geweiht ist. Am Rand des Beckens steht eine kleine bemalte Holz-Statue von Nestel (Hylea) mit Saphir-Augen und Eiskristall-Schmuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor erzählt dann eine kurze Geschichte über den Mythos der Entdeckung der Quelle und der Weihung an die Göttin und stellt damit heraus, welche Bedeutung der Ort für die Elben hat und dass es sich um den Ursprung von Galadh-Bôr handelt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Im [[Mythische_Zeitalter#Eskalation_und_Entfesselung_der_.C3.9Cbel_-_Das_Schwarze_Zeitalter|Schwarzen Zeitalter]], als die [[Onoa|Göttin der Finsternis]] die Welt in absolute Dunkelheit hüllte und die [[Lichtgötter|Götter des Himmels]] sich zurückgezogen hatten, wanderte eine Gruppe Elben in völliger Schwärze durch das goldene Tal und suchten verzweifelt nach Hilfe. Da erblickten sie plötzlich einen strahlenden Berg in der Dunkelheit, dessen schneebedeckte Spitze hell und weiß leuchtete.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Elben eilten auf den Berg zu, dicht gefolgt von grausamen Dämonen, und als sie den Gipfel erreichten, stoppe das unheilige Heer der Unterwelt abrupt und konnte das Schneefeld nicht betreten. Auf den glänzenden Schneeflächen begegnete den Elben die hohe Göttin [[Hylea|Nestel]], welche sie mit ihrem Licht an diesen Ort geführt hatte. Sie versprach ihre Hilfe und ihr Bruder [[Thylor|Beriand]] brachte die Elben sicher ins Innere des Landes, wo sie mit zu den Gründern des Reiches [[Veldun]] wurden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Später, nach dem schwarzen Zeitalter, kehrten die Elben hierher zurück und fanden diese Quelle vor an der Stelle, wo ehemals die Schneefelder lagen. Man erzählt sich, dass der Schnee geschmolzen und zu dieser Quelle geworden sei. Ihr Wasser nährte den Keimling von [[Galadh-Bôr]], den mein Vorfahre hier pflanzte, und ließ ihn zu einem stolzen Baum anwachsen, wie er denen der goldenen Zeiten nahekommt.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nestel stand also einst persönlich an dem Ort der Quelle, welche die Kraft der Göttin in sich hat und an sie erinnert. Gwaerenor erwähnt, dass die Elben sich nach ihren Kämpfen an der Quelle reinigen, um die Verunreinigung, die Verderbnis loszuwerden. Dann fordert er auch die Helden auf, ein reinigendes Bad zu nehmen. Vorher sollen sie möglichst alles verbrennen, auch alle Kleidung, was die Helden mit in L'yreh hatten. Sie erhalten dann eine Art großes Tuch, in welches sie sich einhüllen können, um nicht nackt dazustehen, und Gwaerenor erwähnt, dass bei der Quelle für alle bereits frische Kleidung  bereitgelegt wurde. Gwaerenor verabschiedet sich dann und lässt die Helden mit dem Priester Melethor allein. Er wünscht ihnen mit den Worten &amp;lt;big&amp;gt;„''Nai Nestel na le!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Möge Nestel mit euch sein!) &amp;lt;/small&amp;gt;  Nestels Segen und geht dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entkleiden sich, wobei Henk, Kenji und Augustus das große Tuch anfangs nicht nutzen und nur Octavia zieht sich unter dem Tuch aus. Die alte Kleidung wirft jeder für sich in das Feuer und bekommt dafür von dem Elbenpriester einen Kelch mit einem Trank zur inneren Reinigung überreicht. Dann beginnt Melethor wundervolle Verse zu singen, die zu einem Lied an Nestel, die Vertreiberin der Schatten, gehören, wie Octavia heraushören kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Aranain Nestel, Heri naeth a farost en-dúath! Le i dhithren leithio i fuin o dhagedh in naerui! Nestel, hannon le!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Hohe Nestel, Herrin der Unschuld und Vertreiberin der Schatten! Deine Reinheit vertreibt die Dunkelheit aus den Körpern der Besudelten! Nestel, gepriesen seist du!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Während Melethor singt, trinken die Helden den Inhalt des kühlen Kelches. Der Trank ist eisig kalt und hat sogar einige Eiskristalle auf der Oberfläche schwimmen. Er schmeckt nach Salbei und verströmt im Körper eine Frische, die zuerst einen kalten Schauer auslöst, dann jedoch eine befreiende Erfrischung bringt, die eine große Entspannung auslöst. Der Trank fühlt sich deutlich magisch an und tief im Inneren ist seine Wirkung bis in die kleinste Ader wahrzunehmen. Durch die Frische fällt bereits ein großer Teil der Last aus [[L'yreh]] von allen ab und alle fühlen sich leichter und weniger bedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Henk und Augustus läuft nach dem Trinken eine ekelhaft stinkende Flüssigkeit aus ihrem Ohr heraus, denn der „Hirn-Egel“ stirbt ab und fällt zu Boden. Melethor blickt etwas angewidert und wirft die Egel mit Hilfe eines Dolchs ins Feuer, während er dabei &amp;lt;big&amp;gt;„''Nai Nestel tir nin!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Nestel schütze uns!) &amp;lt;/small&amp;gt;  spricht. Henk und Augustus können nun endlich wieder richtig hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann deutet der Priester auf die Quelle und nacheinander kann sich jeder allein von Kopf bis Fuß baden und waschen, denn das Wasserbecken reicht gerade für eine Person aus, um vollständig unterzutauchen. Das Wasser ist zuerst sehr kalt, aber sobald man ganz im Wasser ist, breitet sich eine warme Woge durch den gesamten Körper bis in die äußersten Spitzen aus. Das Rauschen des Wassers hat auch eine Wirkung auf den Bewusstseinszustand des Badenden und versetzt jeden in eine Art Trance, in der innere Bilder und Erinnerungen an die dunkelsten Momente in L'yreh hochkommen. Es ist so, als ob man alles in Zeitraffer nochmal erleben würde und jeder resümiert dadurch zwangsläufig seine schrecklichsten Erlebnisse in L'yreh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht als erster ins Wasser und einige schreckliche Szenen drängen sich ihm ins Bewusstsein. Er denkt zunächst an den Hirn-Egel, die ihm ins Ohr gesetzt wurde, und an die ekelhaften Geräusche, wenn [[Loigg'Il]] mit ihrem Kiefer den Kopf eines Menschen knacken. Dann erinnert Henk sich, wie Uozk, der Erste der Loigg'Il, ihm mit seinem [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Legerüssel]] Erinnerungen abgesaugt hat ([[Im Nebelschlund#Episode 13: Der Erste|Episode 22.13]]). Doch die grauenvollsten Erinnerungen hat Henk an Reverons Fluch, der ihn beim Betreten von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] getroffen hat  ([[Im Nebelschlund#Episode 26: Aufbruch nach Riunuz-Choxxu|Episode 22.26]])  und ihn dann immer weiter körperlich und mental verändert hat, bis Henk ein dunkelsichtiges nervliches Wrack war ([[Im Nebelschlund#Episode 33: Reverons_Fluch|Episode 22.33]]). Die Veränderung durch den Fluch zwang ihn schließlich vor unstillbarem Hunger dazu, die verbündete Piratin [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] zu fressen ([[Im Nebelschlund#Episode 35: Lord Reveron|Episode 22.35]]).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes steigt Octavia in das Wasser der heiligen Quelle und ihr drängt sich ihre erste Begegnung mit [[Sabaoth Immortalis]] in L'yreh ins Bewusstsein, der ihr ankündigte, sie in eine mächtige Waffe gegen ihre Freunde zu verwandeln. Octavia erinnert sich an die Manipulation der Loigg'Il, welche ihr gefälschte Erinnerungen einpflanzten, um ihr innerstes Wesen zu verändern ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Außerdem läuft Octavia erneut ein kalter Schauer über den Rücken, weil [[Dimoria]], die Herrin der Furcht, ihr mitteilt hatte, sie jetzt zu kennen, nachdem Octavia in Dimorias Pyramide zum Schrecken selbst geworden ist ([[Im Nebelschlund#Episode 42: Pfad der dunklen G.C3.B6tter – Teil 3|Episode 22.42]]). Octavia fällt auf, dass ein dunkler, nebelartiger Schleier vom Körper abgewaschen und von dem Strom des Wassers davongespült wird, was sie als die magische Besudelung ansieht, die sich langsam abwäscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt nach Octavia die Quelle und durchlebt zunächst erneut die grauenhafte Ohnmacht und Hilflosigkeit, welche er in der Gefangenschaft der Loigg’Il angesichts der vielen Gefangenen, die in der „Sklavenfabrik“ ihrer Umwandlung harrten und denen er nicht helfen konnte, empfand ([[Im Nebelschlund#Episode 03: Die Freigeister|Episode 22.03]]). Kenji erinnert sich lebhaft an die Schmerzen und den Ekel durch die schreckliche Krankheit, welche er sich bei der Flucht aus der Sklavenfabrik zugezogen hatte ([[Im Nebelschlund#Episode 04: Geschichten am Krankenbett|Episode 22.04]]). Auch kommt ihm die lähmende Angst in den Sinn, die er empfand, als sie Octavia wiedergefunden hatten und er sich fragte, ob sie noch sie selbst war oder sich bereits verloren hatte ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Mit Grauen denkt er an die Prüfungen in den Pyramiden der Schreckensgötter zurück, die ihm seine Abgründe offenbart hatten ([[Im Nebelschlund#Unterkapitel 4: Der Thronsaal des Hazug-S.C3.A1gok|Episoden 22.40-43]]). Nachdem sich diese Erinnerungen offenbart haben, tritt Kenji noch eine weitere Erinnerung ins Bewusstsein, die er fast vollkommen verdrängt hätte. Er entsinnt sich der Demütigungen durch Reveron während seiner Gefangenschaft im Archiv, von denen er seinen Freunden bisher noch nichts erzählt hat ([[Im Nebelschlund#Episode 35: Lord Reveron|Episode 22.35]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letztes taucht Augustus in die Quelle ein und das reinigende Wasser spült bei ihm schuldbewusst die grauenhaften Schreie vom Larots schrecklichem Ende ins Bewusstsein ([[Im_Nebelschlund#Episode_28:_Larot|Episode 22.28]]), bevor er ihn an seine kalte Tat nach dem Kampf mit Ilmor erinnert, wo er das überlebende Opfer getötet hat, anstatt es zu retten ([[Im_Nebelschlund#Episode_31:_Ilmor|Episode 22.31]]). Der abartige Anblick der zusammengesetzten Abnormität in [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]], die zum unwürdigen Schicksal der stolzen Elbenkrieger unter Callon wurde, hat ihn zutiefst mit Grauen erfüllt ([[Im_Nebelschlund#Episode_39:_Callon|Episode 22.39]]). Doch das Schrecklichste für Augustus ist die Erkenntnis, die ihm vor allem die Pyramide des [[Vis|Azeruel]] gebracht hat, wie viel Dunkelheit tatsächlich bereits in ihm liegt ([[Im Nebelschlund#Episode 42: Pfad der dunklen G.C3.B6tter - Teil_3|Episode 22.42]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wirkt das erneute Erleben der schrecklichen Erinnerungen unangenehm und traumatisch, da jeder dadurch mit den Abgründen der Reise erneut konfrontiert wird. Durch dieses erneute Durchleben stellt sich dann jedoch eine reinigende Katharsis ein, als ob jeder Erinnerung etwas Dunkles aus dem eigenen Innenleben hervorholt, welches dann von dem Wasser gereinigt und davongetragen wird. Während dieser Reinigung wird allen bewusst, wie besudelt sie überhaupt sind, denn die Helden hatten sich an vieles mittlerweile gewöhnt und einige Erlebnisse bereits ins Unbewusste verdrängt, wo sie eventuell noch lange auf ihnen unwissentlich gelastet hätten. So weicht das anfängliche Unwohlsein schließlich einer klärenden Säuberung der Gefühlwelt und löst ein befreiendes und wohliges Gefühl aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bad fühlen sich alle sehr erleichtert und können sich in die edlen Kleider der Elben hüllen, die für sie bereitliegen. Es ist traditionelle Kleidung aus Galadh-Bôr, die trotz ihrer Erhabenheit sehr bequem ist, nämlich lange Gewänder in Grün- und Blautönen, die mit goldenen Fäden bestickte Knotenmuster mit maritimen Motiven besitzen. Die nassen Tücher werden verbrannt und der Elbenpriester führt die gereinigten Helden zum Baum.&lt;br /&gt;
[[Datei:img galadh-bor.png|300px|miniatur|rechts|Galadh-Bôr mit der Holzhütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Silma-Esche hat sich bereits in dem Monat ihrer Abwesenheit verfärbt und das Silber der Blätter geht in ein goldenes kupferrot über. Die verbrannten Stellen sind bereits wieder gut nachgewachsen und der Baum strahlt allen in der goldenen Herbstsonne entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu dem Baum kommt man zwangsläufig einer neuen, großen Holzhütte entgegen, die improvisiert und nicht elbisch wirkt. Vor der Hütte sind einige Netze und gesalzene Fische aufgehängt und sind auf Holzgestelle einige Echsenhäute von den Lava-Echsen aufgespannt und trocknen in der Sonne. Kaum nähern sich die Helden der Hütte, hört man von drinnen nur ein lautes:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 100px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie sind da!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist Wigo, der ihnen aus der Hütte entgegenrennt und die Arme ausbreitet, dann jedoch innehält und fragend zu dem Elbenpriester blickt. Als dieser ihm lächelnd zunickt, fällt Wigo Henk um den Hals und ruft immer wieder, dass er wusste, dass die sie es schaffen und zurückkehren. Auch Henk freut sich sehr, den Kleinen wiederzusehen und umarmt ihn herzlich. Wigo fällt dann auch Kenji um den Hals und schließlich sogar Octavia, nur vor Augustus macht er etwas eingeschüchtert halt und streckt diesem dann jedoch freudig seine Hand entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist auch Iustus aus der Hütte und verneigt sich militärisch vor allen, wobei er jedoch ein leichtes, freudiges Lächeln auf den Lippen hat. Dann begrüßt er zuerst Augustus und beide umarmen sich sogar kurz. Anschließend begrüßt er Octavia förmlich, indem er sich tief vor ihr verneigt und ihr militärisch berichtet, dass er die Stellung gehalten hat und ihr als Gesandte des Kaisers immer noch stets mit seinen Diensten zur Verfügung steht. Octavia bedankt sich förmlich und begrüßt Iustus dann erfreut. Henk und Kenji begrüßt er mit einem Händedruck und spricht ihnen seinen Dank aus, dass sie die Nachkommen des Aequus  sicher zurückgebracht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Abdrushin ist aus der Hütte gekommen und malt mit seinen Händen fremdartige Zeichen in die Luft, während er immer wieder &amp;lt;big&amp;gt;„''Tanemmirt i Dingir!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Dank den Gingir!) &amp;lt;/small&amp;gt; ausruft. Dabei geht er lächelnd auf die Helden zu und begrüßt als erstes Kenji mit weit ausgestreckten Armen. Er umarmt ihn, drückt ihm einen traditionellen, ishturischen Begrüßungskuss auf die Wange und erklärt, dass er jeden Tag zu den Dingir gebet hat, damit sie  ihm seinen Freund Kenji zurückbringen. Die anderen Männer begrüßt Abdrushin ebenfalls herzlich und umarmt sie, doch vor Octavia verbeugt er sich nur ganz weit und höflich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die anderen überlebenden Mannschaftsmitglieder der [[Baiula Spei]] treten aus der Hütte und umringen die Helden. Es haben nicht viele Überlebt, aber es sind ein paar bekannte Gesichter darunter. Offizier Ibendorn, der mit Augustus das Training organisierte, ist dabei und Obermatrose Klippstein, der die Helden stets zu den Inseln gerudert hat, kommt mit den Matrosen Weihwind und Seiler und dem Tuisken Olvir haben dazu und die Helden freuen sich sehr, sie zu sehen. Ganz im Hintergrund steht der Schiffszimmermann Gebbert und schmunzelt in Richtung der Rückkehrer. Auch Ferolax hält sich zurück und beobachtet die Szene. Alle begrüßen die Helden fast gleichzeitig und sind völlig euphorisch. Sie würden am liebsten allen Fragen auf einmal loswerden, jedoch entwickelt sich bei all der Freude noch kein richtiges Gespräch unter den Männern. Alle sind einfach glücklich und beteuern immer wieder, dass sie immer daran geglaubt haben, dass die Helden es schaffen werden und zurückkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Helden ist die Situation schwer. Nach den dunklen Wochen in L’yreh ist die überschwängliche Freude der anderen zwar schön, aber sie fühlen sich von all der Emotionalität und den Eindrücken auch regelrecht überwältigt. Ihnen wird deutlich bewusst, dass L’yreh ihnen noch tief in den Knochen steckt und auch das reinigende Bad nicht alle schrecklichen Eindrücke abwaschen konnte. Es fällt ihnen dadurch schwer, sich wieder in der normalen Welt einzufinden und aus dem traumatischem Überlebensmodus herauszukommen, denn ihr Nervensystem hat sich noch nicht an die neue Situation gewöhnt und ist noch vollkommen überreizt, genau wie ihr gesamte Blut noch von Stresshormonen überflutet ist und sie nicht zur Ruhe kommen lässt. Deshalb stehen die Helden bei der Begrüßung auch etwas apathisch neben sich, obwohl sie eigentlich glücklich über das Wiedersehen sind. Octavia und Augustus sind besonders betroffen, aber auch Kenji ist sehr erschöpft. Nur Henk könnte noch Kräfte aktivieren, da er auch sieht, wie erfreut und neugierig die anderen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten des Trubels kommt Gwaerenor zu der Begrüßungsrunde dazu. Die Männer gehen alle ehrfürchtig zur Seite und machen ihm den Weg zu den Helden frei. Gwaerenor teilt ihnen mit, dass es sein altes Herz aufs tiefste rührt, wenn er die Freude der Anwesenden in diesem Augenblick verspürt, und da die Rückkehr der Helden für alle ein großer Tag der Freude ist, lädt er die Anwesenden zu einem großen Festmahl ein, welches in diesem Moment vorbereitet wird und bei dem dann auch die Geschichten und Fragen ausgetauscht werden können, die allen auf dem Herzen brennen. Dann weist Gwaerenor alle Männer darauf hin, dass die Helden sich nach ihrer langen Reise nun mit Sicherheit nach etwas Ruhe sehnen, und bietet diesen an, sich bis zum Festmahl in ihren Gastgemächern auszuruhen. Er deutet auf den Baum und erwähnt, dass ihnen Schlafplätze auf einer eigenen Plattform hergerichtet wurden. Wenn sie sich also zurückziehen wollten, würden sie dort oben jederzeit einen Ort der Ruhe finden. In dem Moment wird den Helden bewusst, dass Gwaerenor ihren emotional traumatischen Zustand als einziger wahrnimmt, da alle anderen zu sehr von ihrer Freude überwältigt sind. Henk bleibt aus Höflichkeit noch ein Weilchen bei Wigo, doch Octavia, Augustus und Kenji würden sich gerne zurückziehen und schließen sich Gwaerenor an, der sie zu ihrem Schlafplatz bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie an dem Baum vorbeigehen, fällt ihnen auf, dass die Elben maßlos unterbesetzt und durch den Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]) und die Reise zum [[Nebelschlund]] ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 36: Die Silma-Esche|Episode 21.36]]) stark dezimiert worden sind. Vor dem Baum sind noch die Spuren von dem großen Scheiterhaufen zu erkennen, auf welchem Octavia und [[Ignus]] die Elben verbrannt haben, welche damals von Marledigma und Heriotza getötet wurden ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 53: Der Nebelschlund|Episode 21.53]]). Ein „Elbengärtner“ pflegt gerade den Baum, während er Lieder singt, und die Regeneration ist offensichtlich in vollem Gange. Außerdem steht eine neue, bemalte Holz-Statue vor dem Baum. Sie zeigt eine wunderschöne Elbe mit einer Art Krone, die mit einem Baum verziert ist, der von den Seiten von zwei hohen Wellen umrahmt wird, und es handelt sich um [[Gwaeriel]]. Unter der Statue wachsen blühende, weiße Lilien, die in Eboria als klassische Bestattungsblumen bekannt sind. Gwaerenor führt die Helden auf eine eigene, abgetrennte Plattform auf dem Baum und jeder bekommt ein unglaublich weiches und gemütliches Bett, das nach frischen Blumen duftet. Octavia, Augustus und Kenji haben sich gerade zu Bett begeben, als auch Henk auftaucht und das unfassbar bequeme Bett ausprobiert. Kaum hat sein Kopf das Kissen berührt, ist er eingeschlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen fast in dem Moment ein, in dem sie sich in die weichen Betten legen, und Henk träumt ein wundervolles Wiedersehen mit Viola und Augustus schläft traumlos, während Octavia und Kenji keine schönen Träume haben, sondern sich wieder in der malgorianischen Umgebung L’yrehs wiederfinden. Alle werden nach wenigen Stunden durch liebliche, sphärische Musik geweckt, und erblicken nach ihrem Erwachen einen Elben, welcher auf einer Lyra spielt. Nachdem die Helden aufgewacht sind, legt der Elb die Lyra zur Seite und sagt mit einer auffordernden Handgeste &amp;lt;big&amp;gt;„''Hado nin''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Folgt mir) &amp;lt;/small&amp;gt;, um dann den Weg hinabzugehen und immer wieder seine auffordernden Worte zu wiederholen, so dass die Helden ihm schließlich folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Festessen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen findet in Gwaerenors Halle mit den zwei Wurzelthronen statt und der Elb für die Helden direkt dorthin. Im Inneren wurde eine wunderschöne Tafel hergerichtet, die mit Blumen und kleinen verzierten Öllämpchen aus Silber geschmückt ist. Auf silbernen Tellern liegt viel Fisch, welcher kunstvoll zubereitet wurde, und dazu gibt es zartes, gedünstetes Gemüse, duftendes Gewürzbrot und lieblichen Beeren-Wein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überlebenden Besatzungsmitglieder der Baiula Spei sind bereits versammelt und sitzen manierlich an der Tafel,  als die Helden die Halle betreten. Für sie wurden an einer Seite Plätze freigelassen, direkt neben den beiden Wurzelthronen am Tafelende. Aus der Nähe fällt ihnen auf, dass auf Gwaeriels Thron weiße Lilien liegen. Nachdem die Helden auf ihren Plätzen sitzen, kommt Gwaerenor hinzu und nimmt auf seinem Wurzelthron bei den Helden Platz. Da alle anderen Elben die barthavische Sprache nicht verstehen und außerdem zu tun haben, ist er als einziger Elb anwesend, und als das Gemurmel verstummt, erhebt sich Gwaerenor und stimmt eine Eröffnungsrede an:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr mutigen Streiter! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Durch [[Hylea|Nestels]] Reinigung habt ihr euch von der größten Dunkelheit, welche euch durchdrungen hat, befreien können. Seid nun herzlich willkommen auf [[Galadh-Bôr]], ich begrüße euch mit großem Dank und in freudiger Überraschung. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Denn ich will euch gestehen, dass ich nicht mehr an eure Rückkehr geglaubt habe, als nach einem halben Mondlauf noch immer kein Lebenszeichen von euch zu sehen war. Ich wollte eure Freunde bereits nach Hause bringen lassen, doch sie glaubten so fest an euch, dass eine Heimreise für sie undenkbar war. Sie waren von ganzem Herzen von eurem Erfolg überzeugt und gaben die Hoffnung an eure Rückkehr niemals auf. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin sehr erfreut, dass sie Recht behalten haben und ihr Menschen mich erneut überraschen konntet – denn ihr seid tatsächlich zurückgekehrt! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr habt [[Nebelschlund|Nendrath]], den ewig speienden Schlund, zum Versiegen gebracht und damit ganz [[Veldun]] und alle Küsten [[Barthavion|Barthavions]] vor dem Untergang gerettet. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und ich gestehe voller Demut ein, dass ich euch unterschätzt habe, denn ihr habt mir bewiesen, dass große Taten von euch jungen Völkern ausgehen können. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch nun lasst uns hören, wonach wir uns alle schon so neugierig verzehren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Esst und trinkt und erzählt uns von euren großen Taten!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rede beginnt das Essen und die Helden können sich nicht daran erinnern, wann sie das letzte Mal so etwas Leckeres gegessen haben. Das Beste ist jedoch, dass jeder Bissen der köstlichen Speisen den salzig-fauligen Geschmack von L’yreh von ihrer Zunge vertreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freunde wollen nun als erstes hören, wie die Helden den Nebelschlund ausgestellt haben, denn die Elben hatten bereits gestern erstaunt bemerkt, dass dieser verebbt ist. Kenji ergreift zuerst das Wort und fängt an zu erzählen, ergänzt durch Henks und Octavias Beschreibungen. Sie erzählen von den Elbengeistern, welche sie aus den Geisterfallen befreit haben und von dem Fund der [[Lampe der Caldra|Lampe]] ([[Im_Nebelschlund#Episode 32: Calar Caldra|Episode 22.32]]). Gwaerenor offenbart den Helden, dass die Lampe einst einer legendären Elbenpriesterin namens „Glaniel die Reine“ gehörte, welche im [[Mythische_Zeitalter#Eskalation_und_Entfesselung_der_.C3.9Cbel_-_Das_Schwarze_Zeitalter|Schwarzen Zeitalter]] persönlich an Caldras Seite  gekämpft hat, und die Lampe war ein Geschenk der Göttin für die treue Priesterin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erzählen sie von dem Schicksal von Callon ([[Im Nebelschlund#Episode 39: Callon|Episode 22.39]]) und bemerken, dass Gwaerenor aufhorcht, als wäre ihm dieser Name bekannt. Die Helden berichten weiter von dem Kampf gegen [[Sabaoth Immortalis]] und der Wiedererweckung von dem schwarzen König [[Sereg]]. Sie beschreiben, wie sie diesen mit dem [[Spiegel des Anor]] konfrontiert haben, so dass er sein Bewusstsein wiedererlangte und den Nebelschlund zum Versiegen brachte. Schließlich erzählen die Helden von dem Ende des Lichs Immortalis, der von den Geistern in die Zwischenwelt gezogen wurde ([[Im Nebelschlund#Episode 46: Thronsaal des Hazug-S.C3.A1gok – Teil 2|Episode 22.46]]). Gwaerenor ist tief bewegt über das Schicksal der Elbengeister und weist darauf hin, dass diese unglücklichen Seelen dort seit Jahrtausenden gefangen waren und ein großes Opfer brachten, als sie Sabaoth in die Zwischenwelt zogen, denn sie haben ihre Chance auf Erlösung freiwillig aufgegeben und sich zu den ewigen Wächtern des dunklen Feindes erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor fragt nach dem Amulett, welches Augustus um den Hals trägt, und die Helden erzählen ihm die Begegnung mit Mirion in den [[L'yreh#Die Folterkammern der Xishari|Folterkammern]] der [[Xishari]] ([[Im Nebelschlund#Episode 02: Mirion|Episode 22.02]]). Interessiert hört Gwaerenor zu und scheint auch dieser Name scheint ihm bekannt zu sein. Also fragt Octavia direkt nach und die Helden erfahren, dann Mirion ein junger Elb war, der eine ausgeprägte Verbindung zum Pflanzenreich besaß. Er hatte so große Macht über das Wachstum der Pflanzen, dass er fähig war, den Wald des Goldenen Tals zu heilen, der im Schwarzen Zeitalter vollständig zerstört wurde. Gemeinsam mit seinen Wächtern begab er sich damals auf die gefährliche Reise, um den großen, heiligen Bäumen des Waldes zu helfen, die damals alle im Sterben lagen, denn er hatte als einziger die Gabe, sie vollständig zu heilen. Niemand weiß, was mit ihm geschah, jedoch wird erzählt, dass er mit samt seinen Wächtern, welche ihm ihre Treue bis in den Tod geschworen hatten, von den Unterweltswesen irgendwo im Wald getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor ist sehr betrübt über das Schicksal des jungen Elben und erzählt den Helden dann von Callon, welcher einst der Rechte Arm von Sereg war und als mächtiger General der Elben des Goldenen Tals galt. Doch nachdem Seregs Geist von Trauer in den Wahn getrieben wurde und er sich zum Schwarzen König aufgeschwungen hatte, übernahm Callon die Führung über die restlichen Elben des Goldenen Tals und hielt die Stellung in der Roten Festung. Jedoch wurde auch diese schließlich überrannt und alle Überlebenden wurden nach L‘yreh verschleppt. Große Trauer erfüllt Gwaerenor und er kündigt eine kleine Andacht an, um Sereg und den anderen Elbengeistern zu gedenken und ihnen für ihr großes Opfer danken. Dazu lädt er die Helden herzlich ein, falls sie nicht zu erschöpft sind. Er bittet die Helden, dass sowohl das Amulett von Mirion und vor allem die Lampe der Caldra während der Zeremonie am Abend präsent sind. Dann verabschiedet er sich, um die Feierlichkeit vorzubereiten und wird den Helden einen Boten schicken, der ihnen Bescheid gibt, wenn sie mit der Andacht beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden dürfen aber noch nicht aufhören, von ihren Erlebnissen zu berichten, und so erzählen sie von ihrem unerwarteten Zusammentreffen mit den Freigeistern ([[Im Nebelschlund#Episode 03: Die Freigeister|Episode 22.03]]). Ihre Freunde sind sichtlich Überrascht, dass es sich bei den Freigeistern um [[Loigg'Il#Namen|Wasserghule]] der [[Loigg'Il|Gedankenschinder]] handelt, die aber ihren freien Willen behalten haben. Dann erzählen sie den neugierigen Zuhörern von den rivalisierenden [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Ältesten]] der Loigg’Il Uozk und Bußßeuxuß ([[Im Nebelschlund#Episode 13: Der Erste|Episode 22.13]]) und resümieren, dass es in der Unterwelt keine wirklichen Verbündeten gibt, da alle letztendlich gegeneinander arbeiten. Augustus berichtet von der Sprengung des Bußßeuxuß durch einen [[Boulvriag-Flakon]] ([[Im Nebelschlund#Episode 21: Bu.C3.9F.C3.9Feuxu.C3.9F|Episode 22.21]]), was zu großem Staunen bei Ferolax führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Freunden einen Eindruck zu geben, was ihnen dort unten alles begegnet ist, erzählen die Helden von ihrer Begegnung mit einem echten Drachen ([[Im Nebelschlund#Episode 43: Pfad der dunklen G.C3.B6tter - Teil_4|Episode 22.43]]) und einem Infernal ([[Im Nebelschlund#Episode 37: Die H.C3.B6llenbestie|Episode 22.37]]). Und natürlich lassen sie ihren Kontakt zu einem Theleten und einem Seva ebenfalls nicht unerwähnt, was ihnen die stauenden Blicke aller einbringt ([[Im Nebelschlund#Episode 36: Epikoras|Episode 22.36]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Freunde im Laufe der Erzählungen erfahren haben, dass Octavia direkt bei der Ankunft von den anderen Helden getrennt wurde, wollen alle wissen, wie sie sie wiedergefunden haben, und die Helden berichten von Octavias Gefangenschaft und die schwierige Befreiung aus der Beeinflussung durch die der Loigg’Il ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Octavia offenbart ihren Freunden, dass sie in gewisser Weise dankbar für die Erfahrung ist, denn wenn die Gedankenschinder nicht versucht hätten, ihre Erinnerungen zu manipulieren, so wäre sie nie ihren Gefühlen auf die Spur gekommen, die immer wieder die Auslöser für ihre Fähigkeiten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt beginnen die Überlebenden zu erzählen, was ihnen widerfahren ist. Wigo berichtet, wie Geldorn von Lachs die Treppe verteidigt hat, so dass die Wasserghule nicht das Bug stürmen konnten, auf dem er mit Ferolax stand. Als die Helden das Tauchboot bestiegen hatten und die Baiula Spei auseinanderbrach, war der Bug noch etwas länger über Wasser. Doch als das Wasser die Treppe erreicht hatte, wurde von Lachs von mehreren Wasserghulen gleichzeitig angegriffen und in die Tiefe gerissen. Ferolax und Wigo haben zwei leere Kisten aus der Kammer unter ihnen geholt, über Bord geworfen und sind hinterhergesprungen. An die Kisten geklammert schwammen sie auf das Elbenboot zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus erzählt, dass er mit Olvir unter Wasser gewirbelt wurde und Olvir mit einer Hand seinen Arm ergreifen konnte. Doch zwei Wasserghule griffen nach Iustus Beinen und zogen ihn hinab, während Olvir mit aller Kraft gegen den Sog des untergehenden Schiffes ankämpfte, um nach oben zu kommen. Iustus ließ seinen Stab los und formte mit seiner freien Hand ein Zeichen. Dann rief er mit seiner letzten Luft etwas und eine Druckwelle schnellte auf die Wasserghule zu, so dass sie ihre Griffe lockerten und losließen. Im selben Augenblick gewann Olvir Auftrieb und die beiden schafften es an die Wasseroberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin berichtet, dass er von Gebbert mit einem improvisierten Floss aus dem Wasser gefischt wurde, nachdem er Roana hinterhergesprungen war, als sie von Wasserghulen über Bord gezogen wurde. Als Abdrushin seine Trauer darüber ausdrückt, dass er Roana nicht retten konnte, berichtet Kenji ihm davon, wie sie in L‘yreh Roana wiedergefunden und gerettet haben und dass sie mit ihrem Sohn, der bei den Freigeistern lebte, und den anderen Geretteten auf dem Weg nach [[Perlheim]] ist. Abdrushin ist überglücklich und dankt den Dingir für diese glückliche Fügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Gedanken an die bevorstehende Andacht beenden die Helden die Gespräche und vertrösten ihre Freunde auf den nächsten tag und die gemeinsame Rückreise, wo noch viele Gelegenheiten kommen werden, um weitere Geschichten zu erzählen. Nach dem Verlassen des Stammes bemerkt man schon, dass die Elben sich draußen vor dem Baum versammeln und irgendetwas vorbereiten, denn ein großer Holzstoß wird zwischen den beiden Altären aufgeschichtet. Die Helden schlendern noch ein Weilchen um den Baum herum und dann wird ihnen von einem der Elben Bescheid gegeben, dass die Andacht beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andacht für die gefallenen Elben'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor hat sich bereits in der Mitte des Platzes zwischen den Altären eingefunden. Vor ihm wurde Holz für ein großes Feuer aufgestapelt und darum herum liegen getrocknete Hollunderbeeren. Außerdem steht vor dem Holzstapel eine große, bemalte Holzstatue, welche die Helden vorher bereits im Inneren des Baumes ganz im Hintergrund bemerkt haben. Sie stellt  eine junge Frau mit einem Zepter dar, welches einen Stern als Spitze besitzt. Kenji ist sofort bewusst, dass es sich [[Spea]] handelt, welche die Elben Caldra nennen. An den zwei Altären stehen jeweils ein in ein weißes Gewand gekleideter Elbenpriester. Der den Helden von dem Quellritual bereits bekannte Elbenpriester Melethor steht an dem Altar der [[Hylea|Nestel]] und der andere bei dem von [[Thylor|Beriand]]. Die anderen Elben haben sich um sie herum im Kreis aufgestellt, während die Priester Salbei und Thymian verbrennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet die Helden, sich zu ihm in das Innere des Kreises an den Feuerholzstapel zu stellen, und jeder bekommt dann eine kunstvoll geschnitzte Fackel, die mit dem Motiv einer Schwalbe verziert und noch nicht angezündet ist. Kenji trägt die [[Lampe der Caldra]] und Augustus trägt das [[Amulett von Mirion]] offen. Nachdem auch alle Elben eine gleiche Fackel erhalten haben, werden alle ganz still und die Elben beginnen, ein Lied zu singen. Währenddessen entzünden die Priester ihre Fackeln an den duftenden Räucherschalen auf ihren jeweiligen Altären und schreiten damit auf den Holzstapel in der Mitte zu, welchen sie dann zeitgleich entzünden. Das Feuer beginnt zu brennen und Gwaerenor erhebt seine Hände darüber, welches daraufhin innerhalb weniger Sekunden zu einem großen, lodernden Festfeuer von über zwei Schritt empor steigt. Auf einen Wink entzünden sich zeitgleich die Fackeln aller Anwesenden, woraufhin die Priester gemeinsam sprechen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 400px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Caldra, Gilberiel, hannon i galad lín estel!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Caldra, Sternenträgerin, gepriesen sei dein Licht der Hoffnung!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeitgleich mit den Worten der Priester leuchtet die Lampe von Caldra in Kenjis Hand von selbst hell auf und zieht die staunenden und andächtigen Blicke aller Elben auf sich. Zum ersten Mal sehen die Helden, dass sich das weiße Licht der Lampe plötzlich aufbricht und sich für einen Moment in vier Farben aufspaltet: in einen grünen, einen blauen, einen gelben und einen roten Lichtstrahl. Dann verbinden sich die Farben wieder zu einem rein-weißen Licht. Kenji spürt in diesem Moment intuitiv, dass die besondere Macht der Lampe gerade durch die Magie der Elbenpriester ausgelöst wurde, und wird sich bewusst, dass die uralten Traditionen der Elben Kräfte in der Lampe entfachen können, die er niemals entfesseln könnte. Er bekommt sein Gefühl bestätigt, dass die Lampe eigentlich nicht zu ihm, sondern zu dem Volk der Elben gehört, denn bei ihnen ist sie zuhause. Nachdem die Aufmerksamkeit von der Lampe fort und sich wieder auf die Priester richtet, treten diese zur Seite und Gwaerenor übernimmt das Wort:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Höret, ihr anwesenden Seelen! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute wollen wir ein nobles Opfer ehren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ein Opfer unserer selbstlosen Vorfahren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Seit Äonen fristen diese ein qualvolles Dasein in dem finsteren Dolen Talath, ohne Aussicht auf Erlösung aus ihrem düsteren Gefängnis! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch durch ihre Begegnung mit diesen tapferen Helden aus dem Land Barthavion wurde ihr Geist mit Licht und Wille erfüllt. '' &amp;lt;small&amp;gt; (Er deutet auf die Helden) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unsere weisen Ahnen erkannten die gutwilligen Absichten dieser kleinen Gruppe und entschlossen sich, ihnen mit all ihrer Macht zu helfen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gemeinsam gelang es ihnen schließlich, die Welt von einem untoten Übel zu befreien, dem Lich Sabaoth Immortalis! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (kurze Pause und die Priester werfen Kräuter auf die Räucherschalen nach) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun wollen wir euch unseren ergebensten Dank aussprechen: ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieser gilt zuallererst unseren verstorbenen Vorvätern! Ihr gabt euer Seelenheil für die Fesselung des Meisters des Todes in der Zwischenwelt und erlöstet die Welt damit von einem grausamen Übel. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nächstes danken wir dir Mirion, du Sohn des Waldes, sowie deinen treuherzigen Wächtern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du gabst dein Leben für das Leben auf der schönen Baneth! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir danken dir Callon, ehrenhafter Streiter der Altvorderen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du führtest deine Männer in ein letztes Gefecht und dientest deinem Goldenen König treu noch über den Tod hinaus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso danken wir dir Sereg, du Goldener König des Goldenen Tals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du überstandest die schwerste Prüfung einer verirrten Seele und fandest zu deinem wahren Selbst zurück! Aus deinem schwarzen Herzen wurde schließlich wieder der goldene Schatz, der zuvor in deiner Brust geruht hatte! Selbstlos übernahmst du die Aufgabe, über den unheilvollen Nekromanten für alle Ewigkeiten zu wachen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Dank ist bei euch allen und wir verneigen uns vor euren Taten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (alle Elben neigen ihr Haupt für einige Sekunden und sind dabei still, dann redet Gwaerenor weiter) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wollen wir nicht nur euch Ahnen, sondern auch unseren Freunden aus Barthavion Anerkennung aussprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (er dreht sich zu den Helden und alle Elben blicken diese an) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr mutigen Streiter erbrachtet eine heldenhafte Tat, ohne die all unsere Vorfahren noch immer im Dunkel des Wahnsinns gefangen wären. Ihr brachtet Licht ins Dunkel und erleuchtet die verlorenen Seelen des Goldenen Tals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht nur das! Durch die Befreiung der verirrten Seele des Goldenen Königs habt ihr ganz Eboria vor einem großen Unheil gerettet. Seit ewigen Zeiten sprudelte der gespenstige Nendrath aus dem Erdreich der verfluchten Tiefen unter dem Meer – eine stete Bedrohung nicht nur für Veldun, sondern auch für die Heimat dieser Helden. Doch durch euch wurde diese dunkle Gefahr gebannt und ein altes Übel aus der Welt geschafft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür danken wir euch von Herzen und neigen erbeben unser Haupt vor euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (alle Elben verneigen sich und huldigen die Helden, dann spricht Gwaerenor weiter) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir vergessen euch und eure Tapferkeit nicht und werden eure Taten in klangvollen Liedern gedenken!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Gwaerenor ehrende Worte an die Helden gerichtet hat, verneigt er sich tief vor ihnen und alle anderen Elben tun es ihm gleich&lt;br /&gt;
- zum Schluss werfen die Priester die Hollunderbeeren ins Feuer und der Rauch wird von einem süßen Duft erfüllt. Die Elbenpriester sprechen noch eine Abschlussformel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 300px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„'' Caldra, tela na i faer lín galad!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Caldra, sende ihren Seelen dein Licht!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann steckt jeder Elb seine Fackel in dem Boden, so dass ein Kreis aus Fackeln um den Altarplatz erhalten bleibt, nachdem alle davongegangen sind. Die Helden verweilen noch am Feuer und Gwaerenor kommt auf Kenji zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor gesteht Kenji, dass er über die Mächtigkeit der Lampe der Caldra überrascht ist, und fragt Kenji, ob er etwas Besonderes gespürt habe, als sich ihr Licht bei der Andacht in das Prisma aufbrach. Als Kenji ihm erzählt, dass er das Gefühl hatte, dass die Lampe eigentlich nicht zu ihm gehört, erwähnt Gwaerenor, dass es eine Erbin der Lampe gibt, welche eine Nachfahrin der mythischen Priesterin „Glaniel die Reine“ ist. Ihr Name ist Glanwen und sie dient heute Caldra als Priesterin. Sie ist in Veldun sehr bekannt und in ihren Händen könnte die Lampe ihr volles Potential entfalten und zu einem mächtigen Helfer im Kampf gegen die Unterwelt werden. Kenji überreicht Gwaerenor die Lampe der Caldra und dieser verneigt sich tief vor ihm, spricht seinen Dank aus und versichert, dass Kenji dadurch einen unsterblichen Platz in den Legenden der Elben erhalten werde, denn er brachte das legendäre Artefakt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nacht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen sich schließlich zurück und begeben sich auf ihre Plattform. In den weichen Elbenbetten schlafen sie schnell ein, doch die Zeit in L’yreh lässt sie nicht los und so träumen sie nichts Gutes. Henk ist zwar mit Viola zusammen, aber etwas Unheimliches stört die Harmonie und beunruhigt ihn. Augustus schläft auch unruhig und hat das Gefühl, sich immer verteidigen zu müssen. Octavia fühlt sich in die Gefangenschaft zurückversetzt und wird erneut gepeinigt. Kenji hat es besonders schwer getroffen, denn er durchlebt seine Qualen in Reverons Gefangenschaft, von denen er seinen freunden noch nichts erzählt hat. Er ist so verstrickt in den Traum, dass er laut Eloras Namen ruft, wodurch Henk und Augustus erwachen. Henk legt Kenji seine Hand auf die Schulter und versucht ihn sanft zu wecken. Nach einiger Zeit ist er erfolgreich und Kenji erwacht schweißgebadet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Elora und den Albtraum angesprochen, erzählt er von seinen Albträumen, die er schon so lange hat, die sich um Pyrrhons Tod und den Tod des Jungen durch den Wachhund drehen. Henk will ihn nicht bedrängen und bietet Kenji an, sich bei passender Gelegenheit auch das Erlebnis des eigentlichen Albtraums von der Seele zu reden. Augustus ist währenddessen zu Octavia gegangen, die ebenfalls einen Albtraum zu haben scheint. Er legt ihr sanft die Hand auf den Kopf und sagt mit sanfter Stimme, dass alles in Ordnung und sie in Sicherheit sei, woraufhin Octavia aufatmet und ruhig weiterschläft. Augustus legt sich auch wieder ins Bett, so wie auch Kenji und Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===28. Aletheon===&lt;br /&gt;
Augustus wacht als erster auf und beginnt mit seinem normalen Frühsport. Als Henk erwacht, schließt er sich ihm an, bis Kenji und Octavia aufstehen. Jeder hatte beim Aufwachen wieder für eine Sekunde der Fischgestank in der Nase und ein fauliger Salzgeschmack im Mund, so dass sich alle auf ein Frühstück freuen. Beim Heruntergehen der Stege des Baumes fällt Henk und Octavia eine schneeweiße Taube mit einem goldenen Ring an ihrem Bein auf, die auf einem der Äste sitzt. Beide müssen sofort an eine Brieftaube denken und weisen Kenji und Augustus darauf hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begegnen wieder dem Elb, welcher sie gestern geweckt hat. Er winkt ihnen und ruft wieder &amp;lt;big&amp;gt;„''Hado nin''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Folgt mir) &amp;lt;/small&amp;gt;, bevor er sich umwendet und die Helden in Gwaerenors Halle im Baum führt. Dort ist ein Frühstück mit Brot, Äpfeln und verschiedenen Beeren bereitet und Octavia bittet den Elb, der Lindevain heißt, ihnen beim Essen etwas auf der Lyra vorzuspielen. Die Musik tut allen sehr gut und sie genießen das wundervoll frische Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor kommt hinzu und berichtet, dass im Morgengrauen eine Nachricht aus dem ehrwürdigem Veldun ankam, bei der es sich auf eine Antwort auf seine eigene Nachricht handelt, die er nach Veldun sandte, um das Verebben des Nebelschlunds zu verkünden. In der Antwort wird verkündet, dass ein Schiff mit einer Gesandtschaft aufgebrochen und in wenigen Tagen in Galadh Bor ankommen wird. Gwaerenor bittet die Helden so lange zu warten, da der Gesandte ihnen bestimmt gerne persönlich seinen Dank aussprechen möchte. Als sie zustimmen, rät er ihnen, die Zeit des Wartens zu nutzen, um die dämonischen Einflüsse weiter abzuschütteln und sich von ihrer furchtbaren Reise zu erholen. Er lädt die Helden auch ein, das reinigende Bad in der Quelle so oft sie wollen zu wiederholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gwaerenor Nestels Quelle erwähnt, muss Kenji an den Zwergenkönig Varulos und seine furchtbare Krankheit denken, und er bittet Gwaerenor darum, etwas von dem heiligen Wasser mitnehmen zu dürfen, um es dem König geben zu können. Gwaerenor gewährt seine Bitte gerne und verspricht, ihm ein Transportgefäß zu beschaffen. Dann rät er den Helden, sich auszuruhen, bis die Gesandtschaft aus Veldun eintrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''(Episode 23.02)''' Als die Helden zu Nestels Quelle aufbrechen wollen, empfiehlt ihnen Gwaerenor, im Anschluss an das reinigende Bad einen Spaziergang durch die Gärten zu machen und ihre Seelen ebenfalls durch die Stille und Schönheit des Ortes zu heilen, was sie gerne annehmen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wiederholtes Bad'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden bei Nestels Quelle ankommen, ist dort bereits Melethor, der Priester, und bereitet aus Kräutern den Trank, wobei er ein Lied singt und zum Schluss seine Hand darüber hält und mittels Elementarmagie die Eiskristalle entstehen lässt. Dann teilt er die Tränke aus und begleitet das Bad mit seinem Lied, welches er so weit entfernt singt, dass es nur die Hintergrundatmosphäre bildet und die Helden unter sich sein können. Kenji bitte Henk, ihm den Rücken zu waschen, und Henk sagt zu, da er merkt, dass es Kenji um etwas anderes zu gehen scheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes gehen Henk und Kenji zusammen ins Wasser und Kenji zeigt Henk die Verletzungen auf seinem Rücken, welche er in der Gefangenschaft von Reveron erhalten hat. Dieser hatte Kenji tiefe Schnitte verpasst und damit unheilige Zeichen auf den Rücken geschrieben. Die klaffenden Wunden sind mit einem schwarzen Pulver gefüllt worden und haben sich bereits mit einer Borke verschlossen. Henk ist der Ansicht, dass die Wunden dringend gereinigt werden müssen, rät Kenji aber dazu, einen Fachmann aufzusuchen, da es eine schmerzhafte Prozedur sein könnte. Kenji kommen die Erinnerungen beim Untertauchen an Reverons Gefangenschaft und die Folter erneut auf, doch er kann seinen Wilen so fokussieren, dass er es aushält und sein Bad in dem tranceartigen Zustand des Wasserrauschens fortsetzen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kenji und Henk geht Augustus ins Bad und nach ihm Octavia. Für alle ist das Bad anstrengend, denn die Bilder kommen stärker als beim ersten Mal hoch. Augustus fällt es besonders schwer, sich in die Trance fallenzulassen, und er schreckt insgesamt drei Mal wieder hoch und taucht verfrüht wieder auf. Schließlich hält aber auch er wie die anderen den Reinigungsprozess durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia das Bad verlässt und der Priester sich bereits dezent zurückziehen will, sucht Kenji ihn auf und zeigt ihm die Wunden auf seinem Rücken. Obwohl dieser Kenji nicht versteht, weiß er anscheinend, um was es geht, und gibt Kenji ein Zeichen, dass er bitte warten möge. Dann entfernt er sich und Kenji geht wieder zu seinen Freunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat nach dem Bad begonnen, über seine Erlebnisse in Reverons Gefangenschaft zu erzählen. Er erinnerte sich nämlich daran, dass Gwaerenor ihnen bei ihrem ersten Aufenthalt geraten hatte, über alles mit den Freunden zu sprechen, damit keine geheimnisse zwischen sie treten können. Also erzählt Henk Octavia von dem Blutfluch, welcher ihn getroffen hat, und von den Veränderungen, die dieser bewirkt hat. Als Kenji dazukommt, berichtet Henk gerade davon, dass er Sturmschnauze unter dem Einfluss des Fluches getötet und teilweise gegessen hat. Henk erzählt von seiner Hypersensibilität und Empathie mit anderen und seinem gleichzeitigen Heißhunger, der ihn schließlich zwang, Sturmschnauze unter Tränen den Bauch aufzureißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Henks Geschichte motiviert und ermutigt, erzählt auch Kenji von der Folter, die Reveron ihm angetan hat. Er berichtet von den unheiligen Zauberzeichen, die ihm tief in den Rücken geschnitten wurden und zeigt sie den anderen. Augusts offenbart, dass Elora ihm auch so ein Zeichen auf der Brust verpassen sollte, denn die Kultisten wollten ihn auf ihre Seite ziehen. Doch Elora aktivierte den Zauber nicht und befreite stattdessen Augustus, so dass dieser erst Henk und beide zusammen dann Kenji befreien konnten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duch die Erzählungen an die Schrecken von L’yreh erinnert, kommt Henk auf die Idee, dass es wichtig sein könnte, auch die [[Drachenträne]] in Nestels Quelle zu reinigen, da auch sie den unheiligen Einflüssen der Unterweltsstadt ausgesetzt war. Er beschließt, bei nächster Gelegenheit nach ihr zu fragen, denn er hält es für wichtig, dass sie nicht in seinem Mantel verbleibt, sondern persönlich von einem Helden verwahrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Priester Melethor kehrt schließlich mit einem weiteren Elben zurück und winkt Kenji zu sich. Der fremde Elb hat eine Tasche dabei, aus der er jetzt Utensilien wie Salbe, Messer und Verbände holt. Kenji soll sich am Rande des heiligen Bezirks auf den bauch legen, so dass der Arzt an die Borken auf dem Rücken kommt. Die anderen ziehen sich zurück, um Kenji mehr Privatsphäre zu ermöglichen, denn Henk vermutet, dass die Prozedur sehr schmerzhaft sein könnte. Der Arzt entfernt zunächst di Borken der Wunde, um an das schwarze Pulver zu kommen. Kenji bekommt ein Stück Holz zum Draufbeißen und ist dankbar dafür, denn die Schmerzen sind sehr stark und verursachen Lichtblitze bei geschlossenen Augen. Bei dem Entfernen des schwarzen Pulvers aus den Schnittwunden mittels des Wassers der Quelle schlittert Kenji knapp an der Bewusstlosigkeit vorbei und ist heilfroh, als er die Reinigung überstanden hat. Der Arzt versorgt die Wunden mit einer kühlenden Salbe und bandagiert noch  Kenjis Oberkörper, bevor er seinen Patienten entlässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kehrt danach zu seinen Freunden am großen Baum zurück, die in der Zwischenzeit schon etwas Essen mit nach draußen genommen haben und dort auf ihren Freund warten. Sie essen gemeinsam und machen eine entspannte Mittagspause in der noch immer warmen Herbstsonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spaziergang'''&lt;br /&gt;
[[Datei:map götterinsel gärten.png|miniatur|rechts|Galadh-Bôr und die Lage der Gärten]] &lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit schlägt Henk vor, doch den von Gwaerenor empfohlenen Spaziergang in den Gärten zu machen, und sie brechen gemeinsam auf. Sie besuchen zunächst den untersten Garten und bewundern die Früchte und Blumen. Eine angenehme Herbstatmosphäre herrscht in den Gärten und die Apfelbäume, die dort gedeihen, haben nur noch wenige, aber sehr bunt leuchtende Blätter.  Unter den Bäumen und zwischen den Büschen und Sträuchern wachsen Dahlien, Chrysanthemen und Sonnenhut, die noch bis zum ersten Frost blühen, und färben die Gärten mit ihrer Blütenpracht in bunte Töne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem mittleren Garten entdecken die Helden auch der Elbengärtner, welcher die Bäume schneidet und sie für die nächste Saison bereit macht. Dabei singt er und scheint auch mit den Bäumen zu reden, als wären es Tiere, denn er lächelt ihnen zu und streichelt sogar ihre Rinde. Dafür wirkt es so, als ob sich die Äste dem Gärtner freiwillig entgegenneigen, so dass er diese schneiden kann, ohne hinausklettern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gärtner grüßt alle sehr freundlich mit einem elbischen &amp;lt;big&amp;gt;„''Ai!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(Heil!)&amp;lt;/small&amp;gt; und deutet auf eine Statue, die eine Frau mit einem Füllhorn &amp;lt;small&amp;gt;( elb. Birdana = [[Bia]])&amp;lt;/small&amp;gt; darstellt, die auf einer Regenwolke sitzt. Unter der Statue liegen Früchte und Blumen sowie einige geschnitzte Figuren, die einen Storch darstellen. Es fällt besonders auf, dass alle Blumen und Früchte wie frisch wirken und nichts verwelkt ist. Der Gärtner deutet dann auf die Früchte und Blumen und dann wieder auf die Statue und alle wissen, dass es allgemeiner Brauch ist, selbst ein Opfer abzulegen. Sie können Blumen pflücken, etwas schnitzen oder etwas ganz anderes machen und Kenji erinnert sich an eine Bia-Danksagung, die er von den Perlheimer Bauern kennt und die er bei ihren Opfergaben auch sprechen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder macht sich Gedanken, was er der Göttin als Opfer darbringen möchte. Henk erinnert sich an einen besonders perfekten Apfel, der ihm im untersten Garten ins Auge gefallen ist. Er kehrt dorthin zurück und klettert den Apfelbaum hoch, um seinen Apfel auf der Spitze pflücken zu können. Bei Berührung fällt ihm dieser bereits in die Hand und Henk bedankt sich beim Baum. Auf dem Rückweg zur Statue trifft er Augustus, der im unteren Garten nach Beeren als Opfergabe sucht. Octavia pflückt einen Blumenstrauß und legt besonderen Wert auf die harmonische Zusammenstellung der Farben. Kenji lässt sich treiben und schaut, wo ihn sein Weg hinführt. Als er auf der mittleren Ebene nicht fündig wird, sucht er den obersten Garten auf. Dort fällt ihm sofort ein Birnbaum ins Auge und er pflückt seine perfekte Frucht, nachdem er am Stamm ein Stück hinaufklettern musste. Auch Kenji bedankt sich bei dem Baum und kehrt dann zur Statue zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Helden wieder an der Bia-Statue treffen, spricht Kenji einen allgemeinen Bia-Segen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; text-align:center; background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Bia, du Tochter der Sonne und Mutter des Regens!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge deine göttliche Kraft uns umhüllen, oh strahlende Königin Leveons,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''die du die Saat des Neuanfangs in unseren Herzen pflanzt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mögest du uns nähren mit deiner Fruchtbarkeit,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''damit unsere Felder gedeihen und unsere Seelen blühen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Lass deinen Regen fallen, sanft und erfrischend,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''damit das Leben in all seinen Formen gedeiht und wächst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge dein Segen uns begleiten auf unserem Weg,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''uns nähren in Zeiten der Dürre und uns stärken in Zeiten der Trockenheit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir ehren dich, oh goldene Kornmutter,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''und danken dir für die Gaben des Lebens, die du uns schenkst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge dein Segen stets bei uns sein, heute und alle Tage.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach legt jeder seine Opfergaben ab. Für Octavia und Augustus fühlt es sich nicht anders an als sonst, doch Kenji und Henk spüren, wie sich von den Füßen für wenige Sekunden eine warme Woge in ihrem gesamten Körper ausbreitet, welche direkt aus der Erde zu stammen scheint und sich bis in die Fingerspitzen verteilt. Danach fühlen sich die beiden vitaler und Kenji hat das Gefühl, als wäre auch seine Verwundung auf dem Rücken etwas weiter verheilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Rückweg nach Galadh Bor hören sie plötzlich ein Rascheln im Gebüsch und als Henk die Äste bewegt, hört man ein leises Schnauben. Im Busch sitzt eine kleine Lava-Echse), die völlig verängstigt ist. Henk entdeckt, dass sie nur ungefähr Katzengröße hat und damit keine Gefahr für sie darstellt. Eine genauere Betrachtung zeigt, dass ihr Bein vermutlich durch einen Biss von einem verrückten Artgenossen verletzt ist  und das Jungtier nicht mehr gut laufen kann. Weil es vermutlich allein nicht überleben würde, fängt Henk das bewegungseingeschränkte Tier vorsichtig ein und die Helden bringen es zum Baum und zeigen es Gwaerenor, der sich gerade mit einem anderen Elben unterhält. Dieser erwähnt, dass nicht alle Lava-Echsen verrückt geworden sind, und ist froh, dass die Helden dieses friedliche, gesunde Exemplar gerettet haben. Der Elb nimmt die Echse an sich und verspricht, ihre Wunde zu versorgen und sie dann wieder freizulassen, wenn sie genesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Gwaerenor noch von der Drachenträne in seinem Mantel und bittet ihn, sie in Nestels Quelle baden zu dürfen, da auch sie den dämonischen Einflüssen von L’yreh ausgesetzt war. Gwaerenor verspricht, diese zu beschaffen und sie den Helden nach dem Abendessen zu übergeben, damit sie sie in der Quelle reinigen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abendessen ist für die Helden in Gwaerenors Halle bereitgestellt und Lindevain spielt auf seiner Lyra eine entspannte Melodie für ein angenehmes Essen. Später wird die Musik dann immer verträumter und ruhiger, und besonders Henk und Octavia wird bewusst, wie sie durch die Klänge immer müder und tiefenentspannter werden. Nachdem Gwaerenor Henk die Drachenträne übergeben hat, ziehen sich die Helden auf ihre Plattform zurück und legen sich schlafen. Kenji erwacht mehrmals in der Nacht durch wiederkehrende Albträume, doch die anderen schlafen ruhiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===29. Aletheon===&lt;br /&gt;
'''Reinigung der Drachenträne'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von heiterem Vogelgezwitscher geweckt und Augustus schaut als erstes nach Kenjis verband und öffnet ihn, um die Wunde zu betrachten. Sie ist erstaunlich gut verheilt für die kurze Zeit und Augustus legt den Verband wieder an. Sie könnten dann in Gwaerenors Halle wieder ein Frühstück einnehmen, doch zuvor wollen sie sich reinigen und suchen mit der Drachenträne die Quelle von Nestel auf. Der Priester hat bereits alles notwendige vorbereitet und reicht den Helden den Trank zur inneren Reinigung. Die Helden gehen zunächst wieder nacheinander in das Bad und reinigen sich wie am Vortag. Dabei fällt ihnen auf, dass der Schrecken der Erlebnisse bereits ein kleines bisschen weniger auf sie wirkt, wenngleich es immer noch schlimm und herausfordern ist, sich auf die Erinnerung einzulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend gehen sie gemeinsam in das Becken und halten gemeinsam in ihrer Mitte die [[Drachenträne]]. Genau wie sie es immer tun, tauchen sie das Phylakterium unter Wasser, um die Reinigung zu beginnen. In ihrem Geist tauchen die Bilder auf, als sie Riunuz-Choxxu betreten haben und Henk den Blutfluch ausgelöst hat. Sie erleben noch einmal, wie das verfluchte Blut in die Drachenträne einzieht und auch Kenjis Reinigungsversuch es nicht verhindern konnte. Dieses Blut scheint jetzt wieder aus der Drachenträne zu fließen, doch die Helden sind sich nicht ganz sicher, ob das ein magischer Eindruck von ihnen ist oder ab tatsächlich Blut aus der Träne ins Wasser fließt. Jedenfalls haben sie nach einiger Zeit das Gefühl, dass die Reinigung beendet ist, und verlassen das Wasser wieder. Insgesamt bleibt in ihnen das Gefühl zurück, dass es richtig und auch wichtig war, die Drachenträne in Nestels Quelle zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen nach dem Bad direkt zum Baum zurückkehren und sich um Essen kümmern wollen, lässt sich Kenji von Melethor den Verband wechseln. Der Priester ist sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis, nickt und versorgt die Wunde mit Heilsalbe, bevor er sie wieder verbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kehrt schließlich auch zum Baum zurück und wird von seinen Freunden mit leckeren Beeren, Äpfeln und Brot empfangen. Gemeinsam verbringen sie den Nachmittag unter dem Baum und lassen ihre Seelen baumeln. Sie genießen es, einmal nichts zu tun, sich mit niemanden unterhalten zu müssen und einfach mal ihren eigenen Gedanken nachgehen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag bemerkt zuerst Kenji ein Segelschiff aus südwestlicher Richtung, welches sich Galadh-Bôr nähert. Das Schiff gleitet schnell, aber elegant über die großen Wellen und wird von diesen so getragen, als ob es gegen die eigentliche Strömung direkt zum Ziel gebracht würde.  Vor dem Schiff springen links und rechts einige Delfine voraus und die Segel werden begleitet von weißen Möwen, die ihre Ankunft durch laute Rufe ankündigen. Das ankommende Schiff ist von anderer Bauart als die Schiffe aus Galadh-Bôr, denn diese sind Kriegsschiffe mit Plätzen für Speerwerfer und höheren Wanten zur besseren Verteidigung. Das andere Schiff ist deutlich kleiner, offener und anscheinend auch schneller als die Kriegsschiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr lange dauern, bis das Schiff anlegt. Man kann auf die Entfernung sechs Personen an Bord sehen und Kenji erkennt, dass zwei von ihnen gerüstet sind und die anderen vier leicht gekleidet sind und das Schiff steuern oder an den Segeln arbeiten. Die Helden bemerken, dass Gwaerenor seine Männer zusammenruft, um mit einer Gruppe von ihnen einen offiziellen Empfang für die Gesandtschaft vorzubereiten. Als er die Helden sieht, bietet er ihnen an, sie zu begleiten, wenn sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesandtschaft aus Veldun'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten am Hafen stellen sich die Elben ähnlich wie bei dem Empfang der Helden auf. Gwaerenor steht an der Spitze, hinter ihm die beiden Priester und noch drei weitere Elben. Den Helden wird ein hinterer Platz an der Seite neben den Elben angeboten. Das Schiff legt elegant an und wird durch elbische Gesänge begrüßt. Aus dem Zelt kommen drei weitere Elben heraus, die sich deutlich von den anderen abheben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img gesandtschaft aus veldun.png|miniatur|rechts|Die Gesandtschaft aus Veldun: Hofrat Periath, Gesandter Laerandir, Lichtsprecher Thalion (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Der Erste von ihnen trägt eine lange, weiße Robe mit goldenen Verzierungen und dem Zeichen von Veldun darauf. Er hat goldblonde Haare und ist bereits sehr alt. Hinter ihm kommt ein Elb aus dem Zelt, der ebenfalls goldblonde Haare hat und eine schlichte Robe in Weiß und Grau trägt, die mit Gold abgesetzt ist. Als drittes erscheint ein Elb in blauer Robe mit blitzartigen Knotenmustern, die aus silbernen Fäden gestickt sind. Er hat weißblonde Haare und auffällig blaue Augen, welche die Farbe eines wolkenlosen Sommerhimmels haben. Er trägt einen verzierten Holzstab, der einen Adler aus strahlendes Silbergold (celestischem Mithril) an seiner Spitze hat und darunter das Banner von Veldun trägt. Er wirkt streng, erhaben und distanziert und löst Ehrfurcht aus, so dass man sich in seiner Gegenwart sich klein und unbedeutend fühlt. Trotzdem wirkt er anziehend und faszinierend auf alle und man hat das Gefühl, dass seine Gegenwart erhebend und erbaulich ist. Die Drei gehen mit den beiden Kriegern an Land und den Helden fällt auf, dass sie ähnliche Rüstungen tragen wie Augustus, jedoch aus Mithril und Gold. Beide sind goldblond und hochgewachsen, sind mit Schwert, Schild und Speer bewaffnet und tragen unter ihrer Rüstung ein graues Lederwams. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor tritt hervor, um den obersten Gesandten mit einer tiefen Verbeugung zu begrüßen, welcher dieser erwidert, bevor  sie auf elbisch höfliche Begrüßungsformeln austauschen, die nur Octavia halbwegs verstehen kann:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt; „''Elen sila lumenn omentielvo.''“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung.) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center; width: 200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;big&amp;gt; „''Mae govannen.''“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Gut getroffen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Begrüßung wendet sich Gwaerenor den Helden zu und nähert sich ihnen mit der Gesandtschaft. Schließlich stellt er ihnen die drei Elben vor: Laerandir, der Gesandte des Königs Tiranduil von Veldun, seine Begleiter ''Hofrat'' Periath und Thalion, ein ''Lamgalâdhir'', was mit „Lichtsprecher“ übersetzt werden kann. Die Helden verneigen sich ehrfürchtig und die Elben erwidern die Geste. Dann stellt Gwaerenor die Helden der Drachenträne vor: [[Alethon]]-Priester Kenjiro Asai, Krieger Augustus Octavius, den Finder von Lorns Horn, Held Henk Hjaldinger und die Firen-ithron &amp;lt;small&amp;gt;(sterblicher Geanist)&amp;lt;/small&amp;gt; Octavia Ardera. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir begrüßt die Helden und übermittelt seine Grüße aus Veldun in fließendem Barthavisch:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung. Ich entbiete euch Grüße aus dem Elbenreich Veldun. &amp;lt;br/&amp;gt;Es ist mir eine große Ehre, euch persönlich hier anzutreffen, und ich freue mich auf einen Austausch.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden erwidern noch, dass die Ehre ganz auf ihrer Seite sei, und verneigen sich tief, doch mehr wird zuerst nicht geredet, da Gwaerenor den Gesandten und seine beiden Begleiter nach oben führt. Die Helden folgen ihnen mit den anderen Elben zum Baum und dort verabschiedet sich Gwaerenor vorerst von ihnen, da er zunächst allein mit der Gesandtschaft reden wolle, und zieht sich mit den anderen Elben in die Thronhalle zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum sind die Elben im Baum verschwunden, kommt Iustus zu den Helden und fragt nach dem angekommenen Schiff und seiner Bedeutung. Als er von dem Gesandten erfährt, will er wissen, was der Gesandte hier wolle und worum es wohl gehe. Doch die Helden müssen ihn damit vertrösten, dass sie auch erst mehr Informationen erhalten werden. Sie stellen Iustus aber in Aussicht, dass es bald zurück nach Barthavion gehen werde, was dieser sofort den anderen mitteilen will und sich zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch mit dem Gesandten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden irgendwann von einem Elben in die Halle gebeten, wo ein köstliches Essen aufgetischt ist und Hüter Gwaerenor, der Gesandte Laerandir, Hofrat Periath und Lichtsprecher Thalion bereits an der Tafel sitzen und sich höflich erheben, als die Helden eintreten. Gwaerenor weist ihnen ihre Plätze gegenüber der Gesandtschaft und alle setzen sich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir erhebt als erstes die Stimme und dankt den Helden im Namen seines Königs Tiranduil und von ganz Veldun für die Erlösung von [[Sereg]] und die Stilllegung des Nebenschlunds. Er weist die bescheidenen Helden darauf hin, dass ihre heroische Tat für alle Elben in seiner Heimat eine große Bedeutung besitze und sie sich darüber bewusst sein sollen, dass man ihre Namen in Veldun bald durch viele, ruhmreiche Lieder kennen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laerandir spricht dann über die Gründe für seine Anwesenheit und sagt, dass er auf der einen Seite deshalb da sei, um mit Gwaerenor über die Zukunft von Galadh-Bôr und den weiteren Kampf gegen die [[Loigg'Il]] zu reden, den Veldun mit voller Entschlossenheit weiterführen wolle. Kenji fängt an, dem Gesandten einiges über die Gedankenschinder zu erzählen und berichtet von dem Bündnis der Loigg'Il mit dem [[Bund des Xul]]. Als Kenji die Kolonien der Loigg'Il anspricht, berichtet Laerandir von ausgelöschten Außenposten an Velduns Küsten, die wegen des vermehrten Verschwindens von Schiffen aufgefallen waren, und Henk erwähnt die Karte der Kolonien, welche die Helden in Bußßeuxuß Versteck gefunden haben (vgl. [[Im Nebelschlund#Episode 22: Sichten und Sichern|Episode 22.22]]). Obwohl die Loigg’Il eine Ausweitung ihrer Stadt planen, schätzen die Helden, dass sie sich aus den Kolonien an den Küsten zurückziehen werden, da die realistische Chance besteht, dass der dunkle Kult seine Pläne eines neuen [[Mythische Zeitalter#Das schwarze Zeitalter – Krieg und Leid |schwarzen Zeitalters]] aufgrund des Einsatzes der Helden nicht mehr verwirklichen werde. Der Gesandte will von den Helden auch noch Schwachstellen der Gedankenschinder wissen und Henk erzählt, dass das Gehirn ihr empfindlichster Teil sei, und berichtet im Anschluss von der Forschung von Magus [[Gildon Ipnosi]] und von der [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Ceremorphose]] der Loiggg'Il. Außerdem erwähnt er, dass die Gedankenschinder keinerlei Emotionen kennen würden, was auch eine Schwachstelle sei, und Octavia ergänzt noch, dass sie auch anfällig auf Feuer reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gespräches fällt den Helden auf, dass der Hofrat Periath jeden, der etwas sagt, mit seinem durchdringenden, wenngleich wohlwollenden Blick, genau beobachtet, als ob er in einen hineinsähe. Auch wenn dies sein natürlicher Blick zu seinen scheint, fühlen sich die Helden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Laerandir über den zweiten Grund seiner Reise. Er weist darauf hin, dass Veldun durchaus bewusst sei, dass sich in Barthavion wieder einmal dunkle Mächte zusammenbrauen, und ist deshalb auf dem Weg zu dem Zwergenkönig, um diesen wegen ihres [[Alter Bund|alten Bundes]] die Unterstützung von König Tiranduil anzubieten. Den Helden ist bewusst, dass Laerandir auf den alten Bund zwischen [[Elben#Die Geldelben|Goldelben]] und [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbartzwergen]] gegen die unterweltanbetenden [[Menschen#Die Luggulaner|Luggulaner]] aus [[Luggulabdubur|Luggul]] anspielt, welcher vor dem Völkerzug nach Barthavion existierte. Laerandir fährt fort, dass auch in Veldun bereits bekannt sei, dass sich die Probleme mit dem Bund des Xul in Barthavion zuspitzen und alte Übel drohen, die Herrschaft über Eboria zu erlangen, um die Welt in ein neues schwarzes Zeitalter zu stürzen. Dem Elbenkönig sei bewusst, dass sich alle Mächte des Lichtes nun wieder vereinen müssen, um gegen die Bedrohung aus der Unterwelt anzukämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laerandir bedauert, dass den Elben in Veldun der Ernst der Lage erst bewusst wurde, als sie davon erfuhren, dass der dunkle Kult sogar den schwarzen König zurückholen und Veldun im Meer versinken lassen wollte, denn sonst hätten sie schon längst ihre Unterstützung angeboten. Laerandir beklagt, dass  der Zwergenkönig leider sehr stolz sei und nicht gern um Hilfe frage, weshalb sich der Elbenkönig entschied, ihm entgegenzukommen, so dass der Zwergenkönig sich nicht die Blöße geben muss, als hilfesuchender Bittsteller aufzutreten. Laerandir deutet außerdem an, dass es viele Dinge mit dem Zwergenkönig zu besprechen gäbe und es auch um alte Geheimnisse ginge, die nach Meinung des Elbenkönigs schon längst gelüftet sein sollten und dass es nun in der Entscheidung des Zwergenkönig liege, den Bewohnern von Barthavion endlich die Wahrheit über ihre Heimat mitzuteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl diese Andeutung die Helden sehr neugierig macht, geht Laerandir nicht mehr darauf ein und spricht stattdessen die Erkrankung des Zwergenkönigs an, von welcher er durch Gwaerenor gehört hat. Laerandir empfindet es leider als typisch, dass der Zwergenkönig die Elben aufgrund seines enormen Stolzes nicht um Hilfe gebeten habe, und möchte von den Helden möglichst viele Informationen zu der Erkrankung bekommen. Diese stellen heraus, dass es sich nicht um eine normale Krankheit handelt, sondern vielmehr ein Fluch dahinterstecken könnte. Laerandir beschließt, sofort eine Taube nach Veldun zu senden und darum zu bitten, dass Cuineniel &amp;lt;small&amp;gt;(Lebenswasser)&amp;lt;/small&amp;gt; von der Erkrankung des Zwergenkönigs unterrichtet wird. Bei dieser handelt es sich um die Lichtsprecherin von [[Hylea|Nestel]] und er hofft, dass diese unverzüglich mit einer eigenen Gesandtschaft nach [[Throal|Barthador]] aufbricht, wo er hofft, sie anzutreffen, wenn es selbst dort ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend bedankt sich Laerandir bei Augustus für Lumenisas Erlösung und berichtet, dass diese nach Veldun zurückgekehrt ist, nachdem der Fluch gebrochen war, und von Augustus‘ Hilfe bei der Brechung des Fluches durch das Horn von Lorn und der Rettung vom Schwan Auroneth erzählt hat. Augustus nimmt den Dank bescheiden entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor erwähnt dann, dass es dem Gesandten eine Ehre wäre, wenn sie zusammen nach Barthavion reisen würden. Das neue Schiff sei fertiggestellt und habe Platz für die Helden und alle weiteren Überlebenden, so dass alle in ihre Heimat zurückkehren können. Gwaerenor schätzt, dass sie bei dem strahlenden Herbstwetter spätestens in zwei Tagen die Küste Barthavions erreichen würden. Die Helden freuen sich über das Angebot und nehmen es dankbar an. Dann entlässt Gwaerenor die Helden aus der großen Halle, da er sich noch mit dem Gesandten besprechen möchte, und bittet sie,  die Männer über die baldige Abreise zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Baum wird Augustus von einem der Wächter angesprochen, welcher ihm auf fließendem Barthavisch offenbart, dass ein guter Freund von ihm der Enkel des Helden Algarn sei, dessen Verschwinden immer ein großes Rätsel blieb, bis Lumenisa zurückkehrte und von Augustus‘ Heldentat berichtete. Der Wächter dankt Augustus im Namen von Algarns Enkel, dass er dessen Großvater gefunden und die Überreste bestattet hat. Der Enkel ist froh, dass der Dämon bezwungen und der Tod von Algarn gerächt wurde. Als Augustus auf die Rüstung aufmerksam macht, die einst Algarn gehörte, überbringt der Wächter ihm die Botschaft, dass Algarns Enkel denkt, dass Augustus würdig sei, sie fortan zu tragen. Dann verabschiedet sich der Wächter und die Helden machen sich auf den Weg zu ihren Freunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Gefährten sagen, dass es morgen nach Hause geht, freuen sie sich riesig und können es kaum erwarten. Sie wollen wissen, wer die Elben seien, die mit dem Schiff ankamen, und warum sie hier sind. Als die Helden ihre Fragen beantwortet haben, fangen sie an, ihre Sachen zu packen. Wigo ist besonders aufgeregt und quetscht Henk aus, wo sie auf dem Schiff schlafen werden, wie lange die Reise dauern wird, ob sie zusammen auf dem Schiff sind, welches Schiff sie nehmen werden und vieles mehr. Henk verspricht ihm, dass sie gemeinsam auf einem Schiff reisen werden und in etwa zwei tagen Barthavion erreichen würden. Wigo meint, es müsse unbedingt noch was mit Henk besprechen, und fragt ihn, ob sie auf der Rückfahrt dafür etwas Zeit finden können. Henk fragt sich zwar, um was es wohl ginge, nickt Wigo aber zu. Dieser ist zufrieden und zieht sich zum Packen in die Hütte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich zur Ruhe und legen sich schlafen. In dieser Nacht schlafen alle ruhiger und ohne Albträume, nur Augustus ist unruhig und wälzt sich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===30. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.03''') Die Helden wachen früh auf und können die Abreise kaum erwarten. Sie eilen die geschwungene Rampe den Stamm hinab und beobachten dabei, wie die Matrosen ihre Sachen zusammenpacken und auch die Lavaechsenhäute mitnehmen, die sie zu Leder verarbeitet haben. In der großen Halle ist bereits das Frühstück für die Helden bereitet und sie sprechen beim Essen über ihre Erlebnisse an diesem Ort. Ihnen wird bewusst, dass sie Heimweh haben und sich freuen, die Gesellschaft der Elben hinter sich zu lassen. Besonders Henk empfand es als anstrengend, sich immer so zusammenreißen zu müssen, um dem hohen Standard der Elben gerecht zu werden. Er empfindet es als entspannend, sich auch mal wieder gehen lassen zu können. Sie spekulieren auch darüber, was sie in Barthavion erwarten könnte, doch beenden sie das Gespräch, um schnellstmöglich aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Halle treffen sie auf Gwaerenor, der sich mit anderen Elben unterhält. Die Helden erkennen den Schmied mit seinem Gehilfen wieder, die ihre Waffen zurückbringen. Jeder bekommt seine Waffe ausgehändigt, sie ist ordentlich geputzt und gepflegt und selbst Augustus ist mit der Behandlung zufrieden. Henk wird auf eine kleine Schmiedemarke hingewiesen, die an seinem Dolch versteckt an der Parierstange angebracht ist und bei der Reinigung auffiel. Auch Henks Mantel wurde ausgebessert und macht einen guten Eindruck, bei Augustus Rüstung wurden teilweise die Lederbänder erneuert. Gwaerenor teilt ihnen mit, dass die Matrosen schon an Bord wären, und alle gehen zum Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff wurde bereits startklar gemacht und die Elben prüfen noch alles und machen letzte Vorbereitungen. Auf dem Schiff kann man sich vorrangig nur auf dem Deck aufhalten, denn es gibt kein Unterdeck. In der Mitte wurde aber ein Zelt errichtet, welches den Helden als Schlafplatz angeboten wird. Die anderen Männer haben es sich bereits auf Deck niedergelassen. Ansonsten gibt es nur zwei kleine Lagerräume unter den Hochdecks an den Schiffenden, in welchen sich aber vor allem die Lebensmittel befinden. Gwaerenor stellt den Helden ihren Schiffslenker Vorondil vor, welcher sie mit 12 Elben nach Barthavion bringen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verabschiedung von Gwaerenor'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|left|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
Bevor die Helden an Bord gehen, spricht Gwaerenor sie an:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Lasst mich nun zum Abschied noch einmal die Gelegenheit ergreifen, euch zu danken. Ihr habt unseren goldenen König Sereg erlöst und mit ihm ganz Veldun vor dem Untergang gerettet, indem ihr den Nebelschlund zum Schweigen brachtet. Mein ganzes Volk dankt euch und wird eure Hilfe nie vergessen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Begegnung mit euch &amp;lt;small&amp;gt;(blickt auf alle Helden)&amp;lt;/small&amp;gt; hat mein Bild der jungen Völker sehr geändert, wenn auch zunächst zum Schlechten hin. &amp;lt;small&amp;gt;(blickt vorwurfsvoll zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt; Doch eure Taten im verborgenen Tal Dolen Talath haben mich von euren guten Seiten überzeugt, so dass ich auch deine &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt;  Verirrung und die Zerstörung von Dogeons Zuflucht inzwischen verzeihen kann, da ihr im Anschluss so viel Gutes bewirkt habt. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bitte nimm meinen Rat an &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt; und besuche das Heiligtum der Druiden in den balmarischen Sternenwälder. Sie können dir helfen, deine Magie besser zu verstehen, und dir zeigen, wie du einen freundschaftlicheren Zugang zu den Wurzelkräften finden kannst. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia bedankt sich für den Rat und Kenji nutze die Gelegenheit, um sich bei Gwaerenor für seine Hilfe und die Gastfreundschaft zu bedanken. Dieser nickt freundlich und lässt eine große, geschlossene Amphore bringen. Er überreicht sie Kenji mit den Worten:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr batet um etwas Wasser aus Nestels Quelle und gerne erfüllen wir eure Bitte. ''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ergreift Henk das Wort und dankt Gwaerenor für ihre Hilfe beim Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] (vgl. [[Die Fahrt der Baiula_Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]). Er betont, dass es ihnen eine Ehre gewesen ist, an der Seite der Elben gekämpft zu haben. Gwaerenor erwidert, dass es allen Elben eine große Ehre ist, an der Seite jener epischen Helden gekämpft zu haben, welche den goldenen König Sereg erlösten und Veldun vor dem Untergang retteten. Dann holt er ein Tuch hervor, in das etwas eingewickelt ist. Während er spricht, enthüllt er den Inhalt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich habe zum Abschied ein Geschenk für euch, dass euch an diesen Ort erinnern soll und euch sicher durch die Wildnis der Sternenwälder führen kann. Solange ihr diese Rinde von Galadh-Bôr bei euch tragt, wird der Wald euch als Teil seiner selbst betrachten und die wilden Geschöpfe werden euch nicht als Feinde empfinden. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gwaerenor überreicht Octavia das Tuch mit dem polierten Stück Silma-Esche, welches eine wunderschöne Maserung hat, die wie von silbernen Fäden durchzogen scheint. Als die Helden die Rinde bewundert haben und an Bord gehen, verabschiedet Gwaerenor sie mit einem Segen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai gaer ech alfirin! &amp;lt;small&amp;gt;(„Möget ihr gesegnet sein!“)&amp;lt;/small&amp;gt; Wir Elben von Galadh-Bôr werden jeden Tag unsere Gebete an die Calanir richten, damit sie euch beistehen in euren bevorstehenden Kämpfen. Die Erinnerung an euch wird ewig in unseren Liedern weiterleben! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Abschied singen alle Elben ein Lied, während das Schiff ablegt. Octavia kann verstehen, dass es sich um ein Lied handelt, in welchem der Goldene König und dessen Erlösung erwähnt wird. Dann vernimmt sie auch die Namen der Helden, denn scheinbar ist es ein neues Lied über ihre Taten, was die Elben singen. Octavia und Augustus wirken so, als ob sie dies als sehr angemessen empfinden, während Kenji vor Verlegenheit ein rotes Ohr bekommt und Henk sich peinlich gerührt weggeduckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben setzen sich an die Ruder und beginnen zu singen. Sie navigieren das Schiff sicher aus der stürmischen Bucht und es wirkt fast so, als ob die Wellen das Schiff trotz der starken Strömungen sanft über Meeresoberfläche tragen. Kenji ist fasziniert von der Synchronizität der Ruderschläge, die so gleichmäßig und präzise sind, wie es keiner der Helden je gesehen hat, denn alle Elben verschmelzen dabei zu einer einzigen Einheit und ihre Bewegungen sind völlig aufeinander abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schiff die Südspitze der Götterinseln umschifft hat und die großen Vulkane der Ostseite der Hauptinsel sichtbar werden, nimmt es Ostkurs auf und die Helden verteilen sich an Deck. Kenji zieht sich in das Zelt zurück, um zu beten, Augustus macht Liegestütze im Heck des Schiffs und Octavia steht an der Reling und blickt auf die Inseln zurück, deren einer Vulkan mittlerweile erloschen scheint. Henk sucht Wigo auf, denn dieser hatte um ein Gespräch gebeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Wigo'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo erzählt Henk, dass er sich zu Beginn als blinder Passagier bei den Elben auf ein Schiff geschlichen habe, da er die Helden retten wollte. Da die Elben aber mit einem ganz anderen Seegang segeln und viel schneller als alle anderen Schiffe seien, die er jemals gesehen habe, konnte er sich irgendwann nicht mehr festhalten und sei nur nicht von Bord gefallen, da einer der Elben ihn gerettet habe. So sei er jedoch aufgeflogen und die Elben wären etwas sauer, dass er sich aufs Schiff geschlichen habe. Auch Gwaerenor habe ihn nachher sehr ernst gesagt, dass er sich selbst und auch die Elben gefährdet habe und dass sie ihm bei einem zweiten Versuch aufs Schiff zu schleichen vielleicht nicht mehr retten können, wenn er von Deck fiele. Seitdem habe er es nicht mehr versucht und sei bei den Männern geblieben und habe ihnen beim Kampf gegen die wilden Lava-Echsen geholfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk lobt und dankt Wigo für seinen Einsatz auf der Götterinsel, als er Henk aus der Gefangenschaft von Hazug-Ságok befreite und damit die ganze Gruppe rettete (vgl. ([[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_44:_Ende_der_L.C3.BCgen|Episode 21.44]]). Henk stehe dafür immer in seiner Schuld, woraufhin Wigo flapsig meint, er könne sie ja jetzt einlösen. Doch dann wird er sehr still und Henk entdeckt, dass Wigo etwas Angst macht, und spricht ihn direkt darauf an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo gesteht, dass er fürchtet, Graltiks Männer könnten sich nach über ihrer Rückkehr nach Barthavion rächen, weil er sie ja hintergangen habe. Dann erzählt er Henk die Geschichte, wie er sich für die Aufnahme in Graltiks Gilde an Bord der Baiula Spei schleichen sollte, um bei Grimmschnitts Überfall die Segel oder das Steuer zu sabotieren. Henk lacht, da er Wigo sehr schnell entdeckt hatte, und macht dem Jungen klar, dass ein solcher Auftrag Selbstmord ist und Graltiks Leute ihn nur benutzen wollten und mit seinem Tod kalkulierten. Henk erinnert Wigo an Grimmschnitt, welcher Graltik vor dem Bund des Xul warnen wollte, und erzählt ihm von weiteren Männern, die alle Graltik zum Umdenken bewegen wollen. Weil Henk aber das Risiko für Wigos Leben nicht ganz ausschließen kann, fragt Wigo ihn nach dem Schutz der Füchse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk vermittelt Wigo vorsichtig, dass er ausgestiegen und nicht mehr bei den Füchsen sei, woraufhin Wigo sich große Sorgen macht, denn ein solcher Schritt für gewöhnlich mit dem Tod verbunden endet. Henk beruhigt ihn ein wenig du erzählt, dass ein Freund von ihm darüber zu entscheiden habe. Da die beiden also nun beide im gleichen Boot sitzen, fragt Wigo, ob er bei Henk bleiben könne, wenn sie zurück sind, da er keine Ahnung habe, wo er sonst hin kann. Er wolle auch nicht wieder auf die Straße zurück oder mit Verbrechen zu tun haben. Er wolle nun anständig werden, denn er habe auf ihrer gemeinsamen Reise gelernt, dass es wichtigere Dinge gäbe, denen man sich widmen könne, als sich planlos durchs Leben zu tricksen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk versucht ihm verständlich zu machen, dass die Reise mit ihnen zu gefährlich für ihn werden würde und bietet ihm stattdessen an, dass er vielleicht in der [[Gaius_Octavius_Aequus#Villa_des_Aequus|Villa des Aequus]] bleiben und sich dort nützlich machen könne, falls er nicht zu seiner Freundin Heli gehen wolle. Doch Wigo will unbedingt weiter gegen den Dunklen Kult kämpfen will, um Barthavion zu retten, denn erst wenn dann alles sicher ist, will er zu seiner Freundin nach Lyo. Daraufhin bietet ihm Henk an, Mitglied im [[Bund des Lichtes]] zu werden und sich in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Nauried]] von dem Veteranen [[Egeil von Wallenrode]] im Schwertkampf ausbilden zu lassen. Das gefällt Wigo gut, er bittet sich aber noch etwas Bedenkzeit für seine endgültige Entscheidung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk macht Wigo klar, dass sie immer miteinander verbunden sein werden, und vollzieht mit ihm die Blutsbrüderschaft. Glücklich schlägt Wigo ein und wird dann von Henk zu Abdrushin geschickt, um den Schnitt in der Handfläche zu verbinden. Henk selbst lässt noch einige Tropfen seines Blutes ins Meer fallen, bis die Wunde geschlossen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iustus spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mittag spricht [[Iustus Trebatius|Iustus]] Octavia an und fragt sie, ob sie an dem Wasser von Nestels Quelle etwas Besonderes bemerkt habe. Als sie ihm die Wirkung des Wassers während eines Bades schildert, hört Iustus interessiert zu und erklärt dann, dass das Wasser mit [[Ambrosia]] versetzt sei, was darauf schließen ließe, dass an diesem Ort Wasser durch die Macht der [[Lichtgötter]] in Ambrosia umgewandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia berichtet Iustus von ihren Erlebnissen in [[L'yreh]] und erzählt von dem Versuch der [[Loigg'Il]], ihre Erinnerungen zu verfälschen. Sie schildert die Art der Manipulation, in der die Erinnerungsinhalte verändert wurden, so dass bei ihren Unfällen in der Vergangenheit viele Menschen umgekommen waren. Octavia gesteht Iustus, dass sie durch diese Erfahrung erst richtig verstanden habe, wie wichtig die Disziplin sei, die ihre Mutter immer von ihr verlangte. Nur durch diese Disziplin habe sie die Kraft aufgebracht, ihre Emotionen zu kontrollieren und Schlimmeres zu verhindern. Sie musste sich eingestehen, dass sie anscheinend schon immer insgeheim gewünscht habe, ihr Potential einmal auszuschöpfen, und Octavia ist bewusst geworden, dass diese Macht eine größere Verführung darstelle, als sie gedacht habe. Ihr wurde klar, dass die Illusionen der Loigg’Il vermutlich Realität geworden wären, wenn sie sich nicht an die Vorgaben ihrer Mutter gehalten hätte.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Iustus.png|miniatur|rechts|Magus [[Iustus Trebatius]]]]&lt;br /&gt;
Auf Octavias Nachfrage, was er auf [[Galadh-Bôr]] gemacht habe, erzählt Iustus von intensiven Gesprächen mit [[Gwaerenor]] über Zauberei. Octavia will wissen, ob Iustus neue Erkenntnisse gewinnen konnte, und dieser entschuldigt sich zunächst bei ihr für seine Versuche, aus ihr eine Arkanistin machen zu wollen. Iustus gesteht, dass der Austausch mit Gwaerenor ihm neue Erkenntnisse über die „Natur der wilden Magie“ eröffnet habe, welche die Elben und auch Octavia wirken. Er weist Octavia darauf hin, dass es eine Frage des Alters und der Erfahrung ist, die Magie zu meistern. Doch nach der Rückkehr der Helden glaube er daran, dass Octavia es schaffen könne, die Magie zu meistern, wenn sie ihre Gefühle im Griff bekommt. Denn mit dem nötigen Bewusstsein und der Emotionskontrolle sollte es auch für Normalsterbliche möglich sein, Kontrolle über die Magie zu erhalten. Gwaerenor wies Iustus auch auf den Ausgleich der sogenannten „Wurzelkräfte“ hin, denn bei vielen besteht die Gefahr, dass ein einzelnes Element die Vorherrschaft erlangt und der Geanist dann Gefahr läuft, sich wie [[Ignus]] in der Natur dieses Elementes zu verlieren. Gwaerenor wies auch darauf hin, dass selbst Elben sich in der Magie verlieren können, wie es  Sereg passiert ist. Iustus empfiehlt Octavia, auf alle Fälle das balmarische Druidenheiligtum aufzusuchen, zu welchem Gwaerenor sie eingeladen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden stehen noch etwas an der Reling und blicken über das weite [[Bartha-Bucht|Meer]], als Iustus Octavia erzählt, dass Gwaerenor durch seine Wissbegier anscheinend etwas überfordert und schließlich sogar genervt war, obwohl er mit unglaublich viel Geduld und Mühe auf seine anstrengenden Fragen geantwortet habe. Doch Iustus gesteht seine Verwunderung darüber, dass die Elben sich diese trotz ihres großen Wissensschatzes und Intelligenz vor den Erkenntnissen der magischen Forschung verschließen. Seiner Meinung nach könnten sie ihre Macht ins Unermessliche steigern, wenn sie sich für alle Mysterien des Kosmos öffnen würden. Wie Elben sich absichtlich gegenüber den Möglichkeiten verschließen können, welche ihnen die Beschäftigung mit der [[Arkanmagie]] bieten würde, bleibe ihm ein großes Rätsel. Er findet es jedenfalls nach seinen Gesprächen mit Gwaerenor nicht mehr verwunderlich, warum ein großes Reich wie Veldun untergehen konnte, während inzwischen Thyrna fast ganz Eboria beherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Schiffe die [[Götterinseln]] umrundet haben und auf Ostkurs gegangen sind, kommt ihnen am Nachmittag ein Schiff entgegengesegelt. Es stellt sich als das Schiff der rückkehrenden Elben heraus. Beide Schiffe verlangsamen ihrer Fahrt und rufen etwas herüber. Octavia kann verstehen, dass sie etwas wie &amp;lt;big&amp;gt;„''Mae padad''“&amp;lt;/big&amp;gt; „''gut angekommen''“ und „''alle sicher an Land gebracht''“ sagen. Dann fahren sie weiter Richtung Galadh-Bôr und die anderen Schiffe nehmen ihren Kurs nach Perlheim wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht zu Octavia und erzählt ihr von Wigos Absichten und der Idee, Wigo im Bund des Lichtes aufzunehmen und zur Kampfausbildung nach Nauried zu schicken, wo er auch vor den Nachstellungen von Graltiks Männern sicher sein sollte. Octavia findet die Idee gut und unterstützt den Plan. Währenddessen kommt Kenji nach seiner Meditation aus dem Zelt und sieht nach den Matrosen. Er spricht kurz mit [[Baiula_Spei#Offiziere:|Ibendorn]], der ihm von der Bestattung von Matrose [[Baiula_Spei#Matrosen:|Finstertann]] und der Andacht für ihre anderen gefallenen Kameraden der Kosliner Seelöwen erzählt. Kenji verspricht ihm, in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]] eine Andacht zu ihrem Gedenken abzuhalten. Dann gesellt er sich zu seinen Freunden Henk und Octavia und erfährt von Wigos Wunsch, den er ebenfalls gutheißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavia spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Henk und Kenji weiter unterhalten, sucht Octavia ihren Bruder Augustus auf, welcher am Heck des Schiffs sein Krafttraining absolviert. Sie will von ihm wissen, wie er zu einem baldigen Gnadengesuch an den thyrnischen Kaiser zur Aufhebung seiner Verbannung steht. Doch Augustus ist von einer möglichen Wiederkehr nach [[Thyrna]] nicht begeistert und argumentiert zunächst, dass er durch seine Taten sein Anrecht verwirkt habe, dazu zu gehören und deshalb zurecht verbannt worden ist. Als Octavia Augustus an seine thyrnische Pflicht gegenüber seiner Familie erinnert, weist dieser sie darauf hin, dass er zu viel Schande über seine Familie gebracht habe, um Stammvater Cygnus überhaupt noch nacheifern zu können. Außerdem habe er stets nur seine Pflicht getan und auf andere gehört, doch gerade dies habe schließlich dazu geführt, dass er die schlimmsten Verbrechen beging, ohne darüber nachzudenken. Um nicht wieder blind Befehlen oder Traditionen zu folgen, wolle er jetzt seinem eigenen Willen folgen und zum ersten Mal selbstbestimmt handeln. Octavia ist nicht begeistert und will ihn umstimmen, indem sie sehr ideell von einem Leben in Thyrna schwärmt. Doch Augustus wirft ihr vor, in einer Scheinwelt zu leben, weil sie niemals lange genug in Thyrna war, um erkennen zu können, dass alle thyrnischen Ideale dort oft nur eine falsche Schau seien. Er weist sie darauf hin, dass er selbst die Doppelmoral dort erlebt habe und daher wisse, dass Thyrna mehr Schein als Sein sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch hat sich langsam hochgeschaukelt und die beiden sind im Verlauf immer lauter geworden, so dass Henk und Kenji mitbekommen, dass die beiden streiten. Augustus schickt Octavia dann fort, da er noch trainieren wolle, und sie zieht sich verärgert in das Zelt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch von Henk und Kenji verweilt noch etwas bei Wigo, der plant, nach dem Kampf gegen den Bund des Xul auf die Insel Lyo zu gehen und sich dort gemeinsam mit seiner Freundin Heli ein Leben aufzubauen. Kenji fragt Henk, ob dieser nach ihrer Rückkehr nach Barthavion einen Abstecher nach [[Freywall]] machen will, um Viola zu sehen. Henk ist sich nicht sicher, ob die Zeit es erlaubt, würde es sich aber wünschen. Kenji sinniert, darüber, was nach dem Erreichen ihres Zieles sein wird, und Henk verrät ihm, dass er davon träumt, mit Viola zusammen eine Kneipe zu eröffnen, obwohl er sich keine Illusionen darüber mache, dass dies wohl nicht eintreten werde, da er wohl sterbe wie alle Helden stürben und dadurch etwas Entscheidendes bewirkten. Kenji bedauert, dass er sich damals bei Talina nicht anders verhalten hat, und würde es bei einer anderen Frau mittlerweile anders machen. Dann spricht er über seine Gefühle für Octavia, die er selbst als Narretei ansieht. Während Henk versucht, Kenji zu vermittlen, dass Octavia ihm nie ein Signal ihrer Zuneigung gesendet und er keine Chance bei ihr habe, will Kenji ihm zeigen, dass seine Gefühle für Octavia viel tiefer gehen als nur oberflächliche Anziehung. Im Gegensatz zu Ignus habe er echtes Interesse an Octavia und ihre Stärken jetzt erkannt. Henk konfrontiert ihn damit, dass er Octavia gar nicht als eigentliche Frau betrachtet, sondern eher als Zauberwesen, was dadurch große Ähnlichkeit mit Ignus aufweist. Als Kenji einwirft, dass auch er durch seine Abstammung alleingestellt in Barthavion sei, genau wie Octavia, macht Henk ihm klar, dass Octavia sich bei jedem Mann außer Ignus zusammenreißen muss, um ihn beim Sex nicht zu verbrennen, und verweist auf Kenjis linken Arm mit den Brandnarben (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 19: Die Gr.C3.BCne Festung|Episode 21.19]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ihr Gespräch ist zum Ende etwas impulsiver und lauter geworden, so dass Augustus sein Training unterbricht und zu den beiden geht. Er hat den Namen seiner Schwester im Kontext zu sexuellen Handlungen gehört und spricht die beiden darauf an. Er erfährt jetzt, dass seine kleine Schwester Octavia ein Verhältnis mit Ignus hatte und mit ihm intim wurde. Augustus ist empört über Octavias Doppelmoral, die ihm vorwirft, sich mit Elora einzulassen, und selbst so gegen thyrnische Sitten verstößt und die Ehre der Familie damit schadet. Henk spricht ihn auf sein Gespräch mit Octavia an und unterstützt Augustus in seinem Vorhaben, ein Held in Barthavion zu werden und kein Gnadengesuch zum Kaiser zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.04''') Als sich Augustus wieder seinem Training zuwendet, unterhalten sich Henk und Kenji noch etwas über ihn und sein Verhältnis zu Thyrna. Henk kann sowohl ihn als auch die Position seiner Schwester Octavia nachvollziehen und würde gerne vermittelnd weiterhelfen. Er rät Kenji zu einem Gespräch mit Octavia, um nach ihrem Angriff auf ihn (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 41: Metamorphose|Episode 21.41]]) zu besprechen, wie es ihm damit geht. Kenji fragt sich, worauf ein solches Gespräch mit ihr hinausläuft, und räumt Henk gegenüber ein, sich viele Gedanken darüber gemacht zu haben, doch Henk meint, so etwas müsse man fühlen. Kenji fragt sich, ob alle überhaupt die volle Verantwortung für ihre Taten tragen würden, schließlich seien alle einer Manipulation des [[Mendakos]] aufgesessen (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei# Episode 43: Hazug-S.C3.A1gok|Episode 21.43]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht ins Zelt zu Octavia und fragt sie nach dem Streit mit Augustus. Sie betont, dass es kein Streit, sondern nur eine Meinungsverschiedenheit sei, und spricht über die Vorteile, sollte die Verbannung von Augustus aufgehoben werden. Es bedürfe nur einer Nachricht nach Thyrna, damit dort bekannt werde, was Augustus hier mit den anderen zusammen geleistet habe. Aber er sei schon immer eigensinnig gewesen und halte sich nicht an Regeln. Aber die Angelegenheit sei nicht nur sein Problem, sondern eine Sache der Familie, weshalb er etwas tun müsse. Henk hat Verständnis für Augustus und kennt das Gefühl, ein anderes Leben führen zu wollen. Dann fragt Octavia Henk nach Elora und ob Augustus‘ Entscheidung mit ihr zusammenhänge. Henk erzählt ihr Eloras Geschichte und offenbart, dass die beiden verliebt seien und Augustus Elora versprochen habe, sie vor ihrem Dämon zu retten. Octavia drängt darauf, dass dies mit Augustus geklärt wird, und Henk bietet an, mit diesem zu sprechen. Er weist sie darauf hin, dass die Geschwister sich sehr ähnlich sind und verlässt dann verlässt er das Zelt und erzählt Augustus von seinem Gespräch mit Octavia, welcher nicht begeistert darüber ist, dass seine Schwester nun von seinen Gefühlen für Elora weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sieht, dass Henk das Zelt verlässt, geht er zu Octavia und bittet sie um ein Gespräch, da er ihr noch Antworten schuldig sei. Doch diese gesteht ihm, dass sie zurzeit nur mit Augustus‘ Situation und Haltung beschäftigt ist, dass sie sich auf nichts anderes einlassen und konzentrieren könne. Daher verschiebt sie ihr Gespräch auf den morgigen Tag, nachdem sie hoffentlich mit Augustus einig geworden ist. Dann entschuldigt sie sich und winkt ihren Bruder zu sich herüber zum Zelt, der allerdings demonstrativ erst noch seinen Trainingssachen wegräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavia spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus ins Zelt gegangen ist, erzählt ihm Octavia von ihrem Eid, den sie nach der Verwüstung von Dogeons Zuflucht geleistet hat (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 52: Schw.C3.BCre und_Riten|Episode 21.52]]). Sie möchte, dass ihr Bruder ihre Motive verstehen kann, warum ihr die Wiederherstellung der Familienehre so wichtig ist. Sie bittet Augustus, sich über die Nacht und den nächsten Tag zu überlegen, ob er bereit für eine Rückkehr in die thyrnische Gesellschaft sei oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gibt Augustus zu verstehen, dass er mit seiner Schwester nicht so trotzig reden und seinen Stotz und seine Sturheit besser ablegen sollte. In manchen Situationen könne man sich Stolz nicht leisten. Augustus drückt aus, dass er ein falsches Bild von Octavia hat und sie als fehlerlos empfindet, und Henk versucht ihm die Schattenseiten seiner Schwester bewusst zu machen. Er solle darüber nachdenken, damit er in Zukunft seine Entscheidung nicht bereuen würde. Wenn er sich aber gegen Thyrna entscheiden sollte, würde ihm in Barthavion immer ein Platz als Held offenstehen. Als Augustus sich über Octavia und Ignus aufregt, weist ihn Henk darauf hin, dass er anscheinend immer noch in der thyrnischen Prägung verankert sei und wie ein Thyrner denke. Augustus verspricht, darüber nachzudenken und wandert unruhig auf dem Deck auf und ab, jedoch abseits von Henk und Kenji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Octavia machen sich beide etwas vor, darüber sind sich Kenji und Henk einig. Kenji erzählt Henk, dass er in [[L'yreh]] zu sich gefunden und seine Stärke gefunden habe. Er habe immer gedacht, der Gruppe ein Ratgeber sein zu müssen, doch da Henk als Fährmann allen mit Rat und Tat zur Seite stehe, könne er sich voll auf das Licht konzentrieren. Henk gesteht ihm, dass er Kenji immer schon als Träger des Lichtes gesehen habe, und als Fährmann kann er einen Konflikt auch nicht lösen. Henk höre zu und entlarve dann die Selbstlügen, so rede er allen ins Gewissen, damit sie ihre Konflikte selbst lösen. Kenji sieht die Gruppe als Speerspitze der Götter, die es sich nicht erlauben können, nicht zu funktionieren. Dann gesteht er Henk, dass er gegenüber Octavia gelogen habe, denn er sei noch immer von Selbstzweifeln zerfressen und von widersprüchlichen Gefühlen durchdrungen. Henk wirft ihm vor, Zeit zu schinden und das Gespräch mit Octavia absichtlich hinauszuzögern, doch Kenji erklärt ihm, dass er sie bereits angesprochen habe, Octavia jedoch noch nicht so weit sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklärt Kenji, dass er stolz auf ihn sei, wie er sich in L'yreh geschlagen und herausgefunden habe, was in ihm schlummerte. Kenji nimmt sich vor, in Barthavion noch einmal das Gespräch mit Archorbar zu suchen, um ihn auf Pyrrhon anzusprechen. Er fragt sich, warum er von diesem in gewisser Weise angelogen wurde, doch Henk erklärt Kenji, dass Geheimnisse keine Lügen sind und manchmal etwas zurückgehalten werden muss, wenn die Empfänger noch nicht so weit seien. Kenji gesteht, dass es Dinge in ihm gebe, die er immer gereuen werde, doch solche Anteile sollen ihm Kraft geben und nicht zur Belastung werden. Dann legt sich Kenji an Deck hin, um zu ruhen, während Henk sich entschließt, im Zelt bei Octavia zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk das Zelt betritt, ist Octavia noch wach und fragt ihn nach seinem Gespräch mit Augustus. Octavia ist über das Verhalten ihres Bruders irritiert und Henk versucht ihr zu erklären, dass Augustus ihre Argumente schon nachvollziehen könne und versprochen habe, darüber nachzudenken. Henk weist Octavia darauf hin, dass ihre Freiheit in gewisser Weise auch beschnitten würde, wenn Augustus‘ Verbannung aufgehoben und er  wieder das Oberhaupt der Familie würde, denn dann könne er sie im Interesse der Familie verheiraten, um politische Bünde zu schließen. Octavia sieht diese Möglichkeit als eher unwahrscheinlich an und betont den Einfluss, den sie durch die Aufhebung in Thyrna gewännen und den man für die richtige Sache einsetzen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus geht unruhig an Deck auf und ab und nähert sich dabei auch Kenjis Ruheposition, der auf dem Rücken liegend in den Nachthimmel blickt. Als dieser ihn bemerkt, spricht er ihn an und beginnt ein Gespräch. Augustus gesteht Kenji, dass er keine Ruhe findet, weil ihm so viele Gedanken durch den Kopf gehen. Kenji versucht ihn zu beruhigen und seine Gedanken zu ordnen. Sie sprechen über ihre familiäre Verbindung zueinander und  Augustus macht Kenji bewusst, dass er als Verbannter keine Einwände gegen eine Verbindung von diesem und Octavia habe, aber als Familienoberhaupt könne er eine solche Verbindung nicht mehr gutheißen. Wenn die Verbannung also aufgehoben würde, müsse sich Kenji Octavia aus dem Kopf schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XI. Nemieon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Nemieon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.05''') Henk und Octavia schlafen im Zelt, während sich Augustus und Kenji an Deck hingelegt haben. Das gleichmäßige Rudern der Elben lässt sie so tief ruhen, dass sie am Morgen geweckt werden müssen, als den beiden Elbenschiffen fünf Piratenboote auflauern und sich zum Entern bereitmachen. Als Ibendorn die Schiffe im Morgengrauen entdeckt, weckt er Augustus, welcher Kenji wachrüttelt, bevor beide Octavia und Henk aus dem Schlaf holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Piratenüberfall'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Piratenschiffe, welche die Elben von allen Seiten anzugreifen versuchen, können identifiziert werden. Es handelt sich um die „Bissige Moräne“, die „Loderzorn“, die „Blutmöwe“, die „Reißzahn“ und die „Faules Ei“. An die beiden letzten Namen erinnern sich die Helden aus Fuselfels, denn Henk hat auf der „Faulen Ei“ den Bericht vom ''triefenden Bill'' an ''Slindro die Flosse'', dem mittlerweile verstorbenen Kapitän der „Reißzahn“ belauscht (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 11: Pauls S.C3.BCppchen|Episode 21.11]]). Außerdem ist zu erkennen, dass die Piraten auf allen Schiffen ihre Speere bereithalten. Die „Bissige Moräne“ hat vorne einen Rammsporn, mit dem sie ein Schiff versenken könnte, und auf der „Loderzorn“ ist ein Siphon, eine Abfeuervorrichtung für Argosisches Feuer, zu erkennen, welches gerade mit einer Kartusche geladen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Männer kampfbereit machen und Augustus bereits vollgerüstet und bewaffnet ist, wirken die Elben entspannt und beginnen nur lauter zu singen. Die Piraten machen sich angriffsbereit du im Wind liegen die rauen Piratenstimmen, die dreckige Befehle wie &amp;lt;big&amp;gt;„''Schneller, ihr feigen Pocken!''“&amp;lt;/big&amp;gt; oder &amp;lt;big&amp;gt;„''Vorwärts,  faule Fischficker!''“&amp;lt;/big&amp;gt; zu ihren Männern brüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch je näher die Piratenschiffe kommen, desto mehr werden sie von Elementargeistern angegriffen. Aber obwohl ihre Schiffe von Wellen fast umgeworfen werden und der Wind an ihren Segeln zerrt, geben die Piraten trotzdem nicht auf und rudern stur weiter. Der Käpt’n der „Loderzorn“ brüllt sogar noch zu den Elbenschiffen herüber, dass sie sich ergeben sollen. Doch die Elben rudern jedoch stoisch weiter und die Helden sehen, dass sich ein Sturm über den Piraten zusammenbraut. Eine mächtige Bö bricht den Mast der „Bissigen Moräne“, das Schiff kentert und die Mannschaft treibt im Wasser. Doch anstatt den Angriff abzubrechen und den Männern zu helfen, schreit der Käpt‘n der „Loderzorn“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Los! Weiterrudern, ihr versoffenen Groghaie! Die Aallutscher können Schwimmen, aber die spitzohrigen Klunkerträger da haben fette Beute, sowas kriegen wir nie wieder! In die Riemen!!!!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ihre Segel im Sturm unbrauchbar sind, nähern sich die Piraten rudernd weiter den Elbenschiffen und fahren damit in ihr Verderben. Während Kenji über einen friedlichen Ausgang der Begegnung nachdenkt, hat sich Henk vorne zum Bug ihres Schiffes begeben. Die Piraten schaffen es nicht ganz in Wurf-Reichweite zu kommen, doch die „Loderzorn“ mit dem Argosischem Feuer nähert sich so weit, dass sie gleich einen Schuss abgeben könnte. Henk greift seine Schleuder und zielt mit einem Stein auf den Piraten, der das Siphon trägt. Gerade, als dieser das Argosische Feuer auslöst, trifft ihn Henks Geschoss am Kopf und er verreißt den Flammenstrahl, so dass glücklicherweise nur der äußere Teil des Buges in Brand gesetzt wird. Henk ruft sofort nach Octavia, die herbeieilt und konzentriert die Flammen auf der linken Seite löscht, während ein Elb auf der rechten Seite des Schiffes entspannt auf die Flammen einredet und sie so zum Erlöschen bringt. Henk warnt erneut die Piraten und rät zum Abbruch des Überfalls, doch aus etlichen Kehlen schallt ihm nur ein Wort entgegen:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; width: 130px; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''G O L D ! !''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Octavia beschließen, die Piraten abzuschrecken, und Octavia feuert als Warnung einen Flammenpfeil direkt am Kopf des Käpt’n der „Loderzorn“ vorbei. Mit qualmendem Bart höhnt dieser &amp;lt;big&amp;gt;„''Daneben!''“&amp;lt;/big&amp;gt; herüber und während er noch feixend an Deck steht, schießt Octavia einen weiteren Flammenpfeil hinterher und trifft den Kopf des noch lachenden Kapitäns, welcher daraufhin explodierte. Als die anderen Piratenschiffe dies mitbekommen, schreit der ''triefende Bill'' von der „Faulen Ei“ herüber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; width: 450px; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Trugfisch ist tot, ich hab das Kommando!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturm ist inzwischen immer stärker geworden und der Mast der „Loderzorn“ bricht unter den starken Winden, stürzt seitwärts und lässt das Schiff kentern. Die Elbenboote selbst befinden sich im Auge des Sturms und werden nicht behelligt. Die „Blutmöwe“ und die „Reißzahn“ greifen die Schiffe seitwärts an und werden auf einen großen Wellenberg gehoben, so dass es so aussieht, als würden sie nun auf die Elbenschiffe geschleudert werden, doch plötzlich bricht der Wellenberg in der Mitte zwischen den Schiffen zusammen, so dass beide in die Lücke stürzen, ihre Masten sich verhaken und sie in die Tiefe gerissen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Piratenschiff, die „Faules Ei“ unter dem Kommando des ''triefenden Bill'', versucht jetzt, beizudrehen und den Angriff abzubrechen. Kenji betet zu den Göttern um die gnädige Rettung der Piraten. Die „Faules Ei“ kann tatsächlich den Kurs wenden, zahlt jedoch mit einem zerfetzten Segel und gebrochener Mastspitze einen hohen Preis. Aber es gelingt ihnen, nicht zu kentern oder zu sinken, bis der Sturm sich so schnell, wie er gekommen war, wieder beruhigte und die Elbenschiffe wieder ihren Kurs in Richtung Perlheim aufnehmen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:img piratenüberfall.png|300px|miniatur|rechts|Der Kurs der Elbenschiffe von [[Galadh-Bôr]] bis zum Ort des Piratenüberfalls]]&lt;br /&gt;
Delfine springen den Schiffen rechts und links vom Bug in den Wellen voran, während sich hinter den Schiffen Haiflossen ausmachen lassen, die vermutlich den gekenterten Piraten einen Besuch abstatten wollen. Octavia fragt sich, ob sie sich vielleicht in der Nähe von [[Fuselfels]] befinden könnten, was die anderen durchaus für möglich halten, da hinter ihnen die Insel Kroken erkennbar ist und sich weit im Norden die Inselgruppe der Knocheninseln abzeichnen könnte. Die Helden vermuten, dass die Piraten hier auf der Lauer lagen, weil sie zuvor vielleicht sogar zweimal das Elbenschiff gesehen hatten, welches die [[Freigeister]] nach [[Perlheim]] brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, jetzt erst einmal richtig zu Frühstücken und setzen sich dazu ins Zelt. Während des Essens überlegen sie ihr Vorgehen auf dem Festland und kommen überein, dass sie [[Archorbar]] kontaktieren müssen. Nach einiger Zeit verlassen Augustus und Henk das Zelt, das letzterer mit Augustus trainieren wollte, was allerdings nur ein Vorwand ist, um Kenji mit Octavia allein im Zelt zurückzulassen, damit sie sich endlich in aller Ruhe unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Octavia und Kenji'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sprechen die beiden noch über Augustus, der nach Octavias Ansicht nur heißblütige Entscheidungen träfe. Sie wünscht sich, dass Augustus seine Entscheidung in Bezug auf die Verbannung nicht eines Tages bereuen werde, denn er könne in dieser Sache eigentlich nicht nur für sich entscheiden und seine Familie unberücksichtigt lassen, obwohl Octavia fürchtet, dass Augustus wieder alles nur für sich ausmacht. Kenji ermutigt sie daran zu glaube, dass sie gemeinsam einen verträglichen Weg für ihn finden werden, und erinnert sie daran, dass die beiden Geschwister schließlich nicht nur durch die thyrnische Kultur geprägt seien. Doch Octavia gesteht ihm, dass sie in ihrer Jugend eigentlich nur wenig Kontakt zu Barthavion hatte und nur in der Villa gelebt habe. Nach ihrer Flucht aus [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Opploh]] musste sie viel lernen und fand nach und nach sympathische Seiten an dem Land (vgl. [[Persönliches Tagebuch von Octavia]]). Kenji gesteht ihr, dass er schon mehreren Fehleinschätzungen in Bezug zu ihr erlegen sei, da sie sich auf ihren Reisen eigentlich nie wirklich kennengelernt haben, und entschuldigt sich bei Octavia, dass er keine Fragen gestellt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia knüpft jetzt an ihr Gespräch mit Kenji auf der [[Baiula Spei]] an, bei dem sie von ihm wissen wollte, ob er sein Vertrauen in sie verloren habe, und er ihr versprach, seine Gefühle zu erforschen (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 51: Reparaturen|Episode 21.51]]). Deshalb möchte sie von Kenji wissen, wie es um sein innerstes Vertrauen in sie steht, nachdem sie auf den Götterinseln versucht hatte, ihn zu töten. Aufgrund der Tatsache, dass sie noch weitere Kämpfe Seite an Seite zu bestehen hätten, müssten sie alle einander absolut vertrauen. Kenji gesteht ihr, dass er aufgrund seiner Veränderung durch die Erlebnisse in L’yreh zwar zu seiner Aufgabe, jedoch keine klare Antwort auf die Frage gefunden habe. Er betont, dass er keinerlei Zweifel daran habe, dass Octavia alles für die Erfüllung ihrer gemeinsamen Aufgabe tun würde, jedoch seien ihm Unterschiede in der Wahrnehmung ihrer Gemeinschaft aufgefallen, die er in den Polen „Pflichterfüllung“ und „Familie“ beschreiben könne. Kenji sieht in ihrer Gemeinschaft eher eine Art von Familie als eine Zweckgemeinschaft und er hat kein Vertrauen in Octavia, dass Octavia begreifen könne, wie wichtig es sei, dass die Freunde auch nach der Erfüllung ihrer Aufgabe zusammen blieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia betont, dass jeder von ihnen das tue, was er tun müsse, doch Kenji weiß nicht, was er tun soll, wenn alle fort sind, die ihm wichtig sind, weil ihre Aufgabe vollendet ist. Octavia erzählt Kenji, ihre Mutter habe ihr immer gesagt, dass sie mit ihren magischen Fähigkeiten niemals normale Freundschaften führen werde. Deshalb will Octavia Kontrolle über ihre Kräfte erlangen, damit sie sich anderen gefahrlos nähern könne. Dann versucht sie Kenji  deutlich vor Augen zu führen, dass Ignus ihn auf den Götterinseln gerettet habe, da sie ihn in dem Augenblick wirklich töten wollte und auch getan hätte, wenn Ignus sie nicht davon abgehalten hätte (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 41: Metamorphose|Episode 21.41]]). Sie erklärt Kenji, dass die ganze Situation damals nur so eskaliert sei, weil sie nicht miteinander gesprochen hätten, und durch diese Distanz habe Kenji das Gefühl gehabt, nicht mit Octavia reden zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Octavias Worte ermutigt, erzählt Kenji ihr von seinem Erlebnis mit der [[Sukkuba]] in der Grotte des Anwesens (vgl. [[Episode 20-07: Gefangene des Prokonsuls#Die Grotte|Episode 20.07]]). Er gesteht ihr, dass sie seine Schwäche ausgenutzt und er mit ihr sein Zölibat gebrochen habe, denn es habe sich in dem Moment richtig angefühlt, als ob es das wert wäre. Jetzt plagen Kenji tiefe Schuldgefühle, er könnte durch seine Tat bei Octavia Leid verursacht haben, und er bekomme diese Schuld nicht aus dem Kopf. Octavia tut es leid, dass Kenji sein Zölibat gebrochen habe, und sie fühlt sich schlecht, weil sie indirekt daran schuld sei. Kenji glaubt, dass er durch diese Erfahrung nun den Sinn des Zölibats erkannt habe. Octavia hat tiefes Mitgefühl für Kenji, denn mit einem Dämon das Zölibat gebrochen zu haben müsse besonders schwer zu verkraften sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia will jetzt eine Antwort auf die Vertrauensfrage und lässt spontan vor Kenjis Augen eine Flamme emporlodern, so dass dieser unwillkürlich kurz zusammenzuckt. Kenji gesteht, dass er zwar nicht ohne Furcht sei, die größere Furcht jedoch davor habe, was nach der Erfüllung ihrer Aufgabe kommen werde. Octavia fragt ihn, ob in ihm eine Furcht vor Feuer existiere, und Kenji beteuert ausweichend, dass er alles tun wolle, damit sie mit ihrer Aufgabe nicht scheitern. Octavia versucht ihm bewusst zu machen, dass manchmal der Wille egal sei, doch Kenji vertraut darauf, dass Octavia in ihrem tiefsten Wesen alles tun werde, um nicht zu scheitern. Octavia gesteht ihm daraufhin, dass sie nicht mal sich selbst traue, doch Kenji glaubt, dass sie nicht wisse, wer sie sei. Octavia gibt ihm zu bedenken, dass Macht stets sehr verführerisch sei und sie sich immer danach gesehnt habe, einmal ihre Macht auszuleben. Er solle sich keinem Selbstbetrug hingeben, denn in ihrem Kern sei dieser Machtwille da. Kenji weist sie darauf hin, dass Ignus sich irren würde, wenn er glaube, dass er Octavia ähnlich sei, denn es spräche da nur die Einsamkeit aus ihm und er habe sie nur manipuliert. Doch Octavia weist ihn darauf hin, dass Ignus sie nicht korrumpiert habe, sondern dass sie wirklich glaubte, ihre Taten seien es wert. Sie betont, dass ihr wahres, tiefstes Wesen versucht habe, Kenji zu töten, und solange es in ihr vorhanden sei, könne sie mit niemandem zusammenleben. Octavia hat daher beschlossen, letztendlich die Sternewälder aufzusuchen, ganz wie es Gwaerenor ihr empfohlen hat, und Kenji akzeptiert ihren Wunsch. Octavia offenbart Kenji, dass sie sich mit ihrer Bestimmung abgefunden habe und wohl kein zufriedenes Leben führen werde. Weil ihr Leben immer mit der Magie verwoben bleibe, müsse Augustus die Familie wiederherstellen. Kenji gibt ihr zu bedenken, dass sie nicht nur einander, sondern auch die hohen Mächte auf ihrer Seite haben, doch Octavia fragt sich, ob die Götter vielleicht selbst keine Hoffnung mehr haben, wenn sie schon auf die Helden hoffen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia betont nochmal, wie wichtig es sei, dass Kenji in den anstehenden Kämpfen Vertrauen finden könne, und er verspricht ihr, sie bei Zweifeln anzusprechen. Octavia bietet ihm an, dann Rücksicht nehmen zu wollen. Momentan läge dieser Bereich in seinem inneren eher im Nebel, aber Kenji würde ihr sagen, wenn er dort klarer sehen könne. Um ihm zu zeigen, dass Taten Spuren in einem hinterlassen können, erzählt Octavia Kenji von ihren Vertrauensproblemen, die sie Henk gegenüber nach seiner Folter in [[Freywall]] hatte, als dieser ihr eine Sklavennummer in den Oberkörper ritzen wollte und die erste Zahl auf dem linken Schlüsselbein bereits vollendet hatte (vgl. [[Episode 19-06: Maldoror ist zurück#Die finale Konfrontation|Episode 19.06]]). Sie betont, dass man sich Vertrauen nicht aussuchen könne, sondern dass es durch die Erfahrung geprägt würde. Sie weist Kenji nochmal darauf hin, dass gerade, weil er die Gruppe als eine Familie ansieht, ein solcher Mordversuch, wie sie ihn unternommen habe, sich besonders vertrauensstörend auswirken sollte. Als Octavia Kenji gesteht, dass auch sie ihre Gruppe als eine Art Familie ansieht, ist dieser darüber sehr erfreut. Doch dann stellt sie klar heraus, dass, obwohl sie Kenji bewusst niemals etwas antun würde, sie ihn aber in der Situation, als er mit dem Dolch in der Hand das Wasser verlies, trotzdem als den Mörder der für sie wichtigsten Person töten wollte. Sie habe in dem Moment komplett die Kontrolle über ihr Innerstes verloren und gegen ihren eigentlichen, bewussten Willen gehandelt, ganz wie es auch Augustus als [[Principus Mortis]] passiert sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji gibt zu bedenken, dass die Kultisten bei Octavia hohe Emotionen wie Zuneigung ausgenutzt hätten, um ihre Manipulation zu bewirken und sie zu üblen Taten zu verleiten. Sie solle sich nicht in Schuldgefühlen wälzen und sich deswegen fertigmachen, da niemand gegen eine solche Manipulation gewappnet sei. Octavia erklärt ihm, dass sie nicht passiv, sondern aktiv mit ihrer Schuld umgehe und über Taten versuche, Wiedergutmachung zu leisten. Der [[Octavias Bibliothek#Schwur .2824. Sideon 351 JF.29|Schwur]], den sie auf der Baiula Spei vor den Göttern ablegte (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 52: Schw.C3.BCre und Riten|Episode 21.52]]), habe sie aufgerichtet und ihr die Orientierungs-Linie gezeigt. Augustus sei jetzt ihr Hoffnungsträger, so dass sie ihre Schuld sühnen könne. Sie gesteht aber auch, dass das Thema mit Augustus und der Rückkehr nach Thyrna sehr mit ihrer eigenen Wiedergutmachung verknüpft ist und sie sich vielleicht im Übereifer etwas verrennt, worunter jetzt Augustus zu leiden habe. Octavia findet jedenfalls, dass Elatus die vertrauenswürdigste Person in Thyrna sei und sie sich deshalb an ihn wenden wolle, damit Augustus‘ Taten bis nach Thyrna drängen. Dann verlassen beide das Zelt und gehen an Deck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Henk und Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji sich im Zelt mit Octavia unterhält, beginnt Henk mit Augustus das Körperertüchtigungstraining. Schon während der ersten Übungen erzählt ihm Augustus, dass er die ganze Nacht nachgedacht habe über die Frage seiner Verbannung. Er offenbart Henk, dass er eigentlich genau wisse, was er tun müsse, und er letztendlich der Vernunft und der Familienehre folgen müsse und die Aufhebung seiner Verbannung angestrebt werden sollte. Er wolle nur nicht aktiv daran mitarbeiten, weil es ihm wie betteln vorkäme, könne es aber akzeptieren, dass sich Octavia für ihn einsetze. Augustus gesteht Henk aber auch, dass er sich große Sorgen um Elora mache, da er sein Wort gegeben habe, ihr in der Sache mit ihrem Dämon zu helfen. Er macht Henk deutlich, dass Elora nach seiner Rückkehr in die thyrnische Kultur keine Rolle mehr spielen dürfe, er sie aber nicht einfach so aufgeben könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erzählt Henk dann von seiner einzigen Liebe, die er vor neun Jahren erlebt habe. Er habe sich in eine Adelige namens Selina verliebt und es beruhte auf Gegenseitigkeit. Als Selina verheiratet werden sollte, beschlossen die beiden, gemeinsam durchzubrennen. Doch bevor sie ihren Plan verwirklichen konnten, redete sein Onkel Silvius Augustus ins Gewissen, so dass Augustus seine Liebe zu Elora nach der Ansprache für die Ehre und das Ansehen seiner Familie, seine vielversprechende Karriere und die politischen Beziehungen Thyrnas zu der Provinz aufgab. Augustus tat es aber auch, damit Selina ein glückliches und behütetes Leben an der Seite ihres zukünftigen Mannes führen könne, anstatt mit ihm als Verstoßenem zu leben (vgl. [[Augustus Octavius#Augustus und Selina .28711-712 ThZ.2F341-342 JF.29|Biographie]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus gesteht Henk, dass es ihm fast das Herz gebrochen habe, als  er sich dafür entschieden habe, Selina niemals wiederzusehen. Er habe noch lange unter dem Verlust dieser Beziehung gelitten und sich deshalb in seinen Dienst und seine Karriere gestürzt, um auf andere Gedanken zu kommen. Dann gesteht er Henk, dass ein Teil seines Frustes von damals in seine wohlmöglich lebensmüden Aktionen wie dem Zweikampf gegen einen gigantischen Nemorerhäuptling (vgl. [[Augustus Octavius#Duell mit dem Nemorerh.C3.A4uptling .28714 ThZ.2F344 JF.29| Biographie]]) und auch in die Taten von [[Principus Mortis]] eingeflossen sei. Er gesteht Henk auch, dass ihm jetzt erst richtig bewusst geworden sei, wie viel Elora mit seiner ablehnenden Entscheidung Octavia gegenüber zu tun habe. Henk hat großes Verständnis für Augustus Gefühle und bietet ihm an, dass er Elora mit ihrem Dämon helfen werde, sollte Augustus dazu aus welchem Grund auch immer nicht in der Lage sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Abdrushin und Kenji - Barthavische Frauen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden nach dem Mittagsessen wieder aus dem Zelt an Deck kommen und Henk und Augustus wieder trainieren gehen, bemerkt Kenji, dass Abdrushin gerne mit ihm sprechen würde und geht zu ihm. Abdrushin spricht Kenji vorsichtig auf barthavischen Frauen an, denn er habe gehört, dass die Frauen in Barthavion lockere Sitten haben, die ganz anders als in seiner Heimat seien. Kenji ahnt sehr schnell, dass Abdrushin eigentlich über [[Roana Dernheim|Roana]] redet, und gibt dies auch zu erkennen, so dass Abdrushin klarer wird. Da diese schon einmal verheiratet wäre und einen Sohn habe, ihren Mann dann aber verlassen habe, um aufs Meer zu fahren, fragt er sich, ob sie überhaupt eine anständige Frau sei und möchte Kenjis Einschätzung hören. Dieser lobt Roana in höchsten Tönen und versucht Abdrushin zu erklären, dass barthavische Frauen auch das Recht auf eine Trennung von ihrem Mann hätten, was in Abdrushins Kultur nur bei übermäßiger Züchtigung denkbar sei. Abdrushin fragt Kenji auch, ob der den Ehemann von Roana auszahlen müsse, wenn er sie zur Frau nehmen wolle, was dieser jedoch verneint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji Roana grundsätzlich Ehrbarkeit unterstellt hat, offenbart ihm Abdrushin, dass er glaube, in Roana die wahre Liebe gefunden zu haben, und hofft, dass sie auch so für ihn entflammt sei. Diese Ungewissheit quäle ihn manchmal, denn er ist davon überzeugt, dass seine geliebte Fürstin [[Götter#Entsprechungen der eborischen Gottheiten|Alhusia]] ihn nach Barthavion geführt habe, um ihn mit Roana zu verbinden. Er erzählt Kenji, wie er als junger Mann den Kontakt zur Fürstin Alhusia fand, weil sein Vater ein leibhaftiger [[Götter#Ishturak|Dingir]] gewesen sei und eine Zeitlang in dem Körper des Mannes seiner Mutter und des Vaters seiner Geschwister gelebt habe. Die Fürstin habe ihm dann die wahren Wege der Liebe gelehrt und ihm viele Lieder beigebracht. Er habe lange Zeit mit ihr getanzt, doch irgendwann wollte er seine eigene Musik machen, welche jedoch nicht mit ihrem Tanz harmonierte. Sie wandte sich von ihm ab und Abdrushin habe es daraufhin bereut, so eigensinnig gewesen zu sein. Er habe in den Himmel gebetet, damit sie zu ihm zurückkehren möge, und nach langem Flehen habe sie ihm geantwortet. Sie würde zu ihm zurückzukehren, wenn er die Lieder, welche sie ihm beigebracht hatte, einsetzen würde, um hinauszuziehen und mit ihnen ihre Kunde der wahre Liebe zu verbreiten. Abdrushin glaubt, wenn Roanas Herz genauso brennen sollte, wie das seine, dann könnten sie in ihrer Vereinigung gemeinsam seiner Fürstin Alhusia begegnen. Er brennt auf ein Wiedersehen mit Roana und Kenji verrät ihm, dass diese sich zuletzt auch nach ihm gesehnt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Augustus und Octavia '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus noch einige Zeit mit Henk trainiert hat, geht er zu Octavia ins Zelt, um mit ihr über die Aufhebung seiner Verbannung zu sprechen. Augustus zeigt sich nach den Gesprächen mit Henk über seinen Trotz und seine Sturheit einsichtig und spricht einlenkend zu Octavia: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Tue, was du für nötig erachtest, um die Aufhebung meiner Verbannung in Thyrna zu erwirken. Ich halte mich in dieser Hinsicht zwar aus der Sache heraus, verspreche dir aber bei unserem Stammvater Cygnus und unserem Vater Aequus, dass ich bei einer positiven Entscheidung des Kaisers nach Thyrna zurückkehren und meinen Teil dazu beitragen werde, die Ehre unserer Familie wiederherzustellen.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist erleichtert über Augustus‘ Sinneswandel und gesteht ihm, dass sie sich in Bezug auf die Familienehre vielleicht etwas zu sehr hineingesteigert und sich verrannt habe, und entschuldigt sich dafür, Augustus solchen Druck zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Abdrushin und Kenji – Dingir-Handel'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji steht nach Einbruch der Nacht an der Reeling und schaut über das weite Meer in die Sterne. Abdrushin stellt sich leise dazu und bewundert zunächst als Gesprächseinstieg den Nachthimmel. Dann erkundigt er sich vorsichtig bei Kenji, ob die Gegenleistung des [[Götter#Ishturak|Dingir]] schon eingefordert wurde (vgl. [[Quest-Buch#Der Vertrag mit dem Dingir|Questbuch]]). Als Kenji dies verneint, ist Abdrushin erleichtert, doch Kenji bemerkt mit seiner hohen Menschenkenntnis, dass er trotzdem sehr beunruhigt wirkt. Als Kenji ihn darauf anspricht, entschuldigt sich Abdrushin bei Kenji dafür, dass er den Dingir [[Götter#Entsprechungen der eborischen Gottheiten|Ihmet]] überhaupt angerufen habe, und weist darauf hin, dass es vielleicht doch keine so gute Idee war. Als Kenji nach hakt, erzählt ihm Abdrushin von Albträumen, die er im Zusammenhang mit dem Ritual für Octavia habe. In diesen habe er den Dingir gesehen, wie er über Kenji stand und nach seiner Seele griff. Er wache jedes Mal schweißgebadet auf und mache sich große Sorgen. Er gesteht Kenji, dass er inzwischen  das Ritual bereue und es am liebsten ungeschehen machen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin erzählt dann von dem Dingir, dass dieser selten angerufen werde, da er ein Vorsteher der Toten sei, ein Bote des Ihmet. Er mache sich inzwischen große Vorwürfe, dass er das alte Ritual überhaupt erwähnt habe und macht sich Sorgen über die dunklen Träume, denn Träume sollten ernstgenommen werden. Im Gegensatz zu Alhusia, die eine Dingir der [[Götter#Ishturak|Igigu]] sei, wäre der gerufene Dingir nämlich ein [[Götter#Ishturak|Utukk]] von [[Letor|Ihmet]], einem Dingir der [[Götter#Ishturak|Anunna]]. Kenji dämmert langsam, dass sie ganz klar eine nekromantische Wiedererweckung durchgeführt haben und damit einen streng verbotenen Handel mit einem [[Bestiarium#WESEN DER UNTERWELT|Schnitter]] von [[Letor]] eingegangen sind. Meist wird so ein Handel als  letzter, verzweifelter Ausweg angesehen, doch Kenji weiß auch, dass Letor ein Leben nur dann wiedergibt, wenn er mehrere Seelen dafür zurückbekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt sich, ob man den Handel nicht irgendwie umgehen könne, und Abdrushin weist darauf hin, dass man um den Preis herumkommen könne, wenn das Ritual rückgängig gemacht würde, was jedoch Octavias Tod bedeuten würde. Ansonsten könne man ihm nur freiwillig eine andere Seele anbieten, jedoch erfordere dies das Leben eines Unschuldigen, was für Kenji nicht in Frage käme. Abdrushin würde aber auch das entsprechende Ritual nicht kennen, wisse aber von den [[Chthonischer Orden|Priestern des Ihmet]] in [[Dhagat]], die mehr über solchen Handel wüssten. Als Kenji einwendet, dass Dhagat zu sehr weit entfernt wäre, weist ihn Abdrushin darauf hin, dass es ähnliche Wissende es auch in Barthavion gäbe, aber diese „Nekromanten“ in der Regel nicht vertrauenswürdig seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Perlheim'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Elbenschiffe haben nach Einbruch der Dunkelheit ihre Fahrt wieder beschleunigt und Augustus steht an der Reeling und hält Ausschau am Horizont nach den Lichtern von [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]]. Als er sie endlich erblickt, weckt er Octavia, damit sie sich für die Ankunft in [[Perlheim]] bereitmachen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben schaffen es ungesehen, in dem Privathafen der Villa anzulegen. Es können auf der Klippe Wachen ausgemacht werden, die die Nachricht von ihrer Ankunft zur Villa melden. Beim Anlegen kommt die Treppe zum Anleger hinunter, während sein Sklave noch seine Toga zurechtzupft. Obloci wimmelt ihn auf dem Steg schnell ab und begrüßt dann die Helden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Salve … Man hat mich geweckt – das Schiff ist angekommen, sagten sie. Ich konnte nicht bleiben. Octavia … Augustus … meine Großcousine, mein Großcousin – ihr seid wirklich zurück. Das Haus war sicher, doch leer ohne euch. Matria hat euch geleitet. Ich danke ihr – und euch. Kommt heim.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci umarmt beide fest und lässt ihnen einen Moment zum Ankommen. Dann wendet er sich an Kenji und Henk und begrüßt auch sei mit einem Handschlag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Henk, Kenji – willkommen zurück auch euch. Es ist gut, euch hier zu sehen.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia stellt dann die elbische Gesandtschaft vor und Obloci begrüßt sie sehr respektvoll, allerdings auch  etwas verwundert über diese unerwartete Begleitung. Man merkt jedoch, dass er sehr positiv überrascht ist, als er spricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Eure Ankunft ehrt dieses Heim – und mehr noch, sie fällt in eine Stunde der Prüfung. Dass ihr nun an der Seite meiner Großcousine und meines Großcousins steht, erfüllt mich mit Hoffnung. Wenn die Lichtgötter euch hierher geführt haben, so vielleicht nicht nur als Weggefährten. Seid willkommen – möge euer Licht stark leuchten in dieser dunklen Zeit.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesandte Laerandir antwortet ihm auf fließendem Barthavisch: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung. Ich entbiete euch Grüße aus dem Elbenreich Veldun. Ich danke euch für eure Gastfreundschaft.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geleitet Obloci  alle nach oben und übergibt auf der Klippe die Leitung des Anwesens offiziell wieder an die rechtmäßige Erbin Octavia. Er schlägt vor, dass die Männer dann bei den Freigeistern im Wachhaus einquartiert werden, währen die Helden im Haus übernachten. Octavia und Augustus können in ihre alten Zimmer, während Henk und Kenji im Bedienstetenhaus übernachten sollen. Die elbische Gesandtschaft, bestehend aus dem Gesandten Laerandir, Hofrat Periath und Lichtsprecher Thalion, wird im Forscherflügel untergebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk würde gerne sofort etwas gutes Essen, doch Obloci bittet ihn, auf die Ankunftsfeier nach dem Ankunftsritus am Morgen zu warten, für welche heute Nacht schon gekocht würde. Dann legen sich alle schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.06''') Henk erwacht als erster der Helden und wäscht sich ausgiebig in der Hockbadewanne des Zimmers. Dann trifft er im Atrium des Cygnus, welches gerade gereinigt wird, auf die Hausverwalterin Elwene Hütinger, welche ihm ein Frühstück mit Brot, Käse und Schinken anbietet, das Henk dann auf der Terrasse des Anwesens einnimmt. Dort kommen in ihm unschöne Erinnerungen an Adarians Tod hoch und Henk lenkt sich durch die Betrachtung des Sonnenaufgangs über dem Hafen von Perlheim ab, während er das leckere Frühstück zu sich nimmt. Kenji wird von Hausverwalter Basin Hütinger geweckt, welcher ihn darauf hinweist, dass er zur Körperreinigung auch gerne die Personal-Terme nutzen könne, was er auch dankend annehmen will. Dann bekommt er ebenfalls ein leckeres Frühstück auf sein Zimmer gebracht. Octavia wird von Elwene geweckt, welche sie mit einem Frühstück überrascht und ihr dann mittelt, dass sie die Badegrotte vorbereiten werden, damit Octavia ein ausgiebiges Bad nehmen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavias Bad'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Map villa des aequus - kellergeschoss.png|miniatur|rechts|Das Kellergeschoss der Villa des Aequus mit der Badegrotte]]&lt;br /&gt;
Octavia wird von Elwene Hütinger in die Badegrotte begleitet, die alles vorbereitet hat und Octavia beim Bad assistiert. Sie bereitet das Bad mit besonderer Sorgfalt mit duftenden Ölen, frischen Blumen und warmem Licht vor und jeder Handgriff zeigt, wie sehr sie sich freut, Octavia gesund und heil wiederzusehen. Elwene kämmt Octavias Haare vor dem Bad und lässt dann das heiße Wasser in das Becken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampf steigt langsam auf und vermischt sich mit dem Duft von Lorbeer und Myrte, der aus den Tonkrügen am Rand des Beckens strömt. Der Duft von Lavendel und Rosmarin steigt aus dem dampfenden Wasser auf und legt sich wie ein Schleier über den Raum. Elwene hilft Octavia beim Entkleiden, reicht Handtücher, achtet darauf, nicht zu aufdringlich zu sein, aber auch nicht distanziert. Ihre Gesten sind vertraut, aber von Respekt geprägt, und sie kämpft mit Tränen der Rührung, versucht aber, sich zusammenzunehmen, um der Heimgekehrten Ruhe und Geborgenheit zu schenken. Octavia erzählt ihr etwas aus [[L'yreh]], wobei sie Elwene allerdings mit schrecklichen Details verschont, und Elwene berichtet ihr auf die Nachfrage nach etwas ungewöhnlichem in Perlheim, dass der Bäcker mit seiner ganzen Familie eines Tages einfach über Nacht abgereist sei und niemand wisse, wo er hingegangen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji tritt Augustus und spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji gegessen und sich ausgiebig gewaschen hat, sucht er nach seinen Freunden und wird im Atrium des Cygnus von Basin darauf hingewiesen, dass Henk auf der Terrasse ist. Als Kenji gerade das Haus betritt, um dorthin zu gehen, begegnet ihm der melancholisch wirkende Augustus im Empfangssaal. Kenji fragt nach seinem Vorhaben und bittet ihn, mit auf die Terrasse zu kommen, da er etwas wichtiges mit ihm und Henk zu besprechen habe, doch Augustus entschuldigt sich. Er erzählt Kenji, dass er früher immer bei jeder Heimkehr den Heimkehrritus vollzogen habe, doch jetzt sei er davon ausgeschlossen und werde auch gleich nicht teilnehmen dürfen. Daher möchte er jetzt die Zeit nutzen, um vor dem eigentlichen Ritus noch seine Ahnen zu begrüßen. Kenji versteht das, findet es allerdings sehr schade, dass Augustus auch am gemeinsamen Mahl nicht teilnehmen wird. Dieser gesteht Kenji, dass es sich auch für ihn seltsam anfühlt und er daran die unschönen Konsequenzen seiner Verbannung bemerke. Dann geht Augustus ins Atrium des Cygnus hinaus und Kenji begibt sich auf die Terrasse zu Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji zu Henk kommt, werfen beide einen Blick über Perlheim und stimmen darin überein, dass sich hier dieser Ort wie die Heimat anfühlt. Als die beiden auf die nächsten Vorhaben zu sprechen kommen, teilt Henk Kenji mit, dass er Kontakt zu seiner Gilde aufnehmen will, um herauszubekommen, wie die aktuelle Lage in Bezug auf seinen Austritt ist, denn Henk rechnet damit, dass Mestoph die Sache geheim gehalten hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erzählt Henk dann von seinen neusten Erkenntnissen zu dem Dingir-Ritual zur Rettung von Octavia. Er offenbart Henk, dass es sich um ein nekromantisches Ritual und bei dem Dingir um einen [[Schnitter]] von [[Letor]] gehandelt habe, worüber Henk im Gegensatz zu Kenji nicht überrascht ist. Kenji möchte schnellstmöglich Octavia und Augustus davon erzählen und befürchtet, dass Octavia damit gar nicht zufrieden sein wird. Als Henk wissen möchte, warum Kenji es so eilig hat, den anderen davon zu berichten, erzählt Kenji ihm von Abdrushins Albträumen, in denen er den Dingir über Kenji stehen sah, wie er nach dessen Seele griff. Henk wüsste gerne, wie akut Kenji die Lage einschätzt, denn wenn es nicht so eilig wäre, würde er erstmal auf einen Bericht verzichten. Kenji erinnert Henk an den Nekromanten [[Nessir Loccassilo]], der zumindest nicht mit dem Bund des Xul zusammenarbeiten würde. Henk wüsste gerne, ob es noch einen anderen Ausweg gäbe, und Kenji erwähnt, dass man dazu Unschuldige opfern müsse. Henk fragt sich, was genau mit unschuldig gemeint sei, denn man könne bestimmt Personen finden, die den Tod verdient hätten. Da dies für Kenji keine vertretbare Lösung darstellt, sind sie sich einig, dass der Nekromant vielleicht helfen könne. Die Darbringung von Früchten durch eine Dienerin unterbricht das Gespräch kurzzeitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji Henk gesteht, dass er bei der Durchführung des Rituals damit gerechnet habe, es nicht überleben und dabei zu sterben, wird Henk wütend und wirft Kenji vor, dass er diese Information damals hätte offenlegen müssen und es genauso eine egoistische Entscheidung gewesen sei wie die Aktion, als er Henk im Kampf allein gelassen habe, um Hilfe für Octavia zu holen. Er fragt Kenji, was denn nur mit ihm los gewesen sei, und dieser reagiert schuldbewusst. Henk stellt fest, dass er damals Adarian aus den Erscheinungen Recht gegeben hätte, wenn er diese Information damals gewusst hätte (vgl. [[Iobis Galdimmera#Henks 4. Sichtung .28Nacht.2C 13..2F14. Sideon 351 JF.29|Henks 4. Sichtung]]). Aber er übt auch Nachsicht mit Kenji, da dieser damals schließlich schnell eine Entscheidung treffen musste. Henk möchte mit Abdrushin reden, da dieser die ganze Idee ins Spiel gebracht habe, doch Kenji nimmt ihn in Schutz. Doch Henk will alles über Abdrushins Albtraum wissen und macht sich große Sorgen, während Kenji trotz der Risiken sehr froh darüber ist, dass Octavia noch lebt, denn sie hätte es ohne das Ritual nicht geschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herannahen von Basin unterbricht das Gespräch der beiden und sie werden vom Hausverwalter gebeten, sich im Atrium des Cygnus einzufinden, wo sie auf Iustus, die Elbengesandtschaft und Obloci mit einem fremden Thyrner neben sich stoßen. Henk und Kenji beäugen den Unbekannten skeptisch, während sie auf Octavia warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heimkehrritus'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa des Aequus.png|miniatur|rechts|Lageplan der Villa des Aequus]]&lt;br /&gt;
Octavia betritt zum Klag einer Glocke das Atrium des Cygnus (Nr.8). Sie hat ihr Haupt mit einem Tuch bedeckt, wie es zu kultischen Zeremonien üblich ist, und schreitet zur Statue. Auf dem Altar  am Sockel der Statue stehen eine leere Weinschale und ein leerer Speisenteller zur Aufnahme der Opfer sowie ein Räuchergefäß mit entzündeten Kohlen und auf einem Beistelltisch daneben stehen eine Amphore Wein, etwas Brot und Weihrauch für den Ritus bereit. Octavia spricht dann feierlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Großer Titus Octavius Cycnus, Erstgeborener unseres Hauses. Dein Schwert schützte einst unser gelobtes Reich, dein Ruhm legte den Grundstein unseres Hauses.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Mein Blut ist dein Blut. Mein Weg ist dein Vermächtnis.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Nach langer Reise kehre ich zu deinem steinernen Bild zurück, erfüllt von Sieg und gezeichnet durch Narben.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Möge nun mein Opfer deine Erinnerung ehren und die Gemeinschaft unserer Familie, die in mir weiterlebt.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Nimm diesen Wein,''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia schenkt aus einer großen Amphore andächtig etwas Wein in den Kelch auf dem Altar)&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''diese Speise''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia legt ehrfürchtig etwas Brot auf den Teller des Altars)&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''und diesen Rauch''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia wirft etwas Weihrauch auf die glühenden Kohlen des Räuchergefäßes)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''als Zeichen meiner Dankbarkeit und meines Versprechens, das Erbe zu wahren.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Dies ist mein Schwur, bis wir uns in der Hohen Halle wiedersehen.'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss findet ein gemeinsames Mahl im Speisesaal (Nr. 23) der Villa statt und die Anwesenden schreiten feierlich hinter Octavia her hinein zum Speisesaal, setzen sich still hin und bekommen ihre Weinschale am Platz mit dem Wein vom Ahnenritual gefüllt. Octavia begrüßt offiziell die elbischen Gäste und dankt Obloci für seine Hilfe bei der Bibliotheksverwaltung, bevor sie schließlich ihre Weinschale erhebt und mit allen Anwesenden auf ihre Rückkehr anstößt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci richtet ein paar einleitende Worte des Willkommens an alle und stellt seinen Vertreter und Schwiegersohn Titus Varianus vor, der erst vor wenigen Tagen aus Thyrna ankam, um Obloci bei der Verwaltung der Bibliothek zu unterstützen. Obloci lobt, dass dieser sich trotz einer so langen Reise bereits gut eingearbeitet habe. Titus Varian erhebt sich dann und verbeugt sich vor Octavia. Er versichert ihr, dass er alles tun werde, um das Erbe des großen Octavius Aequus zu ehren und die Bibliothek zu neuem Glanz zu führen, sollte sie sich wieder auf heldenhafte Reisen begeben müssen. Octavia fragt nach seiner Reise nach Barthavion und Titus erwähnt kurz, dass er auf der langen Reise einen Überfall der Nemorer ausgesetzt und danke der guten Mannschaft überlebt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen wird serviert: Lammkeule in Minz-Knoblauchmarinade über offenen Flammen gegrillt, serviert mit einem Sud aus Weinessig und Olivenöl, knuspriges Huhn in Stücke geschnitten auf Weizengrütze mit Pflaumen und Rosinen angerichtet, Schmorgemüse Kohl, Rüben und möhrenähnliche Wurzeln in Butter geschmort, geröstetes Dinkel- und Emmerbrot, Garum als Allzwecksauce. Außerdem entdecken die Helden eine Besonderheit: süße, getrocknete Datteln aus Dhagat und Feigen aus Vahir, die aus Oblocis persönlichem Vorrat stammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens erzählen die Helden auf Wunsch von Obloci von ihrem Abenteuer. Octavia erzählt vom Sieg über Sabaoth Immortalis, vom Verebben des Nebelschlunds und der Erlösung von Sereg und dessen Spuk. Henk berichtet von Augustus Ritt auf dem Schwan und von ihren gemeinsamen Taten. Octavia erklärt die Anwesenheit der elbischen Gesandtschaft und  verkündet die Hilfe von [[Veldun]]. Henk erzählt von dem gemeinsamen Kampf mit den Elben gegen den Dämonenfürsten [[Hazug-Ságok]] und Octavia berichtet von den Loigg’Il. Henk ergänzt den Bericht um die Freigeister und erwähnt, dass Twills Zeichen ihnen den Weg gewiesen haben, und lobt Kenjis Mächte des Lichtes. Dieser betont, dass das Licht heller als je zuvor gewesen sei und sie mit dem Licht als Sieger zurückgekehrt seien. Henk stößt abschließend als Freigelassener auf den Sieg und das Bündnis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beratung über weiteres Vorgehen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen spricht Obloci noch am Tisch als erstes die Frage an, wie die Helden mit ihrer Rückkehr verfahren wollen. Der Gesandte Mevuin sei nach Valkenburg aufgebrochen und werde den Rat im Geheimen informieren, dass die Helden zurückgekehrt seien, denn die Öffentlichkeit soll dabei außen vor gelassen werden. Obloci bittet die Helden zu überlegen, wie sie es handhaben wollen: entweder offizielle Rückkehr oder inoffiziell im Hintergrund. Die Helden bevorzugen eine Geheimhaltung und Obloci bietet an, die Kommunikation mit der Stadt zu übernehmen. Er weist auch darauf hin, dass alle bisherigen Kontakte Geheimhaltung versichert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir äußert ebenfalls den Wusch, möglichst unerkannt und unauffällig nach Valkenburg zu gelangen, da der Kult des Xul nicht gewarnt werden solle, um sich nicht vorbereiten zu können. Außerdem vermutet Laerandir, dass eine öffentliche Reise Schaulustige anziehen würde, die sich die elbische Gesandtschaft ansehen wollen. Dann übersetzt er noch ein Lob des Lichtsprechers Thalion, der  gestehe, dass man in Veldun anscheinend sehr mit Vorurteilen auf die jungen Völker blicke und er daher  nicht erwartet habe, auf so hochstehende Sitten zu treffen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Obloci bietet an, einen Brief an den Rat von Perlheim zu schicken und um ein Gespräch wegen einer Eskorte bitten. Der Rat wisse auch bereits um die Ankunft der Freigeister, denn ihr Schiff wurde in der Stadt wahrgenommen. Bislang sei aber geheim, wer sich auf dem Schiff befand, und nur Obloci und der Rat der Edelsten wissen Bescheid und haben beschlossen, die Freigeister geheim zu halten. Obloci erwähnt noch, dass es sich offiziell bei dem Piratenschiff um ein Handelsschiff aus Koslin handelt und er das Schiff nach Koslin bringen ließ, wo es unter der Aufsicht der verbliebenen Kosliner Seelöwen stünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oblocis Bericht: Geschehnisse in Barthavion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Loigg'il Invasion:&amp;lt;/u&amp;gt; Immer mehr Loigg'Il Kolonien wurden rund um die bewohnten Küstenregionen entdeckt. Einige Helden unter der Führung von Aswan Tirlug zogen aus, um diese zu bekämpfen und erhielten dabei Unterstützung des Ekklesiums, da sich ihnen einige Inquisitoren anschlossen. Die meisten Kolonien sind nun vernichtet, aber um Lindmar herum soll es noch Kämpfe geben und die Schiffe der Fischer vor Wint wurden sogar von einer Seeschlange angegriffen und zahlreich versenkt.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;[[Freywall]]:&amp;lt;/u&amp;gt; Auch wenn die Untotenseuche bekämpft wurde, gibt es immer noch einige Widergänger, die in die Giftwälder verschwunden sind &amp;gt; einige von ihnen irren immer wieder über die Handelsstraße und greifen Händler an&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;[[Eldorn]]:&amp;lt;/u&amp;gt; [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Ulnors Grube]] bei Eldorn wurde mehrmals von untoten Orks angegriffen. Die Orichalkumschürferei wurde deshalb eingestellt und die Schürfstellen geräumt. Doch dies missfällt [[Sapos]], da diese nun keine Lieferungen mehr bekommen. Obloci berichtet, dass es überall vereinzelte Angriffe von Dämonen gäbe, wobei es Eldorn besonders schlimm getroffen habe. Zuerst seien die Vorposten der Stadt immer wieder von untoten Orks angegriffen worden, dann sei plötzlich ein Schwarm von fliegenden, dämonischen Käfern gekommen, welche über die Stadt herfielen. Alle, die gestochen wurde, seien nach kurzer Zeit an einer grauenhaften, ansteckenden Krankheit verstorben und daraufhin wieder als Untote aufgestanden. Das Ekklesiums habe den Ausbruch stoppen können, bevor die Seuche sich ausbreiten konnte, da sie durch den Fall Freywall bereits Erfahrung gehabt hätten. &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Zwergenkönig:&amp;lt;/u&amp;gt; König Varulos geht es zunehmend schlechter, auch wenn [[Fjalgar]] versucht, dies nicht nach außen dringen zu lassen. Jedoch würden unter dem Adel von Perlheim bereits Gerüchte herumgehen, dass er wohl nicht mehr lange zu leben habe, worüber alle sehr beunruhigt seien.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Verschwindende/Abreisende Menschen:&amp;lt;/u&amp;gt; Es gibt Gerüchte unter den Leuten, dass plötzlich über Nacht ganze Familien ihr Zuhause verlassen, abreisen und verschwinden. Jedoch weiß niemand, wohin sie gehen, aber niemand von ihnen ist bislang wieder heimgekehrt&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Trügerische Ruhe:&amp;lt;/u&amp;gt; Ganz Barthavion warte täglich auf einen großen Angriff des Kultes des Xul. Dass dieser sich jedoch gerade eher zurückhaltend verhält, macht alle im Land nervös, denn scheinbar sie planen eine größere Sache. &lt;br /&gt;
Da die Leute in Perlheim derzeit sehr abergläubisch und seit der Warnung vor dem dunklen Kult sehr verängstigt sind, bestand die Befürchtung, dass sie die Freigeister bekämpfen würden, weshalb diese in dem Wachhaus untergebracht sind. Vorübergehend wurde sogar die Bibliothek geschlossen, um neugierige Leute fernzuhalten, wobei offiziell von Renovierungsarbeiten gesprochen wird &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci berichtet noch, dass drei Männer, die mit den Freigeistern angekommen sind, nicht in der Villa geblieben sind, sondern sofort aufbrachen. Sie haben nicht gesagt, wohin sie wollen, und er konnte sie nicht überzeugen, zu bleiben. Henk vermutet sofort, dass es sich um Graltiks Männer handeln wird, und Obloci ist froh, dass sie fort sind, da sie auf ihn wie Gauner wirkten und er sie nicht gerne in der Villa haben wollte. Er erzählt aber, dass sie aber ihr Ehrenwort gegeben haben, die Ankunft und die baldige Rückkehr der Helden geheim zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann berichtet Obloci, dass er die Mystiker des [[Areteischer Orden|Areteischen Ordens]] informiert habe, welche das ungewöhnliche Kind begutachtet und auch einen Segen darüber gesprochen hätten. Sie hätten Mutter und Kind mit nach Perlheim genommen und bei den Areteischen Schwestern untergebracht. Zusätzlich sei auch das Ekklesium in [[Trutz]] wurde informiert worden, welche allerdings zurzeit sehr beschäftigt seien, so dass ein Besuch noch ausstehe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dann spricht Obloci den ungewöhnlichsten Gast der Villa an und gesteht, dass Schutuhx bei ihm blankes Entsetzen auslöst. Er habe so eine Kreatur noch nicht gesehen und hätte sie am liebsten getötet, wenn Gildon nicht mit ihm gesprochen hätte. Um alle anderen vor Schutuhx zu schützen, wurde dieser in dem geheimen Lager einquartiert, wo die Matrix gefunden wurde. Obloci informiert die Helden darüber, dass er angeordnet habe, Schuthux sofort zu tötet, wenn er das geheime Labor verlasse, was die Helden auch sehr richtig finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt Obloci auf die thyrnischen Botschafter (vgl. [[Episode_20-01:_Treffen_in_Valkenburg#Die_Botschafter|Episode 20.01]]) zu sprechen. Da der dunkle Kult sich derzeit eher still verhält, konnte Diffido seine Position stärken und immer größere Zweifel an der bedrohlichen Lage sähen. Für Diffido sei der Krieg gegen die Kultisten eine inszenierte Lügengeschichte des Zwergenkönigs, um einen Waffenstillstand mit Thyrna zu erzwingen, und am liebsten würde er den Krieg fortführen und Barthavion unterwerfen, da dieses Land für thyrnische Karrieristen die größten Chancen auf rumreiche Schlachten und Eroberungen bietet. Mit seinen Argumenten hat Diffido nun auch Consideratus auf seine Seite gezogen, denn dieser wollte ohnehin mit dem Konflikt in Barthavion nicht viel zu tun haben. Consideratus bestände von Anfang an darauf, dass Thyrna sich ganz aus Barthavion zurückzieht und sich nur noch um eigene Angelegenheit kümmert, denn seiner Ansicht nach hat Thyrna genügend eigene Probleme, so dass sich das Weltreich nicht um fremde Konflikte am Rand der Welt kümmern sollte. Aufgrund der Krankheit des Zwergenkönigs wären beide schließlich noch skeptischer geworden und hielten auch diese für eine Erfindung, damit sich der Zwergenkönig den Verhandlungen entziehen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci berichtet noch, dass Diffido und Consideratus aufgrund dieser Entwicklungen vor einigen Wochen wieder abgereist seien und sich auf den Weg nach Thyrna befänden. Nur Fiderian sei in Valkenburg geblieben, da dieser immer noch Unterstützung bieten wolle. Jedoch befände er sich im Konflikt mit dem Kriegsrat, da er verlange, dass Sapos besser kontrolliert werde, da er die große Gefahr auch in ihrer freien Akademie der Arkanisten sehe. Fiderian hielte Sapos für ebenso gefährlich wie den dunklen Kult und verfolge seit langen das Ziel, dass man sämtliche Formen der Magieausübung streng kontrollieren müsse. Am liebsten würde er in ganz Eboria eine große Inquisition ausrufen, um alle Arkanisten, dunklen Ritualisten und Geanisten auslöschen zu lassen, denn nur die Magie der Lichtgötter und weißen Ritualisten sei aus seinem moralischen Standpunkt zu akzeptieren. Da der Kriegsrat keinerlei Einfluss auf Sapos und deren Organisation besitze, wurde Fiderians Anliegen bislang ignoriert, jedoch habe auch Sapos Wind davon bekommen und spräche sich deshalb gegen einen Bund mit Thyrna aus, da sie um ihre freie Forschung fürchten. Die Chancen, dass Thyrna Barthavion in diesem Krieg beisteht, würden also immer schlechter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oblocis Wissen über die thyrnischen Kontaktmänner'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Img notiz sabaoth.png|miniatur|rechts|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Bevor die Helden Obloci die gefundenen Notizen von Sabaoth Immortalis zeigen (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_47:_Auftauchen|Episode 22.47]]), bitten sie darum, mit ihm allein zu sein, und Titus verlässt den Speisesaal. Octavia schickt alle Dienstboten heraus und dann holt Henk das Papier heraus und zeigt es Obloci. Sie beschreiben ich, was sie schon herausgefunden haben und fragen Obloci nach den drei thyrnischen Namen, die als weitere Kontakte aufgeführt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci stelle als erstes fest, dass alle Familien sehr berühmt seien, da sie bereits thyrnische Kaiser stellten, jedoch kennt Obloci nur einen von ihnen genauer. Serapius Mirteus Fulgor sei ein Celestischer Mystiker, der in Thyrna jedoch keine große Bedeutung besäße. In seiner Jugend sei er ein Taugenichts gewesen und habe seine militärische Laufbahn schleifen lassen, was zu Konflikten mit seiner Familie führte. Deshalb sei er in den Dienst der [[Celestischer Orden|Bruderschaft]] eingetreten und diene vorrangig als Augur, d.h. er deute den Flug der Adler und berate mit seinen göttlichen Erkenntnissen das thyrnische [[Politische_Ordnung_des Thyrnischen Weltreiches#Das_Konsilium|Konsilium]] und den Kaiser, wobei er jedoch nur einer von mehreren Mystikern und nichts Besonderes sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch kommt nochmal auf Oblocis Schwiegersohn Titus zu sprechen, denn Octavia will wissen, wie es zu der Hochzeit gekommen ist, wo Titus nicht dem Adel anzugehören scheint. Obloci erzählt, dass dieser ein bürgerlicher Aufsteiger sei und tatsächlich nicht zur Aristokratie gehöre. Titus habe sich aber durch Leistung und Einsatz bei Obloci beweisen können und deshalb dessen Tochter Larcia heiraten dürfen, was ihm eine große Ehre gewesen sei. Obwohl es keine Liebeshochzeit wäre, schätzt und achtet er aber seine Frau, die ihm noch kurz vor der Abreise einen Sohn gebar. Durch die Heirat habe Titus zwar einen gesellschaftlichen Aufstieg, jedoch nicht in den Aristokratenstand, aber er gehöre inzwischen zu der geachteten Nobilität in Thyrna und besitze Bekanntheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden denken abschließend darüber nach, wie sie eine Nachricht an Elatus nach Thyrna so sichern können, dass der Bund des Xul keine Informationen erhält. Iustus erwähnt, dass es eine Verschlüsselungsmethode gibt, welche ihm und Elatus aus dem gemeinsamen Kriegseinsatz vertraut sei, und er bietet an, den Brief zu codieren. Obloci informiert den Rat der Edelsten von Perlheim, damit die Eskorte der Elben besprochen werden kann. Des Weiteren bittet er den Schneider um einen Besuch und den Areteischen Orden um die Zusendung einer Mystiker-Robe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.07''')  Nachdem sich Obloci vom Tisch verabschiedet hat, spricht Kenji das Dingir-Ritual von Abdrushin an und erzählt Octavia von den neuen Informationen. Diese möchte wissen, ob sie sich an die Stelle von Kenji setzen lassen könne, um selbst den Preis an den Schnitter zu zahlen. Die Helden rufen Abdrushin hinzu und dieser erklärt, dass ein Tausch nicht möglich sei und der Schnitter vermutlich einfach beide mitnehmen würde. Octavia fragt Iustus, ob es eine arkane Möglichkeit gebe, aus dem Vertrag rauszukommen, und dieser spekuliert über eine magische Falle, welche aber groß genug für einen Schnitter sein müsste, welcher auf derselben Ebene wie Drachen oder Theleten steht, und damit die Dimensionen der Bibliothek in Anspruch nehmen müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss begeben sich Iustus, Kenji und Abdrushin in den Forscherflügel zu Gildon und Udelian in die Krankenstube, während Henk Schutuhx aufsucht und Octavia einen Brief an Elatus verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Schutuhx'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Lager-Aequus.png|miniatur|rechts|Das geheime Forschungslager des Gaius Octavius Aequus]]&lt;br /&gt;
Henk begibt sich zur Meditationskammer im Forscherflügel der Villa, da sich dort über einen Fahrstuhl der Zugang zum geheimen Forschungslabor befindet. Henk öffnet dort eine bestimmte Fliese per Druckpunkt und gibt im Zahlenschloss die Kombination ein, welche auf einer beiliegenden Notiz vermerkt ist. Er zieht den dann auftauchenden Hebel und, nachdem sich alle Türen und Fenster des Raumes schließen, drückt er den Hebel nach unten, was den Fahrstuhl aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorderen Bereich sind drei Schweine angebunden und [[Schutuhx]] frisst gerade ein Gehirn, wobei er sehr unzufrieden wirkt. Als Henk sich nähert, beschwert sich Schutuhx, noch bevor Henk ihn begrüßen kann, bei ihm über das Essen. Henk wird bewusst, dass Schutuhx ihn jetzt nicht telepathisch, sondern mit seiner physischen Stimme anspricht und dabei fließend Barthavisch spricht. Darauf angesprochen teilt ihm Schutuhx mit, dass er auch Thyrnisch, Argosisch und Balmarisch spreche, wenn auch nicht gerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist sehr unzufrieden, da er sich eingesperrt fühlt und oben mit Gildon forschen möchte, wie es der Deal vorsah. Henk schaut sich während des Gesprächs das ganze Geheimlabor an und stellt fest, dass ihm ein kleine Lehrstube in dem Lager eingerichtet worden ist, um ihn zu besänftigen. Henk sieht unzählige Bücher aus der Bibliothek, mit denen sich Schutuhx in die menschlichen Sitten eingelesen hat, die bei ihm jedoch nur Verachtung und Spott ausgelöst haben, wie er Henk mitteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist langweilig, da er sämtliche Bücher schon gelesen und alle Sprachen, die er finden konnte,  gelernt hat. Er kenne sogar alle großen Städte von Eboria und habe eigentlich erwartet, interessante Gespräche mit intelligenten [[Arkanist|Arkanisten]] führen zu können, die er unterrichten sollte. Mittlerweile fühlt er sich geistig unterfordert und empfindet es als Verschwendung, seinen genialen Geist so brach liegen zu lassen. Da er sich zusätzlich auch noch eingesperrt fühlt, empfindet er die Situation als Verstoß gegen den Deal und droht Henk damit, sich selbstständig umzusehen, das Versteck über den Seezugang zu verlassen und Perlheim aufzusuchen, falls er ihm keine Unterhaltung verschaffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk verspricht, darüber nachzudenken und rät Schutuhx von einem Besuch in Perlheim ab, wenn er nicht gejagt und getötet werden will. Als Henk sich zum Ausgang begibt, fällt ihm ein einzelnes Buch auf, welches anscheinend in eine Ecke geworfen wurde. Er hebt es auf und entdeckt, dass es sich um ein theoretisches Werk über Musik handelt. Er spricht Schutuhx darauf an und erfährt, dass dieses Buch keinen richtigen Sinn mache und er damit nichts anfangen könne. In Henk reift der Gedanke, Schutuhx mit Musik zu konfrontieren, da diese dem [Loigg'Il|Gedankenschinder]] eigentlich komplett unbekannt ist und er bisher nur durch [[Schutuhx#Abstammung |seinen Ohrwurm]] damit in Kontakt gekommen ist. Also verspricht Henk, sich um Unterhaltung zu kümmern, und verabschiedet sich von Schutuhx, nicht ohne ihn nochmal darauf hinzuweisen, nicht das Geheimlabor zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Gildon'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht Gildon im Forscherflügel auf, wo er ein Magierlabor gezogen und dort eine Krankenstation eingerichtet hat, in welcher er mit dem Medicus Udelian die Umwandlungen durchführt. Drei Umwandlungen wurden bereits vollzogen und Oldir sitzt im Bett und sieht schon wieder aus wie ein Mensch, dessen Schwimmhäute sich gerade zurückgebildet haben. Skjall liegt zwar noch flach, aber ihm geht es gut. Bei der letzten Operation gab es aber Komplikationen und Dorgu geht es nicht sehr gut und Abdrushin hat sofort nach seiner Rückkehr mit der Bereitung einer Salbe für ihn begonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht mit Gildon und erfährt, dass sie fürchten, dass Dorgu vielleicht nicht überleben könnte, was erneut bewiese, dass die Umwandlungen gefährlicher seien als gedacht. Bei der Erwähnung der Risiken blickt Kenji zu Oldir, welcher ihm versichert, dass alle diese Operation trotzdem durchziehen wollen, da sie lieber tot seien, als so weiterzuleben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erkundigt sich nach Gildon Abreise nach [[Sapos]] und erfährt, dass dieser bereits eine Brieftaube dorthin gesandt habe und baldige Antwort erwarte. Dann berichtet Gildon, dass Schutuhx Probleme mache, obwohl er ihn nicht unbedingt als gefährlich einschätzen würde, da er durch Obloci und dessen Wachtrupp ein wenig eingeschüchtert wirkte. Aber er fühle sich in seinem Versteck zurückgesetzt und drohe, allein in die Stadt aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon selbst habe wegen den Umwandlungen viel zu tun und könne sich leider nicht um ihn kümmern. Deshalb habe er ihm bereits Bücher aus der Bibliothek bringen lassen, aber die verschlinge er rasend schnell. Gildon habe auch schon Experimente mit Schwein- und Rinderhirnen gemacht, um Schutuhx zu ernähren. Er bittet Kenji, dass einer der Helden nach Schutuhx sehen möge und davon abbringe, die Villa zu verlassen, da die die Wachen der Villa ihn sonst einsperren oder töten werden. Als Kenji erwähnt, dass Henk bereits in das Geheimlabor unterwegs sei, ist Gildon froh und hofft, dass er Erfolg haben werde. Dann entschuldigt sich Gildon, da Dorgu Krämpfe bekommen habe und er sich mit Abdrushin um ihn kümmern müsse. Kenji setzt sich an die Krankenbetten, wo er niemanden im Wege ist, und betet zu den Schutzgöttern und zum Licht und Hilfe für Dorgu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk bei Schutuhx war, besucht er die Krankenstation und erzählt Gildon von dessen Wunsch nach Unterhaltung. Gildon erzählt Henk, dass er Schutuhx bereits vorgeschlagen habe, etwas über die lebenden Artefakte aufschreiben, welche die [[Loigg'Il]] benutzen, doch er lehnte es mit der Begründung ab, er sei keine Unterhaltung für ihn. Henk berichtet von dem Buch über Musik und Gildon denkt, dass es einen Versuch wert sei, Schutuhx mit echter Musik zu konfrontieren. Beiden fällt für diese Aufgabe nur Wodhi ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Name des Barden erwähnt wird, spricht Oldir Henk an und erzählt von einer Siegesfeier, welche Wodhi heute Abend veranstalten wolle. Henk und Kenji sind etwas überrascht, erinnern sich allerding noch an das Versprechen, eine solche Feier abzuhalten, wenn sie wieder auf dem Festland wären. Daher stimmen sie zu und Kenji will in der Küche Bescheid sagen und Henk dafür Octavia informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Treffen mit dem Ratsmitglied und der Gesandtschaft'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden durch das Atrium des Cygnus kommen, sehen sie Basin, der gerade einen Gast zum Warten aufgefordert hat und auf die Empfangshalle der Villa zugeht. Als er die beiden sieht, kommt er zu ihnen und bittet sie, ihm zu folgen, da der gesandte des Rates eingetroffen sei und Octavia ihn empfangen werde. Kenjis und Henks Anwesenheit seien dabei erwünscht und die beiden warten in der Empfangshalle. Dann wird Octavia von Basin darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Rat im ersten Atrium wartet, woraufhin sie sich in die Empfangshalle begibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci informiert Octavia darüber, dass Ratsmitglied Vitold von Engstrand gekommen sei. Octavia sitzt auf dem Stuhl, Obloci steht mit seinem Vertreter und Schwiegersohn Titus Varianus und den Helden Kenji und Henk hinter ihr. Augustus nimmt nicht teil, da seine Anwesenheit vor dem Ratsmitglied aufgrund seiner Foltergeschichten unvorteilhaft sein könnte. Die Elbischen Gesandten stehen ebenfalls im Raum auf der Seite und warten darauf, das Basin den Ratsherrn hereinbittet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitold von Engstrand wirkt sehr überrascht, als er Octavia und die Helden sieht und noch mehr, als er die Elben entdeckt. Doch er zügelt seine Neugier und folgt dem Protokoll. Octavia begrüßt ihn auf dem Stuhl sitzend im Empfangssaal und berichtet kurz von dem Abenteuer. Dann stellt sie die Gesandtschaft vor und erklärt, dass sie eine Eskorte nach Valkenburg brauchen. Um alle Einzelheiten zu klären, stünde das Arbeitszimmer zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitold von Engstrand begrüßt die Anwesenden höflich und bittet darum, noch ein anderes Anliegen vortragen zu dürfen, bevor die Gespräche im Arbeitszimmer beginnen können. Dann berichtet er davon, dass vor ca. zwei Wochen ein Piratenschiff mit 4 Mann Besatzung in Perlheim ankamen. Sie lieferten sich selbst aus und den haben Admiral Wellenbrecher freigelassen. Weil sie sich gestellt haben, habe der Admiral veranlasst, dass sie nicht sofort gehängt werden, sondern erst noch bis Ende des Jahres im Kerker schworen sollen. Der Admiral selbst sei zurück in Koslin, habe aber vorher angeordnet, dass die Helden, falls sie bis dahin zurückkehren sollten, erneut über das Schicksal der Entführer entscheiden dürfen. Henk und die anderen erkennen in den Piraten sofort [[Ekky_die_Walfaust|Ekky]] und die Bambusen und Vitold meint, die Helden sollen sich darüber beraten und könnten ihre Entscheidung jederzeit mitteilen. Sollten sie sich jedoch nicht melden, würden die Piraten Ekky, Qent, Taref und Iber zum Jahresende gehängt. Als die Helden überlegen und am liebsten mit Ekky reden würden, bietet Vitold an, den Anführer Ekky zum Anwesen bringen zu lassen, was die Helden dankend annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia zieht sich mit dem Ratsmitglied und der elbischen Gesandtschaft in das Arbeitszimmer zurück. Kenji sucht die Küche auf, um von der Siegesfeier zu berichten und wegen des Essens zu fragen und Henk geht in den Garten und sucht Wodhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Wodhi bei Schutuhx'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi sitzt auf einer Bank in einem Park und hört mit dem Lautenspiel auf, als Henk an ihn herantritt. Henk erzählt ihm von Schutuhx Wünschen und der Barde überlegt, wer Schutuhx etwas vorspielen könnte. Als Henk Wodhi signalisiert, dass er an ihn gedacht habe, ist dieser zunächst gar nicht begeistert. Henk schmeichelt ihm und meint, dass es schon etwas Besonderes sei, wenn man von sich sagen könne, einem Loigg’Il die Musik nähergebracht zu haben. Wodhi ist plötzlich motivierter und träumt schon, wie er in [[Hallfels]] allen davon berichten könnte und er bewundert würde. Er sagt unter der Bedingung zu, dass Henk ihn begleiten und für seine Sicherheit garantieren müsse. Dann werde er versuchen, Schutuhx die Musik näher zu bringen und ihm barthavische Heldengeschichten vorzusingen. Wodhi holt noch eine Kithara aus der Bibliothek und dann begeben sich die beiden zu Schutuhx in das Geheimlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk teilt Schutuhx mit, dass Wodhi ihm etwas auf der Laute vorspielen werde. Zwar ist Musik Schutuhx völlig unbekannt, doch ihre Komplexität weckt sein Interesse. Er hört sich die Musik interessiert an und scheint sie zu analysieren. Dann fragt er nach der Kithara und Wodhi spielt ihm auch hierauf etwas vor. Fasziniert schaut Schutuhx zu und bittet dann darum, selbst spielen zu dürfen. Er sagt, dass Wodhis Stücke ihm zu langweilig und fade seien und er andere Klänge und Harmonien bevorzugen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann beginnt Schutuhx damit, auf der Kithara eigene Musik zu spielen, welche extrem disharmon und arhythmisch ist und in den Ohren der beiden Menschen einfach grässlich klingt. Die Musik hat etwas dämonisch-unheimliches an sich und ist für Wodhi kaum zu ertragen, so dass ihm speiübel wird. Wodhi weist Henk darauf hin, dass sich bei Schutuhx während des Hörens der Musik seltsame Muster auf der Haut gebildet haben, die bei seinen eigenen Kompositionen schwarz und verworren wirkten. Schutuhx macht eine Pause und erklärt den beiden, dass ihm seine Musik besser gefalle und sie anspruchsvoller sei als alles, was Wodhi ihm vorgespielt habe. Die beiden freuen sich, ihn mit der Kithara allein lassen zu können, mit der er hoffentlich die nächste Zeit beschäftigt sein wird, und verlassen das Geheimlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi zieht sich wieder in seinen Park zurück und Henk schlendert noch etwas durch die schönen Gärten der Villa. In Sichtweite des Tores kann Henk ein Gespräch zwischen Augustus und einem Diener beobachten. Augustus wirkt über die Information des Dieners erfreut und entschlossen und gibt dem Diener etwas Geld. Danach schlendert Augustus in den Park in der süd-westlichen Ecke des Grundstückes und Henk lenkt seinen Weg ebenfalls dorthin. Er spricht Augustus darauf an, welcher eher ausweichend antwortet und nach weiterem bohren zugibt, nach Eloras Schiff nachgeforscht zu haben, wobei er sich enttäuscht gibt. Dann weist er Henk darauf hin, dass Octavia sie noch in ihrem Zimmer sehen wollte, um ihnen den Brief an Elatus zu zeigen, und beide machen sich auf den Weg dorthin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brief an Elatus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia empfängt Kenji, Henk und Augustus in ihrem Zimmer und zeigt ihnen den Brief an Elatus. Darin hat sie folgendes erwähnt bzw. absichtlich nicht erwähnt:&lt;br /&gt;
* Sieg über [[Sabaoth Immortalis]], [[Sereg]], Elbengeister, Gefangenschaft des Theleten, &lt;br /&gt;
* Verebben des [[Nebelschlund|Nebelschlundes]], Überflutung der Küsten verhindert, Fluch des Sereg, Hilfe von [[Veldun]]&lt;br /&gt;
* [[Loigg'Il]] Erklärung, [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Dokumente von Gildon]]&lt;br /&gt;
* [[L'yreh]], Karte von Augustus, Abschrift der Reliefs, Beschreibung von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
* Augustus und Iustus waren eine große Hilfe, Augustus Flug auf dem Schwan mit Verweis auf Cygnus, Augustus als „Wächter der Drachenträne“&lt;br /&gt;
* Abschrift der Notizen von Sabaoth Immortalis, Bitte, die Namen zu identifizieren und die Männer zu beobachten&lt;br /&gt;
* Situation mit den Gesandten&lt;br /&gt;
* Nicht erwähnt werden: die [[Freigeister]] &amp;amp; Söldner, Octavias Gefangenschaft&lt;br /&gt;
Kenji spricht sich auch für eine Erwähnung der Freigeister und ihrer Mithilfe aus, doch Octavia wendet ein, dass man Elatus die Existenz der Freigeister so ausgiebig erläutern müsste, dass es den Brief zu lang mache. Augustus ist mit dem Inhalt zufrieden und hat aktiv mitgelesen, um die Erwähnung einer Begnadigung auszuschließen. Iustus verschlüsselt anschließend den Brief in den Elatus bekannten Code.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Siegesfeier'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss findet das Abendessen statt, welches dann in die Siegesfeier münden wird, bei dem es viel Wein und gutes Essen gibt. Die elbische Gesandtschaft nimmt das Mahl im Speisesaal mit Obloci, Titus und Iustus ein, während die Freigeister draußen unter der Überdachung ihr Essen haben und sich bedienen. Auch Ibendorn, Klippstein, Weihwind, Seiler, Gebbert, Abdrushin, Roana, Ferolax und Wigo feiern mit den Freigeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens spielen Hausmusiker auf und nach dem Essen, wenn alle satt und ruhig sind, unterhält Wodhi die Helden und seine Freunde einem neuen Lied, in dem er seine Gefühle verarbeitet habe. Bevor er anfängt, entschuldigt er sich bei den Helden, denn eigentlich wollte er ihnen ein Lied widmen, doch seine Trauer sei zu groß. Dann entschuldigt er sich bei seinen Freunden, dass sein Lied vermutlich der Stimmung etwas abträglich sein könnte, aber für ihn hierher gehöre. Dann greift er zur Laute und spielt das Lied „[[Schwur in Dunkelheit]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji zieht sich an die Brüstung der Terrasse zurück und blickt allein auf das Meer hinaus. Wodhi gesellt sich zu ihm und schüttet ihm sein Herz aus, wie deprimiert er darüber sei, dass sich die Gemeinschaft der Freigeister jetzt auflöse. Sie wären sein ein und alles gewesen, nie hätte er mehr Familie als dort unten in dieser Hölle gehabt. Sie seien so eng zusammengewachsen und jetzt würden alle ihrer Wege ziehen und sich in Barthavion zerstreuen. Wodhi fragt sich, ob er sie je wiedersehen werde und ob bei einem Wiedersehen noch diese Freundschaft und das Vertrauen herrschen würden. Besonders Filgiz werde er sehr vermissen, da dieser mittlerweile zu einem guten Freund geworden sei. Doch Filgiz wolle allein nach [[Weisshafen]] gehen, weil er fände, für Wodhi wäre es zu gefährlich, ihn zu begleiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen draußen feiern, spielten die Thyrner mit den Elben das Soldaten-Spiel „Latrones“, welches ein Strategiespiel mit Spielsteinen auf kariertem Feld ist. Die anderen Feiern auf der Terrasse, trinken Wein und lauschen Wodhis Liedern. Jeder Freigeist sucht auf der Feier den Kontakt zu den Helden: &lt;br /&gt;
* Garavar aus Bangol und Benigaris aus Kelum, zwei bislang unbekannte Freigeister, danken den Helden persönlich für ihre Rettung und gestehen, dass sie davon ausgegangen wären, die unfassbar helle Sonne nicht mehr wiederzusehen.&lt;br /&gt;
* Gildon, der 25 Jahre in L’yreh war, will nach Sapos zurückkehren, sobald seine Umwandlung vollendet ist. Er möchte seinen Kollegen Schutuhx zeigen und endlich beweisen, dass er nicht verrückt war, als er von der Existenz der Gesichtslosen gesprochen hat. &lt;br /&gt;
* Wodhi, der 11 Jahre in L‘yreh war, ist sehr traurig, weil sich die Gemeinschaft der Freigeister auflöst, da alle nach ihrer erfolgreichen Umwandlung in ihre Heimat zurückkehren wollen, um zu sehen, ob sie noch Verwandtschaft haben. Er überlegt, allein nach Hallfels zu gehen und seine Geschichten aus L’yreh zu verbreiten.&lt;br /&gt;
* Filgiz, der 20 Jahre in L‘yreh war, will Weisshafen aufsuchen und nachsehen, ob einige Freunde von ihm noch leben. Er will Wodhi nicht in Gefahr bringen und wird deshalb allein nach Weisshafen gehen. Ansonsten hat er noch keine weiteren Pläne und ist den Helden äußerst dankbar für seine Rückkehr und glücklich darüber, selbst seinen Anteil dafür getan zu haben.&lt;br /&gt;
* Udelian, der 8 Jahre in L‘yreh war, hat vor, wieder zunächst nach Trutz zu gehen und Verwandte aufsuchen &amp;gt; überlegt, ob er danach dem Bund des Lichtes nützlich sein kann &amp;gt; würde mit Abdrushin nach Nauried gehen und dort helfen&lt;br /&gt;
* Mart, der 4 Jahre in L’yreh war, will seine Ausbildung bei Gildon vollenden und mit ihm nach Sapos gehen, sobald alle umgewandelt sind &lt;br /&gt;
* Skjall, der 6 Jahre in L‘yreh war, will in seine Heimat nach Haidaby zurück und sehen, wen er noch kennt&lt;br /&gt;
* Oldir, der 2 Jahre in L‘yreh war, dankt den Helden für seine Rettung. Er sieht schon wieder wie ein normaler Mensch aus, nur seine Augen sind noch leicht gequollen. Oldir will nach Ankarz gehen und sein Vermögen, welches sein Bruder an sich genommen haben dürfte, dem Ekklesium spenden, wie er es Kenji beauftragt hatte, sollte er selbst es nicht schaffen.&lt;br /&gt;
* Khoralt, der 12 Jahre in L‘yreh war, will Ankarz besuchen und schauen, was es Neues gibt. Er will dem Prinzen von den Helden erzählen und Isgar fragen, ob er eine Aufgabe für ihn habe.&lt;br /&gt;
* Damrod, der 3 Jahre in L‘yreh war, will sein Leben ändern und nicht mehr mit Schmuggel seinen Unterhalt verdienen. Er will deshalb nicht nach Veltima zurückkehren, sondern sich am Kampf gegen den Bund des Xul beteiligen und fragt nach dem Bund des Lichtes, dem er gerne beitreten möchte. &lt;br /&gt;
* Werris, der 14 Jahre in L‘yreh war, der bis zum Schluss geheimnisvolle Reisende aus Barthavion, will sich nicht festlegen und überlegt noch. &lt;br /&gt;
* Milon, der 13 Jahre in L‘yreh war, hat genug vom Meer und will nicht zur Marine zurückkehren. Der ehemalige Marine-Leutnant aus Isinga überlegt, in die Berge zu ziehen, vielleicht nach Valkenburg, und er ist gespannt, ob so viele Menschen in seiner Umgebung ihn nicht überfordern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht mit Octavia und ist sehr versöhnlich. Er gesteht ihr, dass es für ihn nicht schön war, vom Heimkehrritus ausgeschlossen gewesen zu sein; es habe sich falsch angefühlt. Augustus bestätigt ihr, dass ihr Plan mit der Aufhebung der Verbannung der richtige Weg sei, und dankt ihr dafür, dass sie ihn dazu angehalten habe. Er versichert ihr, dass er zu seinem Wort stehen und die Ehre der Familie so wiederherstellen werde. Er wisse, dass er der Einzige sei, der dies tun könne, und es selbstsüchtig wäre, wenn er sich gegen seine Verantwortung stelle. Augustus sagt ihr auch, dass er wisse, dass sie es mit ihrem Drängen nicht böse meine und ihm nur helfen wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo teilt Henk nun seine Entscheidung mit, dass er nach Nauried gehen und bei Egeil lernen wolle. Er will wissen, wann es für ihn in Nauried mit seiner Ausbildung losgehen werde und wie er dahin gelange. Wigo würde es schön finden, wenn Roana mit nach Nauried gehen würde, denn er möge Roana sehr und würde gerne weiter mit ihr Kontakt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin erzählt den Helden, dass er sofort Roana aufgesucht habe und die beiden die Nacht miteinander verbrachten. Roana möchte auch mit Abdrushin zusammenleben und sie überlegen, vielleicht mit nach Nauried zu gehen und dort bei Egeil zu helfen. Roana könne kochen und Abdrushin die Verletzungen der angehenden Kämpfer versorgen. Sie kämen darauf, da Wigo sie gefragt habe, und da Roana Maart sehr vermissen werde, könne sie sich wenigstens noch um Wigo kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spät in der Nacht legen sich die Helden in ihren Zimmern schlafen und Henk hat einiges getrunken, da er mit jedem angestoßen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Nemieon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.08''') Augustus teilt Henk seinen Plan mit, [[Elora von Tressburg|Elora]] zu retten, und macht sich nachts allein auf den Weg. Octavia ist verärgert über Augustus' Aufbruch und Henk versucht zu beruhigen. Die Helden hören sich [[Ekky die Walfaust|Ekkys]] unglaubliche Geschichte an und fällen ein Urteil über die Piraten. Kenji spricht mit Meister Elion und drei Magister aus [[Sapos]] kommen zum Anwesen. Henk erhält eine Botschaft von Mestoph und Kenji sammelt in der Meditiert mit Meister Elion neue Kraft. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Nacht nach der Feier sucht Augustus heimlich Henk in seinem Zimmer auf und weckt ihn vorsichtig. Er teilt ihm mit, dass er am Hafen erfahren habe, dass in Tressburg ein merkwürdiges Schiff angekommen sei und das Ekklesium von einer Gruppe von gesuchten Leuten berichte, die zuvor als schwarze Kultisten beschuldigt worden seien. Die Gruppe habe in den nahegelegenen Geisterwald fliehen können, wo sie sich jetzt verstecken würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus entschuldigt sich bei Henk, ihn mit einer wütenden Octavia zurückzulassen, aber er müsse jetzt aufbrechen, um nach Elora zu suchen. Er sei sich absolut sicher und fühle in seinem Herzen, dass sie überlebt habe. Er versichert Henk, dass er sein Wort in Bezug auf Thyrna halten werde und Henk Octavia beruhigen solle, dass er zu seinem Wort stehe und er die Familie führen würde, wenn die Verbannung aufgehoben werde. Augustus bittet bei Henk um Verständnis, dass  er erst sein Versprechen an Elora erfüllen müsse, bevor er sein Wort an Octavia halten könne. Er sei sich sicher, rechtzeitig zurück zu sein, bevor eine Antwort aus Thyrna hier ankommen könne. Augustus geht davon aus, dass Henk Octavia die ganze Situation schon erklären kann und verspricht, schnell nachzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist alles andere als begeistert, kann Augustus aber auch verstehen. Trotzdem versucht Henk, ihn von seinem Plan abzubringen, doch Augustus macht ihn darauf aufmerksam, dass er ihn schon fesseln und einsperren müsse, um zu verhindern, dass er bei nächster Gelegenheit abhauen würde. Und falls jemand versuchen wolle, ihm zu folgen, würde er ihn vermutlich nicht mehr einholen, da Augustus ein hervorragender Reiter ist. Als Henk merkt, dass Augustus fest entschlossen ist, bittet er ihn, vorsichtig zu sein, und lässt ihn ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nächster Morgen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia am Morgen erwacht und ihr Zimmer verlässt, bemerkt sie eine Nachricht, die von außen an die Tür gelehnt ist:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Mach dir keine Sorgen, vor der Antwort aus Thyrna bin ich zurück. Sehen uns vermutlich in Sapos. &amp;lt;br/&amp;gt;Vale, Augustus. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus hat das beste Pferd aus dem Stall genommen und die Torwachen bestätigen seinen Ausritt in der Nacht. Bei einem gemeinsamen Frühstück im Speisesaal diskutiert sie mit den anderen über Augustus Verschwinden. Octavia ist wütend und Henk versucht, die Wogen etwas zu glätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Obloci davon erfährt, ist er verwundert und findet es verantwortungslos, seine Freunde im Stich zu lassen, um einer Frau hinterher zu reisen. Er fragt sich, wenn Augustus sich zum Wächter der Drachenträne erklärt habe, wie er sie schützen wolle, wenn er nicht bei ihr sei. Obloci kritisiert, dass Augustus ehrlos handle, da er nicht jedem sein Wort geben könne, weil man dann wohlmöglich keines mehr halten kann. Er weist noch darauf hin, dass man ja jetzt sehen könne, wohin das führe.  &lt;br /&gt;
Iustus ist eher enttäuscht und gesteht sich ein, dass Augustus anscheinend doch nicht so viel dazugelernt habe, wie er gehofft hatte. Auch Iustus findet, dass Augustus verantwortungslos handele, denn er verlässt für eine Frau seine Freunde, die vermutlich bei Kontakt mit dem Bund des Xul seine Hilfe auch gut gebrauchen könnten, und vernachlässige dadurch seine Pflicht und Verantwortung ihnen gegenüber.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basin kommt in den Speiseraum und bedauert, dass Augustus Octavia so ließe, obwohl er sich eigentlich um sie kümmern sollte. Dann informiert er die Helden nach dem Frühstück über die Ankunft einer Delegation des Kerkers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Urteil über Ekky'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerkermeister transportiert mit zwei Stadtwachen Ekky in einem Zellenwagen und stellt der Käfig mit dem angeketteten Ekky auf dem Hof vor dem Wachhaus ab. Als die Helden von der Terrasse zu ihm kommen, erklärt er ihnen, dass sich alle vier Piraten keiner Schuld bewusst seien, obwohl der Admiral ausgesagt habe, er sei entführt worden. Die Stadt werde jedes Urteil der Helden akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht Ekky an und der erzählt folgende Geschichte über das, was sich zugetragen hat:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hey Freunde, mich trifft keine Schuld! Wir konnten alle nichts dafür! Wirklich nicht! Es war [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]]! Er ist schuld an der ganzen Scheiße, Mann!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Glaubt ihr nicht? Tja, ich hab‘ über den alten Piraten ‘n Geheimnis rausgefunden, was alle seine unglaublichen Erfolge erklärt. Habt ihr euch denn noch nie gefragt, wie er euch auf Fuselfels dazu bringen konnte, ihm bei dem hinterhältigen Mord an Klingen-Bonny zu helfen?'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt fragend in die Runde)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Ha! Ich weiß es, denn ich habe es mit eigenen Augen gesehen!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Als Kaltfisch uns zu sich in die Kapitänskajüte eingeladen hat - mich, Plankenjockel, Qent, Taref und Iber – da hat er uns von seinem Plan erzählt, den Admiral zu entführen. Nee nee, hab‘ ich gesagt, das können wir doch nicht machen! Und als Kaltfisch dann bemerkte, dass die anderen auch dagegen waren, geschah das Unfassbare!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky reißt die Augen auf und Kenji bezweifelt stark Ekkys vehementen Einsatz gegen Kaltfischs Plan)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kaltfisch schrie laut auf,'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky schreit auf)&amp;lt;/small&amp;gt; ''griff sich an seinen zotteligen Bart'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht eine entsprechende Geste)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und ...'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt alle kurz an, bevor er weiterfährt)&amp;lt;/small&amp;gt; ''riss ihn sich von seinem Gesicht!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Darunter waren eklige Tentakel.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky imitiert diese mit seinen Fingern und reißt die Augen auf)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Seine Augen verschossen jetzt mit einem Mal rote Blitze auf alle von uns!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht dramatische Gesten mit den Fingern vor den Augen wie Strahlen und entsprechende Töne mit dem Mund)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Wir blieben wir angewurzelt stehen und konnten uns nicht bewegen. Wir hatten keine Chance gegen Kaltfischs Kräfte und wir hörten seine Stimme in unseren Köpfen, die uns befahl, den Admiral zu entführen und ihn zum Beiboot zu bringen.'' &amp;lt;small&amp;gt;( Alle blicken ihn ungläubig an, doch Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ja, ihr merkt es schon, Kaltfisch ist einer von diesen Gesichtslosen, ein Monster!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend in die Runde, doch die Helden schütteln die Köpfe)&amp;lt;/small&amp;gt; Wer hätte das gedacht, einfach unfassbar, oder? Ich würde es selbst nicht glauben, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, ist aber echt wahr!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich wollte das alles nicht machen und hab‘ mich so heftig dagegen gesträubt, dass ich durch den ganzen Druck in meinem Kopf krasses Nasenbluten gekriegt habe.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt alle kurz an und nickt dabei bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Aber ich konnte mich nicht gegen Kaltfisch wehren und musste ihm dann gehorchen, sonst wäre bestimmt noch mein Kopf geplatzt!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend in die Runde)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir haben dann alle gemacht, was Kaltfisch wollte - wir konnten ja auch überhaupt nicht anders!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky schaut verständnissuchend in die Runde, doch trifft nur auf harte Blicke)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Wir mussten den alten Bastard dann zur Nachbarinsel rudern, wo er ein richtiges Schiff versteckt hatte, dieses Schlitzohr. Dann haben Kaltfischs Augen wieder rumgeblitzt'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht wieder dramatische Gesten mit den Fingern und entsprechende Töne)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und er hat uns mit seinen Gedankenkräften den Befehl in den Kopf geblitzt, dass wir den Admiral gegen ein hohes Lösegeld ausliefern und das erbeutete Gold dann wieder zu ihm auf die Schatzinsel bringen müssen. Ich habe mich nochmal mit meiner ganzen Kraft gegen diesen fiesen Zwang gewehrt, aber Kaltfisch war einfach zu mächtig. Da hab‘ ich dann zwangsläufig getan, was er mir befohlen hat. Was sollt‘ ich denn machen, wenn mein Kopf nicht platzen soll.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt fragend in die Runde und schaut in zweifelnde Gesichter)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich hab‘ mich wie eine Marionette gefühlt, die von Kaltfisch gesteuert wird. Erst kurz vor dem Festland hat seine Kraft nachgelassen und ich konnte mich von seinem Bann befreien. Als ich die anderen zur Vernunft gekriegt hab, wollte ich den Admiral freilassen. Just dabei kommt dieses Patrouillenboot und stellt uns. Wir haben uns ohne Kampf ergeben, schließlich sind wir unschuldig! Was wird denn jetzt mit uns werden?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hakt zwischendurch schon immer ungläubig nach, doch Ekky beharrt stets auf seiner Version und erzählt seine Geschichte bis zum Ende. Die Helden machen ihm klar, dass sie sich mit diesen gesichtslosen gut auskennen und genau wissen, was sie können und auch was sie nicht können.  Henk schüttelt den Kopf und macht ihm dann klar, dass niemand seine Geschichte glaube, denn sie sei völlig an der Realität vorbeigeht. Ekky windet sich noch etwas, doch als er schließlich erkennt, dass seine Lüge durchschaut ist, gibt er beschämt zu, dass er eigentlich nur in Panik wegen Grett war und außerdem so doof, dass er Kaltfisch geglaubt habe, dass er durch die Entführung des Admirals reich und auf Fuselfels bekannt werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerkermeister erwartet das Urteil der Helden über die Piraten, und Octavia schlägt vor, sie auf einer einsamen Insel auszusetzen, so dass sie ihr Schicksal selbst in der Hand haben. Henk gefällt die Idee und er schlägt vor, Ekky und die anderen auf einer der Ghifunischen Inseln abzusetzen. Kenji fügt hinzu, dass man ihnen auch Proviant und Wasser mitgeben soll. Der Kerkermeister nickt und kehrt mit Ekky zum Kerker zurück, wo er dem Rat das Urteil der Helden verkünden will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Besuch des Areteischen Bruders'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erfährt von Basin, dass ein areteischer Bruder aus dem Monasterium im Atrium auf ihn warte. Er sei auf Oblocis Bitte hier und brächte eine neue Robe. Basin erwähnt noch, dass es derselbe Bruder sei, welcher schon die junge Mutter mit ihrem Kind begutachtet und abgeholt habe. Als Kenji das Atrium betritt, erkennt er Meister Elion, einer der wenigen Brüder, die Pyrrhon regelmäßig in der Einsiedelei besuchten und sich mit ihm austauschten. Kenji kennt ihn daher und erinnert sich an lange und intensive Gespräche zwischen Bruder Pyrrhon und Meister Elion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Elion erhebt sich von der Marmorbank und begrüßt Kenji. Er ihm eine neue Robe und erkundigt sich über sein Befinden nach der Reise zum Nebelschlund. Er möchte wissen, wie es Kenji gelungen ist, dort unten  - also quasi in der Unterwelt - seinen Glauben aufrecht zu halten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erklärte ihm, dass er dort unten noch mehr Zugang zu seinem eigenen Glauben gefunden habe, da er gelernt habe, dass selbst in den hoffnungslosen Tiefen der Dunkelheit das Licht einen erreichen kann. Dann deutet er sehr subtil an, dass der Zugang zum Licht in [[L'yreh]] ein anderer war, als Meister Elion vielleicht erwarten würde, denn tatsächlich haben die Gebete des Ekklesiums Kenji größere Dienste geleistet als die Hymnen des Areteischen Ordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Elion erzählt Kenji noch von Pyrrhon, den er stets als verbittert und einsam wahrgenommen habe. Da er ihm leid tat, habe er ihn oft besucht und versucht, ihn zu überreden, ins Monasterium zu den anderen Brüdern zu ziehen. Pyrrhon habe sich durch seine herausfordernde Einstellung gegenüber den Ordensregeln schon immer sehr von seinen Brüdern abgesondert und sei deshalb in die Einsiedelei gezogen. Meister Elion vertraut Kenji an, dass der Prior es damals etwas bedauert habe, dass durch Pyrrhons verschrobene Einstellung auch Kenji nur wenig Kontakt zum Orden bekomme. Denn dadurch habe Kenji auch nie die Brüderlichkeit erfahren können, welche zum Ordensleben gehöre und den Brüdern Stärke und Halt gebe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji verteidigt Pyrrhon etwas und signalisiert Elion, dass er durchaus Interesse an einer gemeinsamen Meditationserfahrung habe. Er deutete auch an, dass Pyrrhon ihm aufgrund fehlender Zeit vielleicht nicht mehr alles mitgeben konnte, was er gewollt habe und wichtig gewesen wäre, so dass Kenji darauf angewiesen war, alles selbst auf seinen Reisen zu erfahren. Meister Elion bietet Kenji schließlich an, mit ihm gemeinsam am Abend die Meditationen zu zelebrieren, was Kenji dankend annimmt. Sie verabreden sich zur Dämmerung in der Bibliothek, wo sie ungestört die heiligen Hymnen rezitieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magier aus Sapos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji Meister Elion verabschiedet hat, begegnet er Henk am Eingangstor. Dann bekommen sie mit, dass jemand am Tor um Einlass bittet und, nachdem die Wachen das Tor geöffnet haben, fahren drei Kutschen ein, aus welchen insgesamt 9 Arkanisten aus Sapos aussteigen, anscheinend drei Magister und sechs Gehilfen. Sie werden von Basin ins Atrium geführt, um dort zu warten, bis er die Hausherrin benachrichtigt hat.  Henk und Kenji folgen ihnen und die Magister halten Henk anscheinend für einen Bediensteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basin bringt die Magister zur Hausherrin und sie stellen sich vor. Die Magister Medicus Iatro Mendica, ein Alchemie-Experte für Heiltränke und -bandagen, und Magister Medicus Sinu Qeni, ein Arzt und Chirurg, wollen Gildon bei den Operationen und der Behandlung unterstützen. Magister Phonascus Daimhen Airmedon, ein Experte für arkane Felder, will Schutuhx untersuchen und seine Gefährlichkeit einstufen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden nachfragen, ob es etwas Besonderes aus Sapos zu berichten gibt, spricht Daimhen Airmedon mit ihnen und erklärt, dass es tatsächlich ungewöhnliche Vorfälle in Sapos gegeben habe, über die er aber nichts Genaues sagen dürfe, die aber die Stadt gefährden könnten. Er merkt aber an, dass ein Emphaustus während einer Debatte den dunklen Kult als Drahtzieher in Betracht gezogen habe. Der Rat habe selbst noch kein Ergebnis seiner Untersuchung vorliegen, könnte aber über die Hilfe der Helden froh sein. Daimhen merkt noch an, dass durch die andauernden Probleme mit dem Ekklesium in Sapos kein Sanktum mit Inquisitoren erlaubt sei, aber er denkt, dass Bruder Kenji als Teil der Heldengruppe akzeptiert werden würde. Er empfiehlt den Helden, sich in Sapos mit Emphaustus Velavil Zilathum in Verbindung zu setzen und mit ihm zu sprechen, wenn sie helfen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Besuch des Schneiders'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Perlheimer Schneidermeister Reinhold Starz kommt zum Anwesen und sucht Octavia auf. Sie zeigt ihm den Umhang von Ignus und bittet ihn um eine Analyse des Materials. Schneidermeister Starz stellt fest, dass der Stoff kein natürlicher Stoff sei, sondern eindeutig von einem Alchemisten hergestellt wurde. Er erzählt Octavia, dass er magische Stoffe bei Bedarf in der „Schneiderei Albon“ in Sapos bestellt, die spezialisiert sei auf Funktionskleidung von Arkanisten, um empfiehlt sie, wenn Octavia magische Kleidung kaufen möchte. Er bietet ihr sofort an,  alternativ auch etwas Spezielles anfertigen zu können, was Octavia dann nachträglich verzaubern lassen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia sucht sich aus den mitgebrachten Sachen feste Reisekleidung für die kalte Jahreszeit heraus und dankt dem Schneidermeister für seinen Besuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Elwenes Tratsch, Octavias Plan und Kenjis Meditation'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erfahren die Helden von Elwene, dass sie heute Morgen beim Bäcker gehört habe, dass die Familie der Schwester der Bäckerin über Nacht abgereist sei. Sie hätten ihre sieben Sachen zusammengepackt und seien auf ihren Pferden abgereist. Keiner könne sagen, wohin sie wollten, und niemand hätte von ihren Plänen gewusst. Die Leute würden rätseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kündigt Obloci an, dass sie vorhabe, die Gebeine ihrer Mutter aus Opploh zu holen, um sie in Thyrna im Familiengrab beizusetzen. Obloci besteht auf einer angemessenen Begleitung und möchte Octavia einige seiner Palatoren mitschicken. Doch Octavia legt großen Wert darauf, unauffällig zu reisen, und lehnt eine große Eskorte ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen begibt sich Kenji in die Bibliothek und trifft sich mit Meister Elion. Sie rezitieren die heiligen Hymnen und versenken sich in eine tiefe Meditation, in der sie den Schutzgöttern näher kommen und neue Kräfte sammeln. Für Kenji ist es lange her, das er gemeinsam mit einem Bruder die Hymnen gesungen hat, und er fühlt jetzt wieder die gleiche Kraft wie damals mit [[Pyrrhon von Derwydd|Pyrrhon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachricht von Mestoph''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk überlegt, wie er unauffällig Kontakt zur Gilde aufnehmen kann, um herauszufinden, wie Mestoph mit seinem Austritts-Brief umgegangen ist. Das Gasthaus „Zur Grünen Rast“ von Grifo böte sich dazu an und er plant, mit Wigo zusammen hinunterzugehen, um vielleicht mit Grifo sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sich dem Gasthaus nähert, sieht er einen Betrunkenen, welcher sich draußen aufhält und herumtorkelt. Er stürzt schließlich hin und liegt seitlich vom Gasthaus auf dem Weg. Als Henk mit Wigo vorbeikommt, bittet der Betrunkene Henk lallend um Hilfe beim Aufstehen und streckt ihm seine Hand entgegen. Henk beäugt ihn skeptisch, entdeckt aber keine Waffe. Der Typ ist offensichtlich unbewaffnet und Gewohnheitstrinker und jammert so erbärmlich, dass Henk schließlich seine Hand nimmt und ihm aufhilft. Beim Handkontakt hinterlässt ihm der Betrunkene einen zusammengerollten Zettel in der Hand und bedankt sich dann überschwänglich für die Hilfe, verbeugt sich wankend und torkelt zum Gasthaus zurück. Henk entfaltet etwas abseits unauffällig den Zettel und liest: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Austritt aufgeflogen!  Keine Wahl - Attentäter entsandt! Meide Kontakt &amp;amp; pass auf dich auf! ''“ &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;X = Geheimes Identifikations-Zeichen von Mestoph&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeichen von Mestoph ist nur Henk bekannt, die beiden Freunde haben es untereinander vereinbart, um sich immer ausweisen zu können. Henk geht mit Wigo den Weg weiter, am Gasthaus vorbei und schwenkt dann rechts ab, um über einen Umweg wieder zum Anwesen zurückzukehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Octavia noch am gleichen Abend von Mestophs Nachricht und informiert sie darüber, dass Attentäter auf ihn angesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Nemieon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.09''') Die Helden werden von Basin und Elwene sehr früh geweckt und bekommen ein ausgiebiges Frühstück serviert. Nach dem Frühstück werden sie von einer großen Gruppe vor den Ställen erwartet, denn alle haben sich dort versammelt, um sie zu verabschieden. Obwohl es frühster Morgengrauen und die Sonne noch nicht zu sehen ist, sind scheinbar alle aufgestanden und warten auf die Abreise der Helden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freigeister verabschieden sich als erstes – allen voran Gildon, Wodhi und Filgiz. Während Wodhi sehr emotional reagiert und Tränen in den Augen hat, bleibt Filgiz gewohnt trocken. Gildon hofft, dass er sie vielleicht noch in [[Sapos]] sehen werde und alle Freigeister ihnen für ihre Rettung unglaublich dankbar seien. Er betont, dass aller Freigeister tief in der Schuld der Helden stünden und er im Namen aller spreche, dass sie auf ewig bei ihnen etwas guthaben. Dann überreicht er Kenji stellvertretend für alle ein kleines Geschenk, bei welchem es sich um ein von Skjal geschnitztes Abbild des Elfenbeinturms aus [[Aretea]] handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wigo, Roana und Abdrushin verabschieden sich und wünschen viel Glück. Wigo umarmt alle und weint, als er sich von Henk verabschiedet, versucht dies aber zu verheimlichen, da er nicht schwach wirken will. Abdrushin umarmt Kenji und beschwört ihn, ihm sofort eine Nachricht nach Nauried zu schicken, sobald etwas wegen dem Dingir geschehe, da er dann sofort aufbrechen und zu ihm eilen werde, wenn es Probleme gebe. Er betont, dass er sich immer noch sehr schuldig fühle und unbedingt helfen wolle. Dann gibt er Henk respektvoll die Hand und von Octavia verabschiedet er sich mit einer Verbeugung, um sie nicht berühren zu müssen. Roana sagt, dass sie auf Wigo und Abdrushin aufpassen werde und sich darum kümmere, dass dieser „Egeil“ und seine Männer endlich mal was Gescheites zu Essen auf den Tisch bekommen werden. Sie habe vor, sie mit ihrer guten Küche so stark zu machen, dass diese nicht anders könnten, als den dunklen Kult endlich zu vernichten. Lachend umarmt sie alle und versteckt ihre Tränen, im Gegensatz zu Wigo, dabei nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elwene und Basin verabschieden sich dann als nächstes und wünschen Octavia, dass sie in Opploh mit ihrem Vorhaben erfolgreich sein werde. Sie weisen sie aber darauf hin, dass sie sich emotional dabei nicht übernehmen solle. Außerdem sind sie enttäuscht, dass Augustus seine Schwester bei dieser schweren Familienangelegenheit nicht unterstützt, doch auch sie wünschen sich sehr, dass die Mutter endlich nach Thyrna gelange, damit sie neben ihrem Mann ruhen könne. Beim Abschied umarmen Basin und Elwene nur Octavia, wobei Elwene Octavia fast nicht mehr loslassen will, da diese für sie wie eine eigene Tochter war. Den anderen geben sie dann respektvoll die Hand und bitten sie, auf Octavia aufzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend kommt Obloci mit seinem Schwiegersohn Titus Varianus. Obloci vermeldet, dass er nun wieder die Verantwortung für die Bibliothek und das Anwesen übernehmen und alles im Sinne von Octavia weiterführen werde. Obloci verspricht, auch die Freigeister zu unterstützen und sich zu bemühen, dass man die „Kreatur“ im Keller schnellstmöglich nach Sapos abtransportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Palatoren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stellt Obloci noch zwei Palatoren vor: Sevarian Castorius und Tenus Varianus. Die beiden wirken wie gestählte und knallharte Soldaten, die jedoch weitestgehend in zivil und sehr unauffällig gekleidet sind, so dass sie in Barthavion nicht auffallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sevarian Castorius wirkt etwas älter (vielleicht Ende 30) und erfahrener und hat eine Narbe an der Stirn. Er ist sehr durchtrainiert, hat fast weißblonde Haare, steingraue Augen und einen sehr ernsten und erfahrenen Blick, als hätte er schon viel gesehen. Tenus Varianus wirkt etwas jünger (vielleicht Anfang 30) und ist nicht ganz so durchtrainiert, aber dafür sehr athletisch schlank. Er ist dunkelblond, fast asch-schwarz, hat stechend hellblaue Augen und wirkt sehr aufmerksam, als würde ihm kein Detail in seiner Umgebung entgehen. Die beiden Palatoren grüßen die Helden, verneigen sich respektvoll und Castorius sagt zu Octavia, dass es ihnen eine Ehre sei, einer Nachfahrin des großen Cygnus dienen zu dürfen, da alle Palatoren diesen bis heute als ihren ersten Apex Palatorum sehr verehren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci fügt hinzu, dass sie zu seinen besten Männern gehören, die ihm als Gesandter (Orator Dracian) vom Kaiser persönlich als Leibgarden überstellt wurden. Sie sollen bei der Bergung der Mutter helfen und die Überreste zurück nach Perlheim bringen, wo Obloci sie sofort mit dem Schiff nach Thyrna schicken werde. Obloci wünscht dann allen viel Glück und umarmt Octavia zum Abschied und bittet sie, auf sich aufzupassen. Den anderen gibt er die Hand und wünscht allen viel Glück. Dann weist er darauf hin, dass die Pferde bereits startklar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind drei gute, markadische Reitpferde, welche für die Helden ausgesucht wurden. Diese Rasse gilt als die robusteste, aber trotzdem noch schnellste und beweglichste, weshalb sie die optimalen Kriegspferde aus den weiten Graslandschaften von Markadis sind, welches berühmt für seine ausdauernden Pferde ist. Octavia kennt sogar noch ihre Namen von früher, da sie schon lange zu den Wachtruppen des Anwesens gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias Pferd heißt Aureus und ist ein gold-hellbraunes Tier, das etwas kleiner, aber sehr agil ist. Kenji bekommt einen etwas gemütlicheren Schimmel namens Seren und Henk bekommt einen Rappen namens Ferox, der sehr wild wirkt, aber letztendlich sehr friedlich ist. Alle Pferde sind perfekt ausgebildet und mit Gepäck bestückt, d.h. jedes hat ein Zelt dabei, Kochgeschirr und Decken. Auch ein dickes Bündel Proviant ist dabei, welches auch aus Getreide besteht, so dass man sich selbst ein Brot etc. daraus kochen kann (also eine Art militärischer Proviant, so wie es die Signäre bekommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Palator Castorius vereinbart mit den Helden und Iustus, dass diese auf dem Weg stets zusammenbleiben und er die Vorhut und Palator Varianus die Nachhut übernehmen werden. Als die Helden dann abreisen, stellen sich alle auf und beobachten winkend, wie sie das Anwesen verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erste Wegstrecke'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist beim Aufbruch noch dunkel und langsam dämmert ein kalter Tag mit leichtem Nieselregen, der aber aufhört, sobald die Sonne aufgeht. Die Helden reiten durch Heidelandschaft, die sehr karg und typisch für die Region von Perlheim ist. Nur vereinzelt stehen Bäume am Weg oder in der Landschaft.  Die Gegend ist leicht hügelig und im Norden, also im Rücken, kann man von den erhöhten Wegstrecken immer mal wieder das Meer sehen, dass sich schließlich immer mehr entfernt. Beim Anblick kommen nochmal Gedanken an ihre Seefahrt und L’yreh hoch und jeder ist froh, erstmal vom Meer fortzukommen. Außerdem machen sich die Helden Gedanken darüber, wohin wohl die Menschen gegangen sind, welche so Plötzlich ihre Heimat verlassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten sieht man von den Kuppen der erhöhten Wegstrecken die reichen Felder der Goldebenen, die jedoch inzwischen alle abgeerntet sind. Es sind kleine, unregelmäßige Felder, mit zahllosen Schonungshecken und Trampelpfaden dazwischen und das alles ergibt von oben ein idyllisches, wenn auch leicht chaotisches Bild. Man sieht überall, wie die Hirten ihre Schafe im Morgengrauen auf die Wiesen treiben und hört sie überall blöken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img palatoren.png|miniatur|rechts|Die Palatoren Tenus Varianus und Sevarian Castorius (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Für Octavia oder Henk ist das Reiten kein Problem, doch für Kenji stellt auch dies eine Herausforderung dar, welche allerdings durch das hervorragend ausgebildete Pferd erleichtert wird. Die Palatoren sind bestens im Reiten ausgebildet und erweisen sich gleich als absolute Profis. Castorius reitet als Vorreiter einige Dutzend Meter vor der Reisegruppe und dient als Aufklärer und Frühwarnsystem. Er sucht die Straße auf Gefahren, Hinterhalte oder Straßenräuber ab und würde die Gruppe rechtzeitig warnen. Varianus reitet als Nachhut einige Dutzend Meter hinter der Reisegruppe und sichert den Rückzugsweg bzw. schützt vor Angriffen von hinten, die auf unwegsamem Gelände oder bei Überraschungsangriffen von Banditen häufig waren. Er überwacht gleichzeitig auch, ob jemand zurückfällt oder die Gruppe unbemerkt verfolgt wird. Varianus schließt die Formation ab und hält die Gruppe im Blick, um schnell eingreifen zu können, falls die Reisenden verlangsamen oder in Bedrängnis geraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch gibt es immer mal wieder kurze Regenschauer, die nicht lange anhalten, dafür aber heftig sind und die Reise verlangsamen. Ansonsten ist es dazwischen auch trocken und nach einigen Stunden schmerzt vor allem Kenji der Hintern und auch Octavia und Henk sind solche langen Strecken nicht mehr gewöhnt. Deshalb machen sie eine Rast und unterhalten sich mit Iustus über Sapos, der sich schon auf die große Bibliothek und den Austausch mit den Kollegen dort freut. Henk spricht die Attentäter an, welche hinter ihm her sind, und macht sich vor allem Sorgen über den Zustand der Gilde. Da es Mestoph anscheinend nicht gelungen ist, den Brief von Henk geheim zu halten, ist das für Henk ein beunruhigendes Zeichen, dass etwas in der Gilde vor sich geht und Mestoph nicht mehr die vollständige Kontrolle hat. Desweiteren sind sich die Helden darüber einig, dass der Dunkle Kult schon über ihre Rückkehr informiert sei, da Reverons Leute bereits nach Barthavion zurückgekehrt sind und ein Kontaktabbruch zu Sabaoth Immortalis somit kein gutes Zeichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Palatoren unterhält sich niemand, aber man kann hören, wie diese Iustus in einem Gespräch mit Phylax ansprechen. Iustus erwähnt danach gegenüber den Helden, dass es sich bei den Palatoren um die besten Männer im ganzen Heer handelt und das es eine ganz besondere Ehre für einen Signär ist, in ihre elitären Reihen aufgenommen zu werden. Er berichtet, dass er selbst schon mehrmals mit diesen zusammengearbeitet habe, da Kriegsarkanisten wie er häufig von Palatoren bei wichtigen und riskanten Einsätzen beschützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reisegruppe und Beobachtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder aufbrechen wollen, wird ihnen bewusst, dass insgesamt sehr wenig Leute auf den Straßen unterwegs sind und sie die Gegend belebter in Erinnerung haben. Sie haben noch nicht viel Strecke hinter sich gebracht, als die Vorhut Castorius auf einer Hügelkuppe anhält und nach vorne späht. Die anderen schließen auf und erblicken auf dem Weg eine Reisegruppe, die aus drei erwachsenen Männern und zwei jüngeren mit einem beladenen Karren mit Steinen besteht. Auch sie haben die Helden schon entdeckt und werden langsamer. Ihre Körpersprache verrät, dass sie ängstlich und unsicher wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nähern sich ihnen und werden von den Männern etwas skeptisch beäugt. Henk spricht sie darauf an, dass wenig los ist auf den Straßen, und erhält als Antwort, dass es gefährliche Zeiten sind und man nie weiß, wer einem auf der Straße so begegnet. Als Henk fragt, welche Gefahren auf den Straßen lauern, erfährt er, dass seit der Seuche in [[Freywall]] könnten überall auch Wiedergänger ihr Unwesen treiben. Henk stellt sich als Alrik vor und erfährt von dem Mann, der sich Harks nennt, dass sein Nachbar selbst jemanden kennengelernt habe, der jemanden kannte, der mal einem Wiedergänger begegnet sei. Harks erzählt Henk, dass man auch sonst nur noch seltsame Dinge höre und die Leute munkeln, dass die Schwarzen Jahre zurückkommen könnten, weshalb  auch kaum noch jemand reise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt nach ihrer Herkunft und dem Reiseziel und erfährt, dass sie eine Steinlieferung von Ivenbau nach Perlheim befördern und der Kunde sehr gut zahle, sonst würden sie die Gefahren des Wegs nicht auf sich nehmen. Henk fragt nach Personen, die verschwunden seien, und Harks erinnert sich an eine Familie aus Ivenbau, die über Nacht abgereist sei. Er wünscht dann eine gute Reise und der Wagen setzt sich wieder in Bewegung. Bevor die Helden weiterreisen, erwähnt Castorius, falls es zu einem Kontakt mit Wiedergänger kommen sollte, dass er bereits Erfahrung damit habe. Die Nemorer würden ebenfalls und im Rahmen Im Kriegseinsatz gegen die Nemorer, die düstere Rituale abhalten, musste er einmal gegen wiedererweckte Kameraden kämpfen, die von einem nemorischen Nekromanten beschworen wurden. Dann setzt sich die Gruppe wieder in Bewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag wird die Bewaldung etwas dichter und am Weg stehen immer wieder kleine Baumgrüppchen. Kenji denkt noch an die Reisenden und blickt sich um, als er hinter einem entfernteren Gebüsch etwas wahrnimmt, was plötzlich in die entgegengesetzte Richtung, aus der die Helden kamen, wegläuft und hinter mehreren Büschen verschwindet. Kenji ist sich sicher, dass dies definitiv kein Tier war, sondern sich wie ein Mensch bewegte. Er bemerkt, dass auch die Nachhut Varianus etwas bemerkt hat und, als Kenji ihn darauf anspricht, bestätigt der Palator ihm seine Beobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet sofort Henk und Octavia davon und sie spekulieren gemeinsam, ob es sich um einen Späher des dunklen Kultes oder um einen Attentäter handeln könnte, der ihnen folgt. Iustus bedauert, dass sein Arkaner Blick leider nicht in eine solche Entfernung reicht, so dass er nicht weiterhelfen kann. Die Gruppe reist weiter und die Palatoren wollen jetzt noch aufmerksamer sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der verschwundene Gastwirt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen frühen Mittag meldet die Vorhut Castorius einen Fährübergang über den Fluss Linsach und zwei Einheimische an einem Steg und einer in dem Fährboot. Die Helden reiten weiter darauf zu und als sie an der Fähre ankommen, werden sie plötzlich von dem jüngeren Mann am Steg angesprochen. Er hält die Helden sehr höflich an und sagt, dass er mit ihnen reden müsse, da sie wie anständige Leute ansähen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt, was denn los sei, und der junge Mann erzählt, dass sie nicht ins Ferja-Gasthaus gehen sollen, da dieses von einer Gruppe von Räubern übernommen wurde. Er stellt sich als Garrick vor, war der Knecht des Gasthauses und wurde von dort vertrieben. Weiter berichtet er, dass der Stallbursche Aidan  bereits mit einem kleinen Boot nach Perlheim gefahren sei, um Hilfe zu holen. Da aber immer noch die Küsten von unbekannten Monstern angegriffen würden, fürchten sie, dass es noch dauert, bis Hilfe kommen werde. Garrick ist deshalb hier geblieben, um Reisende zu warnen, damit sie nicht ins Gasthaus gehen und dort ausgeraubt werden. Als Henk sich nach den Räubern erkundigt, wird er gewarnt, da sie gefährlich seien und einer von ihnen sogar zaubern könne. Auf Nachfrage erfährt Henk, dass der Räuber dies zumindest gesagt und damit gedroht habe, einen Dämon oder Schlimmeres zu beschwören, wenn man sich gegen sie wehren würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Garrick steht eine ältere Frau, die sich als Maevia vorstellt und ganz aufgelöst zu weinen beginnt. Sie informiert die Helden tiefbetroffen davon, dass Rina, die Schankmaid noch im Gasthaus sei und vermutlich gerade von den Räubern vergewaltigt werde. Maevia erwähnt noch, dass all dies nur geschehen konnte, da der Wirt Drocun mit seiner Familie plötzlich über Nacht abgereist sei und das Gasthaus sich selbst überlassen habe. Die Helden horchen auf und Henk erfährt von Maevia, dass die Wirtsfamilie niemanden etwas gesagt habe, sich aber schon seit Wochen seltsam benähmen, denn zuerst wären sie unglaublich verängstigt wegen der Warnung des Zwergenkönigs gewesen und hätten befürchtet, dass die Schwarzen Jahre zurückkämen. Doch dann habe sich ihre Laune schlagartig geändert, nachdem sie mit einem seltsamen Gast geredet hätten, der einige Tage geblieben sei. Henk wurde hellhörig und fragte nach Namen und Aussehen, doch an beides erinnert sie sich nicht mehr, aber der Name stehe im Gästebuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk will wissen, wie das abgelaufen ist, und Maevia berichtet, dass Drocun mit seiner Familie  jeden Abend mit diesem Fremden in ihren privaten Räumen zusammengesessen und lange und geheim wirkende Gespräche geführt hätten. Danach wirkten sie seltsam optimistisch, beinahe euphorisch, als habe dieser Gast ihnen die gesamte Angst genommen und sie mit Hoffnung erfüllt. Maevia erinnert sich, dass Drocun plötzlich auch betonte, dass alles gut werde und sie keine Angst mehr vor dem dunklen Kult hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte wissen, wie es dann weitergegangen ist, und erfährt, dass die Familie dann vor 2 Tagen morgens plötzlich spurlos verschwand. Maevia berichtet, dass sie ihre wichtigsten Sachen und auch das gesamte Geld des Gasthauses mitgenommen hätte, weshalb auch einige Arbeiter – vor allem auch die beiden hartgesottenen Wächter des Gasthauses - am nächsten Tag gingen, da sie schon mehrmals von Leuten hörten, die über Nacht verschwanden und nie wieder kamen. Sie hätten es alle sehr unheimlich gefunden und seien nach Perlheim weiter gezogen, weshalb sie nur noch zu zehnt im Gasthaus waren, als die Räuber kamen. Diese seien ihnen an Anzahl überlegen gewesen und hätten alle Waffen getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Garrick berichtet, dass die Räuberbande ihre Chance gewittert und bemerkt hätte, dass das Gasthaus schutzlos und herrenlos sei. Die Knechte, die letzten Arbeiter, die Amme sowie den Stalljungen hätten sie auf die Straße gesetzt, während sie die Schankmaid Rina bei sich behielten.  Der Stalljunge sei mit zwei Knechten nach Perlheim, um Hilfe zu holen, und der Rest von ihnen halte sich ansonsten teilweise im Dorf auf und beobachte das Geschehen. Drei von ihnen würden die Reisenden auf der anderen Flussseite warnen. Garrick erzählt, dass die Räuber auch versucht hätten, die Leute in der Siedlung auszurauben, aber sie hätten schnell bemerkt, dass von diesen nichts zu holen sei, und hätten sich dann im Gasthaus verschanzt. Garrick beschreibt den Anführer der Räuber als große und dick und ein anderer habe einen seltsamen Stab mit Knochen und getrockneten Kröten daran und behaupte, zaubern zu können. Die anderen Räuber beschreibt er einfach als ungehobeltes Nemorer-Pack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bespricht sich mit den anderen und sie kommen überein, im Gasthaus nach dem Rechten zu sehen. Als er wieder zum Steg kommt, um alles zu besprechen, wendet sich die alte Maevia an ihn, denn ihr ist noch ein unheimliches Erlebnis mit dem kleinen Sohn Corm der Wirtsfamilie eingefallen. Sie war die Amme des Kleinen, der ein seltsames Bild in die Innenseite seines Schrankes gemalt habe. Als sie dies bemerkte, habe er die Schranktür schnell zugeschlagen und gesagt, dass das Bild geheim sei und ihre Retter zeigen würde, die er im Traum gesehen habe. Außerdem würden sie diese bald endlich auch sehen, wenn sie bei ihnen seien. Die Amme habe dies zwar seltsam gefunden, aber nicht weiter nachgefragt, da Kinder häufig ihre Geheimnisse und Spielchen hätten. Als dann aber die Familie am nächsten Tag verschwunden sei, habe sie seitdem durchgängig an dieses merkwürdige Bild denken müssen, welches drei sehr seltsame Figuren zeige, die die Amme aber nur zu kurz habe sehen können, um sie zu beschreiben. Maevia bitte die Helden direkt um Hilfe, da sie es nicht ertragen könne, dass die Schankmaid gerade den Räubern ausgeliefert sei, und Henk beruhigt sie und verspricht ihr, dass sie sich das Gasthaus einmal ansehen und der Schankmais d helfen werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Boot sitzt ein sehr alter Fährmann, der nuschelt, dass er bei einer so großen Gruppe zweimal fahren müsse. Die Helden beraten sich mit den Palatoren und beschließen, dass zuerst die Helden gemeinsam mit Castorius und zwei Pferden übersetzen und danach dann Iustus mit Varianus und den restlichen vier Pferden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bemerkt, dass der Alte  im Boot er ständig monoton und resigniert murmelt, dass Barthavion vor die Hunde gehe, seitdem der Krieg gegen die Thyrner wieder losgegangen sei. Fast 20 Jahre wäre Ruhe und nun kämen mit den Thyrnern auch die Schwarzen Jahre zurück. Dies sei bestimmt kein Zufall. Dabei starrt er Octavia und Custorius bei den Pferden an und Kenji ist sich ziemlich sicher, dass der Alte sie als Thyrner erkennt und seine Worte scheinbar eine subtile Provokation darstellen, die allerdings von niemandem außer Kenji wahrgenommen werden. Anscheinend will der Alte auch keinen direkten Ärger, sondern kann seinen Widerwillen gegen die Thyrner nur nicht unterdrücken, welcher sich in dieser passiv-aggressiven Art und Weise Luft macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit Custorius die Fähre verlassen haben und diese wieder übersetzt, hören sie deutlich, dass der Alte ins Wasser spuckt und nur Kenji ist bewusst, dass diese Geste den Thyrnern gewidmet ist und ein verstecktes Zeichen von Antipathie darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurückeroberung des Gasthauses'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden können einfach ins Dorf, denn das Tor ist geöffnet. Die letzten Leute haben sich in den Hütten verbarrikadiert, doch Henk fällt auf, dass jemand zwischen den Häusern herumschleicht und sich nur mäßig geschickt anstellt. Während die Helden über den Platz zu den Wagen gehen, wo die Bewegung bemerkt wurde, schleicht sich Varianus hinter den Häusern her, um dem Versteckten den Fluchtweg abzuschneiden. Schließlich stellen sie ihn und finden heraus, dass  es der Koch Bartok ist, der sehr verunsichert wirkt, als die Helden ihn ansprechen. Als er jedoch Kenjis Robe unter dem Mantel sieht, atmet er auf und fragt diesen vorsichtig, ob sie im Namen der Spea gekommen seien. Kenji beruhigt ihn und Bartok berichtet, dass alle Räuber im Haus seien und sich betränken. Schon mehr mal habe er die arme Rina schreien gehört, und er bittet die Helden, ihr zu helfen. Henk fragt ihn, wie man in das Gasthaus gelangen kann, und Bartok erklärt, dass die Eingangstür von innen mit einem dicken, schweren Balken verriegelt ist. Henk ist bewusst, dass in solchen Fällen das Knacken unmöglich ist. Bartok erwähnt, dass man jedoch durch die Kellertür hinein könne, da diese von innen nur durch einen Vorschieberiegel gesichert sei. Alternativ könne man sich auch durch eins der Fenster zwängen, nachdem man einen der Fensterläden aus Holz geöffnet bekäme, welche aber von innen verriegelt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschließt, gemeinsam mit Varianus ums Haus zu schleichen und die Lage auszuspähen. Man hört die Räuber bereits von draußen, da diese sturzbetrunken sind und die letzten Biervorräte des Gasthauses getrunken haben. Henk späht durch einen schmalen Spalt an der Südseite und kann drei betrunkene Räuber im Schankraum erkennen. Außerdem sieht er auf einem Tisch die Spitze eines Stabes, an dem Knochen und getrocknete Kröten baumeln. Henk hört auch die verzweifelten Schreie einer jungen Frau, sie scheinen aus dem oberen Stockwerk zu kommen. Die Kellertür lässt sich vermutlich gut öffnen und bietet die Möglichkeit, hineinzukommen. Henk kehrt zu den anderen zurück und erfährt von Bartok, dass im Keller direkt auf der rechten Seite eine Leiter nach oben in die Küche führe. Von dort käme man in den Schankraum, aber auch über eine weitere Treppe in die Privaträume des Wirtes in der oberen Etage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bemerkt, dass er mit seiner arkanen Sicht nichts Magisches in dem Gasthaus entdecket habe, aber aufgrund der dicke der Wände seine Wahrnehmung auch getrübt sein könne oder die magische Macht durch Zauber verborgen werde. Er erläutert, dass ein schwarzer Ritualist einen starken Fokus bräuchte, um einen Dämon zu beschwören, falls es sich jedoch um einen Geanisten handeln sollte, so könne er dessen Magie nicht magisch wahrnehmen, wobei diese keine Dämonen beschwören können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, dass sie alle gemeinsam durch die Kellertür in das Gasthaus gehen und dann Henk allein nach oben schleicht, um die Schankmaid zu befreien. Die anderen wollen Henk einen kleinen Vorsprung geben und nach einer kurzen Weile die Räuber überwältigen, wobei Iustus sich darauf vorbereitet, den ersten Zauber des Nekromanten zu unterbrechen. Außerdem entscheiden sie, dass die Räuber bei der Überwältigung getötet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schleichen alle zur Kellertür, Henk knackt sie ohne Probleme und sie gelangen in den Keller, wo eine Leiter sie in die Küche führt. Henk geht vor, erspäht die Lage und findet die Küche ohne Räuber vor. Aus der Küchentür heraus sieht man einen Schurken vor der großen Feuerstelle auf einem Schemel sitzen und dösen. Henk schleicht die Treppe hinauf und die anderen warten noch einen Moment, bevor sie losschlagen.&lt;br /&gt;
[[Datei: Map ferja gasthaus oben.png|miniatur|rechts|Die obere Etage des Gasthauses in Ferja]]&lt;br /&gt;
Henk gelangt in die Privaträume des Gastwirtes und findet darin keinen Räuber. Er entdeckt eine Tür, welche auf einen Flur zu den Gästezimmern führt, und nimmt unterdrücktes Stöhnen aus einem der Zimmer wahr. Ein Schnarchen ist zudem aus dem Gemeinschaftsschlafraum zu hören. Er öffnet die Tür des Einzelzimmers und erwischt einen dicklichen Räuber, der gerade die Schankmaid vergewaltigt und ihr den Mund zuhält. Er schreit laut &amp;lt;big&amp;gt;„''Noch nicht!''“&amp;lt;/big&amp;gt;, als Henk die Tür öffnet, wendet sich dann um und schleudert die Schankmaid zur Seite, als er Henk entdeckt. Schnell langt er nach seinem Säbel, welcher auf dem Bett liegt, und holt zum Hieb gegen Henk aus. Doch Henk ist längst an ihm dran und stößt ihm zwei Dolche in den Bauch. Schwerstverletzt stürzt der Nemorer und verblutet neben dem Bett, während Henk die Schankmaid Rina versucht, zu beruhigen. &lt;br /&gt;
[[Datei: Map ferja gasthaus unten.png|miniatur|links|Die untere Etage des Gasthauses in Ferja]]&lt;br /&gt;
Währenddessen schlagen auch die anderen zu und der erste Angriff wird von Varianus durchgeführt. Er schleicht mit flinken Schritten hinter den dösenden Räuber, schneidet still dessen Kehle durch und lässt den Leichnam still zu Boden gleiten. Die anderen Räuber, welche Henk schon erspäht hat, trinken in der Hauptschankstube beim Haupteingang und man kann sie durch einen Durchgang sehen. Als die beiden Palatoren gefolgt von Octavia, Kenji und Iustus dorthin gehen, werden sie entdeckt und ein Räuber schlägt Alarm und verschwindet dann aus dem Blickfeld. Plötzlich springt der Nekromant mit seinem Stab in den Durchgang. Seine Haare stehen zu Berge und er trägt eine Stola mit unheiligen Zeichen um den Hals. Er ist mit Knochen geschmückt und verflucht die Helden im Namen von Dimoria. Dann spricht er einige Zauberworte, während bereits Castorius unbeeindruckt auf ihn zustürmt. Kenji stutzt, denn die Zauberworte klingen nicht nach dem Cantus Abyssum und auch sonst seltsam. Auch Octavia und Iustus verspüren keine Wirkung und der Magus fragt verwirrt: &amp;lt;big&amp;gt;„''Was soll das?''“&amp;lt;/big&amp;gt;, denn er kann kein Wirken von Magie feststellen. In dem Moment, wo Castorius  zuschlägt, weicht der Nekromant vor Schreck glücklich nach hinten aus, so dass nur sein Stab zerschlagen wird. Augenblicklich hebt er seine Hände und schreit: &amp;lt;big&amp;gt;„''Ich geb‘ auf! Ein Missverständnis!''“&amp;lt;/big&amp;gt; Octavia ist verwundert und ruft den Palatoren zu, dass sie die Räuber nur festnehmen  und nicht töten sollen, und sie überwältigen die Nemorer und den vermeintlichen Nekromanten sehr schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat Rina eine Decke gegeben und schleicht jetzt in den Gemeinschaftsraum, aus dem das Schnarchen kommt. Er tötet den betrunkenen Schläfer mit dem Kotzfleck vor dem Bett schnell und leise und eilt dann die Treppe hinab, um den anderen zu helfen. Als er blutverschmiert hinunterkommt, sieht er Iustus, Kenji und Octavia gemeinsam vor dem Tresen stehen und verwundert die Köpfe schüttelnd. Die Palatoren überwältigen im Nebenraum die nemorischen Räuber und Henk fragt seine Freunde, was denn passiert sei. Sie berichten ihm von dem seltsamen Nekromanten und wollen ihn gemeinsam befragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Nekromant“ stellt sich als Kerrak vor und erzählt, dass er ein Schauspieler aus Hallstadt sei, den die Räuber unter der Führung von Vargus Blutbann gezwungen haben, für sie einen Nekromanten zu spielen. Dann fragt er die Helden, wie ihnen seine schauspielerische Darbietung gefallen habe und ob sie sich denn gar nicht gefürchtet hätten. Ungläubig betrachten die Helden mit ihrer Menschenkenntnis den Schauspieler genau, doch Kerrak scheint nicht zu lügen. Verneinend und kopfschüttelnd wollen die Helden wissen, wieso er einen Nekromanten mimt. Kerrak legt dar, dass es seit der Warnung vor dem dunklen Kult ausreiche, den Leuten zu sagen, dass sie mit Furcht verflucht werden, um sie in die Flucht zu treiben, obwohl er sie ja nur belüge. Er legt großen Wert darauf, festzustellen, dass er selbst niemals jemanden getötet oder vergewaltigt habe und so ein Verhalten auch nicht gut heiße. Aber da er sich aber gegen die starken Nemorer nicht zur Wehr setzen könne, habe er das Spielchen wohl oder übel mitspielen müssen. Kerrak identifiziert die gefangenen Räuber als Blutbanns Männer Rauder, Eigar, Askol und Haric aus Kratara, und erkennt schließlich die berühmten Helden, da sie sich untereinander auch mit ihren echten Namen angesprochen haben. Da Kerrak ununterbrochen weiterredet, knebelt ihn Henk, um etwas Ruhe zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img ferja gästebuch.png|miniatur|links|Die Seite aus dem Gästebuch]]&lt;br /&gt;
Die Helden ärgern sich, denn sie wollten vermeiden, erkannt zu werden. So beschließen sie, die Gefangenen gefesselt im Schankraum zu lassen und erstmal das Gasthaus nach dem Gästebuch und der Kinderzeichnung zu durchsuchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img schrankbild ferja.png|miniatur|rechts|Die Zeichnung auf der Innenseite des Schrankes]]&lt;br /&gt;
Oben im Kinderzimmer finden die Helden im Schrank eine verstörende Zeichnung, über deren Bedeutung sie lange rätseln. Es soll die Retter der Familie darstellen, eine gekrönte Person mit zwei kleineren an den Händen, einem hageren Jungen und einem struppigen Mädchen. Der Mann und der Junge haben ein beängstigendes Lächeln auf den Lippen, das Mädchen ist absolut schwarz im Gesicht. Octavia schwärzt schließlich das verstörende Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert gehen die Helden wieder hinab und suchen am Tresen nach dem Gästebuch. Auf der Seite des letzten Monats entdecken sie den Namen „Zaladhar“, der ihnen bereits aus der Notiz von Sabaoth bekannt ist. Damit ist der unbekannte Mann, der mit der Familie gesprochen hat, ein hohes Mitglied des Dunkeln Kultes. Dann beraten die Helden, was sie mit den Gefangenen machen sollen und da Kerrak sie erkannt hat, besteht Henk darauf, dass er mitgenommen wird, um sie nicht verraten zu können. Die anderen sollen im Keller eingesperrt werden, damit die Wache aus Perlheim sie mitnehmen kann. Also soll der gefesselte und genebelte Kerrak an einem Seil mitgeführt werden, wenn die Helden aufbrechen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img kerrak.png|miniatur|rechts|Der gefesselte Kerrak hinter Henks Pferd]]&lt;br /&gt;
Die Palatoren haben dem Knecht Garrick und der Amme Bescheid gegeben und sie kommen zurück ins Gasthaus und Maevia kümmert sich um die verstörte Rina. Sie danken den Helden und sagen, dass sie dafür sorgen würden, dass man auch in Perlheim von ihrer Heldentat hört. Doch die Helden verraten nicht ihre Namen und Henk wimmelt sie ab, dass es nicht der Rede wert sei und sie ja auch aus Perlheim seien. Sie laden die Helden ein, über Nacht ihre Gäste zu sein, auch wenn sie darauf hinweisen, dass sie keine Vorräte mehr haben und es vermutlich auch nicht sauber sei. Da es jedoch erst früh am Nachmittag ist, lehnen die Helden höflich und dankend ab, da sie bis zum Abend noch ein ganzes Stück Strecke schaffen wollen. Garrick empfiehlt ihnen einen Rastplatz am Rand des Waldes, den sie vor der Nacht erreichen können. Dankend verabschieden sich die Helden und verlassen Ferja mit Kerrak im Schlepptau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.10''') Als die Helden vom Gasthaus [[Ferja]] aufbrechen, fängt es leicht an zu regnen und die Reise wird etwas ungemütlich. In der Region südlich des Flusses Linsach hört die Heidelandschaft auf und es erstreckt sich eine sanfte Hügellandschaft mit lichten Wäldern und felsigen Boden, der an manchen Stellen sehr karg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak, der immer noch genebelt ist und hinter Henks Pferd gebunden ist, jammert vor sich hin und trottet hinter den Pferden hinterher. Doch nach noch nicht zwei Stunden bricht er zusammen und wird ein Stück mitgeschleift, bis Henk sein Pferd anhält. Obwohl er davon ausgeht, dass Kerrak übertreibt, droht er ihm ordentlich und wirft er ihn hinten über das Pferd, so dass er bäuchlings mit dem Kopf nach unten mitreiten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit machen die Helden eine kleine Rast unter einer weitlausladenden Linde, denn es regnet weiterhin. Kenji spricht zu Kerrak und erklärt ihm, dass sie wohlmöglich den Knebel entfernen könnten, wenn er verspräche, ruhig zu sein. Kerrak nickte dankbar und Henk entfernt seinen Knebel. Kenji fragt sich, was sie jetzt mit dem Schauspieler anstellen sollen und Kerrak signalisiert, dass er einen Vorschlag hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlägt vor,  für die Helden arbeiten zu können, und preist seine Fähigkeiten an, sich als jeder, den sie wollen, ausgeben zu können. Er sei fähig, alle Leute sofort zu imitieren, und als Beweis macht er Henk so gut nach, dass dieser schmunzeln musste. Kerrak versucht sich auch leidlich an Kenji und gibt zu, dafür noch etwas üben zu müssen. Außerdem habe er unglaublich viele Kontakte in jeder Stadt, könne Informationen sammeln und werde treu bei den Helden bleiben. Er verspricht ihnen auch, niemandem zu erzählen, wer sie seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk die Frage aufwirft, ob man Kerrak wohlmöglich bis nach Sapos mitschleppen müsse, damit die Rückkehr der Helden nicht schon vorher bekannt würde, wirft Kerrak vorsichtig ein, dass er natürlich auch wen in Sapos kennen würde. Auf Nachfrage erwähnt er den Wirt Olwin und den Knecht Fryn vom Gasthaus „Zum staunenden Gast“ sowie die Hure Maegin. Außerdem berichtet er von Nyssos und erwähnt nebenbei, dass er mit den Nemorern eigentlich nach Nyssos wollte und flüstert den Helden zu, ob sie wüssten, was sich unter Nyssos befände. Als diese ihn fragend anblicken, erzählt er vom Schwarzmarkt unter der Stadt, wohin die Räuber mit ihm wollten, um sich dort mit Leuten von Graltik zu treffen. Was die Nemorer jedoch dort genau wollten, wisse er nicht, aber es ginge wohl darum, dass Graltik sich angeblich irgendwo verstecke und eine Rückeroberung von Kratara plane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Wissen über die Helden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak freut sich darüber, eine Weile mit den Helden mitzureisen, und erzählt ihnen von seinen Plänen, ein Theaterstück über sie zu schreiben. Dann gesteht er, dass er ein großer Bewunderer von ihnen sei und all ihre Geschichten in Hallfels gehört habe. Als die Helden ihm dies nicht so recht glauben wollen und nachfragen, was er denn alles wisse, beginnt er zu erzählen.&lt;br /&gt;
* Kerrak hat vom Sieg bei [[Freywall]] gehört, wo die Helden den Inquisitoren den Weg bereitet haben, indem sie einen mächtigen Hexenmeister töteten, damit diese die Untotenseuche bannen konnten (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]). &lt;br /&gt;
* Er weiß auch, dass die Helden in [[Valkenburg]] ein unheiliges Ritual unter der Stadt verhindert und so eine große Katastrophe von der Hauptstadt abgewandt haben (vgl. [[Die_Rückkehr_nach_Barthavion#Die_Kindsmorde|Kampagne 13]]). &lt;br /&gt;
* Kerrak hat gehört, dass die Helden einen Beweis dafür gefunden haben, dass die Thyrner die Schuld an den Schwarzen Jahren tragen. Die Leute würden besonders diese Heldentat feiern, da Thyrnas Maske damit gefallen sei. Niemand wolle die Thyrner seitdem als Verbündete und die Barthaver stürben lieber hilflos im Kampf gegen die Mächte der Unterwelt, anstatt sich von dem Kaiser helfen zu lassen. Außerdem sagt man, dass die Schwarzen Jahre eine bewusste List und ein böser Zauber der Thyrner war und diese alles vorsätzlich geplant hätten, weshalb es auch gut sei, dass der Kriegsrat die thyrnischen Botschafter aus der Stadt gejagt habe (vgl. [[Das_Vermächtnis_des_Aequus|Kampagne 20]]). &lt;br /&gt;
Kerrak entschuldigt sich und nimmt Octavia bei seinen Ausführungen extra heraus, da sie sich ja als Geliebte von Adarian von Thyrna losgesagt habe und eine echte Barthaverin geworden sei, da sie vor der Unterdrückung Thyrnas geflohen sei und sich gegen den Kaiser gestellt habe. Die Leute seien deshalb sehr stolz, sogar eine Thyrnerin von der bartavischen Lebensweise begeistert zu haben, was eindeutig beweise, dass diese die bessere sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia schüttelt bei Kerraks Ausführungen den Kopf und die Helden korrigieren Kerras Einschätzung der [[Thyrner]] und betonen, dass diese keine List anwandten, sondern der dunkle Kult alle getäuscht habe. Dann wollen die Helden wissen, was Kerrak noch so über sie zu erzählen habe. &lt;br /&gt;
* Kerrak erwähnt dann die Reise in den Nebelschlund und gesteht ihnen, dass alle Hoffnung der Leute auf den Helden liege (vgl. [[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei|Kampagne 21]], [[Im_Nebelschlund|Kampagne 22]]).&lt;br /&gt;
* Kerrak lobt er Henk für seine geschickte Täuschung, als er allen erzählte, [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] sei verschwunden. Seitdem gebe es unglaublich viele Abenteurer, die sich auf die Suche nach ihm begeben hätten, und mittlerweile wüssten alle, dass sein Verschwinden eine List und Adarian in Barthavion geblieben sei, weil er sein Volk nicht allein lassen konnte. Adarian sei zwar bewusst gewesen, wie wichtig die Seereise sei, aber er habe den dunklen Kult nicht aus den Augen verlieren wollen und sei deshalb untergetaucht. &lt;br /&gt;
Als Henk etwas skeptisch blickt, offenbart Kerrak seine Beweise.&lt;br /&gt;
* vor Kurzen habe Adarian gemeinsam mit dem Helden Giswar einen dunklen Zirkel in [[Ankarz]] aufgedeckt und habe sich anschließend von den Leuten feiern lassen und soll sogar eine Ansprache vor dem Volk gehalten haben.&lt;br /&gt;
* Adarian sei zuletzt in [[Lindmar]] gesehen worden, wo er gegen die Wasserghule gekämpft habe. &lt;br /&gt;
Kenji und Octavia haben genug von Kerraks Geschichten und vertreten sich etwas abseits die beiden, während Henk sich mit dem Schauspieler weiter unterhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak fragt Henk, ob es hart gewesen sei, unter Nemorern aufzuwachsen. Als Henk ihn kurz fragend anblickt, ergänzt er, dass Henk doch aus Kratara stamme und dort groß geworden sei. Dann versichert Kerrak ihm, dass es eine Frechheit sei, dass der Kriegsrat die Stadt verraten habe, und es ihm so vorkomme, als habe der Rat Graltik absichtlich den Thyrnern zum Fraß vorgeworfen, um ihn und  Kratara loszuwerden. Dies wollte Kerrak einfach mal gesagt haben, zumal Henk ja nicht nur für Graltik gearbeitet habe und diesen sehr bewundere, sondern sogar seine linke Hand genannt worden sei. Henk grinst breit und bestätigt Kerraks Variante seines Lebens nickend. Kerrak möchte auch wissen, ob Henk Adarian dankbar sei, da dieser ihn schließlich aus der Kriminalität gerettet habe, wie man erzählt. Auch dies bestätigt Henk grinsend und ebenso Kerrkas Version, dass Adarian ein Vorbild an Rechtschaffenheit und einer der hingebungsvollsten Inquisitoren des Ekklesiums sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt, ob er noch weiterte Fragen zu den Helden habe, denn jetzt sei eine gute Gelegenheit. Kerrak möchte wissen, ob Bruder Kenji tatsächlich ein Mischling aus einem Dhagari und einem Thyrner sei, was Henk bestätigt. Daher erkläre sich dann also seine nicht so dunkle Haut seiner schwarzen Haare. Dann wird Kerrak stiller, schaut sich um und erzählt Henk, dass manche munkeln würden, dass Kenji ein Bastardkind des Aequus sei, weswegen er auch in dessen Bibliothek aufgewachsen sei und solche großen Sympathien für die Thyrner hege. Henk deutet an, dass an den Gerüchten durchaus etwas dran sein könne, und stellt es außerdem so hin, als hätten Kenji und Octavia ein Verhältnis, aus dem sogar ein Kind erwachsen sei. Kerrak ist verblüfft und etwas angewidert aufgrund der vermuteten Verwandtschaftsverhältnisse. Dann will er unbedingt noch wissen, ob es für Kenji sehr schmerzhaft gewesen sei, dass mächtige Lichtmagie, welche er wirkt, seine Augen zerstört habe, so dass diese ganz zusammengefallen seien. Henk nickt und sagt, dass man oft einen hohen Preis im Kampf gegen die dunkle Kultisten zahlen müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak gibt zu, dass er selbst große Angst vor dunklen Kultisten habe und sehr abergläubisch sei. Deswegen sei er auch froh, dass er nicht mehr mit zu dem Schwarzmarkt müsse, da er gehört habe, dass sich dort alle möglichen schwarzen Ritualisten und auch Geanisten verstecken würden. Außerdem könne man dort jede verbotene Zutat für dunkle Rituale erhalten oder sich sogar selbst verzaubern lassen. Henk erfährt, dass Kerrak selbst noch nicht dort unten war und nur wisse, dass nicht jeder dort hineingelassen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reisegruppe und Beobachtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe bricht wieder auf und zieht weiter auf der Straße. Kerrak setzt sich vor Henk und reitet bei ihm mit. Kurz vor der Abzweigung nach Opploh kommt den Helden eine Karawane entgegen, die aus drei Händlern und einem Karawanenführer besteht und von der Vorhut angekündigt wird. Der Karawanenführer könnte auch als Leibwächter fungieren und scheint sehr stark zu sein. Henk sitzt ab und mimt ebenfalls den Führer der Reisegruppe, als er den Karawanenführer begrüßt. Dieser stellt sich als Steddard vor und begrüßt seinerseits Henk und die Helden.  Er froh ist, mal eine andere Reisegruppe zu treffen, da sonst kaum noch Leute auf der Straße unterwegs sind. Seit der Warnung des Zwergenkönigs haben alle Angst und es reisen nur jene, die auch wirklich müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steddard berichtet, dass sie aus Hollgarten und Brundt kommen und noch das letzte Gemüse dieses Jahres nach Perlheim liefern wollen. Ein Händler bietet den Helden Kürbisse und Karotten an und Steddard erwähnt, dass die Ernte dies Jahr nicht ertragreich war und das Gemüse so klein und schrumpelig ist, wie nie zuvor. Deshalb wollen sie es schnell verkaufen, bevor es ganz verfault. Henk fragt nach der Ursache für die schlechte Ernte und der Bauer gibt an, dass es zu viel Regen in diesem Jahr gab und vieles bereits auf dem Feld vergammelt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steddard hat es etwas eilig, denn er würde gerne noch heute Perlheim erreichen, ist jedoch verspätet, da auf dem Weg eine Achse gebrochen sei. Tatsächlich kann Henk erkennen, dass die Achse eines der Wagen aus einem Baumstamm improvisiert wurde und nicht ganz rund läuft.  Henk rät ihnen, im Gasthaus Ferja die Nacht zu verbringen und dann am nächsten Tag nach Perlheim weiterzureisen. Steddard dankt, verabschiedet sich und die Karawane zieht wieder ihres Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden bereits in den Feldweg nach Opploh abgebogen sind, schließt die Nachhut Varianus auf und meldet, dass sie deutlich, aber auch sehr entfernt, Hufe auf der Straße hinter sich gehört habe. Doch als er sich umgeblickt habe, sei niemand zu sehen gewesen.  Varianus ist sich aber sicher, dass dort jemand war, und erinnert daran, dass es auf der letzten Wegstrecke keine Abzweigungen gab, an welchen jemand hinter ihnen hinzu oder abgebogen sein könnte. Doch wer immer dort war, ist nun verschwunden. Für Henk und auch für die Palatoren ist dies jedoch ein eindeutiger Beweis dafür, dass sie tatsächlich verfolgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachtlager'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es am frühen Abend zu dämmern beginnt, sieht man einen hohen Tannenwald am Horizont. Octavia erkennt den Wald sofort wieder, denn dieser ist ein unglaublich dichter Nadelwald, der hier auf einem sehr kargen, felsigen Boden steht, weshalb keine typischen Laubwälder vorhanden sind. In diesem Wald ist es immer sehr düster, deswegen trägt er auch den Namen „Nachtholz“. Er wird auch teilweise als Forst genutzt und Octavia erinnert sich aus ihrer Zeit aus Opploh daran, dass das Nachtholz angeblich in den Schwarzen Jahren besudelt wurde und es deshalb so düster ist. Einige berichteten auch über besudelte Fledermäuse, welche die Reisenden von den Bäumen aus angreifen würden, aber Octavia selbst habe so etwas hier nie erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorhut Castorius berichtet, dass es am Waldrand tatsächlich den Rastplatz gibt, von welchem die Leute in Ferja sprachen. Er ist von einer Hecke umgeben und die Palatoren schneiden überwucherte Äste schnell ab, um Raum für die kleinen Zelte zu schaffen.  Neben dem Rastplatz plätschert ein kleiner Bach und direkt auf der Südseite beginnt der Waldrand. Auf diese Weise  blickt man direkt in die düstere Finsternis hinein wie auf eine schwarze Wand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren bauen auch ganz selbstverständlich das Zelt von Octavia auf und bieten auch Kenji ihre Hilfe an, welche er dankend annimmt. Henk baut sein Zelt selbst auf und Iustus kennt die Militärzelte, so dass für ihn der Aufbau reine Routine ist. Die kleinen Militär-Zelte sind insgesamt praktisch, bestehen aus relativ leichtem, aber wasserdicht behandeltem Leder und bieten gerade genügend Platz für eine liegende Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren beginnen auch wie selbstverständlich, ein Feuer zu entzünden, ihr Getreide zu malen und daraus „Puls“, einen Getreidebrei, der typisch für die Signäre ist, zu bereiten. Sie bieten auch an, für alle etwas davon zuzubereiten. Dazu trinken sie das Hauptgetränk der Signäre, ein, Essig-Wasser-Gemisch, welches Posca genannt wird. Zusätzlich gibt es Trockenfleisch und Elwene hat ein paar Brote eingepackt, sowie eine Flasche mit Olivenöl und Garum, die man über das Brot gießen kann. Auch ein Korb Äpfel gehört zum Proviant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren versorgen dann die Pferde und führen diese zum Bach, damit sie trinken können. Sie striegeln sie auch und pflegen ihre Hufe etc. Außerdem bieten sie an, die Nachtwachen allein zu übernehmen, damit die Helden ruhen können. Schließlich hätten diese noch eine weite Reise vor sich, während sie selbst vermutlich morgen bereits nach Perlheim zurückkehren würden. Dankend nehmen die Helden an und auch Henk ist froh über etwas Ruhe. Er teilt sich sein Zelt mit Kerrak, welcher sich zuerst hinlegt, während Henk noch eine kurze Weile mit den anderen am Feuer sitzen bleibt. Kenji fragt Octavia, ob viele Erinnerungen in ihr hochkommen und die beiden sprechen noch ein e Weile über die Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zelt ist tatsächlich sehr gemütlich und absolut wasserdicht, denn es bleibt trocken, als es in der Nacht immer mal wieder regnet. Die Decken sind auch warm und alle können recht bequem schlafen. Henk hört, wie Kerrak im Schlaf „Lass mich, Vargus!“ murmelt, außerdem könnte dieser durchaus mal wieder ein Bad gebrachen, denn Kerrak stinkt sprichwörtlich wie ein Nemorer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Nemieon ===&lt;br /&gt;
Zum Morgengrauen hört man draußen bereits die Palatoren, wie sie die Pferde bereit machen und ihre eigenen Zelte abbauen, auch wenn sie dabei sehr leise sind. Sie wecken die Helden auch nicht, sondern warten, bis diese wach sind. Henk ist schon früh wach und baut ebenfalls sein Zelt ab.  Kenji erwacht im Anschluss und danach Octavia. Die Palatoren wirken am Morgen voller Elan und ausgeschlafen und sind sofort mit dem Abbau des Lagers und ihren Routinen, wozu auch militärische Leibesübungen gehören (Liegestütze etc.), beschäftigt. Sie leben ein Ideal von Disziplin und Pflichterfüllung, dass man in Barthavion selten sieht und sogar bei den gewöhnlichen thyrnischen Signären eine Seltenheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Castorius Kenji und Octavia zum kleinen Bach begleitet und bewacht, berichtet Varianus Henk, dass er in der Nacht ein sehr entferntes Licht aus nördlicher Richtung gesehen habe, dass wie ein kleines Feuer wirkte, aber nur einmal kurz aufglimmte. Es könne auch eine Fackel gewesen sein, doch es war dann nicht mehr zu sehen. Er weist Henk darauf hin, dass in dieser Richtung  keine Siedlungen oder Behausungen lägen, und beide deuten es als Anzeichen auf ihren Verfolger. Nach ihrer Rückkehr zum Lager informiert Castorius auch Kenji und Octavia über die Beobachtung in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Nachtholz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Tageslicht macht das Nachtholz an diesem Herbsttag seinem Namen alle Ehre. Da es sehr diesig ist und dicke, dunkle Unwetterwolken in der Luft hängen, ist es in dem Wald tatsächlich sehr dunkel. Die Tannen wachsen dicht an dicht und schließen sich nach oben beinahe klaustrophobisch zu einem dunklen Nadeldach zusammen, dass nur wenig Licht hindurchlässt. Der gesamte Waldboden besteht aus felsigem Karst und ist stark zerklüftet. Teilweise ragen großen Felsformationen bis in die Baumkronen hinauf und im Boden sind immer wieder tiefe Erdfälle und Höhlen zu entdecken. Abseits vom Weg herrscht ein Labyrinth aus Totholz, dass von Heidelbeersträuchern umwachsen ist. Dieses zu durchqueren wäre sehr anstrengend und mit den Pferden fast unmöglich. Octavia ist damals nur mit Sheeranas Hilfe durch dieses Dickicht gekommen, die als Tiermeisterin auch das Pferd geführt haben muss. An Pflanzen wächst hier in der Dunkelheit nur wenig, jedoch leuchten ein paar Fliegenpilze rot aus einigen Lichtungen heraus, an welchen sich ein paar Birken angesiedelt haben, die mit ihren weißen Stämmen zwischen den düsteren Tannen wie helle Säulen herausleuchten. Es fängt immer wieder an zu Stipeln, jedoch bricht kein großer Regen aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak betont, dass er diesen Wald unheimlich findet und gehört habe, dass während der Schwarzen Jahre sich hier angeblich ein mächtiger Diener der Onoa versteckt hätte, ein Wesen aus purer Finsternis. Manche sagen, dass dieser noch immer hier sein Unwesen treibe und angeblich in den tiefen Höhlen unter dem Wald lebe Wanderer in die finstere Tiefe zöge. Wegen ihm würden die Tannen auch so hoch wachsen und den Himmel verdecken, da es das Licht so hasst. Angeblich hätten auch dunkle Diener der Höllengötter versucht, dieses Schattenwesen zu rufen, aber wurden dann selbst von diesen verschlungen. Octavia, die hier ca. 2 Wochen leben musste, hat nie davon gehört und auch nichts dergleichen gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg zieht sich sehr lange hin und gegen frühen Nachmittag erreicht man eine Abzweigung zu einem kleinen Dorf, dass von einem Zaun aus Naturstämmen umgeben ist. Er riecht nach Wurst und Schinken und  Octavia erkennt es sofort wieder: Opploh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Oppeln'''&lt;br /&gt;
[[Datei:map opploh.png|miniatur|rechts|Die Jägersiedlung [[Opploh]] im Nachtholz]]&lt;br /&gt;
Die wenigen Jäger, die in Opploh leben, reagieren sehr skeptisch und grimmig auf die Helden. Die meisten von ihnen sind gerade unterwegs und es gibt kaum Frauen oder Kinder in der Siedlung. Octavia geht in die Richtung, wo das Haus gestanden hat, in welchem sie sich mit ihrer Mutter versteckt hatte, und sie kommen an einer dicken Frau vorbei, die draußen sitzt und frische Wildschweinwürste zum Räuchern vorbereitet, indem sie diese auf eine Holzstande aufreiht. Sie grüßt nicht, als die Helden sie ansprechen, und weist nur unfreundlich darauf hin, dass es bei ihnen kein Gasthaus gäbe und die Helden den Rastplatz südlich von Opploh nutzen sollten. Von der Unfreundlichkeit abgeschreckt, suchen die Helden weiter nach dem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia führt die Helden durch das Dorf und gelangt irgendwann an eine Palisade, wo es zu dem gesuchten Haus gehen sollte. Die Helden gehen an der Palisade entlang und entdecken sogar ein neues Tor, doch keine Spur des verbrannten Hauses. Als sie sich erneut umsehen, entdecken sie einen uralten Mann, der auf einer Bank hinter seiner Hütte sitzt und eine Pfeife raucht. Er nimmt seine Arbeit wieder auf, als sich die Helden nähern, und spannt Felle zum Trocknen auf. Octavia spricht ihn an, doch der Alte wiederholt mit nuschelnder Stimme den Hinweis der alten Frau, dass es in Opploh kein Gasthaus gäbe und sie den Rastplatz südlich der Siedlung nutzen sollten. Doch als Octavia die Namen Illeina und Gerwan anspricht und nach ihnen fragt, blickt er sehr ernst auf und sagt, dass er nicht über die Leute reden wolle, denn über Tote solle man schweigen. Octavia ist verwundert, denn sie erinnert sich, dass die beiden überlebten und aus der brennenden Hütte geflohen sind und draußen waren, als sie in den Wald floh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bemerken schnell, dass der Mann vor diesem Thema anscheinend Angst hat und nicht weiterreden will. Doch Octavia setzt ihrem Charme ein und überredet den alten Jäger, ihnen von damals zu erzählen. Opploh sei seit der Nacht, als der „Schwarzmantel“ kam, verflucht, und alle, die in dem Haus von Illeina und Gerwan gewohnt haben, seien in dieser Nacht getötet worden. Es wären seltsame Umstände gewesen, denn man erzählte sich, dass die beiden eine Fremde verstecken würden, die dann auch mit ihnen gemeinsam tot gefunden wurde. Alle drei hätten vor ihrer Hütte gelegen, die in der Nacht abgebrannt sei. Aber schon vorher hätte es die Vorahnung im Dorf gegeben, dass sich etwas schlimmes ereignen würde, denn Illeina, die Tochter von Gerwan, diente eigentlich in Perlheim für reiche Leute als Magd. Alle hätten sich gewundert, als sie plötzlich zu ihrem Vater zurückgekommen sei. Sie selbst habe  zwar erzählt, dass sie wieder bei ihrem Vater wohnen würde, da die reichen Leute in Perlheim verstorben seien, aber es wäre trotzdem merkwürdig gewesen und alle hätten das Gefühl gehabt, dass sie etwas – oder eher „jemanden“ – mitgebracht hätte, den sie verberge. Manchmal habe man eine Frau nachts vor der Hütte gesehen, aber tagsüber wäre sie scheinbar in der Hütte verborgen gewesen. Obwohl das ganze Dorf neugierig gewesen sei, hätten Illeina und Gerwan nicht darüber reden wollen und hätten stattdessen alles abgestritten. Anscheinend hätten die beiden diese Fremde schon tagelang in ihrer Hütte versteckt, als dann in der Nacht der Schwarzmantel gekommen sei. Der uralte Jäger habe diesen sogar selbst gesehen, wie er nach dem Feuer in den Wald verschwunden sei. Zu diesem Zeitpunkt seien aber bereits alle tot gewesen und hätten vor der abgebrannten Hütte gelegen. Als die Helden wissen wollen, was mit den Leichen geschehen sei, erwähnt der Jäger, dass der alte Dilos damals als erster die Leichen gefunden habe, da er sich als einziger zu der schwelenden Hütte getraut habe. Er habe die Leichen dann irgendwo im Wald bestattet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird der uralte Jäger sehr aufgeregt und ängstlich und weist mit zitternder Stimme darauf hin, dass es seit dieser Nacht im Wald spuken würde. Mehrere Jäger hätten in der Nacht angeblich eine durchsichtige Gestalt im Wald gesehen, die auf sie zugeflogen sei. Sie alle seien in Panik davongerannt und seitdem sehr vorsichtig im Wald. Er selbst habe die Gestalt noch nicht gesehen, aber Beran und Seter. Als Kenji wissen will, wo die beiden zu finden seien, erwähnt der Jäger, dass er sich ausgiebig mit den beiden ausgetauscht habe und ihre Geschichten kennen würde. Dann erzählt er, dass Beran die Gestalt vor ca. einem Jahr das erste Mal gesehen habe. Plötzlich sei alles kalt um ihn herum geworden und er habe ein Licht mitten in der Nacht gesehen, als er auf der Lauer nach Wild lag. Er sei aufgestanden, aber dann sei das Licht verschwunden. Doch als er sich umgedreht habe, sei da plötzlich eine durchsichtige Gestalt gewesen, die mit einer ausgestreckten Hand auf ihn zugeflogen sei. Er habe sie nicht ganz erkennen können, da er nur noch in Panik davon gelaufen sei, aber seitdem habe er sie noch zwei Mal aus der Ferne gesehen und sei jedes Mal panisch geflohen. Auch der Jäger Seter habe die Gestalt während der Abenddämmerung hinter der alten, abgebrannten Hütte gesehen. Zum Glück habe sie ihn wohl nicht gesehen und er habe sie beobachten können. Sie habe so gewirkt, als ob sie etwas suchen würde und sich immer wieder an den Kopf gegriffen. Seitdem hätten die Leute auch den Zaun versetzt und die abgebrannte Hütte nicht mehr betreten, da sie sich fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bestätigt, dass die Beschreibungen des Erlebten tatsächlich auf Spukgestalten hindeuten, und die Helden erkundigen sich nach dem Jäger Dilos, welcher die Leichen begraben habe. Sie erfahren, dass der alte Jäger Dilos etwas weiter draußen wohne und die Spukgestalt angeblich auch mehrmals gesehen haben soll, da er weiter draußen im Wald lebe. Er sei auch der Einzige, der wisse, wo sich die Gräber befänden. Die Helden sollten einem kleinen Pfad folgen, dann gelange man zu seiner Hütte. Er warnt sie aber auch, denn Dilos schösse schnell auf alles und jeden, der unerwartet bei seiner Hütte auftauche. Dann drängt er die Helden, zu gehen, da er mit dieser Sache nichts zu tun haben wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sehen sich zunächst das abgebrannt Haus an und untersuchen die Überreste. Sie bitten sogar Iustus, einmal mit seinem Magischen Blick zu schauen, ob es etwas Besonderes in den Trümmern gäbe. Als er nichts Magisches oder Ungewöhnliches entdeckt, durchqueren sie das Dorf und suchen den kleinen Weg im Norden der Siedlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann durch ein weiteres Tor die Palisaden passieren und einem kleinen Pfad folgen, der abwärts in und durch den Wald führt. Da hier nur selten jemand entlang geht, ist der schlammige und zugewachsene Pfad mit den Pferden nicht zu  begehen. Octavia erinnert sich daran, dass sie hier auf ihrer Flucht in den Wald lief und auf Sheerana traf. Octavia floh damals aber direkt nach Norden und hat sich damals mit Sheerana durch das Unterholz geschlagen, doch nun geht der Weg eher nach Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren bieten an, dass sie auf die Pferde aufpassen und außerdem den Weg im Auge behalten, da ja immer noch mit Verfolgern zu rechnen sei. Sie könnten deshalb zu dem Rastplatz vorreiten und dort ein Lager aufschlagen. Die Helden finden den Plan gut und stimmen zu. Kerrak ruft zum Aufbruch und muss erfahren, dass Octavia, Henk und Kenji ihn nicht mitnehmen wollen und darauf bestehen, dass er bei den Palatoren wartet. Kerrak will aber nicht allein bei den Palatoren bleiben, da er Angst vor ihnen habe die beiden so kalte und stechende Blicke haben, denen er nicht vertraut. Er hat aber keine Wahl und muss sich den Wünschen der Helden fügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Helden aufbrechen, geben ihnen die Palatoren noch zwei Schaufeln und einen Leinensack mit, falls sie die Gebeine fänden. Sie bedanken und verabschieden sich, und die Helden folgen dem Waldpfad in das Nachtholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.11''') Der nordöstliche Weg in das Nachtholz führt einen Abhang hinab und die Helden müssen stellenweise sehr vorsichtig sein, um nicht auf dem feuchten Untergrund abzurutschen. In der Talsohle ist der Weg sehr zugewachsen und Henk findet ihn an einer Stelle fast nicht wieder. Da es sehr stark geregnet hat, sind einige Stellen sehr schlammig und die Helden kommen an eine Wildschweinsuhle, die kaum zu umgehen ist, da überall wuchernde Sträucher den Weg versperren. Hier steht das Wasser fast kniehoch und Henk versucht, so weit am Rande entlangzukommen, wie es geht. Dabei rutscht er etwas in die tiefere Mitte ab und bleibt mit seinem Stiefel fast im kniehohen Schlamm stecken. Octavia sucht einen vom Wind abgerissenen Tannenast und legt ihn mit Kenjis am Rand der Suhle in den Schlamm. Dann geht sie vorsichtig hinüber und sinkt nicht so tief ein wie Henk. Auch Kenji und Iustus können mit Hilfe des Tannenastes das Schlammloch überqueren und der Weg führt auf der Talsohle weiter, bis er wieder sanft ansteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji riecht plötzlich einen süßen Geruch und ist kurzzeitig verführt, bis der Duft stärker und von allen wahrgenommen wird. Es liegt ein unglaublich starker Geruch nach Verwesung in der Luft und es riecht so, als ob man direkt auf einen Haufen von verrottenden Leichen zugeht. An einer besonders dichten Stelle wachsen auf einer Lichtung fast kniehohe, schwarze Pilze, um welche herum überall kleine Knochen liegen, die stellenweise fast wie aufgelöst wirken. Henk entdeckt an einem dieser Pilze klebend ein totes, halbverwestes Eichhörnchen und Octavia sieht an Anderen tote Käfer und eine tote Maus. Die Pilze wirken sehr klebrig und Kenji spürt, dass von diesen Pilzen sehr schwach eine leiht verderbte Schattenmagie ausgeht. Octavia identifiziert die Pilze als sogenannte „[[Moderlinge]]“, eine Art Stinkmorchel, die sich jedoch von den Tieren ernährt, die sie anlockt. Man sagt, dass diese erst seit den schwarzen Jahren in Barthavion wachsen und eine Entartung von normalen Pilzen seien, die mit dem Einfluss des [[Sathros|Noxxuz]] in Kontakt gekommen sind. Für Menschen sind sie aber ungefährlich, wenn man sie nicht berührt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gehen vorsichtig am Rand der Lichtung vorbei und umgehen die Pilze. Sie setzen ihren Weg fort und nach mehreren Stunden gelangen sie schließlich in der Dämmerung zu einer kleinen Lichtung, wo der Weg abrupt endet. Die Helden sehen sich um, doch es ist keine Hütte zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jägerhütte und Geistersichtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Henk erspäht mit seinen von Twill geschärften Augen etwas abgelegen von der Lichtung eine versteckte Hütte, die mit Tannenzweigen abgedeckt ist. Er weist die anderen darauf hin und jetzt sehen auch sie die Hütte. Die Helden gehen sofort in Deckung, um nicht beschossen zu werden, und rufen laut nach Dilos. Als sich aber nichts regt, nähert sich Henk vorsichtig der Hütte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hinter der Hütte hängen aufgespannte Felle und auf die Tür ist mit Kohle ein Fuchskopf gezeichnet. Im Inneren ist niemand und Henk sagt den anderen Bescheid, die zu ihm kommen. Die Bedeutung des Fuchskopfes ist Henk und den anderen klar, denn man zeichnet ihn traditionell in Barthavion, um Twill darum zu bitten, dass er einen verbirgt. Dilos will also, dass diese Hütte nur schwer gefunden wird, weshalb auch alle genauer suchen mussten.&lt;br /&gt;
Nachdem Henk niemanden entdeckt hat, ruft er die anderen zu sich und sie betreten die Jägerhütte. Diese besitzt nur einen Innenraum mit einer Strohmatte auf dem Boden, einer kleinen Feuerstelle mit Holzvorrat und ein paar Vorräten von Trockenfleisch. Die Helden entzünden ein Feuer und beraten, wie sie jetzt vorgehen wollen. Eigentlich wollen sie auf den Jäger warten, aber sich auch nicht von ihm in seinem Haus überraschen lassen. Also gehen sie wieder nach draußen und nehmen über sich Bewegungen wahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dämmerung beobachten sie größere Wesen, die in der Luft herumschwirren, und erkennen an ihrem Flug, dass es sich anscheinend um Fledermäuse handelt, die jedoch viel größer sind als die Gewöhnlichen, denn ihre Flügelspannweite ähnelt eher einer Krähe als einer Fledermaus. Doch sie scheinen sich für die Helden nicht zu interessieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia entdeckt plötzlich einen weißlichen Schein entfernt im Wald, der sich bewegt und eine humanoide Gestalt hat. Sie hört nichts und die Gestalt gleitet durch das Unterholz, als ob sie schweben würde. Dann verschwindet die leuchtende Gestalt zwischen Bäumen. Octavia ruft den anderen zu und stolpert dann in die Richtung, wo sie die Gestalt zuletzt gesehen hat. Henk folgt ihr, so schnell er kann, und als Octavia die Stelle erreicht, wo der Geist war, blickt sie sich um und der Geist taucht nochmal auf. Sie folgt ihm und kann einen Blick auf ihn werfen. Die leuchtende Gestalt kniet auf einer kleinen Lichtung und Octavia sieht sie nur von hinten. Es handelt sich um einen weiblichen Geist mit langen, gewellten Haaren. Sie trägt ein thyrnisches Gewand und hält sich den Kopf, als würde sie weinen. Dann richtet sie sich auf und dreht sich um, so dass Octavia nun das Gesicht erkennen kann. Es ist tatsächlich ihre Mutter, die sich verzweifelt an den Hals greift. Ihre Lippen formen Worte, aber es kommt nichts aus ihrer Kehle, als ob sie nicht rufen könnte. Dann greift sie mit ihren Händen verzweifelt an ihren Hals und drückt diesen scheinbar zusammen oder hält ihn fest. Octavia erkennt, dass der Hals eine tiefe Wunde besitzt, die sich einmal ganz um den Hals herumzieht. Es wirkt nun auch so, als ob der Kopf fast locker auf den Schultern sitzt und nur von ihr auf seinem Platz gehalten wird. Der Geist von Octavias Mutter versucht verzweifelt zu rufen, aber bekommt keinen Laut aus ihrer Kehle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und auch Kenji sind inzwischen dazugekommen und treten hinter Octavia auf die Lichtung. Octavia spricht ihre Mutter an, doch diese scheint sie nicht wahrzunehmen. Auch von Henk und Kenji nimmt sie keine Notiz, bis Kenji ein Licht erstrahlen lässt, auf welches sie mit ausgestreckter Hand zufliegt, um schließlich durch Kenji hindurchzufliegen. Kenji spürt eine Eiseskälte, als der Geist durch ihn hindurchschwebt. Octavia beobachtet ihre Mutter und hat das Gefühl, dass sie aufgewühlt und verstört wirkte und die Präsenz ihrer Tochter wohlmöglich unbewusst gespürt hat. Der Geist verschwindet kurz darauf wieder in der Schwelle und lässt die Helden allein zurück. Sie kehren zu Iustus zurück und erzählen ihnen von ihren Beobachtungen. Kenji ist traurig, da er Octavias Mutter auch gekannt hat, und betrachtet Octavia, die durch die Begegnung mit dem Geist ganz aufgelöst ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der alte Jäger'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bemerkt Henk, dass sie beobachtet werden, denn ein alter, breitschultriger Jäger, der ein totes Reh auf dem Rücken trägt, steht etwas abseits und hört ihnen anscheinend schon etwas länger zu. Aber statt sie begrüßen, merkt er nur an, dass sie die ersten seien, die vor dem Geist nicht sofort davongelaufen wären. Als die Helden ihn fragen, ob er Dilos sei, nickt er nur und will wissen, was sie herführt. Octavia erzählt von ihrer Suche nach den Gräbern der Toten und Henk fragt direkt, ob einer Leiche der Kopf fehlte. Dilos nickt und nimmt die Helden mit zu seiner Hütte. Während diese sich ans Feuer setzen, hängt Dilos erst seine Beute auf und setzt dann einen Topf mit einem Eintopf aufs Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erklärt ihnen kurz, dass er sie im Morgengrauen zu den Gräbern führen kann, da er die drei beerdigt habe. Doch zuerst müsse er aber essen und sich ausruhen, außerdem würde man die Gräber im Dunklen ohnehin nicht finden. Er bietet den Helden an, dass sie sich ebenfalls am Feuer ausruhen können und sie dann gemeinsam am Morgen aufbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Dilos sein Essen nimmt und isst, fragt Henk ihn nach den Ereignissen in der Nacht vor drei Jahren. Dilos erzählt, dass er die drei Toten damals gefunden habe und noch heute bei der Erinnerung schaudere, da der Anblick unerträglich grausam gewesen sei. Eine der Toten habe vor der niedergebrannten Hütte gelegen, die anderen beiden etwas weiter von der Hütte entfernt. Sie seien grausam getötet worden, so dass er den Anblick kaum ertragen konnte, denn überall sei Blut gewesen. Henk fragt, ob eine von ihnen geköpft war, und Dilos bestätigt es. Dann erzählt er, dass er die Leichen dann einzeln hergebracht habe, da alle im Dorf furchtbare Angst hatten und glaubten, dass es ein dunkler Hexenmeister in schwarzer Robe war, die sie getötet habe. Sie hätten Angst, dass die Leichen besudelt seien und vielleicht sogar zu Wiedergängern würden. Dilos erklärt, dass die Leute in Opploh den Mörder den Schwarzmantel nennen. Er selbst habe aber keine Spuren von Magie entdecken können, sondern für ihn habe es so ausgesehen, als seien sie durch Klingen gestorben. Er habe sie dann beerdigt und seitdem sei im Dorf nicht mehr über diese Nacht gesprochen und auch die abgebrannte Hütte von Gerwan sei nie wieder aufgebaut worden. Dann erwähnt Dilos, dass wenige Wochen später auch der Spuk im Wald begonnen habe und immer wieder diese durchsichtige Gestalt gesehen werde, die mit ausgestreckter Hand auf die Menschen zuflöge. Einige Jäger habe sie bereits fast zu Tode erschreckt und auch er selbst habe sie schon mehrmals gesehen und glaube nicht, dass sie böse Ansichten hege, denn sie wirke traurig, verzweifelt und sehr verwirrt, aber nicht bösartig. Trotzdem habe er eine gesunde Angst vor ihr und hoffe jede Nacht, dass Twill seine Hütte vor ihren Geisteraugen versteckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Alte erfährt, dass es sich bei dem Geist um Octavias Mutter handelt, steht er auf und meint, dass er sich gerade an etwas erinnere. Er holt eine verstaubte Kiste aus einem Versteck unter den gelagerten Holzscheiten, kramt in ihr herum und holt dann eine goldene Mantelschnalle in Form eines Schwanes hervor. Er habe diese bei der Fremden gefunden und sie mitgenommen, da er noch nie etwas aus Gold in der Hand gehalten habe. Eigentlich habe er sie verkaufen wollen, aber da er hier draußen kein Geld brauche, habe er sie behalten, da sie auch so schön sei.  Hin und wieder habe er sie sich angesehen, da er den Glanz so möge und noch nie so etwas Schönes gesehen habe, wie diesen Schwan. Dann überreicht er die Fibel an Octavia und sagt, dass er sie ihr überlasse, da er wisse, wie wichtig Familie sei. Er selbst habe keine mehr und komme mit der Einsamkeit gut zurecht, aber trotzdem denke er auch heute noch oft an seine eigene Mutter, die bereits vor Jahrzehnten starb. Octavia fragt, was sie ihm dafür geben könne, doch Dilos will keine Belohnung oder Bezahlung, da er den ganzen Reichtum des Waldes vor der Tür habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erklärt der alte Jäger, dass er jetzt schlafen wolle, und rollt sich in eine Ecke seines Hauses zusammen. Die Helden legen sich ebenfalls hin und wechseln sich bei der Wache ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Die Gräber und die abgebrannte Hütte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen frühstücken die Helden etwas und brechen dann in den Wald auf. Der Alte führt sie quer durch das Unterholz und Henk erahnt, dass er anscheinend kaum wahrnehmbaren Tierpfaden folgt. Es ist ein längerer Weg mit Baumstämmen oder Pfützen, die überwunden werden müssen. Schließlich kommen sie zu einer Lichtung mit einem sehr großen Bergahorn und Dilos zeigt neben den Baum und sagt, dass es dort sein müsse. Er weißt die Helden an, auf dem Boden nach drei größeren Steinen zu suchen, die irgendwo unter dem Baum liegen müssen. Da alles um den Baum herum zugewachsen ist, suchen die Helden gemeinsam und Octavia stößt schließlich auf zwei nebeneinander liegenden Steinen und spricht Dilos darauf an. Der Jäger erinnert sich, dass er den Jäger mit seiner Tochter als Familie zusammen beerdigt habe, und da er nicht gewusst habe, in welchem Verhältnis die beiden zu der Fremden standen, habe er diese etwas abseits von ihnen beerdigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia findet in der Nähe einen einzelnen Stein und Henk nimmt die Schaufel und hebt das Grab aus. Während Henk gräbt, setzt sich Octavia zu den zwei Steinen. Sie dankt Illeina und opfert ihr Brot und Wasser. Henk findet in einiger Tiefe schließlich Knochen und reicht sie einzeln nach oben. Octavia nimmt sie an und legt sie in den Beutel. Als Henk keine weiteren Knochen mehr findet und sie das Skelett komplett nur ohne Kopf haben, weist Kenji darauf hin, dass die Gebeine vollständig sein sollten, bevor er sie segnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fragt Dilos nach dem Schädel und dieser erklärt, dass er den Kopf gesucht, aber nicht gefunden habe. Falls der Attentäter ihn nicht mitgenommen habe, könnte er noch in der Nähe der Hütte liegen. Die Helden denken darüber nach, ob der Attentäter den Kopf mitgenommen haben könnte, doch da es sich um Silvius eigenen Palatoren und nicht um Kopfgeldjäger gehandelt hat, würden sie ihm kein Zeichen ihres Erfolges mitgebracht haben, denn solch brutale Sitten werden bei den Thyrnern auch eigentlich abgelehnt. Henk erwähnt, dass es aber Sinn machen würde, die Leiche unkenntlich zu machen, damit diese niemand erkennt. Octavia stimmt ihm zu, denn immerhin hatte Silvius in seiner Version bereits Wochen zuvor behauptet, dass er Beweise dafür habe, dass Octavia und ihre Mutter in der Villa getötet und ihre Leichen über die Klippen ins Meer geworfen wurden. Für seine Interessen wäre es also nur wichtig, dass der Kopf am besten so verschwindet, dass man ihn nie wieder findet. Falls sie also Glück haben, könnten die Attentäter diesen irgendwo in der Nähe der Hütte versteckt haben, da sie ihn vermutlich auch nicht lange mit sich herumtragen wollten. Die Helden beschließen, diese Chance zu nutzen, und wollen sich nochmal bei der abgebrannten Hütte umsehen. &lt;br /&gt;
[[Datei:map opploh.png|miniatur|rechts|Die Jägersiedlung [[Opploh]] im Nachtholz]]&lt;br /&gt;
So machen sich die Helden wieder auf den Weg nach Opploh und durchqueren erneut die Senke im Nachtholz. Sie steigen wieder zum Ort hinauf und begeben sich zum abgebrannten Haus.  Während Octavia die Überreste des Hauses betrachtet, fallen ihr immer mehr Details aus der Nacht ein, die sie vermutlich traumatisch verdrängt hatte. Sie erinnert sich, dass sie aus der Hütte floh und findet sogar die Stelle wieder, wo sie sich damals versteckt hat. Währenddessen sondiert Henk die Umgebung und macht zwei Steinhaufen aus, unter denen der Attentäter den Schädel versteckt haben könnte. Kenji untersucht den westlichen von ihnen und Henk betrachtet den Haufen, zu dem auch Octavia geht, weil sie sich dort damals versteckt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia sieht sich dort um und ihr fällt ein, dass sie von hieraus beobachten musste, wie der Attentäter ihre Mutter mit einem einzigen, brutalen Hieb enthauptet hat. Sie war völlig geschockt und starrte hin, wurde aber nicht von dem Attentäter entdeckt, da der Rauch von der brennenden Hütte und die Schreie von Illeina und Gerwan ihn abgelenkt hatten. Kenji hat inzwischen seine Untersuchung des Steinhaufens abgeschlossen und ist sicher, dass dort kein Schädel versteckt wurde. Auch Henk hatte wenig Glück und wurde nicht fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia geht zum Ort, an dem ihre Mutter enthauptet wurde und ihr fällt ein, dass der Attentäter den Kopf nahm und dann damit in Richtung der Felsen an der Klippe gegangen ist. Denn als er über den Zaun stieg, nutze sie die Chance und floh durch die Büsche in Richtung des Waldes, wo sie auch ihr Pferd versteckt hatten, das niemand im Dorf sehen sollte. Octavia teilt den anderen ihre Erinnerung mit und gemeinsam gehen sie zu den Felsen am Rande des Abhangs. Es fällt allen sofort auf, dass es hier einige sehr tiefe Erdspalten gibt. Octavia hört aus einem Spalt eine leise akustische Schwingung, als ob jemand über einen Flaschenhals blase. Sie hält die Hand herüber und bemerkt einen leichten Windzug. Die Spalte ist auch so große, dass ein Kopf hindurch passen würde. Henk wirft einen Stein hinunter und stellt über das beim Aufprall ertönende Echo fest, dass dort ein viele Schritte tiefer Abgrund mit einem größeren Höhlenraum sein könnte. Aus dem Spalt steigt außerdem ein leichter, beißender Geruch, der nach Ammoniak riecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden blicken den Abgrund hinunter und stellen fest, dass die gesamte Felswand sehr zerklüftet ist. Da es einen Windzug aus dem Loch gab, muss es irgendwo eine Verbindung durch einen offenen und mit dem Loch verbundenen Zugang geben. Eventuell ist diese sogar so große, dass man ins Innere kann. Octavia weiß noch, dass sie hier im Wald überall Höhlen gesehen hat, da der Karstboden viele Hohlräume besitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also machen sich die Helden auf den Weg und steigen einen steilen Pfad hinab in den Abgrund. Unten angekommen suchen sie den Abhang nach Höhlen ab. Octavia hat einen vielversprechenden Spalt entdeckt, zu dem man allerdings ein Stück hochklettern muss. Der Spalt ist aber breit und hoch genug, dass man sich seitlich und leicht in der Hocke hindurch quetschen kann. Aus dem Spalt strömt ihnen ein intensiver, beißender Gestank entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Höhle'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Map fledermaushöhle.png|miniatur|rechts|Die Fledermaushöhle unterhalb von [[Opploh]]]]&lt;br /&gt;
Octavia betritt die Höhe als erste und lässt eine kleine Flamme entstehen, die ihr Licht gibt. Henk folgt ihr und Kenji geht als letzter und lässt seinerseits den Greif auf seinem Stab hell erstrahlen. Iustus will draußen warten und den Eingang sichern. Der Spalt ist eng, aber Octavia dringt immer weiter vor. An einer Gabelung entscheidet sie sich für die rechte Seite und hört jetzt vor sich Bewegungen und ein leises Schaben und Kratzen. Es riecht streng und auf dem Boden findet sich Kot, vermutlich von Fledermäusen. Diese hängen unter der Decke und werden unruhig durch das Licht. Octavia löscht ihr Feuer und die Helden ziehen sich etwas zurück. Da kein Luftzug aus der Höhle vor ihnen kommt, entschließen sie sich, die linke Seite auszuprobieren. Wegen der Enge des Spaltes geht nun Kenji vor, gefolgt von Henk und Octavia bildet das Schlusslicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht zuerst, im linken Spalt einen Luftstrom wahrzunehmen und tatsächlich spürt er einen ganz leichten Luftzug. Er geht weiter und betritt als erster einen größeren Höhlenraum. Hier sind der Gestank und auch die Lautstärke am heftigsten und eine schwüle, feuchte Wärme liegt in der Luft. Überall an der Decke hängen große Fledermäuse, die durch den Lichtschein sofort aufgescheucht werden, so dass sich ein Schwarm von der Decke löst und panisch durch die Gegend fliegt. Diese Fledermäuse sind riesig und irgendwie verzehrt und wirken von ihren Proportionen seltsam entstellt. Einige versuchen sogar anzugreifen, was normale Fledermäuse nicht tun würden, und attackieren die Helden mit ihren scharfen Krallen. Kenji verbirgt das Licht unter seinem Mantel und duckt sich weg. Ihm fällt auf, dass diese Fledermäuse ähnlich wie die [[Moderlinge]] leicht besudelt sind und, obwohl es noch normale Tiere sind, haben sie definitiv einen Schaden durch die Schwarzen Jahre behalten. Henk schlägt mit seinem Säbel nach ihnen und macht sie dadurch nur wilder und angriffslustiger. Octavia schützt sich mit Flammen vor den Fledermausangriffen und trägt dadurch auch nicht zu ihrer Beruhigung bei. Nach einiger Zeit sind die meisten der aufgescheuchten Fledermäuse hinausgeflogen oder haben sich wieder niedergelassen. Die Helden schleichen nun vorwärts und Kenji beleuchtet mit seinem Licht nur den Boden vor seinen Füßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hält sich auf der rechten Seite der Höhle und geht geduckt durch den glitschigen Fledermauskot. Zu seiner rechten tut sich ein breiterer Spalt auf, den die Helden untersuchen. Sie finden aber keinen Durchbruch nach oben und kehren in die große Höhle zurück. Kenji bleibt zunächst wieder am rechten Rand, aber dann übernimmt Henk die Führung und geht links durch die Höhle hindurch. Auf der anderen Seite stoßen sie auf einen Gang, aus dem ein leichter Luftzug strömt. Sie folgen ihm ein Stück, bis er zu schmal wird und zu steil ansteigt. Doch am Ende ist ein leichter Lichtschimmer zu erkennen, doch es ist nicht der Spalt, den die Helden suchen. Auch die weiteren Spalten auf dieser Seite erweisen sich als Sackgassen und Henk führt die Gruppe nun einmal quer durch die ganze Höhle und sie müssen sich mehrmals aufgescheuchten Fledermäusen erwehren. Schließlich entdeckt Henk auf der rechten Seite ganz am Ende der Höhle einen breiteren Gang, aus dem ebenfalls ein Luftstrom kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden die Helden einen breiteren Spalt, an dessen oberem Ende ein leichter, entfernter Lichtschein wahrzunehmen ist. Auf dem Boden liegen viele Nadeln und Tannenzapfen, die von oben heruntergefallen sind, und aus diesem Haufen hört man ein gutturales Knurren, ähnlich dem eines Hundes. Als sich Octavia noch weiter nähert, kriecht ein größeres Wesen von max. ½ -1 Schritten im Haufen umher. Kenji erkennt, dass dieses Tier nicht besudelt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavias vorsichtig man den Haufen berührt, hört man ein Fauchen, dass schärfer und explosiver als bei einer Hauskatze ist. Kaum hat sie ihre Hand weggezogen, kommt eine kleine Schnauze mit scharfen Zähnen heraus, die  scheinbar zu einem Mader gehört. Vorsichtig legen die Helden den Haufen frei und schließlich finden sie einen völlig abgemagerten Mader. Dieser ist mit Krallenspuren übersäht, die von den Fledermäusen stammen, und muss von oben hineingefallen sein und scheint hier nun schon etwas länger festsitzen, wenn man  nach seinem Kot urteilt, der überall zu entdecken ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben Mitgefühl mit dem armen Tier und erinnern sich an das Geschenk von Gwaerenor: die magische Silma-Eschen-Rinde. Octavia holt sie hervor und redet besänftigend auf ihn ein. Tatsächlich beruhigt er sich und lässt sich mit Trockenfleisch füttern. Als er sich bei Octavia auf den Arm legen will, übergibt diese die Rinde an Henk, welcher sich des Maders annimmt und ihn mit der Rinde in seinen Mantel steckt. Octavia durchsucht den Haufen und findet dann tatsächlich den völlig intakten und abgenagten Schädel ihrer Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schleichen schließlich wieder aus der Höhle hinaus und kehren mit Iustus nach Opploh zurück. Sie wollen am abgebrannten Haus die Gebeine segnen, doch Octavia findet den Platz des Mordes nicht angemessen und wählt einen großen Stein unter einem rotblättrigen Ahorn südwestlich an der Palisade außerhalb von Opploh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zusammensetzung und Übergabe der Gebeine'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia breitet die Gebeine ihrer Mutter auf dem großen Stein aus und Kenji spricht den erlösenden Hymnus der Spea über sie. Ein helles Licht strahlt während des Hymnus aus dem Greifen von Kenjis Stab auf die Gebeine. Die Knochen leuchten kurz hell auf, ein kalter Hauch zieht um alle herum und über den Knochen materialisiert sich langsam der Geist von Octavias Mutter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Oh [[Spea]], du, die einst der flehenden Klage entstieg, hohe Wächterin auf den Zinnen des Weißen Turms! Dort, wo das ewige Eis den Himmel berührt, erhebe das Zepter, das Sidea dir reichte. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Blicke herab auf diese Seele, die heimatlos wandelt, verloren im enodischen Gespinst, verlassen und ohne Pfad. Ihr Herz ist schwer von der Last, der Blick trüb vom Zwielicht der [[Schwelle]]. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir rufen dich, Herrin: Sei ihr der Leitstern im Grau der Zwischenwelt! Sende ihr dein göttliches Geleit und die Gunst des Trostes! Lass Hoffnung niedergehen, sanft und still, wie der fallende Schnee aus den Wolken [[Aretea|Areteas]], dass sie den Schmerz bedecke und deinen Geist mit Klarheit erfülle. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Hörst du den Ruf, oh [[Morea Octavia]]? Du bist nicht mehr allein. Das Irdische ist vergangen; dein Traum hat seine Macht verloren. Ergreife den Strahl der Zuversicht! Nimm die strahlende Hand, die sich dir bietet! Spüre die Kraft, die in dir erwacht! Schreite hinfort, getragen von dem Licht, das nimmer verlischt, in das göttliche Gefilde, das deiner harret! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Kenjis Zauber endet, geschieht etwas mit dem Geist. Das Licht verdichtet sich an der Stelle, wo der Hals durchtrennt war, und es wirkt so, als würden unsichtbare Fäden die Wunde vernähen. Die Gestalt der Mutter hört plötzlich auf, sich an den Hals zu greifen und nimmt die Hände langsam herunter. Sie betrachtet sie verwundert und holt dann tief Luft, als würde sie nach drei Jahren das erste Mal wieder atmen. Ihr Blick klärt sich dann und die panische Suche in ihren Augen weicht einem schmerzhaften, aber klaren Erkennen. Sie blickt auf ihre eigenen Knochen herab und dann zu Octavia. Da begreift sie in einer Sekunde alles: den Schmerz, den Tod und die Zeit, die vergangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Lippen bewegen sich und diesmal formt sich ein Ton. Ihre Stimme ist leise, geisterhaft und klingt wie ein Windhauch aus der Zwischenwelt, aber sie ist da: „''Octavia... ''“ Es ist kein Ruf der Suche mehr, sondern ein Erkennen. Sie lächelt und in diesem Lächeln liegt der ganze Frieden einer Mutter, die endlich weiß, dass ihr Kind überlebt hat. Dann schaut sie auch in die Runde und ihr Blick bleibt kurz an Kenji hängen. Dieser hat das Gefühl, dass sie ihn auch wiedererkennt, und sie schenkt ihm ein dankbares Lächeln, dass Kenji mit tiefem Frieden erfüllt. Dann blickt sie wieder zu Octavia, verabschiedet sich dann mit einem gehauchtem „''Danke…''“ und verschwindet in dem Knochenhaufen. Ihr Geist senkt sich wie ein helles Licht auf diesen hinab und scheint bereit für die Reise nach Thyrna zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia meditiert noch ein Weilchen allein über den Gebeinen und verstaut sie dann in dem Beutel. Die Helden suchen dann den Rastplatz auf und übergeben die Gebeine an die Palatoren. Diese verstauen den Sack mit den Gebeinen sehr ehrfürchtig in einer Holzkiste, die sie auf dem Pferd haben, und sagen, dass sie so schnell wie möglich nach Perlheim zurückkehren wollen, damit Obloci die Gebeine der edlen Herrin in die Heimat schicken könne.  Castorius betont zum Abschied erneut, dass es ihnen eine große Ehre war, Octavia zu helfen und dass sie auch zukünftig, wie alle anderen Palatoren auch, der Familie des Cygnus treu ergeben sind und ihnen immer zu Diensten seien würden. Varianus nickt zustimmend und dann verabschieden sie sich und reiten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak beschwert sich, dass die Palatoren ihn wie Luft behandelt hätten, obwohl er genau wisse, dass sie barthavisch sprechen. Aber immer, wenn er ihnen etwas erzählt hat, haben sie ihn einfach ignoriert. Die Helden ignorieren ihn und beschließen, erst am nächsten Morgen weiterzureisen und die Nacht auf diesem geschützten Rastplatz zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.12''') Die Helden bauen ihre Zelte auf dem Rastplatz auf, was Octavia zwar langsam, aber gut gelingt. Auch Kenji und Iustus haben keine Probleme, während Kerrak sich abmüht, mehrmals scheitert und schließlich durch die Beobachtung von Octavias Vorgehen lernt, was er tun muss. Henk übernimmt die erste Wache und bemerkt nach einiger Zeit ein Rascheln im Gebüsch, als ob sich etwas anschleicht und dann vor dem Lagerplatz lauert. Am Rascheln schlussfolgert Henk, dass es sich um etwas Kleines oder Gebeugtes handeln müsse, und zieht unauffällig seinen Säbel. Kurz darauf steht er belanglos auf und schlendert herum, wobei er sich wie zufällig der Stelle nähert, an der er das Rascheln gehört hat. Da er in der Dunkelheit nichts erkennen kann, schaut er direkt nach und entdeckt den Mader aus der Höhle, der anscheinend das Trockenfleisch gewittert hat, mit dem sie ihn gefüttert haben. Henk wirft ihm noch etwas davon hin und setzt sich wieder an das wärmende Feuer. Er bemerkt, wie sich der Himmel immer mehr zuzieht und Wind aufkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mitternacht weckt Henk dann Iustus zum Wachwechsel und nutzt dessen Zelt zur Nachtruhe. Kaum liegt Henk im Zelt, fängt es an zu Regnen und der Wind frischt merklich auf. Es zieht ein starker Sturm auf und ein größerer Ast landet direkt neben Octavias Zelt. Die Zelte sind trotz des starken Regens dicht und warm, aber als es dann auch noch anfängt zu gewittern,  werden alle durch den Lärm kurz wach, um dann wieder weiterzuschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Nemieon === &lt;br /&gt;
Iustus weckt die Helden am nächsten Morgen zur Dämmerung und sucht dann den Weg auf, den er anscheinend genau betrachtet. Währenddessen jault Kerrak laut auf, denn in der Nacht ist Wasser in sein Zelt gelaufen und seine Kleidung ist nass. Henk sagt ihm, er solle sie sowieso mal waschen und sich am besten gleich mit, und weist auf den kleinen Bach am Weg, den Kerrak dann maulend aufsucht und sich und seine Kleidung wäscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus kehrt nachdenklich zurück und berichtet den Helden, dass es gestern im starken Gewitter so gewirkt habe, als ob ein Reisender mit einem Pferd an trotz des Sturms dem Rastplatz langgeritten sei. Leider konnte er es nur erahnen, da der Sturm und Regen so stark gewesen seien, dass man kaum die Hand vor Augen habe sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kerrak nur im Unterhemd bekleidet zurückkehrt, hängt er seine nassen Sachen an Ästen zum Trocknen über das Feuer und streckt seinen Hintern in Richtung der wärmenden Flammen, woraufhin Octavia sofort das Lagerfeuer verlässt und ihr Zelt abbaut. Die anderen schließen sich ihr an, so dass der halbnackte Kerrak allein am Feuer bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jäger Dilos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Zelte abgebaut sind, steht plötzlich der alte Jäger Dilos im Lager. Er erkundigt sich, ob Octavia erfolgreich war und ihre Mutter nun endlich nach Hause gebracht werde, und freut sich darüber, dass Octavia nun die Schwanenfibel trägt. Dilos ist erleichtert, als er erfährt, dass die Helden den Kopf wiedergefunden haben und Octavias Mutter nun in Frieden ruhen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dilos hat außerdem Neuigkeiten aus dem Dorf und berichtet, dass der Jäger Cernu ihm heute Nacht im Wald erzählt habe, dass gestern nach Sonnenuntergang ein seltsamer, verhüllter Mann im Dorf war, der sich nach der Reisegruppe erkundigt habe. Dieser habe nach sechs Reisenden mit fünf Pferden gefragt und auch eine junge Frau erwähnt. Er sei ein guter Freund von ihnen und würde sie suchen. Da Cernu aber nichts von der Reisegruppe wisse, habe er ihm nicht weiterhelfen können und nur den Rastplatz beim Dorf erwähnt. Die Helden sind sich sicher, dass dies ihr Verfolger gewesen sein muss, der sie anscheinend heute Nacht überholt hat und nun vor ihnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dilos erwähnt noch, dass die Brücke auf der Handelsstraße, die nach Osten führt, abgebrannt sei und  niemand bislang wisse, wer dahintersteckt. Falls die Helden also nach Osten reisen wollen, müssten sie einen Umweg über die Südseite machen, also ganz nach Nyssos und dann wieder nach Osten und über [[Ferning]] weiter nach [[Eldorn]] oder [[Valkenburg]]. Henk dankt und erwähnt, dass sie weiter nach Westen wollen. Der Jäger verabschiedet sich dann und wünscht allen zum Abschied eine gängige barthavische Abschiedsformel für Reisende:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Möge [[Twill|Twills]] Hand eure Fährte verwischen!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerrak und die Weiterreise'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Jäger fort ist, erwähnt Kerrak vom Feuer aus, dass er wisse, wer die Brücke abgebrannt habe. Mit Verweis auf seine Nützlichkeit erzählt er auf Nachfrage, dass es sich vermutlich um Graltiks Männer handeln würde, denn er habe es von Vargus Blutbann gehört, dem Anführer der Nemorern, mit denen er unterwegs war. Graltik plane nämlich anscheinend seine Rache an Barthavion und habe seine Männer ausgeschickt, um Unruhe und Chaos im Land zu stiften. Kerrak weiß, dass eine andere Gruppe von kratarischen Männern im Süden die Handelsstraße tyrannisiert und alle ausrauben soll, die nach Sapos kommen. Ziel sei es wohl, die Versorgung nach Sapos zu behindern. Den Helden ist bewusst, dass Sapos von allen Städten am wenigsten autark und damit auf Waren aus anderen Städten angewiesen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak bestätigt auch Henks Vermutung, dass Graltik noch etwas anderes planen würde, irgendetwas Großes. Eventuell bezöge sich dies auch auf Sapos, aber darüber wisse Kerrak zu wenig. Klar sei nur, dass Graltiks Männer inzwischen in ganz Barthavion unterwegs seien und bereits einige Handelsstraßen kontrollieren. Dann zieht er sich seine mittlerweile getrocknete Kleidung wieder an und bereitet sich auf die Abreise vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder auf dem Weg sind, reitet Henk mit Kerrak hinter sich vorweg, gefolgt vom Kenji, Octavia und Iustus aus Nachhut. Ihnen fällt unterwegs schnell auf, dass der nächtliche Sturm den gesamten Wald durcheinandergebracht hat und überall Chaos herrscht. Äste liegen auf dem Weg und die Helden müssen immer wieder anhalten, um diese zur Seite zu räumen. Kerrak spring dann zwar immer schnell von Henks Pferd und beseitigt die Äste, doch es kostet dennoch zusätzliche Zeit und verlangsamt die Reise. Als ein besonders dicker Ast liegt so ungünstig auf der Straße, dass Kerrak diesen nicht allein bewegt bekommt, eilt auch Kenji zur Hilfe. Doch die beiden können den Ast nicht bewegen und erst mit Henks zusätzlicher Unterstützung gelingt es ihnen, das Hindernis wegräumen und dem Weg weiter zu folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Weg dann etwas weiter wird und weniger Äste herumliegen, fragt Kerrak Henk unter vier Augen, was Octavia eigentlich damit gemeint habe, dass sie ihn töten würden, wenn er etwas macht, was ihnen nicht gefalle? Er will wissen, wie denn seine Chancen stehen, dass er dies hier überleben kann. Henk weist Kerrak darauf hin, dass er Octavia einfach nicht verärgern solle, doch dieser fürchtet, dass Octavia ihn nicht leiden könne und ihn sogar hasse. Henk nickt dies grinsend ab, während Kerrak ihm gesteht, dass er deswegen etwas Angst vor Octavia habe, da er schließlich wisse, dass sie das Geas Echo in der Form von Feuer in sich trage. Er will also von Henk wissen, wie er es vermeiden könne, sie wütend zu machen, da sie ihn dann vermutlich sofort einäschern würde. Henk empfiehlt ihm, sich weiterhin nützlich zu machen und Octavia am besten nicht zu nerven. Kerrak klagt, dass er ja nicht wisse, was sie denn alles nerve, und bittet Henk um einen Rat, was er tun könne, um seine Überlebenschancen zu erhöhen, denn schließlich würde er ja ein Stück über die Helden schreiben. Henks Tipp: Zurückhalten und vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak hat wegen seines Stückes noch viele Fragen an zur Beziehung zwischen Kenji und Octavia und will als erstes wissen, wie lange da schon was zwischen den beiden läuft? Als Henk beiläufig erwähnt, dass es wohl schon seit ihrer Kindheit sei, bemerkt er, dass sich auf beiden Seiten des Weges sich langsam ansteigende Felswände annähern. Henk bricht das Gespräch ab, um seine volle Aufmerksamkeit auf den Weg zu richten, denn dieser lief auf eine Engstelle hinaus, die unumgehbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Hinterhalt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt jetzt durch eine enge Schlucht hindurch, die gerade so breit ist, dass die Pferde hindurchpassen. Auf ihm haben sich vom Sturm viele Äste gesammelt, die aus dem Weg geräumt werden müssen, damit die Pferde sich nicht verletzen. Die Helden steigen ab und führen die Pferde durch die Schlucht, und Kerrak will hilfsbereit sein, geht vorweg und beginnt sofort, die Äste aus dem Weg zu räumen. Henk folgt ihm mit seinem Pferd, dann Kenji, Octavia und Iustus jeweils mit ihren Pferden. Alle sind aufmerksam und beobachten den Weg und die Wände genau.&lt;br /&gt;
[[Datei:Map schlucht nachtholz.png|miniatur|rechts|Die enge Schlucht, in der die Falle des Attentäters zuschnappt]]&lt;br /&gt;
Die Schlucht hat in ihrer Mitte einen leichten Knick und, als Henk diesen mit seinem Pferd passiert hat und Octavia dort ankommt, bemerken Henk und Kenji, dass etwas Winziges über ihren Köpfen von vorne nach hinten schnell durch die Luft über der Öffnung der Schlucht fliegt. Sie wenden sich um und genau in dem Moment kommt plötzlich ein Teil der Felswand neben Octavia ins Rutschen und trifft genau auf diese, die in herabfallende Steine und vor allem Steinstaub eingehüllt wird. Octavia geht zu Boden, wird unter dem Steinstaub beerdigt und verliert das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sieht den Erdrutsch, doch spürt schlagartig, dass ihm eine Gefahr von hinten droht, und wendet sich um. Er sieht gerade noch rechtzeitig, wie sich ein Mann mit verhülltem Gesicht von oben auf ihn schwingt, und so es gelingt Henk, sich wenigstens noch so weit wegzudrehen, dass der Angreifer ihn zwar nicht mit voller Wucht erwischen kann, ihn aber trotzdem verletzt. Kerrak schreit in der Sekunde vor Schrecken laut auf und Kenji blickt entsetzt auf eine sich immer weiter ausdehnende Staubwolke, die ihn in der nächsten Sekunde einhüllt und ihm den Atem raubt und Hustenabfälle auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht seine beiden Dolche und weicht dem schnellen Angriff des Attentäters aus, der sich ein Tuch vor dem Mund gebunden und eine Kapuze tief über die Augen gezogen hat und seinen Angriff mit den gezischten Worten kommentiert:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Ihr verdammten Füchse kriegt nun endlich eure Rechnung!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji verhüllt sich Mund und Nase und geht in die Staubwolke hinein, um Octavia zu suchen. Er tastet sich vorsichtig an Octavias Pferd vorbei und kommt nur langsam vorwärts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich ausbreitende Staubwolke hüllt die beiden Kämpfenden genau in dem Moment ein, als Henk zum Gegenschlag ansetzt und feststellen muss, dass der Attentäter ein echter Profi zu sein scheint, denn sein Entwaffnungsversuch wird geschickt vereitelt und sofort gnadenlos gekontert. Der Angreifer versetzt Henk einen äußerst schmerzhaften Stich und kommentiert ihn zischen:  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Dieser Job war ein Glücksfall!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji findet in der Staubwolke die am Boden liegende Octavia. Er hilft ihr hoch, wodurch sie wieder zu Bewusstsein kommt und sich schnell Mund und Nase verhüllt.  Ein von Kerrak geworfener Stein trifft die Schulter des Attentäters, doch er lenkt diesen nicht weiter ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henks Versuch, den Attentäter durch einen fiesen Trick zu Fall zu bringen, scheitert durch dessen Geschick. Doch wenigstens kann Henk dessen Angriff ebenso geschickt abwehren und hört dabei die Worte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Die Rache gehört uns!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia tastet sich mit Kenjis Hilfe in Richtung des Waffenlärms durch den dichten Staub, denn sie haben die Hoffnung, Henk vielleicht helfen zu können. Kerrak sucht tastend nach etwas, mit dem er angreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschließt, nicht mehr weiter zu versuchen, den Attentäter lebend zu fassen, und stellt seine Taktik um. Er führt einen gezielten Schlag gegen den Halsbereich des Angreifers durch und obwohl dieser dem vollen Angriff entgeht, fügt Henk ihm einen tiefen Schnitt am Schlüsselbein zu. Dabei will er von ihm wissen, wer ihn beauftragt habe. Der Attentäter grinst schmerzhaft und während er Henk angreift, zischt er: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Dein Feind!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk wehrt seinen Angriff geschickt mit beiden Dolchen ab und Kenji und Octavia haben inzwischen Henks Pferd überholt und erahnen den Umriss ihres Freundes in der dichten Staubwolke. Kerrak hat einen dickeren Ast gefunden und schwingt ihn mit Wucht in die Richtung des Attentäters und trifft ihn trotz der schlechten Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk attackiert diesmal den Attentäter frontal auf Bauchhöhe und durch Kerraks Schlag neigt sich dieser sogar etwas vorwärts, wodurch er Henks Angriff nicht ausweichen kann und an beiden Seiten getroffen wird. Trotzdem setzt der Angreifer zu einer weiteren Attacke an und verkündet entschlossen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Du wirst nur der erste sein!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk kann den feindlichen Hieb nicht vollständig abwehren und wird erneut verletzt. Octavia und Kenji versuchen, an Henk vorbeizukommen, doch es ist zu wenig Platz da, so dass sie warten müssen. Kerrak bereitet einen erneuten Wuchtangriff vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk setzt jetzt zu einem gezielten Stoß an und versenkt seine Klinge im Oberkörper des Attentäters, der daraufhin zu Boden geht und verendet. In dem Moment kommt von oben aus der Staubwolke ein von Kerrak geschwungener dicker Ast auf den zusammengesunkenen Angreifer geschwungen und schlägt auf dessen Schulter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist schwer verletzt und seine Freunde helfen ihm, die immer noch in der Staubwolke versunkene Schlucht zu verlassen. Sie lassen sich davor nieder, wo der Wind den Staub verweht, und Iustus kümmert sich um Henks Wunden, reinigt und verbindet sie. Octavia setzt sich ebenfalls erschöpft hin und reinigt sich vom Steinmehl. Kenji erinnert sich, dass der Attentäter ein Pferd besessen hat, und begibt sich allein in der Umgebung auf die Suche nach diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen zieht Kerrak die Leiche des Attentäters aus der Schlucht und Henk lässt dessen Taschen nach Hinweisen durchsuchen. Nachdem Kerrak nur einen Geldbeutel mit 15 Silbermünzen gefunden hat, den Henk einsteckt, will er wissen, ob er Hose, Jacke und Stiefel des Attentäters haben könne. Als niemand etwas dagegen hat, zieht er der Leiche die Sachen aus und legt dabei eine Tätowierung auf dem Oberarm frei, die drei Dolche um einen Schädel angeordnet zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kennt dieses Symbol, denn es gehört zu den „Bannard-Brüdern“, einer Gruppe von Auftragsmördern aus [[Weisshafen]]. Obwohl er selbst nie viel mit ihnen zu tun hatte, weiß aber er, dass Mestoph mit den Brüdern einige Konflikte hatte und sich in einer Art Fehde mit diesen befindet, ohne  genau zu wissen, worum es dabei geht. Auch Kerrak kennt die Brüder und erwähnt, dass diese völlig skrupellos seien und man sie im Gasthaus „Roststube“ im Hafen von Weisshafen beauftragen könne, wenn man jemanden schnell und ohne fragen beseitigen lassen wolle. Er merkt jedoch noch an, dass sie hohe Preise nehmen und nicht für arme Schlucker arbeiten würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat sich inzwischen in dem unübersichtlichen Wald etwas vom Lager entfernt und dann tatsächlich das leise Schnauben eines Pferdes wahrgenommen. Als er das versteckt angebundene Tier endlich gefunden hat, bemerkt er, dass er mittlerweile die Orientierung verloren hat und nicht mehr genau weiß, wie er zum Lager zurückkommen kann. Aber durch lautes Rufen macht er Kerrak auf sich aufmerksam, dessen Stimme ihn schließlich zum Lagerplatz zurücklotst. Dort angekommen, übergibt er dem Schauspieler das Pferd des Attentäters, so dass Kerrak nicht mehr bei Henk mitreiten muss. Dafür ist dieser auch sehr dankbar und nach einer kurzen Erholungspause geht es langsam weiter Richtung Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Begegnung am Rastplatz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es zu dämmern beginnt, kommen die Helden zu einer Weggabelung, an der sich auch ein Rastplatz befindet. Doch bereits von weitem kann man im Halbdunklen gut erkennen, dass ein Feuerschein auf diesem Rastplatz zu sehen ist. Es befinden sich bereits zwei Reisende dort, und zwar ein breiter, stämmiger Mann mit Bart und praktischer Reisekleidung, neben dem eine kleinere, verhüllte Gestalt sitzt, die sich hinter dem Mann versteckt und ihr Gesicht abwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sitzen ab und Henk nähert sich. Der Mann steht auf, als er die Helden bemerkt, und richtet sein Kurzschwert auf Henk, während er seine andere Hand schützend über die kleinere Gestalt hält und laut ruft:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Wer seid ihr? Freund oder Feind?'“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Manns scheint zu allem entschlossen und traut Henk nicht so richtig, doch als Kenji vortritt, seine Kapuze absetzt und den Mantel etwas öffnet, so dass er als Mystiker des Areteischen Ordens zu erkennen ist. Der Mann beruhigt sich und erkennt langsam, dass die Helden keine Gefahr darstellen, und setzt sich erleichtert wieder ans Feuer. Dann schlägt er vor,  dass sie sich das Lager teilen können, und lädt die Helden an sein Feuer ein. Da es mittlerweile recht kalt ist, sind alle sehr froh darüber und setzten sich zum Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gestalt verbirgt weiter ihr Gesicht und der Mann legt den Arm um sie und streichelt immer wieder ihren Rücken. Kenji fragt ihn, wer er sei, und der Fremde stellt sich als Seybald vor und fragt auch Kenji nach seinem Namen. Doch dieser erklärt ihm, dass es sicherer für ihn sei, wenn er seinen Namen nicht kennt, und Henk stellt sich als Alrik vor und geht als Führer der Reisegesellschaft durch. Octavia und Iustus bleiben im Hintergrund und setzten sich am Feuer so hin, dass sie mit ihren Kapuzen ihre Gesichter verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald hat vor allem Vertrauen zu Kenji gefasst und erzählt auf dessen Nachfrage, dass er auf dem Weg nach Lindmar sei. Er nimmt dann die Kapuze des anderen herab und darunter ist ein ca. 14 jähriges Mädchen, die er als seine Tochter Nori vorstellt. Seybald berichtet, dass diese vor einigen Wochen aufgehört habe, zu reden. Begonnen habe alles, nachdem sie letzten Sommer abends zu dem See gegangen wäre, an dem sie und ihre Familie leben, um dort nach den Glühwürmchen zu suchen. Nori sei aber nicht zurückgekommen und am nächsten Morgen habe man sie bewusstlos am Seeufer gefunden. Sie sei zwar völlig unversehrt gewesen und er wirkte so, als habe ihr niemand etwas getan, aber seit dieser Nacht spräche sie kein Wort mehr. Außerdem habe der Stallbursche vom Gasthaus ebenfalls etwas Merkwürdiges in dieser Nacht erlebt und von merkwürdigen Lichtern über dem See berichtet, die angeblich nicht von den Glühwürmchen stammen würden. Interessiert fragt Kenji nach dem Namen seines Heimatortes und erfährt, dass die beiden mit ihrer Familie in Virna am Schwarzsee leben, was Octavia nachdenklich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald berichtet weiter, dass ihnen schließlich, nachdem Nori nun seit Wochen kein Wort mehr gesagt habe, ein Nachbar geraten habe, die Mystiker des Leveischen Ordens in Lindmar aufzusuchen, die das Mädchen dort eventuell heilen können. Sollte dies aber nicht funktioniert, will Seybald seine Tochter zum Ekklesium oder Areteischen Orden bringen, weil dann die Gefahr besteht, dass es sich bei ihrem Problem nicht um eine gewöhnliche Krankheit, sondern um eine Besudelung oder einen Fluch handeln könnte. Er hoffe sehr, dass es nichts Magisches sei und die Mystiker sie heilen können, damit sich ihre Zunge wieder löse, denn immerhin stehe bald ihre Hochzeit an und ohne Stimme werde sie ihren Mann keine gute Ehefrau sein können. Dabei blickt er Kenji flehend an, da ihm aufgefallen ist, dass dieser auch ein Mann des Ekklesiums ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bietet Seybald an, seine Tochter zu untersuchen, und stellt zunächst über seinen Lichtsinn fest, dass es sich um keine Besudelung handelt, zumindest kann er keinerlei Einflüsse von Schattenmagie an dem Mädchen wahrnehmen. Ihm fällt aber der hohe Muskeltonus des Mädchens sowie der unruhige Blick auf, der scheinbar kaum fähig ist, etwas länger zu fixieren. Außerdem ist sie sehr mager und scheint kaum etwas gegessen zu haben. Nori wirkt also sehr traumatisiert, als ob sie sich eher in einer seelischen Starre befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis teilt Seybald seine Einschätzung mit, was diesen sehr beruhigt, da er bereist fürchtete, dass irgendeine dunkle Macht hinter der Sache stecken könne, und da man in diesen Zeiten überall Warnungen vor dem dunklen Kult höre, habe er schon das Schlimmste befürchtet. Kenji rät ihm, Nori nach Lindmar zu bringen, wo man sich im Leveischen Orden um ihr körperliches und seelisches Wohl kümmern werde. Als Kenji seine Einschätzung abgibt, fällt ihm auf, dass das Mädchen scheinbar zugehört hat und weniger geistesabwesend wirkte, und Kenji hat den Eindruck, als habe Nori ihn einmal kurz dankbar angelächelt. Dann nimmt sie auch ihr Vater erleichtert in den Arm und sagt ihr, dass nun bestimmt bald alles wieder gut werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bietet den beiden an, mit ihnen gemeinsam zu beten, was sie dankbar annehmen. Währenddessen nimmt Octavia Henk zur Seite und erzählt ihm leise, dass sie vor drei Jahren in Virna, dem Heimatort von Seybald, die magische schwarze Rüstung von [[Principus Mortis]] im Schwarzsee versenkt haben. Aus diesem Grund interpretiert sie die merkwürdigen Lichter über dem See, von denen Seybald gesprochen hat, in diesem Kontext und fragt sich, ob da auch der dunkle Kult seine Finger im Spiel habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gebet ist Seybald noch entspannter und vertrauensvoller als zuvor und erzählt Henk und Kenji, dass er sich nur deshalb traue, allein mit seiner Tochter zu reisen, weil er selbst mal eine Art Held gewesen wäre. Er stamme aus Ankarz und sei viele Jahre durch die Gegend gezogen. Er habe mit einigen anderen tapferen Männern, die inzwischen fast alle tot seien, im Geisterwald gegen die Untoten gekämpft. Dies sei aber schon einige Jahre her und sie hätten einen Nekromanten in der Nähe von Morsburg stellen können. Henk kommen die Orte und die Geschichte sehr bekannt vor und er fragt Seybald, ob er [[Gerbert der Bär|Gerbert]] kennen würde. Der Alte nickt überrascht und will sofort wissen, woher Henk denn „den Bären“ kenne, und dieser erklärt ihm, er habe die Geschichten von Gerbert, dem Bären, gehört, da er ein bekannter und gefeierter Held sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald seufzt und erzählt, dass er damals noch ein junger Mann gewesen sei, als er unter anderem mit Gerbert unterwegs war. Aber nachdem er diesen Schrecken erlebt habe, sei er gezeichnet gewesen und habe damals gemerkt, dass er nicht als Held geeignet sei. Er habe dann seine Frau in Virna kennengelernt und seitdem halte er sich aus allem Ärger heraus, obwohl er immer noch fähig sei, seine Tochter zu beschützen, weshalb er ja auch allein reise. Dies sei heutzutage sogar beinahe sicherer, da es in Nyssos Verbrecher gäbe, die sich als Reiseführer ausgäben und ihre Kunden nicht zum vereinbarten Ziel, sondern in die Hände von Räubern geführt hätten. Seybald warnt die Helden davor, dass die Haupthandelsstraße nach Sapos inzwischen von Räubern kontrolliert werde, weshalb er nun auch die Nebenstrecke durch Opploh gewählt habe. Der Weg nach Ivenbau sei von Süden aus inzwischen kaum noch zu bereisen, ohne ausgeraubt zu werden. Kerrak wirft ein, dass es sich dabei vermutlich auch um Graltiks Männer handeln dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald und seine Tochter wollen sich dann schlafen legen und der Alte bietet noch an, eine Nachtwache übernehmen zu können. Da wird Henk misstrauisch und fragt ihn, wieso er ihnen vertrauen würde, obwohl er sie nicht kenne? Seybald weist auf Kenji hin und sagt, dass er dem Mystiker vertraut, in guter Gesellschaft zu reisen. Henk findet das nachvollziehbar, verzichtet aber auf das Angebot und lässt den Alten mit seiner Tochter die Nacht durchschlafen. Immerhin haben sie am nächsten Tag noch einen weiten, anstrengenden Weg vor sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen bis auf Henk in ihren Zelten und Henk macht es sich trotz leichtem Nieselregen unter freiem Himmel bequem und überlässt sein Zelt Kerrak. Kenji übernimmt die erste Wache und weckt dann Iustus zur zweiten. Doch in der Nacht geschieht weiter nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Nemieon ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, nachdem Iustus alle geweckt hat, machen sich auch Seybald mit seiner Tochter auf den Weg. Henk überlässt dem Alten bei der Abreise den Geldbeutel des Attentäters mit den 15 Silberlingen und wünscht ihnen eine gute Reise.  Die Helden blicken den beiden noch kurz hinterher und brechen nach einem Frühstück ebenfalls wieder auf. An diesem Tag ist der Himmel klar und die Sonne kommt heraus, so dass es wärmer und trockener ist und die Pferde schnell vorankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg durch das Nachtholz schließt Kerrak mit seinem Pferd zu Henk auf und erzählt ihm, dass er gerade an seinem Stück über die Helden arbeiten würde und dazu noch ein paar Fragen habe. Henks letzte Erwähnung, dass sich Kenji und Octavia bereits seit der Kindheit etwas miteinander hätten, hat Kerrak anscheinend zum Nachdenken gebracht. Als Henk zustimmt, legt der Schauspieler los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will als erstes wissen, wo das gemeinsame Kind der beiden, von dem Henk erzählte, eigentlich sei, und erfährt, es sei in die Obhut des Areteischen Orden gegeben worden, und als Kerrak wissen will, wie alt das Kind sei, erklärt ihm Henk, dass Octavia direkt, als sie zur Frau wurde, schwanger geworden sei, weshalb das Kind jetzt vielleicht so zwischen sechs und acht Jahren alt sein dürfe. Kerrak ist etwas entsetzt über das vermeintlich inzüchtige Treiben bei den [[Thyrner|Thyrnern]] und will dann den Namen des Kindes wissen, doch Henk gibt vor, ihn nicht zu kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bohrt der Schauspieler weiter und will wissen, wie das Kind der beiden aussieht und ob es wegen Octavia magisch sei und zaubern könne. Henk liefert ihm die gewünschten Details und erklärt, es habe die gleichen Schlitzaugen wie Kenji, da es bereits ganz früh starke Lichtmagie gewirkt habe, und natürlich sei es auch hochmagisch, da es wie seine Mutter mit Feuermagie geboren sei. Kerrak fällt die Kinnlade herunter und fasziniert scheint er sich das Aussehen des Kindes im Geiste vorzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt er die Sprache auf Adarian und will wissen, ob der davon gewusst habe, denn schließlich seien die beiden ein Paar, worauf Henk das verneint und betont, dass Adarian keine Ahnung von dem Treiben zwischen Kenji und Octavia gehabt habe und auch nicht aus diesem Grund in Barthavion geblieben sei, wie Kerrak vermutet. Als Kerrak wissen will, wann sie sich mit Adarian wiedertreffen, lenkt Henk ab und wärmt die alten Verleumdungen aus dem [[Prozess_gegen_die_Helden#Kenjis_Motive|Prozess]] in [[Valkenburg]] wieder auf, indem er Kerrak die Geschichten über den bestechlichen und deshalb feisten Mystiker erzählt, der Kenji damals gewesen sein soll, der bei Schiedssprüchen für ein gutes Essen gerne die Partei des Gastgebers eingenommen habe. Dann winkt Henk ab und erklärt, da das doch alles auch ganz normal sei, denn schließlich hätten die Diener des Lichtes dieselben Bedürfnisse wie alle anderen Menschen. Kerrak hört interessiert zu und es scheint sich in ihm ein neues Bild von Kenji zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will dann noch wisse, wie Henk als guter Freund Graltiks die Pläne mit der Kontrolle der Handelsstraßen findet, worauf Henk einwirft, dass er zwar für Graltik gearbeitet habe, aber dieser jetzt mit den Schwarzmagiern im Bunde steht und vermutlich schon wahnsinnig geworden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Nachmittag erreichen die Helden die Hauptstraße und blicken direkt auf einen Ausläufer der Donnerberge, auf dessen Spitze man die Ruinen einer großen Festung erahnen kann. Alle wissen, dass dies die Ruinen der [[Calburg]] sein müssen, von denen man sagt, dass es darin spuke, so dass alle diesen Ort meiden. Kerrak ist überzeugt, dass die Burg nur aufgrund einer List der [[Thyrner]] zerstört wurde, da die Eldorner durch das Gerücht, das gestohlene Zenaische Pferd befände sich in der Calburg, ihre Skrupel für den ersten Kampf gegen die eigenen Leute aus Barthavion verloren. Doch die Helden gehen davon aus, dass es noch eine weitere Partei gab, die ein Interesse daran gehabt haben könnte, den Krieg gegen Thyrna und das Zerwürfnis der barthavischen Städte mit [[Eldorn]] zur Eskalation zu bringen, nämlich der Kult des Xul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der restliche Weg verläuft nun schneller, da die große Handelsstraße erreicht ist, die westlich der Berge verläuft. Aber auch diese Straße wirkt ungewöhnlich unbelebt und man sieht keinen Reisenden. Es liege auch überall noch Äste auf dem Weg, die nach dem Sturm niemand davon geräumt hat, was verdeutlicht, dass auch im Laufe des Tages kaum jemand hier lang gekommen ist, da man die Äste für einen Ochsenkarren hätte zur Seite räumen müssen. &lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|miniatur|rechts|[[ Elysisches Ekklesium#Stufe 5: Lichtmeister |Lichtmeister]] [[Archorbar]]]]&lt;br /&gt;
'''Treffen mit Archorbar'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends kommen die Helden zu einem Rastplatz, der an einem felsigen Abhang liegt und einen kleinen Bach hat, der wasserfallartig aus einem Stein plätschert. Schon beim Betreten des Rastplatzen bemerken sie, dass dort ganz ruhig und unbewegt ein Mann mit einem Stab sitzt. Es ist [[Archorbar]], der sie ruhig, aber erfreut anblickt und lächelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind ihrerseits äußert erfreut, aber auch sehr überrascht, den alten Freund hier zu treffen, und wundern sich, wieso er gerade hier auf sie gewartet zu haben scheint. Archorbar offenbart ihnen daraufhin, dass  er sich bereits gedacht, dass die Helden auf Reisen seien, da er ihre Anwesenheit im Erdreich von Barthavion gespürt habe. Alle Steine und Felsen hätten ihm zugeflüstert, dass sie sich mit ihren Füßen wieder auf dem Boden des Landes befinden, und so habe er sich vom Erdreich lenken lassen, bis er sie hier vorfand.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er selbst komme gerade aus [[Galadh Sidh]], wo er sich mit den Elben über die Bedrohung des Dunklen Kultes beraten habe. Dort habe er auch von dem Erfolg der Helden gehört, den alten Elbenkönig [[Sereg]] erlöst und damit den Nebelschlund aufgehoben zu haben, und auch von den Gesandten zu den Fjalgar Zwergen, zu welchen er selbst ebenfalls auf dem Weg sei, um sich mit diesen zu beraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar spricht den Helden ein großes Lob aus und betrachtet es als einen großen Sieg, dass die Helden die Gunst von Veldun errungen haben. Nun hofft er, dass der Zwergenkönig das Angebot der Elben nicht ausschlage, denn diese würden erst eine Zustimmung der Zwerge abwarten, bevor sie ihre Hilfe dann offiziell dem Kriegsrat der barthavischen Städte in Valkenburg anböten. Archorbar erklärt den Helden, dass aus Sicht der Elben Barthavion nämlich immer noch das Gebiet der Zwerge sei und dass die jungen Völker aus ihrer Sicht allein keine vertrauensvollen Verbündeten seien. Daher würden sie den Barthavers also nur ihre Hilfe anbieten, wenn die Zwerge ebenfalls an ihrer Seite kämpfen würden, da ihr Vertrauen zu den Alten Völkern größer als zu den jungen sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar äußert jedoch noch eine andere Vermutung für die Audienz der Elben beim Zwergenkönig, denn  in Galad Sidh habe er selbst von den Elben gehört, dass es einst eine Art Pakt unter den Elben von Veldun und den Fjalgar Zwergen gegeben habe, über deren genau Vereinbarung man ihn jedoch im Unklaren ließ. Sie erwähnten jedoch, dass dieser Pakt aus der Zeit des „Schattenkrieges“ stamme. Dann erklärt er den Helden, dass dieser vor sehr langer Zeit stattgefunden habe, lange bevor die heutigen Barthaver nach Barthavion gekommen und die jungen Völker überhaupt existent gewesen seien. Damals seien die [[Pazumer]] aus [[Ishurak]] nach Eboria gekommen und hätten die Elben mit dem versklavten Volk der Umbrin angegriffen und „Elyanor“, das Zentrum des alten Reiches von Veldun, zerstört. Die Pazumer seien damals aus dem Süden gekommen, wo sie an den Küsten des Thalischen Meeres bereits großes Unheil hinterlassen und „Pelagon“, die letzte Zuflucht der [[Hybraner]], zerschlagen hätten. Im Norden habe sich schließlich der Elbenkönig „Beledir“ mit dem Zwergenkönig „Grorim“ verbündetet und mit vereinten Kräften seien sie die Pazumer vertrieben worden, die sich in der großen Steppe niederließen und die Ruinen von Luggul errichteten, die seit dieser Zeit unbewohnt und glücklicherweise fast vergessen seien. Archorbar vermutet, dass es in der Zeit dieses Krieges dazu gekommen sei, dass die Fjalgar-Zwerge und die Elben aus Veldun ein Wissen erlangt oder ein Geheimnis zu hüten begonnen hätten, dass sie vor den jungen Völkern bis heute verschwiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden fragen Archorbar, um was es bei dem Geheimnis gehe, doch dieser berichtet nur, dass die Elben in Galad Sidh ihm gegenüber angedeutet hätten, es sei Zeit, dass der Zwergenkönig den Barthavern endlich die ganze Wahrheit über ihre Heimat erzählen müsse, damit diese verstünden, worum es bei der Bedrohung durch den Dunklen Bund wirklich ginge. Archorbar ahne, dass es sich um ein großes Geheimnis handeln müsse, welches die Motivationen und Ziele des dunklen Kultes offenlegen könnte,  aber auch ihm gegenüber wollten die Elben nicht mehr von ihrem Wissen preisgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar erzählt dann auch von den verschwindenden Menschen überall im Land. Da niemand wisse, wann wieder jemand verschwinde, sei es fast unmöglich, die Verschwundenen auf den Straßen ausfindig zu machen. Archorbar berichtet, einige Inquisitoren hätten jedoch einer Familie aus Trutz folgen können, die sie am Tag nach ihrem Verschwinden auf der Handelsstraße angetroffen haben. Diese hätten jedoch gesagt, dass sie privat reisen würden, und unter diesen Umständen habe sie ja niemand aufhalten können, da es ihr freies Recht sei, zu reisen, und sie auch nicht verpflichtet seien, irgendjemanden etwas darüber zu erzählen. Die Inquisitoren hätten sie deshalb weiterreisen lassen, aber einer von ihnen habe sich an sie herangehängt, um zu beobachten, wohin sie ihr Weg nun führe. Doch einen Tag später fanden seine Mitstreiter diesen Inquisitor tot am Wegesrand, aufgeschlitzt mit einem Dolch. Archorbar berichtet, es habe gewirkt wie ein Raubüberfall, aber die Familie selbst sei unauffindbar gewesen, als ob sie den Räubern entkommen oder – aus welchen Gründen auch immer – von ihnen verschont worden seien.&lt;br /&gt;
[[Datei:img notiz sabaoth.png|miniatur|links|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Archorbar merkt an, dass es derzeit auch schwer sei, die Verschwindenden zu verfolgen, da die Straßen sehr unsicher seien. Er selbst sei auf der Handelsstraße gestern von Räubern angegriffen worden, habe sie aber in die Flucht schlagen können. Es seien Nemorer gewesen, die eindeutig Kratarische Lederbekleidung trugen. Archorbar hörte, dass diese Männer aus [[Kratara]] die gesamten Handelsrouten im Land terrorisieren würden und es fast so wirke, als gäbe es einen Zusammenhang zwischen den Raubzügen von [[Graltik Blutklinge|Graltiks]] Männern und den verschwundenen Leuten, da es durch die unsicheren Straßen unmöglich geworden sei, ihrer Spur zu folgen. Die Helden informieren Archorbar über ihre Erkenntnisse, dass Graltik mit dem dunklen Kult zusammenarbeitet, was sein Handeln in ein neues Licht rückt. Die Helden zeigen Archorbar auch die Notizen, welche sie auf [[Sabaoth Immortalis|Sabaoths]] Schiff gefunden haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_47:_Auftauchen|Episode 22.47]]), und weisen ihn darauf hin, dass sie in [[Ferja]] ebenfalls eine Familie entdeckt haben, die über Nacht verschwunden ist (vgl. [[Das_Mysterium_von_URU#Episode_09:_Ferjas_Unheil|Episode 23.09]]) und in diesem Zusammenhang im Gästebuch auf den Namen „Zaladhar“ gestoßen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar berichtet jetzt darüber, dass vor einigen Wochen in [[Olborg]] nach einem langen Kampf ein sehr mächtiger schwarzer Ritualist festgenommen worden sei, der dort versucht habe, den Tempel des [[Alethon]] durch grausame Menschenopfer zu entweihen. Er habe sich als ein Meister des [[Bund des Xul|Kult des Xul]] zu erkennen gegeben und die dunkle Macht gepriesen, die er durch das Mal des [[Utukk'Xul]] erhalten habe. Er habe im Verhör unter einem Wahrheitstrank stehend zugegeben, dass er wisse, warum und wohin die Menschen über Nacht verschwinden würden. Doch sein Geist sei zu stark gewesen und nach Stunden, in denen er mit Zaubern und weitere Tränken bearbeitet worden sei, habe er nur ein mysteriöses Wort von sich gegeben: „URU“ Mehr habe man aus diesem Mann nicht herausbekommen können. Leider sei er am Abend vor seiner Hinrichtung dann auf ungeklärte Weise aus seiner Zelle in Olborg verschwunden und die Wachen, drei gut geschulte Inquisitoren, lagen tot und mit verzehrten Gesichtern auf dem Boden des Sanctums. Dann blickt Archorbar die Helden ernst an und tippt auf die Notizen, während er ihnen offenbart, dass der Name des Schwarzen Kultisten angeblich „Olimanra“ sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Archorbar auf die Situation in Sapos an und weiß, dass diese gerade unglücklich ist, da die unsicheren Handelsstraßen die Nahrungsmittellieferungen erschweren, die nun zum Ende des Herbstes dringend angelegt werden müssen. Er prognostiziert, wenn es so weiter ginge, werde die Stadt nicht über den Winter kommen, denn bereits jetzt seien die Preise für die Waren so hoch, dass viele Arbeiter in der Stadt bereits Hunger litten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar selbst sei schon lange nicht mehr in Sapos gewesen, da das [[Elysisches Ekklesium|Ekklesium]] dort nicht gern gesehen werde. Die Arkanisten seien schon immer misstrauisch gewesen und fühlten sich vom Ekklesium überwacht. Manchmal zeigten sie eine fast zwangshafte Abneigung gegen das Ekklesium, was das Vertrauen in die Experimente der Arkanisten nicht gerade erhöhe und nachdenklich mache, was sie denn zu verbergen hätten. Jedoch müsse man den Arkanisten zugestehen, dass sie eben auch Barthaver seien und es in diesem Volk nun mal so sei, dass die Freiheit an erster Stelle stünde. Er selbst halte sich gegenüber dem Rat der Emphausti höflich zurück und versuche die Hilfe des Ekklesiums nicht aufzudrängen. Dann rät Archorbar auch Kenji, dort keine offiziellen Aufträge für das Ekklesium anzunehmen, da deren Ausführung in Sapos verboten sei und nur in Sonderfällen genehmigt und durch die Arkanisten überwacht würde. Zuversichtlich weist er Kenji darauf hin, dass es also immer wieder Zusammenarbeiten gegeben habe, die funktioniert hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji beichtet Archorbar das nekromantische Ritual, welches sie mit [[Abdrushin]] auf der [[Baiula Spei]] durchgeführt haben, um Octavias Leben zu retten (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 32: Grett|Episode 21.32]]), und beschreibt ihm die Konsequenzen, über die Abdrushin ihn im Nachhinein aufgeklärt habe. Archorbar ist etwas verwundert, dass die Helden offensichtlich mit einem Nekromanten gereist seien, doch diese versichern ihm, dass Abdrushin kein Praktiker dieser Magie sei. Dann möchte Kenji wissen, ob Archorbar noch einen anderen Ausweg aus der Situation wissen, denn immerhin bedrohe die Tatsache, dass jederzeit ein Schnitter auftauchen und Kenji oder seine Freunde bedrohen könnte, den Erfolg ihrer [[Drachenträne|Drachentränen]]-Mission. Archorbar nimmt die Sache sehr ernst und betont, dass man nicht so einfach aus dem Vertrag kommen könne und Schnitter sehr mächtige Wesen seien, gleichwertig in ihrer Macht mit den Theleten. Als Kenji dann von dem Plan berichtet, mit Hilfe eines Nekromanten ein Schlupfloch zu finden, warnt Archorbar ihn eindringlich davor, dunklen Ritualisten zu vertrauen und besonders vorsichtig zu sein, an wen sie sich wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.13 ''') Während die Helden mit Archorbar gemeinsam am Feuer sitzen, nutzen sie die Gelegenheit, um dem alten, erfahrenen Geanisten einige Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte zuerst wissen, ob Archorbar etwas von seiner Schwester Hella gehört hat.&lt;br /&gt;
* Archorbar weiß nur so viel wie Henk, also dass sie nach der Seuche in [[Freywall]] und dem Versuch, Henks Sohn als Gefäß für Maldoror zu nutzen ([[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_05:_Kampf_um_Montakor|Episode 19.05]]), mit diesem und Birkinga in die Hohe Heimat gegangen ist, wo sie vermutlich immer noch dabei hilft, Henks Sohn zu beschützen ([[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_09:_Epilog|Episode 19.09]]).&lt;br /&gt;
Henk möchte dann wissen, wie die Lage in Freywall ist. &lt;br /&gt;
* Archorbar erzählt, dass die [[Amortuus-Pest|Seuche]] zwar bekämpft ist (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]), aber vereinzelt noch Untote außerhalb der Stadt durch die Gegend wandern. Das Reisen auf der Handelsstraße vor Freywall sei deshalb immer noch unsicher. Außerdem fehle es der Stadt an Menschen, die diese wieder aufbauen können. Es habe einfach zu viele Tote gegeben, aber [[Valkenburg]] habe bereits Unterstützung geschickt und langsam komme die Stadt nun wieder auf die Beine. Einem zweiten Angriff der Schwarzmagier wären sie jedoch derzeit vermutlich hilflos ausgeliefert.&lt;br /&gt;
Henk möchte wissen, ob Archorbar Neuigkeiten vom Zwergenkönig weiß.&lt;br /&gt;
* Archorbar führt aus, dass sein Zustand sich enorm verschlechtert habe und nur noch wenige Nachrichten aus Fjalgar kämen. Die Zwerge blieben verschlossen, vielleicht auch, um den Barthavern keine Angst zu machen. Für den Fall seines Ablebens sei aber bereits Varolus Sohn Vargi als Nachfolger bestimmt worden. Archorbar hoffe jedoch, dass die elbische Hohepriesterin ihm helfen könne. Dann  dankt er nochmal den Helden, dass diese die Krankheit bei den Elben angesprochen haben, denn die Priesterin sei bislang die größte Hoffnung, die der König habe. Wenn ihn jemand retten könne, dann sie. Damit hätten auch die Helden ihren Anteil an seiner Rettung, sollte diese gelingen.&lt;br /&gt;
Henk will auch wissen, wie der Kriegsrat von Barthavion in ihrer Abwesenheit gehandelt habe. &lt;br /&gt;
* Archorbar erklärt, dass die Lage im Kriegsrat verzwickt sei. Es gäbe gerade zu viele Konflikte, um sich auf ein geplantes Vorgehen gegen dein Feind zu einigen. [[Valkenburg]], [[Trutz]], [[Perlheim]] und [[Ankarz]] sähen die große Gefahr und würden vor allem für Sicherheitsvorkehrungen gegen den Kult plädieren. [[Freywall]] hingegen dürste nach Rache und wolle aktiv gegen den Dunklen Kult vorgehen. Die geschundene Stadt rufe deshalb im Kriegsrat zu einem Vergeltungsschlag gegen die Schattenburg auf, bevor der Dunkle Kult die Initiative ergreifen könne. Doch ohne die thyrnische Unterstützung seien die Chancen auf einen Sieg fast ausgeschlossen, was die Lage besonders für Freywall frustrierend mache. Auch [[Eldorn]] wolle aggressiver gegen den Kult vorgehen, um die Gefahr im Keim zu ersticken, bevor sie über das Land herfallen können. Eldorn unterstütze auch den Bund mit Thyrna und sei ihr größter Fürsprecher. [[Weisshafen]], [[Olborg]], [[Hallfels]] und [[Loderis]] seien derzeit noch unentschlossen. Sie wüssten die Gefahr des Kultes nicht einzuschätzen und fragten sich, ob der Zwergenkönig aufgrund seiner Krankheit eventuell die Situation ein wenig überdramatisiere. Sie würden deshalb fordern, mehr Späher auszusenden, doch da Graltiks Männer die Straßen tyrannisieren, würden viele Späher derzeit in den Tod geschickt und kämen nicht zurück. Dies führe auch dazu, dass sich der Blick immer wieder auf [[Graltik Blutklinge|Graltik]] und seine vertriebenen Männer richte. Einige sähen in ihnen eine größere Gefahr für Barthavion als den dunklen Kult. [[Sapos]] hielte sich derzeit sehr zurück und manche fürchten, dass die [[Arkanist|Arkanisten]] im Fall eines offenen Konfliktes mit den Schwarzmagiern wieder einen Alleingang planen und Barthavion den Rücken kehren würden. Da die Stadt aber gerade sehr unter den Versorgungsengpässen durch Graltiks Straßenterror leide, sei sie auf die anderen Städte angewiesen, da sie dieses Problem nicht allein lösen könnten. Die Tatsache, dass zwei der thynischen Gesandte abgereist seien, mache die Situation zusätzlich noch ungewisser und spalte den Rat immer mehr, denn einige hielten Thyrna als unverzichtbar für einen Sieg, während andere es als Pakt mit dem Übel selbst betrachten und davor warnen würden, dass Thyrna nach einem gemeinsamen Bund die Zusammenarbeit nutze, um Barthavion in die Unterdrückung zu treiben. Alle wüssten, dass Thyrna immer noch an den Handelsbeziehungen mit Eldorn und dem [[Orichalkum]] interessiert sei, und es sei vermutlich unrealistisch, dass Thyrna die Zusammenarbeit nicht ausnutzen werde, um die eigene Position zu stärken. &amp;lt;br/&amp;gt; Doch Archorbar sieht es als eher fraglich an, ob das Weltreich ein wahres Interesse daran habe, [[Barthavion]] zur [[Politische Ordnung des_Thyrnischen Weltreiches#Die Provinzen: Das Fundament des Weltreiches|Provinz]] zu machen, da das Imperium derzeit genug andere Probleme im Süden oder an den Grenzen der Nemorer habe. Barthavion sei weit entfernt und interessiere den Kaiser derzeit nun gering, denn außer dem Orichalkum hätten sie kein Interesse an einem Land, dass zu weit entfernt sei, um es an das Imperium anzugliedern. Auch die Gefahr durch die Schwarzmagier sei in Thyrna eher unbekannt, da sich das Weltreich durch diese nicht direkt bedroht fühle. Niemand wisse schließlich, was der Kult plane, und man habe keinerlei Beweise dafür, dass dieser sich Ziele auch außerhalb von Bathavion gesucht habe. &amp;lt;br/&amp;gt; Alles deute eher darauf hin, dass der dunkle Kult einen sehr genauen Plan verfolge, den Archorbar aber immer noch nicht ganz verstehe, denn ihre Ziele und Absichten lägen noch völlig im Dunklen. Archorbar warnt davor, einfach davon auszugehen, dass der Kult kopflose Zerstörung anrichten oder planlos vorgehen würde, oder die Hybris besäße, den gesamten Kontinent zu verderben, denn dies wäre zu vorschnell und könnte eventuell dazu führen, dass man ihre wahren Absichten übersehe. Archorbar kann selbst nicht einschätzen, was das endgültige Ziel der Schwarzmagier sein werde, aber er hat den Verdacht, dass das Geheimnis der Alten Völker, besonders der Zwerge, enthüllen könnte, was ihre Absichten antreibt. Deshalb  hofft er, dass Varulos sich durchringt und den Barthavern endlich die Wahrheit über ihr Land sagen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann möchte Henk wissen, ob es Neuigkeiten von [[Gerbert der Bär|Gerberts]] Spähauftrag gibt.&lt;br /&gt;
* Archorbar berichtet, dass Gerbert und seine Frau [[Cuina-Nira|Nira]] zurückgekehrt seien und es beiden gut gehe, wenngleich der Auftrag sie sehr gefordert habe. Sie hätten es fast bis zu der Schattenburg geschafft, konnten aber nicht weiter vordringen, da die Gegend von Spähern und Wesen aus der Unterwelt gesichert werde. Der Kult habe finstere [[Phlegräer]], flammende Streiter aus [[Abyssia]], gerufen, die als Wächter die Gegend beschützen und jeden vernichten würden, der sich der Festung nähere.&lt;br /&gt;
Henk erkundigt sich nach der Armee, die die Kultisten aufstellen wollten.&lt;br /&gt;
* Archorbar erzählt, dass der Dunkle Kult sowohl die untoten Nemorer aus der Steppe sowie die verbliebenen Untote aus [[Freywall]] in die östlichen Schwefelberge gerufen habe und diese sich dort in einem Tal, das aber ebenfalls von Plegräern bewacht werde, verstecken. Gerbert habe jedoch einen Blick in das Tal erhaschen können und es scheine sich zu bestätigen, dass der Kult eine untote Armee aufbaue. Doch da einige der Nemorer bereits anfängen, zu verrotten, gehe Gerbert davon aus, dass sie mit ihrem Angriff nicht mehr lange warten könnten, da ihnen sonst die Streitkräfte verfaulen würden. Vermutlich werde sich der erste Angriff dann wieder auf das geschwächte Freywall konzentrieren, da [[Eldorn]] sein Heer aufgestellt habe und zur Zeit gegen die Bedrohungen besser gewappnet sei. Aber das seien bloß Spekulationen, da der [[Bund des Xul|Dunkle Kult]] nicht wie ein gewöhnlicher Gegner im Krieg agieren werde, sondern auch unberechenbar handeln könne. Niemand wisse, was geschehen werde, aber Gerberts Beobachtung würden darauf schließen lassen, dass Barthavion sich auf das Schlimmste einzustellen habe.&lt;br /&gt;
Dann zeigt Henk noch den geschwärzten Dolch, den er in [[L'yreh]] gefunden hat ([[Im_Nebelschlund#Episode_22:_Sichten_und_Sichern|Episode 22.22]]), und fragt Archorbar, ob er etwas über ihn wisse oder sagen könne.&lt;br /&gt;
* Archorbar weiß jedoch nur, dass es sich bei dem verarbeiteten Stein um einen Rauchquarz handelt. Er gibt Henk den Tipp, sich im Sapos umzuhören, denn dort gäbe es Schmiede, die sich auch mit magischen Aspekten auskennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet Archorbar, dass er in [[L'yreh]] dunkle Dinge gesehen und erlebt habe - Dinge, die kein Sterblicher sehen solle. Es gäbe für ihn nur zwei Arten, wie man damit umgehen könne: man könne daran zerbrechen, sich dem Wahnsinn oder der Dunkelheit überlassen und aufgeben, oder man könne von unbändigem Willen erfüllt werden, sein Land vor diesem Dunkel zu bewahren. Umgeben von Hoffnungslosigkeit, von Schwärze, habe Kenji das Licht am hellsten und am glühendsten gespürt, jedoch auch schreckliche Dinge getan. Kenji erklärt Archorbar, dass es einfach wäre zu sagen, dass er dazu gezwungen worden sei und dass es einem größeren Zweck diene. Aber er und auch Archorbar würden beide wissen, dass das nicht stimme. Denn man könne jemanden nur zu dem zwingen, was bereits in ihm schlummere, oder?&lt;br /&gt;
* Archorbar gibt Kenji zu verstehen, dass das gesamte Dasein und der gesamte Kosmos ein ewiger Tanz aus Gegensätzen sei und auch die menschliche Seele, besonders die der jungen Völker, welche durch das Erbe der [[Umbrin]] geprägt wurden, neige dazu, Licht und Schatten als Extreme in sich zu tragen. Archorbar geht aber davon aus, dass die Natur der menschlichen Seele im Kern jedoch neutral sei, betont aber, dass dies seiner persönlichen Erfahrung entspräche und die Mystiker des Ordens dies vielleicht auch anders sehen würden. Seiner Empfindung nach sei die menschliche Seele durch diesen inneren Konflikt von Licht und Schatten deshalb stets hin und hergerissen, genauso wie auch Essentia, die irdische Welt stets in dem Spannungsfeld von Licht und Schatten stehe. Man könne also sagen, die Seele eines jeden Menschen trage täglich ihren eigenen, inneren Äonenkrieg aus. Dieser innere Kampf sei es deshalb, was jeder Mensch zu meistern habe, ganz gleich, ob man in große, oder kleine Dinge verstrickt sei. Man brauche keine Stätten wie L’yreh, um die dunkelten Abgründe der menschlichen Seele zu erfahren, denn alle Menschen stünden täglich vor der Wahl, dem Schatten oder dem Licht zu dienen oder aber auch ihren ganz eigenen Weg zu gehen, jenseits der Extreme. Da der Mensch für sich selbst entscheide, könne sein Wille auch darüber bestimmen, welchem Pfad seiner Seele er den Vortritt lasse. Jedoch sei dies ein schwerer Weg, die schwierigste Aufgabe und Leistung des Daseins, denn keine Menschenseele sei von Natur aus so geduldig und beständig wie die Felsen oder Berge. Alle Menschen würden stets zwischen den Extremen von Licht und Schatten schwanken und es sei  deshalb vielleicht nicht wichtig, in welche Richtung wir streben, sondern, wo wir uns gegenwärtig einpendeln. Dies geschehe mit jeder Entscheidung, die man treffe, und mit jeder Tat, die man durchführe – ob erzwungen oder nicht. &amp;lt;br/&amp;gt; Ob aber das, was man dabei in der Welt hinterlasse, bereits in einem geschlummert habe, sei vielleicht die falsche Frage. Kenji solle sich vielleicht eher fragen: Warum sei ich bereit gewesen, zu tun, was er getan habe, und zwar genau in dieser Situation und genau so, wie er es getan habe? Am wichtigsten sei aber die Frage: war dies mein wahrer Wille und würde ich es wieder so tun? Die Antworten könne nur jeder selbst für sich finden, aber so könne man etwas über sich lernen und in Zukunft vielleicht selbstbestimmter reagieren, falls man von außen erneut zu etwas gezwungen werden soll. Es gäbe allerdings niemals einen idealen Ausgang, aber jeder Mensch könne zumindest selbst entscheiden, wie er dabei dastehe. Archorbar betont, dass es weniger das Ziel sei, sondern mehr die Art und Weise, wie wir unseren Weg dahin gehen. Denn, ob man den Weg des Schattens oder des Lichtes oder einem ganz anderem folgen wolle, hänge schließlich immer vom Einzelfall ab und es gäbe keine einfachen Antworten, nur eine Entscheidung, die man zu treffen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erwähnt, dass er auf den Reisen mit seinen Freunden in beiden Extremen das Heil gesucht habe und gescheitert sei: der kahlköpfige Asket, der schwarze Mystiker, der menschelnde, allzu menschliche Mystiker, der in seinen Gefühlen angreifbar für die Kultisten geworden sei. Alles Extreme, die ihm fehlbar schienen. Kenji stellt heraus, dass er immer noch nicht wisse, was Pyrrhon in mir gesehen habe oder warum Archorbar ihn in seiner Obhut gelassen habe. Kenji habe darüber nachgedacht, mehr über seine Herkunft und seine Vergangenheit herauszufinden. Aber er bittet Archorbar auch, ihn nicht falsch zu verstehen; er sei nicht mehr derselbe, an sich selbst zweifelnde Mann, der er gewesen sei, bevor er aus Perlheim fliehen musste. Er sehe die Probleme der Welt und nähme mit Freuden die Bürde auf sich, auf der Seite des Lichtes gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Er wisse mittlerweile, wer ich sei, aber ich wisse nicht, wie er diesen Körper, diese Gaben richtig nutzen solle. Alles, was ihm dabei helfe, solle Archorbar ihm bitte nicht vorenthalten, falls er noch weitere Geheimisse mit sich trage.&lt;br /&gt;
* Archorbar findet es gut, dass Kenji aufgehört habe, nach Rollen zu suchen oder sich nach anderen zu richten, denn nur er selbst könne sagen, welche Rolle er spielen wolle. Nicht einmal die Götter könnten dies bestimmen, ansonsten müssten sie sich nicht so um die Gunst der Sterblichen bemühen. Dann gesteht ihm Archorbar, dass er keine Geheimnisse vor ihm habe und  bereits alles erzählt habe. Er sei der Vision der [[Elachiel]] gefolgt, denn er habe sie für sich als Wink der Spea interpretiert und glaube auch noch heute daran, da er gerade erst den Erfolg der Helden in [[L'yreh]] bewundern konnte (vgl. [[Im_Nebelschlund|Kap.22]]). Dies sei ihm Beweis genug, dass seine Entscheidung damals richtige gewesen wäre. Archorbar fühle sich deshalb bestätigt in seiner Entscheidung, der Intuition der Elbin vertraut zu haben. Dann gibt er Kenji gegenüber ehrlich zu, dass er nicht gewusst habe, was daraus erwachsen würde. Er habe lediglich eine Entscheidung getroffen, deren Weisheit sich allerdings erst heute bestätigt habe. Archorbar habe nicht gewusst, ob Kenji bei Pyrrhon gut aufgehoben wäre, aber er habe die Idee gehabt und sich dazu entschieden, es zu versuchen. Im Nachhinein sei er froh, dass er Kenji damals zu Pyrrhon gebracht habe, und der Erfolg von Kenjis Taten reiche ihm als Bestätigung aus, dass seine Entscheidung richtig gewesen wäre. &amp;lt;br/&amp;gt; Als Rat gibt Archorbar Kenji nur mit, dass er aufhören solle, sich zu viele Gedanken darüber zu machen, wie er seine Rolle in dieser Welt erfüllen könne. Er habe nämlich bereits alles, was er wissen müsse, um gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Das Wissen und die Lehren des Ordens sowie [[Pyrrhon_von_Derwydd|Pyrrhons]] Ausbildung wären das Beste, was ihm passieren konnten, um für die Macht des Lichtes zu kämpfen. Durch Dank und Demut vor diesem Wissen und dessen disziplinierte Umsetzung werde er diese Geschenke schätzen lernen, denn das Einzige, was er wirklich bräuchte, um sein ganzes Potenzial zu entfalten, sei der wahre Wille, sich ganz auf den Weg des Lichtes einzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet Archorbar von den falschen Visionen, die eine der Kultistinnen ihm gesandt haben. Er gesteht Archorbar, dass die sehr überzeugende Visionen gewesen seien, apokalyptisch und doch voller Hoffnung (vgl. [[Iobis_Galdimmera#Kenjis_Epiphanien_und_Visionen|Kenjis Epiphanien und Visionen]]). Trotz aller Vorsicht und Skepsis hätten sie auf ihn so echt gewirkt, dass er ihnen schließlich geglaubt habe. Da auch Pyrrhon und Archorbar in der Vergangenheit Visionen gehabt hätten, die auch ganz direkt mit dieser Gruppe und mit dem Untergang der Welt zu tun hätten, möchte Kenji wissen, woher man wissen könne, dass diese nicht auch von dem Feind geschaffen oder manipuliert worden wären, um die Helden zu verwirren oder auszutricksen? Auch möchte Kenji wissen, ob Archorbar oder Pyrrhon noch weitere Visionen gehabt hätten, mit etwas, dass sie noch nicht wüssten.&lt;br /&gt;
* Zunächst gesteht ihm Archorbar, dass weder Pyrrhon noch er selbst Visionen gehabt hätten. Sie hätten nur das alte Heiligtum der Elben und die merkwürdige Prophezeiung gefunden, dass die jungen Völker den Untergang bringen würden. Archorbar gibt zu bedenken, dass dies eine nicht verwunderliche Warnung sei, wenn man bedenke, dass dieses Heiligtum aus der Zeit stamme, als die verfluchten [[Umbrin]] über das alte [[Veldun]] herfielen und dessen Hauptstadt Elyanor vernichteten. Aber es hätte noch andere Anzeichen gegeben, dass die Elben noch vor etwas anderem warnen wollten, denn viele deuteten die Schwarzen Jahre in Barthavion als ein Zeichen, dass der Welt ein weiteres [[Mythische_Zeitalter#Das_Schwarze_Zeitalter_- Eskalation und Entfesselung der .C3.9Cbel|Schwarzes Zeitalter]] bevorstehen könnte, also eins wie in den mythischen Zeiten, was den Untergang des gesamten Kontinents bedeuten würde. Deswegen sei Archorbar, der selbst die Schrecken in den Schwarzen Jahren in Barthavion an der Seite von [[Karastan]] und [[Baselian]] erlebt habe, mit Pyrrhon zurück nach Barthavion gegangen. Alles, was er hatte, wären diese vier Tiersymbole, die in der geheimen Kammer versteckt waren, die Pyrrhon durch sein Blut geöffnet hatte. Nur mit diesen vier Symbolen sei Archorbar zu [[Elachiel]] gegangen, welche daraufhin einen Traum gehabt habe, in welchem sie die Orte der Geburt der Helden gesehen habe. Archorbar habe dann Jahre gewartet, bis ein Kind aufgetaucht sei, dass er mit einem dieser Symbole in Zusammenhang bringen konnte. Archorbar gibt zu, dass er viele Kinder beobachtet habe, da sie nicht gewusst haben, wonach sie suchen sollten. Er selbst oder Pyrrhon hätten also nur auf die Vision von Elachiel vertraut, da sie Elachiel vertrauen, und bis heute habe er dabei nichts bereut. &amp;lt;br/&amp;gt; Archorbar gesteht Kenji, dass er also nicht aus eigener Erfahrung sagen könne, wie genau sich die Stimmen der Lichtgötter anhörten oder wie man diese von den Einflüsterungen der Schattengötter unterscheiden könne. Dafür gäbe es aber die Lehren des Ordens, denn wenn man ihnen folge und sich felsenfeste Prinzipien gesetzt habe, würde man zumindest besser davor geschützt sein, nicht die Ideale des Lichtes zu verraten. Archorbar weist Kenji darauf hin, dass Botschaften der Götter immer ein zweischneidiges Schwert darstellen würden, man aber eine Sicherheit dabei haben könne: sollten die Visionen ihm schmeicheln, ihn als Auserwählten hinstellen oder anders an seine Eitelkeit appellieren, dann solle er sich gewiss sein, dass die Botschaft eher von unten als von oben komme. Archorbar betont, man könne sich sicher sein, dass die Lichtgötter höhere Aufgaben hätten, als sich über das Schicksal von einzelnen Sterblichen Gedanken zu machen. Wenn sie sich also meldeten, so würden die Mythen zeigen,  dann deshalb, weil etwas Größeres auf dem Spiel stehe. Kenji solle sich also stets fragen, ob die Visionen seine persönlichen Belangen oder sogar seinem Ego – seinen Trieben, Begierden oder Wünschen - diene, denn dann sollte er ihre wahre Quelle stets in Frage stellen. Ginge es hingegen um etwas Größeres als ihn selbst, dann könne er nur auf seine Tugend vertrauen und müsse selbst entscheiden, inwieweit sich die Absicht dieser Visionen mit seinem Wissen, seiner Ausbildung und vor allem auch seinem Gewissen vereinen lasse. Eine Sicherung gäbe es nie und häufig könne man erst im Nachhinein sagen, ob die eigene Intuition trügerisch wäre oder sich bewahrheitet habe. Deshalb sollte man stets ruhig und besonnen bleiben und keine vorschnellen Urteile über den Wahrheitsgehalt von Visionen treffen, denn Visionen seien vorausschauende Intuition und als solche stets subjektiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat eine sehr persönliche Frage an Archorbar, denn er möchte wissen, ob dieser Zeiten des Zweifels, der Suche gehabt habe. Ich wolle sich nicht anmaßen, würde aber gerne erfahren, ob Archorbar sogar auch Zeiten des Frevels gehabt habe. Kenji  gesteht ihm, dass er selbst immer wieder stolpere, so aufrichtig er es auch versuche. Deshalb möchte er gerne wissen, wie Archorbar damit umgegangen und wie er zu seinem inneren Einklang gekommen sei. Kenji fragt sich, ob dies auch ein Weg sei, der nach Archorbars Meinung auch für ihn in Frage käme.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Archorbar beginnt seine Antwort damit, dass ein Leben ohne Zweifel nicht möglich sei. Wichtig sei es nur, zwischen den Zweifeln zu unterscheiden, die unsere Sicht stärken, und denen, die unseren Glauben schwächen. Dann gibt er Kenji mehrere Beispiele: an dem Vertrauen seiner Feinde zu zweifeln, sei klug, aber an dem ewigen Kreislauf der kosmischen Mächte zu zweifeln, sei Ignoranz. Ebenso sei es weise, sich selbst und die Festigkeit seiner Tugenden immer wieder aufs Neue zu hinterfragen, naiv hingegen sei es, dran zu glauben, dass man seinen Weg ohne Fehltritte oder Reue gehen könne, denn nicht einmal die Götter seien ohne Fehler und würden sowohl Scham als auch Reue kennen. Wenn Kenji also denke, dass Archorbar ohne Reue oder Zweifel sei, dann irre er sich gewaltig. Archorbar betont, dass er kein Gott sei, sondern nur ein sehr alter Mensch. Wenn Kenji also von sich ein Leben ohne Unsicherheit, Reue oder Zweifel erwarte, dann erwarte du von sich, perfekter als die Götter zu sein. Statt also an seinen Fehltritten zu verzweifeln, sollte er sich darauf konzentrieren, dass sie in Zukunft weniger werden. Wenn Kenji also unter den Konsequenzen deiner Taten leide, solle er bewusst aus ihnen lernen und dann versuchen, es anders zu machen. &amp;lt;br/&amp;gt; Dann offenbart er Kenji, dass sein Weg kein Weg für Kenji sei. Archorbar erzählt, dass er bereits als Junge zum Orden der [[Druidentum|Druiden]] gegeben wurde, nachdem das [[Naturmagie#Mythos |Geanische Echo]] in seinem Blut erwacht sei. Er habe gelernt, sich mit den Elementen der Natur, mit den Mächten [[Gea|Geas]], zu verbünden, und habe viele Opfer bringen müssen, bevor er seine Natur zähmen konnte. Er selbst habe Zeiten hinter sich, in denen er die Macht über seine Magie verloren habe und zur Gefahr für andere zu werden drohte, worauf er allerdings nicht näher einging. Aber der Druiden-Zirkel habe ihn aufgefangen und er habe gelernt, mit seinem Erbe zu leben und Frieden mit dem Echo in seinem Blut zu schließen. Sein Weg, um das innere Gleichgewicht völlig zu beherrschen, sei aber auch bis heute nicht abgeschlossen, denn die Eukrasie, wie sie die alten [[Argoser]] nennen, sei das Gleichgewicht der inneren Elemente und ein damit Ziel, für dessen Erlangung er bereits viele Male sein eigenes Ego habe töte müssen und dies wohl auch noch viele Male in Zukunft tun müsse. Doch dies sei sein Weg des [[Geanist|Geanisten]] und es habe für ihn nie Zweifel daran gegeben, denn dieser Weg sei stets alternativlos, da das Blut keine Wahl sei wie die [[Götter]], denen man dienen wolle. Archorbar habe gegen sich kämpfen müssen, sonst hätte die Wildnis in seinem Blut ihn verschlungen. &amp;lt;br/&amp;gt; Archorbar betont, dass er ursprünglich keinen Kontakt mit dem Ekklesium und vor allem dem Areteischen Orden gehabt und sich erst den Lichtgöttern zugewandt habe, nachdem die Schwarzen Jahre in Barthavion herrschten und er dort gemeinsam mit Karastan gekämpft habe. Archorbar betont, dass er nie ein offizielles Mitglied gewesen sei, eher eine Art Ehrenmitglied, aber er habe bei der Gründung des Areteischen Ordens in Barthavion geholfen. Die Zuwendung zum Licht basiere bei ihm auf dem Glauben an das Gleichgewicht und er unterstütze die Lichtgötter nur, da diese derzeit dringend für das Gleichgewicht von Barthavion benötigt würden, wo die Mächte der Unterwelt die Oberhand besäßen. Archorbar macht Kenji klar, dass er sich also als ein Bote der Natur verstehe, der als Gesandter mit dem Licht zusammenarbeite, bis sich das Gleichgewicht wieder hergestellt habe. An diesem Weg habe er nie gezweifelt, da er ihn selbst gewählt habe. Er glaube daran, dass es wichtig sei, die kosmischen Mächte im Gleichgewicht zu halten, da die Natur das Licht ebenso benötigt, wie den Schatten. Archorbar gesteht Kenji, dass seiner Ansicht nach keine der Seiten jemals die volle Herrschaft erlangen sollte, da ein erstarrtes und überfülltes Zeitalter der Lichtgötter ebenso grausam für Essentia wäre, wie ein zerstörerisches Zeitalter der Schattengötter. In Barthavion drohe gerade ein großes Übermaß an Schatten, weswegen er sich im Namen des Gleichgewichtes nun ganz in den Dienst der Lichtgötter gestellt habe, bis dieses wieder hergestellt sei. Ob dies auch Kenjis Weg ist, muss dieser selbst entscheiden. Archorbar habe sich zumindest dazu entschieden, aber da Kenjis Leben einen ganz anderen Weg genommen habe und er seine Richtung selbst bestimmen müsse, könne Archorbar ihm nur raten, den Mut zu fassen, sich selbst ein eigenes Ziel für seinen Weg zu bestimmen. Wenn er sich zum Licht berufen fühle, dann solle er diesem mit voller Inbrunst folgen. Wichtig sei dann nur, dass er diesem Weg treu bleibe und sich allen Konsequenzen stelle, die dieser Weg mit sich bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji gesteht, dass er sich aktuell nicht ganz sicher sei, ob sein Weg immer ein reiner Weg des Lichtes bleiben werde, denn auch in ihm seien Bestrebungen zur Neutralität vorhanden. &lt;br /&gt;
* Archorbar weist darauf hin, dass der Weg des Lichtes jedoch manchmal furchterregend sei, da man bereit sein müsse, all seine dunkelste Schatten unters Licht der Wahrheit zu legen, was ein schmerzhafter Prozess sei, bei dem ihm aber niemand helfen könne. Der Weg des Lichtes sei oft auch ein einsamer Weg, aber wer das Licht des Himmels auf die Erde holen wolle, müsse sich in Höhen begeben, in die ihm niemand folgen könne. Kenji solle nicht vergessen, dass das Licht auch in ihm selbst sei, denn  seine Handlungen, seine Taten und Entscheidungen würden die Verbindung zum Elysium herstellen und den Lichtgöttern die Macht geben, auf die Welt einzuwirken.  Denn wenn jemand zu ihrem heiligen Gefäß werden wolle, müsse dieser auch bereit sein, soweit vom Boden anzuheben, dass man nicht mehr ganz Teil der irdischen Welt sei. Dies sei das freiwillige Opfer, dass man erbringen müsse, um ein aktiver Streiter des Elysiums zu werden. Aber der Weg des Mystikers könne jederzeit wieder verlassen werden, wenn man seine Berufung woanders erkennen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Kenji Archorbar noch auf Ignus an, der eine große Unbekannte in dem großen Konflikt sei, da er sich nicht wirklich mit der einen oder anderen Seite identifiziere. Ihm sei nicht zu vertrauen, und in besseren Zeiten sollte er für seine Verbrechen vor Gericht stehen. Aber man lebe nicht in besseren Zeiten, und so wie die Dinge stünden, könne er ein mächtiger Verbündeter oder ein fürchterlicher Feind sein, wenn eine der Seiten ihn für sich gewinnen würde. Kenji gesteht Archorbar, dass er ihm dies sage, obwohl er sehr persönliche Gründe habe, ihn nicht wiedersehen zu wollen. Aber sein Herz sage ihm, sie würden ihn wiedersehen, bevor die letzte Schlacht mit den Kultisten geschlagen sei. Daher sollten sie sich darüber Gedanken machen und vorbereitet sein. &lt;br /&gt;
* Archorbar erwähnt, dass er Ignus kenne, da er damals auch von dem großen Brand von [[Weisshafen]] gehört habe. Er sei sehr erstaunt gewesen, als die Helden ihm berichteten, dass sie ihn im Norden getroffen hätten. Ignus sei bislang der einzige [[Geanist]] von dem er jemals gehört habe, der nach der Metamorphose wieder in seiner menschlichen Gestalt zurückgekehrt sei und sogar zwischen dieser und der Form des reinen Feuers wechseln könne. Archorbar erklärt, dass diese Form der [[Naturmagie#Gleichgewicht und Ungleichgewicht der Temperamente|Diskrasie]], des seelischen Ungleichgewichts, einmalig sei und voraussetze, dass ein Teil seines menschlichen Selbst, seines Egos, so stark sein müsse, dass er sich der vollen Vereinnahmung durch die Natur des Elementes entziehen könne. Archorbar findet dies beinahe bewundernswert, da es eine unglaubliche Willensstärke und Selbstbeherrschung voraussetze. &amp;lt;br/&amp;gt;  Was Ignus jedoch tue, sei hochgefährlich, denn mit jeder Metamorphose verbrenne ein Teil seiner Menschlichkeit und sein Gewissen und seine menschlichen Empfindungen würden transformiert und glichen jetzt einer empathielosen Flamme, denn die Natur und die Elemente würden weder Moral noch Mitgefühl kennen. Feuer wolle nur verzehren, brennen und entzünden und von den gleichen Intentionen sei der Rest der Seele getrieben, die nach jeder Metamorphose übrig bliebe. Deswegen werde er auch nie ein zuverlässiger Verbündeter werden und er sei wortwörtlich das Spiel mit dem Feuer. Vielleicht habe er noch einen Rest Menschlichkeit, aber die Metamorphose habe ihn bereits so viel von seinen menschlichen Empfindungen geraubt, dass er unberechenbar wie eine Naturgewalt geworden sei. Archorbar gibt gegenüber Kenji zu, dass er selbst die Metamorphose nie ganz vollzogen habe und den Ausgleich zu den anderen Elementen suche, um sich vor dem Weg der Diskrasie schützen. Er wisse, dass es manchmal schwer sei, auf die Macht zu verzichten, die im eigenen Blut schlummere, aber der Weg des Gleichgewichtes, der [[Naturmagie#Gleichgewicht_und_Ungleichgewicht_der_Temperamente|Eukrasie]] sei mit dem Verzicht auf die Entfaltung des vollen Potenzials verbunden. Es sei der Weg der Weisheit und Verantwortung, während der Weg von Ignus der der Leidenschaft und Selbstbezogenheit sei. &amp;lt;br/&amp;gt; Jedoch ist sich Archorbar bei einer Sache sicher: ein Mann wie Ignus, der den Willen besitze, sich der Entmenschlichung der Metamorphose zu widersetzen, werde vermutlich für keine Seite manipulierbar sein, weder für den Schatten noch das Licht. Kenji bräuchte sich also keine Sorgen machen, dass die Feinde ihn für sich gewinnen könnten, da sie nicht fähig wären, Ignus‘ Willen zu brechen. Archorbar hielte jedenfalls für ausgeschlossen, dass Ignus sich dem dunklen Bund von selbst anschlösse, da ein Mann, der die Freiheit und Ungebundenheit des Feuers in sich trage, sich niemals Göttern unterwerfen würde, egal welcher Seite. Dennoch teile Archorbar die Bedenken von Kenji, dass Ignus eine Gefahr werden könne. Archorbar geht davon aus, dass Ignus eine ungeheure emotionale Intensität besitzen müsse, da er so mächtig werden konnte, denn seine gesamte Magie hinge an seiner starken Emotionalität. Daher sei er sehr unberechenbar, besonders was Octavia angehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archorbars Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat sich bei dem Gespräch über Ignus etwas vom Feuer zurückgezogen, als Kenji zwischendurch angedeutete, dass es ein weiteres Treffen mit Ignus nach dem Norden gab. Nachdem sie wieder zurückgekehrt ist, fragt Archorbar danach, wie es eigentlich Uselias ergangen sei und ob es auf der Reise Probleme mit der Drachenträne gegeben habe. Nachdem Adarian ins Meer gestürzt sei, habe er sich Sorgen gemacht, ob das Ableben von Adarian dem Seelengefäß langfristig Schaden zugefügt haben könnte. Als die Helden ihm beichten, dass die Drachenträne zerbrochen ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 43: Hazug-S.C3.A1gok|Episode 21.43]]) und wieder zusammengefügt worden sei, ([[Die Fahrt der_Baiula Spei#Episode 47: Erneuerung der Drachentr.C3.A4ne|Episode 21.47]]) will er genau erfahren, was sich zugetragen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden Archorbar von Kenjis Mordversuch an Ignus und von Octavias Mordversuch an Kenji berichten [[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_41:_Metamorphose|Episode 21.41]], spüren alle das Entsetzen in Archorbars Blicken. Er möchte wissen, wie es so weit kommen konnte, und hofft, dass die Helden diese Katastrophe entsprechend verarbeitet haben, denn eine derart emotionale grausame Eskalation hinterlasse gewöhnlich seelische Narben. Die Tatsache, dass sogar Kenji als Mystiker ebenfalls einen Mordversuch unternommen hat, mache ihm bewusst, in welche Abgründe sich die Gruppe begeben habe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Archorbar von Octavias Metamorphose erfährt, will er wissen, wie sie diese bewerkstelligt habe. Als er von der Verbindung zwischen den beiden erfährt, erklärt er Octavia, dass ein solcher Bund ein sehr starkes, emotionales Band voraussetze, welches bei Druidenzirkeln nur in familiären Kreisen möglich sei. Dass sie und Ignus dies bereits nach wenigen Tagen erreicht haben, lasse auf eine erstaunlich intensive, emotionale Verbindung schließen, die von beiden Seiten ausgegangen sein müsse. Als Archorbar dann aus Octavias Andeutungen erfährt, dass diese auch auf sexueller Ebene geschlossen wurde, versteht er die Situation und erklärt ihr, dass es deshalb so schnell ginge, da der Körper der magische Resonanzkörper eines Geanisten sei, der sich bei Körperkontakt auf die gleiche Schwingung eines anderen Geanisten einstellen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blickt Archorbar Octavia sehr ernst an und erklärt, dass sie sich darüber bewusst sein solle, dass sie es nur Ignus zu verdanken habe, dass sie aus der Metamorphose zurückkehren konnte. Denn nur durch ihre Verbindung sei ihr eine Rückkehr möglich gewesen. Archorbar warnt Octavia eindringlich davor, die Metamorphose allein zu wiederholen zu wollen, denn sie müsse sich darüber bewusst sein, dass diese dann vermutlich endgültig sein und es kein Zurück mehr geben werde und dass dies das Ende von Octavias als Mensch bedeuten würde. Octavia kann bei den Worten deutlich die große Sorge von Archorbar spüren. Octavia dankt Archorbar für die Warnung und offenbart ihm, dass sie den magischen Bund zwischen Ignus und ihr aus freiem Willen beendet und ihm seine Macht zurückgegeben habe ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 44: Ende der L.C3.BCgen|Episode 21.44]]). Archorbar reagiert sichtlich erleichtert und weist darauf hin, dass Octavia mit dieser Entscheidung eine enorme Willenskraft und Selbstkontrolle bewiesen habe, die ihr in Zukunft helfen könne, ihren Weg als Geanistin zu meistern. Sie müsse sich jedoch darauf einstellen, dass dieser Weg alles andere als einfach werden würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden berichten Archorbar auch davon, dass Ignus danach noch einmal zurückgekehrt ist, um ihnen beim Kampf gegen Hazug-Ságok zu unterstützen ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]). Danach schien Ignus erwartet zu haben, dass sich Octavia ihm jetzt aus Dankbarkeit anschließen müsste, doch diese habe abgelehnt und Ignus sei abgereist. Archorbar warnt davor, dass Ignus sich sehr in seinem Stolz verletzt fühlen könnte und deshalb zu unberechenbaren Taten fähig sei, falls er die Helden wiedersehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden Archorbar von der Zerstörung von Dogeons Zuflucht berichten ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 40: Dogeons Zuflucht – Teil 2|Episode 21.40]]), warnt er Octavia, dass sie bereits hier Grenzen überschritten habe, die sie nur noch schwer wieder errichten könne, so dass sie immer mit der Versuchung leben müsse, ihre Macht erneut auszunutzen. Als Octavia ihm von Gwaerenors Rat, in den Sternenwald zu gehen, berichtet ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 49: Abschiede|Episode 21.49]]), rät Archorbar ihr, diesen zu befolgen und zu den Druiden zu reisen. Dort sei auch seine alte Heimat und er wisse, dass Octavia dort vielleicht die inneren Erkenntnisse erlangen könnte, die sie brauche, um sich der Wildheit ihres Blutes zu stellen und sich mit diesem zu versöhnen. Jedoch solle sie sich bewusst sein, dass sie dort nur ein Umfeld zu erwarten habe, dass sie auf ihrer eigenen Reise unterstützen könne, alles andere jedoch von ihr selbst kommen müsse. Octavia werde sich inneren Abgründen stellen müssen, die ihr bislang vielleicht noch nicht bewusst seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erinnern sich schließlich noch an den letzten Auftrag von Uselias, wo er sie bat, nach dem Nouon zu suchen ([[Drachenträne#Uselias.E2.80.98 Dank|Uselias Auftrag]]). Archorbar fällt zwar direkt nichts dazu ein, es klänge aber trotzdem merkwürdig vertraut für ihn. Er verspricht den Helden, nachzuforschen, was er darüber in Erfahrungen bringen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es mittlerweile tiefe Nacht geworden ist, bietet Archorbar ihnen an, die Wache für den Rest der Nacht zu übernehmen, damit die Helden sich nach den Strapazen des Tages einmal wieder richtig ausruhen können. Dankbar nehmen sie an und legen sich in die Zelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Nemieon ===&lt;br /&gt;
Die Helden wachen am nächsten Morgen zeitig auf, frühstücken etwas und bauen ihre Zeite ab. Dann wird es Zeit für den Abschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archorbars Abschied'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar bittet die Helden, etwas über die verschwindenden Leute und dem Begriff „Uru“ herauszufinden. Bei dem Wort könne es sich um einen Ort, aber auch um etwas ganz anderes handeln. Falls sie etwas darüber erfahren sollten, bittet Archorbar sie, eine Botschaft nach Valkenburg zu senden, um ihn oder den Bund des Lichts zu informieren. Dann warnt er sie nochmal vor den Männern von Graltik und fürchtet, dass dessen Rache an Barthavion noch zu einem großen Problem werden könnte, denn sollte es ihm gelingen, die Handelsstraßen unter Kontrolle zu bringen, hätte er Barthavion in der Hand. Als Henk darauf hinweist, dass Graltik eine Marionette der Schwarzmagier sei, die einfach ausgetauscht werde, wenn er nicht mehr nützlich sei, merkt Archorbar an, dass er davon ausgehe, dass Graltik sich vermutlich nicht darüber bewusst sei, dass die Schwarzmagier ihn beseitigen werden, wenn er seinen Nutzen erfüllt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verabschieden sie sich herzlich voneinander und schauen Archorbar noch hinter, wie er mit gemächlichen Schritten ein unglaublich hohes Tempo erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weiterer Weg und Kerrak '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg folgt nun dem Fluss und die ganze Zeit ist das laute Rauschen des Fendral zu hören. Er wirkt sehr unaufgeräumt und leicht verwildert, als wäre er länger nicht genutzt worden, und es gibt manchmal Stellen, an denen an Äste weggeräumt oder abgestiegen werden muss, um die Pferde durch Matsch führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak lenkt sein Pferd neben Kenji und will die Gelegenheit nutzen, um Kenji nach dessen angeblichen Sohn auszuhorchen. Dazu deutet er allgemein an, dass es als Vater sicher traurig sei, wenn man so lange von seinem Kind getrennt ist. Kenji blickt ihn etwas verwirrt an und erwidert ihm, dass dies wohlmöglich so sein möge. Kerrak versucht, Kenji festzunageln, und erklärt, er habe gestern durchaus von dessen gemeinsamen Sohn mit Octavia gehört und wisse darüber eh längst Bescheid. Kenji versucht richtigzustellen, dass er sich da auf eine trügerische Vision beziehe und kein Kind der beiden existiere, doch Kerrak will davon nichts wissen und interpretiert Kenjis Aussage als Ablenkungsversuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versucht er herauszubekommen, wo das Kind lebe und ob es auch magisch begabt sei wie seine Mutter Octavia. Kenji widerspricht ihm und erklärt ihm, dass es überhaupt kein Kind gebe. Doch Kerrak spekuliert, dass das Kind vermutlich beim Orden sei, und fragt Kenji, ob es auch schon zum Mystiker ausgebildet werde. Kenji ist langsam verzweifelt, denn Kerrak will nicht begreifen, dass es kein Kind und keine Beziehung zwischen ihm und Octavia gebe. Kerrak weist darauf hin, dass es natürlich eher unüblich sei, wenn Halbgeschwister ein Kind hätten, aber dies sei in der thyrnischen Kultur doch durchaus tolerabel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist verwirrt und weiß gar nicht, wovon Kerrak da redet, und dieser fragt ihn jetzt direkt nach seinem Vater, dem Botschafter Aequus. Kenji streitet ab, dass es sich bei diesem um seinen Vater handelt, und erzählt Kerrak, dass er ein Waisenkind sei und nicht wisse, wer seine Eltern waren. Kerrak schlussfolget, dass es dann ja auch durchaus der Botschafter gewesen sein könne, und will wissen, ob Adarian eigentlich davon gewusst habe und es deswegen Streit gegeben habe. Kenji schüttelt den Kopf und fragt, was Adarian denn damit zu tun habe, worauf Kerrak erwidert, dass dieser schließlich Octavias offizieller Gefährte sei und vielleicht etwas gegen die Verbindung zwischen Kenji und Octavia gehabt habe. Kenji verzweifelt an Kerraks Unbelehrbarkeit und ist froh, als Henk anhält und die Aufmerksamkeit sich auf den Weg vor ihnen richtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein alter Überfallort ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der matschige Weg ist an einem Stück sehr aufgewühlt und es liegen ein paar Holzstücke auf dem Boden, die geometrische Formen haben und einige cm im Schlamm versunken sind. Kerrak sitzt sofort ab und zieht eines aus dem Schlamm. Es handelt sich um Balken, aus denen man auch u.a. auch Fuhrwagen baut. Da nur ein paar abgesplitterte, kleinere Stücke hier auf dem Boden liegen, scheint der Wagen hier auseinandergeschlagen worden zu sein und das Holz wurde abtransportiert. Die Helden schlussfolgern, dass die Teile auf jeden Fall schon seit vor dem großen Regen von vorgestern hier liegen müssen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt neben dem Weg im Gras einen Schuh. Er ist schlicht und sieht aus wie vom einfachen Volk. Daneben ist im Gebüsch einen ganzen Abschnitt wie niedergetrampelt und dort findet Henk fünf Leichen, die in der Leichenstarre und noch nicht wirklich verwest, aber schon durch den Regen leicht aufgedunsen sind. Überall wimmelt es von Fliegen und auch in den Wunden kriechen bereits zahlreiche Maden hin und her. Von der Kleidung her wirken die Leichen wie normale Bauern, es sind drei ältere und zwei junge Männer. Henk erkennt, dass sie durch Klingen getötet, also einfach abgeschlachtet, und dann hier hingeschmissen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.14''') Die Helden bereisen die südliche Handelsstraße und Kenji und Octavia machen sich Gedanken über die Bestimmung der [[Drachenträne]]. [[Iustus Trebatius|Iustus]] spricht mit Octavia über ihre Beziehung zu Ignus und offenbart ihr seine Aufgabe als Aufseher des [[Ordo Dracian]]. Kenji spricht mit Iustus über seinen Mordversuch an [[Ignus]]. Die Helden helfen einem überfallenden Spähtrupp aus [[Sapos]] und entdecken ein nemorisches Räuberlager. Sie befreien einen entführten Magister und fliehen vor den kratarischen Söldnern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Kenji noch einen Segen über die fünf Leichen der Bauern spricht, sucht Henk nach Spuren. Obwohl der Regen fast alles fortgespült hat, findet Henk eine tief eingetretene Ochsenspur, die er aber kurz darauf im Wald leider wieder verliert. Der Überfall ist einfach zu lange her gewesen, weshalb die Helden wieder aufbrechen und die südliche Handelsstraße in westlicher Richtung weiterreisen. Henk reiten neben Kerrak voran, gefolgt von Octavia und Kenji, während Iustus das Schlusslicht und die Nachhut bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji und Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji, der neben Octavia reitet, fragt diese, ob es wohl auch Orte wie [[L'yreh]] gebe, die aber dem Licht geweiht seien, und ob die von Uselias angesprochene „Himmelbrücke“ vielleicht so ein Ort sein könnte (vgl. [[Drachenträne#Uselias.E2.80.98_Dank|Uselias Dank]]). Octavia gibt zu bedenken, dass die Himmelbrücke ein anderer Name für [[Celestia#Utepion – Die Hohe Halle|Utepion]] sei, welches allerdings entrückt im Elysium liege und für Menschen nicht zu erreichen sei. Sie vermutet deshalb, dass es vielleicht der alte, irdische „Brückenkopf“ sei, wo sie das „Nouon“ suchen sollen. Kenji gesteht Octavia, dass er aktuell viel an [[Drachenträne#Augustus.27_Vision|Augustus Vision]] denke, in der eine Ader der [[Drachenträne]] zu einer Person führte, die sich nach Interpretation der Helden in Sapos befinden könnte. Octavia denkt, dass es wichtig für die Drachenträne sein könnte, diese Person zu finden, da in der Vergangenheit bereits das Blut von engen Verwandten geholfen habe, die Drachenträne zu stärken. Doch Octavia fragt sich auch, worauf die Mission der Drachenträne überhaupt hinauslaufe? Kenji vermutet, dass sie dabei helfen solle, dass Uselias wieder die Ebene wechseln könne, um nach Utepion zurückzukehren, und auch Octavia kann sich vorstellen, dass das Ziel tatsächlich sei, Uselias zu helfen, das Phylakterium der Drachenträne verlassen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iustus spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel zieht sich langsam zu und nach einiger Zeit brauchen die Pferde eine kurze Pause. Während alle essen und die Pferde versorgen, bittet Iustus Octavia zu einem Gespräch und die beiden setzen sich etwas abseits auf ein paar Steine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus beginnt das Gespräch, indem er Octavia erklärt, dass er das volle emotionale und körperliche Ausmaß von ihrer Beziehung zu Ignus erst in ihrem Gespräch mit [[Archorbar]] erkannt habe und es bedauere, dass sie ihm gegenüber in ihren Schilderungen diese persönlichen Details immer ausgelassen habe. Als Octavia einwendet, dass dies ja auch eine sehr private Angelegenheit sei, die niemanden etwas angehe, weist Iustus sie darauf hin, dass gerade sie als [[Geanist|Geanistin]] eigentlich wissen müsse, dass ihre Emotionalität für die Magie eines [[Geanist#Urformer|Urformers]] absolut entscheidend sei. Iustus gesteht Octavia, dass er sich erst jetzt nach dem Gespräch mit Archorbar langsam zusammenreimen könne, was auf elementarer Ebene bei der magischen Verbindung zu [[Ignus]] wirklich stattgefunden habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus gesteht Octavia, dass er sich nämlich schon lange frage, wie Ignus es geschafft habe, seine Macht mit ihr zu teilen, so dass sie schließlich sogar die Metamorphose vollziehen konnte. Da Octavia gegenüber Archorbar eingestanden habe, dass es sich anscheinend um eine ein Art Verliebtheit oder körperliche Anziehungskraft gehandelt habe, könne Iustus sich nun erklären, warum sie spontan zu einem magischen Bund bereit gewesen seien, denn dieser erfordere nämlich für gewöhnlich eine Art familiären Bund, also eine tiefe, emotionale Bindung, wie man sie fast nur in Zirkeln der balmarischen [[Druiden]] finde, die ihr gesamtes Leben wie eine Familie zusammen verbrächten. Iustus weist Octavia darauf hin, dass es also beiderseitig eine enorme emotionale Verbindung gegeben haben müsse, damit die magische Verbindung so schnell aufgebaut werde konnte, und er fragt Octavia gezielt nach dem körperlichen Austausch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia verweigert die Auskunft und erklärt, dass ihr dies viel zu persönliche Informationen seien, die Iustus nichts angingen. Als Octavia ihn darauf hinwies, dass sie ihm keine Rechtfertigung schuldig sei,  erinnert Iustus sie daran, dass sie es allein der Gnade des [[Ordo Dracian]] und [[Gaia Tarratia]]s persönlicher Sympathie zu verdanken habe, dass sie überhaupt in Barthavion bleiben dürfe und nicht nach Thyrna gebracht würde, wo sie, wie alle [[Geanisten_bei_den_Thyrnern|Geanisten in der Heimat]], zum Mündel des Kaisers gemacht worden wäre. Iustus offenbart Octavia schließlich, dass er nicht nur von Elatus als ihr Leibwächter geschickt worden sei, sondern dass Gaia Tarratia ihn persönlich darum gebeten habe, ein Auge auf sie zu werfen. Iustus macht ihr damit bewusst, dass er sich nicht in der Position ihres Untergebenen befindet, sondern eigentlich ihren Aufseher darstellt, ohne welchen ihr der Ordo Dracian niemals gestattet hätte, sich selbstständig auf Reisen zu begeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist überrascht und empfindet es als leichten Verrat an ihr, worauf ihr Iustus versichert, dass er diese Rolle als Aufseher natürlich nicht auszunutzen werde oder ihr dadurch schaden wolle. Im Gegenteil sei es ihm auch persönlich ein Anliegen, dass Octavia in Sicherheit sei, da er sie inzwischen auch persönlich sehr zu schätzen wisse und er ihr und ihrem Bruder treu ergeben sei. Aber trotzdem habe er auch seine Verpflichtungen dem Kaiser und dessen Orden gegenüber, die er auch erfüllen müsse, und da Iustus befürchtet, dass Octavia sich und eventuell auch andere mit ihrer unüberlegten Romanze in große Schwierigkeiten gebracht haben könnte, werde er es nicht zulassen, dass Octavia ihm Antworten verweigere. Er versichert Octavia, dass er sich moralisch darüber kein Urteil erlauben wolle, da dies nicht seine Aufgabe sei, aber er weist darauf hin, dass diese emotionale Intensität und die körperliche Intimität das Problem mit Ignus gefährlicher machen könnten, als sie bislang vielleicht vermuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb möchte Iustus von Octavia wissen, wie weit dieser Bund eigentlich genau ging, und will von der Vereinigung während der [[Geanist#Metamorphose: Aufstieg durch Verschmelzung|Metamorphose]] zu einer Flamme erfahren. Er will die Details hören und herausfinden, inwieweit körperlicher Kontakt dabei eine Rolle gespielt habe und ob es vor der elementaren Vereinigung auch eine körperlich gab, welche auch die magische Verbindung ermöglicht hätte. Octavia bestätigt ihm dies zögerlich und deutet an, dass es sich für sie um ein sehr persönliches Thema handle, doch Iustus erklärt ihr, dass dies für ihn dabei keine Rolle spiele, da er es wissen müsse, um die Gefahr einschätzen zu können. Nachdem Octavia ihm dann  von ihrer körperliche als auch elementare Vereinigung berichtet hat, warnt er sie, dass sie damit vermutlich zu weit gegangen sei, da es keinerlei Berichte darüber gebe, dass sich jemals zwei Geanisten in dieser Form und innerhalb ihrer Metamorphose zu einer elementaren Kraft vereint hätten. Iustus vermutet, dass die körperlich, intime Komponente etwas ausgelöst haben könnte, dass bislang noch von keiner Akademie beschrieben worden sei. Deshalb warnt er Octavia vor unvorhersehbaren Folgen und weist darauf hin, dass sie den Bund mit Ignus zwar beendet habe, aber dass sich ihre elementaren Signaturen während der gemeinsamen Metamorphose soweit angenähert hätten, dass sie im Gleichklang geschwungen haben müssen. Welche Auswirkungen dies aber hinterlasse, sei nicht absehbar, doch im schlimmsten Fall bestehe noch immer eine Verbindung der magischen Resonanz zwischen ihnen, denn sie hätten ihre Körper, also die Gesamtheit ihrer Elemente, quasi auf eine Tonhöhe gestimmt. Iustus spekuliert, dass dies beispielsweise dazu führen könne, dass sie die Gegenwart des anderen spüren oder sich noch andere, unvorhersehbare Komplikationen ergeben könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann weist Iustus darauf hin, dass die emotionale Intensität von beiden Seiten vorhanden sein und Ignus ebenso starke Empfindungen für sie gespürt haben müsse, wie sie für ihn, damit der magische Bund auf diese Art und Weise vollzogen werden konnte. Er will deshalb von Octavia wissen, ob dieser Umstand und vor allem die romantische Abweisung ihrerseits eine Gefahr für zukünftige Reisen darstellen könnte. Iustus fürchtet nämlich, dass ein so gefährlicher [[Geanist]] wie Ignus sich eventuell mit ihrer Zurückweisung nicht endgültig abfinden und es deswegen zu einem erneuten Treffen kommen könnte. Deshalb will er von Octavia wissen, wie groß sie die Gefahr einschätzt, dass Ignus ihr oder sogar der ganzen Gruppe schaden wolle. Sie fürchtet, dass es durchaus realistisch sein könne, dass er zornig auf sie sei und sich vielleicht sogar rächen wolle, doch wie weit er dafür gehen würde, könne sie nicht einschätzen. Darüber hinaus will Iustus wissen, ob Octavia noch Gefühle für Ignus habe. Als sie sich darüber nicht ganz im Klaren ist,  verlangt er, diese einfach abzustellen, wenn sie auftauchen sollten. Als Octavia entsetzt fragt, wie sie dies tun solle, weist Iustus sie auf ihre große mentale Disziplin hin und verweist auf ihre starke Willenskraft, die sie bei der eigenständigen Zurückweisung von Ignus gezeigt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus betont dann, dass er sich auf ein Wiedersehen mit Ignus diesmal besser vorbereiten und Vorkehrungen dafür treffen werde, und  besteht dabei auf Octavias Hilfe. Er betont, dass es ihm theoretisch möglich sei, einen gewöhnlichen Geanisten festzusetzen oder ihm vorrübergehend seiner Macht zu berauben, aber er wisse nicht, ob seine Methoden der Macht von Ignus gewachsen seien. Deshalb möchte er in Sapos Erkundigungen über diesen einholen, da er dessen Akte ja bereits von den Arkanisten habe kopieren lassen. Da Ignus laut der Akte eine ganze Zeit in Sapos gefangen war, gebe es dort vielleicht sogar noch andere Aufzeichnungen über ihn, die auch seine Schwachstellen oder andere wichtige Informationen über ihn offenlegen könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend gesteht Octavia Iustus, dass sie sich gewünscht hätte, dass er ihr offener gesagt hätte, welche Rolle Gaia Tarratia für ihn vorgesehen hatte, und Iustus erwidert, dass er gehofft habe, dass es nicht nötig sein werde, denn diese Rolle gefalle auch ihm nicht besonders gut, da sie Freunde seien. Octavia gesteht, dass sie es hätte wissen müssen, da es schließlich die thyrnische Tradition sei, der sie sich beugen müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, der genau wie Kenji das Gespräch der beiden mitbekommen hat, wirft Iustus einen sorgenvollen Blick zu und bringt Octavia zur Stärkung einen frisch zubereiteten Getreidebrei. Da sie schon im Aufbruch begriffen ist, nickt ihr aufmunternd zu und betont, dass sie erstmal essen solle, denn so viel Zeit hätten sie noch allemal. Octavia bedankt sich bei Henk und setzt sich nachdenklich mit ihrem Brei ans Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji unterhält sich mit Iustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt Iustus, ob er sich auch kurz setzen könne, und entschuldigt sich zunächst dafür, dass er das Gespräch mitbekommen habe, obwohl es nicht seine Art sei, zu lauschen. Er hat eine Frage an Iustus und möchte wissen, ob es Octavia schaden würde, wenn er sie ihrer Macht. Iustus beruhigt Kenji und erklärt ihm, dass er lediglich die Verbindung von Octavias [[Naturmagie#Mythos|Geanischem Echo]] mit der Umgebung unterbrechen würde, so dass sie keine Essenzen mehr nutzen könne, und bestätigt Kenji nochmal, dass es Octavia nicht Schaden würde. Kenji weist nochmal darauf hin, dass diese Unterbrechung wohlmöglich bei Ignus nicht funktionieren könnte, und rät Iustus, dass seine beste Chance in der Überraschung bestehe, und spielt auf seinen Mordversuch an Ignus an, bei dem dieser nicht damit gerechnet habe. Iustus hofft, dass er noch gute Pläne entwickeln könne, um sich vor Ignus Kräften zu schützen, und Kenji hofft auf Antworten in Sapos, wo er Nachforschungen anstellen wolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji signalisiert Iustus, dass er sehr gut verstehen könne, wie schwer es für ihn, Octavia und Augustus sein müsse, da sie bestimmt teilweise zwischen Pflichtbewusstsein, Treue und Freundschaft hin und hergerissen seien müssen. Iustus gibt ihm recht und betont, dass man da einen Weg hindurch finden müsse. Kenji gesteht ihm, dass dies für viele Barthaver vielleicht unverständlich sein möge, er aber großen Respekt davor habe, dass sie alle versuchten, diese Dinge in Einklang miteinander zu bringen und nicht eine Sache davon für die anderen zu verraten, denn das würde diese Sache auch entwerten. Man sei schließlich nur ein guter Freund, wenn man gleichzeitig auch versuche, seine Pflicht zu erfüllen. Iustus betont, dass man dafür manchmal Opfer bringen müsse, und Kenji stimmt ihm zu. Iustus fährt fort, dass es nicht immer leicht sei, mit diesen Opfern umzugehen, und erwähnt, dass Kenji dies bestimmt gut nachvollziehen könne. Kenji nickt und hat eine letzte Frage an ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte noch wissen, ob er sich jetzt, wo Iustus Octavia gesagt habe, was sein Auftrag ihr gegenüber sei, wünsche, es ihr früher gesagt zu haben. Doch Iustus sieht keine große Veranlassung, warum er es ihr eher gesagt haben sollte, und hofft nur, dass sie mit dieser Tatsache umgehen kann. Kenji betont, dass bei allem, was Iustus über Octavia sagen könne, sie  eine der stärksten Personen sei, die er je kennengelernt habe. Auch Iustus wisse Octavia sehr zu schätzen und weist darauf hin, dass diese Empfindung schließlich auch Kenji dazu bewogen habe, Ignus anzugreifen. Seit dem er davon erfahren habe, frage sich Iustus allerdings etwas, doch diese Frage sei zu persönlich und er wolle ihm auch nicht zu nahe treten. Kenji weist Iustus darauf hin, dass dieser mit Octavia auch anders gesprochen habe, und Iustus betont, dass dies aber etwas anderes gewesen sei, da es sich um seine Pflicht gehandelt habe. Doch Kenji bittet Iustus, ihn nicht anders zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus analysiert, dass Kenji sich entschieden habe, Ignus anzugreifen, und es dabei auch sehr klug gewesen sei, dies aus dem Hinterhalt zu tun. Als Kenji sich rechtfertigen möchte, räumt Iustus schnell ein, dass es keinen anderen Weg gegeben habe, aber soweit er es verstehe, sei es nicht unbedingt den Idealen von [[Thylor]] gemäß, jemanden unehrenhaft von hinten anzugreifen. Da gesteht Kenji ihm, dass es genau dieser Umstand sei, auf den er mit seiner Hochachtung für die Thyrner angespielt habe.  Er habe seine höchsteigenen Prinzipien verraten, weil er gedacht habe, es sei notwendig für eine größere Sache, gegenüber seiner Freundschaft, Treue und aller Gefühle zu Octavia, doch er habe jetzt erkannt, dass dies ein Fehler gewesen sei. Iustus weist Kenji darauf hin, dass Menschen leider nicht in der Lage seien, alle Fehler zu vermeiden, doch sie würden es immer wieder versuchen, was auch gut so sei, da man schließlich nur so etwas dazu lernen könne. Kenji solle sich daher nicht grämen, doch dieser erwähnt, dass es sich diesbezüglich vorwerfe, dass die ganze Situation auf einem Irrtum basierte, der vermeidbar gewesen sei, denn er habe gedacht, Octavia sei völlig von Ignus manipuliert worden. Doch auch wenn er nach wie vor davon überzeugt sei, dass die Manipulation einen großen Anteil an dem gehabt habe, was sie getan und gedacht hätten, so habe Octavia sich doch freiwillig in diese Situation begeben und sei ihren eigenen Worten nach Mittäterin gewesen. Kenji ist überzeugt davon, dass er anders hätte handeln müssen, wenn  er dies gewusst hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus weist darauf hin, dass niemand in dieser Situation die tatsächliche Wahrheit habe erkennen können, und Kenji gesteht ihm, dass er nicht wirklich versucht habe, mit Octavia zu reden, ihr zuzuhören oder sie zu verstehen, sondern dass er mit sich selbst gefangen und beschäftigt gewesen sei, wodurch er seiner Gruppe sehr geschadet und die Sache gefährdet habe. Während Octavia jetzt versuche, die Verantwortung und Schuld auf sich zu ziehen, glaubt Kenji, dass alle einen Anteil daran gehabt hätten und es jetzt nicht darum gehe, diese Anteile zu gewichten. Iustus gibt Kenji noch zu bedenken, dass auch er zur fraglichen Zeit an Bord der [[Baiula Spei]] war und ebenfalls nichts festgestellt habe. Kenji resümiert schließlich, dass sie jetzt hier seien und zusammen tun würden, was sie könnten, worin auch Iustus den entscheidenden Punkt sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kommt hinzu und findet, dass sie jetzt, nachdem die beiden sich einig seien, schlecht und schuldig zu sein, vielleicht endlich wieder aufbrechen können. Dann wirft er ein, dass er sich nichts vorzuwerfen habe und immer Octavias Freund gewesen sei, so wie er es auch jetzt noch sei. Er gibt zu bedenken, dass Octavia, das arme Mädchen, in ihrem Leben das erste Mal die Möglichkeit gehabt habe, etwas zu tun, was sie noch nie zuvor hätte tun können, und fragt sich, wie er ihr das je vorwerfen könnte. Er wolle sich da nicht mit hineinziehen lassen und rät den beiden, etwas weniger Selbstmitleid zu haben, was  natürlich nur seine Meinung sei. Dann fordert er sie auf, ihre Sachen zu packen, damit sie endlich aufbrechen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem nächsten Stück weg reitet Kerrak wieder neben Henk und teilt diesem mit, dass er mit Kenji über seine Aufführung gesprochen habe. Allerdings sei er etwas verwundert, da Kenji fast alles abstreite, was er bislang an Wissen gesammelt habe. Kerrak ist aber nicht ganz enttäuscht, da Kenji zumindest zugegeben habe, dass er ein Waisenkind sei, was die Theorie mit dem thyrnischen Vater tatsächlich wahrscheinlich mache. Kerrak beklagt sich, dass Kenji aber über sein Kind nicht sprechen wolle und sogar so getan habe, als ob dies überhaupt nicht existieren würde. Deshalb will Kerrak nun von Henk wissen, ob es Kenji als Mystiker wohl nur peinlich sei, oder ob es sich vielleicht doch um falsche Gerüchte handle und Octavia Kind wohlmöglich von jemanden ganz anderes sei. Henk lässt es absichtlich offen und Kerrak spekuliert,  dass eventuell ja auch Adarian der Vater sein könne, wenn Kenji es nicht wäre. Henk grinst vielversprechend und verrät Kerrak, dass Octavia tatsächlich einmal verheiratet gewesen sei. Als Kerrak brennend neugierig nachfragt, mit wem, verweist Henk darauf, dass Kerrak sie das selbst fragen solle. Doch der hat Angst, Octavia selbst auf dieses Thema anzusprechen, und befürchtet, eingeäschert zu werden, da sie ihn schließlich nicht so leiden könne. Doch Henk besteht darauf und Kerrak fragt ihn, ob sie immer so gereizt wirke, da sie wegen der Trennung von ihrem Kind so leide, was als Mutter ja auch verständlich sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bietet Henk an, Kerrak noch einiges über Adarian zu erzählen, wenn er sich traue, Octavia zu fragen. Kerrak reißt seinen Mut zusammen, verlangsamt sein Pferd und reiten kurz danach neben Octavia. Er neigt sich zur entgegengesetzten Seite, um sich schnell fallen lassen zu können, falls Octavia ihn mit Feuer angreift, und fragt sie nach der Hochzeit und mit wem sie verheiratet sei. Doch Octavia verweigert die Aussage und erklärt, dass sie gar nicht in seinem Stück vorkommen wolle. Kerrak erklärt, dass er dann eben improvisieren müsse und er wegen der Kunstfreiheit alles erzählen könne, was er wolle. Octavia weist ihn darauf hin, dass er natürlich alles erzählen könne, was er wolle, er würde dann halt nur mit ihrer wohlmöglich hitzigen Reaktion umgehen müssen, falls sie sich noch einmal wiedersähen. Kerrak ist eingeschüchtert und reitet schnell wieder an Henks Seite. Langsam setzt die Dämmerung ein, es beginnt zu regnen und Kälte breitet sich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Überfallort'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will jetzt von Henk etwas über Adarian hören, doch würgt er seine Worte ab, als plötzlich beiden zwei Pferde auffallen, die auf der Straße unruhig hin und herlaufen. Als sie sich weiter nähern, erkennen sie außerdem noch Menschen, die auf der Straße liegen. Der gesamte Schlamm darum herum ist aufgewühlt und es sieht so aus, als sei der Überfall noch nicht lange her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk identifiziert sechs Nemorer mit kratarischer Kleidung, vier tote Wachen in Uniform und dem Wappen von Sapos und ein junger Mann in einer teuren, bodenlangen Gewandung. Henk bemerkt ein schmerzhaftes Stöhnen von dem Robenträger, der sich noch auf dem Boden windet, und ruft Iustus zur Hilfe. Während sich Kenji vergewissert, ob alle wirklich tot sind, und Henk die Nemorer durchsucht, begutachtet Iustus die große Schnittwunde am Rücken des jungen Arkanisten, bei der er die Blutung durch Druck vorrübergehend stoppen und verhindern kann, dass er verblutet, aber nur  sobald er presst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arkanist deutet mit letzter Kraft auf eines der unruhigen Pferde und Octavia erkennt, dass er die Ledertasche meint, die am Sattel hängt. In dieser findet sie verschiedenste Verbände und Behälter und reicht sie an Iustus weiter. Dieser reinigt zunächst die Wunde mit Alkohol aus der Tasche, wobei der Adept furchtbar aufschreit, obwohl er sich sehr zusammenreißt. Dann öffnet Iustus eine Dose mit einer Salbe und schmiert diese auf die Wunde am Rücken. Die Salbe wird nach dem Auftragen härter, wodurch die Blutung gestoppt und sein Zustand stabilisiert wird, nachdem Iustus die Wunde verbunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum verbunden, stellt sich der junge Adept als Connra vor und erklärt, dass er mit seinem Meister und den Männern nach dem Lager der Räuber gesucht habe. Sie seien dann aber aus dem Hinterhalt angegriffen worden, denn die Nemorer hätten auf den Bäumen gesessen und sie mit Schleudern angegriffen, dann seien weitere Getarnte aus dem Wald gekommen. Die Wachen hätten es zwar geschafft, die Angreifer abzuwehren und in die Flucht zu schlagen, und seien gerade noch dabei, die Nemorer in den Wald zu verfolgen. Das Schlimmste aber sei, dass sie Magister Sar‘leinn entführt hätten. Auf Henks Nachfrage erfährt er, dass ein Nemorer ihn sich einfach sofort gegriffen und weggezerrt habe. Connra hofft, dass die Räuber den Magister gegen Lösegeld an Sapos ausliefern würden, da er ansonsten vermutlich bereits tot sei. Der Adept macht sich große Sorgen und hofft, dass der Magister nicht von den Nemorern gequält werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Überfall erst wenige Augenblicke her ist, deutet Connra dann auf eine Schneise, die in den Wald führt. Er informiert die Helden, dass drei seiner Männer die zwei geflohenen Angreifer gerade verfolgen, und befürchtet, dass noch mehr Nemorer hier in der Gegend seien, da ihr Lager sich vermutlich in diesem Abschnitt der Straße befinde. Er fürchtet, dass die Wachen in ihren Tod laufen könnten, und bittet die Helden um Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist die deutliche Spur bereits vorher aufgefallen und, während die Helden der Spur folgen, bleiben Iustus und Kerrak mit den Pferden, die man nicht in den Wald mitnehmen kann, und bei dem überlebendem Arkanisten, um diesem zu helfen, da er sich noch nicht eigenständig fortbewegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung der Stadtwache'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist anfangs nicht schwer, den Spuren zu folgen, da weder die Geflohenen noch die Verfolger auf den Weg geachtet haben. Aber durch den Regen ist es im tiefen Wald schwerer, die Spur zu halten. Als die Helden nicht mehr sicher sind, findet Henk eine Pfütze mit rötlichem Rand, worin er eine verwaschene Blutspur erkennt, die sie wieder auf den richtigen Weg führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regen wird immer stärker und es wird schließlich dunkel, wodurch die Spur kaum noch wahrnehmbar ist und schließlich verschwindet. Beim Umsehen hört Henk Kampfeslärm und die Helden eilen sofort in dessen Richtung. Sie erreichen den Kampfplatz, als gerade einer der Stadtwachen aufschreit und tödlich von einem Nemorer getroffen wird, der sich danach der letzten Stadtwache zuwendet, die gerade mit einem weiteren Nemorer kämpft.&lt;br /&gt;
[[Datei:img wald kampfplatz.png|miniatur|rechts|Der Kampfplatz im Wald]]&lt;br /&gt;
Es liegen jetzt fünf Tote auf dem Boden, davon zwei Stadtwachen und drei Nemorer. Henk rennt sofort auf den Nemorer zu, der zuletzt die Wache getötet hat, und greift ihn sofort gezielt an. Er trifft ihn so hart, dass er zu Boden geht und im Anschluss von Henk abgestochen wird. Dann greift Henk den letzten verbliebenen Nemorer an und erkennt am Angriff der Stadtwache, dass diese bereits am Ende ihrer Kräfte ist und seine Hilfe gut gebrauchen kann. Nachdem Henk den Nemorer angegriffen und dessen Aufmerksamkeit auf sich gelenkt hat, versetzt ihm die Stadtwache den Todesstoß von der Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist ebenfalls zum Kampfplatz gelaufen und vergewissert sich, ob die am Boden Liegenden wirklich tot sind oder Hilfe benötigen. Leider ist keine Wache mehr am Leben, doch Kenji findet einen Nemorer, der nicht verbluten würde, wenn man sein Bein abbindet. Dies tut er auch sehr vorsichtig, denn er rechnet mit einem Angriff des Verwundeten. Als Kenji schließlich den Knoten festzieht, richtet sich der Nemorer blitzschnell auf und versucht, Kenji mit seinen angespitzten Zähnen zu beißen. Zu Kenjis Glück ist Henk bereits darauf aufmerksam geworden und enthauptet den Nemorer bei dessen Angriff. Dann schnauzt er Kenji an, warum er diesem Schwein helfen wolle, beleidigt die Leiche und spuckt auf sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf bedankt sich die Wache und erklärt noch völlig außer Atem, dass sich das Lager der Nemorer direkt hier in der Nähe befinden müsse, da er vorhin bereits Rauch gerochen habe. Er berichtet, dass sie drei zusätzlichen Nemorer in die Arme gelaufen seien, die vermutlich direkt aus dem Lager kämen. Dann stellt er sich als Nermar aus Sapos vor und berichtet, während sich langsam sein Atmen beruhigt, dass er gemeinsam mit dem Spähtrupp aus Sapos seit Tagen nach diesem Lager suchen würde und sie den Auftrag hätten, sofort Verstärkung zu rufen, sobald sie es aufgespürt hätten und bestätigen könnten, dass die Nahrungsvorräte dort seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar will nun nicht aufgeben, wo er so kurz vor dem Ziel ist, und bittet die Helden deshalb, mit ihm nach dem Lager zu suchen, so dass sie zumindest sicher sein könnten, dass es hier eins gäbe und sie dies dann melden könnten, so dass sich Sapos die benötigten Waren wiederholen könne. Außerdem sei Magister Sar‘leinn in ihrer Gewalt und er müsse ihn retten, bevor dieser von den Nemorern misshandelt werde. Bevor sie weitergehen, warnt Nermar davor, dass die Nemorer getarnt seien und auch auf den Bäumen sitzen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht über seine eigene Kleidung noch das nemorische Lederzeug und schmiert sich Dreck ins Gesicht, um weniger in der Dunkelheit aufzufallen. Er rät auch den anderen, dies zu tun, und so malen die Helden ihre Gesichter mit Dreck an. Dann beschließt Henk, dass er vorschleichen wolle, um die Wachen rechtzeitig auszuschalten, und weist die anderen an, ihm langsam mit einigem Abstand zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam schleicht Henk bergauf und entdeckt auf einer Tanne in drei Schritt Höhe einen dunklen Fleck, den er als Späher identifiziert. Da es regnet und die Sicht schlecht ist, beschließt Henk, ihn zu täuschen, und nähert sich mit nemorischen Schritten. Als er angerufen wird, raunt er dem Späher zu, dass er seine Hilfe brauche und er mitkommen solle, denn der Befehl käme von ganz oben. Als der Späher fragt, ob Ranwulf ihn gegeben habe, bestätigt Henk dies. Dann schlitzt er dem herabkletternden Mann die Kehle durch und hält ihm dabei den Mund zu. Nachdem Henk die Leiche leise auf den Boden hat gleiten lassen, winkt er den anderen, dass sie nachkommen sollen. Immer öfters liegt Rauchgeruch in der Luft, was die nahende Anwesenheit des Lagers verrät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entdeckung des Lagers '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk schleicht weiter vor und stößt schließlich auf der Anhöhe auf kargen, freien Felsen ohne Bewuchs. Auch dort kann Henk einen Späher ausmachen, den er geschickt umschleicht und dann von hinten erdolcht.  Er winkt die anderen hoch und sie entdecken, dass sie auf einer großen Klippe an einen Abhang stehen und sich vor ihnen in der Schlucht das Nemorerlager befindet. Leider ist aufgrund des Regens und der Dunkelheit kaum etwas von oben zu erkennen, nur das große Feuer flackert durch die Regenschlieren und verrät die Anwesenheit. Da die Klippe durch das Karstgestein sehr zerklüftet ist, kann man sich sehr gut zwischen den Steinen verstecken, und damit sich ihre Silhouette nicht gegen den Himmel absetzt, gehen die Helden gebückt und verschanzen sich in einer Felsspalte, in der sie auch von möglichen Wachen nicht so schnell entdeckt werden können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Stadtwache Nermar ist zufrieden, aber fragt, ob jemand ein Lager mit Waren entdecken könne. Es sei wichtig zu wissen, ob die Lebensmittel hier sind, da die Arbeiter in Sapos inzwischen schon hungern würden. Doch da von oben nicht viel mehr als das Feuer und viel Tannengrün zu erkennen ist, beschließt Henk, hinunterzuschleichen, um mehr Details über das Lager zu erfahren. Die anderen haben zwischen den Felsen das beste Versteck und warten dort auf seine Rückkehr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img räuberlager.png|400px|miniatur|rechts|Das Lager der Nemorer; N, O, H, K = Positionen der Helden in der Spalte; M = Magister; rote Spur = Weg von Henk + Rückweg außerhalb des Lagers, X = Position von Octavia beim Feuermanipulieren]]&lt;br /&gt;
Henk schleicht an der östlichen Seite die Klippe hinab und nähert sich vorsichtig dem Lager im Tal. Plötzlich entdeckt er im Dunkeln eine Person mit einem helleren Fleck in der Mitte, der in der Dunkelheit leicht heraussticht. Henk realisiert, dass es keine Wache, sondern ein Nemorer auf dem Donnerbalken ist, schlitzt ihm die Kehle auf und entsorgt die Leiche in der Kloake. Dann schleicht er vorsichtig in das Lager hinein, bemerkt einen Palisadenzaun und findet ein Pferdegatter, hinter dem ein großes, ledernes Zelt aufgebaut ist. Die Nemorer schlafen in halbkreisförmig angeordneten Gemeinschaftsunterständen aus Tannenästen und Henk hört Schreie aus den Hauptzelt, was ihn vermuten lässt, dass dort der gefangene Magister zu finden ist. Er schleicht vorsichtig näher und erspäht durch einen Riss im Leder im Inneren drei Nemorer, die den Gefangenen verhöhnen, verspotten und mit Schnitten quälen. Einer von ihnen, der Ranwulf genannt wird, scheint der Anführer zu sein und ist ein fast zwei Schritt großer, ziemlich harter Brocken mit einer riesigen, mit Metallstacheln versehenen Keule. Er betont, dass der Arkanist nur am Leben sein müsse, um das Lösegeld von Sapos zu bekommen, aber nicht unversehrt, weswegen sie ruhig ein wenig Spaß mit ihm haben können, bevor sie ihn ausliefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sieht sich noch weiter nach den Lebensmitteln um und entdeckt in der Felswand einen Höhleneingang. Er schleicht hinüber und findet etliche Kisten und Amphoren, die in dem tiefen Felsspalt gelagert sind. Es sind die Vorräte, nach denen der Suchtrupp aus Sapos gesucht hat. Henk hat genug gesehen und kehrt vorsichtig auf dem gleichen Weg zu seinen Gefährten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk das Lager ausspähte, haben sich seine Freunde in der Felsspalte verborgen und Octavia ist dabei aufgefallen, dass das Gestein, welches sie zum Lager hin abschirmt, eine Felsnase ist, die bedrohlich über dem Abhang hängt und nur von einer schmalen Stelle gehalten wird. Diese Schwachstelle könnte Octavia so stark erhitzen, dass sie weggesprengt und der Felsblock in die Tiefe auf die Tannenäste stürzen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar späht über den Rand der Felsspalte und bemerkt Henks Rückkehr als erster. Die Helden beraten ihr weiteres Vorgehen und Henk beschreibt ihnen den Aufbau des Lagers. Octavia berichtet von der Entdeckung der Felsnase und Henk erkennt, dass die abgesprengten Felsen auf einer der Schlafstellen stürzen und etliche Männer unter sich begraben würde. Kenji gibt zu bedenken, dass dies ein ziemlich unehrenhafter Zug sei, da man die Nemorer im Schlaf überraschen würde und sie keine Möglichkeit hätten, sich zu retten. Auch Octavia findet diese Vorstellung unschön, so dass sich die Helden gegen diesen Plan entscheiden und stattdessen alle hinunterschleichen wollen, damit Octavia das große Feuer manipulieren und so die Nemorer ablenken könne. Dann könnte Henk in der Zeit den Magister aus dem Zelt befreien und mit etwas Glück entkämen sie aus dem Lager, bevor der Verlust der Geisel bemerkt würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung des Arkanisten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Stadtwache Nermar schleichen die Helden den Abhang zum Lager hinunter und bleiben zunächst außerhalb, um nicht durch Wachen entdeckt zu werden. Sie schleichen bis zum großen Felsen hinter dem Zelt und dort hilft Henk Octavia bei der Überquerung der Palisade, während Kenji mit Nermar dort warten. Henk schleicht mit Octavia vorsichtig an der Koppel vorbei und hinter das große Zelt. Der Arkanist wird immer noch von den drei Nemorern gequält und Henk und Octavia schleichen weiter unter einer großen Tanne hindurch zu den Holzvorräten des Lagers. Von hier aus hat Octavia einen guten Ausblick auf das Lagerfeuer und ist nahe genug dran, um es beeinflussen zu können. Henk kehrt zum Zelt zurück, um schnell reagieren zu können, wenn die Situation günstig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Nemorer sitzen um das große Feuer herum und hüten es. Als Octavia beginnt, das Feuer zu vergrößern, reagieren sie überrascht, doch als die Funken in ihre Richtung stoben, wird es ihnen langsam unheimlich und sie springen auf. Octavia lässt die Feuersäule nun rotieren, so dass sie einen Feuerschlauch bildet. Mittlerweile ist auch die Aufmerksamkeit der Folterer geweckt worden und sie kommen aus dem Zelt und bestaunen das Schauspiel. Octavia bindet ihre Aufmerksamkeit, indem sie Flammenarme entstehen lässt, die nach den umstehenden Nemorern greifen. Einer von ihnen sucht die Flucht und geht eiligen Schrittes an Octavia vorbei, ohne sie zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk bemerkt, dass die Nemorer aus dem Zelt heraus sind, schneidet er eine Naht auf und gelangt so in das Innere. Er gebietet dem Magister zu schweigen und schneidet ihn eilig los. Dann schnappt Henk sich den Arkanisten und verlässt schnell das Zelt, um ihn zu Kenji und Nermar zu bringen, die den Magister sofort zurück zum Weg begleiten. Henk kehrt zu Octavia zurück, um sie abzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer von Octavias Flammenarmen schnappte nach dem Anführer der Nemorer, der daraufhin das Feuer mit seiner gigantischen Keule angreift. Doch die Flammen greifen auf das Holz der Keule über und setzen diese in Brand. Dann bemerkt Octavia Henk, der sie abholen will, und bringt das Feuer zu einer heftigen Funkenentladung, die vielen Nemorern die Kleidung entzündet und für große Unruhe sorgt. Dieses Chaos nutzen die beiden, um unbemerkt hinter dem Zelt zu verschwinden und über die Palisaden hinweg Kenji und Nermar zu folgen. Das Verschwinden des Magisters ist anscheinend noch nicht bemerkt worden, denn Henk und Octavia hören keine Signale aus dem Lager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Nermar haben den Arkanisten die Klippe hoch und dann den Hang hinab zum Weg geführt und sind dort auf Iustus, Kerrak und den Adepten Connra getroffen, der von Iustus gut versorgt worden ist und dadurch überlebt hat. Als Henk und Octavia den Hang hinuntereilen, hören sie aus dem Lager ein Signalhorn. Vermutlich ist erst jetzt das Verwinden des Magisters bemerkt worden. Die beiden beeilen sich und kommen schließlich auch bei den anderen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weg nach Sapos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Helden befürchten müssen, verfolgt zu werden, beschließen sie, möglichst schnell auf ihren Pferden Richtung Sapos zu reiten. Als diese nach einiger Zeit ermüden, erzählt Nermar von einem Platz im Wald, an dem sie sogar die Pferde verstecken könnten, da es dort große Felsen gebe, und führt die Gruppe dorthin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Pferde angebunden und versteckt sind, setzen sich der Magister und sein Adept und Iustus untersucht erneut die Wunden des Jungen. Henk ist wegen der Nemorer noch ganz aufgebracht und setzt sich neben Octavia, während Kenji die erste Wache übernimmt. Octavia spricht mit dem Magister, der etwa Mitte 50 und recht rüstig ist, und stellt sich und die anderen vor. Sie berichtet, dass die Helden von ihrer Reise auf die Bartha-Bucht zurückgekehrt seien, und der Magister, der sich als Sar’leinn vorstellt, erinnert sich, von einem Schiff gehört zu haben, dass aufgebrochen sei, um gegen den dunklen Kult zu kämpfen. Doch die Namen der Helden sagen ihm nichts, bis auf Octavias Namen, da ihr Vater eng mit Sapos zusammengearbeitet hat, um unter anderem auch den Natator Aeris zu bauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn erklärt, er sei Ingenieur und habe den Wachen helfen sollen, dass Lager der Nemorer aufzufinden. Er bedankt sich für seine Rettung und die seines Adepten und erkundigt sich nach den Lebensmitteln. Als Henk ihm mittelt, dass er diese in einer kleinen Höhle im Nemorerlager gefunden habe, ist Sar’leinn sehr erfreut und besteht darauf, so schnell wie möglich nach Sapos zu müssen, damit die Waren von hier fortgeholt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn gibt auf Nachfragen der Helden keine internen Infos über Sapos preis, deutet aber an, dass es tatsächlich in letzter Zeit verschiedenste Problem gegeben habe. Er bietet an, die Helden beim Rat der Emphausti vorzustellen, damit sie sich in Sapos umsehen dürfen. Sar’leinn erwähnt noch, dass man aufgrund der derzeitigen Probleme nur ungern Fremde in die Akademie lasse, aber da sie ihn gerettet haben, werde er sich dafür einsetzen, dass sie besonders behandelt werden. &lt;br /&gt;
Dann weist er darauf hin, dass die Versorgungslage in der Stadt zwar gerade sehr dürftig sei und einige Arbeiter in der Stadt bereits hungerten, die Helden sich aber keine Sorgen machen müssten, da die Akademie selbst noch genügend Vorräte besäße. Während besonders Henk bei dieser Aussage dem Magister verstörte Blicke zuwirft, betont dieser, dass es dennoch wichtig sei, Graltiks Straßenterror aufzuhalten, da die Nahrungsknappheit sonst bald auch die Arkanisten in der Akademie treffen würde. Dann analysiert er die Lage mit Graltik und kommt zu dem Schluss, dass die Situation mit Graltik derzeit eine Katastrophe sei und sich vermutlich bald über alle Handelswege von Barthavion erstrecke, und da Graltiks Männer keine unkoordinierten Buschräuber seien, sondern militärisch und systematisch vorgingen, würden die bald das gesamte Straßennetz unter Kontrolle haben. Sie hätten ihre versteckten Lager gut geplant und bauten diese strategisch so auf, dass sie ideal miteinander kommunizieren und sich abstimmen könnten, was  Sar’leinn für „dumme Nemorer“ als eine beachtliche Leistung empfindet. Die Helden weisen ihn auf Graltiks Zusammenarbeit mit dem Dunklen Kult hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn beklagt sich, dass seine ganze Ausrüstung im Lager geblieben sei, und kommt  mit Iustus ins Gespräch über dessen magisches Handwerkszeug. Die beiden Arkanisten fachsimpeln noch miteinander, während die Helden sich die Nachtwachen mit der der Stadtwache aufteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.15''') Es ist noch recht früh am Abend und alle haben sich in die etwas vom Weg abgeschiedenen Felsnische zurückgezogen, in welcher auch die Pferde versteckt werden können. Octavia und Kenji sind etwas außerhalb und halten Wache. Es regnet zwar nicht, aber es ist sehr kalt und windig. Alle frieren, weshalb auch niemand richtig müde wird. Außerdem sind sie auch etwas auf der Hut, da niemand weiß, ob die [[Nemorer]] ihnen auf den Fersen sind. Der junge Adept Connra schreit immer mal wieder vor Schmerzen, obwohl Magister Sar’leinn ihm bereits ein weiteres Pharmakon zur Schmerzlinderung aus seiner Reiseapotheke gegeben hat. Der „Blauschild“ Nermar weist darauf hin, dass sie keine Zelte aufbauen sollten, da sie eventuell schnell fliehen müssten, falls sie angegriffen werden. Kerrak versucht, sich nützlich zu machen, und sammelt Holz, um ein Essen zu kochen, doch die Helden entscheiden sich gegen ein wärmendes Feuer, da sein Schein zu auffällig wäre.&lt;br /&gt;
[[Datei:img lager felskessel.png|miniatur|rechts|Der Lagerplatz im Felskessel]]&lt;br /&gt;
'''Iustus Vorbereitungen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus konfiguriert sein [[Kosmonomie#1._Das_Instrumentarium|Diapason]], eine ca. 30 cm lange Stimmgabel aus reinem [[Orichalkum]] mit verstellbaren Magnetgewichten an den Zinken und einer eingravierten Skala. Dazu nutzt er sein [[Kosmonomie#1._Das_Instrumentarium| Phanisches Astrolabium]], um die aktuelle arkane Phase und die derzeitige Antiphon für sein Diapason zu bestimmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn sieht ihm dabei zu und ist sehr beeindruckt von Iustus‘ Diapason, da dieses sehr exakt und kunstvoll gefertigt wurde. Iustus erzählt ihm, dass er es selbst im [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum in Thyrna]] mit der Hilfe eines befreundeten [[Ingenieur|Ingenieurs]] geschmiedet habe. Sar’leinn ist sehr beeindruckt und offenbart, dass es einer seiner größten Wünsche sei, dieses einmal zu besuchen, weshalb er auf einen dauerhaften Frieden mit [[Thyrna]] hofft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden unterhalten sich dann noch länger und schließlich bittet Magister Sar’leinn Iustus, den Felszugang mit einer [[Kosmonomie#Die Anatomie der Form: Die dreiteilige Architektur der Sigille|Sigille]] zu sichern, da er sich nicht sicher sei, wie viele [[Nemorer]] sich in der Nähe aufhalten und nach ihnen suchen könnten. Er wirkt sehr besorgt, da sein Adept sehr verletzt ist, und verspricht, dass er Iustus dafür auch vorzügliche Orichalumkreide aus dem Hybraneum von Sapos besorgen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus stimmt zu und zeichnet auf die gegenüberliegenden Felswände am Eingang des Felskessels zwei Sigillen, die er im Notfall auslösen kann. Dazu nutzt er eine Orichalkum-Kreide, die leicht gold-rot schimmert und die er, wenn die Feinde kommen, mit seinem Diapason aktivieren kann. Iustus erklärt Octavia und Kenji, dass der Eingang durch ein Sericonfeld versperrt werde, wenn viele Feinde kommen. Er weist aber auch darauf hin, dass er dieses Feld nicht sehr lange aufrechterhalten könne, es die Feinde aber eine Zeitlang aufhalten werde. Iustus weist die beiden auch darauf hin, dass es wichtig sei, die Übergänge auf den Felsen zu bewachen, da die Feinde vermutlich versuchen würden, darüber zu klettern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann schickt Iustus Octavia ins Lager, damit sie dort einige Steine aufheizen kann, denn die Verletzten brauchen dringend etwas Ruhe, doch bei der eisigen kälte ist an diese nicht zu denken. Er selbst bleibt bei Kenji und übernimmt Octavias Wache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Iustus die Sigille auf den Felsen zeichnet, ist Kerrak etwas enttäuscht, dass er kein Feuer machen soll, und setzt sich neben Henk. Er reicht ihm etwas Trockenfleisch und erklärt Henk, dass er nun über alle Geschichten nachgedacht habe, welche die Helden Archorbar erzählt haben. Er habe diese schier unglaublich gefunden und überlege nun, wie er sie in seine Aufführungen einbauen könne. Dazu müsse er aber noch etwas wissen und fragt Henk, ob dieser tatsächlich diese Piratin unter dem Blutfluch ganz aufgegessen habe oder ob noch etwas von ihr übrig geblieben sei. Als Henk nicht darauf antwortet und ihn nur unverständlich ansieht, setzt Kerrak nach und will wenigstens wissen, ob Henk noch lange Bauchschmerzen oder Übelkeit danach gespürt oder vielleicht auch vorher schon mal Menschenfleisch bei den Nemorern gegessen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kerrak merkt, dass Henk darauf nicht eingehen will, wechselt er das Thema und will mehr darüber wissen, was Octavia eigentlich mit [[Ignus]] gemacht habe. Er habe nämlich gehört, dass es da auch eine Affäre gegeben habe, und ist sehr überrascht, wie freizügig sich Octavia gegenüber Männern verhalte und wie viele sie in ihrem jungen Alter schon gehabt habe. Als Henk beschwichtigend abwinkt, erwähnt Kerrak die Beziehung zu ihrem Halbbruder Kenji mit dem inzestuösen Kind, dann die Beziehung zu Adarian und schließlich auch noch diese Ehe, die Henk erwähnte und über die Octavia ihm nichts erzählen wollte. Die Krönung sei nun aber, dass  Octavia auch etwas mit einem der berühmtesten Bösewichte von Barthavion gehabt habe. Kerrak erklärt, dass er selbst die Geschichten von dem großen Brand in [[Weisshafen]] kenne und bisher gedacht habe, dass Ignus schon seit Jahren nicht mehr existiere. Kerrak will von Henk unbedingt wissen, wie denn der [[Politische Ordnung des Thyrnischen Weltreiches#Dracidor_(Kaiser)|Kaiser]] damit zurechtkomme, dass seine Gesandte so viele Männerbekanntschaften pflege, vor allem, da er immer davon ausgegangen sei, dass Thyrnerinnen sehr züchtig wären. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich will Kerrak wissen, ob es stimme, dass Kenji Ignus töten wollte und ob er dies aus Eifersucht getan habe. Als Henk das erste bestätigt und das zweite offenlässt, ist Kerrak ganz fasziniert, denn er habe noch nie von einem mordenden Mystiker gehört. Er gibt zu, dass ihn dies überrascht habe, da er sowas Kenji gar nicht zugetraut hätte. Für Kerrak scheint in Kenji ein harter, skrupelloser Kerl zu stecken, den er durch seine heilige Fassade lediglich verstecken würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia dann hinzukommt und einen flachen Stein erhitzt, rührt Kerrak auf diesem für alle einen heißen  Brei an, von dem er eine Schüssel zu Kenji bringt. Octavia erhitzt weitere Steine, um Wärmequellen für die Verletzten zu schaffen und ihnen so eine Ruhephase zu ermöglichen. Kenji freut sich über den heißen Brei und ihm fällt auf, dass sich Kerraks Blick ihm gegenüber verändert hat, denn er wirkt nicht mehr abschätzig, sondern wesentlich respektvoller. Kerrak spricht Kenji ein großes Lob für seinen Umgang mit Ignus aus und bewundert ihn für seinen Mut, sich mit einem so gefährlichen Mann angelegt zu haben. Kenji versucht ihm klarzumachen, dass er auf seine Tat nicht besonders stolz sei, doch Kerrak versteht das nicht und bleibt bei seiner Ansicht, dass Kenji ein knallharter Kerl sei. Die beiden verbringen die erste Wache gemeinsam und Kerrak reagiert ziemlich schreckhaft auf natürliche Geräusche in einem dunkeln Wald, so dass Kenji ihn immer wieder beruhigen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Überfall '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturm nimmt zu und die Äste wedeln hin und her, so dass überall im Wald Bewegungen sind und es recht laut ist. Doch Iustus bemerkt, dass sich jemand schleichend dem Lager nähert und weckt schnell Henk. Iustus macht ihn darauf aufmerksam, dass er seine Sigille gleich aktivieren und den Durchgang versperren wird, und bittet ihn, die anderen leise zu wecken, damit sie sich für einen Kampf bereit machen können. Dann schlägt er sein Diapason rhythmisch mit einem Resonanz-Schlägel aus Orichalkum an und ein Ton mit einer sehr leisen, sphärischen Schwingung erklingt. Durch den Ton beginnt plötzlich die Orichalkumkreide auf den Wänden – also die Sigillen - kurz zu schimmern, und die Helden hören  plötzlich ein „Hä!“ und kurz darauf hört man ein weiteres, da einer von den heranschleichenden Nemorern gegen das völlig unsichtbare Sericonfeld gestoßen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Magister Sar’leinn und sein Adept Connra sich zwischen den Felsen verstecken, weil sie zu verletzt sind, um helfen zu können, versteckt sich auch Kerrak aus Feigheit. Doch die Helden und Nermar verteilen sich an den Übergängen auf den Felsen, Nermar rechts vom Eingang, Octavia und Henk auf der linken Seite. Kenji bleibt vorne bei Iustus am Eingang, vor dem jetzt zwei Nemorer stehen und immer wieder versuchen, das Feld zu durchbrechen. Einer von ihnen flüstert: „Hey, hier geht’s nicht weiter, stoß mich nicht an du Idiot!“ und auch die anderen, die noch hinter den beiden sind, kommen nicht vorbei. Während die beiden Nemorer am Eingang bleiben, versuchen drei weitere, über die Felsen zu klettern. Als die beiden am Eingang auf Iustus und Kenji aufmerksam werden, wirken sie sehr überrascht und einer schreit: „Wer sind die denn?“ und der andere ruft „Wo ist der Klugscheißer?“ Scheinbar haben sie nur den Arkanisten erwartet, doch der erste ruft: „Scheißegal, wer die sind! Wir nehmen alles mit, was denen gehört!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar hat sich an seinem Übergang versteckt und überrascht den hineinkletternden Nemorer mit einem Längsschnitt über den Bauch, so dass dieser zu Boden geht und schnell überwältigt ist. Octavia wirft ihrem Nemorer einen Flammenstoß entgegen, so dass dieser entzündet und schreiend in den Wald rennt und schreit „Aaaah, Flammenteufel! FLAMMENTEUFEL!“ Henk versetzt dem dritten Nemorer tiefe Schnitte und überwältigt ihn schließlich. Octavia rutscht beim Herunterklettern ab und stößt sich den Arm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus weist Kenji leise darauf hin, dass das Sericon-Feld gleich zusammenbricht, und zieht sein Schwert. Die beiden Nemorer springen immer wieder gegen das Feld und rufen, dass ihnen bald ganz Barthavion gehöre und auch Sapos bald fallen werde. Außerdem schreien sie: „Für Graltik! Für unseren König!“, während Iustus und Kenji sich darauf vorbereiten, dass die Angreifer gleich durchbrechen werden. Als die Feinde schließlich nach vorne stolpern, schlagen beide Helden zu und erwischen die überraschten Nemorer ohne Gegenwehr. Iustus ersticht einen der beiden, während Kenji den anderen niederschlägt und gemeinsam mit Nermar überwältigt, denn Magister Sar’leinn ruft laut aus dem Hintergrund, dass sie einen lebend fangen sollen. Kerrak hat sich nicht am Kampf beteiligt, sondern sich hinter den Steinen beim Feuerholzvorrat versteckt, und schaut jetzt wieder hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben zwei Nemorer lebend gefangen und gefesselt. Der eine windet sich vor Schmerzen, da Henk ihm tiefe Wunden zugefügt hat. Magister Sar’leinn möchte gerne wissen, ob noch weitere von ihren Männern nach ihnen suchen, und bittet die Helden um Hilfe, da er zu schwach ist, um den Nemorer selbst zu verhören. Henk stellt dem Nemorer einige Fragen, doch dieser schweigt zum Aufenthaltsort von Graltik und verhöhnt ihn nur. Als Magister Sar’leinn darauf hinweist, dass man in Sapos Wege finden werde, damit er alles sage,  beißt sich der Nemorer die Zunge mit seinen eigenen, spitz gefeilten Zähnen ab und spuckt sie den Helden blutig vor die Füße, ohne dabei sein Gesicht zu verziehen. Er lacht nur, während ein starker Blutschwall aus seinem Mund sprudelt und allmählich verblutet. Henk wünscht ihm einen langsamen Tod und packt dann die Sachen zusammen, damit sie weiterreisen können. Iustus verbindet die Wunden des anderen Nemorers, damit dieser nicht auch noch stirbt, knebelt ihn und wirft ihn über einen Pferderücken, um ihn mit nach Sapos zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es naht bereits der Morgen und die Helden brechen auf. Es ist ein sehr kalter, windiger Tag und alle frieren und freuen sich bereits auf eine beheizte Unterkunft in Sapos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch: Magister Sar’leinn mit Octavia '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn spricht Octavia auf ihre Feuerzauber an und teilt ihr mit, dass er sie als Geanistin erkannt habe. Er scheint sehr interessiert und erwähnt, dass es das erste Mal sei, dass er jemanden träfe, in dessen Adern noch das alte Blut der Hybraner fließt. Er habe zwar schon Geanisten gesehen, die das Erbe der Elben in sich tragen, aber noch nie einen Erben der Hybraner. Dann blickt er sie eindringlich und analytisch an, als hätte er ein neues, unbekanntes Forschungsobjekt vor sich, und offenbart Octavia, dass er hat sich schon immer gefragt habe, ob es Unterschiede bei den Geanisten gäbe und ob sich ihre magische Befähigung unterscheide, je nachdem von welchem alten Volk sie abstammten. Dann gesteht Sar’leinn ihr, dass er selbst nur ein Laie auf dem Gebiet der Erforschung des Geanischen Echos sei, und erwähnt dann seinen Kollegen Luthach, der dieses als ein berühmter Medikus erforscht. Er geht stark davon aus, dass dieser sich sehr für Octavia interessieren würde, falls sie Zugang zum Hybraneum erhalten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wechselt Magister Sar’leinn das Thema und erwähnt, dass es ihm sehr leid tue, dass Octavias Vater unter solch grauenhaften Umständen aus dem Leben scheiden musste, und er hoffe, dass der Konflikt zwischen Barthavion und Thyrna, der ja durch die Attentate auf die thyrnischen Botschafter losbrach, bald ein Ende findet. Er gesteht Octavia, dass er großen Respekt vor dem Lebenswerk ihres Vaters habe und dessen Bibliothek selbst vor einigen Jahren besuchte, als Octavia noch ein Kind war. Begeisteert berichtet Sar’leinn Octavia, dass sein Besuch besonders lohnend gewesen sei, da ihr Vater ihm gestattet habe, einige Schriftwerke über die argosische Ingenieurskunst zu kopieren, die ihm bis dahin völlig unbekannt gewesen seien. Doch diese Schriften hätten es ihm ermöglicht, die Leistung seiner arkanen Visorien noch zu steigern, so dass diese nun die Ladungen einer Pyxis besser umsetzen können, was weniger Ousia verbrauche. Er habe Octavias Vater auch als sehr wohlwollenden Mann kennengelernt, der Sapos gern geholfen und gute Beziehungen zu Sapos gepflegt habe, ja sogar mehrmals selbst dort zu Gast gewesen sei, um einige Schriftwerke zwischen den Bibliotheken auszutauschen. Ihr Vater sei damals ein gern gesehener Gast gewesen und mit einigen der Magister bekannt. Dann rät er Octavia, mit Magister Manius Atilius Tenax zu reden, denn dieser habe damals den meisten Kontakt mit Aequus gehabt. Schließloch fragt Sar‘leinn, von wem denn die Bibliothek nun geführt werde und wie es in Perlheim nach den politischen Zerwürfnissen mit Thynra weitergehen würde. Er hoffe nämlich, dass die Bibliothek noch lange erhalten bleiben werde. Octavia berichtet ihm von Obloci, der die Verwaltung übernommen habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann will Magister Sar’leinn ihren genauen Titel wissen, da er in Sapos sagen müsse, wer ihn gerettet habe und die Belohnung erhalten solle. Octavia erklärt ihm, dass sie Sondergesandte des Kaisers sei und mit „Octavia Ardera Oratrix Dracian“ angekündigt werde. Der Magister will auch wissen, ob die anderen beiden von Bedeutung seien und Titel trügen, und Octavia stellt die beiden als „Bruder Kenji“ und Henk Behringer vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn ist etwas verwundert, da Octavia ohne Gefolgschaft reist. Er hätte sich die Reisegruppe einer Gesandten des Kaisers nämlich anders vorgestellt, denn ihr Vater oder andere Gesandte aus Thyrna seien stets mit einer großen Gefolgschaft angereist und ließen sich durch einen Boten ankündigen. Obwohl er etwas skeptisch wirkt, zeigt er sich verständlich, als Octavia ihm erklärt, dass die Helden inkognito reisen. Sar’leinn verspricht, dass er dem Rat der Emphausti mitteilen werde, dass sie eine Gesandte des Kaisers sei, aber da ihr Einzug in die Stadt sehr bescheiden ausfalle, könne er nicht einschätzen, welche Priorität der Rat ihrer Ankunft beimessen werde. Er versichert jedoch, dass der Rat für seine Rettung und die Entdeckung des Lagers vermutlich eine großzügige Belohnung vergeben werde. Außerdem werde dem Rat mitteilen, dass die Helden Informationen hätten, dass Sapos durch den Dunklen Kult bedroht wird. Dann weist er Octavia darauf hin, dass sich der Rat vermutlich vor allem um die Details zu dieser Vermutung interessieren werde, weshalb die Helden also bereits alle Informationen zurecht legen sollten, die sie haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich weist er Octavia noch darauf hin, dass er nicht versichern könne, dass die Helden trotz der Bekanntheit des Aequus Zutritt in das Hybraneum erhalten werden. Da sich die Stadt gerade im Ausnahmezustand befindet und der Rat sich derzeit mehr um Politik als um die Gelehrsamkeit oder anreisende Gäste kümmern müsse, werden derzeit auch nur noch wenige neue Schüler aufgenommen. Zusätzlich kämen interne Probleme hinzu, über die er aber nichts sagen könne. Er wisse selbst nicht genau, welche Probleme derzeit den Rat der Emphausti so in Beschlag nähmen, aber er gehe davon aus, dass es sich um etwas von höchster Priorität handeln müsse. Aber er verspricht Octavia, dass er selbst mit dem Rat reden werde und versuchen wolle, dass er sie als seine Gäste unterbringen könne. Aber da er selbst nicht zum Rat gehöre und kein Emphaustus sei, könne er nichts versprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fragt den Magister, ob er den Emphaustus Garrah Nephit kennen würde, und erzählt ihm, dass sie diesem einmal geholfen habe. Sar‘leinn kennt ihn und bestätigt, dass er immer noch im Rat sitze und einer der großen Ingenieure in Sapos sei. Er stelle die Spielereien für die Eliten von Barthavion her und seine Alkahest-Uhren seien z.B. unglaublich gefragt und würden beliebte Statussymbole darstellen. Nephits Erfindungen hätten nicht unerheblich zum Reichtum von Sapos beigetragen, doch Sar’leinn selbst habe bei einem anderen Meister gelernt, da er sich lieber auf praktischere Konstruktionen konzentriert und schon früh sein Ziel darin gesehen habe, die Stadt und das Hybraneum sicherer zu machen, weshalb er sich auch für die Bekämpfung des Verbrechens entschieden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch: Magister Sar’leinn mit Kenji '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn wendet sich an Kenji und erinnert ihm an die Stellung von Sapos zum Areteischen Orden. Er betont, dass natürlich alle Brüder und Schwestern des Ordens in der Stadt herzlich willkommen seien, solange sie keine offiziellen Aufträge für ihren Orden annähmen. Privat könnten sie sich gern in der Stadt aufhalten und Seelsorge betreiben, solange sie sich nicht in magische Vorfälle einmischen würden. Sar’leinn weist Kenji darauf hin, dass Kenji im Fall einer echten Bedrohungslage den Fall sofort an die zuständigen Gelehrten der Akademie weitergeben müsse, auch wenn der Areteische Orden in den anderen Städten für die Bannung und Vertreibung der magischen Einflüsse Malgors und der Schwarzen Magie zuständig sei. Der Magister informiert Kenji noch darüber, dass dieser in Sapos auch keine offiziellen Niederlassungen seines Ordens vorfinden werde, da deren Gründung in Sapos verboten sei, weshalb sich die Bevölkerung mit allen magischen Problemen an die Akademie wenden solle, und fügt noch etwas arrogant hinzu, dass die Arkanisten fähig seien, alle Probleme zu lösen, die ein Mystiker lösen könnte, und auch noch viele weitere darüber hinaus. Solange Kenji sich jedoch wie ein gewöhnlicher Zivilist verhalte, sei sein Besuch in der Stadt gern gesehen und es werde keine Probleme für ihn geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerrak und Nyssos '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Abzweigung über den Fluss steht ein großes Straßenschild, welches links Nyssos und geradeaus nach Sapos deutet. Magister Sar’leinn weist darauf hin, dass Nyssos in letzter Zeit sehr heruntergekommen sei und sich dort auch die Männer von Graltik niedergelassen hätten. Er erwähnt, dass diese bereits mehrmals von den „Blauschilden“ vertrieben wurden, aber dennoch immer wieder zurückkehrten. Sar’leinn berichtet, dass man davon ausgehe, dass diese sich in dem geheimen Schwarzmarkt verstecken würden, der in den alten Mienen unter der Stadt ständig seinen Standort ändere. Er erklärt, dass Nyssos ursprünglich mal eine alte Kristallmiene gewesen sei, deren Schätze sich aber erschöpft hätten. Teile davon seien eingestürzt und in den labyrinthartigen Tunneln wären die Verbrecher schwer aufzuspüren. Er hofft, dass man sich endlich dazu durchringe, die alte Miene zu fluten und dadurch den Zutritt endgültig zu verhindern, so dass keine Verbrecher sich dort mehr verstecken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak verhält sich ganz still, obwohl er mal gesagt hat, dass er nach Nyssos gehen wolle. Als Octavia ihn direkt darauf hinweist, erklärt Kerrak, dass er nicht mehr fort wolle, da er sich bei den Helden eigentlich ganz sicher fühle. Er erinnert sie daran, dass er beim letzten Mal, als er allein gereist sei, von den Nemorern überfallen und von ihnen zu ihrem Trickbetrüger gemacht  worden sei, weshalb er gern bei der Gruppe bleiben würde, auch wenn Octavia ihn nicht leiden könne. Als seine Idee auf wenig Gegenliebe stößt, beginnt Kerrak zu betteln und verspricht, dass er alles tun werde, damit er nützlich sei und damit Octavia ihn nicht länger hasse. Er wünscht sich, ein Teil der Gruppe zu sein, und weist darauf hin, dass er und Henk doch nun auch schon richtig dicke Freunde geworden seien, denn immerhin hätten sie sich ja ein Pferd und ein Zelt geteilt und hätten doch auch so gute Gespräche miteinander geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht, Kerrak begreiflich zu machen, dass es sehr gefährlich für ihn seien werde, wenn er mit ihnen gehen würde, denn bisher seien fast alle ihrer Begleiter umgekommen. Doch Kerrak beteuert, dies sei ihm egal, und als Kenji weiter auf ihn einredet und davon überzeugen will, dass es besser für ihn sei, die Gruppe zu verlassen, fühlt Kerrak sich abgewiesen und erklärt beleidigt, dass  er nun allen von der Inzucht in der Gruppe und dem Kind von Octavia und Kenji erzählen werde. Er versucht die Gruppe damit zu erpressen, dass er all ihre schmutzigen Seiten auf dem nächsten Marktplatz vortragen und auch alles erzählen werde, was sie Archorbar erzählt hätten. Notfalls werde er auch noch etwas hinzudichten, wenn sie ihn nicht mitnehmen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da verliert Henk endgültig die Geduld und packt Kerrak am Kragen, so dass dieser mit Luft ringt. Er fragt ihn, ob er die Helden ernsthaft zu erpressen versuche, denn es würde auch nichts dagegen sprechen, ihn einfach totzuschlagen. Kerrak versucht sich herauszureden und beteuert, dass sie seine Worte völlig falsch verstanden hätten und er niemals so etwas gemeint habe. Henk blickt ihn ernst an und macht ihm bewusst, dass er es ernst meine. Dann lässt er Kerrak los und die Helden überlegen erneut, was sie mit ihm machen sollen. Schließlich nehmen sie ihn mit nach Sapos, schärfen ihm aber ein, dass er sich still verhalten und sich zurückhalten solle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe reist noch wenige Stunden weiter und erreicht dann Sapos. Vorbei an den Gräbern der Gründer und großen Familien durchqueren sie das Stadttor und sind endlich am Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sapos '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nehmen den Weg über die Prunkstraße zum Hybraneum auf dem Blauen Berg. Magister Sar’leinn fragt, wer von ihnen bereits einmal in Sapos gewesen sei und was sie über die Stadt wüssten. Octavia gesteht, früher schon einmal hier gewesen zu sein, jedoch nicht wirklich etwas über die Stadt zu wissen. Sar’leinn wirft ein, dass sie froh sein könnten, da er ihnen mehr über die Stadt erzählen könne, so dass sie nicht weiter ahnungslos durch die Straßen gehen müssten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img sapos prunkstraße.png|miniatur|rechts|Die Prunkstraße von [[Sapos]]. Lokalitäten auf dem Weg zum Hybraneum: 29 - Stadttor, 10 - Wachhaus, 28 – Gasthaus „Zum staunenden Gast“, 27 – Marktplatz, 26 – Dorlans Schenke, 24 – Schneiderei Albon, 22 – Arkankunst Pirlogas, 25 – Scriptorium Hidonos, 21 – Juwelier Olveran, 20 – Gasthaus „Glimmerstube“, 17 – Theater der illusionen, 14 – Platz des Kosmos, 15 – Egnerions-Brunnen, Links oben in der Ecke liegt der Eingang zum Hybraneum - die Pforte des Phanon]]&lt;br /&gt;
Dann erzählt er lehrmeisterhaft und voller Stolz die Gründungsgeschichte von Sapos und dem Hybraneum. Er beginnt dazu noch vor der Gründung der Stadt, denn die Voraussetzung für diese stellten damals im Jahre 473 ThZ die Entdeckung der Orichalkum-Vorkommen in der Ortag-Steppe dar. Da damals im übrigen Barthavion nur ehemalige Sklaven lebten, von denen kaum einer jemals die Ausbildung eines Gelehrten bekommen hatte und niemand etwas mit dem Götterblut anfangen konnte, schloss Eldorn Handelsbeziehungen mit Thyrna. So wurden auch die Gelehrten und Arkanisten in dem [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum von Thyrna]] auf [[Barthavion]] aufmerksam, denn unter diesen gab es viele Freidenker, die sich in ihrer Forschung durch die Kontrolle des [[Ordo Dracian]] überwacht und geistig angekettet fühlten. Da der Kaiser alle Orichalkum-Mienen für sich beansprucht, sind die Arkanisten in Thyrna von dessen Gunst und den Orichalkumlieferungen durch den Ordo Dracian abhängig und folgt man nicht den Gesetzen des Kaisers, werden schnell die Lieferungen des Orichalkums eingestellt und die Gelehrten müssen immer wieder nach der Pfeife des Kaisers tanzen. Deswegen fassten damals einige mutige Gelehrte unter der Führung des berühmten Kosmonomen „Saposius“ den Entschluss, es dem geflohenen Sklavenkönig Lorkan gleichzutun und den langen Weg nach Barthavion anzutreten, um endlich unabhängig vom Imperium zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kehrten also Thyrna den Rücken und setzen alle Hoffnungen darauf, durch Handel oder sogar eigene Funde der reichen Orichalklumschätze von Barthavion sich eine eigene Stätte der freien und ungebundenen Gelehrsamkeit zu erschaffen. Dies war ein sehr wagemutiger Entschluss, der überall in Thyrna als reiner Wahnsinn empfunden wurde, da niemand freiwillig die Sicherheit des Imperiums verlassen und in die Länder der Barbaren ziehen würde. Doch die thyrnischen Gelehrten waren bereit, für ihre Forschungen alle Gefahren einzugehen, da sie voller Inbrunst daran glaubten, in Barthavion ihre volle, geistige Unabhängigkeit zu erlangen. Als sie Eldorn erreichten, wurde sie freundlich aufgenommen und die Barthaver zollten ihnen Anerkennung für ihren Mut. Die Thyrner waren verblüfft über die reichen Orichalkumvorkommen in der Steppe und blieben zuerst in Eldorn, wo sie eine erste, kleine Bildungsstätte einrichteten, die noch heute besteht, und zwar als die sogenannte „Varretische Schule“ – benannt nach Varretus, dem thyrnischen Ordner der 10 Wissenschaftsdisziplinen. Außerdem schickten sie eigene Arbeiter in die Steppe, um nach weiteren Orichalkumvorräten zu suchen, welche schließlich Arcalon gründeten. Diese Schürfstelle wird bis heute von Sapos gehalten, obwohl bereits viele Schlachten um deren Besitz mit den anderen Städten von Barthavion ausgetragen wurden, nachdem man allgemein den enormen Wert dieser magischen Ressource erkannt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst blieben die thyrnischen Gelehrten in Eldorn und ließen sich dort nieder. Doch die eskalierenden Streitigkeiten zwischen Thyrna und Barthavion führten schließlich dazu, dass die thyrnischen Gelehrten aus der Stadt gejagt wurden und auf eigene Faust ihr Glück suchen mussten. Ihnen folgten einige ihrer barthavischen Schüler aus Eldorn, die der dortigen Adelsschicht angehörten, und gemeinsam zogen sie nach Westen und gründeten 514 ThZ Sapos, welches zuerst nur aus einer kleinen Gemeinschaft von Gelehrten bestand. Zuerst lebte hier nur eine kleine, zurückgezogene Gruppe, die durch die adeligen Schüler aus Eldorn finanziert wurde, und errichteten mit Hilfe von thyrnischen Architekten erste Gebäude auf dem Blauen Berg und legten die Grundsteine des heutigen Hybraneums, welches sie nach dem Vorbild des thyrnischen gestalteten. Den großen Wohlstand erlangten die Gelehrten jedoch, als sie auf eine reichhaltige Kristallmiene stießen, die die Ingenieure für die Konstruktion ihrer Ingenieurskunst benötigten. Durch diese Funde wurden viele Konstruktionen möglich, die in Barthavion zuvor unmöglich gewesen wären, und die Ingenieure wurden in ganz Barthavion für ihre Erfindergabe berühmt. Die Eliten der anderen Städte reisten an, um die Wunderwerke zu bestaunen oder zu erwerben, und so wuchs um das einstige, kleine Hybraneum eine eigene Stadt heran, um die zahlreichen Gäste zu versorgen. Ab diesem Zeitpunkt spricht man auch von der Stadt Sapos, die nach dem thyrnischen Arkanisten „Saposius“ benannt wurde, der einst nach Barthavion aufbrach. Dieser war jedoch zu diesem Zeitpunkt bereits tot, da er bei den Unruhen in Eldorn auf der Straße erschlagen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hybraneum wurde schließlich als Herzstück der neu entstehenden Stadt mit Marmor aus Thyrna ausgebaut, den die Architekten extra über den langen Flussweg anliefern ließen. Außerdem ließen die Architekten Unmengen von Glas verarbeiten, dass sie nach dem Rezept der thyrnischer Glaser herstellen ließen. Den Rohstoff Sand erhielten sie dabei automatisch bei den Schürfungen nach Orichnalkum in Arcalon. Da das Glas für seine blaue Farbe berühmt wurde, gaben die Bewohner der Stadt dem Felsengrad, auf welchem das Hybraneum errichtet wurde, auch den Namen „Der blaue Berg“. Seitdem wächst die Stadt und nirgendwo sonst in Barthavion wird man so viel Gelehrsamkeit und thyrnische Lebensqualität genießen können. Die gesamte Anlage wird durch unterirdische Azoth-Öfen geheizt und auch sonst wurde überall an imperialen Komfort gestrebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Stadtführung und dem Weg auf der Prunkstraße fällt den Helden auf, dass kaum Menschen in der Stadt unterwegs sind. Alles wirkt irgendwie sehr ruhig und die Straßen und Geschäfte wirken leer.  Bei Nachfrage wimmelt der Magister sie ab und verweist darauf, dass es ja auch kalt sei und die Leute lieber in den warmen Häusern säßen. Obwohl den Helden bewusst ist, dass der Magister die Situation beschönigt, wirkt dieser aber auch nicht wirklich besorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich stehen die Helden von der Pforte des [[Phanon]], einen großen Bronzetor, welches ein Abbild des Phanon mit einer weißen und einer schwarzen Hand zeigt. Mit Magister Sar‘leinn durchqueren sie die Pforten und betreten das [[Hybraneum von Sapos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.16''') Nachdem die Helden mit Magister Sar’leinn die zweite Pforte des Phanon, welche eine Abbildung des Gottes zeigt, wie er die Göttin Enodia aus dem Chaos holt, durchquert haben, betreten sie den Vorhof des Hybraneum und der Magister erklärt ihnen die Bedeutung der Bronze-Statuen, die alle auf Hochglanz poliert sind. Immer, wenn mal kurz die Sonne herauskommt, fängt die Bronze an, golden zu strahlen und zu leuchten, was ein beeindruckender Anblick ist. Sar‘leinn erklärt, dass der Bronze ein Anteil von [[Orichalkum]] beigemischt wurde, was die wundervollen Lichtreflexe hervorbringt. Dann erklärt er ihnen alles ausführlich, ganz wie ein Fremdenführer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Vorhof des Hybraneums'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Img hybraneum sapos eingangsbereich.png|300px|miniatur|rechts|Der Eingangsbereich des Hybraneums von Sapos. Die Statuen sind: 1. Saposius, 2. Labrath, 3. Hierodanes, 4. Varretus, A. Parmenias, B. Halanemos, C. Aristenas, D. Damoleas]] &lt;br /&gt;
Hinter der Eingangspforte kommen die Helden als erstes an den Statuen der Ahnherren von Sapos vorbei (vgl. Karte 1.+2.). Der Magister erklärt, auf der linken Seite sei der thyrnische Magister „Saposius“, der Namensgeber der Stadt. Er habe damals den Entschluss gefasst, nach Barthavion zu ziehen, und weitere Gelehrte eingesammelt, die sich ebenfalls von der thyrnischen Einmischung frei machen wollten. Saposius selbst habe die Erbauung von Sapos aber nicht mehr erlebt, da er kurz nach seiner Ankunft in Eldorn gestorben sei. Auf der anderen Seite steht die Statue von „Labrath“, demjenigen eldornischen Adeligen und Gelehrten, der den Entschluss gefasst habe, Sapos zu gründen. Er habe erwirkt, dass die tyhrnischen Gelehrten in den politischen Wirren des ersten Krieges gegen Thyrna aus Eldorn ausziehen konnten, ohne in den aufziehenden Konflikten als Feinde getötet zu werden, und gelte als politisches Genie und bester Rhetoriker Barthavions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend zeigt Magister Sar’leinn den Helden im Hof die großen Statuen der [[Arkanmagie#1._Die_Ära_der_Intuition:_Die_Vier_Weisen_von_Hybra|vier Weisen von Hybra]] (vgl. Karte A.-D.). Auf der linken Seite der Empfangshalle stehen die Statuen von „[[Sphärenmusik#Parmenias, der Lauscher |Parmenias]], dem Lauscher“, dem ersten der vier hybranischen Weisen, den jeder Gelehrte in Eboria als Entdecker der [[Sphärenmusik]], Urvater der Komonomie und ersten aller [[Arkanist|Arkanisten]] kennt, und von „Halanemos, dem Meister der Zeichen“, dem zweiten der vier hybranischen Weisen, der die magische Geometrie erschaute. Während die Helden dann auf die andere Seite der Empfangshalle schlendern, weist Iustus Kenji auf die Bedeutung der Weisen für die [[Arkanmagie]] hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite der Empfangshalle stehen die Statuen von „Aristenas, dem [[Hybranische Synergia#Der Sphären-Gesang|Sphärensänger]]“, dem dritten der vier hybranischen Weisen, der die Sphärenmusik mit seiner eigenen Stimme nachsingen konnte und damit den ersten Zauber wirkte, und von „Damoleas, dem Magier“, der sein eigenes Geanistisches Blut nutzte, um damit den ersten arkanen Zauber zu wirken, da er auch das Zusammenspiel von Blut, Klang und Form verstand und damit die Grundlage der arkanen Kunst legte. Iustus erläutert Kenji auf dem Weg in die Empfangshalle die [[Hybranische Synergia#Die Evolution der Arkanmagie im Überblick|Entwicklung der Arkanmagie]] aus den ersten hybranischen Ansätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Warten im Empfangsbereich'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architektur der Empfangshalle, aber auch des gesamten Hybraneums ist thyrnisch. Iustus bemerkt anerkennend, dass er sich hier fast wie zuhause fühle, da ihn vieles hier an das Große Hybraneum in Thyrna erinnere und man deutlich erkennen könne, dass thyrnische Architekten das Gebäude in einer bescheideneren und kleineren Variante quasi nachgebaut hätten. Auch Octavia bekommt hier das Gefühl, in der Heimat zu sein, denn alles ist aus weißem oder grauem Marmor und vieles erinnert an die Villa des Aequus. Die Eindrücke des Saposischen Hybraneums sind bereits auf den ersten Schritten schon überwältigend und überall findet man Reliefs und Wandbilder, auf denen die Götter Arkanons dargestellt sind oder mäanderartige Muster, die der mythischen Vorstellung Nomos-Spinnen nachempfunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Empfangshalle stehen noch zwei weitere Statuen, die Magister Sar’leinn als die Urväter der Gelehrsamkeit vorstellt (vgl. Karte 3+4). Auf der linken Seite der Halle steht die Statue des Argosers „Hierodanes, Vater der Geschichtsschreibung“, der als erster Historiker gilt und weite Teile von Eboria sowie den fernen Osten der Wüsten von Ishturak bereiste. Er habe als Zeitzeuge über den Krieg zwischen den Argosern und den Ishturi, der einst Argosien fast vernichtet hätte, geschrieben und nach dem Sieg der Argoser und deren Eroberungen in Ishturak reiste er durch diese fernen Lande, da er sich für deren fremde Einwohner und Sitten interessierte. Auf der rechten Seite der Halle steht die Statue des Thyrners „Varretus, Vater der Wissenschaften“, dem Gründungsvater des großen Hybraneums in , der es wie kein anderer verstand, das Erbe der Hybraner zu systematisieren und die Überlieferung der hybranische Weisheit in die [[Großes_Hybraneum_von_Thyrna#Die_Zehn_Fakultäten|10 Fakultäten]] der Gelehrsamkeit einzuteilen. Dann zählt Sar’leinn diese auf und gibt mit Blick auf Henk und Kerrak auch immer eine Übersetzung ins Barthavische. Der Magister beginnt mit den sieben freien Künsten: Rhetorica - die Redekunst, Politica – die Staatskunst, Historica – die Geschichtslehre, Philosophia – die Weltweisheit, Mathesis – die Zahlenlehre, Physiologia – die Naturkunde, Architectura – die Baukunst, und ergänzt dann die drei arkanen Künste   Kosmonomiae  - die Kosmische Lehre, Mechanicae – die Ingenieurskunst und Ars Vitae  - die Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der letzten Erklärung bemerkt Henk, dass Kerrak nicht mehr neben ihm steht und sieht sich unauffällig um. Er entdeckt den Possenreißer an der Statue des Hierodanes, wie er diese befummelt und anscheinend darüber nachdenkt, wie er zu den Edelstein-Augen hochklettern könnte. Henk wirft ihm einen scharfen Blick zu und winkt ihn zu sich herüber, wieder an seine Seite. Magister Sar’leinn beendet seine Ausführungen und verabschiedet sich, um den Rat zu informieren, und lässt die Helden dann in der Empfangshalle warten.  Zwei Blauschilde lassen ihn durch die Eingangstür der Hauptbasilika passieren und schließen dann die Tür wieder hinter ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelehrte spazieren ein und aus und unterhalten sich in den Gängen. Da die Tür nach draußen offensteht, ist drinnen zu hören, wie auf der Treppe im Vorhof zwei Gelehrte gerade spontan eine Art rhetorisches Duell austragen, wobei sie energisch, laut und voller Eifer sprechen. Da Kenji sich dies einmal ansehen möchte, schlendern die Helden in diese Richtung und sehen, dass sich einige weitere Gelehrte um die beiden Redner versammelt haben und aufmerksam zuhören oder ihre Zustimmung für die Argumente durch kurze Ausrufe wie „Stimmt!“ oder „Nein, nein!“ ausdrücken. Iustus erklärt, dass die beiden gerade eine „spontane Deklamation“ führen, eine Art Übungsrede, in der es inhaltlich um die „Politische Harmonik“ geht und der eine Redner für die Isonomie der Demokratie eintritt, während der andere für die Basileia des Königtums argumentiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Der Staat folgt dem Gesetz des Kontrapunkts: Wie die [[Essenzen#Die arkanen Essenzen – Magische Urformen|Arkanen Essenzen]] fließen die Bürger als eigenständige Melodien parallel nebeneinander her. Wahre politische Harmonie entsteht nicht durch Unterdrückung, sondern wenn diese freien Stimmen sich zur Gesamtkomposition verweben, dabei aber in sich rein und unterscheidbar bleiben. Wer die Macht einem Einzelnen gibt, riskiert den tiefen Orgelpunkt der Tyrannei, der jede Veränderung erstickt.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Unsinn. Ein Volk ohne Führung ist wie das rohe Chaos, dem die Form fehlt. Ein rechtmäßiger König ist der Komponist der Realität, der durch Präzision und das Wissen um die kosmischen Gesetze die Ordnung überhaupt erst ermöglicht. Er fungiert als das unverrückbare Metronom, das den Takt der Zeit vorgibt. Ohne diesen einen starken Willen, der die [[Phanische Ströme|Phanischen Ströme]] der Gesellschaft lenkt, bricht der Rhythmus und der Staat zerfällt in die Dissonanz des Nichts.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch laufen auch zwei Gelehrte mit einigen, kleinen Flaschen auf dem Arm durch die Halle und reden kurz mit einem der Wächter. Sie gehen dann weiter und man hört sie reden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das heutige [[Rotes Solvium|Solvium]] reagiert exzellent; spürt Ihr auch den feinen Widerstand der [[Medizin#Virga Pentagona (Der Bannstern) – Für Alkahest|Virga Pentagona]] bei der Oszillation?''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''In der Tat. Das [[Essenzen#ALKAHEST|Alkahest]] fließt fast von selbst in die Bindung. Die Reinheit des zentrifugierten [[Amorphum|Amorphums]] muss heute von seltener Güte sein.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Juwelier und das Vivarium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der langen Wartezeit fällt den Helden ein wohlhabend gekleideter, älterer Mann Begleitung eines Leibwächters und eines Dieners auf, der sich von letzterem bei einem der Blauschilde als „Herr Olveran“ vorstellen lässt und sich dann nach Magister Pangenos und einem Besuch im „Vivarium“ erkundigt. Der Herr scheint aus Sapos zu stammen, da er das Wappen der Stadt auf seiner Kleidung trägt und der wachhabende Blauschild so wirkt, als würde er den Mann kennen. Die Wache versichert ihm, sich zu erkundigen, und bittet ihn solange zu warten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann läuft wartend in der Vorhalle auf und ab und nickt den Helden freundlich zu. Als diese freundlich zurücknicken, fragt er sie, ob sie vorhätten, im Hybraneum zu studieren. Als sie dies verneinen, erwähnt der Mann, dass es wohl auch sehr schwer sei, einen Lehremeister zu bekommen, da diese sehr wählerisch seien. Er selbst sei zwar kein Gelehrter, aber in Sapos geboren und besäße hier auch ein Geschäft. Dann stellt er sich als „Herr Olveran“ vor und erwähnt, dass er Juwelier in der Stadt sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olveran will nun auch wissen, wer die Helden sind. Nachdem sie sich vorgestellt haben, ist er hocherfreut und erklärt, schon von ihnen bzw. von Adrianus gehört zu haben. Er wisse, dass überall in Barthavion nach dem verschollenen Helden gesucht werde und dass seine Gefährten mit einem Schiff aufgebrochen seien, um gegen den dunklen Kult zu kämpfen. Er fragt, ob sie erfolgreich gewesen wären und der dunkle Kult nun, da sie ja lebend wieder zurückkehrten, besiegt sei. Die Helden lassen durchblicken, dass die Gefahr, die von dem Kult ausgeht, noch lange nicht gebannt sei, sie aber einen wichtigen Plan vereiteln konnten. Olveran will wissen, wie gefährlich dieser Kult tatsächlich für die Menschen vor Ort sei, da angeblich schon mehrere Familien über Nacht die Stadt verlassen hätten. Die Helden werden aufmerksam und fragen weiter nach. Olveran erzählt, man munkle, dass sie in den Süden flöhen, um sich ins Imperium durchzuschlagen und in einer der Provinzen unterzukommen. Er vertraut den Helden an, dass er auch das Gefühl habe, dass sich etwas im Land zusammenbraut, denn die Geschäfte laufen mies, da die gefährlichen Straßen die Reisenden, die das meiste Geld in die Stadt brächten, fernhielten. Olveran weist darauf hin, dass schlechte Geschäfte oft die Vorboten größerer Übel würden und die Händler dies als erste zu spüren bekämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich lädt Juwelier Olveran die Helden ein, ihn in seinem Laden zu besuchen. Er bewundert Octavias goldene Schwanen-Fibel und würde ihr gern ein Schmuckstück zeigen, welches ihr bestimmt gefiele: ein wunderbarer Ring mit einem Saphir in genau der Farbe ihrer Augen. Die Helden bedanken sich und fragen ihn, warum er hier im Hybraneum sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olveran erzählt, ein Magister, mit dem er seit langem befreundet sei, habe ihm vor einiger Zeit versprochen, ihm das Vivarium zu zeigen. Er habe dieses Angebot dankend angenommen und diesen deshalb schon vor Monaten um eine Besichtigung gebeten, da er von den fantastischen Tieren aus fernen Ländern gehört habe. Als die Helden nachfragen, was es im Vivarium zu sehen gäbe, erzählt Olveran von bunten Vögeln mit metallischen Federn und einem schuppigen, grünen Wesen, dessen Maul größer sei als es selbst. Außerdem soll es dort einen Mann geben, dessen Haut so schwarz wie [[Onoa|Onoas]] Schleier sei. Olveran bedauert, noch nie selbst dort gewesen zu sein, und warte schon lange auf einen Besuch, aber die Gelehrten hätten nicht gern Gäste, die aus reiner Schaulust kämen, denn der Zutritt zum Hybraneum sei ausschließlich nur denen möglich, die dort auch studieren. Doch Olveran verspricht den Helden, geduldig zu bleiben und einfach abzuwarten, bis er den Magister mal wieder in seinem Laden anträfe, denn ab und zu würde dieser dort Schmuckstücke als Geschenk für seine Tochter kaufen, was auch der Grund für ihr Kennenlernen gewesen sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Minuten kommt der Blauschild bereits zurück und teilt Juwelier Olveran mit, dass Magister Pangenos sich entschuldigen lasse. Er habe heute keine Zeit für ihn, da er die Anlage des Vivariums für den Winter vorbereitet werden müsse, weshalb der Zugang derzeit auch unmöglich sei. Herr Olveran wirkt ungehalten und bittet darum, ihn in seinem Anwesen darüber zu informieren, wann ihn Magister Pangenos empfangen könne. Dann verabschiedet er sich, erinnert die Helden an einen Besuch in seinem Laden und verlässt die Empfangshalle.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Führung zum Ratssaal'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf kommt ein weiterer Blauschild zu den Helden und sagt, dass der Rat der Emphausti sie nun empfangen werde. Er weist darauf hin, dass die Gefolgschaft draußen bleiben müsse und deutet auf Henk und Kerrak. Als Octavia und Kenji der Wache erklären, dass Henk ein berühmter Held sei und ihn erneut vorstellen, entschuldigt sich die Wache aufrichtig bei Henk, da er nicht sofort erkannt habe, wer er sei. Dann fragt er nach Kerrak, der sich jetzt selbst auch als Teil der Heldengruppe vorstellt und offensichtlich erwartet, mitzukommen. Doch Octavia ist klar dagegen, dass der Possenreißer mit zum Rat der Emphausti kommt, und erhält Unterstützung von Kenji und Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak wirkt ärgerlich und erklärt, da er gleichwertig zur Gruppe gehöre, wolle er auch mitkommen, egal wohin die Gruppe gehe. Dann wendet sich Kerrak an Kenji und versucht sein Mitgefühl zu erregen. Er fühle sich ausgeschlossen und beklagt sich so laut, dass sich die Leute gestört zu ihm umblicken und man der Wache deutlich anmerkt, dass diese sich fragt, warum die Helden so jemanden dabei haben. Doch bleibt Kenji hart und lässt sich nicht erweichen. Dann blickt Henk Kerrak einschüchternd an und fordert ihn ernst auf, hier auf sie zu warten und sich zu benehmen. Dann geht er mit den anderen durch die Tür. Beim Verlassen des Raumes sagt Octavia der Wache, dass sie Kerrak einfach wegsperren solle, wenn er sich nicht benehme und Ärger mache. &lt;br /&gt;
[[Datei:img hybraneum sapos bibliothek.png|miniatur|rechts|Der große Saal Bibliothek im Hybraneum von Sapos, Statuen: A - [[Phanon]], B – [[Enodia]], C – [[Archonos]]]] &lt;br /&gt;
Die Atmosphäre im Inneren der Bibliothek ist sehr unwirklich. Dadurch, dass überall dicke blaue Fensterscheiben eingearbeitet wurden, ist die gesamte Basilika in ein mysteriöses, blaues Zwielicht getaucht. Auf den Tischen stehen kleine, entzündete Öllampen, die von den Studenten zum Lesen genutzt werden, und überall wälzen Gelehrte Schriftrollen oder sitzen in Gruppen zusammen und diskutieren - teilweise sind sie recht laut und leidenschaftlich. Den Helden fällt auf, dass alle in der Bibliothek eine sehr kunstvoll gestaltete, handtellergroße Tonscheibe am Gürtel tragen, die mit den drei Augen von Sapos bemalt sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Bibliothek ragt eine große Bronzestatue von [[Phanon]], dem Herrn der Magie, empor. Sie wird von oben durch ein blaues Fenster mit Licht bestrahlt, so dass das polierte Metall der Bronze wie von selbst in einer blauen Aura aufleuchtet. Obwohl die Statue zwar aus Bronze besteht, sind aber Hände und Augen aus schneeweißem und schwarzem Marmor gefertigt. Bei den Treppenaufgängen zum Ratssaal stehen zwei weitere Statuen: Auf der linken Seite steht [[Enodia]], die Herrin des Gleichgewichtes, hält einen großen Spinnenkokon in Eiform in ihren Armen und an ihren Füßen sitzt eine Nomos-Spinne. Rechts steht [[Archonos]], dem Herrn der Zeit, der von Ketten umschlungen und mit einer großen Wunde von Abyssos Speerhieb in der Brust dargestellt ist und trotzdem aufrecht und trotzig steht und den Mund zu einem kräftigen Schrei geöffnet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Empfang des Emphaustus'''&lt;br /&gt;
[[Datei:img hybraneum sapos ratssaal.png|miniatur|links|Der Ratssaal im Hybraneum von Sapos, Statuen: A – [[Lorkan]], B – [[Eventes]], C – [[Zenos]]]]&lt;br /&gt;
Der Ratssaal ist beeindruckend und befindet sich in einer großen Kuppel, in die oben eine weitere, runde, blaue Fensterscheibe im Zentrum der Kuppel, dem Oculus, eingearbeitet ist. Auf dem Boden befindet sich eine identische Glasscheibe, die in einem Loch im Boden eingesetzt ist und nach unten in die Bibliothek auf die Statue des Phanon leuchtet. Die Scheibe ist dick und begehbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter den 10 Plätzen der Emphausti steht vor einem großen runden, blauen Fenster mit dem Stadtwappen von Sapos, den drei Augen, eine große Statue von [[Lorkan]], dem barthavischen Ahnengott für Freiheit, Rebellion, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit. Auf der anderen Seite des Raumes stehen die Statuen von [[Eventes]], dem thyrnischen Ahnengott für Triumph, Eroberung, Leistung, Anerkennung und als Erinnerung an die Abstammung der ersten Saposi aus Thyrna, und auf der anderen Seite seht die Statue von [[Zenos]], dem barthavischen Ahnengott für Überlieferung, Kultur, Adel, Würde. Es sind nur ein Emphaustus und Magister Sar’leinn anwesend, weitere Emphausti sind nicht dort, aber zwei Adepten und eine Art Sekretär, der immer neben dem Emphaustus steht, und einige Blauschilde, die die Eingänge bewachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sekretär tritt vor und stellt als erstes Octavia und alle anderen Helden offiziell mit vollen Namen und Titel vor. Dann stellt er den Emphaustus „Manius Atilius Tenax“ als Repräsentanten des Rats von Sapos vor. Manius Atilius Tenax ist ein ca. 60- 70 jähriger Thyrner aus der Bürgerschaft, sehr groß, hager, mit markanten Gesichtszügen und einer stolzen und aufrechten Körperhaltung. Er hat große hell-graue Augen, die nicht unfreundlich, aber sehr kühl und analytisch dreinblicken, und weiße, lange Haare, was sehr untypisch für Thyrner ist, da diese traditionell eher kurze, militärische Haarschnitte tragen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Emphaustus verneigt sich und fragt Octavia auf thyrnisch, ob sie in der Sprache der Heimat sprechen oder ins Barthavische wechseln sollen. Da Octavia sich für das barthavische entscheidet, antwortet er dann im akzentfreiem Barthavisch.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entschuldig sich dann als erstes, dass er allein bei ihrer Begrüßung sei, aber die anderen Emphausti seien derzeit alle mit ihren Aufgaben beschäftigt. Da die Helden ohne Ankündigung kämen, konnte er auch keine Vorbereitungen für ein gebührendes Treffen mit einer Gesandten des Kaisers getroffen haben. Tenax beteuert, dass es ihm eine Ehre sei, die Helden kennenlernen zu dürfen, und er sagt, dass er sich noch gut an ihren Vater erinnern könne. Er spricht sein Beileid für dessen Ableben aus und hofft, dass es bald einen endgültigen Frieden zwischen Thyrna und Barthavion geben werde. Er selbst sei leider nie in Perlheim gewesen, könne sich aber noch gut an die Besuche ihres Vaters in Sapos erinnern. Auch heute noch erhielten die gelehrten Saposi immer wieder neue Schriftwerke aus der Bibliothek des Aequus und seien erstaunt über den regen Wissensfluss aus dem großen Imperium. Ihm sei auch bekannt, dass inzwischen „Lucius Larcius Obloci“ als neuer „Orator Dracian“ die Bibliothek leite, da er selbst zu diesem Kontakt gehabt habe, nachdem die Bibliothek in Perlheim wiedereröffnet worden sei. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, Marcus Vulturius Vorax, bestehe nun wieder reger Kontakt mit Perlheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Tenax erkundigt sich auch nach Magister Iatro Mendica und dessen Gesandtschaft aus Sapos und will wissen, ob diese bereits in der Bibliothek von Perlheim eingetroffen seien und nun dem geretteten Magister Gildon Ipnosi helfen würden. Als er von deren Ankunft erfährt, ist er froh, dass sie gut angekommen seien, und erkundigt sich auch nach dem fremden Wesen aus dem Meer, dem sogenannten Gesichtslosen, den Ipnosi mitgebracht haben soll. Die Akademie habe wohl großes Interesse an dieser Kreatur und werde bald eine Gesandtschaft mit einem speziellen, arkanen Käfig für dessen Transport nach Sapos  losschicken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bedankt Tenax sich offiziell im Namen der Stadt Sapos und dem Rat der Emphausti des Hybraneums für die Heldentat und die Entdeckung des Lagers von König Blutklinges Männern sowie die Rettung von Magister Sar’leinn. Sein Sekretär überreicht den Helden feierlich einen Beutel mit Gold und Tenax betont, dass die Helden der Stadt einen großen Dienst erwiesen hätten und bereits ein kampferprobter Trupp der Blauschilde ausgesandt worden sei, um das Lager im Wald zu vernichten und die gestohlenen Lieferungen und Vorräte zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend geht Emphaustus Tenax auf Kenjis Punkt ein und erkundigt sich nach der Bedrohung, die Sapos durch den Dunklen Kult angeblich drohe. Er will alle Details hören und sein Sekretär schreibt alles auf, was die Helden erwähnen. Da es aber nur vage Hinweise sind, kann er nicht viel damit anfangen und erklärt, dass alles vermerkt worden sei und sich um diese Gerüchte kümmern werde. Als die Helden ihre Hilfe anbieten, lehnt er diese jedoch höflich, aber kompromisslos ab und verweist darauf, dass der Rat alles unter Kontrolle habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Probleme der Stadt angesprochen, wirft Tenax Magister Sar’leinn einen strafenden und stechenden Blick zu und versichert den Helden dann, dass es in der Sapos außer den Überfällen von Blutklinges Männern auf den Straßen und die dadurch gestörte Versorgung der Stadt keinerlei Probleme gäbe, wobei die Helden helfen könnten. Emphaustus Tenax gibt nichts über die internen Dinge preis und würgt alle weiteren Fragen in diese Richtung höflich aber bestimmt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lädt die Helden dann für den morgigen Tag zu einem Festmahl im Hybraneum ein, als Ehre für ihre Heldentat und um den Besuch einer Gesandten des thyrnischen Kaisers gebührend zu würdigen. Sie sollen einfach zur Mittagsstunde herkommen und sich bei den Blauschilden anmelden. Dann würden auch die anderen Emphausti anwesend sein, um die Tochter des Aequus und ihre Gefährten gebührend zu empfangen und kennenzulernen. Er verspricht auch, Emphaustus Garra Nephit zu benachrichtigen, damit auch er bei dem Treffen teilnehme. Schließlich weist Tenax die Helden darauf hin, dass der Rat für sie Zimmer im Gasthaus „Glimmerstube“ für diese Nacht gemietet habe und sie dort übernachten können. Ein Blauschild werde sie hinführen und alle organisatorischen Dinge erledigen. Wenn sie sich die Zeit bis morgen Abend vertreiben wollten, empfiehlt er den Helden, sich in der Stadt umzusehen und z.B. den Park oder die zahlreichen Geschäfte aufzusuchen. Dann verabschiedet er die Helden und der Blauschild führt sie wieder hinaus in die Empfangshalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wartet bereits Kerrak auf die Helden, der allerdings genötigt worden ist, sich auf eine Bank zu setzen. Kerrak freut sich, dass sie endlich zurückkehren, und geht mit den Helden aus dem Hybraneum in die Stadt zum Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gasthaus Glimmerstube'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist es Abend und es dämmert. Der Blauschild führt die Helden auf dem großen Platz vor dem Hybraneum und geht direkt auf ein großes, prachtvolles Gasthaus zu, welches im thyrnischem Stil erbaut ist, aber einen gewissen barthavisch, gemütlichen Charme besitzt. Im Inneren hängen überall lange, edle Vorhänge aus blauem Stoff an den Wänden, die mit kleinen, glimmernden blauen Glassplittern bestickt sind, welche leicht funkeln. Die Tische sind mit getrockneten Herbstastern und Öllampen aus blauem Glas geschmückt. Den Helden fällt auf, dass es in dem Gasthaus trotz des Prunks ein wenig ungepflegt wirkt, da auffällt, dass sich in einigen Ecken Staub und Dreck gesammelt haben und man den teuren Mosaikboden auch mal wieder fegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blauschild spricht den Wirt an, reicht diesem eine kleine Schriftrolle mit einem offiziellen Siegel von Sapos und stellt die Helden mit vollem Titel vor. Der Wirt liest, wirkt ganz kurz etwas irritiert, wechselt dann aber zu einer freundlichen Geste und heißt die Helden etwas gespielt herzlich willkommen. Er stellt sich als Cairell vor und versichert, dass sich um alles gekümmert werde. Solange ihre Pferde versorgt und ihr Gepäck in ihre Zimmer gebracht würden,  können sie sich in der Gaststube erholen. Man werde ihnen auch umgehend Speisen und Getränke reichen. Den Helden fällt auf, dass es in dem Gasthaus völlig leer und niemand als Gast dort ist, und ihnen fällt eine Schankmaid auf, die plötzlich etwas hektisch mit einem Besen durch die Gaststube fegt sich entschuldigt, dass sie störe, und dann sie ganz schnell wieder verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle am Tisch sitzen und der Gastwirt hinter einer Wand verschwunden ist, hört man ihn etwas überfordert fluchen, nachdem der Blauschild wieder fort ist. Er mault eine der Bediensteten scharf an und treibt diese an, schnell die Zimmer herzurichten, da man anscheinend nicht mehr mit Gästen gerechnet hat. Nach einer sehr langen Wartezeit bekommen die Helden dann eine gute Mahlzeit serviert, die aus Fleisch, Gemüse und Brot besteht, und der Wirt selbst vergewissert sich, dass alle ihre Wünsche erfüllt sind. Die Helden bitten ihn, Platz zu nehmen, und fragen ihn nach der Hungersnot. Der Wirt beteuert, dass es keine Probleme gäbe, denn für seine Gäste sei immer genügen zu essen da und niemand müsse unter seinem Dach hungern. Auch sonst gehe es den Menschen in Sapos seines Wissens gut, der Rat der Emphausti verwalte die Stadt sehr gut und kümmere sich um alles. Henk drängt ihm ein Glas Wein auf, doch der Wirt weiß nichts Negatives aus der Stadt zu berichten außer der Blockade durch König Blutklinges Männer. Er entschuldigt sich dann bei den Helden und geht wieder seiner Arbeit nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich beim Essen heraus, dass Kerrak weder mit Besteck essen kann noch weiß, wie man sich in einem teuren Gasthaus verhält. Er will der Schankmaid in die Küche hinterherlaufen, die schon vor seinen aufdringlichen Händen und seinem prahlerischen Gerede flieht, doch Henk hält ihn zurück. Kenji schlägt vor, dass Kerrak sich nützlich machen und sich in der Stadt umsehen könnte. Kenji meint, dass Kerrak so verloren aussähe, dass er vielleicht von einem Kultisten angesprochen und dorthin geschickt würde, wohin die Menschen verschwänden. Obwohl Octavia dies für sehr unwahrscheinlich hält, schlägt Henk vor, Kerrak könnte sich aber im Arbeiterviertel umsehen, wo die Lebensmittelversorgung knapp sei. Kerrak ist begeistert von der Idee, für die Helden nützlich zu sein, und bricht sofort auf, um sich umsehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mellan und Darag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt dann doch noch ein weiterer Gast in die Schankstube von außen herein. Es handelt sich um einen Mann, der recht edel gekleidet ist, ein Kurzschwert an seiner Seite trägt und einen dunklen Mantel hat, den er ablegt, als er sich an einen der Tische setzt. Er ist ca. 20-30 Jahre alt, hat schulterlange, brauen Haare und wirkt etwas untrainiert und leicht pummelig. Kenji fällt auf, dass er ein gesticktes Pferd auf seiner Schwertscheide trägt und dies das Symbol von Eldorn – das Zenarisches Pferd – darstellt. Hinter ihm folgt ein etwas breiter, athletischer Mann mit einer Glatze, der eine dunkle Lederrüstung trägt, die etwas abgewetzt aussieht. Er ist etwas älter - ca. 30-40 Jahre -  und verhält sich einerseits dem anderen gegenüber wie ein Bediensteter, andererseits wirken sie aber auch sehr vertraut, da sich der Mann mit der Glatze neben ihn an den gleichen Tisch setzt, was Bedienstete normalerweise nie tun würden. Der junge, pummelige Mann in edler Kleidung wirkt sehr frustriert und traurig und der mit der Glatze wirkt hingegen sehr abgebrüht und stoisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der junge Mann sich hingesetzt hat, bemerkt er auch die Helden. Er blickt sich um, verneigt sich und erwähnt, dass er sich freut, hier mal wieder ein paar andere Reisende zu treffen. Er fragt, ob das Reisen auf den Straßen inzwischen wieder sicherer sei und König Blutklinges Schergen endlich vertrieben worden seien. Als die Helden ihm daraufhin berichten, dass sie zumindest auf einem Weg gegen die Räuber vorgegangen seien,  bedankt er sich höflich und blickt zu seinem Begleiter. Dann lässt er den Kopf sinken und der andere klopft ihm ermutigend auf die Schulter.  Den Helden fällt auf, dass der breite Mann mit der Glatze sie zwischendurch immer wieder mustert und bei ihrem Anblick nachzudenken scheint, während der andere auf die Tischplatte blickt und leise jammert. Dann flüstert der mit der Glatze ihm jedoch etwas zu und er hört schlagartig auf zu jammern, dreht sich dann plötzlich zu den Helden um und lächelt diese freundlich an. Er scheint abzuwarten, wie die Helden reagieren, und als diese ihn freundlich anschauen, steht er auf und geht zu ihnen herüber.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der junge Mann kommt an den Rand des Tisches der Helden, verbeugt sich und stellt sich als Mellan von Dungall aus Eldorn vor. Er betont sehr hochgestochen und mit vornehmer Etikette, dass er nicht anmaßend erscheinen oder stören wolle, aber er würde ihnen gern eine Frage stellen, falls sie dies erlaubten. Als die Helden ihm freundlich zunicken, fragt er, ob er Recht in der Annahme sei, dass es sich bei ihnen um die Gefährten von Adarian handle. Sein Leibwächter Darag sei sich sicher, dass er sie wiedererkannt habe, da er sie einst bei einer Ansprache von Adarian in Trutz gesehen habe. Mella blickt sich zu seinem Leibwächter um und winkt diesen an den Tisch der Helden. Nach kurzem, begrüßendem Nicken bestätigt dieser leise und etwas plump und ungehobelt, dass er sie wiedererkannt habe und damals in Trutz gewesen sei, nachdem sie den Angriff der Thyrner abgewandt hätten. Er habe dann zuletzt gehört, dass die Helden inzwischen zu einer Seereise aufgebrochen seien. Die Helden bestätigen ihm dies und,  als Mellan merkt, dass die Helden Gesellschaft nicht grundsätzlich abzulehnen scheinen, fragt er sie, ob die beiden sich dazusetzen dürften. Die Helden haben nichts dagegen und Mellan fragt sie nach den Abenteuern, Adarians Verschwinden und was sie nach Sapos treibe. Henk erzählt von der Seereise und berichtet davon, dass sie dem Klut des Xul einen Strich durch seine Rechnung gemacht hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wollen die Helden auch Mellans Geschichte erfahren und dieser berichtet, dass er in gewisser Weise in Sapos gestrandet sei. Eigentlich sei er hergekommen, weil es als Viertgeborenen in seiner Familie kaum noch Aufgaben und Pflichten für ihn gäbe, die er erfüllen könne. Da er auch nicht zum Kämpfen tauge - er deutet dabei auf seinen leichten Bauchansatz, habe er sich entschlossen, nach Sapos zu gehen, um dort einen Lehrmeister zu finden und Gelehrter zu werden. Doch er wolle kein Arkanist werden, sondern interessiere sich eher für die Baukunst und würde gern einen Lehrmeister in Architektur finden. Er habe schon in seiner Kindheit die große Arena von Eldorn bewundert und würde gern selbst so ein Bauwerk errichten, jedoch nähmen die Gelehrten derzeit keine neuen Schüler auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bemerken, dass Mellan bei diesen Worten etwas herumdruckst, als würde er etwas verheimlichen, und vermuten, dass er vielleicht abgelehnt wurde und sich nun schäme, als Versager nach Hause zurückzukehren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan berichtet weiter, dass er bereits vor einigen Wochen nach Sapos gekommen sei, als die Straßen noch frei waren. Er habe Darag in Eldorn vor seiner Reise als Leibwächter angeheuert, damit er sicher dort ankäme. Nun seien sie bereits seit über einen Monat hier und er habe immer noch keinen Zugang zu dem Hybraneum gefunden, da er dort einfach ignoriert werde. Mellan gesteht, dass er am liebsten nach Hause zurück wolle und es ein Fehler gewesen sei, zu denken, dass er im Hybraneum aufgenommen werde. Aber nun seien die Straßen so unsicher, dass er sich nicht mehr zurück traue. Darag sei zwar ein starker und fähiger Leibwächter, aber mit einer Überzahl von kratarischen Nemorern könne auch er es allein nicht aufnehmen. Alle anderen Besucher von Sapos seien bereits vor Wochen abgereist, als auch die ersten Anzeichen der Lieferengpässe durch die Straßenüberfälle losgingen. Jetzt ärgert er sich, dass er nicht damals mit den großen Reisegruppen mitgezogen sei, aber er habe geglaubt, dass er noch eine Chance bei einem Lehrmeister hätte. Nun seien fast alle Gäste abgereist und niemand verlasse mehr die Stadt, weshalb er nun hier festsitze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan von Dungall gesteht den Helden, dass er Angst davor habe, dass sich die Lage in Sapos noch weiter zuspitzen könne. Die Hungersnot wirke sich nämlich vor allem auf die Moral der Menschen aus und Furcht und Panik gingen um. Außerdem seien die Leute wütend, da das Hybraneum die gesamten Vorräte für sich horte und kaum Rücksicht auf die Bedürfnisse der Arbeiter nehme. Manche würden bereits von einem Aufstand munkeln, dass sich das Volk von Sapos gegen die Gelehrten auf dem Blauen Berg erheben werde. Falls es so weit kommen sollte, würden Unmengen an Blut in der Stadt fließen, weshalb er so schnell wie möglich fort gehen wolle.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sein Leibwächter Darag murmelt dann etwas davon, dass alles auch noch schlimmer sein könnte. Als die Helden daraufhin nachfragen, erzählt er, dass er Gerüchte gehört habe, von denen er Mellan von Dungall noch nicht erzählte, da er ihn nicht beunruhigen wollte. Da nun aber Helden in der Stadt seien, wolle er sie darüber informieren, was in der Stadt gerade vor ich gehe. Die Männer im Arbeiterviertel verlören nämlich langsam die Nerven und kämpften bereits um die letzten Vorräte. Dabei soll die Angst so weit gegangen sein, dass die Mächte Malgors um sich zu greifen scheinen. Die Leute sprächen von Heimsuchungen kleiner Dämonen, welche durch die Ängste aus der Unterwelt angelockt wurden und nun versuchen würden, die panischsten unter den Menschen in den Wahnsinn zu treiben. Schließlich berichtet Darag davon, dass es wohl deshalb vor einigen Tagen eine Eskalation auf dem Platz des Afrek gegeben habe. Einige seien plötzlich rasend vor Angst geworden und es sei zu einem Blutvergießen unter den Arbeitern gekommen. Die Blauschilde seien jedoch dazwischen gegangen und hätten die Gewalt beendet. Man sage, dass sie mehrere Männer dazu hätten töten müssen. Da auch einige Arkanisten mit magischen Artefakten aus dem Hybraneum im Arbeiterviertel Untersuchungen abgehalten hätten, munkele man nun, dass dort noch mehr Dämonen oder sogar Anhänger von Schwarzer Magie ihr Unwesen treiben könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann informiert Darag die Helden, falls sie mehr darüber erfahren wollten, sollten sie sich bei den Blauschilden, im Hybraneum oder im Gasthaus „Zum tüchtigen Mann“ im Arbeiterviertel erkundigen. Dies sei jedoch eine sehr grobe Schenke, wo sich vor allem die Mienenarbeiter und Schmiede träfen, und derzeit herrsche dort eine sehr raue Stimmung und aufgrund der Konflikte könnte es dort sehr gefährlich werden. Besonders für Octavia und Kenji sei dies kein geeigneter Ort, da man sie dort vermutlich ausrauben oder einfach töten würde, da die Wut auf die Herrschenden der Stadt und alle, die so aussähen, als ob sie in Kontakt mit dem Rat der Emphausti stünden, aufgrund der drohenden Aufstände zu groß sein könnte. Darag bietet aber an, dass er sie oder Henk, falls dieser allein gehen wolle, begleiten würde, damit es weniger Ärger gebe. Henk dankt ihm für das Angebot und die Informationen und blickt besorgt zu Kenji und Octavia, da Kerrak genau in dieses Arbeiterviertel aufgebrochen und wohlmöglich in Gefahr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan von Dungall wirkt nach dieser Schilderung seines Leibwächters ebenfalls sehr beunruhigt und fängt etwas an zu jammern, dass er hier nicht sterben wolle, denn wenn bereits die Schatten der Unterwelt durch die Straßen zögen, sei Sapos vermutlich bereits verloren. Mellan ist sehr pessimistisch und sein Leibwächter Darag versichert ihm, dass sie es schon noch aus der Stadt heraus schaffen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich verabschieden sich Mellan und Darag von den Helden und gehen zu Bett. Henk überlegt noch kurz, ob er heute noch das Arbeiterviertel aufsucht, doch er ist noch verletzt und kann Ruhe gut gebrauchen. Also gehen auch die Helden auf ihre kleinen, aber komfortabelen und frisch hergerichteten Zimmer, auf denen sich ein wunderschöner Waschautomat mit einem Bronze-Vogel, welcher zu zwitschern beginnt, wenn das Wasser fließt, befindet. Endlich können die Helden in ein frisch bezogenes Bett fallen und schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Nemieon === &lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Kenjiro Asai]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Nemieon '''Fest der [[Nemia]]''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Nemieon '''Fest der [[Nemia]]''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Nemieon === &lt;br /&gt;
'''Tag der [[Enodia]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XII. Lysareon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Ogeon]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29./30.''' '''Fest der Passionen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Neue_Hoffnung_in_Eldorn&amp;diff=40136</id>
		<title>Neue Hoffnung in Eldorn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Neue_Hoffnung_in_Eldorn&amp;diff=40136"/>
				<updated>2026-04-19T09:37:46Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 17: Neue Hoffnung in Eldorn&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pyrionalis und Erdfest 351 [[JF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der seltsame Traum (10. Pyrionalis) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Helden]] erfahren im Gasthaus &amp;quot;''Zur Roten Erde''&amp;quot; davon, dass jemand verhaftet wurde, der äußerst verwirrt von der Heilung des Königs faselt. Erst als Mystiker [[Kenjiro Asai|Kenji]] ihn beruhigen kann, erfahren die Helden von seinem [[Der mysteriöse Traum|seltsamen Traum]] zur Heilung [[König Varulos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitungen (12. Pyrionalis) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden springen mit Hilfe der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] von [[Valkenburg]] nach [[Loderis]] und erwerben dort Tee für ihre Tarnung als Händler. Mit einem Pferdegespann machen sie sich auf den Weg nach [[Eldorn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Kontakte (14./15. Pyrionalis) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen Eldorn am Boronfest und gelangen unbemerkt in die Stadt. Sie kehren im Handelsviertel im Gasthaus &amp;quot;Eldorns Stolz&amp;quot; ein. Octavia und Kenji lernen nach dem Besuch einer Theatervorstellung den thyrnischen Händler [[Quintus Minucius]] kennen und kommen über seinen Freund [[Salvius Tuscus Inanis|Inanis]] mit der Eldorner Künstlerszene in Kontakt. Adarian und Henk lernen währenddessen in der Gaststätte &amp;quot;''Zum Licht''&amp;quot; den Inquisitornovitzen [[Lucius Furius]] kennen. Schließlich gelingt es den Helden, ein Treffen mit Octavias Großcousin [[Lucius Larcius Obloci]] zu arrangieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Spuren (16. Pyrionalis) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inquisitorenmeister Grivon von Dogard berichtet den Helden von seinem Misstrauen gegenüber dem thyrnischen Gelehrten [[Mamercus Porcius Mucus]]. Die Helden sprechen erneut mit Obloci, welcher zwar dem Professor traut, aber einige Skepsis gegenüber den Vorgängen im Museum äußert. Octavia entdeckt in den Fahrspuren der Wagen, welche die Fundstücke der Ausgrabungsstätte zum Museum liefern, Sand, der astrale Spuren vom Muster [[Utukk'Xul|Utukk'Xuls]] aufweist. Als Henk daraufhin im Museum einbricht, entdeckt er eine unheimliche dämonische Statue unter den Fundstücken, was die Helden dazu veranlasst, sofort zur Ausgrabungsstätte aufzubrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ausgrabungsstätte (16.-20. Pyrionalis) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden retten dort Prof. Mucus vor einem dämonischem Artefakt das Leben und begleiten ihn anschließend in eine neu entdeckte Katakombe in [[Luggulabdubur]]. Dort befreien sie nach einem Kampf gegen Mumien Mucus Assistent Mercus und den Leibwächter [[Haduran]]. Sie entdecken ausserdem eine alte Tafel, welche ihnen den Weg nach [[Gi-Umuna]] zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort finden sie einen magische verborgenen Eingang, der sie zum [[Pfad der Eingeweihten]] führt. Nachdem sie die Prüfungen gemeistert haben, erreichen sie [[Ekurbad]] und kämpfen gegen [[Enbi Lulu'Gugal]] und seine Gefolgschaft. Nachdem die Helden die [[Drachenträne]] einsetzen, floh dieser jedoch und die Helden entkamen aus der Anlage durch ein Portal der Schwarzmagier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Orichalkumschmiede (20. Pyrionalis) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portal führt die Helden zur Orichalkumschmiede in Eldorn, wo sie schließlich [[Mordem Blandera]] stellen und töten. Sie entdecken auch das manipulierte [[Orichalkum]], was dazu dienen sollte, die Stadtmauer für ein schwarzmagisches Ritual zu missbrauchen. Die Helden finden zahlreiche beweiskräftige Dokumente und informieren die Inquisitoren des Ekklesiums über ihren Fund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Verhaftung (21. Pyrionalis) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt den erwarteten Inquisitoren des Ekklesiums werden die Helden am 21.Pyrionalis 351 JF von der eldorner Stadtwache und einigen thyrnischen Magiern überrascht und inhaftiert. Adarian und Henk werden im Kerker der Arena festgesetzt, während Octavia in einer Zelle der Magierakademie untergebracht wird. Kenji wird als einziger nicht verhaftet und kommt im Zenostempel unter. Trotzdem wird ihm nahegelegt, die Stadt bis zur Verhandlung nicht zu verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;…&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück|Kampagne 18: Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_R%C3%BCckkehr_nach_Barthavion&amp;diff=40135</id>
		<title>Die Rückkehr nach Barthavion</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_R%C3%BCckkehr_nach_Barthavion&amp;diff=40135"/>
				<updated>2026-04-19T09:27:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 13: Die Rückkehr nach Barthavion&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lysareon 350 [[JF]] - Hyleon 351 JF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückkehr durchs Olborger Land (12. Lysareon 350, 4. Woche) ==&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden in [[Axunatra Ithiel]] ein dunkles Portal mit unbekanntem Ziel durchschritten haben, kommen sie in [[Shmiek'Tash]] wieder heraus. Dort bietet ihnen die Malthusbruderschaft nach einigen Verhandlungen an, ein Portal in den Turm eines Hofalchemisten in Kaldorn zu erschaffen, mit dem die Helden reisen können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Das Monster von Grosenheide ==&lt;br /&gt;
Die Helden machen einen Zwischenstopp in dem kleinen Ort [[Grosenheide]] und lösen das Rätsel um das Monster von Grosenheide. Anschließend reisen sie weiter nach [[Olborg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Überfahrt auf der [[Bartha-Bucht]] ==&lt;br /&gt;
In Olborg suchen die Helden ein Schiff, welches sie mit in den Süden nehmen kann. Sie buchen eine Schiffsreise von Olburg nach Ankarz mit Kapitän Sween. Auf der Überfahrt von Olborg nach Ankarz entdeckten die Helden eine im Nebel der Zeiten verborgene Dracheninsel und sprachen mit dem letzten Drachen außerhalb der Zeit. Ankunft der Helden auf dem Seeweg in Ankarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Prinz von Ankarz ==&lt;br /&gt;
In Ankarz werden die Helden verhaftet und von Prinz [[Isgar Wintras]] mit einem Luftschiff nach [[Valkenburg]] überführt. Die Thyrner überfallen das Luftschiff des Prinzen und es entbrennt ein tollkühner Kampf gegen die thyrnischen, schwarzen Trolle. Prinz Isgar und die Helden bezwingen gemeinsam die angreifenden Trolle, wobei der Prinz sich als sehr guter Kämpfer herausstellt. Isgar fasst Vertrauen zu den Helden und auf das Ehrenwort der Helden erlaubt er ihnen, ungefesselt weiter mit ihm nach Valkenburg zu reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der thyrnische Störsender ==&lt;br /&gt;
Auf dem Weg nach Valkenburg finden die Helden einen thyrnischen Störsender in den Throaler Bergen und zerstören ihn. Der Sender war dafür verantwortlich, dass niemand Portale von Ankarz nach Valkenburg nehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor Gericht ==&lt;br /&gt;
Die Helden werden bei ihrer Ankunft in Valkenburg sofort inhaftiert. Sie müssen sich [[Prozess gegen die Helden|schweren Anschuldigungen]] stellen, da man ihnen in Barthavion die Schuld an einem Krieg mit den Theranern gibt, der während ihrer Abwesenheit ausgebrochen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Henks Offenbarung ==&lt;br /&gt;
Die Heldengruppe erfährt durch das Attentat Henks auf den augenscheinlichen Kerzorban und durch dessen Wiedererscheinen am nächsten Verhandlungstag seine Verbindung zu den Schwarzmagiern, können sie aber nicht beweisen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Die Verhandlung ==&lt;br /&gt;
In einem Gerichtsprozess können sie sich gegen den eingeschleusten Schwarzmagier und Anwalt [[Helom Kerzorban]] behaupten und sie werden freigesprochen. Bei der abschließenden Gerichtsverhandlung erwirkten die Helden, dass die Anwesenden die [[Drachenträne]] berühren sollten, und dabei kommt es beim Anwalt Kerzorban zu einer magischen Entladung. Dieser soll daraufhin festgesetzt und untersucht werden, entkommt aber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kindsmorde ==&lt;br /&gt;
Um Beweise für die Existenz des [[Bund des Xul|Bundes des Xul]] zu sammeln gehen sie in Valkenburg einer rituellen Kindermordserie nach. Die Helden suchen den Nekromanten [[Nessir Loccassilo]] auf. Er führt eine Geisterbeschwörung für die Helden durch und ruft den Geist eines Mannes, der unter dem Einfluss der Schwarzmagier Frau und Kind getötet und sich dann selbst gerichtet hatte. Die Helden verteidigen Nessir während der Beschwörung und sie erhielten wichtige Hinweise über den Ort des Rituals in den Katakomben von Valkenburg. Die Helden nutzen die gelegenheit, um mit Nessir noch über die [[Hand von Gelmoghk]] zu sprechen. Die Zutaten für einen solchen Zauber sind aber für die Heldengruppe nicht tragbar (z.B. Herz Unschuldiger, etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Ritualort ==&lt;br /&gt;
Mit Hilfe der [[Konfessionskulte#Mystiker|Mystiker]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] reinigen sie den Ritualort, doch von den übrigen Kultisten fehlt jede Spur. Zwar können die Helden eine dämonische Beschwörung verhindern, aber sie finden keine eindeutigen Hinweise auf die dunkle Bruderschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Die Heilung von König Varulos|Kampagne 14: Die Heilung von König Varulos]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Das_Verm%C3%A4chtnis_des_Aequus&amp;diff=40134</id>
		<title>Das Vermächtnis des Aequus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Das_Verm%C3%A4chtnis_des_Aequus&amp;diff=40134"/>
				<updated>2026-04-19T08:40:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 20: Das Vermächtnis des Aequus&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Celestalis - 12. Spealis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa.png|500px|thumb|right|Die Villa des Aequus]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-01: Treffen in Valkenburg|Episode 01: &amp;quot;Treffen in Valkenburg&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''25./26. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Helden]] kommen mit einem Portal der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] in [[Valkenburg]] an und [[Octavia]] bekommt eine Einführung in ihr Amt als Gesandte des Drachen. Alte Freunde tauchen wieder auf und alle nehmen an einer Sitzung vom [[Bund des Lichtes]] teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Episode 20-01b: Adarians Meditation des Lichtes|Episode 01b: &amp;quot;Adarians Meditation des Lichtes&amp;quot;]] ===&lt;br /&gt;
'''26. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Held Adarian meditiert über seine Zugehörigkeit zu den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]. Er erhascht einen Eindruck, wie sein Leben verlaufen wäre, wenn er ohne seine leidenschaftliche Triebhaftigkeit geboren wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat|Episode 02: &amp;quot;Vorbereitungen und Kriegsrat&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''27.- 29. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bericht des Erlerig Darrow]] wird den Helden ausgehändigt und [[Augustus Octavius|Augustus]] übergibt ihnen seine Kalkulationen für den Kriegsrat. Auf der Sitzung versuchen sie zu erreichen, dass die Abstimmung solange verschoben wird, bis die Helden Beweise aus [[Perlheim]] beschaffen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-03: Die Fürsten vom Travelwald|Episode 03: &amp;quot;Die Fürsten vom Travelwald&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''29./30. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der verbesserten [[K'eygha]] und Augustus und [[Iustus Trebatius]] an Bord brechen die Helden auf nach Perlheim. Unterwegs helfen sie in Not geratenen Reisenden, bleiben in einen mysteriösen Nebel stecken und lüften schließlich das Geheimnis um den aus Spukgeschichten berüchtigten [[Travelwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-04: Die Reise nach Perlheim|Episode 04: &amp;quot;Die Reise nach Perlheim&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''30. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die K'eygha erweist sich mittlerweile als sehr wendig und die Helden durchqueren Gewitterstürme auf ihrem Weg nach Perlheim. Iustus begegnet auf dem Luftschiff einem astralen Schädling und ein Brief aus der Heimat erreicht Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-05: Ankunft in Perlheim|Episode 05: &amp;quot;Ankunft in Perlheim&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''30. Celestalis – 1. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden in Perlheim im Gasthaus &amp;quot;''Perlenglanz''&amp;quot; untergebracht und treffen Prokonsul [[Marcus Vulturius Vorax|Vorax]] auf dem Anwesen. Kenji begegnet seiner alten Freundin [[Talina Westwind|Talina]] und Kritik an Vorax‘ Politik kommt auf. Im ''Meerweib'' erfahren sie von dämonischen Aktivitäten auf dem Anwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-06: Das Geheimnis des Prokonsuls|Episode 06: &amp;quot;Das Geheimnis des Prokonsuls&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''1./2. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bricht in die [[Villa des Aequus]] ein und beobachtet ein Treffen der Ratsherren. Die Helden suchen einen erkrankten Ratsherrn auf und entdecken an ihm eine magische Krankheit. Octavia wird mit Augustus Vergangenheit konfrontiert und Iustus bittet die Helden zum Anwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-07: Gefangene des Prokonsuls|Episode 07: &amp;quot;Gefangene des Prokonsuls&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''2. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind in der Gefangenschaft des Prokonsuls und decken das dämonische Geheimnis des Anwesens auf. Sie stellen Vorax und werden mit ihren Begierden konfrontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-08: Aufräumarbeiten|Episode 08: &amp;quot;Aufräumarbeiten&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''3. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden empfangen den obersten Richter und diskutieren das Schicksal der Sklaven. Jast Heidiger erhebt schwere Vorwürfe und Octavia und Kenji werden mit einer unangenehmen Wahrheit konfrontiert. Augustus lüftet sein Geheimnis und Henk handelt gute Konditionen für die [[Order of the black Fox|Füchse]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-09: Die Vergangenheit holt jeden ein|Episode 09: &amp;quot;Die Vergangenheit holt jeden ein&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''3./4. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian und Henk instruieren das neue Wachpersonal. Kenji wird mit zwei Personen aus seiner Vergangenheit konfrontiert und schafft es schließlich mit dieser abzuschließen. Octavia erledigt hingegen Trauerarbeit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-10: Schicksalsboten|Episode 10: &amp;quot;Schicksalsboten&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''4.- 6. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eindringlinge müssen verscheucht werden und Kenji kümmert sich um ein sehr persönliches Problem. Die [[Drachenträne]] agiert und [[Augustus Octavius|Augustus]] kehrt zurück. Ein neuer stellvertretender Prokonsul kommt an und Vorax wird nach Thyrna überführt. Eine Geschichte offenbart sich in Träumen und ein Zahlen-Rätsel wird gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-11: Zur grünen Rast|Episode 11: &amp;quot;Zur grünen Rast&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''6. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem eine Bergung durchgeführt wurde, feiern die Helden in der grünen Rast mit [[Radbod Wagener]] und schwelgen trinkend in Erinnerungen. Ein neuer Geschäftspartner stellt sich als alter Bekannter heraus und eine Kneipenschlägerei klärt alte Differenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-12: Steine|Episode 12: &amp;quot;Steine&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''6./7. Spealis 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen werden aufgenommen und ein Steinmetz wird beauftragt. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] segnen das Anwesen und Reparaturmaterial wird beschafft. Ein Tier wird gerettet und ein Grabstein aufgestellt. Kenji bekommt einen [[Pyrrhons Brief|alten Brief]] und [[Archorbar]] berichtet von seinem Plan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-13: Vorbereitungen|Episode 13: &amp;quot;Vorbereitungen&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''7./8. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus gibt den Helden Ratschläge für die Expedition und Henk besucht seine Gilde. Obloci informiert über die Fortschritte und die [[Matrix des Trebius Moreus|Matrix]] wird in das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] überführt. Die [[Baiula Spei]] wird begutachtet und der Graf von Koslin besucht. Die Helden bekommen Besuch aus [[Throal|Fjalgar]] und rekrutieren am Abend im ''Seewolf''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Episode 20-13b: Augustus Gottesprüfung|Episode 13b: &amp;quot;Augustus Gottesprüfung&amp;quot;]] ===&lt;br /&gt;
'''8. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erhält von Jast einen gefährlichen Auftrag und erkundet eine Insel. Er erhält Gesellschaft und wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Eine Höhle wird erforscht und unheimliche Entdeckungen gemacht. Augustus muss um sein Leben kämpfen und erhält am Ende eine Vision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-14: Der Wächter der Drachenträne|Episode 14: &amp;quot;Der Wächter der Drachenträne&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''8./9. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat einen Traum von Augustus und die Drachenträne hat sich verändert. Obloci hat Neuigkeiten und Adarian hat einen neuen Freund. Ein Fremder bittet die Helden zu Talina und sie erleben eine Überraschung. Ein Wächter ernennt sich und die Helden suchen erneut im ''Seewolf'' nach einer Mannschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-15: Meeresrauschen|Episode 15: &amp;quot;Meeresrauschen&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''10. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat einen verwirrenden Traum und Neuigkeiten aus Trutz treffen ein. Die Helden machen einen Ausflug in die Schwanenbucht und ein Unwetter zieht auf. Der Hundebesitzer meldet sich und die ersten Matrosen gehen an Bord. Im nächtlichen Gewitter erleben die Helden einen Schock und ein Tiermeister entschuldigt sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-16: Nachwirkungen|Episode 16: &amp;quot;Nachwirkungen&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''11. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stehen unter Schock und Obloci versucht zu helfen. Ein Maat wünscht ein Krisengespräch und ein Kapitän wird rekrutiert. Die Helden bekommen Unterstützung aus Koslin und [[Iustus Trebatius|Iustus]] kehrt zurück. Octavias Nebenwirkung wird untersucht und eine erste Tauchfahrt findet statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-17: Einweihungen|Episode 17: &amp;quot;Einweihungen&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
'''11./12. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden essen mit [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] und Henk muss sich bei seinen Freunden entschuldigen. Ein Feuer wird gelöscht und die Bibliothek wird eröffnet. Die Helden verbringen einen entspannten Nachmittag mit Derian und in der Nacht bekommen Octavia und Kenji Besuch von lange Abwesenden.   &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Die Fahrt der Baiula Spei|Kampage 21: Die Fahrt der Baiula Spei]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_R%C3%BCckkehr_des_Maldoror&amp;diff=40133</id>
		<title>Die Rückkehr des Maldoror</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_R%C3%BCckkehr_des_Maldoror&amp;diff=40133"/>
				<updated>2026-04-19T08:38:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 19: Die Rückkehr des [[Maldoror]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. - 25. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtplan-Jerris.png|500px|thumb|right|Stadtplan von Freywall]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Die Rückkehr des Maldoror ==&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Ankunft in Freywall ===&lt;br /&gt;
'''18. Celestalis 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen in [[Freywall]] an und erfahren von akuten Gildenproblemen. Sie kommen bei der Suche nach [[Order of the black Fox#Ortsgruppe Freywall|Jaran]] auf die Spur eines Schwarzmagiers und finden ein aufgegebenes Versteck. Es bahnt sich ein Bandenkrieg zwischen den [[Order_of_the_black_Fox| Füchsen]] und der [[Briccone-Familie]] an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Freywall '''&lt;br /&gt;
[[Datei:K-eygha.png|200px|thumb|right|Die K'eygha]]&lt;br /&gt;
Als die Helden sich mit ihrem Schiff der Stadt Freywall näherten, war die Sicht klar und die Helden konnte am Morgen schon wunderbar die „Stadt der fünf Türme“ am Horizont bewundern. Henk erkannte sofort, dass kein Sturm in Sicht war, und erwartete die Ankunft gegen Mittag. Doch entgegen Henks Berechnungen verlor die [[K'eygha|K’eygha]] immer weiter an Auftrieb. Kurz vor der Stadt wurde Henk klar, dass sie zu niedrig sind, um im Hafen anzulegen. Sie signalisierten der Stadt ihre Notlage und schon bald kam ein kleines Schiff auf sie zu und schleppte die K'eygha direkt in ein Dock. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kobold zeigte sich nochmal und sagte Henk, dass er nicht auf dem Schiff vergessen werden wollte, wenn alle in der Stadt waren. Er schlug einen Deal vor: wenn Henk ihm jeden Abend etwas Leckeres vorbeibringt, passt er auf das Schiff auf und würde es mit seiner Magie verteidigen, falls es jemand klauen wollte. Henk willigte in das Geschäft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stiegen im Gasthaus „''Fuchsbau''“ ab und bei einem guten Mittagessen unterrichtete Henk sie davon, dass er von ihnen allen einen alten twill'schen Verschwiegenheitsschwur erwartet, um sich und seine Gilde abzusichern. Unter den Helden herrschten darüber unterschiedliche Gefühle. Anschließend suchten Henk und [[Eleonor Conado|Eleonor]] die Gilderäume auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Meldung bei der Gilde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst traf Henk auf den Ingenieur [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Mjonflir]]. Als er ihn herzlich begrüßte, warnte dieser ihn, dass Giftvogel bereits stinksauer auf Henk wäre und er schleunigst mit ihm reden solle. Mjonflir wollte mit Henk auch nicht über Jarans Verschwinden reden und schickte ihn direkt zu Giftvogel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Füchse1.png|200px|thumb|left|Füchse im Gildenquartier (v.l. Giftvogel, Waruf, Mjonflir)]]&lt;br /&gt;
Als Henk auf Giftvogel traf, war dieser gespielt und übertrieben freundlich, wobei er jedoch seine Antipathie für ihn nicht wirklich verbergen konnte. Er ließ wegen Henks Abwesenheit von der Gilde immer wieder zynische Vorwürfe gegen ihn durchblicken und zog ihn als „''Weltretter''“ und „''Helden''“ auf.  Er stellte aufgrund Henks Freundschaft zu einem Erzquestor und einem [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] offen seine Loyalität zur Gilde in Frage. Er stellte klar heraus, dass er erwartet, dass Henk von nun an wieder Verantwortung übernehmen und die Gilde voran bringe müsse, sobald das Verschwinden von Jaran gelöst wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wies auch darauf hin, dass die Gilde schon seit einiger Zeit finanzielle Probleme habe. Das Engagement gegen die Schwarzmagier war ein Grund dafür, warum die Gilde inzwischen rote Zahlen schrieb. Giftvogel war auch sauer auf Jaran, da dieser seiner Meinung nach versucht hatte einen zweiten Inquisitorenorden aus der Gilde zu machen, indem er alle gegen die Bruderschaft mobilisiert und dabei „''das Geschäft''“ vernachlässigt hatte. Als Konsequenz hatte sich in Freywall [[Cupo Briccone]], ein anderer Unterweltboss und alter „Bekannter“ von Henk, aufgeschwungen, der mit den Füchsen kurz vor einem Bandenkrieg stand und gerade versuchte, die Stadt an sich zu reißen. Giftvogel hatte aus diesen Gründen auch schon [[Mestoph]] informiert und dieser träfe in den nächsten Tagen in der Stadt ein. Giftvogel warnte Henk davor, Freywall wieder zu verlassen, ohne dass er sich um diese Dinge gekümmert hatte. Außerdem erwartete Giftvogel, dass Henk sich etwas einfallen ließe, um die Gildenkasse wieder aufzufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden sich angegiftet hatten, war Giftvogel bereit mit Henk über Jarans Verschwinden zu sprechen. Er rief dazu Henks alten Kumpel [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Waruf]] herbei und schickte ihn mit Henk mit, damit er im Gasthaus auch die anderen über die Geschehnisse um die dunkle Bruderschaft und Jaran aufklären konnte. Giftvogel selbst wollte mit den Geschehnissen um die Schwarzmagier so wenig wie möglich zu tun haben, da er indirekt Henk die Schuld gab, dass der schwarze Orden überhaupt auf die Gilde aufmerksam geworden war. Dadurch waren ihnen zuletzt die ganzen überflüssigen Probleme entstanden und für Giftvogel musste Henk dies auch allein wieder auslöffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Helden zu benachrichtigen, dass Henk dringend mit ihnen etwas zu besprechen hatte, schickte er Eleonor aus, um sie zum „''Fuchsbau''“ zurückzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachmittags im Lorkan-Park und bei den Inquisitoren '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk wichtige Gildenangelegenheiten regelte, brachen Octavia, Kenji und Adarian in die Stadt auf. Octavia und Kenji schlenderten durch den Park des Lorkan und sprachen über ihre Vergangenheit in Kronstadt und ihre verschiedenen Schicksalswege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian meldete sich in der Zwischenzeit bei dem Quartier der Inquisitoren. Er wurde dem Großmeister [[Arthas Lichtschlag]] vorgestellt. Dieser musterte Adarian und fragte ihn über seine Vergangenheit aus. Er machte Adarian darauf aufmerksam, dass dem Inquisitor seine Kräfte durch die Schutzgötter verleihen werden und dass ein reines Herz und eine vorbildliche, asketische Lebensführung nach dem Willen der Schutzgötter von Adarian erwartet würde. Schließlich würde das Leben seiner Brüder davon abhängen, wie anfällig sein Geist noch auf dämonische Einflüsterungen wäre und ob er sich schon von seinen Begierden und Wünschen befreit hätte. Arthas Lichtschlag fragten Adarian auch, was er in Freywall vorhatte. Es wurde nämlich von ihm erwartet, dass er sich einmal am Tag meldet und Bericht erstattet.  Außerdem sollte er mindestens eine Stunde am Tag im Sanktum der Inquisitoren zum Unterricht erscheinen. Abschließend warnte er Adarian davor, dass sich in der Stadt gerade ein Bandenkrieg zusammenbraute und er sich aus diesen Angelegenheiten raushalten und sich auf die Bösigs konzentrieren soll. Adarian war insgesamt etwas geschockt vom seinerseits so empfundenen Fanatismus des Großmeisters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonor fand Kenji und Octavia im Lorkan-Park und suchte danach nach Adarian, um sie alle zum „''Fuchsbau''“ zurückzubegleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurück im Fuchsbau '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Waruf.png|200px|thumb|right|Waruf]]&lt;br /&gt;
Im Gasthaus gab es mehrere Separees, in welche man sich ungesehen und ungehört zurückziehen konnte, da sie von der Gilde magisch gesichert waren. Waruf berichtete hier den Helden, dass Jaran seit Beginn des Lorkan Festes verschwunden war und niemand etwas über oder von ihm gehört und gesehen hatte. Es gab nur eine vage Spur. Ein Mann aus der Gilde, [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Schwarzschatten]], wurde nach dem Lorkanfest und nachdem schon alle nach Jaran suchten in dessen privaten Gemächern erwischt. Er hatte Jarans Besitz komplett auf den Kopf gestellt und gab sofort zu, dass er gezwungen worden war dies zu tun. Danach brach er dann schreiend zusammen und begann dann seine Geschichte zu erzählen. Schwarzschatten hätte von einem seltsamen Mann den Auftrag bekommen, alles über Jaran und seinen Aufenthaltsort zu erfahren. Er beschrieb den Mann als zum barsavischen Normaltypus gehörend und wirkte recht alt mit tiefen Falten im Gesicht. Er war große und hager und hatte einen leicht gebeugten Gang. Sein Blick war stechend mit schwarzbraunen Augen. Ein Augenlid litt unter einem permanenten, nervösen Zucken. Er hatte eine Glatze und trug schlichte, dunkle Leinenkleidung, die gepflegt und absolut unauffällig wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzschatten hätte sich natürlich geweigert, den Auftrag anzunehmen, doch der Mann beschwor angeblich plötzlich einen schwarzen Wurm aus dem Nichts, der sich wie im Flug zielstrebig auf sein Gesicht zubewegte und dann plötzlich über seine Nase in seinem Kopf verschwand. Der Wurm fing dort ganz langsam an, das Gehirn von Schwarzschatten zu fressen, und hörte erst auf Befehl des Schwarzmagiers wieder auf, als er getan hatte, was er sollte. Da Schwarzschatten die Schmerzen in seinem Kopf und die Angst vor seinem qualvollen Ende nicht ertragen konnte, gehorchte er und begann Jaran heimlich zu suchen. Deshalb durchstöberte er auch seine Gemächer. Seitdem er gestellt wurde, war er von der Gilde in einem Versteck in der Stadt untergebracht und redete wirres Zeug vor sich hin. Sein Verstand schwand von Stunde zu Stunde und die Hilfe der Behörden und Magiern konnten nicht in Anspruch genommen werden, da er auch Gildengeheimnisse ausposaunte und illegale Geschäfte ausplauderte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf bat Henk mit allen zu Schwarzschatten zu gehen, damit Octavia untersuchen könnte, ob er tatsächlich etwas Dämonisches hatte und ob man ihn noch retten könnte. Leider verfügt die Gilde kaum über Kontakte zu Magiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Verhör von Schwarzschatten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf führte alle in den Keller des Gasthauses, wohin zwei vermummte Mitglieder aus der Gilde den schwachen Schwarzschatten gebracht hatten. Jedes Mal, wenn er über etwas Geheimes plapperte, hielt ihm einer der beiden Aufseher den Mund zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia konnte mit Astralsicht den Wurm in seinem Kopf sehen. Leider war eine Entfernung nahezu unmöglich und das Gehirn schon halb aufgefressen. Aber die Signatur in dem Wurm war eindeutig als Utukk'Xuls Magie zu identifizieren. Zum Untersuchungszeitpunkt redete Schwarzschatten nur noch wahnsinnig vor Schmerzen in wirren Fragmenten vor sich hin und war nicht mehr ansprechbar. Während Octavia ihn astral untersuchte, erhielt sie auf einmal eine Vision und brach bewusstlos zusammen.  Sie sah aus den Augen von Schwarzschatten und erblickte eine dunkle Gasse und ein zuckendes Augenlid über einem stechenden, schwarzbraunen Auge. Sie fühlte, wie der Wurm sich durch seinen Kopf fraß, erkannte, wie Schwarzschatten mit jemanden über Jaran redete, und konnte dabei deutlich das Schild des Gasthauses „''Zum guten Ton''“ erkennen. Waruf und die anderen Einheimischen konnten bestätigen, dass dieses Gasthaus existiert und erst vor kurzem eröffnet hat. Es gehört wohl einem von Briccones Leuten. Schwarzschattens Zustand wurde immer schlimmer und er begann sich in Krämpfen und Zuckungen zu winden. Henk erlöste ihn von seinen Schmerzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Gesprächen mit Waruf und anderen aus der Gilde erfuhren die Helden, dass Eleonor in der Gilde nur &amp;quot;''Foxi''&amp;quot; genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Ultimatum der Briccone-Brüder '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Briccone-Familie.jpg|400px|thumb|right|Die Briccone-Familie]]&lt;br /&gt;
Waruf meinte, dass es gefährlich sein könnte, in eins von Briccones Gasthäusern zu gehen, da die Stimmung sehr geladen war. Zum Schutz sollten deshalb alle gemeinsam gehen und vor allem Adarian sollte zur Abschreckung dabei sein, da die Briccones die Helden dann mit Sicherheit nicht angreifen würden. Kenji entschuldige sich und wollte lieber in der Zeit den Alethon-Tempel aufsuchen. Auf dem Weg zu dem Gasthaus wurden dann auch alle kurz nach dem Tor zum Bardenviertel von einer demonstrativen Überzahl der Briccones aufgehalten. Mehrere Ganoven standen mit Armbrüsten auf den Dächern und andere in den Gassen, aber nur die aufmerksamsten Helden bemerkten, dass sie systematisch umstellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Toni Briccone]] trat flankiert von seinen Brüdern Luca und Fredo der Gruppe langsam und entspannt entgegen und verbeugte sich vornehm. Dabei konnte man erkennen, dass er im Ärmel versteckt eine Mini-Armbrust unter dem Umhang trug. Wer genau hinschaute konnte außerdem bemerken, dass auch seine Brüder gespannte Armbrüste versteckt hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni begrüßte als erstes Henk freundlich und höflichst und meinte, dass er sich freute ihn nach so langer Zeit endlich mal wieder zu sehen und er immer wieder gerne an ihre Abende im „''Bada Beng''“ zurückdachte. In seinen Worten schwang tatsächlich auch Wahrheit mit, wie Menschenkenner unschwer erkennen konnten. Anschließend begrüßte er Waruf und erklärte ihm mit einem breiten Grinsen, dass er Glück hätte, dass er gerade mit Streuner unterwegs war, da er sonst in diesen Gassen bereits einen Bolzen im Schädel sitzen gehabt hätte. Dann bat er Henk und Waruf ihre Begleiter vorzustellen. Nachdem Henk die anderen vorgestellt hatte, erwiderte Toni die Geste und stellte sich und seine Brüder Luca und Fredo vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni führte aus, dass er das, was Henk und seine Freunde täten, respektierte und auch nach den Worten des Herolds von Throal ihnen eigentlich nicht im Weg stehen möchte. Trotzdem stünde ein Unterweltkrieg unausweichlich bevor und Cupo wäre wegen der Sache mit seiner Tochter immer noch unglaublich schlecht auf Streuner zu sprechen. Deshalb gab er ihm nur eine kurze Schonfrist, um in Freywall zu tun, was immer er hier mit seinen Freunden tun will, solange er sich aus den Problemen mit den Füchsen raushält. Toni gab Henk von jetzt an einen Tag, um seine Dinge in Freywall zu regeln, dann würden er und seine Freunde eiskalt mit in den Bandenkrieg hineingezogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem unterrichtete er Streuner von seiner Einschätzung, dass Giftvogel die Füchse ruinieren würde und die Briccones nicht mit ansehen würden, wie die Stadt vor die Hunde ginge.  Wenn die Füchse schwach würden, bliebe ihnen nun mal nichts Anderes übrig, als das Handelsviertel zu übernehmen. Er prahlte weiter damit, dass die Briccones bereits herausbekommen hätten, dass Jaran verschwunden ist und die Füchse so schwach wie nie wären. Toni verabschiedete sich höflich und verbeugte sich erneut, um dann in den unübersichtlichen Gassen und Ebenen der Stadt zu verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Gasthaus „Zum guten Ton“ '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gasthaus war ein lauter Laden und die Helden konnten schnell erkennen, dass der Name „''der gute Ton''“ anscheinend eher ironisch zu verstehen ist. Die Barden hier beherrschten hier Handwerk zwar vorzüglich, aber wer genau hinhörte verstand, dass sie fast nur obszöne Texte, Satiren und Spottlieder der unterschiedlichsten Art sangen. Die Leute grölten und lachten dabei und der Alkohol floss in Strömen. Es war überfüllt und ständig stießen die Helden an andere Leute an. Das Publikum bestand vor allen aus der unteren Bürgerschicht und es ging sehr deftig zu. Alle Frauen wurden offensiv angebaggert, da auch fast ausschließlich nur Prostituierte anwesend waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gasthaus fanden die Helden in dem Gewimmel zuerst keine offensichtliche Spur, bis Henk plötzlich jemand auf die Schulter tippte. Als er sich umdrehte, fing er sich eine saftige Ohrfeige ein. Sie kam von [[Viola Briccone|Viola]], der neuen Besitzerin des Gasthauses und einer alten Freundin von Henk. Diese schien wütend zu sein, weil Henk sich ewig nicht mehr gemeldet hatte. Sie machte ihm eine große Szene und warf ihm lautstark an den Kopf, dass er sie nur ausgenutzt und betrogen hätte. Anschließend warf sie ihn aus dem Gasthaus, doch währenddessen flüsterte sie Henk ganz unauffällig ins Ohr, dass er in einer Stunde heimlich mit den anderen Helden zum Hintereingang des Gasthauses kommen sollte, dann könnte sie mit ihm sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf und Foxi boten sich an, bei dem Gespräch Schmiere zu stehen, damit die anderen ungesehen zum Hintereingang kommen könnten. Den Hintereingang öffnete sie persönlich und führte alle in ihr privates Gemach. Dort fiel sie Henk vor den Augen aller um den Hals und erklärte ihm, wie sehr sie ihn vermisst hatte. Sie wüsste von Jaran und wie wichtig sein Kampf gegen die Schwarzmagier wäre. Sie machte Henk auch keine Vorwürfe, weil er sich nicht mehr gemeldet hatte, seitdem er in die Öde aufgebrochen war. Umso mehr freute sie sich, endlich Henks Helden-Freunde kennen zu lernen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Viola.png|200px|thumb|left|Viola Briccone]]&lt;br /&gt;
Viola entschuldigte sich und meinte, dass die Show im Gasthaus notwendig gewesen war, da sie sich mit ihrem Vater versöhnt und er ihr dieses Gasthaus geschenkt hatte. Sie wollte nun endlich ein ruhigeres Leben führen und ihr Vater wäre sehr krank. Seine Herzschwäche hätte sie wieder zu ihrer Familie zurückgeführt und da sich gerade ein Bandenkrieg anbahnte, wollte sie mit keinem der Füchse öffentlich gesehen werden, vor allen nicht mit Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erzählte Henk auch, dass sie sehr gehofft hatte, dass er zu ihr käme, da sie eine sehr merkwürdige Nachricht für ihn hätte. Jaran war einmal in ihrem Gasthaus gewesen und hatte sich mit einer mysteriösen alten Gestalt getroffen, die stets ihr Gesicht verhüllt hatte. Wenn sie etwas bestellte, hatte sie eine krächzende Stimme und man konnte kaum erkennen, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte. Nach diesem Treffen kam während des Lorkanfestes plötzlich Jaran zu ihr und sagte, dass wenn Henk hier hinkommen würde, sollte sie ihm eine geschriebene Nachricht übergeben. Die Nachricht wäre in einem Geheimcode geschrieben, den nur Henk verstehen könnte und der ihn zu seinem Versteck führte. Jaran wirkte sehr nervös und unter Zeitdruck und sagte ihr, dass er schnell untertauchen müsse. Sie dürfte dies aber außer Henk niemanden erzählen. Dann verschwand er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viola ergänzte noch, dass sie bereits von Schwarzschatten nach Jaran gefragt worden wäre, ihm aber nichts erzählt hätte. Sie fand es sowieso merkwürdig, warum er sich gerade bei ihr nach ihm erkundigte und hatte das Gefühl, dass er ziemlich neben sich stand. Zum Glück glaubte er ihr und ging wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viola bot Henk noch ihre Hilfe an und sagte ihm, dass er jeder Zeit bei ihr willkommen wäre. Durch den Geheimcode war Henk nun das Versteck bekannt und er wusste, dass es ein altes Versteck war, welches er nur gemeinsam mit Jaran nutzte und welches außer den beiden niemandem bekannt war. Nun mussten sie nur noch Kenji aus dem Gasthaus abholen und konnten dann das Versteck aufsuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Meldung beim Monasterium des Areteischen Ordens '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen Helden der Spur in das Gasthaus im Bardenviertel nachgingen, besuchte Kenji das Monasterium des Areteischen Ordens, denn er war sich durchaus darüber bewusst, dass man im hiesigen Tempel erwartet, dass er sich als Erzquestor dort vorstellen würde. Als er im Tempel ankam, wurde Kenji von einem etwas verzweifelt wirkendem Erzquestor empfangen. Er erfuhr, dass es in der Unterwelt der Stadt zu Unruhen gekommen war und die Kriminalität bedenklich zugenommen hatte. Teilweise herrschten Straßenkämpfe, bei denen auch immer wieder Unschuldige verletzt würden. Viele Geschäfte mussten schließen, weil die Schutzgeldforderungen gestiegen waren und sich die verfeindeten Banden mit den Preisen untereinander zu überbieten schienen. Außerdem herrschten in den Slums des Handelsviertels katastrophale Zustände. Die Stadtwachen wären alle maßlos überfordert und die Stadt drohe im Chaos zu versinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er berichtete, dass es in Freywall zwei rivalisierende Banden gäbe, die alle paar Jahre blutige Bandenkriege austrügen, von denen einer ihnen nun wieder bevorstände. Die Banden waren einmal die „''[[Briccone-Familie]]''“ und dann die sogenannten „''[[Order of the black Fox|Füchse]]''“. Erstere wären sehr bekannt und jeder wüsste, dass sie das Bardenviertel kontrollieren. Ihr Anführer sei der charismatische Cupo Briccone, dem man seine Verbrechen jedoch bis heute noch nie nachweisen konnte und gegen den alle Prozesse scheiterten. Bei den Füchsen war die Sache schwieriger, da niemand genau wusste, wer zu ihnen gehörte. Sie kontrollierten das Handelsviertel und schienen die Händler dort zu schröpfen wie niemals zuvor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bat Kenji um Hilfe, warnte ihn aber davor, dass man dem Wort Alethons in dieser Stadt nicht immer Gehör schenken würde, da auf den Straßen das Gesetz der Verbrecher herrschte und Gewalt und Skrupellosigkeit an der Tagesordnung wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den Tempelbesuch ging Kenji zurück in den „''Fuchsbau''“ und wartet auf die anderen. Als sie endlich kamen, hatten sie eine Spur zu Jaran gefunden und sie brachen gemeinsam auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Jarans Versteck '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Versteck wahrscheinlich seit Jahren nicht mehr genutzt wurde, konnte Henk die anderen einfach ohne Bedenken mitnehmen, immerhin könnte dort die Bruderschaft lauern und es zu einem Kampf kommen. Im Versteck fanden die Helden Jarans Säbel auf dem Boden, den er bei seiner Flucht verloren hatte. Außerdem waren Blutspuren zu sehen, die vermuten ließen, dass Jaran verletzt wurde. Er konnte den Kampf nicht allein überstehen und musste wahrscheinlich fliehen. Die Helden fanden außerdem zwei benutzte Schlafstellen. Jaran hatte sich also nicht allein hier versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Raum existierte noch ein schlichter, kleiner Ritualkreis aus Kreide, der anscheinend dazu diente etwas Dämonisches gefangen zu halten. Bei genauerer Betrachtung konnte Octavia erkennen, dass etwas in dem Kreis gesessen hatte, dass eine starke dämonische Energie besaß, nun aber fort war. Das Interessante war aber, dass Octavia die schwache Signatur dieses Wesens bekannt vorkam: es war die von Maldoror!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Raum untersucht hatten, fiel Octavia in einer oberen Ecke des Raumes etwas Ungewöhnliches auf. Dort entdeckte sie ein beschworenes, dämonisches Auge, welches die Helden beobachtete und alles an seinen Meister weitergab. Nur mit Mühe gelang es den Helden, den äußerst flinken Spion zu vernichten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Bandenkrieg in Freywall ===&lt;br /&gt;
'''18./19. Celestalis 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian und Foxi vergnügen sich im „''Briccone-Casino''“ und Henk bespricht mit Mestoph dessen Sanierungspläne für die Gilde. Die Helden leisten den [[Eid der Verschwiegenheit]] und Adarian hilft beim Auffüllen der Gildenkasse. Bei einem Treffen mit [[Cupo Briccone]] kommt es zu einer bösen Überraschung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pläne für den Abend '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden aufbrachen, war es bereits später Abend. Da sie in der Nacht davor alle wenig Schlaf bekommen hatten, waren sie alle nun sehr müde. Dennoch fragte Foxi Adarian, ob er sie ins Casino begleiten wollte. Immerhin wäre es für einen [[Konfessionen#Mystiker|Mystiker]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] kein Verbrechen dorthin zu gehen, da er ja selbst nicht spielen müsse, aber sie vielleicht mit seinem Glück unterstützen könnte. Außerdem war das Bardenviertel nur noch einen Tag sicher, bevor das Ultimatum der Briccones ablief, und sie möchte unbedingt vorher noch einmal dorthin. Lange ließ sich Adarian aber auch nicht bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf wollte mit Henk zur Gilde zurückkehren, da Mestoph sicher bald eintreffen würde. Octavia und Kenji sollten ins Gasthaus gehen, damit Henk sie notfalls erreichen könne, falls es noch Probleme gäbe. Außerdem wäre der „''Fuchsbau''“ der sicherste Ort für sie. Auf den Straßen hörten sie, wie die Leute darüber sprachen, dass für die Nacht ein Sturm angekündigt wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarian und Foxi im Briccone-Casino '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Foxi.png|200px|thumb|right|Eleonor “Foxi” Conado]]&lt;br /&gt;
Adarian und [[Eleonor Conado|Foxi]] wurden im Casino von allen mit Respekt begrüßt. Als sie sich setzten, wurden ihnen ein sehr edler Wein gebracht. Auf seine Nachfrage, von wem der käme, sagte die Kellnerin nur, dass dies ein Geschenk des Hauses wäre. Adarian blickte sich aufmerksam um und ihm fiel auf, dass er von einem sehr eleganten Mann beobachtet wurde, der wie ein jüngerer Toni Briccone aussah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massimo kam, als Adarian ihn bemerkte, mit katzenhaft, anmutigen Bewegungen und einem einladenden, herzlichen Lächeln lässig auf ihn zu geschlendert. Er begrüßte beide höflichst und gab Foxi sogar einen Handkuss. Er begrüßte sie als eine seiner liebsten Gäste, auch wenn nach ihrem letzten Besuch seine Kasse mal wieder fast leer gewesen wäre. Foxi wurde durch seinen geballten Charme ganz kurz etwas rot und reagierte verlegen, dann zog sie ihre Hand jedoch schnell weg und begrüßt ihn in ihrer typischen, flapsigen Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massimo nahm Adarian mit einer galanten Armbewegung kurz zur Seite und erklärte ihm, dass er die Sache mit Henk und die Tatsache, dass sie sich demnächst vielleicht in einem Gildenkrieg gegenüberstehen könnten, nicht persönlich nehmen solle. Die Briccone Familie sei ein Fan von Adrianus und seinen Geschichten und wüssten, was er für Barthavion getan hat und im Angesicht der neuen Bedrohung durch die Schwarzen Ritualisten immer noch tut.  Massimo teilte Adarian mit, dass er bis morgen im Bardenviertel willkommen sei und ihm niemand etwas antun würde. Er sollte das Nachtleben genießen und sich mit Foxi einen schönen Abend machen. Jedoch sollte Adarian dabei nicht vergessen, dass es morgen Abend für ihn und seine Freunde hingegen sehr ungemütlich in der Stadt werden könnte. Er verbeugte sich höflich und wünschte den beiden noch viel Erfolg in dem Familien-Casino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi erzählte Adarian, dass die Briccones zwar aus ihrer Sicht eingebildete Schnösel wären, ihr Casino jedoch echt Stil hätte. Sie erklärte ihm, dass sie hier auf ihre Würfelleidenschaft gekommen war und dass sie Massimo schon länger kannte. Er hätte auch schon oft versucht sie anzubaggern, aber sie stände nicht auf „Lackaffen“. Massimo wäre auch als größter Frauenheld in Freywall bekannt und hätte bis jetzt jede – außer ihr! - um den Finger gewickelt.  Sie scherzte auch, dass Octavia Massimo besser nicht kennenlernen sollte, da der Erzquestor sonst schlechte Karten hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Würfelspielen machte Foxi Adarian auf eine besondere Wurftechnik aufmerksam, mit welcher sie ihre Gewinnchancen angeblich erhöhen würde. Adarian schaute aufmerksam zu und konnte sich den Trick abschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi hatte mit Adarian einen schönen Abend verbracht und ihn ein wenig besser kennengelernt. Sie schien ihn wirklich zu mögen und gab ihm zum Abschied am „''Fuchsbau''“ einen unverfänglichen Kuss auf die Wange. Dann verschwand sie schnell und Adarian legte sich alleine schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Waruf bei der Gilde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk und Waruf in der Nacht ins Hauptquartier kamen, wurden sie bereits von einem wütenden Giftvogel erwartet. Dieser stichelte gleich los und meinte, dass etwas Wichtiges geschehen wäre, während sie ihre Zeit sinnlos mit der Suche nach Jaran vergeudet hätten. Er berichtete, dass die Briccones zwei weitere Geschäfte - einen Seidenhändler und einen Schmied - im Handelsviertel als Kunden übernommen hätten und die Kasse nun fast leer wäre. Außerdem würden einige Männer der Füchse von den Briccones gekauft und wären übergelaufen. Die Füchse wären also fast erledigt und Henk sollte sich morgen ums Geschäft kümmern, bevor er weiter nach Jaran sucht, der wahrscheinlich irgendwo betrunken beim Lorkanfest versackt wäre und sich nun vor seiner Verantwortung und den Problemen, die er der Gilde selbst eingebrockt hatte, zu drücken versuche. Zum Schluss teilte er Henk noch beiläufig mit, dass [[Order of the black Fox#Führung|Mestoph]] eingetroffen wäre und auch schon auf ihn wartete. Dann stampfte er wütend davon.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Mestoph.png|200px|thumb|left|Mestoph ]]&lt;br /&gt;
Mestoph begrüßte Henk in gewohnt distanzierter Art und gratulierte ihm zu seinen Erfolgen im Kampf gegen die Schwarzmagier. Er betonte noch einmal, dass er voll und ganz hinter dem Zwergenkönig stünde und es verstehen könne, warum Henk und Jaran die Geschäfte hätten schleifen lassen. Er wies Henk aber auch darauf hin, dass Giftvogel damit Recht hätte, dass die Füchse hier in Freywall ziemlich tief in Problemen steckten und die Briccones ihr Revier bald übernehmen würden. Außerdem vermutete er, dass Giftvogel einen Meuchelangiff auf Cupo plante. Mestoph stellte klar heraus, dass dies nicht der Stil der Füchse wäre und sie mit den Briccones seit mehreren Generationen in guter Konkurrenz gelebt hätten, welche stets das Geschäft belebt hat. Die Füchse hätten in ihnen außerdem immer einen zuverlässigen Verbündeten gegen Graltiks Männer gehabt. Mestoph gestand, dass er Giftvogels Pläne noch nicht nachweisen könne, doch dessen Entschlossenheit überzeugte ihn vollkommen davon, dass er irgendetwas vorhat. Vielleicht würden sogar die Schwarzmagier hinter Giftvogels Verhalten stecken, weswegen er ihn hier im Hauptquartier beobachten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph wies auch nochmal darauf hin, dass die finanzielle Lage der Gilde tatsächlich einer sofortigen Lösung bedürfe, da sie sonst noch weitere Männer verlieren würden.  Er hätte sich bereits mit den Gildenbilanzen beschäftigt und eine Lösung gefunden, um die Füchse fürs erste wieder auf die Beine zu helfen. Die Rückgewinnung einer der wichtigsten Einnahmequellen der Gilde könnte zu einem Geldschub verhelfen und außerdem Giftvogel besänftigen und ihn von seinen hinterhältigen Plänen gegen Cupo abbringen, die im schlimmsten Fall zur absoluten Eskalation in Freywall führen könnten. Um Mestophs Plan zu verwirklichen, würde Henk jedoch die Hilfe von seinem Freund Adarian brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mestophs Plan mit Adarian '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen Juwelenhändler im Handelsviertel, der als einer der reichsten Männer in Freywall gilt. Er machte seit Jahren Geschäfte mit der Gilde, doch nachdem in den letzten Monaten sein Laden bereits drei Mal von Straßendieben überfallen worden war, hatte er sich an die Briccones gewandt und sie um Hilfe gebeten. Seitdem stand er unter ihren Schutz und zahlte den Füchsen kein Kupferstück mehr. Würde er zurückgewonnen werden, wären durch seine regelmäßigen Zahlungen die finanziellen Probleme vorläufig behoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sollte deshalb zu ihm gehen und im ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann. Die Gilde wusste, dass dieser Händler auch Steine auf dem Schwarzmarkt verkaufte, die man für die unterschiedlichsten Zauber braucht. Zu seinen geheimen Kunden zählten Straßenzauberer und andere Scharlatane, die in den Slums billige Hexereien verkaufen. Die Füchse überwachten seine Tätigkeiten schon seit langem und zwar einerseits, um über seine Einnahmen auf dem laufendem zu bleiben, und andererseits, um zu überwachen, dass diese Scharlatane keinen echten Schaden mit diesem magischen Unfug anrichten. Bis jetzt handelte es sich immer um harmlose Dinge, von Liebeszaubern bis billigen Illusionen etc., aber der Händler soll keinen Bezug zu dem [[Bund des Xul]] besitzen, da er seit Jahren beobachtet wird und anscheinend an diesem Geschäft nur wegen des Profits interessiert ist. Der Gilde war jedoch bekannt, dass die Mystiker seinem Geschäft einmal fast auf die Schliche gekommen waren, da sie versuchten die Hexereien in den Slums zu unterbinden. Dank der Hilfe der Füchse konnten sie dem Händler aber nichts nachweisen. Er wüsste aber ganz genau, dass die Mystiker sein Geschäft schließen würden, wenn einmal die Wahrheit ans Licht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph wollte den Händler natürlich nicht wirklich bei den Mystikern des Ekklesiums anschwärzen, da die Gilde seine Zahlungen dringend brauchte. An dieser Stelle kam Adarian ins Spiel. Henk sollte gemeinsam mit ihm in seinem Mystikerwams zu dem Händler gehen und den Händler ein wenig einschüchtern. Dieser war nämlich ein Feigling und würde sich nicht wehren. Es würde wahrscheinlich schon ausreichen, wenn er Adarian vor seinem Geschäft in der Mystikerrobe stehen sähe und Henk ihm sagte, dass es im Ermessen der Gilde läge, ob die Mystiker ihn ruinieren oder nicht. Adarian selbst müsste gar nicht wissen, worum es ginge, er sollte nur vor dem Laden des Juweliers gut sichtbar vor einem Fenster stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich am nächsten Morgen sollten sie zu dem Händler gehen, direkt nachdem Adarian und die anderen den Schwur geleistet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavias Traum '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich schlafen legte, hatte sie bereits nach kurzer Zeit einen [[Octavias Bibliothek#Octavias Traum am 18. Celestalis 351 JF|Traum]] von ihrem Vater, Phyrron und einem brennenden Greifen, aus dem sie schweißgebadet erwachte. Nach dem Aufwachen bemerkte sie eine entsetzliche Angst, dass Kenji etwas passiert sein könnte, und hatte das Bedürfnis sofort nach ihm zu sehen. Sie klopfte an seine Tür und die beiden führten direkt ein langes, persönliches Gespräch über den Traum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Frühstück im „''Fuchsbau''“ '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen war das Essen noch nicht bereit, als die Helden erwachten.  Das Personal entschuldigte sich, dass an diesem Morgen alles etwas später serviert werden würde, da der Gastwirt erkrankt war. Er war schon alt und hatte in letzter Zeit viel mit seiner Kondition zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Eid der Verschwiegenheit '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Mjonflir.png|200px|thumb|right|Der Ingenieur Mjonflir]]&lt;br /&gt;
Die Helden sollten im Keller des Gasthauses einen alten, heiligen Twilleid schwören. Damit würde die Gilde ihre Geheimnisse absichern. Im Kellerraum hatte jemand eine Feuerschale entfacht und Henk hatte vorher noch den speziellen Schwurdolch der Gilde besorgt. Um den Eid zu besiegeln wurde von den Helden erwartet, dass sie den Wortlaut des Eides nachsprachen und sich dann mit einem Twilldolch mit Fuchsmotiv in die Hand schnitten und das Blut in die Feuerschale tropfen ließen. Von der Gilde waren Henk, Mestoph, Giftvogel, Waruf, Mjonflir und Foxi anwesend, alle in spezieller Gildentracht und maskiert. Einer von ihnen, es war der Ingenieur, musste sich zwischendurch immer wieder ein Husten verkneifen und war insgesamt etwas wackelig auf den Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwur ging ohne Probleme von statten und bezog sich nur auf die Geheimhaltung von Gildenwissen (vgl. [[Eid der Verschwiegenheit]]). Doch als Kenji an der Reihe war und ein kurzes Zögern zeigte, ließ Giftvogel die spitze Bemerkung fallen, dass Henks „heldenhafte“ Freunde vielleicht gegen Dämonen kämpfen könnten, aber anscheinend nicht mal bereit wären zu versprechen, einige Dinge für sich zu behalten, für deren Kenntnis jeder andere in Barthavion bereits aufgeschlitzt worden wäre. Henk und Mestoph blickten einmal sehr scharf in seine Richtung und er verstummte wieder. Kenji leistete den Eid, stand allerdings etwas neben sich, weil ihm die Traumbilder von Octavia nicht mehr aus dem Kopf gingen. Außerdem enthielt auch der Eid des Twill eine Stelle über das Verbrennen des Körpers bei Eidbruch, die ihn an das erinnerte, was Octavia ihm von ihrem Traum erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavias Blut ins Feuer fiel, kam es zu kurzen Explosionen, so als hätte man kleine Feuerwerkskörper hineingeschmissen, was in der Gilde alle kurz erschreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Eid geleistet war, erinnerte Mestoph Henk an den Auftrag. Er sollte ihn am besten - noch bevor das Ultimatum mit den Briccones abgelaufen wäre - erledigen.  Er gab Henk auch noch als Druckmittel noch einige Listen über die Schwarzmarkt-Kunden des Juweliers mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beim Juwelenhändler '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittag ging Henk mit Adarian und Foxi zum Juwelenhändler und mussten dabei auch den Sturm durchqueren, der heute über der Stadt lag. Während Adarian im Staubsturm draußen wartet, gingen Henk und Foxi hinein und sprachen mit dem Händler. Dieser stellte sich zunächst quer und betonte, dass er mittlerweile mit den Briccones Geschäfte machen würde. Doch als Henk mit Blick auf Adarians durchblicken ließ, dass die Füchse zu den Mystikern ein besonderes Verhältnis hätten, brach der Händler sofort in Panik aus und flehte Henk an, ihn nicht an die Mystiker zu verraten. Er würde wieder zu den Füchsen kommen, aber dann auch erwarten, dass von nun an sein Laden besser beschützt würde. Henk bekam einen großen Beutel Gold als Anzahlung. Und obwohl Adarian Henks Plan, ihn für seine Gildenangelegenheiten zu benutzen, durchschaut hatte, spielte er Henk zuliebe trotzdem dabei mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Adarian vor dem Juweliergeschäft wartete, kam sein strenger Ausbildungsleiter [[Arthas Lichtschlag]] vorbei. Er stellte Adarian zur Rede und fragte ihn sofort, was er denn hier triebe und was er hier gerade gegen die Schwarzmagier unternähme. Herumlungern wäre den Mystikern schließlich nicht erlaubt und er befände sich ausnahmslos immer im Dienst. Er nötigte Adarian noch die Zusage ab, am Nachmittag im Sanktum der Mystiker zu Übungen zu erscheinen, und berichtet von einer Erkältungswelle, die mit dem Sturm die Stadt heimsucht, typisch für diese Jahreszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Giftvogels Meuterei  '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kehrte zurück in Hauptquartier und wurde bereits von Waruf erwartet, der ihm mitteilte, dass Mestoph gerade mit Giftvogel stritt und der Krieg mit den Briccones eskalieren würde. Sofort eilte Henk dazu und beobachtete, wie Mestoph besorgt den Kopf schüttelt, während Giftvogel wütend gestikulierte und ihn anschrie. Als Giftvogel Henk bemerkte, stürmte er gleich auf ihn zu und schrie, dass er sich nicht mehr von Cupo Briccone auf der Nase herumtanzen lässt. Fast die ganze Gilde stünde geschlossen hinter ihm und wäre bereit, ihn bei einem Angriff auf Cupo zu unterstützen. Er wollte die ganze Briccone Familie ausradieren, ganz gleich, ob Henk oder Mestoph dagegen wären. Dann rannte er wütend raus und knallte die Tür hinter sich zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph sah keinen Weg mehr Giftvogel aufzuhalten, da er tatsächlich die meisten Männer auf seiner Seite hatte. Selbst den Ingenieur Mjonflir hatte er auf seiner Seite und Waruf fühlte sich hin und hergerissen. Mestoph sah ein großes Problem auf sie zukommen. Wenn Giftvogel mit seinen Leuten Erfolg hätte, würde in Freywall ein Machtvakuum entstehen, was alle Strukturen in der Stadt zerstören und Freywall ins Chaos stürzen würde. Da die Füchse gerade zu schwach waren, um die Stadt alleine zu lenken, brauchte Freywall die Briccones, damit die rivalisierenden und skrupellosen Diebesbanden aus den Slums keinen Einfluss in der Stadt gewinnen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mestophs Bündnisplan '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph fiel jedoch noch eine Möglichkeit ein, um eventuell eine Eskalation zu verhindern, wobei aber wieder die Hilfe von Henks Freunden benötigt würde. Es gab nämlich eine Schwäche von Cupo, die man ausnutzen könnte, um mit ihm zu reden und zu einer Vereinbarung zu kommen. Cupo war hoch religiös und da er sich selbst als einen Vollstrecker einer alternativen Form der Gerechtigkeit empfand, hatte er großen Respekt vor allen Questoren Alethons und spendete fleißig an dem Tempel. Dadurch stand er auch gut mit der Gerichtsbarkeit und die Alethon Questoren wandten ihren Blick schon öfters von seinen Geschäften ab. &lt;br /&gt;
[[Datei:Bardenviertel.png|200px|thumb|right|Das Bardenviertel]]&lt;br /&gt;
Würde Henk also in Begleitung des Erzquestors ins Bardenviertel gehen, würden sie zumindest Kenji nichts tun, da die Briccones furchtbare Angst vor einer Götterstrafe hätten, wenn sie einen Questor töteten. Kenji könnte dann, sobald einer der Briccones auftauchte, offiziell im Namen Alethons um ein Treffen bitten und eine Verhandlung unter den streitenden Parteien als Gottesrecht verlangen. Außerdem sollten am besten auch Adarian und Octavia mitkommen, da ihre Fähigkeiten überall bekannt waren und ihre Anwesenheit einschüchternd wirken könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sollten die Hauptstraße nehmen und zum Bada Beng gehen, wo Cupo sich für gewöhnlich aufhält. Wenn sie drin sind, solle Henk Cupo vor Giftvogels Angriff warnen und ihm klarmachen, dass dieser zu allem bereit wäre und selbst vor einem hinterhältigen Meuchelangriff nicht mehr zurückschrecken wird. Als Zeichen des Friedens würden die Füchse Cupo seine neuen Kunden, den Seidenhändler und den Schmied, überlassen. Henk sollte sich vor allem deeskalierend verhalten und Cupo bewusstmachen, dass durch diesen Gildenkrieg die ganze Stadt in Gefahr geriete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zum Bada Beng '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem die Helden im Bardenviertel ankamen, wurden sie auch schon wieder wie beim letzten Mal umzingelt. Diesmal stellte sich ihnen Luca in den Weg und fragte Henk, ob er lebensmüde wäre, da das Ultimatum abgelaufen sei. Dann legte er mit seiner Armbrust auf Henk an. Als Kenji um ein Treffen zwischen ihnen und Cupo bat, senkte Luca seine Waffe und schickte einen Boten zu Cupo. Während alle umzingelt von den Briccones auf die Rückkehr des Botenjungen warteten, bemerkten die Helden, das große Unruhe in den Straßen herrscht und man hin und wieder Geschrei höre. Die Briccones erwähnten, dass bereits seit einigen Stunden ein heftiger Tumult in den Slums ausgebrochen wäre, dessen Grund noch unbekannt sei. Nachdem der Bote mit seiner Zusage zurückgekehrt war, führte Luca die Helden zum „''Bada Beng''“. Dabei wurden sie weiterhin umzingelt und überall waren Armbrustschützen auf den Dächern zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „''Bada Beng''“ wurden alle auf die dritte Etage gebracht, wo sie in einem Vorraum zu Cupos Büro warten sollten. Mit ihnen im Raum waren noch Tony, Fredo und Silvio, welche an einem kleinen Tisch saßen und Karten spielten. Außerdem räkelte sich Viola auf einem Sofa und rauchte genüsslich. Cupo kam schließlich heraus und begrüßte alle freundlich. Er war elegant gekleidet und hielt ein Weinglas in der Hand. Er machte einen würdevollen Eindruck und man bemerkte sofort, dass dieser Mann ein großes Charisma besitzt. Aufmerksame Beobachter konnten erahnen, dass Cupo recht schwer atmet und auch sonst irgendwie krank und schwach wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Begrüßung bekam Octavia einen Handkuss von Cupo und er versicherte ihr, dass er keine Abscheu gegen den thyrnischen Kaiser hegen könnte, solange er so hübsche Thyrnerinnen als Gesandte nach Barthavion schicken würde. Octavia errötete leicht durch seine Schmeichelei. Bei Kenji kniete er zur Begrüßung kurz nieder und küsste dann sein Symbol des Alethon voller Ehrfurcht. Er erwähnte ihm gegenüber, dass sie eigentlich beide demselben Gott dienten und er Alethons Gesetze lediglich durch andere Methoden umsetzen würde als die Questoren.  Adarian wurde von ihm mit Respekt begrüßt und er klopft ihm ehrlich anerkennend auf die Schulter und dankte ihm dafür, was er alles für Barthavion getan hatte. Henk begrüßte er ganz zum Schluss und ignorierte ihn vorher vollkommen. Cupo meinte kopfschüttelnd, dass er eigentlich nie etwas gegen ihn gehabt hätte, aber er könnte es Henk noch schwer verzeihen, dass er ihm seine Viola gestohlen hätte. Henk müsste doch Verständnis für einen liebenden Vater haben. Da mischte sich Viola ein und belehrte ihren Vater, dass dies doch schon ewig her war und er es doch endlich vergessen sollte. Cupo grinste darauf nur breit und schüttelte den Kopf. Dann bat er Henk zu einem Gespräch unter vier Augen in sein Büro, während die anderen draußen warten sollten und sich die Tänzerinnen anschauen könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden also warteten, hörten sie immer mehr Lärm von draußen. Als Adarian aus dem Fenster blickte, bemerkte er, dass die Unruhen aus den Slums sich anscheinend schon ausgebreitet hatten und dass irgendwelche „Betrunkenen“ randalierend über die Hauptstraße wankten. Luca Briccone merkte dazu an, dass so etwas nichts Ungewöhnliches im Bardenviertel wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Cupos Büro '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Cupo.png|150px|thumb|left|Cupo Briccone]]&lt;br /&gt;
Cupo zeigte sich Henk und der Situation der Füchse gegenüber äußerst verständnisvoll und erklärte ihm, dass er das größte Problem in Giftvogel sähe. Er führte Henk vor Augen, dass die Briccones gerade so stark wie noch nie waren und er doch dumm wäre, wenn er sich die Chance auf die Kontrolle der Stadt entgehen lassen würde. Henk sollte das Ganze nicht persönlich nehmen, aber Cupo ging davon aus, dass dies auch zum Wohl der Stadt wäre. Außerdem sähe er in Giftvogels Angriffsplänen keine Gefahr. Er behauptete auch mit den Straßenbanden fertig zu werden, da er inzwischen genügend Männer hätte und sagte, dass die Zeit der Füchse anscheinend vorbei wäre. Da ihm diese Umstände selbst leidtäten, hatte er wenigstens noch etwas Hilfreiches, was er Henk wegen Jaran mit auf den Weg geben wollte. Henk sollte doch den „Alten in der Tiefe“ nach Jaran fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gespräches begann Cupo hin und wieder zu husten und atmete immer schwerer. Plötzlich bäumte er sich auf und bekam einen Anfall. Cupo sank zu Boden und rief nach Silvio. Sein schwaches Herz schien Probleme zu bereiten und er brauchte seine Medizin. Silvio, der jüngste Sohn von Cupo, hatte die Medizin dabei und verabreichte sie seinem Vater.  Dieser schien sich erst wieder zu erholen, verkrampfte sich dann plötzlich und brach Tod zusammen. Sein jüngster Sohn wich nicht von seiner Seite und alle Geschwister standen geschockt und verzweifelt drum herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann sagt Silvio, der seinen toten Vater im Arm hielt und von Tränen überströmt war, dass Cupo doch nicht tot wäre. Erfreut blickte er die Helden an, als plötzlich in Sekundenschnelle der tote Cupo seinen Kopf erhob und Silvio in die Kehle biss. Silvios Blut spritzte durch den halben Raum und er starb auch beinahe auf der Stelle. Cupo griff nun die anderen an und es kam zum Kampf. Dabei biss der untote Cupo seinem Sohn Luca in den Oberarm, bevor er von Adarian gestoppt werden konnte. Kenji stolperte bei dem Versuch Luca zu schützen und stürzte neben den toten Silvio, der sich inzwischen auch schon verwandelt hatte. Zum Glück wurde dieser von Octavias Flammenpfeil in den Kopf getroffen, bevor er Kenji angreifen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf hörte man Schwertgeklirr von der Straße. Dort kämpften verzweifelte Menschen gegen eine große Menge von Zombies, deren Zug sich von den Slums langsam in Richtung Stadtmitte bewegte. Überall herrschte Panik und man hörte Schmerzensschreie und das Stöhnen und Ächzen der Untoten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Untote in Freywall ===&lt;br /&gt;
'''19. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden verteidigen das Bada Beng und versuchen, überlebende Angestellte zu retten. Sie erkämpfen sich ihren Weg über die Straße in die Kanalisation, doch können nicht alle beschützen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Celestalis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verteidigung des Nachtclubs '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf gegen Cupo und Silvio, wurden die Helden gefragt, was denn überhaupt vor sich ginge, da die Untoten doch sicher nicht Giftvogels Werk wären. Viola war äußerst aufgebracht und musste beruhigt werden, da sie durch das Geschehene noch unter Schock stand. Henk half ihr, sich zu beruhigen. Sie riss sich zusammen und fragte, was sie tun könnte, um zu helfen. Sie war vielleicht keine Heldin, hatte aber als Tochter einer Ganovenfamilie schon einiges erlebt und war wesentlich abgebrühter, als eine durchschnittliche Bürgerin, und so besorgte sie sich zunächst eine eigene Waffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni wandte sich an Henk und erklärte ihm, dass unter diesen Umständen natürlich kein Krieg mehr zwischen ihnen fortgeführt würde und sie nun zusammenarbeiten müssten. Gemeinsam würden sie sicher einen Ausweg aus dieser Katastrophe finden. Danach ging er zu Kenji und kniete demütig vor ihm nieder. Er bat ihn, über Cupo und Silvio einen Segen der Passionen zu sprechen, damit sie ihre Leichen nicht ohne Aussegnung hier liegen lassen müssten. Kenji kam der Bitte gerne nach und segnete die Toten. Währenddessen schimpfte Luca vor sich hin und verband seinen blutenden Arm. Er beschrieb, dass die Wunde entsetzlich brannte, als hätte ihm jemand Essig mit hineingegossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von unten hörte man plötzlich panische Schreie und Kampfgeräusche. Im Erdgeschoss waren die ersten Zombies bereits eingedrungen und kämpften gegen die Gäste im „''Bada Beng''“. Der starke Türsteher [[Grush-Hûz]] hatte geistesgegenwärtig die Tür zur Straße geschlossen und hielt sie zu, während er danach rief, dass ihm jemand etwas zum Verbarrikadieren bringen sollte, da er die Tür nicht mehr lange halten konnte. Als die Helden nach unten stürzten um zu helfen, bot sich ihnen ein schauriges Bild. Eine Tänzerin wurde vor ihren Augen von zwei Zombies angefallen, die ihr gerade die Gedärme aus ihrem unbekleideten Bauch rissen. Auch der Barkeeper wurde gerade auf seinem Tresen von drei weiteren Zombies in Stücke gerissen. In einer hinteren Ecke des Raumes saßen weinend und panisch zwei weitere Tänzerinnen, die um Hilfe schrien. Drei weitere Gäste lagen bereits tot auf dem Boden und würden sich bald verwandeln. Alle anderen Gäste waren anscheinend bereits auf die Straße geflohen, wo sie in ihren sicheren Tod gelaufen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni und seine Brüder schossen sofort mit ihren Armbrüsten auf die Zombies und die Helden konnten eine Demonstration der tödlichen Präzision dieser Waffe beobachten. Octavia verssuchte den schweren Riegel für die Tür zu holen und bekam es dabei mit dem Zombieoberkörper des Barkeepers zu tun. Kenji versuchte, zu den verängstigten Gästen vorzudringen und sie vor den Zombies zu schützen. Er konnte eine Tänzerin und einen Gast vor dem sicheren Tod retten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schließlich alle Zombies tot waren und die Tür verbarrikadiert wurde, fragte der Türsteher die Briccones, was hier eigentlich vor sich ginge. Er beschrieb, dass die Gäste plötzlich in Panik nach draußen flohen, obwohl er ihnen gesagt hatte, was auf der Straße los war. Einigen gelang es die Tür gegen seinen Widerstand zu öffnen, sie hatten das Schloss einfach aufgebrochen.  Als die Gäste draußen waren, kamen einige Zombies bereits ins Haus und ihm gelang es gerade noch die Tür wieder zu schließen, bevor das Bada Beng überlaufen wurde. Aus taktischen Gründen sahen alle ein, dass es ein sinnloses Unterfangen wäre, auf die Straße zu gehen. Selbst, wenn Octavia die Straße frei sprengen würde, musste trotzdem ein Plan her, wohin sie dann gingen. Letztendlich wäre kein anderer Ausweg als über die Straße möglich und da war Octavia mit ihren Feuerbällen die einzige Hoffnung auf eine Rettung. Die Zombies rüttelten bereits an der lockeren Tür und die Barrikade würde nur noch kurze Zeit halten, bevor die Zombies einfallen könnten. Ein Kampf im überrannten Bada Beng würde garantiert auf Dauer tödlich enden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk dachte an dieser Stelle noch mal die Worte von Cupo über Jaran und er wusste außerdem, dass das [[Labyrinth des Twill]] wahrscheinlich einer der sichersten Orte zurzeit in der Stadt war. Zudem hatte Henk ein seltsames Gefühl als Cupo den Tempel erwähnt hatte, so als hätte er Jaran tatsächlich dort unten durch die göttliche Macht von Twill wahrgenommen. Sein Gefühl sagte ihm, dass er so schnell wie möglich zum Tempel muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni wollte auch in die Kanalisation, da er seine Brüder im Casino erreichen wollte, welches durch einen Eingang in der Kanalisation ebenfalls zu erreichen ist. Er bot an, dass sich alle gemeinsam bis zur Kanalisation durchkämpften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kampf auf der Straße '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zum Kanaleingang zu gelangen, mussten die Helden einige Meter über die breite Straße zurücklegen, die von Zombies überrannt war. Sie verließen das „''Bada Beng''“ durch den Hinterausgang und schlichen sich durch den Hof am Haus vorbei bis zur Straße. Als Henk die Lage erspähte, stellte er fest, dass ein großer Pulk Zombies vor der Eingangstür stand und den Weg blockierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia gelang es mit einem Feuerball kurzfristig die Straße zu räumen, und so schaffte es die Gruppe auf die Straße. Hier mussten sich alle bis zum nächsten Kanalisationseingang durchkämpfen. Foxi deckte dabei Adarian den Rücken und konnte ihn so vor dem einen oder anderen Zombie retten. Der von Kenji gerettete Gast und die Tänzerin Isabella hatten sich den Helden angeschlossen, erstarren vor Angst jedoch immer wieder und hielten die Helden auf. Octavia war immer wieder gezwungen, einen Weg durch die Meute zu sprengen, da die Zombiemassen drohten den Weg zu versperren. Unterwegs rettete Toni Henk das Leben und tötete einen Zombie mit dem Bolzen, den Henk nicht mehr hätte abwehren können. Viola schlug sich wacker und hatte durch ihre Geschicklichkeit als Tänzerin eine gute Chance den Zombies zu entkommen. Sie hielt sich aber immer in Henks Nähe auf und hoffte auf seinen Schutz. Der auf dem Weg erstarrte Gast wurde von Zombies gefressen, wodurch er eine Menge Zombies um sich scharte, welche nicht mehr hinter den Helden herkamen. Die Tänzerin jedoch überlebte durch Adarians und Foxis Unterstützung. Da die Kanalisation nur einzeln über eine Leiter betreten werden konnte, kletterte zuerst Viola herunter, gefolgt von Luca. Octavia war nach dem dritten Feuerball, der den Einstieg erst möglich machte, so geschwächt, dass Adarian sie stützen musste. Nacheinander tauchten alle in den Untergrund ab, bis als letztes nur noch Henk und Grush übrigblieben. In letzter Minute entkommen die Helden in die Kanalisation, weil Grush Henk abschließend zur Flucht den Rücken freihielt und sein Leben opferte, um die Helden und die Briccones zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle Überlebenden die Kanalisation erreicht hatten, war von oben eine laute, magisch verstärkte Stimme zu hören, welche über die ganze Stadt tönte. Sie kam von einem Luftschiff, welches ein großes weißes Lichtsymbol auf dem Segel trug.  Ein Herold der Inquisitoren des Ekklesiums verkündete, dass bald Rettung nahen und die Lichtträger die Situation bald unter Kontrolle haben würden. Alle sollten in ihren Häusern bleiben und sich verbarrikadieren, bis Entwarnung gegeben würde. Wer helfen wolle, sollte zu den Schutzgöttern beten. Diese Botschaft wurde dann nach kurzer Zeit immer wieder wiederholt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Auf den Spuren des Twill ===&lt;br /&gt;
'''19./20. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neugewonnener Freund muss sein Leben lassen, die Helden kommen zum Briccone-Casino und erkennen die Lage der Stadt. Im [[Labyrinth des Twill]] finden sie endlich Jaran, treffen auf [[Hella Behringer|Hella]] und Henks Sohn [[Montakor]] und schmieden einen Plan.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der Kanalisation '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kanalisation angekommen kamen die Helden erst mal in einen Bereich, in welchem sich alle kurz erholen konnten. Luca brach entkräftet zusammen, als er mit Viola die Kanalisation erreicht hatte, starb und, als Adarian gerade nach unten gekommen war, verwandelte er sich in einen Untoten. Man konnte gut erkennen, wie sich die Infektion von seinem Arm ausgebreitet hatte. Es war damit bewiesen, dass die Bisse der Zombies infektiös waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Luca tot und sein Zombie besiegt war, nahm Foxi Adarian zur Seite und zeigte ihm eine Bisswunde an ihrem Arm. Sie erklärte ihm, dass sie wüsste, was sie erwartete, und sie wünschte sich, dass Adrian ihr Leben beenden sollte, sobald sie sich zu verwandeln drohte. Es war Foxi sehr wichtig, dass Adarian es täte, da sie in den letzten Tagen sehr gern mit ihm zusammen gewesen war. Sie gab ihm noch einen richtigen Kuss und meinte, dass sie nun zu den anderen müssten, um weiterzukämpfen, weil sie spürte, dass ihre Zeit nun knapp wurde und die Krankheit begann sie zu schwächen. Adarian war schockiert und er bat Octavia um einen Heiltrank, den Foxi zwischendurch zur Stärkung trinken sollte. Nach kurzer Weigerung gab sie seinem Wunsch nach und nahm den Trank an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann brachen alle auf und setzten den Weg durch die Kanalisation fort. Octavia war sehr schwach und musste von Kenji gestützt werden. Toni bestand darauf, die Leiche von Luca mitzunehmen, da er es nicht übers Herz brachte, ihn einfach so dort liegen zu lassen. Viola war immer noch fix und fertig, aber nahm Henk zwischendurch zur Seite und dankte ihm dafür, dass er ihr und ihren Brüdern geholfen hatte. Er sollte wissen, dass Toni ihm dies sicher niemals vergessen und ihm ewig dankbar sein würde. Auf dem Weg zum Twilltempel lag auch das Casino, es war also für die Helden kein Umweg mit den Briccones weiterzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von oben konnte man immer wieder die Tumulte auf den Straßen und schreiende Menschen hören. Die Durchsage der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] war auch weiterhin zu vernehmen und eine Stimme verkündet nun, dass alle dortbleiben sollten, wo sie waren. Die Straßen wären nicht sicher und die Stadt würde abgeriegelt. Niemand käme hinein oder hinaus. Der Luftverkehr wurde eingestellt. Jeder solle die Ruhe bewahren, sparsam mit Vorräten umgehen und zu den Schutzgöttern beten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gruppe unter dem großen Platz der Prachtstraße hindurchging, bemerkten sie, dass der Platz über ihnen bombardiert wird. Kurz bevor sie beim Casino ankamen, brach ein Abflussgitter durch die Explosionen ein und eine kleine Horde Zombies stürzte in die Kanalisation und versperrte den Helden den Rückweg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von oben hörten sie auch Schwertgeklirr und die Befehle eines Kommandanten in der Ferne. Wie es aussah, taten die Inquisitoren alles, um die Stadt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zombies in der Kanalisation konnten von den Helden nicht besiegt werden, da immer wieder neue von Oben in die Kanalisation fielen. Also setzte die Gruppe ihren Weg fort, während Adarian und Foxi ihr Bestes taten, um die Zombies so lange wie möglich abzuwehren. Henk führte die Gruppe an und kam nach kurzer Zeit zu einem verschlossenen Gitter. Sollte er es nicht geöffnet bekommen, säßen alle in der Falle, da die Zombies ihnen noch dich auf den Fersen waren. Toni beklagte sich, dass diese Gitter eine neue Maßnahme der Stadtwachen seien, um die Schmuggelwege unter der Stadt zu boykottieren. Das Gitter war zwar mit einem speziellen Sicherheitsschloss versehen, welches aber nicht magisch war und von Henk geknackt werden konnte. Danach gelangte die Gruppe ohne weitere Probleme zum Kanalisationseingang des Briccone-Casinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kurze Pause im Briccone-Casino '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eingang zum Keller des Casinos war bereits um die nächste Ecke und Toni bot an, dass sich alle kurz im Casino ausruhen könnten, falls es nicht bereits überlaufen wäre. Er wies darauf hin, dass Octavia kaum noch stehen und sicher etwas zu Trinken oder zu Essen gebrauchen könnte, bevor sie weiterzögen. Sie sollten wenigstens für wenige Minuten ausruhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni holte einen Schlüssel hervor und schloss die Tür auf, die zum Keller des Casinos führte.  Dort stand im Dunklen eine unbewegte Person, bei der es sich bei genauerem Betrachten um den lebendigen Mario handelte, der den Kellereingang bewachte. Er schloss Viola und seine Brüder sofort in die Arme, nachdem er sie erkannt hatte. Das Casino war tatsächlich noch nicht überlaufen, aber zur Sicherheit hatten sich Benno, Massimo, Mario und das Casino Personal im Keller verbarrikadiert, nachdem sie gehört hatten, dass die Stadt nun auch bombardiert wurde. Sie berichteten den Helden, wie schlimm die Lage in der Stadt tatsächlich war. Mario war bis eben noch auf dem Dach des Kasinos, von wo aus er einen guten Blick über die Stadt hatte. Inzwischen waren wohl alle Stadtteile von den Untoten überlaufen und die Inquisitoren kämpften bis auf den letzten Mann. Aber eine große Horde aus den Slums wäre bis jetzt noch nicht von ihnen aufgehalten worden und zöge inzwischen durch die ganze Stadt. Nachdem die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] am Boden nicht mehr weitergekommen waren, bestiegen sie die Luftschiffe und begannen die Leute von den Dächern zu retten und in ein Notlager vor den Mauern der Stadt zu bringen. Jedoch reichten die Schiffe bei weitem nicht für alle aus und zum Casino kam bis jetzt noch gar keins. Jedoch hatte auch die Stadt inzwischen auf die Katastrophe reagiert und die Kriegsflotte aus Freywall hatte angefangen, die Stadt zu bombardieren, selbst dort, wo die Inquisitoren noch niemanden gerettet hatten. Die Regierung der Stadt nahm es also anscheinend hin, dass Lebende staben, um das Problem so schnell wie möglich einzudämmen. Die Lage war also so ernst, dass die Stadt kurz vor dem Ende stand und deshalb zu so drastischen Maßnahmen griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni nahm seine Brüder schließlich zur Seite und erzählte ihnen, was mit Cupo, Silvio und Luca geschehen war, während Viola den Helden Essen und Trinken brachte. Foxi tat die ganze Zeit so, als ob mit ihr alles in Ordnung war und ließ sich nicht anmerken, dass sie bereits leichtes Fieber hatte. Schweiß stand ihr auf der Stirn und sie sah sehr bleich aus. Als Henk sie darauf anspricht, meinte sie, dass dies bestimmt an dem Schock läge, da sie ja noch nie Untote gesehen hätte. Andererseits fiel ihm aber auch auf, dass Foxi eigentlich sehr gelassen auf die Untoten reagiert und ohne zu zögern gegen sie gekämpft hatte. Und auch jetzt wirkte es nicht so, als ob sie unter Schock stünde. Sie meinte aber nur, dass alles in Ordnung wäre, und ging schnell weg unter dem Vorwand, dass sie noch schnell etwas essen wollte, bevor es weiterginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Weg zum Labyrinth '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zum Labyrinth des Twill zu gelangen, mussten die Helden zunächst noch einige Gänge durchqueren. Aus einem abzweigenden Gang hörten sie plötzlich Stöhnen und Ächzen. Sie blieben stehen und schauten vorsichtig nach. Der Seitengang war von Zombies überlaufen, welche die Helden wahrscheinlich entdeckt hätten, wenn sie ihren Weg einfach so fortgesetzt hätten und am Eingang dieses seitlich abzweigenden Gangs vorbeigelaufen wären. Eine Chance bestand, wenn die Zombies abgelenkt werden könnten. Henk warf dafür einen kleinen Stein über ihre Köpfe hinweg, traf aber leider einen der Zombies am Kopf und die Rotte wurde auf die Helden aufmerksam. Kämpfen war jetzt sinnlos und sie mussten so schnell laufen, wie es ging. Henk war in diesem Moment sehr froh, dass er Tonis Angebot einer kleinen Rast nicht ausgeschlagen hatte, denn sonst wäre Octavia jetzt verloren gewesen. Henk wusste, dass in der Nähe ein Eingang zu einer tiefer gelegenen Ebene der Kanalisation war, wo sich auch der Eingang zum Twilllabyrinth befand. Allen gelang schließlich die Flucht durch die unverschlossene Falltür, wobei Adarian den Anderen wieder etwas Zeit herausholte, weil er etliche Zombies noch tötete und somit das Vorrankommen der restlichen verlangsamte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten sahen die Gänge wesentlich älter aus und waren aus einer anderen Gesteinsart gebaut als oben. Zierkacheln weisen Tierornamente auf mit den Motiven eines Hundes oder Fuchses, einem Rabenvogel und einer Fledermaus. Von den Zombies war weder etwas zu sehen oder zu hören und die Gruppe schien hier in Sicherheit zu sein. Als jedoch alle weitergehen wollten, brach Foxi plötzlich zusammen. Sie erlangt das Bewusstsein jedoch nach kurzer Zeit zurück und meinte, dass es ihr wieder gut ginge. Sie hatte bis jetzt noch nicht zugegeben, was mit ihr los war und bat nun Adarian es seinen Freunden zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Labyrinth des Twill '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Passion-Symbol-Phex.gif|200px|rahmenlos|right|Twillamulett]]&lt;br /&gt;
Der Eingang zum Labyrinth des Twill war ein schmaler Durchlass, der an einer beliebigen Wand in der unteren Kanalisation zu finden war. Er war durch eine Illusion verborgen und so hoch an dem Gang angebracht, dass man hinauf klettern musste, um hinein zu gelangen. Adarian half Octavia mit einer Räuberleiter hinauf. Henk hatte durch ein geheimes Twillzeichen den Eingang entdeckt. Die anderen waren nicht in der Lage, das Zeichen zu entdecken, da sie nicht wie Henk ein Twillamulett trugen. Octavia fiel auf, dass die Illusion auch mit Astralsicht nur schwer zu erkennen war. Einmal entdeckt konnte jeder schließlich einfach durchtreten und gelangte in den ersten Raum, in welchem man den geheimen Eingang in das Labyrinth des Twill finden musste. Dazu mussten die Helden ein [[Labyrinth des Twill#Twills_Pr.C3.BCfungen|Rätsel des Twill]] lösen. Zunächst mussten sie die richtigen Lampen entzünden, um das erste Rätsel gestellt zu bekommen. Die Lösung des Rätsels fiel Kenji nicht schwer und es öffnete sich den Helden eine Tür. Als die Helden dem Gang folgten, stellte sich schnell heraus, dass sie sich in einem großen Labyrinth befinden und den Weg finden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun musste Henk die Wegsymbole finden. Allen wurde deutlich bewusst, dass jemand im schlimmsten Fall in diesem Labyrinth ewig herumirren würde, wenn er nicht wüsste, wie die Zeichen zu finden und zu lesen waren. Unterwegs wurde Foxi immer schwächer und musste schließlich von Adarian gestützt werden. Ohne den Heiltrank, von dem sie immer wieder kleine Schlucke trank, hätte sie vermutlich bis hierher nicht durchgehalten. Jetzt nahm sie Adarian noch einmal zu Seite und sagte ihm im ernsten Tonfall, dass er etwas für sie tun müsste.  Er sollte versprechen, dass er dies auch wirklich täte. Es wäre für sie sehr wichtig.  Nachdem Adarian ernst nickte, zog sie schließlich einen kleinen Dolch aus ihrem Stiefel, der mit kleinen Edelsteinen verziert war und sehr wertvoll aussah. Sie drückte Adarian den Dolch in die Hand und sagte ihm, dass er ihn zu ihrem Onkel bringen sollte, der in Trutz den Waffenhandel ihres Vaters übernommen hatte. Sie hatte diesen Dolch von ihrem Onkel gestohlen, nachdem sie sich von ihm ungerecht behandelt gefühlt hatte. Heute wusste sie aber, dass er ihr nur helfen wollte und sie wollte, dass er das weiß. Adarian sollte ihm deshalb den Dolch bringen, der auch ein Erbstück von Foxis Vater war, und ihm sagen, dass es ihr leidtut, was in der Vergangenheit vorgefallen war. Tief gerührt nahm Adarian den Dolch und drückte Foxi an sich. Er hob sie auf und trug sie den Rest des Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk die Gruppe sicher durch das Labyrinth gelotst hatte, erwartete sie vor dem letzten Raum noch ein letztes Rätsel, bevor sie zum Alten in der Tiefe konnten. Auch diesmal war es Kenjis Kombinationsvermögen, womit das Rätsel gelöst werden konnte. Schließlich erreichten die Helden den seltsamen Tempelraum inmitten des Labyrinths. Als sie sich umsahen, fiel niemanden außer Henk und Foxi der anwesende Alte auf, der ebenfalls im Raum die Ankommenden musterte. Er reagierte etwas ungehalten, als die Gruppe ihn bemerkte, da die Helden auf dem Weg durchs Labyrinth mit Henks Wissen geschummelt hatten und er ihnen daher kein heiliges Amulett des Twill geben konnte, welches ein Zeichen der Initiation ist. Als Henk ihn nach Jaran fragte, sah er ihn durchdringend an und sprach einen Twillzauber über alle, um zu prüfen, ob jemand etwas verbarg oder eine Lüge verschleierte.  Dazu hielt er seinen Stab mit einem goldenen Twillkopf über den Kopf jedes einzelnen der Heldengruppe und die schwarze Edelsteinaugen verwandelten sich kurz in echte Fuchsaugen, als Octavia den Stab während des Zaubers ansah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne etwas zu sagen ging der Alte schließlich zu einer Wand, durch welche er mit seiner Hand hindurchgriff und anscheinend etwas drehte. An der gegenüberliegenden Wand öffnete sich ein Tunnel und wortlos ging er hinein und verschwand in dem Dunkel. Der Tunnel führte zu einem Raum mit einem Tisch und Stühlen und anscheinend handelte es sich um die Privatgemächer des Alten. Er bat alle dort zu warten und verschwand in einem Nebenraum.  Nach kurzer Zeit kam er mit einem humpelnden, vermummten Mann wieder zurück. Als dieser Streuner sah, riss er sich die Kapuze vom Kopf und umarmte ihn. Die Helden hatten Jaran gefunden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Jaran.png|200px|thumb|left|Jaran der Flinke]]&lt;br /&gt;
Jaran lachte und meinte, dass er schon gewartet hatte aber sich ganz sicher war, dass Henk ihn finden würde. Jaran hat eine tiefe Wunde an der Hüfte, die ihn ein Dämon mit seiner Kralle gerissen hatte. Sie war improvisiert aber gut verarztet worden. Er war sehr froh, dass die Helden nun da waren, da es jetzt gälte, etwas sehr Wichtiges zu beschützen. Er führte alle einen Gang weiter, wo eine verhüllte Person vor einem magischen Kreis kniete, in dem ein Kind lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Person handelte es sich um Hella, welche alle mit einem kurzen Nicken begrüßte und Henk in die Arme fiel. Als sie Octavia begrüßte, starrte sie sie länger an und bemerkte dann bewundernd, dass sie es erstaunlich fände, wie mächtig Octavia seit ihrer letzten Begegnung geworden war. Sie wies auf das Kind und zum Erstaunen aller stellte sie es als [[Montakor]] vor, Henks Sohn von Birkinga aus [[Hohe Heimat|Glimmergund]]. Er war in einem Schutzkreis gefangen, in welchem er friedlich schlafend lag. Hella hatte davor gekniet, um das Schutzschild mit magischer Kraft zu versorgen. Sie erklärte, dass sie diese Prozedur ungefähr jede Stunde erneuern müsste, da der Schutz sonst versagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian brachte Hella zu der im Sterben liegenden Foxi, welche er in der Kammer des Alten auf das Bett gelegt hatte. Hella untersuchte sie schnell und heilte Foxi dann, indem sie den dämonischen Fluch aus ihr heraussaugte und die dunkle Magie einfach absorbierte. Sie wirkte danach sogar gestärkt und hatte vermutlich auch neue astrale Kraft für ihr Ritual bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sich seinem Sohn näherte, sah dieser ihn an und streckte seine Hände nach ihm aus.  Henk war berührt, merkte aber auch, dass der Blick seines Sohnes etwas in ihm hervorrief, dass sich wie Maldorors Präsenz anfühlte und seinen Geist düster umnebelte. In der Gegenwart seines Sohnes hatte er plötzlich wieder das Gefühl, dass Maldoror zurück war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hellas Geschichte '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Hella.png|200px|thumb|right|Hella Behringer]]&lt;br /&gt;
Hella bat die Helden Platz zu nehmen. Dann begann sie zu erzählen, was geschehen war. Sie war zu dem Schrein der Enodia in den [[Barsaive#Berge|Barthadorer-Bergen]] gereist und hatte die Göttin angeklagt und verflucht. Als sie sich schließlich das Leben nehmen wollte, rettet die Göttin sie und gab ihr den Auftrag, in die Hohe Heimat zu gehen und dort den Sohn von Henk zu beschützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort angekommen zeigte Birkinga ihr Montakor und Hella fiel auf, dass er eine dunkle Aura besaß, die sich zunehmend verstärkte. Als sie herausfand, dass Montakor als Focus für die Beschwörung von Maldoror diente und ein Schwarzmagier dahintersteckte, floh sie mit dem Kind nach Freywall, um Henk zu suchen. Die Bruderschaft hatte bis dahin nach Hellas Einschätzung noch keine Ahnung, dass Montakor der Sohn von Henk war. In Freywall fand Jaran sie, welcher ihr half und sie versteckte. Als der Schwarzmagier sie dort entdeckte, konnten sie sich gerade noch so in den Tempel des Twill retten. (vgl. [[Hella_Behringer#Am_Schrein_der_Enodia_.28351_JF.29|Hellas Geschichte]]). Solange Hella den Schutzkreis um das Kind aktiv hielt, würde der dunkle Orden es auch nicht aufspüren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Hella ihre Geschichte erzählte, konnten alle deutlich ihren Hass gegen die Schutzgötter spüren und es entbrannte nachher eine Diskussion zwischen Kenji und ihr und Hellas [[Hella_Behringer#Hellas_Beziehung_zu_den_G.C3.B6ttern|Ansichten über die Götter]] stürzten den Erzquestor in eine ernste Glaubenskrise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian und Henk zogen sich während Hella und Kenjis Diskussion mit Foxi, Jaran und dem Alten dezent zurück. &lt;br /&gt;
Währenddessen entdeckte Octavia nach Hellas Vorbild bei der Heilung von Foxi eine Möglichkeit, astrale Kraft aus den Flammen eines bestehenden Feuers zu ziehen, indem sie es aufzehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Plan für die Falle '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella stellte schließlich vor allen klar heraus, dass es nur eine Chance gäbe, Montakor zu retten. Die Helden müssten dem Schwarzmagier eine Falle stellen. Sie würden ihn sofort damit anlocken, sobald Hella den Schutzzauber auf dem Kind aufhöbe. Also müssten die Helden nur noch entscheiden, wo der Kampf stattfinden sollte. Hella betonte, dass der Dämonologe sehr mächtig wäre und große Dämonen beschwören könnte, weshalb sie ihm eine geschickte Falle stellen müssten. Jaran wollte auf jeden Fall bei Henk und Hella bleiben, da er sich geschworen hatte Henks Sohn zu beschützen. Er hätte die Gilde aus allem rausgehalten, da er nicht sicher war, ob Giftvogel für den Bund arbeitete. Als Henk ihm erzählte, dass Mestoph im Hauptquartier der Füchse war, beruhigte er sich und meinte, dass niemand Mestoph so leicht etwas anhaben oder vormachen könnte und wenn jemand mit der Situation umgehen könnte, dann wäre es Mestoph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella erwähnte außerdem noch, dass die Zombies kein Problem mehr für sie sein würden, da sie alle ohne Probleme durch sie hindurch bringen könnte, wenn sich alle beeilten. Jedoch wies sie alle nochmal darauf hin, dass der Schwarzmagier sie aufspüren könnte, sobald sie unterwegs wären. Nur mit Hilfe eines Ritualkreises könnte sie das Kind gänzlich abschirmen. Die Helden müssten also vorher das Ziel festlegen und, wenn sie unterwegs waren, dürften sie keine Zeit verlieren. Nach langen Überlegungen entschieden sich die Helden, auf einen Platz im Geweihtenviertel zu gehen. Als der Plan stand, war es tief in der Nacht. Die Helden legten sich alle schlafen, um dann für den Kampf fit zu sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Kampf um Montakor ===&lt;br /&gt;
'''20. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen mit Hella und Jaran ihren Plan für die Falle aus und stellen die Schwarzmagier auf dem großen Platz des Alethon. Henk wechselt im entbrennenden Kampf die Seite und die Drachenträne rettet die Helden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorbereitungen für den Kampf '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als etwa zur Mittagszeit alle ausgeschlafen und erholt waren, reichte [[Der Alte in der Tiefe|der Alte]] im [[Labyrinth des Twill]] einen stärkenden Trank, der extrem vitalisierend wirkte und der auch schon die ganze Zeit von Jaran getrunken worden war, damit seine Verletzung schneller heilen konnte. Gerade für Foxi und Octavia war dieser Trank eine Wohltat. Foxi ging es wunderbar und sie fühlte sich absolut kampfbereit. Adarian müsste sich heute keine Sorgen machen, da sie ihm den Rücken im Kampf freihalten würde.  Zum Aufwärmen ließ sie ihren Dolch zwischen ihren Fingern wirbeln und Adarian war beeindruckt von ihren Kunststücken und ihrer Fingerfertigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem schließlich alle gegessen hatten, ging es zum Park des [[Lorkan]] los. In der Sekunde, als Hella den Schutzschild des Kindes senkte, spürte Henk plötzlich einen kurzen stechenden Schmerz in seinem Kopf und vernahm die Stimme von Maldoror, die sich wie ein Messer in seine Gedanken schnitt. Sie sagte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wir haben schon auf dich gewartet, Vater!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast aus dem Konzept gebracht riss sich Henk zusammen und überspielte es so gut er konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella nahm das Kind auf den Arm, da es zu gefährlich für jemand anderen wäre. Als sie es auf dem Arm nahm, kuschelte es sich in ihren Arm. Das Kind hatte bereits eine sehr enge Bindung zu ihr aufgebaut hatte. Zwischendurch würde sie es immer wieder beruhigen müssen, damit Maldoror nicht zum Vorschein käme. Daher sang sie immer wieder ein Wiegenlied oder redete leise auf das Kind ein. Hella zeigte eine sehr fürsorgliche und sanfte Seite, was mancher ihr vielleicht nicht zugetraut hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Weg zum Lorkanplatz '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alte zeigte den Helden einen Weg aus dem Labyrinth, welcher sie direkt in den Vorraum mit den Öllämpchen brachte. Alle kletterten aus der Wand raus und Henk lotste sie zu einem anderen Ausgang aus der unteren Kanalisation. Er umging so die Falltür mit den Zombies, durch welche sie die tiefere Kanalisation betreten hatten. Auf diesem Weg gelangten sie schneller ins Lorkanviertel. Diesmal führt Henk zu einem Treppenaufgang, der in einer verschlossenen Tür endete. Henk könnte das Schloss problemlos knacken, doch hörte er hinter der Tür bereits das Stöhnen von Zombies. Hella übergab Octavia kurz das Kind und holte einen kleinen, verzierten Metallstab aus ihrer Tasche hervor und montierte einen schwarzen Stein auf seiner Spitze. Sie erklärte, dass alle in ihrer Nähe bleiben sollten, da der Stab sie uninteressant für alle Dämonen und Untote machen würde. Octavia konnte mit Astralsicht sehr genau sehen, wo Hellas Schutzfeld endete. Henk knackte die Tür und Hella ging mit dem Stab nach oben gestreckt voran. Die Zombies ignorierten tatsächlich die Helden und wichen einfach zur Seite aus, wenn sie sich ihnen näherten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs konnte auffallen, dass das Kind unentwegt zu Henk starrte, was ziemlich unheimlich wirkte. Kurz bevor Henk an die Oberfläche kam, hört er abermals die schmerzhafte Stimme Maldorors. Sie sagte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Komm zu uns, Vater, dann wird auch Hella verstehen, dass eine Familie zusammengehört und dir folgen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal bemerkte Hella Henks schmerzhaft verzerrtes Gesicht und erklärte ihm, dass er nun seinen ganzen Willen aufbringen müsste, da Maldoror ihn nun wahrscheinlich ins Visier genommen hatte und versuchte, ihn durch Einflüsterungen zurück auf seine Seite zu ziehen. Er sollte sich möglichst nicht in der Nähe von Montakor begeben, da dies Maldoror in ihm stärken könnte. Hella führte nun alle aus der Kanalisation heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Geweihtenviertel '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geweihtenviertel hatten auch Kämpfe stattgefunden und die Helden erwartete ein schauriger Anblick. Die Zombies waren zwar fast alle getötet, aber auf den Plätzen der Stadt türmten sich Leichenberge und es stank unerträglich. Vereinzelt sah man noch Untote auf der Straße, aber die Bomben hatten wohl die gewünschte Wirkung erbracht. Die Straßen waren menschenleer und nur aus der Entfernung hörte man immer noch die Durchsage der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]. Niemand solle seine Verstecke verlassen, das Betreten der Straßen wäre lebensgefährlich und die Stadt wäre verbarrikadiert worden. Alle sollen ausharren, bis Entwarnung gegeben würde und weiterhin zu den Schutzgöttern beten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tempel der Nemia war inzwischen von allen verlassen worden. An den Türen waren noch Barrikaden zu sehen, die aber vermutlich von Zombies zerstört wurden, bevor sie das Gebäude überrannten. Ein untoter Bibliothekar wankte an einem Fenster in der großen Bibliothek vorbei und stellte klar, dass die Bibliothek verloren war. Der Tempel der Garlen wurde anscheinend vollkommen abgesichert und die Inquisitoren hatten einen Wall darum errichtet, der magisch geschützt wurde. Es wirkte so, als befänden sich noch Menschen darin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Park des Lorkan selbst befanden sich nur einige vereinzelte Zombies, aber es lagen etliche Tote überall herum. Auf dem Platz um den Turm des Lorkan herum wurde auch gebombt und deshalb war hier alles von Leichenbergen überfüllt. Adarian spähte nach einem geeigneten Ort, um auf den Schwarzmagier zu warten. Der Alethon Tempel schien leer zu sein und wurde wohl rechtzeitig evakuiert. Die Tür ist von außen mit einem komplizierten Schloss und einem schweren Balken verriegelt. Kenji klopfte mehrmals und rief, doch erhielt keine Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geeignetste Ort für einen Kampf war der große Platz hinter dem Alethon Tempel. Dort lagen kaum Leichen und es gab nur eine Handvoll vereinzelter Zombies, welche die Helden auch schnell beseitigen konnten. Hella klärte sie darüber auf, dass sie nicht viel bei dem Kampf helfen könnte, da sie das Kind beschützen müsse. Aber die Helden sollten nicht erschrecken, wenn an unserer Seite plötzlich ein weiterer Dämon kämpfte. Octavia sollte ihn bereits aus Pirlath kennen und Hella versicherte, dass er keine Gefahr für die Helden darstelle, sondern ihnen im Kampf helfen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Falle schnappt zu '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle auf dem Platz waren und ihn untersucht hatten, dauerte es nicht lange und Hella spürte, dass der Schwarzmagier bald da sein würde. Auch Henk hörte erneut die Stimme von Maldoror sagen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Vater, es ist noch nicht zu spät! Wenn du die Familie zusammenführst, werden wir für immer in unbegrenzter Freiheit zusammen sein!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war hin- und hergerissen, wandte sich aber nicht von seinen Freunden ab. &lt;br /&gt;
[[Datei:Laraxodillia.png|300px|thumb|right|Laraxodillia-Dämon]]&lt;br /&gt;
Plötzlich begann der Boden zu beben und riss an einer ca. 2-3 m großen Stelle nahe des Brunnens ein. Eine große Klaue brach den Boden auf und schließlich entstieg dem Loch ein fünf Schritt großer [[Laraxodilia|Laraxodilia-Dämon]]. Er baute sich drohend über demselben auf und schützte mit seinen messerscharfen Tentakeln die vier dunklen Mystiker, die hinter ihm aus dem Loch kamen und direkt begannen Zauber zu wirken.  Der Dämon stieß einen unheiligen Schrei aus und erschütterte Kenji ins Mark und ließ ihn erstarren. Aus dem Loch waren düstere Beschwörungsformeln zu hören. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Hakon.png|200px|thumb|left|Hakon - Hellas Dämon]]&lt;br /&gt;
Hella rief ihren Dämon herbei, welcher plötzlich aus dem Nichts erschien. Er hatte eine humanoide Gestalt und fast wirkte er wie ein Schatten der Bruderschaft, weil er leicht durchsichtig war. Er verbeugte sich vor Hella und sie tat das gleiche vor ihm. Dann deutete sie auf die Gegner und er stürzt sich fliegend in den Kampf und versuchte, den großen Dämon von oben abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der Mystiker waren die ganze Zeit dabei, die verbliebenen Zombies aus der Stadt auf den Platz zu rufen und die umherliegenden Toten zu erwecken. Sie hetzen diese auf die Helden, wobei Henk bemerkte, dass sie ihn verschonten.  Die Zombies machten einen Bogen um ihn und auch der Dämon führte keine tödlichen Schläge gegen Henk aus. Sie ignorierten ihn eher so gut es ging. Die anderen Mystiker konzentrierten sich auf Octavia und schickten ihr ablenkende Schatten, damit sie selbst keine Zauber wirken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella rief zwischendurch, dass der Schwarzmagier unten in dem Loch war und versuchte Maldoror zu beschwören. Das Kind schrie und weinte die ganze Zeit lautstark und Hella drückte es mit einer Hand fest an sich, während sie die andere abwehrend in die Luft hielt. Octavia konnte mit Astralsicht sehen, dass unten vom Schwarzmagier ein mächtiger Faden zu dem Kind gesponnen wurde, dessen Aura sich immer mehr in einen Dämon verwandelte. Hella schien diesen Zauber jedoch irgendwie zu absorbieren und das Kind so zu schützen. Als dieser Beschwörungsstrom immer stärker wurde, konnten irgendwann alle diesen Faden als schwarzen Schleier sehen und bemerkten, wie Hella und das Kind davon eingehüllt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr das Kind von dem Beschwörungsstrom erfasst wurde, je mehr verlor Henk den Willen gegen die Gegner zu kämpfen und kam auch kaum noch dazu, da er die Stimme von Maldoror nun mantrisch in seinem Kopf hörte und ganz von ihr vereinnahmt wurde. Maldoror sagte wiederholt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Eine Familie gehört zusammen. Du kannst deinem Schicksal nicht entfliehen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ließ seinen Säbel fallen und ging auf Hella und seinen Sohn zu. Kenji und Jaran versuchten ihn daran zu hindern und Hella wich immer wieder von ihm fort.&lt;br /&gt;
Im schlimmsten Kampfgeschehen war Adarian dem Dämon auf den Nacken geklettert und stieß ihm sein Schwert tief ins Genick. Auch nachdem er abgeworfen wurde und sein Bein fast von einem messerscharfen Tentakel abgetrennt worden wäre, gab er nicht auf und erstürmte erneut den kolossalen Dämon, um sein noch im Hals des Laraxodilia steckendes Schwert noch tiefer hineinzubohren. Adarian erstrahlte dabei im roten Licht des Tystonius. Als die Helden schon fast von Zombies überrannt wurden, tauchte plötzlich Adarians Großmeister Arthas Lichtschlag mit einigen Männern auf, die sich sofort am Kampf beteiligten und alles zu Gunsten der Helden wendeten. Als Adarian bemerkte, dass Henk mit Kenji rangelte, zog er mit einem Kraftakt sein Schwert aus dem Dämon, um schnell seinen Freunden zu helfen und den Inquisitoren den Dämon zu überlassen. Dann endlich schien es so, als ob die Helden die dunklen Mystiker und den großen Dämon besiegt und den Kampf gewonnen hatten. Da hörte man plötzlich Hella schreien. Sie brach zusammen und plötzlich ging eine furchtbare Erschütterung über den Platz. Der Himmel verdunkelte sich und Donnergrummeln war zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Maldorors Rückkehr '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Montakor schwebte plötzlich einige Meter über dem Boden und war in eine schwarze, für alle sichtbare Aura gehüllt. Es hatte rotglühende Augen und jedem, der ihn ansah, übermannte das Grauen und wurde vor Angst gelähmt. Auch die Inquisitoren waren überrascht und anscheinend machtlos gegen Maldorors Inkarnation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort fühlte sich an, als ob man sich in einem Vakuum befinden würden, oder als ob man unendlich in die Tiefe fiele und dabei vor Schock erstarrte. Maldorors schwarze Aura senkte sich wie eine Glocke über den Platz, die alle zu Boden zwang und es ihnen unmöglich machte, sich zu bewegen oder zu reden, da sie Erstickungsgefühle und Beklemmungen auslöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montakor schwebte hoch über ihren Köpfen und begann mit einer tiefen, gutturalen Stimme zu sprechen, die allen durch Mark und Bein ging. Als der Fürst des Verijgorn seine ersten Worte an die Helden richtete, fühlte es sich für Kenji an, als ob die Präsenz Alethons sich ihm entzöge. Maldoror stellte Henk vor die Wahl. Es musste sich entscheiden, entweder für seine Freunde oder seine Familie - und Henk wählte die Familie (vgl. [[Maldoror#Maldoror#Maldoror_spricht_in_Freywall|Maldoror spricht]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=cO5A-tXvNsE&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hatte sich entschieden, was den anderen Helden innere Schmerzen verursachte, und Maldoror stieg höher über den Platz und hüllte ihn in einen schwarzen Magieschild ein. Dann erhob das Kind seine Arme und die schwarze Aura schien sich weiter aufzublähen. Plötzlich implodierte der ganze Ort und alle verloren augenblicklich das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung durch die Drachenträne '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle wieder aufwachten, sahen die Helden zuerst nur weißes Licht um sich herum. Sie fühlten sich wie halb betäubt und waren taub. Adarian glaubte sogar kurz, er wäre im Jenseits und rief nach Noah. Schließlich wurde jedem bewusst, dass sich die Drachenträne aktiviert und alle in einem weißen, hellstrahlenden Schutzfeld eingehüllt hatte. Außerhalb dieses Schutzfeldes war alles schwarz, verdorrt und durch eine gigantische Druckwelle durcheinandergewühlt. Vom Schwarzmagier, Henk und dem Kind fehlte jede Spur. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden wurden jedoch gerettet durch die Drachenträne, die wie auf magische Weise aus Henks Taschen verschwunden waren und nun dort schwebte, wo Henk sich vorher befunden hatte. Octavia nahm sie an sich und bemerkte, dass ein Viertel des Steines wie gesprungen aussah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella spürte noch deutlich Maldorors Präsenz in der Nähe und wusste daher, dass sich Henk und das Kind noch irgendwo in der Stadt befänden. Sie klärte die Helden darüber auf, dass Maldorors Macht noch lange nicht vollständig wiederhergestellt war und der Schwarzmagier noch viele Rituale benötigen würde, um ihn in voller Stärke in dem Kind zu erwecken. Sie konnte jedoch keine Richtung oder Ähnliches ausmachen und meinte, dass sie einen ruhigeren Ort bräuchte, von wo aus sie die Position ausspähen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi schlug vor, dass nun alle zu der Gilde gehen sollten, um mit Mestoph zu sprechen, da dieser sehr schlau und dafür bekannt wäre, dass er immer mit einem Plan weiterhelfen könnte. Als Jaran skeptisch schaute, erzählte sie ihm, dass die Helden den Schwur des Phex abgelegt hätten und es unter diesen Umständen kein Problem wäre, dass sie das Hauptquartier beträten. Daraufhin stimmte Jaran wird zu und führte sie alle zur Gilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthas Lichtschlag sprach mit Adarian und befragte ihn über das Geschehen. Die Helden sollten den Schwarzmagier finden, der für die Zombieplage verantwortlich wäre, während die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] noch mit den Evakuierungen beschäftigt waren. Mit großer Besorgnis betrachtete er den Himmel, der sich noch nicht wieder geklärt hatte. Über den Wolken war ein Gewitter aufgezogen und Blitze zucken zwischen den Wolken umher. Es stimmte etwas überhaupt nicht, denn es war tagsüber so finster wie in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji war nach dem Erscheinen Maldorors noch wie gelähmt und er hatte sich noch nie so verlassen von seinem Gott gefühlt. Obwohl er keine Verletzungen hatte, kam er erst auf die Beine, als Octavia ihm half. Vorher flüsterte er noch Hella etwas ins Ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der Gilde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kamen durch Hellas Hilfe auch problemlos zum Hauptquartier der Gilde, welches tatsächlich noch nicht von den Zombies überlaufen war. Unterwegs sahen alle die Ausmaße der Katastrophe und liefen an unzähligen Toten vorbei. Mestoph begrüßte sie und war froh, Jaran wohl auf zu sehen. Als er hört, was mit Henk geschehen war, nahm ihn das so sehr mit, dass er sprachlos vorerst auch keinen direkten Rat geben konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er teilte ihnen jedoch mit, dass er hier alles wieder im Griff und sich die Meuterei erledigt hatte, nachdem die Zombies kamen. Die Füchse hielten nun wieder alle zusammen und Giftvogels Intrigen interessierten zurzeit niemanden mehr. Giftvogel selbst hatte sich jedoch abgesondert und war seit den Zombies sehr still geworden. Mestoph ging davon aus, dass er irgendwas über die Sache wusste und sie ihn befragen sollten. Außerdem wusste Giftvogel mehr über den Tod von Schwarzschatten, als es bis jetzt zugegeben hatte, davon war Mestoph überzeugt. Er hatte jedoch auch eine traurige Nachricht für Jaran.  Der Ingenieur Mjolnir hatte es nicht geschafft und Waruf war gezwungen ihn zu erlösen. Daher saß Waruf selbst auch im Hintergrund und wirkte total mit den Nerven fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Giftvogels Beichte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giftvogel hatte sich in sein persönliches Zimmer zurückgezogen und die Tür abgeschlossen. Trotz Anklopfens öffnete er nicht und sagte auch nichts. Erst nachdem Adarian die Tür fast eintrat, machte er sturzbetrunken auf und maulte alle an, dass sie ihn in Ruhe lassen sollten. Ihm wäre jetzt alles egal und es interessierte ihn auch nicht, dass Jaran wieder da war. Er wollte nur seine Ruhe haben und schmiss Adarian die Tür vor der Nase wieder zu. Dieser trat die Tür wieder auf und alle betraten die Kammer. Giftvogle weigerte sich, mit den Helden, Jaran oder Mestoph zu sprechen, und warf mit Flaschen um sich. Er schimpfte wütend vor sich hin und rief immer wieder, dass nun doch sowieso alles egal wäre. Die Stadt wäre hinüber und die Füchse ebenfalls. Als er erfuhr, dass Henk verschwunden war, sagte er kopfschüttelnd, dass es zu spät war und alle am besten aus der Stadt fliehen sollten. Er jammerte auch immer wieder vor sich hin, dass er nur das Beste für die Gilde gewollt hatte und er die Füchse wieder stark gemacht hätte, nachdem Jaran sie zu dem zweiten Inquisitorenorden umfunktionieren wollte. Er redete so viel wirres Zeug, dass Adarian ihn mit einigen Schlägen und Ohrfeigen überzeugen musste, doch endlich zu erzählen, was vorgefallen war und was er darüber wusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich gab er zu, dass er wusste, dass Schwarzschatten einen mysteriösen Auftrag angenommen hatte und dachte, dass er ihn vor der Gilde geheim hielte, weil er die Belohnung nicht teilen wollte. Also spionierte er Schwarzschatten aus und konnte ein Treffen mit dem vermummten Typ beobachten. Er schlich diesem hinterher und sprach ihn an. Giftvogel bot ebenfalls seine Hilfe an und erzählte, dass er die bessere Wahl für egal welchen Auftrag wäre und Schwarzschatten ihm nicht das Wasser reichen könnte. Der Typ hätte nur gelacht und gefragt, was denn sein Preis wäre. Er hätte ihm eine hohe Summe Gold genannt, die der Schwarzmagier ihm ohne zu zögern auch zusagen konnte. Dieses Gold hatte Giftvogel genutzt, um die Männer bei den Füchsen auf seine Seite zu ziehen und den Krieg gegen die Briccones anzuzetteln. Er wollte Anführer der Füchse werden und da kam ihm dieses Gold gerade recht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giftvogel wusste anscheinend nicht, dass er es mit einem Schwarzmagier zu tun hatte und als Mestoph ihm erzählte, was mit Schwarzschatten geschehen war, verstand er endlich, wer sein seltsamer Auftraggeber gewesen war. Als dann auch noch die Zombieseuche ausbrach, dachte er, dass er daran schuld wäre, da er den Schwarzmagier unterstützt hatte. Er erledigte für den Schwarzmagier verschiedene Dinge, z.B. sammelte er Informationen über Jaran und Henk und gab sie dem Schwarzmagier weiter. Außerdem mietete er einen Platz am Luftschiffhafen. So erfuhren die Helden, dass der Schwarzmagier also vermutlich sein Quartier auf einem Luftschiff hatte. Jaran, Foxi und Hella schlossen sich den Helden an, denn keiner wollte zurückbleiben, wenn es darum ging Henk zu retten. Mestoph kümmerte sich weiter um die Gilde und stellte Giftvogel unter Beobachtung. Jaran führte die Helden zu dem Steg am Luftschiffhafen, wo die Gildenschiffe festgemacht waren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Maldoror ist zurück ===&lt;br /&gt;
'''20. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maldoror flieht mit Henk auf einem Luftschiff und sie werden mit der K’eygha von den Helden verfolgt. In einer schwarzen Wolke stellen sie den Dämon und ein Falke ermöglicht ihre Befreiung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Verbleiben '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war lange bewusstlos und erwachte gefesselt auf dem Boden liegend. Er konnte noch nicht richtig sehen und fühlt sich betäubt. Um ihn herum konnte er an zwei Seiten von ihn herum Gitterstäbe erahnen. Er bemerkte, dass der Boden schwankte und er hörte Holz knarren. Im Raum war es dunkel, er konnte aber ein schwaches Licht hinter den Gittern erahnen, dass aus einem anderen Raum durch eine angelehnte Tür in seinen Raum strahlte. Seine Zelle war anscheinend ein kleiner Verschlag in einem größeren Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fühlte sich seltsam und konnte nicht klar denken. Es war fast wieder so wie damals, als Maldoror ihn übernommen hatte.  Er konnte sich nicht bewegen, aber dafür hörte er eine Stimme, die wie die des Schwarzmagiers klang. Henk belauschte einen Streit zwischen dem Schwarzmagier und Sabaoth Immortalis. Der Okkultist betonte, dass er die weiteren Interessen Maldorors vertreten würde und Sabaoth von solchen Dingen keine Ahnung hätte. Sabaoth hielt ihm entgegen, dass er jetzt die Meister befehligen würde und sowieso damit beschäftigt wäre, den besten Feldherrn Alorans wieder für seine Zwecke zu gewinnen. Dieser wäre gerade auf dem Weg nach Barthavion und Sabaoth wollte sich auf seine Ankunft konzentrieren. Nach dem Gespräch schimpfte der Schwarzmagier noch wüst auf Immortalis (vgl. Streit der Schwarzmagier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fühlte sich halbwach und seltsam benommen und lag lange in seiner Zelle. Er konnte schwer einordnen, wie er sich fühlte, jedoch spürte er, wie Maldoror langsam die Kontrolle über ihn übernahm. Es war jedoch anders als damals in Pirlath. Er döste weiter in seiner Zelle und wurde plötzlich wach, als er eine laute Erschütterung wahrnahm. Das Luftschiff bewegte sich und wurde anscheinend von irgendetwas getroffen. Danach hörte er den Schwarzmagier laut fluchen, worauf ein unbekannter und grässlicher Schrei von draußen ertönte. Dieses Schreien entfernte sich und Henk hörte Geschosse und Schreie von Männern. Irgendwann erfolgte ein großer Knall und dann war wieder Ruhe. Das Luftschiff setzte wieder in Bewegung und Henk hörte mit seinem geschulten Ohr sofort, dass etwas am Schiff beschädigt sein musste und das Tempo eingeschränkt war. Henk döste zwischendurch immer wieder weg und ein Mystiker brachte ihm wortlos etwas Wasser an das Gitter der Zelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Weg zum Hafen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freywall war inzwischen fast von den Zombies geräumt. Unterwegs konnten die Helden Schüsse aus Feuerkanonen wahrnehmen. Als Kenji Hella auf ihre Künste ansprach, glaubte diese, er wollte sie ermutigen, einen großen Dämon zur Unterstützung zu rufen. Als sie Kenji entsetzt konfrontierte, eskalierte die Situation und hielt die Helden auf. Adarian griff ein und ohrfeigte den Erzquestor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hatte eigentlich nur nach anderen Möglichkeiten als der Unterstüzung durch die Götter gefragt; womit er sich auf das Zwiegespräch bezog, dass er zuvor mit Hella geführt hatte. Doch Adarian, der diesem Gespräch nicht beigewohnt hatte, vermutete in Kombination mit den Aussagen des Questors über seine Glaubenskrise, dass dieser nun wahrhaft erwägte, die Seiten zu wechseln und Hella das Rufen eines Dämons nahezulegen. Kenjis Augen blinzelten vor Wut, als er bemerkte, wie wenig Vertrauen sein Freund für ihn übrig hatte, aber er schwieg über seine Sicht der Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Am Hafen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Hafen bemerkten sie, dass sie zu spät waren und das Schiff des Schwarzmagiers schon abgelegt hatte. Jedoch bemerkten die Helden eine Gruppe von [[Konfessionskulte#Mystiker|Mystikern]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] , die gerade eifrig miteinander diskutierten. Nachdem sie Adarian gefragt hatten, warum er nicht bei seiner Einheit wäre, erzählten sie, dass plötzlich ein Schiff den Hafen trotz der Ablegesperre verlassen hätte und auch nach mehrmaligen Aufforderungen nicht angehalten hatte. Da die Hafenwache wegen den Zombies lahmgelegt war, verfolgte das Schiff vorerst niemand, aber die Geschosse der Wachtürme waren inzwischen wiederbesetzt und trafen das Segel des Schiffes. So schränkten sie seine Geschwindigkeit stark ein und den Stadtwachen gelang es tatsächlich noch ein Hafenwachtschiff zu mobilisieren, welches das fremde Schiff abfangen wollte. Doch auf einmal erhob sich ein geflügelter Dämon vom dem fremden Schiff und griff die Hafenwache an. Er zerstörte ihr Patrouillenschiff und da alle anderen Schiffe zurzeit wegen der Untotenplage im Einsatz waren, gelang es ihm nach Westen in Richtung Giftwald zu fliehen. Die Mystiker, die das Ganze mit angesehen hatten, waren gerade dabei gewesen den Hafen von Zombies zu säubern, als sie die Schüsse der Türme hörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella vermutete, dass der Beschwörer das Kind nicht in die [[Schattenburg]], sondern zu den Überresten Maldorors bringen wird und deshalb in Richtung Öde führe. Sie erklärte, dass er ein zeitaufwendiges Ritual planen musste, um Maldoror wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavias Vision '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch mit den Mystikern hatte Octavia plötzlich den unwiderstehlichen Drang, die Drachenträne zu betrachten. Sie holte sie geistesabwesend aus ihrer Tasche und hielt sie in ihrer Hand. Kenji bemerkte dies leicht verwirrt. Plötzlich brach Octavia zusammen und war für einige Sekunden bewusstlos. Auch Adarian und Kenji spürten zeitgleich einen stechenden Schmerz in der Hand, in welche sie sich schnitten, um im Norden ihr Blut für die Drachenträne zu geben. Octavia erlebte eine [[Octavias Visionen und Träume|Vision]] von Uselias, welcher ihr sagte, dass das, was für die Ewigkeit verbunden wurde, nicht getrennt werden dürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia aufwachte, fühlten sich alle sehr schwach und von aller Hoffnung verlassen. Außerdem schmerzte jedem die Hand an der alten Narbe aus dem Norden. Noch etwas Beunruhigendes stellten die Helden fest: die Risse in der Drachenträne schienen nach der Vision größer geworden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Begrüßung '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erwachte wieder einmal, als er Besuch von dem Beschwörer bekam. Henk war zu verwirrt, um mit ihm zu reden und hatte auch das Gefühl, als ob alles etwas zeitverzögert ablief und der Raum sich psychodelisch wie auf Drogen verbog. Der Beschwörer musterte ihn mit einem zufriedenen Lächeln mustern und sagte dann:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''So, so… du bist also Henk''. (mustert ihn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich freue mich dich an Bord begrüßen zu dürfen!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zwar war deine Anwesenheit nicht geplant, aber dein Sohn scheint zwingend darauf zu bestehen. Und sein Wunsch, ist mein Befehl!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sah bei den Worten zum Nachbarraum herüber und deutet eine Verneigung an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nachdem du dich dem großen Maldoror fast schon freiwillig unterworfen hast, gehe ich davon aus, dass wir uns blendend verstehen werden.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich habe schon viel über deine Verschlagenheit und dein Talent zur Lüge gehört und kann mir vorstellen, wie unerträglich dir die Gegenwart deiner aufgeblasenen und selbstgerechten Gefährten und all dieser heuchlerischen Mystiker gewesen sein muss.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun musst du niemals wieder dein wahres Wesen vor Moralaposteln verstecken, sondern du bist endlich frei du selbst zu sein!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich denke, dass Maldoror dein Talent damals bereits erkannt hatte und dich deshalb in der Vergangenheit als sein Gefäß erwählte.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und nun wählt er dich als seinen Vater aus!!!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich hoffe, du bist dir bewusst, was für eine große Ehre dies bedeutet!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Du solltest auch damit aufhören, mich und meine Brüder für Monster oder Schlimmeres zu halten. Wir sind genau wie du, Henk!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir wurden von den anderen Menschen betrogen, ausgenutzt und verraten und nun ist es an der Zeit, dass wir ihnen alles zurückzahlen, was sie uns angetan haben!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erhob zornig seine Faust und spuckte verächtlich auf den Boden. Die Spucke schien sich leicht wie Säure zu verhalten und fraß ein kleines Loch in den Holzboden. Es entstand dabei ein leichter Rauch, der nach Schwefel roch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann beugte er sich mitleidig berührt zu Henk herunter und kam ganz nah an das Zellengitter heran.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Doch vorher solltest du dich ausruhen und dich an deine neue Situation gewöhnen. Dein Sohn wird bald deinen Schutz benötigen und dann wirst du all deine Kräfte brauchen.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er ging. Henk war nach seinem Monolog immer noch sehr verwirrt, fühlte sich aber auf merkwürdige Weise von dem Schwarzmagier umsorgt und hat das Gefühl ihm trauen zu können. Dann überkam Henk wieder die Benommenheit und er fiel in einen traumlosen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Auf dem Schiff '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es am Hafen darum ging, dem Schiff des Schwarzen Ritualisten zu folgen, erklärte Jaran, dass er ein guter Kapitän sei und das Schiff fahren werde, immerhin stamme er gebürtig aus Freywall, der „''Stadt der Schiffe''“. Jaran bestand darauf sofort Henk zu folgen, da sie das Schiff des Schwarzen Ritualisten noch einholen könnten, wenn sie sich beeilten. Deshalb brachten die Helden ihn direkt zur K’eygha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie am Schiff ankamen, bemerkten die Helden, dass ein Falke auf dem Steuerrad saß. Als sie an Deck gingen, flog er fort. Adarian meinte, er hätte die gleiche Farbe wie der Falke aus Trutz gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaran, Foxi und Hella machten das Schiff schnell startklar und Jaran steuerte direkt hinter dem Schwarzen Ritualisten her. Vom Kobold fehlte jede Spur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella bestätigte, dass sie Maldoror in Richtung der Öde erspürte und sie noch nicht weit gekommen waren. Jaran nahm jetzt direkt Kurs auf den Giftwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Fahrt kam es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen Adarian und Kenji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungehalten wegen des aus seiner Sicht weinerlichen Mystiker (der immer noch mit seinem Glauben haderte), entflammte erneut der unterschwellige Streit zwischen den Beiden. Als Adarian Kenji aufforderte, er ''solle doch einfach Octavia küssen'', sah dieser endgültig rot (da er seine Gefühle ihr gegenüber immer noch nicht offenbart hatte und das erneute Missverstehen des Kriegers ihn schwer enttäuschte) und versuchte, Adarian ins Gesicht zu langen. Ein Handgemenge entstand, in dem Adarian aufgrund seiner überlegenen Kraft und Statur die Angriffe abzuwehren vermochte und Kenji schließlich schlicht packte und hoch hob. Doch statt sich zu beruhigen, nutzte dieser die Gelegenheit und rammte sein Knie mit voller Wucht in das Gesicht des unvorbereiteten Kriegers. Dieser stolperte mit schmerzverzerrtem Gesicht zurück und ließ aus Schreck beinahe den Mystiker über die Reling segeln. Danach ebbte die Situation ab. Octavia schien von Adarians Spruch keine Notiz genommen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Stunden hatten sie den Wald hinter sich gelassen und mit dem Fernglas konnte Adarian dann das beschriebene Schiff erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Wandlung '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fühlte sich langsam besser und seine Gedanken klärten sich. Er spürte jedoch, wie Maldoror in ihm die Kontrolle übernommen hatte und er fühlte sich wie damals in Pirlath: sehr gut, mächtig und befreit. Außerdem spürte er ein enormes Verlangen danach, sich um das Wohl seines Sohnes zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mystiker kam zurück und meinte: „''Wie es aussieht, sind die Gitter nicht mehr nötig.''“. Er lächelte Henk selbstbestätigend zu und öffnete die Tür. „''Folgt mir, euer Sohn erwartet euch!''“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wurde in den Nachbarraum geführt, wo der Beschwörer ihn freundlich begrüßte und sich als Werham vorstellte. Er sagte ihm, dass er froh sei, dass Henk nun vollständig bei Kräften ist. Henk empfand Werham inzwischen als sympathischen Zeitgenossen und er störte sich auch nicht daran, dass am Fenster hin und wieder etwas vorbeiflog, was wie ein geflügelter Dämon aussah. Henk fühlte sich sehr wohl bei seinen neuen Freunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werham zeigte Henk einen Altar unter Deck, über welchem Maldoror schwebte und Henk mit hypnotischen, roten Augen anstarrte. Darunter lag ein Knochenkreis. Werham bat Henk auf einem Stuhl gegenüber des Schreines Platz zu nehmen, da sein Sohn ein Anliegen hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die gemeinsame Drachentränen-Vision '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verfolgen das Schiff bis zur Öde und konnten es schon fast ohne Fernglas sehen, als plötzlich alle einen stechenden Schmerz im ganzen Körper spürten und Octavia erneut zusammenbrach. Sie sehen, dass Octavia von einem weißen magischen Schimmer umgeben war, der vermutlich von der Drachenträne ausging. Adarian und Kenji hatten das dringende Gefühl, dass sie dieses magische Feld betreten müssen, und wurden von ihm magisch angezogen. Als beide das Feld betreten hatten, wurden sie bewusstlos und hatten Teil an einer von Octavias Visionen. Jeder konnte in der Vision deutlich die Präsenz der Freunde spüren und auch Henk schien noch ganz schwach vorhanden zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hatte zeitgleich für einen kurzen Bruchteil das Gefühl, als ob seine Freunde anwesend wären und der Zauber von Maldoror wurde für eine Sekunde geschwächt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Helden wurde auch schnell bewusst, dass sie sich in einem Teil von Octavias Geist befanden, und hin und wieder schien es so, als ob kurz Erinnerungsfetzen oder Gedanken von ihr wahrzunehmen waren, z.B. an die Bibliothek ihres Vaters, welche Kenji erkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vision schwebten alle in einem Alles verschleiernden Nebel und plötzlich sahen sie ganz schwach und entfernt Uselias, der sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es bleibt nicht mehr viel Zeit, bis meine Seele zersplittert!“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden sahen, wie Uselias in der Vision von einer abyssischen, formlosen Gestalt bedrängt wurde, die wahrscheinlich die astrale Gestalt des Maldorors war. Dann ging alles im Nebel unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vision endet jedoch nicht, sondern alle hatten plötzlich das Gefühl, bei Henk zu sein. Sie öffneten die Augen und sahen vor sich Maldoror, der in der Gestalt von Henks Sohn über einem Altar mit Knochenkreis schwebte. Allen wurde schließlich bewusst, dass sie durch die Augen von Henk sehen konnten, und dass Uselias ihnen diesen Einblick mit der letzten Kraft der Drachenträne gewährt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Gespräch mit seinem „Sohn“ '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sich vor Maldoror gesetzt hatte, wurden Werham und alle anderen außer Henk von Maldoror aus dem Raum geschickt und dann begann er zu sprechen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Vater, höre die Worte des mächtigen Maldoror, dem Zersetzter ganzer Zeitalter und dem Verderber der Wahrheit!!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dein Blut ist mein Blut!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Durch dein Fleisch habe ich mich verändert! Dein Same bestimmt nun über das Wesen eines Fürsten der Alten!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maldorors Augen glühten hell auf und er schwebte etwas zu Henk herunter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Höre, Vater!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich erforsche mein Erbe und entdeckte in diesem Körper ein Verlangen, welches sich dem Verständnis des großen Maldoror entzieht.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieses Verlangen ist mir aus den alten Tagen unbekannt und erst ihr jungen Menschen brachtet es mit auf diese Welt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch durch dich habe ich, der große Maldoror, dieses Verlangen nun kennengelernt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es faszinierte mich bereits, als der zukünftige Sohn noch in seinem Vater wohnte und nun finde ich es in diesem neuen Leib erneut als dein Erbe vor.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieses Verlangen ist sehr stark und verzehrend und ich will mehr darüber erfahren!!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die jungen Sterblichen nennen es „Freiheit“ und es scheint einen großen Teil ihres Handelns und Denkens zu beherrschen!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Jedoch verwirrt es mich, denn [[Abyssia]] kennt keine Freiheit, sondern nur Zerstörung!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Darum sage mir, Vater: Was bedeutet Freiheit? Erkläre mir, warum du und so viele andere Sterbliche von diesem Drang erfüllt sind!''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk erhielt nun die Möglichkeit, ohne Beeinflussung Maldorors ausgiebig zu antworten und seinem Sohn seine Neugier zu befriedigen.  Nur der Name „[[Lorkan]]“ blieb ihm im Halse stecken und kam nicht über seine Lippen. So versuchte Henk nun Maldoror zu erklären, was Freiheit für ihn bedeutet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nun, Freiheit bedeutet, zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten wählen zu können und nicht um Erlaubnis fragen zu müssen.''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Freiheit bedeutet, keinem Zwang unterworfen zu sein in jeder Entscheidung. Du tust, was du willst, das ist Freiheit. Und nicht das, was du musst. Wenn irgendwer dir sagt, dass du das tun musst. Ich habe Freiheit immer so verstanden, dass es für mich das wichtigste ist, dass ich nicht vom Willen eines anderen abhängig bin. Dass ich nicht wählen muss, was ein anderer will, sondern dass ich wählen kann, was ich will. Und dass ich somit die Verantwortung für mein eigenes Leben habe.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich habe erst verstanden, was Freiheit mir bedeutet, als ich in der Sklaverei der Thyrner war. Sie haben bestimmt, wann ich aufstehe, wann ich arbeite, wann ich spreche, wann ich esse, wann ich trinke, wann ich bestraft werde, wann ich gehen darf, wann ich liege, und sie wollten um jeden Preis verhindern, dass ich denke. Weil wenn ich denke, denn komme ich darauf, was ich will, und nicht was mein Herr will. Sie haben uns ausgepeitscht, wenn wir nicht getan haben, was sie wollten. Und als ich sie alle tötete, war ich frei und konnte wieder das tun, was ich wollte. Es gibt in dieser Welt so viele Regeln und noch schlimmer Dogmen, die aufgestellt werden, um die Leute daran zu hindern, dass zu tun, was sie wirklich wollen. Ich kann mich dem nicht unterwerfen, weil ich nur das tun will, was ICH will, und nicht das, was jemand anderes will.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Deswegen kämpfen auch die Barthaver. Sie wollen nicht das tun, was Thyrna will. Sie wollen das tun, was SIE wollen. Was sie selbst wollen. Sie wollen selber wählen, ob sie untergehen oder ob sie kämpfen. Für wen sie kämpfen – für das Gute, für das Böse. Jeder tut das, was er glaubt zu wollen oder wirklich will. Und deswegen habe ich dich gefragt, was dein Wille ist, dein Wunsch. Nur wenn du das verstehst, was es bedeutet, etwas zu wollen, kannst du verstehen, was Freiheit bedeutet. Wenn du allerdings nur handelst, weil du denkst, du musst es tun, es wäre deine Bestimmung, dann bist du nicht frei.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Maldoror antwortete:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Danke Vater, ich verstehe - denke ich, wir sind uns sehr ähnlich. Ich tue auch nur, was ich will. Ich lasse es mir von niemandem verbieten und vorschreiben. Ich werde über deine Worte noch nachdenken. Danke.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werham deutete Henk gegenüber an, sich aus Respekt vor Maldoror kurz zu verbeugen, bevor er sich von ihm abwandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vision endet '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Helden wurde in dieser Vision ganz deutlich, dass Lorkan Henk zurückholen und ihm die Kraft geben könnte, sich von Maldorors Einfluss zu befreien. Dann brach die Vision plötzlich ab und die Helden kamen durch lautes Geschrei und Kampfgeräusche wieder zu sich. Octavia bemerkte, dass sie die Drachenträne mit einer Hand fest umklammert hielt. Als sie genauer hinsah, konnte sie sehen, dass diese nun einen noch tieferen Spalt hatte, der drohte, die Drachenträne zu zerstören. Es schauderte die Helden durchs Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie sich umsahen, bemerkten die Helden, dass die Foxi, Jaran und Hella bereits mit einem geflügelten Dämon kämpften. Foxi hatte ihn anscheinend mit einem Enterhaken vom Himmel geholt und Jaran war dabei, ihn mit dem Säbel zu bearbeiten. Währenddessen gab Hella Hakon Kampfanweisungen. Kenji stürmte beherzt herbei und sein Schlag war es letztlich, der den Dämon zu Fall brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel ringsum hatte sich verdunkelt und Blitze zuckten, Donner grollte. Eine große schwarze Wolke befand sich im Zentrum des Unwetters und verbarg das Schiff des Schwarzen Ritualisten vor den Augen der Helden. Hella konnte Henks Nähe deutlich spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der schwarzen Wolke '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie weiterfuhren, empfanden alle immer mehr niederschmetternde Hoffnungslosigkeit, je mehr sie sich der schwarzen Wolke näherten. Es wurde immer dunkler und Octavia konnte astral sehen, dass ein Zauber auf der Wolke lag. Hella bestätigte dies, konnte jedoch auch nicht sagen, was es bewirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da keine andere Möglichkeit bestand Henk und das Kind zu erreichen, mussten sich die Helden trotzdem der Schwärze nähern. Zuerst schien die dunkle Wolke auch keine Auswirkungen zu haben, aber gerade, als alle die Reling des anderen Schiffes durch den Nebel erkennen konnten, wurden sie von unüberwindbarer Müdigkeit überfallen und die Helden schliefen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wurde von Werham gebeten, ihn und die Mystiker aufs Deck zu begleiten. Er sagte, dass „die großen Helden“ nun eingetroffen seien und bereits auf sie warteten. Oben fand Henk die K‘eygha vor, die von den Mystikern geentert und an dem eigenen Schiff angedockt wurde. Werham meinte entspannt, dass sie nun eine Weile schliefen und die Mystiker sie alle Fesseln sollten. Er sagte Henk noch, dass er Hella nicht fesseln müsse, da sie sich bestimmt anschließen würde. Hella wäre außerdem eine alte Bekannte und er freute sich schon, sie wieder zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle gefesselt waren, kam Hella als erste zu sich und war sehr froh, Henk zu sehen. Sie begrüßte ihn herzlich und auch Werham sehr freundlich und freute sich, endlich angekommen zu sein. Sie stellte sich hinter Henk, welcher sie auch herzlich auf seiner Seite willkommen hieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die finale Konfrontation ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wurden wieder wach und waren gefesselt und geknebelt. Sie lagen auf dem Deck von Werhams Schiff und merkten, dass Jaran und Foxi ebenfalls bei ihnen lagen. Nur Octavia fiel auf, dass ganz kurz ein Falke über den Himmel flog, obwohl dies bei dem Sturm und den Blitzen eigentlich unwahrscheinlich wirkte. Henk, Hella und Werham standen ebenfalls oben mit zwei Mystiker zusammen und berieten sich anscheinend. Die gefesselten Helden können ein Gespräch mithören. Werham sagt mit eindringlicher Stimme zu Henk:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Henk! Denkt doch nur daran, was deine selbstgerechten Freunde dir angetan haben! Jahrelang folgst du ihnen zu Kämpfen für das Licht, die Schutzgötter und was sie sonst noch vorschoben, um sich im Weltgeschehen wichtig zu machen. Ihr geheimes Ziel war es jedoch immer nur beeindruckende Ämter, Titel und großes Ansehen aufzuhäufen! &lt;br /&gt;
Erzquestor!''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Gesandte des Drachens!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Held von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und wo bist du geblieben, mein Freund?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich sage es dir: Du warst lediglich ein Sklave, der ihrer Geltungssucht dienen musste.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch das ist nun vorbei!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun hast du die Gelegenheit, ihnen alles heimzuzahlen, was sie dir angetan haben!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei diesen Worten war Henk wie gebannt und durch Maldorors Einfluss stieg ein starker Hass auf seine Freunde in ihm auf. Er spürt plötzlich den Drang, sie qualvoll und langsam zu töten. Werham bemerkte schließlich, dass die Helden wach waren, und bat Henk zu ihnen herüber. Er riet Henk, dass er sie sich doch einzeln vornehmen und sich dabei ruhig Zeit lassen sollte, damit sie nicht zu schnell stürben. Er würde mit Freude dabei zusehen. Werham gab Henk noch einen Tipp, um das Erlebnis richtig auskosten zu können. Henk sollte erst die Psyche seiner Freunde zerstören, bevor er sich auf ihre Körper konzentrierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[... hier fehlt noch eine genauere Beschreibung der Folter ...]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hatte er Octavia bereits die erste Zahl ihrer neuen Sklavennummer über ihr linkes Schlüsselbein geschnitten und Adarian den kleinen Finger der linken Hand wegen seines Verrats abgeschnitten. Kenji hatte er damit gefoltert zuzusehen, wie Henk mit Octavia verfuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella wies darauf hinzuweisen, dass sie die Opfer lieber für das Ritual von Maldorors Verpflanzung aufbewahren sollten, jedoch schüttelte Werham den Kopf und meinte, dass diese nicht benötigt würden. So wollte seine Henk seine Arbeit gerade fortsetzen und beenden, als Hella schrie:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich kann das nicht zulassen! Wenn ich zulasse, dass du deine Freunde umbringst, würdest du mir das niemals verzeihen können. Und ich mir auch nicht!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hella stürzte sich auf Henk und umklammerte ihn. Sie versuchte, ähnlich wie bei Foxis Heilung, Maldorors Einfluss aus Henk herauszusaugen. Jedoch wurde sie von Maldorors Macht zurückstoßen, so dass sie von Henks Körper weggeschleudert wurde, gegen die Kajüte knallt und bewusstlos liegen blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Werham gerade wieder Henk aufstachelte und meinte, dass seine Schwester ihn verraten wollte und er sie ebenfalls töten sollte, griff Hakon, um Hella zu helfen, Werham an. Doch dieser bannte Hellas Dämon mit Leichtigkeit durch eine Geste mit seinem Finger. Als Henk hörte, das er Hella töten müsste, widerstrebte ihm das so sehr, dass er den Einfluss Maldorors abschüttelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich war wieder der Falke am Himmel und alle konnten überraschender Weise einen lauten Schrei von ihm hören. Mit diesem Schrei lösten sich plötzlich die Fesseln und Knebel von allen und fielen ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hatte Henk plötzlich das Gefühl wieder in Trutz zu sein. Er steht auf dem überfüllten Marktplatz am Tag des Lorkan Festes und blickt zum Himmel empor. Dort sieht er den selben Falken, der gerade hier in der Öde geschrien hatte. Er erlebte erneut, wie der Falke ihm den Schlüssel des Lorkan um den Hals hängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian hatte sich bei seinen Befreiungsversuchen selber die Arme ausgekugelt und litt unter großen Schmerzen. Kenji sprach Henk sofort an und erinnerte ihn an die Freiheit und das er dagegen ankämpfen müsse und rannte dann unter Deck, um das Kind zu suchen. Seine Worte halfen Henk ein wenig, sich von Maldoror zu distanzieren, jedoch war der Einfluss noch sehr stark und es übermannte ihn immer wieder. Als Octavia ihm „Lorkan“ zurief, schüttelte Henk den letzten Rest der Beherrschung ab und sah sich um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi tötete die beiden Mystiker durch gezielte Messertreffer in deren Köpfe. Jaran kämpfte mit Werham und blockierte Foxi die Wurfbahn. Werham hetzte Hakon auf Jaran und gewann so wieder Handlungsfreiheit. Adarian hatte sich ohne Einsatz seiner Arme aufgerappelt und kam Jaran zur Hilfe. Kenji unter Deck versuchte vergebens, eine magisch verschlossene Tür zu öffnen. Henk verfehlte Werham zweimal mit einem Dolch und sprang ihm letztendlich an die Gurgel. Nach kurzem Gerangel saß Henk auf Werham und brach diesem das Genick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Foxi Adarians Arme wieder eingerenkt hatte, zertrat er den Schädel von Werham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Maldorors Ende '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schlug bereits seit längerem auf die Tür ein, hinter der sich das Kind und in ihm Maldoror befand. Doch die Tür ließ sich nicht öffnen und gab nicht nach. Als die Mystiker und Werham tot waren, stürmten Henk und Octavia nach unten, dicht gefolgt von Adarian. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia untersuchte die Tür und stellte fest, dass Maldoror einen Zauber auf den Raum mit dem Altar gelegt und die Tür mit einem dämonischen Schutz belegt hatte, so dass sie sich weder durch Schlösserknacken oder Eintreten öffnen ließ.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von innen hören alle die Stimme des Maldorors, die erneuet versucht, Henk in seinen Bann zu ziehen. Er sprach:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Vater, lass dich nicht wieder von diesen Blendern verwirren! Sie haben Hella mit einem Zauber belegt und wollen verhindern, dass wir als Familie zusammen sein können.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Deine wahre Bestimmung liegt nicht in der Knechtschaft! Löse dich von den Fesseln der Drachenträne und du kannst dein Schicksal ab heute in die eigene Hand nehmen.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch Henk blieb standhaft und erinnerte sich an seine Eingebung. Er erkannte, dass die einzige Möglichkeit, die Tür zu öffnen, in dem „''Schlüssel des Lorkan''“ bestand. Er holte ihn hervor und konnte damit tatsächlich die Tür öffnen. Der Schlüssel jedoch löste sich nach dem Gebrauch in Luft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Raum schwebte Maldoror über dem Altar und Hella bemerkte, dass seine Macht bereits nachließ, da Werham nun tot war und ihn nicht durch seine Verbindung stärken konnte. Maldoror nahm noch einmal alle Macht zusammen und blähte sich mit Schwärze auf, wie er es kurz vor der Implosion in Freywall getan hatte. Daraufhin wurde die Drachenträne ebenfalls aktiv und baute einen Schutz auf. Hella und Octavia bemerkten, dass der Hauptfocus von der Beschwörung des Maldoror ein seltsamer Stein war, der im Knochenkreis eingebaut wurde. Kenji zerschlug den Stein mit dem Säbel, den er von Henk bekommen hatte. Er durchtrennte mit einem Schlag den Stein und augenblicklich verschwand Maldoror mit einer großen Erschütterung aus dem Kind. Bei genauerer Betrachtung des Steines erkannten die Helden, dass es anscheinend ein Stück altes, trockenes Fleisch, um ein Stück versteinertes Fleisch von Maldorors altem Körper handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drachenträne hatte sich noch nicht wieder geschlossen, schienen aber zu „verheilen“. Es sah jedoch es so aus, als ob eine Narbe bleiben könnte, da der Stein sich sehr ähnlich wie lebendiges Fleisch verhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehrten auf ihr Schiff zurück und nahmen das Werhams Schiff ins Schlepptau. Jaran übernahm das Steuer und Foxi kümmerte sich um das Segel. So konnten sich die anderen schlafen legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Traum '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück auf der K‘eygha war Henk todmüde von den Nachwirkungen des Zaubers und kann sich kaum auf den Beinen halten. Müde schlief er dort ein, wo er sich als erstes hinsetzte. Henk hatte in dieser Nacht einen bedeutsamen Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sah Twill, der in seiner menschlichen Gestalt pfeifenrauchend und im Schneidersitz auf einem alten und verdreckten Kneipentisch saß. Twill lockte Henk mit seinem Zeigefinger zu sich herüber und grinste ihn dabei breit an. Er sprach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hey Henk, in unserer Taverne reden bereits alle über dich! Herzlichen Glückwunsch, Junge! Du hast es mal wieder geschafft!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk bemerkte nun, dass er sich in einer merkwürdigen - vielleicht göttlichen – Schenke befand und mehrere Gäste an unterschiedlichen Tischen saßen, welche große Ähnlichkeit zu den Beschreibungen über einige Götter Barthavions besitzen. Z.B. trank gerade ein großer, starker Krieger einen riesigen Krug Bier und sah genauso aus, wie all die Tystoniusstatuen in den Schreinen und Tempeln Barthavions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Twill stand vom Tisch auf und verwandelt sich plötzlich in einen großen, roten Fuchs. Er strich Henk um die Beine und sagte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Du solltest dich bei jemanden bedanken! Er schenk seine Gunst nicht jedem, weißt du?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Twill-Fuchs rannte dann aus dem Gasthaus heraus und gab Henk ein Zeichen zu folgen. Er brachte Henk in den Biergarten des Gasthauses, wo einen weiteren Gast ganz allein unter freiem Himmel saß und sein Bier trank. Der Twill-Fuchs verneigte sich kurz von dem Gast, grinste und zwinkerte Henk noch einmal zu. Dann löste sich in Luft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gast am Tisch trug Handschellen, die jedoch in der Mitte gesprengt waren. Ansonsten sah er genauso aus, wie Henk sich Lorkan immer schon vorgestellt hatte. Er hob eine Hand und bot Henk einen Platz neben sich an. Dann sagte er:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Hier, ich geb‘ dir einen aus!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er stellte ihm plötzlich ein Bier auf den Tisch und wartete darauf, dass Henk trank. Dann meinte Lorkan:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich wusste, dass ich mich bei dir richtig entschieden habe!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er grinste Henk breit an und nickte ihm anerkennend zu. Henk war ganz sprachlos und bedankte sich nur bei dem Gott. Lorkan zeigte sich sehr freundlich gegenüber Henk und zum Abschied gab er ihm noch einen Rat mit auf den Weg:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Henk, die Drachenträne und der Zusammenhalt mit deinen Freunden werden über die Freiheit Alorans entscheiden. Versagt ihr, wird Alles in die Knechtschaft der Dämonen geraten! Sei dir dessen immer bewusst!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und vergiss dabei nie:'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wahre Freiheit kann weder durch äußere Umstände erreicht oder genommen werden, sondern ist ein inneres Gefühl, welches von nichts auf der Welt unterworfen werden kann!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser letzte Satz „''Wahre Freiheit kann weder durch äußere Umstände erreicht oder genommen werden, sondern ist ein inneres Gefühl, welches von nichts auf der Welt unterworfen werden kann!''“ wiederholte sich noch einige Male und klang schließlich aus, womit der Traum auch endete. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Montakors Zukunft ===&lt;br /&gt;
'''21./22. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella bespricht mit den Helden die Problematik um Montakor und die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] suchen nach dem Jungen. Hella verschwindet und Gespräche mit den Briccones werden geführt. Schließlich findet Hella einen Weg Montakor zu helfen und braucht dazu die Hilfe von Kenji.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Auf dem Schiff '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaran fuhr die ganze Zeit durch, während die Helden schliefen. Diese erwachten erst, als Freywall schon in Sichtweite war und sie noch etwa eine Stunde bis zu ihrer Ankunft hatten. Die Helden bemerkten, dass Hella bereits viel früher wach war und über eine Planke, welche Jaran an das abgeschleppte Schiff angebracht hat, zurück zu Maldorors Altar gegangen war. Jaran berichtete den anderen, dass Hella bereits einige interessante Dinge gefunden hatte und alle zu ihr auf das Schiff des Schwarzen Ritualisten kommen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Werhams Kabine, vor einem großen Schreibtisch, fanden sie Hella, welche Montakor immer auf dem Arm hatte und den Jungen nicht eine Sekunde aus den Augen ließ. Außer Henk würde sie das Kind vermutlich momentan niemanden mehr anvertrauen, da sie bereits befürchtete, dass ihn jemand als gefährlich betrachten könnte und sie es nicht zulassen wollte, dass ihm etwas geschehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem anderen Schiff hatte sie bereits Werhams Hab und Gut untersucht und Sporen gefunden, mit welchen die Untotenseuche ausgelöst worden war. Dabei befand sich ein Pergament, wo die Ausführung des Zaubers als äußerst detaillierte Anleitung verzeichnet war. Hella erklärte, dass die „[[Amortuus-Pest]]“ nicht Werhams dämonologisches Werk sein könne, sondern dass hier ein sehr mächtiger Nekromant am Werk gewesen sein müsse. Sie ging davon aus, dass man mit diesen Sporen ein Gegenmittel gegen die Seuche herstellen könne und die Helden sich nach ihrer Ankunft schnell darum kümmern müssten. Adarian war sofort klar, dass für so etwas offiziell die [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zuständig seien und diese Spezialisten für so einen Fall haben oder kennen würden und sich schneller als alle anderen um dieses Problem kümmern könnten, um die Stadt zu retten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella wies außerdem darauf hin, dass einige Briefkorrespondenzen auf Werhams Arbeitstisch liegen, sie diese jedoch noch nicht durchgesehen hätte. Unter den Briefen befand sich vor allen ein Brief von Sabaoth und er gab damit einen Einblick in die Pläne der Schwarzmagier. Sabaoth schrieb, dass die Vorbereitungen auf den großen Angriff in vollen Gängen laufen und es bereits in wenigen Monaten soweit sein könnte, dass Barthavion der Bruderschaft gehörte. Sabaoth arbeitete zurzeit an einer Geheimwaffe, welche den Barsavern keine Chance lassen würde. Jedoch sollten alle Meister sich noch gedulden und jetzt wäre es am wichtigsten für Ablenkung zu sorgen, damit niemand erführe, an was Sabaoth arbeitete Er schrieb auch, dass er sich für seine Vorbereitungen nach L'yreh zurückgezogen habe. Doch von diesem Ort hatte von den Helden noch niemand gehört. Octavia und Kenji fertigten Abschriften des Briefes an und schickten sie an Elatus und an Archorbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Montakor Problematik '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie die Stadt erreichten, bat Hella die Helden darum, den Inquisitoren zu sagen, dass Montakor getötet wurde, um Maldoror zu verbannen. Sie befürchtete nämlich, dass die Inquisitoren das Kind einsperren oder umbringen könnten, falls sie davon erführen, dass es überlebt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella machte allen sehr deutlich, dass sie nie zulassen würde, dass jemand dem Kind etwas antäte. Deshalb bat sie alle um Unterstützung. Sie erwartete, dass alle Henks Sohn schützen werden. Außerdem wies sie darauf hin, dass es noch lange nicht bewiesen ist, dass Montakor sich noch als Fokus eignet und wenn doch, könne man Mittel und Wege finden, um ihn davon zu befreien. Ein unschuldiges Kind aus Sicherheitsmaßnahme zu töten, sei jedoch viel zu übereilt. Deshalb würde sie sich vorerst auf dem Schiff verstecken und will von niemanden in der Stadt gesehen werden. In den nächsten Stunden wollte sie Montakor noch einmal genau untersuchen, um festzustellen, ob er immer noch als Fokus für Maldoror dienen könne. So lange bat sie jedoch alle vorerst abzuwarten und sich um die Rettung der Stadt zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella bat Henk noch um ein Gespräch unter vier Augen. Sie sagte ihm sehr nachdrücklich, dass sie Montakor mit ihrem Leben beschützen werde und jedem, der ihm auch nur ein Haar krümmte, töten würde. Sie habe Henk damals durch die willkürlichen Entscheidungen der Götterdiener verloren, als er ein ebenso unschuldiges Kind wie Montakor war. Dass sich dies mit ihrem Neffen wiederholt, würde sie niemals zulassen! Auch bei Henks Freunden mache sie keine Ausnahme. Selbst die Tatsache, dass Henk anscheinend gegen den Willen der Götter überlebt hatte und nun zu einem wichtigen Helden in der Welt geworden war, zeigte für sie nur, dass man niemals den Botschaften der Götter blind vertrauen sollte, sondern dass alles einen höheren Sinn im Netz des Schicksals besitzt, als Sterbliche es erahnen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montakor wirkte inzwischen wie ein ganz normales Kind und immer, wenn Henk ihn ansah, lächelte dieser ihn zuckersüß an und streckte sogar freudig seine Hand nach ihm aus. Henks Vatergefühle wallten auf und er nahm den Kleinen auf den Arm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurück in der Stadt '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Freywall wurde die K’eygha von einem Patrouillenschiff der Stadtwachen in Empfang genommen. Hella hatte sich währenddessen mit Montakor unter Deck versteckt. Die Stadtwachen wiesen nochmal darauf hin, dass die K’eygha die Stadt entgegen der Vorschrift verlassen hatte und sie froh sein könnten, dass sie nicht ebenfalls beschossen wurden. Zum Glück meldeten die Inquisitoren noch rechtzeitig, dass sich Adrianus auf dem Schiff befand und gerade das andere Schiff mit dem Dämon verfolgte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie von den Helden alles erfahren hatten, versicherten sie ihre Unterstützung und sagten, dass sich die Situation in der Stadt inzwischen beruhigt habe, es jedoch noch viele Infizierte gebe, die zurzeit unter Quarantäne gestellt wurden. Der Hauptmann wies auch darauf hin, dass die Stadt immer noch gesperrt war und eigentlich niemand hinein oder hinaus dürfe. Er empfahl den Helden auch noch einmal, die Inquisitoren umgehend über alles zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella erklärte Henk, dass sie mit Montakor auf dem Schiff bleiben wird und er sie dort bald besuchen solle. Sie brauchte nun jedoch Ruhe, um sich um Montakor zu kümmern und zu prüfen, ob er noch eine Gefahr darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Sanktum der [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] bemerkten alle, dass in fast jeder Straße Inquisitoren gemeinsam mit Stadtwachen patrouillierten und an einigen Stellen bereits mit dem Wiederaufbau begonnen wurde. Jedoch flog immer noch ein Schiff der Inquisitoren über der Stadt, welches auf die Ausgangssperre hinwies und alle, die Anzeichen einer Infektion zeigten, aufforderte, sich sofort in dem Quarantänezentrum beim Tempel der Garlen einzufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaran Schlug vor, dass er mit Foxi zu den Füchsen vorgehen würden, während die Helden allein zu den Inquisitoren gehen sollten, um dort das Wissen über die Seuche zu verbreiten und die Stadt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bei den Inquisitoren ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inquisitoren im Sanktum schickte die Helden weiter zum Biatempel, wo Großmeister Lichtschlag hinter den magischen Absperrungen, die die Helden bereits beim letzten Mal gesehen hatten, mit einigen Biaadeptinnen und Arkanisten zusammenstand und sich beriet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden übergaben den Inquisitoren die Sporen und die Anweisungen über das Ritual. Ein Arkanist sah sich das Ganze an und äußerte die Hoffnung, mit diesem detaillierten Wissen über die Seuche ein Gegenmittel herstellen und damit die Seuche aufhalten zu können. Jedoch müsste das Mittel allen Überlebenden in der Stadt verabreicht werden, damit die Stadt wieder nach Außen geöffnet werden kann. Die Helden wurden noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Ein- und Ausreiseverbot auch für sie gilt und sie froh sein könnten, dass sie nicht abgeschossen worden waren, als sie den Schwarzmagier verfolgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großmeister Lichtschlag wollte von den Helden wissen, was mit dem Kind geschehen war, dass Maldoror als Gefäß benutzt hatte.  Sie erzählten ihm, dass das Kind auf dem Schiff sei und Lichtschlag wollte sofort mit ihnen zum Hafen aufbrechen, um Montakor zu töten. Doch Adarian verwickelte ihn noch in ein Gespräch, so dass Henk sich schnell zum Hafen aufmachen konnte, um Hella zu warnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hellas Verschwinden '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk das Schiff vor den Inquisitoren erreicht hatte, waren Hella und Montakor bereits verschwunden. Aus Vorsicht hatte sie sich mit ihren Fähigkeiten vom Hafen gestohlen und sich in der Stadt versteckt. Hella plante, jemanden in den Slums zu suchen, der schwarzmagische Reagenzien verkauft, um einen Zauber zu wirken, der Montakor für immer von Maldoror abschirmen würde. Von ihnen fehlte jede Spur. Henk hatte jedoch das Gefühl, als ob sie nicht weit entfernt war. Er machte sich dann wieder auf den Rückweg zum Garlentempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Inquisitoren mit den Helden beim Schiff ankamen, war natürlich kein Montakor zu finden und auch Hella war spurlos verschwunden. Sie glaubten den Helden aber, als diese versicherten, dass sie nicht wüssten, wohin das Kind verschwunden wäre, und ließen sie ziehen. Sie erklärten ihnen noch, dass die Inquisitoren nichts gegen sie unternehmen würden, da ihnen immer noch alle dankbar dafür sind, dass sie die Stadt gerettet haben, und im Falle einer Festnahme der Helden würde diese Tat die letzte Moral in der zerrütteten Stadt zerstören. Zurzeit würden in Freywall alle nun vorzeigbare Helden benötigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Helden bis jetzt keine Heilung erhalten hatten, wurde ihnen von Lichtschlag empfohlen sich noch einmal bei den Garlenquestorinnen zu melden und diese in Anspruch zu nehmen. Adarian wurde dies sogar ausdrücklich befohlen, damit er schnell wieder mit seiner Ausbildung fortfahren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarian und die Inquisitoren '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian sich erholt hatte, wurde von ihm erwartet, dass er sofort zum Dienst antrat, da er nun Zeit für seine Ausbildung investieren und bei seinem ersten Einsatz Erfahrung sammeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großmeister Lichtschlag bat ihn darum, mit dem Inquisitoren-Bruder Gunther von Wilms zusammen eine Patrouille in einer der Straßen zu übernehmen.  Gunther war ein Inquisitor, wie er im Buche steht, und strotzte vor Disziplin und asketischer Reinheit. Er behandelte Adarian mit Respekt und freute sich, mit einem echten Helden zusammenzuarbeiten. Dementsprechend hoch war auch sein Anspruch an Adarians Leistung und er beobachtete jeden Schritt von ihm genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beiden wurden in einer Straße im Handelsviertel eingeteilt und sollten dort patrouillieren und verbliebene Zombies eliminieren. Unterwegs hörten sie Geräusche aus einem eingestürzten Haus und Gunther bat Adarian nachzusehen, während er den Eingang sicherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Foxi-Manöver '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Adrian das Gebäude betreten hatte, konnte er die Geräusche im oberen Stockwerk ausmachen und musste einen dunklen Flur entlanggehen, um nachzusehen. Plötzlich merkte er, dass sich jemand direkt hinter ihm befand, und als er sich umdrehte, wurde er augenblicklich von jemanden umarmt und leidenschaftlich geküsst. Es war Foxi, welche ihm aufgelauert hatte und sich anscheinend einen Scherz mit ihm erlaubte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie flüsterte Adarian leise ins Ohr, dass sie jetzt gerne etwas mit ihm unternehmen möchte, da ihnen bestimmt nicht mehr viel gemeinsame Zeit bleiben würde. Er müssten sicher bald weiterreisen und sie würde in Freywall bleiben, um die Gilde mit aufzubauen. Sie grinste in provozierend an und gab zu bedenken, dass in der Stadt bestimmt einige Tavernen gäbe, die schon wieder geöffnet haben. Dort wäre es möglich, ein wenig der verbleibenden Zeit gemeinsam und „ungestört“ zu verbringen. Adarian spürte die Zweideutigkeit in Foxis Angebot und freute sich so sehr, dass er an seinen Dienst kaum noch dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi erwartete von ihm, sich eine Ausrede einfallen zu lassen, um sich von seinem Dienst entfernen zu können. Da er doch sowieso kein wirklicher Inquisitor sein wollte, wäre dies doch auch nicht so schlimm, säuselte sie ihm ins Ohr. Außerdem sollte er immer daran denken, dass die gemeinsame Zeit nur noch sehr kurz sein würde, gab sie zu bedenken, während sie sich an ihn schmiegte und an seinem Ohr knabberte. Foxi ließ nicht so schnell lockerlassen und Adarian sich nicht lange bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian nicht sofort eine überzeugende Idee fand, wie er sich aus seinen Pflichten herauswinden konnte, schlug Foxi schnell einen Plan vor. Sie würde sich als eine Verletzte ausgeben, die Adarian in dem Haus gefunden hatte. Dazu würde sie ihre Kapuze überziehen und stöhnen und schreiend auf seinem Arm liegen. Sie handelten dementsprechend und als Adarian seinen Kollegen auf der Straße traf, erklärte er ihm, dass er die Verletzte sofort zur nächsten Krankenstation bringen müsse, da sie starke Schmerzen hätte. Foxi stöhnte und röchelte wie mit letzter Kraft, als ob es sehr ernst sei und sie bestimmt bald sterbe, wenn Adarian sie nicht schnell zu einem Heiler brächte. Mit verstellt schwacher Stimme wimmerte sie, dass sie wohl innere Blutungen habe und nicht mehr viel Zeit bliebe. Gunther von Wilms ließ sich von ihr täuschen und schickte Adarian sofort mit Foxi auf dem Arm fort. Er würde die Patrouille erstmal allein fortsetzen, bat Adarian aber darum, so schnell wie möglich wieder zu ihm zurückzukehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum waren die beiden außer Reichweite, wollte Foxi zum Fuchsbau gehen und sich etwas Wein auf Adarians Zimmer bestellen. Damit die anderen nichts davon mitbekommen, ging sie mit Adarian durch den Hintereingang ins Gasthaus; sie wollte absolut „ungestört“ mit ihm sein. Auf dem Zimmer tranken sie kurz etwas, aber dann stürzte sich Foxi auf Adarian und als er sich nicht dagegen wehrte, verbrachten sie den ganzen Tag im Bett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätnachmittag fragte Gunther von Wilms nach Adarian, weil er wusste, dass die anderen Helden im Fuchsbau abgestiegen waren. Er machte sich Sorgen, nachdem Adarian nicht von dem Lazarett zurückgekommen war. Gunther suchte Adarians Zimmer auf und erwischte ihn betrunken mit Foxi im Bett. Er war bestürzt über Adarians Verhalten und musste, auch wenn es ihm leidtat, ihren Meister über Adarians Verhalten informieren. Er ging dann schnell und Adarian wusste, dass er sich nun schnell bei seinem Chef melden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sanktum der [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] wartete Großmeister Lichtschlag bereits auf ihn und war sichtlich enttäuscht und wütend. Er verdeutlichte Adarian lautstark, dass dieser das Leben seines Bruders gefährdet hatte, indem er ihm grundlos seinen Wachdienst ohne Gefährten hatte fortführen lassen. Lichtschlag erwartete, dass Adarian sich so bald wie möglich mit Archorbar zusammensetzen und seine Mitgliedschaft bei den Inquisitoren erneut überdenken sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gildegeschäfte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gilde wurden alle, die mitgekommen waren, von Jaran, Mestoph und Waruf begrüßt. Mestoph gratulierte ihnen nochmal und bot allen Wein an. Er erklärte, dass er die Gilde wieder fest Griff habe und Giftvogel sich weiterhin schmollend in seinem Zimmer befindet. Mestoph fand, dass Henk mit Jaran über dessen Bestrafung entscheiden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf ergriff daraufhin das Wort und teilte ihnen mit, dass die Leiche des Ingenieurs Mjonflir im Nebenraum aufgebahrt war, falls sich noch jemand von ihm verabschieden möchte. Die Beerdigung sollte morgen oder übermorgen stattfinden, einen genaueren Termin wollten die Inquisitoren noch verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bat Mestoph Henk und Jaran zu einer Besprechung der Gildenanführer und sie zogen sich in Jarans Büro zurück. Mestoph berichtete dort, dass die Männer der Füchse zurzeit mit den Aufräumarbeiten beschäftigt waren und den Stadtwachen und den Inquisitoren halfen. Er spekulierte bereits auf lukrative Geschäfte während des Wiederaufbaus der Stadt. Wenn die Füchse sich eifrig und selbstlos daran beteiligten, würden ihnen in guten Zeiten eine Menge Leute einen Gefallen schuldig sein. Mestoph riebt sich dabei profitfreudig die Hände, denn sein Motto lautete immer: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Mit nichts kann man den Menschen mehr Reichtum aus den Taschen stehlen, als mit ihrer Dankbarkeit.“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Mestoph ist dies nicht amoralisch, sondern stellt eine natürliche Symbiose dar, wovon beide Seiten profitierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph erörterte weiter, dass es nun Zeit war, die Gilde neu aufzubauen und die Stadt gegen einen erneuten Angriff der Schwarzmagier stark zu machen. Er versicherte, dass inzwischen alle Männer dies als ihr erstes Ziel betrachteten und Henk und seine Freunde ihre volle Unterstützung hätten. Henk und Jaran sollten sich außerdem Gedanken über die Zukunft der Gilde machen und einige Dinge entscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Gilde musste neu aufgebaut werden und während des Wiederaufbaus der Stadt gab es nun zwei wichtige Institutionen, welche die Füchse vorrangig unterstützen könnten. Zum einen benötigte der Tempelbezirk Hilfe beim Wiederaufbau der sakralen Einrichtungen, zum anderen benötigten die Stadträte Unterstützung, um die zerstörten öffentlichen Plätze in der Stadt wieder zu errichten. Allerdings reichten die Ressourcen zurzeit nicht aus, um beiden zu helfen. Henk sollte sich entscheiden, ob man in die Questoren oder die Stadträte investierte, und entschied sich für die Questoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Die Probleme, die vor dem Angriff auf die Stadt bereits existierten, mussten nun endgültig behoben werden. Da immer noch einige gute Männer abgestellt wurden, um sich um die Bedrohung durch die Schwarzmagier zu kümmern, fehlten diese fähigen Diebe auch immer noch bei zukünftigen Geschäften. Mestoph schlug zur Lösung zwei Möglichkeiten vor. Entweder könnte man, um die Männer zu ersetzten, begabte, neutrale Diebe anwerben, die bereits Erfahrung und Können besitzen und die alten Füchse ersetzen. Man könnte aber auch in die Ausbildung einiger begabter Jungfüchse investieren, welche in absehbarer Zeit die Aufgaben dieser Männer ersetzen könnten. Henk musste entscheiden, ob die Gilde neue, fähige Männer anwirbt oder die Fähigkeiten des Nachwuchses fördern will, und entschied sich für die Nachwuchsförderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein Gespräch mit den Briccones '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam ein junger Fuchs mit einer Nachricht hereingerannt. Er sagte, dass Toni und Fredo Briccone oben im Fuchsbau wären und mit Henk, Jaran und Mestoph sprechen möchten. Toni und Fredo warteten in einem Separee und die anderen Helden wurden so lange gebeten, sich anderweitig zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni begrüßte Henk überschwänglich und wie seinen besten Freund mit Wangenkuss. Er hatte eine Flasche Wein im Arm, den er Henk dankend überreichte und ihm erklärte, dass dies ein ganz besonderer Tropfen aus den Südhängen der Scolberge sei und man ihn „den roten Velteringer“ nennen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni bedankte sich daraufhin höflichst für die Hilfe im Bada Beng und wies darauf hin, dass alle Konflikte, die es vor der ganzen Katastrophe gab, natürlich vergessen sind und die Briccones den Füchsen ihre Zusammenarbeit anbieten wollen, um die Stadt möglichst schnell wieder auf die Beine zu bringen, was schließlich im Interesse von allen sei. Außerdem lud er die Anführer der Füchse zu der Beerdigung seines Vaters und seiner Brüder ein, die ebenfalls morgen oder übermorgen stattfinden sollte. Als er sich mit den Füchsen geeinigt hatte, bestand er darauf, mit den Anführern eine symbolische Zigarre zu rauchen, als Zeichen, dass sie ihre Differenzen beigelegt haben und nun auf eine gemeinsame, gewinnbringende Zukunft hoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschied wies Toni darauf hin, dass man ihn immer über seine Leute im Bada Beng kontaktieren kann und seine Tür für Henk und seine Heldenfreunde immer offenstehen wird. Auch Viola ließ ihren Dank ausrichten und Toni wies darauf hin, dass sie sehr mitgenommen war und nach der Beerdigung mit Sicherheit ein wenig Trost von Henk gebrauchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hellas Rückkehr '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle Angelegenheiten um die Inquisitoren und die Füchse geklärt waren, wurde Henk, sobald er unbeobachtet war, von Hakon besucht, der ihm telepathisch mitteilte, dass Hella sich mit ihm und den anderen Helden auf dem Luftschiff treffen will, da sie eine Lösung für Montakors Problem gefunden hatte. Dann verschwand er wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella wartete auf dem Luftschiff, Henks Sohn war jedoch nicht bei ihr. Auf Nachfrage sagte sie nur, dass er in Sicherheit ist. Hella berichtete dann, dass es einen Weg gäbe, wie man Montakors Verbindung zur Maldoror aufheben könne. Sie erzählte von einem alten Ritual der „Gintoganer“, einem Volk aus Bhuma, welches in Barthavion quasi unbekannt ist. Dort ritzt man sich zum Schutz vor Dämonen Zeichen und Muster in die Haut, die durch besonderen Farben eine magische Wirkung erhalten. In den Slums konnte sie das Geschäft eines Mannes finden, der sich mit dieser Art von Zaubern auskennt und bereit wäre, Henks Sohn mit den Zeichen zu versehen. Es fehlte allerdings noch eine Zutat für die Tinte: nämlich das Blut eines heiligen Mannes, nachdem er zuvor eine ganze Nacht gebetet und seinen Gott gepriesen hatte. Im Morgengrauen muss er sein Blut mit der Tinte vermischen und das Ritual muss dann sofort beginnen. Auf Nachfragen wurde Hella gesagt, dass dies auch mit dem Blut eines Erzquestors möglich sei. Kenji erklärte sich zu der Spende bereit um Henks Sohn zu retten und zog sich die Nacht über allein in die Kajüte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Gebet '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sich zum Beten hinsetzte, erhielt er vorerst kein Zeichen von Alethon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann überkam ihn das Gefühl, dass Alethons Abwesenheit gewollt ist und dass sein Gott ihn prüfen will. Plötzlich hatte er seinen alten Lehrmeister Pyrrhon vor Augen. Dieser war noch jünger und Kenji vermutete, dass es eine Erinnerung an die Zeit ist, kurz nachdem er als Straßenjunge von ihm eine zweite Chance bekam und in den Tempeldienst trat. Pyrrhon legte ihm aufmunternd die Hand auf die Schulter und nickte ihm zuversichtlich zu. Kenji fühlte sich dabei sehr geborgen und gestärkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hatte er plötzlich das Gefühl zu fliegen. Er blickte unter sich und sah Perlheim. Kenji flog über das Monasterium und den großen Marktplatz und schließlich verließ er die Stadt und flog weiter zu der Villa von Octavias Vater. Dort landete er vor einem Fenster der Bibliothek und konnte die junge Octavia erkennen, die gerade eine Kerze anzündet und sich vermutlich Licht zum Lesen macht. Plötzlich stellte sich die Schärfe seines Blickwinkels um und er konnte seine Spiegelung in der Fensterscheibe sehen. Er sah genau hin und erblickte einen großen, weißen Greif. Dann brach das Bild ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sah dann wieder Pyrrhon, welcher alt und schwach in seinem Bett im Manosterium von Perlheim liegt und gerade am Sterben ist. Er krümmte sich zusammen und sein sich auflösender Körper floss zu etwas zusammen, was sich in einen blutigen Tropfen verwandelt: die Drachenträne. Doch plötzlich wurden diese wieder flüssig und verwandelten sich in den Greif, den er zuvor in der Scheibe gesehen hatte. Diesmal war der Greif jedoch rot und nicht mehr weiß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor dem Ende der Nacht hörte Kenji plötzlich Pyrrhons Stimme in seinem Kopf. Er sagte: „''Folge stets dem Pfad des Greifens, denn nur er kann dich zu deiner inneren Wahrheit führen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Rettung für Montakor ===&lt;br /&gt;
'''22./23. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen die Bekanntschaft eines seltsamen Mannes und führen ein Ritual für Montakor durch. Henk muss zum Ausgleich dafür in der Nacht einen Einbruch bei den Inquisitoren des Ekklesiums begehen. Adarian wird von Foxi versucht und Kenji hilft im Tempel aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Celestalis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Nacht und der Morgen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht, als Kenji noch betete, nahm Hella Henk zur Seite. Sie wies ihn darauf hin, dass der Fakir einen Preis verlangen würde, den er nur dem Vater des Jungen sagen wollte. Hella musste mit dem Mann verhandeln und er war nur bereit zu helfen, nachdem er erfuhr, dass Henk großen Einfluss in der Stadt besitzt. Sie hat zwar nicht erzählt, dass Henk zu den Füchsen gehört, aber der Bhumese wusste, dass Henk in Freywall einiges für ihn tun könnte. Er wollte jedoch noch nicht genau sagen, was er verlangen würde. Hella wusste bereits nur, dass es darum ginge, etwas zu besorgen und Henk niemanden töten müsse. Sie stellte aber auch klar, dass die Vereinbarung bereits steht, da sein Ritual die letzte Chance für Montakor war und es keine andere Wahl gab. Der Fakir würde nach Anschluss des Rituals seinen Preis konkretisieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am Morgen, wenn Kenji fertig ist, wartete Hella bereits auf ihn und gab ihm gestisch zu verstehen, dass er nicht reden soll, indem sie ihm ihren Finger auf die Lippen legte. Sie hielt ihm dann schweigend eine seltsame Flasche entgegen, die mit einer seltsamen, achtbeinigen Schildkröte verziert war und deutete ihm an, dass er diese nun mit seinem Blut füllen müsse. Hella hatte ebenfalls einen kleinen, schlichten Bronzedolch mitgebracht, mit welchem Kenji sich in die Hand schnitt. Um die Flasche zu füllen benötigte er ungefähr ¼ Liter. Nachdem sie gefüllt war, begann Hella zu sprechen und meinte, dass er es geschafft hätte. Dann reichte sie ihm ein Stück Brot wegen des Blutverlustes. Sie wollte dann schnell aufbrechen und die anderen holen und verstaute das Blut in ihrer Tasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weg zu dem Laden des Fakirs '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu dem Laden zu gelangen, müssen alle in die Slums. Im Handels- und Bardenviertel waren die Zombies inzwischen alle beseitigt und die Aufräumarbeiten im vollen Gang. Die Straßen wurden inzwischen wieder von der Bevölkerung benutzt, einige Karren waren unterwegs und ein paar Geschäfte hatten bereits wieder geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von oben aus einem Turm hörte man erneut die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]. Sie riefen aus, dass die Seuche nun endlich besiegt ist. Dank dem tapferen Inquisitor und Helden Adrianus und seinen Gefährten war es gelungen, die Ursache ausfindig zu machen und ein Gegenmittel herzustellen. Alle Anwesenden in der Stadt wurden deshalb aufgefordert, sich bei den zahlreichen Ausgabestellen der Inquisitoren zu melden und ein Gegenmittel zu sich zu nehmen, da vermutlich alle mit der Seuche infiziert waren, auch wenn sich keine Symptome zeigten. Erst wenn dies geschehen war, kann die Ausgangssperre aufgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte auch nicht lange und auf der Straße sahen die Helden einen großen Menschenauflauf und darüber ein großes Banner der Inquisitoren. Es war ein Zelt zu sehen, in welchem Adepten der Magierakademie das Heilmittel an die Leute verteilten. Jeder, der sich dem Zelt näherte, wurde direkt von einigen Inquisitoren aufgefordert sich schnell ein Gegenmittel zu holen und daran erinnert, dass alle infiziert waren. Sobald also irgendjemand getötet würde, war er dazu verdammt als Untoter zurückzukehren. Personen, welche einfach weitergingen oder sich weigerten, wurden von den Inquisitoren angesprochen und auch daran erinnert, dass niemand die Stadt nicht verlassen darf, bevor er das Mittel eingenommen hatte. Jeder, der es sich abgeholt hat, musste sich mit Namen bei einem Adepten eintragen und erhielt eine Art magischen Stempel auf die Hand, als Zeichen dafür, dass er die Stadt verlassen kann, sobald sie wieder geöffnet wird. Dieser Stempel war nicht abwaschbar oder kopierbar und verschwand nach einigen Wochen von selbst wieder. Die Magier fügten noch hin, dass das Gegenmittel auch gleichzeitig eine Art Impfung ist und ihr Anwender auch in Zukunft immun gegen die Amortuus Pest sein wird. Auf andere magische Krankheiten hätte dies jedoch keinen Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Slums bemerkten schließlich alle, dass hier noch nicht so gut aufgeräumt wurde, wie in der übrigen Stadt. Zwar waren auch hier keine Zombies mehr unterwegs, aber es stapelten sich die Leichenberge und es stank erbärmlich. Auch hier hatten sich die Straßen wieder gefüllt, jedoch waren hier vor allem Leichenplünderer unterwegs, welche eifrig und gierig die Toten nach Besitztümern durchsuchten. Hin und wieder hörte man deshalb erfreute Aufschreie, wenn einer von ihnen etwas Wertvolles gefunden hatte oder man hörte sie um die Fundstücke streiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Laden des Fakirs '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Laden befindet sich versteckt auf einer oberen Etage einer mehrstöckigen Holzkonstruktion, welche anscheinend unzähligen Slumbewohnern einen Unterschlupf bietet. Auf der oberen Ebene befinden sich mehrere skurrile Geschäfte, u.a. auch Schwarzhändler, Schmuggler und Hehler, die teilweise sogar Ladenschilder besitzen. Henk weiß, dass man sich hier auf einem der vielen Schwarzmärkte der Slums befindet und dass eigentlich alles, was hier verkauft wird, illegal ist. Vor den Läden saßen sehr zwielichtige Typen herum, welche die Helden im Vorbeigehen immer wieder fragten, ob sie etwas kaufen wollten, wie z.B. Fluchtafeln, Amulette, magische Steine und tonnenweise magischen Plunder. Octavia erkannte schnell, dass astral betrachtet nur ein winzig kleiner Bruchteil davon echte magische Eigenschaften besaß. Viele der Typen verschwanden schnell in ihren Häusern, sobald sie erkannten, dass hier ein Mystiker oder Inquisitor unterwegs war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Gantra.png|100px|rahmenlos|left|Türschild von &amp;quot;Kaliprasads Kuriositäten&amp;quot; mit der Göttin Gantra]]&lt;br /&gt;
Der Laden selbst hat nur ein winzig kleines Schild vor der Tür, auf dem ein tanzendes Tier mit einem Turban abgebildet ist, welches die bhumesische Göttin [[Götter#Götter der Bhumesen|Gantra]] darstellt. Das Tier ist breit und stämmig und hat in seinem Gesicht drei lange Rüssel, deren Enden in Schlangenköpfen münden. Es ist graublau und trägt einen leuchtend orangen Turban. Auf dem Körper des Tieres sind verschiedene Symbole zu sehen. Im Laden selbst war zuerst niemand zu sehen und alle waren überwältigt von der Fülle der exotischen und bizarren Waren, die dort gehäuft waren. Neben unzähligen getrockneten und nicht identifizierbaren Tierteilen finden sich seltsame Pflanzen und Kräuter, sowie andere „Reagenzien“, die allen vollkommen unbekannt erschienen. An einer Wand lehne ein fast mannsgroßes, getrocknetes Wesen, dass von einem dichten Pelz überzogen ist. Es besitzt jedoch weder Extremitäten, noch hat es einen genau definierbaren Kopf, und war eine bhumesische [[Pelzmade]]. Außerdem findet man hier unendlich viel Plunder, wie z.B. verzierte Räucherschalen aus Bhuma und andere Ritualgegenstände. Es fällt auf, dass sehr viele der Gegenstände mit eindeutigen und detaillierten erotischen Darstellungen versehen sind. Besonders ein großer Wandteppich fällt dabei ins Auge, auf welchem die bizarrsten und akrobatischen Sexstellungen abgebildet sind, welche die Helden jemals gesehen haben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Beskokaffe.png|200px|rahmenlos|right|Der Affe Beskok]]&lt;br /&gt;
Plötzlich kam jemand hinter diesem Wandteppich hervor. Es war ein größerer Affe mit einem roten Turban auf dem Kopf, der direkt auf Hella zuging. Er machte einige Geräusche und gab Handzeichen, dass man ihm folgen soll.  Er führte alle hinter den Teppich, wo der Fakir auf einem Nagelbrett saß und anscheinend meditierte. Sobald alle im Raum waren, öffnete er die Augen, erhob sich problemlos und ohne Schmerzen auf den Nagelspitzen, verbeugte sich und sprach dabei eine Begrüßung auf Bhumesisch „''Namaskāra''“ (bhumesisch für &amp;quot;Ehre sei dir, Sonne!&amp;quot;) zu allen aus und sagte dann zu Hella „''Punrh swagat hain!''“ (bhumesisch für &amp;quot;Willkommen zurück!&amp;quot;). Schließlich wiederholte er auf gebrochenen Barsavisch noch einmal „''Ich heiße euch willkommen!''“ und stellte sich als [[Gantrapudra Kaliprasad]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin gab er dem Affen ein Zeichen und dieser verschwand kurz hinter einem anderen Teppich. Er kam mit einem großen Korb zurück, in welchem Montakor lag. Gantrapudra versicherte Hella, dass er gut auf das Kind aufgepasst habe und ihm nichts geschehen war. Die Art und Weise, wie der Fakir mit Hella sprach, legte nahe, dass er anscheinend auch ein wenig Angst vor Hella hatte und diese ihm bestimmt etwas Schlimmes angedroht hat, falls dem Jungen etwas zustoßen sollte. Gantrapudra gab ihr eine kleine Phiole und Hella nahm Montakor auf dem Arm und verabreichte ihm das Mittel. Sie beruhigte die Helden, dass es gegen die Schmerzen sei und Montakor so nichts von der Prozedur merken würde. Dann begann sie ein Wiegenlied zu summen und wog Montakor liebevoll in den Schlaf.&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Gantrapudra.png|200px|thumb|left|Der Fakir Gantrapudra Kaliprasad mit dem Affen Beskok]]&lt;br /&gt;
Währenddessen bat der Fakir alle auf dem Boden Platz zu nehmen und der Affe, welchen er immer Beskok nannte, brachte eine große Kanne mit einem sehr würzigen Tee, zu welchem Milch und Honig angeboten wurde. Von dem Geschäft oder dem Ritual wollte Gantrapudra noch gar nicht sprechen und alle bemerkten, dass er zuerst eine Art Teezeremonie veranstaltete. Schweigend goss er den Tee ein und er brachte jedes aufkommende Gespräch mit einem dezenten „Psst!“ zur Ruhe. Alle begriffen, dass dieser Tee ohne Worte getrunken werden sollte. Während alle tranken, musterte der Fakir jeden aus der Gruppe und blieb schließlich zuerst bei Henk und dann bei Kenji hängen. Diesen beiden sah er so lange in die Augen, dass es ihnen schon fast unangenehm wurde. Als er dann den letzten Tropfen aus seiner Tasse getrunken hatte, begann er mit dem Kopf zu nicken und erklärte, dass nun alles bereit sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gantrapudra schnippte mit den Fingern und der Affe räumte den Tisch wieder ab. Anschließend brachte er einen großen Holzkasten herein, der auf der oberen Seite mit einer großen, gestreiften Raubkatze versehen ist und an den Seiten tanzende Elefanten besitzt, die an das Ladenschild erinnern. Er stellte ihn neben den Fakir und dieser blickte nun zu Henk und bat ihn, seinen Sohn auf einen kleinen Tisch zu legen, den der Affe ihm gerade brachte. Hella reichte Henk Montakor herüber und sobald er auf dem Tisch lag, bat der Fakir Hella um das Blut von Kenji. Er erklärte, dass er voraussichtlich den ganzen Tag mit dem Ritual beschäftigt sein würde und dass alle, die nicht zur Familie des Jungen gehören, nun gehen müssten und erst am Abend wieder herkommen dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarian bei den Inquisitoren '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian zum frühen Mittag in den Fuchsbau zurückkehrte, war bereits ein Bote der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] da gewesen, der nach ihm gesucht hatte und die Botschaft hinterließ, dass Großmeister Lichtschlag Adarian umgehend sprechen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian im Sanktum ankam, wurde er bereits vom Großmeister erwartet. Dieser ließ Adarian nochmal deutlich spüren, wie enttäuscht er von seinem Verhalten war, und er konfrontierte ihn damit, dass er ihn vorerst nicht mehr mit anderen Inquisitoren einsetzen werde. Jedoch gab er Adarian noch eine Chance, damit er sich erneut beweisen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthas Lichtschlag fragte Adarian, in welchem Kontakt er zu der Frau steht, die er bei dem Kampf gegen Maldoror beobachtet hatte. Er informierte Adarian darüber, dass es sich bei ihr um eine gesuchte Person handelte, hinter welcher die Inquisitoren schon sehr lange her waren. Lichtschlag betonte, dass sie gefährlich ist und schändliche Gräueltaten im Osten Barthavion begangen hätte. Er selbst kannte sie noch aus seiner Zeit, als er in Ankarz stationiert war. Dort war sie bereits einmal in der Gefangenschaft der Inquisitoren, entkam jedoch, indem sie einen Arkanist auf bestialische Weise tötete, der sich sogar für sie eingesetzt und ihre Hinrichtung verhindert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wies Adarian auf folgende drei Anklagepunkte gegen Hella Behringer hin: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.	&amp;lt;big&amp;gt;Praktizieren dämonischer Magie&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 315 JF tyrannisierte sie mit dämonischer Macht einige Dörfer an der Ostküste von Barthavion (u.a. Tarsus, Osringa und Isinga). Sie bedrohte und erpresste mit einem Dämon die Einwohner und wirkte unerlaubt Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	&amp;lt;big&amp;gt;Ausführung illegaler, schwarzmagischer Dienste&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 318 JF bot sie in Ankarz schwarzmagische Dienste an und beschwor Dämonen in der Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;lt;big&amp;gt;Dreifacher Mord&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 325 JF ließ sie in Ankarz durch einen Dämon eine Markschreierin töten. Sie wurde angezeigt, verhaftet, angeklagt und zum Tode verurteilt. Doch ein Arkanist der Akademie von Ankarz bat darum, ihm die Zauberin als Studienobjekt zu überlassen, was ihm gewährt wurde. Sie konnte aufgrund des unangebrachten Mitleids eines Adepten fliehen und tötete den Magier auf dämonische Weise. Sie tötete anschließend auch den Töpfermeister, der sie angezeigt hatte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Großmeister Lichtschlag verlangte nun, dass Adarian alles erzählte, was er über diese Person weiß, und erwartete, dass er gegen diese ermittelt, damit sie endgültig unschädlich gemacht werden kann. Adarian sollte auch nicht vergessen, dass er mit seinem Verhalten mit Sicherheit auch Archorbar enttäuscht hatte und nun am besten Alles unternimmt, um ihm zu zeigen, dass er sich doch auf ihn verlassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Foxis Pläne '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian den Sanktum der Inquisitoren verließ, fing Foxi ihn ab. Sie offenbarte ihm, dass sie ihm gern ihren Lieblingsplatz in Freywall zeigen möchte und sie den Tag gern wieder mit ihm verbringen wollte. An diesem Ort würden sie auch bestimmt keine Überraschungen mehr wie am Vortag erleben, da die Inquisitoren sie dort niemals finden könnten. Und falls seine Freunde ihn bräuchten, hätte sie Waruf Bescheid gesagt, wo sie mit Adarian hinwollte. Foxi zeigte Adarian einen ganz besonders leckeren Wein, den sie von Waruf geschenkt bekommen hatte, und gab Adarian zu verstehen, dass sie diesen nun gern mit Adarian trinken möchte. Außerdem machte sie ihm wieder mit ihrem Körper eindeutig zweideutige Angebote und wickelte Adarian wieder betörend ein. Sie brauchte Adarian auch nicht sehr lange überzeugen, zumal er von seinem Meister nur den Auftrag bekommen hatte, Informationen über Hella zu sammeln, die er ja bereits schon wusste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi brachte Adarian zum Turm des Merkon und bat ihn kurz an einer Seite des Gebäudes direkt neben einer Statue des Merkon zu warten. Sie verschwand dann kurz und schien fast unsichtbar geworden zu sein.  Dann tauchte sie plötzlich oben auf der Statue wieder auf und rief leise, dass die Luft rein sei. Sie animierte Adarian dazu, die Statue hochzuklettern. Hier oben konnten sie zu einem Fenster des Turmes gelangen und einsteigen. Innen kamen sie zu einem großen Treppenhaus und Foxi erklärte Adarian, dass sie leise hochschleichen werden. Der Turm schien zurzeit noch nicht wieder besetzt zu sein, aber trotzdem meinte sie, dass sie besser leise und vorsichtig sein sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kamen schließlich an dem Raum vorbei, indem sonst die Stadtwachen sitzen und Wache halten. Foxi beschwor Adarian, dass sie nun ganz leise sein müssten, da sie nicht genau sagen könne, ob dort jemand war. Adarian bemerkte beim Vorbeischleichen aber, dass die Wachkammer letztendlich wirklich unbesetzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Treppenhauses befindet sich eine Falltür nach oben, welche Foxi mit einem beiläufigen Handgriff knackte. Dann führte sie Adarian oben auf das Dach und er konnte einen wunderschönen Ausblick genießen und beobachten, wie die Stadt unten langsam wieder aufgebaut wurde und die Straßen sich mit lebendigen Menschen füllten, die langsam ihre Arbeiten wieder aufnahmen. Foxi packt eine kleine Decke aus und machte es sich mit Adrian gemütlich. Sie erzählte ihm, dass sie sich früher immer hier hochgeschlichen hatte, als sie noch ganz neu bei den Füchsen und in Freywall war. Sie hoffte sehr, dass Freywall bald wieder auf die Beine kommt und sie deshalb hierbleiben würde, um dabei zu helfen. Freywall war für sie auch schnell zu einer Heimat geworden und Trutz würde sie wegen etlichen schlechten Erinnerungen kaum vermissen, wenn sie hierbliebe, obwohl Trutz ihre eigentliche Heimat war. Sie fragte dann Adrian, warum er damals Trutz endgültig verlassen hatte und ob er seine Heimat manchmal vermissen würde. Sie unterhielten sich noch lange und Foxi erzählte Adarian noch etwas über den Tod ihrer Eltern. Anschließend verführte Foxi Adarian wieder und sie verbrachten den restlichen Tag dort oben und vergnügten sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie abends wieder die Statue heruntergeklettert waren, bemerkte Adarian, dass er von einem Inquisitor beobachtet wurde, den er bereits vom Sehen aus dem Hauptquartier kannte. Dieser beobachtete das Ganze mit Verwirrung und kam erst wieder aus seinem Erstaunen heraus, als er realisierte, dass Adrian ihn bemerkt hatte. Er grüßte Adarian dann nur kurzangebunden und zog dann ganz schnell in Richtung Sanktum ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Tempeldienst '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji nach dem Besuch bei Gantrapudra in den Fuchsbau zurückkehrte, hatte er eine Nachricht vom Monasterium. Der Priester bat ihn schnellstmöglich um Hilfe und obwohl Kenji die ganze Nacht gebetet hatte, fühlte er sich kaum müde und hatte seltsamerweise nicht das Bedürfnis sich hinzulegen. Also entschied er sich den Tempel aufzusuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tempel wurde er bereits erwartet und der Priester empfing ihn mit offenen Armen. Er betonte noch einmal kurz, wie furchtbar die Tragödie ist, die sich zurzeit in der Stadt abspielt. Hunderte von Menschen hätten Angehörige verloren und waren traumatisiert durch die Bilder, welche die Untoten in ihrem Gedächtnis hinterlassen hatten. Deshalb benötigte er auch dringend Kenjis Hilfe, da in diesen schweren Zeiten viele Menschen um den Rat Alethons bitten würden und nicht genügend Inquisitoren für sie bereitstünden. Er bat Kenji deshalb sich um einige Gläubige zu kümmern, die ratsuchend im Tempel auf Seelsorge und göttlichen Rat warten. Kenji entschloss sich zu helfen und wurde in einen kleinen, separaten Raum mit einer Bank geschickt, in welchen die Gläubigen einzeln und nacheinander von Tempeldienern geführt werden und dann dem Inquisitor ihr Anliegen vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes erschien der älterer Händler Haruk, dessen Laden und damit seine ganze Existenz bei den Bombardierungen zerstört wurde. Er beschwor, dass er der Stadt immer treu und aufrichtig gedient hätte und bei all seinen Geschäften versucht habe, mit größter Ehrlichkeit vorzugehen und niemals jemanden zu betrügen oder zu hintergehen. Daher fragte Haruk sich, warum Alethon es zuließ, dass der Laden seines Nachbarn, der ein gieriger Geschäftemacher und betrügerischer Händler sei, nicht einen Kratzer abbekommen hatte. Er fand dies ungerecht und dachte immer, dass er, indem er Alethon treu dient, von derartigen Ungerechtigkeiten verschont bliebe. Haruk wollte nun wissen, warum Alethon die Bombe nicht auf das Haus seines selbstsüchtigen Nachbarn gelenkt habe. Kenji fragte ihn nach dem Schicksal seiner Familie. Als der Händler Haruk ihm erzählte, dass es seiner ganzen Familie gut gehe und alle niemand zu Schaden gekommen war, verwies ihn Kenji auf dieses Glück und gebot ihm, dafür dankbar zu sein anstatt sich über den Nachbarn zu beschweren. Noch immer etwas unzufrieden und leicht verwirrt verlies Haruk das Separee und ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend erschien Eran, ein Mann mittleren Alters, der wohl zu den ärmeren Leuten im Handelsviertel gehörte. Er war vielleicht ein Handwerker, ging gebeugt und hatte mehrere Verletzungen, die jedoch gut verarztet waren. Kenji erkannte schnell, dass dieser Mann noch immer unter Schock stand. Als er hereinkam und Kenji sah, fiel Eran vor diesem auf die Knie, kroch auf ihn zu und begann seine Füße zu küssen. Er heulte laut und schluchzte immer wieder, dass er ein Zeichen Alethons benötigte, um nicht verrückt zu werden. Er fühlte sich von dem Gott verlassen, da dieser zuließ, dass seine ganze Familie getötet wurde und er als einziger überleben musste, obwohl er alles tat, um ihnen zu helfen. Eran verstand nicht, warum Alethon diese Ungerechtigkeit zuließ und er mit ansehen musste, wie seine Frau und seine zwei kleinen Kinder von den Untoten zerrissen wurden, während er gegen andere Untote kämpfte, um sie zu beschützen. Der Mann versicherte, dass er sein ganzes Leben Alethons Geboten untergeordnet habe und immer ehrlich, aufrecht und gerecht zu leben versuchte. Nun brauchte er einen Grund um weiterzumachen und hoffte deshalb auf ein Zeichen der Götter, welches ihm der Questor übermitteln sollte. Kenji zeigte Mitgefühl, wies den Mann jedoch darauf hin, dass die Wendung seines Schicksals auch den entschlossenen Willen des Mannes selbst benötigte. Er offenbarte ihm, dass ihm zwei Pfade offenstanden. Er konnte sich der gerechtfertigten Trauer hingeben und in Bitterkeit und Enttäuschung ob der harten Prüfungen, die ihm das Leben aufgezwungen hatte, dahingehen. Oder aber er konnte die Erinnerung an seine Geliebten ehren und in ihrem Namen das Gute in der Welt mehren. Kenji teilte seine eigenen, sonst privaten Zweifel und Anklagen an die Schutzgötter, aber auch seinen unbedingten Willen, sich nicht durch diese davon abhalten zu lassen, seinen Teil zu tun, um die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Am Ende beteten beide lange zusammen für die Verstorbenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eran wirkte danach beruhigt und mehr mit sich und der Welt im Reinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Ritual '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fakir bat Henk und Hella jeweils auf einer Seite des Tisches mit Montakor Platz zu nehmen und sie sollten jeweils eine Hand des Jungen mit einer ihrer Hände halten und ruhig sein. Dann goss er Kenjis Blut in eine kleine Bronzeschale und holte ein schwarzes Pulver hervor. Mit einem kleinen Stab rührte er dieses in das Blut ein, wobei ein Zischen zu hören und ein leichtet Qualmen als Reaktion zu sehen war. Anschließend goss er noch ein violettes Öl hinzu, welches das Gemisch in eine Flüssigkeit verwandelte, die wie blaue Tinte aussah. Dann holte er einen langen Holzstab hervor, an dessen Ende eine sehr dünne Hohlnadel befestigt war, und begann ein Lied in seiner Heimatsprache zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Minuten vergingen und dann hörte Gantrapudra auf zu singen. Der Affe hatte sich derweil eine große Klangschale geholt und damit begonnen sie mit einem großen Stab in Schwingung zu versetzen. Nebenher zündete er immer wieder eine Räucherschale mit unbekannten Düften und Weihräuchern an und es fiel auf, dass dieser Affe viel zu klug für ein Tier erschien und Dinge tat, die eigentlich eher menschlich wirkten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gantrapudra bat Henk und Hella nun einige Worte mantrisch zu wiederholen, solange das Ritual dauert, und zwar „''Sanrakshan aur Upachaar''“ (bhumesisch für &amp;quot;''Schutz und Heil''&amp;quot;). Er sprach sie einige Male mit ihnen zusammen und dann mussten sie allein weitermachen. Er nahm dann den Tätowierstab, tunkte ihn in die Farbe und legte ihn auf der Haut des Kindes an. Dabei begann er ein langes Mantra zu singen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zuvor hatte er bereits den Scheitel des Kindes rasiert und legte den Stab dort an. Er begann ganz vorsichtig auf die Seite des Stabes zu klopfen, die der Nadel gegenüberliegt. Dann versiegelte er mit seinen Zeichen nach und nach alle Energieknotenpunkte des Kindes und auch die Hand- und Fußinnenflächen. Das Ritual zog sich den ganzen Tag hin und für Henk war es sehr anstrengend sich durchgängig auf das Mantra zu konzentrieren. Zur Abenddämmerung war Gantrapudra schließlich fertig und bat den Affen darum, für alle etwas zu Essen zu machen, während Henk auf seine Gefährten wartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bemerkte bei Gantrapudra eine Sklavennummer am Handgelenk und sprach ihn darauf an. Er erzählte von seiner Versklavung und seiner Flucht nach Barthavion (vgl. [[Gantrapudra_Kaliprasad#Sklavenzeit_.28330-334_JF.29|Vita]]) und die beiden tauschten sich über das Sklavensein aus, bis die anderen am Abend ankamen, um sie abzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurück zu dem Fakir '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend fanden sich alle wieder bei dem Fakir ein, wo sie auf einen erschöpften Henk und eine erschöpfte Hella trafen. Montakor schlief, wirkte jedoch entspannt und schien keine Schmerzen zu haben. Er war am ganzen Körper mit Bandagen verbunden und man konnte erahnen, wie viele Tätowierungen er bekommen hatte. Ein Verband befand sich auch auf seinem Kopf und bedeckte sogar die kleine Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gantrapudra verkündete, dass alles gut gelaufen und Montakor nun für alle Zeiten sicher ist und ein ganz normales Leben führen kann. Hella meinte, dass Montakor sich noch ausruhen muss, und fragte, ob sie sich mit ihm bei den Füchsen für ein paar Tage verstecken kann, bevor sie die Stadt dann verlässt. Im Moment war der Junge allerdings noch zu schwach, um weit zu reisen, und sie musste die nächsten Tage beobachten, ob er das Ritual ohne Schaden überstanden hatte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als alle gingen, nahm der Fakir Henk zur Seite und offenbarte ihm seinen Preis. Er beschrieb Henk, dass die Inquisitoren vor einiger Zeit bei einer Razzia einen Gegenstand konfisziert hatten, den er gern zurückhätte. Dieser befände sich aller Wahrscheinlichkeit nach im Lager der Inquisitoren. Es handelte sich um einen goldenen Affenschädel, den [[Schädel von Bajrang Balaji]], der in einer Kiste aufbewahrt war, welche mit den gleichen tanzenden Dreirüsselelefanten verziert ist, wie die Kiste mit seinen Tätowier-Utensilien. Gantrapudra erwähnte auch, dass er wüsste, dass Adarian Inquisitor ist und es mit ihm ein Leichtes sein würde, an den Gegenstand zu gelangen. Soweit er weiß, befindet sich das Lager im Keller des Inquisitorensanktums. Der Fakir wies auch nochmal darauf hin, dass dies ein geringer Preis für seine Arbeit ist, und falls Henk ihn nicht erbrächte, sollte er sich bewusst sein, dass der Fakir durch die magischen Zeichen nun auch eine Verbindung zu seinem Sohn besitze und er Einfluss auf dessen Leben dadurch habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen schon in den Fuchsbau gingen und ließen den Abend ausklingen ließen, besuchte Adarian mit Henk noch die „''Fressecke''“, der Armenküche der Füchse in den Slums. Henk sprach mit Adarian über dessen Mitgliedschaft im Ekklesium und fragte ihn schließlich:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Adarian, willst du ein Mönch sein oder Adarian?”&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann erzählte er Adarian von dem Affenschädel und dass er ihn aus dem Lager der Inquisitoren stehlen muss. Er fragte Adarian, ob er eine Ahnung hätte, wo sich dieses Lager befindet, und Adarian erzählte ihm von der Luke zum Keller im Sanktum. Adarian berichtete Henk von allem, was er über die Wachen und ihre Wechsel wusste und dann verabschiedeten sich die beiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ging dann auch in den Fuchsbau und verbachte den Abend mit Octavia und Kenji. Später setzte sich unauffällig gegen Mitternacht ab und begab sich zum Inquisitorensanktum, zu dem Adarian direkt nach ihrem Treffen aufgebrochen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarians Meldung im Sanktum des Ekklesiums '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian kam im Sanktum an und wurde schon von Großmeister Lichtschlag ungeduldig empfangen. Adarian entschuldigte sein spätes Erscheinen mit seinen Pflichten innerhalb der Heldengruppe und er bemerkte, dass der Großmeister anscheinend auch bereits über seinen Ausflug auf den Turm des Merkon informiert worden war. Lichtschlag verdonnerte Adarian zur alleinigen Übernahme der Nachtwache im Sanktum. Diese Wache war bei allen die unbeliebteste Schicht, denn im Hof war man immer an der frischen Luft und die Zeit verging zügig bei den Wachgängen, aber im Inneren des Tempels war man immer in Gefahr bei wenig Bewegung und stehender Luft während der Wache einzuschlafen. Adarian machte sich für eine lange Nacht bereit und hatte keine Ahnung, wann Henk dem Sanktum in der Nacht einen Besuch abstatten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Einbruch '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kam kurz nach Mitternacht am Sanktum der Inquisitoren an und erspähte zunächst die Lage von den Dächern der Mannschaftsquartiere aus. Er erblickte zwei Wachen, welche abwechselnd im Hof patrouillierten und im Wachhäuschen das Tor sicherten. Die Türen zum Tempel waren, wie Henk beobachten konnte, nicht verschlossen und so gelangte er unbemerkt ins Innere, wo Adarian die Nachtwache hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne von Adarian bemerkt zu werden gelangte Henk in die Kammer, wo die Luke nach Unten war. Er knackte mit Leichtigkeit das einfache Schloss und gelangte in den Keller des Tempels. Ohne Probleme gelangte er an eine zweiflüglige Tür, welche in das Archiv der Inquisitoren führt. Dieses Schloss war allerdings eine Herausforderung für Henk, welche er aber nach längerer Zeit der Konzentration meisterte. Im Archiv widerstand Henk der Versuchung, sämtliche Akten und Berichte über seine Schwester Hella mitzunehmen und widmete sich der anderen Tür, welche in das Lager führte, in dem sich der Affenschädel befand. Einige Zeit verging, bis Henk das ähnlich komplizierte Schloss geknackt hatte. Schließlich gelangte er in das Lager, welches aus mehreren Räumen mit dutzenden Regalen mit Hunderten Kisten bestand. Henk würde Tage brauchen, um alles zu durchsuchen und den Schädel zu finden.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Affenschädel.png|150px|rahmenlos|right|Der &amp;quot;''Schädel von Bajrang Balaji''&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Dann kam Henk auf die Idee, im Schreibtisch nach einer Inventarliste zu suchen. Er knackte das einfache Schloss und fand das Gesuchte. Er entdeckte nach einigem Suchen einen Eintrag auf den ungewöhnlichen Namen „''Kaliprasad''“ und die dazugehörige Nummer war 5142. Nach kurzem Suchen und Kombinieren entdeckte Henk, dass die Ziffern in ihrer Reihenfolge die Nummer des Raums, des Regals, der Etage und der Kiste angaben. So fand Henk die gesuchte kleine Truhe mit dem Affenschädel und kontrollierte sie gleich auf den korrekten Inhalt. Dabei lag eine Statue mit großem erigiertem Penis, welche Henk einsteckte und ebenfalls für den Bhumesen mitbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bemerkte jetzt, dass bereits mehr Zeit verstrichen war, als er gedacht hatte, und beeilte sich. Er brauchte etwas, bis er das komplizierte Schloss an der Lagertür wieder verschlossen hatte, das einfache Schreibtischschloss für die Inventarliste war dagegen ein Leichtes. Doch als er die Archivtür wieder versperrte, wollte ihm das einfach nicht gelingen. Er hätte noch weiteren Zeitverlust in Kauf nehmen müssen, aber Henk entschied sich dazu die Tür unverschlossen zu lassen und schlich in die Tempelhalle. Adarian war eingenickt und Henk entschloss sich, einfach die Vordertür zu nehmen, da er vor Sonnenaufgang hier heraus sein wollte. Adarian wurde durch das Schließen der großen Tempeltür wach und bemerkte den geöffneten Riegel. Er dachte sich seinen Teil und verriegelte das Tor wieder, sodass nichts auffallen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Affe und die Tätowierung '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Beskok.png|100px|rahmenlos|left|Beskok Taan]]&lt;br /&gt;
Am frühen Morgen kam Henk zurück zu Gantrapudras Laden und überbrachte ihm die Truhe mit dem Schädel. Der Bhumese wirkte sehr zufrieden und auch sein Affe Beskok war ganz aufgeregt. Ohne Zeit zu verlieren holte der Fakir den Schädel aus der Truhe und hielt ihn über den Affen. Er sprach unverständliche Worte und die Umrisse des Affen verschwammen und wuchsen. Langsam verwandelte sich der Affe vor Henks Augen in einen Menschen, dem Gantrapudra sofort Kleidung reichte, um sich angemessen zu bedecken. [[Beskok Taan|Beskok]] dankte Henk für seinen Einsatz bei der Wiederbeschaffung des Schädels und erzählte Henk, wie er vor etwa einem Jahr zu einem Affen wurde. Die Inquisitoren waren ihm auf den Fersen und sei Freund Gantrapudra konnte ihn nur so vor ihren Augen verbergen. Leider konfiszierten sie bei ihrer Razzia den Schädel und so musste er längere Zeit ein Affendasein fristen (vgl. [[Gantrapudra_Kaliprasad#Das_Beskok-Dilemma_.28350_JF.29|Das Beskok-Dilemma]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an ein gemeinsames Frühstück tätowierte Gantrapudra Henk eine besondere Form bhumesischer Magie auf den Oberarm. Sie würde ihm die Beschwerden des Alters vergessen lassen, versprach er. Und tatsächlich fühlte sich Henk nach der Prozedur beweglicher und so jung wie schon lange nicht mehr. Am späten Vormittag machte er sich auf zum Fuchsbau.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Epilog ===&lt;br /&gt;
'''23.-25. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erlebt Konsequenzen beim Sanktum der Inquisitoren des Ekklesiums und die Helden verabschieden sich von Hella. Die Toten werden beerdigt und anschließend wird im Fuchsbau gefeiert. Henk verlobt sich und ein Brief von Archorbar erreicht die Gruppe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
23. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarian im Sanktum des Lichtes '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian morgens später aufstand, bemerkte er, dass ein [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] auf dem Exerzierplatz Liegestützen machte, während er von Großmeister Lichtschlag cholerisch und dadurch fast schon nicht mehr verstehbar angeschrien wurde. Adarian konnte verstehen, dass er irgendwas von „verantwortungsloses Verhalten“ und „unentschuldbar“ schrie. Außerdem bezog sich die Standpauke auf irgendetwas mit dem Archiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er den Tempel verlassen wollte und bei am Empfangstisch vorbeikam, sah Adarian, wie die diensthabende Wache die ganze Szene aus dem Fenster beobachtete und mitleidig den Kopf schüttelte, als er bei ihr vorbeikam. Er fragte Adarian, ob er auch schon hörte, was sich der Bruder Keldor geleistet habe, und ob er etwas von dem Vorfall mit dem Archiv mitbekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder der Wache erzählte Adarian die ganze Geschichte. So wusste er, dass Bruder Keldor als letzter im Lager war und offensichtlich vergessen hatte, das große Haupttor zu verschließen.  Seit der Katastrophe in der Stadt war niemand mehr dort gewesen und der Großmeister ging erst heute Morgen wieder hinunter, um einige Akten einzulagern. Das bedeutete, dass die Archivtür die ganze Katastrophe über geöffnet war und sich somit auch Unbefugte Zugang verschaffen konnten. Bruder Keldor ging zwar davon aus, dass er die Tür verschlossen hatte, jedoch war er sich auch nicht mehr sicher und befürchtete, dass er wirklich dafür verantwortlich ist, weil er bei Ausbruch der Untotenseuche schwer gegen seine Panik ankämpfen musste und deshalb vielleicht nachlässig war. Keldor Brisuto war noch ein ganz junger Bruder und wohl einfach mit der Situation überfordert. Jedoch würde Großmeister Lichtschlag bei ihm keine Ausnahme machen und so sorgte er schon den ganzen Vormittag dafür, dass Bruder Keldor entsprechende Disziplinierungsmaßnahmen erhielt. Immerhin wusste jeder Inquisitor in Freywall, dass die Verantwortung über das Archiv von entscheidenden Bedeutung ist. Deshalb würde er wohl in den nächsten Wochen zusätzlich zu seinen normalen Einsätzen noch mit der Inventur des Archivs beschäftigt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erfuhr noch, dass Lichtschlag ihn heute freigestellt habe, da er die ganze Nacht gewacht habe. Jedoch wollte er ihn am Abend wieder im Tempel zum Dienst sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Fuchsbau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mittag - alle hatten lange geschlafen, da sie erst in den Morgenstunden ins Bett gekommen waren – als alle beim „Frühstück“ saßen, kamen Mestoph und Jaran zu den Helden und berichteten, dass ein Bote der Briccones verkündet hat, dass die Beerdigung von Cupo und seinen Söhnen am nächsten Morgen stattfinden wird und sich heute alle nochmal ausruhen können. Jaran wies darauf hin, dass die Beerdigung von [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Mjonflir]] kurz davor stattfinden wird und viele Füchse bereits ihre Anwesenheit zugesagt hätten. Nach den Beerdigungen sollte es eine gemeinsame Feier der Briccones und der Füchse geben, um ihr neues Bündnis zu bekräftigen. Henk erklärte, dass die Beerdigungsfeiern in Freywall zuweilen mit sehr viel Alkohol gefeiert werden und man sogar bestimmte traditionelle Tänze zu Ehren der Toten veranstaltet. Außerdem dauern sie für gewöhnlich einen ganzen Tag und enden mit einer langen Feier bis in die Morgenstunden. Er war als Chef der Füchse der offizielle Gastgeber und seine Anwesenheit wurde natürlich von allen strikt erwartet. Da das Bardenviertel noch immer ziemlich mitgenommen war, hat Jaran angeboten, die Trauerfeier im Fuchsbau abzuhalten. Dies sollte auch die Verbrüderung mit den Briccones symbolisch unterstreichen und die gemeinsame Zukunft einleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian sich nach Foxi erkundigte, wurde ihm mitgeteilt, dass diese gerade einen Auftrag erledigte und wahrscheinlich bis in die Nacht beschäftigt sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaran nahm Henk beiseite und informierte ihn darüber, dass er sich mit Mestoph bereits um die Strafe von Giftvogel gekümmert habe, um Henk damit nicht noch weiter zu belasten. Jaran meinte nur locker: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Giftvogel schläft nun auf den Ästen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Gespräch mit Lichtschlag '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji suchte Großmeister Lichtschlag auf und sprach mit ihm über Hella. Lichtschlag warnte ihn vor dem „dämonischem Wahnsinn“, welcher Personen befällt, welche über lange Zeit Kontakt zu Dämonen hatten. Ihre Gedankengänge wirken zunächst erschreckend klar, aber es sind nur die verführerischen, abyssischen Einflüsterungen, die aus ihnen sprechen und eine Seele vom Weg des Lichts abbringen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk besucht Hella '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Jaran wieder nach unten ging, flüsterte er Henk noch zu, dass dieser nachkommen solle, da Hella nach ihm gefragt hätte und mit ihm allein reden wollte. Sie war mit Montakor unten und dem Jungen ging es schon besser. Die Verbände waren nun ab und man konnte die Tätowierungen am ganzen Körper des Kleinkindes sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella erzählte Henk unter vier Augen, dass sie einen Traum gehabt habe. Sie hatte Montakor als erwachsenen Mann gesehen und er war ein großer Anführer gewesen. Außerdem sah sie, wie er mit Henk, der in ihrem Traum ein sehr alter, aber glücklich wirkender Mann war, zurück in ihre alte Heimat auf der Insel in der Bartha-Bucht zurückkehrte, wo die beiden gemeinsam mit Henks Bruder Ivar Behringer das Grab von Henks Vater, Chiron Behringer, besuchten. Hella selbst sah sich nicht in der Vision, wusste aber, dass sie trotzdem irgendwie präsent war. Sie sah außerdem, dass Barthavion in ihrem Traum nicht zerstört oder von Dämonen überrannt war. Sie war daher sehr verwirrt von dem Traum, da sie ihr ganzes Leben fast noch nie etwas Positives geträumt hatte. Hella sagte, dass der Traum ihr eine seltsame Hoffnung gemacht habe, dass sie gerade zum ersten Mal so etwas wie das „Richtige“ in ihrem Leben tun würde und dass dies ein sehr gutes Gefühl ist. Es war, als würde sie langsam begreifen, warum Enodia nicht zuließ, dass sie sich das Leben nahm, weil dadurch nun Montakor wohl auf ist und vielleicht in der Zukunft jemand sehr Bedeutsames werden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella eröffnete Henk ihren weiteren Plan, Montakor wieder zu Birkinga zu bringen, wo sie selber auch bleiben und über ihn wachen möchte. Jedoch wusste sie noch nicht, wie sie aus der Stadt hinauskommen könnte, da die Ausgänge alle wegen des Heilmittels überwacht würden. Sie machte Henk auch die Dringlichkeit deutlich, warum sie schnell aus der Stadt musste. Jaran hatte bereits darauf hingewiesen, dass die Inquisitoren überall nach Hella und dem Kind suchten und auch den Fuchsbau bewachen ließen. Henk erfuhr, dass zurzeit immer ein bis zwei Männer regelmäßig vorm Fuchsbau patrouillierten und Leute befragten. Auch der Wirt wurde bereits auf Hella angesprochen und am liebsten würde sie die Stadt deshalb noch am gleichen Abend dieses Tages wieder verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklärte Hella, dass die Gilde ihre eigenen Tunnel zum Schmuggeln aus der Stadt hat und die Kontrollen der Inquisitoren kein Problem für sie sein werden. Er wusste auch, dass die Gilde über einige Luftschiffe und fähige Männer verfügt, die Hella sicher und schnell in die Hohe Heimat können. Jaran bestätigte ihm auf Nachfrage, dass es kein Problem ist, die Flucht bis zum Einbruch der Dunkelheit auf die Beine zu stellen. Hella war sehr beruhigt und wollte die letzten Stunden in der Stadt gern noch mit Henk verbringen und sich auch von seinen Freunden verabschieden. Daher wollte sie sich am Nachmittag noch mit ihnen zusammensetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Henk jedoch die anderen benachrichtigte, informierte ihn Jaran noch darüber, dass Foxi mit einigen Männern in den Slums war und sich um ein paar ganz üble Gauner kümmerte. Diese nutzen die Notlage gerade aus, um sich Macht in der Stadt zu verschaffen, indem sie die Leute erpressen, denen sie beim Wiederaufbau geholfen haben. Vermutlich müsste Foxi dabei einen besonders verdorbenen Ganoven ausschalten, aber damit würde den ganzen armen Menschen geholfen werden, die von diesen eiskalten Banden ausgepresst werden. Jaran meinte aber, dass Henk sich darum nicht kümmern müsste und sich lieber weiterhin ausruhen und noch die Zeit mit seiner Schwester genießen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abschied von Hella '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk holte seine Freunde aus dem Fuchsbau nach unten zu Hella. Sie nahmen alle an einem großen, gemütlichen Tisch Platz und Hella bat Henk eine Flasche Wein zu öffnen. Sie selbst hielt die ganze Zeit Montakor auf dem Arm und schien den Jungen kaum abzulegen. Sie wiegte ihn und summte immer wieder ein Lied für ihn und schien sich unglaublich rührend um ihren Neffen zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella stieß mit allen auf die Rettung von Montakor an, weil sie nun davon überzeugt ist, dass der Junge durch die Tätowierungen gerettet wurde. Sie erklärte, dass Gantrapudra ganze Arbeit geleistet hat und bat auch Octavia sich diese Glanzleistung anzusehen. Bei genauerem Hinsehen konnte sie sofort erkennen, dass Montakor nun eine Art Schutzschicht um seine Aura trägt, die ihn astral nahezu unsichtbar macht und vermutlich auch nur noch durch die wenigsten und mächtigsten Zauber durchdrungen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella betonte, dass die Rettung ihres Neffen die vielleicht selbstloseste Tat in ihrem ganzen Leben gewesen ist und sie nun versteht, warum es sich manchmal lohnen kann, auf die Götter zu hören. Sie erklärte, dass sie weiß, dass sie in ihrem Leben viel Unheil angerichtet hatte, aber das Montakor ihr nun einen neuen Weg gezeigt hätte. Sie habe weiterhin vor, Enodias Plan zu folgen, auch wenn sie die Göttin ihr Leben lang verflucht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella machte eine kurze Pause und blickte zu Kenji. Als Kenji ihr erklärte, dass sie damit Recht gehabt hätte, dass sie allein wären, erzählte sie ihm von ihren Einsichten. Sie rief ihm in Erinnerung, dass auf dem Schiff Lorkan als Falke erschien, persönlich eingriff und sie befreite. Auf ihre Taten angesprochen erklärte sie Kenji, dass sie sich ihrer Schuld völlig bewusst ist und sie sich bereits vor das Gericht von Enodia begeben habe und ihrem Leben schon längst ein Ende setzen wollte. Doch die Göttin persönlich hatte einen Plan mit ihr und nur deshalb sei sie noch am Leben. Wenn Enodia jedoch ihren Plan für sie vollendet hätte und Kenji wieder zu Alethon gefunden hätte, würde sie sich in Zukunft gern von ihm richten lassen und er sollte sich bewusst sein, dass er dann als einzige gerechte Lösung nur ein Todesurteil vollstrecken kann. Falls es soweit käme, dann wäre es ihr jedoch eine Ehre von Kenjis Hand gerichtet zu werden, aber die Zeit dafür war jetzt noch nicht gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella wird dann noch ein wenig mit allem Trinken und Henk hielt eine Rede über etwas, was ihm sehr wichtig war. Er berichtete allen von seiner Traumbegegnung mit Lochost und offenbarte ihnen, dass er dadurch seine innere Freiheit und seinen Optimismus wiedergefunden habe. Das einzige, um wieder gut zu machen, was er ihnen antat, ist wieder ihr „Fährmann“ zu sein, der ihnen Richtung im Glauben gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam Jaran herein und meinte, dass es nun bald Zeit ist und Hella sich langsam verabschieden muss. Doch bevor Hella aufbrach, kam sie zu jedem persönlich hin und gab ihm noch einige Worte mit auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst kam Hella zu Adarian und dankte ihm dafür, dass er die ganze Zeit auf ihren kleinen Bruder aufgepasst hat und bat, dass er ihn nie im Stich lassen sollte. Sie gestand ihm auch, dass sie nicht weiß, was er bei den Inquisitoren zu suchen hat und er nicht denken soll, dass diese selbstgerechten Fanatiker nicht genauso viel Verbrechen auf dem Kerbholz hätten, wie die Leute, die sie verfolgen. Wenn er klug wäre, sollte er dem Orden den Rücken kehren und herausfinden, wer er wirklich ist. Dann gab sie ihm zum Abschied die Hand und drückte sie einmal ganz fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ging Hella zu Kenji und räumte ein, dass sie es nicht leicht miteinander hatten und sie aber, trotz all ihrer Differenzen, weiß, dass Kenji für Henk bei ihren Abenteuern da ist und dass sie ihm dafür auf ewig dankbar sein wird. Sie legte ihm nahe, nicht Zuviel von den Göttern zu erwarten und Kenji sollte besser anfangen, seine Stärke in sich selbst zu finden. Nur dann könnte er auch ohne Alethons Hilfe seinen weiteren Weg finden.  Sie verbeugte sich würdevoll, wie man es vor einem Erzquestor für gewöhnlich tut und gab ihm nicht freundschaftlich die Hand, so wie sie es bei Adarian getan hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss wandte Hella sich Octavia zu und gestand ihr, dass sie sie um ihre Selbstdisziplin beneidet und sie in ihrem Leben vermutlich nicht so viel Unheil in die Welt gebracht hätte, wenn sie Octavia ein wenig ähnlicher gewesen wäre. Sie merkte auch an, dass Octavia für ihr Alter unglaublich mächtig ist und sie aufpassen und trotz ihrer enormen Selbstbeherrschung immer auf der Hut vor den Verführungen der Magie sein sollte. Sie spürte nämlich, dass Octavia einem Vulkan sehr ähnlich ist und dass es unter ihrer kalten und unbewegten Oberfläche brodeln würde. Octavia sollte aufpassen, dass sie nicht eines Tages ausbräche. Noch bevor Octavia darauf antworten konnte, nahm Hella sie schnell zum Abschied in den Arm und betonte, dass sie daran glaubt, dass Octavia die Stärke hat, mit ihrem „Fluch“ zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wünschte sie allen viel Glück und erwähnte nochmal, dass die Drachenträne das mächtigste ist, was sie jemals erlebt hat und sie felsenfest daran glaubt, dass sie noch viele Geheimnisse verbirgt, von denen bis jetzt noch niemand etwas weiß. Hella wurde durch Jaran unterbrochen, welcher auf einen baldigen Aufbruch drängte, da das Luftschiff bald ablegen würde und sie etwas außerhalb von Freywall abholen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk begleitete sie noch aus der Stadt hinaus und verabschiedete sich dort allein von ihr. Hella erklärte Henk zum Abschied, dass sie glücklich ist, dass sie seinen Sohn retten konnte und schwor, dass sie ihn nie wieder außer Augen lassen und Birkinga bei allem unterstützen wird. Sie möchte Henk gern bald wiedersehen und bestand darauf, dass er sie in der Öde besuchen kommen soll, wenn es seine Abenteuer zulassen würden. Dann gab sie Henk noch einmal Montakor auf dem Arm, damit er sich auch von ihm verabschieden konnte. Dieser blickte Henk fröhlich an und streckte gleich seine Arme nach ihm aus. Henk schenkte Montakor sein [[Twillamulett]]. Hella wollte versuchen mit Ivar Kontakt aufzunehmen und hoffte, dass die Behringers eines Tages wieder vereint sein könnten. Sie gab Henk einen Kuss auf die Stirn, umarmt ihn lange und wurde von dem Luftschiff aufgelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarians Meldung bei Lichtschlag '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian abends zum Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zurückkehrte, verdonnerte ihn Großmeister Lichtschlag zu Meditationen und ordnete an, dass er morgen zum Sonnenaufgang an den Leibesübungen teilnehmen und pünktlich auf dem Exerzierplatz erscheinen sollte. Lichtschlag wollte auch die weiteren Pläne von Adarian hören und erkundigte sich, wann er die Stadt verlassen würde. Er stellte Adarian auch für den Tag der Beerdigungen frei, jedoch sollte er sich am Tag darauf wieder im Tempel melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tag des Letor '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag hörte man überall auf den Straßen das Klagen der Frauen. Auf Nachfrage erklärten Einheimische, dass die offizielle Trauerzeit nun ausgerufen und man mit den ersten Beerdigungen angefangen hätte. Man habe den heutigen Tag offiziell als Tag des Letors erklärt und in Gänze zur Ehrung der Toten bestimmt. Auf allen großen Stadttürmen waren schwarze Flaggen mit Letors Zeichen aufgehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Beerdigungen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es regnete in Strömen und der Himmel zeigt sich dem Anlass entsprechend trüb, als die Helden auf dem Friedhof ankamen. Man hörte das Klagen und Weinen von hunderten von Menschen und viele waren damit beschäftigt Gräber auszuheben. Andere brachen aus Kummer zusammen und überall sah man trauernde Frauen, die laute Klagelieder anstimmten. Am Rand des Letorackers lagen auch einige Massengräber, welche die Stadtwachen mit Leichen füllten. Überall patrouillierten Inquisitoren des Ekklesiums und brachten neue Schutzsymbole rund um das gerade entstandene Friedhofsgelände an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Beerdigung folgte direkt die Nächste und der Letorquestor legte seinen Segen im Eiltempo auf ein Grab nach dem anderen. Die eigentlichen Beerdigungen wurden deshalb sehr privat abgehalten und es lag an den Angehörigen, ob noch einige letzte Worte gesprochen wurden. Auch Foxi war dort und hatte anscheinend schon auf Adarian gewartet. Sie war ganz ungewohnt in einem schwarzen, langen Trauerkleid erscheinen und wirkte plötzlich vielen damenhafter, als man es sonst von ihr kennt. Foxi war ziemlich traurig wegen Mjonflir und wirkte sehr niedergeschlagen. Adarian tröstete sie etwas trösten und nahm sie in den Arm.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Mjonflir '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst fand die Beerdigung von Mjonflir statt. Viele Füchse, die meisten unter Kapuzen verhüllt, waren gekommen und haben Mjonflir ein großes Grab auf dem alten Teil des Friedhofs ausgehoben, der anscheinend zu den Füchsen gehört, da auffällig viele Grabsteine in diesem Bereich mit einem kleinen, unauffälligen Fuchskopf versehen sind. Die Beerdigung begann und Henk dankte allen für ihr Erscheinen und ihr Anteilnahme: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;... ''und gleichzeitig war er immer treu und für viele von uns auch ein guter Freund, denn Mjonflir war immer absolut er selbst. Mjonflir hat sich nie verstellt, man wusste immer, was man bei ihm zu erwarten hatte. Und wir alle als seine Angehörigen werden ihn sehr schmerzlich vermissen. Aber wir wissen auch, dass er jetzt dort ist, wo wir alle einst hoffen zu sein: nämlich für immer frei.''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Henk nimmt seinen Flachmann aus der Tasche, gießt etwas auf das Grab und nimmt auch selber einen Schluck)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;''Für den treusten Ingenieur, den ich in meinem Leben je gekannt habe.''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(gießt etwas Schnaps auf das Grab)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Und für viele von uns der beste Freund, der zuverlässigste Freund den sie je hatten.''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(gießt noch etwas Schnaps auf das Grab und gönnt sich einen Schluck)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Möge er in Freiheit ruhen!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk machte das Zeichen des Fuchses und trat vom Grab zurück. Dann ergriff Jaran das Wort und erinnerte sich, wie er Mjonflir vor mehr als vier Jahrzehnten kennenlernte und sich mit ihm während der beschwerlichen Kriegszeit durch die Gosse von Freywall schlug. Er habe schon damals den Erfindungsreichtum dieses klugen Kopfes bewundert und ahnte bereits, dass sie gemeinsam viel erreichen werden. Henk nickte zustimmend. Jaran rief allen das besonnene und angenehme Wesen dieses stillen Mannes in Erinnerung, welcher ihm in all den Jahren ein treuer Freund war. Er ging davon aus, dass Mjonflir nun in Letors Werkstatt sitze und kein Schloss im Totenreich nun mehr vor ihm sicher sei. Dann holte Jaran einen Flachmann aus seinem Umhang und goss etwas Schnaps auf das Grab: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 170px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Auf dich, alter Freund!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann ging Waruf ans Grab und meinte, dass er wohl behaupten könne, dass Mjonflir sein bester Freund gewesen sei. Es gab in der Vergangenheit viele „Geschäfte“, die sie gemeinsam abgewickelt hätten, und er habe sich dabei immer auf ihn verlassen können. Mjonflir habe ihn nie im Stich gelassen und sogar damals, als sie gemeinsam von Graltiks Männern geschnappt wurden, hat er sein Leben riskiert, um Waruf aus Graltiks stinkendem Palast zu retten.  Waruf würde außerdem ihre gemeinsame Zeit in der Werkstatt sehr vermissen und vermutlich niemals wieder mit jemanden so entspannte Abende erleben, wie mit ihm. Um daran zu gedenken, holte Waruf eine dicke, gedrehte Graszigarette hervor. Er zündete sie auf Mjonflir Wohl an und raucht an seinem Grab einige tiefe Züge: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 460px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wir werden uns im Licht der Schutzgötter sicher bald wiedersehen!''“   &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Bruder der Gilde trat an das Grab, warf fünf Silberstücke hinein und meinte, niemand solle sagen können, dass er ihm etwas schuldig geblieben sei. Henk und Jaran trösteten sich gegenseitig. Adarian wischte sich eine Träne aus dem Auge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als niemand mehr das Wort ergriff, wurde Mjonflir unter die Erde gebracht und kurz danach tauchte ein Letorpriester auf, um seinen Segen zu sprechen. Dieser war in Begleitung von zwei Tempeldienern, von denen einer einen Weihrauchkessel schwenkte und der andere eine Schale mit geweihtem Wasser vor sich hielt. Der Questor sprach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Asche zu Asche, Staub zu Staub.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was auf Erden vergangen ist, wird im Lichte der Schutzgötter neu erstrahlen!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gesegnet seist du mit den Wasser [[Leveon|Leveons]],''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(dabei schöpft er mit der Hand etwas Wasser aus der Schale des Tempeldieners)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''behütet seist du von der Erde [[Chthonia|Chthonias]]!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(dabei kniet er sich hin und schaufelt etwas symbolische Erde auf das Grab)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge Letor deine Seele sicher ins ewige Reich geleiten!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Priester gegangen war, nutzte Adarian die Gelegenheit, um doch noch etwas am Grab von Mjonflir zu sagen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Tja, Mjonflir, wir kannten uns nun ja wirklich nicht gut. Grüße unseren Gefährten von uns, er möge dich sicher dahin geleiten, wo du hingehörst. Grüße Noah von uns.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk klopfte Adarian dankbar auf die Schulter und blickt sich nach den Briccones um. Adarian bemerkte, dass Foxi hart gegen ihre Tränen ankämpfen musste und sie sich ständig die Tränen wegwischte, damit man ihr nicht ansah, dass sie kurz davor war, loszuheulen. Auch hier spendete Adarian ihr wieder Trost, welchen sie auch gern von ihm annahm. Während der Zeremonie hielten auch Octavia und Kenji sich an der Hand, um sich gegenseitig Halt zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cupo Briccone und seine Söhne '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der Zeremonie trafen bereits die ersten Briccones ein und versammelten sich bei ihrer protzigen Familiengruft, in welcher Cupo und seine Söhne bestattet werden sollten. Nach und nach kamen alle Briccones und eine ganze Menge anderer Leute an. Viele Reiche und Politiker waren gekommen. Viola traf schließlich mit ihrer fast gleichalten Stiefmutter Lucia ein, welche Cupos vierte Frau war und entsetzlich laut jammerte und weinte und von Viola gestützt werden musste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Zeremonie verlief ähnlich wie bei Mjonflir, jedoch sprachen sehr viele Leute an Cupos Grab und die Zeremonie zog sich lange hin. Zuerst sprach Toni für die Familie, welcher vor allem betonte, was für ein liebevoller und fürsorglicher Vater Cupo war. Die Briccones zeigten echte Trauer und tiefe Gefühle. Dann sprachen viele der einflussreichen Personen, die sich in oberflächlichen Lobhymnen ergingen und anscheinend mit ihrer Zugewandtheit der Briccone-Familie ihre zukünftige Partnerschaft verkünden und somit die Beerdigung eher für politische Zwecke missbrauchten. Nach einer gefühlten Ewigkeit waren schließlich alle fertig und Henk ergriff zum Schluss das Wort. Er kehrte zur Ehrlichkeit und Herzlichkeit der Briccone-Familie zurück und gedacht in echter Trauer seiner Erlebnisse mit Cupo. Toni warf ihm dafür einen dankbaren Blick zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend stimmte Cupos Witwe ein trauriges, altes Klagelied aus der Tradition von Freywall an, während die Familiengruft wieder geschlossen wurde. Es handelte von dem Einzug ins Licht und davon, dass die Schutzgötter dort alle Sünden vergeben, die wir im Leben begangen haben und jede Seele dort Erlösung finden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg zum Fuchsbau bemerkte Octavia plötzlich ein Rascheln in ihrer Tasche und eine Bewegung. Die [[Korrespondenzen#Korrespondenz_mit_Archorbar|Antwort von Archorbar]] war eingetroffen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feier im Fuchsbau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gaststätte ist ein großer Saal für alle vorbereitet worden und alle Briccones und Füchse waren anwesend. Nachdem alle im Gastraum versammelt waren und das Essen aufgetragen wurde, bat Jaran Henk, ein paar Worte zur Eröffnung der Feier zu sagen. Ihm schloss sich Toni Briccone an, der in seiner Rede auch nochmal erneuet bekräftigte, dass die Füchse und die Briccones nun eine gemeinsame Zukunft haben und gemeinsam die Stadt wieder auf die Beine stellen werden. Es gab dann ein improvisiertes Mahl, wozu jeder etwas beigetragen hatte und welches trotzdem eher bescheiden ausfiel, da die Stadt mit Reserven sparen musste. Jedoch hatten die Briccones einen ganzen Karren Wein aus ihrem privaten Vorrat mitgebracht und konnten damit alle Gäste im Überfluss versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fiel auf, dass sie immer wieder vom Massimo beobachtet wurde und als sie seinen Blick erwiderte, zwinkerte er ihr kurz zu. Für einen Moment konnte sich Octavia seinem Blick nicht entziehen und wurde sogar kurz rot. Während des Essens sah Massimo immer mal wieder zu ihr herüber und lächelte sie kurz an. Aber er ging noch nicht zu ihr hin, als ob er sich seiner „Beute“ langsam und gezielt annäherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich folgte der traditionelle Teil der Feier und Jaran beginnt ein schwermütiges Lied anzustimmen, dass von Tod und Trauer handelt. Henk kannte das Lied und stimmte mit ein.  Auch Toni Briccone sang mit und stellte sich als hervorragender Sänger heraus. Das Lied handelt von all dem Leid, welches Freywall und Barthavion schon sehen musste und von all den tapferen Männern, die für Lochost ihr Leben gegeben haben. Dann geht es darum, dass durch ihre Heldentaten das Gute immer wieder aufs Neue siegen konnte und sich das Rad des Lebens immer wieder weiterdrehen kann. Es folgt eine Stelle, die immer beschwingter und fröhlicher wird und irgendwann steigen Instrumente mit ein, die eine fröhliche, aber melancholische Tanzmusik ergeben. Der Tanz ist ein Gruppentanz, bei dem sich die Leute jedoch mit einem Partner zusammentun, mit dem sie ihren Teil gemeinsam Tanzen. Dabei kommt es auch zu engerem Körperkontakt und es ist auch allgemeiner Brauch, dass beim Einsetzen der Instrumente die Männer die Frauen zum Tanz auffordern.  Frauen können dies aus Gründen der Etikette für gewöhnlich nicht ablehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi wurde sofort etwas unruhig, sobald der Tanz begann und blickte zu Adarian. Als dieser sie aufforderte, betonte sie scherzend, dass sie keine gute Tänzerin ist und er sich nicht beschweren sollte, wenn ihm nach dem Tanz nicht nur sein Finger, sondern auch noch ein Zeh fehlen würde, weil sie ihn plattgetrampelt hätte. Als sie dann tanzten, war sie jedoch sehr leichtfüßig und machte in ihrem schicken Kleid sogar eine sehr elegante Figur. Sie schmiegte sich sehr eng an ihn und Adarian konnte es kaum erwarten, dass er mit ihr auf dem Zimmer verschwinden durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bemerkte, dass Viola zu ihm herüberblickte und erwartete von ihm auffordert zu werden. Als er dies auch endlich tat, gestand sie ihm, dass sie froh war, dass er bei all dem Mist, der ihr wiederfahren ist, bei ihr ist und sie schmiegte sich in seinen Arm. Sie flüsterte ihm auch zu, dass er sie nach der Beerdigungsfeier, wenn sie ihre Brüder und Stiefmutter losgeworden ist, besuchen sollte, damit sie etwas Zeit für sich haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald der Tanz startete, ging Massimo zu Octavia, verbeugte sich tief vor ihr und forderte sie auf. Er hatte auf diesen Moment gewartet und wusste, dass diese Stelle im Lied vorkam. So konnte er schneller bei ihr sein, als Kenji, welcher sie auch auffordern wollte. Massimo entschuldigte sich bei Octavia dafür, dass er sie einfach so anspricht, da er wüsste, dass sie eine große Heldin und ein Gesandte des theranischen Kaisers ist. Aber er fand ihre fremdartige Schönheit so bezaubernd, dass er es einfach nicht mehr ertragen konnte sie nur aus der Ferne zu bewundern. Dann sprach er schnell weiter, nickt mehr zu sich selbst und erklärte charmant, dass er nun endlich verstünde, warum die Theraner ihre Frauen für Gewöhnlich nicht von der Insel ließen und er bei so viel Anmut und Grazie auch Angst hätte, dass fremde Männer sie stehlen wollten. Massimo griff vorsichtig nach Octavias Hand und zog sie einfach auf die Tanzfläche.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sah sich daraufhin enttäuscht im Saal nach alternativen Tanzpartnerinnen um und entdeckte Massimos junge Cousine Lucilia. Er forderte sie auf und tanzte mit ihr möglichst in Sichtnähe von Octavia und Massimo. Doch sein Plan, Octavia damit zu ärgern, ging nicht auf, denn sie schien ihn nicht einmal zu bemerken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tanzfläche zeigte sich Massimo äußerst charmant und lud Octavia anschließend zu einem Wein ein. Er verwickelte sie in ein Gespräch und fragte, ob ihr die Beerdigungsfeier gefällt und wie man in Thera für Gewöhnlich seine Toten bestattet. Dann lenkte er das Thema mehr auf das Feiern allgemein und fragte, ob es Frauen in Thera normalerweise gestattet war, gemeinsam mit den Männern zu feiern und zu tanzen, oder ob sie sich immer streng zurückhalten müssten. Massimo fragte Octavia auch ob etwas an den Gerüchten dran ist, dass sie die Frau von Adarian sei. Als er erfuhr, dass sie niemanden hat, lud er Octavia noch in sein Casino ein, da er dort einige besondere Weine aus Thera lagern würde, die er ihr zu Ehren öffnen und mit ihr trinken möchte. Er rutschte dabei immer näher an sie heran, versuchte ihre Hand zu halten oder suchte immer wieder subtil nach Körperkontakt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Massimo schon etwas aufdringlich wurden, erhielt Kenji seine Chance, Octavia aus dieser Situation zu retten. Er ging dazwischen und Massimo wies ihn galant darauf hin, dass Octavia natürlich tun kann was sie will und selbst entscheiden sollte, mit wem sie den Abend verbringen möchte. Außerdem würde er sich niemals einem Questor in den Weg stellen und als Octavia ihn abblitzen ließ, war er weder beleidigt oder wütend, sondern betonte nur, dass er selbst nicht wüsste, was er sich dabei gedacht hätte eine Chance bei Octavia zu haben. Er entschuldigte sich dann für seine Aufdringlichkeit und sah sich schnell nach anderen „Opfer“ auf der Feier um, welche leichter herumzubekommen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beerdigung entwickelte sich schließlich noch zu einem richtigen Saufgelage, bei welchem alle die Anspannung und den Horror der letzten Tage für einige Augenblicke vergessen konnten. Henk war klar, dass Diebesfeiern ziemlich heftig und laut werden können und bis in die frühen Morgenstunden andauern. Es wurden noch einige traditionelle Trinkspiele veranstaltet und Jaran, Waruf und Toni Briccone bestanden darauf, dass Henk alle mit ihnen zusammen spielte. Auch Mestoph ließ sich breitschlagen und beteiligte sich an dem Geschehen. Ausreden akzeptierten sie nicht und sogar Viola, die als sehr trinkfest bekannt ist, schloss sich den Spielen an und zog Henk mit an den Tisch zu seinen alten Freunden. Jaran bemerkte, dass er mit dieser Konstellation von Leuten schon seit vielen Jahren nicht mehr gefeiert hatte. Henk gehörte heute ganz ihnen und sie verbrachten einen Abend ganz wie in alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verlobung mit Viola '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Briccones aufbrachen, nahm Toni Henk zur Seite und erklärte ihm, dass er niemals die Meinung seines Vaters geteilt hatte, was ihn und seine Schwester angeht. Er gab den beiden seinen Segen und gestand Henk, dass Viola all die Jahre auf ihn gewartet und deshalb auch nie geheiratet hatte. Und sie würde bestimmt noch den ganzen weiteren Rest ihres Lebens auf ihn warten. Wenn Henk sie also glücklich machen wollte, dann sollte er sich vielleicht mit ihr verloben oder ihr zumindest ein Versprechen geben, dass sie dies nicht umsonst tut und Henk - sollte er seine Abenteuer überleben – irgendwann zu ihr zurückkehren würde. Er hätte auch nichts dagegen ihn als Schwager zu haben, da er ihn trotz der Fehden schon immer gemocht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor ihrer Abreise erinnerte Viola Henk nochmal daran, dass er sie in einer Stunde in ihrem Zuhause besuchen sollte und hauchte ihm noch einen Kuss ins Ohr. Dann half sie ihrer Stiefmutter, die sich anscheinend sehr betrunken hatte, in die Sänfte und reiste nach Hause. &lt;br /&gt;
[[Datei:Medaillon-Viola.png|200px|rahmenlos|rechts|Medaillion von Viola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sie später besuchte, hatte sie sich bereits in sehr verführerische Reizwäsche gekleidet und erwartete ihn mit einer Flasche Wein. Sie zog ihn schnell zu sich hinein und küsste ihn. Sie bedauerte, dass es schade ist, dass sie bis jetzt so wenig Zeit miteinander hatten und sie froh war, dass er nun endlich da ist. Sie fragte Henk, ob er während seiner Reisen ab und zu an sie gedacht habe. Als sie betonte, dass sie nie von ihm erwartet habe, dass er ihr körperlich treu ist, aber doch wissen wolle, ob sie immer noch die einzige in seinem Herzen ist, macht Henk ihr einen Heiratsantrag. Hella weinte vor Freude und fiel ihm um den Hals. Henk blieb die Nacht bei ihr und als er aufbrechen musste, schwor sie ihm, dass sie immer auf ihn warten würde. Dann schenkte sie ihm ein kleines Amulett mit einem silbernen Anhänger, den man öffnen kann. Darin ist ein winziges Bild von Violas wunderschönem Gesicht und eine kleine violette Blüte, die getrocknet ist und nach Violas Parfum duftet. Sie sagte, dass diese Henk immer an sie erinnern wird und er sie über seinem Herzen tragen soll, damit sie immer bei ihm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Liebesfliege '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Adarian und Foxi zurückzogen, zeigte Adarian Foxi die Liebesfliege von Gantrapudra.  Zuerst war sie etwas skeptisch, sie ließ sich aber aus Neugier schließlich darauf ein. Sie taten das pulverisierte Insekt in ihren Wein und spülten es so hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Fliege fing kurze Zeit später mit Euphorie und Kribbeln im ganzen Körper an. Das Körpergefühl wurde dann ganz weich und warm und alle Bewegungen schienen sich zu verlangsamen und wurden dadurch bewusster als sonst wahrgenommen. Die Intensität der Berührungen war schon bei leichtem Kontakt enorm und sie wurden als Farben und Farbmuster wahrgenommen. Die beiden sahen dadurch während des Liebesspiels die psychodelischsten Bilder in ihren Köpfen und fielen in einen meditativen Rausch, der sie über Stunden völlig wegdriften ließ. Beim Sex verschmolzen ihre Körper zu einem Ganzen und sogar die Atmung stimmte sich völlig aufeinander ab. Alles lief in Zeitlupe ab und der ekstatische Zustand konnte über Stunden aufrechterhalten werden. Danach fühlten sich beide sehr entspannt und hatten ein sehr inniges Erlebnis geteilt, dass über alle sexuellen Erfahrungen hinausging, was sie bis jetzt erlebt hatten. Sie fühlen sich auch auf der emotionalen Ebene danach sehr viel verbundener als zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufbruch '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jaran erfuhr, dass Henk schnell nach Valkenburg reisen musste, druckste er etwas herum und dann rückte damit heraus, dass er das Luftschiff gerade nicht nehmen konnte, da er eine Überraschung für ihn vorbereiten würde. Jaran sagte, dass sich einige erfahrene Männer bereits um das Schiff kümmern, es reparieren und auch den Kobold versorgen würden. Falls Henk noch Wünsche hätte, könnte er sie jetzt äußern, da die Füchse sein Schiff nun richtig herausputzen könnten. &lt;br /&gt;
Da sie damit noch etwas beschäftigt sein würden, empfahlt Jaran Henk zuerst das Portal der Inquisitoren zu benutzen, da Mestoph ohnehin vorhatte einen Zwischenstopp in Valkenburg einzulegen und ihm die K'eygha dann vorbeibringen würde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Adarian und Foxi verabschiedeten sich und tauschten gegenseitig Dolche aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Das_Vermächtnis_des_Aequus|Kampagne 20: Das Vermächtnis des Aequus]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40132</id>
		<title>Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40132"/>
				<updated>2026-04-19T08:37:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 18: Der [[Bund des Xul|dunkle Bund]] schlägt zurück&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. - 17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel dokumentiert Inhalte aus '''früheren Spielphasen''' von EBORIA. Er dient der historischen Referenz und entspricht '''nicht dem aktuellen Stand der Weltbeschreibung (Lore)'''.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei: Heldengruppe (Trosk).png |500px|thumb|right|Die Helden in Trutz 351 JF]]&lt;br /&gt;
__Toc__&lt;br /&gt;
== Der dunkle Bund schlägt zurück ==&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Ankunft in Trutz ===&lt;br /&gt;
'''1./2. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Trutz]] erhalten die [[Helden]] eine beunruhigende Nachricht und erfahren von mysteriösen Vorfällen in der Trutzana. [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] leistet einen Eid und der König von Trutz wünscht ein Gespräch. Alte und neue Freunde werden getroffen und persönliche Fähigkeiten weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|200px|thumb|right|Archorbar]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Neuigkeit '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden reisten durch ein Portal der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] von [[Eldorn]] nach [[Trutz]]. Direkt nach ihrer Ankunft wollte [[Archorbar]] sie dringend sehen. Er berichtete, dass etwas Beunruhigendes geschehen war. Jedes Jahr zum Erdfest zog der Drache [[Aban|Nebelschwinge]] ihre Runde über die Stadt Trutz und erinnerte die Bewohner an den &amp;quot;Bund&amp;quot;, der mit der Errichtung der Stadt geschlossen worden war. Doch dieses Jahr flog zum ersten Mal in der Geschichte von Trutz kein Drache über die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Drachen war auch die Souveränität und sonstige Gelassenheit der Bürger verschwunden. Die Trutzer waren verstört und beunruhigt. Archorbar wollte das Verschwinden genauer ergründen und musste dafür in die Nebelsümpfe zum Hort des Drachen reisen. Er bat die Helden in der Umgebung der Stadt zu verweilen und nach Schwarzmagiern zu suchen, während er in den Sümpfen das Verschwinden des Drachen untersuchte. Laut dem Brief, der bei [[Mordem Blandera]] gefunden wurde, arbeitete in Trutz ein weiteres Führungsmitglied des Kaders – [[Blaren Rigged]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Mysteriöse Vorkommnisse '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar gab den Helden eine Liste mit vier ungewöhnlichen Vorkommnissen, die diese bei Gelegenheit einmal untersuchen könnten. Erste Nachforschungen durch Inquisitoren hatten zwar keine dämonischen Hinweise ergeben, aber dennoch wären die Vorfälle mysteriös genug, um sie noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.  &lt;br /&gt;
* In [[Teichwalde]] waren mehrere Kinder im Teich ertrunken, ohne dass ein Grund erkennbar gewesen wäre. Eine dämonische Verunreinigung konnte nicht festgestellt werden. &lt;br /&gt;
* In [[Tiefenau]] waren bei schweren Überschwemmungen die Leichen des Friedhofs an die Oberfläche gelangt. Es wurde jedoch nichts Verdächtiges gefunden, das etwa auf Nekromantie hätte hinweisen können. &lt;br /&gt;
* In [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] war ein seltsamer, verbrannter Kreis auf dem Boden entdeckt worden. Es schien ein Ritualkreis gewesen zu sein, aber es konnte kein direkter Zusammenhang mit Schwarzmagiern festgestellt werden. Auch hier sei keine direkte dämonische Verseuchung feststellbar gewesen. &lt;br /&gt;
Und schließlich waren aus glaubwürdiger Quelle in [[Kirchwalde]] des Nachts unerklärliche, laute Schreie gehört worden; auch hier gab es keine Hinweise auf Dämonen oder ähnliches. Der Vorfall blieb aber seltsam und sollte noch einmal untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Adarian wird Inquisitor '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Archorbar den Helden von den mysteriösen Vorfällen berichtet hatte, blieb Adarian noch auf ein persönliches Gespräch, während die anderen ihr Quartier in der „‘‘Ratsschenke‘‘“ bezogen, Luxusherberge und erste Adresse der Stadt. Adarian wurde von Archorbar die Situation von Trutz beschrieben, welches unter direkter Bedrohung durch die Thyrner stand, die mit ihrer Flotte die Verbindungen nach Freywall und Valkenburg kontrollierten. Die Bürger erwarteten einen Krieg und jetzt, da Adarian in der Stadt sei, würden sie ihn mit in die Kämpfe hineinziehen und ihn drängen, an der Spitze des Heeres zu kämpfen. Es wäre aber sehr wichtig, dass in Hinblick auf die Schwarzmagier kein Kampf stattfände, denn jedes Blutvergießen diene momentan nur ihren Zwecken. Dieses jedoch den aufgebrachten Menschen von Trutz zu erklären, würde sich als schwierig erweisen. Archorbar bot Adarian deshalb erneut die Mitgliedschaft bei den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] an, denn als Inquisitor dürfte er sich nicht in politische Kämpfe einlassen und er würde damit zugleich ein starkes Bekenntnis ablegen, woher die wirkliche Gefahr kommt. Adarian verstand und nahm das Angebot an. Er wurde anschließend sofort zum Inquisitor geweiht und sprach den Eid des Ekklesiums. Er bekam das Wams mit dem Lichtemblem ausgehändigt und suchte seine Freunde in der Ratsschenke auf. Diese hatten sich schon lange unterhalten und es rankten sich viele Spekulationen darüber, wer Octavia in Eldorn ein Geburts-Amulett vor die Tür gelegt hatte und ob es eventuell bedeuten könnte, dass Octavia schwanger wäre. Mystiker Kenji hielt sich in der Diskussion deutlich zurück. Ein Bote des Königs unterbrach diese Gedankengänge abrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wurden zum König [[Sigurd von Troppau]] gerufen und suchten ihn daraufhin im Ratsgebäude auf. Vom ihm erfuhren sie, dass Thyrna bereits vom Volk für das Verschwinden des Drachen verantwortlich gemacht wurde. Die thyrnischen Schiffe hatten den Blockadegürtel tatsächlich immer enger gezogen, so dass sie wohlmöglich nahe genug für ein Kraftfeld in den Sümpfen wären. Sie hätten Nebelschwinge in seinem Hort festgesetzt, munkelte man unter der Bevölkerung. Sie hatte zuvor wahrscheinlich tatsächlich verhindert, dass Thyrna die Stadt einnahm, denn niemand bei den Thyrnern schien das imposante Tier verletzen zu wollen, welches sich so für die Stadt einsetzte. Immerhin hatte Thyrna schon immer eine besondere Verbindung/Beziehung zu Drachen. Doch wer würde jetzt, ohne Nebelschwinge, Trutz vor der drohenden Invasion durch die Thyrner schützen? Der König plante den thyrnischen Feldherrn zu kontaktieren und ein Treffen zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Abraxa.jpg |200px|thumb|right| Abraxa Cibinensis]]&lt;br /&gt;
Nach dem Treffen suchten die Helden den Hafen auf, um nach ihrem Schiff [[K'eygha]] zu sehen, welches seit ihrer Rückkehr aus der [[Ortag-Steppe]] in Trutz vor Anker lag. Es war in gutem Zustand und war einsatzbereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend besuchten sie die Stadt und Adarian kaufte Geschenke für seine Mutter. Er suchte auch noch seinen alten Jugendfreund Celan in der Kaserne auf und verabredete ein Treffen am Abend in der Gastwirtschaft „''Der tapfere Streiter''“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias besuchte [[Abraxa Cibinensis | Abraxa]] und erbat sich einen Heiltrank, um auf die kommenden Abenteuer vorbereitet zu sein. Abraxa freute sich sehr, ihre kleine Octavia wiederzusehen, und half gerne mit einem Trank aus. Leider konnte sie ihr nicht mehr mitgeben, da in der momentanen Lage von Trutz das Heer viele ihrer Tränke geordert hatte. Abraxa sagte ihr aber zu, für die Helden weitere Heiltränke zu brauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen sprach Kenji im Areteischen Monasterium mit dem Erzquestor. Zum Abendessen trafen sich alle in der „''Ratsschenke''“ wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gildenbesuch von Henk '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk tut, was er tun muss, und nimmt [[Eleonor Conado|Foxi ]] unter seine Fittiche, um sie der Gruppe als Eleonor vorzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Feier am Abend '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ließen den Abend im Heldengasthaus „''Der tapfere Streiter''“ direkt neben dem Areteischen Monasterium ausklingen. Adarian stellte ihnen seinen alten Freund Celan vor und sie feierten gemeinsam. Später kam Henk dazu und stellte Eleonor als Kontakt zu seiner Gilde vor, auf die Adarian sofort ein Auge warf. Als die Gruppe von Musikern um den Barden [[Trosk#Künstler|Fidelis Firlefanz]] auf Adarian aufmerksam wurde, stimmten sie sofort das bekannte Lied „[[Der Held aus Trutz]]“ an und umringten ihn beim Singen. Adarian fühlte sich geschmeichelt und war auch etwas verlegen, hörte er doch das Lied über seine Heldentaten in Loderis zum ersten Mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts in der Ratsschenke versuchte Adarian noch zu meditieren, schlief darüber aber wegen seines angetrunkenen Zustandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: k-eygha.png|200px|thumb|right| Die K’eygha]]&lt;br /&gt;
''' Tempelaufenthalte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis Visionensuche im Tempel (?), &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian besuchte das Sanktum des Ekklesiums. Von Großmeister Markward von Reichenstett bekam er Meister Traugott von Greifenhöh als Ausbilder zugeteilt und anschließend eine Kammer im Sanktum des Ekklesiums zugewiesen, in der er sich von nun an zurückziehen und meditieren konnte. So zog Adarian abends in das Sanktum der Inquisitoren ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Octavias Feuertraining '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia flog mit Henk und Eleonor mit der K‘eygha in den Norden über den Schlangenfluss. Dort ankerten sie an einem einsamen Platz und Octavia trainierte ihre magischen Fähigkeiten. Sie ließ Flammen zwischen ihren Händen entstehen und wachsen und brachte sie dann in ausreichender Entfernung zur Explosion. Eleonor war extrem beeindruckt von Octavias Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Verwandtenbesuche ===&lt;br /&gt;
'''3. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia bekommt überraschenden Besuch und erfährt bedrohliche Neuigkeiten. Die Helden lernen Adarians Familie kennen und erfahren von Spannungen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Intervention der Magierakademie '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, als die Helden gerade zum Luftschiffhafen wollten, wurden sie von dem Erzmagier der Akademie [[Utz von Klauenstett]] abgefangen. Er ließ Octavia wissen, dass ihre Zaubereien vom Vortag nicht unbemerkt geblieben waren. Er wies sie scharf zurecht und belehrte Octavia über die potentiell katastrophalen Auswirkungen der Zauberei (vgl. auch [[Magie#Die_Gefahren_der_Zauberei|Gefahren der Zauberei]]): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem ''Basan-Kollaps'' bricht die Wirklichkeit zusammen und reißt den Zaubernden und seine unmittelbare Umgebung im Radius von 30-100 Meter auseinander. ''Echmor von Daradan'' habe auf diese Weise das ganzes Dorf Braken bei [[Kratara]] ausgelöscht, weil er auf dem Marktplatz unvorsichtigerweise einen Entdeckungszauber gegen Diebe sprechen wollte und die gefahrlosen mit den riskanten Strömen vertauscht hatte. Er erwähnte auch ''Margoda von Drabak'', die sich für eine erfahrene Zauberin hielt, welche schon vielen Menschen mit ihren Kräften geholfen hatte. Sie hatte leider, wie auch Octavia, nie eine richtige Ausbildung erhalten und hatte den Menschen in Jerris unentgeltlich bei gesundheitlichen Problemen geholfen. Eines Tages habe sie eine Dörflerin wegen einer Hautflechte behandelt und dabei nicht die richtigen Ströme benutzt. Ausgerechnet an diesem Tag schwang nämlich der ''Zimborturnus'' anders als an den vorherigen Tagen und sie tötete qualvoll alle Hilfesuchenden um sich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen verbot der Erzmagier Octavia schließlich, ihre Fähigkeiten in Trutz und der Trutzana einzusetzen, da sie für die Stadt ein unnötiges Risiko darstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Gast bei Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten [[Egeil von Wallenrode|Egeil &amp;quot;die Ramme&amp;quot; von Wallenrode]]. Er hieß Adarian herzlich willkommen und feierte ihn als Befreier Trutzs aus der thyrnischen Umklammerung. Er erinnerte sich gerne an die Heldengeschichten von der Befreiung Loderis' und liebte das Lied &amp;quot;Der Held von Trutz&amp;quot;. Egeil war sehr stolz auf seinen Neffen. Ihm missfiel allerdings die Anwesenheit Octavias sehr und er wollte sie nicht in sein Anwesen lassen, zumal sie auch noch einen thyrnischen Siegelring trug, also offensichtlich nicht übergelaufen war. So blieb Octavia mit Henk an Bord und Kenji und Adarian folgten Egeil in seine Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erfuhr, dass Egin, der langjährige Diener seines Onkels, vor nicht allzu langer Zeit gestorben war und Egeil nun ganz allein auf dem Anwesen lebte. Als Adarian ihn noch einmal auf Octavia ansprach und versuchte ihn zu überreden, Octavia zu vertrauen, verdächtigte er Octavia als Spionin der Thyrner und verwies darauf, dass man Thyrna nicht trauen könne. Immerhin war Nebelschwinge verschwunden und er ging davon aus, dass die nur den Thyrnern für ihren Angriff auf die Stadt nützte. Aber zum Glück wäre jetzt ja Adarian da, der die Soldaten der Stadt in den Sieg führen könne. Als Adarian Egeil daraufhin eröffnete, dass er nicht gewillt wäre, gegen die Thyrner zu kämpfen, wurde Egeils Misstrauen gegenüber Octavia noch größer. Schließlich ging Egeil davon aus, dass Octavia den Helden von Trutz absichtlich manipuliert hatte, damit er nicht die thyrnischen Truppen aufhalten konnte, die bald Trutz angreifen würden. Alle Beteuerungen Adarians halfen nichts, und so kehrten die beiden Helden wieder auf das Luftschiff zurück und brachen mit Egeils herzlichen Grüßen an Adarians Mutter und Eginhard nach Wallenrode auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch bei Adarians Mutter '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Cosima.jpg |200px|thumb|right| Cosima von Wallenrode]]&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten Adarians Mutter [[Ellana von Wallenrode|Ellana]]. Sie hatte inzwischen erneut geheiratet und zwar den Ratsherrn [[Eginhard von Sonnenborn]]. Eginhard war ein alter Kriegskamerad von Egeil und in seinem Freundeskreis. Daher bestand schon lange ein Kontakt zwischen den Wallenrodern und den Sonnenbornern. Eginhard und Ellana hatten sich schon länger flüchtig von den Feierlichkeiten bei Onkel Egeil gekannt. Nach dem Tod von ihrem Mann Arian hatten sie sich allmählich besser kennen gelernt, waren sich langsam näher gekommen und auf dem Fest der Schutzgötter dieses Jahres am 2. Hyleon 351 JF hatten sie schließlich einander geheiratet. Eginhard war zu seiner Frau nach Wallenrode gezogen, während Sonnenborn von seinem Sohn Wandolf von Sonnenborn weitergeführt wurde. Er hatte das Geschäft übernommen und war der Vogt von Wallenrode geworden, da sich Cosima als wenig fähig erwiesen hatte und das Gut arg heruntergewirtschaftet war. Eginhard hatte einige unfähige Knechte entlassen und den Betrieb wieder zum Laufen gebracht. Darauf schien Cosima sehr eifersüchtig und neidisch zu sein, denn er wurde zunehmend unruhiger, unterschwellig aggressiver und zog sich, um nicht zu streiten, immer mehr zurück. Eginhard berichtete, dass Cosima sich sehr seltsam verhielt und er dachte, dass es daran läge, dass er eifersüchtig sei, weil Eginhard seine Mutter geheiratet hatte und nun das Anwesen leitete. Als Cosima dann aber gegen Adarian aussagte und damit seine Familie hintergangen hatte, war er schwer entsetzt. Ellana schilderte, dass Cosima sich, nachdem er aus Märkteburg zurückgekehrt war, wo er im Prozess aussagen musste, sehr verändert und immer mehr zurückgezogen hätte. Es kam zu immer mehr Spannungen zwischen Cosima und Eginhard und schließlich sei er plötzlich mit seiner Frau und den Kindern ausgezogen, vermutlich zu Fedras Eltern nach Falkenau. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Die ertrunkenen Kinder von Teichwalde ===&lt;br /&gt;
'''4. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat ein Anliegen an [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] und die Helden untersuchen den ersten mysteriösen Vorfall in [[Teichwalde]]. Das Verschwinden von drei Kindern wird untersucht und Octavia erhält Visionen aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Abraxas spezielle Tränke '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag holte Octavia die bestellten Tränke ab. Abraxa konnte bereits drei starke Heiltränke herstellen und versprach weitere. Kenji begleitete sie und richtete eine spezielle Bitte an die Alchemistin. Er bat sie um einen Trank, welcher seinen Mut steigern könnte. Abraxa versprach ihm ihre Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Teichmaid von Teichwalde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittag kamen die Helden in [[Teichwalde]] an und wollten das Verschwinden der Kinder untersuchen. Der Vogt [[Teichwalde#Prominente Einwohner|Tassilo von Arg zu Teichwalde]] wollte nur mit Adarian und Kenji sprechen und erklärte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die getöteten drei Kinder waren allesamt Kinder von Knechten aus Teichwalde, sie verschwanden in der Nacht zum 16. TyCelestalis 351 JF, nach dem Fest des [[Thylor]]. Man fand sie erst nach 3 Tagen am Ufer des Sees, nachdem man sie bereits tagelang in der Umgebung von Teichwalde auf den Feldern und um den See herum gesucht hatte. Die Kinder waren anscheinend ertrunken, sie zeigten keinerlei andere Verletzungen, und erst jetzt wieder aufgetaucht. Was die Kinder in der Nacht am See wollten, konnte nicht geklärt werden. Da der Verdacht eines dämonischen Hintergrundes nicht ausgeschlossen werden konnte, rief ich die Inquisitoren des Ekklesiums zu Rate, welche allerdings keinerlei dämonische Aktivitäten oder Rückstände solcher in Teichwalde oder am See feststellen konnten.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Fundort der Kinderleichen untersuchen, bekam Octavia eine Vision:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann erscheint mit drei Kindern, die ihm willenlos folgen am Ufer des Sees und streckt die Arme beschwörend aus. Die Kinder stehen willenlos hinter ihm und starren auf den See. Während der Mann beschwörende Worte murmelt, die evtl. einer elbischen Sprache entstammen könnten, kräuselt sich die Wasseroberfläche immer mehr und nach einiger Zeit taucht eine weibliche, entstellte Gestalt auf, die Ähnlichkeit mit einer Wassernymphe aufweist, jedoch irgendwie verdorben erscheint. Der Beschwörer scheint sein Anliegen vorzutragen, deutet dabei auch auf die Kinder, welche sich auf seinen Wink in Bewegung setzen und ins Wasser zu dem Wesen treten. Das Wassen hüllt die Kinder ein und nimmt sie mit in sein unterirdisches Reich. Nachdem die Kinder mit der Kreatur unter Wasser verschwunden sind, nimmt der Mann eine abwartende Position ein und nach nicht langer Zeit erscheint die verdorbene Kreatur wieder. Sie hält etwas in den Armen, was ungefähr die Größe eines zusammengekauerten Kleinkindes hat. Genau ist das reglose Etwas nicht zu erkennen, es könnte auch ein Klumpen Metall sein, was die Kreatur dem Beschwörer übergab. Dieser verschwand darauf hin wieder.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schließlich den See untersuchen, bekam Octavia weitere Visionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann, evtl. derselbe wie aus der Vision zu den Kindern, erscheint immer wieder am See und wirft mit undeutlichen, gemurmelten Worten etwas astral Ekelhaftes hinein. Da kommt eine Wahrnehmung von etwas Schmerzhaftem aus dem See, eine vage Vorstellung davon, dass dort etwas darunter leidet.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''die Teichmaid, welche einst eine wunderschöne Gestalt besessen hatte, windet sich vor Schmerzen und scheint dem Wahnsinn nahe zu sein.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der verhüllte Mann hatte immer wieder über längere Zeit etwas Dämonisches in den See geworfen und auf diese Weise die Teichmaid dem Wahnsinn zugeführt und verdorben. Er tauschte die Kinder gegen einen Klumpen Metall in der Größe eines Kleinkindes und verschwand dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Kenji gelang es, durch ein heiliges Mirakel die ''Reinigung des Lichts'' zu wirken und die Teichmaid so von den dämonischen Einflüssen zu befreien. Das ganze Dorf dankte den Helden und die Teichmaid sang ihnen ihr wundervolles Lied, welches ihre Herzen sehr tief berührte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Die Toten von Tiefenau ===&lt;br /&gt;
'''4./5. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den zweiten mysteriösen Vorfall in [[Tiefenau]] und treffen auf alte Leichen. Sie entdecken eine Spur und machen einen seltenen Fund. In Adarian kommt ein schrecklicher Verdacht auf und eine alte Bekannte offenbart Überraschendes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Toten von Tiefenau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Nachmittag flogen die Helden weiter nach [[Tiefenau]] und sprachen mit dem [[Letor]]-Priester [[Gandar Benner]]. Er berichtete:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Die Überschwemmungen fanden plötzlich Anfang Pyrionalis, in der Nacht auf den 3. statt. Es hatte niemand bemerkt, da nur der Friedhof betroffen war. Erst am Morgen wurde bemerkt, dass alle Leichen an die Oberfläche gedrückt worden waren, das Wasser stand noch auf dem Acker und darauf schwammen die Toten vergangener Tage. Viele waren noch gut erhalten, der Boden hier bewahrt den Körper lange. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] wurden gerufen, um den Vorfall auf Nekromantie zu überprüfen, doch sie stellten keine dämonischen Verunreinigungen oder Rückstände nekromantischer Praktiken fest. Also wurden die Toten wieder beerdigt und ich habe ihnen Borons Segen mitgegeben. Jetzt ist wieder alles in Ordnung, aber seltsam war die Sache schon. Da so etwas noch niemals vorgekommen war, glaubt keiner, dass es sich um einen Zufall handeln könnte.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-alt.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (alt)]]&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchten daraufhin den Friedhof und Octavia erlebte einige Visionen. Sie sah einen Mann mit einer Kapuze auf dem Friedhof ein blutiges Opferritual abhalten. Er schnitt mit einem Messer einer Wombelratte die Kehle durch und besprengte mit ihrem Blut den Sumpf, dabei unverständliche, unheimliche Worte murmelnd. Das Wasser begann daraufhin zu steigen und der Boden wurde weich und geriet in Bewegung. Von unten drängte etwas nach Oben und dann durchbrachen Leichen die Oberfläche und schwammen im Wasser. Der Kultist wanderte im Wasser zwischen den Leichen herum und schien eine bestimmte Leiche zu suchen. Er beugte sich plötzlich herab und riss einem Leichnam eine Kette vom Hals, so dass der Schädel dabei abgetrennt wurde. Dann verließ er strauchelnd den Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkundigten sich beim Letor-Priester nach kopflosen Leichen und mit der Hilfe von Benner fanden sie einen Leichnam, welcher im Kragen seiner Jacke die Initialen E.D. eingestickt hatte. Um etwas über einen möglichen E.D. zu erfahren, suchten die Helden die Taverne „Die feuchte Kuhle“ auf, um mit dem Alten [[Helmar Wiering]] zu sprechen, der die Geschichte des Ortes gut kannte. Dieser erzählte, dass es in der Vergangenheit des Ortes jemanden mit den Initialen E.D. gegeben hätte und diese Person ein Nekromant gewesen wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das einzige ungewöhnliche, was hier überhaupt mal passiert ist, ist wohl der düstere Darrow. Mein Vater hat ihm viel davon erzählt, das ganze war vor fast 100 Jahren. Darrow lebte um 250 JF, zur Gründerzeit von Trutz. Erlerig Darrow war wohl ein düsterer Witwer mit finsterem Blick, dem hier nachgesagt wurde, dass er sich mit den Schwarzen Künsten gut auskenne und wohl gegen einige Taler seine verbotenen Dienste anböte. Zu seinen Diensten sollen Nekromantie, Dämonenbeschwörung und -pakte, Verfluchungen und Verwünschungen gehört haben, sagte mein Vater. Die große Sumpffieberepedemie von 255 JF ging wohl auch auf Darrows Kappe, denn dieser hatte überlebt, obwohl alle anderen alten Dörfler am Fieber gestorben sind. Kein Wunder, wenn sich das Gerücht, er stehe mit den schwarzen Mächten in Beziehung, hier standhaft hielt. Er hatte über die Jahre seine Tochter bei sich, die dann aber plötzlich verschwunden sei. Weil sie niemals jemand wiedergesehen hat, sagte man, er habe sie wohl den Dämonen im Sumpf geopfert, auf einer seiner langen Ausfahrten. Darrow hat man dann Jahre später in seiner Hütte tot aufgefunden, nachdem ihn länger niemand mehr im Dorf gesehen hatte. Er schien nicht verletzt, hatte einfach aufgehört zu leben, wie es schien. Er wurde beerdigt und sein Besitzt im Ort verteilt oder verbrannt, was niemand wollte. Nur einen alten Schlüssel, zu dem aber kein Schloss gefunden werden konnte, wurde ihm mit in sein Grab gegeben. Doch niemand wollte in seiner Hütte am Sumpf leben, und so steht sie heute noch leer und verfallen dort, denn keine Flammen wollten sie verschlingen, sagt man.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdeckten eine kleinere Hütte mit ursprünglich wohl 4 Zimmern, mittlerweile ohne Dach und mit noch einer halben Wand samt Fensterloch. Innen lagen die Dachbalken und eingebrochene Mauerreste, keine Möbel oder sonstige Inventarreste außer einem zerbrochenen Bettgestell. Octavia konnte unter der Ruine etwas Magisches spüren.  Als Henk dann in den Trümmern der Hütte eine verborgene, verschlossene Tür unter dem Bett entdeckte, konnten die Helden feststellen, dass die darüberliegenden Trümmer schon einmal bewegt und dann wieder darübergelegt worden waren. Octavia konnte am Schloss leichte magische Spuren feststellen, die jedoch nicht aktiv zu sein schienen. Henk untersuchte das Schloss, stellte fest, dass ein Schutzmechanismus anscheinend nicht wieder aktiviert worden war, und knackte es spielend. Darunter befand sich ein Raum, der mit verpechten Eichenbohlen in den nassen Boden gearbeitet worden war. Darin ein komplettes alchemistisches Labor und in den Regalen neben allerlei verdorrten Zutaten eine spezielle Stelle, auf der dem Staube nach einmal ein quadratischer Gegenstand gestanden haben musste, welcher vor kurzem entfernt worden war. Bei gründlicher Untersuchung des Bodens entdeckten die Helden ein Geheimfach, in dem sorgsam eingewickelte Bücher lagen. Es handelte sich um die seltenen alchemistischen Werke &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Sod Riqqavon We-serefa]]''&amp;quot;, &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Lapis animalis microcosmicus]]''&amp;quot; und ein Stapel handschriftlicher Notizen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Hütte untersucht worden war, lud Priester Benner die Helden zu einem Apfelstückchen ein. Jetzt bemerkte Adarian, dass das Messer, welches Benner benutzte, das Brotzeit-Messer seines Vaters Arian war. Auf Nachfrage erklärte Benner, dass er das Messer am Friedhofseingang gefunden hatte, direkt nach der Sache mit der Überschwemmung. Soweit Adarian wusste, war das Brotzeit-Messer nach dem Tod des Vaters an seinen Bruder Cosima gegangen. Dieser würde es vermutlich behalten und gut hüten, denn es war für ihn von großem sentimentalen Wert - eine unbezahlbare Erinnerung an den Vater. Das gefundene Messer warf einen schrecklichen Verdacht auf Cosima. Die Helden nahmen Priester Benner auf dem Luftschiff mit nach Trutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch in Falkenau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden flogen weiter nach Tiefenau, um Cosima zur Rede zu stellen. Dieser hatte sich auf das Anwesen seiner Frau Fedra nach Falkenau zurückgezogen und ließ sich verweigern, als die Helden nach ihm fragen. Für Adarian bestand auch keine Möglichkeit, einfach und schnell in das Anwesen der Familie zu gelangen, um seinen Bruder zu suchen. Das Anwesen verfügte über mehrere bewaffnete Wachen und könnte notfalls auch Luftangriffe durchführen. Auf energisches Drängen mit dem Schreiben des Zwergenkönigs bekamen die Helden eine Audienz bei Fedras Vater, dem Vogt [[Fedor von Falkenau]] und informierten ihn über mögliche schwarzmagische Kontakte Cosimas. Dieser konnte es nicht glauben und ließ nach Cosima schicken. Doch dieser war bereits in die Tunnel unter dem Anwesen geflohen und hielt sich versteckt. Es war ein unmögliches Unterfangen, ihn dort aufzuspüren, und so zogen die Helden weiter nach Trutz, um die Nacht in der ''Ratsschenke'' zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräche mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchten die Helden Abraxa auf und zeigten ihr die gefundenen Bücher und Manuskripte. Abraxa offenbarte den überraschten Helden, dass sie jenen ominösen Erlerig Darrow gut gekannt hatte und die Gerüchte über ihn als Nekromanten nicht stimmen würden (vgl. [[Abraxa_Cibinensis#Die_Zeit_in_Iopos_.28235-241_JF.29|Abraxa und Erlerig]]). Da die Ereignisse vor knapp 100 Jahren stattfanden, fragten die Helden weiter nach und waren verwundert, als sie erfuhren, dass Abraxa bereits vor 170 Jahren im Kaer von Freywall geboren worden war. Sie berichtete, dass Erlerig damals an etwas geforscht hatte, was er den [[Herzstein]] nannte. Dieser sollte eine starke, autonome Energiequelle werden, welche er jedoch ihres Wissens nie fertigstellen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erstaunen über ihr hohes Alter kamen sie auf Abraxas Lebensgeschichte zu sprechen und im Rahmen der Geschichte wurde die Zusammenarbeit mit Octavias Eltern thematisiert. Als Abraxa erklärte, dass sie deren Forschungen nach den Ursachen und Umständen der [[Schwarze Jahre|Schwarzen Jahre]] unterstützte, kam schließlich heraus, dass ein Vorfahr von Octavias Mutter einst eventuelle bei der Auslösung der Plage beteiligt war. Dieses hatte Octavias Vater bei seinen frühen Forschungen herausgefunden (vgl. [[Gaius_Octavius_Aequus#Forschungen|Aequus erste Forschungen]]) und darüber seine spätere Frau kennengelernt. Octavia wurde diese Tatsache aus bislang unbekannten Gründen von ihren Eltern verheimlicht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Der Kreis von Kobulten ===&lt;br /&gt;
'''5./6. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den dritten mysteriösen Vorfall in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] und erfahren von einem [[Bransi Soden|verrückten Torfstecher]]. Ein seltsamer Kreis wirft Fragen auf und Octavias Fähigkeiten bringen Verborgenes zutage. Ein Mitreisender offenbart sich und die Helden reisen weiter nach [[Kirchwalde]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Kreis von Kobulten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags reisten die Helden weiter nach [[Kobulten (Trosk)|Kobulten]]. Vom leicht verwirrt wirkenden Vogt Konrad von Kobulten erfuhren sie, dass jener seltsame Kreis sich direkt am Haus von Torfstecher [[Bransi Soden]] befand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ach ja, dieser Kreis. Ja, seltsam. Wir haben ja sofort die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] informiert, immerhin plant ja so ein wahnsinniger Kult irgendwas Grässliches, wie man hört, ja. Aber es war ja alles in Ordnung damit, ja nur seltsam, nichts Dämonisches soweit, ja. Also ja alles in Ordnung. Der Kreis wurde am 8. Pyrionalis bemerkt, muss ja wohl in der Nacht entstanden sein, sollte man meinen, ja. Direkt hinter dem Haus vom alten Stecher [[Bransi Soden]], das hat den ja total von der Rolle gehaun. Hab ihn ja seit dem Tag nicht mehr gesehen, den alten Säufer, ja.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem erwähnte er, dass die Kobolde zurzeit sehr verrückt spielten und viel wilde Scherze trieben. Er war auch besorgt um den „[[Wubulub]]“, ein Sumpfmonster aus Kindergeschichten, welche Adarian noch aus seiner Jungend kannte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchten die Taverne „''Zum tanzenden Kobold''“ auf und Adarian zahlte zunächst seine ausstehenden Spielschulden zurück. Sie erfuhren vom Wirt Eckhard Freich, dass Bransi Soden nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis total verrückt geworden wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Der alte Bransi war mein bester Kunde, wenn er auch schon etwas eigen war. Aber letzten Monat ist er völlig verrückt geworden, nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis. Da kam er gleich morgens hierher und trank ein großes Dunkles. Danach wollte er, dass ich ihn nach Trutz bringen sollte. Er müsse da jemandem seinen Traum erzählen, sagte er, er würde sonst verrückt. Das war er zweifelsohne aber schon, wenn ihr mich fragt. Total wahnsinnig, der arme Alte. Ich schwör euch, mit meinem Stoff hier hatte das nix zu tun, mit dem ist alles in Ordnung, ich hab die Lizenzen der Brenner gesehen, ich schwöre bei [[Alethon]]. Jedenfalls ist der alte Bransi wütend abgezogen, als ich meinte, ich hätte jetzt keine Zeit ihn zu fahren. Hab ihn danach nicht mehr gesehen, keine Ahnung, ob er jetzt sauer ist oder was.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zum seltsamen Kreis neben Bransi Sodens Haus sagte Freich:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ja, der Kreis. Hab ihn selber gesehen, komisches Ding, da hat irgendwas gebrannt, denk ich. Sah verbrannt aus, haben da Erde drübergemacht, denn es wirkte unheimlich. [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] hin oder her, die sagen, das sei nichts Dämonisches. Das Ding ist unheimlich und wir habens verbuddelt. Lag an der Südseite vom Soden-Haus.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Informationen untersuchten die Helden die fragliche Stelle am Haus von Bransi Soden. Der Kreis befand sich an der Südseite hinter dem Haus. Er war mit einer Schicht Erde überdeckt worden und nicht leicht zu finden. Der Kreis bestand aus einer anscheinend verbannten Schicht von dreckigem Glas, die bei genauerer Untersuchung aus dem geschmolzenen Boden zu bestehen schien. Die Schicht war halb durchsichtig und im unsauberen Glas waren feine Risse am äußersten, handbreiten Rand zu bemerken, die Schriftzeichen sein könnten, vielleicht aber auch nur so wirkten. Unter bzw. in der Glasschicht schien sich etwas zu befinden. Octavia konnte mittels Feuer die Schicht zum Schmelzen bringen, so dass die Helden an das Verborgene herankam. Eingebacken in den geschmolzenen Boden war eine Drachenschuppe. Octavia erlebte bei der Berührung der Drachenschuppe bruchstückhaft eine Vision, in der sie das Gefühl erlebte, in eine Falle getappt zu sein und einen tödlichen Preis für wichtige Erkenntnisse zu zahlen. Sie spürte den Wunsch, eine wichtige Botschaft zu übermitteln und einen tiefen Schmerz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Untersuchung trafen die Helden den Fallensteller Harulf Bröck.  Er berichtet ihnen über die Fundstelle der Drachenschuppe: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''An die Nacht zum Schwarze-Zeit-Gedenktag erinnere ich mich. Ich kam aus dem &amp;quot;Kobold&amp;quot; und wollte gerade nach Hause, es war schon ziemlich spät. Da war dieses gewaltige Unwetter über dem Sumpf, wo die Blitze und die Donner sich jagten. Plötzlich flog eine Feuerkugel von Süden über dem Sumpf direkt auf das Dorf zu und schlug dann direkt an Bransis Haus ein. Den Schutzgöttern sei Dank hat der Regen den schlimmsten Brand verhindert, das Feuer hätte fast Bransis Hütte abgefackelt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Klabauterbold '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden sich auf ihr Luftschiff begeben wollten, mussten sie feststellen, dass die Strickleiter verschwunden war. Henk kletterte über einen Baum und die darin befestigte Ankerleine an Bord. Die fehlende Strickleiter wurde an einem Haus entdeckt und Adarian erkletterte das Dach und holte sie zurück. Nachdem sie endlich an Bord waren, war plötzlich ihr Gepäck verschwunden, welches sich dann in einer der hinterletzten Ecken des Schiffes wiederfand. Adarian stellte ganz nach Kobultener Sitte etwas Milch und Gebäck für einen Kobold auf. Diese verschwanden auch tatsächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Schreie von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spät nachmittags flogen die Helden weiter und erreichten zur Abenddämmerung [[Kirchwalde]]. Sie kehrten in der Taverne „''Zur Nebelschwinge''“ ein. Der Wirt Helmgard Wirrig hatte die lauten Schreie mitten in der Nacht, welche die Helden untersuchen wollten, selbst gehört:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich bin selber aufgewacht, weil ich sie gehört habe. Mitten in der Nacht, hohe, laute Schreie, wie von Weibern mit Schmerzen. Bestimmt so drei, viermal. Dachte, da stechen die eine ab. Bin runter und hab da schon andere getroffen, die auch was gehört hatten. Zusammen haben wir dann die Umgebung abgesucht, aber nichts gefunden. War ganz schön kalt für so eine Pyrionalis-Nacht. Als wir zurück waren, haben wir uns aller einen bei mir hier gegönnt auf den Schreck. Aber den größten Schock scheint die arme Herma erlitten zu haben, die trinkt seit dem Tag jeden Tag hier.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er machte die Helden auf die alte Wäscherin Herma Geradd aufmerksam, die anscheinend in der Nacht den größten Schock erlitten hätte. Morgen früh würde sie wiederkommen und sich volllaufen lassen, wie sie es seit jenem Tag immer täte. Adarian genoss noch das Angebot vom Wirt, für 15 Silbertaler Aufpreis eine schöne Nacht mit seiner Tochter Tieta zu verbringen. Henk lehnte dankend ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Morgens in Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian weckte die Helden bei Sonnenaufgang. Ihre meisten Sachen sind wieder verschwunden und der Tag begann mit einer „lustigen“ Suche nach Octavias Kleid und Kenjis Robe. Auch ein Teil der Takelage war verschwunden. Damit war für alle klar, dass sich ein Kobold an Bord versteckt haben musste und von Kobulten mit nach Kirchwalde gekommen war. Beim Frühstück in der Taverne bemerkten die Helden eine alte Frau, die schon am Morgen begann, sich zu betrinken. Der Wirt bestätigte, dass es sich um Herma Geradd handelte und die Helden sprachen mit ihr. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich habe des öfteren Flugträume in den Nächten. Dann fliege ich über die Nebelsümpfe und entspanne mich beim Dahingleiten über die Auen. Auch in dieser Nacht hatte ich einem dieser Träume, ich erwachte diesmal aber nicht so schön entspannt. Ich erinnere mich nur noch bruchstückhaft an das, was geschah. Ich hatte mich gerade aus einer Höhle zurückgezogen, Rauchgeruch lag in meiner Nase und jetzt war alles grell und rötlich um mich herum und die Luft waberte, als ich durch sie in den Himmel schoss. Ich nahm ein Brennen wahr, ein Brennen an meinem Hals und in meinem Gesicht - es frass sich hinein und entlockte mir einen schrecklichen Schrei. Dann wachte ich auf und hörte noch einen letzten Schrei im Wachen Zustand, dieser war aber viel höher, fast wie von einer Frau. Ich hörte mich in meinem Traum viel größer und mächtiger an. Jedenfalls geht mir der Schrei nicht mehr aus den Ohren und wenn ich genug trinke, dann wird er zumindest leiser und leiser.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji erbarmte sich der alten Frau und wirkte das kleine Mirakel „''Reinigung des Glaubens''“ um Herma zu beruhigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Die Suche nach dem Wubulub ===&lt;br /&gt;
'''6./7. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den vierten Vorfall und erfahren von einem Kinderschreck. Ein Jäger führt sie auf einem seltsamen Pfad durch den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] und weist den Weg zum [[Wubulub]]. Die Helden kämpfen ums Überleben und erfahren Erschütterndes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aufbruch von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Gast kam in die Taverne. Es war der Jäger und Fallensteller [[Björi Gundars]]. Als er das Gespräch über die Schreie mitbekam, erzählte er, dass er am 8. Pyrionalis tief im Sumpf in [[Golomoor]] war. Er hatte in der Nacht auch Schreie gehört, sie klangen aber nicht nur hoch, da war auch etwas viel Schwereres und Dumpferes darinnen. Ihm lief es kalt den Rücken herunter und er ging davon aus, dass es der Wubulub war, von dem die Schreie kamen. Als die Helden ihn damit konfrontierten, dass der Wubulub lediglich in Kindergeschichten existieren würde, lachte Björi und meinte, er wüsste genau, wo der Wubulub wohnen würde. Er selbst hätte ihn schon mehrere Male nachts gesehen, wie er durch den Sumpf zog. Um die Helden zu überzeugen, bot er an es zu beweisen und sie zum Versteck des Wubulub zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Durch den Sumpf nach Golomoor '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Nebelsümpfe.jpg |200px|thumb|right| Karte nach Golomoor]]&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag brachen die Helden mit Björi in den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] nach Golomoor auf. Dazu ging es von Kirchwalde an einer Fischerhütte vorbei und dann über einen großen Baumstamm, die „''Waldbrück''“, über den nächsten Wasserarm. Björi achtete jetzt darauf, die „''Weiser''“, wie er sie nannte, zu finden. Das waren Steine, die ihm anzeigten, dass er jetzt den Weg nach links den Wasserlauf entlang folgen musste. Die Helden mussten dann unter einem dichten Blätterdach den „''Huldgang''“ überqueren, um anschließend auf der anderen Seite den Flusslauf wieder bis zu den „''Weisern''“ zu folgen. Ab da ging es vom Wasser weg und auf die „''Ogerzähne''“ zu. Einer alten Legende nach seinen die Steine im Wasser die ausgeschlagenen Zähne eines Ogers, welche nun als Übergang benutzt wurden. Am nächsten Wasserlauf suchte Björi nach der „''lichten Furt''“. An der Stelle zeigten größere Steine an, an welcher Stelle das Wasser gefahrlos durchquert werden konnte. An den „''Bals-Steinen''“, einer alten Lagerstätte im Sumpf, und am „''Hornthron''“, einem Baumalter, wo manche den Naturkräften opferten, zogen die Helden und ihr Führer vorbei bis zu den „''Kutschsteinen''“. Sie wandten sich recht und überquerten über den „''Perlenpfad''“ den nächsten Sumpfarm. Vorbei am „''Drachzahn''“, Nebelschwinges Milchzähnen, ging es zwischen zwei markanten Bäumen, das „''Riesenthor''“, zur „''Entenbrück''“. Nach diesem steinernen Übergang  mussten die Helden nur noch über den „''Katweg''“. Dieser bestand aus Steine, die klar wie Diamanten waren und im Sonnenlicht funkelten. Danach erreichten sie müde und erschöpft zur Dämmerung Golomoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' In Sirixx‘ Nest '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Golomoor hatte die Wirtin ''Sirixx'' die improvisierte Taverne „''Nest''“ in einer alten Ruine errichtet. Hierher brachte Björi die Helden, aber die Ankunft eines [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitors]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und eines Mystikers des Alethon löste unter den anwesenden Schmugglern und Gesetzlosen große Bestürzung aus. Es dauerte nicht lange, und die Taverne hatte sich bis auf die Wirtin geleert. Nach einem netten Gespräch mit Sirixx und einer guten Abfindung wegen des Gästeschwundes, verbrachten die Helden die Nacht im Stroh. Björi Gundars aber wurde in der Nacht beim Austreten von den Dörflern verprügelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Wubulub.jpg |200px|thumb|right| Björis Karte]]&lt;br /&gt;
''' Auf der Suche nach dem Wubulub '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen brachen die Helden mit Björi und seiner Karte in das Moor auf. Als die Helden weit in den Sumpf vorgedrungen waren und die Lichtung betraten, in dem der Jäger den [[Wubulub]] verortete, griffen Wurzeln nach ihren Beinen und zogen sie bis zu ihrem Hals in den Morast. Es war den Helden nicht möglich sich zu befreien und so waren sie gezwungen bis zur Dämmerung zu warteten. Der Wubulub zeigte sich erst mit dem Untergang der Sonne, als plötzlich die große, alte Weide auf der Lichtung anfing sich zu bewegen und ihre dünnen, spirrigen Reißer peitschten die Helden. Als erstes griffen die Äste nach dem Jäger, zogen ihn aus dem Schlamm und rissen ihn in die Höhe. Blut spritze umher, da sich der Unglückliche beim so rasanten Herausreißen eine Wurzelspitze in den Bauch gerammt hatte. Geschockt harrten die Helden ihres Schicksals. Die Äste umklammerten sie nacheinander und rissen sie aus dem Sumpfboden, schleuderten sie umher und warfen sie harsch zu Boden. Als Adarian befreit war und sich aufgerappelt hatte, entdeckte er am Körper des Wubulub eine Art Geschwür, welches dämonisch an der Rinde klammerte und den Elementar zu kontrollieren schien. Beherzt schlug Adarian mit einem gewaltigen Schlag die Geschwulst vom Stamm. Dabei stimmte er mit Henks Unterstützung das alte [[Lied des Wubulub]] an, was die Kreatur anscheinend wirklich etwas zu beruhigen schien. Schließlich stimmte auch Erzquestor Kenji mit in das Lied ein und der Wubulub wurde immer sanfter und ruhiger. Octavia kam beim Umherwerfen ungünstig auf und verstauchte sich ihre linke Hand und wurde kurzzeitig bewusstlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wubulub]] begann mit den Helden zu kommunizieren. Er berichtete, dass ihn die wahnsinnigen Kobolde so lange tyrannisierten, bis er zornig geworden war. Der Drache wäre von etwas aufgescheucht worden, dass den ganzen Sumpf erschüttert hatte. Aban flog aufgeregt umher und plötzlich tauchte aus dem Dunkel ein riesiger Käfer auf. Die beiden kämpften, der Käfer zauberte etwas Qualvolles auf den Drachen. Der Wubulub spürte ihren Schmerz und ihm war klar, dass ihr seinen Willen gebrochen wurde. Der dämonische Käfer entführte Aban in den Süden. Den Ausgangspunkt der Erschütterung, welche Aban aufgescheucht hatte, konnte der Wubulub erfassen und er verwies die Helden auf einen alten Baum namens [[Untier-Aue#Amoth-Hûntirn|Amoth-Hûntirn]]. Er fürchtete, dass es ihm sehr schlecht ginge und etwas dort vorgefallen wäre. Da der alte Baum dort stände, wo heute die Menschen wohnen, konnte der Wubulub selbst noch nicht nach ihm sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Helden sehr erschöpft waren und es auch schon tief in der Nacht war, brachte der Wubulub sie zurück nach Kirchwalde. Dort angekommen schlugen sie sich noch ein Weilchen mit dem Klabauterbold herum, um dann endlich schlafen zu können. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Die Rettung von Amoth-Hûntirn ===&lt;br /&gt;
'''8. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchen die [[Untier-Aue]] und untersuchen den Ort. Sie treffen unerwartet auf Adarians Verwandten und erfahren seine Beweggründe. Ein neuer Verdacht keimt auf und eine Konfrontation wird erwirkt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Rettung von Amoth-Hûntirn  '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Namen des Baumes, Amoth-Hûntirn, kam Adarian am nächsten Morgen nicht bekannt vor, jedoch erinnerte er ihn an eine Region nahe des Sumpfes, die [[Untier-Aue]], wo Adarian früher öfters gespielt und wo Liebespaare an dem alten Baum dort sich die Treue geschworen hatten. Also brachen die Helden sofort mit ihrem Luftschiff auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untier-Aue dauerte es nicht lange, bis sie den Baum fanden. Octavia bemerkte sofort, dass der Ort dämonisch verunreinigt war und dass hier ein äußerst finsteres Ritual abgehalten wurde. Der Baum war verfault und wirkte tot. Unter seinen Wurzeln befand sich eine kleine Höhle, welche angefüllt war mit Würmern und Käfern. Der Baum selber und vor allem die Höhle besaß eine entsetzliche Aura und es saßen weder Vögel auf dem Baum, noch wuchs Gras oder andere Pflanzen in seinem Umfeld. Er war umgeben von einem Feld des Todes. Adarian erinnerte sich, dass diesmal ein wunderschöner Ort war, an dem er öfters mal in der Sonne gelegen und sich vor der Arbeit gedrückt hatte. Octavia stellte astral fest, dass an der Spitze des Baumes und unter ihm in der Höhle zwei Kraftspeicher waren, die den Baum verdarben. Octavia war sich sicher, dass die Schwarzmagier von hier aus ein Ritual vollzogen, welches das astrale Klima des Waldes erschüttert und dadurch Aban aus ihrem Versteck gelockt hatte, damit sie ihn angreifen und einfangen konnten. Der Baum war einen Art Knotenpunkt des ganzen Sumpfes, den die Bruderschaft umgepolt hatte und der jetzt wie eine dämonische Verunreinigung den ganzen Sumpf beeinträchtigte. Das würde auch die Veränderungen bei den Kobolden und dem Wubulub erklären.&lt;br /&gt;
Bevor die Helden einen Plan fassten, wie sie dem Baum helfen könnten, horchten sie auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden bemerkten, wie sich jemand dem Ort näherte und gingen schnell in Deckung. Da tauchte Adarians Bruder [[Cosima von Wallenrode|Cosima]] auf und ging auf den Baum zu. Die Helden stellten ihn zur Rede und als sie sich überzeugt hatten, nicht zuletzt auch durch Octavias Astralsicht, dass Cosima kein Schwarzmagier war, brachten sie ihn abseits in Sicherheit und wandten sich wieder dem Baum zu. Die beiden Kraftspeicher mussten entfernt werden, soviel stand fest. Adarian überwand sich und drang in die Höhle vor. Er tauchte in das Ungeziefermeer ein und fand mit großer Überwindung und nach mehreren Versuchen einen Klumpen Orichalcumerz am Boden der Höhle. Der große Orichalcumbrocken stammte von einem großen Dämon und wurde vom Bund in Teichwalde besorgt. Henk kletterte in die Krone und schnitt den kleineren Stein frei, bei dem es sich um den Herzstein aus Tiefenau handelte. Die Schwarzmagier hatten ein finsteres Ritual abgehalten, um die Steine als dämonischen Energiespeicher zu nutzen. Damit hatten sie den Baum zu dem verändert, was die Helden schließlich vorfanden. Da die Veränderung des Baumes den ganzen Sumpf erschüttert hatte, brach der Drache in der folgenden Nacht auf, um nachzusehen, was geschehen war und wurde von der Bruderschaft abgefangen. Kenji sprach ein reinigendes Gebet und die Helden wandten sich jetzt wieder Cosima zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Cosimas Geschichte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cosima wirkte sehr bedrückt und belastet. Er erzählte den Helden, dass, kurz nachdem die Helden in den Norden aufgebrochen waren, er von einer vermummten Gestalt bedroht wurde, in [[Valkenburg]] eine Aussage beim Prozess gegen seinen Bruder zu machen. Als sich Cosima weigerte, wurde ihm als Druckmittel der Milchzahn seiner erstgeborenen Tochter Elldra gezeigt und damit gedroht, sie mit einem Fluch zu belegen. Der Vermummte demonstrierte seine magischen Fähigkeiten, indem er Cosima mit einem Schmerzzauber einschüchterte. Cosima reiste daraufhin nach Valkenburg und sagte im Prozess gegen Adarian aus. Es kam zu einem Streit mit Onkel Egeil, der immer auf der Seite von Adarian gewesen war. Cosima fragte sich die ganze Zeit, wie der Vermummte an die Zähne aus dem Nachttisch seiner Tochter gekommen war, und wurde über diese Gedanken immer paranoider. Anschließend erklärte ihm der Vermummte, dass er mit ihm noch nicht fertig wäre, er den Milchzahn noch weiter behielte und Cosima mit niemanden darüber reden dürfe, wenn er seine Familie nicht dem Tod überantworten wolle. Nach diesem letzten Treffen verfolgte Cosima die Spur des Vermummten mit seinem Jagdhund und gelangte so in die Untier-Aue zu dem uralten Baum mit der Höhle darunter. In dieser Höhle verschwand der vermummte Schwarzmagier, doch war Cosima genauso verschüchtert wie sein unruhig jaulender Hund und kehrte nach Wallenrode zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wallenrode fiel Cosima auf, dass sein Stiefvater [[Eginhard von Sonnenborn]] anscheinend etwas vor ihm verheimlichte. Er versteckte Unterlagen und traf sich mit Personen, über die er anschließend offensichtlich log. In Cosima keimte der Verdacht, dass Eginhard der Vermummte war und ihn erpresste. Cosima konnte seine Mutter nicht davon überzeugen, mit ihm das Anwesen zu verlassen, und so zog er mit seiner Familie auf das Anwesen seiner Frau in Falkenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian in Falkenau auftauchte, fürchtet Cosima, dass er alles herausbekäme und damit seine Familie in Gefahr brächte. So floh er von seinem Bruder und machte sich auf die Suche nach dem Schwarzmagier, um ihn mit Gold zu bestechen, endlich seine Tochter gehen zu lassen. So tauchte er wieder in der Untier-Aue auf, wo er auf die Helden traf. Die Helden reisten mit Cosima nach Wallenrode und stellten Eginhard zur Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Eginhards Geheimnis '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Cosima ihn auf sein merkwürdiges Verhalten angesprochen hatte, begann er von einer Geschichte mit Egeil zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Adarians Vater gestorben war, hatte Egeil auf sein Erbe verzichtet und Adarians Mutter das Familienanwesen überlassen, da er bereits sein eigenes in Nauried errichtet hatte. Nachdem [[Eginhard von Sonnenborn|Eginhard]] nach Wallenrode gekommen war, wandte sich Egeil jedoch plötzlich an ihn und bat ihn, dass er mit Ellana in die Stadt ziehen möge. Egeil wollte jetzt nun doch sein Erbe antreten, da er anscheinend großen Geldsorgen hatte. Eginhard vermutete, dass Egeil sein Geld in seinem Sicherheitswahn ausgegeben hatte, um sein Anwesen in die uneinnehmbare Festung zu verwandeln, die es mittlerweile ja war. Außerdem unterstützte Egeil eine Gruppe von Veteranen, die seit dem neuen Konflikt mit Thyrna politisch hochaktiv wurden. Da Egeil immer seniler wurde, hatte er dabei wohl den Überblick über seine Finanzen verloren und sich selbst in eine Notlage gebracht. Da Eginhard wusste, dass es sowohl seiner Frau Ellana, als auch Cosima und seiner Familie das Herz brechen würde, wenn sie ihr Zuhause verlassen müssten, handelte er mit Egeil eine Alternative aus. Da Eginhard selbst vermögend war, half er Egeil finanziell aus dem Schlimmsten heraus, so dass Egeil sein Anwesen behalten konnte. Außerdem erfüllte er Egeils Wunsch, dass er seine Veteranenpartei bei verschiedenen Abstimmungen unterstützte und ihnen politisches Gehör verschaffte. Da Egeil seine missliche Lage äußerst peinlich war und er Adarians Mutter und Cosima nicht beunruhigen wollte, musste Eginhard versprechen ihnen nichts davon zu erzählen. Er selbst hatte sich auch Sorgen um den alten Mann und seinen Geisteszustand gemacht, der er hin und wieder fast gar nicht mehr wieder zu erkennen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Messer konnte Eginhard nichts sagen, nur, dass Adarians Mutter bestimmt wisse, wer es nach dem Tod des Vaters bekommen hatte. Cosima konnte bestätigen, dass Egeil in den letzten Jahren tatsächlich geistig sehr abgebaut hatte. Außerdem wurde er nach der Gerichtsverhandlung in [[Valkenburg]] und dem folgenden Streit mit ihm zusätzlich noch furchtbar verbittert, da er mit ansehen musste, wie seine Familie auseinanderbrach. Cosima tat dies furchtbar leid, aber wegen der Erpressung konnte er Egeil nicht die Wahrheit sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eginhard weiß, dass Adarians Mutter sich heute Morgen von dem Kutscher zu Egeil hatte bringen lassen, da sie sich in letzter Zeit viele Sorgen um den alten Mann machte. Sie besuchte ihn inzwischen regelmäßig und, nachdem Adarian wieder in der Gegend war, wollte sie mit ihm ein gemeinsames Familienfest für ihn organisieren, bevor er wieder weiterzöge oder der Krieg alle wieder auseinanderrisse. Cosima war in Sorge und gab zu bedenken, dass es für seine Mutter gerade nicht sicher wäre, allein durch die Trutzana zu reisen und erzählte Eginhard von seiner Erpressung und dem Schwarzmagier. Er bat auch darum, dass die Helden ihr hinterherflögen, da er Angst hatte, dass ihr etwas zustoßen könnte. Er betonte auch, dass seine Tochter jetzt sicher war und sich alle zuerst um den Schwarzmagier kümmern sollten. Also brachen die Helden nach Nauried zum Anwesen von Onkel Egeil auf, um nach dem Wohl von Ellana zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Auf Egeils Feste ===&lt;br /&gt;
'''8. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen auf [[Egeil von Wallenrode|Egeils]] Festung [[Ellana von Wallenrode|Adarians Mutter]] zur Hilfe und werden überrascht. Sie bekommen ein Angebot und müssen sich feinsinnigen Verführungen widersetzen. Die Helden werden mit ihren ureigensten Ängsten konfrontiert und müssen standhaft bleiben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Anwesen von Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden mit ihrem Schiff an den Mauern von Egeils Festung anlegten, kam Egeil panisch herausgelaufen und rief nach Hilfe. Er bat alle darum schnell mitzukommen. Ellana wäre in Gefahr und in seinem Anwesen wäre ein Fremder, der sie gefangen genommen hatte. Er lief schnell voraus und alle folgten ihm rasch. Als die Helden gerade in einen Eingangsflur gelaufen sind, schossen sich plötzlich die Türen vor und hinter ihnen und sie waren gefangen. Der Raum war fensterlos und hatte oben Schießscharten, durch die Egeil die Helden beobachten konnte. Egeil ließ die Helden zunächst einmal im Raum für sich alleine im Ungewissen schmoren. An den Wänden des Raumes hingen viele Bilder, die Egeil mit seinen Kameraden zeigten, etliche Trophäen seines Jägerlebens, uralte, leider für Ausbruchversuche unbrauchbare Waffen und sogar eine kleine [[Thylor]]-Statur. Egeil hatte diese Dinge über lange Jahre angesammelt. Nach zwei bis drei Stunden begann er dann durch die Schießscharte zu reden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wäre so furchtbar enttäuscht von Adarian, obwohl er seit seiner Kindheit doch alle Hoffnungen in ihn gesetzt hätte. Er könne ihm einfach nicht verzeihen, dass Adarian es beim Militär nicht geschafft hatte und lieber auf Abenteuerreise mit einer Thyrnerin gegangen wäre, obwohl doch Männer wie Adarian gerade bei den Schlappschwänzen der trutzer Armee so dringend benötigt würden. Adarian hätte seine Stadt im Stich gelassen, nur weil er sich nicht zusammenreißen könnte und er bei dem Einsatz, der zu seinem Rauswurf führte, unüberlegt gehandelt hätte. Seine Absicht wäre zwar korrekt gewesen, aber sein Handeln wäre unüberlegt und dumm. Zwar hätte er sich ja dann wenigsten als Held darum gekümmert, dass die Thyrner den Arsch aufgerissen bekämen, doch seit der Verhandlung in [[Valkenburg]] wäre Adarian nun völlig durchgedreht. Er faselte von diesen Schwarzmagiern, die vielleicht nur ein Hirngespinst wäre, kröche den Thyrnern in den Arsch und unterstützte die schwule Politik derer, die immer noch glaubten, dass es jemals Frieden mit Thyrna geben könnte. Zuletzt hätte er sich sogar neue, feine Freunde in [[Eldorn]] gemacht und gemeinsam mit Thyrnern das Erdfest verbracht, anstatt ihnen die Schädel zu spalten. Nachdem, was Egeil alles bei dem Prozess in Valkenburg für ihn getan hätte und den Streit, den er deswegen mit Cosima hätte, wäre er nur noch enttäuscht von seinem ehemaligen Lieblingsneffen. Das Fass würde schließlich zum Überlaufen gebracht, nachdem Adarian aus Feigheit den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] beigetreten wäre, um nicht gegen seine thyrnischen Freunde kämpfen zu müssen und seinen Verrat an der Heimat zu vertuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Konfrontation mit dem schwarzen Ritualisten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian bei dem Gespräch erkannte, dass es sich eigentlich nicht um Egeil handelte, gab sich der schwarze Ritualist am Schluss zu erkennen und spottete, wie leicht es doch war so einen senilen, alten Trottel wie Egeil zu übernehmen. Dann höhnte er, dass er Egeils verkrüppelten Körper entsorgen würde, sobald er mit uns fertig wäre. Anschließend erzählte er den Helden, was gerade alles in Trutz geschieht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er wusste, dass die Helden wegen des Drachens Bescheid wissen, prahlte er damit, wie leicht es seinem Bund doch gefallen wäre, ihn einzufangen. Er sprach [[Enbi Lulu'Gugal]] größte Hochachtung aus, weil er den Drachen unter schlimmsten Qualen gefügig gemacht hatte. Er behauptete, dass Trutz sich besser wünschen sollte, dass sie den Drachen nie wiedersehen würden, da dieser nun auf ihrer Seite kämpfte. Er erklärte den Helden auch, dass ihre ganze Arbeit umsonst war, da ihnen niemand mehr glauben würde, dass es nicht die Thyrner waren, die den Drachen entführt hatten und dass dem König dafür gerade unanzweifelbare Beweise vorgelegt würden. Er machte sich darüber lustig, dass der Rat von Trutz ein Marionettenspiel des Bundes geworden und dass der König bereits entmachtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist erwähnte noch, dass er seine Brüder verständigt habe und sein Meister bereits auf dem Weg hierher wäre, da er aus den Helden auch Marionetten machen wollte. In der Helden Namen würden sie dann die Dinge zu Gunsten der Bruderschaft wenden, bis diese sie nicht mehr brauchen und ihre Körper entsorgen würde. Während der Wartezeit plauderte der schwarze Ritualist ein wenig mit den Helden, um ihnen neue Alternativen zu eröffnen: er bot ihnen an, dass sie auch einfach das Mal des Utukk'Xul empfangen könnten und sich der Bruderschaft anschließen sollten. Immerhin wäre Aloran bereits verloren und wenn sie weise wären, sollten sie sich noch schnell genug auf die Siegerseite stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles von dem, was der schwarze Ritualist erzählte, hinterließ einen starken Eindruck in den Köpfen der Helden und verwirrte ihnen die Gedanken. Man konnte sich seinen Worten gar nicht entziehen und musste ihm einfach zuhören, ob man es wollte oder nicht. Um die Helden wirklich zu überzeugen, ging er danach jeden einzeln an (vgl. [[Verführungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist ließ die Helden zwischen den einzelnen Gesprächen immer wieder allein, um seine Manipulationen wirken zu lassen. Nachdem er jeden mit seinen Einflüsterungen gequält hatte, ließ er die nachdenklichen Helden etwas länger allein, damit sie nun ihre Entscheidung fällen könnten. Die Wirkungen auf die Helden waren hierbei sehr unterschiedlich. Während der schwarze Ritualist bei Adarian und Henk große Verunsicherung auslöste, entkamen Octavia und Kenji seiner Wirkung. Lediglich die Erwähnung von dem Gespräch mit Wolfhardt traf Kenji ins Mark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der schwarze Ritualist die Frage stellte, ob jemand zu ihnen kommen möchte, da meldete sich Henk, der den Kultisten täuschen wollte. Zufrieden erklärte der schwarze Ritualist, dass er ihn trotzdem zur Sicherheit in dem Raum ließe, bis seine Brüder kämen, seine Entscheidung aber nachher berücksichtigt würde und ihm nachher statt der Kontrolle zur Marionette das Mal von Utukk'Xul verpasst würde. Da sich die anderen Helden nicht der Bruderschaft anschließen wollten, holte der schwarze Ritualist Adarians Mutter. Er gab an, sie laufen zu lassen, wenn sich wenigstens einer anschlösse. Kenji konnte sogar bestätigen, dass der schwarze Ritualist nicht log. Dann ließ er die Helden wieder allein, um sich zu entscheiden, bis er wiederkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian fiel ein, dass Egeil sich niemals in die Gefahr gebracht hätte, selber in einer seiner Fallen steckenzubleiben, und dass er aus diesem Grund bestimmt einen geheimen Ausgang eingebaut hätte. Als Octavia dann Henk bat, nach einer Geheimtür zu suchen, höhnte der schwarze Ritualist, dass Henk ja schon wieder Befehle von Thyrnern befolgen würde. Henk fand die Tür, doch es waren unglaublich viele potentielle Auslöser vorhanden, die allerdings in der Mehrheit Fallenauslöser waren. Als Adarian darüber nachdachte, fiel ihm ein Satz von Egeil wieder ein, den sein Onkel immer gesagt hatte: &amp;lt;big&amp;gt;„''Treue hat mir schon oft das Leben gerettet, mein Junge!''“&amp;lt;/big&amp;gt;. Jetzt wusste Adarian, was zu tun war, und fand die Mechanismen der Geheimtür. Es waren die Wappen der zwei treusten Kameraden und das Halsband von Egeils Lieblingshund. Die Thylor-Statue ließ sich bewegen und gab den Weg auf einen Gang frei. Jetzt konnte sich Henk schnell nach oben schleichen, um Adarians Mutter zu retten. Als er Egeil erreicht hatte, nahm er diesem das Eulen-Amulett ab, welches er um den Hals hatte, und sofort erlosch der dämonische Einfluss auf ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden luden Egeil und Ellana auf ihr Schiff und starteten nach Trutz. Sie legten mitten in der Nacht an und brachten die beiden nach Mitternacht zu den Inquisitoren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Spurensuche ===&lt;br /&gt;
'''9. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen informative Gespräche und [[Archorbar]] berichtet von seiner Reise. Onkel Egeil erinnert sich und ein Freund kommt zu Besuch. Die Helden wollen mit dem König sprechen und Adarian lernt Egeils Veteranenverein kennen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbar berichtet '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] versorgten als erstes Adarians Mutter, Egeil und gaben ihnen eine geschützte Unterkunft. Die restliche Familie eskortierten sie sicher nach Trutz, damit die Helden uns ausruhen konnten. Archorbar berichtete Näheres aus dem Drachenhort und wusste mehr über die Umstände, unter denen der Drache entführt wurde. Er hatte mit Elben gesprochen, die noch heute in der Nähe des Hortes leben. Aus diesem Grund wollte er auch die Helden nicht dabeihaben. Bei dem Hort lebten noch einige wenige Elben, welchen die letzten Verbliebenen von dem Volk sind, welches heute in [[Galad Sidh]] lebt. Ursprünglich lebten sie im Nebelsumpf und wurden 242 JF vertrieben, nachdem die Menschen Trutz gründeten und auch den Sumpf erschlossen. Die Ruinen im Sumpf bei [[Golomoor]] sind einzig von ihrer Siedlung übrig. Heute bewachen eine Handvoll Elben den Hort und schützen den Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar erfuhr von ihnen, dass der gesamte Sumpf unter einem dämonischen Einfluss steht, bzw. nun stand, welcher den Drachen verrückt gemacht hat, genauso wie die Kobolde und der Wubulub. Daraufhin konnten auch die Elben sie nicht mehr aufhalten und Aban verließ ihren Hort und flog orientierungslos über das Glutmeer und den südlichen Sumpf. Auf diese Gelegenheit hatten die Schwarzmagier anscheinend gewartet und griffen sie schließlich an. Die Elben schilderten, wie ein riesiger, dämonischer Käfer aufgetaucht sei und Aban unter lauten, qualvollen Schreien unterworfen habe. Archorbar musste anschließend dringend nach Galad Sidh reisen, da er etwas sehr Wichtiges mit den Elben besprechen musste, von dem er den Helden noch nichts erzählen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit Egeil '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprachen im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] Egeil auf seine Wahrnehmung während der Besetzung an. Er konnte sich an kaum etwas erinnern was seine Manipulation betrifft. Er beklagte sich, dass sein Gedächtnis in den letzten Jahren immer schlechter wurde und er sich immer mehr von anderen Menschen zurückzog. Ihm war es peinlich seinen Verstand zu verlieren, aber er konnte dies noch vor allen anderen verheimlichen und er kam noch gut allein zurecht. Er lebte auch noch einmal richtig auf und nahm all seine geistige Kraft zusammen, als er zum Prozess nach [[Valkenburg]] reiste und sich später mit Cosima wegen seiner Aussage anlegte. Doch nach seiner Rückkehr wurde sein Zustand immer schlechter und er verließ sein Anwesen nicht mehr, da er sich manchmal an Stunden oder sogar Tage nicht mehr erinnern konnte. Eines Tages wurde er im Wald vor Nauried wach, komplett mit Schlamm und Dreck überzogen, als hätte er eine längere Wanderung durch den Sumpf unternommen. Als er nach Hause kam, erfuhr er, dass zwei Tage komplett aus seinem Gedächtnis gestrichen waren. Außerdem hatte er auch seltsame Träume und Tagträume, die ihn immer mehr beunruhigten. Als Egeil länger darüber nachdacht, fiel ihm etwas ein, was zu seiner Manipulation geführt haben könnte. Sie begann wahrscheinlich nach dem Prozess in Valkenburg, denn dort war die Bruderschaft zum ersten Mal auf ihn aufmerksam geworden und hatten erfahren, wie wichtig er für Adarian war. Vielleicht hatten sie sich deshalb an ihn gehängt. Als er aus Valkenburg zurückkam, suchte er sich Hilfe bei den Nemia-Mystiker in der Bibliothek wegen seines Gedächtnisses. Dort hatte er dann das Amulett bekommen, welches Henk ihm vom Hals gerissen hatte. Eine Person in der Bibliothek hatte es ihm damals gegeben und danach seien auch die Erinnerungslücken losgegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Helden gingen, gaben ihnen die Inquisitoren noch eine [[korrespondenzen#Korrespondenz mit Flavius Vitreus Elatus|Nachricht aus Thyrna]] mit und [[korrespondenzen#Nachricht von Abraxa|eine weitere]] von Abraxa, die sie am nächsten Morgen zum Frühstück einlud und interessante Neuigkeiten über den Alchemisten Darrow hatte. Die Inquisitoren rieten den Helden im Gasthaus auszuruhen, sie hatten alles bereits mit dem Gastwirt geklärt und gingen davon aus, dass die Helden vorerst in der Stadt sicher waren und sie auch unser Gasthaus im Blick behielten. Auch Adarian sollte besser bei ihnen im Gasthaus bleiben, damit sie alle zusammen waren, falls etwas geschehe, und da die Betten im Sanktum für seine Familie benötigt wurden. Falls etwas mit ihnen etwas wäre, würden die Inquisitoren ihn umgehend benachrichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu dem Gasthaus erhielt Streuner völlig unauffällig und beiläufig eine Nachricht, dass [[Order_of_the_black_Fox#Führung|Mestoph]] ihn zur nächsten Mitternachtsstunde im Hauptquartier treffen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wiedersehen mit Wolfhardt '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfhard traf noch am gleichen Tag ein, da er gehört hatte, dass die Helden sich Sorgen um ihn machten. Er tauchte auf, als die Helden alle ausgeschlafen und gemeinsam beim Essen waren. Als Octavia fragte, was er der Bruderschaft über Kenji verraten hatte, zwinkerte Wolfhard Kenji zu und erzählte, dass er dem getarnten Schwarzmagier erzählt hatte, dass er sich mit dem Erzquestor furchtbar betrunken hätte und dabei habe er wohl etwas übertrieben, so dass man auch denken könnte, dass Kenji ein Problem mit seinem Alkoholkonsum habe. Damit Octavia überhaupt keinen Verdacht schöpfen konnte, holte Wolfhardt zur Ablenkung schnell sein Geschenk an sie hervor. Da er gehört hatte, dass Octavia ein wichtiges Amt in ihrer Heimat bekam und sie von nun an die Gesandte des Drachens war, hatte er ihr ein kleines Geschenk mitgebracht. Er übergab es ihr „rein freundschaftlich“ und ließ sich noch nicht anmerken, dass er dabei auch Hintergedanken hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sich eine Gelegenheit ergab, nahm er Kenji nach dem Essen zur Seite und teilte ihm mit, dass er lange darüber nachgedacht hatte, warum Kenji ihn in [[Eldorn]] gewürgt hatte und er jetzt den Grund kannte und wusste, dass es wegen Octavia war. Wolfhardt verkündete ihm, dass er ebenfalls sein Interesse bekunden möchte und er jetzt ganz offiziell – so wie die Ritter es auch tun –um Octavia werben möchte. Da er Kenji in diesem Fall als Konkurrenten besitzt, wollte er ihm dies ganz offen mitteilen, damit dies kein Problem für ihre Freundschaft würde. Er wies Kenji auch darauf hin, dass Octavia und er als einzige im gleichen Alter sind und sie sich auch schon viel länger kennen als sie und Kenji. Wolfhard war ähnlich schüchtern wie Kenji und ging deshalb nicht besonders direkt auf Octavia ein, sondern versuchte Vorwände zu finden, um mit Octavia allein sein zu können. Insgesamt war er so schüchtern, dass Octavia nicht richtig bemerkte, was er eigentlich vorhatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Besuch des Rates '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchten gemeinsam mit Ratsherr [[Eginhard von Sonnenborn]] das Ratsgebäude auf. Doch der König war unter keinen Umständen zu sprechen. Sein Herold machte den Helden klar, dass der König nicht zu sprechen ist, da er sich in sehr wichtigen Verhandlungen befinde. Weder die Urkunde des Königs von Barthador, noch die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] änderten daran etwas. Der Herold vertröstete die Helden und versicherte, dass der König sich sehr bald bei ihnen meldet, da er bereits auf sie gewartet hatte und erwähnte, dass er ihre Hilfe benötigte. Warum wusste der Herold nicht, nur dass er eine Nachricht zu uns schicken wird, sobald der König die Zeit findet, und die Helden sollten zu ihrem Schutz bis dahin in der Stadt bleiben. Eginhard nahm an der Ratssitzung teil und die Helden kehrten zurück ins Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Egeils Veteranenverein '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle aus Adarians Familie wurden in dem Sanktum des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] untergebracht und falls jemand einen Fluch etc. auf einen wirken sollte, würden sie dort sicher sein, da sie durch einen magischen Schutz davon abgeschirmt sein werden. Egeil wollte sich nicht „einsperren“ lassen und er haute heimlich ab, um bei seinen Veteranen-Freunden unterzukommen. Die Inquisitoren schickten Adarian am Nachmittag eine Nachricht, dass er ihn zurückbringen sollte. Da Egeil bereits gehört hatte, dass die Thyrner den Drachen gestohlen hätten und er ganz davon überzeugt war, dass der Schwarzmagier und der ganze Bund DES Xul für die Thyrner arbeitete, wollte er seine Freunde unterstützen, die einen Plan hatten, wie sie den Drachen zurückholen könnten. Adarians Mutter hatte auch gleich eine Idee, wo Egeil stecken könnte. Die Veteranen trafen sich regelmäßig in einem Hinterzimmer ihrer Stammkneipe &amp;quot;''Der tapfere Streiter''&amp;quot;, wo Adarian mit Egeil sprechen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egeil bestand darauf, dass Adarian zunächst einen mit ihnen anstoßen sollte und dann rissen sie abwertende Sprüche über die Thyrner und ihre Schlachtplanung, wobei Adarian Egeil den Ernst der Lage bewusste machen konnte und er sich letztendlich auch überreden ließ, ins sichere Sanktum zurückzukehren. Besonders Generalfeldmarschall a.D. [[Hagen von Weißenfels]], ein alter, hochdekorierter Kriegsheld mit einer besonderen magischen Prunkrüstung mit Helm und Unmengen an Orden, fiel Adarian auf. Er war ein alter Freund von Egeil und hatte anscheinend die Führungsrolle der Partei übernommen. Egeil lobte seine Loyalität und Tapferkeit, da er selbst mit ihm Seite an Seite in der [[die Schlacht um Lavawacht|Schlacht um Lavawacht]] gekämpft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück beim Sanktum versicherte Egeil, dass er nun dortbleiben werde. Beim Sanktum ging am Abend auch die Nachricht ein, dass der König die Helden zu einer wichtigen Besprechung am nächsten Nachmittag bestellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Henks Treffen mit Mestoph '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk macht, was auch immer Henk so macht ... geheimnisvoll ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 10: Ein Treffen mit dem König ===&lt;br /&gt;
'''10. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung in der Stadt heizt sich auf und Abraxa erzählt den Helden von ihrer Entdeckung. Der König nimmt die Helden auf seinem Schiff mit und führt eine wütende Besprechung, nach der Octavia brüskiert wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Stimmung in der Stadt '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt am Morgen war für die Helden deutlich zu spüren, dass die Stimmung in der Stadt nicht mehr still und gedrückt war, sondern dass überall auf der Straße Unruhe herrschte und alle Leute empört und aufgebracht waren, hitzig diskutierten und hektisch durch die Straßen liefen. Auf Nachfrage erzählten die Bürger, dass es nun herausgekommen wäre, dass die Thyrner den Drachen gefangen hielten. Der König hatte sich dazu zwar noch nicht geäußert, aber alle hatten schon gehört, dass die Späher des Königs den Drachen aufgespürt hätten. Jetzt warten alle nur darauf, dass der König dies bestätigte, damit Trutz sich rächen und ihren Drachen befreien könnte. Auf den Marktplätzen war zu beobachten, wie einige Veteranenfreunde von Egeil große Reden schwangen und Anhängerschaften von jungen Menschen um sich versammelten. Sie sprachen alle von Rache an den Thyrnern und das Trutz nun endlich in die Offensive gehen sollte. Als die Helden sich einmischten, spürten sie die Wut der Bürger und ihnen wurde vorgeworfen, alles nur zu verharmlosen oder für Octavia und die Thyrner zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Treffen mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-jung.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (jung)]]&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt den Helden von einer Entdeckung. Sie hatte bemerkt, dass die Handschrift auf den Manuskripten nicht die von Erlerig, sondern eine andere Handschrift gewesen war. Sie war daraufhin im Archiv um zu erfahren, wer nach Darrow die Hütte in Tiefenau übernommen hat. Sie berichtete auch, dass sie jemanden im Archiv gesehen hätte, der haargenau wie eine junge Variante von Darrow aussah. Abraxa konnte ihn im Archiv beobachten, als sie jedoch hingehen wollte, verlor sie ihn kurz zwischen den Bücherregalen aus den Augen, woraufhin sie ihn nicht wiederfand.  Der Mann war in einem Teil des Gebäudes verschwunden, der für die Öffentlichkeit gesperrt war. Abraxa machte sich Sorgen, da sie es nicht für unwahrscheinlich hielt, dass Darrow tatsächlich einen Weg zu ewigem Leben gefunden hatte. Sie bat die Helden, dass, falls er etwas mit dem Bund zu tun hatte, sie ihn bitte am Leben lassen sollten, da Abraxa ihm das Mal nehmen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Treffen mit dem König '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Herold fing die Helden nach Abraxa ab und führte sie direkt zum Luftschiffhafen, wo der König bereits auf sie in seinem Luftschiff wartete. Als die Helden zum König kamen, war dieser äußerst wütend und erzählte ihnen, was sein Spitzenspion, der zurzeit immer noch das Lager beobachtete, und seine Leute herausbekommen hatten, nämlich dass sie den Drachen im Lager der Thyrner ausfindig gemacht hatten. Als Berater begleiteten den König der Ratsherren [[Fidelis von der Waldaue]] und der Anführer der Veteranen-Partei Hagen von Weißenfels. Fidelis verhielt sich sehr zurückhaltend und still, während der Veteran dem König immer zustimmte, wenn es gegen die Thyrner ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erzählten dem König ihre Geschichte und er gab ihnen klar zu verstehen, dass er von dem Gleichen ausging, was Egeil bereits vermutet hatte: dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten und halfen, den Drachen in ihr Heerlager zu bringen. Er legte den Helden eine Drachenschuppe als weiteren Beweis vor und sagte, dass sie vor dem thyrnischen Lager gefunden worden war. Außerdem gab er ihnen zu verstehen, dass bereits das ganze Volk davon überzeugt war, dass die Thyrner den Drachen entführt hätten und alle nach Rache schrien.  Er gab ihnen zu verstehen, dass sich niemand mehr in Trutz für eine andere Alternative Interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wollte aber versuchen den Thyrnern noch eine Chance zu geben, weshalb er den Feldherrn [[Titus Curtius Aquila]] um ein Treffen gebeten hatte. Aquila ging auch darauf ein und war sogar so dreist so zu tun, als wäre er sich keiner Schuld bewusst. Da der König von dem Erfolg der Helden in Travar und ihren Kontakten zu den Thyrnern (besonders auch wegen Octavias Amt) wusste, wollte er die Helden bei dem Treffen dabeihaben, in der Hoffnung, dass ihre Anwesenheit den Feldherrn einsichtiger stimmte und er den Drachen wieder frei ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König wünschte keine Diskussion oder Unterhaltung mehr mit den Helden, besonders nichts mehr über die Schwarzmagier, und kurz darauf erreichten sie bereits das Luftschiff des thyrnischen Feldherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem Feldherrn '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden flogen mit dem König auf seinem Schiff zu dem Treffen mit dem Feldherrn Aquila, der ihnen mit seinem Schiff entgegenflog. Irgendwo über dem Schlangenfluss trafen sich die Luftschiffe und die Helden begaben sich mit dem König und seinen zwei Beratern auf das Luftschiff des Feldherrn. Dieser begrüßte sie mit einer guten Inszenierung und thronte lässig auf seinem Stuhl, von seiner Leibgarde geschützt und ließ den König von Trutz etwas blass aussehen, was diesen auch sichtlich ärgerte. Der Feldherr begrüßte die Helden sehr höflich, aber absolut unbeeindruckt und eher desinteressiert und fragte, was sie zu ihm führte. Der König sagte ihm wütend, dass es ihm reicht, dass er so täte, als ob er nicht wüsste worum es ginge. Er forderte ganz klar, dass die Thyrner das rausrücken sollten, was sie Trutz gestohlen hätten. Aquila meinte, dass dies leider nicht möglich sei und er den Tonfall des Königs für unangebracht hielte und dass er besser seine Zunge hüten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagen von Weißenfels flüsterte dem König die ganze Zeit Informationen zu und der König wurde darüber immer wütender. Als sich die Helden in das Gespräch einmischen wollten, wurde ihnen vom König der Mund verboten und er gab ihnen zu verstehen, dass er lediglich um ihre Anwesenheit und nicht um ihren Rat gebeten hatte. Nach einer kurzen Rücksprache mit dem Veteranen verkündete der König trotzig, dass er nicht gekommen wäre, um zu verhandeln, sondern dass er nun ein Ultimatum stellte: entweder die Thyrner gäben den Drachen zurück oder die Trutzer griffen das Heerlager in vier Tagen an. Daraufhin drehte der König sich auf dem Absatz um und verließ erbost das Schiff. Doch der Feldherr bat noch um ein Gespräch unter vier Augen mit Octavia. Der König gestattete es ihr und wartete auf sie, da er hoffte, dass sie den Feldherrn zur Vernunft bringen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Feldherr erklärte Octavia, dass er bereits sehr schlecht auf sie zu sprechen war, da aus Thyrna - nach den Ereignissen in Travar - Befehle kamen, dass im Krieg vorerst alle weiteren Angriffe abgebrochen und nur Stellung gehalten werden sollte. Aquila machte Octavia klar, dass er nicht vorhatte, die idiotische Idee des Königs und seinen Angriff zu unterbinden, da dies vielleicht noch die letzte Chance auf eine Schlacht für ihn war, bevor der Krieg endgültig wieder beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er seine ganze Karriere lang auf so eine Gelegenheit gehofft hatte, würde er sie sich nicht von einem dummen Mädchen kaputt machen lassen, die meinte sich in der Politik wichtigmachen zu müssen. Er legte ihr nahe, sich aus diesen Dingen herauszuhalten und Trutz am besten schnell zu verlassen, da er einen Angriff von dem König als Ausrede nutzen wollte, um die Stadt in einem Vergeltungsschlag einzunehmen und die Befehle aus Thyrna zu umgehen. Extrem verärgert verließ Octavia das Treffen und berichtete alles empört ihren Freunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 11: Das Le Bran – Anwesen ===&lt;br /&gt;
'''10. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen in der Bibliothek führen die Helden auf eine Spur. Sie finden [[Erlerig Darrow]] und werden auf eine neue Spur gesetzt. Sie erkunden das [[Le Bran-Anwesen]] und kommen der Vergangenheit auf die Spur.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Untersuchungen in der Bibliothek '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen am Abend die Bibliothek von Trutz auf und können die Mystiker in Augenschein nehmen. Anschließend zeigten sie ihnen ein Bild von Darrow, und einer Mystikerin fiel dazu ein Erlebnis einer Untergebenen ein. Kenji tauschte sich noch mit [[Hafiz Dara Al-Hakim]] aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji sein Gespräch mit dem Bibliothekar abgeschlossen hat, kam die Mystikerin mit der Novizin zurück, die über Erlerig sprach. Sie erzählte, dass sie Erlerig in den inoffiziellen Bereichen der Bibliothek angetroffen habe und ihn fragte, was er dort suche. Er entschuldigte sich höflich bei ihr und sagte, dass er sich wohl in den Gängen verlaufen hatte; da er sehr freundlich war, kamen sie kurz ins Gespräch und als sie nachfragte, ob er zu Besuch in Trutz sei, sagte er, dass er seine Tochter hier besuchte. Mit dieser Information gingen die Helden sofort zu Abraxa, um etwas über Erlerigs Tochter zu erfahren. Abraxa zog sich auf diese Information hin wortlos an und deutete an ihr zu folgen. Sie führte die Helden zu dem Friedhof von Trutz und erzählte ihnen auf dem Weg dorthin die Geschichte von Erlerigs Tochter (vgl. [[Erlerig_Darrow#Erlerig_und_seine_Tochter_.28225-249_JF.29|Erlerig und seine Tochter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Gruft der Besessenen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihnen auch die Geschichte und den Zweck der „[[Gruft der Besessenen]]“. An der Gruft angekommen untersuchten die Helden den Eingang. Sie schoben die Efeuranken zur Seite und bemerkten, dass Licht in der Gruft brannte und an dem alten Türgitter kein Schloss mehr war, sondern dass es durchgesägt im Gras in der Nähe des Eingangs lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruft fanden sie Darrow, der schützend einen geladenen Zauberstab vor sich hielt. Als er die Helden bemerkte, forderte er sie auf, wieder zu gehen.  Doch als er Abraxa entdeckte, ließ er seine Waffe sofort fallen und rief ihren Namen. Die beiden fielen sich in die Arme und Erlerig meinte, dass er sie ebenfalls in der Bibliothek gesehen hatte und gehofft hatte, dass sie seiner Spur bis hier her folgen konnte. Er gestand, dass ihm furchtbar leidtat, was aus ihm geworden war, dass er dies jedoch alles nur für Abraxa getan hätte, damit sie mehr gemeinsame Zeit haben konnten. Erlerig offenbarte ihnen, dass der gegen das Mal von Utukk'Xul ankämpfte, seitdem er in Trutz zurück war, aber das es ihn nun töten werde, da sich seine Gedanken nur noch um seine Erlösung drehen würden. Er war ganz verzweifelt, da nicht mal ein Selbstmord seine Qual beenden könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihm davon, dass sie den Trank gegen Dämonenmale, an dem sie immer geforscht hatte, vollendete und sie ihn heilen kann. Erlerig wandte sich in Schmerzen, weil das Mal begann ihn zu töten.  Er wurde dadurch gerettet, dass Octavia ihm die Gemme von [[Iustus Trebatius]] umlegte, welche dieser mit dem Brief aus Thyrna mitgeschickt hatte. Abraxa bat Octavia darum, ihr das Erz aus erstarrtem Blut des [[Mendakos|Verijgorn]] zu überlassen, welches sie von Professor [[Mamercus Porcius Mucus]] aus [[Gi-Umuna]] erhalten hatte, damit sie Erlerig daraus den Trank gegen Dämonenmale brauen könnte. Octavia kam der Bitte nach und übergab ihr das Erzfragment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Abraxa mit Erlerig, der von Wolfhardt gestützt wurde, zu ihrem Trankladen und den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] aufbracht, hat Erlerig noch eine sehr dringende Bitte. Die Helden sollten so schnell es geht zum alten [[Le Bran-Anwesen]], da sich dort sein Meister gerade aufhielt und seinen schrecklichen Plan durchführte. Nur wenn die Helden ihn so schnell wie möglich fänden, könnte der Krieg noch aufgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Erkundung des Le Bran-Anwesens '''&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran-Anwesen.png |350px|thumb|right| Das alte Le Bran-Anwesen]]&lt;br /&gt;
Das Anwesen hatte einen großen, überwucherten Garten, in welchem man überall die Reste von ziervollen Statuen und Parkanlagen finden konnte. Die Atmosphäre war gedrückt, dumpf und fühlte sich fast wie ein Unterdruck an. Es lebten keine Tiere auf dem Grundstück, auch die Pflanzen schienen alle verfault zu sein; außer ein paar Pilzen und Flechten konnte sich anscheinend kein Leben hier halten. Octavia konnte sofort bestätigen, dass das ganze Anwesen von finsterer Magie erfüllt war und es nur so von geisterhaften Gestalten im Astralraum wimmelte. Die Vordertür war mehrfach gesichert, mit Brettern verbarrikadiert und mit Schlössern versehen; außerdem hatten die Inquisitoren ihr Siegel und einen Segensspruch an der Tür angebracht. Auch ein altes Warnschild hing vor der Tür und empfahl jedem schnellstens umzukehren und das Grundstück zu verlassen. Beim genaueren Umsehen fiel auf, dass der zweite Stock durch ein altes Feuer eingestürzt war.  Mit ein wenig Klettergeschick konnten die Helden über die Trümmer durch das Fenster in das Haus einsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Inneren des Hauses '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle Helden im Haus waren, zog draußen plötzlich dichter Nebel auf, der die Außenwelt verschwinden ließ. Sie hörten eine lachende Stimme in ihren Köpfen, die sich darüber lustig machte, dass sie in ihr eigenes Verderben gelaufen wären.  Das Haus würde sie nun töten und ihn würden sie hier drinnen niemals finden. Außerdem bedankte der Schwarzmagier sich bei den Helden, da er durch sie nun weiß, dass Darrow ein Verräter war. Danach herrschte nur noch Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Haus selbst fiel auf, dass es viel kälter war als draußen und alle hatten das Gefühl beobachtet zu werden. Octavia hörte die astralen Schreie von gequälten Seelen und spürte Angst, Wut, Verzweiflung und absolute Hoffnungslosigkeit im Gemäuer. Darüber hinaus nahm sie eine finstere Präsenz wahr, die definitiv kein Geist war, sondern vielmehr ein Dämon, der sich als dieses Haus manifestierte.&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran.png |200px|thumb|right| Gedrig und Eleonora Le Bran]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die oberste Etage '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einstieg führte die Helden zu einem Flur in der obersten Etage, der schon sehr baufällig war. Überall lagen alte zerschlagen Möbelstücke herum und hin und wieder hörte man die Ratten über den Boden huschen. Die Helden fanden am Ende des Ganges eine Treppe und gingen sie hinunter. Plötzlich fiel in einer Nische der Putz von der Wand und ein Auge wurde sichtbar. Die Helden entfernten vorsichtig den porösen Mörtel und entdeckten ein Wandbild, dass einst zu gespachtelt worden war. Es zeigte ein reiches Paar aus der Gründerzeit und es stand „''Gedrig und Eleonora Le Bran, Trutz 257''“ darunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia brach vor dem Bild zusammen und bekam eine Vision. Ihr erschien der Geist von Eleonora und bat Octavia ihr zu helfen. Wenn die Helden dies täten, würde sie ihnen helfen zu ihrem Feind zu gelangen. Octavia spürte deutlich, dass dieser Geist nichts Boshaftes an sich hatte, sondern nur nach Erlösung suchte. Nachdem sie wieder zu sich gekommen war und den anderen von ihrer Vision berichtet hatte, huschte plötzlich etwas durch ein benachbartes Zimmer. Die Helden untersuchten den Raum und es handelte sich um das ehemalige Schlafzimmer. Nachdem Octavia durch einen astralen Hinweis Eleonoras Taschentuch gefunden hatte, startete für alle [[Le_Bran-Anwesen#Vision_1:_.E2.80.9EDer_Ehestreit.E2.80.9C|eine Vision]] von einem vergangenen Ereignis in diesem Raum. Dabei spielten die Helden die Rollen der Personen, die an der Tragödie beteiligt waren. Octavia schlüpfte in die Rolle von Eleonora und Kenji spielte Gedrig.  Die Helden erfuhren aus der Szene, dass sich Gedrig in den letzten Monaten extrem verändert hatte und Eleonora Angst vor ihm bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die untere Etage '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gingen weiter und kamen durch verschiedene kalte Stellen, die sich nicht durch Luftströmungen erklären ließen. Außerdem fiel ein fauliger Geruch auf. Octavia nahm nun auch andere Geister astral wahr, die durch das Haus spukten - getötete Opfer, die verzweifelt ihre Runden in dem Haus drehten, aber nicht direkt angriffen. Die Helden gingen die morsche und löchrige Treppe hinunter und mussten aufpassen, dass sie nicht einbrachen. Unten kamen sie in den ehemaligen Empfangssaal und hörten schließlich vor der Eingangstür etwas umfallen. Im Augenwinkel war kurz den Geist von Eleonora zu erahnen und Octavia sah sie astral, wie sie auf eine bestimmte Stelle deutete. Als die Helden sich dieser Stelle näherten, erlebten sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_2:_.E2.80.9EG.C3.A4steempfang.E2.80.9C|weitere Vision]]. Die Helden erfuhren, dass Darrow mit seinem Assistenten [[Merwin Dermoth]] zu Gedrig in das Anwesen gezogen war, um enger zusammenarbeiten zu können. Diesmal verkörperte Henk den alten Darrow und Adarian stellte den jungen Merwin dar. &lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Merwin.png |200px|thumb|right| Merwin]]&lt;br /&gt;
Die Helden durchsuchten das Haus weiter und plötzlich stürzte ein Balken hinunter, der ihnen den Weg versperrt. Doch Adarian konnte das Hindernis beseitigen. Die Kälte in dem Haus wurde immer schlimmer und manchmal sah man bereits, wie der Atem beschlug. Auch der Gestank nahm immer mehr zu und zwischendurch machte das Hause ächzende Geräusche, welche bedrohlich und einschüchternd wirkten. Mittlerweile konnten auch die anderen immer mal wieder Geister wahrnehmen und hörten ab und zu die Schreie der Opfer.  Adarian könnte schwören, dass er von seinem ehemaligen Klassenkameraden gerufen wurde. Eleonora führte schließlich alle in das Laboratorium, wo Octavia bemerkte, dass es nur so von gefolterten Geistern wimmelte und sie erhielt kurze Rückblicke zu dem, was bei den Experimenten abgelaufen war. Als die Helden einen alten, zerfallenen Arbeitstisch betrachteten, startet eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_3:_.E2.80.9EDer_Herzstein.E2.80.9C|dritte Vision]]. Sie erfuhren, dass die Arbeit an dem Herzstein gescheitert war und Gedrig einen Ausweg in einem nekromantischen Buch vorschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonora führte anschließend alle in den Garten zu dem alten Pavillon. Dieser war mit einem Ziergitter aus Eisen umgeben und die verschlossene Tür musste von Streuner erst geknackt werden. Innen begann schlagartig eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_4:_.E2.80.9EDas_geheime_Treffen.E2.80.9C| vierte Vision]]. Merwin und Eleonora hatten sich hier heimlich getroffen und er hatte ihr versprochen, dafür zu sorgen, dass Gedrig und Darrow ihre schrecklichen Experimente beendeten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gingen zurück ins Haus und unterwegs hielten sie die verdorrten Wurzeln im Garten an den Füßen fest.  Sie konnten die Ranken aber mit ihren Dolchen abschneiden und sich ins Haus retten. Eleonora führt sie zu dem von den Inquisitoren verbarrikadiertem Hintereingang des Hauses, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_5:_.E2.80.9EDie_Abfallentsorgung.E2.80.9C|fünfte Vision]] startete. Erlerig bekam leichte Skrupel wegen der vielen Toten bei ihren Experimenten, aber Gedrig beschwichtigte ihn und erinnerte ihn daran, dass er doch alles für Abraxa tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Salon '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonora führte die Helden schließlich alle nach oben in den Salon. Das Haus, welches nun zu verhindern versuchte, dass sie Eleonoras Geschichte aufdeckten, ging nun drastischer gegen die Helden vor. Es ließ den Geist von Eleonora immer wieder verschwinden und bekämpfte sie sichtbar. Es lockt die Helden in eine Sachgasse und versucht sie mit Feuer zu bekämpfen, welches jedoch von Octavia gelöscht werden konnte. Schließlich gelangten sie in den Salon, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_6:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Merwin.E2.80.9C|sechste Vision]] startete. Merwin wurde von dem von Gedrig aufgehetzten Darrow erdolcht. Eleonora kam überraschend dazu und floh entsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kam nach dieser Szene nicht zurück und blieb in ihrer Rolle.  Sie rannte verzweifelt ins oberste Turmzimmer, wo sie sich einschloss, da die alte Tür sogar noch vorhanden war. Die anderen konnten sie durch die Tür weinen hören. Nachdem Adarian die Tür eingetreten hatte, startete direkt beim Eintreten in das Zimmer eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_7:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Eleonora.E2.80.9C|siebte Vision]]. Eleonora wurde von Gedrig bedroht und schließlich mit ihrem Kopf brutal von diesem gegen die Wand geschlagen. Der Blutfleck von Eleonoras Kopf war noch immer an der Wand zu sehen, doch Octavia war bei der Sequenz nicht in Gefahr, denn bevor ihr Kopf an der Wand aufkam, legte Eleonora ihre Geisterhand dazwischen und fing ihren Kopf sanft auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Keller '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonora führte alle schließlich zum Kellereingang. Dieser war eine Bodenluke, die unter altem Unrat verborgen lagt und vorher nicht gesehen werden konnte. Nachdem die Helden die Falltür freigelegt hatten, musste Streuner nur noch das Schloss knacken, welches erstaunlich neu aussah. Auch der Staub auf dem Boden ließ vermuten, dass vor gar nicht so langer Zeit jemand diesen Schutt hier absichtlich platziert hatte, um den Eingang zu verstecken. Bevor die Helden den Keller betraten, erschien plötzlich ein weiterer Geist. Es war Adarians Schulfreund, der in der Tür erschien und vor einem Pilz warnte, der unten wuchs. Die Berührung damit hatte ihn damals getötet und sie sollten ihn nicht mit der bloßen Haut berühren. Als die Helden in den pilzverseuchten Keller vordrangen, erfuhren sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_8:_.E2.80.9EDie_Offenbarung.E2.80.9C|achte Vision]], in der sie sahen, wie Gedrig Darrow in sein Laboratorium führen wollte und dazu die Geheimtür öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, wo die Helden die genaue Stelle für den Öffnungsmechanismus erfahren hatten, fanden sie den geheimen Gang aus der Vision. Es ging nun weiter zu dem gegenwärtigen Gedrig und der letzte Kampf gegen das Haus stand an. Ein seltsamer Dämon, der wie ein Geflecht die Helden von dem Schwarzmagier trennte, zwang die Helden zum Kampf. Während des Kampfes saß Gedrig mit seinem Kopfdämon auf einem Stuhl und seine dämonischen Tentakel hielten jeweils einen Geistbeherrschungsstein umklammert. Als der Dämon im Haus mit schützender Hilfe der [[Drachenträne]] besiegt war, was Henk fast das Leben gekostet hätte, versuchte Gedrig zu fliehen. Er wurde jedoch von seiner Frau aufgehalten, die alle rachsüchtigen Geister, die ihm zu Lebzeiten zu Opfer gefallen waren, auf ihn hetzte. Sie griffen ihn an und verwirrten ihn so sehr, dass es ein leichtes war, ihn zu töten. Da niemand in das Geschehen eingriff, verzehrten die Geister [[Blaren Rigged]] langsam und er starb qualvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonoras erlöster Geist manifestierte sich zu Abschied noch ein letztes Mal vor den Helden und konnte ohne den störenden Einfluss des Hauses normal zu ihnen sprechen. Sie bedankte sich bei ihnen und bat die Helden, ihre Geschichte bekannt zu machen. Denn auch als Geist hatte sie mitbekommen, welchen Ruf sie durch die Lügen ihres Mannes erhalten hatte, und sie wollte nicht, dass man sie weiterhin als Rabenhexe in Erinnerung behielt. Schließlich öffnet sich ein Tor in Letors Reich und Noah holte Eleonora und die anderen Geister ab, nicht ohne die Helden lächelnd zu grüßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alles vorbei war, fanden die Helden die Manipulationssteine und eine reichhaltige Briefkorrespondenz mit [[Mordem Blandera]] und auch [[Sabaoth Immortalis]], welche die Pläne mit dem Drachen offenlegten und das Ritual in den Sümpfen genauestens beschrieben. Ebenso fanden sie einige Drachenschuppen, wovon Gedrig bereits eine genutzt hatte, um die falsche Spur für die Späher zu legen. Als alle Geister fort waren, konnte Octavia bestätigen, dass das Haus und seine Bewohner nun alle erlöst waren. Jedoch würde das Wesen dieses Ortes für immer entstellt bleiben. Als die Helden das Haus verließen, war der Nebel fort und es war bereits der Morgen des 11. Celestalis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 12: Wundenlecken ===&lt;br /&gt;
'''11./12. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erholen sich von den Anstrengungen und führen erneut Gespräche mit dem König. Die ist gespalten und triff Kriegsvorbereitungen. Ein Feind ist gefunden und Adarian muss sich positionieren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wundenlecken in der Stadt '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen vor dem Anwesen warteten schon die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] mit Wolfhard. Sie berichten, dass das ganze Anwesen von einer undurchdringlichen Nebenwand umgeben war und das keiner der Magier oder Questoren bis jetzt einen Zugang finden konnten. Die Inquisitoren bestanden auch darauf, dass dieses Anwesen nun endgültig abgerissen und verbrannt werden sollte, da dies nun nach dem Ende der dämonischen Besessenheit endlich möglich war. Sie durchsuchten das Anwesen und sicherten die Beweise und den Ritualraum im Keller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei dem Kampf mit dem Hausdämon schwer verletzt worden und wurde direkt in den Bia-Tempel gebracht, wo sich die Adeptinnen persönlich um seine Wunden kümmerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian ging in das Sanktum der Inquisitoren und Octavia und Kenji suchten Abraxa auf. Erlerig war von dem Dämonenmal geheilt, schlief aber tief und war noch sehr schwach. Abraxa schickte sie deshalb schlafen und versicherte ihnen, sich zu melden, wenn Erlerig stark genug war, um mit ihnen zu reden. Auch Adarian wurde von den Inquisitoren schlafen geschickt, damit er stark genug ist, um den Krieg aufzuhalten. So zogen sie sich alle ins Gasthaus zurück und schliefen durch bis zum nächsten Morgen. Kenji hatte allerdings einen [[Kenjiro_Asai#Kap.18:_Die_dunkle_Bruderschaft_schl.C3.A4gt_zur.C3.BCck|Albtraum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden am nächsten Morgen aufwachten, hatte der König bereits einen Boten geschickt und erwartete sie schon.  Als sie zu ihm kamen, war er absolut von allem überzeugt, was die Helden ihm über den Drachen erzählt hatten. Er hatte jetzt alle Beweise gesehen und auch Hagen und seine Späher berichteten von massiven Erinnerungslücken, nachdem die Inquisitoren die Steine unwirksam gemacht hatten, die den Kontrollzauber auf sie wirkten. Jedoch gab es große Teile der Stadt, die dem Ganzen keinen Glauben schenkten und selbst auf das Wort des Königs hatten sie bei seinen Ansprachen nicht mehr gehört. Stattdessen unterstellten sie ihm, dass er von den Thyrnern korrumpiert worden sei. Einige forderten sogar eine Neuwahl des Königs und nachdem der Rat es ihnen verwehrt hatte, stellten sie einen Gegenkönig auf, der sie nun in die Schlacht führen sollte. Genau im Moment sammelte sich ein Großteil der kampffähigen Männer zur Heerschau vor den Toren der Stadt und machten sich bereit aufzubrechen und in den Krieg zu ziehen, um ihren Drachen zu befreien. Der Gegenkönig war ausgerechnet ein guter Freund von Onkel Egeil und war Adarian und Henk bereits aus dem Veteranenclub bekannt. Der Gegenkönig war der &amp;quot;''Eisenkeil''&amp;quot; [[Sturmhardt von Bergstadt]]. Der König bat Adarian wegen seiner Beliebtheit in der Stadt, am Abend mit ihm zusammen eine Ansprache in dem Heerlager zu halten, um die Männer von der Wahrheit zu überzeugen. Während er diese Bitte an Adarian richtet, blickt er auch hilfesuchend auf Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei diesem Gespräch nicht anwesend und wurde später durch seine Freunde über die Situation informiert. Gemeinsam suchten sie Abraxa auf, welche Henk ein Stärkungstonikum gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Straßen herrschte mittlerweile Trubel und man sah Frauen, die ihre Männer und Söhne verabschieden und sie anfeuerten, den Drachen zu retten. Octavia wurde auf offener Straße beschimpft und es wurde ihr vorgeworfen, dass sie den König manipuliert hätte. Einige bewerfen sie sogar mit Steinen, sodass Kenji sie abschirmt. Eine Gruppe aus Barden hatte eine ganze Gruppe Kinder um sich geschart, die noch zu jung für den Kriegsdienst sind, und alle unterstützten sie gesanglich bei dem [[Der Held aus Trutz|Adarian-Lied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Egeil meldete sich bei den Helden, um sich zu verabschieden, da nun der Schutz der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] nicht mehr nötig war. Er war voll und ganz auf Adarians Seite und hatte versucht seinen Freunden im Veteranenclub Vernunft beizubringen, obwohl er genau wusste, dass sie nicht mehr umzustimmen wären. Bevor es also zu einer Schlacht in der Stadt oder Schlimmeren käme, würde er die ganze Familie auf sein Anwesen bringen, welches von den Thyrnern bestimmt als letztes in der Trutzana eingenommen würde. Egeil wies Adarian nochmal darauf hin, dass Gegenkönig ''Eisenkeil'' schon immer ein Fanatiker war und er in seinem Hass auf Thyrna sicher schwerer aufzuhalten wäre, als die meisten Schwarzmagier oder Dämonen. Er hatte als halbes Kind seine ganze Familie im Krieg gegen die Thyrner verloren und war selbst einige Jahre versklavt, wo er die Hölle erlebt hatte. Aber Egeil erwirkte im Gespräch mit Eisenkeil immerhin, dass dieser es dem König und Adarian gestattete, am Abend im Heerlager Reden zu halten, um ein letztes Mal zu versuchen, das Volk umzustimmen. Adarian bekam am Nachmittag von Kenji Hilfe beim Schreiben der Rede.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 13: Die Reden der Könige ===&lt;br /&gt;
'''12. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Könige halten ihre Ansprachen und Adarian spricht zum Volk. Kenji fordert ein Gottesurteil und Adarian muss kämpfen. Ein Herold überbringt eine wichtige Botschaft aus [[Throal|Barthador]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprachen des Königs und Adarians '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König Sigurd reiste mit den Helden vor die Stadttore zu einem Treffen mit dem Gegenkönig, der ihm eine letzte Ansprache gewährt hatte, bevor sie endgültig in die Schlacht zögen. Der König appelliert ein letztes Mal an die besonnenen trutzer Werte und erinnert daran, dass Trutz schon immer eine Stadt des Friedens war und dass genügend Beweise dafür vorliegen, dass der Drache von den Schwarzmagiern und nicht den Thyrnern entführt wurde:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Männer von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich verstehe eure Wut und weiß, dass ihr keine Ruhe finden werdet, bis wir unsere geliebte Aban wieder sicher in ihrem Hort wissen. Doch ein letztes Mal muss ich euch daran erinnern, dass die neusten Erkenntnisse uns zu zweifeln anhalten, ob wir unsere Wut auch auf den richtigen Feind konzentrieren. Wie sich bereits herumgesprochen haben sollte, waren unsere Späher manipuliert und führten die Pläne eines dunklen Bundes aus, welcher seine Krallen in den Frieden unserer einst so sicheren Stadt schlug. Doch dieser Bund ist unseren Wissens nach kein Verbündeter der Thyrner, so wie es viele von euch inzwischen zu glauben scheinen! Es gibt keine Beweise dafür!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wollt ihr also für eine Ungewissheit in den Krieg ziehen? Für eine wage Vermutung, während die wahren Gegner vielleicht weit entfernt sich über eure Voreiligkeit lustig machen und unseren Drachen in aller Ruhe quälen können? Wollt ihr eure Kampfkraft vergeuden und sinnlos sterben, während ihr Aban einfach im Stich lasst?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich appelliere an euch, Männer von Trutz! Wir sind ein Volk der Vernunft und des Nachsinnens! Zu oft haben wir zu hören bekommen, dass wir zu zögerlich sind oder dass es uns an Kampfgeist mangelt, aber ich sage euch: Das ist die wahre Stärke von Trosk! Wir sind keine voreiligen Kriegstreiber! Wir waren und sind Verehrer der Besonnenheit und Weisheit! Wir denken nach, bevor wir handeln und unsere Handlungen fußten immer auf gut durchdachten Entscheidungen. Das ist das wahre Wesen von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auch der große Held Adarian hat die Wahrheit erkannt! Er brachte sie sogar gemeinsam mit seinen Gefährten ans Licht und besiegte einen gefährlichen Anführer dieser Schwarzmagier, während ihr euch für eine überflüssige und aussichtslose Schlacht rüstet. Er wusste bereits, dass es nicht mehr Thyrna ist, den wir als Feind zu fürchten haben und legte deshalb aus Treue gegenüber seiner Heimat den Wams des Ekklesiums an. Er war es auch, der mich letztendlich von der ganzen Wahrheit überzeugen konnte und ich hoffe, dass er auch euch die Augen öffnen wird! Hier ist er! Er wird es euch selbst sagen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach bat er Adarian auf die Bühne und dieser hielt seine Ansprache: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hier stehe ich vor euch im Gewand der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]].'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es gibt solche unter euch, die behaupten, dass ich mich hinter dem Gewand verstecke.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Muss ich euch an meine Taten erinnern?'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin ein Sohn von [[Trutz]] und habe in der Armee gedient; als Räuber immer wieder Ortschaften wie Krehlau oder Rothenfier überfielen, wurde ich mit einem kleinen Trupp entsandt, kam aber zu spät.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Einmal (drohend den rechten Zeigefinger hebend) gab sich mir die Möglichkeit und ich stellte den Räubern nach. (Stimme senkend) Viele meiner Soldaten starben und ich selbst wurde unehrenhaft entlassen.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Danach zog es mich in die Welt und an der Seite meiner geschätzten Freundin [[octavia|Octavia Ardera]] bekämpfte ich die [[Thyrner|Thyrnern]]. Die zweimalige Befreiung von [[Loderis]] stellt den Höhepunkt meines Kampfes gegen Tyrannei und Unterdrückung dar. Zu Zeiten, als Trutz auf Diplomatie setzte, badete ich mein Schwert [[Siegesstahl]] im Blut der gefallenen Thyrner.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch dann!'' (sehr kurze Pause) ''begegnete ich einem Feind, dem ich noch nie gegenüberstand – der schwarzen Bruderschaft – dem [[Bund des Xul]]. Schnell musste ich feststellen, dass der Feind schlimmer ist als das ganze thyrnische Weltreich. Glaubt mit, meine Freunde, dieser Feind ist nicht zu unterschätzen und wegen diesem Feind trage ich das Wams der Inquisitoren! Und dieser Feind hat [[Aban|Nebelschwinge]] gefangen genommen. Nur aus dem einen Grund, dass Trutz und die theranische Armee einander zerfleischen. Dass die Gegner von einst, die nur gemeinsam dem Bund des Xul trotzen könnten, ihre Reihen ausdünnen, damit die schwarzen Brüder einfaches Spiel haben. Wenn ihr jetzt gegen die Theraner zieht, werden viele von euch sterben. Du wirst sterben. Und du! Und du! Und ihr werdet auch sterben! Und wofür?'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Thyrner tragen keine Schuld am Verschwinden Nebelschwinges und euer Tod wäre umsonst! Und jene, die überleben? Wenn sie nicht bei einer thyrnischen Strafaktion sterben – und diese wird die einzige Antwort sein – dann werden euch jene Kreaturen zerfetzen, die die schwarzen Brüder heraufbeschwören.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich kann nicht verhindern, dass ihr morgen früh ausrückt, um am [[Lorkan]]tag anzugreifen. Ich werde mich euch nicht in den Weg stellen, aber ich appelliere an die trutzische Vernunft und dass ihr meinen Worten Glauben schenkt – Adarian – dem Held aus Trutz!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einige wenige überzeugen, nicht mitzuziehen, aber der Großteil der Männer glaubte weiterhin daran, dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten. Es kam zu Streitereien, Tumulten und Uneinigkeiten unter den Männern, aber letztendlich hörten sie nicht auf Adarian und wollten kämpfen. Außerdem wurde auch hier Octavia offen angefeindet und man unterstellte ihr, dass der Kaiser sie als Spionin einsetzte und sie versuchte, den König und Trutz für die Thyrner zu gewinnen, damit ihre Stadt eines Tages genauso enden würde wie Travar. Auch Gegenkönig ''Eisenkeil'' blieb hart und ignorierte alle Beweise oder deutete sie um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gottesurteil '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji war sich bewusst, dass er im Notfall auch ein Gottesurteil fordern konnte. Er entschied sich dafür und forderte, dass der stärkste Kämpfer des eigentlichen Königs gegen den stärksten Gegner des Gegenkönigs antreten sollte. Die Könige unterwarfen sich dem Gottesurteil und stellten die Kämpfer auf. Für den König trat Adarian in den Kampf, der Gegenkönig schickte Loran in das Gottesurteil. Das Duell fand auf Leben und Tod statt. Nach einem harten Kampf, bei dem Adarian zwischenzeitlich schon zu unterliegen drohte, gewann er schließlich durch ein geschicktes Manöver. Der Eisenkeil beugte sich widerwillig dem Urteil, aber es kam noch zu einigen Protesten unter den Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprache des Zwergenkönigs '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die kleineren Schlägereien gerade geschlichtet wurden, kam ein Herold aus Valkenburg, welcher über eine Kugel in seiner Hand eine illusionäre Erscheinung des Zwergenkönigs [[König Varulos|Varulos]] zauberte, welcher den Anwesenden den Frieden zwischen Barthavion und dem Thyrnischen Imperium verkündete (vgl. [[Rede des Zwergenkönigs]]).&lt;br /&gt;
 &amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Bewohner von Barthavion, hört meine Worte! Der Krieg gegen Thyrna ist vorbei! Es herrscht Frieden!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(kurze Ruhepause und absolute Stille bei den Männern)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Oft zwingen uns veränderte Umstände dazu die unerwartetsten Allianzen einzugehen und aus alten Feinden werden plötzlich neue Verbündete. Auch in Barthavion herrschen nun andere Umstände. Und ein neuer Feind! Ein Feind, der zum Verhängnis ganz Eborias werden kann, wenn wir ihn nicht gemeinsam mit dem Volk des Drachens aufhalten! So schwer uns dieses Bündnis auch fallen wird: Wir müssen zusammenarbeiten! Vergesst alten Hass und Hader und blickt nach vorn! Barthavion ist in ernster Not!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unser Feind ist kein gewöhnlicher, der uns mit Schwert und Zwang unterwerfen will. Seine Waffe ist das verdorbenste Elend selbst und durch ihn zu fallen wird unserem Tod weder Ruhm noch Erlösung bringen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Also hört, tapfere Barthaver! Spart eure Kräfte und bereitet euch auf einen Krieg vor, der all eure Vorstellungen über das Übel dieser Welt in den Schatten stellen wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr müsst nun stark sein! Stärker, als ihr es sonst bereits seid!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stärkt eure Körper und eure Herzen, dann wird euch nichts bezwingen können! Ihr seid das Land der Helden! Ihr werdet standhalten! Throal glaubt an euch!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(der König erhebt sich vom Thron und zieht sein Schwert und reckt es heroisch in die Höhe)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Heil euch, ihr mutigen Männer! Heil dir, Barthavion!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Herold befahl, unverzüglich alle geplanten Kampfhandlungen abzubrechen, da es von thyrnischer Seite aus zu keinen Angriffen mehr kommen würde. Einige thyrnische Botschafter wären bereits aufgebrochen und würden in den nächsten Tagen in Valkenburg eintreffen. Bis dahin empfahlt er allen Einwohnern in Barthavion, sich von dem Krieg auszuruhen und beim [[Lorkan]]-Fest auf die alten Tugenden Barthavions zurückzubesinnen, da sie in Zukunft vielleicht wichtig würden, um genügen Kraft zu besitzen, um einen viel gefährlicheren und verabscheuungswürdigeren Feind als Thyrna zu bekämpfen. Die Männer waren durch diese Botschaft alle überzeugt und zogen ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 14: Das Fest des Lorkan ===&lt;br /&gt;
'''13.-15. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest des [[Lorkan]] steht vor der Tür und Darrow hat eine Bitte an Erzquestor [[Kenjiro Asai|Kenji]]. Die Helden feiern das Fest und unerwartete Gäste tauchen auf. Am Ende gibt es eine große Überraschung und es kommt zu einem unerwarteten Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Vorbereitungen auf das Fest '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Männer kehrten zurück, entwaffneten sich und die Lage entspannte sich, jedoch wurde im Volk viel über den unbekannten Feind gerätselt. Jetzt packten alle Bürger mit an, die Stadt für das Fest am nächsten Tag vorzubereiten. Tribünen, Tische, Fässer mussten aufgestellt werden und so herrschte in der Stadt reges Treiben. Die Helden suchten Abraxa auf. Darrow war immer noch sehr mitgenommen und konnte nicht lange mit ihnen sprechen. Abraxa schätzte, dass er noch einige Tage bräuchte, bis er ganz aufgewacht wäre. Darrow bat aber Kenji darum, von ihm ein Urteil zu empfangen für seine Taten, die ihn sehr reuten. Kenji bot ihm an, als Akt der Buße dem Bund des Lichtes beizutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg erwarb Kenji eine Falkenbrosche für Octavia und schenkte ihr diese im Gasthaus. Adarian bekam eine Nachricht von seiner Familie, dass sie alle zum Fest nach Trutz kämen und mit ihm feiern wollten. Da nun kein Krieg mehr war, wurde der Kriegskönig wieder zum Ratsherrn und der Rat von Trutz lud die Helden zu der Eröffnung des Lorkan-Festes am nächsten Tag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - erster Tag '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest des Lorkan startete zur Mittagsstunde mit der Falkenkür. Ein Falke kürte wie jedes Jahr auf dem Marktplatz einem Auserwählten, indem er ihm einen goldenen Schlüssel um den Hals hängte. Man sagte, dass der Familie dieser Person im nächsten Jahr alle Türen offenständen. Außerdem war in Barthavion der Schlüssel schon immer ein bekanntes Glückssymbol. In diesem Jahr kreiste der Falke lange über der Menge, um schließlich Henk zu erwählen. Danach wurde auf dem Marktplatz der Jahrmarkt eröffnet und Erzquestor Kenji sprach einige Worte. Das Bankett des Rates fand am trutzer Ratsgebäude statt, wo alle Ratsherren und auch Adarians Familie versammelt waren. Am Nachmittag wurde auf den Marktplätzen der Stadt das Ritual der „Freien Rede“ zelebriert. Jeder, der etwas zu sagen hatte, berührte den Stab des Lorkangeweihten und leuchtet dieser daraufhin, durfte derjenige mit dem Stab in der Hand auf das Rednerpult treten und reden, bis der Stab aufhört zu leuchten. Ansonsten wurde überall ausgelassen gefeiert und es gab Stände, wo man mit Minihämmern drei Versuche hatte, um eine Kette durchzuschlagen. Bei Erfolg fiel am anderen Ende eine Belohnung herunter, darunter gab es kleine Falken und Schlüssel als Tonstatuetten zu gewinnen. Überall brannten Feuer und die Leute warfen Gegenstände hinein, von denen sie sich befreien wollen. Die Gebildeteren schrieben auch Gedanken oder Ängste auf, von denen sie sich befreien wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man konnte auch überall kleine Gruppen finden, welche die Geschichte des Lorkan nachspielten. Lorkan wurde von allen Schutzgöttern gemeinsam erschaffen und in der Gestalt eines Menschen in Balmar geboren. Er wurde eine Ikone der Befreiung und führte die Sklaven in die Freiheit und wies ihnen den Weg nach Barthavion. In seinem letzten großen Kampf gegen die Thyrner opferte er sich, um den Menschen eine sichere Flucht zu ermöglichen. Seitdem sitzt er an der Seite der anderen Schutzgöttern und wacht über Barthavions Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend tauchte im Gasthaus ein unerwarteter Gast auf. Es war [[Gerbert der Bär]]. Als er die Helden begrüßt hatte, stellte er ihnen seine Frau [[Cuina-Nira|Nira]] vor, einer Halb-Elfin mit einem weißen Frettchen als Begleiter. Gemeinsam feierten sie im Gasthaus, bis das große Spektakel begann und sie auf den großen Marktplatz gingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Mitternacht fand die „Sprengung der Ketten“ statt. Dazu wurde eine große Kette aus gefülltem Stoff über dem Marktplatz gespannt und der Schlüsselträger Henk eröffnete den Akt mit den Worten „''Öffne unsere Türen, löse unsere Zungen und sprenge unsere Ketten!''“. Daraufhin wirkten die Magier ein spektakuläres Feuerwerk und sprengten die Stoffkette, aus welcher daraufhin Süßigkeiten auf die Menge fielen. Im Anschluss wurde ausgelassen bis in die Morgenstunden weitergefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - zweiter Tag '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen wurde alles ruhig angegangen und erst wieder zur Mittagszeit versammelten sich alle auf den Marktplätzen und kauften von Kindern Singvögel und Schmetterlinge in Käfigen, welche zur Mittagsstunde auf das Zeichen des Schlüsselmeisters frei gelassen wurden. Er spricht dabei die Worte „''Freiheit für Barthavion! Freiheit für alle!''“ Während die Tiere befreit in die Luft flogen, nahm man plötzlich neben dem Flügelschlagen der befreiten Tiere noch ein weiteres Schlagen mit viel größeren Flügeln. Denn plötzlich tauchte [[Sabaoth Immortalis]] auf dem unterworfenen und offensichtlich leidenden Drachen [[Aban]] durch das Spektakel der Vögel geflogen und versengte mit dem Drachenfeuer die Tiere des Lorkan. Dabei lachte er wahnsinnig und schrie: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Euer König hat den Frieden ausgerufen, doch damit hat er uns auch endlich den Vorhang zu unserem großen Auftritt geöffnet. Von jetzt an werdet ihr uns kennenlernen! Ihr werdet Utukk'Xul kennenlernen und im Angesicht seiner Macht untergehen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er flog über die Ratshalle und zwang den Drachen dazu sie niederzubrennen. Dann drehte er eine Runde über die Stadt und zog eine Schneise über den Marktplatz hinweg zum Lichtträgertempel. Während er scheinbar absichtlich direkt vor den Helden eine große Anzahl von Bürgern verbrannte, um sie mit deren Schmerzen zu quälen, zerstörte er den Lichtträgertempel komplett. Schließlich zog er nach Süden davon, nicht ohne eine breite Schneise der flammenden Verwüstung durch die Stadt zu ziehen. Alle Angriffe von Magiern schien er sofort zu absorbieren, da er sich wahrscheinlich mit unzähligen Schutzzaubern vor seinem Auftritt ausgestattet hatte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 15: Neue Hoffnung ===&lt;br /&gt;
'''15./16. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreiben Schadensbegrenzung und machen eine Bestandsaufnahme. Ein guter Freund kehrt zurück und bringt Neuigkeiten mit. Henk bekommt einen beunruhigenden Brief und neue Freunde schließen sich dem [[Bund des Lichtes]] an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Trutz in Flammen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Szenario ähnelte einem Bombenangriff. Überall brannte es, Gebäude stürzten rings herum zusammen und schreiende Brandopfer und verzweifelte Menschen - die flohen oder nach Angehörigen und Freunden suchten - rannten wild durcheinander in einem großen Gedränge auf dem Marktplatz hin und her. Octavia konnte den Magiern beim Löschen helfen und sorgte dafür, dass die Feuer im Ratsgebäude unter Kontrolle gebracht wurden. Kenji half ihr dabei und beruhigte die Menge, die in Panik ausgebrochen war und sich auf dem Marktplatz drängte, wodurch sie die Rettung der Überlebenden erschwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einer eingeschlossenen Frau helfen und den Eingang wieder passierbar machen. Henk flog mit dem Luftschiff über die Stadt und wurde von Magiern begleitet, die von Oben besser die Feuer löschen konnten. Die verbliebenen [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] organisierten schnell ein sanitäres Notlager und versorgten mit den [[Hylea]]-Questoren die Verletzten.  Darunter waren u.a. Wolfhardt, der in der Nähe von den Helden stand, und leichte Verbrennungen abbekommen hatte. Eginhard, der gerade etwas zu Essen holen wollte, wurde ebenfalls leicht verletzt. Unter den Toten waren noch der Vorsteher des Sanktums der Inquisitoren, da er allein im Sanktum den Dienst verrichtete, damit seine Männer das Fest genießen konnten, und Adarians Schulfreund [[Celan Al-Hakim]], der sich in der Menge befand. Adarian brachte Celan rasch zum Hyleatempel, aber er erlag seinen Verletzungen und wurde von der Göttin abgeholt. Die Rettungsarbeiten zogen sich bis zum nächsten Morgen hin und alle waren noch lange angestrengt beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Rückkehr '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen kehrte [[Archorbar]] aus ''[[Galad Sidh]]'' zurück und ärgerte sich, dass er zu spät gekommen war, um die Tragödie zu verhindern. Beim Anblick des verwüsteten Trutz zeigte sogar er Gefühle und bereute seine schicksalshafte Verspätung. Er bat die Helden schließlich alle um ein Gespräch, wobei es ihm wichtig war, dass alle Mitglieder des Rates des Lichts anwesend sein sollen, die sich in der Stadt befänden. Er hatte bereits durch die anderen Inquisitoren von [[Erlerig Darrow|Darrow]] erfahren und bestand darauf, dass auch er da sein sollte. Archorbar lobte auch Kenjis Entscheidung Darrow in den Rat des Lichtes aufzunehmen, obwohl er auch noch nicht sicher war, in wie weit man ihm trauen konnte. Daher wollte er Darrow ab sofort persönlich unter die Lupe nehmen und deshalb so schnell wie möglich [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] aufsuchen, um mit Darrow ein Gespräch unter vier Augen zu führen. Er bat die Helden, die anderen Ratsmitglieder zusammenzusuchen und zu Abraxa nachzukommen, wo dann das Treffen abhalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Ein Brief für Henk '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden ihre Freunde aus dem Gasthaus holen, wird Henk dort von Eleonor erwartet. Sie bittet ihn um ein Gespräch unter vier Augen. Als sie allein waren, gab sie Henk einen versiegelten [[korrespondenzen#Brief an Henk von der Gilde|Brief aus Freywall]] und betonte, dass er mit ihr zusammen sofort nach [[Freywall]] aufbrechen müsste, da die Gilde ihn nun brauchte. Und seine Freunde solle er am besten gleich mitbringen. Henk las den Brief und stimmte ihr zu. Er schickte sie auf das Luftschiff, um es startklar zu machen, während er seine Freunde abholen würde und dann sofort nachkäme. Eleonor eilte zum Luftschiffhafen und Henk machte sich auf den Weg zu Abraxa, seinen Freunden hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Bericht '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und [[Cuina-Nira|Nira]] bei [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] ankamen, begann [[Archorbar]] zu erzählen, dass er bei einem Seher in ''Galad Sidh'' gewesen war, welcher Bilder aus der Sicht von [[Aban|Nebelschwinge]] sehen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er berichtete, dass Nebelschwinge nach ihrer Entführung in einer großen Höhle aufgewacht war und dort wurde ihr von [[Enbi Lulu'Gugal]] das Mal [[Utukk'Xul|Utukk'Xul's]] aufgezwungen, indem ihr schwarze Sporen verabreicht wurden. Ab diesem Zeitpunkt stand ihr Geist unter der Kontrolle des Dämons, aber zu ihrem Leidwesen war ihr gänzlich bewusst, zu was sie durch die dämonischen Mächte gezwungen wurde. Darunter litt sie sehr. Darrow nickte schmerzlich und erinnerte sich anscheinend seiner eigenen Pein. Durch Nebelschwinges Augen zeigten sich auch weitere Bilder von der Höhle und es war zu erahnen, dass es sich um ein gigantisches Höhlensystem handeln musste, welches der Feind da unterhielt. Dann wurden die Bilder durch das Mal immer schwächer und die Verbindung zu ihr brach langsam ab. Jedoch sah der Seher noch einen Teil einer gigantischen Armee tief unter der Erde versteckt, darunter die gesuchten dämonifizierten Orks aus der [[Ortag-Steppe]]. Doch noch Schlimmeres kam ans Licht: die Schwarzen Ritualisten hatten inzwischen unzählige niedere Dämonen beschworen, darunter auch fliegende, doch die genaue Stärke ließ sich leider nicht einschätzen. Die letzten Bilder, welche der Seher von Nebelschwinge erhielt, zeigten, wie sie aus einem versteckten Höhleneingang flog und sich in einem Gebirge befand, welches vermutlich südlich der [[Schattenburg]] liegt. Die finstere Kultstätte selbst schien jedoch nicht direkt in der Nähe gewesen zu sein, sie wurde nicht erspäht. Es gab nur noch ein kurzes Bild, wie der Drache zurück in Richtung Nebelsümpfe flog. Da wurde Archorbar schlagartig bewusst, dass die Stadt in Gefahr war, und er brach sofort auf um Trutz zu warnen. Doch das Schicksal wollte, dass er nicht rechtzeitig ankam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darrow konnte bestätigen, dass der Kult südlich der [[Schattenburg]] im Zentrum des Gebirges einen geheimen, unterirdischen Stützpunkt besaß.  Er kreiste ein Gebiet auf der Karte ein, in welchem sich das Höhlensystem befindet. Doch die Eingänge im Gebirge kannte er nicht, da er in all den Jahrzehnten sein Labor im Schloss nie verlassen hatte, bevor er schließlich nach Trutz geschickt wurde. Ihm war nur ein Zugang aus den Katakomben des Schlosses bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar betonte abschließend, dass es wichtig sein würde, über die Stärke der Armee genaueres zu wissen und man diese Höhle aufspüren müsste. Als Gerbert und Nira dies hörten, schlugen sie vor diese Aufgabe zu übernehmen. Die Helden wollten sie schon gleich begleiten, nur Henk wirkte nachdenklich und der Plan schien ihm zu widerstreben. Gerbert warf ein, dass er mit Nira sie zu zweit in der Natur beinahe unsichtbar wären und zusätzliche Begleiter wahrscheinlich nur ein Klotz für sie am Bein wären, da sie sich in Gebirgen bestens auskannten und beide ausgezeichnete Kletterer wären. Sie waren ein perfekt eingespieltes Team. Als Henk dann damit herausrückte, dass er dringend nach Freywall müsse, rückten auch die anderen von ihrem Begleitvorhaben ab. Darrow warnte Gerbert und Nira noch vor unzähligen, dämonifizierten Tieren, welche es in dem Gebirge gäbe und welche allein durch die Nähe zur Schattenburg Li'iktischuma verdorben worden waren. Archorbar nahm den Vorschlag der beiden dankend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Neue Freunde für den Bund des Lichtes '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Schluss des Gespräches kam noch [[Egeil von Wallenrode|Onkel Egeil]] hinzu, der sich ebenfalls dem Bund des Lichtes anschließen möchte und sein Anwesen als Stützpunkt zur Verfügung stellte. Er brachte seinen alten Freund [[Sturmhardt von Bergstadt|Eisenkeil]] mit, der sich inzwischen von seiner Manipulation durch die Kultisten erholt hatte und seine Kriegstreiberei sehr bereute. Auch er wollte helfen und bot an, neue Rekruten in Egeils Anwesen zu trainieren. Eisenkeil richtete noch aus, das der restliche Veteranenverein dem Rat seine bedingungslose Unterstützung zugesagte. Wolfhardt bot an, die organisatorischen Arbeiten des Bundes zu übernehmen, die Mitglieder aus [[Valkenburg]] herzuholen. Anschließend wollte er deshalb auch bei Egeil auf dem Anwesen bleiben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 16: Abreise mit Querelen ===&lt;br /&gt;
'''16./17. Celestalis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Verzögerungen mit der [[K'eygha]] und ein Rätsel muss gelöst werden. Adarian findet eine neue Freundin und die Helden machen eine beunruhigende Entdeckung. Sie haben eine Begegnung in den Zwielichtgipfeln und das Schiff ist in Gefahr.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Stress mit dem Schiff '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschlossen, am späten Nachmittag noch nach [[Freywall]] aufzubrechen, und eilten daher zum Hafen. Adarian wollte sich noch vom Volk verabschieden und rief die Bürger in einer Ansprache vor der Bibliothek dazu auf, dem Bund des Lichtes beizutreten. Anschließend begab auch er sich zum Hafen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Schiff wartete ein zorniger Kobold auf die Helden, der bereits seit geraumer Zeit Eleonor ärgerte und piesackte. Weil er in den letzten Tagen so vernachlässigt wurde und so hungrig war, brachte er alles an Bord durcheinander. Er setzte seine Klau- und Versteckspielchen mit den Helden fort, während Henk bereits ablegte und den Hafen verließ.  Als er den Kurs nach Freywall setzen wollte, bemerkte Henk, dass das Schiff nicht auf ihn reagierte. Er untersuchte das Problem und fand schließlich heraus, dass der Bolzen für die Aufhängung des Steuerrades, der ''Tinner'', fehlte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden konnten das Schiff auf der nördlichen Uferseite des Blaustroms stoppen und versuchten herauszufinden, was der Kobold wollte. Adarian opferte ihm Brot, Milch und Tabak und als Gegenleistung wurden vom Kobold sein Schild und seine Brustplatte poliert. Ungeduldig zeigte sich der Klabauterbold Henk und stellt seine Bedingungen. Er wollte eine weiche, aber auch luftbewegende Feder haben, gegen die er den Tinner tauschen würde. Die Helden grübelten eine Weile und erjagten dann am Ufer einen Fasan, dessen passendste Feder sie dem Kobold mitbrachten. Dieser zeigte sich zufrieden und händigte den Tinner aus, mit dessen Hilfe die Helden ihren Weg nach Freywall beginnen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fuhr die Nacht durch und Adarian freundet sich am Abend mit [[Eleonor Conado|Eleonor]] an. Er war fasziniert von ihren umfassenden Kenntnissen in Waffenkunde. Sie entpuppte sich eine begeisterte Glücksspielerin und schlug ein Spiel vor, bei dem sie Adarian um 15 Kupfermünzen brachte. Adarian fand heraus, dass Eleonor die Tochter des berühmten Waffenschmied Conado aus Trutz war und als einzige der Familie das Massaker auf dem Weg nach [[Weisshafen]] überlebt hatte. In dem Laden ihres Vaters, dem Waffenladen „''Conado und Söhne''“ hatte Egeil viele seiner besonderen Waffen und Fallen erstanden. Adarian begann, mit Eleonor zu flirten und kam gut bei ihr an. Die beiden verbrachten einen schönen Abend miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Flug-nach Jerris.png|300px|thumb|right|Der Flug der K'eygha nach Freywall]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Entdeckung '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Sonnenaufgang bemerkte Henk, dass das Schiff langsamer war, als er gedacht hätte. Er bittet Octavia, sich den ganzen Schiffsrumpf einmal anzusehen. Sie entdeckt einige Stellen, an denen die Konzentration von elementarer Luft im Holz stark vermindert war. Die Helden überlegten, welche Ursache diese Verminderung haben könnte, und entwickelten die Idee, dass es einen Zusammenhang zum elementaren Drachenfeuer geben könnte. Vielleicht hatte das besondere Feuer die elementare Luft aus den Planken des Rumpfes gelöst. Mit dem verlangsamten Schiff setzen sie ihre Reise fort, auf der Kenji noch häufiger vom Klabauterbold geneckt wurde und dies stoisch erduldete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Überfall bei den Zwielichtgipfeln '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag waren erst die Zwielichtgipfel erreicht und Henk lenkte den Kurs jetzt mehr nördlich in Richtung Freywall. Sie fuhren noch nicht lange an den Bergen entlang, da tauchten prompt auch die Nemorer-Flusspiraten der Gegend auf, um ihren Wegzoll einzutreiben. Die Helden beschließen, einem Kampf möglichst aus dem Weg zu gehen, und zogen sich daher bis auf Henk und Adarian unter Deck zurück. Die Beiden zeigten sich den aufs Schiff springenden Nemorer und Adarian hält ihnen sein intaktes Nemorer-Signalhorn hin. Der Anführer erkannte die Beiden als ''Schaschrasch'' und ''Karrstann'' und stellte sich gutgelaunt als Borka Steinborke vom Clan der Steinborken vor. Adrian und Henk stoßen mit den Nemorerpiraten noch gemeinsam mit Nemorerschnaps an und anschließend verließen die Flusspiraten wieder die K’eygha. Die Helden setzten ihren Weg nach Freywall fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Schrecken am Abend '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abend stellte Henk an der zurückgelegten Entfernung fest, dass die K'eygha noch langsamer geworden war. Die Helden wissen keinen Rat und es war der Klabauterbold, welcher Henk ganz nebenbei mitteilte, dass eine Kreatur unter dem Schiff hocke. Die Helden suchten lange nach dem Ding, indem Adarian versuchte, es von einer Seite auf die andere Seite unter dem Schiff zu scheuchen, damit es sich nicht vor Octavias Blicken verbergen konnte. schließlich gelang es Octavia, die Kreatur zu erblicken und als etwas dämonisches, gargoyleartiges zu identifizieren. Octavia ließ sich in einer halsbrecherischen Aktion an einer Seite des Schiffes mit der Strickleiter herab, um unter den Rumpf blicken zu können. Henk klettert an der anderen Seite herunter, um die Kreatur auf Octavias Seite zu scheuchen, damit diese den Schädling abschießen konnte. Es war einfach kein Herankommen an den Gargoyle und die Helden wollten diesen Versuch schon abbrechen. Da schlug der Klabauterbold Henk einen Deal vor. Wenn er versprechen würde, bei nächster Gelegenheit neben dem Steuerrad einen kleinen Napf für Schnaps anzubringen, dann würde der Kobold im Gegenzug jetzt dabei helfen, die dämonische Kreatur hervorzulocken, damit Octavia ihn treffen könne. Henk willigte ein und kurze Zeit später konnte Octavia beobachten, wie der Gargoyle vom Schiffsrumpf weggestoßen wurde, so dass es ihr gelang, den Dämon mit Flammenpfeilen anzugreifen. Sie brauchte einige Pfeile, bis dieser dämonische Parasit vernichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt konnten die Helden ihre Reise wiederaufnehmen und Henk schätzte und hoffte, dass sie mit der verbliebenen Luft noch so bis Freywall kommen würden. Diese Nacht flog Henk wieder durch, um keine Zeit mehr zu verlieren, denn Jaran brauchte seine Hilfe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19: Die Rückkehr des Maldoror]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40131</id>
		<title>Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40131"/>
				<updated>2026-04-19T08:34:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 18: Der [[Bund des Xul|dunkle Bund]] schlägt zurück&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. - 17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel dokumentiert Inhalte aus '''früheren Spielphasen''' von EBORIA. Er dient der historischen Referenz und entspricht '''nicht dem aktuellen Stand der Weltbeschreibung (Lore)'''.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei: Heldengruppe (Trosk).png |500px|thumb|right|Die Helden in Trutz 351 JF]]&lt;br /&gt;
__Toc__&lt;br /&gt;
== Der dunkle Bund schlägt zurück ==&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Ankunft in Trutz ===&lt;br /&gt;
1./2. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Trutz]] erhalten die [[Helden]] eine beunruhigende Nachricht und erfahren von mysteriösen Vorfällen in der Trutzana. [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] leistet einen Eid und der König von Trutz wünscht ein Gespräch. Alte und neue Freunde werden getroffen und persönliche Fähigkeiten weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|200px|thumb|right|Archorbar]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Neuigkeit '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden reisten durch ein Portal der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] von [[Eldorn]] nach [[Trutz]]. Direkt nach ihrer Ankunft wollte [[Archorbar]] sie dringend sehen. Er berichtete, dass etwas Beunruhigendes geschehen war. Jedes Jahr zum Erdfest zog der Drache [[Aban|Nebelschwinge]] ihre Runde über die Stadt Trutz und erinnerte die Bewohner an den &amp;quot;Bund&amp;quot;, der mit der Errichtung der Stadt geschlossen worden war. Doch dieses Jahr flog zum ersten Mal in der Geschichte von Trutz kein Drache über die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Drachen war auch die Souveränität und sonstige Gelassenheit der Bürger verschwunden. Die Trutzer waren verstört und beunruhigt. Archorbar wollte das Verschwinden genauer ergründen und musste dafür in die Nebelsümpfe zum Hort des Drachen reisen. Er bat die Helden in der Umgebung der Stadt zu verweilen und nach Schwarzmagiern zu suchen, während er in den Sümpfen das Verschwinden des Drachen untersuchte. Laut dem Brief, der bei [[Mordem Blandera]] gefunden wurde, arbeitete in Trutz ein weiteres Führungsmitglied des Kaders – [[Blaren Rigged]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Mysteriöse Vorkommnisse '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar gab den Helden eine Liste mit vier ungewöhnlichen Vorkommnissen, die diese bei Gelegenheit einmal untersuchen könnten. Erste Nachforschungen durch Inquisitoren hatten zwar keine dämonischen Hinweise ergeben, aber dennoch wären die Vorfälle mysteriös genug, um sie noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.  &lt;br /&gt;
* In [[Teichwalde]] waren mehrere Kinder im Teich ertrunken, ohne dass ein Grund erkennbar gewesen wäre. Eine dämonische Verunreinigung konnte nicht festgestellt werden. &lt;br /&gt;
* In [[Tiefenau]] waren bei schweren Überschwemmungen die Leichen des Friedhofs an die Oberfläche gelangt. Es wurde jedoch nichts Verdächtiges gefunden, das etwa auf Nekromantie hätte hinweisen können. &lt;br /&gt;
* In [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] war ein seltsamer, verbrannter Kreis auf dem Boden entdeckt worden. Es schien ein Ritualkreis gewesen zu sein, aber es konnte kein direkter Zusammenhang mit Schwarzmagiern festgestellt werden. Auch hier sei keine direkte dämonische Verseuchung feststellbar gewesen. &lt;br /&gt;
Und schließlich waren aus glaubwürdiger Quelle in [[Kirchwalde]] des Nachts unerklärliche, laute Schreie gehört worden; auch hier gab es keine Hinweise auf Dämonen oder ähnliches. Der Vorfall blieb aber seltsam und sollte noch einmal untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Adarian wird Inquisitor '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Archorbar den Helden von den mysteriösen Vorfällen berichtet hatte, blieb Adarian noch auf ein persönliches Gespräch, während die anderen ihr Quartier in der „‘‘Ratsschenke‘‘“ bezogen, Luxusherberge und erste Adresse der Stadt. Adarian wurde von Archorbar die Situation von Trutz beschrieben, welches unter direkter Bedrohung durch die Thyrner stand, die mit ihrer Flotte die Verbindungen nach Freywall und Valkenburg kontrollierten. Die Bürger erwarteten einen Krieg und jetzt, da Adarian in der Stadt sei, würden sie ihn mit in die Kämpfe hineinziehen und ihn drängen, an der Spitze des Heeres zu kämpfen. Es wäre aber sehr wichtig, dass in Hinblick auf die Schwarzmagier kein Kampf stattfände, denn jedes Blutvergießen diene momentan nur ihren Zwecken. Dieses jedoch den aufgebrachten Menschen von Trutz zu erklären, würde sich als schwierig erweisen. Archorbar bot Adarian deshalb erneut die Mitgliedschaft bei den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] an, denn als Inquisitor dürfte er sich nicht in politische Kämpfe einlassen und er würde damit zugleich ein starkes Bekenntnis ablegen, woher die wirkliche Gefahr kommt. Adarian verstand und nahm das Angebot an. Er wurde anschließend sofort zum Inquisitor geweiht und sprach den Eid des Ekklesiums. Er bekam das Wams mit dem Lichtemblem ausgehändigt und suchte seine Freunde in der Ratsschenke auf. Diese hatten sich schon lange unterhalten und es rankten sich viele Spekulationen darüber, wer Octavia in Eldorn ein Geburts-Amulett vor die Tür gelegt hatte und ob es eventuell bedeuten könnte, dass Octavia schwanger wäre. Mystiker Kenji hielt sich in der Diskussion deutlich zurück. Ein Bote des Königs unterbrach diese Gedankengänge abrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wurden zum König [[Sigurd von Troppau]] gerufen und suchten ihn daraufhin im Ratsgebäude auf. Vom ihm erfuhren sie, dass Thyrna bereits vom Volk für das Verschwinden des Drachen verantwortlich gemacht wurde. Die thyrnischen Schiffe hatten den Blockadegürtel tatsächlich immer enger gezogen, so dass sie wohlmöglich nahe genug für ein Kraftfeld in den Sümpfen wären. Sie hätten Nebelschwinge in seinem Hort festgesetzt, munkelte man unter der Bevölkerung. Sie hatte zuvor wahrscheinlich tatsächlich verhindert, dass Thyrna die Stadt einnahm, denn niemand bei den Thyrnern schien das imposante Tier verletzen zu wollen, welches sich so für die Stadt einsetzte. Immerhin hatte Thyrna schon immer eine besondere Verbindung/Beziehung zu Drachen. Doch wer würde jetzt, ohne Nebelschwinge, Trutz vor der drohenden Invasion durch die Thyrner schützen? Der König plante den thyrnischen Feldherrn zu kontaktieren und ein Treffen zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Abraxa.jpg |200px|thumb|right| Abraxa Cibinensis]]&lt;br /&gt;
Nach dem Treffen suchten die Helden den Hafen auf, um nach ihrem Schiff [[K'eygha]] zu sehen, welches seit ihrer Rückkehr aus der [[Ortag-Steppe]] in Trutz vor Anker lag. Es war in gutem Zustand und war einsatzbereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend besuchten sie die Stadt und Adarian kaufte Geschenke für seine Mutter. Er suchte auch noch seinen alten Jugendfreund Celan in der Kaserne auf und verabredete ein Treffen am Abend in der Gastwirtschaft „''Der tapfere Streiter''“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias besuchte [[Abraxa Cibinensis | Abraxa]] und erbat sich einen Heiltrank, um auf die kommenden Abenteuer vorbereitet zu sein. Abraxa freute sich sehr, ihre kleine Octavia wiederzusehen, und half gerne mit einem Trank aus. Leider konnte sie ihr nicht mehr mitgeben, da in der momentanen Lage von Trutz das Heer viele ihrer Tränke geordert hatte. Abraxa sagte ihr aber zu, für die Helden weitere Heiltränke zu brauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen sprach Kenji im Areteischen Monasterium mit dem Erzquestor. Zum Abendessen trafen sich alle in der „''Ratsschenke''“ wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gildenbesuch von Henk '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk tut, was er tun muss, und nimmt [[Eleonor Conado|Foxi ]] unter seine Fittiche, um sie der Gruppe als Eleonor vorzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Feier am Abend '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ließen den Abend im Heldengasthaus „''Der tapfere Streiter''“ direkt neben dem Areteischen Monasterium ausklingen. Adarian stellte ihnen seinen alten Freund Celan vor und sie feierten gemeinsam. Später kam Henk dazu und stellte Eleonor als Kontakt zu seiner Gilde vor, auf die Adarian sofort ein Auge warf. Als die Gruppe von Musikern um den Barden [[Trosk#Künstler|Fidelis Firlefanz]] auf Adarian aufmerksam wurde, stimmten sie sofort das bekannte Lied „[[Der Held aus Trutz]]“ an und umringten ihn beim Singen. Adarian fühlte sich geschmeichelt und war auch etwas verlegen, hörte er doch das Lied über seine Heldentaten in Loderis zum ersten Mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts in der Ratsschenke versuchte Adarian noch zu meditieren, schlief darüber aber wegen seines angetrunkenen Zustandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: k-eygha.png|200px|thumb|right| Die K’eygha]]&lt;br /&gt;
''' Tempelaufenthalte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis Visionensuche im Tempel (?), &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian besuchte das Sanktum des Ekklesiums. Von Großmeister Markward von Reichenstett bekam er Meister Traugott von Greifenhöh als Ausbilder zugeteilt und anschließend eine Kammer im Sanktum des Ekklesiums zugewiesen, in der er sich von nun an zurückziehen und meditieren konnte. So zog Adarian abends in das Sanktum der Inquisitoren ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Octavias Feuertraining '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia flog mit Henk und Eleonor mit der K‘eygha in den Norden über den Schlangenfluss. Dort ankerten sie an einem einsamen Platz und Octavia trainierte ihre magischen Fähigkeiten. Sie ließ Flammen zwischen ihren Händen entstehen und wachsen und brachte sie dann in ausreichender Entfernung zur Explosion. Eleonor war extrem beeindruckt von Octavias Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Verwandtenbesuche ===&lt;br /&gt;
3. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia bekommt überraschenden Besuch und erfährt bedrohliche Neuigkeiten. Die Helden lernen Adarians Familie kennen und erfahren von Spannungen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Intervention der Magierakademie '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, als die Helden gerade zum Luftschiffhafen wollten, wurden sie von dem Erzmagier der Akademie [[Utz von Klauenstett]] abgefangen. Er ließ Octavia wissen, dass ihre Zaubereien vom Vortag nicht unbemerkt geblieben waren. Er wies sie scharf zurecht und belehrte Octavia über die potentiell katastrophalen Auswirkungen der Zauberei (vgl. auch [[Magie#Die_Gefahren_der_Zauberei|Gefahren der Zauberei]]): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem ''Basan-Kollaps'' bricht die Wirklichkeit zusammen und reißt den Zaubernden und seine unmittelbare Umgebung im Radius von 30-100 Meter auseinander. ''Echmor von Daradan'' habe auf diese Weise das ganzes Dorf Braken bei [[Kratara]] ausgelöscht, weil er auf dem Marktplatz unvorsichtigerweise einen Entdeckungszauber gegen Diebe sprechen wollte und die gefahrlosen mit den riskanten Strömen vertauscht hatte. Er erwähnte auch ''Margoda von Drabak'', die sich für eine erfahrene Zauberin hielt, welche schon vielen Menschen mit ihren Kräften geholfen hatte. Sie hatte leider, wie auch Octavia, nie eine richtige Ausbildung erhalten und hatte den Menschen in Jerris unentgeltlich bei gesundheitlichen Problemen geholfen. Eines Tages habe sie eine Dörflerin wegen einer Hautflechte behandelt und dabei nicht die richtigen Ströme benutzt. Ausgerechnet an diesem Tag schwang nämlich der ''Zimborturnus'' anders als an den vorherigen Tagen und sie tötete qualvoll alle Hilfesuchenden um sich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen verbot der Erzmagier Octavia schließlich, ihre Fähigkeiten in Trutz und der Trutzana einzusetzen, da sie für die Stadt ein unnötiges Risiko darstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Gast bei Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten [[Egeil von Wallenrode|Egeil &amp;quot;die Ramme&amp;quot; von Wallenrode]]. Er hieß Adarian herzlich willkommen und feierte ihn als Befreier Trutzs aus der thyrnischen Umklammerung. Er erinnerte sich gerne an die Heldengeschichten von der Befreiung Loderis' und liebte das Lied &amp;quot;Der Held von Trutz&amp;quot;. Egeil war sehr stolz auf seinen Neffen. Ihm missfiel allerdings die Anwesenheit Octavias sehr und er wollte sie nicht in sein Anwesen lassen, zumal sie auch noch einen thyrnischen Siegelring trug, also offensichtlich nicht übergelaufen war. So blieb Octavia mit Henk an Bord und Kenji und Adarian folgten Egeil in seine Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erfuhr, dass Egin, der langjährige Diener seines Onkels, vor nicht allzu langer Zeit gestorben war und Egeil nun ganz allein auf dem Anwesen lebte. Als Adarian ihn noch einmal auf Octavia ansprach und versuchte ihn zu überreden, Octavia zu vertrauen, verdächtigte er Octavia als Spionin der Thyrner und verwies darauf, dass man Thyrna nicht trauen könne. Immerhin war Nebelschwinge verschwunden und er ging davon aus, dass die nur den Thyrnern für ihren Angriff auf die Stadt nützte. Aber zum Glück wäre jetzt ja Adarian da, der die Soldaten der Stadt in den Sieg führen könne. Als Adarian Egeil daraufhin eröffnete, dass er nicht gewillt wäre, gegen die Thyrner zu kämpfen, wurde Egeils Misstrauen gegenüber Octavia noch größer. Schließlich ging Egeil davon aus, dass Octavia den Helden von Trutz absichtlich manipuliert hatte, damit er nicht die thyrnischen Truppen aufhalten konnte, die bald Trutz angreifen würden. Alle Beteuerungen Adarians halfen nichts, und so kehrten die beiden Helden wieder auf das Luftschiff zurück und brachen mit Egeils herzlichen Grüßen an Adarians Mutter und Eginhard nach Wallenrode auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch bei Adarians Mutter '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Cosima.jpg |200px|thumb|right| Cosima von Wallenrode]]&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten Adarians Mutter [[Ellana von Wallenrode|Ellana]]. Sie hatte inzwischen erneut geheiratet und zwar den Ratsherrn [[Eginhard von Sonnenborn]]. Eginhard war ein alter Kriegskamerad von Egeil und in seinem Freundeskreis. Daher bestand schon lange ein Kontakt zwischen den Wallenrodern und den Sonnenbornern. Eginhard und Ellana hatten sich schon länger flüchtig von den Feierlichkeiten bei Onkel Egeil gekannt. Nach dem Tod von ihrem Mann Arian hatten sie sich allmählich besser kennen gelernt, waren sich langsam näher gekommen und auf dem Fest der Schutzgötter dieses Jahres am 2. Hyleon 351 JF hatten sie schließlich einander geheiratet. Eginhard war zu seiner Frau nach Wallenrode gezogen, während Sonnenborn von seinem Sohn Wandolf von Sonnenborn weitergeführt wurde. Er hatte das Geschäft übernommen und war der Vogt von Wallenrode geworden, da sich Cosima als wenig fähig erwiesen hatte und das Gut arg heruntergewirtschaftet war. Eginhard hatte einige unfähige Knechte entlassen und den Betrieb wieder zum Laufen gebracht. Darauf schien Cosima sehr eifersüchtig und neidisch zu sein, denn er wurde zunehmend unruhiger, unterschwellig aggressiver und zog sich, um nicht zu streiten, immer mehr zurück. Eginhard berichtete, dass Cosima sich sehr seltsam verhielt und er dachte, dass es daran läge, dass er eifersüchtig sei, weil Eginhard seine Mutter geheiratet hatte und nun das Anwesen leitete. Als Cosima dann aber gegen Adarian aussagte und damit seine Familie hintergangen hatte, war er schwer entsetzt. Ellana schilderte, dass Cosima sich, nachdem er aus Märkteburg zurückgekehrt war, wo er im Prozess aussagen musste, sehr verändert und immer mehr zurückgezogen hätte. Es kam zu immer mehr Spannungen zwischen Cosima und Eginhard und schließlich sei er plötzlich mit seiner Frau und den Kindern ausgezogen, vermutlich zu Fedras Eltern nach Falkenau. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Die ertrunkenen Kinder von Teichwalde ===&lt;br /&gt;
4. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat ein Anliegen an [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] und die Helden untersuchen den ersten mysteriösen Vorfall in [[Teichwalde]]. Das Verschwinden von drei Kindern wird untersucht und Octavia erhält Visionen aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Abraxas spezielle Tränke '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag holte Octavia die bestellten Tränke ab. Abraxa konnte bereits drei starke Heiltränke herstellen und versprach weitere. Kenji begleitete sie und richtete eine spezielle Bitte an die Alchemistin. Er bat sie um einen Trank, welcher seinen Mut steigern könnte. Abraxa versprach ihm ihre Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Teichmaid von Teichwalde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittag kamen die Helden in [[Teichwalde]] an und wollten das Verschwinden der Kinder untersuchen. Der Vogt [[Teichwalde#Prominente Einwohner|Tassilo von Arg zu Teichwalde]] wollte nur mit Adarian und Kenji sprechen und erklärte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die getöteten drei Kinder waren allesamt Kinder von Knechten aus Teichwalde, sie verschwanden in der Nacht zum 16. TyCelestalis 351 JF, nach dem Fest des [[Thylor]]. Man fand sie erst nach 3 Tagen am Ufer des Sees, nachdem man sie bereits tagelang in der Umgebung von Teichwalde auf den Feldern und um den See herum gesucht hatte. Die Kinder waren anscheinend ertrunken, sie zeigten keinerlei andere Verletzungen, und erst jetzt wieder aufgetaucht. Was die Kinder in der Nacht am See wollten, konnte nicht geklärt werden. Da der Verdacht eines dämonischen Hintergrundes nicht ausgeschlossen werden konnte, rief ich die Inquisitoren des Ekklesiums zu Rate, welche allerdings keinerlei dämonische Aktivitäten oder Rückstände solcher in Teichwalde oder am See feststellen konnten.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Fundort der Kinderleichen untersuchen, bekam Octavia eine Vision:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann erscheint mit drei Kindern, die ihm willenlos folgen am Ufer des Sees und streckt die Arme beschwörend aus. Die Kinder stehen willenlos hinter ihm und starren auf den See. Während der Mann beschwörende Worte murmelt, die evtl. einer elbischen Sprache entstammen könnten, kräuselt sich die Wasseroberfläche immer mehr und nach einiger Zeit taucht eine weibliche, entstellte Gestalt auf, die Ähnlichkeit mit einer Wassernymphe aufweist, jedoch irgendwie verdorben erscheint. Der Beschwörer scheint sein Anliegen vorzutragen, deutet dabei auch auf die Kinder, welche sich auf seinen Wink in Bewegung setzen und ins Wasser zu dem Wesen treten. Das Wassen hüllt die Kinder ein und nimmt sie mit in sein unterirdisches Reich. Nachdem die Kinder mit der Kreatur unter Wasser verschwunden sind, nimmt der Mann eine abwartende Position ein und nach nicht langer Zeit erscheint die verdorbene Kreatur wieder. Sie hält etwas in den Armen, was ungefähr die Größe eines zusammengekauerten Kleinkindes hat. Genau ist das reglose Etwas nicht zu erkennen, es könnte auch ein Klumpen Metall sein, was die Kreatur dem Beschwörer übergab. Dieser verschwand darauf hin wieder.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schließlich den See untersuchen, bekam Octavia weitere Visionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann, evtl. derselbe wie aus der Vision zu den Kindern, erscheint immer wieder am See und wirft mit undeutlichen, gemurmelten Worten etwas astral Ekelhaftes hinein. Da kommt eine Wahrnehmung von etwas Schmerzhaftem aus dem See, eine vage Vorstellung davon, dass dort etwas darunter leidet.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''die Teichmaid, welche einst eine wunderschöne Gestalt besessen hatte, windet sich vor Schmerzen und scheint dem Wahnsinn nahe zu sein.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der verhüllte Mann hatte immer wieder über längere Zeit etwas Dämonisches in den See geworfen und auf diese Weise die Teichmaid dem Wahnsinn zugeführt und verdorben. Er tauschte die Kinder gegen einen Klumpen Metall in der Größe eines Kleinkindes und verschwand dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Kenji gelang es, durch ein heiliges Mirakel die ''Reinigung des Lichts'' zu wirken und die Teichmaid so von den dämonischen Einflüssen zu befreien. Das ganze Dorf dankte den Helden und die Teichmaid sang ihnen ihr wundervolles Lied, welches ihre Herzen sehr tief berührte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Die Toten von Tiefenau ===&lt;br /&gt;
4./5. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den zweiten mysteriösen Vorfall in [[Tiefenau]] und treffen auf alte Leichen. Sie entdecken eine Spur und machen einen seltenen Fund. In Adarian kommt ein schrecklicher Verdacht auf und eine alte Bekannte offenbart Überraschendes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Toten von Tiefenau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Nachmittag flogen die Helden weiter nach [[Tiefenau]] und sprachen mit dem [[Letor]]-Priester [[Gandar Benner]]. Er berichtete:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Die Überschwemmungen fanden plötzlich Anfang Pyrionalis, in der Nacht auf den 3. statt. Es hatte niemand bemerkt, da nur der Friedhof betroffen war. Erst am Morgen wurde bemerkt, dass alle Leichen an die Oberfläche gedrückt worden waren, das Wasser stand noch auf dem Acker und darauf schwammen die Toten vergangener Tage. Viele waren noch gut erhalten, der Boden hier bewahrt den Körper lange. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] wurden gerufen, um den Vorfall auf Nekromantie zu überprüfen, doch sie stellten keine dämonischen Verunreinigungen oder Rückstände nekromantischer Praktiken fest. Also wurden die Toten wieder beerdigt und ich habe ihnen Borons Segen mitgegeben. Jetzt ist wieder alles in Ordnung, aber seltsam war die Sache schon. Da so etwas noch niemals vorgekommen war, glaubt keiner, dass es sich um einen Zufall handeln könnte.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-alt.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (alt)]]&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchten daraufhin den Friedhof und Octavia erlebte einige Visionen. Sie sah einen Mann mit einer Kapuze auf dem Friedhof ein blutiges Opferritual abhalten. Er schnitt mit einem Messer einer Wombelratte die Kehle durch und besprengte mit ihrem Blut den Sumpf, dabei unverständliche, unheimliche Worte murmelnd. Das Wasser begann daraufhin zu steigen und der Boden wurde weich und geriet in Bewegung. Von unten drängte etwas nach Oben und dann durchbrachen Leichen die Oberfläche und schwammen im Wasser. Der Kultist wanderte im Wasser zwischen den Leichen herum und schien eine bestimmte Leiche zu suchen. Er beugte sich plötzlich herab und riss einem Leichnam eine Kette vom Hals, so dass der Schädel dabei abgetrennt wurde. Dann verließ er strauchelnd den Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkundigten sich beim Letor-Priester nach kopflosen Leichen und mit der Hilfe von Benner fanden sie einen Leichnam, welcher im Kragen seiner Jacke die Initialen E.D. eingestickt hatte. Um etwas über einen möglichen E.D. zu erfahren, suchten die Helden die Taverne „Die feuchte Kuhle“ auf, um mit dem Alten [[Helmar Wiering]] zu sprechen, der die Geschichte des Ortes gut kannte. Dieser erzählte, dass es in der Vergangenheit des Ortes jemanden mit den Initialen E.D. gegeben hätte und diese Person ein Nekromant gewesen wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das einzige ungewöhnliche, was hier überhaupt mal passiert ist, ist wohl der düstere Darrow. Mein Vater hat ihm viel davon erzählt, das ganze war vor fast 100 Jahren. Darrow lebte um 250 JF, zur Gründerzeit von Trutz. Erlerig Darrow war wohl ein düsterer Witwer mit finsterem Blick, dem hier nachgesagt wurde, dass er sich mit den Schwarzen Künsten gut auskenne und wohl gegen einige Taler seine verbotenen Dienste anböte. Zu seinen Diensten sollen Nekromantie, Dämonenbeschwörung und -pakte, Verfluchungen und Verwünschungen gehört haben, sagte mein Vater. Die große Sumpffieberepedemie von 255 JF ging wohl auch auf Darrows Kappe, denn dieser hatte überlebt, obwohl alle anderen alten Dörfler am Fieber gestorben sind. Kein Wunder, wenn sich das Gerücht, er stehe mit den schwarzen Mächten in Beziehung, hier standhaft hielt. Er hatte über die Jahre seine Tochter bei sich, die dann aber plötzlich verschwunden sei. Weil sie niemals jemand wiedergesehen hat, sagte man, er habe sie wohl den Dämonen im Sumpf geopfert, auf einer seiner langen Ausfahrten. Darrow hat man dann Jahre später in seiner Hütte tot aufgefunden, nachdem ihn länger niemand mehr im Dorf gesehen hatte. Er schien nicht verletzt, hatte einfach aufgehört zu leben, wie es schien. Er wurde beerdigt und sein Besitzt im Ort verteilt oder verbrannt, was niemand wollte. Nur einen alten Schlüssel, zu dem aber kein Schloss gefunden werden konnte, wurde ihm mit in sein Grab gegeben. Doch niemand wollte in seiner Hütte am Sumpf leben, und so steht sie heute noch leer und verfallen dort, denn keine Flammen wollten sie verschlingen, sagt man.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdeckten eine kleinere Hütte mit ursprünglich wohl 4 Zimmern, mittlerweile ohne Dach und mit noch einer halben Wand samt Fensterloch. Innen lagen die Dachbalken und eingebrochene Mauerreste, keine Möbel oder sonstige Inventarreste außer einem zerbrochenen Bettgestell. Octavia konnte unter der Ruine etwas Magisches spüren.  Als Henk dann in den Trümmern der Hütte eine verborgene, verschlossene Tür unter dem Bett entdeckte, konnten die Helden feststellen, dass die darüberliegenden Trümmer schon einmal bewegt und dann wieder darübergelegt worden waren. Octavia konnte am Schloss leichte magische Spuren feststellen, die jedoch nicht aktiv zu sein schienen. Henk untersuchte das Schloss, stellte fest, dass ein Schutzmechanismus anscheinend nicht wieder aktiviert worden war, und knackte es spielend. Darunter befand sich ein Raum, der mit verpechten Eichenbohlen in den nassen Boden gearbeitet worden war. Darin ein komplettes alchemistisches Labor und in den Regalen neben allerlei verdorrten Zutaten eine spezielle Stelle, auf der dem Staube nach einmal ein quadratischer Gegenstand gestanden haben musste, welcher vor kurzem entfernt worden war. Bei gründlicher Untersuchung des Bodens entdeckten die Helden ein Geheimfach, in dem sorgsam eingewickelte Bücher lagen. Es handelte sich um die seltenen alchemistischen Werke &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Sod Riqqavon We-serefa]]''&amp;quot;, &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Lapis animalis microcosmicus]]''&amp;quot; und ein Stapel handschriftlicher Notizen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Hütte untersucht worden war, lud Priester Benner die Helden zu einem Apfelstückchen ein. Jetzt bemerkte Adarian, dass das Messer, welches Benner benutzte, das Brotzeit-Messer seines Vaters Arian war. Auf Nachfrage erklärte Benner, dass er das Messer am Friedhofseingang gefunden hatte, direkt nach der Sache mit der Überschwemmung. Soweit Adarian wusste, war das Brotzeit-Messer nach dem Tod des Vaters an seinen Bruder Cosima gegangen. Dieser würde es vermutlich behalten und gut hüten, denn es war für ihn von großem sentimentalen Wert - eine unbezahlbare Erinnerung an den Vater. Das gefundene Messer warf einen schrecklichen Verdacht auf Cosima. Die Helden nahmen Priester Benner auf dem Luftschiff mit nach Trutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch in Falkenau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden flogen weiter nach Tiefenau, um Cosima zur Rede zu stellen. Dieser hatte sich auf das Anwesen seiner Frau Fedra nach Falkenau zurückgezogen und ließ sich verweigern, als die Helden nach ihm fragen. Für Adarian bestand auch keine Möglichkeit, einfach und schnell in das Anwesen der Familie zu gelangen, um seinen Bruder zu suchen. Das Anwesen verfügte über mehrere bewaffnete Wachen und könnte notfalls auch Luftangriffe durchführen. Auf energisches Drängen mit dem Schreiben des Zwergenkönigs bekamen die Helden eine Audienz bei Fedras Vater, dem Vogt [[Fedor von Falkenau]] und informierten ihn über mögliche schwarzmagische Kontakte Cosimas. Dieser konnte es nicht glauben und ließ nach Cosima schicken. Doch dieser war bereits in die Tunnel unter dem Anwesen geflohen und hielt sich versteckt. Es war ein unmögliches Unterfangen, ihn dort aufzuspüren, und so zogen die Helden weiter nach Trutz, um die Nacht in der ''Ratsschenke'' zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräche mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchten die Helden Abraxa auf und zeigten ihr die gefundenen Bücher und Manuskripte. Abraxa offenbarte den überraschten Helden, dass sie jenen ominösen Erlerig Darrow gut gekannt hatte und die Gerüchte über ihn als Nekromanten nicht stimmen würden (vgl. [[Abraxa_Cibinensis#Die_Zeit_in_Iopos_.28235-241_JF.29|Abraxa und Erlerig]]). Da die Ereignisse vor knapp 100 Jahren stattfanden, fragten die Helden weiter nach und waren verwundert, als sie erfuhren, dass Abraxa bereits vor 170 Jahren im Kaer von Freywall geboren worden war. Sie berichtete, dass Erlerig damals an etwas geforscht hatte, was er den [[Herzstein]] nannte. Dieser sollte eine starke, autonome Energiequelle werden, welche er jedoch ihres Wissens nie fertigstellen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erstaunen über ihr hohes Alter kamen sie auf Abraxas Lebensgeschichte zu sprechen und im Rahmen der Geschichte wurde die Zusammenarbeit mit Octavias Eltern thematisiert. Als Abraxa erklärte, dass sie deren Forschungen nach den Ursachen und Umständen der [[Schwarze Jahre|Schwarzen Jahre]] unterstützte, kam schließlich heraus, dass ein Vorfahr von Octavias Mutter einst eventuelle bei der Auslösung der Plage beteiligt war. Dieses hatte Octavias Vater bei seinen frühen Forschungen herausgefunden (vgl. [[Gaius_Octavius_Aequus#Forschungen|Aequus erste Forschungen]]) und darüber seine spätere Frau kennengelernt. Octavia wurde diese Tatsache aus bislang unbekannten Gründen von ihren Eltern verheimlicht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Der Kreis von Kobulten ===&lt;br /&gt;
5./6. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den dritten mysteriösen Vorfall in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] und erfahren von einem [[Bransi Soden|verrückten Torfstecher]]. Ein seltsamer Kreis wirft Fragen auf und Octavias Fähigkeiten bringen Verborgenes zutage. Ein Mitreisender offenbart sich und die Helden reisen weiter nach [[Kirchwalde]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Kreis von Kobulten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags reisten die Helden weiter nach [[Kobulten (Trosk)|Kobulten]]. Vom leicht verwirrt wirkenden Vogt Konrad von Kobulten erfuhren sie, dass jener seltsame Kreis sich direkt am Haus von Torfstecher [[Bransi Soden]] befand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ach ja, dieser Kreis. Ja, seltsam. Wir haben ja sofort die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] informiert, immerhin plant ja so ein wahnsinniger Kult irgendwas Grässliches, wie man hört, ja. Aber es war ja alles in Ordnung damit, ja nur seltsam, nichts Dämonisches soweit, ja. Also ja alles in Ordnung. Der Kreis wurde am 8. Pyrionalis bemerkt, muss ja wohl in der Nacht entstanden sein, sollte man meinen, ja. Direkt hinter dem Haus vom alten Stecher [[Bransi Soden]], das hat den ja total von der Rolle gehaun. Hab ihn ja seit dem Tag nicht mehr gesehen, den alten Säufer, ja.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem erwähnte er, dass die Kobolde zurzeit sehr verrückt spielten und viel wilde Scherze trieben. Er war auch besorgt um den „[[Wubulub]]“, ein Sumpfmonster aus Kindergeschichten, welche Adarian noch aus seiner Jungend kannte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchten die Taverne „''Zum tanzenden Kobold''“ auf und Adarian zahlte zunächst seine ausstehenden Spielschulden zurück. Sie erfuhren vom Wirt Eckhard Freich, dass Bransi Soden nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis total verrückt geworden wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Der alte Bransi war mein bester Kunde, wenn er auch schon etwas eigen war. Aber letzten Monat ist er völlig verrückt geworden, nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis. Da kam er gleich morgens hierher und trank ein großes Dunkles. Danach wollte er, dass ich ihn nach Trutz bringen sollte. Er müsse da jemandem seinen Traum erzählen, sagte er, er würde sonst verrückt. Das war er zweifelsohne aber schon, wenn ihr mich fragt. Total wahnsinnig, der arme Alte. Ich schwör euch, mit meinem Stoff hier hatte das nix zu tun, mit dem ist alles in Ordnung, ich hab die Lizenzen der Brenner gesehen, ich schwöre bei [[Alethon]]. Jedenfalls ist der alte Bransi wütend abgezogen, als ich meinte, ich hätte jetzt keine Zeit ihn zu fahren. Hab ihn danach nicht mehr gesehen, keine Ahnung, ob er jetzt sauer ist oder was.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zum seltsamen Kreis neben Bransi Sodens Haus sagte Freich:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ja, der Kreis. Hab ihn selber gesehen, komisches Ding, da hat irgendwas gebrannt, denk ich. Sah verbrannt aus, haben da Erde drübergemacht, denn es wirkte unheimlich. [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] hin oder her, die sagen, das sei nichts Dämonisches. Das Ding ist unheimlich und wir habens verbuddelt. Lag an der Südseite vom Soden-Haus.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Informationen untersuchten die Helden die fragliche Stelle am Haus von Bransi Soden. Der Kreis befand sich an der Südseite hinter dem Haus. Er war mit einer Schicht Erde überdeckt worden und nicht leicht zu finden. Der Kreis bestand aus einer anscheinend verbannten Schicht von dreckigem Glas, die bei genauerer Untersuchung aus dem geschmolzenen Boden zu bestehen schien. Die Schicht war halb durchsichtig und im unsauberen Glas waren feine Risse am äußersten, handbreiten Rand zu bemerken, die Schriftzeichen sein könnten, vielleicht aber auch nur so wirkten. Unter bzw. in der Glasschicht schien sich etwas zu befinden. Octavia konnte mittels Feuer die Schicht zum Schmelzen bringen, so dass die Helden an das Verborgene herankam. Eingebacken in den geschmolzenen Boden war eine Drachenschuppe. Octavia erlebte bei der Berührung der Drachenschuppe bruchstückhaft eine Vision, in der sie das Gefühl erlebte, in eine Falle getappt zu sein und einen tödlichen Preis für wichtige Erkenntnisse zu zahlen. Sie spürte den Wunsch, eine wichtige Botschaft zu übermitteln und einen tiefen Schmerz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Untersuchung trafen die Helden den Fallensteller Harulf Bröck.  Er berichtet ihnen über die Fundstelle der Drachenschuppe: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''An die Nacht zum Schwarze-Zeit-Gedenktag erinnere ich mich. Ich kam aus dem &amp;quot;Kobold&amp;quot; und wollte gerade nach Hause, es war schon ziemlich spät. Da war dieses gewaltige Unwetter über dem Sumpf, wo die Blitze und die Donner sich jagten. Plötzlich flog eine Feuerkugel von Süden über dem Sumpf direkt auf das Dorf zu und schlug dann direkt an Bransis Haus ein. Den Schutzgöttern sei Dank hat der Regen den schlimmsten Brand verhindert, das Feuer hätte fast Bransis Hütte abgefackelt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Klabauterbold '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden sich auf ihr Luftschiff begeben wollten, mussten sie feststellen, dass die Strickleiter verschwunden war. Henk kletterte über einen Baum und die darin befestigte Ankerleine an Bord. Die fehlende Strickleiter wurde an einem Haus entdeckt und Adarian erkletterte das Dach und holte sie zurück. Nachdem sie endlich an Bord waren, war plötzlich ihr Gepäck verschwunden, welches sich dann in einer der hinterletzten Ecken des Schiffes wiederfand. Adarian stellte ganz nach Kobultener Sitte etwas Milch und Gebäck für einen Kobold auf. Diese verschwanden auch tatsächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Schreie von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spät nachmittags flogen die Helden weiter und erreichten zur Abenddämmerung [[Kirchwalde]]. Sie kehrten in der Taverne „''Zur Nebelschwinge''“ ein. Der Wirt Helmgard Wirrig hatte die lauten Schreie mitten in der Nacht, welche die Helden untersuchen wollten, selbst gehört:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich bin selber aufgewacht, weil ich sie gehört habe. Mitten in der Nacht, hohe, laute Schreie, wie von Weibern mit Schmerzen. Bestimmt so drei, viermal. Dachte, da stechen die eine ab. Bin runter und hab da schon andere getroffen, die auch was gehört hatten. Zusammen haben wir dann die Umgebung abgesucht, aber nichts gefunden. War ganz schön kalt für so eine Pyrionalis-Nacht. Als wir zurück waren, haben wir uns aller einen bei mir hier gegönnt auf den Schreck. Aber den größten Schock scheint die arme Herma erlitten zu haben, die trinkt seit dem Tag jeden Tag hier.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er machte die Helden auf die alte Wäscherin Herma Geradd aufmerksam, die anscheinend in der Nacht den größten Schock erlitten hätte. Morgen früh würde sie wiederkommen und sich volllaufen lassen, wie sie es seit jenem Tag immer täte. Adarian genoss noch das Angebot vom Wirt, für 15 Silbertaler Aufpreis eine schöne Nacht mit seiner Tochter Tieta zu verbringen. Henk lehnte dankend ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Morgens in Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian weckte die Helden bei Sonnenaufgang. Ihre meisten Sachen sind wieder verschwunden und der Tag begann mit einer „lustigen“ Suche nach Octavias Kleid und Kenjis Robe. Auch ein Teil der Takelage war verschwunden. Damit war für alle klar, dass sich ein Kobold an Bord versteckt haben musste und von Kobulten mit nach Kirchwalde gekommen war. Beim Frühstück in der Taverne bemerkten die Helden eine alte Frau, die schon am Morgen begann, sich zu betrinken. Der Wirt bestätigte, dass es sich um Herma Geradd handelte und die Helden sprachen mit ihr. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich habe des öfteren Flugträume in den Nächten. Dann fliege ich über die Nebelsümpfe und entspanne mich beim Dahingleiten über die Auen. Auch in dieser Nacht hatte ich einem dieser Träume, ich erwachte diesmal aber nicht so schön entspannt. Ich erinnere mich nur noch bruchstückhaft an das, was geschah. Ich hatte mich gerade aus einer Höhle zurückgezogen, Rauchgeruch lag in meiner Nase und jetzt war alles grell und rötlich um mich herum und die Luft waberte, als ich durch sie in den Himmel schoss. Ich nahm ein Brennen wahr, ein Brennen an meinem Hals und in meinem Gesicht - es frass sich hinein und entlockte mir einen schrecklichen Schrei. Dann wachte ich auf und hörte noch einen letzten Schrei im Wachen Zustand, dieser war aber viel höher, fast wie von einer Frau. Ich hörte mich in meinem Traum viel größer und mächtiger an. Jedenfalls geht mir der Schrei nicht mehr aus den Ohren und wenn ich genug trinke, dann wird er zumindest leiser und leiser.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji erbarmte sich der alten Frau und wirkte das kleine Mirakel „''Reinigung des Glaubens''“ um Herma zu beruhigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Die Suche nach dem Wubulub ===&lt;br /&gt;
6./7. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den vierten Vorfall und erfahren von einem Kinderschreck. Ein Jäger führt sie auf einem seltsamen Pfad durch den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] und weist den Weg zum [[Wubulub]]. Die Helden kämpfen ums Überleben und erfahren Erschütterndes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aufbruch von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Gast kam in die Taverne. Es war der Jäger und Fallensteller [[Björi Gundars]]. Als er das Gespräch über die Schreie mitbekam, erzählte er, dass er am 8. Pyrionalis tief im Sumpf in [[Golomoor]] war. Er hatte in der Nacht auch Schreie gehört, sie klangen aber nicht nur hoch, da war auch etwas viel Schwereres und Dumpferes darinnen. Ihm lief es kalt den Rücken herunter und er ging davon aus, dass es der Wubulub war, von dem die Schreie kamen. Als die Helden ihn damit konfrontierten, dass der Wubulub lediglich in Kindergeschichten existieren würde, lachte Björi und meinte, er wüsste genau, wo der Wubulub wohnen würde. Er selbst hätte ihn schon mehrere Male nachts gesehen, wie er durch den Sumpf zog. Um die Helden zu überzeugen, bot er an es zu beweisen und sie zum Versteck des Wubulub zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Durch den Sumpf nach Golomoor '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Nebelsümpfe.jpg |200px|thumb|right| Karte nach Golomoor]]&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag brachen die Helden mit Björi in den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] nach Golomoor auf. Dazu ging es von Kirchwalde an einer Fischerhütte vorbei und dann über einen großen Baumstamm, die „''Waldbrück''“, über den nächsten Wasserarm. Björi achtete jetzt darauf, die „''Weiser''“, wie er sie nannte, zu finden. Das waren Steine, die ihm anzeigten, dass er jetzt den Weg nach links den Wasserlauf entlang folgen musste. Die Helden mussten dann unter einem dichten Blätterdach den „''Huldgang''“ überqueren, um anschließend auf der anderen Seite den Flusslauf wieder bis zu den „''Weisern''“ zu folgen. Ab da ging es vom Wasser weg und auf die „''Ogerzähne''“ zu. Einer alten Legende nach seinen die Steine im Wasser die ausgeschlagenen Zähne eines Ogers, welche nun als Übergang benutzt wurden. Am nächsten Wasserlauf suchte Björi nach der „''lichten Furt''“. An der Stelle zeigten größere Steine an, an welcher Stelle das Wasser gefahrlos durchquert werden konnte. An den „''Bals-Steinen''“, einer alten Lagerstätte im Sumpf, und am „''Hornthron''“, einem Baumalter, wo manche den Naturkräften opferten, zogen die Helden und ihr Führer vorbei bis zu den „''Kutschsteinen''“. Sie wandten sich recht und überquerten über den „''Perlenpfad''“ den nächsten Sumpfarm. Vorbei am „''Drachzahn''“, Nebelschwinges Milchzähnen, ging es zwischen zwei markanten Bäumen, das „''Riesenthor''“, zur „''Entenbrück''“. Nach diesem steinernen Übergang  mussten die Helden nur noch über den „''Katweg''“. Dieser bestand aus Steine, die klar wie Diamanten waren und im Sonnenlicht funkelten. Danach erreichten sie müde und erschöpft zur Dämmerung Golomoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' In Sirixx‘ Nest '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Golomoor hatte die Wirtin ''Sirixx'' die improvisierte Taverne „''Nest''“ in einer alten Ruine errichtet. Hierher brachte Björi die Helden, aber die Ankunft eines [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitors]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und eines Mystikers des Alethon löste unter den anwesenden Schmugglern und Gesetzlosen große Bestürzung aus. Es dauerte nicht lange, und die Taverne hatte sich bis auf die Wirtin geleert. Nach einem netten Gespräch mit Sirixx und einer guten Abfindung wegen des Gästeschwundes, verbrachten die Helden die Nacht im Stroh. Björi Gundars aber wurde in der Nacht beim Austreten von den Dörflern verprügelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Wubulub.jpg |200px|thumb|right| Björis Karte]]&lt;br /&gt;
''' Auf der Suche nach dem Wubulub '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen brachen die Helden mit Björi und seiner Karte in das Moor auf. Als die Helden weit in den Sumpf vorgedrungen waren und die Lichtung betraten, in dem der Jäger den [[Wubulub]] verortete, griffen Wurzeln nach ihren Beinen und zogen sie bis zu ihrem Hals in den Morast. Es war den Helden nicht möglich sich zu befreien und so waren sie gezwungen bis zur Dämmerung zu warteten. Der Wubulub zeigte sich erst mit dem Untergang der Sonne, als plötzlich die große, alte Weide auf der Lichtung anfing sich zu bewegen und ihre dünnen, spirrigen Reißer peitschten die Helden. Als erstes griffen die Äste nach dem Jäger, zogen ihn aus dem Schlamm und rissen ihn in die Höhe. Blut spritze umher, da sich der Unglückliche beim so rasanten Herausreißen eine Wurzelspitze in den Bauch gerammt hatte. Geschockt harrten die Helden ihres Schicksals. Die Äste umklammerten sie nacheinander und rissen sie aus dem Sumpfboden, schleuderten sie umher und warfen sie harsch zu Boden. Als Adarian befreit war und sich aufgerappelt hatte, entdeckte er am Körper des Wubulub eine Art Geschwür, welches dämonisch an der Rinde klammerte und den Elementar zu kontrollieren schien. Beherzt schlug Adarian mit einem gewaltigen Schlag die Geschwulst vom Stamm. Dabei stimmte er mit Henks Unterstützung das alte [[Lied des Wubulub]] an, was die Kreatur anscheinend wirklich etwas zu beruhigen schien. Schließlich stimmte auch Erzquestor Kenji mit in das Lied ein und der Wubulub wurde immer sanfter und ruhiger. Octavia kam beim Umherwerfen ungünstig auf und verstauchte sich ihre linke Hand und wurde kurzzeitig bewusstlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wubulub]] begann mit den Helden zu kommunizieren. Er berichtete, dass ihn die wahnsinnigen Kobolde so lange tyrannisierten, bis er zornig geworden war. Der Drache wäre von etwas aufgescheucht worden, dass den ganzen Sumpf erschüttert hatte. Aban flog aufgeregt umher und plötzlich tauchte aus dem Dunkel ein riesiger Käfer auf. Die beiden kämpften, der Käfer zauberte etwas Qualvolles auf den Drachen. Der Wubulub spürte ihren Schmerz und ihm war klar, dass ihr seinen Willen gebrochen wurde. Der dämonische Käfer entführte Aban in den Süden. Den Ausgangspunkt der Erschütterung, welche Aban aufgescheucht hatte, konnte der Wubulub erfassen und er verwies die Helden auf einen alten Baum namens [[Untier-Aue#Amoth-Hûntirn|Amoth-Hûntirn]]. Er fürchtete, dass es ihm sehr schlecht ginge und etwas dort vorgefallen wäre. Da der alte Baum dort stände, wo heute die Menschen wohnen, konnte der Wubulub selbst noch nicht nach ihm sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Helden sehr erschöpft waren und es auch schon tief in der Nacht war, brachte der Wubulub sie zurück nach Kirchwalde. Dort angekommen schlugen sie sich noch ein Weilchen mit dem Klabauterbold herum, um dann endlich schlafen zu können. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Die Rettung von Amoth-Hûntirn ===&lt;br /&gt;
8. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchen die [[Untier-Aue]] und untersuchen den Ort. Sie treffen unerwartet auf Adarians Verwandten und erfahren seine Beweggründe. Ein neuer Verdacht keimt auf und eine Konfrontation wird erwirkt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Rettung von Amoth-Hûntirn  '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Namen des Baumes, Amoth-Hûntirn, kam Adarian am nächsten Morgen nicht bekannt vor, jedoch erinnerte er ihn an eine Region nahe des Sumpfes, die [[Untier-Aue]], wo Adarian früher öfters gespielt und wo Liebespaare an dem alten Baum dort sich die Treue geschworen hatten. Also brachen die Helden sofort mit ihrem Luftschiff auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untier-Aue dauerte es nicht lange, bis sie den Baum fanden. Octavia bemerkte sofort, dass der Ort dämonisch verunreinigt war und dass hier ein äußerst finsteres Ritual abgehalten wurde. Der Baum war verfault und wirkte tot. Unter seinen Wurzeln befand sich eine kleine Höhle, welche angefüllt war mit Würmern und Käfern. Der Baum selber und vor allem die Höhle besaß eine entsetzliche Aura und es saßen weder Vögel auf dem Baum, noch wuchs Gras oder andere Pflanzen in seinem Umfeld. Er war umgeben von einem Feld des Todes. Adarian erinnerte sich, dass diesmal ein wunderschöner Ort war, an dem er öfters mal in der Sonne gelegen und sich vor der Arbeit gedrückt hatte. Octavia stellte astral fest, dass an der Spitze des Baumes und unter ihm in der Höhle zwei Kraftspeicher waren, die den Baum verdarben. Octavia war sich sicher, dass die Schwarzmagier von hier aus ein Ritual vollzogen, welches das astrale Klima des Waldes erschüttert und dadurch Aban aus ihrem Versteck gelockt hatte, damit sie ihn angreifen und einfangen konnten. Der Baum war einen Art Knotenpunkt des ganzen Sumpfes, den die Bruderschaft umgepolt hatte und der jetzt wie eine dämonische Verunreinigung den ganzen Sumpf beeinträchtigte. Das würde auch die Veränderungen bei den Kobolden und dem Wubulub erklären.&lt;br /&gt;
Bevor die Helden einen Plan fassten, wie sie dem Baum helfen könnten, horchten sie auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden bemerkten, wie sich jemand dem Ort näherte und gingen schnell in Deckung. Da tauchte Adarians Bruder [[Cosima von Wallenrode|Cosima]] auf und ging auf den Baum zu. Die Helden stellten ihn zur Rede und als sie sich überzeugt hatten, nicht zuletzt auch durch Octavias Astralsicht, dass Cosima kein Schwarzmagier war, brachten sie ihn abseits in Sicherheit und wandten sich wieder dem Baum zu. Die beiden Kraftspeicher mussten entfernt werden, soviel stand fest. Adarian überwand sich und drang in die Höhle vor. Er tauchte in das Ungeziefermeer ein und fand mit großer Überwindung und nach mehreren Versuchen einen Klumpen Orichalcumerz am Boden der Höhle. Der große Orichalcumbrocken stammte von einem großen Dämon und wurde vom Bund in Teichwalde besorgt. Henk kletterte in die Krone und schnitt den kleineren Stein frei, bei dem es sich um den Herzstein aus Tiefenau handelte. Die Schwarzmagier hatten ein finsteres Ritual abgehalten, um die Steine als dämonischen Energiespeicher zu nutzen. Damit hatten sie den Baum zu dem verändert, was die Helden schließlich vorfanden. Da die Veränderung des Baumes den ganzen Sumpf erschüttert hatte, brach der Drache in der folgenden Nacht auf, um nachzusehen, was geschehen war und wurde von der Bruderschaft abgefangen. Kenji sprach ein reinigendes Gebet und die Helden wandten sich jetzt wieder Cosima zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Cosimas Geschichte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cosima wirkte sehr bedrückt und belastet. Er erzählte den Helden, dass, kurz nachdem die Helden in den Norden aufgebrochen waren, er von einer vermummten Gestalt bedroht wurde, in [[Valkenburg]] eine Aussage beim Prozess gegen seinen Bruder zu machen. Als sich Cosima weigerte, wurde ihm als Druckmittel der Milchzahn seiner erstgeborenen Tochter Elldra gezeigt und damit gedroht, sie mit einem Fluch zu belegen. Der Vermummte demonstrierte seine magischen Fähigkeiten, indem er Cosima mit einem Schmerzzauber einschüchterte. Cosima reiste daraufhin nach Valkenburg und sagte im Prozess gegen Adarian aus. Es kam zu einem Streit mit Onkel Egeil, der immer auf der Seite von Adarian gewesen war. Cosima fragte sich die ganze Zeit, wie der Vermummte an die Zähne aus dem Nachttisch seiner Tochter gekommen war, und wurde über diese Gedanken immer paranoider. Anschließend erklärte ihm der Vermummte, dass er mit ihm noch nicht fertig wäre, er den Milchzahn noch weiter behielte und Cosima mit niemanden darüber reden dürfe, wenn er seine Familie nicht dem Tod überantworten wolle. Nach diesem letzten Treffen verfolgte Cosima die Spur des Vermummten mit seinem Jagdhund und gelangte so in die Untier-Aue zu dem uralten Baum mit der Höhle darunter. In dieser Höhle verschwand der vermummte Schwarzmagier, doch war Cosima genauso verschüchtert wie sein unruhig jaulender Hund und kehrte nach Wallenrode zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wallenrode fiel Cosima auf, dass sein Stiefvater [[Eginhard von Sonnenborn]] anscheinend etwas vor ihm verheimlichte. Er versteckte Unterlagen und traf sich mit Personen, über die er anschließend offensichtlich log. In Cosima keimte der Verdacht, dass Eginhard der Vermummte war und ihn erpresste. Cosima konnte seine Mutter nicht davon überzeugen, mit ihm das Anwesen zu verlassen, und so zog er mit seiner Familie auf das Anwesen seiner Frau in Falkenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian in Falkenau auftauchte, fürchtet Cosima, dass er alles herausbekäme und damit seine Familie in Gefahr brächte. So floh er von seinem Bruder und machte sich auf die Suche nach dem Schwarzmagier, um ihn mit Gold zu bestechen, endlich seine Tochter gehen zu lassen. So tauchte er wieder in der Untier-Aue auf, wo er auf die Helden traf. Die Helden reisten mit Cosima nach Wallenrode und stellten Eginhard zur Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Eginhards Geheimnis '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Cosima ihn auf sein merkwürdiges Verhalten angesprochen hatte, begann er von einer Geschichte mit Egeil zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Adarians Vater gestorben war, hatte Egeil auf sein Erbe verzichtet und Adarians Mutter das Familienanwesen überlassen, da er bereits sein eigenes in Nauried errichtet hatte. Nachdem [[Eginhard von Sonnenborn|Eginhard]] nach Wallenrode gekommen war, wandte sich Egeil jedoch plötzlich an ihn und bat ihn, dass er mit Ellana in die Stadt ziehen möge. Egeil wollte jetzt nun doch sein Erbe antreten, da er anscheinend großen Geldsorgen hatte. Eginhard vermutete, dass Egeil sein Geld in seinem Sicherheitswahn ausgegeben hatte, um sein Anwesen in die uneinnehmbare Festung zu verwandeln, die es mittlerweile ja war. Außerdem unterstützte Egeil eine Gruppe von Veteranen, die seit dem neuen Konflikt mit Thyrna politisch hochaktiv wurden. Da Egeil immer seniler wurde, hatte er dabei wohl den Überblick über seine Finanzen verloren und sich selbst in eine Notlage gebracht. Da Eginhard wusste, dass es sowohl seiner Frau Ellana, als auch Cosima und seiner Familie das Herz brechen würde, wenn sie ihr Zuhause verlassen müssten, handelte er mit Egeil eine Alternative aus. Da Eginhard selbst vermögend war, half er Egeil finanziell aus dem Schlimmsten heraus, so dass Egeil sein Anwesen behalten konnte. Außerdem erfüllte er Egeils Wunsch, dass er seine Veteranenpartei bei verschiedenen Abstimmungen unterstützte und ihnen politisches Gehör verschaffte. Da Egeil seine missliche Lage äußerst peinlich war und er Adarians Mutter und Cosima nicht beunruhigen wollte, musste Eginhard versprechen ihnen nichts davon zu erzählen. Er selbst hatte sich auch Sorgen um den alten Mann und seinen Geisteszustand gemacht, der er hin und wieder fast gar nicht mehr wieder zu erkennen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Messer konnte Eginhard nichts sagen, nur, dass Adarians Mutter bestimmt wisse, wer es nach dem Tod des Vaters bekommen hatte. Cosima konnte bestätigen, dass Egeil in den letzten Jahren tatsächlich geistig sehr abgebaut hatte. Außerdem wurde er nach der Gerichtsverhandlung in [[Valkenburg]] und dem folgenden Streit mit ihm zusätzlich noch furchtbar verbittert, da er mit ansehen musste, wie seine Familie auseinanderbrach. Cosima tat dies furchtbar leid, aber wegen der Erpressung konnte er Egeil nicht die Wahrheit sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eginhard weiß, dass Adarians Mutter sich heute Morgen von dem Kutscher zu Egeil hatte bringen lassen, da sie sich in letzter Zeit viele Sorgen um den alten Mann machte. Sie besuchte ihn inzwischen regelmäßig und, nachdem Adarian wieder in der Gegend war, wollte sie mit ihm ein gemeinsames Familienfest für ihn organisieren, bevor er wieder weiterzöge oder der Krieg alle wieder auseinanderrisse. Cosima war in Sorge und gab zu bedenken, dass es für seine Mutter gerade nicht sicher wäre, allein durch die Trutzana zu reisen und erzählte Eginhard von seiner Erpressung und dem Schwarzmagier. Er bat auch darum, dass die Helden ihr hinterherflögen, da er Angst hatte, dass ihr etwas zustoßen könnte. Er betonte auch, dass seine Tochter jetzt sicher war und sich alle zuerst um den Schwarzmagier kümmern sollten. Also brachen die Helden nach Nauried zum Anwesen von Onkel Egeil auf, um nach dem Wohl von Ellana zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Auf Egeils Feste ===&lt;br /&gt;
8. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen auf [[Egeil von Wallenrode|Egeils]] Festung [[Ellana von Wallenrode|Adarians Mutter]] zur Hilfe und werden überrascht. Sie bekommen ein Angebot und müssen sich feinsinnigen Verführungen widersetzen. Die Helden werden mit ihren ureigensten Ängsten konfrontiert und müssen standhaft bleiben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Anwesen von Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden mit ihrem Schiff an den Mauern von Egeils Festung anlegten, kam Egeil panisch herausgelaufen und rief nach Hilfe. Er bat alle darum schnell mitzukommen. Ellana wäre in Gefahr und in seinem Anwesen wäre ein Fremder, der sie gefangen genommen hatte. Er lief schnell voraus und alle folgten ihm rasch. Als die Helden gerade in einen Eingangsflur gelaufen sind, schossen sich plötzlich die Türen vor und hinter ihnen und sie waren gefangen. Der Raum war fensterlos und hatte oben Schießscharten, durch die Egeil die Helden beobachten konnte. Egeil ließ die Helden zunächst einmal im Raum für sich alleine im Ungewissen schmoren. An den Wänden des Raumes hingen viele Bilder, die Egeil mit seinen Kameraden zeigten, etliche Trophäen seines Jägerlebens, uralte, leider für Ausbruchversuche unbrauchbare Waffen und sogar eine kleine [[Thylor]]-Statur. Egeil hatte diese Dinge über lange Jahre angesammelt. Nach zwei bis drei Stunden begann er dann durch die Schießscharte zu reden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wäre so furchtbar enttäuscht von Adarian, obwohl er seit seiner Kindheit doch alle Hoffnungen in ihn gesetzt hätte. Er könne ihm einfach nicht verzeihen, dass Adarian es beim Militär nicht geschafft hatte und lieber auf Abenteuerreise mit einer Thyrnerin gegangen wäre, obwohl doch Männer wie Adarian gerade bei den Schlappschwänzen der trutzer Armee so dringend benötigt würden. Adarian hätte seine Stadt im Stich gelassen, nur weil er sich nicht zusammenreißen könnte und er bei dem Einsatz, der zu seinem Rauswurf führte, unüberlegt gehandelt hätte. Seine Absicht wäre zwar korrekt gewesen, aber sein Handeln wäre unüberlegt und dumm. Zwar hätte er sich ja dann wenigsten als Held darum gekümmert, dass die Thyrner den Arsch aufgerissen bekämen, doch seit der Verhandlung in [[Valkenburg]] wäre Adarian nun völlig durchgedreht. Er faselte von diesen Schwarzmagiern, die vielleicht nur ein Hirngespinst wäre, kröche den Thyrnern in den Arsch und unterstützte die schwule Politik derer, die immer noch glaubten, dass es jemals Frieden mit Thyrna geben könnte. Zuletzt hätte er sich sogar neue, feine Freunde in [[Eldorn]] gemacht und gemeinsam mit Thyrnern das Erdfest verbracht, anstatt ihnen die Schädel zu spalten. Nachdem, was Egeil alles bei dem Prozess in Valkenburg für ihn getan hätte und den Streit, den er deswegen mit Cosima hätte, wäre er nur noch enttäuscht von seinem ehemaligen Lieblingsneffen. Das Fass würde schließlich zum Überlaufen gebracht, nachdem Adarian aus Feigheit den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] beigetreten wäre, um nicht gegen seine thyrnischen Freunde kämpfen zu müssen und seinen Verrat an der Heimat zu vertuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Konfrontation mit dem schwarzen Ritualisten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian bei dem Gespräch erkannte, dass es sich eigentlich nicht um Egeil handelte, gab sich der schwarze Ritualist am Schluss zu erkennen und spottete, wie leicht es doch war so einen senilen, alten Trottel wie Egeil zu übernehmen. Dann höhnte er, dass er Egeils verkrüppelten Körper entsorgen würde, sobald er mit uns fertig wäre. Anschließend erzählte er den Helden, was gerade alles in Trutz geschieht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er wusste, dass die Helden wegen des Drachens Bescheid wissen, prahlte er damit, wie leicht es seinem Bund doch gefallen wäre, ihn einzufangen. Er sprach [[Enbi Lulu'Gugal]] größte Hochachtung aus, weil er den Drachen unter schlimmsten Qualen gefügig gemacht hatte. Er behauptete, dass Trutz sich besser wünschen sollte, dass sie den Drachen nie wiedersehen würden, da dieser nun auf ihrer Seite kämpfte. Er erklärte den Helden auch, dass ihre ganze Arbeit umsonst war, da ihnen niemand mehr glauben würde, dass es nicht die Thyrner waren, die den Drachen entführt hatten und dass dem König dafür gerade unanzweifelbare Beweise vorgelegt würden. Er machte sich darüber lustig, dass der Rat von Trutz ein Marionettenspiel des Bundes geworden und dass der König bereits entmachtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist erwähnte noch, dass er seine Brüder verständigt habe und sein Meister bereits auf dem Weg hierher wäre, da er aus den Helden auch Marionetten machen wollte. In der Helden Namen würden sie dann die Dinge zu Gunsten der Bruderschaft wenden, bis diese sie nicht mehr brauchen und ihre Körper entsorgen würde. Während der Wartezeit plauderte der schwarze Ritualist ein wenig mit den Helden, um ihnen neue Alternativen zu eröffnen: er bot ihnen an, dass sie auch einfach das Mal des Utukk'Xul empfangen könnten und sich der Bruderschaft anschließen sollten. Immerhin wäre Aloran bereits verloren und wenn sie weise wären, sollten sie sich noch schnell genug auf die Siegerseite stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles von dem, was der schwarze Ritualist erzählte, hinterließ einen starken Eindruck in den Köpfen der Helden und verwirrte ihnen die Gedanken. Man konnte sich seinen Worten gar nicht entziehen und musste ihm einfach zuhören, ob man es wollte oder nicht. Um die Helden wirklich zu überzeugen, ging er danach jeden einzeln an (vgl. [[Verführungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist ließ die Helden zwischen den einzelnen Gesprächen immer wieder allein, um seine Manipulationen wirken zu lassen. Nachdem er jeden mit seinen Einflüsterungen gequält hatte, ließ er die nachdenklichen Helden etwas länger allein, damit sie nun ihre Entscheidung fällen könnten. Die Wirkungen auf die Helden waren hierbei sehr unterschiedlich. Während der schwarze Ritualist bei Adarian und Henk große Verunsicherung auslöste, entkamen Octavia und Kenji seiner Wirkung. Lediglich die Erwähnung von dem Gespräch mit Wolfhardt traf Kenji ins Mark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der schwarze Ritualist die Frage stellte, ob jemand zu ihnen kommen möchte, da meldete sich Henk, der den Kultisten täuschen wollte. Zufrieden erklärte der schwarze Ritualist, dass er ihn trotzdem zur Sicherheit in dem Raum ließe, bis seine Brüder kämen, seine Entscheidung aber nachher berücksichtigt würde und ihm nachher statt der Kontrolle zur Marionette das Mal von Utukk'Xul verpasst würde. Da sich die anderen Helden nicht der Bruderschaft anschließen wollten, holte der schwarze Ritualist Adarians Mutter. Er gab an, sie laufen zu lassen, wenn sich wenigstens einer anschlösse. Kenji konnte sogar bestätigen, dass der schwarze Ritualist nicht log. Dann ließ er die Helden wieder allein, um sich zu entscheiden, bis er wiederkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian fiel ein, dass Egeil sich niemals in die Gefahr gebracht hätte, selber in einer seiner Fallen steckenzubleiben, und dass er aus diesem Grund bestimmt einen geheimen Ausgang eingebaut hätte. Als Octavia dann Henk bat, nach einer Geheimtür zu suchen, höhnte der schwarze Ritualist, dass Henk ja schon wieder Befehle von Thyrnern befolgen würde. Henk fand die Tür, doch es waren unglaublich viele potentielle Auslöser vorhanden, die allerdings in der Mehrheit Fallenauslöser waren. Als Adarian darüber nachdachte, fiel ihm ein Satz von Egeil wieder ein, den sein Onkel immer gesagt hatte: &amp;lt;big&amp;gt;„''Treue hat mir schon oft das Leben gerettet, mein Junge!''“&amp;lt;/big&amp;gt;. Jetzt wusste Adarian, was zu tun war, und fand die Mechanismen der Geheimtür. Es waren die Wappen der zwei treusten Kameraden und das Halsband von Egeils Lieblingshund. Die Thylor-Statue ließ sich bewegen und gab den Weg auf einen Gang frei. Jetzt konnte sich Henk schnell nach oben schleichen, um Adarians Mutter zu retten. Als er Egeil erreicht hatte, nahm er diesem das Eulen-Amulett ab, welches er um den Hals hatte, und sofort erlosch der dämonische Einfluss auf ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden luden Egeil und Ellana auf ihr Schiff und starteten nach Trutz. Sie legten mitten in der Nacht an und brachten die beiden nach Mitternacht zu den Inquisitoren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Spurensuche ===&lt;br /&gt;
9. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen informative Gespräche und [[Archorbar]] berichtet von seiner Reise. Onkel Egeil erinnert sich und ein Freund kommt zu Besuch. Die Helden wollen mit dem König sprechen und Adarian lernt Egeils Veteranenverein kennen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbar berichtet '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] versorgten als erstes Adarians Mutter, Egeil und gaben ihnen eine geschützte Unterkunft. Die restliche Familie eskortierten sie sicher nach Trutz, damit die Helden uns ausruhen konnten. Archorbar berichtete Näheres aus dem Drachenhort und wusste mehr über die Umstände, unter denen der Drache entführt wurde. Er hatte mit Elben gesprochen, die noch heute in der Nähe des Hortes leben. Aus diesem Grund wollte er auch die Helden nicht dabeihaben. Bei dem Hort lebten noch einige wenige Elben, welchen die letzten Verbliebenen von dem Volk sind, welches heute in [[Galad Sidh]] lebt. Ursprünglich lebten sie im Nebelsumpf und wurden 242 JF vertrieben, nachdem die Menschen Trutz gründeten und auch den Sumpf erschlossen. Die Ruinen im Sumpf bei [[Golomoor]] sind einzig von ihrer Siedlung übrig. Heute bewachen eine Handvoll Elben den Hort und schützen den Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar erfuhr von ihnen, dass der gesamte Sumpf unter einem dämonischen Einfluss steht, bzw. nun stand, welcher den Drachen verrückt gemacht hat, genauso wie die Kobolde und der Wubulub. Daraufhin konnten auch die Elben sie nicht mehr aufhalten und Aban verließ ihren Hort und flog orientierungslos über das Glutmeer und den südlichen Sumpf. Auf diese Gelegenheit hatten die Schwarzmagier anscheinend gewartet und griffen sie schließlich an. Die Elben schilderten, wie ein riesiger, dämonischer Käfer aufgetaucht sei und Aban unter lauten, qualvollen Schreien unterworfen habe. Archorbar musste anschließend dringend nach Galad Sidh reisen, da er etwas sehr Wichtiges mit den Elben besprechen musste, von dem er den Helden noch nichts erzählen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit Egeil '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprachen im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] Egeil auf seine Wahrnehmung während der Besetzung an. Er konnte sich an kaum etwas erinnern was seine Manipulation betrifft. Er beklagte sich, dass sein Gedächtnis in den letzten Jahren immer schlechter wurde und er sich immer mehr von anderen Menschen zurückzog. Ihm war es peinlich seinen Verstand zu verlieren, aber er konnte dies noch vor allen anderen verheimlichen und er kam noch gut allein zurecht. Er lebte auch noch einmal richtig auf und nahm all seine geistige Kraft zusammen, als er zum Prozess nach [[Valkenburg]] reiste und sich später mit Cosima wegen seiner Aussage anlegte. Doch nach seiner Rückkehr wurde sein Zustand immer schlechter und er verließ sein Anwesen nicht mehr, da er sich manchmal an Stunden oder sogar Tage nicht mehr erinnern konnte. Eines Tages wurde er im Wald vor Nauried wach, komplett mit Schlamm und Dreck überzogen, als hätte er eine längere Wanderung durch den Sumpf unternommen. Als er nach Hause kam, erfuhr er, dass zwei Tage komplett aus seinem Gedächtnis gestrichen waren. Außerdem hatte er auch seltsame Träume und Tagträume, die ihn immer mehr beunruhigten. Als Egeil länger darüber nachdacht, fiel ihm etwas ein, was zu seiner Manipulation geführt haben könnte. Sie begann wahrscheinlich nach dem Prozess in Valkenburg, denn dort war die Bruderschaft zum ersten Mal auf ihn aufmerksam geworden und hatten erfahren, wie wichtig er für Adarian war. Vielleicht hatten sie sich deshalb an ihn gehängt. Als er aus Valkenburg zurückkam, suchte er sich Hilfe bei den Nemia-Mystiker in der Bibliothek wegen seines Gedächtnisses. Dort hatte er dann das Amulett bekommen, welches Henk ihm vom Hals gerissen hatte. Eine Person in der Bibliothek hatte es ihm damals gegeben und danach seien auch die Erinnerungslücken losgegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Helden gingen, gaben ihnen die Inquisitoren noch eine [[korrespondenzen#Korrespondenz mit Flavius Vitreus Elatus|Nachricht aus Thyrna]] mit und [[korrespondenzen#Nachricht von Abraxa|eine weitere]] von Abraxa, die sie am nächsten Morgen zum Frühstück einlud und interessante Neuigkeiten über den Alchemisten Darrow hatte. Die Inquisitoren rieten den Helden im Gasthaus auszuruhen, sie hatten alles bereits mit dem Gastwirt geklärt und gingen davon aus, dass die Helden vorerst in der Stadt sicher waren und sie auch unser Gasthaus im Blick behielten. Auch Adarian sollte besser bei ihnen im Gasthaus bleiben, damit sie alle zusammen waren, falls etwas geschehe, und da die Betten im Sanktum für seine Familie benötigt wurden. Falls etwas mit ihnen etwas wäre, würden die Inquisitoren ihn umgehend benachrichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu dem Gasthaus erhielt Streuner völlig unauffällig und beiläufig eine Nachricht, dass [[Order_of_the_black_Fox#Führung|Mestoph]] ihn zur nächsten Mitternachtsstunde im Hauptquartier treffen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wiedersehen mit Wolfhardt '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfhard traf noch am gleichen Tag ein, da er gehört hatte, dass die Helden sich Sorgen um ihn machten. Er tauchte auf, als die Helden alle ausgeschlafen und gemeinsam beim Essen waren. Als Octavia fragte, was er der Bruderschaft über Kenji verraten hatte, zwinkerte Wolfhard Kenji zu und erzählte, dass er dem getarnten Schwarzmagier erzählt hatte, dass er sich mit dem Erzquestor furchtbar betrunken hätte und dabei habe er wohl etwas übertrieben, so dass man auch denken könnte, dass Kenji ein Problem mit seinem Alkoholkonsum habe. Damit Octavia überhaupt keinen Verdacht schöpfen konnte, holte Wolfhardt zur Ablenkung schnell sein Geschenk an sie hervor. Da er gehört hatte, dass Octavia ein wichtiges Amt in ihrer Heimat bekam und sie von nun an die Gesandte des Drachens war, hatte er ihr ein kleines Geschenk mitgebracht. Er übergab es ihr „rein freundschaftlich“ und ließ sich noch nicht anmerken, dass er dabei auch Hintergedanken hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sich eine Gelegenheit ergab, nahm er Kenji nach dem Essen zur Seite und teilte ihm mit, dass er lange darüber nachgedacht hatte, warum Kenji ihn in [[Eldorn]] gewürgt hatte und er jetzt den Grund kannte und wusste, dass es wegen Octavia war. Wolfhardt verkündete ihm, dass er ebenfalls sein Interesse bekunden möchte und er jetzt ganz offiziell – so wie die Ritter es auch tun –um Octavia werben möchte. Da er Kenji in diesem Fall als Konkurrenten besitzt, wollte er ihm dies ganz offen mitteilen, damit dies kein Problem für ihre Freundschaft würde. Er wies Kenji auch darauf hin, dass Octavia und er als einzige im gleichen Alter sind und sie sich auch schon viel länger kennen als sie und Kenji. Wolfhard war ähnlich schüchtern wie Kenji und ging deshalb nicht besonders direkt auf Octavia ein, sondern versuchte Vorwände zu finden, um mit Octavia allein sein zu können. Insgesamt war er so schüchtern, dass Octavia nicht richtig bemerkte, was er eigentlich vorhatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Besuch des Rates '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchten gemeinsam mit Ratsherr [[Eginhard von Sonnenborn]] das Ratsgebäude auf. Doch der König war unter keinen Umständen zu sprechen. Sein Herold machte den Helden klar, dass der König nicht zu sprechen ist, da er sich in sehr wichtigen Verhandlungen befinde. Weder die Urkunde des Königs von Barthador, noch die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] änderten daran etwas. Der Herold vertröstete die Helden und versicherte, dass der König sich sehr bald bei ihnen meldet, da er bereits auf sie gewartet hatte und erwähnte, dass er ihre Hilfe benötigte. Warum wusste der Herold nicht, nur dass er eine Nachricht zu uns schicken wird, sobald der König die Zeit findet, und die Helden sollten zu ihrem Schutz bis dahin in der Stadt bleiben. Eginhard nahm an der Ratssitzung teil und die Helden kehrten zurück ins Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Egeils Veteranenverein '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle aus Adarians Familie wurden in dem Sanktum des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] untergebracht und falls jemand einen Fluch etc. auf einen wirken sollte, würden sie dort sicher sein, da sie durch einen magischen Schutz davon abgeschirmt sein werden. Egeil wollte sich nicht „einsperren“ lassen und er haute heimlich ab, um bei seinen Veteranen-Freunden unterzukommen. Die Inquisitoren schickten Adarian am Nachmittag eine Nachricht, dass er ihn zurückbringen sollte. Da Egeil bereits gehört hatte, dass die Thyrner den Drachen gestohlen hätten und er ganz davon überzeugt war, dass der Schwarzmagier und der ganze Bund DES Xul für die Thyrner arbeitete, wollte er seine Freunde unterstützen, die einen Plan hatten, wie sie den Drachen zurückholen könnten. Adarians Mutter hatte auch gleich eine Idee, wo Egeil stecken könnte. Die Veteranen trafen sich regelmäßig in einem Hinterzimmer ihrer Stammkneipe &amp;quot;''Der tapfere Streiter''&amp;quot;, wo Adarian mit Egeil sprechen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egeil bestand darauf, dass Adarian zunächst einen mit ihnen anstoßen sollte und dann rissen sie abwertende Sprüche über die Thyrner und ihre Schlachtplanung, wobei Adarian Egeil den Ernst der Lage bewusste machen konnte und er sich letztendlich auch überreden ließ, ins sichere Sanktum zurückzukehren. Besonders Generalfeldmarschall a.D. [[Hagen von Weißenfels]], ein alter, hochdekorierter Kriegsheld mit einer besonderen magischen Prunkrüstung mit Helm und Unmengen an Orden, fiel Adarian auf. Er war ein alter Freund von Egeil und hatte anscheinend die Führungsrolle der Partei übernommen. Egeil lobte seine Loyalität und Tapferkeit, da er selbst mit ihm Seite an Seite in der [[die Schlacht um Lavawacht|Schlacht um Lavawacht]] gekämpft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück beim Sanktum versicherte Egeil, dass er nun dortbleiben werde. Beim Sanktum ging am Abend auch die Nachricht ein, dass der König die Helden zu einer wichtigen Besprechung am nächsten Nachmittag bestellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Henks Treffen mit Mestoph '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk macht, was auch immer Henk so macht ... geheimnisvoll ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 10: Ein Treffen mit dem König ===&lt;br /&gt;
10. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung in der Stadt heizt sich auf und Abraxa erzählt den Helden von ihrer Entdeckung. Der König nimmt die Helden auf seinem Schiff mit und führt eine wütende Besprechung, nach der Octavia brüskiert wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Stimmung in der Stadt '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt am Morgen war für die Helden deutlich zu spüren, dass die Stimmung in der Stadt nicht mehr still und gedrückt war, sondern dass überall auf der Straße Unruhe herrschte und alle Leute empört und aufgebracht waren, hitzig diskutierten und hektisch durch die Straßen liefen. Auf Nachfrage erzählten die Bürger, dass es nun herausgekommen wäre, dass die Thyrner den Drachen gefangen hielten. Der König hatte sich dazu zwar noch nicht geäußert, aber alle hatten schon gehört, dass die Späher des Königs den Drachen aufgespürt hätten. Jetzt warten alle nur darauf, dass der König dies bestätigte, damit Trutz sich rächen und ihren Drachen befreien könnte. Auf den Marktplätzen war zu beobachten, wie einige Veteranenfreunde von Egeil große Reden schwangen und Anhängerschaften von jungen Menschen um sich versammelten. Sie sprachen alle von Rache an den Thyrnern und das Trutz nun endlich in die Offensive gehen sollte. Als die Helden sich einmischten, spürten sie die Wut der Bürger und ihnen wurde vorgeworfen, alles nur zu verharmlosen oder für Octavia und die Thyrner zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Treffen mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-jung.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (jung)]]&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt den Helden von einer Entdeckung. Sie hatte bemerkt, dass die Handschrift auf den Manuskripten nicht die von Erlerig, sondern eine andere Handschrift gewesen war. Sie war daraufhin im Archiv um zu erfahren, wer nach Darrow die Hütte in Tiefenau übernommen hat. Sie berichtete auch, dass sie jemanden im Archiv gesehen hätte, der haargenau wie eine junge Variante von Darrow aussah. Abraxa konnte ihn im Archiv beobachten, als sie jedoch hingehen wollte, verlor sie ihn kurz zwischen den Bücherregalen aus den Augen, woraufhin sie ihn nicht wiederfand.  Der Mann war in einem Teil des Gebäudes verschwunden, der für die Öffentlichkeit gesperrt war. Abraxa machte sich Sorgen, da sie es nicht für unwahrscheinlich hielt, dass Darrow tatsächlich einen Weg zu ewigem Leben gefunden hatte. Sie bat die Helden, dass, falls er etwas mit dem Bund zu tun hatte, sie ihn bitte am Leben lassen sollten, da Abraxa ihm das Mal nehmen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Treffen mit dem König '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Herold fing die Helden nach Abraxa ab und führte sie direkt zum Luftschiffhafen, wo der König bereits auf sie in seinem Luftschiff wartete. Als die Helden zum König kamen, war dieser äußerst wütend und erzählte ihnen, was sein Spitzenspion, der zurzeit immer noch das Lager beobachtete, und seine Leute herausbekommen hatten, nämlich dass sie den Drachen im Lager der Thyrner ausfindig gemacht hatten. Als Berater begleiteten den König der Ratsherren [[Fidelis von der Waldaue]] und der Anführer der Veteranen-Partei Hagen von Weißenfels. Fidelis verhielt sich sehr zurückhaltend und still, während der Veteran dem König immer zustimmte, wenn es gegen die Thyrner ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erzählten dem König ihre Geschichte und er gab ihnen klar zu verstehen, dass er von dem Gleichen ausging, was Egeil bereits vermutet hatte: dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten und halfen, den Drachen in ihr Heerlager zu bringen. Er legte den Helden eine Drachenschuppe als weiteren Beweis vor und sagte, dass sie vor dem thyrnischen Lager gefunden worden war. Außerdem gab er ihnen zu verstehen, dass bereits das ganze Volk davon überzeugt war, dass die Thyrner den Drachen entführt hätten und alle nach Rache schrien.  Er gab ihnen zu verstehen, dass sich niemand mehr in Trutz für eine andere Alternative Interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wollte aber versuchen den Thyrnern noch eine Chance zu geben, weshalb er den Feldherrn [[Titus Curtius Aquila]] um ein Treffen gebeten hatte. Aquila ging auch darauf ein und war sogar so dreist so zu tun, als wäre er sich keiner Schuld bewusst. Da der König von dem Erfolg der Helden in Travar und ihren Kontakten zu den Thyrnern (besonders auch wegen Octavias Amt) wusste, wollte er die Helden bei dem Treffen dabeihaben, in der Hoffnung, dass ihre Anwesenheit den Feldherrn einsichtiger stimmte und er den Drachen wieder frei ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König wünschte keine Diskussion oder Unterhaltung mehr mit den Helden, besonders nichts mehr über die Schwarzmagier, und kurz darauf erreichten sie bereits das Luftschiff des thyrnischen Feldherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem Feldherrn '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden flogen mit dem König auf seinem Schiff zu dem Treffen mit dem Feldherrn Aquila, der ihnen mit seinem Schiff entgegenflog. Irgendwo über dem Schlangenfluss trafen sich die Luftschiffe und die Helden begaben sich mit dem König und seinen zwei Beratern auf das Luftschiff des Feldherrn. Dieser begrüßte sie mit einer guten Inszenierung und thronte lässig auf seinem Stuhl, von seiner Leibgarde geschützt und ließ den König von Trutz etwas blass aussehen, was diesen auch sichtlich ärgerte. Der Feldherr begrüßte die Helden sehr höflich, aber absolut unbeeindruckt und eher desinteressiert und fragte, was sie zu ihm führte. Der König sagte ihm wütend, dass es ihm reicht, dass er so täte, als ob er nicht wüsste worum es ginge. Er forderte ganz klar, dass die Thyrner das rausrücken sollten, was sie Trutz gestohlen hätten. Aquila meinte, dass dies leider nicht möglich sei und er den Tonfall des Königs für unangebracht hielte und dass er besser seine Zunge hüten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagen von Weißenfels flüsterte dem König die ganze Zeit Informationen zu und der König wurde darüber immer wütender. Als sich die Helden in das Gespräch einmischen wollten, wurde ihnen vom König der Mund verboten und er gab ihnen zu verstehen, dass er lediglich um ihre Anwesenheit und nicht um ihren Rat gebeten hatte. Nach einer kurzen Rücksprache mit dem Veteranen verkündete der König trotzig, dass er nicht gekommen wäre, um zu verhandeln, sondern dass er nun ein Ultimatum stellte: entweder die Thyrner gäben den Drachen zurück oder die Trutzer griffen das Heerlager in vier Tagen an. Daraufhin drehte der König sich auf dem Absatz um und verließ erbost das Schiff. Doch der Feldherr bat noch um ein Gespräch unter vier Augen mit Octavia. Der König gestattete es ihr und wartete auf sie, da er hoffte, dass sie den Feldherrn zur Vernunft bringen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Feldherr erklärte Octavia, dass er bereits sehr schlecht auf sie zu sprechen war, da aus Thyrna - nach den Ereignissen in Travar - Befehle kamen, dass im Krieg vorerst alle weiteren Angriffe abgebrochen und nur Stellung gehalten werden sollte. Aquila machte Octavia klar, dass er nicht vorhatte, die idiotische Idee des Königs und seinen Angriff zu unterbinden, da dies vielleicht noch die letzte Chance auf eine Schlacht für ihn war, bevor der Krieg endgültig wieder beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er seine ganze Karriere lang auf so eine Gelegenheit gehofft hatte, würde er sie sich nicht von einem dummen Mädchen kaputt machen lassen, die meinte sich in der Politik wichtigmachen zu müssen. Er legte ihr nahe, sich aus diesen Dingen herauszuhalten und Trutz am besten schnell zu verlassen, da er einen Angriff von dem König als Ausrede nutzen wollte, um die Stadt in einem Vergeltungsschlag einzunehmen und die Befehle aus Thyrna zu umgehen. Extrem verärgert verließ Octavia das Treffen und berichtete alles empört ihren Freunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 11: Das Le Bran – Anwesen ===&lt;br /&gt;
10. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen in der Bibliothek führen die Helden auf eine Spur. Sie finden [[Erlerig Darrow]] und werden auf eine neue Spur gesetzt. Sie erkunden das [[Le Bran-Anwesen]] und kommen der Vergangenheit auf die Spur.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Untersuchungen in der Bibliothek '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen am Abend die Bibliothek von Trutz auf und können die Mystiker in Augenschein nehmen. Anschließend zeigten sie ihnen ein Bild von Darrow, und einer Mystikerin fiel dazu ein Erlebnis einer Untergebenen ein. Kenji tauschte sich noch mit [[Hafiz Dara Al-Hakim]] aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji sein Gespräch mit dem Bibliothekar abgeschlossen hat, kam die Mystikerin mit der Novizin zurück, die über Erlerig sprach. Sie erzählte, dass sie Erlerig in den inoffiziellen Bereichen der Bibliothek angetroffen habe und ihn fragte, was er dort suche. Er entschuldigte sich höflich bei ihr und sagte, dass er sich wohl in den Gängen verlaufen hatte; da er sehr freundlich war, kamen sie kurz ins Gespräch und als sie nachfragte, ob er zu Besuch in Trutz sei, sagte er, dass er seine Tochter hier besuchte. Mit dieser Information gingen die Helden sofort zu Abraxa, um etwas über Erlerigs Tochter zu erfahren. Abraxa zog sich auf diese Information hin wortlos an und deutete an ihr zu folgen. Sie führte die Helden zu dem Friedhof von Trutz und erzählte ihnen auf dem Weg dorthin die Geschichte von Erlerigs Tochter (vgl. [[Erlerig_Darrow#Erlerig_und_seine_Tochter_.28225-249_JF.29|Erlerig und seine Tochter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Gruft der Besessenen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihnen auch die Geschichte und den Zweck der „[[Gruft der Besessenen]]“. An der Gruft angekommen untersuchten die Helden den Eingang. Sie schoben die Efeuranken zur Seite und bemerkten, dass Licht in der Gruft brannte und an dem alten Türgitter kein Schloss mehr war, sondern dass es durchgesägt im Gras in der Nähe des Eingangs lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruft fanden sie Darrow, der schützend einen geladenen Zauberstab vor sich hielt. Als er die Helden bemerkte, forderte er sie auf, wieder zu gehen.  Doch als er Abraxa entdeckte, ließ er seine Waffe sofort fallen und rief ihren Namen. Die beiden fielen sich in die Arme und Erlerig meinte, dass er sie ebenfalls in der Bibliothek gesehen hatte und gehofft hatte, dass sie seiner Spur bis hier her folgen konnte. Er gestand, dass ihm furchtbar leidtat, was aus ihm geworden war, dass er dies jedoch alles nur für Abraxa getan hätte, damit sie mehr gemeinsame Zeit haben konnten. Erlerig offenbarte ihnen, dass der gegen das Mal von Utukk'Xul ankämpfte, seitdem er in Trutz zurück war, aber das es ihn nun töten werde, da sich seine Gedanken nur noch um seine Erlösung drehen würden. Er war ganz verzweifelt, da nicht mal ein Selbstmord seine Qual beenden könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihm davon, dass sie den Trank gegen Dämonenmale, an dem sie immer geforscht hatte, vollendete und sie ihn heilen kann. Erlerig wandte sich in Schmerzen, weil das Mal begann ihn zu töten.  Er wurde dadurch gerettet, dass Octavia ihm die Gemme von [[Iustus Trebatius]] umlegte, welche dieser mit dem Brief aus Thyrna mitgeschickt hatte. Abraxa bat Octavia darum, ihr das Erz aus erstarrtem Blut des [[Mendakos|Verijgorn]] zu überlassen, welches sie von Professor [[Mamercus Porcius Mucus]] aus [[Gi-Umuna]] erhalten hatte, damit sie Erlerig daraus den Trank gegen Dämonenmale brauen könnte. Octavia kam der Bitte nach und übergab ihr das Erzfragment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Abraxa mit Erlerig, der von Wolfhardt gestützt wurde, zu ihrem Trankladen und den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] aufbracht, hat Erlerig noch eine sehr dringende Bitte. Die Helden sollten so schnell es geht zum alten [[Le Bran-Anwesen]], da sich dort sein Meister gerade aufhielt und seinen schrecklichen Plan durchführte. Nur wenn die Helden ihn so schnell wie möglich fänden, könnte der Krieg noch aufgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Erkundung des Le Bran-Anwesens '''&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran-Anwesen.png |350px|thumb|right| Das alte Le Bran-Anwesen]]&lt;br /&gt;
Das Anwesen hatte einen großen, überwucherten Garten, in welchem man überall die Reste von ziervollen Statuen und Parkanlagen finden konnte. Die Atmosphäre war gedrückt, dumpf und fühlte sich fast wie ein Unterdruck an. Es lebten keine Tiere auf dem Grundstück, auch die Pflanzen schienen alle verfault zu sein; außer ein paar Pilzen und Flechten konnte sich anscheinend kein Leben hier halten. Octavia konnte sofort bestätigen, dass das ganze Anwesen von finsterer Magie erfüllt war und es nur so von geisterhaften Gestalten im Astralraum wimmelte. Die Vordertür war mehrfach gesichert, mit Brettern verbarrikadiert und mit Schlössern versehen; außerdem hatten die Inquisitoren ihr Siegel und einen Segensspruch an der Tür angebracht. Auch ein altes Warnschild hing vor der Tür und empfahl jedem schnellstens umzukehren und das Grundstück zu verlassen. Beim genaueren Umsehen fiel auf, dass der zweite Stock durch ein altes Feuer eingestürzt war.  Mit ein wenig Klettergeschick konnten die Helden über die Trümmer durch das Fenster in das Haus einsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Inneren des Hauses '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle Helden im Haus waren, zog draußen plötzlich dichter Nebel auf, der die Außenwelt verschwinden ließ. Sie hörten eine lachende Stimme in ihren Köpfen, die sich darüber lustig machte, dass sie in ihr eigenes Verderben gelaufen wären.  Das Haus würde sie nun töten und ihn würden sie hier drinnen niemals finden. Außerdem bedankte der Schwarzmagier sich bei den Helden, da er durch sie nun weiß, dass Darrow ein Verräter war. Danach herrschte nur noch Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Haus selbst fiel auf, dass es viel kälter war als draußen und alle hatten das Gefühl beobachtet zu werden. Octavia hörte die astralen Schreie von gequälten Seelen und spürte Angst, Wut, Verzweiflung und absolute Hoffnungslosigkeit im Gemäuer. Darüber hinaus nahm sie eine finstere Präsenz wahr, die definitiv kein Geist war, sondern vielmehr ein Dämon, der sich als dieses Haus manifestierte.&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran.png |200px|thumb|right| Gedrig und Eleonora Le Bran]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die oberste Etage '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einstieg führte die Helden zu einem Flur in der obersten Etage, der schon sehr baufällig war. Überall lagen alte zerschlagen Möbelstücke herum und hin und wieder hörte man die Ratten über den Boden huschen. Die Helden fanden am Ende des Ganges eine Treppe und gingen sie hinunter. Plötzlich fiel in einer Nische der Putz von der Wand und ein Auge wurde sichtbar. Die Helden entfernten vorsichtig den porösen Mörtel und entdeckten ein Wandbild, dass einst zu gespachtelt worden war. Es zeigte ein reiches Paar aus der Gründerzeit und es stand „''Gedrig und Eleonora Le Bran, Trutz 257''“ darunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia brach vor dem Bild zusammen und bekam eine Vision. Ihr erschien der Geist von Eleonora und bat Octavia ihr zu helfen. Wenn die Helden dies täten, würde sie ihnen helfen zu ihrem Feind zu gelangen. Octavia spürte deutlich, dass dieser Geist nichts Boshaftes an sich hatte, sondern nur nach Erlösung suchte. Nachdem sie wieder zu sich gekommen war und den anderen von ihrer Vision berichtet hatte, huschte plötzlich etwas durch ein benachbartes Zimmer. Die Helden untersuchten den Raum und es handelte sich um das ehemalige Schlafzimmer. Nachdem Octavia durch einen astralen Hinweis Eleonoras Taschentuch gefunden hatte, startete für alle [[Le_Bran-Anwesen#Vision_1:_.E2.80.9EDer_Ehestreit.E2.80.9C|eine Vision]] von einem vergangenen Ereignis in diesem Raum. Dabei spielten die Helden die Rollen der Personen, die an der Tragödie beteiligt waren. Octavia schlüpfte in die Rolle von Eleonora und Kenji spielte Gedrig.  Die Helden erfuhren aus der Szene, dass sich Gedrig in den letzten Monaten extrem verändert hatte und Eleonora Angst vor ihm bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die untere Etage '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gingen weiter und kamen durch verschiedene kalte Stellen, die sich nicht durch Luftströmungen erklären ließen. Außerdem fiel ein fauliger Geruch auf. Octavia nahm nun auch andere Geister astral wahr, die durch das Haus spukten - getötete Opfer, die verzweifelt ihre Runden in dem Haus drehten, aber nicht direkt angriffen. Die Helden gingen die morsche und löchrige Treppe hinunter und mussten aufpassen, dass sie nicht einbrachen. Unten kamen sie in den ehemaligen Empfangssaal und hörten schließlich vor der Eingangstür etwas umfallen. Im Augenwinkel war kurz den Geist von Eleonora zu erahnen und Octavia sah sie astral, wie sie auf eine bestimmte Stelle deutete. Als die Helden sich dieser Stelle näherten, erlebten sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_2:_.E2.80.9EG.C3.A4steempfang.E2.80.9C|weitere Vision]]. Die Helden erfuhren, dass Darrow mit seinem Assistenten [[Merwin Dermoth]] zu Gedrig in das Anwesen gezogen war, um enger zusammenarbeiten zu können. Diesmal verkörperte Henk den alten Darrow und Adarian stellte den jungen Merwin dar. &lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Merwin.png |200px|thumb|right| Merwin]]&lt;br /&gt;
Die Helden durchsuchten das Haus weiter und plötzlich stürzte ein Balken hinunter, der ihnen den Weg versperrt. Doch Adarian konnte das Hindernis beseitigen. Die Kälte in dem Haus wurde immer schlimmer und manchmal sah man bereits, wie der Atem beschlug. Auch der Gestank nahm immer mehr zu und zwischendurch machte das Hause ächzende Geräusche, welche bedrohlich und einschüchternd wirkten. Mittlerweile konnten auch die anderen immer mal wieder Geister wahrnehmen und hörten ab und zu die Schreie der Opfer.  Adarian könnte schwören, dass er von seinem ehemaligen Klassenkameraden gerufen wurde. Eleonora führte schließlich alle in das Laboratorium, wo Octavia bemerkte, dass es nur so von gefolterten Geistern wimmelte und sie erhielt kurze Rückblicke zu dem, was bei den Experimenten abgelaufen war. Als die Helden einen alten, zerfallenen Arbeitstisch betrachteten, startet eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_3:_.E2.80.9EDer_Herzstein.E2.80.9C|dritte Vision]]. Sie erfuhren, dass die Arbeit an dem Herzstein gescheitert war und Gedrig einen Ausweg in einem nekromantischen Buch vorschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonora führte anschließend alle in den Garten zu dem alten Pavillon. Dieser war mit einem Ziergitter aus Eisen umgeben und die verschlossene Tür musste von Streuner erst geknackt werden. Innen begann schlagartig eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_4:_.E2.80.9EDas_geheime_Treffen.E2.80.9C| vierte Vision]]. Merwin und Eleonora hatten sich hier heimlich getroffen und er hatte ihr versprochen, dafür zu sorgen, dass Gedrig und Darrow ihre schrecklichen Experimente beendeten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gingen zurück ins Haus und unterwegs hielten sie die verdorrten Wurzeln im Garten an den Füßen fest.  Sie konnten die Ranken aber mit ihren Dolchen abschneiden und sich ins Haus retten. Eleonora führt sie zu dem von den Inquisitoren verbarrikadiertem Hintereingang des Hauses, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_5:_.E2.80.9EDie_Abfallentsorgung.E2.80.9C|fünfte Vision]] startete. Erlerig bekam leichte Skrupel wegen der vielen Toten bei ihren Experimenten, aber Gedrig beschwichtigte ihn und erinnerte ihn daran, dass er doch alles für Abraxa tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Salon '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonora führte die Helden schließlich alle nach oben in den Salon. Das Haus, welches nun zu verhindern versuchte, dass sie Eleonoras Geschichte aufdeckten, ging nun drastischer gegen die Helden vor. Es ließ den Geist von Eleonora immer wieder verschwinden und bekämpfte sie sichtbar. Es lockt die Helden in eine Sachgasse und versucht sie mit Feuer zu bekämpfen, welches jedoch von Octavia gelöscht werden konnte. Schließlich gelangten sie in den Salon, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_6:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Merwin.E2.80.9C|sechste Vision]] startete. Merwin wurde von dem von Gedrig aufgehetzten Darrow erdolcht. Eleonora kam überraschend dazu und floh entsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kam nach dieser Szene nicht zurück und blieb in ihrer Rolle.  Sie rannte verzweifelt ins oberste Turmzimmer, wo sie sich einschloss, da die alte Tür sogar noch vorhanden war. Die anderen konnten sie durch die Tür weinen hören. Nachdem Adarian die Tür eingetreten hatte, startete direkt beim Eintreten in das Zimmer eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_7:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Eleonora.E2.80.9C|siebte Vision]]. Eleonora wurde von Gedrig bedroht und schließlich mit ihrem Kopf brutal von diesem gegen die Wand geschlagen. Der Blutfleck von Eleonoras Kopf war noch immer an der Wand zu sehen, doch Octavia war bei der Sequenz nicht in Gefahr, denn bevor ihr Kopf an der Wand aufkam, legte Eleonora ihre Geisterhand dazwischen und fing ihren Kopf sanft auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Keller '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonora führte alle schließlich zum Kellereingang. Dieser war eine Bodenluke, die unter altem Unrat verborgen lagt und vorher nicht gesehen werden konnte. Nachdem die Helden die Falltür freigelegt hatten, musste Streuner nur noch das Schloss knacken, welches erstaunlich neu aussah. Auch der Staub auf dem Boden ließ vermuten, dass vor gar nicht so langer Zeit jemand diesen Schutt hier absichtlich platziert hatte, um den Eingang zu verstecken. Bevor die Helden den Keller betraten, erschien plötzlich ein weiterer Geist. Es war Adarians Schulfreund, der in der Tür erschien und vor einem Pilz warnte, der unten wuchs. Die Berührung damit hatte ihn damals getötet und sie sollten ihn nicht mit der bloßen Haut berühren. Als die Helden in den pilzverseuchten Keller vordrangen, erfuhren sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_8:_.E2.80.9EDie_Offenbarung.E2.80.9C|achte Vision]], in der sie sahen, wie Gedrig Darrow in sein Laboratorium führen wollte und dazu die Geheimtür öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, wo die Helden die genaue Stelle für den Öffnungsmechanismus erfahren hatten, fanden sie den geheimen Gang aus der Vision. Es ging nun weiter zu dem gegenwärtigen Gedrig und der letzte Kampf gegen das Haus stand an. Ein seltsamer Dämon, der wie ein Geflecht die Helden von dem Schwarzmagier trennte, zwang die Helden zum Kampf. Während des Kampfes saß Gedrig mit seinem Kopfdämon auf einem Stuhl und seine dämonischen Tentakel hielten jeweils einen Geistbeherrschungsstein umklammert. Als der Dämon im Haus mit schützender Hilfe der [[Drachenträne]] besiegt war, was Henk fast das Leben gekostet hätte, versuchte Gedrig zu fliehen. Er wurde jedoch von seiner Frau aufgehalten, die alle rachsüchtigen Geister, die ihm zu Lebzeiten zu Opfer gefallen waren, auf ihn hetzte. Sie griffen ihn an und verwirrten ihn so sehr, dass es ein leichtes war, ihn zu töten. Da niemand in das Geschehen eingriff, verzehrten die Geister [[Blaren Rigged]] langsam und er starb qualvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonoras erlöster Geist manifestierte sich zu Abschied noch ein letztes Mal vor den Helden und konnte ohne den störenden Einfluss des Hauses normal zu ihnen sprechen. Sie bedankte sich bei ihnen und bat die Helden, ihre Geschichte bekannt zu machen. Denn auch als Geist hatte sie mitbekommen, welchen Ruf sie durch die Lügen ihres Mannes erhalten hatte, und sie wollte nicht, dass man sie weiterhin als Rabenhexe in Erinnerung behielt. Schließlich öffnet sich ein Tor in Letors Reich und Noah holte Eleonora und die anderen Geister ab, nicht ohne die Helden lächelnd zu grüßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alles vorbei war, fanden die Helden die Manipulationssteine und eine reichhaltige Briefkorrespondenz mit [[Mordem Blandera]] und auch [[Sabaoth Immortalis]], welche die Pläne mit dem Drachen offenlegten und das Ritual in den Sümpfen genauestens beschrieben. Ebenso fanden sie einige Drachenschuppen, wovon Gedrig bereits eine genutzt hatte, um die falsche Spur für die Späher zu legen. Als alle Geister fort waren, konnte Octavia bestätigen, dass das Haus und seine Bewohner nun alle erlöst waren. Jedoch würde das Wesen dieses Ortes für immer entstellt bleiben. Als die Helden das Haus verließen, war der Nebel fort und es war bereits der Morgen des 11. Celestalis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 12: Wundenlecken ===&lt;br /&gt;
11./12. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erholen sich von den Anstrengungen und führen erneut Gespräche mit dem König. Die ist gespalten und triff Kriegsvorbereitungen. Ein Feind ist gefunden und Adarian muss sich positionieren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wundenlecken in der Stadt '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen vor dem Anwesen warteten schon die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] mit Wolfhard. Sie berichten, dass das ganze Anwesen von einer undurchdringlichen Nebenwand umgeben war und das keiner der Magier oder Questoren bis jetzt einen Zugang finden konnten. Die Inquisitoren bestanden auch darauf, dass dieses Anwesen nun endgültig abgerissen und verbrannt werden sollte, da dies nun nach dem Ende der dämonischen Besessenheit endlich möglich war. Sie durchsuchten das Anwesen und sicherten die Beweise und den Ritualraum im Keller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei dem Kampf mit dem Hausdämon schwer verletzt worden und wurde direkt in den Bia-Tempel gebracht, wo sich die Adeptinnen persönlich um seine Wunden kümmerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian ging in das Sanktum der Inquisitoren und Octavia und Kenji suchten Abraxa auf. Erlerig war von dem Dämonenmal geheilt, schlief aber tief und war noch sehr schwach. Abraxa schickte sie deshalb schlafen und versicherte ihnen, sich zu melden, wenn Erlerig stark genug war, um mit ihnen zu reden. Auch Adarian wurde von den Inquisitoren schlafen geschickt, damit er stark genug ist, um den Krieg aufzuhalten. So zogen sie sich alle ins Gasthaus zurück und schliefen durch bis zum nächsten Morgen. Kenji hatte allerdings einen [[Kenjiro_Asai#Kap.18:_Die_dunkle_Bruderschaft_schl.C3.A4gt_zur.C3.BCck|Albtraum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden am nächsten Morgen aufwachten, hatte der König bereits einen Boten geschickt und erwartete sie schon.  Als sie zu ihm kamen, war er absolut von allem überzeugt, was die Helden ihm über den Drachen erzählt hatten. Er hatte jetzt alle Beweise gesehen und auch Hagen und seine Späher berichteten von massiven Erinnerungslücken, nachdem die Inquisitoren die Steine unwirksam gemacht hatten, die den Kontrollzauber auf sie wirkten. Jedoch gab es große Teile der Stadt, die dem Ganzen keinen Glauben schenkten und selbst auf das Wort des Königs hatten sie bei seinen Ansprachen nicht mehr gehört. Stattdessen unterstellten sie ihm, dass er von den Thyrnern korrumpiert worden sei. Einige forderten sogar eine Neuwahl des Königs und nachdem der Rat es ihnen verwehrt hatte, stellten sie einen Gegenkönig auf, der sie nun in die Schlacht führen sollte. Genau im Moment sammelte sich ein Großteil der kampffähigen Männer zur Heerschau vor den Toren der Stadt und machten sich bereit aufzubrechen und in den Krieg zu ziehen, um ihren Drachen zu befreien. Der Gegenkönig war ausgerechnet ein guter Freund von Onkel Egeil und war Adarian und Henk bereits aus dem Veteranenclub bekannt. Der Gegenkönig war der &amp;quot;''Eisenkeil''&amp;quot; [[Sturmhardt von Bergstadt]]. Der König bat Adarian wegen seiner Beliebtheit in der Stadt, am Abend mit ihm zusammen eine Ansprache in dem Heerlager zu halten, um die Männer von der Wahrheit zu überzeugen. Während er diese Bitte an Adarian richtet, blickt er auch hilfesuchend auf Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei diesem Gespräch nicht anwesend und wurde später durch seine Freunde über die Situation informiert. Gemeinsam suchten sie Abraxa auf, welche Henk ein Stärkungstonikum gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Straßen herrschte mittlerweile Trubel und man sah Frauen, die ihre Männer und Söhne verabschieden und sie anfeuerten, den Drachen zu retten. Octavia wurde auf offener Straße beschimpft und es wurde ihr vorgeworfen, dass sie den König manipuliert hätte. Einige bewerfen sie sogar mit Steinen, sodass Kenji sie abschirmt. Eine Gruppe aus Barden hatte eine ganze Gruppe Kinder um sich geschart, die noch zu jung für den Kriegsdienst sind, und alle unterstützten sie gesanglich bei dem [[Der Held aus Trutz|Adarian-Lied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Egeil meldete sich bei den Helden, um sich zu verabschieden, da nun der Schutz der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] nicht mehr nötig war. Er war voll und ganz auf Adarians Seite und hatte versucht seinen Freunden im Veteranenclub Vernunft beizubringen, obwohl er genau wusste, dass sie nicht mehr umzustimmen wären. Bevor es also zu einer Schlacht in der Stadt oder Schlimmeren käme, würde er die ganze Familie auf sein Anwesen bringen, welches von den Thyrnern bestimmt als letztes in der Trutzana eingenommen würde. Egeil wies Adarian nochmal darauf hin, dass Gegenkönig ''Eisenkeil'' schon immer ein Fanatiker war und er in seinem Hass auf Thyrna sicher schwerer aufzuhalten wäre, als die meisten Schwarzmagier oder Dämonen. Er hatte als halbes Kind seine ganze Familie im Krieg gegen die Thyrner verloren und war selbst einige Jahre versklavt, wo er die Hölle erlebt hatte. Aber Egeil erwirkte im Gespräch mit Eisenkeil immerhin, dass dieser es dem König und Adarian gestattete, am Abend im Heerlager Reden zu halten, um ein letztes Mal zu versuchen, das Volk umzustimmen. Adarian bekam am Nachmittag von Kenji Hilfe beim Schreiben der Rede.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 13: Die Reden der Könige ===&lt;br /&gt;
12. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Könige halten ihre Ansprachen und Adarian spricht zum Volk. Kenji fordert ein Gottesurteil und Adarian muss kämpfen. Ein Herold überbringt eine wichtige Botschaft aus [[Throal|Barthador]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprachen des Königs und Adarians '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König Sigurd reiste mit den Helden vor die Stadttore zu einem Treffen mit dem Gegenkönig, der ihm eine letzte Ansprache gewährt hatte, bevor sie endgültig in die Schlacht zögen. Der König appelliert ein letztes Mal an die besonnenen trutzer Werte und erinnert daran, dass Trutz schon immer eine Stadt des Friedens war und dass genügend Beweise dafür vorliegen, dass der Drache von den Schwarzmagiern und nicht den Thyrnern entführt wurde:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Männer von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich verstehe eure Wut und weiß, dass ihr keine Ruhe finden werdet, bis wir unsere geliebte Aban wieder sicher in ihrem Hort wissen. Doch ein letztes Mal muss ich euch daran erinnern, dass die neusten Erkenntnisse uns zu zweifeln anhalten, ob wir unsere Wut auch auf den richtigen Feind konzentrieren. Wie sich bereits herumgesprochen haben sollte, waren unsere Späher manipuliert und führten die Pläne eines dunklen Bundes aus, welcher seine Krallen in den Frieden unserer einst so sicheren Stadt schlug. Doch dieser Bund ist unseren Wissens nach kein Verbündeter der Thyrner, so wie es viele von euch inzwischen zu glauben scheinen! Es gibt keine Beweise dafür!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wollt ihr also für eine Ungewissheit in den Krieg ziehen? Für eine wage Vermutung, während die wahren Gegner vielleicht weit entfernt sich über eure Voreiligkeit lustig machen und unseren Drachen in aller Ruhe quälen können? Wollt ihr eure Kampfkraft vergeuden und sinnlos sterben, während ihr Aban einfach im Stich lasst?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich appelliere an euch, Männer von Trutz! Wir sind ein Volk der Vernunft und des Nachsinnens! Zu oft haben wir zu hören bekommen, dass wir zu zögerlich sind oder dass es uns an Kampfgeist mangelt, aber ich sage euch: Das ist die wahre Stärke von Trosk! Wir sind keine voreiligen Kriegstreiber! Wir waren und sind Verehrer der Besonnenheit und Weisheit! Wir denken nach, bevor wir handeln und unsere Handlungen fußten immer auf gut durchdachten Entscheidungen. Das ist das wahre Wesen von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auch der große Held Adarian hat die Wahrheit erkannt! Er brachte sie sogar gemeinsam mit seinen Gefährten ans Licht und besiegte einen gefährlichen Anführer dieser Schwarzmagier, während ihr euch für eine überflüssige und aussichtslose Schlacht rüstet. Er wusste bereits, dass es nicht mehr Thyrna ist, den wir als Feind zu fürchten haben und legte deshalb aus Treue gegenüber seiner Heimat den Wams des Ekklesiums an. Er war es auch, der mich letztendlich von der ganzen Wahrheit überzeugen konnte und ich hoffe, dass er auch euch die Augen öffnen wird! Hier ist er! Er wird es euch selbst sagen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach bat er Adarian auf die Bühne und dieser hielt seine Ansprache: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hier stehe ich vor euch im Gewand der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]].'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es gibt solche unter euch, die behaupten, dass ich mich hinter dem Gewand verstecke.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Muss ich euch an meine Taten erinnern?'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin ein Sohn von [[Trutz]] und habe in der Armee gedient; als Räuber immer wieder Ortschaften wie Krehlau oder Rothenfier überfielen, wurde ich mit einem kleinen Trupp entsandt, kam aber zu spät.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Einmal (drohend den rechten Zeigefinger hebend) gab sich mir die Möglichkeit und ich stellte den Räubern nach. (Stimme senkend) Viele meiner Soldaten starben und ich selbst wurde unehrenhaft entlassen.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Danach zog es mich in die Welt und an der Seite meiner geschätzten Freundin [[octavia|Octavia Ardera]] bekämpfte ich die [[Thyrner|Thyrnern]]. Die zweimalige Befreiung von [[Loderis]] stellt den Höhepunkt meines Kampfes gegen Tyrannei und Unterdrückung dar. Zu Zeiten, als Trutz auf Diplomatie setzte, badete ich mein Schwert [[Siegesstahl]] im Blut der gefallenen Thyrner.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch dann!'' (sehr kurze Pause) ''begegnete ich einem Feind, dem ich noch nie gegenüberstand – der schwarzen Bruderschaft – dem [[Bund des Xul]]. Schnell musste ich feststellen, dass der Feind schlimmer ist als das ganze thyrnische Weltreich. Glaubt mit, meine Freunde, dieser Feind ist nicht zu unterschätzen und wegen diesem Feind trage ich das Wams der Inquisitoren! Und dieser Feind hat [[Aban|Nebelschwinge]] gefangen genommen. Nur aus dem einen Grund, dass Trutz und die theranische Armee einander zerfleischen. Dass die Gegner von einst, die nur gemeinsam dem Bund des Xul trotzen könnten, ihre Reihen ausdünnen, damit die schwarzen Brüder einfaches Spiel haben. Wenn ihr jetzt gegen die Theraner zieht, werden viele von euch sterben. Du wirst sterben. Und du! Und du! Und ihr werdet auch sterben! Und wofür?'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Thyrner tragen keine Schuld am Verschwinden Nebelschwinges und euer Tod wäre umsonst! Und jene, die überleben? Wenn sie nicht bei einer thyrnischen Strafaktion sterben – und diese wird die einzige Antwort sein – dann werden euch jene Kreaturen zerfetzen, die die schwarzen Brüder heraufbeschwören.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich kann nicht verhindern, dass ihr morgen früh ausrückt, um am [[Lorkan]]tag anzugreifen. Ich werde mich euch nicht in den Weg stellen, aber ich appelliere an die trutzische Vernunft und dass ihr meinen Worten Glauben schenkt – Adarian – dem Held aus Trutz!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einige wenige überzeugen, nicht mitzuziehen, aber der Großteil der Männer glaubte weiterhin daran, dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten. Es kam zu Streitereien, Tumulten und Uneinigkeiten unter den Männern, aber letztendlich hörten sie nicht auf Adarian und wollten kämpfen. Außerdem wurde auch hier Octavia offen angefeindet und man unterstellte ihr, dass der Kaiser sie als Spionin einsetzte und sie versuchte, den König und Trutz für die Thyrner zu gewinnen, damit ihre Stadt eines Tages genauso enden würde wie Travar. Auch Gegenkönig ''Eisenkeil'' blieb hart und ignorierte alle Beweise oder deutete sie um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gottesurteil '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji war sich bewusst, dass er im Notfall auch ein Gottesurteil fordern konnte. Er entschied sich dafür und forderte, dass der stärkste Kämpfer des eigentlichen Königs gegen den stärksten Gegner des Gegenkönigs antreten sollte. Die Könige unterwarfen sich dem Gottesurteil und stellten die Kämpfer auf. Für den König trat Adarian in den Kampf, der Gegenkönig schickte Loran in das Gottesurteil. Das Duell fand auf Leben und Tod statt. Nach einem harten Kampf, bei dem Adarian zwischenzeitlich schon zu unterliegen drohte, gewann er schließlich durch ein geschicktes Manöver. Der Eisenkeil beugte sich widerwillig dem Urteil, aber es kam noch zu einigen Protesten unter den Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprache des Zwergenkönigs '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die kleineren Schlägereien gerade geschlichtet wurden, kam ein Herold aus Valkenburg, welcher über eine Kugel in seiner Hand eine illusionäre Erscheinung des Zwergenkönigs [[König Varulos|Varulos]] zauberte, welcher den Anwesenden den Frieden zwischen Barthavion und dem Thyrnischen Imperium verkündete (vgl. [[Rede des Zwergenkönigs]]).&lt;br /&gt;
 &amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Bewohner von Barthavion, hört meine Worte! Der Krieg gegen Thyrna ist vorbei! Es herrscht Frieden!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(kurze Ruhepause und absolute Stille bei den Männern)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Oft zwingen uns veränderte Umstände dazu die unerwartetsten Allianzen einzugehen und aus alten Feinden werden plötzlich neue Verbündete. Auch in Barthavion herrschen nun andere Umstände. Und ein neuer Feind! Ein Feind, der zum Verhängnis ganz Eborias werden kann, wenn wir ihn nicht gemeinsam mit dem Volk des Drachens aufhalten! So schwer uns dieses Bündnis auch fallen wird: Wir müssen zusammenarbeiten! Vergesst alten Hass und Hader und blickt nach vorn! Barthavion ist in ernster Not!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unser Feind ist kein gewöhnlicher, der uns mit Schwert und Zwang unterwerfen will. Seine Waffe ist das verdorbenste Elend selbst und durch ihn zu fallen wird unserem Tod weder Ruhm noch Erlösung bringen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Also hört, tapfere Barthaver! Spart eure Kräfte und bereitet euch auf einen Krieg vor, der all eure Vorstellungen über das Übel dieser Welt in den Schatten stellen wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr müsst nun stark sein! Stärker, als ihr es sonst bereits seid!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stärkt eure Körper und eure Herzen, dann wird euch nichts bezwingen können! Ihr seid das Land der Helden! Ihr werdet standhalten! Throal glaubt an euch!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(der König erhebt sich vom Thron und zieht sein Schwert und reckt es heroisch in die Höhe)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Heil euch, ihr mutigen Männer! Heil dir, Barthavion!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Herold befahl, unverzüglich alle geplanten Kampfhandlungen abzubrechen, da es von thyrnischer Seite aus zu keinen Angriffen mehr kommen würde. Einige thyrnische Botschafter wären bereits aufgebrochen und würden in den nächsten Tagen in Valkenburg eintreffen. Bis dahin empfahlt er allen Einwohnern in Barthavion, sich von dem Krieg auszuruhen und beim [[Lorkan]]-Fest auf die alten Tugenden Barthavions zurückzubesinnen, da sie in Zukunft vielleicht wichtig würden, um genügen Kraft zu besitzen, um einen viel gefährlicheren und verabscheuungswürdigeren Feind als Thyrna zu bekämpfen. Die Männer waren durch diese Botschaft alle überzeugt und zogen ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 14: Das Fest des Lorkan ===&lt;br /&gt;
13.-15. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest des [[Lorkan]] steht vor der Tür und Darrow hat eine Bitte an Erzquestor [[Kenjiro Asai|Kenji]]. Die Helden feiern das Fest und unerwartete Gäste tauchen auf. Am Ende gibt es eine große Überraschung und es kommt zu einem unerwarteten Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Vorbereitungen auf das Fest '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Männer kehrten zurück, entwaffneten sich und die Lage entspannte sich, jedoch wurde im Volk viel über den unbekannten Feind gerätselt. Jetzt packten alle Bürger mit an, die Stadt für das Fest am nächsten Tag vorzubereiten. Tribünen, Tische, Fässer mussten aufgestellt werden und so herrschte in der Stadt reges Treiben. Die Helden suchten Abraxa auf. Darrow war immer noch sehr mitgenommen und konnte nicht lange mit ihnen sprechen. Abraxa schätzte, dass er noch einige Tage bräuchte, bis er ganz aufgewacht wäre. Darrow bat aber Kenji darum, von ihm ein Urteil zu empfangen für seine Taten, die ihn sehr reuten. Kenji bot ihm an, als Akt der Buße dem Bund des Lichtes beizutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg erwarb Kenji eine Falkenbrosche für Octavia und schenkte ihr diese im Gasthaus. Adarian bekam eine Nachricht von seiner Familie, dass sie alle zum Fest nach Trutz kämen und mit ihm feiern wollten. Da nun kein Krieg mehr war, wurde der Kriegskönig wieder zum Ratsherrn und der Rat von Trutz lud die Helden zu der Eröffnung des Lorkan-Festes am nächsten Tag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - erster Tag '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest des Lorkan startete zur Mittagsstunde mit der Falkenkür. Ein Falke kürte wie jedes Jahr auf dem Marktplatz einem Auserwählten, indem er ihm einen goldenen Schlüssel um den Hals hängte. Man sagte, dass der Familie dieser Person im nächsten Jahr alle Türen offenständen. Außerdem war in Barthavion der Schlüssel schon immer ein bekanntes Glückssymbol. In diesem Jahr kreiste der Falke lange über der Menge, um schließlich Henk zu erwählen. Danach wurde auf dem Marktplatz der Jahrmarkt eröffnet und Erzquestor Kenji sprach einige Worte. Das Bankett des Rates fand am trutzer Ratsgebäude statt, wo alle Ratsherren und auch Adarians Familie versammelt waren. Am Nachmittag wurde auf den Marktplätzen der Stadt das Ritual der „Freien Rede“ zelebriert. Jeder, der etwas zu sagen hatte, berührte den Stab des Lorkangeweihten und leuchtet dieser daraufhin, durfte derjenige mit dem Stab in der Hand auf das Rednerpult treten und reden, bis der Stab aufhört zu leuchten. Ansonsten wurde überall ausgelassen gefeiert und es gab Stände, wo man mit Minihämmern drei Versuche hatte, um eine Kette durchzuschlagen. Bei Erfolg fiel am anderen Ende eine Belohnung herunter, darunter gab es kleine Falken und Schlüssel als Tonstatuetten zu gewinnen. Überall brannten Feuer und die Leute warfen Gegenstände hinein, von denen sie sich befreien wollen. Die Gebildeteren schrieben auch Gedanken oder Ängste auf, von denen sie sich befreien wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man konnte auch überall kleine Gruppen finden, welche die Geschichte des Lorkan nachspielten. Lorkan wurde von allen Schutzgöttern gemeinsam erschaffen und in der Gestalt eines Menschen in Balmar geboren. Er wurde eine Ikone der Befreiung und führte die Sklaven in die Freiheit und wies ihnen den Weg nach Barthavion. In seinem letzten großen Kampf gegen die Thyrner opferte er sich, um den Menschen eine sichere Flucht zu ermöglichen. Seitdem sitzt er an der Seite der anderen Schutzgöttern und wacht über Barthavions Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend tauchte im Gasthaus ein unerwarteter Gast auf. Es war [[Gerbert der Bär]]. Als er die Helden begrüßt hatte, stellte er ihnen seine Frau [[Cuina-Nira|Nira]] vor, einer Halb-Elfin mit einem weißen Frettchen als Begleiter. Gemeinsam feierten sie im Gasthaus, bis das große Spektakel begann und sie auf den großen Marktplatz gingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Mitternacht fand die „Sprengung der Ketten“ statt. Dazu wurde eine große Kette aus gefülltem Stoff über dem Marktplatz gespannt und der Schlüsselträger Henk eröffnete den Akt mit den Worten „''Öffne unsere Türen, löse unsere Zungen und sprenge unsere Ketten!''“. Daraufhin wirkten die Magier ein spektakuläres Feuerwerk und sprengten die Stoffkette, aus welcher daraufhin Süßigkeiten auf die Menge fielen. Im Anschluss wurde ausgelassen bis in die Morgenstunden weitergefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - zweiter Tag '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen wurde alles ruhig angegangen und erst wieder zur Mittagszeit versammelten sich alle auf den Marktplätzen und kauften von Kindern Singvögel und Schmetterlinge in Käfigen, welche zur Mittagsstunde auf das Zeichen des Schlüsselmeisters frei gelassen wurden. Er spricht dabei die Worte „''Freiheit für Barthavion! Freiheit für alle!''“ Während die Tiere befreit in die Luft flogen, nahm man plötzlich neben dem Flügelschlagen der befreiten Tiere noch ein weiteres Schlagen mit viel größeren Flügeln. Denn plötzlich tauchte [[Sabaoth Immortalis]] auf dem unterworfenen und offensichtlich leidenden Drachen [[Aban]] durch das Spektakel der Vögel geflogen und versengte mit dem Drachenfeuer die Tiere des Lorkan. Dabei lachte er wahnsinnig und schrie: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Euer König hat den Frieden ausgerufen, doch damit hat er uns auch endlich den Vorhang zu unserem großen Auftritt geöffnet. Von jetzt an werdet ihr uns kennenlernen! Ihr werdet Utukk'Xul kennenlernen und im Angesicht seiner Macht untergehen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er flog über die Ratshalle und zwang den Drachen dazu sie niederzubrennen. Dann drehte er eine Runde über die Stadt und zog eine Schneise über den Marktplatz hinweg zum Lichtträgertempel. Während er scheinbar absichtlich direkt vor den Helden eine große Anzahl von Bürgern verbrannte, um sie mit deren Schmerzen zu quälen, zerstörte er den Lichtträgertempel komplett. Schließlich zog er nach Süden davon, nicht ohne eine breite Schneise der flammenden Verwüstung durch die Stadt zu ziehen. Alle Angriffe von Magiern schien er sofort zu absorbieren, da er sich wahrscheinlich mit unzähligen Schutzzaubern vor seinem Auftritt ausgestattet hatte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 15: Neue Hoffnung ===&lt;br /&gt;
15./16. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreiben Schadensbegrenzung und machen eine Bestandsaufnahme. Ein guter Freund kehrt zurück und bringt Neuigkeiten mit. Henk bekommt einen beunruhigenden Brief und neue Freunde schließen sich dem [[Bund des Lichtes]] an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Trutz in Flammen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Szenario ähnelte einem Bombenangriff. Überall brannte es, Gebäude stürzten rings herum zusammen und schreiende Brandopfer und verzweifelte Menschen - die flohen oder nach Angehörigen und Freunden suchten - rannten wild durcheinander in einem großen Gedränge auf dem Marktplatz hin und her. Octavia konnte den Magiern beim Löschen helfen und sorgte dafür, dass die Feuer im Ratsgebäude unter Kontrolle gebracht wurden. Kenji half ihr dabei und beruhigte die Menge, die in Panik ausgebrochen war und sich auf dem Marktplatz drängte, wodurch sie die Rettung der Überlebenden erschwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einer eingeschlossenen Frau helfen und den Eingang wieder passierbar machen. Henk flog mit dem Luftschiff über die Stadt und wurde von Magiern begleitet, die von Oben besser die Feuer löschen konnten. Die verbliebenen [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] organisierten schnell ein sanitäres Notlager und versorgten mit den [[Hylea]]-Questoren die Verletzten.  Darunter waren u.a. Wolfhardt, der in der Nähe von den Helden stand, und leichte Verbrennungen abbekommen hatte. Eginhard, der gerade etwas zu Essen holen wollte, wurde ebenfalls leicht verletzt. Unter den Toten waren noch der Vorsteher des Sanktums der Inquisitoren, da er allein im Sanktum den Dienst verrichtete, damit seine Männer das Fest genießen konnten, und Adarians Schulfreund [[Celan Al-Hakim]], der sich in der Menge befand. Adarian brachte Celan rasch zum Hyleatempel, aber er erlag seinen Verletzungen und wurde von der Göttin abgeholt. Die Rettungsarbeiten zogen sich bis zum nächsten Morgen hin und alle waren noch lange angestrengt beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Rückkehr '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen kehrte [[Archorbar]] aus ''[[Galad Sidh]]'' zurück und ärgerte sich, dass er zu spät gekommen war, um die Tragödie zu verhindern. Beim Anblick des verwüsteten Trutz zeigte sogar er Gefühle und bereute seine schicksalshafte Verspätung. Er bat die Helden schließlich alle um ein Gespräch, wobei es ihm wichtig war, dass alle Mitglieder des Rates des Lichts anwesend sein sollen, die sich in der Stadt befänden. Er hatte bereits durch die anderen Inquisitoren von [[Erlerig Darrow|Darrow]] erfahren und bestand darauf, dass auch er da sein sollte. Archorbar lobte auch Kenjis Entscheidung Darrow in den Rat des Lichtes aufzunehmen, obwohl er auch noch nicht sicher war, in wie weit man ihm trauen konnte. Daher wollte er Darrow ab sofort persönlich unter die Lupe nehmen und deshalb so schnell wie möglich [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] aufsuchen, um mit Darrow ein Gespräch unter vier Augen zu führen. Er bat die Helden, die anderen Ratsmitglieder zusammenzusuchen und zu Abraxa nachzukommen, wo dann das Treffen abhalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Ein Brief für Henk '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden ihre Freunde aus dem Gasthaus holen, wird Henk dort von Eleonor erwartet. Sie bittet ihn um ein Gespräch unter vier Augen. Als sie allein waren, gab sie Henk einen versiegelten [[korrespondenzen#Brief an Henk von der Gilde|Brief aus Freywall]] und betonte, dass er mit ihr zusammen sofort nach [[Freywall]] aufbrechen müsste, da die Gilde ihn nun brauchte. Und seine Freunde solle er am besten gleich mitbringen. Henk las den Brief und stimmte ihr zu. Er schickte sie auf das Luftschiff, um es startklar zu machen, während er seine Freunde abholen würde und dann sofort nachkäme. Eleonor eilte zum Luftschiffhafen und Henk machte sich auf den Weg zu Abraxa, seinen Freunden hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Bericht '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und [[Cuina-Nira|Nira]] bei [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] ankamen, begann [[Archorbar]] zu erzählen, dass er bei einem Seher in ''Galad Sidh'' gewesen war, welcher Bilder aus der Sicht von [[Aban|Nebelschwinge]] sehen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er berichtete, dass Nebelschwinge nach ihrer Entführung in einer großen Höhle aufgewacht war und dort wurde ihr von [[Enbi Lulu'Gugal]] das Mal [[Utukk'Xul|Utukk'Xul's]] aufgezwungen, indem ihr schwarze Sporen verabreicht wurden. Ab diesem Zeitpunkt stand ihr Geist unter der Kontrolle des Dämons, aber zu ihrem Leidwesen war ihr gänzlich bewusst, zu was sie durch die dämonischen Mächte gezwungen wurde. Darunter litt sie sehr. Darrow nickte schmerzlich und erinnerte sich anscheinend seiner eigenen Pein. Durch Nebelschwinges Augen zeigten sich auch weitere Bilder von der Höhle und es war zu erahnen, dass es sich um ein gigantisches Höhlensystem handeln musste, welches der Feind da unterhielt. Dann wurden die Bilder durch das Mal immer schwächer und die Verbindung zu ihr brach langsam ab. Jedoch sah der Seher noch einen Teil einer gigantischen Armee tief unter der Erde versteckt, darunter die gesuchten dämonifizierten Orks aus der [[Ortag-Steppe]]. Doch noch Schlimmeres kam ans Licht: die Schwarzen Ritualisten hatten inzwischen unzählige niedere Dämonen beschworen, darunter auch fliegende, doch die genaue Stärke ließ sich leider nicht einschätzen. Die letzten Bilder, welche der Seher von Nebelschwinge erhielt, zeigten, wie sie aus einem versteckten Höhleneingang flog und sich in einem Gebirge befand, welches vermutlich südlich der [[Schattenburg]] liegt. Die finstere Kultstätte selbst schien jedoch nicht direkt in der Nähe gewesen zu sein, sie wurde nicht erspäht. Es gab nur noch ein kurzes Bild, wie der Drache zurück in Richtung Nebelsümpfe flog. Da wurde Archorbar schlagartig bewusst, dass die Stadt in Gefahr war, und er brach sofort auf um Trutz zu warnen. Doch das Schicksal wollte, dass er nicht rechtzeitig ankam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darrow konnte bestätigen, dass der Kult südlich der [[Schattenburg]] im Zentrum des Gebirges einen geheimen, unterirdischen Stützpunkt besaß.  Er kreiste ein Gebiet auf der Karte ein, in welchem sich das Höhlensystem befindet. Doch die Eingänge im Gebirge kannte er nicht, da er in all den Jahrzehnten sein Labor im Schloss nie verlassen hatte, bevor er schließlich nach Trutz geschickt wurde. Ihm war nur ein Zugang aus den Katakomben des Schlosses bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar betonte abschließend, dass es wichtig sein würde, über die Stärke der Armee genaueres zu wissen und man diese Höhle aufspüren müsste. Als Gerbert und Nira dies hörten, schlugen sie vor diese Aufgabe zu übernehmen. Die Helden wollten sie schon gleich begleiten, nur Henk wirkte nachdenklich und der Plan schien ihm zu widerstreben. Gerbert warf ein, dass er mit Nira sie zu zweit in der Natur beinahe unsichtbar wären und zusätzliche Begleiter wahrscheinlich nur ein Klotz für sie am Bein wären, da sie sich in Gebirgen bestens auskannten und beide ausgezeichnete Kletterer wären. Sie waren ein perfekt eingespieltes Team. Als Henk dann damit herausrückte, dass er dringend nach Freywall müsse, rückten auch die anderen von ihrem Begleitvorhaben ab. Darrow warnte Gerbert und Nira noch vor unzähligen, dämonifizierten Tieren, welche es in dem Gebirge gäbe und welche allein durch die Nähe zur Schattenburg Li'iktischuma verdorben worden waren. Archorbar nahm den Vorschlag der beiden dankend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Neue Freunde für den Bund des Lichtes '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Schluss des Gespräches kam noch [[Egeil von Wallenrode|Onkel Egeil]] hinzu, der sich ebenfalls dem Bund des Lichtes anschließen möchte und sein Anwesen als Stützpunkt zur Verfügung stellte. Er brachte seinen alten Freund [[Sturmhardt von Bergstadt|Eisenkeil]] mit, der sich inzwischen von seiner Manipulation durch die Kultisten erholt hatte und seine Kriegstreiberei sehr bereute. Auch er wollte helfen und bot an, neue Rekruten in Egeils Anwesen zu trainieren. Eisenkeil richtete noch aus, das der restliche Veteranenverein dem Rat seine bedingungslose Unterstützung zugesagte. Wolfhardt bot an, die organisatorischen Arbeiten des Bundes zu übernehmen, die Mitglieder aus [[Valkenburg]] herzuholen. Anschließend wollte er deshalb auch bei Egeil auf dem Anwesen bleiben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 16: Abreise mit Querelen ===&lt;br /&gt;
16./17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Verzögerungen mit der [[K'eygha]] und ein Rätsel muss gelöst werden. Adarian findet eine neue Freundin und die Helden machen eine beunruhigende Entdeckung. Sie haben eine Begegnung in den Zwielichtgipfeln und das Schiff ist in Gefahr.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Stress mit dem Schiff '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschlossen, am späten Nachmittag noch nach [[Freywall]] aufzubrechen, und eilten daher zum Hafen. Adarian wollte sich noch vom Volk verabschieden und rief die Bürger in einer Ansprache vor der Bibliothek dazu auf, dem Bund des Lichtes beizutreten. Anschließend begab auch er sich zum Hafen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Schiff wartete ein zorniger Kobold auf die Helden, der bereits seit geraumer Zeit Eleonor ärgerte und piesackte. Weil er in den letzten Tagen so vernachlässigt wurde und so hungrig war, brachte er alles an Bord durcheinander. Er setzte seine Klau- und Versteckspielchen mit den Helden fort, während Henk bereits ablegte und den Hafen verließ.  Als er den Kurs nach Freywall setzen wollte, bemerkte Henk, dass das Schiff nicht auf ihn reagierte. Er untersuchte das Problem und fand schließlich heraus, dass der Bolzen für die Aufhängung des Steuerrades, der ''Tinner'', fehlte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden konnten das Schiff auf der nördlichen Uferseite des Blaustroms stoppen und versuchten herauszufinden, was der Kobold wollte. Adarian opferte ihm Brot, Milch und Tabak und als Gegenleistung wurden vom Kobold sein Schild und seine Brustplatte poliert. Ungeduldig zeigte sich der Klabauterbold Henk und stellt seine Bedingungen. Er wollte eine weiche, aber auch luftbewegende Feder haben, gegen die er den Tinner tauschen würde. Die Helden grübelten eine Weile und erjagten dann am Ufer einen Fasan, dessen passendste Feder sie dem Kobold mitbrachten. Dieser zeigte sich zufrieden und händigte den Tinner aus, mit dessen Hilfe die Helden ihren Weg nach Freywall beginnen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fuhr die Nacht durch und Adarian freundet sich am Abend mit [[Eleonor Conado|Eleonor]] an. Er war fasziniert von ihren umfassenden Kenntnissen in Waffenkunde. Sie entpuppte sich eine begeisterte Glücksspielerin und schlug ein Spiel vor, bei dem sie Adarian um 15 Kupfermünzen brachte. Adarian fand heraus, dass Eleonor die Tochter des berühmten Waffenschmied Conado aus Trutz war und als einzige der Familie das Massaker auf dem Weg nach [[Weisshafen]] überlebt hatte. In dem Laden ihres Vaters, dem Waffenladen „''Conado und Söhne''“ hatte Egeil viele seiner besonderen Waffen und Fallen erstanden. Adarian begann, mit Eleonor zu flirten und kam gut bei ihr an. Die beiden verbrachten einen schönen Abend miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Flug-nach Jerris.png|300px|thumb|right|Der Flug der K'eygha nach Freywall]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Entdeckung '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Sonnenaufgang bemerkte Henk, dass das Schiff langsamer war, als er gedacht hätte. Er bittet Octavia, sich den ganzen Schiffsrumpf einmal anzusehen. Sie entdeckt einige Stellen, an denen die Konzentration von elementarer Luft im Holz stark vermindert war. Die Helden überlegten, welche Ursache diese Verminderung haben könnte, und entwickelten die Idee, dass es einen Zusammenhang zum elementaren Drachenfeuer geben könnte. Vielleicht hatte das besondere Feuer die elementare Luft aus den Planken des Rumpfes gelöst. Mit dem verlangsamten Schiff setzen sie ihre Reise fort, auf der Kenji noch häufiger vom Klabauterbold geneckt wurde und dies stoisch erduldete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Überfall bei den Zwielichtgipfeln '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag waren erst die Zwielichtgipfel erreicht und Henk lenkte den Kurs jetzt mehr nördlich in Richtung Freywall. Sie fuhren noch nicht lange an den Bergen entlang, da tauchten prompt auch die Nemorer-Flusspiraten der Gegend auf, um ihren Wegzoll einzutreiben. Die Helden beschließen, einem Kampf möglichst aus dem Weg zu gehen, und zogen sich daher bis auf Henk und Adarian unter Deck zurück. Die Beiden zeigten sich den aufs Schiff springenden Nemorer und Adarian hält ihnen sein intaktes Nemorer-Signalhorn hin. Der Anführer erkannte die Beiden als ''Schaschrasch'' und ''Karrstann'' und stellte sich gutgelaunt als Borka Steinborke vom Clan der Steinborken vor. Adrian und Henk stoßen mit den Nemorerpiraten noch gemeinsam mit Nemorerschnaps an und anschließend verließen die Flusspiraten wieder die K’eygha. Die Helden setzten ihren Weg nach Freywall fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Schrecken am Abend '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abend stellte Henk an der zurückgelegten Entfernung fest, dass die K'eygha noch langsamer geworden war. Die Helden wissen keinen Rat und es war der Klabauterbold, welcher Henk ganz nebenbei mitteilte, dass eine Kreatur unter dem Schiff hocke. Die Helden suchten lange nach dem Ding, indem Adarian versuchte, es von einer Seite auf die andere Seite unter dem Schiff zu scheuchen, damit es sich nicht vor Octavias Blicken verbergen konnte. schließlich gelang es Octavia, die Kreatur zu erblicken und als etwas dämonisches, gargoyleartiges zu identifizieren. Octavia ließ sich in einer halsbrecherischen Aktion an einer Seite des Schiffes mit der Strickleiter herab, um unter den Rumpf blicken zu können. Henk klettert an der anderen Seite herunter, um die Kreatur auf Octavias Seite zu scheuchen, damit diese den Schädling abschießen konnte. Es war einfach kein Herankommen an den Gargoyle und die Helden wollten diesen Versuch schon abbrechen. Da schlug der Klabauterbold Henk einen Deal vor. Wenn er versprechen würde, bei nächster Gelegenheit neben dem Steuerrad einen kleinen Napf für Schnaps anzubringen, dann würde der Kobold im Gegenzug jetzt dabei helfen, die dämonische Kreatur hervorzulocken, damit Octavia ihn treffen könne. Henk willigte ein und kurze Zeit später konnte Octavia beobachten, wie der Gargoyle vom Schiffsrumpf weggestoßen wurde, so dass es ihr gelang, den Dämon mit Flammenpfeilen anzugreifen. Sie brauchte einige Pfeile, bis dieser dämonische Parasit vernichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt konnten die Helden ihre Reise wiederaufnehmen und Henk schätzte und hoffte, dass sie mit der verbliebenen Luft noch so bis Freywall kommen würden. Diese Nacht flog Henk wieder durch, um keine Zeit mehr zu verlieren, denn Jaran brauchte seine Hilfe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19: Die Rückkehr des Maldoror]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40130</id>
		<title>Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40130"/>
				<updated>2026-04-19T08:31:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 18: Der [[Bund des Xul|dunkle Bund]] schlägt zurück&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. - 17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel dokumentiert Inhalte aus '''früheren Spielphasen''' von EBORIA. Er dient der historischen Referenz und entspricht '''nicht dem aktuellen Stand der Weltbeschreibung (Lore)'''.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei: Heldengruppe (Trosk).png |500px|thumb|right|Die Helden in Trutz 351 JF]]&lt;br /&gt;
__Toc__&lt;br /&gt;
== Der dunkle Bund schlägt zurück ==&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Ankunft in Trutz ===&lt;br /&gt;
1./2. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Trutz]] erhalten die [[Helden]] eine beunruhigende Nachricht und erfahren von mysteriösen Vorfällen in der Trutzana. [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] leistet einen Eid und der König von Trutz wünscht ein Gespräch. Alte und neue Freunde werden getroffen und persönliche Fähigkeiten weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|200px|thumb|right|Archorbar]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Neuigkeit '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden reisten durch ein Portal der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] von [[Eldorn]] nach [[Trutz]]. Direkt nach ihrer Ankunft wollte [[Archorbar]] sie dringend sehen. Er berichtete, dass etwas Beunruhigendes geschehen war. Jedes Jahr zum Erdfest zog der Drache [[Aban|Nebelschwinge]] ihre Runde über die Stadt Trutz und erinnerte die Bewohner an den &amp;quot;Bund&amp;quot;, der mit der Errichtung der Stadt geschlossen worden war. Doch dieses Jahr flog zum ersten Mal in der Geschichte von Trutz kein Drache über die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Drachen war auch die Souveränität und sonstige Gelassenheit der Bürger verschwunden. Die Trutzer waren verstört und beunruhigt. Archorbar wollte das Verschwinden genauer ergründen und musste dafür in die Nebelsümpfe zum Hort des Drachen reisen. Er bat die Helden in der Umgebung der Stadt zu verweilen und nach Schwarzmagiern zu suchen, während er in den Sümpfen das Verschwinden des Drachen untersuchte. Laut dem Brief, der bei [[Mordem Blandera]] gefunden wurde, arbeitete in Trutz ein weiteres Führungsmitglied des Kaders – [[Blaren Rigged]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Mysteriöse Vorkommnisse '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar gab den Helden eine Liste mit vier ungewöhnlichen Vorkommnissen, die diese bei Gelegenheit einmal untersuchen könnten. Erste Nachforschungen durch Inquisitoren hatten zwar keine dämonischen Hinweise ergeben, aber dennoch wären die Vorfälle mysteriös genug, um sie noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.  &lt;br /&gt;
* In [[Teichwalde]] waren mehrere Kinder im Teich ertrunken, ohne dass ein Grund erkennbar gewesen wäre. Eine dämonische Verunreinigung konnte nicht festgestellt werden. &lt;br /&gt;
* In [[Tiefenau]] waren bei schweren Überschwemmungen die Leichen des Friedhofs an die Oberfläche gelangt. Es wurde jedoch nichts Verdächtiges gefunden, das etwa auf Nekromantie hätte hinweisen können. &lt;br /&gt;
* In [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] war ein seltsamer, verbrannter Kreis auf dem Boden entdeckt worden. Es schien ein Ritualkreis gewesen zu sein, aber es konnte kein direkter Zusammenhang mit Schwarzmagiern festgestellt werden. Auch hier sei keine direkte dämonische Verseuchung feststellbar gewesen. &lt;br /&gt;
Und schließlich waren aus glaubwürdiger Quelle in [[Kirchwalde]] des Nachts unerklärliche, laute Schreie gehört worden; auch hier gab es keine Hinweise auf Dämonen oder ähnliches. Der Vorfall blieb aber seltsam und sollte noch einmal untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Adarian wird Inquisitor '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Archorbar den Helden von den mysteriösen Vorfällen berichtet hatte, blieb Adarian noch auf ein persönliches Gespräch, während die anderen ihr Quartier in der „‘‘Ratsschenke‘‘“ bezogen, Luxusherberge und erste Adresse der Stadt. Adarian wurde von Archorbar die Situation von Trutz beschrieben, welches unter direkter Bedrohung durch die Thyrner stand, die mit ihrer Flotte die Verbindungen nach Freywall und Valkenburg kontrollierten. Die Bürger erwarteten einen Krieg und jetzt, da Adarian in der Stadt sei, würden sie ihn mit in die Kämpfe hineinziehen und ihn drängen, an der Spitze des Heeres zu kämpfen. Es wäre aber sehr wichtig, dass in Hinblick auf die Schwarzmagier kein Kampf stattfände, denn jedes Blutvergießen diene momentan nur ihren Zwecken. Dieses jedoch den aufgebrachten Menschen von Trutz zu erklären, würde sich als schwierig erweisen. Archorbar bot Adarian deshalb erneut die Mitgliedschaft bei den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] an, denn als Inquisitor dürfte er sich nicht in politische Kämpfe einlassen und er würde damit zugleich ein starkes Bekenntnis ablegen, woher die wirkliche Gefahr kommt. Adarian verstand und nahm das Angebot an. Er wurde anschließend sofort zum Inquisitor geweiht und sprach den Eid des Ekklesiums. Er bekam das Wams mit dem Lichtemblem ausgehändigt und suchte seine Freunde in der Ratsschenke auf. Diese hatten sich schon lange unterhalten und es rankten sich viele Spekulationen darüber, wer Octavia in Eldorn ein Geburts-Amulett vor die Tür gelegt hatte und ob es eventuell bedeuten könnte, dass Octavia schwanger wäre. Mystiker Kenji hielt sich in der Diskussion deutlich zurück. Ein Bote des Königs unterbrach diese Gedankengänge abrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wurden zum König [[Sigurd von Troppau]] gerufen und suchten ihn daraufhin im Ratsgebäude auf. Vom ihm erfuhren sie, dass Thyrna bereits vom Volk für das Verschwinden des Drachen verantwortlich gemacht wurde. Die thyrnischen Schiffe hatten den Blockadegürtel tatsächlich immer enger gezogen, so dass sie wohlmöglich nahe genug für ein Kraftfeld in den Sümpfen wären. Sie hätten Nebelschwinge in seinem Hort festgesetzt, munkelte man unter der Bevölkerung. Sie hatte zuvor wahrscheinlich tatsächlich verhindert, dass Thyrna die Stadt einnahm, denn niemand bei den Thyrnern schien das imposante Tier verletzen zu wollen, welches sich so für die Stadt einsetzte. Immerhin hatte Thyrna schon immer eine besondere Verbindung/Beziehung zu Drachen. Doch wer würde jetzt, ohne Nebelschwinge, Trutz vor der drohenden Invasion durch die Thyrner schützen? Der König plante den thyrnischen Feldherrn zu kontaktieren und ein Treffen zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Abraxa.jpg |200px|thumb|right| Abraxa Cibinensis]]&lt;br /&gt;
Nach dem Treffen suchten die Helden den Hafen auf, um nach ihrem Schiff [[K'eygha]] zu sehen, welches seit ihrer Rückkehr aus der [[Ortag-Steppe]] in Trutz vor Anker lag. Es war in gutem Zustand und war einsatzbereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend besuchten sie die Stadt und Adarian kaufte Geschenke für seine Mutter. Er suchte auch noch seinen alten Jugendfreund Celan in der Kaserne auf und verabredete ein Treffen am Abend in der Gastwirtschaft „''Der tapfere Streiter''“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias besuchte [[Abraxa Cibinensis | Abraxa]] und erbat sich einen Heiltrank, um auf die kommenden Abenteuer vorbereitet zu sein. Abraxa freute sich sehr, ihre kleine Octavia wiederzusehen, und half gerne mit einem Trank aus. Leider konnte sie ihr nicht mehr mitgeben, da in der momentanen Lage von Trutz das Heer viele ihrer Tränke geordert hatte. Abraxa sagte ihr aber zu, für die Helden weitere Heiltränke zu brauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen sprach Kenji im Areteischen Monasterium mit dem Erzquestor. Zum Abendessen trafen sich alle in der „''Ratsschenke''“ wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gildenbesuch von Henk '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk tut, was er tun muss, und nimmt [[Eleonor Conado|Foxi ]] unter seine Fittiche, um sie der Gruppe als Eleonor vorzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Feier am Abend '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ließen den Abend im Heldengasthaus „''Der tapfere Streiter''“ direkt neben dem Areteischen Monasterium ausklingen. Adarian stellte ihnen seinen alten Freund Celan vor und sie feierten gemeinsam. Später kam Henk dazu und stellte Eleonor als Kontakt zu seiner Gilde vor, auf die Adarian sofort ein Auge warf. Als die Gruppe von Musikern um den Barden [[Trosk#Künstler|Fidelis Firlefanz]] auf Adarian aufmerksam wurde, stimmten sie sofort das bekannte Lied „[[Der Held aus Trutz]]“ an und umringten ihn beim Singen. Adarian fühlte sich geschmeichelt und war auch etwas verlegen, hörte er doch das Lied über seine Heldentaten in Loderis zum ersten Mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts in der Ratsschenke versuchte Adarian noch zu meditieren, schlief darüber aber wegen seines angetrunkenen Zustandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: k-eygha.png|200px|thumb|right| Die K’eygha]]&lt;br /&gt;
''' Tempelaufenthalte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis Visionensuche im Tempel (?), &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian besuchte das Sanktum des Ekklesiums. Von Großmeister Markward von Reichenstett bekam er Meister Traugott von Greifenhöh als Ausbilder zugeteilt und anschließend eine Kammer im Sanktum des Ekklesiums zugewiesen, in der er sich von nun an zurückziehen und meditieren konnte. So zog Adarian abends in das Sanktum der Inquisitoren ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Octavias Feuertraining '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia flog mit Henk und Eleonor mit der K‘eygha in den Norden über den Schlangenfluss. Dort ankerten sie an einem einsamen Platz und Octavia trainierte ihre magischen Fähigkeiten. Sie ließ Flammen zwischen ihren Händen entstehen und wachsen und brachte sie dann in ausreichender Entfernung zur Explosion. Eleonor war extrem beeindruckt von Octavias Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Verwandtenbesuche ===&lt;br /&gt;
3. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia bekommt überraschenden Besuch und erfährt bedrohliche Neuigkeiten. Die Helden lernen Adarians Familie kennen und erfahren von Spannungen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Intervention der Magierakademie '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, als die Helden gerade zum Luftschiffhafen wollten, wurden sie von dem Erzmagier der Akademie [[Utz von Klauenstett]] abgefangen. Er ließ Octavia wissen, dass ihre Zaubereien vom Vortag nicht unbemerkt geblieben waren. Er wies sie scharf zurecht und belehrte Octavia über die potentiell katastrophalen Auswirkungen der Zauberei (vgl. auch [[Magie#Die_Gefahren_der_Zauberei|Gefahren der Zauberei]]): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem ''Basan-Kollaps'' bricht die Wirklichkeit zusammen und reißt den Zaubernden und seine unmittelbare Umgebung im Radius von 30-100 Meter auseinander. ''Echmor von Daradan'' habe auf diese Weise das ganzes Dorf Braken bei [[Kratara]] ausgelöscht, weil er auf dem Marktplatz unvorsichtigerweise einen Entdeckungszauber gegen Diebe sprechen wollte und die gefahrlosen mit den riskanten Strömen vertauscht hatte. Er erwähnte auch ''Margoda von Drabak'', die sich für eine erfahrene Zauberin hielt, welche schon vielen Menschen mit ihren Kräften geholfen hatte. Sie hatte leider, wie auch Octavia, nie eine richtige Ausbildung erhalten und hatte den Menschen in Jerris unentgeltlich bei gesundheitlichen Problemen geholfen. Eines Tages habe sie eine Dörflerin wegen einer Hautflechte behandelt und dabei nicht die richtigen Ströme benutzt. Ausgerechnet an diesem Tag schwang nämlich der ''Zimborturnus'' anders als an den vorherigen Tagen und sie tötete qualvoll alle Hilfesuchenden um sich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen verbot der Erzmagier Octavia schließlich, ihre Fähigkeiten in Trutz und der Trutzana einzusetzen, da sie für die Stadt ein unnötiges Risiko darstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Gast bei Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten [[Egeil von Wallenrode|Egeil &amp;quot;die Ramme&amp;quot; von Wallenrode]]. Er hieß Adarian herzlich willkommen und feierte ihn als Befreier Trutzs aus der thyrnischen Umklammerung. Er erinnerte sich gerne an die Heldengeschichten von der Befreiung Loderis' und liebte das Lied &amp;quot;Der Held von Trutz&amp;quot;. Egeil war sehr stolz auf seinen Neffen. Ihm missfiel allerdings die Anwesenheit Octavias sehr und er wollte sie nicht in sein Anwesen lassen, zumal sie auch noch einen thyrnischen Siegelring trug, also offensichtlich nicht übergelaufen war. So blieb Octavia mit Henk an Bord und Kenji und Adarian folgten Egeil in seine Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erfuhr, dass Egin, der langjährige Diener seines Onkels, vor nicht allzu langer Zeit gestorben war und Egeil nun ganz allein auf dem Anwesen lebte. Als Adarian ihn noch einmal auf Octavia ansprach und versuchte ihn zu überreden, Octavia zu vertrauen, verdächtigte er Octavia als Spionin der Thyrner und verwies darauf, dass man Thyrna nicht trauen könne. Immerhin war Nebelschwinge verschwunden und er ging davon aus, dass die nur den Thyrnern für ihren Angriff auf die Stadt nützte. Aber zum Glück wäre jetzt ja Adarian da, der die Soldaten der Stadt in den Sieg führen könne. Als Adarian Egeil daraufhin eröffnete, dass er nicht gewillt wäre, gegen die Thyrner zu kämpfen, wurde Egeils Misstrauen gegenüber Octavia noch größer. Schließlich ging Egeil davon aus, dass Octavia den Helden von Trutz absichtlich manipuliert hatte, damit er nicht die thyrnischen Truppen aufhalten konnte, die bald Trutz angreifen würden. Alle Beteuerungen Adarians halfen nichts, und so kehrten die beiden Helden wieder auf das Luftschiff zurück und brachen mit Egeils herzlichen Grüßen an Adarians Mutter und Eginhard nach Wallenrode auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch bei Adarians Mutter '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Cosima.jpg |200px|thumb|right| Cosima von Wallenrode]]&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten Adarians Mutter [[Ellana von Wallenrode|Ellana]]. Sie hatte inzwischen erneut geheiratet und zwar den Ratsherrn [[Eginhard von Sonnenborn]]. Eginhard war ein alter Kriegskamerad von Egeil und in seinem Freundeskreis. Daher bestand schon lange ein Kontakt zwischen den Wallenrodern und den Sonnenbornern. Eginhard und Ellana hatten sich schon länger flüchtig von den Feierlichkeiten bei Onkel Egeil gekannt. Nach dem Tod von ihrem Mann Arian hatten sie sich allmählich besser kennen gelernt, waren sich langsam näher gekommen und auf dem Fest der Schutzgötter dieses Jahres am 2. Hyleon 351 JF hatten sie schließlich einander geheiratet. Eginhard war zu seiner Frau nach Wallenrode gezogen, während Sonnenborn von seinem Sohn Wandolf von Sonnenborn weitergeführt wurde. Er hatte das Geschäft übernommen und war der Vogt von Wallenrode geworden, da sich Cosima als wenig fähig erwiesen hatte und das Gut arg heruntergewirtschaftet war. Eginhard hatte einige unfähige Knechte entlassen und den Betrieb wieder zum Laufen gebracht. Darauf schien Cosima sehr eifersüchtig und neidisch zu sein, denn er wurde zunehmend unruhiger, unterschwellig aggressiver und zog sich, um nicht zu streiten, immer mehr zurück. Eginhard berichtete, dass Cosima sich sehr seltsam verhielt und er dachte, dass es daran läge, dass er eifersüchtig sei, weil Eginhard seine Mutter geheiratet hatte und nun das Anwesen leitete. Als Cosima dann aber gegen Adarian aussagte und damit seine Familie hintergangen hatte, war er schwer entsetzt. Ellana schilderte, dass Cosima sich, nachdem er aus Märkteburg zurückgekehrt war, wo er im Prozess aussagen musste, sehr verändert und immer mehr zurückgezogen hätte. Es kam zu immer mehr Spannungen zwischen Cosima und Eginhard und schließlich sei er plötzlich mit seiner Frau und den Kindern ausgezogen, vermutlich zu Fedras Eltern nach Falkenau. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Die ertrunkenen Kinder von Teichwalde ===&lt;br /&gt;
4. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat ein Anliegen an [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] und die Helden untersuchen den ersten mysteriösen Vorfall in [[Teichwalde]]. Das Verschwinden von drei Kindern wird untersucht und Octavia erhält Visionen aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Abraxas spezielle Tränke '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag holte Octavia die bestellten Tränke ab. Abraxa konnte bereits drei starke Heiltränke herstellen und versprach weitere. Kenji begleitete sie und richtete eine spezielle Bitte an die Alchemistin. Er bat sie um einen Trank, welcher seinen Mut steigern könnte. Abraxa versprach ihm ihre Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Teichmaid von Teichwalde '''&lt;br /&gt;
Am Mittag kamen die Helden in [[Teichwalde]] an und wollten das Verschwinden der Kinder untersuchen. Der Vogt [[Teichwalde#Prominente Einwohner|Tassilo von Arg zu Teichwalde]] wollte nur mit Adarian und Kenji sprechen und erklärte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die getöteten drei Kinder waren allesamt Kinder von Knechten aus Teichwalde, sie verschwanden in der Nacht zum 16. TyCelestalis 351 JF, nach dem Fest des [[Thylor]]. Man fand sie erst nach 3 Tagen am Ufer des Sees, nachdem man sie bereits tagelang in der Umgebung von Teichwalde auf den Feldern und um den See herum gesucht hatte. Die Kinder waren anscheinend ertrunken, sie zeigten keinerlei andere Verletzungen, und erst jetzt wieder aufgetaucht. Was die Kinder in der Nacht am See wollten, konnte nicht geklärt werden. Da der Verdacht eines dämonischen Hintergrundes nicht ausgeschlossen werden konnte, rief ich die Inquisitoren des Ekklesiums zu Rate, welche allerdings keinerlei dämonische Aktivitäten oder Rückstände solcher in Teichwalde oder am See feststellen konnten.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Fundort der Kinderleichen untersuchen, bekam Octavia eine Vision:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann erscheint mit drei Kindern, die ihm willenlos folgen am Ufer des Sees und streckt die Arme beschwörend aus. Die Kinder stehen willenlos hinter ihm und starren auf den See. Während der Mann beschwörende Worte murmelt, die evtl. einer elbischen Sprache entstammen könnten, kräuselt sich die Wasseroberfläche immer mehr und nach einiger Zeit taucht eine weibliche, entstellte Gestalt auf, die Ähnlichkeit mit einer Wassernymphe aufweist, jedoch irgendwie verdorben erscheint. Der Beschwörer scheint sein Anliegen vorzutragen, deutet dabei auch auf die Kinder, welche sich auf seinen Wink in Bewegung setzen und ins Wasser zu dem Wesen treten. Das Wassen hüllt die Kinder ein und nimmt sie mit in sein unterirdisches Reich. Nachdem die Kinder mit der Kreatur unter Wasser verschwunden sind, nimmt der Mann eine abwartende Position ein und nach nicht langer Zeit erscheint die verdorbene Kreatur wieder. Sie hält etwas in den Armen, was ungefähr die Größe eines zusammengekauerten Kleinkindes hat. Genau ist das reglose Etwas nicht zu erkennen, es könnte auch ein Klumpen Metall sein, was die Kreatur dem Beschwörer übergab. Dieser verschwand darauf hin wieder.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schließlich den See untersuchen, bekam Octavia weitere Visionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann, evtl. derselbe wie aus der Vision zu den Kindern, erscheint immer wieder am See und wirft mit undeutlichen, gemurmelten Worten etwas astral Ekelhaftes hinein. Da kommt eine Wahrnehmung von etwas Schmerzhaftem aus dem See, eine vage Vorstellung davon, dass dort etwas darunter leidet.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''die Teichmaid, welche einst eine wunderschöne Gestalt besessen hatte, windet sich vor Schmerzen und scheint dem Wahnsinn nahe zu sein.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der verhüllte Mann hatte immer wieder über längere Zeit etwas Dämonisches in den See geworfen und auf diese Weise die Teichmaid dem Wahnsinn zugeführt und verdorben. Er tauschte die Kinder gegen einen Klumpen Metall in der Größe eines Kleinkindes und verschwand dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Kenji gelang es, durch ein heiliges Mirakel die ''Reinigung des Lichts'' zu wirken und die Teichmaid so von den dämonischen Einflüssen zu befreien. Das ganze Dorf dankte den Helden und die Teichmaid sang ihnen ihr wundervolles Lied, welches ihre Herzen sehr tief berührte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Die Toten von Tiefenau ===&lt;br /&gt;
4./5. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den zweiten mysteriösen Vorfall in [[Tiefenau]] und treffen auf alte Leichen. Sie entdecken eine Spur und machen einen seltenen Fund. In Adarian kommt ein schrecklicher Verdacht auf und eine alte Bekannte offenbart Überraschendes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Toten von Tiefenau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Nachmittag flogen die Helden weiter nach [[Tiefenau]] und sprachen mit dem [[Letor]]-Priester [[Gandar Benner]]. Er berichtete:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Die Überschwemmungen fanden plötzlich Anfang Pyrionalis, in der Nacht auf den 3. statt. Es hatte niemand bemerkt, da nur der Friedhof betroffen war. Erst am Morgen wurde bemerkt, dass alle Leichen an die Oberfläche gedrückt worden waren, das Wasser stand noch auf dem Acker und darauf schwammen die Toten vergangener Tage. Viele waren noch gut erhalten, der Boden hier bewahrt den Körper lange. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] wurden gerufen, um den Vorfall auf Nekromantie zu überprüfen, doch sie stellten keine dämonischen Verunreinigungen oder Rückstände nekromantischer Praktiken fest. Also wurden die Toten wieder beerdigt und ich habe ihnen Borons Segen mitgegeben. Jetzt ist wieder alles in Ordnung, aber seltsam war die Sache schon. Da so etwas noch niemals vorgekommen war, glaubt keiner, dass es sich um einen Zufall handeln könnte.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-alt.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (alt)]]&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchten daraufhin den Friedhof und Octavia erlebte einige Visionen. Sie sah einen Mann mit einer Kapuze auf dem Friedhof ein blutiges Opferritual abhalten. Er schnitt mit einem Messer einer Wombelratte die Kehle durch und besprengte mit ihrem Blut den Sumpf, dabei unverständliche, unheimliche Worte murmelnd. Das Wasser begann daraufhin zu steigen und der Boden wurde weich und geriet in Bewegung. Von unten drängte etwas nach Oben und dann durchbrachen Leichen die Oberfläche und schwammen im Wasser. Der Kultist wanderte im Wasser zwischen den Leichen herum und schien eine bestimmte Leiche zu suchen. Er beugte sich plötzlich herab und riss einem Leichnam eine Kette vom Hals, so dass der Schädel dabei abgetrennt wurde. Dann verließ er strauchelnd den Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkundigten sich beim Letor-Priester nach kopflosen Leichen und mit der Hilfe von Benner fanden sie einen Leichnam, welcher im Kragen seiner Jacke die Initialen E.D. eingestickt hatte. Um etwas über einen möglichen E.D. zu erfahren, suchten die Helden die Taverne „Die feuchte Kuhle“ auf, um mit dem Alten [[Helmar Wiering]] zu sprechen, der die Geschichte des Ortes gut kannte. Dieser erzählte, dass es in der Vergangenheit des Ortes jemanden mit den Initialen E.D. gegeben hätte und diese Person ein Nekromant gewesen wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das einzige ungewöhnliche, was hier überhaupt mal passiert ist, ist wohl der düstere Darrow. Mein Vater hat ihm viel davon erzählt, das ganze war vor fast 100 Jahren. Darrow lebte um 250 JF, zur Gründerzeit von Trutz. Erlerig Darrow war wohl ein düsterer Witwer mit finsterem Blick, dem hier nachgesagt wurde, dass er sich mit den Schwarzen Künsten gut auskenne und wohl gegen einige Taler seine verbotenen Dienste anböte. Zu seinen Diensten sollen Nekromantie, Dämonenbeschwörung und -pakte, Verfluchungen und Verwünschungen gehört haben, sagte mein Vater. Die große Sumpffieberepedemie von 255 JF ging wohl auch auf Darrows Kappe, denn dieser hatte überlebt, obwohl alle anderen alten Dörfler am Fieber gestorben sind. Kein Wunder, wenn sich das Gerücht, er stehe mit den schwarzen Mächten in Beziehung, hier standhaft hielt. Er hatte über die Jahre seine Tochter bei sich, die dann aber plötzlich verschwunden sei. Weil sie niemals jemand wiedergesehen hat, sagte man, er habe sie wohl den Dämonen im Sumpf geopfert, auf einer seiner langen Ausfahrten. Darrow hat man dann Jahre später in seiner Hütte tot aufgefunden, nachdem ihn länger niemand mehr im Dorf gesehen hatte. Er schien nicht verletzt, hatte einfach aufgehört zu leben, wie es schien. Er wurde beerdigt und sein Besitzt im Ort verteilt oder verbrannt, was niemand wollte. Nur einen alten Schlüssel, zu dem aber kein Schloss gefunden werden konnte, wurde ihm mit in sein Grab gegeben. Doch niemand wollte in seiner Hütte am Sumpf leben, und so steht sie heute noch leer und verfallen dort, denn keine Flammen wollten sie verschlingen, sagt man.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdeckten eine kleinere Hütte mit ursprünglich wohl 4 Zimmern, mittlerweile ohne Dach und mit noch einer halben Wand samt Fensterloch. Innen lagen die Dachbalken und eingebrochene Mauerreste, keine Möbel oder sonstige Inventarreste außer einem zerbrochenen Bettgestell. Octavia konnte unter der Ruine etwas Magisches spüren.  Als Henk dann in den Trümmern der Hütte eine verborgene, verschlossene Tür unter dem Bett entdeckte, konnten die Helden feststellen, dass die darüberliegenden Trümmer schon einmal bewegt und dann wieder darübergelegt worden waren. Octavia konnte am Schloss leichte magische Spuren feststellen, die jedoch nicht aktiv zu sein schienen. Henk untersuchte das Schloss, stellte fest, dass ein Schutzmechanismus anscheinend nicht wieder aktiviert worden war, und knackte es spielend. Darunter befand sich ein Raum, der mit verpechten Eichenbohlen in den nassen Boden gearbeitet worden war. Darin ein komplettes alchemistisches Labor und in den Regalen neben allerlei verdorrten Zutaten eine spezielle Stelle, auf der dem Staube nach einmal ein quadratischer Gegenstand gestanden haben musste, welcher vor kurzem entfernt worden war. Bei gründlicher Untersuchung des Bodens entdeckten die Helden ein Geheimfach, in dem sorgsam eingewickelte Bücher lagen. Es handelte sich um die seltenen alchemistischen Werke &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Sod Riqqavon We-serefa]]''&amp;quot;, &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Lapis animalis microcosmicus]]''&amp;quot; und ein Stapel handschriftlicher Notizen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Hütte untersucht worden war, lud Priester Benner die Helden zu einem Apfelstückchen ein. Jetzt bemerkte Adarian, dass das Messer, welches Benner benutzte, das Brotzeit-Messer seines Vaters Arian war. Auf Nachfrage erklärte Benner, dass er das Messer am Friedhofseingang gefunden hatte, direkt nach der Sache mit der Überschwemmung. Soweit Adarian wusste, war das Brotzeit-Messer nach dem Tod des Vaters an seinen Bruder Cosima gegangen. Dieser würde es vermutlich behalten und gut hüten, denn es war für ihn von großem sentimentalen Wert - eine unbezahlbare Erinnerung an den Vater. Das gefundene Messer warf einen schrecklichen Verdacht auf Cosima. Die Helden nahmen Priester Benner auf dem Luftschiff mit nach Trutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch in Falkenau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden flogen weiter nach Tiefenau, um Cosima zur Rede zu stellen. Dieser hatte sich auf das Anwesen seiner Frau Fedra nach Falkenau zurückgezogen und ließ sich verweigern, als die Helden nach ihm fragen. Für Adarian bestand auch keine Möglichkeit, einfach und schnell in das Anwesen der Familie zu gelangen, um seinen Bruder zu suchen. Das Anwesen verfügte über mehrere bewaffnete Wachen und könnte notfalls auch Luftangriffe durchführen. Auf energisches Drängen mit dem Schreiben des Zwergenkönigs bekamen die Helden eine Audienz bei Fedras Vater, dem Vogt [[Fedor von Falkenau]] und informierten ihn über mögliche schwarzmagische Kontakte Cosimas. Dieser konnte es nicht glauben und ließ nach Cosima schicken. Doch dieser war bereits in die Tunnel unter dem Anwesen geflohen und hielt sich versteckt. Es war ein unmögliches Unterfangen, ihn dort aufzuspüren, und so zogen die Helden weiter nach Trutz, um die Nacht in der ''Ratsschenke'' zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräche mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchten die Helden Abraxa auf und zeigten ihr die gefundenen Bücher und Manuskripte. Abraxa offenbarte den überraschten Helden, dass sie jenen ominösen Erlerig Darrow gut gekannt hatte und die Gerüchte über ihn als Nekromanten nicht stimmen würden (vgl. [[Abraxa_Cibinensis#Die_Zeit_in_Iopos_.28235-241_JF.29|Abraxa und Erlerig]]). Da die Ereignisse vor knapp 100 Jahren stattfanden, fragten die Helden weiter nach und waren verwundert, als sie erfuhren, dass Abraxa bereits vor 170 Jahren im Kaer von Freywall geboren worden war. Sie berichtete, dass Erlerig damals an etwas geforscht hatte, was er den [[Herzstein]] nannte. Dieser sollte eine starke, autonome Energiequelle werden, welche er jedoch ihres Wissens nie fertigstellen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erstaunen über ihr hohes Alter kamen sie auf Abraxas Lebensgeschichte zu sprechen und im Rahmen der Geschichte wurde die Zusammenarbeit mit Octavias Eltern thematisiert. Als Abraxa erklärte, dass sie deren Forschungen nach den Ursachen und Umständen der [[Schwarze Jahre|Schwarzen Jahre]] unterstützte, kam schließlich heraus, dass ein Vorfahr von Octavias Mutter einst eventuelle bei der Auslösung der Plage beteiligt war. Dieses hatte Octavias Vater bei seinen frühen Forschungen herausgefunden (vgl. [[Gaius_Octavius_Aequus#Forschungen|Aequus erste Forschungen]]) und darüber seine spätere Frau kennengelernt. Octavia wurde diese Tatsache aus bislang unbekannten Gründen von ihren Eltern verheimlicht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Der Kreis von Kobulten ===&lt;br /&gt;
5./6. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den dritten mysteriösen Vorfall in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] und erfahren von einem [[Bransi Soden|verrückten Torfstecher]]. Ein seltsamer Kreis wirft Fragen auf und Octavias Fähigkeiten bringen Verborgenes zutage. Ein Mitreisender offenbart sich und die Helden reisen weiter nach [[Kirchwalde]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Kreis von Kobulten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags reisten die Helden weiter nach [[Kobulten (Trosk)|Kobulten]]. Vom leicht verwirrt wirkenden Vogt Konrad von Kobulten erfuhren sie, dass jener seltsame Kreis sich direkt am Haus von Torfstecher [[Bransi Soden]] befand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ach ja, dieser Kreis. Ja, seltsam. Wir haben ja sofort die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] informiert, immerhin plant ja so ein wahnsinniger Kult irgendwas Grässliches, wie man hört, ja. Aber es war ja alles in Ordnung damit, ja nur seltsam, nichts Dämonisches soweit, ja. Also ja alles in Ordnung. Der Kreis wurde am 8. Pyrionalis bemerkt, muss ja wohl in der Nacht entstanden sein, sollte man meinen, ja. Direkt hinter dem Haus vom alten Stecher [[Bransi Soden]], das hat den ja total von der Rolle gehaun. Hab ihn ja seit dem Tag nicht mehr gesehen, den alten Säufer, ja.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem erwähnte er, dass die Kobolde zurzeit sehr verrückt spielten und viel wilde Scherze trieben. Er war auch besorgt um den „[[Wubulub]]“, ein Sumpfmonster aus Kindergeschichten, welche Adarian noch aus seiner Jungend kannte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchten die Taverne „''Zum tanzenden Kobold''“ auf und Adarian zahlte zunächst seine ausstehenden Spielschulden zurück. Sie erfuhren vom Wirt Eckhard Freich, dass Bransi Soden nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis total verrückt geworden wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Der alte Bransi war mein bester Kunde, wenn er auch schon etwas eigen war. Aber letzten Monat ist er völlig verrückt geworden, nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis. Da kam er gleich morgens hierher und trank ein großes Dunkles. Danach wollte er, dass ich ihn nach Trutz bringen sollte. Er müsse da jemandem seinen Traum erzählen, sagte er, er würde sonst verrückt. Das war er zweifelsohne aber schon, wenn ihr mich fragt. Total wahnsinnig, der arme Alte. Ich schwör euch, mit meinem Stoff hier hatte das nix zu tun, mit dem ist alles in Ordnung, ich hab die Lizenzen der Brenner gesehen, ich schwöre bei [[Alethon]]. Jedenfalls ist der alte Bransi wütend abgezogen, als ich meinte, ich hätte jetzt keine Zeit ihn zu fahren. Hab ihn danach nicht mehr gesehen, keine Ahnung, ob er jetzt sauer ist oder was.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zum seltsamen Kreis neben Bransi Sodens Haus sagte Freich:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ja, der Kreis. Hab ihn selber gesehen, komisches Ding, da hat irgendwas gebrannt, denk ich. Sah verbrannt aus, haben da Erde drübergemacht, denn es wirkte unheimlich. [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] hin oder her, die sagen, das sei nichts Dämonisches. Das Ding ist unheimlich und wir habens verbuddelt. Lag an der Südseite vom Soden-Haus.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Informationen untersuchten die Helden die fragliche Stelle am Haus von Bransi Soden. Der Kreis befand sich an der Südseite hinter dem Haus. Er war mit einer Schicht Erde überdeckt worden und nicht leicht zu finden. Der Kreis bestand aus einer anscheinend verbannten Schicht von dreckigem Glas, die bei genauerer Untersuchung aus dem geschmolzenen Boden zu bestehen schien. Die Schicht war halb durchsichtig und im unsauberen Glas waren feine Risse am äußersten, handbreiten Rand zu bemerken, die Schriftzeichen sein könnten, vielleicht aber auch nur so wirkten. Unter bzw. in der Glasschicht schien sich etwas zu befinden. Octavia konnte mittels Feuer die Schicht zum Schmelzen bringen, so dass die Helden an das Verborgene herankam. Eingebacken in den geschmolzenen Boden war eine Drachenschuppe. Octavia erlebte bei der Berührung der Drachenschuppe bruchstückhaft eine Vision, in der sie das Gefühl erlebte, in eine Falle getappt zu sein und einen tödlichen Preis für wichtige Erkenntnisse zu zahlen. Sie spürte den Wunsch, eine wichtige Botschaft zu übermitteln und einen tiefen Schmerz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Untersuchung trafen die Helden den Fallensteller Harulf Bröck.  Er berichtet ihnen über die Fundstelle der Drachenschuppe: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''An die Nacht zum Schwarze-Zeit-Gedenktag erinnere ich mich. Ich kam aus dem &amp;quot;Kobold&amp;quot; und wollte gerade nach Hause, es war schon ziemlich spät. Da war dieses gewaltige Unwetter über dem Sumpf, wo die Blitze und die Donner sich jagten. Plötzlich flog eine Feuerkugel von Süden über dem Sumpf direkt auf das Dorf zu und schlug dann direkt an Bransis Haus ein. Den Schutzgöttern sei Dank hat der Regen den schlimmsten Brand verhindert, das Feuer hätte fast Bransis Hütte abgefackelt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Klabauterbold '''&lt;br /&gt;
Als die Helden sich auf ihr Luftschiff begeben wollten, mussten sie feststellen, dass die Strickleiter verschwunden war. Henk kletterte über einen Baum und die darin befestigte Ankerleine an Bord. Die fehlende Strickleiter wurde an einem Haus entdeckt und Adarian erkletterte das Dach und holte sie zurück. Nachdem sie endlich an Bord waren, war plötzlich ihr Gepäck verschwunden, welches sich dann in einer der hinterletzten Ecken des Schiffes wiederfand. Adarian stellte ganz nach Kobultener Sitte etwas Milch und Gebäck für einen Kobold auf. Diese verschwanden auch tatsächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Schreie von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Spät nachmittags flogen die Helden weiter und erreichten zur Abenddämmerung [[Kirchwalde]]. Sie kehrten in der Taverne „''Zur Nebelschwinge''“ ein. Der Wirt Helmgard Wirrig hatte die lauten Schreie mitten in der Nacht, welche die Helden untersuchen wollten, selbst gehört:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich bin selber aufgewacht, weil ich sie gehört habe. Mitten in der Nacht, hohe, laute Schreie, wie von Weibern mit Schmerzen. Bestimmt so drei, viermal. Dachte, da stechen die eine ab. Bin runter und hab da schon andere getroffen, die auch was gehört hatten. Zusammen haben wir dann die Umgebung abgesucht, aber nichts gefunden. War ganz schön kalt für so eine Pyrionalis-Nacht. Als wir zurück waren, haben wir uns aller einen bei mir hier gegönnt auf den Schreck. Aber den größten Schock scheint die arme Herma erlitten zu haben, die trinkt seit dem Tag jeden Tag hier.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er machte die Helden auf die alte Wäscherin Herma Geradd aufmerksam, die anscheinend in der Nacht den größten Schock erlitten hätte. Morgen früh würde sie wiederkommen und sich volllaufen lassen, wie sie es seit jenem Tag immer täte. Adarian genoss noch das Angebot vom Wirt, für 15 Silbertaler Aufpreis eine schöne Nacht mit seiner Tochter Tieta zu verbringen. Henk lehnte dankend ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Morgens in Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Adarian weckte die Helden bei Sonnenaufgang. Ihre meisten Sachen sind wieder verschwunden und der Tag begann mit einer „lustigen“ Suche nach Octavias Kleid und Kenjis Robe. Auch ein Teil der Takelage war verschwunden. Damit war für alle klar, dass sich ein Kobold an Bord versteckt haben musste und von Kobulten mit nach Kirchwalde gekommen war. Beim Frühstück in der Taverne bemerkten die Helden eine alte Frau, die schon am Morgen begann, sich zu betrinken. Der Wirt bestätigte, dass es sich um Herma Geradd handelte und die Helden sprachen mit ihr. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich habe des öfteren Flugträume in den Nächten. Dann fliege ich über die Nebelsümpfe und entspanne mich beim Dahingleiten über die Auen. Auch in dieser Nacht hatte ich einem dieser Träume, ich erwachte diesmal aber nicht so schön entspannt. Ich erinnere mich nur noch bruchstückhaft an das, was geschah. Ich hatte mich gerade aus einer Höhle zurückgezogen, Rauchgeruch lag in meiner Nase und jetzt war alles grell und rötlich um mich herum und die Luft waberte, als ich durch sie in den Himmel schoss. Ich nahm ein Brennen wahr, ein Brennen an meinem Hals und in meinem Gesicht - es frass sich hinein und entlockte mir einen schrecklichen Schrei. Dann wachte ich auf und hörte noch einen letzten Schrei im Wachen Zustand, dieser war aber viel höher, fast wie von einer Frau. Ich hörte mich in meinem Traum viel größer und mächtiger an. Jedenfalls geht mir der Schrei nicht mehr aus den Ohren und wenn ich genug trinke, dann wird er zumindest leiser und leiser.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji erbarmte sich der alten Frau und wirkte das kleine Mirakel „''Reinigung des Glaubens''“ um Herma zu beruhigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Die Suche nach dem Wubulub ===&lt;br /&gt;
6./7. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den vierten Vorfall und erfahren von einem Kinderschreck. Ein Jäger führt sie auf einem seltsamen Pfad durch den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] und weist den Weg zum [[Wubulub]]. Die Helden kämpfen ums Überleben und erfahren Erschütterndes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aufbruch von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Gast kam in die Taverne. Es war der Jäger und Fallensteller [[Björi Gundars]]. Als er das Gespräch über die Schreie mitbekam, erzählte er, dass er am 8. Pyrionalis tief im Sumpf in [[Golomoor]] war. Er hatte in der Nacht auch Schreie gehört, sie klangen aber nicht nur hoch, da war auch etwas viel Schwereres und Dumpferes darinnen. Ihm lief es kalt den Rücken herunter und er ging davon aus, dass es der Wubulub war, von dem die Schreie kamen. Als die Helden ihn damit konfrontierten, dass der Wubulub lediglich in Kindergeschichten existieren würde, lachte Björi und meinte, er wüsste genau, wo der Wubulub wohnen würde. Er selbst hätte ihn schon mehrere Male nachts gesehen, wie er durch den Sumpf zog. Um die Helden zu überzeugen, bot er an es zu beweisen und sie zum Versteck des Wubulub zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Durch den Sumpf nach Golomoor '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Nebelsümpfe.jpg |200px|thumb|right| Karte nach Golomoor]]&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag brachen die Helden mit Björi in den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] nach Golomoor auf. Dazu ging es von Kirchwalde an einer Fischerhütte vorbei und dann über einen großen Baumstamm, die „''Waldbrück''“, über den nächsten Wasserarm. Björi achtete jetzt darauf, die „''Weiser''“, wie er sie nannte, zu finden. Das waren Steine, die ihm anzeigten, dass er jetzt den Weg nach links den Wasserlauf entlang folgen musste. Die Helden mussten dann unter einem dichten Blätterdach den „''Huldgang''“ überqueren, um anschließend auf der anderen Seite den Flusslauf wieder bis zu den „''Weisern''“ zu folgen. Ab da ging es vom Wasser weg und auf die „''Ogerzähne''“ zu. Einer alten Legende nach seinen die Steine im Wasser die ausgeschlagenen Zähne eines Ogers, welche nun als Übergang benutzt wurden. Am nächsten Wasserlauf suchte Björi nach der „''lichten Furt''“. An der Stelle zeigten größere Steine an, an welcher Stelle das Wasser gefahrlos durchquert werden konnte. An den „''Bals-Steinen''“, einer alten Lagerstätte im Sumpf, und am „''Hornthron''“, einem Baumalter, wo manche den Naturkräften opferten, zogen die Helden und ihr Führer vorbei bis zu den „''Kutschsteinen''“. Sie wandten sich recht und überquerten über den „''Perlenpfad''“ den nächsten Sumpfarm. Vorbei am „''Drachzahn''“, Nebelschwinges Milchzähnen, ging es zwischen zwei markanten Bäumen, das „''Riesenthor''“, zur „''Entenbrück''“. Nach diesem steinernen Übergang  mussten die Helden nur noch über den „''Katweg''“. Dieser bestand aus Steine, die klar wie Diamanten waren und im Sonnenlicht funkelten. Danach erreichten sie müde und erschöpft zur Dämmerung Golomoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' In Sirixx‘ Nest '''&lt;br /&gt;
In Golomoor hatte die Wirtin ''Sirixx'' die improvisierte Taverne „''Nest''“ in einer alten Ruine errichtet. Hierher brachte Björi die Helden, aber die Ankunft eines [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitors]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und eines Mystikers des Alethon löste unter den anwesenden Schmugglern und Gesetzlosen große Bestürzung aus. Es dauerte nicht lange, und die Taverne hatte sich bis auf die Wirtin geleert. Nach einem netten Gespräch mit Sirixx und einer guten Abfindung wegen des Gästeschwundes, verbrachten die Helden die Nacht im Stroh. Björi Gundars aber wurde in der Nacht beim Austreten von den Dörflern verprügelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Wubulub.jpg |200px|thumb|right| Björis Karte]]&lt;br /&gt;
''' Auf der Suche nach dem Wubulub '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen brachen die Helden mit Björi und seiner Karte in das Moor auf. Als die Helden weit in den Sumpf vorgedrungen waren und die Lichtung betraten, in dem der Jäger den [[Wubulub]] verortete, griffen Wurzeln nach ihren Beinen und zogen sie bis zu ihrem Hals in den Morast. Es war den Helden nicht möglich sich zu befreien und so waren sie gezwungen bis zur Dämmerung zu warteten. Der Wubulub zeigte sich erst mit dem Untergang der Sonne, als plötzlich die große, alte Weide auf der Lichtung anfing sich zu bewegen und ihre dünnen, spirrigen Reißer peitschten die Helden. Als erstes griffen die Äste nach dem Jäger, zogen ihn aus dem Schlamm und rissen ihn in die Höhe. Blut spritze umher, da sich der Unglückliche beim so rasanten Herausreißen eine Wurzelspitze in den Bauch gerammt hatte. Geschockt harrten die Helden ihres Schicksals. Die Äste umklammerten sie nacheinander und rissen sie aus dem Sumpfboden, schleuderten sie umher und warfen sie harsch zu Boden. Als Adarian befreit war und sich aufgerappelt hatte, entdeckte er am Körper des Wubulub eine Art Geschwür, welches dämonisch an der Rinde klammerte und den Elementar zu kontrollieren schien. Beherzt schlug Adarian mit einem gewaltigen Schlag die Geschwulst vom Stamm. Dabei stimmte er mit Henks Unterstützung das alte [[Lied des Wubulub]] an, was die Kreatur anscheinend wirklich etwas zu beruhigen schien. Schließlich stimmte auch Erzquestor Kenji mit in das Lied ein und der Wubulub wurde immer sanfter und ruhiger. Octavia kam beim Umherwerfen ungünstig auf und verstauchte sich ihre linke Hand und wurde kurzzeitig bewusstlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wubulub]] begann mit den Helden zu kommunizieren. Er berichtete, dass ihn die wahnsinnigen Kobolde so lange tyrannisierten, bis er zornig geworden war. Der Drache wäre von etwas aufgescheucht worden, dass den ganzen Sumpf erschüttert hatte. Aban flog aufgeregt umher und plötzlich tauchte aus dem Dunkel ein riesiger Käfer auf. Die beiden kämpften, der Käfer zauberte etwas Qualvolles auf den Drachen. Der Wubulub spürte ihren Schmerz und ihm war klar, dass ihr seinen Willen gebrochen wurde. Der dämonische Käfer entführte Aban in den Süden. Den Ausgangspunkt der Erschütterung, welche Aban aufgescheucht hatte, konnte der Wubulub erfassen und er verwies die Helden auf einen alten Baum namens [[Untier-Aue#Amoth-Hûntirn|Amoth-Hûntirn]]. Er fürchtete, dass es ihm sehr schlecht ginge und etwas dort vorgefallen wäre. Da der alte Baum dort stände, wo heute die Menschen wohnen, konnte der Wubulub selbst noch nicht nach ihm sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Helden sehr erschöpft waren und es auch schon tief in der Nacht war, brachte der Wubulub sie zurück nach Kirchwalde. Dort angekommen schlugen sie sich noch ein Weilchen mit dem Klabauterbold herum, um dann endlich schlafen zu können. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Die Rettung von Amoth-Hûntirn ===&lt;br /&gt;
8. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchen die [[Untier-Aue]] und untersuchen den Ort. Sie treffen unerwartet auf Adarians Verwandten und erfahren seine Beweggründe. Ein neuer Verdacht keimt auf und eine Konfrontation wird erwirkt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Rettung von Amoth-Hûntirn  '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Namen des Baumes, Amoth-Hûntirn, kam Adarian am nächsten Morgen nicht bekannt vor, jedoch erinnerte er ihn an eine Region nahe des Sumpfes, die [[Untier-Aue]], wo Adarian früher öfters gespielt und wo Liebespaare an dem alten Baum dort sich die Treue geschworen hatten. Also brachen die Helden sofort mit ihrem Luftschiff auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untier-Aue dauerte es nicht lange, bis sie den Baum fanden. Octavia bemerkte sofort, dass der Ort dämonisch verunreinigt war und dass hier ein äußerst finsteres Ritual abgehalten wurde. Der Baum war verfault und wirkte tot. Unter seinen Wurzeln befand sich eine kleine Höhle, welche angefüllt war mit Würmern und Käfern. Der Baum selber und vor allem die Höhle besaß eine entsetzliche Aura und es saßen weder Vögel auf dem Baum, noch wuchs Gras oder andere Pflanzen in seinem Umfeld. Er war umgeben von einem Feld des Todes. Adarian erinnerte sich, dass diesmal ein wunderschöner Ort war, an dem er öfters mal in der Sonne gelegen und sich vor der Arbeit gedrückt hatte. Octavia stellte astral fest, dass an der Spitze des Baumes und unter ihm in der Höhle zwei Kraftspeicher waren, die den Baum verdarben. Octavia war sich sicher, dass die Schwarzmagier von hier aus ein Ritual vollzogen, welches das astrale Klima des Waldes erschüttert und dadurch Aban aus ihrem Versteck gelockt hatte, damit sie ihn angreifen und einfangen konnten. Der Baum war einen Art Knotenpunkt des ganzen Sumpfes, den die Bruderschaft umgepolt hatte und der jetzt wie eine dämonische Verunreinigung den ganzen Sumpf beeinträchtigte. Das würde auch die Veränderungen bei den Kobolden und dem Wubulub erklären.&lt;br /&gt;
Bevor die Helden einen Plan fassten, wie sie dem Baum helfen könnten, horchten sie auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden bemerkten, wie sich jemand dem Ort näherte und gingen schnell in Deckung. Da tauchte Adarians Bruder [[Cosima von Wallenrode|Cosima]] auf und ging auf den Baum zu. Die Helden stellten ihn zur Rede und als sie sich überzeugt hatten, nicht zuletzt auch durch Octavias Astralsicht, dass Cosima kein Schwarzmagier war, brachten sie ihn abseits in Sicherheit und wandten sich wieder dem Baum zu. Die beiden Kraftspeicher mussten entfernt werden, soviel stand fest. Adarian überwand sich und drang in die Höhle vor. Er tauchte in das Ungeziefermeer ein und fand mit großer Überwindung und nach mehreren Versuchen einen Klumpen Orichalcumerz am Boden der Höhle. Der große Orichalcumbrocken stammte von einem großen Dämon und wurde vom Bund in Teichwalde besorgt. Henk kletterte in die Krone und schnitt den kleineren Stein frei, bei dem es sich um den Herzstein aus Tiefenau handelte. Die Schwarzmagier hatten ein finsteres Ritual abgehalten, um die Steine als dämonischen Energiespeicher zu nutzen. Damit hatten sie den Baum zu dem verändert, was die Helden schließlich vorfanden. Da die Veränderung des Baumes den ganzen Sumpf erschüttert hatte, brach der Drache in der folgenden Nacht auf, um nachzusehen, was geschehen war und wurde von der Bruderschaft abgefangen. Kenji sprach ein reinigendes Gebet und die Helden wandten sich jetzt wieder Cosima zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Cosimas Geschichte '''&lt;br /&gt;
Cosima wirkte sehr bedrückt und belastet. Er erzählte den Helden, dass, kurz nachdem die Helden in den Norden aufgebrochen waren, er von einer vermummten Gestalt bedroht wurde, in [[Valkenburg]] eine Aussage beim Prozess gegen seinen Bruder zu machen. Als sich Cosima weigerte, wurde ihm als Druckmittel der Milchzahn seiner erstgeborenen Tochter Elldra gezeigt und damit gedroht, sie mit einem Fluch zu belegen. Der Vermummte demonstrierte seine magischen Fähigkeiten, indem er Cosima mit einem Schmerzzauber einschüchterte. Cosima reiste daraufhin nach Valkenburg und sagte im Prozess gegen Adarian aus. Es kam zu einem Streit mit Onkel Egeil, der immer auf der Seite von Adarian gewesen war. Cosima fragte sich die ganze Zeit, wie der Vermummte an die Zähne aus dem Nachttisch seiner Tochter gekommen war, und wurde über diese Gedanken immer paranoider. Anschließend erklärte ihm der Vermummte, dass er mit ihm noch nicht fertig wäre, er den Milchzahn noch weiter behielte und Cosima mit niemanden darüber reden dürfe, wenn er seine Familie nicht dem Tod überantworten wolle. Nach diesem letzten Treffen verfolgte Cosima die Spur des Vermummten mit seinem Jagdhund und gelangte so in die Untier-Aue zu dem uralten Baum mit der Höhle darunter. In dieser Höhle verschwand der vermummte Schwarzmagier, doch war Cosima genauso verschüchtert wie sein unruhig jaulender Hund und kehrte nach Wallenrode zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wallenrode fiel Cosima auf, dass sein Stiefvater [[Eginhard von Sonnenborn]] anscheinend etwas vor ihm verheimlichte. Er versteckte Unterlagen und traf sich mit Personen, über die er anschließend offensichtlich log. In Cosima keimte der Verdacht, dass Eginhard der Vermummte war und ihn erpresste. Cosima konnte seine Mutter nicht davon überzeugen, mit ihm das Anwesen zu verlassen, und so zog er mit seiner Familie auf das Anwesen seiner Frau in Falkenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian in Falkenau auftauchte, fürchtet Cosima, dass er alles herausbekäme und damit seine Familie in Gefahr brächte. So floh er von seinem Bruder und machte sich auf die Suche nach dem Schwarzmagier, um ihn mit Gold zu bestechen, endlich seine Tochter gehen zu lassen. So tauchte er wieder in der Untier-Aue auf, wo er auf die Helden traf. Die Helden reisten mit Cosima nach Wallenrode und stellten Eginhard zur Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Eginhards Geheimnis '''&lt;br /&gt;
Nachdem Cosima ihn auf sein merkwürdiges Verhalten angesprochen hatte, begann er von einer Geschichte mit Egeil zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Adarians Vater gestorben war, hatte Egeil auf sein Erbe verzichtet und Adarians Mutter das Familienanwesen überlassen, da er bereits sein eigenes in Nauried errichtet hatte. Nachdem [[Eginhard von Sonnenborn|Eginhard]] nach Wallenrode gekommen war, wandte sich Egeil jedoch plötzlich an ihn und bat ihn, dass er mit Ellana in die Stadt ziehen möge. Egeil wollte jetzt nun doch sein Erbe antreten, da er anscheinend großen Geldsorgen hatte. Eginhard vermutete, dass Egeil sein Geld in seinem Sicherheitswahn ausgegeben hatte, um sein Anwesen in die uneinnehmbare Festung zu verwandeln, die es mittlerweile ja war. Außerdem unterstützte Egeil eine Gruppe von Veteranen, die seit dem neuen Konflikt mit Thyrna politisch hochaktiv wurden. Da Egeil immer seniler wurde, hatte er dabei wohl den Überblick über seine Finanzen verloren und sich selbst in eine Notlage gebracht. Da Eginhard wusste, dass es sowohl seiner Frau Ellana, als auch Cosima und seiner Familie das Herz brechen würde, wenn sie ihr Zuhause verlassen müssten, handelte er mit Egeil eine Alternative aus. Da Eginhard selbst vermögend war, half er Egeil finanziell aus dem Schlimmsten heraus, so dass Egeil sein Anwesen behalten konnte. Außerdem erfüllte er Egeils Wunsch, dass er seine Veteranenpartei bei verschiedenen Abstimmungen unterstützte und ihnen politisches Gehör verschaffte. Da Egeil seine missliche Lage äußerst peinlich war und er Adarians Mutter und Cosima nicht beunruhigen wollte, musste Eginhard versprechen ihnen nichts davon zu erzählen. Er selbst hatte sich auch Sorgen um den alten Mann und seinen Geisteszustand gemacht, der er hin und wieder fast gar nicht mehr wieder zu erkennen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Messer konnte Eginhard nichts sagen, nur, dass Adarians Mutter bestimmt wisse, wer es nach dem Tod des Vaters bekommen hatte. Cosima konnte bestätigen, dass Egeil in den letzten Jahren tatsächlich geistig sehr abgebaut hatte. Außerdem wurde er nach der Gerichtsverhandlung in [[Valkenburg]] und dem folgenden Streit mit ihm zusätzlich noch furchtbar verbittert, da er mit ansehen musste, wie seine Familie auseinanderbrach. Cosima tat dies furchtbar leid, aber wegen der Erpressung konnte er Egeil nicht die Wahrheit sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eginhard weiß, dass Adarians Mutter sich heute Morgen von dem Kutscher zu Egeil hatte bringen lassen, da sie sich in letzter Zeit viele Sorgen um den alten Mann machte. Sie besuchte ihn inzwischen regelmäßig und, nachdem Adarian wieder in der Gegend war, wollte sie mit ihm ein gemeinsames Familienfest für ihn organisieren, bevor er wieder weiterzöge oder der Krieg alle wieder auseinanderrisse. Cosima war in Sorge und gab zu bedenken, dass es für seine Mutter gerade nicht sicher wäre, allein durch die Trutzana zu reisen und erzählte Eginhard von seiner Erpressung und dem Schwarzmagier. Er bat auch darum, dass die Helden ihr hinterherflögen, da er Angst hatte, dass ihr etwas zustoßen könnte. Er betonte auch, dass seine Tochter jetzt sicher war und sich alle zuerst um den Schwarzmagier kümmern sollten. Also brachen die Helden nach Nauried zum Anwesen von Onkel Egeil auf, um nach dem Wohl von Ellana zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Auf Egeils Feste ===&lt;br /&gt;
8. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen auf [[Egeil von Wallenrode|Egeils]] Festung [[Ellana von Wallenrode|Adarians Mutter]] zur Hilfe und werden überrascht. Sie bekommen ein Angebot und müssen sich feinsinnigen Verführungen widersetzen. Die Helden werden mit ihren ureigensten Ängsten konfrontiert und müssen standhaft bleiben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Anwesen von Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden mit ihrem Schiff an den Mauern von Egeils Festung anlegten, kam Egeil panisch herausgelaufen und rief nach Hilfe. Er bat alle darum schnell mitzukommen. Ellana wäre in Gefahr und in seinem Anwesen wäre ein Fremder, der sie gefangen genommen hatte. Er lief schnell voraus und alle folgten ihm rasch. Als die Helden gerade in einen Eingangsflur gelaufen sind, schossen sich plötzlich die Türen vor und hinter ihnen und sie waren gefangen. Der Raum war fensterlos und hatte oben Schießscharten, durch die Egeil die Helden beobachten konnte. Egeil ließ die Helden zunächst einmal im Raum für sich alleine im Ungewissen schmoren. An den Wänden des Raumes hingen viele Bilder, die Egeil mit seinen Kameraden zeigten, etliche Trophäen seines Jägerlebens, uralte, leider für Ausbruchversuche unbrauchbare Waffen und sogar eine kleine [[Thylor]]-Statur. Egeil hatte diese Dinge über lange Jahre angesammelt. Nach zwei bis drei Stunden begann er dann durch die Schießscharte zu reden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wäre so furchtbar enttäuscht von Adarian, obwohl er seit seiner Kindheit doch alle Hoffnungen in ihn gesetzt hätte. Er könne ihm einfach nicht verzeihen, dass Adarian es beim Militär nicht geschafft hatte und lieber auf Abenteuerreise mit einer Thyrnerin gegangen wäre, obwohl doch Männer wie Adarian gerade bei den Schlappschwänzen der trutzer Armee so dringend benötigt würden. Adarian hätte seine Stadt im Stich gelassen, nur weil er sich nicht zusammenreißen könnte und er bei dem Einsatz, der zu seinem Rauswurf führte, unüberlegt gehandelt hätte. Seine Absicht wäre zwar korrekt gewesen, aber sein Handeln wäre unüberlegt und dumm. Zwar hätte er sich ja dann wenigsten als Held darum gekümmert, dass die Thyrner den Arsch aufgerissen bekämen, doch seit der Verhandlung in [[Valkenburg]] wäre Adarian nun völlig durchgedreht. Er faselte von diesen Schwarzmagiern, die vielleicht nur ein Hirngespinst wäre, kröche den Thyrnern in den Arsch und unterstützte die schwule Politik derer, die immer noch glaubten, dass es jemals Frieden mit Thyrna geben könnte. Zuletzt hätte er sich sogar neue, feine Freunde in [[Eldorn]] gemacht und gemeinsam mit Thyrnern das Erdfest verbracht, anstatt ihnen die Schädel zu spalten. Nachdem, was Egeil alles bei dem Prozess in Valkenburg für ihn getan hätte und den Streit, den er deswegen mit Cosima hätte, wäre er nur noch enttäuscht von seinem ehemaligen Lieblingsneffen. Das Fass würde schließlich zum Überlaufen gebracht, nachdem Adarian aus Feigheit den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] beigetreten wäre, um nicht gegen seine thyrnischen Freunde kämpfen zu müssen und seinen Verrat an der Heimat zu vertuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Konfrontation mit dem schwarzen Ritualisten '''&lt;br /&gt;
Als Adarian bei dem Gespräch erkannte, dass es sich eigentlich nicht um Egeil handelte, gab sich der schwarze Ritualist am Schluss zu erkennen und spottete, wie leicht es doch war so einen senilen, alten Trottel wie Egeil zu übernehmen. Dann höhnte er, dass er Egeils verkrüppelten Körper entsorgen würde, sobald er mit uns fertig wäre. Anschließend erzählte er den Helden, was gerade alles in Trutz geschieht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er wusste, dass die Helden wegen des Drachens Bescheid wissen, prahlte er damit, wie leicht es seinem Bund doch gefallen wäre, ihn einzufangen. Er sprach [[Enbi Lulu'Gugal]] größte Hochachtung aus, weil er den Drachen unter schlimmsten Qualen gefügig gemacht hatte. Er behauptete, dass Trutz sich besser wünschen sollte, dass sie den Drachen nie wiedersehen würden, da dieser nun auf ihrer Seite kämpfte. Er erklärte den Helden auch, dass ihre ganze Arbeit umsonst war, da ihnen niemand mehr glauben würde, dass es nicht die Thyrner waren, die den Drachen entführt hatten und dass dem König dafür gerade unanzweifelbare Beweise vorgelegt würden. Er machte sich darüber lustig, dass der Rat von Trutz ein Marionettenspiel des Bundes geworden und dass der König bereits entmachtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist erwähnte noch, dass er seine Brüder verständigt habe und sein Meister bereits auf dem Weg hierher wäre, da er aus den Helden auch Marionetten machen wollte. In der Helden Namen würden sie dann die Dinge zu Gunsten der Bruderschaft wenden, bis diese sie nicht mehr brauchen und ihre Körper entsorgen würde. Während der Wartezeit plauderte der schwarze Ritualist ein wenig mit den Helden, um ihnen neue Alternativen zu eröffnen: er bot ihnen an, dass sie auch einfach das Mal des Utukk'Xul empfangen könnten und sich der Bruderschaft anschließen sollten. Immerhin wäre Aloran bereits verloren und wenn sie weise wären, sollten sie sich noch schnell genug auf die Siegerseite stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles von dem, was der schwarze Ritualist erzählte, hinterließ einen starken Eindruck in den Köpfen der Helden und verwirrte ihnen die Gedanken. Man konnte sich seinen Worten gar nicht entziehen und musste ihm einfach zuhören, ob man es wollte oder nicht. Um die Helden wirklich zu überzeugen, ging er danach jeden einzeln an (vgl. [[Verführungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist ließ die Helden zwischen den einzelnen Gesprächen immer wieder allein, um seine Manipulationen wirken zu lassen. Nachdem er jeden mit seinen Einflüsterungen gequält hatte, ließ er die nachdenklichen Helden etwas länger allein, damit sie nun ihre Entscheidung fällen könnten. Die Wirkungen auf die Helden waren hierbei sehr unterschiedlich. Während der schwarze Ritualist bei Adarian und Henk große Verunsicherung auslöste, entkamen Octavia und Kenji seiner Wirkung. Lediglich die Erwähnung von dem Gespräch mit Wolfhardt traf Kenji ins Mark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der schwarze Ritualist die Frage stellte, ob jemand zu ihnen kommen möchte, da meldete sich Henk, der den Kultisten täuschen wollte. Zufrieden erklärte der schwarze Ritualist, dass er ihn trotzdem zur Sicherheit in dem Raum ließe, bis seine Brüder kämen, seine Entscheidung aber nachher berücksichtigt würde und ihm nachher statt der Kontrolle zur Marionette das Mal von Utukk'Xul verpasst würde. Da sich die anderen Helden nicht der Bruderschaft anschließen wollten, holte der schwarze Ritualist Adarians Mutter. Er gab an, sie laufen zu lassen, wenn sich wenigstens einer anschlösse. Kenji konnte sogar bestätigen, dass der schwarze Ritualist nicht log. Dann ließ er die Helden wieder allein, um sich zu entscheiden, bis er wiederkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian fiel ein, dass Egeil sich niemals in die Gefahr gebracht hätte, selber in einer seiner Fallen steckenzubleiben, und dass er aus diesem Grund bestimmt einen geheimen Ausgang eingebaut hätte. Als Octavia dann Henk bat, nach einer Geheimtür zu suchen, höhnte der schwarze Ritualist, dass Henk ja schon wieder Befehle von Thyrnern befolgen würde. Henk fand die Tür, doch es waren unglaublich viele potentielle Auslöser vorhanden, die allerdings in der Mehrheit Fallenauslöser waren. Als Adarian darüber nachdachte, fiel ihm ein Satz von Egeil wieder ein, den sein Onkel immer gesagt hatte: &amp;lt;big&amp;gt;„''Treue hat mir schon oft das Leben gerettet, mein Junge!''“&amp;lt;/big&amp;gt;. Jetzt wusste Adarian, was zu tun war, und fand die Mechanismen der Geheimtür. Es waren die Wappen der zwei treusten Kameraden und das Halsband von Egeils Lieblingshund. Die Thylor-Statue ließ sich bewegen und gab den Weg auf einen Gang frei. Jetzt konnte sich Henk schnell nach oben schleichen, um Adarians Mutter zu retten. Als er Egeil erreicht hatte, nahm er diesem das Eulen-Amulett ab, welches er um den Hals hatte, und sofort erlosch der dämonische Einfluss auf ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden luden Egeil und Ellana auf ihr Schiff und starteten nach Trutz. Sie legten mitten in der Nacht an und brachten die beiden nach Mitternacht zu den Inquisitoren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Spurensuche ===&lt;br /&gt;
9. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen informative Gespräche und [[Archorbar]] berichtet von seiner Reise. Onkel Egeil erinnert sich und ein Freund kommt zu Besuch. Die Helden wollen mit dem König sprechen und Adarian lernt Egeils Veteranenverein kennen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbar berichtet '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] versorgten als erstes Adarians Mutter, Egeil und gaben ihnen eine geschützte Unterkunft. Die restliche Familie eskortierten sie sicher nach Trutz, damit die Helden uns ausruhen konnten. Archorbar berichtete Näheres aus dem Drachenhort und wusste mehr über die Umstände, unter denen der Drache entführt wurde. Er hatte mit Elben gesprochen, die noch heute in der Nähe des Hortes leben. Aus diesem Grund wollte er auch die Helden nicht dabeihaben. Bei dem Hort lebten noch einige wenige Elben, welchen die letzten Verbliebenen von dem Volk sind, welches heute in [[Galad Sidh]] lebt. Ursprünglich lebten sie im Nebelsumpf und wurden 242 JF vertrieben, nachdem die Menschen Trutz gründeten und auch den Sumpf erschlossen. Die Ruinen im Sumpf bei [[Golomoor]] sind einzig von ihrer Siedlung übrig. Heute bewachen eine Handvoll Elben den Hort und schützen den Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar erfuhr von ihnen, dass der gesamte Sumpf unter einem dämonischen Einfluss steht, bzw. nun stand, welcher den Drachen verrückt gemacht hat, genauso wie die Kobolde und der Wubulub. Daraufhin konnten auch die Elben sie nicht mehr aufhalten und Aban verließ ihren Hort und flog orientierungslos über das Glutmeer und den südlichen Sumpf. Auf diese Gelegenheit hatten die Schwarzmagier anscheinend gewartet und griffen sie schließlich an. Die Elben schilderten, wie ein riesiger, dämonischer Käfer aufgetaucht sei und Aban unter lauten, qualvollen Schreien unterworfen habe. Archorbar musste anschließend dringend nach Galad Sidh reisen, da er etwas sehr Wichtiges mit den Elben besprechen musste, von dem er den Helden noch nichts erzählen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit Egeil '''&lt;br /&gt;
Die Helden sprachen im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] Egeil auf seine Wahrnehmung während der Besetzung an. Er konnte sich an kaum etwas erinnern was seine Manipulation betrifft. Er beklagte sich, dass sein Gedächtnis in den letzten Jahren immer schlechter wurde und er sich immer mehr von anderen Menschen zurückzog. Ihm war es peinlich seinen Verstand zu verlieren, aber er konnte dies noch vor allen anderen verheimlichen und er kam noch gut allein zurecht. Er lebte auch noch einmal richtig auf und nahm all seine geistige Kraft zusammen, als er zum Prozess nach [[Valkenburg]] reiste und sich später mit Cosima wegen seiner Aussage anlegte. Doch nach seiner Rückkehr wurde sein Zustand immer schlechter und er verließ sein Anwesen nicht mehr, da er sich manchmal an Stunden oder sogar Tage nicht mehr erinnern konnte. Eines Tages wurde er im Wald vor Nauried wach, komplett mit Schlamm und Dreck überzogen, als hätte er eine längere Wanderung durch den Sumpf unternommen. Als er nach Hause kam, erfuhr er, dass zwei Tage komplett aus seinem Gedächtnis gestrichen waren. Außerdem hatte er auch seltsame Träume und Tagträume, die ihn immer mehr beunruhigten. Als Egeil länger darüber nachdacht, fiel ihm etwas ein, was zu seiner Manipulation geführt haben könnte. Sie begann wahrscheinlich nach dem Prozess in Valkenburg, denn dort war die Bruderschaft zum ersten Mal auf ihn aufmerksam geworden und hatten erfahren, wie wichtig er für Adarian war. Vielleicht hatten sie sich deshalb an ihn gehängt. Als er aus Valkenburg zurückkam, suchte er sich Hilfe bei den Nemia-Mystiker in der Bibliothek wegen seines Gedächtnisses. Dort hatte er dann das Amulett bekommen, welches Henk ihm vom Hals gerissen hatte. Eine Person in der Bibliothek hatte es ihm damals gegeben und danach seien auch die Erinnerungslücken losgegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Helden gingen, gaben ihnen die Inquisitoren noch eine [[korrespondenzen#Korrespondenz mit Flavius Vitreus Elatus|Nachricht aus Thyrna]] mit und [[korrespondenzen#Nachricht von Abraxa|eine weitere]] von Abraxa, die sie am nächsten Morgen zum Frühstück einlud und interessante Neuigkeiten über den Alchemisten Darrow hatte. Die Inquisitoren rieten den Helden im Gasthaus auszuruhen, sie hatten alles bereits mit dem Gastwirt geklärt und gingen davon aus, dass die Helden vorerst in der Stadt sicher waren und sie auch unser Gasthaus im Blick behielten. Auch Adarian sollte besser bei ihnen im Gasthaus bleiben, damit sie alle zusammen waren, falls etwas geschehe, und da die Betten im Sanktum für seine Familie benötigt wurden. Falls etwas mit ihnen etwas wäre, würden die Inquisitoren ihn umgehend benachrichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu dem Gasthaus erhielt Streuner völlig unauffällig und beiläufig eine Nachricht, dass [[Order_of_the_black_Fox#Führung|Mestoph]] ihn zur nächsten Mitternachtsstunde im Hauptquartier treffen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wiedersehen mit Wolfhardt '''&lt;br /&gt;
Wolfhard traf noch am gleichen Tag ein, da er gehört hatte, dass die Helden sich Sorgen um ihn machten. Er tauchte auf, als die Helden alle ausgeschlafen und gemeinsam beim Essen waren. Als Octavia fragte, was er der Bruderschaft über Kenji verraten hatte, zwinkerte Wolfhard Kenji zu und erzählte, dass er dem getarnten Schwarzmagier erzählt hatte, dass er sich mit dem Erzquestor furchtbar betrunken hätte und dabei habe er wohl etwas übertrieben, so dass man auch denken könnte, dass Kenji ein Problem mit seinem Alkoholkonsum habe. Damit Octavia überhaupt keinen Verdacht schöpfen konnte, holte Wolfhardt zur Ablenkung schnell sein Geschenk an sie hervor. Da er gehört hatte, dass Octavia ein wichtiges Amt in ihrer Heimat bekam und sie von nun an die Gesandte des Drachens war, hatte er ihr ein kleines Geschenk mitgebracht. Er übergab es ihr „rein freundschaftlich“ und ließ sich noch nicht anmerken, dass er dabei auch Hintergedanken hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sich eine Gelegenheit ergab, nahm er Kenji nach dem Essen zur Seite und teilte ihm mit, dass er lange darüber nachgedacht hatte, warum Kenji ihn in [[Eldorn]] gewürgt hatte und er jetzt den Grund kannte und wusste, dass es wegen Octavia war. Wolfhardt verkündete ihm, dass er ebenfalls sein Interesse bekunden möchte und er jetzt ganz offiziell – so wie die Ritter es auch tun –um Octavia werben möchte. Da er Kenji in diesem Fall als Konkurrenten besitzt, wollte er ihm dies ganz offen mitteilen, damit dies kein Problem für ihre Freundschaft würde. Er wies Kenji auch darauf hin, dass Octavia und er als einzige im gleichen Alter sind und sie sich auch schon viel länger kennen als sie und Kenji. Wolfhard war ähnlich schüchtern wie Kenji und ging deshalb nicht besonders direkt auf Octavia ein, sondern versuchte Vorwände zu finden, um mit Octavia allein sein zu können. Insgesamt war er so schüchtern, dass Octavia nicht richtig bemerkte, was er eigentlich vorhatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Besuch des Rates '''&lt;br /&gt;
Die Helden suchten gemeinsam mit Ratsherr [[Eginhard von Sonnenborn]] das Ratsgebäude auf. Doch der König war unter keinen Umständen zu sprechen. Sein Herold machte den Helden klar, dass der König nicht zu sprechen ist, da er sich in sehr wichtigen Verhandlungen befinde. Weder die Urkunde des Königs von Barthador, noch die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] änderten daran etwas. Der Herold vertröstete die Helden und versicherte, dass der König sich sehr bald bei ihnen meldet, da er bereits auf sie gewartet hatte und erwähnte, dass er ihre Hilfe benötigte. Warum wusste der Herold nicht, nur dass er eine Nachricht zu uns schicken wird, sobald der König die Zeit findet, und die Helden sollten zu ihrem Schutz bis dahin in der Stadt bleiben. Eginhard nahm an der Ratssitzung teil und die Helden kehrten zurück ins Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Egeils Veteranenverein '''&lt;br /&gt;
Alle aus Adarians Familie wurden in dem Sanktum des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] untergebracht und falls jemand einen Fluch etc. auf einen wirken sollte, würden sie dort sicher sein, da sie durch einen magischen Schutz davon abgeschirmt sein werden. Egeil wollte sich nicht „einsperren“ lassen und er haute heimlich ab, um bei seinen Veteranen-Freunden unterzukommen. Die Inquisitoren schickten Adarian am Nachmittag eine Nachricht, dass er ihn zurückbringen sollte. Da Egeil bereits gehört hatte, dass die Thyrner den Drachen gestohlen hätten und er ganz davon überzeugt war, dass der Schwarzmagier und der ganze Bund DES Xul für die Thyrner arbeitete, wollte er seine Freunde unterstützen, die einen Plan hatten, wie sie den Drachen zurückholen könnten. Adarians Mutter hatte auch gleich eine Idee, wo Egeil stecken könnte. Die Veteranen trafen sich regelmäßig in einem Hinterzimmer ihrer Stammkneipe &amp;quot;''Der tapfere Streiter''&amp;quot;, wo Adarian mit Egeil sprechen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egeil bestand darauf, dass Adarian zunächst einen mit ihnen anstoßen sollte und dann rissen sie abwertende Sprüche über die Thyrner und ihre Schlachtplanung, wobei Adarian Egeil den Ernst der Lage bewusste machen konnte und er sich letztendlich auch überreden ließ, ins sichere Sanktum zurückzukehren. Besonders Generalfeldmarschall a.D. [[Hagen von Weißenfels]], ein alter, hochdekorierter Kriegsheld mit einer besonderen magischen Prunkrüstung mit Helm und Unmengen an Orden, fiel Adarian auf. Er war ein alter Freund von Egeil und hatte anscheinend die Führungsrolle der Partei übernommen. Egeil lobte seine Loyalität und Tapferkeit, da er selbst mit ihm Seite an Seite in der [[die Schlacht um Lavawacht|Schlacht um Lavawacht]] gekämpft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück beim Sanktum versicherte Egeil, dass er nun dortbleiben werde. Beim Sanktum ging am Abend auch die Nachricht ein, dass der König die Helden zu einer wichtigen Besprechung am nächsten Nachmittag bestellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Henks Treffen mit Mestoph '''&lt;br /&gt;
Henk macht, was auch immer Henk so macht ... geheimnisvoll ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 10: Ein Treffen mit dem König ===&lt;br /&gt;
10. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung in der Stadt heizt sich auf und Abraxa erzählt den Helden von ihrer Entdeckung. Der König nimmt die Helden auf seinem Schiff mit und führt eine wütende Besprechung, nach der Octavia brüskiert wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Stimmung in der Stadt '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt am Morgen war für die Helden deutlich zu spüren, dass die Stimmung in der Stadt nicht mehr still und gedrückt war, sondern dass überall auf der Straße Unruhe herrschte und alle Leute empört und aufgebracht waren, hitzig diskutierten und hektisch durch die Straßen liefen. Auf Nachfrage erzählten die Bürger, dass es nun herausgekommen wäre, dass die Thyrner den Drachen gefangen hielten. Der König hatte sich dazu zwar noch nicht geäußert, aber alle hatten schon gehört, dass die Späher des Königs den Drachen aufgespürt hätten. Jetzt warten alle nur darauf, dass der König dies bestätigte, damit Trutz sich rächen und ihren Drachen befreien könnte. Auf den Marktplätzen war zu beobachten, wie einige Veteranenfreunde von Egeil große Reden schwangen und Anhängerschaften von jungen Menschen um sich versammelten. Sie sprachen alle von Rache an den Thyrnern und das Trutz nun endlich in die Offensive gehen sollte. Als die Helden sich einmischten, spürten sie die Wut der Bürger und ihnen wurde vorgeworfen, alles nur zu verharmlosen oder für Octavia und die Thyrner zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Treffen mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-jung.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (jung)]]&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt den Helden von einer Entdeckung. Sie hatte bemerkt, dass die Handschrift auf den Manuskripten nicht die von Erlerig, sondern eine andere Handschrift gewesen war. Sie war daraufhin im Archiv um zu erfahren, wer nach Darrow die Hütte in Tiefenau übernommen hat. Sie berichtete auch, dass sie jemanden im Archiv gesehen hätte, der haargenau wie eine junge Variante von Darrow aussah. Abraxa konnte ihn im Archiv beobachten, als sie jedoch hingehen wollte, verlor sie ihn kurz zwischen den Bücherregalen aus den Augen, woraufhin sie ihn nicht wiederfand.  Der Mann war in einem Teil des Gebäudes verschwunden, der für die Öffentlichkeit gesperrt war. Abraxa machte sich Sorgen, da sie es nicht für unwahrscheinlich hielt, dass Darrow tatsächlich einen Weg zu ewigem Leben gefunden hatte. Sie bat die Helden, dass, falls er etwas mit dem Bund zu tun hatte, sie ihn bitte am Leben lassen sollten, da Abraxa ihm das Mal nehmen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Treffen mit dem König '''&lt;br /&gt;
Ein Herold fing die Helden nach Abraxa ab und führte sie direkt zum Luftschiffhafen, wo der König bereits auf sie in seinem Luftschiff wartete. Als die Helden zum König kamen, war dieser äußerst wütend und erzählte ihnen, was sein Spitzenspion, der zurzeit immer noch das Lager beobachtete, und seine Leute herausbekommen hatten, nämlich dass sie den Drachen im Lager der Thyrner ausfindig gemacht hatten. Als Berater begleiteten den König der Ratsherren [[Fidelis von der Waldaue]] und der Anführer der Veteranen-Partei Hagen von Weißenfels. Fidelis verhielt sich sehr zurückhaltend und still, während der Veteran dem König immer zustimmte, wenn es gegen die Thyrner ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erzählten dem König ihre Geschichte und er gab ihnen klar zu verstehen, dass er von dem Gleichen ausging, was Egeil bereits vermutet hatte: dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten und halfen, den Drachen in ihr Heerlager zu bringen. Er legte den Helden eine Drachenschuppe als weiteren Beweis vor und sagte, dass sie vor dem thyrnischen Lager gefunden worden war. Außerdem gab er ihnen zu verstehen, dass bereits das ganze Volk davon überzeugt war, dass die Thyrner den Drachen entführt hätten und alle nach Rache schrien.  Er gab ihnen zu verstehen, dass sich niemand mehr in Trutz für eine andere Alternative Interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wollte aber versuchen den Thyrnern noch eine Chance zu geben, weshalb er den Feldherrn [[Titus Curtius Aquila]] um ein Treffen gebeten hatte. Aquila ging auch darauf ein und war sogar so dreist so zu tun, als wäre er sich keiner Schuld bewusst. Da der König von dem Erfolg der Helden in Travar und ihren Kontakten zu den Thyrnern (besonders auch wegen Octavias Amt) wusste, wollte er die Helden bei dem Treffen dabeihaben, in der Hoffnung, dass ihre Anwesenheit den Feldherrn einsichtiger stimmte und er den Drachen wieder frei ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König wünschte keine Diskussion oder Unterhaltung mehr mit den Helden, besonders nichts mehr über die Schwarzmagier, und kurz darauf erreichten sie bereits das Luftschiff des thyrnischen Feldherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem Feldherrn '''&lt;br /&gt;
Die Helden flogen mit dem König auf seinem Schiff zu dem Treffen mit dem Feldherrn Aquila, der ihnen mit seinem Schiff entgegenflog. Irgendwo über dem Schlangenfluss trafen sich die Luftschiffe und die Helden begaben sich mit dem König und seinen zwei Beratern auf das Luftschiff des Feldherrn. Dieser begrüßte sie mit einer guten Inszenierung und thronte lässig auf seinem Stuhl, von seiner Leibgarde geschützt und ließ den König von Trutz etwas blass aussehen, was diesen auch sichtlich ärgerte. Der Feldherr begrüßte die Helden sehr höflich, aber absolut unbeeindruckt und eher desinteressiert und fragte, was sie zu ihm führte. Der König sagte ihm wütend, dass es ihm reicht, dass er so täte, als ob er nicht wüsste worum es ginge. Er forderte ganz klar, dass die Thyrner das rausrücken sollten, was sie Trutz gestohlen hätten. Aquila meinte, dass dies leider nicht möglich sei und er den Tonfall des Königs für unangebracht hielte und dass er besser seine Zunge hüten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagen von Weißenfels flüsterte dem König die ganze Zeit Informationen zu und der König wurde darüber immer wütender. Als sich die Helden in das Gespräch einmischen wollten, wurde ihnen vom König der Mund verboten und er gab ihnen zu verstehen, dass er lediglich um ihre Anwesenheit und nicht um ihren Rat gebeten hatte. Nach einer kurzen Rücksprache mit dem Veteranen verkündete der König trotzig, dass er nicht gekommen wäre, um zu verhandeln, sondern dass er nun ein Ultimatum stellte: entweder die Thyrner gäben den Drachen zurück oder die Trutzer griffen das Heerlager in vier Tagen an. Daraufhin drehte der König sich auf dem Absatz um und verließ erbost das Schiff. Doch der Feldherr bat noch um ein Gespräch unter vier Augen mit Octavia. Der König gestattete es ihr und wartete auf sie, da er hoffte, dass sie den Feldherrn zur Vernunft bringen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Feldherr erklärte Octavia, dass er bereits sehr schlecht auf sie zu sprechen war, da aus Thyrna - nach den Ereignissen in Travar - Befehle kamen, dass im Krieg vorerst alle weiteren Angriffe abgebrochen und nur Stellung gehalten werden sollte. Aquila machte Octavia klar, dass er nicht vorhatte, die idiotische Idee des Königs und seinen Angriff zu unterbinden, da dies vielleicht noch die letzte Chance auf eine Schlacht für ihn war, bevor der Krieg endgültig wieder beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er seine ganze Karriere lang auf so eine Gelegenheit gehofft hatte, würde er sie sich nicht von einem dummen Mädchen kaputt machen lassen, die meinte sich in der Politik wichtigmachen zu müssen. Er legte ihr nahe, sich aus diesen Dingen herauszuhalten und Trutz am besten schnell zu verlassen, da er einen Angriff von dem König als Ausrede nutzen wollte, um die Stadt in einem Vergeltungsschlag einzunehmen und die Befehle aus Thyrna zu umgehen. Extrem verärgert verließ Octavia das Treffen und berichtete alles empört ihren Freunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 11: Das Le Bran – Anwesen ===&lt;br /&gt;
10. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen in der Bibliothek führen die Helden auf eine Spur. Sie finden [[Erlerig Darrow]] und werden auf eine neue Spur gesetzt. Sie erkunden das [[Le Bran-Anwesen]] und kommen der Vergangenheit auf die Spur.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Untersuchungen in der Bibliothek '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen am Abend die Bibliothek von Trutz auf und können die Mystiker in Augenschein nehmen. Anschließend zeigten sie ihnen ein Bild von Darrow, und einer Mystikerin fiel dazu ein Erlebnis einer Untergebenen ein. Kenji tauschte sich noch mit [[Hafiz Dara Al-Hakim]] aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji sein Gespräch mit dem Bibliothekar abgeschlossen hat, kam die Mystikerin mit der Novizin zurück, die über Erlerig sprach. Sie erzählte, dass sie Erlerig in den inoffiziellen Bereichen der Bibliothek angetroffen habe und ihn fragte, was er dort suche. Er entschuldigte sich höflich bei ihr und sagte, dass er sich wohl in den Gängen verlaufen hatte; da er sehr freundlich war, kamen sie kurz ins Gespräch und als sie nachfragte, ob er zu Besuch in Trutz sei, sagte er, dass er seine Tochter hier besuchte. Mit dieser Information gingen die Helden sofort zu Abraxa, um etwas über Erlerigs Tochter zu erfahren. Abraxa zog sich auf diese Information hin wortlos an und deutete an ihr zu folgen. Sie führte die Helden zu dem Friedhof von Trutz und erzählte ihnen auf dem Weg dorthin die Geschichte von Erlerigs Tochter (vgl. [[Erlerig_Darrow#Erlerig_und_seine_Tochter_.28225-249_JF.29|Erlerig und seine Tochter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Gruft der Besessenen '''&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihnen auch die Geschichte und den Zweck der „[[Gruft der Besessenen]]“. An der Gruft angekommen untersuchten die Helden den Eingang. Sie schoben die Efeuranken zur Seite und bemerkten, dass Licht in der Gruft brannte und an dem alten Türgitter kein Schloss mehr war, sondern dass es durchgesägt im Gras in der Nähe des Eingangs lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruft fanden sie Darrow, der schützend einen geladenen Zauberstab vor sich hielt. Als er die Helden bemerkte, forderte er sie auf, wieder zu gehen.  Doch als er Abraxa entdeckte, ließ er seine Waffe sofort fallen und rief ihren Namen. Die beiden fielen sich in die Arme und Erlerig meinte, dass er sie ebenfalls in der Bibliothek gesehen hatte und gehofft hatte, dass sie seiner Spur bis hier her folgen konnte. Er gestand, dass ihm furchtbar leidtat, was aus ihm geworden war, dass er dies jedoch alles nur für Abraxa getan hätte, damit sie mehr gemeinsame Zeit haben konnten. Erlerig offenbarte ihnen, dass der gegen das Mal von Utukk'Xul ankämpfte, seitdem er in Trutz zurück war, aber das es ihn nun töten werde, da sich seine Gedanken nur noch um seine Erlösung drehen würden. Er war ganz verzweifelt, da nicht mal ein Selbstmord seine Qual beenden könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihm davon, dass sie den Trank gegen Dämonenmale, an dem sie immer geforscht hatte, vollendete und sie ihn heilen kann. Erlerig wandte sich in Schmerzen, weil das Mal begann ihn zu töten.  Er wurde dadurch gerettet, dass Octavia ihm die Gemme von [[Iustus Trebatius]] umlegte, welche dieser mit dem Brief aus Thyrna mitgeschickt hatte. Abraxa bat Octavia darum, ihr das Erz aus erstarrtem Blut des [[Mendakos|Verijgorn]] zu überlassen, welches sie von Professor [[Mamercus Porcius Mucus]] aus [[Gi-Umuna]] erhalten hatte, damit sie Erlerig daraus den Trank gegen Dämonenmale brauen könnte. Octavia kam der Bitte nach und übergab ihr das Erzfragment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Abraxa mit Erlerig, der von Wolfhardt gestützt wurde, zu ihrem Trankladen und den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] aufbracht, hat Erlerig noch eine sehr dringende Bitte. Die Helden sollten so schnell es geht zum alten [[Le Bran-Anwesen]], da sich dort sein Meister gerade aufhielt und seinen schrecklichen Plan durchführte. Nur wenn die Helden ihn so schnell wie möglich fänden, könnte der Krieg noch aufgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Erkundung des Le Bran-Anwesens '''&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran-Anwesen.png |350px|thumb|right| Das alte Le Bran-Anwesen]]&lt;br /&gt;
Das Anwesen hatte einen großen, überwucherten Garten, in welchem man überall die Reste von ziervollen Statuen und Parkanlagen finden konnte. Die Atmosphäre war gedrückt, dumpf und fühlte sich fast wie ein Unterdruck an. Es lebten keine Tiere auf dem Grundstück, auch die Pflanzen schienen alle verfault zu sein; außer ein paar Pilzen und Flechten konnte sich anscheinend kein Leben hier halten. Octavia konnte sofort bestätigen, dass das ganze Anwesen von finsterer Magie erfüllt war und es nur so von geisterhaften Gestalten im Astralraum wimmelte. Die Vordertür war mehrfach gesichert, mit Brettern verbarrikadiert und mit Schlössern versehen; außerdem hatten die Inquisitoren ihr Siegel und einen Segensspruch an der Tür angebracht. Auch ein altes Warnschild hing vor der Tür und empfahl jedem schnellstens umzukehren und das Grundstück zu verlassen. Beim genaueren Umsehen fiel auf, dass der zweite Stock durch ein altes Feuer eingestürzt war.  Mit ein wenig Klettergeschick konnten die Helden über die Trümmer durch das Fenster in das Haus einsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Inneren des Hauses '''&lt;br /&gt;
Als alle Helden im Haus waren, zog draußen plötzlich dichter Nebel auf, der die Außenwelt verschwinden ließ. Sie hörten eine lachende Stimme in ihren Köpfen, die sich darüber lustig machte, dass sie in ihr eigenes Verderben gelaufen wären.  Das Haus würde sie nun töten und ihn würden sie hier drinnen niemals finden. Außerdem bedankte der Schwarzmagier sich bei den Helden, da er durch sie nun weiß, dass Darrow ein Verräter war. Danach herrschte nur noch Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Haus selbst fiel auf, dass es viel kälter war als draußen und alle hatten das Gefühl beobachtet zu werden. Octavia hörte die astralen Schreie von gequälten Seelen und spürte Angst, Wut, Verzweiflung und absolute Hoffnungslosigkeit im Gemäuer. Darüber hinaus nahm sie eine finstere Präsenz wahr, die definitiv kein Geist war, sondern vielmehr ein Dämon, der sich als dieses Haus manifestierte.&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran.png |200px|thumb|right| Gedrig und Eleonora Le Bran]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die oberste Etage '''&lt;br /&gt;
Der Einstieg führte die Helden zu einem Flur in der obersten Etage, der schon sehr baufällig war. Überall lagen alte zerschlagen Möbelstücke herum und hin und wieder hörte man die Ratten über den Boden huschen. Die Helden fanden am Ende des Ganges eine Treppe und gingen sie hinunter. Plötzlich fiel in einer Nische der Putz von der Wand und ein Auge wurde sichtbar. Die Helden entfernten vorsichtig den porösen Mörtel und entdeckten ein Wandbild, dass einst zu gespachtelt worden war. Es zeigte ein reiches Paar aus der Gründerzeit und es stand „''Gedrig und Eleonora Le Bran, Trutz 257''“ darunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia brach vor dem Bild zusammen und bekam eine Vision. Ihr erschien der Geist von Eleonora und bat Octavia ihr zu helfen. Wenn die Helden dies täten, würde sie ihnen helfen zu ihrem Feind zu gelangen. Octavia spürte deutlich, dass dieser Geist nichts Boshaftes an sich hatte, sondern nur nach Erlösung suchte. Nachdem sie wieder zu sich gekommen war und den anderen von ihrer Vision berichtet hatte, huschte plötzlich etwas durch ein benachbartes Zimmer. Die Helden untersuchten den Raum und es handelte sich um das ehemalige Schlafzimmer. Nachdem Octavia durch einen astralen Hinweis Eleonoras Taschentuch gefunden hatte, startete für alle [[Le_Bran-Anwesen#Vision_1:_.E2.80.9EDer_Ehestreit.E2.80.9C|eine Vision]] von einem vergangenen Ereignis in diesem Raum. Dabei spielten die Helden die Rollen der Personen, die an der Tragödie beteiligt waren. Octavia schlüpfte in die Rolle von Eleonora und Kenji spielte Gedrig.  Die Helden erfuhren aus der Szene, dass sich Gedrig in den letzten Monaten extrem verändert hatte und Eleonora Angst vor ihm bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die untere Etage '''&lt;br /&gt;
Die Helden gingen weiter und kamen durch verschiedene kalte Stellen, die sich nicht durch Luftströmungen erklären ließen. Außerdem fiel ein fauliger Geruch auf. Octavia nahm nun auch andere Geister astral wahr, die durch das Haus spukten - getötete Opfer, die verzweifelt ihre Runden in dem Haus drehten, aber nicht direkt angriffen. Die Helden gingen die morsche und löchrige Treppe hinunter und mussten aufpassen, dass sie nicht einbrachen. Unten kamen sie in den ehemaligen Empfangssaal und hörten schließlich vor der Eingangstür etwas umfallen. Im Augenwinkel war kurz den Geist von Eleonora zu erahnen und Octavia sah sie astral, wie sie auf eine bestimmte Stelle deutete. Als die Helden sich dieser Stelle näherten, erlebten sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_2:_.E2.80.9EG.C3.A4steempfang.E2.80.9C|weitere Vision]]. Die Helden erfuhren, dass Darrow mit seinem Assistenten [[Merwin Dermoth]] zu Gedrig in das Anwesen gezogen war, um enger zusammenarbeiten zu können. Diesmal verkörperte Henk den alten Darrow und Adarian stellte den jungen Merwin dar. &lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Merwin.png |200px|thumb|right| Merwin]]&lt;br /&gt;
Die Helden durchsuchten das Haus weiter und plötzlich stürzte ein Balken hinunter, der ihnen den Weg versperrt. Doch Adarian konnte das Hindernis beseitigen. Die Kälte in dem Haus wurde immer schlimmer und manchmal sah man bereits, wie der Atem beschlug. Auch der Gestank nahm immer mehr zu und zwischendurch machte das Hause ächzende Geräusche, welche bedrohlich und einschüchternd wirkten. Mittlerweile konnten auch die anderen immer mal wieder Geister wahrnehmen und hörten ab und zu die Schreie der Opfer.  Adarian könnte schwören, dass er von seinem ehemaligen Klassenkameraden gerufen wurde. Eleonora führte schließlich alle in das Laboratorium, wo Octavia bemerkte, dass es nur so von gefolterten Geistern wimmelte und sie erhielt kurze Rückblicke zu dem, was bei den Experimenten abgelaufen war. Als die Helden einen alten, zerfallenen Arbeitstisch betrachteten, startet eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_3:_.E2.80.9EDer_Herzstein.E2.80.9C|dritte Vision]]. Sie erfuhren, dass die Arbeit an dem Herzstein gescheitert war und Gedrig einen Ausweg in einem nekromantischen Buch vorschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonora führte anschließend alle in den Garten zu dem alten Pavillon. Dieser war mit einem Ziergitter aus Eisen umgeben und die verschlossene Tür musste von Streuner erst geknackt werden. Innen begann schlagartig eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_4:_.E2.80.9EDas_geheime_Treffen.E2.80.9C| vierte Vision]]. Merwin und Eleonora hatten sich hier heimlich getroffen und er hatte ihr versprochen, dafür zu sorgen, dass Gedrig und Darrow ihre schrecklichen Experimente beendeten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gingen zurück ins Haus und unterwegs hielten sie die verdorrten Wurzeln im Garten an den Füßen fest.  Sie konnten die Ranken aber mit ihren Dolchen abschneiden und sich ins Haus retten. Eleonora führt sie zu dem von den Inquisitoren verbarrikadiertem Hintereingang des Hauses, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_5:_.E2.80.9EDie_Abfallentsorgung.E2.80.9C|fünfte Vision]] startete. Erlerig bekam leichte Skrupel wegen der vielen Toten bei ihren Experimenten, aber Gedrig beschwichtigte ihn und erinnerte ihn daran, dass er doch alles für Abraxa tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Salon '''&lt;br /&gt;
Eleonora führte die Helden schließlich alle nach oben in den Salon. Das Haus, welches nun zu verhindern versuchte, dass sie Eleonoras Geschichte aufdeckten, ging nun drastischer gegen die Helden vor. Es ließ den Geist von Eleonora immer wieder verschwinden und bekämpfte sie sichtbar. Es lockt die Helden in eine Sachgasse und versucht sie mit Feuer zu bekämpfen, welches jedoch von Octavia gelöscht werden konnte. Schließlich gelangten sie in den Salon, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_6:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Merwin.E2.80.9C|sechste Vision]] startete. Merwin wurde von dem von Gedrig aufgehetzten Darrow erdolcht. Eleonora kam überraschend dazu und floh entsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kam nach dieser Szene nicht zurück und blieb in ihrer Rolle.  Sie rannte verzweifelt ins oberste Turmzimmer, wo sie sich einschloss, da die alte Tür sogar noch vorhanden war. Die anderen konnten sie durch die Tür weinen hören. Nachdem Adarian die Tür eingetreten hatte, startete direkt beim Eintreten in das Zimmer eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_7:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Eleonora.E2.80.9C|siebte Vision]]. Eleonora wurde von Gedrig bedroht und schließlich mit ihrem Kopf brutal von diesem gegen die Wand geschlagen. Der Blutfleck von Eleonoras Kopf war noch immer an der Wand zu sehen, doch Octavia war bei der Sequenz nicht in Gefahr, denn bevor ihr Kopf an der Wand aufkam, legte Eleonora ihre Geisterhand dazwischen und fing ihren Kopf sanft auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Keller '''&lt;br /&gt;
Eleonora führte alle schließlich zum Kellereingang. Dieser war eine Bodenluke, die unter altem Unrat verborgen lagt und vorher nicht gesehen werden konnte. Nachdem die Helden die Falltür freigelegt hatten, musste Streuner nur noch das Schloss knacken, welches erstaunlich neu aussah. Auch der Staub auf dem Boden ließ vermuten, dass vor gar nicht so langer Zeit jemand diesen Schutt hier absichtlich platziert hatte, um den Eingang zu verstecken. Bevor die Helden den Keller betraten, erschien plötzlich ein weiterer Geist. Es war Adarians Schulfreund, der in der Tür erschien und vor einem Pilz warnte, der unten wuchs. Die Berührung damit hatte ihn damals getötet und sie sollten ihn nicht mit der bloßen Haut berühren. Als die Helden in den pilzverseuchten Keller vordrangen, erfuhren sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_8:_.E2.80.9EDie_Offenbarung.E2.80.9C|achte Vision]], in der sie sahen, wie Gedrig Darrow in sein Laboratorium führen wollte und dazu die Geheimtür öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, wo die Helden die genaue Stelle für den Öffnungsmechanismus erfahren hatten, fanden sie den geheimen Gang aus der Vision. Es ging nun weiter zu dem gegenwärtigen Gedrig und der letzte Kampf gegen das Haus stand an. Ein seltsamer Dämon, der wie ein Geflecht die Helden von dem Schwarzmagier trennte, zwang die Helden zum Kampf. Während des Kampfes saß Gedrig mit seinem Kopfdämon auf einem Stuhl und seine dämonischen Tentakel hielten jeweils einen Geistbeherrschungsstein umklammert. Als der Dämon im Haus mit schützender Hilfe der [[Drachenträne]] besiegt war, was Henk fast das Leben gekostet hätte, versuchte Gedrig zu fliehen. Er wurde jedoch von seiner Frau aufgehalten, die alle rachsüchtigen Geister, die ihm zu Lebzeiten zu Opfer gefallen waren, auf ihn hetzte. Sie griffen ihn an und verwirrten ihn so sehr, dass es ein leichtes war, ihn zu töten. Da niemand in das Geschehen eingriff, verzehrten die Geister [[Blaren Rigged]] langsam und er starb qualvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonoras erlöster Geist manifestierte sich zu Abschied noch ein letztes Mal vor den Helden und konnte ohne den störenden Einfluss des Hauses normal zu ihnen sprechen. Sie bedankte sich bei ihnen und bat die Helden, ihre Geschichte bekannt zu machen. Denn auch als Geist hatte sie mitbekommen, welchen Ruf sie durch die Lügen ihres Mannes erhalten hatte, und sie wollte nicht, dass man sie weiterhin als Rabenhexe in Erinnerung behielt. Schließlich öffnet sich ein Tor in Letors Reich und Noah holte Eleonora und die anderen Geister ab, nicht ohne die Helden lächelnd zu grüßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alles vorbei war, fanden die Helden die Manipulationssteine und eine reichhaltige Briefkorrespondenz mit [[Mordem Blandera]] und auch [[Sabaoth Immortalis]], welche die Pläne mit dem Drachen offenlegten und das Ritual in den Sümpfen genauestens beschrieben. Ebenso fanden sie einige Drachenschuppen, wovon Gedrig bereits eine genutzt hatte, um die falsche Spur für die Späher zu legen. Als alle Geister fort waren, konnte Octavia bestätigen, dass das Haus und seine Bewohner nun alle erlöst waren. Jedoch würde das Wesen dieses Ortes für immer entstellt bleiben. Als die Helden das Haus verließen, war der Nebel fort und es war bereits der Morgen des 11. Celestalis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 12: Wundenlecken ===&lt;br /&gt;
11./12. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erholen sich von den Anstrengungen und führen erneut Gespräche mit dem König. Die ist gespalten und triff Kriegsvorbereitungen. Ein Feind ist gefunden und Adarian muss sich positionieren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wundenlecken in der Stadt '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen vor dem Anwesen warteten schon die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] mit Wolfhard. Sie berichten, dass das ganze Anwesen von einer undurchdringlichen Nebenwand umgeben war und das keiner der Magier oder Questoren bis jetzt einen Zugang finden konnten. Die Inquisitoren bestanden auch darauf, dass dieses Anwesen nun endgültig abgerissen und verbrannt werden sollte, da dies nun nach dem Ende der dämonischen Besessenheit endlich möglich war. Sie durchsuchten das Anwesen und sicherten die Beweise und den Ritualraum im Keller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei dem Kampf mit dem Hausdämon schwer verletzt worden und wurde direkt in den Bia-Tempel gebracht, wo sich die Adeptinnen persönlich um seine Wunden kümmerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian ging in das Sanktum der Inquisitoren und Octavia und Kenji suchten Abraxa auf. Erlerig war von dem Dämonenmal geheilt, schlief aber tief und war noch sehr schwach. Abraxa schickte sie deshalb schlafen und versicherte ihnen, sich zu melden, wenn Erlerig stark genug war, um mit ihnen zu reden. Auch Adarian wurde von den Inquisitoren schlafen geschickt, damit er stark genug ist, um den Krieg aufzuhalten. So zogen sie sich alle ins Gasthaus zurück und schliefen durch bis zum nächsten Morgen. Kenji hatte allerdings einen [[Kenjiro_Asai#Kap.18:_Die_dunkle_Bruderschaft_schl.C3.A4gt_zur.C3.BCck|Albtraum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
Als die Helden am nächsten Morgen aufwachten, hatte der König bereits einen Boten geschickt und erwartete sie schon.  Als sie zu ihm kamen, war er absolut von allem überzeugt, was die Helden ihm über den Drachen erzählt hatten. Er hatte jetzt alle Beweise gesehen und auch Hagen und seine Späher berichteten von massiven Erinnerungslücken, nachdem die Inquisitoren die Steine unwirksam gemacht hatten, die den Kontrollzauber auf sie wirkten. Jedoch gab es große Teile der Stadt, die dem Ganzen keinen Glauben schenkten und selbst auf das Wort des Königs hatten sie bei seinen Ansprachen nicht mehr gehört. Stattdessen unterstellten sie ihm, dass er von den Thyrnern korrumpiert worden sei. Einige forderten sogar eine Neuwahl des Königs und nachdem der Rat es ihnen verwehrt hatte, stellten sie einen Gegenkönig auf, der sie nun in die Schlacht führen sollte. Genau im Moment sammelte sich ein Großteil der kampffähigen Männer zur Heerschau vor den Toren der Stadt und machten sich bereit aufzubrechen und in den Krieg zu ziehen, um ihren Drachen zu befreien. Der Gegenkönig war ausgerechnet ein guter Freund von Onkel Egeil und war Adarian und Henk bereits aus dem Veteranenclub bekannt. Der Gegenkönig war der &amp;quot;''Eisenkeil''&amp;quot; [[Sturmhardt von Bergstadt]]. Der König bat Adarian wegen seiner Beliebtheit in der Stadt, am Abend mit ihm zusammen eine Ansprache in dem Heerlager zu halten, um die Männer von der Wahrheit zu überzeugen. Während er diese Bitte an Adarian richtet, blickt er auch hilfesuchend auf Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei diesem Gespräch nicht anwesend und wurde später durch seine Freunde über die Situation informiert. Gemeinsam suchten sie Abraxa auf, welche Henk ein Stärkungstonikum gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
Auf den Straßen herrschte mittlerweile Trubel und man sah Frauen, die ihre Männer und Söhne verabschieden und sie anfeuerten, den Drachen zu retten. Octavia wurde auf offener Straße beschimpft und es wurde ihr vorgeworfen, dass sie den König manipuliert hätte. Einige bewerfen sie sogar mit Steinen, sodass Kenji sie abschirmt. Eine Gruppe aus Barden hatte eine ganze Gruppe Kinder um sich geschart, die noch zu jung für den Kriegsdienst sind, und alle unterstützten sie gesanglich bei dem [[Der Held aus Trutz|Adarian-Lied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Egeil meldete sich bei den Helden, um sich zu verabschieden, da nun der Schutz der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] nicht mehr nötig war. Er war voll und ganz auf Adarians Seite und hatte versucht seinen Freunden im Veteranenclub Vernunft beizubringen, obwohl er genau wusste, dass sie nicht mehr umzustimmen wären. Bevor es also zu einer Schlacht in der Stadt oder Schlimmeren käme, würde er die ganze Familie auf sein Anwesen bringen, welches von den Thyrnern bestimmt als letztes in der Trutzana eingenommen würde. Egeil wies Adarian nochmal darauf hin, dass Gegenkönig ''Eisenkeil'' schon immer ein Fanatiker war und er in seinem Hass auf Thyrna sicher schwerer aufzuhalten wäre, als die meisten Schwarzmagier oder Dämonen. Er hatte als halbes Kind seine ganze Familie im Krieg gegen die Thyrner verloren und war selbst einige Jahre versklavt, wo er die Hölle erlebt hatte. Aber Egeil erwirkte im Gespräch mit Eisenkeil immerhin, dass dieser es dem König und Adarian gestattete, am Abend im Heerlager Reden zu halten, um ein letztes Mal zu versuchen, das Volk umzustimmen. Adarian bekam am Nachmittag von Kenji Hilfe beim Schreiben der Rede.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 13: Die Reden der Könige ===&lt;br /&gt;
12. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Könige halten ihre Ansprachen und Adarian spricht zum Volk. Kenji fordert ein Gottesurteil und Adarian muss kämpfen. Ein Herold überbringt eine wichtige Botschaft aus [[Throal|Barthador]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprachen des Königs und Adarians '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König Sigurd reiste mit den Helden vor die Stadttore zu einem Treffen mit dem Gegenkönig, der ihm eine letzte Ansprache gewährt hatte, bevor sie endgültig in die Schlacht zögen. Der König appelliert ein letztes Mal an die besonnenen trutzer Werte und erinnert daran, dass Trutz schon immer eine Stadt des Friedens war und dass genügend Beweise dafür vorliegen, dass der Drache von den Schwarzmagiern und nicht den Thyrnern entführt wurde:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Männer von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich verstehe eure Wut und weiß, dass ihr keine Ruhe finden werdet, bis wir unsere geliebte Aban wieder sicher in ihrem Hort wissen. Doch ein letztes Mal muss ich euch daran erinnern, dass die neusten Erkenntnisse uns zu zweifeln anhalten, ob wir unsere Wut auch auf den richtigen Feind konzentrieren. Wie sich bereits herumgesprochen haben sollte, waren unsere Späher manipuliert und führten die Pläne eines dunklen Bundes aus, welcher seine Krallen in den Frieden unserer einst so sicheren Stadt schlug. Doch dieser Bund ist unseren Wissens nach kein Verbündeter der Thyrner, so wie es viele von euch inzwischen zu glauben scheinen! Es gibt keine Beweise dafür!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wollt ihr also für eine Ungewissheit in den Krieg ziehen? Für eine wage Vermutung, während die wahren Gegner vielleicht weit entfernt sich über eure Voreiligkeit lustig machen und unseren Drachen in aller Ruhe quälen können? Wollt ihr eure Kampfkraft vergeuden und sinnlos sterben, während ihr Aban einfach im Stich lasst?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich appelliere an euch, Männer von Trutz! Wir sind ein Volk der Vernunft und des Nachsinnens! Zu oft haben wir zu hören bekommen, dass wir zu zögerlich sind oder dass es uns an Kampfgeist mangelt, aber ich sage euch: Das ist die wahre Stärke von Trosk! Wir sind keine voreiligen Kriegstreiber! Wir waren und sind Verehrer der Besonnenheit und Weisheit! Wir denken nach, bevor wir handeln und unsere Handlungen fußten immer auf gut durchdachten Entscheidungen. Das ist das wahre Wesen von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auch der große Held Adarian hat die Wahrheit erkannt! Er brachte sie sogar gemeinsam mit seinen Gefährten ans Licht und besiegte einen gefährlichen Anführer dieser Schwarzmagier, während ihr euch für eine überflüssige und aussichtslose Schlacht rüstet. Er wusste bereits, dass es nicht mehr Thyrna ist, den wir als Feind zu fürchten haben und legte deshalb aus Treue gegenüber seiner Heimat den Wams des Ekklesiums an. Er war es auch, der mich letztendlich von der ganzen Wahrheit überzeugen konnte und ich hoffe, dass er auch euch die Augen öffnen wird! Hier ist er! Er wird es euch selbst sagen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach bat er Adarian auf die Bühne und dieser hielt seine Ansprache: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hier stehe ich vor euch im Gewand der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]].'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es gibt solche unter euch, die behaupten, dass ich mich hinter dem Gewand verstecke.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Muss ich euch an meine Taten erinnern?'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin ein Sohn von [[Trutz]] und habe in der Armee gedient; als Räuber immer wieder Ortschaften wie Krehlau oder Rothenfier überfielen, wurde ich mit einem kleinen Trupp entsandt, kam aber zu spät.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Einmal (drohend den rechten Zeigefinger hebend) gab sich mir die Möglichkeit und ich stellte den Räubern nach. (Stimme senkend) Viele meiner Soldaten starben und ich selbst wurde unehrenhaft entlassen.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Danach zog es mich in die Welt und an der Seite meiner geschätzten Freundin [[octavia|Octavia Ardera]] bekämpfte ich die [[Thyrner|Thyrnern]]. Die zweimalige Befreiung von [[Loderis]] stellt den Höhepunkt meines Kampfes gegen Tyrannei und Unterdrückung dar. Zu Zeiten, als Trutz auf Diplomatie setzte, badete ich mein Schwert [[Siegesstahl]] im Blut der gefallenen Thyrner.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch dann!'' (sehr kurze Pause) ''begegnete ich einem Feind, dem ich noch nie gegenüberstand – der schwarzen Bruderschaft – dem [[Bund des Xul]]. Schnell musste ich feststellen, dass der Feind schlimmer ist als das ganze thyrnische Weltreich. Glaubt mit, meine Freunde, dieser Feind ist nicht zu unterschätzen und wegen diesem Feind trage ich das Wams der Inquisitoren! Und dieser Feind hat [[Aban|Nebelschwinge]] gefangen genommen. Nur aus dem einen Grund, dass Trutz und die theranische Armee einander zerfleischen. Dass die Gegner von einst, die nur gemeinsam dem Bund des Xul trotzen könnten, ihre Reihen ausdünnen, damit die schwarzen Brüder einfaches Spiel haben. Wenn ihr jetzt gegen die Theraner zieht, werden viele von euch sterben. Du wirst sterben. Und du! Und du! Und ihr werdet auch sterben! Und wofür?'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Thyrner tragen keine Schuld am Verschwinden Nebelschwinges und euer Tod wäre umsonst! Und jene, die überleben? Wenn sie nicht bei einer thyrnischen Strafaktion sterben – und diese wird die einzige Antwort sein – dann werden euch jene Kreaturen zerfetzen, die die schwarzen Brüder heraufbeschwören.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich kann nicht verhindern, dass ihr morgen früh ausrückt, um am [[Lorkan]]tag anzugreifen. Ich werde mich euch nicht in den Weg stellen, aber ich appelliere an die trutzische Vernunft und dass ihr meinen Worten Glauben schenkt – Adarian – dem Held aus Trutz!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einige wenige überzeugen, nicht mitzuziehen, aber der Großteil der Männer glaubte weiterhin daran, dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten. Es kam zu Streitereien, Tumulten und Uneinigkeiten unter den Männern, aber letztendlich hörten sie nicht auf Adarian und wollten kämpfen. Außerdem wurde auch hier Octavia offen angefeindet und man unterstellte ihr, dass der Kaiser sie als Spionin einsetzte und sie versuchte, den König und Trutz für die Thyrner zu gewinnen, damit ihre Stadt eines Tages genauso enden würde wie Travar. Auch Gegenkönig ''Eisenkeil'' blieb hart und ignorierte alle Beweise oder deutete sie um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gottesurteil '''&lt;br /&gt;
Kenji war sich bewusst, dass er im Notfall auch ein Gottesurteil fordern konnte. Er entschied sich dafür und forderte, dass der stärkste Kämpfer des eigentlichen Königs gegen den stärksten Gegner des Gegenkönigs antreten sollte. Die Könige unterwarfen sich dem Gottesurteil und stellten die Kämpfer auf. Für den König trat Adarian in den Kampf, der Gegenkönig schickte Loran in das Gottesurteil. Das Duell fand auf Leben und Tod statt. Nach einem harten Kampf, bei dem Adarian zwischenzeitlich schon zu unterliegen drohte, gewann er schließlich durch ein geschicktes Manöver. Der Eisenkeil beugte sich widerwillig dem Urteil, aber es kam noch zu einigen Protesten unter den Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprache des Zwergenkönigs '''&lt;br /&gt;
Als die kleineren Schlägereien gerade geschlichtet wurden, kam ein Herold aus Valkenburg, welcher über eine Kugel in seiner Hand eine illusionäre Erscheinung des Zwergenkönigs [[König Varulos|Varulos]] zauberte, welcher den Anwesenden den Frieden zwischen Barthavion und dem Thyrnischen Imperium verkündete (vgl. [[Rede des Zwergenkönigs]]).&lt;br /&gt;
 &amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Bewohner von Barthavion, hört meine Worte! Der Krieg gegen Thyrna ist vorbei! Es herrscht Frieden!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(kurze Ruhepause und absolute Stille bei den Männern)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Oft zwingen uns veränderte Umstände dazu die unerwartetsten Allianzen einzugehen und aus alten Feinden werden plötzlich neue Verbündete. Auch in Barthavion herrschen nun andere Umstände. Und ein neuer Feind! Ein Feind, der zum Verhängnis ganz Eborias werden kann, wenn wir ihn nicht gemeinsam mit dem Volk des Drachens aufhalten! So schwer uns dieses Bündnis auch fallen wird: Wir müssen zusammenarbeiten! Vergesst alten Hass und Hader und blickt nach vorn! Barthavion ist in ernster Not!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unser Feind ist kein gewöhnlicher, der uns mit Schwert und Zwang unterwerfen will. Seine Waffe ist das verdorbenste Elend selbst und durch ihn zu fallen wird unserem Tod weder Ruhm noch Erlösung bringen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Also hört, tapfere Barthaver! Spart eure Kräfte und bereitet euch auf einen Krieg vor, der all eure Vorstellungen über das Übel dieser Welt in den Schatten stellen wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr müsst nun stark sein! Stärker, als ihr es sonst bereits seid!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stärkt eure Körper und eure Herzen, dann wird euch nichts bezwingen können! Ihr seid das Land der Helden! Ihr werdet standhalten! Throal glaubt an euch!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(der König erhebt sich vom Thron und zieht sein Schwert und reckt es heroisch in die Höhe)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Heil euch, ihr mutigen Männer! Heil dir, Barthavion!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Herold befahl, unverzüglich alle geplanten Kampfhandlungen abzubrechen, da es von thyrnischer Seite aus zu keinen Angriffen mehr kommen würde. Einige thyrnische Botschafter wären bereits aufgebrochen und würden in den nächsten Tagen in Valkenburg eintreffen. Bis dahin empfahlt er allen Einwohnern in Barthavion, sich von dem Krieg auszuruhen und beim [[Lorkan]]-Fest auf die alten Tugenden Barthavions zurückzubesinnen, da sie in Zukunft vielleicht wichtig würden, um genügen Kraft zu besitzen, um einen viel gefährlicheren und verabscheuungswürdigeren Feind als Thyrna zu bekämpfen. Die Männer waren durch diese Botschaft alle überzeugt und zogen ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 14: Das Fest des Lorkan ===&lt;br /&gt;
13.-15. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest des [[Lorkan]] steht vor der Tür und Darrow hat eine Bitte an Erzquestor [[Kenjiro Asai|Kenji]]. Die Helden feiern das Fest und unerwartete Gäste tauchen auf. Am Ende gibt es eine große Überraschung und es kommt zu einem unerwarteten Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Vorbereitungen auf das Fest '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Männer kehrten zurück, entwaffneten sich und die Lage entspannte sich, jedoch wurde im Volk viel über den unbekannten Feind gerätselt. Jetzt packten alle Bürger mit an, die Stadt für das Fest am nächsten Tag vorzubereiten. Tribünen, Tische, Fässer mussten aufgestellt werden und so herrschte in der Stadt reges Treiben. Die Helden suchten Abraxa auf. Darrow war immer noch sehr mitgenommen und konnte nicht lange mit ihnen sprechen. Abraxa schätzte, dass er noch einige Tage bräuchte, bis er ganz aufgewacht wäre. Darrow bat aber Kenji darum, von ihm ein Urteil zu empfangen für seine Taten, die ihn sehr reuten. Kenji bot ihm an, als Akt der Buße dem Bund des Lichtes beizutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg erwarb Kenji eine Falkenbrosche für Octavia und schenkte ihr diese im Gasthaus. Adarian bekam eine Nachricht von seiner Familie, dass sie alle zum Fest nach Trutz kämen und mit ihm feiern wollten. Da nun kein Krieg mehr war, wurde der Kriegskönig wieder zum Ratsherrn und der Rat von Trutz lud die Helden zu der Eröffnung des Lorkan-Festes am nächsten Tag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - erster Tag '''&lt;br /&gt;
Das Fest des Lorkan startete zur Mittagsstunde mit der Falkenkür. Ein Falke kürte wie jedes Jahr auf dem Marktplatz einem Auserwählten, indem er ihm einen goldenen Schlüssel um den Hals hängte. Man sagte, dass der Familie dieser Person im nächsten Jahr alle Türen offenständen. Außerdem war in Barthavion der Schlüssel schon immer ein bekanntes Glückssymbol. In diesem Jahr kreiste der Falke lange über der Menge, um schließlich Henk zu erwählen. Danach wurde auf dem Marktplatz der Jahrmarkt eröffnet und Erzquestor Kenji sprach einige Worte. Das Bankett des Rates fand am trutzer Ratsgebäude statt, wo alle Ratsherren und auch Adarians Familie versammelt waren. Am Nachmittag wurde auf den Marktplätzen der Stadt das Ritual der „Freien Rede“ zelebriert. Jeder, der etwas zu sagen hatte, berührte den Stab des Lorkangeweihten und leuchtet dieser daraufhin, durfte derjenige mit dem Stab in der Hand auf das Rednerpult treten und reden, bis der Stab aufhört zu leuchten. Ansonsten wurde überall ausgelassen gefeiert und es gab Stände, wo man mit Minihämmern drei Versuche hatte, um eine Kette durchzuschlagen. Bei Erfolg fiel am anderen Ende eine Belohnung herunter, darunter gab es kleine Falken und Schlüssel als Tonstatuetten zu gewinnen. Überall brannten Feuer und die Leute warfen Gegenstände hinein, von denen sie sich befreien wollen. Die Gebildeteren schrieben auch Gedanken oder Ängste auf, von denen sie sich befreien wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man konnte auch überall kleine Gruppen finden, welche die Geschichte des Lorkan nachspielten. Lorkan wurde von allen Schutzgöttern gemeinsam erschaffen und in der Gestalt eines Menschen in Balmar geboren. Er wurde eine Ikone der Befreiung und führte die Sklaven in die Freiheit und wies ihnen den Weg nach Barthavion. In seinem letzten großen Kampf gegen die Thyrner opferte er sich, um den Menschen eine sichere Flucht zu ermöglichen. Seitdem sitzt er an der Seite der anderen Schutzgöttern und wacht über Barthavions Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend tauchte im Gasthaus ein unerwarteter Gast auf. Es war [[Gerbert der Bär]]. Als er die Helden begrüßt hatte, stellte er ihnen seine Frau [[Cuina-Nira|Nira]] vor, einer Halb-Elfin mit einem weißen Frettchen als Begleiter. Gemeinsam feierten sie im Gasthaus, bis das große Spektakel begann und sie auf den großen Marktplatz gingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Mitternacht fand die „Sprengung der Ketten“ statt. Dazu wurde eine große Kette aus gefülltem Stoff über dem Marktplatz gespannt und der Schlüsselträger Henk eröffnete den Akt mit den Worten „''Öffne unsere Türen, löse unsere Zungen und sprenge unsere Ketten!''“. Daraufhin wirkten die Magier ein spektakuläres Feuerwerk und sprengten die Stoffkette, aus welcher daraufhin Süßigkeiten auf die Menge fielen. Im Anschluss wurde ausgelassen bis in die Morgenstunden weitergefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - zweiter Tag '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen wurde alles ruhig angegangen und erst wieder zur Mittagszeit versammelten sich alle auf den Marktplätzen und kauften von Kindern Singvögel und Schmetterlinge in Käfigen, welche zur Mittagsstunde auf das Zeichen des Schlüsselmeisters frei gelassen wurden. Er spricht dabei die Worte „''Freiheit für Barthavion! Freiheit für alle!''“ Während die Tiere befreit in die Luft flogen, nahm man plötzlich neben dem Flügelschlagen der befreiten Tiere noch ein weiteres Schlagen mit viel größeren Flügeln. Denn plötzlich tauchte [[Sabaoth Immortalis]] auf dem unterworfenen und offensichtlich leidenden Drachen [[Aban]] durch das Spektakel der Vögel geflogen und versengte mit dem Drachenfeuer die Tiere des Lorkan. Dabei lachte er wahnsinnig und schrie: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Euer König hat den Frieden ausgerufen, doch damit hat er uns auch endlich den Vorhang zu unserem großen Auftritt geöffnet. Von jetzt an werdet ihr uns kennenlernen! Ihr werdet Utukk'Xul kennenlernen und im Angesicht seiner Macht untergehen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er flog über die Ratshalle und zwang den Drachen dazu sie niederzubrennen. Dann drehte er eine Runde über die Stadt und zog eine Schneise über den Marktplatz hinweg zum Lichtträgertempel. Während er scheinbar absichtlich direkt vor den Helden eine große Anzahl von Bürgern verbrannte, um sie mit deren Schmerzen zu quälen, zerstörte er den Lichtträgertempel komplett. Schließlich zog er nach Süden davon, nicht ohne eine breite Schneise der flammenden Verwüstung durch die Stadt zu ziehen. Alle Angriffe von Magiern schien er sofort zu absorbieren, da er sich wahrscheinlich mit unzähligen Schutzzaubern vor seinem Auftritt ausgestattet hatte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 15: Neue Hoffnung ===&lt;br /&gt;
15./16. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreiben Schadensbegrenzung und machen eine Bestandsaufnahme. Ein guter Freund kehrt zurück und bringt Neuigkeiten mit. Henk bekommt einen beunruhigenden Brief und neue Freunde schließen sich dem [[Bund des Lichtes]] an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Trutz in Flammen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Szenario ähnelte einem Bombenangriff. Überall brannte es, Gebäude stürzten rings herum zusammen und schreiende Brandopfer und verzweifelte Menschen - die flohen oder nach Angehörigen und Freunden suchten - rannten wild durcheinander in einem großen Gedränge auf dem Marktplatz hin und her. Octavia konnte den Magiern beim Löschen helfen und sorgte dafür, dass die Feuer im Ratsgebäude unter Kontrolle gebracht wurden. Kenji half ihr dabei und beruhigte die Menge, die in Panik ausgebrochen war und sich auf dem Marktplatz drängte, wodurch sie die Rettung der Überlebenden erschwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einer eingeschlossenen Frau helfen und den Eingang wieder passierbar machen. Henk flog mit dem Luftschiff über die Stadt und wurde von Magiern begleitet, die von Oben besser die Feuer löschen konnten. Die verbliebenen [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] organisierten schnell ein sanitäres Notlager und versorgten mit den [[Hylea]]-Questoren die Verletzten.  Darunter waren u.a. Wolfhardt, der in der Nähe von den Helden stand, und leichte Verbrennungen abbekommen hatte. Eginhard, der gerade etwas zu Essen holen wollte, wurde ebenfalls leicht verletzt. Unter den Toten waren noch der Vorsteher des Sanktums der Inquisitoren, da er allein im Sanktum den Dienst verrichtete, damit seine Männer das Fest genießen konnten, und Adarians Schulfreund [[Celan Al-Hakim]], der sich in der Menge befand. Adarian brachte Celan rasch zum Hyleatempel, aber er erlag seinen Verletzungen und wurde von der Göttin abgeholt. Die Rettungsarbeiten zogen sich bis zum nächsten Morgen hin und alle waren noch lange angestrengt beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Rückkehr '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen kehrte [[Archorbar]] aus ''[[Galad Sidh]]'' zurück und ärgerte sich, dass er zu spät gekommen war, um die Tragödie zu verhindern. Beim Anblick des verwüsteten Trutz zeigte sogar er Gefühle und bereute seine schicksalshafte Verspätung. Er bat die Helden schließlich alle um ein Gespräch, wobei es ihm wichtig war, dass alle Mitglieder des Rates des Lichts anwesend sein sollen, die sich in der Stadt befänden. Er hatte bereits durch die anderen Inquisitoren von [[Erlerig Darrow|Darrow]] erfahren und bestand darauf, dass auch er da sein sollte. Archorbar lobte auch Kenjis Entscheidung Darrow in den Rat des Lichtes aufzunehmen, obwohl er auch noch nicht sicher war, in wie weit man ihm trauen konnte. Daher wollte er Darrow ab sofort persönlich unter die Lupe nehmen und deshalb so schnell wie möglich [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] aufsuchen, um mit Darrow ein Gespräch unter vier Augen zu führen. Er bat die Helden, die anderen Ratsmitglieder zusammenzusuchen und zu Abraxa nachzukommen, wo dann das Treffen abhalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Ein Brief für Henk '''&lt;br /&gt;
Während die Helden ihre Freunde aus dem Gasthaus holen, wird Henk dort von Eleonor erwartet. Sie bittet ihn um ein Gespräch unter vier Augen. Als sie allein waren, gab sie Henk einen versiegelten [[korrespondenzen#Brief an Henk von der Gilde|Brief aus Freywall]] und betonte, dass er mit ihr zusammen sofort nach [[Freywall]] aufbrechen müsste, da die Gilde ihn nun brauchte. Und seine Freunde solle er am besten gleich mitbringen. Henk las den Brief und stimmte ihr zu. Er schickte sie auf das Luftschiff, um es startklar zu machen, während er seine Freunde abholen würde und dann sofort nachkäme. Eleonor eilte zum Luftschiffhafen und Henk machte sich auf den Weg zu Abraxa, seinen Freunden hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Bericht '''&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und [[Cuina-Nira|Nira]] bei [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] ankamen, begann [[Archorbar]] zu erzählen, dass er bei einem Seher in ''Galad Sidh'' gewesen war, welcher Bilder aus der Sicht von [[Aban|Nebelschwinge]] sehen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er berichtete, dass Nebelschwinge nach ihrer Entführung in einer großen Höhle aufgewacht war und dort wurde ihr von [[Enbi Lulu'Gugal]] das Mal [[Utukk'Xul|Utukk'Xul's]] aufgezwungen, indem ihr schwarze Sporen verabreicht wurden. Ab diesem Zeitpunkt stand ihr Geist unter der Kontrolle des Dämons, aber zu ihrem Leidwesen war ihr gänzlich bewusst, zu was sie durch die dämonischen Mächte gezwungen wurde. Darunter litt sie sehr. Darrow nickte schmerzlich und erinnerte sich anscheinend seiner eigenen Pein. Durch Nebelschwinges Augen zeigten sich auch weitere Bilder von der Höhle und es war zu erahnen, dass es sich um ein gigantisches Höhlensystem handeln musste, welches der Feind da unterhielt. Dann wurden die Bilder durch das Mal immer schwächer und die Verbindung zu ihr brach langsam ab. Jedoch sah der Seher noch einen Teil einer gigantischen Armee tief unter der Erde versteckt, darunter die gesuchten dämonifizierten Orks aus der [[Ortag-Steppe]]. Doch noch Schlimmeres kam ans Licht: die Schwarzen Ritualisten hatten inzwischen unzählige niedere Dämonen beschworen, darunter auch fliegende, doch die genaue Stärke ließ sich leider nicht einschätzen. Die letzten Bilder, welche der Seher von Nebelschwinge erhielt, zeigten, wie sie aus einem versteckten Höhleneingang flog und sich in einem Gebirge befand, welches vermutlich südlich der [[Schattenburg]] liegt. Die finstere Kultstätte selbst schien jedoch nicht direkt in der Nähe gewesen zu sein, sie wurde nicht erspäht. Es gab nur noch ein kurzes Bild, wie der Drache zurück in Richtung Nebelsümpfe flog. Da wurde Archorbar schlagartig bewusst, dass die Stadt in Gefahr war, und er brach sofort auf um Trutz zu warnen. Doch das Schicksal wollte, dass er nicht rechtzeitig ankam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darrow konnte bestätigen, dass der Kult südlich der [[Schattenburg]] im Zentrum des Gebirges einen geheimen, unterirdischen Stützpunkt besaß.  Er kreiste ein Gebiet auf der Karte ein, in welchem sich das Höhlensystem befindet. Doch die Eingänge im Gebirge kannte er nicht, da er in all den Jahrzehnten sein Labor im Schloss nie verlassen hatte, bevor er schließlich nach Trutz geschickt wurde. Ihm war nur ein Zugang aus den Katakomben des Schlosses bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar betonte abschließend, dass es wichtig sein würde, über die Stärke der Armee genaueres zu wissen und man diese Höhle aufspüren müsste. Als Gerbert und Nira dies hörten, schlugen sie vor diese Aufgabe zu übernehmen. Die Helden wollten sie schon gleich begleiten, nur Henk wirkte nachdenklich und der Plan schien ihm zu widerstreben. Gerbert warf ein, dass er mit Nira sie zu zweit in der Natur beinahe unsichtbar wären und zusätzliche Begleiter wahrscheinlich nur ein Klotz für sie am Bein wären, da sie sich in Gebirgen bestens auskannten und beide ausgezeichnete Kletterer wären. Sie waren ein perfekt eingespieltes Team. Als Henk dann damit herausrückte, dass er dringend nach Freywall müsse, rückten auch die anderen von ihrem Begleitvorhaben ab. Darrow warnte Gerbert und Nira noch vor unzähligen, dämonifizierten Tieren, welche es in dem Gebirge gäbe und welche allein durch die Nähe zur Schattenburg Li'iktischuma verdorben worden waren. Archorbar nahm den Vorschlag der beiden dankend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Neue Freunde für den Bund des Lichtes '''&lt;br /&gt;
Am Schluss des Gespräches kam noch [[Egeil von Wallenrode|Onkel Egeil]] hinzu, der sich ebenfalls dem Bund des Lichtes anschließen möchte und sein Anwesen als Stützpunkt zur Verfügung stellte. Er brachte seinen alten Freund [[Sturmhardt von Bergstadt|Eisenkeil]] mit, der sich inzwischen von seiner Manipulation durch die Kultisten erholt hatte und seine Kriegstreiberei sehr bereute. Auch er wollte helfen und bot an, neue Rekruten in Egeils Anwesen zu trainieren. Eisenkeil richtete noch aus, das der restliche Veteranenverein dem Rat seine bedingungslose Unterstützung zugesagte. Wolfhardt bot an, die organisatorischen Arbeiten des Bundes zu übernehmen, die Mitglieder aus [[Valkenburg]] herzuholen. Anschließend wollte er deshalb auch bei Egeil auf dem Anwesen bleiben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 16: Abreise mit Querelen ===&lt;br /&gt;
16./17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Verzögerungen mit der [[K'eygha]] und ein Rätsel muss gelöst werden. Adarian findet eine neue Freundin und die Helden machen eine beunruhigende Entdeckung. Sie haben eine Begegnung in den Zwielichtgipfeln und das Schiff ist in Gefahr.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Stress mit dem Schiff '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschlossen, am späten Nachmittag noch nach [[Freywall]] aufzubrechen, und eilten daher zum Hafen. Adarian wollte sich noch vom Volk verabschieden und rief die Bürger in einer Ansprache vor der Bibliothek dazu auf, dem Bund des Lichtes beizutreten. Anschließend begab auch er sich zum Hafen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Schiff wartete ein zorniger Kobold auf die Helden, der bereits seit geraumer Zeit Eleonor ärgerte und piesackte. Weil er in den letzten Tagen so vernachlässigt wurde und so hungrig war, brachte er alles an Bord durcheinander. Er setzte seine Klau- und Versteckspielchen mit den Helden fort, während Henk bereits ablegte und den Hafen verließ.  Als er den Kurs nach Freywall setzen wollte, bemerkte Henk, dass das Schiff nicht auf ihn reagierte. Er untersuchte das Problem und fand schließlich heraus, dass der Bolzen für die Aufhängung des Steuerrades, der ''Tinner'', fehlte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden konnten das Schiff auf der nördlichen Uferseite des Blaustroms stoppen und versuchten herauszufinden, was der Kobold wollte. Adarian opferte ihm Brot, Milch und Tabak und als Gegenleistung wurden vom Kobold sein Schild und seine Brustplatte poliert. Ungeduldig zeigte sich der Klabauterbold Henk und stellt seine Bedingungen. Er wollte eine weiche, aber auch luftbewegende Feder haben, gegen die er den Tinner tauschen würde. Die Helden grübelten eine Weile und erjagten dann am Ufer einen Fasan, dessen passendste Feder sie dem Kobold mitbrachten. Dieser zeigte sich zufrieden und händigte den Tinner aus, mit dessen Hilfe die Helden ihren Weg nach Freywall beginnen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fuhr die Nacht durch und Adarian freundet sich am Abend mit [[Eleonor Conado|Eleonor]] an. Er war fasziniert von ihren umfassenden Kenntnissen in Waffenkunde. Sie entpuppte sich eine begeisterte Glücksspielerin und schlug ein Spiel vor, bei dem sie Adarian um 15 Kupfermünzen brachte. Adarian fand heraus, dass Eleonor die Tochter des berühmten Waffenschmied Conado aus Trutz war und als einzige der Familie das Massaker auf dem Weg nach [[Weisshafen]] überlebt hatte. In dem Laden ihres Vaters, dem Waffenladen „''Conado und Söhne''“ hatte Egeil viele seiner besonderen Waffen und Fallen erstanden. Adarian begann, mit Eleonor zu flirten und kam gut bei ihr an. Die beiden verbrachten einen schönen Abend miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Flug-nach Jerris.png|300px|thumb|right|Der Flug der K'eygha nach Freywall]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Entdeckung '''&lt;br /&gt;
Bei Sonnenaufgang bemerkte Henk, dass das Schiff langsamer war, als er gedacht hätte. Er bittet Octavia, sich den ganzen Schiffsrumpf einmal anzusehen. Sie entdeckt einige Stellen, an denen die Konzentration von elementarer Luft im Holz stark vermindert war. Die Helden überlegten, welche Ursache diese Verminderung haben könnte, und entwickelten die Idee, dass es einen Zusammenhang zum elementaren Drachenfeuer geben könnte. Vielleicht hatte das besondere Feuer die elementare Luft aus den Planken des Rumpfes gelöst. Mit dem verlangsamten Schiff setzen sie ihre Reise fort, auf der Kenji noch häufiger vom Klabauterbold geneckt wurde und dies stoisch erduldete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Überfall bei den Zwielichtgipfeln '''&lt;br /&gt;
Zum Mittag waren erst die Zwielichtgipfel erreicht und Henk lenkte den Kurs jetzt mehr nördlich in Richtung Freywall. Sie fuhren noch nicht lange an den Bergen entlang, da tauchten prompt auch die Nemorer-Flusspiraten der Gegend auf, um ihren Wegzoll einzutreiben. Die Helden beschließen, einem Kampf möglichst aus dem Weg zu gehen, und zogen sich daher bis auf Henk und Adarian unter Deck zurück. Die Beiden zeigten sich den aufs Schiff springenden Nemorer und Adarian hält ihnen sein intaktes Nemorer-Signalhorn hin. Der Anführer erkannte die Beiden als ''Schaschrasch'' und ''Karrstann'' und stellte sich gutgelaunt als Borka Steinborke vom Clan der Steinborken vor. Adrian und Henk stoßen mit den Nemorerpiraten noch gemeinsam mit Nemorerschnaps an und anschließend verließen die Flusspiraten wieder die K’eygha. Die Helden setzten ihren Weg nach Freywall fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Schrecken am Abend '''&lt;br /&gt;
Zum Abend stellte Henk an der zurückgelegten Entfernung fest, dass die K'eygha noch langsamer geworden war. Die Helden wissen keinen Rat und es war der Klabauterbold, welcher Henk ganz nebenbei mitteilte, dass eine Kreatur unter dem Schiff hocke. Die Helden suchten lange nach dem Ding, indem Adarian versuchte, es von einer Seite auf die andere Seite unter dem Schiff zu scheuchen, damit es sich nicht vor Octavias Blicken verbergen konnte. schließlich gelang es Octavia, die Kreatur zu erblicken und als etwas dämonisches, gargoyleartiges zu identifizieren. Octavia ließ sich in einer halsbrecherischen Aktion an einer Seite des Schiffes mit der Strickleiter herab, um unter den Rumpf blicken zu können. Henk klettert an der anderen Seite herunter, um die Kreatur auf Octavias Seite zu scheuchen, damit diese den Schädling abschießen konnte. Es war einfach kein Herankommen an den Gargoyle und die Helden wollten diesen Versuch schon abbrechen. Da schlug der Klabauterbold Henk einen Deal vor. Wenn er versprechen würde, bei nächster Gelegenheit neben dem Steuerrad einen kleinen Napf für Schnaps anzubringen, dann würde der Kobold im Gegenzug jetzt dabei helfen, die dämonische Kreatur hervorzulocken, damit Octavia ihn treffen könne. Henk willigte ein und kurze Zeit später konnte Octavia beobachten, wie der Gargoyle vom Schiffsrumpf weggestoßen wurde, so dass es ihr gelang, den Dämon mit Flammenpfeilen anzugreifen. Sie brauchte einige Pfeile, bis dieser dämonische Parasit vernichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt konnten die Helden ihre Reise wiederaufnehmen und Henk schätzte und hoffte, dass sie mit der verbliebenen Luft noch so bis Freywall kommen würden. Diese Nacht flog Henk wieder durch, um keine Zeit mehr zu verlieren, denn Jaran brauchte seine Hilfe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19: Die Rückkehr des Maldoror]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40129</id>
		<title>Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40129"/>
				<updated>2026-04-19T08:30:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: /* Episode 02: Verwandtenbesuche */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 18: Der [[Bund des Xul|dunkle Bund]] schlägt zurück&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. - 17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel dokumentiert Inhalte aus '''früheren Spielphasen''' von EBORIA. Er dient der historischen Referenz und entspricht '''nicht dem aktuellen Stand der Weltbeschreibung (Lore)'''.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei: Heldengruppe (Trosk).png |500px|thumb|right|Die Helden in Trutz 351 JF]]&lt;br /&gt;
__Toc__&lt;br /&gt;
== Der dunkle Bund schlägt zurück ==&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Ankunft in Trutz ===&lt;br /&gt;
1./2. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Trutz]] erhalten die [[Helden]] eine beunruhigende Nachricht und erfahren von mysteriösen Vorfällen in der Trutzana. [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] leistet einen Eid und der König von Trutz wünscht ein Gespräch. Alte und neue Freunde werden getroffen und persönliche Fähigkeiten weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|200px|thumb|right|Archorbar]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Neuigkeit '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden reisten durch ein Portal der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] von [[Eldorn]] nach [[Trutz]]. Direkt nach ihrer Ankunft wollte [[Archorbar]] sie dringend sehen. Er berichtete, dass etwas Beunruhigendes geschehen war. Jedes Jahr zum Erdfest zog der Drache [[Aban|Nebelschwinge]] ihre Runde über die Stadt Trutz und erinnerte die Bewohner an den &amp;quot;Bund&amp;quot;, der mit der Errichtung der Stadt geschlossen worden war. Doch dieses Jahr flog zum ersten Mal in der Geschichte von Trutz kein Drache über die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Drachen war auch die Souveränität und sonstige Gelassenheit der Bürger verschwunden. Die Trutzer waren verstört und beunruhigt. Archorbar wollte das Verschwinden genauer ergründen und musste dafür in die Nebelsümpfe zum Hort des Drachen reisen. Er bat die Helden in der Umgebung der Stadt zu verweilen und nach Schwarzmagiern zu suchen, während er in den Sümpfen das Verschwinden des Drachen untersuchte. Laut dem Brief, der bei [[Mordem Blandera]] gefunden wurde, arbeitete in Trutz ein weiteres Führungsmitglied des Kaders – [[Blaren Rigged]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Mysteriöse Vorkommnisse '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar gab den Helden eine Liste mit vier ungewöhnlichen Vorkommnissen, die diese bei Gelegenheit einmal untersuchen könnten. Erste Nachforschungen durch Inquisitoren hatten zwar keine dämonischen Hinweise ergeben, aber dennoch wären die Vorfälle mysteriös genug, um sie noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.  &lt;br /&gt;
* In [[Teichwalde]] waren mehrere Kinder im Teich ertrunken, ohne dass ein Grund erkennbar gewesen wäre. Eine dämonische Verunreinigung konnte nicht festgestellt werden. &lt;br /&gt;
* In [[Tiefenau]] waren bei schweren Überschwemmungen die Leichen des Friedhofs an die Oberfläche gelangt. Es wurde jedoch nichts Verdächtiges gefunden, das etwa auf Nekromantie hätte hinweisen können. &lt;br /&gt;
* In [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] war ein seltsamer, verbrannter Kreis auf dem Boden entdeckt worden. Es schien ein Ritualkreis gewesen zu sein, aber es konnte kein direkter Zusammenhang mit Schwarzmagiern festgestellt werden. Auch hier sei keine direkte dämonische Verseuchung feststellbar gewesen. &lt;br /&gt;
Und schließlich waren aus glaubwürdiger Quelle in [[Kirchwalde]] des Nachts unerklärliche, laute Schreie gehört worden; auch hier gab es keine Hinweise auf Dämonen oder ähnliches. Der Vorfall blieb aber seltsam und sollte noch einmal untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Adarian wird Inquisitor '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Archorbar den Helden von den mysteriösen Vorfällen berichtet hatte, blieb Adarian noch auf ein persönliches Gespräch, während die anderen ihr Quartier in der „‘‘Ratsschenke‘‘“ bezogen, Luxusherberge und erste Adresse der Stadt. Adarian wurde von Archorbar die Situation von Trutz beschrieben, welches unter direkter Bedrohung durch die Thyrner stand, die mit ihrer Flotte die Verbindungen nach Freywall und Valkenburg kontrollierten. Die Bürger erwarteten einen Krieg und jetzt, da Adarian in der Stadt sei, würden sie ihn mit in die Kämpfe hineinziehen und ihn drängen, an der Spitze des Heeres zu kämpfen. Es wäre aber sehr wichtig, dass in Hinblick auf die Schwarzmagier kein Kampf stattfände, denn jedes Blutvergießen diene momentan nur ihren Zwecken. Dieses jedoch den aufgebrachten Menschen von Trutz zu erklären, würde sich als schwierig erweisen. Archorbar bot Adarian deshalb erneut die Mitgliedschaft bei den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] an, denn als Inquisitor dürfte er sich nicht in politische Kämpfe einlassen und er würde damit zugleich ein starkes Bekenntnis ablegen, woher die wirkliche Gefahr kommt. Adarian verstand und nahm das Angebot an. Er wurde anschließend sofort zum Inquisitor geweiht und sprach den Eid des Ekklesiums. Er bekam das Wams mit dem Lichtemblem ausgehändigt und suchte seine Freunde in der Ratsschenke auf. Diese hatten sich schon lange unterhalten und es rankten sich viele Spekulationen darüber, wer Octavia in Eldorn ein Geburts-Amulett vor die Tür gelegt hatte und ob es eventuell bedeuten könnte, dass Octavia schwanger wäre. Mystiker Kenji hielt sich in der Diskussion deutlich zurück. Ein Bote des Königs unterbrach diese Gedankengänge abrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wurden zum König [[Sigurd von Troppau]] gerufen und suchten ihn daraufhin im Ratsgebäude auf. Vom ihm erfuhren sie, dass Thyrna bereits vom Volk für das Verschwinden des Drachen verantwortlich gemacht wurde. Die thyrnischen Schiffe hatten den Blockadegürtel tatsächlich immer enger gezogen, so dass sie wohlmöglich nahe genug für ein Kraftfeld in den Sümpfen wären. Sie hätten Nebelschwinge in seinem Hort festgesetzt, munkelte man unter der Bevölkerung. Sie hatte zuvor wahrscheinlich tatsächlich verhindert, dass Thyrna die Stadt einnahm, denn niemand bei den Thyrnern schien das imposante Tier verletzen zu wollen, welches sich so für die Stadt einsetzte. Immerhin hatte Thyrna schon immer eine besondere Verbindung/Beziehung zu Drachen. Doch wer würde jetzt, ohne Nebelschwinge, Trutz vor der drohenden Invasion durch die Thyrner schützen? Der König plante den thyrnischen Feldherrn zu kontaktieren und ein Treffen zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Abraxa.jpg |200px|thumb|right| Abraxa Cibinensis]]&lt;br /&gt;
Nach dem Treffen suchten die Helden den Hafen auf, um nach ihrem Schiff [[K'eygha]] zu sehen, welches seit ihrer Rückkehr aus der [[Ortag-Steppe]] in Trutz vor Anker lag. Es war in gutem Zustand und war einsatzbereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend besuchten sie die Stadt und Adarian kaufte Geschenke für seine Mutter. Er suchte auch noch seinen alten Jugendfreund Celan in der Kaserne auf und verabredete ein Treffen am Abend in der Gastwirtschaft „''Der tapfere Streiter''“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias besuchte [[Abraxa Cibinensis | Abraxa]] und erbat sich einen Heiltrank, um auf die kommenden Abenteuer vorbereitet zu sein. Abraxa freute sich sehr, ihre kleine Octavia wiederzusehen, und half gerne mit einem Trank aus. Leider konnte sie ihr nicht mehr mitgeben, da in der momentanen Lage von Trutz das Heer viele ihrer Tränke geordert hatte. Abraxa sagte ihr aber zu, für die Helden weitere Heiltränke zu brauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen sprach Kenji im Areteischen Monasterium mit dem Erzquestor. Zum Abendessen trafen sich alle in der „''Ratsschenke''“ wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gildenbesuch von Henk '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk tut, was er tun muss, und nimmt [[Eleonor Conado|Foxi ]] unter seine Fittiche, um sie der Gruppe als Eleonor vorzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Feier am Abend '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ließen den Abend im Heldengasthaus „''Der tapfere Streiter''“ direkt neben dem Areteischen Monasterium ausklingen. Adarian stellte ihnen seinen alten Freund Celan vor und sie feierten gemeinsam. Später kam Henk dazu und stellte Eleonor als Kontakt zu seiner Gilde vor, auf die Adarian sofort ein Auge warf. Als die Gruppe von Musikern um den Barden [[Trosk#Künstler|Fidelis Firlefanz]] auf Adarian aufmerksam wurde, stimmten sie sofort das bekannte Lied „[[Der Held aus Trutz]]“ an und umringten ihn beim Singen. Adarian fühlte sich geschmeichelt und war auch etwas verlegen, hörte er doch das Lied über seine Heldentaten in Loderis zum ersten Mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts in der Ratsschenke versuchte Adarian noch zu meditieren, schlief darüber aber wegen seines angetrunkenen Zustandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: k-eygha.png|200px|thumb|right| Die K’eygha]]&lt;br /&gt;
''' Tempelaufenthalte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis Visionensuche im Tempel (?), &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian besuchte das Sanktum des Ekklesiums. Von Großmeister Markward von Reichenstett bekam er Meister Traugott von Greifenhöh als Ausbilder zugeteilt und anschließend eine Kammer im Sanktum des Ekklesiums zugewiesen, in der er sich von nun an zurückziehen und meditieren konnte. So zog Adarian abends in das Sanktum der Inquisitoren ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Octavias Feuertraining '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia flog mit Henk und Eleonor mit der K‘eygha in den Norden über den Schlangenfluss. Dort ankerten sie an einem einsamen Platz und Octavia trainierte ihre magischen Fähigkeiten. Sie ließ Flammen zwischen ihren Händen entstehen und wachsen und brachte sie dann in ausreichender Entfernung zur Explosion. Eleonor war extrem beeindruckt von Octavias Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Verwandtenbesuche ===&lt;br /&gt;
3. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia bekommt überraschenden Besuch und erfährt bedrohliche Neuigkeiten. Die Helden lernen Adarians Familie kennen und erfahren von Spannungen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Intervention der Magierakademie '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, als die Helden gerade zum Luftschiffhafen wollten, wurden sie von dem Erzmagier der Akademie [[Utz von Klauenstett]] abgefangen. Er ließ Octavia wissen, dass ihre Zaubereien vom Vortag nicht unbemerkt geblieben waren. Er wies sie scharf zurecht und belehrte Octavia über die potentiell katastrophalen Auswirkungen der Zauberei (vgl. auch [[Magie#Die_Gefahren_der_Zauberei|Gefahren der Zauberei]]): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem ''Basan-Kollaps'' bricht die Wirklichkeit zusammen und reißt den Zaubernden und seine unmittelbare Umgebung im Radius von 30-100 Meter auseinander. ''Echmor von Daradan'' habe auf diese Weise das ganzes Dorf Braken bei [[Kratara]] ausgelöscht, weil er auf dem Marktplatz unvorsichtigerweise einen Entdeckungszauber gegen Diebe sprechen wollte und die gefahrlosen mit den riskanten Strömen vertauscht hatte. Er erwähnte auch ''Margoda von Drabak'', die sich für eine erfahrene Zauberin hielt, welche schon vielen Menschen mit ihren Kräften geholfen hatte. Sie hatte leider, wie auch Octavia, nie eine richtige Ausbildung erhalten und hatte den Menschen in Jerris unentgeltlich bei gesundheitlichen Problemen geholfen. Eines Tages habe sie eine Dörflerin wegen einer Hautflechte behandelt und dabei nicht die richtigen Ströme benutzt. Ausgerechnet an diesem Tag schwang nämlich der ''Zimborturnus'' anders als an den vorherigen Tagen und sie tötete qualvoll alle Hilfesuchenden um sich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen verbot der Erzmagier Octavia schließlich, ihre Fähigkeiten in Trutz und der Trutzana einzusetzen, da sie für die Stadt ein unnötiges Risiko darstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Gast bei Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten [[Egeil von Wallenrode|Egeil &amp;quot;die Ramme&amp;quot; von Wallenrode]]. Er hieß Adarian herzlich willkommen und feierte ihn als Befreier Trutzs aus der thyrnischen Umklammerung. Er erinnerte sich gerne an die Heldengeschichten von der Befreiung Loderis' und liebte das Lied &amp;quot;Der Held von Trutz&amp;quot;. Egeil war sehr stolz auf seinen Neffen. Ihm missfiel allerdings die Anwesenheit Octavias sehr und er wollte sie nicht in sein Anwesen lassen, zumal sie auch noch einen thyrnischen Siegelring trug, also offensichtlich nicht übergelaufen war. So blieb Octavia mit Henk an Bord und Kenji und Adarian folgten Egeil in seine Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erfuhr, dass Egin, der langjährige Diener seines Onkels, vor nicht allzu langer Zeit gestorben war und Egeil nun ganz allein auf dem Anwesen lebte. Als Adarian ihn noch einmal auf Octavia ansprach und versuchte ihn zu überreden, Octavia zu vertrauen, verdächtigte er Octavia als Spionin der Thyrner und verwies darauf, dass man Thyrna nicht trauen könne. Immerhin war Nebelschwinge verschwunden und er ging davon aus, dass die nur den Thyrnern für ihren Angriff auf die Stadt nützte. Aber zum Glück wäre jetzt ja Adarian da, der die Soldaten der Stadt in den Sieg führen könne. Als Adarian Egeil daraufhin eröffnete, dass er nicht gewillt wäre, gegen die Thyrner zu kämpfen, wurde Egeils Misstrauen gegenüber Octavia noch größer. Schließlich ging Egeil davon aus, dass Octavia den Helden von Trutz absichtlich manipuliert hatte, damit er nicht die thyrnischen Truppen aufhalten konnte, die bald Trutz angreifen würden. Alle Beteuerungen Adarians halfen nichts, und so kehrten die beiden Helden wieder auf das Luftschiff zurück und brachen mit Egeils herzlichen Grüßen an Adarians Mutter und Eginhard nach Wallenrode auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch bei Adarians Mutter '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Cosima.jpg |200px|thumb|right| Cosima von Wallenrode]]&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten Adarians Mutter [[Ellana von Wallenrode|Ellana]]. Sie hatte inzwischen erneut geheiratet und zwar den Ratsherrn [[Eginhard von Sonnenborn]]. Eginhard war ein alter Kriegskamerad von Egeil und in seinem Freundeskreis. Daher bestand schon lange ein Kontakt zwischen den Wallenrodern und den Sonnenbornern. Eginhard und Ellana hatten sich schon länger flüchtig von den Feierlichkeiten bei Onkel Egeil gekannt. Nach dem Tod von ihrem Mann Arian hatten sie sich allmählich besser kennen gelernt, waren sich langsam näher gekommen und auf dem Fest der Schutzgötter dieses Jahres am 2. Hyleon 351 JF hatten sie schließlich einander geheiratet. Eginhard war zu seiner Frau nach Wallenrode gezogen, während Sonnenborn von seinem Sohn Wandolf von Sonnenborn weitergeführt wurde. Er hatte das Geschäft übernommen und war der Vogt von Wallenrode geworden, da sich Cosima als wenig fähig erwiesen hatte und das Gut arg heruntergewirtschaftet war. Eginhard hatte einige unfähige Knechte entlassen und den Betrieb wieder zum Laufen gebracht. Darauf schien Cosima sehr eifersüchtig und neidisch zu sein, denn er wurde zunehmend unruhiger, unterschwellig aggressiver und zog sich, um nicht zu streiten, immer mehr zurück. Eginhard berichtete, dass Cosima sich sehr seltsam verhielt und er dachte, dass es daran läge, dass er eifersüchtig sei, weil Eginhard seine Mutter geheiratet hatte und nun das Anwesen leitete. Als Cosima dann aber gegen Adarian aussagte und damit seine Familie hintergangen hatte, war er schwer entsetzt. Ellana schilderte, dass Cosima sich, nachdem er aus Märkteburg zurückgekehrt war, wo er im Prozess aussagen musste, sehr verändert und immer mehr zurückgezogen hätte. Es kam zu immer mehr Spannungen zwischen Cosima und Eginhard und schließlich sei er plötzlich mit seiner Frau und den Kindern ausgezogen, vermutlich zu Fedras Eltern nach Falkenau. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Die ertrunkenen Kinder von Teichwalde ===&lt;br /&gt;
4. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat ein Anliegen an [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] und die Helden untersuchen den ersten mysteriösen Vorfall in [[Teichwalde]]. Das Verschwinden von drei Kindern wird untersucht und Octavia erhält Visionen aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Abraxas spezielle Tränke '''&lt;br /&gt;
Am Vormittag holte Octavia die bestellten Tränke ab. Abraxa konnte bereits drei starke Heiltränke herstellen und versprach weitere. Kenji begleitete sie und richtete eine spezielle Bitte an die Alchemistin. Er bat sie um einen Trank, welcher seinen Mut steigern könnte. Abraxa versprach ihm ihre Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Teichmaid von Teichwalde '''&lt;br /&gt;
Am Mittag kamen die Helden in [[Teichwalde]] an und wollten das Verschwinden der Kinder untersuchen. Der Vogt [[Teichwalde#Prominente Einwohner|Tassilo von Arg zu Teichwalde]] wollte nur mit Adarian und Kenji sprechen und erklärte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die getöteten drei Kinder waren allesamt Kinder von Knechten aus Teichwalde, sie verschwanden in der Nacht zum 16. TyCelestalis 351 JF, nach dem Fest des [[Thylor]]. Man fand sie erst nach 3 Tagen am Ufer des Sees, nachdem man sie bereits tagelang in der Umgebung von Teichwalde auf den Feldern und um den See herum gesucht hatte. Die Kinder waren anscheinend ertrunken, sie zeigten keinerlei andere Verletzungen, und erst jetzt wieder aufgetaucht. Was die Kinder in der Nacht am See wollten, konnte nicht geklärt werden. Da der Verdacht eines dämonischen Hintergrundes nicht ausgeschlossen werden konnte, rief ich die Inquisitoren des Ekklesiums zu Rate, welche allerdings keinerlei dämonische Aktivitäten oder Rückstände solcher in Teichwalde oder am See feststellen konnten.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Fundort der Kinderleichen untersuchen, bekam Octavia eine Vision:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann erscheint mit drei Kindern, die ihm willenlos folgen am Ufer des Sees und streckt die Arme beschwörend aus. Die Kinder stehen willenlos hinter ihm und starren auf den See. Während der Mann beschwörende Worte murmelt, die evtl. einer elbischen Sprache entstammen könnten, kräuselt sich die Wasseroberfläche immer mehr und nach einiger Zeit taucht eine weibliche, entstellte Gestalt auf, die Ähnlichkeit mit einer Wassernymphe aufweist, jedoch irgendwie verdorben erscheint. Der Beschwörer scheint sein Anliegen vorzutragen, deutet dabei auch auf die Kinder, welche sich auf seinen Wink in Bewegung setzen und ins Wasser zu dem Wesen treten. Das Wassen hüllt die Kinder ein und nimmt sie mit in sein unterirdisches Reich. Nachdem die Kinder mit der Kreatur unter Wasser verschwunden sind, nimmt der Mann eine abwartende Position ein und nach nicht langer Zeit erscheint die verdorbene Kreatur wieder. Sie hält etwas in den Armen, was ungefähr die Größe eines zusammengekauerten Kleinkindes hat. Genau ist das reglose Etwas nicht zu erkennen, es könnte auch ein Klumpen Metall sein, was die Kreatur dem Beschwörer übergab. Dieser verschwand darauf hin wieder.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schließlich den See untersuchen, bekam Octavia weitere Visionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann, evtl. derselbe wie aus der Vision zu den Kindern, erscheint immer wieder am See und wirft mit undeutlichen, gemurmelten Worten etwas astral Ekelhaftes hinein. Da kommt eine Wahrnehmung von etwas Schmerzhaftem aus dem See, eine vage Vorstellung davon, dass dort etwas darunter leidet.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''die Teichmaid, welche einst eine wunderschöne Gestalt besessen hatte, windet sich vor Schmerzen und scheint dem Wahnsinn nahe zu sein.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der verhüllte Mann hatte immer wieder über längere Zeit etwas Dämonisches in den See geworfen und auf diese Weise die Teichmaid dem Wahnsinn zugeführt und verdorben. Er tauschte die Kinder gegen einen Klumpen Metall in der Größe eines Kleinkindes und verschwand dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Kenji gelang es, durch ein heiliges Mirakel die ''Reinigung des Lichts'' zu wirken und die Teichmaid so von den dämonischen Einflüssen zu befreien. Das ganze Dorf dankte den Helden und die Teichmaid sang ihnen ihr wundervolles Lied, welches ihre Herzen sehr tief berührte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Die Toten von Tiefenau ===&lt;br /&gt;
4./5. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den zweiten mysteriösen Vorfall in [[Tiefenau]] und treffen auf alte Leichen. Sie entdecken eine Spur und machen einen seltenen Fund. In Adarian kommt ein schrecklicher Verdacht auf und eine alte Bekannte offenbart Überraschendes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Toten von Tiefenau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Nachmittag flogen die Helden weiter nach [[Tiefenau]] und sprachen mit dem [[Letor]]-Priester [[Gandar Benner]]. Er berichtete:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Die Überschwemmungen fanden plötzlich Anfang Pyrionalis, in der Nacht auf den 3. statt. Es hatte niemand bemerkt, da nur der Friedhof betroffen war. Erst am Morgen wurde bemerkt, dass alle Leichen an die Oberfläche gedrückt worden waren, das Wasser stand noch auf dem Acker und darauf schwammen die Toten vergangener Tage. Viele waren noch gut erhalten, der Boden hier bewahrt den Körper lange. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] wurden gerufen, um den Vorfall auf Nekromantie zu überprüfen, doch sie stellten keine dämonischen Verunreinigungen oder Rückstände nekromantischer Praktiken fest. Also wurden die Toten wieder beerdigt und ich habe ihnen Borons Segen mitgegeben. Jetzt ist wieder alles in Ordnung, aber seltsam war die Sache schon. Da so etwas noch niemals vorgekommen war, glaubt keiner, dass es sich um einen Zufall handeln könnte.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-alt.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (alt)]]&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchten daraufhin den Friedhof und Octavia erlebte einige Visionen. Sie sah einen Mann mit einer Kapuze auf dem Friedhof ein blutiges Opferritual abhalten. Er schnitt mit einem Messer einer Wombelratte die Kehle durch und besprengte mit ihrem Blut den Sumpf, dabei unverständliche, unheimliche Worte murmelnd. Das Wasser begann daraufhin zu steigen und der Boden wurde weich und geriet in Bewegung. Von unten drängte etwas nach Oben und dann durchbrachen Leichen die Oberfläche und schwammen im Wasser. Der Kultist wanderte im Wasser zwischen den Leichen herum und schien eine bestimmte Leiche zu suchen. Er beugte sich plötzlich herab und riss einem Leichnam eine Kette vom Hals, so dass der Schädel dabei abgetrennt wurde. Dann verließ er strauchelnd den Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkundigten sich beim Letor-Priester nach kopflosen Leichen und mit der Hilfe von Benner fanden sie einen Leichnam, welcher im Kragen seiner Jacke die Initialen E.D. eingestickt hatte. Um etwas über einen möglichen E.D. zu erfahren, suchten die Helden die Taverne „Die feuchte Kuhle“ auf, um mit dem Alten [[Helmar Wiering]] zu sprechen, der die Geschichte des Ortes gut kannte. Dieser erzählte, dass es in der Vergangenheit des Ortes jemanden mit den Initialen E.D. gegeben hätte und diese Person ein Nekromant gewesen wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das einzige ungewöhnliche, was hier überhaupt mal passiert ist, ist wohl der düstere Darrow. Mein Vater hat ihm viel davon erzählt, das ganze war vor fast 100 Jahren. Darrow lebte um 250 JF, zur Gründerzeit von Trutz. Erlerig Darrow war wohl ein düsterer Witwer mit finsterem Blick, dem hier nachgesagt wurde, dass er sich mit den Schwarzen Künsten gut auskenne und wohl gegen einige Taler seine verbotenen Dienste anböte. Zu seinen Diensten sollen Nekromantie, Dämonenbeschwörung und -pakte, Verfluchungen und Verwünschungen gehört haben, sagte mein Vater. Die große Sumpffieberepedemie von 255 JF ging wohl auch auf Darrows Kappe, denn dieser hatte überlebt, obwohl alle anderen alten Dörfler am Fieber gestorben sind. Kein Wunder, wenn sich das Gerücht, er stehe mit den schwarzen Mächten in Beziehung, hier standhaft hielt. Er hatte über die Jahre seine Tochter bei sich, die dann aber plötzlich verschwunden sei. Weil sie niemals jemand wiedergesehen hat, sagte man, er habe sie wohl den Dämonen im Sumpf geopfert, auf einer seiner langen Ausfahrten. Darrow hat man dann Jahre später in seiner Hütte tot aufgefunden, nachdem ihn länger niemand mehr im Dorf gesehen hatte. Er schien nicht verletzt, hatte einfach aufgehört zu leben, wie es schien. Er wurde beerdigt und sein Besitzt im Ort verteilt oder verbrannt, was niemand wollte. Nur einen alten Schlüssel, zu dem aber kein Schloss gefunden werden konnte, wurde ihm mit in sein Grab gegeben. Doch niemand wollte in seiner Hütte am Sumpf leben, und so steht sie heute noch leer und verfallen dort, denn keine Flammen wollten sie verschlingen, sagt man.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdeckten eine kleinere Hütte mit ursprünglich wohl 4 Zimmern, mittlerweile ohne Dach und mit noch einer halben Wand samt Fensterloch. Innen lagen die Dachbalken und eingebrochene Mauerreste, keine Möbel oder sonstige Inventarreste außer einem zerbrochenen Bettgestell. Octavia konnte unter der Ruine etwas Magisches spüren.  Als Henk dann in den Trümmern der Hütte eine verborgene, verschlossene Tür unter dem Bett entdeckte, konnten die Helden feststellen, dass die darüberliegenden Trümmer schon einmal bewegt und dann wieder darübergelegt worden waren. Octavia konnte am Schloss leichte magische Spuren feststellen, die jedoch nicht aktiv zu sein schienen. Henk untersuchte das Schloss, stellte fest, dass ein Schutzmechanismus anscheinend nicht wieder aktiviert worden war, und knackte es spielend. Darunter befand sich ein Raum, der mit verpechten Eichenbohlen in den nassen Boden gearbeitet worden war. Darin ein komplettes alchemistisches Labor und in den Regalen neben allerlei verdorrten Zutaten eine spezielle Stelle, auf der dem Staube nach einmal ein quadratischer Gegenstand gestanden haben musste, welcher vor kurzem entfernt worden war. Bei gründlicher Untersuchung des Bodens entdeckten die Helden ein Geheimfach, in dem sorgsam eingewickelte Bücher lagen. Es handelte sich um die seltenen alchemistischen Werke &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Sod Riqqavon We-serefa]]''&amp;quot;, &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Lapis animalis microcosmicus]]''&amp;quot; und ein Stapel handschriftlicher Notizen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Hütte untersucht worden war, lud Priester Benner die Helden zu einem Apfelstückchen ein. Jetzt bemerkte Adarian, dass das Messer, welches Benner benutzte, das Brotzeit-Messer seines Vaters Arian war. Auf Nachfrage erklärte Benner, dass er das Messer am Friedhofseingang gefunden hatte, direkt nach der Sache mit der Überschwemmung. Soweit Adarian wusste, war das Brotzeit-Messer nach dem Tod des Vaters an seinen Bruder Cosima gegangen. Dieser würde es vermutlich behalten und gut hüten, denn es war für ihn von großem sentimentalen Wert - eine unbezahlbare Erinnerung an den Vater. Das gefundene Messer warf einen schrecklichen Verdacht auf Cosima. Die Helden nahmen Priester Benner auf dem Luftschiff mit nach Trutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch in Falkenau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden flogen weiter nach Tiefenau, um Cosima zur Rede zu stellen. Dieser hatte sich auf das Anwesen seiner Frau Fedra nach Falkenau zurückgezogen und ließ sich verweigern, als die Helden nach ihm fragen. Für Adarian bestand auch keine Möglichkeit, einfach und schnell in das Anwesen der Familie zu gelangen, um seinen Bruder zu suchen. Das Anwesen verfügte über mehrere bewaffnete Wachen und könnte notfalls auch Luftangriffe durchführen. Auf energisches Drängen mit dem Schreiben des Zwergenkönigs bekamen die Helden eine Audienz bei Fedras Vater, dem Vogt [[Fedor von Falkenau]] und informierten ihn über mögliche schwarzmagische Kontakte Cosimas. Dieser konnte es nicht glauben und ließ nach Cosima schicken. Doch dieser war bereits in die Tunnel unter dem Anwesen geflohen und hielt sich versteckt. Es war ein unmögliches Unterfangen, ihn dort aufzuspüren, und so zogen die Helden weiter nach Trutz, um die Nacht in der ''Ratsschenke'' zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräche mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchten die Helden Abraxa auf und zeigten ihr die gefundenen Bücher und Manuskripte. Abraxa offenbarte den überraschten Helden, dass sie jenen ominösen Erlerig Darrow gut gekannt hatte und die Gerüchte über ihn als Nekromanten nicht stimmen würden (vgl. [[Abraxa_Cibinensis#Die_Zeit_in_Iopos_.28235-241_JF.29|Abraxa und Erlerig]]). Da die Ereignisse vor knapp 100 Jahren stattfanden, fragten die Helden weiter nach und waren verwundert, als sie erfuhren, dass Abraxa bereits vor 170 Jahren im Kaer von Freywall geboren worden war. Sie berichtete, dass Erlerig damals an etwas geforscht hatte, was er den [[Herzstein]] nannte. Dieser sollte eine starke, autonome Energiequelle werden, welche er jedoch ihres Wissens nie fertigstellen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erstaunen über ihr hohes Alter kamen sie auf Abraxas Lebensgeschichte zu sprechen und im Rahmen der Geschichte wurde die Zusammenarbeit mit Octavias Eltern thematisiert. Als Abraxa erklärte, dass sie deren Forschungen nach den Ursachen und Umständen der [[Schwarze Jahre|Schwarzen Jahre]] unterstützte, kam schließlich heraus, dass ein Vorfahr von Octavias Mutter einst eventuelle bei der Auslösung der Plage beteiligt war. Dieses hatte Octavias Vater bei seinen frühen Forschungen herausgefunden (vgl. [[Gaius_Octavius_Aequus#Forschungen|Aequus erste Forschungen]]) und darüber seine spätere Frau kennengelernt. Octavia wurde diese Tatsache aus bislang unbekannten Gründen von ihren Eltern verheimlicht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Der Kreis von Kobulten ===&lt;br /&gt;
5./6. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den dritten mysteriösen Vorfall in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] und erfahren von einem [[Bransi Soden|verrückten Torfstecher]]. Ein seltsamer Kreis wirft Fragen auf und Octavias Fähigkeiten bringen Verborgenes zutage. Ein Mitreisender offenbart sich und die Helden reisen weiter nach [[Kirchwalde]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Kreis von Kobulten '''&lt;br /&gt;
Mittags reisten die Helden weiter nach [[Kobulten (Trosk)|Kobulten]]. Vom leicht verwirrt wirkenden Vogt Konrad von Kobulten erfuhren sie, dass jener seltsame Kreis sich direkt am Haus von Torfstecher [[Bransi Soden]] befand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ach ja, dieser Kreis. Ja, seltsam. Wir haben ja sofort die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] informiert, immerhin plant ja so ein wahnsinniger Kult irgendwas Grässliches, wie man hört, ja. Aber es war ja alles in Ordnung damit, ja nur seltsam, nichts Dämonisches soweit, ja. Also ja alles in Ordnung. Der Kreis wurde am 8. Pyrionalis bemerkt, muss ja wohl in der Nacht entstanden sein, sollte man meinen, ja. Direkt hinter dem Haus vom alten Stecher [[Bransi Soden]], das hat den ja total von der Rolle gehaun. Hab ihn ja seit dem Tag nicht mehr gesehen, den alten Säufer, ja.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem erwähnte er, dass die Kobolde zurzeit sehr verrückt spielten und viel wilde Scherze trieben. Er war auch besorgt um den „[[Wubulub]]“, ein Sumpfmonster aus Kindergeschichten, welche Adarian noch aus seiner Jungend kannte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchten die Taverne „''Zum tanzenden Kobold''“ auf und Adarian zahlte zunächst seine ausstehenden Spielschulden zurück. Sie erfuhren vom Wirt Eckhard Freich, dass Bransi Soden nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis total verrückt geworden wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Der alte Bransi war mein bester Kunde, wenn er auch schon etwas eigen war. Aber letzten Monat ist er völlig verrückt geworden, nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis. Da kam er gleich morgens hierher und trank ein großes Dunkles. Danach wollte er, dass ich ihn nach Trutz bringen sollte. Er müsse da jemandem seinen Traum erzählen, sagte er, er würde sonst verrückt. Das war er zweifelsohne aber schon, wenn ihr mich fragt. Total wahnsinnig, der arme Alte. Ich schwör euch, mit meinem Stoff hier hatte das nix zu tun, mit dem ist alles in Ordnung, ich hab die Lizenzen der Brenner gesehen, ich schwöre bei [[Alethon]]. Jedenfalls ist der alte Bransi wütend abgezogen, als ich meinte, ich hätte jetzt keine Zeit ihn zu fahren. Hab ihn danach nicht mehr gesehen, keine Ahnung, ob er jetzt sauer ist oder was.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zum seltsamen Kreis neben Bransi Sodens Haus sagte Freich:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ja, der Kreis. Hab ihn selber gesehen, komisches Ding, da hat irgendwas gebrannt, denk ich. Sah verbrannt aus, haben da Erde drübergemacht, denn es wirkte unheimlich. [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] hin oder her, die sagen, das sei nichts Dämonisches. Das Ding ist unheimlich und wir habens verbuddelt. Lag an der Südseite vom Soden-Haus.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Informationen untersuchten die Helden die fragliche Stelle am Haus von Bransi Soden. Der Kreis befand sich an der Südseite hinter dem Haus. Er war mit einer Schicht Erde überdeckt worden und nicht leicht zu finden. Der Kreis bestand aus einer anscheinend verbannten Schicht von dreckigem Glas, die bei genauerer Untersuchung aus dem geschmolzenen Boden zu bestehen schien. Die Schicht war halb durchsichtig und im unsauberen Glas waren feine Risse am äußersten, handbreiten Rand zu bemerken, die Schriftzeichen sein könnten, vielleicht aber auch nur so wirkten. Unter bzw. in der Glasschicht schien sich etwas zu befinden. Octavia konnte mittels Feuer die Schicht zum Schmelzen bringen, so dass die Helden an das Verborgene herankam. Eingebacken in den geschmolzenen Boden war eine Drachenschuppe. Octavia erlebte bei der Berührung der Drachenschuppe bruchstückhaft eine Vision, in der sie das Gefühl erlebte, in eine Falle getappt zu sein und einen tödlichen Preis für wichtige Erkenntnisse zu zahlen. Sie spürte den Wunsch, eine wichtige Botschaft zu übermitteln und einen tiefen Schmerz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Untersuchung trafen die Helden den Fallensteller Harulf Bröck.  Er berichtet ihnen über die Fundstelle der Drachenschuppe: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''An die Nacht zum Schwarze-Zeit-Gedenktag erinnere ich mich. Ich kam aus dem &amp;quot;Kobold&amp;quot; und wollte gerade nach Hause, es war schon ziemlich spät. Da war dieses gewaltige Unwetter über dem Sumpf, wo die Blitze und die Donner sich jagten. Plötzlich flog eine Feuerkugel von Süden über dem Sumpf direkt auf das Dorf zu und schlug dann direkt an Bransis Haus ein. Den Schutzgöttern sei Dank hat der Regen den schlimmsten Brand verhindert, das Feuer hätte fast Bransis Hütte abgefackelt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Klabauterbold '''&lt;br /&gt;
Als die Helden sich auf ihr Luftschiff begeben wollten, mussten sie feststellen, dass die Strickleiter verschwunden war. Henk kletterte über einen Baum und die darin befestigte Ankerleine an Bord. Die fehlende Strickleiter wurde an einem Haus entdeckt und Adarian erkletterte das Dach und holte sie zurück. Nachdem sie endlich an Bord waren, war plötzlich ihr Gepäck verschwunden, welches sich dann in einer der hinterletzten Ecken des Schiffes wiederfand. Adarian stellte ganz nach Kobultener Sitte etwas Milch und Gebäck für einen Kobold auf. Diese verschwanden auch tatsächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Schreie von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Spät nachmittags flogen die Helden weiter und erreichten zur Abenddämmerung [[Kirchwalde]]. Sie kehrten in der Taverne „''Zur Nebelschwinge''“ ein. Der Wirt Helmgard Wirrig hatte die lauten Schreie mitten in der Nacht, welche die Helden untersuchen wollten, selbst gehört:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich bin selber aufgewacht, weil ich sie gehört habe. Mitten in der Nacht, hohe, laute Schreie, wie von Weibern mit Schmerzen. Bestimmt so drei, viermal. Dachte, da stechen die eine ab. Bin runter und hab da schon andere getroffen, die auch was gehört hatten. Zusammen haben wir dann die Umgebung abgesucht, aber nichts gefunden. War ganz schön kalt für so eine Pyrionalis-Nacht. Als wir zurück waren, haben wir uns aller einen bei mir hier gegönnt auf den Schreck. Aber den größten Schock scheint die arme Herma erlitten zu haben, die trinkt seit dem Tag jeden Tag hier.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er machte die Helden auf die alte Wäscherin Herma Geradd aufmerksam, die anscheinend in der Nacht den größten Schock erlitten hätte. Morgen früh würde sie wiederkommen und sich volllaufen lassen, wie sie es seit jenem Tag immer täte. Adarian genoss noch das Angebot vom Wirt, für 15 Silbertaler Aufpreis eine schöne Nacht mit seiner Tochter Tieta zu verbringen. Henk lehnte dankend ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Morgens in Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Adarian weckte die Helden bei Sonnenaufgang. Ihre meisten Sachen sind wieder verschwunden und der Tag begann mit einer „lustigen“ Suche nach Octavias Kleid und Kenjis Robe. Auch ein Teil der Takelage war verschwunden. Damit war für alle klar, dass sich ein Kobold an Bord versteckt haben musste und von Kobulten mit nach Kirchwalde gekommen war. Beim Frühstück in der Taverne bemerkten die Helden eine alte Frau, die schon am Morgen begann, sich zu betrinken. Der Wirt bestätigte, dass es sich um Herma Geradd handelte und die Helden sprachen mit ihr. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich habe des öfteren Flugträume in den Nächten. Dann fliege ich über die Nebelsümpfe und entspanne mich beim Dahingleiten über die Auen. Auch in dieser Nacht hatte ich einem dieser Träume, ich erwachte diesmal aber nicht so schön entspannt. Ich erinnere mich nur noch bruchstückhaft an das, was geschah. Ich hatte mich gerade aus einer Höhle zurückgezogen, Rauchgeruch lag in meiner Nase und jetzt war alles grell und rötlich um mich herum und die Luft waberte, als ich durch sie in den Himmel schoss. Ich nahm ein Brennen wahr, ein Brennen an meinem Hals und in meinem Gesicht - es frass sich hinein und entlockte mir einen schrecklichen Schrei. Dann wachte ich auf und hörte noch einen letzten Schrei im Wachen Zustand, dieser war aber viel höher, fast wie von einer Frau. Ich hörte mich in meinem Traum viel größer und mächtiger an. Jedenfalls geht mir der Schrei nicht mehr aus den Ohren und wenn ich genug trinke, dann wird er zumindest leiser und leiser.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji erbarmte sich der alten Frau und wirkte das kleine Mirakel „''Reinigung des Glaubens''“ um Herma zu beruhigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Die Suche nach dem Wubulub ===&lt;br /&gt;
6./7. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den vierten Vorfall und erfahren von einem Kinderschreck. Ein Jäger führt sie auf einem seltsamen Pfad durch den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] und weist den Weg zum [[Wubulub]]. Die Helden kämpfen ums Überleben und erfahren Erschütterndes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aufbruch von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Ein weiterer Gast kam in die Taverne. Es war der Jäger und Fallensteller [[Björi Gundars]]. Als er das Gespräch über die Schreie mitbekam, erzählte er, dass er am 8. Pyrionalis tief im Sumpf in [[Golomoor]] war. Er hatte in der Nacht auch Schreie gehört, sie klangen aber nicht nur hoch, da war auch etwas viel Schwereres und Dumpferes darinnen. Ihm lief es kalt den Rücken herunter und er ging davon aus, dass es der Wubulub war, von dem die Schreie kamen. Als die Helden ihn damit konfrontierten, dass der Wubulub lediglich in Kindergeschichten existieren würde, lachte Björi und meinte, er wüsste genau, wo der Wubulub wohnen würde. Er selbst hätte ihn schon mehrere Male nachts gesehen, wie er durch den Sumpf zog. Um die Helden zu überzeugen, bot er an es zu beweisen und sie zum Versteck des Wubulub zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Durch den Sumpf nach Golomoor '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Nebelsümpfe.jpg |200px|thumb|right| Karte nach Golomoor]]&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag brachen die Helden mit Björi in den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] nach Golomoor auf. Dazu ging es von Kirchwalde an einer Fischerhütte vorbei und dann über einen großen Baumstamm, die „''Waldbrück''“, über den nächsten Wasserarm. Björi achtete jetzt darauf, die „''Weiser''“, wie er sie nannte, zu finden. Das waren Steine, die ihm anzeigten, dass er jetzt den Weg nach links den Wasserlauf entlang folgen musste. Die Helden mussten dann unter einem dichten Blätterdach den „''Huldgang''“ überqueren, um anschließend auf der anderen Seite den Flusslauf wieder bis zu den „''Weisern''“ zu folgen. Ab da ging es vom Wasser weg und auf die „''Ogerzähne''“ zu. Einer alten Legende nach seinen die Steine im Wasser die ausgeschlagenen Zähne eines Ogers, welche nun als Übergang benutzt wurden. Am nächsten Wasserlauf suchte Björi nach der „''lichten Furt''“. An der Stelle zeigten größere Steine an, an welcher Stelle das Wasser gefahrlos durchquert werden konnte. An den „''Bals-Steinen''“, einer alten Lagerstätte im Sumpf, und am „''Hornthron''“, einem Baumalter, wo manche den Naturkräften opferten, zogen die Helden und ihr Führer vorbei bis zu den „''Kutschsteinen''“. Sie wandten sich recht und überquerten über den „''Perlenpfad''“ den nächsten Sumpfarm. Vorbei am „''Drachzahn''“, Nebelschwinges Milchzähnen, ging es zwischen zwei markanten Bäumen, das „''Riesenthor''“, zur „''Entenbrück''“. Nach diesem steinernen Übergang  mussten die Helden nur noch über den „''Katweg''“. Dieser bestand aus Steine, die klar wie Diamanten waren und im Sonnenlicht funkelten. Danach erreichten sie müde und erschöpft zur Dämmerung Golomoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' In Sirixx‘ Nest '''&lt;br /&gt;
In Golomoor hatte die Wirtin ''Sirixx'' die improvisierte Taverne „''Nest''“ in einer alten Ruine errichtet. Hierher brachte Björi die Helden, aber die Ankunft eines [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitors]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und eines Mystikers des Alethon löste unter den anwesenden Schmugglern und Gesetzlosen große Bestürzung aus. Es dauerte nicht lange, und die Taverne hatte sich bis auf die Wirtin geleert. Nach einem netten Gespräch mit Sirixx und einer guten Abfindung wegen des Gästeschwundes, verbrachten die Helden die Nacht im Stroh. Björi Gundars aber wurde in der Nacht beim Austreten von den Dörflern verprügelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Wubulub.jpg |200px|thumb|right| Björis Karte]]&lt;br /&gt;
''' Auf der Suche nach dem Wubulub '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen brachen die Helden mit Björi und seiner Karte in das Moor auf. Als die Helden weit in den Sumpf vorgedrungen waren und die Lichtung betraten, in dem der Jäger den [[Wubulub]] verortete, griffen Wurzeln nach ihren Beinen und zogen sie bis zu ihrem Hals in den Morast. Es war den Helden nicht möglich sich zu befreien und so waren sie gezwungen bis zur Dämmerung zu warteten. Der Wubulub zeigte sich erst mit dem Untergang der Sonne, als plötzlich die große, alte Weide auf der Lichtung anfing sich zu bewegen und ihre dünnen, spirrigen Reißer peitschten die Helden. Als erstes griffen die Äste nach dem Jäger, zogen ihn aus dem Schlamm und rissen ihn in die Höhe. Blut spritze umher, da sich der Unglückliche beim so rasanten Herausreißen eine Wurzelspitze in den Bauch gerammt hatte. Geschockt harrten die Helden ihres Schicksals. Die Äste umklammerten sie nacheinander und rissen sie aus dem Sumpfboden, schleuderten sie umher und warfen sie harsch zu Boden. Als Adarian befreit war und sich aufgerappelt hatte, entdeckte er am Körper des Wubulub eine Art Geschwür, welches dämonisch an der Rinde klammerte und den Elementar zu kontrollieren schien. Beherzt schlug Adarian mit einem gewaltigen Schlag die Geschwulst vom Stamm. Dabei stimmte er mit Henks Unterstützung das alte [[Lied des Wubulub]] an, was die Kreatur anscheinend wirklich etwas zu beruhigen schien. Schließlich stimmte auch Erzquestor Kenji mit in das Lied ein und der Wubulub wurde immer sanfter und ruhiger. Octavia kam beim Umherwerfen ungünstig auf und verstauchte sich ihre linke Hand und wurde kurzzeitig bewusstlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wubulub]] begann mit den Helden zu kommunizieren. Er berichtete, dass ihn die wahnsinnigen Kobolde so lange tyrannisierten, bis er zornig geworden war. Der Drache wäre von etwas aufgescheucht worden, dass den ganzen Sumpf erschüttert hatte. Aban flog aufgeregt umher und plötzlich tauchte aus dem Dunkel ein riesiger Käfer auf. Die beiden kämpften, der Käfer zauberte etwas Qualvolles auf den Drachen. Der Wubulub spürte ihren Schmerz und ihm war klar, dass ihr seinen Willen gebrochen wurde. Der dämonische Käfer entführte Aban in den Süden. Den Ausgangspunkt der Erschütterung, welche Aban aufgescheucht hatte, konnte der Wubulub erfassen und er verwies die Helden auf einen alten Baum namens [[Untier-Aue#Amoth-Hûntirn|Amoth-Hûntirn]]. Er fürchtete, dass es ihm sehr schlecht ginge und etwas dort vorgefallen wäre. Da der alte Baum dort stände, wo heute die Menschen wohnen, konnte der Wubulub selbst noch nicht nach ihm sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Helden sehr erschöpft waren und es auch schon tief in der Nacht war, brachte der Wubulub sie zurück nach Kirchwalde. Dort angekommen schlugen sie sich noch ein Weilchen mit dem Klabauterbold herum, um dann endlich schlafen zu können. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Die Rettung von Amoth-Hûntirn ===&lt;br /&gt;
8. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchen die [[Untier-Aue]] und untersuchen den Ort. Sie treffen unerwartet auf Adarians Verwandten und erfahren seine Beweggründe. Ein neuer Verdacht keimt auf und eine Konfrontation wird erwirkt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Rettung von Amoth-Hûntirn  '''&lt;br /&gt;
Der Namen des Baumes, Amoth-Hûntirn, kam Adarian am nächsten Morgen nicht bekannt vor, jedoch erinnerte er ihn an eine Region nahe des Sumpfes, die [[Untier-Aue]], wo Adarian früher öfters gespielt und wo Liebespaare an dem alten Baum dort sich die Treue geschworen hatten. Also brachen die Helden sofort mit ihrem Luftschiff auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untier-Aue dauerte es nicht lange, bis sie den Baum fanden. Octavia bemerkte sofort, dass der Ort dämonisch verunreinigt war und dass hier ein äußerst finsteres Ritual abgehalten wurde. Der Baum war verfault und wirkte tot. Unter seinen Wurzeln befand sich eine kleine Höhle, welche angefüllt war mit Würmern und Käfern. Der Baum selber und vor allem die Höhle besaß eine entsetzliche Aura und es saßen weder Vögel auf dem Baum, noch wuchs Gras oder andere Pflanzen in seinem Umfeld. Er war umgeben von einem Feld des Todes. Adarian erinnerte sich, dass diesmal ein wunderschöner Ort war, an dem er öfters mal in der Sonne gelegen und sich vor der Arbeit gedrückt hatte. Octavia stellte astral fest, dass an der Spitze des Baumes und unter ihm in der Höhle zwei Kraftspeicher waren, die den Baum verdarben. Octavia war sich sicher, dass die Schwarzmagier von hier aus ein Ritual vollzogen, welches das astrale Klima des Waldes erschüttert und dadurch Aban aus ihrem Versteck gelockt hatte, damit sie ihn angreifen und einfangen konnten. Der Baum war einen Art Knotenpunkt des ganzen Sumpfes, den die Bruderschaft umgepolt hatte und der jetzt wie eine dämonische Verunreinigung den ganzen Sumpf beeinträchtigte. Das würde auch die Veränderungen bei den Kobolden und dem Wubulub erklären.&lt;br /&gt;
Bevor die Helden einen Plan fassten, wie sie dem Baum helfen könnten, horchten sie auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden bemerkten, wie sich jemand dem Ort näherte und gingen schnell in Deckung. Da tauchte Adarians Bruder [[Cosima von Wallenrode|Cosima]] auf und ging auf den Baum zu. Die Helden stellten ihn zur Rede und als sie sich überzeugt hatten, nicht zuletzt auch durch Octavias Astralsicht, dass Cosima kein Schwarzmagier war, brachten sie ihn abseits in Sicherheit und wandten sich wieder dem Baum zu. Die beiden Kraftspeicher mussten entfernt werden, soviel stand fest. Adarian überwand sich und drang in die Höhle vor. Er tauchte in das Ungeziefermeer ein und fand mit großer Überwindung und nach mehreren Versuchen einen Klumpen Orichalcumerz am Boden der Höhle. Der große Orichalcumbrocken stammte von einem großen Dämon und wurde vom Bund in Teichwalde besorgt. Henk kletterte in die Krone und schnitt den kleineren Stein frei, bei dem es sich um den Herzstein aus Tiefenau handelte. Die Schwarzmagier hatten ein finsteres Ritual abgehalten, um die Steine als dämonischen Energiespeicher zu nutzen. Damit hatten sie den Baum zu dem verändert, was die Helden schließlich vorfanden. Da die Veränderung des Baumes den ganzen Sumpf erschüttert hatte, brach der Drache in der folgenden Nacht auf, um nachzusehen, was geschehen war und wurde von der Bruderschaft abgefangen. Kenji sprach ein reinigendes Gebet und die Helden wandten sich jetzt wieder Cosima zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Cosimas Geschichte '''&lt;br /&gt;
Cosima wirkte sehr bedrückt und belastet. Er erzählte den Helden, dass, kurz nachdem die Helden in den Norden aufgebrochen waren, er von einer vermummten Gestalt bedroht wurde, in [[Valkenburg]] eine Aussage beim Prozess gegen seinen Bruder zu machen. Als sich Cosima weigerte, wurde ihm als Druckmittel der Milchzahn seiner erstgeborenen Tochter Elldra gezeigt und damit gedroht, sie mit einem Fluch zu belegen. Der Vermummte demonstrierte seine magischen Fähigkeiten, indem er Cosima mit einem Schmerzzauber einschüchterte. Cosima reiste daraufhin nach Valkenburg und sagte im Prozess gegen Adarian aus. Es kam zu einem Streit mit Onkel Egeil, der immer auf der Seite von Adarian gewesen war. Cosima fragte sich die ganze Zeit, wie der Vermummte an die Zähne aus dem Nachttisch seiner Tochter gekommen war, und wurde über diese Gedanken immer paranoider. Anschließend erklärte ihm der Vermummte, dass er mit ihm noch nicht fertig wäre, er den Milchzahn noch weiter behielte und Cosima mit niemanden darüber reden dürfe, wenn er seine Familie nicht dem Tod überantworten wolle. Nach diesem letzten Treffen verfolgte Cosima die Spur des Vermummten mit seinem Jagdhund und gelangte so in die Untier-Aue zu dem uralten Baum mit der Höhle darunter. In dieser Höhle verschwand der vermummte Schwarzmagier, doch war Cosima genauso verschüchtert wie sein unruhig jaulender Hund und kehrte nach Wallenrode zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wallenrode fiel Cosima auf, dass sein Stiefvater [[Eginhard von Sonnenborn]] anscheinend etwas vor ihm verheimlichte. Er versteckte Unterlagen und traf sich mit Personen, über die er anschließend offensichtlich log. In Cosima keimte der Verdacht, dass Eginhard der Vermummte war und ihn erpresste. Cosima konnte seine Mutter nicht davon überzeugen, mit ihm das Anwesen zu verlassen, und so zog er mit seiner Familie auf das Anwesen seiner Frau in Falkenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian in Falkenau auftauchte, fürchtet Cosima, dass er alles herausbekäme und damit seine Familie in Gefahr brächte. So floh er von seinem Bruder und machte sich auf die Suche nach dem Schwarzmagier, um ihn mit Gold zu bestechen, endlich seine Tochter gehen zu lassen. So tauchte er wieder in der Untier-Aue auf, wo er auf die Helden traf. Die Helden reisten mit Cosima nach Wallenrode und stellten Eginhard zur Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Eginhards Geheimnis '''&lt;br /&gt;
Nachdem Cosima ihn auf sein merkwürdiges Verhalten angesprochen hatte, begann er von einer Geschichte mit Egeil zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Adarians Vater gestorben war, hatte Egeil auf sein Erbe verzichtet und Adarians Mutter das Familienanwesen überlassen, da er bereits sein eigenes in Nauried errichtet hatte. Nachdem [[Eginhard von Sonnenborn|Eginhard]] nach Wallenrode gekommen war, wandte sich Egeil jedoch plötzlich an ihn und bat ihn, dass er mit Ellana in die Stadt ziehen möge. Egeil wollte jetzt nun doch sein Erbe antreten, da er anscheinend großen Geldsorgen hatte. Eginhard vermutete, dass Egeil sein Geld in seinem Sicherheitswahn ausgegeben hatte, um sein Anwesen in die uneinnehmbare Festung zu verwandeln, die es mittlerweile ja war. Außerdem unterstützte Egeil eine Gruppe von Veteranen, die seit dem neuen Konflikt mit Thyrna politisch hochaktiv wurden. Da Egeil immer seniler wurde, hatte er dabei wohl den Überblick über seine Finanzen verloren und sich selbst in eine Notlage gebracht. Da Eginhard wusste, dass es sowohl seiner Frau Ellana, als auch Cosima und seiner Familie das Herz brechen würde, wenn sie ihr Zuhause verlassen müssten, handelte er mit Egeil eine Alternative aus. Da Eginhard selbst vermögend war, half er Egeil finanziell aus dem Schlimmsten heraus, so dass Egeil sein Anwesen behalten konnte. Außerdem erfüllte er Egeils Wunsch, dass er seine Veteranenpartei bei verschiedenen Abstimmungen unterstützte und ihnen politisches Gehör verschaffte. Da Egeil seine missliche Lage äußerst peinlich war und er Adarians Mutter und Cosima nicht beunruhigen wollte, musste Eginhard versprechen ihnen nichts davon zu erzählen. Er selbst hatte sich auch Sorgen um den alten Mann und seinen Geisteszustand gemacht, der er hin und wieder fast gar nicht mehr wieder zu erkennen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Messer konnte Eginhard nichts sagen, nur, dass Adarians Mutter bestimmt wisse, wer es nach dem Tod des Vaters bekommen hatte. Cosima konnte bestätigen, dass Egeil in den letzten Jahren tatsächlich geistig sehr abgebaut hatte. Außerdem wurde er nach der Gerichtsverhandlung in [[Valkenburg]] und dem folgenden Streit mit ihm zusätzlich noch furchtbar verbittert, da er mit ansehen musste, wie seine Familie auseinanderbrach. Cosima tat dies furchtbar leid, aber wegen der Erpressung konnte er Egeil nicht die Wahrheit sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eginhard weiß, dass Adarians Mutter sich heute Morgen von dem Kutscher zu Egeil hatte bringen lassen, da sie sich in letzter Zeit viele Sorgen um den alten Mann machte. Sie besuchte ihn inzwischen regelmäßig und, nachdem Adarian wieder in der Gegend war, wollte sie mit ihm ein gemeinsames Familienfest für ihn organisieren, bevor er wieder weiterzöge oder der Krieg alle wieder auseinanderrisse. Cosima war in Sorge und gab zu bedenken, dass es für seine Mutter gerade nicht sicher wäre, allein durch die Trutzana zu reisen und erzählte Eginhard von seiner Erpressung und dem Schwarzmagier. Er bat auch darum, dass die Helden ihr hinterherflögen, da er Angst hatte, dass ihr etwas zustoßen könnte. Er betonte auch, dass seine Tochter jetzt sicher war und sich alle zuerst um den Schwarzmagier kümmern sollten. Also brachen die Helden nach Nauried zum Anwesen von Onkel Egeil auf, um nach dem Wohl von Ellana zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Auf Egeils Feste ===&lt;br /&gt;
8. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen auf [[Egeil von Wallenrode|Egeils]] Festung [[Ellana von Wallenrode|Adarians Mutter]] zur Hilfe und werden überrascht. Sie bekommen ein Angebot und müssen sich feinsinnigen Verführungen widersetzen. Die Helden werden mit ihren ureigensten Ängsten konfrontiert und müssen standhaft bleiben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Anwesen von Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
Als die Helden mit ihrem Schiff an den Mauern von Egeils Festung anlegten, kam Egeil panisch herausgelaufen und rief nach Hilfe. Er bat alle darum schnell mitzukommen. Ellana wäre in Gefahr und in seinem Anwesen wäre ein Fremder, der sie gefangen genommen hatte. Er lief schnell voraus und alle folgten ihm rasch. Als die Helden gerade in einen Eingangsflur gelaufen sind, schossen sich plötzlich die Türen vor und hinter ihnen und sie waren gefangen. Der Raum war fensterlos und hatte oben Schießscharten, durch die Egeil die Helden beobachten konnte. Egeil ließ die Helden zunächst einmal im Raum für sich alleine im Ungewissen schmoren. An den Wänden des Raumes hingen viele Bilder, die Egeil mit seinen Kameraden zeigten, etliche Trophäen seines Jägerlebens, uralte, leider für Ausbruchversuche unbrauchbare Waffen und sogar eine kleine [[Thylor]]-Statur. Egeil hatte diese Dinge über lange Jahre angesammelt. Nach zwei bis drei Stunden begann er dann durch die Schießscharte zu reden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wäre so furchtbar enttäuscht von Adarian, obwohl er seit seiner Kindheit doch alle Hoffnungen in ihn gesetzt hätte. Er könne ihm einfach nicht verzeihen, dass Adarian es beim Militär nicht geschafft hatte und lieber auf Abenteuerreise mit einer Thyrnerin gegangen wäre, obwohl doch Männer wie Adarian gerade bei den Schlappschwänzen der trutzer Armee so dringend benötigt würden. Adarian hätte seine Stadt im Stich gelassen, nur weil er sich nicht zusammenreißen könnte und er bei dem Einsatz, der zu seinem Rauswurf führte, unüberlegt gehandelt hätte. Seine Absicht wäre zwar korrekt gewesen, aber sein Handeln wäre unüberlegt und dumm. Zwar hätte er sich ja dann wenigsten als Held darum gekümmert, dass die Thyrner den Arsch aufgerissen bekämen, doch seit der Verhandlung in [[Valkenburg]] wäre Adarian nun völlig durchgedreht. Er faselte von diesen Schwarzmagiern, die vielleicht nur ein Hirngespinst wäre, kröche den Thyrnern in den Arsch und unterstützte die schwule Politik derer, die immer noch glaubten, dass es jemals Frieden mit Thyrna geben könnte. Zuletzt hätte er sich sogar neue, feine Freunde in [[Eldorn]] gemacht und gemeinsam mit Thyrnern das Erdfest verbracht, anstatt ihnen die Schädel zu spalten. Nachdem, was Egeil alles bei dem Prozess in Valkenburg für ihn getan hätte und den Streit, den er deswegen mit Cosima hätte, wäre er nur noch enttäuscht von seinem ehemaligen Lieblingsneffen. Das Fass würde schließlich zum Überlaufen gebracht, nachdem Adarian aus Feigheit den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] beigetreten wäre, um nicht gegen seine thyrnischen Freunde kämpfen zu müssen und seinen Verrat an der Heimat zu vertuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Konfrontation mit dem schwarzen Ritualisten '''&lt;br /&gt;
Als Adarian bei dem Gespräch erkannte, dass es sich eigentlich nicht um Egeil handelte, gab sich der schwarze Ritualist am Schluss zu erkennen und spottete, wie leicht es doch war so einen senilen, alten Trottel wie Egeil zu übernehmen. Dann höhnte er, dass er Egeils verkrüppelten Körper entsorgen würde, sobald er mit uns fertig wäre. Anschließend erzählte er den Helden, was gerade alles in Trutz geschieht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er wusste, dass die Helden wegen des Drachens Bescheid wissen, prahlte er damit, wie leicht es seinem Bund doch gefallen wäre, ihn einzufangen. Er sprach [[Enbi Lulu'Gugal]] größte Hochachtung aus, weil er den Drachen unter schlimmsten Qualen gefügig gemacht hatte. Er behauptete, dass Trutz sich besser wünschen sollte, dass sie den Drachen nie wiedersehen würden, da dieser nun auf ihrer Seite kämpfte. Er erklärte den Helden auch, dass ihre ganze Arbeit umsonst war, da ihnen niemand mehr glauben würde, dass es nicht die Thyrner waren, die den Drachen entführt hatten und dass dem König dafür gerade unanzweifelbare Beweise vorgelegt würden. Er machte sich darüber lustig, dass der Rat von Trutz ein Marionettenspiel des Bundes geworden und dass der König bereits entmachtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist erwähnte noch, dass er seine Brüder verständigt habe und sein Meister bereits auf dem Weg hierher wäre, da er aus den Helden auch Marionetten machen wollte. In der Helden Namen würden sie dann die Dinge zu Gunsten der Bruderschaft wenden, bis diese sie nicht mehr brauchen und ihre Körper entsorgen würde. Während der Wartezeit plauderte der schwarze Ritualist ein wenig mit den Helden, um ihnen neue Alternativen zu eröffnen: er bot ihnen an, dass sie auch einfach das Mal des Utukk'Xul empfangen könnten und sich der Bruderschaft anschließen sollten. Immerhin wäre Aloran bereits verloren und wenn sie weise wären, sollten sie sich noch schnell genug auf die Siegerseite stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles von dem, was der schwarze Ritualist erzählte, hinterließ einen starken Eindruck in den Köpfen der Helden und verwirrte ihnen die Gedanken. Man konnte sich seinen Worten gar nicht entziehen und musste ihm einfach zuhören, ob man es wollte oder nicht. Um die Helden wirklich zu überzeugen, ging er danach jeden einzeln an (vgl. [[Verführungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist ließ die Helden zwischen den einzelnen Gesprächen immer wieder allein, um seine Manipulationen wirken zu lassen. Nachdem er jeden mit seinen Einflüsterungen gequält hatte, ließ er die nachdenklichen Helden etwas länger allein, damit sie nun ihre Entscheidung fällen könnten. Die Wirkungen auf die Helden waren hierbei sehr unterschiedlich. Während der schwarze Ritualist bei Adarian und Henk große Verunsicherung auslöste, entkamen Octavia und Kenji seiner Wirkung. Lediglich die Erwähnung von dem Gespräch mit Wolfhardt traf Kenji ins Mark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der schwarze Ritualist die Frage stellte, ob jemand zu ihnen kommen möchte, da meldete sich Henk, der den Kultisten täuschen wollte. Zufrieden erklärte der schwarze Ritualist, dass er ihn trotzdem zur Sicherheit in dem Raum ließe, bis seine Brüder kämen, seine Entscheidung aber nachher berücksichtigt würde und ihm nachher statt der Kontrolle zur Marionette das Mal von Utukk'Xul verpasst würde. Da sich die anderen Helden nicht der Bruderschaft anschließen wollten, holte der schwarze Ritualist Adarians Mutter. Er gab an, sie laufen zu lassen, wenn sich wenigstens einer anschlösse. Kenji konnte sogar bestätigen, dass der schwarze Ritualist nicht log. Dann ließ er die Helden wieder allein, um sich zu entscheiden, bis er wiederkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian fiel ein, dass Egeil sich niemals in die Gefahr gebracht hätte, selber in einer seiner Fallen steckenzubleiben, und dass er aus diesem Grund bestimmt einen geheimen Ausgang eingebaut hätte. Als Octavia dann Henk bat, nach einer Geheimtür zu suchen, höhnte der schwarze Ritualist, dass Henk ja schon wieder Befehle von Thyrnern befolgen würde. Henk fand die Tür, doch es waren unglaublich viele potentielle Auslöser vorhanden, die allerdings in der Mehrheit Fallenauslöser waren. Als Adarian darüber nachdachte, fiel ihm ein Satz von Egeil wieder ein, den sein Onkel immer gesagt hatte: &amp;lt;big&amp;gt;„''Treue hat mir schon oft das Leben gerettet, mein Junge!''“&amp;lt;/big&amp;gt;. Jetzt wusste Adarian, was zu tun war, und fand die Mechanismen der Geheimtür. Es waren die Wappen der zwei treusten Kameraden und das Halsband von Egeils Lieblingshund. Die Thylor-Statue ließ sich bewegen und gab den Weg auf einen Gang frei. Jetzt konnte sich Henk schnell nach oben schleichen, um Adarians Mutter zu retten. Als er Egeil erreicht hatte, nahm er diesem das Eulen-Amulett ab, welches er um den Hals hatte, und sofort erlosch der dämonische Einfluss auf ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden luden Egeil und Ellana auf ihr Schiff und starteten nach Trutz. Sie legten mitten in der Nacht an und brachten die beiden nach Mitternacht zu den Inquisitoren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Spurensuche ===&lt;br /&gt;
9. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen informative Gespräche und [[Archorbar]] berichtet von seiner Reise. Onkel Egeil erinnert sich und ein Freund kommt zu Besuch. Die Helden wollen mit dem König sprechen und Adarian lernt Egeils Veteranenverein kennen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbar berichtet '''&lt;br /&gt;
Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] versorgten als erstes Adarians Mutter, Egeil und gaben ihnen eine geschützte Unterkunft. Die restliche Familie eskortierten sie sicher nach Trutz, damit die Helden uns ausruhen konnten. Archorbar berichtete Näheres aus dem Drachenhort und wusste mehr über die Umstände, unter denen der Drache entführt wurde. Er hatte mit Elben gesprochen, die noch heute in der Nähe des Hortes leben. Aus diesem Grund wollte er auch die Helden nicht dabeihaben. Bei dem Hort lebten noch einige wenige Elben, welchen die letzten Verbliebenen von dem Volk sind, welches heute in [[Galad Sidh]] lebt. Ursprünglich lebten sie im Nebelsumpf und wurden 242 JF vertrieben, nachdem die Menschen Trutz gründeten und auch den Sumpf erschlossen. Die Ruinen im Sumpf bei [[Golomoor]] sind einzig von ihrer Siedlung übrig. Heute bewachen eine Handvoll Elben den Hort und schützen den Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar erfuhr von ihnen, dass der gesamte Sumpf unter einem dämonischen Einfluss steht, bzw. nun stand, welcher den Drachen verrückt gemacht hat, genauso wie die Kobolde und der Wubulub. Daraufhin konnten auch die Elben sie nicht mehr aufhalten und Aban verließ ihren Hort und flog orientierungslos über das Glutmeer und den südlichen Sumpf. Auf diese Gelegenheit hatten die Schwarzmagier anscheinend gewartet und griffen sie schließlich an. Die Elben schilderten, wie ein riesiger, dämonischer Käfer aufgetaucht sei und Aban unter lauten, qualvollen Schreien unterworfen habe. Archorbar musste anschließend dringend nach Galad Sidh reisen, da er etwas sehr Wichtiges mit den Elben besprechen musste, von dem er den Helden noch nichts erzählen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit Egeil '''&lt;br /&gt;
Die Helden sprachen im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] Egeil auf seine Wahrnehmung während der Besetzung an. Er konnte sich an kaum etwas erinnern was seine Manipulation betrifft. Er beklagte sich, dass sein Gedächtnis in den letzten Jahren immer schlechter wurde und er sich immer mehr von anderen Menschen zurückzog. Ihm war es peinlich seinen Verstand zu verlieren, aber er konnte dies noch vor allen anderen verheimlichen und er kam noch gut allein zurecht. Er lebte auch noch einmal richtig auf und nahm all seine geistige Kraft zusammen, als er zum Prozess nach [[Valkenburg]] reiste und sich später mit Cosima wegen seiner Aussage anlegte. Doch nach seiner Rückkehr wurde sein Zustand immer schlechter und er verließ sein Anwesen nicht mehr, da er sich manchmal an Stunden oder sogar Tage nicht mehr erinnern konnte. Eines Tages wurde er im Wald vor Nauried wach, komplett mit Schlamm und Dreck überzogen, als hätte er eine längere Wanderung durch den Sumpf unternommen. Als er nach Hause kam, erfuhr er, dass zwei Tage komplett aus seinem Gedächtnis gestrichen waren. Außerdem hatte er auch seltsame Träume und Tagträume, die ihn immer mehr beunruhigten. Als Egeil länger darüber nachdacht, fiel ihm etwas ein, was zu seiner Manipulation geführt haben könnte. Sie begann wahrscheinlich nach dem Prozess in Valkenburg, denn dort war die Bruderschaft zum ersten Mal auf ihn aufmerksam geworden und hatten erfahren, wie wichtig er für Adarian war. Vielleicht hatten sie sich deshalb an ihn gehängt. Als er aus Valkenburg zurückkam, suchte er sich Hilfe bei den Nemia-Mystiker in der Bibliothek wegen seines Gedächtnisses. Dort hatte er dann das Amulett bekommen, welches Henk ihm vom Hals gerissen hatte. Eine Person in der Bibliothek hatte es ihm damals gegeben und danach seien auch die Erinnerungslücken losgegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Helden gingen, gaben ihnen die Inquisitoren noch eine [[korrespondenzen#Korrespondenz mit Flavius Vitreus Elatus|Nachricht aus Thyrna]] mit und [[korrespondenzen#Nachricht von Abraxa|eine weitere]] von Abraxa, die sie am nächsten Morgen zum Frühstück einlud und interessante Neuigkeiten über den Alchemisten Darrow hatte. Die Inquisitoren rieten den Helden im Gasthaus auszuruhen, sie hatten alles bereits mit dem Gastwirt geklärt und gingen davon aus, dass die Helden vorerst in der Stadt sicher waren und sie auch unser Gasthaus im Blick behielten. Auch Adarian sollte besser bei ihnen im Gasthaus bleiben, damit sie alle zusammen waren, falls etwas geschehe, und da die Betten im Sanktum für seine Familie benötigt wurden. Falls etwas mit ihnen etwas wäre, würden die Inquisitoren ihn umgehend benachrichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu dem Gasthaus erhielt Streuner völlig unauffällig und beiläufig eine Nachricht, dass [[Order_of_the_black_Fox#Führung|Mestoph]] ihn zur nächsten Mitternachtsstunde im Hauptquartier treffen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wiedersehen mit Wolfhardt '''&lt;br /&gt;
Wolfhard traf noch am gleichen Tag ein, da er gehört hatte, dass die Helden sich Sorgen um ihn machten. Er tauchte auf, als die Helden alle ausgeschlafen und gemeinsam beim Essen waren. Als Octavia fragte, was er der Bruderschaft über Kenji verraten hatte, zwinkerte Wolfhard Kenji zu und erzählte, dass er dem getarnten Schwarzmagier erzählt hatte, dass er sich mit dem Erzquestor furchtbar betrunken hätte und dabei habe er wohl etwas übertrieben, so dass man auch denken könnte, dass Kenji ein Problem mit seinem Alkoholkonsum habe. Damit Octavia überhaupt keinen Verdacht schöpfen konnte, holte Wolfhardt zur Ablenkung schnell sein Geschenk an sie hervor. Da er gehört hatte, dass Octavia ein wichtiges Amt in ihrer Heimat bekam und sie von nun an die Gesandte des Drachens war, hatte er ihr ein kleines Geschenk mitgebracht. Er übergab es ihr „rein freundschaftlich“ und ließ sich noch nicht anmerken, dass er dabei auch Hintergedanken hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sich eine Gelegenheit ergab, nahm er Kenji nach dem Essen zur Seite und teilte ihm mit, dass er lange darüber nachgedacht hatte, warum Kenji ihn in [[Eldorn]] gewürgt hatte und er jetzt den Grund kannte und wusste, dass es wegen Octavia war. Wolfhardt verkündete ihm, dass er ebenfalls sein Interesse bekunden möchte und er jetzt ganz offiziell – so wie die Ritter es auch tun –um Octavia werben möchte. Da er Kenji in diesem Fall als Konkurrenten besitzt, wollte er ihm dies ganz offen mitteilen, damit dies kein Problem für ihre Freundschaft würde. Er wies Kenji auch darauf hin, dass Octavia und er als einzige im gleichen Alter sind und sie sich auch schon viel länger kennen als sie und Kenji. Wolfhard war ähnlich schüchtern wie Kenji und ging deshalb nicht besonders direkt auf Octavia ein, sondern versuchte Vorwände zu finden, um mit Octavia allein sein zu können. Insgesamt war er so schüchtern, dass Octavia nicht richtig bemerkte, was er eigentlich vorhatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Besuch des Rates '''&lt;br /&gt;
Die Helden suchten gemeinsam mit Ratsherr [[Eginhard von Sonnenborn]] das Ratsgebäude auf. Doch der König war unter keinen Umständen zu sprechen. Sein Herold machte den Helden klar, dass der König nicht zu sprechen ist, da er sich in sehr wichtigen Verhandlungen befinde. Weder die Urkunde des Königs von Barthador, noch die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] änderten daran etwas. Der Herold vertröstete die Helden und versicherte, dass der König sich sehr bald bei ihnen meldet, da er bereits auf sie gewartet hatte und erwähnte, dass er ihre Hilfe benötigte. Warum wusste der Herold nicht, nur dass er eine Nachricht zu uns schicken wird, sobald der König die Zeit findet, und die Helden sollten zu ihrem Schutz bis dahin in der Stadt bleiben. Eginhard nahm an der Ratssitzung teil und die Helden kehrten zurück ins Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Egeils Veteranenverein '''&lt;br /&gt;
Alle aus Adarians Familie wurden in dem Sanktum des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] untergebracht und falls jemand einen Fluch etc. auf einen wirken sollte, würden sie dort sicher sein, da sie durch einen magischen Schutz davon abgeschirmt sein werden. Egeil wollte sich nicht „einsperren“ lassen und er haute heimlich ab, um bei seinen Veteranen-Freunden unterzukommen. Die Inquisitoren schickten Adarian am Nachmittag eine Nachricht, dass er ihn zurückbringen sollte. Da Egeil bereits gehört hatte, dass die Thyrner den Drachen gestohlen hätten und er ganz davon überzeugt war, dass der Schwarzmagier und der ganze Bund DES Xul für die Thyrner arbeitete, wollte er seine Freunde unterstützen, die einen Plan hatten, wie sie den Drachen zurückholen könnten. Adarians Mutter hatte auch gleich eine Idee, wo Egeil stecken könnte. Die Veteranen trafen sich regelmäßig in einem Hinterzimmer ihrer Stammkneipe &amp;quot;''Der tapfere Streiter''&amp;quot;, wo Adarian mit Egeil sprechen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egeil bestand darauf, dass Adarian zunächst einen mit ihnen anstoßen sollte und dann rissen sie abwertende Sprüche über die Thyrner und ihre Schlachtplanung, wobei Adarian Egeil den Ernst der Lage bewusste machen konnte und er sich letztendlich auch überreden ließ, ins sichere Sanktum zurückzukehren. Besonders Generalfeldmarschall a.D. [[Hagen von Weißenfels]], ein alter, hochdekorierter Kriegsheld mit einer besonderen magischen Prunkrüstung mit Helm und Unmengen an Orden, fiel Adarian auf. Er war ein alter Freund von Egeil und hatte anscheinend die Führungsrolle der Partei übernommen. Egeil lobte seine Loyalität und Tapferkeit, da er selbst mit ihm Seite an Seite in der [[die Schlacht um Lavawacht|Schlacht um Lavawacht]] gekämpft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück beim Sanktum versicherte Egeil, dass er nun dortbleiben werde. Beim Sanktum ging am Abend auch die Nachricht ein, dass der König die Helden zu einer wichtigen Besprechung am nächsten Nachmittag bestellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Henks Treffen mit Mestoph '''&lt;br /&gt;
Henk macht, was auch immer Henk so macht ... geheimnisvoll ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 10: Ein Treffen mit dem König ===&lt;br /&gt;
10. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung in der Stadt heizt sich auf und Abraxa erzählt den Helden von ihrer Entdeckung. Der König nimmt die Helden auf seinem Schiff mit und führt eine wütende Besprechung, nach der Octavia brüskiert wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Stimmung in der Stadt '''&lt;br /&gt;
Direkt am Morgen war für die Helden deutlich zu spüren, dass die Stimmung in der Stadt nicht mehr still und gedrückt war, sondern dass überall auf der Straße Unruhe herrschte und alle Leute empört und aufgebracht waren, hitzig diskutierten und hektisch durch die Straßen liefen. Auf Nachfrage erzählten die Bürger, dass es nun herausgekommen wäre, dass die Thyrner den Drachen gefangen hielten. Der König hatte sich dazu zwar noch nicht geäußert, aber alle hatten schon gehört, dass die Späher des Königs den Drachen aufgespürt hätten. Jetzt warten alle nur darauf, dass der König dies bestätigte, damit Trutz sich rächen und ihren Drachen befreien könnte. Auf den Marktplätzen war zu beobachten, wie einige Veteranenfreunde von Egeil große Reden schwangen und Anhängerschaften von jungen Menschen um sich versammelten. Sie sprachen alle von Rache an den Thyrnern und das Trutz nun endlich in die Offensive gehen sollte. Als die Helden sich einmischten, spürten sie die Wut der Bürger und ihnen wurde vorgeworfen, alles nur zu verharmlosen oder für Octavia und die Thyrner zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Treffen mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-jung.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (jung)]]&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt den Helden von einer Entdeckung. Sie hatte bemerkt, dass die Handschrift auf den Manuskripten nicht die von Erlerig, sondern eine andere Handschrift gewesen war. Sie war daraufhin im Archiv um zu erfahren, wer nach Darrow die Hütte in Tiefenau übernommen hat. Sie berichtete auch, dass sie jemanden im Archiv gesehen hätte, der haargenau wie eine junge Variante von Darrow aussah. Abraxa konnte ihn im Archiv beobachten, als sie jedoch hingehen wollte, verlor sie ihn kurz zwischen den Bücherregalen aus den Augen, woraufhin sie ihn nicht wiederfand.  Der Mann war in einem Teil des Gebäudes verschwunden, der für die Öffentlichkeit gesperrt war. Abraxa machte sich Sorgen, da sie es nicht für unwahrscheinlich hielt, dass Darrow tatsächlich einen Weg zu ewigem Leben gefunden hatte. Sie bat die Helden, dass, falls er etwas mit dem Bund zu tun hatte, sie ihn bitte am Leben lassen sollten, da Abraxa ihm das Mal nehmen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Treffen mit dem König '''&lt;br /&gt;
Ein Herold fing die Helden nach Abraxa ab und führte sie direkt zum Luftschiffhafen, wo der König bereits auf sie in seinem Luftschiff wartete. Als die Helden zum König kamen, war dieser äußerst wütend und erzählte ihnen, was sein Spitzenspion, der zurzeit immer noch das Lager beobachtete, und seine Leute herausbekommen hatten, nämlich dass sie den Drachen im Lager der Thyrner ausfindig gemacht hatten. Als Berater begleiteten den König der Ratsherren [[Fidelis von der Waldaue]] und der Anführer der Veteranen-Partei Hagen von Weißenfels. Fidelis verhielt sich sehr zurückhaltend und still, während der Veteran dem König immer zustimmte, wenn es gegen die Thyrner ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erzählten dem König ihre Geschichte und er gab ihnen klar zu verstehen, dass er von dem Gleichen ausging, was Egeil bereits vermutet hatte: dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten und halfen, den Drachen in ihr Heerlager zu bringen. Er legte den Helden eine Drachenschuppe als weiteren Beweis vor und sagte, dass sie vor dem thyrnischen Lager gefunden worden war. Außerdem gab er ihnen zu verstehen, dass bereits das ganze Volk davon überzeugt war, dass die Thyrner den Drachen entführt hätten und alle nach Rache schrien.  Er gab ihnen zu verstehen, dass sich niemand mehr in Trutz für eine andere Alternative Interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wollte aber versuchen den Thyrnern noch eine Chance zu geben, weshalb er den Feldherrn [[Titus Curtius Aquila]] um ein Treffen gebeten hatte. Aquila ging auch darauf ein und war sogar so dreist so zu tun, als wäre er sich keiner Schuld bewusst. Da der König von dem Erfolg der Helden in Travar und ihren Kontakten zu den Thyrnern (besonders auch wegen Octavias Amt) wusste, wollte er die Helden bei dem Treffen dabeihaben, in der Hoffnung, dass ihre Anwesenheit den Feldherrn einsichtiger stimmte und er den Drachen wieder frei ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König wünschte keine Diskussion oder Unterhaltung mehr mit den Helden, besonders nichts mehr über die Schwarzmagier, und kurz darauf erreichten sie bereits das Luftschiff des thyrnischen Feldherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem Feldherrn '''&lt;br /&gt;
Die Helden flogen mit dem König auf seinem Schiff zu dem Treffen mit dem Feldherrn Aquila, der ihnen mit seinem Schiff entgegenflog. Irgendwo über dem Schlangenfluss trafen sich die Luftschiffe und die Helden begaben sich mit dem König und seinen zwei Beratern auf das Luftschiff des Feldherrn. Dieser begrüßte sie mit einer guten Inszenierung und thronte lässig auf seinem Stuhl, von seiner Leibgarde geschützt und ließ den König von Trutz etwas blass aussehen, was diesen auch sichtlich ärgerte. Der Feldherr begrüßte die Helden sehr höflich, aber absolut unbeeindruckt und eher desinteressiert und fragte, was sie zu ihm führte. Der König sagte ihm wütend, dass es ihm reicht, dass er so täte, als ob er nicht wüsste worum es ginge. Er forderte ganz klar, dass die Thyrner das rausrücken sollten, was sie Trutz gestohlen hätten. Aquila meinte, dass dies leider nicht möglich sei und er den Tonfall des Königs für unangebracht hielte und dass er besser seine Zunge hüten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagen von Weißenfels flüsterte dem König die ganze Zeit Informationen zu und der König wurde darüber immer wütender. Als sich die Helden in das Gespräch einmischen wollten, wurde ihnen vom König der Mund verboten und er gab ihnen zu verstehen, dass er lediglich um ihre Anwesenheit und nicht um ihren Rat gebeten hatte. Nach einer kurzen Rücksprache mit dem Veteranen verkündete der König trotzig, dass er nicht gekommen wäre, um zu verhandeln, sondern dass er nun ein Ultimatum stellte: entweder die Thyrner gäben den Drachen zurück oder die Trutzer griffen das Heerlager in vier Tagen an. Daraufhin drehte der König sich auf dem Absatz um und verließ erbost das Schiff. Doch der Feldherr bat noch um ein Gespräch unter vier Augen mit Octavia. Der König gestattete es ihr und wartete auf sie, da er hoffte, dass sie den Feldherrn zur Vernunft bringen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Feldherr erklärte Octavia, dass er bereits sehr schlecht auf sie zu sprechen war, da aus Thyrna - nach den Ereignissen in Travar - Befehle kamen, dass im Krieg vorerst alle weiteren Angriffe abgebrochen und nur Stellung gehalten werden sollte. Aquila machte Octavia klar, dass er nicht vorhatte, die idiotische Idee des Königs und seinen Angriff zu unterbinden, da dies vielleicht noch die letzte Chance auf eine Schlacht für ihn war, bevor der Krieg endgültig wieder beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er seine ganze Karriere lang auf so eine Gelegenheit gehofft hatte, würde er sie sich nicht von einem dummen Mädchen kaputt machen lassen, die meinte sich in der Politik wichtigmachen zu müssen. Er legte ihr nahe, sich aus diesen Dingen herauszuhalten und Trutz am besten schnell zu verlassen, da er einen Angriff von dem König als Ausrede nutzen wollte, um die Stadt in einem Vergeltungsschlag einzunehmen und die Befehle aus Thyrna zu umgehen. Extrem verärgert verließ Octavia das Treffen und berichtete alles empört ihren Freunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 11: Das Le Bran – Anwesen ===&lt;br /&gt;
10. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen in der Bibliothek führen die Helden auf eine Spur. Sie finden [[Erlerig Darrow]] und werden auf eine neue Spur gesetzt. Sie erkunden das [[Le Bran-Anwesen]] und kommen der Vergangenheit auf die Spur.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Untersuchungen in der Bibliothek '''&lt;br /&gt;
Die Helden suchen am Abend die Bibliothek von Trutz auf und können die Mystiker in Augenschein nehmen. Anschließend zeigten sie ihnen ein Bild von Darrow, und einer Mystikerin fiel dazu ein Erlebnis einer Untergebenen ein. Kenji tauschte sich noch mit [[Hafiz Dara Al-Hakim]] aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji sein Gespräch mit dem Bibliothekar abgeschlossen hat, kam die Mystikerin mit der Novizin zurück, die über Erlerig sprach. Sie erzählte, dass sie Erlerig in den inoffiziellen Bereichen der Bibliothek angetroffen habe und ihn fragte, was er dort suche. Er entschuldigte sich höflich bei ihr und sagte, dass er sich wohl in den Gängen verlaufen hatte; da er sehr freundlich war, kamen sie kurz ins Gespräch und als sie nachfragte, ob er zu Besuch in Trutz sei, sagte er, dass er seine Tochter hier besuchte. Mit dieser Information gingen die Helden sofort zu Abraxa, um etwas über Erlerigs Tochter zu erfahren. Abraxa zog sich auf diese Information hin wortlos an und deutete an ihr zu folgen. Sie führte die Helden zu dem Friedhof von Trutz und erzählte ihnen auf dem Weg dorthin die Geschichte von Erlerigs Tochter (vgl. [[Erlerig_Darrow#Erlerig_und_seine_Tochter_.28225-249_JF.29|Erlerig und seine Tochter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Gruft der Besessenen '''&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihnen auch die Geschichte und den Zweck der „[[Gruft der Besessenen]]“. An der Gruft angekommen untersuchten die Helden den Eingang. Sie schoben die Efeuranken zur Seite und bemerkten, dass Licht in der Gruft brannte und an dem alten Türgitter kein Schloss mehr war, sondern dass es durchgesägt im Gras in der Nähe des Eingangs lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruft fanden sie Darrow, der schützend einen geladenen Zauberstab vor sich hielt. Als er die Helden bemerkte, forderte er sie auf, wieder zu gehen.  Doch als er Abraxa entdeckte, ließ er seine Waffe sofort fallen und rief ihren Namen. Die beiden fielen sich in die Arme und Erlerig meinte, dass er sie ebenfalls in der Bibliothek gesehen hatte und gehofft hatte, dass sie seiner Spur bis hier her folgen konnte. Er gestand, dass ihm furchtbar leidtat, was aus ihm geworden war, dass er dies jedoch alles nur für Abraxa getan hätte, damit sie mehr gemeinsame Zeit haben konnten. Erlerig offenbarte ihnen, dass der gegen das Mal von Utukk'Xul ankämpfte, seitdem er in Trutz zurück war, aber das es ihn nun töten werde, da sich seine Gedanken nur noch um seine Erlösung drehen würden. Er war ganz verzweifelt, da nicht mal ein Selbstmord seine Qual beenden könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihm davon, dass sie den Trank gegen Dämonenmale, an dem sie immer geforscht hatte, vollendete und sie ihn heilen kann. Erlerig wandte sich in Schmerzen, weil das Mal begann ihn zu töten.  Er wurde dadurch gerettet, dass Octavia ihm die Gemme von [[Iustus Trebatius]] umlegte, welche dieser mit dem Brief aus Thyrna mitgeschickt hatte. Abraxa bat Octavia darum, ihr das Erz aus erstarrtem Blut des [[Mendakos|Verijgorn]] zu überlassen, welches sie von Professor [[Mamercus Porcius Mucus]] aus [[Gi-Umuna]] erhalten hatte, damit sie Erlerig daraus den Trank gegen Dämonenmale brauen könnte. Octavia kam der Bitte nach und übergab ihr das Erzfragment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Abraxa mit Erlerig, der von Wolfhardt gestützt wurde, zu ihrem Trankladen und den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] aufbracht, hat Erlerig noch eine sehr dringende Bitte. Die Helden sollten so schnell es geht zum alten [[Le Bran-Anwesen]], da sich dort sein Meister gerade aufhielt und seinen schrecklichen Plan durchführte. Nur wenn die Helden ihn so schnell wie möglich fänden, könnte der Krieg noch aufgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Erkundung des Le Bran-Anwesens '''&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran-Anwesen.png |350px|thumb|right| Das alte Le Bran-Anwesen]]&lt;br /&gt;
Das Anwesen hatte einen großen, überwucherten Garten, in welchem man überall die Reste von ziervollen Statuen und Parkanlagen finden konnte. Die Atmosphäre war gedrückt, dumpf und fühlte sich fast wie ein Unterdruck an. Es lebten keine Tiere auf dem Grundstück, auch die Pflanzen schienen alle verfault zu sein; außer ein paar Pilzen und Flechten konnte sich anscheinend kein Leben hier halten. Octavia konnte sofort bestätigen, dass das ganze Anwesen von finsterer Magie erfüllt war und es nur so von geisterhaften Gestalten im Astralraum wimmelte. Die Vordertür war mehrfach gesichert, mit Brettern verbarrikadiert und mit Schlössern versehen; außerdem hatten die Inquisitoren ihr Siegel und einen Segensspruch an der Tür angebracht. Auch ein altes Warnschild hing vor der Tür und empfahl jedem schnellstens umzukehren und das Grundstück zu verlassen. Beim genaueren Umsehen fiel auf, dass der zweite Stock durch ein altes Feuer eingestürzt war.  Mit ein wenig Klettergeschick konnten die Helden über die Trümmer durch das Fenster in das Haus einsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Inneren des Hauses '''&lt;br /&gt;
Als alle Helden im Haus waren, zog draußen plötzlich dichter Nebel auf, der die Außenwelt verschwinden ließ. Sie hörten eine lachende Stimme in ihren Köpfen, die sich darüber lustig machte, dass sie in ihr eigenes Verderben gelaufen wären.  Das Haus würde sie nun töten und ihn würden sie hier drinnen niemals finden. Außerdem bedankte der Schwarzmagier sich bei den Helden, da er durch sie nun weiß, dass Darrow ein Verräter war. Danach herrschte nur noch Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Haus selbst fiel auf, dass es viel kälter war als draußen und alle hatten das Gefühl beobachtet zu werden. Octavia hörte die astralen Schreie von gequälten Seelen und spürte Angst, Wut, Verzweiflung und absolute Hoffnungslosigkeit im Gemäuer. Darüber hinaus nahm sie eine finstere Präsenz wahr, die definitiv kein Geist war, sondern vielmehr ein Dämon, der sich als dieses Haus manifestierte.&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran.png |200px|thumb|right| Gedrig und Eleonora Le Bran]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die oberste Etage '''&lt;br /&gt;
Der Einstieg führte die Helden zu einem Flur in der obersten Etage, der schon sehr baufällig war. Überall lagen alte zerschlagen Möbelstücke herum und hin und wieder hörte man die Ratten über den Boden huschen. Die Helden fanden am Ende des Ganges eine Treppe und gingen sie hinunter. Plötzlich fiel in einer Nische der Putz von der Wand und ein Auge wurde sichtbar. Die Helden entfernten vorsichtig den porösen Mörtel und entdeckten ein Wandbild, dass einst zu gespachtelt worden war. Es zeigte ein reiches Paar aus der Gründerzeit und es stand „''Gedrig und Eleonora Le Bran, Trutz 257''“ darunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia brach vor dem Bild zusammen und bekam eine Vision. Ihr erschien der Geist von Eleonora und bat Octavia ihr zu helfen. Wenn die Helden dies täten, würde sie ihnen helfen zu ihrem Feind zu gelangen. Octavia spürte deutlich, dass dieser Geist nichts Boshaftes an sich hatte, sondern nur nach Erlösung suchte. Nachdem sie wieder zu sich gekommen war und den anderen von ihrer Vision berichtet hatte, huschte plötzlich etwas durch ein benachbartes Zimmer. Die Helden untersuchten den Raum und es handelte sich um das ehemalige Schlafzimmer. Nachdem Octavia durch einen astralen Hinweis Eleonoras Taschentuch gefunden hatte, startete für alle [[Le_Bran-Anwesen#Vision_1:_.E2.80.9EDer_Ehestreit.E2.80.9C|eine Vision]] von einem vergangenen Ereignis in diesem Raum. Dabei spielten die Helden die Rollen der Personen, die an der Tragödie beteiligt waren. Octavia schlüpfte in die Rolle von Eleonora und Kenji spielte Gedrig.  Die Helden erfuhren aus der Szene, dass sich Gedrig in den letzten Monaten extrem verändert hatte und Eleonora Angst vor ihm bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die untere Etage '''&lt;br /&gt;
Die Helden gingen weiter und kamen durch verschiedene kalte Stellen, die sich nicht durch Luftströmungen erklären ließen. Außerdem fiel ein fauliger Geruch auf. Octavia nahm nun auch andere Geister astral wahr, die durch das Haus spukten - getötete Opfer, die verzweifelt ihre Runden in dem Haus drehten, aber nicht direkt angriffen. Die Helden gingen die morsche und löchrige Treppe hinunter und mussten aufpassen, dass sie nicht einbrachen. Unten kamen sie in den ehemaligen Empfangssaal und hörten schließlich vor der Eingangstür etwas umfallen. Im Augenwinkel war kurz den Geist von Eleonora zu erahnen und Octavia sah sie astral, wie sie auf eine bestimmte Stelle deutete. Als die Helden sich dieser Stelle näherten, erlebten sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_2:_.E2.80.9EG.C3.A4steempfang.E2.80.9C|weitere Vision]]. Die Helden erfuhren, dass Darrow mit seinem Assistenten [[Merwin Dermoth]] zu Gedrig in das Anwesen gezogen war, um enger zusammenarbeiten zu können. Diesmal verkörperte Henk den alten Darrow und Adarian stellte den jungen Merwin dar. &lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Merwin.png |200px|thumb|right| Merwin]]&lt;br /&gt;
Die Helden durchsuchten das Haus weiter und plötzlich stürzte ein Balken hinunter, der ihnen den Weg versperrt. Doch Adarian konnte das Hindernis beseitigen. Die Kälte in dem Haus wurde immer schlimmer und manchmal sah man bereits, wie der Atem beschlug. Auch der Gestank nahm immer mehr zu und zwischendurch machte das Hause ächzende Geräusche, welche bedrohlich und einschüchternd wirkten. Mittlerweile konnten auch die anderen immer mal wieder Geister wahrnehmen und hörten ab und zu die Schreie der Opfer.  Adarian könnte schwören, dass er von seinem ehemaligen Klassenkameraden gerufen wurde. Eleonora führte schließlich alle in das Laboratorium, wo Octavia bemerkte, dass es nur so von gefolterten Geistern wimmelte und sie erhielt kurze Rückblicke zu dem, was bei den Experimenten abgelaufen war. Als die Helden einen alten, zerfallenen Arbeitstisch betrachteten, startet eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_3:_.E2.80.9EDer_Herzstein.E2.80.9C|dritte Vision]]. Sie erfuhren, dass die Arbeit an dem Herzstein gescheitert war und Gedrig einen Ausweg in einem nekromantischen Buch vorschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonora führte anschließend alle in den Garten zu dem alten Pavillon. Dieser war mit einem Ziergitter aus Eisen umgeben und die verschlossene Tür musste von Streuner erst geknackt werden. Innen begann schlagartig eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_4:_.E2.80.9EDas_geheime_Treffen.E2.80.9C| vierte Vision]]. Merwin und Eleonora hatten sich hier heimlich getroffen und er hatte ihr versprochen, dafür zu sorgen, dass Gedrig und Darrow ihre schrecklichen Experimente beendeten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gingen zurück ins Haus und unterwegs hielten sie die verdorrten Wurzeln im Garten an den Füßen fest.  Sie konnten die Ranken aber mit ihren Dolchen abschneiden und sich ins Haus retten. Eleonora führt sie zu dem von den Inquisitoren verbarrikadiertem Hintereingang des Hauses, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_5:_.E2.80.9EDie_Abfallentsorgung.E2.80.9C|fünfte Vision]] startete. Erlerig bekam leichte Skrupel wegen der vielen Toten bei ihren Experimenten, aber Gedrig beschwichtigte ihn und erinnerte ihn daran, dass er doch alles für Abraxa tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Salon '''&lt;br /&gt;
Eleonora führte die Helden schließlich alle nach oben in den Salon. Das Haus, welches nun zu verhindern versuchte, dass sie Eleonoras Geschichte aufdeckten, ging nun drastischer gegen die Helden vor. Es ließ den Geist von Eleonora immer wieder verschwinden und bekämpfte sie sichtbar. Es lockt die Helden in eine Sachgasse und versucht sie mit Feuer zu bekämpfen, welches jedoch von Octavia gelöscht werden konnte. Schließlich gelangten sie in den Salon, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_6:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Merwin.E2.80.9C|sechste Vision]] startete. Merwin wurde von dem von Gedrig aufgehetzten Darrow erdolcht. Eleonora kam überraschend dazu und floh entsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kam nach dieser Szene nicht zurück und blieb in ihrer Rolle.  Sie rannte verzweifelt ins oberste Turmzimmer, wo sie sich einschloss, da die alte Tür sogar noch vorhanden war. Die anderen konnten sie durch die Tür weinen hören. Nachdem Adarian die Tür eingetreten hatte, startete direkt beim Eintreten in das Zimmer eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_7:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Eleonora.E2.80.9C|siebte Vision]]. Eleonora wurde von Gedrig bedroht und schließlich mit ihrem Kopf brutal von diesem gegen die Wand geschlagen. Der Blutfleck von Eleonoras Kopf war noch immer an der Wand zu sehen, doch Octavia war bei der Sequenz nicht in Gefahr, denn bevor ihr Kopf an der Wand aufkam, legte Eleonora ihre Geisterhand dazwischen und fing ihren Kopf sanft auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Keller '''&lt;br /&gt;
Eleonora führte alle schließlich zum Kellereingang. Dieser war eine Bodenluke, die unter altem Unrat verborgen lagt und vorher nicht gesehen werden konnte. Nachdem die Helden die Falltür freigelegt hatten, musste Streuner nur noch das Schloss knacken, welches erstaunlich neu aussah. Auch der Staub auf dem Boden ließ vermuten, dass vor gar nicht so langer Zeit jemand diesen Schutt hier absichtlich platziert hatte, um den Eingang zu verstecken. Bevor die Helden den Keller betraten, erschien plötzlich ein weiterer Geist. Es war Adarians Schulfreund, der in der Tür erschien und vor einem Pilz warnte, der unten wuchs. Die Berührung damit hatte ihn damals getötet und sie sollten ihn nicht mit der bloßen Haut berühren. Als die Helden in den pilzverseuchten Keller vordrangen, erfuhren sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_8:_.E2.80.9EDie_Offenbarung.E2.80.9C|achte Vision]], in der sie sahen, wie Gedrig Darrow in sein Laboratorium führen wollte und dazu die Geheimtür öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, wo die Helden die genaue Stelle für den Öffnungsmechanismus erfahren hatten, fanden sie den geheimen Gang aus der Vision. Es ging nun weiter zu dem gegenwärtigen Gedrig und der letzte Kampf gegen das Haus stand an. Ein seltsamer Dämon, der wie ein Geflecht die Helden von dem Schwarzmagier trennte, zwang die Helden zum Kampf. Während des Kampfes saß Gedrig mit seinem Kopfdämon auf einem Stuhl und seine dämonischen Tentakel hielten jeweils einen Geistbeherrschungsstein umklammert. Als der Dämon im Haus mit schützender Hilfe der [[Drachenträne]] besiegt war, was Henk fast das Leben gekostet hätte, versuchte Gedrig zu fliehen. Er wurde jedoch von seiner Frau aufgehalten, die alle rachsüchtigen Geister, die ihm zu Lebzeiten zu Opfer gefallen waren, auf ihn hetzte. Sie griffen ihn an und verwirrten ihn so sehr, dass es ein leichtes war, ihn zu töten. Da niemand in das Geschehen eingriff, verzehrten die Geister [[Blaren Rigged]] langsam und er starb qualvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonoras erlöster Geist manifestierte sich zu Abschied noch ein letztes Mal vor den Helden und konnte ohne den störenden Einfluss des Hauses normal zu ihnen sprechen. Sie bedankte sich bei ihnen und bat die Helden, ihre Geschichte bekannt zu machen. Denn auch als Geist hatte sie mitbekommen, welchen Ruf sie durch die Lügen ihres Mannes erhalten hatte, und sie wollte nicht, dass man sie weiterhin als Rabenhexe in Erinnerung behielt. Schließlich öffnet sich ein Tor in Letors Reich und Noah holte Eleonora und die anderen Geister ab, nicht ohne die Helden lächelnd zu grüßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alles vorbei war, fanden die Helden die Manipulationssteine und eine reichhaltige Briefkorrespondenz mit [[Mordem Blandera]] und auch [[Sabaoth Immortalis]], welche die Pläne mit dem Drachen offenlegten und das Ritual in den Sümpfen genauestens beschrieben. Ebenso fanden sie einige Drachenschuppen, wovon Gedrig bereits eine genutzt hatte, um die falsche Spur für die Späher zu legen. Als alle Geister fort waren, konnte Octavia bestätigen, dass das Haus und seine Bewohner nun alle erlöst waren. Jedoch würde das Wesen dieses Ortes für immer entstellt bleiben. Als die Helden das Haus verließen, war der Nebel fort und es war bereits der Morgen des 11. Celestalis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 12: Wundenlecken ===&lt;br /&gt;
11./12. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erholen sich von den Anstrengungen und führen erneut Gespräche mit dem König. Die ist gespalten und triff Kriegsvorbereitungen. Ein Feind ist gefunden und Adarian muss sich positionieren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wundenlecken in der Stadt '''&lt;br /&gt;
Draußen vor dem Anwesen warteten schon die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] mit Wolfhard. Sie berichten, dass das ganze Anwesen von einer undurchdringlichen Nebenwand umgeben war und das keiner der Magier oder Questoren bis jetzt einen Zugang finden konnten. Die Inquisitoren bestanden auch darauf, dass dieses Anwesen nun endgültig abgerissen und verbrannt werden sollte, da dies nun nach dem Ende der dämonischen Besessenheit endlich möglich war. Sie durchsuchten das Anwesen und sicherten die Beweise und den Ritualraum im Keller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei dem Kampf mit dem Hausdämon schwer verletzt worden und wurde direkt in den Bia-Tempel gebracht, wo sich die Adeptinnen persönlich um seine Wunden kümmerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian ging in das Sanktum der Inquisitoren und Octavia und Kenji suchten Abraxa auf. Erlerig war von dem Dämonenmal geheilt, schlief aber tief und war noch sehr schwach. Abraxa schickte sie deshalb schlafen und versicherte ihnen, sich zu melden, wenn Erlerig stark genug war, um mit ihnen zu reden. Auch Adarian wurde von den Inquisitoren schlafen geschickt, damit er stark genug ist, um den Krieg aufzuhalten. So zogen sie sich alle ins Gasthaus zurück und schliefen durch bis zum nächsten Morgen. Kenji hatte allerdings einen [[Kenjiro_Asai#Kap.18:_Die_dunkle_Bruderschaft_schl.C3.A4gt_zur.C3.BCck|Albtraum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
Als die Helden am nächsten Morgen aufwachten, hatte der König bereits einen Boten geschickt und erwartete sie schon.  Als sie zu ihm kamen, war er absolut von allem überzeugt, was die Helden ihm über den Drachen erzählt hatten. Er hatte jetzt alle Beweise gesehen und auch Hagen und seine Späher berichteten von massiven Erinnerungslücken, nachdem die Inquisitoren die Steine unwirksam gemacht hatten, die den Kontrollzauber auf sie wirkten. Jedoch gab es große Teile der Stadt, die dem Ganzen keinen Glauben schenkten und selbst auf das Wort des Königs hatten sie bei seinen Ansprachen nicht mehr gehört. Stattdessen unterstellten sie ihm, dass er von den Thyrnern korrumpiert worden sei. Einige forderten sogar eine Neuwahl des Königs und nachdem der Rat es ihnen verwehrt hatte, stellten sie einen Gegenkönig auf, der sie nun in die Schlacht führen sollte. Genau im Moment sammelte sich ein Großteil der kampffähigen Männer zur Heerschau vor den Toren der Stadt und machten sich bereit aufzubrechen und in den Krieg zu ziehen, um ihren Drachen zu befreien. Der Gegenkönig war ausgerechnet ein guter Freund von Onkel Egeil und war Adarian und Henk bereits aus dem Veteranenclub bekannt. Der Gegenkönig war der &amp;quot;''Eisenkeil''&amp;quot; [[Sturmhardt von Bergstadt]]. Der König bat Adarian wegen seiner Beliebtheit in der Stadt, am Abend mit ihm zusammen eine Ansprache in dem Heerlager zu halten, um die Männer von der Wahrheit zu überzeugen. Während er diese Bitte an Adarian richtet, blickt er auch hilfesuchend auf Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei diesem Gespräch nicht anwesend und wurde später durch seine Freunde über die Situation informiert. Gemeinsam suchten sie Abraxa auf, welche Henk ein Stärkungstonikum gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
Auf den Straßen herrschte mittlerweile Trubel und man sah Frauen, die ihre Männer und Söhne verabschieden und sie anfeuerten, den Drachen zu retten. Octavia wurde auf offener Straße beschimpft und es wurde ihr vorgeworfen, dass sie den König manipuliert hätte. Einige bewerfen sie sogar mit Steinen, sodass Kenji sie abschirmt. Eine Gruppe aus Barden hatte eine ganze Gruppe Kinder um sich geschart, die noch zu jung für den Kriegsdienst sind, und alle unterstützten sie gesanglich bei dem [[Der Held aus Trutz|Adarian-Lied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Egeil meldete sich bei den Helden, um sich zu verabschieden, da nun der Schutz der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] nicht mehr nötig war. Er war voll und ganz auf Adarians Seite und hatte versucht seinen Freunden im Veteranenclub Vernunft beizubringen, obwohl er genau wusste, dass sie nicht mehr umzustimmen wären. Bevor es also zu einer Schlacht in der Stadt oder Schlimmeren käme, würde er die ganze Familie auf sein Anwesen bringen, welches von den Thyrnern bestimmt als letztes in der Trutzana eingenommen würde. Egeil wies Adarian nochmal darauf hin, dass Gegenkönig ''Eisenkeil'' schon immer ein Fanatiker war und er in seinem Hass auf Thyrna sicher schwerer aufzuhalten wäre, als die meisten Schwarzmagier oder Dämonen. Er hatte als halbes Kind seine ganze Familie im Krieg gegen die Thyrner verloren und war selbst einige Jahre versklavt, wo er die Hölle erlebt hatte. Aber Egeil erwirkte im Gespräch mit Eisenkeil immerhin, dass dieser es dem König und Adarian gestattete, am Abend im Heerlager Reden zu halten, um ein letztes Mal zu versuchen, das Volk umzustimmen. Adarian bekam am Nachmittag von Kenji Hilfe beim Schreiben der Rede.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 13: Die Reden der Könige ===&lt;br /&gt;
12. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Könige halten ihre Ansprachen und Adarian spricht zum Volk. Kenji fordert ein Gottesurteil und Adarian muss kämpfen. Ein Herold überbringt eine wichtige Botschaft aus [[Throal|Barthador]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprachen des Königs und Adarians '''&lt;br /&gt;
Der König Sigurd reiste mit den Helden vor die Stadttore zu einem Treffen mit dem Gegenkönig, der ihm eine letzte Ansprache gewährt hatte, bevor sie endgültig in die Schlacht zögen. Der König appelliert ein letztes Mal an die besonnenen trutzer Werte und erinnert daran, dass Trutz schon immer eine Stadt des Friedens war und dass genügend Beweise dafür vorliegen, dass der Drache von den Schwarzmagiern und nicht den Thyrnern entführt wurde:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Männer von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich verstehe eure Wut und weiß, dass ihr keine Ruhe finden werdet, bis wir unsere geliebte Aban wieder sicher in ihrem Hort wissen. Doch ein letztes Mal muss ich euch daran erinnern, dass die neusten Erkenntnisse uns zu zweifeln anhalten, ob wir unsere Wut auch auf den richtigen Feind konzentrieren. Wie sich bereits herumgesprochen haben sollte, waren unsere Späher manipuliert und führten die Pläne eines dunklen Bundes aus, welcher seine Krallen in den Frieden unserer einst so sicheren Stadt schlug. Doch dieser Bund ist unseren Wissens nach kein Verbündeter der Thyrner, so wie es viele von euch inzwischen zu glauben scheinen! Es gibt keine Beweise dafür!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wollt ihr also für eine Ungewissheit in den Krieg ziehen? Für eine wage Vermutung, während die wahren Gegner vielleicht weit entfernt sich über eure Voreiligkeit lustig machen und unseren Drachen in aller Ruhe quälen können? Wollt ihr eure Kampfkraft vergeuden und sinnlos sterben, während ihr Aban einfach im Stich lasst?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich appelliere an euch, Männer von Trutz! Wir sind ein Volk der Vernunft und des Nachsinnens! Zu oft haben wir zu hören bekommen, dass wir zu zögerlich sind oder dass es uns an Kampfgeist mangelt, aber ich sage euch: Das ist die wahre Stärke von Trosk! Wir sind keine voreiligen Kriegstreiber! Wir waren und sind Verehrer der Besonnenheit und Weisheit! Wir denken nach, bevor wir handeln und unsere Handlungen fußten immer auf gut durchdachten Entscheidungen. Das ist das wahre Wesen von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auch der große Held Adarian hat die Wahrheit erkannt! Er brachte sie sogar gemeinsam mit seinen Gefährten ans Licht und besiegte einen gefährlichen Anführer dieser Schwarzmagier, während ihr euch für eine überflüssige und aussichtslose Schlacht rüstet. Er wusste bereits, dass es nicht mehr Thyrna ist, den wir als Feind zu fürchten haben und legte deshalb aus Treue gegenüber seiner Heimat den Wams des Ekklesiums an. Er war es auch, der mich letztendlich von der ganzen Wahrheit überzeugen konnte und ich hoffe, dass er auch euch die Augen öffnen wird! Hier ist er! Er wird es euch selbst sagen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach bat er Adarian auf die Bühne und dieser hielt seine Ansprache: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hier stehe ich vor euch im Gewand der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]].'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es gibt solche unter euch, die behaupten, dass ich mich hinter dem Gewand verstecke.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Muss ich euch an meine Taten erinnern?'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin ein Sohn von [[Trutz]] und habe in der Armee gedient; als Räuber immer wieder Ortschaften wie Krehlau oder Rothenfier überfielen, wurde ich mit einem kleinen Trupp entsandt, kam aber zu spät.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Einmal (drohend den rechten Zeigefinger hebend) gab sich mir die Möglichkeit und ich stellte den Räubern nach. (Stimme senkend) Viele meiner Soldaten starben und ich selbst wurde unehrenhaft entlassen.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Danach zog es mich in die Welt und an der Seite meiner geschätzten Freundin [[octavia|Octavia Ardera]] bekämpfte ich die [[Thyrner|Thyrnern]]. Die zweimalige Befreiung von [[Loderis]] stellt den Höhepunkt meines Kampfes gegen Tyrannei und Unterdrückung dar. Zu Zeiten, als Trutz auf Diplomatie setzte, badete ich mein Schwert [[Siegesstahl]] im Blut der gefallenen Thyrner.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch dann!'' (sehr kurze Pause) ''begegnete ich einem Feind, dem ich noch nie gegenüberstand – der schwarzen Bruderschaft – dem [[Bund des Xul]]. Schnell musste ich feststellen, dass der Feind schlimmer ist als das ganze thyrnische Weltreich. Glaubt mit, meine Freunde, dieser Feind ist nicht zu unterschätzen und wegen diesem Feind trage ich das Wams der Inquisitoren! Und dieser Feind hat [[Aban|Nebelschwinge]] gefangen genommen. Nur aus dem einen Grund, dass Trutz und die theranische Armee einander zerfleischen. Dass die Gegner von einst, die nur gemeinsam dem Bund des Xul trotzen könnten, ihre Reihen ausdünnen, damit die schwarzen Brüder einfaches Spiel haben. Wenn ihr jetzt gegen die Theraner zieht, werden viele von euch sterben. Du wirst sterben. Und du! Und du! Und ihr werdet auch sterben! Und wofür?'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Thyrner tragen keine Schuld am Verschwinden Nebelschwinges und euer Tod wäre umsonst! Und jene, die überleben? Wenn sie nicht bei einer thyrnischen Strafaktion sterben – und diese wird die einzige Antwort sein – dann werden euch jene Kreaturen zerfetzen, die die schwarzen Brüder heraufbeschwören.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich kann nicht verhindern, dass ihr morgen früh ausrückt, um am [[Lorkan]]tag anzugreifen. Ich werde mich euch nicht in den Weg stellen, aber ich appelliere an die trutzische Vernunft und dass ihr meinen Worten Glauben schenkt – Adarian – dem Held aus Trutz!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einige wenige überzeugen, nicht mitzuziehen, aber der Großteil der Männer glaubte weiterhin daran, dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten. Es kam zu Streitereien, Tumulten und Uneinigkeiten unter den Männern, aber letztendlich hörten sie nicht auf Adarian und wollten kämpfen. Außerdem wurde auch hier Octavia offen angefeindet und man unterstellte ihr, dass der Kaiser sie als Spionin einsetzte und sie versuchte, den König und Trutz für die Thyrner zu gewinnen, damit ihre Stadt eines Tages genauso enden würde wie Travar. Auch Gegenkönig ''Eisenkeil'' blieb hart und ignorierte alle Beweise oder deutete sie um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gottesurteil '''&lt;br /&gt;
Kenji war sich bewusst, dass er im Notfall auch ein Gottesurteil fordern konnte. Er entschied sich dafür und forderte, dass der stärkste Kämpfer des eigentlichen Königs gegen den stärksten Gegner des Gegenkönigs antreten sollte. Die Könige unterwarfen sich dem Gottesurteil und stellten die Kämpfer auf. Für den König trat Adarian in den Kampf, der Gegenkönig schickte Loran in das Gottesurteil. Das Duell fand auf Leben und Tod statt. Nach einem harten Kampf, bei dem Adarian zwischenzeitlich schon zu unterliegen drohte, gewann er schließlich durch ein geschicktes Manöver. Der Eisenkeil beugte sich widerwillig dem Urteil, aber es kam noch zu einigen Protesten unter den Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprache des Zwergenkönigs '''&lt;br /&gt;
Als die kleineren Schlägereien gerade geschlichtet wurden, kam ein Herold aus Valkenburg, welcher über eine Kugel in seiner Hand eine illusionäre Erscheinung des Zwergenkönigs [[König Varulos|Varulos]] zauberte, welcher den Anwesenden den Frieden zwischen Barthavion und dem Thyrnischen Imperium verkündete (vgl. [[Rede des Zwergenkönigs]]).&lt;br /&gt;
 &amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Bewohner von Barthavion, hört meine Worte! Der Krieg gegen Thyrna ist vorbei! Es herrscht Frieden!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(kurze Ruhepause und absolute Stille bei den Männern)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Oft zwingen uns veränderte Umstände dazu die unerwartetsten Allianzen einzugehen und aus alten Feinden werden plötzlich neue Verbündete. Auch in Barthavion herrschen nun andere Umstände. Und ein neuer Feind! Ein Feind, der zum Verhängnis ganz Eborias werden kann, wenn wir ihn nicht gemeinsam mit dem Volk des Drachens aufhalten! So schwer uns dieses Bündnis auch fallen wird: Wir müssen zusammenarbeiten! Vergesst alten Hass und Hader und blickt nach vorn! Barthavion ist in ernster Not!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unser Feind ist kein gewöhnlicher, der uns mit Schwert und Zwang unterwerfen will. Seine Waffe ist das verdorbenste Elend selbst und durch ihn zu fallen wird unserem Tod weder Ruhm noch Erlösung bringen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Also hört, tapfere Barthaver! Spart eure Kräfte und bereitet euch auf einen Krieg vor, der all eure Vorstellungen über das Übel dieser Welt in den Schatten stellen wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr müsst nun stark sein! Stärker, als ihr es sonst bereits seid!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stärkt eure Körper und eure Herzen, dann wird euch nichts bezwingen können! Ihr seid das Land der Helden! Ihr werdet standhalten! Throal glaubt an euch!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(der König erhebt sich vom Thron und zieht sein Schwert und reckt es heroisch in die Höhe)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Heil euch, ihr mutigen Männer! Heil dir, Barthavion!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Herold befahl, unverzüglich alle geplanten Kampfhandlungen abzubrechen, da es von thyrnischer Seite aus zu keinen Angriffen mehr kommen würde. Einige thyrnische Botschafter wären bereits aufgebrochen und würden in den nächsten Tagen in Valkenburg eintreffen. Bis dahin empfahlt er allen Einwohnern in Barthavion, sich von dem Krieg auszuruhen und beim [[Lorkan]]-Fest auf die alten Tugenden Barthavions zurückzubesinnen, da sie in Zukunft vielleicht wichtig würden, um genügen Kraft zu besitzen, um einen viel gefährlicheren und verabscheuungswürdigeren Feind als Thyrna zu bekämpfen. Die Männer waren durch diese Botschaft alle überzeugt und zogen ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 14: Das Fest des Lorkan ===&lt;br /&gt;
13.-15. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest des [[Lorkan]] steht vor der Tür und Darrow hat eine Bitte an Erzquestor [[Kenjiro Asai|Kenji]]. Die Helden feiern das Fest und unerwartete Gäste tauchen auf. Am Ende gibt es eine große Überraschung und es kommt zu einem unerwarteten Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Vorbereitungen auf das Fest '''&lt;br /&gt;
Die Männer kehrten zurück, entwaffneten sich und die Lage entspannte sich, jedoch wurde im Volk viel über den unbekannten Feind gerätselt. Jetzt packten alle Bürger mit an, die Stadt für das Fest am nächsten Tag vorzubereiten. Tribünen, Tische, Fässer mussten aufgestellt werden und so herrschte in der Stadt reges Treiben. Die Helden suchten Abraxa auf. Darrow war immer noch sehr mitgenommen und konnte nicht lange mit ihnen sprechen. Abraxa schätzte, dass er noch einige Tage bräuchte, bis er ganz aufgewacht wäre. Darrow bat aber Kenji darum, von ihm ein Urteil zu empfangen für seine Taten, die ihn sehr reuten. Kenji bot ihm an, als Akt der Buße dem Bund des Lichtes beizutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg erwarb Kenji eine Falkenbrosche für Octavia und schenkte ihr diese im Gasthaus. Adarian bekam eine Nachricht von seiner Familie, dass sie alle zum Fest nach Trutz kämen und mit ihm feiern wollten. Da nun kein Krieg mehr war, wurde der Kriegskönig wieder zum Ratsherrn und der Rat von Trutz lud die Helden zu der Eröffnung des Lorkan-Festes am nächsten Tag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - erster Tag '''&lt;br /&gt;
Das Fest des Lorkan startete zur Mittagsstunde mit der Falkenkür. Ein Falke kürte wie jedes Jahr auf dem Marktplatz einem Auserwählten, indem er ihm einen goldenen Schlüssel um den Hals hängte. Man sagte, dass der Familie dieser Person im nächsten Jahr alle Türen offenständen. Außerdem war in Barthavion der Schlüssel schon immer ein bekanntes Glückssymbol. In diesem Jahr kreiste der Falke lange über der Menge, um schließlich Henk zu erwählen. Danach wurde auf dem Marktplatz der Jahrmarkt eröffnet und Erzquestor Kenji sprach einige Worte. Das Bankett des Rates fand am trutzer Ratsgebäude statt, wo alle Ratsherren und auch Adarians Familie versammelt waren. Am Nachmittag wurde auf den Marktplätzen der Stadt das Ritual der „Freien Rede“ zelebriert. Jeder, der etwas zu sagen hatte, berührte den Stab des Lorkangeweihten und leuchtet dieser daraufhin, durfte derjenige mit dem Stab in der Hand auf das Rednerpult treten und reden, bis der Stab aufhört zu leuchten. Ansonsten wurde überall ausgelassen gefeiert und es gab Stände, wo man mit Minihämmern drei Versuche hatte, um eine Kette durchzuschlagen. Bei Erfolg fiel am anderen Ende eine Belohnung herunter, darunter gab es kleine Falken und Schlüssel als Tonstatuetten zu gewinnen. Überall brannten Feuer und die Leute warfen Gegenstände hinein, von denen sie sich befreien wollen. Die Gebildeteren schrieben auch Gedanken oder Ängste auf, von denen sie sich befreien wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man konnte auch überall kleine Gruppen finden, welche die Geschichte des Lorkan nachspielten. Lorkan wurde von allen Schutzgöttern gemeinsam erschaffen und in der Gestalt eines Menschen in Balmar geboren. Er wurde eine Ikone der Befreiung und führte die Sklaven in die Freiheit und wies ihnen den Weg nach Barthavion. In seinem letzten großen Kampf gegen die Thyrner opferte er sich, um den Menschen eine sichere Flucht zu ermöglichen. Seitdem sitzt er an der Seite der anderen Schutzgöttern und wacht über Barthavions Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend tauchte im Gasthaus ein unerwarteter Gast auf. Es war [[Gerbert der Bär]]. Als er die Helden begrüßt hatte, stellte er ihnen seine Frau [[Cuina-Nira|Nira]] vor, einer Halb-Elfin mit einem weißen Frettchen als Begleiter. Gemeinsam feierten sie im Gasthaus, bis das große Spektakel begann und sie auf den großen Marktplatz gingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Mitternacht fand die „Sprengung der Ketten“ statt. Dazu wurde eine große Kette aus gefülltem Stoff über dem Marktplatz gespannt und der Schlüsselträger Henk eröffnete den Akt mit den Worten „''Öffne unsere Türen, löse unsere Zungen und sprenge unsere Ketten!''“. Daraufhin wirkten die Magier ein spektakuläres Feuerwerk und sprengten die Stoffkette, aus welcher daraufhin Süßigkeiten auf die Menge fielen. Im Anschluss wurde ausgelassen bis in die Morgenstunden weitergefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - zweiter Tag '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen wurde alles ruhig angegangen und erst wieder zur Mittagszeit versammelten sich alle auf den Marktplätzen und kauften von Kindern Singvögel und Schmetterlinge in Käfigen, welche zur Mittagsstunde auf das Zeichen des Schlüsselmeisters frei gelassen wurden. Er spricht dabei die Worte „''Freiheit für Barthavion! Freiheit für alle!''“ Während die Tiere befreit in die Luft flogen, nahm man plötzlich neben dem Flügelschlagen der befreiten Tiere noch ein weiteres Schlagen mit viel größeren Flügeln. Denn plötzlich tauchte [[Sabaoth Immortalis]] auf dem unterworfenen und offensichtlich leidenden Drachen [[Aban]] durch das Spektakel der Vögel geflogen und versengte mit dem Drachenfeuer die Tiere des Lorkan. Dabei lachte er wahnsinnig und schrie: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Euer König hat den Frieden ausgerufen, doch damit hat er uns auch endlich den Vorhang zu unserem großen Auftritt geöffnet. Von jetzt an werdet ihr uns kennenlernen! Ihr werdet Utukk'Xul kennenlernen und im Angesicht seiner Macht untergehen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er flog über die Ratshalle und zwang den Drachen dazu sie niederzubrennen. Dann drehte er eine Runde über die Stadt und zog eine Schneise über den Marktplatz hinweg zum Lichtträgertempel. Während er scheinbar absichtlich direkt vor den Helden eine große Anzahl von Bürgern verbrannte, um sie mit deren Schmerzen zu quälen, zerstörte er den Lichtträgertempel komplett. Schließlich zog er nach Süden davon, nicht ohne eine breite Schneise der flammenden Verwüstung durch die Stadt zu ziehen. Alle Angriffe von Magiern schien er sofort zu absorbieren, da er sich wahrscheinlich mit unzähligen Schutzzaubern vor seinem Auftritt ausgestattet hatte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 15: Neue Hoffnung ===&lt;br /&gt;
15./16. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreiben Schadensbegrenzung und machen eine Bestandsaufnahme. Ein guter Freund kehrt zurück und bringt Neuigkeiten mit. Henk bekommt einen beunruhigenden Brief und neue Freunde schließen sich dem [[Bund des Lichtes]] an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Trutz in Flammen '''&lt;br /&gt;
Das Szenario ähnelte einem Bombenangriff. Überall brannte es, Gebäude stürzten rings herum zusammen und schreiende Brandopfer und verzweifelte Menschen - die flohen oder nach Angehörigen und Freunden suchten - rannten wild durcheinander in einem großen Gedränge auf dem Marktplatz hin und her. Octavia konnte den Magiern beim Löschen helfen und sorgte dafür, dass die Feuer im Ratsgebäude unter Kontrolle gebracht wurden. Kenji half ihr dabei und beruhigte die Menge, die in Panik ausgebrochen war und sich auf dem Marktplatz drängte, wodurch sie die Rettung der Überlebenden erschwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einer eingeschlossenen Frau helfen und den Eingang wieder passierbar machen. Henk flog mit dem Luftschiff über die Stadt und wurde von Magiern begleitet, die von Oben besser die Feuer löschen konnten. Die verbliebenen [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] organisierten schnell ein sanitäres Notlager und versorgten mit den [[Hylea]]-Questoren die Verletzten.  Darunter waren u.a. Wolfhardt, der in der Nähe von den Helden stand, und leichte Verbrennungen abbekommen hatte. Eginhard, der gerade etwas zu Essen holen wollte, wurde ebenfalls leicht verletzt. Unter den Toten waren noch der Vorsteher des Sanktums der Inquisitoren, da er allein im Sanktum den Dienst verrichtete, damit seine Männer das Fest genießen konnten, und Adarians Schulfreund [[Celan Al-Hakim]], der sich in der Menge befand. Adarian brachte Celan rasch zum Hyleatempel, aber er erlag seinen Verletzungen und wurde von der Göttin abgeholt. Die Rettungsarbeiten zogen sich bis zum nächsten Morgen hin und alle waren noch lange angestrengt beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Rückkehr '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen kehrte [[Archorbar]] aus ''[[Galad Sidh]]'' zurück und ärgerte sich, dass er zu spät gekommen war, um die Tragödie zu verhindern. Beim Anblick des verwüsteten Trutz zeigte sogar er Gefühle und bereute seine schicksalshafte Verspätung. Er bat die Helden schließlich alle um ein Gespräch, wobei es ihm wichtig war, dass alle Mitglieder des Rates des Lichts anwesend sein sollen, die sich in der Stadt befänden. Er hatte bereits durch die anderen Inquisitoren von [[Erlerig Darrow|Darrow]] erfahren und bestand darauf, dass auch er da sein sollte. Archorbar lobte auch Kenjis Entscheidung Darrow in den Rat des Lichtes aufzunehmen, obwohl er auch noch nicht sicher war, in wie weit man ihm trauen konnte. Daher wollte er Darrow ab sofort persönlich unter die Lupe nehmen und deshalb so schnell wie möglich [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] aufsuchen, um mit Darrow ein Gespräch unter vier Augen zu führen. Er bat die Helden, die anderen Ratsmitglieder zusammenzusuchen und zu Abraxa nachzukommen, wo dann das Treffen abhalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Ein Brief für Henk '''&lt;br /&gt;
Während die Helden ihre Freunde aus dem Gasthaus holen, wird Henk dort von Eleonor erwartet. Sie bittet ihn um ein Gespräch unter vier Augen. Als sie allein waren, gab sie Henk einen versiegelten [[korrespondenzen#Brief an Henk von der Gilde|Brief aus Freywall]] und betonte, dass er mit ihr zusammen sofort nach [[Freywall]] aufbrechen müsste, da die Gilde ihn nun brauchte. Und seine Freunde solle er am besten gleich mitbringen. Henk las den Brief und stimmte ihr zu. Er schickte sie auf das Luftschiff, um es startklar zu machen, während er seine Freunde abholen würde und dann sofort nachkäme. Eleonor eilte zum Luftschiffhafen und Henk machte sich auf den Weg zu Abraxa, seinen Freunden hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Bericht '''&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und [[Cuina-Nira|Nira]] bei [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] ankamen, begann [[Archorbar]] zu erzählen, dass er bei einem Seher in ''Galad Sidh'' gewesen war, welcher Bilder aus der Sicht von [[Aban|Nebelschwinge]] sehen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er berichtete, dass Nebelschwinge nach ihrer Entführung in einer großen Höhle aufgewacht war und dort wurde ihr von [[Enbi Lulu'Gugal]] das Mal [[Utukk'Xul|Utukk'Xul's]] aufgezwungen, indem ihr schwarze Sporen verabreicht wurden. Ab diesem Zeitpunkt stand ihr Geist unter der Kontrolle des Dämons, aber zu ihrem Leidwesen war ihr gänzlich bewusst, zu was sie durch die dämonischen Mächte gezwungen wurde. Darunter litt sie sehr. Darrow nickte schmerzlich und erinnerte sich anscheinend seiner eigenen Pein. Durch Nebelschwinges Augen zeigten sich auch weitere Bilder von der Höhle und es war zu erahnen, dass es sich um ein gigantisches Höhlensystem handeln musste, welches der Feind da unterhielt. Dann wurden die Bilder durch das Mal immer schwächer und die Verbindung zu ihr brach langsam ab. Jedoch sah der Seher noch einen Teil einer gigantischen Armee tief unter der Erde versteckt, darunter die gesuchten dämonifizierten Orks aus der [[Ortag-Steppe]]. Doch noch Schlimmeres kam ans Licht: die Schwarzen Ritualisten hatten inzwischen unzählige niedere Dämonen beschworen, darunter auch fliegende, doch die genaue Stärke ließ sich leider nicht einschätzen. Die letzten Bilder, welche der Seher von Nebelschwinge erhielt, zeigten, wie sie aus einem versteckten Höhleneingang flog und sich in einem Gebirge befand, welches vermutlich südlich der [[Schattenburg]] liegt. Die finstere Kultstätte selbst schien jedoch nicht direkt in der Nähe gewesen zu sein, sie wurde nicht erspäht. Es gab nur noch ein kurzes Bild, wie der Drache zurück in Richtung Nebelsümpfe flog. Da wurde Archorbar schlagartig bewusst, dass die Stadt in Gefahr war, und er brach sofort auf um Trutz zu warnen. Doch das Schicksal wollte, dass er nicht rechtzeitig ankam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darrow konnte bestätigen, dass der Kult südlich der [[Schattenburg]] im Zentrum des Gebirges einen geheimen, unterirdischen Stützpunkt besaß.  Er kreiste ein Gebiet auf der Karte ein, in welchem sich das Höhlensystem befindet. Doch die Eingänge im Gebirge kannte er nicht, da er in all den Jahrzehnten sein Labor im Schloss nie verlassen hatte, bevor er schließlich nach Trutz geschickt wurde. Ihm war nur ein Zugang aus den Katakomben des Schlosses bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar betonte abschließend, dass es wichtig sein würde, über die Stärke der Armee genaueres zu wissen und man diese Höhle aufspüren müsste. Als Gerbert und Nira dies hörten, schlugen sie vor diese Aufgabe zu übernehmen. Die Helden wollten sie schon gleich begleiten, nur Henk wirkte nachdenklich und der Plan schien ihm zu widerstreben. Gerbert warf ein, dass er mit Nira sie zu zweit in der Natur beinahe unsichtbar wären und zusätzliche Begleiter wahrscheinlich nur ein Klotz für sie am Bein wären, da sie sich in Gebirgen bestens auskannten und beide ausgezeichnete Kletterer wären. Sie waren ein perfekt eingespieltes Team. Als Henk dann damit herausrückte, dass er dringend nach Freywall müsse, rückten auch die anderen von ihrem Begleitvorhaben ab. Darrow warnte Gerbert und Nira noch vor unzähligen, dämonifizierten Tieren, welche es in dem Gebirge gäbe und welche allein durch die Nähe zur Schattenburg Li'iktischuma verdorben worden waren. Archorbar nahm den Vorschlag der beiden dankend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Neue Freunde für den Bund des Lichtes '''&lt;br /&gt;
Am Schluss des Gespräches kam noch [[Egeil von Wallenrode|Onkel Egeil]] hinzu, der sich ebenfalls dem Bund des Lichtes anschließen möchte und sein Anwesen als Stützpunkt zur Verfügung stellte. Er brachte seinen alten Freund [[Sturmhardt von Bergstadt|Eisenkeil]] mit, der sich inzwischen von seiner Manipulation durch die Kultisten erholt hatte und seine Kriegstreiberei sehr bereute. Auch er wollte helfen und bot an, neue Rekruten in Egeils Anwesen zu trainieren. Eisenkeil richtete noch aus, das der restliche Veteranenverein dem Rat seine bedingungslose Unterstützung zugesagte. Wolfhardt bot an, die organisatorischen Arbeiten des Bundes zu übernehmen, die Mitglieder aus [[Valkenburg]] herzuholen. Anschließend wollte er deshalb auch bei Egeil auf dem Anwesen bleiben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 16: Abreise mit Querelen ===&lt;br /&gt;
16./17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Verzögerungen mit der [[K'eygha]] und ein Rätsel muss gelöst werden. Adarian findet eine neue Freundin und die Helden machen eine beunruhigende Entdeckung. Sie haben eine Begegnung in den Zwielichtgipfeln und das Schiff ist in Gefahr.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Stress mit dem Schiff '''&lt;br /&gt;
Die Helden beschlossen, am späten Nachmittag noch nach [[Freywall]] aufzubrechen, und eilten daher zum Hafen. Adarian wollte sich noch vom Volk verabschieden und rief die Bürger in einer Ansprache vor der Bibliothek dazu auf, dem Bund des Lichtes beizutreten. Anschließend begab auch er sich zum Hafen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Schiff wartete ein zorniger Kobold auf die Helden, der bereits seit geraumer Zeit Eleonor ärgerte und piesackte. Weil er in den letzten Tagen so vernachlässigt wurde und so hungrig war, brachte er alles an Bord durcheinander. Er setzte seine Klau- und Versteckspielchen mit den Helden fort, während Henk bereits ablegte und den Hafen verließ.  Als er den Kurs nach Freywall setzen wollte, bemerkte Henk, dass das Schiff nicht auf ihn reagierte. Er untersuchte das Problem und fand schließlich heraus, dass der Bolzen für die Aufhängung des Steuerrades, der ''Tinner'', fehlte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden konnten das Schiff auf der nördlichen Uferseite des Blaustroms stoppen und versuchten herauszufinden, was der Kobold wollte. Adarian opferte ihm Brot, Milch und Tabak und als Gegenleistung wurden vom Kobold sein Schild und seine Brustplatte poliert. Ungeduldig zeigte sich der Klabauterbold Henk und stellt seine Bedingungen. Er wollte eine weiche, aber auch luftbewegende Feder haben, gegen die er den Tinner tauschen würde. Die Helden grübelten eine Weile und erjagten dann am Ufer einen Fasan, dessen passendste Feder sie dem Kobold mitbrachten. Dieser zeigte sich zufrieden und händigte den Tinner aus, mit dessen Hilfe die Helden ihren Weg nach Freywall beginnen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fuhr die Nacht durch und Adarian freundet sich am Abend mit [[Eleonor Conado|Eleonor]] an. Er war fasziniert von ihren umfassenden Kenntnissen in Waffenkunde. Sie entpuppte sich eine begeisterte Glücksspielerin und schlug ein Spiel vor, bei dem sie Adarian um 15 Kupfermünzen brachte. Adarian fand heraus, dass Eleonor die Tochter des berühmten Waffenschmied Conado aus Trutz war und als einzige der Familie das Massaker auf dem Weg nach [[Weisshafen]] überlebt hatte. In dem Laden ihres Vaters, dem Waffenladen „''Conado und Söhne''“ hatte Egeil viele seiner besonderen Waffen und Fallen erstanden. Adarian begann, mit Eleonor zu flirten und kam gut bei ihr an. Die beiden verbrachten einen schönen Abend miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Flug-nach Jerris.png|300px|thumb|right|Der Flug der K'eygha nach Freywall]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Entdeckung '''&lt;br /&gt;
Bei Sonnenaufgang bemerkte Henk, dass das Schiff langsamer war, als er gedacht hätte. Er bittet Octavia, sich den ganzen Schiffsrumpf einmal anzusehen. Sie entdeckt einige Stellen, an denen die Konzentration von elementarer Luft im Holz stark vermindert war. Die Helden überlegten, welche Ursache diese Verminderung haben könnte, und entwickelten die Idee, dass es einen Zusammenhang zum elementaren Drachenfeuer geben könnte. Vielleicht hatte das besondere Feuer die elementare Luft aus den Planken des Rumpfes gelöst. Mit dem verlangsamten Schiff setzen sie ihre Reise fort, auf der Kenji noch häufiger vom Klabauterbold geneckt wurde und dies stoisch erduldete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Überfall bei den Zwielichtgipfeln '''&lt;br /&gt;
Zum Mittag waren erst die Zwielichtgipfel erreicht und Henk lenkte den Kurs jetzt mehr nördlich in Richtung Freywall. Sie fuhren noch nicht lange an den Bergen entlang, da tauchten prompt auch die Nemorer-Flusspiraten der Gegend auf, um ihren Wegzoll einzutreiben. Die Helden beschließen, einem Kampf möglichst aus dem Weg zu gehen, und zogen sich daher bis auf Henk und Adarian unter Deck zurück. Die Beiden zeigten sich den aufs Schiff springenden Nemorer und Adarian hält ihnen sein intaktes Nemorer-Signalhorn hin. Der Anführer erkannte die Beiden als ''Schaschrasch'' und ''Karrstann'' und stellte sich gutgelaunt als Borka Steinborke vom Clan der Steinborken vor. Adrian und Henk stoßen mit den Nemorerpiraten noch gemeinsam mit Nemorerschnaps an und anschließend verließen die Flusspiraten wieder die K’eygha. Die Helden setzten ihren Weg nach Freywall fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Schrecken am Abend '''&lt;br /&gt;
Zum Abend stellte Henk an der zurückgelegten Entfernung fest, dass die K'eygha noch langsamer geworden war. Die Helden wissen keinen Rat und es war der Klabauterbold, welcher Henk ganz nebenbei mitteilte, dass eine Kreatur unter dem Schiff hocke. Die Helden suchten lange nach dem Ding, indem Adarian versuchte, es von einer Seite auf die andere Seite unter dem Schiff zu scheuchen, damit es sich nicht vor Octavias Blicken verbergen konnte. schließlich gelang es Octavia, die Kreatur zu erblicken und als etwas dämonisches, gargoyleartiges zu identifizieren. Octavia ließ sich in einer halsbrecherischen Aktion an einer Seite des Schiffes mit der Strickleiter herab, um unter den Rumpf blicken zu können. Henk klettert an der anderen Seite herunter, um die Kreatur auf Octavias Seite zu scheuchen, damit diese den Schädling abschießen konnte. Es war einfach kein Herankommen an den Gargoyle und die Helden wollten diesen Versuch schon abbrechen. Da schlug der Klabauterbold Henk einen Deal vor. Wenn er versprechen würde, bei nächster Gelegenheit neben dem Steuerrad einen kleinen Napf für Schnaps anzubringen, dann würde der Kobold im Gegenzug jetzt dabei helfen, die dämonische Kreatur hervorzulocken, damit Octavia ihn treffen könne. Henk willigte ein und kurze Zeit später konnte Octavia beobachten, wie der Gargoyle vom Schiffsrumpf weggestoßen wurde, so dass es ihr gelang, den Dämon mit Flammenpfeilen anzugreifen. Sie brauchte einige Pfeile, bis dieser dämonische Parasit vernichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt konnten die Helden ihre Reise wiederaufnehmen und Henk schätzte und hoffte, dass sie mit der verbliebenen Luft noch so bis Freywall kommen würden. Diese Nacht flog Henk wieder durch, um keine Zeit mehr zu verlieren, denn Jaran brauchte seine Hilfe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19: Die Rückkehr des Maldoror]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40128</id>
		<title>Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40128"/>
				<updated>2026-04-19T08:30:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: /* Der dunkle Bund schlägt zurück */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 18: Der [[Bund des Xul|dunkle Bund]] schlägt zurück&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. - 17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel dokumentiert Inhalte aus '''früheren Spielphasen''' von EBORIA. Er dient der historischen Referenz und entspricht '''nicht dem aktuellen Stand der Weltbeschreibung (Lore)'''.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei: Heldengruppe (Trosk).png |500px|thumb|right|Die Helden in Trutz 351 JF]]&lt;br /&gt;
__Toc__&lt;br /&gt;
== Der dunkle Bund schlägt zurück ==&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Ankunft in Trutz ===&lt;br /&gt;
1./2. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Trutz]] erhalten die [[Helden]] eine beunruhigende Nachricht und erfahren von mysteriösen Vorfällen in der Trutzana. [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] leistet einen Eid und der König von Trutz wünscht ein Gespräch. Alte und neue Freunde werden getroffen und persönliche Fähigkeiten weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|200px|thumb|right|Archorbar]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Neuigkeit '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden reisten durch ein Portal der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] von [[Eldorn]] nach [[Trutz]]. Direkt nach ihrer Ankunft wollte [[Archorbar]] sie dringend sehen. Er berichtete, dass etwas Beunruhigendes geschehen war. Jedes Jahr zum Erdfest zog der Drache [[Aban|Nebelschwinge]] ihre Runde über die Stadt Trutz und erinnerte die Bewohner an den &amp;quot;Bund&amp;quot;, der mit der Errichtung der Stadt geschlossen worden war. Doch dieses Jahr flog zum ersten Mal in der Geschichte von Trutz kein Drache über die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Drachen war auch die Souveränität und sonstige Gelassenheit der Bürger verschwunden. Die Trutzer waren verstört und beunruhigt. Archorbar wollte das Verschwinden genauer ergründen und musste dafür in die Nebelsümpfe zum Hort des Drachen reisen. Er bat die Helden in der Umgebung der Stadt zu verweilen und nach Schwarzmagiern zu suchen, während er in den Sümpfen das Verschwinden des Drachen untersuchte. Laut dem Brief, der bei [[Mordem Blandera]] gefunden wurde, arbeitete in Trutz ein weiteres Führungsmitglied des Kaders – [[Blaren Rigged]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Mysteriöse Vorkommnisse '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar gab den Helden eine Liste mit vier ungewöhnlichen Vorkommnissen, die diese bei Gelegenheit einmal untersuchen könnten. Erste Nachforschungen durch Inquisitoren hatten zwar keine dämonischen Hinweise ergeben, aber dennoch wären die Vorfälle mysteriös genug, um sie noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.  &lt;br /&gt;
* In [[Teichwalde]] waren mehrere Kinder im Teich ertrunken, ohne dass ein Grund erkennbar gewesen wäre. Eine dämonische Verunreinigung konnte nicht festgestellt werden. &lt;br /&gt;
* In [[Tiefenau]] waren bei schweren Überschwemmungen die Leichen des Friedhofs an die Oberfläche gelangt. Es wurde jedoch nichts Verdächtiges gefunden, das etwa auf Nekromantie hätte hinweisen können. &lt;br /&gt;
* In [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] war ein seltsamer, verbrannter Kreis auf dem Boden entdeckt worden. Es schien ein Ritualkreis gewesen zu sein, aber es konnte kein direkter Zusammenhang mit Schwarzmagiern festgestellt werden. Auch hier sei keine direkte dämonische Verseuchung feststellbar gewesen. &lt;br /&gt;
Und schließlich waren aus glaubwürdiger Quelle in [[Kirchwalde]] des Nachts unerklärliche, laute Schreie gehört worden; auch hier gab es keine Hinweise auf Dämonen oder ähnliches. Der Vorfall blieb aber seltsam und sollte noch einmal untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Adarian wird Inquisitor '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Archorbar den Helden von den mysteriösen Vorfällen berichtet hatte, blieb Adarian noch auf ein persönliches Gespräch, während die anderen ihr Quartier in der „‘‘Ratsschenke‘‘“ bezogen, Luxusherberge und erste Adresse der Stadt. Adarian wurde von Archorbar die Situation von Trutz beschrieben, welches unter direkter Bedrohung durch die Thyrner stand, die mit ihrer Flotte die Verbindungen nach Freywall und Valkenburg kontrollierten. Die Bürger erwarteten einen Krieg und jetzt, da Adarian in der Stadt sei, würden sie ihn mit in die Kämpfe hineinziehen und ihn drängen, an der Spitze des Heeres zu kämpfen. Es wäre aber sehr wichtig, dass in Hinblick auf die Schwarzmagier kein Kampf stattfände, denn jedes Blutvergießen diene momentan nur ihren Zwecken. Dieses jedoch den aufgebrachten Menschen von Trutz zu erklären, würde sich als schwierig erweisen. Archorbar bot Adarian deshalb erneut die Mitgliedschaft bei den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] an, denn als Inquisitor dürfte er sich nicht in politische Kämpfe einlassen und er würde damit zugleich ein starkes Bekenntnis ablegen, woher die wirkliche Gefahr kommt. Adarian verstand und nahm das Angebot an. Er wurde anschließend sofort zum Inquisitor geweiht und sprach den Eid des Ekklesiums. Er bekam das Wams mit dem Lichtemblem ausgehändigt und suchte seine Freunde in der Ratsschenke auf. Diese hatten sich schon lange unterhalten und es rankten sich viele Spekulationen darüber, wer Octavia in Eldorn ein Geburts-Amulett vor die Tür gelegt hatte und ob es eventuell bedeuten könnte, dass Octavia schwanger wäre. Mystiker Kenji hielt sich in der Diskussion deutlich zurück. Ein Bote des Königs unterbrach diese Gedankengänge abrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wurden zum König [[Sigurd von Troppau]] gerufen und suchten ihn daraufhin im Ratsgebäude auf. Vom ihm erfuhren sie, dass Thyrna bereits vom Volk für das Verschwinden des Drachen verantwortlich gemacht wurde. Die thyrnischen Schiffe hatten den Blockadegürtel tatsächlich immer enger gezogen, so dass sie wohlmöglich nahe genug für ein Kraftfeld in den Sümpfen wären. Sie hätten Nebelschwinge in seinem Hort festgesetzt, munkelte man unter der Bevölkerung. Sie hatte zuvor wahrscheinlich tatsächlich verhindert, dass Thyrna die Stadt einnahm, denn niemand bei den Thyrnern schien das imposante Tier verletzen zu wollen, welches sich so für die Stadt einsetzte. Immerhin hatte Thyrna schon immer eine besondere Verbindung/Beziehung zu Drachen. Doch wer würde jetzt, ohne Nebelschwinge, Trutz vor der drohenden Invasion durch die Thyrner schützen? Der König plante den thyrnischen Feldherrn zu kontaktieren und ein Treffen zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Abraxa.jpg |200px|thumb|right| Abraxa Cibinensis]]&lt;br /&gt;
Nach dem Treffen suchten die Helden den Hafen auf, um nach ihrem Schiff [[K'eygha]] zu sehen, welches seit ihrer Rückkehr aus der [[Ortag-Steppe]] in Trutz vor Anker lag. Es war in gutem Zustand und war einsatzbereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend besuchten sie die Stadt und Adarian kaufte Geschenke für seine Mutter. Er suchte auch noch seinen alten Jugendfreund Celan in der Kaserne auf und verabredete ein Treffen am Abend in der Gastwirtschaft „''Der tapfere Streiter''“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias besuchte [[Abraxa Cibinensis | Abraxa]] und erbat sich einen Heiltrank, um auf die kommenden Abenteuer vorbereitet zu sein. Abraxa freute sich sehr, ihre kleine Octavia wiederzusehen, und half gerne mit einem Trank aus. Leider konnte sie ihr nicht mehr mitgeben, da in der momentanen Lage von Trutz das Heer viele ihrer Tränke geordert hatte. Abraxa sagte ihr aber zu, für die Helden weitere Heiltränke zu brauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen sprach Kenji im Areteischen Monasterium mit dem Erzquestor. Zum Abendessen trafen sich alle in der „''Ratsschenke''“ wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gildenbesuch von Henk '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk tut, was er tun muss, und nimmt [[Eleonor Conado|Foxi ]] unter seine Fittiche, um sie der Gruppe als Eleonor vorzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Feier am Abend '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ließen den Abend im Heldengasthaus „''Der tapfere Streiter''“ direkt neben dem Areteischen Monasterium ausklingen. Adarian stellte ihnen seinen alten Freund Celan vor und sie feierten gemeinsam. Später kam Henk dazu und stellte Eleonor als Kontakt zu seiner Gilde vor, auf die Adarian sofort ein Auge warf. Als die Gruppe von Musikern um den Barden [[Trosk#Künstler|Fidelis Firlefanz]] auf Adarian aufmerksam wurde, stimmten sie sofort das bekannte Lied „[[Der Held aus Trutz]]“ an und umringten ihn beim Singen. Adarian fühlte sich geschmeichelt und war auch etwas verlegen, hörte er doch das Lied über seine Heldentaten in Loderis zum ersten Mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts in der Ratsschenke versuchte Adarian noch zu meditieren, schlief darüber aber wegen seines angetrunkenen Zustandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: k-eygha.png|200px|thumb|right| Die K’eygha]]&lt;br /&gt;
''' Tempelaufenthalte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis Visionensuche im Tempel (?), &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian besuchte das Sanktum des Ekklesiums. Von Großmeister Markward von Reichenstett bekam er Meister Traugott von Greifenhöh als Ausbilder zugeteilt und anschließend eine Kammer im Sanktum des Ekklesiums zugewiesen, in der er sich von nun an zurückziehen und meditieren konnte. So zog Adarian abends in das Sanktum der Inquisitoren ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Octavias Feuertraining '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia flog mit Henk und Eleonor mit der K‘eygha in den Norden über den Schlangenfluss. Dort ankerten sie an einem einsamen Platz und Octavia trainierte ihre magischen Fähigkeiten. Sie ließ Flammen zwischen ihren Händen entstehen und wachsen und brachte sie dann in ausreichender Entfernung zur Explosion. Eleonor war extrem beeindruckt von Octavias Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Verwandtenbesuche ===&lt;br /&gt;
3. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia bekommt überraschenden Besuch und erfährt bedrohliche Neuigkeiten. Die Helden lernen Adarians Familie kennen und erfahren von Spannungen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Intervention der Magierakademie '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, als die Helden gerade zum Luftschiffhafen wollten, wurden sie von dem Erzmagier der Akademie [[Utz von Klauenstett]] abgefangen. Er ließ Octavia wissen, dass ihre Zaubereien vom Vortag nicht unbemerkt geblieben waren. Er wies sie scharf zurecht und belehrte Octavia über die potentiell katastrophalen Auswirkungen der Zauberei (vgl. auch [[Magie#Die_Gefahren_der_Zauberei|Gefahren der Zauberei]]): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem ''Basan-Kollaps'' bricht die Wirklichkeit zusammen und reißt den Zaubernden und seine unmittelbare Umgebung im Radius von 30-100 Meter auseinander. ''Echmor von Daradan'' habe auf diese Weise das ganzes Dorf Braken bei [[Kratara]] ausgelöscht, weil er auf dem Marktplatz unvorsichtigerweise einen Entdeckungszauber gegen Diebe sprechen wollte und die gefahrlosen mit den riskanten Strömen vertauscht hatte. Er erwähnte auch ''Margoda von Drabak'', die sich für eine erfahrene Zauberin hielt, welche schon vielen Menschen mit ihren Kräften geholfen hatte. Sie hatte leider, wie auch Octavia, nie eine richtige Ausbildung erhalten und hatte den Menschen in Jerris unentgeltlich bei gesundheitlichen Problemen geholfen. Eines Tages habe sie eine Dörflerin wegen einer Hautflechte behandelt und dabei nicht die richtigen Ströme benutzt. Ausgerechnet an diesem Tag schwang nämlich der ''Zimborturnus'' anders als an den vorherigen Tagen und sie tötete qualvoll alle Hilfesuchenden um sich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen verbot der Erzmagier Octavia schließlich, ihre Fähigkeiten in Trutz und der Trutzana einzusetzen, da sie für die Stadt ein unnötiges Risiko darstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Gast bei Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten [[Egeil von Wallenrode|Egeil &amp;quot;die Ramme&amp;quot; von Wallenrode]]. Er hieß Adarian herzlich willkommen und feierte ihn als Befreier Trutzs aus der thyrnischen Umklammerung. Er erinnerte sich gerne an die Heldengeschichten von der Befreiung Loderis' und liebte das Lied &amp;quot;Der Held von Trutz&amp;quot;. Egeil war sehr stolz auf seinen Neffen. Ihm missfiel allerdings die Anwesenheit Octavias sehr und er wollte sie nicht in sein Anwesen lassen, zumal sie auch noch einen thyrnischen Siegelring trug, also offensichtlich nicht übergelaufen war. So blieb Octavia mit Henk an Bord und Kenji und Adarian folgten Egeil in seine Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erfuhr, dass Egin, der langjährige Diener seines Onkels, vor nicht allzu langer Zeit gestorben war und Egeil nun ganz allein auf dem Anwesen lebte. Als Adarian ihn noch einmal auf Octavia ansprach und versuchte ihn zu überreden, Octavia zu vertrauen, verdächtigte er Octavia als Spionin der Thyrner und verwies darauf, dass man Thyrna nicht trauen könne. Immerhin war Nebelschwinge verschwunden und er ging davon aus, dass die nur den Thyrnern für ihren Angriff auf die Stadt nützte. Aber zum Glück wäre jetzt ja Adarian da, der die Soldaten der Stadt in den Sieg führen könne. Als Adarian Egeil daraufhin eröffnete, dass er nicht gewillt wäre, gegen die Thyrner zu kämpfen, wurde Egeils Misstrauen gegenüber Octavia noch größer. Schließlich ging Egeil davon aus, dass Octavia den Helden von Trutz absichtlich manipuliert hatte, damit er nicht die thyrnischen Truppen aufhalten konnte, die bald Trutz angreifen würden. Alle Beteuerungen Adarians halfen nichts, und so kehrten die beiden Helden wieder auf das Luftschiff zurück und brachen mit Egeils herzlichen Grüßen an Adarians Mutter und Eginhard nach Wallenrode auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch bei Adarians Mutter '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Cosima.jpg |200px|thumb|right| Cosima von Wallenrode]]&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten Adarians Mutter [[Ellana von Wallenrode|Ellana]]. Sie hatte inzwischen erneut geheiratet und zwar den Ratsherrn [[Eginhard von Sonnenborn]]. Eginhard war ein alter Kriegskamerad von Egeil und in seinem Freundeskreis. Daher bestand schon lange ein Kontakt zwischen den Wallenrodern und den Sonnenbornern. Eginhard und Ellana hatten sich schon länger flüchtig von den Feierlichkeiten bei Onkel Egeil gekannt. Nach dem Tod von ihrem Mann Arian hatten sie sich allmählich besser kennen gelernt, waren sich langsam näher gekommen und auf dem Fest der Schutzgötter dieses Jahres am 2. Hyleon 351 JF hatten sie schließlich einander geheiratet. Eginhard war zu seiner Frau nach Wallenrode gezogen, während Sonnenborn von seinem Sohn Wandolf von Sonnenborn weitergeführt wurde. Er hatte das Geschäft übernommen und war der Vogt von Wallenrode geworden, da sich Cosima als wenig fähig erwiesen hatte und das Gut arg heruntergewirtschaftet war. Eginhard hatte einige unfähige Knechte entlassen und den Betrieb wieder zum Laufen gebracht. Darauf schien Cosima sehr eifersüchtig und neidisch zu sein, denn er wurde zunehmend unruhiger, unterschwellig aggressiver und zog sich, um nicht zu streiten, immer mehr zurück. Eginhard berichtete, dass Cosima sich sehr seltsam verhielt und er dachte, dass es daran läge, dass er eifersüchtig sei, weil Eginhard seine Mutter geheiratet hatte und nun das Anwesen leitete. Als Cosima dann aber gegen Adarian aussagte und damit seine Familie hintergangen hatte, war er schwer entsetzt. Ellana schilderte, dass Cosima sich, nachdem er aus Märkteburg zurückgekehrt war, wo er im Prozess aussagen musste, sehr verändert und immer mehr zurückgezogen hätte. Es kam zu immer mehr Spannungen zwischen Cosima und Eginhard und schließlich sei er plötzlich mit seiner Frau und den Kindern ausgezogen, vermutlich zu Fedras Eltern nach Falkenau. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Die ertrunkenen Kinder von Teichwalde ===&lt;br /&gt;
4. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat ein Anliegen an [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] und die Helden untersuchen den ersten mysteriösen Vorfall in [[Teichwalde]]. Das Verschwinden von drei Kindern wird untersucht und Octavia erhält Visionen aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Abraxas spezielle Tränke '''&lt;br /&gt;
Am Vormittag holte Octavia die bestellten Tränke ab. Abraxa konnte bereits drei starke Heiltränke herstellen und versprach weitere. Kenji begleitete sie und richtete eine spezielle Bitte an die Alchemistin. Er bat sie um einen Trank, welcher seinen Mut steigern könnte. Abraxa versprach ihm ihre Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Teichmaid von Teichwalde '''&lt;br /&gt;
Am Mittag kamen die Helden in [[Teichwalde]] an und wollten das Verschwinden der Kinder untersuchen. Der Vogt [[Teichwalde#Prominente Einwohner|Tassilo von Arg zu Teichwalde]] wollte nur mit Adarian und Kenji sprechen und erklärte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die getöteten drei Kinder waren allesamt Kinder von Knechten aus Teichwalde, sie verschwanden in der Nacht zum 16. TyCelestalis 351 JF, nach dem Fest des [[Thylor]]. Man fand sie erst nach 3 Tagen am Ufer des Sees, nachdem man sie bereits tagelang in der Umgebung von Teichwalde auf den Feldern und um den See herum gesucht hatte. Die Kinder waren anscheinend ertrunken, sie zeigten keinerlei andere Verletzungen, und erst jetzt wieder aufgetaucht. Was die Kinder in der Nacht am See wollten, konnte nicht geklärt werden. Da der Verdacht eines dämonischen Hintergrundes nicht ausgeschlossen werden konnte, rief ich die Inquisitoren des Ekklesiums zu Rate, welche allerdings keinerlei dämonische Aktivitäten oder Rückstände solcher in Teichwalde oder am See feststellen konnten.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Fundort der Kinderleichen untersuchen, bekam Octavia eine Vision:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann erscheint mit drei Kindern, die ihm willenlos folgen am Ufer des Sees und streckt die Arme beschwörend aus. Die Kinder stehen willenlos hinter ihm und starren auf den See. Während der Mann beschwörende Worte murmelt, die evtl. einer elbischen Sprache entstammen könnten, kräuselt sich die Wasseroberfläche immer mehr und nach einiger Zeit taucht eine weibliche, entstellte Gestalt auf, die Ähnlichkeit mit einer Wassernymphe aufweist, jedoch irgendwie verdorben erscheint. Der Beschwörer scheint sein Anliegen vorzutragen, deutet dabei auch auf die Kinder, welche sich auf seinen Wink in Bewegung setzen und ins Wasser zu dem Wesen treten. Das Wassen hüllt die Kinder ein und nimmt sie mit in sein unterirdisches Reich. Nachdem die Kinder mit der Kreatur unter Wasser verschwunden sind, nimmt der Mann eine abwartende Position ein und nach nicht langer Zeit erscheint die verdorbene Kreatur wieder. Sie hält etwas in den Armen, was ungefähr die Größe eines zusammengekauerten Kleinkindes hat. Genau ist das reglose Etwas nicht zu erkennen, es könnte auch ein Klumpen Metall sein, was die Kreatur dem Beschwörer übergab. Dieser verschwand darauf hin wieder.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schließlich den See untersuchen, bekam Octavia weitere Visionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann, evtl. derselbe wie aus der Vision zu den Kindern, erscheint immer wieder am See und wirft mit undeutlichen, gemurmelten Worten etwas astral Ekelhaftes hinein. Da kommt eine Wahrnehmung von etwas Schmerzhaftem aus dem See, eine vage Vorstellung davon, dass dort etwas darunter leidet.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''die Teichmaid, welche einst eine wunderschöne Gestalt besessen hatte, windet sich vor Schmerzen und scheint dem Wahnsinn nahe zu sein.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der verhüllte Mann hatte immer wieder über längere Zeit etwas Dämonisches in den See geworfen und auf diese Weise die Teichmaid dem Wahnsinn zugeführt und verdorben. Er tauschte die Kinder gegen einen Klumpen Metall in der Größe eines Kleinkindes und verschwand dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Kenji gelang es, durch ein heiliges Mirakel die ''Reinigung des Lichts'' zu wirken und die Teichmaid so von den dämonischen Einflüssen zu befreien. Das ganze Dorf dankte den Helden und die Teichmaid sang ihnen ihr wundervolles Lied, welches ihre Herzen sehr tief berührte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Die Toten von Tiefenau ===&lt;br /&gt;
4./5. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den zweiten mysteriösen Vorfall in [[Tiefenau]] und treffen auf alte Leichen. Sie entdecken eine Spur und machen einen seltenen Fund. In Adarian kommt ein schrecklicher Verdacht auf und eine alte Bekannte offenbart Überraschendes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Toten von Tiefenau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Nachmittag flogen die Helden weiter nach [[Tiefenau]] und sprachen mit dem [[Letor]]-Priester [[Gandar Benner]]. Er berichtete:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Die Überschwemmungen fanden plötzlich Anfang Pyrionalis, in der Nacht auf den 3. statt. Es hatte niemand bemerkt, da nur der Friedhof betroffen war. Erst am Morgen wurde bemerkt, dass alle Leichen an die Oberfläche gedrückt worden waren, das Wasser stand noch auf dem Acker und darauf schwammen die Toten vergangener Tage. Viele waren noch gut erhalten, der Boden hier bewahrt den Körper lange. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] wurden gerufen, um den Vorfall auf Nekromantie zu überprüfen, doch sie stellten keine dämonischen Verunreinigungen oder Rückstände nekromantischer Praktiken fest. Also wurden die Toten wieder beerdigt und ich habe ihnen Borons Segen mitgegeben. Jetzt ist wieder alles in Ordnung, aber seltsam war die Sache schon. Da so etwas noch niemals vorgekommen war, glaubt keiner, dass es sich um einen Zufall handeln könnte.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-alt.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (alt)]]&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchten daraufhin den Friedhof und Octavia erlebte einige Visionen. Sie sah einen Mann mit einer Kapuze auf dem Friedhof ein blutiges Opferritual abhalten. Er schnitt mit einem Messer einer Wombelratte die Kehle durch und besprengte mit ihrem Blut den Sumpf, dabei unverständliche, unheimliche Worte murmelnd. Das Wasser begann daraufhin zu steigen und der Boden wurde weich und geriet in Bewegung. Von unten drängte etwas nach Oben und dann durchbrachen Leichen die Oberfläche und schwammen im Wasser. Der Kultist wanderte im Wasser zwischen den Leichen herum und schien eine bestimmte Leiche zu suchen. Er beugte sich plötzlich herab und riss einem Leichnam eine Kette vom Hals, so dass der Schädel dabei abgetrennt wurde. Dann verließ er strauchelnd den Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkundigten sich beim Letor-Priester nach kopflosen Leichen und mit der Hilfe von Benner fanden sie einen Leichnam, welcher im Kragen seiner Jacke die Initialen E.D. eingestickt hatte. Um etwas über einen möglichen E.D. zu erfahren, suchten die Helden die Taverne „Die feuchte Kuhle“ auf, um mit dem Alten [[Helmar Wiering]] zu sprechen, der die Geschichte des Ortes gut kannte. Dieser erzählte, dass es in der Vergangenheit des Ortes jemanden mit den Initialen E.D. gegeben hätte und diese Person ein Nekromant gewesen wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das einzige ungewöhnliche, was hier überhaupt mal passiert ist, ist wohl der düstere Darrow. Mein Vater hat ihm viel davon erzählt, das ganze war vor fast 100 Jahren. Darrow lebte um 250 JF, zur Gründerzeit von Trutz. Erlerig Darrow war wohl ein düsterer Witwer mit finsterem Blick, dem hier nachgesagt wurde, dass er sich mit den Schwarzen Künsten gut auskenne und wohl gegen einige Taler seine verbotenen Dienste anböte. Zu seinen Diensten sollen Nekromantie, Dämonenbeschwörung und -pakte, Verfluchungen und Verwünschungen gehört haben, sagte mein Vater. Die große Sumpffieberepedemie von 255 JF ging wohl auch auf Darrows Kappe, denn dieser hatte überlebt, obwohl alle anderen alten Dörfler am Fieber gestorben sind. Kein Wunder, wenn sich das Gerücht, er stehe mit den schwarzen Mächten in Beziehung, hier standhaft hielt. Er hatte über die Jahre seine Tochter bei sich, die dann aber plötzlich verschwunden sei. Weil sie niemals jemand wiedergesehen hat, sagte man, er habe sie wohl den Dämonen im Sumpf geopfert, auf einer seiner langen Ausfahrten. Darrow hat man dann Jahre später in seiner Hütte tot aufgefunden, nachdem ihn länger niemand mehr im Dorf gesehen hatte. Er schien nicht verletzt, hatte einfach aufgehört zu leben, wie es schien. Er wurde beerdigt und sein Besitzt im Ort verteilt oder verbrannt, was niemand wollte. Nur einen alten Schlüssel, zu dem aber kein Schloss gefunden werden konnte, wurde ihm mit in sein Grab gegeben. Doch niemand wollte in seiner Hütte am Sumpf leben, und so steht sie heute noch leer und verfallen dort, denn keine Flammen wollten sie verschlingen, sagt man.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdeckten eine kleinere Hütte mit ursprünglich wohl 4 Zimmern, mittlerweile ohne Dach und mit noch einer halben Wand samt Fensterloch. Innen lagen die Dachbalken und eingebrochene Mauerreste, keine Möbel oder sonstige Inventarreste außer einem zerbrochenen Bettgestell. Octavia konnte unter der Ruine etwas Magisches spüren.  Als Henk dann in den Trümmern der Hütte eine verborgene, verschlossene Tür unter dem Bett entdeckte, konnten die Helden feststellen, dass die darüberliegenden Trümmer schon einmal bewegt und dann wieder darübergelegt worden waren. Octavia konnte am Schloss leichte magische Spuren feststellen, die jedoch nicht aktiv zu sein schienen. Henk untersuchte das Schloss, stellte fest, dass ein Schutzmechanismus anscheinend nicht wieder aktiviert worden war, und knackte es spielend. Darunter befand sich ein Raum, der mit verpechten Eichenbohlen in den nassen Boden gearbeitet worden war. Darin ein komplettes alchemistisches Labor und in den Regalen neben allerlei verdorrten Zutaten eine spezielle Stelle, auf der dem Staube nach einmal ein quadratischer Gegenstand gestanden haben musste, welcher vor kurzem entfernt worden war. Bei gründlicher Untersuchung des Bodens entdeckten die Helden ein Geheimfach, in dem sorgsam eingewickelte Bücher lagen. Es handelte sich um die seltenen alchemistischen Werke &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Sod Riqqavon We-serefa]]''&amp;quot;, &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Lapis animalis microcosmicus]]''&amp;quot; und ein Stapel handschriftlicher Notizen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Hütte untersucht worden war, lud Priester Benner die Helden zu einem Apfelstückchen ein. Jetzt bemerkte Adarian, dass das Messer, welches Benner benutzte, das Brotzeit-Messer seines Vaters Arian war. Auf Nachfrage erklärte Benner, dass er das Messer am Friedhofseingang gefunden hatte, direkt nach der Sache mit der Überschwemmung. Soweit Adarian wusste, war das Brotzeit-Messer nach dem Tod des Vaters an seinen Bruder Cosima gegangen. Dieser würde es vermutlich behalten und gut hüten, denn es war für ihn von großem sentimentalen Wert - eine unbezahlbare Erinnerung an den Vater. Das gefundene Messer warf einen schrecklichen Verdacht auf Cosima. Die Helden nahmen Priester Benner auf dem Luftschiff mit nach Trutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch in Falkenau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden flogen weiter nach Tiefenau, um Cosima zur Rede zu stellen. Dieser hatte sich auf das Anwesen seiner Frau Fedra nach Falkenau zurückgezogen und ließ sich verweigern, als die Helden nach ihm fragen. Für Adarian bestand auch keine Möglichkeit, einfach und schnell in das Anwesen der Familie zu gelangen, um seinen Bruder zu suchen. Das Anwesen verfügte über mehrere bewaffnete Wachen und könnte notfalls auch Luftangriffe durchführen. Auf energisches Drängen mit dem Schreiben des Zwergenkönigs bekamen die Helden eine Audienz bei Fedras Vater, dem Vogt [[Fedor von Falkenau]] und informierten ihn über mögliche schwarzmagische Kontakte Cosimas. Dieser konnte es nicht glauben und ließ nach Cosima schicken. Doch dieser war bereits in die Tunnel unter dem Anwesen geflohen und hielt sich versteckt. Es war ein unmögliches Unterfangen, ihn dort aufzuspüren, und so zogen die Helden weiter nach Trutz, um die Nacht in der ''Ratsschenke'' zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräche mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchten die Helden Abraxa auf und zeigten ihr die gefundenen Bücher und Manuskripte. Abraxa offenbarte den überraschten Helden, dass sie jenen ominösen Erlerig Darrow gut gekannt hatte und die Gerüchte über ihn als Nekromanten nicht stimmen würden (vgl. [[Abraxa_Cibinensis#Die_Zeit_in_Iopos_.28235-241_JF.29|Abraxa und Erlerig]]). Da die Ereignisse vor knapp 100 Jahren stattfanden, fragten die Helden weiter nach und waren verwundert, als sie erfuhren, dass Abraxa bereits vor 170 Jahren im Kaer von Freywall geboren worden war. Sie berichtete, dass Erlerig damals an etwas geforscht hatte, was er den [[Herzstein]] nannte. Dieser sollte eine starke, autonome Energiequelle werden, welche er jedoch ihres Wissens nie fertigstellen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erstaunen über ihr hohes Alter kamen sie auf Abraxas Lebensgeschichte zu sprechen und im Rahmen der Geschichte wurde die Zusammenarbeit mit Octavias Eltern thematisiert. Als Abraxa erklärte, dass sie deren Forschungen nach den Ursachen und Umständen der [[Schwarze Jahre|Schwarzen Jahre]] unterstützte, kam schließlich heraus, dass ein Vorfahr von Octavias Mutter einst eventuelle bei der Auslösung der Plage beteiligt war. Dieses hatte Octavias Vater bei seinen frühen Forschungen herausgefunden (vgl. [[Gaius_Octavius_Aequus#Forschungen|Aequus erste Forschungen]]) und darüber seine spätere Frau kennengelernt. Octavia wurde diese Tatsache aus bislang unbekannten Gründen von ihren Eltern verheimlicht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Der Kreis von Kobulten ===&lt;br /&gt;
5./6. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den dritten mysteriösen Vorfall in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] und erfahren von einem [[Bransi Soden|verrückten Torfstecher]]. Ein seltsamer Kreis wirft Fragen auf und Octavias Fähigkeiten bringen Verborgenes zutage. Ein Mitreisender offenbart sich und die Helden reisen weiter nach [[Kirchwalde]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Kreis von Kobulten '''&lt;br /&gt;
Mittags reisten die Helden weiter nach [[Kobulten (Trosk)|Kobulten]]. Vom leicht verwirrt wirkenden Vogt Konrad von Kobulten erfuhren sie, dass jener seltsame Kreis sich direkt am Haus von Torfstecher [[Bransi Soden]] befand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ach ja, dieser Kreis. Ja, seltsam. Wir haben ja sofort die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] informiert, immerhin plant ja so ein wahnsinniger Kult irgendwas Grässliches, wie man hört, ja. Aber es war ja alles in Ordnung damit, ja nur seltsam, nichts Dämonisches soweit, ja. Also ja alles in Ordnung. Der Kreis wurde am 8. Pyrionalis bemerkt, muss ja wohl in der Nacht entstanden sein, sollte man meinen, ja. Direkt hinter dem Haus vom alten Stecher [[Bransi Soden]], das hat den ja total von der Rolle gehaun. Hab ihn ja seit dem Tag nicht mehr gesehen, den alten Säufer, ja.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem erwähnte er, dass die Kobolde zurzeit sehr verrückt spielten und viel wilde Scherze trieben. Er war auch besorgt um den „[[Wubulub]]“, ein Sumpfmonster aus Kindergeschichten, welche Adarian noch aus seiner Jungend kannte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchten die Taverne „''Zum tanzenden Kobold''“ auf und Adarian zahlte zunächst seine ausstehenden Spielschulden zurück. Sie erfuhren vom Wirt Eckhard Freich, dass Bransi Soden nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis total verrückt geworden wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Der alte Bransi war mein bester Kunde, wenn er auch schon etwas eigen war. Aber letzten Monat ist er völlig verrückt geworden, nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis. Da kam er gleich morgens hierher und trank ein großes Dunkles. Danach wollte er, dass ich ihn nach Trutz bringen sollte. Er müsse da jemandem seinen Traum erzählen, sagte er, er würde sonst verrückt. Das war er zweifelsohne aber schon, wenn ihr mich fragt. Total wahnsinnig, der arme Alte. Ich schwör euch, mit meinem Stoff hier hatte das nix zu tun, mit dem ist alles in Ordnung, ich hab die Lizenzen der Brenner gesehen, ich schwöre bei [[Alethon]]. Jedenfalls ist der alte Bransi wütend abgezogen, als ich meinte, ich hätte jetzt keine Zeit ihn zu fahren. Hab ihn danach nicht mehr gesehen, keine Ahnung, ob er jetzt sauer ist oder was.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zum seltsamen Kreis neben Bransi Sodens Haus sagte Freich:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ja, der Kreis. Hab ihn selber gesehen, komisches Ding, da hat irgendwas gebrannt, denk ich. Sah verbrannt aus, haben da Erde drübergemacht, denn es wirkte unheimlich. [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] hin oder her, die sagen, das sei nichts Dämonisches. Das Ding ist unheimlich und wir habens verbuddelt. Lag an der Südseite vom Soden-Haus.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Informationen untersuchten die Helden die fragliche Stelle am Haus von Bransi Soden. Der Kreis befand sich an der Südseite hinter dem Haus. Er war mit einer Schicht Erde überdeckt worden und nicht leicht zu finden. Der Kreis bestand aus einer anscheinend verbannten Schicht von dreckigem Glas, die bei genauerer Untersuchung aus dem geschmolzenen Boden zu bestehen schien. Die Schicht war halb durchsichtig und im unsauberen Glas waren feine Risse am äußersten, handbreiten Rand zu bemerken, die Schriftzeichen sein könnten, vielleicht aber auch nur so wirkten. Unter bzw. in der Glasschicht schien sich etwas zu befinden. Octavia konnte mittels Feuer die Schicht zum Schmelzen bringen, so dass die Helden an das Verborgene herankam. Eingebacken in den geschmolzenen Boden war eine Drachenschuppe. Octavia erlebte bei der Berührung der Drachenschuppe bruchstückhaft eine Vision, in der sie das Gefühl erlebte, in eine Falle getappt zu sein und einen tödlichen Preis für wichtige Erkenntnisse zu zahlen. Sie spürte den Wunsch, eine wichtige Botschaft zu übermitteln und einen tiefen Schmerz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Untersuchung trafen die Helden den Fallensteller Harulf Bröck.  Er berichtet ihnen über die Fundstelle der Drachenschuppe: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''An die Nacht zum Schwarze-Zeit-Gedenktag erinnere ich mich. Ich kam aus dem &amp;quot;Kobold&amp;quot; und wollte gerade nach Hause, es war schon ziemlich spät. Da war dieses gewaltige Unwetter über dem Sumpf, wo die Blitze und die Donner sich jagten. Plötzlich flog eine Feuerkugel von Süden über dem Sumpf direkt auf das Dorf zu und schlug dann direkt an Bransis Haus ein. Den Schutzgöttern sei Dank hat der Regen den schlimmsten Brand verhindert, das Feuer hätte fast Bransis Hütte abgefackelt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Klabauterbold '''&lt;br /&gt;
Als die Helden sich auf ihr Luftschiff begeben wollten, mussten sie feststellen, dass die Strickleiter verschwunden war. Henk kletterte über einen Baum und die darin befestigte Ankerleine an Bord. Die fehlende Strickleiter wurde an einem Haus entdeckt und Adarian erkletterte das Dach und holte sie zurück. Nachdem sie endlich an Bord waren, war plötzlich ihr Gepäck verschwunden, welches sich dann in einer der hinterletzten Ecken des Schiffes wiederfand. Adarian stellte ganz nach Kobultener Sitte etwas Milch und Gebäck für einen Kobold auf. Diese verschwanden auch tatsächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Schreie von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Spät nachmittags flogen die Helden weiter und erreichten zur Abenddämmerung [[Kirchwalde]]. Sie kehrten in der Taverne „''Zur Nebelschwinge''“ ein. Der Wirt Helmgard Wirrig hatte die lauten Schreie mitten in der Nacht, welche die Helden untersuchen wollten, selbst gehört:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich bin selber aufgewacht, weil ich sie gehört habe. Mitten in der Nacht, hohe, laute Schreie, wie von Weibern mit Schmerzen. Bestimmt so drei, viermal. Dachte, da stechen die eine ab. Bin runter und hab da schon andere getroffen, die auch was gehört hatten. Zusammen haben wir dann die Umgebung abgesucht, aber nichts gefunden. War ganz schön kalt für so eine Pyrionalis-Nacht. Als wir zurück waren, haben wir uns aller einen bei mir hier gegönnt auf den Schreck. Aber den größten Schock scheint die arme Herma erlitten zu haben, die trinkt seit dem Tag jeden Tag hier.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er machte die Helden auf die alte Wäscherin Herma Geradd aufmerksam, die anscheinend in der Nacht den größten Schock erlitten hätte. Morgen früh würde sie wiederkommen und sich volllaufen lassen, wie sie es seit jenem Tag immer täte. Adarian genoss noch das Angebot vom Wirt, für 15 Silbertaler Aufpreis eine schöne Nacht mit seiner Tochter Tieta zu verbringen. Henk lehnte dankend ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Morgens in Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Adarian weckte die Helden bei Sonnenaufgang. Ihre meisten Sachen sind wieder verschwunden und der Tag begann mit einer „lustigen“ Suche nach Octavias Kleid und Kenjis Robe. Auch ein Teil der Takelage war verschwunden. Damit war für alle klar, dass sich ein Kobold an Bord versteckt haben musste und von Kobulten mit nach Kirchwalde gekommen war. Beim Frühstück in der Taverne bemerkten die Helden eine alte Frau, die schon am Morgen begann, sich zu betrinken. Der Wirt bestätigte, dass es sich um Herma Geradd handelte und die Helden sprachen mit ihr. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich habe des öfteren Flugträume in den Nächten. Dann fliege ich über die Nebelsümpfe und entspanne mich beim Dahingleiten über die Auen. Auch in dieser Nacht hatte ich einem dieser Träume, ich erwachte diesmal aber nicht so schön entspannt. Ich erinnere mich nur noch bruchstückhaft an das, was geschah. Ich hatte mich gerade aus einer Höhle zurückgezogen, Rauchgeruch lag in meiner Nase und jetzt war alles grell und rötlich um mich herum und die Luft waberte, als ich durch sie in den Himmel schoss. Ich nahm ein Brennen wahr, ein Brennen an meinem Hals und in meinem Gesicht - es frass sich hinein und entlockte mir einen schrecklichen Schrei. Dann wachte ich auf und hörte noch einen letzten Schrei im Wachen Zustand, dieser war aber viel höher, fast wie von einer Frau. Ich hörte mich in meinem Traum viel größer und mächtiger an. Jedenfalls geht mir der Schrei nicht mehr aus den Ohren und wenn ich genug trinke, dann wird er zumindest leiser und leiser.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji erbarmte sich der alten Frau und wirkte das kleine Mirakel „''Reinigung des Glaubens''“ um Herma zu beruhigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Die Suche nach dem Wubulub ===&lt;br /&gt;
6./7. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den vierten Vorfall und erfahren von einem Kinderschreck. Ein Jäger führt sie auf einem seltsamen Pfad durch den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] und weist den Weg zum [[Wubulub]]. Die Helden kämpfen ums Überleben und erfahren Erschütterndes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aufbruch von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Ein weiterer Gast kam in die Taverne. Es war der Jäger und Fallensteller [[Björi Gundars]]. Als er das Gespräch über die Schreie mitbekam, erzählte er, dass er am 8. Pyrionalis tief im Sumpf in [[Golomoor]] war. Er hatte in der Nacht auch Schreie gehört, sie klangen aber nicht nur hoch, da war auch etwas viel Schwereres und Dumpferes darinnen. Ihm lief es kalt den Rücken herunter und er ging davon aus, dass es der Wubulub war, von dem die Schreie kamen. Als die Helden ihn damit konfrontierten, dass der Wubulub lediglich in Kindergeschichten existieren würde, lachte Björi und meinte, er wüsste genau, wo der Wubulub wohnen würde. Er selbst hätte ihn schon mehrere Male nachts gesehen, wie er durch den Sumpf zog. Um die Helden zu überzeugen, bot er an es zu beweisen und sie zum Versteck des Wubulub zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Durch den Sumpf nach Golomoor '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Nebelsümpfe.jpg |200px|thumb|right| Karte nach Golomoor]]&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag brachen die Helden mit Björi in den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] nach Golomoor auf. Dazu ging es von Kirchwalde an einer Fischerhütte vorbei und dann über einen großen Baumstamm, die „''Waldbrück''“, über den nächsten Wasserarm. Björi achtete jetzt darauf, die „''Weiser''“, wie er sie nannte, zu finden. Das waren Steine, die ihm anzeigten, dass er jetzt den Weg nach links den Wasserlauf entlang folgen musste. Die Helden mussten dann unter einem dichten Blätterdach den „''Huldgang''“ überqueren, um anschließend auf der anderen Seite den Flusslauf wieder bis zu den „''Weisern''“ zu folgen. Ab da ging es vom Wasser weg und auf die „''Ogerzähne''“ zu. Einer alten Legende nach seinen die Steine im Wasser die ausgeschlagenen Zähne eines Ogers, welche nun als Übergang benutzt wurden. Am nächsten Wasserlauf suchte Björi nach der „''lichten Furt''“. An der Stelle zeigten größere Steine an, an welcher Stelle das Wasser gefahrlos durchquert werden konnte. An den „''Bals-Steinen''“, einer alten Lagerstätte im Sumpf, und am „''Hornthron''“, einem Baumalter, wo manche den Naturkräften opferten, zogen die Helden und ihr Führer vorbei bis zu den „''Kutschsteinen''“. Sie wandten sich recht und überquerten über den „''Perlenpfad''“ den nächsten Sumpfarm. Vorbei am „''Drachzahn''“, Nebelschwinges Milchzähnen, ging es zwischen zwei markanten Bäumen, das „''Riesenthor''“, zur „''Entenbrück''“. Nach diesem steinernen Übergang  mussten die Helden nur noch über den „''Katweg''“. Dieser bestand aus Steine, die klar wie Diamanten waren und im Sonnenlicht funkelten. Danach erreichten sie müde und erschöpft zur Dämmerung Golomoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' In Sirixx‘ Nest '''&lt;br /&gt;
In Golomoor hatte die Wirtin ''Sirixx'' die improvisierte Taverne „''Nest''“ in einer alten Ruine errichtet. Hierher brachte Björi die Helden, aber die Ankunft eines [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitors]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und eines Mystikers des Alethon löste unter den anwesenden Schmugglern und Gesetzlosen große Bestürzung aus. Es dauerte nicht lange, und die Taverne hatte sich bis auf die Wirtin geleert. Nach einem netten Gespräch mit Sirixx und einer guten Abfindung wegen des Gästeschwundes, verbrachten die Helden die Nacht im Stroh. Björi Gundars aber wurde in der Nacht beim Austreten von den Dörflern verprügelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Wubulub.jpg |200px|thumb|right| Björis Karte]]&lt;br /&gt;
''' Auf der Suche nach dem Wubulub '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen brachen die Helden mit Björi und seiner Karte in das Moor auf. Als die Helden weit in den Sumpf vorgedrungen waren und die Lichtung betraten, in dem der Jäger den [[Wubulub]] verortete, griffen Wurzeln nach ihren Beinen und zogen sie bis zu ihrem Hals in den Morast. Es war den Helden nicht möglich sich zu befreien und so waren sie gezwungen bis zur Dämmerung zu warteten. Der Wubulub zeigte sich erst mit dem Untergang der Sonne, als plötzlich die große, alte Weide auf der Lichtung anfing sich zu bewegen und ihre dünnen, spirrigen Reißer peitschten die Helden. Als erstes griffen die Äste nach dem Jäger, zogen ihn aus dem Schlamm und rissen ihn in die Höhe. Blut spritze umher, da sich der Unglückliche beim so rasanten Herausreißen eine Wurzelspitze in den Bauch gerammt hatte. Geschockt harrten die Helden ihres Schicksals. Die Äste umklammerten sie nacheinander und rissen sie aus dem Sumpfboden, schleuderten sie umher und warfen sie harsch zu Boden. Als Adarian befreit war und sich aufgerappelt hatte, entdeckte er am Körper des Wubulub eine Art Geschwür, welches dämonisch an der Rinde klammerte und den Elementar zu kontrollieren schien. Beherzt schlug Adarian mit einem gewaltigen Schlag die Geschwulst vom Stamm. Dabei stimmte er mit Henks Unterstützung das alte [[Lied des Wubulub]] an, was die Kreatur anscheinend wirklich etwas zu beruhigen schien. Schließlich stimmte auch Erzquestor Kenji mit in das Lied ein und der Wubulub wurde immer sanfter und ruhiger. Octavia kam beim Umherwerfen ungünstig auf und verstauchte sich ihre linke Hand und wurde kurzzeitig bewusstlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wubulub]] begann mit den Helden zu kommunizieren. Er berichtete, dass ihn die wahnsinnigen Kobolde so lange tyrannisierten, bis er zornig geworden war. Der Drache wäre von etwas aufgescheucht worden, dass den ganzen Sumpf erschüttert hatte. Aban flog aufgeregt umher und plötzlich tauchte aus dem Dunkel ein riesiger Käfer auf. Die beiden kämpften, der Käfer zauberte etwas Qualvolles auf den Drachen. Der Wubulub spürte ihren Schmerz und ihm war klar, dass ihr seinen Willen gebrochen wurde. Der dämonische Käfer entführte Aban in den Süden. Den Ausgangspunkt der Erschütterung, welche Aban aufgescheucht hatte, konnte der Wubulub erfassen und er verwies die Helden auf einen alten Baum namens [[Untier-Aue#Amoth-Hûntirn|Amoth-Hûntirn]]. Er fürchtete, dass es ihm sehr schlecht ginge und etwas dort vorgefallen wäre. Da der alte Baum dort stände, wo heute die Menschen wohnen, konnte der Wubulub selbst noch nicht nach ihm sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Helden sehr erschöpft waren und es auch schon tief in der Nacht war, brachte der Wubulub sie zurück nach Kirchwalde. Dort angekommen schlugen sie sich noch ein Weilchen mit dem Klabauterbold herum, um dann endlich schlafen zu können. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Die Rettung von Amoth-Hûntirn ===&lt;br /&gt;
8. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchen die [[Untier-Aue]] und untersuchen den Ort. Sie treffen unerwartet auf Adarians Verwandten und erfahren seine Beweggründe. Ein neuer Verdacht keimt auf und eine Konfrontation wird erwirkt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Rettung von Amoth-Hûntirn  '''&lt;br /&gt;
Der Namen des Baumes, Amoth-Hûntirn, kam Adarian am nächsten Morgen nicht bekannt vor, jedoch erinnerte er ihn an eine Region nahe des Sumpfes, die [[Untier-Aue]], wo Adarian früher öfters gespielt und wo Liebespaare an dem alten Baum dort sich die Treue geschworen hatten. Also brachen die Helden sofort mit ihrem Luftschiff auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untier-Aue dauerte es nicht lange, bis sie den Baum fanden. Octavia bemerkte sofort, dass der Ort dämonisch verunreinigt war und dass hier ein äußerst finsteres Ritual abgehalten wurde. Der Baum war verfault und wirkte tot. Unter seinen Wurzeln befand sich eine kleine Höhle, welche angefüllt war mit Würmern und Käfern. Der Baum selber und vor allem die Höhle besaß eine entsetzliche Aura und es saßen weder Vögel auf dem Baum, noch wuchs Gras oder andere Pflanzen in seinem Umfeld. Er war umgeben von einem Feld des Todes. Adarian erinnerte sich, dass diesmal ein wunderschöner Ort war, an dem er öfters mal in der Sonne gelegen und sich vor der Arbeit gedrückt hatte. Octavia stellte astral fest, dass an der Spitze des Baumes und unter ihm in der Höhle zwei Kraftspeicher waren, die den Baum verdarben. Octavia war sich sicher, dass die Schwarzmagier von hier aus ein Ritual vollzogen, welches das astrale Klima des Waldes erschüttert und dadurch Aban aus ihrem Versteck gelockt hatte, damit sie ihn angreifen und einfangen konnten. Der Baum war einen Art Knotenpunkt des ganzen Sumpfes, den die Bruderschaft umgepolt hatte und der jetzt wie eine dämonische Verunreinigung den ganzen Sumpf beeinträchtigte. Das würde auch die Veränderungen bei den Kobolden und dem Wubulub erklären.&lt;br /&gt;
Bevor die Helden einen Plan fassten, wie sie dem Baum helfen könnten, horchten sie auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden bemerkten, wie sich jemand dem Ort näherte und gingen schnell in Deckung. Da tauchte Adarians Bruder [[Cosima von Wallenrode|Cosima]] auf und ging auf den Baum zu. Die Helden stellten ihn zur Rede und als sie sich überzeugt hatten, nicht zuletzt auch durch Octavias Astralsicht, dass Cosima kein Schwarzmagier war, brachten sie ihn abseits in Sicherheit und wandten sich wieder dem Baum zu. Die beiden Kraftspeicher mussten entfernt werden, soviel stand fest. Adarian überwand sich und drang in die Höhle vor. Er tauchte in das Ungeziefermeer ein und fand mit großer Überwindung und nach mehreren Versuchen einen Klumpen Orichalcumerz am Boden der Höhle. Der große Orichalcumbrocken stammte von einem großen Dämon und wurde vom Bund in Teichwalde besorgt. Henk kletterte in die Krone und schnitt den kleineren Stein frei, bei dem es sich um den Herzstein aus Tiefenau handelte. Die Schwarzmagier hatten ein finsteres Ritual abgehalten, um die Steine als dämonischen Energiespeicher zu nutzen. Damit hatten sie den Baum zu dem verändert, was die Helden schließlich vorfanden. Da die Veränderung des Baumes den ganzen Sumpf erschüttert hatte, brach der Drache in der folgenden Nacht auf, um nachzusehen, was geschehen war und wurde von der Bruderschaft abgefangen. Kenji sprach ein reinigendes Gebet und die Helden wandten sich jetzt wieder Cosima zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Cosimas Geschichte '''&lt;br /&gt;
Cosima wirkte sehr bedrückt und belastet. Er erzählte den Helden, dass, kurz nachdem die Helden in den Norden aufgebrochen waren, er von einer vermummten Gestalt bedroht wurde, in [[Valkenburg]] eine Aussage beim Prozess gegen seinen Bruder zu machen. Als sich Cosima weigerte, wurde ihm als Druckmittel der Milchzahn seiner erstgeborenen Tochter Elldra gezeigt und damit gedroht, sie mit einem Fluch zu belegen. Der Vermummte demonstrierte seine magischen Fähigkeiten, indem er Cosima mit einem Schmerzzauber einschüchterte. Cosima reiste daraufhin nach Valkenburg und sagte im Prozess gegen Adarian aus. Es kam zu einem Streit mit Onkel Egeil, der immer auf der Seite von Adarian gewesen war. Cosima fragte sich die ganze Zeit, wie der Vermummte an die Zähne aus dem Nachttisch seiner Tochter gekommen war, und wurde über diese Gedanken immer paranoider. Anschließend erklärte ihm der Vermummte, dass er mit ihm noch nicht fertig wäre, er den Milchzahn noch weiter behielte und Cosima mit niemanden darüber reden dürfe, wenn er seine Familie nicht dem Tod überantworten wolle. Nach diesem letzten Treffen verfolgte Cosima die Spur des Vermummten mit seinem Jagdhund und gelangte so in die Untier-Aue zu dem uralten Baum mit der Höhle darunter. In dieser Höhle verschwand der vermummte Schwarzmagier, doch war Cosima genauso verschüchtert wie sein unruhig jaulender Hund und kehrte nach Wallenrode zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wallenrode fiel Cosima auf, dass sein Stiefvater [[Eginhard von Sonnenborn]] anscheinend etwas vor ihm verheimlichte. Er versteckte Unterlagen und traf sich mit Personen, über die er anschließend offensichtlich log. In Cosima keimte der Verdacht, dass Eginhard der Vermummte war und ihn erpresste. Cosima konnte seine Mutter nicht davon überzeugen, mit ihm das Anwesen zu verlassen, und so zog er mit seiner Familie auf das Anwesen seiner Frau in Falkenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian in Falkenau auftauchte, fürchtet Cosima, dass er alles herausbekäme und damit seine Familie in Gefahr brächte. So floh er von seinem Bruder und machte sich auf die Suche nach dem Schwarzmagier, um ihn mit Gold zu bestechen, endlich seine Tochter gehen zu lassen. So tauchte er wieder in der Untier-Aue auf, wo er auf die Helden traf. Die Helden reisten mit Cosima nach Wallenrode und stellten Eginhard zur Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Eginhards Geheimnis '''&lt;br /&gt;
Nachdem Cosima ihn auf sein merkwürdiges Verhalten angesprochen hatte, begann er von einer Geschichte mit Egeil zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Adarians Vater gestorben war, hatte Egeil auf sein Erbe verzichtet und Adarians Mutter das Familienanwesen überlassen, da er bereits sein eigenes in Nauried errichtet hatte. Nachdem [[Eginhard von Sonnenborn|Eginhard]] nach Wallenrode gekommen war, wandte sich Egeil jedoch plötzlich an ihn und bat ihn, dass er mit Ellana in die Stadt ziehen möge. Egeil wollte jetzt nun doch sein Erbe antreten, da er anscheinend großen Geldsorgen hatte. Eginhard vermutete, dass Egeil sein Geld in seinem Sicherheitswahn ausgegeben hatte, um sein Anwesen in die uneinnehmbare Festung zu verwandeln, die es mittlerweile ja war. Außerdem unterstützte Egeil eine Gruppe von Veteranen, die seit dem neuen Konflikt mit Thyrna politisch hochaktiv wurden. Da Egeil immer seniler wurde, hatte er dabei wohl den Überblick über seine Finanzen verloren und sich selbst in eine Notlage gebracht. Da Eginhard wusste, dass es sowohl seiner Frau Ellana, als auch Cosima und seiner Familie das Herz brechen würde, wenn sie ihr Zuhause verlassen müssten, handelte er mit Egeil eine Alternative aus. Da Eginhard selbst vermögend war, half er Egeil finanziell aus dem Schlimmsten heraus, so dass Egeil sein Anwesen behalten konnte. Außerdem erfüllte er Egeils Wunsch, dass er seine Veteranenpartei bei verschiedenen Abstimmungen unterstützte und ihnen politisches Gehör verschaffte. Da Egeil seine missliche Lage äußerst peinlich war und er Adarians Mutter und Cosima nicht beunruhigen wollte, musste Eginhard versprechen ihnen nichts davon zu erzählen. Er selbst hatte sich auch Sorgen um den alten Mann und seinen Geisteszustand gemacht, der er hin und wieder fast gar nicht mehr wieder zu erkennen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Messer konnte Eginhard nichts sagen, nur, dass Adarians Mutter bestimmt wisse, wer es nach dem Tod des Vaters bekommen hatte. Cosima konnte bestätigen, dass Egeil in den letzten Jahren tatsächlich geistig sehr abgebaut hatte. Außerdem wurde er nach der Gerichtsverhandlung in [[Valkenburg]] und dem folgenden Streit mit ihm zusätzlich noch furchtbar verbittert, da er mit ansehen musste, wie seine Familie auseinanderbrach. Cosima tat dies furchtbar leid, aber wegen der Erpressung konnte er Egeil nicht die Wahrheit sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eginhard weiß, dass Adarians Mutter sich heute Morgen von dem Kutscher zu Egeil hatte bringen lassen, da sie sich in letzter Zeit viele Sorgen um den alten Mann machte. Sie besuchte ihn inzwischen regelmäßig und, nachdem Adarian wieder in der Gegend war, wollte sie mit ihm ein gemeinsames Familienfest für ihn organisieren, bevor er wieder weiterzöge oder der Krieg alle wieder auseinanderrisse. Cosima war in Sorge und gab zu bedenken, dass es für seine Mutter gerade nicht sicher wäre, allein durch die Trutzana zu reisen und erzählte Eginhard von seiner Erpressung und dem Schwarzmagier. Er bat auch darum, dass die Helden ihr hinterherflögen, da er Angst hatte, dass ihr etwas zustoßen könnte. Er betonte auch, dass seine Tochter jetzt sicher war und sich alle zuerst um den Schwarzmagier kümmern sollten. Also brachen die Helden nach Nauried zum Anwesen von Onkel Egeil auf, um nach dem Wohl von Ellana zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Auf Egeils Feste ===&lt;br /&gt;
8. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen auf [[Egeil von Wallenrode|Egeils]] Festung [[Ellana von Wallenrode|Adarians Mutter]] zur Hilfe und werden überrascht. Sie bekommen ein Angebot und müssen sich feinsinnigen Verführungen widersetzen. Die Helden werden mit ihren ureigensten Ängsten konfrontiert und müssen standhaft bleiben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Anwesen von Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
Als die Helden mit ihrem Schiff an den Mauern von Egeils Festung anlegten, kam Egeil panisch herausgelaufen und rief nach Hilfe. Er bat alle darum schnell mitzukommen. Ellana wäre in Gefahr und in seinem Anwesen wäre ein Fremder, der sie gefangen genommen hatte. Er lief schnell voraus und alle folgten ihm rasch. Als die Helden gerade in einen Eingangsflur gelaufen sind, schossen sich plötzlich die Türen vor und hinter ihnen und sie waren gefangen. Der Raum war fensterlos und hatte oben Schießscharten, durch die Egeil die Helden beobachten konnte. Egeil ließ die Helden zunächst einmal im Raum für sich alleine im Ungewissen schmoren. An den Wänden des Raumes hingen viele Bilder, die Egeil mit seinen Kameraden zeigten, etliche Trophäen seines Jägerlebens, uralte, leider für Ausbruchversuche unbrauchbare Waffen und sogar eine kleine [[Thylor]]-Statur. Egeil hatte diese Dinge über lange Jahre angesammelt. Nach zwei bis drei Stunden begann er dann durch die Schießscharte zu reden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wäre so furchtbar enttäuscht von Adarian, obwohl er seit seiner Kindheit doch alle Hoffnungen in ihn gesetzt hätte. Er könne ihm einfach nicht verzeihen, dass Adarian es beim Militär nicht geschafft hatte und lieber auf Abenteuerreise mit einer Thyrnerin gegangen wäre, obwohl doch Männer wie Adarian gerade bei den Schlappschwänzen der trutzer Armee so dringend benötigt würden. Adarian hätte seine Stadt im Stich gelassen, nur weil er sich nicht zusammenreißen könnte und er bei dem Einsatz, der zu seinem Rauswurf führte, unüberlegt gehandelt hätte. Seine Absicht wäre zwar korrekt gewesen, aber sein Handeln wäre unüberlegt und dumm. Zwar hätte er sich ja dann wenigsten als Held darum gekümmert, dass die Thyrner den Arsch aufgerissen bekämen, doch seit der Verhandlung in [[Valkenburg]] wäre Adarian nun völlig durchgedreht. Er faselte von diesen Schwarzmagiern, die vielleicht nur ein Hirngespinst wäre, kröche den Thyrnern in den Arsch und unterstützte die schwule Politik derer, die immer noch glaubten, dass es jemals Frieden mit Thyrna geben könnte. Zuletzt hätte er sich sogar neue, feine Freunde in [[Eldorn]] gemacht und gemeinsam mit Thyrnern das Erdfest verbracht, anstatt ihnen die Schädel zu spalten. Nachdem, was Egeil alles bei dem Prozess in Valkenburg für ihn getan hätte und den Streit, den er deswegen mit Cosima hätte, wäre er nur noch enttäuscht von seinem ehemaligen Lieblingsneffen. Das Fass würde schließlich zum Überlaufen gebracht, nachdem Adarian aus Feigheit den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] beigetreten wäre, um nicht gegen seine thyrnischen Freunde kämpfen zu müssen und seinen Verrat an der Heimat zu vertuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Konfrontation mit dem schwarzen Ritualisten '''&lt;br /&gt;
Als Adarian bei dem Gespräch erkannte, dass es sich eigentlich nicht um Egeil handelte, gab sich der schwarze Ritualist am Schluss zu erkennen und spottete, wie leicht es doch war so einen senilen, alten Trottel wie Egeil zu übernehmen. Dann höhnte er, dass er Egeils verkrüppelten Körper entsorgen würde, sobald er mit uns fertig wäre. Anschließend erzählte er den Helden, was gerade alles in Trutz geschieht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er wusste, dass die Helden wegen des Drachens Bescheid wissen, prahlte er damit, wie leicht es seinem Bund doch gefallen wäre, ihn einzufangen. Er sprach [[Enbi Lulu'Gugal]] größte Hochachtung aus, weil er den Drachen unter schlimmsten Qualen gefügig gemacht hatte. Er behauptete, dass Trutz sich besser wünschen sollte, dass sie den Drachen nie wiedersehen würden, da dieser nun auf ihrer Seite kämpfte. Er erklärte den Helden auch, dass ihre ganze Arbeit umsonst war, da ihnen niemand mehr glauben würde, dass es nicht die Thyrner waren, die den Drachen entführt hatten und dass dem König dafür gerade unanzweifelbare Beweise vorgelegt würden. Er machte sich darüber lustig, dass der Rat von Trutz ein Marionettenspiel des Bundes geworden und dass der König bereits entmachtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist erwähnte noch, dass er seine Brüder verständigt habe und sein Meister bereits auf dem Weg hierher wäre, da er aus den Helden auch Marionetten machen wollte. In der Helden Namen würden sie dann die Dinge zu Gunsten der Bruderschaft wenden, bis diese sie nicht mehr brauchen und ihre Körper entsorgen würde. Während der Wartezeit plauderte der schwarze Ritualist ein wenig mit den Helden, um ihnen neue Alternativen zu eröffnen: er bot ihnen an, dass sie auch einfach das Mal des Utukk'Xul empfangen könnten und sich der Bruderschaft anschließen sollten. Immerhin wäre Aloran bereits verloren und wenn sie weise wären, sollten sie sich noch schnell genug auf die Siegerseite stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles von dem, was der schwarze Ritualist erzählte, hinterließ einen starken Eindruck in den Köpfen der Helden und verwirrte ihnen die Gedanken. Man konnte sich seinen Worten gar nicht entziehen und musste ihm einfach zuhören, ob man es wollte oder nicht. Um die Helden wirklich zu überzeugen, ging er danach jeden einzeln an (vgl. [[Verführungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist ließ die Helden zwischen den einzelnen Gesprächen immer wieder allein, um seine Manipulationen wirken zu lassen. Nachdem er jeden mit seinen Einflüsterungen gequält hatte, ließ er die nachdenklichen Helden etwas länger allein, damit sie nun ihre Entscheidung fällen könnten. Die Wirkungen auf die Helden waren hierbei sehr unterschiedlich. Während der schwarze Ritualist bei Adarian und Henk große Verunsicherung auslöste, entkamen Octavia und Kenji seiner Wirkung. Lediglich die Erwähnung von dem Gespräch mit Wolfhardt traf Kenji ins Mark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der schwarze Ritualist die Frage stellte, ob jemand zu ihnen kommen möchte, da meldete sich Henk, der den Kultisten täuschen wollte. Zufrieden erklärte der schwarze Ritualist, dass er ihn trotzdem zur Sicherheit in dem Raum ließe, bis seine Brüder kämen, seine Entscheidung aber nachher berücksichtigt würde und ihm nachher statt der Kontrolle zur Marionette das Mal von Utukk'Xul verpasst würde. Da sich die anderen Helden nicht der Bruderschaft anschließen wollten, holte der schwarze Ritualist Adarians Mutter. Er gab an, sie laufen zu lassen, wenn sich wenigstens einer anschlösse. Kenji konnte sogar bestätigen, dass der schwarze Ritualist nicht log. Dann ließ er die Helden wieder allein, um sich zu entscheiden, bis er wiederkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian fiel ein, dass Egeil sich niemals in die Gefahr gebracht hätte, selber in einer seiner Fallen steckenzubleiben, und dass er aus diesem Grund bestimmt einen geheimen Ausgang eingebaut hätte. Als Octavia dann Henk bat, nach einer Geheimtür zu suchen, höhnte der schwarze Ritualist, dass Henk ja schon wieder Befehle von Thyrnern befolgen würde. Henk fand die Tür, doch es waren unglaublich viele potentielle Auslöser vorhanden, die allerdings in der Mehrheit Fallenauslöser waren. Als Adarian darüber nachdachte, fiel ihm ein Satz von Egeil wieder ein, den sein Onkel immer gesagt hatte: &amp;lt;big&amp;gt;„''Treue hat mir schon oft das Leben gerettet, mein Junge!''“&amp;lt;/big&amp;gt;. Jetzt wusste Adarian, was zu tun war, und fand die Mechanismen der Geheimtür. Es waren die Wappen der zwei treusten Kameraden und das Halsband von Egeils Lieblingshund. Die Thylor-Statue ließ sich bewegen und gab den Weg auf einen Gang frei. Jetzt konnte sich Henk schnell nach oben schleichen, um Adarians Mutter zu retten. Als er Egeil erreicht hatte, nahm er diesem das Eulen-Amulett ab, welches er um den Hals hatte, und sofort erlosch der dämonische Einfluss auf ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden luden Egeil und Ellana auf ihr Schiff und starteten nach Trutz. Sie legten mitten in der Nacht an und brachten die beiden nach Mitternacht zu den Inquisitoren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Spurensuche ===&lt;br /&gt;
9. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen informative Gespräche und [[Archorbar]] berichtet von seiner Reise. Onkel Egeil erinnert sich und ein Freund kommt zu Besuch. Die Helden wollen mit dem König sprechen und Adarian lernt Egeils Veteranenverein kennen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbar berichtet '''&lt;br /&gt;
Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] versorgten als erstes Adarians Mutter, Egeil und gaben ihnen eine geschützte Unterkunft. Die restliche Familie eskortierten sie sicher nach Trutz, damit die Helden uns ausruhen konnten. Archorbar berichtete Näheres aus dem Drachenhort und wusste mehr über die Umstände, unter denen der Drache entführt wurde. Er hatte mit Elben gesprochen, die noch heute in der Nähe des Hortes leben. Aus diesem Grund wollte er auch die Helden nicht dabeihaben. Bei dem Hort lebten noch einige wenige Elben, welchen die letzten Verbliebenen von dem Volk sind, welches heute in [[Galad Sidh]] lebt. Ursprünglich lebten sie im Nebelsumpf und wurden 242 JF vertrieben, nachdem die Menschen Trutz gründeten und auch den Sumpf erschlossen. Die Ruinen im Sumpf bei [[Golomoor]] sind einzig von ihrer Siedlung übrig. Heute bewachen eine Handvoll Elben den Hort und schützen den Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar erfuhr von ihnen, dass der gesamte Sumpf unter einem dämonischen Einfluss steht, bzw. nun stand, welcher den Drachen verrückt gemacht hat, genauso wie die Kobolde und der Wubulub. Daraufhin konnten auch die Elben sie nicht mehr aufhalten und Aban verließ ihren Hort und flog orientierungslos über das Glutmeer und den südlichen Sumpf. Auf diese Gelegenheit hatten die Schwarzmagier anscheinend gewartet und griffen sie schließlich an. Die Elben schilderten, wie ein riesiger, dämonischer Käfer aufgetaucht sei und Aban unter lauten, qualvollen Schreien unterworfen habe. Archorbar musste anschließend dringend nach Galad Sidh reisen, da er etwas sehr Wichtiges mit den Elben besprechen musste, von dem er den Helden noch nichts erzählen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit Egeil '''&lt;br /&gt;
Die Helden sprachen im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] Egeil auf seine Wahrnehmung während der Besetzung an. Er konnte sich an kaum etwas erinnern was seine Manipulation betrifft. Er beklagte sich, dass sein Gedächtnis in den letzten Jahren immer schlechter wurde und er sich immer mehr von anderen Menschen zurückzog. Ihm war es peinlich seinen Verstand zu verlieren, aber er konnte dies noch vor allen anderen verheimlichen und er kam noch gut allein zurecht. Er lebte auch noch einmal richtig auf und nahm all seine geistige Kraft zusammen, als er zum Prozess nach [[Valkenburg]] reiste und sich später mit Cosima wegen seiner Aussage anlegte. Doch nach seiner Rückkehr wurde sein Zustand immer schlechter und er verließ sein Anwesen nicht mehr, da er sich manchmal an Stunden oder sogar Tage nicht mehr erinnern konnte. Eines Tages wurde er im Wald vor Nauried wach, komplett mit Schlamm und Dreck überzogen, als hätte er eine längere Wanderung durch den Sumpf unternommen. Als er nach Hause kam, erfuhr er, dass zwei Tage komplett aus seinem Gedächtnis gestrichen waren. Außerdem hatte er auch seltsame Träume und Tagträume, die ihn immer mehr beunruhigten. Als Egeil länger darüber nachdacht, fiel ihm etwas ein, was zu seiner Manipulation geführt haben könnte. Sie begann wahrscheinlich nach dem Prozess in Valkenburg, denn dort war die Bruderschaft zum ersten Mal auf ihn aufmerksam geworden und hatten erfahren, wie wichtig er für Adarian war. Vielleicht hatten sie sich deshalb an ihn gehängt. Als er aus Valkenburg zurückkam, suchte er sich Hilfe bei den Nemia-Mystiker in der Bibliothek wegen seines Gedächtnisses. Dort hatte er dann das Amulett bekommen, welches Henk ihm vom Hals gerissen hatte. Eine Person in der Bibliothek hatte es ihm damals gegeben und danach seien auch die Erinnerungslücken losgegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Helden gingen, gaben ihnen die Inquisitoren noch eine [[korrespondenzen#Korrespondenz mit Flavius Vitreus Elatus|Nachricht aus Thyrna]] mit und [[korrespondenzen#Nachricht von Abraxa|eine weitere]] von Abraxa, die sie am nächsten Morgen zum Frühstück einlud und interessante Neuigkeiten über den Alchemisten Darrow hatte. Die Inquisitoren rieten den Helden im Gasthaus auszuruhen, sie hatten alles bereits mit dem Gastwirt geklärt und gingen davon aus, dass die Helden vorerst in der Stadt sicher waren und sie auch unser Gasthaus im Blick behielten. Auch Adarian sollte besser bei ihnen im Gasthaus bleiben, damit sie alle zusammen waren, falls etwas geschehe, und da die Betten im Sanktum für seine Familie benötigt wurden. Falls etwas mit ihnen etwas wäre, würden die Inquisitoren ihn umgehend benachrichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu dem Gasthaus erhielt Streuner völlig unauffällig und beiläufig eine Nachricht, dass [[Order_of_the_black_Fox#Führung|Mestoph]] ihn zur nächsten Mitternachtsstunde im Hauptquartier treffen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wiedersehen mit Wolfhardt '''&lt;br /&gt;
Wolfhard traf noch am gleichen Tag ein, da er gehört hatte, dass die Helden sich Sorgen um ihn machten. Er tauchte auf, als die Helden alle ausgeschlafen und gemeinsam beim Essen waren. Als Octavia fragte, was er der Bruderschaft über Kenji verraten hatte, zwinkerte Wolfhard Kenji zu und erzählte, dass er dem getarnten Schwarzmagier erzählt hatte, dass er sich mit dem Erzquestor furchtbar betrunken hätte und dabei habe er wohl etwas übertrieben, so dass man auch denken könnte, dass Kenji ein Problem mit seinem Alkoholkonsum habe. Damit Octavia überhaupt keinen Verdacht schöpfen konnte, holte Wolfhardt zur Ablenkung schnell sein Geschenk an sie hervor. Da er gehört hatte, dass Octavia ein wichtiges Amt in ihrer Heimat bekam und sie von nun an die Gesandte des Drachens war, hatte er ihr ein kleines Geschenk mitgebracht. Er übergab es ihr „rein freundschaftlich“ und ließ sich noch nicht anmerken, dass er dabei auch Hintergedanken hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sich eine Gelegenheit ergab, nahm er Kenji nach dem Essen zur Seite und teilte ihm mit, dass er lange darüber nachgedacht hatte, warum Kenji ihn in [[Eldorn]] gewürgt hatte und er jetzt den Grund kannte und wusste, dass es wegen Octavia war. Wolfhardt verkündete ihm, dass er ebenfalls sein Interesse bekunden möchte und er jetzt ganz offiziell – so wie die Ritter es auch tun –um Octavia werben möchte. Da er Kenji in diesem Fall als Konkurrenten besitzt, wollte er ihm dies ganz offen mitteilen, damit dies kein Problem für ihre Freundschaft würde. Er wies Kenji auch darauf hin, dass Octavia und er als einzige im gleichen Alter sind und sie sich auch schon viel länger kennen als sie und Kenji. Wolfhard war ähnlich schüchtern wie Kenji und ging deshalb nicht besonders direkt auf Octavia ein, sondern versuchte Vorwände zu finden, um mit Octavia allein sein zu können. Insgesamt war er so schüchtern, dass Octavia nicht richtig bemerkte, was er eigentlich vorhatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Besuch des Rates '''&lt;br /&gt;
Die Helden suchten gemeinsam mit Ratsherr [[Eginhard von Sonnenborn]] das Ratsgebäude auf. Doch der König war unter keinen Umständen zu sprechen. Sein Herold machte den Helden klar, dass der König nicht zu sprechen ist, da er sich in sehr wichtigen Verhandlungen befinde. Weder die Urkunde des Königs von Barthador, noch die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] änderten daran etwas. Der Herold vertröstete die Helden und versicherte, dass der König sich sehr bald bei ihnen meldet, da er bereits auf sie gewartet hatte und erwähnte, dass er ihre Hilfe benötigte. Warum wusste der Herold nicht, nur dass er eine Nachricht zu uns schicken wird, sobald der König die Zeit findet, und die Helden sollten zu ihrem Schutz bis dahin in der Stadt bleiben. Eginhard nahm an der Ratssitzung teil und die Helden kehrten zurück ins Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Egeils Veteranenverein '''&lt;br /&gt;
Alle aus Adarians Familie wurden in dem Sanktum des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] untergebracht und falls jemand einen Fluch etc. auf einen wirken sollte, würden sie dort sicher sein, da sie durch einen magischen Schutz davon abgeschirmt sein werden. Egeil wollte sich nicht „einsperren“ lassen und er haute heimlich ab, um bei seinen Veteranen-Freunden unterzukommen. Die Inquisitoren schickten Adarian am Nachmittag eine Nachricht, dass er ihn zurückbringen sollte. Da Egeil bereits gehört hatte, dass die Thyrner den Drachen gestohlen hätten und er ganz davon überzeugt war, dass der Schwarzmagier und der ganze Bund DES Xul für die Thyrner arbeitete, wollte er seine Freunde unterstützen, die einen Plan hatten, wie sie den Drachen zurückholen könnten. Adarians Mutter hatte auch gleich eine Idee, wo Egeil stecken könnte. Die Veteranen trafen sich regelmäßig in einem Hinterzimmer ihrer Stammkneipe &amp;quot;''Der tapfere Streiter''&amp;quot;, wo Adarian mit Egeil sprechen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egeil bestand darauf, dass Adarian zunächst einen mit ihnen anstoßen sollte und dann rissen sie abwertende Sprüche über die Thyrner und ihre Schlachtplanung, wobei Adarian Egeil den Ernst der Lage bewusste machen konnte und er sich letztendlich auch überreden ließ, ins sichere Sanktum zurückzukehren. Besonders Generalfeldmarschall a.D. [[Hagen von Weißenfels]], ein alter, hochdekorierter Kriegsheld mit einer besonderen magischen Prunkrüstung mit Helm und Unmengen an Orden, fiel Adarian auf. Er war ein alter Freund von Egeil und hatte anscheinend die Führungsrolle der Partei übernommen. Egeil lobte seine Loyalität und Tapferkeit, da er selbst mit ihm Seite an Seite in der [[die Schlacht um Lavawacht|Schlacht um Lavawacht]] gekämpft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück beim Sanktum versicherte Egeil, dass er nun dortbleiben werde. Beim Sanktum ging am Abend auch die Nachricht ein, dass der König die Helden zu einer wichtigen Besprechung am nächsten Nachmittag bestellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Henks Treffen mit Mestoph '''&lt;br /&gt;
Henk macht, was auch immer Henk so macht ... geheimnisvoll ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 10: Ein Treffen mit dem König ===&lt;br /&gt;
10. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung in der Stadt heizt sich auf und Abraxa erzählt den Helden von ihrer Entdeckung. Der König nimmt die Helden auf seinem Schiff mit und führt eine wütende Besprechung, nach der Octavia brüskiert wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Stimmung in der Stadt '''&lt;br /&gt;
Direkt am Morgen war für die Helden deutlich zu spüren, dass die Stimmung in der Stadt nicht mehr still und gedrückt war, sondern dass überall auf der Straße Unruhe herrschte und alle Leute empört und aufgebracht waren, hitzig diskutierten und hektisch durch die Straßen liefen. Auf Nachfrage erzählten die Bürger, dass es nun herausgekommen wäre, dass die Thyrner den Drachen gefangen hielten. Der König hatte sich dazu zwar noch nicht geäußert, aber alle hatten schon gehört, dass die Späher des Königs den Drachen aufgespürt hätten. Jetzt warten alle nur darauf, dass der König dies bestätigte, damit Trutz sich rächen und ihren Drachen befreien könnte. Auf den Marktplätzen war zu beobachten, wie einige Veteranenfreunde von Egeil große Reden schwangen und Anhängerschaften von jungen Menschen um sich versammelten. Sie sprachen alle von Rache an den Thyrnern und das Trutz nun endlich in die Offensive gehen sollte. Als die Helden sich einmischten, spürten sie die Wut der Bürger und ihnen wurde vorgeworfen, alles nur zu verharmlosen oder für Octavia und die Thyrner zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Treffen mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-jung.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (jung)]]&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt den Helden von einer Entdeckung. Sie hatte bemerkt, dass die Handschrift auf den Manuskripten nicht die von Erlerig, sondern eine andere Handschrift gewesen war. Sie war daraufhin im Archiv um zu erfahren, wer nach Darrow die Hütte in Tiefenau übernommen hat. Sie berichtete auch, dass sie jemanden im Archiv gesehen hätte, der haargenau wie eine junge Variante von Darrow aussah. Abraxa konnte ihn im Archiv beobachten, als sie jedoch hingehen wollte, verlor sie ihn kurz zwischen den Bücherregalen aus den Augen, woraufhin sie ihn nicht wiederfand.  Der Mann war in einem Teil des Gebäudes verschwunden, der für die Öffentlichkeit gesperrt war. Abraxa machte sich Sorgen, da sie es nicht für unwahrscheinlich hielt, dass Darrow tatsächlich einen Weg zu ewigem Leben gefunden hatte. Sie bat die Helden, dass, falls er etwas mit dem Bund zu tun hatte, sie ihn bitte am Leben lassen sollten, da Abraxa ihm das Mal nehmen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Treffen mit dem König '''&lt;br /&gt;
Ein Herold fing die Helden nach Abraxa ab und führte sie direkt zum Luftschiffhafen, wo der König bereits auf sie in seinem Luftschiff wartete. Als die Helden zum König kamen, war dieser äußerst wütend und erzählte ihnen, was sein Spitzenspion, der zurzeit immer noch das Lager beobachtete, und seine Leute herausbekommen hatten, nämlich dass sie den Drachen im Lager der Thyrner ausfindig gemacht hatten. Als Berater begleiteten den König der Ratsherren [[Fidelis von der Waldaue]] und der Anführer der Veteranen-Partei Hagen von Weißenfels. Fidelis verhielt sich sehr zurückhaltend und still, während der Veteran dem König immer zustimmte, wenn es gegen die Thyrner ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erzählten dem König ihre Geschichte und er gab ihnen klar zu verstehen, dass er von dem Gleichen ausging, was Egeil bereits vermutet hatte: dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten und halfen, den Drachen in ihr Heerlager zu bringen. Er legte den Helden eine Drachenschuppe als weiteren Beweis vor und sagte, dass sie vor dem thyrnischen Lager gefunden worden war. Außerdem gab er ihnen zu verstehen, dass bereits das ganze Volk davon überzeugt war, dass die Thyrner den Drachen entführt hätten und alle nach Rache schrien.  Er gab ihnen zu verstehen, dass sich niemand mehr in Trutz für eine andere Alternative Interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wollte aber versuchen den Thyrnern noch eine Chance zu geben, weshalb er den Feldherrn [[Titus Curtius Aquila]] um ein Treffen gebeten hatte. Aquila ging auch darauf ein und war sogar so dreist so zu tun, als wäre er sich keiner Schuld bewusst. Da der König von dem Erfolg der Helden in Travar und ihren Kontakten zu den Thyrnern (besonders auch wegen Octavias Amt) wusste, wollte er die Helden bei dem Treffen dabeihaben, in der Hoffnung, dass ihre Anwesenheit den Feldherrn einsichtiger stimmte und er den Drachen wieder frei ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König wünschte keine Diskussion oder Unterhaltung mehr mit den Helden, besonders nichts mehr über die Schwarzmagier, und kurz darauf erreichten sie bereits das Luftschiff des thyrnischen Feldherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem Feldherrn '''&lt;br /&gt;
Die Helden flogen mit dem König auf seinem Schiff zu dem Treffen mit dem Feldherrn Aquila, der ihnen mit seinem Schiff entgegenflog. Irgendwo über dem Schlangenfluss trafen sich die Luftschiffe und die Helden begaben sich mit dem König und seinen zwei Beratern auf das Luftschiff des Feldherrn. Dieser begrüßte sie mit einer guten Inszenierung und thronte lässig auf seinem Stuhl, von seiner Leibgarde geschützt und ließ den König von Trutz etwas blass aussehen, was diesen auch sichtlich ärgerte. Der Feldherr begrüßte die Helden sehr höflich, aber absolut unbeeindruckt und eher desinteressiert und fragte, was sie zu ihm führte. Der König sagte ihm wütend, dass es ihm reicht, dass er so täte, als ob er nicht wüsste worum es ginge. Er forderte ganz klar, dass die Thyrner das rausrücken sollten, was sie Trutz gestohlen hätten. Aquila meinte, dass dies leider nicht möglich sei und er den Tonfall des Königs für unangebracht hielte und dass er besser seine Zunge hüten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagen von Weißenfels flüsterte dem König die ganze Zeit Informationen zu und der König wurde darüber immer wütender. Als sich die Helden in das Gespräch einmischen wollten, wurde ihnen vom König der Mund verboten und er gab ihnen zu verstehen, dass er lediglich um ihre Anwesenheit und nicht um ihren Rat gebeten hatte. Nach einer kurzen Rücksprache mit dem Veteranen verkündete der König trotzig, dass er nicht gekommen wäre, um zu verhandeln, sondern dass er nun ein Ultimatum stellte: entweder die Thyrner gäben den Drachen zurück oder die Trutzer griffen das Heerlager in vier Tagen an. Daraufhin drehte der König sich auf dem Absatz um und verließ erbost das Schiff. Doch der Feldherr bat noch um ein Gespräch unter vier Augen mit Octavia. Der König gestattete es ihr und wartete auf sie, da er hoffte, dass sie den Feldherrn zur Vernunft bringen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Feldherr erklärte Octavia, dass er bereits sehr schlecht auf sie zu sprechen war, da aus Thyrna - nach den Ereignissen in Travar - Befehle kamen, dass im Krieg vorerst alle weiteren Angriffe abgebrochen und nur Stellung gehalten werden sollte. Aquila machte Octavia klar, dass er nicht vorhatte, die idiotische Idee des Königs und seinen Angriff zu unterbinden, da dies vielleicht noch die letzte Chance auf eine Schlacht für ihn war, bevor der Krieg endgültig wieder beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er seine ganze Karriere lang auf so eine Gelegenheit gehofft hatte, würde er sie sich nicht von einem dummen Mädchen kaputt machen lassen, die meinte sich in der Politik wichtigmachen zu müssen. Er legte ihr nahe, sich aus diesen Dingen herauszuhalten und Trutz am besten schnell zu verlassen, da er einen Angriff von dem König als Ausrede nutzen wollte, um die Stadt in einem Vergeltungsschlag einzunehmen und die Befehle aus Thyrna zu umgehen. Extrem verärgert verließ Octavia das Treffen und berichtete alles empört ihren Freunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 11: Das Le Bran – Anwesen ===&lt;br /&gt;
10. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen in der Bibliothek führen die Helden auf eine Spur. Sie finden [[Erlerig Darrow]] und werden auf eine neue Spur gesetzt. Sie erkunden das [[Le Bran-Anwesen]] und kommen der Vergangenheit auf die Spur.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Untersuchungen in der Bibliothek '''&lt;br /&gt;
Die Helden suchen am Abend die Bibliothek von Trutz auf und können die Mystiker in Augenschein nehmen. Anschließend zeigten sie ihnen ein Bild von Darrow, und einer Mystikerin fiel dazu ein Erlebnis einer Untergebenen ein. Kenji tauschte sich noch mit [[Hafiz Dara Al-Hakim]] aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji sein Gespräch mit dem Bibliothekar abgeschlossen hat, kam die Mystikerin mit der Novizin zurück, die über Erlerig sprach. Sie erzählte, dass sie Erlerig in den inoffiziellen Bereichen der Bibliothek angetroffen habe und ihn fragte, was er dort suche. Er entschuldigte sich höflich bei ihr und sagte, dass er sich wohl in den Gängen verlaufen hatte; da er sehr freundlich war, kamen sie kurz ins Gespräch und als sie nachfragte, ob er zu Besuch in Trutz sei, sagte er, dass er seine Tochter hier besuchte. Mit dieser Information gingen die Helden sofort zu Abraxa, um etwas über Erlerigs Tochter zu erfahren. Abraxa zog sich auf diese Information hin wortlos an und deutete an ihr zu folgen. Sie führte die Helden zu dem Friedhof von Trutz und erzählte ihnen auf dem Weg dorthin die Geschichte von Erlerigs Tochter (vgl. [[Erlerig_Darrow#Erlerig_und_seine_Tochter_.28225-249_JF.29|Erlerig und seine Tochter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Gruft der Besessenen '''&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihnen auch die Geschichte und den Zweck der „[[Gruft der Besessenen]]“. An der Gruft angekommen untersuchten die Helden den Eingang. Sie schoben die Efeuranken zur Seite und bemerkten, dass Licht in der Gruft brannte und an dem alten Türgitter kein Schloss mehr war, sondern dass es durchgesägt im Gras in der Nähe des Eingangs lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruft fanden sie Darrow, der schützend einen geladenen Zauberstab vor sich hielt. Als er die Helden bemerkte, forderte er sie auf, wieder zu gehen.  Doch als er Abraxa entdeckte, ließ er seine Waffe sofort fallen und rief ihren Namen. Die beiden fielen sich in die Arme und Erlerig meinte, dass er sie ebenfalls in der Bibliothek gesehen hatte und gehofft hatte, dass sie seiner Spur bis hier her folgen konnte. Er gestand, dass ihm furchtbar leidtat, was aus ihm geworden war, dass er dies jedoch alles nur für Abraxa getan hätte, damit sie mehr gemeinsame Zeit haben konnten. Erlerig offenbarte ihnen, dass der gegen das Mal von Utukk'Xul ankämpfte, seitdem er in Trutz zurück war, aber das es ihn nun töten werde, da sich seine Gedanken nur noch um seine Erlösung drehen würden. Er war ganz verzweifelt, da nicht mal ein Selbstmord seine Qual beenden könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihm davon, dass sie den Trank gegen Dämonenmale, an dem sie immer geforscht hatte, vollendete und sie ihn heilen kann. Erlerig wandte sich in Schmerzen, weil das Mal begann ihn zu töten.  Er wurde dadurch gerettet, dass Octavia ihm die Gemme von [[Iustus Trebatius]] umlegte, welche dieser mit dem Brief aus Thyrna mitgeschickt hatte. Abraxa bat Octavia darum, ihr das Erz aus erstarrtem Blut des [[Mendakos|Verijgorn]] zu überlassen, welches sie von Professor [[Mamercus Porcius Mucus]] aus [[Gi-Umuna]] erhalten hatte, damit sie Erlerig daraus den Trank gegen Dämonenmale brauen könnte. Octavia kam der Bitte nach und übergab ihr das Erzfragment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Abraxa mit Erlerig, der von Wolfhardt gestützt wurde, zu ihrem Trankladen und den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] aufbracht, hat Erlerig noch eine sehr dringende Bitte. Die Helden sollten so schnell es geht zum alten [[Le Bran-Anwesen]], da sich dort sein Meister gerade aufhielt und seinen schrecklichen Plan durchführte. Nur wenn die Helden ihn so schnell wie möglich fänden, könnte der Krieg noch aufgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Erkundung des Le Bran-Anwesens '''&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran-Anwesen.png |350px|thumb|right| Das alte Le Bran-Anwesen]]&lt;br /&gt;
Das Anwesen hatte einen großen, überwucherten Garten, in welchem man überall die Reste von ziervollen Statuen und Parkanlagen finden konnte. Die Atmosphäre war gedrückt, dumpf und fühlte sich fast wie ein Unterdruck an. Es lebten keine Tiere auf dem Grundstück, auch die Pflanzen schienen alle verfault zu sein; außer ein paar Pilzen und Flechten konnte sich anscheinend kein Leben hier halten. Octavia konnte sofort bestätigen, dass das ganze Anwesen von finsterer Magie erfüllt war und es nur so von geisterhaften Gestalten im Astralraum wimmelte. Die Vordertür war mehrfach gesichert, mit Brettern verbarrikadiert und mit Schlössern versehen; außerdem hatten die Inquisitoren ihr Siegel und einen Segensspruch an der Tür angebracht. Auch ein altes Warnschild hing vor der Tür und empfahl jedem schnellstens umzukehren und das Grundstück zu verlassen. Beim genaueren Umsehen fiel auf, dass der zweite Stock durch ein altes Feuer eingestürzt war.  Mit ein wenig Klettergeschick konnten die Helden über die Trümmer durch das Fenster in das Haus einsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Inneren des Hauses '''&lt;br /&gt;
Als alle Helden im Haus waren, zog draußen plötzlich dichter Nebel auf, der die Außenwelt verschwinden ließ. Sie hörten eine lachende Stimme in ihren Köpfen, die sich darüber lustig machte, dass sie in ihr eigenes Verderben gelaufen wären.  Das Haus würde sie nun töten und ihn würden sie hier drinnen niemals finden. Außerdem bedankte der Schwarzmagier sich bei den Helden, da er durch sie nun weiß, dass Darrow ein Verräter war. Danach herrschte nur noch Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Haus selbst fiel auf, dass es viel kälter war als draußen und alle hatten das Gefühl beobachtet zu werden. Octavia hörte die astralen Schreie von gequälten Seelen und spürte Angst, Wut, Verzweiflung und absolute Hoffnungslosigkeit im Gemäuer. Darüber hinaus nahm sie eine finstere Präsenz wahr, die definitiv kein Geist war, sondern vielmehr ein Dämon, der sich als dieses Haus manifestierte.&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran.png |200px|thumb|right| Gedrig und Eleonora Le Bran]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die oberste Etage '''&lt;br /&gt;
Der Einstieg führte die Helden zu einem Flur in der obersten Etage, der schon sehr baufällig war. Überall lagen alte zerschlagen Möbelstücke herum und hin und wieder hörte man die Ratten über den Boden huschen. Die Helden fanden am Ende des Ganges eine Treppe und gingen sie hinunter. Plötzlich fiel in einer Nische der Putz von der Wand und ein Auge wurde sichtbar. Die Helden entfernten vorsichtig den porösen Mörtel und entdeckten ein Wandbild, dass einst zu gespachtelt worden war. Es zeigte ein reiches Paar aus der Gründerzeit und es stand „''Gedrig und Eleonora Le Bran, Trutz 257''“ darunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia brach vor dem Bild zusammen und bekam eine Vision. Ihr erschien der Geist von Eleonora und bat Octavia ihr zu helfen. Wenn die Helden dies täten, würde sie ihnen helfen zu ihrem Feind zu gelangen. Octavia spürte deutlich, dass dieser Geist nichts Boshaftes an sich hatte, sondern nur nach Erlösung suchte. Nachdem sie wieder zu sich gekommen war und den anderen von ihrer Vision berichtet hatte, huschte plötzlich etwas durch ein benachbartes Zimmer. Die Helden untersuchten den Raum und es handelte sich um das ehemalige Schlafzimmer. Nachdem Octavia durch einen astralen Hinweis Eleonoras Taschentuch gefunden hatte, startete für alle [[Le_Bran-Anwesen#Vision_1:_.E2.80.9EDer_Ehestreit.E2.80.9C|eine Vision]] von einem vergangenen Ereignis in diesem Raum. Dabei spielten die Helden die Rollen der Personen, die an der Tragödie beteiligt waren. Octavia schlüpfte in die Rolle von Eleonora und Kenji spielte Gedrig.  Die Helden erfuhren aus der Szene, dass sich Gedrig in den letzten Monaten extrem verändert hatte und Eleonora Angst vor ihm bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die untere Etage '''&lt;br /&gt;
Die Helden gingen weiter und kamen durch verschiedene kalte Stellen, die sich nicht durch Luftströmungen erklären ließen. Außerdem fiel ein fauliger Geruch auf. Octavia nahm nun auch andere Geister astral wahr, die durch das Haus spukten - getötete Opfer, die verzweifelt ihre Runden in dem Haus drehten, aber nicht direkt angriffen. Die Helden gingen die morsche und löchrige Treppe hinunter und mussten aufpassen, dass sie nicht einbrachen. Unten kamen sie in den ehemaligen Empfangssaal und hörten schließlich vor der Eingangstür etwas umfallen. Im Augenwinkel war kurz den Geist von Eleonora zu erahnen und Octavia sah sie astral, wie sie auf eine bestimmte Stelle deutete. Als die Helden sich dieser Stelle näherten, erlebten sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_2:_.E2.80.9EG.C3.A4steempfang.E2.80.9C|weitere Vision]]. Die Helden erfuhren, dass Darrow mit seinem Assistenten [[Merwin Dermoth]] zu Gedrig in das Anwesen gezogen war, um enger zusammenarbeiten zu können. Diesmal verkörperte Henk den alten Darrow und Adarian stellte den jungen Merwin dar. &lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Merwin.png |200px|thumb|right| Merwin]]&lt;br /&gt;
Die Helden durchsuchten das Haus weiter und plötzlich stürzte ein Balken hinunter, der ihnen den Weg versperrt. Doch Adarian konnte das Hindernis beseitigen. Die Kälte in dem Haus wurde immer schlimmer und manchmal sah man bereits, wie der Atem beschlug. Auch der Gestank nahm immer mehr zu und zwischendurch machte das Hause ächzende Geräusche, welche bedrohlich und einschüchternd wirkten. Mittlerweile konnten auch die anderen immer mal wieder Geister wahrnehmen und hörten ab und zu die Schreie der Opfer.  Adarian könnte schwören, dass er von seinem ehemaligen Klassenkameraden gerufen wurde. Eleonora führte schließlich alle in das Laboratorium, wo Octavia bemerkte, dass es nur so von gefolterten Geistern wimmelte und sie erhielt kurze Rückblicke zu dem, was bei den Experimenten abgelaufen war. Als die Helden einen alten, zerfallenen Arbeitstisch betrachteten, startet eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_3:_.E2.80.9EDer_Herzstein.E2.80.9C|dritte Vision]]. Sie erfuhren, dass die Arbeit an dem Herzstein gescheitert war und Gedrig einen Ausweg in einem nekromantischen Buch vorschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonora führte anschließend alle in den Garten zu dem alten Pavillon. Dieser war mit einem Ziergitter aus Eisen umgeben und die verschlossene Tür musste von Streuner erst geknackt werden. Innen begann schlagartig eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_4:_.E2.80.9EDas_geheime_Treffen.E2.80.9C| vierte Vision]]. Merwin und Eleonora hatten sich hier heimlich getroffen und er hatte ihr versprochen, dafür zu sorgen, dass Gedrig und Darrow ihre schrecklichen Experimente beendeten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gingen zurück ins Haus und unterwegs hielten sie die verdorrten Wurzeln im Garten an den Füßen fest.  Sie konnten die Ranken aber mit ihren Dolchen abschneiden und sich ins Haus retten. Eleonora führt sie zu dem von den Inquisitoren verbarrikadiertem Hintereingang des Hauses, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_5:_.E2.80.9EDie_Abfallentsorgung.E2.80.9C|fünfte Vision]] startete. Erlerig bekam leichte Skrupel wegen der vielen Toten bei ihren Experimenten, aber Gedrig beschwichtigte ihn und erinnerte ihn daran, dass er doch alles für Abraxa tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Salon '''&lt;br /&gt;
Eleonora führte die Helden schließlich alle nach oben in den Salon. Das Haus, welches nun zu verhindern versuchte, dass sie Eleonoras Geschichte aufdeckten, ging nun drastischer gegen die Helden vor. Es ließ den Geist von Eleonora immer wieder verschwinden und bekämpfte sie sichtbar. Es lockt die Helden in eine Sachgasse und versucht sie mit Feuer zu bekämpfen, welches jedoch von Octavia gelöscht werden konnte. Schließlich gelangten sie in den Salon, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_6:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Merwin.E2.80.9C|sechste Vision]] startete. Merwin wurde von dem von Gedrig aufgehetzten Darrow erdolcht. Eleonora kam überraschend dazu und floh entsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kam nach dieser Szene nicht zurück und blieb in ihrer Rolle.  Sie rannte verzweifelt ins oberste Turmzimmer, wo sie sich einschloss, da die alte Tür sogar noch vorhanden war. Die anderen konnten sie durch die Tür weinen hören. Nachdem Adarian die Tür eingetreten hatte, startete direkt beim Eintreten in das Zimmer eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_7:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Eleonora.E2.80.9C|siebte Vision]]. Eleonora wurde von Gedrig bedroht und schließlich mit ihrem Kopf brutal von diesem gegen die Wand geschlagen. Der Blutfleck von Eleonoras Kopf war noch immer an der Wand zu sehen, doch Octavia war bei der Sequenz nicht in Gefahr, denn bevor ihr Kopf an der Wand aufkam, legte Eleonora ihre Geisterhand dazwischen und fing ihren Kopf sanft auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Keller '''&lt;br /&gt;
Eleonora führte alle schließlich zum Kellereingang. Dieser war eine Bodenluke, die unter altem Unrat verborgen lagt und vorher nicht gesehen werden konnte. Nachdem die Helden die Falltür freigelegt hatten, musste Streuner nur noch das Schloss knacken, welches erstaunlich neu aussah. Auch der Staub auf dem Boden ließ vermuten, dass vor gar nicht so langer Zeit jemand diesen Schutt hier absichtlich platziert hatte, um den Eingang zu verstecken. Bevor die Helden den Keller betraten, erschien plötzlich ein weiterer Geist. Es war Adarians Schulfreund, der in der Tür erschien und vor einem Pilz warnte, der unten wuchs. Die Berührung damit hatte ihn damals getötet und sie sollten ihn nicht mit der bloßen Haut berühren. Als die Helden in den pilzverseuchten Keller vordrangen, erfuhren sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_8:_.E2.80.9EDie_Offenbarung.E2.80.9C|achte Vision]], in der sie sahen, wie Gedrig Darrow in sein Laboratorium führen wollte und dazu die Geheimtür öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, wo die Helden die genaue Stelle für den Öffnungsmechanismus erfahren hatten, fanden sie den geheimen Gang aus der Vision. Es ging nun weiter zu dem gegenwärtigen Gedrig und der letzte Kampf gegen das Haus stand an. Ein seltsamer Dämon, der wie ein Geflecht die Helden von dem Schwarzmagier trennte, zwang die Helden zum Kampf. Während des Kampfes saß Gedrig mit seinem Kopfdämon auf einem Stuhl und seine dämonischen Tentakel hielten jeweils einen Geistbeherrschungsstein umklammert. Als der Dämon im Haus mit schützender Hilfe der [[Drachenträne]] besiegt war, was Henk fast das Leben gekostet hätte, versuchte Gedrig zu fliehen. Er wurde jedoch von seiner Frau aufgehalten, die alle rachsüchtigen Geister, die ihm zu Lebzeiten zu Opfer gefallen waren, auf ihn hetzte. Sie griffen ihn an und verwirrten ihn so sehr, dass es ein leichtes war, ihn zu töten. Da niemand in das Geschehen eingriff, verzehrten die Geister [[Blaren Rigged]] langsam und er starb qualvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonoras erlöster Geist manifestierte sich zu Abschied noch ein letztes Mal vor den Helden und konnte ohne den störenden Einfluss des Hauses normal zu ihnen sprechen. Sie bedankte sich bei ihnen und bat die Helden, ihre Geschichte bekannt zu machen. Denn auch als Geist hatte sie mitbekommen, welchen Ruf sie durch die Lügen ihres Mannes erhalten hatte, und sie wollte nicht, dass man sie weiterhin als Rabenhexe in Erinnerung behielt. Schließlich öffnet sich ein Tor in Letors Reich und Noah holte Eleonora und die anderen Geister ab, nicht ohne die Helden lächelnd zu grüßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alles vorbei war, fanden die Helden die Manipulationssteine und eine reichhaltige Briefkorrespondenz mit [[Mordem Blandera]] und auch [[Sabaoth Immortalis]], welche die Pläne mit dem Drachen offenlegten und das Ritual in den Sümpfen genauestens beschrieben. Ebenso fanden sie einige Drachenschuppen, wovon Gedrig bereits eine genutzt hatte, um die falsche Spur für die Späher zu legen. Als alle Geister fort waren, konnte Octavia bestätigen, dass das Haus und seine Bewohner nun alle erlöst waren. Jedoch würde das Wesen dieses Ortes für immer entstellt bleiben. Als die Helden das Haus verließen, war der Nebel fort und es war bereits der Morgen des 11. Celestalis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 12: Wundenlecken ===&lt;br /&gt;
11./12. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erholen sich von den Anstrengungen und führen erneut Gespräche mit dem König. Die ist gespalten und triff Kriegsvorbereitungen. Ein Feind ist gefunden und Adarian muss sich positionieren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wundenlecken in der Stadt '''&lt;br /&gt;
Draußen vor dem Anwesen warteten schon die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] mit Wolfhard. Sie berichten, dass das ganze Anwesen von einer undurchdringlichen Nebenwand umgeben war und das keiner der Magier oder Questoren bis jetzt einen Zugang finden konnten. Die Inquisitoren bestanden auch darauf, dass dieses Anwesen nun endgültig abgerissen und verbrannt werden sollte, da dies nun nach dem Ende der dämonischen Besessenheit endlich möglich war. Sie durchsuchten das Anwesen und sicherten die Beweise und den Ritualraum im Keller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei dem Kampf mit dem Hausdämon schwer verletzt worden und wurde direkt in den Bia-Tempel gebracht, wo sich die Adeptinnen persönlich um seine Wunden kümmerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian ging in das Sanktum der Inquisitoren und Octavia und Kenji suchten Abraxa auf. Erlerig war von dem Dämonenmal geheilt, schlief aber tief und war noch sehr schwach. Abraxa schickte sie deshalb schlafen und versicherte ihnen, sich zu melden, wenn Erlerig stark genug war, um mit ihnen zu reden. Auch Adarian wurde von den Inquisitoren schlafen geschickt, damit er stark genug ist, um den Krieg aufzuhalten. So zogen sie sich alle ins Gasthaus zurück und schliefen durch bis zum nächsten Morgen. Kenji hatte allerdings einen [[Kenjiro_Asai#Kap.18:_Die_dunkle_Bruderschaft_schl.C3.A4gt_zur.C3.BCck|Albtraum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
Als die Helden am nächsten Morgen aufwachten, hatte der König bereits einen Boten geschickt und erwartete sie schon.  Als sie zu ihm kamen, war er absolut von allem überzeugt, was die Helden ihm über den Drachen erzählt hatten. Er hatte jetzt alle Beweise gesehen und auch Hagen und seine Späher berichteten von massiven Erinnerungslücken, nachdem die Inquisitoren die Steine unwirksam gemacht hatten, die den Kontrollzauber auf sie wirkten. Jedoch gab es große Teile der Stadt, die dem Ganzen keinen Glauben schenkten und selbst auf das Wort des Königs hatten sie bei seinen Ansprachen nicht mehr gehört. Stattdessen unterstellten sie ihm, dass er von den Thyrnern korrumpiert worden sei. Einige forderten sogar eine Neuwahl des Königs und nachdem der Rat es ihnen verwehrt hatte, stellten sie einen Gegenkönig auf, der sie nun in die Schlacht führen sollte. Genau im Moment sammelte sich ein Großteil der kampffähigen Männer zur Heerschau vor den Toren der Stadt und machten sich bereit aufzubrechen und in den Krieg zu ziehen, um ihren Drachen zu befreien. Der Gegenkönig war ausgerechnet ein guter Freund von Onkel Egeil und war Adarian und Henk bereits aus dem Veteranenclub bekannt. Der Gegenkönig war der &amp;quot;''Eisenkeil''&amp;quot; [[Sturmhardt von Bergstadt]]. Der König bat Adarian wegen seiner Beliebtheit in der Stadt, am Abend mit ihm zusammen eine Ansprache in dem Heerlager zu halten, um die Männer von der Wahrheit zu überzeugen. Während er diese Bitte an Adarian richtet, blickt er auch hilfesuchend auf Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei diesem Gespräch nicht anwesend und wurde später durch seine Freunde über die Situation informiert. Gemeinsam suchten sie Abraxa auf, welche Henk ein Stärkungstonikum gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
Auf den Straßen herrschte mittlerweile Trubel und man sah Frauen, die ihre Männer und Söhne verabschieden und sie anfeuerten, den Drachen zu retten. Octavia wurde auf offener Straße beschimpft und es wurde ihr vorgeworfen, dass sie den König manipuliert hätte. Einige bewerfen sie sogar mit Steinen, sodass Kenji sie abschirmt. Eine Gruppe aus Barden hatte eine ganze Gruppe Kinder um sich geschart, die noch zu jung für den Kriegsdienst sind, und alle unterstützten sie gesanglich bei dem [[Der Held aus Trutz|Adarian-Lied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Egeil meldete sich bei den Helden, um sich zu verabschieden, da nun der Schutz der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] nicht mehr nötig war. Er war voll und ganz auf Adarians Seite und hatte versucht seinen Freunden im Veteranenclub Vernunft beizubringen, obwohl er genau wusste, dass sie nicht mehr umzustimmen wären. Bevor es also zu einer Schlacht in der Stadt oder Schlimmeren käme, würde er die ganze Familie auf sein Anwesen bringen, welches von den Thyrnern bestimmt als letztes in der Trutzana eingenommen würde. Egeil wies Adarian nochmal darauf hin, dass Gegenkönig ''Eisenkeil'' schon immer ein Fanatiker war und er in seinem Hass auf Thyrna sicher schwerer aufzuhalten wäre, als die meisten Schwarzmagier oder Dämonen. Er hatte als halbes Kind seine ganze Familie im Krieg gegen die Thyrner verloren und war selbst einige Jahre versklavt, wo er die Hölle erlebt hatte. Aber Egeil erwirkte im Gespräch mit Eisenkeil immerhin, dass dieser es dem König und Adarian gestattete, am Abend im Heerlager Reden zu halten, um ein letztes Mal zu versuchen, das Volk umzustimmen. Adarian bekam am Nachmittag von Kenji Hilfe beim Schreiben der Rede.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 13: Die Reden der Könige ===&lt;br /&gt;
12. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Könige halten ihre Ansprachen und Adarian spricht zum Volk. Kenji fordert ein Gottesurteil und Adarian muss kämpfen. Ein Herold überbringt eine wichtige Botschaft aus [[Throal|Barthador]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprachen des Königs und Adarians '''&lt;br /&gt;
Der König Sigurd reiste mit den Helden vor die Stadttore zu einem Treffen mit dem Gegenkönig, der ihm eine letzte Ansprache gewährt hatte, bevor sie endgültig in die Schlacht zögen. Der König appelliert ein letztes Mal an die besonnenen trutzer Werte und erinnert daran, dass Trutz schon immer eine Stadt des Friedens war und dass genügend Beweise dafür vorliegen, dass der Drache von den Schwarzmagiern und nicht den Thyrnern entführt wurde:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Männer von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich verstehe eure Wut und weiß, dass ihr keine Ruhe finden werdet, bis wir unsere geliebte Aban wieder sicher in ihrem Hort wissen. Doch ein letztes Mal muss ich euch daran erinnern, dass die neusten Erkenntnisse uns zu zweifeln anhalten, ob wir unsere Wut auch auf den richtigen Feind konzentrieren. Wie sich bereits herumgesprochen haben sollte, waren unsere Späher manipuliert und führten die Pläne eines dunklen Bundes aus, welcher seine Krallen in den Frieden unserer einst so sicheren Stadt schlug. Doch dieser Bund ist unseren Wissens nach kein Verbündeter der Thyrner, so wie es viele von euch inzwischen zu glauben scheinen! Es gibt keine Beweise dafür!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wollt ihr also für eine Ungewissheit in den Krieg ziehen? Für eine wage Vermutung, während die wahren Gegner vielleicht weit entfernt sich über eure Voreiligkeit lustig machen und unseren Drachen in aller Ruhe quälen können? Wollt ihr eure Kampfkraft vergeuden und sinnlos sterben, während ihr Aban einfach im Stich lasst?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich appelliere an euch, Männer von Trutz! Wir sind ein Volk der Vernunft und des Nachsinnens! Zu oft haben wir zu hören bekommen, dass wir zu zögerlich sind oder dass es uns an Kampfgeist mangelt, aber ich sage euch: Das ist die wahre Stärke von Trosk! Wir sind keine voreiligen Kriegstreiber! Wir waren und sind Verehrer der Besonnenheit und Weisheit! Wir denken nach, bevor wir handeln und unsere Handlungen fußten immer auf gut durchdachten Entscheidungen. Das ist das wahre Wesen von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auch der große Held Adarian hat die Wahrheit erkannt! Er brachte sie sogar gemeinsam mit seinen Gefährten ans Licht und besiegte einen gefährlichen Anführer dieser Schwarzmagier, während ihr euch für eine überflüssige und aussichtslose Schlacht rüstet. Er wusste bereits, dass es nicht mehr Thyrna ist, den wir als Feind zu fürchten haben und legte deshalb aus Treue gegenüber seiner Heimat den Wams des Ekklesiums an. Er war es auch, der mich letztendlich von der ganzen Wahrheit überzeugen konnte und ich hoffe, dass er auch euch die Augen öffnen wird! Hier ist er! Er wird es euch selbst sagen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach bat er Adarian auf die Bühne und dieser hielt seine Ansprache: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hier stehe ich vor euch im Gewand der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]].'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es gibt solche unter euch, die behaupten, dass ich mich hinter dem Gewand verstecke.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Muss ich euch an meine Taten erinnern?'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin ein Sohn von [[Trutz]] und habe in der Armee gedient; als Räuber immer wieder Ortschaften wie Krehlau oder Rothenfier überfielen, wurde ich mit einem kleinen Trupp entsandt, kam aber zu spät.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Einmal (drohend den rechten Zeigefinger hebend) gab sich mir die Möglichkeit und ich stellte den Räubern nach. (Stimme senkend) Viele meiner Soldaten starben und ich selbst wurde unehrenhaft entlassen.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Danach zog es mich in die Welt und an der Seite meiner geschätzten Freundin [[octavia|Octavia Ardera]] bekämpfte ich die [[Thyrner|Thyrnern]]. Die zweimalige Befreiung von [[Loderis]] stellt den Höhepunkt meines Kampfes gegen Tyrannei und Unterdrückung dar. Zu Zeiten, als Trutz auf Diplomatie setzte, badete ich mein Schwert [[Siegesstahl]] im Blut der gefallenen Thyrner.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch dann!'' (sehr kurze Pause) ''begegnete ich einem Feind, dem ich noch nie gegenüberstand – der schwarzen Bruderschaft – dem [[Bund des Xul]]. Schnell musste ich feststellen, dass der Feind schlimmer ist als das ganze thyrnische Weltreich. Glaubt mit, meine Freunde, dieser Feind ist nicht zu unterschätzen und wegen diesem Feind trage ich das Wams der Inquisitoren! Und dieser Feind hat [[Aban|Nebelschwinge]] gefangen genommen. Nur aus dem einen Grund, dass Trutz und die theranische Armee einander zerfleischen. Dass die Gegner von einst, die nur gemeinsam dem Bund des Xul trotzen könnten, ihre Reihen ausdünnen, damit die schwarzen Brüder einfaches Spiel haben. Wenn ihr jetzt gegen die Theraner zieht, werden viele von euch sterben. Du wirst sterben. Und du! Und du! Und ihr werdet auch sterben! Und wofür?'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Thyrner tragen keine Schuld am Verschwinden Nebelschwinges und euer Tod wäre umsonst! Und jene, die überleben? Wenn sie nicht bei einer thyrnischen Strafaktion sterben – und diese wird die einzige Antwort sein – dann werden euch jene Kreaturen zerfetzen, die die schwarzen Brüder heraufbeschwören.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich kann nicht verhindern, dass ihr morgen früh ausrückt, um am [[Lorkan]]tag anzugreifen. Ich werde mich euch nicht in den Weg stellen, aber ich appelliere an die trutzische Vernunft und dass ihr meinen Worten Glauben schenkt – Adarian – dem Held aus Trutz!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einige wenige überzeugen, nicht mitzuziehen, aber der Großteil der Männer glaubte weiterhin daran, dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten. Es kam zu Streitereien, Tumulten und Uneinigkeiten unter den Männern, aber letztendlich hörten sie nicht auf Adarian und wollten kämpfen. Außerdem wurde auch hier Octavia offen angefeindet und man unterstellte ihr, dass der Kaiser sie als Spionin einsetzte und sie versuchte, den König und Trutz für die Thyrner zu gewinnen, damit ihre Stadt eines Tages genauso enden würde wie Travar. Auch Gegenkönig ''Eisenkeil'' blieb hart und ignorierte alle Beweise oder deutete sie um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gottesurteil '''&lt;br /&gt;
Kenji war sich bewusst, dass er im Notfall auch ein Gottesurteil fordern konnte. Er entschied sich dafür und forderte, dass der stärkste Kämpfer des eigentlichen Königs gegen den stärksten Gegner des Gegenkönigs antreten sollte. Die Könige unterwarfen sich dem Gottesurteil und stellten die Kämpfer auf. Für den König trat Adarian in den Kampf, der Gegenkönig schickte Loran in das Gottesurteil. Das Duell fand auf Leben und Tod statt. Nach einem harten Kampf, bei dem Adarian zwischenzeitlich schon zu unterliegen drohte, gewann er schließlich durch ein geschicktes Manöver. Der Eisenkeil beugte sich widerwillig dem Urteil, aber es kam noch zu einigen Protesten unter den Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprache des Zwergenkönigs '''&lt;br /&gt;
Als die kleineren Schlägereien gerade geschlichtet wurden, kam ein Herold aus Valkenburg, welcher über eine Kugel in seiner Hand eine illusionäre Erscheinung des Zwergenkönigs [[König Varulos|Varulos]] zauberte, welcher den Anwesenden den Frieden zwischen Barthavion und dem Thyrnischen Imperium verkündete (vgl. [[Rede des Zwergenkönigs]]).&lt;br /&gt;
 &amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Bewohner von Barthavion, hört meine Worte! Der Krieg gegen Thyrna ist vorbei! Es herrscht Frieden!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(kurze Ruhepause und absolute Stille bei den Männern)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Oft zwingen uns veränderte Umstände dazu die unerwartetsten Allianzen einzugehen und aus alten Feinden werden plötzlich neue Verbündete. Auch in Barthavion herrschen nun andere Umstände. Und ein neuer Feind! Ein Feind, der zum Verhängnis ganz Eborias werden kann, wenn wir ihn nicht gemeinsam mit dem Volk des Drachens aufhalten! So schwer uns dieses Bündnis auch fallen wird: Wir müssen zusammenarbeiten! Vergesst alten Hass und Hader und blickt nach vorn! Barthavion ist in ernster Not!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unser Feind ist kein gewöhnlicher, der uns mit Schwert und Zwang unterwerfen will. Seine Waffe ist das verdorbenste Elend selbst und durch ihn zu fallen wird unserem Tod weder Ruhm noch Erlösung bringen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Also hört, tapfere Barthaver! Spart eure Kräfte und bereitet euch auf einen Krieg vor, der all eure Vorstellungen über das Übel dieser Welt in den Schatten stellen wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr müsst nun stark sein! Stärker, als ihr es sonst bereits seid!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stärkt eure Körper und eure Herzen, dann wird euch nichts bezwingen können! Ihr seid das Land der Helden! Ihr werdet standhalten! Throal glaubt an euch!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(der König erhebt sich vom Thron und zieht sein Schwert und reckt es heroisch in die Höhe)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Heil euch, ihr mutigen Männer! Heil dir, Barthavion!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Herold befahl, unverzüglich alle geplanten Kampfhandlungen abzubrechen, da es von thyrnischer Seite aus zu keinen Angriffen mehr kommen würde. Einige thyrnische Botschafter wären bereits aufgebrochen und würden in den nächsten Tagen in Valkenburg eintreffen. Bis dahin empfahlt er allen Einwohnern in Barthavion, sich von dem Krieg auszuruhen und beim [[Lorkan]]-Fest auf die alten Tugenden Barthavions zurückzubesinnen, da sie in Zukunft vielleicht wichtig würden, um genügen Kraft zu besitzen, um einen viel gefährlicheren und verabscheuungswürdigeren Feind als Thyrna zu bekämpfen. Die Männer waren durch diese Botschaft alle überzeugt und zogen ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 14: Das Fest des Lorkan ===&lt;br /&gt;
13.-15. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest des [[Lorkan]] steht vor der Tür und Darrow hat eine Bitte an Erzquestor [[Kenjiro Asai|Kenji]]. Die Helden feiern das Fest und unerwartete Gäste tauchen auf. Am Ende gibt es eine große Überraschung und es kommt zu einem unerwarteten Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Vorbereitungen auf das Fest '''&lt;br /&gt;
Die Männer kehrten zurück, entwaffneten sich und die Lage entspannte sich, jedoch wurde im Volk viel über den unbekannten Feind gerätselt. Jetzt packten alle Bürger mit an, die Stadt für das Fest am nächsten Tag vorzubereiten. Tribünen, Tische, Fässer mussten aufgestellt werden und so herrschte in der Stadt reges Treiben. Die Helden suchten Abraxa auf. Darrow war immer noch sehr mitgenommen und konnte nicht lange mit ihnen sprechen. Abraxa schätzte, dass er noch einige Tage bräuchte, bis er ganz aufgewacht wäre. Darrow bat aber Kenji darum, von ihm ein Urteil zu empfangen für seine Taten, die ihn sehr reuten. Kenji bot ihm an, als Akt der Buße dem Bund des Lichtes beizutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg erwarb Kenji eine Falkenbrosche für Octavia und schenkte ihr diese im Gasthaus. Adarian bekam eine Nachricht von seiner Familie, dass sie alle zum Fest nach Trutz kämen und mit ihm feiern wollten. Da nun kein Krieg mehr war, wurde der Kriegskönig wieder zum Ratsherrn und der Rat von Trutz lud die Helden zu der Eröffnung des Lorkan-Festes am nächsten Tag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - erster Tag '''&lt;br /&gt;
Das Fest des Lorkan startete zur Mittagsstunde mit der Falkenkür. Ein Falke kürte wie jedes Jahr auf dem Marktplatz einem Auserwählten, indem er ihm einen goldenen Schlüssel um den Hals hängte. Man sagte, dass der Familie dieser Person im nächsten Jahr alle Türen offenständen. Außerdem war in Barthavion der Schlüssel schon immer ein bekanntes Glückssymbol. In diesem Jahr kreiste der Falke lange über der Menge, um schließlich Henk zu erwählen. Danach wurde auf dem Marktplatz der Jahrmarkt eröffnet und Erzquestor Kenji sprach einige Worte. Das Bankett des Rates fand am trutzer Ratsgebäude statt, wo alle Ratsherren und auch Adarians Familie versammelt waren. Am Nachmittag wurde auf den Marktplätzen der Stadt das Ritual der „Freien Rede“ zelebriert. Jeder, der etwas zu sagen hatte, berührte den Stab des Lorkangeweihten und leuchtet dieser daraufhin, durfte derjenige mit dem Stab in der Hand auf das Rednerpult treten und reden, bis der Stab aufhört zu leuchten. Ansonsten wurde überall ausgelassen gefeiert und es gab Stände, wo man mit Minihämmern drei Versuche hatte, um eine Kette durchzuschlagen. Bei Erfolg fiel am anderen Ende eine Belohnung herunter, darunter gab es kleine Falken und Schlüssel als Tonstatuetten zu gewinnen. Überall brannten Feuer und die Leute warfen Gegenstände hinein, von denen sie sich befreien wollen. Die Gebildeteren schrieben auch Gedanken oder Ängste auf, von denen sie sich befreien wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man konnte auch überall kleine Gruppen finden, welche die Geschichte des Lorkan nachspielten. Lorkan wurde von allen Schutzgöttern gemeinsam erschaffen und in der Gestalt eines Menschen in Balmar geboren. Er wurde eine Ikone der Befreiung und führte die Sklaven in die Freiheit und wies ihnen den Weg nach Barthavion. In seinem letzten großen Kampf gegen die Thyrner opferte er sich, um den Menschen eine sichere Flucht zu ermöglichen. Seitdem sitzt er an der Seite der anderen Schutzgöttern und wacht über Barthavions Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend tauchte im Gasthaus ein unerwarteter Gast auf. Es war [[Gerbert der Bär]]. Als er die Helden begrüßt hatte, stellte er ihnen seine Frau [[Cuina-Nira|Nira]] vor, einer Halb-Elfin mit einem weißen Frettchen als Begleiter. Gemeinsam feierten sie im Gasthaus, bis das große Spektakel begann und sie auf den großen Marktplatz gingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Mitternacht fand die „Sprengung der Ketten“ statt. Dazu wurde eine große Kette aus gefülltem Stoff über dem Marktplatz gespannt und der Schlüsselträger Henk eröffnete den Akt mit den Worten „''Öffne unsere Türen, löse unsere Zungen und sprenge unsere Ketten!''“. Daraufhin wirkten die Magier ein spektakuläres Feuerwerk und sprengten die Stoffkette, aus welcher daraufhin Süßigkeiten auf die Menge fielen. Im Anschluss wurde ausgelassen bis in die Morgenstunden weitergefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - zweiter Tag '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen wurde alles ruhig angegangen und erst wieder zur Mittagszeit versammelten sich alle auf den Marktplätzen und kauften von Kindern Singvögel und Schmetterlinge in Käfigen, welche zur Mittagsstunde auf das Zeichen des Schlüsselmeisters frei gelassen wurden. Er spricht dabei die Worte „''Freiheit für Barthavion! Freiheit für alle!''“ Während die Tiere befreit in die Luft flogen, nahm man plötzlich neben dem Flügelschlagen der befreiten Tiere noch ein weiteres Schlagen mit viel größeren Flügeln. Denn plötzlich tauchte [[Sabaoth Immortalis]] auf dem unterworfenen und offensichtlich leidenden Drachen [[Aban]] durch das Spektakel der Vögel geflogen und versengte mit dem Drachenfeuer die Tiere des Lorkan. Dabei lachte er wahnsinnig und schrie: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Euer König hat den Frieden ausgerufen, doch damit hat er uns auch endlich den Vorhang zu unserem großen Auftritt geöffnet. Von jetzt an werdet ihr uns kennenlernen! Ihr werdet Utukk'Xul kennenlernen und im Angesicht seiner Macht untergehen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er flog über die Ratshalle und zwang den Drachen dazu sie niederzubrennen. Dann drehte er eine Runde über die Stadt und zog eine Schneise über den Marktplatz hinweg zum Lichtträgertempel. Während er scheinbar absichtlich direkt vor den Helden eine große Anzahl von Bürgern verbrannte, um sie mit deren Schmerzen zu quälen, zerstörte er den Lichtträgertempel komplett. Schließlich zog er nach Süden davon, nicht ohne eine breite Schneise der flammenden Verwüstung durch die Stadt zu ziehen. Alle Angriffe von Magiern schien er sofort zu absorbieren, da er sich wahrscheinlich mit unzähligen Schutzzaubern vor seinem Auftritt ausgestattet hatte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 15: Neue Hoffnung ===&lt;br /&gt;
15./16. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreiben Schadensbegrenzung und machen eine Bestandsaufnahme. Ein guter Freund kehrt zurück und bringt Neuigkeiten mit. Henk bekommt einen beunruhigenden Brief und neue Freunde schließen sich dem [[Bund des Lichtes]] an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Trutz in Flammen '''&lt;br /&gt;
Das Szenario ähnelte einem Bombenangriff. Überall brannte es, Gebäude stürzten rings herum zusammen und schreiende Brandopfer und verzweifelte Menschen - die flohen oder nach Angehörigen und Freunden suchten - rannten wild durcheinander in einem großen Gedränge auf dem Marktplatz hin und her. Octavia konnte den Magiern beim Löschen helfen und sorgte dafür, dass die Feuer im Ratsgebäude unter Kontrolle gebracht wurden. Kenji half ihr dabei und beruhigte die Menge, die in Panik ausgebrochen war und sich auf dem Marktplatz drängte, wodurch sie die Rettung der Überlebenden erschwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einer eingeschlossenen Frau helfen und den Eingang wieder passierbar machen. Henk flog mit dem Luftschiff über die Stadt und wurde von Magiern begleitet, die von Oben besser die Feuer löschen konnten. Die verbliebenen [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] organisierten schnell ein sanitäres Notlager und versorgten mit den [[Hylea]]-Questoren die Verletzten.  Darunter waren u.a. Wolfhardt, der in der Nähe von den Helden stand, und leichte Verbrennungen abbekommen hatte. Eginhard, der gerade etwas zu Essen holen wollte, wurde ebenfalls leicht verletzt. Unter den Toten waren noch der Vorsteher des Sanktums der Inquisitoren, da er allein im Sanktum den Dienst verrichtete, damit seine Männer das Fest genießen konnten, und Adarians Schulfreund [[Celan Al-Hakim]], der sich in der Menge befand. Adarian brachte Celan rasch zum Hyleatempel, aber er erlag seinen Verletzungen und wurde von der Göttin abgeholt. Die Rettungsarbeiten zogen sich bis zum nächsten Morgen hin und alle waren noch lange angestrengt beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Rückkehr '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen kehrte [[Archorbar]] aus ''[[Galad Sidh]]'' zurück und ärgerte sich, dass er zu spät gekommen war, um die Tragödie zu verhindern. Beim Anblick des verwüsteten Trutz zeigte sogar er Gefühle und bereute seine schicksalshafte Verspätung. Er bat die Helden schließlich alle um ein Gespräch, wobei es ihm wichtig war, dass alle Mitglieder des Rates des Lichts anwesend sein sollen, die sich in der Stadt befänden. Er hatte bereits durch die anderen Inquisitoren von [[Erlerig Darrow|Darrow]] erfahren und bestand darauf, dass auch er da sein sollte. Archorbar lobte auch Kenjis Entscheidung Darrow in den Rat des Lichtes aufzunehmen, obwohl er auch noch nicht sicher war, in wie weit man ihm trauen konnte. Daher wollte er Darrow ab sofort persönlich unter die Lupe nehmen und deshalb so schnell wie möglich [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] aufsuchen, um mit Darrow ein Gespräch unter vier Augen zu führen. Er bat die Helden, die anderen Ratsmitglieder zusammenzusuchen und zu Abraxa nachzukommen, wo dann das Treffen abhalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Ein Brief für Henk '''&lt;br /&gt;
Während die Helden ihre Freunde aus dem Gasthaus holen, wird Henk dort von Eleonor erwartet. Sie bittet ihn um ein Gespräch unter vier Augen. Als sie allein waren, gab sie Henk einen versiegelten [[korrespondenzen#Brief an Henk von der Gilde|Brief aus Freywall]] und betonte, dass er mit ihr zusammen sofort nach [[Freywall]] aufbrechen müsste, da die Gilde ihn nun brauchte. Und seine Freunde solle er am besten gleich mitbringen. Henk las den Brief und stimmte ihr zu. Er schickte sie auf das Luftschiff, um es startklar zu machen, während er seine Freunde abholen würde und dann sofort nachkäme. Eleonor eilte zum Luftschiffhafen und Henk machte sich auf den Weg zu Abraxa, seinen Freunden hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Bericht '''&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und [[Cuina-Nira|Nira]] bei [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] ankamen, begann [[Archorbar]] zu erzählen, dass er bei einem Seher in ''Galad Sidh'' gewesen war, welcher Bilder aus der Sicht von [[Aban|Nebelschwinge]] sehen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er berichtete, dass Nebelschwinge nach ihrer Entführung in einer großen Höhle aufgewacht war und dort wurde ihr von [[Enbi Lulu'Gugal]] das Mal [[Utukk'Xul|Utukk'Xul's]] aufgezwungen, indem ihr schwarze Sporen verabreicht wurden. Ab diesem Zeitpunkt stand ihr Geist unter der Kontrolle des Dämons, aber zu ihrem Leidwesen war ihr gänzlich bewusst, zu was sie durch die dämonischen Mächte gezwungen wurde. Darunter litt sie sehr. Darrow nickte schmerzlich und erinnerte sich anscheinend seiner eigenen Pein. Durch Nebelschwinges Augen zeigten sich auch weitere Bilder von der Höhle und es war zu erahnen, dass es sich um ein gigantisches Höhlensystem handeln musste, welches der Feind da unterhielt. Dann wurden die Bilder durch das Mal immer schwächer und die Verbindung zu ihr brach langsam ab. Jedoch sah der Seher noch einen Teil einer gigantischen Armee tief unter der Erde versteckt, darunter die gesuchten dämonifizierten Orks aus der [[Ortag-Steppe]]. Doch noch Schlimmeres kam ans Licht: die Schwarzen Ritualisten hatten inzwischen unzählige niedere Dämonen beschworen, darunter auch fliegende, doch die genaue Stärke ließ sich leider nicht einschätzen. Die letzten Bilder, welche der Seher von Nebelschwinge erhielt, zeigten, wie sie aus einem versteckten Höhleneingang flog und sich in einem Gebirge befand, welches vermutlich südlich der [[Schattenburg]] liegt. Die finstere Kultstätte selbst schien jedoch nicht direkt in der Nähe gewesen zu sein, sie wurde nicht erspäht. Es gab nur noch ein kurzes Bild, wie der Drache zurück in Richtung Nebelsümpfe flog. Da wurde Archorbar schlagartig bewusst, dass die Stadt in Gefahr war, und er brach sofort auf um Trutz zu warnen. Doch das Schicksal wollte, dass er nicht rechtzeitig ankam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darrow konnte bestätigen, dass der Kult südlich der [[Schattenburg]] im Zentrum des Gebirges einen geheimen, unterirdischen Stützpunkt besaß.  Er kreiste ein Gebiet auf der Karte ein, in welchem sich das Höhlensystem befindet. Doch die Eingänge im Gebirge kannte er nicht, da er in all den Jahrzehnten sein Labor im Schloss nie verlassen hatte, bevor er schließlich nach Trutz geschickt wurde. Ihm war nur ein Zugang aus den Katakomben des Schlosses bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar betonte abschließend, dass es wichtig sein würde, über die Stärke der Armee genaueres zu wissen und man diese Höhle aufspüren müsste. Als Gerbert und Nira dies hörten, schlugen sie vor diese Aufgabe zu übernehmen. Die Helden wollten sie schon gleich begleiten, nur Henk wirkte nachdenklich und der Plan schien ihm zu widerstreben. Gerbert warf ein, dass er mit Nira sie zu zweit in der Natur beinahe unsichtbar wären und zusätzliche Begleiter wahrscheinlich nur ein Klotz für sie am Bein wären, da sie sich in Gebirgen bestens auskannten und beide ausgezeichnete Kletterer wären. Sie waren ein perfekt eingespieltes Team. Als Henk dann damit herausrückte, dass er dringend nach Freywall müsse, rückten auch die anderen von ihrem Begleitvorhaben ab. Darrow warnte Gerbert und Nira noch vor unzähligen, dämonifizierten Tieren, welche es in dem Gebirge gäbe und welche allein durch die Nähe zur Schattenburg Li'iktischuma verdorben worden waren. Archorbar nahm den Vorschlag der beiden dankend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Neue Freunde für den Bund des Lichtes '''&lt;br /&gt;
Am Schluss des Gespräches kam noch [[Egeil von Wallenrode|Onkel Egeil]] hinzu, der sich ebenfalls dem Bund des Lichtes anschließen möchte und sein Anwesen als Stützpunkt zur Verfügung stellte. Er brachte seinen alten Freund [[Sturmhardt von Bergstadt|Eisenkeil]] mit, der sich inzwischen von seiner Manipulation durch die Kultisten erholt hatte und seine Kriegstreiberei sehr bereute. Auch er wollte helfen und bot an, neue Rekruten in Egeils Anwesen zu trainieren. Eisenkeil richtete noch aus, das der restliche Veteranenverein dem Rat seine bedingungslose Unterstützung zugesagte. Wolfhardt bot an, die organisatorischen Arbeiten des Bundes zu übernehmen, die Mitglieder aus [[Valkenburg]] herzuholen. Anschließend wollte er deshalb auch bei Egeil auf dem Anwesen bleiben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 16: Abreise mit Querelen ===&lt;br /&gt;
16./17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Verzögerungen mit der [[K'eygha]] und ein Rätsel muss gelöst werden. Adarian findet eine neue Freundin und die Helden machen eine beunruhigende Entdeckung. Sie haben eine Begegnung in den Zwielichtgipfeln und das Schiff ist in Gefahr.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Stress mit dem Schiff '''&lt;br /&gt;
Die Helden beschlossen, am späten Nachmittag noch nach [[Freywall]] aufzubrechen, und eilten daher zum Hafen. Adarian wollte sich noch vom Volk verabschieden und rief die Bürger in einer Ansprache vor der Bibliothek dazu auf, dem Bund des Lichtes beizutreten. Anschließend begab auch er sich zum Hafen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Schiff wartete ein zorniger Kobold auf die Helden, der bereits seit geraumer Zeit Eleonor ärgerte und piesackte. Weil er in den letzten Tagen so vernachlässigt wurde und so hungrig war, brachte er alles an Bord durcheinander. Er setzte seine Klau- und Versteckspielchen mit den Helden fort, während Henk bereits ablegte und den Hafen verließ.  Als er den Kurs nach Freywall setzen wollte, bemerkte Henk, dass das Schiff nicht auf ihn reagierte. Er untersuchte das Problem und fand schließlich heraus, dass der Bolzen für die Aufhängung des Steuerrades, der ''Tinner'', fehlte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden konnten das Schiff auf der nördlichen Uferseite des Blaustroms stoppen und versuchten herauszufinden, was der Kobold wollte. Adarian opferte ihm Brot, Milch und Tabak und als Gegenleistung wurden vom Kobold sein Schild und seine Brustplatte poliert. Ungeduldig zeigte sich der Klabauterbold Henk und stellt seine Bedingungen. Er wollte eine weiche, aber auch luftbewegende Feder haben, gegen die er den Tinner tauschen würde. Die Helden grübelten eine Weile und erjagten dann am Ufer einen Fasan, dessen passendste Feder sie dem Kobold mitbrachten. Dieser zeigte sich zufrieden und händigte den Tinner aus, mit dessen Hilfe die Helden ihren Weg nach Freywall beginnen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fuhr die Nacht durch und Adarian freundet sich am Abend mit [[Eleonor Conado|Eleonor]] an. Er war fasziniert von ihren umfassenden Kenntnissen in Waffenkunde. Sie entpuppte sich eine begeisterte Glücksspielerin und schlug ein Spiel vor, bei dem sie Adarian um 15 Kupfermünzen brachte. Adarian fand heraus, dass Eleonor die Tochter des berühmten Waffenschmied Conado aus Trutz war und als einzige der Familie das Massaker auf dem Weg nach [[Weisshafen]] überlebt hatte. In dem Laden ihres Vaters, dem Waffenladen „''Conado und Söhne''“ hatte Egeil viele seiner besonderen Waffen und Fallen erstanden. Adarian begann, mit Eleonor zu flirten und kam gut bei ihr an. Die beiden verbrachten einen schönen Abend miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Flug-nach Jerris.png|300px|thumb|right|Der Flug der K'eygha nach Freywall]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Entdeckung '''&lt;br /&gt;
Bei Sonnenaufgang bemerkte Henk, dass das Schiff langsamer war, als er gedacht hätte. Er bittet Octavia, sich den ganzen Schiffsrumpf einmal anzusehen. Sie entdeckt einige Stellen, an denen die Konzentration von elementarer Luft im Holz stark vermindert war. Die Helden überlegten, welche Ursache diese Verminderung haben könnte, und entwickelten die Idee, dass es einen Zusammenhang zum elementaren Drachenfeuer geben könnte. Vielleicht hatte das besondere Feuer die elementare Luft aus den Planken des Rumpfes gelöst. Mit dem verlangsamten Schiff setzen sie ihre Reise fort, auf der Kenji noch häufiger vom Klabauterbold geneckt wurde und dies stoisch erduldete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Überfall bei den Zwielichtgipfeln '''&lt;br /&gt;
Zum Mittag waren erst die Zwielichtgipfel erreicht und Henk lenkte den Kurs jetzt mehr nördlich in Richtung Freywall. Sie fuhren noch nicht lange an den Bergen entlang, da tauchten prompt auch die Nemorer-Flusspiraten der Gegend auf, um ihren Wegzoll einzutreiben. Die Helden beschließen, einem Kampf möglichst aus dem Weg zu gehen, und zogen sich daher bis auf Henk und Adarian unter Deck zurück. Die Beiden zeigten sich den aufs Schiff springenden Nemorer und Adarian hält ihnen sein intaktes Nemorer-Signalhorn hin. Der Anführer erkannte die Beiden als ''Schaschrasch'' und ''Karrstann'' und stellte sich gutgelaunt als Borka Steinborke vom Clan der Steinborken vor. Adrian und Henk stoßen mit den Nemorerpiraten noch gemeinsam mit Nemorerschnaps an und anschließend verließen die Flusspiraten wieder die K’eygha. Die Helden setzten ihren Weg nach Freywall fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Schrecken am Abend '''&lt;br /&gt;
Zum Abend stellte Henk an der zurückgelegten Entfernung fest, dass die K'eygha noch langsamer geworden war. Die Helden wissen keinen Rat und es war der Klabauterbold, welcher Henk ganz nebenbei mitteilte, dass eine Kreatur unter dem Schiff hocke. Die Helden suchten lange nach dem Ding, indem Adarian versuchte, es von einer Seite auf die andere Seite unter dem Schiff zu scheuchen, damit es sich nicht vor Octavias Blicken verbergen konnte. schließlich gelang es Octavia, die Kreatur zu erblicken und als etwas dämonisches, gargoyleartiges zu identifizieren. Octavia ließ sich in einer halsbrecherischen Aktion an einer Seite des Schiffes mit der Strickleiter herab, um unter den Rumpf blicken zu können. Henk klettert an der anderen Seite herunter, um die Kreatur auf Octavias Seite zu scheuchen, damit diese den Schädling abschießen konnte. Es war einfach kein Herankommen an den Gargoyle und die Helden wollten diesen Versuch schon abbrechen. Da schlug der Klabauterbold Henk einen Deal vor. Wenn er versprechen würde, bei nächster Gelegenheit neben dem Steuerrad einen kleinen Napf für Schnaps anzubringen, dann würde der Kobold im Gegenzug jetzt dabei helfen, die dämonische Kreatur hervorzulocken, damit Octavia ihn treffen könne. Henk willigte ein und kurze Zeit später konnte Octavia beobachten, wie der Gargoyle vom Schiffsrumpf weggestoßen wurde, so dass es ihr gelang, den Dämon mit Flammenpfeilen anzugreifen. Sie brauchte einige Pfeile, bis dieser dämonische Parasit vernichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt konnten die Helden ihre Reise wiederaufnehmen und Henk schätzte und hoffte, dass sie mit der verbliebenen Luft noch so bis Freywall kommen würden. Diese Nacht flog Henk wieder durch, um keine Zeit mehr zu verlieren, denn Jaran brauchte seine Hilfe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19: Die Rückkehr des Maldoror]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40127</id>
		<title>Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40127"/>
				<updated>2026-04-19T08:29:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: /* Episode 04: Die Toten von Tiefenau */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 18: Der [[Bund des Xul|dunkle Bund]] schlägt zurück&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. - 17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel dokumentiert Inhalte aus '''früheren Spielphasen''' von EBORIA. Er dient der historischen Referenz und entspricht '''nicht dem aktuellen Stand der Weltbeschreibung (Lore)'''.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei: Heldengruppe (Trosk).png |500px|thumb|right|Die Helden in Trutz 351 JF]]&lt;br /&gt;
__Toc__&lt;br /&gt;
== Der dunkle Bund schlägt zurück ==&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Ankunft in Trutz ===&lt;br /&gt;
1./2. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Trutz]] erhalten die [[Helden]] eine beunruhigende Nachricht und erfahren von mysteriösen Vorfällen in der Trutzana. [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] leistet einen Eid und der König von Trutz wünscht ein Gespräch. Alte und neue Freunde werden getroffen und persönliche Fähigkeiten weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|200px|thumb|right|Archorbar]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Neuigkeit '''&lt;br /&gt;
Die Helden reisten durch ein Portal der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] von [[Eldorn]] nach [[Trutz]]. Direkt nach ihrer Ankunft wollte [[Archorbar]] sie dringend sehen. Er berichtete, dass etwas Beunruhigendes geschehen war. Jedes Jahr zum Erdfest zog der Drache [[Aban|Nebelschwinge]] ihre Runde über die Stadt Trutz und erinnerte die Bewohner an den &amp;quot;Bund&amp;quot;, der mit der Errichtung der Stadt geschlossen worden war. Doch dieses Jahr flog zum ersten Mal in der Geschichte von Trutz kein Drache über die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Drachen war auch die Souveränität und sonstige Gelassenheit der Bürger verschwunden. Die Trutzer waren verstört und beunruhigt. Archorbar wollte das Verschwinden genauer ergründen und musste dafür in die Nebelsümpfe zum Hort des Drachen reisen. Er bat die Helden in der Umgebung der Stadt zu verweilen und nach Schwarzmagiern zu suchen, während er in den Sümpfen das Verschwinden des Drachen untersuchte. Laut dem Brief, der bei [[Mordem Blandera]] gefunden wurde, arbeitete in Trutz ein weiteres Führungsmitglied des Kaders – [[Blaren Rigged]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Mysteriöse Vorkommnisse '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar gab den Helden eine Liste mit vier ungewöhnlichen Vorkommnissen, die diese bei Gelegenheit einmal untersuchen könnten. Erste Nachforschungen durch Inquisitoren hatten zwar keine dämonischen Hinweise ergeben, aber dennoch wären die Vorfälle mysteriös genug, um sie noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.  &lt;br /&gt;
* In [[Teichwalde]] waren mehrere Kinder im Teich ertrunken, ohne dass ein Grund erkennbar gewesen wäre. Eine dämonische Verunreinigung konnte nicht festgestellt werden. &lt;br /&gt;
* In [[Tiefenau]] waren bei schweren Überschwemmungen die Leichen des Friedhofs an die Oberfläche gelangt. Es wurde jedoch nichts Verdächtiges gefunden, das etwa auf Nekromantie hätte hinweisen können. &lt;br /&gt;
* In [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] war ein seltsamer, verbrannter Kreis auf dem Boden entdeckt worden. Es schien ein Ritualkreis gewesen zu sein, aber es konnte kein direkter Zusammenhang mit Schwarzmagiern festgestellt werden. Auch hier sei keine direkte dämonische Verseuchung feststellbar gewesen. &lt;br /&gt;
Und schließlich waren aus glaubwürdiger Quelle in [[Kirchwalde]] des Nachts unerklärliche, laute Schreie gehört worden; auch hier gab es keine Hinweise auf Dämonen oder ähnliches. Der Vorfall blieb aber seltsam und sollte noch einmal untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Adarian wird Inquisitor '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Archorbar den Helden von den mysteriösen Vorfällen berichtet hatte, blieb Adarian noch auf ein persönliches Gespräch, während die anderen ihr Quartier in der „‘‘Ratsschenke‘‘“ bezogen, Luxusherberge und erste Adresse der Stadt. Adarian wurde von Archorbar die Situation von Trutz beschrieben, welches unter direkter Bedrohung durch die Thyrner stand, die mit ihrer Flotte die Verbindungen nach Freywall und Valkenburg kontrollierten. Die Bürger erwarteten einen Krieg und jetzt, da Adarian in der Stadt sei, würden sie ihn mit in die Kämpfe hineinziehen und ihn drängen, an der Spitze des Heeres zu kämpfen. Es wäre aber sehr wichtig, dass in Hinblick auf die Schwarzmagier kein Kampf stattfände, denn jedes Blutvergießen diene momentan nur ihren Zwecken. Dieses jedoch den aufgebrachten Menschen von Trutz zu erklären, würde sich als schwierig erweisen. Archorbar bot Adarian deshalb erneut die Mitgliedschaft bei den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] an, denn als Inquisitor dürfte er sich nicht in politische Kämpfe einlassen und er würde damit zugleich ein starkes Bekenntnis ablegen, woher die wirkliche Gefahr kommt. Adarian verstand und nahm das Angebot an. Er wurde anschließend sofort zum Inquisitor geweiht und sprach den Eid des Ekklesiums. Er bekam das Wams mit dem Lichtemblem ausgehändigt und suchte seine Freunde in der Ratsschenke auf. Diese hatten sich schon lange unterhalten und es rankten sich viele Spekulationen darüber, wer Octavia in Eldorn ein Geburts-Amulett vor die Tür gelegt hatte und ob es eventuell bedeuten könnte, dass Octavia schwanger wäre. Mystiker Kenji hielt sich in der Diskussion deutlich zurück. Ein Bote des Königs unterbrach diese Gedankengänge abrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wurden zum König [[Sigurd von Troppau]] gerufen und suchten ihn daraufhin im Ratsgebäude auf. Vom ihm erfuhren sie, dass Thyrna bereits vom Volk für das Verschwinden des Drachen verantwortlich gemacht wurde. Die thyrnischen Schiffe hatten den Blockadegürtel tatsächlich immer enger gezogen, so dass sie wohlmöglich nahe genug für ein Kraftfeld in den Sümpfen wären. Sie hätten Nebelschwinge in seinem Hort festgesetzt, munkelte man unter der Bevölkerung. Sie hatte zuvor wahrscheinlich tatsächlich verhindert, dass Thyrna die Stadt einnahm, denn niemand bei den Thyrnern schien das imposante Tier verletzen zu wollen, welches sich so für die Stadt einsetzte. Immerhin hatte Thyrna schon immer eine besondere Verbindung/Beziehung zu Drachen. Doch wer würde jetzt, ohne Nebelschwinge, Trutz vor der drohenden Invasion durch die Thyrner schützen? Der König plante den thyrnischen Feldherrn zu kontaktieren und ein Treffen zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Abraxa.jpg |200px|thumb|right| Abraxa Cibinensis]]&lt;br /&gt;
Nach dem Treffen suchten die Helden den Hafen auf, um nach ihrem Schiff [[K'eygha]] zu sehen, welches seit ihrer Rückkehr aus der [[Ortag-Steppe]] in Trutz vor Anker lag. Es war in gutem Zustand und war einsatzbereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend besuchten sie die Stadt und Adarian kaufte Geschenke für seine Mutter. Er suchte auch noch seinen alten Jugendfreund Celan in der Kaserne auf und verabredete ein Treffen am Abend in der Gastwirtschaft „''Der tapfere Streiter''“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias besuchte [[Abraxa Cibinensis | Abraxa]] und erbat sich einen Heiltrank, um auf die kommenden Abenteuer vorbereitet zu sein. Abraxa freute sich sehr, ihre kleine Octavia wiederzusehen, und half gerne mit einem Trank aus. Leider konnte sie ihr nicht mehr mitgeben, da in der momentanen Lage von Trutz das Heer viele ihrer Tränke geordert hatte. Abraxa sagte ihr aber zu, für die Helden weitere Heiltränke zu brauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen sprach Kenji im Areteischen Monasterium mit dem Erzquestor. Zum Abendessen trafen sich alle in der „''Ratsschenke''“ wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gildenbesuch von Henk '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk tut, was er tun muss, und nimmt [[Eleonor Conado|Foxi ]] unter seine Fittiche, um sie der Gruppe als Eleonor vorzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Feier am Abend '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ließen den Abend im Heldengasthaus „''Der tapfere Streiter''“ direkt neben dem Areteischen Monasterium ausklingen. Adarian stellte ihnen seinen alten Freund Celan vor und sie feierten gemeinsam. Später kam Henk dazu und stellte Eleonor als Kontakt zu seiner Gilde vor, auf die Adarian sofort ein Auge warf. Als die Gruppe von Musikern um den Barden [[Trosk#Künstler|Fidelis Firlefanz]] auf Adarian aufmerksam wurde, stimmten sie sofort das bekannte Lied „[[Der Held aus Trutz]]“ an und umringten ihn beim Singen. Adarian fühlte sich geschmeichelt und war auch etwas verlegen, hörte er doch das Lied über seine Heldentaten in Loderis zum ersten Mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts in der Ratsschenke versuchte Adarian noch zu meditieren, schlief darüber aber wegen seines angetrunkenen Zustandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: k-eygha.png|200px|thumb|right| Die K’eygha]]&lt;br /&gt;
''' Tempelaufenthalte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis Visionensuche im Tempel (?), &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian besuchte das Sanktum des Ekklesiums. Von Großmeister Markward von Reichenstett bekam er Meister Traugott von Greifenhöh als Ausbilder zugeteilt und anschließend eine Kammer im Sanktum des Ekklesiums zugewiesen, in der er sich von nun an zurückziehen und meditieren konnte. So zog Adarian abends in das Sanktum der Inquisitoren ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Octavias Feuertraining '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia flog mit Henk und Eleonor mit der K‘eygha in den Norden über den Schlangenfluss. Dort ankerten sie an einem einsamen Platz und Octavia trainierte ihre magischen Fähigkeiten. Sie ließ Flammen zwischen ihren Händen entstehen und wachsen und brachte sie dann in ausreichender Entfernung zur Explosion. Eleonor war extrem beeindruckt von Octavias Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Verwandtenbesuche ===&lt;br /&gt;
3. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia bekommt überraschenden Besuch und erfährt bedrohliche Neuigkeiten. Die Helden lernen Adarians Familie kennen und erfahren von Spannungen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Intervention der Magierakademie '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, als die Helden gerade zum Luftschiffhafen wollten, wurden sie von dem Erzmagier der Akademie [[Utz von Klauenstett]] abgefangen. Er ließ Octavia wissen, dass ihre Zaubereien vom Vortag nicht unbemerkt geblieben waren. Er wies sie scharf zurecht und belehrte Octavia über die potentiell katastrophalen Auswirkungen der Zauberei (vgl. auch [[Magie#Die_Gefahren_der_Zauberei|Gefahren der Zauberei]]): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem ''Basan-Kollaps'' bricht die Wirklichkeit zusammen und reißt den Zaubernden und seine unmittelbare Umgebung im Radius von 30-100 Meter auseinander. ''Echmor von Daradan'' habe auf diese Weise das ganzes Dorf Braken bei [[Kratara]] ausgelöscht, weil er auf dem Marktplatz unvorsichtigerweise einen Entdeckungszauber gegen Diebe sprechen wollte und die gefahrlosen mit den riskanten Strömen vertauscht hatte. Er erwähnte auch ''Margoda von Drabak'', die sich für eine erfahrene Zauberin hielt, welche schon vielen Menschen mit ihren Kräften geholfen hatte. Sie hatte leider, wie auch Octavia, nie eine richtige Ausbildung erhalten und hatte den Menschen in Jerris unentgeltlich bei gesundheitlichen Problemen geholfen. Eines Tages habe sie eine Dörflerin wegen einer Hautflechte behandelt und dabei nicht die richtigen Ströme benutzt. Ausgerechnet an diesem Tag schwang nämlich der ''Zimborturnus'' anders als an den vorherigen Tagen und sie tötete qualvoll alle Hilfesuchenden um sich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen verbot der Erzmagier Octavia schließlich, ihre Fähigkeiten in Trutz und der Trutzana einzusetzen, da sie für die Stadt ein unnötiges Risiko darstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Gast bei Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten [[Egeil von Wallenrode|Egeil &amp;quot;die Ramme&amp;quot; von Wallenrode]]. Er hieß Adarian herzlich willkommen und feierte ihn als Befreier Trutzs aus der thyrnischen Umklammerung. Er erinnerte sich gerne an die Heldengeschichten von der Befreiung Loderis' und liebte das Lied &amp;quot;Der Held von Trutz&amp;quot;. Egeil war sehr stolz auf seinen Neffen. Ihm missfiel allerdings die Anwesenheit Octavias sehr und er wollte sie nicht in sein Anwesen lassen, zumal sie auch noch einen thyrnischen Siegelring trug, also offensichtlich nicht übergelaufen war. So blieb Octavia mit Henk an Bord und Kenji und Adarian folgten Egeil in seine Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erfuhr, dass Egin, der langjährige Diener seines Onkels, vor nicht allzu langer Zeit gestorben war und Egeil nun ganz allein auf dem Anwesen lebte. Als Adarian ihn noch einmal auf Octavia ansprach und versuchte ihn zu überreden, Octavia zu vertrauen, verdächtigte er Octavia als Spionin der Thyrner und verwies darauf, dass man Thyrna nicht trauen könne. Immerhin war Nebelschwinge verschwunden und er ging davon aus, dass die nur den Thyrnern für ihren Angriff auf die Stadt nützte. Aber zum Glück wäre jetzt ja Adarian da, der die Soldaten der Stadt in den Sieg führen könne. Als Adarian Egeil daraufhin eröffnete, dass er nicht gewillt wäre, gegen die Thyrner zu kämpfen, wurde Egeils Misstrauen gegenüber Octavia noch größer. Schließlich ging Egeil davon aus, dass Octavia den Helden von Trutz absichtlich manipuliert hatte, damit er nicht die thyrnischen Truppen aufhalten konnte, die bald Trutz angreifen würden. Alle Beteuerungen Adarians halfen nichts, und so kehrten die beiden Helden wieder auf das Luftschiff zurück und brachen mit Egeils herzlichen Grüßen an Adarians Mutter und Eginhard nach Wallenrode auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch bei Adarians Mutter '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Cosima.jpg |200px|thumb|right| Cosima von Wallenrode]]&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten Adarians Mutter [[Ellana von Wallenrode|Ellana]]. Sie hatte inzwischen erneut geheiratet und zwar den Ratsherrn [[Eginhard von Sonnenborn]]. Eginhard war ein alter Kriegskamerad von Egeil und in seinem Freundeskreis. Daher bestand schon lange ein Kontakt zwischen den Wallenrodern und den Sonnenbornern. Eginhard und Ellana hatten sich schon länger flüchtig von den Feierlichkeiten bei Onkel Egeil gekannt. Nach dem Tod von ihrem Mann Arian hatten sie sich allmählich besser kennen gelernt, waren sich langsam näher gekommen und auf dem Fest der Schutzgötter dieses Jahres am 2. Hyleon 351 JF hatten sie schließlich einander geheiratet. Eginhard war zu seiner Frau nach Wallenrode gezogen, während Sonnenborn von seinem Sohn Wandolf von Sonnenborn weitergeführt wurde. Er hatte das Geschäft übernommen und war der Vogt von Wallenrode geworden, da sich Cosima als wenig fähig erwiesen hatte und das Gut arg heruntergewirtschaftet war. Eginhard hatte einige unfähige Knechte entlassen und den Betrieb wieder zum Laufen gebracht. Darauf schien Cosima sehr eifersüchtig und neidisch zu sein, denn er wurde zunehmend unruhiger, unterschwellig aggressiver und zog sich, um nicht zu streiten, immer mehr zurück. Eginhard berichtete, dass Cosima sich sehr seltsam verhielt und er dachte, dass es daran läge, dass er eifersüchtig sei, weil Eginhard seine Mutter geheiratet hatte und nun das Anwesen leitete. Als Cosima dann aber gegen Adarian aussagte und damit seine Familie hintergangen hatte, war er schwer entsetzt. Ellana schilderte, dass Cosima sich, nachdem er aus Märkteburg zurückgekehrt war, wo er im Prozess aussagen musste, sehr verändert und immer mehr zurückgezogen hätte. Es kam zu immer mehr Spannungen zwischen Cosima und Eginhard und schließlich sei er plötzlich mit seiner Frau und den Kindern ausgezogen, vermutlich zu Fedras Eltern nach Falkenau. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Die ertrunkenen Kinder von Teichwalde ===&lt;br /&gt;
4. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat ein Anliegen an [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] und die Helden untersuchen den ersten mysteriösen Vorfall in [[Teichwalde]]. Das Verschwinden von drei Kindern wird untersucht und Octavia erhält Visionen aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Abraxas spezielle Tränke '''&lt;br /&gt;
Am Vormittag holte Octavia die bestellten Tränke ab. Abraxa konnte bereits drei starke Heiltränke herstellen und versprach weitere. Kenji begleitete sie und richtete eine spezielle Bitte an die Alchemistin. Er bat sie um einen Trank, welcher seinen Mut steigern könnte. Abraxa versprach ihm ihre Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Teichmaid von Teichwalde '''&lt;br /&gt;
Am Mittag kamen die Helden in [[Teichwalde]] an und wollten das Verschwinden der Kinder untersuchen. Der Vogt [[Teichwalde#Prominente Einwohner|Tassilo von Arg zu Teichwalde]] wollte nur mit Adarian und Kenji sprechen und erklärte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die getöteten drei Kinder waren allesamt Kinder von Knechten aus Teichwalde, sie verschwanden in der Nacht zum 16. TyCelestalis 351 JF, nach dem Fest des [[Thylor]]. Man fand sie erst nach 3 Tagen am Ufer des Sees, nachdem man sie bereits tagelang in der Umgebung von Teichwalde auf den Feldern und um den See herum gesucht hatte. Die Kinder waren anscheinend ertrunken, sie zeigten keinerlei andere Verletzungen, und erst jetzt wieder aufgetaucht. Was die Kinder in der Nacht am See wollten, konnte nicht geklärt werden. Da der Verdacht eines dämonischen Hintergrundes nicht ausgeschlossen werden konnte, rief ich die Inquisitoren des Ekklesiums zu Rate, welche allerdings keinerlei dämonische Aktivitäten oder Rückstände solcher in Teichwalde oder am See feststellen konnten.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Fundort der Kinderleichen untersuchen, bekam Octavia eine Vision:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann erscheint mit drei Kindern, die ihm willenlos folgen am Ufer des Sees und streckt die Arme beschwörend aus. Die Kinder stehen willenlos hinter ihm und starren auf den See. Während der Mann beschwörende Worte murmelt, die evtl. einer elbischen Sprache entstammen könnten, kräuselt sich die Wasseroberfläche immer mehr und nach einiger Zeit taucht eine weibliche, entstellte Gestalt auf, die Ähnlichkeit mit einer Wassernymphe aufweist, jedoch irgendwie verdorben erscheint. Der Beschwörer scheint sein Anliegen vorzutragen, deutet dabei auch auf die Kinder, welche sich auf seinen Wink in Bewegung setzen und ins Wasser zu dem Wesen treten. Das Wassen hüllt die Kinder ein und nimmt sie mit in sein unterirdisches Reich. Nachdem die Kinder mit der Kreatur unter Wasser verschwunden sind, nimmt der Mann eine abwartende Position ein und nach nicht langer Zeit erscheint die verdorbene Kreatur wieder. Sie hält etwas in den Armen, was ungefähr die Größe eines zusammengekauerten Kleinkindes hat. Genau ist das reglose Etwas nicht zu erkennen, es könnte auch ein Klumpen Metall sein, was die Kreatur dem Beschwörer übergab. Dieser verschwand darauf hin wieder.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schließlich den See untersuchen, bekam Octavia weitere Visionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann, evtl. derselbe wie aus der Vision zu den Kindern, erscheint immer wieder am See und wirft mit undeutlichen, gemurmelten Worten etwas astral Ekelhaftes hinein. Da kommt eine Wahrnehmung von etwas Schmerzhaftem aus dem See, eine vage Vorstellung davon, dass dort etwas darunter leidet.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''die Teichmaid, welche einst eine wunderschöne Gestalt besessen hatte, windet sich vor Schmerzen und scheint dem Wahnsinn nahe zu sein.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der verhüllte Mann hatte immer wieder über längere Zeit etwas Dämonisches in den See geworfen und auf diese Weise die Teichmaid dem Wahnsinn zugeführt und verdorben. Er tauschte die Kinder gegen einen Klumpen Metall in der Größe eines Kleinkindes und verschwand dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Kenji gelang es, durch ein heiliges Mirakel die ''Reinigung des Lichts'' zu wirken und die Teichmaid so von den dämonischen Einflüssen zu befreien. Das ganze Dorf dankte den Helden und die Teichmaid sang ihnen ihr wundervolles Lied, welches ihre Herzen sehr tief berührte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Die Toten von Tiefenau ===&lt;br /&gt;
4./5. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den zweiten mysteriösen Vorfall in [[Tiefenau]] und treffen auf alte Leichen. Sie entdecken eine Spur und machen einen seltenen Fund. In Adarian kommt ein schrecklicher Verdacht auf und eine alte Bekannte offenbart Überraschendes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Toten von Tiefenau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Nachmittag flogen die Helden weiter nach [[Tiefenau]] und sprachen mit dem [[Letor]]-Priester [[Gandar Benner]]. Er berichtete:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Die Überschwemmungen fanden plötzlich Anfang Pyrionalis, in der Nacht auf den 3. statt. Es hatte niemand bemerkt, da nur der Friedhof betroffen war. Erst am Morgen wurde bemerkt, dass alle Leichen an die Oberfläche gedrückt worden waren, das Wasser stand noch auf dem Acker und darauf schwammen die Toten vergangener Tage. Viele waren noch gut erhalten, der Boden hier bewahrt den Körper lange. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] wurden gerufen, um den Vorfall auf Nekromantie zu überprüfen, doch sie stellten keine dämonischen Verunreinigungen oder Rückstände nekromantischer Praktiken fest. Also wurden die Toten wieder beerdigt und ich habe ihnen Borons Segen mitgegeben. Jetzt ist wieder alles in Ordnung, aber seltsam war die Sache schon. Da so etwas noch niemals vorgekommen war, glaubt keiner, dass es sich um einen Zufall handeln könnte.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-alt.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (alt)]]&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchten daraufhin den Friedhof und Octavia erlebte einige Visionen. Sie sah einen Mann mit einer Kapuze auf dem Friedhof ein blutiges Opferritual abhalten. Er schnitt mit einem Messer einer Wombelratte die Kehle durch und besprengte mit ihrem Blut den Sumpf, dabei unverständliche, unheimliche Worte murmelnd. Das Wasser begann daraufhin zu steigen und der Boden wurde weich und geriet in Bewegung. Von unten drängte etwas nach Oben und dann durchbrachen Leichen die Oberfläche und schwammen im Wasser. Der Kultist wanderte im Wasser zwischen den Leichen herum und schien eine bestimmte Leiche zu suchen. Er beugte sich plötzlich herab und riss einem Leichnam eine Kette vom Hals, so dass der Schädel dabei abgetrennt wurde. Dann verließ er strauchelnd den Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkundigten sich beim Letor-Priester nach kopflosen Leichen und mit der Hilfe von Benner fanden sie einen Leichnam, welcher im Kragen seiner Jacke die Initialen E.D. eingestickt hatte. Um etwas über einen möglichen E.D. zu erfahren, suchten die Helden die Taverne „Die feuchte Kuhle“ auf, um mit dem Alten [[Helmar Wiering]] zu sprechen, der die Geschichte des Ortes gut kannte. Dieser erzählte, dass es in der Vergangenheit des Ortes jemanden mit den Initialen E.D. gegeben hätte und diese Person ein Nekromant gewesen wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das einzige ungewöhnliche, was hier überhaupt mal passiert ist, ist wohl der düstere Darrow. Mein Vater hat ihm viel davon erzählt, das ganze war vor fast 100 Jahren. Darrow lebte um 250 JF, zur Gründerzeit von Trutz. Erlerig Darrow war wohl ein düsterer Witwer mit finsterem Blick, dem hier nachgesagt wurde, dass er sich mit den Schwarzen Künsten gut auskenne und wohl gegen einige Taler seine verbotenen Dienste anböte. Zu seinen Diensten sollen Nekromantie, Dämonenbeschwörung und -pakte, Verfluchungen und Verwünschungen gehört haben, sagte mein Vater. Die große Sumpffieberepedemie von 255 JF ging wohl auch auf Darrows Kappe, denn dieser hatte überlebt, obwohl alle anderen alten Dörfler am Fieber gestorben sind. Kein Wunder, wenn sich das Gerücht, er stehe mit den schwarzen Mächten in Beziehung, hier standhaft hielt. Er hatte über die Jahre seine Tochter bei sich, die dann aber plötzlich verschwunden sei. Weil sie niemals jemand wiedergesehen hat, sagte man, er habe sie wohl den Dämonen im Sumpf geopfert, auf einer seiner langen Ausfahrten. Darrow hat man dann Jahre später in seiner Hütte tot aufgefunden, nachdem ihn länger niemand mehr im Dorf gesehen hatte. Er schien nicht verletzt, hatte einfach aufgehört zu leben, wie es schien. Er wurde beerdigt und sein Besitzt im Ort verteilt oder verbrannt, was niemand wollte. Nur einen alten Schlüssel, zu dem aber kein Schloss gefunden werden konnte, wurde ihm mit in sein Grab gegeben. Doch niemand wollte in seiner Hütte am Sumpf leben, und so steht sie heute noch leer und verfallen dort, denn keine Flammen wollten sie verschlingen, sagt man.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdeckten eine kleinere Hütte mit ursprünglich wohl 4 Zimmern, mittlerweile ohne Dach und mit noch einer halben Wand samt Fensterloch. Innen lagen die Dachbalken und eingebrochene Mauerreste, keine Möbel oder sonstige Inventarreste außer einem zerbrochenen Bettgestell. Octavia konnte unter der Ruine etwas Magisches spüren.  Als Henk dann in den Trümmern der Hütte eine verborgene, verschlossene Tür unter dem Bett entdeckte, konnten die Helden feststellen, dass die darüberliegenden Trümmer schon einmal bewegt und dann wieder darübergelegt worden waren. Octavia konnte am Schloss leichte magische Spuren feststellen, die jedoch nicht aktiv zu sein schienen. Henk untersuchte das Schloss, stellte fest, dass ein Schutzmechanismus anscheinend nicht wieder aktiviert worden war, und knackte es spielend. Darunter befand sich ein Raum, der mit verpechten Eichenbohlen in den nassen Boden gearbeitet worden war. Darin ein komplettes alchemistisches Labor und in den Regalen neben allerlei verdorrten Zutaten eine spezielle Stelle, auf der dem Staube nach einmal ein quadratischer Gegenstand gestanden haben musste, welcher vor kurzem entfernt worden war. Bei gründlicher Untersuchung des Bodens entdeckten die Helden ein Geheimfach, in dem sorgsam eingewickelte Bücher lagen. Es handelte sich um die seltenen alchemistischen Werke &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Sod Riqqavon We-serefa]]''&amp;quot;, &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Lapis animalis microcosmicus]]''&amp;quot; und ein Stapel handschriftlicher Notizen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Hütte untersucht worden war, lud Priester Benner die Helden zu einem Apfelstückchen ein. Jetzt bemerkte Adarian, dass das Messer, welches Benner benutzte, das Brotzeit-Messer seines Vaters Arian war. Auf Nachfrage erklärte Benner, dass er das Messer am Friedhofseingang gefunden hatte, direkt nach der Sache mit der Überschwemmung. Soweit Adarian wusste, war das Brotzeit-Messer nach dem Tod des Vaters an seinen Bruder Cosima gegangen. Dieser würde es vermutlich behalten und gut hüten, denn es war für ihn von großem sentimentalen Wert - eine unbezahlbare Erinnerung an den Vater. Das gefundene Messer warf einen schrecklichen Verdacht auf Cosima. Die Helden nahmen Priester Benner auf dem Luftschiff mit nach Trutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch in Falkenau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden flogen weiter nach Tiefenau, um Cosima zur Rede zu stellen. Dieser hatte sich auf das Anwesen seiner Frau Fedra nach Falkenau zurückgezogen und ließ sich verweigern, als die Helden nach ihm fragen. Für Adarian bestand auch keine Möglichkeit, einfach und schnell in das Anwesen der Familie zu gelangen, um seinen Bruder zu suchen. Das Anwesen verfügte über mehrere bewaffnete Wachen und könnte notfalls auch Luftangriffe durchführen. Auf energisches Drängen mit dem Schreiben des Zwergenkönigs bekamen die Helden eine Audienz bei Fedras Vater, dem Vogt [[Fedor von Falkenau]] und informierten ihn über mögliche schwarzmagische Kontakte Cosimas. Dieser konnte es nicht glauben und ließ nach Cosima schicken. Doch dieser war bereits in die Tunnel unter dem Anwesen geflohen und hielt sich versteckt. Es war ein unmögliches Unterfangen, ihn dort aufzuspüren, und so zogen die Helden weiter nach Trutz, um die Nacht in der ''Ratsschenke'' zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräche mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchten die Helden Abraxa auf und zeigten ihr die gefundenen Bücher und Manuskripte. Abraxa offenbarte den überraschten Helden, dass sie jenen ominösen Erlerig Darrow gut gekannt hatte und die Gerüchte über ihn als Nekromanten nicht stimmen würden (vgl. [[Abraxa_Cibinensis#Die_Zeit_in_Iopos_.28235-241_JF.29|Abraxa und Erlerig]]). Da die Ereignisse vor knapp 100 Jahren stattfanden, fragten die Helden weiter nach und waren verwundert, als sie erfuhren, dass Abraxa bereits vor 170 Jahren im Kaer von Freywall geboren worden war. Sie berichtete, dass Erlerig damals an etwas geforscht hatte, was er den [[Herzstein]] nannte. Dieser sollte eine starke, autonome Energiequelle werden, welche er jedoch ihres Wissens nie fertigstellen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erstaunen über ihr hohes Alter kamen sie auf Abraxas Lebensgeschichte zu sprechen und im Rahmen der Geschichte wurde die Zusammenarbeit mit Octavias Eltern thematisiert. Als Abraxa erklärte, dass sie deren Forschungen nach den Ursachen und Umständen der [[Schwarze Jahre|Schwarzen Jahre]] unterstützte, kam schließlich heraus, dass ein Vorfahr von Octavias Mutter einst eventuelle bei der Auslösung der Plage beteiligt war. Dieses hatte Octavias Vater bei seinen frühen Forschungen herausgefunden (vgl. [[Gaius_Octavius_Aequus#Forschungen|Aequus erste Forschungen]]) und darüber seine spätere Frau kennengelernt. Octavia wurde diese Tatsache aus bislang unbekannten Gründen von ihren Eltern verheimlicht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Der Kreis von Kobulten ===&lt;br /&gt;
5./6. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den dritten mysteriösen Vorfall in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] und erfahren von einem [[Bransi Soden|verrückten Torfstecher]]. Ein seltsamer Kreis wirft Fragen auf und Octavias Fähigkeiten bringen Verborgenes zutage. Ein Mitreisender offenbart sich und die Helden reisen weiter nach [[Kirchwalde]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Kreis von Kobulten '''&lt;br /&gt;
Mittags reisten die Helden weiter nach [[Kobulten (Trosk)|Kobulten]]. Vom leicht verwirrt wirkenden Vogt Konrad von Kobulten erfuhren sie, dass jener seltsame Kreis sich direkt am Haus von Torfstecher [[Bransi Soden]] befand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ach ja, dieser Kreis. Ja, seltsam. Wir haben ja sofort die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] informiert, immerhin plant ja so ein wahnsinniger Kult irgendwas Grässliches, wie man hört, ja. Aber es war ja alles in Ordnung damit, ja nur seltsam, nichts Dämonisches soweit, ja. Also ja alles in Ordnung. Der Kreis wurde am 8. Pyrionalis bemerkt, muss ja wohl in der Nacht entstanden sein, sollte man meinen, ja. Direkt hinter dem Haus vom alten Stecher [[Bransi Soden]], das hat den ja total von der Rolle gehaun. Hab ihn ja seit dem Tag nicht mehr gesehen, den alten Säufer, ja.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem erwähnte er, dass die Kobolde zurzeit sehr verrückt spielten und viel wilde Scherze trieben. Er war auch besorgt um den „[[Wubulub]]“, ein Sumpfmonster aus Kindergeschichten, welche Adarian noch aus seiner Jungend kannte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchten die Taverne „''Zum tanzenden Kobold''“ auf und Adarian zahlte zunächst seine ausstehenden Spielschulden zurück. Sie erfuhren vom Wirt Eckhard Freich, dass Bransi Soden nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis total verrückt geworden wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Der alte Bransi war mein bester Kunde, wenn er auch schon etwas eigen war. Aber letzten Monat ist er völlig verrückt geworden, nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis. Da kam er gleich morgens hierher und trank ein großes Dunkles. Danach wollte er, dass ich ihn nach Trutz bringen sollte. Er müsse da jemandem seinen Traum erzählen, sagte er, er würde sonst verrückt. Das war er zweifelsohne aber schon, wenn ihr mich fragt. Total wahnsinnig, der arme Alte. Ich schwör euch, mit meinem Stoff hier hatte das nix zu tun, mit dem ist alles in Ordnung, ich hab die Lizenzen der Brenner gesehen, ich schwöre bei [[Alethon]]. Jedenfalls ist der alte Bransi wütend abgezogen, als ich meinte, ich hätte jetzt keine Zeit ihn zu fahren. Hab ihn danach nicht mehr gesehen, keine Ahnung, ob er jetzt sauer ist oder was.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zum seltsamen Kreis neben Bransi Sodens Haus sagte Freich:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ja, der Kreis. Hab ihn selber gesehen, komisches Ding, da hat irgendwas gebrannt, denk ich. Sah verbrannt aus, haben da Erde drübergemacht, denn es wirkte unheimlich. [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] hin oder her, die sagen, das sei nichts Dämonisches. Das Ding ist unheimlich und wir habens verbuddelt. Lag an der Südseite vom Soden-Haus.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Informationen untersuchten die Helden die fragliche Stelle am Haus von Bransi Soden. Der Kreis befand sich an der Südseite hinter dem Haus. Er war mit einer Schicht Erde überdeckt worden und nicht leicht zu finden. Der Kreis bestand aus einer anscheinend verbannten Schicht von dreckigem Glas, die bei genauerer Untersuchung aus dem geschmolzenen Boden zu bestehen schien. Die Schicht war halb durchsichtig und im unsauberen Glas waren feine Risse am äußersten, handbreiten Rand zu bemerken, die Schriftzeichen sein könnten, vielleicht aber auch nur so wirkten. Unter bzw. in der Glasschicht schien sich etwas zu befinden. Octavia konnte mittels Feuer die Schicht zum Schmelzen bringen, so dass die Helden an das Verborgene herankam. Eingebacken in den geschmolzenen Boden war eine Drachenschuppe. Octavia erlebte bei der Berührung der Drachenschuppe bruchstückhaft eine Vision, in der sie das Gefühl erlebte, in eine Falle getappt zu sein und einen tödlichen Preis für wichtige Erkenntnisse zu zahlen. Sie spürte den Wunsch, eine wichtige Botschaft zu übermitteln und einen tiefen Schmerz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Untersuchung trafen die Helden den Fallensteller Harulf Bröck.  Er berichtet ihnen über die Fundstelle der Drachenschuppe: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''An die Nacht zum Schwarze-Zeit-Gedenktag erinnere ich mich. Ich kam aus dem &amp;quot;Kobold&amp;quot; und wollte gerade nach Hause, es war schon ziemlich spät. Da war dieses gewaltige Unwetter über dem Sumpf, wo die Blitze und die Donner sich jagten. Plötzlich flog eine Feuerkugel von Süden über dem Sumpf direkt auf das Dorf zu und schlug dann direkt an Bransis Haus ein. Den Schutzgöttern sei Dank hat der Regen den schlimmsten Brand verhindert, das Feuer hätte fast Bransis Hütte abgefackelt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Klabauterbold '''&lt;br /&gt;
Als die Helden sich auf ihr Luftschiff begeben wollten, mussten sie feststellen, dass die Strickleiter verschwunden war. Henk kletterte über einen Baum und die darin befestigte Ankerleine an Bord. Die fehlende Strickleiter wurde an einem Haus entdeckt und Adarian erkletterte das Dach und holte sie zurück. Nachdem sie endlich an Bord waren, war plötzlich ihr Gepäck verschwunden, welches sich dann in einer der hinterletzten Ecken des Schiffes wiederfand. Adarian stellte ganz nach Kobultener Sitte etwas Milch und Gebäck für einen Kobold auf. Diese verschwanden auch tatsächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Schreie von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Spät nachmittags flogen die Helden weiter und erreichten zur Abenddämmerung [[Kirchwalde]]. Sie kehrten in der Taverne „''Zur Nebelschwinge''“ ein. Der Wirt Helmgard Wirrig hatte die lauten Schreie mitten in der Nacht, welche die Helden untersuchen wollten, selbst gehört:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich bin selber aufgewacht, weil ich sie gehört habe. Mitten in der Nacht, hohe, laute Schreie, wie von Weibern mit Schmerzen. Bestimmt so drei, viermal. Dachte, da stechen die eine ab. Bin runter und hab da schon andere getroffen, die auch was gehört hatten. Zusammen haben wir dann die Umgebung abgesucht, aber nichts gefunden. War ganz schön kalt für so eine Pyrionalis-Nacht. Als wir zurück waren, haben wir uns aller einen bei mir hier gegönnt auf den Schreck. Aber den größten Schock scheint die arme Herma erlitten zu haben, die trinkt seit dem Tag jeden Tag hier.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er machte die Helden auf die alte Wäscherin Herma Geradd aufmerksam, die anscheinend in der Nacht den größten Schock erlitten hätte. Morgen früh würde sie wiederkommen und sich volllaufen lassen, wie sie es seit jenem Tag immer täte. Adarian genoss noch das Angebot vom Wirt, für 15 Silbertaler Aufpreis eine schöne Nacht mit seiner Tochter Tieta zu verbringen. Henk lehnte dankend ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Morgens in Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Adarian weckte die Helden bei Sonnenaufgang. Ihre meisten Sachen sind wieder verschwunden und der Tag begann mit einer „lustigen“ Suche nach Octavias Kleid und Kenjis Robe. Auch ein Teil der Takelage war verschwunden. Damit war für alle klar, dass sich ein Kobold an Bord versteckt haben musste und von Kobulten mit nach Kirchwalde gekommen war. Beim Frühstück in der Taverne bemerkten die Helden eine alte Frau, die schon am Morgen begann, sich zu betrinken. Der Wirt bestätigte, dass es sich um Herma Geradd handelte und die Helden sprachen mit ihr. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich habe des öfteren Flugträume in den Nächten. Dann fliege ich über die Nebelsümpfe und entspanne mich beim Dahingleiten über die Auen. Auch in dieser Nacht hatte ich einem dieser Träume, ich erwachte diesmal aber nicht so schön entspannt. Ich erinnere mich nur noch bruchstückhaft an das, was geschah. Ich hatte mich gerade aus einer Höhle zurückgezogen, Rauchgeruch lag in meiner Nase und jetzt war alles grell und rötlich um mich herum und die Luft waberte, als ich durch sie in den Himmel schoss. Ich nahm ein Brennen wahr, ein Brennen an meinem Hals und in meinem Gesicht - es frass sich hinein und entlockte mir einen schrecklichen Schrei. Dann wachte ich auf und hörte noch einen letzten Schrei im Wachen Zustand, dieser war aber viel höher, fast wie von einer Frau. Ich hörte mich in meinem Traum viel größer und mächtiger an. Jedenfalls geht mir der Schrei nicht mehr aus den Ohren und wenn ich genug trinke, dann wird er zumindest leiser und leiser.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji erbarmte sich der alten Frau und wirkte das kleine Mirakel „''Reinigung des Glaubens''“ um Herma zu beruhigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Die Suche nach dem Wubulub ===&lt;br /&gt;
6./7. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den vierten Vorfall und erfahren von einem Kinderschreck. Ein Jäger führt sie auf einem seltsamen Pfad durch den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] und weist den Weg zum [[Wubulub]]. Die Helden kämpfen ums Überleben und erfahren Erschütterndes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aufbruch von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Ein weiterer Gast kam in die Taverne. Es war der Jäger und Fallensteller [[Björi Gundars]]. Als er das Gespräch über die Schreie mitbekam, erzählte er, dass er am 8. Pyrionalis tief im Sumpf in [[Golomoor]] war. Er hatte in der Nacht auch Schreie gehört, sie klangen aber nicht nur hoch, da war auch etwas viel Schwereres und Dumpferes darinnen. Ihm lief es kalt den Rücken herunter und er ging davon aus, dass es der Wubulub war, von dem die Schreie kamen. Als die Helden ihn damit konfrontierten, dass der Wubulub lediglich in Kindergeschichten existieren würde, lachte Björi und meinte, er wüsste genau, wo der Wubulub wohnen würde. Er selbst hätte ihn schon mehrere Male nachts gesehen, wie er durch den Sumpf zog. Um die Helden zu überzeugen, bot er an es zu beweisen und sie zum Versteck des Wubulub zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Durch den Sumpf nach Golomoor '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Nebelsümpfe.jpg |200px|thumb|right| Karte nach Golomoor]]&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag brachen die Helden mit Björi in den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] nach Golomoor auf. Dazu ging es von Kirchwalde an einer Fischerhütte vorbei und dann über einen großen Baumstamm, die „''Waldbrück''“, über den nächsten Wasserarm. Björi achtete jetzt darauf, die „''Weiser''“, wie er sie nannte, zu finden. Das waren Steine, die ihm anzeigten, dass er jetzt den Weg nach links den Wasserlauf entlang folgen musste. Die Helden mussten dann unter einem dichten Blätterdach den „''Huldgang''“ überqueren, um anschließend auf der anderen Seite den Flusslauf wieder bis zu den „''Weisern''“ zu folgen. Ab da ging es vom Wasser weg und auf die „''Ogerzähne''“ zu. Einer alten Legende nach seinen die Steine im Wasser die ausgeschlagenen Zähne eines Ogers, welche nun als Übergang benutzt wurden. Am nächsten Wasserlauf suchte Björi nach der „''lichten Furt''“. An der Stelle zeigten größere Steine an, an welcher Stelle das Wasser gefahrlos durchquert werden konnte. An den „''Bals-Steinen''“, einer alten Lagerstätte im Sumpf, und am „''Hornthron''“, einem Baumalter, wo manche den Naturkräften opferten, zogen die Helden und ihr Führer vorbei bis zu den „''Kutschsteinen''“. Sie wandten sich recht und überquerten über den „''Perlenpfad''“ den nächsten Sumpfarm. Vorbei am „''Drachzahn''“, Nebelschwinges Milchzähnen, ging es zwischen zwei markanten Bäumen, das „''Riesenthor''“, zur „''Entenbrück''“. Nach diesem steinernen Übergang  mussten die Helden nur noch über den „''Katweg''“. Dieser bestand aus Steine, die klar wie Diamanten waren und im Sonnenlicht funkelten. Danach erreichten sie müde und erschöpft zur Dämmerung Golomoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' In Sirixx‘ Nest '''&lt;br /&gt;
In Golomoor hatte die Wirtin ''Sirixx'' die improvisierte Taverne „''Nest''“ in einer alten Ruine errichtet. Hierher brachte Björi die Helden, aber die Ankunft eines [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitors]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und eines Mystikers des Alethon löste unter den anwesenden Schmugglern und Gesetzlosen große Bestürzung aus. Es dauerte nicht lange, und die Taverne hatte sich bis auf die Wirtin geleert. Nach einem netten Gespräch mit Sirixx und einer guten Abfindung wegen des Gästeschwundes, verbrachten die Helden die Nacht im Stroh. Björi Gundars aber wurde in der Nacht beim Austreten von den Dörflern verprügelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Wubulub.jpg |200px|thumb|right| Björis Karte]]&lt;br /&gt;
''' Auf der Suche nach dem Wubulub '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen brachen die Helden mit Björi und seiner Karte in das Moor auf. Als die Helden weit in den Sumpf vorgedrungen waren und die Lichtung betraten, in dem der Jäger den [[Wubulub]] verortete, griffen Wurzeln nach ihren Beinen und zogen sie bis zu ihrem Hals in den Morast. Es war den Helden nicht möglich sich zu befreien und so waren sie gezwungen bis zur Dämmerung zu warteten. Der Wubulub zeigte sich erst mit dem Untergang der Sonne, als plötzlich die große, alte Weide auf der Lichtung anfing sich zu bewegen und ihre dünnen, spirrigen Reißer peitschten die Helden. Als erstes griffen die Äste nach dem Jäger, zogen ihn aus dem Schlamm und rissen ihn in die Höhe. Blut spritze umher, da sich der Unglückliche beim so rasanten Herausreißen eine Wurzelspitze in den Bauch gerammt hatte. Geschockt harrten die Helden ihres Schicksals. Die Äste umklammerten sie nacheinander und rissen sie aus dem Sumpfboden, schleuderten sie umher und warfen sie harsch zu Boden. Als Adarian befreit war und sich aufgerappelt hatte, entdeckte er am Körper des Wubulub eine Art Geschwür, welches dämonisch an der Rinde klammerte und den Elementar zu kontrollieren schien. Beherzt schlug Adarian mit einem gewaltigen Schlag die Geschwulst vom Stamm. Dabei stimmte er mit Henks Unterstützung das alte [[Lied des Wubulub]] an, was die Kreatur anscheinend wirklich etwas zu beruhigen schien. Schließlich stimmte auch Erzquestor Kenji mit in das Lied ein und der Wubulub wurde immer sanfter und ruhiger. Octavia kam beim Umherwerfen ungünstig auf und verstauchte sich ihre linke Hand und wurde kurzzeitig bewusstlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wubulub]] begann mit den Helden zu kommunizieren. Er berichtete, dass ihn die wahnsinnigen Kobolde so lange tyrannisierten, bis er zornig geworden war. Der Drache wäre von etwas aufgescheucht worden, dass den ganzen Sumpf erschüttert hatte. Aban flog aufgeregt umher und plötzlich tauchte aus dem Dunkel ein riesiger Käfer auf. Die beiden kämpften, der Käfer zauberte etwas Qualvolles auf den Drachen. Der Wubulub spürte ihren Schmerz und ihm war klar, dass ihr seinen Willen gebrochen wurde. Der dämonische Käfer entführte Aban in den Süden. Den Ausgangspunkt der Erschütterung, welche Aban aufgescheucht hatte, konnte der Wubulub erfassen und er verwies die Helden auf einen alten Baum namens [[Untier-Aue#Amoth-Hûntirn|Amoth-Hûntirn]]. Er fürchtete, dass es ihm sehr schlecht ginge und etwas dort vorgefallen wäre. Da der alte Baum dort stände, wo heute die Menschen wohnen, konnte der Wubulub selbst noch nicht nach ihm sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Helden sehr erschöpft waren und es auch schon tief in der Nacht war, brachte der Wubulub sie zurück nach Kirchwalde. Dort angekommen schlugen sie sich noch ein Weilchen mit dem Klabauterbold herum, um dann endlich schlafen zu können. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Die Rettung von Amoth-Hûntirn ===&lt;br /&gt;
8. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchen die [[Untier-Aue]] und untersuchen den Ort. Sie treffen unerwartet auf Adarians Verwandten und erfahren seine Beweggründe. Ein neuer Verdacht keimt auf und eine Konfrontation wird erwirkt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Rettung von Amoth-Hûntirn  '''&lt;br /&gt;
Der Namen des Baumes, Amoth-Hûntirn, kam Adarian am nächsten Morgen nicht bekannt vor, jedoch erinnerte er ihn an eine Region nahe des Sumpfes, die [[Untier-Aue]], wo Adarian früher öfters gespielt und wo Liebespaare an dem alten Baum dort sich die Treue geschworen hatten. Also brachen die Helden sofort mit ihrem Luftschiff auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untier-Aue dauerte es nicht lange, bis sie den Baum fanden. Octavia bemerkte sofort, dass der Ort dämonisch verunreinigt war und dass hier ein äußerst finsteres Ritual abgehalten wurde. Der Baum war verfault und wirkte tot. Unter seinen Wurzeln befand sich eine kleine Höhle, welche angefüllt war mit Würmern und Käfern. Der Baum selber und vor allem die Höhle besaß eine entsetzliche Aura und es saßen weder Vögel auf dem Baum, noch wuchs Gras oder andere Pflanzen in seinem Umfeld. Er war umgeben von einem Feld des Todes. Adarian erinnerte sich, dass diesmal ein wunderschöner Ort war, an dem er öfters mal in der Sonne gelegen und sich vor der Arbeit gedrückt hatte. Octavia stellte astral fest, dass an der Spitze des Baumes und unter ihm in der Höhle zwei Kraftspeicher waren, die den Baum verdarben. Octavia war sich sicher, dass die Schwarzmagier von hier aus ein Ritual vollzogen, welches das astrale Klima des Waldes erschüttert und dadurch Aban aus ihrem Versteck gelockt hatte, damit sie ihn angreifen und einfangen konnten. Der Baum war einen Art Knotenpunkt des ganzen Sumpfes, den die Bruderschaft umgepolt hatte und der jetzt wie eine dämonische Verunreinigung den ganzen Sumpf beeinträchtigte. Das würde auch die Veränderungen bei den Kobolden und dem Wubulub erklären.&lt;br /&gt;
Bevor die Helden einen Plan fassten, wie sie dem Baum helfen könnten, horchten sie auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden bemerkten, wie sich jemand dem Ort näherte und gingen schnell in Deckung. Da tauchte Adarians Bruder [[Cosima von Wallenrode|Cosima]] auf und ging auf den Baum zu. Die Helden stellten ihn zur Rede und als sie sich überzeugt hatten, nicht zuletzt auch durch Octavias Astralsicht, dass Cosima kein Schwarzmagier war, brachten sie ihn abseits in Sicherheit und wandten sich wieder dem Baum zu. Die beiden Kraftspeicher mussten entfernt werden, soviel stand fest. Adarian überwand sich und drang in die Höhle vor. Er tauchte in das Ungeziefermeer ein und fand mit großer Überwindung und nach mehreren Versuchen einen Klumpen Orichalcumerz am Boden der Höhle. Der große Orichalcumbrocken stammte von einem großen Dämon und wurde vom Bund in Teichwalde besorgt. Henk kletterte in die Krone und schnitt den kleineren Stein frei, bei dem es sich um den Herzstein aus Tiefenau handelte. Die Schwarzmagier hatten ein finsteres Ritual abgehalten, um die Steine als dämonischen Energiespeicher zu nutzen. Damit hatten sie den Baum zu dem verändert, was die Helden schließlich vorfanden. Da die Veränderung des Baumes den ganzen Sumpf erschüttert hatte, brach der Drache in der folgenden Nacht auf, um nachzusehen, was geschehen war und wurde von der Bruderschaft abgefangen. Kenji sprach ein reinigendes Gebet und die Helden wandten sich jetzt wieder Cosima zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Cosimas Geschichte '''&lt;br /&gt;
Cosima wirkte sehr bedrückt und belastet. Er erzählte den Helden, dass, kurz nachdem die Helden in den Norden aufgebrochen waren, er von einer vermummten Gestalt bedroht wurde, in [[Valkenburg]] eine Aussage beim Prozess gegen seinen Bruder zu machen. Als sich Cosima weigerte, wurde ihm als Druckmittel der Milchzahn seiner erstgeborenen Tochter Elldra gezeigt und damit gedroht, sie mit einem Fluch zu belegen. Der Vermummte demonstrierte seine magischen Fähigkeiten, indem er Cosima mit einem Schmerzzauber einschüchterte. Cosima reiste daraufhin nach Valkenburg und sagte im Prozess gegen Adarian aus. Es kam zu einem Streit mit Onkel Egeil, der immer auf der Seite von Adarian gewesen war. Cosima fragte sich die ganze Zeit, wie der Vermummte an die Zähne aus dem Nachttisch seiner Tochter gekommen war, und wurde über diese Gedanken immer paranoider. Anschließend erklärte ihm der Vermummte, dass er mit ihm noch nicht fertig wäre, er den Milchzahn noch weiter behielte und Cosima mit niemanden darüber reden dürfe, wenn er seine Familie nicht dem Tod überantworten wolle. Nach diesem letzten Treffen verfolgte Cosima die Spur des Vermummten mit seinem Jagdhund und gelangte so in die Untier-Aue zu dem uralten Baum mit der Höhle darunter. In dieser Höhle verschwand der vermummte Schwarzmagier, doch war Cosima genauso verschüchtert wie sein unruhig jaulender Hund und kehrte nach Wallenrode zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wallenrode fiel Cosima auf, dass sein Stiefvater [[Eginhard von Sonnenborn]] anscheinend etwas vor ihm verheimlichte. Er versteckte Unterlagen und traf sich mit Personen, über die er anschließend offensichtlich log. In Cosima keimte der Verdacht, dass Eginhard der Vermummte war und ihn erpresste. Cosima konnte seine Mutter nicht davon überzeugen, mit ihm das Anwesen zu verlassen, und so zog er mit seiner Familie auf das Anwesen seiner Frau in Falkenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian in Falkenau auftauchte, fürchtet Cosima, dass er alles herausbekäme und damit seine Familie in Gefahr brächte. So floh er von seinem Bruder und machte sich auf die Suche nach dem Schwarzmagier, um ihn mit Gold zu bestechen, endlich seine Tochter gehen zu lassen. So tauchte er wieder in der Untier-Aue auf, wo er auf die Helden traf. Die Helden reisten mit Cosima nach Wallenrode und stellten Eginhard zur Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Eginhards Geheimnis '''&lt;br /&gt;
Nachdem Cosima ihn auf sein merkwürdiges Verhalten angesprochen hatte, begann er von einer Geschichte mit Egeil zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Adarians Vater gestorben war, hatte Egeil auf sein Erbe verzichtet und Adarians Mutter das Familienanwesen überlassen, da er bereits sein eigenes in Nauried errichtet hatte. Nachdem [[Eginhard von Sonnenborn|Eginhard]] nach Wallenrode gekommen war, wandte sich Egeil jedoch plötzlich an ihn und bat ihn, dass er mit Ellana in die Stadt ziehen möge. Egeil wollte jetzt nun doch sein Erbe antreten, da er anscheinend großen Geldsorgen hatte. Eginhard vermutete, dass Egeil sein Geld in seinem Sicherheitswahn ausgegeben hatte, um sein Anwesen in die uneinnehmbare Festung zu verwandeln, die es mittlerweile ja war. Außerdem unterstützte Egeil eine Gruppe von Veteranen, die seit dem neuen Konflikt mit Thyrna politisch hochaktiv wurden. Da Egeil immer seniler wurde, hatte er dabei wohl den Überblick über seine Finanzen verloren und sich selbst in eine Notlage gebracht. Da Eginhard wusste, dass es sowohl seiner Frau Ellana, als auch Cosima und seiner Familie das Herz brechen würde, wenn sie ihr Zuhause verlassen müssten, handelte er mit Egeil eine Alternative aus. Da Eginhard selbst vermögend war, half er Egeil finanziell aus dem Schlimmsten heraus, so dass Egeil sein Anwesen behalten konnte. Außerdem erfüllte er Egeils Wunsch, dass er seine Veteranenpartei bei verschiedenen Abstimmungen unterstützte und ihnen politisches Gehör verschaffte. Da Egeil seine missliche Lage äußerst peinlich war und er Adarians Mutter und Cosima nicht beunruhigen wollte, musste Eginhard versprechen ihnen nichts davon zu erzählen. Er selbst hatte sich auch Sorgen um den alten Mann und seinen Geisteszustand gemacht, der er hin und wieder fast gar nicht mehr wieder zu erkennen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Messer konnte Eginhard nichts sagen, nur, dass Adarians Mutter bestimmt wisse, wer es nach dem Tod des Vaters bekommen hatte. Cosima konnte bestätigen, dass Egeil in den letzten Jahren tatsächlich geistig sehr abgebaut hatte. Außerdem wurde er nach der Gerichtsverhandlung in [[Valkenburg]] und dem folgenden Streit mit ihm zusätzlich noch furchtbar verbittert, da er mit ansehen musste, wie seine Familie auseinanderbrach. Cosima tat dies furchtbar leid, aber wegen der Erpressung konnte er Egeil nicht die Wahrheit sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eginhard weiß, dass Adarians Mutter sich heute Morgen von dem Kutscher zu Egeil hatte bringen lassen, da sie sich in letzter Zeit viele Sorgen um den alten Mann machte. Sie besuchte ihn inzwischen regelmäßig und, nachdem Adarian wieder in der Gegend war, wollte sie mit ihm ein gemeinsames Familienfest für ihn organisieren, bevor er wieder weiterzöge oder der Krieg alle wieder auseinanderrisse. Cosima war in Sorge und gab zu bedenken, dass es für seine Mutter gerade nicht sicher wäre, allein durch die Trutzana zu reisen und erzählte Eginhard von seiner Erpressung und dem Schwarzmagier. Er bat auch darum, dass die Helden ihr hinterherflögen, da er Angst hatte, dass ihr etwas zustoßen könnte. Er betonte auch, dass seine Tochter jetzt sicher war und sich alle zuerst um den Schwarzmagier kümmern sollten. Also brachen die Helden nach Nauried zum Anwesen von Onkel Egeil auf, um nach dem Wohl von Ellana zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Auf Egeils Feste ===&lt;br /&gt;
8. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen auf [[Egeil von Wallenrode|Egeils]] Festung [[Ellana von Wallenrode|Adarians Mutter]] zur Hilfe und werden überrascht. Sie bekommen ein Angebot und müssen sich feinsinnigen Verführungen widersetzen. Die Helden werden mit ihren ureigensten Ängsten konfrontiert und müssen standhaft bleiben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Anwesen von Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
Als die Helden mit ihrem Schiff an den Mauern von Egeils Festung anlegten, kam Egeil panisch herausgelaufen und rief nach Hilfe. Er bat alle darum schnell mitzukommen. Ellana wäre in Gefahr und in seinem Anwesen wäre ein Fremder, der sie gefangen genommen hatte. Er lief schnell voraus und alle folgten ihm rasch. Als die Helden gerade in einen Eingangsflur gelaufen sind, schossen sich plötzlich die Türen vor und hinter ihnen und sie waren gefangen. Der Raum war fensterlos und hatte oben Schießscharten, durch die Egeil die Helden beobachten konnte. Egeil ließ die Helden zunächst einmal im Raum für sich alleine im Ungewissen schmoren. An den Wänden des Raumes hingen viele Bilder, die Egeil mit seinen Kameraden zeigten, etliche Trophäen seines Jägerlebens, uralte, leider für Ausbruchversuche unbrauchbare Waffen und sogar eine kleine [[Thylor]]-Statur. Egeil hatte diese Dinge über lange Jahre angesammelt. Nach zwei bis drei Stunden begann er dann durch die Schießscharte zu reden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wäre so furchtbar enttäuscht von Adarian, obwohl er seit seiner Kindheit doch alle Hoffnungen in ihn gesetzt hätte. Er könne ihm einfach nicht verzeihen, dass Adarian es beim Militär nicht geschafft hatte und lieber auf Abenteuerreise mit einer Thyrnerin gegangen wäre, obwohl doch Männer wie Adarian gerade bei den Schlappschwänzen der trutzer Armee so dringend benötigt würden. Adarian hätte seine Stadt im Stich gelassen, nur weil er sich nicht zusammenreißen könnte und er bei dem Einsatz, der zu seinem Rauswurf führte, unüberlegt gehandelt hätte. Seine Absicht wäre zwar korrekt gewesen, aber sein Handeln wäre unüberlegt und dumm. Zwar hätte er sich ja dann wenigsten als Held darum gekümmert, dass die Thyrner den Arsch aufgerissen bekämen, doch seit der Verhandlung in [[Valkenburg]] wäre Adarian nun völlig durchgedreht. Er faselte von diesen Schwarzmagiern, die vielleicht nur ein Hirngespinst wäre, kröche den Thyrnern in den Arsch und unterstützte die schwule Politik derer, die immer noch glaubten, dass es jemals Frieden mit Thyrna geben könnte. Zuletzt hätte er sich sogar neue, feine Freunde in [[Eldorn]] gemacht und gemeinsam mit Thyrnern das Erdfest verbracht, anstatt ihnen die Schädel zu spalten. Nachdem, was Egeil alles bei dem Prozess in Valkenburg für ihn getan hätte und den Streit, den er deswegen mit Cosima hätte, wäre er nur noch enttäuscht von seinem ehemaligen Lieblingsneffen. Das Fass würde schließlich zum Überlaufen gebracht, nachdem Adarian aus Feigheit den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] beigetreten wäre, um nicht gegen seine thyrnischen Freunde kämpfen zu müssen und seinen Verrat an der Heimat zu vertuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Konfrontation mit dem schwarzen Ritualisten '''&lt;br /&gt;
Als Adarian bei dem Gespräch erkannte, dass es sich eigentlich nicht um Egeil handelte, gab sich der schwarze Ritualist am Schluss zu erkennen und spottete, wie leicht es doch war so einen senilen, alten Trottel wie Egeil zu übernehmen. Dann höhnte er, dass er Egeils verkrüppelten Körper entsorgen würde, sobald er mit uns fertig wäre. Anschließend erzählte er den Helden, was gerade alles in Trutz geschieht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er wusste, dass die Helden wegen des Drachens Bescheid wissen, prahlte er damit, wie leicht es seinem Bund doch gefallen wäre, ihn einzufangen. Er sprach [[Enbi Lulu'Gugal]] größte Hochachtung aus, weil er den Drachen unter schlimmsten Qualen gefügig gemacht hatte. Er behauptete, dass Trutz sich besser wünschen sollte, dass sie den Drachen nie wiedersehen würden, da dieser nun auf ihrer Seite kämpfte. Er erklärte den Helden auch, dass ihre ganze Arbeit umsonst war, da ihnen niemand mehr glauben würde, dass es nicht die Thyrner waren, die den Drachen entführt hatten und dass dem König dafür gerade unanzweifelbare Beweise vorgelegt würden. Er machte sich darüber lustig, dass der Rat von Trutz ein Marionettenspiel des Bundes geworden und dass der König bereits entmachtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist erwähnte noch, dass er seine Brüder verständigt habe und sein Meister bereits auf dem Weg hierher wäre, da er aus den Helden auch Marionetten machen wollte. In der Helden Namen würden sie dann die Dinge zu Gunsten der Bruderschaft wenden, bis diese sie nicht mehr brauchen und ihre Körper entsorgen würde. Während der Wartezeit plauderte der schwarze Ritualist ein wenig mit den Helden, um ihnen neue Alternativen zu eröffnen: er bot ihnen an, dass sie auch einfach das Mal des Utukk'Xul empfangen könnten und sich der Bruderschaft anschließen sollten. Immerhin wäre Aloran bereits verloren und wenn sie weise wären, sollten sie sich noch schnell genug auf die Siegerseite stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles von dem, was der schwarze Ritualist erzählte, hinterließ einen starken Eindruck in den Köpfen der Helden und verwirrte ihnen die Gedanken. Man konnte sich seinen Worten gar nicht entziehen und musste ihm einfach zuhören, ob man es wollte oder nicht. Um die Helden wirklich zu überzeugen, ging er danach jeden einzeln an (vgl. [[Verführungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist ließ die Helden zwischen den einzelnen Gesprächen immer wieder allein, um seine Manipulationen wirken zu lassen. Nachdem er jeden mit seinen Einflüsterungen gequält hatte, ließ er die nachdenklichen Helden etwas länger allein, damit sie nun ihre Entscheidung fällen könnten. Die Wirkungen auf die Helden waren hierbei sehr unterschiedlich. Während der schwarze Ritualist bei Adarian und Henk große Verunsicherung auslöste, entkamen Octavia und Kenji seiner Wirkung. Lediglich die Erwähnung von dem Gespräch mit Wolfhardt traf Kenji ins Mark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der schwarze Ritualist die Frage stellte, ob jemand zu ihnen kommen möchte, da meldete sich Henk, der den Kultisten täuschen wollte. Zufrieden erklärte der schwarze Ritualist, dass er ihn trotzdem zur Sicherheit in dem Raum ließe, bis seine Brüder kämen, seine Entscheidung aber nachher berücksichtigt würde und ihm nachher statt der Kontrolle zur Marionette das Mal von Utukk'Xul verpasst würde. Da sich die anderen Helden nicht der Bruderschaft anschließen wollten, holte der schwarze Ritualist Adarians Mutter. Er gab an, sie laufen zu lassen, wenn sich wenigstens einer anschlösse. Kenji konnte sogar bestätigen, dass der schwarze Ritualist nicht log. Dann ließ er die Helden wieder allein, um sich zu entscheiden, bis er wiederkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian fiel ein, dass Egeil sich niemals in die Gefahr gebracht hätte, selber in einer seiner Fallen steckenzubleiben, und dass er aus diesem Grund bestimmt einen geheimen Ausgang eingebaut hätte. Als Octavia dann Henk bat, nach einer Geheimtür zu suchen, höhnte der schwarze Ritualist, dass Henk ja schon wieder Befehle von Thyrnern befolgen würde. Henk fand die Tür, doch es waren unglaublich viele potentielle Auslöser vorhanden, die allerdings in der Mehrheit Fallenauslöser waren. Als Adarian darüber nachdachte, fiel ihm ein Satz von Egeil wieder ein, den sein Onkel immer gesagt hatte: &amp;lt;big&amp;gt;„''Treue hat mir schon oft das Leben gerettet, mein Junge!''“&amp;lt;/big&amp;gt;. Jetzt wusste Adarian, was zu tun war, und fand die Mechanismen der Geheimtür. Es waren die Wappen der zwei treusten Kameraden und das Halsband von Egeils Lieblingshund. Die Thylor-Statue ließ sich bewegen und gab den Weg auf einen Gang frei. Jetzt konnte sich Henk schnell nach oben schleichen, um Adarians Mutter zu retten. Als er Egeil erreicht hatte, nahm er diesem das Eulen-Amulett ab, welches er um den Hals hatte, und sofort erlosch der dämonische Einfluss auf ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden luden Egeil und Ellana auf ihr Schiff und starteten nach Trutz. Sie legten mitten in der Nacht an und brachten die beiden nach Mitternacht zu den Inquisitoren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Spurensuche ===&lt;br /&gt;
9. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen informative Gespräche und [[Archorbar]] berichtet von seiner Reise. Onkel Egeil erinnert sich und ein Freund kommt zu Besuch. Die Helden wollen mit dem König sprechen und Adarian lernt Egeils Veteranenverein kennen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbar berichtet '''&lt;br /&gt;
Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] versorgten als erstes Adarians Mutter, Egeil und gaben ihnen eine geschützte Unterkunft. Die restliche Familie eskortierten sie sicher nach Trutz, damit die Helden uns ausruhen konnten. Archorbar berichtete Näheres aus dem Drachenhort und wusste mehr über die Umstände, unter denen der Drache entführt wurde. Er hatte mit Elben gesprochen, die noch heute in der Nähe des Hortes leben. Aus diesem Grund wollte er auch die Helden nicht dabeihaben. Bei dem Hort lebten noch einige wenige Elben, welchen die letzten Verbliebenen von dem Volk sind, welches heute in [[Galad Sidh]] lebt. Ursprünglich lebten sie im Nebelsumpf und wurden 242 JF vertrieben, nachdem die Menschen Trutz gründeten und auch den Sumpf erschlossen. Die Ruinen im Sumpf bei [[Golomoor]] sind einzig von ihrer Siedlung übrig. Heute bewachen eine Handvoll Elben den Hort und schützen den Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar erfuhr von ihnen, dass der gesamte Sumpf unter einem dämonischen Einfluss steht, bzw. nun stand, welcher den Drachen verrückt gemacht hat, genauso wie die Kobolde und der Wubulub. Daraufhin konnten auch die Elben sie nicht mehr aufhalten und Aban verließ ihren Hort und flog orientierungslos über das Glutmeer und den südlichen Sumpf. Auf diese Gelegenheit hatten die Schwarzmagier anscheinend gewartet und griffen sie schließlich an. Die Elben schilderten, wie ein riesiger, dämonischer Käfer aufgetaucht sei und Aban unter lauten, qualvollen Schreien unterworfen habe. Archorbar musste anschließend dringend nach Galad Sidh reisen, da er etwas sehr Wichtiges mit den Elben besprechen musste, von dem er den Helden noch nichts erzählen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit Egeil '''&lt;br /&gt;
Die Helden sprachen im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] Egeil auf seine Wahrnehmung während der Besetzung an. Er konnte sich an kaum etwas erinnern was seine Manipulation betrifft. Er beklagte sich, dass sein Gedächtnis in den letzten Jahren immer schlechter wurde und er sich immer mehr von anderen Menschen zurückzog. Ihm war es peinlich seinen Verstand zu verlieren, aber er konnte dies noch vor allen anderen verheimlichen und er kam noch gut allein zurecht. Er lebte auch noch einmal richtig auf und nahm all seine geistige Kraft zusammen, als er zum Prozess nach [[Valkenburg]] reiste und sich später mit Cosima wegen seiner Aussage anlegte. Doch nach seiner Rückkehr wurde sein Zustand immer schlechter und er verließ sein Anwesen nicht mehr, da er sich manchmal an Stunden oder sogar Tage nicht mehr erinnern konnte. Eines Tages wurde er im Wald vor Nauried wach, komplett mit Schlamm und Dreck überzogen, als hätte er eine längere Wanderung durch den Sumpf unternommen. Als er nach Hause kam, erfuhr er, dass zwei Tage komplett aus seinem Gedächtnis gestrichen waren. Außerdem hatte er auch seltsame Träume und Tagträume, die ihn immer mehr beunruhigten. Als Egeil länger darüber nachdacht, fiel ihm etwas ein, was zu seiner Manipulation geführt haben könnte. Sie begann wahrscheinlich nach dem Prozess in Valkenburg, denn dort war die Bruderschaft zum ersten Mal auf ihn aufmerksam geworden und hatten erfahren, wie wichtig er für Adarian war. Vielleicht hatten sie sich deshalb an ihn gehängt. Als er aus Valkenburg zurückkam, suchte er sich Hilfe bei den Nemia-Mystiker in der Bibliothek wegen seines Gedächtnisses. Dort hatte er dann das Amulett bekommen, welches Henk ihm vom Hals gerissen hatte. Eine Person in der Bibliothek hatte es ihm damals gegeben und danach seien auch die Erinnerungslücken losgegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Helden gingen, gaben ihnen die Inquisitoren noch eine [[korrespondenzen#Korrespondenz mit Flavius Vitreus Elatus|Nachricht aus Thyrna]] mit und [[korrespondenzen#Nachricht von Abraxa|eine weitere]] von Abraxa, die sie am nächsten Morgen zum Frühstück einlud und interessante Neuigkeiten über den Alchemisten Darrow hatte. Die Inquisitoren rieten den Helden im Gasthaus auszuruhen, sie hatten alles bereits mit dem Gastwirt geklärt und gingen davon aus, dass die Helden vorerst in der Stadt sicher waren und sie auch unser Gasthaus im Blick behielten. Auch Adarian sollte besser bei ihnen im Gasthaus bleiben, damit sie alle zusammen waren, falls etwas geschehe, und da die Betten im Sanktum für seine Familie benötigt wurden. Falls etwas mit ihnen etwas wäre, würden die Inquisitoren ihn umgehend benachrichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu dem Gasthaus erhielt Streuner völlig unauffällig und beiläufig eine Nachricht, dass [[Order_of_the_black_Fox#Führung|Mestoph]] ihn zur nächsten Mitternachtsstunde im Hauptquartier treffen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wiedersehen mit Wolfhardt '''&lt;br /&gt;
Wolfhard traf noch am gleichen Tag ein, da er gehört hatte, dass die Helden sich Sorgen um ihn machten. Er tauchte auf, als die Helden alle ausgeschlafen und gemeinsam beim Essen waren. Als Octavia fragte, was er der Bruderschaft über Kenji verraten hatte, zwinkerte Wolfhard Kenji zu und erzählte, dass er dem getarnten Schwarzmagier erzählt hatte, dass er sich mit dem Erzquestor furchtbar betrunken hätte und dabei habe er wohl etwas übertrieben, so dass man auch denken könnte, dass Kenji ein Problem mit seinem Alkoholkonsum habe. Damit Octavia überhaupt keinen Verdacht schöpfen konnte, holte Wolfhardt zur Ablenkung schnell sein Geschenk an sie hervor. Da er gehört hatte, dass Octavia ein wichtiges Amt in ihrer Heimat bekam und sie von nun an die Gesandte des Drachens war, hatte er ihr ein kleines Geschenk mitgebracht. Er übergab es ihr „rein freundschaftlich“ und ließ sich noch nicht anmerken, dass er dabei auch Hintergedanken hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sich eine Gelegenheit ergab, nahm er Kenji nach dem Essen zur Seite und teilte ihm mit, dass er lange darüber nachgedacht hatte, warum Kenji ihn in [[Eldorn]] gewürgt hatte und er jetzt den Grund kannte und wusste, dass es wegen Octavia war. Wolfhardt verkündete ihm, dass er ebenfalls sein Interesse bekunden möchte und er jetzt ganz offiziell – so wie die Ritter es auch tun –um Octavia werben möchte. Da er Kenji in diesem Fall als Konkurrenten besitzt, wollte er ihm dies ganz offen mitteilen, damit dies kein Problem für ihre Freundschaft würde. Er wies Kenji auch darauf hin, dass Octavia und er als einzige im gleichen Alter sind und sie sich auch schon viel länger kennen als sie und Kenji. Wolfhard war ähnlich schüchtern wie Kenji und ging deshalb nicht besonders direkt auf Octavia ein, sondern versuchte Vorwände zu finden, um mit Octavia allein sein zu können. Insgesamt war er so schüchtern, dass Octavia nicht richtig bemerkte, was er eigentlich vorhatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Besuch des Rates '''&lt;br /&gt;
Die Helden suchten gemeinsam mit Ratsherr [[Eginhard von Sonnenborn]] das Ratsgebäude auf. Doch der König war unter keinen Umständen zu sprechen. Sein Herold machte den Helden klar, dass der König nicht zu sprechen ist, da er sich in sehr wichtigen Verhandlungen befinde. Weder die Urkunde des Königs von Barthador, noch die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] änderten daran etwas. Der Herold vertröstete die Helden und versicherte, dass der König sich sehr bald bei ihnen meldet, da er bereits auf sie gewartet hatte und erwähnte, dass er ihre Hilfe benötigte. Warum wusste der Herold nicht, nur dass er eine Nachricht zu uns schicken wird, sobald der König die Zeit findet, und die Helden sollten zu ihrem Schutz bis dahin in der Stadt bleiben. Eginhard nahm an der Ratssitzung teil und die Helden kehrten zurück ins Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Egeils Veteranenverein '''&lt;br /&gt;
Alle aus Adarians Familie wurden in dem Sanktum des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] untergebracht und falls jemand einen Fluch etc. auf einen wirken sollte, würden sie dort sicher sein, da sie durch einen magischen Schutz davon abgeschirmt sein werden. Egeil wollte sich nicht „einsperren“ lassen und er haute heimlich ab, um bei seinen Veteranen-Freunden unterzukommen. Die Inquisitoren schickten Adarian am Nachmittag eine Nachricht, dass er ihn zurückbringen sollte. Da Egeil bereits gehört hatte, dass die Thyrner den Drachen gestohlen hätten und er ganz davon überzeugt war, dass der Schwarzmagier und der ganze Bund DES Xul für die Thyrner arbeitete, wollte er seine Freunde unterstützen, die einen Plan hatten, wie sie den Drachen zurückholen könnten. Adarians Mutter hatte auch gleich eine Idee, wo Egeil stecken könnte. Die Veteranen trafen sich regelmäßig in einem Hinterzimmer ihrer Stammkneipe &amp;quot;''Der tapfere Streiter''&amp;quot;, wo Adarian mit Egeil sprechen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egeil bestand darauf, dass Adarian zunächst einen mit ihnen anstoßen sollte und dann rissen sie abwertende Sprüche über die Thyrner und ihre Schlachtplanung, wobei Adarian Egeil den Ernst der Lage bewusste machen konnte und er sich letztendlich auch überreden ließ, ins sichere Sanktum zurückzukehren. Besonders Generalfeldmarschall a.D. [[Hagen von Weißenfels]], ein alter, hochdekorierter Kriegsheld mit einer besonderen magischen Prunkrüstung mit Helm und Unmengen an Orden, fiel Adarian auf. Er war ein alter Freund von Egeil und hatte anscheinend die Führungsrolle der Partei übernommen. Egeil lobte seine Loyalität und Tapferkeit, da er selbst mit ihm Seite an Seite in der [[die Schlacht um Lavawacht|Schlacht um Lavawacht]] gekämpft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück beim Sanktum versicherte Egeil, dass er nun dortbleiben werde. Beim Sanktum ging am Abend auch die Nachricht ein, dass der König die Helden zu einer wichtigen Besprechung am nächsten Nachmittag bestellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Henks Treffen mit Mestoph '''&lt;br /&gt;
Henk macht, was auch immer Henk so macht ... geheimnisvoll ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 10: Ein Treffen mit dem König ===&lt;br /&gt;
10. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung in der Stadt heizt sich auf und Abraxa erzählt den Helden von ihrer Entdeckung. Der König nimmt die Helden auf seinem Schiff mit und führt eine wütende Besprechung, nach der Octavia brüskiert wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Stimmung in der Stadt '''&lt;br /&gt;
Direkt am Morgen war für die Helden deutlich zu spüren, dass die Stimmung in der Stadt nicht mehr still und gedrückt war, sondern dass überall auf der Straße Unruhe herrschte und alle Leute empört und aufgebracht waren, hitzig diskutierten und hektisch durch die Straßen liefen. Auf Nachfrage erzählten die Bürger, dass es nun herausgekommen wäre, dass die Thyrner den Drachen gefangen hielten. Der König hatte sich dazu zwar noch nicht geäußert, aber alle hatten schon gehört, dass die Späher des Königs den Drachen aufgespürt hätten. Jetzt warten alle nur darauf, dass der König dies bestätigte, damit Trutz sich rächen und ihren Drachen befreien könnte. Auf den Marktplätzen war zu beobachten, wie einige Veteranenfreunde von Egeil große Reden schwangen und Anhängerschaften von jungen Menschen um sich versammelten. Sie sprachen alle von Rache an den Thyrnern und das Trutz nun endlich in die Offensive gehen sollte. Als die Helden sich einmischten, spürten sie die Wut der Bürger und ihnen wurde vorgeworfen, alles nur zu verharmlosen oder für Octavia und die Thyrner zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Treffen mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-jung.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (jung)]]&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt den Helden von einer Entdeckung. Sie hatte bemerkt, dass die Handschrift auf den Manuskripten nicht die von Erlerig, sondern eine andere Handschrift gewesen war. Sie war daraufhin im Archiv um zu erfahren, wer nach Darrow die Hütte in Tiefenau übernommen hat. Sie berichtete auch, dass sie jemanden im Archiv gesehen hätte, der haargenau wie eine junge Variante von Darrow aussah. Abraxa konnte ihn im Archiv beobachten, als sie jedoch hingehen wollte, verlor sie ihn kurz zwischen den Bücherregalen aus den Augen, woraufhin sie ihn nicht wiederfand.  Der Mann war in einem Teil des Gebäudes verschwunden, der für die Öffentlichkeit gesperrt war. Abraxa machte sich Sorgen, da sie es nicht für unwahrscheinlich hielt, dass Darrow tatsächlich einen Weg zu ewigem Leben gefunden hatte. Sie bat die Helden, dass, falls er etwas mit dem Bund zu tun hatte, sie ihn bitte am Leben lassen sollten, da Abraxa ihm das Mal nehmen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Treffen mit dem König '''&lt;br /&gt;
Ein Herold fing die Helden nach Abraxa ab und führte sie direkt zum Luftschiffhafen, wo der König bereits auf sie in seinem Luftschiff wartete. Als die Helden zum König kamen, war dieser äußerst wütend und erzählte ihnen, was sein Spitzenspion, der zurzeit immer noch das Lager beobachtete, und seine Leute herausbekommen hatten, nämlich dass sie den Drachen im Lager der Thyrner ausfindig gemacht hatten. Als Berater begleiteten den König der Ratsherren [[Fidelis von der Waldaue]] und der Anführer der Veteranen-Partei Hagen von Weißenfels. Fidelis verhielt sich sehr zurückhaltend und still, während der Veteran dem König immer zustimmte, wenn es gegen die Thyrner ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erzählten dem König ihre Geschichte und er gab ihnen klar zu verstehen, dass er von dem Gleichen ausging, was Egeil bereits vermutet hatte: dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten und halfen, den Drachen in ihr Heerlager zu bringen. Er legte den Helden eine Drachenschuppe als weiteren Beweis vor und sagte, dass sie vor dem thyrnischen Lager gefunden worden war. Außerdem gab er ihnen zu verstehen, dass bereits das ganze Volk davon überzeugt war, dass die Thyrner den Drachen entführt hätten und alle nach Rache schrien.  Er gab ihnen zu verstehen, dass sich niemand mehr in Trutz für eine andere Alternative Interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wollte aber versuchen den Thyrnern noch eine Chance zu geben, weshalb er den Feldherrn [[Titus Curtius Aquila]] um ein Treffen gebeten hatte. Aquila ging auch darauf ein und war sogar so dreist so zu tun, als wäre er sich keiner Schuld bewusst. Da der König von dem Erfolg der Helden in Travar und ihren Kontakten zu den Thyrnern (besonders auch wegen Octavias Amt) wusste, wollte er die Helden bei dem Treffen dabeihaben, in der Hoffnung, dass ihre Anwesenheit den Feldherrn einsichtiger stimmte und er den Drachen wieder frei ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König wünschte keine Diskussion oder Unterhaltung mehr mit den Helden, besonders nichts mehr über die Schwarzmagier, und kurz darauf erreichten sie bereits das Luftschiff des thyrnischen Feldherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem Feldherrn '''&lt;br /&gt;
Die Helden flogen mit dem König auf seinem Schiff zu dem Treffen mit dem Feldherrn Aquila, der ihnen mit seinem Schiff entgegenflog. Irgendwo über dem Schlangenfluss trafen sich die Luftschiffe und die Helden begaben sich mit dem König und seinen zwei Beratern auf das Luftschiff des Feldherrn. Dieser begrüßte sie mit einer guten Inszenierung und thronte lässig auf seinem Stuhl, von seiner Leibgarde geschützt und ließ den König von Trutz etwas blass aussehen, was diesen auch sichtlich ärgerte. Der Feldherr begrüßte die Helden sehr höflich, aber absolut unbeeindruckt und eher desinteressiert und fragte, was sie zu ihm führte. Der König sagte ihm wütend, dass es ihm reicht, dass er so täte, als ob er nicht wüsste worum es ginge. Er forderte ganz klar, dass die Thyrner das rausrücken sollten, was sie Trutz gestohlen hätten. Aquila meinte, dass dies leider nicht möglich sei und er den Tonfall des Königs für unangebracht hielte und dass er besser seine Zunge hüten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagen von Weißenfels flüsterte dem König die ganze Zeit Informationen zu und der König wurde darüber immer wütender. Als sich die Helden in das Gespräch einmischen wollten, wurde ihnen vom König der Mund verboten und er gab ihnen zu verstehen, dass er lediglich um ihre Anwesenheit und nicht um ihren Rat gebeten hatte. Nach einer kurzen Rücksprache mit dem Veteranen verkündete der König trotzig, dass er nicht gekommen wäre, um zu verhandeln, sondern dass er nun ein Ultimatum stellte: entweder die Thyrner gäben den Drachen zurück oder die Trutzer griffen das Heerlager in vier Tagen an. Daraufhin drehte der König sich auf dem Absatz um und verließ erbost das Schiff. Doch der Feldherr bat noch um ein Gespräch unter vier Augen mit Octavia. Der König gestattete es ihr und wartete auf sie, da er hoffte, dass sie den Feldherrn zur Vernunft bringen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Feldherr erklärte Octavia, dass er bereits sehr schlecht auf sie zu sprechen war, da aus Thyrna - nach den Ereignissen in Travar - Befehle kamen, dass im Krieg vorerst alle weiteren Angriffe abgebrochen und nur Stellung gehalten werden sollte. Aquila machte Octavia klar, dass er nicht vorhatte, die idiotische Idee des Königs und seinen Angriff zu unterbinden, da dies vielleicht noch die letzte Chance auf eine Schlacht für ihn war, bevor der Krieg endgültig wieder beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er seine ganze Karriere lang auf so eine Gelegenheit gehofft hatte, würde er sie sich nicht von einem dummen Mädchen kaputt machen lassen, die meinte sich in der Politik wichtigmachen zu müssen. Er legte ihr nahe, sich aus diesen Dingen herauszuhalten und Trutz am besten schnell zu verlassen, da er einen Angriff von dem König als Ausrede nutzen wollte, um die Stadt in einem Vergeltungsschlag einzunehmen und die Befehle aus Thyrna zu umgehen. Extrem verärgert verließ Octavia das Treffen und berichtete alles empört ihren Freunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 11: Das Le Bran – Anwesen ===&lt;br /&gt;
10. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen in der Bibliothek führen die Helden auf eine Spur. Sie finden [[Erlerig Darrow]] und werden auf eine neue Spur gesetzt. Sie erkunden das [[Le Bran-Anwesen]] und kommen der Vergangenheit auf die Spur.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Untersuchungen in der Bibliothek '''&lt;br /&gt;
Die Helden suchen am Abend die Bibliothek von Trutz auf und können die Mystiker in Augenschein nehmen. Anschließend zeigten sie ihnen ein Bild von Darrow, und einer Mystikerin fiel dazu ein Erlebnis einer Untergebenen ein. Kenji tauschte sich noch mit [[Hafiz Dara Al-Hakim]] aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji sein Gespräch mit dem Bibliothekar abgeschlossen hat, kam die Mystikerin mit der Novizin zurück, die über Erlerig sprach. Sie erzählte, dass sie Erlerig in den inoffiziellen Bereichen der Bibliothek angetroffen habe und ihn fragte, was er dort suche. Er entschuldigte sich höflich bei ihr und sagte, dass er sich wohl in den Gängen verlaufen hatte; da er sehr freundlich war, kamen sie kurz ins Gespräch und als sie nachfragte, ob er zu Besuch in Trutz sei, sagte er, dass er seine Tochter hier besuchte. Mit dieser Information gingen die Helden sofort zu Abraxa, um etwas über Erlerigs Tochter zu erfahren. Abraxa zog sich auf diese Information hin wortlos an und deutete an ihr zu folgen. Sie führte die Helden zu dem Friedhof von Trutz und erzählte ihnen auf dem Weg dorthin die Geschichte von Erlerigs Tochter (vgl. [[Erlerig_Darrow#Erlerig_und_seine_Tochter_.28225-249_JF.29|Erlerig und seine Tochter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Gruft der Besessenen '''&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihnen auch die Geschichte und den Zweck der „[[Gruft der Besessenen]]“. An der Gruft angekommen untersuchten die Helden den Eingang. Sie schoben die Efeuranken zur Seite und bemerkten, dass Licht in der Gruft brannte und an dem alten Türgitter kein Schloss mehr war, sondern dass es durchgesägt im Gras in der Nähe des Eingangs lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruft fanden sie Darrow, der schützend einen geladenen Zauberstab vor sich hielt. Als er die Helden bemerkte, forderte er sie auf, wieder zu gehen.  Doch als er Abraxa entdeckte, ließ er seine Waffe sofort fallen und rief ihren Namen. Die beiden fielen sich in die Arme und Erlerig meinte, dass er sie ebenfalls in der Bibliothek gesehen hatte und gehofft hatte, dass sie seiner Spur bis hier her folgen konnte. Er gestand, dass ihm furchtbar leidtat, was aus ihm geworden war, dass er dies jedoch alles nur für Abraxa getan hätte, damit sie mehr gemeinsame Zeit haben konnten. Erlerig offenbarte ihnen, dass der gegen das Mal von Utukk'Xul ankämpfte, seitdem er in Trutz zurück war, aber das es ihn nun töten werde, da sich seine Gedanken nur noch um seine Erlösung drehen würden. Er war ganz verzweifelt, da nicht mal ein Selbstmord seine Qual beenden könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihm davon, dass sie den Trank gegen Dämonenmale, an dem sie immer geforscht hatte, vollendete und sie ihn heilen kann. Erlerig wandte sich in Schmerzen, weil das Mal begann ihn zu töten.  Er wurde dadurch gerettet, dass Octavia ihm die Gemme von [[Iustus Trebatius]] umlegte, welche dieser mit dem Brief aus Thyrna mitgeschickt hatte. Abraxa bat Octavia darum, ihr das Erz aus erstarrtem Blut des [[Mendakos|Verijgorn]] zu überlassen, welches sie von Professor [[Mamercus Porcius Mucus]] aus [[Gi-Umuna]] erhalten hatte, damit sie Erlerig daraus den Trank gegen Dämonenmale brauen könnte. Octavia kam der Bitte nach und übergab ihr das Erzfragment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Abraxa mit Erlerig, der von Wolfhardt gestützt wurde, zu ihrem Trankladen und den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] aufbracht, hat Erlerig noch eine sehr dringende Bitte. Die Helden sollten so schnell es geht zum alten [[Le Bran-Anwesen]], da sich dort sein Meister gerade aufhielt und seinen schrecklichen Plan durchführte. Nur wenn die Helden ihn so schnell wie möglich fänden, könnte der Krieg noch aufgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Erkundung des Le Bran-Anwesens '''&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran-Anwesen.png |350px|thumb|right| Das alte Le Bran-Anwesen]]&lt;br /&gt;
Das Anwesen hatte einen großen, überwucherten Garten, in welchem man überall die Reste von ziervollen Statuen und Parkanlagen finden konnte. Die Atmosphäre war gedrückt, dumpf und fühlte sich fast wie ein Unterdruck an. Es lebten keine Tiere auf dem Grundstück, auch die Pflanzen schienen alle verfault zu sein; außer ein paar Pilzen und Flechten konnte sich anscheinend kein Leben hier halten. Octavia konnte sofort bestätigen, dass das ganze Anwesen von finsterer Magie erfüllt war und es nur so von geisterhaften Gestalten im Astralraum wimmelte. Die Vordertür war mehrfach gesichert, mit Brettern verbarrikadiert und mit Schlössern versehen; außerdem hatten die Inquisitoren ihr Siegel und einen Segensspruch an der Tür angebracht. Auch ein altes Warnschild hing vor der Tür und empfahl jedem schnellstens umzukehren und das Grundstück zu verlassen. Beim genaueren Umsehen fiel auf, dass der zweite Stock durch ein altes Feuer eingestürzt war.  Mit ein wenig Klettergeschick konnten die Helden über die Trümmer durch das Fenster in das Haus einsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Inneren des Hauses '''&lt;br /&gt;
Als alle Helden im Haus waren, zog draußen plötzlich dichter Nebel auf, der die Außenwelt verschwinden ließ. Sie hörten eine lachende Stimme in ihren Köpfen, die sich darüber lustig machte, dass sie in ihr eigenes Verderben gelaufen wären.  Das Haus würde sie nun töten und ihn würden sie hier drinnen niemals finden. Außerdem bedankte der Schwarzmagier sich bei den Helden, da er durch sie nun weiß, dass Darrow ein Verräter war. Danach herrschte nur noch Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Haus selbst fiel auf, dass es viel kälter war als draußen und alle hatten das Gefühl beobachtet zu werden. Octavia hörte die astralen Schreie von gequälten Seelen und spürte Angst, Wut, Verzweiflung und absolute Hoffnungslosigkeit im Gemäuer. Darüber hinaus nahm sie eine finstere Präsenz wahr, die definitiv kein Geist war, sondern vielmehr ein Dämon, der sich als dieses Haus manifestierte.&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran.png |200px|thumb|right| Gedrig und Eleonora Le Bran]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die oberste Etage '''&lt;br /&gt;
Der Einstieg führte die Helden zu einem Flur in der obersten Etage, der schon sehr baufällig war. Überall lagen alte zerschlagen Möbelstücke herum und hin und wieder hörte man die Ratten über den Boden huschen. Die Helden fanden am Ende des Ganges eine Treppe und gingen sie hinunter. Plötzlich fiel in einer Nische der Putz von der Wand und ein Auge wurde sichtbar. Die Helden entfernten vorsichtig den porösen Mörtel und entdeckten ein Wandbild, dass einst zu gespachtelt worden war. Es zeigte ein reiches Paar aus der Gründerzeit und es stand „''Gedrig und Eleonora Le Bran, Trutz 257''“ darunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia brach vor dem Bild zusammen und bekam eine Vision. Ihr erschien der Geist von Eleonora und bat Octavia ihr zu helfen. Wenn die Helden dies täten, würde sie ihnen helfen zu ihrem Feind zu gelangen. Octavia spürte deutlich, dass dieser Geist nichts Boshaftes an sich hatte, sondern nur nach Erlösung suchte. Nachdem sie wieder zu sich gekommen war und den anderen von ihrer Vision berichtet hatte, huschte plötzlich etwas durch ein benachbartes Zimmer. Die Helden untersuchten den Raum und es handelte sich um das ehemalige Schlafzimmer. Nachdem Octavia durch einen astralen Hinweis Eleonoras Taschentuch gefunden hatte, startete für alle [[Le_Bran-Anwesen#Vision_1:_.E2.80.9EDer_Ehestreit.E2.80.9C|eine Vision]] von einem vergangenen Ereignis in diesem Raum. Dabei spielten die Helden die Rollen der Personen, die an der Tragödie beteiligt waren. Octavia schlüpfte in die Rolle von Eleonora und Kenji spielte Gedrig.  Die Helden erfuhren aus der Szene, dass sich Gedrig in den letzten Monaten extrem verändert hatte und Eleonora Angst vor ihm bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die untere Etage '''&lt;br /&gt;
Die Helden gingen weiter und kamen durch verschiedene kalte Stellen, die sich nicht durch Luftströmungen erklären ließen. Außerdem fiel ein fauliger Geruch auf. Octavia nahm nun auch andere Geister astral wahr, die durch das Haus spukten - getötete Opfer, die verzweifelt ihre Runden in dem Haus drehten, aber nicht direkt angriffen. Die Helden gingen die morsche und löchrige Treppe hinunter und mussten aufpassen, dass sie nicht einbrachen. Unten kamen sie in den ehemaligen Empfangssaal und hörten schließlich vor der Eingangstür etwas umfallen. Im Augenwinkel war kurz den Geist von Eleonora zu erahnen und Octavia sah sie astral, wie sie auf eine bestimmte Stelle deutete. Als die Helden sich dieser Stelle näherten, erlebten sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_2:_.E2.80.9EG.C3.A4steempfang.E2.80.9C|weitere Vision]]. Die Helden erfuhren, dass Darrow mit seinem Assistenten [[Merwin Dermoth]] zu Gedrig in das Anwesen gezogen war, um enger zusammenarbeiten zu können. Diesmal verkörperte Henk den alten Darrow und Adarian stellte den jungen Merwin dar. &lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Merwin.png |200px|thumb|right| Merwin]]&lt;br /&gt;
Die Helden durchsuchten das Haus weiter und plötzlich stürzte ein Balken hinunter, der ihnen den Weg versperrt. Doch Adarian konnte das Hindernis beseitigen. Die Kälte in dem Haus wurde immer schlimmer und manchmal sah man bereits, wie der Atem beschlug. Auch der Gestank nahm immer mehr zu und zwischendurch machte das Hause ächzende Geräusche, welche bedrohlich und einschüchternd wirkten. Mittlerweile konnten auch die anderen immer mal wieder Geister wahrnehmen und hörten ab und zu die Schreie der Opfer.  Adarian könnte schwören, dass er von seinem ehemaligen Klassenkameraden gerufen wurde. Eleonora führte schließlich alle in das Laboratorium, wo Octavia bemerkte, dass es nur so von gefolterten Geistern wimmelte und sie erhielt kurze Rückblicke zu dem, was bei den Experimenten abgelaufen war. Als die Helden einen alten, zerfallenen Arbeitstisch betrachteten, startet eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_3:_.E2.80.9EDer_Herzstein.E2.80.9C|dritte Vision]]. Sie erfuhren, dass die Arbeit an dem Herzstein gescheitert war und Gedrig einen Ausweg in einem nekromantischen Buch vorschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonora führte anschließend alle in den Garten zu dem alten Pavillon. Dieser war mit einem Ziergitter aus Eisen umgeben und die verschlossene Tür musste von Streuner erst geknackt werden. Innen begann schlagartig eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_4:_.E2.80.9EDas_geheime_Treffen.E2.80.9C| vierte Vision]]. Merwin und Eleonora hatten sich hier heimlich getroffen und er hatte ihr versprochen, dafür zu sorgen, dass Gedrig und Darrow ihre schrecklichen Experimente beendeten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gingen zurück ins Haus und unterwegs hielten sie die verdorrten Wurzeln im Garten an den Füßen fest.  Sie konnten die Ranken aber mit ihren Dolchen abschneiden und sich ins Haus retten. Eleonora führt sie zu dem von den Inquisitoren verbarrikadiertem Hintereingang des Hauses, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_5:_.E2.80.9EDie_Abfallentsorgung.E2.80.9C|fünfte Vision]] startete. Erlerig bekam leichte Skrupel wegen der vielen Toten bei ihren Experimenten, aber Gedrig beschwichtigte ihn und erinnerte ihn daran, dass er doch alles für Abraxa tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Salon '''&lt;br /&gt;
Eleonora führte die Helden schließlich alle nach oben in den Salon. Das Haus, welches nun zu verhindern versuchte, dass sie Eleonoras Geschichte aufdeckten, ging nun drastischer gegen die Helden vor. Es ließ den Geist von Eleonora immer wieder verschwinden und bekämpfte sie sichtbar. Es lockt die Helden in eine Sachgasse und versucht sie mit Feuer zu bekämpfen, welches jedoch von Octavia gelöscht werden konnte. Schließlich gelangten sie in den Salon, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_6:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Merwin.E2.80.9C|sechste Vision]] startete. Merwin wurde von dem von Gedrig aufgehetzten Darrow erdolcht. Eleonora kam überraschend dazu und floh entsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kam nach dieser Szene nicht zurück und blieb in ihrer Rolle.  Sie rannte verzweifelt ins oberste Turmzimmer, wo sie sich einschloss, da die alte Tür sogar noch vorhanden war. Die anderen konnten sie durch die Tür weinen hören. Nachdem Adarian die Tür eingetreten hatte, startete direkt beim Eintreten in das Zimmer eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_7:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Eleonora.E2.80.9C|siebte Vision]]. Eleonora wurde von Gedrig bedroht und schließlich mit ihrem Kopf brutal von diesem gegen die Wand geschlagen. Der Blutfleck von Eleonoras Kopf war noch immer an der Wand zu sehen, doch Octavia war bei der Sequenz nicht in Gefahr, denn bevor ihr Kopf an der Wand aufkam, legte Eleonora ihre Geisterhand dazwischen und fing ihren Kopf sanft auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Keller '''&lt;br /&gt;
Eleonora führte alle schließlich zum Kellereingang. Dieser war eine Bodenluke, die unter altem Unrat verborgen lagt und vorher nicht gesehen werden konnte. Nachdem die Helden die Falltür freigelegt hatten, musste Streuner nur noch das Schloss knacken, welches erstaunlich neu aussah. Auch der Staub auf dem Boden ließ vermuten, dass vor gar nicht so langer Zeit jemand diesen Schutt hier absichtlich platziert hatte, um den Eingang zu verstecken. Bevor die Helden den Keller betraten, erschien plötzlich ein weiterer Geist. Es war Adarians Schulfreund, der in der Tür erschien und vor einem Pilz warnte, der unten wuchs. Die Berührung damit hatte ihn damals getötet und sie sollten ihn nicht mit der bloßen Haut berühren. Als die Helden in den pilzverseuchten Keller vordrangen, erfuhren sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_8:_.E2.80.9EDie_Offenbarung.E2.80.9C|achte Vision]], in der sie sahen, wie Gedrig Darrow in sein Laboratorium führen wollte und dazu die Geheimtür öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, wo die Helden die genaue Stelle für den Öffnungsmechanismus erfahren hatten, fanden sie den geheimen Gang aus der Vision. Es ging nun weiter zu dem gegenwärtigen Gedrig und der letzte Kampf gegen das Haus stand an. Ein seltsamer Dämon, der wie ein Geflecht die Helden von dem Schwarzmagier trennte, zwang die Helden zum Kampf. Während des Kampfes saß Gedrig mit seinem Kopfdämon auf einem Stuhl und seine dämonischen Tentakel hielten jeweils einen Geistbeherrschungsstein umklammert. Als der Dämon im Haus mit schützender Hilfe der [[Drachenträne]] besiegt war, was Henk fast das Leben gekostet hätte, versuchte Gedrig zu fliehen. Er wurde jedoch von seiner Frau aufgehalten, die alle rachsüchtigen Geister, die ihm zu Lebzeiten zu Opfer gefallen waren, auf ihn hetzte. Sie griffen ihn an und verwirrten ihn so sehr, dass es ein leichtes war, ihn zu töten. Da niemand in das Geschehen eingriff, verzehrten die Geister [[Blaren Rigged]] langsam und er starb qualvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonoras erlöster Geist manifestierte sich zu Abschied noch ein letztes Mal vor den Helden und konnte ohne den störenden Einfluss des Hauses normal zu ihnen sprechen. Sie bedankte sich bei ihnen und bat die Helden, ihre Geschichte bekannt zu machen. Denn auch als Geist hatte sie mitbekommen, welchen Ruf sie durch die Lügen ihres Mannes erhalten hatte, und sie wollte nicht, dass man sie weiterhin als Rabenhexe in Erinnerung behielt. Schließlich öffnet sich ein Tor in Letors Reich und Noah holte Eleonora und die anderen Geister ab, nicht ohne die Helden lächelnd zu grüßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alles vorbei war, fanden die Helden die Manipulationssteine und eine reichhaltige Briefkorrespondenz mit [[Mordem Blandera]] und auch [[Sabaoth Immortalis]], welche die Pläne mit dem Drachen offenlegten und das Ritual in den Sümpfen genauestens beschrieben. Ebenso fanden sie einige Drachenschuppen, wovon Gedrig bereits eine genutzt hatte, um die falsche Spur für die Späher zu legen. Als alle Geister fort waren, konnte Octavia bestätigen, dass das Haus und seine Bewohner nun alle erlöst waren. Jedoch würde das Wesen dieses Ortes für immer entstellt bleiben. Als die Helden das Haus verließen, war der Nebel fort und es war bereits der Morgen des 11. Celestalis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 12: Wundenlecken ===&lt;br /&gt;
11./12. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erholen sich von den Anstrengungen und führen erneut Gespräche mit dem König. Die ist gespalten und triff Kriegsvorbereitungen. Ein Feind ist gefunden und Adarian muss sich positionieren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wundenlecken in der Stadt '''&lt;br /&gt;
Draußen vor dem Anwesen warteten schon die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] mit Wolfhard. Sie berichten, dass das ganze Anwesen von einer undurchdringlichen Nebenwand umgeben war und das keiner der Magier oder Questoren bis jetzt einen Zugang finden konnten. Die Inquisitoren bestanden auch darauf, dass dieses Anwesen nun endgültig abgerissen und verbrannt werden sollte, da dies nun nach dem Ende der dämonischen Besessenheit endlich möglich war. Sie durchsuchten das Anwesen und sicherten die Beweise und den Ritualraum im Keller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei dem Kampf mit dem Hausdämon schwer verletzt worden und wurde direkt in den Bia-Tempel gebracht, wo sich die Adeptinnen persönlich um seine Wunden kümmerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian ging in das Sanktum der Inquisitoren und Octavia und Kenji suchten Abraxa auf. Erlerig war von dem Dämonenmal geheilt, schlief aber tief und war noch sehr schwach. Abraxa schickte sie deshalb schlafen und versicherte ihnen, sich zu melden, wenn Erlerig stark genug war, um mit ihnen zu reden. Auch Adarian wurde von den Inquisitoren schlafen geschickt, damit er stark genug ist, um den Krieg aufzuhalten. So zogen sie sich alle ins Gasthaus zurück und schliefen durch bis zum nächsten Morgen. Kenji hatte allerdings einen [[Kenjiro_Asai#Kap.18:_Die_dunkle_Bruderschaft_schl.C3.A4gt_zur.C3.BCck|Albtraum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
Als die Helden am nächsten Morgen aufwachten, hatte der König bereits einen Boten geschickt und erwartete sie schon.  Als sie zu ihm kamen, war er absolut von allem überzeugt, was die Helden ihm über den Drachen erzählt hatten. Er hatte jetzt alle Beweise gesehen und auch Hagen und seine Späher berichteten von massiven Erinnerungslücken, nachdem die Inquisitoren die Steine unwirksam gemacht hatten, die den Kontrollzauber auf sie wirkten. Jedoch gab es große Teile der Stadt, die dem Ganzen keinen Glauben schenkten und selbst auf das Wort des Königs hatten sie bei seinen Ansprachen nicht mehr gehört. Stattdessen unterstellten sie ihm, dass er von den Thyrnern korrumpiert worden sei. Einige forderten sogar eine Neuwahl des Königs und nachdem der Rat es ihnen verwehrt hatte, stellten sie einen Gegenkönig auf, der sie nun in die Schlacht führen sollte. Genau im Moment sammelte sich ein Großteil der kampffähigen Männer zur Heerschau vor den Toren der Stadt und machten sich bereit aufzubrechen und in den Krieg zu ziehen, um ihren Drachen zu befreien. Der Gegenkönig war ausgerechnet ein guter Freund von Onkel Egeil und war Adarian und Henk bereits aus dem Veteranenclub bekannt. Der Gegenkönig war der &amp;quot;''Eisenkeil''&amp;quot; [[Sturmhardt von Bergstadt]]. Der König bat Adarian wegen seiner Beliebtheit in der Stadt, am Abend mit ihm zusammen eine Ansprache in dem Heerlager zu halten, um die Männer von der Wahrheit zu überzeugen. Während er diese Bitte an Adarian richtet, blickt er auch hilfesuchend auf Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei diesem Gespräch nicht anwesend und wurde später durch seine Freunde über die Situation informiert. Gemeinsam suchten sie Abraxa auf, welche Henk ein Stärkungstonikum gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
Auf den Straßen herrschte mittlerweile Trubel und man sah Frauen, die ihre Männer und Söhne verabschieden und sie anfeuerten, den Drachen zu retten. Octavia wurde auf offener Straße beschimpft und es wurde ihr vorgeworfen, dass sie den König manipuliert hätte. Einige bewerfen sie sogar mit Steinen, sodass Kenji sie abschirmt. Eine Gruppe aus Barden hatte eine ganze Gruppe Kinder um sich geschart, die noch zu jung für den Kriegsdienst sind, und alle unterstützten sie gesanglich bei dem [[Der Held aus Trutz|Adarian-Lied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Egeil meldete sich bei den Helden, um sich zu verabschieden, da nun der Schutz der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] nicht mehr nötig war. Er war voll und ganz auf Adarians Seite und hatte versucht seinen Freunden im Veteranenclub Vernunft beizubringen, obwohl er genau wusste, dass sie nicht mehr umzustimmen wären. Bevor es also zu einer Schlacht in der Stadt oder Schlimmeren käme, würde er die ganze Familie auf sein Anwesen bringen, welches von den Thyrnern bestimmt als letztes in der Trutzana eingenommen würde. Egeil wies Adarian nochmal darauf hin, dass Gegenkönig ''Eisenkeil'' schon immer ein Fanatiker war und er in seinem Hass auf Thyrna sicher schwerer aufzuhalten wäre, als die meisten Schwarzmagier oder Dämonen. Er hatte als halbes Kind seine ganze Familie im Krieg gegen die Thyrner verloren und war selbst einige Jahre versklavt, wo er die Hölle erlebt hatte. Aber Egeil erwirkte im Gespräch mit Eisenkeil immerhin, dass dieser es dem König und Adarian gestattete, am Abend im Heerlager Reden zu halten, um ein letztes Mal zu versuchen, das Volk umzustimmen. Adarian bekam am Nachmittag von Kenji Hilfe beim Schreiben der Rede.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 13: Die Reden der Könige ===&lt;br /&gt;
12. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Könige halten ihre Ansprachen und Adarian spricht zum Volk. Kenji fordert ein Gottesurteil und Adarian muss kämpfen. Ein Herold überbringt eine wichtige Botschaft aus [[Throal|Barthador]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprachen des Königs und Adarians '''&lt;br /&gt;
Der König Sigurd reiste mit den Helden vor die Stadttore zu einem Treffen mit dem Gegenkönig, der ihm eine letzte Ansprache gewährt hatte, bevor sie endgültig in die Schlacht zögen. Der König appelliert ein letztes Mal an die besonnenen trutzer Werte und erinnert daran, dass Trutz schon immer eine Stadt des Friedens war und dass genügend Beweise dafür vorliegen, dass der Drache von den Schwarzmagiern und nicht den Thyrnern entführt wurde:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Männer von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich verstehe eure Wut und weiß, dass ihr keine Ruhe finden werdet, bis wir unsere geliebte Aban wieder sicher in ihrem Hort wissen. Doch ein letztes Mal muss ich euch daran erinnern, dass die neusten Erkenntnisse uns zu zweifeln anhalten, ob wir unsere Wut auch auf den richtigen Feind konzentrieren. Wie sich bereits herumgesprochen haben sollte, waren unsere Späher manipuliert und führten die Pläne eines dunklen Bundes aus, welcher seine Krallen in den Frieden unserer einst so sicheren Stadt schlug. Doch dieser Bund ist unseren Wissens nach kein Verbündeter der Thyrner, so wie es viele von euch inzwischen zu glauben scheinen! Es gibt keine Beweise dafür!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wollt ihr also für eine Ungewissheit in den Krieg ziehen? Für eine wage Vermutung, während die wahren Gegner vielleicht weit entfernt sich über eure Voreiligkeit lustig machen und unseren Drachen in aller Ruhe quälen können? Wollt ihr eure Kampfkraft vergeuden und sinnlos sterben, während ihr Aban einfach im Stich lasst?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich appelliere an euch, Männer von Trutz! Wir sind ein Volk der Vernunft und des Nachsinnens! Zu oft haben wir zu hören bekommen, dass wir zu zögerlich sind oder dass es uns an Kampfgeist mangelt, aber ich sage euch: Das ist die wahre Stärke von Trosk! Wir sind keine voreiligen Kriegstreiber! Wir waren und sind Verehrer der Besonnenheit und Weisheit! Wir denken nach, bevor wir handeln und unsere Handlungen fußten immer auf gut durchdachten Entscheidungen. Das ist das wahre Wesen von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auch der große Held Adarian hat die Wahrheit erkannt! Er brachte sie sogar gemeinsam mit seinen Gefährten ans Licht und besiegte einen gefährlichen Anführer dieser Schwarzmagier, während ihr euch für eine überflüssige und aussichtslose Schlacht rüstet. Er wusste bereits, dass es nicht mehr Thyrna ist, den wir als Feind zu fürchten haben und legte deshalb aus Treue gegenüber seiner Heimat den Wams des Ekklesiums an. Er war es auch, der mich letztendlich von der ganzen Wahrheit überzeugen konnte und ich hoffe, dass er auch euch die Augen öffnen wird! Hier ist er! Er wird es euch selbst sagen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach bat er Adarian auf die Bühne und dieser hielt seine Ansprache: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hier stehe ich vor euch im Gewand der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]].'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es gibt solche unter euch, die behaupten, dass ich mich hinter dem Gewand verstecke.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Muss ich euch an meine Taten erinnern?'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin ein Sohn von [[Trutz]] und habe in der Armee gedient; als Räuber immer wieder Ortschaften wie Krehlau oder Rothenfier überfielen, wurde ich mit einem kleinen Trupp entsandt, kam aber zu spät.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Einmal (drohend den rechten Zeigefinger hebend) gab sich mir die Möglichkeit und ich stellte den Räubern nach. (Stimme senkend) Viele meiner Soldaten starben und ich selbst wurde unehrenhaft entlassen.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Danach zog es mich in die Welt und an der Seite meiner geschätzten Freundin [[octavia|Octavia Ardera]] bekämpfte ich die [[Thyrner|Thyrnern]]. Die zweimalige Befreiung von [[Loderis]] stellt den Höhepunkt meines Kampfes gegen Tyrannei und Unterdrückung dar. Zu Zeiten, als Trutz auf Diplomatie setzte, badete ich mein Schwert [[Siegesstahl]] im Blut der gefallenen Thyrner.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch dann!'' (sehr kurze Pause) ''begegnete ich einem Feind, dem ich noch nie gegenüberstand – der schwarzen Bruderschaft – dem [[Bund des Xul]]. Schnell musste ich feststellen, dass der Feind schlimmer ist als das ganze thyrnische Weltreich. Glaubt mit, meine Freunde, dieser Feind ist nicht zu unterschätzen und wegen diesem Feind trage ich das Wams der Inquisitoren! Und dieser Feind hat [[Aban|Nebelschwinge]] gefangen genommen. Nur aus dem einen Grund, dass Trutz und die theranische Armee einander zerfleischen. Dass die Gegner von einst, die nur gemeinsam dem Bund des Xul trotzen könnten, ihre Reihen ausdünnen, damit die schwarzen Brüder einfaches Spiel haben. Wenn ihr jetzt gegen die Theraner zieht, werden viele von euch sterben. Du wirst sterben. Und du! Und du! Und ihr werdet auch sterben! Und wofür?'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Thyrner tragen keine Schuld am Verschwinden Nebelschwinges und euer Tod wäre umsonst! Und jene, die überleben? Wenn sie nicht bei einer thyrnischen Strafaktion sterben – und diese wird die einzige Antwort sein – dann werden euch jene Kreaturen zerfetzen, die die schwarzen Brüder heraufbeschwören.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich kann nicht verhindern, dass ihr morgen früh ausrückt, um am [[Lorkan]]tag anzugreifen. Ich werde mich euch nicht in den Weg stellen, aber ich appelliere an die trutzische Vernunft und dass ihr meinen Worten Glauben schenkt – Adarian – dem Held aus Trutz!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einige wenige überzeugen, nicht mitzuziehen, aber der Großteil der Männer glaubte weiterhin daran, dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten. Es kam zu Streitereien, Tumulten und Uneinigkeiten unter den Männern, aber letztendlich hörten sie nicht auf Adarian und wollten kämpfen. Außerdem wurde auch hier Octavia offen angefeindet und man unterstellte ihr, dass der Kaiser sie als Spionin einsetzte und sie versuchte, den König und Trutz für die Thyrner zu gewinnen, damit ihre Stadt eines Tages genauso enden würde wie Travar. Auch Gegenkönig ''Eisenkeil'' blieb hart und ignorierte alle Beweise oder deutete sie um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gottesurteil '''&lt;br /&gt;
Kenji war sich bewusst, dass er im Notfall auch ein Gottesurteil fordern konnte. Er entschied sich dafür und forderte, dass der stärkste Kämpfer des eigentlichen Königs gegen den stärksten Gegner des Gegenkönigs antreten sollte. Die Könige unterwarfen sich dem Gottesurteil und stellten die Kämpfer auf. Für den König trat Adarian in den Kampf, der Gegenkönig schickte Loran in das Gottesurteil. Das Duell fand auf Leben und Tod statt. Nach einem harten Kampf, bei dem Adarian zwischenzeitlich schon zu unterliegen drohte, gewann er schließlich durch ein geschicktes Manöver. Der Eisenkeil beugte sich widerwillig dem Urteil, aber es kam noch zu einigen Protesten unter den Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprache des Zwergenkönigs '''&lt;br /&gt;
Als die kleineren Schlägereien gerade geschlichtet wurden, kam ein Herold aus Valkenburg, welcher über eine Kugel in seiner Hand eine illusionäre Erscheinung des Zwergenkönigs [[König Varulos|Varulos]] zauberte, welcher den Anwesenden den Frieden zwischen Barthavion und dem Thyrnischen Imperium verkündete (vgl. [[Rede des Zwergenkönigs]]).&lt;br /&gt;
 &amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Bewohner von Barthavion, hört meine Worte! Der Krieg gegen Thyrna ist vorbei! Es herrscht Frieden!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(kurze Ruhepause und absolute Stille bei den Männern)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Oft zwingen uns veränderte Umstände dazu die unerwartetsten Allianzen einzugehen und aus alten Feinden werden plötzlich neue Verbündete. Auch in Barthavion herrschen nun andere Umstände. Und ein neuer Feind! Ein Feind, der zum Verhängnis ganz Eborias werden kann, wenn wir ihn nicht gemeinsam mit dem Volk des Drachens aufhalten! So schwer uns dieses Bündnis auch fallen wird: Wir müssen zusammenarbeiten! Vergesst alten Hass und Hader und blickt nach vorn! Barthavion ist in ernster Not!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unser Feind ist kein gewöhnlicher, der uns mit Schwert und Zwang unterwerfen will. Seine Waffe ist das verdorbenste Elend selbst und durch ihn zu fallen wird unserem Tod weder Ruhm noch Erlösung bringen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Also hört, tapfere Barthaver! Spart eure Kräfte und bereitet euch auf einen Krieg vor, der all eure Vorstellungen über das Übel dieser Welt in den Schatten stellen wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr müsst nun stark sein! Stärker, als ihr es sonst bereits seid!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stärkt eure Körper und eure Herzen, dann wird euch nichts bezwingen können! Ihr seid das Land der Helden! Ihr werdet standhalten! Throal glaubt an euch!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(der König erhebt sich vom Thron und zieht sein Schwert und reckt es heroisch in die Höhe)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Heil euch, ihr mutigen Männer! Heil dir, Barthavion!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Herold befahl, unverzüglich alle geplanten Kampfhandlungen abzubrechen, da es von thyrnischer Seite aus zu keinen Angriffen mehr kommen würde. Einige thyrnische Botschafter wären bereits aufgebrochen und würden in den nächsten Tagen in Valkenburg eintreffen. Bis dahin empfahlt er allen Einwohnern in Barthavion, sich von dem Krieg auszuruhen und beim [[Lorkan]]-Fest auf die alten Tugenden Barthavions zurückzubesinnen, da sie in Zukunft vielleicht wichtig würden, um genügen Kraft zu besitzen, um einen viel gefährlicheren und verabscheuungswürdigeren Feind als Thyrna zu bekämpfen. Die Männer waren durch diese Botschaft alle überzeugt und zogen ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 14: Das Fest des Lorkan ===&lt;br /&gt;
13.-15. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest des [[Lorkan]] steht vor der Tür und Darrow hat eine Bitte an Erzquestor [[Kenjiro Asai|Kenji]]. Die Helden feiern das Fest und unerwartete Gäste tauchen auf. Am Ende gibt es eine große Überraschung und es kommt zu einem unerwarteten Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Vorbereitungen auf das Fest '''&lt;br /&gt;
Die Männer kehrten zurück, entwaffneten sich und die Lage entspannte sich, jedoch wurde im Volk viel über den unbekannten Feind gerätselt. Jetzt packten alle Bürger mit an, die Stadt für das Fest am nächsten Tag vorzubereiten. Tribünen, Tische, Fässer mussten aufgestellt werden und so herrschte in der Stadt reges Treiben. Die Helden suchten Abraxa auf. Darrow war immer noch sehr mitgenommen und konnte nicht lange mit ihnen sprechen. Abraxa schätzte, dass er noch einige Tage bräuchte, bis er ganz aufgewacht wäre. Darrow bat aber Kenji darum, von ihm ein Urteil zu empfangen für seine Taten, die ihn sehr reuten. Kenji bot ihm an, als Akt der Buße dem Bund des Lichtes beizutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg erwarb Kenji eine Falkenbrosche für Octavia und schenkte ihr diese im Gasthaus. Adarian bekam eine Nachricht von seiner Familie, dass sie alle zum Fest nach Trutz kämen und mit ihm feiern wollten. Da nun kein Krieg mehr war, wurde der Kriegskönig wieder zum Ratsherrn und der Rat von Trutz lud die Helden zu der Eröffnung des Lorkan-Festes am nächsten Tag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - erster Tag '''&lt;br /&gt;
Das Fest des Lorkan startete zur Mittagsstunde mit der Falkenkür. Ein Falke kürte wie jedes Jahr auf dem Marktplatz einem Auserwählten, indem er ihm einen goldenen Schlüssel um den Hals hängte. Man sagte, dass der Familie dieser Person im nächsten Jahr alle Türen offenständen. Außerdem war in Barthavion der Schlüssel schon immer ein bekanntes Glückssymbol. In diesem Jahr kreiste der Falke lange über der Menge, um schließlich Henk zu erwählen. Danach wurde auf dem Marktplatz der Jahrmarkt eröffnet und Erzquestor Kenji sprach einige Worte. Das Bankett des Rates fand am trutzer Ratsgebäude statt, wo alle Ratsherren und auch Adarians Familie versammelt waren. Am Nachmittag wurde auf den Marktplätzen der Stadt das Ritual der „Freien Rede“ zelebriert. Jeder, der etwas zu sagen hatte, berührte den Stab des Lorkangeweihten und leuchtet dieser daraufhin, durfte derjenige mit dem Stab in der Hand auf das Rednerpult treten und reden, bis der Stab aufhört zu leuchten. Ansonsten wurde überall ausgelassen gefeiert und es gab Stände, wo man mit Minihämmern drei Versuche hatte, um eine Kette durchzuschlagen. Bei Erfolg fiel am anderen Ende eine Belohnung herunter, darunter gab es kleine Falken und Schlüssel als Tonstatuetten zu gewinnen. Überall brannten Feuer und die Leute warfen Gegenstände hinein, von denen sie sich befreien wollen. Die Gebildeteren schrieben auch Gedanken oder Ängste auf, von denen sie sich befreien wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man konnte auch überall kleine Gruppen finden, welche die Geschichte des Lorkan nachspielten. Lorkan wurde von allen Schutzgöttern gemeinsam erschaffen und in der Gestalt eines Menschen in Balmar geboren. Er wurde eine Ikone der Befreiung und führte die Sklaven in die Freiheit und wies ihnen den Weg nach Barthavion. In seinem letzten großen Kampf gegen die Thyrner opferte er sich, um den Menschen eine sichere Flucht zu ermöglichen. Seitdem sitzt er an der Seite der anderen Schutzgöttern und wacht über Barthavions Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend tauchte im Gasthaus ein unerwarteter Gast auf. Es war [[Gerbert der Bär]]. Als er die Helden begrüßt hatte, stellte er ihnen seine Frau [[Cuina-Nira|Nira]] vor, einer Halb-Elfin mit einem weißen Frettchen als Begleiter. Gemeinsam feierten sie im Gasthaus, bis das große Spektakel begann und sie auf den großen Marktplatz gingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Mitternacht fand die „Sprengung der Ketten“ statt. Dazu wurde eine große Kette aus gefülltem Stoff über dem Marktplatz gespannt und der Schlüsselträger Henk eröffnete den Akt mit den Worten „''Öffne unsere Türen, löse unsere Zungen und sprenge unsere Ketten!''“. Daraufhin wirkten die Magier ein spektakuläres Feuerwerk und sprengten die Stoffkette, aus welcher daraufhin Süßigkeiten auf die Menge fielen. Im Anschluss wurde ausgelassen bis in die Morgenstunden weitergefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - zweiter Tag '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen wurde alles ruhig angegangen und erst wieder zur Mittagszeit versammelten sich alle auf den Marktplätzen und kauften von Kindern Singvögel und Schmetterlinge in Käfigen, welche zur Mittagsstunde auf das Zeichen des Schlüsselmeisters frei gelassen wurden. Er spricht dabei die Worte „''Freiheit für Barthavion! Freiheit für alle!''“ Während die Tiere befreit in die Luft flogen, nahm man plötzlich neben dem Flügelschlagen der befreiten Tiere noch ein weiteres Schlagen mit viel größeren Flügeln. Denn plötzlich tauchte [[Sabaoth Immortalis]] auf dem unterworfenen und offensichtlich leidenden Drachen [[Aban]] durch das Spektakel der Vögel geflogen und versengte mit dem Drachenfeuer die Tiere des Lorkan. Dabei lachte er wahnsinnig und schrie: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Euer König hat den Frieden ausgerufen, doch damit hat er uns auch endlich den Vorhang zu unserem großen Auftritt geöffnet. Von jetzt an werdet ihr uns kennenlernen! Ihr werdet Utukk'Xul kennenlernen und im Angesicht seiner Macht untergehen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er flog über die Ratshalle und zwang den Drachen dazu sie niederzubrennen. Dann drehte er eine Runde über die Stadt und zog eine Schneise über den Marktplatz hinweg zum Lichtträgertempel. Während er scheinbar absichtlich direkt vor den Helden eine große Anzahl von Bürgern verbrannte, um sie mit deren Schmerzen zu quälen, zerstörte er den Lichtträgertempel komplett. Schließlich zog er nach Süden davon, nicht ohne eine breite Schneise der flammenden Verwüstung durch die Stadt zu ziehen. Alle Angriffe von Magiern schien er sofort zu absorbieren, da er sich wahrscheinlich mit unzähligen Schutzzaubern vor seinem Auftritt ausgestattet hatte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 15: Neue Hoffnung ===&lt;br /&gt;
15./16. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreiben Schadensbegrenzung und machen eine Bestandsaufnahme. Ein guter Freund kehrt zurück und bringt Neuigkeiten mit. Henk bekommt einen beunruhigenden Brief und neue Freunde schließen sich dem [[Bund des Lichtes]] an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Trutz in Flammen '''&lt;br /&gt;
Das Szenario ähnelte einem Bombenangriff. Überall brannte es, Gebäude stürzten rings herum zusammen und schreiende Brandopfer und verzweifelte Menschen - die flohen oder nach Angehörigen und Freunden suchten - rannten wild durcheinander in einem großen Gedränge auf dem Marktplatz hin und her. Octavia konnte den Magiern beim Löschen helfen und sorgte dafür, dass die Feuer im Ratsgebäude unter Kontrolle gebracht wurden. Kenji half ihr dabei und beruhigte die Menge, die in Panik ausgebrochen war und sich auf dem Marktplatz drängte, wodurch sie die Rettung der Überlebenden erschwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einer eingeschlossenen Frau helfen und den Eingang wieder passierbar machen. Henk flog mit dem Luftschiff über die Stadt und wurde von Magiern begleitet, die von Oben besser die Feuer löschen konnten. Die verbliebenen [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] organisierten schnell ein sanitäres Notlager und versorgten mit den [[Hylea]]-Questoren die Verletzten.  Darunter waren u.a. Wolfhardt, der in der Nähe von den Helden stand, und leichte Verbrennungen abbekommen hatte. Eginhard, der gerade etwas zu Essen holen wollte, wurde ebenfalls leicht verletzt. Unter den Toten waren noch der Vorsteher des Sanktums der Inquisitoren, da er allein im Sanktum den Dienst verrichtete, damit seine Männer das Fest genießen konnten, und Adarians Schulfreund [[Celan Al-Hakim]], der sich in der Menge befand. Adarian brachte Celan rasch zum Hyleatempel, aber er erlag seinen Verletzungen und wurde von der Göttin abgeholt. Die Rettungsarbeiten zogen sich bis zum nächsten Morgen hin und alle waren noch lange angestrengt beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Rückkehr '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen kehrte [[Archorbar]] aus ''[[Galad Sidh]]'' zurück und ärgerte sich, dass er zu spät gekommen war, um die Tragödie zu verhindern. Beim Anblick des verwüsteten Trutz zeigte sogar er Gefühle und bereute seine schicksalshafte Verspätung. Er bat die Helden schließlich alle um ein Gespräch, wobei es ihm wichtig war, dass alle Mitglieder des Rates des Lichts anwesend sein sollen, die sich in der Stadt befänden. Er hatte bereits durch die anderen Inquisitoren von [[Erlerig Darrow|Darrow]] erfahren und bestand darauf, dass auch er da sein sollte. Archorbar lobte auch Kenjis Entscheidung Darrow in den Rat des Lichtes aufzunehmen, obwohl er auch noch nicht sicher war, in wie weit man ihm trauen konnte. Daher wollte er Darrow ab sofort persönlich unter die Lupe nehmen und deshalb so schnell wie möglich [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] aufsuchen, um mit Darrow ein Gespräch unter vier Augen zu führen. Er bat die Helden, die anderen Ratsmitglieder zusammenzusuchen und zu Abraxa nachzukommen, wo dann das Treffen abhalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Ein Brief für Henk '''&lt;br /&gt;
Während die Helden ihre Freunde aus dem Gasthaus holen, wird Henk dort von Eleonor erwartet. Sie bittet ihn um ein Gespräch unter vier Augen. Als sie allein waren, gab sie Henk einen versiegelten [[korrespondenzen#Brief an Henk von der Gilde|Brief aus Freywall]] und betonte, dass er mit ihr zusammen sofort nach [[Freywall]] aufbrechen müsste, da die Gilde ihn nun brauchte. Und seine Freunde solle er am besten gleich mitbringen. Henk las den Brief und stimmte ihr zu. Er schickte sie auf das Luftschiff, um es startklar zu machen, während er seine Freunde abholen würde und dann sofort nachkäme. Eleonor eilte zum Luftschiffhafen und Henk machte sich auf den Weg zu Abraxa, seinen Freunden hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Bericht '''&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und [[Cuina-Nira|Nira]] bei [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] ankamen, begann [[Archorbar]] zu erzählen, dass er bei einem Seher in ''Galad Sidh'' gewesen war, welcher Bilder aus der Sicht von [[Aban|Nebelschwinge]] sehen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er berichtete, dass Nebelschwinge nach ihrer Entführung in einer großen Höhle aufgewacht war und dort wurde ihr von [[Enbi Lulu'Gugal]] das Mal [[Utukk'Xul|Utukk'Xul's]] aufgezwungen, indem ihr schwarze Sporen verabreicht wurden. Ab diesem Zeitpunkt stand ihr Geist unter der Kontrolle des Dämons, aber zu ihrem Leidwesen war ihr gänzlich bewusst, zu was sie durch die dämonischen Mächte gezwungen wurde. Darunter litt sie sehr. Darrow nickte schmerzlich und erinnerte sich anscheinend seiner eigenen Pein. Durch Nebelschwinges Augen zeigten sich auch weitere Bilder von der Höhle und es war zu erahnen, dass es sich um ein gigantisches Höhlensystem handeln musste, welches der Feind da unterhielt. Dann wurden die Bilder durch das Mal immer schwächer und die Verbindung zu ihr brach langsam ab. Jedoch sah der Seher noch einen Teil einer gigantischen Armee tief unter der Erde versteckt, darunter die gesuchten dämonifizierten Orks aus der [[Ortag-Steppe]]. Doch noch Schlimmeres kam ans Licht: die Schwarzen Ritualisten hatten inzwischen unzählige niedere Dämonen beschworen, darunter auch fliegende, doch die genaue Stärke ließ sich leider nicht einschätzen. Die letzten Bilder, welche der Seher von Nebelschwinge erhielt, zeigten, wie sie aus einem versteckten Höhleneingang flog und sich in einem Gebirge befand, welches vermutlich südlich der [[Schattenburg]] liegt. Die finstere Kultstätte selbst schien jedoch nicht direkt in der Nähe gewesen zu sein, sie wurde nicht erspäht. Es gab nur noch ein kurzes Bild, wie der Drache zurück in Richtung Nebelsümpfe flog. Da wurde Archorbar schlagartig bewusst, dass die Stadt in Gefahr war, und er brach sofort auf um Trutz zu warnen. Doch das Schicksal wollte, dass er nicht rechtzeitig ankam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darrow konnte bestätigen, dass der Kult südlich der [[Schattenburg]] im Zentrum des Gebirges einen geheimen, unterirdischen Stützpunkt besaß.  Er kreiste ein Gebiet auf der Karte ein, in welchem sich das Höhlensystem befindet. Doch die Eingänge im Gebirge kannte er nicht, da er in all den Jahrzehnten sein Labor im Schloss nie verlassen hatte, bevor er schließlich nach Trutz geschickt wurde. Ihm war nur ein Zugang aus den Katakomben des Schlosses bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar betonte abschließend, dass es wichtig sein würde, über die Stärke der Armee genaueres zu wissen und man diese Höhle aufspüren müsste. Als Gerbert und Nira dies hörten, schlugen sie vor diese Aufgabe zu übernehmen. Die Helden wollten sie schon gleich begleiten, nur Henk wirkte nachdenklich und der Plan schien ihm zu widerstreben. Gerbert warf ein, dass er mit Nira sie zu zweit in der Natur beinahe unsichtbar wären und zusätzliche Begleiter wahrscheinlich nur ein Klotz für sie am Bein wären, da sie sich in Gebirgen bestens auskannten und beide ausgezeichnete Kletterer wären. Sie waren ein perfekt eingespieltes Team. Als Henk dann damit herausrückte, dass er dringend nach Freywall müsse, rückten auch die anderen von ihrem Begleitvorhaben ab. Darrow warnte Gerbert und Nira noch vor unzähligen, dämonifizierten Tieren, welche es in dem Gebirge gäbe und welche allein durch die Nähe zur Schattenburg Li'iktischuma verdorben worden waren. Archorbar nahm den Vorschlag der beiden dankend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Neue Freunde für den Bund des Lichtes '''&lt;br /&gt;
Am Schluss des Gespräches kam noch [[Egeil von Wallenrode|Onkel Egeil]] hinzu, der sich ebenfalls dem Bund des Lichtes anschließen möchte und sein Anwesen als Stützpunkt zur Verfügung stellte. Er brachte seinen alten Freund [[Sturmhardt von Bergstadt|Eisenkeil]] mit, der sich inzwischen von seiner Manipulation durch die Kultisten erholt hatte und seine Kriegstreiberei sehr bereute. Auch er wollte helfen und bot an, neue Rekruten in Egeils Anwesen zu trainieren. Eisenkeil richtete noch aus, das der restliche Veteranenverein dem Rat seine bedingungslose Unterstützung zugesagte. Wolfhardt bot an, die organisatorischen Arbeiten des Bundes zu übernehmen, die Mitglieder aus [[Valkenburg]] herzuholen. Anschließend wollte er deshalb auch bei Egeil auf dem Anwesen bleiben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 16: Abreise mit Querelen ===&lt;br /&gt;
16./17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Verzögerungen mit der [[K'eygha]] und ein Rätsel muss gelöst werden. Adarian findet eine neue Freundin und die Helden machen eine beunruhigende Entdeckung. Sie haben eine Begegnung in den Zwielichtgipfeln und das Schiff ist in Gefahr.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Stress mit dem Schiff '''&lt;br /&gt;
Die Helden beschlossen, am späten Nachmittag noch nach [[Freywall]] aufzubrechen, und eilten daher zum Hafen. Adarian wollte sich noch vom Volk verabschieden und rief die Bürger in einer Ansprache vor der Bibliothek dazu auf, dem Bund des Lichtes beizutreten. Anschließend begab auch er sich zum Hafen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Schiff wartete ein zorniger Kobold auf die Helden, der bereits seit geraumer Zeit Eleonor ärgerte und piesackte. Weil er in den letzten Tagen so vernachlässigt wurde und so hungrig war, brachte er alles an Bord durcheinander. Er setzte seine Klau- und Versteckspielchen mit den Helden fort, während Henk bereits ablegte und den Hafen verließ.  Als er den Kurs nach Freywall setzen wollte, bemerkte Henk, dass das Schiff nicht auf ihn reagierte. Er untersuchte das Problem und fand schließlich heraus, dass der Bolzen für die Aufhängung des Steuerrades, der ''Tinner'', fehlte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden konnten das Schiff auf der nördlichen Uferseite des Blaustroms stoppen und versuchten herauszufinden, was der Kobold wollte. Adarian opferte ihm Brot, Milch und Tabak und als Gegenleistung wurden vom Kobold sein Schild und seine Brustplatte poliert. Ungeduldig zeigte sich der Klabauterbold Henk und stellt seine Bedingungen. Er wollte eine weiche, aber auch luftbewegende Feder haben, gegen die er den Tinner tauschen würde. Die Helden grübelten eine Weile und erjagten dann am Ufer einen Fasan, dessen passendste Feder sie dem Kobold mitbrachten. Dieser zeigte sich zufrieden und händigte den Tinner aus, mit dessen Hilfe die Helden ihren Weg nach Freywall beginnen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fuhr die Nacht durch und Adarian freundet sich am Abend mit [[Eleonor Conado|Eleonor]] an. Er war fasziniert von ihren umfassenden Kenntnissen in Waffenkunde. Sie entpuppte sich eine begeisterte Glücksspielerin und schlug ein Spiel vor, bei dem sie Adarian um 15 Kupfermünzen brachte. Adarian fand heraus, dass Eleonor die Tochter des berühmten Waffenschmied Conado aus Trutz war und als einzige der Familie das Massaker auf dem Weg nach [[Weisshafen]] überlebt hatte. In dem Laden ihres Vaters, dem Waffenladen „''Conado und Söhne''“ hatte Egeil viele seiner besonderen Waffen und Fallen erstanden. Adarian begann, mit Eleonor zu flirten und kam gut bei ihr an. Die beiden verbrachten einen schönen Abend miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Flug-nach Jerris.png|300px|thumb|right|Der Flug der K'eygha nach Freywall]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Entdeckung '''&lt;br /&gt;
Bei Sonnenaufgang bemerkte Henk, dass das Schiff langsamer war, als er gedacht hätte. Er bittet Octavia, sich den ganzen Schiffsrumpf einmal anzusehen. Sie entdeckt einige Stellen, an denen die Konzentration von elementarer Luft im Holz stark vermindert war. Die Helden überlegten, welche Ursache diese Verminderung haben könnte, und entwickelten die Idee, dass es einen Zusammenhang zum elementaren Drachenfeuer geben könnte. Vielleicht hatte das besondere Feuer die elementare Luft aus den Planken des Rumpfes gelöst. Mit dem verlangsamten Schiff setzen sie ihre Reise fort, auf der Kenji noch häufiger vom Klabauterbold geneckt wurde und dies stoisch erduldete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Überfall bei den Zwielichtgipfeln '''&lt;br /&gt;
Zum Mittag waren erst die Zwielichtgipfel erreicht und Henk lenkte den Kurs jetzt mehr nördlich in Richtung Freywall. Sie fuhren noch nicht lange an den Bergen entlang, da tauchten prompt auch die Nemorer-Flusspiraten der Gegend auf, um ihren Wegzoll einzutreiben. Die Helden beschließen, einem Kampf möglichst aus dem Weg zu gehen, und zogen sich daher bis auf Henk und Adarian unter Deck zurück. Die Beiden zeigten sich den aufs Schiff springenden Nemorer und Adarian hält ihnen sein intaktes Nemorer-Signalhorn hin. Der Anführer erkannte die Beiden als ''Schaschrasch'' und ''Karrstann'' und stellte sich gutgelaunt als Borka Steinborke vom Clan der Steinborken vor. Adrian und Henk stoßen mit den Nemorerpiraten noch gemeinsam mit Nemorerschnaps an und anschließend verließen die Flusspiraten wieder die K’eygha. Die Helden setzten ihren Weg nach Freywall fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Schrecken am Abend '''&lt;br /&gt;
Zum Abend stellte Henk an der zurückgelegten Entfernung fest, dass die K'eygha noch langsamer geworden war. Die Helden wissen keinen Rat und es war der Klabauterbold, welcher Henk ganz nebenbei mitteilte, dass eine Kreatur unter dem Schiff hocke. Die Helden suchten lange nach dem Ding, indem Adarian versuchte, es von einer Seite auf die andere Seite unter dem Schiff zu scheuchen, damit es sich nicht vor Octavias Blicken verbergen konnte. schließlich gelang es Octavia, die Kreatur zu erblicken und als etwas dämonisches, gargoyleartiges zu identifizieren. Octavia ließ sich in einer halsbrecherischen Aktion an einer Seite des Schiffes mit der Strickleiter herab, um unter den Rumpf blicken zu können. Henk klettert an der anderen Seite herunter, um die Kreatur auf Octavias Seite zu scheuchen, damit diese den Schädling abschießen konnte. Es war einfach kein Herankommen an den Gargoyle und die Helden wollten diesen Versuch schon abbrechen. Da schlug der Klabauterbold Henk einen Deal vor. Wenn er versprechen würde, bei nächster Gelegenheit neben dem Steuerrad einen kleinen Napf für Schnaps anzubringen, dann würde der Kobold im Gegenzug jetzt dabei helfen, die dämonische Kreatur hervorzulocken, damit Octavia ihn treffen könne. Henk willigte ein und kurze Zeit später konnte Octavia beobachten, wie der Gargoyle vom Schiffsrumpf weggestoßen wurde, so dass es ihr gelang, den Dämon mit Flammenpfeilen anzugreifen. Sie brauchte einige Pfeile, bis dieser dämonische Parasit vernichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt konnten die Helden ihre Reise wiederaufnehmen und Henk schätzte und hoffte, dass sie mit der verbliebenen Luft noch so bis Freywall kommen würden. Diese Nacht flog Henk wieder durch, um keine Zeit mehr zu verlieren, denn Jaran brauchte seine Hilfe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19: Die Rückkehr des Maldoror]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40126</id>
		<title>Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40126"/>
				<updated>2026-04-19T08:03:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 18: Der [[Bund des Xul|dunkle Bund]] schlägt zurück&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. - 17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel dokumentiert Inhalte aus '''früheren Spielphasen''' von EBORIA. Er dient der historischen Referenz und entspricht '''nicht dem aktuellen Stand der Weltbeschreibung (Lore)'''.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei: Heldengruppe (Trosk).png |500px|thumb|right|Die Helden in Trutz 351 JF]]&lt;br /&gt;
__Toc__&lt;br /&gt;
== Der dunkle Bund schlägt zurück ==&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Ankunft in Trutz ===&lt;br /&gt;
1./2. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Trutz]] erhalten die [[Helden]] eine beunruhigende Nachricht und erfahren von mysteriösen Vorfällen in der Trutzana. [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] leistet einen Eid und der König von Trutz wünscht ein Gespräch. Alte und neue Freunde werden getroffen und persönliche Fähigkeiten weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|200px|thumb|right|Archorbar]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Neuigkeit '''&lt;br /&gt;
Die Helden reisten durch ein Portal der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] von [[Eldorn]] nach [[Trutz]]. Direkt nach ihrer Ankunft wollte [[Archorbar]] sie dringend sehen. Er berichtete, dass etwas Beunruhigendes geschehen war. Jedes Jahr zum Erdfest zog der Drache [[Aban|Nebelschwinge]] ihre Runde über die Stadt Trutz und erinnerte die Bewohner an den &amp;quot;Bund&amp;quot;, der mit der Errichtung der Stadt geschlossen worden war. Doch dieses Jahr flog zum ersten Mal in der Geschichte von Trutz kein Drache über die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Drachen war auch die Souveränität und sonstige Gelassenheit der Bürger verschwunden. Die Trutzer waren verstört und beunruhigt. Archorbar wollte das Verschwinden genauer ergründen und musste dafür in die Nebelsümpfe zum Hort des Drachen reisen. Er bat die Helden in der Umgebung der Stadt zu verweilen und nach Schwarzmagiern zu suchen, während er in den Sümpfen das Verschwinden des Drachen untersuchte. Laut dem Brief, der bei [[Mordem Blandera]] gefunden wurde, arbeitete in Trutz ein weiteres Führungsmitglied des Kaders – [[Blaren Rigged]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Mysteriöse Vorkommnisse '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar gab den Helden eine Liste mit vier ungewöhnlichen Vorkommnissen, die diese bei Gelegenheit einmal untersuchen könnten. Erste Nachforschungen durch Inquisitoren hatten zwar keine dämonischen Hinweise ergeben, aber dennoch wären die Vorfälle mysteriös genug, um sie noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.  &lt;br /&gt;
* In [[Teichwalde]] waren mehrere Kinder im Teich ertrunken, ohne dass ein Grund erkennbar gewesen wäre. Eine dämonische Verunreinigung konnte nicht festgestellt werden. &lt;br /&gt;
* In [[Tiefenau]] waren bei schweren Überschwemmungen die Leichen des Friedhofs an die Oberfläche gelangt. Es wurde jedoch nichts Verdächtiges gefunden, das etwa auf Nekromantie hätte hinweisen können. &lt;br /&gt;
* In [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] war ein seltsamer, verbrannter Kreis auf dem Boden entdeckt worden. Es schien ein Ritualkreis gewesen zu sein, aber es konnte kein direkter Zusammenhang mit Schwarzmagiern festgestellt werden. Auch hier sei keine direkte dämonische Verseuchung feststellbar gewesen. &lt;br /&gt;
Und schließlich waren aus glaubwürdiger Quelle in [[Kirchwalde]] des Nachts unerklärliche, laute Schreie gehört worden; auch hier gab es keine Hinweise auf Dämonen oder ähnliches. Der Vorfall blieb aber seltsam und sollte noch einmal untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Adarian wird Inquisitor '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Archorbar den Helden von den mysteriösen Vorfällen berichtet hatte, blieb Adarian noch auf ein persönliches Gespräch, während die anderen ihr Quartier in der „‘‘Ratsschenke‘‘“ bezogen, Luxusherberge und erste Adresse der Stadt. Adarian wurde von Archorbar die Situation von Trutz beschrieben, welches unter direkter Bedrohung durch die Thyrner stand, die mit ihrer Flotte die Verbindungen nach Freywall und Valkenburg kontrollierten. Die Bürger erwarteten einen Krieg und jetzt, da Adarian in der Stadt sei, würden sie ihn mit in die Kämpfe hineinziehen und ihn drängen, an der Spitze des Heeres zu kämpfen. Es wäre aber sehr wichtig, dass in Hinblick auf die Schwarzmagier kein Kampf stattfände, denn jedes Blutvergießen diene momentan nur ihren Zwecken. Dieses jedoch den aufgebrachten Menschen von Trutz zu erklären, würde sich als schwierig erweisen. Archorbar bot Adarian deshalb erneut die Mitgliedschaft bei den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] an, denn als Inquisitor dürfte er sich nicht in politische Kämpfe einlassen und er würde damit zugleich ein starkes Bekenntnis ablegen, woher die wirkliche Gefahr kommt. Adarian verstand und nahm das Angebot an. Er wurde anschließend sofort zum Inquisitor geweiht und sprach den Eid des Ekklesiums. Er bekam das Wams mit dem Lichtemblem ausgehändigt und suchte seine Freunde in der Ratsschenke auf. Diese hatten sich schon lange unterhalten und es rankten sich viele Spekulationen darüber, wer Octavia in Eldorn ein Geburts-Amulett vor die Tür gelegt hatte und ob es eventuell bedeuten könnte, dass Octavia schwanger wäre. Mystiker Kenji hielt sich in der Diskussion deutlich zurück. Ein Bote des Königs unterbrach diese Gedankengänge abrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wurden zum König [[Sigurd von Troppau]] gerufen und suchten ihn daraufhin im Ratsgebäude auf. Vom ihm erfuhren sie, dass Thyrna bereits vom Volk für das Verschwinden des Drachen verantwortlich gemacht wurde. Die thyrnischen Schiffe hatten den Blockadegürtel tatsächlich immer enger gezogen, so dass sie wohlmöglich nahe genug für ein Kraftfeld in den Sümpfen wären. Sie hätten Nebelschwinge in seinem Hort festgesetzt, munkelte man unter der Bevölkerung. Sie hatte zuvor wahrscheinlich tatsächlich verhindert, dass Thyrna die Stadt einnahm, denn niemand bei den Thyrnern schien das imposante Tier verletzen zu wollen, welches sich so für die Stadt einsetzte. Immerhin hatte Thyrna schon immer eine besondere Verbindung/Beziehung zu Drachen. Doch wer würde jetzt, ohne Nebelschwinge, Trutz vor der drohenden Invasion durch die Thyrner schützen? Der König plante den thyrnischen Feldherrn zu kontaktieren und ein Treffen zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Abraxa.jpg |200px|thumb|right| Abraxa Cibinensis]]&lt;br /&gt;
Nach dem Treffen suchten die Helden den Hafen auf, um nach ihrem Schiff [[K'eygha]] zu sehen, welches seit ihrer Rückkehr aus der [[Ortag-Steppe]] in Trutz vor Anker lag. Es war in gutem Zustand und war einsatzbereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend besuchten sie die Stadt und Adarian kaufte Geschenke für seine Mutter. Er suchte auch noch seinen alten Jugendfreund Celan in der Kaserne auf und verabredete ein Treffen am Abend in der Gastwirtschaft „''Der tapfere Streiter''“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias besuchte [[Abraxa Cibinensis | Abraxa]] und erbat sich einen Heiltrank, um auf die kommenden Abenteuer vorbereitet zu sein. Abraxa freute sich sehr, ihre kleine Octavia wiederzusehen, und half gerne mit einem Trank aus. Leider konnte sie ihr nicht mehr mitgeben, da in der momentanen Lage von Trutz das Heer viele ihrer Tränke geordert hatte. Abraxa sagte ihr aber zu, für die Helden weitere Heiltränke zu brauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen sprach Kenji im Areteischen Monasterium mit dem Erzquestor. Zum Abendessen trafen sich alle in der „''Ratsschenke''“ wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gildenbesuch von Henk '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk tut, was er tun muss, und nimmt [[Eleonor Conado|Foxi ]] unter seine Fittiche, um sie der Gruppe als Eleonor vorzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Feier am Abend '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ließen den Abend im Heldengasthaus „''Der tapfere Streiter''“ direkt neben dem Areteischen Monasterium ausklingen. Adarian stellte ihnen seinen alten Freund Celan vor und sie feierten gemeinsam. Später kam Henk dazu und stellte Eleonor als Kontakt zu seiner Gilde vor, auf die Adarian sofort ein Auge warf. Als die Gruppe von Musikern um den Barden [[Trosk#Künstler|Fidelis Firlefanz]] auf Adarian aufmerksam wurde, stimmten sie sofort das bekannte Lied „[[Der Held aus Trutz]]“ an und umringten ihn beim Singen. Adarian fühlte sich geschmeichelt und war auch etwas verlegen, hörte er doch das Lied über seine Heldentaten in Loderis zum ersten Mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts in der Ratsschenke versuchte Adarian noch zu meditieren, schlief darüber aber wegen seines angetrunkenen Zustandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: k-eygha.png|200px|thumb|right| Die K’eygha]]&lt;br /&gt;
''' Tempelaufenthalte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis Visionensuche im Tempel (?), &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian besuchte das Sanktum des Ekklesiums. Von Großmeister Markward von Reichenstett bekam er Meister Traugott von Greifenhöh als Ausbilder zugeteilt und anschließend eine Kammer im Sanktum des Ekklesiums zugewiesen, in der er sich von nun an zurückziehen und meditieren konnte. So zog Adarian abends in das Sanktum der Inquisitoren ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Octavias Feuertraining '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia flog mit Henk und Eleonor mit der K‘eygha in den Norden über den Schlangenfluss. Dort ankerten sie an einem einsamen Platz und Octavia trainierte ihre magischen Fähigkeiten. Sie ließ Flammen zwischen ihren Händen entstehen und wachsen und brachte sie dann in ausreichender Entfernung zur Explosion. Eleonor war extrem beeindruckt von Octavias Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Verwandtenbesuche ===&lt;br /&gt;
3. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia bekommt überraschenden Besuch und erfährt bedrohliche Neuigkeiten. Die Helden lernen Adarians Familie kennen und erfahren von Spannungen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Intervention der Magierakademie '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, als die Helden gerade zum Luftschiffhafen wollten, wurden sie von dem Erzmagier der Akademie [[Utz von Klauenstett]] abgefangen. Er ließ Octavia wissen, dass ihre Zaubereien vom Vortag nicht unbemerkt geblieben waren. Er wies sie scharf zurecht und belehrte Octavia über die potentiell katastrophalen Auswirkungen der Zauberei (vgl. auch [[Magie#Die_Gefahren_der_Zauberei|Gefahren der Zauberei]]): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem ''Basan-Kollaps'' bricht die Wirklichkeit zusammen und reißt den Zaubernden und seine unmittelbare Umgebung im Radius von 30-100 Meter auseinander. ''Echmor von Daradan'' habe auf diese Weise das ganzes Dorf Braken bei [[Kratara]] ausgelöscht, weil er auf dem Marktplatz unvorsichtigerweise einen Entdeckungszauber gegen Diebe sprechen wollte und die gefahrlosen mit den riskanten Strömen vertauscht hatte. Er erwähnte auch ''Margoda von Drabak'', die sich für eine erfahrene Zauberin hielt, welche schon vielen Menschen mit ihren Kräften geholfen hatte. Sie hatte leider, wie auch Octavia, nie eine richtige Ausbildung erhalten und hatte den Menschen in Jerris unentgeltlich bei gesundheitlichen Problemen geholfen. Eines Tages habe sie eine Dörflerin wegen einer Hautflechte behandelt und dabei nicht die richtigen Ströme benutzt. Ausgerechnet an diesem Tag schwang nämlich der ''Zimborturnus'' anders als an den vorherigen Tagen und sie tötete qualvoll alle Hilfesuchenden um sich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen verbot der Erzmagier Octavia schließlich, ihre Fähigkeiten in Trutz und der Trutzana einzusetzen, da sie für die Stadt ein unnötiges Risiko darstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Gast bei Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten [[Egeil von Wallenrode|Egeil &amp;quot;die Ramme&amp;quot; von Wallenrode]]. Er hieß Adarian herzlich willkommen und feierte ihn als Befreier Trutzs aus der thyrnischen Umklammerung. Er erinnerte sich gerne an die Heldengeschichten von der Befreiung Loderis' und liebte das Lied &amp;quot;Der Held von Trutz&amp;quot;. Egeil war sehr stolz auf seinen Neffen. Ihm missfiel allerdings die Anwesenheit Octavias sehr und er wollte sie nicht in sein Anwesen lassen, zumal sie auch noch einen thyrnischen Siegelring trug, also offensichtlich nicht übergelaufen war. So blieb Octavia mit Henk an Bord und Kenji und Adarian folgten Egeil in seine Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erfuhr, dass Egin, der langjährige Diener seines Onkels, vor nicht allzu langer Zeit gestorben war und Egeil nun ganz allein auf dem Anwesen lebte. Als Adarian ihn noch einmal auf Octavia ansprach und versuchte ihn zu überreden, Octavia zu vertrauen, verdächtigte er Octavia als Spionin der Thyrner und verwies darauf, dass man Thyrna nicht trauen könne. Immerhin war Nebelschwinge verschwunden und er ging davon aus, dass die nur den Thyrnern für ihren Angriff auf die Stadt nützte. Aber zum Glück wäre jetzt ja Adarian da, der die Soldaten der Stadt in den Sieg führen könne. Als Adarian Egeil daraufhin eröffnete, dass er nicht gewillt wäre, gegen die Thyrner zu kämpfen, wurde Egeils Misstrauen gegenüber Octavia noch größer. Schließlich ging Egeil davon aus, dass Octavia den Helden von Trutz absichtlich manipuliert hatte, damit er nicht die thyrnischen Truppen aufhalten konnte, die bald Trutz angreifen würden. Alle Beteuerungen Adarians halfen nichts, und so kehrten die beiden Helden wieder auf das Luftschiff zurück und brachen mit Egeils herzlichen Grüßen an Adarians Mutter und Eginhard nach Wallenrode auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch bei Adarians Mutter '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Cosima.jpg |200px|thumb|right| Cosima von Wallenrode]]&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten Adarians Mutter [[Ellana von Wallenrode|Ellana]]. Sie hatte inzwischen erneut geheiratet und zwar den Ratsherrn [[Eginhard von Sonnenborn]]. Eginhard war ein alter Kriegskamerad von Egeil und in seinem Freundeskreis. Daher bestand schon lange ein Kontakt zwischen den Wallenrodern und den Sonnenbornern. Eginhard und Ellana hatten sich schon länger flüchtig von den Feierlichkeiten bei Onkel Egeil gekannt. Nach dem Tod von ihrem Mann Arian hatten sie sich allmählich besser kennen gelernt, waren sich langsam näher gekommen und auf dem Fest der Schutzgötter dieses Jahres am 2. Hyleon 351 JF hatten sie schließlich einander geheiratet. Eginhard war zu seiner Frau nach Wallenrode gezogen, während Sonnenborn von seinem Sohn Wandolf von Sonnenborn weitergeführt wurde. Er hatte das Geschäft übernommen und war der Vogt von Wallenrode geworden, da sich Cosima als wenig fähig erwiesen hatte und das Gut arg heruntergewirtschaftet war. Eginhard hatte einige unfähige Knechte entlassen und den Betrieb wieder zum Laufen gebracht. Darauf schien Cosima sehr eifersüchtig und neidisch zu sein, denn er wurde zunehmend unruhiger, unterschwellig aggressiver und zog sich, um nicht zu streiten, immer mehr zurück. Eginhard berichtete, dass Cosima sich sehr seltsam verhielt und er dachte, dass es daran läge, dass er eifersüchtig sei, weil Eginhard seine Mutter geheiratet hatte und nun das Anwesen leitete. Als Cosima dann aber gegen Adarian aussagte und damit seine Familie hintergangen hatte, war er schwer entsetzt. Ellana schilderte, dass Cosima sich, nachdem er aus Märkteburg zurückgekehrt war, wo er im Prozess aussagen musste, sehr verändert und immer mehr zurückgezogen hätte. Es kam zu immer mehr Spannungen zwischen Cosima und Eginhard und schließlich sei er plötzlich mit seiner Frau und den Kindern ausgezogen, vermutlich zu Fedras Eltern nach Falkenau. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Die ertrunkenen Kinder von Teichwalde ===&lt;br /&gt;
4. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat ein Anliegen an [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] und die Helden untersuchen den ersten mysteriösen Vorfall in [[Teichwalde]]. Das Verschwinden von drei Kindern wird untersucht und Octavia erhält Visionen aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Abraxas spezielle Tränke '''&lt;br /&gt;
Am Vormittag holte Octavia die bestellten Tränke ab. Abraxa konnte bereits drei starke Heiltränke herstellen und versprach weitere. Kenji begleitete sie und richtete eine spezielle Bitte an die Alchemistin. Er bat sie um einen Trank, welcher seinen Mut steigern könnte. Abraxa versprach ihm ihre Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Teichmaid von Teichwalde '''&lt;br /&gt;
Am Mittag kamen die Helden in [[Teichwalde]] an und wollten das Verschwinden der Kinder untersuchen. Der Vogt [[Teichwalde#Prominente Einwohner|Tassilo von Arg zu Teichwalde]] wollte nur mit Adarian und Kenji sprechen und erklärte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die getöteten drei Kinder waren allesamt Kinder von Knechten aus Teichwalde, sie verschwanden in der Nacht zum 16. TyCelestalis 351 JF, nach dem Fest des [[Thylor]]. Man fand sie erst nach 3 Tagen am Ufer des Sees, nachdem man sie bereits tagelang in der Umgebung von Teichwalde auf den Feldern und um den See herum gesucht hatte. Die Kinder waren anscheinend ertrunken, sie zeigten keinerlei andere Verletzungen, und erst jetzt wieder aufgetaucht. Was die Kinder in der Nacht am See wollten, konnte nicht geklärt werden. Da der Verdacht eines dämonischen Hintergrundes nicht ausgeschlossen werden konnte, rief ich die Inquisitoren des Ekklesiums zu Rate, welche allerdings keinerlei dämonische Aktivitäten oder Rückstände solcher in Teichwalde oder am See feststellen konnten.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Fundort der Kinderleichen untersuchen, bekam Octavia eine Vision:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann erscheint mit drei Kindern, die ihm willenlos folgen am Ufer des Sees und streckt die Arme beschwörend aus. Die Kinder stehen willenlos hinter ihm und starren auf den See. Während der Mann beschwörende Worte murmelt, die evtl. einer elbischen Sprache entstammen könnten, kräuselt sich die Wasseroberfläche immer mehr und nach einiger Zeit taucht eine weibliche, entstellte Gestalt auf, die Ähnlichkeit mit einer Wassernymphe aufweist, jedoch irgendwie verdorben erscheint. Der Beschwörer scheint sein Anliegen vorzutragen, deutet dabei auch auf die Kinder, welche sich auf seinen Wink in Bewegung setzen und ins Wasser zu dem Wesen treten. Das Wassen hüllt die Kinder ein und nimmt sie mit in sein unterirdisches Reich. Nachdem die Kinder mit der Kreatur unter Wasser verschwunden sind, nimmt der Mann eine abwartende Position ein und nach nicht langer Zeit erscheint die verdorbene Kreatur wieder. Sie hält etwas in den Armen, was ungefähr die Größe eines zusammengekauerten Kleinkindes hat. Genau ist das reglose Etwas nicht zu erkennen, es könnte auch ein Klumpen Metall sein, was die Kreatur dem Beschwörer übergab. Dieser verschwand darauf hin wieder.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schließlich den See untersuchen, bekam Octavia weitere Visionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann, evtl. derselbe wie aus der Vision zu den Kindern, erscheint immer wieder am See und wirft mit undeutlichen, gemurmelten Worten etwas astral Ekelhaftes hinein. Da kommt eine Wahrnehmung von etwas Schmerzhaftem aus dem See, eine vage Vorstellung davon, dass dort etwas darunter leidet.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''die Teichmaid, welche einst eine wunderschöne Gestalt besessen hatte, windet sich vor Schmerzen und scheint dem Wahnsinn nahe zu sein.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der verhüllte Mann hatte immer wieder über längere Zeit etwas Dämonisches in den See geworfen und auf diese Weise die Teichmaid dem Wahnsinn zugeführt und verdorben. Er tauschte die Kinder gegen einen Klumpen Metall in der Größe eines Kleinkindes und verschwand dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Kenji gelang es, durch ein heiliges Mirakel die ''Reinigung des Lichts'' zu wirken und die Teichmaid so von den dämonischen Einflüssen zu befreien. Das ganze Dorf dankte den Helden und die Teichmaid sang ihnen ihr wundervolles Lied, welches ihre Herzen sehr tief berührte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Die Toten von Tiefenau ===&lt;br /&gt;
4./5. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den zweiten mysteriösen Vorfall in [[Tiefenau]] und treffen auf alte Leichen. Sie entdecken eine Spur und machen einen seltenen Fund. In Adarian kommt ein schrecklicher Verdacht auf und eine alte Bekannte offenbart Überraschendes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Toten von Tiefenau '''&lt;br /&gt;
Zum Nachmittag flogen die Helden weiter nach [[Tiefenau]] und sprachen mit dem [[Letor]]-Priester [[Gandar Benner]]. Er berichtete:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Die Überschwemmungen fanden plötzlich Anfang Pyrionalis, in der Nacht auf den 3. statt. Es hatte niemand bemerkt, da nur der Friedhof betroffen war. Erst am Morgen wurde bemerkt, dass alle Leichen an die Oberfläche gedrückt worden waren, das Wasser stand noch auf dem Acker und darauf schwammen die Toten vergangener Tage. Viele waren noch gut erhalten, der Boden hier bewahrt den Körper lange. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] wurden gerufen, um den Vorfall auf Nekromantie zu überprüfen, doch sie stellten keine dämonischen Verunreinigungen oder Rückstände nekromantischer Praktiken fest. Also wurden die Toten wieder beerdigt und ich habe ihnen Borons Segen mitgegeben. Jetzt ist wieder alles in Ordnung, aber seltsam war die Sache schon. Da so etwas noch niemals vorgekommen war, glaubt keiner, dass es sich um einen Zufall handeln könnte.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-alt.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (alt)]]&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchten daraufhin den Friedhof und Octavia erlebte einige Visionen. Sie sah einen Mann mit einer Kapuze auf dem Friedhof ein blutiges Opferritual abhalten. Er schnitt mit einem Messer einer Wombelratte die Kehle durch und besprengte mit ihrem Blut den Sumpf, dabei unverständliche, unheimliche Worte murmelnd. Das Wasser begann daraufhin zu steigen und der Boden wurde weich und geriet in Bewegung. Von unten drängte etwas nach Oben und dann durchbrachen Leichen die Oberfläche und schwammen im Wasser. Der Kultist wanderte im Wasser zwischen den Leichen herum und schien eine bestimmte Leiche zu suchen. Er beugte sich plötzlich herab und riss einem Leichnam eine Kette vom Hals, so dass der Schädel dabei abgetrennt wurde. Dann verließ er strauchelnd den Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkundigten sich beim Letor-Priester nach kopflosen Leichen und mit der Hilfe von Benner fanden sie einen Leichnam, welcher im Kragen seiner Jacke die Initialen E.D. eingestickt hatte. Um etwas über einen möglichen E.D. zu erfahren, suchten die Helden die Taverne „Die feuchte Kuhle“ auf, um mit dem Alten [[Helmar Wiering]] zu sprechen, der die Geschichte des Ortes gut kannte. Dieser erzählte, dass es in der Vergangenheit des Ortes jemanden mit den Initialen E.D. gegeben hätte und diese Person ein Nekromant gewesen wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das einzige ungewöhnliche, was hier überhaupt mal passiert ist, ist wohl der düstere Darrow. Mein Vater hat ihm viel davon erzählt, das ganze war vor fast 100 Jahren. Darrow lebte um 250 JF, zur Gründerzeit von Trutz. Erlerig Darrow war wohl ein düsterer Witwer mit finsterem Blick, dem hier nachgesagt wurde, dass er sich mit den Schwarzen Künsten gut auskenne und wohl gegen einige Taler seine verbotenen Dienste anböte. Zu seinen Diensten sollen Nekromantie, Dämonenbeschwörung und -pakte, Verfluchungen und Verwünschungen gehört haben, sagte mein Vater. Die große Sumpffieberepedemie von 255 JF ging wohl auch auf Darrows Kappe, denn dieser hatte überlebt, obwohl alle anderen alten Dörfler am Fieber gestorben sind. Kein Wunder, wenn sich das Gerücht, er stehe mit den schwarzen Mächten in Beziehung, hier standhaft hielt. Er hatte über die Jahre seine Tochter bei sich, die dann aber plötzlich verschwunden sei. Weil sie niemals jemand wiedergesehen hat, sagte man, er habe sie wohl den Dämonen im Sumpf geopfert, auf einer seiner langen Ausfahrten. Darrow hat man dann Jahre später in seiner Hütte tot aufgefunden, nachdem ihn länger niemand mehr im Dorf gesehen hatte. Er schien nicht verletzt, hatte einfach aufgehört zu leben, wie es schien. Er wurde beerdigt und sein Besitzt im Ort verteilt oder verbrannt, was niemand wollte. Nur einen alten Schlüssel, zu dem aber kein Schloss gefunden werden konnte, wurde ihm mit in sein Grab gegeben. Doch niemand wollte in seiner Hütte am Sumpf leben, und so steht sie heute noch leer und verfallen dort, denn keine Flammen wollten sie verschlingen, sagt man.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdeckten eine kleinere Hütte mit ursprünglich wohl 4 Zimmern, mittlerweile ohne Dach und mit noch einer halben Wand samt Fensterloch. Innen lagen die Dachbalken und eingebrochene Mauerreste, keine Möbel oder sonstige Inventarreste außer einem zerbrochenen Bettgestell. Octavia konnte unter der Ruine etwas Magisches spüren.  Als Henk dann in den Trümmern der Hütte eine verborgene, verschlossene Tür unter dem Bett entdeckte, konnten die Helden feststellen, dass die darüberliegenden Trümmer schon einmal bewegt und dann wieder darübergelegt worden waren. Octavia konnte am Schloss leichte magische Spuren feststellen, die jedoch nicht aktiv zu sein schienen. Henk untersuchte das Schloss, stellte fest, dass ein Schutzmechanismus anscheinend nicht wieder aktiviert worden war, und knackte es spielend. Darunter befand sich ein Raum, der mit verpechten Eichenbohlen in den nassen Boden gearbeitet worden war. Darin ein komplettes alchemistisches Labor und in den Regalen neben allerlei verdorrten Zutaten eine spezielle Stelle, auf der dem Staube nach einmal ein quadratischer Gegenstand gestanden haben musste, welcher vor kurzem entfernt worden war. Bei gründlicher Untersuchung des Bodens entdeckten die Helden ein Geheimfach, in dem sorgsam eingewickelte Bücher lagen. Es handelte sich um die seltenen alchemistischen Werke &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Sod Riqqavon We-serefa]]''&amp;quot;, &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Lapis animalis microcosmicus]]''&amp;quot; und ein Stapel handschriftlicher Notizen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Hütte untersucht worden war, lud Priester Benner die Helden zu einem Apfelstückchen ein. Jetzt bemerkte Adarian, dass das Messer, welches Benner benutzte, das Brotzeit-Messer seines Vaters Arian war. Auf Nachfrage erklärte Benner, dass er das Messer am Friedhofseingang gefunden hatte, direkt nach der Sache mit der Überschwemmung. Soweit Adarian wusste, war das Brotzeit-Messer nach dem Tod des Vaters an seinen Bruder Cosima gegangen. Dieser würde es vermutlich behalten und gut hüten, denn es war für ihn von großem sentimentalen Wert - eine unbezahlbare Erinnerung an den Vater. Das gefundene Messer warf einen schrecklichen Verdacht auf Cosima. Die Helden nahmen Priester Benner auf dem Luftschiff mit nach Trutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch in Falkenau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden flogen weiter nach Tiefenau, um Cosima zur Rede zu stellen. Dieser hatte sich auf das Anwesen seiner Frau Fedra nach Falkenau zurückgezogen und ließ sich verweigern, als die Helden nach ihm fragen. Für Adarian bestand auch keine Möglichkeit, einfach und schnell in das Anwesen der Familie zu gelangen, um seinen Bruder zu suchen. Das Anwesen verfügte über mehrere bewaffnete Wachen und könnte notfalls auch Luftangriffe durchführen. Auf energisches Drängen mit dem Schreiben des Zwergenkönigs bekamen die Helden eine Audienz bei Fedras Vater, dem Vogt [[Fedor von Falkenau]] und informierten ihn über mögliche schwarzmagische Kontakte Cosimas. Dieser konnte es nicht glauben und ließ nach Cosima schicken. Doch dieser war bereits in die Tunnel unter dem Anwesen geflohen und hielt sich versteckt. Es war ein unmögliches Unterfangen, ihn dort aufzuspüren, und so zogen die Helden weiter nach Trutz, um die Nacht in der ''Ratsschenke'' zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräche mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchten die Helden Abraxa auf und zeigten ihr die gefundenen Bücher und Manuskripte. Abraxa offenbarte den überraschten Helden, dass sie jenen ominösen Erlerig Darrow gut gekannt hatte und die Gerüchte über ihn als Nekromanten nicht stimmen würden (vgl. [[Abraxa_Cibinensis#Die_Zeit_in_Iopos_.28235-241_JF.29|Abraxa und Erlerig]]). Da die Ereignisse vor knapp 100 Jahren stattfanden, fragten die Helden weiter nach und waren verwundert, als sie erfuhren, dass Abraxa bereits vor 170 Jahren im Kaer von Freywall geboren worden war. Sie berichtete, dass Erlerig damals an etwas geforscht hatte, was er den [[Herzstein]] nannte. Dieser sollte eine starke, autonome Energiequelle werden, welche er jedoch ihres Wissens nie fertigstellen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erstaunen über ihr hohes Alter kamen sie auf Abraxas Lebensgeschichte zu sprechen und im Rahmen der Geschichte wurde die Zusammenarbeit mit Octavias Eltern thematisiert. Als Abraxa erklärte, dass sie deren Forschungen nach den Ursachen und Umständen der [[Schwarze Jahre|Schwarzen Jahre]] unterstützte, kam schließlich heraus, dass ein Vorfahr von Octavias Mutter einst eventuelle bei der Auslösung der Plage beteiligt war. Dieses hatte Octavias Vater bei seinen frühen Forschungen herausgefunden (vgl. [[Gaius_Octavius_Aequus#Forschungen|Aequus erste Forschungen]]) und darüber seine spätere Frau kennengelernt. Octavia wurde diese Tatsache aus bislang unbekannten Gründen von ihren Eltern verheimlicht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Der Kreis von Kobulten ===&lt;br /&gt;
5./6. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den dritten mysteriösen Vorfall in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] und erfahren von einem [[Bransi Soden|verrückten Torfstecher]]. Ein seltsamer Kreis wirft Fragen auf und Octavias Fähigkeiten bringen Verborgenes zutage. Ein Mitreisender offenbart sich und die Helden reisen weiter nach [[Kirchwalde]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Kreis von Kobulten '''&lt;br /&gt;
Mittags reisten die Helden weiter nach [[Kobulten (Trosk)|Kobulten]]. Vom leicht verwirrt wirkenden Vogt Konrad von Kobulten erfuhren sie, dass jener seltsame Kreis sich direkt am Haus von Torfstecher [[Bransi Soden]] befand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ach ja, dieser Kreis. Ja, seltsam. Wir haben ja sofort die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] informiert, immerhin plant ja so ein wahnsinniger Kult irgendwas Grässliches, wie man hört, ja. Aber es war ja alles in Ordnung damit, ja nur seltsam, nichts Dämonisches soweit, ja. Also ja alles in Ordnung. Der Kreis wurde am 8. Pyrionalis bemerkt, muss ja wohl in der Nacht entstanden sein, sollte man meinen, ja. Direkt hinter dem Haus vom alten Stecher [[Bransi Soden]], das hat den ja total von der Rolle gehaun. Hab ihn ja seit dem Tag nicht mehr gesehen, den alten Säufer, ja.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem erwähnte er, dass die Kobolde zurzeit sehr verrückt spielten und viel wilde Scherze trieben. Er war auch besorgt um den „[[Wubulub]]“, ein Sumpfmonster aus Kindergeschichten, welche Adarian noch aus seiner Jungend kannte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchten die Taverne „''Zum tanzenden Kobold''“ auf und Adarian zahlte zunächst seine ausstehenden Spielschulden zurück. Sie erfuhren vom Wirt Eckhard Freich, dass Bransi Soden nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis total verrückt geworden wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Der alte Bransi war mein bester Kunde, wenn er auch schon etwas eigen war. Aber letzten Monat ist er völlig verrückt geworden, nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis. Da kam er gleich morgens hierher und trank ein großes Dunkles. Danach wollte er, dass ich ihn nach Trutz bringen sollte. Er müsse da jemandem seinen Traum erzählen, sagte er, er würde sonst verrückt. Das war er zweifelsohne aber schon, wenn ihr mich fragt. Total wahnsinnig, der arme Alte. Ich schwör euch, mit meinem Stoff hier hatte das nix zu tun, mit dem ist alles in Ordnung, ich hab die Lizenzen der Brenner gesehen, ich schwöre bei [[Alethon]]. Jedenfalls ist der alte Bransi wütend abgezogen, als ich meinte, ich hätte jetzt keine Zeit ihn zu fahren. Hab ihn danach nicht mehr gesehen, keine Ahnung, ob er jetzt sauer ist oder was.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zum seltsamen Kreis neben Bransi Sodens Haus sagte Freich:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ja, der Kreis. Hab ihn selber gesehen, komisches Ding, da hat irgendwas gebrannt, denk ich. Sah verbrannt aus, haben da Erde drübergemacht, denn es wirkte unheimlich. [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] hin oder her, die sagen, das sei nichts Dämonisches. Das Ding ist unheimlich und wir habens verbuddelt. Lag an der Südseite vom Soden-Haus.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Informationen untersuchten die Helden die fragliche Stelle am Haus von Bransi Soden. Der Kreis befand sich an der Südseite hinter dem Haus. Er war mit einer Schicht Erde überdeckt worden und nicht leicht zu finden. Der Kreis bestand aus einer anscheinend verbannten Schicht von dreckigem Glas, die bei genauerer Untersuchung aus dem geschmolzenen Boden zu bestehen schien. Die Schicht war halb durchsichtig und im unsauberen Glas waren feine Risse am äußersten, handbreiten Rand zu bemerken, die Schriftzeichen sein könnten, vielleicht aber auch nur so wirkten. Unter bzw. in der Glasschicht schien sich etwas zu befinden. Octavia konnte mittels Feuer die Schicht zum Schmelzen bringen, so dass die Helden an das Verborgene herankam. Eingebacken in den geschmolzenen Boden war eine Drachenschuppe. Octavia erlebte bei der Berührung der Drachenschuppe bruchstückhaft eine Vision, in der sie das Gefühl erlebte, in eine Falle getappt zu sein und einen tödlichen Preis für wichtige Erkenntnisse zu zahlen. Sie spürte den Wunsch, eine wichtige Botschaft zu übermitteln und einen tiefen Schmerz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Untersuchung trafen die Helden den Fallensteller Harulf Bröck.  Er berichtet ihnen über die Fundstelle der Drachenschuppe: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''An die Nacht zum Schwarze-Zeit-Gedenktag erinnere ich mich. Ich kam aus dem &amp;quot;Kobold&amp;quot; und wollte gerade nach Hause, es war schon ziemlich spät. Da war dieses gewaltige Unwetter über dem Sumpf, wo die Blitze und die Donner sich jagten. Plötzlich flog eine Feuerkugel von Süden über dem Sumpf direkt auf das Dorf zu und schlug dann direkt an Bransis Haus ein. Den Schutzgöttern sei Dank hat der Regen den schlimmsten Brand verhindert, das Feuer hätte fast Bransis Hütte abgefackelt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Klabauterbold '''&lt;br /&gt;
Als die Helden sich auf ihr Luftschiff begeben wollten, mussten sie feststellen, dass die Strickleiter verschwunden war. Henk kletterte über einen Baum und die darin befestigte Ankerleine an Bord. Die fehlende Strickleiter wurde an einem Haus entdeckt und Adarian erkletterte das Dach und holte sie zurück. Nachdem sie endlich an Bord waren, war plötzlich ihr Gepäck verschwunden, welches sich dann in einer der hinterletzten Ecken des Schiffes wiederfand. Adarian stellte ganz nach Kobultener Sitte etwas Milch und Gebäck für einen Kobold auf. Diese verschwanden auch tatsächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Schreie von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Spät nachmittags flogen die Helden weiter und erreichten zur Abenddämmerung [[Kirchwalde]]. Sie kehrten in der Taverne „''Zur Nebelschwinge''“ ein. Der Wirt Helmgard Wirrig hatte die lauten Schreie mitten in der Nacht, welche die Helden untersuchen wollten, selbst gehört:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich bin selber aufgewacht, weil ich sie gehört habe. Mitten in der Nacht, hohe, laute Schreie, wie von Weibern mit Schmerzen. Bestimmt so drei, viermal. Dachte, da stechen die eine ab. Bin runter und hab da schon andere getroffen, die auch was gehört hatten. Zusammen haben wir dann die Umgebung abgesucht, aber nichts gefunden. War ganz schön kalt für so eine Pyrionalis-Nacht. Als wir zurück waren, haben wir uns aller einen bei mir hier gegönnt auf den Schreck. Aber den größten Schock scheint die arme Herma erlitten zu haben, die trinkt seit dem Tag jeden Tag hier.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er machte die Helden auf die alte Wäscherin Herma Geradd aufmerksam, die anscheinend in der Nacht den größten Schock erlitten hätte. Morgen früh würde sie wiederkommen und sich volllaufen lassen, wie sie es seit jenem Tag immer täte. Adarian genoss noch das Angebot vom Wirt, für 15 Silbertaler Aufpreis eine schöne Nacht mit seiner Tochter Tieta zu verbringen. Henk lehnte dankend ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Morgens in Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Adarian weckte die Helden bei Sonnenaufgang. Ihre meisten Sachen sind wieder verschwunden und der Tag begann mit einer „lustigen“ Suche nach Octavias Kleid und Kenjis Robe. Auch ein Teil der Takelage war verschwunden. Damit war für alle klar, dass sich ein Kobold an Bord versteckt haben musste und von Kobulten mit nach Kirchwalde gekommen war. Beim Frühstück in der Taverne bemerkten die Helden eine alte Frau, die schon am Morgen begann, sich zu betrinken. Der Wirt bestätigte, dass es sich um Herma Geradd handelte und die Helden sprachen mit ihr. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich habe des öfteren Flugträume in den Nächten. Dann fliege ich über die Nebelsümpfe und entspanne mich beim Dahingleiten über die Auen. Auch in dieser Nacht hatte ich einem dieser Träume, ich erwachte diesmal aber nicht so schön entspannt. Ich erinnere mich nur noch bruchstückhaft an das, was geschah. Ich hatte mich gerade aus einer Höhle zurückgezogen, Rauchgeruch lag in meiner Nase und jetzt war alles grell und rötlich um mich herum und die Luft waberte, als ich durch sie in den Himmel schoss. Ich nahm ein Brennen wahr, ein Brennen an meinem Hals und in meinem Gesicht - es frass sich hinein und entlockte mir einen schrecklichen Schrei. Dann wachte ich auf und hörte noch einen letzten Schrei im Wachen Zustand, dieser war aber viel höher, fast wie von einer Frau. Ich hörte mich in meinem Traum viel größer und mächtiger an. Jedenfalls geht mir der Schrei nicht mehr aus den Ohren und wenn ich genug trinke, dann wird er zumindest leiser und leiser.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji erbarmte sich der alten Frau und wirkte das kleine Mirakel „''Reinigung des Glaubens''“ um Herma zu beruhigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Die Suche nach dem Wubulub ===&lt;br /&gt;
6./7. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den vierten Vorfall und erfahren von einem Kinderschreck. Ein Jäger führt sie auf einem seltsamen Pfad durch den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] und weist den Weg zum [[Wubulub]]. Die Helden kämpfen ums Überleben und erfahren Erschütterndes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aufbruch von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Ein weiterer Gast kam in die Taverne. Es war der Jäger und Fallensteller [[Björi Gundars]]. Als er das Gespräch über die Schreie mitbekam, erzählte er, dass er am 8. Pyrionalis tief im Sumpf in [[Golomoor]] war. Er hatte in der Nacht auch Schreie gehört, sie klangen aber nicht nur hoch, da war auch etwas viel Schwereres und Dumpferes darinnen. Ihm lief es kalt den Rücken herunter und er ging davon aus, dass es der Wubulub war, von dem die Schreie kamen. Als die Helden ihn damit konfrontierten, dass der Wubulub lediglich in Kindergeschichten existieren würde, lachte Björi und meinte, er wüsste genau, wo der Wubulub wohnen würde. Er selbst hätte ihn schon mehrere Male nachts gesehen, wie er durch den Sumpf zog. Um die Helden zu überzeugen, bot er an es zu beweisen und sie zum Versteck des Wubulub zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Durch den Sumpf nach Golomoor '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Nebelsümpfe.jpg |200px|thumb|right| Karte nach Golomoor]]&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag brachen die Helden mit Björi in den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] nach Golomoor auf. Dazu ging es von Kirchwalde an einer Fischerhütte vorbei und dann über einen großen Baumstamm, die „''Waldbrück''“, über den nächsten Wasserarm. Björi achtete jetzt darauf, die „''Weiser''“, wie er sie nannte, zu finden. Das waren Steine, die ihm anzeigten, dass er jetzt den Weg nach links den Wasserlauf entlang folgen musste. Die Helden mussten dann unter einem dichten Blätterdach den „''Huldgang''“ überqueren, um anschließend auf der anderen Seite den Flusslauf wieder bis zu den „''Weisern''“ zu folgen. Ab da ging es vom Wasser weg und auf die „''Ogerzähne''“ zu. Einer alten Legende nach seinen die Steine im Wasser die ausgeschlagenen Zähne eines Ogers, welche nun als Übergang benutzt wurden. Am nächsten Wasserlauf suchte Björi nach der „''lichten Furt''“. An der Stelle zeigten größere Steine an, an welcher Stelle das Wasser gefahrlos durchquert werden konnte. An den „''Bals-Steinen''“, einer alten Lagerstätte im Sumpf, und am „''Hornthron''“, einem Baumalter, wo manche den Naturkräften opferten, zogen die Helden und ihr Führer vorbei bis zu den „''Kutschsteinen''“. Sie wandten sich recht und überquerten über den „''Perlenpfad''“ den nächsten Sumpfarm. Vorbei am „''Drachzahn''“, Nebelschwinges Milchzähnen, ging es zwischen zwei markanten Bäumen, das „''Riesenthor''“, zur „''Entenbrück''“. Nach diesem steinernen Übergang  mussten die Helden nur noch über den „''Katweg''“. Dieser bestand aus Steine, die klar wie Diamanten waren und im Sonnenlicht funkelten. Danach erreichten sie müde und erschöpft zur Dämmerung Golomoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' In Sirixx‘ Nest '''&lt;br /&gt;
In Golomoor hatte die Wirtin ''Sirixx'' die improvisierte Taverne „''Nest''“ in einer alten Ruine errichtet. Hierher brachte Björi die Helden, aber die Ankunft eines [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitors]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und eines Mystikers des Alethon löste unter den anwesenden Schmugglern und Gesetzlosen große Bestürzung aus. Es dauerte nicht lange, und die Taverne hatte sich bis auf die Wirtin geleert. Nach einem netten Gespräch mit Sirixx und einer guten Abfindung wegen des Gästeschwundes, verbrachten die Helden die Nacht im Stroh. Björi Gundars aber wurde in der Nacht beim Austreten von den Dörflern verprügelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Wubulub.jpg |200px|thumb|right| Björis Karte]]&lt;br /&gt;
''' Auf der Suche nach dem Wubulub '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen brachen die Helden mit Björi und seiner Karte in das Moor auf. Als die Helden weit in den Sumpf vorgedrungen waren und die Lichtung betraten, in dem der Jäger den [[Wubulub]] verortete, griffen Wurzeln nach ihren Beinen und zogen sie bis zu ihrem Hals in den Morast. Es war den Helden nicht möglich sich zu befreien und so waren sie gezwungen bis zur Dämmerung zu warteten. Der Wubulub zeigte sich erst mit dem Untergang der Sonne, als plötzlich die große, alte Weide auf der Lichtung anfing sich zu bewegen und ihre dünnen, spirrigen Reißer peitschten die Helden. Als erstes griffen die Äste nach dem Jäger, zogen ihn aus dem Schlamm und rissen ihn in die Höhe. Blut spritze umher, da sich der Unglückliche beim so rasanten Herausreißen eine Wurzelspitze in den Bauch gerammt hatte. Geschockt harrten die Helden ihres Schicksals. Die Äste umklammerten sie nacheinander und rissen sie aus dem Sumpfboden, schleuderten sie umher und warfen sie harsch zu Boden. Als Adarian befreit war und sich aufgerappelt hatte, entdeckte er am Körper des Wubulub eine Art Geschwür, welches dämonisch an der Rinde klammerte und den Elementar zu kontrollieren schien. Beherzt schlug Adarian mit einem gewaltigen Schlag die Geschwulst vom Stamm. Dabei stimmte er mit Henks Unterstützung das alte [[Lied des Wubulub]] an, was die Kreatur anscheinend wirklich etwas zu beruhigen schien. Schließlich stimmte auch Erzquestor Kenji mit in das Lied ein und der Wubulub wurde immer sanfter und ruhiger. Octavia kam beim Umherwerfen ungünstig auf und verstauchte sich ihre linke Hand und wurde kurzzeitig bewusstlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wubulub]] begann mit den Helden zu kommunizieren. Er berichtete, dass ihn die wahnsinnigen Kobolde so lange tyrannisierten, bis er zornig geworden war. Der Drache wäre von etwas aufgescheucht worden, dass den ganzen Sumpf erschüttert hatte. Aban flog aufgeregt umher und plötzlich tauchte aus dem Dunkel ein riesiger Käfer auf. Die beiden kämpften, der Käfer zauberte etwas Qualvolles auf den Drachen. Der Wubulub spürte ihren Schmerz und ihm war klar, dass ihr seinen Willen gebrochen wurde. Der dämonische Käfer entführte Aban in den Süden. Den Ausgangspunkt der Erschütterung, welche Aban aufgescheucht hatte, konnte der Wubulub erfassen und er verwies die Helden auf einen alten Baum namens [[Untier-Aue#Amoth-Hûntirn|Amoth-Hûntirn]]. Er fürchtete, dass es ihm sehr schlecht ginge und etwas dort vorgefallen wäre. Da der alte Baum dort stände, wo heute die Menschen wohnen, konnte der Wubulub selbst noch nicht nach ihm sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Helden sehr erschöpft waren und es auch schon tief in der Nacht war, brachte der Wubulub sie zurück nach Kirchwalde. Dort angekommen schlugen sie sich noch ein Weilchen mit dem Klabauterbold herum, um dann endlich schlafen zu können. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Die Rettung von Amoth-Hûntirn ===&lt;br /&gt;
8. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchen die [[Untier-Aue]] und untersuchen den Ort. Sie treffen unerwartet auf Adarians Verwandten und erfahren seine Beweggründe. Ein neuer Verdacht keimt auf und eine Konfrontation wird erwirkt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Rettung von Amoth-Hûntirn  '''&lt;br /&gt;
Der Namen des Baumes, Amoth-Hûntirn, kam Adarian am nächsten Morgen nicht bekannt vor, jedoch erinnerte er ihn an eine Region nahe des Sumpfes, die [[Untier-Aue]], wo Adarian früher öfters gespielt und wo Liebespaare an dem alten Baum dort sich die Treue geschworen hatten. Also brachen die Helden sofort mit ihrem Luftschiff auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untier-Aue dauerte es nicht lange, bis sie den Baum fanden. Octavia bemerkte sofort, dass der Ort dämonisch verunreinigt war und dass hier ein äußerst finsteres Ritual abgehalten wurde. Der Baum war verfault und wirkte tot. Unter seinen Wurzeln befand sich eine kleine Höhle, welche angefüllt war mit Würmern und Käfern. Der Baum selber und vor allem die Höhle besaß eine entsetzliche Aura und es saßen weder Vögel auf dem Baum, noch wuchs Gras oder andere Pflanzen in seinem Umfeld. Er war umgeben von einem Feld des Todes. Adarian erinnerte sich, dass diesmal ein wunderschöner Ort war, an dem er öfters mal in der Sonne gelegen und sich vor der Arbeit gedrückt hatte. Octavia stellte astral fest, dass an der Spitze des Baumes und unter ihm in der Höhle zwei Kraftspeicher waren, die den Baum verdarben. Octavia war sich sicher, dass die Schwarzmagier von hier aus ein Ritual vollzogen, welches das astrale Klima des Waldes erschüttert und dadurch Aban aus ihrem Versteck gelockt hatte, damit sie ihn angreifen und einfangen konnten. Der Baum war einen Art Knotenpunkt des ganzen Sumpfes, den die Bruderschaft umgepolt hatte und der jetzt wie eine dämonische Verunreinigung den ganzen Sumpf beeinträchtigte. Das würde auch die Veränderungen bei den Kobolden und dem Wubulub erklären.&lt;br /&gt;
Bevor die Helden einen Plan fassten, wie sie dem Baum helfen könnten, horchten sie auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden bemerkten, wie sich jemand dem Ort näherte und gingen schnell in Deckung. Da tauchte Adarians Bruder [[Cosima von Wallenrode|Cosima]] auf und ging auf den Baum zu. Die Helden stellten ihn zur Rede und als sie sich überzeugt hatten, nicht zuletzt auch durch Octavias Astralsicht, dass Cosima kein Schwarzmagier war, brachten sie ihn abseits in Sicherheit und wandten sich wieder dem Baum zu. Die beiden Kraftspeicher mussten entfernt werden, soviel stand fest. Adarian überwand sich und drang in die Höhle vor. Er tauchte in das Ungeziefermeer ein und fand mit großer Überwindung und nach mehreren Versuchen einen Klumpen Orichalcumerz am Boden der Höhle. Der große Orichalcumbrocken stammte von einem großen Dämon und wurde vom Bund in Teichwalde besorgt. Henk kletterte in die Krone und schnitt den kleineren Stein frei, bei dem es sich um den Herzstein aus Tiefenau handelte. Die Schwarzmagier hatten ein finsteres Ritual abgehalten, um die Steine als dämonischen Energiespeicher zu nutzen. Damit hatten sie den Baum zu dem verändert, was die Helden schließlich vorfanden. Da die Veränderung des Baumes den ganzen Sumpf erschüttert hatte, brach der Drache in der folgenden Nacht auf, um nachzusehen, was geschehen war und wurde von der Bruderschaft abgefangen. Kenji sprach ein reinigendes Gebet und die Helden wandten sich jetzt wieder Cosima zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Cosimas Geschichte '''&lt;br /&gt;
Cosima wirkte sehr bedrückt und belastet. Er erzählte den Helden, dass, kurz nachdem die Helden in den Norden aufgebrochen waren, er von einer vermummten Gestalt bedroht wurde, in [[Valkenburg]] eine Aussage beim Prozess gegen seinen Bruder zu machen. Als sich Cosima weigerte, wurde ihm als Druckmittel der Milchzahn seiner erstgeborenen Tochter Elldra gezeigt und damit gedroht, sie mit einem Fluch zu belegen. Der Vermummte demonstrierte seine magischen Fähigkeiten, indem er Cosima mit einem Schmerzzauber einschüchterte. Cosima reiste daraufhin nach Valkenburg und sagte im Prozess gegen Adarian aus. Es kam zu einem Streit mit Onkel Egeil, der immer auf der Seite von Adarian gewesen war. Cosima fragte sich die ganze Zeit, wie der Vermummte an die Zähne aus dem Nachttisch seiner Tochter gekommen war, und wurde über diese Gedanken immer paranoider. Anschließend erklärte ihm der Vermummte, dass er mit ihm noch nicht fertig wäre, er den Milchzahn noch weiter behielte und Cosima mit niemanden darüber reden dürfe, wenn er seine Familie nicht dem Tod überantworten wolle. Nach diesem letzten Treffen verfolgte Cosima die Spur des Vermummten mit seinem Jagdhund und gelangte so in die Untier-Aue zu dem uralten Baum mit der Höhle darunter. In dieser Höhle verschwand der vermummte Schwarzmagier, doch war Cosima genauso verschüchtert wie sein unruhig jaulender Hund und kehrte nach Wallenrode zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wallenrode fiel Cosima auf, dass sein Stiefvater [[Eginhard von Sonnenborn]] anscheinend etwas vor ihm verheimlichte. Er versteckte Unterlagen und traf sich mit Personen, über die er anschließend offensichtlich log. In Cosima keimte der Verdacht, dass Eginhard der Vermummte war und ihn erpresste. Cosima konnte seine Mutter nicht davon überzeugen, mit ihm das Anwesen zu verlassen, und so zog er mit seiner Familie auf das Anwesen seiner Frau in Falkenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian in Falkenau auftauchte, fürchtet Cosima, dass er alles herausbekäme und damit seine Familie in Gefahr brächte. So floh er von seinem Bruder und machte sich auf die Suche nach dem Schwarzmagier, um ihn mit Gold zu bestechen, endlich seine Tochter gehen zu lassen. So tauchte er wieder in der Untier-Aue auf, wo er auf die Helden traf. Die Helden reisten mit Cosima nach Wallenrode und stellten Eginhard zur Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Eginhards Geheimnis '''&lt;br /&gt;
Nachdem Cosima ihn auf sein merkwürdiges Verhalten angesprochen hatte, begann er von einer Geschichte mit Egeil zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Adarians Vater gestorben war, hatte Egeil auf sein Erbe verzichtet und Adarians Mutter das Familienanwesen überlassen, da er bereits sein eigenes in Nauried errichtet hatte. Nachdem [[Eginhard von Sonnenborn|Eginhard]] nach Wallenrode gekommen war, wandte sich Egeil jedoch plötzlich an ihn und bat ihn, dass er mit Ellana in die Stadt ziehen möge. Egeil wollte jetzt nun doch sein Erbe antreten, da er anscheinend großen Geldsorgen hatte. Eginhard vermutete, dass Egeil sein Geld in seinem Sicherheitswahn ausgegeben hatte, um sein Anwesen in die uneinnehmbare Festung zu verwandeln, die es mittlerweile ja war. Außerdem unterstützte Egeil eine Gruppe von Veteranen, die seit dem neuen Konflikt mit Thyrna politisch hochaktiv wurden. Da Egeil immer seniler wurde, hatte er dabei wohl den Überblick über seine Finanzen verloren und sich selbst in eine Notlage gebracht. Da Eginhard wusste, dass es sowohl seiner Frau Ellana, als auch Cosima und seiner Familie das Herz brechen würde, wenn sie ihr Zuhause verlassen müssten, handelte er mit Egeil eine Alternative aus. Da Eginhard selbst vermögend war, half er Egeil finanziell aus dem Schlimmsten heraus, so dass Egeil sein Anwesen behalten konnte. Außerdem erfüllte er Egeils Wunsch, dass er seine Veteranenpartei bei verschiedenen Abstimmungen unterstützte und ihnen politisches Gehör verschaffte. Da Egeil seine missliche Lage äußerst peinlich war und er Adarians Mutter und Cosima nicht beunruhigen wollte, musste Eginhard versprechen ihnen nichts davon zu erzählen. Er selbst hatte sich auch Sorgen um den alten Mann und seinen Geisteszustand gemacht, der er hin und wieder fast gar nicht mehr wieder zu erkennen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Messer konnte Eginhard nichts sagen, nur, dass Adarians Mutter bestimmt wisse, wer es nach dem Tod des Vaters bekommen hatte. Cosima konnte bestätigen, dass Egeil in den letzten Jahren tatsächlich geistig sehr abgebaut hatte. Außerdem wurde er nach der Gerichtsverhandlung in [[Valkenburg]] und dem folgenden Streit mit ihm zusätzlich noch furchtbar verbittert, da er mit ansehen musste, wie seine Familie auseinanderbrach. Cosima tat dies furchtbar leid, aber wegen der Erpressung konnte er Egeil nicht die Wahrheit sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eginhard weiß, dass Adarians Mutter sich heute Morgen von dem Kutscher zu Egeil hatte bringen lassen, da sie sich in letzter Zeit viele Sorgen um den alten Mann machte. Sie besuchte ihn inzwischen regelmäßig und, nachdem Adarian wieder in der Gegend war, wollte sie mit ihm ein gemeinsames Familienfest für ihn organisieren, bevor er wieder weiterzöge oder der Krieg alle wieder auseinanderrisse. Cosima war in Sorge und gab zu bedenken, dass es für seine Mutter gerade nicht sicher wäre, allein durch die Trutzana zu reisen und erzählte Eginhard von seiner Erpressung und dem Schwarzmagier. Er bat auch darum, dass die Helden ihr hinterherflögen, da er Angst hatte, dass ihr etwas zustoßen könnte. Er betonte auch, dass seine Tochter jetzt sicher war und sich alle zuerst um den Schwarzmagier kümmern sollten. Also brachen die Helden nach Nauried zum Anwesen von Onkel Egeil auf, um nach dem Wohl von Ellana zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Auf Egeils Feste ===&lt;br /&gt;
8. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen auf [[Egeil von Wallenrode|Egeils]] Festung [[Ellana von Wallenrode|Adarians Mutter]] zur Hilfe und werden überrascht. Sie bekommen ein Angebot und müssen sich feinsinnigen Verführungen widersetzen. Die Helden werden mit ihren ureigensten Ängsten konfrontiert und müssen standhaft bleiben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Anwesen von Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
Als die Helden mit ihrem Schiff an den Mauern von Egeils Festung anlegten, kam Egeil panisch herausgelaufen und rief nach Hilfe. Er bat alle darum schnell mitzukommen. Ellana wäre in Gefahr und in seinem Anwesen wäre ein Fremder, der sie gefangen genommen hatte. Er lief schnell voraus und alle folgten ihm rasch. Als die Helden gerade in einen Eingangsflur gelaufen sind, schossen sich plötzlich die Türen vor und hinter ihnen und sie waren gefangen. Der Raum war fensterlos und hatte oben Schießscharten, durch die Egeil die Helden beobachten konnte. Egeil ließ die Helden zunächst einmal im Raum für sich alleine im Ungewissen schmoren. An den Wänden des Raumes hingen viele Bilder, die Egeil mit seinen Kameraden zeigten, etliche Trophäen seines Jägerlebens, uralte, leider für Ausbruchversuche unbrauchbare Waffen und sogar eine kleine [[Thylor]]-Statur. Egeil hatte diese Dinge über lange Jahre angesammelt. Nach zwei bis drei Stunden begann er dann durch die Schießscharte zu reden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wäre so furchtbar enttäuscht von Adarian, obwohl er seit seiner Kindheit doch alle Hoffnungen in ihn gesetzt hätte. Er könne ihm einfach nicht verzeihen, dass Adarian es beim Militär nicht geschafft hatte und lieber auf Abenteuerreise mit einer Thyrnerin gegangen wäre, obwohl doch Männer wie Adarian gerade bei den Schlappschwänzen der trutzer Armee so dringend benötigt würden. Adarian hätte seine Stadt im Stich gelassen, nur weil er sich nicht zusammenreißen könnte und er bei dem Einsatz, der zu seinem Rauswurf führte, unüberlegt gehandelt hätte. Seine Absicht wäre zwar korrekt gewesen, aber sein Handeln wäre unüberlegt und dumm. Zwar hätte er sich ja dann wenigsten als Held darum gekümmert, dass die Thyrner den Arsch aufgerissen bekämen, doch seit der Verhandlung in [[Valkenburg]] wäre Adarian nun völlig durchgedreht. Er faselte von diesen Schwarzmagiern, die vielleicht nur ein Hirngespinst wäre, kröche den Thyrnern in den Arsch und unterstützte die schwule Politik derer, die immer noch glaubten, dass es jemals Frieden mit Thyrna geben könnte. Zuletzt hätte er sich sogar neue, feine Freunde in [[Eldorn]] gemacht und gemeinsam mit Thyrnern das Erdfest verbracht, anstatt ihnen die Schädel zu spalten. Nachdem, was Egeil alles bei dem Prozess in Valkenburg für ihn getan hätte und den Streit, den er deswegen mit Cosima hätte, wäre er nur noch enttäuscht von seinem ehemaligen Lieblingsneffen. Das Fass würde schließlich zum Überlaufen gebracht, nachdem Adarian aus Feigheit den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] beigetreten wäre, um nicht gegen seine thyrnischen Freunde kämpfen zu müssen und seinen Verrat an der Heimat zu vertuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Konfrontation mit dem schwarzen Ritualisten '''&lt;br /&gt;
Als Adarian bei dem Gespräch erkannte, dass es sich eigentlich nicht um Egeil handelte, gab sich der schwarze Ritualist am Schluss zu erkennen und spottete, wie leicht es doch war so einen senilen, alten Trottel wie Egeil zu übernehmen. Dann höhnte er, dass er Egeils verkrüppelten Körper entsorgen würde, sobald er mit uns fertig wäre. Anschließend erzählte er den Helden, was gerade alles in Trutz geschieht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er wusste, dass die Helden wegen des Drachens Bescheid wissen, prahlte er damit, wie leicht es seinem Bund doch gefallen wäre, ihn einzufangen. Er sprach [[Enbi Lulu'Gugal]] größte Hochachtung aus, weil er den Drachen unter schlimmsten Qualen gefügig gemacht hatte. Er behauptete, dass Trutz sich besser wünschen sollte, dass sie den Drachen nie wiedersehen würden, da dieser nun auf ihrer Seite kämpfte. Er erklärte den Helden auch, dass ihre ganze Arbeit umsonst war, da ihnen niemand mehr glauben würde, dass es nicht die Thyrner waren, die den Drachen entführt hatten und dass dem König dafür gerade unanzweifelbare Beweise vorgelegt würden. Er machte sich darüber lustig, dass der Rat von Trutz ein Marionettenspiel des Bundes geworden und dass der König bereits entmachtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist erwähnte noch, dass er seine Brüder verständigt habe und sein Meister bereits auf dem Weg hierher wäre, da er aus den Helden auch Marionetten machen wollte. In der Helden Namen würden sie dann die Dinge zu Gunsten der Bruderschaft wenden, bis diese sie nicht mehr brauchen und ihre Körper entsorgen würde. Während der Wartezeit plauderte der schwarze Ritualist ein wenig mit den Helden, um ihnen neue Alternativen zu eröffnen: er bot ihnen an, dass sie auch einfach das Mal des Utukk'Xul empfangen könnten und sich der Bruderschaft anschließen sollten. Immerhin wäre Aloran bereits verloren und wenn sie weise wären, sollten sie sich noch schnell genug auf die Siegerseite stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles von dem, was der schwarze Ritualist erzählte, hinterließ einen starken Eindruck in den Köpfen der Helden und verwirrte ihnen die Gedanken. Man konnte sich seinen Worten gar nicht entziehen und musste ihm einfach zuhören, ob man es wollte oder nicht. Um die Helden wirklich zu überzeugen, ging er danach jeden einzeln an (vgl. [[Verführungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist ließ die Helden zwischen den einzelnen Gesprächen immer wieder allein, um seine Manipulationen wirken zu lassen. Nachdem er jeden mit seinen Einflüsterungen gequält hatte, ließ er die nachdenklichen Helden etwas länger allein, damit sie nun ihre Entscheidung fällen könnten. Die Wirkungen auf die Helden waren hierbei sehr unterschiedlich. Während der schwarze Ritualist bei Adarian und Henk große Verunsicherung auslöste, entkamen Octavia und Kenji seiner Wirkung. Lediglich die Erwähnung von dem Gespräch mit Wolfhardt traf Kenji ins Mark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der schwarze Ritualist die Frage stellte, ob jemand zu ihnen kommen möchte, da meldete sich Henk, der den Kultisten täuschen wollte. Zufrieden erklärte der schwarze Ritualist, dass er ihn trotzdem zur Sicherheit in dem Raum ließe, bis seine Brüder kämen, seine Entscheidung aber nachher berücksichtigt würde und ihm nachher statt der Kontrolle zur Marionette das Mal von Utukk'Xul verpasst würde. Da sich die anderen Helden nicht der Bruderschaft anschließen wollten, holte der schwarze Ritualist Adarians Mutter. Er gab an, sie laufen zu lassen, wenn sich wenigstens einer anschlösse. Kenji konnte sogar bestätigen, dass der schwarze Ritualist nicht log. Dann ließ er die Helden wieder allein, um sich zu entscheiden, bis er wiederkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian fiel ein, dass Egeil sich niemals in die Gefahr gebracht hätte, selber in einer seiner Fallen steckenzubleiben, und dass er aus diesem Grund bestimmt einen geheimen Ausgang eingebaut hätte. Als Octavia dann Henk bat, nach einer Geheimtür zu suchen, höhnte der schwarze Ritualist, dass Henk ja schon wieder Befehle von Thyrnern befolgen würde. Henk fand die Tür, doch es waren unglaublich viele potentielle Auslöser vorhanden, die allerdings in der Mehrheit Fallenauslöser waren. Als Adarian darüber nachdachte, fiel ihm ein Satz von Egeil wieder ein, den sein Onkel immer gesagt hatte: &amp;lt;big&amp;gt;„''Treue hat mir schon oft das Leben gerettet, mein Junge!''“&amp;lt;/big&amp;gt;. Jetzt wusste Adarian, was zu tun war, und fand die Mechanismen der Geheimtür. Es waren die Wappen der zwei treusten Kameraden und das Halsband von Egeils Lieblingshund. Die Thylor-Statue ließ sich bewegen und gab den Weg auf einen Gang frei. Jetzt konnte sich Henk schnell nach oben schleichen, um Adarians Mutter zu retten. Als er Egeil erreicht hatte, nahm er diesem das Eulen-Amulett ab, welches er um den Hals hatte, und sofort erlosch der dämonische Einfluss auf ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden luden Egeil und Ellana auf ihr Schiff und starteten nach Trutz. Sie legten mitten in der Nacht an und brachten die beiden nach Mitternacht zu den Inquisitoren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Spurensuche ===&lt;br /&gt;
9. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen informative Gespräche und [[Archorbar]] berichtet von seiner Reise. Onkel Egeil erinnert sich und ein Freund kommt zu Besuch. Die Helden wollen mit dem König sprechen und Adarian lernt Egeils Veteranenverein kennen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbar berichtet '''&lt;br /&gt;
Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] versorgten als erstes Adarians Mutter, Egeil und gaben ihnen eine geschützte Unterkunft. Die restliche Familie eskortierten sie sicher nach Trutz, damit die Helden uns ausruhen konnten. Archorbar berichtete Näheres aus dem Drachenhort und wusste mehr über die Umstände, unter denen der Drache entführt wurde. Er hatte mit Elben gesprochen, die noch heute in der Nähe des Hortes leben. Aus diesem Grund wollte er auch die Helden nicht dabeihaben. Bei dem Hort lebten noch einige wenige Elben, welchen die letzten Verbliebenen von dem Volk sind, welches heute in [[Galad Sidh]] lebt. Ursprünglich lebten sie im Nebelsumpf und wurden 242 JF vertrieben, nachdem die Menschen Trutz gründeten und auch den Sumpf erschlossen. Die Ruinen im Sumpf bei [[Golomoor]] sind einzig von ihrer Siedlung übrig. Heute bewachen eine Handvoll Elben den Hort und schützen den Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar erfuhr von ihnen, dass der gesamte Sumpf unter einem dämonischen Einfluss steht, bzw. nun stand, welcher den Drachen verrückt gemacht hat, genauso wie die Kobolde und der Wubulub. Daraufhin konnten auch die Elben sie nicht mehr aufhalten und Aban verließ ihren Hort und flog orientierungslos über das Glutmeer und den südlichen Sumpf. Auf diese Gelegenheit hatten die Schwarzmagier anscheinend gewartet und griffen sie schließlich an. Die Elben schilderten, wie ein riesiger, dämonischer Käfer aufgetaucht sei und Aban unter lauten, qualvollen Schreien unterworfen habe. Archorbar musste anschließend dringend nach Galad Sidh reisen, da er etwas sehr Wichtiges mit den Elben besprechen musste, von dem er den Helden noch nichts erzählen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit Egeil '''&lt;br /&gt;
Die Helden sprachen im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] Egeil auf seine Wahrnehmung während der Besetzung an. Er konnte sich an kaum etwas erinnern was seine Manipulation betrifft. Er beklagte sich, dass sein Gedächtnis in den letzten Jahren immer schlechter wurde und er sich immer mehr von anderen Menschen zurückzog. Ihm war es peinlich seinen Verstand zu verlieren, aber er konnte dies noch vor allen anderen verheimlichen und er kam noch gut allein zurecht. Er lebte auch noch einmal richtig auf und nahm all seine geistige Kraft zusammen, als er zum Prozess nach [[Valkenburg]] reiste und sich später mit Cosima wegen seiner Aussage anlegte. Doch nach seiner Rückkehr wurde sein Zustand immer schlechter und er verließ sein Anwesen nicht mehr, da er sich manchmal an Stunden oder sogar Tage nicht mehr erinnern konnte. Eines Tages wurde er im Wald vor Nauried wach, komplett mit Schlamm und Dreck überzogen, als hätte er eine längere Wanderung durch den Sumpf unternommen. Als er nach Hause kam, erfuhr er, dass zwei Tage komplett aus seinem Gedächtnis gestrichen waren. Außerdem hatte er auch seltsame Träume und Tagträume, die ihn immer mehr beunruhigten. Als Egeil länger darüber nachdacht, fiel ihm etwas ein, was zu seiner Manipulation geführt haben könnte. Sie begann wahrscheinlich nach dem Prozess in Valkenburg, denn dort war die Bruderschaft zum ersten Mal auf ihn aufmerksam geworden und hatten erfahren, wie wichtig er für Adarian war. Vielleicht hatten sie sich deshalb an ihn gehängt. Als er aus Valkenburg zurückkam, suchte er sich Hilfe bei den Nemia-Mystiker in der Bibliothek wegen seines Gedächtnisses. Dort hatte er dann das Amulett bekommen, welches Henk ihm vom Hals gerissen hatte. Eine Person in der Bibliothek hatte es ihm damals gegeben und danach seien auch die Erinnerungslücken losgegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Helden gingen, gaben ihnen die Inquisitoren noch eine [[korrespondenzen#Korrespondenz mit Flavius Vitreus Elatus|Nachricht aus Thyrna]] mit und [[korrespondenzen#Nachricht von Abraxa|eine weitere]] von Abraxa, die sie am nächsten Morgen zum Frühstück einlud und interessante Neuigkeiten über den Alchemisten Darrow hatte. Die Inquisitoren rieten den Helden im Gasthaus auszuruhen, sie hatten alles bereits mit dem Gastwirt geklärt und gingen davon aus, dass die Helden vorerst in der Stadt sicher waren und sie auch unser Gasthaus im Blick behielten. Auch Adarian sollte besser bei ihnen im Gasthaus bleiben, damit sie alle zusammen waren, falls etwas geschehe, und da die Betten im Sanktum für seine Familie benötigt wurden. Falls etwas mit ihnen etwas wäre, würden die Inquisitoren ihn umgehend benachrichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu dem Gasthaus erhielt Streuner völlig unauffällig und beiläufig eine Nachricht, dass [[Order_of_the_black_Fox#Führung|Mestoph]] ihn zur nächsten Mitternachtsstunde im Hauptquartier treffen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wiedersehen mit Wolfhardt '''&lt;br /&gt;
Wolfhard traf noch am gleichen Tag ein, da er gehört hatte, dass die Helden sich Sorgen um ihn machten. Er tauchte auf, als die Helden alle ausgeschlafen und gemeinsam beim Essen waren. Als Octavia fragte, was er der Bruderschaft über Kenji verraten hatte, zwinkerte Wolfhard Kenji zu und erzählte, dass er dem getarnten Schwarzmagier erzählt hatte, dass er sich mit dem Erzquestor furchtbar betrunken hätte und dabei habe er wohl etwas übertrieben, so dass man auch denken könnte, dass Kenji ein Problem mit seinem Alkoholkonsum habe. Damit Octavia überhaupt keinen Verdacht schöpfen konnte, holte Wolfhardt zur Ablenkung schnell sein Geschenk an sie hervor. Da er gehört hatte, dass Octavia ein wichtiges Amt in ihrer Heimat bekam und sie von nun an die Gesandte des Drachens war, hatte er ihr ein kleines Geschenk mitgebracht. Er übergab es ihr „rein freundschaftlich“ und ließ sich noch nicht anmerken, dass er dabei auch Hintergedanken hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sich eine Gelegenheit ergab, nahm er Kenji nach dem Essen zur Seite und teilte ihm mit, dass er lange darüber nachgedacht hatte, warum Kenji ihn in [[Eldorn]] gewürgt hatte und er jetzt den Grund kannte und wusste, dass es wegen Octavia war. Wolfhardt verkündete ihm, dass er ebenfalls sein Interesse bekunden möchte und er jetzt ganz offiziell – so wie die Ritter es auch tun –um Octavia werben möchte. Da er Kenji in diesem Fall als Konkurrenten besitzt, wollte er ihm dies ganz offen mitteilen, damit dies kein Problem für ihre Freundschaft würde. Er wies Kenji auch darauf hin, dass Octavia und er als einzige im gleichen Alter sind und sie sich auch schon viel länger kennen als sie und Kenji. Wolfhard war ähnlich schüchtern wie Kenji und ging deshalb nicht besonders direkt auf Octavia ein, sondern versuchte Vorwände zu finden, um mit Octavia allein sein zu können. Insgesamt war er so schüchtern, dass Octavia nicht richtig bemerkte, was er eigentlich vorhatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Besuch des Rates '''&lt;br /&gt;
Die Helden suchten gemeinsam mit Ratsherr [[Eginhard von Sonnenborn]] das Ratsgebäude auf. Doch der König war unter keinen Umständen zu sprechen. Sein Herold machte den Helden klar, dass der König nicht zu sprechen ist, da er sich in sehr wichtigen Verhandlungen befinde. Weder die Urkunde des Königs von Barthador, noch die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] änderten daran etwas. Der Herold vertröstete die Helden und versicherte, dass der König sich sehr bald bei ihnen meldet, da er bereits auf sie gewartet hatte und erwähnte, dass er ihre Hilfe benötigte. Warum wusste der Herold nicht, nur dass er eine Nachricht zu uns schicken wird, sobald der König die Zeit findet, und die Helden sollten zu ihrem Schutz bis dahin in der Stadt bleiben. Eginhard nahm an der Ratssitzung teil und die Helden kehrten zurück ins Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Egeils Veteranenverein '''&lt;br /&gt;
Alle aus Adarians Familie wurden in dem Sanktum des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] untergebracht und falls jemand einen Fluch etc. auf einen wirken sollte, würden sie dort sicher sein, da sie durch einen magischen Schutz davon abgeschirmt sein werden. Egeil wollte sich nicht „einsperren“ lassen und er haute heimlich ab, um bei seinen Veteranen-Freunden unterzukommen. Die Inquisitoren schickten Adarian am Nachmittag eine Nachricht, dass er ihn zurückbringen sollte. Da Egeil bereits gehört hatte, dass die Thyrner den Drachen gestohlen hätten und er ganz davon überzeugt war, dass der Schwarzmagier und der ganze Bund DES Xul für die Thyrner arbeitete, wollte er seine Freunde unterstützen, die einen Plan hatten, wie sie den Drachen zurückholen könnten. Adarians Mutter hatte auch gleich eine Idee, wo Egeil stecken könnte. Die Veteranen trafen sich regelmäßig in einem Hinterzimmer ihrer Stammkneipe &amp;quot;''Der tapfere Streiter''&amp;quot;, wo Adarian mit Egeil sprechen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egeil bestand darauf, dass Adarian zunächst einen mit ihnen anstoßen sollte und dann rissen sie abwertende Sprüche über die Thyrner und ihre Schlachtplanung, wobei Adarian Egeil den Ernst der Lage bewusste machen konnte und er sich letztendlich auch überreden ließ, ins sichere Sanktum zurückzukehren. Besonders Generalfeldmarschall a.D. [[Hagen von Weißenfels]], ein alter, hochdekorierter Kriegsheld mit einer besonderen magischen Prunkrüstung mit Helm und Unmengen an Orden, fiel Adarian auf. Er war ein alter Freund von Egeil und hatte anscheinend die Führungsrolle der Partei übernommen. Egeil lobte seine Loyalität und Tapferkeit, da er selbst mit ihm Seite an Seite in der [[die Schlacht um Lavawacht|Schlacht um Lavawacht]] gekämpft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück beim Sanktum versicherte Egeil, dass er nun dortbleiben werde. Beim Sanktum ging am Abend auch die Nachricht ein, dass der König die Helden zu einer wichtigen Besprechung am nächsten Nachmittag bestellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Henks Treffen mit Mestoph '''&lt;br /&gt;
Henk macht, was auch immer Henk so macht ... geheimnisvoll ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 10: Ein Treffen mit dem König ===&lt;br /&gt;
10. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung in der Stadt heizt sich auf und Abraxa erzählt den Helden von ihrer Entdeckung. Der König nimmt die Helden auf seinem Schiff mit und führt eine wütende Besprechung, nach der Octavia brüskiert wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Stimmung in der Stadt '''&lt;br /&gt;
Direkt am Morgen war für die Helden deutlich zu spüren, dass die Stimmung in der Stadt nicht mehr still und gedrückt war, sondern dass überall auf der Straße Unruhe herrschte und alle Leute empört und aufgebracht waren, hitzig diskutierten und hektisch durch die Straßen liefen. Auf Nachfrage erzählten die Bürger, dass es nun herausgekommen wäre, dass die Thyrner den Drachen gefangen hielten. Der König hatte sich dazu zwar noch nicht geäußert, aber alle hatten schon gehört, dass die Späher des Königs den Drachen aufgespürt hätten. Jetzt warten alle nur darauf, dass der König dies bestätigte, damit Trutz sich rächen und ihren Drachen befreien könnte. Auf den Marktplätzen war zu beobachten, wie einige Veteranenfreunde von Egeil große Reden schwangen und Anhängerschaften von jungen Menschen um sich versammelten. Sie sprachen alle von Rache an den Thyrnern und das Trutz nun endlich in die Offensive gehen sollte. Als die Helden sich einmischten, spürten sie die Wut der Bürger und ihnen wurde vorgeworfen, alles nur zu verharmlosen oder für Octavia und die Thyrner zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Treffen mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-jung.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (jung)]]&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt den Helden von einer Entdeckung. Sie hatte bemerkt, dass die Handschrift auf den Manuskripten nicht die von Erlerig, sondern eine andere Handschrift gewesen war. Sie war daraufhin im Archiv um zu erfahren, wer nach Darrow die Hütte in Tiefenau übernommen hat. Sie berichtete auch, dass sie jemanden im Archiv gesehen hätte, der haargenau wie eine junge Variante von Darrow aussah. Abraxa konnte ihn im Archiv beobachten, als sie jedoch hingehen wollte, verlor sie ihn kurz zwischen den Bücherregalen aus den Augen, woraufhin sie ihn nicht wiederfand.  Der Mann war in einem Teil des Gebäudes verschwunden, der für die Öffentlichkeit gesperrt war. Abraxa machte sich Sorgen, da sie es nicht für unwahrscheinlich hielt, dass Darrow tatsächlich einen Weg zu ewigem Leben gefunden hatte. Sie bat die Helden, dass, falls er etwas mit dem Bund zu tun hatte, sie ihn bitte am Leben lassen sollten, da Abraxa ihm das Mal nehmen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Treffen mit dem König '''&lt;br /&gt;
Ein Herold fing die Helden nach Abraxa ab und führte sie direkt zum Luftschiffhafen, wo der König bereits auf sie in seinem Luftschiff wartete. Als die Helden zum König kamen, war dieser äußerst wütend und erzählte ihnen, was sein Spitzenspion, der zurzeit immer noch das Lager beobachtete, und seine Leute herausbekommen hatten, nämlich dass sie den Drachen im Lager der Thyrner ausfindig gemacht hatten. Als Berater begleiteten den König der Ratsherren [[Fidelis von der Waldaue]] und der Anführer der Veteranen-Partei Hagen von Weißenfels. Fidelis verhielt sich sehr zurückhaltend und still, während der Veteran dem König immer zustimmte, wenn es gegen die Thyrner ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erzählten dem König ihre Geschichte und er gab ihnen klar zu verstehen, dass er von dem Gleichen ausging, was Egeil bereits vermutet hatte: dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten und halfen, den Drachen in ihr Heerlager zu bringen. Er legte den Helden eine Drachenschuppe als weiteren Beweis vor und sagte, dass sie vor dem thyrnischen Lager gefunden worden war. Außerdem gab er ihnen zu verstehen, dass bereits das ganze Volk davon überzeugt war, dass die Thyrner den Drachen entführt hätten und alle nach Rache schrien.  Er gab ihnen zu verstehen, dass sich niemand mehr in Trutz für eine andere Alternative Interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wollte aber versuchen den Thyrnern noch eine Chance zu geben, weshalb er den Feldherrn [[Titus Curtius Aquila]] um ein Treffen gebeten hatte. Aquila ging auch darauf ein und war sogar so dreist so zu tun, als wäre er sich keiner Schuld bewusst. Da der König von dem Erfolg der Helden in Travar und ihren Kontakten zu den Thyrnern (besonders auch wegen Octavias Amt) wusste, wollte er die Helden bei dem Treffen dabeihaben, in der Hoffnung, dass ihre Anwesenheit den Feldherrn einsichtiger stimmte und er den Drachen wieder frei ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König wünschte keine Diskussion oder Unterhaltung mehr mit den Helden, besonders nichts mehr über die Schwarzmagier, und kurz darauf erreichten sie bereits das Luftschiff des thyrnischen Feldherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem Feldherrn '''&lt;br /&gt;
Die Helden flogen mit dem König auf seinem Schiff zu dem Treffen mit dem Feldherrn Aquila, der ihnen mit seinem Schiff entgegenflog. Irgendwo über dem Schlangenfluss trafen sich die Luftschiffe und die Helden begaben sich mit dem König und seinen zwei Beratern auf das Luftschiff des Feldherrn. Dieser begrüßte sie mit einer guten Inszenierung und thronte lässig auf seinem Stuhl, von seiner Leibgarde geschützt und ließ den König von Trutz etwas blass aussehen, was diesen auch sichtlich ärgerte. Der Feldherr begrüßte die Helden sehr höflich, aber absolut unbeeindruckt und eher desinteressiert und fragte, was sie zu ihm führte. Der König sagte ihm wütend, dass es ihm reicht, dass er so täte, als ob er nicht wüsste worum es ginge. Er forderte ganz klar, dass die Thyrner das rausrücken sollten, was sie Trutz gestohlen hätten. Aquila meinte, dass dies leider nicht möglich sei und er den Tonfall des Königs für unangebracht hielte und dass er besser seine Zunge hüten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagen von Weißenfels flüsterte dem König die ganze Zeit Informationen zu und der König wurde darüber immer wütender. Als sich die Helden in das Gespräch einmischen wollten, wurde ihnen vom König der Mund verboten und er gab ihnen zu verstehen, dass er lediglich um ihre Anwesenheit und nicht um ihren Rat gebeten hatte. Nach einer kurzen Rücksprache mit dem Veteranen verkündete der König trotzig, dass er nicht gekommen wäre, um zu verhandeln, sondern dass er nun ein Ultimatum stellte: entweder die Thyrner gäben den Drachen zurück oder die Trutzer griffen das Heerlager in vier Tagen an. Daraufhin drehte der König sich auf dem Absatz um und verließ erbost das Schiff. Doch der Feldherr bat noch um ein Gespräch unter vier Augen mit Octavia. Der König gestattete es ihr und wartete auf sie, da er hoffte, dass sie den Feldherrn zur Vernunft bringen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Feldherr erklärte Octavia, dass er bereits sehr schlecht auf sie zu sprechen war, da aus Thyrna - nach den Ereignissen in Travar - Befehle kamen, dass im Krieg vorerst alle weiteren Angriffe abgebrochen und nur Stellung gehalten werden sollte. Aquila machte Octavia klar, dass er nicht vorhatte, die idiotische Idee des Königs und seinen Angriff zu unterbinden, da dies vielleicht noch die letzte Chance auf eine Schlacht für ihn war, bevor der Krieg endgültig wieder beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er seine ganze Karriere lang auf so eine Gelegenheit gehofft hatte, würde er sie sich nicht von einem dummen Mädchen kaputt machen lassen, die meinte sich in der Politik wichtigmachen zu müssen. Er legte ihr nahe, sich aus diesen Dingen herauszuhalten und Trutz am besten schnell zu verlassen, da er einen Angriff von dem König als Ausrede nutzen wollte, um die Stadt in einem Vergeltungsschlag einzunehmen und die Befehle aus Thyrna zu umgehen. Extrem verärgert verließ Octavia das Treffen und berichtete alles empört ihren Freunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 11: Das Le Bran – Anwesen ===&lt;br /&gt;
10. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen in der Bibliothek führen die Helden auf eine Spur. Sie finden [[Erlerig Darrow]] und werden auf eine neue Spur gesetzt. Sie erkunden das [[Le Bran-Anwesen]] und kommen der Vergangenheit auf die Spur.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Untersuchungen in der Bibliothek '''&lt;br /&gt;
Die Helden suchen am Abend die Bibliothek von Trutz auf und können die Mystiker in Augenschein nehmen. Anschließend zeigten sie ihnen ein Bild von Darrow, und einer Mystikerin fiel dazu ein Erlebnis einer Untergebenen ein. Kenji tauschte sich noch mit [[Hafiz Dara Al-Hakim]] aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji sein Gespräch mit dem Bibliothekar abgeschlossen hat, kam die Mystikerin mit der Novizin zurück, die über Erlerig sprach. Sie erzählte, dass sie Erlerig in den inoffiziellen Bereichen der Bibliothek angetroffen habe und ihn fragte, was er dort suche. Er entschuldigte sich höflich bei ihr und sagte, dass er sich wohl in den Gängen verlaufen hatte; da er sehr freundlich war, kamen sie kurz ins Gespräch und als sie nachfragte, ob er zu Besuch in Trutz sei, sagte er, dass er seine Tochter hier besuchte. Mit dieser Information gingen die Helden sofort zu Abraxa, um etwas über Erlerigs Tochter zu erfahren. Abraxa zog sich auf diese Information hin wortlos an und deutete an ihr zu folgen. Sie führte die Helden zu dem Friedhof von Trutz und erzählte ihnen auf dem Weg dorthin die Geschichte von Erlerigs Tochter (vgl. [[Erlerig_Darrow#Erlerig_und_seine_Tochter_.28225-249_JF.29|Erlerig und seine Tochter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Gruft der Besessenen '''&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihnen auch die Geschichte und den Zweck der „[[Gruft der Besessenen]]“. An der Gruft angekommen untersuchten die Helden den Eingang. Sie schoben die Efeuranken zur Seite und bemerkten, dass Licht in der Gruft brannte und an dem alten Türgitter kein Schloss mehr war, sondern dass es durchgesägt im Gras in der Nähe des Eingangs lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruft fanden sie Darrow, der schützend einen geladenen Zauberstab vor sich hielt. Als er die Helden bemerkte, forderte er sie auf, wieder zu gehen.  Doch als er Abraxa entdeckte, ließ er seine Waffe sofort fallen und rief ihren Namen. Die beiden fielen sich in die Arme und Erlerig meinte, dass er sie ebenfalls in der Bibliothek gesehen hatte und gehofft hatte, dass sie seiner Spur bis hier her folgen konnte. Er gestand, dass ihm furchtbar leidtat, was aus ihm geworden war, dass er dies jedoch alles nur für Abraxa getan hätte, damit sie mehr gemeinsame Zeit haben konnten. Erlerig offenbarte ihnen, dass der gegen das Mal von Utukk'Xul ankämpfte, seitdem er in Trutz zurück war, aber das es ihn nun töten werde, da sich seine Gedanken nur noch um seine Erlösung drehen würden. Er war ganz verzweifelt, da nicht mal ein Selbstmord seine Qual beenden könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihm davon, dass sie den Trank gegen Dämonenmale, an dem sie immer geforscht hatte, vollendete und sie ihn heilen kann. Erlerig wandte sich in Schmerzen, weil das Mal begann ihn zu töten.  Er wurde dadurch gerettet, dass Octavia ihm die Gemme von [[Iustus Trebatius]] umlegte, welche dieser mit dem Brief aus Thyrna mitgeschickt hatte. Abraxa bat Octavia darum, ihr das Erz aus erstarrtem Blut des [[Mendakos|Verijgorn]] zu überlassen, welches sie von Professor [[Mamercus Porcius Mucus]] aus [[Gi-Umuna]] erhalten hatte, damit sie Erlerig daraus den Trank gegen Dämonenmale brauen könnte. Octavia kam der Bitte nach und übergab ihr das Erzfragment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Abraxa mit Erlerig, der von Wolfhardt gestützt wurde, zu ihrem Trankladen und den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] aufbracht, hat Erlerig noch eine sehr dringende Bitte. Die Helden sollten so schnell es geht zum alten [[Le Bran-Anwesen]], da sich dort sein Meister gerade aufhielt und seinen schrecklichen Plan durchführte. Nur wenn die Helden ihn so schnell wie möglich fänden, könnte der Krieg noch aufgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Erkundung des Le Bran-Anwesens '''&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran-Anwesen.png |350px|thumb|right| Das alte Le Bran-Anwesen]]&lt;br /&gt;
Das Anwesen hatte einen großen, überwucherten Garten, in welchem man überall die Reste von ziervollen Statuen und Parkanlagen finden konnte. Die Atmosphäre war gedrückt, dumpf und fühlte sich fast wie ein Unterdruck an. Es lebten keine Tiere auf dem Grundstück, auch die Pflanzen schienen alle verfault zu sein; außer ein paar Pilzen und Flechten konnte sich anscheinend kein Leben hier halten. Octavia konnte sofort bestätigen, dass das ganze Anwesen von finsterer Magie erfüllt war und es nur so von geisterhaften Gestalten im Astralraum wimmelte. Die Vordertür war mehrfach gesichert, mit Brettern verbarrikadiert und mit Schlössern versehen; außerdem hatten die Inquisitoren ihr Siegel und einen Segensspruch an der Tür angebracht. Auch ein altes Warnschild hing vor der Tür und empfahl jedem schnellstens umzukehren und das Grundstück zu verlassen. Beim genaueren Umsehen fiel auf, dass der zweite Stock durch ein altes Feuer eingestürzt war.  Mit ein wenig Klettergeschick konnten die Helden über die Trümmer durch das Fenster in das Haus einsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Inneren des Hauses '''&lt;br /&gt;
Als alle Helden im Haus waren, zog draußen plötzlich dichter Nebel auf, der die Außenwelt verschwinden ließ. Sie hörten eine lachende Stimme in ihren Köpfen, die sich darüber lustig machte, dass sie in ihr eigenes Verderben gelaufen wären.  Das Haus würde sie nun töten und ihn würden sie hier drinnen niemals finden. Außerdem bedankte der Schwarzmagier sich bei den Helden, da er durch sie nun weiß, dass Darrow ein Verräter war. Danach herrschte nur noch Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Haus selbst fiel auf, dass es viel kälter war als draußen und alle hatten das Gefühl beobachtet zu werden. Octavia hörte die astralen Schreie von gequälten Seelen und spürte Angst, Wut, Verzweiflung und absolute Hoffnungslosigkeit im Gemäuer. Darüber hinaus nahm sie eine finstere Präsenz wahr, die definitiv kein Geist war, sondern vielmehr ein Dämon, der sich als dieses Haus manifestierte.&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran.png |200px|thumb|right| Gedrig und Eleonora Le Bran]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die oberste Etage '''&lt;br /&gt;
Der Einstieg führte die Helden zu einem Flur in der obersten Etage, der schon sehr baufällig war. Überall lagen alte zerschlagen Möbelstücke herum und hin und wieder hörte man die Ratten über den Boden huschen. Die Helden fanden am Ende des Ganges eine Treppe und gingen sie hinunter. Plötzlich fiel in einer Nische der Putz von der Wand und ein Auge wurde sichtbar. Die Helden entfernten vorsichtig den porösen Mörtel und entdeckten ein Wandbild, dass einst zu gespachtelt worden war. Es zeigte ein reiches Paar aus der Gründerzeit und es stand „''Gedrig und Eleonora Le Bran, Trutz 257''“ darunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia brach vor dem Bild zusammen und bekam eine Vision. Ihr erschien der Geist von Eleonora und bat Octavia ihr zu helfen. Wenn die Helden dies täten, würde sie ihnen helfen zu ihrem Feind zu gelangen. Octavia spürte deutlich, dass dieser Geist nichts Boshaftes an sich hatte, sondern nur nach Erlösung suchte. Nachdem sie wieder zu sich gekommen war und den anderen von ihrer Vision berichtet hatte, huschte plötzlich etwas durch ein benachbartes Zimmer. Die Helden untersuchten den Raum und es handelte sich um das ehemalige Schlafzimmer. Nachdem Octavia durch einen astralen Hinweis Eleonoras Taschentuch gefunden hatte, startete für alle [[Le_Bran-Anwesen#Vision_1:_.E2.80.9EDer_Ehestreit.E2.80.9C|eine Vision]] von einem vergangenen Ereignis in diesem Raum. Dabei spielten die Helden die Rollen der Personen, die an der Tragödie beteiligt waren. Octavia schlüpfte in die Rolle von Eleonora und Kenji spielte Gedrig.  Die Helden erfuhren aus der Szene, dass sich Gedrig in den letzten Monaten extrem verändert hatte und Eleonora Angst vor ihm bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die untere Etage '''&lt;br /&gt;
Die Helden gingen weiter und kamen durch verschiedene kalte Stellen, die sich nicht durch Luftströmungen erklären ließen. Außerdem fiel ein fauliger Geruch auf. Octavia nahm nun auch andere Geister astral wahr, die durch das Haus spukten - getötete Opfer, die verzweifelt ihre Runden in dem Haus drehten, aber nicht direkt angriffen. Die Helden gingen die morsche und löchrige Treppe hinunter und mussten aufpassen, dass sie nicht einbrachen. Unten kamen sie in den ehemaligen Empfangssaal und hörten schließlich vor der Eingangstür etwas umfallen. Im Augenwinkel war kurz den Geist von Eleonora zu erahnen und Octavia sah sie astral, wie sie auf eine bestimmte Stelle deutete. Als die Helden sich dieser Stelle näherten, erlebten sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_2:_.E2.80.9EG.C3.A4steempfang.E2.80.9C|weitere Vision]]. Die Helden erfuhren, dass Darrow mit seinem Assistenten [[Merwin Dermoth]] zu Gedrig in das Anwesen gezogen war, um enger zusammenarbeiten zu können. Diesmal verkörperte Henk den alten Darrow und Adarian stellte den jungen Merwin dar. &lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Merwin.png |200px|thumb|right| Merwin]]&lt;br /&gt;
Die Helden durchsuchten das Haus weiter und plötzlich stürzte ein Balken hinunter, der ihnen den Weg versperrt. Doch Adarian konnte das Hindernis beseitigen. Die Kälte in dem Haus wurde immer schlimmer und manchmal sah man bereits, wie der Atem beschlug. Auch der Gestank nahm immer mehr zu und zwischendurch machte das Hause ächzende Geräusche, welche bedrohlich und einschüchternd wirkten. Mittlerweile konnten auch die anderen immer mal wieder Geister wahrnehmen und hörten ab und zu die Schreie der Opfer.  Adarian könnte schwören, dass er von seinem ehemaligen Klassenkameraden gerufen wurde. Eleonora führte schließlich alle in das Laboratorium, wo Octavia bemerkte, dass es nur so von gefolterten Geistern wimmelte und sie erhielt kurze Rückblicke zu dem, was bei den Experimenten abgelaufen war. Als die Helden einen alten, zerfallenen Arbeitstisch betrachteten, startet eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_3:_.E2.80.9EDer_Herzstein.E2.80.9C|dritte Vision]]. Sie erfuhren, dass die Arbeit an dem Herzstein gescheitert war und Gedrig einen Ausweg in einem nekromantischen Buch vorschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonora führte anschließend alle in den Garten zu dem alten Pavillon. Dieser war mit einem Ziergitter aus Eisen umgeben und die verschlossene Tür musste von Streuner erst geknackt werden. Innen begann schlagartig eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_4:_.E2.80.9EDas_geheime_Treffen.E2.80.9C| vierte Vision]]. Merwin und Eleonora hatten sich hier heimlich getroffen und er hatte ihr versprochen, dafür zu sorgen, dass Gedrig und Darrow ihre schrecklichen Experimente beendeten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gingen zurück ins Haus und unterwegs hielten sie die verdorrten Wurzeln im Garten an den Füßen fest.  Sie konnten die Ranken aber mit ihren Dolchen abschneiden und sich ins Haus retten. Eleonora führt sie zu dem von den Inquisitoren verbarrikadiertem Hintereingang des Hauses, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_5:_.E2.80.9EDie_Abfallentsorgung.E2.80.9C|fünfte Vision]] startete. Erlerig bekam leichte Skrupel wegen der vielen Toten bei ihren Experimenten, aber Gedrig beschwichtigte ihn und erinnerte ihn daran, dass er doch alles für Abraxa tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Salon '''&lt;br /&gt;
Eleonora führte die Helden schließlich alle nach oben in den Salon. Das Haus, welches nun zu verhindern versuchte, dass sie Eleonoras Geschichte aufdeckten, ging nun drastischer gegen die Helden vor. Es ließ den Geist von Eleonora immer wieder verschwinden und bekämpfte sie sichtbar. Es lockt die Helden in eine Sachgasse und versucht sie mit Feuer zu bekämpfen, welches jedoch von Octavia gelöscht werden konnte. Schließlich gelangten sie in den Salon, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_6:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Merwin.E2.80.9C|sechste Vision]] startete. Merwin wurde von dem von Gedrig aufgehetzten Darrow erdolcht. Eleonora kam überraschend dazu und floh entsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kam nach dieser Szene nicht zurück und blieb in ihrer Rolle.  Sie rannte verzweifelt ins oberste Turmzimmer, wo sie sich einschloss, da die alte Tür sogar noch vorhanden war. Die anderen konnten sie durch die Tür weinen hören. Nachdem Adarian die Tür eingetreten hatte, startete direkt beim Eintreten in das Zimmer eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_7:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Eleonora.E2.80.9C|siebte Vision]]. Eleonora wurde von Gedrig bedroht und schließlich mit ihrem Kopf brutal von diesem gegen die Wand geschlagen. Der Blutfleck von Eleonoras Kopf war noch immer an der Wand zu sehen, doch Octavia war bei der Sequenz nicht in Gefahr, denn bevor ihr Kopf an der Wand aufkam, legte Eleonora ihre Geisterhand dazwischen und fing ihren Kopf sanft auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Keller '''&lt;br /&gt;
Eleonora führte alle schließlich zum Kellereingang. Dieser war eine Bodenluke, die unter altem Unrat verborgen lagt und vorher nicht gesehen werden konnte. Nachdem die Helden die Falltür freigelegt hatten, musste Streuner nur noch das Schloss knacken, welches erstaunlich neu aussah. Auch der Staub auf dem Boden ließ vermuten, dass vor gar nicht so langer Zeit jemand diesen Schutt hier absichtlich platziert hatte, um den Eingang zu verstecken. Bevor die Helden den Keller betraten, erschien plötzlich ein weiterer Geist. Es war Adarians Schulfreund, der in der Tür erschien und vor einem Pilz warnte, der unten wuchs. Die Berührung damit hatte ihn damals getötet und sie sollten ihn nicht mit der bloßen Haut berühren. Als die Helden in den pilzverseuchten Keller vordrangen, erfuhren sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_8:_.E2.80.9EDie_Offenbarung.E2.80.9C|achte Vision]], in der sie sahen, wie Gedrig Darrow in sein Laboratorium führen wollte und dazu die Geheimtür öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, wo die Helden die genaue Stelle für den Öffnungsmechanismus erfahren hatten, fanden sie den geheimen Gang aus der Vision. Es ging nun weiter zu dem gegenwärtigen Gedrig und der letzte Kampf gegen das Haus stand an. Ein seltsamer Dämon, der wie ein Geflecht die Helden von dem Schwarzmagier trennte, zwang die Helden zum Kampf. Während des Kampfes saß Gedrig mit seinem Kopfdämon auf einem Stuhl und seine dämonischen Tentakel hielten jeweils einen Geistbeherrschungsstein umklammert. Als der Dämon im Haus mit schützender Hilfe der [[Drachenträne]] besiegt war, was Henk fast das Leben gekostet hätte, versuchte Gedrig zu fliehen. Er wurde jedoch von seiner Frau aufgehalten, die alle rachsüchtigen Geister, die ihm zu Lebzeiten zu Opfer gefallen waren, auf ihn hetzte. Sie griffen ihn an und verwirrten ihn so sehr, dass es ein leichtes war, ihn zu töten. Da niemand in das Geschehen eingriff, verzehrten die Geister [[Blaren Rigged]] langsam und er starb qualvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonoras erlöster Geist manifestierte sich zu Abschied noch ein letztes Mal vor den Helden und konnte ohne den störenden Einfluss des Hauses normal zu ihnen sprechen. Sie bedankte sich bei ihnen und bat die Helden, ihre Geschichte bekannt zu machen. Denn auch als Geist hatte sie mitbekommen, welchen Ruf sie durch die Lügen ihres Mannes erhalten hatte, und sie wollte nicht, dass man sie weiterhin als Rabenhexe in Erinnerung behielt. Schließlich öffnet sich ein Tor in Letors Reich und Noah holte Eleonora und die anderen Geister ab, nicht ohne die Helden lächelnd zu grüßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alles vorbei war, fanden die Helden die Manipulationssteine und eine reichhaltige Briefkorrespondenz mit [[Mordem Blandera]] und auch [[Sabaoth Immortalis]], welche die Pläne mit dem Drachen offenlegten und das Ritual in den Sümpfen genauestens beschrieben. Ebenso fanden sie einige Drachenschuppen, wovon Gedrig bereits eine genutzt hatte, um die falsche Spur für die Späher zu legen. Als alle Geister fort waren, konnte Octavia bestätigen, dass das Haus und seine Bewohner nun alle erlöst waren. Jedoch würde das Wesen dieses Ortes für immer entstellt bleiben. Als die Helden das Haus verließen, war der Nebel fort und es war bereits der Morgen des 11. Celestalis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 12: Wundenlecken ===&lt;br /&gt;
11./12. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erholen sich von den Anstrengungen und führen erneut Gespräche mit dem König. Die ist gespalten und triff Kriegsvorbereitungen. Ein Feind ist gefunden und Adarian muss sich positionieren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wundenlecken in der Stadt '''&lt;br /&gt;
Draußen vor dem Anwesen warteten schon die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] mit Wolfhard. Sie berichten, dass das ganze Anwesen von einer undurchdringlichen Nebenwand umgeben war und das keiner der Magier oder Questoren bis jetzt einen Zugang finden konnten. Die Inquisitoren bestanden auch darauf, dass dieses Anwesen nun endgültig abgerissen und verbrannt werden sollte, da dies nun nach dem Ende der dämonischen Besessenheit endlich möglich war. Sie durchsuchten das Anwesen und sicherten die Beweise und den Ritualraum im Keller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei dem Kampf mit dem Hausdämon schwer verletzt worden und wurde direkt in den Bia-Tempel gebracht, wo sich die Adeptinnen persönlich um seine Wunden kümmerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian ging in das Sanktum der Inquisitoren und Octavia und Kenji suchten Abraxa auf. Erlerig war von dem Dämonenmal geheilt, schlief aber tief und war noch sehr schwach. Abraxa schickte sie deshalb schlafen und versicherte ihnen, sich zu melden, wenn Erlerig stark genug war, um mit ihnen zu reden. Auch Adarian wurde von den Inquisitoren schlafen geschickt, damit er stark genug ist, um den Krieg aufzuhalten. So zogen sie sich alle ins Gasthaus zurück und schliefen durch bis zum nächsten Morgen. Kenji hatte allerdings einen [[Kenjiro_Asai#Kap.18:_Die_dunkle_Bruderschaft_schl.C3.A4gt_zur.C3.BCck|Albtraum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
Als die Helden am nächsten Morgen aufwachten, hatte der König bereits einen Boten geschickt und erwartete sie schon.  Als sie zu ihm kamen, war er absolut von allem überzeugt, was die Helden ihm über den Drachen erzählt hatten. Er hatte jetzt alle Beweise gesehen und auch Hagen und seine Späher berichteten von massiven Erinnerungslücken, nachdem die Inquisitoren die Steine unwirksam gemacht hatten, die den Kontrollzauber auf sie wirkten. Jedoch gab es große Teile der Stadt, die dem Ganzen keinen Glauben schenkten und selbst auf das Wort des Königs hatten sie bei seinen Ansprachen nicht mehr gehört. Stattdessen unterstellten sie ihm, dass er von den Thyrnern korrumpiert worden sei. Einige forderten sogar eine Neuwahl des Königs und nachdem der Rat es ihnen verwehrt hatte, stellten sie einen Gegenkönig auf, der sie nun in die Schlacht führen sollte. Genau im Moment sammelte sich ein Großteil der kampffähigen Männer zur Heerschau vor den Toren der Stadt und machten sich bereit aufzubrechen und in den Krieg zu ziehen, um ihren Drachen zu befreien. Der Gegenkönig war ausgerechnet ein guter Freund von Onkel Egeil und war Adarian und Henk bereits aus dem Veteranenclub bekannt. Der Gegenkönig war der &amp;quot;''Eisenkeil''&amp;quot; [[Sturmhardt von Bergstadt]]. Der König bat Adarian wegen seiner Beliebtheit in der Stadt, am Abend mit ihm zusammen eine Ansprache in dem Heerlager zu halten, um die Männer von der Wahrheit zu überzeugen. Während er diese Bitte an Adarian richtet, blickt er auch hilfesuchend auf Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei diesem Gespräch nicht anwesend und wurde später durch seine Freunde über die Situation informiert. Gemeinsam suchten sie Abraxa auf, welche Henk ein Stärkungstonikum gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
Auf den Straßen herrschte mittlerweile Trubel und man sah Frauen, die ihre Männer und Söhne verabschieden und sie anfeuerten, den Drachen zu retten. Octavia wurde auf offener Straße beschimpft und es wurde ihr vorgeworfen, dass sie den König manipuliert hätte. Einige bewerfen sie sogar mit Steinen, sodass Kenji sie abschirmt. Eine Gruppe aus Barden hatte eine ganze Gruppe Kinder um sich geschart, die noch zu jung für den Kriegsdienst sind, und alle unterstützten sie gesanglich bei dem [[Der Held aus Trutz|Adarian-Lied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Egeil meldete sich bei den Helden, um sich zu verabschieden, da nun der Schutz der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] nicht mehr nötig war. Er war voll und ganz auf Adarians Seite und hatte versucht seinen Freunden im Veteranenclub Vernunft beizubringen, obwohl er genau wusste, dass sie nicht mehr umzustimmen wären. Bevor es also zu einer Schlacht in der Stadt oder Schlimmeren käme, würde er die ganze Familie auf sein Anwesen bringen, welches von den Thyrnern bestimmt als letztes in der Trutzana eingenommen würde. Egeil wies Adarian nochmal darauf hin, dass Gegenkönig ''Eisenkeil'' schon immer ein Fanatiker war und er in seinem Hass auf Thyrna sicher schwerer aufzuhalten wäre, als die meisten Schwarzmagier oder Dämonen. Er hatte als halbes Kind seine ganze Familie im Krieg gegen die Thyrner verloren und war selbst einige Jahre versklavt, wo er die Hölle erlebt hatte. Aber Egeil erwirkte im Gespräch mit Eisenkeil immerhin, dass dieser es dem König und Adarian gestattete, am Abend im Heerlager Reden zu halten, um ein letztes Mal zu versuchen, das Volk umzustimmen. Adarian bekam am Nachmittag von Kenji Hilfe beim Schreiben der Rede.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 13: Die Reden der Könige ===&lt;br /&gt;
12. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Könige halten ihre Ansprachen und Adarian spricht zum Volk. Kenji fordert ein Gottesurteil und Adarian muss kämpfen. Ein Herold überbringt eine wichtige Botschaft aus [[Throal|Barthador]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprachen des Königs und Adarians '''&lt;br /&gt;
Der König Sigurd reiste mit den Helden vor die Stadttore zu einem Treffen mit dem Gegenkönig, der ihm eine letzte Ansprache gewährt hatte, bevor sie endgültig in die Schlacht zögen. Der König appelliert ein letztes Mal an die besonnenen trutzer Werte und erinnert daran, dass Trutz schon immer eine Stadt des Friedens war und dass genügend Beweise dafür vorliegen, dass der Drache von den Schwarzmagiern und nicht den Thyrnern entführt wurde:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Männer von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich verstehe eure Wut und weiß, dass ihr keine Ruhe finden werdet, bis wir unsere geliebte Aban wieder sicher in ihrem Hort wissen. Doch ein letztes Mal muss ich euch daran erinnern, dass die neusten Erkenntnisse uns zu zweifeln anhalten, ob wir unsere Wut auch auf den richtigen Feind konzentrieren. Wie sich bereits herumgesprochen haben sollte, waren unsere Späher manipuliert und führten die Pläne eines dunklen Bundes aus, welcher seine Krallen in den Frieden unserer einst so sicheren Stadt schlug. Doch dieser Bund ist unseren Wissens nach kein Verbündeter der Thyrner, so wie es viele von euch inzwischen zu glauben scheinen! Es gibt keine Beweise dafür!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wollt ihr also für eine Ungewissheit in den Krieg ziehen? Für eine wage Vermutung, während die wahren Gegner vielleicht weit entfernt sich über eure Voreiligkeit lustig machen und unseren Drachen in aller Ruhe quälen können? Wollt ihr eure Kampfkraft vergeuden und sinnlos sterben, während ihr Aban einfach im Stich lasst?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich appelliere an euch, Männer von Trutz! Wir sind ein Volk der Vernunft und des Nachsinnens! Zu oft haben wir zu hören bekommen, dass wir zu zögerlich sind oder dass es uns an Kampfgeist mangelt, aber ich sage euch: Das ist die wahre Stärke von Trosk! Wir sind keine voreiligen Kriegstreiber! Wir waren und sind Verehrer der Besonnenheit und Weisheit! Wir denken nach, bevor wir handeln und unsere Handlungen fußten immer auf gut durchdachten Entscheidungen. Das ist das wahre Wesen von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auch der große Held Adarian hat die Wahrheit erkannt! Er brachte sie sogar gemeinsam mit seinen Gefährten ans Licht und besiegte einen gefährlichen Anführer dieser Schwarzmagier, während ihr euch für eine überflüssige und aussichtslose Schlacht rüstet. Er wusste bereits, dass es nicht mehr Thyrna ist, den wir als Feind zu fürchten haben und legte deshalb aus Treue gegenüber seiner Heimat den Wams des Ekklesiums an. Er war es auch, der mich letztendlich von der ganzen Wahrheit überzeugen konnte und ich hoffe, dass er auch euch die Augen öffnen wird! Hier ist er! Er wird es euch selbst sagen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach bat er Adarian auf die Bühne und dieser hielt seine Ansprache: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hier stehe ich vor euch im Gewand der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]].'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es gibt solche unter euch, die behaupten, dass ich mich hinter dem Gewand verstecke.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Muss ich euch an meine Taten erinnern?'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin ein Sohn von [[Trutz]] und habe in der Armee gedient; als Räuber immer wieder Ortschaften wie Krehlau oder Rothenfier überfielen, wurde ich mit einem kleinen Trupp entsandt, kam aber zu spät.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Einmal (drohend den rechten Zeigefinger hebend) gab sich mir die Möglichkeit und ich stellte den Räubern nach. (Stimme senkend) Viele meiner Soldaten starben und ich selbst wurde unehrenhaft entlassen.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Danach zog es mich in die Welt und an der Seite meiner geschätzten Freundin [[octavia|Octavia Ardera]] bekämpfte ich die [[Thyrner|Thyrnern]]. Die zweimalige Befreiung von [[Loderis]] stellt den Höhepunkt meines Kampfes gegen Tyrannei und Unterdrückung dar. Zu Zeiten, als Trutz auf Diplomatie setzte, badete ich mein Schwert [[Siegesstahl]] im Blut der gefallenen Thyrner.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch dann!'' (sehr kurze Pause) ''begegnete ich einem Feind, dem ich noch nie gegenüberstand – der schwarzen Bruderschaft – dem [[Bund des Xul]]. Schnell musste ich feststellen, dass der Feind schlimmer ist als das ganze thyrnische Weltreich. Glaubt mit, meine Freunde, dieser Feind ist nicht zu unterschätzen und wegen diesem Feind trage ich das Wams der Inquisitoren! Und dieser Feind hat [[Aban|Nebelschwinge]] gefangen genommen. Nur aus dem einen Grund, dass Trutz und die theranische Armee einander zerfleischen. Dass die Gegner von einst, die nur gemeinsam dem Bund des Xul trotzen könnten, ihre Reihen ausdünnen, damit die schwarzen Brüder einfaches Spiel haben. Wenn ihr jetzt gegen die Theraner zieht, werden viele von euch sterben. Du wirst sterben. Und du! Und du! Und ihr werdet auch sterben! Und wofür?'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Thyrner tragen keine Schuld am Verschwinden Nebelschwinges und euer Tod wäre umsonst! Und jene, die überleben? Wenn sie nicht bei einer thyrnischen Strafaktion sterben – und diese wird die einzige Antwort sein – dann werden euch jene Kreaturen zerfetzen, die die schwarzen Brüder heraufbeschwören.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich kann nicht verhindern, dass ihr morgen früh ausrückt, um am [[Lorkan]]tag anzugreifen. Ich werde mich euch nicht in den Weg stellen, aber ich appelliere an die trutzische Vernunft und dass ihr meinen Worten Glauben schenkt – Adarian – dem Held aus Trutz!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einige wenige überzeugen, nicht mitzuziehen, aber der Großteil der Männer glaubte weiterhin daran, dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten. Es kam zu Streitereien, Tumulten und Uneinigkeiten unter den Männern, aber letztendlich hörten sie nicht auf Adarian und wollten kämpfen. Außerdem wurde auch hier Octavia offen angefeindet und man unterstellte ihr, dass der Kaiser sie als Spionin einsetzte und sie versuchte, den König und Trutz für die Thyrner zu gewinnen, damit ihre Stadt eines Tages genauso enden würde wie Travar. Auch Gegenkönig ''Eisenkeil'' blieb hart und ignorierte alle Beweise oder deutete sie um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gottesurteil '''&lt;br /&gt;
Kenji war sich bewusst, dass er im Notfall auch ein Gottesurteil fordern konnte. Er entschied sich dafür und forderte, dass der stärkste Kämpfer des eigentlichen Königs gegen den stärksten Gegner des Gegenkönigs antreten sollte. Die Könige unterwarfen sich dem Gottesurteil und stellten die Kämpfer auf. Für den König trat Adarian in den Kampf, der Gegenkönig schickte Loran in das Gottesurteil. Das Duell fand auf Leben und Tod statt. Nach einem harten Kampf, bei dem Adarian zwischenzeitlich schon zu unterliegen drohte, gewann er schließlich durch ein geschicktes Manöver. Der Eisenkeil beugte sich widerwillig dem Urteil, aber es kam noch zu einigen Protesten unter den Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprache des Zwergenkönigs '''&lt;br /&gt;
Als die kleineren Schlägereien gerade geschlichtet wurden, kam ein Herold aus Valkenburg, welcher über eine Kugel in seiner Hand eine illusionäre Erscheinung des Zwergenkönigs [[König Varulos|Varulos]] zauberte, welcher den Anwesenden den Frieden zwischen Barthavion und dem Thyrnischen Imperium verkündete (vgl. [[Rede des Zwergenkönigs]]).&lt;br /&gt;
 &amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Bewohner von Barthavion, hört meine Worte! Der Krieg gegen Thyrna ist vorbei! Es herrscht Frieden!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(kurze Ruhepause und absolute Stille bei den Männern)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Oft zwingen uns veränderte Umstände dazu die unerwartetsten Allianzen einzugehen und aus alten Feinden werden plötzlich neue Verbündete. Auch in Barthavion herrschen nun andere Umstände. Und ein neuer Feind! Ein Feind, der zum Verhängnis ganz Eborias werden kann, wenn wir ihn nicht gemeinsam mit dem Volk des Drachens aufhalten! So schwer uns dieses Bündnis auch fallen wird: Wir müssen zusammenarbeiten! Vergesst alten Hass und Hader und blickt nach vorn! Barthavion ist in ernster Not!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unser Feind ist kein gewöhnlicher, der uns mit Schwert und Zwang unterwerfen will. Seine Waffe ist das verdorbenste Elend selbst und durch ihn zu fallen wird unserem Tod weder Ruhm noch Erlösung bringen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Also hört, tapfere Barthaver! Spart eure Kräfte und bereitet euch auf einen Krieg vor, der all eure Vorstellungen über das Übel dieser Welt in den Schatten stellen wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr müsst nun stark sein! Stärker, als ihr es sonst bereits seid!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stärkt eure Körper und eure Herzen, dann wird euch nichts bezwingen können! Ihr seid das Land der Helden! Ihr werdet standhalten! Throal glaubt an euch!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(der König erhebt sich vom Thron und zieht sein Schwert und reckt es heroisch in die Höhe)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Heil euch, ihr mutigen Männer! Heil dir, Barthavion!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Herold befahl, unverzüglich alle geplanten Kampfhandlungen abzubrechen, da es von thyrnischer Seite aus zu keinen Angriffen mehr kommen würde. Einige thyrnische Botschafter wären bereits aufgebrochen und würden in den nächsten Tagen in Valkenburg eintreffen. Bis dahin empfahlt er allen Einwohnern in Barthavion, sich von dem Krieg auszuruhen und beim [[Lorkan]]-Fest auf die alten Tugenden Barthavions zurückzubesinnen, da sie in Zukunft vielleicht wichtig würden, um genügen Kraft zu besitzen, um einen viel gefährlicheren und verabscheuungswürdigeren Feind als Thyrna zu bekämpfen. Die Männer waren durch diese Botschaft alle überzeugt und zogen ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 14: Das Fest des Lorkan ===&lt;br /&gt;
13.-15. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest des [[Lorkan]] steht vor der Tür und Darrow hat eine Bitte an Erzquestor [[Kenjiro Asai|Kenji]]. Die Helden feiern das Fest und unerwartete Gäste tauchen auf. Am Ende gibt es eine große Überraschung und es kommt zu einem unerwarteten Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Vorbereitungen auf das Fest '''&lt;br /&gt;
Die Männer kehrten zurück, entwaffneten sich und die Lage entspannte sich, jedoch wurde im Volk viel über den unbekannten Feind gerätselt. Jetzt packten alle Bürger mit an, die Stadt für das Fest am nächsten Tag vorzubereiten. Tribünen, Tische, Fässer mussten aufgestellt werden und so herrschte in der Stadt reges Treiben. Die Helden suchten Abraxa auf. Darrow war immer noch sehr mitgenommen und konnte nicht lange mit ihnen sprechen. Abraxa schätzte, dass er noch einige Tage bräuchte, bis er ganz aufgewacht wäre. Darrow bat aber Kenji darum, von ihm ein Urteil zu empfangen für seine Taten, die ihn sehr reuten. Kenji bot ihm an, als Akt der Buße dem Bund des Lichtes beizutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg erwarb Kenji eine Falkenbrosche für Octavia und schenkte ihr diese im Gasthaus. Adarian bekam eine Nachricht von seiner Familie, dass sie alle zum Fest nach Trutz kämen und mit ihm feiern wollten. Da nun kein Krieg mehr war, wurde der Kriegskönig wieder zum Ratsherrn und der Rat von Trutz lud die Helden zu der Eröffnung des Lorkan-Festes am nächsten Tag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - erster Tag '''&lt;br /&gt;
Das Fest des Lorkan startete zur Mittagsstunde mit der Falkenkür. Ein Falke kürte wie jedes Jahr auf dem Marktplatz einem Auserwählten, indem er ihm einen goldenen Schlüssel um den Hals hängte. Man sagte, dass der Familie dieser Person im nächsten Jahr alle Türen offenständen. Außerdem war in Barthavion der Schlüssel schon immer ein bekanntes Glückssymbol. In diesem Jahr kreiste der Falke lange über der Menge, um schließlich Henk zu erwählen. Danach wurde auf dem Marktplatz der Jahrmarkt eröffnet und Erzquestor Kenji sprach einige Worte. Das Bankett des Rates fand am trutzer Ratsgebäude statt, wo alle Ratsherren und auch Adarians Familie versammelt waren. Am Nachmittag wurde auf den Marktplätzen der Stadt das Ritual der „Freien Rede“ zelebriert. Jeder, der etwas zu sagen hatte, berührte den Stab des Lorkangeweihten und leuchtet dieser daraufhin, durfte derjenige mit dem Stab in der Hand auf das Rednerpult treten und reden, bis der Stab aufhört zu leuchten. Ansonsten wurde überall ausgelassen gefeiert und es gab Stände, wo man mit Minihämmern drei Versuche hatte, um eine Kette durchzuschlagen. Bei Erfolg fiel am anderen Ende eine Belohnung herunter, darunter gab es kleine Falken und Schlüssel als Tonstatuetten zu gewinnen. Überall brannten Feuer und die Leute warfen Gegenstände hinein, von denen sie sich befreien wollen. Die Gebildeteren schrieben auch Gedanken oder Ängste auf, von denen sie sich befreien wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man konnte auch überall kleine Gruppen finden, welche die Geschichte des Lorkan nachspielten. Lorkan wurde von allen Schutzgöttern gemeinsam erschaffen und in der Gestalt eines Menschen in Balmar geboren. Er wurde eine Ikone der Befreiung und führte die Sklaven in die Freiheit und wies ihnen den Weg nach Barthavion. In seinem letzten großen Kampf gegen die Thyrner opferte er sich, um den Menschen eine sichere Flucht zu ermöglichen. Seitdem sitzt er an der Seite der anderen Schutzgöttern und wacht über Barthavions Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend tauchte im Gasthaus ein unerwarteter Gast auf. Es war [[Gerbert der Bär]]. Als er die Helden begrüßt hatte, stellte er ihnen seine Frau [[Cuina-Nira|Nira]] vor, einer Halb-Elfin mit einem weißen Frettchen als Begleiter. Gemeinsam feierten sie im Gasthaus, bis das große Spektakel begann und sie auf den großen Marktplatz gingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Mitternacht fand die „Sprengung der Ketten“ statt. Dazu wurde eine große Kette aus gefülltem Stoff über dem Marktplatz gespannt und der Schlüsselträger Henk eröffnete den Akt mit den Worten „''Öffne unsere Türen, löse unsere Zungen und sprenge unsere Ketten!''“. Daraufhin wirkten die Magier ein spektakuläres Feuerwerk und sprengten die Stoffkette, aus welcher daraufhin Süßigkeiten auf die Menge fielen. Im Anschluss wurde ausgelassen bis in die Morgenstunden weitergefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - zweiter Tag '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen wurde alles ruhig angegangen und erst wieder zur Mittagszeit versammelten sich alle auf den Marktplätzen und kauften von Kindern Singvögel und Schmetterlinge in Käfigen, welche zur Mittagsstunde auf das Zeichen des Schlüsselmeisters frei gelassen wurden. Er spricht dabei die Worte „''Freiheit für Barthavion! Freiheit für alle!''“ Während die Tiere befreit in die Luft flogen, nahm man plötzlich neben dem Flügelschlagen der befreiten Tiere noch ein weiteres Schlagen mit viel größeren Flügeln. Denn plötzlich tauchte [[Sabaoth Immortalis]] auf dem unterworfenen und offensichtlich leidenden Drachen [[Aban]] durch das Spektakel der Vögel geflogen und versengte mit dem Drachenfeuer die Tiere des Lorkan. Dabei lachte er wahnsinnig und schrie: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Euer König hat den Frieden ausgerufen, doch damit hat er uns auch endlich den Vorhang zu unserem großen Auftritt geöffnet. Von jetzt an werdet ihr uns kennenlernen! Ihr werdet Utukk'Xul kennenlernen und im Angesicht seiner Macht untergehen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er flog über die Ratshalle und zwang den Drachen dazu sie niederzubrennen. Dann drehte er eine Runde über die Stadt und zog eine Schneise über den Marktplatz hinweg zum Lichtträgertempel. Während er scheinbar absichtlich direkt vor den Helden eine große Anzahl von Bürgern verbrannte, um sie mit deren Schmerzen zu quälen, zerstörte er den Lichtträgertempel komplett. Schließlich zog er nach Süden davon, nicht ohne eine breite Schneise der flammenden Verwüstung durch die Stadt zu ziehen. Alle Angriffe von Magiern schien er sofort zu absorbieren, da er sich wahrscheinlich mit unzähligen Schutzzaubern vor seinem Auftritt ausgestattet hatte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 15: Neue Hoffnung ===&lt;br /&gt;
15./16. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreiben Schadensbegrenzung und machen eine Bestandsaufnahme. Ein guter Freund kehrt zurück und bringt Neuigkeiten mit. Henk bekommt einen beunruhigenden Brief und neue Freunde schließen sich dem [[Bund des Lichtes]] an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Trutz in Flammen '''&lt;br /&gt;
Das Szenario ähnelte einem Bombenangriff. Überall brannte es, Gebäude stürzten rings herum zusammen und schreiende Brandopfer und verzweifelte Menschen - die flohen oder nach Angehörigen und Freunden suchten - rannten wild durcheinander in einem großen Gedränge auf dem Marktplatz hin und her. Octavia konnte den Magiern beim Löschen helfen und sorgte dafür, dass die Feuer im Ratsgebäude unter Kontrolle gebracht wurden. Kenji half ihr dabei und beruhigte die Menge, die in Panik ausgebrochen war und sich auf dem Marktplatz drängte, wodurch sie die Rettung der Überlebenden erschwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einer eingeschlossenen Frau helfen und den Eingang wieder passierbar machen. Henk flog mit dem Luftschiff über die Stadt und wurde von Magiern begleitet, die von Oben besser die Feuer löschen konnten. Die verbliebenen [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] organisierten schnell ein sanitäres Notlager und versorgten mit den [[Hylea]]-Questoren die Verletzten.  Darunter waren u.a. Wolfhardt, der in der Nähe von den Helden stand, und leichte Verbrennungen abbekommen hatte. Eginhard, der gerade etwas zu Essen holen wollte, wurde ebenfalls leicht verletzt. Unter den Toten waren noch der Vorsteher des Sanktums der Inquisitoren, da er allein im Sanktum den Dienst verrichtete, damit seine Männer das Fest genießen konnten, und Adarians Schulfreund [[Celan Al-Hakim]], der sich in der Menge befand. Adarian brachte Celan rasch zum Hyleatempel, aber er erlag seinen Verletzungen und wurde von der Göttin abgeholt. Die Rettungsarbeiten zogen sich bis zum nächsten Morgen hin und alle waren noch lange angestrengt beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Rückkehr '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen kehrte [[Archorbar]] aus ''[[Galad Sidh]]'' zurück und ärgerte sich, dass er zu spät gekommen war, um die Tragödie zu verhindern. Beim Anblick des verwüsteten Trutz zeigte sogar er Gefühle und bereute seine schicksalshafte Verspätung. Er bat die Helden schließlich alle um ein Gespräch, wobei es ihm wichtig war, dass alle Mitglieder des Rates des Lichts anwesend sein sollen, die sich in der Stadt befänden. Er hatte bereits durch die anderen Inquisitoren von [[Erlerig Darrow|Darrow]] erfahren und bestand darauf, dass auch er da sein sollte. Archorbar lobte auch Kenjis Entscheidung Darrow in den Rat des Lichtes aufzunehmen, obwohl er auch noch nicht sicher war, in wie weit man ihm trauen konnte. Daher wollte er Darrow ab sofort persönlich unter die Lupe nehmen und deshalb so schnell wie möglich [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] aufsuchen, um mit Darrow ein Gespräch unter vier Augen zu führen. Er bat die Helden, die anderen Ratsmitglieder zusammenzusuchen und zu Abraxa nachzukommen, wo dann das Treffen abhalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Ein Brief für Henk '''&lt;br /&gt;
Während die Helden ihre Freunde aus dem Gasthaus holen, wird Henk dort von Eleonor erwartet. Sie bittet ihn um ein Gespräch unter vier Augen. Als sie allein waren, gab sie Henk einen versiegelten [[korrespondenzen#Brief an Henk von der Gilde|Brief aus Freywall]] und betonte, dass er mit ihr zusammen sofort nach [[Freywall]] aufbrechen müsste, da die Gilde ihn nun brauchte. Und seine Freunde solle er am besten gleich mitbringen. Henk las den Brief und stimmte ihr zu. Er schickte sie auf das Luftschiff, um es startklar zu machen, während er seine Freunde abholen würde und dann sofort nachkäme. Eleonor eilte zum Luftschiffhafen und Henk machte sich auf den Weg zu Abraxa, seinen Freunden hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Bericht '''&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und [[Cuina-Nira|Nira]] bei [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] ankamen, begann [[Archorbar]] zu erzählen, dass er bei einem Seher in ''Galad Sidh'' gewesen war, welcher Bilder aus der Sicht von [[Aban|Nebelschwinge]] sehen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er berichtete, dass Nebelschwinge nach ihrer Entführung in einer großen Höhle aufgewacht war und dort wurde ihr von [[Enbi Lulu'Gugal]] das Mal [[Utukk'Xul|Utukk'Xul's]] aufgezwungen, indem ihr schwarze Sporen verabreicht wurden. Ab diesem Zeitpunkt stand ihr Geist unter der Kontrolle des Dämons, aber zu ihrem Leidwesen war ihr gänzlich bewusst, zu was sie durch die dämonischen Mächte gezwungen wurde. Darunter litt sie sehr. Darrow nickte schmerzlich und erinnerte sich anscheinend seiner eigenen Pein. Durch Nebelschwinges Augen zeigten sich auch weitere Bilder von der Höhle und es war zu erahnen, dass es sich um ein gigantisches Höhlensystem handeln musste, welches der Feind da unterhielt. Dann wurden die Bilder durch das Mal immer schwächer und die Verbindung zu ihr brach langsam ab. Jedoch sah der Seher noch einen Teil einer gigantischen Armee tief unter der Erde versteckt, darunter die gesuchten dämonifizierten Orks aus der [[Ortag-Steppe]]. Doch noch Schlimmeres kam ans Licht: die Schwarzen Ritualisten hatten inzwischen unzählige niedere Dämonen beschworen, darunter auch fliegende, doch die genaue Stärke ließ sich leider nicht einschätzen. Die letzten Bilder, welche der Seher von Nebelschwinge erhielt, zeigten, wie sie aus einem versteckten Höhleneingang flog und sich in einem Gebirge befand, welches vermutlich südlich der [[Schattenburg]] liegt. Die finstere Kultstätte selbst schien jedoch nicht direkt in der Nähe gewesen zu sein, sie wurde nicht erspäht. Es gab nur noch ein kurzes Bild, wie der Drache zurück in Richtung Nebelsümpfe flog. Da wurde Archorbar schlagartig bewusst, dass die Stadt in Gefahr war, und er brach sofort auf um Trutz zu warnen. Doch das Schicksal wollte, dass er nicht rechtzeitig ankam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darrow konnte bestätigen, dass der Kult südlich der [[Schattenburg]] im Zentrum des Gebirges einen geheimen, unterirdischen Stützpunkt besaß.  Er kreiste ein Gebiet auf der Karte ein, in welchem sich das Höhlensystem befindet. Doch die Eingänge im Gebirge kannte er nicht, da er in all den Jahrzehnten sein Labor im Schloss nie verlassen hatte, bevor er schließlich nach Trutz geschickt wurde. Ihm war nur ein Zugang aus den Katakomben des Schlosses bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar betonte abschließend, dass es wichtig sein würde, über die Stärke der Armee genaueres zu wissen und man diese Höhle aufspüren müsste. Als Gerbert und Nira dies hörten, schlugen sie vor diese Aufgabe zu übernehmen. Die Helden wollten sie schon gleich begleiten, nur Henk wirkte nachdenklich und der Plan schien ihm zu widerstreben. Gerbert warf ein, dass er mit Nira sie zu zweit in der Natur beinahe unsichtbar wären und zusätzliche Begleiter wahrscheinlich nur ein Klotz für sie am Bein wären, da sie sich in Gebirgen bestens auskannten und beide ausgezeichnete Kletterer wären. Sie waren ein perfekt eingespieltes Team. Als Henk dann damit herausrückte, dass er dringend nach Freywall müsse, rückten auch die anderen von ihrem Begleitvorhaben ab. Darrow warnte Gerbert und Nira noch vor unzähligen, dämonifizierten Tieren, welche es in dem Gebirge gäbe und welche allein durch die Nähe zur Schattenburg Li'iktischuma verdorben worden waren. Archorbar nahm den Vorschlag der beiden dankend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Neue Freunde für den Bund des Lichtes '''&lt;br /&gt;
Am Schluss des Gespräches kam noch [[Egeil von Wallenrode|Onkel Egeil]] hinzu, der sich ebenfalls dem Bund des Lichtes anschließen möchte und sein Anwesen als Stützpunkt zur Verfügung stellte. Er brachte seinen alten Freund [[Sturmhardt von Bergstadt|Eisenkeil]] mit, der sich inzwischen von seiner Manipulation durch die Kultisten erholt hatte und seine Kriegstreiberei sehr bereute. Auch er wollte helfen und bot an, neue Rekruten in Egeils Anwesen zu trainieren. Eisenkeil richtete noch aus, das der restliche Veteranenverein dem Rat seine bedingungslose Unterstützung zugesagte. Wolfhardt bot an, die organisatorischen Arbeiten des Bundes zu übernehmen, die Mitglieder aus [[Valkenburg]] herzuholen. Anschließend wollte er deshalb auch bei Egeil auf dem Anwesen bleiben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 16: Abreise mit Querelen ===&lt;br /&gt;
16./17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Verzögerungen mit der [[K'eygha]] und ein Rätsel muss gelöst werden. Adarian findet eine neue Freundin und die Helden machen eine beunruhigende Entdeckung. Sie haben eine Begegnung in den Zwielichtgipfeln und das Schiff ist in Gefahr.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Stress mit dem Schiff '''&lt;br /&gt;
Die Helden beschlossen, am späten Nachmittag noch nach [[Freywall]] aufzubrechen, und eilten daher zum Hafen. Adarian wollte sich noch vom Volk verabschieden und rief die Bürger in einer Ansprache vor der Bibliothek dazu auf, dem Bund des Lichtes beizutreten. Anschließend begab auch er sich zum Hafen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Schiff wartete ein zorniger Kobold auf die Helden, der bereits seit geraumer Zeit Eleonor ärgerte und piesackte. Weil er in den letzten Tagen so vernachlässigt wurde und so hungrig war, brachte er alles an Bord durcheinander. Er setzte seine Klau- und Versteckspielchen mit den Helden fort, während Henk bereits ablegte und den Hafen verließ.  Als er den Kurs nach Freywall setzen wollte, bemerkte Henk, dass das Schiff nicht auf ihn reagierte. Er untersuchte das Problem und fand schließlich heraus, dass der Bolzen für die Aufhängung des Steuerrades, der ''Tinner'', fehlte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden konnten das Schiff auf der nördlichen Uferseite des Blaustroms stoppen und versuchten herauszufinden, was der Kobold wollte. Adarian opferte ihm Brot, Milch und Tabak und als Gegenleistung wurden vom Kobold sein Schild und seine Brustplatte poliert. Ungeduldig zeigte sich der Klabauterbold Henk und stellt seine Bedingungen. Er wollte eine weiche, aber auch luftbewegende Feder haben, gegen die er den Tinner tauschen würde. Die Helden grübelten eine Weile und erjagten dann am Ufer einen Fasan, dessen passendste Feder sie dem Kobold mitbrachten. Dieser zeigte sich zufrieden und händigte den Tinner aus, mit dessen Hilfe die Helden ihren Weg nach Freywall beginnen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fuhr die Nacht durch und Adarian freundet sich am Abend mit [[Eleonor Conado|Eleonor]] an. Er war fasziniert von ihren umfassenden Kenntnissen in Waffenkunde. Sie entpuppte sich eine begeisterte Glücksspielerin und schlug ein Spiel vor, bei dem sie Adarian um 15 Kupfermünzen brachte. Adarian fand heraus, dass Eleonor die Tochter des berühmten Waffenschmied Conado aus Trutz war und als einzige der Familie das Massaker auf dem Weg nach [[Weisshafen]] überlebt hatte. In dem Laden ihres Vaters, dem Waffenladen „''Conado und Söhne''“ hatte Egeil viele seiner besonderen Waffen und Fallen erstanden. Adarian begann, mit Eleonor zu flirten und kam gut bei ihr an. Die beiden verbrachten einen schönen Abend miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Flug-nach Jerris.png|300px|thumb|right|Der Flug der K'eygha nach Freywall]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Entdeckung '''&lt;br /&gt;
Bei Sonnenaufgang bemerkte Henk, dass das Schiff langsamer war, als er gedacht hätte. Er bittet Octavia, sich den ganzen Schiffsrumpf einmal anzusehen. Sie entdeckt einige Stellen, an denen die Konzentration von elementarer Luft im Holz stark vermindert war. Die Helden überlegten, welche Ursache diese Verminderung haben könnte, und entwickelten die Idee, dass es einen Zusammenhang zum elementaren Drachenfeuer geben könnte. Vielleicht hatte das besondere Feuer die elementare Luft aus den Planken des Rumpfes gelöst. Mit dem verlangsamten Schiff setzen sie ihre Reise fort, auf der Kenji noch häufiger vom Klabauterbold geneckt wurde und dies stoisch erduldete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Überfall bei den Zwielichtgipfeln '''&lt;br /&gt;
Zum Mittag waren erst die Zwielichtgipfel erreicht und Henk lenkte den Kurs jetzt mehr nördlich in Richtung Freywall. Sie fuhren noch nicht lange an den Bergen entlang, da tauchten prompt auch die Nemorer-Flusspiraten der Gegend auf, um ihren Wegzoll einzutreiben. Die Helden beschließen, einem Kampf möglichst aus dem Weg zu gehen, und zogen sich daher bis auf Henk und Adarian unter Deck zurück. Die Beiden zeigten sich den aufs Schiff springenden Nemorer und Adarian hält ihnen sein intaktes Nemorer-Signalhorn hin. Der Anführer erkannte die Beiden als ''Schaschrasch'' und ''Karrstann'' und stellte sich gutgelaunt als Borka Steinborke vom Clan der Steinborken vor. Adrian und Henk stoßen mit den Nemorerpiraten noch gemeinsam mit Nemorerschnaps an und anschließend verließen die Flusspiraten wieder die K’eygha. Die Helden setzten ihren Weg nach Freywall fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Schrecken am Abend '''&lt;br /&gt;
Zum Abend stellte Henk an der zurückgelegten Entfernung fest, dass die K'eygha noch langsamer geworden war. Die Helden wissen keinen Rat und es war der Klabauterbold, welcher Henk ganz nebenbei mitteilte, dass eine Kreatur unter dem Schiff hocke. Die Helden suchten lange nach dem Ding, indem Adarian versuchte, es von einer Seite auf die andere Seite unter dem Schiff zu scheuchen, damit es sich nicht vor Octavias Blicken verbergen konnte. schließlich gelang es Octavia, die Kreatur zu erblicken und als etwas dämonisches, gargoyleartiges zu identifizieren. Octavia ließ sich in einer halsbrecherischen Aktion an einer Seite des Schiffes mit der Strickleiter herab, um unter den Rumpf blicken zu können. Henk klettert an der anderen Seite herunter, um die Kreatur auf Octavias Seite zu scheuchen, damit diese den Schädling abschießen konnte. Es war einfach kein Herankommen an den Gargoyle und die Helden wollten diesen Versuch schon abbrechen. Da schlug der Klabauterbold Henk einen Deal vor. Wenn er versprechen würde, bei nächster Gelegenheit neben dem Steuerrad einen kleinen Napf für Schnaps anzubringen, dann würde der Kobold im Gegenzug jetzt dabei helfen, die dämonische Kreatur hervorzulocken, damit Octavia ihn treffen könne. Henk willigte ein und kurze Zeit später konnte Octavia beobachten, wie der Gargoyle vom Schiffsrumpf weggestoßen wurde, so dass es ihr gelang, den Dämon mit Flammenpfeilen anzugreifen. Sie brauchte einige Pfeile, bis dieser dämonische Parasit vernichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt konnten die Helden ihre Reise wiederaufnehmen und Henk schätzte und hoffte, dass sie mit der verbliebenen Luft noch so bis Freywall kommen würden. Diese Nacht flog Henk wieder durch, um keine Zeit mehr zu verlieren, denn Jaran brauchte seine Hilfe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19: Die Rückkehr des Maldoror]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_R%C3%BCckkehr_des_Maldoror&amp;diff=40125</id>
		<title>Die Rückkehr des Maldoror</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_R%C3%BCckkehr_des_Maldoror&amp;diff=40125"/>
				<updated>2026-04-19T08:03:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 19: Die Rückkehr des [[Maldoror]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. - 25. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtplan-Jerris.png|500px|thumb|right|Stadtplan von Freywall]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Die Rückkehr des Maldoror ==&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Ankunft in Freywall ===&lt;br /&gt;
18. Celestalis 721 [[ThZ]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen in [[Freywall]] an und erfahren von akuten Gildenproblemen. Sie kommen bei der Suche nach [[Order of the black Fox#Ortsgruppe Freywall|Jaran]] auf die Spur eines Schwarzmagiers und finden ein aufgegebenes Versteck. Es bahnt sich ein Bandenkrieg zwischen den [[Order_of_the_black_Fox| Füchsen]] und der [[Briccone-Familie]] an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Freywall '''&lt;br /&gt;
[[Datei:K-eygha.png|200px|thumb|right|Die K'eygha]]&lt;br /&gt;
Als die Helden sich mit ihrem Schiff der Stadt Freywall näherten, war die Sicht klar und die Helden konnte am Morgen schon wunderbar die „Stadt der fünf Türme“ am Horizont bewundern. Henk erkannte sofort, dass kein Sturm in Sicht war, und erwartete die Ankunft gegen Mittag. Doch entgegen Henks Berechnungen verlor die [[K'eygha|K’eygha]] immer weiter an Auftrieb. Kurz vor der Stadt wurde Henk klar, dass sie zu niedrig sind, um im Hafen anzulegen. Sie signalisierten der Stadt ihre Notlage und schon bald kam ein kleines Schiff auf sie zu und schleppte die K'eygha direkt in ein Dock. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kobold zeigte sich nochmal und sagte Henk, dass er nicht auf dem Schiff vergessen werden wollte, wenn alle in der Stadt waren. Er schlug einen Deal vor: wenn Henk ihm jeden Abend etwas Leckeres vorbeibringt, passt er auf das Schiff auf und würde es mit seiner Magie verteidigen, falls es jemand klauen wollte. Henk willigte in das Geschäft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stiegen im Gasthaus „''Fuchsbau''“ ab und bei einem guten Mittagessen unterrichtete Henk sie davon, dass er von ihnen allen einen alten twill'schen Verschwiegenheitsschwur erwartet, um sich und seine Gilde abzusichern. Unter den Helden herrschten darüber unterschiedliche Gefühle. Anschließend suchten Henk und [[Eleonor Conado|Eleonor]] die Gilderäume auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Meldung bei der Gilde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst traf Henk auf den Ingenieur [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Mjonflir]]. Als er ihn herzlich begrüßte, warnte dieser ihn, dass Giftvogel bereits stinksauer auf Henk wäre und er schleunigst mit ihm reden solle. Mjonflir wollte mit Henk auch nicht über Jarans Verschwinden reden und schickte ihn direkt zu Giftvogel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Füchse1.png|200px|thumb|left|Füchse im Gildenquartier (v.l. Giftvogel, Waruf, Mjonflir)]]&lt;br /&gt;
Als Henk auf Giftvogel traf, war dieser gespielt und übertrieben freundlich, wobei er jedoch seine Antipathie für ihn nicht wirklich verbergen konnte. Er ließ wegen Henks Abwesenheit von der Gilde immer wieder zynische Vorwürfe gegen ihn durchblicken und zog ihn als „''Weltretter''“ und „''Helden''“ auf.  Er stellte aufgrund Henks Freundschaft zu einem Erzquestor und einem [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] offen seine Loyalität zur Gilde in Frage. Er stellte klar heraus, dass er erwartet, dass Henk von nun an wieder Verantwortung übernehmen und die Gilde voran bringe müsse, sobald das Verschwinden von Jaran gelöst wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wies auch darauf hin, dass die Gilde schon seit einiger Zeit finanzielle Probleme habe. Das Engagement gegen die Schwarzmagier war ein Grund dafür, warum die Gilde inzwischen rote Zahlen schrieb. Giftvogel war auch sauer auf Jaran, da dieser seiner Meinung nach versucht hatte einen zweiten Inquisitorenorden aus der Gilde zu machen, indem er alle gegen die Bruderschaft mobilisiert und dabei „''das Geschäft''“ vernachlässigt hatte. Als Konsequenz hatte sich in Freywall [[Cupo Briccone]], ein anderer Unterweltboss und alter „Bekannter“ von Henk, aufgeschwungen, der mit den Füchsen kurz vor einem Bandenkrieg stand und gerade versuchte, die Stadt an sich zu reißen. Giftvogel hatte aus diesen Gründen auch schon [[Mestoph]] informiert und dieser träfe in den nächsten Tagen in der Stadt ein. Giftvogel warnte Henk davor, Freywall wieder zu verlassen, ohne dass er sich um diese Dinge gekümmert hatte. Außerdem erwartete Giftvogel, dass Henk sich etwas einfallen ließe, um die Gildenkasse wieder aufzufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden sich angegiftet hatten, war Giftvogel bereit mit Henk über Jarans Verschwinden zu sprechen. Er rief dazu Henks alten Kumpel [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Waruf]] herbei und schickte ihn mit Henk mit, damit er im Gasthaus auch die anderen über die Geschehnisse um die dunkle Bruderschaft und Jaran aufklären konnte. Giftvogel selbst wollte mit den Geschehnissen um die Schwarzmagier so wenig wie möglich zu tun haben, da er indirekt Henk die Schuld gab, dass der schwarze Orden überhaupt auf die Gilde aufmerksam geworden war. Dadurch waren ihnen zuletzt die ganzen überflüssigen Probleme entstanden und für Giftvogel musste Henk dies auch allein wieder auslöffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Helden zu benachrichtigen, dass Henk dringend mit ihnen etwas zu besprechen hatte, schickte er Eleonor aus, um sie zum „''Fuchsbau''“ zurückzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachmittags im Lorkan-Park und bei den Inquisitoren '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk wichtige Gildenangelegenheiten regelte, brachen Octavia, Kenji und Adarian in die Stadt auf. Octavia und Kenji schlenderten durch den Park des Lorkan und sprachen über ihre Vergangenheit in Kronstadt und ihre verschiedenen Schicksalswege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian meldete sich in der Zwischenzeit bei dem Quartier der Inquisitoren. Er wurde dem Großmeister [[Arthas Lichtschlag]] vorgestellt. Dieser musterte Adarian und fragte ihn über seine Vergangenheit aus. Er machte Adarian darauf aufmerksam, dass dem Inquisitor seine Kräfte durch die Schutzgötter verleihen werden und dass ein reines Herz und eine vorbildliche, asketische Lebensführung nach dem Willen der Schutzgötter von Adarian erwartet würde. Schließlich würde das Leben seiner Brüder davon abhängen, wie anfällig sein Geist noch auf dämonische Einflüsterungen wäre und ob er sich schon von seinen Begierden und Wünschen befreit hätte. Arthas Lichtschlag fragten Adarian auch, was er in Freywall vorhatte. Es wurde nämlich von ihm erwartet, dass er sich einmal am Tag meldet und Bericht erstattet.  Außerdem sollte er mindestens eine Stunde am Tag im Sanktum der Inquisitoren zum Unterricht erscheinen. Abschließend warnte er Adarian davor, dass sich in der Stadt gerade ein Bandenkrieg zusammenbraute und er sich aus diesen Angelegenheiten raushalten und sich auf die Bösigs konzentrieren soll. Adarian war insgesamt etwas geschockt vom seinerseits so empfundenen Fanatismus des Großmeisters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonor fand Kenji und Octavia im Lorkan-Park und suchte danach nach Adarian, um sie alle zum „''Fuchsbau''“ zurückzubegleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurück im Fuchsbau '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Waruf.png|200px|thumb|right|Waruf]]&lt;br /&gt;
Im Gasthaus gab es mehrere Separees, in welche man sich ungesehen und ungehört zurückziehen konnte, da sie von der Gilde magisch gesichert waren. Waruf berichtete hier den Helden, dass Jaran seit Beginn des Lorkan Festes verschwunden war und niemand etwas über oder von ihm gehört und gesehen hatte. Es gab nur eine vage Spur. Ein Mann aus der Gilde, [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Schwarzschatten]], wurde nach dem Lorkanfest und nachdem schon alle nach Jaran suchten in dessen privaten Gemächern erwischt. Er hatte Jarans Besitz komplett auf den Kopf gestellt und gab sofort zu, dass er gezwungen worden war dies zu tun. Danach brach er dann schreiend zusammen und begann dann seine Geschichte zu erzählen. Schwarzschatten hätte von einem seltsamen Mann den Auftrag bekommen, alles über Jaran und seinen Aufenthaltsort zu erfahren. Er beschrieb den Mann als zum barsavischen Normaltypus gehörend und wirkte recht alt mit tiefen Falten im Gesicht. Er war große und hager und hatte einen leicht gebeugten Gang. Sein Blick war stechend mit schwarzbraunen Augen. Ein Augenlid litt unter einem permanenten, nervösen Zucken. Er hatte eine Glatze und trug schlichte, dunkle Leinenkleidung, die gepflegt und absolut unauffällig wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzschatten hätte sich natürlich geweigert, den Auftrag anzunehmen, doch der Mann beschwor angeblich plötzlich einen schwarzen Wurm aus dem Nichts, der sich wie im Flug zielstrebig auf sein Gesicht zubewegte und dann plötzlich über seine Nase in seinem Kopf verschwand. Der Wurm fing dort ganz langsam an, das Gehirn von Schwarzschatten zu fressen, und hörte erst auf Befehl des Schwarzmagiers wieder auf, als er getan hatte, was er sollte. Da Schwarzschatten die Schmerzen in seinem Kopf und die Angst vor seinem qualvollen Ende nicht ertragen konnte, gehorchte er und begann Jaran heimlich zu suchen. Deshalb durchstöberte er auch seine Gemächer. Seitdem er gestellt wurde, war er von der Gilde in einem Versteck in der Stadt untergebracht und redete wirres Zeug vor sich hin. Sein Verstand schwand von Stunde zu Stunde und die Hilfe der Behörden und Magiern konnten nicht in Anspruch genommen werden, da er auch Gildengeheimnisse ausposaunte und illegale Geschäfte ausplauderte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf bat Henk mit allen zu Schwarzschatten zu gehen, damit Octavia untersuchen könnte, ob er tatsächlich etwas Dämonisches hatte und ob man ihn noch retten könnte. Leider verfügt die Gilde kaum über Kontakte zu Magiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Verhör von Schwarzschatten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf führte alle in den Keller des Gasthauses, wohin zwei vermummte Mitglieder aus der Gilde den schwachen Schwarzschatten gebracht hatten. Jedes Mal, wenn er über etwas Geheimes plapperte, hielt ihm einer der beiden Aufseher den Mund zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia konnte mit Astralsicht den Wurm in seinem Kopf sehen. Leider war eine Entfernung nahezu unmöglich und das Gehirn schon halb aufgefressen. Aber die Signatur in dem Wurm war eindeutig als Utukk'Xuls Magie zu identifizieren. Zum Untersuchungszeitpunkt redete Schwarzschatten nur noch wahnsinnig vor Schmerzen in wirren Fragmenten vor sich hin und war nicht mehr ansprechbar. Während Octavia ihn astral untersuchte, erhielt sie auf einmal eine Vision und brach bewusstlos zusammen.  Sie sah aus den Augen von Schwarzschatten und erblickte eine dunkle Gasse und ein zuckendes Augenlid über einem stechenden, schwarzbraunen Auge. Sie fühlte, wie der Wurm sich durch seinen Kopf fraß, erkannte, wie Schwarzschatten mit jemanden über Jaran redete, und konnte dabei deutlich das Schild des Gasthauses „''Zum guten Ton''“ erkennen. Waruf und die anderen Einheimischen konnten bestätigen, dass dieses Gasthaus existiert und erst vor kurzem eröffnet hat. Es gehört wohl einem von Briccones Leuten. Schwarzschattens Zustand wurde immer schlimmer und er begann sich in Krämpfen und Zuckungen zu winden. Henk erlöste ihn von seinen Schmerzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Gesprächen mit Waruf und anderen aus der Gilde erfuhren die Helden, dass Eleonor in der Gilde nur &amp;quot;''Foxi''&amp;quot; genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Ultimatum der Briccone-Brüder '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Briccone-Familie.jpg|400px|thumb|right|Die Briccone-Familie]]&lt;br /&gt;
Waruf meinte, dass es gefährlich sein könnte, in eins von Briccones Gasthäusern zu gehen, da die Stimmung sehr geladen war. Zum Schutz sollten deshalb alle gemeinsam gehen und vor allem Adarian sollte zur Abschreckung dabei sein, da die Briccones die Helden dann mit Sicherheit nicht angreifen würden. Kenji entschuldige sich und wollte lieber in der Zeit den Alethon-Tempel aufsuchen. Auf dem Weg zu dem Gasthaus wurden dann auch alle kurz nach dem Tor zum Bardenviertel von einer demonstrativen Überzahl der Briccones aufgehalten. Mehrere Ganoven standen mit Armbrüsten auf den Dächern und andere in den Gassen, aber nur die aufmerksamsten Helden bemerkten, dass sie systematisch umstellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Toni Briccone]] trat flankiert von seinen Brüdern Luca und Fredo der Gruppe langsam und entspannt entgegen und verbeugte sich vornehm. Dabei konnte man erkennen, dass er im Ärmel versteckt eine Mini-Armbrust unter dem Umhang trug. Wer genau hinschaute konnte außerdem bemerken, dass auch seine Brüder gespannte Armbrüste versteckt hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni begrüßte als erstes Henk freundlich und höflichst und meinte, dass er sich freute ihn nach so langer Zeit endlich mal wieder zu sehen und er immer wieder gerne an ihre Abende im „''Bada Beng''“ zurückdachte. In seinen Worten schwang tatsächlich auch Wahrheit mit, wie Menschenkenner unschwer erkennen konnten. Anschließend begrüßte er Waruf und erklärte ihm mit einem breiten Grinsen, dass er Glück hätte, dass er gerade mit Streuner unterwegs war, da er sonst in diesen Gassen bereits einen Bolzen im Schädel sitzen gehabt hätte. Dann bat er Henk und Waruf ihre Begleiter vorzustellen. Nachdem Henk die anderen vorgestellt hatte, erwiderte Toni die Geste und stellte sich und seine Brüder Luca und Fredo vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni führte aus, dass er das, was Henk und seine Freunde täten, respektierte und auch nach den Worten des Herolds von Throal ihnen eigentlich nicht im Weg stehen möchte. Trotzdem stünde ein Unterweltkrieg unausweichlich bevor und Cupo wäre wegen der Sache mit seiner Tochter immer noch unglaublich schlecht auf Streuner zu sprechen. Deshalb gab er ihm nur eine kurze Schonfrist, um in Freywall zu tun, was immer er hier mit seinen Freunden tun will, solange er sich aus den Problemen mit den Füchsen raushält. Toni gab Henk von jetzt an einen Tag, um seine Dinge in Freywall zu regeln, dann würden er und seine Freunde eiskalt mit in den Bandenkrieg hineingezogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem unterrichtete er Streuner von seiner Einschätzung, dass Giftvogel die Füchse ruinieren würde und die Briccones nicht mit ansehen würden, wie die Stadt vor die Hunde ginge.  Wenn die Füchse schwach würden, bliebe ihnen nun mal nichts Anderes übrig, als das Handelsviertel zu übernehmen. Er prahlte weiter damit, dass die Briccones bereits herausbekommen hätten, dass Jaran verschwunden ist und die Füchse so schwach wie nie wären. Toni verabschiedete sich höflich und verbeugte sich erneut, um dann in den unübersichtlichen Gassen und Ebenen der Stadt zu verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Gasthaus „Zum guten Ton“ '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gasthaus war ein lauter Laden und die Helden konnten schnell erkennen, dass der Name „''der gute Ton''“ anscheinend eher ironisch zu verstehen ist. Die Barden hier beherrschten hier Handwerk zwar vorzüglich, aber wer genau hinhörte verstand, dass sie fast nur obszöne Texte, Satiren und Spottlieder der unterschiedlichsten Art sangen. Die Leute grölten und lachten dabei und der Alkohol floss in Strömen. Es war überfüllt und ständig stießen die Helden an andere Leute an. Das Publikum bestand vor allen aus der unteren Bürgerschicht und es ging sehr deftig zu. Alle Frauen wurden offensiv angebaggert, da auch fast ausschließlich nur Prostituierte anwesend waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gasthaus fanden die Helden in dem Gewimmel zuerst keine offensichtliche Spur, bis Henk plötzlich jemand auf die Schulter tippte. Als er sich umdrehte, fing er sich eine saftige Ohrfeige ein. Sie kam von [[Viola Briccone|Viola]], der neuen Besitzerin des Gasthauses und einer alten Freundin von Henk. Diese schien wütend zu sein, weil Henk sich ewig nicht mehr gemeldet hatte. Sie machte ihm eine große Szene und warf ihm lautstark an den Kopf, dass er sie nur ausgenutzt und betrogen hätte. Anschließend warf sie ihn aus dem Gasthaus, doch währenddessen flüsterte sie Henk ganz unauffällig ins Ohr, dass er in einer Stunde heimlich mit den anderen Helden zum Hintereingang des Gasthauses kommen sollte, dann könnte sie mit ihm sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf und Foxi boten sich an, bei dem Gespräch Schmiere zu stehen, damit die anderen ungesehen zum Hintereingang kommen könnten. Den Hintereingang öffnete sie persönlich und führte alle in ihr privates Gemach. Dort fiel sie Henk vor den Augen aller um den Hals und erklärte ihm, wie sehr sie ihn vermisst hatte. Sie wüsste von Jaran und wie wichtig sein Kampf gegen die Schwarzmagier wäre. Sie machte Henk auch keine Vorwürfe, weil er sich nicht mehr gemeldet hatte, seitdem er in die Öde aufgebrochen war. Umso mehr freute sie sich, endlich Henks Helden-Freunde kennen zu lernen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Viola.png|200px|thumb|left|Viola Briccone]]&lt;br /&gt;
Viola entschuldigte sich und meinte, dass die Show im Gasthaus notwendig gewesen war, da sie sich mit ihrem Vater versöhnt und er ihr dieses Gasthaus geschenkt hatte. Sie wollte nun endlich ein ruhigeres Leben führen und ihr Vater wäre sehr krank. Seine Herzschwäche hätte sie wieder zu ihrer Familie zurückgeführt und da sich gerade ein Bandenkrieg anbahnte, wollte sie mit keinem der Füchse öffentlich gesehen werden, vor allen nicht mit Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erzählte Henk auch, dass sie sehr gehofft hatte, dass er zu ihr käme, da sie eine sehr merkwürdige Nachricht für ihn hätte. Jaran war einmal in ihrem Gasthaus gewesen und hatte sich mit einer mysteriösen alten Gestalt getroffen, die stets ihr Gesicht verhüllt hatte. Wenn sie etwas bestellte, hatte sie eine krächzende Stimme und man konnte kaum erkennen, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte. Nach diesem Treffen kam während des Lorkanfestes plötzlich Jaran zu ihr und sagte, dass wenn Henk hier hinkommen würde, sollte sie ihm eine geschriebene Nachricht übergeben. Die Nachricht wäre in einem Geheimcode geschrieben, den nur Henk verstehen könnte und der ihn zu seinem Versteck führte. Jaran wirkte sehr nervös und unter Zeitdruck und sagte ihr, dass er schnell untertauchen müsse. Sie dürfte dies aber außer Henk niemanden erzählen. Dann verschwand er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viola ergänzte noch, dass sie bereits von Schwarzschatten nach Jaran gefragt worden wäre, ihm aber nichts erzählt hätte. Sie fand es sowieso merkwürdig, warum er sich gerade bei ihr nach ihm erkundigte und hatte das Gefühl, dass er ziemlich neben sich stand. Zum Glück glaubte er ihr und ging wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viola bot Henk noch ihre Hilfe an und sagte ihm, dass er jeder Zeit bei ihr willkommen wäre. Durch den Geheimcode war Henk nun das Versteck bekannt und er wusste, dass es ein altes Versteck war, welches er nur gemeinsam mit Jaran nutzte und welches außer den beiden niemandem bekannt war. Nun mussten sie nur noch Kenji aus dem Gasthaus abholen und konnten dann das Versteck aufsuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Meldung beim Monasterium des Areteischen Ordens '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen Helden der Spur in das Gasthaus im Bardenviertel nachgingen, besuchte Kenji das Monasterium des Areteischen Ordens, denn er war sich durchaus darüber bewusst, dass man im hiesigen Tempel erwartet, dass er sich als Erzquestor dort vorstellen würde. Als er im Tempel ankam, wurde Kenji von einem etwas verzweifelt wirkendem Erzquestor empfangen. Er erfuhr, dass es in der Unterwelt der Stadt zu Unruhen gekommen war und die Kriminalität bedenklich zugenommen hatte. Teilweise herrschten Straßenkämpfe, bei denen auch immer wieder Unschuldige verletzt würden. Viele Geschäfte mussten schließen, weil die Schutzgeldforderungen gestiegen waren und sich die verfeindeten Banden mit den Preisen untereinander zu überbieten schienen. Außerdem herrschten in den Slums des Handelsviertels katastrophale Zustände. Die Stadtwachen wären alle maßlos überfordert und die Stadt drohe im Chaos zu versinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er berichtete, dass es in Freywall zwei rivalisierende Banden gäbe, die alle paar Jahre blutige Bandenkriege austrügen, von denen einer ihnen nun wieder bevorstände. Die Banden waren einmal die „''[[Briccone-Familie]]''“ und dann die sogenannten „''[[Order of the black Fox|Füchse]]''“. Erstere wären sehr bekannt und jeder wüsste, dass sie das Bardenviertel kontrollieren. Ihr Anführer sei der charismatische Cupo Briccone, dem man seine Verbrechen jedoch bis heute noch nie nachweisen konnte und gegen den alle Prozesse scheiterten. Bei den Füchsen war die Sache schwieriger, da niemand genau wusste, wer zu ihnen gehörte. Sie kontrollierten das Handelsviertel und schienen die Händler dort zu schröpfen wie niemals zuvor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bat Kenji um Hilfe, warnte ihn aber davor, dass man dem Wort Alethons in dieser Stadt nicht immer Gehör schenken würde, da auf den Straßen das Gesetz der Verbrecher herrschte und Gewalt und Skrupellosigkeit an der Tagesordnung wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den Tempelbesuch ging Kenji zurück in den „''Fuchsbau''“ und wartet auf die anderen. Als sie endlich kamen, hatten sie eine Spur zu Jaran gefunden und sie brachen gemeinsam auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Jarans Versteck '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Versteck wahrscheinlich seit Jahren nicht mehr genutzt wurde, konnte Henk die anderen einfach ohne Bedenken mitnehmen, immerhin könnte dort die Bruderschaft lauern und es zu einem Kampf kommen. Im Versteck fanden die Helden Jarans Säbel auf dem Boden, den er bei seiner Flucht verloren hatte. Außerdem waren Blutspuren zu sehen, die vermuten ließen, dass Jaran verletzt wurde. Er konnte den Kampf nicht allein überstehen und musste wahrscheinlich fliehen. Die Helden fanden außerdem zwei benutzte Schlafstellen. Jaran hatte sich also nicht allein hier versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Raum existierte noch ein schlichter, kleiner Ritualkreis aus Kreide, der anscheinend dazu diente etwas Dämonisches gefangen zu halten. Bei genauerer Betrachtung konnte Octavia erkennen, dass etwas in dem Kreis gesessen hatte, dass eine starke dämonische Energie besaß, nun aber fort war. Das Interessante war aber, dass Octavia die schwache Signatur dieses Wesens bekannt vorkam: es war die von Maldoror!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Raum untersucht hatten, fiel Octavia in einer oberen Ecke des Raumes etwas Ungewöhnliches auf. Dort entdeckte sie ein beschworenes, dämonisches Auge, welches die Helden beobachtete und alles an seinen Meister weitergab. Nur mit Mühe gelang es den Helden, den äußerst flinken Spion zu vernichten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Bandenkrieg in Freywall ===&lt;br /&gt;
18./19. Celestalis 721 [[ThZ]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian und Foxi vergnügen sich im „''Briccone-Casino''“ und Henk bespricht mit Mestoph dessen Sanierungspläne für die Gilde. Die Helden leisten den [[Eid der Verschwiegenheit]] und Adarian hilft beim Auffüllen der Gildenkasse. Bei einem Treffen mit [[Cupo Briccone]] kommt es zu einer bösen Überraschung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pläne für den Abend '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden aufbrachen, war es bereits später Abend. Da sie in der Nacht davor alle wenig Schlaf bekommen hatten, waren sie alle nun sehr müde. Dennoch fragte Foxi Adarian, ob er sie ins Casino begleiten wollte. Immerhin wäre es für einen [[Konfessionen#Mystiker|Mystiker]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] kein Verbrechen dorthin zu gehen, da er ja selbst nicht spielen müsse, aber sie vielleicht mit seinem Glück unterstützen könnte. Außerdem war das Bardenviertel nur noch einen Tag sicher, bevor das Ultimatum der Briccones ablief, und sie möchte unbedingt vorher noch einmal dorthin. Lange ließ sich Adarian aber auch nicht bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf wollte mit Henk zur Gilde zurückkehren, da Mestoph sicher bald eintreffen würde. Octavia und Kenji sollten ins Gasthaus gehen, damit Henk sie notfalls erreichen könne, falls es noch Probleme gäbe. Außerdem wäre der „''Fuchsbau''“ der sicherste Ort für sie. Auf den Straßen hörten sie, wie die Leute darüber sprachen, dass für die Nacht ein Sturm angekündigt wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarian und Foxi im Briccone-Casino '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Foxi.png|200px|thumb|right|Eleonor “Foxi” Conado]]&lt;br /&gt;
Adarian und [[Eleonor Conado|Foxi]] wurden im Casino von allen mit Respekt begrüßt. Als sie sich setzten, wurden ihnen ein sehr edler Wein gebracht. Auf seine Nachfrage, von wem der käme, sagte die Kellnerin nur, dass dies ein Geschenk des Hauses wäre. Adarian blickte sich aufmerksam um und ihm fiel auf, dass er von einem sehr eleganten Mann beobachtet wurde, der wie ein jüngerer Toni Briccone aussah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massimo kam, als Adarian ihn bemerkte, mit katzenhaft, anmutigen Bewegungen und einem einladenden, herzlichen Lächeln lässig auf ihn zu geschlendert. Er begrüßte beide höflichst und gab Foxi sogar einen Handkuss. Er begrüßte sie als eine seiner liebsten Gäste, auch wenn nach ihrem letzten Besuch seine Kasse mal wieder fast leer gewesen wäre. Foxi wurde durch seinen geballten Charme ganz kurz etwas rot und reagierte verlegen, dann zog sie ihre Hand jedoch schnell weg und begrüßt ihn in ihrer typischen, flapsigen Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massimo nahm Adarian mit einer galanten Armbewegung kurz zur Seite und erklärte ihm, dass er die Sache mit Henk und die Tatsache, dass sie sich demnächst vielleicht in einem Gildenkrieg gegenüberstehen könnten, nicht persönlich nehmen solle. Die Briccone Familie sei ein Fan von Adrianus und seinen Geschichten und wüssten, was er für Barthavion getan hat und im Angesicht der neuen Bedrohung durch die Schwarzen Ritualisten immer noch tut.  Massimo teilte Adarian mit, dass er bis morgen im Bardenviertel willkommen sei und ihm niemand etwas antun würde. Er sollte das Nachtleben genießen und sich mit Foxi einen schönen Abend machen. Jedoch sollte Adarian dabei nicht vergessen, dass es morgen Abend für ihn und seine Freunde hingegen sehr ungemütlich in der Stadt werden könnte. Er verbeugte sich höflich und wünschte den beiden noch viel Erfolg in dem Familien-Casino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi erzählte Adarian, dass die Briccones zwar aus ihrer Sicht eingebildete Schnösel wären, ihr Casino jedoch echt Stil hätte. Sie erklärte ihm, dass sie hier auf ihre Würfelleidenschaft gekommen war und dass sie Massimo schon länger kannte. Er hätte auch schon oft versucht sie anzubaggern, aber sie stände nicht auf „Lackaffen“. Massimo wäre auch als größter Frauenheld in Freywall bekannt und hätte bis jetzt jede – außer ihr! - um den Finger gewickelt.  Sie scherzte auch, dass Octavia Massimo besser nicht kennenlernen sollte, da der Erzquestor sonst schlechte Karten hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Würfelspielen machte Foxi Adarian auf eine besondere Wurftechnik aufmerksam, mit welcher sie ihre Gewinnchancen angeblich erhöhen würde. Adarian schaute aufmerksam zu und konnte sich den Trick abschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi hatte mit Adarian einen schönen Abend verbracht und ihn ein wenig besser kennengelernt. Sie schien ihn wirklich zu mögen und gab ihm zum Abschied am „''Fuchsbau''“ einen unverfänglichen Kuss auf die Wange. Dann verschwand sie schnell und Adarian legte sich alleine schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Waruf bei der Gilde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk und Waruf in der Nacht ins Hauptquartier kamen, wurden sie bereits von einem wütenden Giftvogel erwartet. Dieser stichelte gleich los und meinte, dass etwas Wichtiges geschehen wäre, während sie ihre Zeit sinnlos mit der Suche nach Jaran vergeudet hätten. Er berichtete, dass die Briccones zwei weitere Geschäfte - einen Seidenhändler und einen Schmied - im Handelsviertel als Kunden übernommen hätten und die Kasse nun fast leer wäre. Außerdem würden einige Männer der Füchse von den Briccones gekauft und wären übergelaufen. Die Füchse wären also fast erledigt und Henk sollte sich morgen ums Geschäft kümmern, bevor er weiter nach Jaran sucht, der wahrscheinlich irgendwo betrunken beim Lorkanfest versackt wäre und sich nun vor seiner Verantwortung und den Problemen, die er der Gilde selbst eingebrockt hatte, zu drücken versuche. Zum Schluss teilte er Henk noch beiläufig mit, dass [[Order of the black Fox#Führung|Mestoph]] eingetroffen wäre und auch schon auf ihn wartete. Dann stampfte er wütend davon.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Mestoph.png|200px|thumb|left|Mestoph ]]&lt;br /&gt;
Mestoph begrüßte Henk in gewohnt distanzierter Art und gratulierte ihm zu seinen Erfolgen im Kampf gegen die Schwarzmagier. Er betonte noch einmal, dass er voll und ganz hinter dem Zwergenkönig stünde und es verstehen könne, warum Henk und Jaran die Geschäfte hätten schleifen lassen. Er wies Henk aber auch darauf hin, dass Giftvogel damit Recht hätte, dass die Füchse hier in Freywall ziemlich tief in Problemen steckten und die Briccones ihr Revier bald übernehmen würden. Außerdem vermutete er, dass Giftvogel einen Meuchelangiff auf Cupo plante. Mestoph stellte klar heraus, dass dies nicht der Stil der Füchse wäre und sie mit den Briccones seit mehreren Generationen in guter Konkurrenz gelebt hätten, welche stets das Geschäft belebt hat. Die Füchse hätten in ihnen außerdem immer einen zuverlässigen Verbündeten gegen Graltiks Männer gehabt. Mestoph gestand, dass er Giftvogels Pläne noch nicht nachweisen könne, doch dessen Entschlossenheit überzeugte ihn vollkommen davon, dass er irgendetwas vorhat. Vielleicht würden sogar die Schwarzmagier hinter Giftvogels Verhalten stecken, weswegen er ihn hier im Hauptquartier beobachten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph wies auch nochmal darauf hin, dass die finanzielle Lage der Gilde tatsächlich einer sofortigen Lösung bedürfe, da sie sonst noch weitere Männer verlieren würden.  Er hätte sich bereits mit den Gildenbilanzen beschäftigt und eine Lösung gefunden, um die Füchse fürs erste wieder auf die Beine zu helfen. Die Rückgewinnung einer der wichtigsten Einnahmequellen der Gilde könnte zu einem Geldschub verhelfen und außerdem Giftvogel besänftigen und ihn von seinen hinterhältigen Plänen gegen Cupo abbringen, die im schlimmsten Fall zur absoluten Eskalation in Freywall führen könnten. Um Mestophs Plan zu verwirklichen, würde Henk jedoch die Hilfe von seinem Freund Adarian brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mestophs Plan mit Adarian '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen Juwelenhändler im Handelsviertel, der als einer der reichsten Männer in Freywall gilt. Er machte seit Jahren Geschäfte mit der Gilde, doch nachdem in den letzten Monaten sein Laden bereits drei Mal von Straßendieben überfallen worden war, hatte er sich an die Briccones gewandt und sie um Hilfe gebeten. Seitdem stand er unter ihren Schutz und zahlte den Füchsen kein Kupferstück mehr. Würde er zurückgewonnen werden, wären durch seine regelmäßigen Zahlungen die finanziellen Probleme vorläufig behoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sollte deshalb zu ihm gehen und im ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann. Die Gilde wusste, dass dieser Händler auch Steine auf dem Schwarzmarkt verkaufte, die man für die unterschiedlichsten Zauber braucht. Zu seinen geheimen Kunden zählten Straßenzauberer und andere Scharlatane, die in den Slums billige Hexereien verkaufen. Die Füchse überwachten seine Tätigkeiten schon seit langem und zwar einerseits, um über seine Einnahmen auf dem laufendem zu bleiben, und andererseits, um zu überwachen, dass diese Scharlatane keinen echten Schaden mit diesem magischen Unfug anrichten. Bis jetzt handelte es sich immer um harmlose Dinge, von Liebeszaubern bis billigen Illusionen etc., aber der Händler soll keinen Bezug zu dem [[Bund des Xul]] besitzen, da er seit Jahren beobachtet wird und anscheinend an diesem Geschäft nur wegen des Profits interessiert ist. Der Gilde war jedoch bekannt, dass die Mystiker seinem Geschäft einmal fast auf die Schliche gekommen waren, da sie versuchten die Hexereien in den Slums zu unterbinden. Dank der Hilfe der Füchse konnten sie dem Händler aber nichts nachweisen. Er wüsste aber ganz genau, dass die Mystiker sein Geschäft schließen würden, wenn einmal die Wahrheit ans Licht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph wollte den Händler natürlich nicht wirklich bei den Mystikern des Ekklesiums anschwärzen, da die Gilde seine Zahlungen dringend brauchte. An dieser Stelle kam Adarian ins Spiel. Henk sollte gemeinsam mit ihm in seinem Mystikerwams zu dem Händler gehen und den Händler ein wenig einschüchtern. Dieser war nämlich ein Feigling und würde sich nicht wehren. Es würde wahrscheinlich schon ausreichen, wenn er Adarian vor seinem Geschäft in der Mystikerrobe stehen sähe und Henk ihm sagte, dass es im Ermessen der Gilde läge, ob die Mystiker ihn ruinieren oder nicht. Adarian selbst müsste gar nicht wissen, worum es ginge, er sollte nur vor dem Laden des Juweliers gut sichtbar vor einem Fenster stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich am nächsten Morgen sollten sie zu dem Händler gehen, direkt nachdem Adarian und die anderen den Schwur geleistet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavias Traum '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich schlafen legte, hatte sie bereits nach kurzer Zeit einen [[Octavias Bibliothek#Octavias Traum am 18. Celestalis 351 JF|Traum]] von ihrem Vater, Phyrron und einem brennenden Greifen, aus dem sie schweißgebadet erwachte. Nach dem Aufwachen bemerkte sie eine entsetzliche Angst, dass Kenji etwas passiert sein könnte, und hatte das Bedürfnis sofort nach ihm zu sehen. Sie klopfte an seine Tür und die beiden führten direkt ein langes, persönliches Gespräch über den Traum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Frühstück im „''Fuchsbau''“ '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen war das Essen noch nicht bereit, als die Helden erwachten.  Das Personal entschuldigte sich, dass an diesem Morgen alles etwas später serviert werden würde, da der Gastwirt erkrankt war. Er war schon alt und hatte in letzter Zeit viel mit seiner Kondition zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Eid der Verschwiegenheit '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Mjonflir.png|200px|thumb|right|Der Ingenieur Mjonflir]]&lt;br /&gt;
Die Helden sollten im Keller des Gasthauses einen alten, heiligen Twilleid schwören. Damit würde die Gilde ihre Geheimnisse absichern. Im Kellerraum hatte jemand eine Feuerschale entfacht und Henk hatte vorher noch den speziellen Schwurdolch der Gilde besorgt. Um den Eid zu besiegeln wurde von den Helden erwartet, dass sie den Wortlaut des Eides nachsprachen und sich dann mit einem Twilldolch mit Fuchsmotiv in die Hand schnitten und das Blut in die Feuerschale tropfen ließen. Von der Gilde waren Henk, Mestoph, Giftvogel, Waruf, Mjonflir und Foxi anwesend, alle in spezieller Gildentracht und maskiert. Einer von ihnen, es war der Ingenieur, musste sich zwischendurch immer wieder ein Husten verkneifen und war insgesamt etwas wackelig auf den Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwur ging ohne Probleme von statten und bezog sich nur auf die Geheimhaltung von Gildenwissen (vgl. [[Eid der Verschwiegenheit]]). Doch als Kenji an der Reihe war und ein kurzes Zögern zeigte, ließ Giftvogel die spitze Bemerkung fallen, dass Henks „heldenhafte“ Freunde vielleicht gegen Dämonen kämpfen könnten, aber anscheinend nicht mal bereit wären zu versprechen, einige Dinge für sich zu behalten, für deren Kenntnis jeder andere in Barthavion bereits aufgeschlitzt worden wäre. Henk und Mestoph blickten einmal sehr scharf in seine Richtung und er verstummte wieder. Kenji leistete den Eid, stand allerdings etwas neben sich, weil ihm die Traumbilder von Octavia nicht mehr aus dem Kopf gingen. Außerdem enthielt auch der Eid des Twill eine Stelle über das Verbrennen des Körpers bei Eidbruch, die ihn an das erinnerte, was Octavia ihm von ihrem Traum erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavias Blut ins Feuer fiel, kam es zu kurzen Explosionen, so als hätte man kleine Feuerwerkskörper hineingeschmissen, was in der Gilde alle kurz erschreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Eid geleistet war, erinnerte Mestoph Henk an den Auftrag. Er sollte ihn am besten - noch bevor das Ultimatum mit den Briccones abgelaufen wäre - erledigen.  Er gab Henk auch noch als Druckmittel noch einige Listen über die Schwarzmarkt-Kunden des Juweliers mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beim Juwelenhändler '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittag ging Henk mit Adarian und Foxi zum Juwelenhändler und mussten dabei auch den Sturm durchqueren, der heute über der Stadt lag. Während Adarian im Staubsturm draußen wartet, gingen Henk und Foxi hinein und sprachen mit dem Händler. Dieser stellte sich zunächst quer und betonte, dass er mittlerweile mit den Briccones Geschäfte machen würde. Doch als Henk mit Blick auf Adarians durchblicken ließ, dass die Füchse zu den Mystikern ein besonderes Verhältnis hätten, brach der Händler sofort in Panik aus und flehte Henk an, ihn nicht an die Mystiker zu verraten. Er würde wieder zu den Füchsen kommen, aber dann auch erwarten, dass von nun an sein Laden besser beschützt würde. Henk bekam einen großen Beutel Gold als Anzahlung. Und obwohl Adarian Henks Plan, ihn für seine Gildenangelegenheiten zu benutzen, durchschaut hatte, spielte er Henk zuliebe trotzdem dabei mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Adarian vor dem Juweliergeschäft wartete, kam sein strenger Ausbildungsleiter [[Arthas Lichtschlag]] vorbei. Er stellte Adarian zur Rede und fragte ihn sofort, was er denn hier triebe und was er hier gerade gegen die Schwarzmagier unternähme. Herumlungern wäre den Mystikern schließlich nicht erlaubt und er befände sich ausnahmslos immer im Dienst. Er nötigte Adarian noch die Zusage ab, am Nachmittag im Sanktum der Mystiker zu Übungen zu erscheinen, und berichtet von einer Erkältungswelle, die mit dem Sturm die Stadt heimsucht, typisch für diese Jahreszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Giftvogels Meuterei  '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kehrte zurück in Hauptquartier und wurde bereits von Waruf erwartet, der ihm mitteilte, dass Mestoph gerade mit Giftvogel stritt und der Krieg mit den Briccones eskalieren würde. Sofort eilte Henk dazu und beobachtete, wie Mestoph besorgt den Kopf schüttelt, während Giftvogel wütend gestikulierte und ihn anschrie. Als Giftvogel Henk bemerkte, stürmte er gleich auf ihn zu und schrie, dass er sich nicht mehr von Cupo Briccone auf der Nase herumtanzen lässt. Fast die ganze Gilde stünde geschlossen hinter ihm und wäre bereit, ihn bei einem Angriff auf Cupo zu unterstützen. Er wollte die ganze Briccone Familie ausradieren, ganz gleich, ob Henk oder Mestoph dagegen wären. Dann rannte er wütend raus und knallte die Tür hinter sich zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph sah keinen Weg mehr Giftvogel aufzuhalten, da er tatsächlich die meisten Männer auf seiner Seite hatte. Selbst den Ingenieur Mjonflir hatte er auf seiner Seite und Waruf fühlte sich hin und hergerissen. Mestoph sah ein großes Problem auf sie zukommen. Wenn Giftvogel mit seinen Leuten Erfolg hätte, würde in Freywall ein Machtvakuum entstehen, was alle Strukturen in der Stadt zerstören und Freywall ins Chaos stürzen würde. Da die Füchse gerade zu schwach waren, um die Stadt alleine zu lenken, brauchte Freywall die Briccones, damit die rivalisierenden und skrupellosen Diebesbanden aus den Slums keinen Einfluss in der Stadt gewinnen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mestophs Bündnisplan '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph fiel jedoch noch eine Möglichkeit ein, um eventuell eine Eskalation zu verhindern, wobei aber wieder die Hilfe von Henks Freunden benötigt würde. Es gab nämlich eine Schwäche von Cupo, die man ausnutzen könnte, um mit ihm zu reden und zu einer Vereinbarung zu kommen. Cupo war hoch religiös und da er sich selbst als einen Vollstrecker einer alternativen Form der Gerechtigkeit empfand, hatte er großen Respekt vor allen Questoren Alethons und spendete fleißig an dem Tempel. Dadurch stand er auch gut mit der Gerichtsbarkeit und die Alethon Questoren wandten ihren Blick schon öfters von seinen Geschäften ab. &lt;br /&gt;
[[Datei:Bardenviertel.png|200px|thumb|right|Das Bardenviertel]]&lt;br /&gt;
Würde Henk also in Begleitung des Erzquestors ins Bardenviertel gehen, würden sie zumindest Kenji nichts tun, da die Briccones furchtbare Angst vor einer Götterstrafe hätten, wenn sie einen Questor töteten. Kenji könnte dann, sobald einer der Briccones auftauchte, offiziell im Namen Alethons um ein Treffen bitten und eine Verhandlung unter den streitenden Parteien als Gottesrecht verlangen. Außerdem sollten am besten auch Adarian und Octavia mitkommen, da ihre Fähigkeiten überall bekannt waren und ihre Anwesenheit einschüchternd wirken könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sollten die Hauptstraße nehmen und zum Bada Beng gehen, wo Cupo sich für gewöhnlich aufhält. Wenn sie drin sind, solle Henk Cupo vor Giftvogels Angriff warnen und ihm klarmachen, dass dieser zu allem bereit wäre und selbst vor einem hinterhältigen Meuchelangriff nicht mehr zurückschrecken wird. Als Zeichen des Friedens würden die Füchse Cupo seine neuen Kunden, den Seidenhändler und den Schmied, überlassen. Henk sollte sich vor allem deeskalierend verhalten und Cupo bewusstmachen, dass durch diesen Gildenkrieg die ganze Stadt in Gefahr geriete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zum Bada Beng '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem die Helden im Bardenviertel ankamen, wurden sie auch schon wieder wie beim letzten Mal umzingelt. Diesmal stellte sich ihnen Luca in den Weg und fragte Henk, ob er lebensmüde wäre, da das Ultimatum abgelaufen sei. Dann legte er mit seiner Armbrust auf Henk an. Als Kenji um ein Treffen zwischen ihnen und Cupo bat, senkte Luca seine Waffe und schickte einen Boten zu Cupo. Während alle umzingelt von den Briccones auf die Rückkehr des Botenjungen warteten, bemerkten die Helden, das große Unruhe in den Straßen herrscht und man hin und wieder Geschrei höre. Die Briccones erwähnten, dass bereits seit einigen Stunden ein heftiger Tumult in den Slums ausgebrochen wäre, dessen Grund noch unbekannt sei. Nachdem der Bote mit seiner Zusage zurückgekehrt war, führte Luca die Helden zum „''Bada Beng''“. Dabei wurden sie weiterhin umzingelt und überall waren Armbrustschützen auf den Dächern zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „''Bada Beng''“ wurden alle auf die dritte Etage gebracht, wo sie in einem Vorraum zu Cupos Büro warten sollten. Mit ihnen im Raum waren noch Tony, Fredo und Silvio, welche an einem kleinen Tisch saßen und Karten spielten. Außerdem räkelte sich Viola auf einem Sofa und rauchte genüsslich. Cupo kam schließlich heraus und begrüßte alle freundlich. Er war elegant gekleidet und hielt ein Weinglas in der Hand. Er machte einen würdevollen Eindruck und man bemerkte sofort, dass dieser Mann ein großes Charisma besitzt. Aufmerksame Beobachter konnten erahnen, dass Cupo recht schwer atmet und auch sonst irgendwie krank und schwach wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Begrüßung bekam Octavia einen Handkuss von Cupo und er versicherte ihr, dass er keine Abscheu gegen den thyrnischen Kaiser hegen könnte, solange er so hübsche Thyrnerinnen als Gesandte nach Barthavion schicken würde. Octavia errötete leicht durch seine Schmeichelei. Bei Kenji kniete er zur Begrüßung kurz nieder und küsste dann sein Symbol des Alethon voller Ehrfurcht. Er erwähnte ihm gegenüber, dass sie eigentlich beide demselben Gott dienten und er Alethons Gesetze lediglich durch andere Methoden umsetzen würde als die Questoren.  Adarian wurde von ihm mit Respekt begrüßt und er klopft ihm ehrlich anerkennend auf die Schulter und dankte ihm dafür, was er alles für Barthavion getan hatte. Henk begrüßte er ganz zum Schluss und ignorierte ihn vorher vollkommen. Cupo meinte kopfschüttelnd, dass er eigentlich nie etwas gegen ihn gehabt hätte, aber er könnte es Henk noch schwer verzeihen, dass er ihm seine Viola gestohlen hätte. Henk müsste doch Verständnis für einen liebenden Vater haben. Da mischte sich Viola ein und belehrte ihren Vater, dass dies doch schon ewig her war und er es doch endlich vergessen sollte. Cupo grinste darauf nur breit und schüttelte den Kopf. Dann bat er Henk zu einem Gespräch unter vier Augen in sein Büro, während die anderen draußen warten sollten und sich die Tänzerinnen anschauen könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden also warteten, hörten sie immer mehr Lärm von draußen. Als Adarian aus dem Fenster blickte, bemerkte er, dass die Unruhen aus den Slums sich anscheinend schon ausgebreitet hatten und dass irgendwelche „Betrunkenen“ randalierend über die Hauptstraße wankten. Luca Briccone merkte dazu an, dass so etwas nichts Ungewöhnliches im Bardenviertel wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Cupos Büro '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Cupo.png|150px|thumb|left|Cupo Briccone]]&lt;br /&gt;
Cupo zeigte sich Henk und der Situation der Füchse gegenüber äußerst verständnisvoll und erklärte ihm, dass er das größte Problem in Giftvogel sähe. Er führte Henk vor Augen, dass die Briccones gerade so stark wie noch nie waren und er doch dumm wäre, wenn er sich die Chance auf die Kontrolle der Stadt entgehen lassen würde. Henk sollte das Ganze nicht persönlich nehmen, aber Cupo ging davon aus, dass dies auch zum Wohl der Stadt wäre. Außerdem sähe er in Giftvogels Angriffsplänen keine Gefahr. Er behauptete auch mit den Straßenbanden fertig zu werden, da er inzwischen genügend Männer hätte und sagte, dass die Zeit der Füchse anscheinend vorbei wäre. Da ihm diese Umstände selbst leidtäten, hatte er wenigstens noch etwas Hilfreiches, was er Henk wegen Jaran mit auf den Weg geben wollte. Henk sollte doch den „Alten in der Tiefe“ nach Jaran fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gespräches begann Cupo hin und wieder zu husten und atmete immer schwerer. Plötzlich bäumte er sich auf und bekam einen Anfall. Cupo sank zu Boden und rief nach Silvio. Sein schwaches Herz schien Probleme zu bereiten und er brauchte seine Medizin. Silvio, der jüngste Sohn von Cupo, hatte die Medizin dabei und verabreichte sie seinem Vater.  Dieser schien sich erst wieder zu erholen, verkrampfte sich dann plötzlich und brach Tod zusammen. Sein jüngster Sohn wich nicht von seiner Seite und alle Geschwister standen geschockt und verzweifelt drum herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann sagt Silvio, der seinen toten Vater im Arm hielt und von Tränen überströmt war, dass Cupo doch nicht tot wäre. Erfreut blickte er die Helden an, als plötzlich in Sekundenschnelle der tote Cupo seinen Kopf erhob und Silvio in die Kehle biss. Silvios Blut spritzte durch den halben Raum und er starb auch beinahe auf der Stelle. Cupo griff nun die anderen an und es kam zum Kampf. Dabei biss der untote Cupo seinem Sohn Luca in den Oberarm, bevor er von Adarian gestoppt werden konnte. Kenji stolperte bei dem Versuch Luca zu schützen und stürzte neben den toten Silvio, der sich inzwischen auch schon verwandelt hatte. Zum Glück wurde dieser von Octavias Flammenpfeil in den Kopf getroffen, bevor er Kenji angreifen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf hörte man Schwertgeklirr von der Straße. Dort kämpften verzweifelte Menschen gegen eine große Menge von Zombies, deren Zug sich von den Slums langsam in Richtung Stadtmitte bewegte. Überall herrschte Panik und man hörte Schmerzensschreie und das Stöhnen und Ächzen der Untoten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Untote in Freywall ===&lt;br /&gt;
19. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden verteidigen das Bada Beng und versuchen, überlebende Angestellte zu retten. Sie erkämpfen sich ihren Weg über die Straße in die Kanalisation, doch können nicht alle beschützen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Celestalis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verteidigung des Nachtclubs '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf gegen Cupo und Silvio, wurden die Helden gefragt, was denn überhaupt vor sich ginge, da die Untoten doch sicher nicht Giftvogels Werk wären. Viola war äußerst aufgebracht und musste beruhigt werden, da sie durch das Geschehene noch unter Schock stand. Henk half ihr, sich zu beruhigen. Sie riss sich zusammen und fragte, was sie tun könnte, um zu helfen. Sie war vielleicht keine Heldin, hatte aber als Tochter einer Ganovenfamilie schon einiges erlebt und war wesentlich abgebrühter, als eine durchschnittliche Bürgerin, und so besorgte sie sich zunächst eine eigene Waffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni wandte sich an Henk und erklärte ihm, dass unter diesen Umständen natürlich kein Krieg mehr zwischen ihnen fortgeführt würde und sie nun zusammenarbeiten müssten. Gemeinsam würden sie sicher einen Ausweg aus dieser Katastrophe finden. Danach ging er zu Kenji und kniete demütig vor ihm nieder. Er bat ihn, über Cupo und Silvio einen Segen der Passionen zu sprechen, damit sie ihre Leichen nicht ohne Aussegnung hier liegen lassen müssten. Kenji kam der Bitte gerne nach und segnete die Toten. Währenddessen schimpfte Luca vor sich hin und verband seinen blutenden Arm. Er beschrieb, dass die Wunde entsetzlich brannte, als hätte ihm jemand Essig mit hineingegossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von unten hörte man plötzlich panische Schreie und Kampfgeräusche. Im Erdgeschoss waren die ersten Zombies bereits eingedrungen und kämpften gegen die Gäste im „''Bada Beng''“. Der starke Türsteher [[Grush-Hûz]] hatte geistesgegenwärtig die Tür zur Straße geschlossen und hielt sie zu, während er danach rief, dass ihm jemand etwas zum Verbarrikadieren bringen sollte, da er die Tür nicht mehr lange halten konnte. Als die Helden nach unten stürzten um zu helfen, bot sich ihnen ein schauriges Bild. Eine Tänzerin wurde vor ihren Augen von zwei Zombies angefallen, die ihr gerade die Gedärme aus ihrem unbekleideten Bauch rissen. Auch der Barkeeper wurde gerade auf seinem Tresen von drei weiteren Zombies in Stücke gerissen. In einer hinteren Ecke des Raumes saßen weinend und panisch zwei weitere Tänzerinnen, die um Hilfe schrien. Drei weitere Gäste lagen bereits tot auf dem Boden und würden sich bald verwandeln. Alle anderen Gäste waren anscheinend bereits auf die Straße geflohen, wo sie in ihren sicheren Tod gelaufen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni und seine Brüder schossen sofort mit ihren Armbrüsten auf die Zombies und die Helden konnten eine Demonstration der tödlichen Präzision dieser Waffe beobachten. Octavia verssuchte den schweren Riegel für die Tür zu holen und bekam es dabei mit dem Zombieoberkörper des Barkeepers zu tun. Kenji versuchte, zu den verängstigten Gästen vorzudringen und sie vor den Zombies zu schützen. Er konnte eine Tänzerin und einen Gast vor dem sicheren Tod retten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schließlich alle Zombies tot waren und die Tür verbarrikadiert wurde, fragte der Türsteher die Briccones, was hier eigentlich vor sich ginge. Er beschrieb, dass die Gäste plötzlich in Panik nach draußen flohen, obwohl er ihnen gesagt hatte, was auf der Straße los war. Einigen gelang es die Tür gegen seinen Widerstand zu öffnen, sie hatten das Schloss einfach aufgebrochen.  Als die Gäste draußen waren, kamen einige Zombies bereits ins Haus und ihm gelang es gerade noch die Tür wieder zu schließen, bevor das Bada Beng überlaufen wurde. Aus taktischen Gründen sahen alle ein, dass es ein sinnloses Unterfangen wäre, auf die Straße zu gehen. Selbst, wenn Octavia die Straße frei sprengen würde, musste trotzdem ein Plan her, wohin sie dann gingen. Letztendlich wäre kein anderer Ausweg als über die Straße möglich und da war Octavia mit ihren Feuerbällen die einzige Hoffnung auf eine Rettung. Die Zombies rüttelten bereits an der lockeren Tür und die Barrikade würde nur noch kurze Zeit halten, bevor die Zombies einfallen könnten. Ein Kampf im überrannten Bada Beng würde garantiert auf Dauer tödlich enden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk dachte an dieser Stelle noch mal die Worte von Cupo über Jaran und er wusste außerdem, dass das [[Labyrinth des Twill]] wahrscheinlich einer der sichersten Orte zurzeit in der Stadt war. Zudem hatte Henk ein seltsames Gefühl als Cupo den Tempel erwähnt hatte, so als hätte er Jaran tatsächlich dort unten durch die göttliche Macht von Twill wahrgenommen. Sein Gefühl sagte ihm, dass er so schnell wie möglich zum Tempel muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni wollte auch in die Kanalisation, da er seine Brüder im Casino erreichen wollte, welches durch einen Eingang in der Kanalisation ebenfalls zu erreichen ist. Er bot an, dass sich alle gemeinsam bis zur Kanalisation durchkämpften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kampf auf der Straße '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zum Kanaleingang zu gelangen, mussten die Helden einige Meter über die breite Straße zurücklegen, die von Zombies überrannt war. Sie verließen das „''Bada Beng''“ durch den Hinterausgang und schlichen sich durch den Hof am Haus vorbei bis zur Straße. Als Henk die Lage erspähte, stellte er fest, dass ein großer Pulk Zombies vor der Eingangstür stand und den Weg blockierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia gelang es mit einem Feuerball kurzfristig die Straße zu räumen, und so schaffte es die Gruppe auf die Straße. Hier mussten sich alle bis zum nächsten Kanalisationseingang durchkämpfen. Foxi deckte dabei Adarian den Rücken und konnte ihn so vor dem einen oder anderen Zombie retten. Der von Kenji gerettete Gast und die Tänzerin Isabella hatten sich den Helden angeschlossen, erstarren vor Angst jedoch immer wieder und hielten die Helden auf. Octavia war immer wieder gezwungen, einen Weg durch die Meute zu sprengen, da die Zombiemassen drohten den Weg zu versperren. Unterwegs rettete Toni Henk das Leben und tötete einen Zombie mit dem Bolzen, den Henk nicht mehr hätte abwehren können. Viola schlug sich wacker und hatte durch ihre Geschicklichkeit als Tänzerin eine gute Chance den Zombies zu entkommen. Sie hielt sich aber immer in Henks Nähe auf und hoffte auf seinen Schutz. Der auf dem Weg erstarrte Gast wurde von Zombies gefressen, wodurch er eine Menge Zombies um sich scharte, welche nicht mehr hinter den Helden herkamen. Die Tänzerin jedoch überlebte durch Adarians und Foxis Unterstützung. Da die Kanalisation nur einzeln über eine Leiter betreten werden konnte, kletterte zuerst Viola herunter, gefolgt von Luca. Octavia war nach dem dritten Feuerball, der den Einstieg erst möglich machte, so geschwächt, dass Adarian sie stützen musste. Nacheinander tauchten alle in den Untergrund ab, bis als letztes nur noch Henk und Grush übrigblieben. In letzter Minute entkommen die Helden in die Kanalisation, weil Grush Henk abschließend zur Flucht den Rücken freihielt und sein Leben opferte, um die Helden und die Briccones zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle Überlebenden die Kanalisation erreicht hatten, war von oben eine laute, magisch verstärkte Stimme zu hören, welche über die ganze Stadt tönte. Sie kam von einem Luftschiff, welches ein großes weißes Lichtsymbol auf dem Segel trug.  Ein Herold der Inquisitoren des Ekklesiums verkündete, dass bald Rettung nahen und die Lichtträger die Situation bald unter Kontrolle haben würden. Alle sollten in ihren Häusern bleiben und sich verbarrikadieren, bis Entwarnung gegeben würde. Wer helfen wolle, sollte zu den Schutzgöttern beten. Diese Botschaft wurde dann nach kurzer Zeit immer wieder wiederholt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Auf den Spuren des Twill ===&lt;br /&gt;
19./20. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neugewonnener Freund muss sein Leben lassen, die Helden kommen zum Briccone-Casino und erkennen die Lage der Stadt. Im [[Labyrinth des Twill]] finden sie endlich Jaran, treffen auf [[Hella Behringer|Hella]] und Henks Sohn [[Montakor]] und schmieden einen Plan.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der Kanalisation '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kanalisation angekommen kamen die Helden erst mal in einen Bereich, in welchem sich alle kurz erholen konnten. Luca brach entkräftet zusammen, als er mit Viola die Kanalisation erreicht hatte, starb und, als Adarian gerade nach unten gekommen war, verwandelte er sich in einen Untoten. Man konnte gut erkennen, wie sich die Infektion von seinem Arm ausgebreitet hatte. Es war damit bewiesen, dass die Bisse der Zombies infektiös waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Luca tot und sein Zombie besiegt war, nahm Foxi Adarian zur Seite und zeigte ihm eine Bisswunde an ihrem Arm. Sie erklärte ihm, dass sie wüsste, was sie erwartete, und sie wünschte sich, dass Adrian ihr Leben beenden sollte, sobald sie sich zu verwandeln drohte. Es war Foxi sehr wichtig, dass Adarian es täte, da sie in den letzten Tagen sehr gern mit ihm zusammen gewesen war. Sie gab ihm noch einen richtigen Kuss und meinte, dass sie nun zu den anderen müssten, um weiterzukämpfen, weil sie spürte, dass ihre Zeit nun knapp wurde und die Krankheit begann sie zu schwächen. Adarian war schockiert und er bat Octavia um einen Heiltrank, den Foxi zwischendurch zur Stärkung trinken sollte. Nach kurzer Weigerung gab sie seinem Wunsch nach und nahm den Trank an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann brachen alle auf und setzten den Weg durch die Kanalisation fort. Octavia war sehr schwach und musste von Kenji gestützt werden. Toni bestand darauf, die Leiche von Luca mitzunehmen, da er es nicht übers Herz brachte, ihn einfach so dort liegen zu lassen. Viola war immer noch fix und fertig, aber nahm Henk zwischendurch zur Seite und dankte ihm dafür, dass er ihr und ihren Brüdern geholfen hatte. Er sollte wissen, dass Toni ihm dies sicher niemals vergessen und ihm ewig dankbar sein würde. Auf dem Weg zum Twilltempel lag auch das Casino, es war also für die Helden kein Umweg mit den Briccones weiterzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von oben konnte man immer wieder die Tumulte auf den Straßen und schreiende Menschen hören. Die Durchsage der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] war auch weiterhin zu vernehmen und eine Stimme verkündet nun, dass alle dortbleiben sollten, wo sie waren. Die Straßen wären nicht sicher und die Stadt würde abgeriegelt. Niemand käme hinein oder hinaus. Der Luftverkehr wurde eingestellt. Jeder solle die Ruhe bewahren, sparsam mit Vorräten umgehen und zu den Schutzgöttern beten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gruppe unter dem großen Platz der Prachtstraße hindurchging, bemerkten sie, dass der Platz über ihnen bombardiert wird. Kurz bevor sie beim Casino ankamen, brach ein Abflussgitter durch die Explosionen ein und eine kleine Horde Zombies stürzte in die Kanalisation und versperrte den Helden den Rückweg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von oben hörten sie auch Schwertgeklirr und die Befehle eines Kommandanten in der Ferne. Wie es aussah, taten die Inquisitoren alles, um die Stadt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zombies in der Kanalisation konnten von den Helden nicht besiegt werden, da immer wieder neue von Oben in die Kanalisation fielen. Also setzte die Gruppe ihren Weg fort, während Adarian und Foxi ihr Bestes taten, um die Zombies so lange wie möglich abzuwehren. Henk führte die Gruppe an und kam nach kurzer Zeit zu einem verschlossenen Gitter. Sollte er es nicht geöffnet bekommen, säßen alle in der Falle, da die Zombies ihnen noch dich auf den Fersen waren. Toni beklagte sich, dass diese Gitter eine neue Maßnahme der Stadtwachen seien, um die Schmuggelwege unter der Stadt zu boykottieren. Das Gitter war zwar mit einem speziellen Sicherheitsschloss versehen, welches aber nicht magisch war und von Henk geknackt werden konnte. Danach gelangte die Gruppe ohne weitere Probleme zum Kanalisationseingang des Briccone-Casinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kurze Pause im Briccone-Casino '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eingang zum Keller des Casinos war bereits um die nächste Ecke und Toni bot an, dass sich alle kurz im Casino ausruhen könnten, falls es nicht bereits überlaufen wäre. Er wies darauf hin, dass Octavia kaum noch stehen und sicher etwas zu Trinken oder zu Essen gebrauchen könnte, bevor sie weiterzögen. Sie sollten wenigstens für wenige Minuten ausruhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni holte einen Schlüssel hervor und schloss die Tür auf, die zum Keller des Casinos führte.  Dort stand im Dunklen eine unbewegte Person, bei der es sich bei genauerem Betrachten um den lebendigen Mario handelte, der den Kellereingang bewachte. Er schloss Viola und seine Brüder sofort in die Arme, nachdem er sie erkannt hatte. Das Casino war tatsächlich noch nicht überlaufen, aber zur Sicherheit hatten sich Benno, Massimo, Mario und das Casino Personal im Keller verbarrikadiert, nachdem sie gehört hatten, dass die Stadt nun auch bombardiert wurde. Sie berichteten den Helden, wie schlimm die Lage in der Stadt tatsächlich war. Mario war bis eben noch auf dem Dach des Kasinos, von wo aus er einen guten Blick über die Stadt hatte. Inzwischen waren wohl alle Stadtteile von den Untoten überlaufen und die Inquisitoren kämpften bis auf den letzten Mann. Aber eine große Horde aus den Slums wäre bis jetzt noch nicht von ihnen aufgehalten worden und zöge inzwischen durch die ganze Stadt. Nachdem die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] am Boden nicht mehr weitergekommen waren, bestiegen sie die Luftschiffe und begannen die Leute von den Dächern zu retten und in ein Notlager vor den Mauern der Stadt zu bringen. Jedoch reichten die Schiffe bei weitem nicht für alle aus und zum Casino kam bis jetzt noch gar keins. Jedoch hatte auch die Stadt inzwischen auf die Katastrophe reagiert und die Kriegsflotte aus Freywall hatte angefangen, die Stadt zu bombardieren, selbst dort, wo die Inquisitoren noch niemanden gerettet hatten. Die Regierung der Stadt nahm es also anscheinend hin, dass Lebende staben, um das Problem so schnell wie möglich einzudämmen. Die Lage war also so ernst, dass die Stadt kurz vor dem Ende stand und deshalb zu so drastischen Maßnahmen griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni nahm seine Brüder schließlich zur Seite und erzählte ihnen, was mit Cupo, Silvio und Luca geschehen war, während Viola den Helden Essen und Trinken brachte. Foxi tat die ganze Zeit so, als ob mit ihr alles in Ordnung war und ließ sich nicht anmerken, dass sie bereits leichtes Fieber hatte. Schweiß stand ihr auf der Stirn und sie sah sehr bleich aus. Als Henk sie darauf anspricht, meinte sie, dass dies bestimmt an dem Schock läge, da sie ja noch nie Untote gesehen hätte. Andererseits fiel ihm aber auch auf, dass Foxi eigentlich sehr gelassen auf die Untoten reagiert und ohne zu zögern gegen sie gekämpft hatte. Und auch jetzt wirkte es nicht so, als ob sie unter Schock stünde. Sie meinte aber nur, dass alles in Ordnung wäre, und ging schnell weg unter dem Vorwand, dass sie noch schnell etwas essen wollte, bevor es weiterginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Weg zum Labyrinth '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zum Labyrinth des Twill zu gelangen, mussten die Helden zunächst noch einige Gänge durchqueren. Aus einem abzweigenden Gang hörten sie plötzlich Stöhnen und Ächzen. Sie blieben stehen und schauten vorsichtig nach. Der Seitengang war von Zombies überlaufen, welche die Helden wahrscheinlich entdeckt hätten, wenn sie ihren Weg einfach so fortgesetzt hätten und am Eingang dieses seitlich abzweigenden Gangs vorbeigelaufen wären. Eine Chance bestand, wenn die Zombies abgelenkt werden könnten. Henk warf dafür einen kleinen Stein über ihre Köpfe hinweg, traf aber leider einen der Zombies am Kopf und die Rotte wurde auf die Helden aufmerksam. Kämpfen war jetzt sinnlos und sie mussten so schnell laufen, wie es ging. Henk war in diesem Moment sehr froh, dass er Tonis Angebot einer kleinen Rast nicht ausgeschlagen hatte, denn sonst wäre Octavia jetzt verloren gewesen. Henk wusste, dass in der Nähe ein Eingang zu einer tiefer gelegenen Ebene der Kanalisation war, wo sich auch der Eingang zum Twilllabyrinth befand. Allen gelang schließlich die Flucht durch die unverschlossene Falltür, wobei Adarian den Anderen wieder etwas Zeit herausholte, weil er etliche Zombies noch tötete und somit das Vorrankommen der restlichen verlangsamte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten sahen die Gänge wesentlich älter aus und waren aus einer anderen Gesteinsart gebaut als oben. Zierkacheln weisen Tierornamente auf mit den Motiven eines Hundes oder Fuchses, einem Rabenvogel und einer Fledermaus. Von den Zombies war weder etwas zu sehen oder zu hören und die Gruppe schien hier in Sicherheit zu sein. Als jedoch alle weitergehen wollten, brach Foxi plötzlich zusammen. Sie erlangt das Bewusstsein jedoch nach kurzer Zeit zurück und meinte, dass es ihr wieder gut ginge. Sie hatte bis jetzt noch nicht zugegeben, was mit ihr los war und bat nun Adarian es seinen Freunden zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Labyrinth des Twill '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Passion-Symbol-Phex.gif|200px|rahmenlos|right|Twillamulett]]&lt;br /&gt;
Der Eingang zum Labyrinth des Twill war ein schmaler Durchlass, der an einer beliebigen Wand in der unteren Kanalisation zu finden war. Er war durch eine Illusion verborgen und so hoch an dem Gang angebracht, dass man hinauf klettern musste, um hinein zu gelangen. Adarian half Octavia mit einer Räuberleiter hinauf. Henk hatte durch ein geheimes Twillzeichen den Eingang entdeckt. Die anderen waren nicht in der Lage, das Zeichen zu entdecken, da sie nicht wie Henk ein Twillamulett trugen. Octavia fiel auf, dass die Illusion auch mit Astralsicht nur schwer zu erkennen war. Einmal entdeckt konnte jeder schließlich einfach durchtreten und gelangte in den ersten Raum, in welchem man den geheimen Eingang in das Labyrinth des Twill finden musste. Dazu mussten die Helden ein [[Labyrinth des Twill#Twills_Pr.C3.BCfungen|Rätsel des Twill]] lösen. Zunächst mussten sie die richtigen Lampen entzünden, um das erste Rätsel gestellt zu bekommen. Die Lösung des Rätsels fiel Kenji nicht schwer und es öffnete sich den Helden eine Tür. Als die Helden dem Gang folgten, stellte sich schnell heraus, dass sie sich in einem großen Labyrinth befinden und den Weg finden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun musste Henk die Wegsymbole finden. Allen wurde deutlich bewusst, dass jemand im schlimmsten Fall in diesem Labyrinth ewig herumirren würde, wenn er nicht wüsste, wie die Zeichen zu finden und zu lesen waren. Unterwegs wurde Foxi immer schwächer und musste schließlich von Adarian gestützt werden. Ohne den Heiltrank, von dem sie immer wieder kleine Schlucke trank, hätte sie vermutlich bis hierher nicht durchgehalten. Jetzt nahm sie Adarian noch einmal zu Seite und sagte ihm im ernsten Tonfall, dass er etwas für sie tun müsste.  Er sollte versprechen, dass er dies auch wirklich täte. Es wäre für sie sehr wichtig.  Nachdem Adarian ernst nickte, zog sie schließlich einen kleinen Dolch aus ihrem Stiefel, der mit kleinen Edelsteinen verziert war und sehr wertvoll aussah. Sie drückte Adarian den Dolch in die Hand und sagte ihm, dass er ihn zu ihrem Onkel bringen sollte, der in Trutz den Waffenhandel ihres Vaters übernommen hatte. Sie hatte diesen Dolch von ihrem Onkel gestohlen, nachdem sie sich von ihm ungerecht behandelt gefühlt hatte. Heute wusste sie aber, dass er ihr nur helfen wollte und sie wollte, dass er das weiß. Adarian sollte ihm deshalb den Dolch bringen, der auch ein Erbstück von Foxis Vater war, und ihm sagen, dass es ihr leidtut, was in der Vergangenheit vorgefallen war. Tief gerührt nahm Adarian den Dolch und drückte Foxi an sich. Er hob sie auf und trug sie den Rest des Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk die Gruppe sicher durch das Labyrinth gelotst hatte, erwartete sie vor dem letzten Raum noch ein letztes Rätsel, bevor sie zum Alten in der Tiefe konnten. Auch diesmal war es Kenjis Kombinationsvermögen, womit das Rätsel gelöst werden konnte. Schließlich erreichten die Helden den seltsamen Tempelraum inmitten des Labyrinths. Als sie sich umsahen, fiel niemanden außer Henk und Foxi der anwesende Alte auf, der ebenfalls im Raum die Ankommenden musterte. Er reagierte etwas ungehalten, als die Gruppe ihn bemerkte, da die Helden auf dem Weg durchs Labyrinth mit Henks Wissen geschummelt hatten und er ihnen daher kein heiliges Amulett des Twill geben konnte, welches ein Zeichen der Initiation ist. Als Henk ihn nach Jaran fragte, sah er ihn durchdringend an und sprach einen Twillzauber über alle, um zu prüfen, ob jemand etwas verbarg oder eine Lüge verschleierte.  Dazu hielt er seinen Stab mit einem goldenen Twillkopf über den Kopf jedes einzelnen der Heldengruppe und die schwarze Edelsteinaugen verwandelten sich kurz in echte Fuchsaugen, als Octavia den Stab während des Zaubers ansah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne etwas zu sagen ging der Alte schließlich zu einer Wand, durch welche er mit seiner Hand hindurchgriff und anscheinend etwas drehte. An der gegenüberliegenden Wand öffnete sich ein Tunnel und wortlos ging er hinein und verschwand in dem Dunkel. Der Tunnel führte zu einem Raum mit einem Tisch und Stühlen und anscheinend handelte es sich um die Privatgemächer des Alten. Er bat alle dort zu warten und verschwand in einem Nebenraum.  Nach kurzer Zeit kam er mit einem humpelnden, vermummten Mann wieder zurück. Als dieser Streuner sah, riss er sich die Kapuze vom Kopf und umarmte ihn. Die Helden hatten Jaran gefunden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Jaran.png|200px|thumb|left|Jaran der Flinke]]&lt;br /&gt;
Jaran lachte und meinte, dass er schon gewartet hatte aber sich ganz sicher war, dass Henk ihn finden würde. Jaran hat eine tiefe Wunde an der Hüfte, die ihn ein Dämon mit seiner Kralle gerissen hatte. Sie war improvisiert aber gut verarztet worden. Er war sehr froh, dass die Helden nun da waren, da es jetzt gälte, etwas sehr Wichtiges zu beschützen. Er führte alle einen Gang weiter, wo eine verhüllte Person vor einem magischen Kreis kniete, in dem ein Kind lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Person handelte es sich um Hella, welche alle mit einem kurzen Nicken begrüßte und Henk in die Arme fiel. Als sie Octavia begrüßte, starrte sie sie länger an und bemerkte dann bewundernd, dass sie es erstaunlich fände, wie mächtig Octavia seit ihrer letzten Begegnung geworden war. Sie wies auf das Kind und zum Erstaunen aller stellte sie es als [[Montakor]] vor, Henks Sohn von Birkinga aus [[Hohe Heimat|Glimmergund]]. Er war in einem Schutzkreis gefangen, in welchem er friedlich schlafend lag. Hella hatte davor gekniet, um das Schutzschild mit magischer Kraft zu versorgen. Sie erklärte, dass sie diese Prozedur ungefähr jede Stunde erneuern müsste, da der Schutz sonst versagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian brachte Hella zu der im Sterben liegenden Foxi, welche er in der Kammer des Alten auf das Bett gelegt hatte. Hella untersuchte sie schnell und heilte Foxi dann, indem sie den dämonischen Fluch aus ihr heraussaugte und die dunkle Magie einfach absorbierte. Sie wirkte danach sogar gestärkt und hatte vermutlich auch neue astrale Kraft für ihr Ritual bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sich seinem Sohn näherte, sah dieser ihn an und streckte seine Hände nach ihm aus.  Henk war berührt, merkte aber auch, dass der Blick seines Sohnes etwas in ihm hervorrief, dass sich wie Maldorors Präsenz anfühlte und seinen Geist düster umnebelte. In der Gegenwart seines Sohnes hatte er plötzlich wieder das Gefühl, dass Maldoror zurück war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hellas Geschichte '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Hella.png|200px|thumb|right|Hella Behringer]]&lt;br /&gt;
Hella bat die Helden Platz zu nehmen. Dann begann sie zu erzählen, was geschehen war. Sie war zu dem Schrein der Enodia in den [[Barsaive#Berge|Barthadorer-Bergen]] gereist und hatte die Göttin angeklagt und verflucht. Als sie sich schließlich das Leben nehmen wollte, rettet die Göttin sie und gab ihr den Auftrag, in die Hohe Heimat zu gehen und dort den Sohn von Henk zu beschützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort angekommen zeigte Birkinga ihr Montakor und Hella fiel auf, dass er eine dunkle Aura besaß, die sich zunehmend verstärkte. Als sie herausfand, dass Montakor als Focus für die Beschwörung von Maldoror diente und ein Schwarzmagier dahintersteckte, floh sie mit dem Kind nach Freywall, um Henk zu suchen. Die Bruderschaft hatte bis dahin nach Hellas Einschätzung noch keine Ahnung, dass Montakor der Sohn von Henk war. In Freywall fand Jaran sie, welcher ihr half und sie versteckte. Als der Schwarzmagier sie dort entdeckte, konnten sie sich gerade noch so in den Tempel des Twill retten. (vgl. [[Hella_Behringer#Am_Schrein_der_Enodia_.28351_JF.29|Hellas Geschichte]]). Solange Hella den Schutzkreis um das Kind aktiv hielt, würde der dunkle Orden es auch nicht aufspüren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Hella ihre Geschichte erzählte, konnten alle deutlich ihren Hass gegen die Schutzgötter spüren und es entbrannte nachher eine Diskussion zwischen Kenji und ihr und Hellas [[Hella_Behringer#Hellas_Beziehung_zu_den_G.C3.B6ttern|Ansichten über die Götter]] stürzten den Erzquestor in eine ernste Glaubenskrise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian und Henk zogen sich während Hella und Kenjis Diskussion mit Foxi, Jaran und dem Alten dezent zurück. &lt;br /&gt;
Währenddessen entdeckte Octavia nach Hellas Vorbild bei der Heilung von Foxi eine Möglichkeit, astrale Kraft aus den Flammen eines bestehenden Feuers zu ziehen, indem sie es aufzehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Plan für die Falle '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella stellte schließlich vor allen klar heraus, dass es nur eine Chance gäbe, Montakor zu retten. Die Helden müssten dem Schwarzmagier eine Falle stellen. Sie würden ihn sofort damit anlocken, sobald Hella den Schutzzauber auf dem Kind aufhöbe. Also müssten die Helden nur noch entscheiden, wo der Kampf stattfinden sollte. Hella betonte, dass der Dämonologe sehr mächtig wäre und große Dämonen beschwören könnte, weshalb sie ihm eine geschickte Falle stellen müssten. Jaran wollte auf jeden Fall bei Henk und Hella bleiben, da er sich geschworen hatte Henks Sohn zu beschützen. Er hätte die Gilde aus allem rausgehalten, da er nicht sicher war, ob Giftvogel für den Bund arbeitete. Als Henk ihm erzählte, dass Mestoph im Hauptquartier der Füchse war, beruhigte er sich und meinte, dass niemand Mestoph so leicht etwas anhaben oder vormachen könnte und wenn jemand mit der Situation umgehen könnte, dann wäre es Mestoph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella erwähnte außerdem noch, dass die Zombies kein Problem mehr für sie sein würden, da sie alle ohne Probleme durch sie hindurch bringen könnte, wenn sich alle beeilten. Jedoch wies sie alle nochmal darauf hin, dass der Schwarzmagier sie aufspüren könnte, sobald sie unterwegs wären. Nur mit Hilfe eines Ritualkreises könnte sie das Kind gänzlich abschirmen. Die Helden müssten also vorher das Ziel festlegen und, wenn sie unterwegs waren, dürften sie keine Zeit verlieren. Nach langen Überlegungen entschieden sich die Helden, auf einen Platz im Geweihtenviertel zu gehen. Als der Plan stand, war es tief in der Nacht. Die Helden legten sich alle schlafen, um dann für den Kampf fit zu sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Kampf um Montakor ===&lt;br /&gt;
20. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen mit Hella und Jaran ihren Plan für die Falle aus und stellen die Schwarzmagier auf dem großen Platz des Alethon. Henk wechselt im entbrennenden Kampf die Seite und die Drachenträne rettet die Helden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorbereitungen für den Kampf '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als etwa zur Mittagszeit alle ausgeschlafen und erholt waren, reichte [[Der Alte in der Tiefe|der Alte]] im [[Labyrinth des Twill]] einen stärkenden Trank, der extrem vitalisierend wirkte und der auch schon die ganze Zeit von Jaran getrunken worden war, damit seine Verletzung schneller heilen konnte. Gerade für Foxi und Octavia war dieser Trank eine Wohltat. Foxi ging es wunderbar und sie fühlte sich absolut kampfbereit. Adarian müsste sich heute keine Sorgen machen, da sie ihm den Rücken im Kampf freihalten würde.  Zum Aufwärmen ließ sie ihren Dolch zwischen ihren Fingern wirbeln und Adarian war beeindruckt von ihren Kunststücken und ihrer Fingerfertigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem schließlich alle gegessen hatten, ging es zum Park des [[Lorkan]] los. In der Sekunde, als Hella den Schutzschild des Kindes senkte, spürte Henk plötzlich einen kurzen stechenden Schmerz in seinem Kopf und vernahm die Stimme von Maldoror, die sich wie ein Messer in seine Gedanken schnitt. Sie sagte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wir haben schon auf dich gewartet, Vater!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast aus dem Konzept gebracht riss sich Henk zusammen und überspielte es so gut er konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella nahm das Kind auf den Arm, da es zu gefährlich für jemand anderen wäre. Als sie es auf dem Arm nahm, kuschelte es sich in ihren Arm. Das Kind hatte bereits eine sehr enge Bindung zu ihr aufgebaut hatte. Zwischendurch würde sie es immer wieder beruhigen müssen, damit Maldoror nicht zum Vorschein käme. Daher sang sie immer wieder ein Wiegenlied oder redete leise auf das Kind ein. Hella zeigte eine sehr fürsorgliche und sanfte Seite, was mancher ihr vielleicht nicht zugetraut hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Weg zum Lorkanplatz '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alte zeigte den Helden einen Weg aus dem Labyrinth, welcher sie direkt in den Vorraum mit den Öllämpchen brachte. Alle kletterten aus der Wand raus und Henk lotste sie zu einem anderen Ausgang aus der unteren Kanalisation. Er umging so die Falltür mit den Zombies, durch welche sie die tiefere Kanalisation betreten hatten. Auf diesem Weg gelangten sie schneller ins Lorkanviertel. Diesmal führt Henk zu einem Treppenaufgang, der in einer verschlossenen Tür endete. Henk könnte das Schloss problemlos knacken, doch hörte er hinter der Tür bereits das Stöhnen von Zombies. Hella übergab Octavia kurz das Kind und holte einen kleinen, verzierten Metallstab aus ihrer Tasche hervor und montierte einen schwarzen Stein auf seiner Spitze. Sie erklärte, dass alle in ihrer Nähe bleiben sollten, da der Stab sie uninteressant für alle Dämonen und Untote machen würde. Octavia konnte mit Astralsicht sehr genau sehen, wo Hellas Schutzfeld endete. Henk knackte die Tür und Hella ging mit dem Stab nach oben gestreckt voran. Die Zombies ignorierten tatsächlich die Helden und wichen einfach zur Seite aus, wenn sie sich ihnen näherten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs konnte auffallen, dass das Kind unentwegt zu Henk starrte, was ziemlich unheimlich wirkte. Kurz bevor Henk an die Oberfläche kam, hört er abermals die schmerzhafte Stimme Maldorors. Sie sagte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Komm zu uns, Vater, dann wird auch Hella verstehen, dass eine Familie zusammengehört und dir folgen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal bemerkte Hella Henks schmerzhaft verzerrtes Gesicht und erklärte ihm, dass er nun seinen ganzen Willen aufbringen müsste, da Maldoror ihn nun wahrscheinlich ins Visier genommen hatte und versuchte, ihn durch Einflüsterungen zurück auf seine Seite zu ziehen. Er sollte sich möglichst nicht in der Nähe von Montakor begeben, da dies Maldoror in ihm stärken könnte. Hella führte nun alle aus der Kanalisation heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Geweihtenviertel '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geweihtenviertel hatten auch Kämpfe stattgefunden und die Helden erwartete ein schauriger Anblick. Die Zombies waren zwar fast alle getötet, aber auf den Plätzen der Stadt türmten sich Leichenberge und es stank unerträglich. Vereinzelt sah man noch Untote auf der Straße, aber die Bomben hatten wohl die gewünschte Wirkung erbracht. Die Straßen waren menschenleer und nur aus der Entfernung hörte man immer noch die Durchsage der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]. Niemand solle seine Verstecke verlassen, das Betreten der Straßen wäre lebensgefährlich und die Stadt wäre verbarrikadiert worden. Alle sollen ausharren, bis Entwarnung gegeben würde und weiterhin zu den Schutzgöttern beten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tempel der Nemia war inzwischen von allen verlassen worden. An den Türen waren noch Barrikaden zu sehen, die aber vermutlich von Zombies zerstört wurden, bevor sie das Gebäude überrannten. Ein untoter Bibliothekar wankte an einem Fenster in der großen Bibliothek vorbei und stellte klar, dass die Bibliothek verloren war. Der Tempel der Garlen wurde anscheinend vollkommen abgesichert und die Inquisitoren hatten einen Wall darum errichtet, der magisch geschützt wurde. Es wirkte so, als befänden sich noch Menschen darin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Park des Lorkan selbst befanden sich nur einige vereinzelte Zombies, aber es lagen etliche Tote überall herum. Auf dem Platz um den Turm des Lorkan herum wurde auch gebombt und deshalb war hier alles von Leichenbergen überfüllt. Adarian spähte nach einem geeigneten Ort, um auf den Schwarzmagier zu warten. Der Alethon Tempel schien leer zu sein und wurde wohl rechtzeitig evakuiert. Die Tür ist von außen mit einem komplizierten Schloss und einem schweren Balken verriegelt. Kenji klopfte mehrmals und rief, doch erhielt keine Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geeignetste Ort für einen Kampf war der große Platz hinter dem Alethon Tempel. Dort lagen kaum Leichen und es gab nur eine Handvoll vereinzelter Zombies, welche die Helden auch schnell beseitigen konnten. Hella klärte sie darüber auf, dass sie nicht viel bei dem Kampf helfen könnte, da sie das Kind beschützen müsse. Aber die Helden sollten nicht erschrecken, wenn an unserer Seite plötzlich ein weiterer Dämon kämpfte. Octavia sollte ihn bereits aus Pirlath kennen und Hella versicherte, dass er keine Gefahr für die Helden darstelle, sondern ihnen im Kampf helfen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Falle schnappt zu '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle auf dem Platz waren und ihn untersucht hatten, dauerte es nicht lange und Hella spürte, dass der Schwarzmagier bald da sein würde. Auch Henk hörte erneut die Stimme von Maldoror sagen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Vater, es ist noch nicht zu spät! Wenn du die Familie zusammenführst, werden wir für immer in unbegrenzter Freiheit zusammen sein!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war hin- und hergerissen, wandte sich aber nicht von seinen Freunden ab. &lt;br /&gt;
[[Datei:Laraxodillia.png|300px|thumb|right|Laraxodillia-Dämon]]&lt;br /&gt;
Plötzlich begann der Boden zu beben und riss an einer ca. 2-3 m großen Stelle nahe des Brunnens ein. Eine große Klaue brach den Boden auf und schließlich entstieg dem Loch ein fünf Schritt großer [[Laraxodilia|Laraxodilia-Dämon]]. Er baute sich drohend über demselben auf und schützte mit seinen messerscharfen Tentakeln die vier dunklen Mystiker, die hinter ihm aus dem Loch kamen und direkt begannen Zauber zu wirken.  Der Dämon stieß einen unheiligen Schrei aus und erschütterte Kenji ins Mark und ließ ihn erstarren. Aus dem Loch waren düstere Beschwörungsformeln zu hören. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Hakon.png|200px|thumb|left|Hakon - Hellas Dämon]]&lt;br /&gt;
Hella rief ihren Dämon herbei, welcher plötzlich aus dem Nichts erschien. Er hatte eine humanoide Gestalt und fast wirkte er wie ein Schatten der Bruderschaft, weil er leicht durchsichtig war. Er verbeugte sich vor Hella und sie tat das gleiche vor ihm. Dann deutete sie auf die Gegner und er stürzt sich fliegend in den Kampf und versuchte, den großen Dämon von oben abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der Mystiker waren die ganze Zeit dabei, die verbliebenen Zombies aus der Stadt auf den Platz zu rufen und die umherliegenden Toten zu erwecken. Sie hetzen diese auf die Helden, wobei Henk bemerkte, dass sie ihn verschonten.  Die Zombies machten einen Bogen um ihn und auch der Dämon führte keine tödlichen Schläge gegen Henk aus. Sie ignorierten ihn eher so gut es ging. Die anderen Mystiker konzentrierten sich auf Octavia und schickten ihr ablenkende Schatten, damit sie selbst keine Zauber wirken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella rief zwischendurch, dass der Schwarzmagier unten in dem Loch war und versuchte Maldoror zu beschwören. Das Kind schrie und weinte die ganze Zeit lautstark und Hella drückte es mit einer Hand fest an sich, während sie die andere abwehrend in die Luft hielt. Octavia konnte mit Astralsicht sehen, dass unten vom Schwarzmagier ein mächtiger Faden zu dem Kind gesponnen wurde, dessen Aura sich immer mehr in einen Dämon verwandelte. Hella schien diesen Zauber jedoch irgendwie zu absorbieren und das Kind so zu schützen. Als dieser Beschwörungsstrom immer stärker wurde, konnten irgendwann alle diesen Faden als schwarzen Schleier sehen und bemerkten, wie Hella und das Kind davon eingehüllt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr das Kind von dem Beschwörungsstrom erfasst wurde, je mehr verlor Henk den Willen gegen die Gegner zu kämpfen und kam auch kaum noch dazu, da er die Stimme von Maldoror nun mantrisch in seinem Kopf hörte und ganz von ihr vereinnahmt wurde. Maldoror sagte wiederholt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Eine Familie gehört zusammen. Du kannst deinem Schicksal nicht entfliehen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ließ seinen Säbel fallen und ging auf Hella und seinen Sohn zu. Kenji und Jaran versuchten ihn daran zu hindern und Hella wich immer wieder von ihm fort.&lt;br /&gt;
Im schlimmsten Kampfgeschehen war Adarian dem Dämon auf den Nacken geklettert und stieß ihm sein Schwert tief ins Genick. Auch nachdem er abgeworfen wurde und sein Bein fast von einem messerscharfen Tentakel abgetrennt worden wäre, gab er nicht auf und erstürmte erneut den kolossalen Dämon, um sein noch im Hals des Laraxodilia steckendes Schwert noch tiefer hineinzubohren. Adarian erstrahlte dabei im roten Licht des Tystonius. Als die Helden schon fast von Zombies überrannt wurden, tauchte plötzlich Adarians Großmeister Arthas Lichtschlag mit einigen Männern auf, die sich sofort am Kampf beteiligten und alles zu Gunsten der Helden wendeten. Als Adarian bemerkte, dass Henk mit Kenji rangelte, zog er mit einem Kraftakt sein Schwert aus dem Dämon, um schnell seinen Freunden zu helfen und den Inquisitoren den Dämon zu überlassen. Dann endlich schien es so, als ob die Helden die dunklen Mystiker und den großen Dämon besiegt und den Kampf gewonnen hatten. Da hörte man plötzlich Hella schreien. Sie brach zusammen und plötzlich ging eine furchtbare Erschütterung über den Platz. Der Himmel verdunkelte sich und Donnergrummeln war zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Maldorors Rückkehr '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Montakor schwebte plötzlich einige Meter über dem Boden und war in eine schwarze, für alle sichtbare Aura gehüllt. Es hatte rotglühende Augen und jedem, der ihn ansah, übermannte das Grauen und wurde vor Angst gelähmt. Auch die Inquisitoren waren überrascht und anscheinend machtlos gegen Maldorors Inkarnation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort fühlte sich an, als ob man sich in einem Vakuum befinden würden, oder als ob man unendlich in die Tiefe fiele und dabei vor Schock erstarrte. Maldorors schwarze Aura senkte sich wie eine Glocke über den Platz, die alle zu Boden zwang und es ihnen unmöglich machte, sich zu bewegen oder zu reden, da sie Erstickungsgefühle und Beklemmungen auslöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montakor schwebte hoch über ihren Köpfen und begann mit einer tiefen, gutturalen Stimme zu sprechen, die allen durch Mark und Bein ging. Als der Fürst des Verijgorn seine ersten Worte an die Helden richtete, fühlte es sich für Kenji an, als ob die Präsenz Alethons sich ihm entzöge. Maldoror stellte Henk vor die Wahl. Es musste sich entscheiden, entweder für seine Freunde oder seine Familie - und Henk wählte die Familie (vgl. [[Maldoror#Maldoror#Maldoror_spricht_in_Freywall|Maldoror spricht]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=cO5A-tXvNsE&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hatte sich entschieden, was den anderen Helden innere Schmerzen verursachte, und Maldoror stieg höher über den Platz und hüllte ihn in einen schwarzen Magieschild ein. Dann erhob das Kind seine Arme und die schwarze Aura schien sich weiter aufzublähen. Plötzlich implodierte der ganze Ort und alle verloren augenblicklich das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung durch die Drachenträne '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle wieder aufwachten, sahen die Helden zuerst nur weißes Licht um sich herum. Sie fühlten sich wie halb betäubt und waren taub. Adarian glaubte sogar kurz, er wäre im Jenseits und rief nach Noah. Schließlich wurde jedem bewusst, dass sich die Drachenträne aktiviert und alle in einem weißen, hellstrahlenden Schutzfeld eingehüllt hatte. Außerhalb dieses Schutzfeldes war alles schwarz, verdorrt und durch eine gigantische Druckwelle durcheinandergewühlt. Vom Schwarzmagier, Henk und dem Kind fehlte jede Spur. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden wurden jedoch gerettet durch die Drachenträne, die wie auf magische Weise aus Henks Taschen verschwunden waren und nun dort schwebte, wo Henk sich vorher befunden hatte. Octavia nahm sie an sich und bemerkte, dass ein Viertel des Steines wie gesprungen aussah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella spürte noch deutlich Maldorors Präsenz in der Nähe und wusste daher, dass sich Henk und das Kind noch irgendwo in der Stadt befänden. Sie klärte die Helden darüber auf, dass Maldorors Macht noch lange nicht vollständig wiederhergestellt war und der Schwarzmagier noch viele Rituale benötigen würde, um ihn in voller Stärke in dem Kind zu erwecken. Sie konnte jedoch keine Richtung oder Ähnliches ausmachen und meinte, dass sie einen ruhigeren Ort bräuchte, von wo aus sie die Position ausspähen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi schlug vor, dass nun alle zu der Gilde gehen sollten, um mit Mestoph zu sprechen, da dieser sehr schlau und dafür bekannt wäre, dass er immer mit einem Plan weiterhelfen könnte. Als Jaran skeptisch schaute, erzählte sie ihm, dass die Helden den Schwur des Phex abgelegt hätten und es unter diesen Umständen kein Problem wäre, dass sie das Hauptquartier beträten. Daraufhin stimmte Jaran wird zu und führte sie alle zur Gilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthas Lichtschlag sprach mit Adarian und befragte ihn über das Geschehen. Die Helden sollten den Schwarzmagier finden, der für die Zombieplage verantwortlich wäre, während die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] noch mit den Evakuierungen beschäftigt waren. Mit großer Besorgnis betrachtete er den Himmel, der sich noch nicht wieder geklärt hatte. Über den Wolken war ein Gewitter aufgezogen und Blitze zucken zwischen den Wolken umher. Es stimmte etwas überhaupt nicht, denn es war tagsüber so finster wie in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji war nach dem Erscheinen Maldorors noch wie gelähmt und er hatte sich noch nie so verlassen von seinem Gott gefühlt. Obwohl er keine Verletzungen hatte, kam er erst auf die Beine, als Octavia ihm half. Vorher flüsterte er noch Hella etwas ins Ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der Gilde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kamen durch Hellas Hilfe auch problemlos zum Hauptquartier der Gilde, welches tatsächlich noch nicht von den Zombies überlaufen war. Unterwegs sahen alle die Ausmaße der Katastrophe und liefen an unzähligen Toten vorbei. Mestoph begrüßte sie und war froh, Jaran wohl auf zu sehen. Als er hört, was mit Henk geschehen war, nahm ihn das so sehr mit, dass er sprachlos vorerst auch keinen direkten Rat geben konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er teilte ihnen jedoch mit, dass er hier alles wieder im Griff und sich die Meuterei erledigt hatte, nachdem die Zombies kamen. Die Füchse hielten nun wieder alle zusammen und Giftvogels Intrigen interessierten zurzeit niemanden mehr. Giftvogel selbst hatte sich jedoch abgesondert und war seit den Zombies sehr still geworden. Mestoph ging davon aus, dass er irgendwas über die Sache wusste und sie ihn befragen sollten. Außerdem wusste Giftvogel mehr über den Tod von Schwarzschatten, als es bis jetzt zugegeben hatte, davon war Mestoph überzeugt. Er hatte jedoch auch eine traurige Nachricht für Jaran.  Der Ingenieur Mjolnir hatte es nicht geschafft und Waruf war gezwungen ihn zu erlösen. Daher saß Waruf selbst auch im Hintergrund und wirkte total mit den Nerven fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Giftvogels Beichte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giftvogel hatte sich in sein persönliches Zimmer zurückgezogen und die Tür abgeschlossen. Trotz Anklopfens öffnete er nicht und sagte auch nichts. Erst nachdem Adarian die Tür fast eintrat, machte er sturzbetrunken auf und maulte alle an, dass sie ihn in Ruhe lassen sollten. Ihm wäre jetzt alles egal und es interessierte ihn auch nicht, dass Jaran wieder da war. Er wollte nur seine Ruhe haben und schmiss Adarian die Tür vor der Nase wieder zu. Dieser trat die Tür wieder auf und alle betraten die Kammer. Giftvogle weigerte sich, mit den Helden, Jaran oder Mestoph zu sprechen, und warf mit Flaschen um sich. Er schimpfte wütend vor sich hin und rief immer wieder, dass nun doch sowieso alles egal wäre. Die Stadt wäre hinüber und die Füchse ebenfalls. Als er erfuhr, dass Henk verschwunden war, sagte er kopfschüttelnd, dass es zu spät war und alle am besten aus der Stadt fliehen sollten. Er jammerte auch immer wieder vor sich hin, dass er nur das Beste für die Gilde gewollt hatte und er die Füchse wieder stark gemacht hätte, nachdem Jaran sie zu dem zweiten Inquisitorenorden umfunktionieren wollte. Er redete so viel wirres Zeug, dass Adarian ihn mit einigen Schlägen und Ohrfeigen überzeugen musste, doch endlich zu erzählen, was vorgefallen war und was er darüber wusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich gab er zu, dass er wusste, dass Schwarzschatten einen mysteriösen Auftrag angenommen hatte und dachte, dass er ihn vor der Gilde geheim hielte, weil er die Belohnung nicht teilen wollte. Also spionierte er Schwarzschatten aus und konnte ein Treffen mit dem vermummten Typ beobachten. Er schlich diesem hinterher und sprach ihn an. Giftvogel bot ebenfalls seine Hilfe an und erzählte, dass er die bessere Wahl für egal welchen Auftrag wäre und Schwarzschatten ihm nicht das Wasser reichen könnte. Der Typ hätte nur gelacht und gefragt, was denn sein Preis wäre. Er hätte ihm eine hohe Summe Gold genannt, die der Schwarzmagier ihm ohne zu zögern auch zusagen konnte. Dieses Gold hatte Giftvogel genutzt, um die Männer bei den Füchsen auf seine Seite zu ziehen und den Krieg gegen die Briccones anzuzetteln. Er wollte Anführer der Füchse werden und da kam ihm dieses Gold gerade recht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giftvogel wusste anscheinend nicht, dass er es mit einem Schwarzmagier zu tun hatte und als Mestoph ihm erzählte, was mit Schwarzschatten geschehen war, verstand er endlich, wer sein seltsamer Auftraggeber gewesen war. Als dann auch noch die Zombieseuche ausbrach, dachte er, dass er daran schuld wäre, da er den Schwarzmagier unterstützt hatte. Er erledigte für den Schwarzmagier verschiedene Dinge, z.B. sammelte er Informationen über Jaran und Henk und gab sie dem Schwarzmagier weiter. Außerdem mietete er einen Platz am Luftschiffhafen. So erfuhren die Helden, dass der Schwarzmagier also vermutlich sein Quartier auf einem Luftschiff hatte. Jaran, Foxi und Hella schlossen sich den Helden an, denn keiner wollte zurückbleiben, wenn es darum ging Henk zu retten. Mestoph kümmerte sich weiter um die Gilde und stellte Giftvogel unter Beobachtung. Jaran führte die Helden zu dem Steg am Luftschiffhafen, wo die Gildenschiffe festgemacht waren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Maldoror ist zurück ===&lt;br /&gt;
20. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maldoror flieht mit Henk auf einem Luftschiff und sie werden mit der K’eygha von den Helden verfolgt. In einer schwarzen Wolke stellen sie den Dämon und ein Falke ermöglicht ihre Befreiung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Verbleiben '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war lange bewusstlos und erwachte gefesselt auf dem Boden liegend. Er konnte noch nicht richtig sehen und fühlt sich betäubt. Um ihn herum konnte er an zwei Seiten von ihn herum Gitterstäbe erahnen. Er bemerkte, dass der Boden schwankte und er hörte Holz knarren. Im Raum war es dunkel, er konnte aber ein schwaches Licht hinter den Gittern erahnen, dass aus einem anderen Raum durch eine angelehnte Tür in seinen Raum strahlte. Seine Zelle war anscheinend ein kleiner Verschlag in einem größeren Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fühlte sich seltsam und konnte nicht klar denken. Es war fast wieder so wie damals, als Maldoror ihn übernommen hatte.  Er konnte sich nicht bewegen, aber dafür hörte er eine Stimme, die wie die des Schwarzmagiers klang. Henk belauschte einen Streit zwischen dem Schwarzmagier und Sabaoth Immortalis. Der Okkultist betonte, dass er die weiteren Interessen Maldorors vertreten würde und Sabaoth von solchen Dingen keine Ahnung hätte. Sabaoth hielt ihm entgegen, dass er jetzt die Meister befehligen würde und sowieso damit beschäftigt wäre, den besten Feldherrn Alorans wieder für seine Zwecke zu gewinnen. Dieser wäre gerade auf dem Weg nach Barthavion und Sabaoth wollte sich auf seine Ankunft konzentrieren. Nach dem Gespräch schimpfte der Schwarzmagier noch wüst auf Immortalis (vgl. Streit der Schwarzmagier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fühlte sich halbwach und seltsam benommen und lag lange in seiner Zelle. Er konnte schwer einordnen, wie er sich fühlte, jedoch spürte er, wie Maldoror langsam die Kontrolle über ihn übernahm. Es war jedoch anders als damals in Pirlath. Er döste weiter in seiner Zelle und wurde plötzlich wach, als er eine laute Erschütterung wahrnahm. Das Luftschiff bewegte sich und wurde anscheinend von irgendetwas getroffen. Danach hörte er den Schwarzmagier laut fluchen, worauf ein unbekannter und grässlicher Schrei von draußen ertönte. Dieses Schreien entfernte sich und Henk hörte Geschosse und Schreie von Männern. Irgendwann erfolgte ein großer Knall und dann war wieder Ruhe. Das Luftschiff setzte wieder in Bewegung und Henk hörte mit seinem geschulten Ohr sofort, dass etwas am Schiff beschädigt sein musste und das Tempo eingeschränkt war. Henk döste zwischendurch immer wieder weg und ein Mystiker brachte ihm wortlos etwas Wasser an das Gitter der Zelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Weg zum Hafen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freywall war inzwischen fast von den Zombies geräumt. Unterwegs konnten die Helden Schüsse aus Feuerkanonen wahrnehmen. Als Kenji Hella auf ihre Künste ansprach, glaubte diese, er wollte sie ermutigen, einen großen Dämon zur Unterstützung zu rufen. Als sie Kenji entsetzt konfrontierte, eskalierte die Situation und hielt die Helden auf. Adarian griff ein und ohrfeigte den Erzquestor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hatte eigentlich nur nach anderen Möglichkeiten als der Unterstüzung durch die Götter gefragt; womit er sich auf das Zwiegespräch bezog, dass er zuvor mit Hella geführt hatte. Doch Adarian, der diesem Gespräch nicht beigewohnt hatte, vermutete in Kombination mit den Aussagen des Questors über seine Glaubenskrise, dass dieser nun wahrhaft erwägte, die Seiten zu wechseln und Hella das Rufen eines Dämons nahezulegen. Kenjis Augen blinzelten vor Wut, als er bemerkte, wie wenig Vertrauen sein Freund für ihn übrig hatte, aber er schwieg über seine Sicht der Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Am Hafen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Hafen bemerkten sie, dass sie zu spät waren und das Schiff des Schwarzmagiers schon abgelegt hatte. Jedoch bemerkten die Helden eine Gruppe von [[Konfessionskulte#Mystiker|Mystikern]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] , die gerade eifrig miteinander diskutierten. Nachdem sie Adarian gefragt hatten, warum er nicht bei seiner Einheit wäre, erzählten sie, dass plötzlich ein Schiff den Hafen trotz der Ablegesperre verlassen hätte und auch nach mehrmaligen Aufforderungen nicht angehalten hatte. Da die Hafenwache wegen den Zombies lahmgelegt war, verfolgte das Schiff vorerst niemand, aber die Geschosse der Wachtürme waren inzwischen wiederbesetzt und trafen das Segel des Schiffes. So schränkten sie seine Geschwindigkeit stark ein und den Stadtwachen gelang es tatsächlich noch ein Hafenwachtschiff zu mobilisieren, welches das fremde Schiff abfangen wollte. Doch auf einmal erhob sich ein geflügelter Dämon vom dem fremden Schiff und griff die Hafenwache an. Er zerstörte ihr Patrouillenschiff und da alle anderen Schiffe zurzeit wegen der Untotenplage im Einsatz waren, gelang es ihm nach Westen in Richtung Giftwald zu fliehen. Die Mystiker, die das Ganze mit angesehen hatten, waren gerade dabei gewesen den Hafen von Zombies zu säubern, als sie die Schüsse der Türme hörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella vermutete, dass der Beschwörer das Kind nicht in die [[Schattenburg]], sondern zu den Überresten Maldorors bringen wird und deshalb in Richtung Öde führe. Sie erklärte, dass er ein zeitaufwendiges Ritual planen musste, um Maldoror wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavias Vision '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch mit den Mystikern hatte Octavia plötzlich den unwiderstehlichen Drang, die Drachenträne zu betrachten. Sie holte sie geistesabwesend aus ihrer Tasche und hielt sie in ihrer Hand. Kenji bemerkte dies leicht verwirrt. Plötzlich brach Octavia zusammen und war für einige Sekunden bewusstlos. Auch Adarian und Kenji spürten zeitgleich einen stechenden Schmerz in der Hand, in welche sie sich schnitten, um im Norden ihr Blut für die Drachenträne zu geben. Octavia erlebte eine [[Octavias Visionen und Träume|Vision]] von Uselias, welcher ihr sagte, dass das, was für die Ewigkeit verbunden wurde, nicht getrennt werden dürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia aufwachte, fühlten sich alle sehr schwach und von aller Hoffnung verlassen. Außerdem schmerzte jedem die Hand an der alten Narbe aus dem Norden. Noch etwas Beunruhigendes stellten die Helden fest: die Risse in der Drachenträne schienen nach der Vision größer geworden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Begrüßung '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erwachte wieder einmal, als er Besuch von dem Beschwörer bekam. Henk war zu verwirrt, um mit ihm zu reden und hatte auch das Gefühl, als ob alles etwas zeitverzögert ablief und der Raum sich psychodelisch wie auf Drogen verbog. Der Beschwörer musterte ihn mit einem zufriedenen Lächeln mustern und sagte dann:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''So, so… du bist also Henk''. (mustert ihn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich freue mich dich an Bord begrüßen zu dürfen!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zwar war deine Anwesenheit nicht geplant, aber dein Sohn scheint zwingend darauf zu bestehen. Und sein Wunsch, ist mein Befehl!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sah bei den Worten zum Nachbarraum herüber und deutet eine Verneigung an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nachdem du dich dem großen Maldoror fast schon freiwillig unterworfen hast, gehe ich davon aus, dass wir uns blendend verstehen werden.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich habe schon viel über deine Verschlagenheit und dein Talent zur Lüge gehört und kann mir vorstellen, wie unerträglich dir die Gegenwart deiner aufgeblasenen und selbstgerechten Gefährten und all dieser heuchlerischen Mystiker gewesen sein muss.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun musst du niemals wieder dein wahres Wesen vor Moralaposteln verstecken, sondern du bist endlich frei du selbst zu sein!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich denke, dass Maldoror dein Talent damals bereits erkannt hatte und dich deshalb in der Vergangenheit als sein Gefäß erwählte.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und nun wählt er dich als seinen Vater aus!!!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich hoffe, du bist dir bewusst, was für eine große Ehre dies bedeutet!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Du solltest auch damit aufhören, mich und meine Brüder für Monster oder Schlimmeres zu halten. Wir sind genau wie du, Henk!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir wurden von den anderen Menschen betrogen, ausgenutzt und verraten und nun ist es an der Zeit, dass wir ihnen alles zurückzahlen, was sie uns angetan haben!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erhob zornig seine Faust und spuckte verächtlich auf den Boden. Die Spucke schien sich leicht wie Säure zu verhalten und fraß ein kleines Loch in den Holzboden. Es entstand dabei ein leichter Rauch, der nach Schwefel roch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann beugte er sich mitleidig berührt zu Henk herunter und kam ganz nah an das Zellengitter heran.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Doch vorher solltest du dich ausruhen und dich an deine neue Situation gewöhnen. Dein Sohn wird bald deinen Schutz benötigen und dann wirst du all deine Kräfte brauchen.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er ging. Henk war nach seinem Monolog immer noch sehr verwirrt, fühlte sich aber auf merkwürdige Weise von dem Schwarzmagier umsorgt und hat das Gefühl ihm trauen zu können. Dann überkam Henk wieder die Benommenheit und er fiel in einen traumlosen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Auf dem Schiff '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es am Hafen darum ging, dem Schiff des Schwarzen Ritualisten zu folgen, erklärte Jaran, dass er ein guter Kapitän sei und das Schiff fahren werde, immerhin stamme er gebürtig aus Freywall, der „''Stadt der Schiffe''“. Jaran bestand darauf sofort Henk zu folgen, da sie das Schiff des Schwarzen Ritualisten noch einholen könnten, wenn sie sich beeilten. Deshalb brachten die Helden ihn direkt zur K’eygha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie am Schiff ankamen, bemerkten die Helden, dass ein Falke auf dem Steuerrad saß. Als sie an Deck gingen, flog er fort. Adarian meinte, er hätte die gleiche Farbe wie der Falke aus Trutz gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaran, Foxi und Hella machten das Schiff schnell startklar und Jaran steuerte direkt hinter dem Schwarzen Ritualisten her. Vom Kobold fehlte jede Spur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella bestätigte, dass sie Maldoror in Richtung der Öde erspürte und sie noch nicht weit gekommen waren. Jaran nahm jetzt direkt Kurs auf den Giftwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Fahrt kam es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen Adarian und Kenji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungehalten wegen des aus seiner Sicht weinerlichen Mystiker (der immer noch mit seinem Glauben haderte), entflammte erneut der unterschwellige Streit zwischen den Beiden. Als Adarian Kenji aufforderte, er ''solle doch einfach Octavia küssen'', sah dieser endgültig rot (da er seine Gefühle ihr gegenüber immer noch nicht offenbart hatte und das erneute Missverstehen des Kriegers ihn schwer enttäuschte) und versuchte, Adarian ins Gesicht zu langen. Ein Handgemenge entstand, in dem Adarian aufgrund seiner überlegenen Kraft und Statur die Angriffe abzuwehren vermochte und Kenji schließlich schlicht packte und hoch hob. Doch statt sich zu beruhigen, nutzte dieser die Gelegenheit und rammte sein Knie mit voller Wucht in das Gesicht des unvorbereiteten Kriegers. Dieser stolperte mit schmerzverzerrtem Gesicht zurück und ließ aus Schreck beinahe den Mystiker über die Reling segeln. Danach ebbte die Situation ab. Octavia schien von Adarians Spruch keine Notiz genommen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Stunden hatten sie den Wald hinter sich gelassen und mit dem Fernglas konnte Adarian dann das beschriebene Schiff erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Wandlung '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fühlte sich langsam besser und seine Gedanken klärten sich. Er spürte jedoch, wie Maldoror in ihm die Kontrolle übernommen hatte und er fühlte sich wie damals in Pirlath: sehr gut, mächtig und befreit. Außerdem spürte er ein enormes Verlangen danach, sich um das Wohl seines Sohnes zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mystiker kam zurück und meinte: „''Wie es aussieht, sind die Gitter nicht mehr nötig.''“. Er lächelte Henk selbstbestätigend zu und öffnete die Tür. „''Folgt mir, euer Sohn erwartet euch!''“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wurde in den Nachbarraum geführt, wo der Beschwörer ihn freundlich begrüßte und sich als Werham vorstellte. Er sagte ihm, dass er froh sei, dass Henk nun vollständig bei Kräften ist. Henk empfand Werham inzwischen als sympathischen Zeitgenossen und er störte sich auch nicht daran, dass am Fenster hin und wieder etwas vorbeiflog, was wie ein geflügelter Dämon aussah. Henk fühlte sich sehr wohl bei seinen neuen Freunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werham zeigte Henk einen Altar unter Deck, über welchem Maldoror schwebte und Henk mit hypnotischen, roten Augen anstarrte. Darunter lag ein Knochenkreis. Werham bat Henk auf einem Stuhl gegenüber des Schreines Platz zu nehmen, da sein Sohn ein Anliegen hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die gemeinsame Drachentränen-Vision '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verfolgen das Schiff bis zur Öde und konnten es schon fast ohne Fernglas sehen, als plötzlich alle einen stechenden Schmerz im ganzen Körper spürten und Octavia erneut zusammenbrach. Sie sehen, dass Octavia von einem weißen magischen Schimmer umgeben war, der vermutlich von der Drachenträne ausging. Adarian und Kenji hatten das dringende Gefühl, dass sie dieses magische Feld betreten müssen, und wurden von ihm magisch angezogen. Als beide das Feld betreten hatten, wurden sie bewusstlos und hatten Teil an einer von Octavias Visionen. Jeder konnte in der Vision deutlich die Präsenz der Freunde spüren und auch Henk schien noch ganz schwach vorhanden zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hatte zeitgleich für einen kurzen Bruchteil das Gefühl, als ob seine Freunde anwesend wären und der Zauber von Maldoror wurde für eine Sekunde geschwächt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Helden wurde auch schnell bewusst, dass sie sich in einem Teil von Octavias Geist befanden, und hin und wieder schien es so, als ob kurz Erinnerungsfetzen oder Gedanken von ihr wahrzunehmen waren, z.B. an die Bibliothek ihres Vaters, welche Kenji erkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vision schwebten alle in einem Alles verschleiernden Nebel und plötzlich sahen sie ganz schwach und entfernt Uselias, der sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es bleibt nicht mehr viel Zeit, bis meine Seele zersplittert!“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden sahen, wie Uselias in der Vision von einer abyssischen, formlosen Gestalt bedrängt wurde, die wahrscheinlich die astrale Gestalt des Maldorors war. Dann ging alles im Nebel unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vision endet jedoch nicht, sondern alle hatten plötzlich das Gefühl, bei Henk zu sein. Sie öffneten die Augen und sahen vor sich Maldoror, der in der Gestalt von Henks Sohn über einem Altar mit Knochenkreis schwebte. Allen wurde schließlich bewusst, dass sie durch die Augen von Henk sehen konnten, und dass Uselias ihnen diesen Einblick mit der letzten Kraft der Drachenträne gewährt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Gespräch mit seinem „Sohn“ '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sich vor Maldoror gesetzt hatte, wurden Werham und alle anderen außer Henk von Maldoror aus dem Raum geschickt und dann begann er zu sprechen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Vater, höre die Worte des mächtigen Maldoror, dem Zersetzter ganzer Zeitalter und dem Verderber der Wahrheit!!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dein Blut ist mein Blut!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Durch dein Fleisch habe ich mich verändert! Dein Same bestimmt nun über das Wesen eines Fürsten der Alten!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maldorors Augen glühten hell auf und er schwebte etwas zu Henk herunter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Höre, Vater!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich erforsche mein Erbe und entdeckte in diesem Körper ein Verlangen, welches sich dem Verständnis des großen Maldoror entzieht.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieses Verlangen ist mir aus den alten Tagen unbekannt und erst ihr jungen Menschen brachtet es mit auf diese Welt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch durch dich habe ich, der große Maldoror, dieses Verlangen nun kennengelernt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es faszinierte mich bereits, als der zukünftige Sohn noch in seinem Vater wohnte und nun finde ich es in diesem neuen Leib erneut als dein Erbe vor.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieses Verlangen ist sehr stark und verzehrend und ich will mehr darüber erfahren!!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die jungen Sterblichen nennen es „Freiheit“ und es scheint einen großen Teil ihres Handelns und Denkens zu beherrschen!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Jedoch verwirrt es mich, denn [[Abyssia]] kennt keine Freiheit, sondern nur Zerstörung!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Darum sage mir, Vater: Was bedeutet Freiheit? Erkläre mir, warum du und so viele andere Sterbliche von diesem Drang erfüllt sind!''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk erhielt nun die Möglichkeit, ohne Beeinflussung Maldorors ausgiebig zu antworten und seinem Sohn seine Neugier zu befriedigen.  Nur der Name „[[Lorkan]]“ blieb ihm im Halse stecken und kam nicht über seine Lippen. So versuchte Henk nun Maldoror zu erklären, was Freiheit für ihn bedeutet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nun, Freiheit bedeutet, zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten wählen zu können und nicht um Erlaubnis fragen zu müssen.''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Freiheit bedeutet, keinem Zwang unterworfen zu sein in jeder Entscheidung. Du tust, was du willst, das ist Freiheit. Und nicht das, was du musst. Wenn irgendwer dir sagt, dass du das tun musst. Ich habe Freiheit immer so verstanden, dass es für mich das wichtigste ist, dass ich nicht vom Willen eines anderen abhängig bin. Dass ich nicht wählen muss, was ein anderer will, sondern dass ich wählen kann, was ich will. Und dass ich somit die Verantwortung für mein eigenes Leben habe.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich habe erst verstanden, was Freiheit mir bedeutet, als ich in der Sklaverei der Thyrner war. Sie haben bestimmt, wann ich aufstehe, wann ich arbeite, wann ich spreche, wann ich esse, wann ich trinke, wann ich bestraft werde, wann ich gehen darf, wann ich liege, und sie wollten um jeden Preis verhindern, dass ich denke. Weil wenn ich denke, denn komme ich darauf, was ich will, und nicht was mein Herr will. Sie haben uns ausgepeitscht, wenn wir nicht getan haben, was sie wollten. Und als ich sie alle tötete, war ich frei und konnte wieder das tun, was ich wollte. Es gibt in dieser Welt so viele Regeln und noch schlimmer Dogmen, die aufgestellt werden, um die Leute daran zu hindern, dass zu tun, was sie wirklich wollen. Ich kann mich dem nicht unterwerfen, weil ich nur das tun will, was ICH will, und nicht das, was jemand anderes will.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Deswegen kämpfen auch die Barthaver. Sie wollen nicht das tun, was Thyrna will. Sie wollen das tun, was SIE wollen. Was sie selbst wollen. Sie wollen selber wählen, ob sie untergehen oder ob sie kämpfen. Für wen sie kämpfen – für das Gute, für das Böse. Jeder tut das, was er glaubt zu wollen oder wirklich will. Und deswegen habe ich dich gefragt, was dein Wille ist, dein Wunsch. Nur wenn du das verstehst, was es bedeutet, etwas zu wollen, kannst du verstehen, was Freiheit bedeutet. Wenn du allerdings nur handelst, weil du denkst, du musst es tun, es wäre deine Bestimmung, dann bist du nicht frei.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Maldoror antwortete:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Danke Vater, ich verstehe - denke ich, wir sind uns sehr ähnlich. Ich tue auch nur, was ich will. Ich lasse es mir von niemandem verbieten und vorschreiben. Ich werde über deine Worte noch nachdenken. Danke.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werham deutete Henk gegenüber an, sich aus Respekt vor Maldoror kurz zu verbeugen, bevor er sich von ihm abwandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vision endet '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Helden wurde in dieser Vision ganz deutlich, dass Lorkan Henk zurückholen und ihm die Kraft geben könnte, sich von Maldorors Einfluss zu befreien. Dann brach die Vision plötzlich ab und die Helden kamen durch lautes Geschrei und Kampfgeräusche wieder zu sich. Octavia bemerkte, dass sie die Drachenträne mit einer Hand fest umklammert hielt. Als sie genauer hinsah, konnte sie sehen, dass diese nun einen noch tieferen Spalt hatte, der drohte, die Drachenträne zu zerstören. Es schauderte die Helden durchs Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie sich umsahen, bemerkten die Helden, dass die Foxi, Jaran und Hella bereits mit einem geflügelten Dämon kämpften. Foxi hatte ihn anscheinend mit einem Enterhaken vom Himmel geholt und Jaran war dabei, ihn mit dem Säbel zu bearbeiten. Währenddessen gab Hella Hakon Kampfanweisungen. Kenji stürmte beherzt herbei und sein Schlag war es letztlich, der den Dämon zu Fall brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel ringsum hatte sich verdunkelt und Blitze zuckten, Donner grollte. Eine große schwarze Wolke befand sich im Zentrum des Unwetters und verbarg das Schiff des Schwarzen Ritualisten vor den Augen der Helden. Hella konnte Henks Nähe deutlich spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der schwarzen Wolke '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie weiterfuhren, empfanden alle immer mehr niederschmetternde Hoffnungslosigkeit, je mehr sie sich der schwarzen Wolke näherten. Es wurde immer dunkler und Octavia konnte astral sehen, dass ein Zauber auf der Wolke lag. Hella bestätigte dies, konnte jedoch auch nicht sagen, was es bewirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da keine andere Möglichkeit bestand Henk und das Kind zu erreichen, mussten sich die Helden trotzdem der Schwärze nähern. Zuerst schien die dunkle Wolke auch keine Auswirkungen zu haben, aber gerade, als alle die Reling des anderen Schiffes durch den Nebel erkennen konnten, wurden sie von unüberwindbarer Müdigkeit überfallen und die Helden schliefen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wurde von Werham gebeten, ihn und die Mystiker aufs Deck zu begleiten. Er sagte, dass „die großen Helden“ nun eingetroffen seien und bereits auf sie warteten. Oben fand Henk die K‘eygha vor, die von den Mystikern geentert und an dem eigenen Schiff angedockt wurde. Werham meinte entspannt, dass sie nun eine Weile schliefen und die Mystiker sie alle Fesseln sollten. Er sagte Henk noch, dass er Hella nicht fesseln müsse, da sie sich bestimmt anschließen würde. Hella wäre außerdem eine alte Bekannte und er freute sich schon, sie wieder zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle gefesselt waren, kam Hella als erste zu sich und war sehr froh, Henk zu sehen. Sie begrüßte ihn herzlich und auch Werham sehr freundlich und freute sich, endlich angekommen zu sein. Sie stellte sich hinter Henk, welcher sie auch herzlich auf seiner Seite willkommen hieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die finale Konfrontation ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wurden wieder wach und waren gefesselt und geknebelt. Sie lagen auf dem Deck von Werhams Schiff und merkten, dass Jaran und Foxi ebenfalls bei ihnen lagen. Nur Octavia fiel auf, dass ganz kurz ein Falke über den Himmel flog, obwohl dies bei dem Sturm und den Blitzen eigentlich unwahrscheinlich wirkte. Henk, Hella und Werham standen ebenfalls oben mit zwei Mystiker zusammen und berieten sich anscheinend. Die gefesselten Helden können ein Gespräch mithören. Werham sagt mit eindringlicher Stimme zu Henk:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Henk! Denkt doch nur daran, was deine selbstgerechten Freunde dir angetan haben! Jahrelang folgst du ihnen zu Kämpfen für das Licht, die Schutzgötter und was sie sonst noch vorschoben, um sich im Weltgeschehen wichtig zu machen. Ihr geheimes Ziel war es jedoch immer nur beeindruckende Ämter, Titel und großes Ansehen aufzuhäufen! &lt;br /&gt;
Erzquestor!''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Gesandte des Drachens!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Held von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und wo bist du geblieben, mein Freund?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich sage es dir: Du warst lediglich ein Sklave, der ihrer Geltungssucht dienen musste.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch das ist nun vorbei!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun hast du die Gelegenheit, ihnen alles heimzuzahlen, was sie dir angetan haben!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei diesen Worten war Henk wie gebannt und durch Maldorors Einfluss stieg ein starker Hass auf seine Freunde in ihm auf. Er spürt plötzlich den Drang, sie qualvoll und langsam zu töten. Werham bemerkte schließlich, dass die Helden wach waren, und bat Henk zu ihnen herüber. Er riet Henk, dass er sie sich doch einzeln vornehmen und sich dabei ruhig Zeit lassen sollte, damit sie nicht zu schnell stürben. Er würde mit Freude dabei zusehen. Werham gab Henk noch einen Tipp, um das Erlebnis richtig auskosten zu können. Henk sollte erst die Psyche seiner Freunde zerstören, bevor er sich auf ihre Körper konzentrierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[... hier fehlt noch eine genauere Beschreibung der Folter ...]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hatte er Octavia bereits die erste Zahl ihrer neuen Sklavennummer über ihr linkes Schlüsselbein geschnitten und Adarian den kleinen Finger der linken Hand wegen seines Verrats abgeschnitten. Kenji hatte er damit gefoltert zuzusehen, wie Henk mit Octavia verfuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella wies darauf hinzuweisen, dass sie die Opfer lieber für das Ritual von Maldorors Verpflanzung aufbewahren sollten, jedoch schüttelte Werham den Kopf und meinte, dass diese nicht benötigt würden. So wollte seine Henk seine Arbeit gerade fortsetzen und beenden, als Hella schrie:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich kann das nicht zulassen! Wenn ich zulasse, dass du deine Freunde umbringst, würdest du mir das niemals verzeihen können. Und ich mir auch nicht!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hella stürzte sich auf Henk und umklammerte ihn. Sie versuchte, ähnlich wie bei Foxis Heilung, Maldorors Einfluss aus Henk herauszusaugen. Jedoch wurde sie von Maldorors Macht zurückstoßen, so dass sie von Henks Körper weggeschleudert wurde, gegen die Kajüte knallt und bewusstlos liegen blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Werham gerade wieder Henk aufstachelte und meinte, dass seine Schwester ihn verraten wollte und er sie ebenfalls töten sollte, griff Hakon, um Hella zu helfen, Werham an. Doch dieser bannte Hellas Dämon mit Leichtigkeit durch eine Geste mit seinem Finger. Als Henk hörte, das er Hella töten müsste, widerstrebte ihm das so sehr, dass er den Einfluss Maldorors abschüttelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich war wieder der Falke am Himmel und alle konnten überraschender Weise einen lauten Schrei von ihm hören. Mit diesem Schrei lösten sich plötzlich die Fesseln und Knebel von allen und fielen ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hatte Henk plötzlich das Gefühl wieder in Trutz zu sein. Er steht auf dem überfüllten Marktplatz am Tag des Lorkan Festes und blickt zum Himmel empor. Dort sieht er den selben Falken, der gerade hier in der Öde geschrien hatte. Er erlebte erneut, wie der Falke ihm den Schlüssel des Lorkan um den Hals hängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian hatte sich bei seinen Befreiungsversuchen selber die Arme ausgekugelt und litt unter großen Schmerzen. Kenji sprach Henk sofort an und erinnerte ihn an die Freiheit und das er dagegen ankämpfen müsse und rannte dann unter Deck, um das Kind zu suchen. Seine Worte halfen Henk ein wenig, sich von Maldoror zu distanzieren, jedoch war der Einfluss noch sehr stark und es übermannte ihn immer wieder. Als Octavia ihm „Lorkan“ zurief, schüttelte Henk den letzten Rest der Beherrschung ab und sah sich um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi tötete die beiden Mystiker durch gezielte Messertreffer in deren Köpfe. Jaran kämpfte mit Werham und blockierte Foxi die Wurfbahn. Werham hetzte Hakon auf Jaran und gewann so wieder Handlungsfreiheit. Adarian hatte sich ohne Einsatz seiner Arme aufgerappelt und kam Jaran zur Hilfe. Kenji unter Deck versuchte vergebens, eine magisch verschlossene Tür zu öffnen. Henk verfehlte Werham zweimal mit einem Dolch und sprang ihm letztendlich an die Gurgel. Nach kurzem Gerangel saß Henk auf Werham und brach diesem das Genick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Foxi Adarians Arme wieder eingerenkt hatte, zertrat er den Schädel von Werham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Maldorors Ende '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schlug bereits seit längerem auf die Tür ein, hinter der sich das Kind und in ihm Maldoror befand. Doch die Tür ließ sich nicht öffnen und gab nicht nach. Als die Mystiker und Werham tot waren, stürmten Henk und Octavia nach unten, dicht gefolgt von Adarian. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia untersuchte die Tür und stellte fest, dass Maldoror einen Zauber auf den Raum mit dem Altar gelegt und die Tür mit einem dämonischen Schutz belegt hatte, so dass sie sich weder durch Schlösserknacken oder Eintreten öffnen ließ.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von innen hören alle die Stimme des Maldorors, die erneuet versucht, Henk in seinen Bann zu ziehen. Er sprach:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Vater, lass dich nicht wieder von diesen Blendern verwirren! Sie haben Hella mit einem Zauber belegt und wollen verhindern, dass wir als Familie zusammen sein können.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Deine wahre Bestimmung liegt nicht in der Knechtschaft! Löse dich von den Fesseln der Drachenträne und du kannst dein Schicksal ab heute in die eigene Hand nehmen.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch Henk blieb standhaft und erinnerte sich an seine Eingebung. Er erkannte, dass die einzige Möglichkeit, die Tür zu öffnen, in dem „''Schlüssel des Lorkan''“ bestand. Er holte ihn hervor und konnte damit tatsächlich die Tür öffnen. Der Schlüssel jedoch löste sich nach dem Gebrauch in Luft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Raum schwebte Maldoror über dem Altar und Hella bemerkte, dass seine Macht bereits nachließ, da Werham nun tot war und ihn nicht durch seine Verbindung stärken konnte. Maldoror nahm noch einmal alle Macht zusammen und blähte sich mit Schwärze auf, wie er es kurz vor der Implosion in Freywall getan hatte. Daraufhin wurde die Drachenträne ebenfalls aktiv und baute einen Schutz auf. Hella und Octavia bemerkten, dass der Hauptfocus von der Beschwörung des Maldoror ein seltsamer Stein war, der im Knochenkreis eingebaut wurde. Kenji zerschlug den Stein mit dem Säbel, den er von Henk bekommen hatte. Er durchtrennte mit einem Schlag den Stein und augenblicklich verschwand Maldoror mit einer großen Erschütterung aus dem Kind. Bei genauerer Betrachtung des Steines erkannten die Helden, dass es anscheinend ein Stück altes, trockenes Fleisch, um ein Stück versteinertes Fleisch von Maldorors altem Körper handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drachenträne hatte sich noch nicht wieder geschlossen, schienen aber zu „verheilen“. Es sah jedoch es so aus, als ob eine Narbe bleiben könnte, da der Stein sich sehr ähnlich wie lebendiges Fleisch verhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehrten auf ihr Schiff zurück und nahmen das Werhams Schiff ins Schlepptau. Jaran übernahm das Steuer und Foxi kümmerte sich um das Segel. So konnten sich die anderen schlafen legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Traum '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück auf der K‘eygha war Henk todmüde von den Nachwirkungen des Zaubers und kann sich kaum auf den Beinen halten. Müde schlief er dort ein, wo er sich als erstes hinsetzte. Henk hatte in dieser Nacht einen bedeutsamen Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sah Twill, der in seiner menschlichen Gestalt pfeifenrauchend und im Schneidersitz auf einem alten und verdreckten Kneipentisch saß. Twill lockte Henk mit seinem Zeigefinger zu sich herüber und grinste ihn dabei breit an. Er sprach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hey Henk, in unserer Taverne reden bereits alle über dich! Herzlichen Glückwunsch, Junge! Du hast es mal wieder geschafft!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk bemerkte nun, dass er sich in einer merkwürdigen - vielleicht göttlichen – Schenke befand und mehrere Gäste an unterschiedlichen Tischen saßen, welche große Ähnlichkeit zu den Beschreibungen über einige Götter Barthavions besitzen. Z.B. trank gerade ein großer, starker Krieger einen riesigen Krug Bier und sah genauso aus, wie all die Tystoniusstatuen in den Schreinen und Tempeln Barthavions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Twill stand vom Tisch auf und verwandelt sich plötzlich in einen großen, roten Fuchs. Er strich Henk um die Beine und sagte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Du solltest dich bei jemanden bedanken! Er schenk seine Gunst nicht jedem, weißt du?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Twill-Fuchs rannte dann aus dem Gasthaus heraus und gab Henk ein Zeichen zu folgen. Er brachte Henk in den Biergarten des Gasthauses, wo einen weiteren Gast ganz allein unter freiem Himmel saß und sein Bier trank. Der Twill-Fuchs verneigte sich kurz von dem Gast, grinste und zwinkerte Henk noch einmal zu. Dann löste sich in Luft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gast am Tisch trug Handschellen, die jedoch in der Mitte gesprengt waren. Ansonsten sah er genauso aus, wie Henk sich Lorkan immer schon vorgestellt hatte. Er hob eine Hand und bot Henk einen Platz neben sich an. Dann sagte er:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Hier, ich geb‘ dir einen aus!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er stellte ihm plötzlich ein Bier auf den Tisch und wartete darauf, dass Henk trank. Dann meinte Lorkan:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich wusste, dass ich mich bei dir richtig entschieden habe!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er grinste Henk breit an und nickte ihm anerkennend zu. Henk war ganz sprachlos und bedankte sich nur bei dem Gott. Lorkan zeigte sich sehr freundlich gegenüber Henk und zum Abschied gab er ihm noch einen Rat mit auf den Weg:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Henk, die Drachenträne und der Zusammenhalt mit deinen Freunden werden über die Freiheit Alorans entscheiden. Versagt ihr, wird Alles in die Knechtschaft der Dämonen geraten! Sei dir dessen immer bewusst!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und vergiss dabei nie:'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wahre Freiheit kann weder durch äußere Umstände erreicht oder genommen werden, sondern ist ein inneres Gefühl, welches von nichts auf der Welt unterworfen werden kann!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser letzte Satz „''Wahre Freiheit kann weder durch äußere Umstände erreicht oder genommen werden, sondern ist ein inneres Gefühl, welches von nichts auf der Welt unterworfen werden kann!''“ wiederholte sich noch einige Male und klang schließlich aus, womit der Traum auch endete. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Montakors Zukunft ===&lt;br /&gt;
21./22. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella bespricht mit den Helden die Problematik um Montakor und die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] suchen nach dem Jungen. Hella verschwindet und Gespräche mit den Briccones werden geführt. Schließlich findet Hella einen Weg Montakor zu helfen und braucht dazu die Hilfe von Kenji.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Auf dem Schiff '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaran fuhr die ganze Zeit durch, während die Helden schliefen. Diese erwachten erst, als Freywall schon in Sichtweite war und sie noch etwa eine Stunde bis zu ihrer Ankunft hatten. Die Helden bemerkten, dass Hella bereits viel früher wach war und über eine Planke, welche Jaran an das abgeschleppte Schiff angebracht hat, zurück zu Maldorors Altar gegangen war. Jaran berichtete den anderen, dass Hella bereits einige interessante Dinge gefunden hatte und alle zu ihr auf das Schiff des Schwarzen Ritualisten kommen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Werhams Kabine, vor einem großen Schreibtisch, fanden sie Hella, welche Montakor immer auf dem Arm hatte und den Jungen nicht eine Sekunde aus den Augen ließ. Außer Henk würde sie das Kind vermutlich momentan niemanden mehr anvertrauen, da sie bereits befürchtete, dass ihn jemand als gefährlich betrachten könnte und sie es nicht zulassen wollte, dass ihm etwas geschehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem anderen Schiff hatte sie bereits Werhams Hab und Gut untersucht und Sporen gefunden, mit welchen die Untotenseuche ausgelöst worden war. Dabei befand sich ein Pergament, wo die Ausführung des Zaubers als äußerst detaillierte Anleitung verzeichnet war. Hella erklärte, dass die „[[Amortuus-Pest]]“ nicht Werhams dämonologisches Werk sein könne, sondern dass hier ein sehr mächtiger Nekromant am Werk gewesen sein müsse. Sie ging davon aus, dass man mit diesen Sporen ein Gegenmittel gegen die Seuche herstellen könne und die Helden sich nach ihrer Ankunft schnell darum kümmern müssten. Adarian war sofort klar, dass für so etwas offiziell die [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zuständig seien und diese Spezialisten für so einen Fall haben oder kennen würden und sich schneller als alle anderen um dieses Problem kümmern könnten, um die Stadt zu retten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella wies außerdem darauf hin, dass einige Briefkorrespondenzen auf Werhams Arbeitstisch liegen, sie diese jedoch noch nicht durchgesehen hätte. Unter den Briefen befand sich vor allen ein Brief von Sabaoth und er gab damit einen Einblick in die Pläne der Schwarzmagier. Sabaoth schrieb, dass die Vorbereitungen auf den großen Angriff in vollen Gängen laufen und es bereits in wenigen Monaten soweit sein könnte, dass Barthavion der Bruderschaft gehörte. Sabaoth arbeitete zurzeit an einer Geheimwaffe, welche den Barsavern keine Chance lassen würde. Jedoch sollten alle Meister sich noch gedulden und jetzt wäre es am wichtigsten für Ablenkung zu sorgen, damit niemand erführe, an was Sabaoth arbeitete Er schrieb auch, dass er sich für seine Vorbereitungen nach L'yreh zurückgezogen habe. Doch von diesem Ort hatte von den Helden noch niemand gehört. Octavia und Kenji fertigten Abschriften des Briefes an und schickten sie an Elatus und an Archorbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Montakor Problematik '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie die Stadt erreichten, bat Hella die Helden darum, den Inquisitoren zu sagen, dass Montakor getötet wurde, um Maldoror zu verbannen. Sie befürchtete nämlich, dass die Inquisitoren das Kind einsperren oder umbringen könnten, falls sie davon erführen, dass es überlebt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella machte allen sehr deutlich, dass sie nie zulassen würde, dass jemand dem Kind etwas antäte. Deshalb bat sie alle um Unterstützung. Sie erwartete, dass alle Henks Sohn schützen werden. Außerdem wies sie darauf hin, dass es noch lange nicht bewiesen ist, dass Montakor sich noch als Fokus eignet und wenn doch, könne man Mittel und Wege finden, um ihn davon zu befreien. Ein unschuldiges Kind aus Sicherheitsmaßnahme zu töten, sei jedoch viel zu übereilt. Deshalb würde sie sich vorerst auf dem Schiff verstecken und will von niemanden in der Stadt gesehen werden. In den nächsten Stunden wollte sie Montakor noch einmal genau untersuchen, um festzustellen, ob er immer noch als Fokus für Maldoror dienen könne. So lange bat sie jedoch alle vorerst abzuwarten und sich um die Rettung der Stadt zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella bat Henk noch um ein Gespräch unter vier Augen. Sie sagte ihm sehr nachdrücklich, dass sie Montakor mit ihrem Leben beschützen werde und jedem, der ihm auch nur ein Haar krümmte, töten würde. Sie habe Henk damals durch die willkürlichen Entscheidungen der Götterdiener verloren, als er ein ebenso unschuldiges Kind wie Montakor war. Dass sich dies mit ihrem Neffen wiederholt, würde sie niemals zulassen! Auch bei Henks Freunden mache sie keine Ausnahme. Selbst die Tatsache, dass Henk anscheinend gegen den Willen der Götter überlebt hatte und nun zu einem wichtigen Helden in der Welt geworden war, zeigte für sie nur, dass man niemals den Botschaften der Götter blind vertrauen sollte, sondern dass alles einen höheren Sinn im Netz des Schicksals besitzt, als Sterbliche es erahnen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montakor wirkte inzwischen wie ein ganz normales Kind und immer, wenn Henk ihn ansah, lächelte dieser ihn zuckersüß an und streckte sogar freudig seine Hand nach ihm aus. Henks Vatergefühle wallten auf und er nahm den Kleinen auf den Arm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurück in der Stadt '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Freywall wurde die K’eygha von einem Patrouillenschiff der Stadtwachen in Empfang genommen. Hella hatte sich währenddessen mit Montakor unter Deck versteckt. Die Stadtwachen wiesen nochmal darauf hin, dass die K’eygha die Stadt entgegen der Vorschrift verlassen hatte und sie froh sein könnten, dass sie nicht ebenfalls beschossen wurden. Zum Glück meldeten die Inquisitoren noch rechtzeitig, dass sich Adrianus auf dem Schiff befand und gerade das andere Schiff mit dem Dämon verfolgte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie von den Helden alles erfahren hatten, versicherten sie ihre Unterstützung und sagten, dass sich die Situation in der Stadt inzwischen beruhigt habe, es jedoch noch viele Infizierte gebe, die zurzeit unter Quarantäne gestellt wurden. Der Hauptmann wies auch darauf hin, dass die Stadt immer noch gesperrt war und eigentlich niemand hinein oder hinaus dürfe. Er empfahl den Helden auch noch einmal, die Inquisitoren umgehend über alles zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella erklärte Henk, dass sie mit Montakor auf dem Schiff bleiben wird und er sie dort bald besuchen solle. Sie brauchte nun jedoch Ruhe, um sich um Montakor zu kümmern und zu prüfen, ob er noch eine Gefahr darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Sanktum der [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] bemerkten alle, dass in fast jeder Straße Inquisitoren gemeinsam mit Stadtwachen patrouillierten und an einigen Stellen bereits mit dem Wiederaufbau begonnen wurde. Jedoch flog immer noch ein Schiff der Inquisitoren über der Stadt, welches auf die Ausgangssperre hinwies und alle, die Anzeichen einer Infektion zeigten, aufforderte, sich sofort in dem Quarantänezentrum beim Tempel der Garlen einzufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaran Schlug vor, dass er mit Foxi zu den Füchsen vorgehen würden, während die Helden allein zu den Inquisitoren gehen sollten, um dort das Wissen über die Seuche zu verbreiten und die Stadt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bei den Inquisitoren ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inquisitoren im Sanktum schickte die Helden weiter zum Biatempel, wo Großmeister Lichtschlag hinter den magischen Absperrungen, die die Helden bereits beim letzten Mal gesehen hatten, mit einigen Biaadeptinnen und Arkanisten zusammenstand und sich beriet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden übergaben den Inquisitoren die Sporen und die Anweisungen über das Ritual. Ein Arkanist sah sich das Ganze an und äußerte die Hoffnung, mit diesem detaillierten Wissen über die Seuche ein Gegenmittel herstellen und damit die Seuche aufhalten zu können. Jedoch müsste das Mittel allen Überlebenden in der Stadt verabreicht werden, damit die Stadt wieder nach Außen geöffnet werden kann. Die Helden wurden noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Ein- und Ausreiseverbot auch für sie gilt und sie froh sein könnten, dass sie nicht abgeschossen worden waren, als sie den Schwarzmagier verfolgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großmeister Lichtschlag wollte von den Helden wissen, was mit dem Kind geschehen war, dass Maldoror als Gefäß benutzt hatte.  Sie erzählten ihm, dass das Kind auf dem Schiff sei und Lichtschlag wollte sofort mit ihnen zum Hafen aufbrechen, um Montakor zu töten. Doch Adarian verwickelte ihn noch in ein Gespräch, so dass Henk sich schnell zum Hafen aufmachen konnte, um Hella zu warnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hellas Verschwinden '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk das Schiff vor den Inquisitoren erreicht hatte, waren Hella und Montakor bereits verschwunden. Aus Vorsicht hatte sie sich mit ihren Fähigkeiten vom Hafen gestohlen und sich in der Stadt versteckt. Hella plante, jemanden in den Slums zu suchen, der schwarzmagische Reagenzien verkauft, um einen Zauber zu wirken, der Montakor für immer von Maldoror abschirmen würde. Von ihnen fehlte jede Spur. Henk hatte jedoch das Gefühl, als ob sie nicht weit entfernt war. Er machte sich dann wieder auf den Rückweg zum Garlentempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Inquisitoren mit den Helden beim Schiff ankamen, war natürlich kein Montakor zu finden und auch Hella war spurlos verschwunden. Sie glaubten den Helden aber, als diese versicherten, dass sie nicht wüssten, wohin das Kind verschwunden wäre, und ließen sie ziehen. Sie erklärten ihnen noch, dass die Inquisitoren nichts gegen sie unternehmen würden, da ihnen immer noch alle dankbar dafür sind, dass sie die Stadt gerettet haben, und im Falle einer Festnahme der Helden würde diese Tat die letzte Moral in der zerrütteten Stadt zerstören. Zurzeit würden in Freywall alle nun vorzeigbare Helden benötigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Helden bis jetzt keine Heilung erhalten hatten, wurde ihnen von Lichtschlag empfohlen sich noch einmal bei den Garlenquestorinnen zu melden und diese in Anspruch zu nehmen. Adarian wurde dies sogar ausdrücklich befohlen, damit er schnell wieder mit seiner Ausbildung fortfahren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarian und die Inquisitoren '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian sich erholt hatte, wurde von ihm erwartet, dass er sofort zum Dienst antrat, da er nun Zeit für seine Ausbildung investieren und bei seinem ersten Einsatz Erfahrung sammeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großmeister Lichtschlag bat ihn darum, mit dem Inquisitoren-Bruder Gunther von Wilms zusammen eine Patrouille in einer der Straßen zu übernehmen.  Gunther war ein Inquisitor, wie er im Buche steht, und strotzte vor Disziplin und asketischer Reinheit. Er behandelte Adarian mit Respekt und freute sich, mit einem echten Helden zusammenzuarbeiten. Dementsprechend hoch war auch sein Anspruch an Adarians Leistung und er beobachtete jeden Schritt von ihm genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beiden wurden in einer Straße im Handelsviertel eingeteilt und sollten dort patrouillieren und verbliebene Zombies eliminieren. Unterwegs hörten sie Geräusche aus einem eingestürzten Haus und Gunther bat Adarian nachzusehen, während er den Eingang sicherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Foxi-Manöver '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Adrian das Gebäude betreten hatte, konnte er die Geräusche im oberen Stockwerk ausmachen und musste einen dunklen Flur entlanggehen, um nachzusehen. Plötzlich merkte er, dass sich jemand direkt hinter ihm befand, und als er sich umdrehte, wurde er augenblicklich von jemanden umarmt und leidenschaftlich geküsst. Es war Foxi, welche ihm aufgelauert hatte und sich anscheinend einen Scherz mit ihm erlaubte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie flüsterte Adarian leise ins Ohr, dass sie jetzt gerne etwas mit ihm unternehmen möchte, da ihnen bestimmt nicht mehr viel gemeinsame Zeit bleiben würde. Er müssten sicher bald weiterreisen und sie würde in Freywall bleiben, um die Gilde mit aufzubauen. Sie grinste in provozierend an und gab zu bedenken, dass in der Stadt bestimmt einige Tavernen gäbe, die schon wieder geöffnet haben. Dort wäre es möglich, ein wenig der verbleibenden Zeit gemeinsam und „ungestört“ zu verbringen. Adarian spürte die Zweideutigkeit in Foxis Angebot und freute sich so sehr, dass er an seinen Dienst kaum noch dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi erwartete von ihm, sich eine Ausrede einfallen zu lassen, um sich von seinem Dienst entfernen zu können. Da er doch sowieso kein wirklicher Inquisitor sein wollte, wäre dies doch auch nicht so schlimm, säuselte sie ihm ins Ohr. Außerdem sollte er immer daran denken, dass die gemeinsame Zeit nur noch sehr kurz sein würde, gab sie zu bedenken, während sie sich an ihn schmiegte und an seinem Ohr knabberte. Foxi ließ nicht so schnell lockerlassen und Adarian sich nicht lange bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian nicht sofort eine überzeugende Idee fand, wie er sich aus seinen Pflichten herauswinden konnte, schlug Foxi schnell einen Plan vor. Sie würde sich als eine Verletzte ausgeben, die Adarian in dem Haus gefunden hatte. Dazu würde sie ihre Kapuze überziehen und stöhnen und schreiend auf seinem Arm liegen. Sie handelten dementsprechend und als Adarian seinen Kollegen auf der Straße traf, erklärte er ihm, dass er die Verletzte sofort zur nächsten Krankenstation bringen müsse, da sie starke Schmerzen hätte. Foxi stöhnte und röchelte wie mit letzter Kraft, als ob es sehr ernst sei und sie bestimmt bald sterbe, wenn Adarian sie nicht schnell zu einem Heiler brächte. Mit verstellt schwacher Stimme wimmerte sie, dass sie wohl innere Blutungen habe und nicht mehr viel Zeit bliebe. Gunther von Wilms ließ sich von ihr täuschen und schickte Adarian sofort mit Foxi auf dem Arm fort. Er würde die Patrouille erstmal allein fortsetzen, bat Adarian aber darum, so schnell wie möglich wieder zu ihm zurückzukehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum waren die beiden außer Reichweite, wollte Foxi zum Fuchsbau gehen und sich etwas Wein auf Adarians Zimmer bestellen. Damit die anderen nichts davon mitbekommen, ging sie mit Adarian durch den Hintereingang ins Gasthaus; sie wollte absolut „ungestört“ mit ihm sein. Auf dem Zimmer tranken sie kurz etwas, aber dann stürzte sich Foxi auf Adarian und als er sich nicht dagegen wehrte, verbrachten sie den ganzen Tag im Bett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätnachmittag fragte Gunther von Wilms nach Adarian, weil er wusste, dass die anderen Helden im Fuchsbau abgestiegen waren. Er machte sich Sorgen, nachdem Adarian nicht von dem Lazarett zurückgekommen war. Gunther suchte Adarians Zimmer auf und erwischte ihn betrunken mit Foxi im Bett. Er war bestürzt über Adarians Verhalten und musste, auch wenn es ihm leidtat, ihren Meister über Adarians Verhalten informieren. Er ging dann schnell und Adarian wusste, dass er sich nun schnell bei seinem Chef melden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sanktum der [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] wartete Großmeister Lichtschlag bereits auf ihn und war sichtlich enttäuscht und wütend. Er verdeutlichte Adarian lautstark, dass dieser das Leben seines Bruders gefährdet hatte, indem er ihm grundlos seinen Wachdienst ohne Gefährten hatte fortführen lassen. Lichtschlag erwartete, dass Adarian sich so bald wie möglich mit Archorbar zusammensetzen und seine Mitgliedschaft bei den Inquisitoren erneut überdenken sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gildegeschäfte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gilde wurden alle, die mitgekommen waren, von Jaran, Mestoph und Waruf begrüßt. Mestoph gratulierte ihnen nochmal und bot allen Wein an. Er erklärte, dass er die Gilde wieder fest Griff habe und Giftvogel sich weiterhin schmollend in seinem Zimmer befindet. Mestoph fand, dass Henk mit Jaran über dessen Bestrafung entscheiden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf ergriff daraufhin das Wort und teilte ihnen mit, dass die Leiche des Ingenieurs Mjonflir im Nebenraum aufgebahrt war, falls sich noch jemand von ihm verabschieden möchte. Die Beerdigung sollte morgen oder übermorgen stattfinden, einen genaueren Termin wollten die Inquisitoren noch verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bat Mestoph Henk und Jaran zu einer Besprechung der Gildenanführer und sie zogen sich in Jarans Büro zurück. Mestoph berichtete dort, dass die Männer der Füchse zurzeit mit den Aufräumarbeiten beschäftigt waren und den Stadtwachen und den Inquisitoren halfen. Er spekulierte bereits auf lukrative Geschäfte während des Wiederaufbaus der Stadt. Wenn die Füchse sich eifrig und selbstlos daran beteiligten, würden ihnen in guten Zeiten eine Menge Leute einen Gefallen schuldig sein. Mestoph riebt sich dabei profitfreudig die Hände, denn sein Motto lautete immer: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Mit nichts kann man den Menschen mehr Reichtum aus den Taschen stehlen, als mit ihrer Dankbarkeit.“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Mestoph ist dies nicht amoralisch, sondern stellt eine natürliche Symbiose dar, wovon beide Seiten profitierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph erörterte weiter, dass es nun Zeit war, die Gilde neu aufzubauen und die Stadt gegen einen erneuten Angriff der Schwarzmagier stark zu machen. Er versicherte, dass inzwischen alle Männer dies als ihr erstes Ziel betrachteten und Henk und seine Freunde ihre volle Unterstützung hätten. Henk und Jaran sollten sich außerdem Gedanken über die Zukunft der Gilde machen und einige Dinge entscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Gilde musste neu aufgebaut werden und während des Wiederaufbaus der Stadt gab es nun zwei wichtige Institutionen, welche die Füchse vorrangig unterstützen könnten. Zum einen benötigte der Tempelbezirk Hilfe beim Wiederaufbau der sakralen Einrichtungen, zum anderen benötigten die Stadträte Unterstützung, um die zerstörten öffentlichen Plätze in der Stadt wieder zu errichten. Allerdings reichten die Ressourcen zurzeit nicht aus, um beiden zu helfen. Henk sollte sich entscheiden, ob man in die Questoren oder die Stadträte investierte, und entschied sich für die Questoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Die Probleme, die vor dem Angriff auf die Stadt bereits existierten, mussten nun endgültig behoben werden. Da immer noch einige gute Männer abgestellt wurden, um sich um die Bedrohung durch die Schwarzmagier zu kümmern, fehlten diese fähigen Diebe auch immer noch bei zukünftigen Geschäften. Mestoph schlug zur Lösung zwei Möglichkeiten vor. Entweder könnte man, um die Männer zu ersetzten, begabte, neutrale Diebe anwerben, die bereits Erfahrung und Können besitzen und die alten Füchse ersetzen. Man könnte aber auch in die Ausbildung einiger begabter Jungfüchse investieren, welche in absehbarer Zeit die Aufgaben dieser Männer ersetzen könnten. Henk musste entscheiden, ob die Gilde neue, fähige Männer anwirbt oder die Fähigkeiten des Nachwuchses fördern will, und entschied sich für die Nachwuchsförderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein Gespräch mit den Briccones '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam ein junger Fuchs mit einer Nachricht hereingerannt. Er sagte, dass Toni und Fredo Briccone oben im Fuchsbau wären und mit Henk, Jaran und Mestoph sprechen möchten. Toni und Fredo warteten in einem Separee und die anderen Helden wurden so lange gebeten, sich anderweitig zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni begrüßte Henk überschwänglich und wie seinen besten Freund mit Wangenkuss. Er hatte eine Flasche Wein im Arm, den er Henk dankend überreichte und ihm erklärte, dass dies ein ganz besonderer Tropfen aus den Südhängen der Scolberge sei und man ihn „den roten Velteringer“ nennen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni bedankte sich daraufhin höflichst für die Hilfe im Bada Beng und wies darauf hin, dass alle Konflikte, die es vor der ganzen Katastrophe gab, natürlich vergessen sind und die Briccones den Füchsen ihre Zusammenarbeit anbieten wollen, um die Stadt möglichst schnell wieder auf die Beine zu bringen, was schließlich im Interesse von allen sei. Außerdem lud er die Anführer der Füchse zu der Beerdigung seines Vaters und seiner Brüder ein, die ebenfalls morgen oder übermorgen stattfinden sollte. Als er sich mit den Füchsen geeinigt hatte, bestand er darauf, mit den Anführern eine symbolische Zigarre zu rauchen, als Zeichen, dass sie ihre Differenzen beigelegt haben und nun auf eine gemeinsame, gewinnbringende Zukunft hoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschied wies Toni darauf hin, dass man ihn immer über seine Leute im Bada Beng kontaktieren kann und seine Tür für Henk und seine Heldenfreunde immer offenstehen wird. Auch Viola ließ ihren Dank ausrichten und Toni wies darauf hin, dass sie sehr mitgenommen war und nach der Beerdigung mit Sicherheit ein wenig Trost von Henk gebrauchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hellas Rückkehr '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle Angelegenheiten um die Inquisitoren und die Füchse geklärt waren, wurde Henk, sobald er unbeobachtet war, von Hakon besucht, der ihm telepathisch mitteilte, dass Hella sich mit ihm und den anderen Helden auf dem Luftschiff treffen will, da sie eine Lösung für Montakors Problem gefunden hatte. Dann verschwand er wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella wartete auf dem Luftschiff, Henks Sohn war jedoch nicht bei ihr. Auf Nachfrage sagte sie nur, dass er in Sicherheit ist. Hella berichtete dann, dass es einen Weg gäbe, wie man Montakors Verbindung zur Maldoror aufheben könne. Sie erzählte von einem alten Ritual der „Gintoganer“, einem Volk aus Bhuma, welches in Barthavion quasi unbekannt ist. Dort ritzt man sich zum Schutz vor Dämonen Zeichen und Muster in die Haut, die durch besonderen Farben eine magische Wirkung erhalten. In den Slums konnte sie das Geschäft eines Mannes finden, der sich mit dieser Art von Zaubern auskennt und bereit wäre, Henks Sohn mit den Zeichen zu versehen. Es fehlte allerdings noch eine Zutat für die Tinte: nämlich das Blut eines heiligen Mannes, nachdem er zuvor eine ganze Nacht gebetet und seinen Gott gepriesen hatte. Im Morgengrauen muss er sein Blut mit der Tinte vermischen und das Ritual muss dann sofort beginnen. Auf Nachfragen wurde Hella gesagt, dass dies auch mit dem Blut eines Erzquestors möglich sei. Kenji erklärte sich zu der Spende bereit um Henks Sohn zu retten und zog sich die Nacht über allein in die Kajüte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Gebet '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sich zum Beten hinsetzte, erhielt er vorerst kein Zeichen von Alethon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann überkam ihn das Gefühl, dass Alethons Abwesenheit gewollt ist und dass sein Gott ihn prüfen will. Plötzlich hatte er seinen alten Lehrmeister Pyrrhon vor Augen. Dieser war noch jünger und Kenji vermutete, dass es eine Erinnerung an die Zeit ist, kurz nachdem er als Straßenjunge von ihm eine zweite Chance bekam und in den Tempeldienst trat. Pyrrhon legte ihm aufmunternd die Hand auf die Schulter und nickte ihm zuversichtlich zu. Kenji fühlte sich dabei sehr geborgen und gestärkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hatte er plötzlich das Gefühl zu fliegen. Er blickte unter sich und sah Perlheim. Kenji flog über das Monasterium und den großen Marktplatz und schließlich verließ er die Stadt und flog weiter zu der Villa von Octavias Vater. Dort landete er vor einem Fenster der Bibliothek und konnte die junge Octavia erkennen, die gerade eine Kerze anzündet und sich vermutlich Licht zum Lesen macht. Plötzlich stellte sich die Schärfe seines Blickwinkels um und er konnte seine Spiegelung in der Fensterscheibe sehen. Er sah genau hin und erblickte einen großen, weißen Greif. Dann brach das Bild ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sah dann wieder Pyrrhon, welcher alt und schwach in seinem Bett im Manosterium von Perlheim liegt und gerade am Sterben ist. Er krümmte sich zusammen und sein sich auflösender Körper floss zu etwas zusammen, was sich in einen blutigen Tropfen verwandelt: die Drachenträne. Doch plötzlich wurden diese wieder flüssig und verwandelten sich in den Greif, den er zuvor in der Scheibe gesehen hatte. Diesmal war der Greif jedoch rot und nicht mehr weiß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor dem Ende der Nacht hörte Kenji plötzlich Pyrrhons Stimme in seinem Kopf. Er sagte: „''Folge stets dem Pfad des Greifens, denn nur er kann dich zu deiner inneren Wahrheit führen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Rettung für Montakor ===&lt;br /&gt;
22./23. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen die Bekanntschaft eines seltsamen Mannes und führen ein Ritual für Montakor durch. Henk muss zum Ausgleich dafür in der Nacht einen Einbruch bei den Inquisitoren des Ekklesiums begehen. Adarian wird von Foxi versucht und Kenji hilft im Tempel aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Celestalis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Nacht und der Morgen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht, als Kenji noch betete, nahm Hella Henk zur Seite. Sie wies ihn darauf hin, dass der Fakir einen Preis verlangen würde, den er nur dem Vater des Jungen sagen wollte. Hella musste mit dem Mann verhandeln und er war nur bereit zu helfen, nachdem er erfuhr, dass Henk großen Einfluss in der Stadt besitzt. Sie hat zwar nicht erzählt, dass Henk zu den Füchsen gehört, aber der Bhumese wusste, dass Henk in Freywall einiges für ihn tun könnte. Er wollte jedoch noch nicht genau sagen, was er verlangen würde. Hella wusste bereits nur, dass es darum ginge, etwas zu besorgen und Henk niemanden töten müsse. Sie stellte aber auch klar, dass die Vereinbarung bereits steht, da sein Ritual die letzte Chance für Montakor war und es keine andere Wahl gab. Der Fakir würde nach Anschluss des Rituals seinen Preis konkretisieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am Morgen, wenn Kenji fertig ist, wartete Hella bereits auf ihn und gab ihm gestisch zu verstehen, dass er nicht reden soll, indem sie ihm ihren Finger auf die Lippen legte. Sie hielt ihm dann schweigend eine seltsame Flasche entgegen, die mit einer seltsamen, achtbeinigen Schildkröte verziert war und deutete ihm an, dass er diese nun mit seinem Blut füllen müsse. Hella hatte ebenfalls einen kleinen, schlichten Bronzedolch mitgebracht, mit welchem Kenji sich in die Hand schnitt. Um die Flasche zu füllen benötigte er ungefähr ¼ Liter. Nachdem sie gefüllt war, begann Hella zu sprechen und meinte, dass er es geschafft hätte. Dann reichte sie ihm ein Stück Brot wegen des Blutverlustes. Sie wollte dann schnell aufbrechen und die anderen holen und verstaute das Blut in ihrer Tasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weg zu dem Laden des Fakirs '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu dem Laden zu gelangen, müssen alle in die Slums. Im Handels- und Bardenviertel waren die Zombies inzwischen alle beseitigt und die Aufräumarbeiten im vollen Gang. Die Straßen wurden inzwischen wieder von der Bevölkerung benutzt, einige Karren waren unterwegs und ein paar Geschäfte hatten bereits wieder geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von oben aus einem Turm hörte man erneut die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]. Sie riefen aus, dass die Seuche nun endlich besiegt ist. Dank dem tapferen Inquisitor und Helden Adrianus und seinen Gefährten war es gelungen, die Ursache ausfindig zu machen und ein Gegenmittel herzustellen. Alle Anwesenden in der Stadt wurden deshalb aufgefordert, sich bei den zahlreichen Ausgabestellen der Inquisitoren zu melden und ein Gegenmittel zu sich zu nehmen, da vermutlich alle mit der Seuche infiziert waren, auch wenn sich keine Symptome zeigten. Erst wenn dies geschehen war, kann die Ausgangssperre aufgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte auch nicht lange und auf der Straße sahen die Helden einen großen Menschenauflauf und darüber ein großes Banner der Inquisitoren. Es war ein Zelt zu sehen, in welchem Adepten der Magierakademie das Heilmittel an die Leute verteilten. Jeder, der sich dem Zelt näherte, wurde direkt von einigen Inquisitoren aufgefordert sich schnell ein Gegenmittel zu holen und daran erinnert, dass alle infiziert waren. Sobald also irgendjemand getötet würde, war er dazu verdammt als Untoter zurückzukehren. Personen, welche einfach weitergingen oder sich weigerten, wurden von den Inquisitoren angesprochen und auch daran erinnert, dass niemand die Stadt nicht verlassen darf, bevor er das Mittel eingenommen hatte. Jeder, der es sich abgeholt hat, musste sich mit Namen bei einem Adepten eintragen und erhielt eine Art magischen Stempel auf die Hand, als Zeichen dafür, dass er die Stadt verlassen kann, sobald sie wieder geöffnet wird. Dieser Stempel war nicht abwaschbar oder kopierbar und verschwand nach einigen Wochen von selbst wieder. Die Magier fügten noch hin, dass das Gegenmittel auch gleichzeitig eine Art Impfung ist und ihr Anwender auch in Zukunft immun gegen die Amortuus Pest sein wird. Auf andere magische Krankheiten hätte dies jedoch keinen Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Slums bemerkten schließlich alle, dass hier noch nicht so gut aufgeräumt wurde, wie in der übrigen Stadt. Zwar waren auch hier keine Zombies mehr unterwegs, aber es stapelten sich die Leichenberge und es stank erbärmlich. Auch hier hatten sich die Straßen wieder gefüllt, jedoch waren hier vor allem Leichenplünderer unterwegs, welche eifrig und gierig die Toten nach Besitztümern durchsuchten. Hin und wieder hörte man deshalb erfreute Aufschreie, wenn einer von ihnen etwas Wertvolles gefunden hatte oder man hörte sie um die Fundstücke streiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Laden des Fakirs '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Laden befindet sich versteckt auf einer oberen Etage einer mehrstöckigen Holzkonstruktion, welche anscheinend unzähligen Slumbewohnern einen Unterschlupf bietet. Auf der oberen Ebene befinden sich mehrere skurrile Geschäfte, u.a. auch Schwarzhändler, Schmuggler und Hehler, die teilweise sogar Ladenschilder besitzen. Henk weiß, dass man sich hier auf einem der vielen Schwarzmärkte der Slums befindet und dass eigentlich alles, was hier verkauft wird, illegal ist. Vor den Läden saßen sehr zwielichtige Typen herum, welche die Helden im Vorbeigehen immer wieder fragten, ob sie etwas kaufen wollten, wie z.B. Fluchtafeln, Amulette, magische Steine und tonnenweise magischen Plunder. Octavia erkannte schnell, dass astral betrachtet nur ein winzig kleiner Bruchteil davon echte magische Eigenschaften besaß. Viele der Typen verschwanden schnell in ihren Häusern, sobald sie erkannten, dass hier ein Mystiker oder Inquisitor unterwegs war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Gantra.png|100px|rahmenlos|left|Türschild von &amp;quot;Kaliprasads Kuriositäten&amp;quot; mit der Göttin Gantra]]&lt;br /&gt;
Der Laden selbst hat nur ein winzig kleines Schild vor der Tür, auf dem ein tanzendes Tier mit einem Turban abgebildet ist, welches die bhumesische Göttin [[Götter#Götter der Bhumesen|Gantra]] darstellt. Das Tier ist breit und stämmig und hat in seinem Gesicht drei lange Rüssel, deren Enden in Schlangenköpfen münden. Es ist graublau und trägt einen leuchtend orangen Turban. Auf dem Körper des Tieres sind verschiedene Symbole zu sehen. Im Laden selbst war zuerst niemand zu sehen und alle waren überwältigt von der Fülle der exotischen und bizarren Waren, die dort gehäuft waren. Neben unzähligen getrockneten und nicht identifizierbaren Tierteilen finden sich seltsame Pflanzen und Kräuter, sowie andere „Reagenzien“, die allen vollkommen unbekannt erschienen. An einer Wand lehne ein fast mannsgroßes, getrocknetes Wesen, dass von einem dichten Pelz überzogen ist. Es besitzt jedoch weder Extremitäten, noch hat es einen genau definierbaren Kopf, und war eine bhumesische [[Pelzmade]]. Außerdem findet man hier unendlich viel Plunder, wie z.B. verzierte Räucherschalen aus Bhuma und andere Ritualgegenstände. Es fällt auf, dass sehr viele der Gegenstände mit eindeutigen und detaillierten erotischen Darstellungen versehen sind. Besonders ein großer Wandteppich fällt dabei ins Auge, auf welchem die bizarrsten und akrobatischen Sexstellungen abgebildet sind, welche die Helden jemals gesehen haben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Beskokaffe.png|200px|rahmenlos|right|Der Affe Beskok]]&lt;br /&gt;
Plötzlich kam jemand hinter diesem Wandteppich hervor. Es war ein größerer Affe mit einem roten Turban auf dem Kopf, der direkt auf Hella zuging. Er machte einige Geräusche und gab Handzeichen, dass man ihm folgen soll.  Er führte alle hinter den Teppich, wo der Fakir auf einem Nagelbrett saß und anscheinend meditierte. Sobald alle im Raum waren, öffnete er die Augen, erhob sich problemlos und ohne Schmerzen auf den Nagelspitzen, verbeugte sich und sprach dabei eine Begrüßung auf Bhumesisch „''Namaskāra''“ (bhumesisch für &amp;quot;Ehre sei dir, Sonne!&amp;quot;) zu allen aus und sagte dann zu Hella „''Punrh swagat hain!''“ (bhumesisch für &amp;quot;Willkommen zurück!&amp;quot;). Schließlich wiederholte er auf gebrochenen Barsavisch noch einmal „''Ich heiße euch willkommen!''“ und stellte sich als [[Gantrapudra Kaliprasad]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin gab er dem Affen ein Zeichen und dieser verschwand kurz hinter einem anderen Teppich. Er kam mit einem großen Korb zurück, in welchem Montakor lag. Gantrapudra versicherte Hella, dass er gut auf das Kind aufgepasst habe und ihm nichts geschehen war. Die Art und Weise, wie der Fakir mit Hella sprach, legte nahe, dass er anscheinend auch ein wenig Angst vor Hella hatte und diese ihm bestimmt etwas Schlimmes angedroht hat, falls dem Jungen etwas zustoßen sollte. Gantrapudra gab ihr eine kleine Phiole und Hella nahm Montakor auf dem Arm und verabreichte ihm das Mittel. Sie beruhigte die Helden, dass es gegen die Schmerzen sei und Montakor so nichts von der Prozedur merken würde. Dann begann sie ein Wiegenlied zu summen und wog Montakor liebevoll in den Schlaf.&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Gantrapudra.png|200px|thumb|left|Der Fakir Gantrapudra Kaliprasad mit dem Affen Beskok]]&lt;br /&gt;
Währenddessen bat der Fakir alle auf dem Boden Platz zu nehmen und der Affe, welchen er immer Beskok nannte, brachte eine große Kanne mit einem sehr würzigen Tee, zu welchem Milch und Honig angeboten wurde. Von dem Geschäft oder dem Ritual wollte Gantrapudra noch gar nicht sprechen und alle bemerkten, dass er zuerst eine Art Teezeremonie veranstaltete. Schweigend goss er den Tee ein und er brachte jedes aufkommende Gespräch mit einem dezenten „Psst!“ zur Ruhe. Alle begriffen, dass dieser Tee ohne Worte getrunken werden sollte. Während alle tranken, musterte der Fakir jeden aus der Gruppe und blieb schließlich zuerst bei Henk und dann bei Kenji hängen. Diesen beiden sah er so lange in die Augen, dass es ihnen schon fast unangenehm wurde. Als er dann den letzten Tropfen aus seiner Tasse getrunken hatte, begann er mit dem Kopf zu nicken und erklärte, dass nun alles bereit sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gantrapudra schnippte mit den Fingern und der Affe räumte den Tisch wieder ab. Anschließend brachte er einen großen Holzkasten herein, der auf der oberen Seite mit einer großen, gestreiften Raubkatze versehen ist und an den Seiten tanzende Elefanten besitzt, die an das Ladenschild erinnern. Er stellte ihn neben den Fakir und dieser blickte nun zu Henk und bat ihn, seinen Sohn auf einen kleinen Tisch zu legen, den der Affe ihm gerade brachte. Hella reichte Henk Montakor herüber und sobald er auf dem Tisch lag, bat der Fakir Hella um das Blut von Kenji. Er erklärte, dass er voraussichtlich den ganzen Tag mit dem Ritual beschäftigt sein würde und dass alle, die nicht zur Familie des Jungen gehören, nun gehen müssten und erst am Abend wieder herkommen dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarian bei den Inquisitoren '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian zum frühen Mittag in den Fuchsbau zurückkehrte, war bereits ein Bote der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] da gewesen, der nach ihm gesucht hatte und die Botschaft hinterließ, dass Großmeister Lichtschlag Adarian umgehend sprechen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian im Sanktum ankam, wurde er bereits vom Großmeister erwartet. Dieser ließ Adarian nochmal deutlich spüren, wie enttäuscht er von seinem Verhalten war, und er konfrontierte ihn damit, dass er ihn vorerst nicht mehr mit anderen Inquisitoren einsetzen werde. Jedoch gab er Adarian noch eine Chance, damit er sich erneut beweisen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthas Lichtschlag fragte Adarian, in welchem Kontakt er zu der Frau steht, die er bei dem Kampf gegen Maldoror beobachtet hatte. Er informierte Adarian darüber, dass es sich bei ihr um eine gesuchte Person handelte, hinter welcher die Inquisitoren schon sehr lange her waren. Lichtschlag betonte, dass sie gefährlich ist und schändliche Gräueltaten im Osten Barthavion begangen hätte. Er selbst kannte sie noch aus seiner Zeit, als er in Ankarz stationiert war. Dort war sie bereits einmal in der Gefangenschaft der Inquisitoren, entkam jedoch, indem sie einen Arkanist auf bestialische Weise tötete, der sich sogar für sie eingesetzt und ihre Hinrichtung verhindert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wies Adarian auf folgende drei Anklagepunkte gegen Hella Behringer hin: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.	&amp;lt;big&amp;gt;Praktizieren dämonischer Magie&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 315 JF tyrannisierte sie mit dämonischer Macht einige Dörfer an der Ostküste von Barthavion (u.a. Tarsus, Osringa und Isinga). Sie bedrohte und erpresste mit einem Dämon die Einwohner und wirkte unerlaubt Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	&amp;lt;big&amp;gt;Ausführung illegaler, schwarzmagischer Dienste&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 318 JF bot sie in Ankarz schwarzmagische Dienste an und beschwor Dämonen in der Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;lt;big&amp;gt;Dreifacher Mord&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 325 JF ließ sie in Ankarz durch einen Dämon eine Markschreierin töten. Sie wurde angezeigt, verhaftet, angeklagt und zum Tode verurteilt. Doch ein Arkanist der Akademie von Ankarz bat darum, ihm die Zauberin als Studienobjekt zu überlassen, was ihm gewährt wurde. Sie konnte aufgrund des unangebrachten Mitleids eines Adepten fliehen und tötete den Magier auf dämonische Weise. Sie tötete anschließend auch den Töpfermeister, der sie angezeigt hatte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Großmeister Lichtschlag verlangte nun, dass Adarian alles erzählte, was er über diese Person weiß, und erwartete, dass er gegen diese ermittelt, damit sie endgültig unschädlich gemacht werden kann. Adarian sollte auch nicht vergessen, dass er mit seinem Verhalten mit Sicherheit auch Archorbar enttäuscht hatte und nun am besten Alles unternimmt, um ihm zu zeigen, dass er sich doch auf ihn verlassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Foxis Pläne '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian den Sanktum der Inquisitoren verließ, fing Foxi ihn ab. Sie offenbarte ihm, dass sie ihm gern ihren Lieblingsplatz in Freywall zeigen möchte und sie den Tag gern wieder mit ihm verbringen wollte. An diesem Ort würden sie auch bestimmt keine Überraschungen mehr wie am Vortag erleben, da die Inquisitoren sie dort niemals finden könnten. Und falls seine Freunde ihn bräuchten, hätte sie Waruf Bescheid gesagt, wo sie mit Adarian hinwollte. Foxi zeigte Adarian einen ganz besonders leckeren Wein, den sie von Waruf geschenkt bekommen hatte, und gab Adarian zu verstehen, dass sie diesen nun gern mit Adarian trinken möchte. Außerdem machte sie ihm wieder mit ihrem Körper eindeutig zweideutige Angebote und wickelte Adarian wieder betörend ein. Sie brauchte Adarian auch nicht sehr lange überzeugen, zumal er von seinem Meister nur den Auftrag bekommen hatte, Informationen über Hella zu sammeln, die er ja bereits schon wusste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi brachte Adarian zum Turm des Merkon und bat ihn kurz an einer Seite des Gebäudes direkt neben einer Statue des Merkon zu warten. Sie verschwand dann kurz und schien fast unsichtbar geworden zu sein.  Dann tauchte sie plötzlich oben auf der Statue wieder auf und rief leise, dass die Luft rein sei. Sie animierte Adarian dazu, die Statue hochzuklettern. Hier oben konnten sie zu einem Fenster des Turmes gelangen und einsteigen. Innen kamen sie zu einem großen Treppenhaus und Foxi erklärte Adarian, dass sie leise hochschleichen werden. Der Turm schien zurzeit noch nicht wieder besetzt zu sein, aber trotzdem meinte sie, dass sie besser leise und vorsichtig sein sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kamen schließlich an dem Raum vorbei, indem sonst die Stadtwachen sitzen und Wache halten. Foxi beschwor Adarian, dass sie nun ganz leise sein müssten, da sie nicht genau sagen könne, ob dort jemand war. Adarian bemerkte beim Vorbeischleichen aber, dass die Wachkammer letztendlich wirklich unbesetzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Treppenhauses befindet sich eine Falltür nach oben, welche Foxi mit einem beiläufigen Handgriff knackte. Dann führte sie Adarian oben auf das Dach und er konnte einen wunderschönen Ausblick genießen und beobachten, wie die Stadt unten langsam wieder aufgebaut wurde und die Straßen sich mit lebendigen Menschen füllten, die langsam ihre Arbeiten wieder aufnahmen. Foxi packt eine kleine Decke aus und machte es sich mit Adrian gemütlich. Sie erzählte ihm, dass sie sich früher immer hier hochgeschlichen hatte, als sie noch ganz neu bei den Füchsen und in Freywall war. Sie hoffte sehr, dass Freywall bald wieder auf die Beine kommt und sie deshalb hierbleiben würde, um dabei zu helfen. Freywall war für sie auch schnell zu einer Heimat geworden und Trutz würde sie wegen etlichen schlechten Erinnerungen kaum vermissen, wenn sie hierbliebe, obwohl Trutz ihre eigentliche Heimat war. Sie fragte dann Adrian, warum er damals Trutz endgültig verlassen hatte und ob er seine Heimat manchmal vermissen würde. Sie unterhielten sich noch lange und Foxi erzählte Adarian noch etwas über den Tod ihrer Eltern. Anschließend verführte Foxi Adarian wieder und sie verbrachten den restlichen Tag dort oben und vergnügten sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie abends wieder die Statue heruntergeklettert waren, bemerkte Adarian, dass er von einem Inquisitor beobachtet wurde, den er bereits vom Sehen aus dem Hauptquartier kannte. Dieser beobachtete das Ganze mit Verwirrung und kam erst wieder aus seinem Erstaunen heraus, als er realisierte, dass Adrian ihn bemerkt hatte. Er grüßte Adarian dann nur kurzangebunden und zog dann ganz schnell in Richtung Sanktum ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Tempeldienst '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji nach dem Besuch bei Gantrapudra in den Fuchsbau zurückkehrte, hatte er eine Nachricht vom Monasterium. Der Priester bat ihn schnellstmöglich um Hilfe und obwohl Kenji die ganze Nacht gebetet hatte, fühlte er sich kaum müde und hatte seltsamerweise nicht das Bedürfnis sich hinzulegen. Also entschied er sich den Tempel aufzusuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tempel wurde er bereits erwartet und der Priester empfing ihn mit offenen Armen. Er betonte noch einmal kurz, wie furchtbar die Tragödie ist, die sich zurzeit in der Stadt abspielt. Hunderte von Menschen hätten Angehörige verloren und waren traumatisiert durch die Bilder, welche die Untoten in ihrem Gedächtnis hinterlassen hatten. Deshalb benötigte er auch dringend Kenjis Hilfe, da in diesen schweren Zeiten viele Menschen um den Rat Alethons bitten würden und nicht genügend Inquisitoren für sie bereitstünden. Er bat Kenji deshalb sich um einige Gläubige zu kümmern, die ratsuchend im Tempel auf Seelsorge und göttlichen Rat warten. Kenji entschloss sich zu helfen und wurde in einen kleinen, separaten Raum mit einer Bank geschickt, in welchen die Gläubigen einzeln und nacheinander von Tempeldienern geführt werden und dann dem Inquisitor ihr Anliegen vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes erschien der älterer Händler Haruk, dessen Laden und damit seine ganze Existenz bei den Bombardierungen zerstört wurde. Er beschwor, dass er der Stadt immer treu und aufrichtig gedient hätte und bei all seinen Geschäften versucht habe, mit größter Ehrlichkeit vorzugehen und niemals jemanden zu betrügen oder zu hintergehen. Daher fragte Haruk sich, warum Alethon es zuließ, dass der Laden seines Nachbarn, der ein gieriger Geschäftemacher und betrügerischer Händler sei, nicht einen Kratzer abbekommen hatte. Er fand dies ungerecht und dachte immer, dass er, indem er Alethon treu dient, von derartigen Ungerechtigkeiten verschont bliebe. Haruk wollte nun wissen, warum Alethon die Bombe nicht auf das Haus seines selbstsüchtigen Nachbarn gelenkt habe. Kenji fragte ihn nach dem Schicksal seiner Familie. Als der Händler Haruk ihm erzählte, dass es seiner ganzen Familie gut gehe und alle niemand zu Schaden gekommen war, verwies ihn Kenji auf dieses Glück und gebot ihm, dafür dankbar zu sein anstatt sich über den Nachbarn zu beschweren. Noch immer etwas unzufrieden und leicht verwirrt verlies Haruk das Separee und ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend erschien Eran, ein Mann mittleren Alters, der wohl zu den ärmeren Leuten im Handelsviertel gehörte. Er war vielleicht ein Handwerker, ging gebeugt und hatte mehrere Verletzungen, die jedoch gut verarztet waren. Kenji erkannte schnell, dass dieser Mann noch immer unter Schock stand. Als er hereinkam und Kenji sah, fiel Eran vor diesem auf die Knie, kroch auf ihn zu und begann seine Füße zu küssen. Er heulte laut und schluchzte immer wieder, dass er ein Zeichen Alethons benötigte, um nicht verrückt zu werden. Er fühlte sich von dem Gott verlassen, da dieser zuließ, dass seine ganze Familie getötet wurde und er als einziger überleben musste, obwohl er alles tat, um ihnen zu helfen. Eran verstand nicht, warum Alethon diese Ungerechtigkeit zuließ und er mit ansehen musste, wie seine Frau und seine zwei kleinen Kinder von den Untoten zerrissen wurden, während er gegen andere Untote kämpfte, um sie zu beschützen. Der Mann versicherte, dass er sein ganzes Leben Alethons Geboten untergeordnet habe und immer ehrlich, aufrecht und gerecht zu leben versuchte. Nun brauchte er einen Grund um weiterzumachen und hoffte deshalb auf ein Zeichen der Götter, welches ihm der Questor übermitteln sollte. Kenji zeigte Mitgefühl, wies den Mann jedoch darauf hin, dass die Wendung seines Schicksals auch den entschlossenen Willen des Mannes selbst benötigte. Er offenbarte ihm, dass ihm zwei Pfade offenstanden. Er konnte sich der gerechtfertigten Trauer hingeben und in Bitterkeit und Enttäuschung ob der harten Prüfungen, die ihm das Leben aufgezwungen hatte, dahingehen. Oder aber er konnte die Erinnerung an seine Geliebten ehren und in ihrem Namen das Gute in der Welt mehren. Kenji teilte seine eigenen, sonst privaten Zweifel und Anklagen an die Schutzgötter, aber auch seinen unbedingten Willen, sich nicht durch diese davon abhalten zu lassen, seinen Teil zu tun, um die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Am Ende beteten beide lange zusammen für die Verstorbenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eran wirkte danach beruhigt und mehr mit sich und der Welt im Reinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Ritual '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fakir bat Henk und Hella jeweils auf einer Seite des Tisches mit Montakor Platz zu nehmen und sie sollten jeweils eine Hand des Jungen mit einer ihrer Hände halten und ruhig sein. Dann goss er Kenjis Blut in eine kleine Bronzeschale und holte ein schwarzes Pulver hervor. Mit einem kleinen Stab rührte er dieses in das Blut ein, wobei ein Zischen zu hören und ein leichtet Qualmen als Reaktion zu sehen war. Anschließend goss er noch ein violettes Öl hinzu, welches das Gemisch in eine Flüssigkeit verwandelte, die wie blaue Tinte aussah. Dann holte er einen langen Holzstab hervor, an dessen Ende eine sehr dünne Hohlnadel befestigt war, und begann ein Lied in seiner Heimatsprache zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Minuten vergingen und dann hörte Gantrapudra auf zu singen. Der Affe hatte sich derweil eine große Klangschale geholt und damit begonnen sie mit einem großen Stab in Schwingung zu versetzen. Nebenher zündete er immer wieder eine Räucherschale mit unbekannten Düften und Weihräuchern an und es fiel auf, dass dieser Affe viel zu klug für ein Tier erschien und Dinge tat, die eigentlich eher menschlich wirkten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gantrapudra bat Henk und Hella nun einige Worte mantrisch zu wiederholen, solange das Ritual dauert, und zwar „''Sanrakshan aur Upachaar''“ (bhumesisch für &amp;quot;''Schutz und Heil''&amp;quot;). Er sprach sie einige Male mit ihnen zusammen und dann mussten sie allein weitermachen. Er nahm dann den Tätowierstab, tunkte ihn in die Farbe und legte ihn auf der Haut des Kindes an. Dabei begann er ein langes Mantra zu singen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zuvor hatte er bereits den Scheitel des Kindes rasiert und legte den Stab dort an. Er begann ganz vorsichtig auf die Seite des Stabes zu klopfen, die der Nadel gegenüberliegt. Dann versiegelte er mit seinen Zeichen nach und nach alle Energieknotenpunkte des Kindes und auch die Hand- und Fußinnenflächen. Das Ritual zog sich den ganzen Tag hin und für Henk war es sehr anstrengend sich durchgängig auf das Mantra zu konzentrieren. Zur Abenddämmerung war Gantrapudra schließlich fertig und bat den Affen darum, für alle etwas zu Essen zu machen, während Henk auf seine Gefährten wartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bemerkte bei Gantrapudra eine Sklavennummer am Handgelenk und sprach ihn darauf an. Er erzählte von seiner Versklavung und seiner Flucht nach Barthavion (vgl. [[Gantrapudra_Kaliprasad#Sklavenzeit_.28330-334_JF.29|Vita]]) und die beiden tauschten sich über das Sklavensein aus, bis die anderen am Abend ankamen, um sie abzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurück zu dem Fakir '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend fanden sich alle wieder bei dem Fakir ein, wo sie auf einen erschöpften Henk und eine erschöpfte Hella trafen. Montakor schlief, wirkte jedoch entspannt und schien keine Schmerzen zu haben. Er war am ganzen Körper mit Bandagen verbunden und man konnte erahnen, wie viele Tätowierungen er bekommen hatte. Ein Verband befand sich auch auf seinem Kopf und bedeckte sogar die kleine Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gantrapudra verkündete, dass alles gut gelaufen und Montakor nun für alle Zeiten sicher ist und ein ganz normales Leben führen kann. Hella meinte, dass Montakor sich noch ausruhen muss, und fragte, ob sie sich mit ihm bei den Füchsen für ein paar Tage verstecken kann, bevor sie die Stadt dann verlässt. Im Moment war der Junge allerdings noch zu schwach, um weit zu reisen, und sie musste die nächsten Tage beobachten, ob er das Ritual ohne Schaden überstanden hatte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als alle gingen, nahm der Fakir Henk zur Seite und offenbarte ihm seinen Preis. Er beschrieb Henk, dass die Inquisitoren vor einiger Zeit bei einer Razzia einen Gegenstand konfisziert hatten, den er gern zurückhätte. Dieser befände sich aller Wahrscheinlichkeit nach im Lager der Inquisitoren. Es handelte sich um einen goldenen Affenschädel, den [[Schädel von Bajrang Balaji]], der in einer Kiste aufbewahrt war, welche mit den gleichen tanzenden Dreirüsselelefanten verziert ist, wie die Kiste mit seinen Tätowier-Utensilien. Gantrapudra erwähnte auch, dass er wüsste, dass Adarian Inquisitor ist und es mit ihm ein Leichtes sein würde, an den Gegenstand zu gelangen. Soweit er weiß, befindet sich das Lager im Keller des Inquisitorensanktums. Der Fakir wies auch nochmal darauf hin, dass dies ein geringer Preis für seine Arbeit ist, und falls Henk ihn nicht erbrächte, sollte er sich bewusst sein, dass der Fakir durch die magischen Zeichen nun auch eine Verbindung zu seinem Sohn besitze und er Einfluss auf dessen Leben dadurch habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen schon in den Fuchsbau gingen und ließen den Abend ausklingen ließen, besuchte Adarian mit Henk noch die „''Fressecke''“, der Armenküche der Füchse in den Slums. Henk sprach mit Adarian über dessen Mitgliedschaft im Ekklesium und fragte ihn schließlich:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Adarian, willst du ein Mönch sein oder Adarian?”&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann erzählte er Adarian von dem Affenschädel und dass er ihn aus dem Lager der Inquisitoren stehlen muss. Er fragte Adarian, ob er eine Ahnung hätte, wo sich dieses Lager befindet, und Adarian erzählte ihm von der Luke zum Keller im Sanktum. Adarian berichtete Henk von allem, was er über die Wachen und ihre Wechsel wusste und dann verabschiedeten sich die beiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ging dann auch in den Fuchsbau und verbachte den Abend mit Octavia und Kenji. Später setzte sich unauffällig gegen Mitternacht ab und begab sich zum Inquisitorensanktum, zu dem Adarian direkt nach ihrem Treffen aufgebrochen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarians Meldung im Sanktum des Ekklesiums '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian kam im Sanktum an und wurde schon von Großmeister Lichtschlag ungeduldig empfangen. Adarian entschuldigte sein spätes Erscheinen mit seinen Pflichten innerhalb der Heldengruppe und er bemerkte, dass der Großmeister anscheinend auch bereits über seinen Ausflug auf den Turm des Merkon informiert worden war. Lichtschlag verdonnerte Adarian zur alleinigen Übernahme der Nachtwache im Sanktum. Diese Wache war bei allen die unbeliebteste Schicht, denn im Hof war man immer an der frischen Luft und die Zeit verging zügig bei den Wachgängen, aber im Inneren des Tempels war man immer in Gefahr bei wenig Bewegung und stehender Luft während der Wache einzuschlafen. Adarian machte sich für eine lange Nacht bereit und hatte keine Ahnung, wann Henk dem Sanktum in der Nacht einen Besuch abstatten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Einbruch '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kam kurz nach Mitternacht am Sanktum der Inquisitoren an und erspähte zunächst die Lage von den Dächern der Mannschaftsquartiere aus. Er erblickte zwei Wachen, welche abwechselnd im Hof patrouillierten und im Wachhäuschen das Tor sicherten. Die Türen zum Tempel waren, wie Henk beobachten konnte, nicht verschlossen und so gelangte er unbemerkt ins Innere, wo Adarian die Nachtwache hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne von Adarian bemerkt zu werden gelangte Henk in die Kammer, wo die Luke nach Unten war. Er knackte mit Leichtigkeit das einfache Schloss und gelangte in den Keller des Tempels. Ohne Probleme gelangte er an eine zweiflüglige Tür, welche in das Archiv der Inquisitoren führt. Dieses Schloss war allerdings eine Herausforderung für Henk, welche er aber nach längerer Zeit der Konzentration meisterte. Im Archiv widerstand Henk der Versuchung, sämtliche Akten und Berichte über seine Schwester Hella mitzunehmen und widmete sich der anderen Tür, welche in das Lager führte, in dem sich der Affenschädel befand. Einige Zeit verging, bis Henk das ähnlich komplizierte Schloss geknackt hatte. Schließlich gelangte er in das Lager, welches aus mehreren Räumen mit dutzenden Regalen mit Hunderten Kisten bestand. Henk würde Tage brauchen, um alles zu durchsuchen und den Schädel zu finden.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Affenschädel.png|150px|rahmenlos|right|Der &amp;quot;''Schädel von Bajrang Balaji''&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Dann kam Henk auf die Idee, im Schreibtisch nach einer Inventarliste zu suchen. Er knackte das einfache Schloss und fand das Gesuchte. Er entdeckte nach einigem Suchen einen Eintrag auf den ungewöhnlichen Namen „''Kaliprasad''“ und die dazugehörige Nummer war 5142. Nach kurzem Suchen und Kombinieren entdeckte Henk, dass die Ziffern in ihrer Reihenfolge die Nummer des Raums, des Regals, der Etage und der Kiste angaben. So fand Henk die gesuchte kleine Truhe mit dem Affenschädel und kontrollierte sie gleich auf den korrekten Inhalt. Dabei lag eine Statue mit großem erigiertem Penis, welche Henk einsteckte und ebenfalls für den Bhumesen mitbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bemerkte jetzt, dass bereits mehr Zeit verstrichen war, als er gedacht hatte, und beeilte sich. Er brauchte etwas, bis er das komplizierte Schloss an der Lagertür wieder verschlossen hatte, das einfache Schreibtischschloss für die Inventarliste war dagegen ein Leichtes. Doch als er die Archivtür wieder versperrte, wollte ihm das einfach nicht gelingen. Er hätte noch weiteren Zeitverlust in Kauf nehmen müssen, aber Henk entschied sich dazu die Tür unverschlossen zu lassen und schlich in die Tempelhalle. Adarian war eingenickt und Henk entschloss sich, einfach die Vordertür zu nehmen, da er vor Sonnenaufgang hier heraus sein wollte. Adarian wurde durch das Schließen der großen Tempeltür wach und bemerkte den geöffneten Riegel. Er dachte sich seinen Teil und verriegelte das Tor wieder, sodass nichts auffallen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Affe und die Tätowierung '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Beskok.png|100px|rahmenlos|left|Beskok Taan]]&lt;br /&gt;
Am frühen Morgen kam Henk zurück zu Gantrapudras Laden und überbrachte ihm die Truhe mit dem Schädel. Der Bhumese wirkte sehr zufrieden und auch sein Affe Beskok war ganz aufgeregt. Ohne Zeit zu verlieren holte der Fakir den Schädel aus der Truhe und hielt ihn über den Affen. Er sprach unverständliche Worte und die Umrisse des Affen verschwammen und wuchsen. Langsam verwandelte sich der Affe vor Henks Augen in einen Menschen, dem Gantrapudra sofort Kleidung reichte, um sich angemessen zu bedecken. [[Beskok Taan|Beskok]] dankte Henk für seinen Einsatz bei der Wiederbeschaffung des Schädels und erzählte Henk, wie er vor etwa einem Jahr zu einem Affen wurde. Die Inquisitoren waren ihm auf den Fersen und sei Freund Gantrapudra konnte ihn nur so vor ihren Augen verbergen. Leider konfiszierten sie bei ihrer Razzia den Schädel und so musste er längere Zeit ein Affendasein fristen (vgl. [[Gantrapudra_Kaliprasad#Das_Beskok-Dilemma_.28350_JF.29|Das Beskok-Dilemma]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an ein gemeinsames Frühstück tätowierte Gantrapudra Henk eine besondere Form bhumesischer Magie auf den Oberarm. Sie würde ihm die Beschwerden des Alters vergessen lassen, versprach er. Und tatsächlich fühlte sich Henk nach der Prozedur beweglicher und so jung wie schon lange nicht mehr. Am späten Vormittag machte er sich auf zum Fuchsbau.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Epilog ===&lt;br /&gt;
23.-25. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erlebt Konsequenzen beim Sanktum der Inquisitoren des Ekklesiums und die Helden verabschieden sich von Hella. Die Toten werden beerdigt und anschließend wird im Fuchsbau gefeiert. Henk verlobt sich und ein Brief von Archorbar erreicht die Gruppe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
23. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarian im Sanktum des Lichtes '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian morgens später aufstand, bemerkte er, dass ein [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] auf dem Exerzierplatz Liegestützen machte, während er von Großmeister Lichtschlag cholerisch und dadurch fast schon nicht mehr verstehbar angeschrien wurde. Adarian konnte verstehen, dass er irgendwas von „verantwortungsloses Verhalten“ und „unentschuldbar“ schrie. Außerdem bezog sich die Standpauke auf irgendetwas mit dem Archiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er den Tempel verlassen wollte und bei am Empfangstisch vorbeikam, sah Adarian, wie die diensthabende Wache die ganze Szene aus dem Fenster beobachtete und mitleidig den Kopf schüttelte, als er bei ihr vorbeikam. Er fragte Adarian, ob er auch schon hörte, was sich der Bruder Keldor geleistet habe, und ob er etwas von dem Vorfall mit dem Archiv mitbekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder der Wache erzählte Adarian die ganze Geschichte. So wusste er, dass Bruder Keldor als letzter im Lager war und offensichtlich vergessen hatte, das große Haupttor zu verschließen.  Seit der Katastrophe in der Stadt war niemand mehr dort gewesen und der Großmeister ging erst heute Morgen wieder hinunter, um einige Akten einzulagern. Das bedeutete, dass die Archivtür die ganze Katastrophe über geöffnet war und sich somit auch Unbefugte Zugang verschaffen konnten. Bruder Keldor ging zwar davon aus, dass er die Tür verschlossen hatte, jedoch war er sich auch nicht mehr sicher und befürchtete, dass er wirklich dafür verantwortlich ist, weil er bei Ausbruch der Untotenseuche schwer gegen seine Panik ankämpfen musste und deshalb vielleicht nachlässig war. Keldor Brisuto war noch ein ganz junger Bruder und wohl einfach mit der Situation überfordert. Jedoch würde Großmeister Lichtschlag bei ihm keine Ausnahme machen und so sorgte er schon den ganzen Vormittag dafür, dass Bruder Keldor entsprechende Disziplinierungsmaßnahmen erhielt. Immerhin wusste jeder Inquisitor in Freywall, dass die Verantwortung über das Archiv von entscheidenden Bedeutung ist. Deshalb würde er wohl in den nächsten Wochen zusätzlich zu seinen normalen Einsätzen noch mit der Inventur des Archivs beschäftigt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erfuhr noch, dass Lichtschlag ihn heute freigestellt habe, da er die ganze Nacht gewacht habe. Jedoch wollte er ihn am Abend wieder im Tempel zum Dienst sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Fuchsbau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mittag - alle hatten lange geschlafen, da sie erst in den Morgenstunden ins Bett gekommen waren – als alle beim „Frühstück“ saßen, kamen Mestoph und Jaran zu den Helden und berichteten, dass ein Bote der Briccones verkündet hat, dass die Beerdigung von Cupo und seinen Söhnen am nächsten Morgen stattfinden wird und sich heute alle nochmal ausruhen können. Jaran wies darauf hin, dass die Beerdigung von [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Mjonflir]] kurz davor stattfinden wird und viele Füchse bereits ihre Anwesenheit zugesagt hätten. Nach den Beerdigungen sollte es eine gemeinsame Feier der Briccones und der Füchse geben, um ihr neues Bündnis zu bekräftigen. Henk erklärte, dass die Beerdigungsfeiern in Freywall zuweilen mit sehr viel Alkohol gefeiert werden und man sogar bestimmte traditionelle Tänze zu Ehren der Toten veranstaltet. Außerdem dauern sie für gewöhnlich einen ganzen Tag und enden mit einer langen Feier bis in die Morgenstunden. Er war als Chef der Füchse der offizielle Gastgeber und seine Anwesenheit wurde natürlich von allen strikt erwartet. Da das Bardenviertel noch immer ziemlich mitgenommen war, hat Jaran angeboten, die Trauerfeier im Fuchsbau abzuhalten. Dies sollte auch die Verbrüderung mit den Briccones symbolisch unterstreichen und die gemeinsame Zukunft einleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian sich nach Foxi erkundigte, wurde ihm mitgeteilt, dass diese gerade einen Auftrag erledigte und wahrscheinlich bis in die Nacht beschäftigt sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaran nahm Henk beiseite und informierte ihn darüber, dass er sich mit Mestoph bereits um die Strafe von Giftvogel gekümmert habe, um Henk damit nicht noch weiter zu belasten. Jaran meinte nur locker: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Giftvogel schläft nun auf den Ästen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Gespräch mit Lichtschlag '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji suchte Großmeister Lichtschlag auf und sprach mit ihm über Hella. Lichtschlag warnte ihn vor dem „dämonischem Wahnsinn“, welcher Personen befällt, welche über lange Zeit Kontakt zu Dämonen hatten. Ihre Gedankengänge wirken zunächst erschreckend klar, aber es sind nur die verführerischen, abyssischen Einflüsterungen, die aus ihnen sprechen und eine Seele vom Weg des Lichts abbringen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk besucht Hella '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Jaran wieder nach unten ging, flüsterte er Henk noch zu, dass dieser nachkommen solle, da Hella nach ihm gefragt hätte und mit ihm allein reden wollte. Sie war mit Montakor unten und dem Jungen ging es schon besser. Die Verbände waren nun ab und man konnte die Tätowierungen am ganzen Körper des Kleinkindes sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella erzählte Henk unter vier Augen, dass sie einen Traum gehabt habe. Sie hatte Montakor als erwachsenen Mann gesehen und er war ein großer Anführer gewesen. Außerdem sah sie, wie er mit Henk, der in ihrem Traum ein sehr alter, aber glücklich wirkender Mann war, zurück in ihre alte Heimat auf der Insel in der Bartha-Bucht zurückkehrte, wo die beiden gemeinsam mit Henks Bruder Ivar Behringer das Grab von Henks Vater, Chiron Behringer, besuchten. Hella selbst sah sich nicht in der Vision, wusste aber, dass sie trotzdem irgendwie präsent war. Sie sah außerdem, dass Barthavion in ihrem Traum nicht zerstört oder von Dämonen überrannt war. Sie war daher sehr verwirrt von dem Traum, da sie ihr ganzes Leben fast noch nie etwas Positives geträumt hatte. Hella sagte, dass der Traum ihr eine seltsame Hoffnung gemacht habe, dass sie gerade zum ersten Mal so etwas wie das „Richtige“ in ihrem Leben tun würde und dass dies ein sehr gutes Gefühl ist. Es war, als würde sie langsam begreifen, warum Enodia nicht zuließ, dass sie sich das Leben nahm, weil dadurch nun Montakor wohl auf ist und vielleicht in der Zukunft jemand sehr Bedeutsames werden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella eröffnete Henk ihren weiteren Plan, Montakor wieder zu Birkinga zu bringen, wo sie selber auch bleiben und über ihn wachen möchte. Jedoch wusste sie noch nicht, wie sie aus der Stadt hinauskommen könnte, da die Ausgänge alle wegen des Heilmittels überwacht würden. Sie machte Henk auch die Dringlichkeit deutlich, warum sie schnell aus der Stadt musste. Jaran hatte bereits darauf hingewiesen, dass die Inquisitoren überall nach Hella und dem Kind suchten und auch den Fuchsbau bewachen ließen. Henk erfuhr, dass zurzeit immer ein bis zwei Männer regelmäßig vorm Fuchsbau patrouillierten und Leute befragten. Auch der Wirt wurde bereits auf Hella angesprochen und am liebsten würde sie die Stadt deshalb noch am gleichen Abend dieses Tages wieder verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklärte Hella, dass die Gilde ihre eigenen Tunnel zum Schmuggeln aus der Stadt hat und die Kontrollen der Inquisitoren kein Problem für sie sein werden. Er wusste auch, dass die Gilde über einige Luftschiffe und fähige Männer verfügt, die Hella sicher und schnell in die Hohe Heimat können. Jaran bestätigte ihm auf Nachfrage, dass es kein Problem ist, die Flucht bis zum Einbruch der Dunkelheit auf die Beine zu stellen. Hella war sehr beruhigt und wollte die letzten Stunden in der Stadt gern noch mit Henk verbringen und sich auch von seinen Freunden verabschieden. Daher wollte sie sich am Nachmittag noch mit ihnen zusammensetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Henk jedoch die anderen benachrichtigte, informierte ihn Jaran noch darüber, dass Foxi mit einigen Männern in den Slums war und sich um ein paar ganz üble Gauner kümmerte. Diese nutzen die Notlage gerade aus, um sich Macht in der Stadt zu verschaffen, indem sie die Leute erpressen, denen sie beim Wiederaufbau geholfen haben. Vermutlich müsste Foxi dabei einen besonders verdorbenen Ganoven ausschalten, aber damit würde den ganzen armen Menschen geholfen werden, die von diesen eiskalten Banden ausgepresst werden. Jaran meinte aber, dass Henk sich darum nicht kümmern müsste und sich lieber weiterhin ausruhen und noch die Zeit mit seiner Schwester genießen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abschied von Hella '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk holte seine Freunde aus dem Fuchsbau nach unten zu Hella. Sie nahmen alle an einem großen, gemütlichen Tisch Platz und Hella bat Henk eine Flasche Wein zu öffnen. Sie selbst hielt die ganze Zeit Montakor auf dem Arm und schien den Jungen kaum abzulegen. Sie wiegte ihn und summte immer wieder ein Lied für ihn und schien sich unglaublich rührend um ihren Neffen zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella stieß mit allen auf die Rettung von Montakor an, weil sie nun davon überzeugt ist, dass der Junge durch die Tätowierungen gerettet wurde. Sie erklärte, dass Gantrapudra ganze Arbeit geleistet hat und bat auch Octavia sich diese Glanzleistung anzusehen. Bei genauerem Hinsehen konnte sie sofort erkennen, dass Montakor nun eine Art Schutzschicht um seine Aura trägt, die ihn astral nahezu unsichtbar macht und vermutlich auch nur noch durch die wenigsten und mächtigsten Zauber durchdrungen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella betonte, dass die Rettung ihres Neffen die vielleicht selbstloseste Tat in ihrem ganzen Leben gewesen ist und sie nun versteht, warum es sich manchmal lohnen kann, auf die Götter zu hören. Sie erklärte, dass sie weiß, dass sie in ihrem Leben viel Unheil angerichtet hatte, aber das Montakor ihr nun einen neuen Weg gezeigt hätte. Sie habe weiterhin vor, Enodias Plan zu folgen, auch wenn sie die Göttin ihr Leben lang verflucht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella machte eine kurze Pause und blickte zu Kenji. Als Kenji ihr erklärte, dass sie damit Recht gehabt hätte, dass sie allein wären, erzählte sie ihm von ihren Einsichten. Sie rief ihm in Erinnerung, dass auf dem Schiff Lorkan als Falke erschien, persönlich eingriff und sie befreite. Auf ihre Taten angesprochen erklärte sie Kenji, dass sie sich ihrer Schuld völlig bewusst ist und sie sich bereits vor das Gericht von Enodia begeben habe und ihrem Leben schon längst ein Ende setzen wollte. Doch die Göttin persönlich hatte einen Plan mit ihr und nur deshalb sei sie noch am Leben. Wenn Enodia jedoch ihren Plan für sie vollendet hätte und Kenji wieder zu Alethon gefunden hätte, würde sie sich in Zukunft gern von ihm richten lassen und er sollte sich bewusst sein, dass er dann als einzige gerechte Lösung nur ein Todesurteil vollstrecken kann. Falls es soweit käme, dann wäre es ihr jedoch eine Ehre von Kenjis Hand gerichtet zu werden, aber die Zeit dafür war jetzt noch nicht gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella wird dann noch ein wenig mit allem Trinken und Henk hielt eine Rede über etwas, was ihm sehr wichtig war. Er berichtete allen von seiner Traumbegegnung mit Lochost und offenbarte ihnen, dass er dadurch seine innere Freiheit und seinen Optimismus wiedergefunden habe. Das einzige, um wieder gut zu machen, was er ihnen antat, ist wieder ihr „Fährmann“ zu sein, der ihnen Richtung im Glauben gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam Jaran herein und meinte, dass es nun bald Zeit ist und Hella sich langsam verabschieden muss. Doch bevor Hella aufbrach, kam sie zu jedem persönlich hin und gab ihm noch einige Worte mit auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst kam Hella zu Adarian und dankte ihm dafür, dass er die ganze Zeit auf ihren kleinen Bruder aufgepasst hat und bat, dass er ihn nie im Stich lassen sollte. Sie gestand ihm auch, dass sie nicht weiß, was er bei den Inquisitoren zu suchen hat und er nicht denken soll, dass diese selbstgerechten Fanatiker nicht genauso viel Verbrechen auf dem Kerbholz hätten, wie die Leute, die sie verfolgen. Wenn er klug wäre, sollte er dem Orden den Rücken kehren und herausfinden, wer er wirklich ist. Dann gab sie ihm zum Abschied die Hand und drückte sie einmal ganz fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ging Hella zu Kenji und räumte ein, dass sie es nicht leicht miteinander hatten und sie aber, trotz all ihrer Differenzen, weiß, dass Kenji für Henk bei ihren Abenteuern da ist und dass sie ihm dafür auf ewig dankbar sein wird. Sie legte ihm nahe, nicht Zuviel von den Göttern zu erwarten und Kenji sollte besser anfangen, seine Stärke in sich selbst zu finden. Nur dann könnte er auch ohne Alethons Hilfe seinen weiteren Weg finden.  Sie verbeugte sich würdevoll, wie man es vor einem Erzquestor für gewöhnlich tut und gab ihm nicht freundschaftlich die Hand, so wie sie es bei Adarian getan hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss wandte Hella sich Octavia zu und gestand ihr, dass sie sie um ihre Selbstdisziplin beneidet und sie in ihrem Leben vermutlich nicht so viel Unheil in die Welt gebracht hätte, wenn sie Octavia ein wenig ähnlicher gewesen wäre. Sie merkte auch an, dass Octavia für ihr Alter unglaublich mächtig ist und sie aufpassen und trotz ihrer enormen Selbstbeherrschung immer auf der Hut vor den Verführungen der Magie sein sollte. Sie spürte nämlich, dass Octavia einem Vulkan sehr ähnlich ist und dass es unter ihrer kalten und unbewegten Oberfläche brodeln würde. Octavia sollte aufpassen, dass sie nicht eines Tages ausbräche. Noch bevor Octavia darauf antworten konnte, nahm Hella sie schnell zum Abschied in den Arm und betonte, dass sie daran glaubt, dass Octavia die Stärke hat, mit ihrem „Fluch“ zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wünschte sie allen viel Glück und erwähnte nochmal, dass die Drachenträne das mächtigste ist, was sie jemals erlebt hat und sie felsenfest daran glaubt, dass sie noch viele Geheimnisse verbirgt, von denen bis jetzt noch niemand etwas weiß. Hella wurde durch Jaran unterbrochen, welcher auf einen baldigen Aufbruch drängte, da das Luftschiff bald ablegen würde und sie etwas außerhalb von Freywall abholen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk begleitete sie noch aus der Stadt hinaus und verabschiedete sich dort allein von ihr. Hella erklärte Henk zum Abschied, dass sie glücklich ist, dass sie seinen Sohn retten konnte und schwor, dass sie ihn nie wieder außer Augen lassen und Birkinga bei allem unterstützen wird. Sie möchte Henk gern bald wiedersehen und bestand darauf, dass er sie in der Öde besuchen kommen soll, wenn es seine Abenteuer zulassen würden. Dann gab sie Henk noch einmal Montakor auf dem Arm, damit er sich auch von ihm verabschieden konnte. Dieser blickte Henk fröhlich an und streckte gleich seine Arme nach ihm aus. Henk schenkte Montakor sein [[Twillamulett]]. Hella wollte versuchen mit Ivar Kontakt aufzunehmen und hoffte, dass die Behringers eines Tages wieder vereint sein könnten. Sie gab Henk einen Kuss auf die Stirn, umarmt ihn lange und wurde von dem Luftschiff aufgelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarians Meldung bei Lichtschlag '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian abends zum Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zurückkehrte, verdonnerte ihn Großmeister Lichtschlag zu Meditationen und ordnete an, dass er morgen zum Sonnenaufgang an den Leibesübungen teilnehmen und pünktlich auf dem Exerzierplatz erscheinen sollte. Lichtschlag wollte auch die weiteren Pläne von Adarian hören und erkundigte sich, wann er die Stadt verlassen würde. Er stellte Adarian auch für den Tag der Beerdigungen frei, jedoch sollte er sich am Tag darauf wieder im Tempel melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tag des Letor '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag hörte man überall auf den Straßen das Klagen der Frauen. Auf Nachfrage erklärten Einheimische, dass die offizielle Trauerzeit nun ausgerufen und man mit den ersten Beerdigungen angefangen hätte. Man habe den heutigen Tag offiziell als Tag des Letors erklärt und in Gänze zur Ehrung der Toten bestimmt. Auf allen großen Stadttürmen waren schwarze Flaggen mit Letors Zeichen aufgehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Beerdigungen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es regnete in Strömen und der Himmel zeigt sich dem Anlass entsprechend trüb, als die Helden auf dem Friedhof ankamen. Man hörte das Klagen und Weinen von hunderten von Menschen und viele waren damit beschäftigt Gräber auszuheben. Andere brachen aus Kummer zusammen und überall sah man trauernde Frauen, die laute Klagelieder anstimmten. Am Rand des Letorackers lagen auch einige Massengräber, welche die Stadtwachen mit Leichen füllten. Überall patrouillierten Inquisitoren des Ekklesiums und brachten neue Schutzsymbole rund um das gerade entstandene Friedhofsgelände an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Beerdigung folgte direkt die Nächste und der Letorquestor legte seinen Segen im Eiltempo auf ein Grab nach dem anderen. Die eigentlichen Beerdigungen wurden deshalb sehr privat abgehalten und es lag an den Angehörigen, ob noch einige letzte Worte gesprochen wurden. Auch Foxi war dort und hatte anscheinend schon auf Adarian gewartet. Sie war ganz ungewohnt in einem schwarzen, langen Trauerkleid erscheinen und wirkte plötzlich vielen damenhafter, als man es sonst von ihr kennt. Foxi war ziemlich traurig wegen Mjonflir und wirkte sehr niedergeschlagen. Adarian tröstete sie etwas trösten und nahm sie in den Arm.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Mjonflir '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst fand die Beerdigung von Mjonflir statt. Viele Füchse, die meisten unter Kapuzen verhüllt, waren gekommen und haben Mjonflir ein großes Grab auf dem alten Teil des Friedhofs ausgehoben, der anscheinend zu den Füchsen gehört, da auffällig viele Grabsteine in diesem Bereich mit einem kleinen, unauffälligen Fuchskopf versehen sind. Die Beerdigung begann und Henk dankte allen für ihr Erscheinen und ihr Anteilnahme: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;... ''und gleichzeitig war er immer treu und für viele von uns auch ein guter Freund, denn Mjonflir war immer absolut er selbst. Mjonflir hat sich nie verstellt, man wusste immer, was man bei ihm zu erwarten hatte. Und wir alle als seine Angehörigen werden ihn sehr schmerzlich vermissen. Aber wir wissen auch, dass er jetzt dort ist, wo wir alle einst hoffen zu sein: nämlich für immer frei.''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Henk nimmt seinen Flachmann aus der Tasche, gießt etwas auf das Grab und nimmt auch selber einen Schluck)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;''Für den treusten Ingenieur, den ich in meinem Leben je gekannt habe.''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(gießt etwas Schnaps auf das Grab)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Und für viele von uns der beste Freund, der zuverlässigste Freund den sie je hatten.''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(gießt noch etwas Schnaps auf das Grab und gönnt sich einen Schluck)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Möge er in Freiheit ruhen!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk machte das Zeichen des Fuchses und trat vom Grab zurück. Dann ergriff Jaran das Wort und erinnerte sich, wie er Mjonflir vor mehr als vier Jahrzehnten kennenlernte und sich mit ihm während der beschwerlichen Kriegszeit durch die Gosse von Freywall schlug. Er habe schon damals den Erfindungsreichtum dieses klugen Kopfes bewundert und ahnte bereits, dass sie gemeinsam viel erreichen werden. Henk nickte zustimmend. Jaran rief allen das besonnene und angenehme Wesen dieses stillen Mannes in Erinnerung, welcher ihm in all den Jahren ein treuer Freund war. Er ging davon aus, dass Mjonflir nun in Letors Werkstatt sitze und kein Schloss im Totenreich nun mehr vor ihm sicher sei. Dann holte Jaran einen Flachmann aus seinem Umhang und goss etwas Schnaps auf das Grab: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 170px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Auf dich, alter Freund!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann ging Waruf ans Grab und meinte, dass er wohl behaupten könne, dass Mjonflir sein bester Freund gewesen sei. Es gab in der Vergangenheit viele „Geschäfte“, die sie gemeinsam abgewickelt hätten, und er habe sich dabei immer auf ihn verlassen können. Mjonflir habe ihn nie im Stich gelassen und sogar damals, als sie gemeinsam von Graltiks Männern geschnappt wurden, hat er sein Leben riskiert, um Waruf aus Graltiks stinkendem Palast zu retten.  Waruf würde außerdem ihre gemeinsame Zeit in der Werkstatt sehr vermissen und vermutlich niemals wieder mit jemanden so entspannte Abende erleben, wie mit ihm. Um daran zu gedenken, holte Waruf eine dicke, gedrehte Graszigarette hervor. Er zündete sie auf Mjonflir Wohl an und raucht an seinem Grab einige tiefe Züge: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 460px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wir werden uns im Licht der Schutzgötter sicher bald wiedersehen!''“   &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Bruder der Gilde trat an das Grab, warf fünf Silberstücke hinein und meinte, niemand solle sagen können, dass er ihm etwas schuldig geblieben sei. Henk und Jaran trösteten sich gegenseitig. Adarian wischte sich eine Träne aus dem Auge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als niemand mehr das Wort ergriff, wurde Mjonflir unter die Erde gebracht und kurz danach tauchte ein Letorpriester auf, um seinen Segen zu sprechen. Dieser war in Begleitung von zwei Tempeldienern, von denen einer einen Weihrauchkessel schwenkte und der andere eine Schale mit geweihtem Wasser vor sich hielt. Der Questor sprach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Asche zu Asche, Staub zu Staub.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was auf Erden vergangen ist, wird im Lichte der Schutzgötter neu erstrahlen!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gesegnet seist du mit den Wasser [[Leveon|Leveons]],''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(dabei schöpft er mit der Hand etwas Wasser aus der Schale des Tempeldieners)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''behütet seist du von der Erde [[Chthonia|Chthonias]]!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(dabei kniet er sich hin und schaufelt etwas symbolische Erde auf das Grab)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge Letor deine Seele sicher ins ewige Reich geleiten!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Priester gegangen war, nutzte Adarian die Gelegenheit, um doch noch etwas am Grab von Mjonflir zu sagen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Tja, Mjonflir, wir kannten uns nun ja wirklich nicht gut. Grüße unseren Gefährten von uns, er möge dich sicher dahin geleiten, wo du hingehörst. Grüße Noah von uns.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk klopfte Adarian dankbar auf die Schulter und blickt sich nach den Briccones um. Adarian bemerkte, dass Foxi hart gegen ihre Tränen ankämpfen musste und sie sich ständig die Tränen wegwischte, damit man ihr nicht ansah, dass sie kurz davor war, loszuheulen. Auch hier spendete Adarian ihr wieder Trost, welchen sie auch gern von ihm annahm. Während der Zeremonie hielten auch Octavia und Kenji sich an der Hand, um sich gegenseitig Halt zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cupo Briccone und seine Söhne '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der Zeremonie trafen bereits die ersten Briccones ein und versammelten sich bei ihrer protzigen Familiengruft, in welcher Cupo und seine Söhne bestattet werden sollten. Nach und nach kamen alle Briccones und eine ganze Menge anderer Leute an. Viele Reiche und Politiker waren gekommen. Viola traf schließlich mit ihrer fast gleichalten Stiefmutter Lucia ein, welche Cupos vierte Frau war und entsetzlich laut jammerte und weinte und von Viola gestützt werden musste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Zeremonie verlief ähnlich wie bei Mjonflir, jedoch sprachen sehr viele Leute an Cupos Grab und die Zeremonie zog sich lange hin. Zuerst sprach Toni für die Familie, welcher vor allem betonte, was für ein liebevoller und fürsorglicher Vater Cupo war. Die Briccones zeigten echte Trauer und tiefe Gefühle. Dann sprachen viele der einflussreichen Personen, die sich in oberflächlichen Lobhymnen ergingen und anscheinend mit ihrer Zugewandtheit der Briccone-Familie ihre zukünftige Partnerschaft verkünden und somit die Beerdigung eher für politische Zwecke missbrauchten. Nach einer gefühlten Ewigkeit waren schließlich alle fertig und Henk ergriff zum Schluss das Wort. Er kehrte zur Ehrlichkeit und Herzlichkeit der Briccone-Familie zurück und gedacht in echter Trauer seiner Erlebnisse mit Cupo. Toni warf ihm dafür einen dankbaren Blick zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend stimmte Cupos Witwe ein trauriges, altes Klagelied aus der Tradition von Freywall an, während die Familiengruft wieder geschlossen wurde. Es handelte von dem Einzug ins Licht und davon, dass die Schutzgötter dort alle Sünden vergeben, die wir im Leben begangen haben und jede Seele dort Erlösung finden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg zum Fuchsbau bemerkte Octavia plötzlich ein Rascheln in ihrer Tasche und eine Bewegung. Die [[Korrespondenzen#Korrespondenz_mit_Archorbar|Antwort von Archorbar]] war eingetroffen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feier im Fuchsbau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gaststätte ist ein großer Saal für alle vorbereitet worden und alle Briccones und Füchse waren anwesend. Nachdem alle im Gastraum versammelt waren und das Essen aufgetragen wurde, bat Jaran Henk, ein paar Worte zur Eröffnung der Feier zu sagen. Ihm schloss sich Toni Briccone an, der in seiner Rede auch nochmal erneuet bekräftigte, dass die Füchse und die Briccones nun eine gemeinsame Zukunft haben und gemeinsam die Stadt wieder auf die Beine stellen werden. Es gab dann ein improvisiertes Mahl, wozu jeder etwas beigetragen hatte und welches trotzdem eher bescheiden ausfiel, da die Stadt mit Reserven sparen musste. Jedoch hatten die Briccones einen ganzen Karren Wein aus ihrem privaten Vorrat mitgebracht und konnten damit alle Gäste im Überfluss versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fiel auf, dass sie immer wieder vom Massimo beobachtet wurde und als sie seinen Blick erwiderte, zwinkerte er ihr kurz zu. Für einen Moment konnte sich Octavia seinem Blick nicht entziehen und wurde sogar kurz rot. Während des Essens sah Massimo immer mal wieder zu ihr herüber und lächelte sie kurz an. Aber er ging noch nicht zu ihr hin, als ob er sich seiner „Beute“ langsam und gezielt annäherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich folgte der traditionelle Teil der Feier und Jaran beginnt ein schwermütiges Lied anzustimmen, dass von Tod und Trauer handelt. Henk kannte das Lied und stimmte mit ein.  Auch Toni Briccone sang mit und stellte sich als hervorragender Sänger heraus. Das Lied handelt von all dem Leid, welches Freywall und Barthavion schon sehen musste und von all den tapferen Männern, die für Lochost ihr Leben gegeben haben. Dann geht es darum, dass durch ihre Heldentaten das Gute immer wieder aufs Neue siegen konnte und sich das Rad des Lebens immer wieder weiterdrehen kann. Es folgt eine Stelle, die immer beschwingter und fröhlicher wird und irgendwann steigen Instrumente mit ein, die eine fröhliche, aber melancholische Tanzmusik ergeben. Der Tanz ist ein Gruppentanz, bei dem sich die Leute jedoch mit einem Partner zusammentun, mit dem sie ihren Teil gemeinsam Tanzen. Dabei kommt es auch zu engerem Körperkontakt und es ist auch allgemeiner Brauch, dass beim Einsetzen der Instrumente die Männer die Frauen zum Tanz auffordern.  Frauen können dies aus Gründen der Etikette für gewöhnlich nicht ablehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi wurde sofort etwas unruhig, sobald der Tanz begann und blickte zu Adarian. Als dieser sie aufforderte, betonte sie scherzend, dass sie keine gute Tänzerin ist und er sich nicht beschweren sollte, wenn ihm nach dem Tanz nicht nur sein Finger, sondern auch noch ein Zeh fehlen würde, weil sie ihn plattgetrampelt hätte. Als sie dann tanzten, war sie jedoch sehr leichtfüßig und machte in ihrem schicken Kleid sogar eine sehr elegante Figur. Sie schmiegte sich sehr eng an ihn und Adarian konnte es kaum erwarten, dass er mit ihr auf dem Zimmer verschwinden durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bemerkte, dass Viola zu ihm herüberblickte und erwartete von ihm auffordert zu werden. Als er dies auch endlich tat, gestand sie ihm, dass sie froh war, dass er bei all dem Mist, der ihr wiederfahren ist, bei ihr ist und sie schmiegte sich in seinen Arm. Sie flüsterte ihm auch zu, dass er sie nach der Beerdigungsfeier, wenn sie ihre Brüder und Stiefmutter losgeworden ist, besuchen sollte, damit sie etwas Zeit für sich haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald der Tanz startete, ging Massimo zu Octavia, verbeugte sich tief vor ihr und forderte sie auf. Er hatte auf diesen Moment gewartet und wusste, dass diese Stelle im Lied vorkam. So konnte er schneller bei ihr sein, als Kenji, welcher sie auch auffordern wollte. Massimo entschuldigte sich bei Octavia dafür, dass er sie einfach so anspricht, da er wüsste, dass sie eine große Heldin und ein Gesandte des theranischen Kaisers ist. Aber er fand ihre fremdartige Schönheit so bezaubernd, dass er es einfach nicht mehr ertragen konnte sie nur aus der Ferne zu bewundern. Dann sprach er schnell weiter, nickt mehr zu sich selbst und erklärte charmant, dass er nun endlich verstünde, warum die Theraner ihre Frauen für Gewöhnlich nicht von der Insel ließen und er bei so viel Anmut und Grazie auch Angst hätte, dass fremde Männer sie stehlen wollten. Massimo griff vorsichtig nach Octavias Hand und zog sie einfach auf die Tanzfläche.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sah sich daraufhin enttäuscht im Saal nach alternativen Tanzpartnerinnen um und entdeckte Massimos junge Cousine Lucilia. Er forderte sie auf und tanzte mit ihr möglichst in Sichtnähe von Octavia und Massimo. Doch sein Plan, Octavia damit zu ärgern, ging nicht auf, denn sie schien ihn nicht einmal zu bemerken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tanzfläche zeigte sich Massimo äußerst charmant und lud Octavia anschließend zu einem Wein ein. Er verwickelte sie in ein Gespräch und fragte, ob ihr die Beerdigungsfeier gefällt und wie man in Thera für Gewöhnlich seine Toten bestattet. Dann lenkte er das Thema mehr auf das Feiern allgemein und fragte, ob es Frauen in Thera normalerweise gestattet war, gemeinsam mit den Männern zu feiern und zu tanzen, oder ob sie sich immer streng zurückhalten müssten. Massimo fragte Octavia auch ob etwas an den Gerüchten dran ist, dass sie die Frau von Adarian sei. Als er erfuhr, dass sie niemanden hat, lud er Octavia noch in sein Casino ein, da er dort einige besondere Weine aus Thera lagern würde, die er ihr zu Ehren öffnen und mit ihr trinken möchte. Er rutschte dabei immer näher an sie heran, versuchte ihre Hand zu halten oder suchte immer wieder subtil nach Körperkontakt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Massimo schon etwas aufdringlich wurden, erhielt Kenji seine Chance, Octavia aus dieser Situation zu retten. Er ging dazwischen und Massimo wies ihn galant darauf hin, dass Octavia natürlich tun kann was sie will und selbst entscheiden sollte, mit wem sie den Abend verbringen möchte. Außerdem würde er sich niemals einem Questor in den Weg stellen und als Octavia ihn abblitzen ließ, war er weder beleidigt oder wütend, sondern betonte nur, dass er selbst nicht wüsste, was er sich dabei gedacht hätte eine Chance bei Octavia zu haben. Er entschuldigte sich dann für seine Aufdringlichkeit und sah sich schnell nach anderen „Opfer“ auf der Feier um, welche leichter herumzubekommen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beerdigung entwickelte sich schließlich noch zu einem richtigen Saufgelage, bei welchem alle die Anspannung und den Horror der letzten Tage für einige Augenblicke vergessen konnten. Henk war klar, dass Diebesfeiern ziemlich heftig und laut werden können und bis in die frühen Morgenstunden andauern. Es wurden noch einige traditionelle Trinkspiele veranstaltet und Jaran, Waruf und Toni Briccone bestanden darauf, dass Henk alle mit ihnen zusammen spielte. Auch Mestoph ließ sich breitschlagen und beteiligte sich an dem Geschehen. Ausreden akzeptierten sie nicht und sogar Viola, die als sehr trinkfest bekannt ist, schloss sich den Spielen an und zog Henk mit an den Tisch zu seinen alten Freunden. Jaran bemerkte, dass er mit dieser Konstellation von Leuten schon seit vielen Jahren nicht mehr gefeiert hatte. Henk gehörte heute ganz ihnen und sie verbrachten einen Abend ganz wie in alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verlobung mit Viola '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Briccones aufbrachen, nahm Toni Henk zur Seite und erklärte ihm, dass er niemals die Meinung seines Vaters geteilt hatte, was ihn und seine Schwester angeht. Er gab den beiden seinen Segen und gestand Henk, dass Viola all die Jahre auf ihn gewartet und deshalb auch nie geheiratet hatte. Und sie würde bestimmt noch den ganzen weiteren Rest ihres Lebens auf ihn warten. Wenn Henk sie also glücklich machen wollte, dann sollte er sich vielleicht mit ihr verloben oder ihr zumindest ein Versprechen geben, dass sie dies nicht umsonst tut und Henk - sollte er seine Abenteuer überleben – irgendwann zu ihr zurückkehren würde. Er hätte auch nichts dagegen ihn als Schwager zu haben, da er ihn trotz der Fehden schon immer gemocht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor ihrer Abreise erinnerte Viola Henk nochmal daran, dass er sie in einer Stunde in ihrem Zuhause besuchen sollte und hauchte ihm noch einen Kuss ins Ohr. Dann half sie ihrer Stiefmutter, die sich anscheinend sehr betrunken hatte, in die Sänfte und reiste nach Hause. &lt;br /&gt;
[[Datei:Medaillon-Viola.png|200px|rahmenlos|rechts|Medaillion von Viola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sie später besuchte, hatte sie sich bereits in sehr verführerische Reizwäsche gekleidet und erwartete ihn mit einer Flasche Wein. Sie zog ihn schnell zu sich hinein und küsste ihn. Sie bedauerte, dass es schade ist, dass sie bis jetzt so wenig Zeit miteinander hatten und sie froh war, dass er nun endlich da ist. Sie fragte Henk, ob er während seiner Reisen ab und zu an sie gedacht habe. Als sie betonte, dass sie nie von ihm erwartet habe, dass er ihr körperlich treu ist, aber doch wissen wolle, ob sie immer noch die einzige in seinem Herzen ist, macht Henk ihr einen Heiratsantrag. Hella weinte vor Freude und fiel ihm um den Hals. Henk blieb die Nacht bei ihr und als er aufbrechen musste, schwor sie ihm, dass sie immer auf ihn warten würde. Dann schenkte sie ihm ein kleines Amulett mit einem silbernen Anhänger, den man öffnen kann. Darin ist ein winziges Bild von Violas wunderschönem Gesicht und eine kleine violette Blüte, die getrocknet ist und nach Violas Parfum duftet. Sie sagte, dass diese Henk immer an sie erinnern wird und er sie über seinem Herzen tragen soll, damit sie immer bei ihm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Liebesfliege '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Adarian und Foxi zurückzogen, zeigte Adarian Foxi die Liebesfliege von Gantrapudra.  Zuerst war sie etwas skeptisch, sie ließ sich aber aus Neugier schließlich darauf ein. Sie taten das pulverisierte Insekt in ihren Wein und spülten es so hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Fliege fing kurze Zeit später mit Euphorie und Kribbeln im ganzen Körper an. Das Körpergefühl wurde dann ganz weich und warm und alle Bewegungen schienen sich zu verlangsamen und wurden dadurch bewusster als sonst wahrgenommen. Die Intensität der Berührungen war schon bei leichtem Kontakt enorm und sie wurden als Farben und Farbmuster wahrgenommen. Die beiden sahen dadurch während des Liebesspiels die psychodelischsten Bilder in ihren Köpfen und fielen in einen meditativen Rausch, der sie über Stunden völlig wegdriften ließ. Beim Sex verschmolzen ihre Körper zu einem Ganzen und sogar die Atmung stimmte sich völlig aufeinander ab. Alles lief in Zeitlupe ab und der ekstatische Zustand konnte über Stunden aufrechterhalten werden. Danach fühlten sich beide sehr entspannt und hatten ein sehr inniges Erlebnis geteilt, dass über alle sexuellen Erfahrungen hinausging, was sie bis jetzt erlebt hatten. Sie fühlen sich auch auf der emotionalen Ebene danach sehr viel verbundener als zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufbruch '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jaran erfuhr, dass Henk schnell nach Valkenburg reisen musste, druckste er etwas herum und dann rückte damit heraus, dass er das Luftschiff gerade nicht nehmen konnte, da er eine Überraschung für ihn vorbereiten würde. Jaran sagte, dass sich einige erfahrene Männer bereits um das Schiff kümmern, es reparieren und auch den Kobold versorgen würden. Falls Henk noch Wünsche hätte, könnte er sie jetzt äußern, da die Füchse sein Schiff nun richtig herausputzen könnten. &lt;br /&gt;
Da sie damit noch etwas beschäftigt sein würden, empfahlt Jaran Henk zuerst das Portal der Inquisitoren zu benutzen, da Mestoph ohnehin vorhatte einen Zwischenstopp in Valkenburg einzulegen und ihm die K'eygha dann vorbeibringen würde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Adarian und Foxi verabschiedeten sich und tauschten gegenseitig Dolche aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Das_Vermächtnis_des_Aequus|Kampagne 20: Das Vermächtnis des Aequus]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40124</id>
		<title>Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40124"/>
				<updated>2026-04-19T08:02:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 18: Der [[Bund des Xul|dunkle Bund]] schlägt zurück&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. - 17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel dokumentiert Inhalte aus '''früheren Spielphasen''' von EBORIA. Er dient der historischen Referenz und entspricht '''nicht dem aktuellen Stand der Weltbeschreibung (Lore)'''.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei: Heldengruppe (Trosk).png |500px|thumb|right|Die Helden in Trutz 351 JF]]&lt;br /&gt;
__Toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Ankunft in Trutz ===&lt;br /&gt;
1./2. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Trutz]] erhalten die [[Helden]] eine beunruhigende Nachricht und erfahren von mysteriösen Vorfällen in der Trutzana. [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] leistet einen Eid und der König von Trutz wünscht ein Gespräch. Alte und neue Freunde werden getroffen und persönliche Fähigkeiten weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|200px|thumb|right|Archorbar]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Neuigkeit '''&lt;br /&gt;
Die Helden reisten durch ein Portal der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] von [[Eldorn]] nach [[Trutz]]. Direkt nach ihrer Ankunft wollte [[Archorbar]] sie dringend sehen. Er berichtete, dass etwas Beunruhigendes geschehen war. Jedes Jahr zum Erdfest zog der Drache [[Aban|Nebelschwinge]] ihre Runde über die Stadt Trutz und erinnerte die Bewohner an den &amp;quot;Bund&amp;quot;, der mit der Errichtung der Stadt geschlossen worden war. Doch dieses Jahr flog zum ersten Mal in der Geschichte von Trutz kein Drache über die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Drachen war auch die Souveränität und sonstige Gelassenheit der Bürger verschwunden. Die Trutzer waren verstört und beunruhigt. Archorbar wollte das Verschwinden genauer ergründen und musste dafür in die Nebelsümpfe zum Hort des Drachen reisen. Er bat die Helden in der Umgebung der Stadt zu verweilen und nach Schwarzmagiern zu suchen, während er in den Sümpfen das Verschwinden des Drachen untersuchte. Laut dem Brief, der bei [[Mordem Blandera]] gefunden wurde, arbeitete in Trutz ein weiteres Führungsmitglied des Kaders – [[Blaren Rigged]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Mysteriöse Vorkommnisse '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar gab den Helden eine Liste mit vier ungewöhnlichen Vorkommnissen, die diese bei Gelegenheit einmal untersuchen könnten. Erste Nachforschungen durch Inquisitoren hatten zwar keine dämonischen Hinweise ergeben, aber dennoch wären die Vorfälle mysteriös genug, um sie noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.  &lt;br /&gt;
* In [[Teichwalde]] waren mehrere Kinder im Teich ertrunken, ohne dass ein Grund erkennbar gewesen wäre. Eine dämonische Verunreinigung konnte nicht festgestellt werden. &lt;br /&gt;
* In [[Tiefenau]] waren bei schweren Überschwemmungen die Leichen des Friedhofs an die Oberfläche gelangt. Es wurde jedoch nichts Verdächtiges gefunden, das etwa auf Nekromantie hätte hinweisen können. &lt;br /&gt;
* In [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] war ein seltsamer, verbrannter Kreis auf dem Boden entdeckt worden. Es schien ein Ritualkreis gewesen zu sein, aber es konnte kein direkter Zusammenhang mit Schwarzmagiern festgestellt werden. Auch hier sei keine direkte dämonische Verseuchung feststellbar gewesen. &lt;br /&gt;
Und schließlich waren aus glaubwürdiger Quelle in [[Kirchwalde]] des Nachts unerklärliche, laute Schreie gehört worden; auch hier gab es keine Hinweise auf Dämonen oder ähnliches. Der Vorfall blieb aber seltsam und sollte noch einmal untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Adarian wird Inquisitor '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Archorbar den Helden von den mysteriösen Vorfällen berichtet hatte, blieb Adarian noch auf ein persönliches Gespräch, während die anderen ihr Quartier in der „‘‘Ratsschenke‘‘“ bezogen, Luxusherberge und erste Adresse der Stadt. Adarian wurde von Archorbar die Situation von Trutz beschrieben, welches unter direkter Bedrohung durch die Thyrner stand, die mit ihrer Flotte die Verbindungen nach Freywall und Valkenburg kontrollierten. Die Bürger erwarteten einen Krieg und jetzt, da Adarian in der Stadt sei, würden sie ihn mit in die Kämpfe hineinziehen und ihn drängen, an der Spitze des Heeres zu kämpfen. Es wäre aber sehr wichtig, dass in Hinblick auf die Schwarzmagier kein Kampf stattfände, denn jedes Blutvergießen diene momentan nur ihren Zwecken. Dieses jedoch den aufgebrachten Menschen von Trutz zu erklären, würde sich als schwierig erweisen. Archorbar bot Adarian deshalb erneut die Mitgliedschaft bei den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] an, denn als Inquisitor dürfte er sich nicht in politische Kämpfe einlassen und er würde damit zugleich ein starkes Bekenntnis ablegen, woher die wirkliche Gefahr kommt. Adarian verstand und nahm das Angebot an. Er wurde anschließend sofort zum Inquisitor geweiht und sprach den Eid des Ekklesiums. Er bekam das Wams mit dem Lichtemblem ausgehändigt und suchte seine Freunde in der Ratsschenke auf. Diese hatten sich schon lange unterhalten und es rankten sich viele Spekulationen darüber, wer Octavia in Eldorn ein Geburts-Amulett vor die Tür gelegt hatte und ob es eventuell bedeuten könnte, dass Octavia schwanger wäre. Mystiker Kenji hielt sich in der Diskussion deutlich zurück. Ein Bote des Königs unterbrach diese Gedankengänge abrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wurden zum König [[Sigurd von Troppau]] gerufen und suchten ihn daraufhin im Ratsgebäude auf. Vom ihm erfuhren sie, dass Thyrna bereits vom Volk für das Verschwinden des Drachen verantwortlich gemacht wurde. Die thyrnischen Schiffe hatten den Blockadegürtel tatsächlich immer enger gezogen, so dass sie wohlmöglich nahe genug für ein Kraftfeld in den Sümpfen wären. Sie hätten Nebelschwinge in seinem Hort festgesetzt, munkelte man unter der Bevölkerung. Sie hatte zuvor wahrscheinlich tatsächlich verhindert, dass Thyrna die Stadt einnahm, denn niemand bei den Thyrnern schien das imposante Tier verletzen zu wollen, welches sich so für die Stadt einsetzte. Immerhin hatte Thyrna schon immer eine besondere Verbindung/Beziehung zu Drachen. Doch wer würde jetzt, ohne Nebelschwinge, Trutz vor der drohenden Invasion durch die Thyrner schützen? Der König plante den thyrnischen Feldherrn zu kontaktieren und ein Treffen zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Abraxa.jpg |200px|thumb|right| Abraxa Cibinensis]]&lt;br /&gt;
Nach dem Treffen suchten die Helden den Hafen auf, um nach ihrem Schiff [[K'eygha]] zu sehen, welches seit ihrer Rückkehr aus der [[Ortag-Steppe]] in Trutz vor Anker lag. Es war in gutem Zustand und war einsatzbereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend besuchten sie die Stadt und Adarian kaufte Geschenke für seine Mutter. Er suchte auch noch seinen alten Jugendfreund Celan in der Kaserne auf und verabredete ein Treffen am Abend in der Gastwirtschaft „''Der tapfere Streiter''“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias besuchte [[Abraxa Cibinensis | Abraxa]] und erbat sich einen Heiltrank, um auf die kommenden Abenteuer vorbereitet zu sein. Abraxa freute sich sehr, ihre kleine Octavia wiederzusehen, und half gerne mit einem Trank aus. Leider konnte sie ihr nicht mehr mitgeben, da in der momentanen Lage von Trutz das Heer viele ihrer Tränke geordert hatte. Abraxa sagte ihr aber zu, für die Helden weitere Heiltränke zu brauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen sprach Kenji im Areteischen Monasterium mit dem Erzquestor. Zum Abendessen trafen sich alle in der „''Ratsschenke''“ wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gildenbesuch von Henk '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk tut, was er tun muss, und nimmt [[Eleonor Conado|Foxi ]] unter seine Fittiche, um sie der Gruppe als Eleonor vorzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Feier am Abend '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ließen den Abend im Heldengasthaus „''Der tapfere Streiter''“ direkt neben dem Areteischen Monasterium ausklingen. Adarian stellte ihnen seinen alten Freund Celan vor und sie feierten gemeinsam. Später kam Henk dazu und stellte Eleonor als Kontakt zu seiner Gilde vor, auf die Adarian sofort ein Auge warf. Als die Gruppe von Musikern um den Barden [[Trosk#Künstler|Fidelis Firlefanz]] auf Adarian aufmerksam wurde, stimmten sie sofort das bekannte Lied „[[Der Held aus Trutz]]“ an und umringten ihn beim Singen. Adarian fühlte sich geschmeichelt und war auch etwas verlegen, hörte er doch das Lied über seine Heldentaten in Loderis zum ersten Mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts in der Ratsschenke versuchte Adarian noch zu meditieren, schlief darüber aber wegen seines angetrunkenen Zustandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: k-eygha.png|200px|thumb|right| Die K’eygha]]&lt;br /&gt;
''' Tempelaufenthalte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis Visionensuche im Tempel (?), &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian besuchte das Sanktum des Ekklesiums. Von Großmeister Markward von Reichenstett bekam er Meister Traugott von Greifenhöh als Ausbilder zugeteilt und anschließend eine Kammer im Sanktum des Ekklesiums zugewiesen, in der er sich von nun an zurückziehen und meditieren konnte. So zog Adarian abends in das Sanktum der Inquisitoren ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Octavias Feuertraining '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia flog mit Henk und Eleonor mit der K‘eygha in den Norden über den Schlangenfluss. Dort ankerten sie an einem einsamen Platz und Octavia trainierte ihre magischen Fähigkeiten. Sie ließ Flammen zwischen ihren Händen entstehen und wachsen und brachte sie dann in ausreichender Entfernung zur Explosion. Eleonor war extrem beeindruckt von Octavias Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Verwandtenbesuche ===&lt;br /&gt;
3. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia bekommt überraschenden Besuch und erfährt bedrohliche Neuigkeiten. Die Helden lernen Adarians Familie kennen und erfahren von Spannungen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Intervention der Magierakademie '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, als die Helden gerade zum Luftschiffhafen wollten, wurden sie von dem Erzmagier der Akademie [[Utz von Klauenstett]] abgefangen. Er ließ Octavia wissen, dass ihre Zaubereien vom Vortag nicht unbemerkt geblieben waren. Er wies sie scharf zurecht und belehrte Octavia über die potentiell katastrophalen Auswirkungen der Zauberei (vgl. auch [[Magie#Die_Gefahren_der_Zauberei|Gefahren der Zauberei]]): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem ''Basan-Kollaps'' bricht die Wirklichkeit zusammen und reißt den Zaubernden und seine unmittelbare Umgebung im Radius von 30-100 Meter auseinander. ''Echmor von Daradan'' habe auf diese Weise das ganzes Dorf Braken bei [[Kratara]] ausgelöscht, weil er auf dem Marktplatz unvorsichtigerweise einen Entdeckungszauber gegen Diebe sprechen wollte und die gefahrlosen mit den riskanten Strömen vertauscht hatte. Er erwähnte auch ''Margoda von Drabak'', die sich für eine erfahrene Zauberin hielt, welche schon vielen Menschen mit ihren Kräften geholfen hatte. Sie hatte leider, wie auch Octavia, nie eine richtige Ausbildung erhalten und hatte den Menschen in Jerris unentgeltlich bei gesundheitlichen Problemen geholfen. Eines Tages habe sie eine Dörflerin wegen einer Hautflechte behandelt und dabei nicht die richtigen Ströme benutzt. Ausgerechnet an diesem Tag schwang nämlich der ''Zimborturnus'' anders als an den vorherigen Tagen und sie tötete qualvoll alle Hilfesuchenden um sich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen verbot der Erzmagier Octavia schließlich, ihre Fähigkeiten in Trutz und der Trutzana einzusetzen, da sie für die Stadt ein unnötiges Risiko darstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Gast bei Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten [[Egeil von Wallenrode|Egeil &amp;quot;die Ramme&amp;quot; von Wallenrode]]. Er hieß Adarian herzlich willkommen und feierte ihn als Befreier Trutzs aus der thyrnischen Umklammerung. Er erinnerte sich gerne an die Heldengeschichten von der Befreiung Loderis' und liebte das Lied &amp;quot;Der Held von Trutz&amp;quot;. Egeil war sehr stolz auf seinen Neffen. Ihm missfiel allerdings die Anwesenheit Octavias sehr und er wollte sie nicht in sein Anwesen lassen, zumal sie auch noch einen thyrnischen Siegelring trug, also offensichtlich nicht übergelaufen war. So blieb Octavia mit Henk an Bord und Kenji und Adarian folgten Egeil in seine Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erfuhr, dass Egin, der langjährige Diener seines Onkels, vor nicht allzu langer Zeit gestorben war und Egeil nun ganz allein auf dem Anwesen lebte. Als Adarian ihn noch einmal auf Octavia ansprach und versuchte ihn zu überreden, Octavia zu vertrauen, verdächtigte er Octavia als Spionin der Thyrner und verwies darauf, dass man Thyrna nicht trauen könne. Immerhin war Nebelschwinge verschwunden und er ging davon aus, dass die nur den Thyrnern für ihren Angriff auf die Stadt nützte. Aber zum Glück wäre jetzt ja Adarian da, der die Soldaten der Stadt in den Sieg führen könne. Als Adarian Egeil daraufhin eröffnete, dass er nicht gewillt wäre, gegen die Thyrner zu kämpfen, wurde Egeils Misstrauen gegenüber Octavia noch größer. Schließlich ging Egeil davon aus, dass Octavia den Helden von Trutz absichtlich manipuliert hatte, damit er nicht die thyrnischen Truppen aufhalten konnte, die bald Trutz angreifen würden. Alle Beteuerungen Adarians halfen nichts, und so kehrten die beiden Helden wieder auf das Luftschiff zurück und brachen mit Egeils herzlichen Grüßen an Adarians Mutter und Eginhard nach Wallenrode auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch bei Adarians Mutter '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Cosima.jpg |200px|thumb|right| Cosima von Wallenrode]]&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten Adarians Mutter [[Ellana von Wallenrode|Ellana]]. Sie hatte inzwischen erneut geheiratet und zwar den Ratsherrn [[Eginhard von Sonnenborn]]. Eginhard war ein alter Kriegskamerad von Egeil und in seinem Freundeskreis. Daher bestand schon lange ein Kontakt zwischen den Wallenrodern und den Sonnenbornern. Eginhard und Ellana hatten sich schon länger flüchtig von den Feierlichkeiten bei Onkel Egeil gekannt. Nach dem Tod von ihrem Mann Arian hatten sie sich allmählich besser kennen gelernt, waren sich langsam näher gekommen und auf dem Fest der Schutzgötter dieses Jahres am 2. Hyleon 351 JF hatten sie schließlich einander geheiratet. Eginhard war zu seiner Frau nach Wallenrode gezogen, während Sonnenborn von seinem Sohn Wandolf von Sonnenborn weitergeführt wurde. Er hatte das Geschäft übernommen und war der Vogt von Wallenrode geworden, da sich Cosima als wenig fähig erwiesen hatte und das Gut arg heruntergewirtschaftet war. Eginhard hatte einige unfähige Knechte entlassen und den Betrieb wieder zum Laufen gebracht. Darauf schien Cosima sehr eifersüchtig und neidisch zu sein, denn er wurde zunehmend unruhiger, unterschwellig aggressiver und zog sich, um nicht zu streiten, immer mehr zurück. Eginhard berichtete, dass Cosima sich sehr seltsam verhielt und er dachte, dass es daran läge, dass er eifersüchtig sei, weil Eginhard seine Mutter geheiratet hatte und nun das Anwesen leitete. Als Cosima dann aber gegen Adarian aussagte und damit seine Familie hintergangen hatte, war er schwer entsetzt. Ellana schilderte, dass Cosima sich, nachdem er aus Märkteburg zurückgekehrt war, wo er im Prozess aussagen musste, sehr verändert und immer mehr zurückgezogen hätte. Es kam zu immer mehr Spannungen zwischen Cosima und Eginhard und schließlich sei er plötzlich mit seiner Frau und den Kindern ausgezogen, vermutlich zu Fedras Eltern nach Falkenau. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Die ertrunkenen Kinder von Teichwalde ===&lt;br /&gt;
4. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat ein Anliegen an [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] und die Helden untersuchen den ersten mysteriösen Vorfall in [[Teichwalde]]. Das Verschwinden von drei Kindern wird untersucht und Octavia erhält Visionen aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Abraxas spezielle Tränke '''&lt;br /&gt;
Am Vormittag holte Octavia die bestellten Tränke ab. Abraxa konnte bereits drei starke Heiltränke herstellen und versprach weitere. Kenji begleitete sie und richtete eine spezielle Bitte an die Alchemistin. Er bat sie um einen Trank, welcher seinen Mut steigern könnte. Abraxa versprach ihm ihre Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Teichmaid von Teichwalde '''&lt;br /&gt;
Am Mittag kamen die Helden in [[Teichwalde]] an und wollten das Verschwinden der Kinder untersuchen. Der Vogt [[Teichwalde#Prominente Einwohner|Tassilo von Arg zu Teichwalde]] wollte nur mit Adarian und Kenji sprechen und erklärte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die getöteten drei Kinder waren allesamt Kinder von Knechten aus Teichwalde, sie verschwanden in der Nacht zum 16. TyCelestalis 351 JF, nach dem Fest des [[Thylor]]. Man fand sie erst nach 3 Tagen am Ufer des Sees, nachdem man sie bereits tagelang in der Umgebung von Teichwalde auf den Feldern und um den See herum gesucht hatte. Die Kinder waren anscheinend ertrunken, sie zeigten keinerlei andere Verletzungen, und erst jetzt wieder aufgetaucht. Was die Kinder in der Nacht am See wollten, konnte nicht geklärt werden. Da der Verdacht eines dämonischen Hintergrundes nicht ausgeschlossen werden konnte, rief ich die Inquisitoren des Ekklesiums zu Rate, welche allerdings keinerlei dämonische Aktivitäten oder Rückstände solcher in Teichwalde oder am See feststellen konnten.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Fundort der Kinderleichen untersuchen, bekam Octavia eine Vision:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann erscheint mit drei Kindern, die ihm willenlos folgen am Ufer des Sees und streckt die Arme beschwörend aus. Die Kinder stehen willenlos hinter ihm und starren auf den See. Während der Mann beschwörende Worte murmelt, die evtl. einer elbischen Sprache entstammen könnten, kräuselt sich die Wasseroberfläche immer mehr und nach einiger Zeit taucht eine weibliche, entstellte Gestalt auf, die Ähnlichkeit mit einer Wassernymphe aufweist, jedoch irgendwie verdorben erscheint. Der Beschwörer scheint sein Anliegen vorzutragen, deutet dabei auch auf die Kinder, welche sich auf seinen Wink in Bewegung setzen und ins Wasser zu dem Wesen treten. Das Wassen hüllt die Kinder ein und nimmt sie mit in sein unterirdisches Reich. Nachdem die Kinder mit der Kreatur unter Wasser verschwunden sind, nimmt der Mann eine abwartende Position ein und nach nicht langer Zeit erscheint die verdorbene Kreatur wieder. Sie hält etwas in den Armen, was ungefähr die Größe eines zusammengekauerten Kleinkindes hat. Genau ist das reglose Etwas nicht zu erkennen, es könnte auch ein Klumpen Metall sein, was die Kreatur dem Beschwörer übergab. Dieser verschwand darauf hin wieder.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schließlich den See untersuchen, bekam Octavia weitere Visionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann, evtl. derselbe wie aus der Vision zu den Kindern, erscheint immer wieder am See und wirft mit undeutlichen, gemurmelten Worten etwas astral Ekelhaftes hinein. Da kommt eine Wahrnehmung von etwas Schmerzhaftem aus dem See, eine vage Vorstellung davon, dass dort etwas darunter leidet.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''die Teichmaid, welche einst eine wunderschöne Gestalt besessen hatte, windet sich vor Schmerzen und scheint dem Wahnsinn nahe zu sein.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der verhüllte Mann hatte immer wieder über längere Zeit etwas Dämonisches in den See geworfen und auf diese Weise die Teichmaid dem Wahnsinn zugeführt und verdorben. Er tauschte die Kinder gegen einen Klumpen Metall in der Größe eines Kleinkindes und verschwand dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Kenji gelang es, durch ein heiliges Mirakel die ''Reinigung des Lichts'' zu wirken und die Teichmaid so von den dämonischen Einflüssen zu befreien. Das ganze Dorf dankte den Helden und die Teichmaid sang ihnen ihr wundervolles Lied, welches ihre Herzen sehr tief berührte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Die Toten von Tiefenau ===&lt;br /&gt;
4./5. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den zweiten mysteriösen Vorfall in [[Tiefenau]] und treffen auf alte Leichen. Sie entdecken eine Spur und machen einen seltenen Fund. In Adarian kommt ein schrecklicher Verdacht auf und eine alte Bekannte offenbart Überraschendes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Toten von Tiefenau '''&lt;br /&gt;
Zum Nachmittag flogen die Helden weiter nach [[Tiefenau]] und sprachen mit dem [[Letor]]-Priester [[Gandar Benner]]. Er berichtete:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Die Überschwemmungen fanden plötzlich Anfang Pyrionalis, in der Nacht auf den 3. statt. Es hatte niemand bemerkt, da nur der Friedhof betroffen war. Erst am Morgen wurde bemerkt, dass alle Leichen an die Oberfläche gedrückt worden waren, das Wasser stand noch auf dem Acker und darauf schwammen die Toten vergangener Tage. Viele waren noch gut erhalten, der Boden hier bewahrt den Körper lange. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] wurden gerufen, um den Vorfall auf Nekromantie zu überprüfen, doch sie stellten keine dämonischen Verunreinigungen oder Rückstände nekromantischer Praktiken fest. Also wurden die Toten wieder beerdigt und ich habe ihnen Borons Segen mitgegeben. Jetzt ist wieder alles in Ordnung, aber seltsam war die Sache schon. Da so etwas noch niemals vorgekommen war, glaubt keiner, dass es sich um einen Zufall handeln könnte.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-alt.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (alt)]]&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchten daraufhin den Friedhof und Octavia erlebte einige Visionen. Sie sah einen Mann mit einer Kapuze auf dem Friedhof ein blutiges Opferritual abhalten. Er schnitt mit einem Messer einer Wombelratte die Kehle durch und besprengte mit ihrem Blut den Sumpf, dabei unverständliche, unheimliche Worte murmelnd. Das Wasser begann daraufhin zu steigen und der Boden wurde weich und geriet in Bewegung. Von unten drängte etwas nach Oben und dann durchbrachen Leichen die Oberfläche und schwammen im Wasser. Der Kultist wanderte im Wasser zwischen den Leichen herum und schien eine bestimmte Leiche zu suchen. Er beugte sich plötzlich herab und riss einem Leichnam eine Kette vom Hals, so dass der Schädel dabei abgetrennt wurde. Dann verließ er strauchelnd den Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkundigten sich beim Letor-Priester nach kopflosen Leichen und mit der Hilfe von Benner fanden sie einen Leichnam, welcher im Kragen seiner Jacke die Initialen E.D. eingestickt hatte. Um etwas über einen möglichen E.D. zu erfahren, suchten die Helden die Taverne „Die feuchte Kuhle“ auf, um mit dem Alten [[Helmar Wiering]] zu sprechen, der die Geschichte des Ortes gut kannte. Dieser erzählte, dass es in der Vergangenheit des Ortes jemanden mit den Initialen E.D. gegeben hätte und diese Person ein Nekromant gewesen wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das einzige ungewöhnliche, was hier überhaupt mal passiert ist, ist wohl der düstere Darrow. Mein Vater hat ihm viel davon erzählt, das ganze war vor fast 100 Jahren. Darrow lebte um 250 JF, zur Gründerzeit von Trutz. Erlerig Darrow war wohl ein düsterer Witwer mit finsterem Blick, dem hier nachgesagt wurde, dass er sich mit den Schwarzen Künsten gut auskenne und wohl gegen einige Taler seine verbotenen Dienste anböte. Zu seinen Diensten sollen Nekromantie, Dämonenbeschwörung und -pakte, Verfluchungen und Verwünschungen gehört haben, sagte mein Vater. Die große Sumpffieberepedemie von 255 JF ging wohl auch auf Darrows Kappe, denn dieser hatte überlebt, obwohl alle anderen alten Dörfler am Fieber gestorben sind. Kein Wunder, wenn sich das Gerücht, er stehe mit den schwarzen Mächten in Beziehung, hier standhaft hielt. Er hatte über die Jahre seine Tochter bei sich, die dann aber plötzlich verschwunden sei. Weil sie niemals jemand wiedergesehen hat, sagte man, er habe sie wohl den Dämonen im Sumpf geopfert, auf einer seiner langen Ausfahrten. Darrow hat man dann Jahre später in seiner Hütte tot aufgefunden, nachdem ihn länger niemand mehr im Dorf gesehen hatte. Er schien nicht verletzt, hatte einfach aufgehört zu leben, wie es schien. Er wurde beerdigt und sein Besitzt im Ort verteilt oder verbrannt, was niemand wollte. Nur einen alten Schlüssel, zu dem aber kein Schloss gefunden werden konnte, wurde ihm mit in sein Grab gegeben. Doch niemand wollte in seiner Hütte am Sumpf leben, und so steht sie heute noch leer und verfallen dort, denn keine Flammen wollten sie verschlingen, sagt man.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdeckten eine kleinere Hütte mit ursprünglich wohl 4 Zimmern, mittlerweile ohne Dach und mit noch einer halben Wand samt Fensterloch. Innen lagen die Dachbalken und eingebrochene Mauerreste, keine Möbel oder sonstige Inventarreste außer einem zerbrochenen Bettgestell. Octavia konnte unter der Ruine etwas Magisches spüren.  Als Henk dann in den Trümmern der Hütte eine verborgene, verschlossene Tür unter dem Bett entdeckte, konnten die Helden feststellen, dass die darüberliegenden Trümmer schon einmal bewegt und dann wieder darübergelegt worden waren. Octavia konnte am Schloss leichte magische Spuren feststellen, die jedoch nicht aktiv zu sein schienen. Henk untersuchte das Schloss, stellte fest, dass ein Schutzmechanismus anscheinend nicht wieder aktiviert worden war, und knackte es spielend. Darunter befand sich ein Raum, der mit verpechten Eichenbohlen in den nassen Boden gearbeitet worden war. Darin ein komplettes alchemistisches Labor und in den Regalen neben allerlei verdorrten Zutaten eine spezielle Stelle, auf der dem Staube nach einmal ein quadratischer Gegenstand gestanden haben musste, welcher vor kurzem entfernt worden war. Bei gründlicher Untersuchung des Bodens entdeckten die Helden ein Geheimfach, in dem sorgsam eingewickelte Bücher lagen. Es handelte sich um die seltenen alchemistischen Werke &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Sod Riqqavon We-serefa]]''&amp;quot;, &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Lapis animalis microcosmicus]]''&amp;quot; und ein Stapel handschriftlicher Notizen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Hütte untersucht worden war, lud Priester Benner die Helden zu einem Apfelstückchen ein. Jetzt bemerkte Adarian, dass das Messer, welches Benner benutzte, das Brotzeit-Messer seines Vaters Arian war. Auf Nachfrage erklärte Benner, dass er das Messer am Friedhofseingang gefunden hatte, direkt nach der Sache mit der Überschwemmung. Soweit Adarian wusste, war das Brotzeit-Messer nach dem Tod des Vaters an seinen Bruder Cosima gegangen. Dieser würde es vermutlich behalten und gut hüten, denn es war für ihn von großem sentimentalen Wert - eine unbezahlbare Erinnerung an den Vater. Das gefundene Messer warf einen schrecklichen Verdacht auf Cosima. Die Helden nahmen Priester Benner auf dem Luftschiff mit nach Trutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch in Falkenau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden flogen weiter nach Tiefenau, um Cosima zur Rede zu stellen. Dieser hatte sich auf das Anwesen seiner Frau Fedra nach Falkenau zurückgezogen und ließ sich verweigern, als die Helden nach ihm fragen. Für Adarian bestand auch keine Möglichkeit, einfach und schnell in das Anwesen der Familie zu gelangen, um seinen Bruder zu suchen. Das Anwesen verfügte über mehrere bewaffnete Wachen und könnte notfalls auch Luftangriffe durchführen. Auf energisches Drängen mit dem Schreiben des Zwergenkönigs bekamen die Helden eine Audienz bei Fedras Vater, dem Vogt [[Fedor von Falkenau]] und informierten ihn über mögliche schwarzmagische Kontakte Cosimas. Dieser konnte es nicht glauben und ließ nach Cosima schicken. Doch dieser war bereits in die Tunnel unter dem Anwesen geflohen und hielt sich versteckt. Es war ein unmögliches Unterfangen, ihn dort aufzuspüren, und so zogen die Helden weiter nach Trutz, um die Nacht in der ''Ratsschenke'' zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräche mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchten die Helden Abraxa auf und zeigten ihr die gefundenen Bücher und Manuskripte. Abraxa offenbarte den überraschten Helden, dass sie jenen ominösen Erlerig Darrow gut gekannt hatte und die Gerüchte über ihn als Nekromanten nicht stimmen würden (vgl. [[Abraxa_Cibinensis#Die_Zeit_in_Iopos_.28235-241_JF.29|Abraxa und Erlerig]]). Da die Ereignisse vor knapp 100 Jahren stattfanden, fragten die Helden weiter nach und waren verwundert, als sie erfuhren, dass Abraxa bereits vor 170 Jahren im Kaer von Freywall geboren worden war. Sie berichtete, dass Erlerig damals an etwas geforscht hatte, was er den [[Herzstein]] nannte. Dieser sollte eine starke, autonome Energiequelle werden, welche er jedoch ihres Wissens nie fertigstellen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erstaunen über ihr hohes Alter kamen sie auf Abraxas Lebensgeschichte zu sprechen und im Rahmen der Geschichte wurde die Zusammenarbeit mit Octavias Eltern thematisiert. Als Abraxa erklärte, dass sie deren Forschungen nach den Ursachen und Umständen der [[Schwarze Jahre|Schwarzen Jahre]] unterstützte, kam schließlich heraus, dass ein Vorfahr von Octavias Mutter einst eventuelle bei der Auslösung der Plage beteiligt war. Dieses hatte Octavias Vater bei seinen frühen Forschungen herausgefunden (vgl. [[Gaius_Octavius_Aequus#Forschungen|Aequus erste Forschungen]]) und darüber seine spätere Frau kennengelernt. Octavia wurde diese Tatsache aus bislang unbekannten Gründen von ihren Eltern verheimlicht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Der Kreis von Kobulten ===&lt;br /&gt;
5./6. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den dritten mysteriösen Vorfall in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] und erfahren von einem [[Bransi Soden|verrückten Torfstecher]]. Ein seltsamer Kreis wirft Fragen auf und Octavias Fähigkeiten bringen Verborgenes zutage. Ein Mitreisender offenbart sich und die Helden reisen weiter nach [[Kirchwalde]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Kreis von Kobulten '''&lt;br /&gt;
Mittags reisten die Helden weiter nach [[Kobulten (Trosk)|Kobulten]]. Vom leicht verwirrt wirkenden Vogt Konrad von Kobulten erfuhren sie, dass jener seltsame Kreis sich direkt am Haus von Torfstecher [[Bransi Soden]] befand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ach ja, dieser Kreis. Ja, seltsam. Wir haben ja sofort die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] informiert, immerhin plant ja so ein wahnsinniger Kult irgendwas Grässliches, wie man hört, ja. Aber es war ja alles in Ordnung damit, ja nur seltsam, nichts Dämonisches soweit, ja. Also ja alles in Ordnung. Der Kreis wurde am 8. Pyrionalis bemerkt, muss ja wohl in der Nacht entstanden sein, sollte man meinen, ja. Direkt hinter dem Haus vom alten Stecher [[Bransi Soden]], das hat den ja total von der Rolle gehaun. Hab ihn ja seit dem Tag nicht mehr gesehen, den alten Säufer, ja.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem erwähnte er, dass die Kobolde zurzeit sehr verrückt spielten und viel wilde Scherze trieben. Er war auch besorgt um den „[[Wubulub]]“, ein Sumpfmonster aus Kindergeschichten, welche Adarian noch aus seiner Jungend kannte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchten die Taverne „''Zum tanzenden Kobold''“ auf und Adarian zahlte zunächst seine ausstehenden Spielschulden zurück. Sie erfuhren vom Wirt Eckhard Freich, dass Bransi Soden nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis total verrückt geworden wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Der alte Bransi war mein bester Kunde, wenn er auch schon etwas eigen war. Aber letzten Monat ist er völlig verrückt geworden, nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis. Da kam er gleich morgens hierher und trank ein großes Dunkles. Danach wollte er, dass ich ihn nach Trutz bringen sollte. Er müsse da jemandem seinen Traum erzählen, sagte er, er würde sonst verrückt. Das war er zweifelsohne aber schon, wenn ihr mich fragt. Total wahnsinnig, der arme Alte. Ich schwör euch, mit meinem Stoff hier hatte das nix zu tun, mit dem ist alles in Ordnung, ich hab die Lizenzen der Brenner gesehen, ich schwöre bei [[Alethon]]. Jedenfalls ist der alte Bransi wütend abgezogen, als ich meinte, ich hätte jetzt keine Zeit ihn zu fahren. Hab ihn danach nicht mehr gesehen, keine Ahnung, ob er jetzt sauer ist oder was.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zum seltsamen Kreis neben Bransi Sodens Haus sagte Freich:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ja, der Kreis. Hab ihn selber gesehen, komisches Ding, da hat irgendwas gebrannt, denk ich. Sah verbrannt aus, haben da Erde drübergemacht, denn es wirkte unheimlich. [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] hin oder her, die sagen, das sei nichts Dämonisches. Das Ding ist unheimlich und wir habens verbuddelt. Lag an der Südseite vom Soden-Haus.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Informationen untersuchten die Helden die fragliche Stelle am Haus von Bransi Soden. Der Kreis befand sich an der Südseite hinter dem Haus. Er war mit einer Schicht Erde überdeckt worden und nicht leicht zu finden. Der Kreis bestand aus einer anscheinend verbannten Schicht von dreckigem Glas, die bei genauerer Untersuchung aus dem geschmolzenen Boden zu bestehen schien. Die Schicht war halb durchsichtig und im unsauberen Glas waren feine Risse am äußersten, handbreiten Rand zu bemerken, die Schriftzeichen sein könnten, vielleicht aber auch nur so wirkten. Unter bzw. in der Glasschicht schien sich etwas zu befinden. Octavia konnte mittels Feuer die Schicht zum Schmelzen bringen, so dass die Helden an das Verborgene herankam. Eingebacken in den geschmolzenen Boden war eine Drachenschuppe. Octavia erlebte bei der Berührung der Drachenschuppe bruchstückhaft eine Vision, in der sie das Gefühl erlebte, in eine Falle getappt zu sein und einen tödlichen Preis für wichtige Erkenntnisse zu zahlen. Sie spürte den Wunsch, eine wichtige Botschaft zu übermitteln und einen tiefen Schmerz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Untersuchung trafen die Helden den Fallensteller Harulf Bröck.  Er berichtet ihnen über die Fundstelle der Drachenschuppe: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''An die Nacht zum Schwarze-Zeit-Gedenktag erinnere ich mich. Ich kam aus dem &amp;quot;Kobold&amp;quot; und wollte gerade nach Hause, es war schon ziemlich spät. Da war dieses gewaltige Unwetter über dem Sumpf, wo die Blitze und die Donner sich jagten. Plötzlich flog eine Feuerkugel von Süden über dem Sumpf direkt auf das Dorf zu und schlug dann direkt an Bransis Haus ein. Den Schutzgöttern sei Dank hat der Regen den schlimmsten Brand verhindert, das Feuer hätte fast Bransis Hütte abgefackelt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Klabauterbold '''&lt;br /&gt;
Als die Helden sich auf ihr Luftschiff begeben wollten, mussten sie feststellen, dass die Strickleiter verschwunden war. Henk kletterte über einen Baum und die darin befestigte Ankerleine an Bord. Die fehlende Strickleiter wurde an einem Haus entdeckt und Adarian erkletterte das Dach und holte sie zurück. Nachdem sie endlich an Bord waren, war plötzlich ihr Gepäck verschwunden, welches sich dann in einer der hinterletzten Ecken des Schiffes wiederfand. Adarian stellte ganz nach Kobultener Sitte etwas Milch und Gebäck für einen Kobold auf. Diese verschwanden auch tatsächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Schreie von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Spät nachmittags flogen die Helden weiter und erreichten zur Abenddämmerung [[Kirchwalde]]. Sie kehrten in der Taverne „''Zur Nebelschwinge''“ ein. Der Wirt Helmgard Wirrig hatte die lauten Schreie mitten in der Nacht, welche die Helden untersuchen wollten, selbst gehört:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich bin selber aufgewacht, weil ich sie gehört habe. Mitten in der Nacht, hohe, laute Schreie, wie von Weibern mit Schmerzen. Bestimmt so drei, viermal. Dachte, da stechen die eine ab. Bin runter und hab da schon andere getroffen, die auch was gehört hatten. Zusammen haben wir dann die Umgebung abgesucht, aber nichts gefunden. War ganz schön kalt für so eine Pyrionalis-Nacht. Als wir zurück waren, haben wir uns aller einen bei mir hier gegönnt auf den Schreck. Aber den größten Schock scheint die arme Herma erlitten zu haben, die trinkt seit dem Tag jeden Tag hier.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er machte die Helden auf die alte Wäscherin Herma Geradd aufmerksam, die anscheinend in der Nacht den größten Schock erlitten hätte. Morgen früh würde sie wiederkommen und sich volllaufen lassen, wie sie es seit jenem Tag immer täte. Adarian genoss noch das Angebot vom Wirt, für 15 Silbertaler Aufpreis eine schöne Nacht mit seiner Tochter Tieta zu verbringen. Henk lehnte dankend ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Morgens in Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Adarian weckte die Helden bei Sonnenaufgang. Ihre meisten Sachen sind wieder verschwunden und der Tag begann mit einer „lustigen“ Suche nach Octavias Kleid und Kenjis Robe. Auch ein Teil der Takelage war verschwunden. Damit war für alle klar, dass sich ein Kobold an Bord versteckt haben musste und von Kobulten mit nach Kirchwalde gekommen war. Beim Frühstück in der Taverne bemerkten die Helden eine alte Frau, die schon am Morgen begann, sich zu betrinken. Der Wirt bestätigte, dass es sich um Herma Geradd handelte und die Helden sprachen mit ihr. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich habe des öfteren Flugträume in den Nächten. Dann fliege ich über die Nebelsümpfe und entspanne mich beim Dahingleiten über die Auen. Auch in dieser Nacht hatte ich einem dieser Träume, ich erwachte diesmal aber nicht so schön entspannt. Ich erinnere mich nur noch bruchstückhaft an das, was geschah. Ich hatte mich gerade aus einer Höhle zurückgezogen, Rauchgeruch lag in meiner Nase und jetzt war alles grell und rötlich um mich herum und die Luft waberte, als ich durch sie in den Himmel schoss. Ich nahm ein Brennen wahr, ein Brennen an meinem Hals und in meinem Gesicht - es frass sich hinein und entlockte mir einen schrecklichen Schrei. Dann wachte ich auf und hörte noch einen letzten Schrei im Wachen Zustand, dieser war aber viel höher, fast wie von einer Frau. Ich hörte mich in meinem Traum viel größer und mächtiger an. Jedenfalls geht mir der Schrei nicht mehr aus den Ohren und wenn ich genug trinke, dann wird er zumindest leiser und leiser.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji erbarmte sich der alten Frau und wirkte das kleine Mirakel „''Reinigung des Glaubens''“ um Herma zu beruhigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Die Suche nach dem Wubulub ===&lt;br /&gt;
6./7. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den vierten Vorfall und erfahren von einem Kinderschreck. Ein Jäger führt sie auf einem seltsamen Pfad durch den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] und weist den Weg zum [[Wubulub]]. Die Helden kämpfen ums Überleben und erfahren Erschütterndes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aufbruch von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Ein weiterer Gast kam in die Taverne. Es war der Jäger und Fallensteller [[Björi Gundars]]. Als er das Gespräch über die Schreie mitbekam, erzählte er, dass er am 8. Pyrionalis tief im Sumpf in [[Golomoor]] war. Er hatte in der Nacht auch Schreie gehört, sie klangen aber nicht nur hoch, da war auch etwas viel Schwereres und Dumpferes darinnen. Ihm lief es kalt den Rücken herunter und er ging davon aus, dass es der Wubulub war, von dem die Schreie kamen. Als die Helden ihn damit konfrontierten, dass der Wubulub lediglich in Kindergeschichten existieren würde, lachte Björi und meinte, er wüsste genau, wo der Wubulub wohnen würde. Er selbst hätte ihn schon mehrere Male nachts gesehen, wie er durch den Sumpf zog. Um die Helden zu überzeugen, bot er an es zu beweisen und sie zum Versteck des Wubulub zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Durch den Sumpf nach Golomoor '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Nebelsümpfe.jpg |200px|thumb|right| Karte nach Golomoor]]&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag brachen die Helden mit Björi in den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] nach Golomoor auf. Dazu ging es von Kirchwalde an einer Fischerhütte vorbei und dann über einen großen Baumstamm, die „''Waldbrück''“, über den nächsten Wasserarm. Björi achtete jetzt darauf, die „''Weiser''“, wie er sie nannte, zu finden. Das waren Steine, die ihm anzeigten, dass er jetzt den Weg nach links den Wasserlauf entlang folgen musste. Die Helden mussten dann unter einem dichten Blätterdach den „''Huldgang''“ überqueren, um anschließend auf der anderen Seite den Flusslauf wieder bis zu den „''Weisern''“ zu folgen. Ab da ging es vom Wasser weg und auf die „''Ogerzähne''“ zu. Einer alten Legende nach seinen die Steine im Wasser die ausgeschlagenen Zähne eines Ogers, welche nun als Übergang benutzt wurden. Am nächsten Wasserlauf suchte Björi nach der „''lichten Furt''“. An der Stelle zeigten größere Steine an, an welcher Stelle das Wasser gefahrlos durchquert werden konnte. An den „''Bals-Steinen''“, einer alten Lagerstätte im Sumpf, und am „''Hornthron''“, einem Baumalter, wo manche den Naturkräften opferten, zogen die Helden und ihr Führer vorbei bis zu den „''Kutschsteinen''“. Sie wandten sich recht und überquerten über den „''Perlenpfad''“ den nächsten Sumpfarm. Vorbei am „''Drachzahn''“, Nebelschwinges Milchzähnen, ging es zwischen zwei markanten Bäumen, das „''Riesenthor''“, zur „''Entenbrück''“. Nach diesem steinernen Übergang  mussten die Helden nur noch über den „''Katweg''“. Dieser bestand aus Steine, die klar wie Diamanten waren und im Sonnenlicht funkelten. Danach erreichten sie müde und erschöpft zur Dämmerung Golomoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' In Sirixx‘ Nest '''&lt;br /&gt;
In Golomoor hatte die Wirtin ''Sirixx'' die improvisierte Taverne „''Nest''“ in einer alten Ruine errichtet. Hierher brachte Björi die Helden, aber die Ankunft eines [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitors]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und eines Mystikers des Alethon löste unter den anwesenden Schmugglern und Gesetzlosen große Bestürzung aus. Es dauerte nicht lange, und die Taverne hatte sich bis auf die Wirtin geleert. Nach einem netten Gespräch mit Sirixx und einer guten Abfindung wegen des Gästeschwundes, verbrachten die Helden die Nacht im Stroh. Björi Gundars aber wurde in der Nacht beim Austreten von den Dörflern verprügelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Wubulub.jpg |200px|thumb|right| Björis Karte]]&lt;br /&gt;
''' Auf der Suche nach dem Wubulub '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen brachen die Helden mit Björi und seiner Karte in das Moor auf. Als die Helden weit in den Sumpf vorgedrungen waren und die Lichtung betraten, in dem der Jäger den [[Wubulub]] verortete, griffen Wurzeln nach ihren Beinen und zogen sie bis zu ihrem Hals in den Morast. Es war den Helden nicht möglich sich zu befreien und so waren sie gezwungen bis zur Dämmerung zu warteten. Der Wubulub zeigte sich erst mit dem Untergang der Sonne, als plötzlich die große, alte Weide auf der Lichtung anfing sich zu bewegen und ihre dünnen, spirrigen Reißer peitschten die Helden. Als erstes griffen die Äste nach dem Jäger, zogen ihn aus dem Schlamm und rissen ihn in die Höhe. Blut spritze umher, da sich der Unglückliche beim so rasanten Herausreißen eine Wurzelspitze in den Bauch gerammt hatte. Geschockt harrten die Helden ihres Schicksals. Die Äste umklammerten sie nacheinander und rissen sie aus dem Sumpfboden, schleuderten sie umher und warfen sie harsch zu Boden. Als Adarian befreit war und sich aufgerappelt hatte, entdeckte er am Körper des Wubulub eine Art Geschwür, welches dämonisch an der Rinde klammerte und den Elementar zu kontrollieren schien. Beherzt schlug Adarian mit einem gewaltigen Schlag die Geschwulst vom Stamm. Dabei stimmte er mit Henks Unterstützung das alte [[Lied des Wubulub]] an, was die Kreatur anscheinend wirklich etwas zu beruhigen schien. Schließlich stimmte auch Erzquestor Kenji mit in das Lied ein und der Wubulub wurde immer sanfter und ruhiger. Octavia kam beim Umherwerfen ungünstig auf und verstauchte sich ihre linke Hand und wurde kurzzeitig bewusstlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wubulub]] begann mit den Helden zu kommunizieren. Er berichtete, dass ihn die wahnsinnigen Kobolde so lange tyrannisierten, bis er zornig geworden war. Der Drache wäre von etwas aufgescheucht worden, dass den ganzen Sumpf erschüttert hatte. Aban flog aufgeregt umher und plötzlich tauchte aus dem Dunkel ein riesiger Käfer auf. Die beiden kämpften, der Käfer zauberte etwas Qualvolles auf den Drachen. Der Wubulub spürte ihren Schmerz und ihm war klar, dass ihr seinen Willen gebrochen wurde. Der dämonische Käfer entführte Aban in den Süden. Den Ausgangspunkt der Erschütterung, welche Aban aufgescheucht hatte, konnte der Wubulub erfassen und er verwies die Helden auf einen alten Baum namens [[Untier-Aue#Amoth-Hûntirn|Amoth-Hûntirn]]. Er fürchtete, dass es ihm sehr schlecht ginge und etwas dort vorgefallen wäre. Da der alte Baum dort stände, wo heute die Menschen wohnen, konnte der Wubulub selbst noch nicht nach ihm sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Helden sehr erschöpft waren und es auch schon tief in der Nacht war, brachte der Wubulub sie zurück nach Kirchwalde. Dort angekommen schlugen sie sich noch ein Weilchen mit dem Klabauterbold herum, um dann endlich schlafen zu können. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Die Rettung von Amoth-Hûntirn ===&lt;br /&gt;
8. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchen die [[Untier-Aue]] und untersuchen den Ort. Sie treffen unerwartet auf Adarians Verwandten und erfahren seine Beweggründe. Ein neuer Verdacht keimt auf und eine Konfrontation wird erwirkt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Rettung von Amoth-Hûntirn  '''&lt;br /&gt;
Der Namen des Baumes, Amoth-Hûntirn, kam Adarian am nächsten Morgen nicht bekannt vor, jedoch erinnerte er ihn an eine Region nahe des Sumpfes, die [[Untier-Aue]], wo Adarian früher öfters gespielt und wo Liebespaare an dem alten Baum dort sich die Treue geschworen hatten. Also brachen die Helden sofort mit ihrem Luftschiff auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untier-Aue dauerte es nicht lange, bis sie den Baum fanden. Octavia bemerkte sofort, dass der Ort dämonisch verunreinigt war und dass hier ein äußerst finsteres Ritual abgehalten wurde. Der Baum war verfault und wirkte tot. Unter seinen Wurzeln befand sich eine kleine Höhle, welche angefüllt war mit Würmern und Käfern. Der Baum selber und vor allem die Höhle besaß eine entsetzliche Aura und es saßen weder Vögel auf dem Baum, noch wuchs Gras oder andere Pflanzen in seinem Umfeld. Er war umgeben von einem Feld des Todes. Adarian erinnerte sich, dass diesmal ein wunderschöner Ort war, an dem er öfters mal in der Sonne gelegen und sich vor der Arbeit gedrückt hatte. Octavia stellte astral fest, dass an der Spitze des Baumes und unter ihm in der Höhle zwei Kraftspeicher waren, die den Baum verdarben. Octavia war sich sicher, dass die Schwarzmagier von hier aus ein Ritual vollzogen, welches das astrale Klima des Waldes erschüttert und dadurch Aban aus ihrem Versteck gelockt hatte, damit sie ihn angreifen und einfangen konnten. Der Baum war einen Art Knotenpunkt des ganzen Sumpfes, den die Bruderschaft umgepolt hatte und der jetzt wie eine dämonische Verunreinigung den ganzen Sumpf beeinträchtigte. Das würde auch die Veränderungen bei den Kobolden und dem Wubulub erklären.&lt;br /&gt;
Bevor die Helden einen Plan fassten, wie sie dem Baum helfen könnten, horchten sie auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden bemerkten, wie sich jemand dem Ort näherte und gingen schnell in Deckung. Da tauchte Adarians Bruder [[Cosima von Wallenrode|Cosima]] auf und ging auf den Baum zu. Die Helden stellten ihn zur Rede und als sie sich überzeugt hatten, nicht zuletzt auch durch Octavias Astralsicht, dass Cosima kein Schwarzmagier war, brachten sie ihn abseits in Sicherheit und wandten sich wieder dem Baum zu. Die beiden Kraftspeicher mussten entfernt werden, soviel stand fest. Adarian überwand sich und drang in die Höhle vor. Er tauchte in das Ungeziefermeer ein und fand mit großer Überwindung und nach mehreren Versuchen einen Klumpen Orichalcumerz am Boden der Höhle. Der große Orichalcumbrocken stammte von einem großen Dämon und wurde vom Bund in Teichwalde besorgt. Henk kletterte in die Krone und schnitt den kleineren Stein frei, bei dem es sich um den Herzstein aus Tiefenau handelte. Die Schwarzmagier hatten ein finsteres Ritual abgehalten, um die Steine als dämonischen Energiespeicher zu nutzen. Damit hatten sie den Baum zu dem verändert, was die Helden schließlich vorfanden. Da die Veränderung des Baumes den ganzen Sumpf erschüttert hatte, brach der Drache in der folgenden Nacht auf, um nachzusehen, was geschehen war und wurde von der Bruderschaft abgefangen. Kenji sprach ein reinigendes Gebet und die Helden wandten sich jetzt wieder Cosima zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Cosimas Geschichte '''&lt;br /&gt;
Cosima wirkte sehr bedrückt und belastet. Er erzählte den Helden, dass, kurz nachdem die Helden in den Norden aufgebrochen waren, er von einer vermummten Gestalt bedroht wurde, in [[Valkenburg]] eine Aussage beim Prozess gegen seinen Bruder zu machen. Als sich Cosima weigerte, wurde ihm als Druckmittel der Milchzahn seiner erstgeborenen Tochter Elldra gezeigt und damit gedroht, sie mit einem Fluch zu belegen. Der Vermummte demonstrierte seine magischen Fähigkeiten, indem er Cosima mit einem Schmerzzauber einschüchterte. Cosima reiste daraufhin nach Valkenburg und sagte im Prozess gegen Adarian aus. Es kam zu einem Streit mit Onkel Egeil, der immer auf der Seite von Adarian gewesen war. Cosima fragte sich die ganze Zeit, wie der Vermummte an die Zähne aus dem Nachttisch seiner Tochter gekommen war, und wurde über diese Gedanken immer paranoider. Anschließend erklärte ihm der Vermummte, dass er mit ihm noch nicht fertig wäre, er den Milchzahn noch weiter behielte und Cosima mit niemanden darüber reden dürfe, wenn er seine Familie nicht dem Tod überantworten wolle. Nach diesem letzten Treffen verfolgte Cosima die Spur des Vermummten mit seinem Jagdhund und gelangte so in die Untier-Aue zu dem uralten Baum mit der Höhle darunter. In dieser Höhle verschwand der vermummte Schwarzmagier, doch war Cosima genauso verschüchtert wie sein unruhig jaulender Hund und kehrte nach Wallenrode zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wallenrode fiel Cosima auf, dass sein Stiefvater [[Eginhard von Sonnenborn]] anscheinend etwas vor ihm verheimlichte. Er versteckte Unterlagen und traf sich mit Personen, über die er anschließend offensichtlich log. In Cosima keimte der Verdacht, dass Eginhard der Vermummte war und ihn erpresste. Cosima konnte seine Mutter nicht davon überzeugen, mit ihm das Anwesen zu verlassen, und so zog er mit seiner Familie auf das Anwesen seiner Frau in Falkenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian in Falkenau auftauchte, fürchtet Cosima, dass er alles herausbekäme und damit seine Familie in Gefahr brächte. So floh er von seinem Bruder und machte sich auf die Suche nach dem Schwarzmagier, um ihn mit Gold zu bestechen, endlich seine Tochter gehen zu lassen. So tauchte er wieder in der Untier-Aue auf, wo er auf die Helden traf. Die Helden reisten mit Cosima nach Wallenrode und stellten Eginhard zur Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Eginhards Geheimnis '''&lt;br /&gt;
Nachdem Cosima ihn auf sein merkwürdiges Verhalten angesprochen hatte, begann er von einer Geschichte mit Egeil zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Adarians Vater gestorben war, hatte Egeil auf sein Erbe verzichtet und Adarians Mutter das Familienanwesen überlassen, da er bereits sein eigenes in Nauried errichtet hatte. Nachdem [[Eginhard von Sonnenborn|Eginhard]] nach Wallenrode gekommen war, wandte sich Egeil jedoch plötzlich an ihn und bat ihn, dass er mit Ellana in die Stadt ziehen möge. Egeil wollte jetzt nun doch sein Erbe antreten, da er anscheinend großen Geldsorgen hatte. Eginhard vermutete, dass Egeil sein Geld in seinem Sicherheitswahn ausgegeben hatte, um sein Anwesen in die uneinnehmbare Festung zu verwandeln, die es mittlerweile ja war. Außerdem unterstützte Egeil eine Gruppe von Veteranen, die seit dem neuen Konflikt mit Thyrna politisch hochaktiv wurden. Da Egeil immer seniler wurde, hatte er dabei wohl den Überblick über seine Finanzen verloren und sich selbst in eine Notlage gebracht. Da Eginhard wusste, dass es sowohl seiner Frau Ellana, als auch Cosima und seiner Familie das Herz brechen würde, wenn sie ihr Zuhause verlassen müssten, handelte er mit Egeil eine Alternative aus. Da Eginhard selbst vermögend war, half er Egeil finanziell aus dem Schlimmsten heraus, so dass Egeil sein Anwesen behalten konnte. Außerdem erfüllte er Egeils Wunsch, dass er seine Veteranenpartei bei verschiedenen Abstimmungen unterstützte und ihnen politisches Gehör verschaffte. Da Egeil seine missliche Lage äußerst peinlich war und er Adarians Mutter und Cosima nicht beunruhigen wollte, musste Eginhard versprechen ihnen nichts davon zu erzählen. Er selbst hatte sich auch Sorgen um den alten Mann und seinen Geisteszustand gemacht, der er hin und wieder fast gar nicht mehr wieder zu erkennen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Messer konnte Eginhard nichts sagen, nur, dass Adarians Mutter bestimmt wisse, wer es nach dem Tod des Vaters bekommen hatte. Cosima konnte bestätigen, dass Egeil in den letzten Jahren tatsächlich geistig sehr abgebaut hatte. Außerdem wurde er nach der Gerichtsverhandlung in [[Valkenburg]] und dem folgenden Streit mit ihm zusätzlich noch furchtbar verbittert, da er mit ansehen musste, wie seine Familie auseinanderbrach. Cosima tat dies furchtbar leid, aber wegen der Erpressung konnte er Egeil nicht die Wahrheit sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eginhard weiß, dass Adarians Mutter sich heute Morgen von dem Kutscher zu Egeil hatte bringen lassen, da sie sich in letzter Zeit viele Sorgen um den alten Mann machte. Sie besuchte ihn inzwischen regelmäßig und, nachdem Adarian wieder in der Gegend war, wollte sie mit ihm ein gemeinsames Familienfest für ihn organisieren, bevor er wieder weiterzöge oder der Krieg alle wieder auseinanderrisse. Cosima war in Sorge und gab zu bedenken, dass es für seine Mutter gerade nicht sicher wäre, allein durch die Trutzana zu reisen und erzählte Eginhard von seiner Erpressung und dem Schwarzmagier. Er bat auch darum, dass die Helden ihr hinterherflögen, da er Angst hatte, dass ihr etwas zustoßen könnte. Er betonte auch, dass seine Tochter jetzt sicher war und sich alle zuerst um den Schwarzmagier kümmern sollten. Also brachen die Helden nach Nauried zum Anwesen von Onkel Egeil auf, um nach dem Wohl von Ellana zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Auf Egeils Feste ===&lt;br /&gt;
8. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen auf [[Egeil von Wallenrode|Egeils]] Festung [[Ellana von Wallenrode|Adarians Mutter]] zur Hilfe und werden überrascht. Sie bekommen ein Angebot und müssen sich feinsinnigen Verführungen widersetzen. Die Helden werden mit ihren ureigensten Ängsten konfrontiert und müssen standhaft bleiben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Anwesen von Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
Als die Helden mit ihrem Schiff an den Mauern von Egeils Festung anlegten, kam Egeil panisch herausgelaufen und rief nach Hilfe. Er bat alle darum schnell mitzukommen. Ellana wäre in Gefahr und in seinem Anwesen wäre ein Fremder, der sie gefangen genommen hatte. Er lief schnell voraus und alle folgten ihm rasch. Als die Helden gerade in einen Eingangsflur gelaufen sind, schossen sich plötzlich die Türen vor und hinter ihnen und sie waren gefangen. Der Raum war fensterlos und hatte oben Schießscharten, durch die Egeil die Helden beobachten konnte. Egeil ließ die Helden zunächst einmal im Raum für sich alleine im Ungewissen schmoren. An den Wänden des Raumes hingen viele Bilder, die Egeil mit seinen Kameraden zeigten, etliche Trophäen seines Jägerlebens, uralte, leider für Ausbruchversuche unbrauchbare Waffen und sogar eine kleine [[Thylor]]-Statur. Egeil hatte diese Dinge über lange Jahre angesammelt. Nach zwei bis drei Stunden begann er dann durch die Schießscharte zu reden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wäre so furchtbar enttäuscht von Adarian, obwohl er seit seiner Kindheit doch alle Hoffnungen in ihn gesetzt hätte. Er könne ihm einfach nicht verzeihen, dass Adarian es beim Militär nicht geschafft hatte und lieber auf Abenteuerreise mit einer Thyrnerin gegangen wäre, obwohl doch Männer wie Adarian gerade bei den Schlappschwänzen der trutzer Armee so dringend benötigt würden. Adarian hätte seine Stadt im Stich gelassen, nur weil er sich nicht zusammenreißen könnte und er bei dem Einsatz, der zu seinem Rauswurf führte, unüberlegt gehandelt hätte. Seine Absicht wäre zwar korrekt gewesen, aber sein Handeln wäre unüberlegt und dumm. Zwar hätte er sich ja dann wenigsten als Held darum gekümmert, dass die Thyrner den Arsch aufgerissen bekämen, doch seit der Verhandlung in [[Valkenburg]] wäre Adarian nun völlig durchgedreht. Er faselte von diesen Schwarzmagiern, die vielleicht nur ein Hirngespinst wäre, kröche den Thyrnern in den Arsch und unterstützte die schwule Politik derer, die immer noch glaubten, dass es jemals Frieden mit Thyrna geben könnte. Zuletzt hätte er sich sogar neue, feine Freunde in [[Eldorn]] gemacht und gemeinsam mit Thyrnern das Erdfest verbracht, anstatt ihnen die Schädel zu spalten. Nachdem, was Egeil alles bei dem Prozess in Valkenburg für ihn getan hätte und den Streit, den er deswegen mit Cosima hätte, wäre er nur noch enttäuscht von seinem ehemaligen Lieblingsneffen. Das Fass würde schließlich zum Überlaufen gebracht, nachdem Adarian aus Feigheit den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] beigetreten wäre, um nicht gegen seine thyrnischen Freunde kämpfen zu müssen und seinen Verrat an der Heimat zu vertuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Konfrontation mit dem schwarzen Ritualisten '''&lt;br /&gt;
Als Adarian bei dem Gespräch erkannte, dass es sich eigentlich nicht um Egeil handelte, gab sich der schwarze Ritualist am Schluss zu erkennen und spottete, wie leicht es doch war so einen senilen, alten Trottel wie Egeil zu übernehmen. Dann höhnte er, dass er Egeils verkrüppelten Körper entsorgen würde, sobald er mit uns fertig wäre. Anschließend erzählte er den Helden, was gerade alles in Trutz geschieht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er wusste, dass die Helden wegen des Drachens Bescheid wissen, prahlte er damit, wie leicht es seinem Bund doch gefallen wäre, ihn einzufangen. Er sprach [[Enbi Lulu'Gugal]] größte Hochachtung aus, weil er den Drachen unter schlimmsten Qualen gefügig gemacht hatte. Er behauptete, dass Trutz sich besser wünschen sollte, dass sie den Drachen nie wiedersehen würden, da dieser nun auf ihrer Seite kämpfte. Er erklärte den Helden auch, dass ihre ganze Arbeit umsonst war, da ihnen niemand mehr glauben würde, dass es nicht die Thyrner waren, die den Drachen entführt hatten und dass dem König dafür gerade unanzweifelbare Beweise vorgelegt würden. Er machte sich darüber lustig, dass der Rat von Trutz ein Marionettenspiel des Bundes geworden und dass der König bereits entmachtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist erwähnte noch, dass er seine Brüder verständigt habe und sein Meister bereits auf dem Weg hierher wäre, da er aus den Helden auch Marionetten machen wollte. In der Helden Namen würden sie dann die Dinge zu Gunsten der Bruderschaft wenden, bis diese sie nicht mehr brauchen und ihre Körper entsorgen würde. Während der Wartezeit plauderte der schwarze Ritualist ein wenig mit den Helden, um ihnen neue Alternativen zu eröffnen: er bot ihnen an, dass sie auch einfach das Mal des Utukk'Xul empfangen könnten und sich der Bruderschaft anschließen sollten. Immerhin wäre Aloran bereits verloren und wenn sie weise wären, sollten sie sich noch schnell genug auf die Siegerseite stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles von dem, was der schwarze Ritualist erzählte, hinterließ einen starken Eindruck in den Köpfen der Helden und verwirrte ihnen die Gedanken. Man konnte sich seinen Worten gar nicht entziehen und musste ihm einfach zuhören, ob man es wollte oder nicht. Um die Helden wirklich zu überzeugen, ging er danach jeden einzeln an (vgl. [[Verführungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist ließ die Helden zwischen den einzelnen Gesprächen immer wieder allein, um seine Manipulationen wirken zu lassen. Nachdem er jeden mit seinen Einflüsterungen gequält hatte, ließ er die nachdenklichen Helden etwas länger allein, damit sie nun ihre Entscheidung fällen könnten. Die Wirkungen auf die Helden waren hierbei sehr unterschiedlich. Während der schwarze Ritualist bei Adarian und Henk große Verunsicherung auslöste, entkamen Octavia und Kenji seiner Wirkung. Lediglich die Erwähnung von dem Gespräch mit Wolfhardt traf Kenji ins Mark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der schwarze Ritualist die Frage stellte, ob jemand zu ihnen kommen möchte, da meldete sich Henk, der den Kultisten täuschen wollte. Zufrieden erklärte der schwarze Ritualist, dass er ihn trotzdem zur Sicherheit in dem Raum ließe, bis seine Brüder kämen, seine Entscheidung aber nachher berücksichtigt würde und ihm nachher statt der Kontrolle zur Marionette das Mal von Utukk'Xul verpasst würde. Da sich die anderen Helden nicht der Bruderschaft anschließen wollten, holte der schwarze Ritualist Adarians Mutter. Er gab an, sie laufen zu lassen, wenn sich wenigstens einer anschlösse. Kenji konnte sogar bestätigen, dass der schwarze Ritualist nicht log. Dann ließ er die Helden wieder allein, um sich zu entscheiden, bis er wiederkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian fiel ein, dass Egeil sich niemals in die Gefahr gebracht hätte, selber in einer seiner Fallen steckenzubleiben, und dass er aus diesem Grund bestimmt einen geheimen Ausgang eingebaut hätte. Als Octavia dann Henk bat, nach einer Geheimtür zu suchen, höhnte der schwarze Ritualist, dass Henk ja schon wieder Befehle von Thyrnern befolgen würde. Henk fand die Tür, doch es waren unglaublich viele potentielle Auslöser vorhanden, die allerdings in der Mehrheit Fallenauslöser waren. Als Adarian darüber nachdachte, fiel ihm ein Satz von Egeil wieder ein, den sein Onkel immer gesagt hatte: &amp;lt;big&amp;gt;„''Treue hat mir schon oft das Leben gerettet, mein Junge!''“&amp;lt;/big&amp;gt;. Jetzt wusste Adarian, was zu tun war, und fand die Mechanismen der Geheimtür. Es waren die Wappen der zwei treusten Kameraden und das Halsband von Egeils Lieblingshund. Die Thylor-Statue ließ sich bewegen und gab den Weg auf einen Gang frei. Jetzt konnte sich Henk schnell nach oben schleichen, um Adarians Mutter zu retten. Als er Egeil erreicht hatte, nahm er diesem das Eulen-Amulett ab, welches er um den Hals hatte, und sofort erlosch der dämonische Einfluss auf ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden luden Egeil und Ellana auf ihr Schiff und starteten nach Trutz. Sie legten mitten in der Nacht an und brachten die beiden nach Mitternacht zu den Inquisitoren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Spurensuche ===&lt;br /&gt;
9. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen informative Gespräche und [[Archorbar]] berichtet von seiner Reise. Onkel Egeil erinnert sich und ein Freund kommt zu Besuch. Die Helden wollen mit dem König sprechen und Adarian lernt Egeils Veteranenverein kennen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbar berichtet '''&lt;br /&gt;
Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] versorgten als erstes Adarians Mutter, Egeil und gaben ihnen eine geschützte Unterkunft. Die restliche Familie eskortierten sie sicher nach Trutz, damit die Helden uns ausruhen konnten. Archorbar berichtete Näheres aus dem Drachenhort und wusste mehr über die Umstände, unter denen der Drache entführt wurde. Er hatte mit Elben gesprochen, die noch heute in der Nähe des Hortes leben. Aus diesem Grund wollte er auch die Helden nicht dabeihaben. Bei dem Hort lebten noch einige wenige Elben, welchen die letzten Verbliebenen von dem Volk sind, welches heute in [[Galad Sidh]] lebt. Ursprünglich lebten sie im Nebelsumpf und wurden 242 JF vertrieben, nachdem die Menschen Trutz gründeten und auch den Sumpf erschlossen. Die Ruinen im Sumpf bei [[Golomoor]] sind einzig von ihrer Siedlung übrig. Heute bewachen eine Handvoll Elben den Hort und schützen den Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar erfuhr von ihnen, dass der gesamte Sumpf unter einem dämonischen Einfluss steht, bzw. nun stand, welcher den Drachen verrückt gemacht hat, genauso wie die Kobolde und der Wubulub. Daraufhin konnten auch die Elben sie nicht mehr aufhalten und Aban verließ ihren Hort und flog orientierungslos über das Glutmeer und den südlichen Sumpf. Auf diese Gelegenheit hatten die Schwarzmagier anscheinend gewartet und griffen sie schließlich an. Die Elben schilderten, wie ein riesiger, dämonischer Käfer aufgetaucht sei und Aban unter lauten, qualvollen Schreien unterworfen habe. Archorbar musste anschließend dringend nach Galad Sidh reisen, da er etwas sehr Wichtiges mit den Elben besprechen musste, von dem er den Helden noch nichts erzählen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit Egeil '''&lt;br /&gt;
Die Helden sprachen im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] Egeil auf seine Wahrnehmung während der Besetzung an. Er konnte sich an kaum etwas erinnern was seine Manipulation betrifft. Er beklagte sich, dass sein Gedächtnis in den letzten Jahren immer schlechter wurde und er sich immer mehr von anderen Menschen zurückzog. Ihm war es peinlich seinen Verstand zu verlieren, aber er konnte dies noch vor allen anderen verheimlichen und er kam noch gut allein zurecht. Er lebte auch noch einmal richtig auf und nahm all seine geistige Kraft zusammen, als er zum Prozess nach [[Valkenburg]] reiste und sich später mit Cosima wegen seiner Aussage anlegte. Doch nach seiner Rückkehr wurde sein Zustand immer schlechter und er verließ sein Anwesen nicht mehr, da er sich manchmal an Stunden oder sogar Tage nicht mehr erinnern konnte. Eines Tages wurde er im Wald vor Nauried wach, komplett mit Schlamm und Dreck überzogen, als hätte er eine längere Wanderung durch den Sumpf unternommen. Als er nach Hause kam, erfuhr er, dass zwei Tage komplett aus seinem Gedächtnis gestrichen waren. Außerdem hatte er auch seltsame Träume und Tagträume, die ihn immer mehr beunruhigten. Als Egeil länger darüber nachdacht, fiel ihm etwas ein, was zu seiner Manipulation geführt haben könnte. Sie begann wahrscheinlich nach dem Prozess in Valkenburg, denn dort war die Bruderschaft zum ersten Mal auf ihn aufmerksam geworden und hatten erfahren, wie wichtig er für Adarian war. Vielleicht hatten sie sich deshalb an ihn gehängt. Als er aus Valkenburg zurückkam, suchte er sich Hilfe bei den Nemia-Mystiker in der Bibliothek wegen seines Gedächtnisses. Dort hatte er dann das Amulett bekommen, welches Henk ihm vom Hals gerissen hatte. Eine Person in der Bibliothek hatte es ihm damals gegeben und danach seien auch die Erinnerungslücken losgegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Helden gingen, gaben ihnen die Inquisitoren noch eine [[korrespondenzen#Korrespondenz mit Flavius Vitreus Elatus|Nachricht aus Thyrna]] mit und [[korrespondenzen#Nachricht von Abraxa|eine weitere]] von Abraxa, die sie am nächsten Morgen zum Frühstück einlud und interessante Neuigkeiten über den Alchemisten Darrow hatte. Die Inquisitoren rieten den Helden im Gasthaus auszuruhen, sie hatten alles bereits mit dem Gastwirt geklärt und gingen davon aus, dass die Helden vorerst in der Stadt sicher waren und sie auch unser Gasthaus im Blick behielten. Auch Adarian sollte besser bei ihnen im Gasthaus bleiben, damit sie alle zusammen waren, falls etwas geschehe, und da die Betten im Sanktum für seine Familie benötigt wurden. Falls etwas mit ihnen etwas wäre, würden die Inquisitoren ihn umgehend benachrichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu dem Gasthaus erhielt Streuner völlig unauffällig und beiläufig eine Nachricht, dass [[Order_of_the_black_Fox#Führung|Mestoph]] ihn zur nächsten Mitternachtsstunde im Hauptquartier treffen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wiedersehen mit Wolfhardt '''&lt;br /&gt;
Wolfhard traf noch am gleichen Tag ein, da er gehört hatte, dass die Helden sich Sorgen um ihn machten. Er tauchte auf, als die Helden alle ausgeschlafen und gemeinsam beim Essen waren. Als Octavia fragte, was er der Bruderschaft über Kenji verraten hatte, zwinkerte Wolfhard Kenji zu und erzählte, dass er dem getarnten Schwarzmagier erzählt hatte, dass er sich mit dem Erzquestor furchtbar betrunken hätte und dabei habe er wohl etwas übertrieben, so dass man auch denken könnte, dass Kenji ein Problem mit seinem Alkoholkonsum habe. Damit Octavia überhaupt keinen Verdacht schöpfen konnte, holte Wolfhardt zur Ablenkung schnell sein Geschenk an sie hervor. Da er gehört hatte, dass Octavia ein wichtiges Amt in ihrer Heimat bekam und sie von nun an die Gesandte des Drachens war, hatte er ihr ein kleines Geschenk mitgebracht. Er übergab es ihr „rein freundschaftlich“ und ließ sich noch nicht anmerken, dass er dabei auch Hintergedanken hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sich eine Gelegenheit ergab, nahm er Kenji nach dem Essen zur Seite und teilte ihm mit, dass er lange darüber nachgedacht hatte, warum Kenji ihn in [[Eldorn]] gewürgt hatte und er jetzt den Grund kannte und wusste, dass es wegen Octavia war. Wolfhardt verkündete ihm, dass er ebenfalls sein Interesse bekunden möchte und er jetzt ganz offiziell – so wie die Ritter es auch tun –um Octavia werben möchte. Da er Kenji in diesem Fall als Konkurrenten besitzt, wollte er ihm dies ganz offen mitteilen, damit dies kein Problem für ihre Freundschaft würde. Er wies Kenji auch darauf hin, dass Octavia und er als einzige im gleichen Alter sind und sie sich auch schon viel länger kennen als sie und Kenji. Wolfhard war ähnlich schüchtern wie Kenji und ging deshalb nicht besonders direkt auf Octavia ein, sondern versuchte Vorwände zu finden, um mit Octavia allein sein zu können. Insgesamt war er so schüchtern, dass Octavia nicht richtig bemerkte, was er eigentlich vorhatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Besuch des Rates '''&lt;br /&gt;
Die Helden suchten gemeinsam mit Ratsherr [[Eginhard von Sonnenborn]] das Ratsgebäude auf. Doch der König war unter keinen Umständen zu sprechen. Sein Herold machte den Helden klar, dass der König nicht zu sprechen ist, da er sich in sehr wichtigen Verhandlungen befinde. Weder die Urkunde des Königs von Barthador, noch die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] änderten daran etwas. Der Herold vertröstete die Helden und versicherte, dass der König sich sehr bald bei ihnen meldet, da er bereits auf sie gewartet hatte und erwähnte, dass er ihre Hilfe benötigte. Warum wusste der Herold nicht, nur dass er eine Nachricht zu uns schicken wird, sobald der König die Zeit findet, und die Helden sollten zu ihrem Schutz bis dahin in der Stadt bleiben. Eginhard nahm an der Ratssitzung teil und die Helden kehrten zurück ins Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Egeils Veteranenverein '''&lt;br /&gt;
Alle aus Adarians Familie wurden in dem Sanktum des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] untergebracht und falls jemand einen Fluch etc. auf einen wirken sollte, würden sie dort sicher sein, da sie durch einen magischen Schutz davon abgeschirmt sein werden. Egeil wollte sich nicht „einsperren“ lassen und er haute heimlich ab, um bei seinen Veteranen-Freunden unterzukommen. Die Inquisitoren schickten Adarian am Nachmittag eine Nachricht, dass er ihn zurückbringen sollte. Da Egeil bereits gehört hatte, dass die Thyrner den Drachen gestohlen hätten und er ganz davon überzeugt war, dass der Schwarzmagier und der ganze Bund DES Xul für die Thyrner arbeitete, wollte er seine Freunde unterstützen, die einen Plan hatten, wie sie den Drachen zurückholen könnten. Adarians Mutter hatte auch gleich eine Idee, wo Egeil stecken könnte. Die Veteranen trafen sich regelmäßig in einem Hinterzimmer ihrer Stammkneipe &amp;quot;''Der tapfere Streiter''&amp;quot;, wo Adarian mit Egeil sprechen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egeil bestand darauf, dass Adarian zunächst einen mit ihnen anstoßen sollte und dann rissen sie abwertende Sprüche über die Thyrner und ihre Schlachtplanung, wobei Adarian Egeil den Ernst der Lage bewusste machen konnte und er sich letztendlich auch überreden ließ, ins sichere Sanktum zurückzukehren. Besonders Generalfeldmarschall a.D. [[Hagen von Weißenfels]], ein alter, hochdekorierter Kriegsheld mit einer besonderen magischen Prunkrüstung mit Helm und Unmengen an Orden, fiel Adarian auf. Er war ein alter Freund von Egeil und hatte anscheinend die Führungsrolle der Partei übernommen. Egeil lobte seine Loyalität und Tapferkeit, da er selbst mit ihm Seite an Seite in der [[die Schlacht um Lavawacht|Schlacht um Lavawacht]] gekämpft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück beim Sanktum versicherte Egeil, dass er nun dortbleiben werde. Beim Sanktum ging am Abend auch die Nachricht ein, dass der König die Helden zu einer wichtigen Besprechung am nächsten Nachmittag bestellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Henks Treffen mit Mestoph '''&lt;br /&gt;
Henk macht, was auch immer Henk so macht ... geheimnisvoll ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 10: Ein Treffen mit dem König ===&lt;br /&gt;
10. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung in der Stadt heizt sich auf und Abraxa erzählt den Helden von ihrer Entdeckung. Der König nimmt die Helden auf seinem Schiff mit und führt eine wütende Besprechung, nach der Octavia brüskiert wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Stimmung in der Stadt '''&lt;br /&gt;
Direkt am Morgen war für die Helden deutlich zu spüren, dass die Stimmung in der Stadt nicht mehr still und gedrückt war, sondern dass überall auf der Straße Unruhe herrschte und alle Leute empört und aufgebracht waren, hitzig diskutierten und hektisch durch die Straßen liefen. Auf Nachfrage erzählten die Bürger, dass es nun herausgekommen wäre, dass die Thyrner den Drachen gefangen hielten. Der König hatte sich dazu zwar noch nicht geäußert, aber alle hatten schon gehört, dass die Späher des Königs den Drachen aufgespürt hätten. Jetzt warten alle nur darauf, dass der König dies bestätigte, damit Trutz sich rächen und ihren Drachen befreien könnte. Auf den Marktplätzen war zu beobachten, wie einige Veteranenfreunde von Egeil große Reden schwangen und Anhängerschaften von jungen Menschen um sich versammelten. Sie sprachen alle von Rache an den Thyrnern und das Trutz nun endlich in die Offensive gehen sollte. Als die Helden sich einmischten, spürten sie die Wut der Bürger und ihnen wurde vorgeworfen, alles nur zu verharmlosen oder für Octavia und die Thyrner zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Treffen mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-jung.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (jung)]]&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt den Helden von einer Entdeckung. Sie hatte bemerkt, dass die Handschrift auf den Manuskripten nicht die von Erlerig, sondern eine andere Handschrift gewesen war. Sie war daraufhin im Archiv um zu erfahren, wer nach Darrow die Hütte in Tiefenau übernommen hat. Sie berichtete auch, dass sie jemanden im Archiv gesehen hätte, der haargenau wie eine junge Variante von Darrow aussah. Abraxa konnte ihn im Archiv beobachten, als sie jedoch hingehen wollte, verlor sie ihn kurz zwischen den Bücherregalen aus den Augen, woraufhin sie ihn nicht wiederfand.  Der Mann war in einem Teil des Gebäudes verschwunden, der für die Öffentlichkeit gesperrt war. Abraxa machte sich Sorgen, da sie es nicht für unwahrscheinlich hielt, dass Darrow tatsächlich einen Weg zu ewigem Leben gefunden hatte. Sie bat die Helden, dass, falls er etwas mit dem Bund zu tun hatte, sie ihn bitte am Leben lassen sollten, da Abraxa ihm das Mal nehmen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Treffen mit dem König '''&lt;br /&gt;
Ein Herold fing die Helden nach Abraxa ab und führte sie direkt zum Luftschiffhafen, wo der König bereits auf sie in seinem Luftschiff wartete. Als die Helden zum König kamen, war dieser äußerst wütend und erzählte ihnen, was sein Spitzenspion, der zurzeit immer noch das Lager beobachtete, und seine Leute herausbekommen hatten, nämlich dass sie den Drachen im Lager der Thyrner ausfindig gemacht hatten. Als Berater begleiteten den König der Ratsherren [[Fidelis von der Waldaue]] und der Anführer der Veteranen-Partei Hagen von Weißenfels. Fidelis verhielt sich sehr zurückhaltend und still, während der Veteran dem König immer zustimmte, wenn es gegen die Thyrner ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erzählten dem König ihre Geschichte und er gab ihnen klar zu verstehen, dass er von dem Gleichen ausging, was Egeil bereits vermutet hatte: dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten und halfen, den Drachen in ihr Heerlager zu bringen. Er legte den Helden eine Drachenschuppe als weiteren Beweis vor und sagte, dass sie vor dem thyrnischen Lager gefunden worden war. Außerdem gab er ihnen zu verstehen, dass bereits das ganze Volk davon überzeugt war, dass die Thyrner den Drachen entführt hätten und alle nach Rache schrien.  Er gab ihnen zu verstehen, dass sich niemand mehr in Trutz für eine andere Alternative Interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wollte aber versuchen den Thyrnern noch eine Chance zu geben, weshalb er den Feldherrn [[Titus Curtius Aquila]] um ein Treffen gebeten hatte. Aquila ging auch darauf ein und war sogar so dreist so zu tun, als wäre er sich keiner Schuld bewusst. Da der König von dem Erfolg der Helden in Travar und ihren Kontakten zu den Thyrnern (besonders auch wegen Octavias Amt) wusste, wollte er die Helden bei dem Treffen dabeihaben, in der Hoffnung, dass ihre Anwesenheit den Feldherrn einsichtiger stimmte und er den Drachen wieder frei ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König wünschte keine Diskussion oder Unterhaltung mehr mit den Helden, besonders nichts mehr über die Schwarzmagier, und kurz darauf erreichten sie bereits das Luftschiff des thyrnischen Feldherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem Feldherrn '''&lt;br /&gt;
Die Helden flogen mit dem König auf seinem Schiff zu dem Treffen mit dem Feldherrn Aquila, der ihnen mit seinem Schiff entgegenflog. Irgendwo über dem Schlangenfluss trafen sich die Luftschiffe und die Helden begaben sich mit dem König und seinen zwei Beratern auf das Luftschiff des Feldherrn. Dieser begrüßte sie mit einer guten Inszenierung und thronte lässig auf seinem Stuhl, von seiner Leibgarde geschützt und ließ den König von Trutz etwas blass aussehen, was diesen auch sichtlich ärgerte. Der Feldherr begrüßte die Helden sehr höflich, aber absolut unbeeindruckt und eher desinteressiert und fragte, was sie zu ihm führte. Der König sagte ihm wütend, dass es ihm reicht, dass er so täte, als ob er nicht wüsste worum es ginge. Er forderte ganz klar, dass die Thyrner das rausrücken sollten, was sie Trutz gestohlen hätten. Aquila meinte, dass dies leider nicht möglich sei und er den Tonfall des Königs für unangebracht hielte und dass er besser seine Zunge hüten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagen von Weißenfels flüsterte dem König die ganze Zeit Informationen zu und der König wurde darüber immer wütender. Als sich die Helden in das Gespräch einmischen wollten, wurde ihnen vom König der Mund verboten und er gab ihnen zu verstehen, dass er lediglich um ihre Anwesenheit und nicht um ihren Rat gebeten hatte. Nach einer kurzen Rücksprache mit dem Veteranen verkündete der König trotzig, dass er nicht gekommen wäre, um zu verhandeln, sondern dass er nun ein Ultimatum stellte: entweder die Thyrner gäben den Drachen zurück oder die Trutzer griffen das Heerlager in vier Tagen an. Daraufhin drehte der König sich auf dem Absatz um und verließ erbost das Schiff. Doch der Feldherr bat noch um ein Gespräch unter vier Augen mit Octavia. Der König gestattete es ihr und wartete auf sie, da er hoffte, dass sie den Feldherrn zur Vernunft bringen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Feldherr erklärte Octavia, dass er bereits sehr schlecht auf sie zu sprechen war, da aus Thyrna - nach den Ereignissen in Travar - Befehle kamen, dass im Krieg vorerst alle weiteren Angriffe abgebrochen und nur Stellung gehalten werden sollte. Aquila machte Octavia klar, dass er nicht vorhatte, die idiotische Idee des Königs und seinen Angriff zu unterbinden, da dies vielleicht noch die letzte Chance auf eine Schlacht für ihn war, bevor der Krieg endgültig wieder beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er seine ganze Karriere lang auf so eine Gelegenheit gehofft hatte, würde er sie sich nicht von einem dummen Mädchen kaputt machen lassen, die meinte sich in der Politik wichtigmachen zu müssen. Er legte ihr nahe, sich aus diesen Dingen herauszuhalten und Trutz am besten schnell zu verlassen, da er einen Angriff von dem König als Ausrede nutzen wollte, um die Stadt in einem Vergeltungsschlag einzunehmen und die Befehle aus Thyrna zu umgehen. Extrem verärgert verließ Octavia das Treffen und berichtete alles empört ihren Freunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 11: Das Le Bran – Anwesen ===&lt;br /&gt;
10. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen in der Bibliothek führen die Helden auf eine Spur. Sie finden [[Erlerig Darrow]] und werden auf eine neue Spur gesetzt. Sie erkunden das [[Le Bran-Anwesen]] und kommen der Vergangenheit auf die Spur.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Untersuchungen in der Bibliothek '''&lt;br /&gt;
Die Helden suchen am Abend die Bibliothek von Trutz auf und können die Mystiker in Augenschein nehmen. Anschließend zeigten sie ihnen ein Bild von Darrow, und einer Mystikerin fiel dazu ein Erlebnis einer Untergebenen ein. Kenji tauschte sich noch mit [[Hafiz Dara Al-Hakim]] aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji sein Gespräch mit dem Bibliothekar abgeschlossen hat, kam die Mystikerin mit der Novizin zurück, die über Erlerig sprach. Sie erzählte, dass sie Erlerig in den inoffiziellen Bereichen der Bibliothek angetroffen habe und ihn fragte, was er dort suche. Er entschuldigte sich höflich bei ihr und sagte, dass er sich wohl in den Gängen verlaufen hatte; da er sehr freundlich war, kamen sie kurz ins Gespräch und als sie nachfragte, ob er zu Besuch in Trutz sei, sagte er, dass er seine Tochter hier besuchte. Mit dieser Information gingen die Helden sofort zu Abraxa, um etwas über Erlerigs Tochter zu erfahren. Abraxa zog sich auf diese Information hin wortlos an und deutete an ihr zu folgen. Sie führte die Helden zu dem Friedhof von Trutz und erzählte ihnen auf dem Weg dorthin die Geschichte von Erlerigs Tochter (vgl. [[Erlerig_Darrow#Erlerig_und_seine_Tochter_.28225-249_JF.29|Erlerig und seine Tochter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Gruft der Besessenen '''&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihnen auch die Geschichte und den Zweck der „[[Gruft der Besessenen]]“. An der Gruft angekommen untersuchten die Helden den Eingang. Sie schoben die Efeuranken zur Seite und bemerkten, dass Licht in der Gruft brannte und an dem alten Türgitter kein Schloss mehr war, sondern dass es durchgesägt im Gras in der Nähe des Eingangs lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruft fanden sie Darrow, der schützend einen geladenen Zauberstab vor sich hielt. Als er die Helden bemerkte, forderte er sie auf, wieder zu gehen.  Doch als er Abraxa entdeckte, ließ er seine Waffe sofort fallen und rief ihren Namen. Die beiden fielen sich in die Arme und Erlerig meinte, dass er sie ebenfalls in der Bibliothek gesehen hatte und gehofft hatte, dass sie seiner Spur bis hier her folgen konnte. Er gestand, dass ihm furchtbar leidtat, was aus ihm geworden war, dass er dies jedoch alles nur für Abraxa getan hätte, damit sie mehr gemeinsame Zeit haben konnten. Erlerig offenbarte ihnen, dass der gegen das Mal von Utukk'Xul ankämpfte, seitdem er in Trutz zurück war, aber das es ihn nun töten werde, da sich seine Gedanken nur noch um seine Erlösung drehen würden. Er war ganz verzweifelt, da nicht mal ein Selbstmord seine Qual beenden könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihm davon, dass sie den Trank gegen Dämonenmale, an dem sie immer geforscht hatte, vollendete und sie ihn heilen kann. Erlerig wandte sich in Schmerzen, weil das Mal begann ihn zu töten.  Er wurde dadurch gerettet, dass Octavia ihm die Gemme von [[Iustus Trebatius]] umlegte, welche dieser mit dem Brief aus Thyrna mitgeschickt hatte. Abraxa bat Octavia darum, ihr das Erz aus erstarrtem Blut des [[Mendakos|Verijgorn]] zu überlassen, welches sie von Professor [[Mamercus Porcius Mucus]] aus [[Gi-Umuna]] erhalten hatte, damit sie Erlerig daraus den Trank gegen Dämonenmale brauen könnte. Octavia kam der Bitte nach und übergab ihr das Erzfragment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Abraxa mit Erlerig, der von Wolfhardt gestützt wurde, zu ihrem Trankladen und den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] aufbracht, hat Erlerig noch eine sehr dringende Bitte. Die Helden sollten so schnell es geht zum alten [[Le Bran-Anwesen]], da sich dort sein Meister gerade aufhielt und seinen schrecklichen Plan durchführte. Nur wenn die Helden ihn so schnell wie möglich fänden, könnte der Krieg noch aufgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Erkundung des Le Bran-Anwesens '''&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran-Anwesen.png |350px|thumb|right| Das alte Le Bran-Anwesen]]&lt;br /&gt;
Das Anwesen hatte einen großen, überwucherten Garten, in welchem man überall die Reste von ziervollen Statuen und Parkanlagen finden konnte. Die Atmosphäre war gedrückt, dumpf und fühlte sich fast wie ein Unterdruck an. Es lebten keine Tiere auf dem Grundstück, auch die Pflanzen schienen alle verfault zu sein; außer ein paar Pilzen und Flechten konnte sich anscheinend kein Leben hier halten. Octavia konnte sofort bestätigen, dass das ganze Anwesen von finsterer Magie erfüllt war und es nur so von geisterhaften Gestalten im Astralraum wimmelte. Die Vordertür war mehrfach gesichert, mit Brettern verbarrikadiert und mit Schlössern versehen; außerdem hatten die Inquisitoren ihr Siegel und einen Segensspruch an der Tür angebracht. Auch ein altes Warnschild hing vor der Tür und empfahl jedem schnellstens umzukehren und das Grundstück zu verlassen. Beim genaueren Umsehen fiel auf, dass der zweite Stock durch ein altes Feuer eingestürzt war.  Mit ein wenig Klettergeschick konnten die Helden über die Trümmer durch das Fenster in das Haus einsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Inneren des Hauses '''&lt;br /&gt;
Als alle Helden im Haus waren, zog draußen plötzlich dichter Nebel auf, der die Außenwelt verschwinden ließ. Sie hörten eine lachende Stimme in ihren Köpfen, die sich darüber lustig machte, dass sie in ihr eigenes Verderben gelaufen wären.  Das Haus würde sie nun töten und ihn würden sie hier drinnen niemals finden. Außerdem bedankte der Schwarzmagier sich bei den Helden, da er durch sie nun weiß, dass Darrow ein Verräter war. Danach herrschte nur noch Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Haus selbst fiel auf, dass es viel kälter war als draußen und alle hatten das Gefühl beobachtet zu werden. Octavia hörte die astralen Schreie von gequälten Seelen und spürte Angst, Wut, Verzweiflung und absolute Hoffnungslosigkeit im Gemäuer. Darüber hinaus nahm sie eine finstere Präsenz wahr, die definitiv kein Geist war, sondern vielmehr ein Dämon, der sich als dieses Haus manifestierte.&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran.png |200px|thumb|right| Gedrig und Eleonora Le Bran]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die oberste Etage '''&lt;br /&gt;
Der Einstieg führte die Helden zu einem Flur in der obersten Etage, der schon sehr baufällig war. Überall lagen alte zerschlagen Möbelstücke herum und hin und wieder hörte man die Ratten über den Boden huschen. Die Helden fanden am Ende des Ganges eine Treppe und gingen sie hinunter. Plötzlich fiel in einer Nische der Putz von der Wand und ein Auge wurde sichtbar. Die Helden entfernten vorsichtig den porösen Mörtel und entdeckten ein Wandbild, dass einst zu gespachtelt worden war. Es zeigte ein reiches Paar aus der Gründerzeit und es stand „''Gedrig und Eleonora Le Bran, Trutz 257''“ darunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia brach vor dem Bild zusammen und bekam eine Vision. Ihr erschien der Geist von Eleonora und bat Octavia ihr zu helfen. Wenn die Helden dies täten, würde sie ihnen helfen zu ihrem Feind zu gelangen. Octavia spürte deutlich, dass dieser Geist nichts Boshaftes an sich hatte, sondern nur nach Erlösung suchte. Nachdem sie wieder zu sich gekommen war und den anderen von ihrer Vision berichtet hatte, huschte plötzlich etwas durch ein benachbartes Zimmer. Die Helden untersuchten den Raum und es handelte sich um das ehemalige Schlafzimmer. Nachdem Octavia durch einen astralen Hinweis Eleonoras Taschentuch gefunden hatte, startete für alle [[Le_Bran-Anwesen#Vision_1:_.E2.80.9EDer_Ehestreit.E2.80.9C|eine Vision]] von einem vergangenen Ereignis in diesem Raum. Dabei spielten die Helden die Rollen der Personen, die an der Tragödie beteiligt waren. Octavia schlüpfte in die Rolle von Eleonora und Kenji spielte Gedrig.  Die Helden erfuhren aus der Szene, dass sich Gedrig in den letzten Monaten extrem verändert hatte und Eleonora Angst vor ihm bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die untere Etage '''&lt;br /&gt;
Die Helden gingen weiter und kamen durch verschiedene kalte Stellen, die sich nicht durch Luftströmungen erklären ließen. Außerdem fiel ein fauliger Geruch auf. Octavia nahm nun auch andere Geister astral wahr, die durch das Haus spukten - getötete Opfer, die verzweifelt ihre Runden in dem Haus drehten, aber nicht direkt angriffen. Die Helden gingen die morsche und löchrige Treppe hinunter und mussten aufpassen, dass sie nicht einbrachen. Unten kamen sie in den ehemaligen Empfangssaal und hörten schließlich vor der Eingangstür etwas umfallen. Im Augenwinkel war kurz den Geist von Eleonora zu erahnen und Octavia sah sie astral, wie sie auf eine bestimmte Stelle deutete. Als die Helden sich dieser Stelle näherten, erlebten sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_2:_.E2.80.9EG.C3.A4steempfang.E2.80.9C|weitere Vision]]. Die Helden erfuhren, dass Darrow mit seinem Assistenten [[Merwin Dermoth]] zu Gedrig in das Anwesen gezogen war, um enger zusammenarbeiten zu können. Diesmal verkörperte Henk den alten Darrow und Adarian stellte den jungen Merwin dar. &lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Merwin.png |200px|thumb|right| Merwin]]&lt;br /&gt;
Die Helden durchsuchten das Haus weiter und plötzlich stürzte ein Balken hinunter, der ihnen den Weg versperrt. Doch Adarian konnte das Hindernis beseitigen. Die Kälte in dem Haus wurde immer schlimmer und manchmal sah man bereits, wie der Atem beschlug. Auch der Gestank nahm immer mehr zu und zwischendurch machte das Hause ächzende Geräusche, welche bedrohlich und einschüchternd wirkten. Mittlerweile konnten auch die anderen immer mal wieder Geister wahrnehmen und hörten ab und zu die Schreie der Opfer.  Adarian könnte schwören, dass er von seinem ehemaligen Klassenkameraden gerufen wurde. Eleonora führte schließlich alle in das Laboratorium, wo Octavia bemerkte, dass es nur so von gefolterten Geistern wimmelte und sie erhielt kurze Rückblicke zu dem, was bei den Experimenten abgelaufen war. Als die Helden einen alten, zerfallenen Arbeitstisch betrachteten, startet eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_3:_.E2.80.9EDer_Herzstein.E2.80.9C|dritte Vision]]. Sie erfuhren, dass die Arbeit an dem Herzstein gescheitert war und Gedrig einen Ausweg in einem nekromantischen Buch vorschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonora führte anschließend alle in den Garten zu dem alten Pavillon. Dieser war mit einem Ziergitter aus Eisen umgeben und die verschlossene Tür musste von Streuner erst geknackt werden. Innen begann schlagartig eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_4:_.E2.80.9EDas_geheime_Treffen.E2.80.9C| vierte Vision]]. Merwin und Eleonora hatten sich hier heimlich getroffen und er hatte ihr versprochen, dafür zu sorgen, dass Gedrig und Darrow ihre schrecklichen Experimente beendeten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gingen zurück ins Haus und unterwegs hielten sie die verdorrten Wurzeln im Garten an den Füßen fest.  Sie konnten die Ranken aber mit ihren Dolchen abschneiden und sich ins Haus retten. Eleonora führt sie zu dem von den Inquisitoren verbarrikadiertem Hintereingang des Hauses, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_5:_.E2.80.9EDie_Abfallentsorgung.E2.80.9C|fünfte Vision]] startete. Erlerig bekam leichte Skrupel wegen der vielen Toten bei ihren Experimenten, aber Gedrig beschwichtigte ihn und erinnerte ihn daran, dass er doch alles für Abraxa tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Salon '''&lt;br /&gt;
Eleonora führte die Helden schließlich alle nach oben in den Salon. Das Haus, welches nun zu verhindern versuchte, dass sie Eleonoras Geschichte aufdeckten, ging nun drastischer gegen die Helden vor. Es ließ den Geist von Eleonora immer wieder verschwinden und bekämpfte sie sichtbar. Es lockt die Helden in eine Sachgasse und versucht sie mit Feuer zu bekämpfen, welches jedoch von Octavia gelöscht werden konnte. Schließlich gelangten sie in den Salon, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_6:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Merwin.E2.80.9C|sechste Vision]] startete. Merwin wurde von dem von Gedrig aufgehetzten Darrow erdolcht. Eleonora kam überraschend dazu und floh entsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kam nach dieser Szene nicht zurück und blieb in ihrer Rolle.  Sie rannte verzweifelt ins oberste Turmzimmer, wo sie sich einschloss, da die alte Tür sogar noch vorhanden war. Die anderen konnten sie durch die Tür weinen hören. Nachdem Adarian die Tür eingetreten hatte, startete direkt beim Eintreten in das Zimmer eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_7:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Eleonora.E2.80.9C|siebte Vision]]. Eleonora wurde von Gedrig bedroht und schließlich mit ihrem Kopf brutal von diesem gegen die Wand geschlagen. Der Blutfleck von Eleonoras Kopf war noch immer an der Wand zu sehen, doch Octavia war bei der Sequenz nicht in Gefahr, denn bevor ihr Kopf an der Wand aufkam, legte Eleonora ihre Geisterhand dazwischen und fing ihren Kopf sanft auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Keller '''&lt;br /&gt;
Eleonora führte alle schließlich zum Kellereingang. Dieser war eine Bodenluke, die unter altem Unrat verborgen lagt und vorher nicht gesehen werden konnte. Nachdem die Helden die Falltür freigelegt hatten, musste Streuner nur noch das Schloss knacken, welches erstaunlich neu aussah. Auch der Staub auf dem Boden ließ vermuten, dass vor gar nicht so langer Zeit jemand diesen Schutt hier absichtlich platziert hatte, um den Eingang zu verstecken. Bevor die Helden den Keller betraten, erschien plötzlich ein weiterer Geist. Es war Adarians Schulfreund, der in der Tür erschien und vor einem Pilz warnte, der unten wuchs. Die Berührung damit hatte ihn damals getötet und sie sollten ihn nicht mit der bloßen Haut berühren. Als die Helden in den pilzverseuchten Keller vordrangen, erfuhren sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_8:_.E2.80.9EDie_Offenbarung.E2.80.9C|achte Vision]], in der sie sahen, wie Gedrig Darrow in sein Laboratorium führen wollte und dazu die Geheimtür öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, wo die Helden die genaue Stelle für den Öffnungsmechanismus erfahren hatten, fanden sie den geheimen Gang aus der Vision. Es ging nun weiter zu dem gegenwärtigen Gedrig und der letzte Kampf gegen das Haus stand an. Ein seltsamer Dämon, der wie ein Geflecht die Helden von dem Schwarzmagier trennte, zwang die Helden zum Kampf. Während des Kampfes saß Gedrig mit seinem Kopfdämon auf einem Stuhl und seine dämonischen Tentakel hielten jeweils einen Geistbeherrschungsstein umklammert. Als der Dämon im Haus mit schützender Hilfe der [[Drachenträne]] besiegt war, was Henk fast das Leben gekostet hätte, versuchte Gedrig zu fliehen. Er wurde jedoch von seiner Frau aufgehalten, die alle rachsüchtigen Geister, die ihm zu Lebzeiten zu Opfer gefallen waren, auf ihn hetzte. Sie griffen ihn an und verwirrten ihn so sehr, dass es ein leichtes war, ihn zu töten. Da niemand in das Geschehen eingriff, verzehrten die Geister [[Blaren Rigged]] langsam und er starb qualvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonoras erlöster Geist manifestierte sich zu Abschied noch ein letztes Mal vor den Helden und konnte ohne den störenden Einfluss des Hauses normal zu ihnen sprechen. Sie bedankte sich bei ihnen und bat die Helden, ihre Geschichte bekannt zu machen. Denn auch als Geist hatte sie mitbekommen, welchen Ruf sie durch die Lügen ihres Mannes erhalten hatte, und sie wollte nicht, dass man sie weiterhin als Rabenhexe in Erinnerung behielt. Schließlich öffnet sich ein Tor in Letors Reich und Noah holte Eleonora und die anderen Geister ab, nicht ohne die Helden lächelnd zu grüßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alles vorbei war, fanden die Helden die Manipulationssteine und eine reichhaltige Briefkorrespondenz mit [[Mordem Blandera]] und auch [[Sabaoth Immortalis]], welche die Pläne mit dem Drachen offenlegten und das Ritual in den Sümpfen genauestens beschrieben. Ebenso fanden sie einige Drachenschuppen, wovon Gedrig bereits eine genutzt hatte, um die falsche Spur für die Späher zu legen. Als alle Geister fort waren, konnte Octavia bestätigen, dass das Haus und seine Bewohner nun alle erlöst waren. Jedoch würde das Wesen dieses Ortes für immer entstellt bleiben. Als die Helden das Haus verließen, war der Nebel fort und es war bereits der Morgen des 11. Celestalis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 12: Wundenlecken ===&lt;br /&gt;
11./12. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erholen sich von den Anstrengungen und führen erneut Gespräche mit dem König. Die ist gespalten und triff Kriegsvorbereitungen. Ein Feind ist gefunden und Adarian muss sich positionieren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wundenlecken in der Stadt '''&lt;br /&gt;
Draußen vor dem Anwesen warteten schon die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] mit Wolfhard. Sie berichten, dass das ganze Anwesen von einer undurchdringlichen Nebenwand umgeben war und das keiner der Magier oder Questoren bis jetzt einen Zugang finden konnten. Die Inquisitoren bestanden auch darauf, dass dieses Anwesen nun endgültig abgerissen und verbrannt werden sollte, da dies nun nach dem Ende der dämonischen Besessenheit endlich möglich war. Sie durchsuchten das Anwesen und sicherten die Beweise und den Ritualraum im Keller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei dem Kampf mit dem Hausdämon schwer verletzt worden und wurde direkt in den Bia-Tempel gebracht, wo sich die Adeptinnen persönlich um seine Wunden kümmerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian ging in das Sanktum der Inquisitoren und Octavia und Kenji suchten Abraxa auf. Erlerig war von dem Dämonenmal geheilt, schlief aber tief und war noch sehr schwach. Abraxa schickte sie deshalb schlafen und versicherte ihnen, sich zu melden, wenn Erlerig stark genug war, um mit ihnen zu reden. Auch Adarian wurde von den Inquisitoren schlafen geschickt, damit er stark genug ist, um den Krieg aufzuhalten. So zogen sie sich alle ins Gasthaus zurück und schliefen durch bis zum nächsten Morgen. Kenji hatte allerdings einen [[Kenjiro_Asai#Kap.18:_Die_dunkle_Bruderschaft_schl.C3.A4gt_zur.C3.BCck|Albtraum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
Als die Helden am nächsten Morgen aufwachten, hatte der König bereits einen Boten geschickt und erwartete sie schon.  Als sie zu ihm kamen, war er absolut von allem überzeugt, was die Helden ihm über den Drachen erzählt hatten. Er hatte jetzt alle Beweise gesehen und auch Hagen und seine Späher berichteten von massiven Erinnerungslücken, nachdem die Inquisitoren die Steine unwirksam gemacht hatten, die den Kontrollzauber auf sie wirkten. Jedoch gab es große Teile der Stadt, die dem Ganzen keinen Glauben schenkten und selbst auf das Wort des Königs hatten sie bei seinen Ansprachen nicht mehr gehört. Stattdessen unterstellten sie ihm, dass er von den Thyrnern korrumpiert worden sei. Einige forderten sogar eine Neuwahl des Königs und nachdem der Rat es ihnen verwehrt hatte, stellten sie einen Gegenkönig auf, der sie nun in die Schlacht führen sollte. Genau im Moment sammelte sich ein Großteil der kampffähigen Männer zur Heerschau vor den Toren der Stadt und machten sich bereit aufzubrechen und in den Krieg zu ziehen, um ihren Drachen zu befreien. Der Gegenkönig war ausgerechnet ein guter Freund von Onkel Egeil und war Adarian und Henk bereits aus dem Veteranenclub bekannt. Der Gegenkönig war der &amp;quot;''Eisenkeil''&amp;quot; [[Sturmhardt von Bergstadt]]. Der König bat Adarian wegen seiner Beliebtheit in der Stadt, am Abend mit ihm zusammen eine Ansprache in dem Heerlager zu halten, um die Männer von der Wahrheit zu überzeugen. Während er diese Bitte an Adarian richtet, blickt er auch hilfesuchend auf Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei diesem Gespräch nicht anwesend und wurde später durch seine Freunde über die Situation informiert. Gemeinsam suchten sie Abraxa auf, welche Henk ein Stärkungstonikum gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
Auf den Straßen herrschte mittlerweile Trubel und man sah Frauen, die ihre Männer und Söhne verabschieden und sie anfeuerten, den Drachen zu retten. Octavia wurde auf offener Straße beschimpft und es wurde ihr vorgeworfen, dass sie den König manipuliert hätte. Einige bewerfen sie sogar mit Steinen, sodass Kenji sie abschirmt. Eine Gruppe aus Barden hatte eine ganze Gruppe Kinder um sich geschart, die noch zu jung für den Kriegsdienst sind, und alle unterstützten sie gesanglich bei dem [[Der Held aus Trutz|Adarian-Lied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Egeil meldete sich bei den Helden, um sich zu verabschieden, da nun der Schutz der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] nicht mehr nötig war. Er war voll und ganz auf Adarians Seite und hatte versucht seinen Freunden im Veteranenclub Vernunft beizubringen, obwohl er genau wusste, dass sie nicht mehr umzustimmen wären. Bevor es also zu einer Schlacht in der Stadt oder Schlimmeren käme, würde er die ganze Familie auf sein Anwesen bringen, welches von den Thyrnern bestimmt als letztes in der Trutzana eingenommen würde. Egeil wies Adarian nochmal darauf hin, dass Gegenkönig ''Eisenkeil'' schon immer ein Fanatiker war und er in seinem Hass auf Thyrna sicher schwerer aufzuhalten wäre, als die meisten Schwarzmagier oder Dämonen. Er hatte als halbes Kind seine ganze Familie im Krieg gegen die Thyrner verloren und war selbst einige Jahre versklavt, wo er die Hölle erlebt hatte. Aber Egeil erwirkte im Gespräch mit Eisenkeil immerhin, dass dieser es dem König und Adarian gestattete, am Abend im Heerlager Reden zu halten, um ein letztes Mal zu versuchen, das Volk umzustimmen. Adarian bekam am Nachmittag von Kenji Hilfe beim Schreiben der Rede.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 13: Die Reden der Könige ===&lt;br /&gt;
12. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Könige halten ihre Ansprachen und Adarian spricht zum Volk. Kenji fordert ein Gottesurteil und Adarian muss kämpfen. Ein Herold überbringt eine wichtige Botschaft aus [[Throal|Barthador]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprachen des Königs und Adarians '''&lt;br /&gt;
Der König Sigurd reiste mit den Helden vor die Stadttore zu einem Treffen mit dem Gegenkönig, der ihm eine letzte Ansprache gewährt hatte, bevor sie endgültig in die Schlacht zögen. Der König appelliert ein letztes Mal an die besonnenen trutzer Werte und erinnert daran, dass Trutz schon immer eine Stadt des Friedens war und dass genügend Beweise dafür vorliegen, dass der Drache von den Schwarzmagiern und nicht den Thyrnern entführt wurde:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Männer von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich verstehe eure Wut und weiß, dass ihr keine Ruhe finden werdet, bis wir unsere geliebte Aban wieder sicher in ihrem Hort wissen. Doch ein letztes Mal muss ich euch daran erinnern, dass die neusten Erkenntnisse uns zu zweifeln anhalten, ob wir unsere Wut auch auf den richtigen Feind konzentrieren. Wie sich bereits herumgesprochen haben sollte, waren unsere Späher manipuliert und führten die Pläne eines dunklen Bundes aus, welcher seine Krallen in den Frieden unserer einst so sicheren Stadt schlug. Doch dieser Bund ist unseren Wissens nach kein Verbündeter der Thyrner, so wie es viele von euch inzwischen zu glauben scheinen! Es gibt keine Beweise dafür!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wollt ihr also für eine Ungewissheit in den Krieg ziehen? Für eine wage Vermutung, während die wahren Gegner vielleicht weit entfernt sich über eure Voreiligkeit lustig machen und unseren Drachen in aller Ruhe quälen können? Wollt ihr eure Kampfkraft vergeuden und sinnlos sterben, während ihr Aban einfach im Stich lasst?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich appelliere an euch, Männer von Trutz! Wir sind ein Volk der Vernunft und des Nachsinnens! Zu oft haben wir zu hören bekommen, dass wir zu zögerlich sind oder dass es uns an Kampfgeist mangelt, aber ich sage euch: Das ist die wahre Stärke von Trosk! Wir sind keine voreiligen Kriegstreiber! Wir waren und sind Verehrer der Besonnenheit und Weisheit! Wir denken nach, bevor wir handeln und unsere Handlungen fußten immer auf gut durchdachten Entscheidungen. Das ist das wahre Wesen von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auch der große Held Adarian hat die Wahrheit erkannt! Er brachte sie sogar gemeinsam mit seinen Gefährten ans Licht und besiegte einen gefährlichen Anführer dieser Schwarzmagier, während ihr euch für eine überflüssige und aussichtslose Schlacht rüstet. Er wusste bereits, dass es nicht mehr Thyrna ist, den wir als Feind zu fürchten haben und legte deshalb aus Treue gegenüber seiner Heimat den Wams des Ekklesiums an. Er war es auch, der mich letztendlich von der ganzen Wahrheit überzeugen konnte und ich hoffe, dass er auch euch die Augen öffnen wird! Hier ist er! Er wird es euch selbst sagen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach bat er Adarian auf die Bühne und dieser hielt seine Ansprache: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hier stehe ich vor euch im Gewand der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]].'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es gibt solche unter euch, die behaupten, dass ich mich hinter dem Gewand verstecke.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Muss ich euch an meine Taten erinnern?'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin ein Sohn von [[Trutz]] und habe in der Armee gedient; als Räuber immer wieder Ortschaften wie Krehlau oder Rothenfier überfielen, wurde ich mit einem kleinen Trupp entsandt, kam aber zu spät.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Einmal (drohend den rechten Zeigefinger hebend) gab sich mir die Möglichkeit und ich stellte den Räubern nach. (Stimme senkend) Viele meiner Soldaten starben und ich selbst wurde unehrenhaft entlassen.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Danach zog es mich in die Welt und an der Seite meiner geschätzten Freundin [[octavia|Octavia Ardera]] bekämpfte ich die [[Thyrner|Thyrnern]]. Die zweimalige Befreiung von [[Loderis]] stellt den Höhepunkt meines Kampfes gegen Tyrannei und Unterdrückung dar. Zu Zeiten, als Trutz auf Diplomatie setzte, badete ich mein Schwert [[Siegesstahl]] im Blut der gefallenen Thyrner.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch dann!'' (sehr kurze Pause) ''begegnete ich einem Feind, dem ich noch nie gegenüberstand – der schwarzen Bruderschaft – dem [[Bund des Xul]]. Schnell musste ich feststellen, dass der Feind schlimmer ist als das ganze thyrnische Weltreich. Glaubt mit, meine Freunde, dieser Feind ist nicht zu unterschätzen und wegen diesem Feind trage ich das Wams der Inquisitoren! Und dieser Feind hat [[Aban|Nebelschwinge]] gefangen genommen. Nur aus dem einen Grund, dass Trutz und die theranische Armee einander zerfleischen. Dass die Gegner von einst, die nur gemeinsam dem Bund des Xul trotzen könnten, ihre Reihen ausdünnen, damit die schwarzen Brüder einfaches Spiel haben. Wenn ihr jetzt gegen die Theraner zieht, werden viele von euch sterben. Du wirst sterben. Und du! Und du! Und ihr werdet auch sterben! Und wofür?'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Thyrner tragen keine Schuld am Verschwinden Nebelschwinges und euer Tod wäre umsonst! Und jene, die überleben? Wenn sie nicht bei einer thyrnischen Strafaktion sterben – und diese wird die einzige Antwort sein – dann werden euch jene Kreaturen zerfetzen, die die schwarzen Brüder heraufbeschwören.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich kann nicht verhindern, dass ihr morgen früh ausrückt, um am [[Lorkan]]tag anzugreifen. Ich werde mich euch nicht in den Weg stellen, aber ich appelliere an die trutzische Vernunft und dass ihr meinen Worten Glauben schenkt – Adarian – dem Held aus Trutz!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einige wenige überzeugen, nicht mitzuziehen, aber der Großteil der Männer glaubte weiterhin daran, dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten. Es kam zu Streitereien, Tumulten und Uneinigkeiten unter den Männern, aber letztendlich hörten sie nicht auf Adarian und wollten kämpfen. Außerdem wurde auch hier Octavia offen angefeindet und man unterstellte ihr, dass der Kaiser sie als Spionin einsetzte und sie versuchte, den König und Trutz für die Thyrner zu gewinnen, damit ihre Stadt eines Tages genauso enden würde wie Travar. Auch Gegenkönig ''Eisenkeil'' blieb hart und ignorierte alle Beweise oder deutete sie um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gottesurteil '''&lt;br /&gt;
Kenji war sich bewusst, dass er im Notfall auch ein Gottesurteil fordern konnte. Er entschied sich dafür und forderte, dass der stärkste Kämpfer des eigentlichen Königs gegen den stärksten Gegner des Gegenkönigs antreten sollte. Die Könige unterwarfen sich dem Gottesurteil und stellten die Kämpfer auf. Für den König trat Adarian in den Kampf, der Gegenkönig schickte Loran in das Gottesurteil. Das Duell fand auf Leben und Tod statt. Nach einem harten Kampf, bei dem Adarian zwischenzeitlich schon zu unterliegen drohte, gewann er schließlich durch ein geschicktes Manöver. Der Eisenkeil beugte sich widerwillig dem Urteil, aber es kam noch zu einigen Protesten unter den Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprache des Zwergenkönigs '''&lt;br /&gt;
Als die kleineren Schlägereien gerade geschlichtet wurden, kam ein Herold aus Valkenburg, welcher über eine Kugel in seiner Hand eine illusionäre Erscheinung des Zwergenkönigs [[König Varulos|Varulos]] zauberte, welcher den Anwesenden den Frieden zwischen Barthavion und dem Thyrnischen Imperium verkündete (vgl. [[Rede des Zwergenkönigs]]).&lt;br /&gt;
 &amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Bewohner von Barthavion, hört meine Worte! Der Krieg gegen Thyrna ist vorbei! Es herrscht Frieden!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(kurze Ruhepause und absolute Stille bei den Männern)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Oft zwingen uns veränderte Umstände dazu die unerwartetsten Allianzen einzugehen und aus alten Feinden werden plötzlich neue Verbündete. Auch in Barthavion herrschen nun andere Umstände. Und ein neuer Feind! Ein Feind, der zum Verhängnis ganz Eborias werden kann, wenn wir ihn nicht gemeinsam mit dem Volk des Drachens aufhalten! So schwer uns dieses Bündnis auch fallen wird: Wir müssen zusammenarbeiten! Vergesst alten Hass und Hader und blickt nach vorn! Barthavion ist in ernster Not!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unser Feind ist kein gewöhnlicher, der uns mit Schwert und Zwang unterwerfen will. Seine Waffe ist das verdorbenste Elend selbst und durch ihn zu fallen wird unserem Tod weder Ruhm noch Erlösung bringen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Also hört, tapfere Barthaver! Spart eure Kräfte und bereitet euch auf einen Krieg vor, der all eure Vorstellungen über das Übel dieser Welt in den Schatten stellen wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr müsst nun stark sein! Stärker, als ihr es sonst bereits seid!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stärkt eure Körper und eure Herzen, dann wird euch nichts bezwingen können! Ihr seid das Land der Helden! Ihr werdet standhalten! Throal glaubt an euch!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(der König erhebt sich vom Thron und zieht sein Schwert und reckt es heroisch in die Höhe)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Heil euch, ihr mutigen Männer! Heil dir, Barthavion!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Herold befahl, unverzüglich alle geplanten Kampfhandlungen abzubrechen, da es von thyrnischer Seite aus zu keinen Angriffen mehr kommen würde. Einige thyrnische Botschafter wären bereits aufgebrochen und würden in den nächsten Tagen in Valkenburg eintreffen. Bis dahin empfahlt er allen Einwohnern in Barthavion, sich von dem Krieg auszuruhen und beim [[Lorkan]]-Fest auf die alten Tugenden Barthavions zurückzubesinnen, da sie in Zukunft vielleicht wichtig würden, um genügen Kraft zu besitzen, um einen viel gefährlicheren und verabscheuungswürdigeren Feind als Thyrna zu bekämpfen. Die Männer waren durch diese Botschaft alle überzeugt und zogen ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 14: Das Fest des Lorkan ===&lt;br /&gt;
13.-15. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest des [[Lorkan]] steht vor der Tür und Darrow hat eine Bitte an Erzquestor [[Kenjiro Asai|Kenji]]. Die Helden feiern das Fest und unerwartete Gäste tauchen auf. Am Ende gibt es eine große Überraschung und es kommt zu einem unerwarteten Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Vorbereitungen auf das Fest '''&lt;br /&gt;
Die Männer kehrten zurück, entwaffneten sich und die Lage entspannte sich, jedoch wurde im Volk viel über den unbekannten Feind gerätselt. Jetzt packten alle Bürger mit an, die Stadt für das Fest am nächsten Tag vorzubereiten. Tribünen, Tische, Fässer mussten aufgestellt werden und so herrschte in der Stadt reges Treiben. Die Helden suchten Abraxa auf. Darrow war immer noch sehr mitgenommen und konnte nicht lange mit ihnen sprechen. Abraxa schätzte, dass er noch einige Tage bräuchte, bis er ganz aufgewacht wäre. Darrow bat aber Kenji darum, von ihm ein Urteil zu empfangen für seine Taten, die ihn sehr reuten. Kenji bot ihm an, als Akt der Buße dem Bund des Lichtes beizutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg erwarb Kenji eine Falkenbrosche für Octavia und schenkte ihr diese im Gasthaus. Adarian bekam eine Nachricht von seiner Familie, dass sie alle zum Fest nach Trutz kämen und mit ihm feiern wollten. Da nun kein Krieg mehr war, wurde der Kriegskönig wieder zum Ratsherrn und der Rat von Trutz lud die Helden zu der Eröffnung des Lorkan-Festes am nächsten Tag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - erster Tag '''&lt;br /&gt;
Das Fest des Lorkan startete zur Mittagsstunde mit der Falkenkür. Ein Falke kürte wie jedes Jahr auf dem Marktplatz einem Auserwählten, indem er ihm einen goldenen Schlüssel um den Hals hängte. Man sagte, dass der Familie dieser Person im nächsten Jahr alle Türen offenständen. Außerdem war in Barthavion der Schlüssel schon immer ein bekanntes Glückssymbol. In diesem Jahr kreiste der Falke lange über der Menge, um schließlich Henk zu erwählen. Danach wurde auf dem Marktplatz der Jahrmarkt eröffnet und Erzquestor Kenji sprach einige Worte. Das Bankett des Rates fand am trutzer Ratsgebäude statt, wo alle Ratsherren und auch Adarians Familie versammelt waren. Am Nachmittag wurde auf den Marktplätzen der Stadt das Ritual der „Freien Rede“ zelebriert. Jeder, der etwas zu sagen hatte, berührte den Stab des Lorkangeweihten und leuchtet dieser daraufhin, durfte derjenige mit dem Stab in der Hand auf das Rednerpult treten und reden, bis der Stab aufhört zu leuchten. Ansonsten wurde überall ausgelassen gefeiert und es gab Stände, wo man mit Minihämmern drei Versuche hatte, um eine Kette durchzuschlagen. Bei Erfolg fiel am anderen Ende eine Belohnung herunter, darunter gab es kleine Falken und Schlüssel als Tonstatuetten zu gewinnen. Überall brannten Feuer und die Leute warfen Gegenstände hinein, von denen sie sich befreien wollen. Die Gebildeteren schrieben auch Gedanken oder Ängste auf, von denen sie sich befreien wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man konnte auch überall kleine Gruppen finden, welche die Geschichte des Lorkan nachspielten. Lorkan wurde von allen Schutzgöttern gemeinsam erschaffen und in der Gestalt eines Menschen in Balmar geboren. Er wurde eine Ikone der Befreiung und führte die Sklaven in die Freiheit und wies ihnen den Weg nach Barthavion. In seinem letzten großen Kampf gegen die Thyrner opferte er sich, um den Menschen eine sichere Flucht zu ermöglichen. Seitdem sitzt er an der Seite der anderen Schutzgöttern und wacht über Barthavions Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend tauchte im Gasthaus ein unerwarteter Gast auf. Es war [[Gerbert der Bär]]. Als er die Helden begrüßt hatte, stellte er ihnen seine Frau [[Cuina-Nira|Nira]] vor, einer Halb-Elfin mit einem weißen Frettchen als Begleiter. Gemeinsam feierten sie im Gasthaus, bis das große Spektakel begann und sie auf den großen Marktplatz gingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Mitternacht fand die „Sprengung der Ketten“ statt. Dazu wurde eine große Kette aus gefülltem Stoff über dem Marktplatz gespannt und der Schlüsselträger Henk eröffnete den Akt mit den Worten „''Öffne unsere Türen, löse unsere Zungen und sprenge unsere Ketten!''“. Daraufhin wirkten die Magier ein spektakuläres Feuerwerk und sprengten die Stoffkette, aus welcher daraufhin Süßigkeiten auf die Menge fielen. Im Anschluss wurde ausgelassen bis in die Morgenstunden weitergefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - zweiter Tag '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen wurde alles ruhig angegangen und erst wieder zur Mittagszeit versammelten sich alle auf den Marktplätzen und kauften von Kindern Singvögel und Schmetterlinge in Käfigen, welche zur Mittagsstunde auf das Zeichen des Schlüsselmeisters frei gelassen wurden. Er spricht dabei die Worte „''Freiheit für Barthavion! Freiheit für alle!''“ Während die Tiere befreit in die Luft flogen, nahm man plötzlich neben dem Flügelschlagen der befreiten Tiere noch ein weiteres Schlagen mit viel größeren Flügeln. Denn plötzlich tauchte [[Sabaoth Immortalis]] auf dem unterworfenen und offensichtlich leidenden Drachen [[Aban]] durch das Spektakel der Vögel geflogen und versengte mit dem Drachenfeuer die Tiere des Lorkan. Dabei lachte er wahnsinnig und schrie: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Euer König hat den Frieden ausgerufen, doch damit hat er uns auch endlich den Vorhang zu unserem großen Auftritt geöffnet. Von jetzt an werdet ihr uns kennenlernen! Ihr werdet Utukk'Xul kennenlernen und im Angesicht seiner Macht untergehen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er flog über die Ratshalle und zwang den Drachen dazu sie niederzubrennen. Dann drehte er eine Runde über die Stadt und zog eine Schneise über den Marktplatz hinweg zum Lichtträgertempel. Während er scheinbar absichtlich direkt vor den Helden eine große Anzahl von Bürgern verbrannte, um sie mit deren Schmerzen zu quälen, zerstörte er den Lichtträgertempel komplett. Schließlich zog er nach Süden davon, nicht ohne eine breite Schneise der flammenden Verwüstung durch die Stadt zu ziehen. Alle Angriffe von Magiern schien er sofort zu absorbieren, da er sich wahrscheinlich mit unzähligen Schutzzaubern vor seinem Auftritt ausgestattet hatte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 15: Neue Hoffnung ===&lt;br /&gt;
15./16. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreiben Schadensbegrenzung und machen eine Bestandsaufnahme. Ein guter Freund kehrt zurück und bringt Neuigkeiten mit. Henk bekommt einen beunruhigenden Brief und neue Freunde schließen sich dem [[Bund des Lichtes]] an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Trutz in Flammen '''&lt;br /&gt;
Das Szenario ähnelte einem Bombenangriff. Überall brannte es, Gebäude stürzten rings herum zusammen und schreiende Brandopfer und verzweifelte Menschen - die flohen oder nach Angehörigen und Freunden suchten - rannten wild durcheinander in einem großen Gedränge auf dem Marktplatz hin und her. Octavia konnte den Magiern beim Löschen helfen und sorgte dafür, dass die Feuer im Ratsgebäude unter Kontrolle gebracht wurden. Kenji half ihr dabei und beruhigte die Menge, die in Panik ausgebrochen war und sich auf dem Marktplatz drängte, wodurch sie die Rettung der Überlebenden erschwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einer eingeschlossenen Frau helfen und den Eingang wieder passierbar machen. Henk flog mit dem Luftschiff über die Stadt und wurde von Magiern begleitet, die von Oben besser die Feuer löschen konnten. Die verbliebenen [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] organisierten schnell ein sanitäres Notlager und versorgten mit den [[Hylea]]-Questoren die Verletzten.  Darunter waren u.a. Wolfhardt, der in der Nähe von den Helden stand, und leichte Verbrennungen abbekommen hatte. Eginhard, der gerade etwas zu Essen holen wollte, wurde ebenfalls leicht verletzt. Unter den Toten waren noch der Vorsteher des Sanktums der Inquisitoren, da er allein im Sanktum den Dienst verrichtete, damit seine Männer das Fest genießen konnten, und Adarians Schulfreund [[Celan Al-Hakim]], der sich in der Menge befand. Adarian brachte Celan rasch zum Hyleatempel, aber er erlag seinen Verletzungen und wurde von der Göttin abgeholt. Die Rettungsarbeiten zogen sich bis zum nächsten Morgen hin und alle waren noch lange angestrengt beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Rückkehr '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen kehrte [[Archorbar]] aus ''[[Galad Sidh]]'' zurück und ärgerte sich, dass er zu spät gekommen war, um die Tragödie zu verhindern. Beim Anblick des verwüsteten Trutz zeigte sogar er Gefühle und bereute seine schicksalshafte Verspätung. Er bat die Helden schließlich alle um ein Gespräch, wobei es ihm wichtig war, dass alle Mitglieder des Rates des Lichts anwesend sein sollen, die sich in der Stadt befänden. Er hatte bereits durch die anderen Inquisitoren von [[Erlerig Darrow|Darrow]] erfahren und bestand darauf, dass auch er da sein sollte. Archorbar lobte auch Kenjis Entscheidung Darrow in den Rat des Lichtes aufzunehmen, obwohl er auch noch nicht sicher war, in wie weit man ihm trauen konnte. Daher wollte er Darrow ab sofort persönlich unter die Lupe nehmen und deshalb so schnell wie möglich [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] aufsuchen, um mit Darrow ein Gespräch unter vier Augen zu führen. Er bat die Helden, die anderen Ratsmitglieder zusammenzusuchen und zu Abraxa nachzukommen, wo dann das Treffen abhalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Ein Brief für Henk '''&lt;br /&gt;
Während die Helden ihre Freunde aus dem Gasthaus holen, wird Henk dort von Eleonor erwartet. Sie bittet ihn um ein Gespräch unter vier Augen. Als sie allein waren, gab sie Henk einen versiegelten [[korrespondenzen#Brief an Henk von der Gilde|Brief aus Freywall]] und betonte, dass er mit ihr zusammen sofort nach [[Freywall]] aufbrechen müsste, da die Gilde ihn nun brauchte. Und seine Freunde solle er am besten gleich mitbringen. Henk las den Brief und stimmte ihr zu. Er schickte sie auf das Luftschiff, um es startklar zu machen, während er seine Freunde abholen würde und dann sofort nachkäme. Eleonor eilte zum Luftschiffhafen und Henk machte sich auf den Weg zu Abraxa, seinen Freunden hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Bericht '''&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und [[Cuina-Nira|Nira]] bei [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] ankamen, begann [[Archorbar]] zu erzählen, dass er bei einem Seher in ''Galad Sidh'' gewesen war, welcher Bilder aus der Sicht von [[Aban|Nebelschwinge]] sehen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er berichtete, dass Nebelschwinge nach ihrer Entführung in einer großen Höhle aufgewacht war und dort wurde ihr von [[Enbi Lulu'Gugal]] das Mal [[Utukk'Xul|Utukk'Xul's]] aufgezwungen, indem ihr schwarze Sporen verabreicht wurden. Ab diesem Zeitpunkt stand ihr Geist unter der Kontrolle des Dämons, aber zu ihrem Leidwesen war ihr gänzlich bewusst, zu was sie durch die dämonischen Mächte gezwungen wurde. Darunter litt sie sehr. Darrow nickte schmerzlich und erinnerte sich anscheinend seiner eigenen Pein. Durch Nebelschwinges Augen zeigten sich auch weitere Bilder von der Höhle und es war zu erahnen, dass es sich um ein gigantisches Höhlensystem handeln musste, welches der Feind da unterhielt. Dann wurden die Bilder durch das Mal immer schwächer und die Verbindung zu ihr brach langsam ab. Jedoch sah der Seher noch einen Teil einer gigantischen Armee tief unter der Erde versteckt, darunter die gesuchten dämonifizierten Orks aus der [[Ortag-Steppe]]. Doch noch Schlimmeres kam ans Licht: die Schwarzen Ritualisten hatten inzwischen unzählige niedere Dämonen beschworen, darunter auch fliegende, doch die genaue Stärke ließ sich leider nicht einschätzen. Die letzten Bilder, welche der Seher von Nebelschwinge erhielt, zeigten, wie sie aus einem versteckten Höhleneingang flog und sich in einem Gebirge befand, welches vermutlich südlich der [[Schattenburg]] liegt. Die finstere Kultstätte selbst schien jedoch nicht direkt in der Nähe gewesen zu sein, sie wurde nicht erspäht. Es gab nur noch ein kurzes Bild, wie der Drache zurück in Richtung Nebelsümpfe flog. Da wurde Archorbar schlagartig bewusst, dass die Stadt in Gefahr war, und er brach sofort auf um Trutz zu warnen. Doch das Schicksal wollte, dass er nicht rechtzeitig ankam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darrow konnte bestätigen, dass der Kult südlich der [[Schattenburg]] im Zentrum des Gebirges einen geheimen, unterirdischen Stützpunkt besaß.  Er kreiste ein Gebiet auf der Karte ein, in welchem sich das Höhlensystem befindet. Doch die Eingänge im Gebirge kannte er nicht, da er in all den Jahrzehnten sein Labor im Schloss nie verlassen hatte, bevor er schließlich nach Trutz geschickt wurde. Ihm war nur ein Zugang aus den Katakomben des Schlosses bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar betonte abschließend, dass es wichtig sein würde, über die Stärke der Armee genaueres zu wissen und man diese Höhle aufspüren müsste. Als Gerbert und Nira dies hörten, schlugen sie vor diese Aufgabe zu übernehmen. Die Helden wollten sie schon gleich begleiten, nur Henk wirkte nachdenklich und der Plan schien ihm zu widerstreben. Gerbert warf ein, dass er mit Nira sie zu zweit in der Natur beinahe unsichtbar wären und zusätzliche Begleiter wahrscheinlich nur ein Klotz für sie am Bein wären, da sie sich in Gebirgen bestens auskannten und beide ausgezeichnete Kletterer wären. Sie waren ein perfekt eingespieltes Team. Als Henk dann damit herausrückte, dass er dringend nach Freywall müsse, rückten auch die anderen von ihrem Begleitvorhaben ab. Darrow warnte Gerbert und Nira noch vor unzähligen, dämonifizierten Tieren, welche es in dem Gebirge gäbe und welche allein durch die Nähe zur Schattenburg Li'iktischuma verdorben worden waren. Archorbar nahm den Vorschlag der beiden dankend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Neue Freunde für den Bund des Lichtes '''&lt;br /&gt;
Am Schluss des Gespräches kam noch [[Egeil von Wallenrode|Onkel Egeil]] hinzu, der sich ebenfalls dem Bund des Lichtes anschließen möchte und sein Anwesen als Stützpunkt zur Verfügung stellte. Er brachte seinen alten Freund [[Sturmhardt von Bergstadt|Eisenkeil]] mit, der sich inzwischen von seiner Manipulation durch die Kultisten erholt hatte und seine Kriegstreiberei sehr bereute. Auch er wollte helfen und bot an, neue Rekruten in Egeils Anwesen zu trainieren. Eisenkeil richtete noch aus, das der restliche Veteranenverein dem Rat seine bedingungslose Unterstützung zugesagte. Wolfhardt bot an, die organisatorischen Arbeiten des Bundes zu übernehmen, die Mitglieder aus [[Valkenburg]] herzuholen. Anschließend wollte er deshalb auch bei Egeil auf dem Anwesen bleiben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 16: Abreise mit Querelen ===&lt;br /&gt;
16./17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Verzögerungen mit der [[K'eygha]] und ein Rätsel muss gelöst werden. Adarian findet eine neue Freundin und die Helden machen eine beunruhigende Entdeckung. Sie haben eine Begegnung in den Zwielichtgipfeln und das Schiff ist in Gefahr.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Stress mit dem Schiff '''&lt;br /&gt;
Die Helden beschlossen, am späten Nachmittag noch nach [[Freywall]] aufzubrechen, und eilten daher zum Hafen. Adarian wollte sich noch vom Volk verabschieden und rief die Bürger in einer Ansprache vor der Bibliothek dazu auf, dem Bund des Lichtes beizutreten. Anschließend begab auch er sich zum Hafen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Schiff wartete ein zorniger Kobold auf die Helden, der bereits seit geraumer Zeit Eleonor ärgerte und piesackte. Weil er in den letzten Tagen so vernachlässigt wurde und so hungrig war, brachte er alles an Bord durcheinander. Er setzte seine Klau- und Versteckspielchen mit den Helden fort, während Henk bereits ablegte und den Hafen verließ.  Als er den Kurs nach Freywall setzen wollte, bemerkte Henk, dass das Schiff nicht auf ihn reagierte. Er untersuchte das Problem und fand schließlich heraus, dass der Bolzen für die Aufhängung des Steuerrades, der ''Tinner'', fehlte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden konnten das Schiff auf der nördlichen Uferseite des Blaustroms stoppen und versuchten herauszufinden, was der Kobold wollte. Adarian opferte ihm Brot, Milch und Tabak und als Gegenleistung wurden vom Kobold sein Schild und seine Brustplatte poliert. Ungeduldig zeigte sich der Klabauterbold Henk und stellt seine Bedingungen. Er wollte eine weiche, aber auch luftbewegende Feder haben, gegen die er den Tinner tauschen würde. Die Helden grübelten eine Weile und erjagten dann am Ufer einen Fasan, dessen passendste Feder sie dem Kobold mitbrachten. Dieser zeigte sich zufrieden und händigte den Tinner aus, mit dessen Hilfe die Helden ihren Weg nach Freywall beginnen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fuhr die Nacht durch und Adarian freundet sich am Abend mit [[Eleonor Conado|Eleonor]] an. Er war fasziniert von ihren umfassenden Kenntnissen in Waffenkunde. Sie entpuppte sich eine begeisterte Glücksspielerin und schlug ein Spiel vor, bei dem sie Adarian um 15 Kupfermünzen brachte. Adarian fand heraus, dass Eleonor die Tochter des berühmten Waffenschmied Conado aus Trutz war und als einzige der Familie das Massaker auf dem Weg nach [[Weisshafen]] überlebt hatte. In dem Laden ihres Vaters, dem Waffenladen „''Conado und Söhne''“ hatte Egeil viele seiner besonderen Waffen und Fallen erstanden. Adarian begann, mit Eleonor zu flirten und kam gut bei ihr an. Die beiden verbrachten einen schönen Abend miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Flug-nach Jerris.png|300px|thumb|right|Der Flug der K'eygha nach Freywall]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Entdeckung '''&lt;br /&gt;
Bei Sonnenaufgang bemerkte Henk, dass das Schiff langsamer war, als er gedacht hätte. Er bittet Octavia, sich den ganzen Schiffsrumpf einmal anzusehen. Sie entdeckt einige Stellen, an denen die Konzentration von elementarer Luft im Holz stark vermindert war. Die Helden überlegten, welche Ursache diese Verminderung haben könnte, und entwickelten die Idee, dass es einen Zusammenhang zum elementaren Drachenfeuer geben könnte. Vielleicht hatte das besondere Feuer die elementare Luft aus den Planken des Rumpfes gelöst. Mit dem verlangsamten Schiff setzen sie ihre Reise fort, auf der Kenji noch häufiger vom Klabauterbold geneckt wurde und dies stoisch erduldete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Überfall bei den Zwielichtgipfeln '''&lt;br /&gt;
Zum Mittag waren erst die Zwielichtgipfel erreicht und Henk lenkte den Kurs jetzt mehr nördlich in Richtung Freywall. Sie fuhren noch nicht lange an den Bergen entlang, da tauchten prompt auch die Nemorer-Flusspiraten der Gegend auf, um ihren Wegzoll einzutreiben. Die Helden beschließen, einem Kampf möglichst aus dem Weg zu gehen, und zogen sich daher bis auf Henk und Adarian unter Deck zurück. Die Beiden zeigten sich den aufs Schiff springenden Nemorer und Adarian hält ihnen sein intaktes Nemorer-Signalhorn hin. Der Anführer erkannte die Beiden als ''Schaschrasch'' und ''Karrstann'' und stellte sich gutgelaunt als Borka Steinborke vom Clan der Steinborken vor. Adrian und Henk stoßen mit den Nemorerpiraten noch gemeinsam mit Nemorerschnaps an und anschließend verließen die Flusspiraten wieder die K’eygha. Die Helden setzten ihren Weg nach Freywall fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Schrecken am Abend '''&lt;br /&gt;
Zum Abend stellte Henk an der zurückgelegten Entfernung fest, dass die K'eygha noch langsamer geworden war. Die Helden wissen keinen Rat und es war der Klabauterbold, welcher Henk ganz nebenbei mitteilte, dass eine Kreatur unter dem Schiff hocke. Die Helden suchten lange nach dem Ding, indem Adarian versuchte, es von einer Seite auf die andere Seite unter dem Schiff zu scheuchen, damit es sich nicht vor Octavias Blicken verbergen konnte. schließlich gelang es Octavia, die Kreatur zu erblicken und als etwas dämonisches, gargoyleartiges zu identifizieren. Octavia ließ sich in einer halsbrecherischen Aktion an einer Seite des Schiffes mit der Strickleiter herab, um unter den Rumpf blicken zu können. Henk klettert an der anderen Seite herunter, um die Kreatur auf Octavias Seite zu scheuchen, damit diese den Schädling abschießen konnte. Es war einfach kein Herankommen an den Gargoyle und die Helden wollten diesen Versuch schon abbrechen. Da schlug der Klabauterbold Henk einen Deal vor. Wenn er versprechen würde, bei nächster Gelegenheit neben dem Steuerrad einen kleinen Napf für Schnaps anzubringen, dann würde der Kobold im Gegenzug jetzt dabei helfen, die dämonische Kreatur hervorzulocken, damit Octavia ihn treffen könne. Henk willigte ein und kurze Zeit später konnte Octavia beobachten, wie der Gargoyle vom Schiffsrumpf weggestoßen wurde, so dass es ihr gelang, den Dämon mit Flammenpfeilen anzugreifen. Sie brauchte einige Pfeile, bis dieser dämonische Parasit vernichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt konnten die Helden ihre Reise wiederaufnehmen und Henk schätzte und hoffte, dass sie mit der verbliebenen Luft noch so bis Freywall kommen würden. Diese Nacht flog Henk wieder durch, um keine Zeit mehr zu verlieren, denn Jaran brauchte seine Hilfe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19: Die Rückkehr des Maldoror]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40123</id>
		<title>Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_dunkle_Bruderschaft_schl%C3%A4gt_zur%C3%BCck&amp;diff=40123"/>
				<updated>2026-04-19T08:01:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 18: Der [[Bund des Xul|dunkle Bund]] schlägt zurück&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. - 17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel dokumentiert Inhalte aus '''früheren Spielphasen''' von EBORIA. Er dient der historischen Referenz und entspricht '''nicht dem aktuellen Stand der Weltbeschreibung (Lore)'''.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei: Heldengruppe (Trosk).png |500px|thumb|right|Die Helden in Trutz 351 JF]]&lt;br /&gt;
__Toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 01: Ankunft in Trutz ==&lt;br /&gt;
1./2. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Trutz]] erhalten die [[Helden]] eine beunruhigende Nachricht und erfahren von mysteriösen Vorfällen in der Trutzana. [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] leistet einen Eid und der König von Trutz wünscht ein Gespräch. Alte und neue Freunde werden getroffen und persönliche Fähigkeiten weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|200px|thumb|right|Archorbar]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Neuigkeit '''&lt;br /&gt;
Die Helden reisten durch ein Portal der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] von [[Eldorn]] nach [[Trutz]]. Direkt nach ihrer Ankunft wollte [[Archorbar]] sie dringend sehen. Er berichtete, dass etwas Beunruhigendes geschehen war. Jedes Jahr zum Erdfest zog der Drache [[Aban|Nebelschwinge]] ihre Runde über die Stadt Trutz und erinnerte die Bewohner an den &amp;quot;Bund&amp;quot;, der mit der Errichtung der Stadt geschlossen worden war. Doch dieses Jahr flog zum ersten Mal in der Geschichte von Trutz kein Drache über die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Drachen war auch die Souveränität und sonstige Gelassenheit der Bürger verschwunden. Die Trutzer waren verstört und beunruhigt. Archorbar wollte das Verschwinden genauer ergründen und musste dafür in die Nebelsümpfe zum Hort des Drachen reisen. Er bat die Helden in der Umgebung der Stadt zu verweilen und nach Schwarzmagiern zu suchen, während er in den Sümpfen das Verschwinden des Drachen untersuchte. Laut dem Brief, der bei [[Mordem Blandera]] gefunden wurde, arbeitete in Trutz ein weiteres Führungsmitglied des Kaders – [[Blaren Rigged]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Mysteriöse Vorkommnisse '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar gab den Helden eine Liste mit vier ungewöhnlichen Vorkommnissen, die diese bei Gelegenheit einmal untersuchen könnten. Erste Nachforschungen durch Inquisitoren hatten zwar keine dämonischen Hinweise ergeben, aber dennoch wären die Vorfälle mysteriös genug, um sie noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.  &lt;br /&gt;
* In [[Teichwalde]] waren mehrere Kinder im Teich ertrunken, ohne dass ein Grund erkennbar gewesen wäre. Eine dämonische Verunreinigung konnte nicht festgestellt werden. &lt;br /&gt;
* In [[Tiefenau]] waren bei schweren Überschwemmungen die Leichen des Friedhofs an die Oberfläche gelangt. Es wurde jedoch nichts Verdächtiges gefunden, das etwa auf Nekromantie hätte hinweisen können. &lt;br /&gt;
* In [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] war ein seltsamer, verbrannter Kreis auf dem Boden entdeckt worden. Es schien ein Ritualkreis gewesen zu sein, aber es konnte kein direkter Zusammenhang mit Schwarzmagiern festgestellt werden. Auch hier sei keine direkte dämonische Verseuchung feststellbar gewesen. &lt;br /&gt;
Und schließlich waren aus glaubwürdiger Quelle in [[Kirchwalde]] des Nachts unerklärliche, laute Schreie gehört worden; auch hier gab es keine Hinweise auf Dämonen oder ähnliches. Der Vorfall blieb aber seltsam und sollte noch einmal untersucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Adarian wird Inquisitor '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Archorbar den Helden von den mysteriösen Vorfällen berichtet hatte, blieb Adarian noch auf ein persönliches Gespräch, während die anderen ihr Quartier in der „‘‘Ratsschenke‘‘“ bezogen, Luxusherberge und erste Adresse der Stadt. Adarian wurde von Archorbar die Situation von Trutz beschrieben, welches unter direkter Bedrohung durch die Thyrner stand, die mit ihrer Flotte die Verbindungen nach Freywall und Valkenburg kontrollierten. Die Bürger erwarteten einen Krieg und jetzt, da Adarian in der Stadt sei, würden sie ihn mit in die Kämpfe hineinziehen und ihn drängen, an der Spitze des Heeres zu kämpfen. Es wäre aber sehr wichtig, dass in Hinblick auf die Schwarzmagier kein Kampf stattfände, denn jedes Blutvergießen diene momentan nur ihren Zwecken. Dieses jedoch den aufgebrachten Menschen von Trutz zu erklären, würde sich als schwierig erweisen. Archorbar bot Adarian deshalb erneut die Mitgliedschaft bei den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] an, denn als Inquisitor dürfte er sich nicht in politische Kämpfe einlassen und er würde damit zugleich ein starkes Bekenntnis ablegen, woher die wirkliche Gefahr kommt. Adarian verstand und nahm das Angebot an. Er wurde anschließend sofort zum Inquisitor geweiht und sprach den Eid des Ekklesiums. Er bekam das Wams mit dem Lichtemblem ausgehändigt und suchte seine Freunde in der Ratsschenke auf. Diese hatten sich schon lange unterhalten und es rankten sich viele Spekulationen darüber, wer Octavia in Eldorn ein Geburts-Amulett vor die Tür gelegt hatte und ob es eventuell bedeuten könnte, dass Octavia schwanger wäre. Mystiker Kenji hielt sich in der Diskussion deutlich zurück. Ein Bote des Königs unterbrach diese Gedankengänge abrupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wurden zum König [[Sigurd von Troppau]] gerufen und suchten ihn daraufhin im Ratsgebäude auf. Vom ihm erfuhren sie, dass Thyrna bereits vom Volk für das Verschwinden des Drachen verantwortlich gemacht wurde. Die thyrnischen Schiffe hatten den Blockadegürtel tatsächlich immer enger gezogen, so dass sie wohlmöglich nahe genug für ein Kraftfeld in den Sümpfen wären. Sie hätten Nebelschwinge in seinem Hort festgesetzt, munkelte man unter der Bevölkerung. Sie hatte zuvor wahrscheinlich tatsächlich verhindert, dass Thyrna die Stadt einnahm, denn niemand bei den Thyrnern schien das imposante Tier verletzen zu wollen, welches sich so für die Stadt einsetzte. Immerhin hatte Thyrna schon immer eine besondere Verbindung/Beziehung zu Drachen. Doch wer würde jetzt, ohne Nebelschwinge, Trutz vor der drohenden Invasion durch die Thyrner schützen? Der König plante den thyrnischen Feldherrn zu kontaktieren und ein Treffen zu vereinbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Abraxa.jpg |200px|thumb|right| Abraxa Cibinensis]]&lt;br /&gt;
Nach dem Treffen suchten die Helden den Hafen auf, um nach ihrem Schiff [[K'eygha]] zu sehen, welches seit ihrer Rückkehr aus der [[Ortag-Steppe]] in Trutz vor Anker lag. Es war in gutem Zustand und war einsatzbereit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend besuchten sie die Stadt und Adarian kaufte Geschenke für seine Mutter. Er suchte auch noch seinen alten Jugendfreund Celan in der Kaserne auf und verabredete ein Treffen am Abend in der Gastwirtschaft „''Der tapfere Streiter''“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias besuchte [[Abraxa Cibinensis | Abraxa]] und erbat sich einen Heiltrank, um auf die kommenden Abenteuer vorbereitet zu sein. Abraxa freute sich sehr, ihre kleine Octavia wiederzusehen, und half gerne mit einem Trank aus. Leider konnte sie ihr nicht mehr mitgeben, da in der momentanen Lage von Trutz das Heer viele ihrer Tränke geordert hatte. Abraxa sagte ihr aber zu, für die Helden weitere Heiltränke zu brauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen sprach Kenji im Areteischen Monasterium mit dem Erzquestor. Zum Abendessen trafen sich alle in der „''Ratsschenke''“ wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gildenbesuch von Henk '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk tut, was er tun muss, und nimmt [[Eleonor Conado|Foxi ]] unter seine Fittiche, um sie der Gruppe als Eleonor vorzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Feier am Abend '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ließen den Abend im Heldengasthaus „''Der tapfere Streiter''“ direkt neben dem Areteischen Monasterium ausklingen. Adarian stellte ihnen seinen alten Freund Celan vor und sie feierten gemeinsam. Später kam Henk dazu und stellte Eleonor als Kontakt zu seiner Gilde vor, auf die Adarian sofort ein Auge warf. Als die Gruppe von Musikern um den Barden [[Trosk#Künstler|Fidelis Firlefanz]] auf Adarian aufmerksam wurde, stimmten sie sofort das bekannte Lied „[[Der Held aus Trutz]]“ an und umringten ihn beim Singen. Adarian fühlte sich geschmeichelt und war auch etwas verlegen, hörte er doch das Lied über seine Heldentaten in Loderis zum ersten Mal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts in der Ratsschenke versuchte Adarian noch zu meditieren, schlief darüber aber wegen seines angetrunkenen Zustandes ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: k-eygha.png|200px|thumb|right| Die K’eygha]]&lt;br /&gt;
''' Tempelaufenthalte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis Visionensuche im Tempel (?), &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian besuchte das Sanktum des Ekklesiums. Von Großmeister Markward von Reichenstett bekam er Meister Traugott von Greifenhöh als Ausbilder zugeteilt und anschließend eine Kammer im Sanktum des Ekklesiums zugewiesen, in der er sich von nun an zurückziehen und meditieren konnte. So zog Adarian abends in das Sanktum der Inquisitoren ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Octavias Feuertraining '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia flog mit Henk und Eleonor mit der K‘eygha in den Norden über den Schlangenfluss. Dort ankerten sie an einem einsamen Platz und Octavia trainierte ihre magischen Fähigkeiten. Sie ließ Flammen zwischen ihren Händen entstehen und wachsen und brachte sie dann in ausreichender Entfernung zur Explosion. Eleonor war extrem beeindruckt von Octavias Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 02: Verwandtenbesuche ==&lt;br /&gt;
3. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia bekommt überraschenden Besuch und erfährt bedrohliche Neuigkeiten. Die Helden lernen Adarians Familie kennen und erfahren von Spannungen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Intervention der Magierakademie '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, als die Helden gerade zum Luftschiffhafen wollten, wurden sie von dem Erzmagier der Akademie [[Utz von Klauenstett]] abgefangen. Er ließ Octavia wissen, dass ihre Zaubereien vom Vortag nicht unbemerkt geblieben waren. Er wies sie scharf zurecht und belehrte Octavia über die potentiell katastrophalen Auswirkungen der Zauberei (vgl. auch [[Magie#Die_Gefahren_der_Zauberei|Gefahren der Zauberei]]): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem ''Basan-Kollaps'' bricht die Wirklichkeit zusammen und reißt den Zaubernden und seine unmittelbare Umgebung im Radius von 30-100 Meter auseinander. ''Echmor von Daradan'' habe auf diese Weise das ganzes Dorf Braken bei [[Kratara]] ausgelöscht, weil er auf dem Marktplatz unvorsichtigerweise einen Entdeckungszauber gegen Diebe sprechen wollte und die gefahrlosen mit den riskanten Strömen vertauscht hatte. Er erwähnte auch ''Margoda von Drabak'', die sich für eine erfahrene Zauberin hielt, welche schon vielen Menschen mit ihren Kräften geholfen hatte. Sie hatte leider, wie auch Octavia, nie eine richtige Ausbildung erhalten und hatte den Menschen in Jerris unentgeltlich bei gesundheitlichen Problemen geholfen. Eines Tages habe sie eine Dörflerin wegen einer Hautflechte behandelt und dabei nicht die richtigen Ströme benutzt. Ausgerechnet an diesem Tag schwang nämlich der ''Zimborturnus'' anders als an den vorherigen Tagen und sie tötete qualvoll alle Hilfesuchenden um sich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen verbot der Erzmagier Octavia schließlich, ihre Fähigkeiten in Trutz und der Trutzana einzusetzen, da sie für die Stadt ein unnötiges Risiko darstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Gast bei Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten [[Egeil von Wallenrode|Egeil &amp;quot;die Ramme&amp;quot; von Wallenrode]]. Er hieß Adarian herzlich willkommen und feierte ihn als Befreier Trutzs aus der thyrnischen Umklammerung. Er erinnerte sich gerne an die Heldengeschichten von der Befreiung Loderis' und liebte das Lied &amp;quot;Der Held von Trutz&amp;quot;. Egeil war sehr stolz auf seinen Neffen. Ihm missfiel allerdings die Anwesenheit Octavias sehr und er wollte sie nicht in sein Anwesen lassen, zumal sie auch noch einen thyrnischen Siegelring trug, also offensichtlich nicht übergelaufen war. So blieb Octavia mit Henk an Bord und Kenji und Adarian folgten Egeil in seine Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erfuhr, dass Egin, der langjährige Diener seines Onkels, vor nicht allzu langer Zeit gestorben war und Egeil nun ganz allein auf dem Anwesen lebte. Als Adarian ihn noch einmal auf Octavia ansprach und versuchte ihn zu überreden, Octavia zu vertrauen, verdächtigte er Octavia als Spionin der Thyrner und verwies darauf, dass man Thyrna nicht trauen könne. Immerhin war Nebelschwinge verschwunden und er ging davon aus, dass die nur den Thyrnern für ihren Angriff auf die Stadt nützte. Aber zum Glück wäre jetzt ja Adarian da, der die Soldaten der Stadt in den Sieg führen könne. Als Adarian Egeil daraufhin eröffnete, dass er nicht gewillt wäre, gegen die Thyrner zu kämpfen, wurde Egeils Misstrauen gegenüber Octavia noch größer. Schließlich ging Egeil davon aus, dass Octavia den Helden von Trutz absichtlich manipuliert hatte, damit er nicht die thyrnischen Truppen aufhalten konnte, die bald Trutz angreifen würden. Alle Beteuerungen Adarians halfen nichts, und so kehrten die beiden Helden wieder auf das Luftschiff zurück und brachen mit Egeils herzlichen Grüßen an Adarians Mutter und Eginhard nach Wallenrode auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch bei Adarians Mutter '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Cosima.jpg |200px|thumb|right| Cosima von Wallenrode]]&lt;br /&gt;
Die Helden besuchten Adarians Mutter [[Ellana von Wallenrode|Ellana]]. Sie hatte inzwischen erneut geheiratet und zwar den Ratsherrn [[Eginhard von Sonnenborn]]. Eginhard war ein alter Kriegskamerad von Egeil und in seinem Freundeskreis. Daher bestand schon lange ein Kontakt zwischen den Wallenrodern und den Sonnenbornern. Eginhard und Ellana hatten sich schon länger flüchtig von den Feierlichkeiten bei Onkel Egeil gekannt. Nach dem Tod von ihrem Mann Arian hatten sie sich allmählich besser kennen gelernt, waren sich langsam näher gekommen und auf dem Fest der Schutzgötter dieses Jahres am 2. Hyleon 351 JF hatten sie schließlich einander geheiratet. Eginhard war zu seiner Frau nach Wallenrode gezogen, während Sonnenborn von seinem Sohn Wandolf von Sonnenborn weitergeführt wurde. Er hatte das Geschäft übernommen und war der Vogt von Wallenrode geworden, da sich Cosima als wenig fähig erwiesen hatte und das Gut arg heruntergewirtschaftet war. Eginhard hatte einige unfähige Knechte entlassen und den Betrieb wieder zum Laufen gebracht. Darauf schien Cosima sehr eifersüchtig und neidisch zu sein, denn er wurde zunehmend unruhiger, unterschwellig aggressiver und zog sich, um nicht zu streiten, immer mehr zurück. Eginhard berichtete, dass Cosima sich sehr seltsam verhielt und er dachte, dass es daran läge, dass er eifersüchtig sei, weil Eginhard seine Mutter geheiratet hatte und nun das Anwesen leitete. Als Cosima dann aber gegen Adarian aussagte und damit seine Familie hintergangen hatte, war er schwer entsetzt. Ellana schilderte, dass Cosima sich, nachdem er aus Märkteburg zurückgekehrt war, wo er im Prozess aussagen musste, sehr verändert und immer mehr zurückgezogen hätte. Es kam zu immer mehr Spannungen zwischen Cosima und Eginhard und schließlich sei er plötzlich mit seiner Frau und den Kindern ausgezogen, vermutlich zu Fedras Eltern nach Falkenau. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 03: Die ertrunkenen Kinder von Teichwalde ==&lt;br /&gt;
4. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat ein Anliegen an [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] und die Helden untersuchen den ersten mysteriösen Vorfall in [[Teichwalde]]. Das Verschwinden von drei Kindern wird untersucht und Octavia erhält Visionen aus der Vergangenheit. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Abraxas spezielle Tränke '''&lt;br /&gt;
Am Vormittag holte Octavia die bestellten Tränke ab. Abraxa konnte bereits drei starke Heiltränke herstellen und versprach weitere. Kenji begleitete sie und richtete eine spezielle Bitte an die Alchemistin. Er bat sie um einen Trank, welcher seinen Mut steigern könnte. Abraxa versprach ihm ihre Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Teichmaid von Teichwalde '''&lt;br /&gt;
Am Mittag kamen die Helden in [[Teichwalde]] an und wollten das Verschwinden der Kinder untersuchen. Der Vogt [[Teichwalde#Prominente Einwohner|Tassilo von Arg zu Teichwalde]] wollte nur mit Adarian und Kenji sprechen und erklärte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die getöteten drei Kinder waren allesamt Kinder von Knechten aus Teichwalde, sie verschwanden in der Nacht zum 16. TyCelestalis 351 JF, nach dem Fest des [[Thylor]]. Man fand sie erst nach 3 Tagen am Ufer des Sees, nachdem man sie bereits tagelang in der Umgebung von Teichwalde auf den Feldern und um den See herum gesucht hatte. Die Kinder waren anscheinend ertrunken, sie zeigten keinerlei andere Verletzungen, und erst jetzt wieder aufgetaucht. Was die Kinder in der Nacht am See wollten, konnte nicht geklärt werden. Da der Verdacht eines dämonischen Hintergrundes nicht ausgeschlossen werden konnte, rief ich die Inquisitoren des Ekklesiums zu Rate, welche allerdings keinerlei dämonische Aktivitäten oder Rückstände solcher in Teichwalde oder am See feststellen konnten.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Fundort der Kinderleichen untersuchen, bekam Octavia eine Vision:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann erscheint mit drei Kindern, die ihm willenlos folgen am Ufer des Sees und streckt die Arme beschwörend aus. Die Kinder stehen willenlos hinter ihm und starren auf den See. Während der Mann beschwörende Worte murmelt, die evtl. einer elbischen Sprache entstammen könnten, kräuselt sich die Wasseroberfläche immer mehr und nach einiger Zeit taucht eine weibliche, entstellte Gestalt auf, die Ähnlichkeit mit einer Wassernymphe aufweist, jedoch irgendwie verdorben erscheint. Der Beschwörer scheint sein Anliegen vorzutragen, deutet dabei auch auf die Kinder, welche sich auf seinen Wink in Bewegung setzen und ins Wasser zu dem Wesen treten. Das Wassen hüllt die Kinder ein und nimmt sie mit in sein unterirdisches Reich. Nachdem die Kinder mit der Kreatur unter Wasser verschwunden sind, nimmt der Mann eine abwartende Position ein und nach nicht langer Zeit erscheint die verdorbene Kreatur wieder. Sie hält etwas in den Armen, was ungefähr die Größe eines zusammengekauerten Kleinkindes hat. Genau ist das reglose Etwas nicht zu erkennen, es könnte auch ein Klumpen Metall sein, was die Kreatur dem Beschwörer übergab. Dieser verschwand darauf hin wieder.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schließlich den See untersuchen, bekam Octavia weitere Visionen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ein verhüllter Mann, evtl. derselbe wie aus der Vision zu den Kindern, erscheint immer wieder am See und wirft mit undeutlichen, gemurmelten Worten etwas astral Ekelhaftes hinein. Da kommt eine Wahrnehmung von etwas Schmerzhaftem aus dem See, eine vage Vorstellung davon, dass dort etwas darunter leidet.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''die Teichmaid, welche einst eine wunderschöne Gestalt besessen hatte, windet sich vor Schmerzen und scheint dem Wahnsinn nahe zu sein.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der verhüllte Mann hatte immer wieder über längere Zeit etwas Dämonisches in den See geworfen und auf diese Weise die Teichmaid dem Wahnsinn zugeführt und verdorben. Er tauschte die Kinder gegen einen Klumpen Metall in der Größe eines Kleinkindes und verschwand dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Kenji gelang es, durch ein heiliges Mirakel die ''Reinigung des Lichts'' zu wirken und die Teichmaid so von den dämonischen Einflüssen zu befreien. Das ganze Dorf dankte den Helden und die Teichmaid sang ihnen ihr wundervolles Lied, welches ihre Herzen sehr tief berührte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 04: Die Toten von Tiefenau ==&lt;br /&gt;
4./5. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den zweiten mysteriösen Vorfall in [[Tiefenau]] und treffen auf alte Leichen. Sie entdecken eine Spur und machen einen seltenen Fund. In Adarian kommt ein schrecklicher Verdacht auf und eine alte Bekannte offenbart Überraschendes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Toten von Tiefenau '''&lt;br /&gt;
Zum Nachmittag flogen die Helden weiter nach [[Tiefenau]] und sprachen mit dem [[Letor]]-Priester [[Gandar Benner]]. Er berichtete:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Die Überschwemmungen fanden plötzlich Anfang Pyrionalis, in der Nacht auf den 3. statt. Es hatte niemand bemerkt, da nur der Friedhof betroffen war. Erst am Morgen wurde bemerkt, dass alle Leichen an die Oberfläche gedrückt worden waren, das Wasser stand noch auf dem Acker und darauf schwammen die Toten vergangener Tage. Viele waren noch gut erhalten, der Boden hier bewahrt den Körper lange. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] wurden gerufen, um den Vorfall auf Nekromantie zu überprüfen, doch sie stellten keine dämonischen Verunreinigungen oder Rückstände nekromantischer Praktiken fest. Also wurden die Toten wieder beerdigt und ich habe ihnen Borons Segen mitgegeben. Jetzt ist wieder alles in Ordnung, aber seltsam war die Sache schon. Da so etwas noch niemals vorgekommen war, glaubt keiner, dass es sich um einen Zufall handeln könnte.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-alt.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (alt)]]&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchten daraufhin den Friedhof und Octavia erlebte einige Visionen. Sie sah einen Mann mit einer Kapuze auf dem Friedhof ein blutiges Opferritual abhalten. Er schnitt mit einem Messer einer Wombelratte die Kehle durch und besprengte mit ihrem Blut den Sumpf, dabei unverständliche, unheimliche Worte murmelnd. Das Wasser begann daraufhin zu steigen und der Boden wurde weich und geriet in Bewegung. Von unten drängte etwas nach Oben und dann durchbrachen Leichen die Oberfläche und schwammen im Wasser. Der Kultist wanderte im Wasser zwischen den Leichen herum und schien eine bestimmte Leiche zu suchen. Er beugte sich plötzlich herab und riss einem Leichnam eine Kette vom Hals, so dass der Schädel dabei abgetrennt wurde. Dann verließ er strauchelnd den Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkundigten sich beim Letor-Priester nach kopflosen Leichen und mit der Hilfe von Benner fanden sie einen Leichnam, welcher im Kragen seiner Jacke die Initialen E.D. eingestickt hatte. Um etwas über einen möglichen E.D. zu erfahren, suchten die Helden die Taverne „Die feuchte Kuhle“ auf, um mit dem Alten [[Helmar Wiering]] zu sprechen, der die Geschichte des Ortes gut kannte. Dieser erzählte, dass es in der Vergangenheit des Ortes jemanden mit den Initialen E.D. gegeben hätte und diese Person ein Nekromant gewesen wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das einzige ungewöhnliche, was hier überhaupt mal passiert ist, ist wohl der düstere Darrow. Mein Vater hat ihm viel davon erzählt, das ganze war vor fast 100 Jahren. Darrow lebte um 250 JF, zur Gründerzeit von Trutz. Erlerig Darrow war wohl ein düsterer Witwer mit finsterem Blick, dem hier nachgesagt wurde, dass er sich mit den Schwarzen Künsten gut auskenne und wohl gegen einige Taler seine verbotenen Dienste anböte. Zu seinen Diensten sollen Nekromantie, Dämonenbeschwörung und -pakte, Verfluchungen und Verwünschungen gehört haben, sagte mein Vater. Die große Sumpffieberepedemie von 255 JF ging wohl auch auf Darrows Kappe, denn dieser hatte überlebt, obwohl alle anderen alten Dörfler am Fieber gestorben sind. Kein Wunder, wenn sich das Gerücht, er stehe mit den schwarzen Mächten in Beziehung, hier standhaft hielt. Er hatte über die Jahre seine Tochter bei sich, die dann aber plötzlich verschwunden sei. Weil sie niemals jemand wiedergesehen hat, sagte man, er habe sie wohl den Dämonen im Sumpf geopfert, auf einer seiner langen Ausfahrten. Darrow hat man dann Jahre später in seiner Hütte tot aufgefunden, nachdem ihn länger niemand mehr im Dorf gesehen hatte. Er schien nicht verletzt, hatte einfach aufgehört zu leben, wie es schien. Er wurde beerdigt und sein Besitzt im Ort verteilt oder verbrannt, was niemand wollte. Nur einen alten Schlüssel, zu dem aber kein Schloss gefunden werden konnte, wurde ihm mit in sein Grab gegeben. Doch niemand wollte in seiner Hütte am Sumpf leben, und so steht sie heute noch leer und verfallen dort, denn keine Flammen wollten sie verschlingen, sagt man.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdeckten eine kleinere Hütte mit ursprünglich wohl 4 Zimmern, mittlerweile ohne Dach und mit noch einer halben Wand samt Fensterloch. Innen lagen die Dachbalken und eingebrochene Mauerreste, keine Möbel oder sonstige Inventarreste außer einem zerbrochenen Bettgestell. Octavia konnte unter der Ruine etwas Magisches spüren.  Als Henk dann in den Trümmern der Hütte eine verborgene, verschlossene Tür unter dem Bett entdeckte, konnten die Helden feststellen, dass die darüberliegenden Trümmer schon einmal bewegt und dann wieder darübergelegt worden waren. Octavia konnte am Schloss leichte magische Spuren feststellen, die jedoch nicht aktiv zu sein schienen. Henk untersuchte das Schloss, stellte fest, dass ein Schutzmechanismus anscheinend nicht wieder aktiviert worden war, und knackte es spielend. Darunter befand sich ein Raum, der mit verpechten Eichenbohlen in den nassen Boden gearbeitet worden war. Darin ein komplettes alchemistisches Labor und in den Regalen neben allerlei verdorrten Zutaten eine spezielle Stelle, auf der dem Staube nach einmal ein quadratischer Gegenstand gestanden haben musste, welcher vor kurzem entfernt worden war. Bei gründlicher Untersuchung des Bodens entdeckten die Helden ein Geheimfach, in dem sorgsam eingewickelte Bücher lagen. Es handelte sich um die seltenen alchemistischen Werke &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Sod Riqqavon We-serefa]]''&amp;quot;, &amp;quot;''[[Artefakte#Alchemistische_Werke|Lapis animalis microcosmicus]]''&amp;quot; und ein Stapel handschriftlicher Notizen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Hütte untersucht worden war, lud Priester Benner die Helden zu einem Apfelstückchen ein. Jetzt bemerkte Adarian, dass das Messer, welches Benner benutzte, das Brotzeit-Messer seines Vaters Arian war. Auf Nachfrage erklärte Benner, dass er das Messer am Friedhofseingang gefunden hatte, direkt nach der Sache mit der Überschwemmung. Soweit Adarian wusste, war das Brotzeit-Messer nach dem Tod des Vaters an seinen Bruder Cosima gegangen. Dieser würde es vermutlich behalten und gut hüten, denn es war für ihn von großem sentimentalen Wert - eine unbezahlbare Erinnerung an den Vater. Das gefundene Messer warf einen schrecklichen Verdacht auf Cosima. Die Helden nahmen Priester Benner auf dem Luftschiff mit nach Trutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Zu Besuch in Falkenau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden flogen weiter nach Tiefenau, um Cosima zur Rede zu stellen. Dieser hatte sich auf das Anwesen seiner Frau Fedra nach Falkenau zurückgezogen und ließ sich verweigern, als die Helden nach ihm fragen. Für Adarian bestand auch keine Möglichkeit, einfach und schnell in das Anwesen der Familie zu gelangen, um seinen Bruder zu suchen. Das Anwesen verfügte über mehrere bewaffnete Wachen und könnte notfalls auch Luftangriffe durchführen. Auf energisches Drängen mit dem Schreiben des Zwergenkönigs bekamen die Helden eine Audienz bei Fedras Vater, dem Vogt [[Fedor von Falkenau]] und informierten ihn über mögliche schwarzmagische Kontakte Cosimas. Dieser konnte es nicht glauben und ließ nach Cosima schicken. Doch dieser war bereits in die Tunnel unter dem Anwesen geflohen und hielt sich versteckt. Es war ein unmögliches Unterfangen, ihn dort aufzuspüren, und so zogen die Helden weiter nach Trutz, um die Nacht in der ''Ratsschenke'' zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräche mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchten die Helden Abraxa auf und zeigten ihr die gefundenen Bücher und Manuskripte. Abraxa offenbarte den überraschten Helden, dass sie jenen ominösen Erlerig Darrow gut gekannt hatte und die Gerüchte über ihn als Nekromanten nicht stimmen würden (vgl. [[Abraxa_Cibinensis#Die_Zeit_in_Iopos_.28235-241_JF.29|Abraxa und Erlerig]]). Da die Ereignisse vor knapp 100 Jahren stattfanden, fragten die Helden weiter nach und waren verwundert, als sie erfuhren, dass Abraxa bereits vor 170 Jahren im Kaer von Freywall geboren worden war. Sie berichtete, dass Erlerig damals an etwas geforscht hatte, was er den [[Herzstein]] nannte. Dieser sollte eine starke, autonome Energiequelle werden, welche er jedoch ihres Wissens nie fertigstellen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erstaunen über ihr hohes Alter kamen sie auf Abraxas Lebensgeschichte zu sprechen und im Rahmen der Geschichte wurde die Zusammenarbeit mit Octavias Eltern thematisiert. Als Abraxa erklärte, dass sie deren Forschungen nach den Ursachen und Umständen der [[Schwarze Jahre|Schwarzen Jahre]] unterstützte, kam schließlich heraus, dass ein Vorfahr von Octavias Mutter einst eventuelle bei der Auslösung der Plage beteiligt war. Dieses hatte Octavias Vater bei seinen frühen Forschungen herausgefunden (vgl. [[Gaius_Octavius_Aequus#Forschungen|Aequus erste Forschungen]]) und darüber seine spätere Frau kennengelernt. Octavia wurde diese Tatsache aus bislang unbekannten Gründen von ihren Eltern verheimlicht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 05: Der Kreis von Kobulten ==&lt;br /&gt;
5./6. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den dritten mysteriösen Vorfall in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]] und erfahren von einem [[Bransi Soden|verrückten Torfstecher]]. Ein seltsamer Kreis wirft Fragen auf und Octavias Fähigkeiten bringen Verborgenes zutage. Ein Mitreisender offenbart sich und die Helden reisen weiter nach [[Kirchwalde]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Kreis von Kobulten '''&lt;br /&gt;
Mittags reisten die Helden weiter nach [[Kobulten (Trosk)|Kobulten]]. Vom leicht verwirrt wirkenden Vogt Konrad von Kobulten erfuhren sie, dass jener seltsame Kreis sich direkt am Haus von Torfstecher [[Bransi Soden]] befand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ach ja, dieser Kreis. Ja, seltsam. Wir haben ja sofort die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] informiert, immerhin plant ja so ein wahnsinniger Kult irgendwas Grässliches, wie man hört, ja. Aber es war ja alles in Ordnung damit, ja nur seltsam, nichts Dämonisches soweit, ja. Also ja alles in Ordnung. Der Kreis wurde am 8. Pyrionalis bemerkt, muss ja wohl in der Nacht entstanden sein, sollte man meinen, ja. Direkt hinter dem Haus vom alten Stecher [[Bransi Soden]], das hat den ja total von der Rolle gehaun. Hab ihn ja seit dem Tag nicht mehr gesehen, den alten Säufer, ja.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem erwähnte er, dass die Kobolde zurzeit sehr verrückt spielten und viel wilde Scherze trieben. Er war auch besorgt um den „[[Wubulub]]“, ein Sumpfmonster aus Kindergeschichten, welche Adarian noch aus seiner Jungend kannte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchten die Taverne „''Zum tanzenden Kobold''“ auf und Adarian zahlte zunächst seine ausstehenden Spielschulden zurück. Sie erfuhren vom Wirt Eckhard Freich, dass Bransi Soden nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis total verrückt geworden wäre:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Der alte Bransi war mein bester Kunde, wenn er auch schon etwas eigen war. Aber letzten Monat ist er völlig verrückt geworden, nach dem Schwarze-Zeit-Gedenktag am 8. Pyrionalis. Da kam er gleich morgens hierher und trank ein großes Dunkles. Danach wollte er, dass ich ihn nach Trutz bringen sollte. Er müsse da jemandem seinen Traum erzählen, sagte er, er würde sonst verrückt. Das war er zweifelsohne aber schon, wenn ihr mich fragt. Total wahnsinnig, der arme Alte. Ich schwör euch, mit meinem Stoff hier hatte das nix zu tun, mit dem ist alles in Ordnung, ich hab die Lizenzen der Brenner gesehen, ich schwöre bei [[Alethon]]. Jedenfalls ist der alte Bransi wütend abgezogen, als ich meinte, ich hätte jetzt keine Zeit ihn zu fahren. Hab ihn danach nicht mehr gesehen, keine Ahnung, ob er jetzt sauer ist oder was.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zum seltsamen Kreis neben Bransi Sodens Haus sagte Freich:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ja, der Kreis. Hab ihn selber gesehen, komisches Ding, da hat irgendwas gebrannt, denk ich. Sah verbrannt aus, haben da Erde drübergemacht, denn es wirkte unheimlich. [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] hin oder her, die sagen, das sei nichts Dämonisches. Das Ding ist unheimlich und wir habens verbuddelt. Lag an der Südseite vom Soden-Haus.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesen Informationen untersuchten die Helden die fragliche Stelle am Haus von Bransi Soden. Der Kreis befand sich an der Südseite hinter dem Haus. Er war mit einer Schicht Erde überdeckt worden und nicht leicht zu finden. Der Kreis bestand aus einer anscheinend verbannten Schicht von dreckigem Glas, die bei genauerer Untersuchung aus dem geschmolzenen Boden zu bestehen schien. Die Schicht war halb durchsichtig und im unsauberen Glas waren feine Risse am äußersten, handbreiten Rand zu bemerken, die Schriftzeichen sein könnten, vielleicht aber auch nur so wirkten. Unter bzw. in der Glasschicht schien sich etwas zu befinden. Octavia konnte mittels Feuer die Schicht zum Schmelzen bringen, so dass die Helden an das Verborgene herankam. Eingebacken in den geschmolzenen Boden war eine Drachenschuppe. Octavia erlebte bei der Berührung der Drachenschuppe bruchstückhaft eine Vision, in der sie das Gefühl erlebte, in eine Falle getappt zu sein und einen tödlichen Preis für wichtige Erkenntnisse zu zahlen. Sie spürte den Wunsch, eine wichtige Botschaft zu übermitteln und einen tiefen Schmerz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Untersuchung trafen die Helden den Fallensteller Harulf Bröck.  Er berichtet ihnen über die Fundstelle der Drachenschuppe: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''An die Nacht zum Schwarze-Zeit-Gedenktag erinnere ich mich. Ich kam aus dem &amp;quot;Kobold&amp;quot; und wollte gerade nach Hause, es war schon ziemlich spät. Da war dieses gewaltige Unwetter über dem Sumpf, wo die Blitze und die Donner sich jagten. Plötzlich flog eine Feuerkugel von Süden über dem Sumpf direkt auf das Dorf zu und schlug dann direkt an Bransis Haus ein. Den Schutzgöttern sei Dank hat der Regen den schlimmsten Brand verhindert, das Feuer hätte fast Bransis Hütte abgefackelt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Klabauterbold '''&lt;br /&gt;
Als die Helden sich auf ihr Luftschiff begeben wollten, mussten sie feststellen, dass die Strickleiter verschwunden war. Henk kletterte über einen Baum und die darin befestigte Ankerleine an Bord. Die fehlende Strickleiter wurde an einem Haus entdeckt und Adarian erkletterte das Dach und holte sie zurück. Nachdem sie endlich an Bord waren, war plötzlich ihr Gepäck verschwunden, welches sich dann in einer der hinterletzten Ecken des Schiffes wiederfand. Adarian stellte ganz nach Kobultener Sitte etwas Milch und Gebäck für einen Kobold auf. Diese verschwanden auch tatsächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Schreie von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Spät nachmittags flogen die Helden weiter und erreichten zur Abenddämmerung [[Kirchwalde]]. Sie kehrten in der Taverne „''Zur Nebelschwinge''“ ein. Der Wirt Helmgard Wirrig hatte die lauten Schreie mitten in der Nacht, welche die Helden untersuchen wollten, selbst gehört:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich bin selber aufgewacht, weil ich sie gehört habe. Mitten in der Nacht, hohe, laute Schreie, wie von Weibern mit Schmerzen. Bestimmt so drei, viermal. Dachte, da stechen die eine ab. Bin runter und hab da schon andere getroffen, die auch was gehört hatten. Zusammen haben wir dann die Umgebung abgesucht, aber nichts gefunden. War ganz schön kalt für so eine Pyrionalis-Nacht. Als wir zurück waren, haben wir uns aller einen bei mir hier gegönnt auf den Schreck. Aber den größten Schock scheint die arme Herma erlitten zu haben, die trinkt seit dem Tag jeden Tag hier.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er machte die Helden auf die alte Wäscherin Herma Geradd aufmerksam, die anscheinend in der Nacht den größten Schock erlitten hätte. Morgen früh würde sie wiederkommen und sich volllaufen lassen, wie sie es seit jenem Tag immer täte. Adarian genoss noch das Angebot vom Wirt, für 15 Silbertaler Aufpreis eine schöne Nacht mit seiner Tochter Tieta zu verbringen. Henk lehnte dankend ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Morgens in Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Adarian weckte die Helden bei Sonnenaufgang. Ihre meisten Sachen sind wieder verschwunden und der Tag begann mit einer „lustigen“ Suche nach Octavias Kleid und Kenjis Robe. Auch ein Teil der Takelage war verschwunden. Damit war für alle klar, dass sich ein Kobold an Bord versteckt haben musste und von Kobulten mit nach Kirchwalde gekommen war. Beim Frühstück in der Taverne bemerkten die Helden eine alte Frau, die schon am Morgen begann, sich zu betrinken. Der Wirt bestätigte, dass es sich um Herma Geradd handelte und die Helden sprachen mit ihr. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich habe des öfteren Flugträume in den Nächten. Dann fliege ich über die Nebelsümpfe und entspanne mich beim Dahingleiten über die Auen. Auch in dieser Nacht hatte ich einem dieser Träume, ich erwachte diesmal aber nicht so schön entspannt. Ich erinnere mich nur noch bruchstückhaft an das, was geschah. Ich hatte mich gerade aus einer Höhle zurückgezogen, Rauchgeruch lag in meiner Nase und jetzt war alles grell und rötlich um mich herum und die Luft waberte, als ich durch sie in den Himmel schoss. Ich nahm ein Brennen wahr, ein Brennen an meinem Hals und in meinem Gesicht - es frass sich hinein und entlockte mir einen schrecklichen Schrei. Dann wachte ich auf und hörte noch einen letzten Schrei im Wachen Zustand, dieser war aber viel höher, fast wie von einer Frau. Ich hörte mich in meinem Traum viel größer und mächtiger an. Jedenfalls geht mir der Schrei nicht mehr aus den Ohren und wenn ich genug trinke, dann wird er zumindest leiser und leiser.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji erbarmte sich der alten Frau und wirkte das kleine Mirakel „''Reinigung des Glaubens''“ um Herma zu beruhigen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 06: Die Suche nach dem Wubulub ==&lt;br /&gt;
6./7. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen den vierten Vorfall und erfahren von einem Kinderschreck. Ein Jäger führt sie auf einem seltsamen Pfad durch den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] und weist den Weg zum [[Wubulub]]. Die Helden kämpfen ums Überleben und erfahren Erschütterndes. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aufbruch von Kirchwalde '''&lt;br /&gt;
Ein weiterer Gast kam in die Taverne. Es war der Jäger und Fallensteller [[Björi Gundars]]. Als er das Gespräch über die Schreie mitbekam, erzählte er, dass er am 8. Pyrionalis tief im Sumpf in [[Golomoor]] war. Er hatte in der Nacht auch Schreie gehört, sie klangen aber nicht nur hoch, da war auch etwas viel Schwereres und Dumpferes darinnen. Ihm lief es kalt den Rücken herunter und er ging davon aus, dass es der Wubulub war, von dem die Schreie kamen. Als die Helden ihn damit konfrontierten, dass der Wubulub lediglich in Kindergeschichten existieren würde, lachte Björi und meinte, er wüsste genau, wo der Wubulub wohnen würde. Er selbst hätte ihn schon mehrere Male nachts gesehen, wie er durch den Sumpf zog. Um die Helden zu überzeugen, bot er an es zu beweisen und sie zum Versteck des Wubulub zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Durch den Sumpf nach Golomoor '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Nebelsümpfe.jpg |200px|thumb|right| Karte nach Golomoor]]&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag brachen die Helden mit Björi in den [[Nebelsümpfe|Nebelsumpf]] nach Golomoor auf. Dazu ging es von Kirchwalde an einer Fischerhütte vorbei und dann über einen großen Baumstamm, die „''Waldbrück''“, über den nächsten Wasserarm. Björi achtete jetzt darauf, die „''Weiser''“, wie er sie nannte, zu finden. Das waren Steine, die ihm anzeigten, dass er jetzt den Weg nach links den Wasserlauf entlang folgen musste. Die Helden mussten dann unter einem dichten Blätterdach den „''Huldgang''“ überqueren, um anschließend auf der anderen Seite den Flusslauf wieder bis zu den „''Weisern''“ zu folgen. Ab da ging es vom Wasser weg und auf die „''Ogerzähne''“ zu. Einer alten Legende nach seinen die Steine im Wasser die ausgeschlagenen Zähne eines Ogers, welche nun als Übergang benutzt wurden. Am nächsten Wasserlauf suchte Björi nach der „''lichten Furt''“. An der Stelle zeigten größere Steine an, an welcher Stelle das Wasser gefahrlos durchquert werden konnte. An den „''Bals-Steinen''“, einer alten Lagerstätte im Sumpf, und am „''Hornthron''“, einem Baumalter, wo manche den Naturkräften opferten, zogen die Helden und ihr Führer vorbei bis zu den „''Kutschsteinen''“. Sie wandten sich recht und überquerten über den „''Perlenpfad''“ den nächsten Sumpfarm. Vorbei am „''Drachzahn''“, Nebelschwinges Milchzähnen, ging es zwischen zwei markanten Bäumen, das „''Riesenthor''“, zur „''Entenbrück''“. Nach diesem steinernen Übergang  mussten die Helden nur noch über den „''Katweg''“. Dieser bestand aus Steine, die klar wie Diamanten waren und im Sonnenlicht funkelten. Danach erreichten sie müde und erschöpft zur Dämmerung Golomoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' In Sirixx‘ Nest '''&lt;br /&gt;
In Golomoor hatte die Wirtin ''Sirixx'' die improvisierte Taverne „''Nest''“ in einer alten Ruine errichtet. Hierher brachte Björi die Helden, aber die Ankunft eines [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitors]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und eines Mystikers des Alethon löste unter den anwesenden Schmugglern und Gesetzlosen große Bestürzung aus. Es dauerte nicht lange, und die Taverne hatte sich bis auf die Wirtin geleert. Nach einem netten Gespräch mit Sirixx und einer guten Abfindung wegen des Gästeschwundes, verbrachten die Helden die Nacht im Stroh. Björi Gundars aber wurde in der Nacht beim Austreten von den Dörflern verprügelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Wubulub.jpg |200px|thumb|right| Björis Karte]]&lt;br /&gt;
''' Auf der Suche nach dem Wubulub '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen brachen die Helden mit Björi und seiner Karte in das Moor auf. Als die Helden weit in den Sumpf vorgedrungen waren und die Lichtung betraten, in dem der Jäger den [[Wubulub]] verortete, griffen Wurzeln nach ihren Beinen und zogen sie bis zu ihrem Hals in den Morast. Es war den Helden nicht möglich sich zu befreien und so waren sie gezwungen bis zur Dämmerung zu warteten. Der Wubulub zeigte sich erst mit dem Untergang der Sonne, als plötzlich die große, alte Weide auf der Lichtung anfing sich zu bewegen und ihre dünnen, spirrigen Reißer peitschten die Helden. Als erstes griffen die Äste nach dem Jäger, zogen ihn aus dem Schlamm und rissen ihn in die Höhe. Blut spritze umher, da sich der Unglückliche beim so rasanten Herausreißen eine Wurzelspitze in den Bauch gerammt hatte. Geschockt harrten die Helden ihres Schicksals. Die Äste umklammerten sie nacheinander und rissen sie aus dem Sumpfboden, schleuderten sie umher und warfen sie harsch zu Boden. Als Adarian befreit war und sich aufgerappelt hatte, entdeckte er am Körper des Wubulub eine Art Geschwür, welches dämonisch an der Rinde klammerte und den Elementar zu kontrollieren schien. Beherzt schlug Adarian mit einem gewaltigen Schlag die Geschwulst vom Stamm. Dabei stimmte er mit Henks Unterstützung das alte [[Lied des Wubulub]] an, was die Kreatur anscheinend wirklich etwas zu beruhigen schien. Schließlich stimmte auch Erzquestor Kenji mit in das Lied ein und der Wubulub wurde immer sanfter und ruhiger. Octavia kam beim Umherwerfen ungünstig auf und verstauchte sich ihre linke Hand und wurde kurzzeitig bewusstlos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wubulub]] begann mit den Helden zu kommunizieren. Er berichtete, dass ihn die wahnsinnigen Kobolde so lange tyrannisierten, bis er zornig geworden war. Der Drache wäre von etwas aufgescheucht worden, dass den ganzen Sumpf erschüttert hatte. Aban flog aufgeregt umher und plötzlich tauchte aus dem Dunkel ein riesiger Käfer auf. Die beiden kämpften, der Käfer zauberte etwas Qualvolles auf den Drachen. Der Wubulub spürte ihren Schmerz und ihm war klar, dass ihr seinen Willen gebrochen wurde. Der dämonische Käfer entführte Aban in den Süden. Den Ausgangspunkt der Erschütterung, welche Aban aufgescheucht hatte, konnte der Wubulub erfassen und er verwies die Helden auf einen alten Baum namens [[Untier-Aue#Amoth-Hûntirn|Amoth-Hûntirn]]. Er fürchtete, dass es ihm sehr schlecht ginge und etwas dort vorgefallen wäre. Da der alte Baum dort stände, wo heute die Menschen wohnen, konnte der Wubulub selbst noch nicht nach ihm sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Helden sehr erschöpft waren und es auch schon tief in der Nacht war, brachte der Wubulub sie zurück nach Kirchwalde. Dort angekommen schlugen sie sich noch ein Weilchen mit dem Klabauterbold herum, um dann endlich schlafen zu können. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 07: Die Rettung von Amoth-Hûntirn ==&lt;br /&gt;
8. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchen die [[Untier-Aue]] und untersuchen den Ort. Sie treffen unerwartet auf Adarians Verwandten und erfahren seine Beweggründe. Ein neuer Verdacht keimt auf und eine Konfrontation wird erwirkt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Rettung von Amoth-Hûntirn  '''&lt;br /&gt;
Der Namen des Baumes, Amoth-Hûntirn, kam Adarian am nächsten Morgen nicht bekannt vor, jedoch erinnerte er ihn an eine Region nahe des Sumpfes, die [[Untier-Aue]], wo Adarian früher öfters gespielt und wo Liebespaare an dem alten Baum dort sich die Treue geschworen hatten. Also brachen die Helden sofort mit ihrem Luftschiff auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Untier-Aue dauerte es nicht lange, bis sie den Baum fanden. Octavia bemerkte sofort, dass der Ort dämonisch verunreinigt war und dass hier ein äußerst finsteres Ritual abgehalten wurde. Der Baum war verfault und wirkte tot. Unter seinen Wurzeln befand sich eine kleine Höhle, welche angefüllt war mit Würmern und Käfern. Der Baum selber und vor allem die Höhle besaß eine entsetzliche Aura und es saßen weder Vögel auf dem Baum, noch wuchs Gras oder andere Pflanzen in seinem Umfeld. Er war umgeben von einem Feld des Todes. Adarian erinnerte sich, dass diesmal ein wunderschöner Ort war, an dem er öfters mal in der Sonne gelegen und sich vor der Arbeit gedrückt hatte. Octavia stellte astral fest, dass an der Spitze des Baumes und unter ihm in der Höhle zwei Kraftspeicher waren, die den Baum verdarben. Octavia war sich sicher, dass die Schwarzmagier von hier aus ein Ritual vollzogen, welches das astrale Klima des Waldes erschüttert und dadurch Aban aus ihrem Versteck gelockt hatte, damit sie ihn angreifen und einfangen konnten. Der Baum war einen Art Knotenpunkt des ganzen Sumpfes, den die Bruderschaft umgepolt hatte und der jetzt wie eine dämonische Verunreinigung den ganzen Sumpf beeinträchtigte. Das würde auch die Veränderungen bei den Kobolden und dem Wubulub erklären.&lt;br /&gt;
Bevor die Helden einen Plan fassten, wie sie dem Baum helfen könnten, horchten sie auf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden bemerkten, wie sich jemand dem Ort näherte und gingen schnell in Deckung. Da tauchte Adarians Bruder [[Cosima von Wallenrode|Cosima]] auf und ging auf den Baum zu. Die Helden stellten ihn zur Rede und als sie sich überzeugt hatten, nicht zuletzt auch durch Octavias Astralsicht, dass Cosima kein Schwarzmagier war, brachten sie ihn abseits in Sicherheit und wandten sich wieder dem Baum zu. Die beiden Kraftspeicher mussten entfernt werden, soviel stand fest. Adarian überwand sich und drang in die Höhle vor. Er tauchte in das Ungeziefermeer ein und fand mit großer Überwindung und nach mehreren Versuchen einen Klumpen Orichalcumerz am Boden der Höhle. Der große Orichalcumbrocken stammte von einem großen Dämon und wurde vom Bund in Teichwalde besorgt. Henk kletterte in die Krone und schnitt den kleineren Stein frei, bei dem es sich um den Herzstein aus Tiefenau handelte. Die Schwarzmagier hatten ein finsteres Ritual abgehalten, um die Steine als dämonischen Energiespeicher zu nutzen. Damit hatten sie den Baum zu dem verändert, was die Helden schließlich vorfanden. Da die Veränderung des Baumes den ganzen Sumpf erschüttert hatte, brach der Drache in der folgenden Nacht auf, um nachzusehen, was geschehen war und wurde von der Bruderschaft abgefangen. Kenji sprach ein reinigendes Gebet und die Helden wandten sich jetzt wieder Cosima zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Cosimas Geschichte '''&lt;br /&gt;
Cosima wirkte sehr bedrückt und belastet. Er erzählte den Helden, dass, kurz nachdem die Helden in den Norden aufgebrochen waren, er von einer vermummten Gestalt bedroht wurde, in [[Valkenburg]] eine Aussage beim Prozess gegen seinen Bruder zu machen. Als sich Cosima weigerte, wurde ihm als Druckmittel der Milchzahn seiner erstgeborenen Tochter Elldra gezeigt und damit gedroht, sie mit einem Fluch zu belegen. Der Vermummte demonstrierte seine magischen Fähigkeiten, indem er Cosima mit einem Schmerzzauber einschüchterte. Cosima reiste daraufhin nach Valkenburg und sagte im Prozess gegen Adarian aus. Es kam zu einem Streit mit Onkel Egeil, der immer auf der Seite von Adarian gewesen war. Cosima fragte sich die ganze Zeit, wie der Vermummte an die Zähne aus dem Nachttisch seiner Tochter gekommen war, und wurde über diese Gedanken immer paranoider. Anschließend erklärte ihm der Vermummte, dass er mit ihm noch nicht fertig wäre, er den Milchzahn noch weiter behielte und Cosima mit niemanden darüber reden dürfe, wenn er seine Familie nicht dem Tod überantworten wolle. Nach diesem letzten Treffen verfolgte Cosima die Spur des Vermummten mit seinem Jagdhund und gelangte so in die Untier-Aue zu dem uralten Baum mit der Höhle darunter. In dieser Höhle verschwand der vermummte Schwarzmagier, doch war Cosima genauso verschüchtert wie sein unruhig jaulender Hund und kehrte nach Wallenrode zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wallenrode fiel Cosima auf, dass sein Stiefvater [[Eginhard von Sonnenborn]] anscheinend etwas vor ihm verheimlichte. Er versteckte Unterlagen und traf sich mit Personen, über die er anschließend offensichtlich log. In Cosima keimte der Verdacht, dass Eginhard der Vermummte war und ihn erpresste. Cosima konnte seine Mutter nicht davon überzeugen, mit ihm das Anwesen zu verlassen, und so zog er mit seiner Familie auf das Anwesen seiner Frau in Falkenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian in Falkenau auftauchte, fürchtet Cosima, dass er alles herausbekäme und damit seine Familie in Gefahr brächte. So floh er von seinem Bruder und machte sich auf die Suche nach dem Schwarzmagier, um ihn mit Gold zu bestechen, endlich seine Tochter gehen zu lassen. So tauchte er wieder in der Untier-Aue auf, wo er auf die Helden traf. Die Helden reisten mit Cosima nach Wallenrode und stellten Eginhard zur Rede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Eginhards Geheimnis '''&lt;br /&gt;
Nachdem Cosima ihn auf sein merkwürdiges Verhalten angesprochen hatte, begann er von einer Geschichte mit Egeil zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Adarians Vater gestorben war, hatte Egeil auf sein Erbe verzichtet und Adarians Mutter das Familienanwesen überlassen, da er bereits sein eigenes in Nauried errichtet hatte. Nachdem [[Eginhard von Sonnenborn|Eginhard]] nach Wallenrode gekommen war, wandte sich Egeil jedoch plötzlich an ihn und bat ihn, dass er mit Ellana in die Stadt ziehen möge. Egeil wollte jetzt nun doch sein Erbe antreten, da er anscheinend großen Geldsorgen hatte. Eginhard vermutete, dass Egeil sein Geld in seinem Sicherheitswahn ausgegeben hatte, um sein Anwesen in die uneinnehmbare Festung zu verwandeln, die es mittlerweile ja war. Außerdem unterstützte Egeil eine Gruppe von Veteranen, die seit dem neuen Konflikt mit Thyrna politisch hochaktiv wurden. Da Egeil immer seniler wurde, hatte er dabei wohl den Überblick über seine Finanzen verloren und sich selbst in eine Notlage gebracht. Da Eginhard wusste, dass es sowohl seiner Frau Ellana, als auch Cosima und seiner Familie das Herz brechen würde, wenn sie ihr Zuhause verlassen müssten, handelte er mit Egeil eine Alternative aus. Da Eginhard selbst vermögend war, half er Egeil finanziell aus dem Schlimmsten heraus, so dass Egeil sein Anwesen behalten konnte. Außerdem erfüllte er Egeils Wunsch, dass er seine Veteranenpartei bei verschiedenen Abstimmungen unterstützte und ihnen politisches Gehör verschaffte. Da Egeil seine missliche Lage äußerst peinlich war und er Adarians Mutter und Cosima nicht beunruhigen wollte, musste Eginhard versprechen ihnen nichts davon zu erzählen. Er selbst hatte sich auch Sorgen um den alten Mann und seinen Geisteszustand gemacht, der er hin und wieder fast gar nicht mehr wieder zu erkennen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Messer konnte Eginhard nichts sagen, nur, dass Adarians Mutter bestimmt wisse, wer es nach dem Tod des Vaters bekommen hatte. Cosima konnte bestätigen, dass Egeil in den letzten Jahren tatsächlich geistig sehr abgebaut hatte. Außerdem wurde er nach der Gerichtsverhandlung in [[Valkenburg]] und dem folgenden Streit mit ihm zusätzlich noch furchtbar verbittert, da er mit ansehen musste, wie seine Familie auseinanderbrach. Cosima tat dies furchtbar leid, aber wegen der Erpressung konnte er Egeil nicht die Wahrheit sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eginhard weiß, dass Adarians Mutter sich heute Morgen von dem Kutscher zu Egeil hatte bringen lassen, da sie sich in letzter Zeit viele Sorgen um den alten Mann machte. Sie besuchte ihn inzwischen regelmäßig und, nachdem Adarian wieder in der Gegend war, wollte sie mit ihm ein gemeinsames Familienfest für ihn organisieren, bevor er wieder weiterzöge oder der Krieg alle wieder auseinanderrisse. Cosima war in Sorge und gab zu bedenken, dass es für seine Mutter gerade nicht sicher wäre, allein durch die Trutzana zu reisen und erzählte Eginhard von seiner Erpressung und dem Schwarzmagier. Er bat auch darum, dass die Helden ihr hinterherflögen, da er Angst hatte, dass ihr etwas zustoßen könnte. Er betonte auch, dass seine Tochter jetzt sicher war und sich alle zuerst um den Schwarzmagier kümmern sollten. Also brachen die Helden nach Nauried zum Anwesen von Onkel Egeil auf, um nach dem Wohl von Ellana zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 08: Auf Egeils Feste ==&lt;br /&gt;
8. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen auf [[Egeil von Wallenrode|Egeils]] Festung [[Ellana von Wallenrode|Adarians Mutter]] zur Hilfe und werden überrascht. Sie bekommen ein Angebot und müssen sich feinsinnigen Verführungen widersetzen. Die Helden werden mit ihren ureigensten Ängsten konfrontiert und müssen standhaft bleiben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Anwesen von Onkel Egeil '''&lt;br /&gt;
Als die Helden mit ihrem Schiff an den Mauern von Egeils Festung anlegten, kam Egeil panisch herausgelaufen und rief nach Hilfe. Er bat alle darum schnell mitzukommen. Ellana wäre in Gefahr und in seinem Anwesen wäre ein Fremder, der sie gefangen genommen hatte. Er lief schnell voraus und alle folgten ihm rasch. Als die Helden gerade in einen Eingangsflur gelaufen sind, schossen sich plötzlich die Türen vor und hinter ihnen und sie waren gefangen. Der Raum war fensterlos und hatte oben Schießscharten, durch die Egeil die Helden beobachten konnte. Egeil ließ die Helden zunächst einmal im Raum für sich alleine im Ungewissen schmoren. An den Wänden des Raumes hingen viele Bilder, die Egeil mit seinen Kameraden zeigten, etliche Trophäen seines Jägerlebens, uralte, leider für Ausbruchversuche unbrauchbare Waffen und sogar eine kleine [[Thylor]]-Statur. Egeil hatte diese Dinge über lange Jahre angesammelt. Nach zwei bis drei Stunden begann er dann durch die Schießscharte zu reden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wäre so furchtbar enttäuscht von Adarian, obwohl er seit seiner Kindheit doch alle Hoffnungen in ihn gesetzt hätte. Er könne ihm einfach nicht verzeihen, dass Adarian es beim Militär nicht geschafft hatte und lieber auf Abenteuerreise mit einer Thyrnerin gegangen wäre, obwohl doch Männer wie Adarian gerade bei den Schlappschwänzen der trutzer Armee so dringend benötigt würden. Adarian hätte seine Stadt im Stich gelassen, nur weil er sich nicht zusammenreißen könnte und er bei dem Einsatz, der zu seinem Rauswurf führte, unüberlegt gehandelt hätte. Seine Absicht wäre zwar korrekt gewesen, aber sein Handeln wäre unüberlegt und dumm. Zwar hätte er sich ja dann wenigsten als Held darum gekümmert, dass die Thyrner den Arsch aufgerissen bekämen, doch seit der Verhandlung in [[Valkenburg]] wäre Adarian nun völlig durchgedreht. Er faselte von diesen Schwarzmagiern, die vielleicht nur ein Hirngespinst wäre, kröche den Thyrnern in den Arsch und unterstützte die schwule Politik derer, die immer noch glaubten, dass es jemals Frieden mit Thyrna geben könnte. Zuletzt hätte er sich sogar neue, feine Freunde in [[Eldorn]] gemacht und gemeinsam mit Thyrnern das Erdfest verbracht, anstatt ihnen die Schädel zu spalten. Nachdem, was Egeil alles bei dem Prozess in Valkenburg für ihn getan hätte und den Streit, den er deswegen mit Cosima hätte, wäre er nur noch enttäuscht von seinem ehemaligen Lieblingsneffen. Das Fass würde schließlich zum Überlaufen gebracht, nachdem Adarian aus Feigheit den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] beigetreten wäre, um nicht gegen seine thyrnischen Freunde kämpfen zu müssen und seinen Verrat an der Heimat zu vertuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Konfrontation mit dem schwarzen Ritualisten '''&lt;br /&gt;
Als Adarian bei dem Gespräch erkannte, dass es sich eigentlich nicht um Egeil handelte, gab sich der schwarze Ritualist am Schluss zu erkennen und spottete, wie leicht es doch war so einen senilen, alten Trottel wie Egeil zu übernehmen. Dann höhnte er, dass er Egeils verkrüppelten Körper entsorgen würde, sobald er mit uns fertig wäre. Anschließend erzählte er den Helden, was gerade alles in Trutz geschieht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er wusste, dass die Helden wegen des Drachens Bescheid wissen, prahlte er damit, wie leicht es seinem Bund doch gefallen wäre, ihn einzufangen. Er sprach [[Enbi Lulu'Gugal]] größte Hochachtung aus, weil er den Drachen unter schlimmsten Qualen gefügig gemacht hatte. Er behauptete, dass Trutz sich besser wünschen sollte, dass sie den Drachen nie wiedersehen würden, da dieser nun auf ihrer Seite kämpfte. Er erklärte den Helden auch, dass ihre ganze Arbeit umsonst war, da ihnen niemand mehr glauben würde, dass es nicht die Thyrner waren, die den Drachen entführt hatten und dass dem König dafür gerade unanzweifelbare Beweise vorgelegt würden. Er machte sich darüber lustig, dass der Rat von Trutz ein Marionettenspiel des Bundes geworden und dass der König bereits entmachtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist erwähnte noch, dass er seine Brüder verständigt habe und sein Meister bereits auf dem Weg hierher wäre, da er aus den Helden auch Marionetten machen wollte. In der Helden Namen würden sie dann die Dinge zu Gunsten der Bruderschaft wenden, bis diese sie nicht mehr brauchen und ihre Körper entsorgen würde. Während der Wartezeit plauderte der schwarze Ritualist ein wenig mit den Helden, um ihnen neue Alternativen zu eröffnen: er bot ihnen an, dass sie auch einfach das Mal des Utukk'Xul empfangen könnten und sich der Bruderschaft anschließen sollten. Immerhin wäre Aloran bereits verloren und wenn sie weise wären, sollten sie sich noch schnell genug auf die Siegerseite stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles von dem, was der schwarze Ritualist erzählte, hinterließ einen starken Eindruck in den Köpfen der Helden und verwirrte ihnen die Gedanken. Man konnte sich seinen Worten gar nicht entziehen und musste ihm einfach zuhören, ob man es wollte oder nicht. Um die Helden wirklich zu überzeugen, ging er danach jeden einzeln an (vgl. [[Verführungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Ritualist ließ die Helden zwischen den einzelnen Gesprächen immer wieder allein, um seine Manipulationen wirken zu lassen. Nachdem er jeden mit seinen Einflüsterungen gequält hatte, ließ er die nachdenklichen Helden etwas länger allein, damit sie nun ihre Entscheidung fällen könnten. Die Wirkungen auf die Helden waren hierbei sehr unterschiedlich. Während der schwarze Ritualist bei Adarian und Henk große Verunsicherung auslöste, entkamen Octavia und Kenji seiner Wirkung. Lediglich die Erwähnung von dem Gespräch mit Wolfhardt traf Kenji ins Mark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der schwarze Ritualist die Frage stellte, ob jemand zu ihnen kommen möchte, da meldete sich Henk, der den Kultisten täuschen wollte. Zufrieden erklärte der schwarze Ritualist, dass er ihn trotzdem zur Sicherheit in dem Raum ließe, bis seine Brüder kämen, seine Entscheidung aber nachher berücksichtigt würde und ihm nachher statt der Kontrolle zur Marionette das Mal von Utukk'Xul verpasst würde. Da sich die anderen Helden nicht der Bruderschaft anschließen wollten, holte der schwarze Ritualist Adarians Mutter. Er gab an, sie laufen zu lassen, wenn sich wenigstens einer anschlösse. Kenji konnte sogar bestätigen, dass der schwarze Ritualist nicht log. Dann ließ er die Helden wieder allein, um sich zu entscheiden, bis er wiederkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian fiel ein, dass Egeil sich niemals in die Gefahr gebracht hätte, selber in einer seiner Fallen steckenzubleiben, und dass er aus diesem Grund bestimmt einen geheimen Ausgang eingebaut hätte. Als Octavia dann Henk bat, nach einer Geheimtür zu suchen, höhnte der schwarze Ritualist, dass Henk ja schon wieder Befehle von Thyrnern befolgen würde. Henk fand die Tür, doch es waren unglaublich viele potentielle Auslöser vorhanden, die allerdings in der Mehrheit Fallenauslöser waren. Als Adarian darüber nachdachte, fiel ihm ein Satz von Egeil wieder ein, den sein Onkel immer gesagt hatte: &amp;lt;big&amp;gt;„''Treue hat mir schon oft das Leben gerettet, mein Junge!''“&amp;lt;/big&amp;gt;. Jetzt wusste Adarian, was zu tun war, und fand die Mechanismen der Geheimtür. Es waren die Wappen der zwei treusten Kameraden und das Halsband von Egeils Lieblingshund. Die Thylor-Statue ließ sich bewegen und gab den Weg auf einen Gang frei. Jetzt konnte sich Henk schnell nach oben schleichen, um Adarians Mutter zu retten. Als er Egeil erreicht hatte, nahm er diesem das Eulen-Amulett ab, welches er um den Hals hatte, und sofort erlosch der dämonische Einfluss auf ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden luden Egeil und Ellana auf ihr Schiff und starteten nach Trutz. Sie legten mitten in der Nacht an und brachten die beiden nach Mitternacht zu den Inquisitoren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 09: Spurensuche ==&lt;br /&gt;
9. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen informative Gespräche und [[Archorbar]] berichtet von seiner Reise. Onkel Egeil erinnert sich und ein Freund kommt zu Besuch. Die Helden wollen mit dem König sprechen und Adarian lernt Egeils Veteranenverein kennen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbar berichtet '''&lt;br /&gt;
Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] versorgten als erstes Adarians Mutter, Egeil und gaben ihnen eine geschützte Unterkunft. Die restliche Familie eskortierten sie sicher nach Trutz, damit die Helden uns ausruhen konnten. Archorbar berichtete Näheres aus dem Drachenhort und wusste mehr über die Umstände, unter denen der Drache entführt wurde. Er hatte mit Elben gesprochen, die noch heute in der Nähe des Hortes leben. Aus diesem Grund wollte er auch die Helden nicht dabeihaben. Bei dem Hort lebten noch einige wenige Elben, welchen die letzten Verbliebenen von dem Volk sind, welches heute in [[Galad Sidh]] lebt. Ursprünglich lebten sie im Nebelsumpf und wurden 242 JF vertrieben, nachdem die Menschen Trutz gründeten und auch den Sumpf erschlossen. Die Ruinen im Sumpf bei [[Golomoor]] sind einzig von ihrer Siedlung übrig. Heute bewachen eine Handvoll Elben den Hort und schützen den Drachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar erfuhr von ihnen, dass der gesamte Sumpf unter einem dämonischen Einfluss steht, bzw. nun stand, welcher den Drachen verrückt gemacht hat, genauso wie die Kobolde und der Wubulub. Daraufhin konnten auch die Elben sie nicht mehr aufhalten und Aban verließ ihren Hort und flog orientierungslos über das Glutmeer und den südlichen Sumpf. Auf diese Gelegenheit hatten die Schwarzmagier anscheinend gewartet und griffen sie schließlich an. Die Elben schilderten, wie ein riesiger, dämonischer Käfer aufgetaucht sei und Aban unter lauten, qualvollen Schreien unterworfen habe. Archorbar musste anschließend dringend nach Galad Sidh reisen, da er etwas sehr Wichtiges mit den Elben besprechen musste, von dem er den Helden noch nichts erzählen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit Egeil '''&lt;br /&gt;
Die Helden sprachen im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] Egeil auf seine Wahrnehmung während der Besetzung an. Er konnte sich an kaum etwas erinnern was seine Manipulation betrifft. Er beklagte sich, dass sein Gedächtnis in den letzten Jahren immer schlechter wurde und er sich immer mehr von anderen Menschen zurückzog. Ihm war es peinlich seinen Verstand zu verlieren, aber er konnte dies noch vor allen anderen verheimlichen und er kam noch gut allein zurecht. Er lebte auch noch einmal richtig auf und nahm all seine geistige Kraft zusammen, als er zum Prozess nach [[Valkenburg]] reiste und sich später mit Cosima wegen seiner Aussage anlegte. Doch nach seiner Rückkehr wurde sein Zustand immer schlechter und er verließ sein Anwesen nicht mehr, da er sich manchmal an Stunden oder sogar Tage nicht mehr erinnern konnte. Eines Tages wurde er im Wald vor Nauried wach, komplett mit Schlamm und Dreck überzogen, als hätte er eine längere Wanderung durch den Sumpf unternommen. Als er nach Hause kam, erfuhr er, dass zwei Tage komplett aus seinem Gedächtnis gestrichen waren. Außerdem hatte er auch seltsame Träume und Tagträume, die ihn immer mehr beunruhigten. Als Egeil länger darüber nachdacht, fiel ihm etwas ein, was zu seiner Manipulation geführt haben könnte. Sie begann wahrscheinlich nach dem Prozess in Valkenburg, denn dort war die Bruderschaft zum ersten Mal auf ihn aufmerksam geworden und hatten erfahren, wie wichtig er für Adarian war. Vielleicht hatten sie sich deshalb an ihn gehängt. Als er aus Valkenburg zurückkam, suchte er sich Hilfe bei den Nemia-Mystiker in der Bibliothek wegen seines Gedächtnisses. Dort hatte er dann das Amulett bekommen, welches Henk ihm vom Hals gerissen hatte. Eine Person in der Bibliothek hatte es ihm damals gegeben und danach seien auch die Erinnerungslücken losgegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Helden gingen, gaben ihnen die Inquisitoren noch eine [[korrespondenzen#Korrespondenz mit Flavius Vitreus Elatus|Nachricht aus Thyrna]] mit und [[korrespondenzen#Nachricht von Abraxa|eine weitere]] von Abraxa, die sie am nächsten Morgen zum Frühstück einlud und interessante Neuigkeiten über den Alchemisten Darrow hatte. Die Inquisitoren rieten den Helden im Gasthaus auszuruhen, sie hatten alles bereits mit dem Gastwirt geklärt und gingen davon aus, dass die Helden vorerst in der Stadt sicher waren und sie auch unser Gasthaus im Blick behielten. Auch Adarian sollte besser bei ihnen im Gasthaus bleiben, damit sie alle zusammen waren, falls etwas geschehe, und da die Betten im Sanktum für seine Familie benötigt wurden. Falls etwas mit ihnen etwas wäre, würden die Inquisitoren ihn umgehend benachrichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu dem Gasthaus erhielt Streuner völlig unauffällig und beiläufig eine Nachricht, dass [[Order_of_the_black_Fox#Führung|Mestoph]] ihn zur nächsten Mitternachtsstunde im Hauptquartier treffen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wiedersehen mit Wolfhardt '''&lt;br /&gt;
Wolfhard traf noch am gleichen Tag ein, da er gehört hatte, dass die Helden sich Sorgen um ihn machten. Er tauchte auf, als die Helden alle ausgeschlafen und gemeinsam beim Essen waren. Als Octavia fragte, was er der Bruderschaft über Kenji verraten hatte, zwinkerte Wolfhard Kenji zu und erzählte, dass er dem getarnten Schwarzmagier erzählt hatte, dass er sich mit dem Erzquestor furchtbar betrunken hätte und dabei habe er wohl etwas übertrieben, so dass man auch denken könnte, dass Kenji ein Problem mit seinem Alkoholkonsum habe. Damit Octavia überhaupt keinen Verdacht schöpfen konnte, holte Wolfhardt zur Ablenkung schnell sein Geschenk an sie hervor. Da er gehört hatte, dass Octavia ein wichtiges Amt in ihrer Heimat bekam und sie von nun an die Gesandte des Drachens war, hatte er ihr ein kleines Geschenk mitgebracht. Er übergab es ihr „rein freundschaftlich“ und ließ sich noch nicht anmerken, dass er dabei auch Hintergedanken hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sich eine Gelegenheit ergab, nahm er Kenji nach dem Essen zur Seite und teilte ihm mit, dass er lange darüber nachgedacht hatte, warum Kenji ihn in [[Eldorn]] gewürgt hatte und er jetzt den Grund kannte und wusste, dass es wegen Octavia war. Wolfhardt verkündete ihm, dass er ebenfalls sein Interesse bekunden möchte und er jetzt ganz offiziell – so wie die Ritter es auch tun –um Octavia werben möchte. Da er Kenji in diesem Fall als Konkurrenten besitzt, wollte er ihm dies ganz offen mitteilen, damit dies kein Problem für ihre Freundschaft würde. Er wies Kenji auch darauf hin, dass Octavia und er als einzige im gleichen Alter sind und sie sich auch schon viel länger kennen als sie und Kenji. Wolfhard war ähnlich schüchtern wie Kenji und ging deshalb nicht besonders direkt auf Octavia ein, sondern versuchte Vorwände zu finden, um mit Octavia allein sein zu können. Insgesamt war er so schüchtern, dass Octavia nicht richtig bemerkte, was er eigentlich vorhatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Der Besuch des Rates '''&lt;br /&gt;
Die Helden suchten gemeinsam mit Ratsherr [[Eginhard von Sonnenborn]] das Ratsgebäude auf. Doch der König war unter keinen Umständen zu sprechen. Sein Herold machte den Helden klar, dass der König nicht zu sprechen ist, da er sich in sehr wichtigen Verhandlungen befinde. Weder die Urkunde des Königs von Barthador, noch die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] änderten daran etwas. Der Herold vertröstete die Helden und versicherte, dass der König sich sehr bald bei ihnen meldet, da er bereits auf sie gewartet hatte und erwähnte, dass er ihre Hilfe benötigte. Warum wusste der Herold nicht, nur dass er eine Nachricht zu uns schicken wird, sobald der König die Zeit findet, und die Helden sollten zu ihrem Schutz bis dahin in der Stadt bleiben. Eginhard nahm an der Ratssitzung teil und die Helden kehrten zurück ins Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Egeils Veteranenverein '''&lt;br /&gt;
Alle aus Adarians Familie wurden in dem Sanktum des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] untergebracht und falls jemand einen Fluch etc. auf einen wirken sollte, würden sie dort sicher sein, da sie durch einen magischen Schutz davon abgeschirmt sein werden. Egeil wollte sich nicht „einsperren“ lassen und er haute heimlich ab, um bei seinen Veteranen-Freunden unterzukommen. Die Inquisitoren schickten Adarian am Nachmittag eine Nachricht, dass er ihn zurückbringen sollte. Da Egeil bereits gehört hatte, dass die Thyrner den Drachen gestohlen hätten und er ganz davon überzeugt war, dass der Schwarzmagier und der ganze Bund DES Xul für die Thyrner arbeitete, wollte er seine Freunde unterstützen, die einen Plan hatten, wie sie den Drachen zurückholen könnten. Adarians Mutter hatte auch gleich eine Idee, wo Egeil stecken könnte. Die Veteranen trafen sich regelmäßig in einem Hinterzimmer ihrer Stammkneipe &amp;quot;''Der tapfere Streiter''&amp;quot;, wo Adarian mit Egeil sprechen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egeil bestand darauf, dass Adarian zunächst einen mit ihnen anstoßen sollte und dann rissen sie abwertende Sprüche über die Thyrner und ihre Schlachtplanung, wobei Adarian Egeil den Ernst der Lage bewusste machen konnte und er sich letztendlich auch überreden ließ, ins sichere Sanktum zurückzukehren. Besonders Generalfeldmarschall a.D. [[Hagen von Weißenfels]], ein alter, hochdekorierter Kriegsheld mit einer besonderen magischen Prunkrüstung mit Helm und Unmengen an Orden, fiel Adarian auf. Er war ein alter Freund von Egeil und hatte anscheinend die Führungsrolle der Partei übernommen. Egeil lobte seine Loyalität und Tapferkeit, da er selbst mit ihm Seite an Seite in der [[die Schlacht um Lavawacht|Schlacht um Lavawacht]] gekämpft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück beim Sanktum versicherte Egeil, dass er nun dortbleiben werde. Beim Sanktum ging am Abend auch die Nachricht ein, dass der König die Helden zu einer wichtigen Besprechung am nächsten Nachmittag bestellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Henks Treffen mit Mestoph '''&lt;br /&gt;
Henk macht, was auch immer Henk so macht ... geheimnisvoll ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 10: Ein Treffen mit dem König ==&lt;br /&gt;
10. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung in der Stadt heizt sich auf und Abraxa erzählt den Helden von ihrer Entdeckung. Der König nimmt die Helden auf seinem Schiff mit und führt eine wütende Besprechung, nach der Octavia brüskiert wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Stimmung in der Stadt '''&lt;br /&gt;
Direkt am Morgen war für die Helden deutlich zu spüren, dass die Stimmung in der Stadt nicht mehr still und gedrückt war, sondern dass überall auf der Straße Unruhe herrschte und alle Leute empört und aufgebracht waren, hitzig diskutierten und hektisch durch die Straßen liefen. Auf Nachfrage erzählten die Bürger, dass es nun herausgekommen wäre, dass die Thyrner den Drachen gefangen hielten. Der König hatte sich dazu zwar noch nicht geäußert, aber alle hatten schon gehört, dass die Späher des Königs den Drachen aufgespürt hätten. Jetzt warten alle nur darauf, dass der König dies bestätigte, damit Trutz sich rächen und ihren Drachen befreien könnte. Auf den Marktplätzen war zu beobachten, wie einige Veteranenfreunde von Egeil große Reden schwangen und Anhängerschaften von jungen Menschen um sich versammelten. Sie sprachen alle von Rache an den Thyrnern und das Trutz nun endlich in die Offensive gehen sollte. Als die Helden sich einmischten, spürten sie die Wut der Bürger und ihnen wurde vorgeworfen, alles nur zu verharmlosen oder für Octavia und die Thyrner zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Treffen mit Abraxa '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Darrow-jung.png |200px|thumb|right| Erlerig Darrow (jung)]]&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt den Helden von einer Entdeckung. Sie hatte bemerkt, dass die Handschrift auf den Manuskripten nicht die von Erlerig, sondern eine andere Handschrift gewesen war. Sie war daraufhin im Archiv um zu erfahren, wer nach Darrow die Hütte in Tiefenau übernommen hat. Sie berichtete auch, dass sie jemanden im Archiv gesehen hätte, der haargenau wie eine junge Variante von Darrow aussah. Abraxa konnte ihn im Archiv beobachten, als sie jedoch hingehen wollte, verlor sie ihn kurz zwischen den Bücherregalen aus den Augen, woraufhin sie ihn nicht wiederfand.  Der Mann war in einem Teil des Gebäudes verschwunden, der für die Öffentlichkeit gesperrt war. Abraxa machte sich Sorgen, da sie es nicht für unwahrscheinlich hielt, dass Darrow tatsächlich einen Weg zu ewigem Leben gefunden hatte. Sie bat die Helden, dass, falls er etwas mit dem Bund zu tun hatte, sie ihn bitte am Leben lassen sollten, da Abraxa ihm das Mal nehmen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Treffen mit dem König '''&lt;br /&gt;
Ein Herold fing die Helden nach Abraxa ab und führte sie direkt zum Luftschiffhafen, wo der König bereits auf sie in seinem Luftschiff wartete. Als die Helden zum König kamen, war dieser äußerst wütend und erzählte ihnen, was sein Spitzenspion, der zurzeit immer noch das Lager beobachtete, und seine Leute herausbekommen hatten, nämlich dass sie den Drachen im Lager der Thyrner ausfindig gemacht hatten. Als Berater begleiteten den König der Ratsherren [[Fidelis von der Waldaue]] und der Anführer der Veteranen-Partei Hagen von Weißenfels. Fidelis verhielt sich sehr zurückhaltend und still, während der Veteran dem König immer zustimmte, wenn es gegen die Thyrner ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erzählten dem König ihre Geschichte und er gab ihnen klar zu verstehen, dass er von dem Gleichen ausging, was Egeil bereits vermutet hatte: dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten und halfen, den Drachen in ihr Heerlager zu bringen. Er legte den Helden eine Drachenschuppe als weiteren Beweis vor und sagte, dass sie vor dem thyrnischen Lager gefunden worden war. Außerdem gab er ihnen zu verstehen, dass bereits das ganze Volk davon überzeugt war, dass die Thyrner den Drachen entführt hätten und alle nach Rache schrien.  Er gab ihnen zu verstehen, dass sich niemand mehr in Trutz für eine andere Alternative Interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wollte aber versuchen den Thyrnern noch eine Chance zu geben, weshalb er den Feldherrn [[Titus Curtius Aquila]] um ein Treffen gebeten hatte. Aquila ging auch darauf ein und war sogar so dreist so zu tun, als wäre er sich keiner Schuld bewusst. Da der König von dem Erfolg der Helden in Travar und ihren Kontakten zu den Thyrnern (besonders auch wegen Octavias Amt) wusste, wollte er die Helden bei dem Treffen dabeihaben, in der Hoffnung, dass ihre Anwesenheit den Feldherrn einsichtiger stimmte und er den Drachen wieder frei ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König wünschte keine Diskussion oder Unterhaltung mehr mit den Helden, besonders nichts mehr über die Schwarzmagier, und kurz darauf erreichten sie bereits das Luftschiff des thyrnischen Feldherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Gespräch mit dem Feldherrn '''&lt;br /&gt;
Die Helden flogen mit dem König auf seinem Schiff zu dem Treffen mit dem Feldherrn Aquila, der ihnen mit seinem Schiff entgegenflog. Irgendwo über dem Schlangenfluss trafen sich die Luftschiffe und die Helden begaben sich mit dem König und seinen zwei Beratern auf das Luftschiff des Feldherrn. Dieser begrüßte sie mit einer guten Inszenierung und thronte lässig auf seinem Stuhl, von seiner Leibgarde geschützt und ließ den König von Trutz etwas blass aussehen, was diesen auch sichtlich ärgerte. Der Feldherr begrüßte die Helden sehr höflich, aber absolut unbeeindruckt und eher desinteressiert und fragte, was sie zu ihm führte. Der König sagte ihm wütend, dass es ihm reicht, dass er so täte, als ob er nicht wüsste worum es ginge. Er forderte ganz klar, dass die Thyrner das rausrücken sollten, was sie Trutz gestohlen hätten. Aquila meinte, dass dies leider nicht möglich sei und er den Tonfall des Königs für unangebracht hielte und dass er besser seine Zunge hüten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hagen von Weißenfels flüsterte dem König die ganze Zeit Informationen zu und der König wurde darüber immer wütender. Als sich die Helden in das Gespräch einmischen wollten, wurde ihnen vom König der Mund verboten und er gab ihnen zu verstehen, dass er lediglich um ihre Anwesenheit und nicht um ihren Rat gebeten hatte. Nach einer kurzen Rücksprache mit dem Veteranen verkündete der König trotzig, dass er nicht gekommen wäre, um zu verhandeln, sondern dass er nun ein Ultimatum stellte: entweder die Thyrner gäben den Drachen zurück oder die Trutzer griffen das Heerlager in vier Tagen an. Daraufhin drehte der König sich auf dem Absatz um und verließ erbost das Schiff. Doch der Feldherr bat noch um ein Gespräch unter vier Augen mit Octavia. Der König gestattete es ihr und wartete auf sie, da er hoffte, dass sie den Feldherrn zur Vernunft bringen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Feldherr erklärte Octavia, dass er bereits sehr schlecht auf sie zu sprechen war, da aus Thyrna - nach den Ereignissen in Travar - Befehle kamen, dass im Krieg vorerst alle weiteren Angriffe abgebrochen und nur Stellung gehalten werden sollte. Aquila machte Octavia klar, dass er nicht vorhatte, die idiotische Idee des Königs und seinen Angriff zu unterbinden, da dies vielleicht noch die letzte Chance auf eine Schlacht für ihn war, bevor der Krieg endgültig wieder beendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er seine ganze Karriere lang auf so eine Gelegenheit gehofft hatte, würde er sie sich nicht von einem dummen Mädchen kaputt machen lassen, die meinte sich in der Politik wichtigmachen zu müssen. Er legte ihr nahe, sich aus diesen Dingen herauszuhalten und Trutz am besten schnell zu verlassen, da er einen Angriff von dem König als Ausrede nutzen wollte, um die Stadt in einem Vergeltungsschlag einzunehmen und die Befehle aus Thyrna zu umgehen. Extrem verärgert verließ Octavia das Treffen und berichtete alles empört ihren Freunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 11: Das Le Bran – Anwesen ==&lt;br /&gt;
10. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen in der Bibliothek führen die Helden auf eine Spur. Sie finden [[Erlerig Darrow]] und werden auf eine neue Spur gesetzt. Sie erkunden das [[Le Bran-Anwesen]] und kommen der Vergangenheit auf die Spur.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Untersuchungen in der Bibliothek '''&lt;br /&gt;
Die Helden suchen am Abend die Bibliothek von Trutz auf und können die Mystiker in Augenschein nehmen. Anschließend zeigten sie ihnen ein Bild von Darrow, und einer Mystikerin fiel dazu ein Erlebnis einer Untergebenen ein. Kenji tauschte sich noch mit [[Hafiz Dara Al-Hakim]] aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji sein Gespräch mit dem Bibliothekar abgeschlossen hat, kam die Mystikerin mit der Novizin zurück, die über Erlerig sprach. Sie erzählte, dass sie Erlerig in den inoffiziellen Bereichen der Bibliothek angetroffen habe und ihn fragte, was er dort suche. Er entschuldigte sich höflich bei ihr und sagte, dass er sich wohl in den Gängen verlaufen hatte; da er sehr freundlich war, kamen sie kurz ins Gespräch und als sie nachfragte, ob er zu Besuch in Trutz sei, sagte er, dass er seine Tochter hier besuchte. Mit dieser Information gingen die Helden sofort zu Abraxa, um etwas über Erlerigs Tochter zu erfahren. Abraxa zog sich auf diese Information hin wortlos an und deutete an ihr zu folgen. Sie führte die Helden zu dem Friedhof von Trutz und erzählte ihnen auf dem Weg dorthin die Geschichte von Erlerigs Tochter (vgl. [[Erlerig_Darrow#Erlerig_und_seine_Tochter_.28225-249_JF.29|Erlerig und seine Tochter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Gruft der Besessenen '''&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihnen auch die Geschichte und den Zweck der „[[Gruft der Besessenen]]“. An der Gruft angekommen untersuchten die Helden den Eingang. Sie schoben die Efeuranken zur Seite und bemerkten, dass Licht in der Gruft brannte und an dem alten Türgitter kein Schloss mehr war, sondern dass es durchgesägt im Gras in der Nähe des Eingangs lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gruft fanden sie Darrow, der schützend einen geladenen Zauberstab vor sich hielt. Als er die Helden bemerkte, forderte er sie auf, wieder zu gehen.  Doch als er Abraxa entdeckte, ließ er seine Waffe sofort fallen und rief ihren Namen. Die beiden fielen sich in die Arme und Erlerig meinte, dass er sie ebenfalls in der Bibliothek gesehen hatte und gehofft hatte, dass sie seiner Spur bis hier her folgen konnte. Er gestand, dass ihm furchtbar leidtat, was aus ihm geworden war, dass er dies jedoch alles nur für Abraxa getan hätte, damit sie mehr gemeinsame Zeit haben konnten. Erlerig offenbarte ihnen, dass der gegen das Mal von Utukk'Xul ankämpfte, seitdem er in Trutz zurück war, aber das es ihn nun töten werde, da sich seine Gedanken nur noch um seine Erlösung drehen würden. Er war ganz verzweifelt, da nicht mal ein Selbstmord seine Qual beenden könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abraxa erzählt ihm davon, dass sie den Trank gegen Dämonenmale, an dem sie immer geforscht hatte, vollendete und sie ihn heilen kann. Erlerig wandte sich in Schmerzen, weil das Mal begann ihn zu töten.  Er wurde dadurch gerettet, dass Octavia ihm die Gemme von [[Iustus Trebatius]] umlegte, welche dieser mit dem Brief aus Thyrna mitgeschickt hatte. Abraxa bat Octavia darum, ihr das Erz aus erstarrtem Blut des [[Mendakos|Verijgorn]] zu überlassen, welches sie von Professor [[Mamercus Porcius Mucus]] aus [[Gi-Umuna]] erhalten hatte, damit sie Erlerig daraus den Trank gegen Dämonenmale brauen könnte. Octavia kam der Bitte nach und übergab ihr das Erzfragment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Abraxa mit Erlerig, der von Wolfhardt gestützt wurde, zu ihrem Trankladen und den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] aufbracht, hat Erlerig noch eine sehr dringende Bitte. Die Helden sollten so schnell es geht zum alten [[Le Bran-Anwesen]], da sich dort sein Meister gerade aufhielt und seinen schrecklichen Plan durchführte. Nur wenn die Helden ihn so schnell wie möglich fänden, könnte der Krieg noch aufgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Erkundung des Le Bran-Anwesens '''&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran-Anwesen.png |350px|thumb|right| Das alte Le Bran-Anwesen]]&lt;br /&gt;
Das Anwesen hatte einen großen, überwucherten Garten, in welchem man überall die Reste von ziervollen Statuen und Parkanlagen finden konnte. Die Atmosphäre war gedrückt, dumpf und fühlte sich fast wie ein Unterdruck an. Es lebten keine Tiere auf dem Grundstück, auch die Pflanzen schienen alle verfault zu sein; außer ein paar Pilzen und Flechten konnte sich anscheinend kein Leben hier halten. Octavia konnte sofort bestätigen, dass das ganze Anwesen von finsterer Magie erfüllt war und es nur so von geisterhaften Gestalten im Astralraum wimmelte. Die Vordertür war mehrfach gesichert, mit Brettern verbarrikadiert und mit Schlössern versehen; außerdem hatten die Inquisitoren ihr Siegel und einen Segensspruch an der Tür angebracht. Auch ein altes Warnschild hing vor der Tür und empfahl jedem schnellstens umzukehren und das Grundstück zu verlassen. Beim genaueren Umsehen fiel auf, dass der zweite Stock durch ein altes Feuer eingestürzt war.  Mit ein wenig Klettergeschick konnten die Helden über die Trümmer durch das Fenster in das Haus einsteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Inneren des Hauses '''&lt;br /&gt;
Als alle Helden im Haus waren, zog draußen plötzlich dichter Nebel auf, der die Außenwelt verschwinden ließ. Sie hörten eine lachende Stimme in ihren Köpfen, die sich darüber lustig machte, dass sie in ihr eigenes Verderben gelaufen wären.  Das Haus würde sie nun töten und ihn würden sie hier drinnen niemals finden. Außerdem bedankte der Schwarzmagier sich bei den Helden, da er durch sie nun weiß, dass Darrow ein Verräter war. Danach herrschte nur noch Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Haus selbst fiel auf, dass es viel kälter war als draußen und alle hatten das Gefühl beobachtet zu werden. Octavia hörte die astralen Schreie von gequälten Seelen und spürte Angst, Wut, Verzweiflung und absolute Hoffnungslosigkeit im Gemäuer. Darüber hinaus nahm sie eine finstere Präsenz wahr, die definitiv kein Geist war, sondern vielmehr ein Dämon, der sich als dieses Haus manifestierte.&lt;br /&gt;
[[Datei: LeBran.png |200px|thumb|right| Gedrig und Eleonora Le Bran]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die oberste Etage '''&lt;br /&gt;
Der Einstieg führte die Helden zu einem Flur in der obersten Etage, der schon sehr baufällig war. Überall lagen alte zerschlagen Möbelstücke herum und hin und wieder hörte man die Ratten über den Boden huschen. Die Helden fanden am Ende des Ganges eine Treppe und gingen sie hinunter. Plötzlich fiel in einer Nische der Putz von der Wand und ein Auge wurde sichtbar. Die Helden entfernten vorsichtig den porösen Mörtel und entdeckten ein Wandbild, dass einst zu gespachtelt worden war. Es zeigte ein reiches Paar aus der Gründerzeit und es stand „''Gedrig und Eleonora Le Bran, Trutz 257''“ darunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia brach vor dem Bild zusammen und bekam eine Vision. Ihr erschien der Geist von Eleonora und bat Octavia ihr zu helfen. Wenn die Helden dies täten, würde sie ihnen helfen zu ihrem Feind zu gelangen. Octavia spürte deutlich, dass dieser Geist nichts Boshaftes an sich hatte, sondern nur nach Erlösung suchte. Nachdem sie wieder zu sich gekommen war und den anderen von ihrer Vision berichtet hatte, huschte plötzlich etwas durch ein benachbartes Zimmer. Die Helden untersuchten den Raum und es handelte sich um das ehemalige Schlafzimmer. Nachdem Octavia durch einen astralen Hinweis Eleonoras Taschentuch gefunden hatte, startete für alle [[Le_Bran-Anwesen#Vision_1:_.E2.80.9EDer_Ehestreit.E2.80.9C|eine Vision]] von einem vergangenen Ereignis in diesem Raum. Dabei spielten die Helden die Rollen der Personen, die an der Tragödie beteiligt waren. Octavia schlüpfte in die Rolle von Eleonora und Kenji spielte Gedrig.  Die Helden erfuhren aus der Szene, dass sich Gedrig in den letzten Monaten extrem verändert hatte und Eleonora Angst vor ihm bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die untere Etage '''&lt;br /&gt;
Die Helden gingen weiter und kamen durch verschiedene kalte Stellen, die sich nicht durch Luftströmungen erklären ließen. Außerdem fiel ein fauliger Geruch auf. Octavia nahm nun auch andere Geister astral wahr, die durch das Haus spukten - getötete Opfer, die verzweifelt ihre Runden in dem Haus drehten, aber nicht direkt angriffen. Die Helden gingen die morsche und löchrige Treppe hinunter und mussten aufpassen, dass sie nicht einbrachen. Unten kamen sie in den ehemaligen Empfangssaal und hörten schließlich vor der Eingangstür etwas umfallen. Im Augenwinkel war kurz den Geist von Eleonora zu erahnen und Octavia sah sie astral, wie sie auf eine bestimmte Stelle deutete. Als die Helden sich dieser Stelle näherten, erlebten sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_2:_.E2.80.9EG.C3.A4steempfang.E2.80.9C|weitere Vision]]. Die Helden erfuhren, dass Darrow mit seinem Assistenten [[Merwin Dermoth]] zu Gedrig in das Anwesen gezogen war, um enger zusammenarbeiten zu können. Diesmal verkörperte Henk den alten Darrow und Adarian stellte den jungen Merwin dar. &lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Merwin.png |200px|thumb|right| Merwin]]&lt;br /&gt;
Die Helden durchsuchten das Haus weiter und plötzlich stürzte ein Balken hinunter, der ihnen den Weg versperrt. Doch Adarian konnte das Hindernis beseitigen. Die Kälte in dem Haus wurde immer schlimmer und manchmal sah man bereits, wie der Atem beschlug. Auch der Gestank nahm immer mehr zu und zwischendurch machte das Hause ächzende Geräusche, welche bedrohlich und einschüchternd wirkten. Mittlerweile konnten auch die anderen immer mal wieder Geister wahrnehmen und hörten ab und zu die Schreie der Opfer.  Adarian könnte schwören, dass er von seinem ehemaligen Klassenkameraden gerufen wurde. Eleonora führte schließlich alle in das Laboratorium, wo Octavia bemerkte, dass es nur so von gefolterten Geistern wimmelte und sie erhielt kurze Rückblicke zu dem, was bei den Experimenten abgelaufen war. Als die Helden einen alten, zerfallenen Arbeitstisch betrachteten, startet eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_3:_.E2.80.9EDer_Herzstein.E2.80.9C|dritte Vision]]. Sie erfuhren, dass die Arbeit an dem Herzstein gescheitert war und Gedrig einen Ausweg in einem nekromantischen Buch vorschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonora führte anschließend alle in den Garten zu dem alten Pavillon. Dieser war mit einem Ziergitter aus Eisen umgeben und die verschlossene Tür musste von Streuner erst geknackt werden. Innen begann schlagartig eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_4:_.E2.80.9EDas_geheime_Treffen.E2.80.9C| vierte Vision]]. Merwin und Eleonora hatten sich hier heimlich getroffen und er hatte ihr versprochen, dafür zu sorgen, dass Gedrig und Darrow ihre schrecklichen Experimente beendeten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gingen zurück ins Haus und unterwegs hielten sie die verdorrten Wurzeln im Garten an den Füßen fest.  Sie konnten die Ranken aber mit ihren Dolchen abschneiden und sich ins Haus retten. Eleonora führt sie zu dem von den Inquisitoren verbarrikadiertem Hintereingang des Hauses, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_5:_.E2.80.9EDie_Abfallentsorgung.E2.80.9C|fünfte Vision]] startete. Erlerig bekam leichte Skrupel wegen der vielen Toten bei ihren Experimenten, aber Gedrig beschwichtigte ihn und erinnerte ihn daran, dass er doch alles für Abraxa tat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Salon '''&lt;br /&gt;
Eleonora führte die Helden schließlich alle nach oben in den Salon. Das Haus, welches nun zu verhindern versuchte, dass sie Eleonoras Geschichte aufdeckten, ging nun drastischer gegen die Helden vor. Es ließ den Geist von Eleonora immer wieder verschwinden und bekämpfte sie sichtbar. Es lockt die Helden in eine Sachgasse und versucht sie mit Feuer zu bekämpfen, welches jedoch von Octavia gelöscht werden konnte. Schließlich gelangten sie in den Salon, wo eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_6:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Merwin.E2.80.9C|sechste Vision]] startete. Merwin wurde von dem von Gedrig aufgehetzten Darrow erdolcht. Eleonora kam überraschend dazu und floh entsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kam nach dieser Szene nicht zurück und blieb in ihrer Rolle.  Sie rannte verzweifelt ins oberste Turmzimmer, wo sie sich einschloss, da die alte Tür sogar noch vorhanden war. Die anderen konnten sie durch die Tür weinen hören. Nachdem Adarian die Tür eingetreten hatte, startete direkt beim Eintreten in das Zimmer eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_7:_.E2.80.9EDer_Mord_an_Eleonora.E2.80.9C|siebte Vision]]. Eleonora wurde von Gedrig bedroht und schließlich mit ihrem Kopf brutal von diesem gegen die Wand geschlagen. Der Blutfleck von Eleonoras Kopf war noch immer an der Wand zu sehen, doch Octavia war bei der Sequenz nicht in Gefahr, denn bevor ihr Kopf an der Wand aufkam, legte Eleonora ihre Geisterhand dazwischen und fing ihren Kopf sanft auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Im Keller '''&lt;br /&gt;
Eleonora führte alle schließlich zum Kellereingang. Dieser war eine Bodenluke, die unter altem Unrat verborgen lagt und vorher nicht gesehen werden konnte. Nachdem die Helden die Falltür freigelegt hatten, musste Streuner nur noch das Schloss knacken, welches erstaunlich neu aussah. Auch der Staub auf dem Boden ließ vermuten, dass vor gar nicht so langer Zeit jemand diesen Schutt hier absichtlich platziert hatte, um den Eingang zu verstecken. Bevor die Helden den Keller betraten, erschien plötzlich ein weiterer Geist. Es war Adarians Schulfreund, der in der Tür erschien und vor einem Pilz warnte, der unten wuchs. Die Berührung damit hatte ihn damals getötet und sie sollten ihn nicht mit der bloßen Haut berühren. Als die Helden in den pilzverseuchten Keller vordrangen, erfuhren sie eine [[Le_Bran-Anwesen#Vision_8:_.E2.80.9EDie_Offenbarung.E2.80.9C|achte Vision]], in der sie sahen, wie Gedrig Darrow in sein Laboratorium führen wollte und dazu die Geheimtür öffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, wo die Helden die genaue Stelle für den Öffnungsmechanismus erfahren hatten, fanden sie den geheimen Gang aus der Vision. Es ging nun weiter zu dem gegenwärtigen Gedrig und der letzte Kampf gegen das Haus stand an. Ein seltsamer Dämon, der wie ein Geflecht die Helden von dem Schwarzmagier trennte, zwang die Helden zum Kampf. Während des Kampfes saß Gedrig mit seinem Kopfdämon auf einem Stuhl und seine dämonischen Tentakel hielten jeweils einen Geistbeherrschungsstein umklammert. Als der Dämon im Haus mit schützender Hilfe der [[Drachenträne]] besiegt war, was Henk fast das Leben gekostet hätte, versuchte Gedrig zu fliehen. Er wurde jedoch von seiner Frau aufgehalten, die alle rachsüchtigen Geister, die ihm zu Lebzeiten zu Opfer gefallen waren, auf ihn hetzte. Sie griffen ihn an und verwirrten ihn so sehr, dass es ein leichtes war, ihn zu töten. Da niemand in das Geschehen eingriff, verzehrten die Geister [[Blaren Rigged]] langsam und er starb qualvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonoras erlöster Geist manifestierte sich zu Abschied noch ein letztes Mal vor den Helden und konnte ohne den störenden Einfluss des Hauses normal zu ihnen sprechen. Sie bedankte sich bei ihnen und bat die Helden, ihre Geschichte bekannt zu machen. Denn auch als Geist hatte sie mitbekommen, welchen Ruf sie durch die Lügen ihres Mannes erhalten hatte, und sie wollte nicht, dass man sie weiterhin als Rabenhexe in Erinnerung behielt. Schließlich öffnet sich ein Tor in Letors Reich und Noah holte Eleonora und die anderen Geister ab, nicht ohne die Helden lächelnd zu grüßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alles vorbei war, fanden die Helden die Manipulationssteine und eine reichhaltige Briefkorrespondenz mit [[Mordem Blandera]] und auch [[Sabaoth Immortalis]], welche die Pläne mit dem Drachen offenlegten und das Ritual in den Sümpfen genauestens beschrieben. Ebenso fanden sie einige Drachenschuppen, wovon Gedrig bereits eine genutzt hatte, um die falsche Spur für die Späher zu legen. Als alle Geister fort waren, konnte Octavia bestätigen, dass das Haus und seine Bewohner nun alle erlöst waren. Jedoch würde das Wesen dieses Ortes für immer entstellt bleiben. Als die Helden das Haus verließen, war der Nebel fort und es war bereits der Morgen des 11. Celestalis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 12: Wundenlecken ==&lt;br /&gt;
11./12. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erholen sich von den Anstrengungen und führen erneut Gespräche mit dem König. Die ist gespalten und triff Kriegsvorbereitungen. Ein Feind ist gefunden und Adarian muss sich positionieren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Wundenlecken in der Stadt '''&lt;br /&gt;
Draußen vor dem Anwesen warteten schon die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] mit Wolfhard. Sie berichten, dass das ganze Anwesen von einer undurchdringlichen Nebenwand umgeben war und das keiner der Magier oder Questoren bis jetzt einen Zugang finden konnten. Die Inquisitoren bestanden auch darauf, dass dieses Anwesen nun endgültig abgerissen und verbrannt werden sollte, da dies nun nach dem Ende der dämonischen Besessenheit endlich möglich war. Sie durchsuchten das Anwesen und sicherten die Beweise und den Ritualraum im Keller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei dem Kampf mit dem Hausdämon schwer verletzt worden und wurde direkt in den Bia-Tempel gebracht, wo sich die Adeptinnen persönlich um seine Wunden kümmerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian ging in das Sanktum der Inquisitoren und Octavia und Kenji suchten Abraxa auf. Erlerig war von dem Dämonenmal geheilt, schlief aber tief und war noch sehr schwach. Abraxa schickte sie deshalb schlafen und versicherte ihnen, sich zu melden, wenn Erlerig stark genug war, um mit ihnen zu reden. Auch Adarian wurde von den Inquisitoren schlafen geschickt, damit er stark genug ist, um den Krieg aufzuhalten. So zogen sie sich alle ins Gasthaus zurück und schliefen durch bis zum nächsten Morgen. Kenji hatte allerdings einen [[Kenjiro_Asai#Kap.18:_Die_dunkle_Bruderschaft_schl.C3.A4gt_zur.C3.BCck|Albtraum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gespräch mit dem König '''&lt;br /&gt;
Als die Helden am nächsten Morgen aufwachten, hatte der König bereits einen Boten geschickt und erwartete sie schon.  Als sie zu ihm kamen, war er absolut von allem überzeugt, was die Helden ihm über den Drachen erzählt hatten. Er hatte jetzt alle Beweise gesehen und auch Hagen und seine Späher berichteten von massiven Erinnerungslücken, nachdem die Inquisitoren die Steine unwirksam gemacht hatten, die den Kontrollzauber auf sie wirkten. Jedoch gab es große Teile der Stadt, die dem Ganzen keinen Glauben schenkten und selbst auf das Wort des Königs hatten sie bei seinen Ansprachen nicht mehr gehört. Stattdessen unterstellten sie ihm, dass er von den Thyrnern korrumpiert worden sei. Einige forderten sogar eine Neuwahl des Königs und nachdem der Rat es ihnen verwehrt hatte, stellten sie einen Gegenkönig auf, der sie nun in die Schlacht führen sollte. Genau im Moment sammelte sich ein Großteil der kampffähigen Männer zur Heerschau vor den Toren der Stadt und machten sich bereit aufzubrechen und in den Krieg zu ziehen, um ihren Drachen zu befreien. Der Gegenkönig war ausgerechnet ein guter Freund von Onkel Egeil und war Adarian und Henk bereits aus dem Veteranenclub bekannt. Der Gegenkönig war der &amp;quot;''Eisenkeil''&amp;quot; [[Sturmhardt von Bergstadt]]. Der König bat Adarian wegen seiner Beliebtheit in der Stadt, am Abend mit ihm zusammen eine Ansprache in dem Heerlager zu halten, um die Männer von der Wahrheit zu überzeugen. Während er diese Bitte an Adarian richtet, blickt er auch hilfesuchend auf Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war bei diesem Gespräch nicht anwesend und wurde später durch seine Freunde über die Situation informiert. Gemeinsam suchten sie Abraxa auf, welche Henk ein Stärkungstonikum gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Aktivitäten am Nachmittag '''&lt;br /&gt;
Auf den Straßen herrschte mittlerweile Trubel und man sah Frauen, die ihre Männer und Söhne verabschieden und sie anfeuerten, den Drachen zu retten. Octavia wurde auf offener Straße beschimpft und es wurde ihr vorgeworfen, dass sie den König manipuliert hätte. Einige bewerfen sie sogar mit Steinen, sodass Kenji sie abschirmt. Eine Gruppe aus Barden hatte eine ganze Gruppe Kinder um sich geschart, die noch zu jung für den Kriegsdienst sind, und alle unterstützten sie gesanglich bei dem [[Der Held aus Trutz|Adarian-Lied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkel Egeil meldete sich bei den Helden, um sich zu verabschieden, da nun der Schutz der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] nicht mehr nötig war. Er war voll und ganz auf Adarians Seite und hatte versucht seinen Freunden im Veteranenclub Vernunft beizubringen, obwohl er genau wusste, dass sie nicht mehr umzustimmen wären. Bevor es also zu einer Schlacht in der Stadt oder Schlimmeren käme, würde er die ganze Familie auf sein Anwesen bringen, welches von den Thyrnern bestimmt als letztes in der Trutzana eingenommen würde. Egeil wies Adarian nochmal darauf hin, dass Gegenkönig ''Eisenkeil'' schon immer ein Fanatiker war und er in seinem Hass auf Thyrna sicher schwerer aufzuhalten wäre, als die meisten Schwarzmagier oder Dämonen. Er hatte als halbes Kind seine ganze Familie im Krieg gegen die Thyrner verloren und war selbst einige Jahre versklavt, wo er die Hölle erlebt hatte. Aber Egeil erwirkte im Gespräch mit Eisenkeil immerhin, dass dieser es dem König und Adarian gestattete, am Abend im Heerlager Reden zu halten, um ein letztes Mal zu versuchen, das Volk umzustimmen. Adarian bekam am Nachmittag von Kenji Hilfe beim Schreiben der Rede.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 13: Die Reden der Könige ==&lt;br /&gt;
12. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Könige halten ihre Ansprachen und Adarian spricht zum Volk. Kenji fordert ein Gottesurteil und Adarian muss kämpfen. Ein Herold überbringt eine wichtige Botschaft aus [[Throal|Barthador]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprachen des Königs und Adarians '''&lt;br /&gt;
Der König Sigurd reiste mit den Helden vor die Stadttore zu einem Treffen mit dem Gegenkönig, der ihm eine letzte Ansprache gewährt hatte, bevor sie endgültig in die Schlacht zögen. Der König appelliert ein letztes Mal an die besonnenen trutzer Werte und erinnert daran, dass Trutz schon immer eine Stadt des Friedens war und dass genügend Beweise dafür vorliegen, dass der Drache von den Schwarzmagiern und nicht den Thyrnern entführt wurde:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Männer von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich verstehe eure Wut und weiß, dass ihr keine Ruhe finden werdet, bis wir unsere geliebte Aban wieder sicher in ihrem Hort wissen. Doch ein letztes Mal muss ich euch daran erinnern, dass die neusten Erkenntnisse uns zu zweifeln anhalten, ob wir unsere Wut auch auf den richtigen Feind konzentrieren. Wie sich bereits herumgesprochen haben sollte, waren unsere Späher manipuliert und führten die Pläne eines dunklen Bundes aus, welcher seine Krallen in den Frieden unserer einst so sicheren Stadt schlug. Doch dieser Bund ist unseren Wissens nach kein Verbündeter der Thyrner, so wie es viele von euch inzwischen zu glauben scheinen! Es gibt keine Beweise dafür!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wollt ihr also für eine Ungewissheit in den Krieg ziehen? Für eine wage Vermutung, während die wahren Gegner vielleicht weit entfernt sich über eure Voreiligkeit lustig machen und unseren Drachen in aller Ruhe quälen können? Wollt ihr eure Kampfkraft vergeuden und sinnlos sterben, während ihr Aban einfach im Stich lasst?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich appelliere an euch, Männer von Trutz! Wir sind ein Volk der Vernunft und des Nachsinnens! Zu oft haben wir zu hören bekommen, dass wir zu zögerlich sind oder dass es uns an Kampfgeist mangelt, aber ich sage euch: Das ist die wahre Stärke von Trosk! Wir sind keine voreiligen Kriegstreiber! Wir waren und sind Verehrer der Besonnenheit und Weisheit! Wir denken nach, bevor wir handeln und unsere Handlungen fußten immer auf gut durchdachten Entscheidungen. Das ist das wahre Wesen von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auch der große Held Adarian hat die Wahrheit erkannt! Er brachte sie sogar gemeinsam mit seinen Gefährten ans Licht und besiegte einen gefährlichen Anführer dieser Schwarzmagier, während ihr euch für eine überflüssige und aussichtslose Schlacht rüstet. Er wusste bereits, dass es nicht mehr Thyrna ist, den wir als Feind zu fürchten haben und legte deshalb aus Treue gegenüber seiner Heimat den Wams des Ekklesiums an. Er war es auch, der mich letztendlich von der ganzen Wahrheit überzeugen konnte und ich hoffe, dass er auch euch die Augen öffnen wird! Hier ist er! Er wird es euch selbst sagen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach bat er Adarian auf die Bühne und dieser hielt seine Ansprache: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hier stehe ich vor euch im Gewand der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]].'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es gibt solche unter euch, die behaupten, dass ich mich hinter dem Gewand verstecke.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Muss ich euch an meine Taten erinnern?'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin ein Sohn von [[Trutz]] und habe in der Armee gedient; als Räuber immer wieder Ortschaften wie Krehlau oder Rothenfier überfielen, wurde ich mit einem kleinen Trupp entsandt, kam aber zu spät.'' (kurze Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Einmal (drohend den rechten Zeigefinger hebend) gab sich mir die Möglichkeit und ich stellte den Räubern nach. (Stimme senkend) Viele meiner Soldaten starben und ich selbst wurde unehrenhaft entlassen.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Danach zog es mich in die Welt und an der Seite meiner geschätzten Freundin [[octavia|Octavia Ardera]] bekämpfte ich die [[Thyrner|Thyrnern]]. Die zweimalige Befreiung von [[Loderis]] stellt den Höhepunkt meines Kampfes gegen Tyrannei und Unterdrückung dar. Zu Zeiten, als Trutz auf Diplomatie setzte, badete ich mein Schwert [[Siegesstahl]] im Blut der gefallenen Thyrner.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch dann!'' (sehr kurze Pause) ''begegnete ich einem Feind, dem ich noch nie gegenüberstand – der schwarzen Bruderschaft – dem [[Bund des Xul]]. Schnell musste ich feststellen, dass der Feind schlimmer ist als das ganze thyrnische Weltreich. Glaubt mit, meine Freunde, dieser Feind ist nicht zu unterschätzen und wegen diesem Feind trage ich das Wams der Inquisitoren! Und dieser Feind hat [[Aban|Nebelschwinge]] gefangen genommen. Nur aus dem einen Grund, dass Trutz und die theranische Armee einander zerfleischen. Dass die Gegner von einst, die nur gemeinsam dem Bund des Xul trotzen könnten, ihre Reihen ausdünnen, damit die schwarzen Brüder einfaches Spiel haben. Wenn ihr jetzt gegen die Theraner zieht, werden viele von euch sterben. Du wirst sterben. Und du! Und du! Und ihr werdet auch sterben! Und wofür?'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Thyrner tragen keine Schuld am Verschwinden Nebelschwinges und euer Tod wäre umsonst! Und jene, die überleben? Wenn sie nicht bei einer thyrnischen Strafaktion sterben – und diese wird die einzige Antwort sein – dann werden euch jene Kreaturen zerfetzen, die die schwarzen Brüder heraufbeschwören.'' (Pause)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich kann nicht verhindern, dass ihr morgen früh ausrückt, um am [[Lorkan]]tag anzugreifen. Ich werde mich euch nicht in den Weg stellen, aber ich appelliere an die trutzische Vernunft und dass ihr meinen Worten Glauben schenkt – Adarian – dem Held aus Trutz!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einige wenige überzeugen, nicht mitzuziehen, aber der Großteil der Männer glaubte weiterhin daran, dass die Schwarzmagier für die Thyrner arbeiteten. Es kam zu Streitereien, Tumulten und Uneinigkeiten unter den Männern, aber letztendlich hörten sie nicht auf Adarian und wollten kämpfen. Außerdem wurde auch hier Octavia offen angefeindet und man unterstellte ihr, dass der Kaiser sie als Spionin einsetzte und sie versuchte, den König und Trutz für die Thyrner zu gewinnen, damit ihre Stadt eines Tages genauso enden würde wie Travar. Auch Gegenkönig ''Eisenkeil'' blieb hart und ignorierte alle Beweise oder deutete sie um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Gottesurteil '''&lt;br /&gt;
Kenji war sich bewusst, dass er im Notfall auch ein Gottesurteil fordern konnte. Er entschied sich dafür und forderte, dass der stärkste Kämpfer des eigentlichen Königs gegen den stärksten Gegner des Gegenkönigs antreten sollte. Die Könige unterwarfen sich dem Gottesurteil und stellten die Kämpfer auf. Für den König trat Adarian in den Kampf, der Gegenkönig schickte Loran in das Gottesurteil. Das Duell fand auf Leben und Tod statt. Nach einem harten Kampf, bei dem Adarian zwischenzeitlich schon zu unterliegen drohte, gewann er schließlich durch ein geschicktes Manöver. Der Eisenkeil beugte sich widerwillig dem Urteil, aber es kam noch zu einigen Protesten unter den Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Ansprache des Zwergenkönigs '''&lt;br /&gt;
Als die kleineren Schlägereien gerade geschlichtet wurden, kam ein Herold aus Valkenburg, welcher über eine Kugel in seiner Hand eine illusionäre Erscheinung des Zwergenkönigs [[König Varulos|Varulos]] zauberte, welcher den Anwesenden den Frieden zwischen Barthavion und dem Thyrnischen Imperium verkündete (vgl. [[Rede des Zwergenkönigs]]).&lt;br /&gt;
 &amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Bewohner von Barthavion, hört meine Worte! Der Krieg gegen Thyrna ist vorbei! Es herrscht Frieden!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(kurze Ruhepause und absolute Stille bei den Männern)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Oft zwingen uns veränderte Umstände dazu die unerwartetsten Allianzen einzugehen und aus alten Feinden werden plötzlich neue Verbündete. Auch in Barthavion herrschen nun andere Umstände. Und ein neuer Feind! Ein Feind, der zum Verhängnis ganz Eborias werden kann, wenn wir ihn nicht gemeinsam mit dem Volk des Drachens aufhalten! So schwer uns dieses Bündnis auch fallen wird: Wir müssen zusammenarbeiten! Vergesst alten Hass und Hader und blickt nach vorn! Barthavion ist in ernster Not!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unser Feind ist kein gewöhnlicher, der uns mit Schwert und Zwang unterwerfen will. Seine Waffe ist das verdorbenste Elend selbst und durch ihn zu fallen wird unserem Tod weder Ruhm noch Erlösung bringen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Also hört, tapfere Barthaver! Spart eure Kräfte und bereitet euch auf einen Krieg vor, der all eure Vorstellungen über das Übel dieser Welt in den Schatten stellen wird.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr müsst nun stark sein! Stärker, als ihr es sonst bereits seid!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Stärkt eure Körper und eure Herzen, dann wird euch nichts bezwingen können! Ihr seid das Land der Helden! Ihr werdet standhalten! Throal glaubt an euch!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(der König erhebt sich vom Thron und zieht sein Schwert und reckt es heroisch in die Höhe)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Heil euch, ihr mutigen Männer! Heil dir, Barthavion!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Herold befahl, unverzüglich alle geplanten Kampfhandlungen abzubrechen, da es von thyrnischer Seite aus zu keinen Angriffen mehr kommen würde. Einige thyrnische Botschafter wären bereits aufgebrochen und würden in den nächsten Tagen in Valkenburg eintreffen. Bis dahin empfahlt er allen Einwohnern in Barthavion, sich von dem Krieg auszuruhen und beim [[Lorkan]]-Fest auf die alten Tugenden Barthavions zurückzubesinnen, da sie in Zukunft vielleicht wichtig würden, um genügen Kraft zu besitzen, um einen viel gefährlicheren und verabscheuungswürdigeren Feind als Thyrna zu bekämpfen. Die Männer waren durch diese Botschaft alle überzeugt und zogen ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 14: Das Fest des Lorkan ==&lt;br /&gt;
13.-15. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest des [[Lorkan]] steht vor der Tür und Darrow hat eine Bitte an Erzquestor [[Kenjiro Asai|Kenji]]. Die Helden feiern das Fest und unerwartete Gäste tauchen auf. Am Ende gibt es eine große Überraschung und es kommt zu einem unerwarteten Wiedersehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Die Vorbereitungen auf das Fest '''&lt;br /&gt;
Die Männer kehrten zurück, entwaffneten sich und die Lage entspannte sich, jedoch wurde im Volk viel über den unbekannten Feind gerätselt. Jetzt packten alle Bürger mit an, die Stadt für das Fest am nächsten Tag vorzubereiten. Tribünen, Tische, Fässer mussten aufgestellt werden und so herrschte in der Stadt reges Treiben. Die Helden suchten Abraxa auf. Darrow war immer noch sehr mitgenommen und konnte nicht lange mit ihnen sprechen. Abraxa schätzte, dass er noch einige Tage bräuchte, bis er ganz aufgewacht wäre. Darrow bat aber Kenji darum, von ihm ein Urteil zu empfangen für seine Taten, die ihn sehr reuten. Kenji bot ihm an, als Akt der Buße dem Bund des Lichtes beizutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg erwarb Kenji eine Falkenbrosche für Octavia und schenkte ihr diese im Gasthaus. Adarian bekam eine Nachricht von seiner Familie, dass sie alle zum Fest nach Trutz kämen und mit ihm feiern wollten. Da nun kein Krieg mehr war, wurde der Kriegskönig wieder zum Ratsherrn und der Rat von Trutz lud die Helden zu der Eröffnung des Lorkan-Festes am nächsten Tag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - erster Tag '''&lt;br /&gt;
Das Fest des Lorkan startete zur Mittagsstunde mit der Falkenkür. Ein Falke kürte wie jedes Jahr auf dem Marktplatz einem Auserwählten, indem er ihm einen goldenen Schlüssel um den Hals hängte. Man sagte, dass der Familie dieser Person im nächsten Jahr alle Türen offenständen. Außerdem war in Barthavion der Schlüssel schon immer ein bekanntes Glückssymbol. In diesem Jahr kreiste der Falke lange über der Menge, um schließlich Henk zu erwählen. Danach wurde auf dem Marktplatz der Jahrmarkt eröffnet und Erzquestor Kenji sprach einige Worte. Das Bankett des Rates fand am trutzer Ratsgebäude statt, wo alle Ratsherren und auch Adarians Familie versammelt waren. Am Nachmittag wurde auf den Marktplätzen der Stadt das Ritual der „Freien Rede“ zelebriert. Jeder, der etwas zu sagen hatte, berührte den Stab des Lorkangeweihten und leuchtet dieser daraufhin, durfte derjenige mit dem Stab in der Hand auf das Rednerpult treten und reden, bis der Stab aufhört zu leuchten. Ansonsten wurde überall ausgelassen gefeiert und es gab Stände, wo man mit Minihämmern drei Versuche hatte, um eine Kette durchzuschlagen. Bei Erfolg fiel am anderen Ende eine Belohnung herunter, darunter gab es kleine Falken und Schlüssel als Tonstatuetten zu gewinnen. Überall brannten Feuer und die Leute warfen Gegenstände hinein, von denen sie sich befreien wollen. Die Gebildeteren schrieben auch Gedanken oder Ängste auf, von denen sie sich befreien wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man konnte auch überall kleine Gruppen finden, welche die Geschichte des Lorkan nachspielten. Lorkan wurde von allen Schutzgöttern gemeinsam erschaffen und in der Gestalt eines Menschen in Balmar geboren. Er wurde eine Ikone der Befreiung und führte die Sklaven in die Freiheit und wies ihnen den Weg nach Barthavion. In seinem letzten großen Kampf gegen die Thyrner opferte er sich, um den Menschen eine sichere Flucht zu ermöglichen. Seitdem sitzt er an der Seite der anderen Schutzgöttern und wacht über Barthavions Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend tauchte im Gasthaus ein unerwarteter Gast auf. Es war [[Gerbert der Bär]]. Als er die Helden begrüßt hatte, stellte er ihnen seine Frau [[Cuina-Nira|Nira]] vor, einer Halb-Elfin mit einem weißen Frettchen als Begleiter. Gemeinsam feierten sie im Gasthaus, bis das große Spektakel begann und sie auf den großen Marktplatz gingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Mitternacht fand die „Sprengung der Ketten“ statt. Dazu wurde eine große Kette aus gefülltem Stoff über dem Marktplatz gespannt und der Schlüsselträger Henk eröffnete den Akt mit den Worten „''Öffne unsere Türen, löse unsere Zungen und sprenge unsere Ketten!''“. Daraufhin wirkten die Magier ein spektakuläres Feuerwerk und sprengten die Stoffkette, aus welcher daraufhin Süßigkeiten auf die Menge fielen. Im Anschluss wurde ausgelassen bis in die Morgenstunden weitergefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Das Fest des Lorkan - zweiter Tag '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen wurde alles ruhig angegangen und erst wieder zur Mittagszeit versammelten sich alle auf den Marktplätzen und kauften von Kindern Singvögel und Schmetterlinge in Käfigen, welche zur Mittagsstunde auf das Zeichen des Schlüsselmeisters frei gelassen wurden. Er spricht dabei die Worte „''Freiheit für Barthavion! Freiheit für alle!''“ Während die Tiere befreit in die Luft flogen, nahm man plötzlich neben dem Flügelschlagen der befreiten Tiere noch ein weiteres Schlagen mit viel größeren Flügeln. Denn plötzlich tauchte [[Sabaoth Immortalis]] auf dem unterworfenen und offensichtlich leidenden Drachen [[Aban]] durch das Spektakel der Vögel geflogen und versengte mit dem Drachenfeuer die Tiere des Lorkan. Dabei lachte er wahnsinnig und schrie: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Euer König hat den Frieden ausgerufen, doch damit hat er uns auch endlich den Vorhang zu unserem großen Auftritt geöffnet. Von jetzt an werdet ihr uns kennenlernen! Ihr werdet Utukk'Xul kennenlernen und im Angesicht seiner Macht untergehen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er flog über die Ratshalle und zwang den Drachen dazu sie niederzubrennen. Dann drehte er eine Runde über die Stadt und zog eine Schneise über den Marktplatz hinweg zum Lichtträgertempel. Während er scheinbar absichtlich direkt vor den Helden eine große Anzahl von Bürgern verbrannte, um sie mit deren Schmerzen zu quälen, zerstörte er den Lichtträgertempel komplett. Schließlich zog er nach Süden davon, nicht ohne eine breite Schneise der flammenden Verwüstung durch die Stadt zu ziehen. Alle Angriffe von Magiern schien er sofort zu absorbieren, da er sich wahrscheinlich mit unzähligen Schutzzaubern vor seinem Auftritt ausgestattet hatte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 15: Neue Hoffnung ==&lt;br /&gt;
15./16. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreiben Schadensbegrenzung und machen eine Bestandsaufnahme. Ein guter Freund kehrt zurück und bringt Neuigkeiten mit. Henk bekommt einen beunruhigenden Brief und neue Freunde schließen sich dem [[Bund des Lichtes]] an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Trutz in Flammen '''&lt;br /&gt;
Das Szenario ähnelte einem Bombenangriff. Überall brannte es, Gebäude stürzten rings herum zusammen und schreiende Brandopfer und verzweifelte Menschen - die flohen oder nach Angehörigen und Freunden suchten - rannten wild durcheinander in einem großen Gedränge auf dem Marktplatz hin und her. Octavia konnte den Magiern beim Löschen helfen und sorgte dafür, dass die Feuer im Ratsgebäude unter Kontrolle gebracht wurden. Kenji half ihr dabei und beruhigte die Menge, die in Panik ausgebrochen war und sich auf dem Marktplatz drängte, wodurch sie die Rettung der Überlebenden erschwerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian konnte einer eingeschlossenen Frau helfen und den Eingang wieder passierbar machen. Henk flog mit dem Luftschiff über die Stadt und wurde von Magiern begleitet, die von Oben besser die Feuer löschen konnten. Die verbliebenen [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] organisierten schnell ein sanitäres Notlager und versorgten mit den [[Hylea]]-Questoren die Verletzten.  Darunter waren u.a. Wolfhardt, der in der Nähe von den Helden stand, und leichte Verbrennungen abbekommen hatte. Eginhard, der gerade etwas zu Essen holen wollte, wurde ebenfalls leicht verletzt. Unter den Toten waren noch der Vorsteher des Sanktums der Inquisitoren, da er allein im Sanktum den Dienst verrichtete, damit seine Männer das Fest genießen konnten, und Adarians Schulfreund [[Celan Al-Hakim]], der sich in der Menge befand. Adarian brachte Celan rasch zum Hyleatempel, aber er erlag seinen Verletzungen und wurde von der Göttin abgeholt. Die Rettungsarbeiten zogen sich bis zum nächsten Morgen hin und alle waren noch lange angestrengt beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Rückkehr '''&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen kehrte [[Archorbar]] aus ''[[Galad Sidh]]'' zurück und ärgerte sich, dass er zu spät gekommen war, um die Tragödie zu verhindern. Beim Anblick des verwüsteten Trutz zeigte sogar er Gefühle und bereute seine schicksalshafte Verspätung. Er bat die Helden schließlich alle um ein Gespräch, wobei es ihm wichtig war, dass alle Mitglieder des Rates des Lichts anwesend sein sollen, die sich in der Stadt befänden. Er hatte bereits durch die anderen Inquisitoren von [[Erlerig Darrow|Darrow]] erfahren und bestand darauf, dass auch er da sein sollte. Archorbar lobte auch Kenjis Entscheidung Darrow in den Rat des Lichtes aufzunehmen, obwohl er auch noch nicht sicher war, in wie weit man ihm trauen konnte. Daher wollte er Darrow ab sofort persönlich unter die Lupe nehmen und deshalb so schnell wie möglich [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] aufsuchen, um mit Darrow ein Gespräch unter vier Augen zu führen. Er bat die Helden, die anderen Ratsmitglieder zusammenzusuchen und zu Abraxa nachzukommen, wo dann das Treffen abhalten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Ein Brief für Henk '''&lt;br /&gt;
Während die Helden ihre Freunde aus dem Gasthaus holen, wird Henk dort von Eleonor erwartet. Sie bittet ihn um ein Gespräch unter vier Augen. Als sie allein waren, gab sie Henk einen versiegelten [[korrespondenzen#Brief an Henk von der Gilde|Brief aus Freywall]] und betonte, dass er mit ihr zusammen sofort nach [[Freywall]] aufbrechen müsste, da die Gilde ihn nun brauchte. Und seine Freunde solle er am besten gleich mitbringen. Henk las den Brief und stimmte ihr zu. Er schickte sie auf das Luftschiff, um es startklar zu machen, während er seine Freunde abholen würde und dann sofort nachkäme. Eleonor eilte zum Luftschiffhafen und Henk machte sich auf den Weg zu Abraxa, seinen Freunden hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Archorbars Bericht '''&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und [[Cuina-Nira|Nira]] bei [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] ankamen, begann [[Archorbar]] zu erzählen, dass er bei einem Seher in ''Galad Sidh'' gewesen war, welcher Bilder aus der Sicht von [[Aban|Nebelschwinge]] sehen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er berichtete, dass Nebelschwinge nach ihrer Entführung in einer großen Höhle aufgewacht war und dort wurde ihr von [[Enbi Lulu'Gugal]] das Mal [[Utukk'Xul|Utukk'Xul's]] aufgezwungen, indem ihr schwarze Sporen verabreicht wurden. Ab diesem Zeitpunkt stand ihr Geist unter der Kontrolle des Dämons, aber zu ihrem Leidwesen war ihr gänzlich bewusst, zu was sie durch die dämonischen Mächte gezwungen wurde. Darunter litt sie sehr. Darrow nickte schmerzlich und erinnerte sich anscheinend seiner eigenen Pein. Durch Nebelschwinges Augen zeigten sich auch weitere Bilder von der Höhle und es war zu erahnen, dass es sich um ein gigantisches Höhlensystem handeln musste, welches der Feind da unterhielt. Dann wurden die Bilder durch das Mal immer schwächer und die Verbindung zu ihr brach langsam ab. Jedoch sah der Seher noch einen Teil einer gigantischen Armee tief unter der Erde versteckt, darunter die gesuchten dämonifizierten Orks aus der [[Ortag-Steppe]]. Doch noch Schlimmeres kam ans Licht: die Schwarzen Ritualisten hatten inzwischen unzählige niedere Dämonen beschworen, darunter auch fliegende, doch die genaue Stärke ließ sich leider nicht einschätzen. Die letzten Bilder, welche der Seher von Nebelschwinge erhielt, zeigten, wie sie aus einem versteckten Höhleneingang flog und sich in einem Gebirge befand, welches vermutlich südlich der [[Schattenburg]] liegt. Die finstere Kultstätte selbst schien jedoch nicht direkt in der Nähe gewesen zu sein, sie wurde nicht erspäht. Es gab nur noch ein kurzes Bild, wie der Drache zurück in Richtung Nebelsümpfe flog. Da wurde Archorbar schlagartig bewusst, dass die Stadt in Gefahr war, und er brach sofort auf um Trutz zu warnen. Doch das Schicksal wollte, dass er nicht rechtzeitig ankam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darrow konnte bestätigen, dass der Kult südlich der [[Schattenburg]] im Zentrum des Gebirges einen geheimen, unterirdischen Stützpunkt besaß.  Er kreiste ein Gebiet auf der Karte ein, in welchem sich das Höhlensystem befindet. Doch die Eingänge im Gebirge kannte er nicht, da er in all den Jahrzehnten sein Labor im Schloss nie verlassen hatte, bevor er schließlich nach Trutz geschickt wurde. Ihm war nur ein Zugang aus den Katakomben des Schlosses bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar betonte abschließend, dass es wichtig sein würde, über die Stärke der Armee genaueres zu wissen und man diese Höhle aufspüren müsste. Als Gerbert und Nira dies hörten, schlugen sie vor diese Aufgabe zu übernehmen. Die Helden wollten sie schon gleich begleiten, nur Henk wirkte nachdenklich und der Plan schien ihm zu widerstreben. Gerbert warf ein, dass er mit Nira sie zu zweit in der Natur beinahe unsichtbar wären und zusätzliche Begleiter wahrscheinlich nur ein Klotz für sie am Bein wären, da sie sich in Gebirgen bestens auskannten und beide ausgezeichnete Kletterer wären. Sie waren ein perfekt eingespieltes Team. Als Henk dann damit herausrückte, dass er dringend nach Freywall müsse, rückten auch die anderen von ihrem Begleitvorhaben ab. Darrow warnte Gerbert und Nira noch vor unzähligen, dämonifizierten Tieren, welche es in dem Gebirge gäbe und welche allein durch die Nähe zur Schattenburg Li'iktischuma verdorben worden waren. Archorbar nahm den Vorschlag der beiden dankend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Neue Freunde für den Bund des Lichtes '''&lt;br /&gt;
Am Schluss des Gespräches kam noch [[Egeil von Wallenrode|Onkel Egeil]] hinzu, der sich ebenfalls dem Bund des Lichtes anschließen möchte und sein Anwesen als Stützpunkt zur Verfügung stellte. Er brachte seinen alten Freund [[Sturmhardt von Bergstadt|Eisenkeil]] mit, der sich inzwischen von seiner Manipulation durch die Kultisten erholt hatte und seine Kriegstreiberei sehr bereute. Auch er wollte helfen und bot an, neue Rekruten in Egeils Anwesen zu trainieren. Eisenkeil richtete noch aus, das der restliche Veteranenverein dem Rat seine bedingungslose Unterstützung zugesagte. Wolfhardt bot an, die organisatorischen Arbeiten des Bundes zu übernehmen, die Mitglieder aus [[Valkenburg]] herzuholen. Anschließend wollte er deshalb auch bei Egeil auf dem Anwesen bleiben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 16: Abreise mit Querelen ==&lt;br /&gt;
16./17. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Verzögerungen mit der [[K'eygha]] und ein Rätsel muss gelöst werden. Adarian findet eine neue Freundin und die Helden machen eine beunruhigende Entdeckung. Sie haben eine Begegnung in den Zwielichtgipfeln und das Schiff ist in Gefahr.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Stress mit dem Schiff '''&lt;br /&gt;
Die Helden beschlossen, am späten Nachmittag noch nach [[Freywall]] aufzubrechen, und eilten daher zum Hafen. Adarian wollte sich noch vom Volk verabschieden und rief die Bürger in einer Ansprache vor der Bibliothek dazu auf, dem Bund des Lichtes beizutreten. Anschließend begab auch er sich zum Hafen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Schiff wartete ein zorniger Kobold auf die Helden, der bereits seit geraumer Zeit Eleonor ärgerte und piesackte. Weil er in den letzten Tagen so vernachlässigt wurde und so hungrig war, brachte er alles an Bord durcheinander. Er setzte seine Klau- und Versteckspielchen mit den Helden fort, während Henk bereits ablegte und den Hafen verließ.  Als er den Kurs nach Freywall setzen wollte, bemerkte Henk, dass das Schiff nicht auf ihn reagierte. Er untersuchte das Problem und fand schließlich heraus, dass der Bolzen für die Aufhängung des Steuerrades, der ''Tinner'', fehlte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden konnten das Schiff auf der nördlichen Uferseite des Blaustroms stoppen und versuchten herauszufinden, was der Kobold wollte. Adarian opferte ihm Brot, Milch und Tabak und als Gegenleistung wurden vom Kobold sein Schild und seine Brustplatte poliert. Ungeduldig zeigte sich der Klabauterbold Henk und stellt seine Bedingungen. Er wollte eine weiche, aber auch luftbewegende Feder haben, gegen die er den Tinner tauschen würde. Die Helden grübelten eine Weile und erjagten dann am Ufer einen Fasan, dessen passendste Feder sie dem Kobold mitbrachten. Dieser zeigte sich zufrieden und händigte den Tinner aus, mit dessen Hilfe die Helden ihren Weg nach Freywall beginnen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fuhr die Nacht durch und Adarian freundet sich am Abend mit [[Eleonor Conado|Eleonor]] an. Er war fasziniert von ihren umfassenden Kenntnissen in Waffenkunde. Sie entpuppte sich eine begeisterte Glücksspielerin und schlug ein Spiel vor, bei dem sie Adarian um 15 Kupfermünzen brachte. Adarian fand heraus, dass Eleonor die Tochter des berühmten Waffenschmied Conado aus Trutz war und als einzige der Familie das Massaker auf dem Weg nach [[Weisshafen]] überlebt hatte. In dem Laden ihres Vaters, dem Waffenladen „''Conado und Söhne''“ hatte Egeil viele seiner besonderen Waffen und Fallen erstanden. Adarian begann, mit Eleonor zu flirten und kam gut bei ihr an. Die beiden verbrachten einen schönen Abend miteinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Celestalis &lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Flug-nach Jerris.png|300px|thumb|right|Der Flug der K'eygha nach Freywall]]&lt;br /&gt;
''' Eine beunruhigende Entdeckung '''&lt;br /&gt;
Bei Sonnenaufgang bemerkte Henk, dass das Schiff langsamer war, als er gedacht hätte. Er bittet Octavia, sich den ganzen Schiffsrumpf einmal anzusehen. Sie entdeckt einige Stellen, an denen die Konzentration von elementarer Luft im Holz stark vermindert war. Die Helden überlegten, welche Ursache diese Verminderung haben könnte, und entwickelten die Idee, dass es einen Zusammenhang zum elementaren Drachenfeuer geben könnte. Vielleicht hatte das besondere Feuer die elementare Luft aus den Planken des Rumpfes gelöst. Mit dem verlangsamten Schiff setzen sie ihre Reise fort, auf der Kenji noch häufiger vom Klabauterbold geneckt wurde und dies stoisch erduldete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Überfall bei den Zwielichtgipfeln '''&lt;br /&gt;
Zum Mittag waren erst die Zwielichtgipfel erreicht und Henk lenkte den Kurs jetzt mehr nördlich in Richtung Freywall. Sie fuhren noch nicht lange an den Bergen entlang, da tauchten prompt auch die Nemorer-Flusspiraten der Gegend auf, um ihren Wegzoll einzutreiben. Die Helden beschließen, einem Kampf möglichst aus dem Weg zu gehen, und zogen sich daher bis auf Henk und Adarian unter Deck zurück. Die Beiden zeigten sich den aufs Schiff springenden Nemorer und Adarian hält ihnen sein intaktes Nemorer-Signalhorn hin. Der Anführer erkannte die Beiden als ''Schaschrasch'' und ''Karrstann'' und stellte sich gutgelaunt als Borka Steinborke vom Clan der Steinborken vor. Adrian und Henk stoßen mit den Nemorerpiraten noch gemeinsam mit Nemorerschnaps an und anschließend verließen die Flusspiraten wieder die K’eygha. Die Helden setzten ihren Weg nach Freywall fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Schrecken am Abend '''&lt;br /&gt;
Zum Abend stellte Henk an der zurückgelegten Entfernung fest, dass die K'eygha noch langsamer geworden war. Die Helden wissen keinen Rat und es war der Klabauterbold, welcher Henk ganz nebenbei mitteilte, dass eine Kreatur unter dem Schiff hocke. Die Helden suchten lange nach dem Ding, indem Adarian versuchte, es von einer Seite auf die andere Seite unter dem Schiff zu scheuchen, damit es sich nicht vor Octavias Blicken verbergen konnte. schließlich gelang es Octavia, die Kreatur zu erblicken und als etwas dämonisches, gargoyleartiges zu identifizieren. Octavia ließ sich in einer halsbrecherischen Aktion an einer Seite des Schiffes mit der Strickleiter herab, um unter den Rumpf blicken zu können. Henk klettert an der anderen Seite herunter, um die Kreatur auf Octavias Seite zu scheuchen, damit diese den Schädling abschießen konnte. Es war einfach kein Herankommen an den Gargoyle und die Helden wollten diesen Versuch schon abbrechen. Da schlug der Klabauterbold Henk einen Deal vor. Wenn er versprechen würde, bei nächster Gelegenheit neben dem Steuerrad einen kleinen Napf für Schnaps anzubringen, dann würde der Kobold im Gegenzug jetzt dabei helfen, die dämonische Kreatur hervorzulocken, damit Octavia ihn treffen könne. Henk willigte ein und kurze Zeit später konnte Octavia beobachten, wie der Gargoyle vom Schiffsrumpf weggestoßen wurde, so dass es ihr gelang, den Dämon mit Flammenpfeilen anzugreifen. Sie brauchte einige Pfeile, bis dieser dämonische Parasit vernichtet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt konnten die Helden ihre Reise wiederaufnehmen und Henk schätzte und hoffte, dass sie mit der verbliebenen Luft noch so bis Freywall kommen würden. Diese Nacht flog Henk wieder durch, um keine Zeit mehr zu verlieren, denn Jaran brauchte seine Hilfe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19: Die Rückkehr des Maldoror]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_R%C3%BCckkehr_des_Maldoror&amp;diff=40122</id>
		<title>Die Rückkehr des Maldoror</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_R%C3%BCckkehr_des_Maldoror&amp;diff=40122"/>
				<updated>2026-04-19T07:59:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 19: Die Rückkehr des [[Maldoror]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. - 25. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtplan-Jerris.png|500px|thumb|right|Stadtplan von Freywall]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Ankunft in Freywall ===&lt;br /&gt;
18. Celestalis 721 [[ThZ]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen in [[Freywall]] an und erfahren von akuten Gildenproblemen. Sie kommen bei der Suche nach [[Order of the black Fox#Ortsgruppe Freywall|Jaran]] auf die Spur eines Schwarzmagiers und finden ein aufgegebenes Versteck. Es bahnt sich ein Bandenkrieg zwischen den [[Order_of_the_black_Fox| Füchsen]] und der [[Briccone-Familie]] an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Freywall '''&lt;br /&gt;
[[Datei:K-eygha.png|200px|thumb|right|Die K'eygha]]&lt;br /&gt;
Als die Helden sich mit ihrem Schiff der Stadt Freywall näherten, war die Sicht klar und die Helden konnte am Morgen schon wunderbar die „Stadt der fünf Türme“ am Horizont bewundern. Henk erkannte sofort, dass kein Sturm in Sicht war, und erwartete die Ankunft gegen Mittag. Doch entgegen Henks Berechnungen verlor die [[K'eygha|K’eygha]] immer weiter an Auftrieb. Kurz vor der Stadt wurde Henk klar, dass sie zu niedrig sind, um im Hafen anzulegen. Sie signalisierten der Stadt ihre Notlage und schon bald kam ein kleines Schiff auf sie zu und schleppte die K'eygha direkt in ein Dock. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kobold zeigte sich nochmal und sagte Henk, dass er nicht auf dem Schiff vergessen werden wollte, wenn alle in der Stadt waren. Er schlug einen Deal vor: wenn Henk ihm jeden Abend etwas Leckeres vorbeibringt, passt er auf das Schiff auf und würde es mit seiner Magie verteidigen, falls es jemand klauen wollte. Henk willigte in das Geschäft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stiegen im Gasthaus „''Fuchsbau''“ ab und bei einem guten Mittagessen unterrichtete Henk sie davon, dass er von ihnen allen einen alten twill'schen Verschwiegenheitsschwur erwartet, um sich und seine Gilde abzusichern. Unter den Helden herrschten darüber unterschiedliche Gefühle. Anschließend suchten Henk und [[Eleonor Conado|Eleonor]] die Gilderäume auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Meldung bei der Gilde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst traf Henk auf den Ingenieur [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Mjonflir]]. Als er ihn herzlich begrüßte, warnte dieser ihn, dass Giftvogel bereits stinksauer auf Henk wäre und er schleunigst mit ihm reden solle. Mjonflir wollte mit Henk auch nicht über Jarans Verschwinden reden und schickte ihn direkt zu Giftvogel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Füchse1.png|200px|thumb|left|Füchse im Gildenquartier (v.l. Giftvogel, Waruf, Mjonflir)]]&lt;br /&gt;
Als Henk auf Giftvogel traf, war dieser gespielt und übertrieben freundlich, wobei er jedoch seine Antipathie für ihn nicht wirklich verbergen konnte. Er ließ wegen Henks Abwesenheit von der Gilde immer wieder zynische Vorwürfe gegen ihn durchblicken und zog ihn als „''Weltretter''“ und „''Helden''“ auf.  Er stellte aufgrund Henks Freundschaft zu einem Erzquestor und einem [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] offen seine Loyalität zur Gilde in Frage. Er stellte klar heraus, dass er erwartet, dass Henk von nun an wieder Verantwortung übernehmen und die Gilde voran bringe müsse, sobald das Verschwinden von Jaran gelöst wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wies auch darauf hin, dass die Gilde schon seit einiger Zeit finanzielle Probleme habe. Das Engagement gegen die Schwarzmagier war ein Grund dafür, warum die Gilde inzwischen rote Zahlen schrieb. Giftvogel war auch sauer auf Jaran, da dieser seiner Meinung nach versucht hatte einen zweiten Inquisitorenorden aus der Gilde zu machen, indem er alle gegen die Bruderschaft mobilisiert und dabei „''das Geschäft''“ vernachlässigt hatte. Als Konsequenz hatte sich in Freywall [[Cupo Briccone]], ein anderer Unterweltboss und alter „Bekannter“ von Henk, aufgeschwungen, der mit den Füchsen kurz vor einem Bandenkrieg stand und gerade versuchte, die Stadt an sich zu reißen. Giftvogel hatte aus diesen Gründen auch schon [[Mestoph]] informiert und dieser träfe in den nächsten Tagen in der Stadt ein. Giftvogel warnte Henk davor, Freywall wieder zu verlassen, ohne dass er sich um diese Dinge gekümmert hatte. Außerdem erwartete Giftvogel, dass Henk sich etwas einfallen ließe, um die Gildenkasse wieder aufzufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden sich angegiftet hatten, war Giftvogel bereit mit Henk über Jarans Verschwinden zu sprechen. Er rief dazu Henks alten Kumpel [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Waruf]] herbei und schickte ihn mit Henk mit, damit er im Gasthaus auch die anderen über die Geschehnisse um die dunkle Bruderschaft und Jaran aufklären konnte. Giftvogel selbst wollte mit den Geschehnissen um die Schwarzmagier so wenig wie möglich zu tun haben, da er indirekt Henk die Schuld gab, dass der schwarze Orden überhaupt auf die Gilde aufmerksam geworden war. Dadurch waren ihnen zuletzt die ganzen überflüssigen Probleme entstanden und für Giftvogel musste Henk dies auch allein wieder auslöffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Helden zu benachrichtigen, dass Henk dringend mit ihnen etwas zu besprechen hatte, schickte er Eleonor aus, um sie zum „''Fuchsbau''“ zurückzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachmittags im Lorkan-Park und bei den Inquisitoren '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk wichtige Gildenangelegenheiten regelte, brachen Octavia, Kenji und Adarian in die Stadt auf. Octavia und Kenji schlenderten durch den Park des Lorkan und sprachen über ihre Vergangenheit in Kronstadt und ihre verschiedenen Schicksalswege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian meldete sich in der Zwischenzeit bei dem Quartier der Inquisitoren. Er wurde dem Großmeister [[Arthas Lichtschlag]] vorgestellt. Dieser musterte Adarian und fragte ihn über seine Vergangenheit aus. Er machte Adarian darauf aufmerksam, dass dem Inquisitor seine Kräfte durch die Schutzgötter verleihen werden und dass ein reines Herz und eine vorbildliche, asketische Lebensführung nach dem Willen der Schutzgötter von Adarian erwartet würde. Schließlich würde das Leben seiner Brüder davon abhängen, wie anfällig sein Geist noch auf dämonische Einflüsterungen wäre und ob er sich schon von seinen Begierden und Wünschen befreit hätte. Arthas Lichtschlag fragten Adarian auch, was er in Freywall vorhatte. Es wurde nämlich von ihm erwartet, dass er sich einmal am Tag meldet und Bericht erstattet.  Außerdem sollte er mindestens eine Stunde am Tag im Sanktum der Inquisitoren zum Unterricht erscheinen. Abschließend warnte er Adarian davor, dass sich in der Stadt gerade ein Bandenkrieg zusammenbraute und er sich aus diesen Angelegenheiten raushalten und sich auf die Bösigs konzentrieren soll. Adarian war insgesamt etwas geschockt vom seinerseits so empfundenen Fanatismus des Großmeisters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonor fand Kenji und Octavia im Lorkan-Park und suchte danach nach Adarian, um sie alle zum „''Fuchsbau''“ zurückzubegleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurück im Fuchsbau '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Waruf.png|200px|thumb|right|Waruf]]&lt;br /&gt;
Im Gasthaus gab es mehrere Separees, in welche man sich ungesehen und ungehört zurückziehen konnte, da sie von der Gilde magisch gesichert waren. Waruf berichtete hier den Helden, dass Jaran seit Beginn des Lorkan Festes verschwunden war und niemand etwas über oder von ihm gehört und gesehen hatte. Es gab nur eine vage Spur. Ein Mann aus der Gilde, [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Schwarzschatten]], wurde nach dem Lorkanfest und nachdem schon alle nach Jaran suchten in dessen privaten Gemächern erwischt. Er hatte Jarans Besitz komplett auf den Kopf gestellt und gab sofort zu, dass er gezwungen worden war dies zu tun. Danach brach er dann schreiend zusammen und begann dann seine Geschichte zu erzählen. Schwarzschatten hätte von einem seltsamen Mann den Auftrag bekommen, alles über Jaran und seinen Aufenthaltsort zu erfahren. Er beschrieb den Mann als zum barsavischen Normaltypus gehörend und wirkte recht alt mit tiefen Falten im Gesicht. Er war große und hager und hatte einen leicht gebeugten Gang. Sein Blick war stechend mit schwarzbraunen Augen. Ein Augenlid litt unter einem permanenten, nervösen Zucken. Er hatte eine Glatze und trug schlichte, dunkle Leinenkleidung, die gepflegt und absolut unauffällig wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzschatten hätte sich natürlich geweigert, den Auftrag anzunehmen, doch der Mann beschwor angeblich plötzlich einen schwarzen Wurm aus dem Nichts, der sich wie im Flug zielstrebig auf sein Gesicht zubewegte und dann plötzlich über seine Nase in seinem Kopf verschwand. Der Wurm fing dort ganz langsam an, das Gehirn von Schwarzschatten zu fressen, und hörte erst auf Befehl des Schwarzmagiers wieder auf, als er getan hatte, was er sollte. Da Schwarzschatten die Schmerzen in seinem Kopf und die Angst vor seinem qualvollen Ende nicht ertragen konnte, gehorchte er und begann Jaran heimlich zu suchen. Deshalb durchstöberte er auch seine Gemächer. Seitdem er gestellt wurde, war er von der Gilde in einem Versteck in der Stadt untergebracht und redete wirres Zeug vor sich hin. Sein Verstand schwand von Stunde zu Stunde und die Hilfe der Behörden und Magiern konnten nicht in Anspruch genommen werden, da er auch Gildengeheimnisse ausposaunte und illegale Geschäfte ausplauderte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf bat Henk mit allen zu Schwarzschatten zu gehen, damit Octavia untersuchen könnte, ob er tatsächlich etwas Dämonisches hatte und ob man ihn noch retten könnte. Leider verfügt die Gilde kaum über Kontakte zu Magiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Verhör von Schwarzschatten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf führte alle in den Keller des Gasthauses, wohin zwei vermummte Mitglieder aus der Gilde den schwachen Schwarzschatten gebracht hatten. Jedes Mal, wenn er über etwas Geheimes plapperte, hielt ihm einer der beiden Aufseher den Mund zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia konnte mit Astralsicht den Wurm in seinem Kopf sehen. Leider war eine Entfernung nahezu unmöglich und das Gehirn schon halb aufgefressen. Aber die Signatur in dem Wurm war eindeutig als Utukk'Xuls Magie zu identifizieren. Zum Untersuchungszeitpunkt redete Schwarzschatten nur noch wahnsinnig vor Schmerzen in wirren Fragmenten vor sich hin und war nicht mehr ansprechbar. Während Octavia ihn astral untersuchte, erhielt sie auf einmal eine Vision und brach bewusstlos zusammen.  Sie sah aus den Augen von Schwarzschatten und erblickte eine dunkle Gasse und ein zuckendes Augenlid über einem stechenden, schwarzbraunen Auge. Sie fühlte, wie der Wurm sich durch seinen Kopf fraß, erkannte, wie Schwarzschatten mit jemanden über Jaran redete, und konnte dabei deutlich das Schild des Gasthauses „''Zum guten Ton''“ erkennen. Waruf und die anderen Einheimischen konnten bestätigen, dass dieses Gasthaus existiert und erst vor kurzem eröffnet hat. Es gehört wohl einem von Briccones Leuten. Schwarzschattens Zustand wurde immer schlimmer und er begann sich in Krämpfen und Zuckungen zu winden. Henk erlöste ihn von seinen Schmerzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Gesprächen mit Waruf und anderen aus der Gilde erfuhren die Helden, dass Eleonor in der Gilde nur &amp;quot;''Foxi''&amp;quot; genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Ultimatum der Briccone-Brüder '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Briccone-Familie.jpg|400px|thumb|right|Die Briccone-Familie]]&lt;br /&gt;
Waruf meinte, dass es gefährlich sein könnte, in eins von Briccones Gasthäusern zu gehen, da die Stimmung sehr geladen war. Zum Schutz sollten deshalb alle gemeinsam gehen und vor allem Adarian sollte zur Abschreckung dabei sein, da die Briccones die Helden dann mit Sicherheit nicht angreifen würden. Kenji entschuldige sich und wollte lieber in der Zeit den Alethon-Tempel aufsuchen. Auf dem Weg zu dem Gasthaus wurden dann auch alle kurz nach dem Tor zum Bardenviertel von einer demonstrativen Überzahl der Briccones aufgehalten. Mehrere Ganoven standen mit Armbrüsten auf den Dächern und andere in den Gassen, aber nur die aufmerksamsten Helden bemerkten, dass sie systematisch umstellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Toni Briccone]] trat flankiert von seinen Brüdern Luca und Fredo der Gruppe langsam und entspannt entgegen und verbeugte sich vornehm. Dabei konnte man erkennen, dass er im Ärmel versteckt eine Mini-Armbrust unter dem Umhang trug. Wer genau hinschaute konnte außerdem bemerken, dass auch seine Brüder gespannte Armbrüste versteckt hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni begrüßte als erstes Henk freundlich und höflichst und meinte, dass er sich freute ihn nach so langer Zeit endlich mal wieder zu sehen und er immer wieder gerne an ihre Abende im „''Bada Beng''“ zurückdachte. In seinen Worten schwang tatsächlich auch Wahrheit mit, wie Menschenkenner unschwer erkennen konnten. Anschließend begrüßte er Waruf und erklärte ihm mit einem breiten Grinsen, dass er Glück hätte, dass er gerade mit Streuner unterwegs war, da er sonst in diesen Gassen bereits einen Bolzen im Schädel sitzen gehabt hätte. Dann bat er Henk und Waruf ihre Begleiter vorzustellen. Nachdem Henk die anderen vorgestellt hatte, erwiderte Toni die Geste und stellte sich und seine Brüder Luca und Fredo vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni führte aus, dass er das, was Henk und seine Freunde täten, respektierte und auch nach den Worten des Herolds von Throal ihnen eigentlich nicht im Weg stehen möchte. Trotzdem stünde ein Unterweltkrieg unausweichlich bevor und Cupo wäre wegen der Sache mit seiner Tochter immer noch unglaublich schlecht auf Streuner zu sprechen. Deshalb gab er ihm nur eine kurze Schonfrist, um in Freywall zu tun, was immer er hier mit seinen Freunden tun will, solange er sich aus den Problemen mit den Füchsen raushält. Toni gab Henk von jetzt an einen Tag, um seine Dinge in Freywall zu regeln, dann würden er und seine Freunde eiskalt mit in den Bandenkrieg hineingezogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem unterrichtete er Streuner von seiner Einschätzung, dass Giftvogel die Füchse ruinieren würde und die Briccones nicht mit ansehen würden, wie die Stadt vor die Hunde ginge.  Wenn die Füchse schwach würden, bliebe ihnen nun mal nichts Anderes übrig, als das Handelsviertel zu übernehmen. Er prahlte weiter damit, dass die Briccones bereits herausbekommen hätten, dass Jaran verschwunden ist und die Füchse so schwach wie nie wären. Toni verabschiedete sich höflich und verbeugte sich erneut, um dann in den unübersichtlichen Gassen und Ebenen der Stadt zu verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Gasthaus „Zum guten Ton“ '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gasthaus war ein lauter Laden und die Helden konnten schnell erkennen, dass der Name „''der gute Ton''“ anscheinend eher ironisch zu verstehen ist. Die Barden hier beherrschten hier Handwerk zwar vorzüglich, aber wer genau hinhörte verstand, dass sie fast nur obszöne Texte, Satiren und Spottlieder der unterschiedlichsten Art sangen. Die Leute grölten und lachten dabei und der Alkohol floss in Strömen. Es war überfüllt und ständig stießen die Helden an andere Leute an. Das Publikum bestand vor allen aus der unteren Bürgerschicht und es ging sehr deftig zu. Alle Frauen wurden offensiv angebaggert, da auch fast ausschließlich nur Prostituierte anwesend waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gasthaus fanden die Helden in dem Gewimmel zuerst keine offensichtliche Spur, bis Henk plötzlich jemand auf die Schulter tippte. Als er sich umdrehte, fing er sich eine saftige Ohrfeige ein. Sie kam von [[Viola Briccone|Viola]], der neuen Besitzerin des Gasthauses und einer alten Freundin von Henk. Diese schien wütend zu sein, weil Henk sich ewig nicht mehr gemeldet hatte. Sie machte ihm eine große Szene und warf ihm lautstark an den Kopf, dass er sie nur ausgenutzt und betrogen hätte. Anschließend warf sie ihn aus dem Gasthaus, doch währenddessen flüsterte sie Henk ganz unauffällig ins Ohr, dass er in einer Stunde heimlich mit den anderen Helden zum Hintereingang des Gasthauses kommen sollte, dann könnte sie mit ihm sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf und Foxi boten sich an, bei dem Gespräch Schmiere zu stehen, damit die anderen ungesehen zum Hintereingang kommen könnten. Den Hintereingang öffnete sie persönlich und führte alle in ihr privates Gemach. Dort fiel sie Henk vor den Augen aller um den Hals und erklärte ihm, wie sehr sie ihn vermisst hatte. Sie wüsste von Jaran und wie wichtig sein Kampf gegen die Schwarzmagier wäre. Sie machte Henk auch keine Vorwürfe, weil er sich nicht mehr gemeldet hatte, seitdem er in die Öde aufgebrochen war. Umso mehr freute sie sich, endlich Henks Helden-Freunde kennen zu lernen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Viola.png|200px|thumb|left|Viola Briccone]]&lt;br /&gt;
Viola entschuldigte sich und meinte, dass die Show im Gasthaus notwendig gewesen war, da sie sich mit ihrem Vater versöhnt und er ihr dieses Gasthaus geschenkt hatte. Sie wollte nun endlich ein ruhigeres Leben führen und ihr Vater wäre sehr krank. Seine Herzschwäche hätte sie wieder zu ihrer Familie zurückgeführt und da sich gerade ein Bandenkrieg anbahnte, wollte sie mit keinem der Füchse öffentlich gesehen werden, vor allen nicht mit Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erzählte Henk auch, dass sie sehr gehofft hatte, dass er zu ihr käme, da sie eine sehr merkwürdige Nachricht für ihn hätte. Jaran war einmal in ihrem Gasthaus gewesen und hatte sich mit einer mysteriösen alten Gestalt getroffen, die stets ihr Gesicht verhüllt hatte. Wenn sie etwas bestellte, hatte sie eine krächzende Stimme und man konnte kaum erkennen, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte. Nach diesem Treffen kam während des Lorkanfestes plötzlich Jaran zu ihr und sagte, dass wenn Henk hier hinkommen würde, sollte sie ihm eine geschriebene Nachricht übergeben. Die Nachricht wäre in einem Geheimcode geschrieben, den nur Henk verstehen könnte und der ihn zu seinem Versteck führte. Jaran wirkte sehr nervös und unter Zeitdruck und sagte ihr, dass er schnell untertauchen müsse. Sie dürfte dies aber außer Henk niemanden erzählen. Dann verschwand er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viola ergänzte noch, dass sie bereits von Schwarzschatten nach Jaran gefragt worden wäre, ihm aber nichts erzählt hätte. Sie fand es sowieso merkwürdig, warum er sich gerade bei ihr nach ihm erkundigte und hatte das Gefühl, dass er ziemlich neben sich stand. Zum Glück glaubte er ihr und ging wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viola bot Henk noch ihre Hilfe an und sagte ihm, dass er jeder Zeit bei ihr willkommen wäre. Durch den Geheimcode war Henk nun das Versteck bekannt und er wusste, dass es ein altes Versteck war, welches er nur gemeinsam mit Jaran nutzte und welches außer den beiden niemandem bekannt war. Nun mussten sie nur noch Kenji aus dem Gasthaus abholen und konnten dann das Versteck aufsuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Meldung beim Monasterium des Areteischen Ordens '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen Helden der Spur in das Gasthaus im Bardenviertel nachgingen, besuchte Kenji das Monasterium des Areteischen Ordens, denn er war sich durchaus darüber bewusst, dass man im hiesigen Tempel erwartet, dass er sich als Erzquestor dort vorstellen würde. Als er im Tempel ankam, wurde Kenji von einem etwas verzweifelt wirkendem Erzquestor empfangen. Er erfuhr, dass es in der Unterwelt der Stadt zu Unruhen gekommen war und die Kriminalität bedenklich zugenommen hatte. Teilweise herrschten Straßenkämpfe, bei denen auch immer wieder Unschuldige verletzt würden. Viele Geschäfte mussten schließen, weil die Schutzgeldforderungen gestiegen waren und sich die verfeindeten Banden mit den Preisen untereinander zu überbieten schienen. Außerdem herrschten in den Slums des Handelsviertels katastrophale Zustände. Die Stadtwachen wären alle maßlos überfordert und die Stadt drohe im Chaos zu versinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er berichtete, dass es in Freywall zwei rivalisierende Banden gäbe, die alle paar Jahre blutige Bandenkriege austrügen, von denen einer ihnen nun wieder bevorstände. Die Banden waren einmal die „''[[Briccone-Familie]]''“ und dann die sogenannten „''[[Order of the black Fox|Füchse]]''“. Erstere wären sehr bekannt und jeder wüsste, dass sie das Bardenviertel kontrollieren. Ihr Anführer sei der charismatische Cupo Briccone, dem man seine Verbrechen jedoch bis heute noch nie nachweisen konnte und gegen den alle Prozesse scheiterten. Bei den Füchsen war die Sache schwieriger, da niemand genau wusste, wer zu ihnen gehörte. Sie kontrollierten das Handelsviertel und schienen die Händler dort zu schröpfen wie niemals zuvor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bat Kenji um Hilfe, warnte ihn aber davor, dass man dem Wort Alethons in dieser Stadt nicht immer Gehör schenken würde, da auf den Straßen das Gesetz der Verbrecher herrschte und Gewalt und Skrupellosigkeit an der Tagesordnung wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den Tempelbesuch ging Kenji zurück in den „''Fuchsbau''“ und wartet auf die anderen. Als sie endlich kamen, hatten sie eine Spur zu Jaran gefunden und sie brachen gemeinsam auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Jarans Versteck '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Versteck wahrscheinlich seit Jahren nicht mehr genutzt wurde, konnte Henk die anderen einfach ohne Bedenken mitnehmen, immerhin könnte dort die Bruderschaft lauern und es zu einem Kampf kommen. Im Versteck fanden die Helden Jarans Säbel auf dem Boden, den er bei seiner Flucht verloren hatte. Außerdem waren Blutspuren zu sehen, die vermuten ließen, dass Jaran verletzt wurde. Er konnte den Kampf nicht allein überstehen und musste wahrscheinlich fliehen. Die Helden fanden außerdem zwei benutzte Schlafstellen. Jaran hatte sich also nicht allein hier versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Raum existierte noch ein schlichter, kleiner Ritualkreis aus Kreide, der anscheinend dazu diente etwas Dämonisches gefangen zu halten. Bei genauerer Betrachtung konnte Octavia erkennen, dass etwas in dem Kreis gesessen hatte, dass eine starke dämonische Energie besaß, nun aber fort war. Das Interessante war aber, dass Octavia die schwache Signatur dieses Wesens bekannt vorkam: es war die von Maldoror!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Raum untersucht hatten, fiel Octavia in einer oberen Ecke des Raumes etwas Ungewöhnliches auf. Dort entdeckte sie ein beschworenes, dämonisches Auge, welches die Helden beobachtete und alles an seinen Meister weitergab. Nur mit Mühe gelang es den Helden, den äußerst flinken Spion zu vernichten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Bandenkrieg in Freywall ===&lt;br /&gt;
18./19. Celestalis 721 [[ThZ]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian und Foxi vergnügen sich im „''Briccone-Casino''“ und Henk bespricht mit Mestoph dessen Sanierungspläne für die Gilde. Die Helden leisten den [[Eid der Verschwiegenheit]] und Adarian hilft beim Auffüllen der Gildenkasse. Bei einem Treffen mit [[Cupo Briccone]] kommt es zu einer bösen Überraschung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pläne für den Abend '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden aufbrachen, war es bereits später Abend. Da sie in der Nacht davor alle wenig Schlaf bekommen hatten, waren sie alle nun sehr müde. Dennoch fragte Foxi Adarian, ob er sie ins Casino begleiten wollte. Immerhin wäre es für einen [[Konfessionen#Mystiker|Mystiker]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] kein Verbrechen dorthin zu gehen, da er ja selbst nicht spielen müsse, aber sie vielleicht mit seinem Glück unterstützen könnte. Außerdem war das Bardenviertel nur noch einen Tag sicher, bevor das Ultimatum der Briccones ablief, und sie möchte unbedingt vorher noch einmal dorthin. Lange ließ sich Adarian aber auch nicht bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf wollte mit Henk zur Gilde zurückkehren, da Mestoph sicher bald eintreffen würde. Octavia und Kenji sollten ins Gasthaus gehen, damit Henk sie notfalls erreichen könne, falls es noch Probleme gäbe. Außerdem wäre der „''Fuchsbau''“ der sicherste Ort für sie. Auf den Straßen hörten sie, wie die Leute darüber sprachen, dass für die Nacht ein Sturm angekündigt wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarian und Foxi im Briccone-Casino '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Foxi.png|200px|thumb|right|Eleonor “Foxi” Conado]]&lt;br /&gt;
Adarian und [[Eleonor Conado|Foxi]] wurden im Casino von allen mit Respekt begrüßt. Als sie sich setzten, wurden ihnen ein sehr edler Wein gebracht. Auf seine Nachfrage, von wem der käme, sagte die Kellnerin nur, dass dies ein Geschenk des Hauses wäre. Adarian blickte sich aufmerksam um und ihm fiel auf, dass er von einem sehr eleganten Mann beobachtet wurde, der wie ein jüngerer Toni Briccone aussah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massimo kam, als Adarian ihn bemerkte, mit katzenhaft, anmutigen Bewegungen und einem einladenden, herzlichen Lächeln lässig auf ihn zu geschlendert. Er begrüßte beide höflichst und gab Foxi sogar einen Handkuss. Er begrüßte sie als eine seiner liebsten Gäste, auch wenn nach ihrem letzten Besuch seine Kasse mal wieder fast leer gewesen wäre. Foxi wurde durch seinen geballten Charme ganz kurz etwas rot und reagierte verlegen, dann zog sie ihre Hand jedoch schnell weg und begrüßt ihn in ihrer typischen, flapsigen Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massimo nahm Adarian mit einer galanten Armbewegung kurz zur Seite und erklärte ihm, dass er die Sache mit Henk und die Tatsache, dass sie sich demnächst vielleicht in einem Gildenkrieg gegenüberstehen könnten, nicht persönlich nehmen solle. Die Briccone Familie sei ein Fan von Adrianus und seinen Geschichten und wüssten, was er für Barthavion getan hat und im Angesicht der neuen Bedrohung durch die Schwarzen Ritualisten immer noch tut.  Massimo teilte Adarian mit, dass er bis morgen im Bardenviertel willkommen sei und ihm niemand etwas antun würde. Er sollte das Nachtleben genießen und sich mit Foxi einen schönen Abend machen. Jedoch sollte Adarian dabei nicht vergessen, dass es morgen Abend für ihn und seine Freunde hingegen sehr ungemütlich in der Stadt werden könnte. Er verbeugte sich höflich und wünschte den beiden noch viel Erfolg in dem Familien-Casino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi erzählte Adarian, dass die Briccones zwar aus ihrer Sicht eingebildete Schnösel wären, ihr Casino jedoch echt Stil hätte. Sie erklärte ihm, dass sie hier auf ihre Würfelleidenschaft gekommen war und dass sie Massimo schon länger kannte. Er hätte auch schon oft versucht sie anzubaggern, aber sie stände nicht auf „Lackaffen“. Massimo wäre auch als größter Frauenheld in Freywall bekannt und hätte bis jetzt jede – außer ihr! - um den Finger gewickelt.  Sie scherzte auch, dass Octavia Massimo besser nicht kennenlernen sollte, da der Erzquestor sonst schlechte Karten hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Würfelspielen machte Foxi Adarian auf eine besondere Wurftechnik aufmerksam, mit welcher sie ihre Gewinnchancen angeblich erhöhen würde. Adarian schaute aufmerksam zu und konnte sich den Trick abschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi hatte mit Adarian einen schönen Abend verbracht und ihn ein wenig besser kennengelernt. Sie schien ihn wirklich zu mögen und gab ihm zum Abschied am „''Fuchsbau''“ einen unverfänglichen Kuss auf die Wange. Dann verschwand sie schnell und Adarian legte sich alleine schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Waruf bei der Gilde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk und Waruf in der Nacht ins Hauptquartier kamen, wurden sie bereits von einem wütenden Giftvogel erwartet. Dieser stichelte gleich los und meinte, dass etwas Wichtiges geschehen wäre, während sie ihre Zeit sinnlos mit der Suche nach Jaran vergeudet hätten. Er berichtete, dass die Briccones zwei weitere Geschäfte - einen Seidenhändler und einen Schmied - im Handelsviertel als Kunden übernommen hätten und die Kasse nun fast leer wäre. Außerdem würden einige Männer der Füchse von den Briccones gekauft und wären übergelaufen. Die Füchse wären also fast erledigt und Henk sollte sich morgen ums Geschäft kümmern, bevor er weiter nach Jaran sucht, der wahrscheinlich irgendwo betrunken beim Lorkanfest versackt wäre und sich nun vor seiner Verantwortung und den Problemen, die er der Gilde selbst eingebrockt hatte, zu drücken versuche. Zum Schluss teilte er Henk noch beiläufig mit, dass [[Order of the black Fox#Führung|Mestoph]] eingetroffen wäre und auch schon auf ihn wartete. Dann stampfte er wütend davon.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Mestoph.png|200px|thumb|left|Mestoph ]]&lt;br /&gt;
Mestoph begrüßte Henk in gewohnt distanzierter Art und gratulierte ihm zu seinen Erfolgen im Kampf gegen die Schwarzmagier. Er betonte noch einmal, dass er voll und ganz hinter dem Zwergenkönig stünde und es verstehen könne, warum Henk und Jaran die Geschäfte hätten schleifen lassen. Er wies Henk aber auch darauf hin, dass Giftvogel damit Recht hätte, dass die Füchse hier in Freywall ziemlich tief in Problemen steckten und die Briccones ihr Revier bald übernehmen würden. Außerdem vermutete er, dass Giftvogel einen Meuchelangiff auf Cupo plante. Mestoph stellte klar heraus, dass dies nicht der Stil der Füchse wäre und sie mit den Briccones seit mehreren Generationen in guter Konkurrenz gelebt hätten, welche stets das Geschäft belebt hat. Die Füchse hätten in ihnen außerdem immer einen zuverlässigen Verbündeten gegen Graltiks Männer gehabt. Mestoph gestand, dass er Giftvogels Pläne noch nicht nachweisen könne, doch dessen Entschlossenheit überzeugte ihn vollkommen davon, dass er irgendetwas vorhat. Vielleicht würden sogar die Schwarzmagier hinter Giftvogels Verhalten stecken, weswegen er ihn hier im Hauptquartier beobachten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph wies auch nochmal darauf hin, dass die finanzielle Lage der Gilde tatsächlich einer sofortigen Lösung bedürfe, da sie sonst noch weitere Männer verlieren würden.  Er hätte sich bereits mit den Gildenbilanzen beschäftigt und eine Lösung gefunden, um die Füchse fürs erste wieder auf die Beine zu helfen. Die Rückgewinnung einer der wichtigsten Einnahmequellen der Gilde könnte zu einem Geldschub verhelfen und außerdem Giftvogel besänftigen und ihn von seinen hinterhältigen Plänen gegen Cupo abbringen, die im schlimmsten Fall zur absoluten Eskalation in Freywall führen könnten. Um Mestophs Plan zu verwirklichen, würde Henk jedoch die Hilfe von seinem Freund Adarian brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mestophs Plan mit Adarian '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen Juwelenhändler im Handelsviertel, der als einer der reichsten Männer in Freywall gilt. Er machte seit Jahren Geschäfte mit der Gilde, doch nachdem in den letzten Monaten sein Laden bereits drei Mal von Straßendieben überfallen worden war, hatte er sich an die Briccones gewandt und sie um Hilfe gebeten. Seitdem stand er unter ihren Schutz und zahlte den Füchsen kein Kupferstück mehr. Würde er zurückgewonnen werden, wären durch seine regelmäßigen Zahlungen die finanziellen Probleme vorläufig behoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sollte deshalb zu ihm gehen und im ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann. Die Gilde wusste, dass dieser Händler auch Steine auf dem Schwarzmarkt verkaufte, die man für die unterschiedlichsten Zauber braucht. Zu seinen geheimen Kunden zählten Straßenzauberer und andere Scharlatane, die in den Slums billige Hexereien verkaufen. Die Füchse überwachten seine Tätigkeiten schon seit langem und zwar einerseits, um über seine Einnahmen auf dem laufendem zu bleiben, und andererseits, um zu überwachen, dass diese Scharlatane keinen echten Schaden mit diesem magischen Unfug anrichten. Bis jetzt handelte es sich immer um harmlose Dinge, von Liebeszaubern bis billigen Illusionen etc., aber der Händler soll keinen Bezug zu dem [[Bund des Xul]] besitzen, da er seit Jahren beobachtet wird und anscheinend an diesem Geschäft nur wegen des Profits interessiert ist. Der Gilde war jedoch bekannt, dass die Mystiker seinem Geschäft einmal fast auf die Schliche gekommen waren, da sie versuchten die Hexereien in den Slums zu unterbinden. Dank der Hilfe der Füchse konnten sie dem Händler aber nichts nachweisen. Er wüsste aber ganz genau, dass die Mystiker sein Geschäft schließen würden, wenn einmal die Wahrheit ans Licht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph wollte den Händler natürlich nicht wirklich bei den Mystikern des Ekklesiums anschwärzen, da die Gilde seine Zahlungen dringend brauchte. An dieser Stelle kam Adarian ins Spiel. Henk sollte gemeinsam mit ihm in seinem Mystikerwams zu dem Händler gehen und den Händler ein wenig einschüchtern. Dieser war nämlich ein Feigling und würde sich nicht wehren. Es würde wahrscheinlich schon ausreichen, wenn er Adarian vor seinem Geschäft in der Mystikerrobe stehen sähe und Henk ihm sagte, dass es im Ermessen der Gilde läge, ob die Mystiker ihn ruinieren oder nicht. Adarian selbst müsste gar nicht wissen, worum es ginge, er sollte nur vor dem Laden des Juweliers gut sichtbar vor einem Fenster stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich am nächsten Morgen sollten sie zu dem Händler gehen, direkt nachdem Adarian und die anderen den Schwur geleistet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavias Traum '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich schlafen legte, hatte sie bereits nach kurzer Zeit einen [[Octavias Bibliothek#Octavias Traum am 18. Celestalis 351 JF|Traum]] von ihrem Vater, Phyrron und einem brennenden Greifen, aus dem sie schweißgebadet erwachte. Nach dem Aufwachen bemerkte sie eine entsetzliche Angst, dass Kenji etwas passiert sein könnte, und hatte das Bedürfnis sofort nach ihm zu sehen. Sie klopfte an seine Tür und die beiden führten direkt ein langes, persönliches Gespräch über den Traum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Frühstück im „''Fuchsbau''“ '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen war das Essen noch nicht bereit, als die Helden erwachten.  Das Personal entschuldigte sich, dass an diesem Morgen alles etwas später serviert werden würde, da der Gastwirt erkrankt war. Er war schon alt und hatte in letzter Zeit viel mit seiner Kondition zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Eid der Verschwiegenheit '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Mjonflir.png|200px|thumb|right|Der Ingenieur Mjonflir]]&lt;br /&gt;
Die Helden sollten im Keller des Gasthauses einen alten, heiligen Twilleid schwören. Damit würde die Gilde ihre Geheimnisse absichern. Im Kellerraum hatte jemand eine Feuerschale entfacht und Henk hatte vorher noch den speziellen Schwurdolch der Gilde besorgt. Um den Eid zu besiegeln wurde von den Helden erwartet, dass sie den Wortlaut des Eides nachsprachen und sich dann mit einem Twilldolch mit Fuchsmotiv in die Hand schnitten und das Blut in die Feuerschale tropfen ließen. Von der Gilde waren Henk, Mestoph, Giftvogel, Waruf, Mjonflir und Foxi anwesend, alle in spezieller Gildentracht und maskiert. Einer von ihnen, es war der Ingenieur, musste sich zwischendurch immer wieder ein Husten verkneifen und war insgesamt etwas wackelig auf den Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwur ging ohne Probleme von statten und bezog sich nur auf die Geheimhaltung von Gildenwissen (vgl. [[Eid der Verschwiegenheit]]). Doch als Kenji an der Reihe war und ein kurzes Zögern zeigte, ließ Giftvogel die spitze Bemerkung fallen, dass Henks „heldenhafte“ Freunde vielleicht gegen Dämonen kämpfen könnten, aber anscheinend nicht mal bereit wären zu versprechen, einige Dinge für sich zu behalten, für deren Kenntnis jeder andere in Barthavion bereits aufgeschlitzt worden wäre. Henk und Mestoph blickten einmal sehr scharf in seine Richtung und er verstummte wieder. Kenji leistete den Eid, stand allerdings etwas neben sich, weil ihm die Traumbilder von Octavia nicht mehr aus dem Kopf gingen. Außerdem enthielt auch der Eid des Twill eine Stelle über das Verbrennen des Körpers bei Eidbruch, die ihn an das erinnerte, was Octavia ihm von ihrem Traum erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavias Blut ins Feuer fiel, kam es zu kurzen Explosionen, so als hätte man kleine Feuerwerkskörper hineingeschmissen, was in der Gilde alle kurz erschreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Eid geleistet war, erinnerte Mestoph Henk an den Auftrag. Er sollte ihn am besten - noch bevor das Ultimatum mit den Briccones abgelaufen wäre - erledigen.  Er gab Henk auch noch als Druckmittel noch einige Listen über die Schwarzmarkt-Kunden des Juweliers mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beim Juwelenhändler '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittag ging Henk mit Adarian und Foxi zum Juwelenhändler und mussten dabei auch den Sturm durchqueren, der heute über der Stadt lag. Während Adarian im Staubsturm draußen wartet, gingen Henk und Foxi hinein und sprachen mit dem Händler. Dieser stellte sich zunächst quer und betonte, dass er mittlerweile mit den Briccones Geschäfte machen würde. Doch als Henk mit Blick auf Adarians durchblicken ließ, dass die Füchse zu den Mystikern ein besonderes Verhältnis hätten, brach der Händler sofort in Panik aus und flehte Henk an, ihn nicht an die Mystiker zu verraten. Er würde wieder zu den Füchsen kommen, aber dann auch erwarten, dass von nun an sein Laden besser beschützt würde. Henk bekam einen großen Beutel Gold als Anzahlung. Und obwohl Adarian Henks Plan, ihn für seine Gildenangelegenheiten zu benutzen, durchschaut hatte, spielte er Henk zuliebe trotzdem dabei mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Adarian vor dem Juweliergeschäft wartete, kam sein strenger Ausbildungsleiter [[Arthas Lichtschlag]] vorbei. Er stellte Adarian zur Rede und fragte ihn sofort, was er denn hier triebe und was er hier gerade gegen die Schwarzmagier unternähme. Herumlungern wäre den Mystikern schließlich nicht erlaubt und er befände sich ausnahmslos immer im Dienst. Er nötigte Adarian noch die Zusage ab, am Nachmittag im Sanktum der Mystiker zu Übungen zu erscheinen, und berichtet von einer Erkältungswelle, die mit dem Sturm die Stadt heimsucht, typisch für diese Jahreszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Giftvogels Meuterei  '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kehrte zurück in Hauptquartier und wurde bereits von Waruf erwartet, der ihm mitteilte, dass Mestoph gerade mit Giftvogel stritt und der Krieg mit den Briccones eskalieren würde. Sofort eilte Henk dazu und beobachtete, wie Mestoph besorgt den Kopf schüttelt, während Giftvogel wütend gestikulierte und ihn anschrie. Als Giftvogel Henk bemerkte, stürmte er gleich auf ihn zu und schrie, dass er sich nicht mehr von Cupo Briccone auf der Nase herumtanzen lässt. Fast die ganze Gilde stünde geschlossen hinter ihm und wäre bereit, ihn bei einem Angriff auf Cupo zu unterstützen. Er wollte die ganze Briccone Familie ausradieren, ganz gleich, ob Henk oder Mestoph dagegen wären. Dann rannte er wütend raus und knallte die Tür hinter sich zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph sah keinen Weg mehr Giftvogel aufzuhalten, da er tatsächlich die meisten Männer auf seiner Seite hatte. Selbst den Ingenieur Mjonflir hatte er auf seiner Seite und Waruf fühlte sich hin und hergerissen. Mestoph sah ein großes Problem auf sie zukommen. Wenn Giftvogel mit seinen Leuten Erfolg hätte, würde in Freywall ein Machtvakuum entstehen, was alle Strukturen in der Stadt zerstören und Freywall ins Chaos stürzen würde. Da die Füchse gerade zu schwach waren, um die Stadt alleine zu lenken, brauchte Freywall die Briccones, damit die rivalisierenden und skrupellosen Diebesbanden aus den Slums keinen Einfluss in der Stadt gewinnen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mestophs Bündnisplan '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph fiel jedoch noch eine Möglichkeit ein, um eventuell eine Eskalation zu verhindern, wobei aber wieder die Hilfe von Henks Freunden benötigt würde. Es gab nämlich eine Schwäche von Cupo, die man ausnutzen könnte, um mit ihm zu reden und zu einer Vereinbarung zu kommen. Cupo war hoch religiös und da er sich selbst als einen Vollstrecker einer alternativen Form der Gerechtigkeit empfand, hatte er großen Respekt vor allen Questoren Alethons und spendete fleißig an dem Tempel. Dadurch stand er auch gut mit der Gerichtsbarkeit und die Alethon Questoren wandten ihren Blick schon öfters von seinen Geschäften ab. &lt;br /&gt;
[[Datei:Bardenviertel.png|200px|thumb|right|Das Bardenviertel]]&lt;br /&gt;
Würde Henk also in Begleitung des Erzquestors ins Bardenviertel gehen, würden sie zumindest Kenji nichts tun, da die Briccones furchtbare Angst vor einer Götterstrafe hätten, wenn sie einen Questor töteten. Kenji könnte dann, sobald einer der Briccones auftauchte, offiziell im Namen Alethons um ein Treffen bitten und eine Verhandlung unter den streitenden Parteien als Gottesrecht verlangen. Außerdem sollten am besten auch Adarian und Octavia mitkommen, da ihre Fähigkeiten überall bekannt waren und ihre Anwesenheit einschüchternd wirken könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sollten die Hauptstraße nehmen und zum Bada Beng gehen, wo Cupo sich für gewöhnlich aufhält. Wenn sie drin sind, solle Henk Cupo vor Giftvogels Angriff warnen und ihm klarmachen, dass dieser zu allem bereit wäre und selbst vor einem hinterhältigen Meuchelangriff nicht mehr zurückschrecken wird. Als Zeichen des Friedens würden die Füchse Cupo seine neuen Kunden, den Seidenhändler und den Schmied, überlassen. Henk sollte sich vor allem deeskalierend verhalten und Cupo bewusstmachen, dass durch diesen Gildenkrieg die ganze Stadt in Gefahr geriete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zum Bada Beng '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem die Helden im Bardenviertel ankamen, wurden sie auch schon wieder wie beim letzten Mal umzingelt. Diesmal stellte sich ihnen Luca in den Weg und fragte Henk, ob er lebensmüde wäre, da das Ultimatum abgelaufen sei. Dann legte er mit seiner Armbrust auf Henk an. Als Kenji um ein Treffen zwischen ihnen und Cupo bat, senkte Luca seine Waffe und schickte einen Boten zu Cupo. Während alle umzingelt von den Briccones auf die Rückkehr des Botenjungen warteten, bemerkten die Helden, das große Unruhe in den Straßen herrscht und man hin und wieder Geschrei höre. Die Briccones erwähnten, dass bereits seit einigen Stunden ein heftiger Tumult in den Slums ausgebrochen wäre, dessen Grund noch unbekannt sei. Nachdem der Bote mit seiner Zusage zurückgekehrt war, führte Luca die Helden zum „''Bada Beng''“. Dabei wurden sie weiterhin umzingelt und überall waren Armbrustschützen auf den Dächern zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „''Bada Beng''“ wurden alle auf die dritte Etage gebracht, wo sie in einem Vorraum zu Cupos Büro warten sollten. Mit ihnen im Raum waren noch Tony, Fredo und Silvio, welche an einem kleinen Tisch saßen und Karten spielten. Außerdem räkelte sich Viola auf einem Sofa und rauchte genüsslich. Cupo kam schließlich heraus und begrüßte alle freundlich. Er war elegant gekleidet und hielt ein Weinglas in der Hand. Er machte einen würdevollen Eindruck und man bemerkte sofort, dass dieser Mann ein großes Charisma besitzt. Aufmerksame Beobachter konnten erahnen, dass Cupo recht schwer atmet und auch sonst irgendwie krank und schwach wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Begrüßung bekam Octavia einen Handkuss von Cupo und er versicherte ihr, dass er keine Abscheu gegen den thyrnischen Kaiser hegen könnte, solange er so hübsche Thyrnerinnen als Gesandte nach Barthavion schicken würde. Octavia errötete leicht durch seine Schmeichelei. Bei Kenji kniete er zur Begrüßung kurz nieder und küsste dann sein Symbol des Alethon voller Ehrfurcht. Er erwähnte ihm gegenüber, dass sie eigentlich beide demselben Gott dienten und er Alethons Gesetze lediglich durch andere Methoden umsetzen würde als die Questoren.  Adarian wurde von ihm mit Respekt begrüßt und er klopft ihm ehrlich anerkennend auf die Schulter und dankte ihm dafür, was er alles für Barthavion getan hatte. Henk begrüßte er ganz zum Schluss und ignorierte ihn vorher vollkommen. Cupo meinte kopfschüttelnd, dass er eigentlich nie etwas gegen ihn gehabt hätte, aber er könnte es Henk noch schwer verzeihen, dass er ihm seine Viola gestohlen hätte. Henk müsste doch Verständnis für einen liebenden Vater haben. Da mischte sich Viola ein und belehrte ihren Vater, dass dies doch schon ewig her war und er es doch endlich vergessen sollte. Cupo grinste darauf nur breit und schüttelte den Kopf. Dann bat er Henk zu einem Gespräch unter vier Augen in sein Büro, während die anderen draußen warten sollten und sich die Tänzerinnen anschauen könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden also warteten, hörten sie immer mehr Lärm von draußen. Als Adarian aus dem Fenster blickte, bemerkte er, dass die Unruhen aus den Slums sich anscheinend schon ausgebreitet hatten und dass irgendwelche „Betrunkenen“ randalierend über die Hauptstraße wankten. Luca Briccone merkte dazu an, dass so etwas nichts Ungewöhnliches im Bardenviertel wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Cupos Büro '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Cupo.png|150px|thumb|left|Cupo Briccone]]&lt;br /&gt;
Cupo zeigte sich Henk und der Situation der Füchse gegenüber äußerst verständnisvoll und erklärte ihm, dass er das größte Problem in Giftvogel sähe. Er führte Henk vor Augen, dass die Briccones gerade so stark wie noch nie waren und er doch dumm wäre, wenn er sich die Chance auf die Kontrolle der Stadt entgehen lassen würde. Henk sollte das Ganze nicht persönlich nehmen, aber Cupo ging davon aus, dass dies auch zum Wohl der Stadt wäre. Außerdem sähe er in Giftvogels Angriffsplänen keine Gefahr. Er behauptete auch mit den Straßenbanden fertig zu werden, da er inzwischen genügend Männer hätte und sagte, dass die Zeit der Füchse anscheinend vorbei wäre. Da ihm diese Umstände selbst leidtäten, hatte er wenigstens noch etwas Hilfreiches, was er Henk wegen Jaran mit auf den Weg geben wollte. Henk sollte doch den „Alten in der Tiefe“ nach Jaran fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gespräches begann Cupo hin und wieder zu husten und atmete immer schwerer. Plötzlich bäumte er sich auf und bekam einen Anfall. Cupo sank zu Boden und rief nach Silvio. Sein schwaches Herz schien Probleme zu bereiten und er brauchte seine Medizin. Silvio, der jüngste Sohn von Cupo, hatte die Medizin dabei und verabreichte sie seinem Vater.  Dieser schien sich erst wieder zu erholen, verkrampfte sich dann plötzlich und brach Tod zusammen. Sein jüngster Sohn wich nicht von seiner Seite und alle Geschwister standen geschockt und verzweifelt drum herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann sagt Silvio, der seinen toten Vater im Arm hielt und von Tränen überströmt war, dass Cupo doch nicht tot wäre. Erfreut blickte er die Helden an, als plötzlich in Sekundenschnelle der tote Cupo seinen Kopf erhob und Silvio in die Kehle biss. Silvios Blut spritzte durch den halben Raum und er starb auch beinahe auf der Stelle. Cupo griff nun die anderen an und es kam zum Kampf. Dabei biss der untote Cupo seinem Sohn Luca in den Oberarm, bevor er von Adarian gestoppt werden konnte. Kenji stolperte bei dem Versuch Luca zu schützen und stürzte neben den toten Silvio, der sich inzwischen auch schon verwandelt hatte. Zum Glück wurde dieser von Octavias Flammenpfeil in den Kopf getroffen, bevor er Kenji angreifen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf hörte man Schwertgeklirr von der Straße. Dort kämpften verzweifelte Menschen gegen eine große Menge von Zombies, deren Zug sich von den Slums langsam in Richtung Stadtmitte bewegte. Überall herrschte Panik und man hörte Schmerzensschreie und das Stöhnen und Ächzen der Untoten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Untote in Freywall ===&lt;br /&gt;
19. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden verteidigen das Bada Beng und versuchen, überlebende Angestellte zu retten. Sie erkämpfen sich ihren Weg über die Straße in die Kanalisation, doch können nicht alle beschützen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Celestalis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verteidigung des Nachtclubs '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf gegen Cupo und Silvio, wurden die Helden gefragt, was denn überhaupt vor sich ginge, da die Untoten doch sicher nicht Giftvogels Werk wären. Viola war äußerst aufgebracht und musste beruhigt werden, da sie durch das Geschehene noch unter Schock stand. Henk half ihr, sich zu beruhigen. Sie riss sich zusammen und fragte, was sie tun könnte, um zu helfen. Sie war vielleicht keine Heldin, hatte aber als Tochter einer Ganovenfamilie schon einiges erlebt und war wesentlich abgebrühter, als eine durchschnittliche Bürgerin, und so besorgte sie sich zunächst eine eigene Waffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni wandte sich an Henk und erklärte ihm, dass unter diesen Umständen natürlich kein Krieg mehr zwischen ihnen fortgeführt würde und sie nun zusammenarbeiten müssten. Gemeinsam würden sie sicher einen Ausweg aus dieser Katastrophe finden. Danach ging er zu Kenji und kniete demütig vor ihm nieder. Er bat ihn, über Cupo und Silvio einen Segen der Passionen zu sprechen, damit sie ihre Leichen nicht ohne Aussegnung hier liegen lassen müssten. Kenji kam der Bitte gerne nach und segnete die Toten. Währenddessen schimpfte Luca vor sich hin und verband seinen blutenden Arm. Er beschrieb, dass die Wunde entsetzlich brannte, als hätte ihm jemand Essig mit hineingegossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von unten hörte man plötzlich panische Schreie und Kampfgeräusche. Im Erdgeschoss waren die ersten Zombies bereits eingedrungen und kämpften gegen die Gäste im „''Bada Beng''“. Der starke Türsteher [[Grush-Hûz]] hatte geistesgegenwärtig die Tür zur Straße geschlossen und hielt sie zu, während er danach rief, dass ihm jemand etwas zum Verbarrikadieren bringen sollte, da er die Tür nicht mehr lange halten konnte. Als die Helden nach unten stürzten um zu helfen, bot sich ihnen ein schauriges Bild. Eine Tänzerin wurde vor ihren Augen von zwei Zombies angefallen, die ihr gerade die Gedärme aus ihrem unbekleideten Bauch rissen. Auch der Barkeeper wurde gerade auf seinem Tresen von drei weiteren Zombies in Stücke gerissen. In einer hinteren Ecke des Raumes saßen weinend und panisch zwei weitere Tänzerinnen, die um Hilfe schrien. Drei weitere Gäste lagen bereits tot auf dem Boden und würden sich bald verwandeln. Alle anderen Gäste waren anscheinend bereits auf die Straße geflohen, wo sie in ihren sicheren Tod gelaufen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni und seine Brüder schossen sofort mit ihren Armbrüsten auf die Zombies und die Helden konnten eine Demonstration der tödlichen Präzision dieser Waffe beobachten. Octavia verssuchte den schweren Riegel für die Tür zu holen und bekam es dabei mit dem Zombieoberkörper des Barkeepers zu tun. Kenji versuchte, zu den verängstigten Gästen vorzudringen und sie vor den Zombies zu schützen. Er konnte eine Tänzerin und einen Gast vor dem sicheren Tod retten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schließlich alle Zombies tot waren und die Tür verbarrikadiert wurde, fragte der Türsteher die Briccones, was hier eigentlich vor sich ginge. Er beschrieb, dass die Gäste plötzlich in Panik nach draußen flohen, obwohl er ihnen gesagt hatte, was auf der Straße los war. Einigen gelang es die Tür gegen seinen Widerstand zu öffnen, sie hatten das Schloss einfach aufgebrochen.  Als die Gäste draußen waren, kamen einige Zombies bereits ins Haus und ihm gelang es gerade noch die Tür wieder zu schließen, bevor das Bada Beng überlaufen wurde. Aus taktischen Gründen sahen alle ein, dass es ein sinnloses Unterfangen wäre, auf die Straße zu gehen. Selbst, wenn Octavia die Straße frei sprengen würde, musste trotzdem ein Plan her, wohin sie dann gingen. Letztendlich wäre kein anderer Ausweg als über die Straße möglich und da war Octavia mit ihren Feuerbällen die einzige Hoffnung auf eine Rettung. Die Zombies rüttelten bereits an der lockeren Tür und die Barrikade würde nur noch kurze Zeit halten, bevor die Zombies einfallen könnten. Ein Kampf im überrannten Bada Beng würde garantiert auf Dauer tödlich enden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk dachte an dieser Stelle noch mal die Worte von Cupo über Jaran und er wusste außerdem, dass das [[Labyrinth des Twill]] wahrscheinlich einer der sichersten Orte zurzeit in der Stadt war. Zudem hatte Henk ein seltsames Gefühl als Cupo den Tempel erwähnt hatte, so als hätte er Jaran tatsächlich dort unten durch die göttliche Macht von Twill wahrgenommen. Sein Gefühl sagte ihm, dass er so schnell wie möglich zum Tempel muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni wollte auch in die Kanalisation, da er seine Brüder im Casino erreichen wollte, welches durch einen Eingang in der Kanalisation ebenfalls zu erreichen ist. Er bot an, dass sich alle gemeinsam bis zur Kanalisation durchkämpften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kampf auf der Straße '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zum Kanaleingang zu gelangen, mussten die Helden einige Meter über die breite Straße zurücklegen, die von Zombies überrannt war. Sie verließen das „''Bada Beng''“ durch den Hinterausgang und schlichen sich durch den Hof am Haus vorbei bis zur Straße. Als Henk die Lage erspähte, stellte er fest, dass ein großer Pulk Zombies vor der Eingangstür stand und den Weg blockierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia gelang es mit einem Feuerball kurzfristig die Straße zu räumen, und so schaffte es die Gruppe auf die Straße. Hier mussten sich alle bis zum nächsten Kanalisationseingang durchkämpfen. Foxi deckte dabei Adarian den Rücken und konnte ihn so vor dem einen oder anderen Zombie retten. Der von Kenji gerettete Gast und die Tänzerin Isabella hatten sich den Helden angeschlossen, erstarren vor Angst jedoch immer wieder und hielten die Helden auf. Octavia war immer wieder gezwungen, einen Weg durch die Meute zu sprengen, da die Zombiemassen drohten den Weg zu versperren. Unterwegs rettete Toni Henk das Leben und tötete einen Zombie mit dem Bolzen, den Henk nicht mehr hätte abwehren können. Viola schlug sich wacker und hatte durch ihre Geschicklichkeit als Tänzerin eine gute Chance den Zombies zu entkommen. Sie hielt sich aber immer in Henks Nähe auf und hoffte auf seinen Schutz. Der auf dem Weg erstarrte Gast wurde von Zombies gefressen, wodurch er eine Menge Zombies um sich scharte, welche nicht mehr hinter den Helden herkamen. Die Tänzerin jedoch überlebte durch Adarians und Foxis Unterstützung. Da die Kanalisation nur einzeln über eine Leiter betreten werden konnte, kletterte zuerst Viola herunter, gefolgt von Luca. Octavia war nach dem dritten Feuerball, der den Einstieg erst möglich machte, so geschwächt, dass Adarian sie stützen musste. Nacheinander tauchten alle in den Untergrund ab, bis als letztes nur noch Henk und Grush übrigblieben. In letzter Minute entkommen die Helden in die Kanalisation, weil Grush Henk abschließend zur Flucht den Rücken freihielt und sein Leben opferte, um die Helden und die Briccones zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle Überlebenden die Kanalisation erreicht hatten, war von oben eine laute, magisch verstärkte Stimme zu hören, welche über die ganze Stadt tönte. Sie kam von einem Luftschiff, welches ein großes weißes Lichtsymbol auf dem Segel trug.  Ein Herold der Inquisitoren des Ekklesiums verkündete, dass bald Rettung nahen und die Lichtträger die Situation bald unter Kontrolle haben würden. Alle sollten in ihren Häusern bleiben und sich verbarrikadieren, bis Entwarnung gegeben würde. Wer helfen wolle, sollte zu den Schutzgöttern beten. Diese Botschaft wurde dann nach kurzer Zeit immer wieder wiederholt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Auf den Spuren des Twill ===&lt;br /&gt;
19./20. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neugewonnener Freund muss sein Leben lassen, die Helden kommen zum Briccone-Casino und erkennen die Lage der Stadt. Im [[Labyrinth des Twill]] finden sie endlich Jaran, treffen auf [[Hella Behringer|Hella]] und Henks Sohn [[Montakor]] und schmieden einen Plan.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der Kanalisation '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kanalisation angekommen kamen die Helden erst mal in einen Bereich, in welchem sich alle kurz erholen konnten. Luca brach entkräftet zusammen, als er mit Viola die Kanalisation erreicht hatte, starb und, als Adarian gerade nach unten gekommen war, verwandelte er sich in einen Untoten. Man konnte gut erkennen, wie sich die Infektion von seinem Arm ausgebreitet hatte. Es war damit bewiesen, dass die Bisse der Zombies infektiös waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Luca tot und sein Zombie besiegt war, nahm Foxi Adarian zur Seite und zeigte ihm eine Bisswunde an ihrem Arm. Sie erklärte ihm, dass sie wüsste, was sie erwartete, und sie wünschte sich, dass Adrian ihr Leben beenden sollte, sobald sie sich zu verwandeln drohte. Es war Foxi sehr wichtig, dass Adarian es täte, da sie in den letzten Tagen sehr gern mit ihm zusammen gewesen war. Sie gab ihm noch einen richtigen Kuss und meinte, dass sie nun zu den anderen müssten, um weiterzukämpfen, weil sie spürte, dass ihre Zeit nun knapp wurde und die Krankheit begann sie zu schwächen. Adarian war schockiert und er bat Octavia um einen Heiltrank, den Foxi zwischendurch zur Stärkung trinken sollte. Nach kurzer Weigerung gab sie seinem Wunsch nach und nahm den Trank an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann brachen alle auf und setzten den Weg durch die Kanalisation fort. Octavia war sehr schwach und musste von Kenji gestützt werden. Toni bestand darauf, die Leiche von Luca mitzunehmen, da er es nicht übers Herz brachte, ihn einfach so dort liegen zu lassen. Viola war immer noch fix und fertig, aber nahm Henk zwischendurch zur Seite und dankte ihm dafür, dass er ihr und ihren Brüdern geholfen hatte. Er sollte wissen, dass Toni ihm dies sicher niemals vergessen und ihm ewig dankbar sein würde. Auf dem Weg zum Twilltempel lag auch das Casino, es war also für die Helden kein Umweg mit den Briccones weiterzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von oben konnte man immer wieder die Tumulte auf den Straßen und schreiende Menschen hören. Die Durchsage der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] war auch weiterhin zu vernehmen und eine Stimme verkündet nun, dass alle dortbleiben sollten, wo sie waren. Die Straßen wären nicht sicher und die Stadt würde abgeriegelt. Niemand käme hinein oder hinaus. Der Luftverkehr wurde eingestellt. Jeder solle die Ruhe bewahren, sparsam mit Vorräten umgehen und zu den Schutzgöttern beten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gruppe unter dem großen Platz der Prachtstraße hindurchging, bemerkten sie, dass der Platz über ihnen bombardiert wird. Kurz bevor sie beim Casino ankamen, brach ein Abflussgitter durch die Explosionen ein und eine kleine Horde Zombies stürzte in die Kanalisation und versperrte den Helden den Rückweg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von oben hörten sie auch Schwertgeklirr und die Befehle eines Kommandanten in der Ferne. Wie es aussah, taten die Inquisitoren alles, um die Stadt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zombies in der Kanalisation konnten von den Helden nicht besiegt werden, da immer wieder neue von Oben in die Kanalisation fielen. Also setzte die Gruppe ihren Weg fort, während Adarian und Foxi ihr Bestes taten, um die Zombies so lange wie möglich abzuwehren. Henk führte die Gruppe an und kam nach kurzer Zeit zu einem verschlossenen Gitter. Sollte er es nicht geöffnet bekommen, säßen alle in der Falle, da die Zombies ihnen noch dich auf den Fersen waren. Toni beklagte sich, dass diese Gitter eine neue Maßnahme der Stadtwachen seien, um die Schmuggelwege unter der Stadt zu boykottieren. Das Gitter war zwar mit einem speziellen Sicherheitsschloss versehen, welches aber nicht magisch war und von Henk geknackt werden konnte. Danach gelangte die Gruppe ohne weitere Probleme zum Kanalisationseingang des Briccone-Casinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kurze Pause im Briccone-Casino '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eingang zum Keller des Casinos war bereits um die nächste Ecke und Toni bot an, dass sich alle kurz im Casino ausruhen könnten, falls es nicht bereits überlaufen wäre. Er wies darauf hin, dass Octavia kaum noch stehen und sicher etwas zu Trinken oder zu Essen gebrauchen könnte, bevor sie weiterzögen. Sie sollten wenigstens für wenige Minuten ausruhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni holte einen Schlüssel hervor und schloss die Tür auf, die zum Keller des Casinos führte.  Dort stand im Dunklen eine unbewegte Person, bei der es sich bei genauerem Betrachten um den lebendigen Mario handelte, der den Kellereingang bewachte. Er schloss Viola und seine Brüder sofort in die Arme, nachdem er sie erkannt hatte. Das Casino war tatsächlich noch nicht überlaufen, aber zur Sicherheit hatten sich Benno, Massimo, Mario und das Casino Personal im Keller verbarrikadiert, nachdem sie gehört hatten, dass die Stadt nun auch bombardiert wurde. Sie berichteten den Helden, wie schlimm die Lage in der Stadt tatsächlich war. Mario war bis eben noch auf dem Dach des Kasinos, von wo aus er einen guten Blick über die Stadt hatte. Inzwischen waren wohl alle Stadtteile von den Untoten überlaufen und die Inquisitoren kämpften bis auf den letzten Mann. Aber eine große Horde aus den Slums wäre bis jetzt noch nicht von ihnen aufgehalten worden und zöge inzwischen durch die ganze Stadt. Nachdem die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] am Boden nicht mehr weitergekommen waren, bestiegen sie die Luftschiffe und begannen die Leute von den Dächern zu retten und in ein Notlager vor den Mauern der Stadt zu bringen. Jedoch reichten die Schiffe bei weitem nicht für alle aus und zum Casino kam bis jetzt noch gar keins. Jedoch hatte auch die Stadt inzwischen auf die Katastrophe reagiert und die Kriegsflotte aus Freywall hatte angefangen, die Stadt zu bombardieren, selbst dort, wo die Inquisitoren noch niemanden gerettet hatten. Die Regierung der Stadt nahm es also anscheinend hin, dass Lebende staben, um das Problem so schnell wie möglich einzudämmen. Die Lage war also so ernst, dass die Stadt kurz vor dem Ende stand und deshalb zu so drastischen Maßnahmen griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni nahm seine Brüder schließlich zur Seite und erzählte ihnen, was mit Cupo, Silvio und Luca geschehen war, während Viola den Helden Essen und Trinken brachte. Foxi tat die ganze Zeit so, als ob mit ihr alles in Ordnung war und ließ sich nicht anmerken, dass sie bereits leichtes Fieber hatte. Schweiß stand ihr auf der Stirn und sie sah sehr bleich aus. Als Henk sie darauf anspricht, meinte sie, dass dies bestimmt an dem Schock läge, da sie ja noch nie Untote gesehen hätte. Andererseits fiel ihm aber auch auf, dass Foxi eigentlich sehr gelassen auf die Untoten reagiert und ohne zu zögern gegen sie gekämpft hatte. Und auch jetzt wirkte es nicht so, als ob sie unter Schock stünde. Sie meinte aber nur, dass alles in Ordnung wäre, und ging schnell weg unter dem Vorwand, dass sie noch schnell etwas essen wollte, bevor es weiterginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Weg zum Labyrinth '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zum Labyrinth des Twill zu gelangen, mussten die Helden zunächst noch einige Gänge durchqueren. Aus einem abzweigenden Gang hörten sie plötzlich Stöhnen und Ächzen. Sie blieben stehen und schauten vorsichtig nach. Der Seitengang war von Zombies überlaufen, welche die Helden wahrscheinlich entdeckt hätten, wenn sie ihren Weg einfach so fortgesetzt hätten und am Eingang dieses seitlich abzweigenden Gangs vorbeigelaufen wären. Eine Chance bestand, wenn die Zombies abgelenkt werden könnten. Henk warf dafür einen kleinen Stein über ihre Köpfe hinweg, traf aber leider einen der Zombies am Kopf und die Rotte wurde auf die Helden aufmerksam. Kämpfen war jetzt sinnlos und sie mussten so schnell laufen, wie es ging. Henk war in diesem Moment sehr froh, dass er Tonis Angebot einer kleinen Rast nicht ausgeschlagen hatte, denn sonst wäre Octavia jetzt verloren gewesen. Henk wusste, dass in der Nähe ein Eingang zu einer tiefer gelegenen Ebene der Kanalisation war, wo sich auch der Eingang zum Twilllabyrinth befand. Allen gelang schließlich die Flucht durch die unverschlossene Falltür, wobei Adarian den Anderen wieder etwas Zeit herausholte, weil er etliche Zombies noch tötete und somit das Vorrankommen der restlichen verlangsamte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten sahen die Gänge wesentlich älter aus und waren aus einer anderen Gesteinsart gebaut als oben. Zierkacheln weisen Tierornamente auf mit den Motiven eines Hundes oder Fuchses, einem Rabenvogel und einer Fledermaus. Von den Zombies war weder etwas zu sehen oder zu hören und die Gruppe schien hier in Sicherheit zu sein. Als jedoch alle weitergehen wollten, brach Foxi plötzlich zusammen. Sie erlangt das Bewusstsein jedoch nach kurzer Zeit zurück und meinte, dass es ihr wieder gut ginge. Sie hatte bis jetzt noch nicht zugegeben, was mit ihr los war und bat nun Adarian es seinen Freunden zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Labyrinth des Twill '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Passion-Symbol-Phex.gif|200px|rahmenlos|right|Twillamulett]]&lt;br /&gt;
Der Eingang zum Labyrinth des Twill war ein schmaler Durchlass, der an einer beliebigen Wand in der unteren Kanalisation zu finden war. Er war durch eine Illusion verborgen und so hoch an dem Gang angebracht, dass man hinauf klettern musste, um hinein zu gelangen. Adarian half Octavia mit einer Räuberleiter hinauf. Henk hatte durch ein geheimes Twillzeichen den Eingang entdeckt. Die anderen waren nicht in der Lage, das Zeichen zu entdecken, da sie nicht wie Henk ein Twillamulett trugen. Octavia fiel auf, dass die Illusion auch mit Astralsicht nur schwer zu erkennen war. Einmal entdeckt konnte jeder schließlich einfach durchtreten und gelangte in den ersten Raum, in welchem man den geheimen Eingang in das Labyrinth des Twill finden musste. Dazu mussten die Helden ein [[Labyrinth des Twill#Twills_Pr.C3.BCfungen|Rätsel des Twill]] lösen. Zunächst mussten sie die richtigen Lampen entzünden, um das erste Rätsel gestellt zu bekommen. Die Lösung des Rätsels fiel Kenji nicht schwer und es öffnete sich den Helden eine Tür. Als die Helden dem Gang folgten, stellte sich schnell heraus, dass sie sich in einem großen Labyrinth befinden und den Weg finden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun musste Henk die Wegsymbole finden. Allen wurde deutlich bewusst, dass jemand im schlimmsten Fall in diesem Labyrinth ewig herumirren würde, wenn er nicht wüsste, wie die Zeichen zu finden und zu lesen waren. Unterwegs wurde Foxi immer schwächer und musste schließlich von Adarian gestützt werden. Ohne den Heiltrank, von dem sie immer wieder kleine Schlucke trank, hätte sie vermutlich bis hierher nicht durchgehalten. Jetzt nahm sie Adarian noch einmal zu Seite und sagte ihm im ernsten Tonfall, dass er etwas für sie tun müsste.  Er sollte versprechen, dass er dies auch wirklich täte. Es wäre für sie sehr wichtig.  Nachdem Adarian ernst nickte, zog sie schließlich einen kleinen Dolch aus ihrem Stiefel, der mit kleinen Edelsteinen verziert war und sehr wertvoll aussah. Sie drückte Adarian den Dolch in die Hand und sagte ihm, dass er ihn zu ihrem Onkel bringen sollte, der in Trutz den Waffenhandel ihres Vaters übernommen hatte. Sie hatte diesen Dolch von ihrem Onkel gestohlen, nachdem sie sich von ihm ungerecht behandelt gefühlt hatte. Heute wusste sie aber, dass er ihr nur helfen wollte und sie wollte, dass er das weiß. Adarian sollte ihm deshalb den Dolch bringen, der auch ein Erbstück von Foxis Vater war, und ihm sagen, dass es ihr leidtut, was in der Vergangenheit vorgefallen war. Tief gerührt nahm Adarian den Dolch und drückte Foxi an sich. Er hob sie auf und trug sie den Rest des Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk die Gruppe sicher durch das Labyrinth gelotst hatte, erwartete sie vor dem letzten Raum noch ein letztes Rätsel, bevor sie zum Alten in der Tiefe konnten. Auch diesmal war es Kenjis Kombinationsvermögen, womit das Rätsel gelöst werden konnte. Schließlich erreichten die Helden den seltsamen Tempelraum inmitten des Labyrinths. Als sie sich umsahen, fiel niemanden außer Henk und Foxi der anwesende Alte auf, der ebenfalls im Raum die Ankommenden musterte. Er reagierte etwas ungehalten, als die Gruppe ihn bemerkte, da die Helden auf dem Weg durchs Labyrinth mit Henks Wissen geschummelt hatten und er ihnen daher kein heiliges Amulett des Twill geben konnte, welches ein Zeichen der Initiation ist. Als Henk ihn nach Jaran fragte, sah er ihn durchdringend an und sprach einen Twillzauber über alle, um zu prüfen, ob jemand etwas verbarg oder eine Lüge verschleierte.  Dazu hielt er seinen Stab mit einem goldenen Twillkopf über den Kopf jedes einzelnen der Heldengruppe und die schwarze Edelsteinaugen verwandelten sich kurz in echte Fuchsaugen, als Octavia den Stab während des Zaubers ansah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne etwas zu sagen ging der Alte schließlich zu einer Wand, durch welche er mit seiner Hand hindurchgriff und anscheinend etwas drehte. An der gegenüberliegenden Wand öffnete sich ein Tunnel und wortlos ging er hinein und verschwand in dem Dunkel. Der Tunnel führte zu einem Raum mit einem Tisch und Stühlen und anscheinend handelte es sich um die Privatgemächer des Alten. Er bat alle dort zu warten und verschwand in einem Nebenraum.  Nach kurzer Zeit kam er mit einem humpelnden, vermummten Mann wieder zurück. Als dieser Streuner sah, riss er sich die Kapuze vom Kopf und umarmte ihn. Die Helden hatten Jaran gefunden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Jaran.png|200px|thumb|left|Jaran der Flinke]]&lt;br /&gt;
Jaran lachte und meinte, dass er schon gewartet hatte aber sich ganz sicher war, dass Henk ihn finden würde. Jaran hat eine tiefe Wunde an der Hüfte, die ihn ein Dämon mit seiner Kralle gerissen hatte. Sie war improvisiert aber gut verarztet worden. Er war sehr froh, dass die Helden nun da waren, da es jetzt gälte, etwas sehr Wichtiges zu beschützen. Er führte alle einen Gang weiter, wo eine verhüllte Person vor einem magischen Kreis kniete, in dem ein Kind lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Person handelte es sich um Hella, welche alle mit einem kurzen Nicken begrüßte und Henk in die Arme fiel. Als sie Octavia begrüßte, starrte sie sie länger an und bemerkte dann bewundernd, dass sie es erstaunlich fände, wie mächtig Octavia seit ihrer letzten Begegnung geworden war. Sie wies auf das Kind und zum Erstaunen aller stellte sie es als [[Montakor]] vor, Henks Sohn von Birkinga aus [[Hohe Heimat|Glimmergund]]. Er war in einem Schutzkreis gefangen, in welchem er friedlich schlafend lag. Hella hatte davor gekniet, um das Schutzschild mit magischer Kraft zu versorgen. Sie erklärte, dass sie diese Prozedur ungefähr jede Stunde erneuern müsste, da der Schutz sonst versagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian brachte Hella zu der im Sterben liegenden Foxi, welche er in der Kammer des Alten auf das Bett gelegt hatte. Hella untersuchte sie schnell und heilte Foxi dann, indem sie den dämonischen Fluch aus ihr heraussaugte und die dunkle Magie einfach absorbierte. Sie wirkte danach sogar gestärkt und hatte vermutlich auch neue astrale Kraft für ihr Ritual bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sich seinem Sohn näherte, sah dieser ihn an und streckte seine Hände nach ihm aus.  Henk war berührt, merkte aber auch, dass der Blick seines Sohnes etwas in ihm hervorrief, dass sich wie Maldorors Präsenz anfühlte und seinen Geist düster umnebelte. In der Gegenwart seines Sohnes hatte er plötzlich wieder das Gefühl, dass Maldoror zurück war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hellas Geschichte '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Hella.png|200px|thumb|right|Hella Behringer]]&lt;br /&gt;
Hella bat die Helden Platz zu nehmen. Dann begann sie zu erzählen, was geschehen war. Sie war zu dem Schrein der Enodia in den [[Barsaive#Berge|Barthadorer-Bergen]] gereist und hatte die Göttin angeklagt und verflucht. Als sie sich schließlich das Leben nehmen wollte, rettet die Göttin sie und gab ihr den Auftrag, in die Hohe Heimat zu gehen und dort den Sohn von Henk zu beschützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort angekommen zeigte Birkinga ihr Montakor und Hella fiel auf, dass er eine dunkle Aura besaß, die sich zunehmend verstärkte. Als sie herausfand, dass Montakor als Focus für die Beschwörung von Maldoror diente und ein Schwarzmagier dahintersteckte, floh sie mit dem Kind nach Freywall, um Henk zu suchen. Die Bruderschaft hatte bis dahin nach Hellas Einschätzung noch keine Ahnung, dass Montakor der Sohn von Henk war. In Freywall fand Jaran sie, welcher ihr half und sie versteckte. Als der Schwarzmagier sie dort entdeckte, konnten sie sich gerade noch so in den Tempel des Twill retten. (vgl. [[Hella_Behringer#Am_Schrein_der_Enodia_.28351_JF.29|Hellas Geschichte]]). Solange Hella den Schutzkreis um das Kind aktiv hielt, würde der dunkle Orden es auch nicht aufspüren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Hella ihre Geschichte erzählte, konnten alle deutlich ihren Hass gegen die Schutzgötter spüren und es entbrannte nachher eine Diskussion zwischen Kenji und ihr und Hellas [[Hella_Behringer#Hellas_Beziehung_zu_den_G.C3.B6ttern|Ansichten über die Götter]] stürzten den Erzquestor in eine ernste Glaubenskrise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian und Henk zogen sich während Hella und Kenjis Diskussion mit Foxi, Jaran und dem Alten dezent zurück. &lt;br /&gt;
Währenddessen entdeckte Octavia nach Hellas Vorbild bei der Heilung von Foxi eine Möglichkeit, astrale Kraft aus den Flammen eines bestehenden Feuers zu ziehen, indem sie es aufzehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Plan für die Falle '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella stellte schließlich vor allen klar heraus, dass es nur eine Chance gäbe, Montakor zu retten. Die Helden müssten dem Schwarzmagier eine Falle stellen. Sie würden ihn sofort damit anlocken, sobald Hella den Schutzzauber auf dem Kind aufhöbe. Also müssten die Helden nur noch entscheiden, wo der Kampf stattfinden sollte. Hella betonte, dass der Dämonologe sehr mächtig wäre und große Dämonen beschwören könnte, weshalb sie ihm eine geschickte Falle stellen müssten. Jaran wollte auf jeden Fall bei Henk und Hella bleiben, da er sich geschworen hatte Henks Sohn zu beschützen. Er hätte die Gilde aus allem rausgehalten, da er nicht sicher war, ob Giftvogel für den Bund arbeitete. Als Henk ihm erzählte, dass Mestoph im Hauptquartier der Füchse war, beruhigte er sich und meinte, dass niemand Mestoph so leicht etwas anhaben oder vormachen könnte und wenn jemand mit der Situation umgehen könnte, dann wäre es Mestoph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella erwähnte außerdem noch, dass die Zombies kein Problem mehr für sie sein würden, da sie alle ohne Probleme durch sie hindurch bringen könnte, wenn sich alle beeilten. Jedoch wies sie alle nochmal darauf hin, dass der Schwarzmagier sie aufspüren könnte, sobald sie unterwegs wären. Nur mit Hilfe eines Ritualkreises könnte sie das Kind gänzlich abschirmen. Die Helden müssten also vorher das Ziel festlegen und, wenn sie unterwegs waren, dürften sie keine Zeit verlieren. Nach langen Überlegungen entschieden sich die Helden, auf einen Platz im Geweihtenviertel zu gehen. Als der Plan stand, war es tief in der Nacht. Die Helden legten sich alle schlafen, um dann für den Kampf fit zu sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Kampf um Montakor ===&lt;br /&gt;
20. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen mit Hella und Jaran ihren Plan für die Falle aus und stellen die Schwarzmagier auf dem großen Platz des Alethon. Henk wechselt im entbrennenden Kampf die Seite und die Drachenträne rettet die Helden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorbereitungen für den Kampf '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als etwa zur Mittagszeit alle ausgeschlafen und erholt waren, reichte [[Der Alte in der Tiefe|der Alte]] im [[Labyrinth des Twill]] einen stärkenden Trank, der extrem vitalisierend wirkte und der auch schon die ganze Zeit von Jaran getrunken worden war, damit seine Verletzung schneller heilen konnte. Gerade für Foxi und Octavia war dieser Trank eine Wohltat. Foxi ging es wunderbar und sie fühlte sich absolut kampfbereit. Adarian müsste sich heute keine Sorgen machen, da sie ihm den Rücken im Kampf freihalten würde.  Zum Aufwärmen ließ sie ihren Dolch zwischen ihren Fingern wirbeln und Adarian war beeindruckt von ihren Kunststücken und ihrer Fingerfertigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem schließlich alle gegessen hatten, ging es zum Park des [[Lorkan]] los. In der Sekunde, als Hella den Schutzschild des Kindes senkte, spürte Henk plötzlich einen kurzen stechenden Schmerz in seinem Kopf und vernahm die Stimme von Maldoror, die sich wie ein Messer in seine Gedanken schnitt. Sie sagte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wir haben schon auf dich gewartet, Vater!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast aus dem Konzept gebracht riss sich Henk zusammen und überspielte es so gut er konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella nahm das Kind auf den Arm, da es zu gefährlich für jemand anderen wäre. Als sie es auf dem Arm nahm, kuschelte es sich in ihren Arm. Das Kind hatte bereits eine sehr enge Bindung zu ihr aufgebaut hatte. Zwischendurch würde sie es immer wieder beruhigen müssen, damit Maldoror nicht zum Vorschein käme. Daher sang sie immer wieder ein Wiegenlied oder redete leise auf das Kind ein. Hella zeigte eine sehr fürsorgliche und sanfte Seite, was mancher ihr vielleicht nicht zugetraut hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Weg zum Lorkanplatz '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alte zeigte den Helden einen Weg aus dem Labyrinth, welcher sie direkt in den Vorraum mit den Öllämpchen brachte. Alle kletterten aus der Wand raus und Henk lotste sie zu einem anderen Ausgang aus der unteren Kanalisation. Er umging so die Falltür mit den Zombies, durch welche sie die tiefere Kanalisation betreten hatten. Auf diesem Weg gelangten sie schneller ins Lorkanviertel. Diesmal führt Henk zu einem Treppenaufgang, der in einer verschlossenen Tür endete. Henk könnte das Schloss problemlos knacken, doch hörte er hinter der Tür bereits das Stöhnen von Zombies. Hella übergab Octavia kurz das Kind und holte einen kleinen, verzierten Metallstab aus ihrer Tasche hervor und montierte einen schwarzen Stein auf seiner Spitze. Sie erklärte, dass alle in ihrer Nähe bleiben sollten, da der Stab sie uninteressant für alle Dämonen und Untote machen würde. Octavia konnte mit Astralsicht sehr genau sehen, wo Hellas Schutzfeld endete. Henk knackte die Tür und Hella ging mit dem Stab nach oben gestreckt voran. Die Zombies ignorierten tatsächlich die Helden und wichen einfach zur Seite aus, wenn sie sich ihnen näherten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs konnte auffallen, dass das Kind unentwegt zu Henk starrte, was ziemlich unheimlich wirkte. Kurz bevor Henk an die Oberfläche kam, hört er abermals die schmerzhafte Stimme Maldorors. Sie sagte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Komm zu uns, Vater, dann wird auch Hella verstehen, dass eine Familie zusammengehört und dir folgen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal bemerkte Hella Henks schmerzhaft verzerrtes Gesicht und erklärte ihm, dass er nun seinen ganzen Willen aufbringen müsste, da Maldoror ihn nun wahrscheinlich ins Visier genommen hatte und versuchte, ihn durch Einflüsterungen zurück auf seine Seite zu ziehen. Er sollte sich möglichst nicht in der Nähe von Montakor begeben, da dies Maldoror in ihm stärken könnte. Hella führte nun alle aus der Kanalisation heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Geweihtenviertel '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geweihtenviertel hatten auch Kämpfe stattgefunden und die Helden erwartete ein schauriger Anblick. Die Zombies waren zwar fast alle getötet, aber auf den Plätzen der Stadt türmten sich Leichenberge und es stank unerträglich. Vereinzelt sah man noch Untote auf der Straße, aber die Bomben hatten wohl die gewünschte Wirkung erbracht. Die Straßen waren menschenleer und nur aus der Entfernung hörte man immer noch die Durchsage der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]. Niemand solle seine Verstecke verlassen, das Betreten der Straßen wäre lebensgefährlich und die Stadt wäre verbarrikadiert worden. Alle sollen ausharren, bis Entwarnung gegeben würde und weiterhin zu den Schutzgöttern beten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tempel der Nemia war inzwischen von allen verlassen worden. An den Türen waren noch Barrikaden zu sehen, die aber vermutlich von Zombies zerstört wurden, bevor sie das Gebäude überrannten. Ein untoter Bibliothekar wankte an einem Fenster in der großen Bibliothek vorbei und stellte klar, dass die Bibliothek verloren war. Der Tempel der Garlen wurde anscheinend vollkommen abgesichert und die Inquisitoren hatten einen Wall darum errichtet, der magisch geschützt wurde. Es wirkte so, als befänden sich noch Menschen darin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Park des Lorkan selbst befanden sich nur einige vereinzelte Zombies, aber es lagen etliche Tote überall herum. Auf dem Platz um den Turm des Lorkan herum wurde auch gebombt und deshalb war hier alles von Leichenbergen überfüllt. Adarian spähte nach einem geeigneten Ort, um auf den Schwarzmagier zu warten. Der Alethon Tempel schien leer zu sein und wurde wohl rechtzeitig evakuiert. Die Tür ist von außen mit einem komplizierten Schloss und einem schweren Balken verriegelt. Kenji klopfte mehrmals und rief, doch erhielt keine Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geeignetste Ort für einen Kampf war der große Platz hinter dem Alethon Tempel. Dort lagen kaum Leichen und es gab nur eine Handvoll vereinzelter Zombies, welche die Helden auch schnell beseitigen konnten. Hella klärte sie darüber auf, dass sie nicht viel bei dem Kampf helfen könnte, da sie das Kind beschützen müsse. Aber die Helden sollten nicht erschrecken, wenn an unserer Seite plötzlich ein weiterer Dämon kämpfte. Octavia sollte ihn bereits aus Pirlath kennen und Hella versicherte, dass er keine Gefahr für die Helden darstelle, sondern ihnen im Kampf helfen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Falle schnappt zu '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle auf dem Platz waren und ihn untersucht hatten, dauerte es nicht lange und Hella spürte, dass der Schwarzmagier bald da sein würde. Auch Henk hörte erneut die Stimme von Maldoror sagen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Vater, es ist noch nicht zu spät! Wenn du die Familie zusammenführst, werden wir für immer in unbegrenzter Freiheit zusammen sein!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war hin- und hergerissen, wandte sich aber nicht von seinen Freunden ab. &lt;br /&gt;
[[Datei:Laraxodillia.png|300px|thumb|right|Laraxodillia-Dämon]]&lt;br /&gt;
Plötzlich begann der Boden zu beben und riss an einer ca. 2-3 m großen Stelle nahe des Brunnens ein. Eine große Klaue brach den Boden auf und schließlich entstieg dem Loch ein fünf Schritt großer [[Laraxodilia|Laraxodilia-Dämon]]. Er baute sich drohend über demselben auf und schützte mit seinen messerscharfen Tentakeln die vier dunklen Mystiker, die hinter ihm aus dem Loch kamen und direkt begannen Zauber zu wirken.  Der Dämon stieß einen unheiligen Schrei aus und erschütterte Kenji ins Mark und ließ ihn erstarren. Aus dem Loch waren düstere Beschwörungsformeln zu hören. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Hakon.png|200px|thumb|left|Hakon - Hellas Dämon]]&lt;br /&gt;
Hella rief ihren Dämon herbei, welcher plötzlich aus dem Nichts erschien. Er hatte eine humanoide Gestalt und fast wirkte er wie ein Schatten der Bruderschaft, weil er leicht durchsichtig war. Er verbeugte sich vor Hella und sie tat das gleiche vor ihm. Dann deutete sie auf die Gegner und er stürzt sich fliegend in den Kampf und versuchte, den großen Dämon von oben abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der Mystiker waren die ganze Zeit dabei, die verbliebenen Zombies aus der Stadt auf den Platz zu rufen und die umherliegenden Toten zu erwecken. Sie hetzen diese auf die Helden, wobei Henk bemerkte, dass sie ihn verschonten.  Die Zombies machten einen Bogen um ihn und auch der Dämon führte keine tödlichen Schläge gegen Henk aus. Sie ignorierten ihn eher so gut es ging. Die anderen Mystiker konzentrierten sich auf Octavia und schickten ihr ablenkende Schatten, damit sie selbst keine Zauber wirken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella rief zwischendurch, dass der Schwarzmagier unten in dem Loch war und versuchte Maldoror zu beschwören. Das Kind schrie und weinte die ganze Zeit lautstark und Hella drückte es mit einer Hand fest an sich, während sie die andere abwehrend in die Luft hielt. Octavia konnte mit Astralsicht sehen, dass unten vom Schwarzmagier ein mächtiger Faden zu dem Kind gesponnen wurde, dessen Aura sich immer mehr in einen Dämon verwandelte. Hella schien diesen Zauber jedoch irgendwie zu absorbieren und das Kind so zu schützen. Als dieser Beschwörungsstrom immer stärker wurde, konnten irgendwann alle diesen Faden als schwarzen Schleier sehen und bemerkten, wie Hella und das Kind davon eingehüllt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr das Kind von dem Beschwörungsstrom erfasst wurde, je mehr verlor Henk den Willen gegen die Gegner zu kämpfen und kam auch kaum noch dazu, da er die Stimme von Maldoror nun mantrisch in seinem Kopf hörte und ganz von ihr vereinnahmt wurde. Maldoror sagte wiederholt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Eine Familie gehört zusammen. Du kannst deinem Schicksal nicht entfliehen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ließ seinen Säbel fallen und ging auf Hella und seinen Sohn zu. Kenji und Jaran versuchten ihn daran zu hindern und Hella wich immer wieder von ihm fort.&lt;br /&gt;
Im schlimmsten Kampfgeschehen war Adarian dem Dämon auf den Nacken geklettert und stieß ihm sein Schwert tief ins Genick. Auch nachdem er abgeworfen wurde und sein Bein fast von einem messerscharfen Tentakel abgetrennt worden wäre, gab er nicht auf und erstürmte erneut den kolossalen Dämon, um sein noch im Hals des Laraxodilia steckendes Schwert noch tiefer hineinzubohren. Adarian erstrahlte dabei im roten Licht des Tystonius. Als die Helden schon fast von Zombies überrannt wurden, tauchte plötzlich Adarians Großmeister Arthas Lichtschlag mit einigen Männern auf, die sich sofort am Kampf beteiligten und alles zu Gunsten der Helden wendeten. Als Adarian bemerkte, dass Henk mit Kenji rangelte, zog er mit einem Kraftakt sein Schwert aus dem Dämon, um schnell seinen Freunden zu helfen und den Inquisitoren den Dämon zu überlassen. Dann endlich schien es so, als ob die Helden die dunklen Mystiker und den großen Dämon besiegt und den Kampf gewonnen hatten. Da hörte man plötzlich Hella schreien. Sie brach zusammen und plötzlich ging eine furchtbare Erschütterung über den Platz. Der Himmel verdunkelte sich und Donnergrummeln war zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Maldorors Rückkehr '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Montakor schwebte plötzlich einige Meter über dem Boden und war in eine schwarze, für alle sichtbare Aura gehüllt. Es hatte rotglühende Augen und jedem, der ihn ansah, übermannte das Grauen und wurde vor Angst gelähmt. Auch die Inquisitoren waren überrascht und anscheinend machtlos gegen Maldorors Inkarnation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort fühlte sich an, als ob man sich in einem Vakuum befinden würden, oder als ob man unendlich in die Tiefe fiele und dabei vor Schock erstarrte. Maldorors schwarze Aura senkte sich wie eine Glocke über den Platz, die alle zu Boden zwang und es ihnen unmöglich machte, sich zu bewegen oder zu reden, da sie Erstickungsgefühle und Beklemmungen auslöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montakor schwebte hoch über ihren Köpfen und begann mit einer tiefen, gutturalen Stimme zu sprechen, die allen durch Mark und Bein ging. Als der Fürst des Verijgorn seine ersten Worte an die Helden richtete, fühlte es sich für Kenji an, als ob die Präsenz Alethons sich ihm entzöge. Maldoror stellte Henk vor die Wahl. Es musste sich entscheiden, entweder für seine Freunde oder seine Familie - und Henk wählte die Familie (vgl. [[Maldoror#Maldoror#Maldoror_spricht_in_Freywall|Maldoror spricht]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=cO5A-tXvNsE&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hatte sich entschieden, was den anderen Helden innere Schmerzen verursachte, und Maldoror stieg höher über den Platz und hüllte ihn in einen schwarzen Magieschild ein. Dann erhob das Kind seine Arme und die schwarze Aura schien sich weiter aufzublähen. Plötzlich implodierte der ganze Ort und alle verloren augenblicklich das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung durch die Drachenträne '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle wieder aufwachten, sahen die Helden zuerst nur weißes Licht um sich herum. Sie fühlten sich wie halb betäubt und waren taub. Adarian glaubte sogar kurz, er wäre im Jenseits und rief nach Noah. Schließlich wurde jedem bewusst, dass sich die Drachenträne aktiviert und alle in einem weißen, hellstrahlenden Schutzfeld eingehüllt hatte. Außerhalb dieses Schutzfeldes war alles schwarz, verdorrt und durch eine gigantische Druckwelle durcheinandergewühlt. Vom Schwarzmagier, Henk und dem Kind fehlte jede Spur. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden wurden jedoch gerettet durch die Drachenträne, die wie auf magische Weise aus Henks Taschen verschwunden waren und nun dort schwebte, wo Henk sich vorher befunden hatte. Octavia nahm sie an sich und bemerkte, dass ein Viertel des Steines wie gesprungen aussah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella spürte noch deutlich Maldorors Präsenz in der Nähe und wusste daher, dass sich Henk und das Kind noch irgendwo in der Stadt befänden. Sie klärte die Helden darüber auf, dass Maldorors Macht noch lange nicht vollständig wiederhergestellt war und der Schwarzmagier noch viele Rituale benötigen würde, um ihn in voller Stärke in dem Kind zu erwecken. Sie konnte jedoch keine Richtung oder Ähnliches ausmachen und meinte, dass sie einen ruhigeren Ort bräuchte, von wo aus sie die Position ausspähen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi schlug vor, dass nun alle zu der Gilde gehen sollten, um mit Mestoph zu sprechen, da dieser sehr schlau und dafür bekannt wäre, dass er immer mit einem Plan weiterhelfen könnte. Als Jaran skeptisch schaute, erzählte sie ihm, dass die Helden den Schwur des Phex abgelegt hätten und es unter diesen Umständen kein Problem wäre, dass sie das Hauptquartier beträten. Daraufhin stimmte Jaran wird zu und führte sie alle zur Gilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthas Lichtschlag sprach mit Adarian und befragte ihn über das Geschehen. Die Helden sollten den Schwarzmagier finden, der für die Zombieplage verantwortlich wäre, während die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] noch mit den Evakuierungen beschäftigt waren. Mit großer Besorgnis betrachtete er den Himmel, der sich noch nicht wieder geklärt hatte. Über den Wolken war ein Gewitter aufgezogen und Blitze zucken zwischen den Wolken umher. Es stimmte etwas überhaupt nicht, denn es war tagsüber so finster wie in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji war nach dem Erscheinen Maldorors noch wie gelähmt und er hatte sich noch nie so verlassen von seinem Gott gefühlt. Obwohl er keine Verletzungen hatte, kam er erst auf die Beine, als Octavia ihm half. Vorher flüsterte er noch Hella etwas ins Ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der Gilde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kamen durch Hellas Hilfe auch problemlos zum Hauptquartier der Gilde, welches tatsächlich noch nicht von den Zombies überlaufen war. Unterwegs sahen alle die Ausmaße der Katastrophe und liefen an unzähligen Toten vorbei. Mestoph begrüßte sie und war froh, Jaran wohl auf zu sehen. Als er hört, was mit Henk geschehen war, nahm ihn das so sehr mit, dass er sprachlos vorerst auch keinen direkten Rat geben konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er teilte ihnen jedoch mit, dass er hier alles wieder im Griff und sich die Meuterei erledigt hatte, nachdem die Zombies kamen. Die Füchse hielten nun wieder alle zusammen und Giftvogels Intrigen interessierten zurzeit niemanden mehr. Giftvogel selbst hatte sich jedoch abgesondert und war seit den Zombies sehr still geworden. Mestoph ging davon aus, dass er irgendwas über die Sache wusste und sie ihn befragen sollten. Außerdem wusste Giftvogel mehr über den Tod von Schwarzschatten, als es bis jetzt zugegeben hatte, davon war Mestoph überzeugt. Er hatte jedoch auch eine traurige Nachricht für Jaran.  Der Ingenieur Mjolnir hatte es nicht geschafft und Waruf war gezwungen ihn zu erlösen. Daher saß Waruf selbst auch im Hintergrund und wirkte total mit den Nerven fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Giftvogels Beichte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giftvogel hatte sich in sein persönliches Zimmer zurückgezogen und die Tür abgeschlossen. Trotz Anklopfens öffnete er nicht und sagte auch nichts. Erst nachdem Adarian die Tür fast eintrat, machte er sturzbetrunken auf und maulte alle an, dass sie ihn in Ruhe lassen sollten. Ihm wäre jetzt alles egal und es interessierte ihn auch nicht, dass Jaran wieder da war. Er wollte nur seine Ruhe haben und schmiss Adarian die Tür vor der Nase wieder zu. Dieser trat die Tür wieder auf und alle betraten die Kammer. Giftvogle weigerte sich, mit den Helden, Jaran oder Mestoph zu sprechen, und warf mit Flaschen um sich. Er schimpfte wütend vor sich hin und rief immer wieder, dass nun doch sowieso alles egal wäre. Die Stadt wäre hinüber und die Füchse ebenfalls. Als er erfuhr, dass Henk verschwunden war, sagte er kopfschüttelnd, dass es zu spät war und alle am besten aus der Stadt fliehen sollten. Er jammerte auch immer wieder vor sich hin, dass er nur das Beste für die Gilde gewollt hatte und er die Füchse wieder stark gemacht hätte, nachdem Jaran sie zu dem zweiten Inquisitorenorden umfunktionieren wollte. Er redete so viel wirres Zeug, dass Adarian ihn mit einigen Schlägen und Ohrfeigen überzeugen musste, doch endlich zu erzählen, was vorgefallen war und was er darüber wusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich gab er zu, dass er wusste, dass Schwarzschatten einen mysteriösen Auftrag angenommen hatte und dachte, dass er ihn vor der Gilde geheim hielte, weil er die Belohnung nicht teilen wollte. Also spionierte er Schwarzschatten aus und konnte ein Treffen mit dem vermummten Typ beobachten. Er schlich diesem hinterher und sprach ihn an. Giftvogel bot ebenfalls seine Hilfe an und erzählte, dass er die bessere Wahl für egal welchen Auftrag wäre und Schwarzschatten ihm nicht das Wasser reichen könnte. Der Typ hätte nur gelacht und gefragt, was denn sein Preis wäre. Er hätte ihm eine hohe Summe Gold genannt, die der Schwarzmagier ihm ohne zu zögern auch zusagen konnte. Dieses Gold hatte Giftvogel genutzt, um die Männer bei den Füchsen auf seine Seite zu ziehen und den Krieg gegen die Briccones anzuzetteln. Er wollte Anführer der Füchse werden und da kam ihm dieses Gold gerade recht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giftvogel wusste anscheinend nicht, dass er es mit einem Schwarzmagier zu tun hatte und als Mestoph ihm erzählte, was mit Schwarzschatten geschehen war, verstand er endlich, wer sein seltsamer Auftraggeber gewesen war. Als dann auch noch die Zombieseuche ausbrach, dachte er, dass er daran schuld wäre, da er den Schwarzmagier unterstützt hatte. Er erledigte für den Schwarzmagier verschiedene Dinge, z.B. sammelte er Informationen über Jaran und Henk und gab sie dem Schwarzmagier weiter. Außerdem mietete er einen Platz am Luftschiffhafen. So erfuhren die Helden, dass der Schwarzmagier also vermutlich sein Quartier auf einem Luftschiff hatte. Jaran, Foxi und Hella schlossen sich den Helden an, denn keiner wollte zurückbleiben, wenn es darum ging Henk zu retten. Mestoph kümmerte sich weiter um die Gilde und stellte Giftvogel unter Beobachtung. Jaran führte die Helden zu dem Steg am Luftschiffhafen, wo die Gildenschiffe festgemacht waren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Maldoror ist zurück ===&lt;br /&gt;
20. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maldoror flieht mit Henk auf einem Luftschiff und sie werden mit der K’eygha von den Helden verfolgt. In einer schwarzen Wolke stellen sie den Dämon und ein Falke ermöglicht ihre Befreiung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Verbleiben '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war lange bewusstlos und erwachte gefesselt auf dem Boden liegend. Er konnte noch nicht richtig sehen und fühlt sich betäubt. Um ihn herum konnte er an zwei Seiten von ihn herum Gitterstäbe erahnen. Er bemerkte, dass der Boden schwankte und er hörte Holz knarren. Im Raum war es dunkel, er konnte aber ein schwaches Licht hinter den Gittern erahnen, dass aus einem anderen Raum durch eine angelehnte Tür in seinen Raum strahlte. Seine Zelle war anscheinend ein kleiner Verschlag in einem größeren Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fühlte sich seltsam und konnte nicht klar denken. Es war fast wieder so wie damals, als Maldoror ihn übernommen hatte.  Er konnte sich nicht bewegen, aber dafür hörte er eine Stimme, die wie die des Schwarzmagiers klang. Henk belauschte einen Streit zwischen dem Schwarzmagier und Sabaoth Immortalis. Der Okkultist betonte, dass er die weiteren Interessen Maldorors vertreten würde und Sabaoth von solchen Dingen keine Ahnung hätte. Sabaoth hielt ihm entgegen, dass er jetzt die Meister befehligen würde und sowieso damit beschäftigt wäre, den besten Feldherrn Alorans wieder für seine Zwecke zu gewinnen. Dieser wäre gerade auf dem Weg nach Barthavion und Sabaoth wollte sich auf seine Ankunft konzentrieren. Nach dem Gespräch schimpfte der Schwarzmagier noch wüst auf Immortalis (vgl. Streit der Schwarzmagier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fühlte sich halbwach und seltsam benommen und lag lange in seiner Zelle. Er konnte schwer einordnen, wie er sich fühlte, jedoch spürte er, wie Maldoror langsam die Kontrolle über ihn übernahm. Es war jedoch anders als damals in Pirlath. Er döste weiter in seiner Zelle und wurde plötzlich wach, als er eine laute Erschütterung wahrnahm. Das Luftschiff bewegte sich und wurde anscheinend von irgendetwas getroffen. Danach hörte er den Schwarzmagier laut fluchen, worauf ein unbekannter und grässlicher Schrei von draußen ertönte. Dieses Schreien entfernte sich und Henk hörte Geschosse und Schreie von Männern. Irgendwann erfolgte ein großer Knall und dann war wieder Ruhe. Das Luftschiff setzte wieder in Bewegung und Henk hörte mit seinem geschulten Ohr sofort, dass etwas am Schiff beschädigt sein musste und das Tempo eingeschränkt war. Henk döste zwischendurch immer wieder weg und ein Mystiker brachte ihm wortlos etwas Wasser an das Gitter der Zelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Weg zum Hafen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freywall war inzwischen fast von den Zombies geräumt. Unterwegs konnten die Helden Schüsse aus Feuerkanonen wahrnehmen. Als Kenji Hella auf ihre Künste ansprach, glaubte diese, er wollte sie ermutigen, einen großen Dämon zur Unterstützung zu rufen. Als sie Kenji entsetzt konfrontierte, eskalierte die Situation und hielt die Helden auf. Adarian griff ein und ohrfeigte den Erzquestor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hatte eigentlich nur nach anderen Möglichkeiten als der Unterstüzung durch die Götter gefragt; womit er sich auf das Zwiegespräch bezog, dass er zuvor mit Hella geführt hatte. Doch Adarian, der diesem Gespräch nicht beigewohnt hatte, vermutete in Kombination mit den Aussagen des Questors über seine Glaubenskrise, dass dieser nun wahrhaft erwägte, die Seiten zu wechseln und Hella das Rufen eines Dämons nahezulegen. Kenjis Augen blinzelten vor Wut, als er bemerkte, wie wenig Vertrauen sein Freund für ihn übrig hatte, aber er schwieg über seine Sicht der Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Am Hafen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Hafen bemerkten sie, dass sie zu spät waren und das Schiff des Schwarzmagiers schon abgelegt hatte. Jedoch bemerkten die Helden eine Gruppe von [[Konfessionskulte#Mystiker|Mystikern]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] , die gerade eifrig miteinander diskutierten. Nachdem sie Adarian gefragt hatten, warum er nicht bei seiner Einheit wäre, erzählten sie, dass plötzlich ein Schiff den Hafen trotz der Ablegesperre verlassen hätte und auch nach mehrmaligen Aufforderungen nicht angehalten hatte. Da die Hafenwache wegen den Zombies lahmgelegt war, verfolgte das Schiff vorerst niemand, aber die Geschosse der Wachtürme waren inzwischen wiederbesetzt und trafen das Segel des Schiffes. So schränkten sie seine Geschwindigkeit stark ein und den Stadtwachen gelang es tatsächlich noch ein Hafenwachtschiff zu mobilisieren, welches das fremde Schiff abfangen wollte. Doch auf einmal erhob sich ein geflügelter Dämon vom dem fremden Schiff und griff die Hafenwache an. Er zerstörte ihr Patrouillenschiff und da alle anderen Schiffe zurzeit wegen der Untotenplage im Einsatz waren, gelang es ihm nach Westen in Richtung Giftwald zu fliehen. Die Mystiker, die das Ganze mit angesehen hatten, waren gerade dabei gewesen den Hafen von Zombies zu säubern, als sie die Schüsse der Türme hörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella vermutete, dass der Beschwörer das Kind nicht in die [[Schattenburg]], sondern zu den Überresten Maldorors bringen wird und deshalb in Richtung Öde führe. Sie erklärte, dass er ein zeitaufwendiges Ritual planen musste, um Maldoror wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavias Vision '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch mit den Mystikern hatte Octavia plötzlich den unwiderstehlichen Drang, die Drachenträne zu betrachten. Sie holte sie geistesabwesend aus ihrer Tasche und hielt sie in ihrer Hand. Kenji bemerkte dies leicht verwirrt. Plötzlich brach Octavia zusammen und war für einige Sekunden bewusstlos. Auch Adarian und Kenji spürten zeitgleich einen stechenden Schmerz in der Hand, in welche sie sich schnitten, um im Norden ihr Blut für die Drachenträne zu geben. Octavia erlebte eine [[Octavias Visionen und Träume|Vision]] von Uselias, welcher ihr sagte, dass das, was für die Ewigkeit verbunden wurde, nicht getrennt werden dürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia aufwachte, fühlten sich alle sehr schwach und von aller Hoffnung verlassen. Außerdem schmerzte jedem die Hand an der alten Narbe aus dem Norden. Noch etwas Beunruhigendes stellten die Helden fest: die Risse in der Drachenträne schienen nach der Vision größer geworden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Begrüßung '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erwachte wieder einmal, als er Besuch von dem Beschwörer bekam. Henk war zu verwirrt, um mit ihm zu reden und hatte auch das Gefühl, als ob alles etwas zeitverzögert ablief und der Raum sich psychodelisch wie auf Drogen verbog. Der Beschwörer musterte ihn mit einem zufriedenen Lächeln mustern und sagte dann:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''So, so… du bist also Henk''. (mustert ihn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich freue mich dich an Bord begrüßen zu dürfen!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zwar war deine Anwesenheit nicht geplant, aber dein Sohn scheint zwingend darauf zu bestehen. Und sein Wunsch, ist mein Befehl!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sah bei den Worten zum Nachbarraum herüber und deutet eine Verneigung an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nachdem du dich dem großen Maldoror fast schon freiwillig unterworfen hast, gehe ich davon aus, dass wir uns blendend verstehen werden.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich habe schon viel über deine Verschlagenheit und dein Talent zur Lüge gehört und kann mir vorstellen, wie unerträglich dir die Gegenwart deiner aufgeblasenen und selbstgerechten Gefährten und all dieser heuchlerischen Mystiker gewesen sein muss.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun musst du niemals wieder dein wahres Wesen vor Moralaposteln verstecken, sondern du bist endlich frei du selbst zu sein!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich denke, dass Maldoror dein Talent damals bereits erkannt hatte und dich deshalb in der Vergangenheit als sein Gefäß erwählte.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und nun wählt er dich als seinen Vater aus!!!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich hoffe, du bist dir bewusst, was für eine große Ehre dies bedeutet!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Du solltest auch damit aufhören, mich und meine Brüder für Monster oder Schlimmeres zu halten. Wir sind genau wie du, Henk!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir wurden von den anderen Menschen betrogen, ausgenutzt und verraten und nun ist es an der Zeit, dass wir ihnen alles zurückzahlen, was sie uns angetan haben!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erhob zornig seine Faust und spuckte verächtlich auf den Boden. Die Spucke schien sich leicht wie Säure zu verhalten und fraß ein kleines Loch in den Holzboden. Es entstand dabei ein leichter Rauch, der nach Schwefel roch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann beugte er sich mitleidig berührt zu Henk herunter und kam ganz nah an das Zellengitter heran.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Doch vorher solltest du dich ausruhen und dich an deine neue Situation gewöhnen. Dein Sohn wird bald deinen Schutz benötigen und dann wirst du all deine Kräfte brauchen.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er ging. Henk war nach seinem Monolog immer noch sehr verwirrt, fühlte sich aber auf merkwürdige Weise von dem Schwarzmagier umsorgt und hat das Gefühl ihm trauen zu können. Dann überkam Henk wieder die Benommenheit und er fiel in einen traumlosen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Auf dem Schiff '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es am Hafen darum ging, dem Schiff des Schwarzen Ritualisten zu folgen, erklärte Jaran, dass er ein guter Kapitän sei und das Schiff fahren werde, immerhin stamme er gebürtig aus Freywall, der „''Stadt der Schiffe''“. Jaran bestand darauf sofort Henk zu folgen, da sie das Schiff des Schwarzen Ritualisten noch einholen könnten, wenn sie sich beeilten. Deshalb brachten die Helden ihn direkt zur K’eygha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie am Schiff ankamen, bemerkten die Helden, dass ein Falke auf dem Steuerrad saß. Als sie an Deck gingen, flog er fort. Adarian meinte, er hätte die gleiche Farbe wie der Falke aus Trutz gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaran, Foxi und Hella machten das Schiff schnell startklar und Jaran steuerte direkt hinter dem Schwarzen Ritualisten her. Vom Kobold fehlte jede Spur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella bestätigte, dass sie Maldoror in Richtung der Öde erspürte und sie noch nicht weit gekommen waren. Jaran nahm jetzt direkt Kurs auf den Giftwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Fahrt kam es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen Adarian und Kenji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungehalten wegen des aus seiner Sicht weinerlichen Mystiker (der immer noch mit seinem Glauben haderte), entflammte erneut der unterschwellige Streit zwischen den Beiden. Als Adarian Kenji aufforderte, er ''solle doch einfach Octavia küssen'', sah dieser endgültig rot (da er seine Gefühle ihr gegenüber immer noch nicht offenbart hatte und das erneute Missverstehen des Kriegers ihn schwer enttäuschte) und versuchte, Adarian ins Gesicht zu langen. Ein Handgemenge entstand, in dem Adarian aufgrund seiner überlegenen Kraft und Statur die Angriffe abzuwehren vermochte und Kenji schließlich schlicht packte und hoch hob. Doch statt sich zu beruhigen, nutzte dieser die Gelegenheit und rammte sein Knie mit voller Wucht in das Gesicht des unvorbereiteten Kriegers. Dieser stolperte mit schmerzverzerrtem Gesicht zurück und ließ aus Schreck beinahe den Mystiker über die Reling segeln. Danach ebbte die Situation ab. Octavia schien von Adarians Spruch keine Notiz genommen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Stunden hatten sie den Wald hinter sich gelassen und mit dem Fernglas konnte Adarian dann das beschriebene Schiff erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Wandlung '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fühlte sich langsam besser und seine Gedanken klärten sich. Er spürte jedoch, wie Maldoror in ihm die Kontrolle übernommen hatte und er fühlte sich wie damals in Pirlath: sehr gut, mächtig und befreit. Außerdem spürte er ein enormes Verlangen danach, sich um das Wohl seines Sohnes zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mystiker kam zurück und meinte: „''Wie es aussieht, sind die Gitter nicht mehr nötig.''“. Er lächelte Henk selbstbestätigend zu und öffnete die Tür. „''Folgt mir, euer Sohn erwartet euch!''“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wurde in den Nachbarraum geführt, wo der Beschwörer ihn freundlich begrüßte und sich als Werham vorstellte. Er sagte ihm, dass er froh sei, dass Henk nun vollständig bei Kräften ist. Henk empfand Werham inzwischen als sympathischen Zeitgenossen und er störte sich auch nicht daran, dass am Fenster hin und wieder etwas vorbeiflog, was wie ein geflügelter Dämon aussah. Henk fühlte sich sehr wohl bei seinen neuen Freunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werham zeigte Henk einen Altar unter Deck, über welchem Maldoror schwebte und Henk mit hypnotischen, roten Augen anstarrte. Darunter lag ein Knochenkreis. Werham bat Henk auf einem Stuhl gegenüber des Schreines Platz zu nehmen, da sein Sohn ein Anliegen hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die gemeinsame Drachentränen-Vision '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verfolgen das Schiff bis zur Öde und konnten es schon fast ohne Fernglas sehen, als plötzlich alle einen stechenden Schmerz im ganzen Körper spürten und Octavia erneut zusammenbrach. Sie sehen, dass Octavia von einem weißen magischen Schimmer umgeben war, der vermutlich von der Drachenträne ausging. Adarian und Kenji hatten das dringende Gefühl, dass sie dieses magische Feld betreten müssen, und wurden von ihm magisch angezogen. Als beide das Feld betreten hatten, wurden sie bewusstlos und hatten Teil an einer von Octavias Visionen. Jeder konnte in der Vision deutlich die Präsenz der Freunde spüren und auch Henk schien noch ganz schwach vorhanden zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hatte zeitgleich für einen kurzen Bruchteil das Gefühl, als ob seine Freunde anwesend wären und der Zauber von Maldoror wurde für eine Sekunde geschwächt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Helden wurde auch schnell bewusst, dass sie sich in einem Teil von Octavias Geist befanden, und hin und wieder schien es so, als ob kurz Erinnerungsfetzen oder Gedanken von ihr wahrzunehmen waren, z.B. an die Bibliothek ihres Vaters, welche Kenji erkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vision schwebten alle in einem Alles verschleiernden Nebel und plötzlich sahen sie ganz schwach und entfernt Uselias, der sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es bleibt nicht mehr viel Zeit, bis meine Seele zersplittert!“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden sahen, wie Uselias in der Vision von einer abyssischen, formlosen Gestalt bedrängt wurde, die wahrscheinlich die astrale Gestalt des Maldorors war. Dann ging alles im Nebel unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vision endet jedoch nicht, sondern alle hatten plötzlich das Gefühl, bei Henk zu sein. Sie öffneten die Augen und sahen vor sich Maldoror, der in der Gestalt von Henks Sohn über einem Altar mit Knochenkreis schwebte. Allen wurde schließlich bewusst, dass sie durch die Augen von Henk sehen konnten, und dass Uselias ihnen diesen Einblick mit der letzten Kraft der Drachenträne gewährt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Gespräch mit seinem „Sohn“ '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sich vor Maldoror gesetzt hatte, wurden Werham und alle anderen außer Henk von Maldoror aus dem Raum geschickt und dann begann er zu sprechen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Vater, höre die Worte des mächtigen Maldoror, dem Zersetzter ganzer Zeitalter und dem Verderber der Wahrheit!!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dein Blut ist mein Blut!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Durch dein Fleisch habe ich mich verändert! Dein Same bestimmt nun über das Wesen eines Fürsten der Alten!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maldorors Augen glühten hell auf und er schwebte etwas zu Henk herunter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Höre, Vater!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich erforsche mein Erbe und entdeckte in diesem Körper ein Verlangen, welches sich dem Verständnis des großen Maldoror entzieht.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieses Verlangen ist mir aus den alten Tagen unbekannt und erst ihr jungen Menschen brachtet es mit auf diese Welt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch durch dich habe ich, der große Maldoror, dieses Verlangen nun kennengelernt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es faszinierte mich bereits, als der zukünftige Sohn noch in seinem Vater wohnte und nun finde ich es in diesem neuen Leib erneut als dein Erbe vor.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieses Verlangen ist sehr stark und verzehrend und ich will mehr darüber erfahren!!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die jungen Sterblichen nennen es „Freiheit“ und es scheint einen großen Teil ihres Handelns und Denkens zu beherrschen!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Jedoch verwirrt es mich, denn [[Abyssia]] kennt keine Freiheit, sondern nur Zerstörung!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Darum sage mir, Vater: Was bedeutet Freiheit? Erkläre mir, warum du und so viele andere Sterbliche von diesem Drang erfüllt sind!''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk erhielt nun die Möglichkeit, ohne Beeinflussung Maldorors ausgiebig zu antworten und seinem Sohn seine Neugier zu befriedigen.  Nur der Name „[[Lorkan]]“ blieb ihm im Halse stecken und kam nicht über seine Lippen. So versuchte Henk nun Maldoror zu erklären, was Freiheit für ihn bedeutet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nun, Freiheit bedeutet, zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten wählen zu können und nicht um Erlaubnis fragen zu müssen.''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Freiheit bedeutet, keinem Zwang unterworfen zu sein in jeder Entscheidung. Du tust, was du willst, das ist Freiheit. Und nicht das, was du musst. Wenn irgendwer dir sagt, dass du das tun musst. Ich habe Freiheit immer so verstanden, dass es für mich das wichtigste ist, dass ich nicht vom Willen eines anderen abhängig bin. Dass ich nicht wählen muss, was ein anderer will, sondern dass ich wählen kann, was ich will. Und dass ich somit die Verantwortung für mein eigenes Leben habe.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich habe erst verstanden, was Freiheit mir bedeutet, als ich in der Sklaverei der Thyrner war. Sie haben bestimmt, wann ich aufstehe, wann ich arbeite, wann ich spreche, wann ich esse, wann ich trinke, wann ich bestraft werde, wann ich gehen darf, wann ich liege, und sie wollten um jeden Preis verhindern, dass ich denke. Weil wenn ich denke, denn komme ich darauf, was ich will, und nicht was mein Herr will. Sie haben uns ausgepeitscht, wenn wir nicht getan haben, was sie wollten. Und als ich sie alle tötete, war ich frei und konnte wieder das tun, was ich wollte. Es gibt in dieser Welt so viele Regeln und noch schlimmer Dogmen, die aufgestellt werden, um die Leute daran zu hindern, dass zu tun, was sie wirklich wollen. Ich kann mich dem nicht unterwerfen, weil ich nur das tun will, was ICH will, und nicht das, was jemand anderes will.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Deswegen kämpfen auch die Barthaver. Sie wollen nicht das tun, was Thyrna will. Sie wollen das tun, was SIE wollen. Was sie selbst wollen. Sie wollen selber wählen, ob sie untergehen oder ob sie kämpfen. Für wen sie kämpfen – für das Gute, für das Böse. Jeder tut das, was er glaubt zu wollen oder wirklich will. Und deswegen habe ich dich gefragt, was dein Wille ist, dein Wunsch. Nur wenn du das verstehst, was es bedeutet, etwas zu wollen, kannst du verstehen, was Freiheit bedeutet. Wenn du allerdings nur handelst, weil du denkst, du musst es tun, es wäre deine Bestimmung, dann bist du nicht frei.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Maldoror antwortete:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Danke Vater, ich verstehe - denke ich, wir sind uns sehr ähnlich. Ich tue auch nur, was ich will. Ich lasse es mir von niemandem verbieten und vorschreiben. Ich werde über deine Worte noch nachdenken. Danke.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werham deutete Henk gegenüber an, sich aus Respekt vor Maldoror kurz zu verbeugen, bevor er sich von ihm abwandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vision endet '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Helden wurde in dieser Vision ganz deutlich, dass Lorkan Henk zurückholen und ihm die Kraft geben könnte, sich von Maldorors Einfluss zu befreien. Dann brach die Vision plötzlich ab und die Helden kamen durch lautes Geschrei und Kampfgeräusche wieder zu sich. Octavia bemerkte, dass sie die Drachenträne mit einer Hand fest umklammert hielt. Als sie genauer hinsah, konnte sie sehen, dass diese nun einen noch tieferen Spalt hatte, der drohte, die Drachenträne zu zerstören. Es schauderte die Helden durchs Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie sich umsahen, bemerkten die Helden, dass die Foxi, Jaran und Hella bereits mit einem geflügelten Dämon kämpften. Foxi hatte ihn anscheinend mit einem Enterhaken vom Himmel geholt und Jaran war dabei, ihn mit dem Säbel zu bearbeiten. Währenddessen gab Hella Hakon Kampfanweisungen. Kenji stürmte beherzt herbei und sein Schlag war es letztlich, der den Dämon zu Fall brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel ringsum hatte sich verdunkelt und Blitze zuckten, Donner grollte. Eine große schwarze Wolke befand sich im Zentrum des Unwetters und verbarg das Schiff des Schwarzen Ritualisten vor den Augen der Helden. Hella konnte Henks Nähe deutlich spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der schwarzen Wolke '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie weiterfuhren, empfanden alle immer mehr niederschmetternde Hoffnungslosigkeit, je mehr sie sich der schwarzen Wolke näherten. Es wurde immer dunkler und Octavia konnte astral sehen, dass ein Zauber auf der Wolke lag. Hella bestätigte dies, konnte jedoch auch nicht sagen, was es bewirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da keine andere Möglichkeit bestand Henk und das Kind zu erreichen, mussten sich die Helden trotzdem der Schwärze nähern. Zuerst schien die dunkle Wolke auch keine Auswirkungen zu haben, aber gerade, als alle die Reling des anderen Schiffes durch den Nebel erkennen konnten, wurden sie von unüberwindbarer Müdigkeit überfallen und die Helden schliefen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wurde von Werham gebeten, ihn und die Mystiker aufs Deck zu begleiten. Er sagte, dass „die großen Helden“ nun eingetroffen seien und bereits auf sie warteten. Oben fand Henk die K‘eygha vor, die von den Mystikern geentert und an dem eigenen Schiff angedockt wurde. Werham meinte entspannt, dass sie nun eine Weile schliefen und die Mystiker sie alle Fesseln sollten. Er sagte Henk noch, dass er Hella nicht fesseln müsse, da sie sich bestimmt anschließen würde. Hella wäre außerdem eine alte Bekannte und er freute sich schon, sie wieder zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle gefesselt waren, kam Hella als erste zu sich und war sehr froh, Henk zu sehen. Sie begrüßte ihn herzlich und auch Werham sehr freundlich und freute sich, endlich angekommen zu sein. Sie stellte sich hinter Henk, welcher sie auch herzlich auf seiner Seite willkommen hieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die finale Konfrontation ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wurden wieder wach und waren gefesselt und geknebelt. Sie lagen auf dem Deck von Werhams Schiff und merkten, dass Jaran und Foxi ebenfalls bei ihnen lagen. Nur Octavia fiel auf, dass ganz kurz ein Falke über den Himmel flog, obwohl dies bei dem Sturm und den Blitzen eigentlich unwahrscheinlich wirkte. Henk, Hella und Werham standen ebenfalls oben mit zwei Mystiker zusammen und berieten sich anscheinend. Die gefesselten Helden können ein Gespräch mithören. Werham sagt mit eindringlicher Stimme zu Henk:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Henk! Denkt doch nur daran, was deine selbstgerechten Freunde dir angetan haben! Jahrelang folgst du ihnen zu Kämpfen für das Licht, die Schutzgötter und was sie sonst noch vorschoben, um sich im Weltgeschehen wichtig zu machen. Ihr geheimes Ziel war es jedoch immer nur beeindruckende Ämter, Titel und großes Ansehen aufzuhäufen! &lt;br /&gt;
Erzquestor!''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Gesandte des Drachens!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Held von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und wo bist du geblieben, mein Freund?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich sage es dir: Du warst lediglich ein Sklave, der ihrer Geltungssucht dienen musste.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch das ist nun vorbei!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun hast du die Gelegenheit, ihnen alles heimzuzahlen, was sie dir angetan haben!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei diesen Worten war Henk wie gebannt und durch Maldorors Einfluss stieg ein starker Hass auf seine Freunde in ihm auf. Er spürt plötzlich den Drang, sie qualvoll und langsam zu töten. Werham bemerkte schließlich, dass die Helden wach waren, und bat Henk zu ihnen herüber. Er riet Henk, dass er sie sich doch einzeln vornehmen und sich dabei ruhig Zeit lassen sollte, damit sie nicht zu schnell stürben. Er würde mit Freude dabei zusehen. Werham gab Henk noch einen Tipp, um das Erlebnis richtig auskosten zu können. Henk sollte erst die Psyche seiner Freunde zerstören, bevor er sich auf ihre Körper konzentrierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[... hier fehlt noch eine genauere Beschreibung der Folter ...]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hatte er Octavia bereits die erste Zahl ihrer neuen Sklavennummer über ihr linkes Schlüsselbein geschnitten und Adarian den kleinen Finger der linken Hand wegen seines Verrats abgeschnitten. Kenji hatte er damit gefoltert zuzusehen, wie Henk mit Octavia verfuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella wies darauf hinzuweisen, dass sie die Opfer lieber für das Ritual von Maldorors Verpflanzung aufbewahren sollten, jedoch schüttelte Werham den Kopf und meinte, dass diese nicht benötigt würden. So wollte seine Henk seine Arbeit gerade fortsetzen und beenden, als Hella schrie:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich kann das nicht zulassen! Wenn ich zulasse, dass du deine Freunde umbringst, würdest du mir das niemals verzeihen können. Und ich mir auch nicht!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hella stürzte sich auf Henk und umklammerte ihn. Sie versuchte, ähnlich wie bei Foxis Heilung, Maldorors Einfluss aus Henk herauszusaugen. Jedoch wurde sie von Maldorors Macht zurückstoßen, so dass sie von Henks Körper weggeschleudert wurde, gegen die Kajüte knallt und bewusstlos liegen blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Werham gerade wieder Henk aufstachelte und meinte, dass seine Schwester ihn verraten wollte und er sie ebenfalls töten sollte, griff Hakon, um Hella zu helfen, Werham an. Doch dieser bannte Hellas Dämon mit Leichtigkeit durch eine Geste mit seinem Finger. Als Henk hörte, das er Hella töten müsste, widerstrebte ihm das so sehr, dass er den Einfluss Maldorors abschüttelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich war wieder der Falke am Himmel und alle konnten überraschender Weise einen lauten Schrei von ihm hören. Mit diesem Schrei lösten sich plötzlich die Fesseln und Knebel von allen und fielen ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hatte Henk plötzlich das Gefühl wieder in Trutz zu sein. Er steht auf dem überfüllten Marktplatz am Tag des Lorkan Festes und blickt zum Himmel empor. Dort sieht er den selben Falken, der gerade hier in der Öde geschrien hatte. Er erlebte erneut, wie der Falke ihm den Schlüssel des Lorkan um den Hals hängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian hatte sich bei seinen Befreiungsversuchen selber die Arme ausgekugelt und litt unter großen Schmerzen. Kenji sprach Henk sofort an und erinnerte ihn an die Freiheit und das er dagegen ankämpfen müsse und rannte dann unter Deck, um das Kind zu suchen. Seine Worte halfen Henk ein wenig, sich von Maldoror zu distanzieren, jedoch war der Einfluss noch sehr stark und es übermannte ihn immer wieder. Als Octavia ihm „Lorkan“ zurief, schüttelte Henk den letzten Rest der Beherrschung ab und sah sich um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi tötete die beiden Mystiker durch gezielte Messertreffer in deren Köpfe. Jaran kämpfte mit Werham und blockierte Foxi die Wurfbahn. Werham hetzte Hakon auf Jaran und gewann so wieder Handlungsfreiheit. Adarian hatte sich ohne Einsatz seiner Arme aufgerappelt und kam Jaran zur Hilfe. Kenji unter Deck versuchte vergebens, eine magisch verschlossene Tür zu öffnen. Henk verfehlte Werham zweimal mit einem Dolch und sprang ihm letztendlich an die Gurgel. Nach kurzem Gerangel saß Henk auf Werham und brach diesem das Genick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Foxi Adarians Arme wieder eingerenkt hatte, zertrat er den Schädel von Werham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Maldorors Ende '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schlug bereits seit längerem auf die Tür ein, hinter der sich das Kind und in ihm Maldoror befand. Doch die Tür ließ sich nicht öffnen und gab nicht nach. Als die Mystiker und Werham tot waren, stürmten Henk und Octavia nach unten, dicht gefolgt von Adarian. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia untersuchte die Tür und stellte fest, dass Maldoror einen Zauber auf den Raum mit dem Altar gelegt und die Tür mit einem dämonischen Schutz belegt hatte, so dass sie sich weder durch Schlösserknacken oder Eintreten öffnen ließ.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von innen hören alle die Stimme des Maldorors, die erneuet versucht, Henk in seinen Bann zu ziehen. Er sprach:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Vater, lass dich nicht wieder von diesen Blendern verwirren! Sie haben Hella mit einem Zauber belegt und wollen verhindern, dass wir als Familie zusammen sein können.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Deine wahre Bestimmung liegt nicht in der Knechtschaft! Löse dich von den Fesseln der Drachenträne und du kannst dein Schicksal ab heute in die eigene Hand nehmen.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch Henk blieb standhaft und erinnerte sich an seine Eingebung. Er erkannte, dass die einzige Möglichkeit, die Tür zu öffnen, in dem „''Schlüssel des Lorkan''“ bestand. Er holte ihn hervor und konnte damit tatsächlich die Tür öffnen. Der Schlüssel jedoch löste sich nach dem Gebrauch in Luft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Raum schwebte Maldoror über dem Altar und Hella bemerkte, dass seine Macht bereits nachließ, da Werham nun tot war und ihn nicht durch seine Verbindung stärken konnte. Maldoror nahm noch einmal alle Macht zusammen und blähte sich mit Schwärze auf, wie er es kurz vor der Implosion in Freywall getan hatte. Daraufhin wurde die Drachenträne ebenfalls aktiv und baute einen Schutz auf. Hella und Octavia bemerkten, dass der Hauptfocus von der Beschwörung des Maldoror ein seltsamer Stein war, der im Knochenkreis eingebaut wurde. Kenji zerschlug den Stein mit dem Säbel, den er von Henk bekommen hatte. Er durchtrennte mit einem Schlag den Stein und augenblicklich verschwand Maldoror mit einer großen Erschütterung aus dem Kind. Bei genauerer Betrachtung des Steines erkannten die Helden, dass es anscheinend ein Stück altes, trockenes Fleisch, um ein Stück versteinertes Fleisch von Maldorors altem Körper handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drachenträne hatte sich noch nicht wieder geschlossen, schienen aber zu „verheilen“. Es sah jedoch es so aus, als ob eine Narbe bleiben könnte, da der Stein sich sehr ähnlich wie lebendiges Fleisch verhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehrten auf ihr Schiff zurück und nahmen das Werhams Schiff ins Schlepptau. Jaran übernahm das Steuer und Foxi kümmerte sich um das Segel. So konnten sich die anderen schlafen legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Traum '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück auf der K‘eygha war Henk todmüde von den Nachwirkungen des Zaubers und kann sich kaum auf den Beinen halten. Müde schlief er dort ein, wo er sich als erstes hinsetzte. Henk hatte in dieser Nacht einen bedeutsamen Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sah Twill, der in seiner menschlichen Gestalt pfeifenrauchend und im Schneidersitz auf einem alten und verdreckten Kneipentisch saß. Twill lockte Henk mit seinem Zeigefinger zu sich herüber und grinste ihn dabei breit an. Er sprach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hey Henk, in unserer Taverne reden bereits alle über dich! Herzlichen Glückwunsch, Junge! Du hast es mal wieder geschafft!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk bemerkte nun, dass er sich in einer merkwürdigen - vielleicht göttlichen – Schenke befand und mehrere Gäste an unterschiedlichen Tischen saßen, welche große Ähnlichkeit zu den Beschreibungen über einige Götter Barthavions besitzen. Z.B. trank gerade ein großer, starker Krieger einen riesigen Krug Bier und sah genauso aus, wie all die Tystoniusstatuen in den Schreinen und Tempeln Barthavions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Twill stand vom Tisch auf und verwandelt sich plötzlich in einen großen, roten Fuchs. Er strich Henk um die Beine und sagte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Du solltest dich bei jemanden bedanken! Er schenk seine Gunst nicht jedem, weißt du?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Twill-Fuchs rannte dann aus dem Gasthaus heraus und gab Henk ein Zeichen zu folgen. Er brachte Henk in den Biergarten des Gasthauses, wo einen weiteren Gast ganz allein unter freiem Himmel saß und sein Bier trank. Der Twill-Fuchs verneigte sich kurz von dem Gast, grinste und zwinkerte Henk noch einmal zu. Dann löste sich in Luft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gast am Tisch trug Handschellen, die jedoch in der Mitte gesprengt waren. Ansonsten sah er genauso aus, wie Henk sich Lorkan immer schon vorgestellt hatte. Er hob eine Hand und bot Henk einen Platz neben sich an. Dann sagte er:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Hier, ich geb‘ dir einen aus!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er stellte ihm plötzlich ein Bier auf den Tisch und wartete darauf, dass Henk trank. Dann meinte Lorkan:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich wusste, dass ich mich bei dir richtig entschieden habe!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er grinste Henk breit an und nickte ihm anerkennend zu. Henk war ganz sprachlos und bedankte sich nur bei dem Gott. Lorkan zeigte sich sehr freundlich gegenüber Henk und zum Abschied gab er ihm noch einen Rat mit auf den Weg:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Henk, die Drachenträne und der Zusammenhalt mit deinen Freunden werden über die Freiheit Alorans entscheiden. Versagt ihr, wird Alles in die Knechtschaft der Dämonen geraten! Sei dir dessen immer bewusst!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und vergiss dabei nie:'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wahre Freiheit kann weder durch äußere Umstände erreicht oder genommen werden, sondern ist ein inneres Gefühl, welches von nichts auf der Welt unterworfen werden kann!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser letzte Satz „''Wahre Freiheit kann weder durch äußere Umstände erreicht oder genommen werden, sondern ist ein inneres Gefühl, welches von nichts auf der Welt unterworfen werden kann!''“ wiederholte sich noch einige Male und klang schließlich aus, womit der Traum auch endete. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Montakors Zukunft ===&lt;br /&gt;
21./22. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella bespricht mit den Helden die Problematik um Montakor und die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] suchen nach dem Jungen. Hella verschwindet und Gespräche mit den Briccones werden geführt. Schließlich findet Hella einen Weg Montakor zu helfen und braucht dazu die Hilfe von Kenji.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Auf dem Schiff '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaran fuhr die ganze Zeit durch, während die Helden schliefen. Diese erwachten erst, als Freywall schon in Sichtweite war und sie noch etwa eine Stunde bis zu ihrer Ankunft hatten. Die Helden bemerkten, dass Hella bereits viel früher wach war und über eine Planke, welche Jaran an das abgeschleppte Schiff angebracht hat, zurück zu Maldorors Altar gegangen war. Jaran berichtete den anderen, dass Hella bereits einige interessante Dinge gefunden hatte und alle zu ihr auf das Schiff des Schwarzen Ritualisten kommen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Werhams Kabine, vor einem großen Schreibtisch, fanden sie Hella, welche Montakor immer auf dem Arm hatte und den Jungen nicht eine Sekunde aus den Augen ließ. Außer Henk würde sie das Kind vermutlich momentan niemanden mehr anvertrauen, da sie bereits befürchtete, dass ihn jemand als gefährlich betrachten könnte und sie es nicht zulassen wollte, dass ihm etwas geschehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem anderen Schiff hatte sie bereits Werhams Hab und Gut untersucht und Sporen gefunden, mit welchen die Untotenseuche ausgelöst worden war. Dabei befand sich ein Pergament, wo die Ausführung des Zaubers als äußerst detaillierte Anleitung verzeichnet war. Hella erklärte, dass die „[[Amortuus-Pest]]“ nicht Werhams dämonologisches Werk sein könne, sondern dass hier ein sehr mächtiger Nekromant am Werk gewesen sein müsse. Sie ging davon aus, dass man mit diesen Sporen ein Gegenmittel gegen die Seuche herstellen könne und die Helden sich nach ihrer Ankunft schnell darum kümmern müssten. Adarian war sofort klar, dass für so etwas offiziell die [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zuständig seien und diese Spezialisten für so einen Fall haben oder kennen würden und sich schneller als alle anderen um dieses Problem kümmern könnten, um die Stadt zu retten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella wies außerdem darauf hin, dass einige Briefkorrespondenzen auf Werhams Arbeitstisch liegen, sie diese jedoch noch nicht durchgesehen hätte. Unter den Briefen befand sich vor allen ein Brief von Sabaoth und er gab damit einen Einblick in die Pläne der Schwarzmagier. Sabaoth schrieb, dass die Vorbereitungen auf den großen Angriff in vollen Gängen laufen und es bereits in wenigen Monaten soweit sein könnte, dass Barthavion der Bruderschaft gehörte. Sabaoth arbeitete zurzeit an einer Geheimwaffe, welche den Barsavern keine Chance lassen würde. Jedoch sollten alle Meister sich noch gedulden und jetzt wäre es am wichtigsten für Ablenkung zu sorgen, damit niemand erführe, an was Sabaoth arbeitete Er schrieb auch, dass er sich für seine Vorbereitungen nach L'yreh zurückgezogen habe. Doch von diesem Ort hatte von den Helden noch niemand gehört. Octavia und Kenji fertigten Abschriften des Briefes an und schickten sie an Elatus und an Archorbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Montakor Problematik '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie die Stadt erreichten, bat Hella die Helden darum, den Inquisitoren zu sagen, dass Montakor getötet wurde, um Maldoror zu verbannen. Sie befürchtete nämlich, dass die Inquisitoren das Kind einsperren oder umbringen könnten, falls sie davon erführen, dass es überlebt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella machte allen sehr deutlich, dass sie nie zulassen würde, dass jemand dem Kind etwas antäte. Deshalb bat sie alle um Unterstützung. Sie erwartete, dass alle Henks Sohn schützen werden. Außerdem wies sie darauf hin, dass es noch lange nicht bewiesen ist, dass Montakor sich noch als Fokus eignet und wenn doch, könne man Mittel und Wege finden, um ihn davon zu befreien. Ein unschuldiges Kind aus Sicherheitsmaßnahme zu töten, sei jedoch viel zu übereilt. Deshalb würde sie sich vorerst auf dem Schiff verstecken und will von niemanden in der Stadt gesehen werden. In den nächsten Stunden wollte sie Montakor noch einmal genau untersuchen, um festzustellen, ob er immer noch als Fokus für Maldoror dienen könne. So lange bat sie jedoch alle vorerst abzuwarten und sich um die Rettung der Stadt zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella bat Henk noch um ein Gespräch unter vier Augen. Sie sagte ihm sehr nachdrücklich, dass sie Montakor mit ihrem Leben beschützen werde und jedem, der ihm auch nur ein Haar krümmte, töten würde. Sie habe Henk damals durch die willkürlichen Entscheidungen der Götterdiener verloren, als er ein ebenso unschuldiges Kind wie Montakor war. Dass sich dies mit ihrem Neffen wiederholt, würde sie niemals zulassen! Auch bei Henks Freunden mache sie keine Ausnahme. Selbst die Tatsache, dass Henk anscheinend gegen den Willen der Götter überlebt hatte und nun zu einem wichtigen Helden in der Welt geworden war, zeigte für sie nur, dass man niemals den Botschaften der Götter blind vertrauen sollte, sondern dass alles einen höheren Sinn im Netz des Schicksals besitzt, als Sterbliche es erahnen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montakor wirkte inzwischen wie ein ganz normales Kind und immer, wenn Henk ihn ansah, lächelte dieser ihn zuckersüß an und streckte sogar freudig seine Hand nach ihm aus. Henks Vatergefühle wallten auf und er nahm den Kleinen auf den Arm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurück in der Stadt '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Freywall wurde die K’eygha von einem Patrouillenschiff der Stadtwachen in Empfang genommen. Hella hatte sich währenddessen mit Montakor unter Deck versteckt. Die Stadtwachen wiesen nochmal darauf hin, dass die K’eygha die Stadt entgegen der Vorschrift verlassen hatte und sie froh sein könnten, dass sie nicht ebenfalls beschossen wurden. Zum Glück meldeten die Inquisitoren noch rechtzeitig, dass sich Adrianus auf dem Schiff befand und gerade das andere Schiff mit dem Dämon verfolgte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie von den Helden alles erfahren hatten, versicherten sie ihre Unterstützung und sagten, dass sich die Situation in der Stadt inzwischen beruhigt habe, es jedoch noch viele Infizierte gebe, die zurzeit unter Quarantäne gestellt wurden. Der Hauptmann wies auch darauf hin, dass die Stadt immer noch gesperrt war und eigentlich niemand hinein oder hinaus dürfe. Er empfahl den Helden auch noch einmal, die Inquisitoren umgehend über alles zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella erklärte Henk, dass sie mit Montakor auf dem Schiff bleiben wird und er sie dort bald besuchen solle. Sie brauchte nun jedoch Ruhe, um sich um Montakor zu kümmern und zu prüfen, ob er noch eine Gefahr darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Sanktum der [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] bemerkten alle, dass in fast jeder Straße Inquisitoren gemeinsam mit Stadtwachen patrouillierten und an einigen Stellen bereits mit dem Wiederaufbau begonnen wurde. Jedoch flog immer noch ein Schiff der Inquisitoren über der Stadt, welches auf die Ausgangssperre hinwies und alle, die Anzeichen einer Infektion zeigten, aufforderte, sich sofort in dem Quarantänezentrum beim Tempel der Garlen einzufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaran Schlug vor, dass er mit Foxi zu den Füchsen vorgehen würden, während die Helden allein zu den Inquisitoren gehen sollten, um dort das Wissen über die Seuche zu verbreiten und die Stadt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bei den Inquisitoren ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inquisitoren im Sanktum schickte die Helden weiter zum Biatempel, wo Großmeister Lichtschlag hinter den magischen Absperrungen, die die Helden bereits beim letzten Mal gesehen hatten, mit einigen Biaadeptinnen und Arkanisten zusammenstand und sich beriet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden übergaben den Inquisitoren die Sporen und die Anweisungen über das Ritual. Ein Arkanist sah sich das Ganze an und äußerte die Hoffnung, mit diesem detaillierten Wissen über die Seuche ein Gegenmittel herstellen und damit die Seuche aufhalten zu können. Jedoch müsste das Mittel allen Überlebenden in der Stadt verabreicht werden, damit die Stadt wieder nach Außen geöffnet werden kann. Die Helden wurden noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Ein- und Ausreiseverbot auch für sie gilt und sie froh sein könnten, dass sie nicht abgeschossen worden waren, als sie den Schwarzmagier verfolgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großmeister Lichtschlag wollte von den Helden wissen, was mit dem Kind geschehen war, dass Maldoror als Gefäß benutzt hatte.  Sie erzählten ihm, dass das Kind auf dem Schiff sei und Lichtschlag wollte sofort mit ihnen zum Hafen aufbrechen, um Montakor zu töten. Doch Adarian verwickelte ihn noch in ein Gespräch, so dass Henk sich schnell zum Hafen aufmachen konnte, um Hella zu warnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hellas Verschwinden '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk das Schiff vor den Inquisitoren erreicht hatte, waren Hella und Montakor bereits verschwunden. Aus Vorsicht hatte sie sich mit ihren Fähigkeiten vom Hafen gestohlen und sich in der Stadt versteckt. Hella plante, jemanden in den Slums zu suchen, der schwarzmagische Reagenzien verkauft, um einen Zauber zu wirken, der Montakor für immer von Maldoror abschirmen würde. Von ihnen fehlte jede Spur. Henk hatte jedoch das Gefühl, als ob sie nicht weit entfernt war. Er machte sich dann wieder auf den Rückweg zum Garlentempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Inquisitoren mit den Helden beim Schiff ankamen, war natürlich kein Montakor zu finden und auch Hella war spurlos verschwunden. Sie glaubten den Helden aber, als diese versicherten, dass sie nicht wüssten, wohin das Kind verschwunden wäre, und ließen sie ziehen. Sie erklärten ihnen noch, dass die Inquisitoren nichts gegen sie unternehmen würden, da ihnen immer noch alle dankbar dafür sind, dass sie die Stadt gerettet haben, und im Falle einer Festnahme der Helden würde diese Tat die letzte Moral in der zerrütteten Stadt zerstören. Zurzeit würden in Freywall alle nun vorzeigbare Helden benötigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Helden bis jetzt keine Heilung erhalten hatten, wurde ihnen von Lichtschlag empfohlen sich noch einmal bei den Garlenquestorinnen zu melden und diese in Anspruch zu nehmen. Adarian wurde dies sogar ausdrücklich befohlen, damit er schnell wieder mit seiner Ausbildung fortfahren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarian und die Inquisitoren '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian sich erholt hatte, wurde von ihm erwartet, dass er sofort zum Dienst antrat, da er nun Zeit für seine Ausbildung investieren und bei seinem ersten Einsatz Erfahrung sammeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großmeister Lichtschlag bat ihn darum, mit dem Inquisitoren-Bruder Gunther von Wilms zusammen eine Patrouille in einer der Straßen zu übernehmen.  Gunther war ein Inquisitor, wie er im Buche steht, und strotzte vor Disziplin und asketischer Reinheit. Er behandelte Adarian mit Respekt und freute sich, mit einem echten Helden zusammenzuarbeiten. Dementsprechend hoch war auch sein Anspruch an Adarians Leistung und er beobachtete jeden Schritt von ihm genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beiden wurden in einer Straße im Handelsviertel eingeteilt und sollten dort patrouillieren und verbliebene Zombies eliminieren. Unterwegs hörten sie Geräusche aus einem eingestürzten Haus und Gunther bat Adarian nachzusehen, während er den Eingang sicherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Foxi-Manöver '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Adrian das Gebäude betreten hatte, konnte er die Geräusche im oberen Stockwerk ausmachen und musste einen dunklen Flur entlanggehen, um nachzusehen. Plötzlich merkte er, dass sich jemand direkt hinter ihm befand, und als er sich umdrehte, wurde er augenblicklich von jemanden umarmt und leidenschaftlich geküsst. Es war Foxi, welche ihm aufgelauert hatte und sich anscheinend einen Scherz mit ihm erlaubte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie flüsterte Adarian leise ins Ohr, dass sie jetzt gerne etwas mit ihm unternehmen möchte, da ihnen bestimmt nicht mehr viel gemeinsame Zeit bleiben würde. Er müssten sicher bald weiterreisen und sie würde in Freywall bleiben, um die Gilde mit aufzubauen. Sie grinste in provozierend an und gab zu bedenken, dass in der Stadt bestimmt einige Tavernen gäbe, die schon wieder geöffnet haben. Dort wäre es möglich, ein wenig der verbleibenden Zeit gemeinsam und „ungestört“ zu verbringen. Adarian spürte die Zweideutigkeit in Foxis Angebot und freute sich so sehr, dass er an seinen Dienst kaum noch dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi erwartete von ihm, sich eine Ausrede einfallen zu lassen, um sich von seinem Dienst entfernen zu können. Da er doch sowieso kein wirklicher Inquisitor sein wollte, wäre dies doch auch nicht so schlimm, säuselte sie ihm ins Ohr. Außerdem sollte er immer daran denken, dass die gemeinsame Zeit nur noch sehr kurz sein würde, gab sie zu bedenken, während sie sich an ihn schmiegte und an seinem Ohr knabberte. Foxi ließ nicht so schnell lockerlassen und Adarian sich nicht lange bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian nicht sofort eine überzeugende Idee fand, wie er sich aus seinen Pflichten herauswinden konnte, schlug Foxi schnell einen Plan vor. Sie würde sich als eine Verletzte ausgeben, die Adarian in dem Haus gefunden hatte. Dazu würde sie ihre Kapuze überziehen und stöhnen und schreiend auf seinem Arm liegen. Sie handelten dementsprechend und als Adarian seinen Kollegen auf der Straße traf, erklärte er ihm, dass er die Verletzte sofort zur nächsten Krankenstation bringen müsse, da sie starke Schmerzen hätte. Foxi stöhnte und röchelte wie mit letzter Kraft, als ob es sehr ernst sei und sie bestimmt bald sterbe, wenn Adarian sie nicht schnell zu einem Heiler brächte. Mit verstellt schwacher Stimme wimmerte sie, dass sie wohl innere Blutungen habe und nicht mehr viel Zeit bliebe. Gunther von Wilms ließ sich von ihr täuschen und schickte Adarian sofort mit Foxi auf dem Arm fort. Er würde die Patrouille erstmal allein fortsetzen, bat Adarian aber darum, so schnell wie möglich wieder zu ihm zurückzukehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum waren die beiden außer Reichweite, wollte Foxi zum Fuchsbau gehen und sich etwas Wein auf Adarians Zimmer bestellen. Damit die anderen nichts davon mitbekommen, ging sie mit Adarian durch den Hintereingang ins Gasthaus; sie wollte absolut „ungestört“ mit ihm sein. Auf dem Zimmer tranken sie kurz etwas, aber dann stürzte sich Foxi auf Adarian und als er sich nicht dagegen wehrte, verbrachten sie den ganzen Tag im Bett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätnachmittag fragte Gunther von Wilms nach Adarian, weil er wusste, dass die anderen Helden im Fuchsbau abgestiegen waren. Er machte sich Sorgen, nachdem Adarian nicht von dem Lazarett zurückgekommen war. Gunther suchte Adarians Zimmer auf und erwischte ihn betrunken mit Foxi im Bett. Er war bestürzt über Adarians Verhalten und musste, auch wenn es ihm leidtat, ihren Meister über Adarians Verhalten informieren. Er ging dann schnell und Adarian wusste, dass er sich nun schnell bei seinem Chef melden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sanktum der [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] wartete Großmeister Lichtschlag bereits auf ihn und war sichtlich enttäuscht und wütend. Er verdeutlichte Adarian lautstark, dass dieser das Leben seines Bruders gefährdet hatte, indem er ihm grundlos seinen Wachdienst ohne Gefährten hatte fortführen lassen. Lichtschlag erwartete, dass Adarian sich so bald wie möglich mit Archorbar zusammensetzen und seine Mitgliedschaft bei den Inquisitoren erneut überdenken sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gildegeschäfte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gilde wurden alle, die mitgekommen waren, von Jaran, Mestoph und Waruf begrüßt. Mestoph gratulierte ihnen nochmal und bot allen Wein an. Er erklärte, dass er die Gilde wieder fest Griff habe und Giftvogel sich weiterhin schmollend in seinem Zimmer befindet. Mestoph fand, dass Henk mit Jaran über dessen Bestrafung entscheiden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf ergriff daraufhin das Wort und teilte ihnen mit, dass die Leiche des Ingenieurs Mjonflir im Nebenraum aufgebahrt war, falls sich noch jemand von ihm verabschieden möchte. Die Beerdigung sollte morgen oder übermorgen stattfinden, einen genaueren Termin wollten die Inquisitoren noch verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bat Mestoph Henk und Jaran zu einer Besprechung der Gildenanführer und sie zogen sich in Jarans Büro zurück. Mestoph berichtete dort, dass die Männer der Füchse zurzeit mit den Aufräumarbeiten beschäftigt waren und den Stadtwachen und den Inquisitoren halfen. Er spekulierte bereits auf lukrative Geschäfte während des Wiederaufbaus der Stadt. Wenn die Füchse sich eifrig und selbstlos daran beteiligten, würden ihnen in guten Zeiten eine Menge Leute einen Gefallen schuldig sein. Mestoph riebt sich dabei profitfreudig die Hände, denn sein Motto lautete immer: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Mit nichts kann man den Menschen mehr Reichtum aus den Taschen stehlen, als mit ihrer Dankbarkeit.“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Mestoph ist dies nicht amoralisch, sondern stellt eine natürliche Symbiose dar, wovon beide Seiten profitierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph erörterte weiter, dass es nun Zeit war, die Gilde neu aufzubauen und die Stadt gegen einen erneuten Angriff der Schwarzmagier stark zu machen. Er versicherte, dass inzwischen alle Männer dies als ihr erstes Ziel betrachteten und Henk und seine Freunde ihre volle Unterstützung hätten. Henk und Jaran sollten sich außerdem Gedanken über die Zukunft der Gilde machen und einige Dinge entscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Gilde musste neu aufgebaut werden und während des Wiederaufbaus der Stadt gab es nun zwei wichtige Institutionen, welche die Füchse vorrangig unterstützen könnten. Zum einen benötigte der Tempelbezirk Hilfe beim Wiederaufbau der sakralen Einrichtungen, zum anderen benötigten die Stadträte Unterstützung, um die zerstörten öffentlichen Plätze in der Stadt wieder zu errichten. Allerdings reichten die Ressourcen zurzeit nicht aus, um beiden zu helfen. Henk sollte sich entscheiden, ob man in die Questoren oder die Stadträte investierte, und entschied sich für die Questoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Die Probleme, die vor dem Angriff auf die Stadt bereits existierten, mussten nun endgültig behoben werden. Da immer noch einige gute Männer abgestellt wurden, um sich um die Bedrohung durch die Schwarzmagier zu kümmern, fehlten diese fähigen Diebe auch immer noch bei zukünftigen Geschäften. Mestoph schlug zur Lösung zwei Möglichkeiten vor. Entweder könnte man, um die Männer zu ersetzten, begabte, neutrale Diebe anwerben, die bereits Erfahrung und Können besitzen und die alten Füchse ersetzen. Man könnte aber auch in die Ausbildung einiger begabter Jungfüchse investieren, welche in absehbarer Zeit die Aufgaben dieser Männer ersetzen könnten. Henk musste entscheiden, ob die Gilde neue, fähige Männer anwirbt oder die Fähigkeiten des Nachwuchses fördern will, und entschied sich für die Nachwuchsförderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein Gespräch mit den Briccones '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam ein junger Fuchs mit einer Nachricht hereingerannt. Er sagte, dass Toni und Fredo Briccone oben im Fuchsbau wären und mit Henk, Jaran und Mestoph sprechen möchten. Toni und Fredo warteten in einem Separee und die anderen Helden wurden so lange gebeten, sich anderweitig zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni begrüßte Henk überschwänglich und wie seinen besten Freund mit Wangenkuss. Er hatte eine Flasche Wein im Arm, den er Henk dankend überreichte und ihm erklärte, dass dies ein ganz besonderer Tropfen aus den Südhängen der Scolberge sei und man ihn „den roten Velteringer“ nennen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni bedankte sich daraufhin höflichst für die Hilfe im Bada Beng und wies darauf hin, dass alle Konflikte, die es vor der ganzen Katastrophe gab, natürlich vergessen sind und die Briccones den Füchsen ihre Zusammenarbeit anbieten wollen, um die Stadt möglichst schnell wieder auf die Beine zu bringen, was schließlich im Interesse von allen sei. Außerdem lud er die Anführer der Füchse zu der Beerdigung seines Vaters und seiner Brüder ein, die ebenfalls morgen oder übermorgen stattfinden sollte. Als er sich mit den Füchsen geeinigt hatte, bestand er darauf, mit den Anführern eine symbolische Zigarre zu rauchen, als Zeichen, dass sie ihre Differenzen beigelegt haben und nun auf eine gemeinsame, gewinnbringende Zukunft hoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschied wies Toni darauf hin, dass man ihn immer über seine Leute im Bada Beng kontaktieren kann und seine Tür für Henk und seine Heldenfreunde immer offenstehen wird. Auch Viola ließ ihren Dank ausrichten und Toni wies darauf hin, dass sie sehr mitgenommen war und nach der Beerdigung mit Sicherheit ein wenig Trost von Henk gebrauchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hellas Rückkehr '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle Angelegenheiten um die Inquisitoren und die Füchse geklärt waren, wurde Henk, sobald er unbeobachtet war, von Hakon besucht, der ihm telepathisch mitteilte, dass Hella sich mit ihm und den anderen Helden auf dem Luftschiff treffen will, da sie eine Lösung für Montakors Problem gefunden hatte. Dann verschwand er wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella wartete auf dem Luftschiff, Henks Sohn war jedoch nicht bei ihr. Auf Nachfrage sagte sie nur, dass er in Sicherheit ist. Hella berichtete dann, dass es einen Weg gäbe, wie man Montakors Verbindung zur Maldoror aufheben könne. Sie erzählte von einem alten Ritual der „Gintoganer“, einem Volk aus Bhuma, welches in Barthavion quasi unbekannt ist. Dort ritzt man sich zum Schutz vor Dämonen Zeichen und Muster in die Haut, die durch besonderen Farben eine magische Wirkung erhalten. In den Slums konnte sie das Geschäft eines Mannes finden, der sich mit dieser Art von Zaubern auskennt und bereit wäre, Henks Sohn mit den Zeichen zu versehen. Es fehlte allerdings noch eine Zutat für die Tinte: nämlich das Blut eines heiligen Mannes, nachdem er zuvor eine ganze Nacht gebetet und seinen Gott gepriesen hatte. Im Morgengrauen muss er sein Blut mit der Tinte vermischen und das Ritual muss dann sofort beginnen. Auf Nachfragen wurde Hella gesagt, dass dies auch mit dem Blut eines Erzquestors möglich sei. Kenji erklärte sich zu der Spende bereit um Henks Sohn zu retten und zog sich die Nacht über allein in die Kajüte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Gebet '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sich zum Beten hinsetzte, erhielt er vorerst kein Zeichen von Alethon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann überkam ihn das Gefühl, dass Alethons Abwesenheit gewollt ist und dass sein Gott ihn prüfen will. Plötzlich hatte er seinen alten Lehrmeister Pyrrhon vor Augen. Dieser war noch jünger und Kenji vermutete, dass es eine Erinnerung an die Zeit ist, kurz nachdem er als Straßenjunge von ihm eine zweite Chance bekam und in den Tempeldienst trat. Pyrrhon legte ihm aufmunternd die Hand auf die Schulter und nickte ihm zuversichtlich zu. Kenji fühlte sich dabei sehr geborgen und gestärkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hatte er plötzlich das Gefühl zu fliegen. Er blickte unter sich und sah Perlheim. Kenji flog über das Monasterium und den großen Marktplatz und schließlich verließ er die Stadt und flog weiter zu der Villa von Octavias Vater. Dort landete er vor einem Fenster der Bibliothek und konnte die junge Octavia erkennen, die gerade eine Kerze anzündet und sich vermutlich Licht zum Lesen macht. Plötzlich stellte sich die Schärfe seines Blickwinkels um und er konnte seine Spiegelung in der Fensterscheibe sehen. Er sah genau hin und erblickte einen großen, weißen Greif. Dann brach das Bild ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sah dann wieder Pyrrhon, welcher alt und schwach in seinem Bett im Manosterium von Perlheim liegt und gerade am Sterben ist. Er krümmte sich zusammen und sein sich auflösender Körper floss zu etwas zusammen, was sich in einen blutigen Tropfen verwandelt: die Drachenträne. Doch plötzlich wurden diese wieder flüssig und verwandelten sich in den Greif, den er zuvor in der Scheibe gesehen hatte. Diesmal war der Greif jedoch rot und nicht mehr weiß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor dem Ende der Nacht hörte Kenji plötzlich Pyrrhons Stimme in seinem Kopf. Er sagte: „''Folge stets dem Pfad des Greifens, denn nur er kann dich zu deiner inneren Wahrheit führen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Rettung für Montakor ===&lt;br /&gt;
22./23. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen die Bekanntschaft eines seltsamen Mannes und führen ein Ritual für Montakor durch. Henk muss zum Ausgleich dafür in der Nacht einen Einbruch bei den Inquisitoren des Ekklesiums begehen. Adarian wird von Foxi versucht und Kenji hilft im Tempel aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Celestalis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Nacht und der Morgen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht, als Kenji noch betete, nahm Hella Henk zur Seite. Sie wies ihn darauf hin, dass der Fakir einen Preis verlangen würde, den er nur dem Vater des Jungen sagen wollte. Hella musste mit dem Mann verhandeln und er war nur bereit zu helfen, nachdem er erfuhr, dass Henk großen Einfluss in der Stadt besitzt. Sie hat zwar nicht erzählt, dass Henk zu den Füchsen gehört, aber der Bhumese wusste, dass Henk in Freywall einiges für ihn tun könnte. Er wollte jedoch noch nicht genau sagen, was er verlangen würde. Hella wusste bereits nur, dass es darum ginge, etwas zu besorgen und Henk niemanden töten müsse. Sie stellte aber auch klar, dass die Vereinbarung bereits steht, da sein Ritual die letzte Chance für Montakor war und es keine andere Wahl gab. Der Fakir würde nach Anschluss des Rituals seinen Preis konkretisieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am Morgen, wenn Kenji fertig ist, wartete Hella bereits auf ihn und gab ihm gestisch zu verstehen, dass er nicht reden soll, indem sie ihm ihren Finger auf die Lippen legte. Sie hielt ihm dann schweigend eine seltsame Flasche entgegen, die mit einer seltsamen, achtbeinigen Schildkröte verziert war und deutete ihm an, dass er diese nun mit seinem Blut füllen müsse. Hella hatte ebenfalls einen kleinen, schlichten Bronzedolch mitgebracht, mit welchem Kenji sich in die Hand schnitt. Um die Flasche zu füllen benötigte er ungefähr ¼ Liter. Nachdem sie gefüllt war, begann Hella zu sprechen und meinte, dass er es geschafft hätte. Dann reichte sie ihm ein Stück Brot wegen des Blutverlustes. Sie wollte dann schnell aufbrechen und die anderen holen und verstaute das Blut in ihrer Tasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weg zu dem Laden des Fakirs '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu dem Laden zu gelangen, müssen alle in die Slums. Im Handels- und Bardenviertel waren die Zombies inzwischen alle beseitigt und die Aufräumarbeiten im vollen Gang. Die Straßen wurden inzwischen wieder von der Bevölkerung benutzt, einige Karren waren unterwegs und ein paar Geschäfte hatten bereits wieder geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von oben aus einem Turm hörte man erneut die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]. Sie riefen aus, dass die Seuche nun endlich besiegt ist. Dank dem tapferen Inquisitor und Helden Adrianus und seinen Gefährten war es gelungen, die Ursache ausfindig zu machen und ein Gegenmittel herzustellen. Alle Anwesenden in der Stadt wurden deshalb aufgefordert, sich bei den zahlreichen Ausgabestellen der Inquisitoren zu melden und ein Gegenmittel zu sich zu nehmen, da vermutlich alle mit der Seuche infiziert waren, auch wenn sich keine Symptome zeigten. Erst wenn dies geschehen war, kann die Ausgangssperre aufgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte auch nicht lange und auf der Straße sahen die Helden einen großen Menschenauflauf und darüber ein großes Banner der Inquisitoren. Es war ein Zelt zu sehen, in welchem Adepten der Magierakademie das Heilmittel an die Leute verteilten. Jeder, der sich dem Zelt näherte, wurde direkt von einigen Inquisitoren aufgefordert sich schnell ein Gegenmittel zu holen und daran erinnert, dass alle infiziert waren. Sobald also irgendjemand getötet würde, war er dazu verdammt als Untoter zurückzukehren. Personen, welche einfach weitergingen oder sich weigerten, wurden von den Inquisitoren angesprochen und auch daran erinnert, dass niemand die Stadt nicht verlassen darf, bevor er das Mittel eingenommen hatte. Jeder, der es sich abgeholt hat, musste sich mit Namen bei einem Adepten eintragen und erhielt eine Art magischen Stempel auf die Hand, als Zeichen dafür, dass er die Stadt verlassen kann, sobald sie wieder geöffnet wird. Dieser Stempel war nicht abwaschbar oder kopierbar und verschwand nach einigen Wochen von selbst wieder. Die Magier fügten noch hin, dass das Gegenmittel auch gleichzeitig eine Art Impfung ist und ihr Anwender auch in Zukunft immun gegen die Amortuus Pest sein wird. Auf andere magische Krankheiten hätte dies jedoch keinen Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Slums bemerkten schließlich alle, dass hier noch nicht so gut aufgeräumt wurde, wie in der übrigen Stadt. Zwar waren auch hier keine Zombies mehr unterwegs, aber es stapelten sich die Leichenberge und es stank erbärmlich. Auch hier hatten sich die Straßen wieder gefüllt, jedoch waren hier vor allem Leichenplünderer unterwegs, welche eifrig und gierig die Toten nach Besitztümern durchsuchten. Hin und wieder hörte man deshalb erfreute Aufschreie, wenn einer von ihnen etwas Wertvolles gefunden hatte oder man hörte sie um die Fundstücke streiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Laden des Fakirs '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Laden befindet sich versteckt auf einer oberen Etage einer mehrstöckigen Holzkonstruktion, welche anscheinend unzähligen Slumbewohnern einen Unterschlupf bietet. Auf der oberen Ebene befinden sich mehrere skurrile Geschäfte, u.a. auch Schwarzhändler, Schmuggler und Hehler, die teilweise sogar Ladenschilder besitzen. Henk weiß, dass man sich hier auf einem der vielen Schwarzmärkte der Slums befindet und dass eigentlich alles, was hier verkauft wird, illegal ist. Vor den Läden saßen sehr zwielichtige Typen herum, welche die Helden im Vorbeigehen immer wieder fragten, ob sie etwas kaufen wollten, wie z.B. Fluchtafeln, Amulette, magische Steine und tonnenweise magischen Plunder. Octavia erkannte schnell, dass astral betrachtet nur ein winzig kleiner Bruchteil davon echte magische Eigenschaften besaß. Viele der Typen verschwanden schnell in ihren Häusern, sobald sie erkannten, dass hier ein Mystiker oder Inquisitor unterwegs war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Gantra.png|100px|rahmenlos|left|Türschild von &amp;quot;Kaliprasads Kuriositäten&amp;quot; mit der Göttin Gantra]]&lt;br /&gt;
Der Laden selbst hat nur ein winzig kleines Schild vor der Tür, auf dem ein tanzendes Tier mit einem Turban abgebildet ist, welches die bhumesische Göttin [[Götter#Götter der Bhumesen|Gantra]] darstellt. Das Tier ist breit und stämmig und hat in seinem Gesicht drei lange Rüssel, deren Enden in Schlangenköpfen münden. Es ist graublau und trägt einen leuchtend orangen Turban. Auf dem Körper des Tieres sind verschiedene Symbole zu sehen. Im Laden selbst war zuerst niemand zu sehen und alle waren überwältigt von der Fülle der exotischen und bizarren Waren, die dort gehäuft waren. Neben unzähligen getrockneten und nicht identifizierbaren Tierteilen finden sich seltsame Pflanzen und Kräuter, sowie andere „Reagenzien“, die allen vollkommen unbekannt erschienen. An einer Wand lehne ein fast mannsgroßes, getrocknetes Wesen, dass von einem dichten Pelz überzogen ist. Es besitzt jedoch weder Extremitäten, noch hat es einen genau definierbaren Kopf, und war eine bhumesische [[Pelzmade]]. Außerdem findet man hier unendlich viel Plunder, wie z.B. verzierte Räucherschalen aus Bhuma und andere Ritualgegenstände. Es fällt auf, dass sehr viele der Gegenstände mit eindeutigen und detaillierten erotischen Darstellungen versehen sind. Besonders ein großer Wandteppich fällt dabei ins Auge, auf welchem die bizarrsten und akrobatischen Sexstellungen abgebildet sind, welche die Helden jemals gesehen haben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Beskokaffe.png|200px|rahmenlos|right|Der Affe Beskok]]&lt;br /&gt;
Plötzlich kam jemand hinter diesem Wandteppich hervor. Es war ein größerer Affe mit einem roten Turban auf dem Kopf, der direkt auf Hella zuging. Er machte einige Geräusche und gab Handzeichen, dass man ihm folgen soll.  Er führte alle hinter den Teppich, wo der Fakir auf einem Nagelbrett saß und anscheinend meditierte. Sobald alle im Raum waren, öffnete er die Augen, erhob sich problemlos und ohne Schmerzen auf den Nagelspitzen, verbeugte sich und sprach dabei eine Begrüßung auf Bhumesisch „''Namaskāra''“ (bhumesisch für &amp;quot;Ehre sei dir, Sonne!&amp;quot;) zu allen aus und sagte dann zu Hella „''Punrh swagat hain!''“ (bhumesisch für &amp;quot;Willkommen zurück!&amp;quot;). Schließlich wiederholte er auf gebrochenen Barsavisch noch einmal „''Ich heiße euch willkommen!''“ und stellte sich als [[Gantrapudra Kaliprasad]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin gab er dem Affen ein Zeichen und dieser verschwand kurz hinter einem anderen Teppich. Er kam mit einem großen Korb zurück, in welchem Montakor lag. Gantrapudra versicherte Hella, dass er gut auf das Kind aufgepasst habe und ihm nichts geschehen war. Die Art und Weise, wie der Fakir mit Hella sprach, legte nahe, dass er anscheinend auch ein wenig Angst vor Hella hatte und diese ihm bestimmt etwas Schlimmes angedroht hat, falls dem Jungen etwas zustoßen sollte. Gantrapudra gab ihr eine kleine Phiole und Hella nahm Montakor auf dem Arm und verabreichte ihm das Mittel. Sie beruhigte die Helden, dass es gegen die Schmerzen sei und Montakor so nichts von der Prozedur merken würde. Dann begann sie ein Wiegenlied zu summen und wog Montakor liebevoll in den Schlaf.&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Gantrapudra.png|200px|thumb|left|Der Fakir Gantrapudra Kaliprasad mit dem Affen Beskok]]&lt;br /&gt;
Währenddessen bat der Fakir alle auf dem Boden Platz zu nehmen und der Affe, welchen er immer Beskok nannte, brachte eine große Kanne mit einem sehr würzigen Tee, zu welchem Milch und Honig angeboten wurde. Von dem Geschäft oder dem Ritual wollte Gantrapudra noch gar nicht sprechen und alle bemerkten, dass er zuerst eine Art Teezeremonie veranstaltete. Schweigend goss er den Tee ein und er brachte jedes aufkommende Gespräch mit einem dezenten „Psst!“ zur Ruhe. Alle begriffen, dass dieser Tee ohne Worte getrunken werden sollte. Während alle tranken, musterte der Fakir jeden aus der Gruppe und blieb schließlich zuerst bei Henk und dann bei Kenji hängen. Diesen beiden sah er so lange in die Augen, dass es ihnen schon fast unangenehm wurde. Als er dann den letzten Tropfen aus seiner Tasse getrunken hatte, begann er mit dem Kopf zu nicken und erklärte, dass nun alles bereit sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gantrapudra schnippte mit den Fingern und der Affe räumte den Tisch wieder ab. Anschließend brachte er einen großen Holzkasten herein, der auf der oberen Seite mit einer großen, gestreiften Raubkatze versehen ist und an den Seiten tanzende Elefanten besitzt, die an das Ladenschild erinnern. Er stellte ihn neben den Fakir und dieser blickte nun zu Henk und bat ihn, seinen Sohn auf einen kleinen Tisch zu legen, den der Affe ihm gerade brachte. Hella reichte Henk Montakor herüber und sobald er auf dem Tisch lag, bat der Fakir Hella um das Blut von Kenji. Er erklärte, dass er voraussichtlich den ganzen Tag mit dem Ritual beschäftigt sein würde und dass alle, die nicht zur Familie des Jungen gehören, nun gehen müssten und erst am Abend wieder herkommen dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarian bei den Inquisitoren '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian zum frühen Mittag in den Fuchsbau zurückkehrte, war bereits ein Bote der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] da gewesen, der nach ihm gesucht hatte und die Botschaft hinterließ, dass Großmeister Lichtschlag Adarian umgehend sprechen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian im Sanktum ankam, wurde er bereits vom Großmeister erwartet. Dieser ließ Adarian nochmal deutlich spüren, wie enttäuscht er von seinem Verhalten war, und er konfrontierte ihn damit, dass er ihn vorerst nicht mehr mit anderen Inquisitoren einsetzen werde. Jedoch gab er Adarian noch eine Chance, damit er sich erneut beweisen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthas Lichtschlag fragte Adarian, in welchem Kontakt er zu der Frau steht, die er bei dem Kampf gegen Maldoror beobachtet hatte. Er informierte Adarian darüber, dass es sich bei ihr um eine gesuchte Person handelte, hinter welcher die Inquisitoren schon sehr lange her waren. Lichtschlag betonte, dass sie gefährlich ist und schändliche Gräueltaten im Osten Barthavion begangen hätte. Er selbst kannte sie noch aus seiner Zeit, als er in Ankarz stationiert war. Dort war sie bereits einmal in der Gefangenschaft der Inquisitoren, entkam jedoch, indem sie einen Arkanist auf bestialische Weise tötete, der sich sogar für sie eingesetzt und ihre Hinrichtung verhindert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wies Adarian auf folgende drei Anklagepunkte gegen Hella Behringer hin: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.	&amp;lt;big&amp;gt;Praktizieren dämonischer Magie&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 315 JF tyrannisierte sie mit dämonischer Macht einige Dörfer an der Ostküste von Barthavion (u.a. Tarsus, Osringa und Isinga). Sie bedrohte und erpresste mit einem Dämon die Einwohner und wirkte unerlaubt Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	&amp;lt;big&amp;gt;Ausführung illegaler, schwarzmagischer Dienste&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 318 JF bot sie in Ankarz schwarzmagische Dienste an und beschwor Dämonen in der Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;lt;big&amp;gt;Dreifacher Mord&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 325 JF ließ sie in Ankarz durch einen Dämon eine Markschreierin töten. Sie wurde angezeigt, verhaftet, angeklagt und zum Tode verurteilt. Doch ein Arkanist der Akademie von Ankarz bat darum, ihm die Zauberin als Studienobjekt zu überlassen, was ihm gewährt wurde. Sie konnte aufgrund des unangebrachten Mitleids eines Adepten fliehen und tötete den Magier auf dämonische Weise. Sie tötete anschließend auch den Töpfermeister, der sie angezeigt hatte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Großmeister Lichtschlag verlangte nun, dass Adarian alles erzählte, was er über diese Person weiß, und erwartete, dass er gegen diese ermittelt, damit sie endgültig unschädlich gemacht werden kann. Adarian sollte auch nicht vergessen, dass er mit seinem Verhalten mit Sicherheit auch Archorbar enttäuscht hatte und nun am besten Alles unternimmt, um ihm zu zeigen, dass er sich doch auf ihn verlassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Foxis Pläne '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian den Sanktum der Inquisitoren verließ, fing Foxi ihn ab. Sie offenbarte ihm, dass sie ihm gern ihren Lieblingsplatz in Freywall zeigen möchte und sie den Tag gern wieder mit ihm verbringen wollte. An diesem Ort würden sie auch bestimmt keine Überraschungen mehr wie am Vortag erleben, da die Inquisitoren sie dort niemals finden könnten. Und falls seine Freunde ihn bräuchten, hätte sie Waruf Bescheid gesagt, wo sie mit Adarian hinwollte. Foxi zeigte Adarian einen ganz besonders leckeren Wein, den sie von Waruf geschenkt bekommen hatte, und gab Adarian zu verstehen, dass sie diesen nun gern mit Adarian trinken möchte. Außerdem machte sie ihm wieder mit ihrem Körper eindeutig zweideutige Angebote und wickelte Adarian wieder betörend ein. Sie brauchte Adarian auch nicht sehr lange überzeugen, zumal er von seinem Meister nur den Auftrag bekommen hatte, Informationen über Hella zu sammeln, die er ja bereits schon wusste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi brachte Adarian zum Turm des Merkon und bat ihn kurz an einer Seite des Gebäudes direkt neben einer Statue des Merkon zu warten. Sie verschwand dann kurz und schien fast unsichtbar geworden zu sein.  Dann tauchte sie plötzlich oben auf der Statue wieder auf und rief leise, dass die Luft rein sei. Sie animierte Adarian dazu, die Statue hochzuklettern. Hier oben konnten sie zu einem Fenster des Turmes gelangen und einsteigen. Innen kamen sie zu einem großen Treppenhaus und Foxi erklärte Adarian, dass sie leise hochschleichen werden. Der Turm schien zurzeit noch nicht wieder besetzt zu sein, aber trotzdem meinte sie, dass sie besser leise und vorsichtig sein sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kamen schließlich an dem Raum vorbei, indem sonst die Stadtwachen sitzen und Wache halten. Foxi beschwor Adarian, dass sie nun ganz leise sein müssten, da sie nicht genau sagen könne, ob dort jemand war. Adarian bemerkte beim Vorbeischleichen aber, dass die Wachkammer letztendlich wirklich unbesetzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Treppenhauses befindet sich eine Falltür nach oben, welche Foxi mit einem beiläufigen Handgriff knackte. Dann führte sie Adarian oben auf das Dach und er konnte einen wunderschönen Ausblick genießen und beobachten, wie die Stadt unten langsam wieder aufgebaut wurde und die Straßen sich mit lebendigen Menschen füllten, die langsam ihre Arbeiten wieder aufnahmen. Foxi packt eine kleine Decke aus und machte es sich mit Adrian gemütlich. Sie erzählte ihm, dass sie sich früher immer hier hochgeschlichen hatte, als sie noch ganz neu bei den Füchsen und in Freywall war. Sie hoffte sehr, dass Freywall bald wieder auf die Beine kommt und sie deshalb hierbleiben würde, um dabei zu helfen. Freywall war für sie auch schnell zu einer Heimat geworden und Trutz würde sie wegen etlichen schlechten Erinnerungen kaum vermissen, wenn sie hierbliebe, obwohl Trutz ihre eigentliche Heimat war. Sie fragte dann Adrian, warum er damals Trutz endgültig verlassen hatte und ob er seine Heimat manchmal vermissen würde. Sie unterhielten sich noch lange und Foxi erzählte Adarian noch etwas über den Tod ihrer Eltern. Anschließend verführte Foxi Adarian wieder und sie verbrachten den restlichen Tag dort oben und vergnügten sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie abends wieder die Statue heruntergeklettert waren, bemerkte Adarian, dass er von einem Inquisitor beobachtet wurde, den er bereits vom Sehen aus dem Hauptquartier kannte. Dieser beobachtete das Ganze mit Verwirrung und kam erst wieder aus seinem Erstaunen heraus, als er realisierte, dass Adrian ihn bemerkt hatte. Er grüßte Adarian dann nur kurzangebunden und zog dann ganz schnell in Richtung Sanktum ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Tempeldienst '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji nach dem Besuch bei Gantrapudra in den Fuchsbau zurückkehrte, hatte er eine Nachricht vom Monasterium. Der Priester bat ihn schnellstmöglich um Hilfe und obwohl Kenji die ganze Nacht gebetet hatte, fühlte er sich kaum müde und hatte seltsamerweise nicht das Bedürfnis sich hinzulegen. Also entschied er sich den Tempel aufzusuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tempel wurde er bereits erwartet und der Priester empfing ihn mit offenen Armen. Er betonte noch einmal kurz, wie furchtbar die Tragödie ist, die sich zurzeit in der Stadt abspielt. Hunderte von Menschen hätten Angehörige verloren und waren traumatisiert durch die Bilder, welche die Untoten in ihrem Gedächtnis hinterlassen hatten. Deshalb benötigte er auch dringend Kenjis Hilfe, da in diesen schweren Zeiten viele Menschen um den Rat Alethons bitten würden und nicht genügend Inquisitoren für sie bereitstünden. Er bat Kenji deshalb sich um einige Gläubige zu kümmern, die ratsuchend im Tempel auf Seelsorge und göttlichen Rat warten. Kenji entschloss sich zu helfen und wurde in einen kleinen, separaten Raum mit einer Bank geschickt, in welchen die Gläubigen einzeln und nacheinander von Tempeldienern geführt werden und dann dem Inquisitor ihr Anliegen vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes erschien der älterer Händler Haruk, dessen Laden und damit seine ganze Existenz bei den Bombardierungen zerstört wurde. Er beschwor, dass er der Stadt immer treu und aufrichtig gedient hätte und bei all seinen Geschäften versucht habe, mit größter Ehrlichkeit vorzugehen und niemals jemanden zu betrügen oder zu hintergehen. Daher fragte Haruk sich, warum Alethon es zuließ, dass der Laden seines Nachbarn, der ein gieriger Geschäftemacher und betrügerischer Händler sei, nicht einen Kratzer abbekommen hatte. Er fand dies ungerecht und dachte immer, dass er, indem er Alethon treu dient, von derartigen Ungerechtigkeiten verschont bliebe. Haruk wollte nun wissen, warum Alethon die Bombe nicht auf das Haus seines selbstsüchtigen Nachbarn gelenkt habe. Kenji fragte ihn nach dem Schicksal seiner Familie. Als der Händler Haruk ihm erzählte, dass es seiner ganzen Familie gut gehe und alle niemand zu Schaden gekommen war, verwies ihn Kenji auf dieses Glück und gebot ihm, dafür dankbar zu sein anstatt sich über den Nachbarn zu beschweren. Noch immer etwas unzufrieden und leicht verwirrt verlies Haruk das Separee und ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend erschien Eran, ein Mann mittleren Alters, der wohl zu den ärmeren Leuten im Handelsviertel gehörte. Er war vielleicht ein Handwerker, ging gebeugt und hatte mehrere Verletzungen, die jedoch gut verarztet waren. Kenji erkannte schnell, dass dieser Mann noch immer unter Schock stand. Als er hereinkam und Kenji sah, fiel Eran vor diesem auf die Knie, kroch auf ihn zu und begann seine Füße zu küssen. Er heulte laut und schluchzte immer wieder, dass er ein Zeichen Alethons benötigte, um nicht verrückt zu werden. Er fühlte sich von dem Gott verlassen, da dieser zuließ, dass seine ganze Familie getötet wurde und er als einziger überleben musste, obwohl er alles tat, um ihnen zu helfen. Eran verstand nicht, warum Alethon diese Ungerechtigkeit zuließ und er mit ansehen musste, wie seine Frau und seine zwei kleinen Kinder von den Untoten zerrissen wurden, während er gegen andere Untote kämpfte, um sie zu beschützen. Der Mann versicherte, dass er sein ganzes Leben Alethons Geboten untergeordnet habe und immer ehrlich, aufrecht und gerecht zu leben versuchte. Nun brauchte er einen Grund um weiterzumachen und hoffte deshalb auf ein Zeichen der Götter, welches ihm der Questor übermitteln sollte. Kenji zeigte Mitgefühl, wies den Mann jedoch darauf hin, dass die Wendung seines Schicksals auch den entschlossenen Willen des Mannes selbst benötigte. Er offenbarte ihm, dass ihm zwei Pfade offenstanden. Er konnte sich der gerechtfertigten Trauer hingeben und in Bitterkeit und Enttäuschung ob der harten Prüfungen, die ihm das Leben aufgezwungen hatte, dahingehen. Oder aber er konnte die Erinnerung an seine Geliebten ehren und in ihrem Namen das Gute in der Welt mehren. Kenji teilte seine eigenen, sonst privaten Zweifel und Anklagen an die Schutzgötter, aber auch seinen unbedingten Willen, sich nicht durch diese davon abhalten zu lassen, seinen Teil zu tun, um die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Am Ende beteten beide lange zusammen für die Verstorbenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eran wirkte danach beruhigt und mehr mit sich und der Welt im Reinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Ritual '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fakir bat Henk und Hella jeweils auf einer Seite des Tisches mit Montakor Platz zu nehmen und sie sollten jeweils eine Hand des Jungen mit einer ihrer Hände halten und ruhig sein. Dann goss er Kenjis Blut in eine kleine Bronzeschale und holte ein schwarzes Pulver hervor. Mit einem kleinen Stab rührte er dieses in das Blut ein, wobei ein Zischen zu hören und ein leichtet Qualmen als Reaktion zu sehen war. Anschließend goss er noch ein violettes Öl hinzu, welches das Gemisch in eine Flüssigkeit verwandelte, die wie blaue Tinte aussah. Dann holte er einen langen Holzstab hervor, an dessen Ende eine sehr dünne Hohlnadel befestigt war, und begann ein Lied in seiner Heimatsprache zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Minuten vergingen und dann hörte Gantrapudra auf zu singen. Der Affe hatte sich derweil eine große Klangschale geholt und damit begonnen sie mit einem großen Stab in Schwingung zu versetzen. Nebenher zündete er immer wieder eine Räucherschale mit unbekannten Düften und Weihräuchern an und es fiel auf, dass dieser Affe viel zu klug für ein Tier erschien und Dinge tat, die eigentlich eher menschlich wirkten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gantrapudra bat Henk und Hella nun einige Worte mantrisch zu wiederholen, solange das Ritual dauert, und zwar „''Sanrakshan aur Upachaar''“ (bhumesisch für &amp;quot;''Schutz und Heil''&amp;quot;). Er sprach sie einige Male mit ihnen zusammen und dann mussten sie allein weitermachen. Er nahm dann den Tätowierstab, tunkte ihn in die Farbe und legte ihn auf der Haut des Kindes an. Dabei begann er ein langes Mantra zu singen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zuvor hatte er bereits den Scheitel des Kindes rasiert und legte den Stab dort an. Er begann ganz vorsichtig auf die Seite des Stabes zu klopfen, die der Nadel gegenüberliegt. Dann versiegelte er mit seinen Zeichen nach und nach alle Energieknotenpunkte des Kindes und auch die Hand- und Fußinnenflächen. Das Ritual zog sich den ganzen Tag hin und für Henk war es sehr anstrengend sich durchgängig auf das Mantra zu konzentrieren. Zur Abenddämmerung war Gantrapudra schließlich fertig und bat den Affen darum, für alle etwas zu Essen zu machen, während Henk auf seine Gefährten wartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bemerkte bei Gantrapudra eine Sklavennummer am Handgelenk und sprach ihn darauf an. Er erzählte von seiner Versklavung und seiner Flucht nach Barthavion (vgl. [[Gantrapudra_Kaliprasad#Sklavenzeit_.28330-334_JF.29|Vita]]) und die beiden tauschten sich über das Sklavensein aus, bis die anderen am Abend ankamen, um sie abzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurück zu dem Fakir '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend fanden sich alle wieder bei dem Fakir ein, wo sie auf einen erschöpften Henk und eine erschöpfte Hella trafen. Montakor schlief, wirkte jedoch entspannt und schien keine Schmerzen zu haben. Er war am ganzen Körper mit Bandagen verbunden und man konnte erahnen, wie viele Tätowierungen er bekommen hatte. Ein Verband befand sich auch auf seinem Kopf und bedeckte sogar die kleine Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gantrapudra verkündete, dass alles gut gelaufen und Montakor nun für alle Zeiten sicher ist und ein ganz normales Leben führen kann. Hella meinte, dass Montakor sich noch ausruhen muss, und fragte, ob sie sich mit ihm bei den Füchsen für ein paar Tage verstecken kann, bevor sie die Stadt dann verlässt. Im Moment war der Junge allerdings noch zu schwach, um weit zu reisen, und sie musste die nächsten Tage beobachten, ob er das Ritual ohne Schaden überstanden hatte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als alle gingen, nahm der Fakir Henk zur Seite und offenbarte ihm seinen Preis. Er beschrieb Henk, dass die Inquisitoren vor einiger Zeit bei einer Razzia einen Gegenstand konfisziert hatten, den er gern zurückhätte. Dieser befände sich aller Wahrscheinlichkeit nach im Lager der Inquisitoren. Es handelte sich um einen goldenen Affenschädel, den [[Schädel von Bajrang Balaji]], der in einer Kiste aufbewahrt war, welche mit den gleichen tanzenden Dreirüsselelefanten verziert ist, wie die Kiste mit seinen Tätowier-Utensilien. Gantrapudra erwähnte auch, dass er wüsste, dass Adarian Inquisitor ist und es mit ihm ein Leichtes sein würde, an den Gegenstand zu gelangen. Soweit er weiß, befindet sich das Lager im Keller des Inquisitorensanktums. Der Fakir wies auch nochmal darauf hin, dass dies ein geringer Preis für seine Arbeit ist, und falls Henk ihn nicht erbrächte, sollte er sich bewusst sein, dass der Fakir durch die magischen Zeichen nun auch eine Verbindung zu seinem Sohn besitze und er Einfluss auf dessen Leben dadurch habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen schon in den Fuchsbau gingen und ließen den Abend ausklingen ließen, besuchte Adarian mit Henk noch die „''Fressecke''“, der Armenküche der Füchse in den Slums. Henk sprach mit Adarian über dessen Mitgliedschaft im Ekklesium und fragte ihn schließlich:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Adarian, willst du ein Mönch sein oder Adarian?”&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann erzählte er Adarian von dem Affenschädel und dass er ihn aus dem Lager der Inquisitoren stehlen muss. Er fragte Adarian, ob er eine Ahnung hätte, wo sich dieses Lager befindet, und Adarian erzählte ihm von der Luke zum Keller im Sanktum. Adarian berichtete Henk von allem, was er über die Wachen und ihre Wechsel wusste und dann verabschiedeten sich die beiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ging dann auch in den Fuchsbau und verbachte den Abend mit Octavia und Kenji. Später setzte sich unauffällig gegen Mitternacht ab und begab sich zum Inquisitorensanktum, zu dem Adarian direkt nach ihrem Treffen aufgebrochen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarians Meldung im Sanktum des Ekklesiums '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian kam im Sanktum an und wurde schon von Großmeister Lichtschlag ungeduldig empfangen. Adarian entschuldigte sein spätes Erscheinen mit seinen Pflichten innerhalb der Heldengruppe und er bemerkte, dass der Großmeister anscheinend auch bereits über seinen Ausflug auf den Turm des Merkon informiert worden war. Lichtschlag verdonnerte Adarian zur alleinigen Übernahme der Nachtwache im Sanktum. Diese Wache war bei allen die unbeliebteste Schicht, denn im Hof war man immer an der frischen Luft und die Zeit verging zügig bei den Wachgängen, aber im Inneren des Tempels war man immer in Gefahr bei wenig Bewegung und stehender Luft während der Wache einzuschlafen. Adarian machte sich für eine lange Nacht bereit und hatte keine Ahnung, wann Henk dem Sanktum in der Nacht einen Besuch abstatten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Einbruch '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kam kurz nach Mitternacht am Sanktum der Inquisitoren an und erspähte zunächst die Lage von den Dächern der Mannschaftsquartiere aus. Er erblickte zwei Wachen, welche abwechselnd im Hof patrouillierten und im Wachhäuschen das Tor sicherten. Die Türen zum Tempel waren, wie Henk beobachten konnte, nicht verschlossen und so gelangte er unbemerkt ins Innere, wo Adarian die Nachtwache hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne von Adarian bemerkt zu werden gelangte Henk in die Kammer, wo die Luke nach Unten war. Er knackte mit Leichtigkeit das einfache Schloss und gelangte in den Keller des Tempels. Ohne Probleme gelangte er an eine zweiflüglige Tür, welche in das Archiv der Inquisitoren führt. Dieses Schloss war allerdings eine Herausforderung für Henk, welche er aber nach längerer Zeit der Konzentration meisterte. Im Archiv widerstand Henk der Versuchung, sämtliche Akten und Berichte über seine Schwester Hella mitzunehmen und widmete sich der anderen Tür, welche in das Lager führte, in dem sich der Affenschädel befand. Einige Zeit verging, bis Henk das ähnlich komplizierte Schloss geknackt hatte. Schließlich gelangte er in das Lager, welches aus mehreren Räumen mit dutzenden Regalen mit Hunderten Kisten bestand. Henk würde Tage brauchen, um alles zu durchsuchen und den Schädel zu finden.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Affenschädel.png|150px|rahmenlos|right|Der &amp;quot;''Schädel von Bajrang Balaji''&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Dann kam Henk auf die Idee, im Schreibtisch nach einer Inventarliste zu suchen. Er knackte das einfache Schloss und fand das Gesuchte. Er entdeckte nach einigem Suchen einen Eintrag auf den ungewöhnlichen Namen „''Kaliprasad''“ und die dazugehörige Nummer war 5142. Nach kurzem Suchen und Kombinieren entdeckte Henk, dass die Ziffern in ihrer Reihenfolge die Nummer des Raums, des Regals, der Etage und der Kiste angaben. So fand Henk die gesuchte kleine Truhe mit dem Affenschädel und kontrollierte sie gleich auf den korrekten Inhalt. Dabei lag eine Statue mit großem erigiertem Penis, welche Henk einsteckte und ebenfalls für den Bhumesen mitbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bemerkte jetzt, dass bereits mehr Zeit verstrichen war, als er gedacht hatte, und beeilte sich. Er brauchte etwas, bis er das komplizierte Schloss an der Lagertür wieder verschlossen hatte, das einfache Schreibtischschloss für die Inventarliste war dagegen ein Leichtes. Doch als er die Archivtür wieder versperrte, wollte ihm das einfach nicht gelingen. Er hätte noch weiteren Zeitverlust in Kauf nehmen müssen, aber Henk entschied sich dazu die Tür unverschlossen zu lassen und schlich in die Tempelhalle. Adarian war eingenickt und Henk entschloss sich, einfach die Vordertür zu nehmen, da er vor Sonnenaufgang hier heraus sein wollte. Adarian wurde durch das Schließen der großen Tempeltür wach und bemerkte den geöffneten Riegel. Er dachte sich seinen Teil und verriegelte das Tor wieder, sodass nichts auffallen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Affe und die Tätowierung '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Beskok.png|100px|rahmenlos|left|Beskok Taan]]&lt;br /&gt;
Am frühen Morgen kam Henk zurück zu Gantrapudras Laden und überbrachte ihm die Truhe mit dem Schädel. Der Bhumese wirkte sehr zufrieden und auch sein Affe Beskok war ganz aufgeregt. Ohne Zeit zu verlieren holte der Fakir den Schädel aus der Truhe und hielt ihn über den Affen. Er sprach unverständliche Worte und die Umrisse des Affen verschwammen und wuchsen. Langsam verwandelte sich der Affe vor Henks Augen in einen Menschen, dem Gantrapudra sofort Kleidung reichte, um sich angemessen zu bedecken. [[Beskok Taan|Beskok]] dankte Henk für seinen Einsatz bei der Wiederbeschaffung des Schädels und erzählte Henk, wie er vor etwa einem Jahr zu einem Affen wurde. Die Inquisitoren waren ihm auf den Fersen und sei Freund Gantrapudra konnte ihn nur so vor ihren Augen verbergen. Leider konfiszierten sie bei ihrer Razzia den Schädel und so musste er längere Zeit ein Affendasein fristen (vgl. [[Gantrapudra_Kaliprasad#Das_Beskok-Dilemma_.28350_JF.29|Das Beskok-Dilemma]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an ein gemeinsames Frühstück tätowierte Gantrapudra Henk eine besondere Form bhumesischer Magie auf den Oberarm. Sie würde ihm die Beschwerden des Alters vergessen lassen, versprach er. Und tatsächlich fühlte sich Henk nach der Prozedur beweglicher und so jung wie schon lange nicht mehr. Am späten Vormittag machte er sich auf zum Fuchsbau.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Epilog ===&lt;br /&gt;
23.-25. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erlebt Konsequenzen beim Sanktum der Inquisitoren des Ekklesiums und die Helden verabschieden sich von Hella. Die Toten werden beerdigt und anschließend wird im Fuchsbau gefeiert. Henk verlobt sich und ein Brief von Archorbar erreicht die Gruppe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
23. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarian im Sanktum des Lichtes '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian morgens später aufstand, bemerkte er, dass ein [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] auf dem Exerzierplatz Liegestützen machte, während er von Großmeister Lichtschlag cholerisch und dadurch fast schon nicht mehr verstehbar angeschrien wurde. Adarian konnte verstehen, dass er irgendwas von „verantwortungsloses Verhalten“ und „unentschuldbar“ schrie. Außerdem bezog sich die Standpauke auf irgendetwas mit dem Archiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er den Tempel verlassen wollte und bei am Empfangstisch vorbeikam, sah Adarian, wie die diensthabende Wache die ganze Szene aus dem Fenster beobachtete und mitleidig den Kopf schüttelte, als er bei ihr vorbeikam. Er fragte Adarian, ob er auch schon hörte, was sich der Bruder Keldor geleistet habe, und ob er etwas von dem Vorfall mit dem Archiv mitbekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder der Wache erzählte Adarian die ganze Geschichte. So wusste er, dass Bruder Keldor als letzter im Lager war und offensichtlich vergessen hatte, das große Haupttor zu verschließen.  Seit der Katastrophe in der Stadt war niemand mehr dort gewesen und der Großmeister ging erst heute Morgen wieder hinunter, um einige Akten einzulagern. Das bedeutete, dass die Archivtür die ganze Katastrophe über geöffnet war und sich somit auch Unbefugte Zugang verschaffen konnten. Bruder Keldor ging zwar davon aus, dass er die Tür verschlossen hatte, jedoch war er sich auch nicht mehr sicher und befürchtete, dass er wirklich dafür verantwortlich ist, weil er bei Ausbruch der Untotenseuche schwer gegen seine Panik ankämpfen musste und deshalb vielleicht nachlässig war. Keldor Brisuto war noch ein ganz junger Bruder und wohl einfach mit der Situation überfordert. Jedoch würde Großmeister Lichtschlag bei ihm keine Ausnahme machen und so sorgte er schon den ganzen Vormittag dafür, dass Bruder Keldor entsprechende Disziplinierungsmaßnahmen erhielt. Immerhin wusste jeder Inquisitor in Freywall, dass die Verantwortung über das Archiv von entscheidenden Bedeutung ist. Deshalb würde er wohl in den nächsten Wochen zusätzlich zu seinen normalen Einsätzen noch mit der Inventur des Archivs beschäftigt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erfuhr noch, dass Lichtschlag ihn heute freigestellt habe, da er die ganze Nacht gewacht habe. Jedoch wollte er ihn am Abend wieder im Tempel zum Dienst sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Fuchsbau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mittag - alle hatten lange geschlafen, da sie erst in den Morgenstunden ins Bett gekommen waren – als alle beim „Frühstück“ saßen, kamen Mestoph und Jaran zu den Helden und berichteten, dass ein Bote der Briccones verkündet hat, dass die Beerdigung von Cupo und seinen Söhnen am nächsten Morgen stattfinden wird und sich heute alle nochmal ausruhen können. Jaran wies darauf hin, dass die Beerdigung von [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Mjonflir]] kurz davor stattfinden wird und viele Füchse bereits ihre Anwesenheit zugesagt hätten. Nach den Beerdigungen sollte es eine gemeinsame Feier der Briccones und der Füchse geben, um ihr neues Bündnis zu bekräftigen. Henk erklärte, dass die Beerdigungsfeiern in Freywall zuweilen mit sehr viel Alkohol gefeiert werden und man sogar bestimmte traditionelle Tänze zu Ehren der Toten veranstaltet. Außerdem dauern sie für gewöhnlich einen ganzen Tag und enden mit einer langen Feier bis in die Morgenstunden. Er war als Chef der Füchse der offizielle Gastgeber und seine Anwesenheit wurde natürlich von allen strikt erwartet. Da das Bardenviertel noch immer ziemlich mitgenommen war, hat Jaran angeboten, die Trauerfeier im Fuchsbau abzuhalten. Dies sollte auch die Verbrüderung mit den Briccones symbolisch unterstreichen und die gemeinsame Zukunft einleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian sich nach Foxi erkundigte, wurde ihm mitgeteilt, dass diese gerade einen Auftrag erledigte und wahrscheinlich bis in die Nacht beschäftigt sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaran nahm Henk beiseite und informierte ihn darüber, dass er sich mit Mestoph bereits um die Strafe von Giftvogel gekümmert habe, um Henk damit nicht noch weiter zu belasten. Jaran meinte nur locker: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Giftvogel schläft nun auf den Ästen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Gespräch mit Lichtschlag '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji suchte Großmeister Lichtschlag auf und sprach mit ihm über Hella. Lichtschlag warnte ihn vor dem „dämonischem Wahnsinn“, welcher Personen befällt, welche über lange Zeit Kontakt zu Dämonen hatten. Ihre Gedankengänge wirken zunächst erschreckend klar, aber es sind nur die verführerischen, abyssischen Einflüsterungen, die aus ihnen sprechen und eine Seele vom Weg des Lichts abbringen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk besucht Hella '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Jaran wieder nach unten ging, flüsterte er Henk noch zu, dass dieser nachkommen solle, da Hella nach ihm gefragt hätte und mit ihm allein reden wollte. Sie war mit Montakor unten und dem Jungen ging es schon besser. Die Verbände waren nun ab und man konnte die Tätowierungen am ganzen Körper des Kleinkindes sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella erzählte Henk unter vier Augen, dass sie einen Traum gehabt habe. Sie hatte Montakor als erwachsenen Mann gesehen und er war ein großer Anführer gewesen. Außerdem sah sie, wie er mit Henk, der in ihrem Traum ein sehr alter, aber glücklich wirkender Mann war, zurück in ihre alte Heimat auf der Insel in der Bartha-Bucht zurückkehrte, wo die beiden gemeinsam mit Henks Bruder Ivar Behringer das Grab von Henks Vater, Chiron Behringer, besuchten. Hella selbst sah sich nicht in der Vision, wusste aber, dass sie trotzdem irgendwie präsent war. Sie sah außerdem, dass Barthavion in ihrem Traum nicht zerstört oder von Dämonen überrannt war. Sie war daher sehr verwirrt von dem Traum, da sie ihr ganzes Leben fast noch nie etwas Positives geträumt hatte. Hella sagte, dass der Traum ihr eine seltsame Hoffnung gemacht habe, dass sie gerade zum ersten Mal so etwas wie das „Richtige“ in ihrem Leben tun würde und dass dies ein sehr gutes Gefühl ist. Es war, als würde sie langsam begreifen, warum Enodia nicht zuließ, dass sie sich das Leben nahm, weil dadurch nun Montakor wohl auf ist und vielleicht in der Zukunft jemand sehr Bedeutsames werden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella eröffnete Henk ihren weiteren Plan, Montakor wieder zu Birkinga zu bringen, wo sie selber auch bleiben und über ihn wachen möchte. Jedoch wusste sie noch nicht, wie sie aus der Stadt hinauskommen könnte, da die Ausgänge alle wegen des Heilmittels überwacht würden. Sie machte Henk auch die Dringlichkeit deutlich, warum sie schnell aus der Stadt musste. Jaran hatte bereits darauf hingewiesen, dass die Inquisitoren überall nach Hella und dem Kind suchten und auch den Fuchsbau bewachen ließen. Henk erfuhr, dass zurzeit immer ein bis zwei Männer regelmäßig vorm Fuchsbau patrouillierten und Leute befragten. Auch der Wirt wurde bereits auf Hella angesprochen und am liebsten würde sie die Stadt deshalb noch am gleichen Abend dieses Tages wieder verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklärte Hella, dass die Gilde ihre eigenen Tunnel zum Schmuggeln aus der Stadt hat und die Kontrollen der Inquisitoren kein Problem für sie sein werden. Er wusste auch, dass die Gilde über einige Luftschiffe und fähige Männer verfügt, die Hella sicher und schnell in die Hohe Heimat können. Jaran bestätigte ihm auf Nachfrage, dass es kein Problem ist, die Flucht bis zum Einbruch der Dunkelheit auf die Beine zu stellen. Hella war sehr beruhigt und wollte die letzten Stunden in der Stadt gern noch mit Henk verbringen und sich auch von seinen Freunden verabschieden. Daher wollte sie sich am Nachmittag noch mit ihnen zusammensetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Henk jedoch die anderen benachrichtigte, informierte ihn Jaran noch darüber, dass Foxi mit einigen Männern in den Slums war und sich um ein paar ganz üble Gauner kümmerte. Diese nutzen die Notlage gerade aus, um sich Macht in der Stadt zu verschaffen, indem sie die Leute erpressen, denen sie beim Wiederaufbau geholfen haben. Vermutlich müsste Foxi dabei einen besonders verdorbenen Ganoven ausschalten, aber damit würde den ganzen armen Menschen geholfen werden, die von diesen eiskalten Banden ausgepresst werden. Jaran meinte aber, dass Henk sich darum nicht kümmern müsste und sich lieber weiterhin ausruhen und noch die Zeit mit seiner Schwester genießen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abschied von Hella '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk holte seine Freunde aus dem Fuchsbau nach unten zu Hella. Sie nahmen alle an einem großen, gemütlichen Tisch Platz und Hella bat Henk eine Flasche Wein zu öffnen. Sie selbst hielt die ganze Zeit Montakor auf dem Arm und schien den Jungen kaum abzulegen. Sie wiegte ihn und summte immer wieder ein Lied für ihn und schien sich unglaublich rührend um ihren Neffen zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella stieß mit allen auf die Rettung von Montakor an, weil sie nun davon überzeugt ist, dass der Junge durch die Tätowierungen gerettet wurde. Sie erklärte, dass Gantrapudra ganze Arbeit geleistet hat und bat auch Octavia sich diese Glanzleistung anzusehen. Bei genauerem Hinsehen konnte sie sofort erkennen, dass Montakor nun eine Art Schutzschicht um seine Aura trägt, die ihn astral nahezu unsichtbar macht und vermutlich auch nur noch durch die wenigsten und mächtigsten Zauber durchdrungen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella betonte, dass die Rettung ihres Neffen die vielleicht selbstloseste Tat in ihrem ganzen Leben gewesen ist und sie nun versteht, warum es sich manchmal lohnen kann, auf die Götter zu hören. Sie erklärte, dass sie weiß, dass sie in ihrem Leben viel Unheil angerichtet hatte, aber das Montakor ihr nun einen neuen Weg gezeigt hätte. Sie habe weiterhin vor, Enodias Plan zu folgen, auch wenn sie die Göttin ihr Leben lang verflucht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella machte eine kurze Pause und blickte zu Kenji. Als Kenji ihr erklärte, dass sie damit Recht gehabt hätte, dass sie allein wären, erzählte sie ihm von ihren Einsichten. Sie rief ihm in Erinnerung, dass auf dem Schiff Lorkan als Falke erschien, persönlich eingriff und sie befreite. Auf ihre Taten angesprochen erklärte sie Kenji, dass sie sich ihrer Schuld völlig bewusst ist und sie sich bereits vor das Gericht von Enodia begeben habe und ihrem Leben schon längst ein Ende setzen wollte. Doch die Göttin persönlich hatte einen Plan mit ihr und nur deshalb sei sie noch am Leben. Wenn Enodia jedoch ihren Plan für sie vollendet hätte und Kenji wieder zu Alethon gefunden hätte, würde sie sich in Zukunft gern von ihm richten lassen und er sollte sich bewusst sein, dass er dann als einzige gerechte Lösung nur ein Todesurteil vollstrecken kann. Falls es soweit käme, dann wäre es ihr jedoch eine Ehre von Kenjis Hand gerichtet zu werden, aber die Zeit dafür war jetzt noch nicht gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella wird dann noch ein wenig mit allem Trinken und Henk hielt eine Rede über etwas, was ihm sehr wichtig war. Er berichtete allen von seiner Traumbegegnung mit Lochost und offenbarte ihnen, dass er dadurch seine innere Freiheit und seinen Optimismus wiedergefunden habe. Das einzige, um wieder gut zu machen, was er ihnen antat, ist wieder ihr „Fährmann“ zu sein, der ihnen Richtung im Glauben gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam Jaran herein und meinte, dass es nun bald Zeit ist und Hella sich langsam verabschieden muss. Doch bevor Hella aufbrach, kam sie zu jedem persönlich hin und gab ihm noch einige Worte mit auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst kam Hella zu Adarian und dankte ihm dafür, dass er die ganze Zeit auf ihren kleinen Bruder aufgepasst hat und bat, dass er ihn nie im Stich lassen sollte. Sie gestand ihm auch, dass sie nicht weiß, was er bei den Inquisitoren zu suchen hat und er nicht denken soll, dass diese selbstgerechten Fanatiker nicht genauso viel Verbrechen auf dem Kerbholz hätten, wie die Leute, die sie verfolgen. Wenn er klug wäre, sollte er dem Orden den Rücken kehren und herausfinden, wer er wirklich ist. Dann gab sie ihm zum Abschied die Hand und drückte sie einmal ganz fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ging Hella zu Kenji und räumte ein, dass sie es nicht leicht miteinander hatten und sie aber, trotz all ihrer Differenzen, weiß, dass Kenji für Henk bei ihren Abenteuern da ist und dass sie ihm dafür auf ewig dankbar sein wird. Sie legte ihm nahe, nicht Zuviel von den Göttern zu erwarten und Kenji sollte besser anfangen, seine Stärke in sich selbst zu finden. Nur dann könnte er auch ohne Alethons Hilfe seinen weiteren Weg finden.  Sie verbeugte sich würdevoll, wie man es vor einem Erzquestor für gewöhnlich tut und gab ihm nicht freundschaftlich die Hand, so wie sie es bei Adarian getan hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss wandte Hella sich Octavia zu und gestand ihr, dass sie sie um ihre Selbstdisziplin beneidet und sie in ihrem Leben vermutlich nicht so viel Unheil in die Welt gebracht hätte, wenn sie Octavia ein wenig ähnlicher gewesen wäre. Sie merkte auch an, dass Octavia für ihr Alter unglaublich mächtig ist und sie aufpassen und trotz ihrer enormen Selbstbeherrschung immer auf der Hut vor den Verführungen der Magie sein sollte. Sie spürte nämlich, dass Octavia einem Vulkan sehr ähnlich ist und dass es unter ihrer kalten und unbewegten Oberfläche brodeln würde. Octavia sollte aufpassen, dass sie nicht eines Tages ausbräche. Noch bevor Octavia darauf antworten konnte, nahm Hella sie schnell zum Abschied in den Arm und betonte, dass sie daran glaubt, dass Octavia die Stärke hat, mit ihrem „Fluch“ zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wünschte sie allen viel Glück und erwähnte nochmal, dass die Drachenträne das mächtigste ist, was sie jemals erlebt hat und sie felsenfest daran glaubt, dass sie noch viele Geheimnisse verbirgt, von denen bis jetzt noch niemand etwas weiß. Hella wurde durch Jaran unterbrochen, welcher auf einen baldigen Aufbruch drängte, da das Luftschiff bald ablegen würde und sie etwas außerhalb von Freywall abholen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk begleitete sie noch aus der Stadt hinaus und verabschiedete sich dort allein von ihr. Hella erklärte Henk zum Abschied, dass sie glücklich ist, dass sie seinen Sohn retten konnte und schwor, dass sie ihn nie wieder außer Augen lassen und Birkinga bei allem unterstützen wird. Sie möchte Henk gern bald wiedersehen und bestand darauf, dass er sie in der Öde besuchen kommen soll, wenn es seine Abenteuer zulassen würden. Dann gab sie Henk noch einmal Montakor auf dem Arm, damit er sich auch von ihm verabschieden konnte. Dieser blickte Henk fröhlich an und streckte gleich seine Arme nach ihm aus. Henk schenkte Montakor sein [[Twillamulett]]. Hella wollte versuchen mit Ivar Kontakt aufzunehmen und hoffte, dass die Behringers eines Tages wieder vereint sein könnten. Sie gab Henk einen Kuss auf die Stirn, umarmt ihn lange und wurde von dem Luftschiff aufgelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarians Meldung bei Lichtschlag '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian abends zum Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zurückkehrte, verdonnerte ihn Großmeister Lichtschlag zu Meditationen und ordnete an, dass er morgen zum Sonnenaufgang an den Leibesübungen teilnehmen und pünktlich auf dem Exerzierplatz erscheinen sollte. Lichtschlag wollte auch die weiteren Pläne von Adarian hören und erkundigte sich, wann er die Stadt verlassen würde. Er stellte Adarian auch für den Tag der Beerdigungen frei, jedoch sollte er sich am Tag darauf wieder im Tempel melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tag des Letor '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag hörte man überall auf den Straßen das Klagen der Frauen. Auf Nachfrage erklärten Einheimische, dass die offizielle Trauerzeit nun ausgerufen und man mit den ersten Beerdigungen angefangen hätte. Man habe den heutigen Tag offiziell als Tag des Letors erklärt und in Gänze zur Ehrung der Toten bestimmt. Auf allen großen Stadttürmen waren schwarze Flaggen mit Letors Zeichen aufgehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Beerdigungen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es regnete in Strömen und der Himmel zeigt sich dem Anlass entsprechend trüb, als die Helden auf dem Friedhof ankamen. Man hörte das Klagen und Weinen von hunderten von Menschen und viele waren damit beschäftigt Gräber auszuheben. Andere brachen aus Kummer zusammen und überall sah man trauernde Frauen, die laute Klagelieder anstimmten. Am Rand des Letorackers lagen auch einige Massengräber, welche die Stadtwachen mit Leichen füllten. Überall patrouillierten Inquisitoren des Ekklesiums und brachten neue Schutzsymbole rund um das gerade entstandene Friedhofsgelände an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Beerdigung folgte direkt die Nächste und der Letorquestor legte seinen Segen im Eiltempo auf ein Grab nach dem anderen. Die eigentlichen Beerdigungen wurden deshalb sehr privat abgehalten und es lag an den Angehörigen, ob noch einige letzte Worte gesprochen wurden. Auch Foxi war dort und hatte anscheinend schon auf Adarian gewartet. Sie war ganz ungewohnt in einem schwarzen, langen Trauerkleid erscheinen und wirkte plötzlich vielen damenhafter, als man es sonst von ihr kennt. Foxi war ziemlich traurig wegen Mjonflir und wirkte sehr niedergeschlagen. Adarian tröstete sie etwas trösten und nahm sie in den Arm.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Mjonflir '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst fand die Beerdigung von Mjonflir statt. Viele Füchse, die meisten unter Kapuzen verhüllt, waren gekommen und haben Mjonflir ein großes Grab auf dem alten Teil des Friedhofs ausgehoben, der anscheinend zu den Füchsen gehört, da auffällig viele Grabsteine in diesem Bereich mit einem kleinen, unauffälligen Fuchskopf versehen sind. Die Beerdigung begann und Henk dankte allen für ihr Erscheinen und ihr Anteilnahme: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;... ''und gleichzeitig war er immer treu und für viele von uns auch ein guter Freund, denn Mjonflir war immer absolut er selbst. Mjonflir hat sich nie verstellt, man wusste immer, was man bei ihm zu erwarten hatte. Und wir alle als seine Angehörigen werden ihn sehr schmerzlich vermissen. Aber wir wissen auch, dass er jetzt dort ist, wo wir alle einst hoffen zu sein: nämlich für immer frei.''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Henk nimmt seinen Flachmann aus der Tasche, gießt etwas auf das Grab und nimmt auch selber einen Schluck)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;''Für den treusten Ingenieur, den ich in meinem Leben je gekannt habe.''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(gießt etwas Schnaps auf das Grab)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Und für viele von uns der beste Freund, der zuverlässigste Freund den sie je hatten.''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(gießt noch etwas Schnaps auf das Grab und gönnt sich einen Schluck)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Möge er in Freiheit ruhen!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk machte das Zeichen des Fuchses und trat vom Grab zurück. Dann ergriff Jaran das Wort und erinnerte sich, wie er Mjonflir vor mehr als vier Jahrzehnten kennenlernte und sich mit ihm während der beschwerlichen Kriegszeit durch die Gosse von Freywall schlug. Er habe schon damals den Erfindungsreichtum dieses klugen Kopfes bewundert und ahnte bereits, dass sie gemeinsam viel erreichen werden. Henk nickte zustimmend. Jaran rief allen das besonnene und angenehme Wesen dieses stillen Mannes in Erinnerung, welcher ihm in all den Jahren ein treuer Freund war. Er ging davon aus, dass Mjonflir nun in Letors Werkstatt sitze und kein Schloss im Totenreich nun mehr vor ihm sicher sei. Dann holte Jaran einen Flachmann aus seinem Umhang und goss etwas Schnaps auf das Grab: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 170px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Auf dich, alter Freund!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann ging Waruf ans Grab und meinte, dass er wohl behaupten könne, dass Mjonflir sein bester Freund gewesen sei. Es gab in der Vergangenheit viele „Geschäfte“, die sie gemeinsam abgewickelt hätten, und er habe sich dabei immer auf ihn verlassen können. Mjonflir habe ihn nie im Stich gelassen und sogar damals, als sie gemeinsam von Graltiks Männern geschnappt wurden, hat er sein Leben riskiert, um Waruf aus Graltiks stinkendem Palast zu retten.  Waruf würde außerdem ihre gemeinsame Zeit in der Werkstatt sehr vermissen und vermutlich niemals wieder mit jemanden so entspannte Abende erleben, wie mit ihm. Um daran zu gedenken, holte Waruf eine dicke, gedrehte Graszigarette hervor. Er zündete sie auf Mjonflir Wohl an und raucht an seinem Grab einige tiefe Züge: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 460px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wir werden uns im Licht der Schutzgötter sicher bald wiedersehen!''“   &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Bruder der Gilde trat an das Grab, warf fünf Silberstücke hinein und meinte, niemand solle sagen können, dass er ihm etwas schuldig geblieben sei. Henk und Jaran trösteten sich gegenseitig. Adarian wischte sich eine Träne aus dem Auge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als niemand mehr das Wort ergriff, wurde Mjonflir unter die Erde gebracht und kurz danach tauchte ein Letorpriester auf, um seinen Segen zu sprechen. Dieser war in Begleitung von zwei Tempeldienern, von denen einer einen Weihrauchkessel schwenkte und der andere eine Schale mit geweihtem Wasser vor sich hielt. Der Questor sprach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Asche zu Asche, Staub zu Staub.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was auf Erden vergangen ist, wird im Lichte der Schutzgötter neu erstrahlen!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gesegnet seist du mit den Wasser [[Leveon|Leveons]],''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(dabei schöpft er mit der Hand etwas Wasser aus der Schale des Tempeldieners)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''behütet seist du von der Erde [[Chthonia|Chthonias]]!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(dabei kniet er sich hin und schaufelt etwas symbolische Erde auf das Grab)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge Letor deine Seele sicher ins ewige Reich geleiten!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Priester gegangen war, nutzte Adarian die Gelegenheit, um doch noch etwas am Grab von Mjonflir zu sagen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Tja, Mjonflir, wir kannten uns nun ja wirklich nicht gut. Grüße unseren Gefährten von uns, er möge dich sicher dahin geleiten, wo du hingehörst. Grüße Noah von uns.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk klopfte Adarian dankbar auf die Schulter und blickt sich nach den Briccones um. Adarian bemerkte, dass Foxi hart gegen ihre Tränen ankämpfen musste und sie sich ständig die Tränen wegwischte, damit man ihr nicht ansah, dass sie kurz davor war, loszuheulen. Auch hier spendete Adarian ihr wieder Trost, welchen sie auch gern von ihm annahm. Während der Zeremonie hielten auch Octavia und Kenji sich an der Hand, um sich gegenseitig Halt zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cupo Briccone und seine Söhne '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der Zeremonie trafen bereits die ersten Briccones ein und versammelten sich bei ihrer protzigen Familiengruft, in welcher Cupo und seine Söhne bestattet werden sollten. Nach und nach kamen alle Briccones und eine ganze Menge anderer Leute an. Viele Reiche und Politiker waren gekommen. Viola traf schließlich mit ihrer fast gleichalten Stiefmutter Lucia ein, welche Cupos vierte Frau war und entsetzlich laut jammerte und weinte und von Viola gestützt werden musste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Zeremonie verlief ähnlich wie bei Mjonflir, jedoch sprachen sehr viele Leute an Cupos Grab und die Zeremonie zog sich lange hin. Zuerst sprach Toni für die Familie, welcher vor allem betonte, was für ein liebevoller und fürsorglicher Vater Cupo war. Die Briccones zeigten echte Trauer und tiefe Gefühle. Dann sprachen viele der einflussreichen Personen, die sich in oberflächlichen Lobhymnen ergingen und anscheinend mit ihrer Zugewandtheit der Briccone-Familie ihre zukünftige Partnerschaft verkünden und somit die Beerdigung eher für politische Zwecke missbrauchten. Nach einer gefühlten Ewigkeit waren schließlich alle fertig und Henk ergriff zum Schluss das Wort. Er kehrte zur Ehrlichkeit und Herzlichkeit der Briccone-Familie zurück und gedacht in echter Trauer seiner Erlebnisse mit Cupo. Toni warf ihm dafür einen dankbaren Blick zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend stimmte Cupos Witwe ein trauriges, altes Klagelied aus der Tradition von Freywall an, während die Familiengruft wieder geschlossen wurde. Es handelte von dem Einzug ins Licht und davon, dass die Schutzgötter dort alle Sünden vergeben, die wir im Leben begangen haben und jede Seele dort Erlösung finden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg zum Fuchsbau bemerkte Octavia plötzlich ein Rascheln in ihrer Tasche und eine Bewegung. Die [[Korrespondenzen#Korrespondenz_mit_Archorbar|Antwort von Archorbar]] war eingetroffen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feier im Fuchsbau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gaststätte ist ein großer Saal für alle vorbereitet worden und alle Briccones und Füchse waren anwesend. Nachdem alle im Gastraum versammelt waren und das Essen aufgetragen wurde, bat Jaran Henk, ein paar Worte zur Eröffnung der Feier zu sagen. Ihm schloss sich Toni Briccone an, der in seiner Rede auch nochmal erneuet bekräftigte, dass die Füchse und die Briccones nun eine gemeinsame Zukunft haben und gemeinsam die Stadt wieder auf die Beine stellen werden. Es gab dann ein improvisiertes Mahl, wozu jeder etwas beigetragen hatte und welches trotzdem eher bescheiden ausfiel, da die Stadt mit Reserven sparen musste. Jedoch hatten die Briccones einen ganzen Karren Wein aus ihrem privaten Vorrat mitgebracht und konnten damit alle Gäste im Überfluss versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fiel auf, dass sie immer wieder vom Massimo beobachtet wurde und als sie seinen Blick erwiderte, zwinkerte er ihr kurz zu. Für einen Moment konnte sich Octavia seinem Blick nicht entziehen und wurde sogar kurz rot. Während des Essens sah Massimo immer mal wieder zu ihr herüber und lächelte sie kurz an. Aber er ging noch nicht zu ihr hin, als ob er sich seiner „Beute“ langsam und gezielt annäherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich folgte der traditionelle Teil der Feier und Jaran beginnt ein schwermütiges Lied anzustimmen, dass von Tod und Trauer handelt. Henk kannte das Lied und stimmte mit ein.  Auch Toni Briccone sang mit und stellte sich als hervorragender Sänger heraus. Das Lied handelt von all dem Leid, welches Freywall und Barthavion schon sehen musste und von all den tapferen Männern, die für Lochost ihr Leben gegeben haben. Dann geht es darum, dass durch ihre Heldentaten das Gute immer wieder aufs Neue siegen konnte und sich das Rad des Lebens immer wieder weiterdrehen kann. Es folgt eine Stelle, die immer beschwingter und fröhlicher wird und irgendwann steigen Instrumente mit ein, die eine fröhliche, aber melancholische Tanzmusik ergeben. Der Tanz ist ein Gruppentanz, bei dem sich die Leute jedoch mit einem Partner zusammentun, mit dem sie ihren Teil gemeinsam Tanzen. Dabei kommt es auch zu engerem Körperkontakt und es ist auch allgemeiner Brauch, dass beim Einsetzen der Instrumente die Männer die Frauen zum Tanz auffordern.  Frauen können dies aus Gründen der Etikette für gewöhnlich nicht ablehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi wurde sofort etwas unruhig, sobald der Tanz begann und blickte zu Adarian. Als dieser sie aufforderte, betonte sie scherzend, dass sie keine gute Tänzerin ist und er sich nicht beschweren sollte, wenn ihm nach dem Tanz nicht nur sein Finger, sondern auch noch ein Zeh fehlen würde, weil sie ihn plattgetrampelt hätte. Als sie dann tanzten, war sie jedoch sehr leichtfüßig und machte in ihrem schicken Kleid sogar eine sehr elegante Figur. Sie schmiegte sich sehr eng an ihn und Adarian konnte es kaum erwarten, dass er mit ihr auf dem Zimmer verschwinden durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bemerkte, dass Viola zu ihm herüberblickte und erwartete von ihm auffordert zu werden. Als er dies auch endlich tat, gestand sie ihm, dass sie froh war, dass er bei all dem Mist, der ihr wiederfahren ist, bei ihr ist und sie schmiegte sich in seinen Arm. Sie flüsterte ihm auch zu, dass er sie nach der Beerdigungsfeier, wenn sie ihre Brüder und Stiefmutter losgeworden ist, besuchen sollte, damit sie etwas Zeit für sich haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald der Tanz startete, ging Massimo zu Octavia, verbeugte sich tief vor ihr und forderte sie auf. Er hatte auf diesen Moment gewartet und wusste, dass diese Stelle im Lied vorkam. So konnte er schneller bei ihr sein, als Kenji, welcher sie auch auffordern wollte. Massimo entschuldigte sich bei Octavia dafür, dass er sie einfach so anspricht, da er wüsste, dass sie eine große Heldin und ein Gesandte des theranischen Kaisers ist. Aber er fand ihre fremdartige Schönheit so bezaubernd, dass er es einfach nicht mehr ertragen konnte sie nur aus der Ferne zu bewundern. Dann sprach er schnell weiter, nickt mehr zu sich selbst und erklärte charmant, dass er nun endlich verstünde, warum die Theraner ihre Frauen für Gewöhnlich nicht von der Insel ließen und er bei so viel Anmut und Grazie auch Angst hätte, dass fremde Männer sie stehlen wollten. Massimo griff vorsichtig nach Octavias Hand und zog sie einfach auf die Tanzfläche.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sah sich daraufhin enttäuscht im Saal nach alternativen Tanzpartnerinnen um und entdeckte Massimos junge Cousine Lucilia. Er forderte sie auf und tanzte mit ihr möglichst in Sichtnähe von Octavia und Massimo. Doch sein Plan, Octavia damit zu ärgern, ging nicht auf, denn sie schien ihn nicht einmal zu bemerken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tanzfläche zeigte sich Massimo äußerst charmant und lud Octavia anschließend zu einem Wein ein. Er verwickelte sie in ein Gespräch und fragte, ob ihr die Beerdigungsfeier gefällt und wie man in Thera für Gewöhnlich seine Toten bestattet. Dann lenkte er das Thema mehr auf das Feiern allgemein und fragte, ob es Frauen in Thera normalerweise gestattet war, gemeinsam mit den Männern zu feiern und zu tanzen, oder ob sie sich immer streng zurückhalten müssten. Massimo fragte Octavia auch ob etwas an den Gerüchten dran ist, dass sie die Frau von Adarian sei. Als er erfuhr, dass sie niemanden hat, lud er Octavia noch in sein Casino ein, da er dort einige besondere Weine aus Thera lagern würde, die er ihr zu Ehren öffnen und mit ihr trinken möchte. Er rutschte dabei immer näher an sie heran, versuchte ihre Hand zu halten oder suchte immer wieder subtil nach Körperkontakt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Massimo schon etwas aufdringlich wurden, erhielt Kenji seine Chance, Octavia aus dieser Situation zu retten. Er ging dazwischen und Massimo wies ihn galant darauf hin, dass Octavia natürlich tun kann was sie will und selbst entscheiden sollte, mit wem sie den Abend verbringen möchte. Außerdem würde er sich niemals einem Questor in den Weg stellen und als Octavia ihn abblitzen ließ, war er weder beleidigt oder wütend, sondern betonte nur, dass er selbst nicht wüsste, was er sich dabei gedacht hätte eine Chance bei Octavia zu haben. Er entschuldigte sich dann für seine Aufdringlichkeit und sah sich schnell nach anderen „Opfer“ auf der Feier um, welche leichter herumzubekommen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beerdigung entwickelte sich schließlich noch zu einem richtigen Saufgelage, bei welchem alle die Anspannung und den Horror der letzten Tage für einige Augenblicke vergessen konnten. Henk war klar, dass Diebesfeiern ziemlich heftig und laut werden können und bis in die frühen Morgenstunden andauern. Es wurden noch einige traditionelle Trinkspiele veranstaltet und Jaran, Waruf und Toni Briccone bestanden darauf, dass Henk alle mit ihnen zusammen spielte. Auch Mestoph ließ sich breitschlagen und beteiligte sich an dem Geschehen. Ausreden akzeptierten sie nicht und sogar Viola, die als sehr trinkfest bekannt ist, schloss sich den Spielen an und zog Henk mit an den Tisch zu seinen alten Freunden. Jaran bemerkte, dass er mit dieser Konstellation von Leuten schon seit vielen Jahren nicht mehr gefeiert hatte. Henk gehörte heute ganz ihnen und sie verbrachten einen Abend ganz wie in alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verlobung mit Viola '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Briccones aufbrachen, nahm Toni Henk zur Seite und erklärte ihm, dass er niemals die Meinung seines Vaters geteilt hatte, was ihn und seine Schwester angeht. Er gab den beiden seinen Segen und gestand Henk, dass Viola all die Jahre auf ihn gewartet und deshalb auch nie geheiratet hatte. Und sie würde bestimmt noch den ganzen weiteren Rest ihres Lebens auf ihn warten. Wenn Henk sie also glücklich machen wollte, dann sollte er sich vielleicht mit ihr verloben oder ihr zumindest ein Versprechen geben, dass sie dies nicht umsonst tut und Henk - sollte er seine Abenteuer überleben – irgendwann zu ihr zurückkehren würde. Er hätte auch nichts dagegen ihn als Schwager zu haben, da er ihn trotz der Fehden schon immer gemocht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor ihrer Abreise erinnerte Viola Henk nochmal daran, dass er sie in einer Stunde in ihrem Zuhause besuchen sollte und hauchte ihm noch einen Kuss ins Ohr. Dann half sie ihrer Stiefmutter, die sich anscheinend sehr betrunken hatte, in die Sänfte und reiste nach Hause. &lt;br /&gt;
[[Datei:Medaillon-Viola.png|200px|rahmenlos|rechts|Medaillion von Viola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sie später besuchte, hatte sie sich bereits in sehr verführerische Reizwäsche gekleidet und erwartete ihn mit einer Flasche Wein. Sie zog ihn schnell zu sich hinein und küsste ihn. Sie bedauerte, dass es schade ist, dass sie bis jetzt so wenig Zeit miteinander hatten und sie froh war, dass er nun endlich da ist. Sie fragte Henk, ob er während seiner Reisen ab und zu an sie gedacht habe. Als sie betonte, dass sie nie von ihm erwartet habe, dass er ihr körperlich treu ist, aber doch wissen wolle, ob sie immer noch die einzige in seinem Herzen ist, macht Henk ihr einen Heiratsantrag. Hella weinte vor Freude und fiel ihm um den Hals. Henk blieb die Nacht bei ihr und als er aufbrechen musste, schwor sie ihm, dass sie immer auf ihn warten würde. Dann schenkte sie ihm ein kleines Amulett mit einem silbernen Anhänger, den man öffnen kann. Darin ist ein winziges Bild von Violas wunderschönem Gesicht und eine kleine violette Blüte, die getrocknet ist und nach Violas Parfum duftet. Sie sagte, dass diese Henk immer an sie erinnern wird und er sie über seinem Herzen tragen soll, damit sie immer bei ihm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Liebesfliege '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Adarian und Foxi zurückzogen, zeigte Adarian Foxi die Liebesfliege von Gantrapudra.  Zuerst war sie etwas skeptisch, sie ließ sich aber aus Neugier schließlich darauf ein. Sie taten das pulverisierte Insekt in ihren Wein und spülten es so hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Fliege fing kurze Zeit später mit Euphorie und Kribbeln im ganzen Körper an. Das Körpergefühl wurde dann ganz weich und warm und alle Bewegungen schienen sich zu verlangsamen und wurden dadurch bewusster als sonst wahrgenommen. Die Intensität der Berührungen war schon bei leichtem Kontakt enorm und sie wurden als Farben und Farbmuster wahrgenommen. Die beiden sahen dadurch während des Liebesspiels die psychodelischsten Bilder in ihren Köpfen und fielen in einen meditativen Rausch, der sie über Stunden völlig wegdriften ließ. Beim Sex verschmolzen ihre Körper zu einem Ganzen und sogar die Atmung stimmte sich völlig aufeinander ab. Alles lief in Zeitlupe ab und der ekstatische Zustand konnte über Stunden aufrechterhalten werden. Danach fühlten sich beide sehr entspannt und hatten ein sehr inniges Erlebnis geteilt, dass über alle sexuellen Erfahrungen hinausging, was sie bis jetzt erlebt hatten. Sie fühlen sich auch auf der emotionalen Ebene danach sehr viel verbundener als zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufbruch '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jaran erfuhr, dass Henk schnell nach Valkenburg reisen musste, druckste er etwas herum und dann rückte damit heraus, dass er das Luftschiff gerade nicht nehmen konnte, da er eine Überraschung für ihn vorbereiten würde. Jaran sagte, dass sich einige erfahrene Männer bereits um das Schiff kümmern, es reparieren und auch den Kobold versorgen würden. Falls Henk noch Wünsche hätte, könnte er sie jetzt äußern, da die Füchse sein Schiff nun richtig herausputzen könnten. &lt;br /&gt;
Da sie damit noch etwas beschäftigt sein würden, empfahlt Jaran Henk zuerst das Portal der Inquisitoren zu benutzen, da Mestoph ohnehin vorhatte einen Zwischenstopp in Valkenburg einzulegen und ihm die K'eygha dann vorbeibringen würde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Adarian und Foxi verabschiedeten sich und tauschten gegenseitig Dolche aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Das_Vermächtnis_des_Aequus|Kampagne 20: Das Vermächtnis des Aequus]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_R%C3%BCckkehr_des_Maldoror&amp;diff=40121</id>
		<title>Die Rückkehr des Maldoror</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_R%C3%BCckkehr_des_Maldoror&amp;diff=40121"/>
				<updated>2026-04-19T07:57:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 19: Die Rückkehr des [[Maldoror]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. - 25. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtplan-Jerris.png|500px|thumb|right|Stadtplan von Freywall]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 01: Ankunft in Freywall ==&lt;br /&gt;
18. Celestalis 721 [[ThZ]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen in [[Freywall]] an und erfahren von akuten Gildenproblemen. Sie kommen bei der Suche nach [[Order of the black Fox#Ortsgruppe Freywall|Jaran]] auf die Spur eines Schwarzmagiers und finden ein aufgegebenes Versteck. Es bahnt sich ein Bandenkrieg zwischen den [[Order_of_the_black_Fox| Füchsen]] und der [[Briccone-Familie]] an.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Freywall '''&lt;br /&gt;
[[Datei:K-eygha.png|200px|thumb|right|Die K'eygha]]&lt;br /&gt;
Als die Helden sich mit ihrem Schiff der Stadt Freywall näherten, war die Sicht klar und die Helden konnte am Morgen schon wunderbar die „Stadt der fünf Türme“ am Horizont bewundern. Henk erkannte sofort, dass kein Sturm in Sicht war, und erwartete die Ankunft gegen Mittag. Doch entgegen Henks Berechnungen verlor die [[K'eygha|K’eygha]] immer weiter an Auftrieb. Kurz vor der Stadt wurde Henk klar, dass sie zu niedrig sind, um im Hafen anzulegen. Sie signalisierten der Stadt ihre Notlage und schon bald kam ein kleines Schiff auf sie zu und schleppte die K'eygha direkt in ein Dock. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kobold zeigte sich nochmal und sagte Henk, dass er nicht auf dem Schiff vergessen werden wollte, wenn alle in der Stadt waren. Er schlug einen Deal vor: wenn Henk ihm jeden Abend etwas Leckeres vorbeibringt, passt er auf das Schiff auf und würde es mit seiner Magie verteidigen, falls es jemand klauen wollte. Henk willigte in das Geschäft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stiegen im Gasthaus „''Fuchsbau''“ ab und bei einem guten Mittagessen unterrichtete Henk sie davon, dass er von ihnen allen einen alten twill'schen Verschwiegenheitsschwur erwartet, um sich und seine Gilde abzusichern. Unter den Helden herrschten darüber unterschiedliche Gefühle. Anschließend suchten Henk und [[Eleonor Conado|Eleonor]] die Gilderäume auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Meldung bei der Gilde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst traf Henk auf den Ingenieur [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Mjonflir]]. Als er ihn herzlich begrüßte, warnte dieser ihn, dass Giftvogel bereits stinksauer auf Henk wäre und er schleunigst mit ihm reden solle. Mjonflir wollte mit Henk auch nicht über Jarans Verschwinden reden und schickte ihn direkt zu Giftvogel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Füchse1.png|200px|thumb|left|Füchse im Gildenquartier (v.l. Giftvogel, Waruf, Mjonflir)]]&lt;br /&gt;
Als Henk auf Giftvogel traf, war dieser gespielt und übertrieben freundlich, wobei er jedoch seine Antipathie für ihn nicht wirklich verbergen konnte. Er ließ wegen Henks Abwesenheit von der Gilde immer wieder zynische Vorwürfe gegen ihn durchblicken und zog ihn als „''Weltretter''“ und „''Helden''“ auf.  Er stellte aufgrund Henks Freundschaft zu einem Erzquestor und einem [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] offen seine Loyalität zur Gilde in Frage. Er stellte klar heraus, dass er erwartet, dass Henk von nun an wieder Verantwortung übernehmen und die Gilde voran bringe müsse, sobald das Verschwinden von Jaran gelöst wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wies auch darauf hin, dass die Gilde schon seit einiger Zeit finanzielle Probleme habe. Das Engagement gegen die Schwarzmagier war ein Grund dafür, warum die Gilde inzwischen rote Zahlen schrieb. Giftvogel war auch sauer auf Jaran, da dieser seiner Meinung nach versucht hatte einen zweiten Inquisitorenorden aus der Gilde zu machen, indem er alle gegen die Bruderschaft mobilisiert und dabei „''das Geschäft''“ vernachlässigt hatte. Als Konsequenz hatte sich in Freywall [[Cupo Briccone]], ein anderer Unterweltboss und alter „Bekannter“ von Henk, aufgeschwungen, der mit den Füchsen kurz vor einem Bandenkrieg stand und gerade versuchte, die Stadt an sich zu reißen. Giftvogel hatte aus diesen Gründen auch schon [[Mestoph]] informiert und dieser träfe in den nächsten Tagen in der Stadt ein. Giftvogel warnte Henk davor, Freywall wieder zu verlassen, ohne dass er sich um diese Dinge gekümmert hatte. Außerdem erwartete Giftvogel, dass Henk sich etwas einfallen ließe, um die Gildenkasse wieder aufzufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden sich angegiftet hatten, war Giftvogel bereit mit Henk über Jarans Verschwinden zu sprechen. Er rief dazu Henks alten Kumpel [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Waruf]] herbei und schickte ihn mit Henk mit, damit er im Gasthaus auch die anderen über die Geschehnisse um die dunkle Bruderschaft und Jaran aufklären konnte. Giftvogel selbst wollte mit den Geschehnissen um die Schwarzmagier so wenig wie möglich zu tun haben, da er indirekt Henk die Schuld gab, dass der schwarze Orden überhaupt auf die Gilde aufmerksam geworden war. Dadurch waren ihnen zuletzt die ganzen überflüssigen Probleme entstanden und für Giftvogel musste Henk dies auch allein wieder auslöffeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Helden zu benachrichtigen, dass Henk dringend mit ihnen etwas zu besprechen hatte, schickte er Eleonor aus, um sie zum „''Fuchsbau''“ zurückzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachmittags im Lorkan-Park und bei den Inquisitoren '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk wichtige Gildenangelegenheiten regelte, brachen Octavia, Kenji und Adarian in die Stadt auf. Octavia und Kenji schlenderten durch den Park des Lorkan und sprachen über ihre Vergangenheit in Kronstadt und ihre verschiedenen Schicksalswege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian meldete sich in der Zwischenzeit bei dem Quartier der Inquisitoren. Er wurde dem Großmeister [[Arthas Lichtschlag]] vorgestellt. Dieser musterte Adarian und fragte ihn über seine Vergangenheit aus. Er machte Adarian darauf aufmerksam, dass dem Inquisitor seine Kräfte durch die Schutzgötter verleihen werden und dass ein reines Herz und eine vorbildliche, asketische Lebensführung nach dem Willen der Schutzgötter von Adarian erwartet würde. Schließlich würde das Leben seiner Brüder davon abhängen, wie anfällig sein Geist noch auf dämonische Einflüsterungen wäre und ob er sich schon von seinen Begierden und Wünschen befreit hätte. Arthas Lichtschlag fragten Adarian auch, was er in Freywall vorhatte. Es wurde nämlich von ihm erwartet, dass er sich einmal am Tag meldet und Bericht erstattet.  Außerdem sollte er mindestens eine Stunde am Tag im Sanktum der Inquisitoren zum Unterricht erscheinen. Abschließend warnte er Adarian davor, dass sich in der Stadt gerade ein Bandenkrieg zusammenbraute und er sich aus diesen Angelegenheiten raushalten und sich auf die Bösigs konzentrieren soll. Adarian war insgesamt etwas geschockt vom seinerseits so empfundenen Fanatismus des Großmeisters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eleonor fand Kenji und Octavia im Lorkan-Park und suchte danach nach Adarian, um sie alle zum „''Fuchsbau''“ zurückzubegleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurück im Fuchsbau '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Waruf.png|200px|thumb|right|Waruf]]&lt;br /&gt;
Im Gasthaus gab es mehrere Separees, in welche man sich ungesehen und ungehört zurückziehen konnte, da sie von der Gilde magisch gesichert waren. Waruf berichtete hier den Helden, dass Jaran seit Beginn des Lorkan Festes verschwunden war und niemand etwas über oder von ihm gehört und gesehen hatte. Es gab nur eine vage Spur. Ein Mann aus der Gilde, [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Schwarzschatten]], wurde nach dem Lorkanfest und nachdem schon alle nach Jaran suchten in dessen privaten Gemächern erwischt. Er hatte Jarans Besitz komplett auf den Kopf gestellt und gab sofort zu, dass er gezwungen worden war dies zu tun. Danach brach er dann schreiend zusammen und begann dann seine Geschichte zu erzählen. Schwarzschatten hätte von einem seltsamen Mann den Auftrag bekommen, alles über Jaran und seinen Aufenthaltsort zu erfahren. Er beschrieb den Mann als zum barsavischen Normaltypus gehörend und wirkte recht alt mit tiefen Falten im Gesicht. Er war große und hager und hatte einen leicht gebeugten Gang. Sein Blick war stechend mit schwarzbraunen Augen. Ein Augenlid litt unter einem permanenten, nervösen Zucken. Er hatte eine Glatze und trug schlichte, dunkle Leinenkleidung, die gepflegt und absolut unauffällig wirkte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarzschatten hätte sich natürlich geweigert, den Auftrag anzunehmen, doch der Mann beschwor angeblich plötzlich einen schwarzen Wurm aus dem Nichts, der sich wie im Flug zielstrebig auf sein Gesicht zubewegte und dann plötzlich über seine Nase in seinem Kopf verschwand. Der Wurm fing dort ganz langsam an, das Gehirn von Schwarzschatten zu fressen, und hörte erst auf Befehl des Schwarzmagiers wieder auf, als er getan hatte, was er sollte. Da Schwarzschatten die Schmerzen in seinem Kopf und die Angst vor seinem qualvollen Ende nicht ertragen konnte, gehorchte er und begann Jaran heimlich zu suchen. Deshalb durchstöberte er auch seine Gemächer. Seitdem er gestellt wurde, war er von der Gilde in einem Versteck in der Stadt untergebracht und redete wirres Zeug vor sich hin. Sein Verstand schwand von Stunde zu Stunde und die Hilfe der Behörden und Magiern konnten nicht in Anspruch genommen werden, da er auch Gildengeheimnisse ausposaunte und illegale Geschäfte ausplauderte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf bat Henk mit allen zu Schwarzschatten zu gehen, damit Octavia untersuchen könnte, ob er tatsächlich etwas Dämonisches hatte und ob man ihn noch retten könnte. Leider verfügt die Gilde kaum über Kontakte zu Magiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Verhör von Schwarzschatten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf führte alle in den Keller des Gasthauses, wohin zwei vermummte Mitglieder aus der Gilde den schwachen Schwarzschatten gebracht hatten. Jedes Mal, wenn er über etwas Geheimes plapperte, hielt ihm einer der beiden Aufseher den Mund zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia konnte mit Astralsicht den Wurm in seinem Kopf sehen. Leider war eine Entfernung nahezu unmöglich und das Gehirn schon halb aufgefressen. Aber die Signatur in dem Wurm war eindeutig als Utukk'Xuls Magie zu identifizieren. Zum Untersuchungszeitpunkt redete Schwarzschatten nur noch wahnsinnig vor Schmerzen in wirren Fragmenten vor sich hin und war nicht mehr ansprechbar. Während Octavia ihn astral untersuchte, erhielt sie auf einmal eine Vision und brach bewusstlos zusammen.  Sie sah aus den Augen von Schwarzschatten und erblickte eine dunkle Gasse und ein zuckendes Augenlid über einem stechenden, schwarzbraunen Auge. Sie fühlte, wie der Wurm sich durch seinen Kopf fraß, erkannte, wie Schwarzschatten mit jemanden über Jaran redete, und konnte dabei deutlich das Schild des Gasthauses „''Zum guten Ton''“ erkennen. Waruf und die anderen Einheimischen konnten bestätigen, dass dieses Gasthaus existiert und erst vor kurzem eröffnet hat. Es gehört wohl einem von Briccones Leuten. Schwarzschattens Zustand wurde immer schlimmer und er begann sich in Krämpfen und Zuckungen zu winden. Henk erlöste ihn von seinen Schmerzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Gesprächen mit Waruf und anderen aus der Gilde erfuhren die Helden, dass Eleonor in der Gilde nur &amp;quot;''Foxi''&amp;quot; genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Ultimatum der Briccone-Brüder '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Briccone-Familie.jpg|400px|thumb|right|Die Briccone-Familie]]&lt;br /&gt;
Waruf meinte, dass es gefährlich sein könnte, in eins von Briccones Gasthäusern zu gehen, da die Stimmung sehr geladen war. Zum Schutz sollten deshalb alle gemeinsam gehen und vor allem Adarian sollte zur Abschreckung dabei sein, da die Briccones die Helden dann mit Sicherheit nicht angreifen würden. Kenji entschuldige sich und wollte lieber in der Zeit den Alethon-Tempel aufsuchen. Auf dem Weg zu dem Gasthaus wurden dann auch alle kurz nach dem Tor zum Bardenviertel von einer demonstrativen Überzahl der Briccones aufgehalten. Mehrere Ganoven standen mit Armbrüsten auf den Dächern und andere in den Gassen, aber nur die aufmerksamsten Helden bemerkten, dass sie systematisch umstellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Toni Briccone]] trat flankiert von seinen Brüdern Luca und Fredo der Gruppe langsam und entspannt entgegen und verbeugte sich vornehm. Dabei konnte man erkennen, dass er im Ärmel versteckt eine Mini-Armbrust unter dem Umhang trug. Wer genau hinschaute konnte außerdem bemerken, dass auch seine Brüder gespannte Armbrüste versteckt hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni begrüßte als erstes Henk freundlich und höflichst und meinte, dass er sich freute ihn nach so langer Zeit endlich mal wieder zu sehen und er immer wieder gerne an ihre Abende im „''Bada Beng''“ zurückdachte. In seinen Worten schwang tatsächlich auch Wahrheit mit, wie Menschenkenner unschwer erkennen konnten. Anschließend begrüßte er Waruf und erklärte ihm mit einem breiten Grinsen, dass er Glück hätte, dass er gerade mit Streuner unterwegs war, da er sonst in diesen Gassen bereits einen Bolzen im Schädel sitzen gehabt hätte. Dann bat er Henk und Waruf ihre Begleiter vorzustellen. Nachdem Henk die anderen vorgestellt hatte, erwiderte Toni die Geste und stellte sich und seine Brüder Luca und Fredo vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni führte aus, dass er das, was Henk und seine Freunde täten, respektierte und auch nach den Worten des Herolds von Throal ihnen eigentlich nicht im Weg stehen möchte. Trotzdem stünde ein Unterweltkrieg unausweichlich bevor und Cupo wäre wegen der Sache mit seiner Tochter immer noch unglaublich schlecht auf Streuner zu sprechen. Deshalb gab er ihm nur eine kurze Schonfrist, um in Freywall zu tun, was immer er hier mit seinen Freunden tun will, solange er sich aus den Problemen mit den Füchsen raushält. Toni gab Henk von jetzt an einen Tag, um seine Dinge in Freywall zu regeln, dann würden er und seine Freunde eiskalt mit in den Bandenkrieg hineingezogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem unterrichtete er Streuner von seiner Einschätzung, dass Giftvogel die Füchse ruinieren würde und die Briccones nicht mit ansehen würden, wie die Stadt vor die Hunde ginge.  Wenn die Füchse schwach würden, bliebe ihnen nun mal nichts Anderes übrig, als das Handelsviertel zu übernehmen. Er prahlte weiter damit, dass die Briccones bereits herausbekommen hätten, dass Jaran verschwunden ist und die Füchse so schwach wie nie wären. Toni verabschiedete sich höflich und verbeugte sich erneut, um dann in den unübersichtlichen Gassen und Ebenen der Stadt zu verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Gasthaus „Zum guten Ton“ '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gasthaus war ein lauter Laden und die Helden konnten schnell erkennen, dass der Name „''der gute Ton''“ anscheinend eher ironisch zu verstehen ist. Die Barden hier beherrschten hier Handwerk zwar vorzüglich, aber wer genau hinhörte verstand, dass sie fast nur obszöne Texte, Satiren und Spottlieder der unterschiedlichsten Art sangen. Die Leute grölten und lachten dabei und der Alkohol floss in Strömen. Es war überfüllt und ständig stießen die Helden an andere Leute an. Das Publikum bestand vor allen aus der unteren Bürgerschicht und es ging sehr deftig zu. Alle Frauen wurden offensiv angebaggert, da auch fast ausschließlich nur Prostituierte anwesend waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gasthaus fanden die Helden in dem Gewimmel zuerst keine offensichtliche Spur, bis Henk plötzlich jemand auf die Schulter tippte. Als er sich umdrehte, fing er sich eine saftige Ohrfeige ein. Sie kam von [[Viola Briccone|Viola]], der neuen Besitzerin des Gasthauses und einer alten Freundin von Henk. Diese schien wütend zu sein, weil Henk sich ewig nicht mehr gemeldet hatte. Sie machte ihm eine große Szene und warf ihm lautstark an den Kopf, dass er sie nur ausgenutzt und betrogen hätte. Anschließend warf sie ihn aus dem Gasthaus, doch währenddessen flüsterte sie Henk ganz unauffällig ins Ohr, dass er in einer Stunde heimlich mit den anderen Helden zum Hintereingang des Gasthauses kommen sollte, dann könnte sie mit ihm sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf und Foxi boten sich an, bei dem Gespräch Schmiere zu stehen, damit die anderen ungesehen zum Hintereingang kommen könnten. Den Hintereingang öffnete sie persönlich und führte alle in ihr privates Gemach. Dort fiel sie Henk vor den Augen aller um den Hals und erklärte ihm, wie sehr sie ihn vermisst hatte. Sie wüsste von Jaran und wie wichtig sein Kampf gegen die Schwarzmagier wäre. Sie machte Henk auch keine Vorwürfe, weil er sich nicht mehr gemeldet hatte, seitdem er in die Öde aufgebrochen war. Umso mehr freute sie sich, endlich Henks Helden-Freunde kennen zu lernen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Viola.png|200px|thumb|left|Viola Briccone]]&lt;br /&gt;
Viola entschuldigte sich und meinte, dass die Show im Gasthaus notwendig gewesen war, da sie sich mit ihrem Vater versöhnt und er ihr dieses Gasthaus geschenkt hatte. Sie wollte nun endlich ein ruhigeres Leben führen und ihr Vater wäre sehr krank. Seine Herzschwäche hätte sie wieder zu ihrer Familie zurückgeführt und da sich gerade ein Bandenkrieg anbahnte, wollte sie mit keinem der Füchse öffentlich gesehen werden, vor allen nicht mit Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erzählte Henk auch, dass sie sehr gehofft hatte, dass er zu ihr käme, da sie eine sehr merkwürdige Nachricht für ihn hätte. Jaran war einmal in ihrem Gasthaus gewesen und hatte sich mit einer mysteriösen alten Gestalt getroffen, die stets ihr Gesicht verhüllt hatte. Wenn sie etwas bestellte, hatte sie eine krächzende Stimme und man konnte kaum erkennen, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte. Nach diesem Treffen kam während des Lorkanfestes plötzlich Jaran zu ihr und sagte, dass wenn Henk hier hinkommen würde, sollte sie ihm eine geschriebene Nachricht übergeben. Die Nachricht wäre in einem Geheimcode geschrieben, den nur Henk verstehen könnte und der ihn zu seinem Versteck führte. Jaran wirkte sehr nervös und unter Zeitdruck und sagte ihr, dass er schnell untertauchen müsse. Sie dürfte dies aber außer Henk niemanden erzählen. Dann verschwand er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viola ergänzte noch, dass sie bereits von Schwarzschatten nach Jaran gefragt worden wäre, ihm aber nichts erzählt hätte. Sie fand es sowieso merkwürdig, warum er sich gerade bei ihr nach ihm erkundigte und hatte das Gefühl, dass er ziemlich neben sich stand. Zum Glück glaubte er ihr und ging wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viola bot Henk noch ihre Hilfe an und sagte ihm, dass er jeder Zeit bei ihr willkommen wäre. Durch den Geheimcode war Henk nun das Versteck bekannt und er wusste, dass es ein altes Versteck war, welches er nur gemeinsam mit Jaran nutzte und welches außer den beiden niemandem bekannt war. Nun mussten sie nur noch Kenji aus dem Gasthaus abholen und konnten dann das Versteck aufsuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Meldung beim Monasterium des Areteischen Ordens '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen Helden der Spur in das Gasthaus im Bardenviertel nachgingen, besuchte Kenji das Monasterium des Areteischen Ordens, denn er war sich durchaus darüber bewusst, dass man im hiesigen Tempel erwartet, dass er sich als Erzquestor dort vorstellen würde. Als er im Tempel ankam, wurde Kenji von einem etwas verzweifelt wirkendem Erzquestor empfangen. Er erfuhr, dass es in der Unterwelt der Stadt zu Unruhen gekommen war und die Kriminalität bedenklich zugenommen hatte. Teilweise herrschten Straßenkämpfe, bei denen auch immer wieder Unschuldige verletzt würden. Viele Geschäfte mussten schließen, weil die Schutzgeldforderungen gestiegen waren und sich die verfeindeten Banden mit den Preisen untereinander zu überbieten schienen. Außerdem herrschten in den Slums des Handelsviertels katastrophale Zustände. Die Stadtwachen wären alle maßlos überfordert und die Stadt drohe im Chaos zu versinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er berichtete, dass es in Freywall zwei rivalisierende Banden gäbe, die alle paar Jahre blutige Bandenkriege austrügen, von denen einer ihnen nun wieder bevorstände. Die Banden waren einmal die „''[[Briccone-Familie]]''“ und dann die sogenannten „''[[Order of the black Fox|Füchse]]''“. Erstere wären sehr bekannt und jeder wüsste, dass sie das Bardenviertel kontrollieren. Ihr Anführer sei der charismatische Cupo Briccone, dem man seine Verbrechen jedoch bis heute noch nie nachweisen konnte und gegen den alle Prozesse scheiterten. Bei den Füchsen war die Sache schwieriger, da niemand genau wusste, wer zu ihnen gehörte. Sie kontrollierten das Handelsviertel und schienen die Händler dort zu schröpfen wie niemals zuvor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bat Kenji um Hilfe, warnte ihn aber davor, dass man dem Wort Alethons in dieser Stadt nicht immer Gehör schenken würde, da auf den Straßen das Gesetz der Verbrecher herrschte und Gewalt und Skrupellosigkeit an der Tagesordnung wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den Tempelbesuch ging Kenji zurück in den „''Fuchsbau''“ und wartet auf die anderen. Als sie endlich kamen, hatten sie eine Spur zu Jaran gefunden und sie brachen gemeinsam auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Jarans Versteck '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Versteck wahrscheinlich seit Jahren nicht mehr genutzt wurde, konnte Henk die anderen einfach ohne Bedenken mitnehmen, immerhin könnte dort die Bruderschaft lauern und es zu einem Kampf kommen. Im Versteck fanden die Helden Jarans Säbel auf dem Boden, den er bei seiner Flucht verloren hatte. Außerdem waren Blutspuren zu sehen, die vermuten ließen, dass Jaran verletzt wurde. Er konnte den Kampf nicht allein überstehen und musste wahrscheinlich fliehen. Die Helden fanden außerdem zwei benutzte Schlafstellen. Jaran hatte sich also nicht allein hier versteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Raum existierte noch ein schlichter, kleiner Ritualkreis aus Kreide, der anscheinend dazu diente etwas Dämonisches gefangen zu halten. Bei genauerer Betrachtung konnte Octavia erkennen, dass etwas in dem Kreis gesessen hatte, dass eine starke dämonische Energie besaß, nun aber fort war. Das Interessante war aber, dass Octavia die schwache Signatur dieses Wesens bekannt vorkam: es war die von Maldoror!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Raum untersucht hatten, fiel Octavia in einer oberen Ecke des Raumes etwas Ungewöhnliches auf. Dort entdeckte sie ein beschworenes, dämonisches Auge, welches die Helden beobachtete und alles an seinen Meister weitergab. Nur mit Mühe gelang es den Helden, den äußerst flinken Spion zu vernichten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 02: Bandenkrieg in Freywall ==&lt;br /&gt;
18./19. Celestalis 721 [[ThZ]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian und Foxi vergnügen sich im „''Briccone-Casino''“ und Henk bespricht mit Mestoph dessen Sanierungspläne für die Gilde. Die Helden leisten den [[Eid der Verschwiegenheit]] und Adarian hilft beim Auffüllen der Gildenkasse. Bei einem Treffen mit [[Cupo Briccone]] kommt es zu einer bösen Überraschung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Pläne für den Abend '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden aufbrachen, war es bereits später Abend. Da sie in der Nacht davor alle wenig Schlaf bekommen hatten, waren sie alle nun sehr müde. Dennoch fragte Foxi Adarian, ob er sie ins Casino begleiten wollte. Immerhin wäre es für einen [[Konfessionen#Mystiker|Mystiker]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] kein Verbrechen dorthin zu gehen, da er ja selbst nicht spielen müsse, aber sie vielleicht mit seinem Glück unterstützen könnte. Außerdem war das Bardenviertel nur noch einen Tag sicher, bevor das Ultimatum der Briccones ablief, und sie möchte unbedingt vorher noch einmal dorthin. Lange ließ sich Adarian aber auch nicht bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf wollte mit Henk zur Gilde zurückkehren, da Mestoph sicher bald eintreffen würde. Octavia und Kenji sollten ins Gasthaus gehen, damit Henk sie notfalls erreichen könne, falls es noch Probleme gäbe. Außerdem wäre der „''Fuchsbau''“ der sicherste Ort für sie. Auf den Straßen hörten sie, wie die Leute darüber sprachen, dass für die Nacht ein Sturm angekündigt wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarian und Foxi im Briccone-Casino '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Foxi.png|200px|thumb|right|Eleonor “Foxi” Conado]]&lt;br /&gt;
Adarian und [[Eleonor Conado|Foxi]] wurden im Casino von allen mit Respekt begrüßt. Als sie sich setzten, wurden ihnen ein sehr edler Wein gebracht. Auf seine Nachfrage, von wem der käme, sagte die Kellnerin nur, dass dies ein Geschenk des Hauses wäre. Adarian blickte sich aufmerksam um und ihm fiel auf, dass er von einem sehr eleganten Mann beobachtet wurde, der wie ein jüngerer Toni Briccone aussah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massimo kam, als Adarian ihn bemerkte, mit katzenhaft, anmutigen Bewegungen und einem einladenden, herzlichen Lächeln lässig auf ihn zu geschlendert. Er begrüßte beide höflichst und gab Foxi sogar einen Handkuss. Er begrüßte sie als eine seiner liebsten Gäste, auch wenn nach ihrem letzten Besuch seine Kasse mal wieder fast leer gewesen wäre. Foxi wurde durch seinen geballten Charme ganz kurz etwas rot und reagierte verlegen, dann zog sie ihre Hand jedoch schnell weg und begrüßt ihn in ihrer typischen, flapsigen Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massimo nahm Adarian mit einer galanten Armbewegung kurz zur Seite und erklärte ihm, dass er die Sache mit Henk und die Tatsache, dass sie sich demnächst vielleicht in einem Gildenkrieg gegenüberstehen könnten, nicht persönlich nehmen solle. Die Briccone Familie sei ein Fan von Adrianus und seinen Geschichten und wüssten, was er für Barthavion getan hat und im Angesicht der neuen Bedrohung durch die Schwarzen Ritualisten immer noch tut.  Massimo teilte Adarian mit, dass er bis morgen im Bardenviertel willkommen sei und ihm niemand etwas antun würde. Er sollte das Nachtleben genießen und sich mit Foxi einen schönen Abend machen. Jedoch sollte Adarian dabei nicht vergessen, dass es morgen Abend für ihn und seine Freunde hingegen sehr ungemütlich in der Stadt werden könnte. Er verbeugte sich höflich und wünschte den beiden noch viel Erfolg in dem Familien-Casino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi erzählte Adarian, dass die Briccones zwar aus ihrer Sicht eingebildete Schnösel wären, ihr Casino jedoch echt Stil hätte. Sie erklärte ihm, dass sie hier auf ihre Würfelleidenschaft gekommen war und dass sie Massimo schon länger kannte. Er hätte auch schon oft versucht sie anzubaggern, aber sie stände nicht auf „Lackaffen“. Massimo wäre auch als größter Frauenheld in Freywall bekannt und hätte bis jetzt jede – außer ihr! - um den Finger gewickelt.  Sie scherzte auch, dass Octavia Massimo besser nicht kennenlernen sollte, da der Erzquestor sonst schlechte Karten hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Würfelspielen machte Foxi Adarian auf eine besondere Wurftechnik aufmerksam, mit welcher sie ihre Gewinnchancen angeblich erhöhen würde. Adarian schaute aufmerksam zu und konnte sich den Trick abschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi hatte mit Adarian einen schönen Abend verbracht und ihn ein wenig besser kennengelernt. Sie schien ihn wirklich zu mögen und gab ihm zum Abschied am „''Fuchsbau''“ einen unverfänglichen Kuss auf die Wange. Dann verschwand sie schnell und Adarian legte sich alleine schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Waruf bei der Gilde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk und Waruf in der Nacht ins Hauptquartier kamen, wurden sie bereits von einem wütenden Giftvogel erwartet. Dieser stichelte gleich los und meinte, dass etwas Wichtiges geschehen wäre, während sie ihre Zeit sinnlos mit der Suche nach Jaran vergeudet hätten. Er berichtete, dass die Briccones zwei weitere Geschäfte - einen Seidenhändler und einen Schmied - im Handelsviertel als Kunden übernommen hätten und die Kasse nun fast leer wäre. Außerdem würden einige Männer der Füchse von den Briccones gekauft und wären übergelaufen. Die Füchse wären also fast erledigt und Henk sollte sich morgen ums Geschäft kümmern, bevor er weiter nach Jaran sucht, der wahrscheinlich irgendwo betrunken beim Lorkanfest versackt wäre und sich nun vor seiner Verantwortung und den Problemen, die er der Gilde selbst eingebrockt hatte, zu drücken versuche. Zum Schluss teilte er Henk noch beiläufig mit, dass [[Order of the black Fox#Führung|Mestoph]] eingetroffen wäre und auch schon auf ihn wartete. Dann stampfte er wütend davon.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Mestoph.png|200px|thumb|left|Mestoph ]]&lt;br /&gt;
Mestoph begrüßte Henk in gewohnt distanzierter Art und gratulierte ihm zu seinen Erfolgen im Kampf gegen die Schwarzmagier. Er betonte noch einmal, dass er voll und ganz hinter dem Zwergenkönig stünde und es verstehen könne, warum Henk und Jaran die Geschäfte hätten schleifen lassen. Er wies Henk aber auch darauf hin, dass Giftvogel damit Recht hätte, dass die Füchse hier in Freywall ziemlich tief in Problemen steckten und die Briccones ihr Revier bald übernehmen würden. Außerdem vermutete er, dass Giftvogel einen Meuchelangiff auf Cupo plante. Mestoph stellte klar heraus, dass dies nicht der Stil der Füchse wäre und sie mit den Briccones seit mehreren Generationen in guter Konkurrenz gelebt hätten, welche stets das Geschäft belebt hat. Die Füchse hätten in ihnen außerdem immer einen zuverlässigen Verbündeten gegen Graltiks Männer gehabt. Mestoph gestand, dass er Giftvogels Pläne noch nicht nachweisen könne, doch dessen Entschlossenheit überzeugte ihn vollkommen davon, dass er irgendetwas vorhat. Vielleicht würden sogar die Schwarzmagier hinter Giftvogels Verhalten stecken, weswegen er ihn hier im Hauptquartier beobachten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph wies auch nochmal darauf hin, dass die finanzielle Lage der Gilde tatsächlich einer sofortigen Lösung bedürfe, da sie sonst noch weitere Männer verlieren würden.  Er hätte sich bereits mit den Gildenbilanzen beschäftigt und eine Lösung gefunden, um die Füchse fürs erste wieder auf die Beine zu helfen. Die Rückgewinnung einer der wichtigsten Einnahmequellen der Gilde könnte zu einem Geldschub verhelfen und außerdem Giftvogel besänftigen und ihn von seinen hinterhältigen Plänen gegen Cupo abbringen, die im schlimmsten Fall zur absoluten Eskalation in Freywall führen könnten. Um Mestophs Plan zu verwirklichen, würde Henk jedoch die Hilfe von seinem Freund Adarian brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mestophs Plan mit Adarian '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einen Juwelenhändler im Handelsviertel, der als einer der reichsten Männer in Freywall gilt. Er machte seit Jahren Geschäfte mit der Gilde, doch nachdem in den letzten Monaten sein Laden bereits drei Mal von Straßendieben überfallen worden war, hatte er sich an die Briccones gewandt und sie um Hilfe gebeten. Seitdem stand er unter ihren Schutz und zahlte den Füchsen kein Kupferstück mehr. Würde er zurückgewonnen werden, wären durch seine regelmäßigen Zahlungen die finanziellen Probleme vorläufig behoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sollte deshalb zu ihm gehen und im ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann. Die Gilde wusste, dass dieser Händler auch Steine auf dem Schwarzmarkt verkaufte, die man für die unterschiedlichsten Zauber braucht. Zu seinen geheimen Kunden zählten Straßenzauberer und andere Scharlatane, die in den Slums billige Hexereien verkaufen. Die Füchse überwachten seine Tätigkeiten schon seit langem und zwar einerseits, um über seine Einnahmen auf dem laufendem zu bleiben, und andererseits, um zu überwachen, dass diese Scharlatane keinen echten Schaden mit diesem magischen Unfug anrichten. Bis jetzt handelte es sich immer um harmlose Dinge, von Liebeszaubern bis billigen Illusionen etc., aber der Händler soll keinen Bezug zu dem [[Bund des Xul]] besitzen, da er seit Jahren beobachtet wird und anscheinend an diesem Geschäft nur wegen des Profits interessiert ist. Der Gilde war jedoch bekannt, dass die Mystiker seinem Geschäft einmal fast auf die Schliche gekommen waren, da sie versuchten die Hexereien in den Slums zu unterbinden. Dank der Hilfe der Füchse konnten sie dem Händler aber nichts nachweisen. Er wüsste aber ganz genau, dass die Mystiker sein Geschäft schließen würden, wenn einmal die Wahrheit ans Licht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph wollte den Händler natürlich nicht wirklich bei den Mystikern des Ekklesiums anschwärzen, da die Gilde seine Zahlungen dringend brauchte. An dieser Stelle kam Adarian ins Spiel. Henk sollte gemeinsam mit ihm in seinem Mystikerwams zu dem Händler gehen und den Händler ein wenig einschüchtern. Dieser war nämlich ein Feigling und würde sich nicht wehren. Es würde wahrscheinlich schon ausreichen, wenn er Adarian vor seinem Geschäft in der Mystikerrobe stehen sähe und Henk ihm sagte, dass es im Ermessen der Gilde läge, ob die Mystiker ihn ruinieren oder nicht. Adarian selbst müsste gar nicht wissen, worum es ginge, er sollte nur vor dem Laden des Juweliers gut sichtbar vor einem Fenster stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich am nächsten Morgen sollten sie zu dem Händler gehen, direkt nachdem Adarian und die anderen den Schwur geleistet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavias Traum '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich schlafen legte, hatte sie bereits nach kurzer Zeit einen [[Octavias Bibliothek#Octavias Traum am 18. Celestalis 351 JF|Traum]] von ihrem Vater, Phyrron und einem brennenden Greifen, aus dem sie schweißgebadet erwachte. Nach dem Aufwachen bemerkte sie eine entsetzliche Angst, dass Kenji etwas passiert sein könnte, und hatte das Bedürfnis sofort nach ihm zu sehen. Sie klopfte an seine Tür und die beiden führten direkt ein langes, persönliches Gespräch über den Traum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Frühstück im „''Fuchsbau''“ '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen war das Essen noch nicht bereit, als die Helden erwachten.  Das Personal entschuldigte sich, dass an diesem Morgen alles etwas später serviert werden würde, da der Gastwirt erkrankt war. Er war schon alt und hatte in letzter Zeit viel mit seiner Kondition zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Eid der Verschwiegenheit '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Mjonflir.png|200px|thumb|right|Der Ingenieur Mjonflir]]&lt;br /&gt;
Die Helden sollten im Keller des Gasthauses einen alten, heiligen Twilleid schwören. Damit würde die Gilde ihre Geheimnisse absichern. Im Kellerraum hatte jemand eine Feuerschale entfacht und Henk hatte vorher noch den speziellen Schwurdolch der Gilde besorgt. Um den Eid zu besiegeln wurde von den Helden erwartet, dass sie den Wortlaut des Eides nachsprachen und sich dann mit einem Twilldolch mit Fuchsmotiv in die Hand schnitten und das Blut in die Feuerschale tropfen ließen. Von der Gilde waren Henk, Mestoph, Giftvogel, Waruf, Mjonflir und Foxi anwesend, alle in spezieller Gildentracht und maskiert. Einer von ihnen, es war der Ingenieur, musste sich zwischendurch immer wieder ein Husten verkneifen und war insgesamt etwas wackelig auf den Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwur ging ohne Probleme von statten und bezog sich nur auf die Geheimhaltung von Gildenwissen (vgl. [[Eid der Verschwiegenheit]]). Doch als Kenji an der Reihe war und ein kurzes Zögern zeigte, ließ Giftvogel die spitze Bemerkung fallen, dass Henks „heldenhafte“ Freunde vielleicht gegen Dämonen kämpfen könnten, aber anscheinend nicht mal bereit wären zu versprechen, einige Dinge für sich zu behalten, für deren Kenntnis jeder andere in Barthavion bereits aufgeschlitzt worden wäre. Henk und Mestoph blickten einmal sehr scharf in seine Richtung und er verstummte wieder. Kenji leistete den Eid, stand allerdings etwas neben sich, weil ihm die Traumbilder von Octavia nicht mehr aus dem Kopf gingen. Außerdem enthielt auch der Eid des Twill eine Stelle über das Verbrennen des Körpers bei Eidbruch, die ihn an das erinnerte, was Octavia ihm von ihrem Traum erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavias Blut ins Feuer fiel, kam es zu kurzen Explosionen, so als hätte man kleine Feuerwerkskörper hineingeschmissen, was in der Gilde alle kurz erschreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Eid geleistet war, erinnerte Mestoph Henk an den Auftrag. Er sollte ihn am besten - noch bevor das Ultimatum mit den Briccones abgelaufen wäre - erledigen.  Er gab Henk auch noch als Druckmittel noch einige Listen über die Schwarzmarkt-Kunden des Juweliers mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beim Juwelenhändler '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittag ging Henk mit Adarian und Foxi zum Juwelenhändler und mussten dabei auch den Sturm durchqueren, der heute über der Stadt lag. Während Adarian im Staubsturm draußen wartet, gingen Henk und Foxi hinein und sprachen mit dem Händler. Dieser stellte sich zunächst quer und betonte, dass er mittlerweile mit den Briccones Geschäfte machen würde. Doch als Henk mit Blick auf Adarians durchblicken ließ, dass die Füchse zu den Mystikern ein besonderes Verhältnis hätten, brach der Händler sofort in Panik aus und flehte Henk an, ihn nicht an die Mystiker zu verraten. Er würde wieder zu den Füchsen kommen, aber dann auch erwarten, dass von nun an sein Laden besser beschützt würde. Henk bekam einen großen Beutel Gold als Anzahlung. Und obwohl Adarian Henks Plan, ihn für seine Gildenangelegenheiten zu benutzen, durchschaut hatte, spielte er Henk zuliebe trotzdem dabei mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Adarian vor dem Juweliergeschäft wartete, kam sein strenger Ausbildungsleiter [[Arthas Lichtschlag]] vorbei. Er stellte Adarian zur Rede und fragte ihn sofort, was er denn hier triebe und was er hier gerade gegen die Schwarzmagier unternähme. Herumlungern wäre den Mystikern schließlich nicht erlaubt und er befände sich ausnahmslos immer im Dienst. Er nötigte Adarian noch die Zusage ab, am Nachmittag im Sanktum der Mystiker zu Übungen zu erscheinen, und berichtet von einer Erkältungswelle, die mit dem Sturm die Stadt heimsucht, typisch für diese Jahreszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Giftvogels Meuterei  '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kehrte zurück in Hauptquartier und wurde bereits von Waruf erwartet, der ihm mitteilte, dass Mestoph gerade mit Giftvogel stritt und der Krieg mit den Briccones eskalieren würde. Sofort eilte Henk dazu und beobachtete, wie Mestoph besorgt den Kopf schüttelt, während Giftvogel wütend gestikulierte und ihn anschrie. Als Giftvogel Henk bemerkte, stürmte er gleich auf ihn zu und schrie, dass er sich nicht mehr von Cupo Briccone auf der Nase herumtanzen lässt. Fast die ganze Gilde stünde geschlossen hinter ihm und wäre bereit, ihn bei einem Angriff auf Cupo zu unterstützen. Er wollte die ganze Briccone Familie ausradieren, ganz gleich, ob Henk oder Mestoph dagegen wären. Dann rannte er wütend raus und knallte die Tür hinter sich zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph sah keinen Weg mehr Giftvogel aufzuhalten, da er tatsächlich die meisten Männer auf seiner Seite hatte. Selbst den Ingenieur Mjonflir hatte er auf seiner Seite und Waruf fühlte sich hin und hergerissen. Mestoph sah ein großes Problem auf sie zukommen. Wenn Giftvogel mit seinen Leuten Erfolg hätte, würde in Freywall ein Machtvakuum entstehen, was alle Strukturen in der Stadt zerstören und Freywall ins Chaos stürzen würde. Da die Füchse gerade zu schwach waren, um die Stadt alleine zu lenken, brauchte Freywall die Briccones, damit die rivalisierenden und skrupellosen Diebesbanden aus den Slums keinen Einfluss in der Stadt gewinnen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mestophs Bündnisplan '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph fiel jedoch noch eine Möglichkeit ein, um eventuell eine Eskalation zu verhindern, wobei aber wieder die Hilfe von Henks Freunden benötigt würde. Es gab nämlich eine Schwäche von Cupo, die man ausnutzen könnte, um mit ihm zu reden und zu einer Vereinbarung zu kommen. Cupo war hoch religiös und da er sich selbst als einen Vollstrecker einer alternativen Form der Gerechtigkeit empfand, hatte er großen Respekt vor allen Questoren Alethons und spendete fleißig an dem Tempel. Dadurch stand er auch gut mit der Gerichtsbarkeit und die Alethon Questoren wandten ihren Blick schon öfters von seinen Geschäften ab. &lt;br /&gt;
[[Datei:Bardenviertel.png|200px|thumb|right|Das Bardenviertel]]&lt;br /&gt;
Würde Henk also in Begleitung des Erzquestors ins Bardenviertel gehen, würden sie zumindest Kenji nichts tun, da die Briccones furchtbare Angst vor einer Götterstrafe hätten, wenn sie einen Questor töteten. Kenji könnte dann, sobald einer der Briccones auftauchte, offiziell im Namen Alethons um ein Treffen bitten und eine Verhandlung unter den streitenden Parteien als Gottesrecht verlangen. Außerdem sollten am besten auch Adarian und Octavia mitkommen, da ihre Fähigkeiten überall bekannt waren und ihre Anwesenheit einschüchternd wirken könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sollten die Hauptstraße nehmen und zum Bada Beng gehen, wo Cupo sich für gewöhnlich aufhält. Wenn sie drin sind, solle Henk Cupo vor Giftvogels Angriff warnen und ihm klarmachen, dass dieser zu allem bereit wäre und selbst vor einem hinterhältigen Meuchelangriff nicht mehr zurückschrecken wird. Als Zeichen des Friedens würden die Füchse Cupo seine neuen Kunden, den Seidenhändler und den Schmied, überlassen. Henk sollte sich vor allem deeskalierend verhalten und Cupo bewusstmachen, dass durch diesen Gildenkrieg die ganze Stadt in Gefahr geriete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zum Bada Beng '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nachdem die Helden im Bardenviertel ankamen, wurden sie auch schon wieder wie beim letzten Mal umzingelt. Diesmal stellte sich ihnen Luca in den Weg und fragte Henk, ob er lebensmüde wäre, da das Ultimatum abgelaufen sei. Dann legte er mit seiner Armbrust auf Henk an. Als Kenji um ein Treffen zwischen ihnen und Cupo bat, senkte Luca seine Waffe und schickte einen Boten zu Cupo. Während alle umzingelt von den Briccones auf die Rückkehr des Botenjungen warteten, bemerkten die Helden, das große Unruhe in den Straßen herrscht und man hin und wieder Geschrei höre. Die Briccones erwähnten, dass bereits seit einigen Stunden ein heftiger Tumult in den Slums ausgebrochen wäre, dessen Grund noch unbekannt sei. Nachdem der Bote mit seiner Zusage zurückgekehrt war, führte Luca die Helden zum „''Bada Beng''“. Dabei wurden sie weiterhin umzingelt und überall waren Armbrustschützen auf den Dächern zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „''Bada Beng''“ wurden alle auf die dritte Etage gebracht, wo sie in einem Vorraum zu Cupos Büro warten sollten. Mit ihnen im Raum waren noch Tony, Fredo und Silvio, welche an einem kleinen Tisch saßen und Karten spielten. Außerdem räkelte sich Viola auf einem Sofa und rauchte genüsslich. Cupo kam schließlich heraus und begrüßte alle freundlich. Er war elegant gekleidet und hielt ein Weinglas in der Hand. Er machte einen würdevollen Eindruck und man bemerkte sofort, dass dieser Mann ein großes Charisma besitzt. Aufmerksame Beobachter konnten erahnen, dass Cupo recht schwer atmet und auch sonst irgendwie krank und schwach wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Begrüßung bekam Octavia einen Handkuss von Cupo und er versicherte ihr, dass er keine Abscheu gegen den thyrnischen Kaiser hegen könnte, solange er so hübsche Thyrnerinnen als Gesandte nach Barthavion schicken würde. Octavia errötete leicht durch seine Schmeichelei. Bei Kenji kniete er zur Begrüßung kurz nieder und küsste dann sein Symbol des Alethon voller Ehrfurcht. Er erwähnte ihm gegenüber, dass sie eigentlich beide demselben Gott dienten und er Alethons Gesetze lediglich durch andere Methoden umsetzen würde als die Questoren.  Adarian wurde von ihm mit Respekt begrüßt und er klopft ihm ehrlich anerkennend auf die Schulter und dankte ihm dafür, was er alles für Barthavion getan hatte. Henk begrüßte er ganz zum Schluss und ignorierte ihn vorher vollkommen. Cupo meinte kopfschüttelnd, dass er eigentlich nie etwas gegen ihn gehabt hätte, aber er könnte es Henk noch schwer verzeihen, dass er ihm seine Viola gestohlen hätte. Henk müsste doch Verständnis für einen liebenden Vater haben. Da mischte sich Viola ein und belehrte ihren Vater, dass dies doch schon ewig her war und er es doch endlich vergessen sollte. Cupo grinste darauf nur breit und schüttelte den Kopf. Dann bat er Henk zu einem Gespräch unter vier Augen in sein Büro, während die anderen draußen warten sollten und sich die Tänzerinnen anschauen könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden also warteten, hörten sie immer mehr Lärm von draußen. Als Adarian aus dem Fenster blickte, bemerkte er, dass die Unruhen aus den Slums sich anscheinend schon ausgebreitet hatten und dass irgendwelche „Betrunkenen“ randalierend über die Hauptstraße wankten. Luca Briccone merkte dazu an, dass so etwas nichts Ungewöhnliches im Bardenviertel wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In Cupos Büro '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Cupo.png|150px|thumb|left|Cupo Briccone]]&lt;br /&gt;
Cupo zeigte sich Henk und der Situation der Füchse gegenüber äußerst verständnisvoll und erklärte ihm, dass er das größte Problem in Giftvogel sähe. Er führte Henk vor Augen, dass die Briccones gerade so stark wie noch nie waren und er doch dumm wäre, wenn er sich die Chance auf die Kontrolle der Stadt entgehen lassen würde. Henk sollte das Ganze nicht persönlich nehmen, aber Cupo ging davon aus, dass dies auch zum Wohl der Stadt wäre. Außerdem sähe er in Giftvogels Angriffsplänen keine Gefahr. Er behauptete auch mit den Straßenbanden fertig zu werden, da er inzwischen genügend Männer hätte und sagte, dass die Zeit der Füchse anscheinend vorbei wäre. Da ihm diese Umstände selbst leidtäten, hatte er wenigstens noch etwas Hilfreiches, was er Henk wegen Jaran mit auf den Weg geben wollte. Henk sollte doch den „Alten in der Tiefe“ nach Jaran fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gespräches begann Cupo hin und wieder zu husten und atmete immer schwerer. Plötzlich bäumte er sich auf und bekam einen Anfall. Cupo sank zu Boden und rief nach Silvio. Sein schwaches Herz schien Probleme zu bereiten und er brauchte seine Medizin. Silvio, der jüngste Sohn von Cupo, hatte die Medizin dabei und verabreichte sie seinem Vater.  Dieser schien sich erst wieder zu erholen, verkrampfte sich dann plötzlich und brach Tod zusammen. Sein jüngster Sohn wich nicht von seiner Seite und alle Geschwister standen geschockt und verzweifelt drum herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dann sagt Silvio, der seinen toten Vater im Arm hielt und von Tränen überströmt war, dass Cupo doch nicht tot wäre. Erfreut blickte er die Helden an, als plötzlich in Sekundenschnelle der tote Cupo seinen Kopf erhob und Silvio in die Kehle biss. Silvios Blut spritzte durch den halben Raum und er starb auch beinahe auf der Stelle. Cupo griff nun die anderen an und es kam zum Kampf. Dabei biss der untote Cupo seinem Sohn Luca in den Oberarm, bevor er von Adarian gestoppt werden konnte. Kenji stolperte bei dem Versuch Luca zu schützen und stürzte neben den toten Silvio, der sich inzwischen auch schon verwandelt hatte. Zum Glück wurde dieser von Octavias Flammenpfeil in den Kopf getroffen, bevor er Kenji angreifen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf hörte man Schwertgeklirr von der Straße. Dort kämpften verzweifelte Menschen gegen eine große Menge von Zombies, deren Zug sich von den Slums langsam in Richtung Stadtmitte bewegte. Überall herrschte Panik und man hörte Schmerzensschreie und das Stöhnen und Ächzen der Untoten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 03: Untote in Freywall ==&lt;br /&gt;
19. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden verteidigen das Bada Beng und versuchen, überlebende Angestellte zu retten. Sie erkämpfen sich ihren Weg über die Straße in die Kanalisation, doch können nicht alle beschützen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Celestalis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verteidigung des Nachtclubs '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf gegen Cupo und Silvio, wurden die Helden gefragt, was denn überhaupt vor sich ginge, da die Untoten doch sicher nicht Giftvogels Werk wären. Viola war äußerst aufgebracht und musste beruhigt werden, da sie durch das Geschehene noch unter Schock stand. Henk half ihr, sich zu beruhigen. Sie riss sich zusammen und fragte, was sie tun könnte, um zu helfen. Sie war vielleicht keine Heldin, hatte aber als Tochter einer Ganovenfamilie schon einiges erlebt und war wesentlich abgebrühter, als eine durchschnittliche Bürgerin, und so besorgte sie sich zunächst eine eigene Waffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni wandte sich an Henk und erklärte ihm, dass unter diesen Umständen natürlich kein Krieg mehr zwischen ihnen fortgeführt würde und sie nun zusammenarbeiten müssten. Gemeinsam würden sie sicher einen Ausweg aus dieser Katastrophe finden. Danach ging er zu Kenji und kniete demütig vor ihm nieder. Er bat ihn, über Cupo und Silvio einen Segen der Passionen zu sprechen, damit sie ihre Leichen nicht ohne Aussegnung hier liegen lassen müssten. Kenji kam der Bitte gerne nach und segnete die Toten. Währenddessen schimpfte Luca vor sich hin und verband seinen blutenden Arm. Er beschrieb, dass die Wunde entsetzlich brannte, als hätte ihm jemand Essig mit hineingegossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von unten hörte man plötzlich panische Schreie und Kampfgeräusche. Im Erdgeschoss waren die ersten Zombies bereits eingedrungen und kämpften gegen die Gäste im „''Bada Beng''“. Der starke Türsteher [[Grush-Hûz]] hatte geistesgegenwärtig die Tür zur Straße geschlossen und hielt sie zu, während er danach rief, dass ihm jemand etwas zum Verbarrikadieren bringen sollte, da er die Tür nicht mehr lange halten konnte. Als die Helden nach unten stürzten um zu helfen, bot sich ihnen ein schauriges Bild. Eine Tänzerin wurde vor ihren Augen von zwei Zombies angefallen, die ihr gerade die Gedärme aus ihrem unbekleideten Bauch rissen. Auch der Barkeeper wurde gerade auf seinem Tresen von drei weiteren Zombies in Stücke gerissen. In einer hinteren Ecke des Raumes saßen weinend und panisch zwei weitere Tänzerinnen, die um Hilfe schrien. Drei weitere Gäste lagen bereits tot auf dem Boden und würden sich bald verwandeln. Alle anderen Gäste waren anscheinend bereits auf die Straße geflohen, wo sie in ihren sicheren Tod gelaufen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni und seine Brüder schossen sofort mit ihren Armbrüsten auf die Zombies und die Helden konnten eine Demonstration der tödlichen Präzision dieser Waffe beobachten. Octavia verssuchte den schweren Riegel für die Tür zu holen und bekam es dabei mit dem Zombieoberkörper des Barkeepers zu tun. Kenji versuchte, zu den verängstigten Gästen vorzudringen und sie vor den Zombies zu schützen. Er konnte eine Tänzerin und einen Gast vor dem sicheren Tod retten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als schließlich alle Zombies tot waren und die Tür verbarrikadiert wurde, fragte der Türsteher die Briccones, was hier eigentlich vor sich ginge. Er beschrieb, dass die Gäste plötzlich in Panik nach draußen flohen, obwohl er ihnen gesagt hatte, was auf der Straße los war. Einigen gelang es die Tür gegen seinen Widerstand zu öffnen, sie hatten das Schloss einfach aufgebrochen.  Als die Gäste draußen waren, kamen einige Zombies bereits ins Haus und ihm gelang es gerade noch die Tür wieder zu schließen, bevor das Bada Beng überlaufen wurde. Aus taktischen Gründen sahen alle ein, dass es ein sinnloses Unterfangen wäre, auf die Straße zu gehen. Selbst, wenn Octavia die Straße frei sprengen würde, musste trotzdem ein Plan her, wohin sie dann gingen. Letztendlich wäre kein anderer Ausweg als über die Straße möglich und da war Octavia mit ihren Feuerbällen die einzige Hoffnung auf eine Rettung. Die Zombies rüttelten bereits an der lockeren Tür und die Barrikade würde nur noch kurze Zeit halten, bevor die Zombies einfallen könnten. Ein Kampf im überrannten Bada Beng würde garantiert auf Dauer tödlich enden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk dachte an dieser Stelle noch mal die Worte von Cupo über Jaran und er wusste außerdem, dass das [[Labyrinth des Twill]] wahrscheinlich einer der sichersten Orte zurzeit in der Stadt war. Zudem hatte Henk ein seltsames Gefühl als Cupo den Tempel erwähnt hatte, so als hätte er Jaran tatsächlich dort unten durch die göttliche Macht von Twill wahrgenommen. Sein Gefühl sagte ihm, dass er so schnell wie möglich zum Tempel muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni wollte auch in die Kanalisation, da er seine Brüder im Casino erreichen wollte, welches durch einen Eingang in der Kanalisation ebenfalls zu erreichen ist. Er bot an, dass sich alle gemeinsam bis zur Kanalisation durchkämpften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kampf auf der Straße '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zum Kanaleingang zu gelangen, mussten die Helden einige Meter über die breite Straße zurücklegen, die von Zombies überrannt war. Sie verließen das „''Bada Beng''“ durch den Hinterausgang und schlichen sich durch den Hof am Haus vorbei bis zur Straße. Als Henk die Lage erspähte, stellte er fest, dass ein großer Pulk Zombies vor der Eingangstür stand und den Weg blockierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia gelang es mit einem Feuerball kurzfristig die Straße zu räumen, und so schaffte es die Gruppe auf die Straße. Hier mussten sich alle bis zum nächsten Kanalisationseingang durchkämpfen. Foxi deckte dabei Adarian den Rücken und konnte ihn so vor dem einen oder anderen Zombie retten. Der von Kenji gerettete Gast und die Tänzerin Isabella hatten sich den Helden angeschlossen, erstarren vor Angst jedoch immer wieder und hielten die Helden auf. Octavia war immer wieder gezwungen, einen Weg durch die Meute zu sprengen, da die Zombiemassen drohten den Weg zu versperren. Unterwegs rettete Toni Henk das Leben und tötete einen Zombie mit dem Bolzen, den Henk nicht mehr hätte abwehren können. Viola schlug sich wacker und hatte durch ihre Geschicklichkeit als Tänzerin eine gute Chance den Zombies zu entkommen. Sie hielt sich aber immer in Henks Nähe auf und hoffte auf seinen Schutz. Der auf dem Weg erstarrte Gast wurde von Zombies gefressen, wodurch er eine Menge Zombies um sich scharte, welche nicht mehr hinter den Helden herkamen. Die Tänzerin jedoch überlebte durch Adarians und Foxis Unterstützung. Da die Kanalisation nur einzeln über eine Leiter betreten werden konnte, kletterte zuerst Viola herunter, gefolgt von Luca. Octavia war nach dem dritten Feuerball, der den Einstieg erst möglich machte, so geschwächt, dass Adarian sie stützen musste. Nacheinander tauchten alle in den Untergrund ab, bis als letztes nur noch Henk und Grush übrigblieben. In letzter Minute entkommen die Helden in die Kanalisation, weil Grush Henk abschließend zur Flucht den Rücken freihielt und sein Leben opferte, um die Helden und die Briccones zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle Überlebenden die Kanalisation erreicht hatten, war von oben eine laute, magisch verstärkte Stimme zu hören, welche über die ganze Stadt tönte. Sie kam von einem Luftschiff, welches ein großes weißes Lichtsymbol auf dem Segel trug.  Ein Herold der Inquisitoren des Ekklesiums verkündete, dass bald Rettung nahen und die Lichtträger die Situation bald unter Kontrolle haben würden. Alle sollten in ihren Häusern bleiben und sich verbarrikadieren, bis Entwarnung gegeben würde. Wer helfen wolle, sollte zu den Schutzgöttern beten. Diese Botschaft wurde dann nach kurzer Zeit immer wieder wiederholt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 04: Auf den Spuren des Twill ==&lt;br /&gt;
19./20. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neugewonnener Freund muss sein Leben lassen, die Helden kommen zum Briccone-Casino und erkennen die Lage der Stadt. Im [[Labyrinth des Twill]] finden sie endlich Jaran, treffen auf [[Hella Behringer|Hella]] und Henks Sohn [[Montakor]] und schmieden einen Plan.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der Kanalisation '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kanalisation angekommen kamen die Helden erst mal in einen Bereich, in welchem sich alle kurz erholen konnten. Luca brach entkräftet zusammen, als er mit Viola die Kanalisation erreicht hatte, starb und, als Adarian gerade nach unten gekommen war, verwandelte er sich in einen Untoten. Man konnte gut erkennen, wie sich die Infektion von seinem Arm ausgebreitet hatte. Es war damit bewiesen, dass die Bisse der Zombies infektiös waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Luca tot und sein Zombie besiegt war, nahm Foxi Adarian zur Seite und zeigte ihm eine Bisswunde an ihrem Arm. Sie erklärte ihm, dass sie wüsste, was sie erwartete, und sie wünschte sich, dass Adrian ihr Leben beenden sollte, sobald sie sich zu verwandeln drohte. Es war Foxi sehr wichtig, dass Adarian es täte, da sie in den letzten Tagen sehr gern mit ihm zusammen gewesen war. Sie gab ihm noch einen richtigen Kuss und meinte, dass sie nun zu den anderen müssten, um weiterzukämpfen, weil sie spürte, dass ihre Zeit nun knapp wurde und die Krankheit begann sie zu schwächen. Adarian war schockiert und er bat Octavia um einen Heiltrank, den Foxi zwischendurch zur Stärkung trinken sollte. Nach kurzer Weigerung gab sie seinem Wunsch nach und nahm den Trank an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann brachen alle auf und setzten den Weg durch die Kanalisation fort. Octavia war sehr schwach und musste von Kenji gestützt werden. Toni bestand darauf, die Leiche von Luca mitzunehmen, da er es nicht übers Herz brachte, ihn einfach so dort liegen zu lassen. Viola war immer noch fix und fertig, aber nahm Henk zwischendurch zur Seite und dankte ihm dafür, dass er ihr und ihren Brüdern geholfen hatte. Er sollte wissen, dass Toni ihm dies sicher niemals vergessen und ihm ewig dankbar sein würde. Auf dem Weg zum Twilltempel lag auch das Casino, es war also für die Helden kein Umweg mit den Briccones weiterzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von oben konnte man immer wieder die Tumulte auf den Straßen und schreiende Menschen hören. Die Durchsage der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] war auch weiterhin zu vernehmen und eine Stimme verkündet nun, dass alle dortbleiben sollten, wo sie waren. Die Straßen wären nicht sicher und die Stadt würde abgeriegelt. Niemand käme hinein oder hinaus. Der Luftverkehr wurde eingestellt. Jeder solle die Ruhe bewahren, sparsam mit Vorräten umgehen und zu den Schutzgöttern beten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gruppe unter dem großen Platz der Prachtstraße hindurchging, bemerkten sie, dass der Platz über ihnen bombardiert wird. Kurz bevor sie beim Casino ankamen, brach ein Abflussgitter durch die Explosionen ein und eine kleine Horde Zombies stürzte in die Kanalisation und versperrte den Helden den Rückweg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von oben hörten sie auch Schwertgeklirr und die Befehle eines Kommandanten in der Ferne. Wie es aussah, taten die Inquisitoren alles, um die Stadt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zombies in der Kanalisation konnten von den Helden nicht besiegt werden, da immer wieder neue von Oben in die Kanalisation fielen. Also setzte die Gruppe ihren Weg fort, während Adarian und Foxi ihr Bestes taten, um die Zombies so lange wie möglich abzuwehren. Henk führte die Gruppe an und kam nach kurzer Zeit zu einem verschlossenen Gitter. Sollte er es nicht geöffnet bekommen, säßen alle in der Falle, da die Zombies ihnen noch dich auf den Fersen waren. Toni beklagte sich, dass diese Gitter eine neue Maßnahme der Stadtwachen seien, um die Schmuggelwege unter der Stadt zu boykottieren. Das Gitter war zwar mit einem speziellen Sicherheitsschloss versehen, welches aber nicht magisch war und von Henk geknackt werden konnte. Danach gelangte die Gruppe ohne weitere Probleme zum Kanalisationseingang des Briccone-Casinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kurze Pause im Briccone-Casino '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eingang zum Keller des Casinos war bereits um die nächste Ecke und Toni bot an, dass sich alle kurz im Casino ausruhen könnten, falls es nicht bereits überlaufen wäre. Er wies darauf hin, dass Octavia kaum noch stehen und sicher etwas zu Trinken oder zu Essen gebrauchen könnte, bevor sie weiterzögen. Sie sollten wenigstens für wenige Minuten ausruhen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni holte einen Schlüssel hervor und schloss die Tür auf, die zum Keller des Casinos führte.  Dort stand im Dunklen eine unbewegte Person, bei der es sich bei genauerem Betrachten um den lebendigen Mario handelte, der den Kellereingang bewachte. Er schloss Viola und seine Brüder sofort in die Arme, nachdem er sie erkannt hatte. Das Casino war tatsächlich noch nicht überlaufen, aber zur Sicherheit hatten sich Benno, Massimo, Mario und das Casino Personal im Keller verbarrikadiert, nachdem sie gehört hatten, dass die Stadt nun auch bombardiert wurde. Sie berichteten den Helden, wie schlimm die Lage in der Stadt tatsächlich war. Mario war bis eben noch auf dem Dach des Kasinos, von wo aus er einen guten Blick über die Stadt hatte. Inzwischen waren wohl alle Stadtteile von den Untoten überlaufen und die Inquisitoren kämpften bis auf den letzten Mann. Aber eine große Horde aus den Slums wäre bis jetzt noch nicht von ihnen aufgehalten worden und zöge inzwischen durch die ganze Stadt. Nachdem die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] am Boden nicht mehr weitergekommen waren, bestiegen sie die Luftschiffe und begannen die Leute von den Dächern zu retten und in ein Notlager vor den Mauern der Stadt zu bringen. Jedoch reichten die Schiffe bei weitem nicht für alle aus und zum Casino kam bis jetzt noch gar keins. Jedoch hatte auch die Stadt inzwischen auf die Katastrophe reagiert und die Kriegsflotte aus Freywall hatte angefangen, die Stadt zu bombardieren, selbst dort, wo die Inquisitoren noch niemanden gerettet hatten. Die Regierung der Stadt nahm es also anscheinend hin, dass Lebende staben, um das Problem so schnell wie möglich einzudämmen. Die Lage war also so ernst, dass die Stadt kurz vor dem Ende stand und deshalb zu so drastischen Maßnahmen griff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni nahm seine Brüder schließlich zur Seite und erzählte ihnen, was mit Cupo, Silvio und Luca geschehen war, während Viola den Helden Essen und Trinken brachte. Foxi tat die ganze Zeit so, als ob mit ihr alles in Ordnung war und ließ sich nicht anmerken, dass sie bereits leichtes Fieber hatte. Schweiß stand ihr auf der Stirn und sie sah sehr bleich aus. Als Henk sie darauf anspricht, meinte sie, dass dies bestimmt an dem Schock läge, da sie ja noch nie Untote gesehen hätte. Andererseits fiel ihm aber auch auf, dass Foxi eigentlich sehr gelassen auf die Untoten reagiert und ohne zu zögern gegen sie gekämpft hatte. Und auch jetzt wirkte es nicht so, als ob sie unter Schock stünde. Sie meinte aber nur, dass alles in Ordnung wäre, und ging schnell weg unter dem Vorwand, dass sie noch schnell etwas essen wollte, bevor es weiterginge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Weg zum Labyrinth '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zum Labyrinth des Twill zu gelangen, mussten die Helden zunächst noch einige Gänge durchqueren. Aus einem abzweigenden Gang hörten sie plötzlich Stöhnen und Ächzen. Sie blieben stehen und schauten vorsichtig nach. Der Seitengang war von Zombies überlaufen, welche die Helden wahrscheinlich entdeckt hätten, wenn sie ihren Weg einfach so fortgesetzt hätten und am Eingang dieses seitlich abzweigenden Gangs vorbeigelaufen wären. Eine Chance bestand, wenn die Zombies abgelenkt werden könnten. Henk warf dafür einen kleinen Stein über ihre Köpfe hinweg, traf aber leider einen der Zombies am Kopf und die Rotte wurde auf die Helden aufmerksam. Kämpfen war jetzt sinnlos und sie mussten so schnell laufen, wie es ging. Henk war in diesem Moment sehr froh, dass er Tonis Angebot einer kleinen Rast nicht ausgeschlagen hatte, denn sonst wäre Octavia jetzt verloren gewesen. Henk wusste, dass in der Nähe ein Eingang zu einer tiefer gelegenen Ebene der Kanalisation war, wo sich auch der Eingang zum Twilllabyrinth befand. Allen gelang schließlich die Flucht durch die unverschlossene Falltür, wobei Adarian den Anderen wieder etwas Zeit herausholte, weil er etliche Zombies noch tötete und somit das Vorrankommen der restlichen verlangsamte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten sahen die Gänge wesentlich älter aus und waren aus einer anderen Gesteinsart gebaut als oben. Zierkacheln weisen Tierornamente auf mit den Motiven eines Hundes oder Fuchses, einem Rabenvogel und einer Fledermaus. Von den Zombies war weder etwas zu sehen oder zu hören und die Gruppe schien hier in Sicherheit zu sein. Als jedoch alle weitergehen wollten, brach Foxi plötzlich zusammen. Sie erlangt das Bewusstsein jedoch nach kurzer Zeit zurück und meinte, dass es ihr wieder gut ginge. Sie hatte bis jetzt noch nicht zugegeben, was mit ihr los war und bat nun Adarian es seinen Freunden zu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Labyrinth des Twill '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Passion-Symbol-Phex.gif|200px|rahmenlos|right|Twillamulett]]&lt;br /&gt;
Der Eingang zum Labyrinth des Twill war ein schmaler Durchlass, der an einer beliebigen Wand in der unteren Kanalisation zu finden war. Er war durch eine Illusion verborgen und so hoch an dem Gang angebracht, dass man hinauf klettern musste, um hinein zu gelangen. Adarian half Octavia mit einer Räuberleiter hinauf. Henk hatte durch ein geheimes Twillzeichen den Eingang entdeckt. Die anderen waren nicht in der Lage, das Zeichen zu entdecken, da sie nicht wie Henk ein Twillamulett trugen. Octavia fiel auf, dass die Illusion auch mit Astralsicht nur schwer zu erkennen war. Einmal entdeckt konnte jeder schließlich einfach durchtreten und gelangte in den ersten Raum, in welchem man den geheimen Eingang in das Labyrinth des Twill finden musste. Dazu mussten die Helden ein [[Labyrinth des Twill#Twills_Pr.C3.BCfungen|Rätsel des Twill]] lösen. Zunächst mussten sie die richtigen Lampen entzünden, um das erste Rätsel gestellt zu bekommen. Die Lösung des Rätsels fiel Kenji nicht schwer und es öffnete sich den Helden eine Tür. Als die Helden dem Gang folgten, stellte sich schnell heraus, dass sie sich in einem großen Labyrinth befinden und den Weg finden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun musste Henk die Wegsymbole finden. Allen wurde deutlich bewusst, dass jemand im schlimmsten Fall in diesem Labyrinth ewig herumirren würde, wenn er nicht wüsste, wie die Zeichen zu finden und zu lesen waren. Unterwegs wurde Foxi immer schwächer und musste schließlich von Adarian gestützt werden. Ohne den Heiltrank, von dem sie immer wieder kleine Schlucke trank, hätte sie vermutlich bis hierher nicht durchgehalten. Jetzt nahm sie Adarian noch einmal zu Seite und sagte ihm im ernsten Tonfall, dass er etwas für sie tun müsste.  Er sollte versprechen, dass er dies auch wirklich täte. Es wäre für sie sehr wichtig.  Nachdem Adarian ernst nickte, zog sie schließlich einen kleinen Dolch aus ihrem Stiefel, der mit kleinen Edelsteinen verziert war und sehr wertvoll aussah. Sie drückte Adarian den Dolch in die Hand und sagte ihm, dass er ihn zu ihrem Onkel bringen sollte, der in Trutz den Waffenhandel ihres Vaters übernommen hatte. Sie hatte diesen Dolch von ihrem Onkel gestohlen, nachdem sie sich von ihm ungerecht behandelt gefühlt hatte. Heute wusste sie aber, dass er ihr nur helfen wollte und sie wollte, dass er das weiß. Adarian sollte ihm deshalb den Dolch bringen, der auch ein Erbstück von Foxis Vater war, und ihm sagen, dass es ihr leidtut, was in der Vergangenheit vorgefallen war. Tief gerührt nahm Adarian den Dolch und drückte Foxi an sich. Er hob sie auf und trug sie den Rest des Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk die Gruppe sicher durch das Labyrinth gelotst hatte, erwartete sie vor dem letzten Raum noch ein letztes Rätsel, bevor sie zum Alten in der Tiefe konnten. Auch diesmal war es Kenjis Kombinationsvermögen, womit das Rätsel gelöst werden konnte. Schließlich erreichten die Helden den seltsamen Tempelraum inmitten des Labyrinths. Als sie sich umsahen, fiel niemanden außer Henk und Foxi der anwesende Alte auf, der ebenfalls im Raum die Ankommenden musterte. Er reagierte etwas ungehalten, als die Gruppe ihn bemerkte, da die Helden auf dem Weg durchs Labyrinth mit Henks Wissen geschummelt hatten und er ihnen daher kein heiliges Amulett des Twill geben konnte, welches ein Zeichen der Initiation ist. Als Henk ihn nach Jaran fragte, sah er ihn durchdringend an und sprach einen Twillzauber über alle, um zu prüfen, ob jemand etwas verbarg oder eine Lüge verschleierte.  Dazu hielt er seinen Stab mit einem goldenen Twillkopf über den Kopf jedes einzelnen der Heldengruppe und die schwarze Edelsteinaugen verwandelten sich kurz in echte Fuchsaugen, als Octavia den Stab während des Zaubers ansah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne etwas zu sagen ging der Alte schließlich zu einer Wand, durch welche er mit seiner Hand hindurchgriff und anscheinend etwas drehte. An der gegenüberliegenden Wand öffnete sich ein Tunnel und wortlos ging er hinein und verschwand in dem Dunkel. Der Tunnel führte zu einem Raum mit einem Tisch und Stühlen und anscheinend handelte es sich um die Privatgemächer des Alten. Er bat alle dort zu warten und verschwand in einem Nebenraum.  Nach kurzer Zeit kam er mit einem humpelnden, vermummten Mann wieder zurück. Als dieser Streuner sah, riss er sich die Kapuze vom Kopf und umarmte ihn. Die Helden hatten Jaran gefunden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Jaran.png|200px|thumb|left|Jaran der Flinke]]&lt;br /&gt;
Jaran lachte und meinte, dass er schon gewartet hatte aber sich ganz sicher war, dass Henk ihn finden würde. Jaran hat eine tiefe Wunde an der Hüfte, die ihn ein Dämon mit seiner Kralle gerissen hatte. Sie war improvisiert aber gut verarztet worden. Er war sehr froh, dass die Helden nun da waren, da es jetzt gälte, etwas sehr Wichtiges zu beschützen. Er führte alle einen Gang weiter, wo eine verhüllte Person vor einem magischen Kreis kniete, in dem ein Kind lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Person handelte es sich um Hella, welche alle mit einem kurzen Nicken begrüßte und Henk in die Arme fiel. Als sie Octavia begrüßte, starrte sie sie länger an und bemerkte dann bewundernd, dass sie es erstaunlich fände, wie mächtig Octavia seit ihrer letzten Begegnung geworden war. Sie wies auf das Kind und zum Erstaunen aller stellte sie es als [[Montakor]] vor, Henks Sohn von Birkinga aus [[Hohe Heimat|Glimmergund]]. Er war in einem Schutzkreis gefangen, in welchem er friedlich schlafend lag. Hella hatte davor gekniet, um das Schutzschild mit magischer Kraft zu versorgen. Sie erklärte, dass sie diese Prozedur ungefähr jede Stunde erneuern müsste, da der Schutz sonst versagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian brachte Hella zu der im Sterben liegenden Foxi, welche er in der Kammer des Alten auf das Bett gelegt hatte. Hella untersuchte sie schnell und heilte Foxi dann, indem sie den dämonischen Fluch aus ihr heraussaugte und die dunkle Magie einfach absorbierte. Sie wirkte danach sogar gestärkt und hatte vermutlich auch neue astrale Kraft für ihr Ritual bekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sich seinem Sohn näherte, sah dieser ihn an und streckte seine Hände nach ihm aus.  Henk war berührt, merkte aber auch, dass der Blick seines Sohnes etwas in ihm hervorrief, dass sich wie Maldorors Präsenz anfühlte und seinen Geist düster umnebelte. In der Gegenwart seines Sohnes hatte er plötzlich wieder das Gefühl, dass Maldoror zurück war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hellas Geschichte '''&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Hella.png|200px|thumb|right|Hella Behringer]]&lt;br /&gt;
Hella bat die Helden Platz zu nehmen. Dann begann sie zu erzählen, was geschehen war. Sie war zu dem Schrein der Enodia in den [[Barsaive#Berge|Barthadorer-Bergen]] gereist und hatte die Göttin angeklagt und verflucht. Als sie sich schließlich das Leben nehmen wollte, rettet die Göttin sie und gab ihr den Auftrag, in die Hohe Heimat zu gehen und dort den Sohn von Henk zu beschützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort angekommen zeigte Birkinga ihr Montakor und Hella fiel auf, dass er eine dunkle Aura besaß, die sich zunehmend verstärkte. Als sie herausfand, dass Montakor als Focus für die Beschwörung von Maldoror diente und ein Schwarzmagier dahintersteckte, floh sie mit dem Kind nach Freywall, um Henk zu suchen. Die Bruderschaft hatte bis dahin nach Hellas Einschätzung noch keine Ahnung, dass Montakor der Sohn von Henk war. In Freywall fand Jaran sie, welcher ihr half und sie versteckte. Als der Schwarzmagier sie dort entdeckte, konnten sie sich gerade noch so in den Tempel des Twill retten. (vgl. [[Hella_Behringer#Am_Schrein_der_Enodia_.28351_JF.29|Hellas Geschichte]]). Solange Hella den Schutzkreis um das Kind aktiv hielt, würde der dunkle Orden es auch nicht aufspüren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Hella ihre Geschichte erzählte, konnten alle deutlich ihren Hass gegen die Schutzgötter spüren und es entbrannte nachher eine Diskussion zwischen Kenji und ihr und Hellas [[Hella_Behringer#Hellas_Beziehung_zu_den_G.C3.B6ttern|Ansichten über die Götter]] stürzten den Erzquestor in eine ernste Glaubenskrise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian und Henk zogen sich während Hella und Kenjis Diskussion mit Foxi, Jaran und dem Alten dezent zurück. &lt;br /&gt;
Währenddessen entdeckte Octavia nach Hellas Vorbild bei der Heilung von Foxi eine Möglichkeit, astrale Kraft aus den Flammen eines bestehenden Feuers zu ziehen, indem sie es aufzehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Plan für die Falle '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella stellte schließlich vor allen klar heraus, dass es nur eine Chance gäbe, Montakor zu retten. Die Helden müssten dem Schwarzmagier eine Falle stellen. Sie würden ihn sofort damit anlocken, sobald Hella den Schutzzauber auf dem Kind aufhöbe. Also müssten die Helden nur noch entscheiden, wo der Kampf stattfinden sollte. Hella betonte, dass der Dämonologe sehr mächtig wäre und große Dämonen beschwören könnte, weshalb sie ihm eine geschickte Falle stellen müssten. Jaran wollte auf jeden Fall bei Henk und Hella bleiben, da er sich geschworen hatte Henks Sohn zu beschützen. Er hätte die Gilde aus allem rausgehalten, da er nicht sicher war, ob Giftvogel für den Bund arbeitete. Als Henk ihm erzählte, dass Mestoph im Hauptquartier der Füchse war, beruhigte er sich und meinte, dass niemand Mestoph so leicht etwas anhaben oder vormachen könnte und wenn jemand mit der Situation umgehen könnte, dann wäre es Mestoph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella erwähnte außerdem noch, dass die Zombies kein Problem mehr für sie sein würden, da sie alle ohne Probleme durch sie hindurch bringen könnte, wenn sich alle beeilten. Jedoch wies sie alle nochmal darauf hin, dass der Schwarzmagier sie aufspüren könnte, sobald sie unterwegs wären. Nur mit Hilfe eines Ritualkreises könnte sie das Kind gänzlich abschirmen. Die Helden müssten also vorher das Ziel festlegen und, wenn sie unterwegs waren, dürften sie keine Zeit verlieren. Nach langen Überlegungen entschieden sich die Helden, auf einen Platz im Geweihtenviertel zu gehen. Als der Plan stand, war es tief in der Nacht. Die Helden legten sich alle schlafen, um dann für den Kampf fit zu sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 05: Kampf um Montakor ==&lt;br /&gt;
20. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen mit Hella und Jaran ihren Plan für die Falle aus und stellen die Schwarzmagier auf dem großen Platz des Alethon. Henk wechselt im entbrennenden Kampf die Seite und die Drachenträne rettet die Helden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vorbereitungen für den Kampf '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als etwa zur Mittagszeit alle ausgeschlafen und erholt waren, reichte [[Der Alte in der Tiefe|der Alte]] im [[Labyrinth des Twill]] einen stärkenden Trank, der extrem vitalisierend wirkte und der auch schon die ganze Zeit von Jaran getrunken worden war, damit seine Verletzung schneller heilen konnte. Gerade für Foxi und Octavia war dieser Trank eine Wohltat. Foxi ging es wunderbar und sie fühlte sich absolut kampfbereit. Adarian müsste sich heute keine Sorgen machen, da sie ihm den Rücken im Kampf freihalten würde.  Zum Aufwärmen ließ sie ihren Dolch zwischen ihren Fingern wirbeln und Adarian war beeindruckt von ihren Kunststücken und ihrer Fingerfertigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem schließlich alle gegessen hatten, ging es zum Park des [[Lorkan]] los. In der Sekunde, als Hella den Schutzschild des Kindes senkte, spürte Henk plötzlich einen kurzen stechenden Schmerz in seinem Kopf und vernahm die Stimme von Maldoror, die sich wie ein Messer in seine Gedanken schnitt. Sie sagte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wir haben schon auf dich gewartet, Vater!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast aus dem Konzept gebracht riss sich Henk zusammen und überspielte es so gut er konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella nahm das Kind auf den Arm, da es zu gefährlich für jemand anderen wäre. Als sie es auf dem Arm nahm, kuschelte es sich in ihren Arm. Das Kind hatte bereits eine sehr enge Bindung zu ihr aufgebaut hatte. Zwischendurch würde sie es immer wieder beruhigen müssen, damit Maldoror nicht zum Vorschein käme. Daher sang sie immer wieder ein Wiegenlied oder redete leise auf das Kind ein. Hella zeigte eine sehr fürsorgliche und sanfte Seite, was mancher ihr vielleicht nicht zugetraut hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Weg zum Lorkanplatz '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alte zeigte den Helden einen Weg aus dem Labyrinth, welcher sie direkt in den Vorraum mit den Öllämpchen brachte. Alle kletterten aus der Wand raus und Henk lotste sie zu einem anderen Ausgang aus der unteren Kanalisation. Er umging so die Falltür mit den Zombies, durch welche sie die tiefere Kanalisation betreten hatten. Auf diesem Weg gelangten sie schneller ins Lorkanviertel. Diesmal führt Henk zu einem Treppenaufgang, der in einer verschlossenen Tür endete. Henk könnte das Schloss problemlos knacken, doch hörte er hinter der Tür bereits das Stöhnen von Zombies. Hella übergab Octavia kurz das Kind und holte einen kleinen, verzierten Metallstab aus ihrer Tasche hervor und montierte einen schwarzen Stein auf seiner Spitze. Sie erklärte, dass alle in ihrer Nähe bleiben sollten, da der Stab sie uninteressant für alle Dämonen und Untote machen würde. Octavia konnte mit Astralsicht sehr genau sehen, wo Hellas Schutzfeld endete. Henk knackte die Tür und Hella ging mit dem Stab nach oben gestreckt voran. Die Zombies ignorierten tatsächlich die Helden und wichen einfach zur Seite aus, wenn sie sich ihnen näherten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs konnte auffallen, dass das Kind unentwegt zu Henk starrte, was ziemlich unheimlich wirkte. Kurz bevor Henk an die Oberfläche kam, hört er abermals die schmerzhafte Stimme Maldorors. Sie sagte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Komm zu uns, Vater, dann wird auch Hella verstehen, dass eine Familie zusammengehört und dir folgen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal bemerkte Hella Henks schmerzhaft verzerrtes Gesicht und erklärte ihm, dass er nun seinen ganzen Willen aufbringen müsste, da Maldoror ihn nun wahrscheinlich ins Visier genommen hatte und versuchte, ihn durch Einflüsterungen zurück auf seine Seite zu ziehen. Er sollte sich möglichst nicht in der Nähe von Montakor begeben, da dies Maldoror in ihm stärken könnte. Hella führte nun alle aus der Kanalisation heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Geweihtenviertel '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Geweihtenviertel hatten auch Kämpfe stattgefunden und die Helden erwartete ein schauriger Anblick. Die Zombies waren zwar fast alle getötet, aber auf den Plätzen der Stadt türmten sich Leichenberge und es stank unerträglich. Vereinzelt sah man noch Untote auf der Straße, aber die Bomben hatten wohl die gewünschte Wirkung erbracht. Die Straßen waren menschenleer und nur aus der Entfernung hörte man immer noch die Durchsage der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]. Niemand solle seine Verstecke verlassen, das Betreten der Straßen wäre lebensgefährlich und die Stadt wäre verbarrikadiert worden. Alle sollen ausharren, bis Entwarnung gegeben würde und weiterhin zu den Schutzgöttern beten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tempel der Nemia war inzwischen von allen verlassen worden. An den Türen waren noch Barrikaden zu sehen, die aber vermutlich von Zombies zerstört wurden, bevor sie das Gebäude überrannten. Ein untoter Bibliothekar wankte an einem Fenster in der großen Bibliothek vorbei und stellte klar, dass die Bibliothek verloren war. Der Tempel der Garlen wurde anscheinend vollkommen abgesichert und die Inquisitoren hatten einen Wall darum errichtet, der magisch geschützt wurde. Es wirkte so, als befänden sich noch Menschen darin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Park des Lorkan selbst befanden sich nur einige vereinzelte Zombies, aber es lagen etliche Tote überall herum. Auf dem Platz um den Turm des Lorkan herum wurde auch gebombt und deshalb war hier alles von Leichenbergen überfüllt. Adarian spähte nach einem geeigneten Ort, um auf den Schwarzmagier zu warten. Der Alethon Tempel schien leer zu sein und wurde wohl rechtzeitig evakuiert. Die Tür ist von außen mit einem komplizierten Schloss und einem schweren Balken verriegelt. Kenji klopfte mehrmals und rief, doch erhielt keine Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geeignetste Ort für einen Kampf war der große Platz hinter dem Alethon Tempel. Dort lagen kaum Leichen und es gab nur eine Handvoll vereinzelter Zombies, welche die Helden auch schnell beseitigen konnten. Hella klärte sie darüber auf, dass sie nicht viel bei dem Kampf helfen könnte, da sie das Kind beschützen müsse. Aber die Helden sollten nicht erschrecken, wenn an unserer Seite plötzlich ein weiterer Dämon kämpfte. Octavia sollte ihn bereits aus Pirlath kennen und Hella versicherte, dass er keine Gefahr für die Helden darstelle, sondern ihnen im Kampf helfen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Falle schnappt zu '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle auf dem Platz waren und ihn untersucht hatten, dauerte es nicht lange und Hella spürte, dass der Schwarzmagier bald da sein würde. Auch Henk hörte erneut die Stimme von Maldoror sagen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Vater, es ist noch nicht zu spät! Wenn du die Familie zusammenführst, werden wir für immer in unbegrenzter Freiheit zusammen sein!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war hin- und hergerissen, wandte sich aber nicht von seinen Freunden ab. &lt;br /&gt;
[[Datei:Laraxodillia.png|300px|thumb|right|Laraxodillia-Dämon]]&lt;br /&gt;
Plötzlich begann der Boden zu beben und riss an einer ca. 2-3 m großen Stelle nahe des Brunnens ein. Eine große Klaue brach den Boden auf und schließlich entstieg dem Loch ein fünf Schritt großer [[Laraxodilia|Laraxodilia-Dämon]]. Er baute sich drohend über demselben auf und schützte mit seinen messerscharfen Tentakeln die vier dunklen Mystiker, die hinter ihm aus dem Loch kamen und direkt begannen Zauber zu wirken.  Der Dämon stieß einen unheiligen Schrei aus und erschütterte Kenji ins Mark und ließ ihn erstarren. Aus dem Loch waren düstere Beschwörungsformeln zu hören. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Hakon.png|200px|thumb|left|Hakon - Hellas Dämon]]&lt;br /&gt;
Hella rief ihren Dämon herbei, welcher plötzlich aus dem Nichts erschien. Er hatte eine humanoide Gestalt und fast wirkte er wie ein Schatten der Bruderschaft, weil er leicht durchsichtig war. Er verbeugte sich vor Hella und sie tat das gleiche vor ihm. Dann deutete sie auf die Gegner und er stürzt sich fliegend in den Kampf und versuchte, den großen Dämon von oben abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der Mystiker waren die ganze Zeit dabei, die verbliebenen Zombies aus der Stadt auf den Platz zu rufen und die umherliegenden Toten zu erwecken. Sie hetzen diese auf die Helden, wobei Henk bemerkte, dass sie ihn verschonten.  Die Zombies machten einen Bogen um ihn und auch der Dämon führte keine tödlichen Schläge gegen Henk aus. Sie ignorierten ihn eher so gut es ging. Die anderen Mystiker konzentrierten sich auf Octavia und schickten ihr ablenkende Schatten, damit sie selbst keine Zauber wirken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella rief zwischendurch, dass der Schwarzmagier unten in dem Loch war und versuchte Maldoror zu beschwören. Das Kind schrie und weinte die ganze Zeit lautstark und Hella drückte es mit einer Hand fest an sich, während sie die andere abwehrend in die Luft hielt. Octavia konnte mit Astralsicht sehen, dass unten vom Schwarzmagier ein mächtiger Faden zu dem Kind gesponnen wurde, dessen Aura sich immer mehr in einen Dämon verwandelte. Hella schien diesen Zauber jedoch irgendwie zu absorbieren und das Kind so zu schützen. Als dieser Beschwörungsstrom immer stärker wurde, konnten irgendwann alle diesen Faden als schwarzen Schleier sehen und bemerkten, wie Hella und das Kind davon eingehüllt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr das Kind von dem Beschwörungsstrom erfasst wurde, je mehr verlor Henk den Willen gegen die Gegner zu kämpfen und kam auch kaum noch dazu, da er die Stimme von Maldoror nun mantrisch in seinem Kopf hörte und ganz von ihr vereinnahmt wurde. Maldoror sagte wiederholt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Eine Familie gehört zusammen. Du kannst deinem Schicksal nicht entfliehen!''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ließ seinen Säbel fallen und ging auf Hella und seinen Sohn zu. Kenji und Jaran versuchten ihn daran zu hindern und Hella wich immer wieder von ihm fort.&lt;br /&gt;
Im schlimmsten Kampfgeschehen war Adarian dem Dämon auf den Nacken geklettert und stieß ihm sein Schwert tief ins Genick. Auch nachdem er abgeworfen wurde und sein Bein fast von einem messerscharfen Tentakel abgetrennt worden wäre, gab er nicht auf und erstürmte erneut den kolossalen Dämon, um sein noch im Hals des Laraxodilia steckendes Schwert noch tiefer hineinzubohren. Adarian erstrahlte dabei im roten Licht des Tystonius. Als die Helden schon fast von Zombies überrannt wurden, tauchte plötzlich Adarians Großmeister Arthas Lichtschlag mit einigen Männern auf, die sich sofort am Kampf beteiligten und alles zu Gunsten der Helden wendeten. Als Adarian bemerkte, dass Henk mit Kenji rangelte, zog er mit einem Kraftakt sein Schwert aus dem Dämon, um schnell seinen Freunden zu helfen und den Inquisitoren den Dämon zu überlassen. Dann endlich schien es so, als ob die Helden die dunklen Mystiker und den großen Dämon besiegt und den Kampf gewonnen hatten. Da hörte man plötzlich Hella schreien. Sie brach zusammen und plötzlich ging eine furchtbare Erschütterung über den Platz. Der Himmel verdunkelte sich und Donnergrummeln war zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Maldorors Rückkehr '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Montakor schwebte plötzlich einige Meter über dem Boden und war in eine schwarze, für alle sichtbare Aura gehüllt. Es hatte rotglühende Augen und jedem, der ihn ansah, übermannte das Grauen und wurde vor Angst gelähmt. Auch die Inquisitoren waren überrascht und anscheinend machtlos gegen Maldorors Inkarnation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort fühlte sich an, als ob man sich in einem Vakuum befinden würden, oder als ob man unendlich in die Tiefe fiele und dabei vor Schock erstarrte. Maldorors schwarze Aura senkte sich wie eine Glocke über den Platz, die alle zu Boden zwang und es ihnen unmöglich machte, sich zu bewegen oder zu reden, da sie Erstickungsgefühle und Beklemmungen auslöste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montakor schwebte hoch über ihren Köpfen und begann mit einer tiefen, gutturalen Stimme zu sprechen, die allen durch Mark und Bein ging. Als der Fürst des Verijgorn seine ersten Worte an die Helden richtete, fühlte es sich für Kenji an, als ob die Präsenz Alethons sich ihm entzöge. Maldoror stellte Henk vor die Wahl. Es musste sich entscheiden, entweder für seine Freunde oder seine Familie - und Henk wählte die Familie (vgl. [[Maldoror#Maldoror#Maldoror_spricht_in_Freywall|Maldoror spricht]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube&amp;gt;https://www.youtube.com/watch?v=cO5A-tXvNsE&amp;lt;/youtube&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hatte sich entschieden, was den anderen Helden innere Schmerzen verursachte, und Maldoror stieg höher über den Platz und hüllte ihn in einen schwarzen Magieschild ein. Dann erhob das Kind seine Arme und die schwarze Aura schien sich weiter aufzublähen. Plötzlich implodierte der ganze Ort und alle verloren augenblicklich das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung durch die Drachenträne '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle wieder aufwachten, sahen die Helden zuerst nur weißes Licht um sich herum. Sie fühlten sich wie halb betäubt und waren taub. Adarian glaubte sogar kurz, er wäre im Jenseits und rief nach Noah. Schließlich wurde jedem bewusst, dass sich die Drachenträne aktiviert und alle in einem weißen, hellstrahlenden Schutzfeld eingehüllt hatte. Außerhalb dieses Schutzfeldes war alles schwarz, verdorrt und durch eine gigantische Druckwelle durcheinandergewühlt. Vom Schwarzmagier, Henk und dem Kind fehlte jede Spur. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden wurden jedoch gerettet durch die Drachenträne, die wie auf magische Weise aus Henks Taschen verschwunden waren und nun dort schwebte, wo Henk sich vorher befunden hatte. Octavia nahm sie an sich und bemerkte, dass ein Viertel des Steines wie gesprungen aussah. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella spürte noch deutlich Maldorors Präsenz in der Nähe und wusste daher, dass sich Henk und das Kind noch irgendwo in der Stadt befänden. Sie klärte die Helden darüber auf, dass Maldorors Macht noch lange nicht vollständig wiederhergestellt war und der Schwarzmagier noch viele Rituale benötigen würde, um ihn in voller Stärke in dem Kind zu erwecken. Sie konnte jedoch keine Richtung oder Ähnliches ausmachen und meinte, dass sie einen ruhigeren Ort bräuchte, von wo aus sie die Position ausspähen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi schlug vor, dass nun alle zu der Gilde gehen sollten, um mit Mestoph zu sprechen, da dieser sehr schlau und dafür bekannt wäre, dass er immer mit einem Plan weiterhelfen könnte. Als Jaran skeptisch schaute, erzählte sie ihm, dass die Helden den Schwur des Phex abgelegt hätten und es unter diesen Umständen kein Problem wäre, dass sie das Hauptquartier beträten. Daraufhin stimmte Jaran wird zu und führte sie alle zur Gilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthas Lichtschlag sprach mit Adarian und befragte ihn über das Geschehen. Die Helden sollten den Schwarzmagier finden, der für die Zombieplage verantwortlich wäre, während die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] noch mit den Evakuierungen beschäftigt waren. Mit großer Besorgnis betrachtete er den Himmel, der sich noch nicht wieder geklärt hatte. Über den Wolken war ein Gewitter aufgezogen und Blitze zucken zwischen den Wolken umher. Es stimmte etwas überhaupt nicht, denn es war tagsüber so finster wie in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji war nach dem Erscheinen Maldorors noch wie gelähmt und er hatte sich noch nie so verlassen von seinem Gott gefühlt. Obwohl er keine Verletzungen hatte, kam er erst auf die Beine, als Octavia ihm half. Vorher flüsterte er noch Hella etwas ins Ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der Gilde '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kamen durch Hellas Hilfe auch problemlos zum Hauptquartier der Gilde, welches tatsächlich noch nicht von den Zombies überlaufen war. Unterwegs sahen alle die Ausmaße der Katastrophe und liefen an unzähligen Toten vorbei. Mestoph begrüßte sie und war froh, Jaran wohl auf zu sehen. Als er hört, was mit Henk geschehen war, nahm ihn das so sehr mit, dass er sprachlos vorerst auch keinen direkten Rat geben konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er teilte ihnen jedoch mit, dass er hier alles wieder im Griff und sich die Meuterei erledigt hatte, nachdem die Zombies kamen. Die Füchse hielten nun wieder alle zusammen und Giftvogels Intrigen interessierten zurzeit niemanden mehr. Giftvogel selbst hatte sich jedoch abgesondert und war seit den Zombies sehr still geworden. Mestoph ging davon aus, dass er irgendwas über die Sache wusste und sie ihn befragen sollten. Außerdem wusste Giftvogel mehr über den Tod von Schwarzschatten, als es bis jetzt zugegeben hatte, davon war Mestoph überzeugt. Er hatte jedoch auch eine traurige Nachricht für Jaran.  Der Ingenieur Mjolnir hatte es nicht geschafft und Waruf war gezwungen ihn zu erlösen. Daher saß Waruf selbst auch im Hintergrund und wirkte total mit den Nerven fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Giftvogels Beichte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giftvogel hatte sich in sein persönliches Zimmer zurückgezogen und die Tür abgeschlossen. Trotz Anklopfens öffnete er nicht und sagte auch nichts. Erst nachdem Adarian die Tür fast eintrat, machte er sturzbetrunken auf und maulte alle an, dass sie ihn in Ruhe lassen sollten. Ihm wäre jetzt alles egal und es interessierte ihn auch nicht, dass Jaran wieder da war. Er wollte nur seine Ruhe haben und schmiss Adarian die Tür vor der Nase wieder zu. Dieser trat die Tür wieder auf und alle betraten die Kammer. Giftvogle weigerte sich, mit den Helden, Jaran oder Mestoph zu sprechen, und warf mit Flaschen um sich. Er schimpfte wütend vor sich hin und rief immer wieder, dass nun doch sowieso alles egal wäre. Die Stadt wäre hinüber und die Füchse ebenfalls. Als er erfuhr, dass Henk verschwunden war, sagte er kopfschüttelnd, dass es zu spät war und alle am besten aus der Stadt fliehen sollten. Er jammerte auch immer wieder vor sich hin, dass er nur das Beste für die Gilde gewollt hatte und er die Füchse wieder stark gemacht hätte, nachdem Jaran sie zu dem zweiten Inquisitorenorden umfunktionieren wollte. Er redete so viel wirres Zeug, dass Adarian ihn mit einigen Schlägen und Ohrfeigen überzeugen musste, doch endlich zu erzählen, was vorgefallen war und was er darüber wusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich gab er zu, dass er wusste, dass Schwarzschatten einen mysteriösen Auftrag angenommen hatte und dachte, dass er ihn vor der Gilde geheim hielte, weil er die Belohnung nicht teilen wollte. Also spionierte er Schwarzschatten aus und konnte ein Treffen mit dem vermummten Typ beobachten. Er schlich diesem hinterher und sprach ihn an. Giftvogel bot ebenfalls seine Hilfe an und erzählte, dass er die bessere Wahl für egal welchen Auftrag wäre und Schwarzschatten ihm nicht das Wasser reichen könnte. Der Typ hätte nur gelacht und gefragt, was denn sein Preis wäre. Er hätte ihm eine hohe Summe Gold genannt, die der Schwarzmagier ihm ohne zu zögern auch zusagen konnte. Dieses Gold hatte Giftvogel genutzt, um die Männer bei den Füchsen auf seine Seite zu ziehen und den Krieg gegen die Briccones anzuzetteln. Er wollte Anführer der Füchse werden und da kam ihm dieses Gold gerade recht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giftvogel wusste anscheinend nicht, dass er es mit einem Schwarzmagier zu tun hatte und als Mestoph ihm erzählte, was mit Schwarzschatten geschehen war, verstand er endlich, wer sein seltsamer Auftraggeber gewesen war. Als dann auch noch die Zombieseuche ausbrach, dachte er, dass er daran schuld wäre, da er den Schwarzmagier unterstützt hatte. Er erledigte für den Schwarzmagier verschiedene Dinge, z.B. sammelte er Informationen über Jaran und Henk und gab sie dem Schwarzmagier weiter. Außerdem mietete er einen Platz am Luftschiffhafen. So erfuhren die Helden, dass der Schwarzmagier also vermutlich sein Quartier auf einem Luftschiff hatte. Jaran, Foxi und Hella schlossen sich den Helden an, denn keiner wollte zurückbleiben, wenn es darum ging Henk zu retten. Mestoph kümmerte sich weiter um die Gilde und stellte Giftvogel unter Beobachtung. Jaran führte die Helden zu dem Steg am Luftschiffhafen, wo die Gildenschiffe festgemacht waren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 06: Maldoror ist zurück ==&lt;br /&gt;
20. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maldoror flieht mit Henk auf einem Luftschiff und sie werden mit der K’eygha von den Helden verfolgt. In einer schwarzen Wolke stellen sie den Dämon und ein Falke ermöglicht ihre Befreiung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Verbleiben '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk war lange bewusstlos und erwachte gefesselt auf dem Boden liegend. Er konnte noch nicht richtig sehen und fühlt sich betäubt. Um ihn herum konnte er an zwei Seiten von ihn herum Gitterstäbe erahnen. Er bemerkte, dass der Boden schwankte und er hörte Holz knarren. Im Raum war es dunkel, er konnte aber ein schwaches Licht hinter den Gittern erahnen, dass aus einem anderen Raum durch eine angelehnte Tür in seinen Raum strahlte. Seine Zelle war anscheinend ein kleiner Verschlag in einem größeren Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fühlte sich seltsam und konnte nicht klar denken. Es war fast wieder so wie damals, als Maldoror ihn übernommen hatte.  Er konnte sich nicht bewegen, aber dafür hörte er eine Stimme, die wie die des Schwarzmagiers klang. Henk belauschte einen Streit zwischen dem Schwarzmagier und Sabaoth Immortalis. Der Okkultist betonte, dass er die weiteren Interessen Maldorors vertreten würde und Sabaoth von solchen Dingen keine Ahnung hätte. Sabaoth hielt ihm entgegen, dass er jetzt die Meister befehligen würde und sowieso damit beschäftigt wäre, den besten Feldherrn Alorans wieder für seine Zwecke zu gewinnen. Dieser wäre gerade auf dem Weg nach Barthavion und Sabaoth wollte sich auf seine Ankunft konzentrieren. Nach dem Gespräch schimpfte der Schwarzmagier noch wüst auf Immortalis (vgl. Streit der Schwarzmagier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fühlte sich halbwach und seltsam benommen und lag lange in seiner Zelle. Er konnte schwer einordnen, wie er sich fühlte, jedoch spürte er, wie Maldoror langsam die Kontrolle über ihn übernahm. Es war jedoch anders als damals in Pirlath. Er döste weiter in seiner Zelle und wurde plötzlich wach, als er eine laute Erschütterung wahrnahm. Das Luftschiff bewegte sich und wurde anscheinend von irgendetwas getroffen. Danach hörte er den Schwarzmagier laut fluchen, worauf ein unbekannter und grässlicher Schrei von draußen ertönte. Dieses Schreien entfernte sich und Henk hörte Geschosse und Schreie von Männern. Irgendwann erfolgte ein großer Knall und dann war wieder Ruhe. Das Luftschiff setzte wieder in Bewegung und Henk hörte mit seinem geschulten Ohr sofort, dass etwas am Schiff beschädigt sein musste und das Tempo eingeschränkt war. Henk döste zwischendurch immer wieder weg und ein Mystiker brachte ihm wortlos etwas Wasser an das Gitter der Zelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Weg zum Hafen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freywall war inzwischen fast von den Zombies geräumt. Unterwegs konnten die Helden Schüsse aus Feuerkanonen wahrnehmen. Als Kenji Hella auf ihre Künste ansprach, glaubte diese, er wollte sie ermutigen, einen großen Dämon zur Unterstützung zu rufen. Als sie Kenji entsetzt konfrontierte, eskalierte die Situation und hielt die Helden auf. Adarian griff ein und ohrfeigte den Erzquestor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hatte eigentlich nur nach anderen Möglichkeiten als der Unterstüzung durch die Götter gefragt; womit er sich auf das Zwiegespräch bezog, dass er zuvor mit Hella geführt hatte. Doch Adarian, der diesem Gespräch nicht beigewohnt hatte, vermutete in Kombination mit den Aussagen des Questors über seine Glaubenskrise, dass dieser nun wahrhaft erwägte, die Seiten zu wechseln und Hella das Rufen eines Dämons nahezulegen. Kenjis Augen blinzelten vor Wut, als er bemerkte, wie wenig Vertrauen sein Freund für ihn übrig hatte, aber er schwieg über seine Sicht der Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Am Hafen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Hafen bemerkten sie, dass sie zu spät waren und das Schiff des Schwarzmagiers schon abgelegt hatte. Jedoch bemerkten die Helden eine Gruppe von [[Konfessionskulte#Mystiker|Mystikern]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] , die gerade eifrig miteinander diskutierten. Nachdem sie Adarian gefragt hatten, warum er nicht bei seiner Einheit wäre, erzählten sie, dass plötzlich ein Schiff den Hafen trotz der Ablegesperre verlassen hätte und auch nach mehrmaligen Aufforderungen nicht angehalten hatte. Da die Hafenwache wegen den Zombies lahmgelegt war, verfolgte das Schiff vorerst niemand, aber die Geschosse der Wachtürme waren inzwischen wiederbesetzt und trafen das Segel des Schiffes. So schränkten sie seine Geschwindigkeit stark ein und den Stadtwachen gelang es tatsächlich noch ein Hafenwachtschiff zu mobilisieren, welches das fremde Schiff abfangen wollte. Doch auf einmal erhob sich ein geflügelter Dämon vom dem fremden Schiff und griff die Hafenwache an. Er zerstörte ihr Patrouillenschiff und da alle anderen Schiffe zurzeit wegen der Untotenplage im Einsatz waren, gelang es ihm nach Westen in Richtung Giftwald zu fliehen. Die Mystiker, die das Ganze mit angesehen hatten, waren gerade dabei gewesen den Hafen von Zombies zu säubern, als sie die Schüsse der Türme hörten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella vermutete, dass der Beschwörer das Kind nicht in die [[Schattenburg]], sondern zu den Überresten Maldorors bringen wird und deshalb in Richtung Öde führe. Sie erklärte, dass er ein zeitaufwendiges Ritual planen musste, um Maldoror wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavias Vision '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch mit den Mystikern hatte Octavia plötzlich den unwiderstehlichen Drang, die Drachenträne zu betrachten. Sie holte sie geistesabwesend aus ihrer Tasche und hielt sie in ihrer Hand. Kenji bemerkte dies leicht verwirrt. Plötzlich brach Octavia zusammen und war für einige Sekunden bewusstlos. Auch Adarian und Kenji spürten zeitgleich einen stechenden Schmerz in der Hand, in welche sie sich schnitten, um im Norden ihr Blut für die Drachenträne zu geben. Octavia erlebte eine [[Octavias Visionen und Träume|Vision]] von Uselias, welcher ihr sagte, dass das, was für die Ewigkeit verbunden wurde, nicht getrennt werden dürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia aufwachte, fühlten sich alle sehr schwach und von aller Hoffnung verlassen. Außerdem schmerzte jedem die Hand an der alten Narbe aus dem Norden. Noch etwas Beunruhigendes stellten die Helden fest: die Risse in der Drachenträne schienen nach der Vision größer geworden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Begrüßung '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erwachte wieder einmal, als er Besuch von dem Beschwörer bekam. Henk war zu verwirrt, um mit ihm zu reden und hatte auch das Gefühl, als ob alles etwas zeitverzögert ablief und der Raum sich psychodelisch wie auf Drogen verbog. Der Beschwörer musterte ihn mit einem zufriedenen Lächeln mustern und sagte dann:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''So, so… du bist also Henk''. (mustert ihn)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich freue mich dich an Bord begrüßen zu dürfen!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zwar war deine Anwesenheit nicht geplant, aber dein Sohn scheint zwingend darauf zu bestehen. Und sein Wunsch, ist mein Befehl!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sah bei den Worten zum Nachbarraum herüber und deutet eine Verneigung an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nachdem du dich dem großen Maldoror fast schon freiwillig unterworfen hast, gehe ich davon aus, dass wir uns blendend verstehen werden.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich habe schon viel über deine Verschlagenheit und dein Talent zur Lüge gehört und kann mir vorstellen, wie unerträglich dir die Gegenwart deiner aufgeblasenen und selbstgerechten Gefährten und all dieser heuchlerischen Mystiker gewesen sein muss.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun musst du niemals wieder dein wahres Wesen vor Moralaposteln verstecken, sondern du bist endlich frei du selbst zu sein!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich denke, dass Maldoror dein Talent damals bereits erkannt hatte und dich deshalb in der Vergangenheit als sein Gefäß erwählte.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und nun wählt er dich als seinen Vater aus!!!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich hoffe, du bist dir bewusst, was für eine große Ehre dies bedeutet!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Du solltest auch damit aufhören, mich und meine Brüder für Monster oder Schlimmeres zu halten. Wir sind genau wie du, Henk!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir wurden von den anderen Menschen betrogen, ausgenutzt und verraten und nun ist es an der Zeit, dass wir ihnen alles zurückzahlen, was sie uns angetan haben!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erhob zornig seine Faust und spuckte verächtlich auf den Boden. Die Spucke schien sich leicht wie Säure zu verhalten und fraß ein kleines Loch in den Holzboden. Es entstand dabei ein leichter Rauch, der nach Schwefel roch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann beugte er sich mitleidig berührt zu Henk herunter und kam ganz nah an das Zellengitter heran.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Doch vorher solltest du dich ausruhen und dich an deine neue Situation gewöhnen. Dein Sohn wird bald deinen Schutz benötigen und dann wirst du all deine Kräfte brauchen.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er ging. Henk war nach seinem Monolog immer noch sehr verwirrt, fühlte sich aber auf merkwürdige Weise von dem Schwarzmagier umsorgt und hat das Gefühl ihm trauen zu können. Dann überkam Henk wieder die Benommenheit und er fiel in einen traumlosen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Auf dem Schiff '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es am Hafen darum ging, dem Schiff des Schwarzen Ritualisten zu folgen, erklärte Jaran, dass er ein guter Kapitän sei und das Schiff fahren werde, immerhin stamme er gebürtig aus Freywall, der „''Stadt der Schiffe''“. Jaran bestand darauf sofort Henk zu folgen, da sie das Schiff des Schwarzen Ritualisten noch einholen könnten, wenn sie sich beeilten. Deshalb brachten die Helden ihn direkt zur K’eygha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie am Schiff ankamen, bemerkten die Helden, dass ein Falke auf dem Steuerrad saß. Als sie an Deck gingen, flog er fort. Adarian meinte, er hätte die gleiche Farbe wie der Falke aus Trutz gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaran, Foxi und Hella machten das Schiff schnell startklar und Jaran steuerte direkt hinter dem Schwarzen Ritualisten her. Vom Kobold fehlte jede Spur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella bestätigte, dass sie Maldoror in Richtung der Öde erspürte und sie noch nicht weit gekommen waren. Jaran nahm jetzt direkt Kurs auf den Giftwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Fahrt kam es zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen Adarian und Kenji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungehalten wegen des aus seiner Sicht weinerlichen Mystiker (der immer noch mit seinem Glauben haderte), entflammte erneut der unterschwellige Streit zwischen den Beiden. Als Adarian Kenji aufforderte, er ''solle doch einfach Octavia küssen'', sah dieser endgültig rot (da er seine Gefühle ihr gegenüber immer noch nicht offenbart hatte und das erneute Missverstehen des Kriegers ihn schwer enttäuschte) und versuchte, Adarian ins Gesicht zu langen. Ein Handgemenge entstand, in dem Adarian aufgrund seiner überlegenen Kraft und Statur die Angriffe abzuwehren vermochte und Kenji schließlich schlicht packte und hoch hob. Doch statt sich zu beruhigen, nutzte dieser die Gelegenheit und rammte sein Knie mit voller Wucht in das Gesicht des unvorbereiteten Kriegers. Dieser stolperte mit schmerzverzerrtem Gesicht zurück und ließ aus Schreck beinahe den Mystiker über die Reling segeln. Danach ebbte die Situation ab. Octavia schien von Adarians Spruch keine Notiz genommen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Stunden hatten sie den Wald hinter sich gelassen und mit dem Fernglas konnte Adarian dann das beschriebene Schiff erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Wandlung '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fühlte sich langsam besser und seine Gedanken klärten sich. Er spürte jedoch, wie Maldoror in ihm die Kontrolle übernommen hatte und er fühlte sich wie damals in Pirlath: sehr gut, mächtig und befreit. Außerdem spürte er ein enormes Verlangen danach, sich um das Wohl seines Sohnes zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mystiker kam zurück und meinte: „''Wie es aussieht, sind die Gitter nicht mehr nötig.''“. Er lächelte Henk selbstbestätigend zu und öffnete die Tür. „''Folgt mir, euer Sohn erwartet euch!''“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wurde in den Nachbarraum geführt, wo der Beschwörer ihn freundlich begrüßte und sich als Werham vorstellte. Er sagte ihm, dass er froh sei, dass Henk nun vollständig bei Kräften ist. Henk empfand Werham inzwischen als sympathischen Zeitgenossen und er störte sich auch nicht daran, dass am Fenster hin und wieder etwas vorbeiflog, was wie ein geflügelter Dämon aussah. Henk fühlte sich sehr wohl bei seinen neuen Freunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werham zeigte Henk einen Altar unter Deck, über welchem Maldoror schwebte und Henk mit hypnotischen, roten Augen anstarrte. Darunter lag ein Knochenkreis. Werham bat Henk auf einem Stuhl gegenüber des Schreines Platz zu nehmen, da sein Sohn ein Anliegen hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die gemeinsame Drachentränen-Vision '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verfolgen das Schiff bis zur Öde und konnten es schon fast ohne Fernglas sehen, als plötzlich alle einen stechenden Schmerz im ganzen Körper spürten und Octavia erneut zusammenbrach. Sie sehen, dass Octavia von einem weißen magischen Schimmer umgeben war, der vermutlich von der Drachenträne ausging. Adarian und Kenji hatten das dringende Gefühl, dass sie dieses magische Feld betreten müssen, und wurden von ihm magisch angezogen. Als beide das Feld betreten hatten, wurden sie bewusstlos und hatten Teil an einer von Octavias Visionen. Jeder konnte in der Vision deutlich die Präsenz der Freunde spüren und auch Henk schien noch ganz schwach vorhanden zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hatte zeitgleich für einen kurzen Bruchteil das Gefühl, als ob seine Freunde anwesend wären und der Zauber von Maldoror wurde für eine Sekunde geschwächt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Helden wurde auch schnell bewusst, dass sie sich in einem Teil von Octavias Geist befanden, und hin und wieder schien es so, als ob kurz Erinnerungsfetzen oder Gedanken von ihr wahrzunehmen waren, z.B. an die Bibliothek ihres Vaters, welche Kenji erkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vision schwebten alle in einem Alles verschleiernden Nebel und plötzlich sahen sie ganz schwach und entfernt Uselias, der sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es bleibt nicht mehr viel Zeit, bis meine Seele zersplittert!“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Helden sahen, wie Uselias in der Vision von einer abyssischen, formlosen Gestalt bedrängt wurde, die wahrscheinlich die astrale Gestalt des Maldorors war. Dann ging alles im Nebel unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vision endet jedoch nicht, sondern alle hatten plötzlich das Gefühl, bei Henk zu sein. Sie öffneten die Augen und sahen vor sich Maldoror, der in der Gestalt von Henks Sohn über einem Altar mit Knochenkreis schwebte. Allen wurde schließlich bewusst, dass sie durch die Augen von Henk sehen konnten, und dass Uselias ihnen diesen Einblick mit der letzten Kraft der Drachenträne gewährt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Gespräch mit seinem „Sohn“ '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sich vor Maldoror gesetzt hatte, wurden Werham und alle anderen außer Henk von Maldoror aus dem Raum geschickt und dann begann er zu sprechen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Vater, höre die Worte des mächtigen Maldoror, dem Zersetzter ganzer Zeitalter und dem Verderber der Wahrheit!!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dein Blut ist mein Blut!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Durch dein Fleisch habe ich mich verändert! Dein Same bestimmt nun über das Wesen eines Fürsten der Alten!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maldorors Augen glühten hell auf und er schwebte etwas zu Henk herunter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Höre, Vater!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich erforsche mein Erbe und entdeckte in diesem Körper ein Verlangen, welches sich dem Verständnis des großen Maldoror entzieht.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieses Verlangen ist mir aus den alten Tagen unbekannt und erst ihr jungen Menschen brachtet es mit auf diese Welt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch durch dich habe ich, der große Maldoror, dieses Verlangen nun kennengelernt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es faszinierte mich bereits, als der zukünftige Sohn noch in seinem Vater wohnte und nun finde ich es in diesem neuen Leib erneut als dein Erbe vor.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieses Verlangen ist sehr stark und verzehrend und ich will mehr darüber erfahren!!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die jungen Sterblichen nennen es „Freiheit“ und es scheint einen großen Teil ihres Handelns und Denkens zu beherrschen!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Jedoch verwirrt es mich, denn [[Abyssia]] kennt keine Freiheit, sondern nur Zerstörung!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Darum sage mir, Vater: Was bedeutet Freiheit? Erkläre mir, warum du und so viele andere Sterbliche von diesem Drang erfüllt sind!''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk erhielt nun die Möglichkeit, ohne Beeinflussung Maldorors ausgiebig zu antworten und seinem Sohn seine Neugier zu befriedigen.  Nur der Name „[[Lorkan]]“ blieb ihm im Halse stecken und kam nicht über seine Lippen. So versuchte Henk nun Maldoror zu erklären, was Freiheit für ihn bedeutet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nun, Freiheit bedeutet, zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten wählen zu können und nicht um Erlaubnis fragen zu müssen.''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Freiheit bedeutet, keinem Zwang unterworfen zu sein in jeder Entscheidung. Du tust, was du willst, das ist Freiheit. Und nicht das, was du musst. Wenn irgendwer dir sagt, dass du das tun musst. Ich habe Freiheit immer so verstanden, dass es für mich das wichtigste ist, dass ich nicht vom Willen eines anderen abhängig bin. Dass ich nicht wählen muss, was ein anderer will, sondern dass ich wählen kann, was ich will. Und dass ich somit die Verantwortung für mein eigenes Leben habe.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich habe erst verstanden, was Freiheit mir bedeutet, als ich in der Sklaverei der Thyrner war. Sie haben bestimmt, wann ich aufstehe, wann ich arbeite, wann ich spreche, wann ich esse, wann ich trinke, wann ich bestraft werde, wann ich gehen darf, wann ich liege, und sie wollten um jeden Preis verhindern, dass ich denke. Weil wenn ich denke, denn komme ich darauf, was ich will, und nicht was mein Herr will. Sie haben uns ausgepeitscht, wenn wir nicht getan haben, was sie wollten. Und als ich sie alle tötete, war ich frei und konnte wieder das tun, was ich wollte. Es gibt in dieser Welt so viele Regeln und noch schlimmer Dogmen, die aufgestellt werden, um die Leute daran zu hindern, dass zu tun, was sie wirklich wollen. Ich kann mich dem nicht unterwerfen, weil ich nur das tun will, was ICH will, und nicht das, was jemand anderes will.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Deswegen kämpfen auch die Barthaver. Sie wollen nicht das tun, was Thyrna will. Sie wollen das tun, was SIE wollen. Was sie selbst wollen. Sie wollen selber wählen, ob sie untergehen oder ob sie kämpfen. Für wen sie kämpfen – für das Gute, für das Böse. Jeder tut das, was er glaubt zu wollen oder wirklich will. Und deswegen habe ich dich gefragt, was dein Wille ist, dein Wunsch. Nur wenn du das verstehst, was es bedeutet, etwas zu wollen, kannst du verstehen, was Freiheit bedeutet. Wenn du allerdings nur handelst, weil du denkst, du musst es tun, es wäre deine Bestimmung, dann bist du nicht frei.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Maldoror antwortete:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Danke Vater, ich verstehe - denke ich, wir sind uns sehr ähnlich. Ich tue auch nur, was ich will. Ich lasse es mir von niemandem verbieten und vorschreiben. Ich werde über deine Worte noch nachdenken. Danke.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werham deutete Henk gegenüber an, sich aus Respekt vor Maldoror kurz zu verbeugen, bevor er sich von ihm abwandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Vision endet '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Helden wurde in dieser Vision ganz deutlich, dass Lorkan Henk zurückholen und ihm die Kraft geben könnte, sich von Maldorors Einfluss zu befreien. Dann brach die Vision plötzlich ab und die Helden kamen durch lautes Geschrei und Kampfgeräusche wieder zu sich. Octavia bemerkte, dass sie die Drachenträne mit einer Hand fest umklammert hielt. Als sie genauer hinsah, konnte sie sehen, dass diese nun einen noch tieferen Spalt hatte, der drohte, die Drachenträne zu zerstören. Es schauderte die Helden durchs Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie sich umsahen, bemerkten die Helden, dass die Foxi, Jaran und Hella bereits mit einem geflügelten Dämon kämpften. Foxi hatte ihn anscheinend mit einem Enterhaken vom Himmel geholt und Jaran war dabei, ihn mit dem Säbel zu bearbeiten. Währenddessen gab Hella Hakon Kampfanweisungen. Kenji stürmte beherzt herbei und sein Schlag war es letztlich, der den Dämon zu Fall brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel ringsum hatte sich verdunkelt und Blitze zuckten, Donner grollte. Eine große schwarze Wolke befand sich im Zentrum des Unwetters und verbarg das Schiff des Schwarzen Ritualisten vor den Augen der Helden. Hella konnte Henks Nähe deutlich spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''In der schwarzen Wolke '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie weiterfuhren, empfanden alle immer mehr niederschmetternde Hoffnungslosigkeit, je mehr sie sich der schwarzen Wolke näherten. Es wurde immer dunkler und Octavia konnte astral sehen, dass ein Zauber auf der Wolke lag. Hella bestätigte dies, konnte jedoch auch nicht sagen, was es bewirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da keine andere Möglichkeit bestand Henk und das Kind zu erreichen, mussten sich die Helden trotzdem der Schwärze nähern. Zuerst schien die dunkle Wolke auch keine Auswirkungen zu haben, aber gerade, als alle die Reling des anderen Schiffes durch den Nebel erkennen konnten, wurden sie von unüberwindbarer Müdigkeit überfallen und die Helden schliefen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wurde von Werham gebeten, ihn und die Mystiker aufs Deck zu begleiten. Er sagte, dass „die großen Helden“ nun eingetroffen seien und bereits auf sie warteten. Oben fand Henk die K‘eygha vor, die von den Mystikern geentert und an dem eigenen Schiff angedockt wurde. Werham meinte entspannt, dass sie nun eine Weile schliefen und die Mystiker sie alle Fesseln sollten. Er sagte Henk noch, dass er Hella nicht fesseln müsse, da sie sich bestimmt anschließen würde. Hella wäre außerdem eine alte Bekannte und er freute sich schon, sie wieder zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle gefesselt waren, kam Hella als erste zu sich und war sehr froh, Henk zu sehen. Sie begrüßte ihn herzlich und auch Werham sehr freundlich und freute sich, endlich angekommen zu sein. Sie stellte sich hinter Henk, welcher sie auch herzlich auf seiner Seite willkommen hieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die finale Konfrontation ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wurden wieder wach und waren gefesselt und geknebelt. Sie lagen auf dem Deck von Werhams Schiff und merkten, dass Jaran und Foxi ebenfalls bei ihnen lagen. Nur Octavia fiel auf, dass ganz kurz ein Falke über den Himmel flog, obwohl dies bei dem Sturm und den Blitzen eigentlich unwahrscheinlich wirkte. Henk, Hella und Werham standen ebenfalls oben mit zwei Mystiker zusammen und berieten sich anscheinend. Die gefesselten Helden können ein Gespräch mithören. Werham sagt mit eindringlicher Stimme zu Henk:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Henk! Denkt doch nur daran, was deine selbstgerechten Freunde dir angetan haben! Jahrelang folgst du ihnen zu Kämpfen für das Licht, die Schutzgötter und was sie sonst noch vorschoben, um sich im Weltgeschehen wichtig zu machen. Ihr geheimes Ziel war es jedoch immer nur beeindruckende Ämter, Titel und großes Ansehen aufzuhäufen! &lt;br /&gt;
Erzquestor!''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Gesandte des Drachens!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Held von Trutz!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und wo bist du geblieben, mein Freund?''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich sage es dir: Du warst lediglich ein Sklave, der ihrer Geltungssucht dienen musste.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch das ist nun vorbei!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun hast du die Gelegenheit, ihnen alles heimzuzahlen, was sie dir angetan haben!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei diesen Worten war Henk wie gebannt und durch Maldorors Einfluss stieg ein starker Hass auf seine Freunde in ihm auf. Er spürt plötzlich den Drang, sie qualvoll und langsam zu töten. Werham bemerkte schließlich, dass die Helden wach waren, und bat Henk zu ihnen herüber. Er riet Henk, dass er sie sich doch einzeln vornehmen und sich dabei ruhig Zeit lassen sollte, damit sie nicht zu schnell stürben. Er würde mit Freude dabei zusehen. Werham gab Henk noch einen Tipp, um das Erlebnis richtig auskosten zu können. Henk sollte erst die Psyche seiner Freunde zerstören, bevor er sich auf ihre Körper konzentrierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[... hier fehlt noch eine genauere Beschreibung der Folter ...]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hatte er Octavia bereits die erste Zahl ihrer neuen Sklavennummer über ihr linkes Schlüsselbein geschnitten und Adarian den kleinen Finger der linken Hand wegen seines Verrats abgeschnitten. Kenji hatte er damit gefoltert zuzusehen, wie Henk mit Octavia verfuhr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella wies darauf hinzuweisen, dass sie die Opfer lieber für das Ritual von Maldorors Verpflanzung aufbewahren sollten, jedoch schüttelte Werham den Kopf und meinte, dass diese nicht benötigt würden. So wollte seine Henk seine Arbeit gerade fortsetzen und beenden, als Hella schrie:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich kann das nicht zulassen! Wenn ich zulasse, dass du deine Freunde umbringst, würdest du mir das niemals verzeihen können. Und ich mir auch nicht!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hella stürzte sich auf Henk und umklammerte ihn. Sie versuchte, ähnlich wie bei Foxis Heilung, Maldorors Einfluss aus Henk herauszusaugen. Jedoch wurde sie von Maldorors Macht zurückstoßen, so dass sie von Henks Körper weggeschleudert wurde, gegen die Kajüte knallt und bewusstlos liegen blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Werham gerade wieder Henk aufstachelte und meinte, dass seine Schwester ihn verraten wollte und er sie ebenfalls töten sollte, griff Hakon, um Hella zu helfen, Werham an. Doch dieser bannte Hellas Dämon mit Leichtigkeit durch eine Geste mit seinem Finger. Als Henk hörte, das er Hella töten müsste, widerstrebte ihm das so sehr, dass er den Einfluss Maldorors abschüttelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich war wieder der Falke am Himmel und alle konnten überraschender Weise einen lauten Schrei von ihm hören. Mit diesem Schrei lösten sich plötzlich die Fesseln und Knebel von allen und fielen ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem hatte Henk plötzlich das Gefühl wieder in Trutz zu sein. Er steht auf dem überfüllten Marktplatz am Tag des Lorkan Festes und blickt zum Himmel empor. Dort sieht er den selben Falken, der gerade hier in der Öde geschrien hatte. Er erlebte erneut, wie der Falke ihm den Schlüssel des Lorkan um den Hals hängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian hatte sich bei seinen Befreiungsversuchen selber die Arme ausgekugelt und litt unter großen Schmerzen. Kenji sprach Henk sofort an und erinnerte ihn an die Freiheit und das er dagegen ankämpfen müsse und rannte dann unter Deck, um das Kind zu suchen. Seine Worte halfen Henk ein wenig, sich von Maldoror zu distanzieren, jedoch war der Einfluss noch sehr stark und es übermannte ihn immer wieder. Als Octavia ihm „Lorkan“ zurief, schüttelte Henk den letzten Rest der Beherrschung ab und sah sich um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi tötete die beiden Mystiker durch gezielte Messertreffer in deren Köpfe. Jaran kämpfte mit Werham und blockierte Foxi die Wurfbahn. Werham hetzte Hakon auf Jaran und gewann so wieder Handlungsfreiheit. Adarian hatte sich ohne Einsatz seiner Arme aufgerappelt und kam Jaran zur Hilfe. Kenji unter Deck versuchte vergebens, eine magisch verschlossene Tür zu öffnen. Henk verfehlte Werham zweimal mit einem Dolch und sprang ihm letztendlich an die Gurgel. Nach kurzem Gerangel saß Henk auf Werham und brach diesem das Genick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Foxi Adarians Arme wieder eingerenkt hatte, zertrat er den Schädel von Werham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Maldorors Ende '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schlug bereits seit längerem auf die Tür ein, hinter der sich das Kind und in ihm Maldoror befand. Doch die Tür ließ sich nicht öffnen und gab nicht nach. Als die Mystiker und Werham tot waren, stürmten Henk und Octavia nach unten, dicht gefolgt von Adarian. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia untersuchte die Tür und stellte fest, dass Maldoror einen Zauber auf den Raum mit dem Altar gelegt und die Tür mit einem dämonischen Schutz belegt hatte, so dass sie sich weder durch Schlösserknacken oder Eintreten öffnen ließ.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von innen hören alle die Stimme des Maldorors, die erneuet versucht, Henk in seinen Bann zu ziehen. Er sprach:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Vater, lass dich nicht wieder von diesen Blendern verwirren! Sie haben Hella mit einem Zauber belegt und wollen verhindern, dass wir als Familie zusammen sein können.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Deine wahre Bestimmung liegt nicht in der Knechtschaft! Löse dich von den Fesseln der Drachenträne und du kannst dein Schicksal ab heute in die eigene Hand nehmen.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch Henk blieb standhaft und erinnerte sich an seine Eingebung. Er erkannte, dass die einzige Möglichkeit, die Tür zu öffnen, in dem „''Schlüssel des Lorkan''“ bestand. Er holte ihn hervor und konnte damit tatsächlich die Tür öffnen. Der Schlüssel jedoch löste sich nach dem Gebrauch in Luft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Raum schwebte Maldoror über dem Altar und Hella bemerkte, dass seine Macht bereits nachließ, da Werham nun tot war und ihn nicht durch seine Verbindung stärken konnte. Maldoror nahm noch einmal alle Macht zusammen und blähte sich mit Schwärze auf, wie er es kurz vor der Implosion in Freywall getan hatte. Daraufhin wurde die Drachenträne ebenfalls aktiv und baute einen Schutz auf. Hella und Octavia bemerkten, dass der Hauptfocus von der Beschwörung des Maldoror ein seltsamer Stein war, der im Knochenkreis eingebaut wurde. Kenji zerschlug den Stein mit dem Säbel, den er von Henk bekommen hatte. Er durchtrennte mit einem Schlag den Stein und augenblicklich verschwand Maldoror mit einer großen Erschütterung aus dem Kind. Bei genauerer Betrachtung des Steines erkannten die Helden, dass es anscheinend ein Stück altes, trockenes Fleisch, um ein Stück versteinertes Fleisch von Maldorors altem Körper handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drachenträne hatte sich noch nicht wieder geschlossen, schienen aber zu „verheilen“. Es sah jedoch es so aus, als ob eine Narbe bleiben könnte, da der Stein sich sehr ähnlich wie lebendiges Fleisch verhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehrten auf ihr Schiff zurück und nahmen das Werhams Schiff ins Schlepptau. Jaran übernahm das Steuer und Foxi kümmerte sich um das Segel. So konnten sich die anderen schlafen legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Traum '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück auf der K‘eygha war Henk todmüde von den Nachwirkungen des Zaubers und kann sich kaum auf den Beinen halten. Müde schlief er dort ein, wo er sich als erstes hinsetzte. Henk hatte in dieser Nacht einen bedeutsamen Traum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sah Twill, der in seiner menschlichen Gestalt pfeifenrauchend und im Schneidersitz auf einem alten und verdreckten Kneipentisch saß. Twill lockte Henk mit seinem Zeigefinger zu sich herüber und grinste ihn dabei breit an. Er sprach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hey Henk, in unserer Taverne reden bereits alle über dich! Herzlichen Glückwunsch, Junge! Du hast es mal wieder geschafft!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk bemerkte nun, dass er sich in einer merkwürdigen - vielleicht göttlichen – Schenke befand und mehrere Gäste an unterschiedlichen Tischen saßen, welche große Ähnlichkeit zu den Beschreibungen über einige Götter Barthavions besitzen. Z.B. trank gerade ein großer, starker Krieger einen riesigen Krug Bier und sah genauso aus, wie all die Tystoniusstatuen in den Schreinen und Tempeln Barthavions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Twill stand vom Tisch auf und verwandelt sich plötzlich in einen großen, roten Fuchs. Er strich Henk um die Beine und sagte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Du solltest dich bei jemanden bedanken! Er schenk seine Gunst nicht jedem, weißt du?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Twill-Fuchs rannte dann aus dem Gasthaus heraus und gab Henk ein Zeichen zu folgen. Er brachte Henk in den Biergarten des Gasthauses, wo einen weiteren Gast ganz allein unter freiem Himmel saß und sein Bier trank. Der Twill-Fuchs verneigte sich kurz von dem Gast, grinste und zwinkerte Henk noch einmal zu. Dann löste sich in Luft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gast am Tisch trug Handschellen, die jedoch in der Mitte gesprengt waren. Ansonsten sah er genauso aus, wie Henk sich Lorkan immer schon vorgestellt hatte. Er hob eine Hand und bot Henk einen Platz neben sich an. Dann sagte er:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Hier, ich geb‘ dir einen aus!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er stellte ihm plötzlich ein Bier auf den Tisch und wartete darauf, dass Henk trank. Dann meinte Lorkan:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich wusste, dass ich mich bei dir richtig entschieden habe!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er grinste Henk breit an und nickte ihm anerkennend zu. Henk war ganz sprachlos und bedankte sich nur bei dem Gott. Lorkan zeigte sich sehr freundlich gegenüber Henk und zum Abschied gab er ihm noch einen Rat mit auf den Weg:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Henk, die Drachenträne und der Zusammenhalt mit deinen Freunden werden über die Freiheit Alorans entscheiden. Versagt ihr, wird Alles in die Knechtschaft der Dämonen geraten! Sei dir dessen immer bewusst!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und vergiss dabei nie:'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wahre Freiheit kann weder durch äußere Umstände erreicht oder genommen werden, sondern ist ein inneres Gefühl, welches von nichts auf der Welt unterworfen werden kann!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser letzte Satz „''Wahre Freiheit kann weder durch äußere Umstände erreicht oder genommen werden, sondern ist ein inneres Gefühl, welches von nichts auf der Welt unterworfen werden kann!''“ wiederholte sich noch einige Male und klang schließlich aus, womit der Traum auch endete. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 07: Montakors Zukunft ==&lt;br /&gt;
21./22. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella bespricht mit den Helden die Problematik um Montakor und die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] suchen nach dem Jungen. Hella verschwindet und Gespräche mit den Briccones werden geführt. Schließlich findet Hella einen Weg Montakor zu helfen und braucht dazu die Hilfe von Kenji.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Auf dem Schiff '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaran fuhr die ganze Zeit durch, während die Helden schliefen. Diese erwachten erst, als Freywall schon in Sichtweite war und sie noch etwa eine Stunde bis zu ihrer Ankunft hatten. Die Helden bemerkten, dass Hella bereits viel früher wach war und über eine Planke, welche Jaran an das abgeschleppte Schiff angebracht hat, zurück zu Maldorors Altar gegangen war. Jaran berichtete den anderen, dass Hella bereits einige interessante Dinge gefunden hatte und alle zu ihr auf das Schiff des Schwarzen Ritualisten kommen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Werhams Kabine, vor einem großen Schreibtisch, fanden sie Hella, welche Montakor immer auf dem Arm hatte und den Jungen nicht eine Sekunde aus den Augen ließ. Außer Henk würde sie das Kind vermutlich momentan niemanden mehr anvertrauen, da sie bereits befürchtete, dass ihn jemand als gefährlich betrachten könnte und sie es nicht zulassen wollte, dass ihm etwas geschehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem anderen Schiff hatte sie bereits Werhams Hab und Gut untersucht und Sporen gefunden, mit welchen die Untotenseuche ausgelöst worden war. Dabei befand sich ein Pergament, wo die Ausführung des Zaubers als äußerst detaillierte Anleitung verzeichnet war. Hella erklärte, dass die „[[Amortuus-Pest]]“ nicht Werhams dämonologisches Werk sein könne, sondern dass hier ein sehr mächtiger Nekromant am Werk gewesen sein müsse. Sie ging davon aus, dass man mit diesen Sporen ein Gegenmittel gegen die Seuche herstellen könne und die Helden sich nach ihrer Ankunft schnell darum kümmern müssten. Adarian war sofort klar, dass für so etwas offiziell die [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zuständig seien und diese Spezialisten für so einen Fall haben oder kennen würden und sich schneller als alle anderen um dieses Problem kümmern könnten, um die Stadt zu retten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella wies außerdem darauf hin, dass einige Briefkorrespondenzen auf Werhams Arbeitstisch liegen, sie diese jedoch noch nicht durchgesehen hätte. Unter den Briefen befand sich vor allen ein Brief von Sabaoth und er gab damit einen Einblick in die Pläne der Schwarzmagier. Sabaoth schrieb, dass die Vorbereitungen auf den großen Angriff in vollen Gängen laufen und es bereits in wenigen Monaten soweit sein könnte, dass Barthavion der Bruderschaft gehörte. Sabaoth arbeitete zurzeit an einer Geheimwaffe, welche den Barsavern keine Chance lassen würde. Jedoch sollten alle Meister sich noch gedulden und jetzt wäre es am wichtigsten für Ablenkung zu sorgen, damit niemand erführe, an was Sabaoth arbeitete Er schrieb auch, dass er sich für seine Vorbereitungen nach L'yreh zurückgezogen habe. Doch von diesem Ort hatte von den Helden noch niemand gehört. Octavia und Kenji fertigten Abschriften des Briefes an und schickten sie an Elatus und an Archorbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Montakor Problematik '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie die Stadt erreichten, bat Hella die Helden darum, den Inquisitoren zu sagen, dass Montakor getötet wurde, um Maldoror zu verbannen. Sie befürchtete nämlich, dass die Inquisitoren das Kind einsperren oder umbringen könnten, falls sie davon erführen, dass es überlebt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella machte allen sehr deutlich, dass sie nie zulassen würde, dass jemand dem Kind etwas antäte. Deshalb bat sie alle um Unterstützung. Sie erwartete, dass alle Henks Sohn schützen werden. Außerdem wies sie darauf hin, dass es noch lange nicht bewiesen ist, dass Montakor sich noch als Fokus eignet und wenn doch, könne man Mittel und Wege finden, um ihn davon zu befreien. Ein unschuldiges Kind aus Sicherheitsmaßnahme zu töten, sei jedoch viel zu übereilt. Deshalb würde sie sich vorerst auf dem Schiff verstecken und will von niemanden in der Stadt gesehen werden. In den nächsten Stunden wollte sie Montakor noch einmal genau untersuchen, um festzustellen, ob er immer noch als Fokus für Maldoror dienen könne. So lange bat sie jedoch alle vorerst abzuwarten und sich um die Rettung der Stadt zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella bat Henk noch um ein Gespräch unter vier Augen. Sie sagte ihm sehr nachdrücklich, dass sie Montakor mit ihrem Leben beschützen werde und jedem, der ihm auch nur ein Haar krümmte, töten würde. Sie habe Henk damals durch die willkürlichen Entscheidungen der Götterdiener verloren, als er ein ebenso unschuldiges Kind wie Montakor war. Dass sich dies mit ihrem Neffen wiederholt, würde sie niemals zulassen! Auch bei Henks Freunden mache sie keine Ausnahme. Selbst die Tatsache, dass Henk anscheinend gegen den Willen der Götter überlebt hatte und nun zu einem wichtigen Helden in der Welt geworden war, zeigte für sie nur, dass man niemals den Botschaften der Götter blind vertrauen sollte, sondern dass alles einen höheren Sinn im Netz des Schicksals besitzt, als Sterbliche es erahnen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montakor wirkte inzwischen wie ein ganz normales Kind und immer, wenn Henk ihn ansah, lächelte dieser ihn zuckersüß an und streckte sogar freudig seine Hand nach ihm aus. Henks Vatergefühle wallten auf und er nahm den Kleinen auf den Arm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurück in der Stadt '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Freywall wurde die K’eygha von einem Patrouillenschiff der Stadtwachen in Empfang genommen. Hella hatte sich währenddessen mit Montakor unter Deck versteckt. Die Stadtwachen wiesen nochmal darauf hin, dass die K’eygha die Stadt entgegen der Vorschrift verlassen hatte und sie froh sein könnten, dass sie nicht ebenfalls beschossen wurden. Zum Glück meldeten die Inquisitoren noch rechtzeitig, dass sich Adrianus auf dem Schiff befand und gerade das andere Schiff mit dem Dämon verfolgte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie von den Helden alles erfahren hatten, versicherten sie ihre Unterstützung und sagten, dass sich die Situation in der Stadt inzwischen beruhigt habe, es jedoch noch viele Infizierte gebe, die zurzeit unter Quarantäne gestellt wurden. Der Hauptmann wies auch darauf hin, dass die Stadt immer noch gesperrt war und eigentlich niemand hinein oder hinaus dürfe. Er empfahl den Helden auch noch einmal, die Inquisitoren umgehend über alles zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella erklärte Henk, dass sie mit Montakor auf dem Schiff bleiben wird und er sie dort bald besuchen solle. Sie brauchte nun jedoch Ruhe, um sich um Montakor zu kümmern und zu prüfen, ob er noch eine Gefahr darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs zum Sanktum der [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] bemerkten alle, dass in fast jeder Straße Inquisitoren gemeinsam mit Stadtwachen patrouillierten und an einigen Stellen bereits mit dem Wiederaufbau begonnen wurde. Jedoch flog immer noch ein Schiff der Inquisitoren über der Stadt, welches auf die Ausgangssperre hinwies und alle, die Anzeichen einer Infektion zeigten, aufforderte, sich sofort in dem Quarantänezentrum beim Tempel der Garlen einzufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaran Schlug vor, dass er mit Foxi zu den Füchsen vorgehen würden, während die Helden allein zu den Inquisitoren gehen sollten, um dort das Wissen über die Seuche zu verbreiten und die Stadt zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bei den Inquisitoren ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inquisitoren im Sanktum schickte die Helden weiter zum Biatempel, wo Großmeister Lichtschlag hinter den magischen Absperrungen, die die Helden bereits beim letzten Mal gesehen hatten, mit einigen Biaadeptinnen und Arkanisten zusammenstand und sich beriet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden übergaben den Inquisitoren die Sporen und die Anweisungen über das Ritual. Ein Arkanist sah sich das Ganze an und äußerte die Hoffnung, mit diesem detaillierten Wissen über die Seuche ein Gegenmittel herstellen und damit die Seuche aufhalten zu können. Jedoch müsste das Mittel allen Überlebenden in der Stadt verabreicht werden, damit die Stadt wieder nach Außen geöffnet werden kann. Die Helden wurden noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Ein- und Ausreiseverbot auch für sie gilt und sie froh sein könnten, dass sie nicht abgeschossen worden waren, als sie den Schwarzmagier verfolgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großmeister Lichtschlag wollte von den Helden wissen, was mit dem Kind geschehen war, dass Maldoror als Gefäß benutzt hatte.  Sie erzählten ihm, dass das Kind auf dem Schiff sei und Lichtschlag wollte sofort mit ihnen zum Hafen aufbrechen, um Montakor zu töten. Doch Adarian verwickelte ihn noch in ein Gespräch, so dass Henk sich schnell zum Hafen aufmachen konnte, um Hella zu warnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hellas Verschwinden '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk das Schiff vor den Inquisitoren erreicht hatte, waren Hella und Montakor bereits verschwunden. Aus Vorsicht hatte sie sich mit ihren Fähigkeiten vom Hafen gestohlen und sich in der Stadt versteckt. Hella plante, jemanden in den Slums zu suchen, der schwarzmagische Reagenzien verkauft, um einen Zauber zu wirken, der Montakor für immer von Maldoror abschirmen würde. Von ihnen fehlte jede Spur. Henk hatte jedoch das Gefühl, als ob sie nicht weit entfernt war. Er machte sich dann wieder auf den Rückweg zum Garlentempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Inquisitoren mit den Helden beim Schiff ankamen, war natürlich kein Montakor zu finden und auch Hella war spurlos verschwunden. Sie glaubten den Helden aber, als diese versicherten, dass sie nicht wüssten, wohin das Kind verschwunden wäre, und ließen sie ziehen. Sie erklärten ihnen noch, dass die Inquisitoren nichts gegen sie unternehmen würden, da ihnen immer noch alle dankbar dafür sind, dass sie die Stadt gerettet haben, und im Falle einer Festnahme der Helden würde diese Tat die letzte Moral in der zerrütteten Stadt zerstören. Zurzeit würden in Freywall alle nun vorzeigbare Helden benötigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Helden bis jetzt keine Heilung erhalten hatten, wurde ihnen von Lichtschlag empfohlen sich noch einmal bei den Garlenquestorinnen zu melden und diese in Anspruch zu nehmen. Adarian wurde dies sogar ausdrücklich befohlen, damit er schnell wieder mit seiner Ausbildung fortfahren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarian und die Inquisitoren '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian sich erholt hatte, wurde von ihm erwartet, dass er sofort zum Dienst antrat, da er nun Zeit für seine Ausbildung investieren und bei seinem ersten Einsatz Erfahrung sammeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großmeister Lichtschlag bat ihn darum, mit dem Inquisitoren-Bruder Gunther von Wilms zusammen eine Patrouille in einer der Straßen zu übernehmen.  Gunther war ein Inquisitor, wie er im Buche steht, und strotzte vor Disziplin und asketischer Reinheit. Er behandelte Adarian mit Respekt und freute sich, mit einem echten Helden zusammenzuarbeiten. Dementsprechend hoch war auch sein Anspruch an Adarians Leistung und er beobachtete jeden Schritt von ihm genau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beiden wurden in einer Straße im Handelsviertel eingeteilt und sollten dort patrouillieren und verbliebene Zombies eliminieren. Unterwegs hörten sie Geräusche aus einem eingestürzten Haus und Gunther bat Adarian nachzusehen, während er den Eingang sicherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Foxi-Manöver '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Adrian das Gebäude betreten hatte, konnte er die Geräusche im oberen Stockwerk ausmachen und musste einen dunklen Flur entlanggehen, um nachzusehen. Plötzlich merkte er, dass sich jemand direkt hinter ihm befand, und als er sich umdrehte, wurde er augenblicklich von jemanden umarmt und leidenschaftlich geküsst. Es war Foxi, welche ihm aufgelauert hatte und sich anscheinend einen Scherz mit ihm erlaubte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie flüsterte Adarian leise ins Ohr, dass sie jetzt gerne etwas mit ihm unternehmen möchte, da ihnen bestimmt nicht mehr viel gemeinsame Zeit bleiben würde. Er müssten sicher bald weiterreisen und sie würde in Freywall bleiben, um die Gilde mit aufzubauen. Sie grinste in provozierend an und gab zu bedenken, dass in der Stadt bestimmt einige Tavernen gäbe, die schon wieder geöffnet haben. Dort wäre es möglich, ein wenig der verbleibenden Zeit gemeinsam und „ungestört“ zu verbringen. Adarian spürte die Zweideutigkeit in Foxis Angebot und freute sich so sehr, dass er an seinen Dienst kaum noch dachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi erwartete von ihm, sich eine Ausrede einfallen zu lassen, um sich von seinem Dienst entfernen zu können. Da er doch sowieso kein wirklicher Inquisitor sein wollte, wäre dies doch auch nicht so schlimm, säuselte sie ihm ins Ohr. Außerdem sollte er immer daran denken, dass die gemeinsame Zeit nur noch sehr kurz sein würde, gab sie zu bedenken, während sie sich an ihn schmiegte und an seinem Ohr knabberte. Foxi ließ nicht so schnell lockerlassen und Adarian sich nicht lange bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian nicht sofort eine überzeugende Idee fand, wie er sich aus seinen Pflichten herauswinden konnte, schlug Foxi schnell einen Plan vor. Sie würde sich als eine Verletzte ausgeben, die Adarian in dem Haus gefunden hatte. Dazu würde sie ihre Kapuze überziehen und stöhnen und schreiend auf seinem Arm liegen. Sie handelten dementsprechend und als Adarian seinen Kollegen auf der Straße traf, erklärte er ihm, dass er die Verletzte sofort zur nächsten Krankenstation bringen müsse, da sie starke Schmerzen hätte. Foxi stöhnte und röchelte wie mit letzter Kraft, als ob es sehr ernst sei und sie bestimmt bald sterbe, wenn Adarian sie nicht schnell zu einem Heiler brächte. Mit verstellt schwacher Stimme wimmerte sie, dass sie wohl innere Blutungen habe und nicht mehr viel Zeit bliebe. Gunther von Wilms ließ sich von ihr täuschen und schickte Adarian sofort mit Foxi auf dem Arm fort. Er würde die Patrouille erstmal allein fortsetzen, bat Adarian aber darum, so schnell wie möglich wieder zu ihm zurückzukehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum waren die beiden außer Reichweite, wollte Foxi zum Fuchsbau gehen und sich etwas Wein auf Adarians Zimmer bestellen. Damit die anderen nichts davon mitbekommen, ging sie mit Adarian durch den Hintereingang ins Gasthaus; sie wollte absolut „ungestört“ mit ihm sein. Auf dem Zimmer tranken sie kurz etwas, aber dann stürzte sich Foxi auf Adarian und als er sich nicht dagegen wehrte, verbrachten sie den ganzen Tag im Bett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätnachmittag fragte Gunther von Wilms nach Adarian, weil er wusste, dass die anderen Helden im Fuchsbau abgestiegen waren. Er machte sich Sorgen, nachdem Adarian nicht von dem Lazarett zurückgekommen war. Gunther suchte Adarians Zimmer auf und erwischte ihn betrunken mit Foxi im Bett. Er war bestürzt über Adarians Verhalten und musste, auch wenn es ihm leidtat, ihren Meister über Adarians Verhalten informieren. Er ging dann schnell und Adarian wusste, dass er sich nun schnell bei seinem Chef melden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sanktum der [[Konfessionen#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] wartete Großmeister Lichtschlag bereits auf ihn und war sichtlich enttäuscht und wütend. Er verdeutlichte Adarian lautstark, dass dieser das Leben seines Bruders gefährdet hatte, indem er ihm grundlos seinen Wachdienst ohne Gefährten hatte fortführen lassen. Lichtschlag erwartete, dass Adarian sich so bald wie möglich mit Archorbar zusammensetzen und seine Mitgliedschaft bei den Inquisitoren erneut überdenken sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gildegeschäfte '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Gilde wurden alle, die mitgekommen waren, von Jaran, Mestoph und Waruf begrüßt. Mestoph gratulierte ihnen nochmal und bot allen Wein an. Er erklärte, dass er die Gilde wieder fest Griff habe und Giftvogel sich weiterhin schmollend in seinem Zimmer befindet. Mestoph fand, dass Henk mit Jaran über dessen Bestrafung entscheiden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waruf ergriff daraufhin das Wort und teilte ihnen mit, dass die Leiche des Ingenieurs Mjonflir im Nebenraum aufgebahrt war, falls sich noch jemand von ihm verabschieden möchte. Die Beerdigung sollte morgen oder übermorgen stattfinden, einen genaueren Termin wollten die Inquisitoren noch verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bat Mestoph Henk und Jaran zu einer Besprechung der Gildenanführer und sie zogen sich in Jarans Büro zurück. Mestoph berichtete dort, dass die Männer der Füchse zurzeit mit den Aufräumarbeiten beschäftigt waren und den Stadtwachen und den Inquisitoren halfen. Er spekulierte bereits auf lukrative Geschäfte während des Wiederaufbaus der Stadt. Wenn die Füchse sich eifrig und selbstlos daran beteiligten, würden ihnen in guten Zeiten eine Menge Leute einen Gefallen schuldig sein. Mestoph riebt sich dabei profitfreudig die Hände, denn sein Motto lautete immer: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Mit nichts kann man den Menschen mehr Reichtum aus den Taschen stehlen, als mit ihrer Dankbarkeit.“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Mestoph ist dies nicht amoralisch, sondern stellt eine natürliche Symbiose dar, wovon beide Seiten profitierten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph erörterte weiter, dass es nun Zeit war, die Gilde neu aufzubauen und die Stadt gegen einen erneuten Angriff der Schwarzmagier stark zu machen. Er versicherte, dass inzwischen alle Männer dies als ihr erstes Ziel betrachteten und Henk und seine Freunde ihre volle Unterstützung hätten. Henk und Jaran sollten sich außerdem Gedanken über die Zukunft der Gilde machen und einige Dinge entscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Gilde musste neu aufgebaut werden und während des Wiederaufbaus der Stadt gab es nun zwei wichtige Institutionen, welche die Füchse vorrangig unterstützen könnten. Zum einen benötigte der Tempelbezirk Hilfe beim Wiederaufbau der sakralen Einrichtungen, zum anderen benötigten die Stadträte Unterstützung, um die zerstörten öffentlichen Plätze in der Stadt wieder zu errichten. Allerdings reichten die Ressourcen zurzeit nicht aus, um beiden zu helfen. Henk sollte sich entscheiden, ob man in die Questoren oder die Stadträte investierte, und entschied sich für die Questoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Die Probleme, die vor dem Angriff auf die Stadt bereits existierten, mussten nun endgültig behoben werden. Da immer noch einige gute Männer abgestellt wurden, um sich um die Bedrohung durch die Schwarzmagier zu kümmern, fehlten diese fähigen Diebe auch immer noch bei zukünftigen Geschäften. Mestoph schlug zur Lösung zwei Möglichkeiten vor. Entweder könnte man, um die Männer zu ersetzten, begabte, neutrale Diebe anwerben, die bereits Erfahrung und Können besitzen und die alten Füchse ersetzen. Man könnte aber auch in die Ausbildung einiger begabter Jungfüchse investieren, welche in absehbarer Zeit die Aufgaben dieser Männer ersetzen könnten. Henk musste entscheiden, ob die Gilde neue, fähige Männer anwirbt oder die Fähigkeiten des Nachwuchses fördern will, und entschied sich für die Nachwuchsförderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein Gespräch mit den Briccones '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam ein junger Fuchs mit einer Nachricht hereingerannt. Er sagte, dass Toni und Fredo Briccone oben im Fuchsbau wären und mit Henk, Jaran und Mestoph sprechen möchten. Toni und Fredo warteten in einem Separee und die anderen Helden wurden so lange gebeten, sich anderweitig zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni begrüßte Henk überschwänglich und wie seinen besten Freund mit Wangenkuss. Er hatte eine Flasche Wein im Arm, den er Henk dankend überreichte und ihm erklärte, dass dies ein ganz besonderer Tropfen aus den Südhängen der Scolberge sei und man ihn „den roten Velteringer“ nennen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toni bedankte sich daraufhin höflichst für die Hilfe im Bada Beng und wies darauf hin, dass alle Konflikte, die es vor der ganzen Katastrophe gab, natürlich vergessen sind und die Briccones den Füchsen ihre Zusammenarbeit anbieten wollen, um die Stadt möglichst schnell wieder auf die Beine zu bringen, was schließlich im Interesse von allen sei. Außerdem lud er die Anführer der Füchse zu der Beerdigung seines Vaters und seiner Brüder ein, die ebenfalls morgen oder übermorgen stattfinden sollte. Als er sich mit den Füchsen geeinigt hatte, bestand er darauf, mit den Anführern eine symbolische Zigarre zu rauchen, als Zeichen, dass sie ihre Differenzen beigelegt haben und nun auf eine gemeinsame, gewinnbringende Zukunft hoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschied wies Toni darauf hin, dass man ihn immer über seine Leute im Bada Beng kontaktieren kann und seine Tür für Henk und seine Heldenfreunde immer offenstehen wird. Auch Viola ließ ihren Dank ausrichten und Toni wies darauf hin, dass sie sehr mitgenommen war und nach der Beerdigung mit Sicherheit ein wenig Trost von Henk gebrauchen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hellas Rückkehr '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als alle Angelegenheiten um die Inquisitoren und die Füchse geklärt waren, wurde Henk, sobald er unbeobachtet war, von Hakon besucht, der ihm telepathisch mitteilte, dass Hella sich mit ihm und den anderen Helden auf dem Luftschiff treffen will, da sie eine Lösung für Montakors Problem gefunden hatte. Dann verschwand er wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella wartete auf dem Luftschiff, Henks Sohn war jedoch nicht bei ihr. Auf Nachfrage sagte sie nur, dass er in Sicherheit ist. Hella berichtete dann, dass es einen Weg gäbe, wie man Montakors Verbindung zur Maldoror aufheben könne. Sie erzählte von einem alten Ritual der „Gintoganer“, einem Volk aus Bhuma, welches in Barthavion quasi unbekannt ist. Dort ritzt man sich zum Schutz vor Dämonen Zeichen und Muster in die Haut, die durch besonderen Farben eine magische Wirkung erhalten. In den Slums konnte sie das Geschäft eines Mannes finden, der sich mit dieser Art von Zaubern auskennt und bereit wäre, Henks Sohn mit den Zeichen zu versehen. Es fehlte allerdings noch eine Zutat für die Tinte: nämlich das Blut eines heiligen Mannes, nachdem er zuvor eine ganze Nacht gebetet und seinen Gott gepriesen hatte. Im Morgengrauen muss er sein Blut mit der Tinte vermischen und das Ritual muss dann sofort beginnen. Auf Nachfragen wurde Hella gesagt, dass dies auch mit dem Blut eines Erzquestors möglich sei. Kenji erklärte sich zu der Spende bereit um Henks Sohn zu retten und zog sich die Nacht über allein in die Kajüte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Gebet '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sich zum Beten hinsetzte, erhielt er vorerst kein Zeichen von Alethon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann überkam ihn das Gefühl, dass Alethons Abwesenheit gewollt ist und dass sein Gott ihn prüfen will. Plötzlich hatte er seinen alten Lehrmeister Pyrrhon vor Augen. Dieser war noch jünger und Kenji vermutete, dass es eine Erinnerung an die Zeit ist, kurz nachdem er als Straßenjunge von ihm eine zweite Chance bekam und in den Tempeldienst trat. Pyrrhon legte ihm aufmunternd die Hand auf die Schulter und nickte ihm zuversichtlich zu. Kenji fühlte sich dabei sehr geborgen und gestärkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hatte er plötzlich das Gefühl zu fliegen. Er blickte unter sich und sah Perlheim. Kenji flog über das Monasterium und den großen Marktplatz und schließlich verließ er die Stadt und flog weiter zu der Villa von Octavias Vater. Dort landete er vor einem Fenster der Bibliothek und konnte die junge Octavia erkennen, die gerade eine Kerze anzündet und sich vermutlich Licht zum Lesen macht. Plötzlich stellte sich die Schärfe seines Blickwinkels um und er konnte seine Spiegelung in der Fensterscheibe sehen. Er sah genau hin und erblickte einen großen, weißen Greif. Dann brach das Bild ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sah dann wieder Pyrrhon, welcher alt und schwach in seinem Bett im Manosterium von Perlheim liegt und gerade am Sterben ist. Er krümmte sich zusammen und sein sich auflösender Körper floss zu etwas zusammen, was sich in einen blutigen Tropfen verwandelt: die Drachenträne. Doch plötzlich wurden diese wieder flüssig und verwandelten sich in den Greif, den er zuvor in der Scheibe gesehen hatte. Diesmal war der Greif jedoch rot und nicht mehr weiß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor dem Ende der Nacht hörte Kenji plötzlich Pyrrhons Stimme in seinem Kopf. Er sagte: „''Folge stets dem Pfad des Greifens, denn nur er kann dich zu deiner inneren Wahrheit führen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 08: Rettung für Montakor ==&lt;br /&gt;
22./23. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen die Bekanntschaft eines seltsamen Mannes und führen ein Ritual für Montakor durch. Henk muss zum Ausgleich dafür in der Nacht einen Einbruch bei den Inquisitoren des Ekklesiums begehen. Adarian wird von Foxi versucht und Kenji hilft im Tempel aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Celestalis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Nacht und der Morgen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht, als Kenji noch betete, nahm Hella Henk zur Seite. Sie wies ihn darauf hin, dass der Fakir einen Preis verlangen würde, den er nur dem Vater des Jungen sagen wollte. Hella musste mit dem Mann verhandeln und er war nur bereit zu helfen, nachdem er erfuhr, dass Henk großen Einfluss in der Stadt besitzt. Sie hat zwar nicht erzählt, dass Henk zu den Füchsen gehört, aber der Bhumese wusste, dass Henk in Freywall einiges für ihn tun könnte. Er wollte jedoch noch nicht genau sagen, was er verlangen würde. Hella wusste bereits nur, dass es darum ginge, etwas zu besorgen und Henk niemanden töten müsse. Sie stellte aber auch klar, dass die Vereinbarung bereits steht, da sein Ritual die letzte Chance für Montakor war und es keine andere Wahl gab. Der Fakir würde nach Anschluss des Rituals seinen Preis konkretisieren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am Morgen, wenn Kenji fertig ist, wartete Hella bereits auf ihn und gab ihm gestisch zu verstehen, dass er nicht reden soll, indem sie ihm ihren Finger auf die Lippen legte. Sie hielt ihm dann schweigend eine seltsame Flasche entgegen, die mit einer seltsamen, achtbeinigen Schildkröte verziert war und deutete ihm an, dass er diese nun mit seinem Blut füllen müsse. Hella hatte ebenfalls einen kleinen, schlichten Bronzedolch mitgebracht, mit welchem Kenji sich in die Hand schnitt. Um die Flasche zu füllen benötigte er ungefähr ¼ Liter. Nachdem sie gefüllt war, begann Hella zu sprechen und meinte, dass er es geschafft hätte. Dann reichte sie ihm ein Stück Brot wegen des Blutverlustes. Sie wollte dann schnell aufbrechen und die anderen holen und verstaute das Blut in ihrer Tasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weg zu dem Laden des Fakirs '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu dem Laden zu gelangen, müssen alle in die Slums. Im Handels- und Bardenviertel waren die Zombies inzwischen alle beseitigt und die Aufräumarbeiten im vollen Gang. Die Straßen wurden inzwischen wieder von der Bevölkerung benutzt, einige Karren waren unterwegs und ein paar Geschäfte hatten bereits wieder geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von oben aus einem Turm hörte man erneut die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]. Sie riefen aus, dass die Seuche nun endlich besiegt ist. Dank dem tapferen Inquisitor und Helden Adrianus und seinen Gefährten war es gelungen, die Ursache ausfindig zu machen und ein Gegenmittel herzustellen. Alle Anwesenden in der Stadt wurden deshalb aufgefordert, sich bei den zahlreichen Ausgabestellen der Inquisitoren zu melden und ein Gegenmittel zu sich zu nehmen, da vermutlich alle mit der Seuche infiziert waren, auch wenn sich keine Symptome zeigten. Erst wenn dies geschehen war, kann die Ausgangssperre aufgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte auch nicht lange und auf der Straße sahen die Helden einen großen Menschenauflauf und darüber ein großes Banner der Inquisitoren. Es war ein Zelt zu sehen, in welchem Adepten der Magierakademie das Heilmittel an die Leute verteilten. Jeder, der sich dem Zelt näherte, wurde direkt von einigen Inquisitoren aufgefordert sich schnell ein Gegenmittel zu holen und daran erinnert, dass alle infiziert waren. Sobald also irgendjemand getötet würde, war er dazu verdammt als Untoter zurückzukehren. Personen, welche einfach weitergingen oder sich weigerten, wurden von den Inquisitoren angesprochen und auch daran erinnert, dass niemand die Stadt nicht verlassen darf, bevor er das Mittel eingenommen hatte. Jeder, der es sich abgeholt hat, musste sich mit Namen bei einem Adepten eintragen und erhielt eine Art magischen Stempel auf die Hand, als Zeichen dafür, dass er die Stadt verlassen kann, sobald sie wieder geöffnet wird. Dieser Stempel war nicht abwaschbar oder kopierbar und verschwand nach einigen Wochen von selbst wieder. Die Magier fügten noch hin, dass das Gegenmittel auch gleichzeitig eine Art Impfung ist und ihr Anwender auch in Zukunft immun gegen die Amortuus Pest sein wird. Auf andere magische Krankheiten hätte dies jedoch keinen Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Slums bemerkten schließlich alle, dass hier noch nicht so gut aufgeräumt wurde, wie in der übrigen Stadt. Zwar waren auch hier keine Zombies mehr unterwegs, aber es stapelten sich die Leichenberge und es stank erbärmlich. Auch hier hatten sich die Straßen wieder gefüllt, jedoch waren hier vor allem Leichenplünderer unterwegs, welche eifrig und gierig die Toten nach Besitztümern durchsuchten. Hin und wieder hörte man deshalb erfreute Aufschreie, wenn einer von ihnen etwas Wertvolles gefunden hatte oder man hörte sie um die Fundstücke streiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Laden des Fakirs '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Laden befindet sich versteckt auf einer oberen Etage einer mehrstöckigen Holzkonstruktion, welche anscheinend unzähligen Slumbewohnern einen Unterschlupf bietet. Auf der oberen Ebene befinden sich mehrere skurrile Geschäfte, u.a. auch Schwarzhändler, Schmuggler und Hehler, die teilweise sogar Ladenschilder besitzen. Henk weiß, dass man sich hier auf einem der vielen Schwarzmärkte der Slums befindet und dass eigentlich alles, was hier verkauft wird, illegal ist. Vor den Läden saßen sehr zwielichtige Typen herum, welche die Helden im Vorbeigehen immer wieder fragten, ob sie etwas kaufen wollten, wie z.B. Fluchtafeln, Amulette, magische Steine und tonnenweise magischen Plunder. Octavia erkannte schnell, dass astral betrachtet nur ein winzig kleiner Bruchteil davon echte magische Eigenschaften besaß. Viele der Typen verschwanden schnell in ihren Häusern, sobald sie erkannten, dass hier ein Mystiker oder Inquisitor unterwegs war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Gantra.png|100px|rahmenlos|left|Türschild von &amp;quot;Kaliprasads Kuriositäten&amp;quot; mit der Göttin Gantra]]&lt;br /&gt;
Der Laden selbst hat nur ein winzig kleines Schild vor der Tür, auf dem ein tanzendes Tier mit einem Turban abgebildet ist, welches die bhumesische Göttin [[Götter#Götter der Bhumesen|Gantra]] darstellt. Das Tier ist breit und stämmig und hat in seinem Gesicht drei lange Rüssel, deren Enden in Schlangenköpfen münden. Es ist graublau und trägt einen leuchtend orangen Turban. Auf dem Körper des Tieres sind verschiedene Symbole zu sehen. Im Laden selbst war zuerst niemand zu sehen und alle waren überwältigt von der Fülle der exotischen und bizarren Waren, die dort gehäuft waren. Neben unzähligen getrockneten und nicht identifizierbaren Tierteilen finden sich seltsame Pflanzen und Kräuter, sowie andere „Reagenzien“, die allen vollkommen unbekannt erschienen. An einer Wand lehne ein fast mannsgroßes, getrocknetes Wesen, dass von einem dichten Pelz überzogen ist. Es besitzt jedoch weder Extremitäten, noch hat es einen genau definierbaren Kopf, und war eine bhumesische [[Pelzmade]]. Außerdem findet man hier unendlich viel Plunder, wie z.B. verzierte Räucherschalen aus Bhuma und andere Ritualgegenstände. Es fällt auf, dass sehr viele der Gegenstände mit eindeutigen und detaillierten erotischen Darstellungen versehen sind. Besonders ein großer Wandteppich fällt dabei ins Auge, auf welchem die bizarrsten und akrobatischen Sexstellungen abgebildet sind, welche die Helden jemals gesehen haben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Beskokaffe.png|200px|rahmenlos|right|Der Affe Beskok]]&lt;br /&gt;
Plötzlich kam jemand hinter diesem Wandteppich hervor. Es war ein größerer Affe mit einem roten Turban auf dem Kopf, der direkt auf Hella zuging. Er machte einige Geräusche und gab Handzeichen, dass man ihm folgen soll.  Er führte alle hinter den Teppich, wo der Fakir auf einem Nagelbrett saß und anscheinend meditierte. Sobald alle im Raum waren, öffnete er die Augen, erhob sich problemlos und ohne Schmerzen auf den Nagelspitzen, verbeugte sich und sprach dabei eine Begrüßung auf Bhumesisch „''Namaskāra''“ (bhumesisch für &amp;quot;Ehre sei dir, Sonne!&amp;quot;) zu allen aus und sagte dann zu Hella „''Punrh swagat hain!''“ (bhumesisch für &amp;quot;Willkommen zurück!&amp;quot;). Schließlich wiederholte er auf gebrochenen Barsavisch noch einmal „''Ich heiße euch willkommen!''“ und stellte sich als [[Gantrapudra Kaliprasad]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin gab er dem Affen ein Zeichen und dieser verschwand kurz hinter einem anderen Teppich. Er kam mit einem großen Korb zurück, in welchem Montakor lag. Gantrapudra versicherte Hella, dass er gut auf das Kind aufgepasst habe und ihm nichts geschehen war. Die Art und Weise, wie der Fakir mit Hella sprach, legte nahe, dass er anscheinend auch ein wenig Angst vor Hella hatte und diese ihm bestimmt etwas Schlimmes angedroht hat, falls dem Jungen etwas zustoßen sollte. Gantrapudra gab ihr eine kleine Phiole und Hella nahm Montakor auf dem Arm und verabreichte ihm das Mittel. Sie beruhigte die Helden, dass es gegen die Schmerzen sei und Montakor so nichts von der Prozedur merken würde. Dann begann sie ein Wiegenlied zu summen und wog Montakor liebevoll in den Schlaf.&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Gantrapudra.png|200px|thumb|left|Der Fakir Gantrapudra Kaliprasad mit dem Affen Beskok]]&lt;br /&gt;
Währenddessen bat der Fakir alle auf dem Boden Platz zu nehmen und der Affe, welchen er immer Beskok nannte, brachte eine große Kanne mit einem sehr würzigen Tee, zu welchem Milch und Honig angeboten wurde. Von dem Geschäft oder dem Ritual wollte Gantrapudra noch gar nicht sprechen und alle bemerkten, dass er zuerst eine Art Teezeremonie veranstaltete. Schweigend goss er den Tee ein und er brachte jedes aufkommende Gespräch mit einem dezenten „Psst!“ zur Ruhe. Alle begriffen, dass dieser Tee ohne Worte getrunken werden sollte. Während alle tranken, musterte der Fakir jeden aus der Gruppe und blieb schließlich zuerst bei Henk und dann bei Kenji hängen. Diesen beiden sah er so lange in die Augen, dass es ihnen schon fast unangenehm wurde. Als er dann den letzten Tropfen aus seiner Tasse getrunken hatte, begann er mit dem Kopf zu nicken und erklärte, dass nun alles bereit sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gantrapudra schnippte mit den Fingern und der Affe räumte den Tisch wieder ab. Anschließend brachte er einen großen Holzkasten herein, der auf der oberen Seite mit einer großen, gestreiften Raubkatze versehen ist und an den Seiten tanzende Elefanten besitzt, die an das Ladenschild erinnern. Er stellte ihn neben den Fakir und dieser blickte nun zu Henk und bat ihn, seinen Sohn auf einen kleinen Tisch zu legen, den der Affe ihm gerade brachte. Hella reichte Henk Montakor herüber und sobald er auf dem Tisch lag, bat der Fakir Hella um das Blut von Kenji. Er erklärte, dass er voraussichtlich den ganzen Tag mit dem Ritual beschäftigt sein würde und dass alle, die nicht zur Familie des Jungen gehören, nun gehen müssten und erst am Abend wieder herkommen dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarian bei den Inquisitoren '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian zum frühen Mittag in den Fuchsbau zurückkehrte, war bereits ein Bote der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] da gewesen, der nach ihm gesucht hatte und die Botschaft hinterließ, dass Großmeister Lichtschlag Adarian umgehend sprechen wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian im Sanktum ankam, wurde er bereits vom Großmeister erwartet. Dieser ließ Adarian nochmal deutlich spüren, wie enttäuscht er von seinem Verhalten war, und er konfrontierte ihn damit, dass er ihn vorerst nicht mehr mit anderen Inquisitoren einsetzen werde. Jedoch gab er Adarian noch eine Chance, damit er sich erneut beweisen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arthas Lichtschlag fragte Adarian, in welchem Kontakt er zu der Frau steht, die er bei dem Kampf gegen Maldoror beobachtet hatte. Er informierte Adarian darüber, dass es sich bei ihr um eine gesuchte Person handelte, hinter welcher die Inquisitoren schon sehr lange her waren. Lichtschlag betonte, dass sie gefährlich ist und schändliche Gräueltaten im Osten Barthavion begangen hätte. Er selbst kannte sie noch aus seiner Zeit, als er in Ankarz stationiert war. Dort war sie bereits einmal in der Gefangenschaft der Inquisitoren, entkam jedoch, indem sie einen Arkanist auf bestialische Weise tötete, der sich sogar für sie eingesetzt und ihre Hinrichtung verhindert hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wies Adarian auf folgende drei Anklagepunkte gegen Hella Behringer hin: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.	&amp;lt;big&amp;gt;Praktizieren dämonischer Magie&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 315 JF tyrannisierte sie mit dämonischer Macht einige Dörfer an der Ostküste von Barthavion (u.a. Tarsus, Osringa und Isinga). Sie bedrohte und erpresste mit einem Dämon die Einwohner und wirkte unerlaubt Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	&amp;lt;big&amp;gt;Ausführung illegaler, schwarzmagischer Dienste&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 318 JF bot sie in Ankarz schwarzmagische Dienste an und beschwor Dämonen in der Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	&amp;lt;big&amp;gt;Dreifacher Mord&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 325 JF ließ sie in Ankarz durch einen Dämon eine Markschreierin töten. Sie wurde angezeigt, verhaftet, angeklagt und zum Tode verurteilt. Doch ein Arkanist der Akademie von Ankarz bat darum, ihm die Zauberin als Studienobjekt zu überlassen, was ihm gewährt wurde. Sie konnte aufgrund des unangebrachten Mitleids eines Adepten fliehen und tötete den Magier auf dämonische Weise. Sie tötete anschließend auch den Töpfermeister, der sie angezeigt hatte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Großmeister Lichtschlag verlangte nun, dass Adarian alles erzählte, was er über diese Person weiß, und erwartete, dass er gegen diese ermittelt, damit sie endgültig unschädlich gemacht werden kann. Adarian sollte auch nicht vergessen, dass er mit seinem Verhalten mit Sicherheit auch Archorbar enttäuscht hatte und nun am besten Alles unternimmt, um ihm zu zeigen, dass er sich doch auf ihn verlassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Foxis Pläne '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian den Sanktum der Inquisitoren verließ, fing Foxi ihn ab. Sie offenbarte ihm, dass sie ihm gern ihren Lieblingsplatz in Freywall zeigen möchte und sie den Tag gern wieder mit ihm verbringen wollte. An diesem Ort würden sie auch bestimmt keine Überraschungen mehr wie am Vortag erleben, da die Inquisitoren sie dort niemals finden könnten. Und falls seine Freunde ihn bräuchten, hätte sie Waruf Bescheid gesagt, wo sie mit Adarian hinwollte. Foxi zeigte Adarian einen ganz besonders leckeren Wein, den sie von Waruf geschenkt bekommen hatte, und gab Adarian zu verstehen, dass sie diesen nun gern mit Adarian trinken möchte. Außerdem machte sie ihm wieder mit ihrem Körper eindeutig zweideutige Angebote und wickelte Adarian wieder betörend ein. Sie brauchte Adarian auch nicht sehr lange überzeugen, zumal er von seinem Meister nur den Auftrag bekommen hatte, Informationen über Hella zu sammeln, die er ja bereits schon wusste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi brachte Adarian zum Turm des Merkon und bat ihn kurz an einer Seite des Gebäudes direkt neben einer Statue des Merkon zu warten. Sie verschwand dann kurz und schien fast unsichtbar geworden zu sein.  Dann tauchte sie plötzlich oben auf der Statue wieder auf und rief leise, dass die Luft rein sei. Sie animierte Adarian dazu, die Statue hochzuklettern. Hier oben konnten sie zu einem Fenster des Turmes gelangen und einsteigen. Innen kamen sie zu einem großen Treppenhaus und Foxi erklärte Adarian, dass sie leise hochschleichen werden. Der Turm schien zurzeit noch nicht wieder besetzt zu sein, aber trotzdem meinte sie, dass sie besser leise und vorsichtig sein sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kamen schließlich an dem Raum vorbei, indem sonst die Stadtwachen sitzen und Wache halten. Foxi beschwor Adarian, dass sie nun ganz leise sein müssten, da sie nicht genau sagen könne, ob dort jemand war. Adarian bemerkte beim Vorbeischleichen aber, dass die Wachkammer letztendlich wirklich unbesetzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Treppenhauses befindet sich eine Falltür nach oben, welche Foxi mit einem beiläufigen Handgriff knackte. Dann führte sie Adarian oben auf das Dach und er konnte einen wunderschönen Ausblick genießen und beobachten, wie die Stadt unten langsam wieder aufgebaut wurde und die Straßen sich mit lebendigen Menschen füllten, die langsam ihre Arbeiten wieder aufnahmen. Foxi packt eine kleine Decke aus und machte es sich mit Adrian gemütlich. Sie erzählte ihm, dass sie sich früher immer hier hochgeschlichen hatte, als sie noch ganz neu bei den Füchsen und in Freywall war. Sie hoffte sehr, dass Freywall bald wieder auf die Beine kommt und sie deshalb hierbleiben würde, um dabei zu helfen. Freywall war für sie auch schnell zu einer Heimat geworden und Trutz würde sie wegen etlichen schlechten Erinnerungen kaum vermissen, wenn sie hierbliebe, obwohl Trutz ihre eigentliche Heimat war. Sie fragte dann Adrian, warum er damals Trutz endgültig verlassen hatte und ob er seine Heimat manchmal vermissen würde. Sie unterhielten sich noch lange und Foxi erzählte Adarian noch etwas über den Tod ihrer Eltern. Anschließend verführte Foxi Adarian wieder und sie verbrachten den restlichen Tag dort oben und vergnügten sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie abends wieder die Statue heruntergeklettert waren, bemerkte Adarian, dass er von einem Inquisitor beobachtet wurde, den er bereits vom Sehen aus dem Hauptquartier kannte. Dieser beobachtete das Ganze mit Verwirrung und kam erst wieder aus seinem Erstaunen heraus, als er realisierte, dass Adrian ihn bemerkt hatte. Er grüßte Adarian dann nur kurzangebunden und zog dann ganz schnell in Richtung Sanktum ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Tempeldienst '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji nach dem Besuch bei Gantrapudra in den Fuchsbau zurückkehrte, hatte er eine Nachricht vom Monasterium. Der Priester bat ihn schnellstmöglich um Hilfe und obwohl Kenji die ganze Nacht gebetet hatte, fühlte er sich kaum müde und hatte seltsamerweise nicht das Bedürfnis sich hinzulegen. Also entschied er sich den Tempel aufzusuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tempel wurde er bereits erwartet und der Priester empfing ihn mit offenen Armen. Er betonte noch einmal kurz, wie furchtbar die Tragödie ist, die sich zurzeit in der Stadt abspielt. Hunderte von Menschen hätten Angehörige verloren und waren traumatisiert durch die Bilder, welche die Untoten in ihrem Gedächtnis hinterlassen hatten. Deshalb benötigte er auch dringend Kenjis Hilfe, da in diesen schweren Zeiten viele Menschen um den Rat Alethons bitten würden und nicht genügend Inquisitoren für sie bereitstünden. Er bat Kenji deshalb sich um einige Gläubige zu kümmern, die ratsuchend im Tempel auf Seelsorge und göttlichen Rat warten. Kenji entschloss sich zu helfen und wurde in einen kleinen, separaten Raum mit einer Bank geschickt, in welchen die Gläubigen einzeln und nacheinander von Tempeldienern geführt werden und dann dem Inquisitor ihr Anliegen vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes erschien der älterer Händler Haruk, dessen Laden und damit seine ganze Existenz bei den Bombardierungen zerstört wurde. Er beschwor, dass er der Stadt immer treu und aufrichtig gedient hätte und bei all seinen Geschäften versucht habe, mit größter Ehrlichkeit vorzugehen und niemals jemanden zu betrügen oder zu hintergehen. Daher fragte Haruk sich, warum Alethon es zuließ, dass der Laden seines Nachbarn, der ein gieriger Geschäftemacher und betrügerischer Händler sei, nicht einen Kratzer abbekommen hatte. Er fand dies ungerecht und dachte immer, dass er, indem er Alethon treu dient, von derartigen Ungerechtigkeiten verschont bliebe. Haruk wollte nun wissen, warum Alethon die Bombe nicht auf das Haus seines selbstsüchtigen Nachbarn gelenkt habe. Kenji fragte ihn nach dem Schicksal seiner Familie. Als der Händler Haruk ihm erzählte, dass es seiner ganzen Familie gut gehe und alle niemand zu Schaden gekommen war, verwies ihn Kenji auf dieses Glück und gebot ihm, dafür dankbar zu sein anstatt sich über den Nachbarn zu beschweren. Noch immer etwas unzufrieden und leicht verwirrt verlies Haruk das Separee und ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend erschien Eran, ein Mann mittleren Alters, der wohl zu den ärmeren Leuten im Handelsviertel gehörte. Er war vielleicht ein Handwerker, ging gebeugt und hatte mehrere Verletzungen, die jedoch gut verarztet waren. Kenji erkannte schnell, dass dieser Mann noch immer unter Schock stand. Als er hereinkam und Kenji sah, fiel Eran vor diesem auf die Knie, kroch auf ihn zu und begann seine Füße zu küssen. Er heulte laut und schluchzte immer wieder, dass er ein Zeichen Alethons benötigte, um nicht verrückt zu werden. Er fühlte sich von dem Gott verlassen, da dieser zuließ, dass seine ganze Familie getötet wurde und er als einziger überleben musste, obwohl er alles tat, um ihnen zu helfen. Eran verstand nicht, warum Alethon diese Ungerechtigkeit zuließ und er mit ansehen musste, wie seine Frau und seine zwei kleinen Kinder von den Untoten zerrissen wurden, während er gegen andere Untote kämpfte, um sie zu beschützen. Der Mann versicherte, dass er sein ganzes Leben Alethons Geboten untergeordnet habe und immer ehrlich, aufrecht und gerecht zu leben versuchte. Nun brauchte er einen Grund um weiterzumachen und hoffte deshalb auf ein Zeichen der Götter, welches ihm der Questor übermitteln sollte. Kenji zeigte Mitgefühl, wies den Mann jedoch darauf hin, dass die Wendung seines Schicksals auch den entschlossenen Willen des Mannes selbst benötigte. Er offenbarte ihm, dass ihm zwei Pfade offenstanden. Er konnte sich der gerechtfertigten Trauer hingeben und in Bitterkeit und Enttäuschung ob der harten Prüfungen, die ihm das Leben aufgezwungen hatte, dahingehen. Oder aber er konnte die Erinnerung an seine Geliebten ehren und in ihrem Namen das Gute in der Welt mehren. Kenji teilte seine eigenen, sonst privaten Zweifel und Anklagen an die Schutzgötter, aber auch seinen unbedingten Willen, sich nicht durch diese davon abhalten zu lassen, seinen Teil zu tun, um die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Am Ende beteten beide lange zusammen für die Verstorbenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eran wirkte danach beruhigt und mehr mit sich und der Welt im Reinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Ritual '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fakir bat Henk und Hella jeweils auf einer Seite des Tisches mit Montakor Platz zu nehmen und sie sollten jeweils eine Hand des Jungen mit einer ihrer Hände halten und ruhig sein. Dann goss er Kenjis Blut in eine kleine Bronzeschale und holte ein schwarzes Pulver hervor. Mit einem kleinen Stab rührte er dieses in das Blut ein, wobei ein Zischen zu hören und ein leichtet Qualmen als Reaktion zu sehen war. Anschließend goss er noch ein violettes Öl hinzu, welches das Gemisch in eine Flüssigkeit verwandelte, die wie blaue Tinte aussah. Dann holte er einen langen Holzstab hervor, an dessen Ende eine sehr dünne Hohlnadel befestigt war, und begann ein Lied in seiner Heimatsprache zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Minuten vergingen und dann hörte Gantrapudra auf zu singen. Der Affe hatte sich derweil eine große Klangschale geholt und damit begonnen sie mit einem großen Stab in Schwingung zu versetzen. Nebenher zündete er immer wieder eine Räucherschale mit unbekannten Düften und Weihräuchern an und es fiel auf, dass dieser Affe viel zu klug für ein Tier erschien und Dinge tat, die eigentlich eher menschlich wirkten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gantrapudra bat Henk und Hella nun einige Worte mantrisch zu wiederholen, solange das Ritual dauert, und zwar „''Sanrakshan aur Upachaar''“ (bhumesisch für &amp;quot;''Schutz und Heil''&amp;quot;). Er sprach sie einige Male mit ihnen zusammen und dann mussten sie allein weitermachen. Er nahm dann den Tätowierstab, tunkte ihn in die Farbe und legte ihn auf der Haut des Kindes an. Dabei begann er ein langes Mantra zu singen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zuvor hatte er bereits den Scheitel des Kindes rasiert und legte den Stab dort an. Er begann ganz vorsichtig auf die Seite des Stabes zu klopfen, die der Nadel gegenüberliegt. Dann versiegelte er mit seinen Zeichen nach und nach alle Energieknotenpunkte des Kindes und auch die Hand- und Fußinnenflächen. Das Ritual zog sich den ganzen Tag hin und für Henk war es sehr anstrengend sich durchgängig auf das Mantra zu konzentrieren. Zur Abenddämmerung war Gantrapudra schließlich fertig und bat den Affen darum, für alle etwas zu Essen zu machen, während Henk auf seine Gefährten wartete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bemerkte bei Gantrapudra eine Sklavennummer am Handgelenk und sprach ihn darauf an. Er erzählte von seiner Versklavung und seiner Flucht nach Barthavion (vgl. [[Gantrapudra_Kaliprasad#Sklavenzeit_.28330-334_JF.29|Vita]]) und die beiden tauschten sich über das Sklavensein aus, bis die anderen am Abend ankamen, um sie abzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurück zu dem Fakir '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend fanden sich alle wieder bei dem Fakir ein, wo sie auf einen erschöpften Henk und eine erschöpfte Hella trafen. Montakor schlief, wirkte jedoch entspannt und schien keine Schmerzen zu haben. Er war am ganzen Körper mit Bandagen verbunden und man konnte erahnen, wie viele Tätowierungen er bekommen hatte. Ein Verband befand sich auch auf seinem Kopf und bedeckte sogar die kleine Stirn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gantrapudra verkündete, dass alles gut gelaufen und Montakor nun für alle Zeiten sicher ist und ein ganz normales Leben führen kann. Hella meinte, dass Montakor sich noch ausruhen muss, und fragte, ob sie sich mit ihm bei den Füchsen für ein paar Tage verstecken kann, bevor sie die Stadt dann verlässt. Im Moment war der Junge allerdings noch zu schwach, um weit zu reisen, und sie musste die nächsten Tage beobachten, ob er das Ritual ohne Schaden überstanden hatte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als alle gingen, nahm der Fakir Henk zur Seite und offenbarte ihm seinen Preis. Er beschrieb Henk, dass die Inquisitoren vor einiger Zeit bei einer Razzia einen Gegenstand konfisziert hatten, den er gern zurückhätte. Dieser befände sich aller Wahrscheinlichkeit nach im Lager der Inquisitoren. Es handelte sich um einen goldenen Affenschädel, den [[Schädel von Bajrang Balaji]], der in einer Kiste aufbewahrt war, welche mit den gleichen tanzenden Dreirüsselelefanten verziert ist, wie die Kiste mit seinen Tätowier-Utensilien. Gantrapudra erwähnte auch, dass er wüsste, dass Adarian Inquisitor ist und es mit ihm ein Leichtes sein würde, an den Gegenstand zu gelangen. Soweit er weiß, befindet sich das Lager im Keller des Inquisitorensanktums. Der Fakir wies auch nochmal darauf hin, dass dies ein geringer Preis für seine Arbeit ist, und falls Henk ihn nicht erbrächte, sollte er sich bewusst sein, dass der Fakir durch die magischen Zeichen nun auch eine Verbindung zu seinem Sohn besitze und er Einfluss auf dessen Leben dadurch habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen schon in den Fuchsbau gingen und ließen den Abend ausklingen ließen, besuchte Adarian mit Henk noch die „''Fressecke''“, der Armenküche der Füchse in den Slums. Henk sprach mit Adarian über dessen Mitgliedschaft im Ekklesium und fragte ihn schließlich:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
“Adarian, willst du ein Mönch sein oder Adarian?”&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann erzählte er Adarian von dem Affenschädel und dass er ihn aus dem Lager der Inquisitoren stehlen muss. Er fragte Adarian, ob er eine Ahnung hätte, wo sich dieses Lager befindet, und Adarian erzählte ihm von der Luke zum Keller im Sanktum. Adarian berichtete Henk von allem, was er über die Wachen und ihre Wechsel wusste und dann verabschiedeten sich die beiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ging dann auch in den Fuchsbau und verbachte den Abend mit Octavia und Kenji. Später setzte sich unauffällig gegen Mitternacht ab und begab sich zum Inquisitorensanktum, zu dem Adarian direkt nach ihrem Treffen aufgebrochen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarians Meldung im Sanktum des Ekklesiums '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian kam im Sanktum an und wurde schon von Großmeister Lichtschlag ungeduldig empfangen. Adarian entschuldigte sein spätes Erscheinen mit seinen Pflichten innerhalb der Heldengruppe und er bemerkte, dass der Großmeister anscheinend auch bereits über seinen Ausflug auf den Turm des Merkon informiert worden war. Lichtschlag verdonnerte Adarian zur alleinigen Übernahme der Nachtwache im Sanktum. Diese Wache war bei allen die unbeliebteste Schicht, denn im Hof war man immer an der frischen Luft und die Zeit verging zügig bei den Wachgängen, aber im Inneren des Tempels war man immer in Gefahr bei wenig Bewegung und stehender Luft während der Wache einzuschlafen. Adarian machte sich für eine lange Nacht bereit und hatte keine Ahnung, wann Henk dem Sanktum in der Nacht einen Besuch abstatten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Einbruch '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kam kurz nach Mitternacht am Sanktum der Inquisitoren an und erspähte zunächst die Lage von den Dächern der Mannschaftsquartiere aus. Er erblickte zwei Wachen, welche abwechselnd im Hof patrouillierten und im Wachhäuschen das Tor sicherten. Die Türen zum Tempel waren, wie Henk beobachten konnte, nicht verschlossen und so gelangte er unbemerkt ins Innere, wo Adarian die Nachtwache hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne von Adarian bemerkt zu werden gelangte Henk in die Kammer, wo die Luke nach Unten war. Er knackte mit Leichtigkeit das einfache Schloss und gelangte in den Keller des Tempels. Ohne Probleme gelangte er an eine zweiflüglige Tür, welche in das Archiv der Inquisitoren führt. Dieses Schloss war allerdings eine Herausforderung für Henk, welche er aber nach längerer Zeit der Konzentration meisterte. Im Archiv widerstand Henk der Versuchung, sämtliche Akten und Berichte über seine Schwester Hella mitzunehmen und widmete sich der anderen Tür, welche in das Lager führte, in dem sich der Affenschädel befand. Einige Zeit verging, bis Henk das ähnlich komplizierte Schloss geknackt hatte. Schließlich gelangte er in das Lager, welches aus mehreren Räumen mit dutzenden Regalen mit Hunderten Kisten bestand. Henk würde Tage brauchen, um alles zu durchsuchen und den Schädel zu finden.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Affenschädel.png|150px|rahmenlos|right|Der &amp;quot;''Schädel von Bajrang Balaji''&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Dann kam Henk auf die Idee, im Schreibtisch nach einer Inventarliste zu suchen. Er knackte das einfache Schloss und fand das Gesuchte. Er entdeckte nach einigem Suchen einen Eintrag auf den ungewöhnlichen Namen „''Kaliprasad''“ und die dazugehörige Nummer war 5142. Nach kurzem Suchen und Kombinieren entdeckte Henk, dass die Ziffern in ihrer Reihenfolge die Nummer des Raums, des Regals, der Etage und der Kiste angaben. So fand Henk die gesuchte kleine Truhe mit dem Affenschädel und kontrollierte sie gleich auf den korrekten Inhalt. Dabei lag eine Statue mit großem erigiertem Penis, welche Henk einsteckte und ebenfalls für den Bhumesen mitbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bemerkte jetzt, dass bereits mehr Zeit verstrichen war, als er gedacht hatte, und beeilte sich. Er brauchte etwas, bis er das komplizierte Schloss an der Lagertür wieder verschlossen hatte, das einfache Schreibtischschloss für die Inventarliste war dagegen ein Leichtes. Doch als er die Archivtür wieder versperrte, wollte ihm das einfach nicht gelingen. Er hätte noch weiteren Zeitverlust in Kauf nehmen müssen, aber Henk entschied sich dazu die Tür unverschlossen zu lassen und schlich in die Tempelhalle. Adarian war eingenickt und Henk entschloss sich, einfach die Vordertür zu nehmen, da er vor Sonnenaufgang hier heraus sein wollte. Adarian wurde durch das Schließen der großen Tempeltür wach und bemerkte den geöffneten Riegel. Er dachte sich seinen Teil und verriegelte das Tor wieder, sodass nichts auffallen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Affe und die Tätowierung '''&lt;br /&gt;
[[Datei: Portrait-Beskok.png|100px|rahmenlos|left|Beskok Taan]]&lt;br /&gt;
Am frühen Morgen kam Henk zurück zu Gantrapudras Laden und überbrachte ihm die Truhe mit dem Schädel. Der Bhumese wirkte sehr zufrieden und auch sein Affe Beskok war ganz aufgeregt. Ohne Zeit zu verlieren holte der Fakir den Schädel aus der Truhe und hielt ihn über den Affen. Er sprach unverständliche Worte und die Umrisse des Affen verschwammen und wuchsen. Langsam verwandelte sich der Affe vor Henks Augen in einen Menschen, dem Gantrapudra sofort Kleidung reichte, um sich angemessen zu bedecken. [[Beskok Taan|Beskok]] dankte Henk für seinen Einsatz bei der Wiederbeschaffung des Schädels und erzählte Henk, wie er vor etwa einem Jahr zu einem Affen wurde. Die Inquisitoren waren ihm auf den Fersen und sei Freund Gantrapudra konnte ihn nur so vor ihren Augen verbergen. Leider konfiszierten sie bei ihrer Razzia den Schädel und so musste er längere Zeit ein Affendasein fristen (vgl. [[Gantrapudra_Kaliprasad#Das_Beskok-Dilemma_.28350_JF.29|Das Beskok-Dilemma]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an ein gemeinsames Frühstück tätowierte Gantrapudra Henk eine besondere Form bhumesischer Magie auf den Oberarm. Sie würde ihm die Beschwerden des Alters vergessen lassen, versprach er. Und tatsächlich fühlte sich Henk nach der Prozedur beweglicher und so jung wie schon lange nicht mehr. Am späten Vormittag machte er sich auf zum Fuchsbau.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Episode 09: Epilog ==&lt;br /&gt;
23.-25. Celestalis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erlebt Konsequenzen beim Sanktum der Inquisitoren des Ekklesiums und die Helden verabschieden sich von Hella. Die Toten werden beerdigt und anschließend wird im Fuchsbau gefeiert. Henk verlobt sich und ein Brief von Archorbar erreicht die Gruppe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
23. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarian im Sanktum des Lichtes '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian morgens später aufstand, bemerkte er, dass ein [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] auf dem Exerzierplatz Liegestützen machte, während er von Großmeister Lichtschlag cholerisch und dadurch fast schon nicht mehr verstehbar angeschrien wurde. Adarian konnte verstehen, dass er irgendwas von „verantwortungsloses Verhalten“ und „unentschuldbar“ schrie. Außerdem bezog sich die Standpauke auf irgendetwas mit dem Archiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er den Tempel verlassen wollte und bei am Empfangstisch vorbeikam, sah Adarian, wie die diensthabende Wache die ganze Szene aus dem Fenster beobachtete und mitleidig den Kopf schüttelte, als er bei ihr vorbeikam. Er fragte Adarian, ob er auch schon hörte, was sich der Bruder Keldor geleistet habe, und ob er etwas von dem Vorfall mit dem Archiv mitbekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder der Wache erzählte Adarian die ganze Geschichte. So wusste er, dass Bruder Keldor als letzter im Lager war und offensichtlich vergessen hatte, das große Haupttor zu verschließen.  Seit der Katastrophe in der Stadt war niemand mehr dort gewesen und der Großmeister ging erst heute Morgen wieder hinunter, um einige Akten einzulagern. Das bedeutete, dass die Archivtür die ganze Katastrophe über geöffnet war und sich somit auch Unbefugte Zugang verschaffen konnten. Bruder Keldor ging zwar davon aus, dass er die Tür verschlossen hatte, jedoch war er sich auch nicht mehr sicher und befürchtete, dass er wirklich dafür verantwortlich ist, weil er bei Ausbruch der Untotenseuche schwer gegen seine Panik ankämpfen musste und deshalb vielleicht nachlässig war. Keldor Brisuto war noch ein ganz junger Bruder und wohl einfach mit der Situation überfordert. Jedoch würde Großmeister Lichtschlag bei ihm keine Ausnahme machen und so sorgte er schon den ganzen Vormittag dafür, dass Bruder Keldor entsprechende Disziplinierungsmaßnahmen erhielt. Immerhin wusste jeder Inquisitor in Freywall, dass die Verantwortung über das Archiv von entscheidenden Bedeutung ist. Deshalb würde er wohl in den nächsten Wochen zusätzlich zu seinen normalen Einsätzen noch mit der Inventur des Archivs beschäftigt sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian erfuhr noch, dass Lichtschlag ihn heute freigestellt habe, da er die ganze Nacht gewacht habe. Jedoch wollte er ihn am Abend wieder im Tempel zum Dienst sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Fuchsbau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mittag - alle hatten lange geschlafen, da sie erst in den Morgenstunden ins Bett gekommen waren – als alle beim „Frühstück“ saßen, kamen Mestoph und Jaran zu den Helden und berichteten, dass ein Bote der Briccones verkündet hat, dass die Beerdigung von Cupo und seinen Söhnen am nächsten Morgen stattfinden wird und sich heute alle nochmal ausruhen können. Jaran wies darauf hin, dass die Beerdigung von [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Mjonflir]] kurz davor stattfinden wird und viele Füchse bereits ihre Anwesenheit zugesagt hätten. Nach den Beerdigungen sollte es eine gemeinsame Feier der Briccones und der Füchse geben, um ihr neues Bündnis zu bekräftigen. Henk erklärte, dass die Beerdigungsfeiern in Freywall zuweilen mit sehr viel Alkohol gefeiert werden und man sogar bestimmte traditionelle Tänze zu Ehren der Toten veranstaltet. Außerdem dauern sie für gewöhnlich einen ganzen Tag und enden mit einer langen Feier bis in die Morgenstunden. Er war als Chef der Füchse der offizielle Gastgeber und seine Anwesenheit wurde natürlich von allen strikt erwartet. Da das Bardenviertel noch immer ziemlich mitgenommen war, hat Jaran angeboten, die Trauerfeier im Fuchsbau abzuhalten. Dies sollte auch die Verbrüderung mit den Briccones symbolisch unterstreichen und die gemeinsame Zukunft einleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian sich nach Foxi erkundigte, wurde ihm mitgeteilt, dass diese gerade einen Auftrag erledigte und wahrscheinlich bis in die Nacht beschäftigt sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaran nahm Henk beiseite und informierte ihn darüber, dass er sich mit Mestoph bereits um die Strafe von Giftvogel gekümmert habe, um Henk damit nicht noch weiter zu belasten. Jaran meinte nur locker: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Giftvogel schläft nun auf den Ästen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Gespräch mit Lichtschlag '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji suchte Großmeister Lichtschlag auf und sprach mit ihm über Hella. Lichtschlag warnte ihn vor dem „dämonischem Wahnsinn“, welcher Personen befällt, welche über lange Zeit Kontakt zu Dämonen hatten. Ihre Gedankengänge wirken zunächst erschreckend klar, aber es sind nur die verführerischen, abyssischen Einflüsterungen, die aus ihnen sprechen und eine Seele vom Weg des Lichts abbringen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk besucht Hella '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Jaran wieder nach unten ging, flüsterte er Henk noch zu, dass dieser nachkommen solle, da Hella nach ihm gefragt hätte und mit ihm allein reden wollte. Sie war mit Montakor unten und dem Jungen ging es schon besser. Die Verbände waren nun ab und man konnte die Tätowierungen am ganzen Körper des Kleinkindes sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella erzählte Henk unter vier Augen, dass sie einen Traum gehabt habe. Sie hatte Montakor als erwachsenen Mann gesehen und er war ein großer Anführer gewesen. Außerdem sah sie, wie er mit Henk, der in ihrem Traum ein sehr alter, aber glücklich wirkender Mann war, zurück in ihre alte Heimat auf der Insel in der Bartha-Bucht zurückkehrte, wo die beiden gemeinsam mit Henks Bruder Ivar Behringer das Grab von Henks Vater, Chiron Behringer, besuchten. Hella selbst sah sich nicht in der Vision, wusste aber, dass sie trotzdem irgendwie präsent war. Sie sah außerdem, dass Barthavion in ihrem Traum nicht zerstört oder von Dämonen überrannt war. Sie war daher sehr verwirrt von dem Traum, da sie ihr ganzes Leben fast noch nie etwas Positives geträumt hatte. Hella sagte, dass der Traum ihr eine seltsame Hoffnung gemacht habe, dass sie gerade zum ersten Mal so etwas wie das „Richtige“ in ihrem Leben tun würde und dass dies ein sehr gutes Gefühl ist. Es war, als würde sie langsam begreifen, warum Enodia nicht zuließ, dass sie sich das Leben nahm, weil dadurch nun Montakor wohl auf ist und vielleicht in der Zukunft jemand sehr Bedeutsames werden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella eröffnete Henk ihren weiteren Plan, Montakor wieder zu Birkinga zu bringen, wo sie selber auch bleiben und über ihn wachen möchte. Jedoch wusste sie noch nicht, wie sie aus der Stadt hinauskommen könnte, da die Ausgänge alle wegen des Heilmittels überwacht würden. Sie machte Henk auch die Dringlichkeit deutlich, warum sie schnell aus der Stadt musste. Jaran hatte bereits darauf hingewiesen, dass die Inquisitoren überall nach Hella und dem Kind suchten und auch den Fuchsbau bewachen ließen. Henk erfuhr, dass zurzeit immer ein bis zwei Männer regelmäßig vorm Fuchsbau patrouillierten und Leute befragten. Auch der Wirt wurde bereits auf Hella angesprochen und am liebsten würde sie die Stadt deshalb noch am gleichen Abend dieses Tages wieder verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklärte Hella, dass die Gilde ihre eigenen Tunnel zum Schmuggeln aus der Stadt hat und die Kontrollen der Inquisitoren kein Problem für sie sein werden. Er wusste auch, dass die Gilde über einige Luftschiffe und fähige Männer verfügt, die Hella sicher und schnell in die Hohe Heimat können. Jaran bestätigte ihm auf Nachfrage, dass es kein Problem ist, die Flucht bis zum Einbruch der Dunkelheit auf die Beine zu stellen. Hella war sehr beruhigt und wollte die letzten Stunden in der Stadt gern noch mit Henk verbringen und sich auch von seinen Freunden verabschieden. Daher wollte sie sich am Nachmittag noch mit ihnen zusammensetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Henk jedoch die anderen benachrichtigte, informierte ihn Jaran noch darüber, dass Foxi mit einigen Männern in den Slums war und sich um ein paar ganz üble Gauner kümmerte. Diese nutzen die Notlage gerade aus, um sich Macht in der Stadt zu verschaffen, indem sie die Leute erpressen, denen sie beim Wiederaufbau geholfen haben. Vermutlich müsste Foxi dabei einen besonders verdorbenen Ganoven ausschalten, aber damit würde den ganzen armen Menschen geholfen werden, die von diesen eiskalten Banden ausgepresst werden. Jaran meinte aber, dass Henk sich darum nicht kümmern müsste und sich lieber weiterhin ausruhen und noch die Zeit mit seiner Schwester genießen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abschied von Hella '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk holte seine Freunde aus dem Fuchsbau nach unten zu Hella. Sie nahmen alle an einem großen, gemütlichen Tisch Platz und Hella bat Henk eine Flasche Wein zu öffnen. Sie selbst hielt die ganze Zeit Montakor auf dem Arm und schien den Jungen kaum abzulegen. Sie wiegte ihn und summte immer wieder ein Lied für ihn und schien sich unglaublich rührend um ihren Neffen zu kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella stieß mit allen auf die Rettung von Montakor an, weil sie nun davon überzeugt ist, dass der Junge durch die Tätowierungen gerettet wurde. Sie erklärte, dass Gantrapudra ganze Arbeit geleistet hat und bat auch Octavia sich diese Glanzleistung anzusehen. Bei genauerem Hinsehen konnte sie sofort erkennen, dass Montakor nun eine Art Schutzschicht um seine Aura trägt, die ihn astral nahezu unsichtbar macht und vermutlich auch nur noch durch die wenigsten und mächtigsten Zauber durchdrungen werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella betonte, dass die Rettung ihres Neffen die vielleicht selbstloseste Tat in ihrem ganzen Leben gewesen ist und sie nun versteht, warum es sich manchmal lohnen kann, auf die Götter zu hören. Sie erklärte, dass sie weiß, dass sie in ihrem Leben viel Unheil angerichtet hatte, aber das Montakor ihr nun einen neuen Weg gezeigt hätte. Sie habe weiterhin vor, Enodias Plan zu folgen, auch wenn sie die Göttin ihr Leben lang verflucht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella machte eine kurze Pause und blickte zu Kenji. Als Kenji ihr erklärte, dass sie damit Recht gehabt hätte, dass sie allein wären, erzählte sie ihm von ihren Einsichten. Sie rief ihm in Erinnerung, dass auf dem Schiff Lorkan als Falke erschien, persönlich eingriff und sie befreite. Auf ihre Taten angesprochen erklärte sie Kenji, dass sie sich ihrer Schuld völlig bewusst ist und sie sich bereits vor das Gericht von Enodia begeben habe und ihrem Leben schon längst ein Ende setzen wollte. Doch die Göttin persönlich hatte einen Plan mit ihr und nur deshalb sei sie noch am Leben. Wenn Enodia jedoch ihren Plan für sie vollendet hätte und Kenji wieder zu Alethon gefunden hätte, würde sie sich in Zukunft gern von ihm richten lassen und er sollte sich bewusst sein, dass er dann als einzige gerechte Lösung nur ein Todesurteil vollstrecken kann. Falls es soweit käme, dann wäre es ihr jedoch eine Ehre von Kenjis Hand gerichtet zu werden, aber die Zeit dafür war jetzt noch nicht gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella wird dann noch ein wenig mit allem Trinken und Henk hielt eine Rede über etwas, was ihm sehr wichtig war. Er berichtete allen von seiner Traumbegegnung mit Lochost und offenbarte ihnen, dass er dadurch seine innere Freiheit und seinen Optimismus wiedergefunden habe. Das einzige, um wieder gut zu machen, was er ihnen antat, ist wieder ihr „Fährmann“ zu sein, der ihnen Richtung im Glauben gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kam Jaran herein und meinte, dass es nun bald Zeit ist und Hella sich langsam verabschieden muss. Doch bevor Hella aufbrach, kam sie zu jedem persönlich hin und gab ihm noch einige Worte mit auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst kam Hella zu Adarian und dankte ihm dafür, dass er die ganze Zeit auf ihren kleinen Bruder aufgepasst hat und bat, dass er ihn nie im Stich lassen sollte. Sie gestand ihm auch, dass sie nicht weiß, was er bei den Inquisitoren zu suchen hat und er nicht denken soll, dass diese selbstgerechten Fanatiker nicht genauso viel Verbrechen auf dem Kerbholz hätten, wie die Leute, die sie verfolgen. Wenn er klug wäre, sollte er dem Orden den Rücken kehren und herausfinden, wer er wirklich ist. Dann gab sie ihm zum Abschied die Hand und drückte sie einmal ganz fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ging Hella zu Kenji und räumte ein, dass sie es nicht leicht miteinander hatten und sie aber, trotz all ihrer Differenzen, weiß, dass Kenji für Henk bei ihren Abenteuern da ist und dass sie ihm dafür auf ewig dankbar sein wird. Sie legte ihm nahe, nicht Zuviel von den Göttern zu erwarten und Kenji sollte besser anfangen, seine Stärke in sich selbst zu finden. Nur dann könnte er auch ohne Alethons Hilfe seinen weiteren Weg finden.  Sie verbeugte sich würdevoll, wie man es vor einem Erzquestor für gewöhnlich tut und gab ihm nicht freundschaftlich die Hand, so wie sie es bei Adarian getan hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss wandte Hella sich Octavia zu und gestand ihr, dass sie sie um ihre Selbstdisziplin beneidet und sie in ihrem Leben vermutlich nicht so viel Unheil in die Welt gebracht hätte, wenn sie Octavia ein wenig ähnlicher gewesen wäre. Sie merkte auch an, dass Octavia für ihr Alter unglaublich mächtig ist und sie aufpassen und trotz ihrer enormen Selbstbeherrschung immer auf der Hut vor den Verführungen der Magie sein sollte. Sie spürte nämlich, dass Octavia einem Vulkan sehr ähnlich ist und dass es unter ihrer kalten und unbewegten Oberfläche brodeln würde. Octavia sollte aufpassen, dass sie nicht eines Tages ausbräche. Noch bevor Octavia darauf antworten konnte, nahm Hella sie schnell zum Abschied in den Arm und betonte, dass sie daran glaubt, dass Octavia die Stärke hat, mit ihrem „Fluch“ zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend wünschte sie allen viel Glück und erwähnte nochmal, dass die Drachenträne das mächtigste ist, was sie jemals erlebt hat und sie felsenfest daran glaubt, dass sie noch viele Geheimnisse verbirgt, von denen bis jetzt noch niemand etwas weiß. Hella wurde durch Jaran unterbrochen, welcher auf einen baldigen Aufbruch drängte, da das Luftschiff bald ablegen würde und sie etwas außerhalb von Freywall abholen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk begleitete sie noch aus der Stadt hinaus und verabschiedete sich dort allein von ihr. Hella erklärte Henk zum Abschied, dass sie glücklich ist, dass sie seinen Sohn retten konnte und schwor, dass sie ihn nie wieder außer Augen lassen und Birkinga bei allem unterstützen wird. Sie möchte Henk gern bald wiedersehen und bestand darauf, dass er sie in der Öde besuchen kommen soll, wenn es seine Abenteuer zulassen würden. Dann gab sie Henk noch einmal Montakor auf dem Arm, damit er sich auch von ihm verabschieden konnte. Dieser blickte Henk fröhlich an und streckte gleich seine Arme nach ihm aus. Henk schenkte Montakor sein [[Twillamulett]]. Hella wollte versuchen mit Ivar Kontakt aufzunehmen und hoffte, dass die Behringers eines Tages wieder vereint sein könnten. Sie gab Henk einen Kuss auf die Stirn, umarmt ihn lange und wurde von dem Luftschiff aufgelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Adarians Meldung bei Lichtschlag '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian abends zum Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zurückkehrte, verdonnerte ihn Großmeister Lichtschlag zu Meditationen und ordnete an, dass er morgen zum Sonnenaufgang an den Leibesübungen teilnehmen und pünktlich auf dem Exerzierplatz erscheinen sollte. Lichtschlag wollte auch die weiteren Pläne von Adarian hören und erkundigte sich, wann er die Stadt verlassen würde. Er stellte Adarian auch für den Tag der Beerdigungen frei, jedoch sollte er sich am Tag darauf wieder im Tempel melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tag des Letor '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag hörte man überall auf den Straßen das Klagen der Frauen. Auf Nachfrage erklärten Einheimische, dass die offizielle Trauerzeit nun ausgerufen und man mit den ersten Beerdigungen angefangen hätte. Man habe den heutigen Tag offiziell als Tag des Letors erklärt und in Gänze zur Ehrung der Toten bestimmt. Auf allen großen Stadttürmen waren schwarze Flaggen mit Letors Zeichen aufgehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Beerdigungen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es regnete in Strömen und der Himmel zeigt sich dem Anlass entsprechend trüb, als die Helden auf dem Friedhof ankamen. Man hörte das Klagen und Weinen von hunderten von Menschen und viele waren damit beschäftigt Gräber auszuheben. Andere brachen aus Kummer zusammen und überall sah man trauernde Frauen, die laute Klagelieder anstimmten. Am Rand des Letorackers lagen auch einige Massengräber, welche die Stadtwachen mit Leichen füllten. Überall patrouillierten Inquisitoren des Ekklesiums und brachten neue Schutzsymbole rund um das gerade entstandene Friedhofsgelände an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Beerdigung folgte direkt die Nächste und der Letorquestor legte seinen Segen im Eiltempo auf ein Grab nach dem anderen. Die eigentlichen Beerdigungen wurden deshalb sehr privat abgehalten und es lag an den Angehörigen, ob noch einige letzte Worte gesprochen wurden. Auch Foxi war dort und hatte anscheinend schon auf Adarian gewartet. Sie war ganz ungewohnt in einem schwarzen, langen Trauerkleid erscheinen und wirkte plötzlich vielen damenhafter, als man es sonst von ihr kennt. Foxi war ziemlich traurig wegen Mjonflir und wirkte sehr niedergeschlagen. Adarian tröstete sie etwas trösten und nahm sie in den Arm.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Mjonflir '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst fand die Beerdigung von Mjonflir statt. Viele Füchse, die meisten unter Kapuzen verhüllt, waren gekommen und haben Mjonflir ein großes Grab auf dem alten Teil des Friedhofs ausgehoben, der anscheinend zu den Füchsen gehört, da auffällig viele Grabsteine in diesem Bereich mit einem kleinen, unauffälligen Fuchskopf versehen sind. Die Beerdigung begann und Henk dankte allen für ihr Erscheinen und ihr Anteilnahme: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;... ''und gleichzeitig war er immer treu und für viele von uns auch ein guter Freund, denn Mjonflir war immer absolut er selbst. Mjonflir hat sich nie verstellt, man wusste immer, was man bei ihm zu erwarten hatte. Und wir alle als seine Angehörigen werden ihn sehr schmerzlich vermissen. Aber wir wissen auch, dass er jetzt dort ist, wo wir alle einst hoffen zu sein: nämlich für immer frei.''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Henk nimmt seinen Flachmann aus der Tasche, gießt etwas auf das Grab und nimmt auch selber einen Schluck)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;''Für den treusten Ingenieur, den ich in meinem Leben je gekannt habe.''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(gießt etwas Schnaps auf das Grab)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Und für viele von uns der beste Freund, der zuverlässigste Freund den sie je hatten.''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(gießt noch etwas Schnaps auf das Grab und gönnt sich einen Schluck)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Möge er in Freiheit ruhen!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk machte das Zeichen des Fuchses und trat vom Grab zurück. Dann ergriff Jaran das Wort und erinnerte sich, wie er Mjonflir vor mehr als vier Jahrzehnten kennenlernte und sich mit ihm während der beschwerlichen Kriegszeit durch die Gosse von Freywall schlug. Er habe schon damals den Erfindungsreichtum dieses klugen Kopfes bewundert und ahnte bereits, dass sie gemeinsam viel erreichen werden. Henk nickte zustimmend. Jaran rief allen das besonnene und angenehme Wesen dieses stillen Mannes in Erinnerung, welcher ihm in all den Jahren ein treuer Freund war. Er ging davon aus, dass Mjonflir nun in Letors Werkstatt sitze und kein Schloss im Totenreich nun mehr vor ihm sicher sei. Dann holte Jaran einen Flachmann aus seinem Umhang und goss etwas Schnaps auf das Grab: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 170px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Auf dich, alter Freund!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann ging Waruf ans Grab und meinte, dass er wohl behaupten könne, dass Mjonflir sein bester Freund gewesen sei. Es gab in der Vergangenheit viele „Geschäfte“, die sie gemeinsam abgewickelt hätten, und er habe sich dabei immer auf ihn verlassen können. Mjonflir habe ihn nie im Stich gelassen und sogar damals, als sie gemeinsam von Graltiks Männern geschnappt wurden, hat er sein Leben riskiert, um Waruf aus Graltiks stinkendem Palast zu retten.  Waruf würde außerdem ihre gemeinsame Zeit in der Werkstatt sehr vermissen und vermutlich niemals wieder mit jemanden so entspannte Abende erleben, wie mit ihm. Um daran zu gedenken, holte Waruf eine dicke, gedrehte Graszigarette hervor. Er zündete sie auf Mjonflir Wohl an und raucht an seinem Grab einige tiefe Züge: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 460px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wir werden uns im Licht der Schutzgötter sicher bald wiedersehen!''“   &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Bruder der Gilde trat an das Grab, warf fünf Silberstücke hinein und meinte, niemand solle sagen können, dass er ihm etwas schuldig geblieben sei. Henk und Jaran trösteten sich gegenseitig. Adarian wischte sich eine Träne aus dem Auge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als niemand mehr das Wort ergriff, wurde Mjonflir unter die Erde gebracht und kurz danach tauchte ein Letorpriester auf, um seinen Segen zu sprechen. Dieser war in Begleitung von zwei Tempeldienern, von denen einer einen Weihrauchkessel schwenkte und der andere eine Schale mit geweihtem Wasser vor sich hielt. Der Questor sprach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Asche zu Asche, Staub zu Staub.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was auf Erden vergangen ist, wird im Lichte der Schutzgötter neu erstrahlen!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gesegnet seist du mit den Wasser [[Leveon|Leveons]],''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(dabei schöpft er mit der Hand etwas Wasser aus der Schale des Tempeldieners)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''behütet seist du von der Erde [[Chthonia|Chthonias]]!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(dabei kniet er sich hin und schaufelt etwas symbolische Erde auf das Grab)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge Letor deine Seele sicher ins ewige Reich geleiten!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Priester gegangen war, nutzte Adarian die Gelegenheit, um doch noch etwas am Grab von Mjonflir zu sagen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Tja, Mjonflir, wir kannten uns nun ja wirklich nicht gut. Grüße unseren Gefährten von uns, er möge dich sicher dahin geleiten, wo du hingehörst. Grüße Noah von uns.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk klopfte Adarian dankbar auf die Schulter und blickt sich nach den Briccones um. Adarian bemerkte, dass Foxi hart gegen ihre Tränen ankämpfen musste und sie sich ständig die Tränen wegwischte, damit man ihr nicht ansah, dass sie kurz davor war, loszuheulen. Auch hier spendete Adarian ihr wieder Trost, welchen sie auch gern von ihm annahm. Während der Zeremonie hielten auch Octavia und Kenji sich an der Hand, um sich gegenseitig Halt zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Cupo Briccone und seine Söhne '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der Zeremonie trafen bereits die ersten Briccones ein und versammelten sich bei ihrer protzigen Familiengruft, in welcher Cupo und seine Söhne bestattet werden sollten. Nach und nach kamen alle Briccones und eine ganze Menge anderer Leute an. Viele Reiche und Politiker waren gekommen. Viola traf schließlich mit ihrer fast gleichalten Stiefmutter Lucia ein, welche Cupos vierte Frau war und entsetzlich laut jammerte und weinte und von Viola gestützt werden musste. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Zeremonie verlief ähnlich wie bei Mjonflir, jedoch sprachen sehr viele Leute an Cupos Grab und die Zeremonie zog sich lange hin. Zuerst sprach Toni für die Familie, welcher vor allem betonte, was für ein liebevoller und fürsorglicher Vater Cupo war. Die Briccones zeigten echte Trauer und tiefe Gefühle. Dann sprachen viele der einflussreichen Personen, die sich in oberflächlichen Lobhymnen ergingen und anscheinend mit ihrer Zugewandtheit der Briccone-Familie ihre zukünftige Partnerschaft verkünden und somit die Beerdigung eher für politische Zwecke missbrauchten. Nach einer gefühlten Ewigkeit waren schließlich alle fertig und Henk ergriff zum Schluss das Wort. Er kehrte zur Ehrlichkeit und Herzlichkeit der Briccone-Familie zurück und gedacht in echter Trauer seiner Erlebnisse mit Cupo. Toni warf ihm dafür einen dankbaren Blick zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend stimmte Cupos Witwe ein trauriges, altes Klagelied aus der Tradition von Freywall an, während die Familiengruft wieder geschlossen wurde. Es handelte von dem Einzug ins Licht und davon, dass die Schutzgötter dort alle Sünden vergeben, die wir im Leben begangen haben und jede Seele dort Erlösung finden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg zum Fuchsbau bemerkte Octavia plötzlich ein Rascheln in ihrer Tasche und eine Bewegung. Die [[Korrespondenzen#Korrespondenz_mit_Archorbar|Antwort von Archorbar]] war eingetroffen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feier im Fuchsbau '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gaststätte ist ein großer Saal für alle vorbereitet worden und alle Briccones und Füchse waren anwesend. Nachdem alle im Gastraum versammelt waren und das Essen aufgetragen wurde, bat Jaran Henk, ein paar Worte zur Eröffnung der Feier zu sagen. Ihm schloss sich Toni Briccone an, der in seiner Rede auch nochmal erneuet bekräftigte, dass die Füchse und die Briccones nun eine gemeinsame Zukunft haben und gemeinsam die Stadt wieder auf die Beine stellen werden. Es gab dann ein improvisiertes Mahl, wozu jeder etwas beigetragen hatte und welches trotzdem eher bescheiden ausfiel, da die Stadt mit Reserven sparen musste. Jedoch hatten die Briccones einen ganzen Karren Wein aus ihrem privaten Vorrat mitgebracht und konnten damit alle Gäste im Überfluss versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fiel auf, dass sie immer wieder vom Massimo beobachtet wurde und als sie seinen Blick erwiderte, zwinkerte er ihr kurz zu. Für einen Moment konnte sich Octavia seinem Blick nicht entziehen und wurde sogar kurz rot. Während des Essens sah Massimo immer mal wieder zu ihr herüber und lächelte sie kurz an. Aber er ging noch nicht zu ihr hin, als ob er sich seiner „Beute“ langsam und gezielt annäherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich folgte der traditionelle Teil der Feier und Jaran beginnt ein schwermütiges Lied anzustimmen, dass von Tod und Trauer handelt. Henk kannte das Lied und stimmte mit ein.  Auch Toni Briccone sang mit und stellte sich als hervorragender Sänger heraus. Das Lied handelt von all dem Leid, welches Freywall und Barthavion schon sehen musste und von all den tapferen Männern, die für Lochost ihr Leben gegeben haben. Dann geht es darum, dass durch ihre Heldentaten das Gute immer wieder aufs Neue siegen konnte und sich das Rad des Lebens immer wieder weiterdrehen kann. Es folgt eine Stelle, die immer beschwingter und fröhlicher wird und irgendwann steigen Instrumente mit ein, die eine fröhliche, aber melancholische Tanzmusik ergeben. Der Tanz ist ein Gruppentanz, bei dem sich die Leute jedoch mit einem Partner zusammentun, mit dem sie ihren Teil gemeinsam Tanzen. Dabei kommt es auch zu engerem Körperkontakt und es ist auch allgemeiner Brauch, dass beim Einsetzen der Instrumente die Männer die Frauen zum Tanz auffordern.  Frauen können dies aus Gründen der Etikette für gewöhnlich nicht ablehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foxi wurde sofort etwas unruhig, sobald der Tanz begann und blickte zu Adarian. Als dieser sie aufforderte, betonte sie scherzend, dass sie keine gute Tänzerin ist und er sich nicht beschweren sollte, wenn ihm nach dem Tanz nicht nur sein Finger, sondern auch noch ein Zeh fehlen würde, weil sie ihn plattgetrampelt hätte. Als sie dann tanzten, war sie jedoch sehr leichtfüßig und machte in ihrem schicken Kleid sogar eine sehr elegante Figur. Sie schmiegte sich sehr eng an ihn und Adarian konnte es kaum erwarten, dass er mit ihr auf dem Zimmer verschwinden durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bemerkte, dass Viola zu ihm herüberblickte und erwartete von ihm auffordert zu werden. Als er dies auch endlich tat, gestand sie ihm, dass sie froh war, dass er bei all dem Mist, der ihr wiederfahren ist, bei ihr ist und sie schmiegte sich in seinen Arm. Sie flüsterte ihm auch zu, dass er sie nach der Beerdigungsfeier, wenn sie ihre Brüder und Stiefmutter losgeworden ist, besuchen sollte, damit sie etwas Zeit für sich haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald der Tanz startete, ging Massimo zu Octavia, verbeugte sich tief vor ihr und forderte sie auf. Er hatte auf diesen Moment gewartet und wusste, dass diese Stelle im Lied vorkam. So konnte er schneller bei ihr sein, als Kenji, welcher sie auch auffordern wollte. Massimo entschuldigte sich bei Octavia dafür, dass er sie einfach so anspricht, da er wüsste, dass sie eine große Heldin und ein Gesandte des theranischen Kaisers ist. Aber er fand ihre fremdartige Schönheit so bezaubernd, dass er es einfach nicht mehr ertragen konnte sie nur aus der Ferne zu bewundern. Dann sprach er schnell weiter, nickt mehr zu sich selbst und erklärte charmant, dass er nun endlich verstünde, warum die Theraner ihre Frauen für Gewöhnlich nicht von der Insel ließen und er bei so viel Anmut und Grazie auch Angst hätte, dass fremde Männer sie stehlen wollten. Massimo griff vorsichtig nach Octavias Hand und zog sie einfach auf die Tanzfläche.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sah sich daraufhin enttäuscht im Saal nach alternativen Tanzpartnerinnen um und entdeckte Massimos junge Cousine Lucilia. Er forderte sie auf und tanzte mit ihr möglichst in Sichtnähe von Octavia und Massimo. Doch sein Plan, Octavia damit zu ärgern, ging nicht auf, denn sie schien ihn nicht einmal zu bemerken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tanzfläche zeigte sich Massimo äußerst charmant und lud Octavia anschließend zu einem Wein ein. Er verwickelte sie in ein Gespräch und fragte, ob ihr die Beerdigungsfeier gefällt und wie man in Thera für Gewöhnlich seine Toten bestattet. Dann lenkte er das Thema mehr auf das Feiern allgemein und fragte, ob es Frauen in Thera normalerweise gestattet war, gemeinsam mit den Männern zu feiern und zu tanzen, oder ob sie sich immer streng zurückhalten müssten. Massimo fragte Octavia auch ob etwas an den Gerüchten dran ist, dass sie die Frau von Adarian sei. Als er erfuhr, dass sie niemanden hat, lud er Octavia noch in sein Casino ein, da er dort einige besondere Weine aus Thera lagern würde, die er ihr zu Ehren öffnen und mit ihr trinken möchte. Er rutschte dabei immer näher an sie heran, versuchte ihre Hand zu halten oder suchte immer wieder subtil nach Körperkontakt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Massimo schon etwas aufdringlich wurden, erhielt Kenji seine Chance, Octavia aus dieser Situation zu retten. Er ging dazwischen und Massimo wies ihn galant darauf hin, dass Octavia natürlich tun kann was sie will und selbst entscheiden sollte, mit wem sie den Abend verbringen möchte. Außerdem würde er sich niemals einem Questor in den Weg stellen und als Octavia ihn abblitzen ließ, war er weder beleidigt oder wütend, sondern betonte nur, dass er selbst nicht wüsste, was er sich dabei gedacht hätte eine Chance bei Octavia zu haben. Er entschuldigte sich dann für seine Aufdringlichkeit und sah sich schnell nach anderen „Opfer“ auf der Feier um, welche leichter herumzubekommen waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beerdigung entwickelte sich schließlich noch zu einem richtigen Saufgelage, bei welchem alle die Anspannung und den Horror der letzten Tage für einige Augenblicke vergessen konnten. Henk war klar, dass Diebesfeiern ziemlich heftig und laut werden können und bis in die frühen Morgenstunden andauern. Es wurden noch einige traditionelle Trinkspiele veranstaltet und Jaran, Waruf und Toni Briccone bestanden darauf, dass Henk alle mit ihnen zusammen spielte. Auch Mestoph ließ sich breitschlagen und beteiligte sich an dem Geschehen. Ausreden akzeptierten sie nicht und sogar Viola, die als sehr trinkfest bekannt ist, schloss sich den Spielen an und zog Henk mit an den Tisch zu seinen alten Freunden. Jaran bemerkte, dass er mit dieser Konstellation von Leuten schon seit vielen Jahren nicht mehr gefeiert hatte. Henk gehörte heute ganz ihnen und sie verbrachten einen Abend ganz wie in alten Zeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verlobung mit Viola '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Briccones aufbrachen, nahm Toni Henk zur Seite und erklärte ihm, dass er niemals die Meinung seines Vaters geteilt hatte, was ihn und seine Schwester angeht. Er gab den beiden seinen Segen und gestand Henk, dass Viola all die Jahre auf ihn gewartet und deshalb auch nie geheiratet hatte. Und sie würde bestimmt noch den ganzen weiteren Rest ihres Lebens auf ihn warten. Wenn Henk sie also glücklich machen wollte, dann sollte er sich vielleicht mit ihr verloben oder ihr zumindest ein Versprechen geben, dass sie dies nicht umsonst tut und Henk - sollte er seine Abenteuer überleben – irgendwann zu ihr zurückkehren würde. Er hätte auch nichts dagegen ihn als Schwager zu haben, da er ihn trotz der Fehden schon immer gemocht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor ihrer Abreise erinnerte Viola Henk nochmal daran, dass er sie in einer Stunde in ihrem Zuhause besuchen sollte und hauchte ihm noch einen Kuss ins Ohr. Dann half sie ihrer Stiefmutter, die sich anscheinend sehr betrunken hatte, in die Sänfte und reiste nach Hause. &lt;br /&gt;
[[Datei:Medaillon-Viola.png|200px|rahmenlos|rechts|Medaillion von Viola]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sie später besuchte, hatte sie sich bereits in sehr verführerische Reizwäsche gekleidet und erwartete ihn mit einer Flasche Wein. Sie zog ihn schnell zu sich hinein und küsste ihn. Sie bedauerte, dass es schade ist, dass sie bis jetzt so wenig Zeit miteinander hatten und sie froh war, dass er nun endlich da ist. Sie fragte Henk, ob er während seiner Reisen ab und zu an sie gedacht habe. Als sie betonte, dass sie nie von ihm erwartet habe, dass er ihr körperlich treu ist, aber doch wissen wolle, ob sie immer noch die einzige in seinem Herzen ist, macht Henk ihr einen Heiratsantrag. Hella weinte vor Freude und fiel ihm um den Hals. Henk blieb die Nacht bei ihr und als er aufbrechen musste, schwor sie ihm, dass sie immer auf ihn warten würde. Dann schenkte sie ihm ein kleines Amulett mit einem silbernen Anhänger, den man öffnen kann. Darin ist ein winziges Bild von Violas wunderschönem Gesicht und eine kleine violette Blüte, die getrocknet ist und nach Violas Parfum duftet. Sie sagte, dass diese Henk immer an sie erinnern wird und er sie über seinem Herzen tragen soll, damit sie immer bei ihm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Liebesfliege '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Adarian und Foxi zurückzogen, zeigte Adarian Foxi die Liebesfliege von Gantrapudra.  Zuerst war sie etwas skeptisch, sie ließ sich aber aus Neugier schließlich darauf ein. Sie taten das pulverisierte Insekt in ihren Wein und spülten es so hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkung der Fliege fing kurze Zeit später mit Euphorie und Kribbeln im ganzen Körper an. Das Körpergefühl wurde dann ganz weich und warm und alle Bewegungen schienen sich zu verlangsamen und wurden dadurch bewusster als sonst wahrgenommen. Die Intensität der Berührungen war schon bei leichtem Kontakt enorm und sie wurden als Farben und Farbmuster wahrgenommen. Die beiden sahen dadurch während des Liebesspiels die psychodelischsten Bilder in ihren Köpfen und fielen in einen meditativen Rausch, der sie über Stunden völlig wegdriften ließ. Beim Sex verschmolzen ihre Körper zu einem Ganzen und sogar die Atmung stimmte sich völlig aufeinander ab. Alles lief in Zeitlupe ab und der ekstatische Zustand konnte über Stunden aufrechterhalten werden. Danach fühlten sich beide sehr entspannt und hatten ein sehr inniges Erlebnis geteilt, dass über alle sexuellen Erfahrungen hinausging, was sie bis jetzt erlebt hatten. Sie fühlen sich auch auf der emotionalen Ebene danach sehr viel verbundener als zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Celestalis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Aufbruch '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Jaran erfuhr, dass Henk schnell nach Valkenburg reisen musste, druckste er etwas herum und dann rückte damit heraus, dass er das Luftschiff gerade nicht nehmen konnte, da er eine Überraschung für ihn vorbereiten würde. Jaran sagte, dass sich einige erfahrene Männer bereits um das Schiff kümmern, es reparieren und auch den Kobold versorgen würden. Falls Henk noch Wünsche hätte, könnte er sie jetzt äußern, da die Füchse sein Schiff nun richtig herausputzen könnten. &lt;br /&gt;
Da sie damit noch etwas beschäftigt sein würden, empfahlt Jaran Henk zuerst das Portal der Inquisitoren zu benutzen, da Mestoph ohnehin vorhatte einen Zwischenstopp in Valkenburg einzulegen und ihm die K'eygha dann vorbeibringen würde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Adarian und Foxi verabschiedeten sich und tauschten gegenseitig Dolche aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Das_Vermächtnis_des_Aequus|Kampagne 20: Das Vermächtnis des Aequus]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Das_Verm%C3%A4chtnis_des_Aequus&amp;diff=40120</id>
		<title>Das Vermächtnis des Aequus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Das_Verm%C3%A4chtnis_des_Aequus&amp;diff=40120"/>
				<updated>2026-04-19T07:55:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 20: Das Vermächtnis des Aequus&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Celestalis - 12. Spealis 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa.png|500px|thumb|right|Die Villa des Aequus]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-01: Treffen in Valkenburg|Episode 01: &amp;quot;Treffen in Valkenburg&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;25./26. Celestalis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Helden]] kommen mit einem Portal der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] in [[Valkenburg]] an und [[Octavia]] bekommt eine Einführung in ihr Amt als Gesandte des Drachen. Alte Freunde tauchen wieder auf und alle nehmen an einer Sitzung vom [[Bund des Lichtes]] teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Episode 20-01b: Adarians Meditation des Lichtes|Episode 01b: &amp;quot;Adarians Meditation des Lichtes&amp;quot;]] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;26. Celestalis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Held Adarian meditiert über seine Zugehörigkeit zu den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]. Er erhascht einen Eindruck, wie sein Leben verlaufen wäre, wenn er ohne seine leidenschaftliche Triebhaftigkeit geboren wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat|Episode 02: &amp;quot;Vorbereitungen und Kriegsrat&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;27.- 29. Celestalis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bericht des Erlerig Darrow]] wird den Helden ausgehändigt und [[Augustus Octavius|Augustus]] übergibt ihnen seine Kalkulationen für den Kriegsrat. Auf der Sitzung versuchen sie zu erreichen, dass die Abstimmung solange verschoben wird, bis die Helden Beweise aus [[Perlheim]] beschaffen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-03: Die Fürsten vom Travelwald|Episode 03: &amp;quot;Die Fürsten vom Travelwald&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;29./30. Celestalis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der verbesserten [[K'eygha]] und Augustus und [[Iustus Trebatius]] an Bord brechen die Helden auf nach Perlheim. Unterwegs helfen sie in Not geratenen Reisenden, bleiben in einen mysteriösen Nebel stecken und lüften schließlich das Geheimnis um den aus Spukgeschichten berüchtigten [[Travelwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-04: Die Reise nach Perlheim|Episode 04: &amp;quot;Die Reise nach Perlheim&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;30. Celestalis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die K'eygha erweist sich mittlerweile als sehr wendig und die Helden durchqueren Gewitterstürme auf ihrem Weg nach Perlheim. Iustus begegnet auf dem Luftschiff einem astralen Schädling und ein Brief aus der Heimat erreicht Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-05: Ankunft in Perlheim|Episode 05: &amp;quot;Ankunft in Perlheim&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;30. Celestalis – 1. Spealis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden in Perlheim im Gasthaus &amp;quot;''Perlenglanz''&amp;quot; untergebracht und treffen Prokonsul [[Marcus Vulturius Vorax|Vorax]] auf dem Anwesen. Kenji begegnet seiner alten Freundin [[Talina Westwind|Talina]] und Kritik an Vorax‘ Politik kommt auf. Im ''Meerweib'' erfahren sie von dämonischen Aktivitäten auf dem Anwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-06: Das Geheimnis des Prokonsuls|Episode 06: &amp;quot;Das Geheimnis des Prokonsuls&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;1./2. Spealis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bricht in die [[Villa des Aequus]] ein und beobachtet ein Treffen der Ratsherren. Die Helden suchen einen erkrankten Ratsherrn auf und entdecken an ihm eine magische Krankheit. Octavia wird mit Augustus Vergangenheit konfrontiert und Iustus bittet die Helden zum Anwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-07: Gefangene des Prokonsuls|Episode 07: &amp;quot;Gefangene des Prokonsuls&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;2. Spealis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind in der Gefangenschaft des Prokonsuls und decken das dämonische Geheimnis des Anwesens auf. Sie stellen Vorax und werden mit ihren Begierden konfrontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-08: Aufräumarbeiten|Episode 08: &amp;quot;Aufräumarbeiten&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;3. Spealis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden empfangen den obersten Richter und diskutieren das Schicksal der Sklaven. Jast Heidiger erhebt schwere Vorwürfe und Octavia und Kenji werden mit einer unangenehmen Wahrheit konfrontiert. Augustus lüftet sein Geheimnis und Henk handelt gute Konditionen für die [[Order of the black Fox|Füchse]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-09: Die Vergangenheit holt jeden ein|Episode 09: &amp;quot;Die Vergangenheit holt jeden ein&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;3./4. Spealis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian und Henk instruieren das neue Wachpersonal. Kenji wird mit zwei Personen aus seiner Vergangenheit konfrontiert und schafft es schließlich mit dieser abzuschließen. Octavia erledigt hingegen Trauerarbeit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-10: Schicksalsboten|Episode 10: &amp;quot;Schicksalsboten&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;4.- 6. Spealis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eindringlinge müssen verscheucht werden und Kenji kümmert sich um ein sehr persönliches Problem. Die [[Drachenträne]] agiert und [[Augustus Octavius|Augustus]] kehrt zurück. Ein neuer stellvertretender Prokonsul kommt an und Vorax wird nach Thyrna überführt. Eine Geschichte offenbart sich in Träumen und ein Zahlen-Rätsel wird gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-11: Zur grünen Rast|Episode 11: &amp;quot;Zur grünen Rast&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;6. Spealis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem eine Bergung durchgeführt wurde, feiern die Helden in der grünen Rast mit [[Radbod Wagener]] und schwelgen trinkend in Erinnerungen. Ein neuer Geschäftspartner stellt sich als alter Bekannter heraus und eine Kneipenschlägerei klärt alte Differenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-12: Steine|Episode 12: &amp;quot;Steine&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;6./7. Spealis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen werden aufgenommen und ein Steinmetz wird beauftragt. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] segnen das Anwesen und Reparaturmaterial wird beschafft. Ein Tier wird gerettet und ein Grabstein aufgestellt. Kenji bekommt einen [[Pyrrhons Brief|alten Brief]] und [[Archorbar]] berichtet von seinem Plan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-13: Vorbereitungen|Episode 13: &amp;quot;Vorbereitungen&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;7./8. Spealis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus gibt den Helden Ratschläge für die Expedition und Henk besucht seine Gilde. Obloci informiert über die Fortschritte und die [[Matrix des Trebius Moreus|Matrix]] wird in das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] überführt. Die [[Baiula Spei]] wird begutachtet und der Graf von Koslin besucht. Die Helden bekommen Besuch aus [[Throal|Fjalgar]] und rekrutieren am Abend im ''Seewolf''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Episode 20-13b: Augustus Gottesprüfung|Episode 13b: &amp;quot;Augustus Gottesprüfung&amp;quot;]] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;8. Spealis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erhält von Jast einen gefährlichen Auftrag und erkundet eine Insel. Er erhält Gesellschaft und wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Eine Höhle wird erforscht und unheimliche Entdeckungen gemacht. Augustus muss um sein Leben kämpfen und erhält am Ende eine Vision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-14: Der Wächter der Drachenträne|Episode 14: &amp;quot;Der Wächter der Drachenträne&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;8./9. Spealis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat einen Traum von Augustus und die Drachenträne hat sich verändert. Obloci hat Neuigkeiten und Adarian hat einen neuen Freund. Ein Fremder bittet die Helden zu Talina und sie erleben eine Überraschung. Ein Wächter ernennt sich und die Helden suchen erneut im ''Seewolf'' nach einer Mannschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-15: Meeresrauschen|Episode 15: &amp;quot;Meeresrauschen&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;10. Spealis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat einen verwirrenden Traum und Neuigkeiten aus Trutz treffen ein. Die Helden machen einen Ausflug in die Schwanenbucht und ein Unwetter zieht auf. Der Hundebesitzer meldet sich und die ersten Matrosen gehen an Bord. Im nächtlichen Gewitter erleben die Helden einen Schock und ein Tiermeister entschuldigt sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-16: Nachwirkungen|Episode 16: &amp;quot;Nachwirkungen&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;11. Spealis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stehen unter Schock und Obloci versucht zu helfen. Ein Maat wünscht ein Krisengespräch und ein Kapitän wird rekrutiert. Die Helden bekommen Unterstützung aus Koslin und [[Iustus Trebatius|Iustus]] kehrt zurück. Octavias Nebenwirkung wird untersucht und eine erste Tauchfahrt findet statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-17: Einweihungen|Episode 17: &amp;quot;Einweihungen&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;11./12. Spealis 721 [[ThZ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden essen mit [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] und Henk muss sich bei seinen Freunden entschuldigen. Ein Feuer wird gelöscht und die Bibliothek wird eröffnet. Die Helden verbringen einen entspannten Nachmittag mit Derian und in der Nacht bekommen Octavia und Kenji Besuch von lange Abwesenden.   &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Die Fahrt der Baiula Spei|Kampage 21: Die Fahrt der Baiula Spei]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Die_Fahrt_der_Baiula_Spei&amp;diff=40119</id>
		<title>Die Fahrt der Baiula Spei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Die_Fahrt_der_Baiula_Spei&amp;diff=40119"/>
				<updated>2026-04-19T07:54:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 21: Die Fahrt der [[Baiula Spei]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Spealis - 25. Sideon 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei:Helden-Kap.21.png|600px|rechts|Die Helden Kenji, Henk und Octavia (v.l.) auf ihrem Schiff, der &amp;quot;Baiula Spei&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
== Kapitel 1: Durch die Bartha-Bucht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bartha-Bucht-Fahrt.png|400px|thumb|rechts|Die westliche Bartha-Bucht]]&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Aufbruch === &lt;br /&gt;
'''13. Spealis 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Helden]] erhalten von Großmeister [[Archorbar]] ein Zwischenziel für ihre Reise durch die [[Bartha-Bucht]] und hören sich einige Beschwerden der Mannschaft an. Die [[Baiula Spei]] wird angegriffen und Henk spricht ernste Worte mit dem Kapitän. Letzte Plätze der Mannschaft werden besetzt und die Helden erhalten ein Geschenk zum Abschied. Vor der Abreise spricht Henk zu der Mannschaft und zu den Bürgern von [[Perlheim]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Spealis &lt;br /&gt;
Die Helden frühstücken an einem idyllischen Morgen gemeinsam mit ihren Freunden Augustus, Derian und [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], als [[Archorbar]] zu Besuch kommt und nach längerem, traurigem Schweigen von seinem Besuch in [[Galad Sidh]] berichtet. Er beauftragt sie eine uralte Waffe Uselias' zu finden, mit welcher dieser einst den vom [[Mendakos|Verijgorn]] korrumpierten Elbenfeldherrn besiegte. Sie wurde südlich der Insel Soltrum in der mittlerweile versunkenen Elbensiedlung „Meriliath Sant“ verborgen. Archorbar verspricht auch, die Perlheimer Bevölkerung zu versammeln, wenn die Helden aufbrechen wollen, damit sie im Hafen noch eine Ansprache halten können, und übergibt ihnen zum Abschluss noch einen [[Brief von Abraxa]]. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Kaltfisch.png|miniatur|Kapitän Etril Bollscheff]]&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Aufenthalt im Labor von Iustus konfrontiert Admiral Wellenbrecher die Helden an Deck in der Offiziersmesse mit Beschwerden über [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]]. Marinesoldaten beschweren sich über seine Beleidigungen gegenüber dem Zwergenkönig und der Verunglimpfung von allem, was ihnen heilig war. Die Smutje [[Roana Dernheim|Roana]] berichtet von Bolscheffs unzweideutigem Angebot mit Begrabschen und ein Fischer äußert seine Bedenken, unter einem vermutlichen Vergewaltiger und Mörder als Kapitän in See zu stechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des letzten Gesprächs ertönt die Schiffsglocke und das Boot wird unsanft durchgeschüttelt. Die Helden laufen an Deck und erkennen, dass die [[Baiula Spei]] von dem Seeungeheuer angegriffen wird, welches sie bei ihrem ersten Tauchgang bemerkte hatten. Es umschlingt das Schiff und droht es zu zerdrücken. Für die Helden ist es schwer, sich bei dem Geschaukel des Schiffs überhaupt auf Deck zu halten und Octavia noch von Kenji festgehalten. Niemand weiß, was zu tun ist, und erst der aus der Stadt zurückkehrende Kapitän gibt die entscheidenden Befehle, welche das Schiff retten. Gemeinsam mit Henk taucht er nach der Kloake des Tieres und Henk gelingt es, sich festzuhalten und seinen Säbel in den Hinterausgang des Ungeheuers zu stechen. Die Kreatur ließ das Schiff sofort los und konnte abseits vom Boot entspannt abgeschossen werden. Octavia und Iustus entdecken an seinem Hals ein seltsames Stück Metall, welches dort absichtlich angebracht worden war und dem gefundenen Metallteil vom Meeresgrund ähnelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf spricht erst Henk mit Kaltfisch über die Beschwerden, danach versucht Kenji sein Glück bei dem sich absolut missverstanden fühlenden Seeräuber. Ein fremdländischer Schiffsarzt [[Abdrushin]] und ein orkischer Zimmermann Gebbert stellen sich vor und die Helden verabschieden sich im Anschluss tränenreich von der Residenz und ihren Bewohnern. Henk hält eine [[Henks Rede an die Mannschaft|glühende Rede]] vor der Mannschaft, bevor die Baiula Spei nach Perlheim aufbricht. Dort wird das Schiff von der Bevölkerung willkommen geheißen und Henk hält am Mittag seine [[Abschiedsrede]], mit der er die Menschen sehr bewegt. Anschließend werden die Segel gehisst und die Baiula Spei nimmt Kurs nach Osten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Schiff Ahoi! ===&lt;br /&gt;
'''13./14. Spealis 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden geraten mit der Baiula Spei in einen Herbststurm und ein Maat macht eine beunruhigende Entdeckung. [[Augustus Octavius|Augustus]] trainiert mit Henk und [[Iustus Trebatius|Iustus]] unterrichtet Octavia. Kenji spricht mit zwei Besatzungsmitglieder in der Kapelle und übernimmt die erste Wache mit Octavia. Beide bemerken Klopfgeräusche im Frachtraum, ein Tauchgang wird durchgeführt und nach weiterem Training erreicht das Schiff [[Bartha-Bucht#Inseln|Grünfels]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Helden-Kap.21.png|300px|rechts|thumb|Die Helden Kenji, Henk und Octavia (v.l.) auf ihrem Schiff, der &amp;quot;Baiula Spei&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
13. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit wehmütigen Blicken auf das sichere Festland verlassen die Helden die vertraute Küste und geraten am Nachmittag auf See in einen Herbststurm. Die Seekrankheit befiel Octavia und Kenji und besonders Ferolax erwischt es übel. Abdrushin stellt Medizin zur Verfügung und alle überstehen den vierstündigen Sturm. Kapitän Bollscheff hat alles im Griff und kommandieret die Baiula Spei besoffen durch das Unwetter – alles dank der gut ausgebildeten Mannschaft aus Koslin - und Maat Koyner macht eine beunruhigende Entdeckung im Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen in der Offiziersmesse vereinbaren Augustus und Henk gemeinsame Kampfübungen für den Abend und Iustus lädt Octavia in das Magierlabor ein, um ihr seinen vorläufigen Plan für ihre arkane Schulung vorzustellen. Anschließend trainieren die Kämpfer im Frachtraum und Iustus gibt Octavia einen trockenen Überblick über die theoretischen Wissensgebiete, welche er mit ihr durcharbeiten will. Kenji trifft mit dem Admiral eine Vereinbarung zu persönlichen Gesprächen mit den einzelnen Mitgliedern der Mannschaft und richtet dann die Schiffskapelle wieder her. Außerdem führt er ein Gespräch mit dem Arzt Abdrushin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht ankert das Schiff wegen bei Ebbe auftretender Sandbänke und Octavia und Kenji halten die erste „Heldenwache“. Sie bemerken seltsame Klopfgeräusche im Frachtraum, welche bei genauerer Untersuchung von außerhalb des Schiffs kommen und nahelegen, dass etwas am Schiff angebracht wird. Iustus und Octavia erkennen zwei magische Artefakte an der Bugwand und Iustus legt bis zum Morgen ein Schutzschild darüber, um eine mögliche Aktivierung zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Spealis, Fest der [[Lysara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen werden Henk und Augustus in Tauchanzügen auf einer Planke sitzend hinabgelassen und Henk entfernt zwei Artefakte von der Schiffswand. Kurz vor dem Auftauchen steigen von unten Blasen empor und hüllen die Taucher ein. Henk erblickt in den Blasen plötzlich zwei bedrohlich intelligent blickende Augen, welche in hochaufmerksam beobachten, und wird endlich aus dem Wasser gezogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schiff wieder Kurs aufgenommen hat, erklärt der Admiral beim Frühstück in der Offiziersmesse, dass die Baiula Spei bald die Gifunischen Inseln mit ihren Sandbänken verlassen und zum Mittag Grünfels erreichen würden. Er erzählt von dem Brauch, dass der Kapitän immer etwas Wein ins Wasser gießt als Opfer an Ogeon, welcher dem Schiff dann seinen Segen für die Fahrt geben wird. Henk überredet den Selbstgespräche führenden Kaltfisch dazu, den Wein auszugießen und überlässt die Worte dabei dem Mystiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag setzen Augustus und Henk ihr Training fort, diesmal mit Unterstützung von [[Ferolax Oreangle|Ferolax]]. Octavia kämpft sich durch einen meist trockenen Vortrag über die Geschichte der Magie und wird von Iustus beim Zaubern beobachtet, um ihre Zaubertechnik zu analysieren, während Kenji mit dem ehemaligen Walfänger Askir Flensmann spricht. Octavia entdeckt mit Henk, dass Kaltfisch mit dem Klabauterbold vom Luftschiff spricht, sich mit diesem angefreundet hat und ihm das Leben als „Klabatterwicht“ zeigen will. Am Mittag singt die Mannschaft freudig ein Lied, als Grünfels in Sicht kommt und Kaltfisch schüttet nach Kenjis Worten etwas Wein in die Wellen, was von der Mannschaft bejubelt wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Die Dunstbänke===&lt;br /&gt;
'''14./15. Spealis 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden mit negativen Konsequenzen ihres Handelns konfrontiert und Henk zeigt Reue. Augustus testet Kenjis Kampffertigkeiten und Belastbarkeit und Octavia erfährt von Iustus unerfreuliches über ihr Zauberwirken. Kenji spricht mit [[Roana Dernheim]] und erfährt den Grund ihrer Mitreise. Henk wird von [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] eingeladen und macht eine interessante Entdeckung im Beiboot.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. Spealis, Fest der [[Lysara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag passiert die Baiula Spei die [[Bartha-Bucht#Inseln|Ghifunischen Inseln]] und die Helden erfahren, dass der ehemalige Gouverneur von Gifo nach der Ermordung seiner jungen Tochter dem Wahnsinn verfallen ist und die früher schöne Hafenstadt Gifu immer mehr von Piraten überlaufen wird. Henk fühlt sich verantwortlich und sucht Kenji in der Kapelle auf, um zu den Schutzgöttern zu beten. Im weiteren Verlauf des Nachmittags setzt Augustus sein Training mit Henk und Kenji fort und prüft Kenji auf sein Können und seine psychische Belastbarkeit. Während des abschließenden Hindernislaufes verletzte sich Augustus sein rechtes Handgelenk. Octavia wird währenddessen von Iustus mit seinen beunruhigenden Erkenntnissen über ihre Zaubertechnik konfrontiert und muss sich einen langen Vortrag über die Gefahren der Zauberei und über Emotionalität als Wurzel aller magischen Unfälle anhören.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erfahren die Helden, dass sie aufgrund des aufziehenden Nebels in der Nacht ankern werden, um am nächsten Tag durch die Dunstbänke zu navigieren. Admiral Wellenbrecher berichtet von geretteten Schiffsbrüchigen und erwähnt unheimliche Geschichten über Totland. Nach dem Essen bittet Roana Kenji um ein Gespräch und offenbart ihm ihren Grund, warum sie sich der Expedition angeschlossen hat: sie sucht nach ihrem verschollenen Jungen, welchen sie im Nebelschlund vermutet. In der Nacht halten zunächst wieder Octavia und Kenji Wache, während Henk mit Kapitän Bollscheff trinken muss und sich sein Gejammer über die Ungerechtigkeit der Festländer anhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Spealis, Fest der [[Lysara]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Wigo.png|120px|thumb|Wigo]]&lt;br /&gt;
Um Mitternacht beginnt Henk seinen Wachgang und folgt einer plötzlichen, intuitiven Eingebung, einmal beim Beiboot nachzusehen. Dort bemerkt er ein leises Atmen und entdeckt unter der Abdeckplane den blinden Passagier [[Wigo]], welcher sich als elfjähriger Straßenjunge aus [[Weisshafen]] herausstellt. Henk sperrt den Bengel zunächst in eine Zelle und lässt ihn von Octavia und Kenji begutachten. Später weist Henk Wigo eine Ecke in seiner Kajüte als Schlafplatz zu und legt sich schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück erfahren die Helden vom Admiral, dass sie aufgrund des starken Nebels heute wieder nur sehr langsam vorrankommen werden und Henk übergibt Wigo dem Schiffjungen Mikal, welcher ihn unter seine Fittiche nehmen und in die Dienste eines Schiffsjungen einweisen soll. Octavia verbringt den Vormittag mit sehr anstrengenden Konzentrationsübungen bei Iustus im Labor und Henk übernimmt für den verletzten Augustus das Training im Frachtraum. Die beiden Offiziere von Berg und Ibendorn gesellen sich dazu und trainieren mit Henk und Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag verlässt die [[Baiula Spei]] die Handelroute und nimmt Kurs auf die Insel Totland, welche sie auch zur Abenddämmerung erreicht. Mit großem Sicherheitsabstand ankert das Schiff vor der Insel und die Helden wollen zum Morgengrauen mit dem Beiboot übersetzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Totland===&lt;br /&gt;
'''15./16. Spealis 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bekommt neue Informationen und Kapitän Bollscheff verlangt Zusicherungen. Die Helden rudern nach [[Totland]] und erkunden die felsige Insel. Spuren werden gefunden und zurückverfolgt. Henk kommt zu einer unerwarteten Erkenntnis und die Helden begegnen dem Feind. Sie werden mit einem Grauen konfrontiert und finden einen besonderen Ort.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Spealis, Fest der [[Lysara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus hat am Abend nach dem Essen noch ein Anliegen an Kenji und die beiden besprechen noch etwas in Iustus Kabine. Anschließend halten Octavia und Kenji Wache und finden kurz vor Mitternacht einen betrunkenen Matrosen im Lagerraum, welcher auf einer Kiste mit Rum eingeschlafen ist. Sie melden den Seemann und gehen zu Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk nimmt auf seine Nachtwache den Jungen Wigo mit und besucht die feiernden Matrosen unter Deck. Er erlebt, wie der betrunkene Faiz vom Wachhabenden in eine Zelle zur Ausnüchterung gesteckt wird und trifft in der Nacht den Arzt Abdrushin auf Deck, welcher singend Sterne und Wellen betrachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus meldete sich einsatzbereit, obwohl der [[Abdrushin|Arzt]] ihm noch zur Schonung riet. Der Admiral berichtet, dass in seiner Jugend von einem Schmugglerlager auf Totland erzählt wurde, welches aber nie gefunden wurde. Kaltfisch will von Henk die Versicherung, dass die Marinesoldaten ihn nicht verhaften und töten, falls den Helden etwas passieren sollte. Henk spricht also mit Octavia und Kenji und ringt dem Admiral das Versprechen ab, Kaltfisch dann gehen zu lassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Totland-Karte.png|150px|rahmenlos|rechts|Die Insel Totland]]&lt;br /&gt;
Die Überfahrt nach [[Totland]] ist unruhig und nass und Octavia und Kenji wären fast von Bord gespült worden, hätte Henk sie nicht gehalten. Die Helden erfahren, dass vor fünf Jahren ein Schiffsbrüchiger gerettet wurde, welcher nur kannibalistisch überlebte und dem Wahnsinn verfallen war (vgl. [[Totland#Schiffbrüchige auf Totland|Totland]]). Auf Totland entdeckt Octavia ein aufgeschichtetes Lagerfeuer auf einer Anhöhe und die Helden müssen rutschige Steine und größere Höhenunterschiede hinter sich bringen. Octavia hat am Lager eine Vision, während die anderen eine Blutspur finden, welche ihnen den Weg zu einem Felsspalt weist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem schmalen Gang in die Tiefe und Kenji und Octavia verletzen sich an der linken Hand. Eine Algenbarriere versperrt den Durchgang und Octavia brennt sie mit einem Flammenstrahl frei, wobei Mindergeister auftreten. Die Helden finden eine mit Algen überzogene, stark verweste Leiche, deren Unterleib mit einer scharfen Klinge aufgeschnitten wurde. Außerdem entdeckt Henk mehrere [[Twillzinken]] seiner Gilde, und findet einen hochwertigen Dolch. Die Helden müssen durch einen überfluteten Teil des Ganges tauchen und finden den Schreiber der Flaschenpost.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdecken drei Gestalten in Roben, welche ihnen einen Meeresdämon auf den Hals hetzen und mithilfe einer Wasserkreatur fliehen. Augustus lenkte den heranstürmenden Dämon auf sich und Henk führte einen meisterhaften, hinterhältigen Angriff aus und versenkte seinen flammenschlagenden Säbel im Oberkörper der Kreatur. Diese verendete und Iustus fing sie in einer magischen Falle. Henk entdeckt, dass es sich bei dieser Höhle um einen alten Unterschlupf der Füchse handelt, welcher vor vierzig Jahren noch nicht knietief unter Wasser stand. Die Helden finden einen Raum mit einem tiefen Becken, welches mit Algen überzogen ist und auf dessen Grund eine Perle mit umgebenden Muschelschalen liegt. Kenji nimmt eine Aura von [[Ogeon]], aber auch [[Dendron]] und [[Alethon]] wahr, und Augustus erkennt eine Ähnlichkeit zu dem Becken, in dem er das große Gehirn getötet hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur Oberfläche zurück und die Ruderer berichten, dass sie ein großes Meerestier mit merkwürdig eckiger Rückenflosse gesehen hätten, welches auf das offene Meer hinausschwamm. Anschließend kehren alle wieder zum Schiff zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Glaubensfragen===&lt;br /&gt;
'''16./17. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur Baiula Spei zurück und erfahren von Beschuldigungen gegen drei Bambusen der Mannschaft. Henk spricht mit dem Ankläger Bollscheff und den eingesperrten Matrosen und Iustus stellt seine Analyse vor. Es kommt zu einer Begegnung mit einem Handelsschiff der Al-Dhagar und eine fatale Entdeckung wird untersucht. Kenji verhört die Angeklagten und führt ein vertrauliches Tempelgespräch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrer Ankunft an der Baiula Spei entdecken die Helden in den hohen Wellen einen Delphin, welcher ihnen anscheinend gefolgt war. Wieder an Deck berichten sie dem Admiral von ihren Entdeckungen und erfahren von einem Streit an Bord, bei dem die Bambusen Faiz, Trogar und Ugo von Kapitän Bollscheff wegen des Verdachtes auf Piraterie eingesperrt wurden. Henk bespricht daraufhin die Angelegenheit mit Kaltfisch, während sich Kenji mit Klippstein und Grauwasser, den Totlandruderern, und im Anschluss mit Iustus unterhält. Henk befragt auch die drei Inhaftierten und, nachdem Octavia und Kenji Wache hielten, bespricht er die Angelegenheit mit den beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Spealis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht tritt Henk mit Wigo seine Wache an, unterhält sich mit ihm über Graltik und bemerkt schließlich im Frachtraum, dass die Wasservorräte verunreinigt sind. Er informiert zunächst Augustus als nächsten Wachhabenden und teilt die Neuigkeiten beim Frühstück seinen Freunden mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus informiert die Helden über seine Ergebnisse aus der Algenanalyse und am Vormittag entdeckt die Mannschaft ein Handelsschiff, welches auf die Baiula Spei zuhält und von einem Piratenschiff verfolg wird. Der Verfolger dreht beim Anblick der Baiula Spei ab und die Besitzer des Al-Dhagarschiffes belohnt die Helden mit kostbaren Schätzen. Nach einer Inspektion des Frachtraumes diskutieren die Helden über die weitere Vorgehensweise und Kenji führt mittags ein vertrauliches Tempelgespräch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Heiße Heska===&lt;br /&gt;
'''17./18. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moral der Mannschaft sinkt und es kommt zu Spannungen zwischen den Matrosen und den Bambusen. Die Helden müssen eine Entscheidung treffen und Handgreiflichkeiten verhindern, während Abrushin seine Untersuchung des Wassers abschließt. Die Baiula Spei wird verfolgt und es kommt zum Kontakt mit der „[[Heiße Heska|Heißen Heska]]“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag zieht immer dichter werdender Nebel auf und der Admiral bittet die Helden zu einem Gespräch über die weitere Vorgehensweise wegen der Piraterie-Anschuldigungen gegen die Bambusen. Die Marinesoldaten gewinnen immer mehr die Überzeugung, dass es wirklich Piratenspitzel sind und es kommt zu Spannungen innerhalb der Mannschaft. Henk verkündet der Mannschaft, dass die drei Verdächtigen auf den Zwielichtinseln ausgesetzt werden soll und so dem Urteil der Götter überlassen werden. Während Octavia am Nachmittag weitere Konzentrationsübungen durchführt, schlichten Henk und Kenji auf dem Mannschaftsdeck einen Streit zwischen drei Matrosen und fünf Bambusen. Die „[[Heiße Heska]]“ wird plötzlich gesichtet und die Baiula Spei kampfbereit gemacht. Doch das Piratenschiff dreht unerwartet ab und verschwindet im Nebel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus setzt sich mit Leutnant Ibendorn zusammen und erarbeitet Pläne für ein gemeinsames Kampftraining der Mannschaft, um den Zusammenhalt wieder mehr zu stärken. Beim Abendessen klärt Abdrushin die Helden darüber auf, dass die Wasservorräte mit Schießpulver verunreinigt wurden, das Wasser aber noch genießbar sei und er keine Veranlassung sieht, es auszutauschen. Nach dem Essen wird geankert, da gefährliche Sandbänke vor den Zwielichtinseln existieren. Kenji übergibt Octavia die [[Akte Ignus]] und bittet sie, diese unvoreingenommen durchzusehen. Anschließend halten die beiden ihre Nachtwache und bemerkten neben einem Delfin, welcher anscheinend das Schiff umkreist, eine angespannte Atmosphäre auf dem Schiff. Um Mitternacht berichten sie Henk von dem Delfin, als Maat Sturmfels angerannt kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Deck ist es zu Handgreiflichkeiten gekommen, und Maat Sturmfels führt die Helden zu den Mannschaftsquartieren am Bug. Dort war es zu einem Kampf gekommen und die drei Inhaftierten sind geflohen. Ein Marinesoldat blutet stark am Hals und Bambuse Faiz liegt tot am Boden. Bambuse Ugo kämpft mit einigen Matrosen und wird überwältigt. Der letzte Gefangene war nach oben geflohen und die Helden stürzen hinterher. Bambuse Trogar steht mit einer brennenden Fackel in der Munitionskammer, als Kenji als erster dazukommt, dicht gefolgt von Henk und Octavia. Als Trogar Kenji sieht, lässt er die Fackel fallen und entzündet das Schießpulver. Octavia gelingt es gerade noch, die Explosion von sich und damit auch von Kenji und Henk wegzudrücken, so dass zwar das Schiff ein großes Loch bekommt, die Helden jedoch überleben und sie das Feuer löschen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Explosion wird die Baiula Spei von der Heißen Heska angegriffen, welche das Steuerruder beschießt und stark beschädigt. Sie feuert mit elementarem Feuer auf das Expeditionsschiff und nur Octavia, welche den Feuerball abfing und zurückwarf, ist es zu verdanken, dass die Baiula Spei kein Opfer der Flammen geworden ist. Kapitän Bollscheff gibt das Kommando zum Feuern einer Breitseite, welche das Piratenschiff aber verfehlte, und erwischt selbst mit einer Bugkanone die Heiße Heska. Bei einem zweiten Angriff mit der Elementarkanone erleidet die Heska durch den von Octavia zurückgeworfenen Feuerball Feuerschaden und wird auch von Kanonenkugel getroffen. Sie dreht schwer beschädigt ab und verschwindet brennend im Nebel. Während die Matrosen Klarschiff machen, ruhen sich die Helden für einen weiteren anstrengenden Tag aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Die Zwielichtinseln===&lt;br /&gt;
'''18. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkunden die nördlichste der Zwielichtlinseln und eine bedrohliche Entdeckung stellt sie vor Probleme. [[Wigo]] sucht einen vergrabenen Piratenschatz und [[Augustus Octavius|Augustus]] entdeckt eine neue Seite an Henk, dessen Geschäftspartner bei Kenji auf wenig Verständnis stoßen. Henk sieht sich harten Verhandlungen gegenüber, um wichtige Informationen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwielichtinsel.png|300px|thumb|rechts|Die nördlichste Zwielichtinsel]]&lt;br /&gt;
18. Spealis&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Nacht erwachen die Helden durch Hammerschläge und Reparaturlärm und die [[Zwielichtinseln]] liegen direkt vor dem Schiff. Henk sprich mit Kapitän Bollscheff und erhält Informationen über die nördliche Insel. Bollscheff vermutet, dass die Heiße Heska hinter der Insel vor Anker liegt und ebenfalls repariert wird. Nach dem Frühstück setzen die Matrosen Krack, Klippstein, Grauwasser und Weihwind die Helden mit Augustus und Wigo zur nördlichen Insel über und verstecken das Boot, während die anderen die Insel erkunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren der Insel finden sie eine uralte Turmruine, an der Wigo einen vergrabenen Schatz vermutet, und eine sehr alte Linde mit obszönen Schnitzereien und einem [[Twill]]symbol. An der nördlichen Küste entdecken die Helden die in Reparatur befindliche Heiße Heska und sie diskutieren ihr weiteres Vorgehen, da Octavia nicht für den Tod so vieler Menschen verantwortlich sein will, sollte sie das Schiff überraschend angreifen. Auf dem Rückweg folgt Henk allein den Twillzeichen, während die anderen an der Ruine auf ihn warten und dort tatsächlich eine Holzkiste ausgraben. Sie werden jedoch von einigen Piraten überrascht und Octavia wird als Geisel genommen und unschicklich begrabbelt. Die Situation droht zu eskalieren und Kenji zählt bereits ein Ultimatum aus, als der von Kenji bereits totgeglaubte Henk überraschend in Begleitung zurückkehrt. [[Datei:Portrait-Jeto.png|130px|miniatur|Käpt'n Jeto]] Der mitgekommene [[Käpt'n Jeto]] löst die Situation, indem er seinen Männern befiehlt, Octavia freizugeben, und verabredet sich mit Henk für später. Henk berichtet seinen Freunden von dem [[Brief des Informanten]], welcher offenbart, dass sich auf Graltiks Schiff die Schwarzmagier von Totland befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ruderboot stellen die Helden fest, dass Obermatrose Krack von Piraten ausgeweidet wurde und Obermatrose Grauwasser eine kritische Verletzung am rechten Oberschenkel davongetragen hat, welche Octavia reinigt und mit Heiltrank verschließt. Während die Matrosen das Beiboot klarmachen, treffen sich Henk, Kenji, Octavia und Augustus im Inneren der Insel mit Käpt'n Jeto und erfahren von diesem nach harten, fast erneut eskalierenden Verhandlungen, bei welchen Jeto einige Planken und eine Rahtakelage zugesichert wurden, dass Steinauge sich auf Fuselfels versteckt hält und ihnen Plauzen-Paul in der „Reihernden Ratte“ mehr erzählt, wenn sie sich als Freunde von Käpt'n Jeto ausgeben. Schockiert und erschöpft kehren alle am späten Nachmittag zur Baiula Spei zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Möwenschiss &amp;amp; Hurensohn===&lt;br /&gt;
'''18./19. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur [[Baiula Spei]] zurück und diskutieren die neusten Erkenntnisse. Sie schmieden erste Pläne und holen Erkundigungen bei [[Baiula_Spei#Offiziere:|Admiral a.D. Wellenbrecher]] ein. Henk erfährt legendäres über einen alten Bekannten und Kenji ist um Aufklärung bemüht. [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] legt den Helden ihre Chancen offen, die ganze Sache unbeschadet zu überstehen, und stellt einen möglichen Plan vor.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zurückkehrenden Helden werden von [[Iustus Trebatius|Iustus]] und [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] an Deck erwartet und auf den neusten Kenntnisstand versetzt. Iustus informierte darüber, dass der Delphin, welcher der Baiula Spei folgt, ein sehr mächtiges Wesen ist, welches aber weder gelenkt noch magisch beeinflusst wird. Beim Abendessen besprechen die Helden ihre Pläne, um mit dem [[Natator aeris]] nach Fuselfels zu gelangen, und setzen anschließend den Admiral über die Materialübergabe an die Piraten in Kenntnis. Von ihm erfahren sie auch von einem missglückten Versuch der Perlheimer Marine, die Piratenstadt auf Fuselfels zu säubern. Nach dem Essen führt Kenji mit Wigo ein Aufklärungsgespräch und Octavia spricht Henk auf den „Feuerfuchs“ aus der [[Akte Ignus]] an, welcher Anschließend mit Kenji darüber redet. In der Nachtwache begegnen Octavia und Kenji dem Matrose Turmen, welcher im Frachtraum schlafwandelt, ansonsten bleibt bis Mitternacht alles ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Spealis&lt;br /&gt;
Nach dem Wachwechsel bemerkt Henk im Wasser etwas Schwimmendes, was ihn die halbe Nacht wachhält, ansonsten verläuft die Zeit bis zum Morgen ereignislos. Beim Frühstück erfahren die Helden, dass die Reparaturen an der Baiula Spei spätestens bis zum Nachmittag behoben sein werden. Anschließend sprechen die Helden mit [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] und erfahren von ihm die Unmöglichkeit, mit ihrem Schiff überhaupt nur in die Nähe von Fuselfels zu gelangen. Er offenbart ihnen zwei Optionen, um dennoch zu ihrem Ziel zu kommen. Entweder schließen sie sich einem Piratenkapitän mit seinem Schiff an oder sie finden ein eigenes unauffälliges Schiff und einen waschechten Piraten als Begleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia und Kenji ins Labor des Schiffes zu Iustus gehen, rudert Henk über Mittag mit Augustus erneut zur nördlichen Insel und treibt dort den Schmuggelkutter „''Mafalda''“ auf. Nach seiner Rückkehr sprechen alle nochmal mit Kapitän Bollscheff und dieser unterbreitet ihnen seinen Plan, sich als geflohene, zum Tode verurteilte Festländer auszugeben, welche mit dem berühmten Piraten Kaltfisch aus dem Kerker geflohen sind und ihm jetzt folgen. Nur so könnten sie nach Fuselfels gelangen und dort überleben, aber sie müssten nach seiner Pfeife tanzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 2: Die Pirateninsel Fuselfels ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuselfels-gr.png|400px|rechts|thumb|Die Helden bei ihrer Ankunft auf [[Fuselfels]], mit [[Wigo]] und [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]]]]&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Nach Kaltfischs Pfeife===&lt;br /&gt;
'''19./20. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kleiden sich neu ein und bestatten die Gefallenen auf See. Octavia macht eine magische Erfahrung und Henk und [[Augustus Octavius|Augustus]] sind unterschiedlicher Ansicht. Die [[Mafalda]] wird bemannt und die Helden eignen sich neue Umgangsformen an. Auf [[Fuselfels]] werden erste Kontakte geknüpft und anfängliche Berührungsängste überwunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Mittag holt die Baiula Spei den Anker ein und fährt um die nördliche Zwielichtinsel herum mit Kurs auf die Knochenbank, während die Helden sich ihr Verkleidung für Fuselfels heraussuchen. Wigo möchte gerne mitkommen und Henk hat keine Einwände. Als die Baiula Spei das tiefere Gewässer der äußeren Südhandelsroute erreicht hat, werden die Toten bestattet und im Anschluss bittet Iustus Octavia, mit ihren Konzentrationsübungen fortzufahren. Während Kenji mit Henk über Wigo und sein Mitkommen spricht, durchfährt das ganze Schiff plötzlich ein gewaltiger Ruck, als sei es von einer Kanone getroffen worden oder auf ein Riff aufgelaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Matrosen nichts Ungewöhnliches feststellen können, fragt Kenji im Magierlabor nach und erfährt, dass Octavia dort eine gewaltige Explosion ausgelöst hat, welche das Schiff mit der ganzen Besatzung eingeäschert hätte, wenn sie nicht in einem magischen Kraftfeld gezaubert hätte. Die Mannschaft ist beunruhigt und Kenji spricht mit Octavia, welche sich mit einem Wein auf ihr Zimmer zurückgezogen hat. Außerdem wird den Helden angeboten, ihre Wachen zu übernehmen, damit sie für die anstrengende Mission ausgeschlafen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk davon erfährt, konfrontiert er nachts die mittlerweile schon angetrunkene Octavia und ermuntert sie dazu, auf Iustus Übungen zu verzichten, da Henk den Verdacht hat, dass es die Übungen selbst sind, welche die in letzter Zeit auftretende Unsicherheit in Octavias Magieausübung verursachen, da es einfach nicht ihre Zaubertechnik sei. Darüber gerät Henk auch mit Augustus aneinander und bringt sich in der Nacht um den Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Vormittag mustert Kaptiän Bollscheff die Kostüme der Helden und ist besonders von Kenjis Verwandlung beeindruckt, welcher sich an alte Verhaltensmuster aus seiner Zeit als Straßenkind erinnerte. Gegen Mittag liegt Fuselfels so nahe wie möglich und die Helden wechseln mit Wigo und Kaltfisch das Schiff, um mit der „Mafalda“ weiter gen Süden zu fahren. Nachdem Kaltfisch seine neue Besatzung, bestehend aus Augustus mit seinem Beuteweib (Octavia), Taro mit den Schlitzaugen, Messer-Jockel und Wigo, ordentlich mit Schnaps abgefüllt und ihren Geruch durch das Übergießen mit dem Fusel „unauffälliger“ gemacht hat, bringt er ihnen ein wichtiges Piratenlied bei, das [[Lied vom Fuselfels]], welches fester Bestandteil der Seevolkkultur ist. So erreicht die Mafalda gegen Abend die Insel Fuselfels. &lt;br /&gt;
[[Datei:Fuselfels-gr.png|400px|miniatur|links|Die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels]]&lt;br /&gt;
Nach einer heiklen Situation mit einem Piratenschiff, wo Kaltfisch fast nicht wiedererkannt worden wäre, kann die Mafalda in die Hafeneinfahrt einlaufen. Bevor sie einen Anlegeplatz in dem heillosen Chaos ergattern kann, bitte Kaltfisch die Helden um einen winzigen Gefallen, bevor er sie zu Plauzen-Paul bringen könne, und nimmt Kenji das Versprechen ab, dass sie ihn begleiten, wenn Kaltfisch das abhole, was ihm noch geschuldet würde. Nach dem Festmachen schlendern die Helden den Kai entlang und werden durch einen Glatzkopf mit seinen Männern aufgehalten, welcher sich ihnen in den Weg stellt. Kaltfisch lässt sich nicht einschüchtern und provoziert mit einem gezielt gesetzten Rülpser einen Schlagabtausch, den er dann aber gerne Augustus und Henk überlässt. Henk lässt den Glatzkopf über seine Schulter fliegen und erntet Anerkennung für seinen Sieg, während Augustus dessen besoffene Männer beschäftigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beobachten, wie eine Gruppe junger Mädchen und Jungen, offensichtlich vom Festland, in die „Gierige Grotte“ geführt werden, um sie zu missbrauchen. Augustus muss von Octavia und den anderen zurückgehalten werden, um nicht sofort einzugreifen. Unzufrieden und betrübt setzen sie ihren Weg am Kai weiter fort, um im Anschluss einen alten Kumpel von Kaltfisch zu treffen, welcher gerade aus der „tanzenden Spalte“ kommt. Aalzunge schickt sie in den Fuselpott, da dort weitere Bekannte von Kaltfisch feiern würden und sie dort einchecken können, um die Nacht nicht draußen verbringen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hackfressen-Jack.png|miniatur|Hackfressen-Jack]]&lt;br /&gt;
Im Fuselpott lässt Kaltfisch seine Begleiter schnell allein und verschwindet auf der Suche nach alten Freunden. Henk organisiert einen Tisch und die Helden müssen sich dummer Sprüche anhören. Wigo sieht zum ersten Mal, was in den Läden so getrieben wird, die er nur von außen kennt, und alle freuen  sich, als Kaltfisch mit „[[Fuselfels#Hackfressen-Jack|Hackfressen-Jack]]“ zurückkehrt und sich beim Lied vom Fuselfels hemmungslos besäuft, um auf einer Hure zu enden. Die Helden bekommen ein kombüsenkäferverseuchtes Zimmer und versuchen etwas zu schlafen, nachdem sie Wachen eingeteilt haben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 10: Ein ganz kleiner Gefallen===&lt;br /&gt;
'''21. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden lernen auf [[Fuselfels]] den Alltag von Piraten kennen, durchleiden dessen Annehmlichkeiten und ihre Geduld wird auf die Probe gestellt. Henk unterstützt [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und die Helden erfahren eine beunruhigende Neuigkeit. Sie erfüllen einen kleinen Gefallen und alte Freunde sehen sich wieder. Die Helden geraten in einen Kampf auf Leben und Tod und es fließt Blut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Spealis ''(Geburtstag von [[Adarian von Wallenrode]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus übernimmt die gesamte Nachtwache und lässt die anderen schlafen. Während Octavia und Kenji keine angenehme Nacht in den stinkenden Hängematten haben und am späten Morgen von Flohbissen zerstochen erwachen, haben Henk und Wigo mehr Glück und können sogar durchschlafen. Alle sind hungrig und bahnen sich ihren Weg in die Gaststube, wo Hackfressen-Jack immer noch am selben Platz sitzt und sie zu sich winkt. Kaltfisch ist unterwegs und Hackfresse soll auf die Helden aufpassen. Die Reste des Essens vom Vorabend sind leider ungenießbar und auch die Huren, welche sich Henk und Kenji anbieten, werden von ihnen verschmäht. Hackfresse hat Interesse an Octavia und verärgert damit Augustus. Die Helden erzählen ihm die vorgeschobene Geschichte um ihren Kerkerausbruch mit Kaltfisch und Hackfresse berichtet ihnen davon, wie er Kaltfisch damals kennenlernte. Er fragt die Helden auch nach dem legendären Schatz und wartet mit ihnen im Fuselpott bis kurz vor Mittag auf Kaltfischs Rückkehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser kommt schließlich mit einer blutenden Hand zurück, begrabbelt kurz die Ritzen-Rosi und nimmt dann Henk und Wigo zu einem Gespräch mit nach draußen. Sie erhalten von ihm den Auftrag, jemanden zu verfolgen und herauszufinden, wohin die Person geht, um dann zu ihm zurückzukehren. Während die drei draußen sind, erfahren die anderen, dass auf dem Friedhof von Fuselfels einige Gräber geöffnet wurden und die Leichen verschwunden sind. Als Kaltfisch zum Fuselpott zurückkehrt und auf Henks Rückkehr wartet, erzählt er den verbliebenen Helden nichts von Henks Auftrag und unterhält sich lieber mit den Piraten, welche ihn am Tisch umlagern und als Legende feiern. Kenji, Octavia und Augustus ziehen sich aus der unangenehmen Situation auf das ruhigere Zimmer zurück und überlegen ihr weiteres Vorgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird am Ziel seiner Beschattung entdeckt und betäubt, doch Wigo entkommt und kehrt allein zum Fuselpott zurück, wo sich Henks Freunde bereits Sorgen machen. Er berichtet ihnen und gemeinsam mit Kaltfisch machen sie sich auf den Weg, um Henk zu retten. Wigo führt sie am Hafen vorbei, wo sie bemerken, dass die Mafalda verschwunden ist. Dann geht es hinauf zur höchsten Erhebung der Insel, auf der ein Aussichtsturm steht. Hier werden sie mit Klingen-Bonny konfrontiert, welche mit ihren fünf Söhnen Henk gefangen hält. Kaltfisch offenbar ihr mit seinem ganzen Piratencharme, dass er sich mit ihr versöhnen möchte, die Vergangenheit vergeben und vergessen sei und sie seinen Mann freilassen soll. Klingen-Bonny stimmt zu und, als Henks Fesseln durchschnitten sind, umarmt die alte Piratin Kaltfisch versöhnlich und ist sichtlich gerührt. Doch nach einem Röcheln fließt Blut aus ihrem Mund und sie sackt zusammen, denn Kaltfisch hatte ihr während der Umarmung von hinten einen Doch ins Herz gestoßen (siehe [[Etril_Bollscheff#Treffen_mit_Bonny|Treffen mit Bonny]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem jetzt entbrennenden Kampf tötet Henk zwei Brüder durch gezielte Kehlschnitte und weicht durch geschickte Manöver einigen Hieben aus. Augustus greift erst in den Kampf ein, als er Kenji zur Hilfe eilt, verpasst Kaltfisch einen Schlag mit seinem Knie und tötet den Piraten, welcher Kenji angreift. Kenji kommt danach dem strauchelndem Augustus zur Hilfe, kämpft aber stets passiv und verteidigt sich nur. Wigo nutzt die Chance und tötet einen gestürzten durch drei Stiche in den Hals, welche er mit geschlossenen Augen ausführt. Der letzte Überlebende ergreift, ermutigt durch Kenjis Verhalten, seine Chance zur Flucht und Kenji greift nicht an, da der Fliehende Octavia wohl nicht angreifen will. Henk stellt ihm ein Bein, doch bevor er den Gestürzten fesseln kann, sieht er, wie Kaltfisch ihn schnell abstechen will. Henk kommt Kaltfisch zuvor und schlägt ihn mit einem gewaltigen Fausthieb nieder. Während Henk noch seine Wut an Kaltfisch auslässt, sieht er, wie der letzte Pirat sich aufgerappelt hat und flieht. Wigo will ihn noch erwischen, wird aber von Henk zurückgehalten. Nach dem Kampf entbrennt eine heftige Diskussion darüber, wie es jetzt weitergeht, und Kenji findet im Turm etwas zu essen. Beim Essen stellen die wütenden Helden Kaltfisch zur Rede, welcher zufrieden ist, ihnen nichts erklärt, aber sie jetzt zu Plauzen-Paul bringen will.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg schauen die Helden noch auf dem Friedhof vorbei, um sich die drei leeren Gräber von &amp;quot;Grett, dem Abzieher&amp;quot;, &amp;quot;Krakenmaul-Merl&amp;quot; und &amp;quot;Seeigel-Ragnar&amp;quot; genauer anzusehen. Octavia spürt etwas unheimliches, was vielleicht durch nekromantischen Zauber verursacht wurde. Sie verlassen zum späten Nachmittag das Gelände und kehren zum Hafen zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 11: Pauls Süppchen===&lt;br /&gt;
'''21. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Fuselfels]] erleben die Helden eine Konfrontation auf offener Straße und bekommen ortskundige Begleitung durch [[Ekky die Walfaust|Ekky]]. Sie lernen [[Plauzen-Paul|Paul]] und seine Suppe kennen und führen interessante Besorgungen durch. Nach Täuschungsmanövern und Erklärungen bekommen sie zwei Spuren genannt und folgen der ersten. Eine ethische Entscheidung muss getroffen und Konsequenzen gezogen werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ekky.png|miniatur|Ekky, die Walfaust]]&lt;br /&gt;
21. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Weg zur „Reihernden Ratte“ stellt Hackfressen-Jack sich Kaltfisch in den Weg und es kommt zu einer Konfrontation, in der Kaltfisch seinen Freund sogar mit einem Messer bedroht.  Während die Helden vor der Taverne warten, besuchen die beiden Piraten den „Stinkenden Mann“ und Kaltfisch kommt schließlich mit einem jungen Piraten zurück, den er als [[Ekky die Walfaust]] vorstellte und lapidar erklärt, dass er jetzt mit dabei ist. Die Türsteher der „Reihenden Ratte“ verwehren den Helden zunächst den Zutritt, doch schließlich gelangen sie hinein und lernen [[Plauzen-Paul]] und seine Suppe kennen. Der Alte lässt sich durch keine Lügengeschichte täuschen, wird jedoch hellhörig, als er von der Bedrohung durch die Schwarzmagier hört. Er ist schließlich bereit, seine Informationen über Steinauge zu teilen, wenn die Helden ihm einen kleinen Gefallen täten. Ein Gespräch soll belauscht werden und, wenn die Helden auf dem Rückweg noch eine Zutat für seine Suppe abholen, wartet noch eine weitere Information auf sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekky die Walfaust führt die Helden am Abend zum Hafen und hält nach dem Schiff „Faules Ei“ Ausschau. Als es anlegt, lenken Kenji alias Taro und Augustus durch eine fingierte Schlägerei eine Gruppe Piraten ab, so dass Henk zu der Kajüte des Kapitäns klettern und den Bericht vom triefenden Bill an Slindro die Flosse belauschen kann. Er erfährt, dass der Kapitän der [[Feuerqualle]] gegen den Piratenkönig rüstet und ihn angreifen will. Auf dem Rückweg zur „Reihernden Ratte“ besuchen die Helden „Schmogols Beutetruhe“ und holen die Lieferung für Plauzen-Paul ab, welche intensiv nach Fisch stinkt. Hier erfährt Ekky durch Hohlzahn-Piet von Klingen-Bonnys Tod und wird anschließend von den Helden in die wahren Umstände eingeweiht. Octavia entdeckt im Laden Teile aus demselben unbekannten und unheimlichen Material aus dem Meer, welches sie schon in Perlheim und auch auf Totland entdeckten, und die Helden erfahren von den „[[Loigg'Il|Gesichtslosen]]“, die ihre Heimat im „Maul von Doganon“ haben. Für 15 Silber erstehen die Helden die seltsamen Teile und begeben sich mit den Informationen und Pauls Lieferung zur „Reihernden Ratte“. &lt;br /&gt;
[[Datei:Plauzen-Paul.png|miniatur|links|Plauzen-Paul]]&lt;br /&gt;
Plauzen-Paul hört sich Henks Bericht an, während er die mitgebrachten Quallen in seine Suppe schneidet. Dann erzählt er von [[Käpt'n Rötel]], der, nachdem er den alten Behringer, der auch „der Salzbär“ genannt wurde, umgebracht hat, anscheinend seinen großen Aufstieg plant. Steinauge hat sich mit [[Strymos]] verbündet und wird von dem Piratenkönig versteckt. Doch Strymos rechte Hand Slindro oder seine Braut [[Heska]] wissen, wo sich Steinauge aufhält und lassen sich vielleicht durch ein gutes Angebot überzeugen, die Information mit den Helden zu teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst besuchen die Helden das Schiff „Reißzahn“, um mit Slindro der Flosse zu sprechen. Ekky arrangiert ein Treffen und als Slindro hört, worum es geht, würde er ihnen unter der Bedingung helfen, dass sie eine Lieferung für ihn aus der „Gierigen Grotte“ in sein Haus bringen sollen. Widerwillig sagen die Helden zunächst zu und besuchen das Hurenhaus, um sich erstmal ein Bild der Situation zu machen. In der Grotte wird Kenji im Flur unsittlich von Brisa berührt und Ekky lässt sich mit Petsy auf ein Stechen ein. Die Helden nehmen die Lieferung in Empfang, welche aus einem kleinen Mädchen besteht, welches die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels bereits gesehen haben, und sind sich schnell auch mit Ekky einig, dass sie das Kind nicht an den perversen Piraten ausliefern werden. Die Walfaust bietet an, dass es im Keller des „Stinkenden Mannes“ bleiben kann, bis die Lage geklärt ist, und Wigo begleitet es dorthin und leistet dem völlig verstörten Mädchen Gesellschaft. &lt;br /&gt;
[[Datei:Slindro.png|miniatur|Slindo, die Flosse, mit seinem Papagei]]&lt;br /&gt;
Die Helden suchen anschließend die private Hütte von Slindro der Flosse auf und stellen den Leichtbekleideten mit körperlicher Gewalt zur Rede. Augustus verpasst zunächst einige Schläge, dann nimmt Ekky die Flosse in den Schwitzkasten und Henk versucht sein Glück mit der Befragung nach dem Aufenthaltsort von Steinauge. Slindro verspottet ihn, droht ihm sogar und  hält Henk alias Messer-Jockel mit wilden Tritten auf Abstand. Doch dann verliert er bei einem Lufttritt den Halt und bricht sich, nur noch von Ekkys Schwitzkasten am Hals gehalten, in einer unglücklichen ruckartigen Bewegung das Genick, ohne den Helden etwas zu verraten. Diese beschließen nun Strymos Braut Heska aufzusuchen, obwohl es mittlerweile kurz vor Mittnacht ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 12: Steinauge===&lt;br /&gt;
'''22. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen auf [[Fuselfels]] der zweiten Spur und erfahren beunruhigende Neuigkeiten. Sie lernen eine schwarze Madame kennen und müssen für ihren Auftrag Blumen pflücken gehen. Die Helden machen eine grausige Entdeckung und es zeichnet sich Unheilvolles ab. Steinauges Versteck wird offenbart und ein geheimer Gang führt die Helden zu ihm.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden eine Lösung für Slindros plappernden Papagei finden, welchen sie einfangen und Wigo zur Verwahrung geben, besuchen sie nach Mitternacht die tanzende Spalte und erleben das Ende von Heskas Auftritt mit, bei dem sie Spottlieder auf bekannte Piraten vorträgt, welche sogar im Publikum sitzen und sich feiern lassen. Im Anschluss bestechen sie Heskas Türsteher, den „Bunten“, um mit ihr zu sprechen. Als Heska von den Scharzmagiern erfährt, erzählt sie, dass gestern drei Kinder aus der gierigen Grotte verschwunden sind und man einen Mann mit schwarzem Kleid und einem Sack beobachtet habe. Heska ist bereit, den Helden den Aufenthaltsort von Steinauge zu verraten, wenn sie als Gegenleistung einen Fluch von Madame Ziba aufheben lassen. Es ist allerdings bereits zu spät und die Helden ruhen noch ein paar Stunden in Ekkys Zimmer im „Stinkenden Mann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonnenaufgang suchen die Helden „Madame Zibas Hexenkessel“ auf. Nach anfänglicher Skepsis erklärt sich Madame Ziba bereit, den Fluch aufzuheben, jedoch nicht ohne vorher den Grund für den Fluch offenzulegen: [[Käpt'n Jeto]] war von Heska verspottet worden und hat sich darüber so sehr geärgert, dass er sie arg beleidigte, worauf Heska ihn mittels eines Fluches liebestoll machte, um ihn dann eiskalt abzuservieren. Damit der Fluch aufgehoben werden kann, sollen die Helden auf einer verfluchten Klippe einen Beutel Püglos-Blümchen pflücken. Auf besagter Klippe entdecken sie aber drei Kinderleichen und Octavia sieht in einer Vision, dass diese von einem Schwarzmagier rituell geopferte wurden, um die drei ausgegrabenen Kadaver vom Friedhof wiederzubeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinderleichen bringen die Helden am Mittag zu deren Müttern in die „gierige Grotte“ und die Püglos-Blümchen zu Madame Ziba. Während sie den Entfluchungs-Trank zubereitet, lädt sie die Helden zu einem leckeren Eintopf ein und sie erfahren etwas über die drei toten Piratenkapitäne, welche auf dem Friedhof ausgebuddelt wurden. Madame Ziba spricht noch mit Kenji über seine Abstammung, erzählt auch etwas von ihrem Leben und bittet die Helden, sie vor ihrer Abreise vom Fuselfels noch einmal zu besuchen. Der fertige Trank wird nachmittags zu Heska gebracht, welche extra auf sie gewartet hat. Sie verrät ihnen das Versteck von Steinauge, in welches die Helden aber erst am Abend ungesehen einsteigen können. Die restliche Zeit bis zur Dämmerung verbringen sie wieder bei Ekky auf dem Zimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dämmerung machen sich die Helden mit Ekky auf den Weg zu einer abgelegenen Bucht im Norden der Insel, an deren südlichen Steilwand sich der Eingang eines Fluchttunnels befindet, welcher zu Steinauges Versteck führt. Nachdem Henk einen verborgenen Kletterpfad entdeckt hat, erreichen alle kletternd den Eingang zum Tunnel und kriechen in absoluter Dunkelheit durch den schmalen und flachen Gang in das Innere. In einem Gang angekommen stoßen sie hinter einer verschlossenen Tür auf drei Piraten, von denen sich einer als Steinauge vorstellt und sie freudig und dankbar begrüßt. Er führt sie sofort zum Piratenkönig Strymos, damit sie mit ihm alles bereden können, doch dieser wirft sie als Mörder von Slindro und als Komplizen von Kapitän Kaltfisch in den Kerker seiner Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sitzt bereits Hackfressen-Jack ein und erzählt ihnen, dass er Brand, den entkommenden Klingen-Bruder, gefangen hatte und mit ihm Kaltfisch erpresst hat, damit dieser Ekky in seine Mannschaft aufnimmt. Als Kaltfisch aber heute Nachmittag die Geisel in dem abgelegenen Versteck aufgespürt hat und töten wollte, kämpfte Hackfresse mit Kaltfisch und wurde bewusstlos geschlagen. Brand konnte bei dem Kampf fliehen und hat Strymos alles erzählt. Hackfresse vermutet, dass Kaltfisch sich mittlerweile abgesetzt und vielleicht sogar schon die Insel verlassen hat. Auf Kaltfischs Fehde mit Bonny angesprochen offenbart Hackfresse, dass sie damals Kaltfischs rechte Hand gewesen ist und dann aus Eifersucht einen großen Teil von seinem Schatz versenkt hat, was zum Krieg zwischen beiden geführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strymos kommt nach einiger Zeit und nimmt Henk mit sich. Heska offenbart den Verbliebenen, dass der Piratenkönig ihre Geschichte nicht glauben würde und sich nur an Kaltfisch wegen der Ermordung von Bonny rächen will. Um diesen aus seinem Versteck zu locken, will Strymos nun jeden Tag einen von Kaltfischs Mannschaft ausbluten und dessen Kopf auf den Fuselpott stecken lassen, was bedeutet, dass Henk mittlerweile vermutlich schon sei. Henk jedoch lernt vor seiner Hinrichtung den echten Steinauge kennen und stellt fest, dass es sich bei ihm um seinen jüngeren Halbbruder Ivar Behringer handelt. Dieser verhandelt mit Strymos die Freilassung der Helden und holt mit dann mit Henk die anderen aus dem Kerker. Bei einem guten Essen erzählt Henk dem schweigsamen Ivar von seinen Verwandten Hella und Montakor.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 13: Lügen und Wahrheiten===&lt;br /&gt;
'''22./23. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Fuselfels]] besprechen die Helden mit [[Ivar Behringer|Steinauge]] seinen unerwarteten Traum und feilschen mit dem [[Fuselfels#Strymos, der Blut-Gockel|Blut-Gockel Strymos]] um eine Einigung. Ein Gefangener erregt ihre Gemüter und ein weiterer liefert ihnen warnende Erkenntnisse. Aufgebrachte Piraten müssen von den Helden beschwichtigt werden und Henk steht vor einer anstrengenden Herausforderung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen fürchtet Ivar durch Henks Auftauchen um sein Leben und die Helden müssen ihn beruhigen, dass Henks Erscheinen kein böses Omen für ihn darstellt. Ein schnelles Gespräch mit Strymos findet am Abend nicht mehr statt, da dieser eigentlich noch stinksauer wegen der Sache mit Bonny ist und von Heska erst noch beruhigt und vom Ernst der Lage mit den Schwarzmagiern überzeugt werden muss. Ivar macht die Helden darauf aufmerksam, dass ihr Leben am seidenen Faden hängt, und sie nun erstmal schlafen sollen, um morgen mit Strymos zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der späten Nacht werden Octavia und Kenji wach und beobachten ein Licht, welches wohl aus der [[Drachenträne]] emporsteigt und sich schließlich auf Ivar hinabsenkt. Dieser träumt kurz und erwacht dann mit dem Bedürfnis, von seinem Traum zu berichten. Uselias erschien ihm im Traum und bat ihn darum, mit seinem Blut und dem von Augustus die Drachenträne wieder zu stärken. Ivar ist sehr verunsichert und skeptisch und willigt erst ein, als Augustus sofort dazu bereit ist und Ivar die Vorgehensweise bei ihm beobachtet. Die Drachenträne wird warm und verheilt unter Narbenbildung. Die Helden und die neuen Mitglieder der Drachentränenfamilie Augustus und Ivar fühlen sich gestärkt und zuversichtlich und legen sich wieder schlafen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Strymos und Heska.png|300px|thumb|Piratenkönig Strymos und seine &amp;quot;Königin&amp;quot; Heska]]&lt;br /&gt;
Am Morgen suchen die Helden [[Strymos]] auf und dieser ist gerade in einer hitzigen Diskussion mit Heska. Sie müssen dem genervten Piratenkönig zunächst erklären, warum sie überhaupt mit Kaltfisch reisen, um ihm anschließend ihren Plan, die Kultisten auf Fuselfels aufzuhalten, zu beschreiben. Als die Helden Haken-Ellreq erwähnen, berichtet ihnen Strymos, dass seine Männer diesen gesehen haben und bereits nach ihm suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf wird ein Gefangener in die Festung gebracht, welcher sich selbst gestellt habe. Zu Erstaunen aller ist es [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]], welcher seine Mannschaft befreien will und Strymos dafür neben einem Sack voll Gold aus Kratara auch Informationen anbietet, welche zum Überleben der ganzen Insel führen sollen. Von dieser anscheinenden Drohung provoziert erwürgte Strymos Kaltfisch fast, doch dieser wiegelte ab und erklärte keuchend, dass er Haken-Ellreq gefangen hat, welcher den Helden erzählen kann, in welcher Gefahr sie schweben. Kaltfisch verriet, wo er Ellreq versteckt hat, und Strymos Männer holen dieses in die Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ellreq wiederholt immer nur, dass alle sterben müssen und niemand entkommen kann, etwas anderes ist ihm nicht zu entlocken. Octavia stellt fest, dass ein Zauber auf ihn gewirkt wird und erinnert sich an das Amulett bei Madam Ziba, welches hier vielleicht helfen kann. Strymos Männer holen es aus dem Hexenkessel und tatsächlich befreit es Haken-Ellreq von dem beherrschenden Einfluss. Er erzählt den Helden, wie er an den Ork &amp;quot;[[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]]&amp;quot; gekommen ist, welcher zwei unheimliche Gestalten mitgebracht hat, die sich „Heriotza“ und „Marledigma“ nennen, und er erzählt ihnen von der Fahrt der Salzmähre nach Totland und schließlich nach Fuselfels. Schließlich enthüllt er den Helden den Plan der Schwarzmagier, die Piraten von Fuselfels durch einen Zauber dazu zu bringen, zur Mittagszeit die Festung zu stürmen und sich Steinauge zu schnappen. Allen wird in diesem Moment bewusst, dass die Mittagszeit direkt bevorsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell werden die ersten aufgebrachten Piraten gesichtet und schon bald steht eine wütende Menschenmenge vor den Türen der Festung. Strymos verbarrikadiert sich mit Steinauge im Innern und vertraut zunächst auf ihre Standhaftigkeit, was Augustus mit seinem geschulten Blick zum Schmunzeln bringt. Bei Gefahr wird der Piratenkönig sich mit Steinauge dann durch den Notausgang auf sein Schiff in der Bucht zurückziehen. Die Helden wollen den Zauber des Schwarzmagiers unterbrechen und verlassen die Festung in Richtung Hafen. Die Meute hält Steinauge für einen Spitzel der Küstenwache und wirft Strymos vor, aus Gier die Piraten von Fuselfels an die Festländer verkauft zu haben. Octavia kann einige Piraten, welche den Weg blockieren, mit Feuerstößen vertreiben, und bemerkt dabei, dass sie sich – möglicherweise mit Uselias' Hilfe – sehr gut konzentrieren kann und sehr fokussiert ist. Während Kenji bemerkt, dass sein Glaube heute stark und standhaft ist und er daher deutlich spürt, dass hier der Einfluss des Verijgorn wirkt und er mit Alethons Einfluss gegen die Lügen des Erzfeindes vorgehen kann. So bringt er durch Verkündigung der Wahrheit über das Lügengespinst die Überzeugung der Piraten ins Wanken und löst sie von dem Bann, während Augustus die Heranstürmenden in Schach hält und Octavia versucht, den Schwarzmagier mit einem Flammenpfeil zu treffen. Dieser wird jedoch von einem kontrollierten Piraten abgefangen, sodass Octavia ihre Zauber mehr zur Verwirrung des Mobs benutzt, damit Augustus nicht gegen so viele auf einmal antreten muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam nähern sich die drei dem Hafensteg, während Henk, der sich heute jung du fit fühlt, sich auf einem Umweg dorthin schleicht und mit einem gewagten Sprung Grimmschnitt angreift, welcher den erhöht stehenden Schwarzmagier beschützt, welcher die Massen aufhetzt. Henk stößt den Ork vom Podest und verwickelt den athletischen Kämpfer in einen Zweikampf, während Octavia die Meute mit Feuer einschüchtert und sich mit Augustus schnell dem Kultisten nähert. Henk bemerkt eine relativ hohe Stimme und schlussfolgert, dass es sich bei dem Schwarzmagier um eine Frau handelt. Bevor die Helden am Podest ankommen, hat die Schwarzmagierin einen Knochenkreis um sich geworfen du verschwindet vor den Augen des ärgerlich fluchenden Orks in einem Portal. Kaum ist sie verschwunden, flieht auch Grimmschnitt unter Zurschaustellung seiner erstaunlichen athletischen Fähigkeiten über die Dächer von Fuselfels. Die Helden begeben sich, nachdem der dämonische Einfluss gestoppt wurde, zurück zur Festung und erfahren dort, dass Strymos mit Steinauge zum Schiff geflohen ist und dass gerade der Ork gesichtet wurde, wie er in Richtung der Bucht rennt. Die Helden machen sich sofort ebenfalls auf den Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hinkt etwas hinterher, doch Henk kommt mit Octavia und Augustus gut voran und sie erreichen bald die versteckte Bucht. Strymos kämpft gegen vier wütende Piraten und Steinauge wird von Grimmschnitt bedroht und im Kampf entwaffnet und niedergeworfen. Henk springt hinzu und rettet seinen Halbbruder, während Augustus Strymos zur Hilfe eilt und zwei Piraten bewusstlos schlägt. Octavia hat kein freies Schussfeld und beobachtet lediglich, bis Kenji hinzukommt und die Piraten von den Lügen befreien kann, welche die Schwarzmagierin ihnen erzählt hat. Henk bezwingt den Ork, wirft ihn zu Boden und stößt ihm sein Schwert durch den Waffenarm, bevor er ihn bewusstlos schlägt. Erschöpft wollen alle am späten Nachmittag in die Festung zurückkehren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 14: Freunde des Seevolks===&lt;br /&gt;
'''23./24. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erhalten auf [[Fuselfels]] von [[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]] wichtige Informationen und müssen über dessen Schicksal entscheiden. Ein alter Bekannter erwartet sein Urteil und die Helden bekommen von Strymos einen besonderen Trunk serviert. Henk kann sich beim Kiellaufen beweisen und erfährt von [[Ivar Behringer|Ivar]] etwas über seine Abstammung. Die Helden erhalten nachts Besuch von Doganon, was bei ihnen zu gemischten Gefühlen führt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
23. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte, dass Grimmschnitt von Strymos Männern gefesselt und zum Verhör in die Festung gebracht wird, und der Blut-Gockel bedankt sich überschwänglich bei den Helden und möchte sie sogar anwerben. Die Helden kommen am späten Nachmittag an der Festung an, welche in fruchtbarem Zustand ist und einfach überrannt wurde. Strymos bietet seine Hilfe beim Verhör an und gemeinsam begeben sie sich in die Folterkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimmschnitt spricht zuerst allein mit Henk und ist bereit, ihnen Informationen für seine Freilassung zu geben, ohne damit aber seinen Boss zu verraten. Er gibt dann vor allen zu, dass sich Graltik mit den Schwarzmagier eingelassen hat, gibt dafür aber den Helden die Schuld. Durch den Frieden mit Thyrna könne Graltik seine Heimatstadt nicht zurückerobern, aber niemand hätte Kratara in Valkenburg wie Perlheim ausgelöst (vgl. [[Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat#Probleme mit Graltik|Episode 20.02]]). Daher sah sich Graltik gezwungen, neue Verbündete zu finden und hat sich mit dem dunklen Kult eingelassen (vgl. auch [[Graltik Blutklinge#Einschätzung der Lage und neue Verbündete (Celestalis/Spealis 351 JF)|Graltik Blutklinge]]). Grimmschnitt berichtet auch, dass die beiden Schwarzmagier Heriotza und Marledigma auf Fuselfels Untote erweckt hätten und mit ihnen das Schiff von Haken-Elreq übernähmen. Zu der Vereinbarung mit [[Käpt'n Rötel]] erklärte er Strymos, dass Graltik zugesagt habe, magische Feuerkanonen mit elementarer Munition an die Piraten zu liefern. Henk offenbarte Grimmschnitt noch, dass ein Spion an Bord der [[Baiula Spei]] ist, welcher seine Belohnung in Weisshafen abholen könne. Henk ahnt sofort, dass es sich um Wigo handeln muss. Ivar darf über das Schicksal von Grimmschnitt entscheiden und schenkt ihm die Freiheit unter der Bedingung, dass der Ork seinen Boss Graltik aufsucht und ihm mit der unangenehmen Wahrheit über seine Verbündeten konfrontiert. Strymos sagt zu, dass Grimmschnitt auf einem seiner Schiffe nach Gifu gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg nach oben hören die Helden das [[Lied vom Fuselfels|Fuselfels-Lied]]. Kaltfisch sitzt, sich keiner Schuld bewusst, singend in seiner Kerkerzelle und fragt die ihn aufsuchenden Helden, ob es nun wieder zurück zum Schiff ginge. Er betont, dass er sein Leben riskiert hätte, um die Helden zu retten, und auch nicht ahnen konnte, dass Bonny und der Piratenkönig so gut befreundet waren, so dass es zu solchem Ärger kommt. Als Henk ihn am Liebsten umbringen möchte, aber vorher schnell mit Octavia und Augustus den Kerker verlässt, um nicht in Versuchung zu kommen, lobt Kaltfisch vor Kenji Henks skrupellose Bereitschaft, ihn zu töten, denn er hätte ihn an seiner Stelle schon längst getötet. Kenji lässt Kaltfisch in seiner Zelle schmoren und folgt den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gehen hoch in den „Thronsaal“ und werden lautstark jubelnd begrüßt. Nach einem Essen spendiert Strymos ihnen einen perlheimer Kristallbecher mit „[[Sturmschluck]]“, einem besonderen Tropfen von der Berstküste. Er rät den Helden, heute Nacht besonders gut auf ihre Träume zu achten, denn manchmal würde man nach dem Sturmschluck in der Nacht von Doganon aufgesucht. Octavia stellt astral fest, dass der Fusel wahrscheinlich mit elementarem Wasser gebraut wird, und alle bemerken nach der Hälfte des Bechers ein Wellenrauschen in ihrem Kopf. Obwohl Octavia heimlich einigen Fusel beim Anstoßen in Henks Glas schüttet, bleibt die Wirkung bei ihr nicht aus. Kenji widersteht den deutlichen Kontaktversuchen von Brisa und schickt sie weg. Henk nimmt am traditionsreichen Spiel „Kiellaufen“ teil, bei dem ein „Läufer“ auf einem Balken balanciert, welcher von zwei Betrunkenen auf ihren Schultern getragen wird. Henk hält ganze vier Strophen des Fuselfelsliedes durch, bevor der in der fünften Strophe strauchelt, weil die Balkenträger wegknicken, und die Piraten feiern ihn. Nach dem Spiel bringt Henk einen Krug normalen Fusel nach unten zu Kaltfisch in die Zelle und gesteht ihm zu, dass er sie gerettet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Feier erzählt Ivar seinem Halbbruder Henk etwas über ihren gemeinsamen Vater und über Henks Mutter. Ivar hat die Vorahnungen des Vaters nicht ernst genommen und geglaubt und erkennt erst jetzt die ganze Tragweite. Als welchem göttlichen Spiel Henk als Marionette gedient hat, fragt er sich, und offenbart Henk, dass seine Mutter eine geraubte Mystikerin der Hylea namens „''Hyldania''“ aus dem Tempel in Weisshafen ist, welche ein großes Talent im Umgang mit Menschen hatte. Henks Vater war überzeugt, dass als Strafe ihre Kinder von den Göttern verflucht seien. Die Dorfälteste hätte ihm damals verkündet, dass sein erstgeborener Sohn eines Tages den Vater töten würde, was zum Aussetzen des neugeborenen Henk und bei Hella zur Hinwendung an die dunklen Mächte führte. Weil Ivar aber nach dem Tod des Vaters davon überzeugt war, dass die Prophezeiung stimmt, nahm er keine Rache für die Ermordung seines Vaters, sondern sieht den Tod als Teil einer höheren Gerechtigkeit an. Dann rät er Henk, den Namen Hjaldinger endgültig abzulegen und stattdessen lieber seinen wahren Namen Behringer zu tragen, und Henk stimmt dem zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht haben alle den gleichen Traum, welcher auf den Sturmschluck zurückzuführen ist, von dem Strymos sagt, dass er wie Doganons Blut schmecke und einen für immer mit den Wassern des Arasmeeres verbinden würde. Die Helden träumen, sie würden auf dem Meer treiben, von einer Welle überspült werden und dann langsam im Meer zu versinken. In der Dunkelheit der Tiefe leuchten plötzlich viele kleine Lichter wie Sterne auf und auf dem Meeresgrund werden sie im Laufe der Zeit von Sand überdeckt. Doch jeder empfindet die Erlebnisse des Traumes anders, was die Helden am Morgen entdecken, als sie sich über die Bilder der Nacht austauschen. Henk fühlt sich wie neugeboren und hat das Gefühl, eine Art Bund mit dem Wasser des Arasmeeres eingegangen zu sein, während Octavia sich schwach und etwas verwirrt fühlt und froh ist, aus dem schrecklichen Albtraum endlich erwacht zu sein. Kenji und Augustus haben den Traum sehr ambivalent aufgenommen und spüren keine direkten Nachwirkungen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 15: Abschiedsgeschenke===&lt;br /&gt;
'''24. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Fuselfels]] müssen die Helden entscheiden, wen sie auf ihrer Reise mitnehmen wollen, und ihr Vertrauen wird auf die Probe gestellt. Sie erfahren vom Schicksal der kleinen Heli und erhalten ein weiteres Reiseziel. [[Fuselfels#Madame_Ziba|Madame Ziba]] bedankt sich mit Informationen und [[Fuselfels#Hackfressen-Jack|Hackfresse]] erweist sich als eifriger Geschichtenerzähler. Henk erfüllt zwei Wünsche und führt unter vier Augen Geschäftsgespräche, was zu Kontroversen führt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ivar wird am Morgen zum Gespräch mit Strymos gerufen und die Helden diskutieren unter sich über das Schicksal von Kaltfisch. Augustus wünscht sich, dass demnächst alle Informationen offen besprochen werden und leidet etwas darunter, dass Henk Absprachen ohne das Wissen der anderen trifft, so wie er Kaltfisch hinter dem Rücken der anderen versprochen hatte, seinen Schatz zu bergen. Wigo berichtet den Helden, dass Heli, das gerettete Mädchen, eine interessante Geschichte von Monstern aus dem Meer zu erzählen hat. Die Helden konfrontieren Wigo nicht mit seiner Spitzeltätigkeit, sondern bitten ihn kurz zu warten, während sie Kaltfisch in seiner Zelle aufsuchen, um ihm mitzuteilen, dass er weiterhin mitkommen kann, wenn er auf das Kommando verzichtet und das Schiff nur noch in Notsituationen befehligen würde. Außerdem soll sein Schatz erst nach der Reise in den Nebelschlund abgeholt werden, um vorzubeugen, dass Kaltfisch sie über den Tisch ziehen will. Kaltfisch stimmt zu und die Helden lassen ihn aus der Zelle in die Freiheit. Bevor sie jetzt mit Wigo das Mädchen aufsuchen können, bittet Ivar Henk um ein kurzes Vier-Augen-Gespräch (Henk soll als offizieller Vertreter der Füchse an einem Treffen mit Strymos und Jeto am Abend teilnehmen) und erzählt den Helden, dass Madame Ziba sie unbedingt vor der Abreise noch einmal sehen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag suchen die Helden mit Ekky den stinkenden Mann auf. Auf dem Weg fragt Ekky sie, ob er sie begleiten dürfe, wenn sie Fuselfels verlassen. Nachdem die Helden ihn auf die Gefahren hingewiesen haben und Ekky das Risiko gerne eingehen wollte, geben sie ihm ihr Einverständnis. Dann besuchen sie im Keller das kleine Mädchen Heli, welche ihnen erzählt, dass ihr Heimatdorf von Monstern aus dem Meer heimgesucht wurde. Das Mädchen beobachtete am Strand Wesen, welche wirre Fäden statt eines Gesichtes hatten und direkt aus dem Meer kamen. Sie trugen eine riesige Muschel mit unheimlichem Inhalt durch das Watt und nach und nach verschwanden alle Männer der Insel [[Lyo]]. Augustus fühlt sich sofort an seine Erfahrung in der Höhle vor Perlheim erinnert (vgl. [[Augustus Gottesprüfung]]) und  die Helden versprechen, das Mädchen nach Hause zu bringen und dort nach dem Rechten zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag suchen die Helden Madame Ziba auf und essen dort einen leckeren exotischen Brei. Ziba teilt ihnen mit, dass Makumbu, ihr spiritueller Ratgeber und Führer, ihr eine Vision für die Helden geschickt hat. Makumbu weiß, dass sie nach einem uralten Artefakt suchen, welches einst in einer edlen, weißen Hand geruht hat, um einen Schatten zu töten, welcher zuvor ein goldener Anführer aus vergessenen Zeiten gewesen sei. Um es zu finden, müssen sie einen grauen Mann suchen, der in einer Gemeinschaft lebt, welche sich unter einem uralten Zeichen zusammengefunden hat, welches Ziba den Helden aufmalt (siehe rechts). [[Datei:Zeichen_Soltrum.png|100px|rahmenlos|rechts|Zeichen, welches Madame Ziba aufmalte]] Um weitere Informationen einzuholen, empfiehlt sie ihnen ein Gespräch mit dem eifrigen Geschichtenerzähler Hackfressen-Jack. Zum Abschied hat Madame Ziba von Makumbu noch eine private Botschaft an Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Anheuerungsversuch seitens eines Käpt'n Graubart zum Raub von Edelsteinen treffen die Helden am frühen Nachmittag Hackfressen-Jack im Fuselpott. Nachdem er sich darüber gefreut hat, dass Kaltfisch noch lebt, weil er weder mit noch ohne ihn leben möchte, zeigen ihm die Helden das von Ziba gemalte Zeichen. Nach zwei Krügen Fusel als Erinnerungshilfe erklärt Jack, dass es eine Gruppe von Wirrköpfen auf der Insel Soltrum gäbe, welche das Piratenleben aufgegeben haben und dieses Zeichen benutzen. Sie sollen auch über seltsame Fähigkeiten verfügen und sogar Flüche aussprechen können. Zur besseren Vorstellung erzählte er die Geschichte vom Piraten „Gibor der Rotzer“, welcher von einem Mann jener Gemeinschaft in einer fremden Sprache verflucht wurde und mit seiner Mannschaft unglaubliche Qualen erlitten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr in die Strymos‘ Festung bittet Heska Henk unter vier Augen, das Gegenmittel für den Fluch von Jeto (vgl. [[Käpt'n_Jeto#Der_Liebesfluch_.28Celestalis_351_JF.29|Der Liebesfluch]]) bei ihrem Treffen am Abend unauffällig in dessen Getränk zu schütten, und bietet ihm als Belohnung eine kleines Muschelhorn an, mit welchem sich Möwen vertreiben lassen. Henk willigt ein und Heska informiert ihn darüber, dass das Seevolk Möwen gerne als Spione einsetzt und er sich mit dem Muschelhorn davor schützen kann, belauscht zu werden. Nachdem er seinen Freunden davon erzählt hat, begibt sich Henk ohne sie auf das Treffen mit Ivar, Strymos und Jeto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich bespricht, unterhält sich Augustus mit seiner Schwester und Kenji. Henk erlöst Käpt’n Jeto von dem Fluch und erreicht, dass Jeto die Helden zurück zur [[Baiula Spei]] bringen wird, was er im Anschluss an das Gespräch seinen Freunden berichtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 16: Heiße Holly===&lt;br /&gt;
'''24./25. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erfahren von der Gründung von [[Fuselfels]] und verabschieden sich von Strymos. Alle Mitreisenden werden eingesammelt und ein letztes Mal im [[Fuselfels#Lokalitäten|Fuselpott]] getrunken. Hackfresse erzählt einige interessante Geschichten über die erweckten Piratenkönige und [[Käpt'n Jeto]] nimmt die Helden mit auf sein neugetauftes Schiff. Er bringt die Helden zur Baiula Spei, welche unerwarteten Besuch erhalten hat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji informiert die Helden über den Inhalt seines [[Korrespondenzen#Kenjis Brief an den Bund des Lichtes|Briefes an den Bund des Lichtes]] und Henk offenbart ihnen, was er seiner [[Order of the black Fox|Gilde]] geschrieben hat. Im Anschluss entbrennt eine Diskussion über die Arbeit seiner Gilde und die Bedeutung des [[Eid der Verschwiegenheit|Twill-Eides]], den die Helden geschworen haben (vgl. [[Episode 19-02: Bandenkrieg in Freywall#Der Eid der Verschwiegenheit|Kap.19.02]]). Schließlich kommt Ivar mit einer „[[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]]“ dazu und stößt mit den Helden auf die Rettung des einzig wirklichen freien Ortes auf der ganzen Welt an. Er erzählt von der Gründung [[Fuselfels|Fuselfels‘]] durch [[Fuselfels#Plauzen-Paul|Plauzen-Paul]], wie er dadurch das Seevolk überhaupt erst zu einem Volk gemacht hat und seinen Plänen, langfristig das Piratenleben an den Nagel zu hängen und eine Annäherung an das Festland zu versuchen. Ivar steht diesen Plänen allerdings eher skeptisch gegenüber und möchte seine Freiheit nicht verlieren. Müde legen sich dann alle schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen weckt Ivar die Helden, versichert ihnen, dass sie Käpt'n Jeto, der sie zur [[Baiula Spei]] zurückbringen soll, vermutlich trauen können und ihn auf keinen Fall mit „Lord“ ansprechen sollen. Dann verabredet er sich zum Mittag mit ihnen im Fuselpott und geht zu einem Treffen mit Jeto. Die Helden verabschieden sich vormittags von Strymos, welcher sie beim Verlassen der Halle abpasst und umarmend verabschiedet, was nicht bei allen auf Gegenliebe stößt. Dann holen die Helden Ekky aus dem „stinkenden Mann“ ab und unterhalten sich noch kurz bei einem Teller Eintopf mit Ekkys Stiefmutter, weil Ekky mit seiner Kraft noch vor seiner Abreise bei einer anstrengenden Reparatur helfen muss. Wigo, welcher selbstsicher und gut gelaunt wirkt, kommt mit Heli und dem Papagei dazu und gemeinsam begeben sie sich zum Mittag in den Fuselpott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags stoßen die Helden mit Ivar und Jeto zum Abschied an, während sich Kaltfisch an einem anderen Tisch mit Schmogol, Hohlzahn-Piet und Hackfressen-Jack unterhält. Einige Piraten versuchen, bei den Helden anzuheuern, werden aber schnell abgewimmelt. Ivar bedauert es sehr, dass er Henk wieder ziehen lassen muss und wünscht sich bald ein Familientreffen der Behringers. Dann verabschiedet er sich und die Helden werden von Kaltfisch, der sich als nützlich erweisen will, zu Hackfresse geschickt, welcher noch wichtige Informationen für sie hätte. Hackfresse erzählt den Helden bei einem guten Fusel die Geschichten von dem brutalen „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Grett, dem Abzieher]]“, dem Meereskreaturen beherrschenden „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Krakenmaul-Merle]]“ und dem Meisterstrategen „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Seeigel-Ragnar]]“, damit sie sich ein Bild davon machen können, mit welchen Fähigkeiten die Untoten ausgestattet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Käpt'n Jeto brechen die Helden dann auf, um mit seinem Schiff, welches mittlerweile in die „Heiße Holly“ umbenannt wurde, in See zu stechen. Seine Mannschaft findet es sehr schade, dass die Helden nur mitgenommen werden, sich aber nicht der Mannschaft anschließen wollen. Während Henk dank seines innigeren Verhältnisses zu Doganon durch den Sturmschluck den Seegang geniest und im Ausguck nach der Baiula Spei sucht, wird Octavia durch den Wellengang etwas übel und sie zieht sich mit Kenji und Augustus in die Kajüte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag kommt die Baiula Spei in Sicht, welche von einem Zweimaster verfolgt wird. Dieser wird als die Salzmähre identifiziert, mit welcher die Schwarzmagier das Schiff der Helden angreifen. Iustus blockt die Kanonenkugeln mit einem magischen Schild, und die Baiula Spei erwidert den Angriff. Die Salzmähre weicht unter der Führung von Seeigel-Ragnar geschickt den Kugeln aus und der Nekromant schickt einen schwarzen Schatten, welcher sich dem elementaren Feuergeschoss entgegenwirft und von diesem verzehrt wird. Käpt'n Jeto setzt sofort Kurs auf das Gefecht, um die Baiula Spei zu unterstützen und gemeinsam die Salzmähre einzukesseln. Einige Seeleute geraten unter den Einfluss des Schwarzmagiers und springen in die Fluten, um zur Salzmähre zu schwimmen. Als es für die Angreifer eng wird, ruft der Nekromant einen grünlichen Nebel hervor, welcher beide Mannschaften in Panik geraten lässt, während die Salzmähre flieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Nebel sich verzieht, verabschieden sich die Helden von [[Käpt'n Jeto]] und rudern zur Baiula Spei. Kaltfisch begrüßt die Mannschaft und offenbart ihnen, dass er ab jetzt nicht mehr das Kommando hat, was alle erleichtert aufnehmen. Der Admiral meldet den Verlust von drei Matrosen und schlägt vor, sich in der Offiziersmesse zu treffen, nachdem die Helden sich etwas frisch gemacht haben. Das Mädchen Heli wird zur Köchin gebracht und kurz darauf schlägt Henk Wigo mit einem Schlag nieder und sperrt ihn in eine Zelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk weckt Wigo mit einem Eimer Wasser, nennt ihn Verräter und droht ihm an, ihn auch als einen solchen zu behandeln, worauf Wigo sich vor Entsetzen übergibt und am ganzen Leib zittert. Henk gibt ihm noch eine Nacht und würde am nächsten Morgen von Wigo wissen wollen, warum er ihn nicht wie einen Fisch ausnehmen sollte. Mit ernsten Blicken verlässt er Wigo, überlässt ihn sich selbst und begibt sich in seine Kajüte. Auf ihren Zimmern liegen die frisch gewaschenen Kleider der Helden und nach einer ausgiebigen Wäsche zieht jeder wieder gerne seine vertrauten Sachen an. Henk spricht mit Kenji und bittet ihn, später mit Wigo zu sprechen, ihn aber nicht zu befreien.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 3: Lyo und die Grüne Festung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gesichtsloser.png|400px|thumb|rechts|Ein [[Loigg'Il|Gesichtsloser]] mit drei Leibwächtern (von den [[Olborg|Olborgern]] auch &amp;quot;Visduivels&amp;quot; genannt)]]&lt;br /&gt;
=== Episode 17: Scheidewege===&lt;br /&gt;
'''25.- 27. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden müssen über den neuen Kurs der [[Baiula Spei]] entscheiden und tauschen Neuigkeiten mit dem Admiral aus. [[Iustus Trebatius|Iustus]] hat ein Geschenk für Octavia und Henk stellt [[Wigo]] vor eine bedeutende Wahl. Kenji spricht zur Mannschaft und [[Augustus Octavius|Augustus]] und Henk unterhalten sich. Abdrushin hat den Helden etwas zu berichten und ein interessanter Fund bringt neue Erkenntnisse.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
25. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor seinem Besuch in der Offiziersmesse sucht Kenji seine Kapelle auf und betet (s. [[Kenjis Tempel#Kenjis Vision im Gebet (25. Spealis 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Anschließend trifft er die anderen bei der Besprechung mit dem Admiral und den Führungsoffizieren. Sie beratschlagen über die beste Route zur Insel Lyo und entscheiden sich auch mit Ekkys Informationen für die schnellere der beiden Strecken. Anschließend berichten die Helden von ihrem Abenteuer auf [[Fuselfels]], bevor der Admiral ihnen seine Neuigkeiten präsentiert. Wellenbrecher hat von einem ankarzer Fürsten erfahren, dass Adarians Verschwinden ganz [[Barthavion]] in Aufruhr versetzt hat und die „Suche nach dem Held von Trutz“ zu einer beliebten Aufgabe für Abenteurer und Helden geworden ist, an der sich sogar der legendäre Held [[Lindrad und Nandrad|Nandrad]] beteiligt. Die Hoffnungen und Gebete der Menschen sind bei den drei Helden und die Fahrt der Baiula Spei hat bereits jetzt schon einen mythischen Status auf ganz Eboria erreicht. Außerdem erfuhr der Admiral, dass sich neue Kulte in Barthavion ausbreiten und Prediger des Untergangs die Menschen vom Glauben an die [[Schutzgötter]] und an das Licht abbringen. [[Elbrecht von Altlay]] ist mit seiner Gruppe in den [[Ankarz#Landschaften|Dürdirs-Wäldern]] verschollen und [[Isgar Wintras|Prinz Isgar]] soll ihn suchen. Ein gemeinsames Kampftraining wird für den nächsten Tag geplant und den Helden wird von [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und [[Iustus Trebatius|Iustus]] angeboten, die Nachtwachen für sie zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk mit Octavia in ihrer Kajüte noch über seine Sorgen spricht, sucht Kenji Wigo in der Zelle auf und bringt ihm etwas zu essen. Er erzählt diesem von seiner Zeit als Straßenjunge und wie es ihm gelang, mit der Hilfe eines Mystikers einen anderen Weg für sein Leben einzuschlagen. Dann signalisiert er dem Jungen, dass er ein solcher Mystiker für ihn sein könnte, und zieht sich unverrichteter Dinge zurück. Schließlich legen sich alle Helden todmüde schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht erwacht Henk durch seltsame Geräusche und hört Adarian im Wasser nach ihm rufen (s. [[Henks_Taverne#Henks 2. Sichtung (Nacht, 25/26. Spealis 351 JF)|Henks Taverne]]). Beim Frühstück erwähnt er davon aber gegenüber seinen Freunden noch nichts.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag geht Henk zu Wigo und konfrontiert ihn mit der Konsequenz seiner gut ausgeführten Spitzeltätigkeit. Wigo muss sich bis zur Ankunft bei Lyo überlegen, ob er die Baiula Spei verlassen will und mit Heli auf der Insel bleibt, oder ob er sich der Aufgabe verschreiben will und sich den Mutigen anschließt, um die Welt zu retten. Anschließend tauscht er sich kurz mit Kenji aus, welcher gerade zuvor mit dem Admiral über die anstehende Ansprache zum Mittag gesprochen hat. Kenji suchte Abdrushin auf, um sich bei ihm über den Gesundheitszustand der Mannschaft zu erkundigen, und erfuhr, dass dieser den Helden heute Abend gerne etwas erzählen würde. Octavia sucht das Labor auf und bekommt von Iustus ein Geschenk, mit welchem sie sich im Anschluss vertraut macht, bis das Signal zum Antreten ertönt und die Ansprache stattfinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag spricht Kenji mit Henk und Octavia an seiner Seite der gesamten, versammelten Mannschaft Mut zu und schwört sie erneut auf die Aufgabe ein. Anschließend begibt er sich mit Henk und Augustus zum Kampftraining, während sich Octavia wieder mit Iustus in das Labor zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag trainieren Augustus, Henk und Kenji mit mehreren Mannschaftsmitgliedern den waffenlosen Nahkampf. Augustus hat den Seemännern bereits einige militärische Techniken beigebracht und Henk zeigt ihnen ein paar fiese Tricks. Kenji begibt sich wieder an Deck und Augustus und Henk lassen sich nun von drei Männern gleichzeitig angreifen, um eine mehrfache Abwehr zu demonstrieren. Im Anschluss an das Training führen Augustus und Henk noch ein längeres Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erzählt Henk seinen Freunden von seinen zwei Adarian-Sichtungen (vgl. [[Henks Taverne]]) und tauscht sich mit ihnen über die Bedeutung der Beobachtungen aus. Außerdem berichtet Abdrushin den Helden von dem [[Abdrushin#Das Lied des Delphins (Spealis 351 JF)|Lied des Delphins]], welches er erlebt hat. Anschließend legen sich Octavia und Henk ins Bett und Kenji hält in der Kapelle eine Andacht, in der den anwesenden fünf Bambusen, welche durch den Kontakt mit den Schwarzmagiern mittlerweile verängstigt waren, der Ernst der Lage bewusst werden sollte, so dass sie sich auch noch für einen Abbruch der Reise auf Lyo entscheiden können. Dort erfährt er auch von verletzten Matrosen im Kampftraining und erkundigt sich danach nochmal bei dem ebenfalls bereits zu Bett gegangenen Augustus, bevor er sich selbst ebenfalls Schlafen legt, dabei wie Octavia seine Wache vergessend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht werden die Helden durch den Maat Sturmfels geweckt, welcher eine Schlägerei unter Deck meldet, bei der Ekky beteiligt ist. Henk und Kenji machen sich sofort auf den Weg, um den Streit zu schlichten, und Octavia legt sich wieder hin. Ekky kämpft unter Deck gegen fünf Matrosen und schlägt gerade einen mit seiner berühmten Walfaust um, als die beiden Helden dazukommen. Henk versucht, die Lage zu entwirren und aufzuklären, wie es zu dem Streit gekommen ist, und verdonnert alle Beteiligten zum Kampftraining am Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden bei  Frühstück die Fahrt nach Lyo planen und überlegen, was sie dort noch für Vorräte nachfüllen können, meldet der Ausguck treibende Wrackteile im Wasser und alle gehen zum Bug, um sich ein Bild zu machen.  Auf einem der Teile wird ein Überlebender gesichtet, welcher bewusstlos ist, aber noch zu leben scheint. Er wird an Bord geholt und von Abdrushin auf der Krankenstube versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden auf die Nachricht des Arztes warten müssen, dass der Schiffsbrüchige wieder bei Bewusstsein ist, wendet sich Octavia wieder ihren Übungen zu und Henk, Augustus und Kenji begeben sich zum Training in den Frachtraum. Nach gut zwei Stunden ist das Ausdauertraining beendet und Henk und Kenji holen Octavia im Labor ab, um nach dem Geretteten zu schauen. Dieser ist inzwischen erwacht und betet völlig verängstigt auf Olborgisch, was jedoch keiner der Anwesenden spricht. So wird der Olborger Kaltfisch hinzugezogen, welcher den Betenden harsch unterbricht und in seiner Muttersprache anschnauzt. Er entlockt dem Geretteten, dass sein Schiff von einer Seeschlange versenkt und alle Überlebenden unter Wasser gezogen wurden. Nach kurzen Überlegungen, wie es jetzt weitergehen kann, teilt Kaltfisch mit den Helden in der Kapitänskajüte sein Wissen über Lyo. Nachdem Kenji und Octavia über [[Roana Dernheim|Roana]] den Namen von Helis Mutter (Annie Wever) erfahren haben, hält Augustus noch eine Einsatzbesprechung ab, in der er seinen Freunden nochmal seine Erfahrungen mit den [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und ihren umgewandelten Sklaven in der Höhle vor Perlheim zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 18: Zuiderstad===&lt;br /&gt;
'''27. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden lassen sich mit dem Rettungsboot nach [[Lyo]] rudern und haben ein ganz mieses Gefühl bei der Ankunft auf der Insel. In Zuiderstad machen sie unerwartete Entdeckungen und fühlen sich beobachtet. Die Helden müssen Sprachbarrieren überwinden und machen sich auf die Suche nach den Bewohnern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit Wigo gesprochen haben und es geklärt ist, dass er die Helden mit Heli auf die Insel begleiten wird, besteigen alle das Beiboot und werden von den [[Baiula_Spei#Matrosen:|Matrosen]] Klippstein, Grauwasser und Weihwind nach [[Lyo]] gerudert. Die Überfahrt dauert gute drei Stunden und der Regen und der starke Wellengang durchnässen die Helden bis auf die Knochen. Henk bemerkt, als sie an der Westseite der Insel angelangt sind, einen mannsgroßen Schatten, welcher unter dem Boot durchtaucht. Wachtürme sind anscheinend unbesetzt und die Helden rudern weiter bis in den Hafen von Zuiderstadt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuiderstad.png|300px|rahmenlos|rechts|Zuiderstadt auf der Insel Lyo]]&lt;br /&gt;
Die Insel ist wie ausgestorben und eine bedrückende, schwere Stille liegt über dem Land. Das Boot legt im Hafen neben dem Schiff „''Wol‘s Zegening''“ an und die Helden erkunden die Stadt, während die Matrosen mit Wigo und Heli sich im verlassenen Wachturm verstecken und auf die Rückkehr der Helden warten. Es gibt keine auf den ersten Blick offensichtlichen Kampfspuren, jedoch findet sich an einem Wachturm, dem Bürgermeisterhaus und der Wolskirchentür Spuren einer klebrigen, grünen Substanz, welche Augustus als den Klebeschleim der Wasserghule identifiziert, mit dem die Opfer fixiert werden. Im Gasthaus treiben die Helden in einem versteckten Kellerraum hochprozentigen Fusel namens „Kustmist“ auf und jeder nimmt mehrere Flaschen davon mit. Henk füttert auf der Straße einen streunenden Hund und in der Kirche machen die Helden eine grausige Entdeckung. Der Priester der Gemeinde wurde mit jenem Schleim an das Wolskreuz der Sakristei geklebt und ist dort erstickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden fühlen sich ständig beobachtet und dann werden drei Männer gesichtet, welche eine große Kiste ziehen. Als diese auf die Helden aufmerksam werden, stoßen sie gleichzeitig einen lauten Schrei aus, welcher sie klar als verwandelte Wasserghule erkennbar macht, und greifen an. Einer spuckt einen Pfropfen klebrigen Schleim auf Kenji und die beiden anderen rennen auf die Helden zu. Augustus streckt zwei Angreifer nieder, nachdem der eine mit Kenji gerungen hat, und Octavia feuert einen Feuerpfeil, welcher allerdings kaum Schaden verursachte, auf den Spucker, welcher auch von Henk angegriffen und beinahe enthauptet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf bemerken die Helden immer noch dieses Gefühl, beobachtet zu werden, und ein Einwohner wird in einem Haus gesichtet und von Henk überrascht und zur Rede gestellt. Es ist der Dorftrottel Tjark, welcher ihnen berichtet, dass er von den anderen Überlebenden nicht mitgenommen wurde, weil er die Fischteufel mit seinem lauten Klopfen zur Kirche gelockt haben soll, wo sich die übrigen Bewohner versteckten. Er erzählt, dass sich die Einwohner, die entkommen konnten, nach dem Überfall auf Kempers Hof zurückgezogen haben, ohne ihn mitzunehmen, und er malt den Helden eine Wegbeschreibung in den Staub der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über totenstille Felder und an leeren, verlassenen Häusern vorbei kommen die Helden schließlich mit Heli und Wigo im Schlepptau am Bauernhof an. Das Hauptgebäude ist verlassen, allerdings stehen im Stall relativ frisch gefütterte Kühe. Dann werden die Helden von einem Pfeilschuss überrascht, welcher aber sein Ziel verfehlte, und sie ziehen sich in die Scheune zurück. Dort werden sie von dem Bauern mit drei Knechten gestellt und Heli gibt sich zu erkennen. Aus Angst greift ein Knecht dennoch Augustus an, wird aber elegant von diesem zu Boden gedrückt, bis er jammerte, sie könnten keine Abgaben mehr an das Seevolk zahlen. Die Helden lösten das Missverständnis auf, für Piraten gehalten zu werden, und fragen nach Annie Wever, woraufhin sie zu einer weiteren, etwas abgelegenen Scheune geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überlebenden von Zuiderstad verstecken sich in der Scheune und der Bauer holt Annie und einen weiteren Mann heraus, welcher die barthaivische Gemeinsprache spricht und übersetzt. Die Helden erfahren, dass alles damit anfing, dass Heli die Teufel am Strand sichtete, was ihr aber niemand glaubte. Dann verschwand zunächst Helis Vater, danach fast alle weiteren Fischer. Den Piraten konnten die Abgaben nicht bezahlt werden und sie nahmen stattdessen die Kinder mit. Nachdem der Leuchtturm ausfiel, raubten seltsame Fischteufel nachts Menschen aus dem Ort und  die Bevölkerung beschloss, das letzte Schiff des Ortes mit der Bitte um Hilfe nach Rikstedt zu schicken. Der Wachtmeister ging zum Leuchtturm, kam aber nicht zurück. Nach weiteren Überfällen auf den Ort kam endlich ein Wolspriester aus Rikstedt mit Wachen an und ordnete an, dass sich die Menschen in der Wolskirche einschließen sollten. Anschließend suchte der Priester den Leuchtturm auf, kehrte aber auch nicht zurück. Dann lockte Tjark durch sein Klopfen die Fischteufel zur Kirche und viele wurden von ihnen entführt. Die Überlebenden flohen zu Kempers Hof, wo sie jetzt von den Helden gefunden wurden. Die Helden werden gebeten, beim Leuchtturm nach dem rechten zu sehen und den Leuchtturmwärter Göttrik zu retten, falls es noch nicht zu spät sei. Sie bekommen eine Wegbeschreibung und wollen sich noch vor der Dämmerung auf den Weg machen, während Wigo mit einer magischen Waffe bei den Menschen aus Zuiderstad bleibt und aufpasst.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 19: Die Grüne Festung===&lt;br /&gt;
'''27./28. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besuchen den Leuchtturm von [[Lyo]] und bekommen neue Erkenntnisse. Sie folgen den Hinweisen und finden einen Zugang zur „[[Die Grüne Festung|Grünen Festung]]“. Bei der Erkundung der alten Anlage geraten die Helden in schwere Bedrängnisse und ihre Aufgabe droht zu scheitern, wenn sie nicht alle Kräfte aktivieren können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem beschriebenen Weg durch die Dünen, vorbei an verlassenen Hütten, bis sie hinter einem Ruinenfeld am Strand den erloschenen Leuchtturm erblicken. An der Küste ist ein großes Schiff aufgelaufen, die &amp;quot;''Woltruida''&amp;quot; und Spuren von Flossen und Schuhen überqueren die Landzunge und verschwinden im Wasser an der Südküste. Ein Späher wird beobachtet, seine Spur kann aber in den Dünen nicht verfolgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingangstür des Leuchtturms ist eingeschlagen und in der Feuerkammer finden die Helden eine erschlagene Wache aus Rikstedt. Im Keller hat sich der Leuchtturmwärter eingeschlossen und Henk kann die Tür knacken, während Augustus und Kenji angreifende Fischmonster abwehren. Nachdem der Wärter mit einem Heiltrank versorgt ist, zeigt er den Helden den Ort im Watt, wo seiner Meinung nach alles anfing, als vor einiger Zeit einen halben Tag lang eine Wasserfontäne aus dem Boden emporschoss, genau bei den Ruinen des „Duivelscirkels“, welche bei Ebbe am Südstrand zu erreichen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen sich in der Dämmerung beim Einsetzen der Ebbe auf den Weg durchs Watt, wobei ihre Schritte beim Gehen seltsam gurgelnde Töne erzeugen und ein salzig-fischiger Geruch in der Luft liegt. Sie begegnen einem riesigen Wattwurm von bestimmt zwei Schritt Länge, welcher sich unter Henks Fuß aus dem Boden schraubt, um direkt daneben wieder in den Sand einzutauchen und beim Verschwinden einen halben Schritt hohen Sandhaufen zu hinterlassen. Die Ruinen können im Dunkeln als kantige Erhebungen ausgemacht werden und, nachdem ein reißender Priel überwunden ist, finden die Helden eine Art Steinkreis mit Blumenornamenten, in dessen Mitte eine geflutete Treppe ins Wasser hinabführt.&lt;br /&gt;
[[Datei:GF-turm.png|100px|rahmenlos|links|Der Duivelscirkel am Südstrand von Lyo]]&lt;br /&gt;
Octavia erkennt mit Astralsicht, dass das Wasser in der Treppe nur eine Ellen tief ist und nach unten von einer dünnen, grünen Schleimschicht begrenzt wird, welche von magischen Artefakten an den Wänden erzeugt wird, welche aus dem unbekannten Material  besteht, welches die Helden schon mehrfach gefunden und den Gesichtslosen zugeschrieben haben. Unter der Barriere, welche einfach, aber mit einem unangenehmen Gefühl durchdrungen werden kann, befindet sich atembare Luft, wenngleich etwas stickig und irgendwie dichter als gewohnt. Die Helden gehen die Treppe hinab in die Tiefe.&lt;br /&gt;
[[Datei:GF-oben.png|200px|miniatur|rechts|Eingang zur Grünen Festung]]&lt;br /&gt;
Die Größe der Anlage ist beeindruckend und Augustus vermutet, dass es sich um eine alte Festungsanlage handelt. Das Zusammenspiel von zwergischer und elbischer Architektur erinnert an die Heiligtümer im Norden und verweist zurück auf Uselias' Zeitalter als Entstehungszeit. An einigen Wänden wächst ein Belag, welcher grünlich schimmert und die Umgebung mit einem für die Augen unangenehmen „Licht“ schwach erleuchtet. Als die Helden bereits einige Räume durchsucht haben, werden sie durch Geschrei nach Hilfe überrascht. Sie beobachten, wie Tjark, ihr Informant aus der Stadt, mit vier Fischwesen rangelt, welche ihn überwältigen wollen. Die Helden eilen ihm zur Hilfe und töten die Angreifer. Während Tjark sich wieder auf den Heimweg macht, erkunden die Helden einen letzten Raum und entdecken über einer Treppe nach Unten ein großes Wandrelief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Relief ist leider an den Rändern beschädigt, aber es finden sich darauf ein Drache, ein Elb und ein Zwerg, welche gegen angreifende Dämonen kämpfen. Beim Anblick des Bildes überkommt die Helden eine kurze Vision Uselias', wo sie durch seine Augen die Szene des Reliefs sehen und erkennen, dass sie sich auf den Zinnen dieser Festung befinden und der Elb eine goldene Rüstung und eine Narbe auf der rechten Wange hat. Kenji erkennt ihn wieder als den Elb aus seinem Traum in Perlheim (vgl. [[Drachenträne#Kenjis Traum: Uselias und Vishmiel verbünden sich mit dem Elb|Kenjis Traum]]). Auf dem Relief gibt es Inschriften in drei Sprachen, welche übersetzt etwa „Die Verteidiger der grünen Festung“ bedeuten, wie die Namen „Greenhold“ (zwergisch) und „Caras-Calen“ (elbisch) vermuten lassen. Die Treppe unter dem Relief führt nach Norden in die Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schimmernden Wände erhellen etwas den Weg und bereits im ersten Raum findet Henk eine Geheimtür, hinter welcher eine Treppe abwärts führt. Dort warten allerdings bereits drei Fischmonster und während zwei auf die Helden stürzen, verschwindet der dritte hinter einer undurchsichtigen Barriere, welche auch nicht durchdrungen werden kann, selbst mit Feuer nicht. Stattdessen entlädt sie sich in elektrischen Blitzen. Die Helden müssen zwangsläufig einen anderen Weg finden und erkunden die weiteren Gänge.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung1.png|miniatur|Die Grüne Festung - der gemeinsame Weg]]&lt;br /&gt;
Sie folgen einen Gang, welcher nicht mit den Leuchtflechten bewachsen ist, und stoßen auf eine Tür, welche ein kompliziertes Schloss zwergischer Bauart aufweist. Henk kann es nur mit Octavias Hilfe knacken, da der Auslösemechanismus nur astral geschaut werden kann. Doch als die Tür geöffnet wird, schnellt hinter Octavia und Henk ein Fallgitter herunter und trennt die Helden von Augustus und Kenji. Die Tür führt in einen größeren Raum, in dem Kampfspuren an den Wänden zu finden sind, und Henk kann zwar einen Geheimgang entdecken, findet aber keinen Öffnungsmechanismus. Als sich die Geheimtür plötzlich von allein öffnet, tut sich ein dunkler Gang auf und es scheint etwas weggehuscht zu sein. Henk übergibt Kenji Adarians Lampe und einen Heiltrank und dann folgen die beiden dem Gang. Augustus und Kenji können nur zuschauen und nehmen dann einen leichten Schrei im Kopf war. Sie hören nur noch das Fallen von Henks Säbel und Octavias Stab, bevor sich die Geheimtür wieder schließt.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung2.png|miniatur|Henk und Octavias Weg zur Zuchtkammer mit anschließendem Kampf]]&lt;br /&gt;
Der Geheimgang endet in einer Kammer, in der bereits ein Gesichtsloser mit drei Sklaven auf die Helden wartet. Ein telepathischer Befehl raubt ihnen den Willen, Henk und Octavia ergeben sich ihrem Schicksal und folgen den Monstern tiefer in die Anlage. Sie durchqueren einen Raum, in dem Menschen, bei denen die Verwandlung in Fischmonster schon begonnen hat, apathische nebeneinander hocken. Anschließend kommen sie durch einen Raum, in dem lauter leere Luftkartuschen liegen, mit denen vermutlich das Wasser aus der Anlage geblasen wurde. Schließlich werden die beiden in einem Raum angeklebt, in welchem noch viele andere Menschen auf ihre Verwandlung warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Gefangenen kommen Henk und Octavia ins Gespräch und erfahren, dass sie die Mannschaft der „Woltruida“ sind und die Fischteufel immer wieder Gefangene abholen und nicht zurückbringen. Darauf kommen auch tatsächlich der Geschichtslose mit seinen Sklaven und holt die beiden ab, indem er sie wieder unter mentale Kontrolle setzt. &lt;br /&gt;
Die beiden werden durch eine weitere Barriere in das ehemalige Heiligtum der Anlage geführt, welches entweiht und mit einer Nythorath-Statue ausgestattet wurde. Henk wird auf den Altar gelegt und Octavia muss mit ansehen, wie sich Tentakeln aus einem neu angelegten Wasserbecken emporsteigen und sich eine auf Henks Gesicht hinabsenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade als die Situation aussichtslos erscheint, durchzuckt ein heller Blitz die Gedanken der beiden und Uselias befreit sie von der mentalen Kontrolle, so dass Henk den Tentakel herausziehen und Octavia mit Feuerbällen angreifen kann. Gegen erneute Übernahmeversuche scheinen sie nun gefeit zu sein. Mit einem lauten Schrei ruft ein Gesichtsloser weitere Wachen herbei und es entbrennt ein heftiger Kampf, in dem Octavia mit Feuerbällen die Gegner auf Distanz hält.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung3.png|miniatur|Der Weg von Augustus und Kenji durch die Grüne Festung, der orange Punkt ist der Wol-Priester]]&lt;br /&gt;
Augustus und Kenji entscheiden sich dazu, einen alternativen Weg zu suchen, mit dem sie die magische Barriere umgehen können. Sie müssen zwei Wasserghule überwinden, als sie am Haupteingang vorbeikommen, und anschließend erkunden sie die andere Seite der anscheinend symmetrisch aufgebauten Festung. Hier entdecken sie ähnliche verschlossene Räume wie zuvor, doch eine Tür steht einen Spalt auf.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Kraft kann die Tür geöffnet werden und im Raum dahinter ist ein Geheimgang geöffnet. Es befindet sich auch ein Wolpriester in dem Raum, welcher jedoch langsam flieht, während Augustus und Kenji den Geheimgang erkunden. Als dieser in einer Sackgasse mit vermutlich einer weiteren Geheimtür endet und sie erfolglos nach einem Öffner suchten, entschließen sie sich, den Priester zu fragen, wie er dahin gelang war. Sie finden ihn im Gang vor einer Zwischentür und stellen ihn zur Rede. Sein Name ist Jaap van Hoogstraten und er weigert sich, ihnen irgendwelche Informationen zu geben, da er überzeugt ist, dass bereits alle tot sind und niemand mehr gerettet werden kann. Er versucht die Helden davon zu überzeugen, mit ihm zu fliehen, und verweigert jegliche Mithilfe. Als er auch beleidigend und unhöflich wird, schleift Augustus ihn mit in den Geheimgang und auch Kenji setzt ihn unter Druck. Erst als Augustus den Inquisitor blutig schlägt, schreitet Kenji ein und bringt Augustus wieder zur Besinnung. Aus Dankbarkeit zeigt der Inquisitor den beiden den Geheimgang und Kenji trägt ihm auf, an Ort und Stelle auf ihre Rückkehr zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Augustus macht sich Kenji auf den Weg tiefer in die Anlage und gemeinsam überwinden sie vier Wasserghule, bevor sie den Raum mit den bereits verwandelten Menschen durchqueren, um zu ihren Freunden zu gelangen. Diese sind gerade in einem Kampf mit den Wasserghulen verwickelt. Augustus steigt sofort in den Kampf ein, während ein Gesichtsloser versucht, Kenji zu kontrollieren. Dieser kann die Übernahme jedoch mit Uselias' Hilfe abschütteln und schlägt mit seinem Stab der Kreatur auf den Schädel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji wird von Mindergeistern angegriffen, welche als Nebenwirkungen von Octavias Zaubern die Anwesenden attackieren. Sein linker Arm wird verbrannt und er erleidet höllische Schmerzen, die er lediglich mit einem Heiltrank dämpfen kann. Augustus hält problemlos die Angreifer in Schach, wird aber immer weiter bedrängt und unter Druck gesetzt. Henk beobachtet noch, wie sich die Gesichtslosen durch einen Geheimgang absetzen und fliehen, bevor die Wasserghule überwältigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Spealis&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung4.png|miniatur|Der Ort des Kampfes, an dem Kenji verletzt wurde, und der Fluchtweg hinaus]]&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf finden die wiedervereinten Helden einen [[Brief vom Bund des Xul]] und bemerken, nachdem sie über den Brief und die beiliegende Karte studiert haben, dass sie mit den Füssen bereits im Wasser stehen, welches weiter steigt. Die Helden beeilen sich, die Gefangenen zu befreien und suchen einen anderen Weg aus der Anlage heraus. Sie finden im hinteren Teil Treppenaufgänge, von denen einer noch intakt ist. Die lange Treppe führt an die Oberfläche und der Durchgang scheint gerade erst freigelegt worden zu sein. So entkommen sie mit den Überlebenden aus der Grünen Festung und erreichen erschöpft am frühen Morgen die Oberfläche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 20: Die Bitte der Mondgöttin===&lt;br /&gt;
'''28.- 30. Spealis 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren mit den Überlebenden zurück und werden ins Gasthaus eingeladen. Sie erhalten im Traum von [[Uselias]] einen Auftrag und machen sich auf die Suche. Auf einem alten Kultplatz läuft den Helden ein Schauer über den Rücken und sie erfahren von der Bitte der [[Lysara|Mondgöttin]]. Früh am Morgen brechen sie wieder zur [[Baiula Spei]] auf und werden überrascht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
28. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind froh, es aus der Grünen Festung nach oben geschafft zu haben, bevor die Wassermassen die Anlage überflutet haben, und sind sehr geschwächt. Henk spürt stechende Schmerzen in der Magengegend, Octavia ist so erschöpft, dass sie sich sofort hinlegt, und Kenji hat noch starke Schmerzen in seinem verbrannten, linken Arm. Etliche Olborger würgen wie Henk immer wieder Tentakelreste aus und die Männer eines Schiffes aus Ankarz bedanken sich bei den Helden. Einige Olborger stellen fünf Piraten, welche sie als die Entführer ihrer Kinder identifizieren, und überwältigen sie. Die Helden machen sich mit einigen Überlebenden auf den Rückweg zu Kempers Scheune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ankommenden werden von den Frauen und Kindern freudig begrüßt und Wigo erzählt von einem Angriff der Fischteufel, welchen er mit der magischen Waffe abgewehrt hat. Den Säbel gibt Wigo Kenji zurück, den Langdolch von Henk darf er behalten.  Der Wirt lädt die Helden in sein Gasthaus „Zuider-Rust“ ein und mit einem Ochsengespann geht es in die Stadt. Kenjis Arm fühlt sich an, als ob er gar nicht mehr richtig zu ihm gehören würde, und seine Muskeln verkrampfen sich immer mehr vor Schmerzen. Zurück in Zuiderstad bekommen die Helden ihre Zimmer gezeigt und der Wirt will das Essen vorbereiten, während sie sich kurz ausruhen könnten. Ein Sturm zieht auf, welcher verhindert, dass sie sofort zur Baiula Spei übersetzen können. Die Helden legen sich erschöpft ins Bett und schlafen mit Regentropfen an den Fensterscheiben am frühen Nachmittag ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht träumen die Helden einen identischen Traum, in dem Uselias ihnen einen besonderen Ort auf der Insel zeigt und sie um Hilfe bittet (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Traumbotschaft und Bitte (28/29. Spealis 351 JF)|Uselias' Traumbotschaft]]). Die Helden sollen den Stein der Göttin finden und ihr Licht erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden durch ein Klopfen an der Tür geweckt werden, ist es zu ihrer Überraschung bereits wieder Mittagszeit ist und sie anscheinend durchgeschlafen haben. Ein Blick aus dem Fenster verrät, dass der Sturm noch im vollen Gange ist und die geschnappten Piraten am Galgen des Hafens im Wind tanzen. Die Helden tauschen sich kurz über ihren Traum aus und begeben sich dann in die Gaststube zum Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Einheimische applaudieren schüchtern und der Wirt hat ein Huhn gebraten und zusätzlich eingelegten Fisch und andere Zuiderstader Spezialitäten aufgetischt. Henk geht es schon wieder besser und er hat Hunger. Kenji geht es nicht viel besser und es fühlt sich für ihn an, als ob er einen dicken viel zu engen Lederhandschuh am linken Arm tragen, und ist gezwungen, als Linkshänder mit der rechten Hand zu essen. Während des Mahls tuschen sich die Helden über ihre Erlebnisse in der Grünen Festung aus, nachdem sie getrennt wurden. Dabei spricht Augustus auf Nachfrage von Henk den Inquisitor an, welcher ihnen den entscheidenden Geheimgang gezeigt hat. In dem Moment viel ihm und Kenji bitter wieder ein, dass sie den Inquisitor im Eifer des Gefechts in der Grünen Festung zurückgelassen hatten. Als der Wirt sie dann fragt, ob sie etwas über den Verbleib des Inquisitors wissen, welcher wohl der barmherzigste Mensch auf Erden sei und sich immer rührend um die Armen und Kranken kümmert, zieht sich Kenji auf sein Zimmer zurück. Henk und Augustus erzählen dem Wirt, dass der Inquisitor es leider nicht geschafft hat und in der Grünen Festung zu Tode gekommen ist. Dann fragen sie den Wirt, wo sie Schafsfett bekommen können, und ob er einen großen Felsen auf der Insel kennt. Er gibt ihnen Wegbeschreibungen zu einem Schafsbauern und zu dem Felsen, wobei er sie vor dem Stein warnt und behauptet, man würde bei Vollmond wahnsinnig in seiner Nähe. Octavia geht zu Kenji auf sein Zimmer und spricht mit ihm über seine Verletzung und ihre Schuld daran, während sich Augustus und Henk am Tisch unterhalten. In einer Stunde wollen sie dann aufbrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchnässt erreichen die Helden den Schafshof und werden freundlich begrüßt, nachdem sie erkannt wurden. Sie werden an das Feuer eingeladen und bekommen Schafsmilch zu trinken, welche Henk gut mundete und Kenji nur nippend über die Lippen kam. Die alte Frau ist sehr stolz auf die Milch und gießt immer wieder nach, sobald die Schale geleert ist, während ihr Mann das erbetene Schafsfett holt. Ein in Stoff gewickelter Klumpen von der Größe eines Kopfes bringt der Hirte mit, von den eigenen Schafen und das beste Fett auf Lyo, wie er immer wieder betont. Geld will er nicht, es ist für ihn ein Zeichen von Wols Gastfreundschaft, dass er es seinen Retter schenken darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen bei Regen und Wind weiter und suchen den Felsen auf dem höchsten Punkt der Insel in einem Kiefernwald. Als sie ihn gerade entdeckt haben, müssen sie sich gegen eine wilde Bache zur Wehr setzen, welche fast Octavia umgerannte, wenn Augustus sie nicht aus der Bahn gestoßen hätte.  Doch nachdem Octavia das Schwein mit Feuer vertrieben hat, können sie sich der Untersuchung des Steines widmen. Obwohl keine Zeichnung zu sehen ist, kann Octavia ganz schwach eine Magie ausmachen, welche von einer halbmondförmigen Stelle ausgeht. Kenji spürt deutlich, dass es sich bei dem gesuchten, alten Kultplatz um einen Ort der [[Lysara]] handelt. Er möchte den Platz neu weihen und schlägt vor, dafür ein Silberopfer zu erbringen und vielleicht etwas zu räuchern, um eine Lysara heilige Atmosphäre zu schaffen, während er ihre Hymne singt, zu der er alle einlädt, miteinzustimmen. Octavia findet in der Nähe noch ein paar Beeren, welche Rauschzustände auslösen können, und Henk steuert etwas starken Tobak bei. Während Octavia die Räucherung überwacht, trägt Kenji die Hymne vor. Nach sechsmaliger Wiederholung stellt sich die erwünschte Wirkung ein und der Platz wird von Lysaras Präsenz erfüllt. Kenji ist zu Tränen gerührt und auch die anderen spüren deutlich die Anwesenheit der Göttin. Die Helden bekommen [[Lysara|Lysaras]] Segen (+1 Intuition für einen Monat).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk holt die Drachenträne hervor und Kenji und Octavia greifen intuitiv danach. Als alle drei gleichzeitig die Drachenträne berühren, verlieren sie das Bewusstsein und erhalten eine Vision von Uselias, in der er ihnen seinen Besuch beim goldenen König Sereg zeigt und sie erleben diesen zutiefst betrübt, trotz der Anwesenheit der Göttin [[Lysara]]. Anschließend erleben sie das Gespräch von Uselias und Lysara, in dem die Göttin den Drachen bat, seine Reise in den Norden zu verschieben und noch etwas bei seinem Freund zu verweilen, denn aus seinem Leid werde schreckliches erwachsen, und es wäre gut, wenn Uselias für den goldenen König da sein kann (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Erinnerungs-Vision auf Lyo (29. Spealis 351 JF)|Uselias' Erinnerungs-Vision]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Spealis&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Wigo.png|120px|thumb|[[Wigo]] mit seinem Löffel am Oberarm.]]&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder aufwachen, ist es bereits mitten in der Nacht und sie liegen zugedeckt neben einem Lagerfeuer, welches Augustus entzündet hat. Der Sturm hat sich gelegt und der Vollmond strahlt über ihnen in der sternklaren Nacht. Auf dem Rückweg nach Zuiderstad erscheint den Helden auf einer Kuhweide ein weißer Stier, dessen Hörner einmal kurz im Mondlicht wie eine silbrige Mondsichel aufleuchteten, bevor er in der Herde verschwand. Alle hatten das Gefühl, als sei dies ein kurzer Gruß der Mondgöttin gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Sonnenaufgang kommen die Helden in der Stadt an, wo ihre Ruderer schon auf sie warten. [[Wigo]] verabschiedet sich rührend von Heli und gibt ihr seinen vermutlich ersten Kuss. Wigo schenkt ihr den Löffel aus seiner alten Heimat als Zeichen, dass er Zuiderstad zu seiner neuen machen möchte, und Heli schenkt ihm etwas persönliches. Bevor das Boot der Helden ablegen kann, kommen Helis Eltern mit den restlichen Inselbewohnern zum Hafen, um ihnen noch einige Geschenke mitzugeben und ihnen zum Abschied ein Dankeslied mit herzerwärmender Melodie zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweistündige Überfahrt zur [[Baiula Spei]] verläuft glatt und alle freuen sich, zum Mittag ihr altes Schiff wiederzusehen. Umso überraschte sind sie, als die Baiula Spei ein Loch in der Seite und der Reling aufweist, an dem der Zimmermann schon fleißig arbeitet. An Deck erfahren die Helden dann vom Admiral, dass das Schiff von einer Seeschlange angegriffen und versenkt worden wäre, wenn [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und [[Ekky die Walfaust|Ekky]] das Monster nicht aufgehalten hätten. Es wurde dann mit einem Schuss von elementarem Feuer getötet und ist im Meer versunken. Bevor die Helden von ihrem Abenteuer berichten, wollen sie sich kurz frischmachen und suchen die Kajüten auf. Nur Kenji begibt sich zum Arzt Abdrushin und zeigt ihm seine Verletzung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 21: Wahre Albträume - Teil 1===&lt;br /&gt;
'''30. Spealis - 1. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nehmen ihre Aufgaben an Bord wieder auf und  Kenji erfährt in der Kapelle von einem Geheimnis. Beim Training kommt es zu Unstimmigkeiten und ein Matrose erhebt schwere Anschuldigungen gegen [[Augustus Octavius|Augustus]]. Am Morgen wird ein grausiger Fund gemacht und die Helden beginnen mit einer Untersuchung, bei der sie auf mehrere Spuren stoßen und mit einem schrecklichen Verdacht konfrontiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
30. Spealis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin versorgt Kenjis Verletzung mit Salbe und verbindet seinen Arm. Anschließend treffen sich die Helden beim Mittagessen mit dem Admiral und erfahren, dass die Baiula Spei voraussichtlich zwei bis drei Tage vor Anker liegen wird, um die doch erheblicheren Beschädigungen zu reparieren. Die Helden berichten dem Admiral und seinen Offizieren von ihren Erlebnissen auf Lyo und Henk und Augustus werden von Leutnant Ibendorn gebeten, das Training mit der Mannschaft fortzusetzen. Obermatrose Kerling kann nicht teilnehmen, weil er sich noch vom durch Augustus zugefügten Rippenbruch erholt, und Augustus beschließt, diesen zunächst aufzusuchen, während Henk mit dem Training beginnen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia zu Iustus ins Labor geht und Kenji die Kapelle aufsucht, bittet Wigo Henk an Deck um einen Rat, wie er sich wieder mehr auf die Aufgaben konzentrieren kann, wo er momentan an nichts anderes als Helis Kuss denken muss. Henk rät zu körperlichen Aktivitäten und lädt ihn zum Kampftraining ein, während Kenji von Obermatrose Malzan Starkentrutz in ein Familiengeheimnis eingeweiht wird und ihm einen Rat erteilen muss, wie dieser sich in seiner Lage verhalten soll. Octavia muss sich von Iustus seinen Kommentar zu den Geschehnissen auf Lyo anhören und den Rest des Tages mit Zauberübungen verbringen. Sie erfährt, dass Iustus einen Schild vorbereitet, welcher das ganze Schiff kurzzeitig umschließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erlebt beim Training, dass Augustus erst wieder mit den Männern warm werden muss, nachdem er beim letzten Training so die Kontrolle verlor. Doch er bemüht sich aufrichtig und erst am Ende des Trainings kommt es zu einem Ausbruch von Obermatrose Godehard Malter, welcher sich weigert, mit Augustus zu arbeiten. Die Situation eskaliert und Malter warf Augustus vor, Barthaver als zweitklassigen Abschaum zu betrachten, weshalb er sich bei ihm auch so gehen ließ, als er ihm das Gesicht blutig geschlagen und für immer entstellt hat. Außerdem wirft Malter Augustus vor, als [[Principus Mortis]] für das [[Massaker von Loderis]] verantwortlich zu sein. Henk geht vermittelnd dazwischen und erreicht, dass Malter sich etwas beruhigt. Letztendlich besteht Augustus darauf, die Sache in einem Vier-Augen-Gespräch zu klären und zieht sich mit Malter in den hinteren Teil des Frachtraumes zurück. Am Ende des Trainings setzt Augustus die mittlerweile ruhig und gelassen wirkende Unterhaltung fort, während Henk zum Abendessen geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abendessen hat [[Roana Dernheim|Roana]] aus den zuiderstader Vorräten das eingelegte Kraut und das frische Schafsfleisch zubereitet und die Helden genießen das Mahl. Augustus kommt erst verspätet hinzu, als die anderen fast schon fertig sind. Nach dem Essen berichtet Ekky den Helden, dass er heute eine Gellmöwe beobachtet hat, welche suchen beim Schiff hin und her flog und dann von einem Fenster des Kanonendecks ein Bündel abholte und in südöstlicher Richtung verschwand. Augustus fragt Henk, ob dieser seinen Dolchriemen gesehen hat, den er seit dem Training vermisst. Kenji sucht erneut Abdrushin auf und erhält einen neuen Verband. Anschließend unterhält er sich noch privat mit Augustus, bevor Kenji zur Nachtwache mit Octavia aufbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia erblicken bei Vollmond während ihrer Wache wieder den Delphin im Wasser, welcher die Baiula Spei schon seit einiger Zeit zu folgen scheint. Beim Anblick der nächtlichen See denken sie an das einstige wunderschöne Tal mit den goldenen Bäumen und an Lysara und Sereg. Auf dem Kanonendeck bemerkt Octavia mit Astralsicht eine Person im Dunkeln, welche nahe dem Fenster am Boden hockt und dann schnell auf das untere Mannschaftsdeck verschwindet, als die beiden Helden sich nähern. Am Fenster findet sich ein verschnürtes Bündel, in dem sich Haarknäule verschiedener Farben, Fingernägel und ein Zahn befinden. Mit der Entdeckung gehen die beiden sofort zu Henk und anschließend zu Iustus und besprechen die Bedeutung des Fundes in Bezug auf die Möglichkeit schwarzmagischer Einwirkung auf die Mannschaft. Octavia und Kenji gehen zu Bett, während Henk die nächste Wache übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird während seiner Wache von Maat Sturmfels mitgeteilt, dass Obermatrose Malter nicht in seiner Koje ist und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Er sei auch auf dem ganzen Schiff nicht aufzufinden. Der Maat berichtet außerdem davon, dass Malter anscheinend zurzeit ein kleines Alkoholproblem habe und sich vor Kurzem die sonst sehr gute Beziehung zu seinem Cousin Starkentrutz verschlechtert habe. Dieser habe wohl etwas erfahren, was nie ans Tageslicht hätte kommen sollen. Der Maat bittet Henk, ebenfalls nach Malter Ausschau halten, aber dieser fand bei seiner Suche auf dem ganzen Schiff ebenfalls keine Spur, bevor er Iustus und Augustus zur Wachablösung im Labor aufsucht und ein Gespräch der beiden mitbekommt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Morgen ist sonnig und klar und beim Frühstück teilt der Admiral mit, dass Obermatrose Malter vermisst wird und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Ferolax berichtet davon, dass bald der erste Test von Iustus neuem Schutzschild stattfinden wird, welcher aber leider noch nicht gegen Beeinflussungszauber wirke. Bevor die Helden ihrem Tagwerk nachgehen können, bittet sie ein kalkweißer Maat Koyner mit zittriger Stimme, ihm in den Frachtraum zu folgen. Dort konfrontiert sie der Admiral mit dem Fund des Schiffsjungen: einer in eine Kiste gequetschten Leiche, welcher die Arme auf den Rücken gebunden und die Finger, unter deren Nägeln Eisennägel geschoben sind, sind mehrfach gebrochen. Die Leiche ist geknebelt und im Genitalbereich übelst verstümmelt. Es handelt sich um den Vermissten Godehard Malter. Die Helden beschließen, der Mannschaft den Mord mitzuteilen, die grausamen Details aber zu verschweigen. &lt;br /&gt;
[[Datei:BS-Frachtraum.png|400px|miniatur|Fundort der Leiche im Bug des Frachtraumes und der Tatort mit astraler Verunreinigung im kleinen Lagerraum im Heck der [[Baiula Spei]].]]&lt;br /&gt;
Da sich die Helden an die Familienstreitigkeiten zwischen dem Opfer und seinem Cousin Starkentrutz erinnern, bitten sie den Admiral, letzteren zunächst in einer Zelle festzusetzen, bis sie ihn befragen können. Dann beziehen die Helden auf Anraten des Admirals Iustus in die Untersuchung mit ein und holen auch Augustus dazu. Als sie diesen auf seinem Zimmer abholen, lässt er gerade ein kleines Buch in der Schreibtischschublade verschwinden, in das er zuvor etwas eingetragen hat. Gemeinsam untersuchen sie den Fundort und es stellt sich dabei heraus, dass das Opfer an einem anderen Ort ermordet wurde. Octavia und Iustus machen sich auf die Suche nach geringen abyssischen Spuren, welche am Ort des Geschehens zu finden sein müssten. Es stellt sich heraus, dass die Tür zum kleinen Lagerraum nicht wie gewohnt verschlossen ist, und Octavia untersucht schließlich eine kleine schwarze Verfärbung des Astralraumes, woraufhin sie bewusstlos zu Boden stürzt und von Kenji gefangen wird. Es stellt sich heraus, dass Octavia von einem [[Spukgestalten|astralen Schemen]] angegriffen wurde und dadurch den Hergang der Tat in einer Vision erlebt hat, wovon sie den Helden berichtet. Über ihre Vision erfahren die Helden, dass der Täter sein Folterwerkzeug achtlos in eine Ecke warf, wo sie dann Augustus‘ vermissten Dolchriemen finden, den dieser sofort identifiziert. Nachdenklich zieht Augustus sich dann auf sein Zimmer zurück, während die Helden den Obermatrosen Starkentrutz befragen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden auf dem Weg zu den Zellen die Quartiere durchqueren, ist die Mannschaft fix und fertig, nachdem sie von dem Mord erfahren haben, und es macht sie wütend, dass Malter einem so hinterhältigen, feigen Anschlag zum Opfer gefallen ist. Es wird ein Täter gesucht und sich daran erinnert, dass Augustus der letzte war, der Malter lebend gesehen hat. Daraufhin gibt Kenji ihnen zu verstehen, dass, wer an Augustus Unschuld zweifle, auch gleich den Mystiker selbst beschuldigen könne.  Dann gehen die Helden weiter zu den Zellen und befragen Obermatrose Starkentrutz. Dieser wartet in einer Zelle und ist sehr traurig über den Tod seines Vetters. Doch der Obermatrose hat ein Alibi, da er nach dem Training mit seinen Kameraden essen gegangen ist und sich danach hingelegt hat. Er hat sogar dem Maat gemeldet, dass Malter nicht in der Koje gewesen ist, was zu der Suchaktion auf dem Schiff geführt hat. So beschließen die Helden, die Untersuchungsergebnisse von Abdrushin einzuholen, welcher die Leiche nach dem Fund untersucht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin fasst die Verletzungen zusammen: alle Finger der auf den Rücken gebundenen Hände sind gebrochen und unter acht Nägel sind Eisennägel geschoben. Sein Rücken weist Spuren starker Gewalteinwirkung auf und einige Rippen sind gebrochen. Auf der Haut lassen sich Abdrücke des Folterwerkzeuges entdecken, welche zur Schnalle von Augustus Dolchriemen passen. Tödlich war allerdings die dritte Verletzung im Genitalbereich, denn sein Geschlechtsteil wurde mit zwei einzelnen Schnitten gespalten, so dass der Schnitt bis auf den Beckenknochen ging. Des Weiteren scheint Malter vor seinem Tod Alkohol getrunken haben, wie sein Mageninhalt verrät. Um den Toten noch aufzubahren und einen Abschied zu ermöglichen, bittet Abdrushin darum, ihn in der Kapelle aufbahren zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen nun der Spur des Schlüssels, mit dem der kleine Lagerraum aufgesperrt werden kann, und erkundigen sich beim diensthabenden Maat. Dieser erzählt, dass sich der Schlüssel im Schlüsselschrank des Waffenraumes befindet, in dem zurzeit der Matrose Turmen Strafdienst machen muss, weil er schon mehrmals in seinem Dienst eingeschlafen ist. Diesen treffen die Helden im Waffenraum bei Polieren der Schwerter an und er zeigt ihnen den Schlüssel, der an seinem Platz im Schrank hängt, und erklärt, dass nur der Admiral und Oberleutnant Windisch einen Schlüssel für den Waffenraum haben. Auf sein Schlafwandeln angesprochen gesteht Turmen, dass er schon immer Schlafprobleme gehabt hätte und er es sogar schon erfolglos mit einem Schlafmittel von Abdrushin probiert hätte. Dennoch sei er morgens oft wie gerädert und den ganzen Tag hundemüde, was ihm sichtlich unangenehm ist. Octavia kann mit Astralsicht nichts Besonderes an ihm feststellen und Turmen erklärt, dass er mit Malter seit langer Zeit befreundet ist und dass Starkentrutz seit dessen Verschwinden am Boden zerstört sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss des Gespräches werden die Helden zum Admiral in die Offiziersmesse gebeten und dieser offenbart ihnen im Beisein seiner beiden Oberleutnante, dass die Mannschaft davon ausgeht, dass Augustus erneut die Kontrolle verloren und Malter getötet habe. Außerdem will er von den Helden wissen, was an den Gerüchten dran ist, dass Augustus Principus Mortis sei. Henk behauptet, das [[Principus Mortis]] bei Varna gefallen sei und Octavia bestätigt, dass Principus Mortis nicht mehr existiere. Kenji schweigt dazu und der Admiral ist froh, denn er kann sich auch nicht vorstellen, dass die [[Schutzgötter]] einen sadistischen Kriegsverbrecher mit auf die Reise schicken, um Eboria zu retten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 22: Wahre Albträume - Teil 2===&lt;br /&gt;
'''1./2. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erfahren einige Details einer alten Geschichte und der aufgekommene Verdacht verdichtet sich. Die Stimmung der Mannschaft spitzt sich immer mehr zu und [[Augustus Octavius|Augustus]] zieht daraus die Konsequenzen. [[Iustus Trebatius|Iustus]] testet sein neustes Experiment und macht dabei eine seltsame Entdeckung. Die Helden heften sich auf die Spur des Mörders und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt um das Leben eines Freundes.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Admiral Wellenbrecher bittet die Helden, sich von ihm die ganze Geschichte von Principus Mortis berichten zu lassen, damit sie verstehen, warum die Männer so aufgebracht sind und was sie Augustus vorwerfen. Dann enthüllt er ihnen das volle Ausmaß der Gräueltaten in Loderis, welche unzählige zivile Opfer forderten und den loderiser Adel fast auslöschten. Im Anschluss bat Iustus die Helden in das Magierlabor und eröffnete ihnen, dass er nicht nur um die Diskussion um Principus Mortis an Bord wisse, sondern auch im Laufe der gemeinsamen Dienstzeit zwei vollkommen unterschiedliche Gesichter bei Augustus kennengelernt hat – einerseits den loyalen, ehrlichen Mann, dem er sein Leben zu verdanken hat, und andererseits den wegen verfehlter und übertriebener Gewaltanwendung zu disziplinarischen Strafen verurteilten Kämpfer. Iustus ist sich momentan unsicher, was Augustus Schuld oder Unschuld im jetzigen Fall angeht. Sollte er für diese Tat verantwortlich sein, so schließt Iustus mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Außenmanipulation aus, da er trotz genauer Untersuchung keinerlei magische Spuren an Augustus gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stellen fest, dass Augustus nicht auf seinem Zimmer ist, und während die anderen Wache stehen, durchsucht Henk Augustus Zimmer und findet im Schreibtisch eingeschlossen ein Buch, welches sich als Sammlung von Principus Mortis‘ grauenhaften Taten herausstellt, die sich mit den Beschreibungen des Admirals decken und von Augustus in letzter Zeit niedergeschrieben worden sind. Gemeinsam ziehen sich die Helden in Octavias Zimmer zurück, um über den Fund zu sprechen. Im Anschluss suchen sie Augustus und treffen Leutnant Ibendorn, welcher ihnen mitteilt, dass sich die Lage wegen des Mordes an Malter immer weiter zuspitzt und Augustus inzwischen von einigen Männern beschimpft und der Tat beschuldigt worden ist. Nur wegen der gemeinsamen Fahrt sei er noch nicht aufgeknüpft und gelyncht worden, doch als Ibendorn mit ihm sprechen wollte, ging er nur wortlos fort und zog sich in die Kapelle zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden Augustus vollkommen ausdruckslos und wie versteinert auf einer Bank neben dem Leichnam sitzend, dem toten Malter direkt ins Gesicht starrend. Er beachtet die Helden nicht und reagiert erst, als er angesprochen wird. Er leugnet oder beschönigt seine Taten nicht, bringt keine Erklärungen oder Rechtfertigungen vor und reagiert gereizt, als Octavia Verständnis für seine Taten zeigt. Henk konfrontiert Augustus mit seiner ganzen Wut und offenbart ihm, dass er ihn für seine Taten hasst und verabscheut. Henk betont aber auch, dass er für den aktuellen Mord Augustus keine Verantwortung gibt, denn die Schwarzmagier haben ihre Finger mit im Spiel. Dann verlässt Henk die Kapelle, während Octavia und Kenji zurückbleiben. Augustus betrachtet es fast schon als Hohn, dass sein Leben erst vom Kaiser und dann von Uselias' Vision gerettet wurde, obwohl er es gar nicht verdient hätte. Von der Niederschrift seiner Taten erhoffte Augustus sich das Enden seiner Albträume, in denen er jede Nacht wieder die Geschehnisse durchlebt und manchmal schon nicht mehr weiß, in welcher Zeit er sich gerade befindet. Er bittet die beiden darum, in einer Zelle des Schiffs verwahrt zu werden, um die Mannschaft vor sich zu schützen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht währenddessen mit dem Schiffsarzt Abdrushin und konfrontiert ihn damit, dass er ihn auch schon verdächtigt hat, da er Kontakt zu jeder beteiligten Person hatte. Anschließend unterstützt Henk den Admiral bei seiner Ansprache, in der er der Mannschaft eröffnet, dass Principus Mortis tot und nicht mit Augustus identisch sei. Henk bestätigt es und wies die Männer mit bloßem Oberkörper darauf hin, dass er als ehemaliger Sklave, welcher noch die Spuren seiner Misshandlung auf dem Rücken trägt, bestimmt nicht mit einem thyrnischen Kriegsverbrecher reisen würde. Die aufgebrachte Mannschaft lässt sich etwas beruhigen, gibt Augustus aber weiterhin die Schuld an Malters Tod. Die Männer werfen ihm das auch direkt vor, als Octavia und Kenji den Beschuldigten über das Deck führen, um ihn in die Zelle zu bringen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung beim Abendessen ist bedrückt und die Helden diskutieren untereinander die Schuldfrage. Ferolax erzählt, dass Iustus in dieser Nacht die ersten Tests für das Schild durchführen wird. Henk sucht Kaltfisch auf und bittet ihn, den Klabatterwicht zu fragen, ob er den Mord beobachtet habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia entdecken bei ihrer Wache, dass die Mannschaft noch wach ist und miteinander diskutieren. Als die Helden vom diensthabenden Maat Sturmfels entdeckt werden, schickt dieser die Männer in die Kojen und entschuldigt sich bei den Helden. Augustus sitzt schlaflos in seiner Zelle und Kenji erzählt ihm, was er aus Hellas Leben gelernt hat, welche in einer ähnlichen Situation wie er war, und er rät Augustus, jetzt nicht aufzugeben, sondern seine verbliebene Zeit sinnvoll zu füllen. Kenji hielt ihm auch deutlich vor Augen, dass die Schwarzmagier hier ihre Finger mit im Spiel haben. Ansonsten ereignet sich nichts Besonderes in ihrer Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Wachwechsel geht Octavia direkt auf ihr Zimmer, während Kenji sich noch mit Henk über dessen Umgang mit Augustus unterhält. Abschließend übergibt Henk einen kurzen Brief für Octavia an Kenji, welchen dieser im Anschluss an die noch wache in ihrer Koje übergibt. Auf seiner Wache erlebt Henk die ersten Testungen des magischen Schildes, welche Iustus in der Nacht durchführt, und wird im Anschluss von Ferolax gebeten, seine Freunde zu wecken und schnell zu Iustus ins Labor zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus schildert den Helden eine merkwürdige Beobachtung, welche er während des Schildversuchs gemacht hat. Er hat eine magische Einwirkung entdeckt, welche den Schild passiert, doch es ist unmöglich zu sagen, ob der Zauber von außen oder vom Schiff gewirkt wird. Da der Zauber nicht permanent wirkt, will Iustus die Matrix überwachen und den Helden bescheid geben, wenn der Einfluss wieder aktiv ist. Sie sollen dann auf dem Schiff nach Spuren des Zaubers suchen. Octavia und Henk begeben sich zu Augustus, während Kenji bei Iustus wartet, um schnell Bescheid sagen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Magus dann wieder eine Schwankung feststellt, informiert Kenji sofort die anderen und Octavia stellt fest, dass Augustus nicht mit einem Zauber belegt ist. Stattdessen nimmt sie mit Astralsicht auf dem Mannschaftsdeck eine Bewegung wahr und auch Henk bemerkt jemanden in der Dunkelheit. Beim Näherkommen entdeckt Octavia, dass zu der Person ein astraler Faden führt, sie also mit einem Zauber belegt ist. Der Verdächtige verschwindet schnell auf das Kanonendeck und Henk beeilt sich hinterherzukommen. Er verliert die Person aber kurzzeitig aus den Augen und kontrolliert sicherheitshalber die nahegelegene Munitionskammer. Währenddessen kommen auch Octavia und Kenji auf dem Deck an, können den Verdächtigen aber nirgends entdecken. Die Helden setzen ihre Suche auf dem Hauptdeck fort und befürchten schon eine Sabotage des Tauchbootes. Doch dort ist keine Spur zu finden und ein Schrei lenkt die Aufmerksamkeit auf das Außendeck am Heck. Direkt an der Treppe finden sie den Matrosen Finstertann, welcher mit einem Stich in die Bauchgegend niedergestochen wurde. Der Angreifer ist verschwunden, jedoch bemerkt Henk ein leichtes Schaukeln des Beibootes. Henk eilt dorthin und entdeckt den Täter, wie er am Heckspiegel des Schiffes hinabklettert in Richtung des Magierlabors. Henk klettert sofort hinterher, Octavia nimmt die Treppen, um zum Labor zu gelangen. Kenji kümmert sich um den Verletzten und ruft laut um Hilfe. Oberleutnant von Lachs kommt und bringt Finstertann zum Arzt, damit der Mystiker dann auch zum Labor eilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen das Labor gerade noch rechtzeitig und können Iustus rechtzeitig warnen. Der Angreifer wird niedergerungen und Iustus zieht sich durch einen Stich eine tiefe Fleischwunde an der Schulter zu. Der Überwältigte wird als der Matrose Turmen identifiziert, und, da er offensichtlich unter einem Zauber steht, in die Mitte des Schutzfeldes gelegt. Er beginnt laut zu lachen, während Iustus den Zauber analysiert, damit er ihn brechen kann. Dann verhöhnt Turmen die Helden, wie lange sie gebraucht hätten, ihm auf die Spur zu kommen. Er beschimpft sie als Wichtigtuer und Stümper, als feige Zauberin, naiven Dieb und liebeskranken Mystiker, denen aufgrund ihrer Unfähigkeit wahrlich die Götter und ihr Taschendrache zur Hilfe eilen müssen, ohne die sie längst wie ihr dümmlicher Krieger ihre Opfer geworden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hält Turmen plötzlich die Luft an und atmet auch nicht weiter, als er bewusstlos zu Boden fällt. Iustus unterbricht den Zauber auf Turmen und weist die Helden an, diesem die Hose auszuziehen und zwischen seinen Beinen nachzusehen. Beim Entkleiden fällt ein blutiges Päckchen Nägel aus der Hose heraus und beweist Turmens Täterschaft beim Mord an Malter. Zwischen den Beinen finden die Helden ein seltsames, eintätowiertes Zeichen, welches Henk herausschneidet und Iustus übergibt. Dieser kann nur auch seinen Unterbrechungszauber beenden und begibt sich zu Abdrushin, damit er ihm das Messer aus der Schulter entfernen kann. Kenji sucht sofort Augustus auf, um ihm die Neuigkeiten zu überbringen, und stößt dabei auf Plankenjockel, welchem er ebenfalls alles erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk  und Octavia warten im Labor bei Turmen, bis dieser erwacht, und befragen ihn wegen der Tätowierung. Er erinnert sich an seinen letzten Abend vor der Abreise, an dem er das Gasthaus „Zur grünen Rast“ aufgesucht und eine heiße Nacht mit einer exotischen Magd von einem Volk der Ishturi verbracht hat. Am nächsten Morgen hatte er ein leichtes Brennen im Schritt gefühlt, sich aber nichts dabei gedacht, als es am folgenden Tag wieder abgeklungen war. Turmen ist am Boden zerstört, als er seine Täterschaft beim Mord an Malter realisiert, und bleibt zunächst noch im Labor. Henk und Octavia suchen Kenji bei Augustus auf und werden mit Plankenjockel konfrontiert, welcher die Bambusen geweckt und die Informationen von Kenji anscheinend komplett falsch verstanden hat. Octavia spricht mit Augustus und er gesteht ihr, dass er den Helden vor Scham kaum noch in die Augen blicken kann und es ihm sehr leidtut, was er Octavia damit angetan hat. Sie überzeugt ihn aber davon, dass er bei der Ansprache des Admirals, bei der er der Mannschaft den Täter bekanntgeben wird, neben den Helden steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Admiral hält nach Sonnenaufgang seine Ansprache und erklärt der Mannschaft, dass Augustus nicht der Mörder von Malter ist, sondern Matrose Turmen unter der Kontrolle der Schwarzmagier die Tat vollbracht hat. Dadurch fällt auch der Verdacht der Mannschaft, dass Augustus Principus Mortis gewesen ist. Admiral Wellenbrecher bittet auch Adpet Kenji noch um ein paar Worte, welcher der Mannschaft noch einmal die Verwicklung der Schwarzmagier in den Fall erläutert. Abschließend wird verkündet, dass Malters Seebestattung vor dem Mittag stattfinden soll. Nach den Ansprachen entschuldigt sich Obermatrose Grauwasser bei Augustus wegen seines Verdachts, was diesem sichtlich unangenehm ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss wird gefrühstückt, wobei Augustus sein Essen mit auf seine Kajüte nimmt. Beim Essen beschließen die Helden, dass die gesamte Mannschaft nach Zeichen der Schwarzmagier untersucht werden soll, wie es bei Turmen zwischen den Beiden gefunden wurde. Octavia und Roana überprüfen sich gegenseitig, während die Männer nacheinander bei Abdrushin antreten und sich untersuchen lassen. Henk und Kenji machen den Anfang. Nach der Untersuchung spricht der Admiral einige Worte zum Abschied von Malter und Kenji spricht die Worte des [[Letor|Letors]]- Segens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag nimmt die [[Baiula Spei]] wieder Fahrt auf und die Helden erfahren, dass sie am Abend vor den gefährlichen Nixenbänken ankern werden, bevor sie am nächsten Tag die Insel Soltrum erreichen werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 23: Die Nixenbank===&lt;br /&gt;
'''2./3. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus teilt den Helden seine Untersuchungsergebnisse mit und stellt eine nützliche Anwendung  in Aussicht. Kenji spricht mit [[Abdrushin]] und dieser erzählt ihm von sich und den Dingir. Octavia setzt ihr Übungen fort und wird von Kenji zu einem Gespräch mit dem Arzt eingeladen. Augustus bittet die Helden um ein Gespräch und in der Nachtwache werden vor der Nixenbank ungewöhnliche Beobachtungen gemacht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bittet die Helden zu sich ins Magierlabor und teilt ihnen eine Entdeckung mit. Das Zeichen, welches Turmen entfernt wurde, ist eine persönliche Signatur des Zaubernden, und es ist Iustus mit dem Zeichen vielleicht bald möglich, damit den Aufenthaltsort seines Besitzers ausfindig zu machen.  Anschließend teilt er ihnen mit, dass Augustus noch etwas Zeit für sich braucht und Iustus bittet die Helden, gut auf ihn aufzupassen, da Augustus mit seiner Vergangenheit noch nicht abgeschlossen hat und unter großer emotionaler Instabilität leidet. Außerdem erinnert Iustus Octavia daran, wie wichtig ihre Übungen mit dem Stab sind, wenn sie die Durchschlagskraft ihrer Zauber verbessen will, worauf diese den restlichen Tag im Labor verbringt und ihre Zauber nicht ganz ohne Zwischenfälle trainierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht zum Wechseln seines Verbandes den Schiffsarzt auf und spricht mit ihm über dessen Verbindung zu den Dingir. Kenji erfährt, dass Abdrushin von einem Dingir abstammt und bereits in seiner Jugend mit seiner Dingir tanzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baiula Spei geht zum Abend in ausreichendem Abstand zur Nixenbank vor Anker und die Helden treffen sich beim Abendessen. Augustus nimmt ebenfalls teil, ist allerdings sehr still und bittet die Helden nach dem Essen zu einem privaten Gespräch in seine Kajüte. Kenji schlägt Octavia noch vor, mit ihm zu Abdrushin zu gehen und mit diesem über ihre Magie zu sprechen, denn er machte so seltsame Andeutungen über Octavia und die Herkunft ihrer Magie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus entschuldigt sich bei den Helden, dass er sich gehen ließ und von seinen Schuldgefühlen überrannt wurde. Er  lässt sie wissen, dass  er sich noch mehr zusammenreißen will und sie sich nun wieder auf ihn verlassen könnten, wenn sie ihn überhaupt noch mitnehmen wollen. Alle versichern ihm, dass sie ihn bei ihrer Aufgabe brauchen würden und ihn daher auch gerne weiterhin dabeihaben wollen. Während Henk noch bei Augustus bleibt, suchen Kenji und Octavia den Arzt auf. In einem Gespräch konnte Abdrushin Octavia aber auch nur sagen, dass sie lernen müsse, mit dem Dingir zu tanzen, anstatt ihn kontrollieren zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Nachtwache von Octavia und Kenji hören beide ein Singen vom Meer her und beobachten den Delphin, wie er auf die Nixenbank zu schwimmt. Er schien zu der kaum hörbaren Melodie zu tanzen und Abdrushin, welcher hinzukommt, erklärt, dass sich der Delphin, den er Amweijon-Murranî genannt hat, von den Seinen gerufen wird und nach Hause zurückkehrt, denn Abdrushin kann den Gesang ebenfalls hören. Beim Wachwechsel informieren die beiden Henk über ihre Beobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Henks Nachtwache nach Mitternacht begegnet dieser Kaltfisch, wie er auf dem Deck den Klabatterwicht sucht. Kaltfisch macht sich Sorgen, dass das „Gejammer“ der „Wasserweiber“ den Kleinen verscheucht hat. Auf Henks Nachfrage, wer denn die Wasserweiber seien, erklärt Kaltfisch, dass es die Meerhexe, die Braut von Doganon, mit ihren Schwestern sei. Nachdem der Gott einige schönen Frauen in fischähnliche Ungeheuer verwandelt hat, damit sie sein Reich nicht mehr verlassen können, seien diese so wütend darüber, dass sie alle Seereisenden durch ihren Gesang in den Wahnsinn treiben und ihre Schiffe auf der Sandbank auflaufen. Die Seemänner würden dann von ihnen in die Tiefe gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück tauschen sich die Helden über ihre Erlebnisse der Nachtwache aus und planen die Expedition, die zum Mittag losgehen kann, wenn die Baiula Spei die Insel Soltrum erreicht hat. Es gilt nämlich, genügen Proviant mitzunehmen, denn Ekki weist darauf hin, dass sich das Lager der Grauen Männer irgendwo auf der recht großen Insel versteckt ist. Die Helden wollen sich hinüberrudern lassen und nach Beendigung wieder abholen lassen, so dass kein Matrose auf der Insel auf ihre Rückkehr warten muss. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 4: Soltrum und die Blaue Festung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Soltrum-Männer.png|400px|thumb|rechts|Die Männer von Soltrum: Oben: [[Kadir]] und [[Joro]], Mitte: [[Marcus Illurius Loxias |Loxias]], Unten: [[Bellrian]] und [[Lodewijk]]]]&lt;br /&gt;
=== Episode 24: Soltrum===&lt;br /&gt;
'''3.- 5. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen die Insel [[Soltrum]] und müssen Wege durch einen undurchdringlichen Urwald finden. Ein künstlerischer Fund weist ihnen eine Richtung und ungewöhnliche Ruinen geben Hinweise auf vergangene Zeiten. Unruhige Nächte und anstrengende Wanderungen erwarten die Helden, wenn sie sich ihrem Ziel, dem großen, wolkenverhangenen Berg, nähern wollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden lassen sich zum Mittag von den Obermatrosen Grauwasser und Klippstein nach Soltrum übersetzen. Das Wetter ist klar, nur am hohen Berg von Soltrum hängt anscheinend noch eine dunkle Regenwolke. Die Helden können aufgrund der Steilklippen, welche fast die ganze Insel umgeben, nur an wenigen Stellen anlanden und sie entschließen sich für die nordöstlichste Bucht der Insel. Dort stoßen sie auf einen undurchdringlich erscheinenden Wald und müssen einen Weg hineinfinden. Ohne die Kenntnisse von Henk und Augustus im Fährtenlesen wäre dies ein äußerst mühseliges Unterfangen. Doch es werden Tierpfade entdeckt, auf denen die Helden den Urwald erkunden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wandbild.png|500px|rahmenlos|rechts|Das Wandbild aus der verfallenen Hütte auf Soltrum]]&lt;br /&gt;
Nicht weit vom Strand entfernt finden die Helden eine halb verfallene Hütte, in der sie neben einem Wandgemälde auch die Leiche eines Bewohners finden, welcher noch immer eine goldene Scheibe in Sonnenform umklammert hält. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass der Mann anscheinend Schiffsbruch erlitt, auf der Insel strandete und dann auf dem Berg eine Gemeinschaft von Männern traf, denen er die goldene Scheibe entwendete. Er wurde anscheinend wegen des Diebstahls ausgestoßen und hat dann die Hütte im Wald errichtet, in der er auf Schiff wartete, welche ihn mitnehmen können. Die goldene Scheibe besitzt eine göttliche Aura, welche Kenji als zu [[Suno]] gehörend und Octavia leicht magisch empfindet, welche von Henk eingesteckt wird, bevor die Reise durch den Urwald weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen über einige Sackgassen ihren Weg in Richtig des großen Berges und stoßen dabei auf einige alte Ruinenreste, welchen sie aufgrund der typischen floralen Muster elbischen Ursprung unterstellen. Es finden sich noch einige Sonnensymbole auf den Steinen und Henk bemerkt, wie die Drachenträne anfängt zu pulsieren. Nachdem er sie herausgeholt und Kenji und Octavia sie angefasst haben, haben alle eine kurze Vision, bei der sie wieder durch Uselias' Augen schauen (vgl. [[Drachenträne#Uselias'_Turm-Erinnerung (3. Sideon 351 JF)|Uselias' Vision]]). Sie sehen die Ruine als intakten Wachturm mit elbischen Wächtern, die Uselias den Weg zum großen Berg weisen und dieser dann in diese Richtung fliegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem weiteren Weg durch den dichten Wald begegnet den Helden plötzlich ein Goldluchs, welcher als Tier von Suno bzw. Clarius gilt. Sein Fell leuchtet fast golden und seine Augen erstrahlen in einem gelblichen Licht. Das Tier faucht zunächst, wittert dann aber etwas und schnüffelt an Henks Rucksack herum. Octavia erkennt, dass es die Sonnenschiebe sehen will, und als Henk diese hervorholt, beginnt der Goldluchs zu schnurren, reibt sich an der Scheibe und geht dann langsam wieder davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bahnen sich weiter ihren Weg durch das Dickicht und suchen nach Einbruch der Dämmerung ein Nachtlager. Sie teilen für die Nacht Wachen ein und Augustus übernimmt direkt die erste Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Henks Wachzeit nach Mitternacht bemerkt dieser etwas, was anscheinend über den Baumwipfeln über dem Lagerplatz kreist. Er weckt Octavia und klettert auf einen Baum, um besser beobachten zu können, was es sei. Octavia bemerkt mit Astralsicht, dass es sich um ein magisches Wesen handelt, doch bevor es genauer untersucht werden kann, verschwindet es in Richtung des großen Berges, wie Henk noch ausmachen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchen die Helden weiter ihren Weg in Richtung des Gipfels und kämpfen sich den ganzen Tag durch das Dickicht. Nachdem Henk ein Fuchs über den Weg gelaufen ist und ihn vielleicht angezwinkert hat, scheinen sie deutlich schneller vorranzukommen. Mittags wird eine kurze Rast eingelegt und dann weiter gegen alle Widrigkeiten der Weg verfolgt. Bei einer Bachdurchquerung werden die Helden bis zum Bauch nass und entdecken erst viel später, dass sie einige Blutegel abbekommen haben. Octavia kann zum Wohlbefinden aller einige große Mückenschwärme, welche sich schon an den Helden laben wollten, durch Feuerzauber vernichten. Eine überraschende Begegnung mit einer Schlange geht zum Glück wegen Henks Gefahreninstinkt und Octavias Feuerkraft glimpflich aus und die Helden können ihren Weg bis zur Dämmerung fortsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Abend erklimmen die Helden einen Abhang und können über den Baumwipfeln einen Blick auf den großen Berg werfen. Dieser ist gut sichtbar, doch merkwürdiger Weise liegt immer noch diese dunkle Wolke über ihm, welche den Helden aus dieser Entfernung ein unheimliches Gefühl in der Magengegend beschert und Octavia sogar richtig über von der Betrachtung wird. Die Helden beschließen auf diesem Felsvorsprung ihr Nachtlager zu errichten, um am nächsten Tag den Aufstieg auf den Berg zu wagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie entzünden in einer kleinen Felssenkung ein Feuer und sorgen dafür, dass sein Licht nicht allzu sehr in die Umgebung abgestrahlt wird. Es ist sehr kalt, ein Wind pfeift um die Felsen und es beginnt zu regnen. Henk und Augustus beschließen, in den Wald hinabzusteigen und Äste für eine improvisierte Überdachung zu holen. So errichten sie einen notdürftigen Unterstand, welcher allerdings die Kälte und Nässe nur spärlich abhalten kann. Augustus übernimmt die erste, ereignislose Wache und weckt Henk um Mitternacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bemerkt in seiner Wache, dass sich langsam aus Richtung des Berges eine seltsame Kälte ausbreitet, die eine unerklärliche Angst in ihm auslöst und ihn leuchtende Augen, grässliche Fratzen und unheimliche Gestalten in der Dunkelheit sehen lässt. Er nimmt seine ganze Willenskraft zusammen und schließlich verzieht sich die Kälte wieder. Henk weckt Octavia und gemeinsam nehmen sie einen schrecklichen Schrei vom Berg wahr, welcher eher tierisch klingt und ein mulmiges Gefühl auslöst. Wigo fühlt sich an einen Todesschrei erinnert und versucht die Helden zur Rückkehr zum Schiff zu bewegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen sind alle durchgefroren und wären sich mit einem heißen Tee aus Roanas Vorräten auf, bevor sie ihren Weg fortsetzen. Auf einer kleinen Lichtung können sie einen Blick auf den Berg werfen, der noch immer von einer dunklen Wolke verhüllt ist, welche eindeutig nicht natürlichen Ursprungs ist. Am Rande der Lichtung entdecken die Helden eine Falle, in welcher ein Tier zappelt. Bei näherer Untersuchung erweist sich dieses als untot, was Wigo vor Schreck erstarren lässt. Henk kann ihn trotz eigener Befangenheit aus der Starre lösen und kurz danach bemerken alle einen großen, grauen Schatten, welcher den Gipfel des Berges umkreist. Die Helden machen sich sofort an den weiteren Aufstieg, verlassen den Wald und steigen die Felsen dem Wasserlauf folgend hinauf. Mit jedem ihrer Schritte wächst in ihren Mägen ein flaues Gefühl und die Nackenhaare stellen sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein untoter Widder erschwert das Vorrankommen und muss überwunden werden. Nach anstrengender Kletterei neben einem Bachlauf, bei der sie wegen Kenjis Erschöpfung eine Pause einlegen müssen, erreichen sie schließlich den Rand der Wolke. Octavia stellt mit Astralsicht fest, dass die Wolke von[[Chthonia|chthonischen]] und [[Malgor|malgorianischen]] Strömen durchzogen ist, und fühlt sich an den grünen Nebel erinnert, welchen die Schwarzmagier nutzen, um auf See zu fliehen. Nur mit großer Überwindung gelingt es den Helden, sich der Wolke zu nähern, denn eine Gänsehaut überkommt sie und ihre Herzen schlagen ihnen bis zum Hals. Wigo gerät in Panik, flieht und muss von Henk zurückgeholt und überzeugt werden, damit er die Helden begleiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden die dichte Wolke betreten, überkommt alle ein Gefühl von Panik und alptraumhafte Bilder tauchen im Nebel auf. Augustus spricht allen Mut zu und mit geballter Willenskraft gelingt es ihnen, weiter in den Nebel vorzudringen. Nach einige Zeit stellt sich bei ihnen eine Art Gewöhnungseffekt ein und der Nebel verliert einen Großteil seines Schreckens, so dass die Helden weiter vorrankommen. Ein untoter Adler greift sie an und wird von Octavias Flammen aufgehalten. Schließlich umrunden die Helden die Bergkuppe und stoßen auf angelegte Gärten, welche zu einigen Wohnhöhlen gehören. Große Statuen und Gemälde an den Höhlenwenden zeugen von großer Kunstfertigkeit und es finden sich Musikinstrumente und große Werke der Dichtkunst, jedoch keinerlei Waffen. Den Schlafplätzen nach zu urteilen, lebt hier eine Gemeinschaft von etwa 30 Leuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen nur unter starker Willensanstrengung die Bergspitze und hören über sich im Nebel große Schwingen und einen Schrei, wie er in der Nacht zu hören war, welcher allen durch Mark und Bein geht. Wie als Antwort erschall lautes, wahnsinnig klingendes Lachen aus dem Nebel und vor ihnen sind schlurfende Schritte von vielen Beinpaaren zu hören, welche sich in Bewegung setzen. Durch den undurchdringlichen Nebel dringen schließlich seltsame Laute, die wie das Ächzen und Stöhnen von gequälten, rauen Stimmen klingt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach und nach tauchen beim Vordringen in den Nebel untote Mitglieder der Gemeinschaft auf, greifen die Helden an und werden überwältigt. So nähern sie sich dem Ort, woher das Lachen gekommen war, als sie durch den Nebel mitbekommen, dass jemand den Nekromanten angreift, diesem aber mit lauten Schmerzensschreien erliegt. Henk stürmt als erstes vor, während die anderen noch die Zombies abwehren, und kann den Schwarzmagier sehen, wie dieser ohne Maske mit blutüberströmter Robe auf einem Felsen steht. Der Nekromant wendet sich Henk zu, der gerade von einem Zombie angegriffen und in den Hals gebissen wird, und wendet einen Zauber an, welcher Henk seine Lebenskraft entzieht. Geschwächt sinkt Henk zu Boden, rappelt sich aber auf und nähert sich, als der Nekromant auf den Rücken eines Gargoyles springt und in der Wolke entkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kümmert sich um den unbekannten Mann, welcher den Schwarzmagier angegriffen hat, und erhält von ihm den Auftrag, Loxias zu finden und ihn zu beschützen. Er enthüllt Kenji, dass sie der goldenen Katze folgen sollen, und stirbt. Als sein Leichnam kurz darauf als Untoter sich erhob, bemerkte Octavia astral eine Verbindung zu einem Zeichen auf dem höchsten Felsen, welches für die nekromantische Verseuchung des Ortes verantwortlich ist. Es ist mit Blut auf einen Felsen gemalt und Octavia wischt es ab, was den Zauber bricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der grüne Nebel abgezogen ist, haben die Helden einen sehr klaren Blick über das Meer und können die Baiula Spei erkennen, welche sich eine Seeschlacht mit der Salzmähre liefert. Iustus Schild ist zu erkennen und nach einiger Zeit gewinnt die Baiula Spei die Oberhand und die Salzmähre flieht, wobei sie erneut den Nebel erzeugt. Die Helden sich erleichtert und auch völlig erledigt, und ziehen sich in die Wohnhöhlen der Einsiedelei zurück, um dort zu schlafen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 25: Der Berg der Sonne===&lt;br /&gt;
'''5./6. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ersten Nacht auf dem Berg der Sonne haben die Helden eine magische Begegnung und sie machen eine überraschende Bekanntschaft. Die Ereignisse auf der Bergkuppe werden enthüllt und neue Informationen über die Sonnenscheibe offenbaren sich. Die Helden tauchen in den „Zauber des Berges“ ein und reaktivieren schlummernde Talente.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden spüren schnell, dass die mit ihren Wandmalereien sehr gemütlich wirkende Höhle eine besondere, sehr erhabenen wirkende Aura besitzt, welche Kenji als starke Präsenz von [[Suno]] oder Clarios erkennt. Alle sind sehr erschöpft und Henk schläft sofort ein. Wigo steht noch unter Schock und wird von Octavia und Kenji beruhigt. Augustus übernimmt die Nachtwache und hielt Kenji beim Einreiben und Verbinden seines schmerzenden Armes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der späten Nacht haben die Helden eine [[Drachenträne#Uselias' Traumbild vom Berg der Sonne (6. Sideon 351 JF)|kurze Traumsequenz]], welche ihnen am Morgen noch deutlich in Erinnerung ist. Kenji erwacht als erster in den Sonnenstrahlen und vertritt sich vor der Höhle die Beine. Er bewundert die Statuen und erblickt plötzlich den Goldluchs, der vor der aufgehenden Sonne steht und in ihrem Licht erstrahlt. Er lässt die anderen von Augustus wecken und gemeinsam folgen sie dem Tier bis zu seiner Höhle. &lt;br /&gt;
[[Datei:Loxias.png|100px|thumb|rechts|[[Marcus Illurius Loxias]]]]&lt;br /&gt;
In dem Bau des Goldluchses treffen die Helden auf fünf lebende Mitglieder der Gemeinschaft und der Älteste drängt darauf, noch vor der Vorstellung in die Wohnhöhlen zu gehen, da sein Gefährte schwer verletzt ist und ihm nur dort geholfen werden kann. So kehren die Helden mit den Überlebenden zu den Wohnhöhlen zurück und dem Verwundeten wird durch seinen Gefährten geholfen. Die Helden nehmen an einem entfachten Feuer Platz und der Älteste stellt sich als [[Marcus Illurius Loxias]] vor, welcher sogar mit Augustus‘ und Octavias Großvater befreundet war, wie sich im Gespräch zeigt. Danach nennt Loxias die Namen seiner Gefährten [[Bellrian]], [[Lodewijk]], [[Joro]] und [[Kadir]] und erwartet im Anschluss bei etwas zu Essen eine Erklärung der Helden, wer sie sind und was überhaupt geschehen ist. Loxias anfänglich sehr gemischten Gefühle werden durch die Geschichten immer wohlwollender und er zeigt sich sehr besorgt über die Ereignisse am Festland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann berichtet Loxias neben den Geschichten, wie er auf die Insel gekommen ist (s. [[Marcus Illurius Loxias#Auf der Suche|Biographie]]), über den Angriff des Nekromanten auf die Gemeinschaft und erzählt, wie sich eine dunkle Aura über den Berg legte und immer mehr Gefährten in Untote verwandelt wurden. Der Nekromant wollte dann  etwas über die „Helden der Drachenträne“ und über die „Baiula Spei“ wissen wollte, doch niemand hatte darauf eine Antwort. Nur durch einen blendenden Lichtzauber von Bellrian konnten sie zu fünft entkommen und Unterschlupf in der Höhle des Goldluchses finden, den Loxias ''Smintheus'' nennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk Loxias die goldene Sonnenscheibe zeigt, berichtet Loxias den Helden von seinem Fund von insgesamt vier Sonnenscheiben und erzählt auch die Geschichte des Diebstahls. Er ist erfreut, dass die Scheibe nun zurückgekehrt ist und bittet Henk, sie ihm auszuhändigen. Als er eine bemalte Truhe öffnet, in der die anderen Scheiben verwahrt werden, bemerkt Henk das Vibrieren der Drachenträne und als alle Helden sie berühren, haben sie eine [[Drachenträne#Uselias' kurze Vision (6. Sideon 351 JF)|kurze Vision von Uselias]], in der erfahren, dass es noch eine fünfte Sonnenscheibe gibt und dass diese ursprünglich die Stimmhebel einer göttlichen Lyra gewesen sind. Außerdem wissen sie, wo die Scheibe zu finden ist, und Loxias kann sie am nächsten Tag zu dem Ort führen, nachdem sie sich alle den restlichen Tag über etwas ausgeruht haben. Dazu schlägt Loxias vor, dass sie sich dem Zauber des Berges hingeben und am besten die Sonne auf dem Gipfel genießen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus zunächst dabei hilft, die Toten vom Berg zum Verbrennungsfelsen zu tragen und einen Scheiterhaufen zu errichten. Bei allen löst der Berg einen Drang zur schöpferischen Betätigung aus, und Octavia nimmt eine Lyra und Henk eine dreieckige Gitarre aus einer Höhle mit, damit sie oben auf dem Gipfel musizieren können. So spielten die einen, während Kenji sich zu einem Text inspiriert fühlt, welchen er niederschreibt, und Wigo beginnt, ein Bild an eine Felswand zu malen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Joro.png|100px|thumb|rechts|[[Joro]]]]&lt;br /&gt;
Zum Mittag, als Kenji sein Schreiben gerade beendet hat, haben Henk und Octavia sich beim Musizieren in einen  gemeinsamen Rhythmus hineingefunden, welcher der Atmosphäre des Gesanges im [[Drachenträne#Uselias' Traumbild vom Berg der Sonne (6. Sideon 351 JF)|Traumbild vom Berg der Sonne]] ähnelt. In diesem Augenblick stimmt [[Joro]] mit einer beeindruckenden, wundervollen Stimme mit ein und trägt zu der Musik eine pathetische Hymne an Clarius vor, welche von Loxias auf Altthyrnisch gedichtet worden war. Gegenüber auf dem Bergrücken, wo auch der Scheiterhaufen errichtet ist, ist Augustus meditativ komplett in seine Schattenkampf-Bewegungen vertieft und scheint das erste Mal wieder mit sich im Reinen zu sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bellrian.png|100px|thumb|links|[[Bellrian]]]]&lt;br /&gt;
Am Nachmittag musiziert Octavia weiter mit der Lyra und entdeckt ganz neue Melodien und neue Variationen ihrer eigenen Kompositionen. Kenji unterhält sich mit [[Bellrian]] und sie diskutieren dessen These, dass es sich bei dem Licht vielleicht um [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] bzw. Clarius handeln könne. Bellrians Erfahrungen hier auf der Insel haben ihm das bestätigt (s. [[Bellrian#Charaktergeschichte|Biographie]]). Er weist auch darauf hin, dass das altzwergische Wort für „die Botschaft“ auch „der Bote“ bedeuten kann, und das in den elbischen „Chroniken von Veldun“ der Name des Kontinents „Eboria“ aus dem Theletischen mit „Land des Lichts“ übersetzt wird und als „vom Licht gesegnet“ gezeichnet wird. Des Weiteren wird von den Elben gesagt, die „Sonne sei das Herz“ des Kontinents. [[Datei:Lodewijk.png|100px|thumb|rechts|[[Lodewijk]]]]&lt;br /&gt;
[[Lodewijk]] erzählt in seiner Geschichte, wie er auf die Insel kam, davon, dass er von Wol ebenfalls durch ein Licht geleitet und schließlich zur Insel geführt wurde (s. [[Lodewijk#Charaktergeschichte|Biographie]]). Henk empfindet es nicht als abwegig, dass eine göttliche Kraft in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich erlebt und damit auch anders ausgedrückt wird. [[Datei:Kadir.png|100px|thumb|links|Kadir]] Schließlich berichtet auch [[Kadir]] seine Erlebnisse und bei ihm war es das Licht in Form eines Sterns, welches ihn auf den Weg aufmerksam machte und ihm später seine Hybris heilte (s. [[Kadir#Charaktergeschichte|Biographie]]). Wigo hat in der Zeit ein Portrait von Heli gemalt und ist sichtlich stolz auf sein Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonnenuntergang ziehen die Männer der Gemeinschaft mit den Sonnenscheiben in einer Art Prozession zum errichteten Scheiterhaufen und übergeben die Körper ihrer Freunde dem Feuer. Sie singen Lieder und verabschieden sich von den Verstorbenen, während die letzten Spuren der Dämmerung verschwinden und die Dunkelheit Einzug nimmt. Im Anschluss sitzen alle noch zu einem gemeinsamen Mahl zusammen und tauschen sich über ihre Erlebnisse und neuen Einsichten aus. Sie kennen jetzt den „Zauber des Berges“, von dem Loxias sprach, und Smintheus hält in der Nacht Wache.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 26: Warnung des Sonnengottes===&lt;br /&gt;
'''7./8. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Soltrum]] macht Octavia in der Nacht eine erleuchtende Erfahrung und trifft eine Entscheidung. Die Helden suchen die letzte Sonnenscheibe und planen die Weihung des Ortes. Reagenzien müssen beschafft und ein Hymnus geschrieben werden, ehe das Sonnenritual stattfinden kann. Die Helden haben an Uselias' Erinnerung teil und erhalten wichtige Hinweise.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen Helden ruhig und entspannt schlafen, erwacht Octavia in der Nacht und kann nicht wieder einschlafen. Aus der Höhle hervortretend wird sie von Smintheus zum Scheiterhaufen geführt und erlebt dort eine Erscheinung, welche sie sich selbst erkennen lässt, was dazu führt, dass sie in der Nacht beginnt, Lichtbilder aus Feuer in die Luft zu malen. Durch die unerwartete Helle erwachen Henk und Kenji und beobachten, wie Octavia ohne Iustus Zauberstab, einen Feuerdrachen erzeugt und ihn verschwinden lässt, als sie ihre Freunde bemerkt. Darauf daran entbrennt eine Diskussion zwischen Octavia und Augustus, welcher mit ihrem Entschluss, die Ausbildung bei Iustus abzubrechen, nicht einverstanden ist, während Henk und Kenji Octavias Entscheidung unterstützen, obwohl sie auch Augustus Bedenken teilen. Henk spricht nochmal mit Loxias über die Sache, bevor er zum gemeinsamen Frühstück geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück brechen die Helden mit Loxias auf, um die fünfte Sonnenscheibe zu finden. Sie erreichen die Küste und Henk und Augustus müssen mit Hilfe von [[Abraxa Cibinensis|Abraxas]] Unterwasseratemtrank durch die starke Brandung zum Eingang der Höhe tauchen und dabei einen Hai abwehren, während Octavia und Kenji von oben nur ohnmächtig zusehen können. In der Höhle hütet ein Kraken die Sonnenscheibe und dieser wird von den beiden geschickt ausgetrickst, um die Scheibe zu entwenden. Henk und Augustus ziehen sich einige Blessuren von den Felsen zu und erst am frühen Nachmittag sind sie wieder zurück bei den Wohnhöhlen und können die vereinten fünf Sonnenscheiben auf die Bergspitze legen. Dort bemerken sie, dass die Artefakte allein nicht ausreichen, um die Atmosphäre des Ortes so zu heben, dass eine Vision von Uselias möglich ist. Sie sprechen mit Loxias, welcher ihnen hilfreiche Ratschläge für ein Weihe-Ritual auf der Bergspitze gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji am Nachmittag auf der Bergkuppe einen eigenen Anrufungshymnus an den Sonnengott schreibt, machen sich Octavia, Henk und Augustus auf den Weg, um nach [[Lodewijk|Lodewijks]] Anweisungen das besonderes Harz der heiligen Äonenkiefer zu sammeln, welches sie bei dem Ritual verräuchern wollen. Erst am Abend sehen sich alle in den Wohnhöhlen wieder und planen den morgigen Ritualtag. Loxias schlägt vor, dem Beispiel seiner Gemeinschaft zu folgen und den Tag mit einer rituellen Waschung zu beginnen, was die Helden in ihre Planung aufnehmen. Dann legen sich alle schlafen und Smintheus übernimmt die Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück brechen die Helden am Morgen mit Loxias zu dem Quellbecken auf, in welchen die Gemeinschaft ihre Reinigungen vollzieht. Vor Ort stellt es sich als die Quelle heraus, welche Kenji bereits auf dem Hinweg geweiht hat, und der göttliche Einfluss ist für alle deutlich spürbar. Loxias kristallisiert das Göttliche durch einen Hymnus an den Sonnengott und nacheinander waschen sich Kenji, Henk und Octavia nicht nur den körperlichen Dreck des Leibes, sondern sie reinigen sich vor allem von ihrem seelischen Ballast. Nach dem kompletten Untertauchen in der Quelle fühlen sich alle mit frischer Kraft belebt und in eine derart göttliche Atmosphäre gesetzt, dass niemand das Bedürfnis zu sprechen empfindet und sie still und andächtig wie eine spontane Prozession auf die Bergkuppe ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittag haben sie die Spitze des Berges erreicht und beginnen mit dem Ritual. Während Henk das leuchtende Harz verräuchert, stimmt Octavia mit der Lyra eine spontane Melodie an. Gemeinsam bauen die beiden eine göttliche Atmosphäre auf, welche Kenji dann mit seinem gesungenen Hymnus zur Vollendung führt. Die Sonnenscheiben beginnen zu leuchten und Henk holt die sich regende Drachenträne hervor. Ein von ihnen ausgehendes Licht lässt die Helden an einer Erinnerungs-Vision von Uselias teilhaben, in der dieser Warnung vom Sonnengott erhält und die Hilfe der Muse Lumenisa angeboten bekommt, welche in der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; auf ihn warte (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Erinnerungs-Vision auf Soltrum (7. Sideon 351 JF)|Vision auf Soltrum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen im Anschluss die Wohnhöhlen auf und sprechen mit Loxias über ihre Erfahrung. Dieser erkennt den Namen Lumenisa als denjenigen der Nixe und zeichnet ihnen den Ort der „Blauen Festung“ auf Henks Seekarte ein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 27: Abschied von Soltrum===&lt;br /&gt;
'''8./9. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erleben die Auswirkungen ihres Rituals und verabschieden sich von der Gemeinschaft. Sie werden von [[Soltrum]] abgeholt und wieder zur [[Baiula Spei]] gerudert. Schmerzhafte Nachwirkungen vom Verlassen der Insel sind deutlich zu spüren und es kommt zum Austausch. Ein neuer Kurs wird gesetzt und [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] spricht eine Warnung aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer unter dem Einfluss der Vision und sich an das grelle Licht aus den Augen des Sonnengottes erinnernd, holen die Helden am Nachmittag mit Loxias und seinen Männern die Sonnenscheiben von der Bergspitze. Ihnen fällt auf, dass diese stark magisch aufgeladen sind und sich die gesamte Atmosphäre des Ortes erhöht hat. Gemeinsam bringen sie die Scheiben wieder in die Wohnhöhlen und Loxias bietet ihnen an, sie am nächsten Morgen mit einem kleinen Segelboot zu einer Bucht ihrer Wahl zu bringen. Dankbar nehmen die Helden an und essen gemeinsam zu Abend. Kenji spricht noch mit Loxias und Smintheus übernimmt wieder die Nachtwache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loxias weckt die Helden zur beginnenden Dämmerung und nach einem kurzen Essen verabschieden sie sich von den Männern. Lodewijk schenkt jedem noch einen Trank zur Dunkelsicht und alle wünschen den Helden Glück für ihre Reise und versprechen, für sie zu beten. Gemeinsam mit Loxias und Smintheus brechen die Helden dann auf und erreichen nach etwas Weg ein kleines Segelboot in einer versteckten Bucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loxias bringt alle sicher in die westlichste Bucht und bittet sie, niemandem etwas von ihrer Gemeinschaft um dem Berg zu erzählen, damit dieser Ort weiterhin geheim gehalten werden kann.  Dann verabschiedet auch er sich und Octavia gibt ein Leuchtsignal ab, um die Baiula Spei zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwa drei Stunden werden die Helden abgeholt und sie kehren zum späten Mittag auf die Baiula Spei zurück. Der Admiral empfängt sie mit Ferolax und Iustus und empfiehlt ihnen, sich vor dem Essen, welches Roana extra für ihre Rückkehr zubereitet hat, noch einmal auf ihrer Kajüte frisch zu machen. Kenjis Arm schmerzt und auch Henk spürt die Erschöpfung wieder, so dass beide beschließen, nach der Besprechung den Arzt Abdrushin aufzusuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Offiziersmesse erfahren die Helden vom Hergang des Überfalls auf die Baiula Spei, welchen sie vom Berg aus beobachtet hatten. Iustus‘ Schild hat die Angreifer überrascht und größeren Schaden abgewendet. Dennoch ist der Verlust von drei Seemännern (Bamusen Hjort und Iago, Matrose Aarwin Seiler) zu beklagen, welche unter die Kontrolle des Schwarzmagiers gefallen sind. Schließlich hat Leutnant Ibendorn den Gargoyle abgeschossen und die Salzmähre ist mit grünem Nebel geflohen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss berichten die Helden von ihren Erlebnissen und verschweigen die Existenz einer Gemeinschaft. Nur der unter Schmerzen leidende Kenji erwähnt das Verbrennen von Leichen, als das Gespräch auf das langanhaltende, große Feuer in der Nacht kommt. Der Admiral will den neuen Kurs wissen und Ferolax macht sich direkt ans Werk und überprüft das gesamte Tauchboot auf Schäden. Er kündigt auch an, den Helden noch einmal eine Einweisung in die Bedienung des [[Natator aeris]] geben zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji suchen nach dem Essen Abdrushin auf und dieser wechselt den Verband an Kenjis Arm. Abdrushin findet die Ursache für Kenjis starken Schmerzen heraus und verschafft ihm Linderung. Im Anschluss begibt Kenji sich mit Henks Unterstützung in die Kapelle und versinkt ins Gebet (s. [[Kenjis Tempel#Kenjis Trance (8. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Henk lässt sich von Abdrushin seine frische Narbe am Hals versorgen und bekommt einen stärkenden Trank. Dann begibt er sich an die frische Luft zum Steuermann und genießt den Ausblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia sucht nach dem Essen das Magierlabor auf und konfrontiert Iustus mit ihrer Entscheidung, die Ausbildung mit den Übungen bei ihm abzubrechen und stattdessen auf eigenen Wegen weiterzumachen. Iustus ist nicht begeistert und berichtet dann Octavia von seinen Plänen, die ganze Mannschaft magisch auf Beeinflussungszauber zu untersuchen. Er wolle gleich heute nach dem Abendessen mit den Helden beginnen. Im Anschluss an das Gespräch beginnt Octavia mit ihren Experimenten, welche das Schiff zum Beben und Rucken bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird unterdessen auf Deck von einem entsetzen Ekky aufgefordert, mit seinen Freunden schnellstens in die Kajüte zu Kaltfisch zu kommen, weil es etwas Dringendes zu bereden gäbe. Dann geht ein mächtiger Ruck durch das Schiff, als ob es gerammt wird, doch niemand kann eine Ursache erkennen. Die Mannschaft sucht alles ab und Henk kommt dann der Verdacht, dass es aus dem Magierlabor gekommen sein könnte. Also macht sich Henk auf den Weg und konfrontiert Iustus und Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geht er mit Octavia am späten Nachmittag zu Kaltfisch, Kenji verbleibt friedlich schlafend in der Kapelle. Der alte Pirat erklärt Henk und Octavia für bescheuert und drängt auf sofortiger Umkehrung des Kurses, da sie in das Gebiet des Kraken steuern würden. Ekky unterstütz ihn in seinen Bemühungen und erzählt Seemannsgarn von Angriffen der Bestie. Als die Helden den beiden versichern, dass er keine andere Möglichkeit gibt, geben sie klein bei und Kaltfisch überbringt ihnen die Botschaft vom Klabatterwicht, dass dieser von Iustus ein Geschenk und eine Entschuldigung erwarte im Ausgleich für die ganzen Unannehmlichkeiten, die er mit dem Schild hätte. Henk sollte sich darum kümmern, dass dem nachgekommen wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 28: Abtauchen===&lt;br /&gt;
'''9./10. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk muss seine ganze Überredungskunst unter Beweis stellen und die Helden werden von [[Iustus Trebatius|Iustus]] magisch untersucht. [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] weist die Helden in die Bedienung des [[Natator aeris|Tauchbootes]] ein und die Expedition beginnt. Die Helden stoßen auf uralte Ruinen, versunkende Schiffe und dichte Kelpwälder, während sie den Eingang in die „[[Blaue Festung]]“ suchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht Augustus auf und bespricht mit ihm das Klabatterwicht-Problem. Dieser lacht auf und wünscht ihm viel Glück bei der rhetorischen Meisterleistung, die er da vollbringen müsse, um Iustus zu überreden. Im Magierlabor ist Henks erster Versuch rhetorischer Art und sein zweiter eine persönliche Bitte, doch beide erreichen den pragmatischen und empathielosen Iustus nicht. Doch dann zeigt Henk auf, dass die Helden zum Erreichen ihres hohen Zieles, die Wesen der Welt vor unsäglichem Leid zu bewahren, keinem dieser unschuldigen Wesen ihrerseits wissentlich Leid zufügen dürfen.  Sie können also den Klabatterwicht nicht einfach in die Falle sperren, da dieser darunter leidet und es nicht verdient hat, da er ihnen schon mehrfach geholfen hat. Diesmal lenkt Iustus ein und erklärt sich bereit, dem Wicht immer etwas Schnaps zu opfern, wenn das Schild ausgelöst wird. Henk handelt bei Kaltfisch noch heraus, dass Iustus sich nicht persönlich entschuldigen muss, und bittet den Klabatterwicht selbst um Entschuldigung. Dann holt Henk den noch unter weißem Mohn stehenden Kenji aus der Kapelle ab, damit Iustus mit der magischen Untersuchung beginnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus untersucht nacheinander Kenji, Henk und Octavia und eröffnet ihnen seine Analyseergebnisse. Er stellt bei jedem unterschiedliche Dinge fest (Henk und Octavia haben nach der Untersuchung einen leichten Weingeschmack im Mund), jedoch ist allen ihre Verbindung zu der Drachenträne gemeinsam. Die Struktur dieses uralten Blutzaubers ist Iustus völlig rätselhaft und er ist tief in die astrale Struktur der Helden verwoben. Das Artefakt scheint die Helden nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Personen zu verbinden, was jedoch eine chaotische Astralstruktur auslöst, welche die Analyse versteckter Einflüsse enorm erschwert. Iustus hat einen weiteren magischen Einfluss ausgemacht, welcher vermutlich ebenfalls von der Drachenträne ausgeht. Dieser ist sehr rätselhaft und Iustus vermutet, dass die Drachenträne noch offenbaren wird, um was es sich handelt. Die Helden werden gebeten, möglichst regelmäßig eine solche Untersuchung zu wiederholen, damit Iustus die Struktur besser verstehen lernt und wohlmögliche Veränderungen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden müssen keine Nachtwache übernehmen und können sich vor ihrer Tauchbootexpedition nochmal gut ausruhen. Kenji lässt sich von Abdrushin nochmal seinen Arm verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen bequem in ihren Betten schlafen, ruht Henk schlecht und wandert die halbe Nacht an Deck herum, bevor er Schlaf findet. Doch zum Frühstück ist er wie die anderen wieder einsatzbereit und Ferolax freut sich schon auf die Tauchbooteinweisung, denn er möchte ihnen eine Überraschung zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Deck begegnen die Helden [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und [[Ekky die Walfaust|Ekky]], welche aufgeregt auf dem Schiff herumlaufen und das Meer mit besorgten Blicken absuchen. Kaltfisch ist überzeugt, den Kraken bereits gesehen zu haben, doch der Ausguck kann dies nicht bestätigen und meint, es sei ein Wal gewesen. Ekky rät den Helden, bei ihrer Tauchfahrt zu Doganon zu beten, falls sie auf den Kraken treffen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax und Iustus weisen die Helden nochmals in die Bedienung des Tauchbootes ein und der Zwerg präsentiert stolz einen neuen Verteidigungsmechanismus für den [[Natator aeris]], welcher eine Art Blitzsturm auslöst und dabei enorm viel elementarer Luft verbraucht. Nach der Einweisung bietet Abdrushin den Helden einen Trank an, welcher ihre Nerven beruhigen soll vor der Fahrt in dem engen Tauchboot und ihnen Mut und Zuversicht schenken soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte vor der Expedition noch etwas sagen und bittet seine Gefährten darum, stets offen mit ihren Gedanken zu sein und über alles zu sprechen, was in ihrem Geist auftaucht, selbst wenn sie es nur für ein Hirngespinst halten, womit sie niemanden belästigen wollen. Dann besteigen Henk, Kenji, Octavia und Augustus das Tauchboot, welches die Matrosen dann ins Arasmeer hinablassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Natator.png|300px|rahmenlos|rechts|Das Tauchboot der Helden]]&lt;br /&gt;
Octavia leitet das Sinken des Natators ein und die Helden spüren, wie das Meer ihr Schiff verschlingt. Auf dem Grund angekommen herrscht ein Zwielicht, welches durch die Scheinwerfer des Tauchbootes erhellt wird. Die Helden befinden sich in einer völlig fremdartigen Welt und werden von seltsamen Fischen und schwerelos schwebenden Meeresbewohnern beäugt. Henk navigiert das Boot geschickt durch einen Quallenschwarm und aufgewühltes Plankton lenkt seinen Kurs nach Norden ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk navigiert um eine Felskante herum und sie entdecken ein stark verfallenes Schiffswrack. Es muss einem Kelpwald durchquert werden und dort verfängt sich ein Tangblatt in einem Rotor, welches von Kenji jedoch durch starkes Treten in die Pedale wieder abgelöst werden kann.  Die Helden finden eine uralte Ruine mit einem großen Eingang, in welchen sie hinabtauchen. Doch der Tunnel ist nach einiger Zeit verschüttet und Henk schafft es gerade so, den Natator rückwärts wieder herauszunavigieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrer Weiterfahrt finden die Helden einen Walkadaver mit gigantischen Bissspuren, welcher anscheinend mit zwei bis drei Bissen abgenagt worden war. Neben dem riesigem Walgerippe wirkt der Natator ziemlich klein und wäre im Maul des Wesens, was den Wal verspeist hat, vermutlich mit einem Schluck verschwunden – eine Erkenntnis, welche die Helden beunruhigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie den nächsten Kelpwald durchqueren, legt sich ein großes Tangblatt auf die Frontscheibe und verdeckt die Sicht. Henk kann es jedoch durch eine scharfe Kurve wieder ablösen und das Tauchboot steuert nun auf ein riesiges Schiffwrack zu, welches Octavia und Augustus als die lange vermisste „Archontic“ identifizieren. Sie stoppen die Fahrt, um die Schiffsglocke zu bergen, und Henk entdeckt dabei eine Pelagus-Statue, welche er ebenfalls mit an Bord des Natator aeris nimmt. Der Delphin, welchen Abdrushin „Amweijon-Murannî“ genannt hat, taucht auf und grüßt die Helden spielend.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchfahrt1.png|300px|thumb|rechts|Die erste Tauchfahrt auf der Suche nach der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Nachdem Henk das Tauchboot wieder um eine scharfe Felskante gesteuert hat, stoßen sie vor einem Kelpwald auf einen Riesenkrebs, dessen angreifenden Scheren Henk mit Octavias Hilfe ausweicht. Im Kelpwald weicht Henk einem Felsen aus, welcher plötzlich zwischen den Pflanzen auftauchte, und beim Verlassen des Waldes weicht Henk geschickt scharfkantigen Muscheln aus. Auf ihrer Fahrt südwärts fällt ihnen an ihrem Sichthorizont ein großer Schattenumriss auf, welcher nach einiger Zeit sogar seine Position gewechselt hat und dann gänzlich verschwindet, nachdem die Helden ein weiteres Schiffswrack passiert haben, welches den Namen „Ontdekker“ trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden eine weitere Ruine, welche eine vom Tauchboot uneinsichtige Stelle aufweist, die Henk und Augustus sogleich erkunden. Sie entdecken zwar keinen Eingang, jedoch findet Henk eine alte Zwergen-Handaxt. Das Tauchboot passiert ein weiteres Schiffswrack, anscheinend ein ehemaliges Piratenschiff, und erreicht eine weitere Ruine, wo die Helden kurz eine Gruppe ruheloser Elbengeister umherwandern sehen. Sie durchqueren einen Kelpwald und ihnen fällt ein seltsamer Tangstiel auf, welcher ungewöhnlicherweise Saugnäpfe zu haben scheint und nach oben ins Blätterdach verschwindet, als der Natator sich nähert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum verlässt das Tauchboot den Kelpwald, wird es von einem großen Hai angegriffen, welcher fest zubeißt und sich nur durch den neu installierten Blitzschlag abwehren und verscheuchen lässt. Als die Helden weiterfahren, bemerkten sie plötzlich vor dem nächsten Kelpwald hinter sich einen großen Schatten und das Tauchboot wird von einem Tentakel gepackt, dessen Saugnäpfe sich auf der Frontscheibe abzeichnen. Octavia aktiviert erneut den Verteidigungsmechanismus, und unter den vielen Blitzen lässt der Tentakel los, und unter großer Kraftanstrengung kann sich der Natator im Kelpwald verstecken. Der Kraken verwirbelt das Wasser, so dass die Kelpstränge wild umherwirbeln und sich schließlich in einem Rotor verfangen. Als er verschwunden ist, scheitern alle Befreiungsversuche, so dass Henk und Augustus aussteigen, um manuell den Rotor zu befreien. Mitten in der Arbeit können Octavia und Kenji aus dem Natator aeris nur hilflos zusehen, wie erst Augustus und dann auch Henk von Tentakeln umschlungen und fortgezogen werden. Schockiert harren die Verbliebenen noch eine Stunde aus, in der Hoffnung, etwas von den Vermissten zu sehen, doch dann müssen sie mit den letzten Luft-Reserven auftauchen und der Baiula Spei die furchtbare Nachricht überbringen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 29: Lumenisa===&lt;br /&gt;
'''10./11. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia melden der Mannschaft die Katastrophe und versuchen die Schäden zu beheben. Ein Hoffnungsbote taucht auf und ein Treffen mit [[Lumenisa]] findet in der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; statt. Drei Bitten werden gestellt und sind durch Taten zu erfüllen, damit die Nixe den Helden offenbart, wie sie dem Drachen damals geholfen hat und wohin der Weg als nächstes führt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache, dass der Kraken tatsächlich existiert, löst bei den Matrosen Todesängste aus und der Admiral lässt das Schiff gefechtsklar machen und die Wachen verdreifachen. Wigo steht unter Schock und sieht die Drachenträne und damit die gesamte Mission verloren und braucht dringend Kenjis Zuspruch. Iustus ist sichtbar betroffen und verspricht, sofort an einer Möglichkeit zur Ortung von Henk und Augustus zu arbeiten. Kenji hält eine ermutigende Ansprache und spricht [[Ogeon|Ogeons]] Segen vor der Mannschaft der [[Baiula Spei]] und Octavia hilft Ferolax bei der Ausbesserung des [[Natator aeris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus erwachen mit Kopfschmerzen und blauen Flecken in einer trockenen Höhle auf feuchtem, salzigem Boden und erkunden zunächst die Umgebung. Sie befinden sich in einer größeren Halle, deren Architektur sie an jene der Grünen Festung auf Lyo erinnert. Sie finden Blasentang, welcher elementare Luft erzeugt, und ein Fass mit Trinkwasser. Die beiden fühlen sich an Loxias' Kammer unter dem Meer erinnert, und tatsächlich taucht nach einiger Zeit eine Nixe auf. Ihr Gesicht ist das einer blassen, aber schönen Elbin und sie wirkt ähnlich edel und fremdartig wie ''[[Nesta'caim]]'' aus dem hohen Norden. Auch der Delphin taucht auf und gesellt sich zu der Nixe, welche die beiden Menschen mit scharfen, durchbohrenden Blicken mustert. Nachdem sich Henk erklärt hat, erfahren sie, dass die Nixe ''[[Lumenisa]]'' ist und der Delphin ''Liria'' heißt. Henk gestattet ihr, die Drachenträne in die Hand zu nehmen und ihr entsteigt eine Lichtkugel, welche den Kopf der Nixe einhüllt (vgl. [[Drachenträne#Uselias und Lumenisa (10. Sideon 351 JF)|Uselias und Lumenisa]]). Anschließend ist der Schleier vor ihren Augen wie weggeblasen und die Nixe flüstert dem Delphin etwas zu, bevor sie im Wasser verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reparatur stellen Kenji und Octavia fest, dass der Delphin, welcher sie schon öfters begleitet hat, wiederaufgetaucht ist und sie anscheinend schnatternd dazu bewegen möchte, ihm in eine bestimmte Richtung unter Wasser zu folgen. Also machen sie das Tauchboot klar und mit Ferolax' und Wigos Unterstützung folgen sie dem Delphin in die Tiefe. Sie werden unter Wasser zu einer Ruine gelotst, welche mit leuchtenden Lichtmuscheln bewachsen ist und einen großen Eingang besitzt. Der Natator taucht vorsichtig, von einigen schwimmenden Wesen begleitet, in den Eingang hinab und taucht schließlich in einer größeren Halle wieder auf, in der sich Augustus und Henk befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem erfreuten Wiedersehen und dem Austausch des Erlebten taucht Lumenisa wieder auf und deutet den Helden an, am Wasser liegende, leere Schneckenhäuser an ihre Ohren zu halten, damit sie ihre Sprache verstehen können. Lumenisa erklärte ihnen, dass ihre Erinnerung an die Vergangenheit erst durch den Kontakt zu Uselias zurückgekehrt sei und offenbarte ihnen, dass dieser sie gebeten hat, den Helden zu helfen. Sie müssen aber zuvor ihre aufrichtigen Absichten durch Taten beweisen, nämlich durch die Erfüllung von drei Bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sollen zuerst versprechen, niemandem von der Blauen Festung und dem Reich unter dem Meer zu erzählen, was sie bereitwillig tun und sich auch für die Aufrichtigkeit ihrer Gefährten im Tauchboot, Ferolax und Wigo verbürgen. Die zweite Bitte ist die Rettung ihrer Freundin Oreta vor einem Unhold aus L’yreh, welcher sich in einer mit Luft gefüllten, alten Ruine eingenistet und die Nixe entführt hat. Die Helden sollen sie retten, bevor sie austrocknet, denn sie leide furchtbare Qualen, wie Lumenisa spüren kann. Der Delphin Liria werde ihnen den Weg dorthin zeigen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchfahrt2.png|300px|thumb|rechts|Die zweite Tauchfahrt von der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; zum Unterschlupf des Dämons]]&lt;br /&gt;
Geführt von Liria, welche alle Gefahren durch Wassertiere von ihnen fernhält, passiert der Natator aeris das Wrack der „Archontic“, welches die Helden bereits bei ihrem ersten Tauchgang entdeckt haben. Kurz dahinter finden sie eine Ruine ohne Lichtmuscheln mit einem großen, klaffenden Eingang, in welchen die Helden ihr Boot lenkten. Die stockdunkle Finsternis erschwert das Vorankommen und durch Octavias Bedienungsfehler der Höhenkontrolle stößt der Natator an einer Decke an und der Suchscheinwerfer wird abgeknickt. Schließlich gelingt es aber dank Henks Navigationskunst, in der Dunkelheit in einem luftgefüllten Bereich aufzutauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft in der dunklen Höhle ist stickig und dünner als in der Blauen Festung. Außerdem liegt ein seltsamer Gestank in der Luft, welcher zunimmt, nachdem die Helden durch das Geröll durch eingestürzte Decken auf höhere Ebenen der Ruine klettern. Schließlich erreichen sie eine Sackgasse, in der es am schlimmsten stinkt, und sehen sich den Angriffen eines Dämons ausgesetzt, welcher - halb humanoid, halb Krustentier – durch seine pechschwarze Panzerung im Schatten kaum zu sehen ist und die Helden durch hinterhältige Angriffe von der Decke attackiert. Octavias Feuerzauber zeigen keine Wirkung und so beschränkt sie sich auf das Ausleuchten. Augustus triff die Kreatur zuerst und kann mit Wucht den Panzer knacken. Als Octavias Lichtschein schließlich wieder auf den Dämon trifft, gelingt es Henk mit Wucht zuzuschlagen und spaltet dem Dämon den Schädel an genau der Stelle, welche Augustus bereits geknackt hat. Augustus und Henk setzen mehrfach nach und stellen fest, dass sein Inneres feuerempfindlich ist, sodass Octavia Flammen in die Panzerrisse schießt und sie gemeinsam dem zähen Dämon sein Ende bereiten. Bei der anschließenden Untersuchung der Höhle finden die Helden die Nixe Oreta, welche sie bittet, ins Wasser gebracht zu werden. Dort erholt sie sich schnell und schwimmt auf dem Rückweg zur Blauen Festung &amp;quot;Caras-Luin&amp;quot; voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lumenisa]] ist sehr froh, dass ihr Freundin gerettet ist, und äußert nun ihre letzte Bitte, in der sie als absoluten Vertrauensbeweis Augustus als Pfand fordert, wenn die Helden die Information über die Waffe gegen Sereg erhalten wollen. Nach schwerem Abwägen und Augustus freiwilliger Bereitschaft, stimmen die Helden zu und Augustus wird von einer Nixe abgeholt und verschwindet mit dieser nach einem Kuss auf den Mund in der Tiefe.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lumenisa.png|200px|miniatur|rechts|Die Nixe [[Lumenisa]]]]&lt;br /&gt;
Lumenisa erzählt den Helden, dass sie im goldenen Zeitalter eine Muse des Sonnengottes [[Die_Götter_der_Elben#Anor_-_.E2.80.9EDer_W.C3.A4chter.E2.80.9C|Anor]] auf dem Amon Anoren, dem Berg der Sonne war. Nachdem der Krieg gegen die Dämonen entbrannte und Uselias' Hilfegesuch für seinen Freund Sereg abgewiesen wurde, entschloss Lumenisa sich aus Liebe zu Sereg, Uselias auf eigene Faust zu helfen und bestellte ihn in die Blaue Festung. Sie stahl einen Strahl vom göttlichen Licht ihres Herrn und ließ daraus von einem Zwerg einen besonderen Spiegel schmieden, welcher Sereg sein wahres Selbst vor Augen führen sollte. So sollte er seine Machtlosigkeit erkennen und von seinem selbstmörderischen Vorhaben ablassen und zu Lumenisa zurückkehren. Den Spiegel übergab sie Uselias in der Blauen Festung, welcher ihr dankte und dann Sereg hinterher zog. Eines Tages kam dann die große Flut und als sich Lumenisas Lungen mit Wasser füllten und sie die Schreie ihrer ertrinkenden Schwestern hörte, beichtete sie dem Sonnengott ihre Heimlichkeiten und, als dieser ihr vergab, wurde ihr bewusst, dass niemand vor dem Gott der Weitsicht etwas verbergen kann. Mit Hilfe seines Bruders Lorn verwandelte Anor seine Muse Lumenisa und ihre Schwestern in fischähnliche Wesen, damit sie unter Wasser weiterleben konnten. Anor ließ seine Musen nie im Stich und teilte ihnen schließlich mit, dass er Wächter für den Berg der Sonne schicken würde, welche Lumenisa seitdem zur Insel Soltrum bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider kann Lumenisa den Helden nichts über Uselias' weiteres Schicksal mitteilen, aber es gebe noch Nachfahren der Elben des goldenen Tales, welche auf einer Insel im Osten überlebt haben. Sie kämpfen dort gegen die Schrecken, welche aus L'yreh aufsteigen, denn die alte, verdorbene Stadt L’yreh sei wieder auferstanden und jemand Neues, Unbekanntes hat dort einen Machtposten errichtet. Lumenisa schlägt den Helden vor, diese Elben aufzusuchen und gibt ihnen ein Artefakt mit, welches sie als Freunde ausweisen sollte. Dann verabschiedet sie sich und sichert den Helden und ihrem Schiff freies Geleit in ihren Gewässern und die Unterstützung vom Kraken Tirnion zu, falls sie angegriffen würden. Nachdem die Nixe verschwunden ist, machen sich die Helden ohne Augustus an die Rückfahrt zur Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 30: Pöttzi===&lt;br /&gt;
'''11./12. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur [[Baiula Spei]] zurück und erfahren von einer gefährlichen Sabotage. Henk trifft auf einen verärgerten Klabatterwicht und Kenji bereitet eine alte Statue vor. [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] weiß einen möglichen Ausweg für Henks Problem und lässt ihn sich gut bezahlen. Die Helden sollen ein [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|altes Seevolkritual]] durchführen, um Henk zu helfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten in der Nacht tauchen die Helden mit dem [[Natator aeris]] wieder auf und werden von der Baiula Spei an Bord genommen. Der Admiral und Iustus sind besorgt wegen des Fehlens von Augustus und die Helden verabreden sich in der Offiziersmesse, um sich auszutauschen und ihren Hunger zu stillen. Doch zuvor zieht sich jeder auf seine Kajüte zurück und macht sich frisch. Dabei bemerkt Henk, das in seine Kabine eingebrochen wurde und ein Chaos angerichtet ist. Doch der Schiffsjunge hat nichts bemerkt und Henk verdächtigt den Klabatterwicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Offiziersmesse berichten die Helden von ihrem Abenteuer, ohne Lumenisa oder die Blaue Festung zu erwähnen. Sie bitten den Admiral um Verständnis, dass sie nichts erzählen dürfen, und versichern ihm, dass Augustus nicht tot sei und wieder zurückkehren würde. Dann offenbart ihnen der Admiral die drastische Unterbesetzung Mannschaft und bittet sie, Einsparungen bei den Wachbesetzungen vorzunehmen, damit sie Männer mehr Schlaf bekommen und nicht so erschöpft sind, dem die Helden zustimmen. Iustus offenbart ihnen, dass in das Labor eingebrochen wurde und der Aktivierungskristall des Schutzschildes verschwunden ist, was dieses momentan unbenutzbar macht. Er verdächtige den Klabatterwicht und bittet die Helden, diesen zu suchen bzw. Kaltfisch um Rat zu fragen. Anschließend verkriechen sich die Helden aber erstmal in ihre Kojen und schlafen sich erstmal aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag lassen sich die Helden durch den Schiffsjungen Mikal wecken und bemerkten, dass die Baiula Spei in einer Flaute gefangen ist und die Mannschaft daher einen Ruhetag geschenkt bekommen hat. Nach dem Essen bittet Admiral Wellenbrecher Kenji darum, sich die geborgene Pelagusstatue anzusehen, welche in die Schiffskapelle gebracht wurde, und diese am nächsten Tag im Rahmen einer kleinen Andacht neu zu weihen und auf dem Außendeck aufzustellen, was die Moral der Männer heben würde. Zimmermann Gebbert hat bereits zugesagt, ein Holzkonsole für sie zu bauen, welche bereits morgen früh fertig wird. Im Anschluss suchen sie das Gespräch mit Kaltfisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser schläft in seiner stinkenden Kabine und Ecke tut alles, um den Mief auszulüften, was in einer Flaute aber nicht gut funktioniert. Henk tritt Kaltfisch aus dem Bett, wobei er von dessen stinkenden, feuchten Schweißmauken getroffen wird. Als Kaltfisch endlich ansprechbar ist, erzählt er Henk, dass der Kobold angepisst ist, weil Henk ihm nicht gegeben hat, was er habenwollte. Er ist aber schon seit zwei Tagen nicht mehr aufgetaucht und schmollt vielleicht in seinem Versteck in der Bilge.&lt;br /&gt;
[[Datei:Koboldfluch.png|miniatur|Fuchskopf-Henk und der Klabatterwicht]]&lt;br /&gt;
Während Octavia das Schiff nun mit Astralsicht absucht und nach dem Klabatterwicht und dem Schutzschildkristall Ausschau hält, zieht sich Henk in seine Kajüte zurück und Kenji sucht die Kapelle auf, um die Statue zu sichten. Octavia kann auf dem ganzen Schiff nichts entdecken, während Henk in seiner Kajüte Besuch vom Klabatterwicht bekommt, welcher sich von Henk nicht austricksen lassen will und ihm zur Strafe einen Koboldfluch anhängt. Kenji begegnet in der Kapelle dem Bambusen Taref, welcher still betet und dann später den Mystiker allein mit der Statue zurücklässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk seine Kajüte verlässt, um sich nochmal zu vergewissern, dass Iustus die Opferschale für den Kobold befüllt hat, begegnet ihm Leutnant Ibendorn, welcher Henk nicht erkennt und sogar sein Schwert zückt, um den vermeintlichen Fremdling aufzuhalten. Erst Henks Stimme und Zureden überzeugen Ibendorn, dass der fuchsköpfige Mann vor ihm tatsächlich Henk ist. Jetzt realisiert Henk bei einem Blick in die Fensterscheibe, dass der Klabatterwicht ihn verzaubert hat, und sucht schnell Iustus auf, um seinen Rat zu holen. Dieser erklärt Fuchskopf-Henk die Kompliziertheit seiner Lage und eröffnet ihm, dass er nicht sofort helfen kann und sich Henk damit abfinden muss. Der Zauber würde aber eventuell gebrochen, wenn man den Kobold einfinge und töte. Henk will darüber nachdenken und versucht, ungesehen in seine Kajüte zurückzukehren. Um einem von oben entgegenkommenden Matrosen auszuweichen, schleicht Fuchskopf-Henk hinab auf die Kapellenebene und trifft dort auf Taref, welcher gerade die Kapelle verlässt. Dieser erstarrt bei Fuchskopf-Henks Anblick und, bevor er um Hilfe rufen kann, schlägt Henk ihn mit einem Schlag nieder, um nicht entdeckt zu werden. Dann flitzt Henk hoch in seine Kajüte und schließt sich dort ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia von ihrer Untersuchung zurückkehrt, klopft sie bei Henk an, um zu erfahren, ob er schon etwas vom Klabatterwicht gehört hat. Sie war überrascht, also sie Henk mit einem räudigen Fuchskopf erblickt, und als dann noch der Admiral nach dem Rechten sieht, weil Leutnant Ibendorn ihn unterrichtet hat, bittet Fuchskopf-Henk diesen, seine Offiziere zum Stillschweigen zu verdonnern. Nach dem Besuch holt Octavia Kenji aus der Kapelle und findet den bewusstlosen Taref auf dem Gang liegend. Kenji ist durch die Situation verwirrt und erst im Gespräch mit Fuchskopf-Henk begreift er die ganze Tragweite. Der Admiral beruft eine Besprechung der Offiziere ein, zu der auch Bambuse Taref gebeten wird, um ihm die Situation zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wigo dann an Fuchskopf-Henks Tür klopft, um ihm mitzuteilen, dass der Klabatterwicht bei Kaltfisch aufgetaucht ist und dieser Fuchskopf-Henk jetzt sprechen will, begibt er sich in die Kapitänskajüte, um mit dem Piraten zu sprechen, während Kenji und Octavia vor der Tür bleiben und lauschen. Nach mehreren Lachanfällen erklärt Kaltfisch, dass der Klabatterwicht verhandeln möchte. Da Henk seine Forderungen unverschämterweise anders ausgelegt hat, als sie gemeint waren, fordert er als Wiedergutmachung eine lustige Unterhaltungsaufführung von Henk und Iustus auf dem Außendeck vor der versammelten Mannschaft. Wenn der Kobold sich dabei gut unterhalten fühle, werde er vielleicht den Fluch aufheben und den Kristall zurückgeben. Fuchskopf-Henk ist über diesen Vorschlag hoch verärgert und zieht sich in seine Kajüte zurück. Ekky erzählt den beiden anderen, dass Kaltfisch Erfahrung mit Klabatterwichten habe und Henk noch einen Rat geben könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Octavias und Kenjis Zuspruch kommt Fuchskopf-Henk zu Kaltfisch zurück und erfährt, dass es ein altes [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|Seevolkritual zur Unterwerfung eines Klabatterwichtes]] gibt, welcher er ihm verraten würde, wenn Henk vom Arzt Abdrushin etwas Weißen Mohn für seine schmerzenden Kniee besorgen würde. Daher sucht Henk mit seinen Freunden die Arztstube auf und wird dabei von zwei Matrosen gesehen, die schnell wegrennen. Nach einiger Überzeugungsarbeit überlässt Abdrushin Fuchskopf-Henk eine Dosis des Weißen Mohns und bei der Rückkehr zu Kaltfisch wird Fuchskopf-Henk noch von vier weiteren Matrosen erblickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaltfisch ist zufrieden und erklärt, dass jeder, der am Ritual teilnehmen will, einen Gegenstand aus dem Koboldhort benötigt, ein Stück Planke vom Schiff des Klabatterwichtes, also der Baiula Spei, und viel vom stärksten Schnaps. Den Hort kann Fuchskopf-Henk vermutlich in der Bilge finden, wo der Klabatterwicht sich gerne versteckt. Also kriecht Fuchskopf-Henk in die Bilge hinein, nicht ohne beim Durchqueren der Mannschaftsquartiere peinlich berührte Männer zu sehen und Lachsalven hinter sich auszulösen. In der Bilge selber entdeckt Henk den Hort und nimmt eine kleine Holztafel mit einer eingeritzten, nackten Frau für sich, geweihtes Schutzgötter-Räucherwerk für Kenji und einen edel verzierten Kamm mit Schwänen und thyrnischen Motiven für Octavia mit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Anschließend, auf dem Weg zum Zimmermann, hält Fuchskopf-Henk in den Mannschaftsquartieren an und stellt sich den Männern. Er lacht mit ihnen, zieht Grimassen, feiert mit ihnen und erträgt das Gelächter mit Würde. Fuchskopf-Henk tanzt sogar mit Plankenjockel und beschert der gestressten Mannschaft so ein paar gelöste Momente, die allen guttun und die Moral der Männer heben. Der orkische Zimmermann Gebbert nimmt die Illusion mit Gelassenheit auf und hilft den Helden schnell mit drei alten Plankenstücken weiter. In der Küche erbittet Fuchskopf-Henk von [[Roana Dernheim|Roana]] etwas starken Schnaps und bekommt aus ihrem Vorrat eine Flasche hochprozentigen Kochrum überreicht. Mit allen Zutaten suchen die Helden wieder die Kapitänskajüte auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden setzen sich im Kreis auf den Boden und Kaltfisch erklärt ihnen das Ritual, um ins Reich der Klabatterwichte zu reisen, um den Namen des Wichtes von ihrem König, dem garstigen Gierschlund zu erfahren. Er nennt ihnen den Reisespruch und die Worte, die dem Klabatterkönig gesagt werden müssen, um den Namen zu erfahren. Da nach jedem Aufsagen des Reisespruches getrunken werden muss, sorgt Ekky dafür, dass niemand ein leeres Glas hat. Alle sollen dann nachmachen, was Kaltfisch tut. Dieser klopft mit einem Holz auf den Boden und sagt den Spruch rhythmisch dazu auf, bevor der trinkt. Die Helden steigen mit ein und Octavia kippt nach dem zweiten, Kenji nach dem vierten und Henk erst nach dem sechsten Schnaps um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder findet sich einzeln in einer bunten surrealen Traumwelt wieder, in der die Orientierung durch bunte blinkende, leuchtende Pflanzen und eine ständig wechselnde Umgebung erschwert ist. Doch schließlich kann jeder einen Thron erkennen, auf dem ein dicker, grüner Kobold mit einer blinkenden Krone sitzt. Hinter dem Thron erstreckt sich der wohl größte Koboldhort aller Zeiten, ein Berg aus verschiedensten Dingen. Nun muss jeder Held den Spruch aufsagen und dem Koboldkönig den Gegenstand überreichen, um von ihm den Namen des Klabatterwichtes zu erfahren. Kenji kann sich nicht an den Spruch erinnern und erntet statt eines Namens einen Rülpser, während Fuchskopf-Henk und Octavia sich erinnern und den Namen erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus der Koboldwelt sind die Helden besoffen und Kaltfisch erklärt, dass man jetzt nur noch dreimal den Namen rufen müsse, damit der Klabatterwicht für seinen neuen Meister sichtbar erscheinen müsse. Um das durchzuführen, zieht sich Fuchskopf-Henk auf seine Kabine zurück und spricht „''Pöttzi – Pöttzi – Pöttzi''“, woraufhin der Kobold erscheint, zunächst herumwütet, sich dann aber seinem neuen Meister fügt. Henk lässt als erstes den Fluch bei sich aufheben und trägt Pöttzi auf, Kaltfisch für eine Stunde einen Fischkopf zu verpassen. Nachdem Henk Lautes Gelächter von Ekky aus der Kapitänskajüte hört, sucht er diese auch auf, um sich das Ergebnis anzuschauen und erblickt Kaltfisch mit einem stinkenden, halbvergammelten Fischkopf. Nach dieser Genugtuung legen sich die Helden in die Kojen und gehen betrunken kurz vor Sonnenuntergang schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen erwachen die Helden leicht verkatert und beim Essen verkündet der Admiral, dass das Podest fertig ist und Kenji bitte den Meeresgott bei der Weihung der Statue auch um etwas Wind bitten solle, da noch immer Flaute herrscht. Alle Matrosen versammeln sich auf dem Außendeck und Kenji enthüllt die Pelagus-Statue, während er einen Segen spricht und der Mannschaft damit sichtbar Hoffnung, Zuversicht und Mut gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider bleibt die Flaute bestehen, doch stattdessen wird vom Ausguck ein Ruderboot mit Schiffsbrüchigen entdeckt, welches auf die Baiula Spei zu rudert. Henk rudert ihnen mit den Obermatrosen Klippstein und Grauwasser entgegen und entlastet durch Übernahme von Schiffsbrüchigen das überfüllt Rettungsboot, nachdem er sich vergewissert hat, dass es keine Piraten sind und wohl aus Notunum kommen. Die Halbverdursteten werden an Bord der Baiula Spei gelassen und dort mit Trinkwasser versorgt und von Abdrushin untersucht. Sie sind schon zwei Tage auf See unterwegs gewesen und haben zu Ogeon um Hilfe gebeten, der ihnen die Flaute geschickt hat, damit sie nicht mit dem überfüllten Boote kentern würden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 31: Die Wunder des Ogeon===&lt;br /&gt;
'''12. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geretteten Schiffsbrüchigen werden versorgt und die Helden erfahren von deren Schicksal. Es wird von beunruhigenden Ereignissen auf Notunum berichtet und die Helden lernen neue Mythen zum Nebelschlund kennen. Kenji muss sich mit einem verärgerten Händler auseinandersetzen und betet mit dem Ogeon-Geweihten. Henk beschäftigt Pöttzi und jemand verdirbt die Moral der Mannschaft.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin lässt die Schiffsbrüchigen in den Mannschaftsquartieren unterbringen, damit er sie besser untersuchen und versorgen kann. Die Helden erfahren die Geschichte von Erian Grünwasser, welcher genau wie die Schiffsbrüchigen, durch das Singen eines Liedes von Ogeon gerettet wurden. Zu mehr Informationen zu den schlimmen Dingen, die auf Notunum geschehen sind, sollen die Helden den Geweihten Tonnmar von Vendstein befragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Olvir&amp;amp;Tonnmar.png|250px|miniatur|rechts|Der Tranhändler Olvir (r.), Beschützer vom Ogeon-Geweihte Tonnmar von Vendstein (l.)]]&lt;br /&gt;
Bevor Tonnmar ärztlich versorgt werden kann, muss sein Leibwächter, der Bestmann Olvir, dazu gebracht werden, dass sich Abdrushin dem Verletzten überhaupt nähern ansehen darf, denn Octavia kann den Grad seiner Verletzung nicht erkennen. Als ihm schließlich durch Zureden von Henk und Octavia geholfen werden kann, erzählt der Geweihte von dem Abenteuer ihrer Seereise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Schiff, die Flora, wurde beim Passieren der Götterinseln mit Feuer von den Bergen beschossen, so dass sie nach Westen ausweichen mussten, wo sie vom Kraken versenkt wurden. Das Beiboot drohte auch zu kentern und der Geweihte stimmt eine Hymne auf Ogeon an, welche als „Lied von Erian“ bekannt ist. So wurden sie schließlich gerettet, weil sie die Baiula Spei gefunden haben, welche aufgrund der Flaute, die mit dem Lied einsetzte, bewegungsunfähig war. Für alle Männer liegt eindeutig ein Wunder von Ogeon vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonnmar berichtet weiter, dass in letzter Zeit immer mehr Schiffe vor Notunum sanken und auch das Schiff von Olvir, dem Tranhändler von der Berstküste, war darunter. Schließlich wurde Notunum zum ersten Mal von Dämonen angegriffen, nachdem in einem Sturm von einigen Wochen eine Ecke des Wahrzeichens von Notunum abbrach. Es war genau die Felsformation, welche als „Ogeons Dreizack“ bekannt ist, zu deren Füßen der große Ogeontempel liegt  und welche  als magischer Schutz der Insel gilt. Nach der Zerstörung erfolgte direkt ein Dämonenangriff, welcher aber durch die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zurückgeschlagen wurde. Es waren glupschäugige Sklaven und [[Loigg'Il|Gesichtslose]], welche sie kommandierten, die Notunum angriffen, Schwarzmagier wurden keine gesichtet. Die Inquisitoren haben die Situation bereits unter Kontrolle gebracht. Henk lädt die Männer ein, sich der Mannschaft der Baiula Spei anzuschließen und deren Reihen wieder zu füllen, und auch für den Geweihten Tonnmar steht es fest, dass ihre Rettung ein Wunder und Zeichen Ogeons war und dass die Geretteten ein neuer Weg gewiesen wurde und sie fortan zur Mannschaft der Baiula Spei gehören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit Olvir, welches Tonnmar dolmetscht, erfahren die Helden, dass die Tuisken den Nebelschlund den „großen Salzwurm“ nennen. Sie glauben, dass zu der Zeit, als die Götter noch auf der Erde lebten, in der Mitte des Arasmeeres, welches sie Walbucht nennen, ein Drache oder Lindwurm lebte, welcher allein zurückblieb, als die Götter in die Anderswelt gehen mussten. Er war so traurig darüber, dass er anstelle von Feuer nur Salzwasser speien konnte, denn Drachen können nicht weinen. So füllt er seit Ewigkeiten das Meer an, zu manchen Zeiten mehr, zu anderen weniger, und am Ende der Zeiten wird so die ganze Welt im Meer versinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Schiffsbrüchigen nun zur Baiula Spei gehören würden, sieht der Schiffsbesitzer und Kerzenhändler Kandler jedoch anders und beschuldigt die Mannschaft der Meuterei. Die Helden intervenieren in dem aufkommenden Streit und während Henk mit der Mannschaft redet, verlangt Kandler von Kenji, dass dieser die Meuterer zur Rechenschaft zieht und sie ihrer gerechten Strafe wegen des Bruchs eines göttlichen Vertrages zuführt. Ihr Verhalten sei eine Beleidigung von [[Merkon]], welche nicht ungestraft bleiben dürfe. Doch Kenji lehnt das ab und versucht Kandler klarzumachen, dass es keine andere Möglichkeit für ihn gibt, als sich damit abzufinden, dass er vorerst an Bord bleiben muss und die Baiula Spei keinen Umweg und keine Handelstour auf sich nehmen kann, was Kandler sehr wütend macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji begibt sich nach dem Gespräch mit Kandler in die Kapelle, um gemeinsam mit dem Tonnmar von Vendstein Ogeon für die Rettung zu danken. Während des stillen Gebets erhält Kenji eine [[Kenjis Tempel#Kenjis apokalyptische Vision (12. Sideon 351 JF)|Vision]], über welche er anschließend an Deck sinnierte. Henk bekommt währenddessen Besuch vom ausgelaugten Pöttzi, welcher seine Aufmerksamkeit will und ihn mit schmutzigen, versauten Witzen unterhält. Sein Müßiggang wird von Leutnant Ibendorn unterbrochen, welcher Henk darüber informiert, dass Kandler die Mannschaft aufhetzt und ihnen den Mut zur Weiterfahrt nimmt. Henk nimmt Kenji mit und gemeinsam sprechen sie zu den Schiffsbrüchigen und bauen deren Moral langsam wieder auf. Am Ende des Gespräches inhaftieren sie den Kerzenhändler, damit er nicht weiter die Mannschaft demoralisiert. Sie sagen ihm zu, ihn bei den Götterinseln an Land gehen zu lassen, ihn mit Gold für seinen Verlust zu entschädigen und ihm auch sein Beiboot zu lassen.  Jeder, der nicht auf der Baiula Spei bleiben möchte, dürfe dann auch von Bord gehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 32: Grett===&lt;br /&gt;
'''12./13. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden essen zu Mittag und tauschen sich mit dem Geweihten Tonnmar aus. Henks Nerven werden strapaziert und die Helden sprechen noch einmal mit dem Kerzenhändler. Leutnant Ibendorn gibt einen Lagebericht und die Salzmähre wird gesichtet. Ein tödlicher Kampf entbrennt und [[Abdrushin]] lässt sich ein möglicher Ausweg entlocken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ärgernis mit dem Händler Kandler knurrt allen der Magen und es gibt zum Mittagessen einen Eintopf mit Kartoffeln aus Lyo. Pöttzi erscheint beim Essen und bedankt sich nervend bei Henk, dass er so schön über seine Witze gelacht hat, da ihm das wieder Kraft gegeben hat. Nach dem Essen spricht der Geweihte Tonnmar mit den Helden über Kandler und erklärt ihnen, dass dieser eigentlich ein guter Mensch sei, der sich sehr dafür eingesetzt hat, dass doch noch der benötigte Tran für die Lampen beschafft werden kann, damit Notunum bald nicht im Dunkel sitzen muss. Die Helden erklären sich bereit, noch einmal mit dem Händler zu sprechen und machen sich auf den Weg zu den Zellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Deck erblicken sie eine ungewöhnlich fliegende Möwe, welche sich Olvir immer wieder nähert. Es stellt sich heraus, dass er eine Art Tiermeister ist, welcher durch die Augen seiner Möwe Skáti spähen kann, und Henk bittet darum, dass er sich im Laufe des Tages einmal die Götterinseln ausspähen möge. Bei den Zellen angekommen spricht Kenji mit Kandler und entschuldigt sich für sein Verhalten. Auch Kandler bittet um Verzeihung und verspricht, die Mannschaft nicht mehr aufzuwiegeln. Kenji gibt ihm die Aufgabe, die verbliebenen Vorräte des Schiffes zu erfassen und Henk und Octavia zeigen ihm Augustus Kajüte, in der er vorrübergehend einziehen darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaltfisch verkündet lautstark und überglücklich, dass die Baiula Spei jetzt das Gebiet des Kaken verlässt und Ibendorn informiert die Henk und Octavia auf dem Außendeck am Heck, dass die Baiula Spei zwar nur mit Schneckentempo vorwärtskommt, die Götterinseln aber bereits am östlichen Horizont zu erkennen sind. Das Schiff wird aber im weiten Bogen nördlich um die Inseln fahren, um die tückischen Sandbänke zu umschiffen. Auf der Ostseite der Insel gäbe es auch bessere Anlegeplätze, denn die Westseite besteht nur aus steilen Klippen. Henk bekommt von Pöttzi einen neuen Furz-Tanz präsentiert und will sich gerade mit ihm in die Kajüte verziehen, als das Signalhorn des Ausgucks ertönt und die Salzmähre gesichtet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff der Schwarzmagier steuert zunächst auf die Baiula Spei zu, dreht dann aber in weiter Entfernung einige Kreise, bevor es wieder gen Norden abdreht. Während alle über den Sinn dieses Manövers nachdenken, meldet Maat Sturmfels die Sichtung von etwas Großem unter der Wasseroberfläche, was abgetaucht wäre. Henk und Octavia entdecken, dass eine leichte Spur von kleinen Luftblasen auf ihr Schiff zuläuft und sich am Heck der Baiula Spei plötzlich ein Stoß von Luftblasen entlädt. Der Maat überprüft die unteren Decks auf einen Wassereinbruch, kann aber nichts entdecken. Daher machen sich die Helden selbst auf die Suche und Octavia überprüft die Außenwände des Schiffs auf magische Anomalien. Während Octavia nichts Ungewöhnliches feststellen kann, ertönt plötzlich vom Oberdeck ein Schrei und, als die Helden die Treppe nach oben nehmen, kommt ihnen Matrose Buthner entgegen, welcher „Angriff – Hilfe!!!“ schreit und panisch unter Deck flieht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Grett.png|250px|miniatur|Der untote Grett, der Abzieher]]&lt;br /&gt;
Als die Helden das Oberdeck erreichen, erblicken sie den untoten [[Menschen#Die_Horb|Horb]] Grett, der das [[Natator aeris|Tauchboot]] beschädigt und dessen Rumpf durchschlagen hat. Als die Helden auf Deck auftauchen, hat er den linken Rotor abgeschlagen und wendet sich zu den Helden als neuem Ziel. Henk stürmt sofort auf Grett zu und greift ihn an, sein Hieb wird jedoch pariert und der Untote setzt sich zielstrebig in Richtung Octavia in Bewegung, welche mit einem Zauber beginnen will, sich jedoch beim Anblick von Grett nicht richtig fokussieren kann. Kenji versucht den Untoten mit einem Lichtblitz aufzuhalten und unterbricht damit dessen Vorwärtsbewegung. Henk nutzt diesen Stopp und springt mithilfe der Reling auf Gretts Rücken, um ihm mit einem Säbel mit voller Wucht auf den Schädel zu schlagen. Dieser bricht entzwei, wird aber noch durch die zähen Sehnen zusammengehalten. Als Grett sich wieder gesammelt hat, tritt er nach Henk, welcher geschickt zur Seite ausweicht, und schwingt mit dem Abziehmesser in Kenjis Richtung, um sich den Weg zu Octavia freizuschlagen. Kenji kann gerade noch ausweichen und entgeht dem Hieb, doch dafür nähert sich der Untote Octavia und holt bereits mit seinem Entersäbel zu einem tödlichen Hieb aus. Matrose Weihwind fasst sich ein Herz und greift Grett von hinten an, während Henk an dessen rechten Arm springt und so den Schlag verhindert. Doch stattdessen sticht Grett mit dem Abziehmesser in Octavias Richtung, was Kenji jedoch bemerkt und sich mit voller Wucht in Gretts linke Kniekehle wirft, wodurch er den Stoß verreißt und der Stich neben Octavia hergeht, welche bereits eine Feuerkugel vorbereitet hat. Beim Zurückziehen schneidet Gretts Abziehmesser aber Octavia durch den ledernen Brustpanzer ins Fleisch und durch den schmerzhaften Schnitt verliert sie ihre Konzentration und das gerufene Feuer erlischt wieder. Bevor sie sich abwenden und auf Distanz gehen kann, sticht Grett erneut zu und durchbohrt die sich gerade umdrehende Octavia seitlich durch den Brustkorb, sodass das lange Messer auf der anderen Seite wieder herauskam. Bei Herausziehen sackt Octavia in sich zusammen und bleibt in einer immer größer werdenden Blutlache auf Deck liegen. Henk und Kenji spüren einen stechenden Schmerz und sind geschockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk, der noch an Gretts rechtem Arm hängt, sich nun mit Hilfe seines Dolches daran hochzieht, um dessen Schädel zu erreichen, rennt Kenji, welcher gerade ein Seil organisieren wollte, schnell zu Octavias Kabine, um die Heiltränke zu holen. Weihwind zieht sein Schwert aus Gretts Lenden heraus und attackiert seinen linken Oberschenkel, während Henk sich bis zu seinem Kopf emporzieht. Auch Obermaat Donnerbacher, Obermatrose Kerling und Ferolax beteiligen sich nun am Kampfgeschehen. Kerling unterstützt auf der linken Seite Weihwind und attackiert ebenfalls das Bein, während Henk ein Drittel der Halssehnen durchtrennt, sodass Gretts Kopf nach vorne überkippt. Dieser kann jetzt nur noch nach links hinten schauen und blickt dabei direkt auf Weihwind und Kerling, welche sein linkes Bein bearbeiten. Grett wendet sich zu ihnen um und stößt sein Abziehmesser von oben in Kerlings Schädel, während Henk versucht, den Kopf endgültig vom Rumpf zu trennen. Als dieser endlich fiel, endete das Kampfgeschehen jedoch nicht, denn der untote Körper kämpfe auch ohne Kopf weiter. Weihwind attackiert Gretts linken Unterarm, dessen Hand das Schwert in Kerlings Schädel umfasst, und trennt fast die Hand ab. Da wird Grett von Olvirs Harpune im Brustkorb durchbohrt und er wird mit einem Ruck nach hinten gerissen und stürzt rücklings hin. Henk kann noch rechtzeitig abspringen und Ferolax, der zuvor Gretts Schädel die Gesichtspartie mit den Augen zertrümmert hat, springt auf dessen Lenden. Er fixiert ihn so auf dem Boden und hackt mit seiner Axt in die Beine, um sie vom Rumpf zu trennen, während Donnerbacher auf Gretts linkes Knie einschlägt, welches Kenji bereits durch seinen beherzten Angriff ausgerenkt hatte. Auf diese Weise gelingt es langsam allen gemeinsam, den extrem zähen Grett auseinander zu hacken und die sich immer noch bewegenden Einzelteile über Bord zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji mit den Heiltränken zurückkehrt, versucht er sofort, Octavia einen Heiltrank einzuflößen. Als es nicht funktioniert, reibt er ihre Wunden mit Heiltrank ein. Doch er muss feststellen, dass sich keine Wirkung bei Octavia zeigt, da diese bereits verblutet ist. Verzweifelt hält er sie in seinen Armen und kann nicht glauben, dass soetwas geschehen ist. Er bekommt von Gretts Ende nichts mit und registriert auch nicht, dass das Signalhorn erneut geblasen wird, denn die Salzmähre kehrt zurück und nähert sich in einem grünen Nebel gehüllt der Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff wird angegriffen, jedoch wird die Kugel von Iustus Schutzschild abgefangen. Die antwortende Salve der Baiula Spei geht in den Nebel und es bleibt ungewiss, ob etwas getroffen wurde. Es löst sich jedoch etwas Fliegendes von der grünen Wolke und nähert sich der Baiula Spei. Es ist ein Gargoyle mit aufgeplatztem Bauch, welcher vermutlich beim letzten Mal von Ibendorn abgeschossen wurde, und auf ihm reitet ein Schwarzmagier mit Maske. Ferolax, welcher um den [[Natator aeris]] trauert, wird gepackt und von dem fliegenden Ungeheuer fortgerissen. Der Schwarzmagier verhöhnt den Zwerg und verkündet ihm eine Zukunft als Diener, wie sie allen auf dem Schiff bevorstehen werde. Ferolax verliert beim Versuch, sich zu befreien, seine Axt und, nachdem der Gargoyle wieder im Nebel verschwunden ist, entfernt sich dieser in nördlicher Richtung und lässt die Mannschaft der Baiula Spei verzweifelt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht Octavia zu Abdrushin zu tragen und wird dabei von Henk unterstützt. Der Arzt kann nur den Octavias Tod bestätigen und schweigt betroffen. Henk verlässt die Arztstube und sucht Iustus auf, welchen er verzweifelt um Rat fragen will, während Kenji noch eine Möglichkeit aus Abdrushin herausbekommt, welche dieser zunächst noch verschweigt. Doch Kenji bohrt nach und erfährt, dass Abdrushin ein Derwisch-Ritual kennt, durch welches Octavia wieder ins Leben zurückkehren kann, wenn es noch vor dem nächsten Sonnenaufgang durchgeführt werde. Ihmet, der Dingir des Übergangs, müsse von einem Bürgen, welcher auch sein Blut beisteuern muss, um Octavias Leben gebeten werden, und dieser Bürge hätte später auch den Preis dafür zu zahlen (vgl. [[Abdrushin#Das Ritual von Ihmet|Abdrushins Biographie]]). Kenji erklärt sich sofort einverstanden, die Bürgschaft zu übernehmen, und Abdrushin bittet ihn darum, auch Henk zu holen, weil am besten alle Helden der Drachenträne mit dem Artefakt anwesend sein sollten, um vielleicht den Dingir zu beeindrucken und zu besänftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus kann Henk nicht weiterhelfen und ist selbst ratlos, wie es weitergehen kann. Henk geht an Deck und spricht mit dem Admiral. Als er ihm gerade von Octavias Tod berichtet, kommt Kenji dazu dementiert ihren Tod. Er besteht darauf, dass Abdrushin heute Nacht nicht gestört werden darf, bevor er mit Henk zurück in die Arztstube geht. Dort erfährt Henk von dem geplanten Ritual und ist alles andere als begeistert von der Idee, vertraut aber auf Kenjis Urteil, wenn er es als unumgänglich ansieht und darum bereit ist, den unbekannten Preis zu einem unbekannten Zeitpunkt zu zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin stimmt einen unheimlichen Gesang an und entnimmt Kenji etwas Blut aus der Hand. Er mischt eine Farbe an und bemalt Octavias entkleideten Körper mit unbekannten, mystischen Zauberzeichen, während die Monotonie seines Gesanges alle schnell in eine Art Trance versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt Wind in der Arztstube auf und Sandkörner fliegen umher. Schließlich bildet sich eine Art Windhose aus Sand, welche ein Gesicht mit Augen und Bart  bekommt und Kenji nach seinem Begehr fragt. Als dieser um Octavias Leben bittet, muss er schwören, auch den kostspieligen Preis dafür zu zahlen, wenn es die Zeit verlangt. Kenji schwört es und der Dingir gewährt den Wunsch. Er klatscht in die Hände und das Zimmer ist wieder so wie vorher, denn Dingir und Sandsturm sind verschwunden. Kurz darauf bäumt sich Octavia auf und erbricht einen Schwall Blut, bevor sie zusammenbricht und in einen tiefen Schlaf fällt. Kenji, Henk und Abdrushin sind ganz erleichtert, dass Octavia lebt, und während Kenji in der Arztstube bei Octavia verweilt, begibt sich Henk an Deck und stellt fest, dass es tiefste Nacht ist und das Ritual gut acht Stunden gedauert hat.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 5: Die Götterinseln ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignus.png|300px|miniatur|rechts|[[Ignus]]]]&lt;br /&gt;
=== Episode 33: Auferstehung===&lt;br /&gt;
'''13. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji sorgen sich um Octavia und Abdrushin stellt eine lange Genesungszeit in Aussicht. Henk konfrontiert Kenji mit seinem Verhalten und fürchtet die Bewahrheitung einer alten Warnung. Ein unbekanntes Schiff wünscht ein Treffen und die Helden erhalten ein Angebot von unerwarteter Seite. Das Wiedersehen mit einem alten Bekannten bringt neue Hoffnung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist sehr schwach und Abdrushin hofft, dass sie keine bleibenden Schäden zurückbehalten wird. Dann verarztet er Kenjis Arm und teilt ihm mit, dass er ihn auch als Freund betrachtet, weshalb er wegen der Durchführung des Auferstehungsrituals auch ein schlechtes Gewissen bekommt. Octavia kommt halb zu Bewusstsein und fällt wenige Sekunden danach wieder in einen tiefen Schlaf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht Iustus auf, welcher sehr besorgt auf Henks Nachricht eines Wiedererweckungsrituals reagiert. Er findet es unverantwortlich und berichtet von fatalen Folgen solcher Rituale. Er verspricht Henk aber, Octavia genaustens zu untersuchen, sobald sie wieder aufwacht. An Deck trifft Henk auf den Matrosen Weihwind, welcher ihn wie die übrigen Matrosen als den Helden des Kampfes erachtet und gesteht Henk, dass er sich erst am Kampf beteiligen konnte, als er das Lichtwunder gesehen und wieder Mut geschöpft hatte. Weihwind fragt Henk enttäuscht, warum Kenji aus dem Kampf geflohen sei und nicht die Männer beschützt hätte, und offenbart ihm, dass das Vertrauen der Mannschaft in den Mystiker erschüttert sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht die Arztstube auf und da Octavia noch nicht erwacht ist, zieht er sich mit Kenji auf dessen Zimmer zurück, um mit ihm zu reden. Er konfrontiert Kenji damit, ihn im Kampf alleingelassen zu haben, und erzählt ihm von Weihwind und der Enttäuschung der Matrosen. Kenji argumentiert damit, dass er im Kampf nicht hätte tun können und die anderen Männer viel besser kämpfen könnten, doch Henk betont, dass man sich im Kampf nicht allein lässt. Er bittet Kenji inständig darum, über seine Beweggründe nachzudenken, und erinnert ihn an seine Warnung, dass Kenjis persönlichen Gefühle einmal der Erfüllung ihrer Aufgabe im Wege stehen könnten. Außerdem bittet er Kenji, mit den Männern zu reden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Morgengrauen bringt [[Roana Dernheim|Roana]] Wein für Henk und informiert die beiden darüber, dass Octavia aufgewacht ist, woraufhin Kenji sofort in die Arztstube eilt. Octavia atmet schwer und ist kalkweiß und scheint nicht richtig anwesend zu sein. Abdrushin bemerkt einen unregelmäßigen Herzschlag und bereitet, als Octavia noch bleicher und kälter wurde und verkrampfte, einen magischen Trank aus der Wurzel der Herzblut-Pflanze Mane-Prane, um ihr Blut aufzufüllen. Henk kommt während Octavias Krise hinzu, da er an Deck das Gefühl hatte, dass Octavia die Nähe der Drachenträne guttun könnte. Er gibt Octavia das Artefakt in die Hand und Abdrushin verabreicht ihr den Trank. Kurze Zeit später bekommt sie wieder mehr Farbe und ihre Atmung normalisiert sich etwas.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin überprüft Octavias Herzschlag und verabreicht ihr einige Arzneien, bevor alle drei Octavia mit einer Bahre auf ihr Zimmer transportieren, wo sie vermutlich sehr lange liegen müsse, bevor sie wieder aufstehen könne. Gegen die aufkommenden Schmerzen bekommt Octavia eine kleine Dosis von dem weißen Mohn, so dass sie rasch tief und fest schläft. Dann offenbart Abdrushin den beiden, dass er sich großen Sorgen um Octavias Herz mache, von dem ein ganzes Stück fehlt. Die Helden sollen besser ihren Kampf ohne Octavia weiterplanen, da diese das Bett erst in Monaten oder wohlmöglich nie wieder verlassen könne. Abdrushin ist voller Reue und Scham und Henk macht sich Vorwürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji lassen die Mannschaft antreten und Kenji spricht zu den Matrosen. Er redet sich in gewisser Weise mit logischen Argumenten heraus und lässt damit die Mannschaft mehr verstummen als sie zu überzeugen. Henk richtet danach einige aufbauende Worte an die Männer und stärkt damit ihre Motivation und ihren Mut. Der Geweihte Tonnmar hat von Olvir die Information, dass Ferolax noch am Leben ist und unter die Kontrolle der Schwarzmagier gezwungen wurde. Seine Möwe hat dann aber die Salzmähre aus den Augen verloren. Henk und Kenji sind sehr müde und legen sich in der Mitte des Vormittags noch einmal schlafen. Zuvor unterhalten sie sich aber bei Wein und Pöttzis Nerverei noch in Henks Kajüte und Kenji erzählt, bevor sie sich hinlegen, noch von seiner Vision, die Henk nicht ganz ernst nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia erwacht am Nachmittag, als Abdrushin ihren Verband wechselt, und sie erfährt, dass sie vermutlich eine lange Zeit ans Bett gefesselt sein wird. Er gibt ihr ein kleines Glöckchen, mit dem sie nach Wigo klingeln kann, welcher vor ihrer Kajüte wacht. Octavia hat sich in ihrem ganzen Leben noch nie so schwach und hilflos gefühlt und hat Schmerzen beim Atmen. Wigo weckt Henk und Kenji, welche Octavia aufsuchen. Henk sieht als erstes nach ihr und holt Iustus, als auch Kenji dazukommt. Iustus spricht offen mit Octavia und erwähnt das Wiedererweckungsritual, welches durchgeführt wurde, um sie ins Leben zurückzuholen. Henk und Kenji werden an Deck gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unbekannte Olborger Kogge ohne Kennung signalisiert mit einer farbigen Flagge, dass es ein Treffen wünscht. Henk und Kenji entscheiden sich, zuzustimmen, und bis zum Zusammentreffen gehen die beiden wieder zu Octavia in die Kajüte. Die Wiedererweckung wird besprochen und Octavia fühlt sich wegen ihres schlechten, gesundheitlichen Zustandes als eine Last für die anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji nehmen das fremde Schiff in Empfang, auf dem neben der Mannschaft aus [[Tuisken]] auch drei Personen in grauen Roben mit Kapuzen stehen. Es handelt sich um eine Gesandtschaft der [[Malthusbruderschaft]], deren oberster Großmeister Phosphorius den Helden eine erneute Zusammenarbeit gegen den gemeinsamen Feind vorschlagen möchte und sie zu einer Audienz in seiner Kajüte erwartet. Als Henk und Kenji annehmen, erwartet sie eine große Überraschung: sie werden von [[Ignus]] empfangen. Dieser erkundigt sich sofort nach Octavia und schlägt vor, das Gespräch mit ihr auf der [[Baiula Spei]] fortzusetzen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Götterinseln-Treffpunkt.png|miniatur|Ignus Karte der Götterinseln]]&lt;br /&gt;
Der besorgte Ignus hält fürsorglich Octavias Hand und offenbart ihr, dass er sie nicht vergessen konnte und sie wiederfinden wollte, um sie zu unterstützen, da sie seine Seelenverwandte sei und das Schicksal sie füreinander bestimmt habe. Er erzählt auch, dass der [[Bund des Xul|Bund des Xul]], der ihn seit ihrer Begegnung im Norden jagt, ihn in Ruhe lassen würde, wenn er die Helden der Drachenträne töte. Ignus ging zum Schein darauf ein, um zu erfahren, wo sich Octavia aufhält. Auf den Götterinseln soll eine Falle gestellt werden, denn dort soll ein uralter Dämon erweckt werden. Doch er hatte nie vor, den Auftrag durchzuführen vor, sondern hat mit seinen Männern beschlossen, die Kultisten zu hintergehen und die Helden zu warnen. Ignus übergibt den Helden eine Karte der Götterinseln mit einem markierten Treffpunkt und verrät ihnen, dass Sabaoth Immortalis seit längerem im Nebelschlund verweilt und seine Pläne erfolgreich umsetzt. Um die Malthusbruderschaft vor einer Racheaktion zu schützen, möchte Ignus den Helden helfen, die Schwarzmagier auf den Götterinseln möglichst schnell zu besiegen. Dann bittet er Octavia noch um ein vertrauliches Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji verlassen die Kajüte und sprechen mit Iustus, welcher den Gast als hochgefährlich einschätzt und sehr besorgt um Octavia ist. Er weiß nicht, ob er Ignus im Notfall aufhalten könnte und sieht ihn eher als unbesiegbar an. Henk geht dann auf Deck und Kenji in die Kapelle, wo er keine Ruhe findet. Abdrushin spricht ihn an und warnt vor Ignus und Iustus teilt Henk mit, dass in Octavias Kajüte chaotische Feuermagie gewirkt worden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden in Octavias Kajüte kommen, ist diese wohlauf und wirkt erholt und beinahe verjüngt. Henk bemerkt unter dem Bett leere Patronen für elementares Feuer und nimmt einen leichten Schwefelgeruch im Raum wahr, was Kenji entgeht. Ignus möchte Octavia auf ihrer Reise begleiten und gemeinsam gegen die Schwarzmagier kämpfen und Octavia gestattet es ihm. Während Ignus dann in Henks Beisein seine Malthus-Brüder zurück nach Olborg schickt, um die Bruderschaft vor einer möglichen Rache zu warnen, begleitet der pfahlweiße Kenji die euphorisch neben sich stehende Octavia zur Untersuchung ins Magierlabor zu Iustus.    &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 34: Brennende Fragen===&lt;br /&gt;
'''13./14. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus und Abdrushin untersuchen Octavia und machen Beobachtungen, welche mehr Fragen aufwerfen als beantworten. Pöttzi berichtet Henk von einer Feier, zu der er nicht eingeladen war, und Kenji versucht, einen Umgang mit [[Ignus]] zu finden. Es entbrennt ein lautstarker Streit, welcher die Weiterfahrt gefährdet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus stellt fest, dass Octavia nicht geheilt, sondern nur mit elementarem Feuer geflickt wurde. Nur eine stabile magische Verbindung, von der Iustus vermutet, dass sie von Ignus ausgeht, macht es Octavia möglich, auch ohne Feuerimmunität nicht innerlich verbrannt zu werden. Iustus warnt sie vor möglichen Nebenwirkungen und unabsehbaren Konsequenzen und erinnert nochmal an die 15 Morde, welche Ignus [[Akte Ignus|zur Last gelegt werden]]. Octavia geht dann zu Abdrushin, während Kenji noch mit Iustus spricht und ihn um etwas bittet. Kenji hat danach auf dem Flur eine Begegnung mit Ekky und geht nachsichtig mit dessen Verhalten um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat sich noch etwas mit Ignus unterhalten und ihn um ein gemeinsames Gespräch in der Offiziersmesse vor dem Abendessen gebeten. Als Ignus gegangen ist, muss Henk den aufgebrachten Pöttzi beruhigen und er erfährt, dass Kaltfisch sich mit einigen Matrosen auf seiner Kajüte unterhält und dabei wohl den Klabatterwicht vernachlässigt hat. Henk schaut sich das Treffen an und erwischt einige anscheinend verängstigte Bambusen mit Ekky und Kaltfisch. Beim Verlassen der Kapitänskajüte trifft Henk auf Kenji, welchen er ebenfalls zum Gespräch in die Offiziersmesse einlädt. Er begleitet dann Kenji noch zu Octavias Zimmer, wo er sich allein mit Ignus unterhält und diesen mit den Iustus‘ Untersuchungsergebnisse konfrontiert. Henk geht zu Abdrushin und trifft dort auf Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin hat Octavia untersucht und hohes Fieber und einen zu schnellen Herzschlag festgestellt, obwohl sie sich sehr gut fühlt. Er warnt sie vor einer Überbelastung und rät ihr zur Schonung. Abdrushin hat Angst vor Ignus und glaubt, in ihm lebe ein wahnsinniger Dingir. Als Octavia das Wiedererweckungsritual anspricht, findet es Henk angemessen, dass Kenji Octavia über die Details informieren solle. Beim Verlassen der Arztstube treffen die beiden auf Ignus, welcher sich mit Octavia auf ihr Zimmer zurückzieht, da er noch etwas unter vier Augen mit ihr besprechen wolle. Henk geht zu Iustus, um ihn ebenfalls zum bevorstehenden Treffen einzuladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat nach dem Gespräch mit Ignus die Kapelle aufgesucht und ist dort auf Bruder Tonnmar gestoßen. Dieser spricht ihn auf den mysteriösen Fremden an und fragt sich, wie er diesen einschätzen und ob er sich Sorgen machen soll. Dann betet er noch und begibt sich zu Henks Treffen, bei dem Iustus und Henk bereits anwesend sind. Octavia und Ignus haben anscheinend über ihr Gespräch die Zeit vergessen und schließlich findet das ganze Treffen mit einem verärgerten Henk auf Octavias Zimmer statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert an seine Aufgabe als Fährmann und beklagt, dass momentan jeder seinen eigenen Dingen nachgeht und keine Kommunikation mehr zwischen ihnen stattfindet. Er erinnert daran, dass ihre Freundschaft für das Wohl der Drachenträne wichtig ist, und betont, dass jede Entscheidung, welche allein getroffen wurde, stets falsch gewesen sei. Henk erinnert an die Situation im Norden, wo die Gruppe auseinanderzubrechen drohte, und gerät in einen Streit mit Octavia, während Kenji schweigend zuhört. Henk findet Octavia arrogant und wirft ihr vor, Dinge zu verbergen, doch Octavia scheint ihm gar nicht richtig zuzuhören und glaubt Henks Worten nicht. Henk will am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang von allen hören, wie sie zu ihrem Auftrag stehen und was sie über seine Worte denken, ansonsten würde er gehen. Dann verlässt Henk wütend das Zimmer und  geht verärgert zu Kaltfisch. Kenji zieht sich auch zurück und sucht Abdrushin auf und Iustus verlässt etwas verwirrt das Treffen, so dass Octavia mit Ignus zurückbleibt und das Abendessen von Wigo aufs Zimmer gebracht bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat eine Bitte an Abdrushin und zieht sich noch kurz in die Kapelle zurück. Henk trinkt noch kurz mit Kaltfisch, bevor er sich in seine Kajüte zurückzieht. Dort bekommt er Besuch vom Admiral, welcher ihn bittet, Kaltfisch nach den auf der Karte verzeichneten Stürmen zu fragen, und mit Henk kurz über den Umgang mit Verantwortung spricht. Henk weist den Admiral noch an, am nächsten Morgen erst wieder auf Kurs zu gehen, wenn Henk das Zeichen dazu gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begibt sich Henk hungrig zu Roana in die Küche. Kenji sucht, ebenfalls vom Hunger abgelenkt, die Küche auf und die beiden unterhalten sich noch. Henk verrät Kenji, dass er aus der Gilde ausgetreten ist, da er die Verpflichtungen nur noch als Ablenkung von seiner eigentlichen Aufgabe empfunden hat. Dann gesteht er Kenji, dass er verzweifelt ist, und versucht diesem zu erklären, warum er ihn im Kampf so dringend braucht, denn in Kenjis Anwesenheit fühlt sich Henk mutiger und sicher. Kenjis Visionen werden nicht mehr thematisiert, jedoch bittet er Henk, Octavia vorerst noch nichts davon zu erzählen. Die beiden ziehen sich zur Nacht auf ihre Kajüten zurück, doch zuvor ist Henk Kenji noch behilflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Sideon, Fest der [[Venora]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat eine unruhige Nacht und wacht mehrmals auf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 35: Sturmfront===&lt;br /&gt;
'''14. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen untereinander ein ernstes Gespräch und Iustus wird von Henk und Kenji zu Rate gezogen. Kaltfischs Wissen hilft, den Kurs zu bestimmen, und der Admiral spricht mit Kenji. Die Helden planen das gemeinsame Vorgehen und Leutnant Ibendorn wendet sich an Henk. Die Baiula Spei setzt Kurs auf eine Sturmfront und wird angegriffen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. Sideon, Fest der [[Venora]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Iustus eine [[Kenjis Tempel#Iustus Informationen für Kenji|Nachtlektüre]] und Octavia verbringt die Nacht mit Ignus auf ihrem Zimmer und stärkt sich. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ignus.png|200px|miniatur|rechts|Ignus]]&lt;br /&gt;
Auf Ignus Rat beschafft Octavia weitere fünf Kartuschen mit elementarem Feuer und es gelingt ihr, das Feuer eigenständig zu konsumieren. Ihr ist aber auch bewusst, dass sie dies ohne die Verbindung zu Ignus nicht geschafft hätte, und dieser greift ein, als ihr der Zauber zu versagen droht. Octavia genießt das berauschende Gefühl des Feuers und der Verschmelzung ihrer Hände, was sie an das überwältigende Gefühl im Norden erinnert. Durch den Konsum fühlt sie sich vollkommen ausgeschlafen und tatkräftig und verspürt keinen Hunger oder Müdigkeit mehr. Ignus kommt Octavia aber nicht so nahe, wie er es vielleicht gerne hätte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Henk und Kenji vor Sonnenaufgang zu ihr kommen, ist es in der Kajüte sehr warm und es riecht nach Schwefel. Während des gemeinsamen ernsten Gespräches erinnert Henk daran, dass sich jeder einzelne im Norden selbst bezwungen hat, als die Drachenträne in Gefahr war, und Henk warnt vor einer erneuten Bedrohung des Artefakts. Kenji sieht Hoffnung, die Drachenträne zu retten, wenn das Vertrauen zurückkehrt. Er erzählt von einer positiven Vision der Zukunft, welche er hatte, und von Zweifeln, die ganze Verantwortung auf den Schultern tragen zu können. Als Kenji von Octavias Wiedererweckung sprechen will, unterbricht diese ihn und bedankt sich einfach bei ihm. Dann verlassen alle ihre Kajüte und Henk spricht mit Kenji und Iustus.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beiden Helden war bei dem Gespräch aufgefallen, dass Ignus Blicke auf Octavia eher an ein ausgehungertes Raubtier als an einen romantischen Verliebten erinnern und dass sich in ihnen maßloses Begehren, animalische Lust und Triebhaftigkeit spiegeln. Henk warnt Kenji und Iustus, dass Octavia nicht mehr sie selbst sei. Im Labor teilt er ihnen mit, dass er davon ausgeht, dass sie unter dem Einfluss von Ignus stehe und nur noch seine Marionette sein. Iustus bestätigt eine bestehende magische Verbindung von Ignus zu Octavia, ist sich über ihre Funktion aber nicht sicher. Er sieht in ihr eine Art der Kraftzufuhr, während Henk sie als Kontrollmöglichkeit betrachtet. Kenji weist darauf hin, dass sie aufgrund von Iustus Informationen nicht mehr komplett machtlos gegenüber Ignus seien und betont, dass der richtige Zeitpunkt abzuwarten sei.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Beim Frühstück ist Octavia nicht anwesend und Henk gibt dem Admiral grünes Licht zur Weiterfahrt, welcher noch darum bittet, Kaltfisch nach Informationen zu der eingezeichneten Sturmzone im Osten der Götterinseln zu fragen. Also suchen Henk und Kenji Kaltfisch in der Kapitänskajüte auf. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ungewöhnlicherweise ist die Kajütentür verschlossen und Kaltfisch braucht lange, um sie zu öffnen. Henk lauscht und kann das Rascheln von Papier hören, welches hastig zusammengelegt und hinter einer Holzklappe versteckt wird. Kaltfisch erzählt von „Wellenwirblern“ und „Windwühlern“ und dass diese Viecher genauso gefährlich wären wie die Feuervögel der Westseite. Kein Schiff könne den Sturmgürtel durchqueren, ohne zu sinken. Doch er kennt einen Weg, um möglichst nahe an des gebiet heranzukommen und teilt diesem gleich dem Steuermann mit, nachdem Henk ihm eine Tasse Kochrum dafür versprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kaltfisch seine Kajüte verlassen hat, sucht Henk nach den Papieren und findet schließlich einen Stapel, wo auf dem obersten Blatt sich eine Schiffskarte durchgezeichnet hat, auf der einzelne Räume eingezeichnet sind. Als Kaltfisch zurückkehrt, wird er dazu befragt und gibt schließlich zu, die Suche nach dem guten Festlandfusel geplant zu haben, wobei sich Kenji an Ekky erinnert, den er in der Kabine des Admirals erwischt hat. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Henk den Kochrum für Kaltfisch von [[Roana Dernheim|Roana]] organisiert, spricht Kenji in der Offiziersmesse mit dem Admiral. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Admiral möchte Kenji aus seiner Erfahrung in der Rolle als Führungspersönlichkeit einen Ratschlag geben, damit dieser die Enttäuschung der Mannschaft besser verstehen kann. Als „Standartenträger der Götter“ hebe seine Präsenz auf dem Schlachtfeld die Moral der Männer und verleihe ihnen Sicherheit und Mut. Um der damit verbundenen Verantwortung gerecht zu werden, müsse man seine Selbstzweifel überwinden, damit man den Männern die Rolle vorspielen kann, die sie brauchen. Die Führung anderer sei immer mit dem Opfer der Selbstaufgabe verbunden und manchmal müsse man etwas darstellen, was nicht dem eigenen Empfinden entspräche. Kenji solle nicht vergessen, welch große Bedeutung seine Worte und Taten für die Moral der Männer haben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk holt Kenji aus der Offiziersmesse ab und sie gehen zu Octavia, welche mit Ignus im angeregten Gespräch vertieft ist, auf die Kajüte, um einen gemeinsamen Plan zu machen. Erst jetzt fällt Octavia auf, dass Kenji sich die Haare abrasiert hat und man sein fehlendes Ohr und die große Narbe gut erkennen kann, worauf sie ihn etwas irritiert anblickt. Henk zeigt auf der Karte den geplanten Ankerplatz und sie beschließen, von dort mit einem Beiboot zu der Insel mit dem Treffpunkt überzusetzen. Gemeinsam würden sie dann aufmerksam auf die vorbereitete Falle warten und einen Weg zum markierten Punkt suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss spricht Kenji mit dem Geweihten Tonnmar und bittet ihn, sich während seiner Abwesenheit um die Männer der Baiula Spei zu kümmern., während Henk Roana beauftragt, Proviant für 3-4 Tage einzupacken. Dann wird Henk von Leutnant Ibendorn um ein Gespräch gebeten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ibendorn weist Henk darauf hin, dass die Moral der Männer sehr labil ist und die Nerven blank liegen. Er fürchtet, dass die Angst vor erneuten Angriffen zu einer Meuterei führen könnte, und bittet Henk, eine moralisierende Ansprache an die Mannschaft zu halten, bevor sie aufbrechen. Er spricht auch das Verhalten der anderen beiden Helden an und beklagt, dass Kenji durch seine eigenen Zweifel die Moral der Männer untergräbt und dass Octavia mit ihrem neuen Gast die Männer in Angst und Schrecken versetzt. Ibendorn informiert Henk darüber, dass in der letzten Nacht wieder fünf Kartuschen mit elementarem Feuer von Octavia geholt wurden und jetzt nur noch fünf Schuss im Lager liegen. Er betont nochmal, dass Henk der einzige ist, dem die Männer noch blind vertrauen und für ihn die Reise fortführen. Er bedauert, dass Henk mit Augustus ein verlässlicher und treuer Freund fehle.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht danach sofort Octavia auf und bittet sie, die restlichen Feuerkartuschen nicht zu verbrauchen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während sich Henk mit Ibendorn unterhält, sucht Kenji noch Abdrushin auf und lässt sich seinen Arm verarzten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Abdrushin einen besonderen Trank, welcher ihn für eine gewisse Zeit immun gegen „Dingirfeuer“ macht. Abdrushin rät Kenji, sich vor Ignus zu hüten und nicht unüberlegt zu handeln. Außerdem weist Abdrushin Kenji darauf hin, dass Octavia von ähnlicher Art wie Ignus sei und ihr Leben lang versucht, mit einem feurigen Dingir zu tanzen. Das berge aber auch immer die Gefahr, dass der Dingir die Führung übernehmen könnte und Octavia sich dann ganz im Feuer verlöre. Ignus stellt sich für Abdrushin als eine mögliche Variante von Octavias eigenen, zukünftigen Schicksal dar. Dann zeigt er Kenji eine Abbildung der Glühanemone, welche sich dieser gut einprägt (2 Erf. [0,6]) und auch abzeichnet (3 Erf. [8,7,7])&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk und Kenji treffen sich an Deck wieder und blicken auf die Sturmzone, welche sich im Süden erhebt, als diese sich plötzlich durcheinanderwirbelt, die dunklen Wolken explosionsartig in alle Richtungen zerstreut werden und die dunkle Wand sich auflöst. Die Alarmglocke ertönt und warnt vor einer großen Welle, welche sich um den Ort der Sturmfront ringförmig ausbreitet und auf die Baiula Spei zurast. Alle werden etwas durchgeschüttelt, jedoch kommt nichts und niemand zu Schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sich die Sturmzone auflöst, toben immer noch einzelne Wirbelwinde über das Wasser. Plötzlich setzt ein gewaltiger Wirbelsturm Kurs auf die Baiula Spei und es wird Alarm gegeben. Iustus bereitet einen Zauber vor, um den ankommenden Luftelementar aufzuhalten, der näherkommend sogar ein sehr wütendes Gesicht aufweist. Kurz vor dem Aufprall löst sich der Elementar allerdings unter leichten Funken in Dampf auf und wird vom Wind verstreut. Ignus steht hinter dem erstaunten Iustus und blickt diesen etwas herablassend und mit selbstsicherem Grinsen an, bevor er wieder mit Octavia auf die Kajüte zurückkehrt. Die Mannschaft betrachtet die Situation mit einer Mischung aus Angst und Bewunderung. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auf der Kajüte offenbart Ignus Octavia seinen Plan, die Täuschung der Kultisten aufrechtzuhalten und zu dem vereinbarten Treffen zu erscheinen, um weitere Informationen über die Pläne zu erhalten. Octavia soll sich mit ihren Freunden so schnell wie möglich zum Treffpunkt auf der Insel bei dem großen Baum durchschlagen, damit sie gemeinsam gegen die Kultisten kämpfen können. Dann bittet er Octavia, ihn an Deck zu begleiten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Baiula Spei hat sich dem von Kaltfisch beschriebenen Ankerplatz genähert und Wigo bittet Henk, ihn auf der Expedition begleiten zu dürfen. Octavia und Ignus kehren an Deck zurück und, nachdem er ihr einen Handkuss gegeben hat, verwandelt sich Ignus in eine Feuerkugel und zischt als Komet in Richtung der Insel ab. Octavia erklärte den beiden den Plan und Henk hält vor der Abreise noch eine motivierende Ansprache an die Männer, welche Kenji durch ein Lichtwunder bekräftigt. Dann steigen die Helden mit Wigo in das Beiboot und lassen sich von den Matrosen Klippstein, Grauwasser und Halbach hinüberrudern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 36: Die Silma-Esche===&lt;br /&gt;
'''14./15. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden lassen sich zu der [[Götterinseln|Götterinsel]] mit einer riesigen Silma-Esche rudern und müssen sich einen Weg über die scharfkantigen Felsen suchen. Sie begegnen den pflanzlichen und tierischen Bewohnern der Insel und entdecken die Spur der Kultisten. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und die Helden hoffen, den bevorstehenden Angriff noch abwehren zu können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. Sideon, Fest der [[Venora]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überfahrt bei starkem Wellengang schüttelt kräftig durch und Wigo stellt Fragen zu Ignus Abwesenheit und Vertrauenswürdigkeit. An der Ostseite der Insel wird ein Ankerplatz gefunden und die gigantische Silma-Esche auf der höchsten Klippe bewundert. Henk entdeckt einen begehbaren Tierpfad und die Helden machen sich vorsichtig auf den Weg ins Innere der Insel.  Sie entdecken geweihte Baumschreine, welche elbischen Ursprungs sind, und noch vor Kurzem besucht wurden. &lt;br /&gt;
[[Datei:GI-Karte-Nebeninsel.png|200px|miniatur|rechts|Die östliche Götterinsel mit der Silma-Esche mit dem Weg der Helden]]&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Erkundung stoßen die Helden auf eine große Lavaechse, welche sie angreift. Da sie sich als ziemlich Feuerresistent herausstellt, übernimmt Henk die Abwehr und mit Kenjis blendender Hilfe gelingt es ihm, der Echse die Kehle durchzuschneiden, als diese im Laufschritt angreift. Nach einer Essenpause, bei der Octavia die Metamorphose ihrer Hände übt, spricht Kenji sie auf ihre Verbindung mit Ignus an und fragt, ob sie ihren Zustand auch ohne Ignus stabilisieren könne. Kenji weist Octavia noch darauf hin, dass Ignus kein wirkliches Interesse an ihrer Person habe, bevor Henk die beiden zum Aufbruch mahnt. Die Helden begegnen einer Gruppe kleinerer Erdelementare, die entgegen ihrer Mentalität sehr zornig wirken, obwohl sie für ihr ruhiges Gemüt bekannt sind. Octavia gelingt es, die Gruppe zu sprengen, sodass die Helden gefahrlos passieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Sackgassen, welche sie etwas Zeit kosten, gelangen die Helden schließlich zu einem Baumschrein, der wegen einer abyssisch-cthonischen Verseuchung seine Blätter verliert und eingeht. Kurz danach entdecken sie die Reste eines Knochenkreises, durch den eine Person hergeholt wurde, wie die Spuren ihnen verraten. Beim anschließenden Abstieg in ein Tal bemerken die Helden, dass das ganze Gebiet der Verseuchung zum Opfer gefallen ist und die Pflanzen verdorren und eingehen, so wie sie es auf Soltrum gesehen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mumifizierte Leiche eines Elben wird gefunden, welcher dem Lebensentzugszauber des Nekromanten zum Opfer gefallen ist, und Wigo nimmt dessen magisches  Mithril-Schwert an sich. Die Helden steigen einen Berg hinauf und finden oben einen erst vor kurzer Zeit gesprengten Menhir, welcher mit blauen Wirbelmuster bemalt ist. Magische Verbindungen gingen von hier auf das Meer und in den Süden zu einer weiteren Bergkuppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort oben sehen die Helden in der Dämmerung, wie sich unterhalb des riesigen Baumes eine grüne Wolke bildet, welche zur Klippe mit dem Baum emporsteigt und diesen einhüllt. Es sind Blitze mit Donner in der Wolke zu erkennen, dann erfolgt eine feurige Explosion, welche die unteren Ausläufer des Baumes entzündet. Der riesige baum steht lichterloh in Flammen und ein letztes Mal zucken Blitze auf. Die grüne Wolke löst sich auf und der Baum wird plötzlich wie von Zauberhand gelöscht. Der aufkommende Qualm nimmt die Sicht auf den Baum und aus der Qualmwolke erhebt sich eine Feuerkugel, die auf die Helden zufliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komet schlägt neben den Helden ein und Ignus steht aufrecht vor ihnen. Er reagiert nicht auf Henks Ansprache und geht direkt auf Octavia zu. Er blickt ihr in die Augen, fährt ihr besitzergreifend mit dem Handrücken kurz über die Wange und bedauert, dass sie es nicht eher geschafft habe. Er habe die Feinde nicht mehr länger aufhalten können und am besten sähe sich Octavia mit den anderen den Baum selbst an. Auf die Frage, warum der Baum in Brand geraten ist, erwähnt Ignus, dass seine Tarnung aufgeflogen sei und er gegen den Nekromanten gekämpft und ihn verletzt habe, wobei der Baum Feuer gefangen habe. Dann machen sich alle auf den Weg zum großen Baum.&lt;br /&gt;
[[Datei:Silma-Esche.png|200px|miniatur|rechts|Die große Silma-Esche auf der Götterinsel]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden im Halbdunklen einen weiteren Knochenkreis und Ignus berichtet, dass er hier die Kultmeister des Xul getroffen habe und diese ein Wesen mit Tentakeln und sechs willenlose Handlanger hergeholt hätten. Am Baum bietet sich den Helden ein schrecklicher Anblick mit vielen toten Elben und zwei geschändeten Altären. Bei einer Untersuchung des schwelenden Baumes werden keine Überlebenden gefunden und Ignus zeigt ihnen die Stelle im Wurzelwerk des Baumes, an der die Kultisten mit den unterworfenen Ältesten der Elben verschwunden seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk findet mit Wigo eine Kiste mit intakten Elbentränken und sucht dann im Wurzelwerk nach einem Geheimgang, während Kenji die Altäre wieder herrichtet und Octavia mit Ignus die Umgebung erforscht. Als Kenji das letzte dämonische Zeichen von einem Altar abwaschen will, bemerkt er, dass die toten Elben sich anfangen zu bewegen. Den ersten Elben wehrt Kenji noch persönlich ab, dann schickt er Wigo, damit dieser Henk holt. Die beiden kämpfen gegen die Untoten und Henk beschützt den noch mit der Reinigung beschäftigten Kenji, Als der letzte Rest des Zeichens vom Altar gewaschen ist, fallen die Untoten in sich zusammen und Kenji  kann einen abschließenden Segen an Thylor und Hylea sprechen. Danach  machen sich Henk, Wigo und Kenji auf die Suche nach Octavia, welche bisher noch nicht zurückgekehrt ist. Sie finden sie in einem kleinen Elbenhafen, wo sie mit Ignus flammend herumknutscht. Die beiden begleiten Henk und Kenji zum Baum und sie entzünden die Leichen, welche Wigo und Henk sorgsam zur Feuerbestattung aufgebahrt haben. Wigo hat die Elbenschwerter eingesammelt und Henk hat sich einen Elbenbogen samt Pfeilen mitgenommen. Henk sucht im Wurzelwerk nach einem geheimen Gang, findet aber nichts und legt sich mit Kenji und Wigo schlafen, während Ignus und Octavia knutschend „Wache“ halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Sideon, Fest der [[Venora]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk steht sehr früh vor den anderen auf und macht sich im Wurzelwerk wieder auf die Suche nach dem Öffnungsmechanismus. Es dauert, bis ihm die Art und Weise des natürlich gewachsenen Geheimganges erkenntlich wird und er schließlich einige Wurzelteile findet, welche sich wie Hebel bewegen lassen. Nach einigen Stunden hat Henk es geschafft und er weckt bei Morgengrauen die anderen. Gemeinsam betreten sie einen dunklen Gang, der in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 37: Zwielichtfalter===&lt;br /&gt;
'''15. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Wurzellabyrinth unter der Silma-Esche und verfolgen die Kultisten. Sie entdecken heilige Schreine und begegnen den mystischen Zwielichtfaltern. Vier elbische Statuen im Labyrinth stellen die Helden vor Rätsel und ein altes Relief verstört Henk zutiefst. Octavia und Ignus kommen sich näher und Henk und Kenji diskutieren ihre Optionen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Sideon, Fest der [[Venora]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem sich spiralförmig hinabschraubenden Weg zwischen den Wurzeln, dessen Wände einen erdigen Geruch ausströmen und krabbelnde Bewegungen erkennen lassen. Der Gang verbreitert sich schließlich und sie erreichen eine Kammer im Wurzelwerk, in der um einen größeren, runden Altar aufgestellte kleine Öllämpchen einen schwachen Lichtschimmer verbreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erspürt sofort die tiefe Würde und göttliche Ruhe dieses sakralen Ortes. Auf dem Altar liegen Opfergaben, doch scheint etwas zu fehlen. Henk findet an einer Seite der Kammer eine weggetretene Holzfigur, welche einen alten, weise wirkenden Elben mit Heiligenschein darstellt, welcher einen Kokon mit beiden Händen hütet. Kenji erspürt eine Entsprechung zu [[Letor]], stellt sie zurück auf den Altar und spricht einen Letorssegen, während Henk schon weitere Gänge untersucht und Octavia sich mit Ignus beschäftigt. Einige Lämpchen sind ebenfalls von den Schwarzmagiern umgetreten worden und Kenji stellt diese mit Wigos Hilfe wieder auf und befüllt sie neu mit am Altar vorgefundenem Öl. Dann macht er mit Wigo eine Essenspause, bei der der Junge in der Wand zwischen den Wurzeln einige leere Lampen entdeckt, Kenji befüllt 15 Lampen für die gefallenen Elben, entzündet sie und stellt sie zu den anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehrt Henk zurück und führt die anderen durch die Wurzelgänge, gemeinsam das Labyrinth erkundend. Schließlich stoßen sie nach einigen Sackgassen auf eine Kammer mit einem kleinen Schrein, welcher ebenfalls von einigen Lampen umstellt ist, von denen wieder ein paar umgetreten wurden. Im Sockel des Schreins stehen mehrere Namen eingraviert, die Octavia lesen kann, jedoch niemandem etwas sagen. Nachdem Kenji und Wigo die Lämpchen wieder aufgestellt und nachgefüllt haben, suchen sie mit Henk den richtigen Weg im Wurzellabyrinth. &lt;br /&gt;
[[Datei:Elbenfriedhof.png|300px|miniatur|rechts|Das Wurzelkammer-Labyrinth des Elbenfriedhofs unter der großen Silma-Esche]]&lt;br /&gt;
In einem Gang scheucht Henk tellergroße, fliegende Wesen auf, welche einen schwachen, silbrigen Schimmer ausstrahlen. Sie werden von Kenji als Zwielichtschwärmer identifiziert und er erzählt, dass es in seltenen Fällen vorkommt, dass die Seelen Verstorbener nicht sofort in Borons Reich gehen und sich in Form dieser Nachtfalter mit dem weißen Totenkopf von den Angehörigen verabschieden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden dann eine größere Kammer, in deren Mitte eine große, steinerne Statue auf einem Sockel steht, der eine Grabkammer sein könnte. Der Name „Irawain“ ist mit vier Faltern verziert eingraviert und die Statue zeigt einen älteren Elben mit Eschenblättern in den Haaren, welcher auf einen Stab gestützt kniet und die eine Hand über die Erde hält. Während Kenji und Henk über den Ort nachdenken und nach mehreren Stunden Weg eine Pause machen, ist Ignus ungeduldig und macht sich als Feuerkugel auf die Suche nach dem richtigen Weg durch das Wurzellabyrinth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Ignus unterwegs ist, fragt Wigo Octavia, ob die beiden ein Liebespaar seien und sie so verliebt seien wie er und Heli. Als Octavia ihm das mehr oder weniger bestätigt, bezweifelt Kenji eine wahre Liebe zwischen beiden, da diese bedeuten würde, dass man sich für den anderen auch opfern würde. Wigo möchte auch noch wissen, was Octavia an Ignus so gerne mag, da er ihn eher unheimlich findet, und Octavia erwähnt, dass sie sich zum ersten Mal richtig verstanden fühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk führt die anderen durch das Wurzellabyrinth und muss etliche Sackgassen hinnehmen, bis sie einen größeren Raum finden, in dem wieder eine Statue steht, welche eine Elbin mit einer Wasserschale darstellt. Der Name „Amadil“ ist mit zwei Faltern verziert auf dem Grab eingraviert. Beim Betrachten der Statue kehrt Ignus zurück und hat einen Weg durch das Labyrinth gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus führt die Helden durch eine weitere Grabkammer. Der Name „Tarias“ ist mit drei Faltern verziert eingraviert und die Statue zeigt einen stattlichen Elben mit Schwert und Schild. Henk entdeckt auf dem Schwert einen gravierten Blitz. Es folgt in einigem Abstand eine weitere Grabkammer, auf welcher der Name „Estel“ mit einem Falter graviert ist. Die zugehörige Statue trägt einen Schleier und sitzt neben einer kleinen Schwalbe auf einem Felsen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Relief Wurzelkammer.png|300px|thumb|rechts|Das Wandrelief in der Endkammer des Wurzellabyrinthes]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelangen die Helden zur Endkammer, in dessen Mitte sich ein großes Mosaik im Boden befindet, welches die elbischen Wurzelkräfte darstellt, und auf welchem sich relativ frische Blutspuren befinden. Auf der einen Seite des Mosaiks befinden sich sieben Schreine mit magischen Elementen, nämlich Luft, Staub, Erde, Schlamm, Wasser, Dampf und Feuer (v.l.). Über den Schreinen hängt ein Relief, welches ein Tal zwischen zwei Bergen zeigt, über dem eine Art schlafender Riese liegt, über dem Wasser und darüber der Himmel zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ignus gierig seine Hand nach dem elementaren Feuer ausstreckt, schlägt ihm Octavia verneinend auf die Finger und schüttelt mit dem Kopf. Ignus gehorcht ihr und lässt vom Feuer ab, was Henks Vermutung zum Wanken bringt, dass Octavia lediglich Ignus Marionette sei.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Luft.png|100px|thumb|links|Das Steintor zur Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite der Kammer befindet sich ein großes Steintor, neben dem sich einige Blutspritzer an der Wand befinden. Unterhalb davon liegt ein elbischer Haarreif, welcher die Form einer goldenen Sonne umrandet mit silbernen Wellen hat und vermutlich die Krone eines Elben-Ältesten ist. Auf der Tür müssen anscheinend Symbole gedrückt werden und die Helden rätseln lange, welche und wie viele es sein sollen. Henk, Kenji und Wigo essen etwas und legen sich schlafen, während sich Octavia mit Ignus zurückzieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kann nicht richtig schlafen, weil ihn das Relief mit dem schlafenden Riesen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Er schleicht sich zu Octavia und Ignus und beobachtet beide, wie sie sich küssen, während ihre Oberkörper und Köpfe im Feuer verschmelzen. Henk zieht sich zurück und will Kenji wecken.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk weckt Kenji, und dieser erwacht mit den Worten „mein Junge“. Henk berichtet ihm von seiner Beobachtung und Kenji fürchtet, dass sie bei einer vollständigen Verschmelzung von Ignus und Octavia ihre Freundin endgültig verloren hätten. Er erzählt Henk von „seinem Jungen“ und sie überlegen gemeinsam, wie sie Ignus aufhalten können. Zunächst planen sie das elementare Wasser vom Schrein mitzunehmen, zögern aber, weil sie den Ort nicht entweihen wollen. Kenji erwähnt, dass Ignus „wahrer“ Name helfen könne, und er erwägt den Einsatz von elementarem Wasser. Ein Schritt fehle noch, um ihn besiegen zu können, und Kenji fürchtet, dass dazu nicht mehr viel Zeit bleibe. Henk erwähnt, dass Octavia anscheinend doch zu nichts gezwungen wird und es sogar genieße, worauf Kenji ihm eröffnet, dass dies sein Herz zerreiße.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk weckt nach nicht einmal drei Stunden Wigo und holt dann Ignus und Octavia dazu, um dann die große Tür zu öffnen. Er drückt als erstes auf das Eschenblatt-Symbol. Daraufhin entlädt sich aus dem Luftsymbol der Tür ein Blitz und trifft Henk, welcher eine Stunde braucht, um sich wieder zu berappeln. Die Helden beraten noch einmal über die richtige Reihenfolge der Symbole und als Octavia die Knöpfe drücken will, verbietet es ihr Kenji. Doch Octavia ignoriert es und drückt auf die Schwalbe, das Wasser, den Blitz und auf das Eschenblatt. Die Tür öffnet sich und den Helden kommt ein frischer, kalter Windzug entgegen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 38: Luft und Staub===&lt;br /&gt;
'''16. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg der Helden führt sie tiefer in die Erde hinein in eine windige Kammer, in der sie Luftgeistern begegnen. Die Gruppe wird getrennt und, während Henk noch im Dunkeln tappt, unterhält sich Ignus mit Kenji. Um das Steintor zur Staubkammer zu öffnen, muss ein Rätsel gelöst werden, und Wigo bekommt eine Lektion erteilt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind zieht den Helden scharf um die Nase und sie betreten den stockfinsteren Gang. Octavia stellt fest, dass der gesamte Bereich vor ihnen von mächtiger Elementarmagie erfüllt ist, was Henk daran bemerkt, dass Adarians Lampe hier nicht funktioniert, so dass die Helden auf das flackernde Licht von Octavias und Ignus Feuer angewiesen sind. Je tiefer sie vordringen, desto lauter wird der Wind und es wirkt fast so, als ob hunderte Flöten und Pfeifen gleichzeitig gespielt würden und manchmal scheinen sich sogar Melodien herauszukristallisieren. Das Steintor schließt sich hinter ihnen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Staub.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Staubkammer]]&lt;br /&gt;
Bläuliches Licht fällt in den Gang und ein von magischen elementarströmen durchzogenes Bodenmosaik befindet sich im Eingangsbereich zu einem großen Raum, an dessen Rückwand schwach leuchtende Punkte erkennbar werden. Ignus erkundet in Feuerkugelform den Raum und ein weiteres Steinportal zeichnet sich im Schein des Feuers ab. Durch das Betreten und Überqueren des Mosaiks lösen die Helden magische Impulse aus, welche dazu führen, dass der Wind und das Pfeifen immer lauter werden und plötzlich eine Art Chor aus hellem, kindlichem Kichern zu vernehmen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftkammer.png|300px|miniatur|rechts|Die Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden werden von Luftmindergeistern, die wie kleine, schelmische Kinder aus Wolkensubstanz wirken, eingekreist und geneckt. Sie werden von unzähligen Luftgeistern umflogen, die eine Art Windhose um jeden einzelnen bilden, so dass alle schließlich den Boden unter den Füßen verlieren und weggewirbelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von den Luftgeistern durchgeschüttelt, wobei Henk seinen Flachmann und Kenji sein Alethon-Emblem verliert. Nur Octavia kann ihre Tasche festhalten. Alle werden von der Windhose weggetragen und plötzlich zu Boden fallen gelassen. Außer Kenji stürzen alle auf eine Falltür, welche sie in eine geheime Kammer hinunterrollen lässt, in der es dunkel und kein Ausgang zu sehen ist. Octavia hat sich den rechten Knöchel gebrochen, welcher deutlich anschwillt. Während Henk nach einem Ausgang sucht, warten die anderen geduldig ab.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji kommt im Mittelgang heraus und stürzt in keine Falle. Er kehrt in den großen Raum zurück und trifft dort auf Ignus, welcher sich gerade durch den Boden eines Ganges sprengen will, weil Octavia dort unten sei. Kenji stoppt die Explosionen, um den Einsturz der ganzen Höhle zu verhindern. Ignus lässt seinen Frust an Kenji aus und fragt ihn, wie lange er bereits Octavia hinterherläuft, ob er jemals Erfolg bei Octavia hatte, ob er wirklich an der absurden Hoffnung festhält, Octavia würde seine Gefühle irgendwann erwidern, und wie er es ertrage, dass Octavia vor seinen Augen einem anderen Mann verfalle. Kenji lässt sich aber nicht provozieren und kontert Ignus Provokationen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich hört Kenji Henks rufen aus einem Gang und erfährt von der Falltür, für welche Henk gerade den Öffnungsmechanismus in totaler Dunkelheit sucht und nach Stunden auch findet. Er kann sich aus der Falle befreien und im Anschluss auch Octavia und Wigo aus ihrem Gefängnis  herausholen, wobei sich Ignus sofort um Octavias verletzen Knöchel kümmert und ihn heilt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wolkenzylinder.png|150px|miniatur|rechts|Ein verzierter Steinzylinder in der Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Am Ende jeden Ganges finden die Helden einen verzierten Steinzylinder und ein Loch in einer Wand. Nach längerem probieren entdecken sie, dass man den Steinzylinder anheben und dann das Gesicht mit dem Mund auf das Loch in der Wand ausrichten kann. Bläst man nun auf das freistehende Steinrohr des Zylinders, entweicht diesem ein magischer Luftstrom und ein Ton wird hörbar. Gleichzeitig leuchtet in dem Loch ein Blitz auf, welcher ein Zeichen bildet. Ähnliche Zeichen finden die Helden auf der Flöte, welche am weiterführenden Steinportal hängt. Auf diese Weise erhalten sie 6 Töne, welche die Tür öffnen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie über die richtige Reihenfolge nachsinnen und einen Hinweis darauf in den Gangverzierungen entdecken, hören sie Wigos Schrei aus einem der Gänge und finden den Jungen bewusstlos mit seinem Messer in der Hand neben einem Steinzylinder. Sie beschließen, eine Pause einzulegen und Henk und Kenji legen sich schlafen, während Octavia und Ignus sich etwas zurückziehen und ihrer Verschmelzung hingeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji werden schließlich von Wigo geweckt, nachdem dieser nach Stunden wieder zu sich gekommen ist. Er gesteht, dass er ein blaues Saphirauge des Steinzylinders stehlen wollte und von einem Blitz getroffen wurde. Wigo spricht Kenji noch darauf an, was er über „echte Liebe“ und „Opferbereitschaft“ gesagt hat, denn Wigo will kein Opfer sein und erwartet auch keine Gegenleistung von Heli, wie das bei Opfern für Götter der Fall wäre. Für Wigo ist Opfern eigentlich nur ein Scheitern und er wollte auch nicht, dass Heli ein schlechtes Gewissen bekommt, da er mit der Schuld nicht leben könnte, wenn sie sich für ihn opfern würde. Wigo weist Kenji dann auf seine fehlende Brosche hin und isst etwas, während Kenji sie sucht und findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht dann zu Octavia und Ignus und stellt fest, dass Octavia ungewohnt viel Haut zeigt, da sie inzwischen eine Art verkohltes Minikleid unter ihrem Brustpanzer trägt. Auch ihre Haare sind nun offen und wallen wild herum, anstatt anständig hochgesteckt zu sein. Henk stellt also eine starke optische Veränderung an ihr fest. Octavia übernimmt dann die Aufgabe, die Töne in der richtigen Reihenfolge auf der Flöte zu spielen und das Steinportal öffnet sich. So begeben sich die Helden gegen Mittag des Tages weiter hinab in schwere, staubige Luft des dunklen Ganges.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Erde.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Erdkammer]] [[Datei:Staubkammer.png|150px|miniatur|rechts|Die Staubkammer]]&lt;br /&gt;
Der Gang führt tiefer und ist nach kurzer Zeit knöcheltief mit Staub bedeckt, welcher den Helden das Atmen erschwert. Sie stoßen auf eine große Kammer, in welcher der Staub bereits kniehoch liegt und an deren Ende sich ein Steintor befindet, auf dem das Symbol für Erde abgebildet ist. Eine magische Sanduhr befindet sich auf der Tür, welche gedreht werden kann, so dass der Sand durchläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum hat Henk die Sanduhr gedreht, beginnt sich der Staub auf dem Boden aufzuwirbeln und kleine, kichernde Staubwesen erheben sich, welche die Helden bedrängen und an der Kleidung zerren, mit der sich die Helden den Mund bedecken, um noch atmen zu können. Ignus errichtet eine Feuerkuppel, unter der alle kurzfristigen Schutz finden können. Doch für Kenji und Henk ist es darunter viel zu heiß, als dass sie es lange aushalten können, und so macht sich Henk auf die Suche nach einem zwergischen Geheimgang. Instinktiv entscheidet sich Henk für die richtige Richtung und findet nach kurzer Zeit am Rand des Raumes einen geheimen Hebel, mit dem sich eine Kammer öffnen lässt, in der die Helden vor dem Staub geschützt sind. Dort harren sie die Zeit aus, bis sich der Staub wieder legt und sich die Tür öffnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 39: Dogeons Zuflucht - Teil 1===&lt;br /&gt;
'''16. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem anstrengenden Abstieg erfahren die [[Helden]] in der Erdkammer, wie die Welt im Goldenen Zeitalter ausgesehen hat. Henk und Kenji sind schnell überfordert, während Octavia die neuen Bedingungen zu nutzen versteht. Nach Begegnungen mit mythischen Tieren und Pflanzen finden die Helden einen Steinkreis, welcher ihnen die [[Geschichte von Dogeons Zuflucht|Geschichte des Ortes]] offenbart.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten einen stockdunklen Gang, welcher tiefer und tiefer in die Erde hinabführt. Nur das Feuer von Ignus und Octavia erhellt den Gang, der nach Henks Einschätzung grob Richtung Süd-Süd-West führt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji fühlt sich beim Schein der Flammen unwohl und sieht für eine Sekunde das Gesicht seines Sohnes, welches ihn aus den Flammen anblickt und dann von diesen aufgezehrt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ignus und Octavia spüren etwas unglaublich Mächtiges aus reinsten Elementarkräften in der Tiefe, auf das sie sich zubewegen. Nach einer Stunde steil bergab erreichen die Helden einen kleinen Lagerplatz mit Steinbänken, wo zur Erfrischung der Reisenden elementares Wasser aus dem Felsen sprudelt, und Henk fragt Octavia und Ignus, ob das elementare Wasser gefährlich für die beiden sei. Octavia hustet leicht, als sie davon trinkt, und bei beiden dampft es bei dem Kontakt mit der Haut. Als Octavia mit einer Feuerkugel spielt, bittet Kenji Ignus, damit aufzuhören. Kenji erzählt Henk, er sehe Dinge in Ignus Feuer, über die sie dieser sich vermutlich gar nicht bewusst sei. Kenji habe Ignus Zukunft in dessen Feuer gesehen, die Kenji nicht gefällt. Ignus hätte mehr Macht als Wissen um die Zukunft, und das sei es nicht gut, denn er sei auf einem dunklen Pfad. Da es etwas sei, was nur Kenji sehen könne, drängt Henk zum Aufbruch und geht vor. Kenji verspricht Ignus beim Aufbruch, dass er alles tun werde, um das, was er für die Zukunft gesehen habe, zu verhindern, und Ignus erklärt Octavia Kenjis Verhalten damit, dass dieser vermutlich eifersüchtig sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer weiteren guten Stunde bergab können Octavia und Ignus mit Astralsicht eine gigantische Kammer vor sich erkennen, die berstend voll mit magischem Leben ist. Kurz darauf strahlt ein Lichtschimmer von vorne in den sich verbreitenden Gang, welcher schließlich auf einer großen Felsklippe endet, von welcher die Helden einen unglaublichen Ausblick auf die vor ihnen liegende, riesenhafte Höhle bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort befindet sich in dem mystischen Morgenlicht der Kristalle von der Höhlendecke ein Wald aus gigantischen, unbekannten Bäumen, deren Blätter in den unterschiedlichsten Grüntönen leuchten und in Silber- und Goldtönen schillern. Ignus ist sichtlich beeindruckt von der Fülle der vorherrschenden Magie und vermutet, dass dieser Ort wie eine Zeitkapsel die Welt vor der Errichtung der Schwelle bewahrt habe, die magische Urzeit des Goldenen Zeitalters, in welchem die Magie noch eins mit der festen Welt und vollständig mit den Dingen verwoben war. Ignus spürt eine starke, allgegenwärtige Präsenz eines mächtigen Elementarwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Henk und Kenji sehen hier überall bunte Ströme und Muster in der Luft und um jedes Ding, wie Octavia mit ihrer Astralsicht, was die Wahrnehmung intensiviert und noch unerfahrene schnell überfordert und ablenkt. Sie sehen die [[Drachenträne]] mit ihren Verbindungen zu den Helden und erkennen, dass diese sehr fragil sind, als ob man sie leicht zerbrechen könnte. Wigo wird von einem Stein gebissen und die Helden bemerken, dass fast alle Felsen und Steine Gesichter besitzen und sich über die Störungen beschweren. Die Helden beobachten den mythischen Vogel „Seelensegler“, welcher der Legende nach Seelen aus den Sphären nach Gea bringt, damit sie dort geboren werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dogeons Zuflucht-01.png|200px|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch Dogeons Zuflucht bis zum Steinkreis]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Schlamm.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Schlammkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem Pfad am Rand der Höhle entlang und erblicken in einiger Entfernung ein weiteres Steintor, welches anscheinend gerade geöffnet ist. Henk, Wigo und Kenji rennen sofort los, doch Henk schafft es nicht mehr rechtzeitig und das Tor schließt sich vor seinen Augen wieder. Während Henk mit Kenji das Tor untersucht, probiert Ignus einen Feuerzauber aus und ist begeistert von den Auswirkungen der magischen Welt. Er animiert Octavia dazu mitzumachen und erzeugt selbst einen so gleißenden und heißen Feuerball, dass Kenji sich vor Angst zusammenkrümmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus fliegt als Feuerkugel voraus und kundschaftet die Höhle aus, während Kenji noch das Schlüsselloch des Steintores abzeichnet. Dabei spricht er Octavia auf Ignus an und erklärt dieser, dass er die Zukunft gesehen habe und sich nun Sorgen macht, was Ignus mit Octavias Zukunft macht. Kenji weist Octavia darauf hin, dass nicht alles, was Ignus tue, gut für sie sei, und Octavia entgegnet ihm, dass Ignus ihr bis jetzt noch nicht geschadet habe. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk fällt plötzlich wieder die Warnung von Adarian ein: „...die anderen werden dich ablenken ... ablenken ... ablenken“ (vgl. [[Henks Taverne#Henks Eindrücke (16. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]])&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk drängt zum Aufbruch und ein Pfad, welcher mit Statuen gesäumt ist, die alle beschädigt oder umgestürzt sind, führt sie hinab zum Wald. Dort wird es immer wunderlicher und eine Vielzahl von Feen und Pflanzengeistern schwirren zwischen den magischen Pflanzen umher und beobachten neugierig die Helden. Alles ist hier belebt und blickt mit den Gesichtern hinterher, ob Bäume, Steine, Kristalle oder riesige Fliegenpilze. Eine solche Unmenge an Eindrücken überfordert die normale Sicht leicht und so machen die Helden eine Pause, um sich im Moos etwas auszuruhen und zu schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen schlafen, spielt Octavia mit Feuer herum und freut sich, als Ignus zurückkehrt. Sie lassen die anderen schlafen und ziehen sich hinter einen Baum zurück, um sich ihrer Verschmelzung hinzugeben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji erwacht mit einem Schrei und spricht mit Henk über seinen Sohn, wie er in den Flammen aufgeht. Dann bemerken sie die Rückkehr von Ignus und Henk holt die beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach fünf Stunden kommt Henk und holt Octavia und Ignus zum Lager zurück. Dort berichtet Ignus, dass sie die Höhle in wenigen Stunden zu Fuß durchqueren können und er eine Art Zentrum gefunden habe, wo eine Art bemalter Steinkreis angelegt worden ist, der jedoch dämonisch verunreinigt worden sei. Während Ignus davon erzählt, wird er auch von Feen umspielt, die er beiläufig wie lästige Mücken mit einem Funkenregen vertreibt, wobei er eine Fee ansengt, worauf sie laut weinend davonfliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus führt die Helden weiter den Weg entlang und sie entdecken einen „Ambrosia-Baum“, dessen Früchte die magische Kraft des Essers steigern. Octavia und Ignus essen sofort und nehmen sich einige mit, Wigo und Henk probieren ebenfalls und ihre Astralsicht intensiviert sich noch weiter, so dass Wigo sogar schwindelig wird. Dann begegnet ihnen ein echtes Einhorn, dem sich Henk sehr einfühlsam nähern und dessen Verwundung auswaschen kann, die ihm anscheinend erst kürzlich von einer Waffe beigefügt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichen die Helden den Steinkreis. Ihnen fällt sofort die abyssische Verunreinigung auf und sie empfinden die Atmosphäre als körperlich abstoßend und ekelhaft. Die Verseuchung geht vom zentralen Stein aus, auf den wie auf Soltrum oder der Silma-Esche mit Blut ein schwarzmagisches Zeichen gemalt ist. Bevor er den besudelten Ort betritt, hüllt sich Kenji in einen Lichtschimmer ein, und wischt dann das Zeichen vom Mittelstein. Er spricht den Segen der Schutzgötter und verbannt damit die abyssischen Magieströme, welche sich verflüchtigen und auflösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es allen möglich, die bemalten Steine zu betrachten, und sich ein Bild von der Geschichte zu machen (vgl. [[Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht#Bilder_aus_Dogeons_Zuflucht|Bilderzyklus]]). Beim Untersuchen und Betrachten stößt Henk an einen Metallstab, welcher die zwergischen Runen E.T. trägt, und er findet eine Blutspur, welche in ein nahegelegenes Gebüsch führt, über dem Kenji mehrere Feen auffallen, die aufgeregt zirpen und nach unten deuten. Sie finden einen Zwerg mit blutender Bauchwunde, welcher sie bittet, ihm etwas aus seinem Rucksack zu geben. Henk kommt dem nach und reicht ihm einen Beutel mit magischen Salzkristallen, welche heilende Wirkung zu haben scheinen. Henk legt einen Kristall in die Bauchwunde und der Zwerg fällt nach der Heilung in eine kurze Ohnmacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er wieder aufwacht, ist er sehr traurig darüber, was diesem unschuldigen Ort angetan wurde und wie seine Reinheit besudelt sei. Er dankt Kenji für die Reinigung des Ortes und ist ganz beeindruckt, als er erfährt, dass er es mit den Helden der Drachenträne zu tun hat, da alle Zwerge große Hoffnungen in ihre Reise setzen. Er stellt sich als [[Eldal Thunderstone]] vor und erzählt, dass er auf einer Wallfahrt hierher ist, zur [[Dogeons Zuflucht|Kammer des Felsfürsten Dogeon]]. Hier existiere die Welt noch, wie sie vor der Errichtung der Schwelle war, und man gedenkt in diesem gemeinsamen Heiligtum der alten Rassen dem verlorenen Goldenen Zeitalter. Als er hier bei dem Steinkreis betete, überfielen ihn die Kultisten, welche neben menschlichen Schergen auch zwei Älteste der Elben und den berühmten Zwergeningenieur Ferolax unter ihrer Kontrolle haben. Er habe sich dem Kontrollzauber eines roten Artefaktes nicht entziehen können und ein Kultist habe ihn abgestochen, um sein Blut zu nehmen und damit das Zeichen auf dem Mittelstein zu malen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erzählt er den Helden den Mythos dieses Ortes, die [[Geschichte von Dogeons Zuflucht]], wie sie in den Felsbildern dargelegt ist. Er berichtet, wie Sereg durch Uselias aus einer dämonischen Falle gerettet wird und sie gemeinsam mit zwei Elementarfürsten den Dämon in einem Berg einsperren. Eldal erzählt, wie Sereg in seiner Trauer immer mehr den Verstand verlor und den Plan fasste, lieber alles Leben auszulöschen, da der Tod besser sei als eine Existenz in einer solch veränderten Weltordnung. Deshalb beschwor er eine große Flut, die das goldene Tal überflutete. Doch der Felsfürst Dogeon legte sich schützend über ein Tal zu Füßen des Amon Urui und erschuf damit diese Zuflucht (vgl. [[Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht#Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht|Geschichte von Dogeons Zuflucht]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Eldal die Geschichte erzählt hat, spürt Henk das Bedürfnis, die [[Drachenträne]] herauszunehmen. Ein weißes Licht versucht, eine Kugel zu bilden und sich von der Drachenträne zu lösen, doch schafft es die Ablösung nicht und erlischt wieder, da Uselias anscheinend gerade zu schwach ist, sich mitzuteilen (vgl. [[Drachenträne#Beobachtung und Reaktion in Dogeons Zuflucht (16. Sideon 351 JF)|Drachenträne]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 40: Dogeons Zuflucht - Teil 2===&lt;br /&gt;
'''17. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden müssen die Wächter der Zuflucht aufsuchen, um ihren Weg fortsetzten zu können, und eine Aufgabe erfüllen, um ihre guten Absichten unter Beweis zu stellen. Die Atmosphäre innerhalb der Gruppe wird immer angespannter und lautstarke Streitgespräche und provokante Aktionen drohen die Gemeinschaft zu spalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist entsetzt und Kenji überlegt, ob sie der Drachenträne wieder Kraft verleihen können. Henk weist darauf hin, dass diese ihre Kraft aus der Gemeinschaft der Helden ziehen, doch Octavia schiebt es auf den speziellen Ort, an dem Adarians magische Lampe immerhin auch nicht funktionieren würde. Henk ist jedenfalls traurig, dass Uselias ihnen keine weiteren Details zu der Erzählung mitteilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eldal Thunderstone informiert die Helden darüber, dass die Tür zur Schlammkammer nur mit einem Schlüssel geöffnet werden kann und dass dieser von Wächtern verwahrt wird, welche dem Pfad folgend bei einer goldenen Weide wohnen. Er selbst will sich hier noch ausruhen und seine Wallfahrt abschließen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dogeons Zuflucht-02.png|200px|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch Dogeons Zuflucht zur goldenen Weide und zum Greifenhorst]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem von intakten Steinstatuen gesäumten Pfad durch den fantastischen Wald und überqueren mehrfach den Bach mit elementarem Wasser. Sie bemerkten hinter sich eine Bewegung neben dem Weg und entdecken etwas Goldenes, was sich auf dem Boden entlangschlängelt und in einem Felsloch im Boden verschwindet, an dessen Rändern Goldspuren zu finden sind. Außerdem sehen sie wagenradgroße Schmetterlinge und immer wieder Gnome, die genervt auf die hektische Atmosphäre der Helden reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichen sie die goldene Weide, unter welcher das Einhorn zwischen größeren Menhiren lagert und in deren Ästen etliche Windlingskogel hängen. Die Helden werden auf Windlingisch und Elbisch angesprochen und Octavia versucht mit ihren geringen Sprachkenntnissen begreiflich zu machen, dass sie nicht zu den Kultisten gehören. Die Fee, welche Ignus angesengt hat, kommt petzend hinzu und Octavia muss den Wortführer überzeugen, dass sie niemandem schaden wollen. Schließlich zeigen sich einige Windlinge und Octavia offenbart, dass sie gegen die Kultisten helfen wollen und den Schlüssel zum Tor benötigen. Auf diesen Schlüssel macht sie Ignus aufmerksam, der ihn in einem Kogel über ihren Köpfen ausgemacht hat, was auch Henk und Kenji bemerken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Windlinge wären bereit, das Tor zu öffnen, wenn die Helden der Fee helfen und damit ihre guten Absichten beweisen würden. Dann zieht sich der Wortführer mit der Fee zurück und die Helden bekommen Früchte angeboten und können sich ausruhen. Zunächst sprechen sie über ihre Erlebnisse in [[Druzba]], doch als Henk dann Ignus Verwürfe wegen seines Verhaltens macht, geht dieser mit Octavia auf Abstand und lässt den wütenden Henk zurück, den Kenji zu beruhigen versucht. Henk ist verwirrt, dass Octavia zwischendurch anscheinend selbst entscheidet und sich sehr verändert habe. Besonders bedrückt ihn, dass sie nicht richtig zugehört hat, als er ihr von seinen Adariansichtungen erzählt hat und sie ihn nur fragte hat, ob er getrunken habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Henks Geschrei hat sich Wigo von den beiden zurückgezogen und die Umgebung erkundet. Er weist die beiden auf einen Garten voller magischer Pflanzen hin. Kenji entdeckt darin eine von ihm gesuchte Pflanze und bekundet bei einen Windling sein Interesse daran, bekommt aber nur ein Kopfschütteln zur Antwort und kehrt zu ihrem Lagerplatz zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit kommt der Wortführer der Windlinge mit der Fee wieder, überreicht einen Korb mit goldenen Beeren und macht den Helden klar, dass sie der Fee folgen und dann am Zielort die Beeren ablegen sollen. Als sie gerade aufbrechen, wird Kenji von einem Windling heran gewunken und spricht kurz mit ihm, während die anderen schon vorgehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji bekommt von dem Windling ein kleines, verkorktes Fläschchen mit einem Pulver darinnen. Er deutet auf Kenjis Wasserbeutel, macht dann Gesten des „Verrührens“ und des „Trinkens“, bevor er wieder verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen der Fee eine ganze Weile durch den fantastischen Wald und müssen dann einen felsigen Abhang erklimmen. Schließlich kann nur noch Henk mit Wigo weiterklettern, da es eine steile Felswand hinauf geht, während Kenji mit Ignus und Octavia unten warten muss. Sie beobachten, wie Henk und Wigo die Wand erklimmen, auf einem erhöhten Plateau ankommen und aus ihrem Sichtfeld verschwinden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Henk von oben einen Blick auf seine Freunde wirft, bohrt sich ein mieses Gefühl tief in seine Magengrube und lässt eine Empfindung von Misstrauen gegen seine Freunde zurück (vgl. [[Henks Taverne#Henks Eindrücke (16. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]]). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während sie auf Henk warten, vertreiben sich Ignus und Octavia die Zeit mit Feuerzaubern, welche in Kenji ein Unbehagen auslösen (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis Reaktionen auf Feuerzauber (16. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Er fragt Octavia, was eigentlich los mit ihr sei, worauf diese ihn damit konfrontiert, dass er seltsame Sachen rede. Endlich nehme sie ihre Magie an, wie Kenji und Henk es doch immer wollten, und sie betont nochmal, dass sie alles aus freien Stücken tue. Kenji will Octavia sagen, was er in den Flammen sehe, und flüstert ihr zu, dass er ihren Sohn sterben sehe. Daraufhin tritt Octavia etwas zurück und blickt ihn erstaunt an. Sie erklärt ihm, dass irgendetwas nicht mit ihm stimme, er im Wahn rede und sie sich Sorgen um ihn mache.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk und Wigo folgen der Fee in eine dunkle Höhle, welche in einer großen Kammer endet. Hier entdeckt Henk etwas kleines Weißes in einer Ecke, was eine mächtige Magie ausstrahlt. Henk findet einen sehr jungen Greifen vor, welchem er die goldenen Beeren geben soll. Er nähert sich einfühlsam dem Jungen und es frisst dankbar die Gaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen entdeckt Kenji, dass sich etwas Großes aus der Luft sich ihnen nähert. Ihm ist schlagartig klar, dass es sich um einen Greifen handelt. Kenji wird von Ehrfurcht ergriffen und erkennt, dass das Wesen scheinbar wütend ist. Um es zu beruhigen, spricht er mehrfach den Segen des [[Alethon]]. Er bemerkt, dass seine Gebete anscheinend einen Einfluss ausüben und der Greif etwas langsamer wird und weniger aufgebracht wirkt. Kurz bevor er mit den letzten Segensworten das mythische Tier besänftigt hätte, zischt etwas Flammendes durch die Luft und Ignus hat den Greifen mit einem feurigen Streiftreffen am Hinterbein abgeschreckt. Kenji ist entsetzt und sieht, wie der Greif vor Schmerzen schreit und sich dann dorthin stürzt, wo Henk verschwunden ist. Kenji klagt Ignus lautstark an, doch Ignus behauptet, sie vor dem „Vieh“ gerettet zu haben und vermisst Kenjis Dankbarkeit. Octavia schickt Ignus hoch, um nach Henk zu sehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als die beiden allein sind, erinnert Kenji Octavia nochmal daran, dass sich Ignus nicht für sie interessiere. Sie solle ihn mal nach Fallax fragen (vgl. [[Akte Ignus#Seite 13|Akte Ignus]]). Doch Octavia ist die Geschichte mit Fallax bekannt und sie gibt die Schuld daran den Inquisitoren. Ignus hätte ihr die Augen geöffnet und sie hat die beste Chance ihres Lebens bekommen, nämlich die Unsterblichkeit zu erlangen. Dann offenbart sie Kenji, dass sie Angst um seinen Verstand hat, denn er würde unter Wahnvorstellungen leiden. Kenji behauptet, Ignus habe versucht, ihn wütend zu machen, weil er Angst vor ihm hätte, doch Octavia kann keine Angst in Ignus entdecken.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk wird in der Kammer bei dem Jungen von den Schreien des Muttertieres gewarnt und er kann sich etwas zurückziehen, bevor der Greif die Höhlenkammer betritt und ihn angreift. Henk weicht aus und bereitet sich auf einen erneuten Angriff vor, als das Muttertier vom Jungtier zurückgehalten wird und sich in das Nest zurückzieht, so dass Henk und Wigo die Höhle verlassen können. Am Eingang treffen sie auf eine Feuerkugel, welche sie erwartet, den Weg erhellt und dann nach unten verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Wigo kehren zu den anderen zurück und die Helden berichten sich gegenseitig das Vorgefallene und Henk ärgert sich sehr über das Verhalten von Ignus und Octavia. Er weigert sich, seine Reise mit einer „falschen“ Octavia fortzusetzen, was dazu führt, dass die beiden Feuerurformer aufbrechen und Henk, Kenji und Wigo an der Felswand zurücklassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Henk darauf wartet, dass Octavia zurückkehrt, bittet ihn Kenji, die Drachenträne herauszuholen und ihm von seiner Vision mit Adarian zu erzählen. Kenji fragt sich, ob es sein könne, dass die verletzte Drachenträne ihrerseits den Helden Schaden zufügen können. Dann berichtet er Henk von dem Glühanemonenpulver, welches er von dem Windling bekommen hat, und von seiner Hoffnung auf die vor ihnen liegende Wasserkammer. Er würde den wahren Namen von Ignus kennen und das elementare Wasser würde ihn schwächen. Kenji erörtert mit Henk seinen Plan, Ignus in der Wasserkammer auszuschalten. Dann beschließen sie gemeinsam, hinter Octavia und Ignus herzugehen und bis zur Kammer des Wassers ihr Spiel mitzuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus sind schon fast wieder am goldenen Weidenbaum der Windlinge, als Henk und Kenji sie einholen und Henk sich bei den beiden für seinen Wutausbruch entschuldigt. Gemeinsam erreichen sie die goldene Weide und werden von den Windlingen enttäuscht und argwöhnisch angeblickt. Die Fee hat wieder gepetzt und zeigt verärgert auf Ignus. Als Octavia ihnen erklärt, dass sie die Aufgabe erfüllt haben, nicken sie einerseits, schütteln aber mit Fingerzeig auf Ignus den Kopf und machen abweisende Gesten. &lt;br /&gt;
[[Datei:Flucht.png|400px|miniatur|rechts|Flucht aus Dogeons Zuflucht ]]&lt;br /&gt;
Octavias wütende Diskussion mit den Windlingen endet in Geschrei und Octavia wendet sich kopfschüttelnd ab, da ihr die Bedingungen nicht gefallen. Sie entschließt sich, den Schlüssel durch eine List zu bekommen und tut so, als habe sie mit dem Gespräch abgeschlossen und geht fort. Heimlich bereitet sie einen Feuerpfeil vor und schießt den Kogel ab. Ignus fängt ihn auf, lässt ihn verglühen und hält den Kristallschlüssel in den Händen. Darauf erwachen die Menhire um den Weidenbaum und greifen die Helden an. Ignus und Octavia sprengen sich und den anderen den Weg durch die Erdelementare frei und die Helden beginnen ihre Flucht. Schmerzlich bemerken sie, dass sich alle Lebewesen von ihnen abwenden, und sie dem unschuldigen Ort furchtbaren Schrecken bringen. Henk fasst Wigo an der Hand, welcher wiederum den total verzweifelten Kenji an die Hand nimmt, der nur noch ununterbrochen schreit. Octavia sprengt den Weg frei, Henk, Wigo und Kenji laufen hinterher und Ignus hält allen den Rücken frei. So erreichen sie völlig erschöpft und geschockt das Steintor zur Schlammkammer und öffnen es mit dem Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gang hinter dem Tor sacken Kenji und Wigo zusammen und Henk schlägt Ignus mit voller Wucht mit der Faust ins Gesicht. Er verbrennt sich die Hand, lässt von Ignus ab und schreit Octavia wütend an, was sie getan habe, und nennt sie eine Hure. Dann geht er etwas abseits und bleibt stehen. Kenji sitzt neben dem geschockten Wigo und streichelt ihm tröstend über den Kopf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 41: Metamorphose===&lt;br /&gt;
'''17./18. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt zu Vorwürfen innerhalb der Gruppe und Henk, Kenji und Wigo müssen all ihre Kräfte aufbringen, um die nächste Kammer zu erreichen. Sie müssen zwischen einem schnellen und einem langsamen Weg wählen und es kommt zu einer heftigen Auseinandersetzung. In der Kammer des Wassers setzt Kenji einen langgefassten Plan um und erntet großen Zorn.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während es Octavia und Ignus blendend geht und die beiden sich ausgiebig miteinander beschäftigen, ist Henks, Kenjis und Wigos körperlicher, emotionaler und geistiger Zustand miserabel. Alle ihre Muskeln schmerzen und der Lärm der Explosionen hallt in ihren Ohren nach. Dieses traumatisierende Ereignis lässt sie alle nicht los und Kenji betet, während er den zitternden Wigo in den Armen hält.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji betet diesmal zum Licht und bittet um die Kraft, über sich hinwegzukommen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Alle versuchen etwas zu ruhen. Henk hört, wie Ignus zu Octavia sagt, dass ihre Entwicklung genau in die Richtung geht, die ihm gefällt, was er den anderen erzählt. Er hilft dann Kenji beim Wechseln seines Verbandes, lehnt jedoch dessen Bitte ab. Dann klagt Henk Ignus und Octavia an, das letzte Paradies zerstört zu haben, worauf diese schon vorgehen und die anderen im Dunkeln zurücklassen. Wigo gesteht Henk, dass er mittlerweile nicht nur vor Ignus Angst hätte, sondern auch vor Octavia. Nach insgesamt zwei Stunden machen sich dann Henk, Kenji und Wigo auf den anstrengenden Weg aufwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Stunden bergauf treffen sie Octavia und Ignus bei einer kleinen Raststätte wieder, wo die Feldflaschen mit elementarem Wasser wieder aufgefüllt werden. Octavia und Ignus tuscheln miteinander und blicken immer wieder zu den anderen hinüber. Octavia wirkt dabei sehr besorgt und Ignus redet anscheinend wohlwollend auf sie ein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ignus weist Octavia darauf hin, dass ihr Freunde vermutlich kein Verständnis für ihre Entwicklung haben und vermutlich verängstigt durch ihre Macht sind. Dieses Problem kenne Ignus bereits von den Sterblichen, die neidisch auf ihre Macht sind und sich früher oder später gegen einen stellen würden. Nähme sie darauf aber Rücksicht, würde sie zu schwach sein, um die Feinde zu besiegen. Doch selbst, wenn sie von ihren Freunden verraten würde, hätte sie immer noch ihn, der sie nie im Stich ließe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wigo massiert Kenjis schmerzenden Unterschenkel und die drei Erschöpften legen sich schlafen, während Ignus und Octavia wieder vorgehen. Sie warten kurz vor der Schlammkammer auf die anderen und vergnügen sich mit Feuerspielen. Henk, Kenji und Wigo schlafen vier gute Stunden und folgen dann den beiden. Nach einer guten Stunde steil bergauf sehen sie den Feuerschein und stoßen auf die beiden Geanisten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlammkammer.png|150px|miniatur|rechts|Die Schlammkammer]]&lt;br /&gt;
Der Gang wird breiter und es riecht nach feuchter Erde. Während Henk in der Kammer nach Hinweisen auf einen geheimen Mechanismus sucht, brennt Ignus den Schlamm unter Schmerzensschreien der Mindergeister zu einer festen Masser, über die er gehen kann, und fragt Octavia, ob sie mit auf die andere Seite kommt. Diese bleibt jedoch als Licht bei den andern zurück und Henk entdeckt schließlich einen Mechanismus. Ignus schlägt nach einiger Zeit vor, das Tor einfach zu sprengen, um damit kostbare Zeit zu sparen, doch dieser Vorschlag stößt bei Henk und Kenji auf Unverständnis. Kenji erinnert ihn an die Folgen seiner Sprengungen in der Luftkammer, was Ignus aber nicht interessiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat eine steinerne Brücke über den Schlammsee aktiviert und alle gelangen so zum Steintor der Wasserkammer, worauf eine Art Tafel aus magischem Schlamm zu finden ist, welche beschrieben werden kann. Während Henk das Tor nach versteckten Schaltern absucht und Ignus als Feuerkugel zwei weitere Gänge erkundet, machen es sich Kenji und Wigo an einer Wand bequem und ruhen sich aus. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Wigo einen Mithril-Dolch mit einer Wasserwelle auf der Schneide und gibt ihm das Fläschchen mit der Glühanemone mit dem Auftrag, sie bei einem Sterbenden zu nutzen. Als Wigo die Anweisung auf Kenji bezieht, nimmt sich dieser davon aus und schließt auch Ignus davon aus. Wigo wisse dann schon, wann der richtige Zeitpunkt gekommen sei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Ignus kurze Zeit später zurückkehrt, berichtet er von einer steinernen Truhe, welche sich nicht öffnen ließ, und erklärt sich bereit, Henk dorthin zu bringen, damit sich dieser nach einem geheimen Mechanismus suchen kann. Ignus brennt den Boden, so dass beide in einem Nebengang verschwinden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ignus brennt den Boden, so dass beide zu einer steinernen Truhe gelangen, die Henk nach einiger Zeit knacken kann. Ignus provoziert Henk damit, dass die Drecksarbeit in der Gruppe anscheinend immer an ihm hängen bleibe und ob das auf Dauer nicht frustrierend sei. Henk ist sich der absichtlichen Provokation bewusst, fühlt sich aber auch etwas ertappt, da ihm Adarians Worte wieder einfallen. In der Truhe befindet sich ein Symbol auf dem Boden, welches sich Henk gut einprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg wird Henk nach einem erstmaligen perfekten Ausweichen doch von Schlammgeistern erwischt und stürzt in den Schlamm. Er kann sich noch an der gehärteten Kruste festhalten, welche aber immer weiter wegbröckelt. Da reicht Ignus ihm die Hand und zieht ihn aus dem Schlamm, die Mindergeister mit Feuergeschossen verscheuchend. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Henk mit Ignus unterwegs ist, gesteht Wigo Octavia, dass er mittlerweile Angst vor ihr habe, weil sie sich in letzter Zeit stark verändert habe und sie bei anderen Abenteuern irgendwie anders gewesen sei. Octavia gibt Wigo zu verstehen, dass sie sich entwickeln würde, da sich Menschen verändern. Als Wigo wissen will, warum sie denn so gemein zu den Windlingen gewesen sei, betont Octavia, sie habe keine Wahl gehabt, weil sie doch ihre Aufgabe erfüllen müsse, und da die Windlinge sich ihr ihn den Weg gestellt hätten, hätte sie auch keine Rücksicht auf sie nehmen können. Wigo weist sie darauf hin, dass sie früher nicht so skrupellos und gleichgültig gewesen sei, doch Octavia meint, dass er sie überhaupt nicht so lange kennen würden, um es wirklich einschätzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo will dann von Kenji wissen, wie er die Situation einschätzt, doch dieser weist Wigo darauf hin, dass Octavia an seiner Einschätzung nicht interessiert sei. Wigo geht davon aus, dass Octavia auch traurig darüber sein müsse, dass sie nun von allen in der Zuflucht gehasst werde, doch Octavia stellt heraus, dass manchmal auch Opfer gebracht werden müssen. Darauf erklärt Kenji Wigo, dass Octavia sich noch einrede, alles sei notwendig gewesen, und dass sie alles, was Octavia ausgemacht habe, loswerden müsse, weil sie mehr sein müsse als das. Darüber vergäße sie sich aber selbst, weil sie den Lügen von Ignus folge. Octavia erklärt Wigo, dass niemand lügen würde, sondern sich Menschen nun mal verändern. Wenn man neue Möglichkeiten für sich fände, dass wolle man sie auch ausschöpfen. Wigo gesteht ihr, dass es ihn traurig mache, wie sie sich verändert habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bezweifelt, dass sie daran glauben könne, was sie da sage, und Octavia fragt ihn, ob er sie denn nicht ernst nehme. Das tät er wohl, hätte aber mit Octavia schon lange nicht mehr geredet, da er nur Ignus aus ihr sprechen höre. Empört weist Octavia Kenji darauf hin, dass Ignus noch der Einzige sei, der auf ihrer Seite stehe. Kenji weist sie darauf hin, dass Ignus sie nur benutzen würde und sie nicht ebenbürtig seien. Aus Kenji sprächen nur seine furchtbaren Ansichten über Ignus, woher sie auch immer kämen. Kenji verweist auf die Akte Ignus und betont den Lug, Betrug und Mord, mit dem Ignus an seine Ziele gelangte. Octavia betont, dass sei alles lange her du Ignus sei nun ein anderer Mann. Kenji bestätigt ihr dies und ergänzt, dass Ignus alles Menschliche hinter sich gelassen habe. Als Octavia diese Entwicklung bei ihrem stärksten Verbündeten gut findet, weist Kenji sie darauf hin, dass Ignus auch jegliche Gnade und Mitgefühl hinter sich gelassen. Octavia hat das Gefühl, Kenji gönne ihr das alles nicht, weil er so auf Ignus rumhacke. Kenji gönne ihr alles und wolle ihr nur helfen, aber sie halte ihn ja für wahnsinnig. Er erzähle auch wahnsinnige Sachen, denn die Veränderung hätte eher bei Kenji und Henk stattgefunden. Inzwischen zweifle Octavia an Kenjis Verstand, da er so wirre Sache rede, und Henk habe sie furchtbar beschimpft. Die Machtfantasien, die Ignus in ihr geweckt habe, hätten sie anscheinend blind gemacht für alles, was sie gelernt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt Octavia, wer denn Prophezeiungen sehen könne, Mystiker oder Geanist, worauf Octavia ihn darauf hinweist, dass sie nicht an Prophezeiungen glaube und es auch im Norden ihre eigene Entscheidung gewesen sei. Ihr Weg werde nicht von Prophezeiungen oder Göttern gelenkt, sondern sie entscheide darüber immer noch selbst. Nun habe sie ihren eigenen Weg gefunden, wie ihr doch immer geraten wurde und es sich Henk und Kenji wünschten. Es sei aber nicht ihr Leben, sondern nur das, was Ignus ihr einrede, kontert Kenji. Octavia ist ratlos, warum Kenji ihm solche Dinge unterstelle, wo er ihn doch nicht einmal richtig kenne, weil er kaum Zeit mit ihm verbracht habe. Ignus habe doch bis jetzt nur geholfen, was Kenji abstreitet. Wigo kommentiert, dass er Ignus trotzdem nicht möge, weil er so rücksichtslos sei, doch Octavia erklärt ihm, dass man auch nicht jeden Menschen mögen müsse und dass Ignus eben besonders konsequent sei. Er sei auch nicht arrogant, sondern stehe über den Dingen, da er über hundert Jahre alt ist. Wigo weist Octavia auf ihr noch junges Alter hin und betont, dass sie einen besseren verdient habe als so einen wie Ignus, da dieser sich nur für sich selbst interessiere. Kenji bedauert, dass Octavia sich dennoch bemühe, in Ignus Fußstapfen zu treten, und Wigo macht ihre Entwicklung auch sehr traurig. Die Reaktionen bedauert Octavia, weist die beiden aber darauf hin, dass sich ihre Entwicklung letztendlich noch für alle auszahlen werde, da sie doch das gleiche Ziel verfolgen, nämlich die Welt vor den Schwarzmagier zu retten. Doch langsam zweifle sie, ob die anderen das überhaupt noch interessiere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kenji macht es keinen Sinn mehr, gegen solche Lügen anzureden, da Octavia ihm sowieso nicht zuhöre. Solange sie Ignus und sie nicht so akzeptieren würden, wie sie nun mal sind, könne Octavia den anderen sowieso nicht helfen. Kenji weist Octavia darauf hin, dass Ignus sich zwar als der große Lebensretter aufspiele, jedoch gar nichts dafür gegeben habe. Dann fragt Kenji, ob sie wisse, welchen Preis er für ihre Wiedererweckung bezahlt habe. Er habe ein seltsames Ritual durchgezogen, was Octavia nie von ihm verlangt habe, und Octavia würde dies am liebsten rückgängig machen. Denn trotz dem sie dann tot wäre, lege sie es nicht darauf an, in Kenjis Schuld zu stehen. Das sei aber auch egal, da es um das Hier und Jetzt gehen müsse. Kenji weist Octavia darauf hin, dass Ignus keinen Preis für sie zahlen oder nichts für sie aufgeben würde, da sie für ihn nur eine Trophäe oder vielleicht ein Spiel sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia habe noch nie jemanden wie ihn getroffen und das werde sie sich von niemandem zerstören lassen. Kenji erinnert Octavia daran, dass Augustus einmal etwas ähnliches über Sabaoth Immortalis gesagt habe, worauf sie Kenji rät, sich nicht zwischen Ignus und sie zu stellen, sonst würde es vielleicht einen Ausgang geben, der niemanden von ihnen gefalle. Sie sollen Ignus in Ruhe lassen, denn seitdem er da ist, habe Kenji immer etwas, um auf ihm herumzuhacken. Er beschuldige Ignus mit Dingen, die er überhaupt nicht belegen könne und wofür er auch keinen Beweis habe. Kenji verweist Octavia auf Ignus, der nichts von dem Leugnen würde, doch Octavia will nicht mehr weiter darüber reden. Sie setzt sich wütend von den beiden ab und läuft ärgerlich hin und her, während Kenji und Wigo sich an der Wand ausruhen, aber nicht schlafen können. Schließlich nickt Kenji aber doch kurz weg (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis Traumvision in der Schlammkammer (17. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Wasser.png|100px|miniatur|rechts|Das Steintor zur Wasserkammer]]&lt;br /&gt;
Als Henk mit Ignus zurückkehrt, kann er mit seinem Finger in den Schlamm an dem Steintor zeichnen und nach ein paar Versuchen gelingt es ihm, das Symbol korrekt zu reproduzieren. Daraufhin öffnet sich das Tor und gibt den Weg in die nächste Kammer frei, aus der die Helden Wasserrauschen hören und ihnen kühle, feuchte Luft entgegenströmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rauschen wird immer lauter und der Gang weitet sich zu einer großen runden, hallenartigen Höhle. Im Licht der Feuer von Ignus und Octavia werden Wasserfälle sichtbar, welche sich aus Felsspalten an den Wänden tosend in das Wasser auf dem Boden der Höhle ergießen. An dem Sprudeln und dem leichten Schimmer lässt sich das Wasser dieser Höhle als elementares Wasser identifizieren und Kenji und Henk fällt, dass sich Ignus in diesem Raum nicht besonders wohlzufühlen scheint. Er blickt öfters misstrauisch auf das Wasser und hält maximalen Abstand zu den Wasserbecken. Ignus weist Octavia sogar scherzhaft darauf hin, nicht ins Wasser zu fallen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserkammer.png|300px|miniatur|rechts|Die Wasserskammer]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Dampf.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Dampfkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden entdecken das Tor zum Dampfraum, an welchem eine Schale befestigt ist, in die anscheinend das Wasser aus einem der vor dem Tor vorhandenen kleinen acht Wasserfälle, die mit Symbolen versehen sind, gegossen werden soll. Während die anderen darüber nachdenken, weist Ignus Octavia darauf hin, dass sich das Tor auch aufsprengen ließe, um ohne das lästige Rätsel einige Zeit einzusparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte der Kammer befindet sich ein Hebel und, während Henk diesen Untersucht, bekommt Kenji von Wigo Hilfe beim Ablösen seines Verbandes und wäscht anschließend seinen linken Arm im elementaren Wasser, wobei ihm auffällt, dass er ihn bereits für kurze Zeit einsetzen könnte. Henk stellt fest, dass der Hebel wie verriegelt wirkt und anscheinend von anderswo entsperrt werden muss. Der Mechanismus dazu könnte sich am Ende der Treppe befinden, welche noch aus der Wasserkammer führt und nun untersucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Treppe führt über eine Galerie mit Ausblick in die Wasserkammer empor in einen Raum, in dem sich ein tiefes Loch am Rande befindet. Ein kleines Rinnsal läuft aus einem Loch in der Decke und fällt zu Boden. An der Stelle, wo es aufk0mmt, scheint etwas in den Boden eingraviert zu sein. Octavia kann das elbische Zahlwort „mine“ entziffern, welches „Eins“ bedeutet. Henk entdeckt an der Wand einen Stein, den er aus der Wand ziehen kann. Dahinter befindet sich ein kleines Rad aus [[Orichalkum]], welches an den Seiten mit Strichen versehen ist und sich drehen lässt. Er dreht das Rad auf 1 und spürt in seinen Fingern ein leichtes Einrasten. Während Henk überlegt und am Rad probiert, was das bedeuten könnte, fällt Kenji ein, dass man vielleicht zeitgleich unten den Hebel ziehen müsse, und schlägt vor, mit Ignus nach unten zu gehen, um auf Henks Zeichen den Hebel zu betätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji unten angekommen ist, dreht Hank das Rad wieder auf 1 und Wigo gibt Kenji ein Zeichen. Doch der Hebel rührt sich nicht und Henk muss weitersuchen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Henk das Rad auf 1 gedreht hat, tropft das Wasserrinnsal plötzlich Octavia auf den Kopf, da es seine Fließrichtung geändert hat. An dem neuen Tropfpunkt kann sie das elbische Wort „canta“ lesen, was 4 bedeutet. Henk dreht jetzt das Rad weiter auf die Vier, woraufhin sich wieder die Fließrichtung ändert und nun das Rinnsal auf das elbische Wort „atta“ tropft, welches 2 bedeutet. Henk dreht das Rad zurück auf 2 und die Veränderung wiederholt sich. Diesmal wird das Wort „tolto“ vom Wasser getroffen, welches 8 bedeutet und im Anschluss kommt das Wort „lempe“ heraus, was auf die Zahl 5 verweist. Kaum hat Henk das Rad auf der 5, rastet es vollständig ein und ein großer Wasserstrom ergießt sich plötzlich in das Loch im Boden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach der erfolglosen Hebelversuch schöpft Kenji mit beiden Händen etwas Wasser und bittet leise um Kraft und murmelt, dass er ihn/sie nicht im Stich ließe. Er vergewissert sich, dass das Fläschchen mit dem Feuerschutztrank in seiner Tasche ist und erhebt sich dann wieder. Kenji beginnt ein Gespräch mit Ignus und  gesteht ihm, dass er sich getäuscht habe, denn Octavia tue tatsächlich alles aus freien Stücken, genau wie Ignus es behauptet habe, und zwar deshalb, weil sie glaube, das Richtige zu tun. Da Ignus ihr eine Antwort auf die Frage nach ihrem Weg gibt, könne Kenji Octavia verstehen. Kenji spielt nun auf Ignus menschliche Seite an, da dieser ja Octavia als einziger verstehe, und erinnert diesen an die Zeit als [[Akte_Ignus#Seite_3|Feuerfuchs]], denn obwohl die [[Nortai]] ihn als Gott verehrt haben, sei er doch mehr als das, denn er habe eine Vergangenheit, an die er sich erinnern könne. Durch diese Erinnerung könne er Octavia überhaupt verstehen und ihr auf ihrem Pfad helfen. Ignus weist Kenji darauf hin, dass nur das Hier und Jetzt zähle, nicht die Vergangenheit. Kenji solle sich für Octavia freuen, dass sie endlich ihr wahres Gesicht zeige und bald alle Hemmungen abgelegt habe, um zu werden wie er. Er unterstellt Kenji, dass dieser nur Angst davor hätte, dass Octavia ihre Freunde und die [[Drachenträne]] nicht mehr brauche, sobald sie ihr Potential entfaltet habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht weiter, Ignus mit den Namen seiner Vergangenheit zu konfrontieren und nennt ihn [[Akte_Ignus#Seite_4|Nashim Köhler]]. Auf die Frage von Ignus, was Kenji denn wolle, antwortet dieser, dass er verstehen will, worauf Ignus ihn darauf hinweist, dass er das niemals könne, da er nicht so sei wie Octavia. Kenji fragt Ignus, ob die andauernden Demütigungen seiner Person nicht ein Anzeichen für einen menschlichen Kern in Ignus seien, den er nicht zurücklassen könne, doch Ignus erklärt sein Verhalten mit Langeweile. Als Kenji ihn fragt, ob [[Akte_Ignus#Seite_8|Lancorian]] so reagiert hätte, lacht Ignus und fragt ich, warum er mit so vielen Namen um sich werfe, wo sie doch aus der Vergangenheit stammen. Als Ignus ihn fragt, was er erreichen wolle, erinnert Kenji ihn daran, dass sie sich nur unterhalten und darauf warten würden, den Hebel zu betätigen, denn schließlich seien sie alle Hebel, die darauf warten, dass ihr Moment gekommen sei. Ignus wendet sich gelangweilt von ihm ab und dreht Kenji den Rücken zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji horcht in sich, verunsichert, da die Namen bei Ignus keine Wirkung gezeigt haben. Obwohl der Hebel wohlmöglich jeden Augenblick gezogen werden müsse, ist die Gelegenheit einfach zu gut und Kenji trinkt den Feuerschutztrank. Als er von einer blauen Aura umgeben ist, sagt er zu sich selbst, dass für jeden Hebel einmal seine Zeit gekommen sei, genau wie für ihn oder einen kleinen Jungen namens [[Akte_Ignus#Seite_2|Kordan]]. Dann zieht er mit seiner linken Hand den Dolch von Wigo und wirft sich auf Ignus, um ihn umzureißen. In letzter Sekunde verwandelt sich Ignus in Feuer, jedoch erwischt Kenji noch feste Stellen, fasst ihn und stürzt sich unter dem Einsatz seines ganzen Körpers auf ihn. Vor Kenji entflammt eine Feuersbrunst, doch er bleibt standhaft und schreckt nicht zurück. Der Trank von Abdrushin schützt ihn vor den Flammen und er stürzt mit Ignus in das elementare Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser beginnt zu sprudeln und zu brodeln, doch es zwingt Ignus langsam in die körperliche Form zurück, während die beiden untertauchen. Um Ignus Körper beginnt das Wasser zu kochen, doch Kenji lässt Ignus nicht los. Er bemerkt, dass die Wassergeister an ihren Körpern zerren und beide in die Tiefe ziehen wollen, jedoch scheinen sich die Elementare sich auf Ignus zu konzentrieren. Kenji lässt mit der linken, bewaffneten Hand los und bemerkt, dass sie sich durch den Dolch mit dem Wasserzeichen besonders leicht führen lässt. Er stößt mit voller Wucht in die Mitte von Ignus Körper und, obwohl sich dieser versucht loszureißen, sticht er ihm den Dolch unterhalb der Rippen in den Brustkorb. Ein Schwall kochendes Blut strömt durch das Wasser auf Kenji, Ignus wehrt sich nicht mehr und wird von den Mindergeistern in die Tiefe gezogen. Kenji lässt Ignus los und schafft es nur wegen des Dolches, in letzter Sekunde aufzutauchen. Er bemerkt, dass das Wasser immer heißer wird, da die Wirkung des Trankes nachlässt. Kenji muss noch zwei Meter bis zum Rand schwimmen und schafft es gerade noch so, sich mit seinem schmerzendem Arm gegen den Widerstand der Wassergeister aus dem Wasser zu ziehen. Erschöpft bleibt er im Dunkeln auf dem Trockenen liegen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als in der oberen Kammer der Wasserstrom zu fließen beginnt, spürt Octavia plötzlich einen stechenden Schmerz, sinkt zusammen und spürt, dass Igus etwas zugestoßen sein muss. Sie rennt sofort die Treppe hinunter und Henk folgt ihr. Untern erblickt Octavia Blut im Wasser und sieht den nassen Kenji am Beckenrand mit einem Dolch liegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia stürmt gefolgt von Henk zu Kenji und fragt diesen, wo Ignus sei? Nachdem dieser nicht antwortet, will sie wissen, was Kenji getan habe. Dieser schweigt weiter und Octavia wird immer wütender. Die anderen können bemerken, wie Octavias Körpertemperatur ansteigt, bis schließlich ihre Augen entflammen. Ihre Kleider beginnen zu brennen und letztendlich verwandelt sich ihr ganzer Körper in Feuer. In dieser Gestalt versucht sie Kenji zu töten, während Henk danebensteht und nichts tut, um Kenji zu helfen, sondern sich stattdessen mit Wigo zurückzieht. Kenji rettet sich vor Octavias Attacken ins Wasser und entkommt nur sehr knapp dem Feuer. Octavia beschießt die Wasseroberfläche mit Feuerpfeilen und lässt nicht von Kenji ab. Doch mitten im Angriff bricht Octavia schlagartig ab und fliegt zum gegenüberliegenden Beckenrand. Dort beendet sie die Feuermetamorphose und zieht den noch lebenden Ignus aus dem Wasser. Dieser ist schwer verletzt und Octavia gibt ihm neue Kraft durch ihr Feuer. Währenddessen hätte Henk die Chance, Ignus anzugreifen, unternimmt aber erneut nichts, sondern läuft zu Kenji, um diesem zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht Kenji aus dem Wasser, während Wigo sich bei dem Dampftor in Sicherheit gebracht hat. Als Ignus wieder bei Kräften ist, will Octavia erneut auf Kenji losgehen, wird jedoch von Ignus davon abgehalten, da dieser meint, Kenji sei es nicht wert. Stattdessen vollzieht er die Feuermetamorphose und deutet Octavia an, es ihm nachzutun. Gemeinsam fliegen sie auf das Dampftor zu und Wigo kann sich gerade noch in Deckung bringen, bevor die beiden Feuerkugeln das Tor aufsprengen und ein Beben in der Höhle auslösen. Henk, Kenji und Wigo bleiben in der Dunkelheit zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 6: Die Rote Festung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flucht.png|400px|miniatur|rechts|Die Flucht aus Dogeons Zuflucht]]&lt;br /&gt;
=== Episode 42: Zweckbündnis===&lt;br /&gt;
'''18. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo sind in völliger Dunkelheit auf sich gestellt und müssen den Weg suchen, während Ignus und Octavia ihren Zorn abbauen. Es wird lebensbedrohlich und Henk muss in der „[[Roten Festung]]“ seinen Widerwillen überwinden und ein Zweckbündnis schließen. Ein schrecklicher Plan wird erahnt und Henk, Kenji und Wigo sammeln ihre letzten Kräfte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die herabfallenden Trümmer verfehlen Henk und Kenji zum größten Teil, nur Wigo wird an der rechten Hand getroffen, welche anschwillt. In der Dunkelheit ist nur noch der Schimmer des elementaren Wasers zu bemerken und jeder verarbeitet die Erlebnisse zunächst auf seine Weise (vgl. [[Kenjis_Tempel#Kenjis Vision in der Wasserkammer (18. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]] und [[Henks Taverne#Henks Schlussfolgerung (18. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]]). Wigo wird, da er ängstlich schreit, von den beiden bemerkt und beruhigend angesprochen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem Octavia mit Ignus das Tor zur Dampfkammer zerstört hat, fliegen beide auf direktem Weg den Gang entlang in die nächste Kammer zum Feuertor und sprengen es auf. Die herabfallenden Trümmer interessieren Octavia nicht mehr bei dem Anblick auf Lava tanzender Feuerelementare, die sich in der anschließenden Roten Festung befinden. Octavia tut es Ignus gleich, welcher sofort damit beginnt, einige der Elementare aufzuzehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo hören eine weitere Explosion und müssen den Trümmern ausweichen, wobei Wigo am Bein verletzt wird. Als sie sich einzeln in der Dunkelheit orientieren, stößt Henk auf Octavias Mithril-Dolch, welchen er einsteckt, und Kenji ertastet das Amulett von Barildis, welches er mitnimmt. Sie treffen schließlich vor dem ehemaligen Dampfkammertor wieder zusammen und Henk ärgert sich sehr über Kenji. Er berichtet ihm, dass Octavias Teil von der Drachenträne mittlerweile abgebrochen ist und dass sich bereits ein weiterer Riss zeigt. Wigo bekommt über die Nachricht große Angst und muss beruhigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Dampfkammertor stellen sie fest, dass der Ausgang durch einen großen Stein blockiert ist. Nur unter größter Kraftanstrengung gelingt es schließlich den dreien gemeinsam, den schweren Brocken zu bewegen und einen Durchgang freizulegen, durch den sie in den aufwärtsführenden Gang zur Dampfkammer gelangen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Berauscht von den Feuerelementaren lassen sich Octavia und Ignus auf einer kleinen Insel nieder und entbrennen vor Leidenschaft. Sie vereinen sich körperlich und geraten darüber in flammende Ekstase, welche schließlich in der Vereinigung der Feuermetamorphosen ihren Höhepunkt findet. Das ganze ekstatische Erlebnis ist begleitet von laut hörbaren, anschwellenden Explosionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Resten der Dampfkammer fliegen schreiende Dampfmindergeister herum und Henk, Kenji und Wigo müssen ihnen ausweichen und dabei über die Trümmer klettern. Ohne Henks Hilfe hätte Wigo es nicht geschafft und auch Kenji hat sie in Anspruch nehmen müssen. Dennoch wird der Mystiker zweimal von Dampfgeistern verbrüht. Seit dem Betreten der Dampfkammer sind ihnen Explosionen aufgefallen, welche immer heftiger werden, aber anscheinend immer an der gleichen Stelle stattfinden. Kurz bevor sie die Reste des ehemaligen Feuertors erreichen, erfolgt eine heftige Explosion, nach der Stille eintritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite des gesprengten Durchbruchs gelangen Henk, Kenji und Wigo in den unteren Teil der Roten Festung, in dem sich Lavaflüsse aus Löchern in den Wänden ergießen und in der Lava überall Feuerelementare und Mindergeister tanzen. Als Henk Ignus und Octavia nackt auf einer Insel liegend entdeckt, fürchtet er einen Angriff und versucht sich am Rand des Raumes durchzuschlagen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Octavia will die anderen nicht sehen und zieht sich hinter einen Felsen zurück. Ignus gibt ihr seinen Umhang und versucht ihr klarzumachen, dass die anderen noch nützlich im Kampf gegen ihre Feinde sein könnten und sie daher mitgenommen werden sollten. Er kann Octavias Hass aber gut verstehen und bestärkt sie darin. Er bietet ihr an, mit den anderen zu reden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerkammer1.png|300px|miniatur|rechts|Der Weg von Henk, Kenji und Wigo durch die Feuerkammer]]&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo stoßen auf Feuerelementare, welche sich ihnen bedrohlich nähern, so dass sie zurückkehren und es in der anderen Richtung versuchen. Hier müssen sie einen Weg über Trümmerbrücken hinweg finden, den Wigo ohne Henks Hilfe nicht geschafft hätte. Schließlich kommen sie einem Elementar bedrohlich nahe und fliehen vor ihm an den Rand des Gewölbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus hat sich provokant langsam bekleidet und fliegt nun in Form einer Feuerkugel auf die anderen zu. Es wirkt wie ein Angriff und Kenji und Henk stehen standhaft, während sich Wigo zitternd an Henks Hand klammert und aufschreit, als die Hitze spürbar wird. Ignus dreht kurz vor einem Zusammenstoß ab und manifestiert sich lachend in menschlicher Gestalt vor ihnen. Sie bräuchten keine Angst vor ihm zu haben, denn er sei nicht so mordlüstern wie der verrückte Mystiker. Er konzentriere sich mittlerweile auf andere Genüsse, wobei er in Octavias Richtung blickt. Außerdem sei er nach dem lustvollsten Erlebnis seines Lebens so gut gelaunt, dass er Kenji den kleinen Mordversuch nicht übelnehme. Er hätte an Kenjis Stelle schließlich das Gleiche getan, denn Octavia sei eine Frau, für die sich das Morden lohne. Ignus bietet Henk und Kenji an, ihn und Octavia weiterhin zu begleiten, da sich ihre Hilfe gegen die Feinde weiterhin als nützlich erweise. Er werde die tief verletzte Octavia zwar dazu überreden müssen, obgleich sie sich von Kenji betrogen und verraten fühle und ihr Henk, der sie schon als Hure beschimpft habe, mittlerweile egal sei, da er Kenji auch nicht von seinem Plan abgehalten habe. Die beiden seien schlechte Freunde, denn sie hätten alles dafür getan, dass sich Octavia von ihnen abgewendet habe. Ignus meint, sie könnten sich ja überlegen, ob sie mitkommen wollen, und kehrt als Feuerkugel zu Octavia zurück.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ignus berichtet Octavia von den Reaktionen der anderen und weist sie darauf hin, dass ihnen ein anspruchsvoller Kampf bevorsteht und sie die verbliebenen Feuerelementare hier aufzehren sollten, um sich ihrer Macht zu bedienen. Er wirkt allerdings besorgt und nachdenklich und äußert auf Octavias Nachfrage Zweifel, ob die Kraft der verbliebenen Elementare ausreichen würde, falls der Dämonenfürst bereits beschworen wäre. Er hoffe, vielleicht noch eine weitere Kraftquelle zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia und Ignus in Form von zwei Feuerkugeln beginnen, nacheinander die Elementare zu verspeisen, ziehen sich Henk, Kenji und Wigo wieder zum Eingang der Feuerkammer zurück. Auf dem Rückweg ist Wigo wieder abhängig von Henks Unterstützung und Kenji überlebt nur mit Glück. Doch sie werden von einem Elementar verfolgt, welcher ihnen bedrohlich nahe kommt. Als sie bereits wieder in den Gang zurückfliehen wollen, steuert eine der Feuerkugeln auf sie zu und greift den Elementar an, welche sie verfolgte. Danach zieht sich die Feuerkugel zurück und verzehrt weitere Elementare im Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Elementare, welche den Südweg versperren, wurden noch nicht beseitigt. Erst als Henk laut ruft, dass sie mitkommen würden, wird der Weg freigeräumt und alle nähern sich der Treppe nach draußen. Am Fuße der Treppe verwandeln sich Ignus und Octavia kurz in ihre menschliche Gestalt zurück und tauschen funkende Küsse aus. Die Feinde scheinen nicht in direkter Nähe zu sein, dennoch sollten sie vorsichtig sein. Dann zehren sie die letzten, dabei schmerzhaft schreienden Elementare auf und nähern sich dem Ende der Treppe, wo Tageslicht zu sehen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rote-Festung-Elbenaltar.png|300px|miniatur|rechts|Die Rote Festung mit dem Elbenaltar]]&lt;br /&gt;
Draußen in der Roten Festung ist der Feuerberg „Amon Urui“ zu sehen, der mächtig und gewaltig die Ruinen überragt. Ein größerer Schrein der Elben markiert offensichtlich das Ende der Elementarkammern und des Heiligtums der alten Rassen, welcher allerdings verwüstet ist. In der Mitte liegt eine zerbrochene Statue von einem brennenden Mann, der an die Darstellung von Fageon in Dogeons Zuflucht erinnert. Die elbische Inschrift kann nur Octavia lesen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Dies ist dem großen Fürsten Fageon, dem Feurigen geweiht. Der Zwilling Dogeons herrscht auf ewig über seine Heimat, den Amon Urui. Dort oben brennt sein Licht auf alle Zeiten. Möge er niemals erlöschen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen bemerken, wie Ignus mit gierigen Blicken die Statue betrachtet und einen Plan ausheckt. Kenji äußert seine Bedenken gegenüber Henk und auch Wigo hat die gierigen Blicke bemerkt. Ignus zieht sich mit Octavia zurück, um mit ihr allein zu sprechen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Octavia ihm die Inschrift übersetzt, freut sich Ignus, dass es sich um den Feuerfürsten Fageon handelt. Er sein wohl der mächtigste Elementar, von dem er je gehört habe, und wäre eine letzte Hoffnung, falls sie die Feinde nicht besiegen könnten. Octavia solle sich im Notfall darauf einstellen, seine Macht in sich aufzunehmen, denn dann wären sie auf alle Fälle stark genug, um auch den Erzdämon besiegen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus informiert die Anderen, dass es ratsam sei, jetzt noch einmal eine Rast einzulegen, während er und Octavia bereits die nähere Umgebung aus der Luft absuchen wollen, um nach den Feinden Ausschau zu halten. Henk, Kenji und Wigo sind fix und fertig. Die Hitze setzt ihnen zu und allen zittern die Knie vor Anstrengung und Entkräftung. Der Proviant ist mittlerweile aufgezehrt und Essbares ist in der Vulkaneinöde nicht zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ignus und Octavia sich entfernt haben, stürzt Wigo in Verzweiflung und fragt sich, ob die beiden sie überhaupt am Leben lassen würden, wenn sie erfolgreich wären. Schließlich hätten sie dann keine Verwendung mehr für sie. Henk geht davon aus, dass sie einfach gehen und sie hier zurücklassen werden. Henk macht Wigo klar, dass sie auch keine andere Wahl hätten als jetzt mit Ignus und Octavia da reinzugehen und den Kampf zu gewinnen. Man könne nicht alles planen, und jetzt gelte es diesen Kampf zu überleben. Danach werde man weitersehen müssen. Wigo weist auch nochmal auf Ignus gieriges Gesicht hin und will wissen, ob die beiden mit Fageon dasselbe vorhätten wie mit den anderen Feuerelementaren. Henk bestätigt ihm, dass Ignus den Riesen angreifen müsse, um den Dämon zu befreien. Henk wisse nur eins, dass sie sie besiegen und aufhalten müssen, denn es geht um das Überleben der Welt. Dann baut Henk Wigo auf, indem er ihm erzählt, dass er ihn an sich selbst erinnern würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji macht aus seinem Mantel ein Kopfkissen für sich und Wigo und fällt in einen beinahe komatösen Schlaf (siehe [[Kenjis Tempel#Kenjis Traum in der Roten Festung (18._Sideon_351_JF)|Kenjis Tempel]]). Dann baut Henk Wigo auf und erzählt ihm von dem Leben von Helden. Wigo zieht seine Kraft daraus, dass er immer an Heli denken muss, und Henk bestätigt ihm, dass auch er seine Kraft daraus ziehe, seinen Sohn und seine Lieben zu beschützen. Wigo solle sich von seinem Leben verabschieden und nur noch an Helis Leben denken, dann würde er die Kraft finden, die er benötigt. Dann legen sich auch Henk und Wigo schlafen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 43: Hazug-Ságok===&lt;br /&gt;
'''18. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo durchqueren unter Octavias und Ignus Führung die Rote Festung und verschaffen sich einen Überblick über die Feinde. Ein gemeinsamer Plan wird gefasst und zwei Feuerkugeln greifen an, während sich die anderen dem großen Felsentor im Vulkanberg nähern. Die weitere Zusammenarbeit wird entscheiden, ob die Befreiung von [[Hazug-Ságok]] verhindert werden kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk, Kenji und Wigo etwas schlafen, erkunden Octavia und Ignus die Gegend, suchen nach den Feinden und vertreiben sich noch etwas die Zeit mit dem Aufzehren von Feuerelementaren. Nach etwa 6 Stunden weckt Ignus die anderen, indem er in Feuergestalt direkt neben ihnen landet und sie durch seine Hitze und das grelle Licht verschreckt werden. Ignus teilt ihnen mit, dass sie ihnen folgen sollten, wenn sie bereit seien, sich dem Feind zu stellen. Obwohl die anderen in einem miserablen Zustand sind und ihre Moral zerstört ist, folgen sie den beiden Urformern durch die Ruinen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji sieht in den Trümmern der roten Festung seinen Sohn (vgl. [[Kenjis_Tempel#1._Sichtung|Kenjis Tempel]]).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji erzählt Henk, dass er seinen Sohn gesehen habe, doch Henk hat in der angegebenen Richtung nichts entdecken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam erreichen sie schließlich eine Anhöhe, von der aus sie die Feinde sehen können. Sie haben sich von einem großen Tor versammelt und Henk kann sie mit dem Fernglas gut beobachten. Durch einen Knochenkreis kommen weitere Männer dazu und ein Bottich mit grünlicher Flüssigkeit ist zu erkennen. Henk, Kenji und Wigo sollen sich schnell dorthin begeben, während Ignus und Octavia für Ablenkung sorgen wollen. Bevor sie aufbrechen, werden sie von den Feinden entdeckt, welche den grünen Nebel aktivieren und damit den Helden die Sicht auf das Tor nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kampfplatz plant Henk das Vorgehen und es wird abgesprochen, dass Wigo in Deckung bleibt, Henk sich anschleicht und Kenji ihm den Rücken freihält. Während Henk sich anschleicht, beobachtet Kenji aber, wie Octavia im Flug von einer Wasserkugel abgeschossen wird und auf der großen Treppe hinter dem Tor landet. Sofort eilt er ihr zur Hilfe (vgl. [[Kenjis_Tempel#2._Sichtung|Kenjis Tempel]]). Octavia kann die Schatten nicht mit Feuer abwehren, da sie von abyssischem, elementarem Wasser durchnässt ist, und versucht, den Tunnel zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich von der linken Seite an die Schwarzmagierin heranschleicht und schließlich gegen einige beherrschte Matrosen kämpfen muss, bemerkt er im Ausweichen, dass Kenji die Treppe hinaufstrebt und Wigo von einem Matrosen verfolgt wird. Gleichzeitig spürt er in seiner Tasche, wie die Drachenträne zerbricht und er ein kurzer Schmerz seinen Körper durchfährt. In dem Moment hat der kontrollierte Ferolax den Mechanismus geknackt und das steinerne Tor öffnet sich direkt neben Henk. Hinter dem Tor befindet sich ein großer Felsbrocken, ähnlich wie auf Bild 3 in Dogeons Zuflucht (siehe [[Geschichte von Dogeons Zuflucht#Bilder aus Dogeons Zuflucht|Bildergeschichte]]).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji schleppt sich mit letzter Kraft die lange Treppe hinauf und holt Octavia erst im Tunnelgang ein. Diese wird von zwei Schatten umfangen, welche Kenji mittels Lichtblitzen erlöst und Octavia wieder Bewegungsfreiheit ermöglicht. Kurz darauf taucht Ignus auf und die beiden verwandeln sich und beginnen, den großen Feuerfürsten Fageon zu verzehren. In der immer stärker werdenden Hitze wird Kenji durch seinen Sohn veranlasst, bei Octavia zu bleiben (vgl. [[Kenjis_Tempel#3._Sichtung|Kenjis Tempel]]), und schließlich verliert Kenji betend das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk entkommt den Angriffen der kontrollierten Matrosen und versucht, Marledigma zu erreichen. Doch diese wird von ihren Schergen geschützt und Henk muss sogar gegen Ferolax kämpfen. Schließlich bebt der Berg und wirft Felsbrocken aus. Henk sieht, wie Wigo und sein Verfolger unter einem großen Brocken begraben werden. Der letzte Verschlussstein wird nach Außen gesprengt und eine dunkle, rauchende Kammer hat sich geöffnet. Aus dieser fliegt die widerliche, groteske Gestalt des Dämonenfürsten, welcher einen unerträglichen Schrei ausstößt, welcher Henk aus den Ohren bluten lässt und ihm das Bewusstsein raubt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem Octavia den Feuerfürsten verzehrt hat, verfällt sie in einen Rauschzustand, der sie alles andere vergessen lässt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Henk und Kenji erwachen, stehen sie fast hängend an einen Pfahl gekettet und über ihnen schwebt der Dämonenfürst, welcher gerade von Heriotza und dem [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] mit einem grünen Strahl abyssischer Macht genährt wird. Auch Ferolax und die beiden Elbenältesten sind geknebelt an Pfähle gekettet. Marledigma steht in der Nähe und hat ihre Maske abgenommen. Henk und Kenji erkennen [[Iobis Galdimmera]], die gerade mit jemandem redet, der sich als Ignus herausstellt, und mit ihm auf die beiden zugeht, so dass sie das Gespräch mitbekommen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iobis (anerkennend): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass du dein Wort halten würdest, Phosphorius. Schließlich bist du nicht gerade für deine Loyalität bekannt. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus (überheblich arrogant): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Auch du kannst dich irren, Schätzchen. Also, alle Vereinbarungen wurden von meiner Seite aus erfüllt: (er zählt es an seinen Fingern ab) der Feuerfürst ist vernichtet, ich habe eurem dreckigen Kult diese beiden Wichtigtuer hierhergebracht (deutet auf Henk und Kenji), und die Drachenträne ist endgültig zerstört. Es wird also Zeit, dass du beginnst, euren Teil der Abmachung zu erfüllen und Octavia als erstes von deinem albernen Fluch befreist! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis (beruhigend): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Nun gut, so soll es sein: Du und deine kleine Freundin haben nichts mehr von mir oder meinen Brüdern zu befürchten. Utukk’Xul wird sein Wort halten! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie nimmt einen von drei Beuteln, welche an ihrem Gürtel hängen, ab und hebt eine Hand darüber. Dann spricht sie einen Zauber und ein grünes Licht entweicht dem Beutel und verflüchtigt sich in der Luft darüber. Dann reicht sie den Beutel Ignus. Dieser öffnet ihn und holt eine Haarbürste mit blonden Haaren, ein paar Fingernägeln und ein besticktes Taschentuch heraus. Es handelt sich eindeutig um Octavias Gegenstände. Dann steckt er die Dinge zurück und lässt den Beutel in seinen Händen zu Asche verglühen, welche er dann mit einem zufriedenen Grinsen auf dem Boden zerstreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus (drohend): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Dir sollte klar sein, dass ich diesen Fluch auch selbst aufheben kann, falls du mich belogen hast. Spätestens dein Tod wird nämlich all deine Zauber brechen. Also, von jetzt an wirst du dich von ihrem Verstand fernhalten und das sage ich dir nur einmal! Ansonsten wirst du wie deine Zauberutensilien hier enden! (deutet auf die Asche auf dem Boden) ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis (beschwichtigend): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Schon gut, du musst dich nicht so aufspielen, mein feuriger Freund. Und wage es nicht, mir zu drohen, oder ich gehe zu deiner neuen Gefährtin und erzähle ihr, wie du sie belogen und ihre Freunde ausgeliefert hast. Mal sehen, ob sie dann noch viel Verständnis für dich und deine Taten übrighat. Außerdem hat mein Fluch bei ihr ohnehin kaum Wirkung gezeigt. Im Gegensatz zu den beiden Schwachköpfen hier (deutet auf Henk und Kenji) hat deine Kleine eine bemerkenswerte Willenskraft gezeigt. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus (leicht genervt): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Ich habe dir bereits in Olburg gesagt, dass ich sie auch ohne deine Flüche auf meine Seite gezogen hätte. Octavia hätte sich mir auch aus freiem Willen angeschlossen. Ihre Manipulation war also überflüssig. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis (beschwichtigend):&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Aber meine Magie hat dir bei deinen Zielen auch nicht geschadet, denn du hast nun die Gespielin, die du haben wolltest und bist ihre lästigen Gefährten endgültig los. Du kannst also zufrieden sein. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus (abwimmelnd): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Also gut, dann war es das jetzt! Unsere Abmachung ist erfüllt und wir sind von nun an getrennte Leute! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis kommt näher und schmiegt sich verführerisch an Ignus an (sie spricht gehaucht): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Es ist sehr schade, dass so ein talentierter Mann wie du nicht nach einer höheren Bestimmung sucht. Utukk’Xul könnte jemanden wie dich in seinem Kult gut brauchen. Und mir könntest du auch gefallen... Ich könnte dir Genüsse bereiten, die dir nicht einmal in deinen wildesten Träumen einfallen würden. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus schubst Iobis angewidert fort (verächtlich): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Vergiss es! Du hast mir nichts zu bieten! Auch euer Kult ist mit zuwider! Es ist nicht das erste Mal, dass ich eins eurer Angebote ausgeschlagen habe, also merkt es euch jetzt endlich: Ich bin ein Mann der Freiheit und werde mich niemals irgendjemanden unterordnen! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis (etwas beleidigt): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Zu schade… dann gibt es jetzt nichts mehr zu sagen. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Halt! Eine Sache gibt es noch! Ich will mich nämlich noch von den beiden Trotteln da verabschieden. (deutet auf Henk und Kenji) ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis nickt und hält sich dann im Hintergrund, während Ignus mit dem breitesten Grinsen, welches man jemals bei ihm gesehen hat, auf die beiden zugeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus (ironisch): &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Für gewöhnlich mag ich keine langen Abschiedsszenen, aber einfach so zu verschwinden, wäre nach all der schönen Zeit, die wir zusammen hatten, ein wenig unhöflich. Außerdem werde ich euch vielleicht sogar vermissen, denn immerhin habt ihr stets zu meiner Belustigung beigetragen und mir sehr dabei geholfen, Octavia für mich zu gewinnen. Deshalb möchte ich euch nochmal für eure Hilfe danken, durch welche ich letztendlich bekommen habe, was ich haben wollte. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus blickt dann zu dem Dämonenfürsten hoch, der gerade von Heriotza und dem Gesichtslosen mit magischer Energie versorgt wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Tja, lange werdet ihr nun nicht mehr haben und um euren baldigen Tod werde ich euch wahrlich nicht beneiden. Vermutlich wird sich dieses widerliche Vieh dort oben nämlich etwas sehr Schmerzhaftes für euch ausdenken. Ich bin ganz froh, dass ich dann nicht mehr hier sein werde, um euer Ende miterleben zu müssen, denn vermutlich würde selbst mir bei diesem Anblick ziemlich übel werden. Ich hatte noch nie viel übrig für diese verdammten Dämonen, deshalb kehre ich lieber schnell zu Octavia zurück. Dann kann ich ihr endlich berichten, dass ihr im Kampf gefallen seid und ich euch bedauerlicherweise nicht mehr helfen konnte. Ich wünsche euch auf jeden Fall noch viel Vergnügen mit diesem abyssischen Scheusal! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus verbeugt sich breit grinsend vor den beiden, kehrt dann zu Iobis zurück und sagt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
 „''Das wars dann! Wir werden noch eine Weile in dieser netten Umgebung verbleiben und ich rate dir und deinen Leuten, sich von uns fernzuhalten. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iobis nickt nur und deutet eine Verbeugung an. Ignus verwandet sich daraufhin in seine Feuergestalt und fliegt hoch über den Vulkan, wo er dann in dessen Krater verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich also heraus, dass Ignus für die Kultisten gearbeitet hat und für sie den Feuerfürsten vernichtet und die beiden Helden ausgeliefert hat. Dafür erwartet er, dass Iobis ihren Zauber von Octavia nimmt, welcher angeblich sowieso nicht so gut gewirkt habe. Ignus scheint von den Kultisten nichts zu halten und hat wohl schon mehrfach ihrem Werben widerstanden. Er bedankt sich noch bei Henk und Kenji für ihre Hilfe, Octavia für ihn zu gewinnen, und beneidet sie nicht um ihr Schicksal, Opfer des [[Hazug-Ságok]] zu werden. Er verabschiedet sich und warnt Iobis, sich von ihm und Octavia fernzuhalten, da sie noch ein wenig in der netten Umgebung verweilen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia spürt in der Feuergestalt ein seltsames Gefühl, verwandelt sich zurück und speit eine blutige Masse aus, welche den starken Beigeschmack von Rotwein hat. Irgendetwas magisches ist aus ihrem Körper verschwunden, doch genauer kann sie es nicht erfassen. Während sie dem nachspürt, kommt Ignus zurück und erklärt ihr beruhigend, dass es wohl nur ihr Körper sei, der sich erst noch an die Metamorphose gewöhnen müsse. Er berichtet ihr dann, dass es ihre Freunde leider nicht geschafft haben und im Kampf getötet wurden. Leider hätten sie jetzt zu zweit keine Chance mehr gegen den Dämonenfürsten, da die Schwarzmagier ihn bereits gestärkt hätten. Er schlägt vor, sie erstmal hier im Vulkan zu verstecken und lenkt sie mit dem Verzehr von Elementaren ab, denn so richtig hat Octavia ihm seine Geschichten nicht geglaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald Ignus fort ist, wendet sich Iobis Henk und Kenji zu. Sie wirkt nicht so triumphierend, wie Ignus, sondern mustert die beiden sehr interessiert. Sie befiehlt einem Schergen, die Knebel der beiden zu entfernen, und beginnt dann ein Gespräch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Endlich stehe ich euch beiden zum ersten Mal persönlich gegenüber! Dabei habe ich bei all dem Wissen, welches ich über euch erworben habe, das Gefühl, euch besser zu kennen, als ihr selbst es könntet. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie geht auf Henk zu und streichelt ihm zärtlich über die Wange.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Nachdem ich euch im Norden nicht bezwingen konnte, war es erstaunlich, wie einfach es diesmal war, euch mit euren Wünschen und Ängsten zu lenken. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir bereits in Perlheim gelingen könnte, euren dümmlichen Krieger soweit zu bringen, dass er sich freiwillig ins Meer stürzt, aber, nachdem er meine Hand genommen hatte, war er ein leichtes Opfer! Erinnert ihr euch an den kleinen, weißen Hund, den ich euch geschickt habe? ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(GEDÄCHTNIS: Die beiden können sich erinnern, dass sie den Hund bei Pyrrhons Kapelle gefunden haben und mit zu Octavias Anwesen gebracht haben (vgl. [[Kalender#7. Spealis|Episode 20.12]]). Schließlich kam eine Magd, welche den Hund angeblich aus dem Stall hat laufen entlassen und Adarian gab ihr diesen zurück und verabschiedete sich per Handschlag (vgl. [[Kalender#10. Spealis|Episode 20.15]]). Kurze Zeit später fanden sie einen halbtoten Tiermeister, der erzählte, dass er von einer bösen Frau gezwungen wurde, die Helden durch den Hund mit seinen magischen Fähigkeiten auszuspionieren (vgl. [[Kalender#10. Spealis|Episode 20.15]]).)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji wollen ihr nicht die Genugtuung geben, dass sie sich erinnern, und schweigen. Doch Iobis erkennt ihr Erinnern in ihren Augen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Schön, dass ihr euch erinnert. Ich wollte euch auch schon immer fragen, wie euch denn der Wein von [[Brief_des_Präsentkorbes|Erion von Beslar]] geschmeckt hat? ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (GEDÄCHTNIS: Zur Bibliothekseinweihung erhielten Octavia und Kenji einen Rotwein als Präsent von einem Adeligen, der nicht selbst zu den Feierlichkeiten kam. Alle haben davon getrunken (vgl. [[Kalender#10. Spealis|Episode 20.15]]).) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Dieser Wein hat mich tief mit euch verbunden. Die ganze Reise war ich stehst bei euch und ihr habt es nicht einmal gemerkt. Leider habt ihr meinen Spitzel entlarvt, welchen ich auf eurem Schiff eingeschleust hatte. Der gute Mann war Schlafwandler und nach einer wilden Nacht im Stall der Grünen Rast eignete er sich als perfekte Marionette. Zu schade, dass ihr mein Zeichen zwischen seinen Beinen fandet und er es nicht mehr schaffte, euren lästigen Magus auszuschalten. Zum Glück hatte der gute Turmen mir aber per Möwe bereits genügend von euren persönlichen Gegenständen geschickt, um zumindest meinen Einfluss auf euch noch zu vertiefen. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (GEDACHTNIS: Ekki berichtet von einer Möwe, welche ein Bündel vom Kanonendeck abgeholt habe, und es wurde ein Beutel gefunden, in welchem sich Haare etc. befanden. (vgl. [[Kalender#30. Spealis|Episode 21.21]])), der Mordfall auf dem Schiff und Verdacht, dass Augustus Schuld ist.) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Es macht mich fast traurig, dass ihr nicht mehr lange leben werdet, denn es war ein wunderbares Gefühl, euch nach meiner Pfeife tanzen zu lassen. Besonders du, Questor, hast dich fast freiwillig meinen Manipulationen hingegeben. Scheinbar war diesmal meine Geschichte ansprechender als im Norden, denn du hättest wohl alles getan, was dein geliebter „Sohn“ dir gesagt hätte. Zum Glück wusste ich diesmal von eurem Schergen Wolfhardt, dass du unsterblich in diese kleine Feuerzauberin verliebt bist. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (GEDÄCHTNIS KENJI: Konfrontation mit dem Schwarzmagier auf Onkel Egeils Anwesen in Trosk (vgl. [[Episode 18-08: Auf Egeils Feste#Konfrontation mit dem Schwarzmagier|Episode 18.08]] und [[Verführungen#Kenji|Verführungen]])) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iobis tritt näher an Kenji heran und verwandet sich vor seinen Augen plötzlich in den „Sohn“. Kenji merkt, wie er sich diesem Anblick nicht entziehen kann und etwas in ihm glaubt immer noch daran, dass dieses Trugbild sein Sohn aus der Zukunft ist. Er wird sich der Illusion nicht entziehen können und sie immer noch als echt empfinden. Auch wenn Kenji der Trug nun bewusster ist, hat der Zauber seine Kraft noch nicht verloren und er wird in ihren Bann gezogen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Vater, erkennst du mich? Wo ist bloß meine Mutter? Warum hast du ihr nicht geholfen? ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann tritt sie ein Stück zurück, lacht und Kenji sieht plötzlich wieder Iobis vor sich. Diese wendet sich dann Henk zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Und du? Bei dir war es nicht ganz so leicht, aber glücklicherweise bemerkte ich, wie schwer dich der Verlust deines Freundes Adarian getroffen hat. Scheinbar hast du dir so gewünscht, dass dieser wieder an deiner Seite kämpft, dass du ihm alles abgekauft hättest. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie verwandet sich in Adarian und geht auf Henk zu. Henk hat wirklich das Gefühl, dass es sich um Adarian handelt, obwohl er eben noch wusste, dass es Iobis ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Henk, die Verantwortung liegt allein bei dir! Die anderen werden dich ablenken! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann verwandelt sie sich auch lachend zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
„''Auch jetzt seid ihr noch meine willenlosen Puppen, aber nun hat Utukk’Xul keine Verwendung mehr für euch. Also, lebt wohl! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie gibt jedem zum Abschied einen Kuss auf die Wange und geht dann fort. Sie gibt im Davongehen noch einem Schergen ein Handzeichen und dieser knebelt Henk und Kenji erneut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden eine Zeit dort hingen, beendet der Nekromant seine Zauberformel und Iobis lässt die Elbin holen. Sie befiehlt ihr, den Hazug-Ságok anzusehen, woraufhin sie zuckt, laut schreit und sich zu Boden wirft. Sie beginnt sich die Haare vom Kopf und mit ihren Fingernägeln die Haut von den Armen und Beine zu reißen. Die Elbin führt diese Selbstzerstückelung bis zu ihrem Tode durch, und Henk und Kenji wenden sich entsetzt ab. Sie müssen allerdings die furchtbaren Schreie ertragen und Iobis weist sie dann noch darauf hin, dass auch sie bald Opfer für den großen Hazug-Ságok würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann unterstütz sie Heriotza bei der Stärkung des Dämons und versammelt alle Wachen vor dem Dämon. Henk bekommt einen Stein an seiner linken Schulter ab und, als er sich umsieht, entdeckt er Wigo, welcher überlebt hat und sich hinter einem großen Steinbrocken versteckt hat. Anscheinend plant er die Befreiung der Helden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 44: Ende der Lügen===&lt;br /&gt;
'''18. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji suchen einen Weg, nicht als Opfer für den Dämon zu enden, und Octavia diskutiert mit Ignus ihre Zukunftspläne. Wigo wächst über sich hinaus und Hüter Gwaerenor weckt neue Hoffnung für die [[Drachenträne]]. Octavia steht vor einer folgenschweren Wahl und Henk und Kenji müssen ihre Willenskraft beweisen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind voneinander getrennt und die Drachenträne ist zerbrochen. Octavia befindet sich mit Ignus im Vulkanschlot und das Schicksal von Henk und Kenji ist ihr unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji hängen noch an den Opferpfählen und werden Zeugen, wie Heriotza Schwierigkeiten mit der Versorgung von [[Hazug-Ságok]] bekommt. Er versucht verschiedene Zauberformeln und es scheint nicht einfach zu sein, den Dämonenfürsten aufzuladen. Während der Gesichtslose und Heriotza den Dämon versorgen, zapfte Iobis Henk etwas Blut ab, da dieser sie darauf aufmerksam gemacht hatte, dass er noch Spuren von Maldoror enthalte. Sie schleckt genüsslich einige Tropfen, während sie den Rest mit einer Phiole auffängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia will im Vulkanschlot mit Ignus darüber sprechen, wie es jetzt weitergehen soll, und die beiden sind unterschiedlicher Meinung. Während Octavia überlegt, wie sie die Kultisten jetzt noch aufhalten könne, tendieret Ignus dazu, sich auf das Festland abzusetzen, da sie gegen den Dämon keine Chance hätten. Ignus möchte auch lieber draußen darüber weiterreden, da er nicht riskieren wolle, dass die Kultisten sie hier entdecken könnten. Er rät Octavia, nicht zum Dämon zu blicken, da sein Anblick auch in der Feuergestalt nur schwer auszuhalten sei. Bei dem folgenden Rückzug in Richtung Süden hält sich Octavia an Ignus Rat und blickt nicht nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iobis unterbricht das Aderlassen bei Henk, weil sie zwei Feuerkugeln entdeckt hat, welche aus dem Vulkan in Richtung Süden fliegen. Sie veranlasst, dass Heriotza seinen Gargoyle hinterherschickt, da Iobis dem „Feuerschurken“ nicht vertraut, und schickt auch noch drei Männer hinterher. Die Probleme mit dem Dämonenfürst scheinen zuzunehmen und Iobis opfert fünf Mann dem Dämon. Sie spart die Gefangenen noch auf, da ihr Opfer laut Heriotza mit der Formel von Lugg’Zerox abgestimmt werden müssen. Die armen fünf Männer beginnen nun, sich gegenseitig zu zerfleischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Heriotza bei seinen Formeln zu unterstützen, nimmt Iobis ein altes Buch in die Hände und legt dafür das Kontrollartefakt auf der Treppe ab. Als Henk nach seinem Dolch Ausschau hält, entdeckt er Wigo hinter einem Stein, welcher in Richtung des Artefakts deutet. Henk und Kenji lenken die verbliebenen zwei Wachen ab und Wigo eilt im Schatten des Steinsims zur Treppe. Er zerschlägt das Artefakt mit seinem Schwert und rennt dann schnell zurück in seine Deckung. Die Männer kommen wieder zu sich und der Matrose Aarwin Seiler nimmt Henk und Kenji den Knebel aus dem Mund. Dann spürt Henk, wie von hinten jemand hochspringt und sich an seinen Handfesseln zu schaffen macht. Es ist Wigo, welcher danach zuerst Kenji und dann den Elben von ihren Fesseln befreit. Henk entfesselt Ferolax, doch Iobis schickt ihm einen Schatten auf den Hals, welchen Kenji kurz vor dem Angriff mit einem Lichtblitz erlösen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb ruft alle zu sich und Kenji fängt einen weiteren Schatten mit seinem Körper ab, nachdem sein Lichtblitz nicht zündete. Verzweifelt versucht er, den um sich gewickelten Schatten zu vertreiben, und sucht das Licht in sich, welches er entdeckt, als der Elb ein Lied anstimmt. Durch einen Lichtschimmer vertreibt Kenji den Schatten und ein Aschesturm erhebt sich als Reaktion auf des Elben Gesang. Auf dem Weg müssen alle die lähmende Furcht durch Hazug-Ságoks Schreie überwinden und unterstützen sich gegenseitig durch ermutigende Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus tauschen sich in den Ruinen der Roten Festung aus und diskutieren über das weitere Vorgehen. Octavia möchte zum Schiff zurückkehren und Ignus macht sie darauf aufmerksam, dass sie durch ihre Entwicklung mit diesen Menschen nichts ehr zu tun habe und sie retten würde, wenn sie sie ziehen ließe. Doch Octavia möchte ihre Rache an Sabaoth nicht aufgeben und deshalb auf alle Fälle den Nebelschlund aufsuchen, wovon Ignus ihr Abrät und vorschlägt, doch lieber in Barthavion auf Sabaoth Immortalis Rückkehr zu warten und ihn  dann zu töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Diskussion bemerken beide den Gargoyle und greifen ihn in Feuergestalt an. Nach einigen Schüssen ist der Wasserschild zerstört und die Kreatur stürzt ab und zerschellt in tausend Stücke. Danach setzen beide ihr Streitgespräch in den Ruinen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb führt die kleine Gruppe im Schutz des Aschesturms auf einem versteckten Pfad ins Gebirge und bedankt sich schließlich bei den Luftgeistern für ihre Hilfe. Er stellt sich als Hüter Gwaerenor vor und hat vom Delphin Liria bereits von den Helden und der Drachenträne erfahren. Gwaerenor weckt die Hoffnung, dass mit Octavias Hilfe die Drachenträne neu erschaffen werden könnte, und will wissen, ob sie an der Vernichtung Fageons beteiligt gewesen ist. Als ihm dies bestätigt wird, bricht es ihm das Herz, dass er das Drachentränenritual mit ihr durchführen muss, da er sie für diese Tat am liebsten töten würde, wie sie es verdient hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Unterhaltung macht Wigo Henk und Kenji auf den Gargoyle aufmerksam, welchen er über der Roten Festung entdeckt hat. So beobachten alle, wie sich zwei Feuerkugeln aus den Ruinen erheben und den Gargoyle angreifen. Nach einigen Schüssen stürzt dieser ab und zerschellt am Boden. Die Feuerkugel landen wieder und  nun ist der Aufenthaltsort von Octavia offenbart und alle bemühen sich, so schnell wie möglich zu den Ruinen zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt die beiden Urformer diskutieren und er kann sich mit Wigo und Kenji anschleichen, um sie zu belauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus streiten miteinander, da sie sich anscheinend nicht einig darüber werden, was jetzt zu tun sei. Octavias Pläne, [[Sabaoth Immortalis]] im Nebelschlund zu stellen, stoßen bei Ignus auf Widerstand, da er lieber in Barthavion auf Sabaoths Rückkehr warten und ihn dann dort ausschalten würde. Doch Octavia lässt sich von ihren Plänen nicht abbringen und wird von Ignus damit konfrontiert, dass sie jetzt nur noch ihn habe. Da macht sich Henk bemerkbar und offenbart so der erstaunten Octavia, dass sie nicht allein ist und ihre Freunde noch leben. Henk und Kenji berichten Octavia davon, dass Ignus sie an die Schwarzmagier ausgeliefert und Marledigma alias [[Iobis Galdimmera]] einen Fluch über sie verhängt habe. Ignus stellt sich unwissend und unterstellt, dass die beiden unter der Kontrolle der Schwarzmagier stehen. Als Octavia aber keinerlei magische Beeinflussung an Henk und Kenji feststellt, beschuldigt Ignus die beiden, ihn und Octavia nur entzweien zu wollen. Doch Octavia lässt sich von Ignus Lügen nicht täuschen und je skeptischer sie wird, desto mehr nähert sich ihr Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich nicht überzeugen lässt, gibt Ignus alles zu. Schließlich habe er nur Octavia die Bedrohung durch den dunklen Kult vom Halse schaffen wollen, damit sie eine sorgenfreie Zukunft erleben könne, was allerdings nur durch die Auslieferung ihrer Freunde zu erreichen war. Doch Octavia lässt sich nicht überreden und Ignus erinnert sie daran, dass er der Einzige sei, der sie wirklich verstehen könne und sie ihm ihre Unsterblichkeit verdanke. Auch würde sie mit dem verliebten Kenji eine solche Ekstase wie mit ihm niemals erleben können. Ignus wird immer wütender, da er Octavia nicht überzeugen kann, zumal sie auch von ihren Freunden unterstützt wird. Als Octavia die Verbindung zu Ignus unterbrechen will, weist er sie darauf hin, dass sie dann ein Leben als Krüppel fristen werde. Doch Octavia schleudert alles Feuer, was sie in sich trägt, auf Ignus und beendet damit die magische Verbindung zu ihm. Ignus prognostiziert ihr, dass sie ihre Entscheidung bereuen würde, wenn das Alter sie dahinraffe, und er auf sie warten würde, bis sie zur Vernunft komme. Octavia reagiert gleichgültig und schickt ihn fort. Ignus verwandelt sich in Feuer und fliegt dicht über die Köpfe der anderen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia die Verbindung zu Ignus gelöst hat, sinkt sie schwach zu Boden. Kenji stellt fest, dass leider kein Wasser mehr vorhanden ist, um das rettende Glühanemonen-Elixier direkt herzustellen. Der Elb [[Gwaerenor]] blickt voller Abscheu auf die geschwächte Octavia und Ferolax bietet sich an, sie zu tragen. So machen sich alle auf den Weg durch die Ruinen der Roten Festung zum Eingang in die Elementarkammern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Altar schon in Sichtweite ist, machen Henk und Kenji seltsame Sichtungen (vgl. [[Henks Taverne#Henks letzte Sichtung (18. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]] und [[Kenjis Tempel#Letzte Sichtung|Kenjis Tempel]]). Sie ziehen beide ihre Waffen und, während sich Kenji zu Ferolax und Octavia wendet, geht Henk auf Kenji zu. Die beiden sind sich jedoch darüber bewusst, dass sie einer Beeinflussung unterliegen, und wehren sich mit allen Kräften dagegen. Sie entdecken in den Trümmern Iobis Galdimmera, welche immer wieder versucht, sie erneut in ihren Bann zu ziehen. Henk und Kenji stürmen auf sie zu und werden durch Matrose Seiler unterstützt, der Kenji hilft. Schließlich gelingt es Henk, zu Iobis vorzustoßen, sie niederzuringen und ihr voller Wut den Kopf abzutrennen. Den Leichnam werfen sie in die Lava und er verbrennt. Nach Iobis Tod erbrechen Henk und Kenji blutigen Rotwein, womit der Fluch gebrochen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor führt den Helden die elbische Art vor Augen, mit Elementaren umzugehen, und ruft mit einem Lied einen Mindergeist herbei, welcher ihren Weg hinab erhellt. Am Tor zur Dampfkammer bemerkt der Gwaerenor sofort mit Entsetzen die Zerstörungen von Ignus und Ferolax macht allen geschockt bewusst, dass es seine Vorfahren waren, die diese Kammern aufwendig konstruierten. Beide wollen die Ursache für die Zerstörung erfahren und sind sprachlos, als sie von Octavias Schuld erfahren. Sie wollen genau wissen, warum sie das alles getan hat und ob sie unter Einfluss stand. Henk, Kenji und vor allem Octavia müssen den Elben davon überzeugen, Octavia für den Ort keine Gefahr mehr darstellt. Auf dem weiteren Weg wird das Ausmaß der Zerstörung immer größer und mit ihm steigt die Trauer des Elben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wasserkammer löschen alle am elementaren Wasser ihren Durst und Kenji mischt den Glühanemonen-Trank für Octavia an. Ihren Hunger werden die Helden erst in Dogeons Zuflucht stillen können und Gwaerenor erwähnt, dass jener Ort auch geeignet sei, die Drachenträne wiederherzustellen. Gwaerenor führt die Helden mit magischem Gesang durch die Schlammkammer und alle müssen auch das letzte Stück bis zu Dogeons Zuflucht aushalten. Als sich schließlich die Tür zur Zuflucht öffnet, warten dort noch die aufgebrachten Steinelementare und allen wird das Ausmaß der Zerstörung bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor sinkt kraftlos und weinend zu Boden, als er den qualmenden Wald und die Rauchwolke unter der Decke erblickt, welche die Kristalle verdunkelt. Dieser unschuldige Ort ist unwiederbringlich beschmutzt und für alle Zeit verdorben. Seine Magie ist gebrochen und die bunten Auren und magischen Ströme sind verschwunden. Nun unterscheidet sich dieser Ort nicht mehr von anderen Orten dieser Welt und sein Zauber ist verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor führt alle, ein trauriges Lied singend, an verkohlten Bäumen vorbei, die vor Schmerzen stöhnen und deren Gesichter leidvoll und gequält wirken. Die geschockt umherfliegenden Feen sind kaum noch sichtbar und wirken halbtransparent und unwirklich. Die Tiere sind verschreckt worden und zeigen sich nicht. Der goldene Baum der Windlinge ist zur Hälfte abgebrannt und ein Windling liegt neben dem Baum aufgebahrt. Als weinende Windlinge auf Octavia losgehen wollen, hält Gwaerenor sie zurück und weist den Helden zum Ausruhen ein moosiges Plätzchen an. Dann zieht er sich mit den Windlingen hinter den Baum zurück. Nachdem die Helden etwas gegessen haben, fallen sie in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 45: Gwaerenors Urteil===&lt;br /&gt;
'''19. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden sich in Dogeons Zuflucht der Folgen ihrer Flucht bewusst und Octavia spürt die Nachwirkungen am eigenen Leib. Ferolax warnt Octavia, vorsichtig zu sein, da sie auf dem Prüfstand steht, und Hüter Gwaerenor kehrt zurück. Die Helden müssen ihm Rede und Antwort stehen und Octavias Schicksal hängt von seinem Urteilsspruch ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen einen langen, traumlosen Schlaf. Erst kurz vor dem Aufwachen schleichen sich Träume ein und schließlich haben alle den gleichen Traum. Sie sehen Iobis hasserfülltes Gesicht, wie sie in der Lava versinkt und dabei schreit: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein, das kann nicht das Ende sein! Nein ...! ''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle wachen gleichzeitig auf und Iobis Stimme dröhnt noch in ihren Ohren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji schmerzen zwar noch alle Knochen, ihre Wunden wurden aber während des Schlafes versorgt. Um Octavias Wunden hat sich niemand gekümmert und sie fühlt sich noch sehr schwach und müde. Außerdem wird ihr mittlerweile vollkommen bewusst, was sie angestellt hat. Die Luft riecht noch feurig und manchmal fliegen noch Ascheteichen vom verkohlten Baum herab. Die Windlinge trauern klagend und weinend und haben ihren aufgebahrten Toten in goldene Blätter gewickelt. Kenji spricht Henk auf den Traum von Iobis an und fragt sich, ob sie sie endlich losgeworden seien. Ferolax informiert darüber, dass Hüter Gwaerenor unterwegs sei und bald zurückkehre. Die Helden sollen warten und sich erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte dem toten Windling die letzte Ehre erweisen und ein Gebet für ihn sprechen. Dazu holt er sich eine Hand voll Asche und nähert sich dann dem Aufgebahrten. Doch die Windlinge lassen ihn nicht näherkommen und schicken ihn fort. Octavia wird danach von einem der trauernden Windling lautstark beschimpft und mit kleinen Steinen beworfen und Henk und Kenji können sich nicht schützend vor sie stellen. Andere Windlinge holen ihren aufgebrachten Freund zurück und beruhigen ihn. Henk kümmert sich dann um Octavias Knöchel und schient ihn mit einem Ast, was sehr schmerzhaft ist. Doch Octavia schreit nicht auf und lässt sich von Henk meisterhaft das Bein verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt Henk ihr etwas zu Essen und zu trinken und sie kommen ins Gespräch. Octavia fragt sich, was sie nur getan habe, und Henk antwortet, dass es entscheidend sei, was sie noch tun werde. Henk hat das Gefühl, als sähe er seine Freunde seit einem Monat das erste Mal, und er macht sich Vorwürfe, dass er die falsche Entscheidung getroffen habe. Kenji sagt, dass sie ab jetzt wieder alles gemeinsam entscheiden würden, und während Henk und Kenji sich an Maldoror erinnern und sich selbst Vorwürfe machen, starrt Octavia zum Leichnam des Windlings und weint bitterlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax tritt zu der weinenden Octavia und blickt sie skeptisch, aber vor allem besorgt an. Dann spricht er sie an und macht ihr sehr bewusst, dass sie eine riesige Katastrophe angerichtet habe, als sie das letzte Stück Paradies auf Eboria zerstörte. Der Tod Fageons und die Befreiung des Dämonenfürsten seinen die Spitze ihrer Untaten und Hüter Gwaerenor habe sie nur am Leben gelassen wegen des Fluchs von Marledigma und ihrem Anteil an der Drachenträne. Ferolax warnt Octavia, bei Gwaerenor sehr vorsichtig zu sein mit dem, was sie sagt und tut, denn dieser könne seine Meinung über sie auch noch ändern. Ferolax kann aber verstehen, wie schrecklich es ist, von Marledigma kontrolliert zu werden und ist angesichts Octavias Erziehung guter Hoffnung, dass sie auf den rechten Pfad zurückfinden werde. Dann entschuldigt sich Ferolax bei Henk für den Angriff auf ihn du reicht ihm die Hand zur Versöhnung, welche Henk ergreift und fest drückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen weint Octavia still und bitterlich und Henk setzt sich neben sie und legt ihr die Hand auf die Schulter. Kenji geht ein paar Schritte und reibt sich Asche auf sein Haupt. Octavia weint sich aus und Henk nickt Wigo wie einem Gefährten anerkennend zu. Dann warten alle auf die Gwaerenors Rückkehr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|rechts|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
Plötzlich ist näherkommender Elbengesang zu hören und der Hüter kehrt mit vier Elben zurück. Alle Fünf tragen kleine Totenlichter und sie schreiten prozessionsartig auf den verkohlten Baum zu. Sie halten beim aufgebahrten Leichnam inne und beschreiten dann einen Kreis um den Baum, bei dem sie in vier Richtungen Totenlichter aufstellen. Das letzte Licht platzieren sie am Leichnam. Während die Elben singen, heben Windlinge den goldenen Leichnam empor und verschwinden hinter den Baumwipfeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kommen die Elben auf die Helden zu und wirken sehr ernst, fast feindselig. Auf Gwaerenors Zeichen fassen zwei Elben Octavia an den Armen und ziehen sie hoch, während der Hüter erklärt, dass Octavia, da sie Dogeons Zuflucht verwüstet und den Wächter Fageon getötet hat, zu gefährlich sei, um sie frei herumlaufen zu lassen, und deshalb seine Gefangene ist. Octavia widersetzt sich nicht und wird abgeführt. Dann wird sie aufgefordert, den Inhalt einer Phiole zu trinken, und leistet auch hierbei widerstandslos Folge. Mit einem Gesang lassen die Elben ein Wurzelgefängnis um Octavia herum wachsen und gehen dann, ohne auf Kenjis Ausführungen zu hören. Ferolax weist darauf hin, dass mit trauernden Elben nicht zu spaßen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben beraten lange mit den Windlingen, zwischendurch weinen sie, schluchzen oder schweigen, denn alle scheinen ziemlich ratlos zu sein. Kenji spricht mit Ferolax und macht sich Sorgen. Schließlich kehrt Gwaerenor mit den anderen zurück, um die Helden zu befragen. Er bittet zuerst Henk, dann Kenji, Ferolax, Wigo und zum Schluss Octavia selbst darum, ihm zu sagen, warum er Octavia für ihre taten nicht töten sollte. Hüter Gwaerenor hört jedem aufmerksam zu und schaut tief in die Seelen der Sprechenden. Alle setzen sich für Octavia ein und sie selbst zeigt deutliche Reue. Als der Hüter sich zur Beratung zurückzieht, schlafen alle auf dem weichen Moos ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erwachen, als Hüter Gwaerenor zurückkehrt und sein [[Gwaerenor#Gwaerenors Urteil über Octavia Ardera (19. Astor 351 JF)|Urteil]] verkündet. Da Octavia Dogeons Zuflucht die Reinheit und Unschuld raubte, den Fürsten Fageon tötet und die Flucht des Herolds der Lügen ermöglichte, habe sie mehr als den Tod verdient. Gwaerenors Entscheidung lautete jedoch auf Vergebung, da er die Macht des Feindes, den Willen zu brechen, am eigenen Leib erfahren hat und alle Freunde Leumund für sie abgelegt haben. Außerdem liegt in ihrem Blut die letzte Hoffnung auf Uselias' Rückkehr und ohne seine Rückkehr sei Eboria verloren. So wird Octavia auf Gwaerenors Geheiß freigelassen und die Windlinge versorgen ihre Wunden mit speziellen Heiltränken. Hüter Gwaerenor entschuldigt sich, da er die Wiederherstellung der Drachenträne planen muss und bittet dafür um die Bruchstücke der Drachenträne. Henk händigt sie im etwas zögerlich aus und Gwaerenor zieht sich, von einem Zwielichtfalter umschwirrt, mit den anderen Elben zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia dankt ihren Freunden, dass sie für sie gesprochen haben, und Kenji meint, dass sie vielleicht hassen würden, was sie getan haben, aber sich dafür nicht gegenseitig hassten. Während sie essen, reden sie miteinander und Henk dankt Wigo für seinen Einsatz. Er macht ihm bewusst, dass ohne sein Eingreifen die ganze Mission gescheitert wäre und erhebt ihn zum gleichwertigen Gefährten. Dann legen sich alle erschöpft schlafen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 46: Gwelwens Hügel===&lt;br /&gt;
'''19. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erhalten heilende Unterstützung von den Windlingen und [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und Seiler offenbaren ihnen die [[Sabaoth Immortalis|Sabaoth Immortalis']] Pläne mit [[Sereg]] und [[Hazug-Ságok]]. [[Wigo]] spricht mit Octavia über ihre Beziehung zu [[Ignus]] und die Helden erhalten auf Gwelwens Hügel die Chance, sich offen über verborgene Empfindungen und  Geheimnisse auszusprechen, die in Zukunft ihre Freundschaft belasten könnten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden lange geschlafen haben, erwachen sie und fühlen sich schon viel besser. Octavia haben die Tränke der Windlinge sehr geholfen und sie kann bereits wieder allein aufstehen. Kenjis Arm ist durch die Salbe der Windlinge viel glatter und weicher geworden und hat eine gewisse Beweglichkeit wiedererlangt. Alle bekommen nach dem Aufwachen einen weiteren Heiltrank und etwas zu Essen und beobachten, wie sich die Windlinge anscheinend von ihrem toten Baum verabschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax erzählt, dass Gwaerenor mit einer leuchtenden Motte und den anderen Elben singend in den Wald gegangen sei, und berichtet von wundervoller Elbengesängen, die ihn über Stunden gefesselt haben. Außerdem offenbart er den Helden, dass Sabaoth Immortalis in L’yreh an der Vernichtung von [[Veldun]] arbeitet und seine Pläne mit Sereg einen Schlag gegen die [[Elben#Die_Goldelben|Goldelben]] Eborias zum Ziel haben. Der mittlerweile erwachte Matrose Seiler hat erfahren, dass der Dämonenfürst befreit wurde, um die Küsten Eborias anzugreifen. Die Kultisten wollten ihn hier mit den Opfern stärken, so dass er nach Fuselfels fliegen und sich dort am Seevolk laben kann, damit er dann stark genug sei, um Weisshafen und die anderen Küstenstädte in Angst und Schrecken zu versetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Matrose Seiler noch mit Ferolax sprechen will, gehen die beiden spazieren und Wigo nutzt die Gelegenheit, um Octavia ein paar Fragen zu stellen. Er befragt sie zu Ignus und ihren Gefühlen diesem gegenüber. Wigo will etwas über Octavias Macht erfahren und will wissen, ob Ignus sich nicht rächen werde, dass sie ihn fortgeschickt habe. Als er erfährt, dass Octavia jetzt nicht mehr so große Kräfte besitzt und auch die Feuergestalt mehr annehmen kann, weist Kenji sie darauf hin, dass Octavia viel Gutes in sich trage und nicht alles daran Magie sei. Wigo will auch wissen, wie der Dämon befreit werden konnte und wieso Octavia die Schuld daran habe. Octavia gesteht, dass sie den Elementar aufgezehrt habe, und Kenji interessiert, ob sie mittlerweile spürt, was sie getan habe oder ob sie die Erinnerung daran mit guten Gefühlen erfülle. Octavia gesteht, dass beide Gefühle in ihr sind, und Kenji weist sie darauf hin, dass auf Dauer kein Platz für beide Gefühle in ihr sei. Nach Kenji wäre die einzig gerechte Strafe für Ignus, ihn fühlen zu lassen, was er den Wesen angetan hat. Henk stellt fest, dass Igus durch Octavias Zurückweisung sehr verletzt war, und Octavia nennt ihr einen großen Freund von [[Lorkan]] und einen Verbrecher. Kenji kann mehr Verständnis für die rechtschaffend-bösen Schwarzmagier als für den chaotisch-neutralen Ignus aufbringen und die Helden besprechen die Manipulationen von Marledigma alias [[Iobis Galdimmera]]. Sie stellen fest, dass jeder von ihnen überzeugt davon war, die anderen hätten ihn verraten. Henk erinnert sich an seine Besessenheit durch Maldoror und Kenji gesteht, dass sich seine Visionen so echt angefühlt haben. Octavia hofft, dass Iobis nun tot ist und fragt sich, ob sie vielleicht doch überleben konnte. Allen ist bewusst, dass sie den Dämon stoppen müssen, bevor er Fuselfels erreicht, und Henk und Kenji berichten von ihren Beobachtungen und Erfahrungen mit dem Dämon während ihrer Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kehren die Elben zurück und Gwaerenor fragt die Helden, ob sie sich stark genug fühlen, um der Seele des Drachen durch ihr Blut eine neue Heimstätte zu erschaffen. Er weist sie allerdings auch darauf hin, dass die Erneuerung auch schief gehen könne, da sich noch niemand Gedanken darüber gemacht habe, ob das Seelengefäß nach seiner Zerstörung wieder neu erschaffen werden könne. Immerhin haben die Elben schon daran gezweifelt, dass es Menschen überhaupt gelänge, Uselias Seele aus dem Gefängnis des [[Mendakos|Verijgorns]] zu befreien. Gwaerenor drängt zum Aufbruch, denn ein Kampf gegen den Herold der Lügen ist unausweichlich, ohne Uselias Hilfe aber auch aussichtslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor geht mit den Helden in den Wald und führt sie zu einer Lichtung auf einem steilen Hügel, auf welcher ein weißer Elbenaltar mit einer Statue von [[Celestes|Gwelwen]] steht. Dann ruft er einen Greifen herbei, welcher sich etwas zögerlich neben dem Altar niederlässt. Er erklärt den Helden, dass Gwelwen zur Zeit des Goldenen Zeitalters persönlich ein Greifenei herbrachte und an dieser Stelle der erste Greif des Amon Urui schlüpfte. Daher nutzen die Elben diese besondere Stätte der Weisheit als Ort des aufrichtigen Austausches, und Gwaerenor hat die Helden hergeführt, um ihnen vor der Wiederherstellung der Drachenträne eine Chance zu geben, sich für dieses Vorhaben zu wappnen. Die Drachenträne bezieht ihre Stärke aus der Freundschaft der Helden und deshalb sollen sie die Macht dieses Ortes nutzen, um so ehrlich und aufrichtig miteinander zu sein, wie es ihnen möglich ist. Das Problem sei nämlich, dass Menschen niemals ehrlich miteinander wären, obwohl sie so viel miteinander reden, da sie einige Empfindungen nicht aussprächen und den anderen vorenthielten. Hüter Gwaerenor empfiehlt den Helden, ihre Zeit an diesem Ort gut zu nutzen und die Gelegenheit wahrzunehmen, alle Dinge miteinander zu teilen, welche ihre Freundschaft in Zukunft gefährden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia gesteht den anderen, dass sie nie mit dem Tod ihrer Eltern abgeschlossen hat und Sabaoth Immortalis dafür hasst, der alles zerstört hat. Dadurch hat sie sich in ihrer Rache verrannt. Die Macht, die ihr Ignus gezeigt hat, sei sehr verführerisch für sie gewesen und werde es zukünftig auch immer bleiben. Sie offenbart ihnen auch, dass sie die Reise hasst und lieber geheiratet hätte. Außerdem bittet sie Kenji, mit ihr zu Abdrushin zu gehen und ihr die Schuld bei dem Dingir für ihre Wiedererweckung aufzulasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hasst ebenfalls die Reise und ist nur durch Rock in die ganze Sache hineingeraten. Er fragt sich, warum gerade er ausgewählt wurde. Henk hat wegen Augustus die Gilde verlassen, weil dieser seinen Lebensstil abgelehnt hat, und bereut etwas, dass er jetzt alles verloren hat: Einfluss und Macht. Er gesteht seinen Freunden, dass er über das Angebot von Macht wohlmöglich wieder korrumpierbar sei. Er gesteht Octavia, dass er beleidigt war, als er „freigelassen“ wurde, und offenbart ihr, dass er seinen Hass gegen Thyrna mittlerweile abgelegt hat. Außerdem vermisst er Adarian sehr und fühlt sich allein in der Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist neidisch auf Henk und Adarian und würde letzteren gerne ersetzen können. Er gesteht den anderen, dass er sich nie dazugehörig fühlte und nicht genau wisse, wo sein Platz sei.  Als er dann durch Iobis Visionen ein Ziel bekommen hatte, habe er sich endlich einmal wichtig gefühlt. Nachdem Henk seine Verliebtheit in Octavia erwähnt hat, gesteht Kenji, dass er aus Scham verschwiegen habe, dass die Sukkuba ihn in Perlheim in Octavias Gestalt verführt habe. An Iobis Vision von der gottgewollten Zukunft habe ihn vor allem der Friede zwischen Thyrna und Barthavion mehr verlockt als der gemeinsame Sohn mit Octavia. Kenji entschuldigt sich bei Octavia dafür, dass er sie vor dem Wiedererweckungsritual nicht gefragt habe, gesteht aber auch, dass  er wieder so gehandelt würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich holt Hüter Gwaerenor die Helden wieder ab und verabschiedet den Greifen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 47: Erneuerung der Drachenträne===&lt;br /&gt;
'''20. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen mit Hüter [[Gwaerenor]] einen geeigneten Ort für die Erneuerung der [[Drachenträne]] auf und ein Schwur und ein Blutopfer müssen erbracht werden. Sie legen dem Elben ihr Wissen über das Artefakt dar und erfahren von ihm seine [[Gwaerenors Geschichte der Drachenträne|Version der Geschichte]]. Hoffnung wird geweckt und die Helden erfahren, wo sich Lumenisas Artefakt befindet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Greif verabschiedet ist, fühlen sich alle erleichtert und gereinigt, denn es tut gut, Dinge auszusprechen, die vorher noch nie gesagt wurden. Als sie die Lichtung verlassen, bittet [[Gwaerenor]] Kenji um ein kurzes Gespräch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kenji fühlt sich zwar auch erleichtert, nachdem er einige seiner persönlichen Schwachstellen vor seinen Freunden zugegeben hat, jedoch hat er das Gefühl, dass nicht alle Lasten von seiner Seele gewichen sind. Auch der Greif warf ihm beim Hochfliegen einen zweifelnden Blick zu, welchen Kenji nicht ignorieren konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor blickt Kenji zunächst eindringlich an und dieser lächelt. Er hat auf der Lichtung einige Erkenntnisse über Octavia gehabt (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis mögliche Erkenntnisse aus seinen Beobachtungen von Octavia|Kenjis Tempel]]) und scheint noch ganz verklärt zu sein. Hüter Gwaerenor offenbart Kenji, dass der Greif spürte, dass Kenji etwas verschwiegen habe, was sehr wichtig für den Zusammenhalt der Gefährten der Drachenträne seien könnte. Gwaerenor weiß nicht, ob Kenji nur die anderen oder sogar sich selbst dabei belogen habe, aber  er solle darüber nachdenken, denn das letztere sei nicht besser als das erste. Kenji solle sich darüber im Klaren sein, dass die Drachenträne und das Schicksal der Welt im schlimmsten Fall davon abhängen kann, wie ehrlich er sich selbst und seinen Freunden gegenüber ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor führt die Helden zu einer Lichtung, von der Veränderung, welche durch Octavias Zerstörungstat ausgelöst wurde, noch beinahe unberührt ist. In der Mitte der Lichtung bei einer kleinen Quelle steht ein Einhorn, um welche eine Vielzahl von Feen tanzt, die hier noch sichtbar sind. Durch seine Unschuld und Reinheit wurde auf dieser Lichtung noch ein Teil der Ursprünglichkeit von Dogeons Zuflucht bewahrt, was sie für die Wiederherstellung der [[Drachenträne]] so geeignet macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Gwaerenor das Einhorn begrüßt hat, bittet er die Helden zu der Quelle. Alle waschen sich Hände und Gesicht und kommen so an diesem Ort an. Dann fragt er die Helden nach ihrem Wissen über die Drachenträne und sie berichten von ihrer Reise in den Norden und von und der Prophezeiung aus [[Pyrrhons Brief]], in der von vier Auserwählten die Rede ist. Er hörte sich alles an und war von ihrem Wissen beeindruckt. Dann sagte er, dass die Helden nun so weit wären, die ganze Geschichte zu hören, zumindest soweit sie ihm und seinem Volk bekannt sei. Dann begann er mit einer weichen, aber bedeutungsgeladenen Stimme die [[Gwaerenors Geschichte der Drachenträne|Geschichte der Drachenträne]] aus elbischer Sicht zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich nimmt er jedem einen Schwur ab, bevor mit Henks Dolch das Blutopfer zur Erneuerung der Drachenträne durchgeführt wird (vgl. [[Drachenträne#Erneuerung der Drachenträne (20. Sideon 351 JF)|Drachenträne]]). Durch Henks, Kenjis und Octavias Blut wird das Artefakt wieder neu erschaffen und findet zu seiner alten Stärke zurück. In einer von einer Lichtkugel initiierten Vision bedankt sich Uselias bei den Helden und fordert sie auf, die „Himmelsbrücke“ und das „Nouon“ zu finden (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Dank|Uselias' Dank]]). Kenji nimmt nach der Vision die Drachenträne an sich und die Helden beschließen, sie fortan abwechselnd zu tragen. Adarians Bruchstücke der ersten Drachenträne fallen zwischen die Wurzeln in [[Dogeons Zuflucht]] und werden so beerdigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden befragen Hüter Gwaerenor nach der „Himmelbrücke“ und dem „Nouon“ und erfahren, dass die Stadt [[Celestia#Utepion_-_Die_Hohe_Halle|Utepion]] den Beinamen „Himmelbrücke“ trug. Doch ein „Nouon“ ist Gwaerenor unbekannt. Gemeinsam kehren sie zum Baum zurück und teilen den anderen die erfolgreiche Erneuerung der Drachenträne mit. Octavia bekommt von einem Elben ein Paar Sandalen gefertigt und die Windlinge entdecken, dass ihr Baum überlebt hat und neue Triebe ausbildet. Nachdem alle noch einmal etwas gegessen haben, brechen sie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden am Steinkreis mit der Bildergeschichte vorbeikommen, beginnt die Drachenträne plötzlich zu pulsieren. Kenji hat das Gefühl, sie hervorholen zu müssen. Die Drachenträne hat an diesem Ort bereits einmal versucht, den Helden etwas mitzuteilen und alle erinnern sich daran, dass ihr weißes Licht erloschen ist, als sie das erste Mal hier waren, und die Drachenträne durch ihren Freundschaftsbruch bereits so geschwächt war, dass Uselias ihnen nichts mitteilen konnte (vgl. [[Drachenträne#Beobachtung und Reaktion in Dogeons Zuflucht (16. Sideon 351 JF)|16. Sideon]]). Diesmal war es jedoch anders und alle hatten das Gefühl, sie berühren zu sollen. Die pulsierende Drachenträne erstrahlte hell, als sie von allen gleichzeitig berührt wurde und als dies geschah, verabschiedete sich das Bewusstsein der Helden und sie gerieten wieder in eine  [[Drachenträne#Uselias und Hazug-Ságok (20. Sideon 351 JF)| Vision des Drachen]]), in der sie erfahren, dass das magische Artefakt von Lumenisa, Anons Spiegel, vom Dämonenfürsten verschlungen wurde und sich vermutlich noch in seinem Leib befindet. Nach der Vision machen sich alle auf den Weg nach oben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 48: Schlacht von Galadh-Bôr===&lt;br /&gt;
'''20. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur Silma-Esche zurück und müssen sich auf den Kampf gegen den [[Hazug-Ságok|Herold der Lügen]] vorbereiten. Sie erhalten Unterstützung durch die wehrhaften Elben von Galadh-Bôr und Hüter Gwaerenor schickt seine Späher aus, um Informationen zu bekommen. Schließlich müssen die Helden sich gegen den Dämonenfürsten zur Wehr setzen und all ihre Kräfte aufbringen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem langen und anstrengenden Aufstieg gelangen die Helden in das Wurzellabyrinth unter Galadh-Bôr zurück. Hüter Gwaerenor dankt Kenji für das Aufstellen der Totenlichter und Wigo erfährt, dass der Zwielichtfalter, den Gwaerenor in [[Dogeons Zuflucht]] bei sich hatte, Uselias‘ Seele war, die durch [[Letor|Methed]] gerettet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen am Mittag wieder ans Tageslicht und bemerken, dass mittlerweile eine Menge Elben bei Galadh-Bôr angekommen sind, und Gwaerenor stellt ihnen die Kommandanten vor. Während sich die Helden etwas ausruhen sollen, will sich der Hüter einen Späher befrage, wie es um den Herold der Lügen steht. Wigo signalisiert, dass er kampfbereit ist und es mit dem Dämonenfürsten aufnehmen will. Er ist übermütig und hat ein total übersteigertes Selbstbewusstsein nach Henks Ernennung zum Gefährten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji macht sich Gedanken, dass er zwar den Dämon nicht angreifen, dafür aber die Helden stärken könne, und Henk schätzt, dass der Herold der Lügen nicht alleine kommen wird. Kenji fragt Octavia nach ihren Feuerfähigkeiten und Octavia ist sich unsicher, ob sie vollständig einsatzbereit wären. Kenji testet seinen Waffenarm, ob er notfalls einige Schläge mit dem Säbel austeilen kann, und betet dann mit anderen Elben vor der Asche des Scheiterhaufens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Hüter Gwaerenor kontakt zu seinem Späher aufnimmt und regungslos singend in einer kleinen Windhose verweilt, wartet Henk auf seine Neuigkeiten und beobachtet den Hüter und den trainierenden Wigo. Nach guten drei Stunden meldet Gwaerenor, dass Herioza anscheinend noch die richtige Formel gefunden habe, denn der Herold sei weiter stabilisiert worden, indem ihm weitere Matrosen verfüttert wurden. Der Nekromant und der Gesichtslose seien dann durch den Knochenkreis verschwunden und der Dämon hat Kurs auf die Silma-Esche gesetzt und werde in einer Stunde ankommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor spricht an, dass seiner Meinung nach Wigo und Seiler keine Chance gegen den Herold der Lügen haben und besser zum Schiff zurückkehren sollten, um die Mannschaft zu informieren und im Falle eines Scheiterns das Festland vor dem Dämon zu warnen. Henk muss Wigo sehr zureden, weil dieser unbedingt mitkämpfen will. Er stellt ihm noch eine persönliche Bitte und so gelingt es Henk, dass sich Wigo mit dem Matrosen Seiler in einem Ruderboot auf den Weg zur [[Baiula Spei]] macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor informiert die Helden darüber, dass er sich noch um die Reaktivierung der Wächter von Galadh-Bôr kümmern werde und dass Cirdan ihr Ansprechpartner sei, mit dem sie die Taktik koordinieren können. Die Elben stünden alle unter ihrem Befehl und können eingesetzt werden. Abschließend weist Gwaerenor sie darauf hin, dass die Schwachstelle des Dämons sein großes Auge sei und er seine Macht verlieren würde, wenn dieses zerstört würde. Dann verabschiedet er sich eilig und bricht auf, während die Helden mit Cirdan die Planung durchsprechen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan sieht vor, die Elben in drei Gruppen aufzuteilen, die autark reagieren können. Henk schlägt vor, die „Hühner-Taktik“ zu verwenden und bei einem Angriff sternförmig in alle Richtungen auseinander zu stoben. Kenji und Ferolax sollen auf Octavia aufpassen und die Elben sollen die Aufmerksamkeit des Dämons auf sich ziehen, wenn Octavia mit Feuerpfeilen angreift. Bevor der Kampf beginnt, bekommt jeder einen Heiltrank überreicht und Kenji weiht den Schmiedehammer, mit welchem Ferolax kämpfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Dämmerung heraufzieht und die Sonne als roter Feuerball die Umgebung in ein unheilsschwangeres Licht taucht, zieht plötzlich eine schwarze Wolke vor den rötlichen Schein des Amon Urui. Der Herold der Lügen naht und seine Ankunft ist unerträglich beängstigend. Während Henk standhaft bleibt, zittern Kenji die Knie und Octavia bekommt es mit der Angst zu tun. Kenji holt die Drachenträne hervor und lässt sie von Henk und Octavia berühren. Dann spricht er den Segen des Lichtes über die Helden und gibt Octavia neuen Mut zu. Auch die Elben müssen sich bei dem fruchteinflößenden Anblick zusammenreißen und Cirdan bittet die Helden, noch einige Worte zu sprechen, um die Moral der Männer zu stärken. Henk spricht von erhöhter Warte aufbauende Worte an die Elben und Kenji segnet die Kämpfer, während Octavia mit einer Flamme experimentiert und dabei innere Hemmungen spürt. Abschließend wendet sich auch Cirdan an seine Männer und, obwohl die Helden ihn nicht verstehen, spüren sie die ermutigende Wirkung seiner Worte und ihrer Anwesenheit auf die Elben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die schwarze Wolke sich nähert, beginnt der Boden zu zittern und Kenji verlässt der Mut und er bedarf der aufbauenden Worte seiner Freunde. Die Wolke hüllt alles in eine dichte Finsternis und dann hebt sich die furchtbare Gestalt des Dämons langsam aus der Schwärze ab. Er scheint ein ganzes Stück gewachsen zu sein und sein Anblick ist entsetzlich, doch die Helden verlieren nicht ihren Mut. Dann stößt der Dämon einen grässlichen Schrei aus und eine verzerrte Stimme in ihren Köpfen schreit: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Macht euch bereit für den Untergang, ihr erbärmlichen Kreaturen! Hazug-Ságok ist gekommen, um von eurem Schmerz zu zehren! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte sind nicht akustisch, sondern psychisch zu hören und verdrehen einen die Seele im Leib und die Helden kauern sich panisch auf dem Boden zusammen. Die Elben beschießen auf Cirdans Befehl des Herolds, jedoch bleiben ihre Pfeile in seinem Leib stecken und verursachen wenig Schaden. Hazug-Ságok greift nun mit seinem Schwanzkopf an und attackiert die Elben. Henk erkennt an der Bewegung, wo der Kopf als nächstes angreifen wird, und kann die Elben warnen. Beim zweiten Angriff springt Henk auf den Kopf und klettert an dem Schlangenschwanz in Richtung Dämonenleib. Octavia feuert einen Flammenpfeil ab und weckt so die Aufmerksamkeit des Dämons. Seinem nächsten Angriff entkommt sie nur, weil Kenji diesen mit einem Lichtblitz ablenkt und den Dämon kurzzeitig blendet, so dass Henk weiter emporklettern kann. Dann spricht Hazug-Ságok einen weiteren Zauber und durch ihre Köpfe dröhnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr Würmer! Ich werde euren Willen brechen und eure wertlosen Seelen verschlingen! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
 &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist kaum auszuhalten und Kenji und Octavia kauern sich genau wie etliche Elben zitternd zu Boden, während es Henk schafft, sich am Leib des Dämons festzukrallen. Kenjis Wille ist gebrochen und er beginnt, sich selbst zu zerfleischen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Situation erscheint hoffnungslos und in seiner Verzweiflung bemerkt Kenji, wie unter seiner Robe ein Licht pulsiert, welches den Schrecken aus seinen Gliedern vertreibt. Er schafft es, die Drachenträne hervorzuholen, und drei weiße Lichtstrahlen schießen aus ihr heraus und treffen auf die Helden, welche sich in einen weißen Lichtschimmer eingehüllt plötzlich wie seelisch gestärkt fühlen. Mit dem Mut eines Drachen gelingt es ihnen nun, dem Zaubern des Dämons zu widerstehen. Octavia kann den Herold nun besser anvisieren, auch wenn sie nicht auf das Auge zielen kann, da es trotz Uselias Unterstützung nicht möglich ist, dessen Blick standzuhalten. Henk klettert weiter den Schwanz des Dämons empor, während dieser mit dem Schwanzkopf blitzschnell auf die Elben niederstößt. Henk muss dabei all sein Geschick aufbringen, um beim abrupten Abstoppen nicht abgeworfen zu werden. In den Richtungswechseln gelingt es ihm, Stück für Stück den Schwanz emporzuklettern. Doch ein besonders heftiger Ruck wirft ihn schließlich ab und er landet bei seinen Freunden. Ferolax schlägt dem Schwanzkopf bei seinen Angriffen das Kiefergelenk kaputt und einen Zahn aus, nachdem er wie Henk sein Angriffsziel vorhersehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia greift den Oberkörper des Dämons mit Feuerpfeilen an und fügt ihm Schaden zu. Daraufhin  schlägt er mit seiner Kralle nach Octavia, doch Kenji lenkt die Attacke durch einen Lichtblitz ab, so dass die Klauen auf dem Felsen aufkommen. Ferolax schlägt dem Dämon seine mittlere Klaue ab, welche im Boden steckenbleibt. Henk kann erneut mit Hilfe seines Enterhakens auf den Schwanz aufspringen und klettert wieder wie zuvor am Dämon empor. Dank des Enterhakens kann er sich diesmal besser festhalten, als der Richtungswechsel beim Angriff ihn durchschüttelt. Henk kommt weiter als beim ersten Mal, doch dann wird er vom Schwanzkopf selbst angegriffen, welcher nach ihm schnappt. Henk lässt sich kurz kontrolliert fallen, greift dann nach dem Enterseil und hält sich fest. Der Kopf schnappt daneben, erwischt aber das Seil, welches sich zwischen seinen Zähnen verfängt. Henk hängt unter dem Kopf und wird mitgerissen, als dieser zurückschnellt. Beim Abstoppen nutzt Henk das Seil, um in einem Bogen auf dem Schwanzkopf zu landen und seinen Säbel in dessen linkes Auge zu stoßen, um sich sofort dort festzukrallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon wird wütend, zuckt mit dem Schwanz und alle hören wieder seine Stimme in ihren Köpfen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Gebt auf, ihr kleinen Wichte! Ihr zögert das Unvermeidbare nur hinaus! Hazug-Ságok ist euer unausweichliches Ende! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank Uselias Stärke halten Henk und Kenji der widerlichen Stimme stand, doch Octavia gerät in Panik und rennt fort. Kenji läuft ihr nach und hält sie auf. Er redet beruhigend auf sie ein und kann sie wieder ermutigen. Einige Elben beginnen sich zu zerfleischen und ihre Schmerzensschreie sind entsetzlich und kaum zu ertragen. Hazug-Ságok ergötzt sich an ihren Schmerzen und will gerade mit seiner Kralle Henk angreifen, als er innehält. Von Norden und Süden rasen zwei wirbelnde Sturmfronten aus unzähligen Luftgeistern auf den Dämon zu, welcher sich irritiert umblickt und beim Zusammenprall laut aufschreit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon verliert die Orientierung und Henk bemerkt, dass auch der Schwanzkopf abgelenkt ist. Es gelingt ihm, auch das rechte Auge zu zerstören, während Ferolax mit seinem geweihten Schmiedehammer den Schädel des Schwanzkopfes spaltet. Während sich der Dämon im Kampf mit den Luftgeistern befindet, welche ihm sichtlich zu schaffen machen, klettert Henk am Schwanz empor, welcher nun regungslos nach unten hängt und Henk ein gutes Vorrankommen ermöglicht. Die Wolke der Luftgeister wird kleiner, wie es aussieht, werden die Luftgeister vom Dämon vernichtet und lösen sich auf. Henk ist fast auf Hüfthöhe des Dämons angekommen, als dieser auf ihn aufmerksam wird und ihn sich mit seiner Klaue vom Rücken kratzt. Henk landet unsanft am Boden und kann zum Glück abrollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hazug-Ságok wird immer wütender und spricht einen erneuten Zauber:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wehrt euch nicht, denn euer Schicksal ist bereits besiegelt! Niemand widersetzt sich mir! Hahaha…!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden halten stand, doch die Elben haben es immer schwerer und Cirdan zieht bereits einige von ihnen zurück, bevor sie von dem Zauber getroffen werden. Die Elben kommen langsam an die Grenzen ihrer Kräfte. Henk kann dank seiner geschickten Akrobatik einigen Hieben des Dämons ausweichen, während sich einige Elben unter Hazug-Ságoks Kontrolle selbst zerfleischten. Kenji eilte zu Henk, um den Dämon blenden zu können, wenn er weiter auf Henk einschlägt. Dabei bekommt er einen Streiftreffer am Unterschenkel ab, welcher von einem elbischen Heilern an Ort und Stelle verbunden wird. Octavia feuert aus einiger Entfernung Feuerpfeile auf den Dämon und Henk wird von einem gewaltigen Schlag bedroht, als der Dämon im letzten Moment seinen Angriff abbricht und laut zu brüllen beginnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Feuerkugel fliegt über dem Dämon, beginnt anzuschwellen, wird immer größer und schließlich entlädt sich ein gigantischer Strahl elementaren Feuers auf den Kopf des Dämons. Da er sich nach vorne beugt, verfehlt der Strahl das Auge und trifft mit voller Wucht auf die Flügel des Dämons, die nach kurzer Zeit in Flammen stehen, welche den gesamten Himmel über Galadh-Bôr beinahe taghell erleuchten. Es handelt sich um gigantische Macht von Feuer, wie sie z.B. ein hoher Feuerelementar oder -fürst besitzen könnte, welches dem Dämon langsam auch ein Loch in seinen Rücken bohrt, was ihn abstürzen lässt. Er richtet sich so weit auf, wie es ihm mit seinem Schlangenkörper möglich ist, und versucht nach der Feuerkugel zu schlagen, welche jedoch geschickter ist und nach oben ausweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle noch kampffähigen Elben ziehen ihre Schwerter und nach Cirdans Befehlsruf stürmen sie im Nahkampf auf den Feind zu, welcher sich nun mit seinem flügellosen Körper am Boden windet. Kenji kann sich mit seiner Verletzung nicht mehr auf den Beinen halten und kriecht zu den kämpfenden Elben hin. Henk nutzt die Nähe zum Boden, um ein weiteres Mal auf den Körper des Dämons aufzuspringen und auf seinem Rücken zum Kopf zu klettern. Octavia schießt weitere Feuerpfeile ab und auch die Feuerkugel kehrt zurück und feuert mit einzelnen, gezielten Schüssen auf den Dämon, welcher erneut sein Auge mit seinen Klauen schützt. Als Kenji die kämpfenden Elben mit letzter Kraft erreicht, weiht er mit einer Lichtweihe den Boden und stärkt damit seinen Männern den Rücken, damit, während der Dämon davon schwächt wird. Auch Gwaerenor ist zurückgekehrt und singt Luftgeister herbei welche Hazug-Ságok ablenken, so dass Henk schließlich den Kopf des Dämons erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stößt der sichtlich schwächer werdende Dämon einen letzten Schrei aus:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein! Ihr Maden werdet mich nicht bezwingen! Noch bin ich unbesiegt und so wird es auch für alle Zeiten bleiben!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenjis geweihter Boden schützt die Elben vor den Auswirkungen des Zaubers und die Helden halten dank der Drachenträne stand. Henk sticht seinen Säbel in das große Auge von Hazug-Ságok und der Dämon schreit laut und bäumt sich auf. Henk kann sich festhalten und ein zweites Mal in das Auge stoßen. Eine widerliche, schwarze Flüssigkeit läuft aus und der Dämon versucht verzweifelt nach seinem Auge zu greifen. Henk weicht aus und springt von dem langsam umstürzenden Dämon ab. Ferolax und die Elbenkämpfer geben ihm den Rest und, als der Dämon dann regungslos mit seinem gigantischen Leib auf dem Boden liegt, ist der Kampf gewonnen und die Elben jubeln laut. Dann sinken alle vollkommen erschöpft oder verletzt zusammen und auch die Helden sind erschöpft und der weiße Schimmer der Drachenträne um sie herum verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf wird die Drachenträne kurz aktiv und Kenji spürt das Pulsieren. Bevor er sie jedoch hervorholen kann, haben alle Helden nochmal kurz das Bild aus Uselias Erinnerung vor Augen, als der Schwanzkopf den Spiegel verschluckte. Octavia sieht mit Astralsicht in der abyssischen Struktur des Dämons etwas hell herausstrahlen und sie kann schließlich einen celestischen Gegenstand in dem Schwanz des Dämons ausmachen. Octavia brennt ein Loch hinein und Henk öffnet eine vereiterte, abgekapselte Zyste, die sich in dem Halsschwanz des Dämons befindet. Aus dieser bergen sie den Spiegel, welchen sie sofort mit Wasser abwaschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Waschen des Spiegels fällt auf, dass er einen Rahmen hat, der eine stilisierte Sonne darstellt, und von der spiegelnden Seite scheint ein Licht empor. Die Helden werden beim Hineinblicken sofort geblendet und müssen ihr Augen schließen, Ferolax hat kein Interesse hineinzusehen und Gwaerenor erhascht einen kurzen Blick, bevor er sich geblendet abwendet. Auf Kenjis Nachfrage sagt er, er hätte das Glück  gehabt, einen kurzen Ausblick auf sein wahres Selbst zu erhaschen. Gwaerenor ist durch das, was er gesehen hat, scheinbar stark ins Grübeln gekommen und wirkt überrascht, aber auch erleuchtet. Der Spiegel wird gut eingewickelt und von Gwaerenor &amp;quot;[[Spiegel des Anor|Cenedril Anorem]]&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hilft den Elben, einen großen Scheiterhaufen mit den Gefallenen zu entzünden, während die anderen von Heilern versorgt werden und zu essen und zu trinken bekommen. Gwaerenor lobt die Helden und sagt, dass sie mit dem Sieg über den Dämon eine grandiose Tat für das Licht vollbracht hätten und auch Octavia dadurch einen Teil ihrer Schuld wieder ausgeglichen hätte. Er bittet die Helden dann, noch an der Beisetzung der Elben teilzunehmen, bevor sie wieder aufbrechen, und gemeinsam den Sieg über den Herold der Lügen zu feiern. Er heißt sie als Gäste von Galadh-Bôr herzlich willkommen und will noch einiges mit ihnen besprechen. Schließlich spricht Gwaerenor die Helden noch auf den „Flammenmann“ an, bevor er sich verabschiedet und die Helden sich schlafen legen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 49: Abschiede===&lt;br /&gt;
'''21./22. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf sprechen Ferolax und Gwaerenor mit den Helden und diese nehmen an der Gedenkfeier für die gefallenen Elben teil. Octavia wird vor eine Wahl gestellt, die all ihre Willenskraft fordert, und von Gwaerenor zu einem Gespräch gebeten. Kenji bekommt ein unerwartetes Geschenk und die Helden bekommen neue Informationen über ihr Ziel im Nebelschlund: L’yreh.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Sideon ''(Geburtstag von [[Octavia]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen völlig erschöpft ein und schlafen tief und fest, wobei Henk in der Nacht als einziger [[Henks Taverne#Henks Traum (21. Sideon 351 JF)|träumt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bereits heller Mittag, als die drei erwachen. Die Elben haben bereits einen Großteil von [[Hazug-Ságok|Hazug-Ságoks]] Körper verbrannt und ein leicht übler Geruch liegt in der Luft. Bis auf Muskelkater und Kopfschmerzen geht es den Helden gut und sie fühlen sich ausgeruht. Der [[Spiegel des Anor]] wurde in eine passende Tasche gehüllt und lässt sich leicht transportieren. Kenji möchte wissen, ob sich Octavias befürchteten Probleme in Bezug auf ihr Zaubern bewahrheitet haben, und erfährt, dass es besser lief, als erwartet. Octavia weist darauf hin, dass der Nekromant Heriotza nicht bei dem Angriff getötet wurde, und sie spekulieren über seinen Verbleib. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax klopft Henk anerkennend auf die Schulter und empfand es als Ehre, an der Seite eines elbengleich kletternden Menschen zu kämpfen. Er ringt den Helden mit Handschlag das Versprechen ab, nach ihrer Rückkehr nach Barthavion in seinem Haus in Throal mit zünftigem Zwergenbräu auf den Sieg anzustoßen. Auch Gwaerenor weist die Helden darauf hin, welch große Tat sie vollbracht haben und dass seine Elben ohne die Unterstützung von Usiel und den Helden unterlegen gewesen wären. Er dankt auch Kenji für Reinigung der besudelten Altäre (vgl. Abend des [[Kalender#14. Sideon, Fest der Astenda|14. Sideon]]), ohne dessen Hilfe Galadh-Bôr verloren gewesen wäre, und verbeugt sich tief vor ihm. Dann lädt er die Helden zu einer Gedenkfeier ein, und möchte mit ihnen anschließend noch über ihre Reise nach L’yreh sprechen, bei der sie alle erdenkliche Unterstützung der Elben bekommen sollen. Gwaerenor teilt ihnen noch mit, dass Wigo und Matrose Seiler sicher auf der [[Baiula Spei]] abgesetzt wurden, und richtet ihnen Grüße von einem großäugigen Menschen mit einem drachenköpfigen Stab aus, der auf ihre Rückkehr wartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden vertreiben sich die Zeit bis zur Gedenkfeier. Als Cirdan ihnen begegnet, ehrt er Henk als leichtfüßigen Kämpfer und Kenji als Freund mächtiger Götter. Sogar vor Octavia verneigt er sich trotz widersprüchlicher Gefühle kurz anerkennend und lächelt sie kurz an. Währenddessen errichten die Elben einen großen Scheiterhaufen und befreien den Baum von verbrannten Stegen und Ästen, damit er auch weiterhin als Bollwerk gegen die [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und dem Schutz von [[Dogeons Zuflucht]] dienen kann. Den Helden wird noch einmal bewusst, dass die Elben wahrhaft epische Kämpfer sind und der Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] ohne ihre Ablenkung vermutlich gescheitert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abend sind alle Toten in blauen Tüchern gewickelt auf dem Scheiterhaufen platziert, in dessen Mitte eine erhöhte Bahre steht, auf welcher ein blaues Leichentuch ohne Leichnam, eine Krone und viele Blumen liegen. Dieser Platz verkörpert Gwaeriels Körper, den leider niemand bergen konnte, nachdem sie Hazug-Ságok ansehen musste und sein Opfer wurde (vgl. [[Kalender#18. Sideon|18. Sideon, Episode 21.43: Henk und Kenji]]). Cirdan führt die Helden zu ihrem Platz und die Elben stimmen einen Gesang an, welcher die Flammen der Fackeln hell aufleuchten und tanzen lässt. Octavia wird eine Feuermagie präsentiert, die ganz ohne Zwang und Absicht arbeitet und auf die Freiwilligkeit der Flammen setzt. Dann hält [[Gwaerenor]] eine kurze [[Gwaerenor#Gwaerenors Ansprache (21. Sideon 351 JF)|Ansprache]], welche Cirdan für die Helden übersetzt. Er sing dann ein trauriges kurzes Lied als Abschiedsgruß an seine Schwester Gwaeriel und entzündet den Scheiterhaufen. Jeder wirft seine Fackel ins Feuer und alle stehen gemeinsam ums Feuer und singen. Kleine Gestalten aus Rauch und Feuer tanzen im Lodern des Scheiterhaufens, der langsam abbrennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind zu einem Festmahl geladen und genießen das reichhaltige Mahl unter dem großen Baum. Es ist ein friedliches Fest, bei dem gesittet und andächtig gefeiert und gemeinsam musiziert wird. Dann kommt Gwaerenor zu ihnen und informiert sie darüber, dass sich eine Feuerkugel nähere. Er möchte wissen, ob sich seine Männer bereit machen soll, doch Octavia verneint. Kenji hat gehofft, Ignus nicht mehr zu begegnen, und betont, dass dieser eines Tages büßen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später fliegt eine Feuerkugel direkt über ihren Köpfen hinweg, dreht eine Runde und landet in fünf Schritt Entfernung zu Octavia, so dass einige Elben den Flammen ausweichen müssen. Nachdem sich die Feuerkugel in Ignus menschliche Gestalt verwandelt hat, fällt allen auf, dass der Elementarist um mehrere Jahre gealtert aussieht und sogar einige graue Haare besitzt. Ignus blickt Octavia mit einem breiten Grinsen auffordernd an und wartet, bis sie zu ihm kommt. Diese lässt ihn etwas warten, begibt sich dann aber zu ihm. Als er sie nur angrinst, spricht Octavia ihn an und macht ihm klar, dass sie ihm trotz seiner Hilfe beim Kampf gegen Hazug-Ságok keinen großen Dank entgegenbringt. Ignus spielt seine Hilfe herunter und sei nun zufällig in der Nähe gewesen, als sie seine Hilfe gebrauchen konnte. Octavia erkennt seine Unterstützung an, und gibt ihm zu erkennen, dass sie genau wisse, warum er es getan habe. Ignus scherzt, er sei nur gekommen, um seinen Umhang zurückzuholen, doch Octavia ist nicht zum Scherzen aufgelegt. Ignus wird auch ernst und gesteht, dass er sehen will, ob Octavia vielleicht inzwischen zur Vernunft gekommen sei. Sie habe so verwirrt auf ihn gewirkt, als sie die Verbindung der beiden abbrach, weshalb er ihr auch ihren berechtigten Gefühlsausbruch verzeihen könne, da er ja schließlich wirklich ihre Freunde umbringen wollte. Ignus habe doch gespürt, was Octavia sich in ihrem tiefsten Herzen wünschte, und sie solle endlich aufhören, sich selbst zu belügen und ein Leben wider ihre Natur zu führen. Octavia konfrontiert Ignus damit, dass sie lieber auf die Unsterblichkeit und die ganze Macht verzichte, wenn es bedeuten würde, so werden zu müssen wie er. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus gibt ihr zu bedenken, dass sie nie mehr solche Arten der Ekstase und Leidenschaft erleben werde, wie mit ihm. Als er sie mit seinen kohlrabenschwarzen Augen anblickt und sie kurz aufflammen lässt, steigen die Erinnerungen an die gemeinsamen Erlebnisse in Octavia hoch und sie muss stark mit der Verführung ringen. Ignus nähert sich leicht und berührt sie sanft funkensprühend an der Schulter. Octavia ist wie in einem Bann, als Ignus sie an sich heranzieht und sie leidenschaftlich küsst. Henk hält sicherheitshalber den neugierig schauenden Kenji zurück. Ignus beendet den Kuss, blickt Octavia in die Augen und fragt sie, ob sie loskönnen. Octavia zögert und Ignus erklärt ihr, dass ihre Freunde ihr nichts bieten können. Octavia blickt hilfesuchend zu Henk und Kenji, welche sie vertrauensvoll anblicken. Dann stößt sie Ignus von sich weg und erklärt ihm, dass sie sich nicht von ihm einwickeln lässt. Ignus erklärt ihr, dass sie einen großen Fehler mache, den sie mit Sicherheit noch bereuen werde, was Octavia als Drohung auffasst. Doch Ignus erklärt ihr, dass die Erfahrungen mit ihm sie nie mehr loslassen werden und sie keine Erfüllung in den Armen eines anderen Mannes finden werde, da ihre Magie für jeden zu einer Gefahr geworden sei. So werde sie zur Einsamkeit verdammt sein, da sie ihr Glück nicht bei einem Sterblichen finden könne. Eines Tages werde sie an diesen Moment zurückdenken und sich wünschen, anders entschieden zu haben. Dann tritt Ignus zurück, blickt sie mit einer Mischung aus Enttäuschung, Trotz, verletztem Stolz und aufrichtiger Traurigkeit an und zischt als Feuerkugel in Richtung der Hauptinsel ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk winkt Octavia herüber und gießt ihr Beerenwein ein. Er erklärt, dass Ignus sie nicht lieben würde, da er ihr sonst nach der Queste die Möglichkeit gegeben hätte, nochmal über sein Angebot nachzudenken. Kenji diagnostiziert, dass Ignus nicht die Kraft habe, sie selbst zu ändern, und Henk weist auf Ignus verletzten Stolz und seine echte Traurigkeit hin – jedoch Traurigkeit ohne Reue, wie Kenji bemerkt. Henk versucht Octavia deutlich zu machen, dass er wisse, was sie aufgegeben habe, und dankt Octavia für ihr Opfer für die Welt, denn niemand möchte gerne allein sein. Henk beteuert ihr, dass er ihr bei allem, was sie getan habe, keine Vorwürfe mache, und Octavia gesteht sich ein, dass ein Teil von ihr gerne mitgegangen wäre. Henk drückt Kenji seinen Respekt aus, dass er sein Leben geben würde, um diese Welt zu retten, und offenbart den anderen, dass er die Welt für Violas hübschen Hintern und sein Kind retten werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor tritt zu den Helden und bittet Octavia um ein Gespräch. Er sagt, dass sie für eine Sterbliche eine enorme Willenskraft bewiesen habe, als sie Ignus und dessen Macht entsagte, und er deshalb sicher sei, dass sie dazu fähig sein könnte, sich mit den Wurzelkräften soweit zu versöhnen, dass das Feuer keine Macht mehr über ihre Handlungen und ihre Empfindungen besitzt. Eines ihrer Hauptprobleme darin besteht, dass sie die Wurzelkräfte nicht als Ganzheit verstehe und sich nur dem Pfad des Feuers verschrieben habe. Jeder Wurzelkraft sei aber mit Empfindungen der Seele verbunden und gerate die Seele aus dem Gleichgewicht, verlören auch die Wurzelkräfte ihre Ausgeglichenheit und die dominanteste Wurzelkraft könne diese Person dann völlig vereinnahmen und die Herrschaft übernehmen. Um die Wurzelkräfte besser zu verstehen, legt er ihr nahe, eine Reise in die balmarischen Sternenwälder zu unternehmen. Dort gibt es ein Heiligtum der ruiden, welches sie aufsuchen soll. Er überreicht Octavia dann als Erkennungszeichen ein kleines, goldenes Emblem, welches eine Sonne über einem Baum darstellt, und erklärt ihr, dass dies das Zeichen von Veldun sei und, wenn sie dies seinen Freunden dort zeige, sie ihr dabei helfen werden, die Wurzelkräfte besser zu verstehen. Gwaerenor wünscht ihr alles Gute und hofft, dass sie den brennenden Zorn in sich zu zügeln lernt. Octavia bleibt danach noch kurz allein und starrt auf das Meer, bevor sie zu den anderen zurückkehrt und ihnen das Abzeichen zeigt und von den Wurzelkräften erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Festes werden die Elben plötzlich ganz still und blicken zu Kenji. Gwaerenor bittet ihn vorzutreten und dankt ihm für die Rettung von Galadh-Bôr, denn ohne die Hilfe seiner Götter hätte der Baum nicht überlebt. Dann überreicht ein Elb Kenji eine schneeweiße Feder, welche von dem Greif auf [[Celestes|Gwelwens]] Lichtung stammt. Gwaerenor erklärt ihm, dass es die Feder des „Menellon“ sei und dass Gwelwens Gunst durch sie Kenjis Weg stets begleiten und ihm in seinen Herzen stets zu Aufrichtigkeit anleiten möge. Dann verbeugt Gwaerenor sich vor Kenji und alle Elben tuen es ihm gleich. Henk möchte die Feder einmal berühren, was Kenji ihm gestattet, und erklärt diesem, dass dies wohl eines der bedeutendsten Dinge in Kenjis Leben sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden feiern dann noch etwas weiter, bis sie müde im oberen Bereich des Baumes einen gemütlichen Schlafplatz angeboten bekommen und sich in warme Decken kuscheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erwacht als erstes und weckt die anderen. Jeder findet einen stärkenden trank neben seinem Bett und Octavia bekommt ein dunkelblaues, elbisches Gewand, welches Gwaeriel gehörte. Nach einem ausgiebigen Frühstück gesellt sich Gwaerenor zu ihnen und gibt ihnen einige Informationen über ihr Ziel [[L'yreh]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L'yreh war während des [[Ewiges_Schauspiel#DAS_SCHWARZE_ZEITALTER|schwarzen Zeitalters]] ein wichtiger Stützpunkt der Belroeg und eine Residenz der Herrn der Lügen. Diese finstere Stadt voller Schatten und Unheil wurde einst von Dämonen selbst erbaut und ist heute ein verfluchter Ort des Wahnsinns und der Hässlichkeit, dessen Macht durch die grausigen [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] aufrecht gehalten wird. Manche behaupten, dass diese einst Elben waren, die durch die Dämonen korrumpiert und verändert wurden, andere behaupten, dass sie eine finstere Schöpfung der Belroeg sind, welche mit den Gesichtslosen eine Rasse erschufen, die auch nach der Errichtung von [[Enodia|Luthiels]] Netz auf Baneth ausharren und einwirken kann. Die Gesichtslosen gehören nicht zu den gewöhnlichen Belroeg, sie haben eine Art „Gemeinschaft“ gegründet, führen ein geplantes Leben und haben sogar Kulte, in welchen sie die Belroeg verehren. In den alten Ruinen der versunkenen Stadt verwandeln sie ihre zahlreichen Gefangenen in willenlose Diener, indem den gefangenen Matrosen und Schiffsmannschaften von einem der Obersten der Gesichtslosen etwas eingepflanzt wird, was sie selbst in dämonische Kreaturen verwandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesichtslosen sind bereits seit Urzeiten in L'yreh und werden von den Elben von Galadh-Bôr bekämpft und in Schranken gehalten, doch erst seit einigen Monaten beginnen sich die dämonischen Kreaturen überall im Arasmeer zu verbreiten. die Elben haben bereits seit längerem darüber spekuliert, ob die Gesichtslosen einen neuen Verbündeten haben, über den sie neue Macht beziehen können, und durch die jüngsten Ereignisse steht nun fest, dass es sich dabei nur um die dunklen Kultisten aus Barthavion handeln kann. Gwaerenor ist bekannt, das Seregs Leichnam in L'yreh liegen soll, und weist darauf hin, dass der Kult mit der Wiedererweckung des gefallenen goldenen Königs nicht nur einen unvorstellbar mächtigen Schergen gewinnen, sondern durch diese abscheuliche Schändung auch ganz Veldun in Leid und Trauer stürzen würde. Die Gesichtslosen würden die Herrschaft über das Arasmeer erlangen und kein Seemann wäre mehr sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso wichtiger sei es deshalb, dass die Helden zu ihrem Ziel gelangen, um die Kultisten aus L'yreh zu vertreiben und das Festland zu schützen. Die Flotte von Galadh-Bôr wird mit den Helden und ihrem Schiff mitsegeln und alles tun, damit diese zu ihrem Ziel gelangen. Die Elben werden sie zu einem Punkt bringen, wo sie nach L'yreh hinabtauchen können, doch nicht nur die Gesichtslosen werden L'yreh bewachen, sondern auch unzählige andere Dämonen und verirrte Seelen tummeln sich über und in den Wassern der verdorbenen Stätte. Die Elben werden deshalb mit den Helden kämpfen und ihnen eine Ablenkung bieten, damit sie mit ihrem Tauchboot zum Ziel gelangen können. Seine Flotte werde spätestens in drei Tagen wieder einsatzbereit sein und er empfiehlt den Helden, nun zuerst auf ihr Schiff zurückzukehren und ihrer Mannschaft davon zu erzählen und diese auf die gefährliche Fahrt nach L'yreh vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 7: Zum Nebelschlund ==&lt;br /&gt;
=== Episode 50: Kaltfischs Schatz===&lt;br /&gt;
'''22. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur [[Baiula Spei]] zurück und werden mit beunruhigenden Neuigkeiten konfrontiert. Iustus macht sich große Sorgen um Octavia und Wigo beschwert sich bei Henk. Die Helden machen sich auf die Suche nach [[Etril Bollscheff|Kaltfischs]] Schatz und müssen ein geheimes Versteck auf einer kleinen Insel finden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Elben stehen Spalier, als die Helden am späten Vormittag zum Anlegesteg gehen. Gwaerenor weist sie darauf hin, dass nun die vielleicht größte Herausforderung in ihrem Heldenleben auf sie warte, denn es könnte ihnen auf dem Meeresboden ein weitaus größerer Schrecken begegnen als bei dem Kampf gegen [[Hazug-Ságok]]. Octavia wird gewarnt, dass die elbischen Tränke bisher die Nebenwirkungen ihres Machtrausches gedämpft haben, so dass das Feuer bald seinen Preis fordern werde und sie mit einer anstrengenden Zeit der Entwöhnung rechnen müsse. Wer sich einmal vollkommen der Macht einer Wurzelkraft hingegeben habe, den werde sie nie wieder vollständig loslassen, und Octavia stehe noch ein weiterer, sehr herausfordernder Kampf bevor, bei dem sie alle Unterstützung ihrer Freunde gebrauchen könne. Kenji spürt, dass Octavia die Leere mit etwas füllen kann, und verspricht mit Henk zu helfen, worüber Octavia sehr froh und dankbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überfahrt verläuft trotz starkem Wellengang komplikationsfrei und es scheint fast, als würden die Wassergeister freiwillig die Elben beim Erreichen ihres Zieles unterstützen. Während der Überfahrt bemerkt Octavia allmählich, wie der elbische Trank seine Wirkung verliert und eine innere Unruhe in ihr aufsteigt, aus Verlangen nach dem Rausch des Feuers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Baiula Spei]] werden die Helden von Iustus in Empfang genommen, der ein besorgtes Gesicht macht und sie um ein Gespräch in der Offiziersmesse bittet. Während Ferolax sich an die Inspektion des [[Natator aeris]] macht, wird den Helden bewusst, dass der Admiral sie nicht begrüßt hat. Sie erfahren von Leutnant Ibendorn, dass Kaltfisch mit einer Handvoll Männer den Admiral entführt und das Schiff mit einem Beiboot verlassen hat. Henk erinnert sich an das Treffen der Bambusen bei Kaltfisch und Kenji muss an Ekky denken, den er in der Kajüte des Admirals erwischt hatte (vgl. [[Kalender#13._Sideon|13. Sideon - Episode 21.34]]). Sie überlegen, ob Kaltfisch eventuell von den Schwarzmagiern beeinflusst oder verführt wurde. Während der Besprechung bekommt Octavia furchtbare Kopfschmerzen und spürt an ihren zitternden Händen die ersten Auswirkungen der Machtentwöhnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax kommt hinzu und berichtet, dass ein wichtiger „Kontrollstein“ aus dem Tauchboot gestohlen wurde, ohne den es nicht tauchen könne, da er den Zauber dafür enthalte. Alle gehen davon aus, dass Kaltfisch den sehr wertvollen Kristall mitgenommen hat, und Henk will Kaltfisch töten, wenn er ihn das nächste Mal sehe. Kenji hat gedacht, ihn erreicht zu haben, und Henk macht ihm klar, dass der alte Pirat stets nur seinen eigenen Plänen gefolgt sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bittet Octavia um ein Gespräch im Labor, wo er erleichtert reagiert, als er erfährt, dass Octavia sich von Ignus losgesagt hat. Er ist sehr besorgt, da sich Octavias Astralströme in einem sehr chaotischen Zustand befänden, weil ein großes Ungleichgewicht in ihrem Körper entstanden sei. Er warnt sie davor, dass es nicht einfach sein werde, wieder in ihren früheren Zustand zurückzufinden. Während des Gesprächs geht es Octavia zunehmend schlechter: extremes Schwitzen, Muskel- und Kopfschmerzen und ein Gefühl der Gereiztheit und Unausgeglichenheit. Iustus rät ihr zu Konzentrationsübungen aus dem „Grimorum Arcanum“, was Octavia ablehnt, und bittet sie inständig, Feuerzauber zu vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Henk gehen an Deck und Wigo klagt Henk sein Leid. Kaltfisch habe ihn ausgeschlossen, als er gestern Abend mit seiner Truppe in der Kapitänskajüte gefeiert habe. Außen den Admiral hat Kaltfisch auch noch Wigos Papagei „Slindro“ mitgenommen, um den er sich gekümmert hat, als Wigo die Helden begleitet hat. Wigo fürchtet, dass Kaltfisch auch den Klabatterwicht mitgenommen habe, woraufhin Henk sofort Pöttzi herbeiruft. Dieser ist noch anwesend und ebenfalls sauer auf Kaltfisch. Auch er wurde ausgeschlossen, habe sich aber heimlich hineingeschlichen und sie belauscht. Pöttzi berichtet, dass Kaltfisch auf eine kleine Insel mit Mauerresten wollte und es dort ein Versteck gebe. Kaltfisch sprach von einer Höhle unter den alten Mauern, vor der aus man nach Fuselfels gelangen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo möchte die Helden begleiten und Kenji holt Octavia, die zwar noch sehr schwach, aber für eine willkommene Ablenkung dankbar ist. Sie trinkt etwas Alkohol gegen die Krämpfe, während Henk von ihrem Plan erzählt. Die Obermatrosen Klippstein und Grauwasser rudern die Helden am späten Mittag zu der Insel, die Kaltfisch bereits bei ihrer Ankunft unter die Lupe genommen hat. Die Überfahrt ist rau und alle müssen sich gut festhalten. Octavias Muskeln verkrampfen und ihre Hände werden so heiß, dass das Holz anfängt zu qualmen und die Hände schwarze Abdrücke darauf hinterlassen. Octavia gelingt es, ihre Hände im Wasser zu kühlen, während sie von Henk und Kenji gut festgehalten wird. &lt;br /&gt;
[[Datei:Schatzinsel.png|miniatur|rechts|Die Insel mit alten Ruinen]]&lt;br /&gt;
Auf der Insel entdecken die Helden in der ersten Bucht das entwendete Beiboot und gehen ebenfalls an Land. Die Ruderer warten, während sich die Helden in den Wald begeben und die Ruinen suchen. Octavias Zustand verschlechtert sich und Henk scheucht fast eine Lavaechse von ihrem Nest auf. Dann entdeckt Henk, dass im Wald Fallen aufgestellt wurden und enttarnt eine alte Fallgrube. Die Untersuchung der ersten Mauerreste bleibt erfolglos und die Ruinen erinnern die Helden an die Festungsbauten der grünen, blauen und roten Festung, so dass es sich hier um einen Außenposten handeln könnte.  Henk tappt unterwegs in eine Seilfalle und wird von den Beinen gerissen, worüber sich Octavia so sehr erschreckt, dass Funken aus ihren Fingern schießen. Schließlich finden sie bei einer Ruine unter einem trockenen Busch einen Abgang, der in einem alten, riesenhaften Gang unter die Erde führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gigantische Gang gehört offensichtlich zur alten Zwergen-Architektur und endet in einer Sackgasse mit verrotteten Kisten und Regalen, in der Henk dennoch einen leichten Luftzug wahrnimmt. So entdeckt er hinter einem Regal einen versteckten kleinen, in den Stein geschlagenen Tunnel, der nur provisorisch mit Holz abgestützt ist und wohlmöglich von Piraten gehauen wurde. Bei Durchqueren bekommt Octavia Schweißausbrüche und ihre Augen beginnen zu glühen und sie versprüht hin und wieder kleine Funken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hafenversteck.png|miniatur|links|Das alte Schmugglerversteck]]&lt;br /&gt;
Der Gang endet in einer größeren, natürlichen Höhle, in der entfernt die Meeresbrandung zu hören ist. Die Kammer ist gefüllt mit alten Holzfässern voller Fusel und teilweise verrotteten Vorräten. Als die Helden sie durchqueren, fliegt ihnen plötzlich der Papagei entgegen und schmettert ihnen krächzend ein „Aallutscher“ entgegen. Geräusche aus dem vorderen Teil der Höhle verraten den Helden, dass sie bemerkt wurden, und sie betreten vorsichtig die andere Höhlenkammer. Hier befindet sich neben weiteren alten Vorräten ein Anlegesteg, sie entdecken auch ein frisch umgeworfenes Fass Fusel. Jemand ist eben noch  hier gewesen und wäre er ins Wasser gesprungen, hätte man es mit Sicherheit gehört. Während Henk am Rande der Höhle eine steile Treppe findet, welche die Klippen emporführt und eine Möglichkeit zur Flucht bietet, braucht Octavia eine kleine Pause, weil es ihr hundsmiserabel geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklimmt die Klippe als erstes, während die anderen nicht so leicht hinaufkommen. Besonders Octavia macht zwischendurch schlapp und wird von Kenji und Wigo unterstützt. Henk beobachtet, wie eine Person gerade im Wald verschwindet und läuft ihr direkt hinterher. Als Kenji die Klippe erreicht, sieht er Henk im Wald verschwinden und überlässt es Wigo, sich um die erschöpfte Octavia zu kümmern. Henk tappt im Wald in eine Netzfalle und kann sich gerade mühsam daraus befreien, als Kenji ihn erreicht. Gemeinsam verfolgen sie die Spur des Flüchtenden und Henk überwältigen ihn schließlich mit einem gekonnten Sprung. Es ist Plankenjockel, der sofort um sein Leben bettelt und vor lauter Angst bereit ist, alles zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plankenjockel berichtet, dass Kaltfisch die Meuterei gleich nach dem Angriff von Grett zu planen begann und von seinem alten Schmuggelversteck bei den Götterinseln erzählte, zu dem er die verängstigten Bambusen mitnehmen und dort verstecken könne. Ekky wurde von Kaltfisch hartnäckig überredet, den Admiral zu entführen und in Perlheim auszulösen, um sich auf Fuselfels einen großen Namen zu machen und für das Gold sein eigenes Schiff mit eigener Mannschaft zu bekommen. Kaltfisch und Plankenjockel wollten das Versteck für Ekky wieder herrichten, doch der alte Pirat habe sich mit einem Fass Fusel an einen Strand zurückgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plankenjockel ist bereit, die Helden zu diesem Strand zu führen, an dem sie einen betrunkenen und schnarchenden Kaltfisch finden, der sich an einen Stein mit der Aufschrift „Conny“ lehnt, in welchen auch ein Herz mit einem Pfeil eingraviert ist. Henk schlägt Plankenjockel nieder und weckt dann Kaltfisch. Dieser lacht laut und lobt die Helden, dass sie so gerissen sind und ihn erwischt haben. Er verhöhnt sie damit, dass er niemals den Weg in den Nebelschlund kannte, und bedankt sich bei ihnen für die Mitfahrgelegenheit. Henk ist sehr wütend und packt Kaltfisch am Kragen und zieht ihn hoch. Als Henk ihm droht, bietet dieser Henk seine Brust an und meint, dass er ihn gerne an Ort und Stelle abstechen könne. Immerhin habe Henk ihm dies versprochen und er freue sich schon darauf, von Henk getötet zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert sich dabei an die Situation im Kerker von Fuselfels, wo Kaltfisch bereits einmal versucht hat ihn zu provozieren, damit er ihn tötet. Scheinbar hofft Kaltfisch, dass er Henk so eine Lektion in Skrupellosigkeit erteilen könne, wenn er es schafft, dass dieser einen wehrlosen, alten Idioten wie ihn absticht. Er hat ihm sogar prophezeit, dass Henk ihm ähnlicher ist, als es ihm lieb ist, und er dies sich selbst noch beweisen wird, wenn er ihn eines Tages töten wird. Daher sieht Henk vom Töten ab und versetzt Kaltfisch einige schmerzhafte Schnittwunden an Wange, Schulter und Arm, als er ihnen nicht verraten will, wo er den Kristall aus dem Tauchboot versteckt hat. Kaltfisch genießt scheinbar die Schmerzen, doch als Henk ihm androht, das Messer in seinen Hintern zu stecken, hört für ihn der Spaß auf. Kaltfisch verlangt einen Schluck Fusel, welcher ihm wegen der blutenden Wange bei Trinken Schmerzen bereitet, und wäre bereit, das Versteck seines Schatzes, wo auch der Kristall zu finden ist, zu verraten, wenn Kenji ihm verspräche, dass er wieder an diesen Strand zurückkehren und hier sein Ende finden könne. Dieser sagt zu und Kaltfisch führt sie zu seinem Schatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schatz ist unter einer Luke mitten im Wald versteckt und über eine längere Leiter kommt man zu einem ausgebuddelten Hohlraum im Felsen, welche eine recht große Kammer bildet, die bis zur Decke mit Gold gefüllt ist. Octavia kann mit Astralsicht schnell einige magische Gegenstände ausfindig machen und findet neben dem Kontrollstein des Tauchbootes  noch ein sehr altes, [[Schildkrötenamulett|elbisches Amulett]], welches hochmagisch erscheint und einen blau-grünen Kristall in Form einer Meeresschildkröte hat. Schließlich kehren sie zum Strand zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Henk sehen nicht ein, warum Kenji Kaltfisch jetzt seinen Tod so einfach ermöglichen will, und ziehen sich zurück, als dieser mit dem alten Piraten am Grabstein bleibt. Kenji leiht sich von Henk seinen Dolch und fragt Kaltfisch, ob er noch etwas sagen wolle. Kenji war zuvor aufgefallen, dass der Gedenkstein Kaltfisch emotional wirklich bewegt und er nicht gerne darüber spricht. Auf Kenjis Frage erklärt Kaltfisch nur, dass hier die Schwester von Klingen-Bonnie ruhe, bei deren Ermordung die Helden Zeuge waren. Mehr gäbe es nicht zu sagen und mehr ginge ihn auch nichts an. Dann schneidet Kenji Kaltfisch die Kehle durch und spricht über seinen Leichnam einen Lichtsegen. Wigo hilft ihm dabei, Kaltfisch bei Conny zu verbuddeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat inzwischen Plankenjockel geweckt und droht, ihn wegen Meuterei zu töten. Doch Octavia gibt den Helden die Schuld an der Auswahl der angeheuerten Männer, was Henk einsieht, die Verantwortung übernimmt und Plankenjockel freilässt. Die Helden kehren dann zu ihrem Ruderboot zurück und setzten zur Baiula Spei über. Octavia ist am Ende ihrer Kräfte und hat starken Schüttelfrost. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ankunft sieht Iustus gleich besorgt ihren Zustand und bittet sie zur Sicherheit ins Labor. Henk und Kenji besorgen ihr eine Matratze, da sie nicht mehr stehen oder sitzen kann, und Iustus erschafft darum ein Schutzschild, um das Schiff nicht zu gefährden. Kenji begibt sich daraufhin in die Kapelle und betrachtet immer wieder seine Hände. Es fühlt sich anders an, als er erwartet hat, und er wird sehr nachdenklich. Henk geht in Kaltfischs Kajüte und ruft Pöttzi herbei. Gemeinsam trinken sie auf Kaltfisch, den alten Bastard.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 51: Reparaturen===&lt;br /&gt;
'''22. - 24. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat mit starken Entzugssymptomen zu kämpfen und Iustus unterstützt ihre Heilung durch einen Zauber. Kenji spricht mit Abdrushin über fantastische Orte und Henk macht Klarschiff. Die beiden halten eine Ansprache und Kenji erteilt einen seelsorgerischen Rat. Ein Präsent der Elben kommt an und Kenji spricht sich mit Octavia aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo möchte die Nacht bei Iustus im Labor bleiben, weil er sich Sorgen um Octavia macht. Diese leidet sehr an akuten Entzugssymptomen wie Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, glühende Augen und funkensprühende Finger. Dazu kommt der unerträgliche Drang nach der Macht des Feuers und Octavia würde schließlich alles machen, um an elementares Feuer zu gelangen, doch Iustus hat vorsorglich das Schild auch so eingestellt, dass es auch Materie darin einsperrt und Octavia ihn nicht verlassen kann. Zwischendurch entladen sich auch größere Mengen an Feuer, so dass das Schiff durch die Explosionen durchgeschüttelt wird. Wigo besorgt von Abdrushin etwas schwarzen Lotus gegen Octavias Schmerzen, doch er kann ihn ihr nicht geben, da der magische Schild nicht gesenkt werden darf, um das Schiff nicht zu gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk schaut nach dem Schluck auf Kaltfisch im Labor vorbei, nachdem er die Erschütterung gespürt hat. Octavia bittet unterdessen Wigo, ihr ein paar Feuerpatronen zu besorgen, doch der Junge bleibt standhaft. Als Henk dazukommt, bittet sie diesen, doch auch er bleibt stark und sagt nein. Octavia versucht alles, um Wigo und Henk zu überzeugen, sie aus dem Schild zu lassen. Als Kenji hinzukommt,  bettelt sie ihn herzzerreißend um etwas Feuer an und zeigt ihre ganze Qual. Sie ist ohne Kontrolle und benimmt sich würdelos. Henk schickt Wigo, um einen Spiegel zu beschaffen, während Iustus auf Octavia einredet, um sie zu beruhigen. Er erinnert sie daran, dass Thyrner stark genug seien, so eine Entwöhnung durchzustehen. Sie habe eine wichtige Aufgabe für den Kaiser zu erledigen und die Drachenpriesterinnen haben sie wegen ihrer Stärke zur Auserwählten Thyrnas ernannt. Doch Iustus erreicht Octavia nicht richtig und schlägt schließlich einen militärischen Ton in ihrer Muttersprache Thyrnisch an, um noch zu ihr durchzudringen. Er fordert Octavia scharf zu Disziplin, Besonnenheit und Ehre auf und weist sie darauf hin, dass er sie zu ihrem eigenen Wohl erst wieder frei lassen würde, wenn sie für sich selbst und für andere keine Gefahr mehr darstelle. Diesmal erreicht er Octavia und sie beruhigt sich und sinkt völlig erschöpft zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia sich auf der Matratze zusammenkauert und anscheinend lebhafte Halluzinationen durchlebt, die anfangs eher leidenschaftlicher Natur zu seien scheinen, dann aber schlimmer werden und Albtraumcharakter annehmen (siehe [[Octavias Bibliothek#Octavias Entzugserscheinungen (22./23. Sideon 351 JF)|Octavias Bibliothek]]), will Iustus von Henk und Kenji wissen, was überhaupt mit Octavia geschehen ist. Er will wissen, welche Zauber sie angewendet hat und wie die Verbindung zu Ignus beendet wurde. Er erfährt von dem Aufzehren elementaren Feuers durch dir beiden und, als er von Octavias Metamorphose erfährt und nach der Ursache fragt, erzählt ihm Kenji von seinem Versuch, Ignus zu töten und Octavias heftigen Wutausbruch, der ihre Verwandlung in Feuer ermöglichte. Iustus hofft, mit diesen Informationen Octavias Zustand präziser einschätzen und ihr somit besser helfen zu können, und setzt sich an seine Bücher.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk Wigo ins Bett gebracht hat, spricht ihn Kenji an und offenbart ihm, dass er nach der Tötung von Kaltfisch jetzt besser verstehen könne, auf was für schmalen Pfaden sich Henk häufig befinden müsse. Daher wolle er nicht, dass Henk den Pfad allein gehen muss. Henk ist froh, dass er Kaltfisch nicht töten musste, und will in Zukunft die Männer besser im Auge behalten, da er häufig vergesse, wie furchtbar manche Erlebnisse für sie sind. Dann legen sich die beiden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Nacht treffen Henk und Kenji morgens die Offiziere und Ferolax beim Frühstück. Sie informieren sie über Octavias Befinden und berichten ihnen von Kaltfischs Tod und den entkommenen Entführern des Admirals. Leutnant Ibendorn bittet die beiden, am Abend eine Ansprache zu halten und den Männern der Unterstützung der Elben und ihrem Sieg über den Dämon zu erzählen, um die Moral der Männer zu stärken. Den Männern sei nämlich bewusst, dass ihnen die größte Prüfung dieser Fahrt bevorstünde, weshalb Ibendorn Kenji bittet, nach der Ansprache in der Kapelle erreichbar zu sein, falls sich jemand noch etwas von der Seele reden möchte. Ferolax teilt den Helden mit, dass die Reparatur nach dem Erhalt des Kontrollsteins mit der Unterstützung einiger geschickter Matrosen vor dem Eintreffen der Elben erledigt sein werde. Ibendorn teilt noch mit, dass keine Spur der Salzmähre zu entdecken sei und es möglich wäre, dass sie bereits im Nebelschlund auf die Baiula Spei warten und ihr eine Falle stellen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia wird am Morgen nicht wach und befindet sich in tiefem Schlaf. Henk räumt die Kapitänskajüte auf und schmeißt Kaltfischs ekelhafte Matratze über Bord. Kenji verbringt den Vormittag mit sortieren, waschen und aufräumen und besucht vor dem Mittagessen Abdrushin, um ihm den Arm zu zeigen. Als  dieser über die wunderbare Heilung des Armes überrascht ist und Kenji ihm von der Glühanemone erzählt und dabei Andeutungen auf Dogeons Zuflucht macht, berichtet ihm Abdrushin von dem Ort „Wahad’Abadia“, der ewigen Oase, welche ein Patient einst gefunden habe. Dort würden weder Pflanzen noch Tiere sterben und eine immerwährende Brise bändige die grausame Wüstenhitze. Das Wasser dort besitze Heilkraft und die mächtigsten Heilkräuter und goldene Früchte sollen dort erblühen. Doch als die Wächter der Oase, uralte Dingir aus Wind und Sand, ihn entdeckten, vertrieben sie ihn und entrückten Wahad’Abadia seinen Blicken, so dass er die ewige Oase nie wieder finden konnte. Dann erkundigt sich Abdrushin nach Ignus und warum sich Octavia von ihm abgewandt habe. Als Kenji ihm alles erzählt, interessiert ihn, ob sich Kenjis Gefühle für Octavia geändert hätten, nachdem ihm bewusst geworden sei, wie gefährlich der Tanz mit dem Dingir des Feuers ist. Kenji gesteht ihm, dass sich sein Bild von Octavia sehr gewandelt habe und er erkannt habe, einem Trugbild aufgesessen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am frühen Nachmittag wird Octavia wach und bemerkt Iustus, welcher hochkonzentriert innerhalb des magischen Schildes einen Zauberspruch murmelt. Octavia fühlt sich entspannter und hat das Gefühl, als habe sich ihr Geist gerade neu geordnet, obwohl ihr Körper immer noch unter den Entzugserscheinungen leidet. Nach einem Schluck Wasser erklärt ihr Iustus, dass er mit einem modifizierten Schildreparaturzauber Octavias astrale Ströme zu ordnen versucht, und lässt sich von ihr persönlich erzählen, wie sie die Metamorphose vollzogen und den „Spiritus elementia princeps“ verzehrt habe. Er will auch alles über Ignus Geheimnis wissen, wie er sein Leben durch die Macht des Feuers verlängert. Als Octavia ihm von den Wurzelkräften der Elben und ihrer Verbindung zu menschlichen Gefühlen erzählt, gibt Iustus zu, dass zwar kaum jemand mehr von den Mysterien[[Essentia| Essentias]] verstehe als die Elben, diese sich jedoch aufgrund ihres Aberglaubens, auch die kleinsten Teile einer Essenz seien von Empfindsamkeit erfüllt, davon abhalten, diese durchdacht und sicher zu nutzen.  Er rät Octavia eher zu einem Studium der Standartwerke über essentische Magie und macht nochmal Werbung für einen Zauberstab. Dann wiederholt er den Ordnungszauber und Octavia ist froh, einfach liegen zu können, und fällt in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag ist Henk mit der Reinigung der Kapitänskajüte fertig und bietet sie Oberleutnant von Lachs an, der zum neuen befehlshabenden Kapitän ernannt wurde. Dieser bedankt sich und weist Henk darauf hin, dass der Dienst der Männer bald zu Ende sei und sie bereit für die Ansprache wären. Während er die Männer auf Deck antreten lässt, holt Henk Kenji aus der Kapelle. Dann gehen beide auf den Befehlsstand des Schiffs und betrachten die versammelte Mannschaft. Kenji blickt zunächst nach Osten über das Meer und beginnt dann, den Männern vom Kampf gegen Hazug-Ságok zu erzählen. Er stellt vor allem die Heldentat von Wigo heraus, der als junger Mann den alles entscheidenden Zug gemacht hat. Henk erzählt den Männern vom Kampf der Elben und von ihrer Unterstützung, die sie der Baiula Spei zukommen lassen werden. Er erinnert die Männer an die Frauen und Kinder, die geliebten, für die sie dies alles tun, und gemeinsam flößen sie den Männern neue Zuversicht und Stärke ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji trifft im Anschluss in der Kapelle auf Herdin Armiger, welcher ihm von einer Frage erzählt, die ihn quäle. Seit seinem Übertritt zum Passionsglauben hat er keinen Kontakt mehr zu seinem Vater, welcher dem alten Weg folgt. Dieser wies ihn darauf hin, dass er im Totenreich seine Familie nicht wiedersehen werde, da diese die Ewigkeit in den Gefilden des [[Lorkan]] verbringen würden und er ins Licht eingehen werde. Armiger kann sich vorstellen, dass Kenji ähnliche Probleme habe, da seine Eltern vermutlich auch nicht Schutzgöttergläubig gewesen seien. Kenji zeigt ihm die Feder des Greifen und gibt ihm zu verstehen, dass die Schutzgötter und das Licht barmherzig seien und es darum bestimmt eine Möglichkeit gebe, die eigene Familie wiederzusehen. Armiger bleibt der Einzige, der Kenjis Seelsorge in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht dieses Mal auf dem Mannschaftsdeck schlafen und spielt noch ein paar Runden Würfel mit den Männern. Kenji schläft in seiner Kabine und Octavia verbringt die Nacht im Magierlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen werden Henk und Kenji wach, als die Schiffsglocke geläutet wird, weil ein Ruderboot der Elben mit frischem Proviant angekommen ist. Hüter Gwaerenor sendet Vorräte (Lembas-Brot, frisches Gemüse und Früchte) und Heilmittel für die bevorstehende Schlacht. Der Elb gibt ihnen zu verstehen, dass ihre Schiffe am nächsten Tag mit der Sonne kommen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia erwacht, geht es ihr wesentlich besser, da Iustus anscheinend die ganze Nacht seine Zauber gewirkt hat. Seine Augen sind gerötet und er hat dunkle Augenringe, doch er ist der Ansicht, dass Octavia das Schlimmste ausgestanden habe, sich nun jedoch noch weiter ausruhen solle. Octavia bringt Iustus in sein Zimmer und verordnet ihm Schlaf. Dann wäscht sie sich in ihrer Kajüte und ruht sich mit dem Blick auf das Meer aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht mit Henk über Armigers Problem und fragt ihn, ob es für ihn eine Rolle spiele, woran Viola glaube. Henk verneint und betont, dass das, was zähle, das Leben sei. Kenji jedoch ist es wichtig, an die Möglichkeit eines Danach zu glauben. Henk gibt ihm zu verstehen, dass für ihn der Mensch seine Unsterblichkeit nach dem Tode durch seine Taten erringt, an die sich Menschen erinnern. Dann geht er an Deck, während Kenji im Labor nach Octavia sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji findet Octavia schließlich in ihrer Kajüte und umarmt kurz die sich schämende Octavia. Dann will er wissen, ob der Kampf vorbei sei, doch sie erklärt ihm, dass dieser nie wieder enden werde. Kenji versichert ihr, dass Henk und er für sie da seien und helfen wollen. Octavia belastet es, dass sie Kenji töten wollte, und will von ihm wissen, wie er damit umgehe. Kenji erklärt ihr, dass er kein Problem habe, solange sie kontrolliert wirke, doch Octavia will wissen, ob er jetzt sein Vertrauen in sie verloren habe. Da versucht Kenji ihr verständlich zu machen, dass er das ganze eher als Strafe dafür sehe, dass er ihr sie die Chance gegeben habe, die zu sein, die sie sei. Octavia gibt ihm zu verstehen, dass er ihr schwerfallen würde, denn etwas unbefangenes sei vielleicht zerstört worden und nicht ausgedrückte Emotionen können belasten. Kenji erklärt ihr, dass er erkannt habe, ein Trugbild von ihr gehabt zu haben, doch Octavia kann nicht glauben, dass es nichts in ihm ausgelöst habe, dass sie ihn töten wollte. Kenji betont, dass daraus auch Positives erwachsen sei, denn sie habe nicht ihn, sondern das Trugbild in ihm getötet, und er fragt sie, ob er ihrer Ansicht nach jetzt wütend oder verletzt sein solle. Octavia erklärt ihm, dass sie tatsächlich eher so etwas erwartet habe, da sie wirklich ihn töten wollte und kein Trugbild, und Kenji gesteht, dass es ihn doch schockiert habe. Octavia rät ihm, seinen Gefühle gegenüber ehrlich zu sein und nicht zu versuchen, über den Dingen zu stehen, denn auch Ignus glaubte, er habe seine Menschlichkeit überwunden und schließlich wurde ihm genau dies zum Verhängnis. Octavia will wissen, ob es ein Echo in ihm hinterlassen habe, und Kenji fragt sie daraufhin, ob sie so etwas wieder tun würde. Er habe sie in der Metamorphose voller Selbstsicherheit erlebt und nun sei sie schließlich am Boden zerstört. Doch Octavia gesteht ihm, dass sie umgekehrt empfindet und, als sie die Metamorphose vollzog, voller Angst und Selbstzweifel war, während sie jetzt das Gefühl hat, einen Teil ihrer Selbstsicherheit zurückgewonnen zu haben. Octavia gesteht ihm außerdem, dass sie sich seit dieser Sache nicht mehr richtig trauen könne, und sie bittet Kenji, ihr seine Gefühle nicht vorzuenthalten, sondern ihr zu sagen, wenn etwas zwischen ihnen stehen sollte. Kenji verspricht ihr dies und Octavia offenbart ihm, dass sie tatsächlich dachte, für Thyrna und ihr Pflichtgefühl zu kämpfen, sich jedoch gründlich geirrt habe und einen unangenehmen Einblick in ihr Seelenleben erhalten habe, bei dem sie wertvolle und unangenehme Wahrheiten über sich erfahren habe. Sie weist Kenji darauf hin, dann man manchmal glaubt, sich besser zu kennen, als man es tatsächlich tut, und Kenji versichert ihr, dass er ihr gegenüber ehrlich sein und seine Gefühle erforschen werde. Octavia solle sich besser überlegen, was sie Augustus sagen wolle, und Kenji bietet ihr dafür seine Hilfe an. Diese lehnt Octavia jedoch ab, denn sie könne das selbst in die Hand nehmen. Dann bittet sie Kenji, dass er Henk zu ihr schicken soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat sich in die Bugspitze zurückgezogen, weil er immer noch den Dämon vor Augen hat, welchen er erklommen hat, und wird dort von Ibendorn aufgesucht. Dieser schlägt vor, am Abend eine kleine Feier mit den Männern zu veranstalten, bei der sie die kürzlich wiederentdeckten paar Weinfässer der Mannschaft überlassen könnten. Es würde sie in ihrer letzten Nacht vor dem endgültigen Aufbruch in den Nebelschlund ablenken und auf andere Gedanken bringen. Henk stimmt der guten Idee zu und verspricht die Teilnahme der Helden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 52: Schwüre und Riten===&lt;br /&gt;
'''24./25. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia testet ihre magischen Fähigkeiten und lädt Henk, Kenji und Wigo als  Zeugen zu einem [[Octavias_Bibliothek#Schwur_.2824._Sideon_351_JF.29|thyrnischen Schwuropfer]] ein. Die Mannschaft veranstaltet ein Abschlussfest und die Helden sprechen mit den Matrosen. Ehrungen finden statt und Oden werden verleihen. Kenji veranstaltet eine Lichterandacht und die Helden bekommen eine neue [[Drachenträne#Uselias_und_Sereg_.2824..2F25._Sideon_351_JF.29|Vision von Uselias]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht nach seinem Gespräch Henk und spricht mit ihm über Octavias nicht vollständig heilbaren Zustand, welchen Henk mit Drogenentzug vergleicht. Kenji fragt Henk, ob er sich selber anlügen würde, da er keine Wut auf Octavia empfinde, doch Henk möchte sich nicht in Kenjis Wahrheit einmischen. Die beiden unterhalten sich darüber, ob Kenji Octavia noch vertrauen könne, und Kenji fragt sich, ob er Octavia überhaupt kenne? Da sie ihm sagte, dass niemand heiliger sein solle, als man ist, überlegt Kenji, ob er vielleicht mal wütend werden solle. Henk wimmelt seine Bedenken daraufhin ab und sagt ihm, dass er einfach kein wütender Mensch sei, worauf Kenji aufhört, über sich selbst nachzudenken. Dann betont Henk das Vertrauen, welches da sein müsse, und erzählt Kenji, dass er sich nach dem Kampf gegen Hazug-Ságok noch immer besudelt fühle und ihm Augustus fehle. Kenji blickt nachdenklich in Richtung Nebelschlund und informiert danach Octavia über die geplante Feier am Abend. Diese ist froh über die Abwechslung und hat in der Zwischenzeit etwas niedergeschrieben. Sie fragt erneut nach Henk, und Kenji informiert ihn. Doch Henk will lieber später mit Octavia reden und bleibt an Deck, während Kenji in die Kapelle geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus erwacht am Nachmittag und bittet Octavia darum, vor der Schlacht ihre Magie im Labor zu testen. Er errichtet einen Schutzkreis um sie und lässt sie Zauber sprechen. Als sie ruhig und stabil zaubert, versichert er ihr, dass sie die Kontrolle zurückhabe, sich jedoch vor den Gefühlen hüten solle, die ihre Magie ins Chaos stürzen. Er erinnert sie daran, dass sie vermutlich auf Sabaoth Immortalis treffen und dies ihre größte Prüfung werde, da sie die Kontrolle bewahren und ihre Pflicht als Gesandte des Drachen über ihren Drang nach Rache stellen müsse. Iustus gibt zu bedenken, dass Octavia sich vermutlich bei einer weiteren Metamorphose nicht mehr wiederfinden könne und daher besonders vorsichtig sein müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia entschuldigt sich bei Iustus, dass sie häufig so eine Zumutung gewesen ist, und bedankt sich bei ihm für seine Ehrlichkeit, da er ihr immer gesagt hat, was er von ihr halte, auch wenn dies manchmal sehr negativ war. Iustus hat zugegeben, dass er sie manchmal für ihre Fähigkeiten beneidet und sie ebenfalls als wertvollen Freund betrachtet. Octavia bittet Iustus, mit ihr gemeinsam den Göttern und Vorvätern ein Schwuropfer zu erbringen, was dieser gerne zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach sucht sie Henk, Kenji und Wigo auf und lädt sie ein, als Zeugen dem Ritual beizuwohnen. Sie erinnert Henk an die Gouverneurstochter und erzählt ihm von ihren Vertrauensproblemen. Sie bittet ihn, mit ihr zu reden, falls er ein ähnliches Problem mit ihr haben sollte. Henk verspricht ihr, mit ihr zu sprechen, doch es habe noch etwas Zeit. Henk habe das Vertrauen, dass sie alles tun würde, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen und will ihr später von seiner Perspektive erzählen. Zuvor brauche er noch etwas Ruhe, da er sich von den Eindrücken des Dämons erholen müsse. Schließlich wolle er eine gute Figur machen, da alle zu ihm aufsehen würden. Da Octavia die ganze Sache ziemlich peinlich war, erzählt Henk ihr von seinem Vergleich mit dem Drogenentzug und warnt sie davor, dass die Schwarzmagier diese Schwäche bei ihr ausnutzen werden. Auch Kenji und Wigo wollen gerne am Ritual teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Sonnenuntergang und dem Beginn der Mannschaftsfeier geht Octavia mit Iustus und den Zeugen in die Bugspitze zur Opferschale mit der Kaiserstatue und  führt mit Iustus das [[Octavias_Bibliothek#Schwur_.2824._Sideon_351_JF.29|Schwuropfer]] durch. Sie schwört, all ihre Bestrebungen in den Dienst des Kaisers zu stellen und sagt sich von ihren selbstsüchtigen und maßlosen Leidenschaften los. Sie bittet die Götter, sie vor Kontrollverlust durch Unbeherrschtheit oder Zorn zu bewahren, und will bestraft werden, wenn sie ihren Schwur bricht, indem sie ihr Amt als Gesandte des Drachen mit allen Privilegien aufgebe, damit sie nicht in ihrem Wahn missbraucht würden. Iustus als Zeuge des Schwurs steht nun in der Verantwortung, sie davon zu entbinden, sobald sie der Versuchung erliegen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Rituals haben sich die Männer an Deck eingefunden und Roana hat auf ein paar Tischen ein Festmahl vorbereitet. Es gibt Kartoffeln und Trockenwurst aus Lyo, Lembas, Früchte und elementares Wasser von den Elben, Wein aus Perlheim und einige Matrosen braten Stockfisch. Die Helden drehen ihre Runde und sprechen nacheinander mit allen Männern. Iustus unterhält sich mit Ferolax und Ibendorn spricht mit den Offizieren über die Gründung der Seelöwen und ihren Stolz, in die Fußstapfen des Grafen Dogerian zu treten. Wigo brät Stockfisch mit Sturmfels und Armiger und erzählt von seinem Kampf gegen Hazug-Ságok. Koyner spricht mit den Helden über die [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und Turmen bedankt sich, dass sie ihm vergeben haben, als er die ganze Mannschaft in Schwierigkeiten brachte (vgl. [[Kalender#30._Spealis|Episode 21.21/22]]). Der Geweihte Tonnmar lobt den Kerzenhändler Kandler, dass er sich nicht Kaltfisch angeschlossen habe, und versichert ihm, dass Ogeon ihnen seinen Schutz gewährend werde, da sie ein unmögliches Wagnis eingehen und große Taten vollbringen werden. Die Mannschaft aus Notunum erzählt sich [[Notunum#Gr.C3.BCndungsmythos|die Geschichte um Erian Grünwasser]], um ihre Moral zu stärken, da dieser in der letzten Plage von Ogeon selbst gerettet wurde. Tranhändler Olvir lässt sich nebenan von Zimmermann Gebbert mit Händen und Füßen ein Würfelspiel zeigen und Abdrushin flirtet gerade mit Roana. Pöttzi taucht auf und fragt Henk, was mit ihm geschehe, wenn das Schiff sinken würde. Dann trinkt er mit Henk und erzählt ihm versaute Witze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich hält der neue Kapitän von Lachs eine Ansprache, in der er alle überlebenden Matrosen -außer denjenigen aus Notunum - zu Ehrenmitgliedern im Bund der Kosliner Seelöwen ernennt und ihnen ein Matrosenhalstuch in den kosliner Farben überreicht. Danach ehrt er die Gefährten der Drachenträne und verleiht Octavia, Kenji und Henk den goldenen Seelöwen, die höchste Auszeichnung des Bundes. Danach wird der Gefallenen gedacht und die Namen genannt und Kaptän von Lachs bittet Kenji, mit einigen Männern in der Kapelle eine Lichterandacht abzuhalten und dazu einleitend ein paar Worte aus dem [[Kirche der Passionen#Das_.E2.80.9ELuach.E2.80.9C_als Grundlage der Lehren|Luach]] zu lesen und [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Schutzgötter|das große Schutzgöttergebet]] zu sprechen. Die Männer wünschen sich, die [[Die Verkündigung des Baselian#Die Offenbarung der Schutzgötter|Offenbarung der Schutzgötter]] zu hören. Im stillen Gebet bittet Kenji darum, die Bitte von Octavia ergründen zu können. Während Kenji mit dem Ritual der Kirche der Schutzgötter beschäftigt ist, lauschen Octavia und Henk ganz in der Tradition [[Der_Alte_Weg|des Alten Weges]] den Geschichten der Notunumer Matrosen und Henk erzählt die Geschichte vom Norden und der Erschaffung der Drachenträne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht legen sich alle schlafen und die Helden träumen in der Nacht von den Erinnerungen, welche Uselias bereits mit ihnen geteilt hat. Dann erfahren sie durch eine neue Vision von [[Drachenträne#Uselias_und_Sereg_.2824..2F25._Sideon_351_JF.29|Uselias Gespräch mit Sereg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen werde alle durch die Schiffsglocke zwei Stunden vor Sonnenaufgang geweckt und die Helden tauschen sich über die Vision aus. Octavia vergleicht Seregs Metamorphose in Wasser mit ihrem Erlebnis und Kenji ist beeindruckt von der Größe des Arasmeeres und den Konsequenzen von Seregs Taten. Henk macht den Plan, Sereg den Spiegel des Sonnengottes vorzuhalten, und sie beschließen, einen Elben als Ersatz für Augustus mit in den Nebelschlund zu nehmen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 53: Der Nebelschlund===&lt;br /&gt;
'''25. Sideon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baiula Spei nähert sich dem Nebelschlund und die Helden müssen gegen eine Unzahl von Elbengeistern, Fischsklaven, Gesichtslose und Seeschlangen antreten. Die Salzmähre mit den untoten Piratenkapitänen muss überwunden und der Zielort erreicht werden, an dem der [[Natator aeris]] nach L’yreh hinabtauchen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebelschlund-Karte.png|miniatur|rechts|Gwaerenors Karte vom Nebelschlund und von L'yreh]]&lt;br /&gt;
25. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schiffsglocke kündigt das Erscheinen der Elben an und die Helden gehen an Deck, um sie zu empfangen. Es sind zwei Elbenboote, eines mit Einhorn- und eines mit Greifensteven, welche sich elegant nähern und das Einhornboot geht längsseits. Kenji hat den goldenen Greifen auf seinen Stab montiert und die Männer blicken ganz ehrfürchtig, als die Elben an Bord kommen. Mit Gwaerenor besprechen die Helden in der Offiziersmesse mit den Offizieren, Iustus und Ferolax den Plan und der Hüter weist alle daraufhin, dass sie sich auf Seeschlangen und Diener der [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] einstellen müssen, bevor sie ihren Zielort erreichen, an dem die Helden dann das Tauchboot nehmen und nach L’yreh hinabtauchen müssen. Gwaerenor übergibt ihnen eine Karte, auf der ein möglicher Zugang zu dem unterirdischen Tunneln verzeichnet ist und die Helden sehen in einer [[Drachenträne#Uselias_Erinnerung_an_L.E2.80.99yreh_.2825._Sideon_351_JF.29|Vision von Uselias]] das alte L'yreh. Die Helden überlegen, wen sie als vierten Mann mitnehmen sollten, und Octavia zeigt Gwaerenor das elbische Amulett aus Kaltfischs Schatz, welches dieser als ein Artefakt gegen Gedankenkontrolle identifiziert. Henk und die anderen sprechen mit Obermaat Donnerbacher, welcher sich bereiterklärt, sie zu begleiten, wofür er ein elbisches Schwert bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor das Schiff ablegt, ruft der Geweihte Tonnmar mit einem Weinopfer [[Ogeon]] an und bittet ihn um Standhaftigkeit des Schiffes und Sieg, Frieden und untadeliges Glück. Das Schiff scheint durch leises Knarzen eine Antwort zu raunen und die Männer aus Notunum rufen „Heil dir, Ogeon!“. Als die Fahrt dann losgeht, weist Kenji mit Ferolax den Obermaat in die Bedienung des Tauchbootes ein, während Henk mit Octavia spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt Octavia nach ihrem Entzug, welchen er mit einem inneren Dämon verglich, den man im Zaum halten müsse, und er bestätigt ihr aus eigener Erfahrung, dass man ihn nie mehr loswerde. Octavia gesteht ihm, dass sie das Verlangen schon vorher hatte, es aber noch nie so schlimm war. Es sei nicht nur die Sucht, sondern auch ein persönliches Interesse an Ignus gewesen, denn bei ihm schien alles immer so einfach zu sein. Dann fragt Henk Octavia unvermittelt, warum sie hier sei, wobei sie darüber nicht lange nachdenken solle. Octavia gesteht ihm, dass sie genau das zurzeit ergründe, und sie ursprünglich wegen Sabaoth hier sei. Sie habe mit dem Tod ihrer Familie nie abgeschlossen und diese Gefühle nie zugelassen, so seien sie gewachsen wie ein Dämon. Dann möchte Henk wissen, warum Octavia mit ihm sprechen wolle, wie Kenji ihm ausgerichtet hat. Octavia erinnert Henk daran, dass die Drachenträne zu zerbrechen drohte, als er sich in Freywall abgewandt habe (vgl. [[Drachenträne#Octavias_Vision_.2820._Celestalis_351_JF.29|Octavias Vision]]), und, da sie so etwas nicht noch einmal riskieren wolle, bietet sie den beiden die Chance an, sich auszusprechen, damit die fehlende Kommunikation nicht wieder zum Problem werde. Sie gesteht Henk, dass es ihr immer noch sehr zu schaffen macht, dass sie Kenji töten wollte, und Octavia fragt sich, wie es dazu kommen konnte. Sie zieht das Fazit, dass sie alle viel ehrlicher und offener sein sollten, und Henk fühlt sich an die Direktheit der Steppenorks erinnert, bei denen man auch immer wisse, woran man sei. Henk erklärt ihr, dass er mit Maldoror ähnliche Erfahrungen gemacht habe, wie sie, und daher wisse, wie das ist. Henk gesteht ihr, dass [[Henks_Taverne#Henks_Adarian-Sichtungen|Marledigmas Einfluss]] auf ihn stark gewirkt habe, und er wisse, dass Octavia mit Ignus zu mächtig für ihre Beeinflussung waren. Er offenbart ihr, dass er einige Gespräche von ihr und Ignus mitbekommen habe, bei denen sie eher abfällig über Menschlichkeit geredet habe. Henk wisse, dass Octavia zu nichts getrieben wurde und alles selbst entschieden habe, und Octavia gesteht ihm, dass Ignus in Dogeons Zuflucht nur ihr Komplize war (vgl. [[Kalender#17._Sideon|Episode 21.40]]). Henk unterstellt Octavia, dass sie immer gedacht habe, etwas Besseres zu sein als andere, und jetzt wie alle anderen ihre Versuchung gehabt habe. Bei ihm sei es Maldoror gewesen, bei Kenji der schwarze Mystiker und bei Octavia die Macht, endlich einmal auszubrechen. Henk betont, dass Octavia nicht besser sei als andere, und dass das in Ordnung sei. Octavia erzählt Henk von ihrer Angst, dass er ihr nicht mehr vertraue, und Henk führt ihr vor Augen, dass sie nun viel menschlicher geworden sei und er endlich wieder auf Augenhöhe mit ihr reden könne. Wie sie mit der Sache umgehe, habe seinen Respekt verdient. Henk erzählt Octavia, dass, als Maldoror in ihm war, es trotzdem alles seine Entscheidungen gewesen waren. Henk ist überzeugt, dass ihre gemeinsame Geschichte für alle einen Sturz beinhalte, und dass dieser nun bei Octavia gekommen sei. Er sei mit ihr jetzt aber mehr im Reinen und von nun an müsse sie mit ihrer dunklen Seite leben. Zwischendurch wäre Henk wütend auf Octavia gewesen, denn sie habe Wahnsinniges geredet und dabei habe er ihre Lust in den Augen gesehen. Er wirft ihr vor, den leichtesten Weg gewählt zu haben und muss Octavia versprechen, in Zukunft mehr mit ihr zu reden, wenn sie sich seltsam verhalte. Denn sie dachte, sie hätte alles unter Kontrolle gehabt und es habe sich auch so gut angefühlt. Ignus habe gedacht, er stünde über dem Menschsein, doch er hat Triebe wie alle anderen auch. Henk erklärte Octavia, dass er ihr keine Absolution geben könne und sie sich damit selbst auseinandersetzen müsse, jedoch nicht in Selbstmitleid verfallen solle, und Octavia wies ihn darauf hin, dass sie deshalb den Schwur geleistet habe. Ihr Grund für die Reise sei die Rache an Sabaoth Immortalis, und Henk gestand ihr, dass er es eigentlich für geliebte Viola tue. Henk resümiert, dass die Geschichten von ihnen als große Helden berichten würden, doch sie wüssten, wie es wirklich war. Dann entschuldigt er sich, dass er Octavia „Hure“ genannt habe, doch diese offenbart ihm, dass es verhindert habe, dass die Metamorphose schon früher stattfand. Henk erklärt Octavia noch, dass er mit dem Gespräch so lange gewartet habe, weil er sich erstmal beruhigen wollt, um konstruktiv mit ihr zu sprechen. Er habe große Trauer bei der Zerstörung von Dogeons Zuflucht empfunden und wollte sie schon umbringen, nur um sie zu stoppen. Er gesteht ihr, dass sie jetzt eine andere für ihn sei, doch dass dies nicht nur schlecht wäre. Schließlich wisse er jetzt, wann er ihr weniger vertrauen sollte, und verspricht zu helfen, wenn es wieder passieren sollte. Octavia bittet ihn, sie nicht zu schonen und sie dann ruhig anzuschreien, denn sie versuche, aus ihren Fehlern zu lernen. Henk verspricht ihr, ihr in den Arsch zu treten, wenn sie das nicht täte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Ankunft am Nebelschlund beschäftigt sich Octavia noch mit Konzentrationsübungen, und Henk geht an Deck und erzählt Kenji von dem Gespräch. Henks Fazit ist, dass sie nie wieder nicht mit den anderen reden werden, und Kenji fügt hinzu, dass die Schwarzmagier im Nachteil wären, da Henk, Octavia und er jetzt über ihre Schwächen bewusst wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag ist der Nebelschlund am Horizont auszumachen, denn die Baiula Spei steuert auf eine große, dichte Nebelwand zu, von der sich eine große Nebelschwade löst und auf das Schiff zuschwebt. Im Nebel werden Gestalten sichtbar und einige Männer werden von gequälten Elbengeistern heimgesucht. Kenji kann die Geister mit seinem Licht gut vertreiben, teilweise erlöst er sie sogar. Auch Tonnmar und Abdrushin helfen, die Männer zu beschützen, bis Luftgeister den Nebel verweht haben und die Geister mit ihm verschwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich fährt die Baiula Spei in die Nebelwand hinein und das Positionsfeuer am Bug beginnt so hell zu leuchten, wie niemals zuvor, was für Octavia ein Zeichen der Gunst ihrer Heimat ist. Kenji geht dabei durch die Reihen der Männer, ermutigt sie und im Chor sprechen sie das [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Schutzgötter|Schutzgöttergebet]]. Im Inneren ist es plötzlich sehr dunkel und der Nebel hat eine erstickende Dichte, die allen den Atem stocken und eine Gänsehaut bedrohlich den Rücken hochsteigen lässt. Die Baiula Spei befindet sich in einem abyssischen Kraftfeld, wodurch Kenji von Übelkeit und Abscheu ergriffen wird. Die Elbengeister scheuen das Positionsfeuer und Windgeister vertreiben um den Schiffen den Nebel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Seeschlange.png|miniatur|Eine Seeschlange mit Transportkabine]]&lt;br /&gt;
Etwas großes wird im Wasser gesichtet, was zielgerade auf die Baiula Spei zukommt. Eine Seeschlange nähert sich und Iustus fängt ihren Angriff mit einem Schild ab. Die sich entfernende Seeschlange wird mit den Kanonen beschossen, doch dann entdecken die Männer einiger Wasserghule, die aus dem Wasser auftauchen. Es werden immer mehr und sie beginnen, am Rumpf emporzuklettern. Die Matrosen hindern sie zunächst daran, an Bord zu kommen, doch es sind einfach zu viele. Von beiden Elbenbooten werden die Wasserghule mit Pfeilen beschossen, doch es gelangen immer noch etliche an Deck und versuchen, den [[Natator aeris]] zu zerstören. Baas, Turmen und Koyner verlieren ihr Leben, doch der Natator wurde beschützt und die Wasserghule bezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Geister kommen am Positionslicht vorbei und plagen [[Roana Dernheim|Roana]] in der Küche, so dass Kenji ihr zur Hilfe eilt. Die Schiffe verlangsamen ihre Fahrt, denn der Nebel vor ihnen wird grün durch den Zauber des Nekromanten. Während die Männer bereits das Schlimmste erwarten, stürzen sich die Luftelementare in den Nebel, bilden einen großen Wirbel und lösen den Nebel langsam auf, jedoch nicht ohne dabei selbst ihre Struktur zu verlieren. Die Salzmähre wird gesichtet und Henk entdeckt, dass der Steuermann ein untoter Pirat ist, bevor das Schiff sich wieder im Nebel versteckt. Das Greifenschiff der Elben mit Cirdan nimmt sofort die Verfolgung auf, während das Einhornschiff mit Gwaerenor bei der langsameren Baiula Spei bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seegang nimmt zu und plötzlich erschüttert ein unerwarteter gewaltiger Stoß das ganze Schiff. Und ein lautes Knacken ist zu hören. Im Wasser wird ein untoter Darlig-Wal von gut 20 Schritt Länge ausgemacht, welcher mit einem nekromantischen Zauber mit der Salzmähre verbunden ist und anscheinend von [[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Krakenmaul-Merl]] gelenkt wird. Dank Iustus Schild kann ein weiterer schwerer Angriff abgewehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Walangriffe melden die Matrosen, dass weitere Wasserghule aufgetaucht sind und aufs Schiff klettern. Bei der folgenden Verteidigung des Natator aeris lassen Starkentrutz, Armiger, Halbach und Al’Fessir ihr Leben, und das Schiff wird abermals von dem untoten Wal gerammt, so dass ein lautes Knacken zu hören ist. Die Schüsse der Feuerkanone reißen ein Loch in den Wal, so dass der nächste Angriff abgelenkt wird, aber aufhalten lässt sich der Wal dadurch nicht. Iustus erkennt, dass dies nur durch das Ausschalten des untoten Piraten oder durch Tötung des Nekromanten möglich ist. Cirdan und das Greifenschiff werden durch geschickte Manöver auf Abstand gehalten und stecken einen Kanonentreffer ein. Auf ihnen liegt die Hoffnung, Merl zu bekämpfen und den Wal auszuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Wasserghule entern die Baiula Spei und Grauwasser, Skip, Donnerbacher, Leif und Ole verlieren ihr Leben bei der Verteidigung. Sogar Roana wird weggeschleppt und Henk und Kenji können es trotz größter Anstrengung nicht verhindern. Als ein Wasserghul das Positionslicht zerschlägt und der helle Schein erlischt, kehren die Geister zurück und terrorisieren die mit den Wasserghulen kämpfenden Matrosen. Kenji wird zu Iustus geschickt, um ihn vor den Geistern zu schützen, damit der Schild einsatzbereit bleibt. Als er das Unterdeck verlassen hat, wird Henk gleich von mehreren Geistern angegriffen und verliert bei der Übermacht die Kontrolle. Er droht zu ertrinken, doch Pöttzi rettet ihn und zieht die Geister auf sich, was ihn sein Leben kostet. Kenji befreit den unter einem Schild kauernden Iustus von drei Geistern und die Baiula Spei wird erneut von dem Wal getroffen. Ein starker Ruck mit verdächtigem Knacken deutet auf ein leck hin, was durch Gebbert auch bestätigt wird, welcher unter Deck schon kräftig mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigt ist. Die Sklaven haben mittlerweile den Kran des Tauchbootes beschädigt, konnten es selbst aber nicht anrühren. &lt;br /&gt;
[[Datei:Salzmähre.png|miniatur|rechts|Die Salzmähre]]&lt;br /&gt;
Kanonenschüsse von der Salzmähren lenken die Aufmerksamkeit auf das Greifenschiff, welches gerade durch einen Volltreffen sinkt. Die Lage wirkt absolut hoffnungslos, als plötzlich über der Salzmähre die Wolkendecke durch eine goldene Lichtkugel durchbrochen wird, welche von einem geflügelten Wesen ausgeht. Dieses umkreist die Salzmähre und fliegt dann direkt zur Baiula Spei und vertreibt durch sein strahlendes Licht die Geister. Es handelt sich um einen streitrossgroßen Schwan, auf dem Augustus reitet. Iustus ruft ihm zu, dass er den Nekromanten ausschalten muss, und der Schwan landet kurz auf dem Oberdeck, um Henk aufzufordern, mitzukommen.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während Henk und Augustus zur Salzmähre fliegen und dort nach dem Nekromanten Heriotza suchen, wird die Baiula Spei von einem Gesichtslosen aufgesucht, welcher einige Matrosen dazu anstiftet, die Schildvorrichtungen von Iustus zu entfernen, welche es ermöglichen, den Schild um das ganze Schiff auszudehnen. Zwar gelingt es Octavia mit mehreren Feuerpfeilen, den Gesichtslosen zu töten, doch seine Befehle werden noch ausgeführt. Ein weiterer Aufprall bricht den rechten, hinteren Rumpf an und das Schiff bekommt Schlagseite. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk schleicht unter Deck, während Augustus dafür sorgt, dass er nicht von Untoten belästigt wird. Henk findet Heriotza gemeinsam mit einem Gesichtslosen, wie sie eine Beschwörung vorbereiten. Er öffnet leise die Tür, schleicht sich unbemerkt an und meuchelt Heriotza mit einem gekonnten Kehlschnitt. Dank der Überraschung erwischt Henk den Gesichtslosen, bevor dieser seinen Gedankenkontrollzauber sprechen kann, mit einem äußerst schweren Schlag in die Lenden, welcher von einer heftigen Feuerentladung begleitet wird. Henks zweiter Schlag schaltet den Gesichtslosen aus und Augustus ruft Hank nach oben, wo bereits alle Untoten in sich zusammengefallen waren, seitdem der Nekromant ausgeschaltet war. Der Schwan holt beide ab und fliegt zur Baiula Spei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Lage auf der Baiula Spei wird immer brenzliger, da das Schiff sich vorne immer weiter aufstellt. Iustus ist zum Natator gekommen und kämpft mit dem Kurzschwert. Die Wellen schwappen immer höher und einige Wasserghule werden von Bord gespült. Dann ertönt das Signal der Elben, das der Tauchpunkt erreicht ist. Das Deck ist teilweise überflutet und einige Männer versuchen zum Elbenschiff zu schwimmen. Als der Wal ein weiteres Mal auf die Baiula Spei zurast, begeben sich Kenji und Octavia ins Tauchboot. Ferolax und Wigo ziehen sich auf den erhöhten Bug zurück, doch Iustus und Olvir verteidigen weiter das Tauchboot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwan kehrt zurück und setzt Augustus und Henk direkt am Tauchboot ab. Nachdem sie eingestiegen sind, sehen sie, wie Iustus und Olvir von einer Welle erwischt werden und dann nicht mehr zu sehen sind. Die Baiula Spei bricht auseinander und sinkt in die Tiefe, doch Henk gelingt es, mit dem Natator vom sinkenden Wrack wegzukommen und geschickt einigen Trümmern auszuweichen. In ihrer Trauer über den Abschied bemerken die Helden Wasserghule, die aus unterschiedlichen Richtungen auf den Natator zusteuern und den Weg abschneiden wollen. Henk entkommt ihnen mit dem Ausweichschub des Turbos und lenkt das Tauchboot so, dass es nicht in den riesigen Wasserwirbel gerät, welcher es wieder an die Wasseroberfläche getrieben hätte. Eine Seeschlange versucht sie zu rammen, doch Henk weicht mit dem Turbo geschickt aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas tiefer ist ein grüner Schimmer zu bemerken und auch das Ziggurat ist auszumachen, welches noch nicht sehr verfallen aussieht. Bei einem weiteren Angriff einer Seeschlange fällt auf, dass diese von einer anderen Seeschlange angegriffen wird, als würden sie um das Tauchboot streiten. Henk kann mit dem Turbo entkommen, bevor das Tauchboot von einem Seeschlangenschwanz erfasst werden kann. Es erfolgt nun ein Angriff von zwei Seiten und Henk muss erneut den Turbo aktivieren, um nicht getroffen zu werden. Diesmal muss er dennoch Schaden einstecken und die Außenhülle des Natator wird beschädigt. Wie sich herausstellt, ist die Vorrichtungen für die Blitze beschädigt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tauchboot nähert sich bereits dem Höhleneingang des Ziels, als sie bemerken, dass weitere Wasserghule vor dem Eingang abgesezt wurden und ihnen den Weg hinein versperren. Henk beschließt, mit dem Turbo durch sie durchzubrechen und es gelingt ihm, den Natator in den Höhleneingang zu steuern. Allerdings haben sich etliche Wasserghule festgehalten und versuchen nun, die Luken des Tauchbootes von außen zu öffnen. Hilflos muss die Besatzung zusehen, wie Wasser eindringt und die Kabine zu überfluten beginnt, wodurch die Helden das Bewusstsein verlieren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; Fortsetzung: [[Im Nebelschlund|Kampagne 22: Im Nebelschlund]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Im_Nebelschlund&amp;diff=40118</id>
		<title>Im Nebelschlund</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Im_Nebelschlund&amp;diff=40118"/>
				<updated>2026-04-19T07:53:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 22: Im [[Nebelschlund]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. Sideon - 27. Aletheon 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei:Helden_in_Lyreh.png|600px|rahmenlos|rechts|Die Helden Henk, Kenji und Augustus (v.l.) im Kampf gegen einen Xishari in L'yreh]]&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 1: In den Tiefen von L'yreh ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Portal.png|400px|rahmenlos|rechts|Das Portal zu den uralten Folterkammern]]&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Kommunikationsschwierigkeiten === &lt;br /&gt;
'''26. Sideon 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erwachen durstig in einer Kerkerzelle, doch Octavia ist nicht bei ihnen. Ihnen gelingt die Flucht und sie befreien Lady Arlena. Auf der Suche nach dem Schlüssel zu ihren Habseligkeiten stellt sich Arlena als Kultistin heraus, da sie Augustus angreift, und die Helden werden wieder eingefangen. Sie bekommen einen Wurm zur telepathischen Kommunikation mit den [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] in ihr Ohr eingesetzt und erhalten einen Auftrag von deren Anführer Bußßeuxuß.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
26. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kerkerzelle.png|miniatur|rechts|Die Kerkerzelle, in der die Helden erwachen]]&lt;br /&gt;
[[Augustus Octavius|Augustus]], [[Henk Hjaldinger|Henk]] und [[Kenjiro Asai|Kenji]] wachen in Unterwäsche auf und husten Salzwasser aus ihren Lungen. Neben ihnen liegen kleine Quallen und sie befinden sich in einem kleinen Höhlenraum, der durch rote Gitterstäbe von einem Vorraum getrennt ist. Diese Gitterstäbe bestehen aus demselben Material wie Iobis Artefakt. Der Vorraum wird von grün brennenden Feuerschalen beleuchtet. Alle haben Durst und suchen nach [[Octavia]], dabei entdecken sie, dass sich ein weiterer Gefangener in einer angrenzenden Zelle befindet. Im Vorraum steht ein Tisch, auf dem ein Gefangener festgeschnallt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, einen Fluchtversuch zu unternehmen. Da die Tür durch ein magisches Schloss verriegelt ist, versucht Augustus, eine Schwachstelle im Gitter zu finden. Ein [[Loigg'Il#Namen|Wasserghul]] bringt abgestandenes Trinkwasser, und Henk weist Augustus auf den einzelnen Stab unten links hin. Abwechselnd schlagen sie mit einem harten Stein auf die Felsen der Wand oberhalb des Stabes und zertrümmern langsam Stück für Stück unter erheblicher körperlicher Anstrengung. Währenddessen erzählen Henk und Kenji von ihren Erlebnissen und Octavias Begegnung mit Ignus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie unterbrechen ihre Arbeit, als zwei neue Gefangene mit Säcken über den Köpfen von Wasserghule gebracht werden und ein [[Loigg'Il|Gesichtsloser]] deren Kleidung hinter einer Tür, hinter der man auch Kenjis Stab und Hanks Säbel ausmachen kann, verstaut und den Schlüssel zur Kammer wieder an sich nimmt. Unterdessen wird die weibliche Gefangene in eine Zelle geworfen, während der männliche Gefangene auf den Tisch geschnallt wird. Der Sack wird ihm vom Kopf genommen, er wird unsanft durch einen Wasserghul geweckt und hustet Salzwasser aus. Ein zweiter Geschichtsloser richtet ein rotes Artefakt, welches starke Ähnlichkeit mit dem von [[Iobis Galdimmera|Iobis]] hat, auf ihn und der Mann hält plötzlich ganz still, so dass ihm ein Wasserghul einen kleinen Wurm in den Gehörgang stecken kann. Nachdem Blut aus dem Ohr rinnt, verliert der Mann das Bewusstsein, woraufhin die Gesichtslosen mit ihren Wasserghulen sich entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nehmen die harte Arbeit des Zertrümmerns wieder auf und Augustus erzählt ihnen von seinem [[Augustus_Octavius#Augustus Abenteuer f.C3.BCr_Lumenisa_.2811. .E2.80.93_25. Sideon 351_JF.29|Abenteuer]], wie er mit Hilfe von Lorns Horn der Nixe [[Lumenisa]] ihre alte Elbengestalt zurückgeben konnte. Dann kehren die Wasserghule zurück und die Arbeit muss erneut unterbrochen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gefangene wird durch Schläge geweckt und ein Gesichtsloser stellt sich über ihn und starrt ihn einige Zeit an, wobei sich die Farben und Muster auf seiner Haut verändern und bizarre Muster annehmen. Der Gefangene schreit laut auf und ruft immer wieder: „''Nein, nein, nein!''“ und spuckt dem Geschichtslosen schließlich ins Gesicht und murmelt etwas. Er wird sofort bewusstlos geschlagen und der Gesichtslose begibt sich hinter ihn und breitet seine Tentakeln über seinen Kopf aus. Er gluckert bösartig und öffnet seinen mit spitzen Zahnreihen umrundeten Mund, um dann blitzschnell mit den Tentakeln den Kopf des Mannes zu umschließen und mit einem lauten Knacken seinen Schädel zu knacken und das Gehirn zu schlürfen. Dann wendet er sich mit bluttriefenden Tentakeln den Helden zu und fokussiert sie nacheinander mit seinen grauenhaften Glubschaugen, während er das rote Artefakt in die Höhe hält. Augustus, Henk und Kenji treten daraufhin marionettengleich näher an das Gitter heran und der Gesichtslose verändert erneut die Farben und Muster seiner Haut. Die Helden hören ein schmerzhaftes kreischendes Geräusch und Augustus wird speiübel. Dann hört der schrille Ton in ihrem Schädel wieder auf und die Kontrolle über ihre Körper kehrt zurück. Der Geschichtslose fixiert sie noch einige Zeit und gibt dann den Wasserghulen ein Zeichen, den Leichnam vom Tisch zu nehmen und zu entsorgen, wobei man deutlich ein großes Loch im Hinterkopf zu erkennen ist. Dann deutet er auf die Helden und die Wasserghule stellen ein kleines Gefäß auf den Tisch, aus dem sie zuvor den zappelnden Wurm für das Ohr des Gefangenen genommen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle gegangen sind, bricht Augustus das letzte Stück Felsen weg und entfernt den roten Stab. Henk schlüpft als erstes hindurch und hilft dann Augustus. Die beiden sichern den Vorraum, während Kenji allein durch die Öffnung kriechen muss. Kaum sind alle befreit, hören sie Schritte und bemerken einen Wasserghul, der sich mit einem Krug Wasser nähert. Augustus lauert ihm auf und greift nach dem Krug, bevor er ihm mit der roten Stange den Schädel einschlägt. Bei ihm finden die Helden einen Zellenschlüssel und ein langes Messer, welches Augustus an sich nimmt und Henk dafür die rote Stange gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie untersuchen zunächst die eingesperrte Frau und nehmen ihr den Sack vom Kopf und den Knebel heraus. Sie hat viele blaue Flecken und stellt sich als Lady Arlena, Tochter des Grafen von Tressburg, vor. Anschließend wird die andere Zelle untersucht und darin ein Gesichtsloser mit einem Sack über dem Kopf aufgefunden. Kenji möchte mit ihm reden, da er eine zweite Fraktion innerhalb der Gesichtslosen annimmt, und Augustus stimmt dem unter der Bedingung zu, dass er hinter dem Gefangenen bleibe und ihm sofort die Kehle durchschneide, wenn er mit seinen Gedankentricks anfinge. Währenddessen läuft die Lady recht forsch im Vorraum herum und will sich sogar schon durch den Gang hinauswagen. Henk hält sie zurück und Augustus macht sie darauf aufmerksam, dass sie entweder still hier warten oder aber auch wieder zurück in ihre Zelle könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus stützt den Gesichtslosen und zieht ihm den Sack vom Kopf, so dass Kenji mit ihm reden kann. Doch der Gefangene ist halbtot und hat etwas Rotes in seinem Schädel stecken. Er gurgelt nur noch apathisch und, als Augustus das Artefakt aus seiner Stirn entfernt, sackt er tot zusammen. Die Helden beschließen, nach dem Schlüssel für die Kammer zu suchen, in der ihre Sachen aufbewahrt werden. Dazu müssen sie den richtigen Gesichtslosen finden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rebellenlager.png|300px|miniatur|rechts|Das Rebellenlager]]&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Lady Arlena untersuchen die Helden nun die Gänge und müssen einige Wasserghule ausschalten. Neben weiteren Gefangenen entdecken sie einen Raum mit brackigem Trinkwasser, mit dem sie ihren Durst löschen. Schließlich entdecken sie den Gesichtslosen mit dem Schlüssel und Henk greift ihn aus dem Hinterhalt an und schlägt ihn mit dem roten Stab. Der Gesichtslose stößt einen lauten Todesschrei aus und alarmiert damit die Wasserghule. Die Helden fliehen so schnell es geht zurück zu ihrer Zelle, doch ihnen wird der Weg abgeschnitten und sie müssen kämpfen. Lady Arlena wird verletzt und Kenji verteidigt sie gegen einen Wasserghul. Augustus will sie aufnehmen und tragen, doch sie greift ihm auf die Brust und unter Eiseskälte zieht sich seine Brust zusammen. Augustus schlägt ihrer Hand weg und bemerkt ihren aggressiven Gesichtsausdruck, als sie versucht, erneut nach ihm zu greifen. Als er sie wegstößt, weist sie die Helden darauf hin, dass Octavia gerade gefoltert würde und nicht mehr lange zu leben habe. Dann lacht sie und versucht erneut, Augustus zu erreichen, welcher sie einfach liegenlässt und die anderen zur Eile ermahnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat bei seinem Kampf bemerkt, dass ihnen anscheinend einige Wesen zuvorgekommen sind und die Zellen schneller erreichen. Als die Helden dort ankommen, bemerken sie vier Wasserghule, welche bereits auf sie warten. Als Augustus und Henk auf sie losstürmen, bemerken sie, dass noch drei Gesichtslose hinter der Ecke warten und bereits Zauber vorbereitet haben, mit denen sie den Willen der Helden unterwerfen und sie bewusstlos schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erwachen in ihrer Zelle und bemerken ein lautes Pfeifen in ihrem linken Ohr. Das eigenartige Gefühl stammt von einem Fremdkörper, welcher ihnen ins Ohr gesteckt wurde, weshalb auch Blut herausläuft. Dann hören sie in ihrem Kopf den Befehl, zuzuhören, und der Gesichtslose mit einem roten Artefakt auf der Stirn spricht telepatisch zu ihnen. Er weist sie darauf hin, dass sie nur noch leben, weil sie der Feind ihres Feindes seien. Die Schergen des Xul hätten sein Volk unterwandert und strebten die Macht in L’yreh an. Daher habe er sich von seinen Artgenossen abgespalten und werde sein Volk auf eigene Faust retten. Die Helden hätten die Wahl, entweder als willenlose Sklaven zu dienen oder sie freiwillig zu unterstützen, indem sie behalten, was die Menschen „Einzigartigkeit“ nennen würden. Alle drei signalisieren die freiwillige Kooperation und es wurde ihnen ihre Kleidung wiedergegeben. Der Gesichtslose werde sich bei ihnen melden, wenn das genaue Vorgehen besprochen sei, und verlässt mit den anderen den Vorraum, so dass die Helden allein zurückbleiben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Mirion === &lt;br /&gt;
'''27. Sideon 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden zum Ausgangspunkt ihres Auftrags geschickt und sollen sich zu einem Verbündeten durchschlagen. Dazu müssen sie ein gigantisches Portal überwinden und entdecken einige ruhelose Elbengeistern, mit denen Kenji in Kontakt tritt. Die Helden überwinden in drei alten Folterkammern die dämonische Foltermeister und können so die Elbengeister befreien, deren junger Anführer Mirion heißt. Die Geister hinterlassen ein [[Amulett des Mirion|Amulett]], welches heilfördernd wirkt und Augustus bekommt, da er am Bauch verletzt wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden unterhalten sich noch etwas und Augustus will von Kenji wissen, wie Octavia damit umgeht, dass sie Kenji töten wollte. Als Henk und Kenji berichten, dass sie sehr darunter leidet, erzählt er den beiden, dass es schon immer Octavias größte Angst war, jemanden, der ihr nahesteht, mit ihrem Feuer zu verletzen. Außerdem will Augustus etwas darüber erfahren, wie es zu Octavias Trennung von Ignus kam. Als er erfährt, dass Ignus nicht bei Octavias Plänen einverstanden war, wundert er sich gar nicht, da sie schon früher einen Dickkopf hatte. Dann legen sie sich schlafen, da sie nicht wissen, wann sie abgeholt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann werden sie von drei [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und sechs Sklaven geweckt und bekommen wieder lebenden Fisch und frische Muscheln zu essen, dazu das muffige Wasser. Sie erhalten den telepathischen Befehl, den Gesichtslosen zu folgen, bekommen einen Fischlederbeutel mit etwas fauligem Proviant und werden zu einer Anlegestelle geführt, an der bereits eine große Seeschlange mit einer Kabine auf dem Rücken wartet. Sie erfahren, dass sie zum Ausgangspunkt ihres Auftrags gebracht würden und sie sich von dort aus dann in das Gebiet der Gesichtslosen durchschlagen müssen. Dort erwarte sie ein Verbündeter, welcher ihnen weitere Befehle gebe. Die Helden sollen in die Kabine steigen und finden dort ihre Waffen wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwas längerer Fahrt, bei der die Helden durchgeschüttelt werden, erreichen sie ihr Ziel und die Tür der Kabine öffnet sich. Sie befinden sich in einem von Blasentang überwucherten Tunnel und müssen sich teilweise einen Weg freischlagen. Sie folgen diesem rutschigen und feuchten Gang gute zwei Stunden, und bei einer kurzen Rast bemerken sie, dass kleine dämonische Krebse im Tang leben, die sie während des Sitzens belagern und unangenehm zwicken, was die Rastzeit deutlich verkürzt und eine Übernachtung unmöglich machen würde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Portal.png|miniatur|links|Das große, geschlossene Portal]]&lt;br /&gt;
Die Helden kamen zu einem großen Tor, welches zu schwer war, um es zu öffnen. Die Architektur erinnert alle ein wenig an [[Luggulabdubur]] und scheint dämonischen Ursprungs zu sein. Sie entdecken über dem Tor ein kleines rundes Fenster und mit Henks Kletterhaken gelingt es ihnen, hindurchzusteigen und sich auf der anderen Seite wieder hinabzulassen. Hinter dem Tor ist alles mit Tang überwuchert und die Helden müssen sich einen Weg hindurchschlagen. So gelangen sie schließlich in einen großen Raum, in dem sie ein verstörendes Steinrelief an der Wand finden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Steinrelief.png|miniatur|rechts|Das Steinrelief in der Folterkammer]]&lt;br /&gt;
Als sie den Raum weiter erkunden, finden sie ein großes, rundes Gitter im Boden, welches wie auf dem Relief aussieht. Das Gitter wirkt rostig und brüchig und drunter ist grünes Brackwasser zu sehen, indem sich eine Vielzahl von Bewegungen tummeln. Als Henk das Gitter betritt, wird er von eisiger Kälte erfasst, die ihm fast den Atem raubt. Beim zweiten Schritt bildet sich über dem Gitter an der Decke weiße Schlieren aus leuchtendem Nebel, welcher sich zahlreichen geisterhaften Gestalten zusammenfügen. Plötzlich stürzt sich ein Elbengeist auf Henk und Kenji gelingt es unter Mühe, ihn mit einem Lichtblitz von dem Geist zu befreien. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Teil 1.png|miniatur|links|Die große Kammer mit dem Gitter]]&lt;br /&gt;
Der Elbengeist wird durch den Lichtblitz aber nicht erlöst, sondern blickt die Helden an und sagt: „''Tulu''“. Dann nähert er sich den Helden und streckt ihnen die Hand entgegen. Kenji nimmt sie und der Geist versucht, in Kenji einzudringen, was dieser vertrauensvoll zulässt, worauf er bewusstlos wird und zu Boden sinkt. Augustus und Henk machen sich schon Sorgen, doch dann kommt Kenji wieder zu sich und erzählt, dass er eine Vision hatte (vgl. [[Kenjis_Tempel#Die_Erinnerung_des_Geistes|Die Erinnerung des Geistes]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erzählt, dass die Geister einen Jüngling begleiteten und beschützten, der ihnen aber von einem Dämon mit einem schwarzen Schurz weggeführt wurde, während sie, seine Begleiter, das Schicksal teilten, wie es auf dem Relief dargestellt ist. Der Dämon führte den Jüngling durch eine weitere Tür in dem großen Raum, welche die Helden bisher noch nicht aufgefallen ist. Sie durchsuchen den Raum genauer und finden hinter einer großen Schicht Blasentang tatsächlich eine Tür, welche sich durch einen Hebelmechanismus öffnen lässt. Henk findet zielsicher den verlorengeglaubten Hebel und so gelangen die Helden in einen Teil, welcher nicht mit Tang bewachsen und vom Waser unberührt geblieben ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Teil 2.png|300px|miniatur|rechts|Die drei Folterkammern]]&lt;br /&gt;
Sie stoßen im ersten Raum auf drei Türen, neben denen unterschiedliche Symbole angebracht sind, ein rotes, ein schwarzes und ein grünes. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Tursymbole.png|miniatur|links|Die Türsymbole der Folterkammern]]&lt;br /&gt;
Die mittlere schwarze Tür erweist sich als totes Ende, da der Gang eingestürzt ist. Als entscheiden sich die Helden für die linke rote Tür, welche sie als nächstes öffnen. Sie gelangen in einen Gang, in dem ein Zwergengeist umherwandelt und anscheinend etwas sucht. Die Helden durchsuchen einen Trümmerhaufen und finden einen Funkenschläger, welchen der Geist sogar erkennt, aber nicht interessiert. Am Ende des Ganges gelangen sie in einen größeren Raum, in dem schwere Schritte erklingen, nachdem er von Augustus betreten wird. Etwas nähert sich ihnen aus dem Dunkeln und Henk und Augustus machen sich für einen Angriff bereit. Als sie den drei Schritt großen Dämon mit einem Sägeschwert erblicken, welcher gerade ausholt, laufen sie auf ihn zu und schlagen ihm die Knie kaputt. Sie ducken sich unter seinem Schlag durch und durch gute Zusammenarbeit bringt Henk den Dämon zu fall und Augustus köpft ihn. Der Zwergengeist kann nun den Raum getreten und findet in einem Haufen eine mehr als halbvolle Grubenlaterne, welche die Helden an sich nehmen, nachdem der Geist erlöst ist. Der anschließend entdeckte Geheimgang im hinteren Teil des Raumes ist leider eingestürzt, so dass die Helden sich jetzt für die rechte grüne Tür mit dem Feuer entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier finden die Helden einen Gang, in dem ein diesmal ein verzweifelter Elbengeist spukt. Auch dieser Gang endet in einem Raum, in dem die Helden einen Dämon erwarten. Diesmal wartet er auf sie auf dem Podest im hinteren Teil des Raumes. Augustus und Henk erwarten, dass der Dämon wohlmöglich mit Feuerbällen angreifen könnte, und nähern sich ihm deshalb halb schräg im Sichtschatten eines Pfeilers. Sie laufen direkt auf den Dämon zu, der eine große Fackel mit grünem Feuer trägt, und, als sie ihn fast erreicht haben, spuckt er in seine Fackel und eine große Feuerwolke trifft die beiden Helden. Augustus erleidet eine heftige Verbrennung am Bauch und bei Henk werden zum Glück nur einige Haare von Kopf geflammt. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Dämon zu verletzen und von seinem Podest zu stürzen. Der Todesstreich erweist sich als tückisch, denn Henk rutscht auf dem Blut des Dämons aus und Augustus strauchelt, als er über den Dämon laufen will. Kenji kommt hinzu und gemeinsam schlagen sie den Dämon tot. Henk findet an der gleichen Stelle wie vorher eine Geheimtür, bei welcher der Gang nicht verschüttet ist. Doch bevor die Helden dem folgen wollen, machen sie eine kurze Pause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden versorgen ihre Wunden und Henk und Augustus ruhen sich kurz aus, während Kenji nach dem Elbengeist sieht und ihr mit einer Lichtsegnung den Weg ins Licht weist. Unterdessen teilt Henk in der Pause Augustus mit, dass er sehr froh ist, dass dieser genau zur rechten Zeit zurückgekehrt sei, auch wenn Augustus sich wünscht, es schneller geschafft zu haben, um Octavia ins Gewissen reden zu können. Anschließend erkunden die Helden den geheimen Gang und gelangen so in die dritte, schwarze Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gelingt es, die geheime Tür lautlos zu öffnen, so dass er sich mit Augustus leise von hinten an den dritten Dämon anschleichen kann. Gleichzeitig führen sie einen Angriff auf seine Kniee aus und schlagen seine Beine ab. Der Dämon fällt mit ausgebreiteten Armen zaubernd nach hinten und, als Augustus seinen Hals angreift, öffnet sich sein Mund und er entlässt er eine Wolke schwarzer Käfer, welche Henk das Gesicht und Augustus die Hände zerfressen. Augustus fügt dem Dämon am Hals zwar eine tiefe Wunde zu, doch in der dunklen Wolke ist er jetzt kampfunfähig. Kenji kann nur einem der beiden mit seinem Licht beistehen und da Henk die Person für Kenji ist, die am besten im Überleben ist, schickt Kenji einen Lichtblitz zu Augustus, der ihn von den Käfern befreit und ihm einen Angriff ermöglicht. So spaltet Augustus dem Dämon den Schädel und beendet damit auch den Zauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ist der Dämon besiegt, erscheint der Geist eines Elbenjünglings, steht still über einem Knochenhaufen. Als die Helden ihn ansehen, sagt er „''Hannad''“ und verbeugt sich. Er deutet auf eine Stelle unter seinen Füßen, löst sich auf und sein nebelhafter Körper zieht sich in den Knochenberg zurück. Kenji durchsucht den Haufen und findet ein goldenes Amulett in Form einer Esche mit einer elbischen Gravur, die niemand lesen kann. Kenji nimmt es an sich und die Helden verlassen die Folterkammer, um in den großen Raum mit dem Gitter zurückzukehren, in dem sie die Geister angetroffen haben.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Opfergitter.png|200px|rahmenlos|rechts|Das Opfergitter]]&lt;br /&gt;
Kenji betritt das Gitter und zeigt das Amulett den erscheinenden Elbengeistern. Einer der Geister liegt zu ihm hinab, streckt seine Hand aus und will das Amulett nehmen. Kenji reicht es ihm, und er blickt es mit einem freudigen, erstaunten Gesichtsausdruck an. Ein weißer Nebel steigt aus dem Amulett auf und der Geist des elbischen Knaben manifestiert sich langsam. Das Amulett um seinen Hals steht er in geisterhafter Form vor den anderen Geistern, lächelt sie mild an und spricht etwas auf elbisch zu ihnen. Dann beginnen die sichtlich erleichterten Geister, die nun weder Leid noch Qual in ihrem Gesichtern tragen, sich langsam in einem gleißenden Licht aufzulösen. Dabei hört man von dem Knaben noch einmal ein „''Hannad!''“ in Richtung der Helden, bevor auch dieser sich auflöst. Das Amulett fällt zu Boden und bleibt auf dem Gitter liegen, so dass Kenji es an sich nehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk macht sich auf die Suche nach einem Türmechanismus und findet schließlich einen Hebel, welcher eine Tür zu einem langen, dunklen Gang öffnet. Die Helden entschließen sich, eine Rast zu machen, und ziehen sich wieder in den trockenen Teil der Folterkammer zurück. Dort machen sie ein wärmendes Feuer und richten sich ein Nachtlager her. Kenji übergibt Augustus das [[Amulett des Mirion|elbische Amulett]], nachdem ihm aufgefallen ist, dass es anscheinend regenerative Eigenschaften besitzt. Die Helden begeben sich zur Ruhe und  tanken schlafend neue Kräfte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Die Freigeister === &lt;br /&gt;
'''28. Sideon 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden dringen tiefer in die Tunnel vor und gelangen auf eine Korallen-Farm der [[Loigg'Il|Gesichtslosen]]. Sie werden von einem [[Gnathoseloda|Wächterdämon]] geschnappt und in der „Sklavenfabrik“ eingesperrt.  Ihr Gesichtslosenkontakt befreit sie und gibt ihnen die „[[Galle des Zerrox]]“ und [[Instruktionen des Gesichtslosen|den Auftrag]], den Ersten Uozk aufzusuchen. Da der Hauptweg blockiert ist, suchen sie eine Alternative und Henk entdeckt Twillzeichen, welche die Helden zu einem Versteck führen, wo sie die [[Freigeister]] [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi der Wortweber.E2.80.9C .28Barde aus Valkenburg.29|Wodhi]] und [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C .28Einbrecher aus Weisshafen.29|Filgiz]] kennen lernen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
28. Sideon &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Erlösung der Geister wurde der Schrecken des Ortes ein wenig aufgehellt, so dass Henk und Augustus schnell Schlaf finden, während Kenji die erste Wache in dem mit unheimlichen Geräuschen und im Augenwinkel wahrgenommenen Bewegungen erfüllten Raum übernimmt. Nach einiger Zeit weckt er Henk und legt sich dann schlafen. Henk denkt über seinen Traum nach, weckt irgendwann Augustus und begutachtet seine noch immer nicht geschossene Brandwunde. Dann erzählt Henk ihm von seinen Träumen und sie finden heraus, dass Henk anscheinend von Erlebnissen geträumt hat, die Octavia zugestoßen sind und mit ihrer Feuermagie zu tun hatten. Henk legt sich nicht mehr hin und fragt Kenji nach dem Aufwachen, ob er ähnliches geträumt habe, und dieser erzählt von seinen Träumen, welche anscheinend ebenfalls auf Octavias Erinnerungen beruhen. Henk ist sich ziemlich sicher, dass es mit der Drachenträne zusammenhängt, da sie an Octavias Erinnerungen teilhaben, wie sie auch Uselias Erinnerungen sahen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-01.png|rahmenlos|rechts|Links die Statue von Hazug-Ságok und rechts das Becken mit den Zuflussröhren ]]&lt;br /&gt;
Die Helden brechen auf und betreten durch die Tür beim Gitter in der großen Kammer einen Tunnel, welchem sie lange folgen und dabei auch eine eingestürzte Stelle mit Wasser schwimmend überwinden müssen. Sie gelangen schließlich zu einer grotesken Statue von [[Hazug-Ságok]], bei der sich der Weg gabelt. Beide Wege führen zu einem Wasserbecken, welches durch drei Röhren in der Wand gespeist wird, aus welchen Wasserfällen hinabstürzen. Die Helden beschließen, eine der Röhren hinaufzuklettern, und müssen gegen den Wasserstrom ankämpfen. Henk kriecht voran, dann Kenji und zum Schluss Augustus, der aufgrund seiner Verletzung etwas langsamer ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Korallen-Farm.png|miniatur|links|Die dämonische Korallen-Farm]]&lt;br /&gt;
Am Ende der Röhre kommen die Helden in eine Art Korallen-Farm, in der die mannshohen, roten Korallen gezüchtet und von Wasserghulen geerntet werden. Henk schleicht sich an einen Wasserghul heran und überwindet ihn geräuschlos. In der Höhle sind noch weitere Wasserghule, welche die Helden zwar bemerken, aber sich nicht von ihrer Erntetätigkeit abhalten lassen. Eine organische, transparente Membran versiegelt einen Höhlenausgang und hält das Meer draußen. Durch sie man blickt direkt auf den sprudelnden Strom, der aus dem Nebelschlund emporschießt. Man sieht das kränklich grüne Leuchten des Meeresbodens und kann außerdem die Überreste von schwarzen Ruinen erkennen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Haiwächter.png|rahmenlos|rechts|Der Wächterdämon]]&lt;br /&gt;
Am Ende der Höhle stoßen die Helden auf einen [[Gnathoseloda|haiköpfigen Dämon mit vier Tentakelarmen]], den sie bereits auf Totland kennengelernt haben. Sie verstecken sich, werden aber entdeckt und ein Kampf beginnt. Augustus lenkt die Aufmerksamkeit auf sich, damit Henk den Dämon von hinten attackieren kann. Der Dämon stößt einen Alarmschrei aus und, während Augustus von einem Tentakelarm gepackt und umschlungen wird, versetzt Henk dem Dämon zwei unangenehme Stiche in Schwachstellen am Tentakelansatz, bevor auch er von einem Tentakel erwischt und umschlungen wird. Kenji rennt währenddessen um den Dämon herum, um eine Tür zu erreichen, durch die mögliche Hilfe eintreffen könnte. Doch gerade als er die Tür erreicht, öffnet sich diese und fünf [[Loigg'Il|Gesichtslose]] treten ein. Kenji versucht noch, die Tür mit einem Hebel während des Öffnens wieder zu schließen, doch dieses misslingt und wird mental gezwungen, sich auf den Boden zu kauern, wo er dann niedergeschlagen wird. Auch die mittlerweile bewegungslosen Henk und Augustus werden von Wasserghulen niedergeschlagen und weggeschafft.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sklavenfabrik-Position.png|300px|miniatur|links|Die &amp;quot;Sklavenfabrik&amp;quot; der Gesichtslosen in L'yreh mit der Position der gefangenen Helden (rotes Oval). Am Rand sind drei Umwandlungskammer zu erkennen, in der Mitte eine große Statue eines Gehirns mit Tentakeln.]]&lt;br /&gt;
Die Helden erwachen mit Kopfschmerzen in Unterwäsche, ihre Hände sind auf dem Rücken mit eisernen Handschellen zusammengekettet und mit einem Bein sind sie an Eisenringe gefestigt, die sich überall auf dem Boden befinden. Henk und Kenji stellen fest, dass sie wieder etwas geträumt haben, wollen sich aber erst später darüber austauschen. Die Helden liegen mit anderen Gefangenen in einem großen Käfig, welcher sich in einer riesigen Höhle befindet. In weiteren Käfigen befinden sich Männer in unterschiedlichen Zuständen, in einigen sind normale Männer, in anderen liegen sehr blasse Männer, die sich unter Krämpfen winden oder bewusstlos sind und in wieder anderen sitzen kahlköpfige Männer, die schon beinahe wie die Wasserghule aussehen. Henk entdeckt ein bekanntes Gesicht, behält es aber für sich. Neben Kenji sitzt ein Mann aus Ankarz namens Boras, der wegen des Fischsterbens an der Küste weiter auf Meer hinausfahren musste und dessen Schiff gerammt wurde und sank. Kenji betet mit ihm das Lichtgebet und spendet ihm Trost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beobachten, wie aus ihrem Käfig immer wieder Männer geholt und in einen der drei Räume mit Statuen davor gebracht werden, aus denen Wasserplatschen zu hören und ein grüner Schimmer zu erkennen ist. Dann hört man, sobald ein Mann dort angekommen ist, aus diesen Kammern immer lautes, entsetztes Schreien und einige Minuten später kehren sie dann völlig bleich und apathisch zurück und werden in den Käfig zu Umwandlung gesteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt ein Wasserghul zu Kenji, kettet ihn ab und nimmt ihn mit. Er führt ihn zu einer der Umwandlungskammern und wird kurz vor dem Hineinführen von einem Geschichtslosen aufgehalten, welcher mit einem Artefakt auf der Stirn wie ein Aufseher wirkt. Dieser geht zum Käfig mit den beiden Helden und Kenji wird von dem Wasserghulen hinterhergebracht. Der Gesichtslose lässt Henk und Augustus holen und führt die drei Helden dann aus der Höhle hinaus, wobei er noch mit einem weiteren Gesichtslosen kommuniziert. Er führt sie durch ein sehr weitläufiges Gangsystem an unterschiedlichen Eingängen zu großen Hallen vorbei, die alle ein membranartiges Fenster mit Blick ins Meer besitzen. Es stehen die hässlichsten und verkrümmtesten Statuen herum und in den Gängen wimmelt es von unzähligen Sklaven und Gesichtslosen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Flaschen.png|rechts|miniatur|Links der Geist-Stärkungs-Trank, rechts die „[[Galle des Zerrox]]“]]&lt;br /&gt;
In einem kleinen Raum werden die Helden auf die Knie gedrückt und erhalten von dem Gesichtslosen, der ein rotes Artefakt auf sie richtet, ihre [[Instruktionen des Gesichtslosen|Instruktionen]]. Sie sollen dem Tunnel, zu dem sie gebracht werden, solange folgen, bis sie auf eine Statue von Hazug-Ságok stoßen. Dort sollen sie einen Abflusskanal emporklettern, welcher in die Kammer des Ältesten führe. Da ihr Geist seinen Angriffen nicht standhalten könne, sollen sie vorher einen Schluck aus einer Phiole nehmen, welche er ihnen zeigt. Sie sollen den Ältesten dann nach dem Aufenthaltsort des Feindes fragen und ihm androhen, seine Brut mit „[[Galle des Zerrox]]“ zu vernichten, welche sich in einer zweiten Phiole befindet. Sobald sie die Informationen haben, sollen sie fliehen und sich nicht auf einen Kampf einlassen. Sein Diener warte dann auf sie im Eingangsbereich des Tunnels, in dem sie abgesetzt wurden. Der Gesichtslose lässt die Helden die Anweisungen so lange wiederholen, bis sie alle nötigen Details abgespeichert haben. Als Augustus einmal kurz zögerte, bekam er zur Bestrafung kurz starke Kopfschmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann  werden sie in einen abgelegeneren Bereich geführt und kommen zu einem Tor mit roten Gitterstäben. Dahinter liegen auch ihre Sachen und ihnen werden die Fesseln abgenommen, nachdem das Tor wieder geschlossen ist. Sie folgen einem langen, breiten Tunnel, von dessen Decke es unaufhörlich tropft, so dass die Helden nach kurzer Zeit komplett durchnässt sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-02.png|miniatur|links|Das Auffangbecken mit dem Tentakelmonster]]&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erreichen sie ein Auffangbecken, in dessen Wasser Unrat, Abfälle und sogar Fäkalien schwimmen. Der Gestank ist fast unerträglich und kaum auszuhalten und die Helden müssen über schmale Brücken den Raum durchqueren. Als Kenji hinübergeht, schnellt ein langes, glibberiges Tentakel nach oben und versucht, sein Bein zu umschlingen. Kenji will ausweichen und rutscht dabei aus, so dass er mit seinen Beinen im Abwasser landet und sich gerade noch halten kann. Henk und Augustus helfen ihm hoch und gemeinsam laufen sie über die Brücken, um den Raum zu durchqueren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-03.png|300px|miniatur|rechts|Der Weg der Twillzinken. Der eingestürzte Tunnel befindet sich links oben ]]&lt;br /&gt;
Der Tunnel wird wieder breiter und plötzlich stehen die Helden vor einem großen Haufen Trümmer, da der Tunnel eingestürzt ist. Sie beschließen, einen der Nebengänge auszuprobieren, um die Einsturzstelle vielleicht umgehen zu können. Im ersten Tunnel stoßen sie auf ein langsam kriechendes, grünes Schleimmonster, welches sich ihnen nähert, als es sie bemerkt. Die Helden ziehen sich zurück und untersuchen den nächsten Gang, als Henk plötzlich ein [[Twillzinken]] an der Wand entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen den Zeichen und müssen weiteren grünen Schleimen ausweichen. Obwohl der Gang nicht in die Richtung führt, in der der eigentliche Tunnel weiterginge, sucht Henk weiterhin nach den Glyphen und die Helden werden von immer mehr Schleimern verfolgt, welche ihnen aus fast jedem Nebengang, an dem sie vorbeikommen, nachströmen. Schließlich gelangen sie mit einer Traube Schleimern in eine Sackgasse. Während Kenji und Augustus die ankommenden Schleimer im Kreis herumführen, sucht Henk nach einem weiteren Twillzinken. Er findet ein Zeichen für Geheimgang und entdeckt über sich kurz vor der Decke ein Loch in der Wand, welches man nur aus dieser Perspektive erkennen kann. Henk schwingt sich mit dem Enterhaken hoch und Kenji und Augustus folgen ihm.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeisterzuflucht-Wache.png|100px|miniatur|links|Das Geheimversteck am Ende der Twillzinken]]&lt;br /&gt;
Oben auf einem Felsvorsprung ist der Eingang durch eine Art improvisierte Holzbarrikade versperrt, welche man aber zur Seite schieben und sich hindurchdrücken kann. Die Helden folgen dem kleinen Tunnel, bei dem jede weitere Abzweigung mit Holzbarrikaden versperrt ist, und nach kurzer Zeit sehen sie ein Licht brennen, welches aber nicht malgorianisch grün brennt, sondern das erste rötliche Feuer hier unten ist. Schließlich gelangen sie zu einer größeren Kammer, in der viele alte Kisten stehen, zwischen denen in der Mitte eine Lampe brennt. Henk schleicht sich an, während Kenji und Augustus sich versteckt halten und auf seine Rückkehr warten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeister.png|200px|miniatur|rechts|Die beiden Freigeister Wodhi und Filgiz (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Henk schleicht sich an das Feuer an und bemerkt zwei Wasserghule, die im Gegensatz zu den anderen vollständig bekleidet sind und man gerade amüsiert lachend mit einem Würfel spielen. Als Henk sich zu erkennen gibt, ziehen die Wasserghule ihre Schwerter und er muss die beiden davon überzeugen, dass er kein Dämon ist. Sie stellen sich schließlich als [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_Valkenburg.29|Wodhi der Wortweber]] und [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] vor, und Henk stellt fest, dass ihm mindestens letzterer sogar von früher bekannt ist. Henk holt dann Kenji und Augustus dazu, die sich auch kurz mit den |beiden Wasserghulen unterhalten, welche ihnen erklären, dass sie zu einer Gruppe von Wasserghulen gehören, die sich der geistigen Übernahme durch die Parasiten widersetzen konnten und sich selbst „[[Freigeister]]“ nennen. Die beiden erzählen ihnen von dem Magier [[Gildon Ipnosi|Gildon]], der ihre Gemeinschaft gegründet hat und führen die Helden in eine größere Höhle.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeisterzuflucht-Wohnhöhle.png|miniatur|rechts|Die Wohnhöhle der Freigeister]]&lt;br /&gt;
Der Eingang zur großen Wohnhöhle ist doppelt getarnt. Er liegt hinter einem Wasserfall verborgen und wird zusätzlich noch durch eine illusionäre Felswand versteckt, die man durchschreiten muss, um hineinzukommen. Die Höhle hat eine angenehmere Atmosphäre als der Rest der Tunnel, weil hier an den Wänden überall göttliche Symbole aus unterschiedlichen Kulturen aufgestellt sind, so mehrere Statuen des Alten Weges, z.B. von [[Ogeon]], [[Lorkan]] und [[Krithor]], sowie ein bronzenes [[Elysisches Ekklesium#Das_Comhla|Comhla]] des [[Elysisches Ekklesium|Elysischen Ekklesiums]], ein Wol-Zeichen und geschnitzte Holzfiguren in Walform, wie man sie von Seefahrern der [[Tuisken |Tuisken]] kennt. Die Helden beobachten dort, wie einer der Freigeister am Boden liegt und sich windet, während andere ermutigend auf ihn einreden. Wodhi erklärt, dass der „Lenker“ immer wieder versuche, sie seinem Willen zu unterwerfen, und dass sie immer wieder aufs Neue dagegen ankämpfen müssen. Dann versorgt er die Helden mit gekochtem Essen und diese erzählen ihm von den Ereignissen in Barthavion und dem Grund ihrer Reise. Wodhi erzählt, dass er Barde ist und in Barthavion ein Gefährte von [[Ben Aram]] war. Kenji fragt ihn, ob er bei den Freigeistern jemanden Namens Dernheim kennen würde, und Wodhi verspricht ihm, sich mal umzuhören. Dann zeigt er den Helden einen Ort, an dem sie sich hinlegen können, und schickt dann Filgiz, dass er sich auf die Suche nach Gildon macht, der zurzeit in den Tunneln unterwegs ist. Dann schickt er den Heiler Udelian zu ihnen, welcher Augustus seine Bauchwunde behandelt und verbindet und sich auch um Henks Verletzungen kümmert. Wodhi spielt ihnen noch auf seiner Flöte das Torians-Lied vor,  worüber sich Henk freut und ganz sentimental wird. Dann legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Geschichten am Krankenbett === &lt;br /&gt;
'''29. Sideon - 1. Aletheon 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus muss im Lager der Freigeister seine Verletzung behandeln und Kenji seine dämonische Infektion mit [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelians]] Medizin auskurieren. Die Helden tauschen sich über die Träume von Henk und Kenji aus, in denen sie Octavias Erinnerungen gesehen haben und sie erzählen [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi der Wortweber.E2.80.9C .28Barde aus Valkenburg.29|Wodhi]] ihre Geschichten von [[Uselias]] und der [[Drachenträne]] und informieren ihn über die Ereignisse in [[Barthavion]]. Sie lauschen Wodhis Vers über [[die Schicksalsschwinge]] und der Geschichte vom [[Der Dämon aus der Flasche|Dämon aus der Flasche]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
29. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Hier endet Naudas Segen vom 29. Spealis (+1 Intuition) für die Helden)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Krankenlager.png|200px|miniatur|rechts|Das Krankenlager der Helden in der [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] der Freigeister]]&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen sehr lange und Henk erwacht als erstes. Sein Kopf ist durch die Käferbisse mittlerweile so angeschwollen, dass er mit seinen verquollenen Augen kaum noch sieht. Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]] untersucht ihn genauer und zieht noch ein paar Käferkiefer aus den gequollenen Stellen. Auch Augustus erwacht und muss feststellen, dass seine Bauchwunde genässt und sich noch nicht geschlossen hat. Udelian versorgt sie fachmännisch und muss etwas nekrotisches Fleisch wegschneiden, damit es sich nicht ausbreitet. Augustus erträgt die Schmerzen und erhält den Rat, sich ruhig zu verhalten, damit sie nicht erneut aufplatzt. Schließlich erwacht auch Kenji mit juckenden Beinen, die beim Nachsehen mit stinkenden, eitrigen Beulen übersäht sind. Bei seiner Berührung mit der Kanalisation muss Kenji sich mit etwas dämonischem infiziert haben, was ihm bis in die Lende gekrochen ist. Der Medicus schneidet die Beulen auf und ein ekelerregender Gestank breitet sich in der kleinen Höhle aus, der Henk und Augustus mit Kenji mitleiden lässt. Er verbindet die infizierten Stellen, die Art der Infektion ist ihm aber unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden unter sich sind, fragt Augustus Kenji nach seinem Verhalten im Kampf in der Korallenfarm, als Kenji um den Wächterdämon herumgelaufen und aus Augustus' Sichtfeld verschwunden ist. Kenji erklärt, da ihn seine Mirakel in dieser dämonischen Atmosphäre sehr viel Kraft kosten und er noch sehr erschöpft gewesen sei vom Kampf gegen die Foltermeister, habe er die Tür versperren wollen, damit keine Verstärkung dazukäme. Er sei dann jedoch von Gesichtslosen überrascht und überwältigt worden. Augustus bittet ihn, in zukünftigen Kämpfen immer in seiner Sichtweite zu bleiben, damit er im Notfall immer eingreifen und ihm beistehen könne, was Kenji verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt ihnen etwas zu essen und er bringt die Unterhaltung auf Uselias, denn ihm war nach dem letzten Gespräch noch ein alter Vers eingefallen, der von Uselias handeln könnte. Die Helden bitten Wodhi, ihnen den Reim vorzutragen und der Barde rezitiert „[[Die Schicksalsschwinge]]“. Das Gedicht wirft am Ende die Frage auf, ob [[Uselias]] die Rolle eines Helden oder Feindes spielen würde, woraufhin Augustus erzählt, dass Uselias in [[Thera|Tyrna]] als schicksalsträchtiger Held betrachtet wird, denn er habe die Welt nach dem Willen der [[Kosmische Götter|kosmischen Götter]] vollendet, indem er die [[Dämonen]] zu ihr führte. Außerdem habe er damit auch das Zeitalter der Menschen eingeleitet. Wodhi stellt fest, dass die [[Elben]] Uselias eher negativ sehen und ihm die Schuld am Untergang ihrer Welt geben, was Henk bestätigt. Jedoch teilt Henk diese Ansicht nicht und sieht Uselias auch eher positiv wie Augustus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erzählen Wodhi noch etwas über ihre Verbindung zu Uselias und der [[Drachenträne]]. Außerdem möchte er von dem [[Bund des Xul|dunklen Kult]] hören und erfahren, wieso ein Thyrner mit Barthavern zusammen reist. Die Helden informieren ihn weitestgehend und, nachdem er sie allein gelassen hat, berichten Henk und Kenji von ihren Träumen und beraten sich mit Augustus. Allen Träumen gemeinsam ist, dass sie Octavia in Situationen erleben, in denen sie die Kontrolle über das Feuer in ihr verlor. Anscheinend träumen manchmal Henk und Kenji von gleichen Ereignissen, allerdings in unterschiedlichen Szenen. Dann legen sich die Helden wieder schlafen, denn sie sind noch sehr erschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Sideon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden wieder erwachen, können Henk und Kenji von neuen Träumen berichten. Sie spekulieren darüber, warum ihnen Uselias diese Erinnerungen von Octavia schickt und wie es Octavia wohl geht. Alle machen sich Sorgen um sie und hoffen, dass sie noch lebt. Sie hoffen, dass Octavia vielleicht am gleichen Ort gefangen gehalten wird wie [[Roana Dernheim|Roana]] und ihnen der Magier Gildon sagen kann, wie sie dorthin gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt etwas zu essen und berichtet Kenji, dass er einen jungen Freigeist gefunden habe, welcher [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart Dernheim]] heißt. Er würde gerne mit ihm sprechen und Kenji lässt den Jungen nach dem Essen hineinschicken. Mart erkundigt sich nach seiner Mutter und erzählt den Helden von seiner Fähigkeit des [[Traumwandeln|Traumwandelns]], mit der er vor Jahren mit seiner Mutter Kontakt geknüpft habe. Als er jedoch merkte, wie sehr sie sich hineinsteigerte, verabschiedete er sich von ihr und teilte ihr mit, dass seine Bestimmung im [[Nebelschlund]] wäre. Mart ist traurig, als er erfährt, dass seine Mutter deshalb auf der [[Baiula Spei]] anheuerte und in den Nebelschlund verschleppt worden ist. Er bittet die Helden, nach seiner Mutter zu suchen, was diese ihm auch versprechen. Die Helden fragen ihn, ob er nicht mit Traumwandeln herausbekommen könnte, wo sich seine Mutter zurzeit aufhielte, und er verspricht, es unter Gildons Aufsicht zu versuchen, denn dieser bilde ihn zum Magier aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bemerkt, dass sein dämonischer Ausschlag sich ausgeweitet und mittlerweile die Brust erreicht hat. Der [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Medicus]] sieht nach ihm und sticht erneut die eitrigen Pusteln auf, woraufhin sich wieder ein unerträglicher Gestank ausbreitet. Er wirkt ratlos und verspricht, einige [[Freigeister]] loszuschicken, damit sie in den Lagern der Gesichtslosen nach Kräutern oder vielleicht sogar magischen Heiltränken suchen, da er die magische Ursache der Infektion nicht heilen kann. Augustus Wunde nässt noch leicht, es hat sich allerdings schon eine leichte Kruste gebildet. Der Medicus verbindet ihn neu und wendet sich dann Henk zu, dem er aber nicht helfen kann, obwohl Henks Kopf weiterhin anschwillt und er mittlerweile vollständig blind ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wasserghul mit [[Tuisken|tuiskischer]] Abstammung namens [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]] kommt zu den Helden und stellt ihnen eine kleine, selbstgeschnitzte Statue auf den Boden, wobei er das Wort „[[Tuisken#Religion|Wibb]]“ ausspricht. Er murmelt noch ein paar Worte zu der Statue und scheint ihr die Helden anzuvertrauen. Wodhi bringt etwas zu essen und erzählt auf Augustus Bitte eine Geschichte von [[Ben Aram]]. Henk wählt eine Geschichte aus, in der eine List eingesetzt wird, und Wodhi erzählt ihnen die Geschichte vom &amp;quot;[[Der Dämon in der Flasche|Dämon in der Flasche]]“, in der Ben Aram einen Dämon mit einer Kiste voll Gold austrickst und in einem alten Kaer in der Stadt [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Askalon]] festsetzt. Augustus schmunzelt nach der Erzählung und stellt auf Kenjis Nachfrage fest, dass der Dämon dort nicht mehr gefangen sei, da er mit Hilfe der Kiste Gold und einer dummen Entscheidung leider entkommen konnte (vgl. [[Die_Reise_nach_Trutz|Kampagne 1]] und [[Golgari_und_das_Dämonenmal|Kampagne 2]]). &lt;br /&gt;
[[Datei:Comhla2.png|200px|thumb|rechts|Das Comlah der [[Elysisches Ekklesium|Elysischen Ekklesiums]]]]&lt;br /&gt;
Kenji unterbindet jegliches weitere Nachfragen, da er nach der Geschichte einen hefigen Fieberschub bekommt und unter Schüttelfrost leidet. Er lässt sich das [[Elysisches Ekklesium#Das Comhla|Comlah]] bringen und betet das Schutzgöttergebet. Der Ausschlag ist bis zum Hals vorgedrungen und Kenji verliert zitternd das Bewusstsein. Henk und Augustus holen sofort den Medicus, der sofort die Beulen aussticht und ihm kühlende Verbände anlegt. Er hofft sehr, dass seine Leute zurückkehren, und nach bangen Minuten hören sie tatsächlich Ankommende, die Kisten und Säcke mitbringen. Udelian durchsucht die Sachen und findet eine Phiole, die einen magischen Heiltrank enthalten könnte. Er verabreicht sie Kenji und hofft, dass der Inhalt noch wirksam ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji etwas später wieder zu Bewusstsein kommt, erzählt er, dass er Octavia gesehen habe, welche weinte. Er habe sie gerufen, sie habe ihn angeblickt und eine Hand nach ihm ausgestreckt. Als er seine ausstreckt, brach der Traum ab und er kam zu sich. Kenji ist sich sicher, dass er keine Einbildung war, sondern das Uselias dies möglich gemacht habe. Augustus ist froh, ein eindeutiges Lebenszeichen von Octavia bekommen zu haben, und hofft, dass sie schnell aufbrechen können, um sie zu befreien. Die Helden sind erschöpft und legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Aufwachen werden die Helden wieder vom [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Medicus]] untersucht. Henk geht es schon etwas besser und sein Kopf ist nicht mehr so angeschwollen. Augustus Wunde hat sich etwas mehr geschlossen, aber sie nässt noch etwas und bedarf weiterer Bettruhe. Der Medicus rührt eine Salbe aus Heilkräutern an und schmiert damit die Wunde ein, bevor er sie erneut verbindet. Bei Kenji hat sich dank des magischen Heiltranks der Ausschlag bis auf eine Stelle an den Lenden zurückgezogen. Die Helden bekommen von Wodhi das Frühstück gebracht und erfahren, dass der Magier Gildon bereits in einem Außenposten ist und bald zu ihnen kommen werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Magister Gildon Ipnosi === &lt;br /&gt;
'''1./2. Aletheon 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden lernen Magister [[Gildon Ipnosi]] kennen und erfahren vom ihm mehr über die gesichtslosen [[Loigg'Il]]. Sein Schüler [[Freigeister#.E2.80.9EMart Dernheim.E2.80.9C .28Magieradept aus Perlheim.29|Mart]] praktiziert das [[Traumwandeln]] und hat so seine Mutter [[Roana Dernheim|Roana]] und eine blonde Frau in einem Zuchtkammer gesehen. Die Helden hoffen auf Octavia und beschließen, die Zuchtkammern aufzusuchen. [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi der_Wortweber.E2.80.9C .28Barde aus Valkenburg.29|Wodhi]] erzählt die Geschichte „[[Der Schatten von Krelon]]“ und die Helden tauschen sich über weitere Träume von Octavias Erinnerungen aus. Gemeinsam mit Gildon brechen sie auf und bekämpfen auf dem Weg durch die Kanalisation einige [[Schleimschnapper]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Essen erzählen Henk und Kenji von ihren Träumen über Octavias Erlebnisse und fragen sich, was Uselias ihnen damit sagen will. Alle Erlebnisse haben etwas mit ihren Emotionen zu tun und der Kontrolle, die sie darüber hat. Augustus hat den Verdacht, dass es wichtig sein könnte, die Ereignisse zu kennen, in denen Octavia de Kontrolle über ihre Kräfte verlor, um ihre Erinnerungen auffrischen zu können, falls sie von den Schwarzmagiern manipuliert und ihre Erinnerung verfälscht wird, so wie es Augustus erlebt hat, als er von [[Silvius Insidiae]] manipuliert wurde. Henk vermutet, dass die Schwarzmagier Octavia wohlmöglich durch Manipulation dazu bringen wollen, wieder die Metamorphose zu vollziehen und sich in eine Flamme zu verwandeln. Henk ist überzeugt davon, dass Uselias ihnen damit noch mehr sagen möchte, doch zurzeit haben die Helden noch keine Ahnung, was damit erreicht werden soll. Daher hat Kenji begonnen, die Träume zu sammeln, sie aufzuschreiben und in eine chronologische Reihenfolge zu bringen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Gildon.png|thumb|rechts|Magister Gildon Ipnosi]]&lt;br /&gt;
Dann kommt Wodhi und berichtet, dass [[Gildon Ipnosi|Gildon]] in der Nähe sei und bald mit ihnen sprechen wolle. Als die Helden nichts mehr benötigen, holt er den Magier und bringt ihn zu ihnen. Gildon stellt sich vor und erzählt, wie er das erste Mal von den Gesichtslosen, oder den Gedankenschindern, wie er sie nennt, erfahren hat (vgl. [[Gildon_Ipnosi#Berater_beim_Governeur_von_Tarsus|Biographie]]) und wie er sich dann mit einer Expedition aus [[Sapos]] auf die Suche nach ihnen gemacht hat (vgl. [[Gildon_Ipnosi#Forschungsreise|Biographie]]). Dabei wurde sein Schiff versenkt und er landete in einer Umwandlungskammer. Nach der Prozedur merkte er allerdings, dass er sich gegen den „Lenker“ wehren kann und so seine Eigenständigkeit bewahren konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sprechen ihn die Helden auf das Schicksal der gefangenen Frauen an und Gildon erzählt, dass diese in besondere Zuchtkammern gebracht werden, wo sie sich u.a. mit nicht umgewandelten Gefangenen paaren müssen, um den Gedankenschindern Säuglinge zu gebären, deren Hirn als Delikatesse für die Ältesten gilt. [[Roana Dernheim|Roanas]] Sohn [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart]] möchte eine Traumreise unternehmen, um herauszufinden, ob seine Mutter zusammen mit Octavia in einer Zuchtkammer sei, und bereitete sich dann etwas abseits meditativ darauf vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ceremorphose.png|300px|miniatur|links|Die Erkenntnisse von Magister Gildon Ipnosi über den Lebenszyklus der Loigg'Il]]&lt;br /&gt;
Als Augustus von dem Magister wissen will, wie die Gedankenschinder am besten zu töten wären, weist Gildon die Helden darauf hin, dass das Gehör der Gedankenschinder nicht gut entwickelt sei. Er erwähnt auch, dass ihr Kopf besonders wichtig sei und nach Abtrennung vom Körper sogar noch etwas weiterlebe. Dann erklärt er den Helden den Lebenszyklus der [[Loigg'Il]], wie sich die Gesichtslosen selbst nennen, und zeigt ihnen dazu eine Bildtafel, welche er auf Pergament gemalt hat. Diese leben parasitär auf einem Elbenkörper und stoßen diesen im Alter ab, um sich in einen Ältesten zu verwandeln. Gildon erklärt den Helden, dass die Loigg'Il ihre unbefruchteten Larven Menschen einpflanzen, um sie umzuwandeln und aus ihnen willenlose Diener zu machen (vgl. [[Loigg'Il#Die_Sklaven_der_Loigg.27Il|Sklaven der Loigg'IL]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon hat herausgefunden, dass die Loigg'Il von den ursprünglichen Bewohnern und Erbauern von L'yreh, den Xishari erschaffen worden sind, die während des [[Äonenkrieg|Äonenkriegs]] den Ort bewohnten. Als durch [[Sereg]] die große Flut kam, flohen sie auf die Inseln und begannen mit der Erschaffung einer neuen dämonischen Rasse, welche sie wieder nach L'yreh schicken könnten, um den Ort zu bewahren: die Loigg'Il (vgl. [[Loigg'Il#Ursprung|Ursprung der Loigg'Il]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkundigen sich bei Gildon nach dem Weg zum obersten Ältesten, und er erklärt ihnen, dass leider alle Zugänge auf der unteren Ebene von den Freigeistern gesprengt wurden, um die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] abzusichern. Doch [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C .28Einbrecher aus Weisshafen.29|Filgiz]] könnte sich nach einem alternativen Weg umsehen, wie sie zu ihrem Ziel gelangen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Türsymbol.png|rahmenlos|rechts|Das Symbol, welches Mart aufgezeichnet hat]]&lt;br /&gt;
Als Mart sich vorbereitet hat, holt ihn Gildon hinzu und versetzt ihn mit Hilfe eines schwingenden Kristall-Pendels in Trance. Dann bittet Gildon die Helden, sich im Geiste so genau wie möglich ein Bild von Roana aufzurufen, um Mart bei seiner Traumreise zu unterstützen. Kenji gelingt dies auf Anhieb und Henk sieht Roanna nach kurzer Zeit auch vor sich. Nur Augustus hat Schwierigkeiten und bekommt kein richtiges Bild. Mart sieht einen großen Raum mit mehreren Gedankenschindern und Zellen, in denen Frauen eingesperrt sind. Mart sieht seine gefesselte Mutter, neben der eine junge Frau mit blonden Haaren sitzt. Außerdem kann er ein Zeichen an der Tür erkennen und, als Gildon ihm ein Stück Papier und etwas Kohle gibt, malt Mart das Zeichen mit schnellen Strichen auf. Danach sinkt er erschöpft zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon vermutet ihn dem Zeichen eine Art „Hausnummer“ für die richtige Kammer und erwähnt, dass die Loigg’Il alle Kammern gekennzeichnet haben. Mit Hilfe des Zeichens sollte es möglich sein, die richtige Kammer zu finden, und Gildon bietet an, die Helden dorthin zu führen. Diese sind sich zwar nicht ganz sicher, ob die blonde Frau wirklich Octavia ist, doch sie könnten nicht damit leben, es nicht herauszufinden. Also sagen sie zu und Gildon rät den Helden, sich jetzt richtig auszuruhen, und zieht sich mit Mart in eine Nebenkammer zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt etwas zu essen und Augustus bittet ihn, ihnen vor dem Schlafengehen noch von der anderen Heldentat Ben Arams zu erzählen, bei der er gegen einen Dämon kämpfte. So erzählt Wodhi ihnen aus erster Hand die Geschichte „[[Der Schatten von Krelon]]“, die er selbst miterlebt hat. Am Ende der Geschichte erwähnte er, dass Ben Aram bei ihrer nächsten Begegnung fast einen Kampf gegen [[Graltik Blutklinge|Graltiks]] Champion [[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]] gewonnen hätte, bevor er die Helden ihrem Schlaf überlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder erwachen, schaut der Medicus vorbei und untersucht sie. Bei Augustus hat die Wunde sich mittlerweile geschlossen und Udelian erneuert den Verband. Auch bei Kenji hat sich der Ausschlag zurückgezogen und Henks Schwellungen sind mittlerweile gut abgeklungen. Als der Medicus sie verlassen hat, berichten Henk und Kenji über ihre neuen Träume und die Helden versuchen, diese in den Kontext der anderen Träume einzureihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stehen seit fast drei Tagen das erste Mal wieder auf und begeben sich in die große Kammer, um mit einigen Freigeistern zu speisen. Besonders [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29|Oldir]], ein ehemaliger Kaufmann aus [[Ankarz]], sieht in den Helden die von den [[Schutzgötter|Schutzgöttern]] geschickte Rettung, während [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C_.28Waldl.C3.A4ufer_aus_Ankarz.29|Khoralt]], ein ehemaliger Waldläufer aus Ankarz, glaubt, dass [[Lorkan]] die Helden geschickt hat, um die Freigeister nach [[Barthavion]] zu führen. Doch Henk und Kenji machen ihnen klar, dass sie sich nicht in dieser Rolle sehen und versuchen, ihnen keine falschen Hoffnungen zu machen. Augustus hält sich aus dem Gespräch eher heraus und isst schweigsam.&lt;br /&gt;
[[Datei:Aussenposten-FG.png|miniatur|rechts|Ein weiterer Außenposten der Freigeister, welcher von [[Schleimschnapper|Schleimschnappern]] angegriffen wird]]&lt;br /&gt;
Schließlich wollen die Helden zu den Zuchtkammern aufbrechen und Wodhi gibt den Helden noch Proviant und Wasser mit. Sie müssen durch Tunnel zu einem weiteren Außenposten gelangen und treffen dort auf drei Freigeister, die Wache halten und ihnen von Dämonen, welche sie [[Schleimschnapper]] nennen, erzählen, die mittlerweile aus den Tunneln kommen, als hätte sie etwas aufgescheucht, und den Außenposten angreifen. Ein ehemaliger Ritter aus [[Olborg]], [[Freigeister#.E2.80.9EElderecht_van_Breedstaal.E2.80.9C_.28Ritter_aus_Olborg.29|Elderecht van Breedstaal]], hat bereits einen Schleimschnapper besiegt und warnt die Helden vor weiteren in dem Tunnel, welchen sie zur Zuchtkammer nehmen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleimschnapper.png|miniatur|links|[[Schleimschnapper]], niedere Dämonen aus der Kanalisation von [[L'yreh]]]]&lt;br /&gt;
Henk begibt sich mit Augustus nach unten, um die Schleimschnappper aus dem Tunnel zu locken. Doch erst als Henk laut ruft, reagieren die Dämonen und zwei der Würmer kommen aus dem Tunnel herausgekrochen. Henk ist überrascht, mit welcher Geschwindigkeit sie sich fortbewegen und hat Mühe, nach hinten zu entkommen. Bei Schnapper verfolgen Henk, was Augustus die Möglichkeit gibt, dem ersten mit seinem Schwert die Seite aufzuschneiden und die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Das verschafft Henk etwas Raum, um überraschend hinter den anderen Wurm zu springen und ihn zu attackieren. Während Augustus den einen Schleimschnapper bei sich hält und etwas überfordert mit der Bekämpfung ist, besiegt Hank den zweiten Dämon mit Elderechts Unterstützung. Anschließend kommen sie Augustus zur Hilfe, dem seine Rüstung gute Dienste erwiesen und die scharfen Zähne der Dämonen abgewehrt hat. Der Kampfeslärm hat einen dritten Schleimschnapper aus dem Tunnel gelockt, welcher sich auf Augustus stürzt. Doch dieser ist gut gerüstet und steckt den Angriff ein, so dass Henk und Elderecht dem Dämon den Rest geben können. Nach diesem Kampf ist der Weg zu den Zuchtkammer frei und Elderecht bittet die Helden, nach der Ursache für die gehäuften Angriffe der Schleimschnapper zu suchen. Dann machen sich die Helden in Begleitung von [[Gildon Ipnosi|Magister Gildon]] und [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart]] auf den Weg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Die Zuchtkammern === &lt;br /&gt;
'''2. Aletheon 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gildon Ipnosi|Magister Gildon]] führt die Helden durch ein verzweigtes Labyrinth und sie entdecken vertrocknete Leichen und seltsame Spuren. Durch die Kanalisation gelangen sie zu den Zuchtkammern und finden den Raum mit dem richtigen Zeichen. Die Helden überwinden einige [[Loigg'Il]] und befreien die Schiffsköchin [[Roana Dernheim|Roana]] und die blonde Gefangene, bei welcher es sich aber nicht Octavia sondern um [[Elora von Tressburg]] handelt, aus den Käfigen und müssen vor einer Überzahl [[Loigg'Il#Namen|Wasserghule]] fliehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon führt die Helden mit großer Sicherheit durch ein weitläufiges Labyrinth von Gängen und mit Hilfe seiner Astralsicht kann er einige Schleimschnapper umgehen. Doch ihm fällt auf, dass es ungewöhnlich viele von den kleinen, dämonischen Krebsen gibt, welche im Blasen-Tang leben und die Nahrung der schleimigen Würmer sind, von denen es hier wiederum erstaunlich wenige gibt. Der schnellste Weg zu den Zuchtkammern führt durch ein Nest der Schleimschnapper, welches die Gruppe nach etwa zwei Wegstunden erreicht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Schleimschnappernest.png|miniatur|rechts|Das Nest der Schleimschnapper mit den Leichnamen und den geschlängelten Spuren]]&lt;br /&gt;
Dort finden sie einen toten Schleimschnapper vor, welcher ausgedörrt und verschrumpelt ist, und Augustus kann seltsame, sich schlängelnde Spuren ausmachen, welche in das Nest führen. Dort entdecken sie weitere tote Exemplare, zwischen denen die Spur verläuft. Die Helden finden auch einige Eier der Schleimschnapper, von denen drei beim Eintreffen der Helden schlüpfen. Die winzigen Würmer greifen Henk und Augustus an, die sich mit ihren Waffen zu wehren wissen. Im Zentrum des Nestes entdeckt Gildon eine giftgrüne Flüssigkeit und spekuliert, dass es sich um Dämonenblut handeln könnte. Dann schleichen die Helden durch die Kammer und vermeiden es, den Eiern zu nahe zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verlassen hält Gildon in einem Gang inne und gibt ein Zeichen, sich ruhig zu verhalten. Aus einer Kammer vor ihnen ist ein leises Zischen zu hören, welches sich mal nähert und dann wieder entfernt. Vermutlich stammt es von der Kreatur, welche die Schleimschnapper getötet hat. Augustus vermutet, dass es sich vielleicht um einen [[Xishari]] handeln könnte, dessen Abbildung er in der Folterkammer gesehen hat. Gildon merkt an, dass, da die Xishari ausgestorben seien, ein guter Beschwörer von Nöten sein würde, um einen solchen Dämon wieder zurückzubringen. Vielleicht hat das Erscheinen eines solchen Dämons auch etwas mit der Anwesenheit der Helden hier unten zu tun, doch Gildon scheint froh zu sein, dass es noch nicht zu einem Kampf mit dem Wesen gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei weiteren Stunden verlassen die Helden das Labyrinth und sie gelangen in die großen, begradigten Tunnel der Abwasserkanäle. Die Helden versuchen, nicht zu sehr auf die Inhalte der Abwasserbecken zu achten und den Gestank zu ignorieren, und begeben sich möglichst schnell voran. Nach einiger Zeit gelangen sie in eine größere Kammer, in der sie eine kurze Rast einlegen und das weitere Vorgehen besprechen können. Gildon erklärt, dass er die Gruppe durch eine Illusion vor den Augen der [[Gnathoseloda|Wächterdämonen]] verbergen könne, dies jedoch bei den [[Loigg'Il]] nicht funktioniere. Sie müssen möglichst schnell die richtige Kammer ausfindig machen und dann soll Augustus alleine hinein, während er unter einem Schutzzauber von Gildon steht, der ihn gegen die Geisteskontrolle der Loigg'Il immunisiert. Augustus sollte dann so schnell wie möglich alle Gedankenschinder im Raum ausschalten und dann die anderen mit dem Ruf „''Stirb''“ hereinholen. Anschließend wollen sie [[Roana Dernheim|Roana]] und hoffentlich auch Octavia befreien und schnellstmöglich wieder auf dem gleichen Weg verschwinden, auf dem sie hineingekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon führt die Helden dann zu einem Becken, welches etwas weniger stinkt als die anderen, und zeigt auf ein Abflussrohr, welches etwas weniger Wasser führt. Als die Helden durch das Abwasser waten, streiften verrottete Kleidungsreste Augustus Bein, Kenji gerät an eine Säuglingsleiche und Henk bleibt mit dem Fuß in etwas stecken, was bei Herausziehen schwarze Fäulnissubstanz aufwirbelt. Dann können sie das Abwasserrohr hinaufklettern und sie gelangen in einen Korridor, von dem drei Gänge abgehen, die mit seltsamen Zeichen markiert sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:Zuchtkammern-Korridor.png|300px|miniatur|rechts|Der Zuchtkammer-Korridor mit den Zeichen]] [[Datei:Türsymbol.png|100px|thumb|links|Marts Symbol]] &lt;br /&gt;
Aus dem Gang von links kommt ein [[Gnathoseloda|Haiwächter]] heraus, und Gildon lässt sich die Helden an eine Wand drücken und legt eine Illusion über sie, so dass der Wächter sie übersieht und weiterzieht. Die Gruppe macht sich danach in den mittleren Gang auf und untersucht die Türen, an denen sie Zeichen finden, die demjenigen von Mart ähneln. Kenji vergleicht jeweils das Zeichen und die Gruppe muss mehreren Wasserghulen ausweichen, die einmal einen schreienden Säugling auf einem Karren fortschieben, ein anderes Mal einen wild schreienden Mann den Gang entlangführen und ein drittes Mal sind es Wasserghule mit einem Karren, auf dem tote Säuglinge und eine blutige Frauenleiche liegen. Die Helden lassen sich davon aber nicht zum Eingreifen provozieren, sondern suchen weiter, bis sie bei der dritten Tür auf der rechten Seite fündig werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuchtkammer.png|miniatur|rechts|Die Zuchtkammer, in der Roana eingesperrt ist]]&lt;br /&gt;
Gildon spricht mit einem Pendel einen Schutzzauber auf Augustus und dieser betritt dann allein den Raum, während die anderen vor der Tür ausharren und auf sein Zeichen warten. In der Zuchtkammer macht Augustus zwei Gruppen von Gegnern aus: auf der Seite des roten Käfigs stehen drei Loigg'Il mit vier Wasserghulen in dem Gang zwischen den Käfigen und auf der rechten Seite zwingt ein von zwei Wasserghulen begleiteter Loigg'Il gerade einen Menschen zum Geschlechtsverkehr mit einer Gefangenen. Augustus stürmt auf die größere Gruppe zu und erwischt vier von ihnen, bevor sie überhaupt reagieren können. Als ein Loigg'Il ihn beherrschen will, wirkt er sehr erstaunt, als Augustus seinen Zauber einfach so ignoriert und angreift. Nach seinem zweiten Angriff sind alle drei Loigg’Il ausgeschaltet und Augustus rennt schnell auf die andere Seite. Doch drei Wasserghule verfolgen ihn, greifen nach ihm und bringen ihn gegenüber der Eingangstür zum Stehen. Der letzte Loigg'Il schickt seine Wasserghule auf ihn und Augustus ist schließlich von fünf Ghulen umzingelt. Mit einem gezielten Rundumschlag auf Kopfhöhe befreit er sich schließlich. Er merkt, dass Gildons Schutz nachgelassen hat, und ruft die anderen dazu, als er sicher ist, dass der Gedankenschinder ihn ins Visier genommen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Flur ist inzwischen ein Haiwächter aufgetaucht und Gildon verwirrt dessen Sinne mit Marts Unterstützung. Henk und Kenji warten bereits auf das Zeichen von Augustus und Henk rennt sofort durch die Tür, als sie es endlich vernehmen. Er sprintet auf den Loigg'Il zu und überrascht ihn mit einem Schattensprung, während Kenji sich im Raum orientiert und nach Roana und Octavia sucht. Henk verwundet den Gedankenschinder schwer, doch dieser wendet sich gegen Henk und zwingt ihn, Kenji anzugreifen. Augustus rennt auf den Loigg'Il zu und fängt Henk ab, bevor er Kenji erreichen kann. Augustus tritt ihn weg und greift den Gedankenschinder an, der seinerseits einen Zauber auf Augustus wirkt. Kenji wirkt ein Lichtwunder und reißt mit einem Lichtblitz den Gedankenschinder aus der Konzentration, so dass Henk und Augustus ihm den Rest geben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Elora.png|miniatur|links|Die fremde Frau aus dem roten Käfig, die sich als Elora vorstellt]]&lt;br /&gt;
Während Henk und Kenji [[Roana Dernheim|Roana]] finden und befreien, holt der komplett erschöpfte Augustus wieder Luft, um sich auf einen möglichen weiteren Kampf vorzubereiten. Henk findet bei einem Gedankenschinder zwei Schlüssel und öffnet damit Roanas Käfig. Diese bittet ihn, auch die blonde Frau aus dem roten Käfig zu befreien, was er auch tut. Doch Henk ist etwas stutzig, als die Fremde in dieser Situation sehr ruhig bleibt. Kenji hat ebenfalls Käfigschlüssel gefunden und wirft diese, als Henk, Roana und die Fremde an ihm vorbei in Richtung Ausgang laufen, quer durch den Raum dem Mann zu, der mittlerweile nicht mehr unter der Kontrolle der Gedankenschinder steht. Als die Fremde auf Augustus zuläuft, kommt diese ihm etwas bekannt vor und sie erinnert ihn an die Lady Arlena, die sich als Schwarzmagierin entpuppte (vgl. [[Kalender#26._Sideon|Episode 22.01]]). Während die Helden den Raum verlassen, kann Gildon gerade noch so den [[Gnathoseloda|Haiwächter]] kontrollieren, so dass sie durch den Gang in Richtung der Kanalisation fliehen können. Im Raum befreit der Mann die gefangenen Frauen und sorgt damit für Chaos. Der Haiwächter verfolgt die Helden und Gildon muss ihn noch so lange aufhalten, bis alle durch das Abflussrohr gesprungen sind. Mit letzter Kraft schafft es auch Gildon und kommt völlig erschöpft in der Kanalisation an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch unzählige Wasserghule verfolgen die Helden und diese müssen durch die Kanalisation fliehen. Mart hilft seiner Mutter und Kenji stützt den sichtlich geschwächten Gildon, der ihnen den Weg weist. Durch Gildons Ortskenntnis entkommen sie den Verfolgern und finden schließlich eine kleine Klammer, in der sich eine Rast machen lässt. Henk ist gegenüber der Fremden, die sich als [[Elora von Tressburg|Elora]] vorstellt, sehr skeptisch und verdächtigt sie, eine Schwarzmagierin zu sein. Damit geht er direkt auf Konfrontation, während Kenji versucht, auf diplomatischerem Weg etwas über sie herauszubekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus Wache hält und sein Schwert putzt, versuchen Henk und Kenji etwas aus Elora herauszubekommen. Sie erfahren, dass sie ihre Schwester sucht, welche tatsächlich die Lady Arlena ist. Diese habe sie in den roten Käfig in der Zuchtkammer sperren lassen, um sie zu quälen. Im Austausch gegen Informationen über den Aufenthaltsort ihrer Schwester verspricht sie den Helden Informationen über die Schwarzmagier, wobei sie [[Sabaoth Immortalis]] und einen weiteren, den Helden unbekannten Namen nennt: Reveron. Schließlich ruhen sich die Helden aus, um vielleicht noch weitere Träume von Octavia zu erhalten, während Augustus aus erhöhter Position hockt und wacht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Der Xishari === &lt;br /&gt;
'''3. Aletheon 721 [[ThZ]]''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Helden]] müssen ihren Verfolgern entkommen und dabei immer ein Auge auf [[Elora von Tressburg|Elora]] haben, denn diese beherrscht die schwarzen Künste und gibt sich geheimnisvoll. Bei ihrer Rückkehr in die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] der [[Freigeister]] wird diese gerade von einem [[Xishari]] angegriffen und die Helden müssen sich diesem zum Kampf stellen. Aus Dankbarkeit für ihre Befreiung erzählt Elora den Helden es über sich und ihre Schwester Arlena und gibt ihnen wichtige Informationen über Sabaoths rechte Hand, den Kultisten [[Reveron|Lord Reveron]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ersten Teil der Wache übernimmt Augustus, doch dann überkommt ihn Müdigkeit und er lässt sich von Henk ablösen. So bekommt er noch etwas Ruhe, bevor [[Gildon Ipnosi|Gildon]] zum Aufbruch drängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe macht sich wieder auf den Weg und Magister Gildon führt sie durch das Schleimschnappergebiet. Doch sie ziehen die Aufmerksamkeit der Dämonen auf sich und werden bald verfolgt. Gildon steigert das Tempo, doch irgendwann bemerkt er, dass sie umzingelt sind. Da [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C .28Magieradept_aus Perlheim.29|Mart]] mit [[Roana Dernheim|Roana]] nicht so schnell vorwärtskommen, muss Henk gegen einen [[Schleimschnapper]] kämpfen. Augustus, der die Nachhut gebildet hat, unterstützt Henk vorne im Kampf und schon bald können sie weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gruppe fast eingeholt wird, zieht [[Elora_von_Tressburg|Elora]] einen schwarzen Dolch aus dem Stiefel und malt mit diesem ein Zeichen in die Luft, während sie dämonische Worte murmelt. Kenji bekommt bei dem Gemurmel eine Gänsehaut und es fühlt sich unheilig und unangenehm an. Doch die Schleimschnapper halten plötzlich inne und Elora scheucht sie davon, so dass die Gruppe entkommen kann. Augustus übernimmt jetzt die Vorhut und kämpft noch gegen einige Dämonen, während Henk als Nachhut die Flucht deckt und ein Auge auf Elora hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gildon das Gefühl hat, dass sie den Schleimschnappern entkommen sind, machen sie eine kurze Rast und er nimmt Elora zu einem Gespräch beiseite, wobeo er eine Art Warnung auszusprechen scheint. Auch die Helden stellen Elora zur Rede. Sie muss ihnen erklären, was sie mit dem Dolch gemacht hat, und versichert ihnen, dass sie nichts von ihr zu befürchten haben. Augustus sieht sich den ungewöhnlichen Dolch an, welcher nicht zum Kämpfen konstruiert wurde, und Elora verrät ihm, dass sie ihn als Geschenk bekommen hat. Sobald sich die Zeit ergibt, wollen sie weiter über Eloras Fähigkeiten sprechen, doch zunächst gilt es, die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gruppe den Außenposten erreicht, stellen sie fest, dass die Wachen [[Freigeister#.E2.80.9EElderecht_van_Breedstaal.E2.80.9C_.28Ritter_aus_Olborg.29|Elderecht]], [[Freigeister#.E2.80.9EWoldo.2C_der_bunte Hund.E2.80.9C .28Pirat des Seevolkes.29|Woldo]] und [[Freigeister#.E2.80.9EVillad_van_Deen.E2.80.9C .28Kapit.C3.A4n_aus_Olborg.29|Villad]] regungslos daliegen und wie Mumien wirken. Etwas hat die Feuchtigkeit aus ihnen gesogen, so wie die Helden es schon bei den Schleimschnappern auf dem Hinweg zur Zuchtkammer bemerkt hatten. Elderecht kann Gildon noch etwas zuflüstern, bevor er verstirbt, und der Magier eilt dann mit den Helden zur Zuflucht. Unterwegs bemerken sie, dass die Illusionen, welche den Eingang verbargen, deaktiviert und die Zauberspeicher aus den Wänden gebrochen sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Xishari.png|miniatur|rechts|Ein beschworener Xishari greift die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] der Freigeister an]]&lt;br /&gt;
Ein Freigeist rennt den Helden schreiend entgegen und als sie den Hauptraum erreichen, hören sie bereits Kampfgeräusche. Ein schlangenartiger Dämon befindet sich in der Mitte des Raumes und an dessen Rand kauern sich panische Freigeister auf dem Boden zusammen. Der Dämon kämpft gerade gegen [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]], [[Freigeister#.E2.80.9EWerris.E2.80.9C_.28Reisender_aus_Barthavion.29|Werris]] und [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C_.28Leibw.C3.A4chter_aus_Tora_Chem.29|Dorgu]], während [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_Valkenburg.29|Wodhi]] versucht, die anderen Freigeister zu beruhigen und den Dämon mit Gegenständen bewirft, um ihn abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werris versetzt gerade mit seinem Kurzschwert dem Dämon einen Stich, wird dann aber vom Stab des [[Xishari]] berührt und beginnt zu vertrocknen. Kurze Zeit später bricht er wie eine Mumie zusammen und Skjall und Dorgu kämpfen allein weiter. Henk und Augustus eilen sofort hinzu und nähern sich schnell dem Dämon, denn Dorgu kann ohne eine magische Waffe den Dämon nicht verletzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xishari beginnt, den Anhänger an seinem Stab zu drehen und ein surrendes Geräusch entsteht, welches dazu verführt, panisch wegzulaufen oder sich auf dem Boden zusammen zu kauern wie die übrigen Freigeister. Doch Henk und Augustus widerstehen dem Zauber und Henk gelingt ein erster Angriff. Auch Skjall wird nicht von Furcht ergriffen, sondern attackiert den Schwanz des Dämons, während Henk mit der Vorderseite beschäftigt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora versucht, die Aufmerksamkeit des Xishari auf sich zu lenken, doch es gelingt ihr erst, als Augustus sich dem Dämon genähert hat und angreifen will. Henk hat ihm bereits eine Verletzung verpasst und Augustus sticht ihm direkt in den ungeschützten Bauch, welcher nicht von einer starken, gepanzerten Haut überzogen ist. Als Elora den Xishari mit einem Bannzauber ablenkt, kann Augustus ihm den Bauch aufschlitzen und ihm den Rest geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf erzählt Gildon, dass seit der Vorzeit niemand mehr einen Xishari gesehen habe, da sie sich nach der Schwelle alle nach Abyssia zurückziehen mussten. Da sie von allen Lebewesen auf Gea vergessen wurden, muss jemand die alten Gänge durchstöbert und noch alte Namen entdeckt haben. Das bedeutet aber auch, dass die Loigg’Il und der dunkle Kult auf die Anwesenheit der Helden aufmerksam geworden sind. Außerdem nimmt Gildon den Stab des Xishari an sich und bringt ihn in seine Kammer zur weiteren Untersuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun findet sich etwas Zeit, um mit Elora reden zu können, und die Helden erzählen ihr von ihrer Schwester und den abtrünnigen Loigg’Il, bei denen sie sie zurückgelassen haben.  Elora erzählt den Helden von einem Mann namens „Lord Reveron“, welcher derzeit an der Seite von [[Sabaoth Immortalis]] arbeitet und vom [[Bund des Xul|Bund]] geschickt wurde, um sich über die Dämonen dieses Ortes schlau zu machen. Augustus nimmt für sich das Recht auf Rache an Sabaoth in Anspruch und warnt Henk, ihm nicht in die Quere zu kommen, wenn sie dem Nekromanten begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte von Elora wissen, warum sich jemand mit Dämonen einlässt, und sie erzählt den Helden von ihrer Schwester, welche unheilbar krank war. Sie wollte ihrer jüngeren Schwester helfen und hörte von Lord Reveron, welcher mit Methoden arbeitet, wie sie von Sapos abgelehnt werden. Er half ihrer Schwester, doch musste diese weiterhin anderen Wesen das Leben entziehen. Zunächst begnügte sie sich mit der Energie von Tieren, doch eines Tages erwischte sie sie dabei, wie sie ein Kind tötete. Damit war für Elora eine Grenze überschritten und sie beschloss, ihre Schwester aufzuhalten. So landete sie schließlich in [[L'yreh]] und wurde eine Gefangene ihrer Schwester.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden sich waschen, bemerkt Henk eine juckende Stelle am Bein, welche ihn an die Infektion von Kenji erinnert. Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]] kümmert sich mit dem Rest der Salbe um die kranke Stelle und Henk bleibt bei ihm, um die anderen nicht mit dem Gestank zu belästigen. Nachdem auch Augustus sich gewaschen hat, erzählt ihm Henk, dass sich Elora anscheinend interessiert nach ihm umgesehen habe. Dann legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Reisen in die Unterwelt === &lt;br /&gt;
'''4. Aletheon 351 [[JF]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji sprechen über ihre Träume und Augustus berichtet über seine Rachegelüste und Erfahrungen mit [[Sabaoth Immortalis]]. Gildon hält eine Bestattungsfeier für die Gefallenen ab, bei der Augustus ins Nachdenken über das Totenreich kommt. Henk und Kenji ermuntern ihn zu einem Gespräch mit [[Elora von Tressburg|Elora]], bei dem die beiden eine Menge Ähnlichkeiten finden und Augustus sich als Principus Mortis zu erkennen gibt. Zum Abschluss erzählt [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi der Wortweber.E2.80.9C .28Barde aus Valkenburg.29|Wodhi]] den Helden die Geschichte von „[[Alouans Reise in die Unterwelt]]“ .  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen sich erstmal richtig aus, denn sie können erst weiter, wenn [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] einen Weg zum Ältestenhirn gefunden hat. Kenji und Henk träumen wieder von Octavia und tauschen sich darüber aus. Die Trauminhalte scheinen alle mit Situationen aus Octavias Leben zusammenzuhängen, in denen sie einen Kontrollverlust erlitt und mit ihrem Feuer andere verletzte. Der Verdacht kommt auf, dass die Kultisten bei Octavia über ihre Erinnerungen wieder eine Metamorphose provozieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht noch einmal mit Henk über seine Rache an Sabaoth Immortalis und erzählt ihm von seinen langen Erfahrungen mit [[Sabaoth Immortalis|Spurius Iunius]] und über die Manipulationen, denen Augustus seit seiner Militärzeit ausgesetzt war. Henk versteht seine Rachegefühle, weist aber erneut darauf hin, dass jede Gelegenheit genutzt werden muss, die sich bietet, um Sabaoth auszuschalten, und dass man in Ernstfall nicht auf jemanden warten könne, damit dieser dann den Todesstoß ausführe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C_.28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]] erfahren die Helden, dass [[Elora von Tressburg|Eloras]] Eltern sehr fromm sind und ihr Vater in Tressburg einen großes Sanktum gestiftet habe. Außerdem hat er von Lord Reveron gehört und weiß, dass dieser sich in einem alten Gemäuer eingerichtet hat, welches Khoralt sehr unheimlich findet und darum stets einen großen Bogen darum machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Freigeister#.E2.80.9EWodhi der Wortweber.E2.80.9C_.28Barde aus Valkenburg.29|Wodhi]] informiert die Helden, dass Elora mit [[Gildon Ipnosi|Gildon]] spricht und er ihr die Regeln der Freigeister erklärte, da Gildon ihr nicht richtig traut. [[Roana Dernheim|Roana]] setzt sich für Elora ein und schätzt sie nicht so verdorben ein, wie sie scheint, da Elora ihr in der Gefangenschaft immer wieder Mut gemacht und Mitgefühl gezeigt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wodhis Rat spricht Kenji mit [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29 |Oldir]], da dieser am Boden zerstört ist, sich nutzlos fühlt und sehr um die Verstorbenen trauert. Er erzählt Kenji, dass er einmal einer der reichsten Männer in [[Weisshafen]] war und nicht damit zurechtkomme, dass alles, was er sich einmal aufgebaut hat, nun verloren sei. In seiner Hoffnungslosigkeit fürchtet er auch, den nächsten Kampf gegen seinen Lenker zu verlieren, da er sich als Schwächsten der Freigeister betrachtet. Kenji rät ihm, sich eine Aufgabe zu suchen, bei welcher er sich nützlich fühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen berichtet Elora den anderen beim Essen, dass sie gemeinsam mit Gildon den Stab des [[Xishari]] untersucht hat. Sie hat festgestellt, dass auf dem Artefakt ein Name eingraviert ist, und sie vermutet, dass man mit dessen Hilfe den Xishari heraufbeschworen habe. Nach dem Essen beginnt Augustus mit körperlicher Ertüchtigung, weil er nicht mehr einfach so dasitzen und auf Filgiz warten kann. Sein Training wird von Elora beobachtet, und Kenji bietet sich Augustus als Sparringpartner an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon kommt aus seiner Kammer und lädt die Helden zur Bestattung der gefallenen [[Freigeister]] ein. Aus Respekt vor den Kämpfern nehmen Augustus, Henk und Kenji teil und nur Elora bleibt in der Zuflucht zurück. Inzwischen sind vermutlich alle existierenden Freigeister dort versammelt und gemeinsam mit Roana folgen die Helden ihnen zu dem unterirdischen Fluss, in dem sie auch die Xishari-Teile entsorgt hatten. Dort spricht Gildon einige Worte über jedem Gefallenen und übergibt den Leichnam dem Wasser. Gildons Worte über das „große Mysterium“, in welches die Toten nun eingehen würden, machen Augustus sehr nachdenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji mit Oldir und den Anhängern des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] betet, spricht Henk den abwesend wirkenden Augustus an. Dieser erzählt ihm, dass er mit seiner Verbannung hadere, da er durch diese seine Ahnen und Göttern verloren habe. Einerseits könne er nun ein selbstbestimmtes Leben führen, wie er es sich früher als Knabe immer gewünscht habe, doch andererseits könne er jetzt niemals seinen Stammvater Cycnus treffen, was er sich auch schon immer gewünscht habe. In Thyrna würden verbannte Seelen nicht von den Ahnen aufgenommen und ruhelos außerhalb des Elysiums umherirren, während es in Barthavion möglich sei, sich seinen Platz an der Tafel eines Gottes durch seine Taten zu verdienen. Henk rät ihm, sich nicht zu viele Gedanken über die Toten und das Totenreich zu machen, sondern lieber das Leben zu leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oldir will von Kenji wissen, ob die Seelen der hier in [[L'yreh]] Verstorbenen ihren Weg ins Licht der [[Lichtgötter|Elysischen Götter]] finden würden, und Kenji bestätigt ihm dies. Er glaube fest daran, dass das Licht stark genug sei, damit die Seelen ihren Weg dorthin auch aus einer solchen Finsternis finden können. Währenddessen zeigt Henk Augustus sein Medaillon von Viola und erklärt, dass er alles, was er tue, nur aus Liebe für sie tut, und er fragt Augustus, warum er dies alles auf sich nimmt. Er ertappt Augustus dabei, keine wirkliche Antwort auf die Frage zu haben, obwohl dieser die Unterstützung von Octavia als Grund anführt. Henk erfährt auch, dass Augustus nur einmal eine Bindung zu einer Frau aufgebaut hat und er sich mit dem Kontakt zum anderen Geschlecht recht schwertut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr in die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] bittet Henk deshalb Elora, sich doch einmal mit Augustus zu unterhalten, da er doch bemerkt habe, dass die beiden sich ganz zugetan wären. Währenddessen spricht Augustus noch mit Kenji, denn diesem stellt sich die Frage, ob man Elora trauen könne und ob sie die Helden begleiten solle. Augustus spricht sich für Elora aus und sieht bei ihr großes Verantwortungsgefühl gegenüber ihrer Schwester, was ihn an sich selbst erinnert. Auch Kenji glaubt, dass Elora kein schwarzes Herz besitze und in dämonische Dinge hineingeraten sei, genau wie auch Augustus. Deshalb bittet Kenji ihn, seine Erfahrungen mit Elora zu teilen, da sie anscheinend ähnliches erlebt habe und sie vielleicht wisse, wie das sei. Henk ruft nach Augustus und winkt ihn an den Tisch, an dem er mit Elora sitzt. Zuerst ermuntert Henk ihn, von dem Kampf mit dem Xishari zu erzählen, doch Augustus empfindet dies als prahlen und lehnt ab. Dann erwähnt Henk, dass Elora ganz verzweifelt nach ihrer Schwester suche, und sie schließlich nicht die Einzige sei, die dies tue. Nach dieser Information erhebt Henk sich und entfernt sich vom Tisch, während Elora Augustus erwartungsvoll anschaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus offenbart ihr, dass er seine Schwester suche, und Elora will wissen, warum der Kaiser ihm erlaubt habe, mit den Helden zu ziehen. Augustus gesteht ihr etwas zögernd, dass er verbannt wurde und nun nach Barthavion zurückkehre, dem Land seiner Geburt. Sie sprechen über das magische Phylakterium genannt die [[Drachenträne]], welches die Kultisten am liebsten zerstört sähen, und Augustus berichtet ihr vom Verlust Adarians durch die Hand [[Iobis Galdimmera|Galdimmeras]]. Als Augustus Elora erzählt, dass sich seine Schwester vermutlich in den Händen von Sabaoth Immortalis befindet, erzählt diese, dass die Kultisten erwartet hätten, dass sich das Problem mit Octavia durch einen Verbündeten lösen würde und sie nicht getötet werden müsse. Augustus ahnt, wer gemeint ist, und bedauert es sehr, [[Ignus]] nicht persönlich begegnet zu sein. Augustus gesteht, dass man um kleine Schwestern immer besorgt sei und auf sie aufpassen müsse und wolle, was ihm Elora bestätigt. Doch im Gegensatz zu ihr sieht Augustus für seine Schwester noch eine Chance auf Rettung, während Elora für ihre keine Rettung mehr sieht und nur noch bestrebt ist, sie davon abzuhalten, das Mal von Utukk'Xul zu bekommen. Da sie hofft, wenigstens noch die Seele ihrer Schwester retten zu können, rät ihr Augustus, sich einmal mit Kenji zu unterhalten. Elora gesteht, dass sie ihrem Glauben schon vor langer Zeit untreu geworden sei, und Augustus räumt ein, dass so etwas manchmal passiert. Dies bedeute jedoch nicht, dass man nicht zurückfinden könne, egal wie sehr man entgleise, es sei nur nicht schön. Da er andeutete, selbst eine solche Erfahrung gemacht zu haben, hakte sie nach und er erzählt ihr von dem Attentat auf seinen Vater. Dann offenbart er ihr, dass [[Sabaoth Immortalis]] damals der Berater von [[Silvius Insidiae|Insidiae]] war und ihm persönlich bekannt sei. Elora erwähnt, dass sich Sabaoth unter die [[Bund_von_Utukk'Xul#Die_Propheten_des_Untergangs|Herren des Raumes]] gedrängt habe und die Macht an sich reißen wollte. Augustus erzählt ihr, dass er damals versäumt habe, Immortalis zu töten, und offenbart sich als [[Principus Mortis|Schlächter von Loderis]]. Er gesteht seinen Hass und seine Rachegelüste wegen der Attentate und offenbart die Manipulation durch Sabaoths Lügen, die nur durch die Anwesenheit seiner Schwester [[Octavia]] auf dem Schlachtfeld gebrochen wurden. Elora versteht ihn, da es ihr mit Reveron ähnlich ergangen sei und sie alles geglaubt habe, was er ihr sagte. Er begeisterte sie für das Beschwören von Dämonen, um Macht über andere zu erlangen. Elora gesteht ihm, dass sie beschworene Dämonen auf ihre Bräutigame gehetzt hat, bis einmal einer zu Tode kam, was sie nie beabsichtigt habe. Danach war sie als die „Verfluchte Lady von Tressburg“ bekannt und die Anträge hörten auf. Reveron redete ihr ein, dass ihre Magie sich, ähnlich wie die Priester, an Götter richte, auch wenn die ihren alte Götter seien. Elora fühlt sich getäuscht und zu den Taten verleitet und fragt Augustus, ob er glaube, dass er seine Verfehlungen wieder gut machen könne. Er gesteht ihr, dass er daran nicht glaube, jedoch überzeugt sei, in Zukunft besser handeln zu können. Doch er gesteht ihr auch, dass er weiter als bis zu der Drachenträne nicht schauen kann, da bei ihrem Scheitern dann sowieso alles verloren sei. Elora bemerkt, dass Augustus mit seinem vorherigen Leben abgeschlossen habe, und er gesteht, dass ihm zwar die Entscheidung dafür abgenommen wurde, sie aber Recht habe. Vielleicht müsse man sein Leben in die Waagschale werfen, um noch irgendwas zu erreichen. Elora stellt fest, dass die Tatsache, dass sie beide nach ihrer Schwester suchen, sie beide verbindet, worauf die beiden mit Wein anstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gesprächs verbindet Roana Henks Bein. Er und Kenji beobachten das Gespräch von Augustus und Elora und nehmen beide für sich in Anspruch, es erfolgreich in die Wege geleitet zu haben. Kenji glaubt, dass es kein Zufall sei, dass die Mitglieder der Drachenträne stets eine tiefe Schuld aus einer belastenden Vergangenheit in sich spüren, die ihre antreibende Kraft ist, doch Henk widersprich ihm für seinen Anteil. Er fühle sich durch keine Schuld zu der Queste getrieben, wobei Kenji ihm auch zustimmt, doch er erläutert, dass die Notwendigkeit, einen Sinn zu erfüllen - nicht einfach nur vor sich hinzuleben, sich seiner Erfahrung nach aus etwas Dunklen in der Vergangenheit entwickle, so dass etwas Schönes aus etwas Schlechtem erwachsen könne. Dies sei eine schöne Kraft, die Menschen besitzen. Kenji erinnert Henk an den Besuch auf Soltrum, wo die Anhänger des Sonnengottes (vgl. Biographien [[Kalender#6._Sideon|6. Sideon]]) sich um den ganzen Sinn nicht mehr sorgen mussten, was Kenji als ziemlich verlockend empfindet. Henk gesteht Kenji, dass er ziemlich zufrieden mit seinem Leben ist, er nie gehadert habe und stets getan habe, was in ihm übrigblieb. Henk wisse gar nicht, was er für ein anders Leben führen sollte, und die Soltrumer Gemeinschaft hätte zwar ihren Frieden, aber sonst auch nicht viel mehr andere Sachen. Als Kenji sich fragte, was er mit seinem Leben anfangen soll, wenn sie das Ganze hier überleben würden, er aber nicht mehr in sein altes Leben zurückkehren könne, macht Henk ihn darauf aufmerksam, dass man dann als großer Held in Barthavion einfach in eine Kneipe gehen und den Abend auf sich zukommen lassen kann. Kenji stimmt ihm zu und sieht sich dann als feisten Adpeten enden, als der [[Helom Kerzorban|Kerzorban]] ihn bereits im [[Prozess_gegen_die_Helden#Kenjiro_Asai |Prozess von Valkenburg]] diffamiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi ruft alle Anwesenden zusammen und erzählt ihnen die Geschichte von „[[Alouans Reise in die Unterwelt]]“, in der sich der berühmte Barde [[Alouan Silberklang]] aus Trauer über den Verlust eines Freundes und Königs [[Torian]] von der Welt abwendet und in der Unterwelt seinen Freund retten will. Er zahlte einen bitteren Preis dafür, weil er als Sterblicher versuchte, das Reich der Toten zu betreten, denn er erfährt, dass er durch seine anmaßende Trauer seine eigene Lebzeit verwirkt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht Augustus an, weil er so still sei. Dieser ist in Gedanken bei der Geschichte und erklärt, dass er auch stets versuche, zu handeln, aber sich nicht sicher sei, ob er an Alouans Stelle es nicht auch versucht hätte, seinen Freund zurückzuholen. Kenji sieht darin keine Schande und weist Augustus darauf hin, dass es tatsächlich aufs Handeln ankomme, denn die ganze Reue, die Kenji über seine Kindheit empfunden hat, habe ihn zu nichts gebracht. Augustus gesteht ihm, dass es schwierig sei, sich aus den Vorstellungen, in denen man gefangen sei, zu befreien. Es sei ihm damals als Principus Mortis nur durch Octavia geglückt, und ihm falle kein weiterer Weg ein, der ihm auch geholfen hätte. Er äußert die Hoffnung, dass Octavia zurzeit ihre Freunde spüren könnte, da diese in ihren Träumen eine Verbindung zu ihr hätten. Kenji hofft das auch und erzählt Augustus von seinen wiederkehrenden Albträumen, die sich immer wieder um den Jungen Olrik drehen, der von dem Wachhund getötet wurde (vgl. [[Kenjiro Asai#Ein schicksalhaftes Ungl.C3.BCck und die R.C3.BCckkehr zum Licht .28327 JF.29|Kenjis Biographie]]). Aber dann habe er entschieden, dass das Wälzen im Selbstmitleid ihn auch nicht wieder lebendig machen könne und zu nichts führe. Augustus erklärt Kenji, dass es ihm nicht um Selbstmitleid ginge, sondern um ein besseres Verständnis über die eigenen Schwachstellen, da die Versuchungen schließlich immer wieder auf einen warten würden. Kenji erzählt, dass er selbst einen Schlussstrich ziehen und nie wieder solche Fehler machen wollte, so erkenne er heute, dass es ein Trugschluss sei, denn man werde immer wieder Fehler machen. Man müsse nur aus ihnen lernen, denn Menschen seien eben keine Götter. Anschließend legen sich die Helden schlafen, um bei Filgiz Rückkehr bereit zu sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Im Tempel des Hazug-Ságok - Teil 1 === &lt;br /&gt;
'''5. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] hat einen alternativen Weg gefunden und die [[Helden]] machen sich mit [[Elora von Tressburg|Elora]] auf den Weg zum Ältestengehirn der [[Loigg'Il]]. Sie gelangen in uralte Bereiche von [[L'yreh]] und entdecken in den Tiefen einen Tempel des [[Hazug-Ságok]]. Bei dessen Untersuchung müssen die Helden gegen Flugdämonen kämpfen und entdecken, dass der Weg, den Filgiz nehmen will, eingestürzt ist. Alternativ müssen sie durch eine geschlossene Tür, welche sich nur durch eine Anrufung des [[Hazug-Ságok]] öffnen lässt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji und Henk erwachen, sprechen sie kurz über ihren neuen Traum von Octavia und berichten dann auch Augustus davon. Dieser entschuldigt sich bei Henk dafür, dass er bei ihrem Gespräch nach der Bestattung so abweisend zu ihm war. Augustus erzählt ihm, dass er lange nicht mehr mit anderen Menschen gesprochen habe und er berichtet kurz von seiner verbotenen Liebe zu der [[Menschen#Die_Coraner|Coranerin]] Selina. Henk nimmt seine Entschuldigung an und gemeinsam machen sie sich Gedanken um die Drachenträne und ihre Sicherheit bei den [[Loigg'Il]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Roana Dernheim|Roana]] hat eine Mahlzeit zubereitet und die Helden essen den Eintopf, nachdem sie sich bei Wodhi nach [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] erkundigt haben. Henk spricht mit Roana und Augustus unterhält sich mit [[Elora von Tressburg|Elora]]. Kenji bekommt von dem dankbaren [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]], der endlich im Durchsuchen der Lagerhallen der Loigg'Il  eine sinnerfüllende Aufgabe gefunden hat, eine Kiste Proviant, eine Öllampe mit Lampenöl und eine Phiole unbekannten Inhalts geschenkt, welche dieser auf seinem Beutezug gefunden hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kehrt Filgiz zurück und spricht zunächst mit Wodhi, welcher ihm die traurigen Neuigkeiten vom Überfall und den Verlusten erzählt. Filgiz isst etwas und berichtet danach den Helden, dass er leider keinen Weg gefunden habe, das dämonenverseuchten Gebiet, welches sie nun auf dem Weg zum Ältestenhirn erwartet und das selbst von den Loigg'Il gemieden wird, zu umgehen. Die Helden reden noch mit Gildon, welcher nicht mitkommen wird, da er die Freigeister und die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] schützen müsse. Udelian identifiziert den Inhalt der Phiole als einen Heiltrank und gibt den Helden noch eine Wundsalbe, Verbandsmaterial und Nadel und Faden mit. Wodhi steuert noch ein paar Rucksäcke bei und Augustus bespricht mit Elora, dass diese die Helden begleiten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schließlich aufbrechen, überlegen die Helden, ob sie den Xisharikopf mitnehmen wollen, entscheiden sich dann aber wegen seiner Sperrigkeit dagegen. Sie kommen nach einigen Gängen der Schleimschnapper zu einem großen Höhlensee, den sie trockenen Fußes über ein paar Steine überqueren können. So gelangen sie in einen uralten Gang mit dem gleichen ungewöhnlichen, asymmetrischen Querschnitt, welchen sie schon in der [[L'yreh#Die Folterkammern der Xishari|Folterkammer der Xishari]] vorgefunden haben. Der Gang führt sie zu einer Höhle mit einer großen Statue des [[Hazug-Ságok|Herzogs der Lügen]], von der es in ein Gangsystem geht, dessen Durchgänge manchmal so niedrig sind, dass man hindurchkriechen muss. Filgiz hat in diesem Labyrinth den richtigen Weg mit [[Twillzinken]] markiert und Henk hilft ihm dabei, diese wiederzufinden. Schließlich führen die engen Gänge zu einem riesigen Gang mit ungewöhnlichem Querschnitt, dessen Decke mit den zur Verfügung stehenden Lichtmitteln nicht auszumachen ist,  und die letzte Twillzinke schickt die Helden nach links den Gang weiter. &lt;br /&gt;
[[Datei:Prozession.png|miniatur|rechts|Das Wandrelief mit der Prozession der Xishari und den unbekannten Dämonengattungen]]&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit weist Filgiz die Helden auf eine gute und letzte Rastmöglichkeit hin, bevor das Gebiet mit den lauernden Dämonen erreicht werde. So setzen sich die Helden mit Elora und Filgiz an den großen Sockel einer zerstörten Statue und essen etwas Proviant. Sie entdecken ein großes Wandrelief, welches eine Prozession von [[Xishari]] darstellt und noch weitere unbekannte und verstörende Dämonen von enormer Größe aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Erholungspause brechen die Helden auf und folgen weiter dem Gang, bis sie an ein großes Tor stoßen, dessen Tür von Innen aufgesprengt worden war. Ihre grünen Trümmer liegen auf dem Boden verstreut und nur noch die linke, untere Ecke ist noch erhalten und weist einen unbekannten Dämon auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie betreten den dahinterliegenden Raum und Kenji spürt sofort eine bedrohliche Präsenz. Augustus, Filgiz und Henk bemerken eine Bewegung im Dunkeln der hohen Decke, die sie jedoch nicht genauer orten können. Auf der dem Eingang gegenüberliegenden Seite des Raumes befindet ein Relief mit einer Abbildung des Hazug-Ságok und einem Text in einer Sprache, welche nur Elora kennt. Plötzlich bebt der Boden und Steine fallen von der Decke. Filgiz hatte von Erschütterungen berichtet, die in den dämonenverseuchten Gebieten auftreten sollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Torreste.png| Reste des Eingangstores zum Tempel&lt;br /&gt;
File:Tempel_HS-Eingang.png|Die Eingangshalle des Tempels&lt;br /&gt;
File:Hazug_Sagok_Relief.png| Relief in der Eingangshalle des Tempels&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_1.png|miniatur|rechts|Der obere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Nur ein weiterer Gang führt aus dem Raum heraus und Augustus drängt zur Eile, da jederzeit ein Angriff von oben erfolgen könnte. Filgiz führt die Helden in den Gang, als der Boden erneut bebt und die Helden gerade noch den herabfallenden Trümmern ausweichen können. Schließlich gelangen sie unverletzt in eine weitere Kammer, an deren Ende eine Treppe in die Tiefe führen soll. Sie kommen an einer zerschlagenen Statue vorbei, welche vermutlich den Herzog der Lügen darstellte, und entdecken an der Wand ein weiteres Relief.&lt;br /&gt;
[[Datei:Käfige-01.png|miniatur|links|Relief im oberen Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite befindet sich ein seltsames Becken aus Stein mit einem Abflussloch in der Mitte Dann nähern sich die Helden einer weiteren gesprengten Tür, hinter der ihr Weg weitergeht. Doch sie stellen fest, dass der erwartete Gang eingestürzt ist und keine Hoffnung besteht, ihn freizuräumen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugdämon.png|miniatur|rechts|Der angreifende Flugdämon]]&lt;br /&gt;
Henk hat unterdessen bemerkt, dass ihnen Etwas von der Eingangshalle durch den Gang gefolgt ist und auch Augustus spürt die Gefahr. Er entdeckt, dass Kenji angegriffen wird, schubst diesen zur Seite und wehrt mit dem Schwert den Angriff des Dämons ab. Bei dem Angreifer handelt es sich um die fliegende Kreatur, welche auf dem großen Relief im Gang dargestellt ist. Augustus schlägt ihm eine Kerbe in den Schnabel und die Helden ziehen sich schnell in den Gang zurück. Sie gehen zurück in die Eingangshalle, um vielleicht einen anderen Weg in die Tiefen zu finden. Mit diesem Ziel suchen sie dir Wände ab, während Elora sich das Wandrelief anschaut und versucht, die Inschrift zu entziffern und zu übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt rechts neben dem Eingang einen eingestürzten Gang, der wie auf der anderen Seite weiterführt. Diese Einsturzstelle lässt sich vermutlich freiräumen und Henk, Kenji und Filgiz geben ihr Bestes, während Augustus auf den Flugdämon achtet, welcher den Helden in die Eingangshalle gefolgt ist. Elora ist allein am Relief, als sie das Ziel des Dämons wird. Augustus rennt mit gezogener Waffe zu ihr und verpasst dem Dämon einen Schlag, welcher ihn wieder verscheucht. Doch zuvor hat er Elora am Hals verletzt und Augustus beeilt sich, sie zu dem mittlerweile freigelegten Gang zu bringen. Damit alle die Engstelle passieren können, decken Henk und Augustus den Rückzug und Henk verletzt den Dämon an seiner Schwinge. Kurz nachdem alle Helden im dahinterliegenden Gang sind, stürzt sich der Dämon erneut hinab, passt jedoch nicht durch den Engpass und beginnt, mit seinen Krallen weitere Steine zur Seite zu räumen. So ist es nur eine Frage der Zeit, bis er hindurchgelangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_2.png|miniatur|rechts|Der untere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Augustus verbindet Eloras Wunde und die Helden folgen dem Gang in einen weiteren Raum. Hier ist die Statue nicht zerschlagen und stellt den Dämonenfürsten dar. [[Datei:Käfige-02.png|miniatur|links|Relief im unteren Tempelraum]] An einer Wand befindet sich ein ähnliches Relief wie im oberen Tempelraum, doch sind hier andere Dämonen in den Käfigen abgebildet. Ein steinernes Becken mit Abfluss findet sich ebenfalls und am Ende des Raumes befindet sich eine intakte, verschlossen Tür aus dem seltsamen grünen Stein. Vor der Tür ist eine kreisrunde Fläche im Boden eine Handbreit abgesenkt und über der Tür finden sich drei Worte in der dämonischen Schrift, welche Elora mit „''Geben''“, „''Richten''“ und „''Preisen''“ übersetzt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hazug_Sagok_Tor.png|miniatur|rechts|Das verschlossene Tor mit den Inschriften im unteren Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Elora hält die Inschrift in der Eingangshalle für eine Lobpreisung von Hazug-Ságok und Augustus stellt die Theorie auf, dass man, wie für ihn auf den Reliefs dargestellt, eine Dämon opfern und dabei sein Blut in das Becken fließen lassen müsse, während im Kreis die Lobpreisung gesprochen wird. Die anderen stimmen zu und überlegen, wo sie den Dämon am besten angreifen und fangen können. Der Gang zu dem unteren Tempelraum böte sich hierzu an, da seine Wände sehr eingefallen sind und dem Dämon daher wenig Raum zum Fliegen bieten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 10: Im Tempel des Hazug-Ságok - Teil 2 === &lt;br /&gt;
'''5. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden fangen den Flugdämon, opfern ihn auf einem Altar  und Elora spricht die dämonische Anrufung, mit der die Tür geöffnet wird. Sie dringen weiter in die Tiefen des Tempels vor und stoßen auf in Käfigen gefangene Dämonen, von denen ein [[Kunguss]]-Dämon ihnen den Weg blockiert. Ein gehörnter Dämon weist die Helden  auf einen Geheimgang hin und bietet ihnen Informationen für seine Freilassung an, um an dem Kunguss vorbeizukommen. Die Helden finden den Käfigschlüssel und befreien den Gehörnten, welcher ihnen von einem Artefakt in der Wächterkammer erzählt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst diskutieren die Helden noch etwas weiter, wie sie vorgehen wollen: wollen sie darauf warten, bis der Dämon durchgebrochen ist oder sollten sie ihn schon vorher angreifen. Als die Helden gerade die Statue von Hazug-Ságok untersuchen, beginnt die Erde wieder zu beben und löst Steine aus der Decke. Henk bemerkt es als erster und stößt Kenji zur Seite und warnt Filgiz, so dass dieser sich in Sicherheit bringen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bemerken die Helden, dass der Dämon durch das Erdbeben anscheinend verscheucht wurde und [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] bietet an, zunächst als Späher vorrauszugehen und nach dem Dämon zu suchen. Er schleicht durch den schmalen Durchgang und verschwindet in der Dunkelheit. Die Helden warten eine Weile und beschließen, als Filgiz nicht zurückkehrte, nach ihm zu suchen. Sie betreten die Eingangshalle des Tempels und finden dort keine Spur von Filgiz. &lt;br /&gt;
[[Datei:Flugdämonkampf.png|miniatur|links|Ort des Kampfes mit dem Flugdämon]]&lt;br /&gt;
Als sie den Gang zur oberen Kammer betreten, nehmen sie den Flugdämon wahr, wie er in der Biegung auf dem Boden kauert und an einem Steinhaufen kratzt. Augustus und Henk stürmen schnellstmöglich auf ihn zu und Kenji folgt ihnen mit etwas Abstand. Als der Dämon sie bemerkt und abheben will, schnappt sich Augustus den Schwanz und hält ihn mit aller Kraft fest, so dass der Dämon sich nicht in die Luft erheben kann. Henk nutzt die Gelegenheit und wirft seinen Enterhaken um den Hals des Flugdämons und sucht nach einer Möglichkeit, sein Seil am Boden festzumachen. Der Dämon schafft es auch mit starken Schlägen seiner Schwingen nicht, sich aus Augustus Griff zu befreien, und wird nun zusätzlich von Henks Seil zu Boden gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Henk den Flugdämon beschäftigen, kriecht Filgiz aus seinem Versteck zwischen den Trümmern hervor und greift den Dämon mit seinem Dolch am Schwanzansatz an. Henk kann das Seil nirgends befestigen, doch die beiden lassen nicht los, obwohl der Flugdämon einen Angriff auf Henk startet. Er wendet seinen Kopf und schlägt nach hinten aus, wobei er Henk eine stark blutende Wunde am linken Arm verabreicht, welcher jedoch das Seil nicht loslässt. Filgiz erklimmt einen Trümmerhaufen und schneidet mit seinem Dolch den Flügel des Dämons ein. Mit vereinten Kräften halten Augustus und Henk den Dämon am Boden und Kenji blendet ihn mit einem Lichtblitz. Der Flugdämon ist irritiert und Augustus nutze die Chance, lässt den Schwanz los, zieht sein Schwert und schlitzt die linke Schwinge des Dämons auf. Filgiz greift erneut die andere Schwinge an und bringt den Dämon zu Fall. Henk schlägt auf den Schnabel des Flugdämons ein und schlägt ihn funktionsuntüchtig. Augustus vollendet das Werk und trennt mit einem Schlag den Schnabel ab. Der Flugdämon stößt einen letzten lauten Schreckensschrei in Augustus Richtung aus, welcher diesen und Kenji kurz erschaudern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert daran, dass sie den Dämon lebend fangen wollen, und wirft Filgiz das Seil hinüber, um den Dämon damit zu fesseln. Augustus schlägt noch dessen Stacheln an den Flughäuten ab, während Kenji bereits das Verbandszeug und die Wundsalbe für Henk herausholt. Kenji ruft Henk zu sich und verbindet die Wunde, welche bereits stark nachgeblutet hat. Augustus verschnürt mit Filgiz den Flugdämon, welcher sich zwar gut zusammenfalten lässt, jedoch nicht durch den Durchgang passen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schickt Filgiz zu Elora, damit diese sich schon zum Relief begeben und die Inschrift abschreiben kann. Dann hilft er Augustus, den schweren Dämon zum Durchgang zu ziehen, während Henk sich mit Trockenfleisch stärkt und versucht, den Blutverlust auszugleichen. Kenji unterstützt dann Filgiz bei der Erweiterung des Durchganges und auch Augustus will helfen, doch seine Kräfte versagen, da sie durch das Halten des Flugdämons stark überstrapaziert wurden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_2a.png|miniatur|rechts|Der untere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelingt es, den Durchgang genügend zu erweitern, dass sie den Dämon hindurchziehen können. Sie bringen ihn zum Opferbecken und legen ihn darüber. Elora hat die Anrufung abgeschrieben und begibt sich in den Kreis vor der verschlossenen Tür. Henk erholt sich und Kenji steht beobachtend in der Mitte des Raumes. Als Elora mit der Anrufung beginnt, schneidet Augustus die Kehle des Dämons auf und lässt sein Blut in das Becken fließen. Kenji nimmt ein klickendes Geräusch wahr und ortet seinen Ursprung an der Statue des [[Hazug-Ságok]]. Bei näherer Untersuchung stellt sich heraus, dass die Statue sich angehoben hat und nun beweglich ist. Kenji dreht den Arm der Statue auf die Tür und Elora spricht erneut die Anrufung. Daraufhin öffnet sich das große Tor und gibt den Weg auf eine Treppe frei, welche in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_1.png|miniatur|links|Der untere Tempelbereich, in dem Käfige aufgestellt sind]]&lt;br /&gt;
Die Helden rasten kurz auf den obersten Treppenstufen und bemerken, dass sich das Tor einer Weile wieder schließt. Ohne nachzusehen, ob es sich von innen wieder öffnen ließe, machen sich die Helden auf den Weg in die Tiefe und gelangen auf der linken Seite zu einem Raum, in dem ein Käfig aus einem seltsamen, grünen Metall aufgestellt ist. Er ist magisch versiegelt und scheint noch intakt zu sein. In ihm entdecken die Helden eine dämonische Kreatur, welche Elora als Uhur-Dämon bezeichnet. Dieser war auch auf dem Relief im unteren Tempelraum zu sehen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Zerbrochenes_Tor.png|100px|miniatur|rechts|Das zerbrochene Tor mit dem Wächterdämon]]&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite finden die Helden ein zerbrochenes Tor und dahinter einen verschütteten Gang. Auf dem grünen Torfragment ist ein Wächterdämon abgebildet, von dessen Art die Helden bereits drei in den Folterklammern antrafen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Reliefs_unten.png|miniatur|links|Die fünf Reliefe]]&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Erkundung finden sie linker Hand noch einen zweiten Käfig, welcher allerdings leer zu sein scheint. Dann gelangen die Helden zu einer gigantischen Statue von Hazug-Ságok, welche in einer Ecke des Raumes aufgestellt ist, in welcher sich fünf große Reliefs befinden, auf denen die gefangenen Dämonen vom Relief aus dem unteren Tempelraum neben großen Texttafeln abgebildet sind. Elora stellt fest, dass es sich um Triumphsprüche über die besiegten und gefangenen Dämonen handelt, und sie schlussfolgert, dass sich der große Lügner [[Mendakos|Verijgorn]] anscheinend nicht nur als Herrn der Welt, sondern auch als Herrscher von [[Kosmisches Pentakel#Abyssia .28Die d.C3.A4monische Ebene.29|Abyssia]] betrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehörnter.png|miniatur|links|Der gehörnte Dämon]]&lt;br /&gt;
Der großen Statue gegenüber finden die Helden einen weiteren Käfig, in dem sich ein gehörnter Dämon befindet, welcher anscheinend meditiert. Doch er wird auf sie neugierig und flüstert ihnen: „''Hachchx Nguß!''“ zu, was nach Elora so viel bedeutet wie „Kommt her!“. Er signalisiert mit „''Ssoulnguz''“, dass er an den Helden „riechen“ möchte, und, als Henk dem Wunsch nachgibt, kommentiert er seinen Genuss mit „''waukxrolug!''“, was wohl so viel wie „köstlich“ meint. Auch Eloras Geruch sagt ihm zu, doch Augustus findet er nicht so angenehm und Kenji weigert sich, sich dem Dämon zu nähern. Da auch sein Käfig magisch intakt ist, erkunden die Helden zunächst die Höhle weiter, denn es gibt noch einen fast eingestürzten Gang, aus dem ein Tosen kommt und wo die Quelle für die Beben zu liegen scheint, welche die Gänge des Tempels immer wieder erschüttern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_2.png|150px|miniatur|rechts|Der hintere Bereich des unteren Tempels mit dem Kunguss-Dämon]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem schmalen Gang und finden linker Hand einen weiteren Käfig, welcher allerdings durch den Einsturz einer Wand zerstört wurde. In seinem Inneren findet sich auf dem Boden nur ein seltsames, rotes Pulver, ansonsten ist keine Spur von einem Insassen zu finden. Dem Relief nach hätte hier der Spinnendämon eingesperrt sein müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kunguss.png|miniatur|links|Der Kunguss-Dämon]]&lt;br /&gt;
Rechter Hand führt der Gang zu der Ursache der Erdbeben, welche von einem riesigen, eingesperrten Dämon ausgelöst werden, welcher aus zwölf Augen Blitze gegen die Wände der Höhle schleudert, um sich aus seinem Käfig zu befreien. Auf der anderen Seite des Käfigs scheint ein Gang weiterzugehen, doch eine Umrundung des blitzeschleudernden Dämons wäre ein Selbstmordkommando. Elora identifiziert den Dämon als [[Kunguss|Kunguss-Dämon]], und als dieser die Helden wahrnimmt, konzentriert er seine Blitze auf sie, so dass sie sich zur großen Statue zurückziehen, um sich zu beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden überlegen, ob es noch einen anderen Ausweg gäbe, macht der gehörnte Dämon wieder auf sich aufmerksam und gibt zu verstehen, dass er freigelassen werden möchte, indem er auf ein Schloss deutet, welches an der einen Käfigseite zu erkennen ist. Kenji stellt den Plan auf, den Dämon freizulassen, aber ihn irgendwie zu verpflichten, auch den Kunguss-Dämon freizulassen, welcher dann wieder von selbst auf die unterweltlichen Gefilde zurückkehren könnte. Elora und Augustus geben zu bedenken, dass der Dämon vorher vermutlich erst seine Wut an allem hier unten auslassen würde. &lt;br /&gt;
[[Datei:Geheimgang-Tafel.png|100px|miniatur|rechts|Die Tafel mit dem Geheimgang]]&lt;br /&gt;
Henk ist von dem Gehörnten besonders fasziniert und lässt sich mit Eloras Hilfe auf mehrere Gespräche mit dem Dämon ein. Henk fragt, wie sie an dem Kunguss vorbeikommen können und der Gehörnte will dafür den „Schlüssel“ zum Käfig haben. Als Henk dem zustimmt, deutet der Dämon nicht mehr nur auf das Schloss, sondern weist nun auf ein „Geheimnis“ bei den Reliefs an der Wand hin. Die Helden untersuchen die Tafeln und Henk entdeckt schließlich eine verborgene Geheimtür, welche im Textfeld einer Tafel verborgen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_3.png|miniatur|links|Der geheime Gang und die Kammer der Wächter]]&lt;br /&gt;
Der schmale Geheimgang kann nur kriechend durchquert werden und war vielleicht den [[Xishari]] vorbehalten. Augustus gelangt als erstes hinein und wartet auf die anderen. Sie entdecken eine weitere Statue von Hazug-Ságok und finden Knochenhaufen, welche von den einstigen Wächtern übriggeblieben sind. Neben den Knochen findet sich auch wieder das seltsame rote Pulver wie in dem zerstörten Käfig. Als Henk in einem zweiten Knochenhaufen etwas findet, was ein Schlüsselbund sein könnte, ziehen sich die Helden schnell zurück, nachdem im unerforschten Dunkeln Geräusche zu hören waren, welche von mehreren Beinen zu stammen scheinen und sofort Assoziationen an den Spinnendämon in den Helden aufkommen lassen. Die Geräusche nähern sich rasch, doch noch bevor der Dämon sie erreichen kann, können alle durch den Geheimgang fliehen. Augustus zieht sich als letztes zurück und die Helden treten vor den gehörnten Dämon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist der Ansicht, dass sie nur mit der Hilfe des Gehörnten an dem Kunguss vorbeikommen können, und Augustus weist darauf hin, dass es hinter dem Geheimgang noch unerforschte Bereiche gibt, in denen sich vielleicht auch noch ein alternativer Ausgang finden ließe. Doch deren Erkundung ist ohne einen Kampf nicht möglich, und ein solcher birgt immer das Risiko einer Verletzung mit sich. Henk sieht größere Chancen in dem Weg mit dem Dämon und vertraut auch auf Eloras Kunst. Der Gehörnte sollte aber nicht, wie in Kenjis Plan, den Kunguss befreien, sondern im Austausch für seine Freiheit den Helden helfen, an dem Kunguss vorbeizukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie den Dämon befreien würde, versucht Elora noch, seinen Namen zu erzwingen. Daraufhin flüstert der Gehörnte ihr etwas zu, scheint aber ihrer Magie zu widerstehen, da er mit dem Finger auf die Spitze ihres auf ihn gerichteten Dolches tippt. Da der Gehörnte signalisiert, er wisse einen Weg, öffnet Henk mit dem gefundenen Schlüssel den Käfig und lässt den Dämon frei. Dieser informiert Elora über ein kugelförmiges Artefakt, mit welchem man den Kunguss beherrschen könne und das hinter dem Geheimgang zu finden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Dämon frei ist, versucht er, Henk zu hypnotisieren und unter seine Kontrolle zu bringen. Henk erstarrt bei seinem Blick und Augustus will den Dämon angreifen, um Henk zu schützen. Doch bevor er den Dämon trifft, verschwindet dieser und flüstert Henk noch: „''Stersch nungaußkx schi choß!''“ zu, was Elora mit „Bald gehörst du mir!“ übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind erschöpft und beschließen, da sie sich nun doch auf einen weiteren Kampf einlassen müssen, zunächst eine Pause zu machen, um wieder zu Kräften zu kommen. Auf der Suche nach einem Ruheort kehren sie schließlich zur Treppe zurück. Auf halber Höhe schlagen sie das Lager auf und begeben sich zur Ruhe. Augustus übernimmt die erste Wache, während der Henk aufschreit, weil er die Worte des Dämons im Halbschlaf vernommen und das Gefühl hat, dass sein Ohr leicht feucht vom Flüstern des Gehörnten ist. Er legt sich wieder hin und Filgiz übernimmt die weitere Wache, da er kaum Schlaf benötigt und die Helden sich erholen sollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 11: Im Tempel des Hazug-Ságok - Teil 3 === &lt;br /&gt;
'''6. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich auf die Suche nach einem verborgenen Artefakt, mit welchem der Kunguss kontrolliert werden kann, und durchsuchen die Wächterkammer. Sie bekämpfen einen großen Spinnendämon und Kenji birgt unter Schmerzen aus einer Stele das dämonisches Relikt: das Auge von [[Zerrox]]. Henk nimmt es in die Hand und erträgt den Schmerz, den es verursacht.  Das Auge paralysiert den blitzeschleudernden [[Kunguss|Kunguss-Dämon]], so dass die Helden an ihm vorbeikommen und den Tempel verlassen können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kann nicht richtig schlafen und unterhält sich mit [[Elora von Tressburg|Elora]], die auch nicht schlafen kann und anscheinend nachdenkt. Sie fragt ihn nach seinem Erlebnis mit [[Maldoror]] und, als Henk ihr von seinem Bad im Dämonenblut erzählt, erwähnt sie, dass Beschwörer eine solche Gelegenheit sogar absichtlich herbeiführen, um sich gegen Malgor|malgorianische]] Einflüsse abzuhärten. Aufgrund der Mächtigkeit von Maldoror vermutet Elora, dass der gehörnte Dämon eine Art ''Gessekox''-Dämon sein könnte, welche sich parasitär an große, mächtige Dämonen anheften. Daher hofft sie, dass der Gehörnte Henk zu uninteressant finden könnte, als dass er sich weiter mit ihm beschäftigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz informiert Henk darüber, dass er keinen Mechanismus gefunden hat, um das große Tor von dieser Seite zu öffnen, weshalb sie auf einen Ausweg hinter dem [[Kunguss|''Kunguss''-Dämon]] angewiesen sind. Henk überprüft die Angabe nur oberflächlich und vertraut auf Filgiz Einschätzung. Als Kenji und Augustus erwachen, brechen sie auf, um das Artefakt in der Wächterkammer zu suchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wächterkammer.png|miniatur|rechts|Die Wächterkammer]] &lt;br /&gt;
Die Helden rechnen mit dem Angriff eines Dämons in der Wächterkammer, weshalb Augustus als erstes mit einem Licht die Kammer betritt. Henk folgt ihm nach und gemeinsam sichern sie die anderen. Doch der Dämon zeigt sich nicht und lässt hin und wieder seine Schritte in der Dunkelheit hören. Im Schein der Öllampe erforschen die Helden die Kammer, immer auf der Hut vor einem Angriff und auf der Suche nach dem kugelförmigen Artefakt. Zwischendurch hat sich der Dämon zum Eingangsraum mit dem Geheimgang zurückgezogen, als wolle er den Helden beim Verlassen auflauern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Steele.png|miniatur|links|Die seltsame Steele in der Wächterkammer]]&lt;br /&gt;
Erst im letzten von ihnen durchsuchten Raum finden die Helden eine seltsame Steele, deren Inschrift kaum noch von Elora zu entziffern ist. Doch bevor das Rätsel der Steele gelöst werden kann, nähert sich der Dämon und zeigt sich den Helden. Er sieht aus wie eine riesige Spinne, welche einen seltsamen, roten Nebel aus dem Maul absondert, während sie die Helden anstarrt. Augustus, Henk und Filgiz positionieren sich schützend zwischen Elora, Kenji und dem Spinnendämon und beobachten, wie sich dieser immer weiter in einen roten Nebel einhüllt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Spinnendämon.png|miniatur|rechts|Der Spinnendämon taucht aus der Dunkelheit auf]]&lt;br /&gt;
Augustus geht als erster zum Angriff über und betritt dazu den roten Nebel. Dieser klebt und brennt auf der Haut, in den Augen und der Lunge. Außerdem verhindert er die Sicht auf den Gegner, so dass er blindlings mit einem Doppelschlag auf den Dämon einschlägt. Die Beine scheinen stark gepanzert zu sein, denn sie klingen metallisch, als seine Waffe sie trifft. Henk greift ebenfalls an und überrascht den Dämon von hinten. Während Augustus nach seinem Angriff den Nebel wieder verlässt und sein Gesicht reinigt, bleibt Henk am Dämon dran und setzt direkt nach einmal nach in der Hoffnung, etwas von seinem weichen Leib zu erwischen. Auch Filgiz greift in dem roten Nebel an und kann im Gegensatz zu den beiden den Angriffen des Dämons nicht ausweichen. Er wird am Bein erwischt und zieht sich zurück, um die Wunde zu versorgen. Augustus und Henk kämpfen weiter und auch Kenji nähert sich dem Dämon und versucht vergeblich, das Licht in dieser dämonischen Atmosphäre zum Strahlen zu bringen. Schließlich gelingt es Elora, den roten Nebel aufzulösen, worauf der Dämon mit gezielten Schlägen zur Strecke gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf näht Augustus Filgiz‘ Beinwunde und verbindet sie fachmännisch. Elora sammelt etwas von dem roten Nebelstaub und verstaut es in ihrer Tasche. Nun ist auch endlich die Zeit, sich die Steele genauer anzuschauen, und es scheint ein Schlüsselloch zu geben. Also durchsuchen die Helden noch einmal die Knochenhaufen und entdecken einen weiteren Schlüssel, welcher bei der Steele passt. Ein Geräusch ist zu hören und Henk entdeckt ganz oben ein eckiges Loch, durch welches man tief hinunter in die Steele greifen kann. Aufgrund der absoluten Dunkelheit ist im Inneren nichts zu erkennen und Henk wagt es, hineinzugreifen. Nach einer ganzen Armlänge stößt sein Finger an etwas, was ihm einen Schlag versetzt und starke Schmerzen bereitet, woraufhin er seine Hand sofort wieder zurückzieht. Ohne zu wissen, was dort drinnen den Schmerz verursacht, entschließt sich Kenji, hineinzugreifen. Er nimmt sich mit ganzem Willen vor, fest zuzugreifen und nicht mehr loszulassen, ganz egal, welcher Schmerz ihn erwartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit schmerzverzerrtem Gesicht holt Kenji eine glibberige, dunkle Kugel, die an einen Augapfel erinnert, aus der Steele und zeigt sie den anderen. Beim Herausheben hat er kurz in einer Vision in zwei schwarze Augen geblickt, die zu einer dämonischen Fratze gehören. Der Schmerz, den er beim Ergreifen gespürt hat, ist danach abgeklungen und Kenji legt die Kugel vorsichtig auf den Stufen der Stele ab. Jeder fasst die Kugel einmal an, um festzustellen, ob jeder diesen Schmerz verspürt. Dann holt Augustus einen alten Umhang eines Wächterdämons und wickelt damit die Kugel ein. Auf diese Weise lässt sie sich schmerzfrei transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen die Wächterkammer und begeben sich zur eingestürzten Tür, um erneut das Relief zu betrachten. Augustus hofft, einen Hinweis auf die Benutzung der Kugel zu finden, doch das entscheidende Stück ist zerstört und das passende Bruchstück lässt sich nicht finden. Die Helden rasten noch kurz vor der Tür und begeben sich dann in die Höhle mit dem Kunguss-Dämon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus nimmt die Kugel mit dem Tuch und hält sie vorsichtig in Sichtweite des Kunguss. Instinktiv zieht er seine Hand gerade noch rechtzeitig zurück, bevor ein Blitz die Kugel und seine Hand getroffen hätte. Kenji schlägt vor, die Kugel vielleicht mit Hilfe des roten Pulvers der Spinne zu aktivieren, doch Elora und Augustus sind dagegen und befürchten eine Beschädigung des Artefakts. Henk schlägt vor, dass die Kugel vielleicht ohne Tuch getragen werden muss, da der Schmerz vielleicht so etwas wie eine Aktivierung ist. Also hält Henk den Schmerz aus und streckt die Kugel in Blickrichtung zum Kunguss. &lt;br /&gt;
[[Datei:Auge.png|miniatur|links|Die Kugel, welche sich in der Gegenwart des Kunguss als Augapfel entpuppte]]&lt;br /&gt;
Plötzlich wird auf der Kugel eine Iris sichtbar und das Artefakt stellt sich als das Auge eines Dämons heraus. Der Blick dieses Auges bannt den Kunguss, welcher augenblicklich aufhört, Blitze zu schleudern. Die Helden wagen sich hervor und beeilen sich, den Käfig zu passieren. Als sie die erste Seite hinter sich haben, führt der Weg hinter Felsen vorbei, wo die Blitze sie nicht erreichen können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Kunguss-Umgehung.png|miniatur|rechts|Der Weg der Helden um den Kunguss-Käfig mit den Orten der Blitzangriffe]]&lt;br /&gt;
Als sie diese Stelle gerade erreicht haben, kann der Kunguss zwei seiner Augen aus dem Bann befreien und schleudert zwei Blitze auf Kenji und Elora, welche sich zum Glück mit einem Sprung hinter die Felsen retten können. Für Henk wird das Tragen des Auges immer anstrengender, da sich auf Dauer nun doch immer wieder Schmerzen einstellen. Hat er es anfangs noch mit zwei Händen getragen, benutzt er nun nur noch die linke Hand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem sie den Felsen umgangen haben, beeilen sich alle, zum Ausgang des Raumes zu kommen. Henk bleibt kurz nach der Ecke des Käfigs stehen und lässt alle passieren. Dann verspürt er einen starken Schmerz im linken Arm, der bis in die Brust ausstrahlt, und nimmt das Auge in seine rechte Hand. Doch der Kunguss gewinnt dabei einen Teil der Kontrolle zurück und schießt erneut zwei Blitze. Filgiz kann ausweichen, doch Kenji scheint die Gefahr nicht zu bemerken. Augustus jedoch spürt sie und stößt Kenji mit einem beherzten Sprung zur Seite. Sie entgehen nur knapp dem Blitzeinschlag und schaffen es aus dem Raum. Auch Henk gelingt es, sich trotz der zunehmenden Schmerzen weiter zurückzuziehen und gelangt mit letzter Kraft hinter die rettende Ecke, wo der Kunguss nicht hinblicken kann. Kaum ist Henk aus Sichtlinie, schlagen eine Salve Blitze auf dem Boden des Ausgangs und der Kunguss beginnt wieder zu toben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden befinden sich an dem Beginn eines großen Ganges und folgen diesem, bis sie zu einem Raum kommen, in dem es nur drei Ausgänge gibt, welche die Größe des Geheimganges haben und vielleicht von den Xishari genutzt wurden. Sie beschließen, eine längere Rast zu machen und ihre Kräfte zu sammeln, denn es liegt ein unbekanntes Stück Weg vor ihnen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 12: Das Pfeifen === &lt;br /&gt;
'''7. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elora von Tressburg|Elora]] erzählt den [[Helden]] die Legende von [[Zerrox]] und die Helden müssen durch uralte Tunnel kriechen und gelangen in ein Obsidian-Labyrinth. Sie müssen den Weg zwischen schleimigen Dämonen finden und hören plötzlich ein Pfeifen in ihren Köpfen, welches von einem ausgesonderten Loigg’Il namens [[Schutuhx]] kommt. Er bietet den Helden an, ihnen den Weg zur Kanalisation zu zeigen, doch verlangt er von ihnen, einen [[Loigg'Il#Namen|Wasserghul]] zu fangen, dessen Gehirn der Gesichtslose fressen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Während die anderen schlafen, findet Augustus keine Ruhe und horcht in die Dunkelheit hinein. Da nimmt er ein Flüstern aus Eloras Richtung wahr und nähert sich ihr leise. Sie hält das dämonische Auge in der Hand und spricht zu ihm in dämonischer Sprache. Als sie Augustus bemerkt, hört sie auf und schaut ihn fragend an. Als er auf das Auge deutet, entfernen sich die beiden etwas von der Gruppe und sie erzählt ihm, dass sie Informationen über das Auge erhalten hat. Es gehörte einem mächtigen Dämon und sie behauptet, dass sich noch ein weiteres Teil von ihm in dem Besitz der Helden befinde. Als sie auf Kenjis Tasche deutet, erzählt Augustus ihr von der „''Galle des Zerrox''“, welche sie in einer Flasche bekommen haben. Den Namen identifiziert sie als den des mächtigen Dämons, und sie erzählt Augustus, dass Zerrox ein Konkurrent von [[Hazug-Ságok]] um die Herrschaft in [[L'yreh]] war und von diesem besiegt, in 1000 Teile zerstückelt und in der Stadt verteilt worden sei. Elora empfiehlt, die beiden Teile nicht zusammenzubringen, um kein Risiko einzugehen, denn sie vermutet, dass Reveron versucht, alle Teile zu finden, um Zerrox wieder zusammenzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die anderen erwacht sind, erzählt ihnen Augustus von Zerrox und Elora fasst noch einmal seine Geschichte zusammen. Anschließend beraten sie darüber, welchen der drei Tunnel sie ausprobieren wollen. Augustus schlägt den linken vor und sie kriechen hintereinander hinein. Augustus krabbelt mit gezogenem Schwert voran und bemerkt nach kurzer Zeit, dass der Tunnelboden klebrig wird. Er hält an und kann im Schein der Lichtmuschel kleine fluoreszierende Punkte erkennen. Während die Gruppe nachdenkt, wie es weitergehen soll, kriechen die Punkte langsam auf Augustus zu. Etwas fällt auf ihn herab und Augustus schlägt einen kleinen Wurm von seinem Arm, welcher ihm unter die Rüstung kriechen will. Die Helden treten den Rückzug an, bevor sie bei lebendigem Leib aufgefressen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes erkunden sie den mittleren Gang und gelangen ohne klebrige Zwischenfälle in eine Kammer ohne Ausgang. Henk kann nicht glauben, in einer Sackgasse zu sitzen, und untersucht die Wände genauer. Er entdeckt eine kleine Geheimtür, sehr ähnlich der letzten, und es gelingt ihm, sie zu öffnen. Durch den Geheimgang gelangen die Helden erneut in einen großen Gang, welcher sie in eine natürliche Höhle mit verzweigten Gängen führt. In dieser Höhle finden sie Steine mit Obsidian-Einschlüssen, was auf vulkanische Aktivität schließen lässt. Henk beschließt, sich immer an der linken Wand zu halten, um sich in dem Labyrinth nicht zu verirren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt die Helden zunächst zu einer kleinen Kammer, in der sie auf einen grünen Schleim treffen, welcher sie aber glücklicherweise nicht bemerkt. So ziehen sie sich zurück und erkunden die nächste Höhlenkammer. Hier stoßen sie auf seltsame Haufen von aufgebrochenen Krebsen, wobei das Fleisch seltsamerweise noch vorhanden ist und vielfach bereits gammelt. Sie vermuten, dass hier etwas im Wasser lauert, was die dämonischen Krebse getötet hat, weshalb niemand das Wasser betritt, um herauszufinden, wie die Höhle weitergeht. So gehen sie zurück, halten sich wieder links und begegnen einem weiteren Schleim, welchen Elora jedoch mit ihrem Dolch bannen kann, so dass die Gruppe vorbeikommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hält sich weiterhin links und so gelangen die Helden in eine Kammer, in der erneut Krebshaufen zu finden sind. Aus der Wasseroberfläche ragen größere Steine heraus und Henk springt allein hinüber, um zu schauen, ob dort ein Weg weitergeht. Obwohl dies der Fall ist, beschließen sie, noch nach einem trockneren Weg zu suchen und folgen daher wieder zur linken Hand den Labyrinth-Gängen. Nach einem weiteren feuchten Ende durchqueren sie weitere Höhlen und müssen dann versuchen, einen Schleimer abzuschütteln. Dies gelingt ihnen in der ersten Höhle, in der sie das Labyrinth betreten haben. Sie beschließen, ihr Glück bei den Gängen zu versuchen, die Henk entdeckt hat, und kehren zu dem Gewässer zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Obsidianlabyrinth-Karte-Weg.png|300px|miniatur|rechts|'''1''': Rechts oben die Kammer mit den Krebshaufen und dem Wasser. Das Licht reicht nicht so weit, dass erkennbar wäre, ob die Höhlenkammer noch einen weiteren Ausgang hat; '''2''': Henk springt allein über die Steine, um nach einem Weg zu suchen; '''3''': Die Höhle mit den elbischen Inschriften; '''4''': Die Wegschleife, durch die Henk und Filgiz die grünen Schleimer ablenken, damit die anderen vorbeikommen; '''5''': Die große Höhle, aus der das Pfeifen kommt.]]&lt;br /&gt;
Henk zeigt den anderen, wie sie am besten die Steine nutzen können, um das Wasser zu überqueren, und dank seiner Anleitung gelingt es allen, trockenen Fußes auf die andere Seite zu gelangen. Nach einem kurzen Irrweg gelangen die Helden in eine größere Höhle, in der sie auf einem Stein eine elbische Inschrift finden, welche provisorisch mit einem Felsen geritzt wurde. [[Datei:Elbische_Inschrift.png|miniatur|links|Die Elbische Inschrift in der Höhlenkammer]] Kenji zeichnet sie mehr schlecht als recht ab und, als sie die größere Höhle weiter erkunden, finden die Helden weitere Inschriften, welche alle aus dem gleichen Wort bestehen. Sie beschließen aber, weiter ihrer Links-Regel zu folgen und verlassen die Höhle auf dem entsprechenden Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider führt sie dieser Weg in eine Sackgasse, in der allerdings ein Schleimer wartet und die Helden verfolgt. Sie beeilen sich und gelangen zurück in die große Kammer mit den Inschriften. Sie halten sich links und hängen durch ihr Tempo den grünen Schleimer ab. Doch zu ihrem Schrecken, stoßen sie nach der nächsten Biegung erneut auf die dämonische Kreatur, nur diesmal in dreifacher Ausführung. Henk beschließt, vorauszuschleichen, um den Weg zu erkunden, während die anderen ein Stück zurückgehen und dort auf seine Rückkehr warten sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückkehrend präsentiert Henk den anderen seinen Plan. Er werde mit Filgiz vorausschleichen und sie werden die Aufmerksamkeit der drei Schleimer auf sich ziehen. Sobald die drei die Wegkreuzung verlassen haben, sollen die anderen vorbeischleichen und sich immer an der rechten Seite halten. Auf diese Weise lenken Henk und Filgiz die Schleimer ab und kommen über eine Wegschleife wieder zu den anderen, die inzwischen auch an dem letzten Schleimer vorbeigeschlichen sind. Gemeinsam folgen sie dem Gang zur rechten Hand, als Henk und Kenji eine Regung ihres Hirnegels verspüren und die drei Helden danach plötzlich ein Pfeifen vernehmen, als würde jemand eine Melodie flöten. Da Elora und Filgiz nichts vernehmen, muss sich das Phänomen in ihren Köpfen abspielen. Sie folgen dem Gang und bemerken, dass das Pfeifen lauter wird.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schindi.png|miniatur|links|Der hungrige Loigg'Il mit der Kopfverletzung]]&lt;br /&gt;
Die Helden kommen in eine größere Höhle, in der sie erneut die elbische Inschrift finden, neben weiteren Haufen mit dämonischen Krebsschalen. Das Pfeifen wird lauter und sie entdecken im Dämmerlicht eine Gestalt, die am Wasser kauert. Diese entfernt sich in das Wasser, als die Helden näherkommen, und verbirgt sich vor ihnen. Doch dann traut es sich hervor und entpuppt sich als eigenartiger [[Loigg'Il]], der in den Köpfen der Helden anfängt zu sprechen. Er versucht Augustus Geist zu brechen, besitzt dafür aber anscheinend nicht die Kraft, da Augustus leicht widerstehen kann. Es hat eine starke Kopfverletzung, deren Ränder so etwas wie Bissspuren aufweisen, als hätte etwas versucht, in den Schädel zu beißen. Die Helden erinnern sich an den [[Gnathoseloda|Haiwächter]], welcher einem Sklaven den Kopf abgebissen hat. Das Wesen gibt zu verstehen, dass es Hunger hat und „graues Fleisch“ essen will. Als Kenji ihm signalisiert, dass er gewillt sei, es zu besorgen, führt der Loigg’Il sie zu einem schmalen Spalt, hinter dem das „graue Fleisch“ zu finden sei. Die Helden überlegen kurz und vereinbaren mit dem Wesen, dass es „graues Fleisch“ bekäme, wenn es ihnen als Austausch den Weg zur Kanalisation zeigen würde. Als es zusagt, durchqueren Augustus, Henk und Filgiz den Spalt, um nach dem „grauen Fleisch“ zu suchen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Obsidianmiene.png|miniatur|rechts|Die Obsidian-Mine, wo das „graue Fleisch“ zu finden ist.]]&lt;br /&gt;
Die Drei gelangen in eine Obsidian-Mine, in der einige [[Loigg'Il#Die_Sklaven_der_Loigg.27Il|Umgewandelte]] das Vulkanglas abbauen. Schnell fällt ihnen auf, dass ein Haiwächter patrouilliert, und es dauert einige Zeit, bis sie die Runden des Wächters durchschaut haben. Dann eilen sie auf einen Umgewandelten zu, Augustus schlägt ihn nieder und wirft ihn sich über die Schulter. Sie bemerkten, wie der Haiwächter auf sie aufmerksam wird und beeilen sich, zurück zum Spat zu kommen. Obwohl der Wächter sehr schnell ist, kann er mit seinen Tentakeln keinen mehr erreichen und die Helden schaffen es mit ihrer Beute durch den Spalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hungrige Loigg'Il wartet schon auf sie und muss ihnen nochmal versichern, dass er die Helden zur Kanalisation bringt, nachdem er gegessen hat. Als er zusagt, hält Henk ihm den bewusstlosen Umgewandelten hin, da der Loigg'Il allein nicht in der Lage ist, dessen Schädel zu knacken und das Gehirn zu konsumieren. Sie nutzen die Zeit, um eine kurze Pause zu machen. Kenji hat großes Mitgefühl für das Wesen, während Augustus und Henk es eher „erlösen“ würden. Doch Filgiz weist darauf hin, dass Gildon sich sehr für die Kreatur interessieren könnte, und so beschließen die Helden, den Loigg'Il mitzunehmen und ihm dem [[Gildon Ipnosi|Magier]] zu übergeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 13: Der Erste === &lt;br /&gt;
'''7./8. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erhalten von [[Schutuhx]] Informationen zu den abtrünnigen [[Loigg'Il]] um Bußßeuxuß und müssen die Pumpstation der [[Gichgoiden]] durchqueren. Henk und Augustus überwinden eine Überzahl von Wasserghulen und Schutuhx verrät ihnen einen Geheimgang zur Kammer des Ältesten Uozk. Henk nutzt bei diesem sein diplomatisches Geschick und Augustus kann seine Aggressionen im Zaum halten. Henk werden vom Ersten Erinnerungen abgesaugt und die Helden verbünden sich mit Uozk. Sie erfahren den Aufenthaltsort der Kultisten und bekommen einen roten Würfel, welchen sie in Bußßeuxuß‘ Versteck aktivieren sollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ihr Weg die Helden nun zur Kanalisation und damit auch zum ersten der Ältesten führt, überlegen sie sich, wie sie bei dem Ersten verfahren wollen. Henk und Augustus überlegen, wer von den beiden mit dem ersten Ältesten sprechen soll, da Kenji dies nicht gerne tun will. Sie entscheiden sich, dass Henk sowohl mit dem Ersten spricht als auch die „''Galle des Zerrox''“ nehmen und damit drohen soll, denn Henk könnte sich als erfahrener im Verhandeln erweisen als Augustus, der mehr mit Befehlen vertraut ist. Wenn sie die Informationen dann bekommen haben und die Kammer wieder verlassen, soll Henk die Flasche wie geplant in das Brutbecken werfen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um weitere Informationen zu bekommen, befragen die Helden den ausgestoßenen Loigg'Il. Sie finden heraus, dass der Konflikt zwischen den Separatisten und den übrigen Loigg'Il bereits seit vielen Jahren bestehe und die Kultisten des Xul nur vorschoben seien. Der Ausgestoßene offenbart ihnen, dass die Separatisten unter dem Ältesten „''Bußßeuxuß''“ lediglich davon abzulenken versuchen, dass ihr Ältester endlich an die Macht wolle und sich hinter der dargestellten Feindschaft einfaches Konkurrenzverhalten verstecke. Außerdem erfahren sie etwas über den Weg zum Ersten, der über die „''[[Gichgoiden]]''“-Kammer führe, welche Gildon als Pumpstation bezeichnet hat. Dort steht auch die von ihrem Auftraggeber erwähnte Statue des Hazug-Ságok, welche den Ort markiert, an dem die Helden über ein Abwasserrohr die Kammer des Ersten erreichen können (vgl. [[Instruktionen_des_Gesichtslosen|Instruktionen]]). Ihr Informant erzählt ihnen aber von einem besseren, trockeneren Weg, auf dem sie nicht in die Kammer des Ersten schwimmen müssen. Sie erfahren von dem Ausgestoßenen noch, dass er von der Brut des Ersten abstamme und in der Gichgoiden-Kammer gearbeitet habe, bevor er ausgesondert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen sich auf den Weg und folgen dem Loigg'Il durch Gänge mit unzähligen Abzweigungen. Schon bald haben sie jede Orientierung verloren, merken jedoch, wie die Müdigkeit an ihnen nagt. Also beschließen sie, direkt auf dem Weg zu rasten, da es einigermaßen trocken ist und keine Kreaturen in der Nähe sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Ruhephasen der Helden sind sehr unentspannt gewesen, doch hier in der Kanalisation ist die dämonische Atmosphäre nicht so dicht wie im Tempel des [[Hazug-Ságok]], so dass alle etwas zur Ruhe kommen und Schlaf finden. Endlich können Henk und Kenji wieder von Octavia träumen, um damit ein Lebenszeichen von ihr zu erhaschen. Und tatsächlich träumen die beiden von ihr &amp;lt;small&amp;gt;(vgl. [[Kenjis Tempel]], [[Henks Taverne]])&amp;lt;/small&amp;gt; und berichten nach dem Aufwachen Augustus davon, der sichtlich erleichtert über dieses Zeichen ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Gichgoiden-Karte.png|300px|miniatur|rechts|Am unteren Rand des Bildes sind die [[Gichgoiden]] - lebende Pumpen - zu sehen. Legende: '''E:''' Spalt zur Gichgoidenkammer; '''K:''' Kommunikationsstation (l.) und Brückenkontrollpult (r.); '''L:''' Loigg'Il am Pumpkontrollpult; '''A:''' Abflussrohr zum Ersten'''; Z:''' Der trockene Weg zum Ersten]]&lt;br /&gt;
Es dauert nicht mehr lange, dann erreichen die Helden die Gichgoiden-Kammer und verschaffen sich zunächst einen Überblick, in dem sie alles genau beobachten. Ihr Informant hatte ihnen von einer Haiwächterpatrouille erzählt, auf die sie achten sollen. In der Kammer arbeitet ein [[Loigg'Il]], er bedient das Kontrollpult für die Gichgoiden, welche das Abwasser einsaugen und an ihrem hinteren Ende ins Meer pumpen. Er beaufsichtigt an die 10 Diener, welche Gegenstände aus dem Abwasser fischen und in Kisten verstauen. Der trockene Weg, von welchem ihnen der ausgesonderte Loigg'Il, welcher sich „[[Schutuhx]]“ nennt,  berichtet hat, beginnt genau auf der gegenüberliegenden Seite der Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gnathoseloda|Haiwächter]] taucht aus der einzelnen Tür auf der gegenüberliegenden Seite auf, ein Umgewandelter lässt ihm mit Hilfe des Kontrollpultes die Brücken herunter und der Wächter durchquert den Raum, an mehreren Positionen innehaltend und nach den umgewandelten schauend. Dann verlässt er die Kammer durch die Doppeltür, welche zur Kanalisation führen soll. Um sicher zu gehen, wie viel Zeit ihnen bleibt, bis der Wächter wieder zurückkehrt, warten die Helden auf seine Rückkehr und erkennen, dass sie eine gute Zeitspanne haben, um mit dem Ersten zu verhandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu dem trockenen Zugang zur Kammer der Ersten zu gelangen, muss der Loigg’Il am Kontrollpult ausgeschaltet werden. Augustus und Henk schleichen sich leise an und entgehen seiner Aufmerksamkeit. Als sie die Statue von Hazug-Ságok erreicht haben, fängt ein Kristall an zu Leuchten und gibt ein Signal von sich. Darauf reagiert der Loigg’Il und wendet sich um. Augustus kauert sich mit gezogenem Schwert zusammen und erwartet den Gesichtslosen. Als dieser ihn entdeckt, stürzt er sich auf ihn und durchbohrt mit seinem Schwert dessen Kehle. Leider kann er noch telepathisch die Diener herbeirufen, die sich auf Henk und Augustus stürzen. Doch die beiden Kämpfer können die Sklaven abwehren, während sich Kenji mit den anderen auf den Weg macht, die Kammer zu durchqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji lässt die Brücken herunter und die drei Helden trinken jeweils einen Schluck aus der Flasche, um sich gegen die Geisteskontrolle des Ersten zu schützen. Sie wollen zu dritt die Kammer betreten, während die anderen in der Gichgoidenkammer auf sie warten sollen. Schutuhx übernimmt die Kontrolle der [[Gichgoiden]], da ein Ausfall der Pumpen sofort auffallen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Helden betreten – hoffentlich durch den Trank geschützt – die Kammer des ersten Ältesten und stoßen auf Säulen, an denen Elben angekettet sind, welchen eine befruchtete Larve auf den Kopf gesetzt wurde, welche sich langsam hineinfrisst. Unter ihnen befindet sich auch Cirdan, ein Kommandant der Elben aus [[Galadh-Bôr]]. Sie erfahren von ihm, dass der Erste zurzeit schläft, und erkunden die große Kammer. Augustus beschließt, auf dem Rückweg die Elben von ihren Qualen zu erlösen, während Henk die „Galle“ in das Brutbecken werfen soll.&lt;br /&gt;
[[Datei:Erster-Karte.png|miniatur|rechts|Die Kammer des Ersten der Loigg’Il]]&lt;br /&gt;
Bei der Erkundung der Kammer stellen die Helden schnell fest, dass diese ziemlich groß ist. Sie entdecken einen Übergang über den Kanal, welcher zu einer seltsamen, violetten Kugel führt, welche sich direkt unter dem Kopf des schlafenden Ältesten befindet. Ob es sich bei dem vor ihnen befindlichen Becken um das Brutbecken handelt, ist unklar, und so schauen sich die drei Helden noch genauer in der Kammer um. Über kleine Inseln im Kanal gelangen sie mit einem beherzten Sprung zu einem kleineren Becken, in welchem sich die Brut des Ältesten tummelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Brutbecken aus versuchen die Helden nun den Ersten zu wecken, doch dieser reagiert weder auf Zurufe noch auf Berührung seiner Tentakel mit der flachen Schwertseite. Schließlich beschließen Henk und Kenji, zu der violetten Kugel zurückzukehren, während Augustus mit der „Galle“ beim Brutbecken bleibt, um der geplanten Drohung Gewicht zu verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk die violette Kugel berührt, erwacht der Erste und bäumt sich kurz vor Wut auf, weil er den Willen der Helden nicht brechen kann. Der Blick des Ersten bohrt sich in die Köpfe der Helden und sie haben das Gefühl, dass gleich ihr Schädel platzt. Etwas zerrt an ihren Gedanken und brennt in ihren Inneren, aber sie haben trotzdem das Gefühl, dass sie diesem unerträglichen Gefühl irgendwie standhalten zu können. Dann hören die drei eine tiefe, markerschütternde Stimme in ihren Gedanken:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ahhh! Ihr lästigen Unruhestifter habt es also tatsächlich gewagt mich zu wecken!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich weiß genau, wer ihr seid, ihr sogenannten „Gefährten der Drachenträne“!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich weiß auch, dass ihr für Chaos in meinen Zuchtkammern gesorgt habt und nun stiftet ihr erneut Unruhe in meiner geordneten Stadt!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Seid euch bewusst, dass ihr nur noch lebt, da ich wissen will, was euch zu diesem selbstgewählten Tod verleitet hat!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Also sprecht! Was wollt ihr in eurer maßlosen Unverschämtheit von mir?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt den Ersten nach dem Aufenthaltsort der Kultisten und dieser will einen guten Grund wissen, warum er sich von erbärmlichen Kreaturen wie ihnen Befehle erteilen lassen sollte. Als Henk ihm mit der Vernichtung der Brut durch die „Galle des Zerrox“ droht, weist sie der Erste darauf hin, dass ihnen dies vielleicht gelingen werde, er aber mit nur einem einzigen Gedanken seine Gesamten Abkömmlinge herbeirufen könne. Zur Demonstration seiner Macht erhebt er ein gigantisches Tentakel über die Köpfe der Helden und droht damit, dass er sie alle gleichzeitig zerquetschen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk berichtet dem Ersten von dem beschworenen Xishari, was diesen sehr wütend macht, da es anscheinend eine Abmachung mit den Kultisten von Utukk'Xul war, dass sie diese Wesen nicht mehr zurückgerufen dürfen. Aufgrund dieser Information sieht der Erste sich nun nicht mehr an sein Wort gegenüber Sabaoth gebunden und willigt ein, den Helden ihr Leben und die gesuchten Informationen zu geben, wenn sie ihm verraten, wo sich die Abtrünnigen verstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da keiner der Helden davon eine Idee hat, verlangt der Erste, dass einer es ihm zeige. Dazu erhebt sich ein sonderbarer Tentakel aus dem Wasser, mit welchem sich der Erste mit einem der Helden verbinden will, um durch dessen Augen sehen zu können. Augustus droht dem Ersten mit unverschämten Worten erneut mit der „Galle des Zerrox“, was diesen sichtlich verärgert. Doch Henk gelingt es, den Ersten wieder zu beschwichtigen und willigt in die Verbindung ein. Der seltsame Tentakel legt sich über Henks Gesicht und bedeckt es völlig. Henk scheint Schmerzen zu erleiden, doch nach kurzer Zeit lässt der Erste von ihm ab und ist mit dem Ergebnis scheinbar nicht zufrieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste verrät den Helden trotzdem, dass Sabaoth Immortalis und seine Kultisten sich nach „''Riunuz-Choxxu''“ („Mitte der Lügen“) begeben haben, um nach dem Geist des Goldenen Königs zu suchen. Der Ort liegt unter dem „schwarzen Turm“, dem alten Zentrum von L'yreh und ehemaligen Thronsitz des Hazug-Ságok. Bei Immortalis würden sie dann auch ihre Freundin Octavia wiederfinden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Würfel.png|miniatur|rechts|Der seltsame, rote Würfel, den die Helden vom Ersten für die Abtrünnigen unter ''Bußßeuxuß'' bekommen haben.]]&lt;br /&gt;
Dann macht der Erste  ihnen das Angebot, sie nicht weiter verfolgen zu lassen wird und ihnen sogar Bewegungsfreiheit in seiner Stadt zu gestatten, wenn sie ihm bei dem Kampf gegen die Abtrünnigen helfen. Dazu sollen sie lediglich etwas mitnehmen, dass sie im Versteck der Abtrünnigen aktivieren und ablegen sollen. Die Helden stimmen zu und hören nur wenige Sekunden später, wie ein Tor sich öffnet und einige Gedankenschinder bringen ihnen einen seltsamen, roten Würfel, welchen man in der Mitte drehen kann. Sie sollen ihn nur drehen und dann in dem Versteck ablegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann begleiten die Loigg'Il die Helden zu dem Lüftungsschacht, durch welchen sie die Kammer betreten haben. Augustus muss sich schwer überwinden, die Galle nicht doch noch in das Brutbecken zu schütten oder die Elben von ihrem elenden Dasein zu erlösen. Doch da dies nur den Rückweg und damit auch die Rettung Octavias verzöget hätte, sieht er davon ab, den Ersten zusätzlich zu verärgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kehren die Helden zurück zur Pumpstation der Gichgoiden, bei der Elora, Filgiz und Schutuhx auf sie warten. Als sie sich alle auf den Rückweg machen, kehrt der Wächterdämon zurück, greift sie jedoch nicht an. Der Erste scheint sein Wort zu halten und die Helden machen sich mit ihren Gefährten auf den Weg zu dem Spalt, welcher sie wieder in die Höhlengänge führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist sehr schwach und fühlt sich nicht gut. Er ist erschöpft und benötigt Ruhe, bevor sie sich auf den Rückweg machen können. Außerdem bemerkt er, dass er die Erinnerungen, welche der Erste bei ihm abgerufen hat, verschwunden sind. Kenji verspricht Henk, ihm alles noch einmal zu erzählen, damit er nicht mit Erinnerungslücken leben muss. Die Helden vereinbaren mit [[Schutuhx]], dass er sie in die oberen Kanalisationsbereiche bringt, wenn sie ihn beschützen und ihn mit grauem Fleisch versorgen, was ihm die Helden zusagen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 2: Von Freunden und Feinden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schutuhx.png|250px|rahmenlos|rechts|Schutuhx in seiner neuen Robe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 14: Blumen des Schreckens === &lt;br /&gt;
''' 9. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk verhandelt mit Schutuhx und übergibt ihm seinen magischen Dietrich als Garantie für dessen Sicherheit. [[Schutuhx]] führt die Helden durch ein Labyrinth von Gängen immer weiter aufwärts in eine Höhle, die mit [[Notx]] bewachsen ist, welches einen betörenden Duft ausströmt und auf die Helden  psychodelisch wirkt. Augustus und Elora kommen sich in diesem Rausch näher und legen sich in die Blumen. Schutuhx zeigt Henk, wie man sich vor den Ausdünstungen schützen kann und Henk findet den Ausgang in einem tiefen Abgrund, in den Augustus den Gedankenschinder stößt, was zu Diskussionen führt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden legen sich schlafen und Filgiz übernimmt die Wache, damit Schutuhx die anderen nicht überfällt. Augustus und Kenji schlafen gut, doch Henk ruht unruhiger und er erwacht als erster. Als Filgiz dies bemerkt, legt er sich noch einen Moment hin, und Henk schaut nach Schutuhx, welcher etwas abseits in einem Gang herumwuselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen noch schlafen, unterhält sich Henk allein mit Schutuhx, welcher von ihm wissen will, wer die „Anderen“ sind, von denen die Helden immer sprechen. Henk erzählt ihm von den Freigeistern, die wie Filgiz umgewandelt worden sind, jedoch ihren freien Willen behalten haben. Schutuhx will von Henk eine Garantie für seine Sicherheit haben und handelt mit ihm aus, dass er Henks Dietrich, einen wertvollen und magischen Gegenstand, als Pfand für sein Überleben bekommt. Henk bemerkt, dass Schutuhx trotz der Schädelverletzung noch immer sehr intelligent ist und sich als gerissener Verhandlungspartner entpuppt, der wie ein cleverer Schurke sehr genau versucht, seine Interessen zu wahren und sich einen Vorteil zu verschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji und Augustus erwachen, berichtet Henk ihnen über [[Henks Taverne|seinen Traum]] von Octavia, welcher von ihrer Flucht aus Oppeln handelte, bei der unschuldige Menschen in ihrem Feuer umgekommen sind. Augustus kennt die Geschichte von Octavia. Dann spricht Kenji über [[Kenjis Tempel|seinen Traum]] von Octavia, in dem er sich selbst gesehen hat, ohne sich tatsächlich zu erkennen. Er spürte den Hass von Octavia auf denjenigen, welcher anscheinend Ignus getötet hatte. Als Augustus von Octavias Angriff auf Kenji erfährt, will er als erstes wissen, wie Kenji ihn überlebt hat, denn er kennt die ungeheure Gewalt von Octavias Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Aufbruch in die obere Kanalisation beschließen Henk und Filgiz, auf dem Weg regelmäßig [[Twillzinken]] anzubringen. Dann bricht die Gruppe auf und Schutuhx führt sie durch unübersichtliche Gänge. Nach etlichen Stunden machen sie Rast in einer Höhle mit verwitterten, alten Mauerresten von [[Xishari]]-Bauten und stellen fest, dass ihre Nahrungsvorräte fast aufgebraucht sind. Außerdem fallen ihnen geisterhafte, flüsternde Stimmen auf, die sie an die Elbengeister der Folterkammern erinnern. Filgiz fragt sich, ob die Seelen von in L'yreh Verstorbenen überhaupt ihren Frieden finden können oder hier für alle Zeit gefangen sind und spuken müssen. Alle Freigeister würden sich diese Frage stellen und Filgiz erinnert Kenji daran, dass [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]] ihn darauf auch schon einmal angesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Höhle führt schließlich wieder ein hoher schräg-geometrischer Xishari-Gang weiter und müssen sich danach an einen steilen Aufstieg in eckigen Spiralen wagen, welcher sich immer weiter nach oben schraubt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Relief-Grube.png|miniatur|rechts|Das uralte Relief mit dem Zwischenziel der Helden]]&lt;br /&gt;
Irgendwann erreichen die Helden erschöpft eine größere Halle mit einem relativ gut erhaltenen Relief (r.) und Schutuhx sagt, dass sie zu dem dort abgebildeten Ort müssen, denn dort sei ihr Zugang zu den Oberen Ebenen. Während einer kurzen Rast erkundigt sich Kenji nach Eloras Kräften und fragt sie, ob sie wie Octavia ihre Kleider magisch trocknen könne. Im Gegensatz zu Octavia wirke sie keine eigentliche Magie, sondern nutzte wie Kenji oder die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] die Kräfte von anderen mächtigen Wesenheiten. Als Henk nach dem Preis dafür fragt, antwortet Elora, dass man ihn jeweils aushandeln müsse. &lt;br /&gt;
[[Datei:Notx-Blüte.png|miniatur|links|Notx-Blüte]]&lt;br /&gt;
Als die Helden weitergehen, bemerken sie vor sich auf dem Weg ein kleines, violettes Leuchten, welches von einer merkwürdigen Blüte ausgeht, welche aus einem schleimig schimmernden Tang mit wulstig-dicken Blättern wächst. Ein leichter Duft geht von ihr aus, von dem Filgiz berichtet, dass dieser ihm jedes Mal entsetzliche Kopfschmerzen bereiten würde. Außerdem warnt er die Helden vor  den Blättern, da sie bei Berührung unbekleidete Haut verätzen können. Schutuhx nennt die Pflanze „[[Notx]]“. Das Geflecht siedelt sich auf Kadavern von Dämonen an und breitet sie sich von dort aus, so dass es mancherorts ganze Höhlensysteme überwuchert. Auf dem Weg tauchen schließlich immer mehr von den Notx-Blumen auf, welche alle durch dünne Austriebe miteinander verbunden sind. Ihr Duft wird immer stärker und die Helden bekommen nun leichte Kopfschmerzen, die sich aber gut aushalten lassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Notx-Geflecht-Weg.png|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch die Höhle mit dem Notx-Geflecht zum Loch]]&lt;br /&gt;
Schließlich tauchen immer mehr violette Lichtpunkte in der Dunkelheit auf und bilden etwas wie eine leuchtende Masse auf dem Boden, welche einen geisterhaften, aber auch faszinierenden Anblick bietet. Nun ist auch das Rauschen von Wasser zu hören und am Echo der Geräusche ist auszumachen, dass es sich um eine riesige Höhle handeln muss. Doch aufgrund der Dunkelheit können sich die Helden nicht orientieren und müssen ihren Weg mühsam mit der Lampe suchen. Schutuhx befiehlt ihnen, ein Loch im Boden zu suchen, beteiligt sich aber nicht selbst an der Suche, sondern scheint die Helden zu beaufsichtigen. Während die anderen dieses Verhalten tolerieren, fühlt sich Augustus bereits provoziert und fordert ihn auf, sich an der Suche zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schlägt einen Weg vor und gemeinsam erkunden sie mit der Lampe das Gelände. Die Helden stoßen auf die Reste von uralten Steinmauern und finden Fragmente von einem großen, dämonischen Relief. Je länger sie sich auf der Wiese in dem Duft aufhalten, desto schlimmer werden ihre Kopfschmerzen. Ihre Anspannung nimmt zu und es pocht in den Schläfen. Augustus drängt zur Eile und befürchtet einen Hinterhalt von Schutuhx. Dann wirkt Kenji plötzlich ganz entspannt und gelassen und spricht ganz begeistert von den strahlenden Farben. Er sucht sich ein bequemes Plätzchen, albert herum und setzt sich gut gelaunt an den grünlich schimmernden Bach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf ergeht es Augustus und Elora ähnlich und sie entdecken im Rausch die „Schönheit“ des Ortes. Elora schmeißt sich an Augustus ran und bringt das Gespräch auf barthavische Frauen. Augustus gibt ihr zu verstehen, dass er diese interessanter findet als die meisten thyrnischen Frauen, und die beiden lassen sich auf der „Wiese“ nieder, beschäftigen sich miteinander und beginnen, sich leidenschaftlich zu küssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald werden die drei sehr müde und legen sich auf die wunderschöne Blumenwiese, um ein Nickerchen zu machen. Dann wird alles dunkel und plötzlich tauchen alptraumartige Bilder vor ihren Augen auf. Da ist die gleiche Höhle ohne Blumen, aber mit bereits ähnlich zerstörten Ruinen. Zwei große, schwarze Gestalten kämpfen miteinander und eine davon sinkt schließlich tot zu Boden. Sein riesenhafter, verzerrter Körper mit einem mehrfach gehörnten Haupt und Klauen mit scharfen Krallen daran wirkt tot und bewegt sich nicht mehr. Die Helden befinden sich direkt daneben und stellen plötzlich an sich hinabblickend fest, dass ihr eigener Körper ab dem Bauch mit dem des riesigen Kadaver verwachsen ist. Sie können sich nicht von diesem losreißen und beobachten, wie sich der Körper des gigantischen Leichnams auflöst und der Zerfall auch auf ihre Körper übergeht. Nur die Knochen bleiben übrig und der Prozess zieht sich unendlich lange hin, während sie dabei Höllenqualen erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji, Augustus und Elora durch den Rausch ausgeschalten sind und Filgiz sich erschöpft mit starken Kopfschmerzen hinsetzt, hat Henk durchgehalten und mit Schutuhx das große Loch im Boden gefunden. Dieser weist ihn auch darauf hin, dass es der Geruch der Blumen ist, welcher diese Wirkung auslöst. Ein mit Wasser befeuchtetes Tuch zeigt keine Wirkung und Schutuhx meint, der Geruch müsse mehr überdeckt werden. Daraufhin tränkt Henk sein Tuch mit Alkohol aus seinem Flachmann und erzielt damit die gewünschte Wirkung. Aus dem Ärmel von Augustus' Hemd nimmt Henk den Stoff, den er in Alkohol tränkt und ihn seinen Freunden vor den Mund hält, bis diese aus ihrem Rausch erwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam gehen sie zu dem großen Loch, welches nach Schutuhx der Weg in die höheren Ebenen der Kanalisation sein soll. Das Wasser stürzt dort hinab und es lässt sich keine Tiefe ausmachen. Noch mit den Nachwirkungen des Rausches kämpfend, befürchtet Augustus eine Falle von Schutuhx und hält diesen aggressiv über den Abgrund. Er will von ihm erfahren, ob ihr Weg wirklich dort hinunter führt. Als Schutuhx dies bestätigt, lässt Augustus ihn vorgehen und in die Tiefe fallen. Henk und Kenji schauen ihn verwundert an und Henk schüttelt nur den Kopf. &lt;br /&gt;
[[Datei:Grube.png|miniatur|rechts|Die mittlerweile mit Wasser gefüllte Grube unterhalb des Opfer-Loches]]&lt;br /&gt;
Dann untersucht Henk das Loch, findet aber keine alternative Abstiegsmöglichkeit. Also befestigt er seinen Enterhaken am Rand des Loches und klettert das Seil hinab. Nach guten 10 Schritt ist er jedoch noch nicht am Boden der Grube angekommen und muss wohl oder übel loslassen, um das letzte Stück zu überwinden. Die anderen wollen direkt springen und, als Kenji kurz zögert, springen Filgiz und Elora hinunter. Kenji steht am Rand und zögert, bis Augustus ihm einen kleinen Stubs gibt und mit ihm in die Tiefe springt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden landen im Wasser du werden sofort von einer starken Strömung mitgerissen, welche sie aus der Grube hinaus einen schmaleren Tunnel hinab führt. Unterwegs müssen sie aufpassen, nicht mit größeren Felsbrocken zu kollidieren, was für Kenji und Elora nicht einfach ist. Die beiden ziehen sich einige Prellungen und Schürfwunden zu, während geschickte Schwimmer wie Henk und Augustus um die Steine herumschwimmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder festen Boden unter den Füssen haben, stellen sie fest, dass [[Schutuhx]] nicht da ist. Augustus macht sich schuldbewusst auf die Suche und durchstreift die nähere Umgebung, während Kenji und Elora ihre Wunden versorgen. Als Augustus zurückkehrt, hört er vom Wasser ein seltsames Platschen und vermeint etwas unter Wasser zu entdecken. Also legt er seine Rüstung ab und springt hinein. Er schwimmt zu dem kleinen Felsen, wo das Geräusch war, und taucht unter. Er nimmt etwas unter Wasser wahr und wird kurz danach von Schutuhx angegriffen, welcher sich von hinten auf ihn stürzt und seinen Kopf zwischen seine Kiefer bekommen will. Doch Augustus ist stärker, wehrt ihn ab und zerrt ihn an Land zu den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist beleidigt und will nicht weiter. Kenji spricht mit ihm und erfährt, dass er nur unter einer Bedingung bereit ist, die Helden weiterzuführen: Augustus dürfe ihn nie wieder anfassen! Henk und Filgiz beraten, ob sie auch ohne Schutuhx den Weg finden können, doch sie sind sich nicht sicher, da Filgiz dieser Bereich unbekannt ist. Erst als Augustus dem schmollenden Schutuhx verspricht, ihn nie wieder anzufassen, steht er auf und weist den Helden den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erkennt Filgiz die Gegend wieder und er weist den Helden einen Rastplatz zu, an dem sie mit Schutuhx warten sollen, bis er [[Gildon Ipnosi|Gildon]] in der Zuflucht informieren hat. Dann bricht er auf und überlässt die Helden sich selbst. In der Ruhezeit untersucht Augustus Eloras Bein und versorgt fachmännisch ihre Verletzung, während Henk mit Schutuhx über dessen weitere Pläne spricht. Henk muss ihm versprechen, alles dafür zu tun, dass die Freigeister Schutuhx nichts antun, und er sich für ihn einsetzen würde. Danach spricht Henk mit Augustus und hält ihm eine Standpauke. Er macht ihm große Vorwürfe wegen seiner dummen Aktion, denn wenn Schutuhx bei dem Sturz etwas passiert, würden sie vielleicht nie mehr hier herausfinden. Außerdem wirft Henk Augustus auch vor, ihre Mission bereits bei dem Ersten der Loigg'Il durch sein unüberlegtes, provozierendes Gerede in Gefahr gebracht zu haben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 15: Schutuhx' Wille === &lt;br /&gt;
'''9./10. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elora von Tressburg|Elora]] erzählt [[Augustus Octavius|Augustus]] von [[Elora von Tressburg#Der Segen des gro.C3.9Fen Zersetzters|Reverons Aufnahmeprüfung]] in den Kult und [[Henk Hjaldinger|Henk]] muss mit [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi der Wortweber.E2.80.9C .28Barde aus Valkenburg.29|Wodhi]] über den Verbleib von [[Schutuhx]] verhandeln. Henk erfüllt Schutuhx' Willen und erfährt etwas über die [[Loigg'Il]]. [[Kenjiro Asai|Kenji]] und Augustus unterhalten sich über [[Octavia]] und gemeinsam mit Henk sprechen sie über ihren Umgang mit den Separatisten. Die Helden erfahren von [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldirs]] Problemen mit seinem [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Lenker]] und warten auf [[Gildon Ipnosi|Gildon]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden auf [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C .28Einbrecher aus Weisshafen.29|Filgiz']] Rückkehr warten, bekommt Henk starkes Nasenbluten. Auch Kenji ist verletzt und die beiden legen sich etwas hin. Augustus vertreibt sich die Zeit mit Kampftraining, bei dem er neugierig von Elora beobachtet wird. Er setzt sich zu ihr und die beiden sprechen über Eloras Grenzen, wie weit sie mit den Dämonen gehen würde. Sie erzählt Augustus von [[Reveron|Reverons]] Prüfung zur Aufnahme in den [[Bund des Xul]] (vgl. [[Elora_von_Tressburg#Der_Segen_des_gro.C3.9Fen_Zersetzters|Biographie]]). Doch anstatt sich wie Reveron zum Schergen der Dämonen zu machen, will Elora lieber die Kontrolle über sie behalten. Sie erzählte Augustus auch von Reverons Wächterdämon in Form der Art eines großen Hundes, den er immer bei sich habe und welcher auf Reveron aufpasse. Augustus fragt Elora auch nach ihrem Dolch, der ihr sogar in der Gefangenschaft gelassen wurde, und sie kommentiert, dass die [[Loigg'Il]] schon versucht hätte, ihr den Dolch abzunehmen. Doch sie hätten ihn schnell zurückgegeben, da es ihnen nicht gut bekommen sei. Augustus könne es gerne mal testen, was passiert, wenn er ihr den Dolch wegnähme. Augustus erwähnt, dass in Thyrna versucht würde, immer die eigene moralische Waage im Gleichgewicht zu halten, und sich nicht zu einseitig zu betätigen. Elora geht da gerne Risiken ein und Kenji, der sich am Ende in das Gespräch einschaltet, warnt sie vor den Konsequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz kehrt mit [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde aus Valkenburg.29|Wodhi]] und [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C .28Berserker_aus Haidaby.29|Skjall]] zurück und es beginnt eine Verhandlung mit Schutuhx. Wodhi will einen Beweis für sein Wissen haben und fragt nach den Sprengungen in der Kanalisation. [[Schutuhx]] erklärt, dass man dafür Bußßeuxuß die Schuld gibt und man bereits begonnen haben, die Bereiche wieder zu räumen. Da diese Information nützlich ist, soll Schutuhx zunächst bis zu Gildons Rückkehr von den Kommunikationsanlagen in einem abgesonderten Bereich untergebracht werden, da die Freigeister ihn fürchten könnten. Wodhi weigert sich aber, ihm Umgewandelte zum Fraß vorzuwerfen, und Henk findet heraus, dass sich Schutuhx auch mit den Gehirnen bestimmter, kluger Dämonenarten zufriedengeben würde. Dann brechen alle auf zur [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Schuthux Kammer.png|miniatur|rechts|Schutuhx' Kammer im Randbereich der [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]]]]&lt;br /&gt;
Schutuhx bekommt seinen eigenen Bereich und Henk betreut die Unterbringung. Schutuhx verlangt von ihm eine Kiste zum Sitzen, die Henk ihm organisiert. In der Zuflucht bekommen die Helden von Roana einen Eintopf serviert und sie erzählen Wodhi ihre Erlebnisse. Wodhi berichtet, dass die Zuflucht anscheinend wieder sicher ist, da die Späher der Loigg'Il ihre Suche in der Kanalisation aufgegeben haben und verschwunden sind, seitdem die Helden bei dem Ersten gewesen sind, welcher ihnen freies Geleit zugesichert hat. Nach dem Essen legen sich alle Schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus wird durch Geräusche aus der Nebenkammer geweckt und erkundigt sich sofort, was passiert sei, da er [[Schutuhx]] nicht wirklich traut. Doch diesmal ist der ausgesonderte Gedankenschinder nicht involviert, sondern der Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]] hat erneut Probleme mit seinem [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Lenker]]. Außerdem ist der Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EVergan.E2.80.9C_.28Karthograph_aus_Balmar.29|Vergan]] bei einem Beutezug mit Oldir schwer verletzt worden. Augustus legt sich danach wieder hin und bittet den Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]], ihn sofort zu wecken, sobald es Probleme mit Schutuhx gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen sehr lange. Henk erwacht als erstes und spricht kurz mit Roana, die berichtet, dass Gildon noch nicht zurück ist und er geduldig sein müsse. Sie fragt Henk auch, ob er noch etwas gebrauchen könnte, was die Freigeister in den Lagern der Loigg’Il zu finden wäre. Dann geht Henk zu Schutuhx und trifft unterwegs auf Wodhi und Filgiz. Er erfährt, dass Schutuhx von den beiden noch weitere Kisten haben wollte, und Henk fragt Wodhi, ob er aus den Lagern etwas Alkohol bekommen könnte. Wodhi geht daraufhin mit Henks Flachmann los, um ihn zu füllen, und Henk fragt Filgiz auch nach Gildon langem Fortbleiben, doch dieser macht sich keine Sorgen um ihn, da [[Freigeister#.E2.80.9EMart Dernheim.E2.80.9C .28Magieradept aus Perlheim.29|Mart]] im Falle eines Zwischenfalls schon im Traum etwas von ihm gehört hätte. Filgiz versteht, dass die Helden möglichst schnell weitermüssen, weist jedoch darauf hin, dass Gildon ihnen vielleicht weiterhelfen könne, wie sie weiterhin mit den Freigeistern in Kontakt bleiben können. Außerdem weiß Gildon vielleicht einen Weg, die Seeschlangen zu kontrollieren. Filgiz schickt Henk dann zu Schutuhx, da dieser anscheinend noch etwas anders als Kisten wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ordnet seine Kisten an und kümmert sich nicht um Henk. Dieser fragt ihn, ob  es etwas zu besprechen gäbe, und Schutuhx verlangt nach Kleidung und etwas Material zum Schreiben. Henk fragt, warum er Kleidung wünscht, wo er doch keine Scham empfinde, und Schutuhx erklärt ihm, dass die Loigg'Il damit ihre Wirtskörper verdecken, bevor sie ihn endgültig ablegen können. Henk fragt ihn auch nach den Kisten und erfährt, dass sie eine Sitzgelegenheit und eine Ablagemöglichkeit für Schriftstücke darstellen. Henk möchte wissen, warum Schutuhx etwas aufschreiben will, und erfährt, dass dieser immer wieder das Wort „''[[Gwaeriel]]''“ im Kopf höre, was er durch wiederholtes Aufschreiben zum Verschwinden bringen will. Gwaeriel sei das Wort für die Melodie, welche er immer wieder im Kopf höre, und Henk erinnert sich, dass Gweriel die Schwester von [[Gwaerenor]] war, die von [[Hazug-Ságok]] getötet wurde und an deren Trauerfeier die Helden teilnahmen (vgl. [[Kalender#21._Sideon|Episode 21.49]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk findet auf Filgiz' Hinweis drei Gewänder in einem Lagerraum, von denen er die Robe eines Klerikers der Schutzgötter aussortiert und zwei neutrale Roben, eine rote und eine blaue, mitnimmt und sie zu Schutuhx bringt. Dieser entscheidet sich für das blaue Gewand und Henk fragt ihn, warum ihm die Farbe wichtig sei. Dann bemerkt er, dass die Farben anscheinend eine Stimmung auf der Haut ausdrücken und dass Schutuhx sich für das entspannende Blau entschieden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji erwacht, wendet sich dem [[Elysisches Ekklesium#Das_Comhla|Comhla]] zu, um zu beten, und bemerkt, dass Augustus anscheinend gerade einen angenehmen [[Augustus' Arena#Augustus Traum von Elora|Traum]] hat. Als dieser dann aufwacht, führen die beiden ein langes Gespräch über Octavia. Kenji gesteht, dass er sich über seine derzeitigen Gefühle noch nicht im Klaren ist und noch das Gespräch mit Octavia suchen werde. Augustus versucht etwas ungeschickt, sein Bedauern über Octavias Geschmack bei Männern auszudrücken, welche leider nur auf Personen anspringt, die einen großen Kontrast zu ihren Eltern darstellen, und er vergleicht Octavia mit einem Vulkan, in dem es innerlich brodelt und der irgendwann unkontrolliert ausbricht und alles verwüstet. Augusts macht sich schon länger Sorgen, dass Octavias emotionale Ausbrüche irgendwann einmal jemanden ernsthaft verletzen könnten, was bei ihrem Angriff auf Kenji fast geschehen wäre. Kenji hat die Hoffnung, dass Octavia diese Erfahrung nie mehr vergisst und daran reift, und er glaubt, dass Octavia nur lernen müsse zu tanzen, wie [[Abdrushin]] es ausgedrückt habe (vgl. [[Kalender#2._Sideon|Episode 21.23]]). Kenji ist überzeugt, dass sie dies mit [[Ignus]] als Tanzpartner hätte lernen können. Die beiden reden noch über Octavias eiserne Disziplin und Augustus erzählt, dass ihre Mutter ihr mentale Übungen, mit denen sie ihre Gefühle beherrschen kann, gezeigt hat. Augustus gesteht, dass er seinen inneren Druck durch seine Kampfübungen kontrolliert ablasse, doch Octavia unterdrücke mit ihrer Disziplin ihre eigenen Gefühle und besitze auch keine Ablassmöglichkeit, sodass der Druck bei Octavia dann unkontrolliert und explosionsartig herausplatze. Kenji offenbart Augustus noch seinen Plan, bei ihrer Rückkehr nach [[Barthavion]] seine Schwester in [[Sapos]] aufzusuchen, von der [[Drachenträne#Augustus.27_Vision|Augustus Vision]] gesprochen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk zurückkehrt, planen die Helden ihr weiteres Vorgehen bei den Separatisten und Augustus schlägt vor, den roten Würfel als Druckmittel einzusetzen und sie zu erpressen, während Kenji ein diplomatisches Vorgehen vorschlägt und alles offen ansprechen möchte. Henk wägt beide Ideen gegeneinander ab und sie entscheiden, zunächst auf Gildon zu warten, da dieser vielleicht noch wichtige Informationen besitzt oder weitere Optionen aufzeigen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udelian erzählt den Helden von Oldirs Problemen und erwähnt, dass er den Lenker nicht ohne den Tod des Wirtes entfernen könne, da er keine Möglichkeit sieht, die Verbindung zur Wirbelsäule zu lösen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 16: Lichtblicke=== &lt;br /&gt;
'''10. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt den anderen von [[Schutuhx|Schutuhx‘]] elbischen Heimsuchungen und Augustus erfährt weitere private Einzelheiten von [[Elora von Tressburg|Elora]]. Schutuhx erzählt Henk von einer Möglichkeit, [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29|Oldir]] von dem Lenker zu befreien, und will dafür ein Gehirn eines Klngrei-Dämons essen. Die Helden jagen diesen in der Kanalisation einen und Schutuhx nennt die „[[Galle des Zerrox]]“ als Mittel und die Dosierung. [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]] operiert Oldir und Augustus und Elora kommen sich näher. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk berichtet Augustus und Kenji von seinen Gesprächen mit [[Schutuhx]] und erzählt ihnen, dass das Wort, welches dieser immer geschrieben hat, ''[[Gwaeriel]]'' sei und er so auch die Melodie nennt, welche sie alle immer wieder in ihren Köpfen hören können. Henk fragt dann Wodhi nach etwas zum Schreiben. In [[Gildon Ipnosi|Gildons]] Kammer finden sie einige Wachstafeln, welche er Schutuhx mitbringen will. Augustus bittet Wodhi, ob die Freigeister nach der Namensplakette der [[Baiula Spei]] suchen können, weil sie einen sentimentalen Wert für ihn besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk Schutuhx die Wachstafeln bringt, unterhält sich Augustus mit Elora. Sie erzählt ihm von ihrer [[Elora_von_Tressburg#Eloras_Beichte_bei_den_Eltern|Beichte bei ihren Eltern]], wie sie vor den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] geflohen ist und wie sie schließlich [[Elora_von_Tressburg#Arlenas_Verrat|von ihrer Schwester verraten]] wurde. Kenji betet in der Zwischenzeit mit Oldir und sie sprechen über dessen Probleme mit dem Lenker. Oldir richtet sich mit einer Bitte an Kenji und möchte seinen ganzen Besitz, welcher sich in Barthavion in den Händen seines Bruders befindet, dem Ekklesium spenden, wofür Kenji nach seiner Rückkehr persönlich Sorge tragen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Henks Rückkehr sprechen er und Augustus mit Udelian über Möglichkeiten, Udelian zu helfen, und der Einzige, der Informationen dazu haben könnte, ob ein Lenker überhaupt entfernt werden kann, ist Schutuhx. Also verhandelt Henk mit dem Gedankenschinder und findet heraus, dass Schutuhx zwar eine nützliche Information habe, diese jedoch nur im Austausch mit Nahrung herausgeben wolle. Henk soll einen Klngrei-Dämon fangen und ihm ausliefern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bespricht Schutuhx Anliegen mit den anderen und sie beschließen, auf die Jagd zu gehen. Kenjis Bein ist noch nicht richtig verheilt und er bleibt im Lager zurück. Henk bricht mit Augustus, Elora, Filgiz auf und sie lassen sich von Schutuhx in die Kanalisation zurückführen, aus der die Helden das erste Mal kamen, als sie die Freigeister entdeckten. Dazu müssen sie Schutuhx allerdings einmal durch die ganze Zuflucht führen, so dass er einen Eindruck von der Größe des Lagers bekommt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Klngrei-Nest.png|miniatur|links|Das Klngrei-Nest in der Kanalisation]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klngrei.png|miniatur|rechts|Der Klngrei-Dämon mit seinen hypnotischen Lichttentakeln]]&lt;br /&gt;
Schutuhx führt die Helden schließlich zu einer mit Tang durchwachsenen Ausbuchtung in der Kanalisation und deutet an, dass sich das gesuchte Wesen dort verstecken würde. Zunächst versucht Augustus, es hervorzulocken, doch er scheint sich nicht gut als Opfer zu eigenen. Elora ist bereit, das Risiko auf sich zu nehmen, und Augustus und Henk verstecken sich. Als Elora allein zu sein scheint, lässt der Dämon sie mit einem hypnotischen Licht erstarren, entfernt sich dann aber schnell von ihr, als habe er Henk gewittert. Der Dämon flieht allerdings direkt neben den gut versteckten Augustus und dieser greift ihn mit dem Kurzschwert an und schneidet ihm eine seiner Leuchttentakeln ab. Henk kommt hinzu und gemeinsam überwältigen sie den Klngrei. Henk hält ihn fest, damit Schutuhx ihm mit seinem Kiefer den Kopf knacken und das Gehirn aussaugen kann. Direkt nach der Mahlzeit erfährt Henk, dass sie das Mittel gegen den Lenker bereits besitzen: die Galle des Zerrox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr in die Zuflucht weist Henk Schutuhx in dessen Kammer darauf hin, dass er sich benehmen und die Freigeister nicht angreifen soll, und Henk versucht, ihm menschliche Bindungen zu erklären am Bespiel der Worte „Gast“ und „mögen“. Dann berichtet Henk Kenji von der „[[Galle des Zerrox]]“ und mutmaßt, dass man sie wahrscheinlich auf den Lenker träufeln müsse. Während Kenji diese Information Udelian mittelt, unterhält sich Henk mit Roana und Augustus und Elora sprechen über Augustus Verbannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit Udelian fällt Kenji auf, dass sie noch nicht genügend Informationen zur Anwendung der Galle besitzen, um einen sicheren Eingriff zu gewährleisten. Er spricht Henk darauf an und dieser spricht nochmal mit Schutuhx. Wie zu erwarten, verlangt der Gedankenschinder eine Gegenleistung und fordert von Henk etwas [[Orichalkum]]. Erst als dieser aus Gildons Kammer ein kleines Plättchen Orichalkum, welches vermutlich zu den Vorräten von Iustus gehörte, holt und Schutuhx übergibt, informiert dieser Henk darüber, dass man ein Galle-Wasser-Gemisch im Verhältnis 1/10 herstellen solle, welches dem Patienten so lange verabreicht wird, bis sich seine Zunge blau verfärbt. Dann wäre der Lenker durch das Gift abgestorben, welches aber auch den Patienten schwächen und bewusstlos machen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gibt die Informationen an Udelian weiter. Kenji hat währenddessen beruhigend auf Oldir eingeredet und mit ihm gebetet. Dann setzt der Medicus de Lösung an und verabreicht sie Oldir, welcher sie kaum zu trinken vermag. Es geht ihm immer schlechter, doch irgendwann verfärbt sich seine Zunge blau und Udelian beginnt mit dem Eingriff, als Oldir bewusstlos wird. Im Gegensatz zu vorherigen Operationen lässt sich der Lenker diesmal von der Wirbelsäue lösen und aus dem Körper entfernen. Kenji hält während des Eingriffs Oldirs Hand und betet für ihn das [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Passionen|Gebet der Schutzgötter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht unterdessen mit Mart und bittet ihn, Gildon eine Nachricht zukommen zu lassen, damit er sich auf den Rückweg mache. Außerdem organisiert er mehrere Trinkflaschen mit hochprozentigem Alkohol, damit jeder etwas bei sich hat, mit dem er sich eine Atemmaske tränken, eine Wunde desinfizieren oder klebrige Substanzen auflösen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Zeit berichtet Udelian, dass die Operation gut verlaufen sei und Oldir sich nun gesundschlafen müsse. Augustus und Elora ziehen sich als erstes zum Schlafen zurück und kommen sich näher. Henk und Kenji bleiben noch bei Roana und unterhalten sich trinkend, während Augustus und Elora herumknutschen und schließlich gemeinsam auf einer Pritsche einschlafen. Später legen sich Henk und Kenji auf ihre Betten und schlafen ein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 17: Überraschungen === &lt;br /&gt;
'''11. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erwischen Elora bei der Durchführung eines dämonischen Blutrituals. Sie erklärt die Situation und spricht mit Augustus über ihre Beziehung zum Dämon ihres Kultes. Im Schlaf erhalten Henk und Kenji weitere Träume von Octavia und Augustus spricht mit Henk über seine Beziehung zu Elora. Die [[Freigeister]] bringen einige Fundstücke von der Baiula Spei und Henk entdeckt bei der Schiffsplankette ein Geheimfach, in dem sich einen [[Boulvriag-Flakon]] befindet. Kenji erhält zwei Statuen aus der Schiffskapelle: [[Alethon]] und [[Thylor]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlaf der Helden sollte nicht lange dauern, denn nach kurzer Zeit werden sie von Wodhi geweckt und auf Eloras Verschwinden hingewiesen. Sie habe sich herausgeschlichen und sei in den Gängen verschwunden, berichtet Wodhi, welcher sich etwas Sorgen um den Wachhabenden [[Freigeister#.E2.80.9EGaravar.E2.80.9C_.28Seemann_aus_Tarsus.29 |Garavar]] macht, welchen er beim Wachwechsel vermisst hat. Die Helden beschließen, nach ihr zu suchen, und Augustus will nur sein Schwert mitnehmen, doch Henk hält es für besser, wenn er auch seine Rüstung anlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und finden in einem Gang den schlafenden Garavar. Als Henk ihn weckt und auf sein Schlafen anspricht, erzählt dieser, dass ihm jemand von hinten überraschend auf die Schulter getippt hat und, als er sich umdrehte, bekam er plötzlich ein Pulver ins Gesicht gepustet, von dem er unerträglich müde wurde und sofort einschlief. Die Helden machen sich dann auf den Weg zu [[Schutuhx]], um nach dem Rechten zu schauen. Als sie Elora dort nicht finden, gehen sie weiter bis zum Außenposten und fragen dort nach. Allerdings ist niemand vorbeigekommen, und so gehen die drei wieder zurück und untersuchen einen abgelegenen Lagerraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie eintreten, hören die Helden leise, murmelnde Worte. Augustus bleibt hinter einer Kiste und schaut aus der Entfernung, doch Henk schleicht näher heran. Sie beobachten, wie Elora auf dem Boden vor einem Kreis mit einem schwarzen Zeichen sitzt. An einer Hand hat sie eine frische Schnittwunde, deren Blut sie in den Kreis tropfen lässt, während die andere Hand den noch blutenden Dolch hält. Die Blutstropfen erreichen jedoch nicht den Boden, sondern werden über dem Zeichen von einer dunklen, halbtransparenten Wolke absorbiert. Anschließend absorbiert sie die Wolke durch Mund und Nase, wobei Augustus erschrocken ihren Namen ruft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stellen sie zur Rede und erfahren, dass sie sich von ihrem Dämon Macht geholt hat, indem sie ihm ihr Blut opferte. Sie erklärt, dass sie stark sein muss, um den Helden auf ihrem Weg zu helfen und später auch gegen [[Reveron]] antreten zu können. Obwohl allen die Art ihres Rituals nicht gefällt, sehen sie auch den Nutzen für ihre Reise, auf der Elora bisher sehr hilfreich war. Alle kehren zurück in die große Kammer und, während sich Augustus und Elora unterhalten, sprechen Henk und Kenji mit Wodhi und erklären die Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora erzählt Augustus, dass ihr Dämon eifersüchtig auf ihn sei, da er ihre Aufmerksamkeit von diesem fortlenke. Elora fürchtet, der Dämon könnte Augustus sonst nachts heimsuchen und Quälen, wenn sie ihm nicht  sein Blut zahlt. Augustus spricht sie darauf an, dass sie mittlerweile die einzige in ihrem Kult sei, und stellt die Frage nach dem Risiko für sie, den Dämon überhaupt noch kontrollieren zu können. Doch Elora ist sich sicher, dass eines Tages genug Macht erlangen wird, um den Dämon vollständig zu unterwerfen oder ihn fortzuschicken. Augustus weist darauf hin, dass er ihr dabei helfen könnte, den Dämon loszuwerden, denn er würde auch gegen ihn kämpfen, wenn er in manifester Form anwesend sei. Doch Elora macht ihm deutlich, dass sie noch auf die Kraft des Dämons angewiesen sind, solange sie sich in [[L'yreh]] aufhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji erklären Wodhi, was vorgefallen ist, und dieser stellt klar, dass Elora sich bei Garavar entschuldigen müsse, wenn sie nicht bei Schutuhx in der Kammer untergebracht werden möchte. Dazu ist diese auch bereit und entschuldigt sich bei dem noch immer aufgebrachten Freigeist. Anschließend setzen die Helden ihren Schlaf fort und legen sich wieder hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji träumen von Octavia und [[Augustus' Arena#Augustus Traum .2811. Aletheon 351 JF.29|Augustus träumt]] unangenehme Assoziationen zu der Operation von Oldir.  Die Helden essen etwas und tauschen sich kurz über die Octavia-Träume aus. Nachdem sie von Udelian erfahren haben, dass Oldir die Nacht überstanden hat und jetzt tief schläft, betet Kenji an dessen Bett. Augustus spricht mit Henk über seine Beziehung zu Elora und fragt sich und ihn, ob sie als Kultistin nicht eine Belastung darstellt für die große Aufgabe, welcher sie nachgehen. Henk ist der Ansicht, dass man immer seinem Herzen folgen müsse, und Augustus befürchtet, dass Elora in ihm seine finstere Seite hervorlocken kann, da sie sich über solche Aktionen wie das Herunterstürzen von Schutuhx amüsiert und ihm das wiederrum gefallen hat.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus beginnen mit einem Kampftraining, während sie auf Gildons Rückkehr warten und einige schweißtreibende Schlagwechsel später kommen die Freigeister [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]] und [[Freigeister#.E2.80.9EDamrod.E2.80.9C .28Schmuggler aus Veltima.29|Damrod]] mit reicher Beute in die Zuflucht. Darunter befinden sich eine große Kiste, welche sich als [[Abdrushin|Abdrushins]] Arzneimittelkiste herausstellt, und zwei Bronze-Statuen aus der Kapelle der [[Baiula Spei]], bei denen es sich um [[Alethon]] und [[Thylor]] handelt. [[Datei:BS-Plakette-oben.png|miniatur|links|Die Schiffsplankette der Baiula Spei]] [[Datei:BS-Plakette-unten.png|miniatur|rechts|Die Rückseite der Plankette mit den dünnen Linien]] Außerdem haben sie die Schiffsplankette gefunden, welche in den Kapitänstisch in der Offiziersmesse eingelassen war. Während Augustus über der Plankette sinniert, entdeckt er, dass diese mit ihrer Dicke viel zu leicht für eine massive Goldplatte ist. Auf der Rückseite entdeckt er mit Henk dünne Linien, welche parallel zur Außenkante verlaufen und der Verschluss eines Geheimfaches zu sein scheint. Um es zu öffnen, benötigt Henk jedoch seinen Dietrich, welchen er Schutuhx verpfändet hat. Als begeben sich die Helden zu dem ausgesonderten [[Loigg'Il]], welcher in das Orichalkumstück vertieft ist und es anstarrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit Henk den Dietrich vor den Augen von Schutuhx nutzen darf, muss er ihm zuvor noch einige Informationen geben und ihm alles über Gildon erzählen, was er weiß. Schutuhx möchte auch wissen, was der Magier von ihm wissen will und was mit ihm geschehen werden, wenn er die Informationen preisgegeben hat. Henk antwortet ehrlich und so gut er kann, so dass Schutuhx ihm erlaubt, den Dietrich vor seinen Augen zu benutzen. Augustus und Kenji, die zuvor im Gang gewartet haben, kommen hinzu und Henk öffnet vorsichtig mit einem sehr dünnen Werkzeug das Fach. Darinnen befindet sich eine etwa Handgroße Phiole, welche ein rötliches Leuchten ausstrahlt. [[Datei:BS-Plakette-offen.png|miniatur|rechts|Das Geheimfach mit dem Boulvriag-Flakon]] Augustus weiß sofort, dass es sich um einen sogenannten „[[Boulvriag-Flakon]]“ handelt, einer sehr seltenen und unglaublichen teuren, magischen Waffe, die auch hin und wieder von thyrnischen Truppen genutzt wird. Mit seiner enormen Sprengkraft, welche mit einem mächtigen Feuerball vergleichbar ist, diente der Flakon auf der Baiula Spei vermutlich als eine Art Selbstzerstörungs-Mechanismus, damit das Schiff nicht in Feindeshand fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren in die große Höhle zurück und Kenji sucht einen guten Platz für die beiden Statuen. Henk und Augustus essen von [[Roana Dernheim|Roanas]] Eintopf und Wodhi teilt ihnen mit, dass Gildon zurückgekehrt sei und bald in der Zuflucht ankommt. Er hat erfahren, dass die Suche nach den Helden eingestellt wurde und der Erste ihnen persönlich freies Geleit gewährt hat. Außerdem wurden viele Späher ausgesandt, die nach ''Bußßeuxuß'' Versteck suchen sollen, und es wurde ein Bote nach „''Riunuz-Choxxu''“ geschickt, um die Arbeit der Kultisten zu überwachen und diese an die Vereinbarungen zu erinnern. Er soll damit drohen, dass der Erste seine Unterstützung aus ''Riunuz-Choxxu'' abziehen und sich auch nicht mehr um die Zauberin kümmern werde, wie [[Sabaoth Immortalis]] gewünscht habe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 18: Schutuhx' Abkommen === &lt;br /&gt;
'''11. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund [[Augustus Octavius|Augustus]]‘ Zuneigung zu [[Elora von Tressburg|Elora]] erzählt [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi der Wortweber.E2.80.9C .28Barde aus Valkenburg.29|Wodhi]] den [[Helden]] von seinen persönlichen Erlebnissen mit der Bardin [[Lavina, die Lerche|Lavina]], welche sich ebenfalls mit einem Dämon eingelassen hatte. Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelian]] berichtet von Oldirs mittlerweile rosiger Hautfarbe und [[Gildon Ipnosi|Gildon]] handelt mit [[Schutuhx]] einen Vertrag aus, wodurch er im Austausch für Nahrung und Sicherheit etwas über die Magie der Loigg’Il erfahren wird. Die Helden planen mit [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C .28Einbrecher aus Weisshafen.29|Filgiz]] seine Begleitung zu den Abtrünnigen um Bußßeuxuß und besprechen mit Elora das weitere Vorgehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da [[Gildon Ipnosi|Gildon]] noch etwas vorbereiten muss und sich mit Mart in seine Kammer zurückzieht, versuchen die Helden ihr weiteres Vorgehen zu planen. Sie merken schnell, dass ihnen wichtige Informationen noch fehlen, um einen wirklichen Plan fassen zu können, da sie noch nicht sagen können, ob Gildon in der Lage sein wird, eine Seeschlange zu kontrollieren, und ob es ihnen möglich sein wird, mit den Freigeistern in Kontakt zu bleiben. Roana hält etwas abseits anscheinend Elora eine Standpauke wegen ihres Verhaltens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi gesellt sich zu den Helden und bedankt sich bei ihnen, dass sie mit Elora gesprochen haben und diese sich bei [[Freigeister#.E2.80.9EGaravar.E2.80.9C_.28Seemann_aus_Tarsus.29|Garavar]] entschuldigt hat. Er hofft, dass Elora noch auf den rechten Weg zurückfindet und spielt auch darauf an, dass er dies auch für Augustus hofft, da er ebenfalls bemerkt hat, dass er ein Auge auf sie geworfen hat. Dann erzählt er ihnen von seinen sehr persönlichen Erlebnissen mit [[Lavina, die Lerche|Lavina, der Lerche]], welche sich ähnlich wie Elora mit einem Dämon eingelassen hatte. Wodhi möchte mit dieser Geschichte besonders Augustus vor Augen führen, welche Gefahren mit einer solchen Freundschaft verbunden sind, und gesteht ihm, dass er heute noch häufig an sie denkt und sich fragt, ob er nicht mehr hätte tun müssen, um ihr zu helfen. Wodhi habe diese Geschichte jedoch gezeigt, dass es eigentlich immer ein schlechtes Ende gibt, wenn man sich mit Dämonen einlässt, und er hofft, dass es Elora anders ergehen wird. Augustus macht sich nach eigenen Angaben wenig Sorgen, sagt aber zu, den anderen und auch Elora zu informieren, wenn sich der Dämon bei ihn im Schlaf zeige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29 |Udelian]] berichtet den Helden, dass sich [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29 |Oldirs]] Zustand verbessert habe und seine Wunden zu heilen beginnen. Außerdem hat Udelian beobachtet, als sich bei Oldirs Haut eine leichte, rosige Färbung einstellt und es fast so wirke, als ob er seine alte Hautfarbe zurückbekomme. Dies wäre ein großer Erfolg und ein Grund zum Feiern, denn dann besteht für alle Freigeister Hoffnung, ihre Lenker loszuwerden, falls es einen Weg nach Hause gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon kehrt zu den Helden zurück und erklärt, dass er Kenji eine Technik zeigen werde, mit deren Hilfe dieser mit ihm in Kontakt bleiben kann. Sie sprechen über die Kontrolle über die Seeschlangen, doch Gildon gesteht, dass er zu wenig von der Magie der [[Loigg'Il]] versteht, um mit dem roten Artefakt, welches der Kontrolle der Seeschlangen dient, umgehen zu können. Vielleicht könnte er von [[Schutuhx]] mehr über die Magie erfahren, doch dazu muss er zunächst mit diesem reden. Henk muss allerdings mit dabei sein und auch Kenji und Augustus beschließen, mitzukommen. Als sie zu Schutuhx kommen und diesem Gildon vorgestellt wird, starren sich die beiden in einem geistigen Machtspiel gegenseitig an. Augustus beginnt damit, die elbische Melodie zu pfeifen, um Schutuhx zu ärgern und in seiner Konzentration zu stören, doch Henk reagiert blitzschnell und unterbindet sein Verhalten, bevor es Schaden anrichtet. Henk weist Augustus scharf wegen seines dummen Verhaltens zurecht und stellt ihm frei, zu gehen, wenn er sich nicht passend benehmen könne. Währenddessen geht das Machtspielchen von Gildon und Schutuhx weiter, doch plötzlich wendet der Gedankenschinder seinen Blick wie ungewollt ab und Gildon hat ihm seine geistige Überlegenheit demonstriert. Etwas verärgert setzt sich Schutuhx und weist Henk einen Platz an seiner Seite zu, welchen dieser auch einnimmt. Dann muss Henk dem Magier berichten, welche Vereinbarungen bisher getroffen wurden, und Gildon schreibt diese sorgsam auf. Nachdem er auch seine eigenen Forderungen hinzugefügt hat, präsentiert er Schutuhx einen schriftlichen Vertrag, da die Loigg'Il bekanntermaßen ordnungsgemäße Absprachen auch weitestgehend einhalten, wenn sie diesen zugestimmt haben. Im Gegenzug für Nahrung und Sicherheit möchte Gildon von dem Gedankenschinder etwas über die Art der Magie bei den Loigg'Il erfahren. Schutuhx unterzeichnet den Vertrag und Gildon gibt ihm das Verspechen, dass ihm niemand etwas tut, wenn Henk wieder fort ist, solange er sich friedlich verhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gildon sich dann mit Schutuhx über die Details der loigg'Ilschen Magie austauscht und wie ein Schüler den Worten seines die Situation genießenden Lehrers lauscht, suchen die Helden Filgiz auf, denn Wodhi hatte ihnen erzählt, dass dieser plane, mit zu den Abtrünnigen zu kommen. Sie finden ihn im Außenposten und besprechen mit ihm das weitere Vorgehen. Filgiz will sich an der Seeschlange festhalten, welche sie zu dem Versteck der Separatisten bringt, und Henk gibt ihm für diesen Zweck seinen Enterhaken, um das Vorhaben zu erleichtern. Außerdem beschließen sie, den roten Würfel des Ersten und den [[Boulvriag-Flakon]] ebenfalls Filgiz zu übergeben, welcher dann ihr Ass im Ärmel sein wird und ihnen die Waffe ungesehen wieder aushändigen kann. Augustus fühlt sich wohler bei dem Gedanken, den Flakon notfalls gegen den Anführer der Abtrünnigen ''Bußßeuxuß'' einsetzen zu können, falls dieser keinen Nutzen mehr in den Helden erblicke und sie ausschalten wolle. Filgiz bietet auch an, andere Freigeister nachholen, falls die Helden Hilfe brauchen oder nach ''Riunuz-Choxxu'' weiterreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehren die Helden zurück, essen [[Roana Dernheim|Roanas]] Kohl-Suppe und sprechen mit Elora über ihre weiteren Pläne. Augustus fragt sie, ob sie sich tatsächlich im Stande sähe, ihre Schwester umzubringen, und Elora gesteht, dass sie darüber zwar unsicher sei, aber die Seele ihrer Schwester unbedingt retten müsse. Dann überlegen sie gemeinsam, was sie den Abtrünnigen über Elora sagen sollen, und sie beschließen, dass sie diese als ihre Gefährtin ausgeben, welche sie aus der Zuchtkammer befreit haben. Sollten sie dann im Rebellenlager wieder in die Zelle gesperrt werden, würde sich mit etwas Glück in der Zelle nebenan Eloras Schwester Arlena befinden, so dass diese mit ihr sprechen könne. Des Weiteren überlegen die Helden, wie sich Eloras Dämon im Kampf gegen den [[Bund des Xul]] positionieren werde, und erfahren, dass dieser Elora bereits viel Kraft gegeben habe, um sich an Reveron für dessen Verrat zu rächen. Im Anschluss legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 19: Aufbruchstimmung === &lt;br /&gt;
'''12. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji träumen wieder von Octavias Erinnerungen, doch Augustus hat Albträume. [[Roana Dernheim|Roana]] bittet [[Kenjiro Asai|Kenji]], sich für [[Elora von Tressburg|Eloras]] Seelenheil einzusetzen. [[Augustus Octavius|Augustus]] reagiert sich beim Training mit [[Henk Hjaldinger|Henk]] ab und Kenji spricht mit Elora. [[Gildon Ipnosi|Gildon]] berichtet, dass die Kultisten in „Riunuz-Choxxu“ nach dem Grab von [[Sereg]] suchen, und unterweist Kenji in der Anwendung eines magischen Artefaktes. Henk verabschiedet sich von [[Schutuhx]] und erzählt ihm alles über [[Gwaeriel]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schlaf wird Augustus von Albträumen geplagt und Henk und Kenji träumen wieder einen Teil von Octavias Erinnerungen. Als Kenji als erstes erwacht, spricht er mit Roana und erfährt, dass Gildon sehr viel Zeit mit Schutuhx verbringt und kaum noch schläft, dafür aber in seinem Verständnis schon viel weiter gekommen sei. Kenji gesteht Roana, dass er Schutuhx nicht ganz vertraut, obwohl seine Spezies nicht lügt. Roana hat noch ein Anliegen, denn sie glaubt fest daran, dass Elora noch nicht verloren sei und ein gutes Herz besitze, denn sie habe in der Gefangenschaft Roana und die anderen Frauen aufgemuntert und ihnen Mut zugesprochen. Roana ist überzeugt, dass Elora nur den richtigen Einfluss bräuchte, um sich von den dämonischen Kräften zu lösen, und, da die Helden und insbesondere Augustus einen guten Einfluss auf Elora hätten, bittet sie Kenji, sich für Elora einzusetzen, damit sie gerettet werden könne. Kenji erinnert Roana daran, dass man immer einen Preis zahlen müsse, wenn man sich mit dämonischen Mächten einlässt, verspricht ihr aber, dies zu tun, wenn die Zeit es zuließe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die andern beiden erwachen, berichten Henk und Kenji von ihren Octavia-Träumen und Augustus erwähnt am Rande, dass er jetzt schon in dritter Folger leichte Albträume gehabt habe. Das erste Mal seien sie nach Oldirs Operation aufgetreten, da der Anblick beim Öffnen der Rippen Augustus an seine Gräueltaten in Loderis erinnert habe. Augustus erwähnt auch, dass sich zwischen die Loderis-Bilder immer wieder Bilder von Elora mischen, hinter der eine Schattengestalt steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen noch gemeinsam über ihre Lage bei den Abtrünnigen und Augustus ist sehr unzufrieden mit der Tatsache, dass sie den Separatisten so ausgeliefert sein werden, denn er hasst es, nicht die Kontrolle zu haben. Henk bemerkt dessen Anspannung und schlägt Augustus vor, etwas zu trainieren, um sich abzureagieren, während sie auf Gildon warten müssen. Augustus nimmt dankend an und schlägt, wenn er sicher ist, dass Henk den Schlag garantiert abfängt, mit voller Wucht zu und lässt seinen ganzen Frust an Henk ab. Elora schaut den Übungskämpfen mit großem Vergnügen zu und Kenji kommt mit ihr ins Gespräch. Er stellt sich als schlechten Kämpfer dar und erzählt ihr von seinen ersten Kämpfen, bei denen er seine Narbe am Mundwinkel bekommen hat. Elora gesteht ihm, dass sie bereits in Ankarz gerne den Kämpfen vom Prinzen [[Isgar Wintras|Isgar]] zugesehen hat. Kenji berichtet von den Erfahrungen der Helden mit dem Prinzen und wie sie seinen Respekt erhalten haben. Außerdem erzählt er von Henks Arenakampf in Eldorn und Elora gesteht ihm, dass sie ein völlig falsches Bild von den Helden hatte. Als Gildon mit Mart zurückkehrt, beenden Augustus und Henk ihr Training. Augustus wirkt danach sichtlich entspannter, während Henk erschöpft ist und seine Gelenke von den kraftvollen Schlägen schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gildon Ipnosi|Gildon]] berichtet von seinen Erlebnissen mit [[Schutuhx]], der erstaunlich zugänglich wurde, als er sich als Lehrer betätigen konnte. Aufgrund der neuen Erkenntnisse sieht Gildon es als wahrscheinlich an, dass er bald die Magie der [[Loigg'Il]] versteht und dann auch ihre Seeschlangen kontrollieren könne. Außerdem möchte Gildon Kenji anleiten, wie er mit ihm in Kontakt bleiben kann, indem er ihm die Benutzung eines Artefaktes erklärt. Gildon hat noch etwas über die Kultisten des Xul erfahren: der Bund muss schon länger existieren, denn er hat etwa um die Zeit der ersten Plage nach [[L'yreh]] gesucht. Einige Kultisten wurden von den Loigg'Il gefangen und verfluchten den Ersten, so dass es zu Verhandlungen und schließlich zu einem Abkommen kam, woraufhin sie der Fluch aufhoben. Inhalt des Paktes ist u.a, dass die Kultisten die Loigg’Il mit Elben aus [[Veldun]] beliefern und die [[Xishari]] nicht wieder zu beschwören. Dafür legen die Loigg'Il die alte Stadt „Riunuz-Choxxu“ trocken und lassen die Kultisten dort forschen, denn sie suchen das Grab von [[Sereg]]. Wenn dann schließlich die vollkommende Plage kommt, bekämen die Loigg'Il die ertrinkenden Elben aus Veldun, denn der Kult plant, mit dem kontrollierten Sereg das Arasmeer weiter steigen zu lassen, um mindestens die Elbensiedlungen zu überfluten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon überlegt, dass die Helden in Riunuz-Choxxu einen Führer brauchen werden, denn die alte Stadt ist gigantisch groß. Er schlägt Schutuhx als Führer vor, da dieser den Ort aus dem Loigg'Il-Wissensschatz kennt, doch er werde dafür einen Preis verlangen. Augustus fragt nach den Wesen, über welche die Loigg'Il keine Kontrolle haben, die „''Nustorschu''“. Gildon vermutet, dass es sich bei ihnen um untote Kreaturen handeln könnte. Henk bietet an, mit Schutuhx zu sprechen, denn auf eine merkwürdige Art und Weise ist er diesem Wesen ein wenig zugetan, denn er schätzt dessen Direktheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Henk alles zusammenpacken, um möglichst bald aufbruchbereit zu sein, setzt sich Kenji mit Gildon zusammen. Dieser händigt ihm einen Kristall aus, in den er einen Zauber gewirkt hat. Kenji soll sich nun auf den Kristall konzentrieren und so den Zauber aktivieren, mit dessen Hilfe er dann mit Gildon kommunizieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udelian bringt den Helden drei frische Heiltränke, die er aus den Vorräten von Abdrushin gebraut hat, und eine Flasche mit einer Medizin gegen Krankheiten, aus der man einen Schluck trinkt, wenn man ein Anzeichen einer Krankheit spürt. Kenji verstaut die Phiolen in seinem Gepäck. Außerdem berichtet er, dass Oldir zwar noch schläft, mittlerweile aber anscheinend schon wieder träumt, und seine Haut immer mehr eine normale Farbe annimmt und das grünliche verliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht allein zu Schutuhx, um sich zu verabschieden und seinen Dietrich zurückzuholen. Dieser will allerdings erst ein paar Informationen von Henk, bevor er ihm den wertvollen Dietrich wiedergeben will. Henk soll ihm alles über „Gwaeriel“ erzählen, was er darüber wisse. Schutuhx ist überzeugt davon, dass er mit mehr Informationen Kontrolle über die störenden Stimmen erhalten kann, und Henk erzählt ihm absichtlich sehr allgemeine Informationen ohne Details, so dass nur ein spärliches Bild entstehen kann. Nachdem Schutuhx immer mehr Informationen erfahren hat, scheint es fast, als wäre ihm alles zu viel und er verlöre die Kontrolle. In diesem Zustand erinnerte er sich an den Namen des Elben, der sein Wirtskörper einst war: Halinor. Als Schutuhx sich wieder gesammelt hat, fordert Henk seinen Dietrich für die Antworten und bekommt ihn auch. Dann fragt Henk ihn, ob dieser die Helden in Riunuz-Choxxu führen würde, was Schutuhx unter der Bedingung zusagt, dass die Helden ihn mit nach Barthavion nehmen, wenn sie L'yreh verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kehrt zur Zuflucht zurück und berichtet Augustus, Kenji und Gildon, was Schutuhx von ihm verlangt, damit er sie nach Riunuz-Choxxu begleiten und dort führen würde. Allen erscheint es nur folgerichtig, dass Schutuhx mit nach Barthavion will, und Gildon überlegt, dass er am besten mit ihm nach Sapos kommen sollte, um dort die Magie der Loigg'Il zu lehren. Gildon hätte nie gedacht, dass er nach all den Jahren die Chance bekommt, ein lebendes Exemplar der nur in Mythen auftauchenden Gedankenschinder mitzubringen und studieren zu können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 20: Die Qual der Wahl === &lt;br /&gt;
'''12. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Freigeister#.E2.80.9EWodhi der Wortweber.E2.80.9C .28Barde aus Valkenburg.29|Wodhi]] singt für die Helden das [[Jovan|Jovans]]-Lied und dann verabschieden diese sich von den [[Freigeister|Freigeistern]]. Sie durchqueren die Kanalisation und lassen sich von den Separatisten abholen. Filgiz folgt ihnen  und gelangt nach den Helden in Bußßeuxuß‘ Versteck, wo diese in eine Zelle gesperrt werden. Ein gefangener, älterer Loigg’Il könnte ihnen eine Hilfe sein oder sie könnten für die Abtrünnigen einen neuen Auftrag erfüllen. Die hedlen beschließen, sich zu wehren und lassen sich von Filgiz den [[Boulvriag-Flakon]] geben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie sich auf den Weg machen, genießen die Helden noch einmal Roanas Essen und schlagen sich die Bäuche voll. Wodhi sing ihnen das [[Jovan|Jovans]]-Lied vor und begleitet sich dabei auf seiner endlich reparierten Laute. Mit dem Lied, in dem es um einen Diener geht, der aus Liebe zu einer Edelfrau seine Angst überwindet und seine Geliebte aus den Fängen eines Dämons gerettet hat, will Wodhi die Helden an die wahren, starken Motivationen erinnern, aus denen man Kraft und Mut selbst in aussichtslosen Situationen gewinnt. Gildon rät ihnen, eine diplomatische Lösung mit den Separatisten zu erzielen. Sollte dies nicht gelingen und ein Kampf entstehen, besteht die Chance auf Erfolg nur darin, Bußßeuxuß so schnell wie möglich zu töten, da sein Tod eine Kettenreaktion auslöst, welche die geistigen Kräfte der Gedankenschinder kurzzeitig stören könnte. Dann verabschieden sich die Helden und machen sich mit [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] und [[Elora von Tressburg|Elora]] auf den Weg in die Kanalisation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora hält mit ihren Zaubern die Schleimer in Schach, so dass der Weg zu den Kanälen nicht schwer fällt. Kurz bevor sie an die Stelle kommen, an der sie die Kanalisation betreten hatten, legen die Helden eine kurze Rast ein, damit Filgiz genug Zeit bekommt, um durch die Stadt zu dem Ort zu gelangen, an dem er sie beobachten und ihnen folgen kann. Nach ausreichender Zeit nähern sich die Helden mit Elora dem Gitter, an dem ein regungsloser Umgewandelter steht, der sich bei Blickkontakt in Bewegung setzt und anscheinend jemanden benachrichtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erscheint ein Trupp aus mehreren umgewandelten Sklaven und einem [[Loigg'Il]], welcher die Helden mustert und sich nach Elora erkundigt. Er scheint von Henks Auskünften über diese als gerettete Reisegefährtin zwar nicht ganz überzeugt zu sein, lässt aber allen die Waffen abnehmen und in die mitgebrachten Transportkiste stecken. Augustus nimmt Elora mit in seine Kiste, die anderen haben eine eigene. Dort gesteht sie ihm, dass sie nicht damit gerechnet habe, in L'yreh jemanden zu treffen, den sie so gut leiden könne. Doch sie ärgere sich auch etwas darüber, da sie keine Rücksicht darauf nehmen könne, da die Suche nach ihrer Schwester für sie oberste Priorität besitze. Die Kisten werden von den Sklaven durch die Stadt transportiert und zu einer Art Hafen gebracht, wo sie gestapelt werden und auf die Verladung auf eine Seeschlange warten müssen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Kerkerzelle2.png|miniatur|rechts| Die Kerkerzelle der Helden (X), auf dem Untersuchungstisch liegt ein gefangener Loigg’Il mit einem roten Stein im Schädel (*)]]&lt;br /&gt;
Als die Seeschlange mit den Helden ablegt, klammert sich Filgiz daran fest, und nach einer rasanten Seereise kommen im Lager der Separatisten an. Die Kisten werden entladen und die Helden in der Zelle untergebracht, in der vorher Eloras Schwester Arlena inhaftiert war. Auf dem Untersuchungstisch vor der Zelle liegt ein gefesselter Loigg'Il, dem ein roter Stein im Kopf steckt. Es scheint sich um einen alten Loigg'Il kurz vor seiner Verwandlung zum Ältesten zu handeln, denn sein Wirtskörper ist stark abgemagert und ausgezehrt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Prä-Ältester.png|miniatur|links|Der gefesselte alte Loigg'Il mit dem roten Stein auf dem Untersuchungstisch]]&lt;br /&gt;
Eine telepathischer Kommunikationsversuch mit dem Loigg'Il durch die Helden schlägt fehl, doch Elora kann mit ihren Kenntnissen in der dämonischen Sprache mit ihm reden und so erfahren die Helden, dass der alte Gedankenschinder kurz vor seinem Umzug an die Küste gestanden hat, um sich dort in einen Ältesten zu verwandeln. Doch Bußßeuxuß möchte anscheinend diese Expansion verhindern und hat ihn deshalb entführen lassen. Der Loigg’il möchte, dass die Helden ihn befreien und ihm einen „Scheßukkiz-Stab“ bringen sollen, mit dessen Hilfe er sich den roten Stein entfernen könne. Die Helden spekulieren darüber, ob dieser Loigg'Il ihnen dabei helfen könnte, von hier zu fliehen, doch dann würden sie wieder mit dem Ersten konfrontiert sein, welcher keine Verwendung mehr für sie haben dürfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Oberhaupt kommt mit zwei weiteren Loigg'Il zu den Helden und fragt sie nach dem Aufenthaltsort der Kultisten, welchen sie von „''Uozk''“, dem Ersten, erfahren sollten. Henk offenbart, dass diese sich in Riunuz-Choxxu aufhalten, und die Helden sind sehr überrascht, als die Loigg'Il daraufhin das Gespräch beenden und sich einfach wieder entfernen, ohne dass die Helden Forderungen an sie stellen können. Als die Loigg'Il verschwunden sind, nimmt Filgiz mit den Helden Kontakt auf und teilt ihnen mit, dass sich in diesem Unterschlupf vermutlich 30-40 umgewandelte Sklaven und vielleicht 10 Loigg'Il aufhalten. In die Kammer von Bußßeuxuß konnte er nicht gelangen, hat aber den Eingang dazu entdeckt. Außerdem erzählt er den Helden von einem uralten Tor in einer Lagerhalle, welches in die alten Bereiche von [[L'yreh]] führen könnte. Einen Öffnungsmechanismus konnte Filgiz nicht entdecken, da er den Raum nicht betreten konnte und alles nur durch die Tür beobachtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Zeit kehrt das Oberhaupt kommt mit zwei weiteren Loigg'Il zurück und verkündet den Helden, dass Bußßeuxuß einen neuen Auftrag für sie habe: sie sollen sich wieder in die Hauptstadt „''Chuxßagaru''“ bringen lassen und dort den alten, kurz vor der Umwandlung stehenden Loigg'Il „''Tehu''“ entführen. Doch zunächst sollen sie sich ausruhen und erholen, bis es wieder losgeht. Ein Gesprächsversuch von Seiten der Helden wird ignoriert und die Loigg'Il wenden sich um und entfernen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind ratlos und beraten über den neuen Auftrag. Sie sind sich schnell einig, dass sie diesen nicht erfüllen wollen. Ihrer Einschätzung nach würden sie die Loigg'Il mit immer weiteren Einsätzen fordern, ohne dass sie die [[Drachenträne]] zurückerlangen und Octavia retten würden. Filgiz bietet an, ihnen ihre Sachen wiederzugeben, falls sie benötigt werden. Gemeinsam beraten sie ihr weiteres Vorgehen, als die Loigg'Il zurückkehren und Elora aus der gemeinsamen Zelle entfernen. Als Augustus und Henk dies verhindern wollen, wird zuerst Augustus und dann auch Henk kontrolliert, so dass sie es nichts dagegen tun können, dass Elora in der benachbarten Zelle untergebracht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden diskutieren ihre Möglichkeiten und spekulieren über die alte Tür, welche einen Ausweg aus dem Separatistenversteck darstellen könnte, welcher nicht unter Wasser verläuft und nur mit einer Seeschlange benutzbar ist. Filgiz könnte die Schlüssel für die Kerkerzellen und den Raum, in dem vermutlich ihre Sacher verwahrt werden, stehlen. Mit ihren Waffen und den magischen Artefakten könnten sie sich zu dem Tor durchschlagen und ohne fremde Hilfe entkommen. Kenji schlägt vor, noch einmal einen diplomatischen Versuch zu starten und die Loigg'Il zu überzeigen, die Helden als Waffe gegen die Kultisten einzusetzen. Um die Gedankenschinder zu einem erneuten Gespräch zu bringen, planen die Helden, sie mit dem Wort „[[Xishari]]“ neugierig zu machen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 21: Bußßeuxuß === &lt;br /&gt;
'''13. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Helden]] gehen in die Offensive und stellen einen gewagten Plan auf, wie sie aus den Fängen der Separatisten entkommen können. Augustus holt sich von [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] den [[Boulvriag-Flakon]] zurück und tritt dem Ältesten Bußßeuxuß gegenüber. Den Helden gelingt die Flucht und sie müssen gegen eine unbekannte Anzahl von [[Loigg'Il]] und ihre umgewandelten Diener um ihr Leben und ihre Freiheit kämpfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden auf die Rückkehr der [[Loigg'Il]] warten, wirft Augustus ein, dass ihr bisheriger Plan noch eine Schwachstelle hat. Sollte sich das Tor nicht aus Ausweg erweisen, hätten sie die ganzen Gedankenschinder unter Bußßeuxuß Führung gegen sich und hätten sich den Rückweg abgeschnitten. Da für alle drei feststeht, keine weiteren Aufträge für die Separatisten zu erledigen, schlägt Augustus vor, in die Offensive zu gehen. [[Gildon Ipnosi|Gildon]] hatte darauf hingewiesen, dass die Loigg'Il mit großer Sicherheit eine ganze Zeit lang verwirrt und kraftlos sein werden, wenn ihr Ältester stirbt. Wenn es Kenji im Gespräch gelänge, die Loigg'Il neugierig auf das Wissen der Helden über die Xishari zu machen, würde sich Bußßeuxuß vermutlich auf ähnliche Weise wie der Erste von der Richtigkeit der Informationen überzeugen wollen. Sobald einer von ihnen zum Ältesten gebracht würde, müsste dieser den [[Boulvriag-Flakon]] bei sich haben und Bußßeuxuß im richtigen Moment töten. Währenddessen müsste Filgiz den Zellenschlüssel stehlen und die anderen befreien. Die entstehende Verwirrung müsse dann dazu genutzt werden, um möglichst schnell alle Gedankenschinder zu finden und zu töten. Augustus bietet sich an, das Risiko einzugehen und sich zu Bußßeuxuß bringen zu lassen. Dafür lässt er sich von [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] den Boulvriag-Flakon aushändigen und verbirgt ihn im Lendenbereich unter seiner Rüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt eine Gruppe Gedankenschinder und beginnt, den gefangenen alten Loigg'Il zu foltern, indem sie ihm eine Hand auf den Kopf legen, woraufhin der Gefangene zu zucken beginnt, laut schreit und sich auf seiner Haut bekommt auffällige Muster des Schmerzes und der Pain bilden. Dabei werden dem Prä-Ältesten anscheinend keine Fragen gestellt und man scheint auch keine Aussagen von ihm zu erwarten. Die Helden finden nach der Folter heraus, dass diese eine bloße Machtdemonstration war, um den Gefolterten mit ihrer Macht zu beeindrucken und ihn zu überzeugen, sich den Separatisten anzuschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Loigg'Il sich nach der Folter wieder entfernen wollen, ruft Kenji ihnen das Wort „[[Xishari]]“ entgegen, woraufhin sie sich der Kerkerzelle nähern und ein Gespräch mit ihm beginnen. Kenji schafft es, ihre Neugier zu wecken und eine Bedrohungssituation aufzuzeigen, während Augustus plumpe Lüge von einer Xishari-armee sofort durchschaut wird. Kenji legt ihnen dar, dass es nur logisch und folgerichtig ist anzunehmen, dass der besiegte Xishari von dem Beschwörer [[Reveron]] gerufen wurde, welcher zu den Kultisten in Riunuz-Choxxu gehört. Als die Loigg'Il einen Beweis fordern und einen der Helden mit zu Bußßeuxuß nehmen wollen, damit dieser seine Gedanken liest, weisen Henk und Kenji darauf hin, dass Augustus mit dem Xishari gekämpft habe und ihnen daher die beste Vorstellung der Bedrohung liefern könne. Also wird dieser aufgefordert, mitzukommen, und Augustus lässt sich von den drei Loigg'Il widerstandslos fortführen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Kammer.png|miniatur|rechts|Bußßeuxuß Kammer: Augustus (A) kniet vor dem Ältesten]]&lt;br /&gt;
Die drei Gedankenschinder führen Augustus zu einer riesigen Kammer mit einem großen leeren Becken. Zwei von ihnen schließen die Tür von außen und nur der Anführer betritt mit vier bewaffneten Dienern die Kammer von Bußßeuxuß. Während Augustus von den Dienern bewacht naher der Tür warten muss, aktiviert der Loigg'Il die Kommunikationskugel am Rande des leeren Beckens. Nach kurzer Zeit kommt Bewegung im Wasser auf und ein riesiger Ältester taucht aus den hinteren Tiefen auf. Auf sein Geheiß hin wird Augustus nach vorne geführt und kniet vor ihm nieder, um mit seinen Händen möglichst nah am Boulvriag-Flakon zu sein und diesen unauffällig erreichen zu können. Der Aufseher-Loigg'Il steht hinter ihm und Bußßeuxuß streckt seinen Legerüssel nach Augustus aus. Kurz bevor dieser den Kopf erreicht hat, greift Augustus nach dem Flakon. Doch der Aufseher hat die Bewegung bemerkt und nähert sich ihm. Schnell wirft Augustus die Bombe in das Becken von Bußßeuxuß, dreht sich zur Seite und rollt nach hinten. Schon bemerkt er die geistigen Finger des Loigg’Il in seinem Kopf, doch bevor diese sich festsetzen können, explodiert der Boulvriag-Flakon und eine Druckwelle mit Wasser und Ältestenstückchen rast durch den Raum und schleudert Augustus und alle anderen gegen die Wand und die Eingangstür. Augustus verletzt sich durch die Wucht sein Bein und durch das Dröhnen in seinen Ohren und dem Druck in seinem Kopf braucht er etwas Zeit, um sich zu orientieren und aufzurappeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus zu Bußßeuxuß gebracht wird, macht sich Filgiz auf den Weg, um die Schlüssel der Zelle zu besorgen. Er wartet mit dem Diebstahl, bis er die Explosion des Boulvriag-Flakons hört, schnappt sich die Schlüssel und kehrt rasch zu Henk und Kenji zurück. Nachdem er die Tür geöffnet hat, durchsuchen die beiden den Lagerraum nach ihren Waffen. Diese finden sie tatsächlich dort abgelegt, jedoch sind die Drachenträne und die anderen magischen Artefakte nicht aufzufinden. Filgiz befreit unterdessen Elora, und gemeinsam machen sie sich bewaffnet auf den Weg zu Augustus. Im ersten Raum überwinden sie zwei Loigg'Il mit ihren angreifenden Dienern, welche aber wie erwartet über keine nennenswerten Geisteskräfte verfügten. Nach dem Tod ihrer Herren verlieren die Umgewandelten alle Motivation und verharren regungslos auf der Stelle. Die Helden öffnen die Tür zwischen den Käfigen und überwinden im nächsten Raum mehrere umgewandelte Diener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus wieder Herr seines Körpers ist, versucht er den Loigg'Il-Aufseher zu erwischen, welcher neben ihm an der Tür liegt. Doch Augustus rutscht auf dem glitschigen Boden aus und der Gedankenschinder flieht in Richtung des Ältestenbeckens, welches einen Ausgang besitzt. Augustus schnappt sich den Säbel eines der Diener, welche die Explosion alle nicht überlebt haben, und rennt hinter dem Loigg'Il her. Der ist jedoch schneller und Augustus erreicht ihn erst, als dieser bereits im Wasser ist. Doch mit einem schnellen Hieb schlägt Augustus ihm mit Wucht den Schädel ein. Dann öffnet er die Tür zur Ältestenkammer und erblickt dort mehrere Loigg'Il mit ihren Dienern. Alle scheinen verwirrt zu sein und können keine geistigen Befehle absetzten. Augustus tritt die Sklaven zur Seite und tötet die Gedankenschinder mit gezielten Schlägen gegen ihre Köpfe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Versteck-HW.png|miniatur|rechts|Die Eroberung von Bußßeuxuß Versteck: Startpunkte von Henk (H), Kenji (K) und Augustus (A) mit ihren Kampfwegen]]&lt;br /&gt;
Kenji und Henk stoßen weiter in Richtung von Augustus vor, während Filgiz sich in der anderen Richtung orientiert. Elora bildet die Nachhut und folgt den Helden. Als die beiden zur nächsten Wegkreuzung vorstoßen, bemerken sie Augustus, welcher ihnen kämpfend entgegenkommt. Während Augustus versucht, die Tür des südlichen Ganges zu öffnen, und dabei von Kenji sein Schwert zurückbekommt, folgt Henk einem fliehenden Loigg'Il in eine Kammer und trifft dort auf zwei weitere Gedankenschinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wirft seinen Dolch nach dem Loigg'Il, welcher an dem Tisch steht, und greift dann einen der anderen direkt an. Nach einem Kopftreffer kann der Loigg'Il jedoch fliehen und Henk widmet sich danach sofort dem zweiten, welcher bereits versucht, seine Gedanken zu kontrollieren. Durch den geschwächten Zustand ist der Schinder aber nicht sehr stark und Henk überwindet seinen Kontrollversuch und streckt ihn nieder. Auf dem Rückweg zieht er seinen Dolch aus dem Kopf des Loigg'Il und sucht Kenji und Augustus auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden können die südliche Tür nicht öffnen, da sie von innen verbarrikadiert ist, und so drehen sie um und versuchen, linksherum über einen Nebenraum die Kammer zu erreichen. Während Augustus vorrennt, streckt Kenji den Loigg'Il nieder, welcher Henk entkommen konnte, bevor er Augustus folgt. Dieser ist durch einen Raum mit Käfigen, in denen Menschen saßen, welche bereits einen Lenker verpasst bekommen haben. Am Ende des Raumes ist eine weitere Tür und Augustus streckt die wachenden Diener nieder. Danach öffnet er die Tür und stürmt in den Raum hinein, in dem sich fünf Loigg'Il aufhalten. Augustus springt auf den Tisch und nähert sich dem Anführer, welcher gerade mit der Kommunikationskugel interagiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus mit mehreren Rundumschlägen die Loigg'Il ausschaltet, entkommen ihm zwei der Gedankenschinder und fliehen in Richtung Kenji. Der hat inzwischen Unterstützung von Henk bekommen. Die beiden halten die fliehenden Loigg'Il auf und gemeinsam mit Augustus machen sie sich auf den Weg zu Filgiz, welcher sich schon zum Eingang der großen Lagerkammer begeben hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Lager-HW.png|miniatur|links|Das große Lager der Separatisten: in er rechten, kleine Kammer wurde der [[Gnathoseloda|Wächterdämon]] beschworen und in der linken Kammer ist der [[Natator aeris]] eingelagert]]&lt;br /&gt;
Die Tür zur Lagerkammer wird von drei Dienern bewacht, welche von Augustus, Henk und Filgiz schnell ausgeschaltet werden. Sie dringen in das Lager vor und stoßen dort auf Diner, welche sie jedoch nicht angreifen. Auf der linken Seite entdecken die Helden eine Tür und öffnen sie, da Filgiz sie gewarnt hatte, dass noch ein Aufseher der Loigg'Il anwesend sein müsste. Tatsächlich befindet sich in der Kammer nicht nur der Aufseher, sondern auch ein vor ihm frisch beschworener [[Gnathoseloda|Wächterdämon]]. Augustus greift sofort den Haiwächter an, um seine Tentakelarme zu binden, während Henk den Aufseher angreift. Augustus wird schnell gefangen, ebenso wie Filgiz, doch Kenji ruft dass Licht an und blendet den Dämon, so dass Augustus ihm sein Schwert in den Brustkorb versenken kann. Filgiz wird auch ergriffen und gemeinsam beschäftigen sie den Dämon, bis Henk den Beschwörer tötet und seine Kreatur daraufhin verschwindet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Uozk_Kolonien.png|miniatur|rechts|Karte des Arasmeeres]]&lt;br /&gt;
Bei der Durchsuchung und Durchquerung des Raumes töten die Helden alle umgewandelten Diener und entdecken hinter einer großen Tür am anderen Ende der Kammer den [[Natator aeris]]. In diesem Raum befindet sich auch die von Filgiz beschriebene uralte Tür, welche sie als Fluchtweg angedacht hatten. Doch bevor sich die Helden dieser Tür widmen, wollen sie die [[Drachenträne]] wiederhaben. Also durchsuchen sie, nachdem sie notdürftig ihre Blutungen gestoppt haben, die Räume und beginnen mit der Kammer, in der Augustus aufgeräumt hatte.  Auf dem Tisch mit der Kommunikationskugel entdeckt Henk zwei Papiere ([[Brief des Kultes von Xul|Brief]] mit Karte) und dahinter auf einem Regal drei kleine Kästchen, in denen er die Drachenträne und das [[Schildkrötenamulett]] findet. Glücklich gönnen sie sich eine kleine Pause und planen, im Anschluss die ganze Anlage zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 22: Sichten und Sichern === &lt;br /&gt;
'''13. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden durchsuchen das Versteck der Separatisten und finden ihre Artefakte wieder und einen [[Brief_des_Kultes_von_Xul|Brief des Kultes]]. Sie befreien die Crew eines Schiffs aus [[Weisshafen]] und erfahren Neuigkeiten aus Barthavion von einem Gesandten des Kriegsrates. Eine Gruppe Piraten unter [[Käpt'n Sturmschnauze]] plündert die Räume und Henk findet einen besonderen Dolch und eine Feuerkanone. Die Helden öffnen mit einem Puzzle ein uraltes Tor und suchen einen Ausweg aus den Höhlen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
13. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kammer1.png|100px|thumb|links|Die Studier-Kammer mit der [[Drachenträne]] und dem [[Spiegel des Anor]]]] Bei der weiteren Durchforschung der Kammer entdeckt Augustus in einer Truhe den [[Spiegel des Anor]] und Henk und Kenji berichten ihm von dem Artefakt und ihrer Bergung nach dem Kampf gegen [[Hazug-Ságok]]. In der gleichen Truhe befindet sich auch ein aus schlichtem Holz geschnitzter Ring mit einem vergoldeten Comhla und der Inschrift „Wahrheit – Gerechtigkeit – Gnade“ im Inneren, welchen Augustus Kenji übergibt, und ein silberner Zauberstab mit blauem Kristall. [[Datei: Fundstücke_1.png|thumb|rechts|Fundstücke aus der Studierkammer]] In den anderen Truhen finden die Helden geschliffene Artefakte aus Obsidian-Glas, magische Artefakte aus malgorianischer Koralle, Flaschen und Reagenzgläser mit unbekanntem Inhalt. Außerdem entdecken sie zahlreiche magische Schreibtafeln mit Griffeln aus malgorianischer Koralle, auf welchen Informationen vermerkt sind und Alchemie-Utensilien wie Glaskolben mit unbekannten Reagenzien und einige getrocknete Gehirne. In einer Truhe befinden sich verwitterte Artefakte der Xishari (Statuetten, Scherben etc. aus malgorianischem Gestein) und malgorianische Korallen, Obsidian-Glas, ein violetter Edelstein, schwarze Perlen und ein unbekanntes Pulver. Während Augustus mit den anderen die Räume durchsuchen will, soll Elora in der Studierkammer bleiben und den Brief des Kultes übersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Raum wieder verlassen und an den Zellen vorbeikommen, verlangt die [[Käpt'n Sturmschnauze|tätowierte Frau]] in der ersten Zelle lautstark nach ihrer Befreiung, während die schwangere Frau in der zweiten nur verschüchtert in einer Ecke kauert. Als Henk die Schreiende herauslassen will, positioniert sich Augustus neben ihm, um bei einem möglichen Angriff auf Henk schnell reagieren zu können. Und tatsächlich stürzt sich die Frau, bei der es sich bestimmt um eine Piratin handelt, blitzschnell auf Henk und wirft ihn zu Boden, um nach seinem Schwert zu greifen. Doch Augustus ist sofort zur Stelle und schlägt die Piratin mit seinem Schwertknauf nieder, wirft sie in die Zelle zurück und verschließt wieder die Tür. Während Augustus und Henk mit der Piratin beschäftigt ist, erlöst Filgiz die Gefangenen, deren Umwandlung bereits begonnen hatte. Kenji befreit unterdessen die Schwangere, welche anscheinend nur Olborgisch spricht und sich fest an seine Hand klammert. Während die anderen weitergehen, bringt Kenji die verängstigte Frau in die Studierkammer zu Elora und überzeugt sie dort mit großen Mühen, dort zu bleiben und auf seine Rückkehr zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus, Henk und Filgiz suchen währenddessen Bußßeuxuß‘ Kammer auf und Augustus bittet Filgiz, das große Becken zu erkunden und nach weiteren Zugängen unter Wasser zu suchen. Während Filgiz taucht, untersuchen Henk und Augustus einen Gefangenen Elben, welcher bereits eine [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Loigg'Il-Brut]] auf dem Schädel hat, welcher schon in den Kopf vorgedrungen ist. Als der Elb Henk bemerkt, stammelte er flehend die Worte &amp;lt;big&amp;gt;„''Dago nin''“&amp;lt;/big&amp;gt;, und Augustus beendet sein Leiden mit einem gezielten Stich durch den Kopf, wobei er auch die Larve tötet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenerationskammer.png|100|thumb|links|Die Regenerations-kammer mit den 19 Sitzen.]] [[Datei: Flaschen2.png|100px|thumb|rechts|Seltsame Elixiere]]&lt;br /&gt;
Als nächstes suchen sie gemeinsam mit Kenji die Kammer auf, welche Henk gesäubert hat, und finden dort insgesamt 19 Sitzplätze vor, welche vielleicht als Ruhestätten gedacht sind. Da sie insgesamt 15 Loigg'Il getötet haben, scheint es noch 4 weitere Gedankenschinder zu geben, die zu Bußßeuxuß Brut zählen. Auf dem Tisch in der Mitte finden sie eine Kiste mit seltsamen Elixieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann begeben sich die Helden in die große Kammer mit dem Hafen und sehen dort nach den Gefangenen. In dem großen Käfig finden sie sechs Seemänner, deren Anführer sich als Kapitän Goswin vorstellt. Sein Schiff „Die Schwalbe“ wurde in Weisshafen gebucht, um einen Gesandten des Kriegsrates nach [[Olborg]] zu bringen, während er hauptsächlich wohlhabende Bürger bei ihrer Flucht vor dem [[Bund des Xul|Dunklen Bund]] nach [[Radagahasgam]] bringt, damit sie in [[Thyrna]] ihr Glück finden oder nach [[Regionen#Ishtur|Ishtur]] weiterreisen können. [[Datei:Kapitän Ritor Goswin.png|miniatur|rechts|Kapitän Ritor Goswin]] Einem Verletzten wird von zwei Seemännern nach vorne geholfen, welcher sich als Gesandter Durant Mevuin vorstellt. Die Helden befreien die Matrosen aus dem Käfig und Augustus kümmert sich um die zurückgebliebenen Umgewandelten, welche er von ihrem Elend erlöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wenden sich anschließend dem kleineren Käfig zu und werden mit drei offensichtlichen Piraten konfrontiert, welche sie anpöbelten und ihre sofortige Freilassung forderten, oder ihr Käpt’n Sturmschnauze werde ihnen kräftig den Hintern aufreißen. Henk und Augustus sind sich schnell einig, diese Randalierer im Käfig zu lassen, und vermuten, dass sie ihren Käpt’n vermutlich bereits getroffen und wieder in ihre Zelle gesteckt haben. Filgiz kehrt zurück und berichtet, dass er ein kleines Höhlensystem mit mehreren Ausgängen ins freie Meer entdeckt hat, in dem an einigen Stellen Abyss-Korallen angebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Seeleute unter Kapitän Goswin sich ihr Lager mit einem kleinen Feuer mit Blick auf das Hafenbecken einrichten, untersuchen die Helden die Ausrüstungskammer bei den Gefängniszellen. Hier finden sie eine Menge magischer Waffen, von denen Henk einen elbischen Kurzbogen mit magischen Pfeilen, einen elbischen Dolch und einen geschwärzten Dolch mit grauen Steinen (Rauchquarz) und den Buchstaben I.N. auf der Scheide aussucht und behält. Augustus findet einen Faustschild mit einem Dorn und schlichten Orichalkum-Mustern und einen Halb-Helm aus Mithril mit einem goldenen Adler, welche er mitnimmt. Henk findet auch ein Entermesser mit einem groben, unbearbeiteten Bernstein am Knauf und vermutet, dass es der Piratin gehören könnte, weshalb er es mitnimmt. In einer großen Kiste finden die Helden eine Feuerkanone, welche vermutlich aus [[Freywall]] stammt, mit 3 Ladungen Munition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Durant Mevuin.png|thumb|links|Der Gesandter des Kriegsrates Durant Mevuin]]&lt;br /&gt;
Die Helden holen Elora und die Schwangere aus der Studierkammer und kehren zum Lager der Seemänner zurück. Sie informieren diese über weitere Waffen in der Ausrüstungskammer, mit denen sie sich eindecken sollen. Die Matrosen nehmen einen elbischen Speer, einen Brustpanzer mit Wappen von [[Götterinseln#Galadh-B.C3.B4r|Galadh-Bôr]] und eine Wurf-Axt mit Walverzierungen und Knotenmustern an sich, während sich Kenji um die Verletzung des Gesandten Mevuin kümmert. Der Politiker aus [[Valkenburg]] bedankt sich, indem er den Helden Neuigkeiten aus Barthavion berichtet und erzählt, dass der [[Isgar Wintras|Prinz von Ankarz]] noch immer in den [[Ankarz#Landschaften|Dürdis-Wäldern]] verschollen ist, nachdem er sich auf die Suche nach der Gruppe von Ritter [[Elbrecht von Altlay]] gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mevuin wurde vom Kriegsrat ausgesandt, um Olborg zu warnen, denn die Lage in [[Barthavion]] spitzt sich zu. Es gab überall vereinzelte Angriffe von Dämonen, wobei es Eldorn besonders schlimm getroffen hat. Zuerst wurden die Vorposten der Stadt immer wieder von untoten Orks angegriffen, dann kam plötzlich ein Schwarm von fliegenden, dämonischen Käfern, welche über die Stadt herfielen. Alle, die gestochen wurde, verstarben nach kurzer Zeit an einer [[Amortuus-Pest|grauenhaften, ansteckenden Krankheit]] und standen daraufhin wieder als Untote auf. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] sprechen von einem ähnlichen Fall, wie er sich erst vor wenigen Monaten in [[Freywall]] ereignet hat (vgl. [[Die Rückkehr des Maldoror|Kap.19]]), und zum Glück konnten sie helfen, bevor dioe Seuche sich ausbreiten konnte, was vielleichtdaran lag, dass Großmeister [[Archorbar]] selbst vor Ort gewesen sein soll.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Botschafter2.png|thumb|right|Die thyrnischen Botschafter (v.l.) [[Marcus Sibilus Diffido]], [[Gaius Prudius Consideratus]] und [[Ancus Aponius Fiderian]]]]&lt;br /&gt;
Mevuin weiß auch, dass Consideratus seine zurückhaltende Position änderte, nachdem [[Matrix_des_Trebius_Moreus |die Matrix]] offiziell von allen Parteien als Auslöser der [[Plagen|Plage]] anerkannt wurde, und versprach alles zu tun, um die Kultisten aufzuhalten, bevor sie ganz Eboria vernichten. [[Marcus Sibilus Diffido|Diffido]] gefällt dabei jedoch nicht, dass [[Thyrna]] Barthavion bedingungslos unterstützt und warb bereits mehrmals im Rat darum, dass sich Barthavion dem Imperium unterwerfen solle, denn als Provinz würde ihnen mehr Unterstützung zustehen. Natürlich wollen alle die Freiheit behalten, was zu Unstimmigkeiten mit Diffido geführt hat. Außerdem verlangt Botschafter [[Ancus Aponius Fiderian|Fiderian]], welcher in der Anwendung von Magie eine große Gefahr sieht, dass [[Sapos]] unter eine strenge Kontrolle durch den Kriegsrat gestellt wird, wenn es weitere Unterstützung aus Thyrna geben soll. Dies ist jedoch unmöglich, da Sapos diese Bedingungen wohl nicht akzeptieren wird.&lt;br /&gt;
[[Datei:Uozk_Kolonien.png|miniatur|links|Karte des Arasmeeres mit bestehenden und geplanten Kolonien]]&lt;br /&gt;
Nach dem Bericht vom Gesandten Mevuir lesen die Helden Eloras Übersetzung des [[Brief des Kultes von Xul|Briefes]], welcher mit der Arasmeer-Karte in der Studierkammer gefunden wurde, und erfahren, das Eloras Schwester gegen die Karte mit Uozks Plänen zur Besiedlung der Küsten eingetauscht wurde. Dann begeben sich Henk und Augustus zu der Piratin, um mit ihr zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Käpt'n Sturmschnauze]] wirkt vollkommen verstört und traumatisiert und kann durch die Helden beruhigt werden. Sie ist sehr überrascht zu hören, dass die Helden bereits die Insel [[Fuselfels]] besucht haben, den Piratenkönig [[Strymos]] kennen und sogar von [[Plauzen-Paul|Plauzen-Pauls]] Eintopf kosten durften. Als sie dann noch erfährt, dass Henk der Bruder von [[Ivar_Behringer|Steinauge]] und Sohn vom [[Chiron_Behringer|Salzbär]] ist, wird sie zugänglicher und lässt mit sich reden. Von der Tatsache, dass sie sich unter dem Meer befindet und es keinen Ausweg aus den Höhlen gibt, ist sie nicht begeistert, aber die Helden lassen sie heraus, damit sie ihre Männer holen und sich umsehen kann. Mit ihnen beginnt sie sofort, das ganze Lager zu durchsuchen und alles zu plündern, was von Wert sein könnte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Puzzle-1.png|100px|thumb|left|Die symmetrischen Erhebungen]][[Datei:Tor-Puzzle-2.png|200px|thumb|right|Der Schlüssel in Form des Kopfes von [[Hazug-Ságok]]]]&lt;br /&gt;
Die Helden planen, sich als nächstes die uralte Tür im Lager anzusehen, und untersuchen das grüne Tor genauer. Dabei fällt auf, dass sich in der Mitte des Tores kleine Erhebungen befinden. Henk vermutet, dass man entweder eine Art Schlüssel auf diese aufsetzen oder etwas mit den „Nippeln“ machen müsse. Augustus schlägt vor, sich genauer im Raum umzusehen, denn vielleicht liegt das fehlende Teil irgendwo herum. Er beschließt, den roten Haufen mit Korallenmaterial zu untersuchen, Henk will die Umgebung des Tores genauer untersuchen und Kenji die Kisten in der Beschwörungskammer untersuchen. Schnell wird er fündig und präsentiert den anderen 10 Teile aus dem bekannten, grünen Xishari-Material mit Löchern, welche auf die „Nippel“ der Tür passen. Die Helden machen sich sofort daran, das Puzzle zu lösen. Henk setzt rasch den oberen Teil zusammen, doch der untere Teil bereitet allen Schwierigkeiten. Das Bild erinnert die Helden an ein Abbild des [[Hazug-Ságok]] und sie versuchen, es vollständig zusammenzusetzen. Kenji versucht sein Glück und kommt nicht weiter. Es ist schließlich Augustus, welcher eine hilfreiche Idee hat und das Puzzle sich zusammenfügen lässt. Als nichts passiert, denkt Henk daran, dass beim letzten Mal, als sie das Tor im Tempel öffnen mussten, etwas gesprochen wurde, und Elora erinnert sich, die Worte auf Kenjis Unterlagen notiert zu haben. Sie bietet an, den Spruch zu sprechen, und zitiert den Spruch, worauf sich das uralte, gründe Tor der Xishari öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahinter erstreckt sich ein dunkler Tunnel und Filgiz beschließt, den Gang Tunnel zu untersuchen und herauszufinden, ob er auf ein ihm vertrautes Stück Gang stößt und seine Zeichen findet. Die Helden wollen auf ihn warten und kehren in den Lagerraum zurück. Henk will hier Wache halten und die Piraten abhalten, und Augustus und Kenji wollen zum Lager am Hafen. Als sie auf dem Weg die Piraten in den hinteren Kammern hören, will Augustus nochmal nach ihnen sehen, während Kenji schon ins Lager geht, seine Wunde versorgt und sich zur Ruhe begibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piraten haben inzwischen die Räume der [[Loigg'Il]] geplündert und alles eingesackt, was sie wertvoll fanden. Augustus hört, dass die Piraten anscheinend etwas Bestimmtes noch nicht gefunden haben und noch suchen. Doch als er Sturmschnauze darauf anspricht, bestreitet sie, etwas zu suchen, und erkundigt sich im gleichen Atemzug bei ihm nach einer möglichen Waffenkammer. Augustus findet heraus, dass die Piraten einen Schlüssel für die Türen hier gefunden haben müssen, denn sie haben auch den abgeschlossenen Ältestenraum durchsucht. Er schließt die Tür wieder ab und, als die Piraten zu weiterer Plünderung aufbrechen, überkommt Augustus der schrecklicher Verdacht, dass sie nach der Feuerkanone suchen. Er eilte zum Lager von Kapitän Goswin und begibt er sich mit zwei starken Matrosen schnell in die Kammer im Zellentrakt, um die Kanone zu sichern. Sie kommen glücklicherweise vor den Piraten an und die Matrosen transportieren die schwere Kiste ins Lager am Hafen und Augustus richtet sich auf ihr mit Elora seinen Lagerplatz ein. Als er jedoch nichts von den Piraten bemerkt, begibt er sich zu Henk in den Lagerraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat währenddessen im Lagerraum an der geöffneten Tür auf Filgiz‘ Rückkehr gewartet. Als er die lauten Stimmen der Piraten hört, welche lautstark die vielen Kisten bemerkt haben, schließt er vorsorglich das Tor, indem er ein Puzzlestück entfernt und in seine Tasche steckt. Die Piraten haben aber eh nur Augen für die Kisten mit vermeintlichen Schätzen und beginnen mit dem Plündern. Als einer von ihnen eine Kiste mit Schnaps und ein anderer eine mit Gold findet, jubeln die Piraten und schlagen ihr Lager inmitten der Kisten auf. Sie machen ein Feuer, fangen an zu trinken und zu feiern. Ihre Beute horten sie bei sich am Lagerplatz. Henk spricht mit Käpt’n Sturmschnauze und den Piraten, trinkt mit ihnen und klärt sie darüber auf, dass sie sich tief unter dem Meer befinden. Sie hoffen, mit dem  [[Natator aeris]] entkommen zu können, doch Henk klärt sie über die Kompliziertheit dieses Vorhabens auf und erklärt das Tauchboot zum Besitz der Helden, als es ein Pirat beschädigen will. Henk nimmt diesen mit zum Lagerfeuer und bemerkt, dass Augustus das Lager betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piraten singen das [[Lied vom Fuselfels]] und Henk weist Augustus genervt auf das Gold hin. Die beiden scherzen herum, dass die Piraten damit dann wenigstens ihre teure Rückfahrt bezahlen könnten. Etwas abseits informiert Augustus Henk über die Sicherung der Kanone und Henk bedauert, die Piraten nicht bereits getötet zu haben, aber aufgrund seiner Menschlichkeit sei es ihm nicht möglich gewesen, denn diese sei das letzte, was er noch habe. Kenjis Gaube, dass die Piraten noch für etwas nützlich seien, teilt Henk nur in Bezug auf Sturmschnauze. Die beiden beschließen, das Tor wieder zu öffnen, und Henk nimmt Käpt’n Sturmschnauze zur Seite und erzählt ihr davon. Er warnt sie vor den Gedankenschindern, die in den Gängen angetroffen werden können. Er informiert sie über den Plan, zur Flucht eine Seeschlange zu benutzen, und verspricht, die Piraten mitzunehmen. Dafür will er von ihr, dass sie sich mit ihren Männern nicht in den Gängen hinter dem Tor rumtreiben sollen, um keine Loigg’Il anzulocken, und er hofft, dass sie auf seiner Seite kämpfen würden, wenn die Dämonen zurückkehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Tor wieder zu öffnen, geht Augustus zu Elora, die sich bereits hingelegt hat. Sie meint, dass auch Henk den Text lesen könnte, und, nachdem sie ihm versichert hat, dass es ihr gut geht, kehrt er mit Kenjis Aufzeichnungen zum Lager zurück. Henk setzt das Puzzlestück wieder ein, blickt auf das Symbol und spricht laut die Worte. Das Tor öffnet sich und Henk hat das Gefühl, als hätte ihm jemand die Luge umgedreht. Er trinkt einen Schluck und ist froh, dass niemand anderes die Formel gesprochen hat. Käpt'n Sturmschnauze mobilisiert ihre Männer und macht sich zur Untersuchung des Tunnels auf. Während sie auf die Piraten warten, erzählt Henk Augustus von dem Klabatterwicht Pöttzi und wie er ihn mit einem [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|Seevolkritual]] unterworfen hat. Sie sprechen über Augustus Ankunft bei der letzten Schlacht am Nebelschlund, als er auf dem Schwan geritten ist, genau wie sein Vorfahr Cygnus, der Stammvater seiner Familie. Als die Piraten zurückkehren und nichts gefunden haben, feiern sie an ihrem Feuer weiter, und Henk und Augustus warten noch eine Weile auf die Rückkehr von Filgiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen versorgt Kenji im Lager am Hafen die Schwangere und findet heraus, dass der Gesandte Olborgisch spricht. Kenji bittet ihn, mit der Frau zu sprechen, ihr behutsam die Lage zu erklären und sie zu beruhigen. Nachdem Kenji sich vergewissert hat, dass die beiden miteinander klarkommen, legt er sich in Eloras Nähe schlafen. Doch dann entdecken die Matrosen etwas bei ihrer Wachen im Wasser und Kenji schickt einen Mann los, um Henk und Augustus zu holen. Als dieser schließlich mit den beiden zurückkehrt, weisen sie die Helden auf eine Bewegung im Eingangstunnel hin und dort ist tatsächlich ein Umgewandelter zu erkennen. Henk holt seinen Bogen und trifft den Späher, doch ein zweiter springt ins Wasser und entkommt.  Die Helden legen sich müde schlafen und vertrauen sich den wachenden Matrosen an. Henk hält mit einem Matrosen Wache an dem Tor und wartet auf Filgiz, während sich Kenji und Augustus im Lager am Hafen zur Ruhe legen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 23: Verflucht! === &lt;br /&gt;
'''14. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji träumt wieder von Octavia und Henk hat einen ungewöhnlichen Traum. Augustus verhandelt hitzköpfig mit [[Käpt'n Sturmschnauze]] und Kenji versucht, Schlimmstes zu verhindern. Beide besprechen mit Henk die Situation und Augustus sucht nach Elora. Die Helden erhoffen sich durch ein Ritual einen magischen Vorteil gegenüber Reveron und Augustus wird von Eloras Dämon angegriffen, als diese ein Ritual zur Stärkung durchführt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
14.  Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erwacht als erster und hatte einen ungewöhnlichen Traum, welcher nicht aus Octavias Sicht war, sondern aus seiner eigenen. Er lässt den Matrosen noch etwas schlafen und sinniert am Lagerfeuer über den Traum. Im Lager am Hafen wachen Augustus und Kenji auf und machen sich etwas zu essen am Lagerfeuer. Augustus fällt auf, dass Elora nicht anwesend ist, und er überlegt, ob sie wohlmöglich wieder so ein Ritual abhält wie vor kurzem. Daher lässt er ihr etwas Zeit und beschließt, nachher nach ihr zu schauen. Kenji erzählt Augustus von seinem Traum, in dem er wieder durch die Augen Octavias eines ihrer Erlebnisse miterlebte. Dieses Mal sah er wieder sich selbst vor Augen und spürte Octavias Hass auf ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Käpt'n Sturmschnauze]] kommt mit ihren Männern beim Hafenlager vorbei und sucht etwas. Augustus ahnt, dass es sich um die Kanone handelt, und lässt durchblicken, dass diese sich hier im Lager befindet und als Fundstück den Helden gehört. Sturmschnauze nimmt sich den gesandten als Geisel und will ihn umbringen, wenn sie die Kanone nicht bekommt, doch Augustus bleibt hart und die Situation spitzt sich zu. Kenji geht schlichtend dazwischen und erinnert alle daran, dass sie gemeinsam im gleichen Boot sitzen. Augustus würde die Piraten gerne als Hilfstruppen einsetzen und ihnen die Bedienung der Kanone überlassen. Jedoch besteht er darauf, dass diese nur auf seinen Befehl hin eingesetzt wird. Sturmschnauze würde nur mitkommen, wenn ihr zugesichert wird, dass sie nach den Kämpfen die Kanone behalten darf, wenn sie mit den Helden [[L'yreh]] verlässt. Außerdem besteht sie darauf, die Kanone einmal zu sehen, um sich davon zu überzeugen, dass Augustus sie nicht anlügt. Darauf lässt sich dieser auch ein und zeigt ihr das Ding, doch Augustus sagt Sturmschnauze nichts zu. Die Piraten ziehen unzufrieden ab und Augustus und Kenji gehen zu Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden erzählen Henk von dem Ärger mit den Piraten und Augustus lässt seine Unzufriedenheit darüber an Henk aus. Er wirft ihm an den Kopf, dass die Piraten überhaupt nur wegen seiner Verträge auf Fuselfels in den Besitz einer Feuerkanone gekommen sind, auch wenn diese jetzt beim Kampf in Riunuz-Choxxu sehr nützlich sein könnte. Augustus erzählt Henk von seinem Plan mit den Piraten als Hilfstruppen und seinen Bedenken, ob sie sich an Abmachungen halten werden. Als Kenji und Henk sich von ihren Träumen erzählen, muss Augustus an Elora denken und macht sich auf die Suche nach ihr. Henk berichtet, dass in seinem Traum er der Protagonist war und von einer Gestalt aus Feuer, von welcher er nicht sagen kann, ob es sich um Ignus oder Octavia handelt, angegriffen und in Feuer eingehüllt wurde. Die beiden sinnieren darüber, was der Traum zu bedeuten habe. Henk empfindet es so, als habe er das erste mal wieder selbst geträumt und nicht Octavias Erinnerungen gesehen. Beide sind sich uneinig, ob Henks Traum auch von Uselias geschickte wurde oder mit dem Drachen nichts zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus sucht nach Elora und findet sie schließlich in der Zelle, in welcher auch ihre Schwester Arlena eingesperrt war. Elora starrt auf den Boden und spricht Augustus an, als dieser sich nähert. Sie offenbart ihm , dass sie auf eine Idee gekommen ist, wie sie den Helden helfen und Reverons Pläne wohlmöglich empfindlich stören könnte. Dazu müsste sie nur ihre Schwester Arlena verfluchen, so dass diese ihre Stimme verliert. Da Elora vermutet, dass Reveron seine begabteste Schülerin für einige Beschwörungen benötigt, wäre sie ihm ohne Stimme nicht mehr nützlich. Augustus findet die Idee gut und Elora möchte wissen, an welchem Ort ihre Schwester verwundet wurde, denn dort wäre vielleicht nicht etwas Blut von ihr zu finden, welches für den Fluch nötig ist. Die beiden begeben sich in den Gang, wo Arlena verwundet wurde, und Elora entdeckt tatsächlich etwas Blut auf dem Boden. Sie bittet darum. Da sie während des Rituals nicht gestört werden darf, sollen die Helden die Zugänge bewachen. Augustus geht deshalb zu Henk und Kenji, um ihnen von Eloras Plan zu erzählen und sie zu ihr zu bringen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rebellenlager-Fluchort.png|miniatur|rechts|Elora am Ort des Rituals und die Positionen der Helden]]&lt;br /&gt;
Augustus führt Kenji und Henk zu Elora und sie zeigt ihnen die Stelle, an dem sie das Ritual durchführen wird. Die Helden positionieren sich so, dass jeder Eindringling aufgehalten werden kann, bevor er das Ritual stört. Elora mal ein Zeichen auf den Boden schneidet sich in die Handfläche und lässt das Blut auf das Zeichen tropfen. Dabei singt sie eine düstere Hymne. Das Blut löst sich über dem Symbol in der Luft auf und erzeugt einen schwarzen Rauch. Augustus beobachtet Eloras Vorgehen und es erinnert ihn an das Ritual, welches er schon von ihr beobachtet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten im Ritual taucht bei Henk ein Pirat auf und will wissen, woher der schreckliche Gesang kommt. Er gibt keine Ruhe und wird fast zudringlich, doch Henk überzeugt ihn davon, dass er die Töne selbst schrecklich findet und deshalb auch die Tür zugemacht habe. Der Pirat lädt Henk zu ihnen in den Lagerraum ein und bietet ihm einen Schnaps an, bevor er sich entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Mal scheidet Elora sich in die Hand, um mehr Blut aufzubringen. Dann nimmt sie eine kleine, schwarze Flasche und stellt sie auf den Boden an die Stelle, an der sich Arlenas Blut befindet. In die Flasche zieht sich der Rauch hinein, wobei aus ihm der Schrei einer Frau zu hören ist, welcher in der Flasche eingeschlossen wird. Elora schließt sie und der restliche Rauch dringt über ihre Arme durch ihre Nase in sie ein und lässt sie erstarren. Augustus ist sofort bei ihr, ruft nach Kenji und fasst sie an die Schultern. Da quillt der Rauch aus ihr hervor und umhüllt Augustus‘ Kopf, so dass er nicht atmen kann. Er sieht den Dämon vor sich, welcher i ihn eindringen will, doch Augustus stellt sich mit seiner ganzen Willenskraft dagegen und wehrt den Dämon ab. Er wäre in dem Rauch erstickt, wenn Kenji ihn nicht gerettet hätte. Denn dieser kommt nach Augustus‘ Ruf sofort hinzu und wirft einen [[Zauber#Lichttr.C3.A4ger-Spezialisierungen|Lichtpfeil]] auf die schwarze Wolke, welche sich daraufhin auflöst und den Kopf freigibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora ist erschöpft und bricht zusammen. Augustus nimmt sie und bringt sie ins Lager am Hafen, wo er sie auf die Kanonenkiste legt. Dann unterhalten sich die Helden darüber, was passiert ist, und äußern Sorge um Elora, falls sie nochmal ein ähnliches Ritual durchführen müsste. Augustus will es ihr nicht gestatten, da der Dämon anscheinend bei jedem Ritual etwas mehr die Kontrolle über sie erhält und sie möglicherweise ganz übernehmen könnte, wenn sein Einfluss stark genug geworden ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 24: Der Torwächter === &lt;br /&gt;
'''14. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden versuchen, die Seeschlange zu retten, und ziehen mit dem Hauptlager um. [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C .28Einbrecher aus Weisshafen.29|Filgiz]] kehrt zurück und berichtet von einem Torwächter. Kenji sucht den Kontakt zu [[Gildon Ipnosi|Gildon]] und Henk bändelt mit [[Käpt'n Sturmschnauze]] an. Damit Gildon zu ihnen stoßen kann, muss der Dämon aus dem Weg geräumt werden, und die Helden stellen sich dem Kampf.&lt;br /&gt;
Die Helden versuchen, die Seeschlange zu retten, und ziehen mit dem Hauptlager um. [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C .28Einbrecher aus Wiesshafen.29|Filgiz]] kehrt zurück und berichtet von einem Torwächter, der den Weg blockiert. Kenji sucht den Kontakt zu [[Gildon Ipnosi|Gildon]] und Henk bändelt mit [[Käpt'n Sturmschnauze]] an. Damit Gildon zu ihnen stoßen kann, muss der Dämon aus dem Weg geräumt werden, und die Helden stellen sich dem Kampf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
14. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, die Seeschlange zu füttern, da ihnen aufgefallen war, dass diese nicht von selbst isst. Dazu planen sie, die Leichen der Umgewandelten, welche sie in Bußßeuxuß Kammer geschafft hatten, zu holen und es damit auszuprobieren. Da dieser Anblick wohlmöglich nichts für die Nerven der Schwangeren und des Abgesandten Mevuin ist, zieht Kenji mit den beiden in das Lager am geöffneten Tor um, um dort auf die Rückkehr von Filgiz zu warten. Augustus und Henk verhüllen sich Mund und Nase und schleppen eine Leiche heran. Nach einigen Versuchen reizen sie die Reflexe der Seeschlange derart, dass der Fressimpuls bei ihr ausgelöst wird, und diese die Leiche schluckt. Mit der Hilfe der Matrosen schaffen sie schnell noch zwei weitere Kadaver heran, bis die Seeschlange gesättigt scheint. Währenddessen unterhält sich Kenji mit Mevuin und spricht ihm Mut zu. Sie reden über die Schwangere und die Überlebenschancen ihres Nachwuchses und Kenji informiert Mevuin über ihre Pläne mit den Piraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz kehrt leicht verletzt zurück und berichtet von einem Weg zur Zuflucht, welcher jedoch von einem Dämon blockiert wird, der in einem Türrahmen hockt und Filgiz fast erwischt hätte. Wenn die Helden diesen Torwächter bezwingen würden, könnte [[Gildon Ipnosi|Gildon]] zu ihnen gelangen. Kenji soll dem Magier mitteilen, dass er sich in die untere rechte Halle des Rampenbereichs mit den fünf Krokodilstatuen begeben solle. Diese Kammer liegt direkt hinter dem Durchgang, welchen der Dämon bewacht. Die Helden beschließen, dass Kenji zuerst mit Gildon Kontakt aufnehmen soll, bevor sie zum Dämon aufbrechen, um ihn aus dem Weg zu räumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji zieht sich in die Kammer des [[Natator aeris]] zurück und verschließt die Tür, um ungestört zu sein. Dann nimmt er den Kristall heraus und beginnt mit der gelernten Meditation, um zur Ruhe zu kommen. Dann visualisiert er den Kristall und konzentriert sich auf ihn. Er dringt mental in ihr ein und fokussiert seine Willenskraft, um Kontakt zu Gildon aufzunehmen. Kenji fällt es nicht leicht und er braucht einige Zeit, bis er mit dem Magier sprechen kann. Er berichtet kurz von der Einnahme des Stützpunktes, nennt ihm den Treffpunkt in der Halle mit den Krokodilstatuen und bittet Gildon noch darum, den [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Medicus]] mitzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji in der Kammer ist, planen Augustus und Henk den Aufbruch. Augustus nimmt den elbischen Speer mit, da der Dämon unter der Decke hängt und nur schwer erreichbar ist. Henk kommt auf die Idee, Käpt'n Sturmschnauze mitzunehmen, und die beiden suchen sie auf. Augustus möchte, dass Henk mit ihr spricht, denn sein Gespräch sei das letzte Mal schon gescheitert. Augustus gesteht Henk, dass er mit der Piratin überfordert sei und nicht wisse, wie er mit ihr umgehen soll. Sturmschnauze liegt schlafend zwischen ihren betrunkenen Männern und Henk übernimmt das Gespräch, da sie auf Augustus nicht gut zu sprechen ist. Sturmschnauze wirft ihm vor, sie unterwerfen zu wollen, worauf Henk ihr versichert, dass diese Absicht nicht zu teilen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk: „''Ich hätte nicht versucht, dich zu unterwerfen. Ich hätte höchstens versucht, dich zu unterwerfen, dass ich mal hinten bei dir aufsteigen kann oder dass du mir einen runterlutscht, aber was anderes hätte ich nicht gemacht. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sturmschnauze fühlt sich geschmeichelt und geehrt und macht Henk ein sexuelles Angebot, auf welches dieser jedoch erst später eine Antwort geben möchte. Schließlich überzeugt Henk die Piratin, sie zu begleiten und ihren Teil dazu beizutragen, um diese Höhlen zu verlassen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zum Lager am Tor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus und Henk mit Käpt'n Sturmschnauze ankommen, müssen sie nicht lange auf Kenji warten, welcher ihnen mitteilt, dass Gildon sich an die Kammer erinnert und sich sofort dorthin auf den Weg macht. Die Helden beschließen, dass der verletzte Filgiz im Lager bleiben und die Matrosen bei der Wache am Hafen unterstützen soll. Er beschreibt Henk den Weg zu dem Tor mit dem Dämon und wünscht ihnen viel Glück. Dann brechen die Helden auf und Henk führt sie zu der besagten Kammer. &lt;br /&gt;
[[Datei:Torwächter.png|thumb|left|Der Torwächter]]&lt;br /&gt;
Bereits am Eingang bemerkten die Helden auf der anderen Seite im Dunkeln eine dämonische Präsenz. Augustus schleudert seine geöffnete Öllampe auf die andere Seite des Raumes und das nach dem Aufprall entstehende Feuer gibt den Blick auf den Dämon frei. Der Weg zu ihm ist rutschig und immer wieder durch große Felsen versperrt. Die Helden stürmen voran, Henk und Sturmschnauze über die linke Seite, Augustus und Kenji über die rechte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Torwächter-Karte.png|thumb|rechts|Die Kammer des Torwächters und die Wege der Helden im Kampf]]&lt;br /&gt;
Sofort nach den ersten Schritten regen sich die drei Tentakeln des Dämons und werden den Helden entgegengeschleudert. Augustus wird am linken Arm getroffen und der Tentakel klebt sich an ihm fest. Henk entgeht einem Angriff und der dritte Tentakel trifft erneut Augustus, diesmal jedoch am linken Bein. Doch Augustus schlägt den ersten ab und durchtrennt bei dem Hieb fast auch noch den zweiten Tentakel, welcher allerdings am Bein kleben bleibt. Henk kommt mit Sturmschnauze schnell vorwärts und Augustus löst den Kleber am Bein mit dem Schnaps, welchen er extra mitgenommen hatte. Der abgeschlagene Tentakel zieht sich in den Körper zurück, um kurz darauf geteilt wieder hervorzukommen, wobei jeder Strang einen neuen Klebekopf ausbildet. Als Henk den zweiten Tentakel durchschlägt, wissen die Helden, dass sie sich beeilen müssen, bevor der Dämon zu viele Greifarme ausbildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wirf seinen Dolch und trifft genau in das große Auge des Dämons. Augustus wirft den Speer und trifft ebenfalls das Auge, welches beginnt, auszulaufen. Blind schlägt der Dämon mit seinen Tentakeln um sich und schnappt mit seinem Maul unkontrolliert nach unten. Doch Henk und Augustus weichen seinen Attacken aus und schlitzen seinen Körper mit ihren scharfen Waffen auf. Kurz darauf ist der Dämon besiegt und Henk schneidet ihn aus dem Türrahmen heraus. Dann betreten sie den dahinterliegenden Raum und warten auf Gildons Ankunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Kenji sind leicht verletzt und trinken beide einen Schluck von [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelians]] Medizin gegen Krankheiten. Dann putzt Augustus sein Schwert, während Sturmschnauze ungeduldig in der Höhle herumläuft. Endlich hören sie Schritte und Gildon kommt mit [[Schutuhx]], dem Medicus Udelian, dem Ork [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]] und dem Waldläufer [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]]. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zurück in das Lager und begeben sich direkt zum Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Gildon sich mit Filgiz austauscht, kümmert sich Udelian um Kenjis Verletzung. Augustus sieht nach Elora und gemeinsam mit Henk sprechen sie über die Nachwirkungen des Rituals. Augustus bittet sie, keine weiteren Rituale mehr durchzuführen, da er sehr besorgt ist, dass der Dämon wohlmöglich die Kontrolle über Elora übernehmen könnte. Henk teilt seine Sorge und Elora verspricht, bis auf weiteres darauf zu verzichten. Wenn es jedoch der einzige Weg ist, zum Zeil zu gelangen, würde sie auch nicht davor zurückschrecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch mit Elora berichten die Helden Gildon, wie sie die Bußßeuxuß besiegt und sein Lager eingenommen haben. Dann überlegen sie, wie sie weiter vorgehen wollen, und zeigen Gildon die Seeschlange. Kenji bittet Udelian, die Schwangere zu untersuchen und Gildon geht mit Schutuhx zu dem gefangenen Prä-Ältesten, um herauszufinden, wie dieser den Helden noch behilflich sein könnte. Währenddessen sammeln Augustus und Henk in der Studierkammer der Loigg'Il die roten Tafeln ein, damit Gildon die Informationen darauf übersetzen kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===  Episode 25: Letzte Pläne === &lt;br /&gt;
'''15. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden planen, wen sie mit nach [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] mitnehmen wollen, und entdecken, dass [[Schutuhx]]‘ Kopfwunde sich regeneriert. Einige Fragen an den Prä-Ältesten übersetzt Magister [[Gildon Ipnosi|Gildon]] und die Helden erfahren, auf wie viele Gegnern sie sich einstellen müssen. Henk setzt sich mit vollem Körpereinsatz für eine Zusammenarbeit mit [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] ein und der Medicus berichtet Neuigkeiten von [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden setzten sich zusammen und beginnen ihre Abreise zu planen. Sie überlegen, wen sie mit auf ihre Reise nach [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] nehmen wollen, und sind sich einig, dass niemand mitkommen dürfe, der nicht selbst auf sich aufpassen und kämpfen könne, denn nur zur Ablenkung wollen die Helden niemanden opfern. Dann kehrt [[Schutuhx]] zurück, während [[Gildon Ipnosi|Gildon]] noch bei dem Prä-Ältesten bleibt. Den Helden fällt auf, dass sich seine Verletzung am Kopf etwas regeneriert hat, seitdem sie ihn zum letzten Mal gesehen haben. Durch diese Entdeckung beunruhigt beschließen sie, Gildon aufzusuchen und herauszufinden, was der Prä-Älteste weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon freut sich über den Besuch und bevor er ihnen berichten kann, wie der [[Loigg'Il]] ihnen weiterhelfen kann, sprechen ihn die Helden auf Schutuhx an. Gildon bestätigt, dass dieser sich regeneriere und vermutlich auch wieder stärkere Fähigkeiten erhalten werde. Allerdings werde Schutuhx auch dann nicht zu den seinigen zurückkehren können, da er ja immer noch das Problem mit den elbischen Erinnerungen und dem Ohrwurm habe. Weil seine Artgenossen ihn ausgesondert haben und ablehnen, wollte der Prä-Älteste auch nicht in seiner Anwesenheit kommunizieren. Gildon geht daher davon aus, dass Schutuhx die Helden und die [[Freigeister]] nicht hintergehen wird, da er auf ihre Gemeinschaft in Zukunft angewiesen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon unterrichtet die Helden darüber, dass der Prä-Älteste ihnen einige Informationen über Riunuz-Choxxu anbieten kann, aber dafür im Gegenzug erwarte, dass die Helden ihn nach ''Chuxßagaru'', der Hauptstadt der Loigg'Il, bringen würden. Er würde dann dem Ersten ''Uozk'' berichten, dass die Helden ''Bußßeuxuß'' bezwungen haben, was ihnen ein hohes Ansehen einbringen würde, so dass die Loigg'Il bei einem Angriff auf die Kultisten diese nicht unterstützen werden. Ohne seine Hilfe würden sie den Eingang zu Riunuz-Choxxu niemals finden, denn es gäbe nur einen einzigen Zugang zu der schwarzen Zikkurat, dem ehemaligen Thronsitz von [[Hazug-Ságok]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden mit der Bedingung einverstanden sind, beginnen sie das Gespräch mit dem Prä-Ältesten, welcher ''Odsuxß'' genannt wird. Augustus möchte wissen, mit wie vielen Feinden sie rechnen müssen, und sie erfahren, dass sich in Riunuz-Choxxu acht Loigg'il mit schätzungsweise 14-28 Umgewandelten aufhalten. Sabaoth Immortalis, welcher ein Relikt suchen soll, sei mit 20 Kultisten angekommen und Lord Reveron habe 14 Schüler in seinem Gefolge. Außerdem haben die Kultisten noch einige Söldner und Leibwächter mitgebracht, die von den beiden Schiffen stammen, welche die Kultisten zum Nebelschlund gebracht haben und dort immer noch auf sie warten. Octavia selbst wird von zwei Loigg'Il bewacht, doch den genauen Ort kann Odsuxß nicht nennen. Er erwähnt lediglich eine Xishari-Nekropole, welche sich in Riunuz-Choxxu befinden soll. Auf die geplanten Kolonien der Loigg'Il angesprochen, markiert der Prä-Älteste jene Orte, zu denen bereits ein Ältester gesandt wurde. Demonstrativ streicht Augustus die zwei Kolonien aus, welche von ihm und den Helden bereits ausgelöscht wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Odsuxß beschreibt ihnen die Lage des Eingangs und erwähnt, dass dort vermutlich auch ein kleines Lager eingerichtet wurde. Die Helden überlegen, wie sie mit der Seeschlange dort Zutritt erhalten und planen zunächst, Filgiz vorzuschicken, um eventuelle Wachen auszuschalten. Da dieser Plan aber zu unsicher ist, beschließen sie, direkt dort anzulegen und mit dem anwesenden Loigg'Il zu sprechen, in der Hoffnung, dass dieser bereits von Ouzk informiert wurde oder aber die Argumentation nachvollziehen und mit Uozk Kontakt aufnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen mit Gildon über Unterstützung, welche sie von den Freigeistern erhalten können, und der Magier hält insgesamt sechs Personen für tauglich und auch entbehrlich, ohne die Freigeister gänzlich ohne Schutz zurückzulassen. Er will Mart darüber informieren, dass dieser die Kämpfer nachschickt und auch zwei Führer mitkommen, welche die Matrosen, den Gesandten Meruin und die Schwangere namens ''Sontje'' in die Zuflucht geleiten sollen. Augustus und Henk machen sich auf, um mit [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] zu sprechen, denn auch sie soll mit ihren Männern die Helden nach Riunuz-Choxxu begleiten. Vorher will sie aber noch, dass Henk sich mit ihr vergnügt, wie er es ihr „versprochen“ habe. Henk sieht für sich keine Möglichkeit, aus der Sache herauszukommen, und schickt die Piraten und Augustus fort, um mit Sturmschnauze allein zu sein. Dann lässt er es über sich ergehen und kehrt schließlich angewidert zu den anderen zurück. Henk ist nicht ansprechbar, übergibt sich und starrt zunächst eine Zeit lang vor sich hin, bevor er  dann mit Essen versucht, seine Gedanken abzulenken. Doch die beste Ablenkung erfährt er im Training mit Augustus, welcher ihn nicht schont und ordentlich fordert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelian]] gesellt sich zu den Helden und berichtet Kenji von [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]]. Dieser habe sich mittlerweile gut erholt, jedoch sei keine vollständige Rückverwandlung eingetreten, wie sie zunächst erhofft hatten. Nach dem Training spricht Augustus mit Elora und diese fasst die wichtigen Informationen zu Reveron noch einmal zusammen: Der Beschwörer hat einen schnellen, hundeartigen Dämon bei sich und sucht unabhängig von Sabaoth Immortalis nach den Überresten des mächtigen Dämons Zerrox. Gildon informiert sie über seine erfolgreiche Kontaktaufnahme zu Mart und heißt die Helden die Sachen zusammenzupacken, welche sie mit auf ihre Fahrt nach Riunuz-Choxxu nehmen wollen. Im Anschluss legen sich alle nochmal schlafen, um ausgeruht aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 3: Durch die Mitte der Lügen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kampftruppe.png|500px|rahmenlos|rechts|Die Kampftruppe, welche die Helden nach Riunuz-Choxxu begleitet]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;siehe auch [[Kalender#15._Aletheon.2C_Fest_des_Chorollis|Zusammenfassungen im Kalender]]&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
=== Episode 26: Aufbruch nach Riunuz-Choxxu === &lt;br /&gt;
''' 15. Aletheon  721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begrüßen die Kämpfer der [[Freigeister]], welche sie nach [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] begleiten werden, und bringen den Prä-Ältesten ''Odsuxß'' zurück in die Hauptstadt ''[[Loigg'Il#Lebensweise|Chuxßagaru]]''. Henk erzählt seinen Mitstreitern mythische Geschichten über seinen Säbel und Augustus‘ Schwanenritt und Kenji betet mit den Lichtgläubigen. Die Helden werden schließlich im Hafen von Riunuz-Choxxu auf die Probe gestellt und müssen eine Blutfluch-Falle von [[Reveron]] überwinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
15. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen sehr lange und traumlos. Augustus fragt Henk nach seiner Motivation für sein Schäferstündchen mit Sturmschnauze, welches seiner Ansicht nach auch zu vermeiden gewesen wäre, und Henk empfindet es bei allem empfundenen Ekel doch wenigstens als ein zutiefst menschliches Zusammenkommen inmitten einer dämonischen Umgebung. Nachdem Kenji ebenfalls erwacht ist, berichtet Gildon davon, dass die Kämpfer aus der Zuflucht mittlerweile angekommen sind und sie gleich aufbrechen können. Bevor sie nach Riunuz-Choxxu aufbrechen, will Gildon eine Probefahrt mit der Seeschlange durchführten und dabei den Prä-Ältesten ''Odsuxß'' in die Hauptstadt ''Chuxßagaru'' bringen. Die Helden sollen sich melden, sobald sie bereit sind, denn diese wollen vorher noch etwas essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens im Lager begrüßen Augustus und Henk die mutigen Kämpfer der [[Freigeister]]: den Berserker [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C .28Berserker aus Haidaby.29|Skjall]], den Ork [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]], den geheimnisvollen [[Freigeister#.E2.80.9EWerris.E2.80.9C .28Reisender aus Barthavion.29|Werris]], den Waldläufer [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]], den Marine-Leutnant [[Freigeister#.E2.80.9EMilon.E2.80.9C .28Marine-Leutnant aus Isinga.29|Milon]] und den Schmuggler [[Freigeister#.E2.80.9EDamrod.E2.80.9C .28Schmuggler aus Veltima.29|Damrod]]. Die beiden umreißen kurz ihnen Plan, in Riunuz-Choxxu Octavia zu befreien und dann die Kultisten zu stellen und auszuschalten. Dafür müssen jedoch zunächst deren Leibwächter ausgeschalten werden, wobei die Hilfe der Freigeister herzlich willkommen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheßukkiz-Stab.png|100px|rechts|miniatur|Der „''Scheßukkiz-Stab''“]]&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch brechen die Helden mit Elora, [[Gildon Ipnosi|Gildon]] und [[Schutuhx]] auf, um den Prä-Ältesten zurückzubringen. Die erste Testfahrt läuft etwas holperig an, doch Gildon gewöhnt sich mit Schuthux Hilfe langsam an die Kontrolle der Seeschlange und die Fahrt wird kontrollierter. Im Inneren der Kabine werden die Helden mit dem [[Loigg'Il]] gut durchgeschüttelt und stoßen mit dem Gedankenschinder leicht aneinander. Außerdem machen sie die Erfahrung, dass die Luft in der Kabine schnell verbraucht wird, wenn man eine Lampe anzündet, und die Tür der Kabine nur von außen geöffnet werden kann. Gildon steuert die Seeschlange zu einem Hafen, an dem einige Loigg'Il mit etlichen Umgewandelten und einem [[Gnathoseloda|Haiwächter]] warten, und lässt die Helden aus der Kabine. Sie übergeben Odsuxß den „''Scheßukkiz-Stab''“ zum Entfernen des roten Artefaktes aus seinem Schädel und dieser führt die Prozedur durch. Dann kommuniziert er mit den Anwesenden Loigg'Il und gibt den Helden irgendwann ein einfaches Handzeichen, dass sie verschwinden sollen. Augustus versucht, den Loigg'Il in Gedanken die Botschaft zu senden, nicht zu vergessen, dass die Helden ihre einzige Chance seien, um [[Utukk'Xul]] zu vernichten. Dann steigen alle wieder in die Kabine ein und kehren zurück zu ihrem Lager.&lt;br /&gt;
[[Datei:Comhla2.png|100px|links|miniatur|Ein Comhla des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]]]&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr gesellen sich die Helden zu ihren Mitstreitern und Henk erzählt ganz im Sinne des [[Der Alte Weg|Alten Weges]] die Geschichte seines Säbels und von Augustus‘ Ankunft auf dem weißen Schwan in der letzten Schlacht der [[Baiula Spei]] beim [[Nebelschlund]] (vgl. [[Kalender#25.Sideon|Episode 21.53]]). Im Anschluss daran lenkte er mit seinen Worten zu Kenji über und dieser betete mit den Lichtgläubigen, worauf Elora das Lager verlässt. Während des Gebetes beginnt das [[Elysisches Ekklesium#Das_Comhla|Comhla]] in ihrer Mitte zu leuchten und strahlt ein weißes Licht ab, welches denen Hoffnung spendet, die in es hineinblicken. Augustus ist von diesem Wunder und dem Gefühl, welches das Licht in ihm auslöst, sehr beeindruckt, doch er bricht auf, um Elora zu folgen, und Henk schließt sich ihm an. Die beiden finden sie am Hafen und sprechen mit ihr über ihr Unwohlsein durch Kenjis Gebet und klären sie über ihre weiteren Pläne in Riunuz-Choxxu auf, welche sie zuvor den Freigeistern erklärt hatten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kampftruppe.png|400px|miniatur|rechts|Die Kampftruppe, welche die Helden nach Riunuz-Choxxu begleitet]]&lt;br /&gt;
Als Kenji seine Gebetsrunde beendet, nimmt er die moralisch gestärkten Männer mit zum Hafen. Dort warten die anderen mit [[Käpt'n Sturmschnauze]] und ihren Piraten und, als Kenji ankommt, teilen Henk und Augustus alle Mitstreiter auf die Kabinen auf. Dann verabschieden sie sich von denjenigen, welche zur Zuflucht aufbrechen und auf ihre Rückkehr warten werden, und steigen in die Kabinen der Seeschlange ein. Schutuhx und Gildon steuern diese zum Hafen von Riunuz-Choxxu.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Hafen.png|300px|miniatur|links|Der Hafen von Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
Am Hafen steigen zunächst nur die Helden aus und Gildon signalisiert dem Loigg'Il, welcher an einer Kommunikationskugel steht, dass ein Gespräch gewünscht wird. Mehrer Umgewandelte und ein Haiwächter positionieren sich abwehrend und die Helden sprechen den Gedankenschinder an. Sie verhandeln mit ihm, sie nach Riunuz-Choxxu zu lassen, und der Aufseher kontaktiert Uozk, welcher den Helden freies Geleit gibt. Daraufhin lassen die Helden ihre Begleiter aussteigen und beschäftigen sich mit einem Blutzauber im hinteren Teil der Höhle. Dort befindet sich ein mit Blut gezeichneter Halbkreis, an dem, wie Elora den Helden übersetzt, die Worte „''Bring Blut über Blut, dann springt Blut auf Fleisch''“ stehen, und eine große Blutlache auf dem Boden, in der nach Elora ein dämonischer Zauber gespeichert ist, welcher durch ein schreckliches Ritual mit vielen Opfern ausgelöst wurde, deren Leichen die Helden am Rand der Höhle finden. Sie diskutieren über die Bedeutung der Worte und gehen schließlich davon aus, dass der Zauber ein Wesen aus der Blutlache hervorrufen werde, welches den Zugang nach Riunuz-Choxxu beschützen wird und von den Helden bekämpft werden muss. Eine weitere Möglichkeit sei, dass das Blut der Lache auf das Fleisch, sprich den Körper des Helden springt, welcher die Blutlinie übertritt. Aufgrund der Ungewissheit beschließen die Helden, beide Möglichkeiten zu berücksichtigen, und überzeugen den Loigg’Il, den Haiwächter gegen einen eventuell auftauchenden Feid einzusetzen und ihn zu diesem Zweck im Kreis zu positionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji will als erstes die Blutlinie überqueren, denn er fühlt sich vor dämonischem am besten geschützt, falls das Blut auf ihn springen sollte. Doch es passiert nichts, als Kenji über die Linie tritt. Dann betritt Augustus den Halbkreis, doch auch jetzt tut sich nicht in der Blutlache. Doch als Henk über die blutige Grenze tritt, erhebt sich plötzlich das Blut, formt eine Kugel und fliegt auf ihn zu. Henk kann gerade noch ausweichen und die Blutkugel fliegt an ihm vorbei. Dann stoppt sie plötzlich, kehrt ihre Richtung um und erwischt Henk mit voller Wucht. Sie legt sich über seinen Körper und scheint in ihn einzudringen. Kenji ruft das Licht zur Hilfe und es gelingt ihm, einen Teil des Blutes verdampfen zu lassen, bevor es in Henk einziehen kann. Doch ein großer Teil verschwindet ihn Henks Körper und lässt ihn regungslos zurück. Als Augustus ihn anspricht, reagiert Henk und muss die anderen davon überzeugen, dass es auch wirklich Henk ist, mit dem sie reden. Doch Henk fühlt sich nicht ungewöhnlich oder kontrolliert und Kenji bittet ihn, ihm die [[Drachenträne]] zu zeigen. Als Kenji sie in die Hand nimmt, fühlt sie sich warm an, scheint aber unversehrt zu sein. Er steckt das Artefakt sicherheitshalber in die eigene Tasche, da es nicht abzuschätzen ist, wann und wie das Blut, welches in Henk eingedrungen ist, auf diesen einwirken würde. Henk ist einverstanden und sie beraten gemeinsam, ob die Drachenträne der Grund sei, dass der Zauber bei Henk ausgelöst wurde, oder ob es vielleicht auch an Henk Vergangenheit mit Maldoror liegen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang nach Riunuz-Choxxu ist versperrt durch eine seltsame Barriere, welche Augustus schon mit Waffengewalt zerschlagen will, doch Henk schlägt vor, lieber den Loigg’Il zu fragen. Schutuhx signalisiert, dass er sie öffnen könne, nähert sich ihr berührt sie am Rand, worauf sie sich öffnet und den Weg nach Riunuz-Choxxu freigibt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 27: Bezirk der Nebbkor === &lt;br /&gt;
''' 16. Aletheon  721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden brechen mit einem kleinen Spähtrupp auf und Beginnen die Erkundung von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]]. Sie erfahren etwas über die Vergangenheit der Stadt und entdecken monströse Statuen dunkler Götter. Die Helden erkunden dämonische Opferstätten und entdecken die Spuren der [[Bund des Xul|Kultisten]]. Schließlich bemerken sie, dass sie nicht allein sind im Bezirk der [[Nebbkor]], und werden mit [[Graltik Blutklinge|Gralitks]] Männern konfrontiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen vor dem Aufbruch noch einmal mit dem Aufseher der Loigg'Il und wollen den genauen Aufenthaltsort von Octavia erfahren und bitten darum, die Wächter zu informieren, damit sie Octavia an die Helden übergeben. Doch sie erfahren, dass die Kommunikation nach Riunuz-Choxxu unterbrochen ist und daher kein Kontakt hergestellt werden kann. Auch sei ihnen der Standort der Basis von Sabaoth Immortalis unbekannt, in deren Nähe Octavia gefangen gehalten wird. Der Loigg'Il rät ihnen, ein Zwischenlager aufzusuchen, welches sich an der Kontrollstation der [[Gichgoiden]] in der Nähe der Area befindet, und dort ihre Fragen zu stellen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor.png|miniatur|rechts|Der Hintereingang von Riunuz-Choxxu: Die Abbildung zeigt den ''[[Mendakos|Verijgorn]]'' (l) und ''[[Hazug-Ságok]]'' (r) mit der Wächterin der Stadt ''Zygisskha'' (m)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch brechen die drei Helden nur in Begleitung von Elora, Filgiz und Schutuhx auf, während die anderen Freigeister und die Piraten im Hafen von Riunuz-Choxxu auf ihre Rückkehr warten. Durch mehrere Schleusentore, welche sich alle mit dem ersten gemeinsam geöffnet haben, gelangen die Helden durch einen großen, ungewöhnlich geformten Gang zu einem Toreingang, über dem ein gigantisches Relief angebracht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx erklärt, dass dies der Hintereingang von Riunuz-Choxxu sei und auf dem Relief die Wächterin „''Zygisskha''“ zu sehen ist, welche [[Hazug-Ságok]] nach seinem Sieg über seinen Bruder [[Zerrox]] um die Herrschaft über die Stadt von seinem Vater [[Mendakos|Verijgorn]] zur Krönung geschenkt bekam. Die Helden hoffen sehr, dass diese riesige Kreatur mittlerweile nicht mehr lebendig und der Zeit erlegen ist, als sie das Tor durchqueren und die uralte Dämonenstadt betreten. Das Licht ihrer Lampen gibt immer nur einen kleinen Ausschnitt der Umgebung preis und die Helden müssen entscheiden, welchen Weg sie einschlagen wollen, um das Lager der Loigg'Il zu finden. Bei genauerer Betrachtung entdecken sie lange Schläuche, welche sie als Arme von Gichgoiden identifizieren. In der Annahme, dass sich bei den Körpern der Kreaturen auch die Kontrollstation befindet, schlägt Augustus vor, diesen zu folgen, und die Gruppe folgt dem Weg nach rechts.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Erster Eindruck.png|miniatur|links|Eine Behausung der [[Xishari]] und den Überresten von zwei Menschen]]&lt;br /&gt;
Sie folgen einem uralten Steinweg und stoßen vor einer Art Behausung auf die Überreste eines Menschen, dessen Leib von dämonischen Krebsen bis auf die Knochen abgenagt ist. Die Leiche ist nicht sehr alt und die Helden schlussfolgern, dass es sich um einen Gefolgsmann der Kultisten handeln müsse, welcher einer Gefahr zum Opfer gefallen ist, bei welcher es sich um die sogenannten „''Nustorschu''“ handeln könnte, von welchen Gildon gesprochen hat. Henk wirft einen vorsichtigen Blick in die Behausung und entdeckt, dass sich innen ein einzelner Raum befindet, in dessen Mitte eine Kuhle im Boden eingelassen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihrer linken Seite ist ein Tor zu einer großen Kammer offensichtlich von der Kultistengruppe geöffnet worden. Im Inneren sind im Halbdunklen die Umrisse einer großen Statue zu sehen und ein ganz leises Zischen ist zu hören. Die Helden beschließen, jeder Gefahr zunächst aus dem Weg zu gehen und die Kammer nicht zu untersuchen. Sie folgen also dem Weg und, nachdem sie einige immer dicker werdenden Gichgoidenarme überwunden haben, stoßen sie tatsächlich auf eine der Kreaturen. Doch da keine Kontrollstation zu sehen ist, folgen die Helden weiter dem Weg.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Knochenkreis.png|100px|miniatur|rechts|Nekromantische Geisterfalle]]&lt;br /&gt;
Nach kurzer Zeit stoßen sie auf einen bläulichen Schimmer, welcher sie zu einem kleinen Knochenkreis führt, welcher eine Urne umgibt, die mit blutigen Zeichen geschrieben ist. Elora erkennt einen nekromantischen Zauber, welcher geisterhafte Schemen gefangen hält, bei denen es sich wahrscheinlich um die ''Nustorschu'' handelt. Die Helden sind zunächst froh, dass diese keine Bedrohung für sie darstellen, spekulieren aber auch darüber, ob es sich um eine Falle von Sabaoth handeln könnte. Sie umgehen den Knochenkreis so weiträumig es geht und folgen dem Weg.&lt;br /&gt;
[[Datei: Statue-Nystorath.png|miniatur|links|Statue des Nystorath – Fürst der Folter]]&lt;br /&gt;
Nach weiteren Behausungen kommen die Helden an eine groteske Statue, die eine raubtierartige Gestalt mit unzähligen Ketten in den Händen und um den Körper gewickelt darstellt. Elora entnimmt der Inschrift, dass es sich um Nystorath, den Fürsten der Folter handelt. Unweit der Statue entdecken die Helden erneut einen geöffneten Eingang und sie beschließen, diesmal das Gebäude zu betreten und zu untersuchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-5.png|miniatur|rechts| „Kammer der Folter“]]&lt;br /&gt;
Vorsichtig treten sie ein und finden einen Raum mit bizarrer Form, an dessen Seiten Ringe für Ketten festigt sind und in dessen Mitte sich eine Art Opferalter befindet, welcher ein Zeichen mit frischem Blut trägt. An seinen Rändern finden sich mehrere Haufen von Asche, was auf einige Rituale hinweist.[[Datei:RC-Karte_5-Relief.png|miniatur|links|Relief in der Kammer der Folter]] An einer Seite des Raumes befindet sich ein großes Relief, welches acht zerstückelte Personen darstellt, deren Teile ringförmig in einem Muster angeordnet sind.  Die Kammer hat zwei weitere Türen, welche allerdings geschlossen sind und welche wohlmöglich noch weiter in das Gebäude der mutmaßlichen Folterkammer hineinführen könnten. Daher lassen sie diese zu und untersuchen den „Altar“, an dessen Rand eine nackte Leiche liegt. In seiner Mitte befindet sich eine Einbuchtung in Form einer umgekehrten Pyramide, an deren Rand mit Blut ein Siegel von [[Utukk'Xul]] gezeichnet ist, wie Elora vermutet. Plötzlich ist leise ein leichtes Kratzen oder Schaben zu hören, welches seinen Ursprung unter dem Boden zu haben scheint, was die Helden verstört und dazu bringt, die Kammer zu verlassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-2.png|miniatur|rechts| „Schrein von [[Hazug-Ságok]]“ mit gelagerten Reliquien, ein toter Dieb liegt im hinteren Bereich]]&lt;br /&gt;
Da der Weg, den die Helden genommen haben, nicht mehr weiterführt, kehren sie um und wollen ihr Glück mit einem anderen Weg vom Haupttor aus versuchen. Bevor sie dieses jedoch erreichen, stoppen sie bei dem Gebäude, welches von den Kultisten geöffnet worden ist, und beschließen, es doch zu untersuchen, damit ihnen nichts in den Rücken fallen kann, falls dort ein Feind anwesend ist. Beim Betreten können sie die Statue als Hazug-Ságok identifizieren, welche in einer leichten Kuhle steht, die mit kleinen Löchern in regelmäßigen Abständen versehen ist. Henk entdeckt im hinteren Teil eine frische Leiche, die aus der Gruppe der Kultisten stammt. Als Henk vorsichtig die Kuhle am rechten Rand betritt, kommt aus dem nächstliegenden Loch eine schwarze Schlange hervor und bei seinem nächsten Schritt eine weitere aus einem anderen Loch. Henk hält inne und Augustus schlägt der ersten Schlange den Kopf ab. Die andere schnappt nach Henk und erwischt ihn leicht am Bein. Henk zieht sich zurück und bemerkt, wie ihm langsam schummerig wird. Augustus will das Gift aus der Wunde bekommen und schneidet etwas ungeschickt daran herum. Henk hat Schmerzen, doch nach einiger zeit geht es ihm wieder besser. Eine Untersuchung der Statue zeigt, dass an ihrem oberen Kopfteil möglicherweise ein Enterhaken befestigt war, mit dem jemand auf die andere Seite zu den Stelen gekommen ist, nachdem der erste Versuch fehlgeschlagen ist. Die Helden beschließen aber, keine ähnliche Aktion zu versuchen, da was immer dort war, nun nicht mehr ist, und brechen auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-Gholtumaar.png|100px|miniatur|links| Statue des Gholtumaar - Fürst der Tobsucht]]&lt;br /&gt;
Am Haupttor angekommen, entscheiden sich die Helden diesmal, der breiten Hauptstraße zu folgen. Sie stoßen auf ein weiteres Skelett, welches vermutlich ebenfalls den ''Nustorschu'' zum Opfer gefallen ist, und entdecken dann zu ihrer rechten auf eine große Statue, die eine muskulöse Kreatur mit fünf Armen und ohne Kopf darstellt. [[Datei:RC-Karte-4.png|miniatur|rechts|Reliquien-Lager]]Elora entziffert den Namen „''Gholtumaar''“, der Fürst der Tobsucht, welcher auch der „Kopflose“ genannt wird. Die Helden folgen weiter der Hauptstraße und im Lichtkegel der Lampe zeichnet sich eine weitere geöffnete Tür ab.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte_4-Steele.png|100px|miniatur|rechts|Stele mit einer Abbildung des &amp;quot;Zerrox&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Im Gebäude befinden sich auf beiden Seiten mehrere Reihen von Stelen, welche dämonische Reliquien enthalten. Als sich die Helden umsehen, finden sie eine frische Leiche und entdecken, dass eine der Stelen mit einem Zeichen aus Blut beschmiert und so geöffnet worden ist. Elora offenbart ihnen, dass die Stele einen Teil des Dämons „Zerrox“ enthalten habe, welches die Kultisten mit der Macht von Utukk'Xul entwendet haben. Anscheinend sucht [[Reveron]] nach den Stücken des Dämons, der von Hazug-Ságok zerrissen und dessen Teile in ganz L'yreh verteilt wurden. Obwohl er ihn vermutlich nicht alle Stücke beschaffen kann, sind die einzelnen Teile dennoch sehr mächtig und mit speziellen Kräften versehen, wie das „Auge des Zerrox“, welches den [[Kunguss]] ruhig gestellt hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-Sobeka.png|miniatur|links|Statue der Sobeka -  Tochter des Hazug-Ságok]]&lt;br /&gt;
Die Kammer der Reliquien hat einen geöffneten Hinterausgang und die Helden beschließen hindurchzugehen. Sie halten sich danach links und stoßen auf einer Kreuzung auf eine weitere nekromantische Geisterfalle. Zur linken entdecken die Helden die groteske Statue eines krokodilartigen Wesens mit einem extrem langen und dicken Hinterleib oder Schwanz. Die Gestalt erinnert die Helden etwas an die Foltermeister in der Folterkammer der Xishari, welche sie als erstes in L'yreh durchquert haben (vgl. [[Kalender#27._Sideon|Episode 22.02]]). Elora identifiziert die Gestalt als Sobeka, die Tochter von Hazug-Ságok und Königin der [[Nebbkor]], welche aus dem „''[[Malgor#Kakorat_.E2.80.93_Der_Absud|Kakorat]]''“, dem Absud als [[Malgor]], entführt wurde. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-3.png|miniatur|rechts| „Haus der [[Sobeka]]“, Geburtsstätte der [[Nebbkor]]]]&lt;br /&gt;
Gegenüber der Statue steht ein größeres Gebäude, dessen Türen ebenfalls geöffnet sind. Aus diesem ist plötzlich leise etwas zu hören, das wie eine Unterhaltung geklungen hat. Die Helden beschließen, dass Elora mit Filgiz und Schutuhx draußen warten solle, während sie hineingehen und das Gebäude untersuchen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Haus über den rechten Eingang und entdecken, dass es spezielle Kammer gibt, in denen anscheinend Eier gelagert sind. Sie finden keine Spur von Eindringlingen und schleichen sich vorsichtig von Kammer zu Kammer des großen Gebäudes. In der zweiten, großen Kammer entdecken sie ein Relief an der Wand, welches erneut Sobeka darstellt, wie sie von zwei Nebbkor bewacht ihre Eier ablegt. [[Datei:RC-Karte_3-Relief.png|miniatur|links|Relief im „Haus der Sobeka“, Darstellung der Dämonin [[Sobeka]] bei der Eiablage]] Im nächsten Raum hält sich auch niemand auf, jedoch gibt es einen Ausgang am Ende des Raumes. Am Anfang jedoch zweigt ein weiterer Gang ab, aus dem ein leichter Lichtschimmer kommt. Augustus geht von Henk gefolgt vor und Kenji bildet die Nachhut. Vorsichtig schleichen sie in die Kammer, in deren Mitte eine Lampe abgestellt ist und den Raum mäßig erhellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk vermutet eine Falle und Augustus macht sich auf einen Angriff von links gefasst. Hinter der Säule zur Linken steht tatsächlich ein Ork und greift ihn mit einem Kriegshammer an. Augustus weicht geschickt dem Schlag aus und Henk umrundet den Ork, um ihn von der liken Flanke aus zu attackieren. Augustus sticht dem Ork sein Schwert in den Hals und Henk wird von hinten angegriffen. Im Schatten der zweiten Säule hat sich ein Schurke versteckt und den überraschten Henk mit seinem Dolch an der Schulter verletzt. Mit einem weiteren gezielten Angriff tötet Augustus den zweiten Angreifer und macht es so unmöglich, ihn zu verhören. Kenji entdeckt eine Tasche der beiden, in der sie die uralten Eier eingesammelt haben, und ein Schauer läuft über den Rücken der Helden bei dem Gedanken, dass die Eier wohlmöglich noch ausgebrütet werden könnten. Henk findet bei einem der Angreifer ein Siegel von [[Graltik Blutklinge]] und kann den Mann damit Graltiks Elite-Söldnern zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie den Bezirk der Nebbkor weiter erkunden wollen, beschließen die Helden eine Rast einzulegen, damit sich Henks Verletzungen etwas erholen können. Dafür holen sie Elora, Filgiz und Schutuhx und ziehen sie sich in das „Haus der Sobeka“ zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 28: Larot === &lt;br /&gt;
''' 16. Aletheon  721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkunden weiter den [[L'yreh#Bezirk_der_Nebbkor|Bezirk der Nebbkor]] und suchen die Arena, wo sich das Lager der [[Loigg'Il]] befinden soll. Sie müssen den dortigen Aufseher von der Legitimität ihrer Anwesenheit überzeugen und erfahren in dem Zusammenhang Details über [[Schutuhx]]‘ Vergangenheit. Die Helden konfrontieren Diebe in der Arena und versuchen, deren Anführer Larot die benötigten Informationen zu entlocken und nutzen dabei Schutuhx‘ Geisteskräfte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
16. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich um seine Verletzungen kümmert, entdeckt Elora im hinteren Teil des Hauses, wo der Kampf mit Graltiks Männern stattgefunden hat, ein [[Nebbkor]]-Ei, welches einen kleinen Sprung hat, als würde etwas schlüpfen wollen. Sie bringt das Ei ins Lager zu den anderen und alle beobachten, wie sich weitere Risse in der Eierschale bilden. Augustus beeilt sich und holt den Kriegshammer des Orks aus der hintersten Kammer, um das zu töten, was auch immer aus dem Ei schlüpfen würde. Als er zurückkehrt, platze die Eierschale gänzlich auf und ein kleines krokodilartiges Etwas kriecht hervor. Obwohl es keine direkte Bedrohung darstellt, reagieren die Helden sofort und Augustus schlägt den Nebbkor-Nachwuchs mit dem Hammer platt. Um sicherzustellen, dass aus den anderen Eiern nicht auch noch neue Nebbkore schlüpfen können, will Augustus sie alle mit dem Hammer zertrümmern. Er schlägt mit voller Kraft auf ein Ei, muss aber schmerzhaft feststellen, dass es absolut solide ist. Elora kann das Geheimnis lüften und erklärt, dass bei dem Kampf gegen den Ork etwas Blut auf die Eierschale getropft sei und dies den Reifungsprozess ausgelöst habe. &lt;br /&gt;
[[Datei:Augustus_Karte.png|miniatur|rechts|Augustus‘ Karte vom Bezirk der Nebbkor]]&lt;br /&gt;
Während Augustus auf Papier von Kenji versucht, eine Karte des Bezirks der Nebbkor zu erstellen, beraten die Helden untereinander, wie die gefangenen Geister einzustufen sind. Einerseits haben sie die Kultisten und ihre Schergen angegriffen und einige getötet, bevor sie in der nekromantischen Falle gefangen wurden. Andererseits erinnern sie die Helden an die Elben-Geister aus der Folterkammer der Xishari, welche sich zunächst auch feindselig verhielten, dann aber durch das Licht von Kenji kommunikativ wurden und denen die Helden helfen konnten (vgl. [[Kalender#27._Sideon|Episode 2: Mirion]]). Also überlegen sie, ob die Geister ihnen eventuell gegen die Kultisten zur Seite stehen könnten, doch entschließen, dass eine Befreiung noch zu riskant wäre. Sie wollen abwarten, ob ihnen nicht vielleicht selbst ein Geist begegnet und sie dann Erfahrungen im Umgang mit ihnen machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach machen sich die Helden auf den Weg und erkunden weiter den [[L'yreh#Bezirk_der_Nebbkor|Bezirk der Nebbkor]]. Sie suchen nach der Arena, in deren Nähe sich das Lager der Loigg'Il befinden soll. Sie stoßen auf eine gigantische Mauer und finden eine Statue von [[Azeruel]]. Augustus überkommt Zorn, weil sie immer noch nicht erfolgreich waren und Octavia gefunden haben, und versucht, mutwillig etwas zu zerstören. Erst, als sie einige Entfernung zwischen sich und der Statue bringen, legt sich sein Zorn und er beruhig sich wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie keinen Durchgang in der großen Mauer gefunden haben und alle weiteren Wegmöglichkeiten durch tiefere Wasserstände führen würden, beschließt Henk, allein auf Erkundung zu gehen und dabei den Weg über die Hausdächer zu nehmen. Die anderen warten so lange und Henk entdeckt, dass an einer Stelle das zu überwindende Wasser nur wenige Meter beträgt. Gemeinsam beschließen, sie, an dieser Stelle das Wasser zu durchqueren, in dem unzählige dämonische Krebse leben und nach ihnen schnappen werden. Doch es gelingt ihnen ohne große Schmerzen, durch das Wasser zu kommen und sie finden tatsächlich den Eingang zur Arena.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-Lager.png|miniatur|rechts|Das Lager der Loigg'Il im Eingangsbereich der Arena]]&lt;br /&gt;
Dort jedoch warten bereits etliche Umgewandelte und umzingeln sie. Der Aufseher der Loigg'Il, welcher die [[Gichgoiden]]-Kontrolle bedient, schickt sofort einen anwesenden [[Gnathoseloda|Haiwächter]] los, welcher bedrohlich mit geöffnetem Maul vor Schutuhx' Kopf  verharrt. Dann spricht der Loigg'Il telepathisch Schutuhx an, warum er als Ausgesonderter den befehlen nicht gehorchen würde. Die Helden erfahren, dass der Loigg'Il „''Guxju''“ dafür verantwortlich ist, dass Schutuhx ausgesondert wurde. Der daraufhin entbrennende, mentale Streit zwischen ihnen wird vor den Helden abgeschirmt, doch die roten, zackigen Muster auf ihrer Haut lassen erkennen, dass beide sehr wütend sind. Mit aufgestellten Tentakeln zieht sich Schutuhx schließlich zischend hinter die Helden zurück und Guxju wendet sich ihnen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guxju weiß anscheinend genau, wer sie sind, und er will wissen, was sie in Riunuz-Choxxu suchen und ob sie die Erlaubnis von „''Ngetuz''“ am Anlegeplatz erhalten haben. Henk bestätigt ihn dies, doch der Loigg'Il bleibt skeptisch und fordert eine mentale Überprüfung als Beweis. Da diese jedoch mit großen Risiken verbunden ist, wie Henk am eigenen Leib erfahren musste (vgl. [[Kalender#7._Aletheon|Episode 13: Der Erste]]). Daher überredet Henk Schutuhx, mit Guxju zu kommunizieren und Henks Angaben zu bestätigen. Aber Schutuhx weigert sich, da Guxju sein damaliger Vorgesetzter war, welcher ihn verriet, weil er die Melodie des Elben aus Schutuhx Kopf nicht mehr ertragen konnte. Seitdem hasst Schutuhx Guxju, denn diese Emotion ist den Loigg'Il nicht fremd. Erst als Henk ihm einen der Regenerationstränke aus Bußßeuxuß‘ Versteck anbietet, erklärt sich Schutuhx bereit, Guxju alles telepathisch zu bestätigen. Die beiden berühren sich mit ihren Tentakeln und ein komplexes, mehrfarbiges Muster entsteht zuerst auf Schutuhx‘ Haut und nach einigen Sekunden ist dieses als exakte Kopie auf Guxjus Haus zu erkennen, worauf dieser die Rechtmäßigkeit bestätigt und bereit ist, die Helden zu unterstützen.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen mit Guxju und erfahren, dass es Konflikte mit [[Sabaoth Immortalis]] gab und sich dieser mit seiner Gefolgschaft auf der anderen Seite von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] abgeschottet hat, vermutlich irgendwo im Tempelbezirk. Die Kultisten beanspruchten auch die Schlüssel für die Stadttore aus der sogenannten Schlüsselkammer und halten seitdem die Loigg'Il von ihren Aktivitäten fern. Die Kommunikation innerhalb von Ruinuz-Choxxu wird überdies von den nekromantischen Kesseln gestört, welche die ''Nustorschu'' festsetzen. Die Helden erfahren ferner, dass einige Späher der Kultisten sich in diesem Bezirk aufhalten und vermutlich die einzigen sind, die wissen, wie man die Tore öffnet. Einer von ihnen gab die Befehle und scheint ein Anführer zu sein. Er hält sich mit seinen Männern in der Arena auf und sucht nach Orichalkum-Ablagerungen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-HGvsZ1.png|miniatur|links|[[Zerrox]] (l.) gegen [[Hazug-Ságok]] (r.)]] [[Datei:RC-Arena-HGvsZ2.png|miniatur|rechts|[[Hazug-Ságok]] mit den zerstückelten Teilen von [[Zerrox]]]]&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, den Anführer zu überwältigen und ihn danach auszufragen, wo Octavia gefangen gehalten wird und wo die Kultisten sind. Im Eingangsbereich der Arena entdecken sie zwei gigantische Reliefs, welche auf der linken Seite den Kampf von [[Hazug-Ságok]] mit [[Zerrox]] und auf der rechten Seite die Zerstückelung des Zerrox durch Hazug-Ságok darstellen. Während sich Schutuhx und Filgiz die Abbildungen anschauen, dringen die Helden in die Arena vor, welche mit riesigen Blasentangpflanzen bewachsen ist und in der es höllisch stinkt. Als sie am hinteren Ende einen Lichtschein entdecken, schleichen sich Augustus und Henk voran und beobachten zwei Schergen, welche mit Hämmern auf dem Boden eine Orichalkumablagerung abschlagen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-Innen.png|rechts|miniatur|Das Innere der Arena mit den beiden Laternen an den Orichalkumablagerungen]] [[Datei:Larot.png|links|miniatur|Larot (hinten) und einer seiner Untergebenen beim Abbau der Orichalkumablagerung]]&lt;br /&gt;
Henk und Augustus überwältigen rasch die arbeitenden Kultisten und locken auch den Anführer und zwei weitere herbei. Es scheinen wieder ein paar von Graltiks Männern zu sein, welche den Angriffen von Henk und Augustus nichts entgegenzusetzen haben. Als der Befehlsgebende bemerkt, dass seine Männer die Helden nicht abwehren können, flieht er und Augustus versucht vergeblich, ihn einzuholen. Schließlich ruft er dem Fliehenden „Stopp“ hinterher, dass er nicht entkommen kann und stehenbleiben soll. Augustus hofft, dass Filgiz oder Schutuhx im vorderen Bereich der Arena seine Rufe hören und den Fliehenden aufhalten, was auch geschieht, denn Schutuhx gibt dem Fliehenden den mentalen Befehl, sich hinzulegen, wodurch er überwältigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji versuchen, den Gefangenen Larot zum Reden zu bringen, doch dieser steht treu zu Graltik und würde diesen niemals verraten. Selbst Kenjis Hinweis, dass die Kultisten die Welt zerstören wollen und es dann nichts mehr zu tun gibt für eine Diebesgilde, stimmt ihn nicht um. Augustus versteht die Treue, welche Larot Graltik entgegenbringt und respektiert seine Loyalität. Ihm ist klar, dass man nur durch Folter Informationen herausbekommen könnte und spricht mit Henk darüber, dass er persönlich dies am liebsten nicht tun würde, wenn es einen anderen Weg gäbe. Sie erinnern sich an Schutuhx zurückgekehrten Geisteskräfte und beschließen, dass dieser die Informationen aus Larot herausholen soll. Henk gibt noch zu bedenken, dass sie auch einfach auf eigene Faust versuchen können, das Lager zu finden, doch dieser Weg erscheint den anderen als zu unsicher, da Octavia schnellstmöglich befreit werden müsse. Also bitten sie Schutuhx, das verhör durchzuführen, welcher sich darüber freut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schutuhx schließlich das Verhör beginnen will, beschimpft Larot Henk und Augustus als Feiglinge, weil sie die Folter nicht persönlich durchführen wollen. Kenji geht während der Prozedur auf Abstand, um Larots Schreie nicht so laut hören zu müssen. Auch Augustus zieht sich während der „Befragung“ zurück und nur Henk bleibt stark und beobachtet das Geschehen aus der Nähe. In Augustus kommen alte Bilder von seinen Folterungen aus Loderis hoch und er fühlt sich so elend wie damals. Kenji ist auch am Boden zerstört und versucht, die Qualen auszublenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Schutuhx mit Larot fertig ist, teilt er den Helden seine Erkenntnisse mit. Obwohl Larot sich als sehr widerstandsfähig herausgestellt hat, hat Schutuhx einige Informationen herausbekommen. Larot ist einem gewissen Ilmor unterstellt, welcher einen der drei Schlüssel hat, mit welchem man auf die andere Seite von Riunuz-Choxxu gelangen kann. Doch Ilmor befindet sich hinter einem weiteren Tor in einem abgeschirmten Bereich – der alten Schmiede. Außerdem hat Schutuhx beobachtet, wie Ilmor einen Pfeilfton mit seinen Händen machte, worauf sich das Tor öffnete. Henk identifiziert die Geste als den klassischen Käuzchen-Schurkenruf. Zusätzlich hat Schutuhx in Larots Erinnerungen beobachtet, wie Ilmor eine Leiter hinaufgeklettert ist, um zu einem anderen Zugang zum Tor zu gelangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora ergänzt Schutuhx Angaben, denn sie kennt Ilmor und weiß zu berichten, dass er einer von Reverons Schülern und ehemaliger Ritter aus Ankarz sei, welcher schon vor dem Kennenlernen von Reveron intrigant war. Nach einer Lähmung durch eine Kampfverletzung während eines Turnieres wurde er von Reveron „geheilt“. Ilmor ist als sehr guter Schwertkämpfer aus Ankarz der beste Kämpfer unter Reverons Schülern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss möchte Schutuhx gerne Larots Hirn verspeisen und, da dieser nur noch ein sabbernder Körper ist, willigen Henk und Augustus in die widerliche Prozedur ein, obwohl Henk ihn vorher gerne noch umgebracht hätte. Augustus wird sehr schweigsam und zieht sich vor die Arena an eine große Säule zurück. Er braucht etwas Zeit für sich und Elora setzt sich neben ihn und hält still seine Hand. Die Erinnerungen an seine Folterungen in Loderis verfolgen ihn seit Larots Schreien.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 29: Reue === &lt;br /&gt;
''' 17. Aletheon  721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden wegen ihrer Entscheidung von Gewissensbissen geplagt und Kenji hält ihnen nach einem Gebet eine Ansprache. Nach langer Diskussion über Kenjis Plan und einem Schläfchen suchen die Helden nach dem Tor, welches zur Schmiede führt. In einer Behausung stoßen sie auf wimmernde Geister, denen Kenji helfen möchte, und er bittet die anderen, draußen auf ihn zu warten, während er sich allein hinein begibt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hält sich wütend in der Arena auf und Augustus sitzt stillstarrend davor an einer Säule, während sich Kenji, der sich dreckig und besudelt fühlt, in eine Xishari-Behausung zurückzieht und betet. Elora sagt Augustus, dass sie es ausgesprochen mutig findet, sich seiner Reue und den damit verbundenen Schmerzen zu stellen. Sie habe gelernt, eine Menge zu verdrängen, weshalb sie solche Erlebnisse recht kalt lassen, doch die Gemeinschaft mit den Helden bringe sie mittlerweile zum Nachdenken. Man hört Henk sich selbst verfluchen und schreien. Dieser ist wütend auf sich, da er Larot an Schutuhx übergeben habe, und stellt in Frage, ob es überhaupt richtig gewesen sei, den Gedankenschinder mitzunehmen, aufzupäppeln und dann auch noch wie selbstverständlich einzusetzen. Nachdem Augustus seine Lähmung überwunden und sich wieder gefasst hat, geht er zu Henk und spricht mit ihm. Er übernimmt einen Anteil an der Schuld und versucht Henk, welcher den Gedankenschinder am liebsten sofort umbringen will, deutlich zu machen, dass auch er nicht glücklich über das Abkommen mit Schutuhx sei, aber er ihn noch als nützlich bei der Rettung von Octavia hält, auf den man sich nicht leisten könne zu verzichten. Schließlich kehren die beiden aus der Arena zurück und Kenji nimmt sie in Empfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji lädt Henk, Augustus und Elora in die Xishari-Behausung ein, um mit ihnen zu sprechen.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Setzt euch bitte kurz, ich möchte euch etwas sagen: ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was in euch vorgeht, ich verstehe es, denn es geht mir nicht anders. Ich habe vielleicht keine guten Worte dafür, aber nachdem was passiert ist, bin ich wütend, angewidert, verzweifelt ... alles richtige Worte und doch beschreiben sie kaum, was wirklich in mir ist. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich habe mich hierher zurückgezogen- alleine, weil ich in meiner Verzweiflung das Licht um eine Erklärung, um Rat und um Hoffnung gefragt habe. Und mit einer Erkenntnis bin ich wiedergekehrt, und die würde ich gerne mit euch teilen: '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin davon überzeugt, dass wir bei all unseren hehren Zielen, bei all unseren bekannten Feinden, unseren größten und allgegenwärtigsten Feind übersehen und unterschätzt haben: und zwar rede ich von diesem Ort hier. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Entschuldigt, ich hätte es wissen müssen. Dies ist nicht einfach ein dunkler, trostloser Ort. Wir sind [[Malgor]] näher, als ein Mensch jemals sein sollte. Und was ihr spürt, ist der Blutzoll, den wir zahlen. Was wir denken, was wir fühlen, was wir getan haben - es wird durch nichts besser, oder entschuldbar, aber es ist eine Folge, geschuldet dem Fakt, dass wir permanent all dem hier angesetzt sind, dieser dämonischen Fäule. Sie kriecht in uns, nagt an uns, versucht uns auszuhöhlen, uns zu verdrehen, bis nichts mehr von uns übrig ist. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Aber wir dürfen uns dieser Dunkelheit nicht ergeben. Wir müssen gemeinsam eine Bresche in diese Dunkelheit schlagen - eine Bresche des Lichts! Unseren eigenen Weg finden und formen. Und dieser Pfad muss hier und heute beginnen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und wenn wir nicht wissen, wo unser Pfad langführt, dann werde ich versuchen, uns den Weg zu weisen. Zögert nicht, mit mir zu reden. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir können nicht ungeschehen machen, was mit dem Mann da draußen geschehen ist. Aber ich habe das Gefühl, es ist richtig, wenn wir verhindern, dass das, was von ihm übrig ist, für immer hier gefangen ist. Wir müssen einen Weg finden, ihn zu befreien aus dieser Falle. Nur dann können wir gehen und Octavia retten – auf unsere Weise.“''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji die anderen auf ihren größten, bisher übersehenen Feind hingewiesen hat, der seiner Meinung nach der Ort selbst sei, und die widerliche Tötung Larots als Blutzoll interpretiert hat, den es zu zahlen gelte und welcher der dämonischen Atmosphäre geschuldet sei, fasst er den Plan, Larots gefangene Seele aus der Geisterfalle zu befreien. Kenji er findet es falsch, dass sie zugelassen haben, dass Larots Geist in der Falle eingesperrt wurde, und da er schon die Folter nicht ungeschehen machen könne, wolle er wenigstens die Gefangenschaft ungeschehen machen. Augustus hält diesen Plan für zu riskant, weil die befreiten Geister sie angreifen könnten, und Kenji schlägt vor, die Geisterfalle allein zu zerstören, da er hat das Gefühl hat, als einziger etwas gegen die Geister ausrichten zu können. Kenji will seinen Worten jetzt auch unbedingt Taten folgen lassen, damit sie nicht bloße Worte bleiben. Kenji drückt seine absolute Gewissheit aus, dass, wenn sie „''dem Pfad des Lichtes folgen, dass dieser Pfad auch an ein Ziel führt!''“, und fordert sie auf, zu vertrauen. Weil er davon ausgeht, dass die Loigg'Il seinen Plan missbilligen, bittet er Henk und Augustus, diese so lange abzulenken, bis er die Falle zerstört habe. Henk weist darauf hin, dass die Geisterfalle für die Station hier wichtig sei, und Augustus befürchtet, dass ihre Zerstörung das Ende der Zusammenarbeit mit den Loigg'Il bedeuten würde, doch Kenji hält an der Befreiung von Larots Seele fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk weist Kenji darauf hin, dass er diesen Plan nicht durchführen müsse, damit sie ihm folgen, denn das würden sie auch so tun. Henk ist auch davon überzeugt, dass sie Kenji von Anfang an hätten folgen sollen, da er in L'yreh ihre stärkste Waffe sein könne. Die Zerstörung dieser Falle würde keine Läuterung bringen, weil die „Missetat“ begangen ist. Henk stimmt Kenji darin zu, dass der einzige Weg, aus L'yreh herauszukommen, der Pfad des Lichtes ist. Diese Erkenntnis müsse Kenji nicht durch irgendwelche Handlungen beweisen, er könne aber dazu stehen, was er sei, denn das sei ihre einzige Hoffnung. Kenji dankt Henk für seine Worte und bietet Henk, für ihn zu beten, da es ihm immer schlechter geht, weil er nicht mehr essen und trinken kann an. Doch da Filgiz erwähnt hat, dass er erneut Späher beobachtet habe, beschließen die Helden, einen anderen Ort etwas abseits für eine längere Rast zu suchen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz für die Helden etwas abseits der Arena zu einer Behausung der Xishari und Kenji spricht eine Bannung in der Kammer, um die Atmosphäre etwas erträglicher zu machen. Dann legen sich alle schlafen und Filgiz übernimmt die Wache. Schutuhx macht sich Notizen zu dem Ort auf seiner roten Schreibtafel und es interessiert ihn auch nicht, dass ihn nach der Aktion in der Arena niemand beachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erwacht als erstes und lässt sich von Filgiz die Lage beschreiben. Dieser hat Lichter von Spähern ausfindig gemacht und weist Augustus auf einen Ort hin, an dem sie verschwunden wären. Dort vermutet Augustus das Tor zur Schmiede, welches sie suchen, und er schickt Filgiz los, einen Weg dorthin auszuspähen. Als Kenji erwacht, erzählt ihm Augustus kurz von seiner Reue in Druzba, aus deren lähmender Wirkung er nur durch die Worte des Windlings Parvus herausgerissen wurde. Dann erwacht auch Henk und versucht, etwas Nahrung zu sich zu nehmen, was ihm nur widerwillig und unter starker Anstrengung gelingt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Nustorschu.png|miniatur|rechts|Ein Geist der Nustorschu]][[Datei:RC-Rel-Futter.png|miniatur|links|Relief eines Xishari Festmahls]]&lt;br /&gt;
Schließlich machen sich die Helden auf den Weg und versuchen, zu dem Ort zu gelangen, an dem Augustus das Tor vermutet. Unterwegs stoßen sie auf eine weitere Geisterfalle, welche Kenji genauer untersucht. Sie finden auf dem weiteren Weg ein seltsames Relief mit fressenden Xishari und einen Gichgoiden und hören kurz darauf wimmernde Laute. Als sie den Geräuschen nachgehen, entdecken sie im hinteren Teil einer Xishari-Behausung zwei Elbengeister. Kenji besteht darauf, allein hineinzugehen und mit ihnen zu kommunizieren, da er sich als einziger in der Lage wähnt, möglichen Geisterangriffen zu widerstehen und standzuhalten. Als warten Henk vor der Tür und Augustus im Eingangsbereich, um Kenji beizustehen, falls es Probleme geben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji scheint im Inneren zu versuchen, mit den Geistern zu kommunizieren und richtet sein Licht auf sie. Irgendwann wendet er sich an Augustus und bittet ihn, ihm das elbische Amulett zu reichen. Kurz darauf greift ein Geist Augustus an und lähmt ihn. Henk kommt ihm zur Hilfe und kann den Geist von ihm abbringen. Doch dieser greift nun Henk an, welcher ihm in seinem geschwächten Zustand nicht entgegensetzen kann und schmerzhaft verkrampft. Zum Glück kommt ein zweiter Geist dazu, welcher mit dem ersten kommuniziert und ihn von seinem Opfer abbringt. Henk bricht verkrampft und geschwächt zusammen und wird von Augustus massiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-09-Galazaar.png|miniatur|links|Tor mit dem Abbild und Namen von Galazaar]] &lt;br /&gt;
Als Henk sich wieder bewegen kann, machen sich die Helden vorsichtig auf die Suche nach dem von Augustus vermuteten Tor. Bereits nach sehr kurzer Zeit stoßen sie auf eine gigantische Mauer und tatsächlich entdecken sie an der Stelle das erwartete Tor, jedoch ist an diesem keinerlei Anzeichen zu erkennen, dass es besetzt ist. Außerdem ist über dem Tor eine Darstellung und ein Name eingraviert, den Elora mit „Galazaar“ übersetzt, den die Menschen Boron nennen. Damit ist allen klar, dass es nicht das von ihnen gesuchte Tor zur Schmiede ist, und sie beschließen, an der großen Mauer weiterzugehen, da sie erwarten, auf weitere Tore zu stoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zunächst gehen sie auf eine bis zur Höhlendecke emporragende Konstruktion zu, über welcher ganz oben ein grünlicher Schimmer sichtbar ist. Außerdem scheint die Konstruktion einer riesigen Rampe zu ähneln, welche von der Decke in den benachbarten Bezirk hinunterführt. Da es keinen Zugang zu dieser Schräge gibt, folgen die Helden weiter der Mauer und kommen wieder zu der Stelle, an der sie gerastet haben. Sie folgen der Hauptstraße zurück und sehen wieder zu ihrer rechten die große Mauer.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-12-Soiriz.png|miniatur|rechts|Tor mit dem Abbild und Namen von Soiriz]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelangen sie an ein weiteres Tor, welches erneut mit einer Abbildung und einem Namen versehen ist. Diesmal steht dort „Soiriz“, welche Elora als Göttin der Gefahr bezeichnet. Dadurch ist allen bewusst, dass es erneut das falsche Tor ist, und  sie folgen weiter der Hauptstraße, bis sie nach kurzer Zeit einen leichten Lichtschimmer sehen. Dieser stammt von einem weiteren Tor, welches sich am Ende der Straße befindet und beleuchtet ist. Um einen Plan zu machen und sich nicht durch ihr eigenes Licht zu verraten, verstecken sich die Helden in einer Xishari-Behausung und wollen das weitere Vorgehen besprechen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 30: Die Schmiede === &lt;br /&gt;
''' 17. Aletheon  721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden rasten vor dem Tor zur Schmiede und Augustus bittet Kenji um Rat. Elora erzählt eine moralisch fragwürdige Geschichte, die sie mit Reveron erlebt hat, und Henk späht das Tor aus. Die Helden tricksen die Wachen am Tor aus, überwinden sie und gelangen in die Schmiede. Sie suchen den gefallenen Ankarzer Ritter Ilmor, doch dieser hat sich in der Tiefe versteckt und den Zugang blockiert. Die Helden finden einen alternativen Weg in die Tiefe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
17. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden rasten in einem hinteren Teil der Behausung, damit sich Henk etwas ausruhen kann, und Kenji spricht eine Bannung, um den Ort etwas erholsamer zu  machen, damit Henk etwas Ruhe finden kann. Augustus schildert Kenji, dass er schon wieder über sein Ziel hinausgeschossen ist, als er der Folterung von Larot zustimmte, und möchte von Kenji wissen, was er dagegen tun könne, damit er nicht nochmal auf solche dunklen Pfade gerät. Kenji erklärt, dass sich der Herr der Lügen gerne mit Einflüsterungen in unsere Gedanken schleicht, aber er versichert Augustus auch, dass er im Inneren ein Gefühl für das Richtige und Gerechte habe, auf welches er nur hören müsse. Augustus will wissen, was ihm helfe, wenn er es immer erst im Nachhinein feststellen könne, und Kenji verspricht ihm, eine Antwort auf diese Frage zu suchen. Bis dahin rät er Augustus, sich vor jeder wichtigen Entscheidung mit seinen Gefährten zu beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht danach Elora an und bittet sie als Expertin um Rat. Sie erklärt ihm, dass Dämonen immer von der Bereitwilligkeit der Menschen abhängig sind. Als Beschwörer ist es besonders wichtig, zu erkennen, wann ein Dämon ihn belügt, denn ansonsten wird man ihre Marionette und handelt nach ihrem Willen. Dann erzählt sich Augustus eine düstere Geschichte, welche sie mit Reveron erlebt hat. Sie wollten einen Berater des Königs verderben, doch weil dieser standhaft an seinem Lichtglauben und seinen Geboten festgehalten hat, obwohl sie seinen Besitz, seine Familie und seine Gesundheit verdarben. Doch der Berater verweigerte selbst mit zerstörtem Leib noch die Gefolgschaft und lächelte Elora mitleidig und vergebend an. Diese war von dem Blick gequält und hasste den Mann dafür, dass er gewonnen hatte. Elora offenbart den anderen mit dieser Geschichte die abartigen Taten, an denen sie mit Reveron aktiv beteiligt war. Sie gibt Augustus den Rat, sich etwas zu suchen, an das er aufrichtig glaubt und was ihm wichtig ist. Sie erinnert ihn an die thyrnischen Tugenden, denn so etwas hassen die Dämonen. Denn die Tugenden oder die Gebote der Lichtgötter machen die Menschen stark, weshalb Dämonen alles daran setzen, diese zu verdrehen und zu zersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat die Geschichte und das Gespräch mitbekommen und wundert sich, da Eloras Ausführungen eigentlich bereits allen bekannt sein sollten, denn es sind natürlich immer unsere eigenen Entscheidungen und man muss etwas in sich haben, was das verhindert. Henk weist Augustus darauf hin, dass er doch seine Richtlinien habe, und Augustus bedauert, dass er diese in den wichtigen Momenten anscheinend immer wieder vergisst, was Henk seiner Jugend zuschreibt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-Mienen.png|miniatur|links|Das Tor zur Schmiede und den Minen]]&lt;br /&gt;
Um ihr weiteres Vorgehen planen zu können, schleicht Henk voraus und erkundet das Tor. Er berichtet, dass auf dessen linker Seite versteckt eine Strickleiter hinaus auf die Mauer führt, auf welcher mindestens eine Wache patrouilliert. Sie beschließen, dass Augustus und Kenji sich als Kultisten tarnen, welche durch das Tor wollen, und mit ihrer Aktion die Wache ablenken. Henk und Filgiz wollen vorher die Leiter erklimmen und in dem Augenblick, nachdem die Wache das Tor geöffnet hat, zuschlagen. Auf diese Weise würden die Helden gleichzeitig die Mauerwachen und die Torwache ausschalten und müssen keine Angriffe von oben befürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan wird umgesetzt und Henk und Filgiz schleichen die Strickleiter hinauf und verstecken sich oben. Henk löst oben eine kurze Reflexion aus,  welche für Augustus das Zeichen ist, mit Kenji vor das Tor zu treten. Kenji pfeift das Geheimzeichen und die Wache verschwindet, um das Tor zu öffnen. Henk und Filgiz haben sich oben herangeschlichen und dort zwei Wachen vorgefunden. Die eine überquert die Mauer, um das Tor öffnen zu lassen, als sie kurz innehält und Henk unsicher ist, ob er entdeckt ist. Doch die Wache gibt schließlich nach unten den Befehl, das Tor zu öffnen, und kurz danach greift Henk sie an. Filgiz stürzt sich auf die zweite Wache und in dem Kampf bekommt Henk einen Armbrustbolzen ab. Währenddessen öffnet sich das Tor und Augustus, der bereits unauffällig seine Waffe gezogen hat, stürmt auf den Torwächter zu. Er verwickelt den Ork in einen Zweikampf, doch leider befindet sich eine Patrouille in der Nähe, welche ein Warnsignal ausstößt, bevor sie sich in den Kampf einmischt. Kenji zieht seinen Säbel und beschäftigt den herbeistürmenden, damit Augustus sich auf den Kampf mit dem Ork konzentrieren kann. Als dieser dann zu Boden getreten und stark verletzt ist, nimmt Augustus Kenji seinen Gegner ab und gemeinsam bezwingen sie die Wächter. Auf der Mauer unterstützt Henk noch Filgiz im Kampf und die beiden schalten die Armbrustschützen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf entfernen sie den Schlüssel, welcher das Tor geöffnet hat, und nehmen ihn mit. Das Tor schließt sich und Filgiz zieht die Strickleiter auf der Außenseite hoch und kappt die Leiter auf der Innenseite in mehreren Schritt Höhe, damit niemand aus der Schmiede entkommen kann. Danach untersucht Filgiz vorsichtig das Gelände, während die anderen auf ihn warten und Henk seine Verletzung verarztet. Nach seiner Rückkehr berichtet Filgiz von zwei großen Gebäuden und in einem brennt Licht. Die Helden untersuchen zuerst das dunkle und vernehmen aus seinem Inneren Geräusche, welche auf einen Nebbkor hinweisen. Um nicht auf sich aufmerksam zu machen, können sie kein Licht mitnehmen und entdecken so nur, dass in der Mitte des Gebäudes ein großer Haufen Gestein liegt, welches der Nebbkor vermutlich zerkleinert. Sie umrunden das Gebäude und erkunden vorsichtig die Gegend, immer damit rechnend, auf Ilmor zu stoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem großen Platz steht eine gigantische Skulptur, welche einen Amboss mit Flammen darauf darstellt, und auf der anderen Seite befindet sich das große beleuchtete Gebäude. Doch die Helden wollen erst das weitere Gelände untersuchen, damit ihnen niemand in den Rücken fallen kann, wenn sie das beleuchtete Gebäude untersuchen, in dem sie Ilmor vermuten. Bei einer Untersuchung des Geländes finden die Helden mit Membranen versiegelte und mit Wasser gefüllte Minenschächte, doch keine weiteren Kultisten oder ihre Schergen. Daher kehren sie zurück zum großen Platz.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Schmiede.png|miniatur|rechts|Die Schmiede mit dem Aufzug in die tiefere Ebene]]&lt;br /&gt;
Jetzt spähen die Helden in das beleuchtete Gebäude hinein und entdecken eine Schmiede mit mehreren Essen, Materiallagern und einer Art Brunnen in der Mitte, in welchen Ketten hinabhingen, um vermutlich eine Art Fahrstuhl zu bewegen. Es ist niemand zu sehen, doch Henk hört von unten Stimmen, welche zu Eile antreiben, und Schmiedegeräusche. Doch der Aufzug lässt sich nicht bewegen, da er vermutlich unten festgestellt ist. In der Tiefe scheint sich eine weitere Ebene zu befinden, doch es ist äußerst gefährlich, die Kette hinabzuklettern, da sie sehr rutschig zu sein scheint, so dass nur Henk eine Chance auf Erfolg hätte. Bei der Durchsuchung der Schmiede finden die Helden etliche Schwerter, welche aus dämonischem Metall geschmiedet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen nach einem Weg, auf die tiefere Ebene zu gelangen, denn dort muss sich Sabaoths bester Kämpfer Ilmor, der Ritter aus Ankrz, aufhalten, welcher den Schlüssel zu den Teilen von Riunuz-Choxxu besitzt, in denen sich Octavia gefangen gehalten wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 31: Ilmor === &lt;br /&gt;
''' 18. Aletheon  721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen einen Weg in die tiefere Ebene der Schmiede, auf welcher sie den Kultisten und ehemaligen Ritter Ilmor vermuten. Sie erkämpfen sich einen Zugang und finden einen Tunnel zur dämonischen Schmiede, in welcher gerade eine mächtige Waffe fertiggestellt wird. Die Helden stellen sich Ilmor, welcher allerdings nicht allein ist, und es entbrennt ein harter Kampf um Leben und Tod, nach dem Augustus ein überlebendes Opfer „erlöst“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Erzlager.png|miniatur|rechts|Das Erzlager der Schmiede]]&lt;br /&gt;
Um einen Zugang zu der tieferen Ebene zu finden, kehren die Helden zum Gebäude mit dem Nebbkor zurück und greifen den Dämon an, um das Innere des Gebäudes untersuchen zu können. Während Augustus und Kenji als erstes auf den Nebbkor zugehen, schleicht sich Henk von hinten an den Dämon heran. Nach einem kurzen Kampf, bei dem Henk etwas abbekommen hat, bezwingen sie den Wächter und durchsuchen das Erzlager. In der Mitte des Raumes entdecken sie eine Luke, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt und eine Erzrutsche in die tieferen Ebenen freigibt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebbkor-Arbeiter.png|miniatur|links|Nebbkor-Arbeiter]]&lt;br /&gt;
Die Helden klettern langsam und vorsichtig die Rutsche hinab und stoßen auf eine riesige Höhle, in welcher Gesteinsschutt aufgehäuft ist. Die Helden finden einen Ausgang, welcher sie vermutlich in das Tunnelsystem einer Erzminen führt. Dort klopft ein weiterer Nebbkor Steine und blockiert ihnen den Weg. Henk schleicht vor und lenkt die Aufmerksamkeit des Dämons auf sich. Dann flüchtet er vom Nebbkor verfolgt in einen Tunnel, so dass die anderen ihren Weg fortsetzen können. Henk versteckt sich in einem Gang und lässt den Dämon passieren. Dann schleicht er rasch zurück zu den anderen und verlässt durch einen schmalen Zugang, welchen der Nebbkor nicht passieren kann, das Tunnelsystem.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebbkor-Schmied.png|miniatur|rechts|Nebbkor-Schmied]]&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Strecke gelangen die Helden zu einer großen Höhle, in der sich eine uralte, dämonische Schmiede befindet. In der Mitte des Raumes, auf einer kleinen Halbinsel, welche von Lava umflossen ist, stehen ein Xishari und ein Nebbkor an einem großen Amboss. Um die Lava herum sind an Säulen Opfer angebunden, welche ihr Blut in die Lava vergießen und diese so grün gefärbt wird. Der Nebbkor-Schmied hält ein grünes Schwert über den Amboss, über welches der Xishari gerade einen Zauber spricht. Dann übergibt er das Schwert an einen Menschen, bei dem es sich nur um den ehemaligen Ankarzer Ritter und jetzigen Kultisten Ilmor handeln kann. Hinter ihm stehen zwei von Graltiks Männer. Die Helden verstecken sich hinter großen Felsen, beobachten sie Szene und beraten ihr Vorgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden sich lautlos nähern wollen, sind sie leider nicht so leise, wie sie gerne wären, worauf Ilmor den Ork von Graltik zum Nachsehen in die Richtung der Helden schickt. Als er bei den versteckten Helden ankommt, gleitet Schutuhx auf Geröll aus und verursacht ein leises Geräusch. Der Späher meldet sofort seine Entdeckung und wird anschließend von Schutuhx geistig kontrolliert und auf Ilmor angesetzt, jedoch vom Assassinen abgefangen und aufgehalten.  Ilmor heißt die Helden willkommen, stellt sich vor und liefert sich mit Augustus ein Wortgefecht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ilmor.png|miniatur|links|Ilmor von Kessingen]]&lt;br /&gt;
Während Augustus gegen Ilmor im Duell antritt und mit doppelten Schlägen auf ihn einschlägt, schießt Henk diesem zweimal in den Rücken, bevor er sich dem Xishari zuwendet. Kenji begibt sich in das Kampfgeschehen und blendet den Xishari, während Elora den Nebbkor unter ihre Kontrolle bringen will. Dann unterbricht Kenji einen Zauber des Xishari und Henk schlitzt diesem den Bauch auf. Kenji muss vor dem Nebbkor fliehen, nachdem Elora die Kontrolle verloren hat. Obwohl sich Augustus immer wieder von Ilmors Sprüchen über Octavia verunsichern lässt, tötet er schließlich Ilmor und beschäftigt danach den Nebbkor, Henk tötet den Xishari und unterstützt Augustus und Kenji gibt dem Nebbkor den Rest mit einem Lichtblitz. Schutuhx hat sich im Kampf zuerst den Assassinen und dann den Ork zu sich geordert und die Gehirne gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf kümmert Kenji sich um Henks Verletzungen und sie bemerken, dass ein an eine Säule gekettetes Opfer überlebt hat. Henk schickt Augustus hin und rät ihm, dem Leiden ein Ende zu setzen. Obwohl das Opfer mit einem Heiltrank gerettet werden könnte, entscheidet sich Augustus dafür, den Heiltrank für später zu sparen und „erlöst“ das Opfer, welches ihn überrascht anblickt. Kenji wird in die Entscheidung nicht einbezogen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Merek-Schlüssel.png|rechts|miniatur|Der Schlüssel mit einer Abbildung des dunklen Gottes Merek]]&lt;br /&gt;
Augustus durchsucht Ilmor, wirf die leiche mit Schwert, Schild und Amulett in die Lava und nimmt den Schlüssel für das Tor an sich. Dann sucht er den Aufzug auf, entriegelt ihn und meldet Filgiz, dass er die Helden bald hochziehen kann. Kenji hilft Henk zum Aufzug und oben in der Schmiede legen sich die Helden zur Rast nieder, während Filgiz Wache hält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 32: Calar Caldra === &lt;br /&gt;
''' 18. Aletheon  721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden führen eine moralische Debatte über Augustus‘ Entscheidung in der Schmiede und brechen auf, um den sakralen Bezirk zu suchen. Der Elbengeist, dem Kenji geholfen hat, taucht wieder auf und führt sie zu einer speziellen Kammer. Er scheint etwas Bestimmtes zu suchen und konfrontiert die Helden mit Mumien und dämonischen Kreaturen, welche sie überwinden müssen, um die [[Lampe der Caldra]] zu finden. Anschließend öffnen sie das Tor in den sakralen Teil von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
18. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus, Henk und Kenji schlafen eine ganze Weile und haben dabei unterschiedliche Träume. Henk erwacht als erster und bemerkt erneut weitere Veränderungen an sich. Seine Haut ist grauer geworden, seine Fingernägel länger und spitzer und seine Augen reflektieren und sehen besser in der Dunkelheit. Als Kenji und Augustus aufwachen, erzählt er von seinem Traum, in dem Menschen in einer Kammer von [[Nebbkor|Nebbkoren]] mit einer seltsamen Flüssigkeit übergossen wurden und sich dann veränderten. Doch Henk hat noch mehr das Ende erlebt und kann nicht sagen, zu was sie sich verändern. Augustus spekuliert, dass sich in dieser Kammer, die sich ja irgendwo befinden muss, Hinweise finden lassen, die weiterhelfen, doch Elora macht ihn darauf aufmerksam, dass nur Reveron Henks Fluch auflösen kann, wenngleich er wohlmöglich durch alte Riten zu diesem Blutfluch inspiriert worden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Kenji Augustus an und erzählt ihm, dass er im Traum das Schicksal des überlebenden Opfers von seiner Gefangennahme bis zu dem Ritual durch dessen eigene Augen gesehen hat. Kenji beschreibt ihm das entsetzt-überraschte Gefühl des Opfers, als Augustus ihm nicht geholfen, sondern es getötet hat, und weist ihn auf Gnade und Mitgefühl als zentrale Werte hin. Augustus fühlt sich schon leicht schuldig, zumal er im Traum ein großes Lob für seine Aktion von dem verhassten Silvius bekommen hat. Dadurch ist ihm die Ähnlichkeit zu seinem Onkel bewusst geworden und Augustus erinnert sich der Werte seines Vaters. Ein Teil  von ihm bereute die Tat, doch Henk findet, dass er in diesem Fall ganz richtig gehandelt hat. Die moralische Debatte zwischen den Helden endet damit, dass Augustus die Wunden der beiden versorgt, da diese sich leicht entzündet hatten.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-08-sklaven.png|miniatur|links|Kammer der Sklaven]]&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen den Schmiedebezirk durch das große Tor und verschließen es danach wieder. Als sie nach dem Tor von Merek suchen wollen, taucht vor ihnen ein Geist auf, welchen Kenji als denjenigen erkennt, welchem er zuvor zur Bewusstwerdung verholfen hat. Der Geist macht eine winkende Bewegung und fliegt auf dem Weg davon. Die Helden beschließen, ihm zu folgen, zumal er sich mehrfach umdreht. Der Elbengeist führt sie bis zum Tor von Galazaar und biegt gegenüber in eine Gasse ein, die auf ein Gebäude zuläuft. Er fliegt auf das Dach und wartet dort. Mit Hilfe von Henks Enterhaken erklimmen die Helden mit Elora und Filgiz das Gebäude, nur Schutuhx weigert sich zu klettern, und will warten. Oben finden die Helden einen Riss, der ins Innere führt und nutzen das Enterseil, um hinunterzugelangen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-Zombies.png|miniatur|rechts|Relief auf der Tür zur Kammer der Sklaven mit der Abbildung einer Versklavungsprozedur]]&lt;br /&gt;
Kenji erhellt das Innere und auf der Außentür wird ein Relief sichtbar. Hinter der Innentür sind leise Geräusche zu vernehmen und die Helden ziehen den Öffnungshebel. Die Geräusche kommen von einer uralten Mumie, welche langsam auf sie zukroch. Augustus erlöst das arme Wesen durch Enthauptung und die Helden betrachten den Raum. An der Hinterwand sind weitere neuen Mumien angekettet, deren Geister sie alle durch Enthauptung befreiten. Der Elbenführer taucht wieder auf, sagt etwas auf elbisch zu Kenji, was ein Dank sein könnte, und deutet dann zwei Knochenhaufen im Raum. Deren Untersuchung offenbart eine elbische Brosche und eine Gürtelschnelle der Elben, welche jedoch enttäuscht von dem Führergeist betrachtet werden. Er winkt den Helden und verschwindet durch die Tür mit dem Relief.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC_Karte-07-Futterstätte.png|miniatur|links|Kammer des Futters]] [[Datei:RC-Rel-Futter.png|miniatur|rechts|Relief der Tür zur Kammer des Futters mit der Darstellung eines Xishari-Festmahls]]&lt;br /&gt;
Die Tür lässt sich öffnen und gibt den Weg frei zu einem Gebäude mit drei Eingängen, durch deren rechten der Geist hindurchschwebt. Die Helden folgen ihm und gelangen in einen länglichen Raum mit einer großen runden Vertiefung im Boden, welche über eine gebogene Rille mit einer kleinen runden Vertiefung verbunden ist. Verkrustungen lassen darauf schließen, dass Blut durch die Rillen geflossen ist. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich eine Tür, welche mit einem Relief versehen ist, welches Augustus bekannt vorkommt, so dass er sich orientieren kann. Henk entdeckt an dem Pfeiler in der Mitte eine kaum sichtbare Tür und sucht nach dem Öffnungsmechanismus. Er findet eine Stelle in der Decke, in welcher anscheinend einst eine Kette zum Öffnen hing. Es gelingt ihm, an den obersten Ring zu fassen und mit seinem ganzen Körpergewicht daran ziehen, worauf sich die Tür öffnet und einen Zugang zum Keller freigibt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC_Karte-07-Futterstätte-Keller.png|miniatur|links|Keller unter der Kammer des Futters]]&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich hinab und finden eine große Höhle mit herumliegenden Knochen vor. In Kenjis Lichtschein sind zwei größere Knochenhaufen zu erkennen, die sich links und rechts in den hinteren Höhlenbereichen befinden. Augustus und Henk begeben sich zu dem linken Knochenstapel, während Kenji ein Gebet für die Opfer spricht. Kaum nähern sich die beiden dem Haufen, ist ein Schnüffeln zu vernehmen und unter dem Knochenstapel taucht ein Dämon auf, welcher sich zu Augustus wendet.[[Datei:Rattalake.png|miniatur|rechts|Ein resteverzehrender Dämon, von Henk „Rattalake“ genannt]] Während dieser den Dämon, welcher noch langsam von der langen Ruhe ist, beschäftigt und seine scharfen Klauen abwehrt, umrundet Henk die, wegen ihrer Ähnlichkeit mit einer Ratte und einer Kakalake von ihm „Rattalake“ getaufte, Kreatur und greift sie von hinten an. Als Kenji den Kampf bemerkt, blendet er den Dämon und gemeinsam überwinden sie ihn. Der Elbengeist taucht wieder auf und positioniert sich über einem Haufen von Knochen am Ende der Höhle, in dem Kenji ein elbisches Schmuckstück mit Steinen findet. Der Geist wirkt nicht zufrieden und begibt sich zu einem Haufen in der Mitte der Höhle, in welchem Kenji einen elbischen, mit Goldintarsien versehenem Dolch findet, welchen er Henk übergibt. Der Geist schwebt nun in den rechten Teil der Höhle, vorbei an einem weiteren Knochenstapel und verweilt ganz hinten über einem Haufen von Knochen. Um den vermuteten Dämon unter dem Knochenstapel nicht zu wecken, schleicht Henk vorsichtig an der Höhlenwand entlang zur Position des Geistes, ohne bemerkt zu werden. Er entdeckt unter etlichen Knochen eine Lampe aus Elfenbein, nimmt sie an sich und kehrt vorsichtig zu den anderen zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Laterne der Caldra.png|miniatur|links|Die uralte [[Lampe der Caldra]] – ''Calar Caldra'', mit der Darstellung von Spea (elb. Caldra), die mit ihrem Sternenzepter auf einem Einhorn reitet]]&lt;br /&gt;
Henk überreicht Kenji seinen Fund, welcher eine Darstellung von Spea, die mit ihrem Sternenzepter auf einem Einhorn reitet, entdeckt. Im Inneren der Lampe befindet sich ein großer Kristallstern, welchen Kenji durch einen Lichtspruch zu strahlen bringt. Das Licht ist sehr hell und anscheinend heilig, denn Elora fühlt sich in ihm nicht so richtig wohl. Die Helden verlassen den Keller und das ganze Gebäude durch die Tür mit dem Relief. Als sie diese öffnen, erwartet sie der Elbengeist, hinter dem sich die befreiten Geister der Mumien versammelt haben, und ist erfreut über die strahlende Lampe, die er „''[[Lampe der Caldra|Calar Caldra]]''“ nennt. Er weist auf eine Geisterfalle, welche sich in der Nähe der Helden befindet, und Kenji interpretiert sein Anliegen so, dass die Falle zerstört werden soll. Die anderen sind einverstanden und so entfernt Kenji zunächst den Knochenkreis herum, um anschließend den Topf mit seinem Stab zu zertrümmern. In dem Augenblick, als das Gefäß zerbricht, kommen die gefangenen Geister frei. Es sind weit mehr, als die Helden erwartet haben, und alle starren auf das Licht, welches von der Lampe der Caldra ausgeht. Ihr Licht scheint das Bewusstsein der Geister zurückzubringen und, nachdem der Elbengeist mit ihnen gesprochen hat, verschwinden die Geister gemeinsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, Augustus' Karte zu folgen und alle Geisterfallen, denen sie begegnet sind, zu zerstören, um die Elbengeister zu befreien. Bei den meisten Fallen gelingt dies problemlos, doch muss für die Falle an der Arena eine Möglichkeit gefunden werden, dass die [[Loigg'Il]] sich damit einverstanden erklären. Henk bittet [[Schutuhx]], mit dem Aufseher zu kommunizieren und ihm durch Erinnerungen zu beweisen, dass die Geister nach ihrer Befreiung keine Bedrohung für die Gedankenschinder darstellen. Schutuhx erklärt sich nur unter der Bedingung bereit, dass er einen weiteren Regenerationstrank bekommt. Henk handelt aus, dass er diesen erst nach dem Gespräch mit dem Aufseher bekommt. Auf diese Weise beseitigen die Helden sieben ihnen bekannten Fallen einschließlich derjenigen im Schmiedebereich. Dort wird auch der Geist des unschuldigen Opfers befreit, welcher auf Augustus zufliegt und ihn vorwurfsvoll anblickt, bevor er verschwindet.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-11-Berezkhor.png|miniatur|rechts|Tor mit dem Abbild und Namen von Berezkhor (Merek)]]&lt;br /&gt;
Anschließend suchen die Helden das Tor, zu dem der Schlüssel von Ilmor passt, und finden es in der Nähe der Hauptstraße. Sie öffnen es und gelangen so in den Sakralen Bereich von Riunuz-Choxxu. Vorsichtig lauschen sie in die Dunkelheit und hören leichte Geräusche. Sie kommen von einer eingestürzten Tür, welche vor einem Gebäude auf dem Boden liegt. Sie hat einen von Graltiks Männern eingeklemmt, der verzweifelt versuch, den Stein abzuschlagen, um sich zu befreien. Die Helden verhören ihn und erfahren, dass er auf den Befehl von Reverons Anhängerin Melica von den eigenen Leuten hier zurückgelassen wurde. Er verspricht, ihnen Informationen über Reveron und seinen Aufenthaltsort zu verraten, wenn die Helden ihn aus seiner misslichen Lage befreien würden. Nach kurzer Beratung stimmen sie zu und erfahren, dass sich Reveron in einem Gebäude befindet, auf welcher ein &amp;quot;abgehackter Arm&amp;quot; zu sehen sein soll. Man erreiche dieses Gebäude, indem man der Mauer folge. Schuthux vermutet, dass es sich bei dem Gebäude um das &amp;quot;Archiv&amp;quot; von Riunuz-Choxxu handelt. Dort hat sich Reveron mit seinen Anhängern verbarrikadiert und brütet in der unteren Etage Nebbkore aus, wofür viele Menschen ausbluten. Außerdem sollen sich etwa fünf Xishari-Priester bei ihm befinden. Die Helden beschließen, das „Archiv“ aufzusuchen, Reveron auszuschalten und so Henk von dem Blutfluch zu befreien.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 33: Reverons Fluch === &lt;br /&gt;
''' 19. Aletheon  721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden dringen in den sakralen Bereich vor und zerstören die Geisterfallen. Durch Henks Veränderung dominiert seine zutiefst mitfühlende Seite und die Helden müssen auf dem Weg zum Archiv einige Hindernisse überwinden. Sie entdecken den Haupteingang von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] und erfahren etwas über den Kult der schwarzen Hand, bevor Henk erneut mutiert und zur Gefahr wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden halten sich rechts vom Tor und nahe der Wand, genau wie Graltiks Mann gesagt hat. Die Lampe der Caldra verscheucht die kleinen dämonischen Krebse, sodass die Helden problemlos flache Wasserstellen überwinden können. Sie stoßen auf einen größeren Platz, auf welchem eine Geisterfalle platziert ist und von dem eine große steile Rampe in die Höhe führt, an deren Ende ein grünlicher Schimmer zu erkennen ist. Die Helden erklimmen sie und gelangen zum Haupteingang von Riunuz-Choxxu. Aus der Höhe sieht Henk mit seiner neugewonnenen Nachtsicht ein großes Gebäude zu ihrer Rechten, welches das Archiv sein dürfte. Nach dem Abstieg zerstört Kenji die Falle und gibt den Geistern durch das Licht der heiligen Lampe ihr Bewusstsein zurück, woraufhin sie wie die Male zuvor von dem elbischen Geisterführer abgeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während der Befreiung der Geister wird Henk bewusstlos und kommt erst einige Zeit später wieder zu sich. Augustus kümmert sich um ihn und als Henk erwacht, ist sein Verhalten seltsam verändert. Er bemitleidet Kenji zutiefst wegen seiner schweren Kindheit und Augustus aufgrund des Verlusts seines Vaters. Henk leidet unter empathischer Überempfindlichkeit und kann sei Verhalten auch nicht wirklich kontrollieren. Er leidet unglaublich vor beinahe hysterischem Mitgefühl und die anderen haben schon Probleme, ihn zum Weitergehen zu bewegen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild-Flederauge.png|miniatur|links|Der dämonische Späher]]&lt;br /&gt;
Die Helden nutzen nun einige recht neu angelegte Stege, um tiefere Wasserstellen zu überqueren, und entdecken einen Dämonenspäher, der aus einem riesigen Auge mit ledrigen Flügeln besteht und die Spitze einer großen Pyramide umkreist, an welcher der Weg vorüberführt. Augustus ermutigt Henk, welcher als einziger sicher einen Bogen führen kann, seinen letzten Pfeil auf den fliegenden Dämon abzuschießen. Doch Henk zögert, weil er unter anderem befürchtet, vorbeizuschießen und möglicherweise einen von Graltiks Männern zu verletzen, denn er hat auch für seine Feinde tiefstes Mitleid. Doch bei Dämonen sieht es anders aus und so lässt sich Henk überzeugen, den Schuss abzugeben, obwohl er große Sorge hat, dass er die Erwartungen seiner Freunde enttäuschen könnte, wenn er versagen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach großer Überwindung holt Henk den Dämonenspäher aus der Luft und stürzt sich mit dem Dolch auf ihn, da dieser durch den Pfeiltreffer noch nicht tot war. Nachdem der Weg frei ist, überqueren die Helden die Planken und nach der großen Pyramide betreten sie wieder Steinboden. Nach kurzer zeit entdecken sie das Archiv, welches sich in einem gigantischen Turm befindet. Bei der ersten Erkundung gelangen die Helden auf die Rückseite und finden dort vier Stelenhäuser und eine riesige Zerrox-Statue vor. Die Stelenhäuser sind ausgeplündert und haben Teile von Zerrox enthalten, nämlich Auge, Klaue, Zahn und Zunge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28a-auge.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Auge - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28b-finger.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Finger - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28c-zahn.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Zahn - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28d-zunge.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Zunge - geplündert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-schwarze_hand.png|100px|miniatur|links|Die schwarze Hand mit der Inschrift: „''Heil der schwarzen Hand''“]][[Datei:Rel-27-Archivtür.png|300px|miniatur|rechts|Die Eingangstür des Archivs. Der Text lautet übersetzt: „''Preise die Macht des linken Pfads!''“ und weiter: „''Ehre dem geteilten [[Phanon|Arkis]]! Seine Linke ist Schatten, Schatten ist Leid, Leid ist die Waffen der Macht, die Macht ist unser, möge die Welt erzitttern!''“]]&lt;br /&gt;
Der weitere Weg an der Rückseite des Gebäudes entlang ist schließlich von Wasser überflutet und die Helden kehren um und umrunden das Archiv auf der anderen Seite. Sie entdecken eine Statue, welche eine geöffnete Hand mit einem Auge im Zentrum darstellt. Sie ist auf einem Platz positioniert, welcher direkt vor dem Eingang ins Archiv liegt, welcher durch eine schwere Tür gesichert ist, welche mit einem Relief geschmückt ist, das Arkis ([[Phanon]]), den Gott der Magie darstellt. Dieser hat eine weiße und eine schwarze Hand und der Text, den Elora übersetzen kann, spricht von dem „Kult der schwarzen Hand“. [[Schutuhx]] informiert die Helden über den „Kult der schwarzen Hand“ und von dem Plan der Kultisten, dem Gott der Magie seine lichte Hand abzuschlagen, damit die Schwarze Magie als einzige Magieform bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Untersuchung der Umgebung entdecken die Helden drei kleinere, aufgebrochene Pyramiden, in denen sich je ein Relief mit einer Xishari-Abbildung befinden, auf denen auch deren Namen verzeichnet sind. Die Vermutung kommt auf, dass Reveron sich dieser Namen bedient hat, um sich Xishari zu beschwören, zumal ihr Informant erwähnt hat, dass sich auch mehrere dieser uralten Schlangendämonen im Archiv befinden. Da die Abbildungen in den Pyramiden mit den drei Xishari auf der Archiv-Tür identisch sind, vermuten die Helden, dass es sich bei ihnen um die Hohepriester des „Kultes der schwarzen Hand“ handelt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Rel-24-priester-dolch.png|Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher einen Dolch trägt.&lt;br /&gt;
File:Rel-25-priester-kugel.png| Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher eine Kugel trägt.&lt;br /&gt;
File:Rel-26-priester-stab.png| Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher einen Stab trägt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden beraten lange, wie sich in das Archiv gelangen können, und der einzige Weg scheint durch die Eingangstür zu führen. Diese lässt sich nicht so einfach aushebeln oder aufgrund eines fehlenden Schlosses mit viel Geschick knacken. Dann erinnern sie sich an die Feuerkanone, welche von den Piraten geführt wird, und beschließen, dass Filgiz zum Hintereingang von Riunuz-Choxxu zurückkehrt und [[Käpt'n Sturmschnauze]] mit ihren Männern und der Kanone holt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden rasten in einer alten Lagerhalle, die sich etwas abseits des Haupteingangs befindet, und warten dort auf Filgiz Rückkehr. Während der Rast verkrampft sich Henks Körper und er mutiert erneut. Mit gierigen Blicken schaut er zu Kenji und plötzlich stürzt er sich auf ihn und versucht, ihn zu beißen. Augustus greift ein und reißt Henk zurück. Dabei gelingt es diesem, Augustus Hand zu erreichen und Henk beißt ihm zwischen Daumen und Zeigefinger ein kleines Stückchen heraus. Dann kaut er genüsslich darauf herum, während ihm Tränen aus den Augen schließen. Nachdem sich Henks Heißhunger etwas gelegt hat, erklärt er den anderen seine Lage. Henk ist hin und hergerissen zwischen einen Heißhunger auf Fleisch und dem Bewusstsein, dass dies zu Leid bei seinen Freunden führt. Trotz dieses Schuldgefühls kann er sich aber nicht gegen den Hunger wehren. Genau diese Ambivalenz zwischen Schuld und Gier zerreißt ihn innerlich und hierin besteht auch der Fluch, dem er ausgesetzt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem jetzt hoffentlich für die nächste Zeit keine Gefahr von Henk ausgehen wird, legen sich die Helden schlafen und Augustus übernimmt die erste Wache. Nach längerer Zeit weckt er Elora, damit sie die zweite Wache übernehmen kann. Bei Wachwechsel bemerkt Augustus, dass Henk sich regt und anscheinend auch erwacht ist. Daher legt er sich zwar nieder, doch Augustus schläft nicht, sondern hat ein wachsames Ohr auf Henk, damit dieser nicht in seinem Wahn Elora angreift. Henk unterhält sich zunächst mit Elora über seine Situation und den Fluch und geht danach hinaus zu Schutuhx, welcher vor der Lagerhalle seine Aufzeichnungen durchsieht und erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit, in der Augustus nicht mehr eingeschlafen ist, sind Stimmen zu hören, aus denen geschlussfolgert werden kann, dass die Piraten eingetroffen sind. Die Helden stehen auf und gehen zum Platz vor dem Archiv, um die Kanone in Empfang zu nehmen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 34: Das Archiv === &lt;br /&gt;
''' 19. Aletheon  721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden arbeiten mit den Piraten zusammen, um ihren Plan umzusetzen: mit einer Feuerkanone die Tür zum Archiv zu sprengen und in das Gebäude einzudringen. Nachdem sie die Wächter überwunden haben, durchsuchen sie die untere Ebene und finden eine große Bibliothek mit Flüchen. [[Elora von Tressburg|Elora]] entdeckt den Spruch, der auf Henk angewendet wurde. Die Helden untersuchen den Keller des Gebäudes, geraten in Reverons Falle und werden gefangen genommen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
19. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz hat Käpt’n Sturmschnauze und ihre Männer zum Vorplatz des Archives geführt und sich dort mit den Helden getroffen. Zunächst muss erneut ausgehandelt werden, was der Lohn für ihre Hilfe sein soll, und Sturmschnauze fordert alle Schätze, die sie in dem Gebäude finden werden. Augustus weist darauf hin, dass ihre Hilfe der Preis für ihr Rückreise sei, und Henk sagt ihnen zu, dass sie alles behalten dürften, was nicht wichtig für den Auftrag der Helden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanone wird auf dem Sockel der Hand-Statue platziert und auf die linke Seite des Tores ausgerichtet. Nach dem zweiten Schuss ist eine kleine Ecke weggesprengt worden, so dass der Zugang einzeln bereits möglich wäre. Henk schleicht vor und erkundet das Innere. Er findet heraus, dass mindestens ein Nebbkor Wache hält, und versucht, diesen zum Tor zu locken, damit bei einem weiteren Schuss die möglichen Trümmerteile des Tores auf ihn fliegen. Henk entkommt knapp einem Schlag des Wächters, bevor er wieder aus dem Loch herauskommt. Sofort feuert die Kanone ein drittes Mal und das Tor gibt nach und wird aufgesprengt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Eingangsraum.png|miniatur|rechts|Der Eingangsraum des Archivs]]&lt;br /&gt;
Augustus stürzt sich sofort auf den Nebbkor und Henk schlüpft an diesem vorbei, um einen weiteren Nebbkorwächter, welcher unter den Trümmern liegt, auszuschalten. Auch Sturmschnauze beteiligt sich an dem Kampf, während ihre Männer beim Anblick des Echsenwächters unter Schock erstarren. Obwohl der Nebbkor mit mächtigen Schlägen um sich schlug, wird er überwältigt und der Raum untersucht. Im Zentrum steht eine gigantische Statue von Dimoria und an der Hinterwand hängt ein Relief mit der Abbildung der drei Hohepriester, deren Pyramiden die Helden zuvor entdeckt hatten. Eine Tür, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt, führt weiter in das Archiv.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Nebbkor-Kämpfer.png|miniatur|links|Nebbkor-Kämpfer&lt;br /&gt;
File:Statue-Dimoria.png|Statue der Dimoria&lt;br /&gt;
File:RC-Relief-Hohepriester.png|Relief der Hohepriester&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss1.png|miniatur|links|Erdgeschoss des Archivs mit Aufgang nach oben]] &lt;br /&gt;
Der erste Bereich, der hinter der Tür liegt, enthält viele hohe Regale, in denen ohne erkennbares Ordnungssystem rote tafeln eingelagert sind, auf denen Flüche stehen. Elora untersucht das erste Regal, während die anderen die Umgebung betrachten. Neben einen Aufgang nach oben, welcher allerdings am Ende mit einer Tür verschlossen ist, welche nur mit einem Schlüssel geöffnet werden kann, finden die Helden Statuen der Hohepriester, die anscheinend dieses Archiv geleitet oder angelegt haben. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss2.png|miniatur|rechts|Erdgeschoss des Archives mit Fluchtafel-Fund]]&lt;br /&gt;
Bei der anschließenden Untersuchung entdecken die Helden weitere Archivräume und vor einer weiteren geschlossenen Tür finden sie Tafeln, welche aus dem Regal genommen und anscheinend studiert wurden. Elora findet auf ihnen den Text zu Henks Fluch, welcher „Der Hunger der zerrissenen Seele“ genannt wird. Den genauen Fluchtext will Henk nicht hören, stattdessen untersucht er die geschlossene Tür, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss3.png|miniatur|rechts|Erdgeschoss des Archives mit den Überresten elysischer Diener]]&lt;br /&gt;
Dahinter befindet sich ein Raum, in dem die Überreste elysischer Diener präsentiert werden. Die Asche eines Phönix ruht unter einer Glaskuppel und die Skelette eines Greifens und eines Einhorns sind wie unter Qualen verdreht aufgestellt worden. Außerdem befindet sich in dem Raum ein Abgang in tiefere Gewölbe, in denen die Nebbkore ausgebrütet werden sollen. Elora spürt die Anwesenheit von Reveron, wobei sie den genauen Ort nicht bestimmen kann. Die Helden beschließen, die Skelette abzubauen, was Kenji andächtig übernimmt, und Augustus zerstört mit seinem Schwert das Glas über der Phönixasche. Der Zauber, welcher in der Glaskuppel gespeichert ist, geht kurzfristig auf Augustus über und lähmt ihn mit Eiseskälte, bevor er sich verflüchtigt. Kenji nimmt die Asche des Phönix an sich.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Arena.png|miniatur|links|Kellerraum mit Nebbkor-Eiern und Jungtieren]]&lt;br /&gt;
Anschließend begeben sich die Helden nach unten und gelangen in einen langen Gang mit einer Linkskrümmung, von dem nicht zu öffnende Türen abgehen und welcher in einem großen, runden Raum endet, in dem die Nebbkor-Eier ausgebrütet werden. Ein Haufen Leichen hat dazu das Blut geliefert. Als Kenji Licht macht, erkennen die Helden, dass sie sich in einer Art Arena befinden, aus welcher drei Tore hinausführen. Außerdem existieren drei Emporen, die gute 4-5 Schritt erhöht liegen und zu denen es keine erkennbaren Zugänge gibt. In der Mitte der Halle steht eine gigantische Statue von [[Hazug-Ságok]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Reveron.png|miniatur|rechts|Meister Reveron mit dämonischem Wachhund und Arlena von Tressburg]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten mit den Piraten die Halle und werden sofort von jungen Nebbkoren angegriffen, denen sie sich aber gut erwehren können. Plötzlich schnellt ein Gitter an der Eingangstür herunter und sie sind gefangen. Auf der mittleren Empore erscheint Reveron mit seinem dämonischen Wachhund und in Begleitung von Arlena, Eloras Schwester. Reveon begrüßt seine Gäste und macht sich über sie lustig. Da entweicht der Dämon aus Elora und stürzt sich in einer schwarzen Rauchschwade auf Reveron und hüllt ihn komplett ein. Doch kurze zeit später verschwindet der Rauch und Reveron hält eine kleine Flasche in der Hand, in der er den Dämon gefangen hat. Dann verlässt er die Empore und macht Platz für die Hohepriester, welche nun auf den drei Emporen erscheinen und mit einem Zauber beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk versucht, mithilfe seines Enterhakens die mittlere Empore zu erklimmen, während die anderen sich der Jung-Nebbkore erwehren. Filgiz versucht, einen Hohepriester aus seiner Zauberkonzentration zu bringen, indem er ihn mit Steinen bewirft, doch der Profi lässt sich dadurch nicht irritieren. Zwar verletzt Henk noch einen der Priester mit seinem Dolch, doch den Helden gelingt es nicht, den Zauber der drei Xishari zu unterbrechen, und so bildet sich eine große, schwarze Wolke über ihren Köpfen, die sich langsam herabsenkt. Gleichzeitig öffnet sich die einzelne Tür und ausgewachsene Nebbkore kommen mit einigen von Graltiks Männern in die Kammer. Nur Kenji gelingt es mit Hilfe des Lichtes, sich etwas länger gegen die dunkle Wolke zu behaupten, doch schließlich sinken die Helden mit ihren Verbündeten zu Boden, verharren dort ohne Gegenwehr und werden fortgetragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-Mumie.png|miniatur|rechts|Relief in der Mumienhalle]]&lt;br /&gt;
Die Helden werden in die erste Etage des Archivs gebracht und durchqueren noch gemeinsam einen Raum, in dem sich uralte Mumien mit wahnsinnigen Augen befinden. Henk wird dort angekettet, Augustus in einen Nebenraum und Kenji eine Etage höher gebracht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 35: Lord Reveron === &lt;br /&gt;
''' 20. Aletheon  721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind im Archiv unter der Aufsicht von [[Reveron|Lord Reverons]] gefangen, und er hat für jeden von ihnen spezifische Pläne zur Folter. Elora hilft Augustus, der daraufhin Henk befreit. Reveron plant, durch ein Ritual mit Kenji als Opfer, ein Halbdämon zu werden. Die Helden kämpfen gegen den Kult und besiegen Reveron, doch die anderen Mitglieder entkommen und nehmen Elora mit sich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden voneinander getrennt gefangen gehalten und wissen nicht, wie es den anderen ergeht. Auch der Verbleib und das Schicksal von Elora oder Sturmschnauze und den Piraten ist unbekannt. So kann nur jeder stark sein und hoffen, einen Ausweg zu finden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Mumienhalle.png|miniatur|links|Die Mumienhalle - in der großen Kammer ist Henk und in der kleinen Kammer Augustus gefangen.]]&lt;br /&gt;
Augustus ist in einer Kammer auf einen Untersuchungstisch gefesselt. Mit ihm im Raum sind Schutuhx und ein weiterer Loigg'Il, welche an Säulen gekettet sind und seltsame Halsbänder tragen, welche die magischen Fähigkeiten unterdrücken. Der fremde Gedankenschinder ist ein Agent von Uozk, welcher untersuchen sollte, ob die Xishari wiedergeholt worden sind. Augustus erklärt ihm die Lage und erzählt von den drei Xishari-Hohepriestern. Der Agent will zurück zu Uozk und Verstärkung holen, um mit Zauberkraft gegen die Xishari vorzugehen.&lt;br /&gt;
Lord Reveron kommt zu Besuch und bietet Augustus an, seinen alten Platz als Principus Mortis wieder einzunehmen und gemeinsam mit Sabaoth und ihm über Barthavion zu herrschen. Doch Augustus lässt sich nicht verführen und will diesen Weg nie wieder gehen, worauf Reveron ihm viel Freude als Mumie wünscht und die Kammer verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Henks Erlebnisse] - [Kenjis Erlebnisse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora und Arlena kommen in die Kammer und bereiten einen Fluch vor, den sie auf Augustus sprechen wollen. Elora spricht die Formel und ritzt Zauberzeichen auf Augustus Schlüsselbein. Sie flüstert ihm zärtlich ins Ohr, dass er gleich schreien müsse, und Augustus gibt sein Bestes. Doch als sein gespielter Schrei Arlena nicht zu überzeugen scheint, sticht Elora ihn ins Bein, so dass er wirklich vor Schmerz aufschreit und so eine überzeugende Schau abliefert. Dann verlassen die beiden die Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlena kommt allein vorbei und bedankt sich für die Rettung ihres Lebens, als sie Augustus etwas seiner Lebenskraft absaugen konnte, nachdem sie von einem Diener der Loigg‘Il verletzt worden ist  (vgl. [[Kalender#26._Sideon|Episode 22.01]]). Sie beschwört Augustus, doch noch die Seite zu wechseln und dort zusammen mit Elora sein zu können, die wirklich etwas für ihn übrighabe. Doch sie habe jetzt gemerkt, wohin sie gehöre, und Augustus soll sein Leben nicht so einfach wegwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora kommt allein herein und schneidet Augustus Fesseln los. Er küsst sie und erfährt, dass oben Kenji geopfert werden soll, um Reveron den Aufstieg zu einem Halbdämon zu ermöglichen. Während Elora wieder zu den Kultisten zurückkehrt, befreit Augustus die Loigg’Il und vereinbart, dass der Agent mit Verstärkung zurückkehrt und sie die Xishari aufhalten. Dann überwältigen sie die Wachen in der Mumienhalle, indem Schutuhx eine kontrolliert und der Agent zwei Wachen übernimmt. Filgiz wird befreit und schneidet weitere Überlebende los. Augustus befreit Henk und stellt fest, dass Sturmschnauze vermutlich von diesem getötet und angefressen wurde. Von den Piraten hat nur Piet überlebt, welcher jedoch dem Wahnsinn verfallen scheint und schreiend aus dem Gebäude rennt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Ritualhalle.png|miniatur|rechts|Die Ritualhalle – mit der Glaskuppel und dem Ritualkreis, für den Kenji sein Blut geben soll.]]&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus Filgiz befreit hat, schleichen die beiden in die nächste Etage hoch und kommen zu einer Halle, in der alle Kultisten sich in einem Ritualkreis versammelt haben, in dessen Mitte Reveron steht, welcher eine Beschwörung spricht. Henk ist an eine Säule gekettet und muss dem Ritual zusehen. Direkt am Eingang befindet sich am Rand des Raumes eine Glaskuppel, unter welcher sich eine betende Gestalt aus gleißendem Licht befindet. Filgiz befreit Henk und bewaffnet ihn, während Augustus zunächst die Glaskuppel einschlägt, unter welcher er Kenjis Seele vermutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Kenji liefert am anderen Ende des Raumes das Blut für dieses dämonische Ritual und Elora schneidet ihm die Wunden, aus denen sein Blut in die Rinne am Boden fließt. Im Kreis steht Lord Reveron und um ihn herum sind die Teile von Zerrox angeordnet, welcher er habhaft werden konnte. Ihre Kraft scheint auf ihn überzugehen, denn Reverons Gestalt beginnt sich im Laufe des Rituals zu wandeln. Die Kultisten bemerken den Angriff und gehen zum Gegenschlag über. Elora befreit Kenji und greift ihre Schwester Arlena an, um sie zu überwältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus endlich die Glaskuppel zerschlagen hat, entsteigt ihr ein Sevas und strahlt sein göttliches Licht in den Raum. Es wird immer stärker und die Kultisten fliehen aus dem Raum. Auch Schutuhx, welcher mit „seinem“ Wächter nach oben gekommen ist, dreht sofort wieder um und flieht vor dem Licht zurück auf die untere Etage. Nur Lord Reveron ist in seiner Rezitation unbeeindruckt und setzt das Ritual fort. Zerrox Teile verschmelzen nach und nach mit ihm und er wird in veränderter Gestalt immer größer und mächtiger. Durch seine Mutation nimmt er immer mehr das Aussehen eines verkleinerten Zerrox an, als sich ein drittes Bein aus seinem Bauch entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit des Sevas strahlt eine Zuversicht und Hoffnung aus, dass sich alle gestärkt fühlen. Augustus greift den mutierenden Reveron im Zentrum des Ritualkreises an und Filgiz kämpft gemeinsam mit Henk gegen Reveron Höllenhund, während Kenji sich ihnen nähert und eine Weihe vorbereitet. Nachdem Reverons Beine zerschlagen sind, weiht Kenji den Boden um ihn herum. Der Sevas verstärkt den Zauber noch und Lord Reveron implodiert, verschwindet und hinterlässt nur seine Kleidung. Nach Reverons Tod bricht Henk zusammen und spuckt schwarzes Blut aus, während er sich langsam zurückverwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kult ist geflohen und mit ihnen auch Arlena. Kenji hat beobachtet, wie diese Elora hinter sich hergezogen hat, und Augustus macht sich sofort auf die Suche. Er öffnet die Türen und findet schließlich eine Kammer mit einem aktiven Knochenkreis. Genau in diesem Moment zerrt Arlena Elora durch das Portal und Augustus verfehlt knapp Eloras Hand, um sie zu halten. Kurz bevor Augustus hinterherspringen kann, deaktiviert sich der Knochenkreis. Dafür findet er die Drachenträne und Eloras Tasche und kehrt zu seinen Freunden zurück. Er versorgt Kenjis Wunden und legt sich nieder, als Henk und Kenji das Bewusstsein schwindet und sie in Schlaf fallen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 36: Epikoras === &lt;br /&gt;
''' 20. Aletheon  721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden ihre Wunden versorgt haben, kümmert sich Henk um die Leiche von [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]]. Die Helden erhalten eine [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an Epikoras .2820. Aletheon 351 JF.29|Vision von Uselias]] über den gefangenen Theleten Epikoras und sie erlösen die Seelen der Mumien. Die Helden reden mit weiteren Überlebenden und bestatten die Piratin. Als die [[Loigg'Il]] ankommen, schließen sich [[Graltik Blutklinge|Graltiks]] Männern den Helden an und gemeinsam brechen sie auf, um das Drachentor zu suchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
20. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden etwas geruht haben, durchsuchen Henk und Augustus noch einmal gründlich alle Räume. Auf der oberen Etage finden sie die Vorräte der Kultisten und laben sich an ihnen. Henk muss sich zunächst mehrfach übergeben und es ist ihm unmöglich, etwas Trockenfleisch zu essen. Nur die frischen Äpfel und Möhren munden ihm. Augustus wäscht das schwarze Pulver aus Kenjis Wunden und verbindet sie erneut, bevor er mit Henk in die untere Etage geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz hat unten schon etwas Ordnung geschaffen und alle Leichen auf einen Haufen geworfen. Doch Henk holte Sturmschnauzes Körper wieder von diesem herunter, wäscht und kleidet ihn an und legt ihn separat auf eine breite Ablage. Dann gibt Henk Sturmschnauze ihr Entermesser in die Hände und spricht mit dem Leichnam, um sich ihr zu erklären. Augustus schickt weitere Überlebende nach oben, wo sie den Proviant der Kultisten gefunden haben. Sie sollen sich erstmal stärken und dann können sie mit den Helden sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus und Henk wieder nach oben zurückkehren, untersuchen sie die Mumie der Fee und des Theleten, die in dem Raum verwahrt sind. Deren Augen sind lebendig und zeugen davon, dass ihre Seelen noch immer in dem mumifizierten Körper gefangen sind. In den Sockeln der Mumien sind grünlich schimmernde Orichalkumsiegel eingelassen, welche mit Fingerspitzengefühl entfernt werden können. Henk nimmt den Sockel der Fee und Augustus den des Theleten. Als die Siegelherausgebrochen sind, erheben sich die Seelen der Mumien. Dankbar fliegt die Feenseele zu den Helden und segnet sie mit einem Kuss, so dass ihre Regeneration gesteigert ist, bevor sie sich auflöst. Die Seele des Theleten fliegt in Form einer Lichtkugel auf Augustus zu und dringt in die Drachenträne ein, welcher er bei sich trägt. Augustus nimmt sie heraus und bemerkt ein Pulsieren. Als Henk und Kenji sie ebenfalls berühren, erleben alle drei eine [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an Epikoras .2820. Aletheon 351 JF.29|Vision von Uselias]] und dem Theleten, welcher Epikoras genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erfahren, dass Epikoras zu Uselias geschickt wurde, um ihn zur Rückkehr nach Celestia zu bewegen, wo über ihn ein urteil gesprochen werden soll. Doch Uselias lässt sich nicht von dem Schwur abbringen, welchen er der Mondgöttin gab (vgl. [[Drachenträne#Uselias.E2.80.98 Erinnerungs-Vision auf Lyo .2829. Spealis 351 JF.29|Vision auf Lyo]]), und will [[Sereg]] weiterhin vor sich selbst schützen, obwohl er sich zu einem Gott der Trauer erhoben hat. Uselias übernimmt die Verantwortung für seine Tat und sieht es als Buße an, die Welt der Sterblichen vor dem Untergang zu bewahren, den Sereg ihnen durch seine Flut der Trauer bringen will. Als Epikoras bemerkt, dass sich Seregs Macht mit der von Abyssos Brut messen kann, lässt er Uselias nicht allein in den Kampf ziehen. Doch Epikoras wird von einem Mumifizierungszauber der [[Xishari]] getroffen und wird in die Tiefen von [[L'yreh]] getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vision machen sich Henk und Augustus daran, die Elben-Mumie der unteren Etage zu erlösen und bemerken bei ihnen ebenfalls grüne Intarsien, welche den Zauber aufrechterhalten. Nachdem sie die Geister befreit haben, bemerken sie den Geist des Elben, welcher auch die anderen befreiten Geister in Empfang genommen hat und sie hinausführt. Dann gehen Henk und Augustus  wieder hinauf, essen noch etwas und sprechen mit den Befreiten, welche als Opfer auserkoren waren. Sie lernen ''Uvis'', einen Holzfäller aus [[Lüderitz#Kolonien|Varna]], welcher mit Sabaoth Immortalis nach L’yreh kam, ''Korin'', einen Eisenhändler aus [[Ankarz#Kolonien|Wint]], der von Reveron entführt und hergeschleppt wurde, und ''Faruin'', einen Fischer aus [[Veltima]], welcher von den Loigg’Il gefangen und an die Kultisten übergeben wurde, kennen. Außerdem ist da noch ''Riras'', einer von Graltiks Männern aus [[Kratas|Kratara]], der von den Kultisten gefangen genommen wurde, nachdem er sich darüber beschwerte, dass sein Freund unter der umgestürzten Tür liegen gelassen wurde. Er war erfreut zu hören, dass die Helden diesen Freund befreit haben und er überlebt hat. Sie erfahren, dass Sabaoth Immortalis nach einer alten Rüstung sucht, welche wohlmöglich [[Sereg]] gehörte, und etwas wiedererwecken will, einen uralten Schrecken, welche er als Waffe gegen die Helden einsetzen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus muss an Elora denken, wie sie jetzt allein ohne ihre Kräfte den Kultisten ausgeliefert ist. Da kommt ihm die Idee, Eloras Dämon, welchen Reveron in einer Flasche gefangen hat, freizusetzen, damit Elora wieder ihre Kräfte einsetzen kann, um sich gegen die Kultisten zu wehren. Augustus ist sich aber unsicher und fragt Henk und Kenji um ihre Einschätzung. Die beiden raten ihm, den Dämon nicht freizulassen, denn erstens würde er sich vermutlich zuerst auf Augustus stürzen und ihn angreifen, und zweitens wäre Elora dann eine Gefahr für die Kultisten und sie müssten sie angreifen, während sie jetzt ohne Macht von ihnen in Ruhe gelassen werden kann. Augustus sieht ein, dass es ein Fehler sein könnte, und lässt sich überzeugen, von seinem Plan abzulassen. Das Fläschchen mit dem Dämon nimmt Henk an sich und Augustus verpackt in einer Phiole aus Eloras Handtasche die Überreste von Reveron, dessen Beschwörer-Schwert er in Reverons eigenen Umhang einwickelt, verschnürt und mitnimmt. Dann begeben sich die Helden erneut etwas zur Ruhe und schlafen etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Kenji und Augustus, was mit Sturmschnauze passiert ist. Denn als die Helden getrennt voneinander eingesperrt waren, hat Reveron dem hungrigen Henk die gefesselte Sturmschnauze vorgesetzt und amüsiert mit angesehen, wie Henk sich nicht dagegen wehren konnte, ihren Bauch aufzuschlitzen und von ihrem Fleisch zu essen, bis sie tot war. Henk erzählt auch, dass er von Sturmschnauze geträumt habe und wie sie ihm im Traum lächelnd die Hand gereicht hat, was Augustus zu Tränen rührt. Als Henk sich abseits der anderen einen Apfel holt, erzählt Augustus ihm, dass in seinen Träumen stets die Opfer seiner Taten als Principus Mortis wie anklagende Schemen im Hintergrund stehen, und er Henk um den versöhnlichen Traum beneidet. Henk holt dann den Leichnam von Sturmschnauze noch oben und legt ihn in einer verschließbaren Kammer ab. Er bittet Augustus und Henk zu einem kurzen Gedenken und hält eine Abschiedsrede, bevor er die Türen schließt und die Piratin in ihrem neuen Grab zurücklässt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Filgiz informiert die Helden, dass sich vor der Eingangstür Männer versammeln und ans Tor klopfen, um eingelassen zu werden. Sie wollen zu Reveron, da es anscheinend gerade einen Angriff auf die Nebbkorzucht und die Xishari-Hohepriester im Keller stattfindet. Augustus ist sofort klar, dass die [[Loigg'Il]] zurückgekehrt sind und sich jetzt um die [[Xishari]] und [[Nebbkor]] kümmern. Um Graltiks Männer vor einer möglichen Versklavung durch die Gedankenschinder zu bewahren, beschließen die Helden, das Tor langsam einen Spalt zu öffnen. Sie ziehen die elf Männer durch den Spalt und entwaffnen sie gleichzeitig, denn das ist die Bedingung, eingelassen zu werden, auf die sie sich nur mit Widerwillen eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anführer von Graltiks Männern nennt sich Lorad und er verhandelt mit Augustus um das Schicksal seiner Männer. Riras teilt seine Erfahrungen mit den Kultisten mit Lorad und berät sich mit ihm. Danach lässt sich Lorad darauf ein, nicht mehr gegen die Helden und ihre Männer zu kämpfen und stattdessen zu versuchen, seine Kameraden, die versuchen werden, die Helden aufzuhalten, darüber zu informieren, dass Sabaoth nicht vorhat, sie wieder mit nach Barthavion zu nehmen, sondern dass er sie hier dem Tod überlassen wird als Opfer an seine Dämonen-Götter. Augustus verspricht Lorad dafür, ihn und seine Männer vor den Loigg'Il zu beschützen. Dann lässt er das Tor öffnen, vor dem sich bereits die Loigg'Il befinden, und spricht mit ihrem Anführer, dem Gesandten von Uozk. Während die Loigg'Il mit Haiwächtern das Archiv durchsuchen, erfährt Augustus, dass die Xishari tot sind, und informiert den Gesandten auf Nachfrage darüber, dass sich noch ein ausgewachsener Nebbkor in den Minen der Schmiede befindet. Augustus erfährt seinerseits, dass die Helden sich zu dem Tor mit einem Drachen begeben sollen und dort mit einem Loigg'Il namens Assußtak in Kontakt treten soll. Als Wegbeschreibung erwähnt er, dass sie sich nach rechts an der Mauer halten sollen. Der Gesandte holt daraufhin eine kleine Kugel hervor, spricht etwas über sie und übergibt sie Augustus. Vor dem Tor soll er die Kugel aktivieren und dann dem Loigg'Il aushändigen, welcher sie dann zeigen werde. Danach informiert Augustus die Loigg'Il, dass die Helden nun mit ihren Männern zu dem Drachentor begeben werden, um Sabaoth Immortalis und Octavia zu suchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-Drache.png|miniatur|rechts|Das Tor mit dem Abbild eines Drachen]]&lt;br /&gt;
Die Helden brechen mit den Männern auf, um das Drachentor zu suchen. Dazu folgen sie dem Weg rechts des Archivs, müssen dann einige Planken überqueren und an einer riesigen Stufenpyramide entlang gelangen sie schließlich an ein großes Tor, über dem ein Drache eingraviert ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 37: Die Höllenbestie === &lt;br /&gt;
''' 21. Aletheon  721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden planen ihre nächsten Schritte, während Henk alle verfügbaren Kräfte mobilisieren muss, um einen Weg durch das Drachentor zu finden. Bei der Erkundung des Ortes, an dem einst die Drachen erschaffen wurden, stellen sie fest, dass dieser verbrannt und verrußt ist. Die Helden erhalten Informationen darüber, dass Octavia in der Schattengrube gefangen gehalten wird. Um zu ihr zu gelangen, ist es erforderlich, eine Höllenbestie entweder zu überwältigen oder zu überlisten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stehen vor dem Drachentor und planen ihr weiteres Vorgehen. Augustus denkt, dass mit dem wiedererweckten Schrecken, den Sabaoth auf sie hetzen will, eventuell die Wächterin der Stadt ''Zygisskha'' oder ein Drache gemeint sei, welcher hinter diesem Tor auf sie warten könnte. Genaueres erhoffen die Helden von dem [[Loigg'Il]] zu erfahren, welcher hinter dem Tor im Lager arbeitet. Die Helden schicken Filgiz mit Uvis, Korin und Faruin zum Lager, damit er die Freigeister holen kann. Die Helden sprechen auch mit Lorad, welcher vorschlägt, einige Außenposten aufzusuchen und die Männer dort davon zu überzeugen, dass sie den Kampf einstellen müssen, wenn sie wieder lebendig hier herauskommen wollen. Auf diese Weise wird die Anzahl von Graltiks Männern, welche sich den Helden in den Weg stellen können, erheblich gemindert. Mit Schutuhx vereinbaren sie, dass bei einem möglichen Kampf sein primäres Ziel immer ein Kultisten ist, den er ausschalten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann aktivieren die Helden die Kugel, welche der Gesandte ihnen gegeben hat, und ein unangenehm hoher, schriller Ton schmerzt in ihren Köpfen. Sie deaktivieren die Kugel zwischenzeitlich, um auf eine Reaktion zu warten, doch als nichts geschieht, aktivieren die Helden sie wieder und warten ab. Als sich nach einiger Zeit noch nichts regt, untersuchen sie das Tor genauer und stellen fest, dass der Öffnungsmechanismus an dieser Seite zerstört wurde, da die Mauer eingestürzt ist. Henk schätzt, dass er den Einsturz emporklettern könnte, um auf die andere Seite zu gelangen. Er hofft, das Tor vielleicht von dort öffnen zu können oder den Loigg'Il zu finden, damit er die Helden einlässt. Henk nimmt die Kugel mit und erklimmt die hohe Mauer. Dann verschwindet er für eine längere Zeit aus der Sicht von Augustus und Kenji, welche vor dem Tor auf dessen Öffnung warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es so weit ist und sich die Flügel des Tores öffnen, schleicht Henk schnell zu ihnen hinaus und mahnt sie zur Stille. Sie gehen etwas abseits und Henk informiert sie, dass drinnen die Pumpstation der Loigg'Il angegriffen und zerstört ist. Die verkohlten Leichen und der viele Ruß überall lassen den Angriff eines Drachen wahrscheinlich erscheinen und Henk übergibt Schutuhx eine rote Steintafel, die er in der zerstörten Pumpstation gefunden hat und welche vermutlich die Aufzeichnungen des Aufsehers enthält. Henk informiert seine Freunde auch darüber, dass das Wasser überall gestiegen ist und nur noch wenig Wege geblieben sind. Schutuhx informiert die Helden darüber, dass die rote Steintafel sagt, dass in diesem Bezirk einst Theleten in Drachen verwandelt wurden. Außerdem hat er erfahren, dass es Probleme mit der Kontrolle des Dunkelfeuers gegeben hat und die Behandlung der Gefangenen, bei der es sich nur um Octavia handeln kann, in der Schattengrube von einem „Geistlenker“ der Loigg'Il durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig machen sich die Helden auf den Weg und suchen die Pumpstation auf. Sie sehen die verkohlten Leichen des Loigg’Il und seiner Sklaven und entdecken eine Rußspur, welcher sie vorsichtig folgen. Die Spur führt die Helden zu einem großen Gebäude, bei welchem es sich um die Schattengrube handeln muss, und finden die Trümmer des Tores vorne vor verteilt. Henk stellt fest, dass es eigentlich zwei Spuren sind: eine, die aus dem Gebäude hinausführt und dafür das Tor von innen aufgesprengt hat, und eine weitere Spur, welche wieder hineinführt. Augustus vermutet, dass es sich um einen Drachen handeln könnte und bereitet sich mental schon auf einen harten Kampf vor. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-oben.png|miniatur||links|Die Schattengrube – obere Etage, mit Rußspuren und Leichen]] [[Datei:RC-Relief-Schattengrube.png|miniatur||rechts|Das Relief über dem Abgang in die untere Etage mit einer Darstellung der Umwandlung eines Theleten in einen Drachen]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Gebäude und finden im Inneren weitere verkohlte Leichen. Die Spuren führen zu einer weiteren Tür, welche wie das Eingangstor von Innen gesprengt wurde, so dass die Trümmer im Raum liegen. Über dieser Tür ist ein Relief angebracht, welches darstellt, was in der Schattengrube mit gefangenen Theleten geschehen ist. Sie wurden in einem Gestell angekettet in das Dunkelfeuer hinabgesenkt, welches sie in einen Drachen umwandelte. Die Helden machen sich große Sorgen, was mit ihrer Gefährtin Octavia in der Schattengrube gemacht wurde. Sie beeilen sich, der Spur in die Tiefe hinter der Tür zu folgen und gelangen so in auf die untere Etage der Schattengrube.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-unten(1).png|miniatur||links|Die Schattengrube – untere Etage, mit Rußspuren und Leichen]]&lt;br /&gt;
Sie erkunden vorsichtig die Etage und folgen dabei der breiten Spur, ohne die feinen Spuren in die Seitengänge zu verfolgen. Der Gang weitet sich und sie stellen fest, dass auf der linken und der rechten Seite Orichalkumgitter eine große Zelle verschließen und je ein Öffnungsmechanismus neben den Türen angebracht ist. Die Zellen sind leer und haben vermutlich einst Theleten verwahrt. Auf der anderen Seite der großen Kammer befinden sich links und rechts ebenfalls zwei Zellen, von denen nur eine geschlossen ist. In der geöffneten Zelle finden die Helden drei verkohlte Leichen von Fischsklaven. In der Mitte befindet sich ein weiteres geschlossenes Orichalkumgitter, hinter dem sich ein Loigg'Il befindet. Der Öffnungsmechanismus dieses Gitters befindet sich allerdings auf der Seite des Gedankenschinders und von der Vorderseite wurde versucht, das Tor einzureißen, so dass Felsbrocken auf beiden Seiten herumliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als der Loigg'Il versucht, Kenji zu übernehmen, bemerken ihn die Helden und übergeben ihm die Kugel, welche sie von dem Gesandten bekommen haben. Nachdem der Loigg'Il der Kugel die Informationen entnommen hat, erfahren sie, dass sich eine Höllenbestie aus der Schattengrube befreit hat und jetzt ihr Unwesen treibt. Sie hat die Loigg'Il und ihre Diener getötet und es ist auch schon versucht worden, die Bestie zu fangen, denn eine Vernichtung ist mit den vorhandenen Mittlen unmöglich. Drei Diener haben die Höllenbestie in die geöffnete Zelle gelockt, doch sie wurden zu schnell getötet, als dass es ihnen gelungen wäre, das Tor zu verschließen und die Bestie einzusperren. Die Helden beschließen, den Plan zu wiederholen, und überlegen, wer am besten geeignet sein könnte, um die Bestie zu locken. Obwohl auch Augustus ein schneller Läufer ist, entscheiden sie sich doch für Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Kenji und Augustus hinter einigen Trümmerstücken verbergen, um schnell zu Öffnungsmechanismus zu gelangen, sobald Henk die Bestie in die Zelle gelockt und diese wieder verlassen hat. Henk macht sich auf den Weg und sucht die Höllenbestie, die sich irgendwo in den Gängen aufhalten soll. Die beiden Wartenden hören zunächst nichts, doch dann hören sie Henk vor Schmerz aufschreien und kurz danach auch Schritte, die sich nähern. Sie kauern sich noch kleiner hinter die Trümmer, als Henk die Bestie an ihnen vorbei in die Zelle locken will. Doch etwas weckt das Misstrauen des Infernals und es wendet sich zu den Trümmern um. Doch Henk gelingt es durch geschriene Beleidigungen, die Aufmerksamkeit der Höllenbestie wieder auf sich zu lenken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Infernal.png|miniatur|rechts|Eine Höllenbestie]]&lt;br /&gt;
Kaum ist Henk mit der Bestie an den versteckten Augustus und Kenji vorüber, stürmen diese aus ihrem Versteck. Kenji positioniert sich in der Mitte des Durchgangs, so dass er außerhalb der Zelle steht, sobald das Gitter hinunterfällt. Augustus rennt schnellstmöglich zum Öffnungshebel und bringt ihn in Position, sodass er sich sofort mit seinem ganzen Gewicht dranhängen kann. Henk ist immer nur knapp vor der Höllenbestie und auf seinem Rücken zeigen sich schon Brandspuren. Doch es gelingt ihm sehr knapp, die Bestie auszutricksen und rennt auf den Ausgang der Zelle zu. Kenji blendet das Infernal mit göttlichem Licht, so dass es verlangsamt. Doch es wird nicht aufgehalten und bewegt sich jetzt auf Kenji zu. Sobald Henk aus der Zelle kommt, hängt sich Augustus an den Hebel, doch dieser bewegt sich nicht. Er ruft Henk zur Hilfe und sie versuchen gemeinsam, den große Hebel nach unten zu ziehen. Die Höllenbestie nähert sich gefährlich Kenji, der verzweifelt versucht, seinen Lichtzauber aufrecht zu halten. In der Sekunde, wo Kenjis Zauber versagt, schnellt das Gitter herunter und sperrt das tobende Infernal in der Zelle ein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-unten(2).png|miniatur|links|Die Schattenfeuergrube, über welcher Octavia in einem Käfig gefoltert wurde]]&lt;br /&gt;
Nachdem Henks Verbrennung von Augustus inspiziert und behandelt wurde, gehen die Helden zum mittleren Gitter und sprechen mit dem Loigg'Il. Dieser öffnet das Tor und lässt die Helden in die Schattenfeuergrube eintreten. Der hintere Teil der riesigen Kammer ist ein Abgrund mit Schattenfeuer und ein großer Kran lässt einen Käfig über dem Schattenfeuer hängen, ganz wie auf dem Relief über dem Eingang. In diesem Käfig ist Octavia angekettet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier in der Kammer liegen verkohlte Leichen und die Helden erfahren, dass der tote Loigg'Il der „Geistlenker“ war, welcher Octavias Geist manipulierte. Nur eine Rußspur führt aus der Kammer heraus und die Helden haben den Ursprung des Infernals entdeckt. Die Helden betätigen den Kran und schwenken den Käfig mit Octavia auf festen Untergrund und setzen ihn dort ab. Sie ist bewusstlos und ihre Hände brennen mit Schattenfeuer. Der Loigg'Il weist die Helden darauf hin, dass ihre Freundin wahrscheinlich ähnlich dem Infernal reagieren würde, falls es ihnen überhaupt gelänge, sie zu wecken. Nach dem Tod des Geistlenkers sieht er keine Möglichkeit, mit Octavia zu kommunizieren, und er ist sich auch unsicher, inwiefern Octavia überhaupt noch sie selbst sei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 38: Octavia === &lt;br /&gt;
''' 21. Aletheon  721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben Octavia gefunden, aber sie ist bewusstlos und ihre Hände sind von Schattenfeuer umhüllt. Mithilfe der [[Drachenträne]] stellen die Helden fest, dass Octavias Erinnerungen manipuliert wurden und ihr negative Charaktereigenschaften hinzugefügt worden sind. Durch das Erinnern an ihre tatsächlichen Erlebnisse gelingt es den Helden, Octavias ursprüngliche Erinnerungen und ihr wahres Wesen wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
21. Aletheon&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Schattengrube-Gestell.png|miniatur|rechts|Die gefangene Octavia im Käfig mit feurigen Händen]]&lt;br /&gt;
Die Helden untersuchen Octavia zunächst und erkennen, dass sie auf einem Gestell festgeschnallt ist und ihre Hände mit Ketten mit dem Käfig verbunden sind. Diese Fesseln könnte Henk problemlos knacken, wenn Octavias Hände mit Schattenfeuer brennen und überdies noch heiße Funken versprühen würden, wodurch Henk das Schloss nicht erreichen kann. Vier Bügel aus grünem, Schatten-Erz halten Octavia aufrecht auf dem Gestell. Diese wären sehr einfach zu entfernen, doch dann würde sie nur noch von den Fesseln an den Armen gehalten werden. Die Helden entschließen sich, die Fesseln noch nicht öffnen, und Henk bittet Augustus, die Drachenträne herauszuholen. Henk hat die Hoffnung, dass diese ihnen bei der Kommunikation mit Octavia helfen könnte, doch sie reagiert nur sehr schwach auf Octavias Anwesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Kopf trägt Octavia noch einen roten Stirnreif, welcher mit einem Kontrollpult in der Nähe verbunden sein dürfte und vermutlich der Geisteskontrolle gedient hat. Augustus hinterfragt dies bei Schutuhx und erfährt darüber hinaus, dass der Reif noch aktiviert sei und noch ein Programm laufe. Augustus bittet ihn, dies abzuschalten, und anschließend entfernt Kenji den Stirnreif. Daraufhin beginnt die Drachenträne zu pulsieren und Henk fordert die Helden auf, sie zu berühren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum liegen je ein Finger von Henk, Kenji und Augustus auf der Drachenträne, sehen alle ein weißes Licht und werden in eine Vision von Uselias hineingezogen. Sie sehen kurz den Theleten vor sich und sehen dann Octavias Erinnerungen, wie Henk und Kenji sie bereits in kurzen Sequenzen geträumt hatten (vgl. [[Träume_in_L'yreh#Geordnete_Tr.C3.A4ume|Träume in L'yreh]]). [[Datei: Feuerkammer.png|miniatur|links|Die Feuerkammer in der Roten Festung auf der Götterinsel, in deren Mitte der Flammenavatar steht]]  Schließlich befinden sich die Helden in der Feuerkammer, welche den Abschluss vom Pfad der Wurzelkräfte auf der Götterinsel bildet. In dieser Kammer hatten Henk und Kenji Octavia und Ignus entdeckt, wie sie auf der mittleren Insel in Feuerform miteinander verschmolzen sind, und es ist auch diese Kammer gewesen, von der der [[Träume in L'yreh#Abschluss-Traum|abschließende Traum]] der beiden gehandelt hat. Genau auf dieser Position befindet sich nun eine große Flammengestalt. Sie schreit die Helden an, dass sie verschwinden sollen, und als diese die Gestalt mit Octavia ansprechen, erklärt diese ihnen, dass Octavia nicht mehr existiere und tot sei. Daraufhin schleudert sie Schattenfeuerbälle auf die Helden und als einer davon Augustus trifft, wird dessen Gestalt kurz durchsichtig, als ob er verschwinden würde. Henk ruft Uselias zur Hilfe und plötzlich öffnet sich in der Nähe der Helden ein kleines Lichtportal, welches auf eine Wiese zu führen scheint. Die Helden zögern nicht lange und springen hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt die Helden in Octavias Erinnerung nach Perlheim und sie erleben ihren Traum von dem Unfall auf der Geburtstagsfeier, wo sie ein Mädchen leicht verletzte, weil diese sie mit der Abwesenheit ihres Bruders Augustus aufgezogen hatte. Doch in Octavias aktueller Erinnerung stellt sich die Szene so dar, dass Octavia aus Arroganz, Hochmut und Bösartigkeit das Mädchen verspottet und schließlich durch das Platzen ihres Kopfes getötet hat. Anschließend genießt sie eine süße Nachspeise, und die Helden können durch das [[Träume in L'yreh#Ereignis 2: Unfall auf Geburtstagsfeier|Berichtigen der wahren Erinnerung]] schließlich Octavias Aufmerksamkeit gewinnen. Augustus hat allerdings das Gefühl, dass seine Stimme wesentlich leiser zu Octavia durchdringt als die der beiden anderen, was an dem Schattenfeuertreffer liegen könnte. Octavias kann ihr durch die falsche Erinnerung verändertes Selbstbild korrigieren und als dies geschehen ist, finden sich die Helden plötzlich in der Flammenkammer wieder und der Flammenavatar schießt wieder mit Schattenfeuer auf sie. Augustus vermeint in dessen Flammen die Gestalt von Ignus zu erkennen und Henk ruft erneut Uselias zur Hilfe. Ein weiteres Lichtportal erscheint und die Helden müssen den Schattenfeuerbällen ausweichen, um hindurchzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal erkennen sie nach einiger Überlegung den Blutwald und erleben eine veränderte Erinnerung, in welcher Octavia Adarian absichtlich in das Tal mit den Dämonen führt, damit dieser beeinflusst wird und sie als Feindin ansieht und angreift. Sie selbst ist immun gegen die Beeinflussung und tötet Adarian brutal und schmerzhaft, als dieser sich gegen sie wendet. Auch hier können die Helden durch das richtige Erzählen des [[Träume in L'yreh#Ereignis 5: Unfall im Blutwald|alten Ereignisses]] Octavias Erinnerung korrigieren und den manipulativen Einfluss auf ihr Wesen bannen. Sofort danach finden sich die Helden in der Flammenkammer wieder und, als auf Zuruf Uselias Portal wieder erscheint, müssen sie einen weiteren Weg zurücklegen, auf dem sie den Schattenfeuerbällen der Flammengestalt, welche ihnen immer wieder zuruft, dass Octavia tot sei, ausweichen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt wieder nach Perlheim und die Helden ahnen, dass es sich um den Unfall im Stall handelt. Sie erleben Octavia, die trotzig und frech zu ihrer Mutter ist und dann im Stall entdeckt, dass sich das Stroh beim Zerreißen entzündet. Sie sorgt dann dafür, dass die ganze Scheune schnell in Brand gerät und stürzt den Diener Deron absichtlich in die Flammen, als dieser sie retten will. Octavia setzt jeden Fluchtweg in Brand und sieht lachend zu, wie Deron unter Schmerzensschreien verbrennt. Nachdem die Helden sie daran erinnert haben, wie alles [[Träume in L'yreh#Ereignis 1: Unfall im Stall|in Wirklichkeit]] abgelaufen ist, kann Octavia wieder ein Stück mehr die Veränderung ihres Wesens abschütteln und etwas weiter zu sich zurückfinden. Die Helden sind dann wieder in der Flammenkammer, in der sich ein weiteres Portal öffnet. Weiteren Schattenfeuerbällen ausweichend springen sie hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem nördlichen Wald wieder und erkennen das [[Träume in L'yreh#Ereignis 6: Unfall im_Norden|Ereignis im Norden]], bei dem Octavias schlechtes Gewissen die Schlafdecke von Henk entzündet hat, ohne diesem zu schaden. Doch in Octavias Wahrnehmung setzt sie die Decke absichtlich in Brand und heizt das Feuer noch weiter an, so dass Henk elendiglich schreiend verbrennt.  Auch dieses Mal gelingt es den Helden, Octavias Erinnerung wiederherzustellen und die Wesensveränderung rückgängig zu machen. Daraufhin finden sie sich in der Flammenkammer wieder und bemerken, dass die Flammengestalt mehr nach Octavia als nach Ignus aussieht. Uselias öffnet ein weiteres Lichtportal und die Helden springen den Schattenfeuerbällen ausweichend hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt erneut nach Perlheim, dieses Mal jedoch zum Strand, an dem Augustus damals seine kleine Schwester wiedergefunden hat, als er vom Militärdienst zum ersten Mal nach Hause zurückkehrte und Octavia ihm versehentlich den [[Träume in L'yreh#Ereignis 3: Unfall mit Augustus|Umhang entzündete]]. Doch Octavia sieht sich selbst, wie sie in blinder Wut und Raserei auf ihren Bruder losgeht und diesen zu Asche verbrennt. Dabei sieht sie genüsslich zu und erfreut sich an dem Anblick. Als die Helden ihr die wahren Ereignisse über die Tat und ihren Charakter ins Gedächtnis rufen können, gewinnen sie Octavias Aufmerksamkeit und finden sich dann in der Flammenkammer wieder. Wie die anderen Male weichen sie Octavias Schattenfeuerbällen aus und erreichen das nächste Lichtportal von Uselias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sehen sich einen einzelnen Bauernhaus gegenüber, in dessen Inneren sie beobachten, wie Octavia ihre Mutter in Brand setzt, weil sie über ihr einfaches Quartier unzufrieden ist. Danach lässt sie ihre Wut an den unschuldigen Besitzern des Hauses aus und brennt es schließlich komplett nieder, wobei sie ohne Skrupel beobachtet, wie die Personen kläglich verbrennen. Die Helden müssen Octavia daran an den [[Träume in L'yreh#Ereignis 4: Unfall beim Angriff der Attent.C3.A4ter|wahren Ablauf der Ereignisse]] erinnern, dass sie nur knapp den Attentätern, die ihren Vater ermordet und dann auch ihre Mutter enthauptet hatten, entkommen konnte. Als sich Octavia wieder an die Wahrheit erinnert, springen die Helden wieder zur Flammenkammer, in der sie erneut von Octavia mit Schattenfeuerbällen beschossen werden. Dieses Mal wird Kenji erwischt und seine Gestalt verschwindet kurzzeitig. Doch schließlich erreichen alle Helden das Lichtportal und springen hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portal führt die Helden dieses Mal in die Wasserkammer vom [[Pfad der Wurzelkräfte]], in der Octavia [[Träume in L'yreh#Ereignis 7: Mordversuch an Kenji|Kenji angegriffen]] hat, um ihn zu töten. Doch dieses Mal handelte sie vorsätzlich berechnend, um sich selbst zu bereichern, denn sie belauschte Ignus, wie er Kenji erklärte, dass dieser Octavias Anker sei, der ihre Kräfte beschränkt, und seinetwegen werde Octavia nie ihr volles Potential entfalten können. Um sich von Kenji zu befreien, griff Octavia ihn mit voller Wucht an, ohne dass Ignus etwa angetan wurde. Danach zieht sie sich mit Ignus in die Feuerkammer zurück. Doch die Helden folgen ihr und können Octavia dort an den wahren Ablauf erinnern, dass sie nämlich im Affekt gehandelt hat, weil sie Ignus von Kenji ermordet glaubte. Als sich Octavia wieder an die Wahrheit erinnert, geht die Szenerie in ein weißes Licht über und die Helden finden sich in ihren physischen Körpern wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kommt leicht zu Bewusstsein und wird von ihren Freunden aus dem Gestell befreit. Sie ist noch schwach und im Halbschlaf, so dass der erleichterte Augustus sie auf seinen Armen aus dem Gebäude trägt. Die Helden begeben sich endlich wieder vereint zum Tor in dieses Viertel und schlagen dort ein Lager auf. Sie überfluten Octavia mit ihren Erlebnissen, wobei sie fast ausnahmslos die schönen Seiten wie das Zusammentreffen mit den Freigeistern oder Roanas Befreiung erwähnen und ihre Strapazen verschweigen. Octavia macht ein warmes Feuer und alle legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk, Kenji und Augustus erwachen, schläft Octavia noch, und die drei sprechen mit dem Loigg’Il an der Pumpstation. Sie erfahren, dass sie Sabaoth im Thronsaal des Hazug-Ságok aufhält, wo er Ausgrabungen begonnen habe. Doch der Kontakt hinein ist abgebrochen und das Tor ließe sich nur durch ein kompliziertes Ritual öffnen, welches auf diesem selbst abgebildet sei. Am zum Tor zu gelangen, sollen sich die Helden hinter dem Ausgangstor dieses Bereichs stets rechts halten und bei einer Geisterfalle würden sie die Rampe entdecken, die hinauf zum Tor führt. Nach dem Gespräch kehren die drei zu Octavia zurück und berichten ihr davon. Gemeinsam beschließen sie, sich zunächst mit Essen zu stärken, bevor sie aufbrechen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 39: Callon === &lt;br /&gt;
''' 22. Aletheon  721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden berichten Octavia von den Erinnerungs-Träumen und nehmen die Freigeister in Empfang. Auf der Suche nach dem Eingang zum Thronsaal des [[Hazug-Ságok]] treffen sie auf [[Graltik Blutklinge|Graltiks]] Männer, welche sich ihnen nach einer Verhandlung anschließen. Bei der Zerstörung einer großen Geisterfalle ergeben sich Schwierigkeiten und Kenji gerät in Gefahr. Die Helden erfüllen dem bekannten Elbengeist einen letzten Wunsch und befreien den Geist des Elbenkriegers Callon.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens erzählen Henk und Kenji Octavia von den Träumen, welche Uselias ihnen übermittelt hatte. Ohne die Kenntnis von Octavias wahren Erinnerungen wäre es den Helden nicht möglich gewesen, die veränderten Bilder herauszufinden und zu korrigieren, damit Octavia wieder ihre alte Persönlichkeit zurückerhalten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen bemerken die Helden, dass etwas über die Mauer klettert. Sie entdecken Filgiz, der nachsehen will, ob alles in Ordnung ist. Die Helden begrüßen ihn freundlich und stellen ihn Octavia vor, welche Umgewandelte bisher nur als Gegner kennt. Nachdem sie Filgiz kritisch beäugt hat, ist Octavia bereit, auch die weiteren Freigeister kennenzulernen. Also öffnen sie das große Tor und begrüßen die Freigeister, die ihnen ihre Unterstützung angeboten haben. Zur Überraschung von Augustus, Henk und Kenji ist der Pirat Piet unter ihnen, den sie schon totgeglaubt hatten. Glücklicherweise ist auf bei seiner panischen Flucht auf die anderen gestoßen und so gerettet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besprechen dann mit Filgiz das weitere Vorgehen und sie beschließen, dass die Freigeister mit Filgiz hier im Bezirk der Drachen auf die Rückkehr der Helden warten sollen, damit diese als kleine Einheit die Gegend erkunden und herausfinden können, wie das Tor geöffnet werden kann. Sobald das geklärt ist, wollen die Helden zurückkehren, um gemeinsam mit der Unterstützung in den Thronsaal des Hazug-Ságok vorzudringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen den Bezirk der Drachen und Filgiz schließt hinter ihnen das Tor, um von möglichen Patrouillen unentdeckt zu bleiben. Sie halten sich rechts und stoßen nach kurzer Zeit auf viele Fußspuren, die in ein bzw. aus einem Gebäude führen. Etwas scheint aus dem Gebäude herausgeschafft worden zu sein und die Helden beschließen, hineinzugehen und herauszufinden, was in dem Gebäude ist oder war. [[Datei:RC-Relief-Doppelschlange.png|miniatur|links|Die Monsterschlange Zygisskha auf einem Relief in ihrer Halle]] Im Inneren befindet sich nur ein breiter Abgang nach unten. Die Spuren führen hinunter und die Helden finden eine gigantische Höhle, welche mit Gitterstäben abgetrennt ist, welche so weit auseinanderstehen, dass Menschen bequem hindurch können. Im hinteren Teil der Höhle finden die Helden nur Knochenreste und -splitter und an der Wand befindet sich ein großes Relief, auf dem die Monsterschlange Zygisskha abgebildet ist. Es macht den Anschein, als seien alle größeren Fragmente der Monsterschlange abtransportiert worden. Die Helden ahnen, dass Zygisskha der beschworene Wächter sein könnte, welchen Sabaoth heraufbeschwören ließ, um den Eingang zum Thronsaal zu bewachen. Sie verlassen das Gebäude und folgen weiter der alten Straße.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-33-Zerfleischung.png|miniatur|rechts|Relief auf dem alten Torbogen]]&lt;br /&gt;
Als die Helden einen alten Torbogen untersuchen, geraten sie in einen Hinterhalt und sind plötzlich von Armbrustschützen umzingelt. Wie sich herausstellt, sind es Graltiks Männer unter Führung von Grogar. Henk tritt sofort in Verhandlungen und es stellt sich heraus, dass Grogar bereits mit Lorad gesprochen hat und bereit ist, für sichere Rückkehrplätze für sich und seine Männer mit den Helden zusammenzuarbeiten und sie bei der Erstürmung des Thronsaals zu unterstützen. Der Deal wird mit Handschlag besiegelt und Grogar zeigt den Helden drei gefangene Kultisten, welche neben einer besonders großen Geisterfalle gefesselt und geknebelt sind. Grogar sagt, dass seine Männer die Kultisten überwältigt haben, als diese Seelen aus der Geisterfalle ernten wollten. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Palasttor.png|miniatur|links|Das Tor zum Thronsaal des Hazug-Ságok, auf dem der Schlüssel zur Öffnung des Tores gegeben wird. Übersetzung: „''Preise die Erzdämonen''“, Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel (linke Seite); Ismagora, „''Preise die Götter des Abgrunds''“, Abyssiden (rechte Seite), „''Preise Hazug-Ságok''“ (mitte)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entscheiden, sich erst später mit den Kultisten zu beschäftigen, und Kenji bereitet sich mit einem langen Gebet darauf vor, die riesige Geisterfalle zu zerstören. Diese steht auf einem etwas abgesengten Platz, auf dem sich früher die Opfer für Hazug-Ságok zerfleischten, wie das Relief des Torbogens nahelegt. Während Kenjis mentaler Vorbereitung gehen Octavia, Augustus und Henk die große Rampe in der Nähe hoch, welche zum Tor des Thronsaals führt. Dort finden sie das große Tor, aus dessen Inschrift sie erfahren sollen, wie es zu öffnen ist. Aus den Abbildungen schlussfolgern die Helden, dass sie zuerst die vier Tempel der  Erzdämonen aufsuchen und diese dort mit ihrem speziellen Ritus preisen müssen, anschließend ähnliches im Tempel von Ismagora und ebenfalls im Tempel der Abyssiden durchzuführen, um abschließend vor dem Tor den Dämonenfürsten Hazug-Ságok zu preisen. Nach dieser Erkenntnis kehren die drei zu Kenji zurück, welcher mittlerweile bereit ist, die Geisterfalle zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji sich der Geisterfalle nähert, um den Knochenkreis und den Kessel zu zerstören, bittet er seine Freunde, etwas Abstand zu halten, da er nicht mit Sicherheit sagen kann, was nach der Zerstörung der großen Falle passieren wird. Doch er kann sich dem Kessel nicht nähern, da dieser eine eisige Kälte ausstrahlt, welche ihn erstarren lässt. So bittet er Octavia, mit einem Feuerball den Kessel zu zerstören. Kaum ist dies passiert, entströmen der Falle unzählige Geister, viel mehr als bei den vorherigen Fallen. Kenji begibt sich mit Caldras strahlender Lampe in die Mitte und die Geister beginnen, ihn zu umkreisen. Dabei kommen sie immer näher und ihre Masse führt dazu, dass Kenji zusammensackt und vor Kälte kaum noch die Lampe halten kann. Henk und Augustus machen sich große Sorgen und beschließen, Kenji zur Hilfe zu eilen. Sie dringen in den Kalten Bereich vor und schaffen es kaum, sich ihrem Freund zu nähern. Augustus wird aufgehalten und bricht in der Kälte fast zusammen. Henk kommt näher an den mittlerweile fast liegenden Kenji heran, doch er kann ihn nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji wird von einem Elbengeist berührt und dieser lässt ihn in einer Vision miterleben, wie das Opfer sich selbst auf dem abgesengten Platz zerfleischt hat. Währenddessen ist der Führergeist erschienen und bemüht sich, die Aufmerksamkeit der Elbenseelen zu erhalten. Doch dies dauert lange, da diese so sehr vom Licht angezogen werden, dass sie für nichts anderes mehr Aufmerksamkeit zu haben scheinen. Schließlich lichtet sich aber die Geistermenge und alle Seelen versammeln sich hoch über den Helden bei dem Führergeist, so dass die Kälte nachlässt und Augustus und Henk sich um den fast erfrorenen Kenji kümmern können.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-34-Zuchtgrube.png|miniatur|rechts|Das Tor zur Zuchtgrube, wo Monsterhybriden erschaffen wurden]]&lt;br /&gt;
Nachdem es Kenji besser geht, erscheint der elbische Führergeist vor den Helden und scheint sie aufzufordern, ihm zu folgen. Er führt sie in einen Bereich, den sie noch nie betreten hatten und in welchem anscheinend Kreuzungsexperimente mit verschiedenen Spezies unternommen wurden. Der Geist hält über einer überfluteten Stelle an und deutet nach unten. Da sich im Wasser seltsame Haikreuzungen aufhalten, beschließen die Helden, dass Augustus am Rand stehend die Monster ablenkt und auf sich zieht, während Henk geschickt das erste Gebäude erklimmen und dann zum nächsten springen will, um von diesem die Stelle zu erreichen, welche der Geist ihnen gezeigt hat. Der Plan geht auf und Augustus wehrt sich gegen mit Octavias und Filgiz‘ Unterstützung zwei Haimonster, während Henk zu dem Ort gelangt und dort taucht. Er findet ein kleines, pyramidenförmiges Stück aus grünem Stein, bei dem es sich um einen jener seltsamen Schlüssel handeln könnte, die in L’yreh benutzt werden, und wird auf dem Rückweg von einer Monsterkreatur angegriffen und verletzt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Fischelb.png|Die monströse Kreuzung von Elb und Hai&lt;br /&gt;
File:RC-Wasserkampf1.png|Die überflutete Stelle, welcher der Elben-Geist den Helden gezeigt hat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-5.png|miniatur|rechts|Kammer des Monsterbaus]] &lt;br /&gt;
Als Henk wieder zu den anderen zurückgekehrt ist, versorgen sie Henks Wunden mit einem Heiltrank und der Geist führt die Helden wieder heraus aus diesem Bezirk und über unbekannte Wege weiter. Doch plötzlich kommt Augustus die Gegend bekannt vor und die Helden stellen fest, dass sie sich wieder im [[L'yreh#Bezirk der Nebbkor|Bezirk der Nebbkor]] befinden. Mittlerweile ist das Wasser etwas weiter abgepumpt und die Helden können einen Weg nehmen, welcher zuvor noch überflutet war. Hier finden sie eine weitere, kleine Geisterfalle, welche von Kenji erfolgreich zerstört wird. Doch der Geist führt sie weiter und schließlich in ein Gebäude hinein, in welchem sie bereits gewesen waren: die Kammer des Monsterbaus, in welchem aus Elben die schreckliche Kreatur zusammengesetzt wurde, welche auf den Reliefs der Arena zu sehen war. [[Datei:Elbencentiped.png|miniatur|links|Das aus Elben zusammengesetzte Monster]] In der Mitte dieser Kammer kann der Stein, nach welchem Henk getaucht hatte, eingesetzt werden. Als die Helden dies tun, öffnet sich die Mitte und gibt eine steile Rampe nach unten frei, von wo sie ein leises Kratzen hören können. Mutig gehen sie die Rampe hinab und in Kenjis Licht sehen die Helden die grauenhafte Kreatur der Reliefs, wie sie nach all der Zeit noch immer „lebendig“ ist und darum bittet, sie zu töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus schlagen mit gezielten Hieben das Monster in Stücke, was den gefangenen Elbengeistern die Freiheit schenkt. Einer von ihnen hält inne und nimmt die Helden bewusst war. Er bedankt sich bei ihnen und scheint so etwas wie der Anführer der Elben gewesen zu sein. Er nennt den Helden seinen Namen – Callon – und sichert ihnen seine Unterstützung und die seiner gerüsteten Männer zu. Dann verschwindet er wie die anderen Geister und die Helden kehren zum Tor des Thronsaals zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 4: Der Thronsaal des Hazug-Ságok ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Palasttor.png|400px|rahmenlos|rechts|Das Tor zum Palast des Hazug-Ságok]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;siehe auch [[Kalender#22._Aletheon|Zusammenfassungen im Kalender]]&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
=== Episode 40: Pfad der dunklen Götter - Teil 1 === &lt;br /&gt;
'''22. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden planen ihr weiteres Vorgehen und erhalten von Grogar Informationen darüber, was sie im Thronsaal des [[Hazug-Ságok]] erwartet. Sie entdecken die Tempel der dunklen Götter und beschaffen ein dämonisches Opfer, um das Ritual zu beginnen. Schließlich wird ihnen der Zugang zur Pyramide des [[Mendakos|Verijgorn]] gewährt, wo sie die Prüfungen des Erzdämons bestehen müssen, um wieder hinauszukommen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
22. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Skizze-HS-Palast-kommentiert.png|miniatur|rechts|Grogars Skizze von Hazug-Ságoks Tempel mit Augustus‘ Notizen]]&lt;br /&gt;
An dem alten Torbogen machen die Helden eine Rast und, während Kenji sich ausruht, sprechen Henk und Augustus mit Grogar. Sie wollen von ihm erfahren, was sie hinter dem großen Tor im Thronsaal des [[Hazug-Ságok]] erwarten wird. Grogar zeichnet ihnen eine Karte und erklärt ihnen, dass in einer großen Halle direkt hinter dem Eingangstor die Monsterschlange ''Zygisskha'' wiedererweckt wurde, um den Zugang zu bewachen du ein Eindringen unmöglich zu machen. Hinter der großen Halle führt ein weiteres großes Tor in den Thronsaal, dieses lässt sich aber nur von Innen öffnen. Vor dem Tor befinden sich auf beiden Seiten weitere Türen, von denen die rechte zum Lager von Graltiks Männern und die linke in die Kammer führt, in der das Eingangstor geöffnet werden kann. In dieser Kammer befindet sich außerdem ein Geheimgang, welcher als [[Xishari]]-Kriechgang in eine weitere Kammer führt, in welcher Inschriften an den Wänden angebracht sind und in der sich weitere Kultisten und ein Portal zum Schiff befindet. Durch ein Fenster in der Kammer lässt sich in den Thronsaal blicken, in dem sich [[Sabaoth Immortalis]] mit weiteren Kultisten befindet, und ein weiterer Kriechgang führt von dort in den Thronsaal, wo durch eine Membran hindurch der gigantische Wirbel des Nebenschlundes zu erkennen ist. Grogar informiert die Helden außerdem darüber, dass durch einen Durchbruch zum Meer eine schwarze Rüstung in direkter Nähe zum Nebelschlund geborgen wurde, mit deren Hilfe ein weiteres Wiedererweckungsritual durchgeführt werden soll. Augustus notiert diese Informationen auf der Karte und gemeinsam machen sie sich an die Planung des Einsatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Überlegungen, an denen sich zum Schluss auch Kenji beteiligt, beschließen die Helden, gemeinsam mit den Freigeistern und Grogars Männern in die Eingangshalle einzudringen, wobei die Freigeister die Monsterschlange beschäftigen sollen, während die Helden und Grogar zu den Türen vordringen. Schutuhx bleibt bei den Helden und soll sich stets einen Kultisten vornehmen und kontrollieren. Grogar wird versuchen, Graltiks Männer an sich zu binden oder sie notfalls auch daran hindern, die Helden aufzuhalten, welche ihrerseits durch die linke Tür stürmen werden, um kriechend die Kultisten in der nächsten Kammer zu erreichen und schnellstmöglich auszuschalten. Nach dem riskanten Betreten des Thronsaals durch einen weiteren Kriechgang hoffen die Helden auf die Hilfe von Callon und seinen gefallenen Kameraden im Kampf gegen Sabaoth Immortalis und planen, den [[Spiegel des Anor]] gegen den möglicherweise bereits erweckten [[Sereg]] zu verwenden. Sie würden aber alles noch einmal genauer durchsprechen, wenn sie vor dem letzten Abschnitt des Öffnungsrituals und dem Tor selbst stehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Inschrift-18-erzdämonenaltar.png|miniatur|links|Inschrift am Erzdämonenaltar]]&lt;br /&gt;
Nach diesen Stunden der Rast brechen die Helden auf, um die auf dem Tor zum Thronsaal gezeigten Orte zu suchen. Sie durchqueren den alten Torbogen und entdecken dahinter auf der linken Seite einen von vier Säulen umgeben fünfeckigen Altar, an dem ein kleinerer Dämon liegt, welcher augenscheinlich geopfert wurde. Eine Inschrift verrät ihnen, dass es sich um den Altar der Erzdämonen handelt. Octavia kann den Text (Abb. l.) übersetzen: „''Seid gepriesen Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel und du grausame Mutter Ismagora, ihr dunklen Götter der Sünden!''“ Dieser Altar ist auch auf dem Thronsaal-Tor abgebildet, auf der linken Seite oberhalb der Pyramiden, was bedeutet, dass hier das dort beschriebene Öffnungsritual startet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben beim Durchqueren des alten Torbogens auf der rechten Seite eine große Statue im Zwielicht wahrgenommen, weshalb sie sich jetzt dorthin begeben. Bei näherer Betrachtung entdecken sie, dass es sich um eine Statue von Voyx, der Göttin der Nacht, handelt. Links neben der Statue führt eine Treppe auf eine große Pyramide hinauf und auf der anderen Seite der Treppe steht eine riesige Statue von Lhugor, dem Herrn der Unterwelt. Die Helden gehen die Treppe auf die Pyramide hinauf und finden oben eine Inschrift, welche ihnen verrät, dass es sich hier um die Pyramide der Abyssiden handelt. Octavias kann auch diesen Text (Abb. u.) übersetzen: „''Seid gepriesen mächtiger Lhughor, Herrscher der Unterwelt, und Voyx, Berzkhor, Soiriz, ihr dunklen Götter der Zerstörung!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RC-Statue-Lhughor.png| Statue des Lhughor (Abyssos) links vor der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
File:RC-Inschrift-17-abysstempel.png|miniatur|rechts|Inschrift auf der Spitze der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
File:RC-Statue-Voyx.png| Statue der Voyx (Onoa) rechts vor der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zum alten Torbogen zurück und beraten mit Grogar darüber, wie ein dämonisches Opfer finden können. Ihnen fallen die monströsen Kreuzungen in der Zuchtgrube wieder ein und sie beschließen, gemeinsam mit Grogar und seinen Männern dorthin zu gehen, und eine Hai-Elben-Monstrosität einzufangen, um sie auf dem Altar der Erzdämonen opfern zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen zwei Zuchtkammern geht Augustus halb ins Wasser, um die Kreaturen anzulocken. Zwei von Grogars Männern stehen mit Lassos auf den beiden Kammern und werden von Henk unterstützt, welcher ebenfalls mit einem Seil versucht, ein Monstrum zu fangen. Als Augustus von mehreren Wesen angeschwommen wird und sich etwas zurückzieht, wagt nur noch ein Monster den Angriff, den Augustus mit der flachen Schwertseite abwehrt, während die Schurken vergeblich versuchen, ihr Seil um die Kreatur zu werfen. Als auch Henk keinen Erfolg mit dem Lasso hat, springt er kurzerhand auf das Monstrum und umklammert es. Kenji ruft das Licht zur Hilfe und erzeugt einen grellen Lichtblitz. Augustus schafft noch, seine Augen abzuwenden, doch  der Henk und Grogar werden so stark geblendet, dass Henk von Augustus und Grogar eine Zeit geblendet sind. Augustus greift schnell nach Henk und zieht ihn mit dem Haielb aus dem Wasser. Grogars Männer stürzen sich darauf und fesseln es, damit es zu dem Altar der Erzdämonen gebracht werden kann. Dort wird das fest verschnürte Haimonstrum aber zunächst in einer tieferen Pfütze abgelegt, damit es nicht erstickt oder aus Trockenheit verendet, während noch die letzten Vorbereitungen getroffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bricht auf, um Filgiz und die Freigeister zu holen, und währenddessen berichtet Augustus Octavia, was bei der letzten Rezitation mit Henk geschehen ist, und bringt seine Sorge zum Ausdruck, ob sie dem gewachsen ist. Er fragt Schutuhx, ob er nicht die Anrufung übernehmen kann, doch dieser weigert sich, überhaupt mit den Helden eines der Heiligtümer zu betreten. Es scheint ihm vor seinen Göttern peinlich zu sein, mit der Heldengruppe gesehen zu werden. Als Henk unterdessen am Tor zum Bezirk der Drachen ankommt, macht er sich bemerkbar und kurze Zeit später erscheint Filgiz auf der Mauer. Nachdem Henk ihm mitgeteilt hat, dass die Zeit gekommen ist, öffnet Filgiz kurz darauf das Tor und kommt mit den anderen Freigeistern heraus. Mit Henk gehen sie zu dem tieferliegenden Platz, auf dem vorher die große Geisterfalle stand, und er stellt den Kämpfern der Freigeister Grogar mit seinen Männern als ihre neuen Verbündeten vor. Henk bittet sie, gemeinsam auf dem Platz oder in der Nähe zu warten, bis er mit seinen Freunden das Öffnungsritual so weit abgeschlossen haben, bis nur noch das Tor zum Thronsaal zu öffnen ist, zu dem sie dann gemeinsam aufbrechen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk zu den anderen am dämonischen Altar zurückkehrt, holt Augustus das Opfer aus dem Wasser und hält es über den Altar, während Henk die Kehle durchtrennt und das dämonische Blut auf den Altar fließen lässt. Zeitgleich liest Octavia die Worte auf dem Altar in der Originalsprache vor: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ku-osch nug-ßouk-uz''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''iz-sch schi nß-eik-echu Chixx-uß Ismagora''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''On-gß schiz-hruz Nauxxuz schuß Kiuz-schuz'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-20-Pyra-mendacos.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]]&lt;br /&gt;
Kaum hat sie geendet, beginnt ihre Nase zu bluten, und die Helden bemerken, dass sich die Tür einer nahegelegenen Pyramide geöffnet hat, auf der ein Abbild des Verijgorn zu sehen ist. Wie auf dem Tor zum Thronsaal abgebildet, werden die Helden nun wohl alle Pyramidenheiligtümer der Erzdämonen besuchen müssen, um diese zu huldigen und sich würdig zu erweisen, den Sitz von Hazug-Ságok betreten zu dürfen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-V-Eingangstor.png|miniatur|links|Tor aus Katzengold im Eingangsbereich der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]]&lt;br /&gt;
Die vier Helden betreten die Pyramide des Verijgorn und gelangen in eine kleine Kammer, aus der lediglich ein goldenes Tor herausführt, von dem Henk sofort bemerkt, dass es aus Katzengold ist. Kaum haben alle das Heiligtum betreten, schließt sich hinter ihnen die Tür und die Helden können nicht mehr hinaus. Es bleibt ihnen keine andere Wahl, als alle Prüfungen zu meistern. Octavia übersetzt den Text, der in der linken unteren Ecke des Tores steht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Alles ist Betrug.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Lügner verbirgt die Wahrheit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Täuschung eröffnet den Weg.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mehr Schein als Sein.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Betrogene wird fallen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Verrat ist die Krönung der Lügen.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk untersucht das Tor, doch er findet keinen Mechanismus, welcher es öffnet. Augustus leuchtet die Wände ab, doch es führt kein anderer Weg aus der Kammer hinaus. Hinter dem Tor ist leise das Zischen von unzähligen Sachlagen zu hören, was Kenjis Angst vor Schlangen triggert. Die Helden grübeln, bis Henk überlegt, wenn hier alles Betrug ist, wie der Text auf dem Tor sagt, dass wohlmöglich auch das Tor selbst Betrug ist. Er versucht, sich davon zu überzeugen, dass dort kein Tor ist, sagt es sich wiederholt vor und geht dann mit schnellem, überzeugtem Schritt direkt darauf zu, ohne zu zögern. Als die anderen beobachten, wie Henk einfach durch das massive Tor hindurchgeht, tun sie es ihm nach und Augustus und Octavia verschwinden ebenfalls durch das Tor. Nur Kenji, welcher durch das ständige Zischen dieser Kriechtiere schon ganz unruhig ist, kann sich nicht darauf konzentrieren und bleibt allein in der Kammer zurück. Panik droht ihn zu übermannen, doch er betet inbrünstig zu seinen Göttern und bittet um ihre Unterstützung. Tatsächlich kann er sich sammeln und seine Angst zurückdrängen. Er konzentriert sich und folgt schließlich den anderen durch das trügerische Tor. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Söhnegang.png|miniatur|rechts|Gang mit Inschrift und sieben Reliefs, am Ende eine Statue des Verijgorn und ein vorgelagerter Altar]]&lt;br /&gt;
Kenji stößt zu den anderen, die sich schon Sorgen gemacht haben. Die Helden befinden sich in einem Gang, dessen Seitenwände eine Inschrift und einige Reliefs aus Katzengold tragen und welcher in einer Kammer mit einer katzengoldenen Statue das Verijgorn und einem Altar, über dem eine Maske des Erzdämonen schwebt, endet. An beiden Seiten der Kammer befinden sich fünf Löcher im Boden, welche Löcher die Helden an eine Kammer im Bezirk der Nebbkor erinnern, wo eine Statue von solchen Löchern umgeben war, aus denen Schlangen herauskamen, als Henk sich näherte. [[Datei:RC-Tempel-V-Söhne.png|miniatur|links|Inschrift und sieben Abbildungen in der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]] Octavia übersetzt die Inschrift: „''Seid gepriesen, ihr mächtigen Sechs, Söhne des Schlangengottes!''“ und die Helden betrachten die sieben Reliefs. Bei einem von ihnen muss es sich um einen Lügner handeln, welcher kein Sohn des Verijgorn ist. Nach einigen Überlegungen einigen sich die Helden darauf, dass alle Söhne bis auf einen drei Hörner auf dem Kopf tragen. Henk untersucht das Relief dieses Sohnes, kann aber nichts Ungewöhnliches finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert von ihrem Misserfolg und im Glauben, dass sie vielleicht zuerst etwas in der großen Kammer tun müssten, bevor sie weiterkommen, greift Henk nach der Maske auf dem Altar. Doch direkt vor seinen Fingern löst sich die Maske auf und aus fünf Löchern kommen schwarze Schlangen gekrochen und visieren Augustus und Octavia an. Augustus verteidigt sich erfolgreich mit dem Schwert und die Schlangen lösen sich bei Berührung in schwarzen Rauch auf. Gemeinsam mit Kenji wehrt er auch die Schlangen ab, welche Octavia angreifen. Die Helden sind in die Falle des Verijgorn getappt, können sich aber gut daraus befreien und wenden sich wieder den Reliefs zu, um ein anderes Merkmal herauszufinden. Henk stellt fest, dass nur ein Sohn nichts Schlangenartiges an sich hat, und untersucht daraufhin das Relief. Er stellt fest, dass man das Auge hineindrücken kann, woraufhin das Relief zur Seite schwingt und einen Hebel freigibt. Als Henk und Augustus ihn gemeinsam ziehen, hören sie etwas aus dem Eingangsbereich.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangenstab.png|miniatur|rechts|Der neue Gang in der  Eingangskammer und das Podest mit dem Schlangenstab]]&lt;br /&gt;
In der Eingangskammer hat sich ein neuer Gang offenbart, welchem die Helden folgen. Sie kommen zu einem Podest, auf dem ein Schlangenstab aus Katzengold liegt. Der Sockel trägt eine Inschrift, die Octavia mit „''Ich bin der Herr der Lügen!''“ übersetzt. Es beginnt eine Diskussion, ob es sich bei dem Stab um eine ähnliche Falle handeln könnte wie zuvor mit der Maske. Doch schließlich fasst sich Henk ein Herz und nimmt den Stab auf. Da nichts weiter passiert, machen sich die Helden wieder auf die Suche nach dem Weg und folgen zunächst dem Gang gegenüber von dem Podest. Schnell stellen sie fest, dass es sich um eine Sackgasse handelt, in der eine Schlange auf sie wartet. Augustus schlägt sie mit dem Schwert und sie löst sich wieder in schwarzen Rauch auf so wie zuvor. Schließlich folgen die Helden dem weiterführenden Gang, bis dieser sich gabelt. Augustus meint, dass man sprachlich „links“ im Gegensatz zu „rechts“ immer mit Lügen in Verbindung bringt, weshalb er vorschlägt, den linken Weg zu nehmen. Tatsächlich endet dieser Weg nicht in einer Sackgasse, sondern führt zu einer größeren Kammer, aus der lautes Zischen ertönt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangenwächter.png|miniatur|links|Kammer mit einer riesigen Metallschlange]]&lt;br /&gt;
Als Henk einen Schritt in die Kammer tut, erhebt sich aus einem Loch in der Mitte eine gigantische, metallisch schimmernde Schlange, welche jeden anzugreifen droht, welcher sich ihr nähert. Augustus rät von einem Angriff ab, da ihre Waffen das Monster vermutlich nicht verletzen würden. Nach einigem Überlegen schlussfolgern die Helden, dass das Schlangenstab eine Lösung bieten dürfte, und Henk bittet Octavia, ihm die Originalworte aufzuschreiben, die auf dem Podest stehen. Dann hält Henk den Stab vor sich in die Luft und spricht laut: „''Olng stoz schuß Ngußß schuß Riunuz!''“, woraufhin sich seine Gestalt in ein Abbild des Verijgorn verwandelt. Die Metallschlange beginnt darauf sich rhythmisch zu wiegen und Henk geht auf sie zu. Die anderen folgen ihm und sie beschließen, wieder linksherum um die Schlange zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Gang entpuppt sich wieder als Sackgasse, doch diesmal wird Augustus von der dort lauernden Schlange ins Bein gebissen. Sofort überkommt ihn ein starkes Misstrauen seinen Gefährten gegenüber, was noch durch Henks Verijgorn-Illusion verstärkt wird. Augustus zieht sein Schwert und die anderen reden auf ihn ein und erinnern ihn an Dinge, die sie gemeinsam erlebt haben und von denen sonst niemand etwas wissen kann. Henk legt den Stab zur Seite und bekommt seine normale Gestalt zurück. Langsam beruhig sich Augustus wieder und fasst wieder vertrauen zu seinen Freunden. Um die Sackgasse wieder verlassen zu können, spricht Henk erneut den Spruch und führt die Helden an der Metallschlange vorbei in den nächsten Gang. Ihnen fällt auf, dass sich der dritten Satz des Tores „Täuschung eröffnet den Weg“ auf diese Prüfung zu beziehen scheint.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangengrube.png|miniatur|rechts|Kammer mit drei Ausgängen, auf deren Boden unzählige Schlangen kriechen]]&lt;br /&gt;
An der nächsten Gabelung gehen die Helden wieder links und stoßen auf einen Raum, dessen Boden vor Schlangen nur so wimmelt und welcher drei weitere Ausgänge besitzt. Henk erinnert sich an den vierten Satz des Tores „Mehr Schein als Sein“ und geht davon aus, dass es sich bei den Schlangen um Illusionen handeln müsse. Er konzentriert sich darauf, dass alles nur Schein ist, und geht in die Schlangenansammlung hinein. Den anderen kommt es so vor, als würden die Schlangen Henks Schritten ausweichen, und Octavia folgt ihm in den Raum. Kenji übermannt eine furchtbare Angst und er klammert sich an Augustus. Die beiden bleiben zurück und Henk legt sich sogar auf den Boden, um ihnen zu demonstrieren, dass es absolut sicher ist. Doch die beiden bleiben noch eine Weile dort stehen, bis Kenji sich dazu durchringen kann, mit geschlossenen Augen und von Augustus geführt den Schlangenraum zu betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt können all einen Blick in die drei weiterführenden Gänge werfen und stellen fest, dass der linke Gang in einem Becken endet, welches mit einer grünlichen Flüssigkeit gefüllt ist, die Augustus für Säure hält. Der mittlere Gang führt in eine Tempelkammer, in der eine große Statue des Verijgorn mit einem kleinen Altar davor steht, wie sie die Helden bereits zuvor schon einmal gesehen haben, als sie der Täuschung aufgesessen sind. Der rechte Gang endet in einem Feuerfeld, vor dem bei genauerer Betrachtung einige menschliche Knochen liegen. Henk schlussfolgert, dass ein Kultist diesen Gang ausprobiert und dabei verbrannt ist. Die Helden erinnern sich des fünften Torspruches „Der Betrogene wird fallen“ und versuchen vergeblich, ihn auf die Situation anzuwenden. Sie entschließen sich für den mittleren Gang und betreten ihn hoffnungsvoll. Als sie die Kammer erreichen, verschwindet der Boden unter ihren Füßen und sie stürzen in die Tiefe. Henk kommt als erster auf Boden auf und sein Sturz wird glücklicherweise von einer frischen Leiche abgefedert, so dass er sich keine Knochen bricht. Die anderen fallen auf Henk oder können sich abrollen, so dass alle im Gegensatz zu dem Kultisten mit nur leichten Prellungen davonkommen und überleben. Als sie den Weg aus der Kammer nehmen, stellen sie fest, dass sie sich wieder vor der Schlangenkammer befinden, deren Illusion nun alle durchschaut haben. Als letzten Weg nehmen die Helden nun den linken und stellen fest, dass das vermeintliche Säurebecken, bei dessen Säure es sich vermutlich eher um Schlangengift handeln dürfte, nur ein Trugbild ist und darunter eine Treppe in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Altar.png|miniatur|links|Abschlusskammer mit einem Altar, über dem eine Maske des Verijgorn schwebt]]&lt;br /&gt;
Als die Helden der Treppe folgen, gelangen sie in eine runde Kammer, in der lediglich ein kleiner Altar aus Katzengold steht, über dem wieder eine Maske des Verijgorn schwebt. Nach dem Betreten verschwindet der Eingang hinter ihnen wieder und es scheint keinen Ausgang zu geben. Bei der Untersuchung der Kammer finden sie eine relativ frische Leiche, bei der es sich wieder um einen Kultisten handelt, welcher eine blutende Wunde auf dem Rücken aufweist, die von einem Dolch stammen könnte. Die Helden überlegen, wie sie weiter vorgehen wollen, und sind sich einig, dass die Maske der Weg sein wird. Diesmal erklärt sich Augustus bereit, sie aufzusetzen, da Henk bereits alle anderen Prüfungen übernommen hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Maske-Verijgorn.png|miniatur|rechts|Die Maske des Verijgorn, welche über seinem Altar schwebt]]&lt;br /&gt;
Kaum hat sich Augustus die Maske aufgesetzt, lobt er Henk für sein Misstrauen gegenüber seinen Freunden. Doch seine Worte wirken nicht sehr überzeugend und er stammelt eigentlich mehr vor sich hin als Henk zu täuschen. Nach einigen verzweifelten Versuchen fällt die Maske von seinem Gesicht und hinterlässt es blutig. Augustus erinnert sich nicht an seine Worte und bleibt ein wenig frustriert zurück, während Henk nach der Maske greift und sie aufsetzt.&lt;br /&gt;
Der maskierte Henk wendet sich an Augustus und erinnert ihn aufmunternd daran, dass seine Stärke der Kampf mit dem Schwert sei, wo ihm keiner etwas vormache. Augustus nickt zustimmend und Henk weist ihn darauf hin, dass gerade seine Unbeherrschtheit im Kampf  es sei, die ihm als Principus Mortis unbesiegbar und unbezwungen gemacht hat. Als Augustus ihm widerspricht, da er diese Gewalt als seine größte Schwäche empfindet, zeigt Henk ihm überzeugend auf, dass Augustus immer dann erfolgreich war, wenn er die Gewalt zugelassen und ausgelebt hat. Henks Worte wickelten Augustus ein und er stimmte Henk nach einiger Zeit vorbehaltslos zu. Dann macht Henk ihm klar, dass viele ihn zwar wegen dieser Gewalt verachten würden, doch dass er treu zu seinem Freund steht und Augustus für seine Gewaltbereitschaft sogar sehr schätzt. Henk breitet seine Arme versöhnlich aus und Augustus nimmt seine Umarmung an. Plötzlich hat Henk einen Dolch in der Hand und stößt diesen Augustus in die Schulter. Nach diesem Verrat an seinem Freund, dessen eigentlich tödlichen Ausgang Henk durch sein Geschick abwenden kann, löst sich die Maske auf und erscheint wieder über dem Altar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia verschließt den Einstich an Augustus Schulter mit etwas Heiltrank und Kenji bindet provisorisch die Wunde ab. Gemeinsam gehen sie zu dem Ausgang, welcher sich ihnen nun offenbart, und gelangen in einen kleinen Raum mit einem großen Hebel, den Henk und Augustus gemeinsam bewegt bekommen. Erleichtert stellen sie fest, dass sich ein Ausgang öffnet und sie die Pyramide des Verijgorn wieder verlassen können. Der Ausgang befindet sich etwas abseits und ihr Blick fällt auf eine größere Pyramide, deren Tor grünlich schimmert. Die nächste Herausforderung wartet auf die Helden, doch zunächst wollen sie sich etwas erholen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 41: Pfad der dunklen Götter - Teil 2 === &lt;br /&gt;
'''23. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten die Pyramide der [[Xyda|Laobis]] und müssen sich den Prüfungen des Hochmuts und der Eitelkeit stellen. Sie brechen ihre eigene eiserne Regel, sich nicht zu trennen, und werden mit ihrer eigenen Überheblichkeit konfrontiert. Nach der Behandlung von Verletzungen betreten die Helden die Pyramide des [[Noxxuz]] und müssen durch Gier, Rausch und Ekstase der Selbstzerstörung frönen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
23. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus trinkt auf Drängen von Henk den Rest des letzten elbischen Heiltrankes und legt sich dann für kurze Zeit Schlafen, um den Trank seine Wirkung entfalten zu lassen. Kenji spricht zunächst ein längeres Gebet, um die Atmosphäre des Ruheortes etwas erträglicher zu machen, und legt sich dann auch noch kurz hin. Octavia erzeugt ein kleines Feuer, damit Augustus sich bei Wärme besser erholten kann. Als beide ruhen, zeigt Henk Octavia den schwarzen Dolch, welchen er im Lager von Bußßeuxuß gefunden hat, und fragt sie, ob sie etwas Magisches oder Ungewöhnliches an diesem wahrnehmen kann. Octavia schaut sich den Dolch an, kann aber keine Besudelung oder dämonischen Einfluss erkennen. Henk setzt sich danach mit dem Dolch hin, betrachtet ihn lange und hält Wache, während die anderen sich ausruhen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-21-Pyra-xyda.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide der Laobis (Xyda)]]&lt;br /&gt;
Henk weckt alle nach einiger Zeit und sie bereiten sich darauf vor, als nächstes die Pyramide der [[Xyda|Laobis]] zu betreten. Kenji informiert die anderen noch einmal über das Wesen dieser dunklen Göttin und weist darauf hin, dass Laobis die Herrin der Selbstsucht ist die Helden mit Selbstsucht, Hochmut, Eitelkeit und Neid konfrontieren werde. Gemeinsam betreten sie die Pyramide und wie zuvor schließt sich sofort das Eingangstor und schließt die Helden im Inneren ein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus Zinnober im Eingangsbereich der Pyramide der Laobis (Xyda)]]&lt;br /&gt;
Wieder erwartet die Helden ein kleiner Raum mit einem Tor aus Zinnober, auf dem wieder ein Text steht. Octavia identifiziert das Material des Tores und warnt die anderen, dass Zinnober giftig sein. Dann übersetzt sie die Inschrift, die vermutlich erneut Prüfungen thematisiert, welche die Helden in der Pyramide erwarten werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Zusammenhalt ist Schwäche.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gemeinschaft ist Stillstand.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Selbstlob ermöglicht Offenbarung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eitelkeit führt zum Aufstieg.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erblicke die Spitze des Hochmuts.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zwietracht ist der Lohn der Selbstsucht.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kaum sind die Worte gesprochen, sind schabende Geräusche wie von tausenden von Insektenbeinen zu hören. Außerdem erscheinen drei silbrig-glänzende Asseln und rennen auf Kenji zu. Henk und Augustus ziehen ihre Waffen, halten sich aber noch zurück, denn der erste Satz des Tores sagt ja, das Zusammenhalt Schwäche sei. Kenji zerquetscht eine Assel mit seinem Stab und sie hinterlässt eine Pfütze aus giftigem Quecksilber, doch die zweite Assel klettert Kenji am Bein hinauf und die dritte ist schon fast an seinem Fuß angekommen. Da greifen die beiden ein und Augustus entfernt mit einem sauberen Schlag die Assel von Kenjis Bein und schleudert sie an die Wand zurück, während Henk mit seinem Dolch die dritte Assel angreift und verletzt. Da erscheinen drei neue Asseln und visieren offensichtlich Henk an. Kenji hat die Idee, dass sich hier jeder selbst von seinen Asseln befreien muss und ihm niemand dabei helfen darf. Also bekämpft Kenji die seine beiden letzten Asseln und Henk, der bisher die Asseln nur weggetreten hat, tötet sie mit seinem Dolch. Sie hinterlassen weitere Pfützen aus Quecksilber, aber das Tor öffnet sich und gibt einen Gang frei.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-02.png|miniatur|links|Die zweite Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
So betritt Kenji als erster die zweite Kammer und schaut sich um. Die anderen folgen mit etwas Abstand, so dass alle die Grube in der Mitte wahrnehmen, welche mit unzähligen Asseln gefüllt ist und eine Tür enthält. Ein schräger Abgang führt in die Tiefe hinab, doch die Asseln bleiben in der Grube vor der Tür. Der runde Raum hat ansonsten 19 Tore, welche jeweils mit einem Hebel geöffnet werden können. Die Helden sinnieren über den Satz, dass Gemeinschaft Stillstand sei, und entschließen sich nach längerer Debatte dazu, dass jeder ein eigenes Tor wählt. Henk äußert die Vermutung, dass alle Tore, wenn man sie gemeinsam beträte, in die Asselgrube führten. Also suchen sich die Helden mit mulmigem Gefühl jeder eine Tür aus und öffnet sie. Vor ihnen liegt nun ein dunkler Gang, der in die Tiefe führt, und nach dem Betreten schließt sich die Tür automatisch hinter ihnen und die Helden sind allein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-03.png|miniatur|rechts|Die dritte Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Strecke kommt jeder Held in einer runden Kammer an, in deren Mitte ein mit Quecksilber gefülltes Zinnoberbecken steht. Auf der spiegelnden Oberfläche zeigt sich jedem das eigene Abbild, wie es in idealer Weise im perfekten Zustand aussehen mag, und es bedarf einer menge Selbstvertrauen, seinem Blick standzuhalten. Doch wenn dies einmal gelungen ist, beginnt das Abbild zu sprechen und fordert den Helden auf, es zu loben. Nachdem sich jeder über allen Maßen selbst gelobt hat, streckt das Spiegelbild seine Arme aus und zieht den Helden durch die Quecksilberoberfläche hindurch. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-04.png|miniatur|links|Die dritte Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
Jeder findet sich in einem Gang wieder, welcher in einen Raum führt, wo sich die Helden wiedertreffen. Alle fühlen sich sehr gut und voll übersteigertem Selbstvertrauen. Vor ihnen erheben sich Stufen, welche hinauf auf eine höhere, noch nicht erkennbare Ebene führen. Die Helden schlussfolgern, da sie vorher einzeln durch die dritte Prüfung gegangen sind, von welcher die Tafel sagt, dass Selbstlob eine Offenbarung ermöglicht, sollte also der Spruch „''Eitelkeit führt zum Aufstieg''“ für diese Kammer gelten, was hervorragend zu der vor ihnen liegenden Treppe passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt als erster die Stufen, während die anderen sich noch im Raum umsehen. Er stoppt auf der ersten Stufe und scheint nicht weiterzukommen. In seinem Kopf hört er eine Stimme, die sagt: „''Sprich aus, was dich besser als alle anderen macht!''“ Also erklärt Kenji, dass er durch sein mentales Training perfekt vorbereitet sei und sein Glaube ihm Kraft gibt, während die anderen zweifeln. Er sei von Anfang an von Dienern der Götter und nicht durch zwielichtige Kreise auf seine Aufgabe vorbereitet worden und für ihn sei diese das einzige Ziel, weshalb er auch all seine Kraft auf das Ziel konzentriere. Mit jeder Aussage kann er mehrere Stufen hinaufsteigen, bis er schließlich die oberste Ebene erreicht. Durch Kenjis Licht wird auch für die anderen ein gigantischer Spiegel sichtbar, welcher auf der oberen Ebene an der Wand ist, allerdings kein Spiegelbild erzeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm betritt Henk die Stufen und bekommt denselben Befehl wie Kenji. Henk verkündet, dass er der Einzige sei, der das wahre Leben und all seine Abgründe kenne und nicht behütet aufgewachsen sei. Er habe sein Leben lang für alles, was er wollte, kämpfen müssen. Sein Blick sei auch nicht durch sinnlose Traditionen geschwächt, sondern er konzentriere sich immer auf den Kern der Dinge und behalte immer das Ziel im Auge, denn im Gegensatz zu den anderen sei seine Persönlichkeit fest und sicher. Außerdem sei er der Fährmann, ohne den alle die Orientierung verlieren würden. Henk erreicht mit jedem Ausspruch weitere Stufen und schafft den Aufstieg. Während Henk die Treppe emporgeht, schaut sich Augustus den restlichen Raum an und entdeckt einen toten Kultisten, welcher am Fuß der Treppe liegt und anscheinend zu Tode gestürzt ist. Augustus behält die Entdeckung für sich und kehrt zu Octavia zurück, welche vorne wartet und Henk beobachtet und zuhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia versucht sich als nächstes an der Treppe und lässt die anderen wissen, dass sie als Thyrnerin von Geburt an schon besser sei als andere, da Thyrner anders als die Barbaren Sitte und Anstand besäßen. Dazu stamme sie aus einer edlen Blutlinie, die selbst in ihrem Volk etwas Besonderes sei, was sie unter den Besseren zu etwas noch Besserem mache. Wenn sie es wolle, könne sie mächtiger sein als alle anderen hier und ganze Ortschaften einäschern, wozu niemand sonst in der Lage sei. Octavia erklimmt schnell die vielen Stufen und gesellt sich zu den andern beiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus die Treppe betritt, weist er auf seine Herkunft aus dem erwählten Volk der Thyrner und seiner Abstammung aus der edlen Familie eines Kriegshelden hin, dem er es gleichtue, indem er auch auf einem heiligen Schwan geritten sei. Er sei auch der beste Kämpfer des Reiches und als Überlebender des Mokragg-Dschungels habe er in schweren Zeiten während der Folter durch Orks seine überragende Zähigkeit bewiesen. Er habe sie dafür büßen lassen und ihren Häuptling im Zweikampf besiegt. In ihm brenne das Feuer der Rache, so dass er als einziger fähig sei, seinen Erzfeind Sabaoth Immortalis zu bezwingen. So kommt auch Augustus auf der oberen Ebene an.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Artefakt-Spiegel-Laobis.png|miniatur|rechts|Der Quecksilberspiegel der Laobis]]&lt;br /&gt;
Die Helden stehen auf der oberen Ebene einem riesigen Quecksilberspiegel in Form einer Assel gegenüber, in dem jetzt, nachdem alle den Aufstieg geschafft haben, jeder jemand anderen erblickt, der ihm die Spitze des Hochmuts erblicken lässt. Octavia sieht den thyrnischen Kaiser, Augustus seinen Stammvater Cygnus, Henk seinen väterlichen Freund Jaran und Kenji erscheint sein Lehrmeister Pyrrhon. Jeder wird von der Erscheinung über allen Maßen gelobt und es wird betont, dass die Mission scheitern würde, wenn man nicht selbst die Führung der Gruppe übernähme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Blick in den Quecksilberspiegel der Laobis entbrennt zwischen den Helden ein Streit, wer die Führung der Gruppe übernehmen soll. Henk macht seinen Anspruch als erstes gelten und Octavia widerspricht ihm vehement, während Augustus nur darüber lacht und die beiden auf seinen eigenen Führungsanspruch aufmerksam macht. Kenji gibt den Schlichter, nur um dann auf seinen seine wichtige Rolle in der Gruppe zu sprechen zu kommen, weshalb auch er das Kommando übernehmen solle. Augustus will es Henk plötzlich heimzahlen, dass dieser ihm in der letzten Pyramide einen Dolch in den Rücken gestoßen hatte, und versucht, ihn die Treppe hinunter zu schubsen, doch dieser ist sehr standhaft und wehrt sich dagegen und es entsteht ein leichtes Gerangel. Auch zwischen Octavia und Kenji kommt es zu Handgreiflichkeiten und Kenji stößt schließlich Octavia die Treppe hinunter, nachdem diese zuvor bei ihm dasselbe versucht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias Fall die Stufen hinunter löst den Bann, der auf den Freunden lag, und sie eilen der Gestürzten zur Hilfe. Augustus untersucht sie sofort und stellt zur Erleichterung aller fest, dass keine Knochen gebrochen sind. Aber Octavia hat eine Platzwunde am Kopf, welche sofort mit einem Heiltrank versorgt wird, und eine schmerzhafte Prellung an der Hüfte, die ihr das Gehen erschwert. Augustus und Kenji stützen die Verletzte und Henk führt sie zu der Tür, welche sich geöffnet hat und in einen Raum mit einem großen Hebel führt. Mit vereinten Kräften legen die Helden ihn um und es eröffnet sich ihnen der Tunnel hinaus.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-22-Pyra-sathros.png|miniatur|rechts| Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Noxxuz (Sathros)]]&lt;br /&gt;
Als sie den Ausgang verlassen, sehen sie sich der Pyramide des Noxxuz gegenüber, deren Tür geöffnet ist und grünlich schimmert. Doch zuvor gönnen sie sich eine kurze Pause, in der Octavia noch den Rest des Heiltrankes trinkt, um wieder zu Kräften zu kommen. Kenji weist sie darauf hin, dass der Erzdämon Noxxuz der Herr der Gier ist und die Helden mit Gier, Maßlosigkeit, Ausschweifung und Trägheit konfrontiert werden. Dann betreten sie gemeinsam die Pyramide, welche sich wieder hinter ihnen schließt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-Eingang.png|miniatur|links|Platte aus Blei im Eingangsbereich der Pyramide des Noxxuz (Sathros)]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem kleinen Raum wieder, in dessen Mitte eine große Platte aus Blei im Boden eingelassen ist. Die Helden schauen sich das Bild auf der Platte genau an und ahnen Schlimmes bei einzelnen Elementen. Besonders die erigierten Penisse der Xishari auf beiden Seiten des Kessels machen ihnen Sorgen in Bezug auf Octavia. Diese beschäftigt sich währenddessen mit der  Übersetzung des Textes und liest dann vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Trägheit ist schwerer als Blei.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Alles wird durch den Dreck gezogen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Habgier wiegt alles auf.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rausch besiegt die Hemmnisse.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ekstase führt zum Höhepunkt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Selbstzerstörung ist das Fest der Begierden.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlagartig setzt das leise Summen von Fliegen ein, was von überall und nirgends kommt, und die Sorge um Octavia verdichtet sich bei der Erwähnung der Ekstase, die zum Höhepunkt führe. Doch zuerst müssen sich die Helden mit dem ersten Satz der Tafel befassen. Kenji setzt sich hin und lässt die anderen darüber nachdenken. Henk spekuliert, dass es sich um eine Druckplatte handeln könnte, und setzt sich dann auch auf die Bodenplatte und macht es sich bequem. Um schwerer zu sein als Blei, müssen nun alle an Faulenzen und Trägheit denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschreibt einige entspannte Passagen aus seinem Leben mit käuflichen Frauen und schwärmt den anderen etwas vor. Plötzlich erscheinen einige Fliegen und lassen sich auf Henk nieder, welcher sich nun ganz gehen lässt und immer mehr Fliegen anlockt. Langsam sinkt er in die Bleiplatte ein und rutscht schließlich lachend mit den Worten: „''Glaubt mir - Faulheit, da macht mir keiner was vor.''“ hindurch. Kenji lässt sich auch hängen und lockt ein paar Fliegen an. Octavia tut sich etwas schwer, und Augustus erinnert sie an die Gelage in Thyrna, wo man nichts selbst machen musste und von Kopf bis Fuß bedient wurde, und Octavia erinnert ihn an die Schwimmgrotte in ihrer Villa bei Perlheim. Beide werden von Fliegen umlagert und sinken immer tiefer in die Platte ein, bis sie hindurchflutschen. Nur Kenji bleibt zunächst noch halb eingesunken in der Platte stecken, bis er sich keine Gedanken mehr über seinen Zustand macht und nach ebenfalls unten rutscht.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-02.png|miniatur|rechts|Die zweite Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem trichterförmigen Raum wieder, in dessen tiefer Mitte sich ein stinkendes Gemenge aus verrottendem Fleisch, schimmeligen Essensresten, unzähligen Maden und allerlei undefinierbar und unaussprechlich Ekelhaftes befindet. Es gibt einen abschüssigen Randstreifen, auf dem sich die Helden versammeln. Da laut der Bleitafel alles durch den Dreck gezogen wird, beginnt Henk unter Aufbringung aller Willenskraft in dem widerlichen Müll zu wühlen und ein Loch zu buddeln, um an den Boden heranzukommen. Octavia ist zutiefst angewidert und steht mit maximalem Abstand zur Mitte an der Außenwand, während Augustus und Kenji Henk zur Hilfe eilen und ebenfalls beginnen, denn stinkenden Müll an den Rand zu werfen. Mehrere Male wird ihnen dabei speiübel und sie müssen sich immer wieder mental sammeln, um überhaupt weiterarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich haben die drei es geschafft, in der Mitte so viel Material zu entfernen, dass fast nur noch eine ekelhafte Flüssigkeit stehengeblieben ist. Augustus übernimmt die Aufgabe, nach unten zu greifen und den Boden zu erkunden. Er findet ein metallisches Drehrad und kann es nur mit Henks Hilfe drehen. Während beide noch das Rad festhalten, schwingt es nach unten und reißt die beiden mit sich. Bevor Augustus mit Henk im Trichter verschwindet, ruft er noch „''Springt!''“ nach oben. Kenji steht noch weiter oben im stinkenden Unrat und streckt der zögerlichen Octavia seine Hand entgegen. Als sie diese dankbar ergreift, rutscht Kenji den Trichter hinab und zieht Octavia mit hinunter. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03a.png|miniatur|links|Die dritte Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Augustus und Henk haben den Sturz in die Grube gut überstanden und Henk hilft Kenji und Octavia bei der Landung. Der widerliche Müll hat den Sturz abgefedert und die Helden verlassen die Grube und gelangen in eine große Kammer, die mit Haufen von Goldmünzen, juwelenbesetzten Goldschmuck, goldenen Pokalen und kostbarsten Kleider gefüllt ist. Eine solche Menge an Gold und sonstigem Reichtum hat noch keiner der Helden gesehen. Im hinteren Teil der Kammer entdecken die Helden eine bleierne Waage in Form von zwei Waagschalen, die an der Decke befestigt sind. [[Datei:RC-Artefakt-Waage-Noxxuz.png|miniatur|rechts|Die bleierne Waage des Noxxuz]] Auf der einen Seite sitzt ein Abbild des Erzdämonen Noxxuz auf der Schale, so dass diese Seite nach unten gesunken ist. Da der Satz auf der Bleitafel aussagt, dass Habgier alles aufwiege, beginnen die Helden, sich die Taschen vollzustopfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrer Suche nach den besten Stücken entdecken sie immer wieder neue Schätze und Henk gerät fast mit Kenji wegen einer Kette aneinander, denn die Gier ist in ihm erwacht. Er zieht sogar seine Stiefel aus und hängt sie sich um den Hals, nur um noch mehr Gold mitnehmen zu können. Augustus tut es ihm gleich und rafft eine Menge Gold zusammen. Er begibt sich zur Waagschale, während die anderen immer wieder von der Gier gepackt werden und sich gegenseitig Stücke neiden und versuchen abzujagen. Nur ihre Selbstbeherrschung verhindert, dass sie sich gegenseitig verletzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus schwerbepackt die Waage erreicht hat und sich auf die Schale setzt, bedauert er, nicht noch mehr mitnehmen zu können. Die Waagschale senkt sich herab und berührt kurz den Boden, um dann plötzlich in die Höhe gezogen zu werden. Oben gibt es die Möglichkeit, einen Gang zu betreten, und Augustus wartet dort auf die anderen. Nach und nach kommen sie zur Waage und werden emporgehoben, Kenji bildet das Schlusslicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kammer, in welche der Gang führt, ist groß und leer, nur in der Mitte steht ein Sockel mit einer Schale darauf. In ihr befindet sich eine grüne Flüssigkeit, die alkoholisch zu sein scheint. Der Satz zu dieser Kammer besagt, dass Rausch die Hemmnisse besiegt, also bittet Henk Kenji um einen goldenen Kelch, welchen dieser eingesteckt hat. Mit dem Kelch schöpft er die Flüssigkeit und probiert vorsichtig. Sie stellt sich als brennend scharf und hochprozentig heraus, mit leicht übelschmeckender Note. Henk lehrt den Kelch und auch Kenji und Octavia trinken von dem Gesöff. Nur Augustus hält sich zurück und beobachtet die Wirkung bei seinen Freunden. Nach zwei Schluck beginnt zuerst Hank und dann die beiden anderen, lautstark zu lachen und albern zu werden. Offensichtlich hat sie der Rausch gepackt und Augustus fängt jetzt auch an zu trinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk trinkt immer weiter und ermutigt die anderen, es ihm gleichzutun. Schließlich beginnt für Henk alles bunter und surrealer zu werden und das Lachen geht in ein Lallen über. Augustus und Octavia erreichen diesen Zustand nach Henk und gemeinsam entdecken sie, dass diese Kammer doch einen Ausgang hat, und robben darauf zu. Kenji bleibt am Kelch in der Mitte zurück und kann sich nicht richtig fallenlassen. Als die anderen zurückkehren und ihn mit zu dem Durchgang schleppen, kann Kenji im Gegensatz zu den anderen nicht hindurch, sondern prallt an der Wand ab. Um sich jetzt richtig gehen zu lassen, steckt Kenji seinen Kopf in die Schale und schlürft die stinkende, brennende Brühe in sich hinein. Jetzt erreicht er auch den Zustand und sieht die Farben und auch den Ausgang. Er folgt den anderen und die Helden verschnaufen kurz im Gang vor der nächsten Kammer und entledigen sich der meisten Goldmünzen und Schätze, die sie noch mit sich schleppen. Jeder behält nur ein paar auserwählte Stücke als Andenken.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03c.png|miniatur|links| Die fünfte Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Noch leicht berauscht betreten die Helden die Kammer, deren Satz von Ekstase spricht, welche zum Höhepunkt führe. In der Mitte der Kammer gibt es eine große oval-neuneckige Bodenplatte aus Blei, auf welcher wohlmöglich die Ekstase stattfinden soll. Augustus bittet Kenji, sein Licht nach oben zu lenken, und es wird eine obere Galerie den Blicken enthüllt. Darauf schlägt Augustus vor, ihre bisherige, sexuelle Interpretation von Höhepunkt in die eines hohen Punktes abzuwandeln, den es dort oben zu erreichen gelte. Als die Helden die Bleifläche betreten, ertönen plötzlich rhythmische Trommeln und verlocken sie zu tanzenden Bewegungen mit ihren Hüften. Langsam steigern sie sich in den Tanz hinein und vergessen ihr Umfeld. Also Augustus irgendwann bemerkt, dass er in einigen Metern Höhe tanzt, verliert er fast wieder an Höhe und er muss sich schnell wieder auf die Trommeln einlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hälfte der Strecken erscheinen den ekstatisch tanzenden Helden plötzlich nackte Tänzer des anderen Geschlechts und heizen ihnen richtig ein. Henk und Octavia könne sich besonders gut auf die Erfahrung einlassen und kommen als erste auf dem Höhepunkt an, wo sie einen weiterführenden Gang betreten können. Nach ihnen schafft es Augustus und Kenji hinkt wieder etwas hinterher.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03d.png|miniatur|rechts|Die sechste Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten nun eine größere Kammer, in der steinerne Podeste wie Ruheliegen stehen. Auf einem Sockel in der Mitte steht ein Kelch oder eine Schale, wie sie auf der Bleiplatte im Eingangsbereich abgebildet ist. Auf einigen Podesten stehen Lebensmittel oder Rauschgetränke, auf anderen ruhen Huren unterschiedlicher Abstammung oder liegen Drogen aller Art. Es scheint so zu sein, dass alles, was man begehrt, hier auch vorrätig ist. Augustus hat die Hoffnung, dass man einfach so viel isst, dass man sich übergeben muss, und dies dann in den Kelch auf dem Sockel tut. Also beginnen alle damit, so viel zu konsumieren, wie sie können. Henk sucht sich guten Wein und lässt sich volllaufen, Octavia tut es ihm gleich und Augustus entdeckt, dass alle Speisen, die er damals so gerne zu Hause aß, vorrätig sind, und stopft sich damit voll. Auch Kenji langt gut zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das erste Sättigungsgefühl aufkommt, zwingen sich die Helden, weiterzumachen. Henk nimmt sich Schwarzen Lotus und verabreicht sich eine Überdosis. Die Fressorgie zieht sich hin und nach einiger Zeit kommen die Huren, belagern die Helden und wollen sie zum Sex überreden. Octavia und Augustus können sich ihrer gut erwehren, doch Kenji kann sie nicht vertreiben und wird von ihnen entkleidet und beglückt. Nur Henk lässt sich voll darauf ein und wird von mehreren gleichzeitig umspielt. Als das erste schmerzhafte Magendrücken kommt, bemerken die Helden, dass sich über dem Kelch eine dunkle Wolke bildet, aus welcher heraus es in den Kelch tropft, ganz wie auf der Abbildung. Also verstärken sie ihre Anstrengungen und stopfen weitere Lebensmittel und Getränke in sich hinein. Henk leidet sehr unter den Huren und konsumiert zwischendurch weitere Drogen, um sich den Rest zu gegen. Die Schmerzen werden immer unerträglicher und der Genuss des Anfangs hat sich in reine Qual gewandelt. Irgendwann fließt der Kelch über und es öffnet sich eine Tür. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen müssen Henk helfen, da dieser bereits bewusstlos ist, und gemeinsam schleppen sie ihn aus der Kammer heraus. Sie finden wieder einen großen Hebel und können ihn gemeinsam bewegen. Allen ist übel und sie schleppen sich mit letzter Anstrengung aus der Pyramide und suchen sich einen Rastplatz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 42: Pfad der dunklen Götter - Teil 3 === &lt;br /&gt;
'''23. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten die Pyramide des Erzdämons [[Vis|Azeruel]] und werden mit den Themen Grausamkeit, Jähzorn und Rache konfrontiert. Sie müssen schmerzhafte Opfer bringen, um ihren Weg zu finden, und dabei ihren eigenen Schatten begegnen. Nach einer kurzen Pause stellen sich die Helden den Prüfungen von [[Dimoria|Ismagora]], der Mutter der Sünden und Herrin der Furcht, und durchleben ihre tiefsten Ängste.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
23. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den ausgiebigen Waschungen bemerken Henk und Kenji, dass sie sich ein Jucken im Schritt eingefangen haben, und trinken den Rest von [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelians]] Krankheitstrank. Als Kenji die anderen über [[Vis|Azeruel]], den Herrn der Grausamkeiten, informiert, bemerken alle, dass sie vorher etwas Ruhe brauchen, um die weiteren Prüfungen der Grausamkeit und Rache, des Jähzorns und Sadismus durchzustehen. Also beschließen die Helden, sich zuvor eine Pause zu gönnen und Kenji übernimmt die erste Wache. Er weckt dann Octavia, welche schließlich alle anderen weckt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-23-Pyra-vis.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Azeruel (Vis)]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten also die Pyramide des Azeruel und gelangen wieder in einen kleineren Raum, welcher ein Tor enthält. Natürlich schließt sich die Eingangstür hinter ihnen, so dass sie in der Pyramide eingeschlossen sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Azeruel-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus Rost im Eingangsbereich der Pyramide des Azeruels (Vis)]] &lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung stellen die Helden fest, dass das Tor dieses Mal aus Rost besteht. Ein darauf abgebildeter Xishari foltert einen gefangenen Elben mit einem glühenden Schürhaken. Den Helden wird bewusst, dass auch sie vermutlich foltern müssen, um die Pyramide wieder verlassen zu können, und ihnen wird mulmig zumute. Octavia übersetzt den Text auf dem Tor und liest vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Zorn ist Tatkraft.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erhebe die Stimme der Gewalt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rage ist Antrieb.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Faust zerschlägt die Schwachen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rache ist die Vollendung der Wut.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Folter ist die Melodie der Grausamkeit.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Zischen und Fauchen von Skorpionen ertönten von überall und der erste Satz des Tores deutet an, dass Zorn der Schlüssel ist, um die Kammer zu verlassen. Augustus beschuldigt die Tür, sie hier gefangen zu halten und steigert sich in eine Rage hinein, so dass er zuerst mit dem Knauf seines Dolches, dann aber mit der bloßen Faust mit aller Wucht auf die Tür einschlägt. Tatsächlich gelingt es ihm mit blutigen Handknöcheln ein Loch in die rostige Tür zu schlagen. Es fällt Augustus leicht, seinen Zorn hochkochen zu lassen, so dass sich die anderen bereits Sorgen machen. Doch es gelingt ihm, mit seiner Wut die Tür zu zertrümmern, so dass ein Spalt zum Durchschlüpfen entsteht. Nachdem Augustus bereits hindurchgegangen ist, spricht Kenji kurz mit Henk und bittet ihn, dass, sollte es zu Folterhandlungen kommen müssen, er das Opfer sein möchte. Außerdem bittet er Henk, die Folter zu übernehmen, da er befürchtet, dass diese in Augustus böse Erinnerungen wachrufen könnte. Dann folgen sie den anderen beiden durch den Spalt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel Azeruel I.png|miniatur|rechts|Die ersten drei Kammern der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
In der dahinterliegenden Kammer befindet sich ein Kriegshorn und der dazugehörige Satz des Tores deutet an, dass die Stimme des Krieges erhoben werden soll. Also schreit Augustus, der sowieso schon in Wut ist, mit aller Kraft in das Horn hinein. Seine Stimme wird zwar verstärkt, doch es geschieht nichts. Die anderen provozieren ihn und stacheln seinen Ehrgeiz an, so dass Augustus noch mehr in Wut gerät. Schließlich brüllt er so laut in das Horn, dass Kenji Blut aus dem Ohr läuft, denn die Lautstärke hat seinen Kommunikations-Parasiten getötet, und dass die gegenüberliegende Wand zusammenbricht und einen Gang freigibt, dem die Helden folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Kammer besteht aus einem schmalen Weg, an dessen beiden Seiten Gruben sind, die mit rostigen Skorpionen gefüllt sind. Am Ende des Weges befindet sich ein schmaler Spalt, in dem grünlicher Nebeldunst wabert. Die Helden stellen die Theorie auf, dass man vielleicht von dem Nebel zurückgeworfen wird, wenn man nicht in Rage ist, so dass man in die Skorpiongruben stürzen könnte. Octavia steigert sich in Rage und versucht, den Spalt zu durchqueren. Doch schon nach kurzer Zeit bricht sie zusammen und wird bewusstlos. Kenji versucht auch sein Glück, doch er kommt nicht weiter und muss genauso wie Octavia von Henk und Augustus wieder aus dem Spalt gezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weder Octavia noch Kenji so zurückgeworfen werden, dass sie in die Grube stürzen, geht Henk davon aus, dass die Tiere einem anderen Zweck dienen müssen, und beschließt, in die Grube zu springen. Kaum ist er unten angekommen, wird er von den Skorpionen angegriffen und steckt mehrere Stiche ein, die ihm einen mächtigen Adrenalinstoß verpassen und ihn gleichzeitig provozieren, so dass er Augustus, welcher ihm aus der Grube helfen will, mit Wucht nach unten zieht, als er dessen Arm zu fassen bekommt. Augustus stürzt in die Grube und wird ebenfalls gestochen. Kenji kommt ihm zur Hilfe und springt hinunter, während Henk hinausklettert und Octavia in die Grube schubst.  Beide bekommen mehrere Stiche ab, die auch sie in Rage bringen. Henk fällt wieder ein, dass er die Kammer verlassen will und betritt den Spalt, den er jetzt ohne Probleme durchqueren kann. Die anderen erinnern sich nacheinander auch an ihr Ziel und es gelingt alles, die Kammer durch den Spalt zu verlassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel Azeruel II.png|miniatur|links|Die vierte und fünfte Kammer der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
Die Helden gelangen in eine Kammer, in welcher sich ein rostiges Tor mit einer abgebildeten Faust und drei Elben, die mit geschundenen Körpern an Ketten von der Decke hängen, befinden. Sämtliche Knochen der untoten Elben scheinen bereits mehrfach gebrochen und wieder zusammengewachsen zu sei und der Hinweis, dass die Faust die Schwachen zerschlägt, legt nahe, dass die Gefangenen gefoltert werden müssen. Während Augustus den Eindruck hat, dass die Elben längst nicht mehr bei Bewusstsein seien, bemerken Kenji und Octavia, dass dies sehr wohl der Fall ist. Octavia versucht, mit einem der Elben Kontakt aufzunehmen, und erfährt, dass diese bis zur Bewusstlosigkeit gequält werden müssen, um die Tür zu öffnen. In Kenji und Octavia regt sich der Wunsch, die Elben zu erlösen, um ihrer Qual ein Ende zu setzen, doch werden sie angehalten, dies erst nach der Öffnung der Tür durchzuführen, um sich den Weg nicht zu blockieren. Augustus beginnt, mit gezielten Faustschlägen auf den Kopf einem Elben das Bewusstsein zu rauben, doch nachdem er erfahren hat, dass diese alles spüren, was man ihnen antut, hat er Skrupel und er schafft es nicht, einen wuchtigen Schlag auszuteilen und schlägt stattdessen nur das Gesicht blutig. Henk beginnt mit einen anderen Elben und raubt diesem mit einem Schlag die Sinne, doch Augustus ist bei seinem zu vorsichtig und muss den armen Elben erst richtig blutig prügeln, bis diesem endlich das Bewusstsein schwindet. Die in der Mitte angekettete Elbin wird dann von beiden Helden mit einem gleichzeitigen Schlag von beiden Seiten gegen den Kopf ausgeschaltet. Bei jedem Elben, der vor Schmerz das Bewusstsein verliert, ertönt ein lauter Schlag, als ob eine Faust gegen die Tür schlägt, und ein Loch wird hineingeschlagen. Als nach drei Schlägen die Tür zerstört ist, enthaupten Henk und Augustus die Gefangenen und erlösen sie so von ihrer ewigen Qual. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten gemeinsam die nächste Kammer, in der sich eine große, runde Grube befindet, die an einen Kampfplatz erinnert. Als Henk hineinspringt, verschwindet er vor den Augen der anderen, so dass sich schließlich alle Helden einzeln in der Kampfarena befinden. Hier werden sie mit einer Person konfrontiert, an der sie sich rächen können, denn der Satz zu dieser Kammer sagt, dass Rache die Vollendung der Wut sei. Augustus und Octavia erblicken jeder für sich den gefangenen [[Sabaoth Immortalis]], Henk hat seinen Erzrivalen [[Gralik Blutklinge]] in seiner Gewalt und Kenji steht [[Ignus]] gegenüber. In dieser Situation können sie ihren Rachegelüsten freien Lauf lassen und ihren Gefangenen demütigen, quälen und niedermachen. Er danach öffnet sich jedem eine Tür, welche ihn in die nächste Kammer vordingen lässt.&lt;br /&gt;
[[Datei: RC-Tempel_Azeruel_III.png|miniatur|rechts|Die letzte Kammer der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
Die Helden treffen sich in der letzten Kammer wieder zusammen und haben die Folterkammer erreicht, an deren Rändern malgorianisches Feuer brennt. Eine lodernde Feuerschale mit einem Schürhaken steht vor einem Richtblock, auf dem ein Gefangener angekettet werden kann, so dass dieser dann mit den Armen nach oben unter der Decke aufgehangen und mit den Füßen auf dem Block gekettet wird. [[Datei:RC-Skorpionmaske.png|miniatur|links|Skorpionmaske in der Folterkammer der Pyramide des Azeruel]] Neben dem Block liegt ein seltsamer rostiger Helm, welcher zwei Hörner besitzt, die wie Schalltrichter wirken und Töne aus dem Inneren der Maske nach außen dringen lassen. Die Helden schlussfolgern, dass diese Maske der Gefolterte trägt, um seine gequälten Schreine in eine perverse Melodie umzuwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte die Position des Gefolterten einnehmen und Henk und Augustus diskutieren darüber, wer die Folter durchführen sollte. Da Augustus eindeutig mehr Erfahrung im Foltern besitzt als Henk, beschließen sie, dass auch er diese Angelegenheit durchführen soll, da Kenji dadurch vielleicht am wenigsten bleibende Schäden davontragen wird und Augustus am besten die schmerzhaftesten Stellen kennt, die Kenji zu den benötigten Schmerzensschreien bringen. Augustus heizt den Schürhaken im Feuer an und setzt diesen dann bei Kenji am Oberarm an, wo die Haut besonders schmerzempfindlich ist. Kenji schreit laut und gequält auf, doch der Helm wandelt seine Schreie in entfremdete, seltsam klingen Töne um, wodurch seine Qual nicht so offensichtlich wird. Doch die ersten Schreie reichen nicht aus und Augustus muss noch zweimal nachlegen, bis die benötigte Intensität erreicht ist, so dass der Helm durch Kenjis Schmerzensschreie eine schräge Melodie erklingen lässt, welche eine Tür in der Kammer öffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort wird Kenji von seinen Freunden von Helm und Ketten befreit und Augustus versorgt sofort die Brandverletzungen an Kenjis Arm mit einem Heiltrank, von dem Kenji den Rest austrinkt. Er stützt ihn mit Henks Hilfe, so dass sie gemeinsam den Aufgang erreichen. Der Hebel lässt sich in der aufgewühlten Atmosphäre von den Helden leicht bewegen und so gelangen sie schließlich aus der Pyramide des Azeruel hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen eine Pause und setzen sich an ein paar Säulen gelehnt auf den Boden. Octavia macht wieder etwas Feuer zum Wärmen und Kenji versucht etwas zu schlafen. Augustus unterhält sich mit Henk über die verführerischen Auswirkungen von Machtgefühlen auf moralische Entscheidungen und das eigene Handeln. Nachdem Kenji wieder erwacht ist, essen sie noch etwas und begeben sich dann zur Pyramide der Ismagora.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-19-Pyra-dimoria.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide der Ismagora (Dimoria)]]&lt;br /&gt;
Kenji weist seine Freunde darauf hin, dass [[Dimoria|Ismagora]], die Herrin der Furcht, von den Zwergen auch Jezra genannt wird und sich die Helden auf die Konfrontation mit Furcht, Schrecken, Wahnsinn und Panik gefasst machen sollten, um die Pyramide durchqueren zu können. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus schwarzem Vulkanglas im Eingangsbereich der Pyramide der Ismagora (Dimoria)]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten die erste Kammer der Pyramide und die Tür schließt sich wie erwartet wieder hinter ihnen. Im Schein von Kenjis [[Lampe der Caldra|Lampe]] wird eine Tafel aus schwarzem Vulkanglas sichtbar, auf welcher sich das Relief mit dem Text befindet. Es wird aus den Abbildungen deutlich, dass es in dieser Pyramide um Ängste und Schrecken geht. Octavia übersetzt den Ritualtext:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Irrsinn ist ein Labyrinth.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Furcht ist ein Abgrund.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wahnsinn ist eine Fratze.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Angst liegt am Ufer der Qualen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dein Schatten wird dich einholen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sei der Schrecken selbst.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Labyrinth.png|miniatur|rechts|Das Labyrinth mit dem Weg der Helden in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Die Helden stellen fest, dass vier Wege aus der Kammer herausführen, was zu der Anweisung auf der Tafel passt, dass Irrsinn ein Labyrinth sei. Augustus bittet Kenji, den Weg auszuwählen, und er entscheidet sich für den Gang zu ihrer Linken. Zunächst geht Augustus vorne, gefolgt von Kenji und Octavia, während Henk die Nachhut bildet. Doch nach der ersten Sackgasse kehrt sich die Reihenfolge einfach um und Henk geht vor. Dieses Spiel setzen die Helden bei jeder weiteren Sackgasse fort, so dass die beiden abwechselnd die Gruppe anführen. Augustus stößt als erstes auf eine große grüne Kröte am Ende eines Ganges, welche bei dem Zusammentreffen eine grüne Wolke ausspuckt, der Augustus kaum ausweichen kann. Eine Tropfen treffen ihn und er merkt eine unglaubliche Panik in sich aufsteigen. Er drängt sich an den anderen vorbei und Octavia schießt die Kröte mit einem kleinen Feuerpfeil ab. Als nächstes stößt Henk auf eine solche Kröte und wird von der grünen Wolke getroffen. Panisch drückt er sich an den anderen vorbei und wird durch Augustus aufgehalten, welcher ihn durch eine Ohrfeige wieder zur Besinnung bringt. Schließlich finden sie eine Tür, welche sich allerdings nicht öffnen lässt. Doch ganz in der Nähe entdecken sie den Ausgang aus dem Labyrinth.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Abgrund.png|miniatur|links|Abgrund und Fratzenwand in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Die Helden kommen in einen länglichen Raum, auf dessen einer Seite sich ein unendlich tiefer Abgrund erstreckt. Doch es gibt einen sehr schmalen Grat, welcher weiterführt und den Abgrund überbrückt. Octavia leidet sehr an Höhenangst und drückt sich an die Felswand, sie kann aber  von Henk überredet werden, sich mit einem Seil an ihm festzubinden und sich zusätzlich auch an seinem Gürtel festzuhalten. Das Seil von Henks Enterhaken wird um die Hüften der Helden befestigt, so dass sie mit einigem Abstand alle miteinander verbunden sind. Henk betritt den Grat als erstes, Octavia folgt ihm, dann Kenji und zuletzt geht Augustus. Die Helden balancieren auf dem schmalen Weg und an beiden Seiten erstreckt sich ein unglaublich tiefer Abgrund. Plötzlich hat der Weg eine eingebrochene Lücke, so dass jeder über den Abgrund springen bzw. mit einem großen Schritt gehen kann. Unter ihnen lauert ihre größte Abscheu: bei Henk sind es Untote, bei Octavia dagegen Dämonen, Kenji sieht Schlangen und bei Augustus wimmeln dort unzählige Kerbtiere. Jeder muss seine Angst in den Griff bekommen, um die Lücke überqueren zu können. Bei einer zweiten Lücke im Weg erblickt jeder die gesichtslose Vettel Ismagora selbst im Abgrund und muss sich überwinden. Die Helden sind sehr froh, dass sie das Seil angelegt haben, denn nur mit seiner Hilfe können Octavia und schließlich auch Augustus vor dem Fall in den Abgrund bewahrt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Furchtmasken.png| miniatur|rechts|Wand mit Fratzen der Furcht in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Nach dem schmalen Steg weitet sich der Raum wieder und endet in einer Wand, auf welcher sich bizarre Fratzen befinden, die surreal wabern und sich bewegen. Es fällt den Helden zunächst schwer, sich auf dieses Bild einzulassen, denn, sobald sie den Eindruck sich im Hirn ausbreiten lassen, lösen sich die Strukturen des Denkens auf und sie geraten in eine Art Trance. Die wabernden Fratzen scheinen sich den Betrachtern zu nähern, welche nur regungslos dastehen können. Schließlich scheint die Wand die Helden einzuhüllen und es schwinden ihre Sinne.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Ufer.png|miniatur|links|Ufer der Qualen in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Jeder findet sich allein auf einer Halbinsel wieder, die von malgorianischem Feuer umgeben ist und die Helden an Ismagoras Garstube oder Jezras Kessel erinnert, aber auch ein Stück vom Ufer des Unterweltsflusses Kakorat, welcher direkt dem Sündenkessel entspringt, sein könnte. Auf dem weiteren Weg werden die Helden auf der nächsten Halbinsel mit einigen Leichen konfrontiert, bei denen es sich um persönliche Freunde, Verwandte oder Vertraute handelt, welche den Helden die Schuld an ihrem Tod geben und ihn fragen, warum er nichts getan hat oder wo er gewesen ist, um sie zu retten. Hat sich jeder durch diese Vorwürfe und grauenhaft zugerichteten Körpern gequält, wird der Held mit dem Tod einer geliebten Person konfrontiert, die ebenfalls schwere Vorwürfe erhebt, dem Helden die Schuld an ihrem Tod gibt und ihn dann versucht anzugreifen. Ist der Held schließlich diesem Grauen entkommen, findet er auf der nächsten Halbinsel die Leichen seiner drei Kameraden, welche anscheinend gescheitert sind und die Schuld dafür wieder dem Helden zuschreiben. Am Rand dieser Halbinsel befindet sich ein Steg, welcher über den Absud führt. Um sich ihr Versagen anzusehen, begebt sich jeder einzelne Held auf den Steg und erblickt eine Vision über das Scheitern seiner Mission: die Welt versinkt in Dämonenfluten, die ewige Plage ist ausgebrochen und die Menschen leiden. Barthavion ist überrannt und gefallen und dem gleichen Schicksal fällt auch Thyrna anheim. Jeder Held leidet unterschiedlich unter dieser Vision, doch alle werden zum Schluss von einer großen Hand ergriffen, welche aus Absud besteht und aus ihm entspringt. Diese Hand zieht jeden Helden durch die abartige, grüne Flüssigkeit in einen schmaleren Abschnitt zu einem Ufer.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Dreizack.png|miniatur|rechts|Schatten- und Schreckenskammer in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Immer noch allein wird in der folgenden Kammer jeder Held mit seinem Schatten konfrontiert, so erblickt Augustus [[Principus Mortis]], Henk sieht Maldoror-Henk, Kenji trifft auf den schwarzen Mystiker und Octavia begegnet ihrer Feuerform. Ganz nach dem Satz auf dem Tor, dass der Schatten dich einholen werde, wird aus der anfänglichen Konfrontation mit dem schlechten Gewissen schließlich ein Annehmen, denn jeder Held muss es zulassen, mit seinem Schatten zu verschmelzen. Erst danach öffnet sich ein Durchgang und jeder kann in die letzte Kammer vorstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind wieder alle Helden zusammen, jedoch haben sie die Gestalt ihres Schattens. So stehen also Principus Mortis, Maldoror-Henk, der Schwarze Mystiker und eine Flammengestalt einem riesigen Dreizack gegenüber und müssen an den Torspruch, der Schrecken selbst zu sein, denken. Ihnen wird bewusst, dass sie willentlich ihr Form verändern können, und plötzlich wächst Maldoror-Henk an Größe an und greift die anderen brüllend an, was den Schwarzen Mystiker sichtlich schockiert, die anderen beiden eher kaltlässt. Im nächsten Augenblick verwandelt sich die Flammengestalt in ein Infernales und schleudert Kometen auf die Umstehenden. Auch Principus Mortis gewinnt an Größe und es wachsen ihm tausend Arme aus den Seiten, während er die anderen anbrüllt. Der Schwarze Mystiker will sich in einen Theleten verwandeln, wird dafür jedoch von Ismagora schmerzhaft bestraft sinkt, zu Boden und verwandelt sich in Kenji. Die anderen greifen sich weiter an und als das Infernale den Boden aufreißen und überall Feuer austreten lässt, geraten Maldoror-Henk und Principus Mortis in Furcht und verlieren ihre Form, so dass Octavia als Infernal siegt und der Schrecken selbst wird. In dem Moment öffnet sich eine Tür und gibt den Ausgang frei. Die Helden legen gemeinsam den großen Hebel um und verlassen die Pyramide der Ismagora und ruhen sich draußen etwas aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 43: Pfad der dunklen Götter - Teil 4 === &lt;br /&gt;
'''24. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten schließlich die Pyramide der Abyssiden und werden aufgefordert, den Unterweltsgöttern [[Abyssos|Lhughor]], [[Onoa|Voyx]], [[Merek|Berezkhor]] und [[Rimoa|Soiriz]] ihre Ehrerbietung zu erweisen. Dabei sehen sie sich Gefahren, der Vergänglichkeit, der Dunkelheit und dem Inferno gegenüber. Um die Pyramide wieder verlassen zu können, müssen sie die abyssische Macht erlangen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An große Säulen gelehnt tauschen sich die Helden über ihre Erlebnisse in der Pyramide von Ismagora aus und sprechen über die Ängste, mit denen sie konfrontiert wurden. Henk erzählt, dass die geliebte Person am Ufer der Qualen bei ihm seine Verlobte [[Viola Briccone|Viola]] war und Augustus offenbart den anderen, dass er [[Elora von Tressburg|Elora]] erblickt habe, worauf Henk ihn etwas aufzieht, dass es ihn anscheinend voll erwischt habe. Octavia und Kenji verschweigen die Identität der gesehenen Person und berichten nur von den gesehenen Dämonen und Schlangen im Abgrund. Octavia erzählt ihnen noch, dass die alte Vettel Ismagora ihr zugeflüstert hat, dass sie sie jetzt kennen würde, nachdem sie der Schrecken selbst geworden war. Augustus ist etwas schockiert, wie viel von den Erzdämonen doch in jedem einzelnen stecke und wie leicht ihm z.B. die Prüfungen von Azeruel gefallen ist, als ihm sein Erzfeind völlig ausgeliefert war und er keine Gnade gezeigt hat. Henk befürchtet schon, dass Augustus seine Handlungen in den Pyramiden bereut, obwohl sie notwendig waren, um ihnen den Weg zu [[Sabaoth Immortalis]] zu öffnen, doch Augustus will sich alles nur ins Bewusstsein rufen, damit er nicht wieder einem Rachetrip verfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden versuchen schließlich, etwas Ruhe zu finden, und Augustus übernimmt die Wache, da er nicht schlafen kann. Als auch Henk und Kenji nach kurzer Zeit wegen Schlaflosigkeit aufgrund wiederkehrender Schreckensbilder wieder aufstehen, schnappt er sich eine Planke und zerlegt diese zu Brennholz in einem nahen, geöffneten Pyramidenhaus. Nur Octavia findet etwas Schlaf und Ruhe. Nach einiger Zeit wird sie wieder geweckt und die Helden stärken sich mit etwas Proviant, bevor sie auf die Pyramide der Abyssiden steigen, um den Unterweltsgöttern zu huldigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Inschrift-17-abysstempel.png|miniatur|rechts|Inschrift auf der Pyramide der Abyssiden, &amp;lt;small&amp;gt;Übersetzung: „''Seid gepriesen mächtiger Lhughor, Herrscher der Unterwelt, und Voyx, Berzkhor, Soiriz, ihr dunklen Götter der Zerstörung!''“&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Während des Aufstiegs informiert Kenji seine Freunde darüber, dass sie im Inneren der Pyramide mit [[Abyssos|Lhughor]], dem Herrn der Schatten, [[Onoa|Voyx]], der Herrin der Finsternis, [[Merek|Berezkhor]], dem Herrn der Vergänglichkeit und mit [[Rimoa|Soiriz]], der Herrin der Katastrophen, konfrontiert werden. Auf der Spitze der Pyramide angekommen, spricht Octavia die Worte Inschrift und huldigt mit ihnen den dunklen Göttern der Zerstörung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 330px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ku-osch nug-ßouk-uz'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Cheu-lng-xo-nuß Lhughor''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ngußß-klnguß schuß Izx-uß-surx''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Isch Voyx, Berzkhor, Soiriz''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''On-gß schiz-hruz Nauxxuz schuß Juß-kxauß-izn'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die letzten Worte verklingen, klappt sich die vor ihnen liegende Bodenplatte nach unten und gibt ein Loch frei, dessen Tiefe niemand abschätzen kann, da im Inneren absolute Finsternis herrscht. Da dies jedoch der einzige Weg ins Innere ist, springen die Helden einer nach dem anderen in die Tiefe, wobei Augustus so lange wartet, bis alle sich überwunden haben und gesprungen sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall ist deutlich länger, als sich jeder ausgemalt hat, und als schließlich ein Boden in Sichtweite kommt, verlangsamt sich der Fall und alle außer Henk, welcher mit dem Fuß umknickt, setzen sanft auf. Schmale Lava-Rinnsale erleuchten die Umgebung und geben den Blick auf eine große, brennende Tafel in der anliegenden Kammer frei. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Eingang.png|miniatur|links|Tafel aus brennendem Felsen im Eingangsbereich der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden betrachten die Tafel und identifizieren in den Händen der abgebildeten [[Xishari]] einige Attribute der Götter des Untergangs, nämlich den Schattenspeer von Lhughor, den Nachtschleier von Voyx, das Schicksalsrad von Berezkhor und die Unheilsklinge von Soiriz, welche einem riesigen Maul dargeboten werden. Außerdem identifiziert Kenji in den dargestellten Tieren Echse, Fledermaus, Tausendfüßler und Wespe die traditionellen Tiere der Abyssiden. Octavia übersetzt währenddessen den Text und liest vor: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Himmel muss fallen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Katastrophe lauert überall.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wandel verschlingt das Leben.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Finsternis erfüllt alles.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Im Inferno liegt die Kraft der Zerstörung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Wächter der Schatten erwartet die abyssische Macht.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Eingang_(Karte).png|miniatur|rechts|Karte des Eingangsbereichs der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem Tunnel hinter der brennenden Tafel und gelangen in eine große Kammer, in welcher sich rechts neben dem Eingang auf vier Sockeln Statuen der eben identifizierten Tiere der Abyssiden befinden. Auf der anderen Seite der Kammer befindet sich auf dem Boden ein flaches Relief mit Darstellungen von Sonne, Mond und Sternen. Dahinter erheben sich vier grobgestaltete Statuen, welche offensichtlich die Himmelsgötter, erkennbar an ihren traditionellen Attributen,  darstellen. Von links nach rechts stehen dort [[Pyrion]], der Herr der Sonnenstrahlen, [[Sidea]], die Herrin des Sternenlichtes, [[Celestes]], der Herr des Lichtes, und [[Lysara]], die Herrin des Mondscheins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Augustus das Relief auf dem Boden genauer anschaut, beginnt Henk damit, die Tiere der dunklen Götter auf die Sockel der Statuen zu setzen, wobei er die Wespe von Soiriz zu Lysara, die Echse von Lhughor zu Celestes, den Tausendfüßler von Berezkhor zu Pyrion und die Fledermaus von Voyx zu Sidea bringt. Kaum sind alle Tiere platziert, fängt plötzlich die Wespe an, sich zu bewegen, und attackiert die Statue von Lysara mit ihrem Stachel. Als sie zerstört ist, verschwindet der Mond auf dem Bodenrelief und der Tausendfüßler beginnt sich zu regen. Er zerstört mit seinen Klauen und Krallen die Statue von Pyrion, woraufhin die Sonne auf dem Relief sich auflöst. Als nächstes zertrümmert die Fledermaus das Abbild von Sidea, was zum Verschwinden der Sterne auf dem Bodenrelief führt. Den Abschluss bildet die Echse, welche schließlich die Statue von Celestes zerstört. Kenji leidet sehr darunter, dass die Statuen der Himmelgötter zerschlagen werden, und der ersten Satz auf der Eingangstafel, der Himmel müsse fallen, sich erfüllt, denn das mittlerweile leere Relief zerbricht, fällt nach unten in die Tiefe und lässt ein Loch im Boden zurück, in welches die Helden hineinspringen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Zentrum.png|miniatur|links|Die zentrale Kammer mit den Amuletten der Abyssiden]] [[Datei:RC-Tempel-Abyssiden_Amulette.png|miniatur|rechts|Die Amulette der Gottheiten Soiriz (Eisen), Lhughor (Schwefel), Voyx (Onyx) und Berezkhor (Bronze) (v.l.) in der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden landen sanft in einer runden Kammer mit vier verschlossenen Türen, vor denen je ein Hebel angebracht ist. Die Türen selbst bestehen augenscheinlich aus Eisen, Schwefel, Onyx und Bronze, was auf die vier Abyssiden verweist. Der Hebel vor dem Eisentor brennt als einziger mit abyssischem Feuer. Zwischen dem Eisen- und dem Bronzetor befinden sich einer Seite der Kammer vier kleine Sockel, auf denen Amulette aus denselben vier Materialien liegen. Sie sind beschriftet und Octavia übersetzt die Worte „''Härte''“ auf dem Eisenamulett, „''Flamme''“ auf dem Amulett aus Schwefel, „''Sicht''“ auf dem Onyxamulett und „''Stillstand''“ auf dem Anhänger aus Bronze. Die Helden weisen jedem ein Amulett zu: Henk nimmt das Onyxamulett von Voyx, Augustus das Eisenamulett von Soiriz, Kenji übernimmt das Bronzeamulett von Berezkhor und Octavia das Schwefelamulett von Lhughor. Dann betätigt Octavia, der Feuer am wenigsten ausmacht, den brennenden Hebel vor dem Eisentor von Soiriz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Tor offenbart sich ein Gang, dessen Wände aus scharfen Klingen bestehen, deren Spitzen nur einen schmalen Durchgang lassen. Die Helden betreten hin hintereinander die Kammer  und  Augustus geht mit Henk voran. Plötzlich löst sich etwas von der Decke und stürzt herab. Augustus stößt Octavia wieder aus dem Raum und eine lange Klinge schrammt an seinem Armpanzer vorbei und bohrt sich in den Boden. Verunsichert überlegt Augustus, ob er nicht allein versuchen sollte, die Kammer zu durchqueren, schließlich habe er das Amulett von Soiriz um. Doch die anderen sind gegen einen Alleingang und so betreten sie erneut gemeinsam die Kammer und suchen ihren Weg durch das Klingenlabyrinth. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Soiriz.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Soiriz]]&lt;br /&gt;
In der Kammer ist durchgehend das Summen von Bienen oder Wespen zu hören und etwa in der Mitte löst sich ein Wespenschwarm von der Decke und greift Kenji an. Die Stiche sind sehr schmerzhaft und Henk versucht, einige der Wespen auf sich zu lenken. So teilt sich der Schwarm und Augustus versucht jetzt seinerseits, die Wespen von Henk abzuziehen. Als ihm dies gelingt, stechen die Insekten auf Augustus ein, doch diesem machen die Stiche nichts aus und die Wespen ziehen sich frustriert an die Decke zurück. Octavia versucht, einige Insekten mit ihrem Feuer zu verbrennen, doch diese erweisen sich als immun gegenüber Flammen. Nun versucht Augustus, weitere Wespen auf sich zu ziehen, um sich weiter stechen zu lassen. Schließlich kehren alle Wespen frustriert zur Decke zurück und die Helden setzen ihren Weg fort.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Wespe.png|miniatur|links|Die große Wespe aus der Kammer von Soiriz]]&lt;br /&gt;
Das Labyrinth endet in einer größeren Kammer, in welcher am Ende ein kleiner Schrein steht und in welcher eine große Wespe fliegt, die Augustus, welcher vorweggeht, sofort mit einem Hagel aus Stacheln beschießt, die ihm allerdings nichts ausmachen. Also betritt er allein die Kammer und schaut sich den kleinen Schrein an. Er findet eine Inschrift und kehrt zu den anderen zurück. Augustus übergibt Octavia das Amulett und bittet sie, die Inschrift zu übersetzen. Sie betritt die Kammer und wird ebenfalls von der großen Wepse attackiert. Doch das Amulett macht sie immun und sie liest den anderen die Inschrift vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 500px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Die Unheilsklinge der Soiriz bringt Katastrophe, Krieg, Gefahr und Krise.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Blut enthüllt ihre abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Octavia zurückgekehrt ist, übernimmt Augustus wieder das Amulett und geht zu dem Schrein. Mit seinem Dolch schneidet er sich in die linke Handfläche und lässt sein Blut auf die Oberfläche tropfen. Langsam bildet sich dort eine Klinge, bei welcher es sich um die Unheilsklinge der Soiriz handeln muss. Augustus nimmt sie an sich und gemeinsam verlassen die Helden die Kammer mit den Klingenwänden und herabstürzenden Schneiden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Berezkhor.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Berezkhor]]&lt;br /&gt;
In der mittleren Kammer brennt jetzt der Hebel für die Bronzetür, welche in Berezkhors Kammer führt. Octavia betätigt ihn wieder und Kenji tritt als erstes durch den Eingang. Im Inneren ist der Boden mit Staub bedeckt und es gibt ein großes Bronzerad gegenüber dem Eingang und einen Schrein rechts daneben. Kaum hat Kenji die Kammer betreten und geht auf den Schrein zu, wirbelt der Staub auf und es setzt sich ein gigantischer Tausendfüßler mit einem großen Auge zusammen, der Kenjis den Weg blockiert. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tausendfüßler.png|miniatur|links|Der Tausendfüßler aus der Kammer von Berezkhor]]&lt;br /&gt;
Augustus rennt sofort auf die Kreatur zu und tritt mit voller Wucht dagegen, um ihn von Kenji zurückzudrängen. Henk hingegen rennt zu dem großen Bronzerad und Octavia versucht sich dem Schrein zu nähern. Augustus tritt erneut gegen das Monster, doch damit lässt es sich nicht aufhalten. Henk fasst das Rad und beginnt es zu drehen, wodurch ein Nebel auf dem Schrein entsteht. Nach einer ganzen Umdrehung fühlt sich Henk geschwächter und irgendwie gealtert. Kenji ist in dieser zeit auch zum Rad gelaufen und Augustus versucht, auf dem Rücken des Tausendfüßlers hochzuklettern, um dessen Auge zu erreichen. Mit diesem feuert die Kreatur einen Strahl auf Kenji ab, welcher jedoch aufgrund des Amuletts nichts ausrichtet. Da sich das Monster jetzt dem Rad nähert, versucht auch Henk einen Angriff und ruft Augustus zu, dass das Rad gedreht werden müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk auf den Tausendfüßler klettert, dreht Augustus das Rad. Jede Umdrehung scheint ihm Kraft zu entziehen und er fühlt sich ausgelaugt und geschwächt. Doch auf dem Schrein bildet sich nach und nach etwas. Octavia hat inzwischen den Text auf dem Schrein übersetzt und ruft ihn den anderen zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 600px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das Schicksalsrad des Berezkhor bringt Vergänglichkeit, Alter, Veränderung und Verfall.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Alterung enthüllt seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk hat das Auge des Tausendfüßlers erreicht und sticht mit seinem Dolch zu. Glühendheiße Lava spritzt nach vorne in Richtung von Augustus und Kenji heraus, doch die beiden können zum Glück den Spritzern ausweichen. Das Monster bricht danach zusammen und löst sich wieder in den Staub auf, aus dem es gekommen ist. Augustus fühlt sich nach vier Umdrehungen merklich gealtert und man sieht ihm dies auch am Gesicht an. Henk ist froh, dass er bei seinem Alter das Rad nur eine einmal gedreht hat, und bemerkt scherzhaft, dass Augustus in seinem jungen Alter dies wohl am besten verkraften könne. Auf dem Schrein hat sich während der Umdrehungen das Schicksalrad des Berezkhor manifestiert, welches Kenji an sich nimmt. Die Helden verlassen dann gemeinsam die Kammer.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Voyx.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Voyx]]&lt;br /&gt;
In der Zentralkammer brennt nun der Hebel vor der Onyxtür zur Kammer von Voyx, und Octavia betätigt ihn. Henk beschließt, mit dem Amulett von Voyx allein in die Kammer zu gehen, da in ihr absolute Dunkelheit herrscht. Die anderen warten vor der Tür und lauschen, ob Henk vielleicht Hilfe braucht. Das Amulett lässt ihn etwas in der Finsternis erkennen und Henk entdeckt überall in der Kammer verteilt tiefe Löcher im Boden, in welche man leicht hineinstürzen kann. Henk sucht nach einem Schrein und bemerkt plötzlich eine Bewegung im Dunkeln. Ein Geräusch nähert sich und etwas packt ihn und trägt ihn durch die Luft davon. Das Monster, welches nicht zu erkennen ist, lässt Henk in eines der Löcher fallen und verschwindet dann wieder in Richtung Decke. Henk kann das gut zwei Schritt tiefe Loch wieder verlassen und schleicht jetzt möglichst leise weiter. Tatsächlich entdeckt er eine versteckte Ecke, in welcher der gesuchte Schrein steht. Leider kann Henk die Inschrift nicht lesen und auch nicht abschreiben, so dass er unverrichteter Dinge wieder zu den anderen zurückkehrt und ihnen berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, nun gemeinsam in die Kammer zu gehen und Henk will sie führen. Dafür bindet er alle mit seinem Enterseil zusammen, damit sie nicht einzeln weggetragen werden können. Als Henk bemerkt, dass das Monster sie wieder anfliegt, schleudert Kenji einen Lichtblitz auf die angreifende Kreatur und erhellt für einen kurzen Moment die gesamte Kammer. Das Monster, bei dem es sich vermutlich um eine Fledermaus handelt, zieht sich kreischend zurück und verschwindet an der Decke. Henk führt seine Freunde zu dem Schrein und übergibt hier Octavia das Amulett, damit sie die Inschrift entziffern kann. Sie liest vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 550px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Nachtschleier der Voyx bringt Finsternis, Nebel, Wolken und Geheimnisse.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Rauch enthüllt seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus trennt einen schmalen Streifen von seinem Umhang ab und Octavia entzündet diesen. Den entstehenden Tauch fächelt sie auf den Schrein, auf dem sich dadurch ein Nebel bildet, welcher sich zu dem Nachtschleier der Voyx manifestiert, den Henk an sich nimmt. Mit Hilfe des Amulettes führt er die anderen wieder sicher aus der Kammer, ohne nochmal von der Kreatur belästigt zu werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Lhughor.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Lhughor]]&lt;br /&gt;
Wie erwartet brennt in der Zentralkammer der Hebel vor der Tür aus Schwefel und Octavia betätigt auch diesen. Sie trägt auch das Amulett des Lhughor, als die Helden die Kammer betreten, wo brennender Schwefel in ihren Lungen brennt. Kenji kann schon nach wenigen Schritten nicht mehr und Octavia, welche keine Auswirkungen des Rauchs spürt, übergibt Kenji das Amulett. Kaum hat er es umgelegt, kann er wieder durchatmen und mit den anderen die Kammer erkunden. Die Helden umgehen möglichst due Rauchwolken und springen über die Lavarisse auf dem Boden und gelangen so in den hinteren Teil der Kammer. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Salamander.png|miniatur|links| Der Salamander aus der Kammer von Lhughor]]&lt;br /&gt;
Hier wartet ein gigantischer Feuersalamander auf die Helden und Augustus und Henk gehen als erstes auf ihn zu, damit Octavia hoffentlich unbemerkt an der Seite an dem Monster vorbei zu dem Schrein gelangen kann, welcher sich hinter dem Ungetüm befindet. Dieses speit seinen ätzender Schwefelatem Henk und Augustus entgegen und die beiden weichen wieder hinter den Lavariss zurück. Auch Kenji nähert sich jetzt ganz an der Wand dem Feuersalamander, wird jedoch von diesem mit seinem heißen Atem angespien, welcher ihm jedoch nichts ausmacht, da er das Amulett von Lhughor trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat inzwischen auf der anderen Seite den Lavariss überquert und als sie sich dem Schrein nähert, wendet sich das Monster in ihre Richtung. Augustus eilt sofort herbei, um die Aufmerksamkeit des Ungeheuers auf sich zu lenken, und Henk folgt ihm. Der zurückweichende Kenji übergibt Augustus das Amulett und von diesem geschützt attackiert er den Feuersalamander mit seinem Schwert und stößt ihm dieses in sein Maul. Die Stellen, die er mit seinem Schwert trifft, explodieren regelrecht und bespritzen Augustus mit heißer Lava, gegen welcher er aber glücklicherweise immun ist. Als sich Octavia jetzt dem Schrein nähert, nähert sich ihr das Monster und Augustus drängt sofort hinterher und bleibt an dem Ungeheuer dran. Seine nächsten Schläge töten es, während Octavia die Inschrift auf dem Schrein übersetzt und vorliest:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 580px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Schattenspeer des Lhughor bringt Abgrund, Zerstörung, Inferno und Untergang.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Flammen enthüllen seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt Octavia ein Feuer auf der Oberfläche des Schreins auflodern und auf diese Weise manifestiert sich der Schattenspeer des Lhughor. Octavia nimmt ihn an sich und die Helden verlassen schwitzend die heiße Kammer. Als sie in die zentrale Kammer zurückkehren, fällt ihnen auf, dass sich in der Mitte ein Abgang geöffnet hat und mit den Amuletten und den gefundenen Artefakten gehen sie in die Tiefe hinab.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Drache.png|miniatur|rechts|Kammer des Wächters der Schatten in der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem gewundenen Pfad und kommen auf einer kleinen Insel heraus, die in einem abyssischen Magmameer liegt. Ein schmaler Weg führt weiter und sie bemerken, dass ein gigantischer Drache sich in der riesigen Höhle aufhält. Der Weg führt zu einer kleinen Plattform, welche sich direkt vor dem Kopf des Drachen befindet. Die Helden erinnern sich an die Tafel im Eingang der Pyramide, auf der vier Xishari die Artefakte der Abyssiden mit sich tragen und vor einem riesigen maul stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus betritt als erstes die Plattform und die Aufmerksamkeit des Drachen richtet sich auf ihn. In seinem Kopf hört er die Frage: „In wessen Namen sprichst du?“ Augustus antwortet: „Soiriz!“, woraufhin in seinem Kopf die Frage auftaucht: „Was trägst du bei dir?“ und Augustus spricht: „Katastrohen, Krieg, Gefahr und Krise!“ Als nächstes hört er im Inneren die Frage: „Was bringst du mir?“, worauf Augustus „die Unheilklinge“ erwidert. Der Drache blickt zufrieden und erhebt sich leicht, so dass Augustus dem Weg weiter folgen kann, unter dem Drachen hindurchgeht und zum Hebel des Ausgangs kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt als zweiter die Plattform und der Drache wendet sich ihm zu. Auch Kenji hört im Kopf die Fragen und Henk und Octavia hören ihn sagen: „Berezkhor! Vergänglichkeit, Alter, Veränderung und Verfall! Das Schicksalsrad!“ Dann erhebt sich der Drache wieder ein Stück und Kenji gelangt zu Augustus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, welcher nur die Antworten von Augustus und Kenji gehört hat, tritt auf die Plattform und sagt sofort: „Voyx! Finsternis, Nebel, Wolken und Geheimnisse! Den Nachtschleier!“ Daraufhin haucht der Drache ihn mit feurigem Atem an, so dass Henk fast in das Magma gestürzt wäre. Als er sich wieder gefangen hat, hört auch Henk die Fragen in seinem Kopf und gibt erneut seine Antworten, um dann auch durchgelassen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist die letzte und antwortet auf die Fragen des Drachen mit „Lhughor“, „Abgrund, Zerstörung, Inferno und Untergang“ und „den Schattenspeer“. Nachdem der Drache auch Octavia hat passieren lassen, verschwinden die Artefakte und Amulette und die Helden können den Hebel betätigen, welcher den Ausgang öffnet. Sie verlassen die Pyramide der Abyssiden und haben nun nur noch die Anrufung des Hazug-Ságok vor dem großen Tor zum Thronsaal vor sich.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 44: Zygisskha erwacht === &lt;br /&gt;
'''24. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden müssen das Schicksal der gefangenen Kultisten bestimmen und entscheiden sich dafür, sie am Leben zu lassen. Schutuhx soll den Geist der Gefangenen kontrollieren, doch zwei von ihnen können Suizid begehen. Kenji versucht, ihre Geister daran zu hindern, den Thronsaal zu erreichen, doch er scheitert und Zygisskha wird erweckt. Augustus erläutert den Männern die Kampfstrategie und hält eine motivierende Ansprache.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
24. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehrten zu ihrer Truppe zurück und Grogar möchte wissen, was mit den drei gefangenen Kultisten geschehen soll. Mittlerweile leiden sie unter Wassermangel und würden vermutlich bald sterben, wenn sie nichts zu Trinken bekämen. Die Helden überlegen sich, dass es besser ist, sie am Leben zu lassen, da ihre Geister sonst wohlmöglich später gegen sie kämpfen würden, da die Nekromanten unter den Kultisten sie kontrollieren könnten. Also suchen die Helden nach einer Möglichkeit, wie die Kultisten trinken können, ohne bei der Gelegenheit einen Zauber auszusprechen. Augustus bringt Schutuhx ins Spiel, denn dieser könnte den Geist eines Kultisten kontrollieren und ihn dazu zwingen, etwas Wasser zu trinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx erklärt sich dazu bereit und die Helden nehmen sich als erstes den ältesten Kultisten vor. Schuthux versucht, dessen Geist zu brechen, und Augustus und Henk machen sich bereit, ihm dann den Knebel zu lösen und Wasser zu reichen. Es ist nicht einfach abzuschätzen, ob der Wille des Kultisten tatsächlich gebrochen ist oder ob dieser nur so tut. Als Schutuhx signalisiert, dass er erfolgreich ist, löst Augustus schnell den Knebel und Henk reicht dem Kultisten das Wasser, auf welches er sich gierig stürzt und nicht mehr aufhört, zu trinken. Doch plötzlich verändern sich die Augen des Kultisten und er kann einige dunkle Worte murmeln, ehe Augustus den Knebel bereit hat. Der Körper des Kultisten verkrampft sich schlagartig, einige Zuckungen durchlaufen ihn und sein Genick bricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Kultisten entströmt seinem Mund ein schwarzer Rauch, welcher sich sofort in Richtung des Thronsaals aufmacht. Während Schutuhx sich auf den toten, noch warmen Körper stürzt und dessen Gehirn frisst, Kenji reagiert schnell und greift den fliehenden Geist mit einem Lichtstrahl an, um ihn zu verwirren. Doch er landet nur einen Streiftreffer und der Geist wird nicht aufgehalten. Doch nach einem zweiten Treffer zieht sich der schwarze Schemen in die Zwischenwelt zurück und Kenji denkt, dass der Geist jetzt verwirrt ist und etwas Zeit benötigt, um sich an seine Absicht zu erinnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus bereiten die Kultistin vor, damit Schutuhx sie kontrollieren kann. Dies gelingt ihm auch gut und Henk reicht ihr Wasser, nachdem Augustus den Knebel gelöst hat. Doch diesmal achtet er darauf, sie nicht zu lange trinken zu lassen, und in dem Moment, als Augustus ihr den Knebel wieder in den Mund stopft, versucht sie tatsächlich etwas auszusprechen. Verärgert wird sie wieder etwas abseits auf dem Boden abgelegt und der dritte Kultist wird zu Schuthux gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedankenschinder dringt in den Geist des Kultisten ein und nickt zum Zeichen, dass er ihn unter Kontrolle hat. Obwohl es auf Henk nicht so wirkt, entfernt Augustus auf Schutuhxs Nicken hin den Knebel. Ein breites Grinsen und gemurmelte Worte verraten den Helden, dass sie getäuscht wurden, und der Kultist nimmt sich auf die gleiche Weise wie der erste das Leben. Als sein Geist aus dem Körper entweicht, ruft Kenji wieder das Licht an, um ihn aufzuhalten. Doch auch dieses Mal streift er den Geist zunächst nur, doch bringt nicht genügend Konzentration auf, um ein weiteres Mal, das Licht auszusenden, so dass der schwarze Schemen den Thronsaal erreichen kann und hineingelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine Reaktion darauf ertönt kurz darauf in der ganzen riesigen Höhle ein tiefes Dröhnen, dessen Ursprung im Thronsaal liegt. Die Helden schlussfolgern, dass die Kultisten gerade die Monsterschlange Zygisskha wiedererweckt haben, damit sie die Helden nach dem Öffnen des Tores angreift und am Betreten hindert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ihr Kommen durch den Geist jetzt angekündigt ist, entscheiden sich die Helden dafür, vor dem Öffnen des Tores noch einmal ausgiebig zu ruhen, um wieder zu Kräften zu kommen. Ihre verbündeten, Grogar mit seinen Männern und die Freigeister übernehmen die Wache und die Helden legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Drachenträne.png|miniatur|right|Die Drachenträne]]&lt;br /&gt;
Nach einigen Stunden erwacht Henk und greift intuitiv nach der [[Drachenträne]]. Er holt sie hervor und bemerkt, dass der Aufenthalt in den Pyramiden der dunklen Götter sie stark geschwächt hat und sie ganz porös und brüchig geworden ist. Voller Sorge weckt er seine Freunde und sie kommen zu dem Schluss, dass nur ihr Blut die Drachenträne wieder heilen lässt, so wie sie es schon einmal getan haben. Augustus holt seinen Dolch hervor und reicht ihn Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich in die Hand schneidet und das Blut auf die Drachenträne tropft, hat sie eine Vision von Uselias und sieht, wie dieser durch einen Sturm über ein felsiges Tal fliegt, in dem das dämonische [[L'yreh]] liegt. Unter ihm sammeln sich [[Xishari]] und [[Nebbkor]], die aus einem schwarzen Ziggurat kommen und auf den schwarzen König [[Sereg]] zustürmen. Sereg schwebt nahe dem Eingang auf einer Wolke und wird von einer magischen Windhose geschützt. Er singt ein trauriges Lied, während Tränen seine Wangen hinabfließen und überall, wo sie auf den Boden fallen, entsteht Wasser, das schließlich einen weitläufigen See bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sein Blut gibt, schaut er in seiner Vision, wie Uselias von oben auf einen See hinabblickt, dessen Zentrum von einem tosenden Sturm umgeben ist. Im Auge des Sturms schwebt der schwarze König Sereg auf einer Wolke und singt ein trauriges Lied. Eine gigantische Wasserfontäne bricht aus dem See hervor und verursacht ein schnelles Ansteigen des Wasserspiegels. Xishari und Nebbkor versuchen erfolglos, den magischen Tornado zu überwinden, und werden schließlich von den Wassermassen fortgespült. Auch das schwarze Ziggurat wird geflutet, und die Schreie der ertrinkenden Dämonen sind zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus gibt sein Blut für die Drachenträne und erblickt in seiner Vision, wie Uselias aus der Luft einen großen See sieht, der sich schnell mit Wasser füllt. Im Zentrum des Sees schwebt der schwarze König Sereg auf einer Wolke im Auge eines magischen Tornados und singt ein trauriges Lied. Uselias kämpft sich durch den Sturm, um zu Sereg zu gelangen, und erreicht schließlich das windstille Zentrum, wo er den Elbenkönig in Tränen vorfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk opfert als letzter sein Blut und erlebt in einer Vision, wie Uselias sich im Auge eines magischen Tornados über einem See befindet, welcher  immer mehr Wasser speit und das umliegende Land überflutet. Er sieht die Gipfel der Berge und entfernte Regionen in den Wassermassen verschwinden. Uselias fliegt entschlossen auf den schwarzen König Sereg zu, der von der Flut und seinem magischen Lied gefangen ist. Uselias zieht sein Schwert und bittet Sereg, sich zu erinnern und die Flut zu stoppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tauschen sich über ihre Visionen aus und haben aus Uselias miterlebt, wie der Nebelschlund von Sereg geöffnet wurde (vgl. [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an die Erschaffung des Nebelschlunds .2824. Aletheon 351 JF.29|Uselias Erinnerung]]), und nachdem alle Helden ihr Blut für die Drachenträne gegeben haben, ist diese wieder ganz und sieht gekräftigt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen sich zur Beratung zurück und besprechen gemeinsam das Vorgehen im Thronsaal. Henk weist Augustus darauf hin, dass die Männer genau wissen, dass einige ihr Leben verlieren werden, doch genau dieses macht den Männern am meisten Angst, denn sie wissen, dass ihre Seele dann auf ewig in Riunuz-Choxxu gefangen sein wird. Daher empfiehlt Henk Augustus, diesen Umstand nicht extra anzusprechen, wenn dieser seine Ansprache an die Männer hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia nimmt ihren Bruder Augustus etwas zur Seite und bittet ihn inständig, ihr zu versprechen, dass er nach der Rückkehr nach Barthavion alles versuchen werde, um wieder die Gunst des Kaisers zu erhalten, damit seine Verbannung aufgehoben würde. Falls sie den Kampf nicht überlebe, wolle sich wenigstens sicherstellen, dass sie nicht die letzte der Octavier sein werde, de im Elysium ankomme. Augustus spürt die Bedeutung, die es für seine Schwester hat, und gibt ihr etwas widerwillig das Versprechen, alles dafür zu tun, falls sie bei dem Kampf sterben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehren die Helden zurück und verkünden ihren Verbündeten im Anschluss ihren Plan. Grogar und seine Männer bilden einen Trupp und die Freigeister einen zweiten. Nach der Öffnung des Tores sollen die Gruppen beide Köpfe der Monsterschlange angreifen und versuchen, deren Augen anzuvisieren. Während die Gruppen Zygisskhas Köpfe beschäftigen, werden die Helden hoffentlich durch die Mitte zu den Türen gelangen können. Grogar soll sich mit seinen Männern um den linken und die Freigeister sich um den rechten Kopf kümmern und Octavia soll sich bereit machen, um die Monsterschlange in der Mitte mit einem Feuerball anzugreifen, um so den Weg zu den hinteren Türen frei zu sprengen. Notfalls müssten die Helden über den Leib der Schlange klettern, um zu dem Geheimgang zu kommen. Dort würden sie sich dann um die Kultisten kümmern, welche Zygisskha kontrollieren. Ist die Schlange ausgeschaltet, sollen sich die Männer vor dem Thronsaal sammeln und auf die Rückkehr der Helden warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Plan besprochen ist, versammeln sich alle Männer um Kenji, welcher ein Licht-Gebet für den bevorstehenden Kampf spricht. Die Lichtgläubigen unter den Männern finden Stärke und Mut bei dem Anblick des hellen Lichtes, welches Kenji herbeiruft, aber auch die, welche dem Alten Weg folgen, schöpfen daraus Kraft und Hoffnung für die bevorstehende Schlacht. Als Kenji das Gebet beendet, spricht Augustus zu den Männern, um sie auf die bevorstehende Schlacht einzustimmen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Männer! Freigeister, Freunde! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute stehen wir am Rande der Vernichtung, denn es gilt: wir oder sie! Der Feind, der auf uns wartet, ist finster, furchteinflößend und erbarmungslos. Eine untote Riesenschlange mit zwei Köpfen will uns aufhalten, gelenkt von dunklen Kultisten, die nur ihrem Meister  Sabaoth Immortalis dienen. Aber wir, wir sind das Licht in dieser Dunkelheit!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute entscheiden wir über das Schicksal der Welt. Unsere Schwerter, unsere Herzen und unsere Entschlossenheit sind die einzigen Mittel, die uns den Weg zurück in unsere Heimat eröffnen können. Wir kämpfen nicht nur für uns selbst, sondern für unsere Familien, für unsere Heimat und für alles, was uns lieb und teuer ist!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ein Teil von euch wird heute auf ehemalige Kameraden treffen, die nun auf der Seite des Feindes stehen. Vielleicht sind sie auch nicht mehr sie selbst! Bleibt standhaft und lasst euch nicht verunsichern, wir kämpfen, um auch sie zu befreien!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr Freigeister habt euch trotz eurer Umwandlung euren eigenen Willen bewahrt und heute ist eure Chance gekommen, zurückzukehren und eure Heimat wiederzusehen. Eure Freunde warten hoffnungsvoll auf den Ausgang dieses Kampfes, um mit uns zurückzukehren.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und schließlich, an meine Schwester und meine treuen Freunde: Wir haben diesen Moment so lange verfolgt. Sabaoth Immortalis, der Mörder unserer Eltern, ist endlich in Reichweite. Die Rache brennt in unseren Herzen, aber wir müssen stark bleiben und nicht die Kontrolle verlieren. Dies ist unsere Chance, ihn zur Rechenschaft zu ziehen und unsere Seelen zu befreien.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kämpft mit allem, was ihr habt, und lasst uns dieses Übel bezwingen. Für die Freiheit! Für die Zukunft! Für unsere Heimat!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, betreten die Rampe und nähern sich dem Tor des Thronsaals, vor dem Octavia die Anrufung des Hazug-Ságok sprechen wird, um sie zu öffnen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 45: Thronsaal des Hazug-Ságok - Teil 1 === &lt;br /&gt;
'''25. Aletheon 351 [[JF]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten den Thronsaal von [[Hazug-Ságok]] und begegnen Zygisskha, die von einigen Zombies begleitet wird. Während ihre Verbündeten die beiden Köpfe der Schlange ablenken, bewegen sich die Helden durch die Mitte vorwärts und gelangen hinter die Schlange. Sie zerstören nekromantische Schädel, eliminieren den Beschwörer der Zombies und Henk öffnet den Geheimgang. Die Helden überwinden die Nekromanten und haben ersten Kontakt mit dem Lich [[Sabaoth Immortalis]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
25. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Tor vergegenwärtigen sich die Helden noch ein letztes Mal ihren Plan, bevor Octavia die Worte spricht:&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Palasttor.png|miniatur|rechts|Das Tor zu Hazug-Ságoks Thronsaal]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 330px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'' Kuo nugßoukuz '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'' Kangz schuk Verigorn ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Schi nßakkuß Xeuiklnguß   ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Izsch Ngußarsch schuß Riunuz  ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Hazug-Ságok! '' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden stehen mittig vor dem Tor und hinter ihnen stehen links die Männer von Grogar und rechts die Freigeister. Als das Tor sich vollständig geöffnet hat, blicken die fest entschlossenen Streiter auf die gigantische, untote Schlange, welche sie mit ihren vier Augen anfunkelt und einen dunklen Zauber wirkt, der alle vor Furcht erstarren lässt, so dass sie vor dem Tor verharren. In der Eingangskammer blockiert der Zygisskhas Leib den Zugang zu den Türen und außerdem wanken mehrere Zombies auf die Helden zu.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Eingangskammer.png|miniatur|rechts|Die Eingangskammer des Thronssaals mit Zygisskhas Position (rot) und den leuchtenden Artefakten in den Ecken (blau)]]&lt;br /&gt;
Henk fängt sich als erster und betritt die Eingangskammer. Er stürzt sich sofort auf den ersten Zombie und spaltet mit einem mächtigen Hieb dessen Kopf und Oberkörper, was diesen jedoch anders als bei den Zombies in Freywall (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]) nicht aufhält. Augustus gibt den Befehl zum Angriff und die anderen folgen Henk und betreten die Eingangskammer. Octavia macht Augustus auf seltsame bläulich leuchtende Artefakte aufmerksam, welche in den Ecken der Kammer platziert sind, und schleudert dann einen Feuerpfeil auf das Artefakt linken Seite. Augustus geht zur rechten Seite auf die Freigeister zu, welche gerade die Kammer betreten, und gibt Filgiz den Befehl, sich um die Artefakte zu kümmern. Henk begibt sich auf die linke Seite und kann einen genaueren Blick auf das leuchtende Artefakt werfen und entdeckt, dass es ein menschlicher Schädel ist, in welchen ein anscheinend nekromantischer Zauber gewirkt ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Nekroschädel.png|miniatur|links|Ein nekromantischer, bläulich leuchtender Schädel in der Eingangshalle des Thronssaals.]]&lt;br /&gt;
Grogars Männer haben noch gezögert, doch jetzt finden auch sie den Mut und stürmen auf den linken Schlangenkopf zu, während sich die Freigeister dem rechten Kopf von Zygisskha genähert haben. Augustus befiehlt [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khorald]], sich mit seinem Bogen den hinteren Schädel auf der rechten Seite vorzunehmen, und begibt sich dann in die Mitte zu Octavia, Kenji und Schutuhx zurück. Octavia wirft einem Zombie einen Flammenpfeil entgegen und zerstört seine Beine, so dass er nur noch kriechen kann. Kenji blendet zwei Untote und lässt sie für einen Moment verharren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus ermutigt die Männer zum Angriff und Henk zerstört den ersten Schädel auf der linken Seite. Grogars Männer und die Freigeister greifen jeweils einen Schlangenkopf an und beschäftigen ihn, während Augustus sich die Zombies in der Mitte vornimmt und den von Henk halbierten Untoten zerstückelt, so dass seine Einzelteile keine Gefahr mehr darstellen. Ein Zombie stürzt sich auf den Piraten Piet und krallt sich an dessen Arm fest. Filgiz zerstört den Schädel auf der rechten Seite und Khorald schießt erneut auf den hinteren Totenkopf, um ihn zu spalten und den Zauber zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk auf der linken Seite verstürmt, um den hinteren Schädel zu erreichen, werden Grogars Männer von Zygisskha angegriffen und einige von ihnen getroffen. Augustus verschafft sich einen Überblick über das Kampfgeschehen und spornt die Männer erneut zu Höchstleistungen an, doch Grogars Trupp ist komplett abgelenkt durch die untote Riesenschlange, dass  sie Augustus nicht wahrnehmen und bei ihrem Angriff ein Mann stirbt. Doch die Freigeister werden ermutigt und setzen dem rechten Kopf ordentlich zu. Octavia und Augustus bahnen sich einen Weg zur Mitte der Kammer, unterstützt von Kenjis himmlischen Blitzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zygisskha lässt Grogars Männer mit ihrem Zauber vor Grauen erstarren, so dass sie ihrem nächsten Angriff hilflos ausgeliefert sind. Als Augustus dies bemerkt, weist er Kenji an, den Schlangenkopf zu blenden, um ihn von seiner Attacke abzubringen. Kenji entsendet einen gleißenden Lichtstrahl und das Monster erstarrt so lange, bis Grogars Männer sich wieder gefangen haben. Sie greifen erneut den Kopf der Schlange an, doch plötzlich steht ihr gefallener Kamerad wieder auf und greift seine eigenen Leute an. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Thronsaaltor.png|miniatur|rechts|Der hinter Teil der Eingangskammer mit dem Tor zum Thronsaal.]]&lt;br /&gt;
Henk schlägt einen Zombie aus dem Weg und läuft weiter zu dem bläulich leuchtenden Schädel an der Wand, während die anderen noch mit den Zombies beschäftigt sind, um auf der linken Seite zwischen den Schlangenkopf und den Leib auf der rechten Seite zu gelangen. Henk zerstört dann geschickt den Schädel und springt auf den Körper der Schlange, um über ihn in den hinteren Teil der Kammer zu gelangen, wo der Eingang zu Thronsaal ist. Währenddessen greift Zygisskha gnadenlos an und tötet viele von Grogars Männern, doch die Freigeister halten stand und können ihren Angriffen ausweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia, Augustus, Kenji und Schuthux gelangen in den Spalt und  Octavia schießt einen Feuerball auf den Körper der Schlange ab, welcher den weiteren Weg versperrt. Sie sprengt ein großes Loch in den verrottenden Körper und Augustus kann mit einem weiteren Schlag den Spalt so vergrößern, dass sie alle hindurchgelangen können. Henk ist bereits dort und hat zwei weitere Schädel zerstört, die dort platziert waren. Augustus positioniert sich sofort vor der linken Tür, welcher zu dem Raum mit dem Geheimgang führt, doch Henk weist darauf hin, dass hinter der rechten Tür Gemurmel zu hören ist, als ob dort ein Zauber gesprochen wird.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Schurkenkammer.png|miniatur|links|Die Kammer mit den Nekromanten]]&lt;br /&gt;
Bevor sie die Tür öffnen, verabreden sie, dass Schutuhx so schnell wie möglich einen Nekromanten seinem Willen unterwerfen soll, denn die Helden gehen davon aus, dass in dieser Kammer die Zombies kontrolliert werden. Henk öffnet die Tür und Augustus macht sich bereit, anzugreifen. Ein Zombie steht im Weg und Augustus stürmt ihn an, um den Weg für die anderen freizumachen. Während er den Zombie zerkleinert, kontrolliert Schuthux einen der Nekromanten und zwingt ihn dazu, den bläulich leuchtenden Schädel zu zerstören. Henk stürmt sofort vorwärts, um den zaubernden Kultisten auszuschalten, und als er ihn schließlich angreift, löst er einen dunklen Zauber aus und spürt einen großen Schmerz, denn er hat einen Teil der Wunden sich selbst zugefügt. Doch das hält ihn nicht davon ab, den Nekromanten zu töten und das grauenhafte Ritual zu beenden. Schutuhx hat sich dem kontrollierten Nekromanten genähert und frisst sein Gehirn. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-HZPalast-Geheimgang.png|miniatur|rechts|Das Relief, welches der Schlüssel zur Öffnung des Geheimgangs ist.]]&lt;br /&gt;
Als die Helden die Kammer wieder verlassen, bemerken sie über den Leib der Schlange hinweg in der großen Eingangskammer die Elbengeister, welche nach der Zerstörung der Schädel die Kammer betreten konnten und zur Hilfe kommen, um nun mit den anderen Streitern die Monsterschlange abzulenken. Augustus will schnell weiter und öffnet die linke Tür, hinter welcher er einen kleinen Raum vorfindet, in dem vier Zombies leblos auf dem Boden liegen und an dessen Wand ein großes Relief angebracht ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Geheimgang.png|miniatur|links|Die Kammer mit dem Relief]] &lt;br /&gt;
Henk beginnt sofort, das Relief nach einem Mechanismus zum Öffnen des Geheimganges zu untersuchen. Er stellt fest, dass man einen Finger des Hazug-Ságok bewegen kann, dass sich dieser jedoch einfach wieder zurückbewegt und ansonsten nichts passiert. Dann bemerkt Henk, dass sich ein Zahn von Zygisskha bewegen lässt und dass dieser einrastet. Als Henk daraufhin nochmal den Finger bewegt, bleibt dieser ebenfalls in der veränderten Position stehen. Henk untersucht dann die drei Xisharipriester und findet heraus, dass die Kugel des mittleren Priesters sich eindrücken lässt, woraufhin das ganze Relief zur Seite schwingt und einen verborgenen Kriechgang freigibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus will sofort Octavia vorschicken, damit sie die in der Kammer erwarteten Kultisten sofort mit einem Feuerball angreift und ablenkt, um es Augustus zu ermöglichen, sofort hinterherstürmen zu können und sie so lange zu beschäftigen, bis die anderen da sind. Doch Henk überzeigt ihn davon, dass er zunächst allein dort hinaufschleichen will, um überhaupt erst einmal die Situation zu erkunden. Also schleicht Henk allein den schmalen Kriechgang hinauf und berichtet danach, dass oben mehrere Zombies auf die Ankunft der Helden warten. Sie beschließen, dass Augustus vorwegkriechen soll, um sich auf den ersten Zombie zu stürzen. Direkt hinter ihm soll Kenji sein, um die Zombies zu blenden und so abzulenken, damit die anderen aus dem Kriechgang herauskommen können. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Nekrokammer1.png|miniatur|links|Der vordere Teil der geheimen Kammer]]&lt;br /&gt;
Henk bindet einen Teil von Augustus Umhang um dessen Knie und Handballen, um ihm ein möglichst leises Vorrankommen zu ermöglichen. Mit dem Schwert in der Hand kriecht Augustus den Gang hinauf, dicht gefolgt von Kenji. Es gelingt ich, den ersten Zombie zu überraschen und ihn niederzuwerfen. Zu seinem Entsetzen handelt es sich bei dem Zombie um die Leiche von Obermaat [[Baiula_Spei#Unteroffiziere:|Uldreich Donnerbacher]], einen Freund der Helden von der [[Baiula Spei]]. Der zweite Zombie, welcher nach Augustus greift, ist der Leichnam von Maat Storko Koyner, und Kenji welcher gerade aus dem Kriechgang kommt, ist kurz entsetzt, bevor er ein helles Licht in den Raum hinein sendet, welches die Zombies blendet und verwirrt. Henk kommt hinterher und rennt sofort an den Zombies vorbei in den Raum hinein, wobei er an weiteren bekannten Gesichtern vorbeikommt, denn die Nekromanten haben anscheinend alle Matrosen wiedererweckt, welche die Baiula Spei bis zum Ende verteidigt haben und bei dieser Aufgabe gefallen sind. Octavia verlässt den Kriechgang und muss sich auch kurz sammeln, als sie die alten Freunde sieht, doch sie fasst sich schnell und sendet einen Flammenpfeil auf den hintersten Zombie Isegrein Turmen, der diesem die beiden Beine wegschießt, so dass er Henk nicht aufhalten kann. Schutuhx ist schließlich der letzte, welcher den geheimen Raum betritt, sich aber an den Kampfhandlunge nicht beteiligt.  &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Nekrokammer2.png|miniatur|rechts| Der hintere Teil der geheimen Kammer]]&lt;br /&gt;
Henk gelingt es als erster, einen Blick in den hinteren Teil des Raumes zu werfen. Sobald er im Blickfeld erscheint, ruft ihm ein Kultist vom Ende des Raumes zu, dass Meister Immortalis ihnen extra zur Begrüßung ein paar Fundstücke vom Meeresboden mitgebracht habe, über deren Wiedersehen sie sich bestimmt freuen würden. Dann beginnt er, einen dunklen Zauber auf Henk zu wirken, welcher jetzt schnell auf den Kultisten zu sprintet. Währenddessen bemüht sich Kenji, den bläulich leuchtenden Totenschädel zu zerstören und Augustus wehrt die Zombies ab und versucht, Henk zu folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der hinteren Hälfte befindet sich im vorderen Bereich ein großer Ritualkreis in Form einer Doppelköpfigen Schlange, in dessen Mitte ein Kultist steht und einen Zauber aufrechterhält. Der Kultist wird geschützt durch drei Zombie, wovon Augustus sofort den ersten angreift. Währenddessen hat Henk den hinteren Kultisten erreicht und hat den schwarzen Zauber ignoriert, der auf ihn gewirkt wurde, doch der Kultist zieht sich in die hintere Ecke zurück, in welcher Henk auch den Nekromanten entdeckt, welcher die Zombies kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus wird von den Zombies aufgehalten und Henk bleibt vorerst allein in der hinteren Ecke. Als Schutuhx bei Augustus ankommt, setzt dieser ihn auf den Nekromanten an, welcher Zygisskha kontrolliert, um danach den zweiten Zombie zu attackieren. Als auch Octavia in den Kampf einsteigt und mit Flammenpfeilen die Zombies angreift, kann Augustus sich absetzen und Henk zur Hilfe eilen. Dieser hat sich den Nekromanten vorgenommen und schneidet diesem die Kehle durch. Doch durch einen dunklen Zauber verwundet sich Henk erneut selbst und wird stark verletzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erreicht die hintere Ecke und tötet den letzten Kultisten an, welcher gerade einen Zauber auf den verletzten Henk sprechen will. Als der Nekromant stirbt, sacken die Zombies in sich zusammen und werden wieder zu den aufgedunsenen Wasserleichen der befreundeten Matrosen. Schutuhx bezwingt den Geist seines Nekromanten und unterbricht damit den Zauber, welcher Zygisskha kontrolliert. Dann befiehlt er dem Kultisten, sich ihm zu nähern, damit er dessen Gehirn essen kann, was die Helden auch nicht unterbinden, als sie dazukommen, denn hinter dem Beschwörungskreis befindet sich das dunkle Fenster, welches einen Blick in den Thronsaal ermöglicht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Sabaoth Lich.png|miniatur|rechts|Der Lich Sabaoth Immortalis]]&lt;br /&gt;
Kenji hat sich inzwischen um die nekromantischen Schädel gekümmert und, als er den letzten zerschlagen hat, erscheint der Führergeist der Elben und vergewissert sich, dass es den Helden gut geht, bevor er wieder verschwindet. Dann begibt Kenji sich zu den anderen und wirft mit ihnen einen Blick durch das dunkle Fenster. Durch dieses ist [[Sabaoth Immortalis]] zu erkennen, welcher sich lachend der dunklen Scheibe nähert und die Helden anspricht, wobei seine Worte mehr aus der Zwischenwelt zu hören sind als durch das magische Fenster:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr habt es also tatsächlich geschafft, aber das ist gut. Kommt nur her, ich freue mich schon. Ich warte hier auf euch und ich werde euer Ende persönlich erleben dürfen! ''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lacht er laut und nähert sich kurz dem Fenster, so dass die Helden den Lich Sabaoth deutlicher erkennen können, bevor er wahnsinnig lachend wieder in der Dunkelheit des Raumes verschwindet. Augustus verspricht ihm leise, dass er nicht mehr lange lachen werde, und wendet sich Octavia zu, welche mit geballten Fäusten dasteht. Er spricht: „''Es ist bald soweit, Schwester, es ist bald soweit!''“ und sie erwidert „''Ich wünschte, ich könnte durch dieses Fenster durchschießen.''“ Kenji sorgt sich um Henk und fragt ihn, ob er noch kämpfen kann, und Henk tut es mit den Worten ab, dass ihm nur kurz die Luft weggeblieben sei, während sein Hals stark blutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dunkelheit des Thronsaals sind in der Mitte mehrere Gestalten erkennbar, was darauf hindeutet, dass sich noch mehrere Kultisten bei Sabaoth befinden, welche auf sie warten werden. Doch zuvor müssen sich die Helden etwas ausruhen und Augustus versorgt Henks Wunden mit [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelians]] blutstillenden Heilsalbe, während sich Kenji auf ein schützendes Gebet vorbereitet, bevor sie den Thronsaal betreten werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 46: Thronsaal des Hazug-Ságok - Teil 2 === &lt;br /&gt;
'''25. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stehen [[Sabaoth Immortalis]] und einigen Kultisten mit ihren Zombies gegenüber und Kenji konfrontiert den Lich und verliert. Aus einer großen Urne werden verdorbene Geister freigesetzt, welche die Helden ergreifen, und Sabaoth erweckt [[Sereg]]. Uselias schenkt den Helden eine [[Drachenträne#Uselias_Erinnerung_an_Seregs_Tod_.2825._Aletheon_351_JF.29|Vision]] und ruft den Theleten Epikoras zu Hilfe. Die Helden kämpfen gegen die Kultisten und konfrontieren Sereg mit dem [[Spiegel des Anor]]. Die Elbengeister reißen Sabaoth in die Zwischenwelt und die Helden verlassen Riunuz-Choxxu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
25. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden planen ihr weiteres Vorgehen im Thronsaal. Da sie diesen durch den durch eine Geheimtür verschlossen Kriechgang betreten müssen, werden die Kultisten genau wissen, woher sie kommen werden und auf sie vorbereitet sein. Daher will Augustus als erstes den Thronsaal betreten, dicht gefolgt von Kenji, der ihn dann mit dem Licht schützen kann. Octavia soll als nächstes herauskommen, um die Kultisten schnellstmöglich mit Feuerbällen anzugreifen, und [[Schutuhx]] soll versuchen, den Kultisten zu übernehmen, welcher die Zombies kontrolliert und auf dem Boden sitzen wird. Henk soll zuerst oben warten und mit dem Hebel die Geheimtür öffnen, sobald Augustus unten vor der Tür bereit ist. Dann soll er nach ihnen heimlich in den Thronsaal kommen, um sich versteckt um die magischen Totenschädel zu kümmern, welche das Eindringen der Elbengeister in den Thronsaal verhindern. Augustus will die Zombies an sich binden und Kenji will versuchen, den Lich zu blenden und ihn so vom Zaubern abzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie aufbrechen, betet Kenji mit den Helden und bittet die Götter des Lichtes, ihnen beizustehen, und [[Schutuhx]] zieht sich währenddessen in die von Kenji entfernteste Ecke der Kammer zurück. Kenji, Henk und Augustus bauen sich gegenseitig auf, erinnern sich an bestandene Prüfungen und sprechen noch ein paar anspornende Worte. Dann betritt Augustus als erstes den Kriechgang und Kenji, Octavia und Schutuhx folgen ihm. Unten angekommen gibt er Henk ein Zeichen und dieser öffnet die Geheimtür zu Thronsaal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Tür liegt absolute Finsternis und es ist nichts zu erkennen. Augustus stößt mit seinem Schwert hinaus und trifft auf Widerstand. Anscheinend steht ein Zombie vor dem Ausgang und Augustus hat ihm seinen Bauch aufgeschlitzt, so dass es spritzt. Kenji schiebt seinen Stab an Augustus vorbei und ruft ein Licht hervor, welches einen Teil des Raumes erhellt und zwei Zombies verscheucht. Ein lautes Lachen ertönt und Sabaoth ruft laut: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Lasst das Schauspiel beginnen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus tritt den verbliebenen Zombie von sich weg und kann so aus dem Geheimgang treten und ihn angreifen, während Kenji heraustritt und Platz für Octavia macht. Die Finsternis verschwindet und gibt den Blick auf den Raum, die Kultisten mit ihren Zombies und den Lich Sabaoth Immortalis frei, welcher hoch oben in der Mitte des Thronsaals schwebt. &lt;br /&gt;
[[Datei: RC-HSPalast-Thronsaal-I.png|miniatur|rechts|Der Thronsaal des Hazug-Ságok]]&lt;br /&gt;
Die Kultisten haben sich in den hinteren Bereich des Saals zurückgezogen, hinter den Säulen versteckt und jeweils von einem Zombie gedeckt. Eine große, schwarze Urne mit einem Kultisten dahinter steht in einem eisigen Feld fast den Helden gegenüber. In der Nähe des Eingangs liegen fünf Männer von Graltik gefesselt auf dem Boden. Es sind auf den ersten Blick zwei magischen Totenschädel zu entdecken, einer links vom Geheimgang und der andere rechts in der Nähe des Hebels für die Eingangstür, doch vermuten die Helden auf der anderen Seite ebenfalls zwei Schädel. Eine riesige Membran trennt den Raum vom Meer und durch sie hindurch ist der Nebelschlund zu erkennen. Kaum haben die Helden den Raum betreten, gibt Sabaoth seinen Kultisten einen Befehl: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Öffnet die Urne!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Augustus den fliehenden Zombies angreift, wird Octavia von einem Schattenzauber eines Kultisten getroffen und fasst sich an den Kopf, anstatt zu zaubern. Die anderen Kultisten beobachten die Helden nur und blicken zwischendurch erwartungsvoll auf die schwarze Urne, welche nun geöffnet wird und einen schwarzen Rauchwirbel entlässt, in welchem Silhouetten zu erkennen sind und der sich auf die Helden zubewegt. Kenji geht einige Schritte auf den Lich zu und schickt diesem einen blendenden Strahl hinauf, welcher diesen durchdringt und ihm ein Lachen entlockt. Sabaoth dreht sich kurz zu Kenji um, lacht erneut und schickt ihm über seinen Lichtstrahl dunkle Schlieren entgegen. Der schwarze Rauchwirbel spaltet sich in mehrere Gruppen von Schatten auf, welche sich jeweils einem Helden nähern. Schutuhx schätzt die Situation als aussichtslos ein und zieht sich in den Kriechgang zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus beschäftigt sich mit den beiden Zombies und Octavia kann einem anderen Zombie seine Beine wegschießen. Henk betritt unauffällig den Thronsaal und wendet sich als erstes dem Totenschädel auf der linken Seite zu und zerstört ihn. Dann rennt er so schnell wie möglich auf den rechten Schädel zu, doch er wird an der letzten Säule von den Schatten abgefangen. Kenji verliert im Kräftemessen mit Sabaoth, wird von dessen Schattenschlieren niedergeworfen und kann mit dem Licht einen ersten Zugriff der Schatten verhindern, doch letztendlich hält er die schwarzen Schatten nicht auf, welche sich auf ihn, Henk, Augustus und Octavia stürzen, sie fassen und emporheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von den Schatten in zwei Schritt Höhe mit eisigen Klauen gehalten, welche frostige Spuren auf der Kleidung hinterlassen, und sind Sabaoth hilflos ausgeliefert. Er nähert sich jedem einzelnen, lacht und verhöhnt ihn.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das war zu einfach. Die großen Helden sind also bezwungen!''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Wo ist denn nun euer tolles Artefakt, das die Seele des Theleten enthalten soll? Anscheinend hilft er euch nicht, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich hätte es ahnen müssen, aber gut – nun gehört ihr mir. Aber wenn ihr euch auf einen angenehmen, gnädigen Tod gefreut habt, dann kann ich  nur sagen: Letor wird eure kleinen, verwurmten Seelen niemals zu Gesicht bekommen, denn ihr werdet die Ewigkeit als meine Trophäen verbringen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich werde mich an euren ewigen Qualen erfreuen und wir werden alle Zeit haben – die Ewigkeit.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Und dann werdet ihr mitkomme nach Eboria und ihr werdet den Untergang des Kontinents selbst miterleben dürfen. Hört sich das nicht herrlich an?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth gibt den Kultisten ein Zeichen und diese holen eine Kiste aus einer Ecke und schleppen sie in die Mitte der Kammer. Sabaoth schwebt auf Henk zu und sagt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Da haben wir es also, das Gefäß des Maldoror.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du warst es also, der zu dumm war, das Geschenk des großen Verderbers anzunehmen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Tja, wenn ich dich so ansehen, wärst du bestimmt eine gute Marionette gewesen. Ich wette, du warst ein Sklave, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich weiß, dass hätte dich zu einem guten Diener Malgors ausgezeichnet.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Die besten Voraussetzungen, na ja. Jetzt ist es dafür zu spät und Maldoror wird dich verschmähen. Aber ich weiß, dass es noch deinen Sohn gibt, nicht wahr? Und er war glaube ich auch ein wunderbares Gefäß. Wenn es an der zeit ist, werden wir uns um ihn kümmern, und dann kannst du vielleicht miterleben, wie dein Sohn die große Ehre annehmen wird, die du ausgeschlagen hast.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Zu schade, na ja, sehen wir weiter, wen haben wir hier noch.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth wendet sich Kenji zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ah, bist du nicht der Lehrling des Pyrrhon?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich kannte deinen Lehrmeister, ein alberner Wichtigtuer, nicht wahr? Hat er doch mit seinen moralischen Lügen immer versucht, Aequus einzulullen. Ich erinnere mich dran, wenn ich mit Silvius dort war, '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''ein selbstgerechter, widerlicher, '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''scheinheiliger Wichtigtuer. Ja, genauso habe ich ihn erlebt. Ich hörte, er ist inzwischen bereits verstorben, nicht wahr? Mhm, ich hoffe, er hatte einen äußerst unangenehmen Tod und hat viel gelitten.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Na ja - tja, aber mit dir werden wir sehen, was wir anfangen können. Eigentlich bist du ein verabscheuungswürdiges Nichts, aber vielleicht werden wir die Lichtgötter ein wenig beleidigen, wenn wir dich foltern und deine Seele zermartern werden.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„''Du freust dich sicher schon, nicht wahr? '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''Tja, wen haben wir hier noch.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth wendet sich nun Augustus zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das ist doch der junge Octavius. Es ist doch zu schön, dass wir uns endlich wiedersehen, nicht wahr? &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, nicht wahr, mein junger Freund?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Tja, das ist doch zu schade, dass deine alberne kleine Schwester es geschafft hat, dich von deiner wahren Bestimmung abzubringen. Ich erinnere mich daran, wie du als Principus Mortis warst. Du bist in dieser Rolle richtig aufgegangen, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich kann mich noch daran erinnern, wie kalt und herzlos du bei deinen Folterungen warst. Ich habe den Hass in deinen Augen sehen können'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''und ich habe es genossen. Es war zu schön, gib es doch selber zu, oder?''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus‘ Augen funkelt Sabaoth hasserfüllt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Der Hass war schon immer deine Begabung, nicht wahr? Du warst ein besonderer Schmaus, ich habe dich gerne beobachtet. Zu schade, dass du so dumm warst, deinen Onkel umzubringen. Gemeinsam hätten wir es weit bringen können. Zu schade, zu schade.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus: „''Du bist feige geflohen!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Geflohen? Ich brauchte euch nicht mehr! Eigentlich brauche ich auch dich jetzt nicht mehr.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Selbst, wenn du als Principus Mortis zurückkehren wolltest, wärst du wertlos. Du hast dich als schwach erwiesen, als einfach viel zu erbärmlich.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du hast immer gesagt, du wolltest deinen Ahnen, dem großen Cygnus, alle Ehre machen.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''Nicht einmal das hast du geschafft. Gar nichts! Weißt du, was du warst? Du warst unser Spielball, du hast auf jede Lüge gehört, die ich dir eingeflüstert habe. Es war eine Freude, dich zu manipulieren! Ein kleiner, dummer Junge!''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Hach ja, wir werden viel Zeit haben, um uns über die Vergangenheit austauschen zu können. Vielleicht erzählst du es mir ja nochmal, was es für ein Genuss war, als du deinem Onkel die Schwert in die Brust gerammt hast.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus: „''Das erzähle ich dir, wenn ich deine Existenz beende!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Oh ja, da freue ich mich schon sehr drauf! Meine Existenz ist schon mehrmals beendet worden und, da muss ich euch eigentlich allen danken, denn – das hat mich stärker gemacht. Diese vielen herrlichen Tode, die ihr mir bereitet habt.'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Seht nur, wohin sie mich gebracht haben! Ich würde sagen, ihr habt mir den nötigen Anstoß gegeben, dass ich mich endlich von dieser weltlichen Existenz lösen konnte.''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(mit dem Blick zu Henk) „''Und wenn ich mich richtig erinnere, warst du es, der mir seinen Säbel ins Rückrad getrieben hat. Mhm, in gewisser Weise bin ich dir zu ewigem Dank verpflichtet. Ich werde es dir mit Sicherheit zurückzahlen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Nun gut. Und dann haben wir ja noch das kleine lästige Mädchen da.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus ruft: „''Hör auf zu faseln und handle endlich!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth schwebt zu Octavia hinüber.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Die Loigg’Il haben es also nicht geschafft, eine geeignete Waffe aus dir zu machen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du warst schon immer widerspenstig wie deine verdammte Mutter! Es war eine Freude zu hören, dass meine Attentäter ihr ihren verdammten Schädel vom Körper geschlagen haben.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ja ja ja, und hinterhergeschnüffelt hast du mir. Lästig warst du. In gewisser Weise hast du mir mehr Probleme als alle die anderen hier bereitet. Ich wünschte nur, du hättest damals nicht überlebt. Aber dein vorgetäuschter Tod war das Einzige, was nützlich war, denn es hat dazu geführt, dass ich deinen Bruder aufhetzen konnte.''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth blickt zu Augustus herüber: „''Erinnerst du dich, wie ich dir erzählt habe, wie sie von den barthavischen Freiheitskämpfern geschändet, getötet und über die Klippen geworfen wurde.'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Erinnerst du dich? Ach, das waren Zeiten, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Aber nun weiß ich nicht, ob sie mir noch wirklich von Nutzen ist. Tja, ich weiß, wie sehr du an ihr hängst, du deswegen wird dir das hier jetzt bestimmt mehr schmerzen als sie selbst!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth richtet seinen Stab auf Octavia und schießt einen schwarzen Strahl auf sie ab, Octavia schreit und zuckt, ihr Gesicht wird kreidebleich und sie sackt plötzlich in sich zusammen. Henk ruft seinen Freunden zu, sie sollen nicht auf Sabaoth hören oder ihm auch nur zuhören, und der Lich erwidert: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich denke, wir haben sowieso fürs erste genug geredet. Wie gesagt, wir werden die Ewigkeit haben, um uns auszutauschen. Ich freue mich schon so darauf. Aber nun  gibt es anderes zu tun. Ihr werdet euch mit euch selbst beschäftigen müssen.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann dreht sich Sabaoth um und begibt sich zu den Kultisten, die in der Mitte des Thronsaals etwas herrichten. Gleichzeitig lassen die Geister die Helden zu Boden und halten sie so, dass Kultisten sie durchsuchen können. Sie nehmen den Helden ihre Waffen ab und finden bei Henk auch die Drachenträne, die ein Aufblitzen in der Hand eines Kultisten verursacht, und den Spiegel des Anor. Die beiden Artefakte und die Waffen werden ein paar Schritt neben ihnen abgelegt und die Helden so gehalten, dass sie die Mitte des Raumes erblicken können.&lt;br /&gt;
[[Datei: Sereg_(untot).png|miniatur|links|Der wiedererweckte schwarze König Sereg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort haben die Kultisten eine schwarze Rüstung abgelegt, die von einem Kreis aus sechs menschlichen Schädeln umgeben ist. Die gefangenen Söldner von Graltik werden dort hingeführt und jedem wird nacheinander von den Schattengeistern das Blut aus dem Körper gepresst, welches auf die schwarze Rüstung schwappt und dort ein unnatürliches Fleisch wachsen lässt. Unter Sabaoths Beschwörung formt sich so ein neuer, untoter Körper in der alten Rüstung und langsam bildet sich die Gestalt von Sereg. Dann ruft Sabaoth einen dunklen Geist aus der Zwischenwelt und bindet ihn an den neu entstandenen Körper.  Als dieser aufgerichtet gegenüber des Lichs steht, wirft er ihm die elbischen Worte: &amp;lt;big&amp;gt; „Ú-bedin le!“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; („Ich werde dir nicht dienen!“) &amp;lt;/small&amp;gt; entgegen. Doch Sabaoth richtet seinen Stab auf den Untoten und sagt: &amp;lt;big&amp;gt; „Doch, das wirst du!“ &amp;lt;/big&amp;gt;, worauf sich Sereg auf die Knie sinkt und sich vor Sabaoth verbeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth lacht und geht mit Sereg zu dem Membranfenster und blickt auf den Nebelschlund. Dann ruft er Sereg zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 520px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Also los, mein schwarzer König! Bring zu Ende, was du nicht beenden konntest! Veldun soll im Meer versinken!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sereg beginnt daraufhin, sein trauriges Lied zu singen und der Boden beginnt zu beben. Von der Decke rieseln Steine herab, da der ganze Boden erschüttert wird. Draußen gibt es einen starken Ruck und der Nebelschlund beginnt plötzlich die zigfache Menge von Wasser zu speien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sereg den Nebelschlund aktiviert hat, hören alle Helden plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf. Es ist Uselias, der sie bittet:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hört mich! Gebt euch ganz dem Licht hin!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann schickt er den Helden eine Vision und sie sehen, wie Uselias versucht, seinen einstigen Freund Sereg davon abzuhalten, eine tödliche Flut zu beschwören. Trotz Seregs scheinbarer Gleichgültigkeit nimmt er Uselias' Worte wahr und diese erinnern ihn an seine Vergangenheit und seinen Eid bei [[Alethon]], das Wohl seines Volkes zu sichern. Sereg glaubt jedoch, dass der Tod die beste Lösung für sein Volk sei. Uselias erinnert Sereg auch daran, dass die Götter, insbesondere die Göttin [[Lysara|Ithiel]] und der Gott [[Pyrion|Anor]], sich um ihn sorgen, doch er erreicht ihn nicht. Schließlich erwähnt Uselias die schöne Muse [[Lumenisa]], Seregs Königin, die hofft, dass der wahre Sereg zurückkehren könne, doch Sereg greift Uselias mit einem schwarzen Sturm daraufhin an. Anor greift ein und befreit Uselias, welcher daraufhin unterstützt vom Sonnengott den dunklen König angreift. Seregs Magie versagt und Uselias verwundet ihn tödlich. Der schwarze König stirbt, und die magische Flut ebbt teilweise ab. Uselias kehrt schließlich in den Himmel zurück, traurig über das, was geschehen ist (vgl. [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an Seregs Tod .2825. Aletheon 351 JF.29|Uselias Vision]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Sabaoth Lich-II.png|miniatur|links|Der Lich Sabaoth Immortalis]] [[Datei:Epikoras.png|miniatur|rechts|Der Thelet Epikoras]]&lt;br /&gt;
Die Vision endet in einem hellen Licht und Uselias bittet die Helden erneut darum, sich dem Licht hinzugeben. Dadurch vergrößert sich das Licht und als die Helden wieder erwachen, strahlt über ihnen ein großes, helles Licht und sie hören Sabaoth schreien:  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: left; text-align:center; border: solid thin grey; width: 50%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein, was ist das?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Licht tritt ein Thelet, in dem die Helden Epikoras erkennen, dessen Geist sie aus dem Archiv befreit haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_36:_Epikoras|Episode 22.36]]). Er schlägt mit seinem Schwert auf die große schwarze Urne und zerschlägt sie mit einem Schlag, woraufhin die Schattengeister verschwinden und die Helden frei sind. Epikoras hebt sein Schwert und Blitze schlagen segnend auf die Waffen der Helden und auf Kenjis Greif über. Dann blendet er den Lich Sabaoth und verwickelt ihn in einen Kampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum sind die Helden befreit, stürzen sie sich auf ihre Waffen und Henk nimmt wieder die Drachenträne und den Spiegle von Anor an sich. Octavia liegt noch bewusstlos auf dem Boden und Kenji zögert kurz, ob er sich um sie kümmern sollte, doch als er die intakte Drachenträne erblickt, weiß er, dass sie lebt, und greift er entschlossen nach seinem Stab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Henk stürzen sich sofort auf die Kultisten mit ihren Zombies, welche sich hinter der Säule in der Nähe des eisigen Feldes der Urne aufhalten, während Kenji mit einem Blitz den Totenschädel rechts neben dem Membranfenster zerstört. Augustus und Henk töten einen Kultisten nach dem anderen, werden zwischenzeitlich von Zombies umringt und kämpfen sich wieder frei. Plötzlich Schutuhx kehrt zurück und übernimmt einen Kultisten, um ihn dazu zu bringen, den Totenschädel neben dem Torhebel zu zerstören, auf den sich auch Kenji zubewegt. Henk vernichtet den Totenschädel, welcher hinter Graltiks Männern verborgen gewesen ist, während sich über ihnen der Kampf zwischen Epikoras und Sabaoth Immortalis tobt und gleichzeitig das ganze Gebäude bebt und immer wieder Steine von der Decke fallen. Als der letzte Schädel zerstört ist, strömen die Elbengeister in den Thronsaal und stürzen sich auf den Lich, welcher die Geister jedoch einfach aufzehrt und auch Epikoras schon verwundet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kultisten bezwungen sind, eilen die Helden zu Sereg, der immer noch sein trauriges Lied singt und den Palast damit zum Erbeben bringt. Henk holt den Spiegel hervor, doch er erregt nicht die Aufmerksamkeit von Sereg. Die Helden erinnern sich an die Vision, in der auch Uselias Schwierigkeiten hatte, Seregs Aufmerksamkeit zu gewinnen. Kenji erinnert sich daran, dass Uselias den königlichen Eid angesprochen hat, und in diesem Moment hört er elbische Worte in seinem Kopf, die er nachspricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na ngwedh i arnad lín!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an deinen königlichen Eid!) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch Augustus erinnert sich an die Vision und denkt an die Sorgen der Götter, als auch er plötzlich in seinem Kopf die elbischen Worte hört, die er sofort laut ausspricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na i naeth in Eledhrim!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an die Sorgen der Götter!) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich denkt Henk an Lumenisa und spricht ebenfalls die in seinem Kopf hörbaren Worte nach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na i veneth lín, Lumenisa!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an deine Königin Lumenisa!) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Spiegel_des_Anor.png|miniatur|right|Der Spiegel des Anor]]&lt;br /&gt;
Die Worte haben Sereg erreicht und er wendet sich den Helden zu. Henk hält ihm den [[Spiegel des Anor]] entgegen, den Uselias damals nicht mehr besaß, und Sereg nimmt ihn und blickt hinein. Nachdem er lange und tief in den Spiegel des Anor geblickt hat, sagt er zu den Helden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Leithia den ned ôl!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Ich werde es nun zu Ende bringen!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
und fliegt in die Mitte des Thronsaals, wo die sechs Schädel aufgestellt sind, und zerstört sie. Daraufhin bricht er zusammen und sein Geist erscheint als goldener König. Er versammelt die übrigen Elbengeister um sich herum und greift Sabaoth an. Sereg stürzt sich auf ihn und alle Geister umzingeln den Lich. Sabaoth wird daraufhin mit einem lauten Schrei in die Zwischenwelt gezogen und alle Geister verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epikoras verneigt sich vor den Helden oder vor der Drachenträne und sagt auf celestisch:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Utepion ist voller Dank! Wenn ihr weiterhin mit solcher Inbrunst über die Seele unseres Herrn wacht, dann wird er eines Tages zurückkehren können.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich Epikoras langsam in ein Licht auflöst, ruft er den Helden zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich werde mit euch sein!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Epikoras verschwunden ist, bemerkten die Helden, dass der Nebelschlund aufgehört hat, zu sprudeln. Anscheinend hat Seregs verirrter Geist ihn über die Jahrhunderte immer noch leicht aktiviert gehalten und erst durch seine Erlösung ist der Wasserstrom endgültig erloschen. Die Helden verlassen den instabilen Palast, aus dessen Decke weiterhin Steine herabstürzen und treffen vor dessen Tor die Freigeister wieder, die sie jubelnd in Empfang nehmen. Gemeinsam durchqueren sie ein letztes Mal Riunuz-Choxxu und erreichen den Hafen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 47: Auftauchen === &lt;br /&gt;
'''26./27. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hafen von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] danken die Helden den Überlebenden für ihren Einsatz und fordern von den [[Loigg'Il]] die Rückgabe von Magister [[Gildon Ipnosi]]. Im ehemaligen Lager von Bußßeuxuß bereiten sie mit den restlichen [[Freigeister|Freigeistern]] die Abreise vor. Auf der Wasseroberfläche muss Kenji sein Licht gegen die Geister des [[Nebelschlund|Nebelschlundes]] richten, um auf das Schiff der [[Bund des Xul|Kultisten]] zu gelangen. Nach der Reinigung des Unterdecks kehren all zu den [[Götterinseln]] zurück und erblicken ihre Freunde [[Iustus Trebatius|Iustus]], [[Ferolax Oreangle|Ferolax]], [[Abdrushin]] und den sich überschwänglich freuenden [[Wigo]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Hafen.png|miniatur|rechts|Der Hafen von Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
26. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Durchqueren der letzten Schleusen steht den Helden das Wasser schon fast hüfthoch und nur knapp verlassen sie [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]], bevor dieses wieder überflutet wird. Erleichtert versammeln sich die Überlebenden im Hafenbereich und die [[Loigg'Il]] wenden sich sofort an ihre Artgenossen und wilde Muster huschen über ihre Haut. Henk ist froh, dass die Freigeister alle überlebt haben, und bedauert, dass es viele der Schurken nicht geschafft haben. Doch er betont, dass diese für uns alle gestorben seien. Graltiks Männer sind zufrieden, dass es wenigstens einige geschafft haben und nun zu ihrem König zurückkehren können, um ihm die Augen zu öffnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschwört sie, dies auch zu tun, denn sie wüssten jetzt, worum es wirklich ging. Die Männer schätzen, dass [[Graltik Blutklinge|Graltik]] sich für so gerissen hält, dass er glaubt, die Kultisten austricksen zu können. Henk weist sie darauf hin, dass sie es nun besser wissen würden und nicht denken sollen, dass die Kultisten jetzt aufhören, nur weil hier einer ihrer Köpfe bezwungen wurde. Henk erinnert sich, dass die Kultisten in der Vergangenheit immer viel aggressiver vorgegangen sind, wenn die Helden einen ihrer Pläne vereitelt hatten, und Henk fürchtet, dass es in Barthavion nun nicht einfacher werde. Kenji bekräftigt, dass die Zeit, in der die Kultisten aus dem verborgenen heraus handeln mussten, vorbei sei und nun der offene Schlagabtausch beginne, da sie ihre Kräfte lange gesammelt haben, um jetzt loszulegen. Nichtsdestotrotz sei der große Sieg, den sie erlangt haben, nicht zu unterschätzen. Kenji betont, dass die, die überlebt haben, eine noch wichtigere Aufgabe mit sich tragen, denn sie müssen zurückkehren und das, was sie hier erlebt haben, wahrheitsgemäß berichten. Henk erwähnt dankend mit Blick auf die Freigeister und Schurken, dass sie es ohne ihre Hilfe nicht geschafft hätten, und auch Kenji betont nochmal, dass es nicht die Wut, der Hass oder die Gewalt waren, die den Sieg brachten, sondern dass es die Sorge um die Liebsten und der Schutz der Heimat waren, welche ihnen die Kraft dazu gegeben haben. Er erinnert auch daran, dass es ihrer mitfühlenden Hilfe gegenüber den Elbengeistern zu verdanken war, dass diese ihnen später unterstützend den Sieg ermöglicht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graltiks Männer sind bereit, Graltik die Wahrheit zu sagen, und fragen nach der Möglichkeit, diesen Ort zu verlassen. Henk erwähnt Magister [[Gildon Ipnosi|Gildon]] und die Seeschlange, und Augustus schlägt vor, dass wieder Henk mit den Loigg'Il kommunizieren sollte. Während Henk mit Kenji die Gespräche beginnt, um ihre Rückkehr zu besprechen, geht Augustus zu jedem der Kämpfer hin, reicht ihm die Hand und findet lobende Worte für ihren Einsatz im Kampf. Nach den Freigeistern lobt er auch die Schurken, denn sie haben neben ihren eigenen, wiedererweckten Gefallenen gekämpft. Augustus bedauert auch den Verlust von Grogar, den die Männer in guter Erinnerung behalten werden. Auch Augustus beschwört sie noch einmal, Graltik ins Gewissen zu reden und ihm die Augen zu öffnen. Da Graltik die Verbindung zu den Kultisten nur eingegangen ist, um seine Stadt [[Kratara]] zurückzubekommen, und sich seine Männer jetzt geholfen haben, Sabaoth Immortalis zu bezwingen, hätten sie es sich verdient, , dass Augustus es sich in Valkenburg bei den thyrnischen Botschaftern dafür einsetzen werde, dass sie die Stadt zurückbekommen. Die Männer können sich gut vorstellen, dass die Rückgabe der Stadt Graltik von seinem Wahnsinn befreien könnte, denn seit er seine Stadt verloren hat, sei er nicht mehr zurechnungsfähig. Als das Gespräch schließlich auf die Abreise kommt, erfährt Augustus, dass das Schiff, mit dem die Söldner und Kultisten gekommen sind, noch immer da sein sollte und noch mit bestimmt 10 Mann besetzt sei, die sich aber vielleicht kaufen lassen, denn das Schiff stellt eine gute Möglichkeit zur Rückkehr dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wartet, bis die Loigg'Il ihre Kommunikation beendet haben und wieder ihrer Arbeit nachgehen, bevor er sie auf die Vereinbarung anspricht und verlangt, dass sie jetzt ihren Teil erfüllen müssen und Gildon zurückbringen. Auf Nachfrage erklärt Henk ihnen, dass die Geister wieder in der Zwischenwelt sind und der „Bruch“, wie die Loigg'Il den [[Nebelschlund]] nennen, verebbt sei. Der Gedankenschinder benutzt die Kommunikationskugel und bestätigt, dass Uozk sein Wort halten werde und ihnen eine Seeschlange und ihren Magier übergebe. Henk spricht die Loigg'Il auf [[Schutuhx]] an und erklärt, dass er die Helden begleiten möchte, worüber diese sehr zufrieden sind, da sie schon einmal bei seiner Beseitigung versagt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus kommt hinzu und fragt die Loigg'Il, wie lange es dauern würde, bis sie zu einem Ältesten herangewachsen seien. Ihre Antwort ist kryptisch, doch Augustus rät ihnen, sich von den Küsten zurückzuziehen, da sie ansonsten viele Älteste verlieren werden, da bekannt ist, wo sich die Stützpunkte befinden. Der Gedankenschinder verkündet, dass sie die Basen nicht mehr brachen würden, da jetzt mit Verebbung des Bruches bereits Pläne existieren, ihre Hauptstadt [[Loigg'Il#Lebensweise|Chuxßagaru]] zu expandieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji, der den Loigg'Il ohne den Wurm im Ohr nicht mehr verstehen kann, bemerkt, dass Octavia sehr schwach und bleich aussieht, und bietet ihr Wasser an. Octavia nimmt es dankbar an und möchte wissen, ob man den Gedankenschindern trauen könne. Kenji schlussfolgert aufgrund seiner bisherigen Erfahrung, dass Lügen nicht zur Kommunikation der Spezies gehören und man sich deshalb auf ihr Wort verlassen kann. Kenji möchte wissen, wie es Octavia geht, da sie einem starken Angriff von Sabaoth auf ihre Lebenskraft ausgesetzt war. Octavia gesteht, dass ihr die ganze Atmosphäre des Ortes zu schaffen macht und bemerkt anerkennend, dass Kenji, Henk und Augustus schon viel Länger an diesem Ort festsitzen. Kenji macht ihr Mut, dass es bald geschafft sei. Augustus bringt seiner Schwester etwas zu essen und erkundigt sich ebenfalls nach ihrem Befinden. Als sie abtuend nickt, muss es grinsen, da er weiß, dass sie sich genauso zusammenreißt, wie er es tut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht in der Zeit, in der sie auf Gildons Rückkehr warten müssen, mit [[Schutuhx]]. Er berichtet von seinem Gespräch mit den Loigg'Il über ihn und spricht mit ihm über seinen Deal mit Gildon. Dadurch, dass er den Helden im Kampf geholten hat, sind die Bedingungen erfüllt und Schutuhx darf mit nach Barthavion kommen, um die Magier in [[Sapos]] zu unterrichten. Henk erfährt, dass Schutuhx am liebsten einige gefressen und andere versklavt hätte, er sich aber an den Deal gehalten habe, und Henk erzählt ihm von seinem Schwur, dass er nicht zulassen werde, dass ein Gedankenschinder mit nach Barthavion käme und er ihn eher töten werde. Doch er habe sich zurückgehalten, weil sie Schutuhx noch brauchten. Henk fragt ihn, was ihn jetzt davon abhalten sollte, ihn zu töten, und Schuthux entgegnet, dass vermutlich nichts dagegenspräche, Henk aber schneller als er sein müsste. Doch Henk hat entschieden, dass ein Deal ein Deal ist, und es Schutuhx zustände, mitzukommen. Doch Henk schwört ihm, dass er ihn töten werde, sollten sie sich in Barthavion wiedersehen. Dann spuckt Henk angewidert aus, wendet sich ab und geht zu den andern, um und sich nach Octavias Befinden zu erkundigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kehren die Loigg’Il zurück und der Prä-Älteste Odsuxß, den die Helden aus der Gefangenschaft in Bußßeuxuß Lager befreit haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_26:_Aufbruch_nach_Riunuz-Choxxu|Episode 22.26]]) spricht zu den Helden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Uozk ist zufrieden mit euch. Er gestattet euch, unsere Gefilde zu verlassen. Solltet ihr jemals wiederkehren, werdet ihr genauso behandelt wie alle minderwertigen Wesen. Uozk geht davon aus, dass ihr den Kampf gegen Utukk’Xul fortsetzen werdet. Deswegen hat er eine List ersonnen.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Madenglas.png|miniatur|rechts|Odsuxß‘ Geschenk an die Helden: ein Glas mit Maden]]&lt;br /&gt;
Er lässt den Helden ein Glas übergeben, in dem sich seltsame Maden befinden, und spricht weiter: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Damit könnt ihr einen großen Schaden bei den Malsträgern des Utukk’Xul anrichten. Ihr könnt sie in eurem Blut tränken und sie werden erwachen. Uozk erhofft, dass ihr damit möglichst viel Schaden beim Feind anrichten könnt.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus will wissen, wie die Maden den Kultisten schaden, und Odsuxß erklärt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 210px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie fressen ihr graues Fleisch.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus fragt, ob man sie auf die Kultisten werfen müsse, und Odsuxß antwortet: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie finden sie, wenn Malsträger in der Nähe sind.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk ist begeistert, denn er sei schon immer dafür gewesen, Feinde mit ihren eigenen Waffen zu bekämpfen. Kenji wird von der dämonischen Aura des Glases eher schlecht und Henk verstaut es in seinem Rucksack. Der Prä-Älteste spricht weiter: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr werdet nun euren Magier zurückbekommen. Außerdem werdet ihr mit einer Seeschlange zu einem Lager gebracht. Der Magier hat etwas ausgehandelt. Und nun verschwindet. Und wie gesagt, taucht ihr hier wieder auf, werdet ihr behandelt, wie alle von eurer Art.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bevor der Prä-Älteste sich umdreht und geht, antwortet Augustus ihm: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das gilt auch für euch!''“  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Seeschlange öffnet die Kabine und Gildon tritt mit einem großen Gefäß in der Hand heraus. Er kommt zu den Helden und ist sehr froh, dass die sie erfolgreich waren und sogar den Nebelschlund geschlossen haben. Gildon berichtet von seiner Zeit als Geisel der Loigg'Il und erzählt, dass er von den Gedankenschindern im Austausch gegen magisches Wissen noch mehr von der „[[Galle des Zerrox]]“ bekommen hat, so dass er jetzt in der Lage ist, alle Freigeister von ihrem [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Lenker]] zu befreien. Außerdem hat er vereinbart, dass die restlichen Freigeister abgeholt und mitgenommen werden, wenn die Abreise ansteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji sprechen noch mit Gildon über Schutuhx und seine Pläne mit diesem. Gildon will versuchen, ob der Gedankenschinder auch mit tierischen Hirnen versorgt werden kann, und vertraut auf den Überlebenswillen der Spezies, der dafür sorgen wird, dass Schutuhx sich an die Vereinbarungen hält, da er allein in [[Barthavion]] auf Dauer keine Überlebenschance habe und dies auch genau wisse. Die beiden Helden äußern auch ihre Sorgen wegen einer Erweiterung der Loigg'Il-Stadt, da diese dann mehr Sklaven brauchen werde als bisher, doch Gildon ist zuversichtlich, dass seine Erkenntnisse über die Spezies dazu führen können, sich besser vor ihren Übergriffen schützen zu können.  Gildon hoff, dass man sich in Sapos noch an ihn erinnern werde und seine alten Kollegen noch in den entsprechenden Positionen sitzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Octavia drängen zum Aufbruch, da sie die Atmosphäre nicht länger ertragen wollen. Henk ruft die Männer zusammen und schnell steigen alle in die Kabinen ein. Gildon begibt sich zum Führer der Seeschlange, diese legt schließlich ab und bringt sie in das Lager des Bußßeuxuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager ist zunächst niemand zu sehen, doch dann kommen die Freigeister hervor und begrüßen freudig ihre zurückkehrenden Kameraden und die Helden. Augustus und Henk sprechen mit Piet und gratulieren ihm dazu, dass er entgegen ihrer Erwartung überlebt habe. Sie sprechen ihm ihre Anerkennung dafür aus, dass er an der Situation gewachsen sei und sich zusammenreißen konnte. Piet ist froh, [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] gerächt zu haben, und ist gespannt auf seine zukünftige Karriere auf [[Fuselfels]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Roana Dernheim|Roana]] freut sich, mit ihrem wiedergefundenen Sohn Mart nach Barthavion zurückkehren zu können. Sie hatte sich nie träumen lassen, dass sie ihr Kind wiederfinden und dann auch noch mit nach Hause nehmen könnte, und sie dankt den Helden für ihre Rettung aus den Fängen der [[Loigg'Il]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht mit den anderen die junge Mutter auf und erkundigt sich beim Gesandten Mevuin nach ihrem Befinden. Der Mutter geht es soweit gut und als die Helden das seltsam proportionierte Kind mit seiner schuppigen Haut betrachten, beschließen sie, es in Barthavion in die Obhut des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zu geben. Henk und Augustus rechnen damit, dass sie oben auf dem Schiff der Kultisten die Besatzung bestechen müssten, sie mitzunehmen, und packen daher drei Säcke voll Gold aus dem Lager ein. Dann machen sie sich zur Abfahrt bereit und mit frohen Herzen, diesen verdammten Ort endlich verlassen zu können, betreten sie zum letzten Mal eine Seeschlange. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erreichen der Wasseroberfläche öffnen die Helden die Luke und erblicken ganz in der Nähe das Schiff der Kultisten. Allerdings sind auch viele Geister in dem Nebel und greifen an. Kenji muss das Licht einsetzen, damit Henk und Augustus herüberschwimmen und ein Beiboot organisieren können, damit die anderen herübergerudert werden können. Vorsichtig schwimmen die beiden zum Schiff, können aber keine Regung auf Deck entdecken, so dass Henk einfach hochklettert und an Bord geht. Es scheint niemand an Deck zu sein und Augustus und Henk können das Beiboot hinunterlassen und mit ihm zurück zur Seeschlange schwimmen. Unter dem Schutz des Lichtes können alle herübergerudert werden und gelangen an Bord. &lt;br /&gt;
[[Datei:img notiz sabaoth.png|miniatur|rechts|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Henk und Augustus nehmen sich die Zeit, unter Deck nachzusehen, ob sie wirklich allein sind. Sie finden niemanden, entdecken aber neben einer Folterkammer auch einen Raum mit einem Thron, vermutlich für Sabaoth. Außerdem finden sie noch wichtige Notizen, welche sie an sich nehmen und an Deck zurückkehren. Doch bevor sie diese besprechen, wollen sie das Unterdeck säubern. Es zieht sich eine Weile und ist ekelhaft und anstrengend, doch dann ist unter alles wieder einigermaßen sauber und das Schiff kann Kurs auf die Götterinseln setzen, während die Helden sich hinlegen und etwas schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder erwachen, haben sie den engeren Radius des Nebelschlundes verlassen und segeln über das offene Meer in Richtung Osten. Die Notizen von Sabaoth enthüllen den Helden, dass das nächste Ziel der Kultisten die Magierstadt [[Sapos]] ist. Drei Namen deuten auf Anführer in Barthavion hin und drei weitere scheinen thyrnischen Ursprungs zu sein. Außerdem scheinen die Kultisten einen neuen Schergen zu haben namens Vandrag. Auch verrät eine Notiz die weiteren Pläne des Kultes in Bezug auf [[Graltik Blutklinge]], dass sie nämlich ausgeschaltet werden sollen, wenn sie nicht mehr nützlich seien. Diese Information geben die Helden direkt an Graltiks Männer weiter, die versprechen, in Barthavion mit ihrem Anführer zu sprechen und ihm alles zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich das Schiff den Götterinseln nähert, spricht Augustus Henk auf die Lieferungen von Argosischem Feuer an die Piraten an und kritisiert diese. Er bittet Henk, diesen Handel vielleicht doch noch auf Eis zu legen, wenn sie das Festland wieder erreicht haben. Doch Henk offenbart in diesem Zusammenhang, dass er darauf keinen Einfluss mehr habe, da er die Gilde verlassen hat. Er gesteht dieselben Bedenken ein und hat darum seinen [[Korrespondenzen#Henks Brief an Mestoph|Abschiedsbrief]] an die Gilde geschrieben hat, da sein Abenteuerleben sich nicht mehr mit den Interessen der Gilde vereinbaren lasse. Augustus erkennt das große Opfer und fragt nach dem preis, den er dafür zahlen müsse. Henk hofft, dass Mestoph ihm keine Attentäter hinterherschicke, da er ihm versprochen habe, die Geheimnisse der Gilde weiterhin zu wahren – immerhin wäre die Gilde Henks Familie gewesen. Augustus weist Henk darauf hin, dass er nicht allein sei, denn er habe noch Freunde, und Henk scherzt, dass er dann vielleicht ein Zimmer in der [[Gaius Octavius Aequus#Villa des Aequus|Villa]] beziehen könne – er würde auch versuchen aufzuräumen. Augustus versichert Henk, dass er nicht allein sein werde, falls die Gilde noch an Vergeltung denken sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden noch über ihre weiteren Pläne sprechen und sich sicher sind, dass sie die Unterstützung Thyrnas brauchen werden, kommen am späten Vormittag die Götterinseln in Sicht und mit ihnen ein elbisches Schiff, welches direkten Kurs auf das Schiff der Helden gesetzt hat. Die Elben scheinen sich zu bewaffnen und auf einen Angriff vorzubereiten und Kenji geht an den Bug und lässt ein helles Licht erstrahlen. Das Schiff der Helden wird gemustert und ein Elb gibt ein Zeichen, beizudrehen, so dass man an Bord gehen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Elbenschiff geht auf einen parallelen Kurs und über eine ausgelegte Planke kommen einige Elben an Bord. Octavia versucht die Kontaktaufnahme und erklärt den Elben, dass sie keine Bedrohung darstellen. Daraufhin kommt der elbische Anführer herüber und spricht Octavia an. Sie übersetzt, dass ihr Anführer Nimras von Gwaerenor gesandt wurde, und etwas irritiert über die Freigeister an Bord sei. Octavia versucht, die Situation zu erklären und erklärt den Helden nach einiger Zeit, dass dieses Schiff nach den Helden gesucht habe und es weitere Überlebende der Baiula Spei gebe. Außerdem erklärt sie, dass die Freigeister durch ihre Unreinheit die Heilung des Baumes stören würden und daher nicht mitkommen dürfen. Sie würden von den Elben begleitet und an die Küste Barthavion geleitet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden diskutieren über ihre Optionen und wollen die Freigeister ungern allein zurückkehren lassen, da sie dort als Feinde behandelt würden. Octavia beschließt, dem Verwalter der Villa [[Lucius_Larcius_Obloci|Obloci]] einen Brief zu schreiben und ihn anzuweisen, die Freigeister in der Villa unterzubringen, bis die Helden ebenfalls nachkommen. Henk besteht darauf, dass die Elben das Piratenschiff mit den Freigeistern bis zum Anleger der Villa begleiten müssen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia den Brief an Obloci aufsetzt, erklärt Henk den enttäuschten Freigeistern die Situation. Er verspricht ihnen, dass sie sich in Barthavion in der „Villa des Aequus“ bei [[Perlheim]] wiedersehen und dass sie so lange dort Schutz und Obdach haben werden. Henk warnt die Freigeister, dass ihr Erscheinungsbild nicht viel Vertrauen bei den Perlheimern erwecken werde, und rät zu einer weißen Fahne. Mit Tränen in den Augen verabschieden sich die Helden von ihren neuen Freunden, die ihrerseits versprechen, bereits die Siegesfeier vorzubereiten. Dann verlassen die Helden das Schiff und wechseln auf das Elbenboot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkend trennen sich die Kurse der beiden Schiffe und die Helden nehmen direkten Kurs auf Galadh-Bôr. Schon nach kurzer Zeit können sie den Anlegesteg erkennen und erblicken [[Iustus Trebatius|Iustus]], [[Abdrushin |Abdrushin]], [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und den auf und ab hüpfenden [[Wigo]], die bereits auf sie warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; ENDE KAMPAGNE 22 &amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; Fortsetzung: [[Das Mysterium von URU|Kampagne 23: Das Mysterium von URU]] &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Das_Mysterium_von_URU&amp;diff=40117</id>
		<title>Das Mysterium von URU</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Das_Mysterium_von_URU&amp;diff=40117"/>
				<updated>2026-04-19T07:51:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 23: Das Mysterium von URU&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. Aletheon - ... 721 [[ThZ]]&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
== Prolog: Heimkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Img gesandtschaft aus veldun.png|300px|miniatur|rechts|Die Gesandtschaft aus Veldun: Hofrat Periath, Gesandter Laerandir, Lichtsprecher Thalion (v.l.)]]&lt;br /&gt;
=== Episode 01: Rückkehr nach Galadh-Bôr === &lt;br /&gt;
'''27./28. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden in [[Galadh-Bôr]] willkommen geheißen und müssen sich zunächst durch ein Bad in [[Hylea|Nestels]] Quelle von den verderbten Einflüssen aus [[L'yreh]] reinigen. Sie sehen die Überlebenden der [[Baiula Spei]] wieder und berichten ihnen bei einem Festessen  von ihren Erlebnissen. [[Gwaerenor]] erzählt ihnen die Geschichten zu den Elbengeistern [[Amulett des Mirion|Mirion]] und Callon und ist beeindruckt von dem Schicksal [[Sereg|Seregs]]. Am Abend findet eine Andacht für die Elbenseelen statt und Kenji übergibt Gwaerenor die [[Lampe der Caldra]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
27. Aletheon &lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|left|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
'''Die Ankunft'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am frühen Mittag fährt das Elbenschiff in den kleinen Hafen von [[Galadh-Bôr]] ein. Die Elben konstruieren ein neues Schiff, es ist bereits halb fertig und man sieht einige Elben, die daran bauen, aber innehalten und den Helden entgegenblicken, als diese sich dem Hafen nähern. Sie stellen ihre Arbeit ein und blicken freudig und der eine oder andere vielleicht etwas überrascht den Helden entgegen. Sieben weitere Elben stehen andachtsvoll und diszipliniert aufgereiht am Steg und [[Gwaerenor]] steht ihnen voran und hält seinen Stab in der Hand. Alle Elben blicken freudig und hoffnungsvoll auf die ankommenden Helden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Elben-Delegation stehen die Freunde der Helden und warten auf ihre Ankunft. [[Wigo]] ist völlig aus dem Häuschen, winkt und springt aufgeregt umher und [[Iustus Trebatius|Iustus]] legt ihn beruhigend eine Hand auf die Schultern, um seine Freude ein wenig abzubremsen. Der Magus steht militärisch diszipliniert neben den Elben und hat ein ungewöhnlich freudiges Lächeln auf den Lippen, als er den Helden entgegenblickt. Auch [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] steht mit einem breiten und zufriedenen Grinsen daneben und hat eine Hand zum Gruß erhoben. [[Abdrushin]] wirkt ganz emotional und macht fremde Gesten aus Ishturak, mit welchen er anscheinend seinen Göttern für die Rückkehr der Helden dankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Anlegen haben alle das Gefühl, dass ihr Schiff von den Wellen direkt zum Ufer getragen wird und das Anlegen erscheint auffällig elegant. Bevor die Helden jedoch nach dem Anlegen das Schiff verlassen können, werden sie von Gwaerenor zurückgehalten und begrüßt. Er dankt den [[Weiße Götter|Calanir]] für ihre Rückkehr und ist froh, die Helden wiederzusehen. Gwaerenor weist daraufhin, dass auch ihre Freunde bereits sehr aufgeregt sind und es kaum noch aushalten können, sie gebührend zu begrüßen. Jedoch müsse ihr Wiedersehen noch eine kurze Zeit aufgeschoben werden, da er sicher sein will, dass die Helden von dem dunklen Ort [[L'yreh]] keine verderbten Einflüsse mitgebracht haben. Henk bemerkt, dass Wigo von Iustus zurückhalten werden muss, da er unbedingt zu Henk will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet die Helden deshalb darum, zuerst eine Reinigung zu vollziehen, damit sie Galadh Bor sicher und ohne Sorgen betreten können. Er weist darauf hin, dass dann auch die Zeit zum Berichten sei, denn alle sind neugierig und wollen wissen, welche große Taten die Helden vollbracht haben. Doch bevor sie das Schiff verlassen können, hält Gwaerenor sie zurück und mustert das Gepäck der Helden. Ihm ist aufgefallen, dass es einige Gegenstände bei ihnen gibt, deren Einflüsse dem Wachstum der heilenden Silma-Esche schaden würden und die deshalb hier am Hafen direkt verstaut werden müssen. Henk ahnt sofort, worauf der Hüter anspielt, holt von sich aus das Madenglas und die Flasche mit Eloras Dämon aus seinem Mantel  und legt die verderbten Stücke  in eine Kiste, die Gwaerenor extra holen ließ. Es handelt sich um eine große Truhe, die ein aufwendiges Siegel mit Kontenmustern eingraviert hat und in der Mitte ist ein Motiv trägt, das wie ein Eiskristall aussieht, was Kenji sofort als Attribut [[Hylea|Hyleas]] erkennt. Nachdem Augustus auch noch Eloras Tasche mit den dämonischen Ingredienzien hineingetan hat, verstaut Henk auch noch seinen Mantel darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes bittet Gwaerenor die Helden um ihre Waffen und Rüstungen, damit sich ihr Schmied um sie kümmern und sie reinigen, reparieren und pflegen kann. Also übergeben die Helden ihre Waffen einem Elben mit einer Art Schürze, die an Schmiedekleidung erinnert. Er nimmt die Rüstung von Augustus und alle anderen Waffen an sich und verspricht, sich gut um sie zu kümmern. Schweren Herzens überlässt schließlich auch Augustus ihm seinen Waffengurt mit Schwert und Dolch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fällt auf, dass die Elben immer wieder unauffällig, aber offensichtlich ehrfürchtig zu ihm herüberblicken. Nachdem er die Blicke zunächst auf seine Person bezogen hat, fällt ihm dann auf, dass es die Lampe der Caldra ist, welche die Blicke auf sich zieht. Kenji spricht Gwaerenor darauf an und erfährt, dass ihm dieses uralte, heilige Artefakt  bekannt ist und er sich später gern mit Kenji darüber unterhalten würde, doch erst nach einer sorgfältigen Reinigung. Bis es so weit ist, gibt Kenji die Lampe in die Obhut von Gwaerenor.&lt;br /&gt;
[[Datei:img götterinsel ankerplatz quelle.png|miniatur|rechts|Galadh-Bôr mit dem Anlegeplatz und Nestels Quelle]]&lt;br /&gt;
'''Das Reinigungsritual'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet dann die Helden, ihm zu folgen, und geht den Weg hoch. Die Freunde der Helden gehen den Weg zum Baum hinauf und Wigo ruft aufgeregt zu Henk hinunter, dass er oben auf ihn warten und dann alles hören will, was sie erlebt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor führt die Helden die Klippen hinauf zur Quelle, welche einem Felsen entspringt und darunter ein kleines Becken von etwa zweieinhalb Schritt bildet. Ein Priester in schnee-weißem Gewand, den Gwaerenor als „Melethor“ vorstellt, hat bereits ein Feuer entzündet und wirft etwas in die Flammen. Aus dem würzig-kühlen Kräutergeruch, der den Helden in die Nase steigt, erfahren sie schnell, dass es sich um Salbei handelt, einer allgemein bekannten Pflanze zur Bannung und Reinigung, welche der [[Hylea]] geweiht ist. Am Rand des Beckens steht eine kleine bemalte Holz-Statue von Nestel (Hylea) mit Saphir-Augen und Eiskristall-Schmuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor erzählt dann eine kurze Geschichte über den Mythos der Entdeckung der Quelle und der Weihung an die Göttin und stellt damit heraus, welche Bedeutung der Ort für die Elben hat und dass es sich um den Ursprung von Galadh-Bôr handelt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Im [[Mythische_Zeitalter#Das schwarze Zeitalter – Krieg und Leid|Schwarzen Zeitalter]], als die [[Onoa|Göttin der Finsternis]] die Welt in absolute Dunkelheit hüllte und die [[Lichtgötter|Götter des Himmels]] sich zurückgezogen hatten, wanderte eine Gruppe Elben in völliger Schwärze durch das goldene Tal und suchten verzweifelt nach Hilfe. Da erblickten sie plötzlich einen strahlenden Berg in der Dunkelheit, dessen schneebedeckte Spitze hell und weiß leuchtete.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Elben eilten auf den Berg zu, dicht gefolgt von grausamen Dämonen, und als sie den Gipfel erreichten, stoppe das unheilige Heer der Unterwelt abrupt und konnte das Schneefeld nicht betreten. Auf den glänzenden Schneeflächen begegnete den Elben die hohe Göttin [[Hylea|Nestel]], welche sie mit ihrem Licht an diesen Ort geführt hatte. Sie versprach ihre Hilfe und ihr Bruder [[Thylor|Beriand]] brachte die Elben sicher ins Innere des Landes, wo sie mit zu den Gründern des Reiches [[Veldun]] wurden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Später, nach dem schwarzen Zeitalter, kehrten die Elben hierher zurück und fanden diese Quelle vor an der Stelle, wo ehemals die Schneefelder lagen. Man erzählt sich, dass der Schnee geschmolzen und zu dieser Quelle geworden sei. Ihr Wasser nährte den Keimling von [[Galadh-Bôr]], den mein Vorfahre hier pflanzte, und ließ ihn zu einem stolzen Baum anwachsen, wie er denen der goldenen Zeiten nahekommt.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nestel stand also einst persönlich an dem Ort der Quelle, welche die Kraft der Göttin in sich hat und an sie erinnert. Gwaerenor erwähnt, dass die Elben sich nach ihren Kämpfen an der Quelle reinigen, um die Verunreinigung, die Verderbnis loszuwerden. Dann fordert er auch die Helden auf, ein reinigendes Bad zu nehmen. Vorher sollen sie möglichst alles verbrennen, auch alle Kleidung, was die Helden mit in L'yreh hatten. Sie erhalten dann eine Art großes Tuch, in welches sie sich einhüllen können, um nicht nackt dazustehen, und Gwaerenor erwähnt, dass bei der Quelle für alle bereits frische Kleidung  bereitgelegt wurde. Gwaerenor verabschiedet sich dann und lässt die Helden mit dem Priester Melethor allein. Er wünscht ihnen mit den Worten &amp;lt;big&amp;gt;„''Nai Nestel na le!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Möge Nestel mit euch sein!) &amp;lt;/small&amp;gt;  Nestels Segen und geht dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entkleiden sich, wobei Henk, Kenji und Augustus das große Tuch anfangs nicht nutzen und nur Octavia zieht sich unter dem Tuch aus. Die alte Kleidung wirft jeder für sich in das Feuer und bekommt dafür von dem Elbenpriester einen Kelch mit einem Trank zur inneren Reinigung überreicht. Dann beginnt Melethor wundervolle Verse zu singen, die zu einem Lied an Nestel, die Vertreiberin der Schatten, gehören, wie Octavia heraushören kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Aranain Nestel, Heri naeth a farost en-dúath! Le i dhithren leithio i fuin o dhagedh in naerui! Nestel, hannon le!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Hohe Nestel, Herrin der Unschuld und Vertreiberin der Schatten! Deine Reinheit vertreibt die Dunkelheit aus den Körpern der Besudelten! Nestel, gepriesen seist du!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Während Melethor singt, trinken die Helden den Inhalt des kühlen Kelches. Der Trank ist eisig kalt und hat sogar einige Eiskristalle auf der Oberfläche schwimmen. Er schmeckt nach Salbei und verströmt im Körper eine Frische, die zuerst einen kalten Schauer auslöst, dann jedoch eine befreiende Erfrischung bringt, die eine große Entspannung auslöst. Der Trank fühlt sich deutlich magisch an und tief im Inneren ist seine Wirkung bis in die kleinste Ader wahrzunehmen. Durch die Frische fällt bereits ein großer Teil der Last aus [[L'yreh]] von allen ab und alle fühlen sich leichter und weniger bedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Henk und Augustus läuft nach dem Trinken eine ekelhaft stinkende Flüssigkeit aus ihrem Ohr heraus, denn der „Hirn-Egel“ stirbt ab und fällt zu Boden. Melethor blickt etwas angewidert und wirft die Egel mit Hilfe eines Dolchs ins Feuer, während er dabei &amp;lt;big&amp;gt;„''Nai Nestel tir nin!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Nestel schütze uns!) &amp;lt;/small&amp;gt;  spricht. Henk und Augustus können nun endlich wieder richtig hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann deutet der Priester auf die Quelle und nacheinander kann sich jeder allein von Kopf bis Fuß baden und waschen, denn das Wasserbecken reicht gerade für eine Person aus, um vollständig unterzutauchen. Das Wasser ist zuerst sehr kalt, aber sobald man ganz im Wasser ist, breitet sich eine warme Woge durch den gesamten Körper bis in die äußersten Spitzen aus. Das Rauschen des Wassers hat auch eine Wirkung auf den Bewusstseinszustand des Badenden und versetzt jeden in eine Art Trance, in der innere Bilder und Erinnerungen an die dunkelsten Momente in L'yreh hochkommen. Es ist so, als ob man alles in Zeitraffer nochmal erleben würde und jeder resümiert dadurch zwangsläufig seine schrecklichsten Erlebnisse in L'yreh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht als erster ins Wasser und einige schreckliche Szenen drängen sich ihm ins Bewusstsein. Er denkt zunächst an den Hirn-Egel, die ihm ins Ohr gesetzt wurde, und an die ekelhaften Geräusche, wenn [[Loigg'Il]] mit ihrem Kiefer den Kopf eines Menschen knacken. Dann erinnert Henk sich, wie Uozk, der Erste der Loigg'Il, ihm mit seinem [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Legerüssel]] Erinnerungen abgesaugt hat ([[Im Nebelschlund#Episode 13: Der Erste|Episode 22.13]]). Doch die grauenvollsten Erinnerungen hat Henk an Reverons Fluch, der ihn beim Betreten von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] getroffen hat  ([[Im Nebelschlund#Episode 26: Aufbruch nach Riunuz-Choxxu|Episode 22.26]])  und ihn dann immer weiter körperlich und mental verändert hat, bis Henk ein dunkelsichtiges nervliches Wrack war ([[Im Nebelschlund#Episode 33: Reverons_Fluch|Episode 22.33]]). Die Veränderung durch den Fluch zwang ihn schließlich vor unstillbarem Hunger dazu, die verbündete Piratin [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] zu fressen ([[Im Nebelschlund#Episode 35: Lord Reveron|Episode 22.35]]).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes steigt Octavia in das Wasser der heiligen Quelle und ihr drängt sich ihre erste Begegnung mit [[Sabaoth Immortalis]] in L'yreh ins Bewusstsein, der ihr ankündigte, sie in eine mächtige Waffe gegen ihre Freunde zu verwandeln. Octavia erinnert sich an die Manipulation der Loigg'Il, welche ihr gefälschte Erinnerungen einpflanzten, um ihr innerstes Wesen zu verändern ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Außerdem läuft Octavia erneut ein kalter Schauer über den Rücken, weil [[Dimoria]], die Herrin der Furcht, ihr mitteilt hatte, sie jetzt zu kennen, nachdem Octavia in Dimorias Pyramide zum Schrecken selbst geworden ist ([[Im Nebelschlund#Episode 42: Pfad der dunklen G.C3.B6tter – Teil 3|Episode 22.42]]). Octavia fällt auf, dass ein dunkler, nebelartiger Schleier vom Körper abgewaschen und von dem Strom des Wassers davongespült wird, was sie als die magische Besudelung ansieht, die sich langsam abwäscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt nach Octavia die Quelle und durchlebt zunächst erneut die grauenhafte Ohnmacht und Hilflosigkeit, welche er in der Gefangenschaft der Loigg’Il angesichts der vielen Gefangenen, die in der „Sklavenfabrik“ ihrer Umwandlung harrten und denen er nicht helfen konnte, empfand ([[Im Nebelschlund#Episode 03: Die Freigeister|Episode 22.03]]). Kenji erinnert sich lebhaft an die Schmerzen und den Ekel durch die schreckliche Krankheit, welche er sich bei der Flucht aus der Sklavenfabrik zugezogen hatte ([[Im Nebelschlund#Episode 04: Geschichten am Krankenbett|Episode 22.04]]). Auch kommt ihm die lähmende Angst in den Sinn, die er empfand, als sie Octavia wiedergefunden hatten und er sich fragte, ob sie noch sie selbst war oder sich bereits verloren hatte ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Mit Grauen denkt er an die Prüfungen in den Pyramiden der Schreckensgötter zurück, die ihm seine Abgründe offenbart hatten ([[Im Nebelschlund#Unterkapitel 4: Der Thronsaal des Hazug-S.C3.A1gok|Episoden 22.40-43]]). Nachdem sich diese Erinnerungen offenbart haben, tritt Kenji noch eine weitere Erinnerung ins Bewusstsein, die er fast vollkommen verdrängt hätte. Er entsinnt sich der Demütigungen durch Reveron während seiner Gefangenschaft im Archiv, von denen er seinen Freunden bisher noch nichts erzählt hat ([[Im Nebelschlund#Episode 35: Lord Reveron|Episode 22.35]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letztes taucht Augustus in die Quelle ein und das reinigende Wasser spült bei ihm schuldbewusst die grauenhaften Schreie vom Larots schrecklichem Ende ins Bewusstsein ([[Im_Nebelschlund#Episode_28:_Larot|Episode 22.28]]), bevor er ihn an seine kalte Tat nach dem Kampf mit Ilmor erinnert, wo er das überlebende Opfer getötet hat, anstatt es zu retten ([[Im_Nebelschlund#Episode_31:_Ilmor|Episode 22.31]]). Der abartige Anblick der zusammengesetzten Abnormität in [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]], die zum unwürdigen Schicksal der stolzen Elbenkrieger unter Callon wurde, hat ihn zutiefst mit Grauen erfüllt ([[Im_Nebelschlund#Episode_39:_Callon|Episode 22.39]]). Doch das Schrecklichste für Augustus ist die Erkenntnis, die ihm vor allem die Pyramide des [[Vis|Azeruel]] gebracht hat, wie viel Dunkelheit tatsächlich bereits in ihm liegt ([[Im Nebelschlund#Episode 42: Pfad der dunklen G.C3.B6tter - Teil_3|Episode 22.42]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wirkt das erneute Erleben der schrecklichen Erinnerungen unangenehm und traumatisch, da jeder dadurch mit den Abgründen der Reise erneut konfrontiert wird. Durch dieses erneute Durchleben stellt sich dann jedoch eine reinigende Katharsis ein, als ob jeder Erinnerung etwas Dunkles aus dem eigenen Innenleben hervorholt, welches dann von dem Wasser gereinigt und davongetragen wird. Während dieser Reinigung wird allen bewusst, wie besudelt sie überhaupt sind, denn die Helden hatten sich an vieles mittlerweile gewöhnt und einige Erlebnisse bereits ins Unbewusste verdrängt, wo sie eventuell noch lange auf ihnen unwissentlich gelastet hätten. So weicht das anfängliche Unwohlsein schließlich einer klärenden Säuberung der Gefühlwelt und löst ein befreiendes und wohliges Gefühl aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bad fühlen sich alle sehr erleichtert und können sich in die edlen Kleider der Elben hüllen, die für sie bereitliegen. Es ist traditionelle Kleidung aus Galadh-Bôr, die trotz ihrer Erhabenheit sehr bequem ist, nämlich lange Gewänder in Grün- und Blautönen, die mit goldenen Fäden bestickte Knotenmuster mit maritimen Motiven besitzen. Die nassen Tücher werden verbrannt und der Elbenpriester führt die gereinigten Helden zum Baum.&lt;br /&gt;
[[Datei:img galadh-bor.png|300px|miniatur|rechts|Galadh-Bôr mit der Holzhütte]]&lt;br /&gt;
'''Empfang bei der Hütte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Silma-Esche hat sich bereits in dem Monat ihrer Abwesenheit verfärbt und das Silber der Blätter geht in ein goldenes kupferrot über. Die verbrannten Stellen sind bereits wieder gut nachgewachsen und der Baum strahlt allen in der goldenen Herbstsonne entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu dem Baum kommt man zwangsläufig einer neuen, großen Holzhütte entgegen, die improvisiert und nicht elbisch wirkt. Vor der Hütte sind einige Netze und gesalzene Fische aufgehängt und sind auf Holzgestelle einige Echsenhäute von den Lava-Echsen aufgespannt und trocknen in der Sonne.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 100px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie sind da!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist Wigo, der ihnen aus der Hütte entgegenrennt und die Arme ausbreitet, dann jedoch innehält und fragend zu dem Elbenpriester blickt. Als dieser ihm lächelnd zunickt, fällt Wigo Henk um den Hals und ruft immer wieder, dass er wusste, dass die sie es schaffen und zurückkehren. Auch Henk freut sich sehr, den Kleinen wiederzusehen und umarmt ihn herzlich. Wigo fällt dann auch Kenji um den Hals und schließlich sogar Octavia, nur vor Augustus macht er etwas eingeschüchtert halt und streckt diesem dann jedoch freudig seine Hand entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist auch Iustus aus der Hütte und verneigt sich militärisch vor allen, wobei er jedoch ein leichtes, freudiges Lächeln auf den Lippen hat. Dann begrüßt er zuerst Augustus und beide umarmen sich sogar kurz. Anschließend begrüßt er Octavia förmlich, indem er sich tief vor ihr verneigt und ihr militärisch berichtet, dass er die Stellung gehalten hat und ihr als Gesandte des Kaisers immer noch stets mit seinen Diensten zur Verfügung steht. Octavia bedankt sich förmlich und begrüßt Iustus dann erfreut. Henk und Kenji begrüßt er mit einem Händedruck und spricht ihnen seinen Dank aus, dass sie die Nachkommen des Aequus  sicher zurückgebracht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Abdrushin ist aus der Hütte gekommen und malt mit seinen Händen fremdartige Zeichen in die Luft, während er immer wieder &amp;lt;big&amp;gt;„''Tanemmirt i Dingir! ''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Dank den Gingir!) &amp;lt;/small&amp;gt; ausruft. Dabei geht er lächelnd auf die Helden zu und begrüßt als erstes Kenji mit weit ausgestreckten Armen. Er umarmt ihn, drückt ihm einen traditionellen, ishturischen Begrüßungskuss auf die Wange und erklärt, dass er jeden Tag zu den Dingir gebet hat, damit sie  ihm seinen Freund Kenji zurückbringen. Die anderen Männer begrüßt Abdrushin ebenfalls herzlich und umarmt sie, doch vor Octavia verbeugt er sich nur ganz weit und höflich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die anderen überlebenden Mannschaftsmitglieder der [[Baiula Spei]] treten aus der Hütte und umringen die Helden. Es haben nicht viele Überlebt, aber es sind ein paar bekannte Gesichter darunter. Offizier Ibendorn, der mit Augustus das Training organisierte, ist dabei und Obermatrose Klippstein, der die Helden stets zu den Inseln gerudert hat, kommt mit den Matrosen Weihwind und Seiler und dem Tuisken Olvir haben dazu und die Helden freuen sich sehr, sie zu sehen. Ganz im Hintergrund steht der Schiffszimmermann Gebbert und schmunzelt in Richtung der Rückkehrer. Auch Ferolax hält sich zurück und beobachtet die Szene. Alle begrüßen die Helden fast gleichzeitig und sind völlig euphorisch. Sie würden am liebsten allen Fragen auf einmal loswerden, jedoch entwickelt sich bei all der Freude noch kein richtiges Gespräch unter den Männern. Alle sind einfach glücklich und beteuern immer wieder, dass sie immer daran geglaubt haben, dass die Helden es schaffen werden und zurückkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Helden ist die Situation schwer. Nach den dunklen Wochen in L’yreh ist die überschwängliche Freude der anderen zwar schön, aber sie fühlen sich von all der Emotionalität und den Eindrücken auch regelrecht überwältigt. Ihnen wird deutlich bewusst, dass L’yreh ihnen noch tief in den Knochen steckt und auch das reinigende Bad nicht alle schrecklichen Eindrücke abwaschen konnte. Es fällt ihnen dadurch schwer, sich wieder in der normalen Welt einzufinden und aus dem traumatischem Überlebensmodus herauszukommen, denn ihr Nervensystem hat sich noch nicht an die neue Situation gewöhnt und ist noch vollkommen überreizt, genau wie ihr gesamte Blut noch von Stresshormonen überflutet ist und sie nicht zur Ruhe kommen lässt. Deshalb stehen die Helden bei der Begrüßung auch etwas apathisch neben sich, obwohl sie eigentlich glücklich über das Wiedersehen sind. Octavia und Augustus sind besonders betroffen, aber auch Kenji ist sehr erschöpft. Nur Henk könnte noch Kräfte aktivieren, da er auch sieht, wie erfreut und neugierig die anderen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten des Trubels kommt Gwaerenor zu der Begrüßungsrunde dazu. Die Männer gehen alle ehrfürchtig zur Seite und machen ihm den Weg zu den Helden frei. Gwaerenor teilt ihnen mit, dass es sein altes Herz aufs tiefste rührt, wenn er die Freude der Anwesenden in diesem Augenblick verspürt, und da die Rückkehr der Helden für alle ein großer Tag der Freude ist, lädt er die Anwesenden zu einem großen Festmahl ein, welches in diesem Moment vorbereitet wird und bei dem dann auch die Geschichten und Fragen ausgetauscht werden können, die allen auf dem Herzen brennen. Dann weist Gwaerenor alle Männer darauf hin, dass die Helden sich nach ihrer langen Reise nun mit Sicherheit nach etwas Ruhe sehnen, und bietet diesen an, sich bis zum Festmahl in ihren Gastgemächern auszuruhen. Er deutet auf den Baum und erwähnt, dass ihnen Schlafplätze auf einer eigenen Plattform hergerichtet wurden. Wenn sie sich also zurückziehen wollten, würden sie dort oben jederzeit einen Ort der Ruhe finden. In dem Moment wird den Helden bewusst, dass Gwaerenor ihren emotional traumatischen Zustand als einziger wahrnimmt, da alle anderen zu sehr von ihrer Freude überwältigt sind. Henk bleibt aus Höflichkeit noch ein Weilchen bei Wigo, doch Octavia, Augustus und Kenji würden sich gerne zurückziehen und schließen sich Gwaerenor an, der sie zu ihrem Schlafplatz bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie an dem Baum vorbeigehen, fällt ihnen auf, dass die Elben maßlos unterbesetzt und durch den Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]) und die Reise zum [[Nebelschlund]] ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 36: Die Silma-Esche|Episode 21.36]]) stark dezimiert worden sind. Vor dem Baum sind noch die Spuren von dem großen Scheiterhaufen zu erkennen, auf welchem Octavia und [[Ignus]] die Elben verbrannt haben, welche damals von Marledigma und Heriotza getötet wurden ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 53: Der Nebelschlund|Episode 21.53]]). Ein „Elbengärtner“ pflegt gerade den Baum, während er Lieder singt, und die Regeneration ist offensichtlich in vollem Gange. Außerdem steht eine neue, bemalte Holz-Statue vor dem Baum. Sie zeigt eine wunderschöne Elbe mit einer Art Krone, die mit einem Baum verziert ist, der von den Seiten von zwei hohen Wellen umrahmt wird, und es handelt sich um [[Gwaeriel]]. Unter der Statue wachsen blühende, weiße Lilien, die in Eboria als klassische Bestattungsblumen bekannt sind. Gwaerenor führt die drei Helden auf eine eigene, abgetrennte Plattform auf dem Baum und jeder bekommt ein unglaublich weiches und gemütliches Bett, das nach frischen Blumen duftet. Octavia, Augustus und Kenji haben sich gerade zu Bett begeben, als auch Henk auftaucht und das unfassbar bequeme Bett ausprobiert. Kaum hat sein Kopf das Kissen berührt, ist er eingeschlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen fast in dem Moment ein, in dem sie sich in die weichen Betten legen, und Henk träumt ein wundervolles Wiedersehen mit Viola und Augustus schläft traumlos, während Octavia und Kenji keine schönen Träume haben, sondern sich wieder in der [[Malgor|malgorianischen]] Umgebung L'yrehs wiederfinden. Alle werden nach wenigen Stunden durch liebliche, sphärische Musik geweckt, und erblicken nach ihrem Erwachen einen Elben, welcher auf einer Lyra spielt. Nachdem die Helden aufgewacht sind, legt der Elb die Lyra zur Seite und sagt mit einer auffordernden Handgeste &amp;lt;big&amp;gt;„''Hado nin''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Folgt mir) &amp;lt;/small&amp;gt;, um dann den Weg hinabzugehen und immer wieder seine auffordernden Worte zu wiederholen, so dass die Helden ihm schließlich folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Festessen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen findet in Gwaerenors Halle mit den zwei Wurzelthronen statt und der Elb für die Helden direkt dorthin. Im Inneren wurde eine wunderschöne Tafel hergerichtet, die mit Blumen und kleinen verzierten Öllämpchen aus Silber geschmückt ist. Auf silbernen Tellern liegt viel Fisch, welcher kunstvoll zubereitet wurde, und dazu gibt es zartes, gedünstetes Gemüse, duftendes Gewürzbrot und lieblichen Beeren-Wein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überlebenden Besatzungsmitglieder der Baiula Spei sind bereits versammelt und sitzen manierlich an der Tafel,  als die Helden die Halle betreten. Für sie wurden an einer Seite Plätze freigelassen, direkt neben den beiden Wurzelthronen am Tafelende. Aus der Nähe fällt ihnen auf, dass auf Gwaeriels Thron weiße Lilien liegen. Nachdem die Helden auf ihren Plätzen sitzen, kommt Gwaerenor hinzu und nimmt auf seinem Wurzelthron bei den Helden Platz. Da alle anderen Elben die barthavische Sprache nicht verstehen und außerdem zu tun haben, ist er als einziger Elb anwesend, und als das Gemurmel verstummt, erhebt sich Gwaerenor und stimmt eine Eröffnungsrede an:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr mutigen Streiter! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Durch [[Hylea|Nestels]] Reinigung habt ihr euch von der größten Dunkelheit, welche euch durchdrungen hat, befreien können. Seid nun herzlich willkommen auf [[Galadh-Bôr]], ich begrüße euch mit großem Dank und in freudiger Überraschung. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Denn ich will euch gestehen, dass ich nicht mehr an eure Rückkehr geglaubt habe, als nach einem halben Mondlauf noch immer kein Lebenszeichen von euch zu sehen war. Ich wollte eure Freunde bereits nach Hause bringen lassen, doch sie glaubten so fest an euch, dass eine Heimreise für sie undenkbar war. Sie waren von ganzem Herzen von eurem Erfolg überzeugt und gaben die Hoffnung an eure Rückkehr niemals auf. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin sehr erfreut, dass sie Recht behalten haben und ihr Menschen mich erneut überraschen konntet – denn ihr seid tatsächlich zurückgekehrt! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr habt [[Nebelschlund|Nendrath]], den ewig speienden Schlund, zum Versiegen gebracht und damit ganz [[Veldun]] und alle Küsten [[Barthavion|Barthavions]] vor dem Untergang gerettet. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und ich gestehe voller Demut ein, dass ich euch unterschätzt habe, denn ihr habt mir bewiesen, dass große Taten von euch jungen Völkern ausgehen können. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch nun lasst uns hören, wonach wir uns alle schon so neugierig verzehren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Esst und trinkt und erzählt uns von euren großen Taten!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rede beginnt das Essen und die Helden können sich nicht daran erinnern, wann sie das letzte Mal so etwas Leckeres gegessen haben. Das Beste ist jedoch, dass jeder Bissen der köstlichen Speisen den salzig-fauligen Geschmack von L’yreh von ihrer Zunge vertreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freunde wollen nun als erstes hören, wie die Helden den Nebelschlund ausgestellt haben, denn die Elben hatten bereits gestern erstaunt bemerkt, dass dieser verebbt ist. Kenji ergreift zuerst das Wort und fängt an zu erzählen, ergänzt durch Henks und Octavias Beschreibungen. Sie erzählen von den Elbengeistern, welche sie aus den Geisterfallen befreit haben und von dem Fund der [[Lampe der Caldra|Lampe]] ([[Im_Nebelschlund#Episode 32: Calar Caldra|Episode 22.32]]). Gwaerenor offenbart den Helden, dass die Lampe einst einer legendären Elbenpriesterin namens „Glaniel die Reine“ gehörte, welche im [[Mythische_Zeitalter#Das_schwarze_Zeitalter_-_Krieg_und_Leid |Schwarzen Zeitalter]] persönlich an Caldras Seite  gekämpft hat, und die Lampe war ein Geschenk der Göttin für die treue Priesterin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erzählen sie von dem Schicksal von Callon ([[Im Nebelschlund#Episode 39: Callon|Episode 22.39]]) und bemerken, dass Gwaerenor aufhorcht, als wäre ihm dieser Name bekannt. Die Helden berichten weiter von dem Kampf gegen [[Sabaoth Immortalis]] und der Wiedererweckung von dem schwarzen König [[Sereg]]. Sie beschreiben, wie sie diesen mit dem [[Spiegel des Anor]] konfrontiert haben, so dass er sein Bewusstsein wiedererlangte und den Nebelschlund zum Versiegen brachte. Schließlich erzählen die Helden von dem Ende des Lichs Immortalis, der von den Geistern in die Zwischenwelt gezogen wurde ([[Im Nebelschlund#Episode 46: Thronsaal des Hazug-S.C3.A1gok – Teil 2|Episode 22.46]]). Gwaerenor ist tief bewegt über das Schicksal der Elbengeister und weist darauf hin, dass diese unglücklichen Seelen dort seit Jahrtausenden gefangen waren und ein großes Opfer brachten, als sie Sabaoth in die Zwischenwelt zogen, denn sie haben ihre Chance auf Erlösung freiwillig aufgegeben und sich zu den ewigen Wächtern des dunklen Feindes erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor fragt nach dem Amulett, welches Augustus um den Hals trägt, und die Helden erzählen ihm die Begegnung mit Mirion in den [[L'yreh#Die_Folterkammern_der_Xishari|Folterkammern]] der [[Xishari]] ([[Im Nebelschlund#Episode 02: Mirion|Episode 22.02]]). Interessiert hört Gwaerenor zu und scheint auch dieser Name scheint ihm bekannt zu sein. Also fragt Octavia direkt nach und die Helden erfahren, dann Mirion ein junger Elb war, der eine ausgeprägte Verbindung zum Pflanzenreich besaß. Er hatte so große Macht über das Wachstum der Pflanzen, dass er fähig war, den Wald des Goldenen Tals zu heilen, der im Schwarzen Zeitalter vollständig zerstört wurde. Gemeinsam mit seinen Wächtern begab er sich damals auf die gefährliche Reise, um den großen, heiligen Bäumen des Waldes zu helfen, die damals alle im Sterben lagen, denn er hatte als einziger die Gabe, sie vollständig zu heilen. Niemand weiß, was mit ihm geschah, jedoch wird erzählt, dass er mit samt seinen Wächtern, welche ihm ihre Treue bis in den Tod geschworen hatten, von den Unterweltswesen irgendwo im Wald getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor ist sehr betrübt über das Schicksal des jungen Elben und erzählt den Helden dann von Callon, welcher einst der Rechte Arm von Sereg war und als mächtiger General der Elben des Goldenen Tals galt. Doch nachdem Seregs Geist von Trauer in den Wahn getrieben wurde und er sich zum Schwarzen König aufgeschwungen hatte, übernahm Callon die Führung über die restlichen Elben des Goldenen Tals und hielt die Stellung in der Roten Festung. Jedoch wurde auch diese schließlich überrannt und alle Überlebenden wurden nach L‘yreh verschleppt. Große Trauer erfüllt Gwaerenor und er kündigt eine kleine Andacht an, um Sereg und den anderen Elbengeistern zu gedenken und ihnen für ihr großes Opfer danken. Dazu lädt er die Helden herzlich ein, falls sie nicht zu erschöpft sind. Er bittet die Helden, dass sowohl das [[Amulett des Mirion]] und vor allem die [[Lampe der Caldra]] während der Zeremonie am Abend präsent sind. Dann verabschiedet er sich, um die Feierlichkeit vorzubereiten und wird den Helden einen Boten schicken, der ihnen Bescheid gibt, wenn sie mit der Andacht beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden dürfen aber noch nicht aufhören, von ihren Erlebnissen zu berichten, und so erzählen sie von ihrem unerwarteten Zusammentreffen mit den [[Freigeister|Freigeistern]] ([[Im Nebelschlund#Episode 03: Die Freigeister|Episode 22.03]]). Ihre Freunde sind sichtlich Überrascht, dass es sich bei den Freigeistern um [[Loigg'Il#Namen|Wasserghule]] der [[Loigg'Il|Gedankenschinder]] handelt, die aber ihren freien Willen behalten haben. Dann erzählen sie den neugierigen Zuhörern von den rivalisierenden [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Ältesten]] der Loigg’Il Uozk und Bußßeuxuß ([[Im Nebelschlund#Episode 13: Der Erste|Episode 22.13]]) und resümieren, dass es in der Unterwelt keine wirklichen Verbündeten gibt, da alle letztendlich gegeneinander arbeiten. Augustus berichtet von der Sprengung des Bußßeuxuß durch einen [[Boulvriag-Flakon]] ([[Im Nebelschlund#Episode 21: Bu.C3.9F.C3.9Feuxu.C3.9F|Episode 22.21]]), was zu großem Staunen bei Ferolax führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Freunden einen Eindruck zu geben, was ihnen dort unten alles begegnet ist, erzählen die Helden von ihrer Begegnung mit einem echten Drachen ([[Im Nebelschlund#Episode 43: Pfad der dunklen G.C3.B6tter - Teil_4|Episode 22.43]]) und einem Infernal ([[Im Nebelschlund#Episode 37: Die H.C3.B6llenbestie|Episode 22.37]]). Und natürlich lassen sie ihren Kontakt zu einem Theleten und einem Seva ebenfalls nicht unerwähnt, was ihnen die stauenden Blicke aller einbringt ([[Im Nebelschlund#Episode 36: Epikoras|Episode 22.36]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Freunde im Laufe der Erzählungen erfahren haben, dass Octavia direkt bei der Ankunft von den anderen Helden getrennt wurde, wollen alle wissen, wie sie sie wiedergefunden haben, und die Helden berichten von Octavias Gefangenschaft und die schwierige Befreiung aus der Beeinflussung durch die der Loigg’Il ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Octavia offenbart ihren Freunden, dass sie in gewisser Weise dankbar für die Erfahrung ist, denn wenn die Gedankenschinder nicht versucht hätten, ihre Erinnerungen zu manipulieren, so wäre sie nie ihren Gefühlen auf die Spur gekommen, die immer wieder die Auslöser für ihre Fähigkeiten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt beginnen die Überlebenden zu erzählen, was ihnen widerfahren ist. Wigo berichtet, wie Geldorn von Lachs die Treppe verteidigt hat, so dass die Wasserghule nicht das Bug stürmen konnten, auf dem er mit Ferolax stand. Als die Helden das Tauchboot bestiegen hatten und die Baiula Spei auseinanderbrach, war der Bug noch etwas länger über Wasser. Doch als das Wasser die Treppe erreicht hatte, wurde von Lachs von mehreren Wasserghulen gleichzeitig angegriffen und in die Tiefe gerissen. Ferolax und Wigo haben zwei leere Kisten aus der Kammer unter ihnen geholt, über Bord geworfen und sind hinterhergesprungen. An die Kisten geklammert schwammen sie auf das Elbenboot zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus erzählt, dass er mit Olvir unter Wasser gewirbelt wurde und Olvir mit einer Hand seinen Arm ergreifen konnte. Doch zwei Wasserghule griffen nach Iustus Beinen und zogen ihn hinab, während Olvir mit aller Kraft gegen den Sog des untergehenden Schiffes ankämpfte, um nach oben zu kommen. Iustus ließ seinen Stab los und formte mit seiner freien Hand ein Zeichen. Dann rief er mit seiner letzten Luft etwas und eine Druckwelle schnellte auf die Wasserghule zu, so dass sie ihre Griffe lockerten und losließen. Im selben Augenblick gewann Olvir Auftrieb und die beiden schafften es an die Wasseroberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin berichtet, dass er von Gebbert mit einem improvisierten Floss aus dem Wasser gefischt wurde, nachdem er Roana hinterhergesprungen war, als sie von Wasserghulen über Bord gezogen wurde. Als Abdrushin seine Trauer darüber ausdrückt, dass er Roana nicht retten konnte, berichtet Kenji ihm davon, wie sie in L'yreh Roana wiedergefunden und gerettet haben und dass sie mit ihrem Sohn, der bei den Freigeistern lebte, und den anderen Geretteten auf dem Weg nach [[Perlheim]] ist. Abdrushin ist überglücklich und dankt den Dingir für diese glückliche Fügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Gedanken an die bevorstehende Andacht beenden die Helden die Gespräche und vertrösten ihre Freunde auf den nächsten Tag und die gemeinsame Rückreise, wo noch viele Gelegenheiten kommen werden, um weitere Geschichten zu erzählen. Nach dem Verlassen des Stammes bemerkt man schon, dass die Elben sich draußen vor dem Baum versammeln und irgendetwas vorbereiten, denn ein großer Holzstoß wird zwischen den beiden Altären aufgeschichtet. Die Helden schlendern noch ein Weilchen um den Baum herum und dann wird ihnen von einem der Elben Bescheid gegeben, dass die Andacht beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andacht für die gefallenen Elben'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor hat sich bereits in der Mitte des Platzes zwischen den Altären eingefunden. Vor ihm wurde Holz für ein großes Feuer aufgestapelt und darum herum liegen getrocknete Hollunderbeeren. Außerdem steht vor dem Holzstapel eine große, bemalte Holzstatue, welche die Helden vorher bereits im Inneren des Baumes ganz im Hintergrund bemerkt haben. Sie stellt  eine junge Frau mit einem Zepter dar, welches einen Stern als Spitze besitzt. Kenji ist sofort bewusst, dass es sich [[Spea]] handelt, welche die Elben Caldra nennen. An den zwei Altären stehen jeweils ein in ein weißes Gewand gekleideter Elbenpriester. Der den Helden von dem Quellritual bereits bekannte Elbenpriester Melethor steht an dem Altar der [[Hylea|Nestel]] und der andere bei dem von [[Thylor|Beriand]]. Die anderen Elben haben sich um sie herum im Kreis aufgestellt, während die Priester Salbei und Thymian verbrennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet die Helden, sich zu ihm in das Innere des Kreises an den Feuerholzstapel zu stellen, und jeder bekommt dann eine kunstvoll geschnitzte Fackel, die mit dem Motiv einer Schwalbe verziert und noch nicht angezündet ist. Kenji trägt die [[Lampe der Caldra]] und Augustus trägt das [[Amulett des Mirion]] offen. Nachdem auch alle Elben eine gleiche Fackel erhalten haben, werden alle ganz still und die Elben beginnen, ein Lied zu singen. Währenddessen entzünden die Priester ihre Fackeln an den duftenden Räucherschalen auf ihren jeweiligen Altären und schreiten damit auf den Holzstapel in der Mitte zu, welchen sie dann zeitgleich entzünden. Das Feuer beginnt zu brennen und Gwaerenor erhebt seine Hände darüber, welches daraufhin innerhalb weniger Sekunden zu einem großen, lodernden Festfeuer von über zwei Schritt empor steigt. Auf einen Wink entzünden sich zeitgleich die Fackeln aller Anwesenden, woraufhin die Priester gemeinsam sprechen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 400px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Caldra, Gilberiel, hannon i galad lín estel!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Caldra, Sternenträgerin, gepriesen sei dein Licht der Hoffnung!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeitgleich mit den Worten der Priester leuchtet die Lampe von Caldra in Kenjis Hand von selbst hell auf und zieht die staunenden und andächtigen Blicke aller Elben auf sich. Zum ersten Mal sehen die Helden, dass sich das weiße Licht der Lampe plötzlich aufbricht und sich für einen Moment in vier Farben aufspaltet: in einen grünen, einen blauen, einen gelben und einen roten Lichtstrahl. Dann verbinden sich die Farben wieder zu einem rein-weißen Licht. Kenji spürt in diesem Moment intuitiv, dass die besondere Macht der Lampe gerade durch die Magie der Elbenpriester ausgelöst wurde, und wird sich bewusst, dass die uralten Traditionen der Elben Kräfte in der Lampe entfachen können, die er niemals entfesseln könnte. Er bekommt sein Gefühl bestätigt, dass die Lampe eigentlich nicht zu ihm, sondern zu dem Volk der Elben gehört, denn bei ihnen ist sie zuhause. Nachdem die Aufmerksamkeit von der Lampe fort und sich wieder auf die Priester richtet, treten diese zur Seite und Gwaerenor übernimmt das Wort:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Höret, ihr anwesenden Seelen! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute wollen wir ein nobles Opfer ehren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ein Opfer unserer selbstlosen Vorfahren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Seit Äonen fristen diese ein qualvolles Dasein in dem finsteren Dolen Talath, ohne Aussicht auf Erlösung aus ihrem düsteren Gefängnis! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch durch ihre Begegnung mit diesen tapferen Helden aus dem Land Barthavion wurde ihr Geist mit Licht und Wille erfüllt. '' &amp;lt;small&amp;gt; (Er deutet auf die Helden) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unsere weisen Ahnen erkannten die gutwilligen Absichten dieser kleinen Gruppe und entschlossen sich, ihnen mit all ihrer Macht zu helfen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gemeinsam gelang es ihnen schließlich, die Welt von einem untoten Übel zu befreien, dem Lich Sabaoth Immortalis! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (kurze Pause und die Priester werfen Kräuter auf die Räucherschalen nach) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun wollen wir euch unseren ergebensten Dank aussprechen: ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieser gilt zuallererst unseren verstorbenen Vorvätern! Ihr gabt euer Seelenheil für die Fesselung des Meisters des Todes in der Zwischenwelt und erlöstet die Welt damit von einem grausamen Übel. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Weißen Götter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nächstes danken wir dir Mirion, du Sohn des Waldes, sowie deinen treuherzigen Wächtern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du gabst dein Leben für das Leben auf der schönen Baneth! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Weißen Götter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir danken dir Callon, ehrenhafter Streiter der Altvorderen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du führtest deine Männer in ein letztes Gefecht und dientest deinem Goldenen König treu noch über den Tod hinaus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Weißen Götter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso danken wir dir Sereg, du Goldener König des Goldenen Tals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du überstandest die schwerste Prüfung einer verirrten Seele und fandest zu deinem wahren Selbst zurück! Aus deinem schwarzen Herzen wurde schließlich wieder der goldene Schatz, der zuvor in deiner Brust geruht hatte! Selbstlos übernahmst du die Aufgabe, über den unheilvollen Nekromanten für alle Ewigkeiten zu wachen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Weißen Götter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Dank ist bei euch allen und wir verneigen uns vor euren Taten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (alle Elben neigen ihr Haupt für einige Sekunden und sind dabei still, dann redet Gwaerenor weiter) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wollen wir nicht nur euch Ahnen, sondern auch unseren Freunden aus Barthavion Anerkennung aussprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (er dreht sich zu den Helden und alle Elben blicken diese an) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr mutigen Streiter erbrachtet eine heldenhafte Tat, ohne die all unsere Vorfahren noch immer im Dunkel des Wahnsinns gefangen wären. Ihr brachtet Licht ins Dunkel und erleuchtet die verlorenen Seelen des Goldenen Tals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht nur das! Durch die Befreiung der verirrten Seele des Goldenen Königs habt ihr ganz Eboria vor einem großen Unheil gerettet. Seit ewigen Zeiten sprudelte der gespenstige Nendrath aus dem Erdreich der verfluchten Tiefen unter dem Meer – eine stete Bedrohung nicht nur für Veldun, sondern auch für die Heimat dieser Helden. Doch durch euch wurde diese dunkle Gefahr gebannt und ein altes Übel aus der Welt geschafft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür danken wir euch von Herzen und neigen erbeben unser Haupt vor euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (alle Elben verneigen sich und huldigen die Helden, dann spricht Gwaerenor weiter) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir vergessen euch und eure Tapferkeit nicht und werden eure Taten in klangvollen Liedern gedenken!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Weißen Götter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Gwaerenor ehrende Worte an die Helden gerichtet hat, verneigt er sich tief vor ihnen und alle anderen Elben tun es ihm gleich&lt;br /&gt;
- zum Schluss werfen die Priester die Hollunderbeeren ins Feuer und der Rauch wird von einem süßen Duft erfüllt. Die Elbenpriester sprechen noch eine Abschlussformel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 300px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Caldra, tela na i faer lín galad!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Caldra, sende ihren Seelen dein Licht!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann steckt jeder Elb seine Fackel in dem Boden, so dass ein Kreis aus Fackeln um den Altarplatz erhalten bleibt, nachdem alle davongegangen sind. Die Helden verweilen noch am Feuer und Gwaerenor kommt auf Kenji zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor gesteht Kenji, dass er über die Mächtigkeit der [[Lampe der Caldra]] überrascht ist, und fragt Kenji, ob er etwas Besonderes gespürt habe, als sich ihr Licht bei der Andacht in das Prisma aufbrach. Als Kenji ihm erzählt, dass er das Gefühl hatte, dass die Lampe eigentlich nicht zu ihm gehört, erwähnt Gwaerenor, dass es eine Erbin der Lampe gibt, welche eine Nachfahrin der mythischen Priesterin „Glaniel die Reine“ ist. Ihr Name ist Glanwen und sie dient heute Caldra als Priesterin. Sie ist in Veldun sehr bekannt und in ihren Händen könnte die Lampe ihr volles Potential entfalten und zu einem mächtigen Helfer im Kampf gegen die Unterwelt werden. Kenji überreicht Gwaerenor die Lampe der Caldra und dieser verneigt sich tief vor ihm, spricht seinen Dank aus und versichert, dass Kenji dadurch einen unsterblichen Platz in den Legenden der Elben erhalten werde, denn er brachte das legendäre Artefakt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nacht und Morgen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen sich schließlich zurück und begeben sich auf ihre Plattform. In den weichen Elbenbetten schlafen sie schnell ein, doch die Zeit in L’yreh lässt sie nicht los und so träumen sie nichts Gutes. Henk ist zwar mit Viola zusammen, aber etwas Unheimliches stört die Harmonie und beunruhigt ihn. Augustus schläft auch unruhig und hat das Gefühl, sich immer verteidigen zu müssen. Octavia fühlt sich in die Gefangenschaft zurückversetzt und wird erneut gepeinigt. Kenji hat es besonders schwer getroffen, denn er durchlebt seine Qualen in Reverons Gefangenschaft, von denen er seinen freunden noch nichts erzählt hat. Er ist so verstrickt in den Traum, dass er laut Eloras Namen ruft, wodurch Henk und Augustus erwachen. Henk legt Kenji seine Hand auf die Schulter und versucht ihn sanft zu wecken. Nach einiger Zeit ist er erfolgreich und Kenji erwacht schweißgebadet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Elora und den Albtraum angesprochen, erzählt er von seinen Albträumen, die er schon so lange hat, die sich um Pyrrhons Tod und den Tod des Jungen durch den Wachhund drehen. Henk will ihn nicht bedrängen und bietet Kenji an, sich bei passender Gelegenheit auch das Erlebnis des eigentlichen Albtraums von der Seele zu reden. Augustus ist währenddessen zu Octavia gegangen, die ebenfalls einen Albtraum zu haben scheint. Er legt ihr sanft die Hand auf den Kopf und sagt mit sanfter Stimme, dass alles in Ordnung und sie in Sicherheit sei, woraufhin Octavia aufatmet und ruhig weiterschläft. Augustus legt sich auch wieder ins Bett, so wie auch Kenji und Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus wacht als erster auf und beginnt mit seinem normalen Frühsport. Als Henk erwacht, schließt er sich ihm an, bis Kenji und Octavia aufstehen. Jeder hatte beim Aufwachen wieder für eine Sekunde der Fischgestank in der Nase und ein fauliger Salzgeschmack im Mund, so dass sich alle auf ein Frühstück freuen. Beim Heruntergehen der Stege des Baumes fällt Henk und Octavia eine schneeweiße Taube mit einem goldenen Ring an ihrem Bein auf, die auf einem der Äste sitzt. Beide müssen sofort an eine Brieftaube denken und weisen Kenji und Augustus darauf hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begegnen wieder dem Elb, welcher sie gestern geweckt hat. Er winkt ihnen und ruft wieder &amp;lt;big&amp;gt;„''Hado nin''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Folgt mir) &amp;lt;/small&amp;gt;, bevor er sich umwendet und die Helden in Gwaerenors Halle im Baum führt. Dort ist ein Frühstück mit Brot, Äpfeln und verschiedenen Beeren bereitet und Octavia bittet den Elb, der Lindevain heißt, ihnen beim Essen etwas auf der Lyra vorzuspielen. Die Musik tut allen sehr gut und sie genießen das wundervoll frische Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor kommt hinzu und berichtet, dass im Morgengrauen eine Nachricht aus dem ehrwürdigem Veldun ankam, bei der es sich auf eine Antwort auf seine eigene Nachricht handelt, die er nach Veldun sandte, um das Verebben des Nebelschlunds zu verkünden. In der Antwort wird verkündet, dass ein Schiff mit einer Gesandtschaft aufgebrochen und in wenigen Tagen in Galadh Bor ankommen wird. Gwaerenor bittet die Helden so lange zu warten, da der Gesandte ihnen bestimmt gerne persönlich seinen Dank aussprechen möchte. Als sie zustimmen, rät er ihnen, die Zeit des Wartens zu nutzen, um die dämonischen Einflüsse weiter abzuschütteln und sich von ihrer furchtbaren Reise zu erholen. Er lädt die Helden auch ein, das reinigende Bad in der Quelle so oft sie wollen zu wiederholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gwaerenor Nestels Quelle erwähnt, muss Kenji an den Zwergenkönig Varulos und seine furchtbare Krankheit denken, und er bittet Gwaerenor darum, etwas von dem heiligen Wasser mitnehmen zu dürfen, um es dem König geben zu können. Gwaerenor gewährt seine Bitte gerne und verspricht, ihm ein Transportgefäß zu beschaffen. Dann rät er den Helden, sich auszuruhen, bis die Gesandtschaft aus Veldun eintrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 02: Gesandtschaft aus Veldun === &lt;br /&gt;
'''28./29. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden reinigen sich erneut in [[Hylea|Nestels]] Quelle und die Freunde offenbaren Octavia einige Details ihrer traumatischen [[L'yreh]]-Erlebnisse. Kenjis rituelle Rückenverletzung wird thematisiert und behandelt und die Helden entspannen sich in den Gärten von [[Galadh-Bôr]]. Die Gesandtschaft aus [[Veldun]] kommt an und will alles über die [[Loigg'Il]] wissen. Der Gesandte enthüllt, dass der [[König Varulos|Zwergenkönig]] ein Geheimnis über ihre Heimat [[Barthavion]] hüte, welches schon längst gelüftet sein sollte, und bietet Hilfe bei dessen Heilung an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
28. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden zu Nestels Quelle aufbrechen wollen, empfiehlt ihnen Gwaerenor, im Anschluss an das reinigende Bad einen Spaziergang durch die Gärten zu machen und ihre Seelen ebenfalls durch die Stille und Schönheit des Ortes zu heilen, was sie gerne annehmen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wiederholtes Bad'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden bei Nestels Quelle ankommen, ist dort bereits Melethor, der Priester, und bereitet aus Kräutern den Trank, wobei er ein Lied singt und zum Schluss seine Hand darüber hält und mittels Elementarmagie die Eiskristalle entstehen lässt. Dann teilt er die Tränke aus und begleitet das Bad mit seinem Lied, welches er so weit entfernt singt, dass es nur die Hintergrundatmosphäre bildet und die Helden unter sich sein können. Kenji bitte Henk, ihm den Rücken zu waschen, und Henk sagt zu, da er merkt, dass es Kenji um etwas anderes zu gehen scheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes gehen Henk und Kenji zusammen ins Wasser und Kenji zeigt Henk die Verletzungen auf seinem Rücken, welche er in der Gefangenschaft von Reveron erhalten hat. Dieser hatte Kenji tiefe Schnitte verpasst und damit unheilige Zeichen auf den Rücken geschrieben. Die klaffenden Wunden sind mit einem schwarzen Pulver gefüllt worden und haben sich bereits mit einer Borke verschlossen. Henk ist der Ansicht, dass die Wunden dringend gereinigt werden müssen, rät Kenji aber dazu, einen Fachmann aufzusuchen, da es eine schmerzhafte Prozedur sein könnte. Kenji kommen die Erinnerungen beim Untertauchen an Reverons Gefangenschaft und die Folter erneut auf, doch er kann seinen Willen so fokussieren, dass er es aushält und sein Bad in dem tranceartigen Zustand des Wasserrauschens fortsetzen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kenji und Henk geht Augustus ins Bad und nach ihm Octavia. Für alle ist das Bad anstrengend, denn die Bilder kommen stärker als beim ersten Mal hoch. Augustus fällt es besonders schwer, sich in die Trance fallenzulassen, und er schreckt insgesamt drei Mal wieder hoch und taucht verfrüht wieder auf. Schließlich hält aber auch er wie die anderen den Reinigungsprozess durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia das Bad verlässt und der Priester sich bereits dezent zurückziehen will, sucht Kenji ihn auf und zeigt ihm die Wunden auf seinem Rücken. Obwohl dieser Kenji nicht versteht, weiß er anscheinend, um was es geht, und gibt Kenji ein Zeichen, dass er bitte warten möge. Dann entfernt er sich und Kenji geht wieder zu seinen Freunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat nach dem Bad begonnen, über seine Erlebnisse in Reverons Gefangenschaft zu erzählen. Er erinnerte sich nämlich daran, dass Gwaerenor ihnen bei ihrem ersten Aufenthalt geraten hatte, über alles mit den Freunden zu sprechen, damit keine geheimnisse zwischen sie treten können. Also erzählt Henk Octavia von dem Blutfluch, welcher ihn getroffen hat, und von den Veränderungen, die dieser bewirkt hat. Als Kenji dazukommt, berichtet Henk gerade davon, dass er Sturmschnauze unter dem Einfluss des Fluches getötet und teilweise gegessen hat. Henk erzählt von seiner Hypersensibilität und Empathie mit anderen und seinem gleichzeitigen Heißhunger, der ihn schließlich zwang, Sturmschnauze unter Tränen den Bauch aufzureißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Henks Geschichte motiviert und ermutigt, erzählt auch Kenji von der Folter, die Reveron ihm angetan hat. Er berichtet von den unheiligen Zauberzeichen, die ihm tief in den Rücken geschnitten wurden und zeigt sie den anderen. Augusts offenbart, dass Elora ihm auch so ein Zeichen auf der Brust verpassen sollte, denn die Kultisten wollten ihn auf ihre Seite ziehen. Doch Elora aktivierte den Zauber nicht und befreite stattdessen Augustus, so dass dieser erst Henk und beide zusammen dann Kenji befreien konnten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duch die Erzählungen an die Schrecken von L’yreh erinnert, kommt Henk auf die Idee, dass es wichtig sein könnte, auch die [[Drachenträne]] in Nestels Quelle zu reinigen, da auch sie den unheiligen Einflüssen der Unterweltsstadt ausgesetzt war. Er beschließt, bei nächster Gelegenheit nach ihr zu fragen, denn er hält es für wichtig, dass sie nicht in seinem Mantel verbleibt, sondern persönlich von einem Helden verwahrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Priester Melethor kehrt schließlich mit einem weiteren Elben zurück und winkt Kenji zu sich. Der fremde Elb hat eine Tasche dabei, aus der er jetzt Utensilien wie Salbe, Messer und Verbände holt. Kenji soll sich am Rande des heiligen Bezirks auf den Bauch legen, so dass der Arzt an die Borken auf dem Rücken kommt. Die anderen ziehen sich zurück, um Kenji mehr Privatsphäre zu ermöglichen, denn Henk vermutet, dass die Prozedur sehr schmerzhaft sein könnte. Der Arzt entfernt zunächst di Borken der Wunde, um an das schwarze Pulver zu kommen. Kenji bekommt ein Stück Holz zum Draufbeißen und ist dankbar dafür, denn die Schmerzen sind sehr stark und verursachen Lichtblitze bei geschlossenen Augen. Bei dem Entfernen des schwarzen Pulvers aus den Schnittwunden mittels des Wassers der Quelle schlittert Kenji knapp an der Bewusstlosigkeit vorbei und ist heilfroh, als er die Reinigung überstanden hat. Der Arzt versorgt die Wunden mit einer kühlenden Salbe und bandagiert noch  Kenjis Oberkörper, bevor er seinen Patienten entlässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kehrt danach zu seinen Freunden am großen Baum zurück, die in der Zwischenzeit schon etwas Essen mit nach draußen genommen haben und dort auf ihren Freund warten. Sie essen gemeinsam und machen eine entspannte Mittagspause in der noch immer warmen Herbstsonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spaziergang'''&lt;br /&gt;
[[Datei:map götterinsel gärten.png|miniatur|rechts|Galadh-Bôr und die Lage der Gärten]] &lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit schlägt Henk vor, doch den von Gwaerenor empfohlenen Spaziergang in den Gärten zu machen, und sie brechen gemeinsam auf. Sie besuchen zunächst den untersten Garten und bewundern die Früchte und Blumen. Eine angenehme Herbstatmosphäre herrscht in den Gärten und die Apfelbäume, die dort gedeihen, haben nur noch wenige, aber sehr bunt leuchtende Blätter.  Unter den Bäumen und zwischen den Büschen und Sträuchern wachsen Dahlien, Chrysanthemen und Sonnenhut, die noch bis zum ersten Frost blühen, und färben die Gärten mit ihrer Blütenpracht in bunte Töne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem mittleren Garten entdecken die Helden auch der Elbengärtner, welcher die Bäume schneidet und sie für die nächste Saison bereit macht. Dabei singt er und scheint auch mit den Bäumen zu reden, als wären es Tiere, denn er lächelt ihnen zu und streichelt sogar ihre Rinde. Dafür wirkt es so, als ob sich die Äste dem Gärtner freiwillig entgegenneigen, so dass er diese schneiden kann, ohne hinausklettern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gärtner grüßt alle sehr freundlich mit einem elbischen &amp;lt;big&amp;gt;„''Ai!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(Heil!)&amp;lt;/small&amp;gt; und deutet auf eine Statue, die eine Frau mit einem Füllhorn &amp;lt;small&amp;gt;( elb. Birdana = [[Bia]])&amp;lt;/small&amp;gt; darstellt, die auf einer Regenwolke sitzt. Unter der Statue liegen Früchte und Blumen sowie einige geschnitzte Figuren, die einen Storch darstellen. Es fällt besonders auf, dass alle Blumen und Früchte wie frisch wirken und nichts verwelkt ist. Der Gärtner deutet dann auf die Früchte und Blumen und dann wieder auf die Statue und alle wissen, dass es allgemeiner Brauch ist, selbst ein Opfer abzulegen. Sie können Blumen pflücken, etwas schnitzen oder etwas ganz anderes machen und Kenji erinnert sich an eine Bia-Danksagung, die er von den Perlheimer Bauern kennt und die er bei ihren Opfergaben auch sprechen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder macht sich Gedanken, was er der Göttin als Opfer darbringen möchte. Henk erinnert sich an einen besonders perfekten Apfel, der ihm im untersten Garten ins Auge gefallen ist. Er kehrt dorthin zurück und klettert den Apfelbaum hoch, um seinen Apfel auf der Spitze pflücken zu können. Bei Berührung fällt ihm dieser bereits in die Hand und Henk bedankt sich beim Baum. Auf dem Rückweg zur Statue trifft er Augustus, der im unteren Garten nach Beeren als Opfergabe sucht. Octavia pflückt einen Blumenstrauß und legt besonderen Wert auf die harmonische Zusammenstellung der Farben. Kenji lässt sich treiben und schaut, wo ihn sein Weg hinführt. Als er auf der mittleren Ebene nicht fündig wird, sucht er den obersten Garten auf. Dort fällt ihm sofort ein Birnbaum ins Auge und er pflückt seine perfekte Frucht, nachdem er am Stamm ein Stück hinaufklettern musste. Auch Kenji bedankt sich bei dem Baum und kehrt dann zur Statue zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Helden wieder an der Bia-Statue treffen, spricht Kenji einen allgemeinen [[Bia]]-Segen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; text-align:center; background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Bia, du Tochter der Sonne und Mutter des Regens!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge deine göttliche Kraft uns umhüllen, oh strahlende Königin [[Leveon|Leveons]],''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''die du die Saat des Neuanfangs in unseren Herzen pflanzt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mögest du uns nähren mit deiner Fruchtbarkeit,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''damit unsere Felder gedeihen und unsere Seelen blühen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Lass deinen Regen fallen, sanft und erfrischend,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''damit das Leben in all seinen Formen gedeiht und wächst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge dein Segen uns begleiten auf unserem Weg,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''uns nähren in Zeiten der Dürre und uns stärken in Zeiten der Trockenheit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir ehren dich, oh goldene Kornmutter,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''und danken dir für die Gaben des Lebens, die du uns schenkst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge dein Segen stets bei uns sein, heute und alle Tage.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach legt jeder seine Opfergaben ab. Für Octavia und Augustus fühlt es sich nicht anders an als sonst, doch Kenji und Henk spüren, wie sich von den Füßen für wenige Sekunden eine warme Woge in ihrem gesamten Körper ausbreitet, welche direkt aus der Erde zu stammen scheint und sich bis in die Fingerspitzen verteilt. Danach fühlen sich die beiden vitaler und Kenji hat das Gefühl, als wäre auch seine Verwundung auf dem Rücken etwas weiter verheilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Rückweg nach Galadh-Bôr hören sie plötzlich ein Rascheln im Gebüsch und als Henk die Äste bewegt, hört man ein leises Schnauben. Im Busch sitzt eine kleine Lava-Echse, die völlig verängstigt ist. Henk entdeckt, dass sie nur ungefähr Katzengröße hat und damit keine Gefahr für sie darstellt. Eine genauere Betrachtung zeigt, dass ihr Bein vermutlich durch einen Biss von einem verrückten Artgenossen verletzt ist  und das Jungtier nicht mehr gut laufen kann. Weil es vermutlich allein nicht überleben würde, fängt Henk das bewegungseingeschränkte Tier vorsichtig ein und die Helden bringen es zum Baum und zeigen es Gwaerenor, der sich gerade mit einem anderen Elben unterhält. Dieser erwähnt, dass nicht alle Lava-Echsen verrückt geworden sind, und ist froh, dass die Helden dieses friedliche, gesunde Exemplar gerettet haben. Der Elb nimmt die Echse an sich und verspricht, ihre Wunde zu versorgen und sie dann wieder freizulassen, wenn sie genesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Gwaerenor noch von der Drachenträne in seinem Mantel und bittet ihn, sie in Nestels Quelle baden zu dürfen, da auch sie den dämonischen Einflüssen von L’yreh ausgesetzt war. Gwaerenor verspricht, diese zu beschaffen und sie den Helden nach dem Abendessen zu übergeben, damit sie sie in der Quelle reinigen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abendessen ist für die Helden in Gwaerenors Halle bereitgestellt und Lindevain spielt auf seiner Lyra eine entspannte Melodie für ein angenehmes Essen. Später wird die Musik dann immer verträumter und ruhiger, und besonders Henk und Octavia wird bewusst, wie sie durch die Klänge immer müder und tiefenentspannter werden. Nachdem Gwaerenor Henk die Drachenträne übergeben hat, ziehen sich die Helden auf ihre Plattform zurück und legen sich schlafen. Kenji erwacht mehrmals in der Nacht durch wiederkehrende Albträume, doch die anderen schlafen ruhiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Aletheon  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reinigung der Drachenträne'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von heiterem Vogelgezwitscher geweckt und Augustus schaut als erstes nach Kenjis verband und öffnet ihn, um die Wunde zu betrachten. Sie ist erstaunlich gut verheilt für die kurze Zeit und Augustus legt den Verband wieder an. Sie könnten dann in Gwaerenors Halle wieder ein Frühstück einnehmen, doch zuvor wollen sie sich reinigen und suchen mit der Drachenträne die Quelle von Nestel auf. Der Priester hat bereits alles notwendige vorbereitet und reicht den Helden den Trank zur inneren Reinigung. Die Helden gehen zunächst wieder nacheinander in das Bad und reinigen sich wie am Vortag. Dabei fällt ihnen auf, dass der Schrecken der Erlebnisse bereits ein kleines bisschen weniger auf sie wirkt, wenngleich es immer noch schlimm und herausfordern ist, sich auf die Erinnerung einzulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend gehen sie gemeinsam in das Becken und halten gemeinsam in ihrer Mitte die Drachenträne. Genau wie sie es immer tun, tauchen sie das Phylakterium unter Wasser, um die Reinigung zu beginnen. In ihrem Geist tauchen die Bilder auf, als sie Riunuz-Choxxu betreten haben und Henk den Blutfluch ausgelöst hat. Sie erleben noch einmal, wie das verfluchte Blut in die Drachenträne einzieht und auch Kenjis Reinigungsversuch es nicht verhindern konnte. Dieses Blut scheint jetzt wieder aus der Drachenträne zu fließen, doch die Helden sind sich nicht ganz sicher, ob das ein magischer Eindruck von ihnen ist oder ab tatsächlich Blut aus der Träne ins Wasser fließt. Jedenfalls haben sie nach einiger Zeit das Gefühl, dass die Reinigung beendet ist, und verlassen das Wasser wieder. Insgesamt bleibt in ihnen das Gefühl zurück, dass es richtig und auch wichtig war, die Drachenträne in Nestels Quelle zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen nach dem Bad direkt zum Baum zurückkehren und sich um Essen kümmern wollen, lässt sich Kenji von Melethor den Verband wechseln. Der Priester ist sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis, nickt und versorgt die Wunde mit Heilsalbe, bevor er sie wieder verbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kehrt schließlich auch zum Baum zurück und wird von seinen Freunden mit leckeren Beeren, Äpfeln und Brot empfangen. Gemeinsam verbringen sie den Nachmittag unter dem Baum und lassen ihre Seelen baumeln. Sie genießen es, einmal nichts zu tun, sich mit niemanden unterhalten zu müssen und einfach mal ihren eigenen Gedanken nachgehen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag bemerkt zuerst Kenji ein Segelschiff aus südwestlicher Richtung, welches sich Galadh-Bôr nähert. Das Schiff gleitet schnell, aber elegant über die großen Wellen und wird von diesen so getragen, als ob es gegen die eigentliche Strömung direkt zum Ziel gebracht würde.  Vor dem Schiff springen links und rechts einige Delfine voraus und die Segel werden begleitet von weißen Möwen, die ihre Ankunft durch laute Rufe ankündigen. Das ankommende Schiff ist von anderer Bauart als die Schiffe aus Galadh-Bôr, denn diese sind Kriegsschiffe mit Plätzen für Speerwerfer und höheren Wanten zur besseren Verteidigung. Das andere Schiff ist deutlich kleiner, offener und anscheinend auch schneller als die Kriegsschiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr lange dauern, bis das Schiff anlegt. Man kann auf die Entfernung sechs Personen an Bord sehen und Kenji erkennt, dass zwei von ihnen gerüstet sind und die anderen vier leicht gekleidet sind und das Schiff steuern oder an den Segeln arbeiten. Die Helden bemerken, dass Gwaerenor seine Männer zusammenruft, um mit einer Gruppe von ihnen einen offiziellen Empfang für die Gesandtschaft vorzubereiten. Als er die Helden sieht, bietet er ihnen an, sie zu begleiten, wenn sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesandtschaft aus Veldun'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten am Hafen stellen sich die Elben ähnlich wie bei dem Empfang der Helden auf. Gwaerenor steht an der Spitze, hinter ihm die beiden Priester und noch drei weitere Elben. Den Helden wird ein hinterer Platz an der Seite neben den Elben angeboten. Das Schiff legt elegant an und wird durch elbische Gesänge begrüßt. Aus dem Zelt kommen drei weitere Elben heraus, die sich deutlich von den anderen abheben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img gesandtschaft aus veldun.png|miniatur|rechts|Die Gesandtschaft aus Veldun: Hofrat Periath, Gesandter Laerandir, Lichtsprecher Thalion (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Der Erste von ihnen trägt eine lange, weiße Robe mit goldenen Verzierungen und dem Zeichen von Veldun darauf. Er hat goldblonde Haare und ist bereits sehr alt. Hinter ihm kommt ein Elb aus dem Zelt, der ebenfalls goldblonde Haare hat und eine schlichte Robe in Weiß und Grau trägt, die mit Gold abgesetzt ist. Als drittes erscheint ein Elb in blauer Robe mit blitzartigen Knotenmustern, die aus silbernen Fäden gestickt sind. Er hat weißblonde Haare und auffällig blaue Augen, welche die Farbe eines wolkenlosen Sommerhimmels haben. Er trägt einen verzierten Holzstab, der einen Adler aus strahlendes Silbergold (celestischem Mithril) an seiner Spitze hat und darunter das Banner von Veldun trägt. Er wirkt streng, erhaben und distanziert und löst Ehrfurcht aus, so dass man sich in seiner Gegenwart sich klein und unbedeutend fühlt. Trotzdem wirkt er anziehend und faszinierend auf alle und man hat das Gefühl, dass seine Gegenwart erhebend und erbaulich ist. Die Drei gehen mit den beiden Kriegern an Land und den Helden fällt auf, dass sie ähnliche Rüstungen tragen wie Augustus, jedoch aus Mithril und Gold. Beide sind goldblond und hochgewachsen, sind mit Schwert, Schild und Speer bewaffnet und tragen unter ihrer Rüstung ein graues Lederwams. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor tritt hervor, um den obersten Gesandten mit einer tiefen Verbeugung zu begrüßen, welcher dieser erwidert, bevor  sie auf elbisch höfliche Begrüßungsformeln austauschen, die nur Octavia halbwegs verstehen kann:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt; „''Elen sila lumenn omentielvo.''“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung.) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt; „''Mae govannen.''“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Gut getroffen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dieser Begrüßung wendet sich Gwaerenor den Helden zu und nähert sich ihnen mit der Gesandtschaft. Schließlich stellt er ihnen die drei Elben vor: Laerandir, der Gesandte des Königs Tiranduil von Veldun, seine Begleiter ''Hofrat'' Periath und Thalion, ein ''Lamgalâdhir'', was mit „Lichtsprecher“ übersetzt werden kann. Die Helden verneigen sich ehrfürchtig und die Elben erwidern die Geste. Dann stellt Gwaerenor die Helden der Drachenträne vor: [[Alethon]]-Priester Kenjiro Asai, Krieger Augustus Octavius, den Finder von Lorns Horn, Held Henk Hjaldinger und die Firen-ithron &amp;lt;small&amp;gt;(sterblicher Geanist)&amp;lt;/small&amp;gt; Octavia Ardera. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir begrüßt die Helden und übermittelt seine Grüße aus Veldun in fließendem Barthavisch:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung. Ich entbiete euch Grüße aus dem Elbenreich Veldun. &amp;lt;br/&amp;gt;Es ist mir eine große Ehre, euch persönlich hier anzutreffen, und ich freue mich auf einen Austausch.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden erwidern noch, dass die Ehre ganz auf ihrer Seite sei, und verneigen sich tief, doch mehr wird zuerst nicht geredet, da Gwaerenor den Gesandten und seine beiden Begleiter nach oben führt. Die Helden folgen ihnen mit den anderen Elben zum Baum und dort verabschiedet sich Gwaerenor vorerst von ihnen, da er zunächst allein mit der Gesandtschaft reden wolle, und zieht sich mit den anderen Elben in die Thronhalle zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum sind die Elben im Baum verschwunden, kommt Iustus zu den Helden und fragt nach dem angekommenen Schiff und seiner Bedeutung. Als er von dem Gesandten erfährt, will er wissen, was der Gesandte hier wolle und worum es wohl gehe. Doch die Helden müssen ihn damit vertrösten, dass sie auch erst mehr Informationen erhalten werden. Sie stellen Iustus aber in Aussicht, dass es bald zurück nach Barthavion gehen werde, was dieser sofort den anderen mitteilen will und sich zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch mit dem Gesandten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden irgendwann von einem Elben in die Halle gebeten, wo ein köstliches Essen aufgetischt ist und Hüter Gwaerenor, der Gesandte Laerandir, Hofrat Periath und Lichtsprecher Thalion bereits an der Tafel sitzen und sich höflich erheben, als die Helden eintreten. Gwaerenor weist ihnen ihre Plätze gegenüber der Gesandtschaft und alle setzen sich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir erhebt als erstes die Stimme und dankt den Helden im Namen seines Königs Tiranduil und von ganz Veldun für die Erlösung von [[Sereg]] und die Stilllegung des Nebenschlunds. Er weist die bescheidenen Helden darauf hin, dass ihre heroische Tat für alle Elben in seiner Heimat eine große Bedeutung besitze und sie sich darüber bewusst sein sollen, dass man ihre Namen in Veldun bald durch viele, ruhmreiche Lieder kennen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laerandir spricht dann über die Gründe für seine Anwesenheit und sagt, dass er auf der einen Seite deshalb da sei, um mit Gwaerenor über die Zukunft von Galadh-Bôr und den weiteren Kampf gegen die [[Loigg'Il]] zu reden, den Veldun mit voller Entschlossenheit weiterführen wolle. Kenji fängt an, dem Gesandten einiges über die Gedankenschinder zu erzählen und berichtet von dem Bündnis der Loigg'Il mit dem [[Bund des Xul]]. Als Kenji die Kolonien der Loigg'Il anspricht, berichtet Laerandir von ausgelöschten Außenposten an Velduns Küsten, die wegen des vermehrten Verschwindens von Schiffen aufgefallen waren, und Henk erwähnt die Karte der Kolonien, welche die Helden in Bußßeuxuß Versteck gefunden haben (vgl. [[Im Nebelschlund#Episode 22: Sichten und Sichern|Episode 22.22]]). Obwohl die Loigg’Il eine Ausweitung ihrer Stadt planen, schätzen die Helden, dass sie sich aus den Kolonien an den Küsten zurückziehen werden, da die realistische Chance besteht, dass der dunkle Kult seine Pläne eines neuen [[Mythische_Zeitalter#Eskalation_und_Entfesselung_der_.C3.9Cbel_-_Das_Schwarze_Zeitalter|schwarzen Zeitalters]] aufgrund des Einsatzes der Helden nicht mehr verwirklichen werde. Der Gesandte will von den Helden auch noch Schwachstellen der Gedankenschinder wissen und Henk erzählt, dass das Gehirn ihr empfindlichster Teil sei, und berichtet im Anschluss von der Forschung von Magus [[Gildon Ipnosi]] und von der [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Ceremorphose]] der Loiggg'Il. Außerdem erwähnt er, dass die Gedankenschinder keinerlei Emotionen kennen würden, was auch eine Schwachstelle sei, und Octavia ergänzt noch, dass sie auch anfällig auf Feuer reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gespräches fällt den Helden auf, dass der Hofrat Periath jeden, der etwas sagt, mit seinem durchdringenden, wenngleich wohlwollenden Blick, genau beobachtet, als ob er in einen hineinsähe. Auch wenn dies sein natürlicher Blick zu seinen scheint, fühlen sich die Helden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Laerandir über den zweiten Grund seiner Reise. Er weist darauf hin, dass Veldun durchaus bewusst sei, dass sich in Barthavion wieder einmal dunkle Mächte zusammenbrauen, und ist deshalb auf dem Weg zu dem Zwergenkönig, um diesen wegen ihres [[Alter Bund|alten Bundes]] die Unterstützung von König Tiranduil anzubieten. Den Helden ist bewusst, dass Laerandir auf den alten Bund zwischen [[Elben#Die Geldelben|Goldelben]] und [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbartzwergen]] gegen die unterweltanbetenden [[Menschen#Die Luggulaner|Luggulaner]] aus [[Luggulabdubur|Luggul]] anspielt, welcher vor dem Völkerzug nach Barthavion existierte. Laerandir fährt fort, dass auch in Veldun bereits bekannt sei, dass sich die Probleme mit dem Bund des Xul in Barthavion zuspitzen und alte Übel drohen, die Herrschaft über Eboria zu erlangen, um die Welt in ein neues schwarzes Zeitalter zu stürzen. Dem Elbenkönig sei bewusst, dass sich alle Mächte des Lichtes nun wieder vereinen müssen, um gegen die Bedrohung aus der Unterwelt anzukämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laerandir bedauert, dass den Elben in Veldun der Ernst der Lage erst bewusst wurde, als sie davon erfuhren, dass der dunkle Kult sogar den schwarzen König zurückholen und Veldun im Meer versinken lassen wollte, denn sonst hätten sie schon längst ihre Unterstützung angeboten. Laerandir beklagt, dass  der Zwergenkönig leider sehr stolz sei und nicht gern um Hilfe frage, weshalb sich der Elbenkönig entschied, ihm entgegenzukommen, so dass der Zwergenkönig sich nicht die Blöße geben muss, als hilfesuchender Bittsteller aufzutreten. Laerandir deutet außerdem an, dass es viele Dinge mit dem Zwergenkönig zu besprechen gäbe und es auch um alte Geheimnisse ginge, die nach Meinung des Elbenkönigs schon längst gelüftet sein sollten und dass es nun in der Entscheidung des Zwergenkönig liege, den Bewohnern von Barthavion endlich die Wahrheit über ihre Heimat mitzuteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl diese Andeutung die Helden sehr neugierig macht, geht Laerandir nicht mehr darauf ein und spricht stattdessen die Erkrankung des Zwergenkönigs an, von welcher er durch Gwaerenor gehört hat. Laerandir empfindet es leider als typisch, dass der Zwergenkönig die Elben aufgrund seines enormen Stolzes nicht um Hilfe gebeten habe, und möchte von den Helden möglichst viele Informationen zu der Erkrankung bekommen. Diese stellen heraus, dass es sich nicht um eine normale Krankheit handelt, sondern vielmehr ein Fluch dahinterstecken könnte. Laerandir beschließt, sofort eine Taube nach Veldun zu senden und darum zu bitten, dass Cuineniel &amp;lt;small&amp;gt;(Lebenswasser)&amp;lt;/small&amp;gt; von der Erkrankung des Zwergenkönigs unterrichtet wird. Bei dieser handelt es sich um die Lichtsprecherin von [[Hylea|Nestel]] und er hofft, dass diese unverzüglich mit einer eigenen Gesandtschaft nach [[Throal|Barthador]] aufbricht, wo er hofft, sie anzutreffen, wenn es selbst dort ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend bedankt sich Laerandir bei Augustus für Lumenisas Erlösung und berichtet, dass diese nach Veldun zurückgekehrt ist, nachdem der Fluch gebrochen war, und von Augustus‘ Hilfe bei der Brechung des Fluches durch das Horn von Lorn und der Rettung vom Schwan Auroneth erzählt hat. Augustus nimmt den Dank bescheiden entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor erwähnt dann, dass es dem Gesandten eine Ehre wäre, wenn sie zusammen nach Barthavion reisen würden. Das neue Schiff sei fertiggestellt und habe Platz für die Helden und alle weiteren Überlebenden, so dass alle in ihre Heimat zurückkehren können. Gwaerenor schätzt, dass sie bei dem strahlenden Herbstwetter spätestens in zwei Tagen die Küste Barthavions erreichen würden. Die Helden freuen sich über das Angebot und nehmen es dankbar an. Dann entlässt Gwaerenor die Helden aus der großen Halle, da er sich noch mit dem Gesandten besprechen möchte, und bittet sie,  die Männer über die baldige Abreise zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Baum wird Augustus von einem der Wächter angesprochen, welcher ihm auf fließendem Barthavisch offenbart, dass ein guter Freund von ihm der Enkel des Helden Algarn sei, dessen Verschwinden immer ein großes Rätsel blieb, bis Lumenisa zurückkehrte und von Augustus‘ Heldentat berichtete. Der Wächter dankt Augustus im Namen von Algarns Enkel, dass er dessen Großvater gefunden und die Überreste bestattet hat. Der Enkel ist froh, dass der Dämon bezwungen und der Tod von Algarn gerächt wurde. Als Augustus auf die Rüstung aufmerksam macht, die einst Algarn gehörte, überbringt der Wächter ihm die Botschaft, dass Algarns Enkel denkt, dass Augustus würdig sei, sie fortan zu tragen. Dann verabschiedet sich der Wächter und die Helden machen sich auf den Weg zu ihren Freunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Gefährten sagen, dass es morgen nach Hause geht, freuen sie sich riesig und können es kaum erwarten. Sie wollen wissen, wer die Elben seien, die mit dem Schiff ankamen, und warum sie hier sind. Als die Helden ihre Fragen beantwortet haben, fangen sie an, ihre Sachen zu packen. Wigo ist besonders aufgeregt und quetscht Henk aus, wo sie auf dem Schiff schlafen werden, wie lange die Reise dauern wird, ob sie zusammen auf dem Schiff sind, welches Schiff sie nehmen werden und vieles mehr. Henk verspricht ihm, dass sie gemeinsam auf einem Schiff reisen werden und in etwa zwei tagen Barthavion erreichen würden. Wigo meint, es müsse unbedingt noch was mit Henk besprechen, und fragt ihn, ob sie auf der Rückfahrt dafür etwas Zeit finden können. Henk fragt sich zwar, um was es wohl ginge, nickt Wigo aber zu. Dieser ist zufrieden und zieht sich zum Packen in die Hütte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich zur Ruhe und legen sich schlafen. In dieser Nacht schlafen alle ruhiger und ohne Albträume, nur Augustus ist unruhig und wälzt sich herum. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 03: Heimreise nach Barthavion - Teil 1 === &lt;br /&gt;
'''30. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verabschieden sich von [[Gwaerenor]] und bekommen Wasser von [[Hylea|Nestels]] Quelle und ein Stück Rinde der [[Silma-Esche]] [[Galadh-Bôr]] geschenkt. Henk spricht mit Wigo über ihre Zukunft und sie werden Blutsbrüder. [[Iustus Trebatius|Iustus]] spricht mit Octavia über seine Erkenntnisse aus den Gesprächen mit Gwaerenor, Octavia gerät mit Augustus wegen des Umgangs mit seiner Verbannung aneinander und Henk schlägt den anderen Wigo als Mitglied im [[Bund des Lichtes]] mit Ausbildung durch [[Egeil von Wallenrode]] vor. Kenji unterhält sich mit Henk über das Schicksal von Helden und redet mit ihm über seine Beziehung zu Octavia.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
30. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wachen früh auf und können die Abreise kaum erwarten. Sie eilen die geschwungene Rampe den Stamm hinab und beobachten dabei, wie die Matrosen ihre Sachen zusammenpacken und auch die Lavaechsenhäute mitnehmen, die sie zu Leder verarbeitet haben. In der großen Halle ist bereits das Frühstück für die Helden bereitet und sie sprechen beim Essen über ihre Erlebnisse an diesem Ort. Ihnen wird bewusst, dass sie Heimweh haben und sich freuen, die Gesellschaft der Elben hinter sich zu lassen. Besonders Henk empfand es als anstrengend, sich immer so zusammenreißen zu müssen, um dem hohen Standard der Elben gerecht zu werden. Er empfindet es als entspannend, sich auch mal wieder gehen lassen zu können. Sie spekulieren auch darüber, was sie in Barthavion erwarten könnte, doch beenden sie das Gespräch, um schnellstmöglich aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Halle treffen sie auf Gwaerenor, der sich mit anderen Elben unterhält. Die Helden erkennen den Schmied mit seinem Gehilfen wieder, die ihre Waffen zurückbringen. Jeder bekommt seine Waffe ausgehändigt, sie ist ordentlich geputzt und gepflegt und selbst Augustus ist mit der Behandlung zufrieden. Henk wird auf eine kleine Schmiedemarke hingewiesen, die an seinem Dolch versteckt an der Parierstange angebracht ist und bei der Reinigung auffiel. Auch Henks Mantel wurde ausgebessert und macht einen guten Eindruck, bei Augustus Rüstung wurden teilweise die Lederbänder erneuert. Gwaerenor teilt ihnen mit, dass die Matrosen schon an Bord wären, und alle gehen zum Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff wurde bereits startklar gemacht und die Elben prüfen noch alles und machen letzte Vorbereitungen. Auf dem Schiff kann man sich vorrangig nur auf dem Deck aufhalten, denn es gibt kein Unterdeck. In der Mitte wurde aber ein Zelt errichtet, welches den Helden als Schlafplatz angeboten wird. Die anderen Männer haben es sich bereits auf Deck niedergelassen. Ansonsten gibt es nur zwei kleine Lagerräume unter den Hochdecks an den Schiffenden, in welchen sich aber vor allem die Lebensmittel befinden. Gwaerenor stellt den Helden ihren Schiffslenker Vorondil vor, welcher sie mit 12 Elben nach Barthavion bringen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verabschiedung von Gwaerenor'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|left|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
Bevor die Helden an Bord gehen, spricht Gwaerenor sie an:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Lasst mich nun zum Abschied noch einmal die Gelegenheit ergreifen, euch zu danken. Ihr habt unseren goldenen König Sereg erlöst und mit ihm ganz Veldun vor dem Untergang gerettet, indem ihr den Nebelschlund zum Schweigen brachtet. Mein ganzes Volk dankt euch und wird eure Hilfe nie vergessen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Begegnung mit euch &amp;lt;small&amp;gt;(blickt auf alle Helden)&amp;lt;/small&amp;gt; hat mein Bild der jungen Völker sehr geändert, wenn auch zunächst zum Schlechten hin. &amp;lt;small&amp;gt;(blickt vorwurfsvoll zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt; Doch eure Taten im verborgenen Tal Dolen Talath haben mich von euren guten Seiten überzeugt, so dass ich auch deine &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt;  Verirrung und die Zerstörung von Dogeons Zuflucht inzwischen verzeihen kann, da ihr im Anschluss so viel Gutes bewirkt habt. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bitte nimm meinen Rat an &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt; und besuche das Heiligtum der Druiden in den balmarischen Sternenwälder. Sie können dir helfen, deine Magie besser zu verstehen, und dir zeigen, wie du einen freundschaftlicheren Zugang zu den Wurzelkräften finden kannst. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia bedankt sich für den Rat und Kenji nutze die Gelegenheit, um sich bei Gwaerenor für seine Hilfe und die Gastfreundschaft zu bedanken. Dieser nickt freundlich und lässt eine große, geschlossene Amphore bringen. Er überreicht sie Kenji mit den Worten:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr batet um etwas Wasser aus Nestels Quelle und gerne erfüllen wir eure Bitte. ''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ergreift Henk das Wort und dankt Gwaerenor für ihre Hilfe beim Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] (vgl. [[Die Fahrt der Baiula_Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]). Er betont, dass es ihnen eine Ehre gewesen ist, an der Seite der Elben gekämpft zu haben. Gwaerenor erwidert, dass es allen Elben eine große Ehre ist, an der Seite jener epischen Helden gekämpft zu haben, welche den goldenen König Sereg erlösten und Veldun vor dem Untergang retteten. Dann holt er ein Tuch hervor, in das etwas eingewickelt ist. Während er spricht, enthüllt er den Inhalt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich habe zum Abschied ein Geschenk für euch, dass euch an diesen Ort erinnern soll und euch sicher durch die Wildnis der Sternenwälder führen kann. Solange ihr diese Rinde von Galadh-Bôr bei euch tragt, wird der Wald euch als Teil seiner selbst betrachten und die wilden Geschöpfe werden euch nicht als Feinde empfinden. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gwaerenor überreicht Octavia das Tuch mit dem polierten Stück Silma-Esche, welches eine wunderschöne Maserung hat, die wie von silbernen Fäden durchzogen scheint. Als die Helden die Rinde bewundert haben und an Bord gehen, verabschiedet Gwaerenor sie mit einem Segen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai gaer ech alfirin! &amp;lt;small&amp;gt;(„Möget ihr gesegnet sein!“)&amp;lt;/small&amp;gt; Wir Elben von Galadh-Bôr werden jeden Tag unsere Gebete an die Calanir richten, damit sie euch beistehen in euren bevorstehenden Kämpfen. Die Erinnerung an euch wird ewig in unseren Liedern weiterleben! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Abschied singen alle Elben ein Lied, während das Schiff ablegt. Octavia kann verstehen, dass es sich um ein Lied handelt, in welchem der Goldene König und dessen Erlösung erwähnt wird. Dann vernimmt sie auch die Namen der Helden, denn scheinbar ist es ein neues Lied über ihre Taten, was die Elben singen. Octavia und Augustus wirken so, als ob sie dies als sehr angemessen empfinden, während Kenji vor Verlegenheit ein rotes Ohr bekommt und Henk sich peinlich gerührt weggeduckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben setzen sich an die Ruder und beginnen zu singen. Sie navigieren das Schiff sicher aus der stürmischen Bucht und es wirkt fast so, als ob die Wellen das Schiff trotz der starken Strömungen sanft über Meeresoberfläche tragen. Kenji ist fasziniert von der Synchronizität der Ruderschläge, die so gleichmäßig und präzise sind, wie es keiner der Helden je gesehen hat, denn alle Elben verschmelzen dabei zu einer einzigen Einheit und ihre Bewegungen sind völlig aufeinander abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schiff die Südspitze der Götterinseln umschifft hat und die großen Vulkane der Ostseite der Hauptinsel sichtbar werden, nimmt es Ostkurs auf und die Helden verteilen sich an Deck. Kenji zieht sich in das Zelt zurück, um zu beten, Augustus macht Liegestütze im Heck des Schiffs und Octavia steht an der Reling und blickt auf die Inseln zurück, deren einer Vulkan mittlerweile erloschen scheint. Henk sucht Wigo auf, denn dieser hatte um ein Gespräch gebeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Wigo'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo erzählt Henk, dass er sich zu Beginn als blinder Passagier bei den Elben auf ein Schiff geschlichen habe, da er die Helden retten wollte. Da die Elben aber mit einem ganz anderen Seegang segeln und viel schneller als alle anderen Schiffe seien, die er jemals gesehen habe, konnte er sich irgendwann nicht mehr festhalten und sei nur nicht von Bord gefallen, da einer der Elben ihn gerettet habe. So sei er jedoch aufgeflogen und die Elben wären etwas sauer, dass er sich aufs Schiff geschlichen habe. Auch Gwaerenor habe ihn nachher sehr ernst gesagt, dass er sich selbst und auch die Elben gefährdet habe und dass sie ihm bei einem zweiten Versuch aufs Schiff zu schleichen vielleicht nicht mehr retten können, wenn er von Deck fiele. Seitdem habe er es nicht mehr versucht und sei bei den Männern geblieben und habe ihnen beim Kampf gegen die wilden Lava-Echsen geholfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk lobt und dankt Wigo für seinen Einsatz auf der Götterinsel, als er Henk aus der Gefangenschaft von Hazug-Ságok befreite und damit die ganze Gruppe rettete (vgl. ([[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_44:_Ende_der_L.C3.BCgen|Episode 21.44]]). Henk stehe dafür immer in seiner Schuld, woraufhin Wigo flapsig meint, er könne sie ja jetzt einlösen. Doch dann wird er sehr still und Henk entdeckt, dass Wigo etwas Angst macht, und spricht ihn direkt darauf an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo gesteht, dass er fürchtet, Graltiks Männer könnten sich nach über ihrer Rückkehr nach Barthavion rächen, weil er sie ja hintergangen habe. Dann erzählt er Henk die Geschichte, wie er sich für die Aufnahme in Graltiks Gilde an Bord der Baiula Spei schleichen sollte, um bei Grimmschnitts Überfall die Segel oder das Steuer zu sabotieren. Henk lacht, da er Wigo sehr schnell entdeckt hatte, und macht dem Jungen klar, dass ein solcher Auftrag Selbstmord ist und Graltiks Leute ihn nur benutzen wollten und mit seinem Tod kalkulierten. Henk erinnert Wigo an Grimmschnitt, welcher Graltik vor dem Bund des Xul warnen wollte, und erzählt ihm von weiteren Männern, die alle Graltik zum Umdenken bewegen wollen. Weil Henk aber das Risiko für Wigos Leben nicht ganz ausschließen kann, fragt Wigo ihn nach dem Schutz der Füchse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk vermittelt Wigo vorsichtig, dass er ausgestiegen und nicht mehr bei den Füchsen sei, woraufhin Wigo sich große Sorgen macht, denn ein solcher Schritt für gewöhnlich mit dem Tod verbunden endet. Henk beruhigt ihn ein wenig du erzählt, dass ein Freund von ihm darüber zu entscheiden habe. Da die beiden also nun beide im gleichen Boot sitzen, fragt Wigo, ob er bei Henk bleiben könne, wenn sie zurück sind, da er keine Ahnung habe, wo er sonst hin kann. Er wolle auch nicht wieder auf die Straße zurück oder mit Verbrechen zu tun haben. Er wolle nun anständig werden, denn er habe auf ihrer gemeinsamen Reise gelernt, dass es wichtigere Dinge gäbe, denen man sich widmen könne, als sich planlos durchs Leben zu tricksen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk versucht ihm verständlich zu machen, dass die Reise mit ihnen zu gefährlich für ihn werden würde und bietet ihm stattdessen an, dass er vielleicht in der [[Gaius_Octavius_Aequus#Villa_des_Aequus|Villa des Aequus]] bleiben und sich dort nützlich machen könne, falls er nicht zu seiner Freundin Heli gehen wolle. Doch Wigo will unbedingt weiter gegen den Dunklen Kult kämpfen will, um Barthavion zu retten, denn erst wenn dann alles sicher ist, will er zu seiner Freundin nach Lyo. Daraufhin bietet ihm Henk an, Mitglied im [[Bund des Lichtes]] zu werden und sich in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Nauried]] von dem Veteranen [[Egeil von Wallenrode]] im Schwertkampf ausbilden zu lassen. Das gefällt Wigo gut, er bittet sich aber noch etwas Bedenkzeit für seine endgültige Entscheidung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk macht Wigo klar, dass sie immer miteinander verbunden sein werden, und vollzieht mit ihm die Blutsbrüderschaft. Glücklich schlägt Wigo ein und wird dann von Henk zu Abdrushin geschickt, um den Schnitt in der Handfläche zu verbinden. Henk selbst lässt noch einige Tropfen seines Blutes ins Meer fallen, bis die Wunde geschlossen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iustus spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mittag spricht [[Iustus Trebatius|Iustus]] Octavia an und fragt sie, ob sie an dem Wasser von Nestels Quelle etwas Besonderes bemerkt habe. Als sie ihm die Wirkung des Wassers während eines Bades schildert, hört Iustus interessiert zu und erklärt dann, dass das Wasser mit [[Ambrosia]] versetzt sei, was darauf schließen ließe, dass an diesem Ort Wasser durch die Macht der [[Weiße Götter|Weißen Götter]] in Ambrosia umgewandelt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia berichtet Iustus von ihren Erlebnissen in [[L'yreh]] und erzählt von dem Versuch der [[Loigg'Il]], ihre Erinnerungen zu verfälschen. Sie schildert die Art der Manipulation, in der die Erinnerungsinhalte verändert wurden, so dass bei ihren Unfällen in der Vergangenheit viele Menschen umgekommen waren. Octavia gesteht Iustus, dass sie durch diese Erfahrung erst richtig verstanden habe, wie wichtig die Disziplin sei, die ihre Mutter immer von ihr verlangte. Nur durch diese Disziplin habe sie die Kraft aufgebracht, ihre Emotionen zu kontrollieren und Schlimmeres zu verhindern. Sie musste sich eingestehen, dass sie anscheinend schon immer insgeheim gewünscht habe, ihr Potential einmal auszuschöpfen, und Octavia ist bewusst geworden, dass diese Macht eine größere Verführung darstelle, als sie gedacht habe. Ihr wurde klar, dass die Illusionen der Loigg’Il vermutlich Realität geworden wären, wenn sie sich nicht an die Vorgaben ihrer Mutter gehalten hätte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Iustus.png|miniatur|rechts|Magus [[Iustus Trebatius]]]]&lt;br /&gt;
Auf Octavias Nachfrage, was er auf [[Galadh-Bôr]] gemacht habe, erzählt Iustus von intensiven Gesprächen mit [[Gwaerenor]] über Zauberei. Octavia will wissen, ob Iustus neue Erkenntnisse gewinnen konnte, und dieser entschuldigt sich zunächst bei ihr für seine Versuche, aus ihr eine Arkanistin machen zu wollen. Iustus gesteht, dass der Austausch mit Gwaerenor ihm neue Erkenntnisse über die „Natur der wilden Magie“ eröffnet habe, welche die Elben und auch Octavia wirken. Er weist Octavia darauf hin, dass es eine Frage des Alters und der Erfahrung ist, die Magie zu meistern. Doch nach der Rückkehr der Helden glaube er daran, dass Octavia es schaffen könne, die Magie zu meistern, wenn sie ihre Gefühle im Griff bekommt. Denn mit dem nötigen Bewusstsein und der Emotionskontrolle sollte es auch für Normalsterbliche möglich sein, Kontrolle über die Magie zu erhalten. Gwaerenor wies Iustus auch auf den Ausgleich der sogenannten „Wurzelkräfte“ hin, denn bei vielen besteht die Gefahr, dass ein einzelnes Element die Vorherrschaft erlangt und der Geanist dann Gefahr läuft, sich wie [[Ignus]] in der Natur dieses Elementes zu verlieren. Gwaerenor wies auch darauf hin, dass selbst Elben sich in der Magie verlieren können, wie es  Sereg passiert ist. Iustus empfiehlt Octavia, auf alle Fälle das balmarische Druidenheiligtum aufzusuchen, zu welchem Gwaerenor sie eingeladen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden stehen noch etwas an der Reling und blicken über das weite [[Bartha-Bucht|Meer]], als Iustus Octavia erzählt, dass Gwaerenor durch seine Wissbegier anscheinend etwas überfordert und schließlich sogar genervt war, obwohl er mit unglaublich viel Geduld und Mühe auf seine anstrengenden Fragen geantwortet habe. Doch Iustus gesteht seine Verwunderung darüber, dass die Elben sich diese trotz ihres großen Wissensschatzes und Intelligenz vor den Erkenntnissen der magischen Forschung verschließen. Seiner Meinung nach könnten sie ihre Macht ins Unermessliche steigern, wenn sie sich für alle Mysterien des Kosmos öffnen würden. Wie Elben sich absichtlich gegenüber den Möglichkeiten verschließen können, welche ihnen die Beschäftigung mit der [[Arkanmagie]] bieten würde, bleibe ihm ein großes Rätsel. Er findet es jedenfalls nach seinen Gesprächen mit Gwaerenor nicht mehr verwunderlich, warum ein großes Reich wie Veldun untergehen konnte, während inzwischen Thyrna fast ganz Eboria beherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Schiffe die [[Götterinseln]] umrundet haben und auf Ostkurs gegangen sind, kommt ihnen am Nachmittag ein Schiff entgegengesegelt. Es stellt sich als das Schiff der rückkehrenden Elben heraus. Beide Schiffe verlangsamen ihrer Fahrt und rufen etwas herüber. Octavia kann verstehen, dass sie etwas wie &amp;lt;big&amp;gt;„''Mae padad''“&amp;lt;/big&amp;gt; „''gut angekommen''“ und „''alle sicher an Land gebracht''“ sagen. Dann fahren sie weiter Richtung Galadh-Bôr und die anderen Schiffe nehmen ihren Kurs nach Perlheim wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht zu Octavia und erzählt ihr von Wigos Absichten und der Idee, Wigo im Bund des Lichtes aufzunehmen und zur Kampfausbildung nach Nauried zu schicken, wo er auch vor den Nachstellungen von Graltiks Männern sicher sein sollte. Octavia findet die Idee gut und unterstützt den Plan. Währenddessen kommt Kenji nach seiner Meditation aus dem Zelt und sieht nach den Matrosen. Er spricht kurz mit [[Baiula_Spei#Offiziere:|Ibendorn]], der ihm von der Bestattung von Matrose [[Baiula_Spei#Matrosen:|Finstertann]] und der Andacht für ihre anderen gefallenen Kameraden der Kosliner Seelöwen erzählt. Kenji verspricht ihm, in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]] eine Andacht zu ihrem Gedenken abzuhalten. Dann gesellt er sich zu seinen Freunden Henk und Octavia und erfährt von Wigos Wunsch, den er ebenfalls gutheißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavia spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Henk und Kenji weiter unterhalten, sucht Octavia ihren Bruder Augustus auf, welcher am Heck des Schiffs sein Krafttraining absolviert. Sie will von ihm wissen, wie er zu einem baldigen Gnadengesuch an den thyrnischen Kaiser zur Aufhebung seiner Verbannung steht. Doch Augustus ist von einer möglichen Wiederkehr nach [[Thyrna]] nicht begeistert und argumentiert zunächst, dass er durch seine Taten sein Anrecht verwirkt habe, dazu zu gehören und deshalb zurecht verbannt worden ist. Als Octavia Augustus an seine thyrnische Pflicht gegenüber seiner Familie erinnert, weist dieser sie darauf hin, dass er zu viel Schande über seine Familie gebracht habe, um Stammvater Cygnus überhaupt noch nacheifern zu können. Außerdem habe er stets nur seine Pflicht getan und auf andere gehört, doch gerade dies habe schließlich dazu geführt, dass er die schlimmsten Verbrechen beging, ohne darüber nachzudenken. Um nicht wieder blind Befehlen oder Traditionen zu folgen, wolle er jetzt seinem eigenen Willen folgen und zum ersten Mal selbstbestimmt handeln. Octavia ist nicht begeistert und will ihn umstimmen, indem sie sehr ideell von einem Leben in Thyrna schwärmt. Doch Augustus wirft ihr vor, in einer Scheinwelt zu leben, weil sie niemals lange genug in Thyrna war, um erkennen zu können, dass alle thyrnischen Ideale dort oft nur eine falsche Schau seien. Er weist sie darauf hin, dass er selbst die Doppelmoral dort erlebt habe und daher wisse, dass Thyrna mehr Schein als Sein sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch hat sich langsam hochgeschaukelt und die beiden sind im Verlauf immer lauter geworden, so dass Henk und Kenji mitbekommen, dass die beiden streiten. Augustus schickt Octavia dann fort, da er noch trainieren wolle, und sie zieht sich verärgert in das Zelt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch von Henk und Kenji verweilt noch etwas bei Wigo, der plant, nach dem Kampf gegen den Bund des Xul auf die Insel Lyo zu gehen und sich dort gemeinsam mit seiner Freundin Heli ein Leben aufzubauen. Kenji fragt Henk, ob dieser nach ihrer Rückkehr nach Barthavion einen Abstecher nach [[Freywall]] machen will, um Viola zu sehen. Henk ist sich nicht sicher, ob die Zeit es erlaubt, würde es sich aber wünschen. Kenji sinniert, darüber, was nach dem Erreichen ihres Zieles sein wird, und Henk verrät ihm, dass er davon träumt, mit Viola zusammen eine Kneipe zu eröffnen, obwohl er sich keine Illusionen darüber mache, dass dies wohl nicht eintreten werde, da er wohl sterbe wie alle Helden stürben und dadurch etwas Entscheidendes bewirkten. Kenji bedauert, dass er sich damals bei Talina nicht anders verhalten hat, und würde es bei einer anderen Frau mittlerweile anders machen. Dann spricht er über seine Gefühle für Octavia, die er selbst als Narretei ansieht. Während Henk versucht, Kenji zu vermittlen, dass Octavia ihm nie ein Signal ihrer Zuneigung gesendet und er keine Chance bei ihr habe, will Kenji ihm zeigen, dass seine Gefühle für Octavia viel tiefer gehen als nur oberflächliche Anziehung. Im Gegensatz zu Ignus habe er echtes Interesse an Octavia und ihre Stärken jetzt erkannt. Henk konfrontiert ihn damit, dass er Octavia gar nicht als eigentliche Frau betrachtet, sondern eher als Zauberwesen, was dadurch große Ähnlichkeit mit Ignus aufweist. Als Kenji einwirft, dass auch er durch seine Abstammung alleingestellt in Barthavion sei, genau wie Octavia, macht Henk ihm klar, dass Octavia sich bei jedem Mann außer Ignus zusammenreißen muss, um ihn beim Sex nicht zu verbrennen, und verweist auf Kenjis linken Arm mit den Brandnarben (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 19: Die Gr.C3.BCne Festung|Episode 21.19]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ihr Gespräch ist zum Ende etwas impulsiver und lauter geworden, so dass Augustus sein Training unterbricht und zu den beiden geht. Er hat den Namen seiner Schwester im Kontext zu sexuellen Handlungen gehört und spricht die beiden darauf an. Er erfährt jetzt, dass seine kleine Schwester Octavia ein Verhältnis mit Ignus hatte und mit ihm intim wurde. Augustus ist empört über Octavias Doppelmoral, die ihm vorwirft, sich mit Elora einzulassen, und selbst so gegen thyrnische Sitten verstößt und die Ehre der Familie damit schadet. Henk spricht ihn auf sein Gespräch mit Octavia an und unterstützt Augustus in seinem Vorhaben, ein Held in Barthavion zu werden und kein Gnadengesuch zum Kaiser zu schicken. Kenji wirkt etwas betroffen, als ihm der Bericht von Augustus über den Streit nahelegt, dass Octavia die Gemeinschaft am liebsten so schnell wie möglich Richtung Thyrna verließe, und nur der Aufgabe wegen noch da sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 04: Heimreise nach Barthavion - Teil 2 === &lt;br /&gt;
'''30. Aletheon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji unterhalten sich über Augustus und die [[Thyrner]] und Henk rät Kenji zu einem Gespräch mit Octavia über den Tötungsversuch. Dann spricht Henk selbst mit ihr über ihren Streit mit Augustus und Octavia fragt ihn nach dessen Gefühlen für [[Elora von Tressburg|Elora]]. Kenji vertagt sein Gespräch mit Octavia und diese erklärt Augustus ihr Verhalten, dem danach Henk ins Gewissen redet. Kenji spricht mit Henk über seine Aufgabe, die Henk als Träger des Lichtes beschreibt und Henk versucht bei Octavia etwas Verständnis für ihren Bruder zu wecken. Vor dem Schlafen spricht Kenji mit Augustus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
30. Aletheon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Augustus wieder seinem Training zuwendet, unterhalten sich Henk und Kenji noch etwas über ihn und sein Verhältnis zu Thyrna. Henk kann sowohl ihn als auch die Position seiner Schwester Octavia nachvollziehen und würde gerne vermittelnd weiterhelfen. Er rät Kenji zu einem Gespräch mit Octavia, um nach ihrem Angriff auf ihn (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 41: Metamorphose|Episode 21.41]]) zu besprechen, wie es ihm damit geht. Kenji fragt sich, worauf ein solches Gespräch mit ihr hinausläuft, und räumt Henk gegenüber ein, sich viele Gedanken darüber gemacht zu haben, doch Henk meint, so etwas müsse man fühlen. Kenji fragt sich, ob alle überhaupt die volle Verantwortung für ihre Taten tragen würden, schließlich seien alle einer Manipulation des [[Mendakos]] aufgesessen (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei# Episode 43: Hazug-S.C3.A1gok|Episode 21.43]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht ins Zelt zu Octavia und fragt sie nach dem Streit mit Augustus. Sie betont, dass es kein Streit, sondern nur eine Meinungsverschiedenheit sei, und spricht über die Vorteile, sollte die Verbannung von Augustus aufgehoben werden. Es bedürfe nur einer Nachricht nach Thyrna, damit dort bekannt werde, was Augustus hier mit den anderen zusammen geleistet habe. Aber er sei schon immer eigensinnig gewesen und halte sich nicht an Regeln. Aber die Angelegenheit sei nicht nur sein Problem, sondern eine Sache der Familie, weshalb er etwas tun müsse. Henk hat Verständnis für Augustus und kennt das Gefühl, ein anderes Leben führen zu wollen. Dann fragt Octavia Henk nach Elora und ob Augustus‘ Entscheidung mit ihr zusammenhänge. Er weist Octavia darauf hin, dass sie kein Jahr in Thyrna leben könnte, und Octavia gesteht, dass ihr dies durchaus bewusst sei und sie sich diese Illusion längst aus dem Kopf geschlagen habe. Henk erzählt ihr Eloras Geschichte und offenbart, dass die beiden verliebt seien und Augustus Elora versprochen habe, sie vor ihrem Dämon zu retten. Octavia drängt darauf, dass dies mit Augustus geklärt wird, und Henk bietet an, mit diesem zu sprechen. Er weist sie darauf hin, dass die Geschwister sich sehr ähnlich sind und verlässt dann verlässt er das Zelt und erzählt Augustus von seinem Gespräch mit Octavia, welcher nicht begeistert darüber ist, dass seine Schwester nun von seinen Gefühlen für Elora weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sieht, dass Henk das Zelt verlässt, geht er zu Octavia und bittet sie um ein Gespräch, da er ihr noch Antworten schuldig sei. Doch diese gesteht ihm, dass sie zurzeit nur mit Augustus‘ Situation und Haltung beschäftigt ist, dass sie sich auf nichts anderes einlassen und konzentrieren könne. Daher verschiebt sie ihr Gespräch auf den morgigen Tag, nachdem sie hoffentlich mit Augustus einig geworden ist. Dann entschuldigt sie sich und winkt ihren Bruder zu sich herüber zum Zelt, der allerdings demonstrativ erst noch seinen Trainingssachen wegräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavia spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus ins Zelt gegangen ist, erzählt ihm Octavia von ihrem [[Octavias_Bibliothek#Schwur_.2824._Sideon 351_JF.29|Schwur]], den sie nach der Verwüstung von Dogeons Zuflucht geleistet hat (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 52: Schw.C3.BCre und_Riten|Episode 21.52]]). Sie möchte, dass ihr Bruder ihre Motive verstehen kann, warum ihr die Wiederherstellung der Familienehre so wichtig ist. Sie bittet Augustus, sich über die Nacht und den nächsten Tag zu überlegen, ob er bereit für eine Rückkehr in die thyrnische Gesellschaft sei oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gibt Augustus zu verstehen, dass er mit seiner Schwester nicht so trotzig reden und seinen Stotz und seine Sturheit besser ablegen sollte. In manchen Situationen könne man sich Stolz nicht leisten. Augustus drückt aus, dass er ein falsches Bild von Octavia hat und sie als fehlerlos empfindet, und Henk versucht ihm die Schattenseiten seiner Schwester bewusst zu machen. Er solle darüber nachdenken, damit er in Zukunft seine Entscheidung nicht bereuen würde. Wenn er sich aber gegen Thyrna entscheiden sollte, würde ihm in Barthavion immer ein Platz als Held offenstehen. Als Augustus sich über Octavia und Ignus aufregt, weist ihn Henk darauf hin, dass er anscheinend immer noch in der thyrnischen Prägung verankert sei und wie ein Thyrner denke. Augustus verspricht, darüber nachzudenken und wandert unruhig auf dem Deck auf und ab, jedoch abseits von Henk und Kenji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Octavia machen sich beide etwas vor, darüber sind sich Kenji und Henk einig. Kenji erzählt Henk, dass er in [[L'yreh]] zu sich gefunden und seine Stärke gefunden habe. Er habe immer gedacht, der Gruppe ein Ratgeber sein zu müssen, doch da Henk als Fährmann allen mit Rat und Tat zur Seite stehe, könne er sich voll auf das Licht konzentrieren. Henk gesteht ihm, dass er Kenji immer schon als Träger des Lichtes gesehen habe, und als Fährmann kann er einen Konflikt auch nicht lösen. Henk höre zu und entlarve dann die Selbstlügen, so rede er allen ins Gewissen, damit sie ihre Konflikte selbst lösen. Kenji sieht die Gruppe als Speerspitze der Götter, die es sich nicht erlauben können, nicht zu funktionieren. Dann gesteht er Henk, dass er gegenüber Octavia gelogen habe, denn er sei noch immer von Selbstzweifeln zerfressen und von widersprüchlichen Gefühlen durchdrungen. Henk wirft ihm vor, Zeit zu schinden und das Gespräch mit Octavia absichtlich hinauszuzögern, doch Kenji erklärt ihm, dass er sie bereits angesprochen habe, Octavia jedoch noch nicht so weit sei. Kenji deutet Henk gegenüber an, dass der Inhalt seiner Antwort Octavia wahrscheinlich nicht gefallen würde und sie eventuell danach nicht mehr mit ihm reden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklärt Kenji, dass er stolz auf ihn sei, wie er sich in L'yreh geschlagen und herausgefunden habe, was in ihm schlummerte. Kenji nimmt sich vor, in Barthavion noch einmal das Gespräch mit Archorbar zu suchen, um ihn auf Pyrrhon anzusprechen. Er fragt sich, warum er von diesem in gewisser Weise angelogen wurde, doch Henk erklärt Kenji, dass Geheimnisse keine Lügen sind und manchmal etwas zurückgehalten werden muss, wenn die Empfänger noch nicht so weit seien. Kenji gesteht, dass es Dinge in ihm gebe, die er immer bereuen werde, doch solche Anteile sollen ihm Kraft geben und nicht zur Belastung werden. Dann legt sich Kenji an Deck hin, um zu ruhen, während Henk sich entschließt, im Zelt bei Octavia zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk das Zelt betritt, ist Octavia noch wach und fragt ihn nach seinem Gespräch mit Augustus. Octavia ist über das Verhalten ihres Bruders irritiert und Henk versucht ihr zu erklären, dass Augustus ihre Argumente schon nachvollziehen könne und versprochen habe, darüber nachzudenken. Henk weist Octavia darauf hin, dass ihre Freiheit in gewisser Weise auch beschnitten würde, wenn Augustus‘ Verbannung aufgehoben und er  wieder das Oberhaupt der Familie würde, denn dann könne er sie im Interesse der Familie verheiraten, um politische Bünde zu schließen. Octavia sieht diese Möglichkeit als eher unwahrscheinlich an und betont den Einfluss, den sie durch die Aufhebung in Thyrna gewännen und den man für die richtige Sache einsetzen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus geht unruhig an Deck auf und ab und nähert sich dabei auch Kenjis Ruheposition, der auf dem Rücken liegend in den Nachthimmel blickt. Als dieser ihn bemerkt, spricht er ihn an und beginnt ein Gespräch. Augustus gesteht Kenji, dass er keine Ruhe findet, weil ihm so viele Gedanken durch den Kopf gehen. Kenji versucht ihn zu beruhigen und seine Gedanken zu ordnen. Sie sprechen über ihre familiäre Verbindung zueinander und  Augustus macht Kenji bewusst, dass er als Verbannter keine Einwände gegen eine Verbindung von diesem und Octavia habe, aber als Familienoberhaupt könne er eine solche Verbindung nicht mehr gutheißen. Wenn die Verbannung also aufgehoben würde, müsse sich Kenji Octavia aus dem Kopf schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 05: Heimreise nach Barthavion - Teil 3 === &lt;br /&gt;
'''1./2. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schiffe der Helden werden in der Nähe von [[Fuselfels]] von fünf  Piratenbooten überfallen. Octavia tötet mit einem Feuerpfeil den Käpt’n des Führungsbootes und ein Sturm versenkt alle Boote bis auf eines. Kenji spricht mit Octavia über sein Vertrauensverhältnis nach ihrem Mordversuch. Augustus erzählt Henk von seiner ersten Liebe und [[Abdrushin]] fragt Kenji nach den Sitten barthavischer Frauen. Augustus erteilt Octavia die Erlaubnis, in Thyrna von seinen Taten zu berichten, und Abdrushin informiert Kenji über seinen Handel mit einem Boten von [[Letor|Ihmet]], bevor sie in [[Perlheim]] ankommen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Octavia schlafen im Zelt, während sich Augustus und Kenji an Deck hingelegt haben. Das gleichmäßige Rudern der Elben lässt sie so tief ruhen, dass sie am Morgen geweckt werden müssen, als den beiden Elbenschiffen fünf Piratenboote auflauern und sich zum Entern bereitmachen. Als Ibendorn die Schiffe im Morgengrauen entdeckt, weckt er Augustus, welcher Kenji wachrüttelt, bevor beide Octavia und Henk aus dem Schlaf holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Piratenüberfall'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Piratenschiffe, welche die Elben von allen Seiten anzugreifen versuchen, können identifiziert werden. Es handelt sich um die „Bissige Moräne“, die „Loderzorn“, die „Blutmöwe“, die „Reißzahn“ und die „Faules Ei“. An die beiden letzten Namen erinnern sich die Helden aus Fuselfels, denn Henk hat auf der „Faulen Ei“ den Bericht vom ''triefenden Bill'' an ''Slindro die Flosse'', dem mittlerweile verstorbenen Kapitän der „Reißzahn“ belauscht (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 11: Pauls S.C3.BCppchen|Episode 21.11]]). Außerdem ist zu erkennen, dass die Piraten auf allen Schiffen ihre Speere bereithalten. Die „Bissige Moräne“ hat vorne einen Rammsporn, mit dem sie ein Schiff versenken könnte, und auf der „Loderzorn“ ist ein Siphon, eine Abfeuervorrichtung für Argosisches Feuer, zu erkennen, welches gerade mit einer Kartusche geladen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Männer kampfbereit machen und Augustus bereits vollgerüstet und bewaffnet ist, wirken die Elben entspannt und beginnen nur lauter zu singen. Die Piraten machen sich angriffsbereit du im Wind liegen die rauen Piratenstimmen, die dreckige Befehle wie &amp;lt;big&amp;gt;„''Schneller, ihr feigen Pocken!''“&amp;lt;/big&amp;gt; oder &amp;lt;big&amp;gt;„''Vorwärts,  faule Fischficker!''“&amp;lt;/big&amp;gt; zu ihren Männern brüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch je näher die Piratenschiffe kommen, desto mehr werden sie von Elementargeistern angegriffen. Aber obwohl ihre Schiffe von Wellen fast umgeworfen werden und der Wind an ihren Segeln zerrt, geben die Piraten trotzdem nicht auf und rudern stur weiter. Der Käpt’n der „Loderzorn“ brüllt sogar noch zu den Elbenschiffen herüber, dass sie sich ergeben sollen. Doch die Elben rudern jedoch stoisch weiter und die Helden sehen, dass sich ein Sturm über den Piraten zusammenbraut. Eine mächtige Bö bricht den Mast der „Bissigen Moräne“, das Schiff kentert und die Mannschaft treibt im Wasser. Doch anstatt den Angriff abzubrechen und den Männern zu helfen, schreit der Käpt‘n der „Loderzorn“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Los! Weiterrudern, ihr versoffenen Groghaie! Die Aallutscher können Schwimmen, aber die spitzohrigen Klunkerträger da haben fette Beute, sowas kriegen wir nie wieder! In die Riemen!!!!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ihre Segel im Sturm unbrauchbar sind, nähern sich die Piraten rudernd weiter den Elbenschiffen und fahren damit in ihr Verderben. Während Kenji über einen friedlichen Ausgang der Begegnung nachdenkt, hat sich Henk vorne zum Bug ihres Schiffes begeben. Die Piraten schaffen es nicht ganz in Wurf-Reichweite zu kommen, doch die „Loderzorn“ mit dem Argosischem Feuer nähert sich so weit, dass sie gleich einen Schuss abgeben könnte. Henk greift seine Schleuder und zielt mit einem Stein auf den Piraten, der das Siphon trägt. Gerade, als dieser das Argosische Feuer auslöst, trifft ihn Henks Geschoss am Kopf und er verreißt den Flammenstrahl, so dass glücklicherweise nur der äußere Teil des Buges in Brand gesetzt wird. Henk ruft sofort nach Octavia, die herbeieilt und konzentriert die Flammen auf der linken Seite löscht, während ein Elb auf der rechten Seite des Schiffes entspannt auf die Flammen einredet und sie so zum Erlöschen bringt. Henk warnt erneut die Piraten und rät zum Abbruch des Überfalls, doch aus etlichen Kehlen schallt ihm nur ein Wort entgegen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; width: 130px; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''G O L D ! !''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk und Octavia beschließen, die Piraten abzuschrecken, und Octavia feuert als Warnung einen Flammenpfeil direkt am Kopf des Käpt’n der „Loderzorn“ vorbei. Mit qualmendem Bart höhnt dieser &amp;lt;big&amp;gt;„''Daneben!““&amp;lt;/big&amp;gt; herüber und während er noch feixend an Deck steht, schießt Octavia einen weiteren Flammenpfeil hinterher und trifft den Kopf des noch lachenden Kapitäns, welcher daraufhin explodierte. Als die anderen Piratenschiffe dies mitbekommen, schreit der ''triefende Bill'' von der „Faulen Ei“ herüber: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; width: 450px; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Trugfisch ist tot, ich hab das Kommando!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturm ist inzwischen immer stärker geworden und der Mast der „Loderzorn“ bricht unter den starken Winden, stürzt seitwärts und lässt das Schiff kentern. Die Elbenboote selbst befinden sich im Auge des Sturms und werden nicht behelligt. Die „Blutmöwe“ und die „Reißzahn“ greifen die Schiffe seitwärts an und werden auf einen großen Wellenberg gehoben, so dass es so aussieht, als würden sie nun auf die Elbenschiffe geschleudert werden, doch plötzlich bricht der Wellenberg in der Mitte zwischen den Schiffen zusammen, so dass beide in die Lücke stürzen, ihre Masten sich verhaken und sie in die Tiefe gerissen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Piratenschiff, die „Faules Ei“ unter dem Kommando des ''triefenden Bill'', versucht jetzt, beizudrehen und den Angriff abzubrechen. Kenji betet zu den Göttern um die gnädige Rettung der Piraten. Die „Faules Ei“ kann tatsächlich den Kurs wenden, zahlt jedoch mit einem zerfetzten Segel und gebrochener Mastspitze einen hohen Preis. Aber es gelingt ihnen, nicht zu kentern oder zu sinken, bis der Sturm sich so schnell, wie er gekommen war, wieder beruhigte und die Elbenschiffe wieder ihren Kurs in Richtung Perlheim aufnehmen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:img piratenüberfall.png|300px|miniatur|rechts|Der Kurs der Elbenschiffe von [[Galadh-Bôr]] bis zum Ort des Piratenüberfalls]]&lt;br /&gt;
Delfine springen den Schiffen rechts und links vom Bug in den Wellen voran, während sich hinter den Schiffen Haiflossen ausmachen lassen, die vermutlich den gekenterten Piraten einen Besuch abstatten wollen. Octavia fragt sich, ob sie sich vielleicht in der Nähe von [[Fuselfels]] befinden könnten, was die anderen durchaus für möglich halten, da hinter ihnen die Insel Kroken erkennbar ist und sich weit im Norden die Inselgruppe der Knocheninseln abzeichnen könnte. Die Helden vermuten, dass die Piraten hier auf der Lauer lagen, weil sie zuvor vielleicht sogar zweimal das Elbenschiff gesehen hatten, welches die [[Freigeister]] nach [[Perlheim]] brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, jetzt erst einmal richtig zu Frühstücken und setzen sich dazu ins Zelt. Während des Essens überlegen sie ihr Vorgehen auf dem Festland und kommen überein, dass sie [[Archorbar]] kontaktieren müssen. Nach einiger Zeit verlassen Augustus und Henk das Zelt, das letzterer mit Augustus trainieren wollte, was allerdings nur ein Vorwand ist, um Kenji mit Octavia allein im Zelt zurückzulassen, damit sie sich endlich in aller Ruhe unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Octavia und Kenji'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sprechen die beiden noch über Augustus, der nach Octavias Ansicht nur heißblütige Entscheidungen träfe. Sie wünscht sich, dass Augustus seine Entscheidung in Bezug auf die Verbannung nicht eines Tages bereuen werde, denn er könne in dieser Sache eigentlich nicht nur für sich entscheiden und seine Familie unberücksichtigt lassen, obwohl Octavia fürchtet, dass Augustus wieder alles nur für sich ausmacht. Kenji ermutigt sie daran zu glaube, dass sie gemeinsam einen verträglichen Weg für ihn finden werden, und erinnert sie daran, dass die beiden Geschwister schließlich nicht nur durch die thyrnische Kultur geprägt seien. Doch Octavia gesteht ihm, dass sie in ihrer Jugend eigentlich nur wenig Kontakt zu Barthavion hatte und nur in der Villa gelebt habe. Nach ihrer Flucht aus [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Opploh]] musste sie viel lernen und fand nach und nach sympathische Seiten an dem Land (vgl. [[Persönliches Tagebuch von Octavia]]). Kenji gesteht ihr, dass er schon mehreren Fehleinschätzungen in Bezug zu ihr erlegen sei, da sie sich auf ihren Reisen eigentlich nie wirklich kennengelernt haben, und entschuldigt sich bei Octavia, dass er keine Fragen gestellt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia knüpft jetzt an ihr Gespräch mit Kenji auf der [[Baiula Spei]] an, bei dem sie von ihm wissen wollte, ob er sein Vertrauen in sie verloren habe, und er ihr versprach, seine Gefühle zu erforschen (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 51: Reparaturen|Episode 21.51]]). Deshalb möchte sie von Kenji wissen, wie es um sein innerstes Vertrauen in sie steht, nachdem sie auf den Götterinseln versucht hatte, ihn zu töten. Aufgrund der Tatsache, dass sie noch weitere Kämpfe Seite an Seite zu bestehen hätten, müssten sie alle einander absolut vertrauen. Kenji gesteht ihr, dass er aufgrund seiner Veränderung durch die Erlebnisse in L’yreh zwar zu seiner Aufgabe, jedoch keine klare Antwort auf die Frage gefunden habe. Er betont, dass er keinerlei Zweifel daran habe, dass Octavia alles für die Erfüllung ihrer gemeinsamen Aufgabe tun würde, jedoch seien ihm Unterschiede in der Wahrnehmung ihrer Gemeinschaft aufgefallen, die er in den Polen „Pflichterfüllung“ und „Familie“ beschreiben könne. Kenji sieht in ihrer Gemeinschaft eher eine Art von Familie als eine Zweckgemeinschaft und er hat kein Vertrauen in Octavia, dass Octavia begreifen könne, wie wichtig es sei, dass die Freunde auch nach der Erfüllung ihrer Aufgabe zusammen blieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia betont, dass jeder von ihnen das tue, was er tun müsse, doch Kenji weiß nicht, was er tun soll, wenn alle fort sind, die ihm wichtig sind, weil ihre Aufgabe vollendet ist. Octavia erzählt Kenji, ihre Mutter habe ihr immer gesagt, dass sie mit ihren magischen Fähigkeiten niemals normale Freundschaften führen werde. Deshalb will Octavia Kontrolle über ihre Kräfte erlangen, damit sie sich anderen gefahrlos nähern könne. Dann versucht sie Kenji  deutlich vor Augen zu führen, dass Ignus ihn auf den Götterinseln gerettet habe, da sie ihn in dem Augenblick wirklich töten wollte und auch getan hätte, wenn Ignus sie nicht davon abgehalten hätte (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 41: Metamorphose|Episode 21.41]]). Sie erklärt Kenji, dass die ganze Situation damals nur so eskaliert sei, weil sie nicht miteinander gesprochen hätten, und durch diese Distanz habe Kenji das Gefühl gehabt, nicht mit Octavia reden zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Octavias Worte ermutigt, erzählt Kenji ihr von seinem Erlebnis mit der [[Sukkuba]] in der Grotte des Anwesens (vgl. [[Episode 20-07: Gefangene des Prokonsuls#Die Grotte|Episode 20.07]]). Er gesteht ihr, dass diese seine Schwäche ausgenutzt und er mit ihr sein Zölibat gebrochen habe, denn es habe sich in dem Moment richtig angefühlt, als ob es das wert wäre. Jetzt plagen Kenji tiefe Schuldgefühle, er könnte durch seine Tat bei Octavia Leid verursacht haben, und er bekomme diese Schuld nicht aus dem Kopf. Octavia tut es leid, dass Kenji sein Zölibat gebrochen habe, und sie fühlt sich schlecht, weil sie indirekt daran schuld sei. Kenji glaubt, dass er durch diese Erfahrung nun den Sinn des Zölibats erkannt habe. Octavia hat tiefes Mitgefühl für Kenji, denn mit einem Dämon das Zölibat gebrochen zu haben müsse besonders schwer zu verkraften sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia will jetzt eine Antwort auf die Vertrauensfrage und lässt spontan vor Kenjis Augen eine Flamme emporlodern, so dass dieser unwillkürlich kurz zusammenzuckt. Kenji gesteht, dass er zwar nicht ohne Furcht sei, die größere Furcht jedoch davor habe, was nach der Erfüllung ihrer Aufgabe kommen werde. Octavia fragt ihn, ob in ihm eine Furcht vor Feuer existiere, und Kenji beteuert ausweichend, dass er alles tun wolle, damit sie mit ihrer Aufgabe nicht scheitern. Octavia versucht ihm bewusst zu machen, dass manchmal der Wille egal sei, doch Kenji vertraut darauf, dass Octavia in ihrem tiefsten Wesen alles tun werde, um nicht zu scheitern. Octavia gesteht ihm daraufhin, dass sie nicht mal sich selbst traue, doch Kenji glaubt, dass sie nicht wisse, wer sie sei. Octavia gibt ihm zu bedenken, dass Macht stets sehr verführerisch sei und sie sich immer danach gesehnt habe, einmal ihre Macht auszuleben. Er solle sich keinem Selbstbetrug hingeben, denn in ihrem Kern sei dieser Machtwille da. Kenji weist sie darauf hin, dass Ignus sich irren würde, wenn er glaube, dass er Octavia ähnlich sei, denn es spräche da nur die Einsamkeit aus ihm und er habe sie nur manipuliert. Doch Octavia weist ihn darauf hin, dass Ignus sie nicht korrumpiert habe, sondern dass sie wirklich glaubte, ihre Taten seien es wert. Sie betont, dass ihr wahres, tiefstes Wesen versucht habe, Kenji zu töten, und solange es in ihr vorhanden sei, könne sie mit niemandem zusammenleben. Octavia hat daher beschlossen, letztendlich die Sternewälder aufzusuchen, ganz wie es Gwaerenor ihr empfohlen hat, und Kenji akzeptiert ihren Wunsch. Octavia offenbart Kenji, dass sie sich mit ihrer Bestimmung abgefunden habe und wohl kein zufriedenes Leben führen werde. Weil ihr Leben immer mit der Magie verwoben bleibe, müsse Augustus die Familie wiederherstellen. Kenji gibt ihr zu bedenken, dass sie nicht nur einander, sondern auch die hohen Mächte auf ihrer Seite haben, doch Octavia fragt sich, ob die Götter vielleicht selbst keine Hoffnung mehr haben, wenn sie schon auf die Helden hoffen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia betont nochmal, wie wichtig es sei, dass Kenji in den anstehenden Kämpfen Vertrauen finden könne, und er verspricht ihr, sie bei Zweifeln anzusprechen. Octavia bietet ihm an, dann Rücksicht nehmen zu wollen. Momentan läge dieser Bereich in seinem inneren eher im Nebel, aber Kenji würde ihr sagen, wenn er dort klarer sehen könne. Um ihm zu zeigen, dass Taten Spuren in einem hinterlassen können, erzählt Octavia Kenji von ihren Vertrauensproblemen, die sie Henk gegenüber nach seiner Folter in [[Freywall]] hatte, als dieser ihr eine Sklavennummer in den Oberkörper ritzen wollte und die erste Zahl auf dem linken Schlüsselbein bereits vollendet hatte (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_06:_Maldoror_ist_zur.C3.BCck|Episode 19.06]]). Sie betont, dass man sich Vertrauen nicht aussuchen könne, sondern dass es durch die Erfahrung geprägt würde. Sie weist Kenji nochmal darauf hin, dass gerade, weil er die Gruppe als eine Familie ansieht, ein solcher Mordversuch, wie sie ihn unternommen habe, sich besonders vertrauensstörend auswirken sollte. Als Octavia Kenji gesteht, dass auch sie ihre Gruppe als eine Art Familie ansieht, ist dieser darüber sehr erfreut. Doch dann stellt sie klar heraus, dass, obwohl sie Kenji bewusst niemals etwas antun würde, sie ihn aber in der Situation, als er mit dem Dolch in der Hand das Wasser verlies, trotzdem als den Mörder der für sie wichtigsten Person töten wollte. Sie habe in dem Moment komplett die Kontrolle über ihr Innerstes verloren und gegen ihren eigentlichen, bewussten Willen gehandelt, ganz wie es auch Augustus als [[Principus Mortis]] passiert sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji gibt zu bedenken, dass die Kultisten bei Octavia hohe Emotionen wie Zuneigung ausgenutzt hätten, um ihre Manipulation zu bewirken und sie zu üblen Taten zu verleiten. Sie solle sich nicht in Schuldgefühlen wälzen und sich deswegen fertigmachen, da niemand gegen eine solche Manipulation gewappnet sei. Octavia erklärt ihm, dass sie nicht passiv, sondern aktiv mit ihrer Schuld umgehe und über Taten versuche, Wiedergutmachung zu leisten. Der [[Octavias Bibliothek#Schwur .2824. Sideon 351 JF.29|Schwur]], den sie auf der Baiula Spei vor den Göttern ablegte (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 52: Schw.C3.BCre und Riten|Episode 21.52]]), habe sie aufgerichtet und ihr die Orientierungs-Linie gezeigt. Augustus sei jetzt ihr Hoffnungsträger, so dass sie ihre Schuld sühnen könne. Sie gesteht aber auch, dass das Thema mit Augustus und der Rückkehr nach Thyrna sehr mit ihrer eigenen Wiedergutmachung verknüpft ist und sie sich vielleicht im Übereifer etwas verrennt, worunter jetzt Augustus zu leiden habe. Octavia findet jedenfalls, dass Elatus die vertrauenswürdigste Person in Thyrna sei und sie sich deshalb an ihn wenden wolle, damit Augustus‘ Taten bis nach Thyrna drängen. Dann verlassen beide das Zelt und gehen an Deck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Henk und Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji sich im Zelt mit Octavia unterhält, beginnt Henk mit Augustus das Körperertüchtigungstraining. Schon während der ersten Übungen erzählt ihm Augustus, dass er die ganze Nacht nachgedacht habe über die Frage seiner Verbannung. Er offenbart Henk, dass er eigentlich genau wisse, was er tun müsse, und er letztendlich der Vernunft und der Familienehre folgen müsse und die Aufhebung seiner Verbannung angestrebt werden sollte. Er wolle nur nicht aktiv daran mitarbeiten, weil es ihm wie betteln vorkäme, könne es aber akzeptieren, dass sich Octavia für ihn einsetze. Augustus gesteht Henk aber auch, dass er sich große Sorgen um Elora mache, da er sein Wort gegeben habe, ihr in der Sache mit ihrem Dämon zu helfen. Er macht Henk deutlich, dass Elora nach seiner Rückkehr in die thyrnische Kultur keine Rolle mehr spielen dürfe, er sie aber nicht einfach so aufgeben könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erzählt Henk dann von seiner einzigen Liebe, die er vor neun Jahren erlebt habe. Er habe sich in eine Adelige namens Selina verliebt und es beruhte auf Gegenseitigkeit. Als Selina verheiratet werden sollte, beschlossen die beiden, gemeinsam durchzubrennen. Doch bevor sie ihren Plan verwirklichen konnten, redete sein Onkel Silvius Augustus ins Gewissen, so dass Augustus seine Liebe zu Elora nach der Ansprache für die Ehre und das Ansehen seiner Familie, seine vielversprechende Karriere und die politischen Beziehungen Thyrnas zu der Provinz aufgab. Augustus tat es aber auch, damit Selina ein glückliches und behütetes Leben an der Seite ihres zukünftigen Mannes führen könne, anstatt mit ihm als Verstoßenem zu leben (vgl. [[Augustus Octavius#Augustus und Selina .28711-712 ThZ.2F341-342 JF.29|Biographie]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus gesteht Henk, dass es ihm fast das Herz gebrochen habe, als  er sich dafür entschieden habe, Selina niemals wiederzusehen. Er habe noch lange unter dem Verlust dieser Beziehung gelitten und sich deshalb in seinen Dienst und seine Karriere gestürzt, um auf andere Gedanken zu kommen. Dann gesteht er Henk, dass ein Teil seines Frustes von damals in seine wohlmöglich lebensmüden Aktionen wie dem Zweikampf gegen einen gigantischen Nemorerhäuptling (vgl. [[Augustus Octavius#Duell mit dem Nemorerh.C3.A4uptling .28714 ThZ.2F344 JF.29| Biographie]]) und auch in die Taten von [[Principus Mortis]] eingeflossen sei. Er gesteht Henk auch, dass ihm jetzt erst richtig bewusst geworden sei, wie viel Elora mit seiner ablehnenden Entscheidung Octavia gegenüber zu tun habe. Henk hat großes Verständnis für Augustus Gefühle und bietet ihm an, dass er Elora mit ihrem Dämon helfen werde, sollte Augustus dazu aus welchem Grund auch immer nicht in der Lage sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Abdrushin und Kenji – Barthavische Frauen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden nach dem Mittagsessen wieder aus dem Zelt an Deck kommen und Henk und Augustus wieder trainieren gehen, bemerkt Kenji, dass Abdrushin gerne mit ihm sprechen würde und geht zu ihm. Abdrushin spricht Kenji vorsichtig auf barthavischen Frauen an, denn er habe gehört, dass die Frauen in Barthavion lockere Sitten haben, die ganz anders als in seiner Heimat seien. Kenji ahnt sehr schnell, dass Abdrushin eigentlich über [[Roana Dernheim|Roana]] redet, und gibt dies auch zu erkennen, so dass Abdrushin klarer wird. Da diese schon einmal verheiratet wäre und einen Sohn habe, ihren Mann dann aber verlassen habe, um aufs Meer zu fahren, fragt er sich, ob sie überhaupt eine anständige Frau sei und möchte Kenjis Einschätzung hören. Dieser lobt Roana in höchsten Tönen und versucht Abdrushin zu erklären, dass barthavische Frauen auch das Recht auf eine Trennung von ihrem Mann hätten, was in Abdrushins Kultur nur bei übermäßiger Züchtigung denkbar sei. Abdrushin fragt Kenji auch, ob der den Ehemann von Roana auszahlen müsse, wenn er sie zur Frau nehmen wolle, was dieser jedoch verneint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji Roana grundsätzlich Ehrbarkeit unterstellt hat, offenbart ihm Abdrushin, dass er glaube, in Roana die wahre Liebe gefunden zu haben, und hofft, dass sie auch so für ihn entflammt sei. Diese Ungewissheit quäle ihn manchmal, denn er ist davon überzeugt, dass seine geliebte Fürstin [[Götter#Entsprechungen der eborischen Gottheiten|Alhusia]] ihn nach Barthavion geführt habe, um ihn mit Roana zu verbinden. Er erzählt Kenji, wie er als junger Mann den Kontakt zur Fürstin Alhusia fand, weil sein Vater ein leibhaftiger [[Götter#Ishturak|Dingir]] gewesen sei und eine Zeitlang in dem Körper des Mannes seiner Mutter und des Vaters seiner Geschwister gelebt habe. Die Fürstin habe ihm dann die wahren Wege der Liebe gelehrt und ihm viele Lieder beigebracht. Er habe lange Zeit mit ihr getanzt, doch irgendwann wollte er seine eigene Musik machen, welche jedoch nicht mit ihrem Tanz harmonierte. Sie wandte sich von ihm ab und Abdrushin habe es daraufhin bereut, so eigensinnig gewesen zu sein. Er habe in den Himmel gebetet, damit sie zu ihm zurückkehren möge, und nach langem Flehen habe sie ihm geantwortet. Sie würde zu ihm zurückzukehren, wenn er die Lieder, welche sie ihm beigebracht hatte, einsetzen würde, um hinauszuziehen und mit ihnen ihre Kunde der wahre Liebe zu verbreiten. Abdrushin glaubt, wenn Roanas Herz genauso brennen sollte, wie das seine, dann könnten sie in ihrer Vereinigung gemeinsam seiner Fürstin Alhusia begegnen. Er brennt auf ein Wiedersehen mit Roana und Kenji verrät ihm, dass diese sich zuletzt auch nach ihm gesehnt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Augustus und Octavia '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus noch einige Zeit mit Henk trainiert hat, geht er zu Octavia ins Zelt, um mit ihr über die Aufhebung seiner Verbannung zu sprechen. Augustus zeigt sich nach den Gesprächen mit Henk über seinen Trotz und seine Sturheit einsichtig und spricht einlenkend zu Octavia: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Tue, was du für nötig erachtest, um die Aufhebung meiner Verbannung in Thyrna zu erwirken. Ich halte mich in dieser Hinsicht zwar aus der Sache heraus, verspreche dir aber bei unserem Stammvater Cygnus und unserem Vater Aequus, dass ich bei einer positiven Entscheidung des Kaisers nach Thyrna zurückkehren und meinen Teil dazu beitragen werde, die Ehre unserer Familie wiederherzustellen.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist erleichtert über Augustus‘ Sinneswandel und gesteht ihm, dass sie sich in Bezug auf die Familienehre vielleicht etwas zu sehr hineingesteigert und sich verrannt habe, und entschuldigt sich dafür, Augustus solchen Druck zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Abdrushin und Kenji – Dingir-Handel'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji steht nach Einbruch der Nacht an der Reeling und schaut über das weite Meer in die Sterne. Abdrushin stellt sich leise dazu und bewundert zunächst als Gesprächseinstieg den Nachthimmel. Dann erkundigt er sich vorsichtig bei Kenji, ob die Gegenleistung des [[Götter#Ishturak|Dingir]] schon eingefordert wurde (vgl. [[Quest-Buch#Der Vertrag mit dem Dingir|Questbuch]]). Als Kenji dies verneint, ist Abdrushin erleichtert, doch Kenji bemerkt mit seiner hohen Menschenkenntnis, dass er trotzdem sehr beunruhigt wirkt. Als Kenji ihn darauf anspricht, entschuldigt sich Abdrushin bei Kenji dafür, dass er den Dingir [[Götter#Entsprechungen der eborischen Gottheiten|Ihmet]] überhaupt angerufen habe, und weist darauf hin, dass es vielleicht doch keine so gute Idee war. Als Kenji nach hakt, erzählt ihm Abdrushin von Albträumen, die er im Zusammenhang mit dem Ritual für Octavia habe. In diesen habe er den Dingir gesehen, wie er über Kenji stand und nach seiner Seele griff. Er wache jedes Mal schweißgebadet auf und mache sich große Sorgen. Er gesteht Kenji, dass er inzwischen  das Ritual bereue und es am liebsten ungeschehen machen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin erzählt dann von dem Dingir, dass dieser selten angerufen werde, da er ein Vorsteher der Toten sei, ein Bote des Ihmet. Er mache sich inzwischen große Vorwürfe, dass er das alte Ritual überhaupt erwähnt habe und macht sich Sorgen über die dunklen Träume, denn Träume sollten ernstgenommen werden. Im Gegensatz zu Alhusia, die eine Dingir der [[Götter#Ishturak|Igigu]] sei, wäre der gerufene Dingir nämlich ein [[Götter#Ishturak|Utukk]] von [[Letor|Ihmet]], einem Dingir der [[Götter#Ishturak|Anunna]]. Kenji dämmert langsam, dass sie ganz klar eine nekromantische Wiedererweckung durchgeführt haben und damit einen streng verbotenen Handel mit einem [[Bestiarium#WESEN DER UNTERWELT|Schnitter]] von [[Letor]] eingegangen sind. Meist wird so ein Handel als  letzter, verzweifelter Ausweg angesehen, doch Kenji weiß auch, dass Letor ein Leben nur dann wiedergibt, wenn er mehrere Seelen dafür zurückbekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt sich, ob man den Handel nicht irgendwie umgehen könne, und Abdrushin weist darauf hin, dass man um den Preis herumkommen könne, wenn das Ritual rückgängig gemacht würde, was jedoch Octavias Tod bedeuten würde. Ansonsten könne man ihm nur freiwillig eine andere Seele anbieten, jedoch erfordere dies das Leben eines Unschuldigen, was für Kenji nicht in Frage käme. Abdrushin würde aber auch das entsprechende Ritual nicht kennen, wisse aber von den [[Chthonischer Orden|Priestern des Ihmet]] in [[Dhagat]], die mehr über solchen Handel wüssten. Als Kenji einwendet, dass Dhagat zu sehr weit entfernt wäre, weist ihn Abdrushin darauf hin, dass es ähnliche Wissende es auch in Barthavion gäbe, aber diese „Nekromanten“ in der Regel nicht vertrauenswürdig seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Perlheim'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Elbenschiffe haben nach Einbruch der Dunkelheit ihre Fahrt wieder beschleunigt und Augustus steht an der Reeling und hält Ausschau am Horizont nach den Lichtern von [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]]. Als er sie endlich erblickt, weckt er Octavia, damit sie sich für die Ankunft in [[Perlheim]] bereitmachen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben schaffen es ungesehen, in dem Privathafen der Villa anzulegen. Es können auf der Klippe Wachen ausgemacht werden, die die Nachricht von ihrer Ankunft zur Villa melden. Beim Anlegen kommt die Treppe zum Anleger hinunter, während sein Sklave noch seine Toga zurechtzupft. Obloci wimmelt ihn auf dem Steg schnell ab und begrüßt dann die Helden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Salve … Man hat mich geweckt – das Schiff ist angekommen, sagten sie. Ich konnte nicht bleiben. Octavia … Augustus … meine Großcousine, mein Großcousin – ihr seid wirklich zurück. Das Haus war sicher, doch leer ohne euch. Matria hat euch geleitet. Ich danke ihr – und euch. Kommt heim.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci umarmt beide fest und lässt ihnen einen Moment zum Ankommen. Dann wendet er sich an Kenji und Henk und begrüßt auch sei mit einem Handschlag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Henk, Kenji – willkommen zurück auch euch. Es ist gut, euch hier zu sehen.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia stellt dann die elbische Gesandtschaft vor und Obloci begrüßt sie sehr respektvoll, allerdings auch  etwas verwundert über diese unerwartete Begleitung. Man merkt jedoch, dass er sehr positiv überrascht ist, als er spricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Eure Ankunft ehrt dieses Heim – und mehr noch, sie fällt in eine Stunde der Prüfung. Dass ihr nun an der Seite meiner Großcousine und meines Großcousins steht, erfüllt mich mit Hoffnung. Wenn die Weißen Götter euch hierher geführt haben, so vielleicht nicht nur als Weggefährten. Seid willkommen – möge euer Licht stark leuchten in dieser dunklen Zeit.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesandte Laerandir antwortet ihm auf fließendem Barthavisch: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung. Ich entbiete euch Grüße aus dem Elbenreich Veldun. Ich danke euch für eure Gastfreundschaft.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geleitet Obloci  alle nach oben und übergibt auf der Klippe die Leitung des Anwesens offiziell wieder an die rechtmäßige Erbin Octavia. Er schlägt vor, dass die Männer dann bei den Freigeistern im Wachhaus einquartiert werden, währen die Helden im Haus übernachten. Octavia und Augustus können in ihre alten Zimmer, während Henk und Kenji im Bedienstetenhaus übernachten sollen. Die elbische Gesandtschaft, bestehend aus dem Gesandten Laerandir, Hofrat Periath und Lichtsprecher Thalion, wird im Forscherflügel untergebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk würde gerne sofort etwas gutes Essen, doch Obloci bittet ihn, auf die Ankunftsfeier nach dem Ankunftsritus am Morgen zu warten, für welche heute Nacht schon gekocht würde. Dann legen sich alle schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 06: Zurück in Perlheim - Teil 1 === &lt;br /&gt;
'''2. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Helden gewaschen haben, spricht Kenji mit Henk über das Ritual zu Octavias Wiedererweckung und Abdrushins Alpträumen. Alle nehmen sie mit Ausnahme von Augustus am Heimkehrritual teil und lernen beim Essen Oblocis Schwiegersohn Titus Varianus kennen. Die Helden erzählen von ihren Abenteuern und erfahren von Obloci Neuigkeiten aus Barthavion und von den Botschaftern aus Thyrna, von denen zwei abreisten. Ohne Titus sprechen die Helden mit Obloci über die thyrnischen Namen in den Notizen von [[Sabaoth Immortalis]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Hesor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erwacht als erster der Helden und wäscht sich ausgiebig in der Hockbadewanne des Zimmers. Dann trifft er im Atrium des Cygnus, welches gerade gereinigt wird, auf die Hausverwalterin Elwene Hütinger, welche ihm ein Frühstück mit Brot, Käse und Schinken anbietet, das Henk dann auf der Terrasse des Anwesens einnimmt. Dort kommen in ihm unschöne Erinnerungen an Adarians Tod hoch und Henk lenkt sich durch die Betrachtung des Sonnenaufgangs über dem Hafen von Perlheim ab, während er das leckere Frühstück zu sich nimmt. Kenji wird von Hausverwalter Basin Hütinger geweckt, welcher ihn darauf hinweist, dass er zur Körperreinigung auch gerne die Personal-Terme nutzen könne, was er auch dankend annehmen will. Dann bekommt er ebenfalls ein leckeres Frühstück auf sein Zimmer gebracht. Octavia wird von Elwene geweckt, welche sie mit einem Frühstück überrascht und ihr dann mitteilt, dass sie die Badegrotte vorbereiten werden, damit Octavia ein ausgiebiges Bad nehmen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavias Bad'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Map villa des aequus - kellergeschoss.png|miniatur|rechts|Das Kellergeschoss der Villa des Aequus mit der Badegrotte]]&lt;br /&gt;
Octavia wird von Elwene Hütinger in die Badegrotte begleitet, die alles vorbereitet hat und Octavia beim Bad assistiert. Sie bereitet das Bad mit besonderer Sorgfalt mit duftenden Ölen, frischen Blumen und warmem Licht vor und jeder Handgriff zeigt, wie sehr sie sich freut, Octavia gesund und heil wiederzusehen. Elwene kämmt Octavias Haare vor dem Bad und lässt dann das heiße Wasser in das Becken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampf steigt langsam auf und vermischt sich mit dem Duft von Lorbeer und Myrte, der aus den Tonkrügen am Rand des Beckens strömt. Der Duft von Lavendel und Rosmarin steigt aus dem dampfenden Wasser auf und legt sich wie ein Schleier über den Raum. Elwene hilft Octavia beim Entkleiden, reicht Handtücher, achtet darauf, nicht zu aufdringlich zu sein, aber auch nicht distanziert. Ihre Gesten sind vertraut, aber von Respekt geprägt, und sie kämpft mit Tränen der Rührung, versucht aber, sich zusammenzunehmen, um der Heimgekehrten Ruhe und Geborgenheit zu schenken. Octavia erzählt ihr etwas aus [[L'yreh]], wobei sie Elwene allerdings mit schrecklichen Details verschont, und Elwene berichtet ihr auf die Nachfrage nach etwas ungewöhnlichem in Perlheim, dass der Bäcker mit seiner ganzen Familie eines Tages einfach über Nacht abgereist sei und niemand wisse, wo er hingegangen sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji trifft Augustus und spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji gegessen und sich ausgiebig gewaschen hat, sucht er nach seinen Freunden und wird im Atrium des Cygnus von Basin darauf hingewiesen, dass Henk auf der Terrasse ist. Als Kenji gerade das Haus betritt, um dorthin zu gehen, begegnet ihm der melancholisch wirkende Augustus im Empfangssaal. Kenji fragt nach seinem Vorhaben und bittet ihn, mit auf die Terrasse zu kommen, da er etwas wichtiges mit ihm und Henk zu besprechen habe, doch Augustus entschuldigt sich. Er erzählt Kenji, dass er früher immer bei jeder Heimkehr den Heimkehrritus vollzogen habe, doch jetzt sei er davon ausgeschlossen und werde auch gleich nicht teilnehmen dürfen. Daher möchte er jetzt die Zeit nutzen, um vor dem eigentlichen Ritus noch seine Ahnen zu begrüßen. Kenji versteht das, findet es allerdings sehr schade, dass Augustus auch am gemeinsamen Mahl nicht teilnehmen wird. Dieser gesteht Kenji, dass es sich auch für ihn seltsam anfühlt und er daran die unschönen Konsequenzen seiner Verbannung bemerke. Dann geht Augustus ins Atrium des Cygnus hinaus und Kenji begibt sich auf die Terrasse zu Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji zu Henk kommt, werfen beide einen Blick über Perlheim und stimmen darin überein, dass sich hier dieser Ort wie die Heimat anfühlt. Als die beiden auf die nächsten Vorhaben zu sprechen kommen, teilt Henk Kenji mit, dass er Kontakt zu seiner Gilde aufnehmen will, um herauszubekommen, wie die aktuelle Lage in Bezug auf seinen Austritt ist, denn Henk rechnet damit, dass Mestoph die Sache geheim gehalten hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erzählt Henk dann von seinen neusten Erkenntnissen zu dem Dingir-Ritual zur Rettung von Octavia. Er offenbart Henk, dass es sich um ein nekromantisches Ritual und bei dem Dingir um einen [[Schnitter]] von [[Letor]] gehandelt habe, worüber Henk im Gegensatz zu Kenji nicht überrascht ist. Kenji möchte schnellstmöglich Octavia und Augustus davon erzählen und befürchtet, dass Octavia damit gar nicht zufrieden sein wird. Als Henk wissen möchte, warum Kenji es so eilig hat, den anderen davon zu berichten, erzählt Kenji ihm von Abdrushins Albträumen, in denen er den Dingir über Kenji stehen sah, wie er nach dessen Seele griff. Henk wüsste gerne, wie akut Kenji die Lage einschätzt, denn wenn es nicht so eilig wäre, würde er erstmal auf einen Bericht verzichten. Kenji erinnert Henk an den Nekromanten [[Nessir Loccassilo]], der zumindest nicht mit dem Bund des Xul zusammenarbeiten würde. Henk wüsste gerne, ob es noch einen anderen Ausweg gäbe, und Kenji erwähnt, dass man dazu Unschuldige opfern müsse. Henk fragt sich, was genau mit unschuldig gemeint sei, denn man könne bestimmt Personen finden, die den Tod verdient hätten. Da dies für Kenji keine vertretbare Lösung darstellt, sind sie sich einig, dass der Nekromant vielleicht helfen könne. Die Darbringung von Früchten durch eine Dienerin unterbricht das Gespräch kurzzeitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji Henk gesteht, dass er bei der Durchführung des Rituals damit gerechnet habe, es nicht überleben und dabei zu sterben, wird Henk wütend und wirft Kenji vor, dass er diese Information damals hätte offenlegen müssen und es genauso eine egoistische Entscheidung gewesen sei wie die Aktion, als er Henk im Kampf allein gelassen habe, um Hilfe für Octavia zu holen. Er fragt Kenji, was denn nur mit ihm los gewesen sei, und dieser reagiert schuldbewusst. Henk stellt fest, dass er damals Adarian aus den Erscheinungen Recht gegeben hätte, wenn er diese Information damals gewusst hätte (vgl. [[Iobis Galdimmera#Henks 4. Sichtung .28Nacht.2C 13..2F14. Sideon 351 JF.29|Henks 4. Sichtung]]). Aber er übt auch Nachsicht mit Kenji, da dieser damals schließlich schnell eine Entscheidung treffen musste. Henk möchte mit Abdrushin reden, da dieser die ganze Idee ins Spiel gebracht habe, doch Kenji nimmt ihn in Schutz. Doch Henk will alles über Abdrushins Albtraum wissen und macht sich große Sorgen, während Kenji trotz der Risiken sehr froh darüber ist, dass Octavia noch lebt, denn sie hätte es ohne das Ritual nicht geschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herannahen von Basin unterbricht das Gespräch der beiden und sie werden vom Hausverwalter gebeten, sich im Atrium des Cygnus einzufinden, wo sie auf Iustus, die Elbengesandtschaft und Obloci mit einem fremden Thyrner neben sich stoßen. Henk und Kenji beäugen den Unbekannten skeptisch, während sie auf Octavia warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heimkehrritus'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa des Aequus.png|miniatur|rechts|Lageplan der Villa des Aequus]]&lt;br /&gt;
Octavia betritt zum Klag einer Glocke das Atrium des Cygnus (Nr.8). Sie hat ihr Haupt mit einem Tuch bedeckt, wie es zu kultischen Zeremonien üblich ist, und schreitet zur Statue. Auf dem Altar  am Sockel der Statue stehen eine leere Weinschale und ein leerer Speisenteller zur Aufnahme der Opfer sowie ein Räuchergefäß mit entzündeten Kohlen und auf einem Beistelltisch daneben stehen eine Amphore Wein, etwas Brot und Weihrauch für den Ritus bereit. Octavia spricht dann feierlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Großer Titus Octavius Cycnus, Erstgeborener unseres Hauses. Dein Schwert schützte einst unser gelobtes Reich, dein Ruhm legte den Grundstein unseres Hauses.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Mein Blut ist dein Blut. Mein Weg ist dein Vermächtnis.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Nach langer Reise kehre ich zu deinem steinernen Bild zurück, erfüllt von Sieg und gezeichnet durch Narben.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Möge nun mein Opfer deine Erinnerung ehren und die Gemeinschaft unserer Familie, die in mir weiterlebt.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Nimm diesen Wein,''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia schenkt aus einer großen Amphore andächtig etwas Wein in den Kelch auf dem Altar)&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''diese Speise''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia legt ehrfürchtig etwas Brot auf den Teller des Altars)&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''und diesen Rauch''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia wirft etwas Weihrauch auf die glühenden Kohlen des Räuchergefäßes)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''als Zeichen meiner Dankbarkeit und meines Versprechens, das Erbe zu wahren.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Dies ist mein Schwur, bis wir uns in der Hohen Halle wiedersehen.'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss findet ein gemeinsames Mahl im Speisesaal (Nr. 23) der Villa statt und die Anwesenden schreiten feierlich hinter Octavia her hinein zum Speisesaal, setzen sich still hin und bekommen ihre Weinschale am Platz mit dem Wein vom Ahnenritual gefüllt. Octavia begrüßt offiziell die elbischen Gäste und dankt Obloci für seine Hilfe bei der Bibliotheksverwaltung, bevor sie schließlich ihre Weinschale erhebt und mit allen Anwesenden auf ihre Rückkehr anstößt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci richtet ein paar einleitende Worte des Willkommens an alle und stellt seinen Vertreter und Schwiegersohn Titus Varianus vor, der erst vor wenigen Tagen aus Thyrna ankam, um Obloci bei der Verwaltung der Bibliothek zu unterstützen. Obloci lobt, dass dieser sich trotz einer so langen Reise bereits gut eingearbeitet habe. Titus Varian erhebt sich dann und verbeugt sich vor Octavia. Er versichert ihr, dass er alles tun werde, um das Erbe des großen Octavius Aequus zu ehren und die Bibliothek zu neuem Glanz zu führen, sollte sie sich wieder auf heldenhafte Reisen begeben müssen. Octavia fragt nach seiner Reise nach Barthavion und Titus erwähnt kurz, dass er auf der langen Reise einen Überfall der Nemorer ausgesetzt und danke der guten Mannschaft überlebt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen wird serviert: Lammkeule in Minz-Knoblauchmarinade über offenen Flammen gegrillt, serviert mit einem Sud aus Weinessig und Olivenöl, knuspriges Huhn in Stücke geschnitten auf Weizengrütze mit Pflaumen und Rosinen angerichtet, Schmorgemüse Kohl, Rüben und möhrenähnliche Wurzeln in Butter geschmort, geröstetes Dinkel- und Emmerbrot, Garum als Allzwecksauce. Außerdem entdecken die Helden eine Besonderheit: süße, getrocknete Datteln aus Dhagat und Feigen aus Vahir, die aus Oblocis persönlichem Vorrat stammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens erzählen die Helden auf Wunsch von Obloci von ihrem Abenteuer. Octavia erzählt vom Sieg über Sabaoth Immortalis, vom Verebben des Nebelschlunds und der Erlösung von Sereg und dessen Spuk. Henk berichtet von Augustus Ritt auf dem Schwan und von ihren gemeinsamen Taten. Octavia erklärt die Anwesenheit der elbischen Gesandtschaft und  verkündet die Hilfe von [[Veldun]]. Henk erzählt von dem gemeinsamen Kampf mit den Elben gegen den Dämonenfürsten [[Hazug-Ságok]] und Octavia berichtet von den Loigg’Il. Henk ergänzt den Bericht um die Freigeister und erwähnt, dass Twills Zeichen ihnen den Weg gewiesen haben, und lobt Kenjis Mächte des Lichtes. Dieser betont, dass das Licht heller als je zuvor gewesen sei und sie mit dem Licht als Sieger zurückgekehrt seien. Henk stößt abschließend als Freigelassener auf den Sieg und das Bündnis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beratung über weiteres Vorgehen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen spricht Obloci noch am Tisch als erstes die Frage an, wie die Helden mit ihrer Rückkehr verfahren wollen. Der Gesandte Mevuin sei nach Valkenburg aufgebrochen und werde den Rat im Geheimen informieren, dass die Helden zurückgekehrt seien, denn die Öffentlichkeit soll dabei außen vor gelassen werden. Obloci bittet die Helden zu überlegen, wie sie es handhaben wollen: entweder offizielle Rückkehr oder inoffiziell im Hintergrund. Die Helden bevorzugen eine Geheimhaltung und Obloci bietet an, die Kommunikation mit der Stadt zu übernehmen. Er weist auch darauf hin, dass alle bisherigen Kontakte Geheimhaltung versichert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir äußert ebenfalls den Wusch, möglichst unerkannt und unauffällig nach Valkenburg zu gelangen, da der Kult des Xul nicht gewarnt werden solle, um sich nicht vorbereiten zu können. Außerdem vermutet Laerandir, dass eine öffentliche Reise Schaulustige anziehen würde, die sich die elbische Gesandtschaft ansehen wollen. Dann übersetzt er noch ein Lob des Lichtsprechers Thalion, der  gestehe, dass man in Veldun anscheinend sehr mit Vorurteilen auf die jungen Völker blicke und er daher  nicht erwartet habe, auf so hochstehende Sitten zu treffen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Obloci bietet an, einen Brief an den Rat von Perlheim zu schicken und um ein Gespräch wegen einer Eskorte bitten. Der Rat wisse auch bereits um die Ankunft der Freigeister, denn ihr Schiff wurde in der Stadt wahrgenommen. Bislang sei aber geheim, wer sich auf dem Schiff befand, und nur Obloci und der Rat der Edelsten wissen Bescheid und haben beschlossen, die Freigeister geheim zu halten. Obloci erwähnt noch, dass es sich offiziell bei dem Piratenschiff um ein Handelsschiff aus Koslin handelt und er das Schiff nach Koslin bringen ließ, wo es unter der Aufsicht der verbliebenen Kosliner Seelöwen stünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oblocis Bericht: Geschehnisse in Barthavion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Loigg'il Invasion:&amp;lt;/u&amp;gt; Immer mehr Loigg'Il Kolonien wurden rund um die bewohnten Küstenregionen entdeckt. Einige Helden unter der Führung von Aswan Tirlug zogen aus, um diese zu bekämpfen und erhielten dabei Unterstützung des Ekklesiums, da sich ihnen einige Inquisitoren anschlossen. Die meisten Kolonien sind nun vernichtet, aber um Lindmar herum soll es noch Kämpfe geben und die Schiffe der Fischer vor Wint wurden sogar von einer Seeschlange angegriffen und zahlreich versenkt.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;[[Freywall]]:&amp;lt;/u&amp;gt; Auch wenn die Untotenseuche bekämpft wurde, gibt es immer noch einige Widergänger, die in die Giftwälder verschwunden sind &amp;gt; einige von ihnen irren immer wieder über die Handelsstraße und greifen Händler an&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;[[Eldorn]]:&amp;lt;/u&amp;gt; [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Ulnors Grube]] bei Eldorn wurde mehrmals von untoten Orks angegriffen. Die Orichalcumschürferei wurde deshalb eingestellt und die Schürfstellen geräumt. Doch dies missfällt [[Sapos]], da diese nun keine Lieferungen mehr bekommen. Obloci berichtet, dass es überall vereinzelte Angriffe von Dämonen gäbe, wobei es Eldorn besonders schlimm getroffen habe. Zuerst seien die Vorposten der Stadt immer wieder von untoten Orks angegriffen worden, dann sei plötzlich ein Schwarm von fliegenden, dämonischen Käfern gekommen, welche über die Stadt herfielen. Alle, die gestochen wurde, seien nach kurzer Zeit an einer grauenhaften, ansteckenden Krankheit verstorben und daraufhin wieder als Untote aufgestanden. Das Ekklesiums habe den Ausbruch stoppen können, bevor die Seuche sich ausbreiten konnte, da sie durch den Fall Freywall bereits Erfahrung gehabt hätten. &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Zwergenkönig:&amp;lt;/u&amp;gt; König Varulos geht es zunehmend schlechter, auch wenn [[Fjalgar]] versucht, dies nicht nach außen dringen zu lassen. Jedoch würden unter dem Adel von Perlheim bereits Gerüchte herumgehen, dass er wohl nicht mehr lange zu leben habe, worüber alle sehr beunruhigt seien.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Verschwindende/Abreisende Menschen:&amp;lt;/u&amp;gt; Es gibt Gerüchte unter den Leuten, dass plötzlich über Nacht ganze Familien ihr Zuhause verlassen, abreisen und verschwinden. Jedoch weiß niemand, wohin sie gehen, aber niemand von ihnen ist bislang wieder heimgekehrt&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Trügerische Ruhe:&amp;lt;/u&amp;gt; Ganz Barthavion warte täglich auf einen großen Angriff des Kultes des Xul. Dass dieser sich jedoch gerade eher zurückhaltend verhält, macht alle im Land nervös, denn scheinbar sie planen eine größere Sache. &lt;br /&gt;
Da die Leute in Perlheim derzeit sehr abergläubisch und seit der Warnung vor dem dunklen Kult sehr verängstigt sind, bestand die Befürchtung, dass sie die Freigeister bekämpfen würden, weshalb diese in dem Wachhaus untergebracht sind. Vorübergehend wurde sogar die Bibliothek geschlossen, um neugierige Leute fernzuhalten, wobei offiziell von Renovierungsarbeiten gesprochen wird &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci berichtet noch, dass drei Männer, die mit den Freigeistern angekommen sind, nicht in der Villa geblieben sind, sondern sofort aufbrachen. Sie haben nicht gesagt, wohin sie wollen, und er konnte sie nicht überzeugen, zu bleiben. Henk vermutet sofort, dass es sich um Graltiks Männer handeln wird, und Obloci ist froh, dass sie fort sind, da sie auf ihn wie Gauner wirkten und er sie nicht gerne in der Villa haben wollte. Er erzählt aber, dass sie aber ihr Ehrenwort gegeben haben, die Ankunft und die baldige Rückkehr der Helden geheim zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann berichtet Obloci, dass er die Mystiker des [[Areteischer Orden|Areteischen Ordens]] informiert habe, welche das ungewöhnliche Kind begutachtet und auch einen Segen darüber gesprochen hätten. Sie hätten Mutter und Kind mit nach Perlheim genommen und bei den Areteischen Schwestern untergebracht. Zusätzlich sei auch das Ekklesium in [[Trutz]] wurde informiert worden, welche allerdings zurzeit sehr beschäftigt seien, so dass ein Besuch noch ausstehe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dann spricht Obloci den ungewöhnlichsten Gast der Villa an und gesteht, dass Schutuhx bei ihm blankes Entsetzen auslöst. Er habe so eine Kreatur noch nicht gesehen und hätte sie am liebsten getötet, wenn Gildon nicht mit ihm gesprochen hätte. Um alle anderen vor Schutuhx zu schützen, wurde dieser in dem geheimen Lager einquartiert, wo die Matrix gefunden wurde. Obloci informiert die Helden darüber, dass er angeordnet habe, Schuthux sofort zu tötet, wenn er das geheime Labor verlasse, was die Helden auch sehr richtig finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt Obloci auf die thyrnischen Botschafter (vgl. [[Episode_20-01:_Treffen_in_Valkenburg#Die_Botschafter|Episode 20.01]]) zu sprechen. Da der dunkle Kult sich derzeit eher still verhält, konnte [[Marcus Sibilus Diffido|Diffido]] seine Position stärken und immer größere Zweifel an der bedrohlichen Lage sähen. Für Diffido sei der Krieg gegen die Kultisten eine inszenierte Lügengeschichte des Zwergenkönigs, um einen Waffenstillstand mit Thyrna zu erzwingen, und am liebsten würde er den Krieg fortführen und Barthavion unterwerfen, da dieses Land für thyrnische Karrieristen die größten Chancen auf rumreiche Schlachten und Eroberungen bietet. Mit seinen Argumenten hat Diffido nun auch [[Gaius Prudius Consideratus|Consideratus]] auf seine Seite gezogen, denn dieser wollte ohnehin mit dem Konflikt in Barthavion nicht viel zu tun haben. Consideratus bestände von Anfang an darauf, dass Thyrna sich ganz aus Barthavion zurückzieht und sich nur noch um eigene Angelegenheit kümmert, denn seiner Ansicht nach hat Thyrna genügend eigene Probleme, so dass sich das Imperium nicht um fremde Konflikte am Rand der Welt kümmern sollte. Aufgrund der Krankheit des Zwergenkönigs wären beide schließlich noch skeptischer geworden und hielten auch diese für eine Erfindung, damit sich der Zwergenkönig den Verhandlungen entziehen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci berichtet noch, dass Diffido und Consideratus aufgrund dieser Entwicklungen vor einigen Wochen wieder abgereist seien und sich auf den Weg nach Thyrna befänden. Nur [[Ancus Aponius Fiderian|Fiderian]] sei in Valkenburg geblieben, da dieser immer noch Unterstützung bieten wolle. Jedoch befände er sich im Konflikt mit dem Kriegsrat, da er verlange, dass Sapos besser kontrolliert werde, da er die große Gefahr auch in ihrer freien Akademie der Arkanisten sehe. Fiderian hielte Sapos für ebenso gefährlich wie den dunklen Kult und verfolge seit langen das Ziel, dass man sämtliche Formen der Magieausübung streng kontrollieren müsse. Am liebsten würde er in ganz Eboria eine große Inquisition ausrufen, um alle Arkanisten, dunklen Ritualisten und Geanisten auslöschen zu lassen, denn nur die Magie der [[Weiße Götter|Weißen Götter]] und weißen Ritualisten sei aus seinem moralischen Standpunkt zu akzeptieren. Da der Kriegsrat keinerlei Einfluss auf Sapos und deren Organisation besitze, wurde Fiderians Anliegen bislang ignoriert, jedoch habe auch Sapos Wind davon bekommen und spräche sich deshalb gegen einen Bund mit Thyrna aus, da sie um ihre freie Forschung fürchten. Die Chancen, dass Thyrna Barthavion in diesem Krieg beisteht, würden also immer schlechter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oblocis Wissen über die thyrnischen Kontaktmänner'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Img notiz sabaoth.png|miniatur|rechts|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Bevor die Helden Obloci die gefundenen Notizen von Sabaoth Immortalis zeigen (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_47:_Auftauchen|Episode 22.47]]), bitten sie darum, mit ihm allein zu sein, und Titus verlässt den Speisesaal. Octavia schickt alle Dienstboten heraus und dann holt Henk das Papier heraus und zeigt es Obloci.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci stelle als erstes fest, dass alle Familien sehr berühmt seien, da sie bereits thyrnische Kaiser stellten, jedoch kennt Obloci nur einen von ihnen genauer. Serapius Mirteus Fulgor sei ein Celestischer Mystiker, der in Thyrna jedoch keine große Bedeutung besäße. In seiner Jugend sei er ein Taugenichts gewesen und habe seine militärische Laufbahn schleifen lassen, was zu Konflikten mit seiner Familie führte. Deshalb sei er in den Dienst der [[Celestischer Orden|Bruderschaft]] eingetreten und diene vorrangig als Augur, d.h. er deute den Flug der Adler und berate mit seinen göttlichen Erkenntnissen das thyrnische [[Politische_Ordnung_des Thyrnischen_Weltreiches#Das_Konsilium|Konsilium]] und den Kaiser, wobei er jedoch nur einer von mehreren Mystikern und nichts Besonderes sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch kommt nochmal auf Oblocis Schwiegersohn Titus zu sprechen, denn Octavia will wissen, wie es zu der Hochzeit gekommen ist, wo Titus nicht dem Adel anzugehören scheint. Obloci erzählt, dass dieser ein bürgerlicher Aufsteiger sei und tatsächlich nicht zur Aristokratie gehöre. Titus habe sich aber durch Leistung und Einsatz bei Obloci beweisen können und deshalb dessen Tochter Larcia heiraten dürfen, was ihm eine große Ehre gewesen sei. Obwohl es keine Liebeshochzeit wäre, schätzt und achtet er aber seine Frau, die ihm noch kurz vor der Abreise einen Sohn gebar. Durch die Heirat habe Titus zwar einen gesellschaftlichen Aufstieg, jedoch nicht in den Aristokratenstand, aber er gehöre inzwischen zu der geachteten Nobilität in Thyrna und besitze Bekanntheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden denken abschließend darüber nach, wie sie eine Nachricht an Elatus nach Thyrna so sichern können, dass der Bund des Xul keine Informationen erhält. Iustus erwähnt, dass es eine Verschlüsselungsmethode gibt, welche ihm und Elatus aus dem gemeinsamen Kriegseinsatz vertraut sei, und er bietet an, den Brief zu codieren. Obloci informiert den Rat der Edelsten von Perlheim, damit die Eskorte der Elben besprochen werden kann. Des Weiteren bittet er den Schneider um einen Besuch und den Areteischen Orden um die Zusendung einer Mystiker-Robe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 07: Zurück in Perlheim - Teil 2 === &lt;br /&gt;
'''2. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen mit Abdrushin über das [[Götter#Ishturak|Dingir]]-Ritual und Octavia sucht nach einem Ausweg. Henk sucht [[Schutuhx]] im Geheimlabor auf und erfährt von dessen Langeweile und Wunsch nach Unterhaltung. Kenji besucht das Krankenzimmer und spricht mit [[Gildon Ipnosi|Gildon]]. Mit dem Rat von [[Perlheim]] wird die Eskorte der Elbengesandtschaft besprochen und Wodhi spielt Schutuhx Musik vor. Octavia präsentiert ihren Brief an Elatus und am Abend findet eine Siegesfeier mit den [[Freigeister|Freigeistern]] statt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich Obloci vom Tisch verabschiedet hat, spricht Kenji das Dingir-Ritual von Abdrushin an und erzählt Octavia von den neuen Informationen. Diese möchte wissen, ob sie sich an die Stelle von Kenji setzen lassen könne, um selbst den Preis an den Schnitter zu zahlen. Die Helden rufen Abdrushin hinzu und dieser erklärt, dass ein Tausch nicht möglich sei und der Schnitter vermutlich einfach beide mitnehmen würde. Octavia fragt Iustus, ob es eine arkane Möglichkeit gebe, aus dem Vertrag rauszukommen, und dieser spekuliert über eine magische Falle, welche aber groß genug für einen Schnitter sein müsste, welcher auf derselben Ebene wie Drachen oder Theleten steht, und damit die Dimensionen der Bibliothek in Anspruch nehmen müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss begeben sich Iustus, Kenji und Abdrushin in den Forscherflügel zu Gildon und Udelian in die Krankenstube, während Henk Schutuhx aufsucht und Octavia einen Brief an Elatus verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Schutuhx'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Lager-Aequus.png|miniatur|rechts|Das geheime Forschungslager des Gaius Octavius Aequus]]&lt;br /&gt;
Henk begibt sich zur Meditationskammer im Forscherflügel der Villa, da sich dort über einen Fahrstuhl der Zugang zum geheimen Forschungslabor befindet. Henk öffnet dort eine bestimmte Fliese per Druckpunkt und gibt im Zahlenschloss die Kombination ein, welche auf einer beiliegenden Notiz vermerkt ist. Er zieht den dann auftauchenden Hebel und, nachdem sich alle Türen und Fenster des Raumes schließen, drückt er den Hebel nach unten, was den Fahrstuhl aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorderen Bereich sind drei Schweine angebunden und [[Schutuhx]] frisst gerade ein Gehirn, wobei er sehr unzufrieden wirkt. Als Henk sich nähert, beschwert sich Schutuhx, noch bevor Henk ihn begrüßen kann, bei ihm über das Essen. Henk wird bewusst, dass Schutuhx ihn jetzt nicht telepathisch, sondern mit seiner physischen Stimme anspricht und dabei fließend Barthavisch spricht. Darauf angesprochen teilt ihm Schutuhx mit, dass er auch Thyrnisch, Argosisch und Balmarisch spreche, wenn auch nicht gerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist sehr unzufrieden, da er sich eingesperrt fühlt und oben mit Gildon forschen möchte, wie es der Deal vorsah. Henk schaut sich während des Gesprächs das ganze Geheimlabor an und stellt fest, dass ihm ein kleine Lehrstube in dem Lager eingerichtet worden ist, um ihn zu besänftigen. Henk sieht unzählige Bücher aus der Bibliothek, mit denen sich Schutuhx in die menschlichen Sitten eingelesen hat, die bei ihm jedoch nur Verachtung und Spott ausgelöst haben, wie er Henk mitteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist langweilig, da er sämtliche Bücher schon gelesen und alle Sprachen, die er finden konnte,  gelernt hat. Er kenne sogar alle großen Städte von Eboria und habe eigentlich erwartet, interessante Gespräche mit intelligenten [[Arkanist|Arkanisten]] führen zu können, die er unterrichten sollte. Mittlerweile fühlt er sich geistig unterfordert und empfindet es als Verschwendung, seinen genialen Geist so brach liegen zu lassen. Da er sich zusätzlich auch noch eingesperrt fühlt, empfindet er die Situation als Verstoß gegen den Deal und droht Henk damit, sich selbstständig umzusehen, das Versteck über den Seezugang zu verlassen und Perlheim aufzusuchen, falls er ihm keine Unterhaltung verschaffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk verspricht, darüber nachzudenken und rät Schutuhx von einem Besuch in Perlheim ab, wenn er nicht gejagt und getötet werden will. Als Henk sich zum Ausgang begibt, fällt ihm ein einzelnes Buch auf, welches anscheinend in eine Ecke geworfen wurde. Er hebt es auf und entdeckt, dass es sich um ein theoretisches Werk über Musik handelt. Er spricht Schutuhx darauf an und erfährt, dass dieses Buch keinen richtigen Sinn mache und er damit nichts anfangen könne. In Henk reift der Gedanke, Schutuhx mit Musik zu konfrontieren, da diese dem [[Loigg'Il|Gedankenschinder]] eigentlich komplett unbekannt ist und er bisher nur durch [[Schutuhx#Abstammung |seinen Ohrwurm]] damit in Kontakt gekommen ist. Also verspricht Henk, sich um Unterhaltung zu kümmern, und verabschiedet sich von Schutuhx, nicht ohne ihn nochmal darauf hinzuweisen, nicht das Geheimlabor zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Gildon'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht Gildon im Forscherflügel auf, wo er ein Magierlabor gezogen und dort eine Krankenstation eingerichtet hat, in welcher er mit dem Medicus Udelian die Umwandlungen durchführt. Drei Umwandlungen wurden bereits vollzogen und Oldir sitzt im Bett und sieht schon wieder aus wie ein Mensch, dessen Schwimmhäute sich gerade zurückgebildet haben. Skjall liegt zwar noch flach, aber ihm geht es gut. Bei der letzten Operation gab es aber Komplikationen und Dorgu geht es nicht sehr gut und Abdrushin hat sofort nach seiner Rückkehr mit der Bereitung einer Salbe für ihn begonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht mit Gildon und erfährt, dass sie fürchten, dass Dorgu vielleicht nicht überleben könnte, was erneut bewiese, dass die Umwandlungen gefährlicher seien als gedacht. Bei der Erwähnung der Risiken blickt Kenji zu Oldir, welcher ihm versichert, dass alle diese Operation trotzdem durchziehen wollen, da sie lieber tot seien, als so weiterzuleben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erkundigt sich nach Gildon Abreise nach [[Sapos]] und erfährt, dass dieser bereits eine Brieftaube dorthin gesandt habe und baldige Antwort erwarte. Dann berichtet Gildon, dass Schutuhx Probleme mache, obwohl er ihn nicht unbedingt als gefährlich einschätzen würde, da er durch Obloci und dessen Wachtrupp ein wenig eingeschüchtert wirkte. Aber er fühle sich in seinem Versteck zurückgesetzt und drohe, allein in die Stadt aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon selbst habe wegen den Umwandlungen viel zu tun und könne sich leider nicht um ihn kümmern. Deshalb habe er ihm bereits Bücher aus der Bibliothek bringen lassen, aber die verschlinge er rasend schnell. Gildon habe auch schon Experimente mit Schwein- und Rinderhirnen gemacht, um Schutuhx zu ernähren. Er bittet Kenji, dass einer der Helden nach Schutuhx sehen möge und davon abbringe, die Villa zu verlassen, da die die Wachen der Villa ihn sonst einsperren oder töten werden. Als Kenji erwähnt, dass Henk bereits in das Geheimlabor unterwegs sei, ist Gildon froh und hofft, dass er Erfolg haben werde. Dann entschuldigt sich Gildon, da Dorgu Krämpfe bekommen habe und er sich mit Abdrushin um ihn kümmern müsse. Kenji setzt sich an die Krankenbetten, wo er niemanden im Wege ist, und betet zu den Schutzgöttern und zum Licht und Hilfe für Dorgu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk bei Schutuhx war, besucht er die Krankenstation und erzählt Gildon von dessen Wunsch nach Unterhaltung. Gildon erzählt Henk, dass er Schutuhx bereits vorgeschlagen habe, etwas über die lebenden Artefakte aufschreiben, welche die [[Loigg'Il]] benutzen, doch er lehnte es mit der Begründung ab, er sei keine Unterhaltung für ihn. Henk berichtet von dem Buch über Musik und Gildon denkt, dass es einen Versuch wert sei, Schutuhx mit echter Musik zu konfrontieren. Beiden fällt für diese Aufgabe nur Wodhi ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Name des Barden erwähnt wird, spricht Oldir Henk an und erzählt von einer Siegesfeier, welche Wodhi heute Abend veranstalten wolle. Henk und Kenji sind etwas überrascht, erinnern sich allerding noch an das Versprechen, eine solche Feier abzuhalten, wenn sie wieder auf dem Festland wären. Daher stimmen sie zu und Kenji will in der Küche Bescheid sagen und Henk dafür Octavia informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Treffen mit dem Ratsmitglied und der Gesandtschaft'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden durch das Atrium des Cygnus kommen, sehen sie Basin, der gerade einen Gast zum Warten aufgefordert hat und auf die Empfangshalle der Villa zugeht. Als er die beiden sieht, kommt er zu ihnen und bittet sie, ihm zu folgen, da der gesandte des Rates eingetroffen sei und Octavia ihn empfangen werde. Kenjis und Henks Anwesenheit seien dabei erwünscht und die beiden warten in der Empfangshalle. Dann wird Octavia von Basin darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Rat im ersten Atrium wartet, woraufhin sie sich in die Empfangshalle begibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci informiert Octavia darüber, dass Ratsmitglied Vitold von Engstrand gekommen sei. Octavia sitzt auf dem Stuhl, Obloci steht mit seinem Vertreter und Schwiegersohn Titus Varianus und den Helden Kenji und Henk hinter ihr. Augustus nimmt nicht teil, da seine Anwesenheit vor dem Ratsmitglied aufgrund seiner Foltergeschichten unvorteilhaft sein könnte. Die Elbischen Gesandten stehen ebenfalls im Raum auf der Seite und warten darauf, das Basin den Ratsherrn hereinbittet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitold von Engstrand wirkt sehr überrascht, als er Octavia und die Helden sieht und noch mehr, als er die Elben entdeckt. Doch er zügelt seine Neugier und folgt dem Protokoll. Octavia begrüßt ihn auf dem Stuhl sitzend im Empfangssaal und berichtet kurz von dem Abenteuer. Dann stellt sie die Gesandtschaft vor und erklärt, dass sie eine Eskorte nach Valkenburg brauchen. Um alle Einzelheiten zu klären, stünde das Arbeitszimmer zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitold von Engstrand begrüßt die Anwesenden höflich und bittet darum, noch ein anderes Anliegen vortragen zu dürfen, bevor die Gespräche im Arbeitszimmer beginnen können. Dann berichtet er davon, dass vor ca. zwei Wochen ein Piratenschiff mit 4 Mann Besatzung in Perlheim ankamen. Sie lieferten sich selbst aus und den haben Admiral Wellenbrecher freigelassen. Weil sie sich gestellt haben, habe der Admiral veranlasst, dass sie nicht sofort gehängt werden, sondern erst noch bis Ende des Jahres im Kerker schworen sollen. Der Admiral selbst sei zurück in Koslin, habe aber vorher angeordnet, dass die Helden, falls sie bis dahin zurückkehren sollten, erneut über das Schicksal der Entführer entscheiden dürfen. Henk und die anderen erkennen in den Piraten sofort [[Ekky_die_Walfaust|Ekky]] und die Bambusen und Vitold meint, die Helden sollen sich darüber beraten und könnten ihre Entscheidung jederzeit mitteilen. Sollten sie sich jedoch nicht melden, würden die Piraten Ekky, Qent, Taref und Iber zum Jahresende gehängt. Als die Helden überlegen und am liebsten mit Ekky reden würden, bietet Vitold an, den Anführer Ekky zum Anwesen bringen zu lassen, was die Helden dankend annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia zieht sich mit dem Ratsmitglied und der elbischen Gesandtschaft in das Arbeitszimmer zurück. Kenji sucht die Küche auf, um von der Siegesfeier zu berichten und wegen des Essens zu fragen und Henk geht in den Garten und sucht Wodhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Wodhi bei Schutuhx'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi sitzt auf einer Bank in einem Park und hört mit dem Lautenspiel auf, als Henk an ihn herantritt. Henk erzählt ihm von Schutuhx Wünschen und der Barde überlegt, wer Schutuhx etwas vorspielen könnte. Als Henk Wodhi signalisiert, dass er an ihn gedacht habe, ist dieser zunächst gar nicht begeistert. Henk schmeichelt ihm und meint, dass es schon etwas Besonderes sei, wenn man von sich sagen könne, einem Loigg’Il die Musik nähergebracht zu haben. Wodhi ist plötzlich motivierter und träumt schon, wie er in [[Hallfels]] allen davon berichten könnte und er bewundert würde. Er sagt unter der Bedingung zu, dass Henk ihn begleiten und für seine Sicherheit garantieren müsse. Dann werde er versuchen, Schutuhx die Musik näher zu bringen und ihm barthavische Heldengeschichten vorzusingen. Wodhi holt noch eine Kithara aus der Bibliothek und dann begeben sich die beiden zu Schutuhx in das Geheimlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk teilt Schutuhx mit, dass Wodhi ihm etwas auf der Laute vorspielen werde. Zwar ist Musik Schutuhx völlig unbekannt, doch ihre Komplexität weckt sein Interesse. Er hört sich die Musik interessiert an und scheint sie zu analysieren. Dann fragt er nach der Kithara und Wodhi spielt ihm auch hierauf etwas vor. Fasziniert schaut Schutuhx zu und bittet dann darum, selbst spielen zu dürfen. Er sagt, dass Wodhis Stücke ihm zu langweilig und fade seien und er andere Klänge und Harmonien bevorzugen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann beginnt Schutuhx damit, auf der Kithara eigene Musik zu spielen, welche extrem disharmon und arhythmisch ist und in den Ohren der beiden Menschen einfach grässlich klingt. Die Musik hat etwas dämonisch-unheimliches an sich und ist für Wodhi kaum zu ertragen, so dass ihm speiübel wird. Wodhi weist Henk darauf hin, dass sich bei Schutuhx während des Hörens der Musik seltsame Muster auf der Haut gebildet haben, die bei seinen eigenen Kompositionen schwarz und verworren wirkten. Schutuhx macht eine Pause und erklärt den beiden, dass ihm seine Musik besser gefalle und sie anspruchsvoller sei als alles, was Wodhi ihm vorgespielt habe. Die beiden freuen sich, ihn mit der Kithara allein lassen zu können, mit der er hoffentlich die nächste Zeit beschäftigt sein wird, und verlassen das Geheimlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi zieht sich wieder in seinen Park zurück und Henk schlendert noch etwas durch die schönen Gärten der Villa. In Sichtweite des Tores kann Henk ein Gespräch zwischen Augustus und einem Diener beobachten. Augustus wirkt über die Information des Dieners erfreut und entschlossen und gibt dem Diener etwas Geld. Danach schlendert Augustus in den Park in der süd-westlichen Ecke des Grundstückes und Henk lenkt seinen Weg ebenfalls dorthin. Er spricht Augustus darauf an, welcher eher ausweichend antwortet und nach weiterem bohren zugibt, nach Eloras Schiff nachgeforscht zu haben, wobei er sich enttäuscht gibt. Dann weist er Henk darauf hin, dass Octavia sie noch in ihrem Zimmer sehen wollte, um ihnen den Brief an Elatus zu zeigen, und beide machen sich auf den Weg dorthin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brief an Elatus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia empfängt Kenji, Henk und Augustus in ihrem Zimmer und zeigt ihnen den Brief an Elatus. Darin hat sie folgendes erwähnt bzw. absichtlich nicht erwähnt:&lt;br /&gt;
* Sieg über [[Sabaoth Immortalis]], [[Sereg]], Elbengeister, Gefangenschaft des Theleten, &lt;br /&gt;
* Verebben des [[Nebelschlund|Nebelschlundes]], Überflutung der Küsten verhindert, Fluch des Sereg, Hilfe von [[Veldun]]&lt;br /&gt;
* [[Loigg'Il]] Erklärung, [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Dokumente von Gildon]]&lt;br /&gt;
* [[L'yreh]], Karte von Augustus, Abschrift der Reliefs, Beschreibung von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
* Augustus und Iustus waren eine große Hilfe, Augustus Flug auf dem Schwan mit Verweis auf Cygnus, Augustus als „Wächter der Drachenträne“&lt;br /&gt;
* Abschrift der Notizen von Sabaoth Immortalis, Bitte, die Namen zu identifizieren und die Männer zu beobachten&lt;br /&gt;
* Situation mit den Gesandten&lt;br /&gt;
* Nicht erwähnt werden: die [[Freigeister]] &amp;amp; Söldner, Octavias Gefangenschaft&lt;br /&gt;
Kenji spricht sich auch für eine Erwähnung der Freigeister und ihrer Mithilfe aus, doch Octavia wendet ein, dass man Elatus die Existenz der Freigeister so ausgiebig erläutern müsste, dass es den Brief zu lang mache. Augustus ist mit dem Inhalt zufrieden und hat aktiv mitgelesen, um die Erwähnung einer Begnadigung auszuschließen. Iustus verschlüsselt anschließend den Brief in den Elatus bekannten Code.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Siegesfeier'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss findet das Abendessen statt, welches dann in die Siegesfeier münden wird, bei dem es viel Wein und gutes Essen gibt. Die elbische Gesandtschaft nimmt das Mahl im Speisesaal mit Obloci, Titus und Iustus ein, während die Freigeister draußen unter der Überdachung ihr Essen haben und sich bedienen. Auch Ibendorn, Klippstein, Weihwind, Seiler, Gebbert, Abdrushin, Roana, Ferolax und Wigo feiern mit den Freigeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens spielen Hausmusiker auf und nach dem Essen, wenn alle satt und ruhig sind, unterhält Wodhi die Helden und seine Freunde einem neuen Lied, in dem er seine Gefühle verarbeitet habe. Bevor er anfängt, entschuldigt er sich bei den Helden, denn eigentlich wollte er ihnen ein Lied widmen, doch seine Trauer sei zu groß. Dann entschuldigt er sich bei seinen Freunden, dass sein Lied vermutlich der Stimmung etwas abträglich sein könnte, aber für ihn hierher gehöre. Dann greift er zur Laute und spielt das Lied „[[Schwur in Dunkelheit]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji zieht sich an die Brüstung der Terrasse zurück und blickt allein auf das Meer hinaus. Wodhi gesellt sich zu ihm und schüttet ihm sein Herz aus, wie deprimiert er darüber sei, dass sich die Gemeinschaft der Freigeister jetzt auflöse. Sie wären sein ein und alles gewesen, nie hätte er mehr Familie als dort unten in dieser Hölle gehabt. Sie seien so eng zusammengewachsen und jetzt würden alle ihrer Wege ziehen und sich in Barthavion zerstreuen. Wodhi fragt sich, ob er sie je wiedersehen werde und ob bei einem Wiedersehen noch diese Freundschaft und das Vertrauen herrschen würden. Besonders Filgiz werde er sehr vermissen, da dieser mittlerweile zu einem guten Freund geworden sei. Doch Filgiz wolle allein nach [[Weisshafen]] gehen, weil er fände, für Wodhi wäre es zu gefährlich, ihn zu begleiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen draußen feiern, spielten die Thyrner mit den Elben das Soldaten-Spiel „Latrones“, welches ein Strategiespiel mit Spielsteinen auf kariertem Feld ist. Die anderen Feiern auf der Terrasse, trinken Wein und lauschen Wodhis Liedern. Jeder Freigeist sucht auf der Feier den Kontakt zu den Helden: &lt;br /&gt;
* Garavar aus Bangol und Benigaris aus Kelum, zwei bislang unbekannte Freigeister, danken den Helden persönlich für ihre Rettung und gestehen, dass sie davon ausgegangen wären, die unfassbar helle Sonne nicht mehr wiederzusehen.&lt;br /&gt;
* Gildon, der 25 Jahre in L’yreh war, will nach Sapos zurückkehren, sobald seine Umwandlung vollendet ist. Er möchte seinen Kollegen Schutuhx zeigen und endlich beweisen, dass er nicht verrückt war, als er von der Existenz der Gesichtslosen gesprochen hat. &lt;br /&gt;
* Wodhi, der 11 Jahre in L‘yreh war, ist sehr traurig, weil sich die Gemeinschaft der Freigeister auflöst, da alle nach ihrer erfolgreichen Umwandlung in ihre Heimat zurückkehren wollen, um zu sehen, ob sie noch Verwandtschaft haben. Er überlegt, allein nach Hallfels zu gehen und seine Geschichten aus L’yreh zu verbreiten.&lt;br /&gt;
* Filgiz, der 20 Jahre in L‘yreh war, will Weisshafen aufsuchen und nachsehen, ob einige Freunde von ihm noch leben. Er will Wodhi nicht in Gefahr bringen und wird deshalb allein nach Weisshafen gehen. Ansonsten hat er noch keine weiteren Pläne und ist den Helden äußerst dankbar für seine Rückkehr und glücklich darüber, selbst seinen Anteil dafür getan zu haben.&lt;br /&gt;
* Udelian, der 8 Jahre in L‘yreh war, hat vor, wieder zunächst nach Trutz zu gehen und Verwandte aufsuchen &amp;gt; überlegt, ob er danach dem Bund des Lichtes nützlich sein kann &amp;gt; würde mit Abdrushin nach Nauried gehen und dort helfen&lt;br /&gt;
* Mart, der 4 Jahre in L’yreh war, will seine Ausbildung bei Gildon vollenden und mit ihm nach Sapos gehen, sobald alle umgewandelt sind &lt;br /&gt;
* Skjall, der 6 Jahre in L‘yreh war, will in seine Heimat nach Haidaby zurück und sehen, wen er noch kennt&lt;br /&gt;
* Oldir, der 2 Jahre in L‘yreh war, dankt den Helden für seine Rettung. Er sieht schon wieder wie ein normaler Mensch aus, nur seine Augen sind noch leicht gequollen. Oldir will nach Ankarz gehen und sein Vermögen, welches sein Bruder an sich genommen haben dürfte, dem Ekklesium spenden, wie er es Kenji beauftragt hatte, sollte er selbst es nicht schaffen.&lt;br /&gt;
* Khoralt, der 12 Jahre in L‘yreh war, will Ankarz besuchen und schauen, was es Neues gibt. Er will dem Prinzen von den Helden erzählen und Isgar fragen, ob er eine Aufgabe für ihn habe.&lt;br /&gt;
* Damrod, der 3 Jahre in L‘yreh war, will sein Leben ändern und nicht mehr mit Schmuggel seinen Unterhalt verdienen. Er will deshalb nicht nach Veltima zurückkehren, sondern sich am Kampf gegen den Bund des Xul beteiligen und fragt nach dem Bund des Lichtes, dem er gerne beitreten möchte. &lt;br /&gt;
* Werris, der 14 Jahre in L‘yreh war, der bis zum Schluss geheimnisvolle Reisende aus Barthavion, will sich nicht festlegen und überlegt noch. &lt;br /&gt;
* Milon, der 13 Jahre in L‘yreh war, hat genug vom Meer und will nicht zur Marine zurückkehren. Der ehemalige Marine-Leutnant aus Isinga überlegt, in die Berge zu ziehen, vielleicht nach Valkenburg, und er ist gespannt, ob so viele Menschen in seiner Umgebung ihn nicht überfordern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht mit Octavia und ist sehr versöhnlich. Er gesteht ihr, dass es für ihn nicht schön war, vom Heimkehrritus ausgeschlossen gewesen zu sein; es habe sich falsch angefühlt. Augustus bestätigt ihr, dass ihr Plan mit der Aufhebung der Verbannung der richtige Weg sei, und dankt ihr dafür, dass sie ihn dazu angehalten habe. Er versichert ihr, dass er zu seinem Wort stehen und die Ehre der Familie so wiederherstellen werde. Er wisse, dass er der Einzige sei, der dies tun könne, und es selbstsüchtig wäre, wenn er sich gegen seine Verantwortung stelle. Augustus sagt ihr auch, dass er wisse, dass sie es mit ihrem Drängen nicht böse meine und ihm nur helfen wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo teilt Henk nun seine Entscheidung mit, dass er nach Nauried gehen und bei Egeil lernen wolle. Er will wissen, wann es für ihn in Nauried mit seiner Ausbildung losgehen werde und wie er dahin gelange. Wigo würde es schön finden, wenn Roana mit nach Nauried gehen würde, denn er möge Roana sehr und würde gerne weiter mit ihr Kontakt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin erzählt den Helden, dass er sofort Roana aufgesucht habe und die beiden die Nacht miteinander verbrachten. Roana möchte auch mit Abdrushin zusammenleben und sie überlegen, vielleicht mit nach Nauried zu gehen und dort bei Egeil zu helfen. Roana könne kochen und Abdrushin die Verletzungen der angehenden Kämpfer versorgen. Sie kämen darauf, da Wigo sie gefragt habe, und da Roana Maart sehr vermissen werde, könne sie sich wenigstens noch um Wigo kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spät in der Nacht legen sich die Helden in ihren Zimmern schlafen und Henk hat einiges getrunken, da er mit jedem angestoßen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 1: Reise nach Sapos ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Map reisestrecke.png|300px|miniatur|rechts|Der Weg von [[Perlheim]] über [[Ferja]] und [[Opploh]] nach [[Sapos]]]]&lt;br /&gt;
=== Episode 08: Aufbruchstimmung === &lt;br /&gt;
'''3. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus teilt Henk seinen Plan mit, [[Elora von Tressburg|Elora]] zu retten, und macht sich nachts allein auf den Weg. Octavia ist verärgert über Augustus' Aufbruch und Henk versucht zu beruhigen. Die Helden hören sich [[Ekky die Walfaust|Ekkys]] unglaubliche Geschichte an und fällen ein Urteil über die Piraten. Kenji spricht mit Meister Elion und drei Magister aus [[Sapos]] kommen zum Anwesen. Henk erhält eine Botschaft von Mestoph, Octavia plant, die Gebeine ihrer Mutter in Opploh zu bergen und Kenji sammelt in der Meditation mit Meister Elion neue Kraft. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht nach der Feier sucht Augustus heimlich Henk in seinem Zimmer auf und weckt ihn vorsichtig. Er teilt ihm mit, dass er am Hafen erfahren habe, dass in Tressburg ein merkwürdiges Schiff angekommen sei und das Ekklesium von einer Gruppe von gesuchten Leuten berichte, die zuvor als schwarze Kultisten beschuldigt worden seien. Die Gruppe habe in den nahegelegenen Geisterwald fliehen können, wo sie sich jetzt verstecken würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus entschuldigt sich bei Henk, ihn mit einer wütenden Octavia zurückzulassen, aber er müsse jetzt aufbrechen, um nach Elora zu suchen. Er sei sich absolut sicher und fühle in seinem Herzen, dass sie überlebt habe. Er versichert Henk, dass er sein Wort in Bezug auf Thyrna halten werde und Henk Octavia beruhigen solle, dass er zu seinem Wort stehe und er die Familie führen würde, wenn die Verbannung aufgehoben werde. Augustus bittet bei Henk um Verständnis, dass  er erst sein Versprechen an Elora erfüllen müsse, bevor er sein Wort an Octavia halten könne. Er sei sich sicher, rechtzeitig zurück zu sein, bevor eine Antwort aus Thyrna hier ankommen könne. Augustus geht davon aus, dass Henk Octavia die ganze Situation schon erklären kann und verspricht, schnell nachzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist alles andere als begeistert, kann Augustus aber auch verstehen. Trotzdem versucht Henk, ihn von seinem Plan abzubringen, doch Augustus macht ihn darauf aufmerksam, dass er ihn schon fesseln und einsperren müsse, um zu verhindern, dass er bei nächster Gelegenheit abhauen würde. Und falls jemand versuchen wolle, ihm zu folgen, würde er ihn vermutlich nicht mehr einholen, da Augustus ein hervorragender Reiter ist. Als Henk merkt, dass Augustus fest entschlossen ist, bittet er ihn, vorsichtig zu sein, und lässt ihn ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nächster Morgen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia am Morgen erwacht und ihr Zimmer verlässt, bemerkt sie eine Nachricht, die von außen an die Tür gelehnt ist:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Mach dir keine Sorgen, vor der Antwort aus Thyrna bin ich zurück. Sehen uns vermutlich in Sapos. &amp;lt;br/&amp;gt;Vale, Augustus. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus hat das beste Pferd aus dem Stall genommen und die Torwachen bestätigen seinen Ausritt in der Nacht. Bei einem gemeinsamen Frühstück im Speisesaal diskutiert sie mit den anderen über Augustus Verschwinden. Octavia ist wütend und Henk versucht, die Wogen etwas zu glätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Obloci davon erfährt, ist er verwundert und findet es verantwortungslos, seine Freunde im Stich zu lassen, um einer Frau hinterher zu reisen. Er fragt sich, wenn Augustus sich zum Wächter der Drachenträne erklärt habe, wie er sie schützen wolle, wenn er nicht bei ihr sei. Obloci kritisiert, dass Augustus ehrlos handle, da er nicht jedem sein Wort geben könne, weil man dann wohlmöglich keines mehr halten kann. Er weist noch darauf hin, dass man ja jetzt sehen könne, wohin das führe.  &lt;br /&gt;
Iustus ist eher enttäuscht und gesteht sich ein, dass Augustus anscheinend doch nicht so viel dazugelernt habe, wie er gehofft hatte. Auch Iustus findet, dass Augustus verantwortungslos handele, denn er verlässt für eine Frau seine Freunde, die vermutlich bei Kontakt mit dem Bund des Xul seine Hilfe auch gut gebrauchen könnten, und vernachlässige dadurch seine Pflicht und Verantwortung ihnen gegenüber.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basin kommt in den Speiseraum und bedauert, dass Augustus Octavia so ließe, obwohl er sich eigentlich um sie kümmern sollte. Dann informiert er die Helden nach dem Frühstück über die Ankunft einer Delegation des Kerkers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Urteil über Ekky'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerkermeister transportiert mit zwei Stadtwachen Ekky in einem Zellenwagen und stellt der Käfig mit dem angeketteten Ekky auf dem Hof vor dem Wachhaus ab. Als die Helden von der Terrasse zu ihm kommen, erklärt er ihnen, dass sich alle vier Piraten keiner Schuld bewusst seien, obwohl der Admiral ausgesagt habe, er sei entführt worden. Die Stadt werde jedes Urteil der Helden akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht Ekky an und der erzählt folgende Geschichte über das, was sich zugetragen hat:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hey Freunde, mich trifft keine Schuld! Wir konnten alle nichts dafür! Wirklich nicht! Es war [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]]! Er ist schuld an der ganzen Scheiße, Mann!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Glaubt ihr nicht? Tja, ich hab‘ über den alten Piraten ‘n Geheimnis rausgefunden, was alle seine unglaublichen Erfolge erklärt. Habt ihr euch denn noch nie gefragt, wie er euch auf Fuselfels dazu bringen konnte, ihm bei dem hinterhältigen Mord an Klingen-Bonny zu helfen?'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt fragend in die Runde)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Ha! Ich weiß es, denn ich habe es mit eigenen Augen gesehen!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Als Kaltfisch uns zu sich in die Kapitänskajüte eingeladen hat - mich, Plankenjockel, Qent, Taref und Iber – da hat er uns von seinem Plan erzählt, den Admiral zu entführen. Nee nee, hab‘ ich gesagt, das können wir doch nicht machen! Und als Kaltfisch dann bemerkte, dass die anderen auch dagegen waren, geschah das Unfassbare!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky reißt die Augen auf und Kenji bezweifelt stark Ekkys vehementen Einsatz gegen Kaltfischs Plan)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kaltfisch schrie laut auf,'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky schreit auf)&amp;lt;/small&amp;gt; ''griff sich an seinen zotteligen Bart'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht eine entsprechende Geste)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und ...'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt alle kurz an, bevor er weiterfährt)&amp;lt;/small&amp;gt; ''riss ihn sich von seinem Gesicht!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Darunter waren eklige Tentakel.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky imitiert diese mit seinen Fingern und reißt die Augen auf)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Seine Augen verschossen jetzt mit einem Mal rote Blitze auf alle von uns!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht dramatische Gesten mit den Fingern vor den Augen wie Strahlen und entsprechende Töne mit dem Mund)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Wir blieben wir angewurzelt stehen und konnten uns nicht bewegen. Wir hatten keine Chance gegen Kaltfischs Kräfte und wir hörten seine Stimme in unseren Köpfen, die uns befahl, den Admiral zu entführen und ihn zum Beiboot zu bringen.'' &amp;lt;small&amp;gt;( Alle blicken ihn ungläubig an, doch Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ja, ihr merkt es schon, Kaltfisch ist einer von diesen Gesichtslosen, ein Monster!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend in die Runde, doch die Helden schütteln die Köpfe)&amp;lt;/small&amp;gt; Wer hätte das gedacht, einfach unfassbar, oder? Ich würde es selbst nicht glauben, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, ist aber echt wahr!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich wollte das alles nicht machen und hab‘ mich so heftig dagegen gesträubt, dass ich durch den ganzen Druck in meinem Kopf krasses Nasenbluten gekriegt habe.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt alle kurz an und nickt dabei bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Aber ich konnte mich nicht gegen Kaltfisch wehren und musste ihm dann gehorchen, sonst wäre bestimmt noch mein Kopf geplatzt!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend in die Runde)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir haben dann alle gemacht, was Kaltfisch wollte - wir konnten ja auch überhaupt nicht anders!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky schaut verständnissuchend in die Runde, doch trifft nur auf harte Blicke)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Wir mussten den alten Bastard dann zur Nachbarinsel rudern, wo er ein richtiges Schiff versteckt hatte, dieses Schlitzohr. Dann haben Kaltfischs Augen wieder rumgeblitzt'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht wieder dramatische Gesten mit den Fingern und entsprechende Töne)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und er hat uns mit seinen Gedankenkräften den Befehl in den Kopf geblitzt, dass wir den Admiral gegen ein hohes Lösegeld ausliefern und das erbeutete Gold dann wieder zu ihm auf die Schatzinsel bringen müssen. Ich habe mich nochmal mit meiner ganzen Kraft gegen diesen fiesen Zwang gewehrt, aber Kaltfisch war einfach zu mächtig. Da hab‘ ich dann zwangsläufig getan, was er mir befohlen hat. Was sollt‘ ich denn machen, wenn mein Kopf nicht platzen soll.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt fragend in die Runde und schaut in zweifelnde Gesichter)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich hab‘ mich wie eine Marionette gefühlt, die von Kaltfisch gesteuert wird. Erst kurz vor dem Festland hat seine Kraft nachgelassen und ich konnte mich von seinem Bann befreien. Als ich die anderen zur Vernunft gekriegt hab, wollte ich den Admiral freilassen. Just dabei kommt dieses Patrouillenboot und stellt uns. Wir haben uns ohne Kampf ergeben, schließlich sind wir unschuldig! Was wird denn jetzt mit uns werden?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hakt zwischendurch schon immer ungläubig nach, doch Ekky beharrt stets auf seiner Version und erzählt seine Geschichte bis zum Ende. Die Helden machen ihm klar, dass sie sich mit diesen gesichtslosen gut auskennen und genau wissen, was sie können und auch was sie nicht können.  Henk schüttelt den Kopf und macht ihm dann klar, dass niemand seine Geschichte glaube, denn sie sei völlig an der Realität vorbeigeht. Ekky windet sich noch etwas, doch als er schließlich erkennt, dass seine Lüge durchschaut ist, gibt er beschämt zu, dass er eigentlich nur in Panik wegen Grett war und außerdem so doof, dass er Kaltfisch geglaubt habe, dass er durch die Entführung des Admirals reich und auf Fuselfels bekannt werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerkermeister erwartet das Urteil der Helden über die Piraten, und Octavia schlägt vor, sie auf einer einsamen Insel auszusetzen, so dass sie ihr Schicksal selbst in der Hand haben. Henk gefällt die Idee und er schlägt vor, Ekky und die anderen auf einer der Ghifunischen Inseln abzusetzen. Kenji fügt hinzu, dass man ihnen auch Proviant und Wasser mitgeben soll. Der Kerkermeister nickt und kehrt mit Ekky zum Kerker zurück, wo er dem Rat das Urteil der Helden verkünden will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Besuch des Areteischen Bruders'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erfährt von Basin, dass ein areteischer Bruder aus dem Monasterium im Atrium auf ihn warte. Er sei auf Oblocis Bitte hier und brächte eine neue Robe. Basin erwähnt noch, dass es derselbe Bruder sei, welcher schon die junge Mutter mit ihrem Kind begutachtet und abgeholt habe. Als Kenji das Atrium betritt, erkennt er Meister Elion, einer der wenigen Brüder, die Pyrrhon regelmäßig in der Einsiedelei besuchten und sich mit ihm austauschten. Kenji kennt ihn daher und erinnert sich an lange und intensive Gespräche zwischen Bruder Pyrrhon und Meister Elion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Elion erhebt sich von der Marmorbank und begrüßt Kenji. Er ihm eine neue Robe und erkundigt sich über sein Befinden nach der Reise zum Nebelschlund. Er möchte wissen, wie es Kenji gelungen ist, dort unten  - also quasi in der Unterwelt - seinen Glauben aufrecht zu halten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erklärte ihm, dass er dort unten noch mehr Zugang zu seinem eigenen Glauben gefunden habe, da er gelernt habe, dass selbst in den hoffnungslosen Tiefen der Dunkelheit das Licht einen erreichen kann. Dann deutet er sehr subtil an, dass der Zugang zum Licht in [[L'yreh]] ein anderer war, als Meister Elion vielleicht erwarten würde, denn tatsächlich haben die Gebete des Ekklesiums Kenji größere Dienste geleistet als die Hymnen des Areteischen Ordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Elion erzählt Kenji noch von Pyrrhon, den er stets als verbittert und einsam wahrgenommen habe. Da er ihm leid tat, habe er ihn oft besucht und versucht, ihn zu überreden, ins Monasterium zu den anderen Brüdern zu ziehen. Pyrrhon habe sich durch seine herausfordernde Einstellung gegenüber den Ordensregeln schon immer sehr von seinen Brüdern abgesondert und sei deshalb in die Einsiedelei gezogen. Meister Elion vertraut Kenji an, dass der Prior es damals etwas bedauert habe, dass durch Pyrrhons verschrobene Einstellung auch Kenji nur wenig Kontakt zum Orden bekomme. Denn dadurch habe Kenji auch nie die Brüderlichkeit erfahren können, welche zum Ordensleben gehöre und den Brüdern Stärke und Halt gebe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji verteidigt Pyrrhon etwas und signalisiert Elion, dass er durchaus Interesse an einer gemeinsamen Meditationserfahrung habe. Er deutete auch an, dass Pyrrhon ihm aufgrund fehlender Zeit vielleicht nicht mehr alles mitgeben konnte, was er gewollt habe und wichtig gewesen wäre, so dass Kenji darauf angewiesen war, alles selbst auf seinen Reisen zu erfahren. Meister Elion bietet Kenji schließlich an, mit ihm gemeinsam am Abend die Meditationen zu zelebrieren, was Kenji dankend annimmt. Sie verabreden sich zur Dämmerung in der Bibliothek, wo sie ungestört die heiligen Hymnen rezitieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magier aus Sapos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji Meister Elion verabschiedet hat, begegnet er Henk am Eingangstor. Dann bekommen sie mit, dass jemand am Tor um Einlass bittet und, nachdem die Wachen das Tor geöffnet haben, fahren drei Kutschen ein, aus welchen insgesamt 9 Arkanisten aus Sapos aussteigen, anscheinend drei Magister und sechs Gehilfen. Sie werden von Basin ins Atrium geführt, um dort zu warten, bis er die Hausherrin benachrichtigt hat.  Henk und Kenji folgen ihnen und die Magister halten Henk anscheinend für einen Bediensteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basin bringt die Magister zur Hausherrin und sie stellen sich vor. Die Magister Medicus Iatro Mendica, ein Alchemie-Experte für Heiltränke und -bandagen, und Magister Medicus Sinu Qeni, ein Arzt und Chirurg, wollen Gildon bei den Operationen und der Behandlung unterstützen. Magister Phonascus Daimhen Airmedon, ein Experte für arkane Felder, will Schutuhx untersuchen und seine Gefährlichkeit einstufen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden nachfragen, ob es etwas Besonderes aus Sapos zu berichten gibt, spricht Daimhen Airmedon mit ihnen und erklärt, dass es tatsächlich ungewöhnliche Vorfälle in Sapos gegeben habe, über die er aber nichts Genaues sagen dürfe, die aber die Stadt gefährden könnten. Er merkt aber an, dass ein Emphaustus während einer Debatte den dunklen Kult als Drahtzieher in Betracht gezogen habe. Der Rat habe selbst noch kein Ergebnis seiner Untersuchung vorliegen, könnte aber über die Hilfe der Helden froh sein. Daimhen merkt noch an, dass durch die andauernden Probleme mit dem Ekklesium in Sapos kein Sanktum mit Inquisitoren erlaubt sei, aber er denkt, dass Bruder Kenji als Teil der Heldengruppe akzeptiert werden würde. Er empfiehlt den Helden, sich in Sapos mit Emphaustus Velavil Zilathum in Verbindung zu setzen und mit ihm zu sprechen, wenn sie helfen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Besuch des Schneiders'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Perlheimer Schneidermeister Reinhold Starz kommt zum Anwesen und sucht Octavia auf. Sie zeigt ihm den Umhang von Ignus und bittet ihn um eine Analyse des Materials. Schneidermeister Starz stellt fest, dass der Stoff kein natürlicher Stoff sei, sondern eindeutig von einem Alchemisten hergestellt wurde. Er erzählt Octavia, dass er magische Stoffe bei Bedarf in der „Schneiderei Albon“ in Sapos bestellt, die spezialisiert sei auf Funktionskleidung von Arkanisten, um empfiehlt sie, wenn Octavia magische Kleidung kaufen möchte. Er bietet ihr sofort an,  alternativ auch etwas Spezielles anfertigen zu können, was Octavia dann nachträglich verzaubern lassen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia sucht sich aus den mitgebrachten Sachen feste Reisekleidung für die kalte Jahreszeit heraus und dankt dem Schneidermeister für seinen Besuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Elwenes Tratsch, Octavias Plan und Kenjis Meditation'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erfahren die Helden von Elwene, dass sie heute Morgen beim Bäcker gehört habe, dass die Familie der Schwester der Bäckerin über Nacht abgereist sei. Sie hätten ihre sieben Sachen zusammengepackt und seien auf ihren Pferden abgereist. Keiner könne sagen, wohin sie wollten, und niemand hätte von ihren Plänen gewusst. Die Leute würden rätseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kündigt Obloci an, dass sie vorhabe, die Gebeine ihrer Mutter aus Opploh zu holen, um sie in Thyrna im Familiengrab beizusetzen. Obloci besteht auf einer angemessenen Begleitung und möchte Octavia einige seiner Palatoren mitschicken. Doch Octavia legt großen Wert darauf, unauffällig zu reisen, und lehnt eine große Eskorte ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen begibt sich Kenji in die Bibliothek und trifft sich mit Meister Elion. Sie rezitieren die heiligen Hymnen und versenken sich in eine tiefe Meditation, in der sie den Schutzgöttern näher kommen und neue Kräfte sammeln. Für Kenji ist es lange her, das er gemeinsam mit einem Bruder die Hymnen gesungen hat, und er fühlt jetzt wieder die gleiche Kraft wie damals mit [[Pyrrhon von Derwydd|Pyrrhon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachricht von Mestoph''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk überlegt, wie er unauffällig Kontakt zur Gilde aufnehmen kann, um herauszufinden, wie Mestoph mit seinem Austritts-Brief umgegangen ist. Das Gasthaus „Zur Grünen Rast“ von Grifo böte sich dazu an und er plant, mit Wigo zusammen hinunterzugehen, um vielleicht mit Grifo sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sich dem Gasthaus nähert, sieht er einen Betrunkenen, welcher sich draußen aufhält und herumtorkelt. Er stürzt schließlich hin und liegt seitlich vom Gasthaus auf dem Weg. Als Henk mit Wigo vorbeikommt, bittet der Betrunkene Henk lallend um Hilfe beim Aufstehen und streckt ihm seine Hand entgegen. Henk beäugt ihn skeptisch, entdeckt aber keine Waffe. Der Typ ist offensichtlich unbewaffnet und Gewohnheitstrinker und jammert so erbärmlich, dass Henk schließlich seine Hand nimmt und ihm aufhilft. Beim Handkontakt hinterlässt ihm der Betrunkene einen zusammengerollten Zettel in der Hand und bedankt sich dann überschwänglich für die Hilfe, verbeugt sich wankend und torkelt zum Gasthaus zurück. Henk entfaltet etwas abseits unauffällig den Zettel und liest: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Austritt aufgeflogen!  Keine Wahl - Attentäter entsandt! Meide Kontakt &amp;amp; pass auf dich auf! ''“ &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;X = Geheimes Identifikations-Zeichen von Mestoph&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeichen von Mestoph ist nur Henk bekannt, die beiden Freunde haben es untereinander vereinbart, um sich immer ausweisen zu können. Henk geht mit Wigo den Weg weiter, am Gasthaus vorbei und schwenkt dann rechts ab, um über einen Umweg wieder zum Anwesen zurückzukehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Octavia noch am gleichen Abend von Mestophs Nachricht und informiert sie darüber, dass Attentäter auf ihn angesetzt sind. Dann legen sich die Helden schlafen, da sie am nächsten Morgen sehr früh aufbrechen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 09: Ferjas Unheil === &lt;br /&gt;
'''4. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden brechen in Begleitung von [[Iustus Trebatius|Iustus]] und zwei [[Militärische_Ordnung_des_Thyrnischen_Weltreiches#Palatoren_.28Palastgarde.29|Palatoren]] in Richtung Süden auf und erhalten mittags an der Fährstation [[Ferja]] eine Warnung. Seit der Wirt mit seiner Familie plötzlich abgereist ist, haben Räuber mit einem Nekromanten das Gasthaus Ferja  übernommen und eine Magd zu ihrem Vergnügen eingesperrt. Die Helden beschließen zu helfen und dringen in das Gasthaus ein, um die Räuber zu stellen. Der Anführer wird von Henk getötet und der Nekromant stellt sich als Schauspieler heraus, welcher die Helden erkennt.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von Basin und Elwene sehr früh geweckt und bekommen ein ausgiebiges Frühstück serviert. Nach dem Frühstück werden sie von einer großen Gruppe vor den Ställen erwartet, denn alle haben sich dort versammelt, um sie zu verabschieden. Obwohl es frühster Morgengrauen und die Sonne noch nicht zu sehen ist, sind scheinbar alle aufgestanden und warten auf die Abreise der Helden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Freigeister]] verabschieden sich als erstes – allen voran [[Gildon Ipnosi|Gildon]], [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_Valkenburg.29|Wodhi]] und [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]]. Während Wodhi sehr emotional reagiert und Tränen in den Augen hat, bleibt Filgiz gewohnt trocken. Gildon hofft, dass er sie vielleicht noch in [[Sapos]] sehen werde und alle Freigeister ihnen für ihre Rettung unglaublich dankbar seien. Er betont, dass aller Freigeister tief in der Schuld der Helden stünden und er im Namen aller spreche, dass sie auf ewig bei ihnen etwas guthaben. Dann überreicht er Kenji stellvertretend für alle ein kleines Geschenk, bei welchem es sich um ein von [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C .28Berserker aus_Haidaby.29|Skjall]] geschnitztes Abbild des Elfenbeinturms aus [[Aretea]] handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Wigo]], [[Roana Dernheim|Roana]] und [[Abdrushin]] verabschieden sich und wünschen viel Glück. Wigo umarmt alle und weint, als er sich von Henk verabschiedet, versucht dies aber zu verheimlichen, da er nicht schwach wirken will. Abdrushin umarmt Kenji und beschwört ihn, ihm sofort eine Nachricht nach Nauried zu schicken, sobald etwas wegen dem Dingir geschehe, da er dann sofort aufbrechen und zu ihm eilen werde, wenn es Probleme gebe. Er betont, dass er sich immer noch sehr schuldig fühle und unbedingt helfen wolle. Dann gibt er Henk respektvoll die Hand und von Octavia verabschiedet er sich mit einer Verbeugung, um sie nicht berühren zu müssen. Roana sagt, dass sie auf Wigo und Abdrushin aufpassen werde und sich darum kümmere, dass dieser „Egeil“ und seine Männer endlich mal was Gescheites zu Essen auf den Tisch bekommen werden. Sie habe vor, sie mit ihrer guten Küche so stark zu machen, dass diese nicht anders könnten, als den dunklen Kult endlich zu vernichten. Lachend umarmt sie alle und versteckt ihre Tränen, im Gegensatz zu Wigo, dabei nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elwene und Basin verabschieden sich dann als nächstes und wünschen Octavia, dass sie in [[Opploh]] mit ihrem Vorhaben erfolgreich sein werde. Sie weisen sie aber darauf hin, dass sie sich emotional dabei nicht übernehmen solle. Außerdem sind sie enttäuscht, dass Augustus seine Schwester bei dieser schweren Familienangelegenheit nicht unterstützt, doch auch sie wünschen sich sehr, dass die Mutter endlich nach [[Thyrna]] gelange, damit sie neben ihrem Mann ruhen könne. Beim Abschied umarmen Basin und Elwene nur Octavia, wobei Elwene Octavia fast nicht mehr loslassen will, da diese für sie wie eine eigene Tochter war. Den anderen geben sie dann respektvoll die Hand und bitten sie, auf Octavia aufzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend kommt [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]] mit seinem Schwiegersohn Titus Varianus. Obloci vermeldet, dass er nun wieder die Verantwortung für die Bibliothek und das Anwesen übernehmen und alles im Sinne von Octavia weiterführen werde. Obloci verspricht, auch die Freigeister zu unterstützen und sich zu bemühen, dass man die „[[Schutuhx|Kreatur]]“ im Keller schnellstmöglich nach Sapos abtransportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Palatoren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stellt Obloci noch zwei [[Militärische_Ordnung_des_Thyrnischen_Weltreiches#Palatoren_.28Palastgarde.29|Palatoren]] vor: Sevarian Castorius und Tenus Varianus. Die beiden wirken wie gestählte und knallharte Soldaten, die jedoch weitestgehend in zivil und sehr unauffällig gekleidet sind, so dass sie in [[Barthavion]] nicht auffallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sevarian Castorius wirkt etwas älter (vielleicht Ende 30) und erfahrener und hat eine Narbe an der Stirn. Er ist sehr durchtrainiert, hat fast weißblonde Haare, steingraue Augen und einen sehr ernsten und erfahrenen Blick, als hätte er schon viel gesehen. Tenus Varianus wirkt etwas jünger (vielleicht Anfang 30) und ist nicht ganz so durchtrainiert, aber dafür sehr athletisch schlank. Er ist dunkelblond, fast asch-schwarz, hat stechend hellblaue Augen und wirkt sehr aufmerksam, als würde ihm kein Detail in seiner Umgebung entgehen. Die beiden Palatoren grüßen die Helden, verneigen sich respektvoll und Castorius sagt zu Octavia, dass es ihnen eine Ehre sei, einer Nachfahrin des großen Cygnus dienen zu dürfen, da alle Palatoren diesen bis heute als ihren ersten [[Militärische_Ordnung_des_Thyrnischen_Weltreiches#Apex_Palatorum_.28Oberster_Gardekommandant.29|Apex Palatorum]] sehr verehren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci fügt hinzu, dass sie zu seinen besten Männern gehören, die ihm als Gesandter ([[Politische_Ordnung_des_Thyrnischen Weltreiches#Orator Dracian .28Sondergesandter.29|Orator Dracian]]) vom Kaiser persönlich als Leibgarden überstellt wurden. Sie sollen bei der Bergung der Mutter helfen und die Überreste zurück nach [[Perlheim]] bringen, wo Obloci sie sofort mit dem Schiff nach Thyrna schicken werde. Obloci wünscht dann allen viel Glück und umarmt Octavia zum Abschied und bittet sie, auf sich aufzupassen. Den anderen gibt er die Hand und wünscht allen viel Glück. Dann weist er darauf hin, dass die Pferde bereits startklar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind drei gute, markadische Reitpferde, welche für die Helden ausgesucht wurden. Diese Rasse gilt als die robusteste, aber trotzdem noch schnellste und beweglichste, weshalb sie die optimalen Kriegspferde aus den weiten Graslandschaften von [[Markadis]] sind, welches berühmt für seine ausdauernden Pferde ist. Octavia kennt sogar noch ihre Namen von früher, da sie schon lange zu den Wachtruppen des Anwesens gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias Pferd heißt Aureus und ist ein gold-hellbraunes Tier, das etwas kleiner, aber sehr agil ist. Kenji bekommt einen etwas gemütlicheren Schimmel namens Seren und Henk bekommt einen Rappen namens Ferox, der sehr wild wirkt, aber letztendlich sehr friedlich ist. Alle Pferde sind perfekt ausgebildet und mit Gepäck bestückt, d.h. jedes hat ein Zelt dabei, Kochgeschirr und Decken. Auch ein dickes Bündel Proviant ist dabei, welches auch aus Getreide besteht, so dass man sich selbst ein Brot etc. daraus kochen kann (also eine Art militärischer Proviant, so wie es die Signäre bekommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Palator Castorius vereinbart mit den Helden und [[Iustus Trebatius|Iustus]], dass diese auf dem Weg stets zusammenbleiben und er die Vorhut und Palator Varianus die Nachhut übernehmen werden. Als die Helden dann abreisen, stellen sich alle auf und beobachten winkend, wie sie das Anwesen verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erste Wegstrecke'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist beim Aufbruch noch dunkel und langsam dämmert ein kalter Tag mit leichtem Nieselregen, der aber aufhört, sobald die Sonne aufgeht. Die Helden reiten durch Heidelandschaft, die sehr karg und typisch für die Region von Perlheim ist. Nur vereinzelt stehen Bäume am Weg oder in der Landschaft. Die Gegend ist leicht hügelig und im Norden, also im Rücken, kann man von den erhöhten Wegstrecken immer mal wieder das Meer sehen, dass sich schließlich immer mehr entfernt. Beim Anblick kommen nochmal Gedanken an ihre Seefahrt und L’yreh hoch und jeder ist froh, erstmal vom Meer fortzukommen. Außerdem machen sich die Helden Gedanken darüber, wohin wohl die Menschen gegangen sind, welche so Plötzlich ihre Heimat verlassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten sieht man von den Kuppen der erhöhten Wegstrecken die reichen Felder der Goldebenen, die jedoch inzwischen alle abgeerntet sind. Es sind kleine, unregelmäßige Felder, mit zahllosen Schonungshecken und Trampelpfaden dazwischen und das alles ergibt von oben ein idyllisches, wenn auch leicht chaotisches Bild. Man sieht überall, wie die Hirten ihre Schafe im Morgengrauen auf die Wiesen treiben und hört sie überall blöken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img palatoren.png|miniatur|rechts|Die [[Militärische_Ordnung_des_Thyrnischen_Weltreiches#Palatoren_.28Palastgarde.29|Palatoren]] Tenus Varianus und Sevarian Castorius (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Für Octavia oder Henk ist das Reiten kein Problem, doch für Kenji stellt auch dies eine Herausforderung dar, welche allerdings durch das hervorragend ausgebildete Pferd erleichtert wird. Die Palatoren sind bestens im Reiten ausgebildet und erweisen sich gleich als absolute Profis. Castorius reitet als Vorreiter einige Dutzend Meter vor der Reisegruppe und dient als Aufklärer und Frühwarnsystem. Er sucht die Straße auf Gefahren, Hinterhalte oder Straßenräuber ab und würde die Gruppe rechtzeitig warnen. Varianus reitet als Nachhut einige Dutzend Meter hinter der Reisegruppe und sichert den Rückzugsweg bzw. schützt vor Angriffen von hinten, die auf unwegsamem Gelände oder bei Überraschungsangriffen von Banditen häufig waren. Er überwacht gleichzeitig auch, ob jemand zurückfällt oder die Gruppe unbemerkt verfolgt wird. Varianus schließt die Formation ab und hält die Gruppe im Blick, um schnell eingreifen zu können, falls die Reisenden verlangsamen oder in Bedrängnis geraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch gibt es immer mal wieder kurze Regenschauer, die nicht lange anhalten, dafür aber heftig sind und die Reise verlangsamen. Ansonsten ist es dazwischen auch trocken und nach einigen Stunden schmerzt vor allem Kenji der Hintern und auch Octavia und Henk sind solche langen Strecken nicht mehr gewöhnt. Deshalb machen sie eine Rast und unterhalten sich mit Iustus über Sapos, der sich schon auf die große Bibliothek und den Austausch mit den Kollegen dort freut. Henk spricht die Attentäter an, welche hinter ihm her sind, und macht sich vor allem Sorgen über den Zustand der Gilde. Da es Mestoph anscheinend nicht gelungen ist, den Brief von Henk geheim zu halten, ist das für Henk ein beunruhigendes Zeichen, dass etwas in der Gilde vor sich geht und Mestoph nicht mehr die vollständige Kontrolle hat. Desweiteren sind sich die Helden darüber einig, dass der Dunkle Kult schon über ihre Rückkehr informiert sei, da Reverons Leute bereits nach Barthavion zurückgekehrt sind und ein Kontaktabbruch zu Sabaoth Immortalis somit kein gutes Zeichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Palatoren unterhält sich niemand, aber man kann hören, wie diese Iustus in einem Gespräch mit [[Arkane_Akademie_von Thyrna#Phylax .28W.C3.A4chter.29|Phylax]] ansprechen. Iustus erwähnt danach gegenüber den Helden, dass es sich bei den Palatoren um die besten Männer im ganzen Heer handelt und das es eine ganz besondere Ehre für einen [[Militärische_Ordnung_des_Thyrnischen Weltreiches#Sign.C3.A4r_.28Soldat.29|Signär]] ist, in ihre elitären Reihen aufgenommen zu werden. Er berichtet, dass er selbst schon mehrmals mit diesen zusammengearbeitet habe, da Kriegsarkanisten wie er häufig von Palatoren bei wichtigen und riskanten Einsätzen beschützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reisegruppe und Beobachtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder aufbrechen wollen, wird ihnen bewusst, dass insgesamt sehr wenig Leute auf den Straßen unterwegs sind und sie die Gegend belebter in Erinnerung haben. Sie haben noch nicht viel Strecke hinter sich gebracht, als die Vorhut Castorius auf einer Hügelkuppe anhält und nach vorne späht. Die anderen schließen auf und erblicken auf dem Weg eine Reisegruppe, die aus drei erwachsenen Männern und zwei jüngeren mit einem beladenen Karren mit Steinen besteht. Auch sie haben die Helden schon entdeckt und werden langsamer. Ihre Körpersprache verrät, dass sie ängstlich und unsicher wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nähern sich ihnen und werden von den Männern etwas skeptisch beäugt. Henk spricht sie darauf an, dass wenig los ist auf den Straßen, und erhält als Antwort, dass es gefährliche Zeiten sind und man nie weiß, wer einem auf der Straße so begegnet. Als Henk fragt, welche Gefahren auf den Straßen lauern, erfährt er, dass seit der Seuche in [[Freywall]] könnten überall auch Wiedergänger ihr Unwesen treiben. Henk stellt sich als Alrik vor und erfährt von dem Mann, der sich Harks nennt, dass sein Nachbar selbst jemanden kennengelernt habe, der jemanden kannte, der mal einem Wiedergänger begegnet sei. Harks erzählt Henk, dass man auch sonst nur noch seltsame Dinge höre und die Leute munkeln, dass die Schwarzen Jahre zurückkommen könnten, weshalb  auch kaum noch jemand reise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt nach ihrer Herkunft und dem Reiseziel und erfährt, dass sie eine Steinlieferung von Ivenbau nach Perlheim befördern und der Kunde sehr gut zahle, sonst würden sie die Gefahren des Wegs nicht auf sich nehmen. Henk fragt nach Personen, die verschwunden seien, und Harks erinnert sich an eine Familie aus Ivenbau, die über Nacht abgereist sei. Er wünscht dann eine gute Reise und der Wagen setzt sich wieder in Bewegung. Bevor die Helden weiterreisen, erwähnt Castorius, falls es zu einem Kontakt mit Wiedergänger kommen sollte, dass er bereits Erfahrung damit habe. Die Nemorer würden ebenfalls und im Rahmen Im Kriegseinsatz gegen die Nemorer, die düstere Rituale abhalten, musste er einmal gegen wiedererweckte Kameraden kämpfen, die von einem nemorischen Nekromanten beschworen wurden. Dann setzt sich die Gruppe wieder in Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag wird die Bewaldung etwas dichter und am Weg stehen immer wieder kleine Baumgrüppchen. Kenji denkt noch an die Reisenden und blickt sich um, als er hinter einem entfernteren Gebüsch etwas wahrnimmt, was plötzlich in die entgegengesetzte Richtung, aus der die Helden kamen, wegläuft und hinter mehreren Büschen verschwindet. Kenji ist sich sicher, dass dies definitiv kein Tier war, sondern sich wie ein Mensch bewegte. Er bemerkt, dass auch die Nachhut Varianus etwas bemerkt hat und, als Kenji ihn darauf anspricht, bestätigt der Palator ihm seine Beobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet sofort Henk und Octavia davon und sie spekulieren gemeinsam, ob es sich um einen Späher des [[Bund des Xul|dunklen Kultes]] oder um einen Attentäter handeln könnte, der ihnen folgt. Iustus bedauert, dass sein Arkaner Blick leider nicht in eine solche Entfernung reicht, so dass er nicht weiterhelfen kann. Die Gruppe reist weiter und die Palatoren wollen jetzt noch aufmerksamer sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der verschwundene Gastwirt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen frühen Mittag meldet die Vorhut Castorius einen Fährübergang über den Fluss Linsach und zwei Einheimische an einem Steg und einer in dem Fährboot. Die Helden reiten weiter darauf zu und als sie an der Fähre ankommen, werden sie plötzlich von dem jüngeren Mann am Steg angesprochen. Er hält die Helden sehr höflich an und sagt, dass er mit ihnen reden müsse, da sie wie anständige Leute ansähen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt, was denn los sei, und der junge Mann erzählt, dass sie nicht ins Ferja-Gasthaus gehen sollen, da dieses von einer Gruppe von Räubern übernommen wurde. Er stellt sich als Garrick vor, war der Knecht des Gasthauses und wurde von dort vertrieben. Weiter berichtet er, dass der Stallbursche Aidan  bereits mit einem kleinen Boot nach Perlheim gefahren sei, um Hilfe zu holen. Da aber immer noch die Küsten von unbekannten Monstern angegriffen würden, fürchten sie, dass es noch dauert, bis Hilfe kommen werde. Garrick ist deshalb hier geblieben, um Reisende zu warnen, damit sie nicht ins Gasthaus gehen und dort ausgeraubt werden. Als Henk sich nach den Räubern erkundigt, wird er gewarnt, da sie gefährlich seien und einer von ihnen sogar zaubern könne. Auf Nachfrage erfährt Henk, dass der Räuber dies zumindest gesagt und damit gedroht habe, einen Dämon oder Schlimmeres zu beschwören, wenn man sich gegen sie wehren würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Garrick steht eine ältere Frau, die sich als Maevia vorstellt und ganz aufgelöst zu weinen beginnt. Sie informiert die Helden tiefbetroffen davon, dass Rina, die Schankmaid noch im Gasthaus sei und vermutlich gerade von den Räubern vergewaltigt werde. Maevia erwähnt noch, dass all dies nur geschehen konnte, da der Wirt Drocun mit seiner Familie plötzlich über Nacht abgereist sei und das Gasthaus sich selbst überlassen habe. Die Helden horchen auf und Henk erfährt von Maevia, dass die Wirtsfamilie niemanden etwas gesagt habe, sich aber schon seit Wochen seltsam benähmen, denn zuerst wären sie unglaublich verängstigt wegen der Warnung des Zwergenkönigs gewesen und hätten befürchtet, dass die Schwarzen Jahre zurückkämen. Doch dann habe sich ihre Laune schlagartig geändert, nachdem sie mit einem seltsamen Gast geredet hätten, der einige Tage geblieben sei. Henk wurde hellhörig und fragte nach Namen und Aussehen, doch an beides erinnert sie sich nicht mehr, aber der Name stehe im Gästebuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk will wissen, wie das abgelaufen ist, und Maevia berichtet, dass Drocun mit seiner Familie  jeden Abend mit diesem Fremden in ihren privaten Räumen zusammengesessen und lange und geheim wirkende Gespräche geführt hätten. Danach wirkten sie seltsam optimistisch, beinahe euphorisch, als habe dieser Gast ihnen die gesamte Angst genommen und sie mit Hoffnung erfüllt. Maevia erinnert sich, dass Drocun plötzlich auch betonte, dass alles gut werde und sie keine Angst mehr vor dem dunklen Kult hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte wissen, wie es dann weitergegangen ist, und erfährt, dass die Familie dann vor 2 Tagen morgens plötzlich spurlos verschwand. Maevia berichtet, dass sie ihre wichtigsten Sachen und auch das gesamte Geld des Gasthauses mitgenommen hätte, weshalb auch einige Arbeiter – vor allem auch die beiden hartgesottenen Wächter des Gasthauses - am nächsten Tag gingen, da sie schon mehrmals von Leuten hörten, die über Nacht verschwanden und nie wieder kamen. Sie hätten es alle sehr unheimlich gefunden und seien nach Perlheim weiter gezogen, weshalb sie nur noch zu zehnt im Gasthaus waren, als die Räuber kamen. Diese seien ihnen an Anzahl überlegen gewesen und hätten alle Waffen getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Garrick berichtet, dass die Räuberbande ihre Chance gewittert und bemerkt hätte, dass das Gasthaus schutzlos und herrenlos sei. Die Knechte, die letzten Arbeiter, die Amme sowie den Stalljungen hätten sie auf die Straße gesetzt, während sie die Schankmaid Rina bei sich behielten.  Der Stalljunge sei mit zwei Knechten nach Perlheim, um Hilfe zu holen, und der Rest von ihnen halte sich ansonsten teilweise im Dorf auf und beobachte das Geschehen. Drei von ihnen würden die Reisenden auf der anderen Flussseite warnen. Garrick erzählt, dass die Räuber auch versucht hätten, die Leute in der Siedlung auszurauben, aber sie hätten schnell bemerkt, dass von diesen nichts zu holen sei, und hätten sich dann im Gasthaus verschanzt. Garrick beschreibt den Anführer der Räuber als große und dick und ein anderer habe einen seltsamen Stab mit Knochen und getrockneten Kröten daran und behaupte, zaubern zu können. Die anderen Räuber beschreibt er einfach als ungehobeltes Nemorer-Pack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bespricht sich mit den anderen und sie kommen überein, im Gasthaus nach dem Rechten zu sehen. Als er wieder zum Steg kommt, um alles zu besprechen, wendet sich die alte Maevia an ihn, denn ihr ist noch ein unheimliches Erlebnis mit dem kleinen Sohn Corm der Wirtsfamilie eingefallen. Sie war die Amme des Kleinen, der ein seltsames Bild in die Innenseite seines Schrankes gemalt habe. Als sie dies bemerkte, habe er die Schranktür schnell zugeschlagen und gesagt, dass das Bild geheim sei und ihre Retter zeigen würde, die er im Traum gesehen habe. Außerdem würden sie diese bald endlich auch sehen, wenn sie bei ihnen seien. Die Amme habe dies zwar seltsam gefunden, aber nicht weiter nachgefragt, da Kinder häufig ihre Geheimnisse und Spielchen hätten. Als dann aber die Familie am nächsten Tag verschwunden sei, habe sie seitdem durchgängig an dieses merkwürdige Bild denken müssen, welches drei sehr seltsame Figuren zeige, die die Amme aber nur zu kurz habe sehen können, um sie zu beschreiben. Maevia bitte die Helden direkt um Hilfe, da sie es nicht ertragen könne, dass die Schankmaid gerade den Räubern ausgeliefert sei, und Henk beruhigt sie und verspricht ihr, dass sie sich das Gasthaus einmal ansehen und der Schankmais d helfen werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Boot sitzt ein sehr alter Fährmann, der nuschelt, dass er bei einer so großen Gruppe zweimal fahren müsse. Die Helden beraten sich mit den Palatoren und beschließen, dass zuerst die Helden gemeinsam mit Castorius und zwei Pferden übersetzen und danach dann Iustus mit Varianus und den restlichen vier Pferden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bemerkt, dass der Alte  im Boot er ständig monoton und resigniert murmelt, dass Barthavion vor die Hunde gehe, seitdem der Krieg gegen die Thyrner wieder losgegangen sei. Fast 20 Jahre wäre Ruhe und nun kämen mit den Thyrnern auch die Schwarzen Jahre zurück. Dies sei bestimmt kein Zufall. Dabei starrt er Octavia und Custorius bei den Pferden an und Kenji ist sich ziemlich sicher, dass der Alte sie als Thyrner erkennt und seine Worte scheinbar eine subtile Provokation darstellen, die allerdings von niemandem außer Kenji wahrgenommen werden. Anscheinend will der Alte auch keinen direkten Ärger, sondern kann seinen Widerwillen gegen die Thyrner nur nicht unterdrücken, welcher sich in dieser passiv-aggressiven Art und Weise Luft macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit Custorius die Fähre verlassen haben und diese wieder übersetzt, hören sie deutlich, dass der Alte ins Wasser spuckt und nur Kenji ist bewusst, dass diese Geste den Thyrnern gewidmet ist und ein verstecktes Zeichen von Antipathie darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurückeroberung des Gasthauses'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden können einfach ins Dorf, denn das Tor ist geöffnet. Die letzten Leute haben sich in den Hütten verbarrikadiert, doch Henk fällt auf, dass jemand zwischen den Häusern herumschleicht und sich nur mäßig geschickt anstellt. Während die Helden über den Platz zu den Wagen gehen, wo die Bewegung bemerkt wurde, schleicht sich Varianus hinter den Häusern her, um dem Versteckten den Fluchtweg abzuschneiden. Schließlich stellen sie ihn und finden heraus, dass  es der Koch Bartok ist, der sehr verunsichert wirkt, als die Helden ihn ansprechen. Als er jedoch Kenjis Robe unter dem Mantel sieht, atmet er auf und fragt diesen vorsichtig, ob sie im Namen der Spea gekommen seien. Kenji beruhigt ihn und Bartok berichtet, dass alle Räuber im Haus seien und sich betränken. Schon mehr mal habe er die arme Rina schreien gehört, und er bittet die Helden, ihr zu helfen. Henk fragt ihn, wie man in das Gasthaus gelangen kann, und Bartok erklärt, dass die Eingangstür von innen mit einem dicken, schweren Balken verriegelt ist. Henk ist bewusst, dass in solchen Fällen das Knacken unmöglich ist. Bartok erwähnt, dass man jedoch durch die Kellertür hinein könne, da diese von innen nur durch einen Vorschieberiegel gesichert sei. Alternativ könne man sich auch durch eins der Fenster zwängen, nachdem man einen der Fensterläden aus Holz geöffnet bekäme, welche aber von innen verriegelt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschließt, gemeinsam mit Varianus ums Haus zu schleichen und die Lage auszuspähen. Man hört die Räuber bereits von draußen, da diese sturzbetrunken sind und die letzten Biervorräte des Gasthauses getrunken haben. Henk späht durch einen schmalen Spalt an der Südseite und kann drei betrunkene Räuber im Schankraum erkennen. Außerdem sieht er auf einem Tisch die Spitze eines Stabes, an dem Knochen und getrocknete Kröten baumeln. Henk hört auch die verzweifelten Schreie einer jungen Frau, sie scheinen aus dem oberen Stockwerk zu kommen. Die Kellertür lässt sich vermutlich gut öffnen und bietet die Möglichkeit, hineinzukommen. Henk kehrt zu den anderen zurück und erfährt von Bartok, dass im Keller direkt auf der rechten Seite eine Leiter nach oben in die Küche führe. Von dort käme man in den Schankraum, aber auch über eine weitere Treppe in die Privaträume des Wirtes in der oberen Etage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bemerkt, dass er mit seiner arkanen Sicht nichts Magisches in dem Gasthaus entdecket habe, aber aufgrund der dicke der Wände seine Wahrnehmung auch getrübt sein könne oder die magische Macht durch Zauber verborgen werde. Er erläutert, dass ein schwarzer Ritualist einen starken Fokus bräuchte, um einen Dämon zu beschwören, falls es sich jedoch um einen Geanisten handeln sollte, so könne er dessen Magie nicht magisch wahrnehmen, wobei diese keine Dämonen beschwören können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, dass sie alle gemeinsam durch die Kellertür in das Gasthaus gehen und dann Henk allein nach oben schleicht, um die Schankmaid zu befreien. Die anderen wollen Henk einen kleinen Vorsprung geben und nach einer kurzen Weile die Räuber überwältigen, wobei Iustus sich darauf vorbereitet, den ersten Zauber des Nekromanten zu unterbrechen. Außerdem entscheiden sie, dass die Räuber bei der Überwältigung getötet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schleichen alle zur Kellertür, Henk knackt sie ohne Probleme und sie gelangen in den Keller, wo eine Leiter sie in die Küche führt. Henk geht vor, erspäht die Lage und findet die Küche ohne Räuber vor. Aus der Küchentür heraus sieht man einen Schurken vor der großen Feuerstelle auf einem Schemel sitzen und dösen. Henk schleicht die Treppe hinauf und die anderen warten noch einen Moment, bevor sie losschlagen.&lt;br /&gt;
[[Datei: Map ferja gasthaus oben.png|miniatur|rechts|Die obere Etage des Gasthauses in Ferja]]&lt;br /&gt;
Henk gelangt in die Privaträume des Gastwirtes und findet darin keinen Räuber. Er entdeckt eine Tür, welche auf einen Flur zu den Gästezimmern führt, und nimmt unterdrücktes Stöhnen aus einem der Zimmer wahr. Ein Schnarchen ist zudem aus dem Gemeinschaftsschlafraum zu hören. Er öffnet die Tür des Einzelzimmers und erwischt einen dicklichen Räuber, der gerade die Schankmaid vergewaltigt und ihr den Mund zuhält. Er schreit laut &amp;lt;big&amp;gt;„''Noch nicht!''“&amp;lt;/big&amp;gt;, als Henk die Tür öffnet, wendet sich dann um und schleudert die Schankmaid zur Seite, als er Henk entdeckt. Schnell langt er nach seinem Säbel, welcher auf dem Bett liegt, und holt zum Hieb gegen Henk aus. Doch Henk ist längst an ihm dran und stößt ihm zwei Dolche in den Bauch. Schwerstverletzt stürzt der Nemorer und verblutet neben dem Bett, während Henk die Schankmaid Rina versucht, zu beruhigen. &lt;br /&gt;
[[Datei: Map ferja gasthaus unten.png|miniatur|links|Die untere Etage des Gasthauses in Ferja]]&lt;br /&gt;
Währenddessen schlagen auch die anderen zu und der erste Angriff wird von Varianus durchgeführt. Er schleicht mit flinken Schritten hinter den dösenden Räuber, schneidet still dessen Kehle durch und lässt den Leichnam still zu Boden gleiten. Die anderen Räuber, welche Henk schon erspäht hat, trinken in der Hauptschankstube beim Haupteingang und man kann sie durch einen Durchgang sehen. Als die beiden Palatoren gefolgt von Octavia, Kenji und Iustus dorthin gehen, werden sie entdeckt und ein Räuber schlägt Alarm und verschwindet dann aus dem Blickfeld. Plötzlich springt der Nekromant mit seinem Stab in den Durchgang. Seine Haare stehen zu Berge und er trägt eine Stola mit unheiligen Zeichen um den Hals. Er ist mit Knochen geschmückt und verflucht die Helden im Namen von Dimoria. Dann spricht er einige Zauberworte, während bereits Castorius unbeeindruckt auf ihn zustürmt. Kenji stutzt, denn die Zauberworte klingen nicht nach dem Cantus Abyssum und auch sonst seltsam. Auch Octavia und Iustus verspüren keine Wirkung und der Magus fragt verwirrt: &amp;lt;big&amp;gt;„''Was soll das?''“&amp;lt;/big&amp;gt;, denn er kann kein Wirken von Magie feststellen. In dem Moment, wo Castorius  zuschlägt, weicht der Nekromant vor Schreck glücklich nach hinten aus, so dass nur sein Stab zerschlagen wird. Augenblicklich hebt er seine Hände und schreit: &amp;lt;big&amp;gt;„''Ich geb‘ auf! Ein Missverständnis!''“&amp;lt;/big&amp;gt; Octavia ist verwundert und ruft den Palatoren zu, dass sie die Räuber nur festnehmen  und nicht töten sollen, und sie überwältigen die Nemorer und den vermeintlichen Nekromanten sehr schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat Rina eine Decke gegeben und schleicht jetzt in den Gemeinschaftsraum, aus dem das Schnarchen kommt. Er tötet den betrunkenen Schläfer mit dem Kotzfleck vor dem Bett schnell und leise und eilt dann die Treppe hinab, um den anderen zu helfen. Als er blutverschmiert hinunterkommt, sieht er Iustus, Kenji und Octavia gemeinsam vor dem Tresen stehen und verwundert die Köpfe schüttelnd. Die Palatoren überwältigen im Nebenraum die nemorischen Räuber und Henk fragt seine Freunde, was denn passiert sei. Sie berichten ihm von dem seltsamen Nekromanten und wollen ihn gemeinsam befragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Nekromant“ stellt sich als Kerrak vor und erzählt, dass er ein Schauspieler aus Hallstadt sei, den die Räuber unter der Führung von Vargus Blutbann gezwungen haben, für sie einen Nekromanten zu spielen. Dann fragt er die Helden, wie ihnen seine schauspielerische Darbietung gefallen habe und ob sie sich denn gar nicht gefürchtet hätten. Ungläubig betrachten die Helden mit ihrer Menschenkenntnis den Schauspieler genau, doch Kerrak scheint nicht zu lügen. Verneinend und kopfschüttelnd wollen die Helden wissen, wieso er einen Nekromanten mimt. Kerrak legt dar, dass es seit der Warnung vor dem dunklen Kult ausreiche, den Leuten zu sagen, dass sie mit Furcht verflucht werden, um sie in die Flucht zu treiben, obwohl er sie ja nur belüge. Er legt großen Wert darauf, festzustellen, dass er selbst niemals jemanden getötet oder vergewaltigt habe und so ein Verhalten auch nicht gut heiße. Aber da er sich aber gegen die starken Nemorer nicht zur Wehr setzen könne, habe er das Spielchen wohl oder übel mitspielen müssen. Kerrak identifiziert die gefangenen Räuber als Blutbanns Männer Rauder, Eigar, Askol und Haric aus Kratara, und erkennt schließlich die berühmten Helden, da sie sich untereinander auch mit ihren echten Namen angesprochen haben. Da Kerrak ununterbrochen weiterredet, knebelt ihn Henk, um etwas Ruhe zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img ferja gästebuch.png|miniatur|links|Die Seite aus dem Gästebuch]]&lt;br /&gt;
Die Helden ärgern sich, denn sie wollten vermeiden, erkannt zu werden. So beschließen sie, die Gefangenen gefesselt im Schankraum zu lassen und erstmal das Gasthaus nach dem Gästebuch und der Kinderzeichnung zu durchsuchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img schrankbild ferja.png|miniatur|rechts|Die Zeichnung auf der Innenseite des Schrankes]]&lt;br /&gt;
Oben im Kinderzimmer finden die Helden im Schrank eine verstörende Zeichnung, über deren Bedeutung sie lange rätseln. Es soll die Retter der Familie darstellen, eine gekrönte Person mit zwei kleineren an den Händen, einem hageren Jungen und einem struppigen Mädchen. Der Mann und der Junge haben ein beängstigendes Lächeln auf den Lippen, das Mädchen ist absolut schwarz im Gesicht. Octavia schwärzt schließlich das verstörende Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert gehen die Helden wieder hinab und suchen am Tresen nach dem Gästebuch. Auf der Seite des letzten Monats entdecken sie den Namen „Zaladhar“, der ihnen bereits aus der Notiz von Sabaoth bekannt ist. Damit ist der unbekannte Mann, der mit der Familie gesprochen hat, ein hohes Mitglied des Dunkeln Kultes. Dann beraten die Helden, was sie mit den Gefangenen machen sollen und da Kerrak sie erkannt hat, besteht Henk darauf, dass er mitgenommen wird, um sie nicht verraten zu können. Die anderen sollen im Keller eingesperrt werden, damit die Wache aus Perlheim sie mitnehmen kann. Also soll der gefesselte und genebelte Kerrak an einem Seil mitgeführt werden, wenn die Helden aufbrechen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img kerrak.png|miniatur|rechts|Der gefesselte Kerrak hinter Henks Pferd]]&lt;br /&gt;
Die Palatoren haben dem Knecht Garrick und der Amme Bescheid gegeben und sie kommen zurück ins Gasthaus und Maevia kümmert sich um die verstörte Rina. Sie danken den Helden und sagen, dass sie dafür sorgen würden, dass man auch in Perlheim von ihrer Heldentat hört. Doch die Helden verraten nicht ihre Namen und Henk wimmelt sie ab, dass es nicht der Rede wert sei und sie ja auch aus Perlheim seien. Sie laden die Helden ein, über Nacht ihre Gäste zu sein, auch wenn sie darauf hinweisen, dass sie keine Vorräte mehr haben und es vermutlich auch nicht sauber sei. Da es jedoch erst früh am Nachmittag ist, lehnen die Helden höflich und dankend ab, da sie bis zum Abend noch ein ganzes Stück Strecke schaffen wollen. Garrick empfiehlt ihnen einen Rastplatz am Rand des Waldes, den sie vor der Nacht erreichen können. Dankend verabschieden sich die Helden und verlassen Ferja mit Kerrak im Schlepptau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 10: Reise nach Opploh === &lt;br /&gt;
'''4./5. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden reisen aus [[Ferja]] ab und nehmen den Schauspieler Kerrak mit, da er sie erkannt hat. Sie erfahren von ihm viel über ihren eigenen Mythos in [[Barthavion]] und entdecken auf der Reise, dass sie eindeutig verfolgt werden. Ihr Weg führt sie durch das Nachtholz mit seinen schrecklichen Geschichten. Sie erreichen [[Opploh]] und sprechen mit einem uralten Jäger über die Ereignisse in der Vergangenheit. Sie erfahren, dass Octavias Mutter vermutlich vom Jäger Dilos beerdigt wurde und beschließen, ihn aufzusuchen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden vom Gasthaus [[Ferja]] aufbrechen, fängt es leicht an zu regnen und die Reise wird etwas ungemütlich. In der Region südlich des Flusses Linsach hört die Heidelandschaft auf und es erstreckt sich eine sanfte Hügellandschaft mit lichten Wäldern und felsigen Boden, der an manchen Stellen sehr karg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak, der immer noch genebelt ist und hinter Henks Pferd gebunden ist, jammert vor sich hin und trottet hinter den Pferden hinterher. Doch nach noch nicht zwei Stunden bricht er zusammen und wird ein Stück mitgeschleift, bis Henk sein Pferd anhält. Obwohl er davon ausgeht, dass Kerrak übertreibt, droht er ihm ordentlich und wirft er ihn hinten über das Pferd, so dass er bäuchlings mit dem Kopf nach unten mitreiten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit machen die Helden eine kleine Rast unter einer weitlausladenden Linde, denn es regnet weiterhin. Kenji spricht zu Kerrak und erklärt ihm, dass sie wohlmöglich den Knebel entfernen könnten, wenn er verspräche, ruhig zu sein. Kerrak nickte dankbar und Henk entfernt seinen Knebel. Kenji fragt sich, was sie jetzt mit dem Schauspieler anstellen sollen und Kerrak signalisiert, dass er einen Vorschlag hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlägt vor,  für die Helden arbeiten zu können, und preist seine Fähigkeiten an, sich als jeder, den sie wollen, ausgeben zu können. Er sei fähig, alle Leute sofort zu imitieren, und als Beweis macht er Henk so gut nach, dass dieser schmunzeln musste. Kerrak versucht sich auch leidlich an Kenji und gibt zu, dafür noch etwas üben zu müssen. Außerdem habe er unglaublich viele Kontakte in jeder Stadt, könne Informationen sammeln und werde treu bei den Helden bleiben. Er verspricht ihnen auch, niemandem zu erzählen, wer sie seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk die Frage aufwirft, ob man Kerrak wohlmöglich bis nach Sapos mitschleppen müsse, damit die Rückkehr der Helden nicht schon vorher bekannt würde, wirft Kerrak vorsichtig ein, dass er natürlich auch wen in Sapos kennen würde. Auf Nachfrage erwähnt er den Wirt Olwin und den Knecht Fryn vom Gasthaus „Zum staunenden Gast“ sowie die Hure Maegin. Außerdem berichtet er von Nyssos und erwähnt nebenbei, dass er mit den Nemorern eigentlich nach Nyssos wollte und flüstert den Helden zu, ob sie wüssten, was sich unter Nyssos befände. Als diese ihn fragend anblicken, erzählt er vom Schwarzmarkt unter der Stadt, wohin die Räuber mit ihm wollten, um sich dort mit Leuten von Graltik zu treffen. Was die Nemorer jedoch dort genau wollten, wisse er nicht, aber es ginge wohl darum, dass Graltik sich angeblich irgendwo verstecke und eine Rückeroberung von Kratara plane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Wissen über die Helden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak freut sich darüber, eine Weile mit den Helden mitzureisen, und erzählt ihnen von seinen Plänen, ein Theaterstück über sie zu schreiben. Dann gesteht er, dass er ein großer Bewunderer von ihnen sei und all ihre Geschichten in Hallfels gehört habe. Als die Helden ihm dies nicht so recht glauben wollen und nachfragen, was er denn alles wisse, beginnt er zu erzählen.&lt;br /&gt;
* Kerrak hat vom Sieg bei [[Freywall]] gehört, wo die Helden den Inquisitoren den Weg bereitet haben, indem sie einen mächtigen Hexenmeister töteten, damit diese die Untotenseuche bannen konnten (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]). &lt;br /&gt;
* Er weiß auch, dass die Helden in [[Valkenburg]] ein unheiliges Ritual unter der Stadt verhindert und so eine große Katastrophe von der Hauptstadt abgewandt haben (vgl. [[Die_Rückkehr_nach_Barthavion#Die_Kindsmorde|Kampagne 13]]). &lt;br /&gt;
* Kerrak hat gehört, dass die Helden einen Beweis dafür gefunden haben, dass die Thyrner die Schuld an den Schwarzen Jahren tragen. Die Leute würden besonders diese Heldentat feiern, da Thyrnas Maske damit gefallen sei. Niemand wolle die Thyrner seitdem als Verbündete und die Barthaver stürben lieber hilflos im Kampf gegen die Mächte der Unterwelt, anstatt sich von dem Kaiser helfen zu lassen. Außerdem sagt man, dass die Schwarzen Jahre eine bewusste List und ein böser Zauber der Thyrner war und diese alles vorsätzlich geplant hätten, weshalb es auch gut sei, dass der Kriegsrat die thyrnischen Botschafter aus der Stadt gejagt habe (vgl. [[Das_Vermächtnis_des_Aequus|Kampagne 20]]). &lt;br /&gt;
Kerrak entschuldigt sich und nimmt Octavia bei seinen Ausführungen extra heraus, da sie sich ja als Geliebte von Adarian von Thyrna losgesagt habe und eine echte Barthaverin geworden sei, da sie vor der Unterdrückung Thyrnas geflohen sei und sich gegen den Kaiser gestellt habe. Die Leute seien deshalb sehr stolz, sogar eine Thyrnerin von der bartavischen Lebensweise begeistert zu haben, was eindeutig beweise, dass diese die bessere sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia schüttelt bei Kerraks Ausführungen den Kopf und die Helden korrigieren Kerras Einschätzung der [[Thyrner]] und betonen, dass diese keine List anwandten, sondern der dunkle Kult alle getäuscht habe. Dann wollen die Helden wissen, was Kerrak noch so über sie zu erzählen habe. &lt;br /&gt;
* Kerrak erwähnt dann die Reise in den Nebelschlund und gesteht ihnen, dass alle Hoffnung der Leute auf den Helden liege (vgl. [[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei|Kampagne 21]], [[Im_Nebelschlund|Kampagne 22]]).&lt;br /&gt;
* Kerrak lobt er Henk für seine geschickte Täuschung, als er allen erzählte, [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] sei verschwunden. Seitdem gebe es unglaublich viele Abenteurer, die sich auf die Suche nach ihm begeben hätten, und mittlerweile wüssten alle, dass sein Verschwinden eine List und Adarian in Barthavion geblieben sei, weil er sein Volk nicht allein lassen konnte. Adarian sei zwar bewusst gewesen, wie wichtig die Seereise sei, aber er habe den dunklen Kult nicht aus den Augen verlieren wollen und sei deshalb untergetaucht. &lt;br /&gt;
Als Henk etwas skeptisch blickt, offenbart Kerrak seine Beweise.&lt;br /&gt;
* vor Kurzen habe Adarian gemeinsam mit dem Helden Giswar einen dunklen Zirkel in [[Ankarz]] aufgedeckt und habe sich anschließend von den Leuten feiern lassen und soll sogar eine Ansprache vor dem Volk gehalten haben.&lt;br /&gt;
* Adarian sei zuletzt in [[Lindmar]] gesehen worden, wo er gegen die Wasserghule gekämpft habe. &lt;br /&gt;
Kenji und Octavia haben genug von Kerraks Geschichten und vertreten sich etwas abseits die beiden, während Henk sich mit dem Schauspieler weiter unterhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak fragt Henk, ob es hart gewesen sei, unter Nemorern aufzuwachsen. Als Henk ihn kurz fragend anblickt, ergänzt er, dass Henk doch aus Kratara stamme und dort groß geworden sei. Dann versichert Kerrak ihm, dass es eine Frechheit sei, dass der Kriegsrat die Stadt verraten habe, und es ihm so vorkomme, als habe der Rat Graltik absichtlich den Thyrnern zum Fraß vorgeworfen, um ihn und  Kratara loszuwerden. Dies wollte Kerrak einfach mal gesagt haben, zumal Henk ja nicht nur für Graltik gearbeitet habe und diesen sehr bewundere, sondern sogar seine linke Hand genannt worden sei. Henk grinst breit und bestätigt Kerraks Variante seines Lebens nickend. Kerrak möchte auch wissen, ob Henk Adarian dankbar sei, da dieser ihn schließlich aus der Kriminalität gerettet habe, wie man erzählt. Auch dies bestätigt Henk grinsend und ebenso Kerrkas Version, dass Adarian ein Vorbild an Rechtschaffenheit und einer der hingebungsvollsten Inquisitoren des Ekklesiums sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt, ob er noch weiterte Fragen zu den Helden habe, denn jetzt sei eine gute Gelegenheit. Kerrak möchte wissen, ob Bruder Kenji tatsächlich ein Mischling aus einem Dhagari und einem Thyrner sei, was Henk bestätigt. Daher erkläre sich dann also seine nicht so dunkle Haut seiner schwarzen Haare. Dann wird Kerrak stiller, schaut sich um und erzählt Henk, dass manche munkeln würden, dass Kenji ein Bastardkind des Aequus sei, weswegen er auch in dessen Bibliothek aufgewachsen sei und solche großen Sympathien für die Thyrner hege. Henk deutet an, dass an den Gerüchten durchaus etwas dran sein könne, und stellt es außerdem so hin, als hätten Kenji und Octavia ein Verhältnis, aus dem sogar ein Kind erwachsen sei. Kerrak ist verblüfft und etwas angewidert aufgrund der vermuteten Verwandtschaftsverhältnisse. Dann will er unbedingt noch wissen, ob es für Kenji sehr schmerzhaft gewesen sei, dass mächtige [[Weiße Magie]], welche er wirkt, seine Augen zerstört habe, so dass diese ganz zusammengefallen seien. Henk nickt und sagt, dass man oft einen hohen Preis im Kampf gegen die dunkle Kultisten zahlen müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak gibt zu, dass er selbst große Angst vor dunklen Kultisten habe und sehr abergläubisch sei. Deswegen sei er auch froh, dass er nicht mehr mit zu dem Schwarzmarkt müsse, da er gehört habe, dass sich dort alle möglichen schwarzen Ritualisten und auch Geanisten verstecken würden. Außerdem könne man dort jede verbotene Zutat für dunkle Rituale erhalten oder sich sogar selbst verzaubern lassen. Henk erfährt, dass Kerrak selbst noch nicht dort unten war und nur wisse, dass nicht jeder dort hineingelassen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reisegruppe und Beobachtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe bricht wieder auf und zieht weiter auf der Straße. Kerrak setzt sich vor Henk und reitet bei ihm mit. Kurz vor der Abzweigung nach Opploh kommt den Helden eine Karawane entgegen, die aus drei Händlern und einem Karawanenführer besteht und von der Vorhut angekündigt wird. Der Karawanenführer könnte auch als Leibwächter fungieren und scheint sehr stark zu sein. Henk sitzt ab und mimt ebenfalls den Führer der Reisegruppe, als er den Karawanenführer begrüßt. Dieser stellt sich als Steddard vor und begrüßt seinerseits Henk und die Helden.  Er froh ist, mal eine andere Reisegruppe zu treffen, da sonst kaum noch Leute auf der Straße unterwegs sind. Seit der Warnung des Zwergenkönigs haben alle Angst und es reisen nur jene, die auch wirklich müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steddard berichtet, dass sie aus Hollgarten und Brundt kommen und noch das letzte Gemüse dieses Jahres nach Perlheim liefern wollen. Ein Händler bietet den Helden Kürbisse und Karotten an und Steddard erwähnt, dass die Ernte dies Jahr nicht ertragreich war und das Gemüse so klein und schrumpelig ist, wie nie zuvor. Deshalb wollen sie es schnell verkaufen, bevor es ganz verfault. Henk fragt nach der Ursache für die schlechte Ernte und der Bauer gibt an, dass es zu viel Regen in diesem Jahr gab und vieles bereits auf dem Feld vergammelt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steddard hat es etwas eilig, denn er würde gerne noch heute Perlheim erreichen, ist jedoch verspätet, da auf dem Weg eine Achse gebrochen sei. Tatsächlich kann Henk erkennen, dass die Achse eines der Wagen aus einem Baumstamm improvisiert wurde und nicht ganz rund läuft.  Henk rät ihnen, im Gasthaus Ferja die Nacht zu verbringen und dann am nächsten Tag nach Perlheim weiterzureisen. Steddard dankt, verabschiedet sich und die Karawane zieht wieder ihres Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden bereits in den Feldweg nach Opploh abgebogen sind, schließt die Nachhut Varianus auf und meldet, dass sie deutlich, aber auch sehr entfernt, Hufe auf der Straße hinter sich gehört habe. Doch als er sich umgeblickt habe, sei niemand zu sehen gewesen.  Varianus ist sich aber sicher, dass dort jemand war, und erinnert daran, dass es auf der letzten Wegstrecke keine Abzweigungen gab, an welchen jemand hinter ihnen hinzu oder abgebogen sein könnte. Doch wer immer dort war, ist nun verschwunden. Für Henk und auch für die Palatoren ist dies jedoch ein eindeutiger Beweis dafür, dass sie tatsächlich verfolgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachtlager'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es am frühen Abend zu dämmern beginnt, sieht man einen hohen Tannenwald am Horizont. Octavia erkennt den Wald sofort wieder, denn dieser ist ein unglaublich dichter Nadelwald, der hier auf einem sehr kargen, felsigen Boden steht, weshalb keine typischen Laubwälder vorhanden sind. In diesem Wald ist es immer sehr düster, deswegen trägt er auch den Namen „Nachtholz“. Er wird auch teilweise als Forst genutzt und Octavia erinnert sich aus ihrer Zeit aus Opploh daran, dass das Nachtholz angeblich in den Schwarzen Jahren besudelt wurde und es deshalb so düster ist. Einige berichteten auch über besudelte Fledermäuse, welche die Reisenden von den Bäumen aus angreifen würden, aber Octavia selbst habe so etwas hier nie erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorhut Castorius berichtet, dass es am Waldrand tatsächlich den Rastplatz gibt, von welchem die Leute in Ferja sprachen. Er ist von einer Hecke umgeben und die Palatoren schneiden überwucherte Äste schnell ab, um Raum für die kleinen Zelte zu schaffen.  Neben dem Rastplatz plätschert ein kleiner Bach und direkt auf der Südseite beginnt der Waldrand. Auf diese Weise  blickt man direkt in die düstere Finsternis hinein wie auf eine schwarze Wand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren bauen auch ganz selbstverständlich das Zelt von Octavia auf und bieten auch Kenji ihre Hilfe an, welche er dankend annimmt. Henk baut sein Zelt selbst auf und Iustus kennt die Militärzelte, so dass für ihn der Aufbau reine Routine ist. Die kleinen Militär-Zelte sind insgesamt praktisch, bestehen aus relativ leichtem, aber wasserdicht behandeltem Leder und bieten gerade genügend Platz für eine liegende Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren beginnen auch wie selbstverständlich, ein Feuer zu entzünden, ihr Getreide zu malen und daraus „Puls“, einen Getreidebrei, der typisch für die Signäre ist, zu bereiten. Sie bieten auch an, für alle etwas davon zuzubereiten. Dazu trinken sie das Hauptgetränk der Signäre, ein, Essig-Wasser-Gemisch, welches Posca genannt wird. Zusätzlich gibt es Trockenfleisch und Elwene hat ein paar Brote eingepackt, sowie eine Flasche mit Olivenöl und Garum, die man über das Brot gießen kann. Auch ein Korb Äpfel gehört zum Proviant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren versorgen dann die Pferde und führen diese zum Bach, damit sie trinken können. Sie striegeln sie auch und pflegen ihre Hufe etc. Außerdem bieten sie an, die Nachtwachen allein zu übernehmen, damit die Helden ruhen können. Schließlich hätten diese noch eine weite Reise vor sich, während sie selbst vermutlich morgen bereits nach Perlheim zurückkehren würden. Dankend nehmen die Helden an und auch Henk ist froh über etwas Ruhe. Er teilt sich sein Zelt mit Kerrak, welcher sich zuerst hinlegt, während Henk noch eine kurze Weile mit den anderen am Feuer sitzen bleibt. Kenji fragt Octavia, ob viele Erinnerungen in ihr hochkommen und die beiden sprechen noch ein e Weile über die Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zelt ist tatsächlich sehr gemütlich und absolut wasserdicht, denn es bleibt trocken, als es in der Nacht immer mal wieder regnet. Die Decken sind auch warm und alle können recht bequem schlafen. Henk hört, wie Kerrak im Schlaf „Lass mich, Vargus!“ murmelt, außerdem könnte dieser durchaus mal wieder ein Bad gebrachen, denn Kerrak stinkt sprichwörtlich wie ein Nemorer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Morgengrauen hört man draußen bereits die Palatoren, wie sie die Pferde bereit machen und ihre eigenen Zelte abbauen, auch wenn sie dabei sehr leise sind. Sie wecken die Helden auch nicht, sondern warten, bis diese wach sind. Henk ist schon früh wach und baut ebenfalls sein Zelt ab.  Kenji erwacht im Anschluss und danach Octavia. Die Palatoren wirken am Morgen voller Elan und ausgeschlafen und sind sofort mit dem Abbau des Lagers und ihren Routinen, wozu auch militärische Leibesübungen gehören (Liegestütze etc.), beschäftigt. Sie leben ein Ideal von Disziplin und Pflichterfüllung, dass man in Barthavion selten sieht und sogar bei den gewöhnlichen thyrnischen Signären eine Seltenheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Castorius Kenji und Octavia zum kleinen Bach begleitet und bewacht, berichtet Varianus Henk, dass er in der Nacht ein sehr entferntes Licht aus nördlicher Richtung gesehen habe, dass wie ein kleines Feuer wirkte, aber nur einmal kurz aufglimmte. Es könne auch eine Fackel gewesen sein, doch es war dann nicht mehr zu sehen. Er weist Henk darauf hin, dass in dieser Richtung  keine Siedlungen oder Behausungen lägen, und beide deuten es als Anzeichen auf ihren Verfolger. Nach ihrer Rückkehr zum Lager informiert Castorius auch Kenji und Octavia über die Beobachtung in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Nachtholz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Tageslicht macht das Nachtholz an diesem Herbsttag seinem Namen alle Ehre. Da es sehr diesig ist und dicke, dunkle Unwetterwolken in der Luft hängen, ist es in dem Wald tatsächlich sehr dunkel. Die Tannen wachsen dicht an dicht und schließen sich nach oben beinahe klaustrophobisch zu einem dunklen Nadeldach zusammen, dass nur wenig Licht hindurchlässt. Der gesamte Waldboden besteht aus felsigem Karst und ist stark zerklüftet. Teilweise ragen großen Felsformationen bis in die Baumkronen hinauf und im Boden sind immer wieder tiefe Erdfälle und Höhlen zu entdecken. Abseits vom Weg herrscht ein Labyrinth aus Totholz, dass von Heidelbeersträuchern umwachsen ist. Dieses zu durchqueren wäre sehr anstrengend und mit den Pferden fast unmöglich. Octavia ist damals nur mit Sheeranas Hilfe durch dieses Dickicht gekommen, die als Tiermeisterin auch das Pferd geführt haben muss. An Pflanzen wächst hier in der Dunkelheit nur wenig, jedoch leuchten ein paar Fliegenpilze rot aus einigen Lichtungen heraus, an welchen sich ein paar Birken angesiedelt haben, die mit ihren weißen Stämmen zwischen den düsteren Tannen wie helle Säulen herausleuchten. Es fängt immer wieder an zu Stipeln, jedoch bricht kein großer Regen aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak betont, dass er diesen Wald unheimlich findet und gehört habe, dass während der Schwarzen Jahre sich hier angeblich ein mächtiger Diener der Onoa versteckt hätte, ein Wesen aus purer Finsternis. Manche sagen, dass dieser noch immer hier sein Unwesen treibe und angeblich in den tiefen Höhlen unter dem Wald lebe Wanderer in die finstere Tiefe zöge. Wegen ihm würden die Tannen auch so hoch wachsen und den Himmel verdecken, da es das Licht so hasst. Angeblich hätten auch dunkle Diener der Schwarzen Götter versucht, dieses Schattenwesen zu rufen, aber wurden dann selbst von diesen verschlungen. Octavia, die hier ca. 2 Wochen leben musste, hat nie davon gehört und auch nichts dergleichen gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg zieht sich sehr lange hin und gegen frühen Nachmittag erreicht man eine Abzweigung zu einem kleinen Dorf, dass von einem Zaun aus Naturstämmen umgeben ist. Er riecht nach Wurst und Schinken und  Octavia erkennt es sofort wieder: Opploh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Opploh'''&lt;br /&gt;
[[Datei:map opploh.png|miniatur|rechts|Die Jägersiedlung [[Opploh]] im Nachtholz]]&lt;br /&gt;
Die wenigen Jäger, die in Opploh leben, reagieren sehr skeptisch und grimmig auf die Helden. Die meisten von ihnen sind gerade unterwegs und es gibt kaum Frauen oder Kinder in der Siedlung. Octavia geht in die Richtung, wo das Haus gestanden hat, in welchem sie sich mit ihrer Mutter versteckt hatte, und sie kommen an einer dicken Frau vorbei, die draußen sitzt und frische Wildschweinwürste zum Räuchern vorbereitet, indem sie diese auf eine Holzstande aufreiht. Sie grüßt nicht, als die Helden sie ansprechen, und weist nur unfreundlich darauf hin, dass es bei ihnen kein Gasthaus gäbe und die Helden den Rastplatz südlich von Opploh nutzen sollten. Von der Unfreundlichkeit abgeschreckt, suchen die Helden weiter nach dem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia führt die Helden durch das Dorf und gelangt irgendwann an eine Palisade, wo es zu dem gesuchten Haus gehen sollte. Die Helden gehen an der Palisade entlang und entdecken sogar ein neues Tor, doch keine Spur des verbrannten Hauses. Als sie sich erneut umsehen, entdecken sie einen uralten Mann, der auf einer Bank hinter seiner Hütte sitzt und eine Pfeife raucht. Er nimmt seine Arbeit wieder auf, als sich die Helden nähern, und spannt Felle zum Trocknen auf. Octavia spricht ihn an, doch der Alte wiederholt mit nuschelnder Stimme den Hinweis der alten Frau, dass es in Opploh kein Gasthaus gäbe und sie den Rastplatz südlich der Siedlung nutzen sollten. Doch als Octavia die Namen Illeina und Gerwan anspricht und nach ihnen fragt, blickt er sehr ernst auf und sagt, dass er nicht über die Leute reden wolle, denn über Tote solle man schweigen. Octavia ist verwundert, denn sie erinnert sich, dass die beiden überlebten und aus der brennenden Hütte geflohen sind und draußen waren, als sie in den Wald floh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bemerken schnell, dass der Mann vor diesem Thema anscheinend Angst hat und nicht weiterreden will. Doch Octavia setzt ihrem Charme ein und überredet den alten Jäger, ihnen von damals zu erzählen. Opploh sei seit der Nacht, als der „Schwarzmantel“ kam, verflucht, und alle, die in dem Haus von Illeina und Gerwan gewohnt haben, seien in dieser Nacht getötet worden. Es wären seltsame Umstände gewesen, denn man erzählte sich, dass die beiden eine Fremde verstecken würden, die dann auch mit ihnen gemeinsam tot gefunden wurde. Alle drei hätten vor ihrer Hütte gelegen, die in der Nacht abgebrannt sei. Aber schon vorher hätte es die Vorahnung im Dorf gegeben, dass sich etwas schlimmes ereignen würde, denn Illeina, die Tochter von Gerwan, diente eigentlich in Perlheim für reiche Leute als Magd. Alle hätten sich gewundert, als sie plötzlich zu ihrem Vater zurückgekommen sei. Sie selbst habe  zwar erzählt, dass sie wieder bei ihrem Vater wohnen würde, da die reichen Leute in Perlheim verstorben seien, aber es wäre trotzdem merkwürdig gewesen und alle hätten das Gefühl gehabt, dass sie etwas – oder eher „jemanden“ – mitgebracht hätte, den sie verberge. Manchmal habe man eine Frau nachts vor der Hütte gesehen, aber tagsüber wäre sie scheinbar in der Hütte verborgen gewesen. Obwohl das ganze Dorf neugierig gewesen sei, hätten Illeina und Gerwan nicht darüber reden wollen und hätten stattdessen alles abgestritten. Anscheinend hätten die beiden diese Fremde schon tagelang in ihrer Hütte versteckt, als dann in der Nacht der Schwarzmantel gekommen sei. Der uralte Jäger habe diesen sogar selbst gesehen, wie er nach dem Feuer in den Wald verschwunden sei. Zu diesem Zeitpunkt seien aber bereits alle tot gewesen und hätten vor der abgebrannten Hütte gelegen. Als die Helden wissen wollen, was mit den Leichen geschehen sei, erwähnt der Jäger, dass der alte Dilos damals als erster die Leichen gefunden habe, da er sich als einziger zu der schwelenden Hütte getraut habe. Er habe die Leichen dann irgendwo im Wald bestattet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird der uralte Jäger sehr aufgeregt und ängstlich und weist mit zitternder Stimme darauf hin, dass es seit dieser Nacht im Wald spuken würde. Mehrere Jäger hätten in der Nacht angeblich eine durchsichtige Gestalt im Wald gesehen, die auf sie zugeflogen sei. Sie alle seien in Panik davongerannt und seitdem sehr vorsichtig im Wald. Er selbst habe die Gestalt noch nicht gesehen, aber Beran und Seter. Als Kenji wissen will, wo die beiden zu finden seien, erwähnt der Jäger, dass er sich ausgiebig mit den beiden ausgetauscht habe und ihre Geschichten kennen würde. Dann erzählt er, dass Beran die Gestalt vor ca. einem Jahr das erste Mal gesehen habe. Plötzlich sei alles kalt um ihn herum geworden und er habe ein Licht mitten in der Nacht gesehen, als er auf der Lauer nach Wild lag. Er sei aufgestanden, aber dann sei das Licht verschwunden. Doch als er sich umgedreht habe, sei da plötzlich eine durchsichtige Gestalt gewesen, die mit einer ausgestreckten Hand auf ihn zugeflogen sei. Er habe sie nicht ganz erkennen können, da er nur noch in Panik davon gelaufen sei, aber seitdem habe er sie noch zwei Mal aus der Ferne gesehen und sei jedes Mal panisch geflohen. Auch der Jäger Seter habe die Gestalt während der Abenddämmerung hinter der alten, abgebrannten Hütte gesehen. Zum Glück habe sie ihn wohl nicht gesehen und er habe sie beobachten können. Sie habe so gewirkt, als ob sie etwas suchen würde und sich immer wieder an den Kopf gegriffen. Seitdem hätten die Leute auch den Zaun versetzt und die abgebrannte Hütte nicht mehr betreten, da sie sich fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bestätigt, dass die Beschreibungen des Erlebten tatsächlich auf Spukgestalten hindeuten, und die Helden erkundigen sich nach dem Jäger Dilos, welcher die Leichen begraben habe. Sie erfahren, dass der alte Jäger Dilos etwas weiter draußen wohne und die Spukgestalt angeblich auch mehrmals gesehen haben soll, da er weiter draußen im Wald lebe. Er sei auch der Einzige, der wisse, wo sich die Gräber befänden. Die Helden sollten einem kleinen Pfad folgen, dann gelange man zu seiner Hütte. Er warnt sie aber auch, denn Dilos schösse schnell auf alles und jeden, der unerwartet bei seiner Hütte auftauche. Dann drängt er die Helden, zu gehen, da er mit dieser Sache nichts zu tun haben wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sehen sich zunächst das abgebrannt Haus an und untersuchen die Überreste. Sie bitten sogar Iustus, einmal mit seinem Magischen Blick zu schauen, ob es etwas Besonderes in den Trümmern gäbe. Als er nichts Magisches oder Ungewöhnliches entdeckt, durchqueren sie das Dorf und suchen den kleinen Weg im Norden der Siedlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann durch ein weiteres Tor die Palisaden passieren und einem kleinen Pfad folgen, der abwärts in und durch den Wald führt. Da hier nur selten jemand entlang geht, ist der schlammige und zugewachsene Pfad mit den Pferden nicht zu  begehen. Octavia erinnert sich daran, dass sie hier auf ihrer Flucht in den Wald lief und auf Sheerana traf. Octavia floh damals aber direkt nach Norden und hat sich damals mit Sheerana durch das Unterholz geschlagen, doch nun geht der Weg eher nach Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren bieten an, dass sie auf die Pferde aufpassen und außerdem den Weg im Auge behalten, da ja immer noch mit Verfolgern zu rechnen sei. Sie könnten deshalb zu dem Rastplatz vorreiten und dort ein Lager aufschlagen. Die Helden finden den Plan gut und stimmen zu. Kerrak ruft zum Aufbruch und muss erfahren, dass Octavia, Henk und Kenji ihn nicht mitnehmen wollen und darauf bestehen, dass er bei den Palatoren wartet. Kerrak will aber nicht allein bei den Palatoren bleiben, da er Angst vor ihnen habe die beiden so kalte und stechende Blicke haben, denen er nicht vertraut. Er hat aber keine Wahl und muss sich den Wünschen der Helden fügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Helden aufbrechen, geben ihnen die Palatoren noch zwei Schaufeln und einen Leinensack mit, falls sie die Gebeine fänden. Sie bedanken und verabschieden sich, und die Helden folgen dem Waldpfad in das Nachtholz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 11: Der Spuk von Opploh === &lt;br /&gt;
'''5./6. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem Waldpfad und suchen die Hütte des Jägers Dilos. Sie begegnen im Wald einer [[Spukgestalten|Spukgestalt]], folgen ihr und identifizieren das [[Gespenster|Gespenst]] als [[Morea Octavia|Octavias Mutter]]. Die Helden erfahren von Dilos den Ereignissen vor drei Jahren und übernachten in seiner Hütte. Sie suchen das Grab und exhumieren die Knochen. Die Helden suchen an der abgebrannten Hütte nach dem Kopf und erkunden eine Fledermaushöhle. Kenji segnet die Gebeine und Octavias Mutter findet ihre Ruhe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nordöstliche Weg in das Nachtholz führt einen Abhang hinab und die Helden müssen stellenweise sehr vorsichtig sein, um nicht auf dem feuchten Untergrund abzurutschen. In der Talsohle ist der Weg sehr zugewachsen und Henk findet ihn an einer Stelle fast nicht wieder. Da es sehr stark geregnet hat, sind einige Stellen sehr schlammig und die Helden kommen an eine Wildschweinsuhle, die kaum zu umgehen ist, da überall wuchernde Sträucher den Weg versperren. Hier steht das Wasser fast kniehoch und Henk versucht, so weit am Rande entlangzukommen, wie es geht. Dabei rutscht er etwas in die tiefere Mitte ab und bleibt mit seinem Stiefel fast im kniehohen Schlamm stecken. Octavia sucht einen vom Wind abgerissenen Tannenast und legt ihn mit Kenjis am Rand der Suhle in den Schlamm. Dann geht sie vorsichtig hinüber und sinkt nicht so tief ein wie Henk. Auch Kenji und Iustus können mit Hilfe des Tannenastes das Schlammloch überqueren und der Weg führt auf der Talsohle weiter, bis er wieder sanft ansteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji riecht plötzlich einen süßen Geruch und ist kurzzeitig verführt, bis der Duft stärker und von allen wahrgenommen wird. Es liegt ein unglaublich starker Geruch nach Verwesung in der Luft und es riecht so, als ob man direkt auf einen Haufen von verrottenden Leichen zugeht. An einer besonders dichten Stelle wachsen auf einer Lichtung fast kniehohe, schwarze Pilze, um welche herum überall kleine Knochen liegen, die stellenweise fast wie aufgelöst wirken. Henk entdeckt an einem dieser Pilze klebend ein totes, halbverwestes Eichhörnchen und Octavia sieht an Anderen tote Käfer und eine tote Maus. Die Pilze wirken sehr klebrig und Kenji spürt, dass von diesen Pilzen sehr schwach eine leiht verderbte [[Schwarze Magie]] ausgeht. Octavia identifiziert die Pilze als sogenannte „[[Moderlinge]]“, eine Art Stinkmorchel, die sich jedoch von den Tieren ernährt, die sie anlockt. Man sagt, dass diese erst seit den schwarzen Jahren in Barthavion wachsen und eine Entartung von normalen Pilzen seien, die mit dem Einfluss des [[Sathros|Noxxuz]] in Kontakt gekommen sind. Für Menschen sind sie aber ungefährlich, wenn man sie nicht berührt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gehen vorsichtig am Rand der Lichtung vorbei und umgehen die Pilze. Sie setzen ihren Weg fort und nach mehreren Stunden gelangen sie schließlich in der Dämmerung zu einer kleinen Lichtung, wo der Weg abrupt endet. Die Helden sehen sich um, doch es ist keine Hütte zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jägerhütte und Geistersichtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Henk erspäht mit seinen von Twill geschärften Augen etwas abgelegen von der Lichtung eine versteckte Hütte, die mit Tannenzweigen abgedeckt ist. Er weist die anderen darauf hin und jetzt sehen auch sie die Hütte. Die Helden gehen sofort in Deckung, um nicht beschossen zu werden, und rufen laut nach Dilos. Als sich aber nichts regt, nähert sich Henk vorsichtig der Hütte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hinter der Hütte hängen aufgespannte Felle und auf die Tür ist mit Kohle ein Fuchskopf gezeichnet. Im Inneren ist niemand und Henk sagt den anderen Bescheid, die zu ihm kommen. Die Bedeutung des Fuchskopfes ist Henk und den anderen klar, denn man zeichnet ihn traditionell in Barthavion, um Twill darum zu bitten, dass er einen verbirgt. Dilos will also, dass diese Hütte nur schwer gefunden wird, weshalb auch alle genauer suchen mussten.&lt;br /&gt;
Nachdem Henk niemanden entdeckt hat, ruft er die anderen zu sich und sie betreten die Jägerhütte. Diese besitzt nur einen Innenraum mit einer Strohmatte auf dem Boden, einer kleinen Feuerstelle mit Holzvorrat und ein paar Vorräten von Trockenfleisch. Die Helden entzünden ein Feuer und beraten, wie sie jetzt vorgehen wollen. Eigentlich wollen sie auf den Jäger warten, aber sich auch nicht von ihm in seinem Haus überraschen lassen. Also gehen sie wieder nach draußen und nehmen über sich Bewegungen wahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dämmerung beobachten sie größere Wesen, die in der Luft herumschwirren, und erkennen an ihrem Flug, dass es sich anscheinend um Fledermäuse handelt, die jedoch viel größer sind als die Gewöhnlichen, denn ihre Flügelspannweite ähnelt eher einer Krähe als einer Fledermaus. Doch sie scheinen sich für die Helden nicht zu interessieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia entdeckt plötzlich einen weißlichen Schein entfernt im Wald, der sich bewegt und eine humanoide Gestalt hat. Sie hört nichts und die Gestalt gleitet durch das Unterholz, als ob sie schweben würde. Dann verschwindet die leuchtende Gestalt zwischen Bäumen. Octavia ruft den anderen zu und stolpert dann in die Richtung, wo sie die Gestalt zuletzt gesehen hat. Henk folgt ihr, so schnell er kann, und als Octavia die Stelle erreicht, wo der Geist war, blickt sie sich um und der Geist taucht nochmal auf. Sie folgt ihm und kann einen Blick auf ihn werfen. Die leuchtende Gestalt kniet auf einer kleinen Lichtung und Octavia sieht sie nur von hinten. Es handelt sich um einen weiblichen Geist mit langen, gewellten Haaren. Sie trägt ein thyrnisches Gewand und hält sich den Kopf, als würde sie weinen. Dann richtet sie sich auf und dreht sich um, so dass Octavia nun das Gesicht erkennen kann. Es ist tatsächlich ihre Mutter, die sich verzweifelt an den Hals greift. Ihre Lippen formen Worte, aber es kommt nichts aus ihrer Kehle, als ob sie nicht rufen könnte. Dann greift sie mit ihren Händen verzweifelt an ihren Hals und drückt diesen scheinbar zusammen oder hält ihn fest. Octavia erkennt, dass der Hals eine tiefe Wunde besitzt, die sich einmal ganz um den Hals herumzieht. Es wirkt nun auch so, als ob der Kopf fast locker auf den Schultern sitzt und nur von ihr auf seinem Platz gehalten wird. Der Geist von Octavias Mutter versucht verzweifelt zu rufen, aber bekommt keinen Laut aus ihrer Kehle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und auch Kenji sind inzwischen dazugekommen und treten hinter Octavia auf die Lichtung. Octavia spricht ihre Mutter an, doch diese scheint sie nicht wahrzunehmen. Auch von Henk und Kenji nimmt sie keine Notiz, bis Kenji ein Licht erstrahlen lässt, auf welches sie mit ausgestreckter Hand zufliegt, um schließlich durch Kenji hindurchzufliegen. Kenji spürt eine Eiseskälte, als der Geist durch ihn hindurchschwebt. Octavia beobachtet ihre Mutter und hat das Gefühl, dass sie aufgewühlt und verstört wirkte und die Präsenz ihrer Tochter wohlmöglich unbewusst gespürt hat. Der Geist verschwindet kurz darauf wieder in der Schwelle und lässt die Helden allein zurück. Sie kehren zu Iustus zurück und erzählen ihnen von ihren Beobachtungen. Kenji ist traurig, da er Octavias Mutter auch gekannt hat, und betrachtet Octavia, die durch die Begegnung mit dem Geist ganz aufgelöst ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der alte Jäger'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bemerkt Henk, dass sie beobachtet werden, denn ein alter, breitschultriger Jäger, der ein totes Reh auf dem Rücken trägt, steht etwas abseits und hört ihnen anscheinend schon etwas länger zu. Aber statt sie begrüßen, merkt er nur an, dass sie die ersten seien, die vor dem Geist nicht sofort davongelaufen wären. Als die Helden ihn fragen, ob er Dilos sei, nickt er nur und will wissen, was sie herführt. Octavia erzählt von ihrer Suche nach den Gräbern der Toten und Henk fragt direkt, ob einer Leiche der Kopf fehlte. Dilos nickt und nimmt die Helden mit zu seiner Hütte. Während diese sich ans Feuer setzen, hängt Dilos erst seine Beute auf und setzt dann einen Topf mit einem Eintopf aufs Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erklärt ihnen kurz, dass er sie im Morgengrauen zu den Gräbern führen kann, da er die drei beerdigt habe. Doch zuerst müsse er aber essen und sich ausruhen, außerdem würde man die Gräber im Dunklen ohnehin nicht finden. Er bietet den Helden an, dass sie sich ebenfalls am Feuer ausruhen können und sie dann gemeinsam am Morgen aufbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Dilos sein Essen nimmt und isst, fragt Henk ihn nach den Ereignissen in der Nacht vor drei Jahren. Dilos erzählt, dass er die drei Toten damals gefunden habe und noch heute bei der Erinnerung schaudere, da der Anblick unerträglich grausam gewesen sei. Eine der Toten habe vor der niedergebrannten Hütte gelegen, die anderen beiden etwas weiter von der Hütte entfernt. Sie seien grausam getötet worden, so dass er den Anblick kaum ertragen konnte, denn überall sei Blut gewesen. Henk fragt, ob eine von ihnen geköpft war, und Dilos bestätigt es. Dann erzählt er, dass er die Leichen dann einzeln hergebracht habe, da alle im Dorf furchtbare Angst hatten und glaubten, dass es ein dunkler Hexenmeister in schwarzer Robe war, die sie getötet habe. Sie hätten Angst, dass die Leichen besudelt seien und vielleicht sogar zu Wiedergängern würden. Dilos erklärt, dass die Leute in Opploh den Mörder den Schwarzmantel nennen. Er selbst habe aber keine Spuren von Magie entdecken können, sondern für ihn habe es so ausgesehen, als seien sie durch Klingen gestorben. Er habe sie dann beerdigt und seitdem sei im Dorf nicht mehr über diese Nacht gesprochen und auch die abgebrannte Hütte von Gerwan sei nie wieder aufgebaut worden. Dann erwähnt Dilos, dass wenige Wochen später auch der Spuk im Wald begonnen habe und immer wieder diese durchsichtige Gestalt gesehen werde, die mit ausgestreckter Hand auf die Menschen zuflöge. Einige Jäger habe sie bereits fast zu Tode erschreckt und auch er selbst habe sie schon mehrmals gesehen und glaube nicht, dass sie böse Ansichten hege, denn sie wirke traurig, verzweifelt und sehr verwirrt, aber nicht bösartig. Trotzdem habe er eine gesunde Angst vor ihr und hoffe jede Nacht, dass Twill seine Hütte vor ihren Geisteraugen versteckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Alte erfährt, dass es sich bei dem Geist um Octavias Mutter handelt, steht er auf und meint, dass er sich gerade an etwas erinnere. Er holt eine verstaubte Kiste aus einem Versteck unter den gelagerten Holzscheiten, kramt in ihr herum und holt dann eine goldene Mantelschnalle in Form eines Schwanes hervor. Er habe diese bei der Fremden gefunden und sie mitgenommen, da er noch nie etwas aus Gold in der Hand gehalten habe. Eigentlich habe er sie verkaufen wollen, aber da er hier draußen kein Geld brauche, habe er sie behalten, da sie auch so schön sei.  Hin und wieder habe er sie sich angesehen, da er den Glanz so möge und noch nie so etwas Schönes gesehen habe, wie diesen Schwan. Dann überreicht er die Fibel an Octavia und sagt, dass er sie ihr überlasse, da er wisse, wie wichtig Familie sei. Er selbst habe keine mehr und komme mit der Einsamkeit gut zurecht, aber trotzdem denke er auch heute noch oft an seine eigene Mutter, die bereits vor Jahrzehnten starb. Octavia fragt, was sie ihm dafür geben könne, doch Dilos will keine Belohnung oder Bezahlung, da er den ganzen Reichtum des Waldes vor der Tür habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erklärt der alte Jäger, dass er jetzt schlafen wolle, und rollt sich in eine Ecke seines Hauses zusammen. Die Helden legen sich ebenfalls hin und wechseln sich bei der Wache ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Gräber und die abgebrannte Hütte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen frühstücken die Helden etwas und brechen dann in den Wald auf. Der Alte führt sie quer durch das Unterholz und Henk erahnt, dass er anscheinend kaum wahrnehmbaren Tierpfaden folgt. Es ist ein längerer Weg mit Baumstämmen oder Pfützen, die überwunden werden müssen. Schließlich kommen sie zu einer Lichtung mit einem sehr großen Bergahorn und Dilos zeigt neben den Baum und sagt, dass es dort sein müsse. Er weißt die Helden an, auf dem Boden nach drei größeren Steinen zu suchen, die irgendwo unter dem Baum liegen müssen. Da alles um den Baum herum zugewachsen ist, suchen die Helden gemeinsam und Octavia stößt schließlich auf zwei nebeneinander liegenden Steinen und spricht Dilos darauf an. Der Jäger erinnert sich, dass er den Jäger mit seiner Tochter als Familie zusammen beerdigt habe, und da er nicht gewusst habe, in welchem Verhältnis die beiden zu der Fremden standen, habe er diese etwas abseits von ihnen beerdigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia findet in der Nähe einen einzelnen Stein und Henk nimmt die Schaufel und hebt das Grab aus. Während Henk gräbt, setzt sich Octavia zu den zwei Steinen. Sie dankt Illeina und opfert ihr Brot und Wasser. Henk findet in einiger Tiefe schließlich Knochen und reicht sie einzeln nach oben. Octavia nimmt sie an und legt sie in den Beutel. Als Henk keine weiteren Knochen mehr findet und sie das Skelett komplett nur ohne Kopf haben, weist Kenji darauf hin, dass die Gebeine vollständig sein sollten, bevor er sie segnet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fragt Dilos nach dem Schädel und dieser erklärt, dass er den Kopf gesucht, aber nicht gefunden habe. Falls der Attentäter ihn nicht mitgenommen habe, könnte er noch in der Nähe der Hütte liegen. Die Helden denken darüber nach, ob der Attentäter den Kopf mitgenommen haben könnte, doch da es sich um Silvius eigenen Palatoren und nicht um Kopfgeldjäger gehandelt hat, würden sie ihm kein Zeichen ihres Erfolges mitgebracht haben, denn solch brutale Sitten werden bei den Thyrnern auch eigentlich abgelehnt. Henk erwähnt, dass es aber Sinn machen würde, die Leiche unkenntlich zu machen, damit diese niemand erkennt. Octavia stimmt ihm zu, denn immerhin hatte Silvius in seiner Version bereits Wochen zuvor behauptet, dass er Beweise dafür habe, dass Octavia und ihre Mutter in der Villa getötet und ihre Leichen über die Klippen ins Meer geworfen wurden. Für seine Interessen wäre es also nur wichtig, dass der Kopf am besten so verschwindet, dass man ihn nie wieder findet. Falls sie also Glück haben, könnten die Attentäter diesen irgendwo in der Nähe der Hütte versteckt haben, da sie ihn vermutlich auch nicht lange mit sich herumtragen wollten. Die Helden beschließen, diese Chance zu nutzen, und wollen sich nochmal bei der abgebrannten Hütte umsehen. &lt;br /&gt;
[[Datei:map opploh.png|miniatur|rechts|Die Jägersiedlung [[Opploh]] im Nachtholz]]&lt;br /&gt;
So machen sich die Helden wieder auf den Weg nach Opploh und durchqueren erneut die Senke im Nachtholz. Sie steigen wieder zum Ort hinauf und begeben sich zum abgebrannten Haus.  Während Octavia die Überreste des Hauses betrachtet, fallen ihr immer mehr Details aus der Nacht ein, die sie vermutlich traumatisch verdrängt hatte. Sie erinnert sich, dass sie aus der Hütte floh und findet sogar die Stelle wieder, wo sie sich damals versteckt hat. Währenddessen sondiert Henk die Umgebung und macht zwei Steinhaufen aus, unter denen der Attentäter den Schädel versteckt haben könnte. Kenji untersucht den westlichen von ihnen und Henk betrachtet den Haufen, zu dem auch Octavia geht, weil sie sich dort damals versteckt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia sieht sich dort um und ihr fällt ein, dass sie von hieraus beobachten musste, wie der Attentäter ihre Mutter mit einem einzigen, brutalen Hieb enthauptet hat. Sie war völlig geschockt und starrte hin, wurde aber nicht von dem Attentäter entdeckt, da der Rauch von der brennenden Hütte und die Schreie von Illeina und Gerwan ihn abgelenkt hatten. Kenji hat inzwischen seine Untersuchung des Steinhaufens abgeschlossen und ist sicher, dass dort kein Schädel versteckt wurde. Auch Henk hatte wenig Glück und wurde nicht fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia geht zum Ort, an dem ihre Mutter enthauptet wurde und ihr fällt ein, dass der Attentäter den Kopf nahm und dann damit in Richtung der Felsen an der Klippe gegangen ist. Denn als er über den Zaun stieg, nutze sie die Chance und floh durch die Büsche in Richtung des Waldes, wo sie auch ihr Pferd versteckt hatten, das niemand im Dorf sehen sollte. Octavia teilt den anderen ihre Erinnerung mit und gemeinsam gehen sie zu den Felsen am Rande des Abhangs. Es fällt allen sofort auf, dass es hier einige sehr tiefe Erdspalten gibt. Octavia hört aus einem Spalt eine leise akustische Schwingung, als ob jemand über einen Flaschenhals blase. Sie hält die Hand herüber und bemerkt einen leichten Windzug. Die Spalte ist auch so große, dass ein Kopf hindurch passen würde. Henk wirft einen Stein hinunter und stellt über das beim Aufprall ertönende Echo fest, dass dort ein viele Schritte tiefer Abgrund mit einem größeren Höhlenraum sein könnte. Aus dem Spalt steigt außerdem ein leichter, beißender Geruch, der nach Ammoniak riecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden blicken den Abgrund hinunter und stellen fest, dass die gesamte Felswand sehr zerklüftet ist. Da es einen Windzug aus dem Loch gab, muss es irgendwo eine Verbindung durch einen offenen und mit dem Loch verbundenen Zugang geben. Eventuell ist diese sogar so große, dass man ins Innere kann. Octavia weiß noch, dass sie hier im Wald überall Höhlen gesehen hat, da der Karstboden viele Hohlräume besitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also machen sich die Helden auf den Weg und steigen einen steilen Pfad hinab in den Abgrund. Unten angekommen suchen sie den Abhang nach Höhlen ab. Octavia hat einen vielversprechenden Spalt entdeckt, zu dem man allerdings ein Stück hochklettern muss. Der Spalt ist aber breit und hoch genug, dass man sich seitlich und leicht in der Hocke hindurch quetschen kann. Aus dem Spalt strömt ihnen ein intensiver, beißender Gestank entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Höhle'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Map fledermaushöhle.png|miniatur|rechts|Die Fledermaushöhle unterhalb von [[Opploh]]]]&lt;br /&gt;
Octavia betritt die Höhe als erste und lässt eine kleine Flamme entstehen, die ihr Licht gibt. Henk folgt ihr und Kenji geht als letzter und lässt seinerseits den Greif auf seinem Stab hell erstrahlen. Iustus will draußen warten und den Eingang sichern. Der Spalt ist eng, aber Octavia dringt immer weiter vor. An einer Gabelung entscheidet sie sich für die rechte Seite und hört jetzt vor sich Bewegungen und ein leises Schaben und Kratzen. Es riecht streng und auf dem Boden findet sich Kot, vermutlich von Fledermäusen. Diese hängen unter der Decke und werden unruhig durch das Licht. Octavia löscht ihr Feuer und die Helden ziehen sich etwas zurück. Da kein Luftzug aus der Höhle vor ihnen kommt, entschließen sie sich, die linke Seite auszuprobieren. Wegen der Enge des Spaltes geht nun Kenji vor, gefolgt von Henk und Octavia bildet das Schlusslicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht zuerst, im linken Spalt einen Luftstrom wahrzunehmen und tatsächlich spürt er einen ganz leichten Luftzug. Er geht weiter und betritt als erster einen größeren Höhlenraum. Hier sind der Gestank und auch die Lautstärke am heftigsten und eine schwüle, feuchte Wärme liegt in der Luft. Überall an der Decke hängen große Fledermäuse, die durch den Lichtschein sofort aufgescheucht werden, so dass sich ein Schwarm von der Decke löst und panisch durch die Gegend fliegt. Diese Fledermäuse sind riesig und irgendwie verzehrt und wirken von ihren Proportionen seltsam entstellt. Einige versuchen sogar anzugreifen, was normale Fledermäuse nicht tun würden, und attackieren die Helden mit ihren scharfen Krallen. Kenji verbirgt das Licht unter seinem Mantel und duckt sich weg. Ihm fällt auf, dass diese Fledermäuse ähnlich wie die [[Moderlinge]] leicht besudelt sind und, obwohl es noch normale Tiere sind, haben sie definitiv einen Schaden durch die Schwarzen Jahre behalten. Henk schlägt mit seinem Säbel nach ihnen und macht sie dadurch nur wilder und angriffslustiger. Octavia schützt sich mit Flammen vor den Fledermausangriffen und trägt dadurch auch nicht zu ihrer Beruhigung bei. Nach einiger Zeit sind die meisten der aufgescheuchten Fledermäuse hinausgeflogen oder haben sich wieder niedergelassen. Die Helden schleichen nun vorwärts und Kenji beleuchtet mit seinem Licht nur den Boden vor seinen Füßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hält sich auf der rechten Seite der Höhle und geht geduckt durch den glitschigen Fledermauskot. Zu seiner rechten tut sich ein breiterer Spalt auf, den die Helden untersuchen. Sie finden aber keinen Durchbruch nach oben und kehren in die große Höhle zurück. Kenji bleibt zunächst wieder am rechten Rand, aber dann übernimmt Henk die Führung und geht links durch die Höhle hindurch. Auf der anderen Seite stoßen sie auf einen Gang, aus dem ein leichter Luftzug strömt. Sie folgen ihm ein Stück, bis er zu schmal wird und zu steil ansteigt. Doch am Ende ist ein leichter Lichtschimmer zu erkennen, doch es ist nicht der Spalt, den die Helden suchen. Auch die weiteren Spalten auf dieser Seite erweisen sich als Sackgassen und Henk führt die Gruppe nun einmal quer durch die ganze Höhle und sie müssen sich mehrmals aufgescheuchten Fledermäusen erwehren. Schließlich entdeckt Henk auf der rechten Seite ganz am Ende der Höhle einen breiteren Gang, aus dem ebenfalls ein Luftstrom kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden die Helden einen breiteren Spalt, an dessen oberem Ende ein leichter, entfernter Lichtschein wahrzunehmen ist. Auf dem Boden liegen viele Nadeln und Tannenzapfen, die von oben heruntergefallen sind, und aus diesem Haufen hört man ein gutturales Knurren, ähnlich dem eines Hundes. Als sich Octavia noch weiter nähert, kriecht ein größeres Wesen von max. ½ -1 Schritten im Haufen umher. Kenji erkennt, dass dieses Tier nicht besudelt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavias vorsichtig man den Haufen berührt, hört man ein Fauchen, dass schärfer und explosiver als bei einer Hauskatze ist. Kaum hat sie ihre Hand weggezogen, kommt eine kleine Schnauze mit scharfen Zähnen heraus, die  scheinbar zu einem Mader gehört. Vorsichtig legen die Helden den Haufen frei und schließlich finden sie einen völlig abgemagerten Mader. Dieser ist mit Krallenspuren übersäht, die von den Fledermäusen stammen, und muss von oben hineingefallen sein und scheint hier nun schon etwas länger festsitzen, wenn man  nach seinem Kot urteilt, der überall zu entdecken ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben Mitgefühl mit dem armen Tier und erinnern sich an das Geschenk von Gwaerenor: die magische Silma-Eschen-Rinde. Octavia holt sie hervor und redet besänftigend auf ihn ein. Tatsächlich beruhigt er sich und lässt sich mit Trockenfleisch füttern. Als er sich bei Octavia auf den Arm legen will, übergibt diese die Rinde an Henk, welcher sich des Maders annimmt und ihn mit der Rinde in seinen Mantel steckt. Octavia durchsucht den Haufen und findet dann tatsächlich den völlig intakten und abgenagten Schädel ihrer Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schleichen schließlich wieder aus der Höhle hinaus und kehren mit Iustus nach Opploh zurück. Sie wollen am abgebrannten Haus die Gebeine segnen, doch Octavia findet den Platz des Mordes nicht angemessen und wählt einen großen Stein unter einem rotblättrigen Ahorn außerhalb von Opploh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zusammensetzung und Übergabe der Gebeine'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia breitet die Gebeine ihrer Mutter auf dem großen Stein aus und Kenji spricht den erlösenden Hymnus der Spea über sie. Ein helles Licht strahlt während des Hymnus aus dem Greifen von Kenjis Stab auf die Gebeine. Die Knochen leuchten kurz hell auf, ein kalter Hauch zieht um alle herum und über den Knochen materialisiert sich langsam der Geist von Octavias Mutter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Oh [[Spea]], du, die einst der flehenden Klage entstieg, hohe Wächterin auf den Zinnen des Weißen Turms! Dort, wo das ewige Eis den Himmel berührt, erhebe das Zepter, das Sidea dir reichte. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Blicke herab auf diese Seele, die heimatlos wandelt, verloren im enodischen Gespinst, verlassen und ohne Pfad. Ihr Herz ist schwer von der Last, der Blick trüb vom Zwielicht der [[Schwelle]]. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir rufen dich, Herrin: Sei ihr der Leitstern im Grau der Zwischenwelt! Sende ihr dein göttliches Geleit und die Gunst des Trostes! Lass Hoffnung niedergehen, sanft und still, wie der fallende Schnee aus den Wolken [[Aretea|Areteas]], dass sie den Schmerz bedecke und deinen Geist mit Klarheit erfülle. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Hörst du den Ruf, oh [[Morea Octavia]]? Du bist nicht mehr allein. Das Irdische ist vergangen; dein Traum hat seine Macht verloren. Ergreife den Strahl der Zuversicht! Nimm die strahlende Hand, die sich dir bietet! Spüre die Kraft, die in dir erwacht! Schreite hinfort, getragen von dem Licht, das nimmer verlischt, in das göttliche Gefilde, das deiner harret! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Kenjis Zauber endet, geschieht etwas mit dem Geist. Das Licht verdichtet sich an der Stelle, wo der Hals durchtrennt war, und es wirkt so, als würden unsichtbare Fäden die Wunde vernähen. Die Gestalt der Mutter hört plötzlich auf, sich an den Hals zu greifen und nimmt die Hände langsam herunter. Sie betrachtet sie verwundert und holt dann tief Luft, als würde sie nach drei Jahren das erste Mal wieder atmen. Ihr Blick klärt sich dann und die panische Suche in ihren Augen weicht einem schmerzhaften, aber klaren Erkennen. Sie blickt auf ihre eigenen Knochen herab und dann zu Octavia. Da begreift sie in einer Sekunde alles: den Schmerz, den Tod und die Zeit, die vergangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Lippen bewegen sich und diesmal formt sich ein Ton. Ihre Stimme ist leise, geisterhaft und klingt wie ein Windhauch aus der Zwischenwelt, aber sie ist da: „''Octavia... ''“ Es ist kein Ruf der Suche mehr, sondern ein Erkennen. Sie lächelt und in diesem Lächeln liegt der ganze Frieden einer Mutter, die endlich weiß, dass ihr Kind überlebt hat. Dann schaut sie auch in die Runde und ihr Blick bleibt kurz an Kenji hängen. Dieser hat das Gefühl, dass sie ihn auch wiedererkennt, und sie schenkt ihm ein dankbares Lächeln, dass Kenji mit tiefem Frieden erfüllt. Dann blickt sie wieder zu Octavia, verabschiedet sich dann mit einem gehauchtem „''Danke…''“ und verschwindet in dem Knochenhaufen. Ihr Geist senkt sich wie ein helles Licht auf diesen hinab und scheint bereit für die Reise nach Thyrna zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia meditiert noch ein Weilchen allein über den Gebeinen und verstaut sie dann in dem Beutel. Die Helden suchen dann den Rastplatz auf und übergeben die Gebeine an die Palatoren. Diese verstauen den Sack mit den Gebeinen sehr ehrfürchtig in einer Holzkiste, die sie auf dem Pferd haben, und sagen, dass sie so schnell wie möglich nach Perlheim zurückkehren wollen, damit Obloci die Gebeine der edlen Herrin in die Heimat schicken könne.  Castorius betont zum Abschied erneut, dass es ihnen eine große Ehre war, Octavia zu helfen und dass sie auch zukünftig, wie alle anderen Palatoren auch, der Familie des Cygnus treu ergeben sind und ihnen immer zu Diensten seien würden. Varianus nickt zustimmend und dann verabschieden sie sich und reiten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak beschwert sich, dass die Palatoren ihn wie Luft behandelt hätten, obwohl er genau wisse, dass sie barthavisch sprechen. Aber immer, wenn er ihnen etwas erzählt hat, haben sie ihn einfach ignoriert. Die Helden ignorieren ihn und beschließen, erst am nächsten Morgen weiterzureisen und die Nacht auf diesem geschützten Rastplatz zu verbringen.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 12: URU === &lt;br /&gt;
'''6.- 8. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht reitet ein Reisender im Regen vorbei und durch den Sturm sind die Wege voller Äste. In einer Schlucht geraten sie in eine Falle und Henk wird von einem Attentäter angegriffen, der zu den „Bannard-Brüdern“ aus [[Weisshafen]] gehört. Die Helden treffen Seybald, dessen Tochter am Schwarzsee in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Virna]] ein traumatisches Erlebnis hatte, und [[Archorbar]], der ihnen das mysteriöse Wort „URU“ mitteilt, welches der Kultist Olimanra im Kontext mit den verschwindenden Menschen geäußert hat. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bauen ihre Zelte auf dem Rastplatz auf, was Octavia zwar langsam, aber gut gelingt. Auch Kenji und Iustus haben keine Probleme, während Kerrak sich abmüht, mehrmals scheitert und schließlich durch die Beobachtung von Octavias Vorgehen lernt, was er tun muss. Henk übernimmt die erste Wache und bemerkt nach einiger Zeit ein Rascheln im Gebüsch, als ob sich etwas anschleicht und dann vor dem Lagerplatz lauert. Am Rascheln schlussfolgert Henk, dass es sich um etwas Kleines oder Gebeugtes handeln müsse, und zieht unauffällig seinen Säbel. Kurz darauf steht er belanglos auf und schlendert herum, wobei er sich wie zufällig der Stelle nähert, an der er das Rascheln gehört hat. Da er in der Dunkelheit nichts erkennen kann, schaut er direkt nach und entdeckt den Mader aus der Höhle, der anscheinend das Trockenfleisch gewittert hat, mit dem sie ihn gefüttert haben. Henk wirft ihm noch etwas davon hin und setzt sich wieder an das wärmende Feuer. Er bemerkt, wie sich der Himmel immer mehr zuzieht und Wind aufkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mitternacht weckt Henk dann Iustus zum Wachwechsel und nutzt dessen Zelt zur Nachtruhe. Kaum liegt Henk im Zelt, fängt es an zu Regnen und der Wind frischt merklich auf. Es zieht ein starker Sturm auf und ein größerer Ast landet direkt neben Octavias Zelt. Die Zelte sind trotz des starken Regens dicht und warm, aber als es dann auch noch anfängt zu gewittern,  werden alle durch den Lärm kurz wach, um dann wieder weiterzuschlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus weckt die Helden am nächsten Morgen zur Dämmerung und sucht dann den Weg auf, den er anscheinend genau betrachtet. Währenddessen jault Kerrak laut auf, denn in der Nacht ist Wasser in sein Zelt gelaufen und seine Kleidung ist nass. Henk sagt ihm, er solle sie sowieso mal waschen und sich am besten gleich mit, und weist auf den kleinen Bach am Weg, den Kerrak dann maulend aufsucht und sich und seine Kleidung wäscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus kehrt nachdenklich zurück und berichtet den Helden, dass es gestern im starken Gewitter so gewirkt habe, als ob ein Reisender mit einem Pferd an trotz des Sturms dem Rastplatz langgeritten sei. Leider konnte er es nur erahnen, da der Sturm und Regen so stark gewesen seien, dass man kaum die Hand vor Augen habe sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kerrak nur im Unterhemd bekleidet zurückkehrt, hängt er seine nassen Sachen an Ästen zum Trocknen über das Feuer und streckt seinen Hintern in Richtung der wärmenden Flammen, woraufhin Octavia sofort das Lagerfeuer verlässt und ihr Zelt abbaut. Die anderen schließen sich ihr an, so dass der halbnackte Kerrak allein am Feuer bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jäger Dilos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Zelte abgebaut sind, steht plötzlich der alte Jäger Dilos im Lager. Er erkundigt sich, ob Octavia erfolgreich war und ihre Mutter nun endlich nach Hause gebracht werde, und freut sich darüber, dass Octavia nun die Schwanenfibel trägt. Dilos ist erleichtert, als er erfährt, dass die Helden den Kopf wiedergefunden haben und Octavias Mutter nun in Frieden ruhen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dilos hat außerdem Neuigkeiten aus dem Dorf und berichtet, dass der Jäger Cernu ihm heute Nacht im Wald erzählt habe, dass gestern nach Sonnenuntergang ein seltsamer, verhüllter Mann im Dorf war, der sich nach der Reisegruppe erkundigt habe. Dieser habe nach sechs Reisenden mit fünf Pferden gefragt und auch eine junge Frau erwähnt. Er sei ein guter Freund von ihnen und würde sie suchen. Da Cernu aber nichts von der Reisegruppe wisse, habe er ihm nicht weiterhelfen können und nur den Rastplatz beim Dorf erwähnt. Die Helden sind sich sicher, dass dies ihr Verfolger gewesen sein muss, der sie anscheinend heute Nacht überholt hat und nun vor ihnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dilos erwähnt noch, dass die Brücke auf der Handelsstraße, die nach Osten führt, abgebrannt sei und  niemand bislang wisse, wer dahintersteckt. Falls die Helden also nach Osten reisen wollen, müssten sie einen Umweg über die Südseite machen, also ganz nach [[Nyssos]] und dann wieder nach Osten und über [[Ferning]] weiter nach [[Eldorn]] oder [[Valkenburg]]. Henk dankt und erwähnt, dass sie weiter nach Westen wollen. Der Jäger verabschiedet sich dann und wünscht allen zum Abschied eine gängige barthavische Abschiedsformel für Reisende:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Möge [[Twill|Twills]] Hand eure Fährte verwischen!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerrak und die Weiterreise'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Jäger fort ist, erwähnt Kerrak vom Feuer aus, dass er wisse, wer die Brücke abgebrannt habe. Mit Verweis auf seine Nützlichkeit erzählt er auf Nachfrage, dass es sich vermutlich um Graltiks Männer handeln würde, denn er habe es von Vargus Blutbann gehört, dem Anführer der Nemorern, mit denen er unterwegs war. Graltik plane nämlich anscheinend seine Rache an Barthavion und habe seine Männer ausgeschickt, um Unruhe und Chaos im Land zu stiften. Kerrak weiß, dass eine andere Gruppe von kratarischen Männern im Süden die Handelsstraße tyrannisiert und alle ausrauben soll, die nach Sapos kommen. Ziel sei es wohl, die Versorgung nach Sapos zu behindern. Den Helden ist bewusst, dass Sapos von allen Städten am wenigsten autark und damit auf Waren aus anderen Städten angewiesen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak bestätigt auch Henks Vermutung, dass Graltik noch etwas anderes planen würde, irgendetwas Großes. Eventuell bezöge sich dies auch auf Sapos, aber darüber wisse Kerrak zu wenig. Klar sei nur, dass Graltiks Männer inzwischen in ganz Barthavion unterwegs seien und bereits einige Handelsstraßen kontrollieren. Dann zieht er sich seine mittlerweile getrocknete Kleidung wieder an und bereitet sich auf die Abreise vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder auf dem Weg sind, reitet Henk mit Kerrak hinter sich vorweg, gefolgt vom Kenji, Octavia und Iustus aus Nachhut. Ihnen fällt unterwegs schnell auf, dass der nächtliche Sturm den gesamten Wald durcheinandergebracht hat und überall Chaos herrscht. Äste liegen auf dem Weg und die Helden müssen immer wieder anhalten, um diese zur Seite zu räumen. Kerrak spring dann zwar immer schnell von Henks Pferd und beseitigt die Äste, doch es kostet dennoch zusätzliche Zeit und verlangsamt die Reise. Als ein besonders dicker Ast liegt so ungünstig auf der Straße, dass Kerrak diesen nicht allein bewegt bekommt, eilt auch Kenji zur Hilfe. Doch die beiden können den Ast nicht bewegen und erst mit Henks zusätzlicher Unterstützung gelingt es ihnen, das Hindernis wegräumen und dem Weg weiter zu folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Weg dann etwas weiter wird und weniger Äste herumliegen, fragt Kerrak Henk unter vier Augen, was Octavia eigentlich damit gemeint habe, dass sie ihn töten würden, wenn er etwas macht, was ihnen nicht gefalle? Er will wissen, wie denn seine Chancen stehen, dass er dies hier überleben kann. Henk weist Kerrak darauf hin, dass er Octavia einfach nicht verärgern solle, doch dieser fürchtet, dass Octavia ihn nicht leiden könne und ihn sogar hasse. Henk nickt dies grinsend ab, während Kerrak ihm gesteht, dass er deswegen etwas Angst vor Octavia habe, da er schließlich wisse, dass sie das Geas Echo in der Form von Feuer in sich trage. Er will also von Henk wissen, wie er es vermeiden könne, sie wütend zu machen, da sie ihn dann vermutlich sofort einäschern würde. Henk empfiehlt ihm, sich weiterhin nützlich zu machen und Octavia am besten nicht zu nerven. Kerrak klagt, dass er ja nicht wisse, was sie denn alles nerve, und bittet Henk um einen Rat, was er tun könne, um seine Überlebenschancen zu erhöhen, denn schließlich würde er ja ein Stück über die Helden schreiben. Henks Tipp: Zurückhalten und vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak hat wegen seines Stückes noch viele Fragen an zur Beziehung zwischen Kenji und Octavia und will als erstes wissen, wie lange da schon was zwischen den beiden läuft? Als Henk beiläufig erwähnt, dass es wohl schon seit ihrer Kindheit sei, bemerkt er, dass sich auf beiden Seiten des Weges sich langsam ansteigende Felswände annähern. Henk bricht das Gespräch ab, um seine volle Aufmerksamkeit auf den Weg zu richten, denn dieser lief auf eine Engstelle hinaus, die unumgehbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Hinterhalt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt jetzt durch eine enge Schlucht hindurch, die gerade so breit ist, dass die Pferde hindurchpassen. Auf ihm haben sich vom Sturm viele Äste gesammelt, die aus dem Weg geräumt werden müssen, damit die Pferde sich nicht verletzen. Die Helden steigen ab und führen die Pferde durch die Schlucht, und Kerrak will hilfsbereit sein, geht vorweg und beginnt sofort, die Äste aus dem Weg zu räumen. Henk folgt ihm mit seinem Pferd, dann Kenji, Octavia und Iustus jeweils mit ihren Pferden. Alle sind aufmerksam und beobachten den Weg und die Wände genau.&lt;br /&gt;
[[Datei:Map schlucht nachtholz.png|miniatur|rechts|Die enge Schlucht, in der die Falle des Attentäters zuschnappt]]&lt;br /&gt;
Die Schlucht hat in ihrer Mitte einen leichten Knick und, als Henk diesen mit seinem Pferd passiert hat und Octavia dort ankommt, bemerken Henk und Kenji, dass etwas Winziges über ihren Köpfen von vorne nach hinten schnell durch die Luft über der Öffnung der Schlucht fliegt. Sie wenden sich um und genau in dem Moment kommt plötzlich ein Teil der Felswand neben Octavia ins Rutschen und trifft genau auf diese, die in herabfallende Steine und vor allem Steinstaub eingehüllt wird. Octavia geht zu Boden, wird unter dem Steinstaub beerdigt und verliert das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sieht den Erdrutsch, doch spürt schlagartig, dass ihm eine Gefahr von hinten droht, und wendet sich um. Er sieht gerade noch rechtzeitig, wie sich ein Mann mit verhülltem Gesicht von oben auf ihn schwingt, und so es gelingt Henk, sich wenigstens noch so weit wegzudrehen, dass der Angreifer ihn zwar nicht mit voller Wucht erwischen kann, ihn aber trotzdem verletzt. Kerrak schreit in der Sekunde vor Schrecken laut auf und Kenji blickt entsetzt auf eine sich immer weiter ausdehnende Staubwolke, die ihn in der nächsten Sekunde einhüllt und ihm den Atem raubt und Hustenabfälle auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht seine beiden Dolche und weicht dem schnellen Angriff des Attentäters aus, der sich ein Tuch vor dem Mund gebunden und eine Kapuze tief über die Augen gezogen hat und seinen Angriff mit den gezischten Worten kommentiert:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Ihr verdammten Füchse kriegt nun endlich eure Rechnung!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji verhüllt sich Mund und Nase und geht in die Staubwolke hinein, um Octavia zu suchen. Er tastet sich vorsichtig an Octavias Pferd vorbei und kommt nur langsam vorwärts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich ausbreitende Staubwolke hüllt die beiden Kämpfenden genau in dem Moment ein, als Henk zum Gegenschlag ansetzt und feststellen muss, dass der Attentäter ein echter Profi zu sein scheint, denn sein Entwaffnungsversuch wird geschickt vereitelt und sofort gnadenlos gekontert. Der Angreifer versetzt Henk einen äußerst schmerzhaften Stich und kommentiert ihn zischen:  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Dieser Job war ein Glücksfall!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji findet in der Staubwolke die am Boden liegende Octavia. Er hilft ihr hoch, wodurch sie wieder zu Bewusstsein kommt und sich schnell Mund und Nase verhüllt.  Ein von Kerrak geworfener Stein trifft die Schulter des Attentäters, doch er lenkt diesen nicht weiter ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henks Versuch, den Attentäter durch einen fiesen Trick zu Fall zu bringen, scheitert durch dessen Geschick. Doch wenigstens kann Henk dessen Angriff ebenso geschickt abwehren und hört dabei die Worte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Die Rache gehört uns!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia tastet sich mit Kenjis Hilfe in Richtung des Waffenlärms durch den dichten Staub, denn sie haben die Hoffnung, Henk vielleicht helfen zu können. Kerrak sucht tastend nach etwas, mit dem er angreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschließt, nicht mehr weiter zu versuchen, den Attentäter lebend zu fassen, und stellt seine Taktik um. Er führt einen gezielten Schlag gegen den Halsbereich des Angreifers durch und obwohl dieser dem vollen Angriff entgeht, fügt Henk ihm einen tiefen Schnitt am Schlüsselbein zu. Dabei will er von ihm wissen, wer ihn beauftragt habe. Der Attentäter grinst schmerzhaft und während er Henk angreift, zischt er: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Dein Feind!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk wehrt seinen Angriff geschickt mit beiden Dolchen ab und Kenji und Octavia haben inzwischen Henks Pferd überholt und erahnen den Umriss ihres Freundes in der dichten Staubwolke. Kerrak hat einen dickeren Ast gefunden und schwingt ihn mit Wucht in die Richtung des Attentäters und trifft ihn trotz der schlechten Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk attackiert diesmal den Attentäter frontal auf Bauchhöhe und durch Kerraks Schlag neigt sich dieser sogar etwas vorwärts, wodurch er Henks Angriff nicht ausweichen kann und an beiden Seiten getroffen wird. Trotzdem setzt der Angreifer zu einer weiteren Attacke an und verkündet entschlossen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Du wirst nur der erste sein!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk kann den feindlichen Hieb nicht vollständig abwehren und wird erneut verletzt. Octavia und Kenji versuchen, an Henk vorbeizukommen, doch es ist zu wenig Platz da, so dass sie warten müssen. Kerrak bereitet einen erneuten Wuchtangriff vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk setzt jetzt zu einem gezielten Stoß an und versenkt seine Klinge im Oberkörper des Attentäters, der daraufhin zu Boden geht und verendet. In dem Moment kommt von oben aus der Staubwolke ein von Kerrak geschwungener dicker Ast auf den zusammengesunkenen Angreifer geschwungen und schlägt auf dessen Schulter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist schwer verletzt und seine Freunde helfen ihm, die immer noch in der Staubwolke versunkene Schlucht zu verlassen. Sie lassen sich davor nieder, wo der Wind den Staub verweht, und Iustus kümmert sich um Henks Wunden, reinigt und verbindet sie. Octavia setzt sich ebenfalls erschöpft hin und reinigt sich vom Steinmehl. Kenji erinnert sich, dass der Attentäter ein Pferd besessen hat, und begibt sich allein in der Umgebung auf die Suche nach diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen zieht Kerrak die Leiche des Attentäters aus der Schlucht und Henk lässt dessen Taschen nach Hinweisen durchsuchen. Nachdem Kerrak nur einen Geldbeutel mit 15 Silbermünzen gefunden hat, den Henk einsteckt, will er wissen, ob er Hose, Jacke und Stiefel des Attentäters haben könne. Als niemand etwas dagegen hat, zieht er der Leiche die Sachen aus und legt dabei eine Tätowierung auf dem Oberarm frei, die drei Dolche um einen Schädel angeordnet zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kennt dieses Symbol, denn es gehört zu den „Bannard-Brüdern“, einer Gruppe von Auftragsmördern aus [[Weisshafen]]. Obwohl er selbst nie viel mit ihnen zu tun hatte, weiß aber er, dass Mestoph mit den Brüdern einige Konflikte hatte und sich in einer Art Fehde mit diesen befindet, ohne  genau zu wissen, worum es dabei geht. Auch Kerrak kennt die Brüder und erwähnt, dass diese völlig skrupellos seien und man sie im Gasthaus „Roststube“ im Hafen von Weisshafen beauftragen könne, wenn man jemanden schnell und ohne fragen beseitigen lassen wolle. Er merkt jedoch noch an, dass sie hohe Preise nehmen und nicht für arme Schlucker arbeiten würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat sich inzwischen in dem unübersichtlichen Wald etwas vom Lager entfernt und dann tatsächlich das leise Schnauben eines Pferdes wahrgenommen. Als er das versteckt angebundene Tier endlich gefunden hat, bemerkt er, dass er mittlerweile die Orientierung verloren hat und nicht mehr genau weiß, wie er zum Lager zurückkommen kann. Aber durch lautes Rufen macht er Kerrak auf sich aufmerksam, dessen Stimme ihn schließlich zum Lagerplatz zurücklotst. Dort angekommen, übergibt er dem Schauspieler das Pferd des Attentäters, so dass Kerrak nicht mehr bei Henk mitreiten muss. Dafür ist dieser auch sehr dankbar und nach einer kurzen Erholungspause geht es langsam weiter Richtung Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Begegnung am Rastplatz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es zu dämmern beginnt, kommen die Helden zu einer Weggabelung, an der sich auch ein Rastplatz befindet. Doch bereits von weitem kann man im Halbdunklen gut erkennen, dass ein Feuerschein auf diesem Rastplatz zu sehen ist. Es befinden sich bereits zwei Reisende dort, und zwar ein breiter, stämmiger Mann mit Bart und praktischer Reisekleidung, neben dem eine kleinere, verhüllte Gestalt sitzt, die sich hinter dem Mann versteckt und ihr Gesicht abwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sitzen ab und Henk nähert sich. Der Mann steht auf, als er die Helden bemerkt, und richtet sein Kurzschwert auf Henk, während er seine andere Hand schützend über die kleinere Gestalt hält und laut ruft:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Wer seid ihr? Freund oder Feind?'“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Manns scheint zu allem entschlossen und traut Henk nicht so richtig, doch als Kenji vortritt, seine Kapuze absetzt und den Mantel etwas öffnet, so dass er als Mystiker des Areteischen Ordens zu erkennen ist. Der Mann beruhigt sich und erkennt langsam, dass die Helden keine Gefahr darstellen, und setzt sich erleichtert wieder ans Feuer. Dann schlägt er vor,  dass sie sich das Lager teilen können, und lädt die Helden an sein Feuer ein. Da es mittlerweile recht kalt ist, sind alle sehr froh darüber und setzten sich zum Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gestalt verbirgt weiter ihr Gesicht und der Mann legt den Arm um sie und streichelt immer wieder ihren Rücken. Kenji fragt ihn, wer er sei, und der Fremde stellt sich als Seybald vor und fragt auch Kenji nach seinem Namen. Doch dieser erklärt ihm, dass es sicherer für ihn sei, wenn er seinen Namen nicht kennt, und Henk stellt sich als Alrik vor und geht als Führer der Reisegesellschaft durch. Octavia und Iustus bleiben im Hintergrund und setzten sich am Feuer so hin, dass sie mit ihren Kapuzen ihre Gesichter verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald hat vor allem Vertrauen zu Kenji gefasst und erzählt auf dessen Nachfrage, dass er auf dem Weg nach Lindmar sei. Er nimmt dann die Kapuze des anderen herab und darunter ist ein ca. 14 jähriges Mädchen, die er als seine Tochter Nori vorstellt. Seybald berichtet, dass diese vor einigen Wochen aufgehört habe, zu reden. Begonnen habe alles, nachdem sie letzten Sommer abends zu dem See gegangen wäre, an dem sie und ihre Familie leben, um dort nach den Glühwürmchen zu suchen. Nori sei aber nicht zurückgekommen und am nächsten Morgen habe man sie bewusstlos am Seeufer gefunden. Sie sei zwar völlig unversehrt gewesen und er wirkte so, als habe ihr niemand etwas getan, aber seit dieser Nacht spräche sie kein Wort mehr. Außerdem habe der Stallbursche vom Gasthaus ebenfalls etwas Merkwürdiges in dieser Nacht erlebt und von merkwürdigen Lichtern über dem See berichtet, die angeblich nicht von den Glühwürmchen stammen würden. Interessiert fragt Kenji nach dem Namen seines Heimatortes und erfährt, dass die beiden mit ihrer Familie in Virna am Schwarzsee leben, was Octavia nachdenklich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald berichtet weiter, dass ihnen schließlich, nachdem Nori nun seit Wochen kein Wort mehr gesagt habe, ein Nachbar geraten habe, die Mystiker des Leveischen Ordens in Lindmar aufzusuchen, die das Mädchen dort eventuell heilen können. Sollte dies aber nicht funktioniert, will Seybald seine Tochter zum Ekklesium oder Areteischen Orden bringen, weil dann die Gefahr besteht, dass es sich bei ihrem Problem nicht um eine gewöhnliche Krankheit, sondern um eine Besudelung oder einen Fluch handeln könnte. Er hoffe sehr, dass es nichts Magisches sei und die Mystiker sie heilen können, damit sich ihre Zunge wieder löse, denn immerhin stehe bald ihre Hochzeit an und ohne Stimme werde sie ihren Mann keine gute Ehefrau sein können. Dabei blickt er Kenji flehend an, da ihm aufgefallen ist, dass dieser auch ein Mann des Ekklesiums ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bietet Seybald an, seine Tochter zu untersuchen, und stellt zunächst über seinen Lichtsinn fest, dass es sich um keine Besudelung handelt, zumindest kann er keinerlei Einflüsse von Schwarzer Magie an dem Mädchen wahrnehmen. Ihm fällt aber der hohe Muskeltonus des Mädchens sowie der unruhige Blick auf, der scheinbar kaum fähig ist, etwas länger zu fixieren. Außerdem ist sie sehr mager und scheint kaum etwas gegessen zu haben. Nori wirkt also sehr traumatisiert, als ob sie sich eher in einer seelischen Starre befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis teilt Seybald seine Einschätzung mit, was diesen sehr beruhigt, da er bereist fürchtete, dass irgendeine dunkle Macht hinter der Sache stecken könne, und da man in diesen Zeiten überall Warnungen vor dem dunklen Kult höre, habe er schon das Schlimmste befürchtet. Kenji rät ihm, Nori nach Lindmar zu bringen, wo man sich im Leveischen Orden um ihr körperliches und seelisches Wohl kümmern werde. Als Kenji seine Einschätzung abgibt, fällt ihm auf, dass das Mädchen scheinbar zugehört hat und weniger geistesabwesend wirkte, und Kenji hat den Eindruck, als habe Nori ihn einmal kurz dankbar angelächelt. Dann nimmt sie auch ihr Vater erleichtert in den Arm und sagt ihr, dass nun bestimmt bald alles wieder gut werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bietet den beiden an, mit ihnen gemeinsam zu beten, was sie dankbar annehmen. Währenddessen nimmt Octavia Henk zur Seite und erzählt ihm leise, dass sie vor drei Jahren in [[Virna]], dem Heimatort von Seybald, die magische schwarze Rüstung von [[Principus Mortis]] im Schwarzsee versenkt haben. Aus diesem Grund interpretiert sie die merkwürdigen Lichter über dem See, von denen Seybald gesprochen hat, in diesem Kontext und fragt sich, ob da auch der dunkle Kult seine Finger im Spiel habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gebet ist Seybald noch entspannter und vertrauensvoller als zuvor und erzählt Henk und Kenji, dass er sich nur deshalb traue, allein mit seiner Tochter zu reisen, weil er selbst mal eine Art Held gewesen wäre. Er stamme aus Ankarz und sei viele Jahre durch die Gegend gezogen. Er habe mit einigen anderen tapferen Männern, die inzwischen fast alle tot seien, im Geisterwald gegen die Untoten gekämpft. Dies sei aber schon einige Jahre her und sie hätten einen Nekromanten in der Nähe von Morsburg stellen können. Henk kommen die Orte und die Geschichte sehr bekannt vor und er fragt Seybald, ob er [[Gerbert der Bär|Gerbert]] kennen würde. Der Alte nickt überrascht und will sofort wissen, woher Henk denn „den Bären“ kenne, und dieser erklärt ihm, er habe die Geschichten von Gerbert, dem Bären, gehört, da er ein bekannter und gefeierter Held sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald seufzt und erzählt, dass er damals noch ein junger Mann gewesen sei, als er unter anderem mit Gerbert unterwegs war. Aber nachdem er diesen Schrecken erlebt habe, sei er gezeichnet gewesen und habe damals gemerkt, dass er nicht als Held geeignet sei. Er habe dann seine Frau in Virna kennengelernt und seitdem halte er sich aus allem Ärger heraus, obwohl er immer noch fähig sei, seine Tochter zu beschützen, weshalb er ja auch allein reise. Dies sei heutzutage sogar beinahe sicherer, da es in Nyssos Verbrecher gäbe, die sich als Reiseführer ausgäben und ihre Kunden nicht zum vereinbarten Ziel, sondern in die Hände von Räubern geführt hätten. Seybald warnt die Helden davor, dass die Haupthandelsstraße nach Sapos inzwischen von Räubern kontrolliert werde, weshalb er nun auch die Nebenstrecke durch Opploh gewählt habe. Der Weg nach Ivenbau sei von Süden aus inzwischen kaum noch zu bereisen, ohne ausgeraubt zu werden. Kerrak wirft ein, dass es sich dabei vermutlich auch um Graltiks Männer handeln dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald und seine Tochter wollen sich dann schlafen legen und der Alte bietet noch an, eine Nachtwache übernehmen zu können. Da wird Henk misstrauisch und fragt ihn, wieso er ihnen vertrauen würde, obwohl er sie nicht kenne? Seybald weist auf Kenji hin und sagt, dass er dem Mystiker vertraut, in guter Gesellschaft zu reisen. Henk findet das nachvollziehbar, verzichtet aber auf das Angebot und lässt den Alten mit seiner Tochter die Nacht durchschlafen. Immerhin haben sie am nächsten Tag noch einen weiten, anstrengenden Weg vor sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen bis auf Henk in ihren Zelten und Henk macht es sich trotz leichtem Nieselregen unter freiem Himmel bequem und überlässt sein Zelt Kerrak. Kenji übernimmt die erste Wache und weckt dann Iustus zur zweiten. Doch in der Nacht geschieht weiter nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, nachdem Iustus alle geweckt hat, machen sich auch Seybald mit seiner Tochter auf den Weg. Henk überlässt dem Alten bei der Abreise den Geldbeutel des Attentäters mit den 15 Silberlingen und wünscht ihnen eine gute Reise.  Die Helden blicken den beiden noch kurz hinterher und brechen nach einem Frühstück ebenfalls wieder auf. An diesem Tag ist der Himmel klar und die Sonne kommt heraus, so dass es wärmer und trockener ist und die Pferde schnell vorankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg durch das Nachtholz schließt Kerrak mit seinem Pferd zu Henk auf und erzählt ihm, dass er gerade an seinem Stück über die Helden arbeiten würde und dazu noch ein paar Fragen habe. Henks letzte Erwähnung, dass sich Kenji und Octavia bereits seit der Kindheit etwas miteinander hätten, hat Kerrak anscheinend zum Nachdenken gebracht. Als Henk zustimmt, legt der Schauspieler los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will als erstes wissen, wo das gemeinsame Kind der beiden, von dem Henk erzählte, eigentlich sei, und erfährt, es sei in die Obhut des Areteischen Orden gegeben worden, und als Kerrak wissen will, wie alt das Kind sei, erklärt ihm Henk, dass Octavia direkt, als sie zur Frau wurde, schwanger geworden sei, weshalb das Kind jetzt vielleicht so zwischen sechs und acht Jahren alt sein dürfe. Kerrak ist etwas entsetzt über das vermeintlich inzüchtige Treiben bei den [[Thyrner|Thyrnern]] und will dann den Namen des Kindes wissen, doch Henk gibt vor, ihn nicht zu kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bohrt der Schauspieler weiter und will wissen, wie das Kind der beiden aussieht und ob es wegen Octavia magisch sei und zaubern könne. Henk liefert ihm die gewünschten Details und erklärt, es habe die gleichen Schlitzaugen wie Kenji, da es bereits ganz früh starke Weiße Magie gewirkt habe, und natürlich sei es auch hochmagisch, da es wie seine Mutter mit Feuermagie geboren sei. Kerrak fällt die Kinnlade herunter und fasziniert scheint er sich das Aussehen des Kindes im Geiste vorzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt er die Sprache auf Adarian und will wissen, ob der davon gewusst habe, denn schließlich seien die beiden ein Paar, worauf Henk das verneint und betont, dass Adarian keine Ahnung von dem Treiben zwischen Kenji und Octavia gehabt habe und auch nicht aus diesem Grund in Barthavion geblieben sei, wie Kerrak vermutet. Als Kerrak wissen will, wann sie sich mit Adarian wiedertreffen, lenkt Henk ab und wärmt die alten Verleumdungen aus dem [[Prozess_gegen_die_Helden#Kenjis_Motive|Prozess]] in [[Valkenburg]] wieder auf, indem er Kerrak die Geschichten über den bestechlichen und deshalb feisten Mystiker erzählt, der Kenji damals gewesen sein soll, der bei Schiedssprüchen für ein gutes Essen gerne die Partei des Gastgebers eingenommen habe. Dann winkt Henk ab und erklärt, da das doch alles auch ganz normal sei, denn schließlich hätten die Diener des Lichtes dieselben Bedürfnisse wie alle anderen Menschen. Kerrak hört interessiert zu und es scheint sich in ihm ein neues Bild von Kenji zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will dann noch wisse, wie Henk als guter Freund Graltiks die Pläne mit der Kontrolle der Handelsstraßen findet, worauf Henk einwirft, dass er zwar für Graltik gearbeitet habe, aber dieser jetzt mit den Schwarzmagiern im Bunde steht und vermutlich schon wahnsinnig geworden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Nachmittag erreichen die Helden die Hauptstraße und blicken direkt auf einen Ausläufer der Donnerberge, auf dessen Spitze man die Ruinen einer großen Festung erahnen kann. Alle wissen, dass dies die Ruinen der [[Calburg]] sein müssen, von denen man sagt, dass es darin spuke, so dass alle diesen Ort meiden. Kerrak ist überzeugt, dass die Burg nur aufgrund einer List der [[Thyrner]] zerstört wurde, da die Eldorner durch das Gerücht, das gestohlene Zenaische Pferd befände sich in der Calburg, ihre Skrupel für den ersten Kampf gegen die eigenen Leute aus Barthavion verloren. Doch die Helden gehen davon aus, dass es noch eine weitere Partei gab, die ein Interesse daran gehabt haben könnte, den Krieg gegen Thyrna und das Zerwürfnis der barthavischen Städte mit [[Eldorn]] zur Eskalation zu bringen, nämlich der Kult des Xul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der restliche Weg verläuft nun schneller, da die große Handelsstraße erreicht ist, die westlich der Berge verläuft. Aber auch diese Straße wirkt ungewöhnlich unbelebt und man sieht keinen Reisenden. Es liege auch überall noch Äste auf dem Weg, die nach dem Sturm niemand davon geräumt hat, was verdeutlicht, dass auch im Laufe des Tages kaum jemand hier lang gekommen ist, da man die Äste für einen Ochsenkarren hätte zur Seite räumen müssen. &lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|miniatur|rechts|[[ Elysisches Ekklesium#Stufe 5: Lichtmeister |Lichtmeister]] [[Archorbar]]]]&lt;br /&gt;
'''Treffen mit Archorbar'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends kommen die Helden zu einem Rastplatz, der an einem felsigen Abhang liegt und einen kleinen Bach hat, der wasserfallartig aus einem Stein plätschert. Schon beim Betreten des Rastplatzen bemerken sie, dass dort ganz ruhig und unbewegt ein Mann mit einem Stab sitzt. Es ist [[Archorbar]], der sie ruhig, aber erfreut anblickt und lächelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind ihrerseits äußert erfreut, aber auch sehr überrascht, den alten Freund hier zu treffen, und wundern sich, wieso er gerade hier auf sie gewartet zu haben scheint. Archorbar offenbart ihnen daraufhin, dass  er sich bereits gedacht, dass die Helden auf Reisen seien, da er ihre Anwesenheit im Erdreich von Barthavion gespürt habe. Alle Steine und Felsen hätten ihm zugeflüstert, dass sie sich mit ihren Füßen wieder auf dem Boden des Landes befinden, und so habe er sich vom Erdreich lenken lassen, bis er sie hier vorfand.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er selbst komme gerade aus [[Galadh Sidh]], wo er sich mit den Elben über die Bedrohung des Dunklen Kultes beraten habe. Dort habe er auch von dem Erfolg der Helden gehört, den alten Elbenkönig [[Sereg]] erlöst und damit den Nebelschlund aufgehoben zu haben, und auch von den Gesandten zu den Fjalgar Zwergen, zu welchen er selbst ebenfalls auf dem Weg sei, um sich mit diesen zu beraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar spricht den Helden ein großes Lob aus und betrachtet es als einen großen Sieg, dass die Helden die Gunst von Veldun errungen haben. Nun hofft er, dass der Zwergenkönig das Angebot der Elben nicht ausschlage, denn diese würden erst eine Zustimmung der Zwerge abwarten, bevor sie ihre Hilfe dann offiziell dem Kriegsrat der barthavischen Städte in Valkenburg anböten. Archorbar erklärt den Helden, dass aus Sicht der Elben Barthavion nämlich immer noch das Gebiet der Zwerge sei und dass die jungen Völker aus ihrer Sicht allein keine vertrauensvollen Verbündeten seien. Daher würden sie den Barthavers also nur ihre Hilfe anbieten, wenn die Zwerge ebenfalls an ihrer Seite kämpfen würden, da ihr Vertrauen zu den Alten Völkern größer als zu den jungen sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar äußert jedoch noch eine andere Vermutung für die Audienz der Elben beim Zwergenkönig, denn  in Galad Sidh habe er selbst von den Elben gehört, dass es einst eine Art Pakt unter den Elben von Veldun und den Fjalgar Zwergen gegeben habe, über deren genau Vereinbarung man ihn jedoch im Unklaren ließ. Sie erwähnten jedoch, dass dieser Pakt aus der Zeit des „Schattenkrieges“ stamme. Dann erklärt er den Helden, dass dieser vor sehr langer Zeit stattgefunden habe, lange bevor die heutigen Barthaver nach Barthavion gekommen und die jungen Völker überhaupt existent gewesen seien. Damals seien die [[Pazumer]] aus [[Ishurak]] nach Eboria gekommen und hätten die Elben mit dem versklavten Volk der Umbrin angegriffen und „Elyanor“, das Zentrum des alten Reiches von Veldun, zerstört. Die Pazumer seien damals aus dem Süden gekommen, wo sie an den Küsten des Thalischen Meeres bereits großes Unheil hinterlassen und „Pelagon“, die letzte Zuflucht der [[Hybraner]], zerschlagen hätten. Im Norden habe sich schließlich der Elbenkönig „Beledir“ mit dem Zwergenkönig „Grorim“ verbündetet und mit vereinten Kräften seien sie die Pazumer vertrieben worden, die sich in der großen Steppe niederließen und die Ruinen von Luggul errichteten, die seit dieser Zeit unbewohnt und glücklicherweise fast vergessen seien. Archorbar vermutet, dass es in der Zeit dieses Krieges dazu gekommen sei, dass die Fjalgar-Zwerge und die Elben aus Veldun ein Wissen erlangt oder ein Geheimnis zu hüten begonnen hätten, dass sie vor den jungen Völkern bis heute verschwiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden fragen Archorbar, um was es bei dem Geheimnis gehe, doch dieser berichtet nur, dass die Elben in Galad Sidh ihm gegenüber angedeutet hätten, es sei Zeit, dass der Zwergenkönig den Barthavern endlich die ganze Wahrheit über ihre Heimat erzählen müsse, damit diese verstünden, worum es bei der Bedrohung durch den Dunklen Bund wirklich ginge. Archorbar ahne, dass es sich um ein großes Geheimnis handeln müsse, welches die Motivationen und Ziele des dunklen Kultes offenlegen könnte,  aber auch ihm gegenüber wollten die Elben nicht mehr von ihrem Wissen preisgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar erzählt dann auch von den verschwindenden Menschen überall im Land. Da niemand wisse, wann wieder jemand verschwinde, sei es fast unmöglich, die Verschwundenen auf den Straßen ausfindig zu machen. Archorbar berichtet, einige Inquisitoren hätten jedoch einer Familie aus Trutz folgen können, die sie am Tag nach ihrem Verschwinden auf der Handelsstraße angetroffen haben. Diese hätten jedoch gesagt, dass sie privat reisen würden, und unter diesen Umständen habe sie ja niemand aufhalten können, da es ihr freies Recht sei, zu reisen, und sie auch nicht verpflichtet seien, irgendjemanden etwas darüber zu erzählen. Die Inquisitoren hätten sie deshalb weiterreisen lassen, aber einer von ihnen habe sich an sie herangehängt, um zu beobachten, wohin sie ihr Weg nun führe. Doch einen Tag später fanden seine Mitstreiter diesen Inquisitor tot am Wegesrand, aufgeschlitzt mit einem Dolch. Archorbar berichtet, es habe gewirkt wie ein Raubüberfall, aber die Familie selbst sei unauffindbar gewesen, als ob sie den Räubern entkommen oder – aus welchen Gründen auch immer – von ihnen verschont worden seien.&lt;br /&gt;
[[Datei:img notiz sabaoth.png|miniatur|links|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Archorbar merkt an, dass es derzeit auch schwer sei, die Verschwindenden zu verfolgen, da die Straßen sehr unsicher seien. Er selbst sei auf der Handelsstraße gestern von Räubern angegriffen worden, habe sie aber in die Flucht schlagen können. Es seien Nemorer gewesen, die eindeutig Kratarische Lederbekleidung trugen. Archorbar hörte, dass diese Männer aus [[Kratara]] die gesamten Handelsrouten im Land terrorisieren würden und es fast so wirke, als gäbe es einen Zusammenhang zwischen den Raubzügen von [[Graltik Blutklinge|Graltiks]] Männern und den verschwundenen Leuten, da es durch die unsicheren Straßen unmöglich geworden sei, ihrer Spur zu folgen. Die Helden informieren Archorbar über ihre Erkenntnisse, dass Graltik mit dem dunklen Kult zusammenarbeitet, was sein Handeln in ein neues Licht rückt. Die Helden zeigen Archorbar auch die Notizen, welche sie auf [[Sabaoth Immortalis|Sabaoths]] Schiff gefunden haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_47:_Auftauchen|Episode 22.47]]), und weisen ihn darauf hin, dass sie in [[Ferja]] ebenfalls eine Familie entdeckt haben, die über Nacht verschwunden ist (vgl. [[Das_Mysterium_von_URU#Episode_09:_Ferjas_Unheil|Episode 23.09]]) und in diesem Zusammenhang im Gästebuch auf den Namen „Zaladhar“ gestoßen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar berichtet jetzt darüber, dass vor einigen Wochen in [[Olborg]] nach einem langen Kampf ein sehr mächtiger schwarzer Ritualist festgenommen worden sei, der dort versucht habe, den Tempel des [[Alethon]] durch grausame Menschenopfer zu entweihen. Er habe sich als ein Meister des [[Bund des Xul|Kult des Xul]] zu erkennen gegeben und die dunkle Macht gepriesen, die er durch das Mal des [[Utukk'Xul]] erhalten habe. Er habe im Verhör unter einem Wahrheitstrank stehend zugegeben, dass er wisse, warum und wohin die Menschen über Nacht verschwinden würden. Doch sein Geist sei zu stark gewesen und nach Stunden, in denen er mit Zaubern und weitere Tränken bearbeitet worden sei, habe er nur ein mysteriöses Wort von sich gegeben: „URU“ Mehr habe man aus diesem Mann nicht herausbekommen können. Leider sei er am Abend vor seiner Hinrichtung dann auf ungeklärte Weise aus seiner Zelle in Olborg verschwunden und die Wachen, drei gut geschulte Inquisitoren, lagen tot und mit verzehrten Gesichtern auf dem Boden des Sanctums. Dann blickt Archorbar die Helden ernst an und tippt auf die Notizen, während er ihnen offenbart, dass der Name des Schwarzen Kultisten angeblich „Olimanra“ sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Archorbar auf die Situation in Sapos an und weiß, dass diese gerade unglücklich ist, da die unsicheren Handelsstraßen die Nahrungsmittellieferungen erschweren, die nun zum Ende des Herbstes dringend angelegt werden müssen. Er prognostiziert, wenn es so weiter ginge, werde die Stadt nicht über den Winter kommen, denn bereits jetzt seien die Preise für die Waren so hoch, dass viele Arbeiter in der Stadt bereits Hunger litten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar selbst sei schon lange nicht mehr in Sapos gewesen, da das [[Elysisches Ekklesium|Ekklesium]] dort nicht gern gesehen werde. Die Arkanisten seien schon immer misstrauisch gewesen und fühlten sich vom Ekklesium überwacht. Manchmal zeigten sie eine fast zwangshafte Abneigung gegen das Ekklesium, was das Vertrauen in die Experimente der Arkanisten nicht gerade erhöhe und nachdenklich mache, was sie denn zu verbergen hätten. Jedoch müsse man den Arkanisten zugestehen, dass sie eben auch Barthaver seien und es in diesem Volk nun mal so sei, dass die Freiheit an erster Stelle stünde. Er selbst halte sich gegenüber dem Rat der Emphausti höflich zurück und versuche die Hilfe des Ekklesiums nicht aufzudrängen. Dann rät Archorbar auch Kenji, dort keine offiziellen Aufträge für das Ekklesium anzunehmen, da deren Ausführung in Sapos verboten sei und nur in Sonderfällen genehmigt und durch die Arkanisten überwacht würde. Zuversichtlich weist er Kenji darauf hin, dass es also immer wieder Zusammenarbeiten gegeben habe, die funktioniert hätten.&lt;br /&gt;
Kenji beichtet Archorbar das nekromantische Ritual, welches sie mit [[Abdrushin]] auf der [[Baiula Spei]] durchgeführt haben, um Octavias Leben zu retten (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 32: Grett|Episode 21.32]]), und beschreibt ihm die Konsequenzen, über die Abdrushin ihn im Nachhinein aufgeklärt habe. Archorbar ist etwas verwundert, dass die Helden offensichtlich mit einem Nekromanten gereist seien, doch diese versichern ihm, dass Abdrushin kein Praktiker dieser Magie sei. Dann möchte Kenji wissen, ob Archorbar noch einen anderen Ausweg aus der Situation wissen, denn immerhin bedrohe die Tatsache, dass jederzeit ein Schnitter auftauchen und Kenji oder seine Freunde bedrohen könnte, den Erfolg ihrer [[Drachenträne|Drachentränen]]-Mission. Archorbar nimmt die Sache sehr ernst und betont, dass man nicht so einfach aus dem Vertrag kommen könne und Schnitter sehr mächtige Wesen seien, gleichwertig in ihrer Macht mit den Theleten. Als Kenji dann von dem Plan berichtet, mit Hilfe eines Nekromanten ein Schlupfloch zu finden, warnt Archorbar ihn eindringlich davor, dunklen Ritualisten zu vertrauen und besonders vorsichtig zu sein, an wen sie sich wenden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 13: Archorbar === &lt;br /&gt;
'''8./9. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nutzen die Gelegenheit, um mit [[Archorbar]] noch über weitere Themen zu sprechen. Henk hat viele Fragen an ihn und möchte etwas über seine Schwester [[Hella Behringer|Hella]], [[Freywall]], den Zwergenkönig, den Kriegsrat  und [[Gerbert der Bär|Gerberts]] Spähauftrag wissen. Kenji hatte viele persönliche Fragen an Archorbar, die mit moralischer Eigenverantwortung, Anwendung der eigenen Gaben, Verlässlichkeit prophetischer Visionen, Bewältigungsstrategien für moralisches Scheitern und [[Ignus]] zu tun hatten. Archorbar fragt nach der [[Drachenträne]] und erfährt von Kenjis und Octavias Tötungsversuchen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. Nemion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden mit Archorbar gemeinsam am Feuer sitzen, nutzen sie die Gelegenheit, um dem alten, erfahrenen Geanisten einige Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte zuerst wissen, ob Archorbar etwas von seiner Schwester Hella gehört hat.&lt;br /&gt;
* Archorbar weiß nur so viel wie Henk, also dass sie nach der Seuche in [[Freywall]] und dem Versuch, Henks Sohn als Gefäß für Maldoror zu nutzen ([[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_05:_Kampf_um_Montakor|Episode 19.05]]), mit diesem und Birkinga in die Hohe Heimat gegangen ist, wo sie vermutlich immer noch dabei hilft, Henks Sohn zu beschützen ([[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_09:_Epilog|Episode 19.09]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte dann wissen, wie die Lage in Freywall ist. &lt;br /&gt;
* Archorbar erzählt, dass die [[Amortuus-Pest|Seuche]] zwar bekämpft ist (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]), aber vereinzelt noch Untote außerhalb der Stadt durch die Gegend wandern. Das Reisen auf der Handelsstraße vor Freywall sei deshalb immer noch unsicher. Außerdem fehle es der Stadt an Menschen, die diese wieder aufbauen können. Es habe einfach zu viele Tote gegeben, aber [[Valkenburg]] habe bereits Unterstützung geschickt und langsam komme die Stadt nun wieder auf die Beine. Einem zweiten Angriff der Schwarzmagier wären sie jedoch derzeit vermutlich hilflos ausgeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte wissen, ob Archorbar Neuigkeiten vom Zwergenkönig weiß.&lt;br /&gt;
* Archorbar führt aus, dass sein Zustand sich enorm verschlechtert habe und nur noch wenige Nachrichten aus Fjalgar kämen. Die Zwerge blieben verschlossen, vielleicht auch, um den Barthavern keine Angst zu machen. Für den Fall seines Ablebens sei aber bereits Varolus Sohn Vargi als Nachfolger bestimmt worden. Archorbar hoffe jedoch, dass die elbische Hohepriesterin ihm helfen könne. Dann  dankt er nochmal den Helden, dass diese die Krankheit bei den Elben angesprochen haben ([[Das_Mysterium von URU#Episode 02: Gesandtschaft_aus_Veldun|Episode 23.02]]), denn die Priesterin sei bislang die größte Hoffnung, die der König habe. Wenn ihn jemand retten könne, dann sie. Damit hätten auch die Helden ihren Anteil an seiner Rettung, sollte diese gelingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk will auch wissen, wie der Kriegsrat von Barthavion in ihrer Abwesenheit gehandelt habe. &lt;br /&gt;
* Archorbar erklärt, dass die Lage im Kriegsrat verzwickt sei. Es gäbe gerade zu viele Konflikte, um sich auf ein geplantes Vorgehen gegen dein Feind zu einigen. [[Valkenburg]], [[Trutz]], [[Perlheim]] und [[Ankarz]] sähen die große Gefahr und würden vor allem für Sicherheitsvorkehrungen gegen den Kult plädieren. [[Freywall]] hingegen dürste nach Rache und wolle aktiv gegen den Dunklen Kult vorgehen. Die geschundene Stadt rufe deshalb im Kriegsrat zu einem Vergeltungsschlag gegen die Schattenburg auf, bevor der Dunkle Kult die Initiative ergreifen könne. Doch ohne die thyrnische Unterstützung seien die Chancen auf einen Sieg fast ausgeschlossen, was die Lage besonders für Freywall frustrierend mache. Auch [[Eldorn]] wolle aggressiver gegen den Kult vorgehen, um die Gefahr im Keim zu ersticken, bevor sie über das Land herfallen können. Eldorn unterstütze auch den Bund mit Thyrna und sei ihr größter Fürsprecher. [[Weisshafen]], [[Olborg]], [[Hallfels]] und [[Loderis]] seien derzeit noch unentschlossen. Sie wüssten die Gefahr des Kultes nicht einzuschätzen und fragten sich, ob der Zwergenkönig aufgrund seiner Krankheit eventuell die Situation ein wenig überdramatisiere. Sie würden deshalb fordern, mehr Späher auszusenden, doch da Graltiks Männer die Straßen tyrannisieren, würden viele Späher derzeit in den Tod geschickt und kämen nicht zurück. Dies führe auch dazu, dass sich der Blick immer wieder auf [[Graltik Blutklinge|Graltik]] und seine vertriebenen Männer richte. Einige sähen in ihnen eine größere Gefahr für Barthavion als den dunklen Kult. [[Sapos]] hielte sich derzeit sehr zurück und manche fürchten, dass die [[Arkanist|Arkanisten]] im Fall eines offenen Konfliktes mit den Schwarzmagiern wieder einen Alleingang planen und Barthavion den Rücken kehren würden. Da die Stadt aber gerade sehr unter den Versorgungsengpässen durch Graltiks Straßenterror leide, sei sie auf die anderen Städte angewiesen, da sie dieses Problem nicht allein lösen könnten. Die Tatsache, dass zwei der thynischen Gesandte abgereist seien, mache die Situation zusätzlich noch ungewisser und spalte den Rat immer mehr, denn einige hielten Thyrna als unverzichtbar für einen Sieg, während andere es als Pakt mit dem Übel selbst betrachten und davor warnen würden, dass Thyrna nach einem gemeinsamen Bund die Zusammenarbeit nutze, um Barthavion in die Unterdrückung zu treiben. Alle wüssten, dass Thyrna immer noch an den Handelsbeziehungen mit Eldorn und dem [[Orichalkum]] interessiert sei, und es sei vermutlich unrealistisch, dass Thyrna die Zusammenarbeit nicht ausnutzen werde, um die eigene Position zu stärken. &amp;lt;br/&amp;gt; Doch Archorbar sieht es als eher fraglich an, ob das [[Thyrnisches Weltreich|Weltreich]] ein wahres Interesse daran habe, [[Barthavion]] zur [[Politische_Ordnung_des_Thyrnischen_Weltreiches#Die_Provinzen: Das_Fundament_des Weltreiches|Provinz]] zu machen, da das Imperium derzeit genug andere Probleme im Süden oder an den Grenzen der Nemorer habe. Barthavion sei weit entfernt und interessiere den Kaiser derzeit nun gering, denn außer dem Orichalkum hätten sie kein Interesse an einem Land, dass zu weit entfernt sei, um es an das Imperium anzugliedern. Auch die Gefahr durch die Schwarzmagier sei in Thyrna eher unbekannt, da sich das Weltreich durch diese nicht direkt bedroht fühle. Niemand wisse schließlich, was der Kult plane, und man habe keinerlei Beweise dafür, dass dieser sich Ziele auch außerhalb von Bathavion gesucht habe. &amp;lt;br/&amp;gt; Alles deute eher darauf hin, dass der dunkle Kult einen sehr genauen Plan verfolge, den Archorbar aber immer noch nicht ganz verstehe, denn ihre Ziele und Absichten lägen noch völlig im Dunklen. Archorbar warnt davor, einfach davon auszugehen, dass der Kult kopflose Zerstörung anrichten oder planlos vorgehen würde, oder die Hybris besäße, den gesamten Kontinent zu verderben, denn dies wäre zu vorschnell und könnte eventuell dazu führen, dass man ihre wahren Absichten übersehe. Archorbar kann selbst nicht einschätzen, was das endgültige Ziel der Schwarzmagier sein werde, aber er hat den Verdacht, dass das Geheimnis der Alten Völker, besonders der Zwerge, enthüllen könnte, was ihre Absichten antreibt. Deshalb  hofft er, dass Varulos sich durchringt und den Barthavern endlich die Wahrheit über ihr Land sagen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann möchte Henk wissen, ob es Neuigkeiten von [[Gerbert der Bär|Gerberts]] Spähauftrag gibt.&lt;br /&gt;
* Archorbar berichtet, dass Gerbert und seine Frau [[Cuina-Nira|Nira]] zurückgekehrt seien und es beiden gut gehe, wenngleich der Auftrag sie sehr gefordert habe. Sie hätten es fast bis zu der [[Schattenburg]] geschafft, konnten aber nicht weiter vordringen, da die Gegend von Spähern und Wesen aus der Unterwelt gesichert werde. Der Kult habe finstere [[Phlegräer]], flammende Streiter aus [[Abyssia]], gerufen, die als Wächter die Gegend beschützen und jeden vernichten würden, der sich der Festung nähere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erkundigt sich nach der Armee, die die Kultisten aufstellen wollten.&lt;br /&gt;
* Archorbar erzählt, dass der Dunkle Kult sowohl die untoten Nemorer aus der Steppe sowie die verbliebenen Untote aus [[Freywall]] in die östlichen Schwefelberge gerufen habe und diese sich dort in einem Tal, das aber ebenfalls von Plegräern bewacht werde, verstecken. Gerbert habe jedoch einen Blick in das Tal erhaschen können und es scheine sich zu bestätigen, dass der Kult eine untote Armee aufbaue. Doch da einige der Nemorer bereits anfängen, zu verrotten, gehe Gerbert davon aus, dass sie mit ihrem Angriff nicht mehr lange warten könnten, da ihnen sonst die Streitkräfte verfaulen würden. Vermutlich werde sich der erste Angriff dann wieder auf das geschwächte Freywall konzentrieren, da [[Eldorn]] sein Heer aufgestellt habe und zur Zeit gegen die Bedrohungen besser gewappnet sei. Aber das seien bloß Spekulationen, da der [[Bund des Xul|Dunkle Kult]] nicht wie ein gewöhnlicher Gegner im Krieg agieren werde, sondern auch unberechenbar handeln könne. Niemand wisse, was geschehen werde, aber Gerberts Beobachtung würden darauf schließen lassen, dass Barthavion sich auf das Schlimmste einzustellen habe.&lt;br /&gt;
Dann zeigt Henk noch den geschwärzten Dolch, den er in [[L'yreh]] gefunden hat ([[Im_Nebelschlund#Episode_22:_Sichten_und_Sichern|Episode 22.22]]), und fragt Archorbar, ob er etwas über ihn wisse oder sagen könne.&lt;br /&gt;
* Archorbar weiß jedoch nur, dass es sich bei dem verarbeiteten Stein um einen Rauchquarz handelt. Er gibt Henk den Tipp, sich im Sapos umzuhören, denn dort gäbe es Schmiede, die sich auch mit magischen Aspekten auskennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet Archorbar, dass er in [[L'yreh]] dunkle Dinge gesehen und erlebt habe - Dinge, die kein Sterblicher sehen solle. Es gäbe für ihn nur zwei Arten, wie man damit umgehen könne: man könne daran zerbrechen, sich dem Wahnsinn oder der Dunkelheit überlassen und aufgeben, oder man könne von unbändigem Willen erfüllt werden, sein Land vor diesem Dunkel zu bewahren. Umgeben von Hoffnungslosigkeit, von Schwärze, habe Kenji das Licht am hellsten und am glühendsten gespürt, jedoch auch schreckliche Dinge getan. Kenji erklärt Archorbar, dass es einfach wäre zu sagen, dass er dazu gezwungen worden sei und dass es einem größeren Zweck diene. Aber er und auch Archorbar würden beide wissen, dass das nicht stimme. Denn man könne jemanden nur zu dem zwingen, was bereits in ihm schlummere, oder?&lt;br /&gt;
* Archorbar gibt Kenji zu verstehen, dass das gesamte Dasein und der gesamte Kosmos ein ewiger Tanz aus Gegensätzen sei und auch die menschliche Seele, besonders die der jungen Völker, welche durch das Erbe der [[Umbrin]] geprägt wurden, neige dazu, Licht und Schatten als Extreme in sich zu tragen. Archorbar geht aber davon aus, dass die Natur der menschlichen Seele im Kern jedoch neutral sei, betont aber, dass dies seiner persönlichen Erfahrung entspräche und die Mystiker des Ordens dies vielleicht auch anders sehen würden. Seiner Empfindung nach sei die menschliche Seele durch diesen inneren Konflikt von Licht und Schatten deshalb stets hin und hergerissen, genauso wie auch Essentia, die irdische Welt stets in dem Spannungsfeld von Licht und Schatten stehe. Man könne also sagen, die Seele eines jeden Menschen trage täglich ihren eigenen, inneren Äonenkrieg aus. Dieser innere Kampf sei es deshalb, was jeder Mensch zu meistern habe, ganz gleich, ob man in große, oder kleine Dinge verstrickt sei. Man brauche keine Stätten wie L’yreh, um die dunkelten Abgründe der menschlichen Seele zu erfahren, denn alle Menschen stünden täglich vor der Wahl, dem Schatten oder dem Licht zu dienen oder aber auch ihren ganz eigenen Weg zu gehen, jenseits der Extreme. Da der Mensch für sich selbst entscheide, könne sein Wille auch darüber bestimmen, welchem Pfad seiner Seele er den Vortritt lasse. Jedoch sei dies ein schwerer Weg, die schwierigste Aufgabe und Leistung des Daseins, denn keine Menschenseele sei von Natur aus so geduldig und beständig wie die Felsen oder Berge. Alle Menschen würden stets zwischen den Extremen von Licht und Schatten schwanken und es sei  deshalb vielleicht nicht wichtig, in welche Richtung wir streben, sondern, wo wir uns gegenwärtig einpendeln. Dies geschehe mit jeder Entscheidung, die man treffe, und mit jeder Tat, die man durchführe – ob erzwungen oder nicht. &amp;lt;br/&amp;gt; Ob aber das, was man dabei in der Welt hinterlasse, bereits in einem geschlummert habe, sei vielleicht die falsche Frage. Kenji solle sich vielleicht eher fragen: Warum sei ich bereit gewesen, zu tun, was er getan habe, und zwar genau in dieser Situation und genau so, wie er es getan habe? Am wichtigsten sei aber die Frage: war dies mein wahrer Wille und würde ich es wieder so tun? Die Antworten könne nur jeder selbst für sich finden, aber so könne man etwas über sich lernen und in Zukunft vielleicht selbstbestimmter reagieren, falls man von außen erneut zu etwas gezwungen werden soll. Es gäbe allerdings niemals einen idealen Ausgang, aber jeder Mensch könne zumindest selbst entscheiden, wie er dabei dastehe. Archorbar betont, dass es weniger das Ziel sei, sondern mehr die Art und Weise, wie wir unseren Weg dahin gehen. Denn, ob man den Weg des Schattens oder des Lichtes oder einem ganz anderem folgen wolle, hänge schließlich immer vom Einzelfall ab und es gäbe keine einfachen Antworten, nur eine Entscheidung, die man zu treffen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erwähnt, dass er auf den Reisen mit seinen Freunden in beiden Extremen das Heil gesucht habe und gescheitert sei: der kahlköpfige Asket, der schwarze Mystiker, der menschelnde, allzu menschliche Mystiker, der in seinen Gefühlen angreifbar für die Kultisten geworden sei. Alles Extreme, die ihm fehlbar schienen. Kenji stellt heraus, dass er immer noch nicht wisse, was Pyrrhon in mir gesehen habe oder warum Archorbar ihn in seiner Obhut gelassen habe. Kenji habe darüber nachgedacht, mehr über seine Herkunft und seine Vergangenheit herauszufinden. Aber er bittet Archorbar auch, ihn nicht falsch zu verstehen; er sei nicht mehr derselbe, an sich selbst zweifelnde Mann, der er gewesen sei, bevor er aus Perlheim fliehen musste. Er sehe die Probleme der Welt und nähme mit Freuden die Bürde auf sich, auf der Seite des Lichtes gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Er wisse mittlerweile, wer ich sei, aber ich wisse nicht, wie er diesen Körper, diese Gaben richtig nutzen solle. Alles, was ihm dabei helfe, solle Archorbar ihm bitte nicht vorenthalten, falls er noch weitere Geheimisse mit sich trage.&lt;br /&gt;
* Archorbar findet es gut, dass Kenji aufgehört habe, nach Rollen zu suchen oder sich nach anderen zu richten, denn nur er selbst könne sagen, welche Rolle er spielen wolle. Nicht einmal die Götter könnten dies bestimmen, ansonsten müssten sie sich nicht so um die Gunst der Sterblichen bemühen. Dann gesteht ihm Archorbar, dass er keine Geheimnisse vor ihm habe und  bereits alles erzählt habe. Er sei der Vision der [[Elachiel]] gefolgt, denn er habe sie für sich als Wink der Spea interpretiert und glaube auch noch heute daran, da er gerade erst den Erfolg der Helden in [[L'yreh]] bewundern konnte (vgl. [[Im_Nebelschlund|Kap.22]]). Dies sei ihm Beweis genug, dass seine Entscheidung damals richtige gewesen wäre. Archorbar fühle sich deshalb bestätigt in seiner Entscheidung, der Intuition der Elbin vertraut zu haben. Dann gibt er Kenji gegenüber ehrlich zu, dass er nicht gewusst habe, was daraus erwachsen würde. Er habe lediglich eine Entscheidung getroffen, deren Weisheit sich allerdings erst heute bestätigt habe. Archorbar habe nicht gewusst, ob Kenji bei Pyrrhon gut aufgehoben wäre, aber er habe die Idee gehabt und sich dazu entschieden, es zu versuchen. Im Nachhinein sei er froh, dass er Kenji damals zu Pyrrhon gebracht habe, und der Erfolg von Kenjis Taten reiche ihm als Bestätigung aus, dass seine Entscheidung richtig gewesen wäre. &amp;lt;br/&amp;gt; Als Rat gibt Archorbar Kenji nur mit, dass er aufhören solle, sich zu viele Gedanken darüber zu machen, wie er seine Rolle in dieser Welt erfüllen könne. Er habe nämlich bereits alles, was er wissen müsse, um gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Das Wissen und die Lehren des Ordens sowie [[Pyrrhon_von_Derwydd|Pyrrhons]] Ausbildung wären das Beste, was ihm passieren konnten, um für die Macht des Lichtes zu kämpfen. Durch Dank und Demut vor diesem Wissen und dessen disziplinierte Umsetzung werde er diese Geschenke schätzen lernen, denn das Einzige, was er wirklich bräuchte, um sein ganzes Potenzial zu entfalten, sei der wahre Wille, sich ganz auf den Weg des Lichtes einzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet Archorbar von den falschen Visionen, die eine der Kultistinnen ihm gesandt haben. Er gesteht Archorbar, dass die sehr überzeugende Visionen gewesen seien, apokalyptisch und doch voller Hoffnung (vgl. [[Iobis_Galdimmera#Kenjis_Epiphanien_und_Visionen|Kenjis Epiphanien und Visionen]]). Trotz aller Vorsicht und Skepsis hätten sie auf ihn so echt gewirkt, dass er ihnen schließlich geglaubt habe. Da auch Pyrrhon und Archorbar in der Vergangenheit Visionen gehabt hätten, die auch ganz direkt mit dieser Gruppe und mit dem Untergang der Welt zu tun hätten, möchte Kenji wissen, woher man wissen könne, dass diese nicht auch von dem Feind geschaffen oder manipuliert worden wären, um die Helden zu verwirren oder auszutricksen? Auch möchte Kenji wissen, ob Archorbar oder Pyrrhon noch weitere Visionen gehabt hätten, mit etwas, dass sie noch nicht wüssten.&lt;br /&gt;
* Zunächst gesteht ihm Archorbar, dass weder Pyrrhon noch er selbst Visionen gehabt hätten. Sie hätten nur das alte Heiligtum der Elben und die merkwürdige Prophezeiung gefunden, dass die jungen Völker den Untergang bringen würden. Archorbar gibt zu bedenken, dass dies eine nicht verwunderliche Warnung sei, wenn man bedenke, dass dieses Heiligtum aus der Zeit stamme, als die verfluchten [[Umbrin]] über das alte [[Veldun]] herfielen und dessen Hauptstadt Elyanor vernichteten. Aber es hätte noch andere Anzeichen gegeben, dass die Elben noch vor etwas anderem warnen wollten, denn viele deuteten die Schwarzen Jahre in Barthavion als ein Zeichen, dass der Welt ein weiteres [[Mythische_Zeitalter#Das_Schwarze_Zeitalter_- Eskalation und Entfesselung der .C3.9Cbel|Schwarzes Zeitalter]] bevorstehen könnte, also eins wie in den mythischen Zeiten, was den Untergang des gesamten Kontinents bedeuten würde. Deswegen sei Archorbar, der selbst die Schrecken in den Schwarzen Jahren in Barthavion an der Seite von [[Karastan]] und [[Baselian]] erlebt habe, mit Pyrrhon zurück nach Barthavion gegangen. Alles, was er hatte, wären diese vier Tiersymbole, die in der geheimen Kammer versteckt waren, die Pyrrhon durch sein Blut geöffnet hatte. Nur mit diesen vier Symbolen sei Archorbar zu [[Elachiel]] gegangen, welche daraufhin einen Traum gehabt habe, in welchem sie die Orte der Geburt der Helden gesehen habe. Archorbar habe dann Jahre gewartet, bis ein Kind aufgetaucht sei, dass er mit einem dieser Symbole in Zusammenhang bringen konnte. Archorbar gibt zu, dass er viele Kinder beobachtet habe, da sie nicht gewusst haben, wonach sie suchen sollten. Er selbst oder Pyrrhon hätten also nur auf die Vision von Elachiel vertraut, da sie Elachiel vertrauen, und bis heute habe er dabei nichts bereut. &amp;lt;br/&amp;gt; Archorbar gesteht Kenji, dass er also nicht aus eigener Erfahrung sagen könne, wie genau sich die Stimmen der Weißen Götter anhörten oder wie man diese von den Einflüsterungen der [[Schwarze Götter|Schwarzen Götter]] unterscheiden könne. Dafür gäbe es aber die Lehren des Ordens, denn wenn man ihnen folge und sich felsenfeste Prinzipien gesetzt habe, würde man zumindest besser davor geschützt sein, nicht die Ideale des Lichtes zu verraten. Archorbar weist Kenji darauf hin, dass Botschaften der Götter immer ein zweischneidiges Schwert darstellen würden, man aber eine Sicherheit dabei haben könne: sollten die Visionen ihm schmeicheln, ihn als Auserwählten hinstellen oder anders an seine Eitelkeit appellieren, dann solle er sich gewiss sein, dass die Botschaft eher von unten als von oben komme. Archorbar betont, man könne sich sicher sein, dass die Weißen Götter höhere Aufgaben hätten, als sich über das Schicksal von einzelnen Sterblichen Gedanken zu machen. Wenn sie sich also meldeten, so würden die Mythen zeigen,  dann deshalb, weil etwas Größeres auf dem Spiel stehe. Kenji solle sich also stets fragen, ob die Visionen seine persönlichen Belangen oder sogar seinem Ego – seinen Trieben, Begierden oder Wünschen - diene, denn dann sollte er ihre wahre Quelle stets in Frage stellen. Ginge es hingegen um etwas Größeres als ihn selbst, dann könne er nur auf seine Tugend vertrauen und müsse selbst entscheiden, inwieweit sich die Absicht dieser Visionen mit seinem Wissen, seiner Ausbildung und vor allem auch seinem Gewissen vereinen lasse. Eine Sicherung gäbe es nie und häufig könne man erst im Nachhinein sagen, ob die eigene Intuition trügerisch wäre oder sich bewahrheitet habe. Deshalb sollte man stets ruhig und besonnen bleiben und keine vorschnellen Urteile über den Wahrheitsgehalt von Visionen treffen, denn Visionen seien vorausschauende Intuition und als solche stets subjektiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat eine sehr persönliche Frage an Archorbar, denn er möchte wissen, ob dieser Zeiten des Zweifels, der Suche gehabt habe. Ich wolle sich nicht anmaßen, würde aber gerne erfahren, ob Archorbar sogar auch Zeiten des Frevels gehabt habe. Kenji  gesteht ihm, dass er selbst immer wieder stolpere, so aufrichtig er es auch versuche. Deshalb möchte er gerne wissen, wie Archorbar damit umgegangen und wie er zu seinem inneren Einklang gekommen sei. Kenji fragt sich, ob dies auch ein Weg sei, der nach Archorbars Meinung auch für ihn in Frage käme.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Archorbar beginnt seine Antwort damit, dass ein Leben ohne Zweifel nicht möglich sei. Wichtig sei es nur, zwischen den Zweifeln zu unterscheiden, die unsere Sicht stärken, und denen, die unseren Glauben schwächen. Dann gibt er Kenji mehrere Beispiele: an dem Vertrauen seiner Feinde zu zweifeln, sei klug, aber an dem ewigen Kreislauf der kosmischen Mächte zu zweifeln, sei Ignoranz. Ebenso sei es weise, sich selbst und die Festigkeit seiner Tugenden immer wieder aufs Neue zu hinterfragen, naiv hingegen sei es, dran zu glauben, dass man seinen Weg ohne Fehltritte oder Reue gehen könne, denn nicht einmal die Götter seien ohne Fehler und würden sowohl Scham als auch Reue kennen. Wenn Kenji also denke, dass Archorbar ohne Reue oder Zweifel sei, dann irre er sich gewaltig. Archorbar betont, dass er kein Gott sei, sondern nur ein sehr alter Mensch. Wenn Kenji also von sich ein Leben ohne Unsicherheit, Reue oder Zweifel erwarte, dann erwarte du von sich, perfekter als die Götter zu sein. Statt also an seinen Fehltritten zu verzweifeln, sollte er sich darauf konzentrieren, dass sie in Zukunft weniger werden. Wenn Kenji also unter den Konsequenzen deiner Taten leide, solle er bewusst aus ihnen lernen und dann versuchen, es anders zu machen. &amp;lt;br/&amp;gt; Dann offenbart er Kenji, dass sein Weg kein Weg für Kenji sei. Archorbar erzählt, dass er bereits als Junge zum Orden der [[Druidentum|Druiden]] gegeben wurde, nachdem das [[Naturmagie#Mythos |Geanische Echo]] in seinem Blut erwacht sei. Er habe gelernt, sich mit den Elementen der Natur, mit den Mächten [[Gea|Geas]], zu verbünden, und habe viele Opfer bringen müssen, bevor er seine Natur zähmen konnte. Er selbst habe Zeiten hinter sich, in denen er die Macht über seine Magie verloren habe und zur Gefahr für andere zu werden drohte, worauf er allerdings nicht näher einging. Aber der Druiden-Zirkel habe ihn aufgefangen und er habe gelernt, mit seinem Erbe zu leben und Frieden mit dem Echo in seinem Blut zu schließen. Sein Weg, um das innere Gleichgewicht völlig zu beherrschen, sei aber auch bis heute nicht abgeschlossen, denn die Eukrasie, wie sie die alten [[Argoser]] nennen, sei das Gleichgewicht der inneren Elemente und ein damit Ziel, für dessen Erlangung er bereits viele Male sein eigenes Ego habe töte müssen und dies wohl auch noch viele Male in Zukunft tun müsse. Doch dies sei sein Weg des [[Geanist|Geanisten]] und es habe für ihn nie Zweifel daran gegeben, denn dieser Weg sei stets alternativlos, da das Blut keine Wahl sei wie die [[Götter]], denen man dienen wolle. Archorbar habe gegen sich kämpfen müssen, sonst hätte die Wildnis in seinem Blut ihn verschlungen. &amp;lt;br/&amp;gt; Archorbar betont, dass er ursprünglich keinen Kontakt mit dem Ekklesium und vor allem dem Areteischen Orden gehabt und sich erst den Weißen Göttern zugewandt habe, nachdem die Schwarzen Jahre in Barthavion herrschten und er dort gemeinsam mit Karastan gekämpft habe. Archorbar betont, dass er nie ein offizielles Mitglied gewesen sei, eher eine Art Ehrenmitglied, aber er habe bei der Gründung des Areteischen Ordens in Barthavion geholfen. Die Zuwendung zum Licht basiere bei ihm auf dem Glauben an das Gleichgewicht und er unterstütze die Weißen Götter nur, da diese derzeit dringend für das Gleichgewicht von Barthavion benötigt würden, wo die Mächte der Unterwelt die Oberhand besäßen. Archorbar macht Kenji klar, dass er sich also als ein Bote der Natur verstehe, der als Gesandter mit dem Licht zusammenarbeite, bis sich das Gleichgewicht wieder hergestellt habe. An diesem Weg habe er nie gezweifelt, da er ihn selbst gewählt habe. Er glaube daran, dass es wichtig sei, die kosmischen Mächte im Gleichgewicht zu halten, da die Natur das Licht ebenso benötigt, wie den Schatten. Archorbar gesteht Kenji, dass seiner Ansicht nach keine der Seiten jemals die volle Herrschaft erlangen sollte, da ein erstarrtes und überfülltes Zeitalter der Weißen Götter ebenso grausam für Essentia wäre, wie ein zerstörerisches Zeitalter der Schwarzen Götter. In Barthavion drohe gerade ein großes Übermaß an Schatten, weswegen er sich im Namen des Gleichgewichtes nun ganz in den Dienst der Weißen Götter gestellt habe, bis dieses wieder hergestellt sei. Ob dies auch Kenjis Weg ist, muss dieser selbst entscheiden. Archorbar habe sich zumindest dazu entschieden, aber da Kenjis Leben einen ganz anderen Weg genommen habe und er seine Richtung selbst bestimmen müsse, könne Archorbar ihm nur raten, den Mut zu fassen, sich selbst ein eigenes Ziel für seinen Weg zu bestimmen. Wenn er sich zum Licht berufen fühle, dann solle er diesem mit voller Inbrunst folgen. Wichtig sei dann nur, dass er diesem Weg treu bleibe und sich allen Konsequenzen stelle, die dieser Weg mit sich bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji gesteht, dass er sich aktuell nicht ganz sicher sei, ob sein Weg immer ein reiner Weg des Lichtes bleiben werde, denn auch in ihm seien Bestrebungen zur Neutralität vorhanden. &lt;br /&gt;
* Archorbar weist darauf hin, dass der Weg des Lichtes jedoch manchmal furchterregend sei, da man bereit sein müsse, all seine dunkelste Schatten unters Licht der Wahrheit zu legen, was ein schmerzhafter Prozess sei, bei dem ihm aber niemand helfen könne. Der Weg des Lichtes sei oft auch ein einsamer Weg, aber wer das Licht des Himmels auf die Erde holen wolle, müsse sich in Höhen begeben, in die ihm niemand folgen könne. Kenji solle nicht vergessen, dass das Licht auch in ihm selbst sei, denn  seine Handlungen, seine Taten und Entscheidungen würden die Verbindung zum Elysium herstellen und den Weißen Göttern die Macht geben, auf die Welt einzuwirken.  Denn wenn jemand zu ihrem heiligen Gefäß werden wolle, müsse dieser auch bereit sein, soweit vom Boden anzuheben, dass man nicht mehr ganz Teil der irdischen Welt sei. Dies sei das freiwillige Opfer, dass man erbringen müsse, um ein aktiver Streiter des Elysiums zu werden. Aber der Weg des Mystikers könne jederzeit wieder verlassen werden, wenn man seine Berufung woanders erkennen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Kenji Archorbar noch auf Ignus an, der eine große Unbekannte in dem großen Konflikt sei, da er sich nicht wirklich mit der einen oder anderen Seite identifiziere. Ihm sei nicht zu vertrauen, und in besseren Zeiten sollte er für seine Verbrechen vor Gericht stehen. Aber man lebe nicht in besseren Zeiten, und so wie die Dinge stünden, könne er ein mächtiger Verbündeter oder ein fürchterlicher Feind sein, wenn eine der Seiten ihn für sich gewinnen würde. Kenji gesteht Archorbar, dass er ihm dies sage, obwohl er sehr persönliche Gründe habe, ihn nicht wiedersehen zu wollen. Aber sein Herz sage ihm, sie würden ihn wiedersehen, bevor die letzte Schlacht mit den Kultisten geschlagen sei. Daher sollten sie sich darüber Gedanken machen und vorbereitet sein. &lt;br /&gt;
* Archorbar erwähnt, dass er Ignus kenne, da er damals auch von dem großen Brand von [[Weisshafen]] gehört habe. Er sei sehr erstaunt gewesen, als die Helden ihm berichteten, dass sie ihn im Norden getroffen hätten. Ignus sei bislang der einzige [[Geanist]] von dem er jemals gehört habe, der nach der Metamorphose wieder in seiner menschlichen Gestalt zurückgekehrt sei und sogar zwischen dieser und der Form des reinen Feuers wechseln könne. Archorbar erklärt, dass diese Form der [[Naturmagie#Gleichgewicht und Ungleichgewicht der Temperamente|Diskrasie]], des seelischen Ungleichgewichts, einmalig sei und voraussetze, dass ein Teil seines menschlichen Selbst, seines Egos, so stark sein müsse, dass er sich der vollen Vereinnahmung durch die Natur des Elementes entziehen könne. Archorbar findet dies beinahe bewundernswert, da es eine unglaubliche Willensstärke und Selbstbeherrschung voraussetze. &amp;lt;br/&amp;gt;  Was Ignus jedoch tue, sei hochgefährlich, denn mit jeder Metamorphose verbrenne ein Teil seiner Menschlichkeit und sein Gewissen und seine menschlichen Empfindungen würden transformiert und glichen jetzt einer empathielosen Flamme, denn die Natur und die Elemente würden weder Moral noch Mitgefühl kennen. Feuer wolle nur verzehren, brennen und entzünden und von den gleichen Intentionen sei der Rest der Seele getrieben, die nach jeder Metamorphose übrig bliebe. Deswegen werde er auch nie ein zuverlässiger Verbündeter werden und er sei wortwörtlich das Spiel mit dem Feuer. Vielleicht habe er noch einen Rest Menschlichkeit, aber die Metamorphose habe ihn bereits so viel von seinen menschlichen Empfindungen geraubt, dass er unberechenbar wie eine Naturgewalt geworden sei. Archorbar gibt gegenüber Kenji zu, dass er selbst die Metamorphose nie ganz vollzogen habe und den Ausgleich zu den anderen Elementen suche, um sich vor dem Weg der Diskrasie schützen. Er wisse, dass es manchmal schwer sei, auf die Macht zu verzichten, die im eigenen Blut schlummere, aber der Weg des Gleichgewichtes, der [[Naturmagie#Gleichgewicht_und_Ungleichgewicht_der_Temperamente|Eukrasie]] sei mit dem Verzicht auf die Entfaltung des vollen Potenzials verbunden. Es sei der Weg der Weisheit und Verantwortung, während der Weg von Ignus der der Leidenschaft und Selbstbezogenheit sei. &amp;lt;br/&amp;gt; Jedoch ist sich Archorbar bei einer Sache sicher: ein Mann wie Ignus, der den Willen besitze, sich der Entmenschlichung der Metamorphose zu widersetzen, werde vermutlich für keine Seite manipulierbar sein, weder für den Schatten noch das Licht. Kenji bräuchte sich also keine Sorgen machen, dass die Feinde ihn für sich gewinnen könnten, da sie nicht fähig wären, Ignus‘ Willen zu brechen. Archorbar hielte jedenfalls für ausgeschlossen, dass Ignus sich dem dunklen Bund von selbst anschlösse, da ein Mann, der die Freiheit und Ungebundenheit des Feuers in sich trage, sich niemals Göttern unterwerfen würde, egal welcher Seite. Dennoch teile Archorbar die Bedenken von Kenji, dass Ignus eine Gefahr werden könne. Archorbar geht davon aus, dass Ignus eine ungeheure emotionale Intensität besitzen müsse, da er so mächtig werden konnte, denn seine gesamte Magie hinge an seiner starken Emotionalität. Daher sei er sehr unberechenbar, besonders was Octavia angehe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archorbars Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat sich bei dem Gespräch über Ignus etwas vom Feuer zurückgezogen, als Kenji zwischendurch angedeutete, dass es ein weiteres Treffen mit Ignus nach dem Norden gab. Nachdem sie wieder zurückgekehrt ist, fragt Archorbar danach, wie es eigentlich Uselias ergangen sei und ob es auf der Reise Probleme mit der Drachenträne gegeben habe. Nachdem Adarian ins Meer gestürzt sei, habe er sich Sorgen gemacht, ob das Ableben von Adarian dem Seelengefäß langfristig Schaden zugefügt haben könnte. Als die Helden ihm beichten, dass die Drachenträne zerbrochen ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 43: Hazug-S.C3.A1gok|Episode 21.43]]) und wieder zusammengefügt worden sei, ([[Die Fahrt der_Baiula Spei#Episode 47: Erneuerung der Drachentr.C3.A4ne|Episode 21.47]]) will er genau erfahren, was sich zugetragen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden Archorbar von Kenjis Mordversuch an Ignus und von Octavias Mordversuch an Kenji berichten [[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_41:_Metamorphose|Episode 21.41]], spüren alle das Entsetzen in Archorbars Blicken. Er möchte wissen, wie es so weit kommen konnte, und hofft, dass die Helden diese Katastrophe entsprechend verarbeitet haben, denn eine derart emotionale grausame Eskalation hinterlasse gewöhnlich seelische Narben. Die Tatsache, dass sogar Kenji als Mystiker ebenfalls einen Mordversuch unternommen hat, mache ihm bewusst, in welche Abgründe sich die Gruppe begeben habe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Archorbar von Octavias Metamorphose erfährt, will er wissen, wie sie diese bewerkstelligt habe. Als er von der Verbindung zwischen den beiden erfährt, erklärt er Octavia, dass ein solcher Bund ein sehr starkes, emotionales Band voraussetze, welches bei Druidenzirkeln nur in familiären Kreisen möglich sei. Dass sie und Ignus dies bereits nach wenigen Tagen erreicht haben, lasse auf eine erstaunlich intensive, emotionale Verbindung schließen, die von beiden Seiten ausgegangen sein müsse. Als Archorbar dann aus Octavias Andeutungen erfährt, dass diese auch auf sexueller Ebene geschlossen wurde, versteht er die Situation und erklärt ihr, dass es deshalb so schnell ginge, da der Körper der magische Resonanzkörper eines Geanisten sei, der sich bei Körperkontakt auf die gleiche Schwingung eines anderen Geanisten einstellen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blickt Archorbar Octavia sehr ernst an und erklärt, dass sie sich darüber bewusst sein solle, dass sie es nur Ignus zu verdanken habe, dass sie aus der Metamorphose zurückkehren konnte. Denn nur durch ihre Verbindung sei ihr eine Rückkehr möglich gewesen. Archorbar warnt Octavia eindringlich davor, die Metamorphose allein zu wiederholen zu wollen, denn sie müsse sich darüber bewusst sein, dass diese dann vermutlich endgültig sein und es kein Zurück mehr geben werde und dass dies das Ende von Octavias als Mensch bedeuten würde. Octavia kann bei den Worten deutlich die große Sorge von Archorbar spüren. Octavia dankt Archorbar für die Warnung und offenbart ihm, dass sie den magischen Bund zwischen Ignus und ihr aus freiem Willen beendet und ihm seine Macht zurückgegeben habe ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 44: Ende der L.C3.BCgen|Episode 21.44]]). Archorbar reagiert sichtlich erleichtert und weist darauf hin, dass Octavia mit dieser Entscheidung eine enorme Willenskraft und Selbstkontrolle bewiesen habe, die ihr in Zukunft helfen könne, ihren Weg als Geanistin zu meistern. Sie müsse sich jedoch darauf einstellen, dass dieser Weg alles andere als einfach werden würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden berichten Archorbar auch davon, dass Ignus danach noch einmal zurückgekehrt ist, um ihnen beim Kampf gegen Hazug-Ságok zu unterstützen ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]). Danach schien Ignus erwartet zu haben, dass sich Octavia ihm jetzt aus Dankbarkeit anschließen müsste, doch diese habe abgelehnt und Ignus sei abgereist. Archorbar warnt davor, dass Ignus sich sehr in seinem Stolz verletzt fühlen könnte und deshalb zu unberechenbaren Taten fähig sei, falls er die Helden wiedersehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden Archorbar von der Zerstörung von Dogeons Zuflucht berichten ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 40: Dogeons Zuflucht – Teil 2|Episode 21.40]]), warnt er Octavia, dass sie bereits hier Grenzen überschritten habe, die sie nur noch schwer wieder errichten könne, so dass sie immer mit der Versuchung leben müsse, ihre Macht erneut auszunutzen. Als Octavia ihm von Gwaerenors Rat, in den Sternenwald zu gehen, berichtet ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 49: Abschiede|Episode 21.49]]), rät Archorbar ihr, diesen zu befolgen und zu den Druiden zu reisen. Dort sei auch seine alte Heimat und er wisse, dass Octavia dort vielleicht die inneren Erkenntnisse erlangen könnte, die sie brauche, um sich der Wildheit ihres Blutes zu stellen und sich mit diesem zu versöhnen. Jedoch solle sie sich bewusst sein, dass sie dort nur ein Umfeld zu erwarten habe, dass sie auf ihrer eigenen Reise unterstützen könne, alles andere jedoch von ihr selbst kommen müsse. Octavia werde sich inneren Abgründen stellen müssen, die ihr bislang vielleicht noch nicht bewusst seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erinnern sich schließlich noch an den letzten Auftrag von Uselias, wo er sie bat, nach dem Nouon zu suchen ([[Drachenträne#Uselias.E2.80.98 Dank|Uselias Auftrag]]). Archorbar fällt zwar direkt nichts dazu ein, es klänge aber trotzdem merkwürdig vertraut für ihn. Er verspricht den Helden, nachzuforschen, was er darüber in Erfahrungen bringen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es mittlerweile tiefe Nacht geworden ist, bietet Archorbar ihnen an, die Wache für den Rest der Nacht zu übernehmen, damit die Helden sich nach den Strapazen des Tages einmal wieder richtig ausruhen können. Dankbar nehmen sie an und legen sich in die Zelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Nemion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wachen am nächsten Morgen zeitig auf, frühstücken etwas und bauen ihre Zeite ab. Dann wird es Zeit für den Abschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archorbars Abschied '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar bittet die Helden, etwas über die verschwindenden Leute und dem Begriff „Uru“ herauszufinden. Bei dem Wort könne es sich um einen Ort, aber auch um etwas ganz anderes handeln. Falls sie etwas darüber erfahren sollten, bittet Archorbar sie, eine Botschaft nach Valkenburg zu senden, um ihn oder den Bund des Lichts zu informieren. Dann warnt er sie nochmal vor den Männern von Graltik und fürchtet, dass dessen Rache an Barthavion noch zu einem großen Problem werden könnte, denn sollte es ihm gelingen, die Handelsstraßen unter Kontrolle zu bringen, hätte er Barthavion in der Hand. Als Henk darauf hinweist, dass Graltik eine Marionette der Schwarzmagier sei, die einfach ausgetauscht werde, wenn er nicht mehr nützlich sei, merkt Archorbar an, dass er davon ausgehe, dass Graltik sich vermutlich nicht darüber bewusst sei, dass die Schwarzmagier ihn beseitigen werden, wenn er seinen Nutzen erfüllt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verabschieden sie sich herzlich voneinander und schauen Archorbar noch hinter, wie er mit gemächlichen Schritten ein unglaublich hohes Tempo erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weiterer Weg und Kerrak '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg folgt nun dem Fluss und die ganze Zeit ist das laute Rauschen des Fendral zu hören. Er wirkt sehr unaufgeräumt und leicht verwildert, als wäre er länger nicht genutzt worden, und es gibt manchmal Stellen, an denen an Äste weggeräumt oder abgestiegen werden muss, um die Pferde durch Matsch führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak lenkt sein Pferd neben Kenji und will die Gelegenheit nutzen, um Kenji nach dessen angeblichen Sohn auszuhorchen. Dazu deutet er allgemein an, dass es als Vater sicher traurig sei, wenn man so lange von seinem Kind getrennt ist. Kenji blickt ihn etwas verwirrt an und erwidert ihm, dass dies wohlmöglich so sein möge. Kerrak versucht, Kenji festzunageln, und erklärt, er habe gestern durchaus von dessen gemeinsamen Sohn mit Octavia gehört und wisse darüber eh längst Bescheid. Kenji versucht richtigzustellen, dass er sich da auf eine trügerische Vision beziehe und kein Kind der beiden existiere, doch Kerrak will davon nichts wissen und interpretiert Kenjis Aussage als Ablenkungsversuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versucht er herauszubekommen, wo das Kind lebe und ob es auch magisch begabt sei wie seine Mutter Octavia. Kenji widerspricht ihm und erklärt ihm, dass es überhaupt kein Kind gebe. Doch Kerrak spekuliert, dass das Kind vermutlich beim Orden sei, und fragt Kenji, ob es auch schon zum Mystiker ausgebildet werde. Kenji ist langsam verzweifelt, denn Kerrak will nicht begreifen, dass es kein Kind und keine Beziehung zwischen ihm und Octavia gebe. Kerrak weist darauf hin, dass es natürlich eher unüblich sei, wenn Halbgeschwister ein Kind hätten, aber dies sei in der thyrnischen Kultur doch durchaus tolerabel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist verwirrt und weiß gar nicht, wovon Kerrak da redet, und dieser fragt ihn jetzt direkt nach seinem Vater, dem Botschafter Aequus. Kenji streitet ab, dass es sich bei diesem um seinen Vater handelt, und erzählt Kerrak, dass er ein Waisenkind sei und nicht wisse, wer seine Eltern waren. Kerrak schlussfolget, dass es dann ja auch durchaus der Botschafter gewesen sein könne, und will wissen, ob Adarian eigentlich davon gewusst habe und es deswegen Streit gegeben habe. Kenji schüttelt den Kopf und fragt, was Adarian denn damit zu tun habe, worauf Kerrak erwidert, dass dieser schließlich Octavias offizieller Gefährte sei und vielleicht etwas gegen die Verbindung zwischen Kenji und Octavia gehabt habe. Kenji verzweifelt an Kerraks Unbelehrbarkeit und ist froh, als Henk anhält und die Aufmerksamkeit sich auf den Weg vor ihnen richtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein alter Überfallort ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der matschige Weg ist an einem Stück sehr aufgewühlt und es liegen ein paar Holzstücke auf dem Boden, die geometrische Formen haben und einige cm im Schlamm versunken sind. Kerrak sitzt sofort ab und zieht eines aus dem Schlamm. Es handelt sich um Balken, aus denen man auch u.a. auch Fuhrwagen baut. Da nur ein paar abgesplitterte, kleinere Stücke hier auf dem Boden liegen, scheint der Wagen hier auseinandergeschlagen worden zu sein und das Holz wurde abtransportiert. Die Helden schlussfolgern, dass die Teile auf jeden Fall schon seit vor dem großen Regen von vorgestern hier liegen müssen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt neben dem Weg im Gras einen Schuh. Er ist schlicht und sieht aus wie vom einfachen Volk. Daneben ist im Gebüsch einen ganzen Abschnitt wie niedergetrampelt und dort findet Henk fünf Leichen, die in der Leichenstarre und noch nicht wirklich verwest, aber schon durch den Regen leicht aufgedunsen sind. Überall wimmelt es von Fliegen und auch in den Wunden kriechen bereits zahlreiche Maden hin und her. Von der Kleidung her wirken die Leichen wie normale Bauern, es sind drei ältere und zwei junge Männer. Henk erkennt, dass sie durch Klingen getötet, also einfach abgeschlachtet, und dann hier hingeschmissen wurden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 14: Das Nemorerlager === &lt;br /&gt;
'''9. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bereisen die südliche Handelsstraße und Kenji und Octavia machen sich Gedanken über die Bestimmung der [[Drachenträne]]. [[Iustus Trebatius|Iustus]] spricht mit Octavia über ihre Beziehung zu Ignus und offenbart ihr seine Aufgabe als Aufseher des [[Ordo Dracian]]. Kenji spricht mit Iustus über seinen Mordversuch an [[Ignus]]. Die Helden helfen einem überfallenden Spähtrupp aus [[Sapos]] und entdecken ein nemorisches Räuberlager. Sie befreien einen entführten Magister und fliehen vor den kratarischen Söldnern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Kenji noch einen Segen über die fünf Leichen der Bauern spricht, sucht Henk nach Spuren. Obwohl der Regen fast alles fortgespült hat, findet Henk eine tief eingetretene Ochsenspur, die er aber kurz darauf im Wald leider wieder verliert. Der Überfall ist einfach zu lange her gewesen, weshalb die Helden wieder aufbrechen und die südliche Handelsstraße in westlicher Richtung weiterreisen. Henk reiten neben Kerrak voran, gefolgt von Octavia und Kenji, während Iustus das Schlusslicht und die Nachhut bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji und Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji, der neben Octavia reitet, fragt diese, ob es wohl auch Orte wie [[L'yreh]] gebe, die aber dem Licht geweiht seien, und ob die von Uselias angesprochene „Himmelbrücke“ vielleicht so ein Ort sein könnte (vgl. [[Drachenträne#Uselias.E2.80.98_Dank|Uselias Dank]]). Octavia gibt zu bedenken, dass die Himmelbrücke ein anderer Name für [[Celestia#Utepion – Die Hohe Halle|Utepion]] sei, welches allerdings entrückt im Elysium liege und für Menschen nicht zu erreichen sei. Sie vermutet deshalb, dass es vielleicht der alte, irdische „Brückenkopf“ sei, wo sie das „Nouon“ suchen sollen. Kenji gesteht Octavia, dass er aktuell viel an [[Drachenträne#Augustus.27_Vision|Augustus Vision]] denke, in der eine Ader der [[Drachenträne]] zu einer Person führte, die sich nach Interpretation der Helden in Sapos befinden könnte. Octavia denkt, dass es wichtig für die Drachenträne sein könnte, diese Person zu finden, da in der Vergangenheit bereits das Blut von engen Verwandten geholfen habe, die Drachenträne zu stärken. Doch Octavia fragt sich auch, worauf die Mission der Drachenträne überhaupt hinauslaufe? Kenji vermutet, dass sie dabei helfen solle, dass Uselias wieder die Ebene wechseln könne, um nach Utepion zurückzukehren, und auch Octavia kann sich vorstellen, dass das Ziel tatsächlich sei, Uselias zu helfen, das Phylakterium der Drachenträne verlassen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iustus spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel zieht sich langsam zu und nach einiger Zeit brauchen die Pferde eine kurze Pause. Während alle essen und die Pferde versorgen, bittet Iustus Octavia zu einem Gespräch und die beiden setzen sich etwas abseits auf ein paar Steine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus beginnt das Gespräch, indem er Octavia erklärt, dass er das volle emotionale und körperliche Ausmaß von ihrer Beziehung zu Ignus erst in ihrem Gespräch mit [[Archorbar]] erkannt habe und es bedauere, dass sie ihm gegenüber in ihren Schilderungen diese persönlichen Details immer ausgelassen habe. Als Octavia einwendet, dass dies ja auch eine sehr private Angelegenheit sei, die niemanden etwas angehe, weist Iustus sie darauf hin, dass gerade sie als [[Geanist|Geanistin]] eigentlich wissen müsse, dass ihre Emotionalität für die Magie eines [[Geanist#Urformer|Urformers]] absolut entscheidend sei. Iustus gesteht Octavia, dass er sich erst jetzt nach dem Gespräch mit Archorbar langsam zusammenreimen könne, was auf elementarer Ebene bei der magischen Verbindung zu [[Ignus]] wirklich stattgefunden habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus gesteht Octavia, dass er sich nämlich schon lange frage, wie Ignus es geschafft habe, seine Macht mit ihr zu teilen, so dass sie schließlich sogar die Metamorphose vollziehen konnte. Da Octavia gegenüber Archorbar eingestanden habe, dass es sich anscheinend um eine ein Art Verliebtheit oder körperliche Anziehungskraft gehandelt habe, könne Iustus sich nun erklären, warum sie spontan zu einem magischen Bund bereit gewesen seien, denn dieser erfordere nämlich für gewöhnlich eine Art familiären Bund, also eine tiefe, emotionale Bindung, wie man sie fast nur in Zirkeln der balmarischen [[Druiden]] finde, die ihr gesamtes Leben wie eine Familie zusammen verbrächten. Iustus weist Octavia darauf hin, dass es also beiderseitig eine enorme emotionale Verbindung gegeben haben müsse, damit die magische Verbindung so schnell aufgebaut werde konnte, und er fragt Octavia gezielt nach dem körperlichen Austausch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia verweigert die Auskunft und erklärt, dass ihr dies viel zu persönliche Informationen seien, die Iustus nichts angingen. Als Octavia ihn darauf hinwies, dass sie ihm keine Rechtfertigung schuldig sei,  erinnert Iustus sie daran, dass sie es allein der Gnade des [[Ordo Dracian]] und [[Gaia Tarratia]]s persönlicher Sympathie zu verdanken habe, dass sie überhaupt in Barthavion bleiben dürfe und nicht nach Thyrna gebracht würde, wo sie, wie alle [[Geanisten_bei_den_Thyrnern|Geanisten in der Heimat]], zum Mündel des Kaisers gemacht worden wäre. Iustus offenbart Octavia schließlich, dass er nicht nur von Elatus als ihr Leibwächter geschickt worden sei, sondern dass Gaia Tarratia ihn persönlich darum gebeten habe, ein Auge auf sie zu werfen. Iustus macht ihr damit bewusst, dass er sich nicht in der Position ihres Untergebenen befindet, sondern eigentlich ihren Aufseher darstellt, ohne welchen ihr der Ordo Dracian niemals gestattet hätte, sich selbstständig auf Reisen zu begeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist überrascht und empfindet es als leichten Verrat an ihr, worauf ihr Iustus versichert, dass er diese Rolle als Aufseher natürlich nicht auszunutzen werde oder ihr dadurch schaden wolle. Im Gegenteil sei es ihm auch persönlich ein Anliegen, dass Octavia in Sicherheit sei, da er sie inzwischen auch persönlich sehr zu schätzen wisse und er ihr und ihrem Bruder treu ergeben sei. Aber trotzdem habe er auch seine Verpflichtungen dem Kaiser und dessen Orden gegenüber, die er auch erfüllen müsse, und da Iustus befürchtet, dass Octavia sich und eventuell auch andere mit ihrer unüberlegten Romanze in große Schwierigkeiten gebracht haben könnte, werde er es nicht zulassen, dass Octavia ihm Antworten verweigere. Er versichert Octavia, dass er sich moralisch darüber kein Urteil erlauben wolle, da dies nicht seine Aufgabe sei, aber er weist darauf hin, dass diese emotionale Intensität und die körperliche Intimität das Problem mit Ignus gefährlicher machen könnten, als sie bislang vielleicht vermuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb möchte Iustus von Octavia wissen, wie weit dieser Bund eigentlich genau ging, und will von der Vereinigung während der [[Geanist#Metamorphose: Aufstieg durch Verschmelzung|Metamorphose]] zu einer Flamme erfahren. Er will die Details hören und herausfinden, inwieweit körperlicher Kontakt dabei eine Rolle gespielt habe und ob es vor der elementaren Vereinigung auch eine körperlich gab, welche auch die magische Verbindung ermöglicht hätte. Octavia bestätigt ihm dies zögerlich und deutet an, dass es sich für sie um ein sehr persönliches Thema handle, doch Iustus erklärt ihr, dass dies für ihn dabei keine Rolle spiele, da er es wissen müsse, um die Gefahr einschätzen zu können. Nachdem Octavia ihm dann  von ihrer körperliche als auch elementare Vereinigung berichtet hat, warnt er sie, dass sie damit vermutlich zu weit gegangen sei, da es keinerlei Berichte darüber gebe, dass sich jemals zwei Geanisten in dieser Form und innerhalb ihrer Metamorphose zu einer elementaren Kraft vereint hätten. Iustus vermutet, dass die körperlich, intime Komponente etwas ausgelöst haben könnte, dass bislang noch von keiner Akademie beschrieben worden sei. Deshalb warnt er Octavia vor unvorhersehbaren Folgen und weist darauf hin, dass sie den Bund mit Ignus zwar beendet habe, aber dass sich ihre elementaren Signaturen während der gemeinsamen Metamorphose soweit angenähert hätten, dass sie im Gleichklang geschwungen haben müssen. Welche Auswirkungen dies aber hinterlasse, sei nicht absehbar, doch im schlimmsten Fall bestehe noch immer eine Verbindung der magischen Resonanz zwischen ihnen, denn sie hätten ihre Körper, also die Gesamtheit ihrer Elemente, quasi auf eine Tonhöhe gestimmt. Iustus spekuliert, dass dies beispielsweise dazu führen könne, dass sie die Gegenwart des anderen spüren oder sich noch andere, unvorhersehbare Komplikationen ergeben könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann weist Iustus darauf hin, dass die emotionale Intensität von beiden Seiten vorhanden sein und Ignus ebenso starke Empfindungen für sie gespürt haben müsse, wie sie für ihn, damit der magische Bund auf diese Art und Weise vollzogen werden konnte. Er will deshalb von Octavia wissen, ob dieser Umstand und vor allem die romantische Abweisung ihrerseits eine Gefahr für zukünftige Reisen darstellen könnte. Iustus fürchtet nämlich, dass ein so gefährlicher [[Geanist]] wie Ignus sich eventuell mit ihrer Zurückweisung nicht endgültig abfinden und es deswegen zu einem erneuten Treffen kommen könnte. Deshalb will er von Octavia wissen, wie groß sie die Gefahr einschätzt, dass Ignus ihr oder sogar der ganzen Gruppe schaden wolle. Sie fürchtet, dass es durchaus realistisch sein könne, dass er zornig auf sie sei und sich vielleicht sogar rächen wolle, doch wie weit er dafür gehen würde, könne sie nicht einschätzen. Darüber hinaus will Iustus wissen, ob Octavia noch Gefühle für Ignus habe. Als sie sich darüber nicht ganz im Klaren ist,  verlangt er, diese einfach abzustellen, wenn sie auftauchen sollten. Als Octavia entsetzt fragt, wie sie dies tun solle, weist Iustus sie auf ihre große mentale Disziplin hin und verweist auf ihre starke Willenskraft, die sie bei der eigenständigen Zurückweisung von Ignus gezeigt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus betont dann, dass er sich auf ein Wiedersehen mit Ignus diesmal besser vorbereiten und Vorkehrungen dafür treffen werde, und  besteht dabei auf Octavias Hilfe. Er betont, dass es ihm theoretisch möglich sei, einen gewöhnlichen Geanisten festzusetzen oder ihm vorrübergehend seiner Macht zu berauben, aber er wisse nicht, ob seine Methoden der Macht von Ignus gewachsen seien. Deshalb möchte er in Sapos Erkundigungen über diesen einholen, da er dessen Akte ja bereits von den Arkanisten habe kopieren lassen. Da Ignus laut der Akte eine ganze Zeit in Sapos gefangen war, gebe es dort vielleicht sogar noch andere Aufzeichnungen über ihn, die auch seine Schwachstellen oder andere wichtige Informationen über ihn offenlegen könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend gesteht Octavia Iustus, dass sie sich gewünscht hätte, dass er ihr offener gesagt hätte, welche Rolle Gaia Tarratia für ihn vorgesehen hatte, und Iustus erwidert, dass er gehofft habe, dass es nicht nötig sein werde, denn diese Rolle gefalle auch ihm nicht besonders gut, da sie Freunde seien. Octavia gesteht, dass sie es hätte wissen müssen, da es schließlich die thyrnische Tradition sei, der sie sich beugen müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, der genau wie Kenji das Gespräch der beiden mitbekommen hat, wirft Iustus einen sorgenvollen Blick zu und bringt Octavia zur Stärkung einen frisch zubereiteten Getreidebrei. Da sie schon im Aufbruch begriffen ist, nickt ihr aufmunternd zu und betont, dass sie erstmal essen solle, denn so viel Zeit hätten sie noch allemal. Octavia bedankt sich bei Henk und setzt sich nachdenklich mit ihrem Brei ans Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji unterhält sich mit Iustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt Iustus, ob er sich auch kurz setzen könne, und entschuldigt sich zunächst dafür, dass er das Gespräch mitbekommen habe, obwohl es nicht seine Art sei, zu lauschen. Er hat eine Frage an Iustus und möchte wissen, ob es Octavia schaden würde, wenn er sie ihrer Macht. Iustus beruhigt Kenji und erklärt ihm, dass er lediglich die Verbindung von Octavias [[Naturmagie#Mythos|Geanischem Echo]] mit der Umgebung unterbrechen würde, so dass sie keine Essenzen mehr nutzen könne, und bestätigt Kenji nochmal, dass es Octavia nicht Schaden würde. Kenji weist nochmal darauf hin, dass diese Unterbrechung wohlmöglich bei Ignus nicht funktionieren könnte, und rät Iustus, dass seine beste Chance in der Überraschung bestehe, und spielt auf seinen Mordversuch an Ignus an, bei dem dieser nicht damit gerechnet habe. Iustus hofft, dass er noch gute Pläne entwickeln könne, um sich vor Ignus Kräften zu schützen, und Kenji hofft auf Antworten in Sapos, wo er Nachforschungen anstellen wolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji signalisiert Iustus, dass er sehr gut verstehen könne, wie schwer es für ihn, Octavia und Augustus sein müsse, da sie bestimmt teilweise zwischen Pflichtbewusstsein, Treue und Freundschaft hin und hergerissen seien müssen. Iustus gibt ihm recht und betont, dass man da einen Weg hindurch finden müsse. Kenji gesteht ihm, dass dies für viele Barthaver vielleicht unverständlich sein möge, er aber großen Respekt davor habe, dass sie alle versuchten, diese Dinge in Einklang miteinander zu bringen und nicht eine Sache davon für die anderen zu verraten, denn das würde diese Sache auch entwerten. Man sei schließlich nur ein guter Freund, wenn man gleichzeitig auch versuche, seine Pflicht zu erfüllen. Iustus betont, dass man dafür manchmal Opfer bringen müsse, und Kenji stimmt ihm zu. Iustus fährt fort, dass es nicht immer leicht sei, mit diesen Opfern umzugehen, und erwähnt, dass Kenji dies bestimmt gut nachvollziehen könne. Kenji nickt und hat eine letzte Frage an ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte noch wissen, ob er sich jetzt, wo Iustus Octavia gesagt habe, was sein Auftrag ihr gegenüber sei, wünsche, es ihr früher gesagt zu haben. Doch Iustus sieht keine große Veranlassung, warum er es ihr eher gesagt haben sollte, und hofft nur, dass sie mit dieser Tatsache umgehen kann. Kenji betont, dass bei allem, was Iustus über Octavia sagen könne, sie  eine der stärksten Personen sei, die er je kennengelernt habe. Auch Iustus wisse Octavia sehr zu schätzen und weist darauf hin, dass diese Empfindung schließlich auch Kenji dazu bewogen habe, Ignus anzugreifen. Seit dem er davon erfahren habe, frage sich Iustus allerdings etwas, doch diese Frage sei zu persönlich und er wolle ihm auch nicht zu nahe treten. Kenji weist Iustus darauf hin, dass dieser mit Octavia auch anders gesprochen habe, und Iustus betont, dass dies aber etwas anderes gewesen sei, da es sich um seine Pflicht gehandelt habe. Doch Kenji bittet Iustus, ihn nicht anders zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus analysiert, dass Kenji sich entschieden habe, Ignus anzugreifen, und es dabei auch sehr klug gewesen sei, dies aus dem Hinterhalt zu tun. Als Kenji sich rechtfertigen möchte, räumt Iustus schnell ein, dass es keinen anderen Weg gegeben habe, aber soweit er es verstehe, sei es nicht unbedingt den Idealen von [[Thylor]] gemäß, jemanden unehrenhaft von hinten anzugreifen. Da gesteht Kenji ihm, dass es genau dieser Umstand sei, auf den er mit seiner Hochachtung für die Thyrner angespielt habe.  Er habe seine höchsteigenen Prinzipien verraten, weil er gedacht habe, es sei notwendig für eine größere Sache, gegenüber seiner Freundschaft, Treue und aller Gefühle zu Octavia, doch er habe jetzt erkannt, dass dies ein Fehler gewesen sei. Iustus weist Kenji darauf hin, dass Menschen leider nicht in der Lage seien, alle Fehler zu vermeiden, doch sie würden es immer wieder versuchen, was auch gut so sei, da man schließlich nur so etwas dazu lernen könne. Kenji solle sich daher nicht grämen, doch dieser erwähnt, dass es sich diesbezüglich vorwerfe, dass die ganze Situation auf einem Irrtum basierte, der vermeidbar gewesen sei, denn er habe gedacht, Octavia sei völlig von Ignus manipuliert worden. Doch auch wenn er nach wie vor davon überzeugt sei, dass die Manipulation einen großen Anteil an dem gehabt habe, was sie getan und gedacht hätten, so habe Octavia sich doch freiwillig in diese Situation begeben und sei ihren eigenen Worten nach Mittäterin gewesen. Kenji ist überzeugt davon, dass er anders hätte handeln müssen, wenn  er dies gewusst hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus weist darauf hin, dass niemand in dieser Situation die tatsächliche Wahrheit habe erkennen können, und Kenji gesteht ihm, dass er nicht wirklich versucht habe, mit Octavia zu reden, ihr zuzuhören oder sie zu verstehen, sondern dass er mit sich selbst gefangen und beschäftigt gewesen sei, wodurch er seiner Gruppe sehr geschadet und die Sache gefährdet habe. Während Octavia jetzt versuche, die Verantwortung und Schuld auf sich zu ziehen, glaubt Kenji, dass alle einen Anteil daran gehabt hätten und es jetzt nicht darum gehe, diese Anteile zu gewichten. Iustus gibt Kenji noch zu bedenken, dass auch er zur fraglichen Zeit an Bord der [[Baiula Spei]] war und ebenfalls nichts festgestellt habe. Kenji resümiert schließlich, dass sie jetzt hier seien und zusammen tun würden, was sie könnten, worin auch Iustus den entscheidenden Punkt sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kommt hinzu und findet, dass sie jetzt, nachdem die beiden sich einig seien, schlecht und schuldig zu sein, vielleicht endlich wieder aufbrechen können. Dann wirft er ein, dass er sich nichts vorzuwerfen habe und immer Octavias Freund gewesen sei, so wie er es auch jetzt noch sei. Er gibt zu bedenken, dass Octavia, das arme Mädchen, in ihrem Leben das erste Mal die Möglichkeit gehabt habe, etwas zu tun, was sie noch nie zuvor hätte tun können, und fragt sich, wie er ihr das je vorwerfen könnte. Er wolle sich da nicht mit hineinziehen lassen und rät den beiden, etwas weniger Selbstmitleid zu haben, was  natürlich nur seine Meinung sei. Dann fordert er sie auf, ihre Sachen zu packen, damit sie endlich aufbrechen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem nächsten Stück weg reitet Kerrak wieder neben Henk und teilt diesem mit, dass er mit Kenji über seine Aufführung gesprochen habe. Allerdings sei er etwas verwundert, da Kenji fast alles abstreite, was er bislang an Wissen gesammelt habe. Kerrak ist aber nicht ganz enttäuscht, da Kenji zumindest zugegeben habe, dass er ein Waisenkind sei, was die Theorie mit dem thyrnischen Vater tatsächlich wahrscheinlich mache. Kerrak beklagt sich, dass Kenji aber über sein Kind nicht sprechen wolle und sogar so getan habe, als ob dies überhaupt nicht existieren würde. Deshalb will Kerrak nun von Henk wissen, ob es Kenji als Mystiker wohl nur peinlich sei, oder ob es sich vielleicht doch um falsche Gerüchte handle und Octavia Kind wohlmöglich von jemanden ganz anderes sei. Henk lässt es absichtlich offen und Kerrak spekuliert,  dass eventuell ja auch Adarian der Vater sein könne, wenn Kenji es nicht wäre. Henk grinst vielversprechend und verrät Kerrak, dass Octavia tatsächlich einmal verheiratet gewesen sei. Als Kerrak brennend neugierig nachfragt, mit wem, verweist Henk darauf, dass Kerrak sie das selbst fragen solle. Doch der hat Angst, Octavia selbst auf dieses Thema anzusprechen, und befürchtet, eingeäschert zu werden, da sie ihn schließlich nicht so leiden könne. Doch Henk besteht darauf und Kerrak fragt ihn, ob sie immer so gereizt wirke, da sie wegen der Trennung von ihrem Kind so leide, was als Mutter ja auch verständlich sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bietet Henk an, Kerrak noch einiges über Adarian zu erzählen, wenn er sich traue, Octavia zu fragen. Kerrak reißt seinen Mut zusammen, verlangsamt sein Pferd und reiten kurz danach neben Octavia. Er neigt sich zur entgegengesetzten Seite, um sich schnell fallen lassen zu können, falls Octavia ihn mit Feuer angreift, und fragt sie nach der Hochzeit und mit wem sie verheiratet sei. Doch Octavia verweigert die Aussage und erklärt, dass sie gar nicht in seinem Stück vorkommen wolle. Kerrak erklärt, dass er dann eben improvisieren müsse und er wegen der Kunstfreiheit alles erzählen könne, was er wolle. Octavia weist ihn darauf hin, dass er natürlich alles erzählen könne, was er wolle, er würde dann halt nur mit ihrer wohlmöglich hitzigen Reaktion umgehen müssen, falls sie sich noch einmal wiedersähen. Kerrak ist eingeschüchtert und reitet schnell wieder an Henks Seite. Langsam setzt die Dämmerung ein, es beginnt zu regnen und Kälte breitet sich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Überfallort'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will jetzt von Henk etwas über Adarian hören, doch würgt er seine Worte ab, als plötzlich beiden zwei Pferde auffallen, die auf der Straße unruhig hin und herlaufen. Als sie sich weiter nähern, erkennen sie außerdem noch Menschen, die auf der Straße liegen. Der gesamte Schlamm darum herum ist aufgewühlt und es sieht so aus, als sei der Überfall noch nicht lange her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk identifiziert sechs Nemorer mit kratarischer Kleidung, vier tote Wachen in Uniform und dem Wappen von Sapos und ein junger Mann in einer teuren, bodenlangen Gewandung. Henk bemerkt ein schmerzhaftes Stöhnen von dem Robenträger, der sich noch auf dem Boden windet, und ruft Iustus zur Hilfe. Während sich Kenji vergewissert, ob alle wirklich tot sind, und Henk die Nemorer durchsucht, begutachtet Iustus die große Schnittwunde am Rücken des jungen Arkanisten, bei der er die Blutung durch Druck vorrübergehend stoppen und verhindern kann, dass er verblutet, aber nur  sobald er presst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arkanist deutet mit letzter Kraft auf eines der unruhigen Pferde und Octavia erkennt, dass er die Ledertasche meint, die am Sattel hängt. In dieser findet sie verschiedenste Verbände und Behälter und reicht sie an Iustus weiter. Dieser reinigt zunächst die Wunde mit Alkohol aus der Tasche, wobei der Adept furchtbar aufschreit, obwohl er sich sehr zusammenreißt. Dann öffnet Iustus eine Dose mit einer Salbe und schmiert diese auf die Wunde am Rücken. Die Salbe wird nach dem Auftragen härter, wodurch die Blutung gestoppt und sein Zustand stabilisiert wird, nachdem Iustus die Wunde verbunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum verbunden, stellt sich der junge Adept als Connra vor und erklärt, dass er mit seinem Meister und den Männern nach dem Lager der Räuber gesucht habe. Sie seien dann aber aus dem Hinterhalt angegriffen worden, denn die Nemorer hätten auf den Bäumen gesessen und sie mit Schleudern angegriffen, dann seien weitere Getarnte aus dem Wald gekommen. Die Wachen hätten es zwar geschafft, die Angreifer abzuwehren und in die Flucht zu schlagen, und seien gerade noch dabei, die Nemorer in den Wald zu verfolgen. Das Schlimmste aber sei, dass sie Magister Sar‘leinn entführt hätten. Auf Henks Nachfrage erfährt er, dass ein Nemorer ihn sich einfach sofort gegriffen und weggezerrt habe. Connra hofft, dass die Räuber den Magister gegen Lösegeld an Sapos ausliefern würden, da er ansonsten vermutlich bereits tot sei. Der Adept macht sich große Sorgen und hofft, dass der Magister nicht von den Nemorern gequält werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Überfall erst wenige Augenblicke her ist, deutet Connra dann auf eine Schneise, die in den Wald führt. Er informiert die Helden, dass drei seiner Männer die zwei geflohenen Angreifer gerade verfolgen, und befürchtet, dass noch mehr Nemorer hier in der Gegend seien, da ihr Lager sich vermutlich in diesem Abschnitt der Straße befinde. Er fürchtet, dass die Wachen in ihren Tod laufen könnten, und bittet die Helden um Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist die deutliche Spur bereits vorher aufgefallen und, während die Helden der Spur folgen, bleiben Iustus und Kerrak mit den Pferden, die man nicht in den Wald mitnehmen kann, und bei dem überlebendem Arkanisten, um diesem zu helfen, da er sich noch nicht eigenständig fortbewegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung der Stadtwache'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist anfangs nicht schwer, den Spuren zu folgen, da weder die Geflohenen noch die Verfolger auf den Weg geachtet haben. Aber durch den Regen ist es im tiefen Wald schwerer, die Spur zu halten. Als die Helden nicht mehr sicher sind, findet Henk eine Pfütze mit rötlichem Rand, worin er eine verwaschene Blutspur erkennt, die sie wieder auf den richtigen Weg führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regen wird immer stärker und es wird schließlich dunkel, wodurch die Spur kaum noch wahrnehmbar ist und schließlich verschwindet. Beim Umsehen hört Henk Kampfeslärm und die Helden eilen sofort in dessen Richtung. Sie erreichen den Kampfplatz, als gerade einer der Stadtwachen aufschreit und tödlich von einem Nemorer getroffen wird, der sich danach der letzten Stadtwache zuwendet, die gerade mit einem weiteren Nemorer kämpft.&lt;br /&gt;
[[Datei:img wald kampfplatz.png|miniatur|rechts|Der Kampfplatz im Wald]]&lt;br /&gt;
Es liegen jetzt fünf Tote auf dem Boden, davon zwei Stadtwachen und drei Nemorer. Henk rennt sofort auf den Nemorer zu, der zuletzt die Wache getötet hat, und greift ihn sofort gezielt an. Er trifft ihn so hart, dass er zu Boden geht und im Anschluss von Henk abgestochen wird. Dann greift Henk den letzten verbliebenen Nemorer an und erkennt am Angriff der Stadtwache, dass diese bereits am Ende ihrer Kräfte ist und seine Hilfe gut gebrauchen kann. Nachdem Henk den Nemorer angegriffen und dessen Aufmerksamkeit auf sich gelenkt hat, versetzt ihm die Stadtwache den Todesstoß von der Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist ebenfalls zum Kampfplatz gelaufen und vergewissert sich, ob die am Boden Liegenden wirklich tot sind oder Hilfe benötigen. Leider ist keine Wache mehr am Leben, doch Kenji findet einen Nemorer, der nicht verbluten würde, wenn man sein Bein abbindet. Dies tut er auch sehr vorsichtig, denn er rechnet mit einem Angriff des Verwundeten. Als Kenji schließlich den Knoten festzieht, richtet sich der Nemorer blitzschnell auf und versucht, Kenji mit seinen angespitzten Zähnen zu beißen. Zu Kenjis Glück ist Henk bereits darauf aufmerksam geworden und enthauptet den Nemorer bei dessen Angriff. Dann schnauzt er Kenji an, warum er diesem Schwein helfen wolle, beleidigt die Leiche und spuckt auf sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf bedankt sich die Wache und erklärt noch völlig außer Atem, dass sich das Lager der Nemorer direkt hier in der Nähe befinden müsse, da er vorhin bereits Rauch gerochen habe. Er berichtet, dass sie drei zusätzlichen Nemorer in die Arme gelaufen seien, die vermutlich direkt aus dem Lager kämen. Dann stellt er sich als Nermar aus Sapos vor und berichtet, während sich langsam sein Atmen beruhigt, dass er gemeinsam mit dem Spähtrupp aus Sapos seit Tagen nach diesem Lager suchen würde und sie den Auftrag hätten, sofort Verstärkung zu rufen, sobald sie es aufgespürt hätten und bestätigen könnten, dass die Nahrungsvorräte dort seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar will nun nicht aufgeben, wo er so kurz vor dem Ziel ist, und bittet die Helden deshalb, mit ihm nach dem Lager zu suchen, so dass sie zumindest sicher sein könnten, dass es hier eins gäbe und sie dies dann melden könnten, so dass sich Sapos die benötigten Waren wiederholen könne. Außerdem sei Magister Sar‘leinn in ihrer Gewalt und er müsse ihn retten, bevor dieser von den Nemorern misshandelt werde. Bevor sie weitergehen, warnt Nermar davor, dass die Nemorer getarnt seien und auch auf den Bäumen sitzen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht über seine eigene Kleidung noch das nemorische Lederzeug und schmiert sich Dreck ins Gesicht, um weniger in der Dunkelheit aufzufallen. Er rät auch den anderen, dies zu tun, und so malen die Helden ihre Gesichter mit Dreck an. Dann beschließt Henk, dass er vorschleichen wolle, um die Wachen rechtzeitig auszuschalten, und weist die anderen an, ihm langsam mit einigem Abstand zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam schleicht Henk bergauf und entdeckt auf einer Tanne in drei Schritt Höhe einen dunklen Fleck, den er als Späher identifiziert. Da es regnet und die Sicht schlecht ist, beschließt Henk, ihn zu täuschen, und nähert sich mit nemorischen Schritten. Als er angerufen wird, raunt er dem Späher zu, dass er seine Hilfe brauche und er mitkommen solle, denn der Befehl käme von ganz oben. Als der Späher fragt, ob Ranwulf ihn gegeben habe, bestätigt Henk dies. Dann schlitzt er dem herabkletternden Mann die Kehle durch und hält ihm dabei den Mund zu. Nachdem Henk die Leiche leise auf den Boden hat gleiten lassen, winkt er den anderen, dass sie nachkommen sollen. Immer öfters liegt Rauchgeruch in der Luft, was die nahende Anwesenheit des Lagers verrät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entdeckung des Lagers '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk schleicht weiter vor und stößt schließlich auf der Anhöhe auf kargen, freien Felsen ohne Bewuchs. Auch dort kann Henk einen Späher ausmachen, den er geschickt umschleicht und dann von hinten erdolcht.  Er winkt die anderen hoch und sie entdecken, dass sie auf einer großen Klippe an einen Abhang stehen und sich vor ihnen in der Schlucht das Nemorerlager befindet. Leider ist aufgrund des Regens und der Dunkelheit kaum etwas von oben zu erkennen, nur das große Feuer flackert durch die Regenschlieren und verrät die Anwesenheit. Da die Klippe durch das Karstgestein sehr zerklüftet ist, kann man sich sehr gut zwischen den Steinen verstecken, und damit sich ihre Silhouette nicht gegen den Himmel absetzt, gehen die Helden gebückt und verschanzen sich in einer Felsspalte, in der sie auch von möglichen Wachen nicht so schnell entdeckt werden können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Stadtwache Nermar ist zufrieden, aber fragt, ob jemand ein Lager mit Waren entdecken könne. Es sei wichtig zu wissen, ob die Lebensmittel hier sind, da die Arbeiter in Sapos inzwischen schon hungern würden. Doch da von oben nicht viel mehr als das Feuer und viel Tannengrün zu erkennen ist, beschließt Henk, hinunterzuschleichen, um mehr Details über das Lager zu erfahren. Die anderen haben zwischen den Felsen das beste Versteck und warten dort auf seine Rückkehr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img räuberlager.png|400px|miniatur|rechts|Das Lager der Nemorer; N, O, H, K = Positionen der Helden in der Spalte; M = Magister; rote Spur = Weg von Henk + Rückweg außerhalb des Lagers, X = Position von Octavia beim Feuermanipulieren]]&lt;br /&gt;
Henk schleicht an der östlichen Seite die Klippe hinab und nähert sich vorsichtig dem Lager im Tal. Plötzlich entdeckt er im Dunkeln eine Person mit einem helleren Fleck in der Mitte, der in der Dunkelheit leicht heraussticht. Henk realisiert, dass es keine Wache, sondern ein Nemorer auf dem Donnerbalken ist, schlitzt ihm die Kehle auf und entsorgt die Leiche in der Kloake. Dann schleicht er vorsichtig in das Lager hinein, bemerkt einen Palisadenzaun und findet ein Pferdegatter, hinter dem ein großes, ledernes Zelt aufgebaut ist. Die Nemorer schlafen in halbkreisförmig angeordneten Gemeinschaftsunterständen aus Tannenästen und Henk hört Schreie aus den Hauptzelt, was ihn vermuten lässt, dass dort der gefangene Magister zu finden ist. Er schleicht vorsichtig näher und erspäht durch einen Riss im Leder im Inneren drei Nemorer, die den Gefangenen verhöhnen, verspotten und mit Schnitten quälen. Einer von ihnen, der Ranwulf genannt wird, scheint der Anführer zu sein und ist ein fast zwei Schritt großer, ziemlich harter Brocken mit einer riesigen, mit Metallstacheln versehenen Keule. Er betont, dass der Arkanist nur am Leben sein müsse, um das Lösegeld von Sapos zu bekommen, aber nicht unversehrt, weswegen sie ruhig ein wenig Spaß mit ihm haben können, bevor sie ihn ausliefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sieht sich noch weiter nach den Lebensmitteln um und entdeckt in der Felswand einen Höhleneingang. Er schleicht hinüber und findet etliche Kisten und Amphoren, die in dem tiefen Felsspalt gelagert sind. Es sind die Vorräte, nach denen der Suchtrupp aus Sapos gesucht hat. Henk hat genug gesehen und kehrt vorsichtig auf dem gleichen Weg zu seinen Gefährten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk das Lager ausspähte, haben sich seine Freunde in der Felsspalte verborgen und Octavia ist dabei aufgefallen, dass das Gestein, welches sie zum Lager hin abschirmt, eine Felsnase ist, die bedrohlich über dem Abhang hängt und nur von einer schmalen Stelle gehalten wird. Diese Schwachstelle könnte Octavia so stark erhitzen, dass sie weggesprengt und der Felsblock in die Tiefe auf die Tannenäste stürzen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar späht über den Rand der Felsspalte und bemerkt Henks Rückkehr als erster. Die Helden beraten ihr weiteres Vorgehen und Henk beschreibt ihnen den Aufbau des Lagers. Octavia berichtet von der Entdeckung der Felsnase und Henk erkennt, dass die abgesprengten Felsen auf einer der Schlafstellen stürzen und etliche Männer unter sich begraben würde. Kenji gibt zu bedenken, dass dies ein ziemlich unehrenhafter Zug sei, da man die Nemorer im Schlaf überraschen würde und sie keine Möglichkeit hätten, sich zu retten. Auch Octavia findet diese Vorstellung unschön, so dass sich die Helden gegen diesen Plan entscheiden und stattdessen alle hinunterschleichen wollen, damit Octavia das große Feuer manipulieren und so die Nemorer ablenken könne. Dann könnte Henk in der Zeit den Magister aus dem Zelt befreien und mit etwas Glück entkämen sie aus dem Lager, bevor der Verlust der Geisel bemerkt würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung des Arkanisten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Stadtwache Nermar schleichen die Helden den Abhang zum Lager hinunter und bleiben zunächst außerhalb, um nicht durch Wachen entdeckt zu werden. Sie schleichen bis zum großen Felsen hinter dem Zelt und dort hilft Henk Octavia bei der Überquerung der Palisade, während Kenji mit Nermar dort warten. Henk schleicht mit Octavia vorsichtig an der Koppel vorbei und hinter das große Zelt. Der Arkanist wird immer noch von den drei Nemorern gequält und Henk und Octavia schleichen weiter unter einer großen Tanne hindurch zu den Holzvorräten des Lagers. Von hier aus hat Octavia einen guten Ausblick auf das Lagerfeuer und ist nahe genug dran, um es beeinflussen zu können. Henk kehrt zum Zelt zurück, um schnell reagieren zu können, wenn die Situation günstig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Nemorer sitzen um das große Feuer herum und hüten es. Als Octavia beginnt, das Feuer zu vergrößern, reagieren sie überrascht, doch als die Funken in ihre Richtung stoben, wird es ihnen langsam unheimlich und sie springen auf. Octavia lässt die Feuersäule nun rotieren, so dass sie einen Feuerschlauch bildet. Mittlerweile ist auch die Aufmerksamkeit der Folterer geweckt worden und sie kommen aus dem Zelt und bestaunen das Schauspiel. Octavia bindet ihre Aufmerksamkeit, indem sie Flammenarme entstehen lässt, die nach den umstehenden Nemorern greifen. Einer von ihnen sucht die Flucht und geht eiligen Schrittes an Octavia vorbei, ohne sie zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk bemerkt, dass die Nemorer aus dem Zelt heraus sind, schneidet er eine Naht auf und gelangt so in das Innere. Er gebietet dem Magister zu schweigen und schneidet ihn eilig los. Dann schnappt Henk sich den Arkanisten und verlässt schnell das Zelt, um ihn zu Kenji und Nermar zu bringen, die den Magister sofort zurück zum Weg begleiten. Henk kehrt zu Octavia zurück, um sie abzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer von Octavias Flammenarmen schnappte nach dem Anführer der Nemorer, der daraufhin das Feuer mit seiner gigantischen Keule angreift. Doch die Flammen greifen auf das Holz der Keule über und setzen diese in Brand. Dann bemerkt Octavia Henk, der sie abholen will, und bringt das Feuer zu einer heftigen Funkenentladung, die vielen Nemorern die Kleidung entzündet und für große Unruhe sorgt. Dieses Chaos nutzen die beiden, um unbemerkt hinter dem Zelt zu verschwinden und über die Palisaden hinweg Kenji und Nermar zu folgen. Das Verschwinden des Magisters ist anscheinend noch nicht bemerkt worden, denn Henk und Octavia hören keine Signale aus dem Lager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Nermar haben den Arkanisten die Klippe hoch und dann den Hang hinab zum Weg geführt und sind dort auf Iustus, Kerrak und den Adepten Connra getroffen, der von Iustus gut versorgt worden ist und dadurch überlebt hat. Als Henk und Octavia den Hang hinuntereilen, hören sie aus dem Lager ein Signalhorn. Vermutlich ist erst jetzt das Verwinden des Magisters bemerkt worden. Die beiden beeilen sich und kommen schließlich auch bei den anderen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weg nach Sapos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Helden befürchten müssen, verfolgt zu werden, beschließen sie, möglichst schnell auf ihren Pferden Richtung Sapos zu reiten. Als diese nach einiger Zeit ermüden, erzählt Nermar von einem Platz im Wald, an dem sie sogar die Pferde verstecken könnten, da es dort große Felsen gebe, und führt die Gruppe dorthin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Pferde angebunden und versteckt sind, setzen sich der Magister und sein Adept und Iustus untersucht erneut die Wunden des Jungen. Henk ist wegen der Nemorer noch ganz aufgebracht und setzt sich neben Octavia, während Kenji die erste Wache übernimmt. Octavia spricht mit dem Magister, der etwa Mitte 50 und recht rüstig ist, und stellt sich und die anderen vor. Sie berichtet, dass die Helden von ihrer Reise auf die Bartha-Bucht zurückgekehrt seien, und der Magister, der sich als Sar’leinn vorstellt, erinnert sich, von einem Schiff gehört zu haben, dass aufgebrochen sei, um gegen den dunklen Kult zu kämpfen. Doch die Namen der Helden sagen ihm nichts, bis auf Octavias Namen, da ihr Vater eng mit Sapos zusammengearbeitet hat, um unter anderem auch den Natator Aeris zu bauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn erklärt, er sei Ingenieur und habe den Wachen helfen sollen, dass Lager der Nemorer aufzufinden. Er bedankt sich für seine Rettung und die seines Adepten und erkundigt sich nach den Lebensmitteln. Als Henk ihm mittelt, dass er diese in einer kleinen Höhle im Nemorerlager gefunden habe, ist Sar’leinn sehr erfreut und besteht darauf, so schnell wie möglich nach Sapos zu müssen, damit die Waren von hier fortgeholt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn gibt auf Nachfragen der Helden keine internen Infos über Sapos preis, deutet aber an, dass es tatsächlich in letzter Zeit verschiedenste Problem gegeben habe. Er bietet an, die Helden beim Rat der Emphausti vorzustellen, damit sie sich in Sapos umsehen dürfen. Sar’leinn erwähnt noch, dass man aufgrund der derzeitigen Probleme nur ungern Fremde in die Akademie lasse, aber da sie ihn gerettet haben, werde er sich dafür einsetzen, dass sie besonders behandelt werden. &lt;br /&gt;
Dann weist er darauf hin, dass die Versorgungslage in der Stadt zwar gerade sehr dürftig sei und einige Arbeiter in der Stadt bereits hungerten, die Helden sich aber keine Sorgen machen müssten, da die Akademie selbst noch genügend Vorräte besäße. Während besonders Henk bei dieser Aussage dem Magister verstörte Blicke zuwirft, betont dieser, dass es dennoch wichtig sei, Graltiks Straßenterror aufzuhalten, da die Nahrungsknappheit sonst bald auch die Arkanisten in der Akademie treffen würde. Dann analysiert er die Lage mit Graltik und kommt zu dem Schluss, dass die Situation mit Graltik derzeit eine Katastrophe sei und sich vermutlich bald über alle Handelswege von Barthavion erstrecke, und da Graltiks Männer keine unkoordinierten Buschräuber seien, sondern militärisch und systematisch vorgingen, würden die bald das gesamte Straßennetz unter Kontrolle haben. Sie hätten ihre versteckten Lager gut geplant und bauten diese strategisch so auf, dass sie ideal miteinander kommunizieren und sich abstimmen könnten, was  Sar’leinn für „dumme Nemorer“ als eine beachtliche Leistung empfindet. Die Helden weisen ihn auf Graltiks Zusammenarbeit mit dem Dunklen Kult hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn beklagt sich, dass seine ganze Ausrüstung im Lager geblieben sei, und kommt  mit Iustus ins Gespräch über dessen magisches Handwerkszeug. Die beiden Arkanisten fachsimpeln noch miteinander, während die Helden sich die Nachtwachen mit der der Stadtwache aufteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 15: Auf der Flucht === &lt;br /&gt;
'''9./10. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden richten den Lagerplatz ein und [[Iustus Trebatius|Iustus]] sichert diesen mit zwei [[Kosmonomie#Die Anatomie der Form: Die dreiteilige Architektur der Sigille|Sigillen]]. Kerrak offenbart Henk, dass er die Gespräche der Helden mit [[Archorbar]] aufmerksam verfolgt hat, und will Details wissen. In später Nacht überfallen fünf [[Nemorer]] das Lager und werden abgewehrt. Ein Überlebender beißt sich lieber die Zunge ab, als etwas zu verraten. Magister Sar’leinn spricht mit Octavia und Kenji über den Besuch von [[Sapos]]. Kerrak will die Gruppe nicht verlassen und wird von Henk zurechtgewiesen. Die Helden kommen in Sapos an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist noch recht früh am Abend und alle haben sich in die etwas vom Weg abgeschiedenen Felsnische zurückgezogen, in welcher auch die Pferde versteckt werden können. Octavia und Kenji sind etwas außerhalb und halten Wache. Es regnet zwar nicht, aber es ist sehr kalt und windig. Alle frieren, weshalb auch niemand richtig müde wird. Außerdem sind sie auch etwas auf der Hut, da niemand weiß, ob die [[Nemorer]] ihnen auf den Fersen sind. Der junge Adept Connra schreit immer mal wieder vor Schmerzen, obwohl Magister Sar’leinn ihm bereits ein weiteres Pharmakon zur Schmerzlinderung aus seiner Reiseapotheke gegeben hat. Der „Blauschild“ Nermar weist darauf hin, dass sie keine Zelte aufbauen sollten, da sie eventuell schnell fliehen müssten, falls sie angegriffen werden. Kerrak versucht, sich nützlich zu machen, und sammelt Holz, um ein Essen zu kochen, doch die Helden entscheiden sich gegen ein wärmendes Feuer, da sein Schein zu auffällig wäre.&lt;br /&gt;
[[Datei:img lager felskessel.png|miniatur|rechts|Der Lagerplatz im Felskessel]]&lt;br /&gt;
'''Iustus Vorbereitungen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus konfiguriert sein [[Kosmonomie#1._Das_Instrumentarium|Diapason]], eine ca. 30 cm lange Stimmgabel aus reinem [[Orichalkum]] mit verstellbaren Magnetgewichten an den Zinken und einer eingravierten Skala. Dazu nutzt er sein [[Kosmonomie#1._Das_Instrumentarium| Phanisches Astrolabium]], um die aktuelle arkane Phase und die derzeitige Antiphon für sein Diapason zu bestimmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn sieht ihm dabei zu und ist sehr beeindruckt von Iustus‘ Diapason, da dieses sehr exakt und kunstvoll gefertigt wurde. Iustus erzählt ihm, dass er es selbst im [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum in Thyrna]] mit der Hilfe eines befreundeten [[Ingenieur|Ingenieurs]] geschmiedet habe. Sar’leinn ist sehr beeindruckt und offenbart, dass es einer seiner größten Wünsche sei, dieses einmal zu besuchen, weshalb er auf einen dauerhaften Frieden mit [[Thyrna]] hofft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden unterhalten sich dann noch länger und schließlich bittet Magister Sar’leinn Iustus, den Felszugang mit einer [[Kosmonomie#Die Anatomie der Form: Die dreiteilige Architektur der Sigille|Sigille]] zu sichern, da er sich nicht sicher sei, wie viele [[Nemorer]] sich in der Nähe aufhalten und nach ihnen suchen könnten. Er wirkt sehr besorgt, da sein Adept sehr verletzt ist, und verspricht, dass er Iustus dafür auch vorzügliche Orichalumkreide aus dem Hybraneum von Sapos besorgen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus stimmt zu und zeichnet auf die gegenüberliegenden Felswände am Eingang des Felskessels zwei Sigillen, die er im Notfall auslösen kann. Dazu nutzt er eine Orichalkum-Kreide, die leicht gold-rot schimmert und die er, wenn die Feinde kommen, mit seinem Diapason aktivieren kann. Iustus erklärt Octavia und Kenji, dass der Eingang durch ein Sericonfeld versperrt werde, wenn viele Feinde kommen. Er weist aber auch darauf hin, dass er dieses Feld nicht sehr lange aufrechterhalten könne, es die Feinde aber eine Zeitlang aufhalten werde. Iustus weist die beiden auch darauf hin, dass es wichtig sei, die Übergänge auf den Felsen zu bewachen, da die Feinde vermutlich versuchen würden, darüber zu klettern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann schickt Iustus Octavia ins Lager, damit sie dort einige Steine aufheizen kann, denn die Verletzten brauchen dringend etwas Ruhe, doch bei der eisigen kälte ist an diese nicht zu denken. Er selbst bleibt bei Kenji und übernimmt Octavias Wache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Iustus die Sigille auf den Felsen zeichnet, ist Kerrak etwas enttäuscht, dass er kein Feuer machen soll, und setzt sich neben Henk. Er reicht ihm etwas Trockenfleisch und erklärt Henk, dass er nun über alle Geschichten nachgedacht habe, welche die Helden Archorbar erzählt haben. Er habe diese schier unglaublich gefunden und überlege nun, wie er sie in seine Aufführungen einbauen könne. Dazu müsse er aber noch etwas wissen und fragt Henk, ob dieser tatsächlich diese Piratin unter dem Blutfluch ganz aufgegessen habe oder ob noch etwas von ihr übrig geblieben sei. Als Henk nicht darauf antwortet und ihn nur unverständlich ansieht, setzt Kerrak nach und will wenigstens wissen, ob Henk noch lange Bauchschmerzen oder Übelkeit danach gespürt oder vielleicht auch vorher schon mal Menschenfleisch bei den Nemorern gegessen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kerrak merkt, dass Henk darauf nicht eingehen will, wechselt er das Thema und will mehr darüber wissen, was Octavia eigentlich mit [[Ignus]] gemacht habe. Er habe nämlich gehört, dass es da auch eine Affäre gegeben habe, und ist sehr überrascht, wie freizügig sich Octavia gegenüber Männern verhalte und wie viele sie in ihrem jungen Alter schon gehabt habe. Als Henk beschwichtigend abwinkt, erwähnt Kerrak die Beziehung zu ihrem Halbbruder Kenji mit dem inzestuösen Kind, dann die Beziehung zu Adarian und schließlich auch noch diese Ehe, die Henk erwähnte und über die Octavia ihm nichts erzählen wollte. Die Krönung sei nun aber, dass  Octavia auch etwas mit einem der berühmtesten Bösewichte von Barthavion gehabt habe. Kerrak erklärt, dass er selbst die Geschichten von dem großen Brand in [[Weisshafen]] kenne und bisher gedacht habe, dass Ignus schon seit Jahren nicht mehr existiere. Kerrak will von Henk unbedingt wissen, wie denn der [[Politische Ordnung des Thyrnischen Weltreiches#Dracidor_(Kaiser)|Kaiser]] damit zurechtkomme, dass seine Gesandte so viele Männerbekanntschaften pflege, vor allem, da er immer davon ausgegangen sei, dass Thyrnerinnen sehr züchtig wären. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich will Kerrak wissen, ob es stimme, dass Kenji Ignus töten wollte und ob er dies aus Eifersucht getan habe. Als Henk das erste bestätigt und das zweite offenlässt, ist Kerrak ganz fasziniert, denn er habe noch nie von einem mordenden Mystiker gehört. Er gibt zu, dass ihn dies überrascht habe, da er sowas Kenji gar nicht zugetraut hätte. Für Kerrak scheint in Kenji ein harter, skrupelloser Kerl zu stecken, den er durch seine heilige Fassade lediglich verstecken würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia dann hinzukommt und einen flachen Stein erhitzt, rührt Kerrak auf diesem für alle einen heißen  Brei an, von dem er eine Schüssel zu Kenji bringt. Octavia erhitzt weitere Steine, um Wärmequellen für die Verletzten zu schaffen und ihnen so eine Ruhephase zu ermöglichen. Kenji freut sich über den heißen Brei und ihm fällt auf, dass sich Kerraks Blick ihm gegenüber verändert hat, denn er wirkt nicht mehr abschätzig, sondern wesentlich respektvoller. Kerrak spricht Kenji ein großes Lob für seinen Umgang mit Ignus aus und bewundert ihn für seinen Mut, sich mit einem so gefährlichen Mann angelegt zu haben. Kenji versucht ihm klarzumachen, dass er auf seine Tat nicht besonders stolz sei, doch Kerrak versteht das nicht und bleibt bei seiner Ansicht, dass Kenji ein knallharter Kerl sei. Die beiden verbringen die erste Wache gemeinsam und Kerrak reagiert ziemlich schreckhaft auf natürliche Geräusche in einem dunkeln Wald, so dass Kenji ihn immer wieder beruhigen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Nemieon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Überfall '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturm nimmt zu und die Äste wedeln hin und her, so dass überall im Wald Bewegungen sind und es recht laut ist. Doch Iustus bemerkt, dass sich jemand schleichend dem Lager nähert und weckt schnell Henk. Iustus macht ihn darauf aufmerksam, dass er seine Sigille gleich aktivieren und den Durchgang versperren wird, und bittet ihn, die anderen leise zu wecken, damit sie sich für einen Kampf bereit machen können. Dann schlägt er sein Diapason rhythmisch mit einem Resonanz-Schlägel aus Orichalkum an und ein Ton mit einer sehr leisen, sphärischen Schwingung erklingt. Durch den Ton beginnt plötzlich die Orichalkumkreide auf den Wänden – also die Sigillen - kurz zu schimmern, und die Helden hören  plötzlich ein „Hä!“ und kurz darauf hört man ein weiteres, da einer von den heranschleichenden Nemorern gegen das völlig unsichtbare Sericonfeld gestoßen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Magister Sar’leinn und sein Adept Connra sich zwischen den Felsen verstecken, weil sie zu verletzt sind, um helfen zu können, versteckt sich auch Kerrak aus Feigheit. Doch die Helden und Nermar verteilen sich an den Übergängen auf den Felsen, Nermar rechts vom Eingang, Octavia und Henk auf der linken Seite. Kenji bleibt vorne bei Iustus am Eingang, vor dem jetzt zwei Nemorer stehen und immer wieder versuchen, das Feld zu durchbrechen. Einer von ihnen flüstert: „Hey, hier geht’s nicht weiter, stoß mich nicht an du Idiot!“ und auch die anderen, die noch hinter den beiden sind, kommen nicht vorbei. Während die beiden Nemorer am Eingang bleiben, versuchen drei weitere, über die Felsen zu klettern. Als die beiden am Eingang auf Iustus und Kenji aufmerksam werden, wirken sie sehr überrascht und einer schreit: „Wer sind die denn?“ und der andere ruft „Wo ist der Klugscheißer?“ Scheinbar haben sie nur den Arkanisten erwartet, doch der erste ruft: „Scheißegal, wer die sind! Wir nehmen alles mit, was denen gehört!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar hat sich an seinem Übergang versteckt und überrascht den hineinkletternden Nemorer mit einem Längsschnitt über den Bauch, so dass dieser zu Boden geht und schnell überwältigt ist. Octavia wirft ihrem Nemorer einen Flammenstoß entgegen, so dass dieser entzündet und schreiend in den Wald rennt und schreit „Aaaah, Flammenteufel! FLAMMENTEUFEL!“ Henk versetzt dem dritten Nemorer tiefe Schnitte und überwältigt ihn schließlich. Octavia rutscht beim Herunterklettern ab und stößt sich den Arm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus weist Kenji leise darauf hin, dass das Sericon-Feld gleich zusammenbricht, und zieht sein Schwert. Die beiden Nemorer springen immer wieder gegen das Feld und rufen, dass ihnen bald ganz Barthavion gehöre und auch Sapos bald fallen werde. Außerdem schreien sie: „Für Graltik! Für unseren König!“, während Iustus und Kenji sich darauf vorbereiten, dass die Angreifer gleich durchbrechen werden. Als die Feinde schließlich nach vorne stolpern, schlagen beide Helden zu und erwischen die überraschten Nemorer ohne Gegenwehr. Iustus ersticht einen der beiden, während Kenji den anderen niederschlägt und gemeinsam mit Nermar überwältigt, denn Magister Sar’leinn ruft laut aus dem Hintergrund, dass sie einen lebend fangen sollen. Kerrak hat sich nicht am Kampf beteiligt, sondern sich hinter den Steinen beim Feuerholzvorrat versteckt, und schaut jetzt wieder hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben zwei Nemorer lebend gefangen und gefesselt. Der eine windet sich vor Schmerzen, da Henk ihm tiefe Wunden zugefügt hat. Magister Sar’leinn möchte gerne wissen, ob noch weitere von ihren Männern nach ihnen suchen, und bittet die Helden um Hilfe, da er zu schwach ist, um den Nemorer selbst zu verhören. Henk stellt dem Nemorer einige Fragen, doch dieser schweigt zum Aufenthaltsort von Graltik und verhöhnt ihn nur. Als Magister Sar’leinn darauf hinweist, dass man in Sapos Wege finden werde, damit er alles sage,  beißt sich der Nemorer die Zunge mit seinen eigenen, spitz gefeilten Zähnen ab und spuckt sie den Helden blutig vor die Füße, ohne dabei sein Gesicht zu verziehen. Er lacht nur, während ein starker Blutschwall aus seinem Mund sprudelt und allmählich verblutet. Henk wünscht ihm einen langsamen Tod und packt dann die Sachen zusammen, damit sie weiterreisen können. Iustus verbindet die Wunden des anderen Nemorers, damit dieser nicht auch noch stirbt, knebelt ihn und wirft ihn über einen Pferderücken, um ihn mit nach Sapos zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es naht bereits der Morgen und die Helden brechen auf. Es ist ein sehr kalter, windiger Tag und alle frieren und freuen sich bereits auf eine beheizte Unterkunft in Sapos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch: Magister Sar’leinn mit Octavia '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn spricht Octavia auf ihre Feuerzauber an und teilt ihr mit, dass er sie als Geanistin erkannt habe. Er scheint sehr interessiert und erwähnt, dass es das erste Mal sei, dass er jemanden träfe, in dessen Adern noch das alte Blut der Hybraner fließt. Er habe zwar schon Geanisten gesehen, die das Erbe der Elben in sich tragen, aber noch nie einen Erben der Hybraner. Dann blickt er sie eindringlich und analytisch an, als hätte er ein neues, unbekanntes Forschungsobjekt vor sich, und offenbart Octavia, dass er hat sich schon immer gefragt habe, ob es Unterschiede bei den Geanisten gäbe und ob sich ihre magische Befähigung unterscheide, je nachdem von welchem alten Volk sie abstammten. Dann gesteht Sar’leinn ihr, dass er selbst nur ein Laie auf dem Gebiet der Erforschung des Geanischen Echos sei, und erwähnt dann seinen Kollegen Luthach, der dieses als ein berühmter Medikus erforscht. Er geht stark davon aus, dass dieser sich sehr für Octavia interessieren würde, falls sie Zugang zum Hybraneum erhalten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wechselt Magister Sar’leinn das Thema und erwähnt, dass es ihm sehr leid tue, dass Octavias Vater unter solch grauenhaften Umständen aus dem Leben scheiden musste, und er hoffe, dass der Konflikt zwischen Barthavion und Thyrna, der ja durch die Attentate auf die thyrnischen Botschafter losbrach, bald ein Ende findet. Er gesteht Octavia, dass er großen Respekt vor dem Lebenswerk ihres Vaters habe und dessen Bibliothek selbst vor einigen Jahren besuchte, als Octavia noch ein Kind war. Begeisteert berichtet Sar’leinn Octavia, dass sein Besuch besonders lohnend gewesen sei, da ihr Vater ihm gestattet habe, einige Schriftwerke über die argosische Ingenieurskunst zu kopieren, die ihm bis dahin völlig unbekannt gewesen seien. Doch diese Schriften hätten es ihm ermöglicht, die Leistung seiner arkanen Visorien noch zu steigern, so dass diese nun die Ladungen einer Pyxis besser umsetzen können, was weniger Ousia verbrauche. Er habe Octavias Vater auch als sehr wohlwollenden Mann kennengelernt, der Sapos gern geholfen und gute Beziehungen zu Sapos gepflegt habe, ja sogar mehrmals selbst dort zu Gast gewesen sei, um einige Schriftwerke zwischen den Bibliotheken auszutauschen. Ihr Vater sei damals ein gern gesehener Gast gewesen und mit einigen der Magister bekannt. Dann rät er Octavia, mit Magister Manius Atilius Tenax zu reden, denn dieser habe damals den meisten Kontakt mit Aequus gehabt. Schließloch fragt Sar‘leinn, von wem denn die Bibliothek nun geführt werde und wie es in Perlheim nach den politischen Zerwürfnissen mit Thynra weitergehen würde. Er hoffe nämlich, dass die Bibliothek noch lange erhalten bleiben werde. Octavia berichtet ihm von Obloci, der die Verwaltung übernommen habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann will Magister Sar’leinn ihren genauen Titel wissen, da er in Sapos sagen müsse, wer ihn gerettet habe und die Belohnung erhalten solle. Octavia erklärt ihm, dass sie Sondergesandte des Kaisers sei und mit „Octavia Ardera Oratrix Dracian“ angekündigt werde. Der Magister will auch wissen, ob die anderen beiden von Bedeutung seien und Titel trügen, und Octavia stellt die beiden als „Bruder Kenji“ und Henk Behringer vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn ist etwas verwundert, da Octavia ohne Gefolgschaft reist. Er hätte sich die Reisegruppe einer Gesandten des Kaisers nämlich anders vorgestellt, denn ihr Vater oder andere Gesandte aus Thyrna seien stets mit einer großen Gefolgschaft angereist und ließen sich durch einen Boten ankündigen. Obwohl er etwas skeptisch wirkt, zeigt er sich verständlich, als Octavia ihm erklärt, dass die Helden inkognito reisen. Sar’leinn verspricht, dass er dem Rat der Emphausti mitteilen werde, dass sie eine Gesandte des Kaisers sei, aber da ihr Einzug in die Stadt sehr bescheiden ausfalle, könne er nicht einschätzen, welche Priorität der Rat ihrer Ankunft beimessen werde. Er versichert jedoch, dass der Rat für seine Rettung und die Entdeckung des Lagers vermutlich eine großzügige Belohnung vergeben werde. Außerdem werde dem Rat mitteilen, dass die Helden Informationen hätten, dass Sapos durch den Dunklen Kult bedroht wird. Dann weist er Octavia darauf hin, dass sich der Rat vermutlich vor allem um die Details zu dieser Vermutung interessieren werde, weshalb die Helden also bereits alle Informationen zurecht legen sollten, die sie haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich weist er Octavia noch darauf hin, dass er nicht versichern könne, dass die Helden trotz der Bekanntheit des Aequus Zutritt in das Hybraneum erhalten werden. Da sich die Stadt gerade im Ausnahmezustand befindet und der Rat sich derzeit mehr um Politik als um die Gelehrsamkeit oder anreisende Gäste kümmern müsse, werden derzeit auch nur noch wenige neue Schüler aufgenommen. Zusätzlich kämen interne Probleme hinzu, über die er aber nichts sagen könne. Er wisse selbst nicht genau, welche Probleme derzeit den Rat der Emphausti so in Beschlag nähmen, aber er gehe davon aus, dass es sich um etwas von höchster Priorität handeln müsse. Aber er verspricht Octavia, dass er selbst mit dem Rat reden werde und versuchen wolle, dass er sie als seine Gäste unterbringen könne. Aber da er selbst nicht zum Rat gehöre und kein Emphaustus sei, könne er nichts versprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fragt den Magister, ob er den Emphaustus Garrah Nephit kennen würde, und erzählt ihm, dass sie diesem einmal geholfen habe. Sar‘leinn kennt ihn und bestätigt, dass er immer noch im Rat sitze und einer der großen Ingenieure in Sapos sei. Er stelle die Spielereien für die Eliten von Barthavion her und seine Alkahest-Uhren seien z.B. unglaublich gefragt und würden beliebte Statussymbole darstellen. Nephits Erfindungen hätten nicht unerheblich zum Reichtum von Sapos beigetragen, doch Sar’leinn selbst habe bei einem anderen Meister gelernt, da er sich lieber auf praktischere Konstruktionen konzentriert und schon früh sein Ziel darin gesehen habe, die Stadt und das Hybraneum sicherer zu machen, weshalb er sich auch für die Bekämpfung des Verbrechens entschieden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch: Magister Sar’leinn mit Kenji '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn wendet sich an Kenji und erinnert ihm an die Stellung von Sapos zum Areteischen Orden. Er betont, dass natürlich alle Brüder und Schwestern des Ordens in der Stadt herzlich willkommen seien, solange sie keine offiziellen Aufträge für ihren Orden annähmen. Privat könnten sie sich gern in der Stadt aufhalten und Seelsorge betreiben, solange sie sich nicht in magische Vorfälle einmischen würden. Sar’leinn weist Kenji darauf hin, dass Kenji im Fall einer echten Bedrohungslage den Fall sofort an die zuständigen Gelehrten der Akademie weitergeben müsse, auch wenn der Areteische Orden in den anderen Städten für die Bannung und Vertreibung der magischen Einflüsse Malgors und der Schwarzen Magie zuständig sei. Der Magister informiert Kenji noch darüber, dass dieser in Sapos auch keine offiziellen Niederlassungen seines Ordens vorfinden werde, da deren Gründung in Sapos verboten sei, weshalb sich die Bevölkerung mit allen magischen Problemen an die Akademie wenden solle, und fügt noch etwas arrogant hinzu, dass die Arkanisten fähig seien, alle Probleme zu lösen, die ein Mystiker lösen könnte, und auch noch viele weitere darüber hinaus. Solange Kenji sich jedoch wie ein gewöhnlicher Zivilist verhalte, sei sein Besuch in der Stadt gern gesehen und es werde keine Probleme für ihn geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerrak und Nyssos '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Abzweigung über den Fluss steht ein großes Straßenschild, welches links Nyssos und geradeaus nach Sapos deutet. Magister Sar’leinn weist darauf hin, dass Nyssos in letzter Zeit sehr heruntergekommen sei und sich dort auch die Männer von Graltik niedergelassen hätten. Er erwähnt, dass diese bereits mehrmals von den „Blauschilden“ vertrieben wurden, aber dennoch immer wieder zurückkehrten. Sar’leinn berichtet, dass man davon ausgehe, dass diese sich in dem geheimen Schwarzmarkt verstecken würden, der in den alten Mienen unter der Stadt ständig seinen Standort ändere. Er erklärt, dass Nyssos ursprünglich mal eine alte Kristallmiene gewesen sei, deren Schätze sich aber erschöpft hätten. Teile davon seien eingestürzt und in den labyrinthartigen Tunneln wären die Verbrecher schwer aufzuspüren. Er hofft, dass man sich endlich dazu durchringe, die alte Miene zu fluten und dadurch den Zutritt endgültig zu verhindern, so dass keine Verbrecher sich dort mehr verstecken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak verhält sich ganz still, obwohl er mal gesagt hat, dass er nach Nyssos gehen wolle. Als Octavia ihn direkt darauf hinweist, erklärt Kerrak, dass er nicht mehr fort wolle, da er sich bei den Helden eigentlich ganz sicher fühle. Er erinnert sie daran, dass er beim letzten Mal, als er allein gereist sei, von den Nemorern überfallen und von ihnen zu ihrem Trickbetrüger gemacht  worden sei, weshalb er gern bei der Gruppe bleiben würde, auch wenn Octavia ihn nicht leiden könne. Als seine Idee auf wenig Gegenliebe stößt, beginnt Kerrak zu betteln und verspricht, dass er alles tun werde, damit er nützlich sei und damit Octavia ihn nicht länger hasse. Er wünscht sich, ein Teil der Gruppe zu sein, und weist darauf hin, dass er und Henk doch nun auch schon richtig dicke Freunde geworden seien, denn immerhin hätten sie sich ja ein Pferd und ein Zelt geteilt und hätten doch auch so gute Gespräche miteinander geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht, Kerrak begreiflich zu machen, dass es sehr gefährlich für ihn seien werde, wenn er mit ihnen gehen würde, denn bisher seien fast alle ihrer Begleiter umgekommen. Doch Kerrak beteuert, dies sei ihm egal, und als Kenji weiter auf ihn einredet und davon überzeugen will, dass es besser für ihn sei, die Gruppe zu verlassen, fühlt Kerrak sich abgewiesen und erklärt beleidigt, dass  er nun allen von der Inzucht in der Gruppe und dem Kind von Octavia und Kenji erzählen werde. Er versucht die Gruppe damit zu erpressen, dass er all ihre schmutzigen Seiten auf dem nächsten Marktplatz vortragen und auch alles erzählen werde, was sie Archorbar erzählt hätten. Notfalls werde er auch noch etwas hinzudichten, wenn sie ihn nicht mitnehmen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da verliert Henk endgültig die Geduld und packt Kerrak am Kragen, so dass dieser mit Luft ringt. Er fragt ihn, ob er die Helden ernsthaft zu erpressen versuche, denn es würde auch nichts dagegen sprechen, ihn einfach totzuschlagen. Kerrak versucht sich herauszureden und beteuert, dass sie seine Worte völlig falsch verstanden hätten und er niemals so etwas gemeint habe. Henk blickt ihn ernst an und macht ihm bewusst, dass er es ernst meine. Dann lässt er Kerrak los und die Helden überlegen erneut, was sie mit ihm machen sollen. Schließlich nehmen sie ihn mit nach Sapos, schärfen ihm aber ein, dass er sich still verhalten und sich zurückhalten solle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe reist noch wenige Stunden weiter und erreicht dann Sapos. Vorbei an den Gräbern der Gründer und großen Familien durchqueren sie das Stadttor und sind endlich am Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sapos '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nehmen den Weg über die Prunkstraße zum Hybraneum auf dem Blauen Berg. Magister Sar’leinn fragt, wer von ihnen bereits einmal in Sapos gewesen sei und was sie über die Stadt wüssten. Octavia gesteht, früher schon einmal hier gewesen zu sein, jedoch nicht wirklich etwas über die Stadt zu wissen. Sar’leinn wirft ein, dass sie froh sein könnten, da er ihnen mehr über die Stadt erzählen könne, so dass sie nicht weiter ahnungslos durch die Straßen gehen müssten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img sapos prunkstraße.png|miniatur|rechts|Die Prunkstraße von [[Sapos]]. Lokalitäten auf dem Weg zum Hybraneum: 29 - Stadttor, 10 - Wachhaus, 28 – Gasthaus „Zum staunenden Gast“, 27 – Marktplatz, 26 – Dorlans Schenke, 24 – Schneiderei Albon, 22 – Arkankunst Pirlogas, 25 – Scriptorium Hidonos, 21 – Juwelier Olveran, 20 – Gasthaus „Glimmerstube“, 17 – Theater der Illusionen, 14 – Platz des Kosmos, 15 – Egnerions-Brunnen, Links oben in der Ecke liegt der Eingang zum Hybraneum - die Pforte des Phanon]]&lt;br /&gt;
Dann erzählt er lehrmeisterhaft und voller Stolz die Gründungsgeschichte von Sapos und dem Hybraneum. Er beginnt dazu noch vor der Gründung der Stadt, denn die Voraussetzung für diese stellten damals im Jahre 473 ThZ die Entdeckung der Orichalkum-Vorkommen in der Ortag-Steppe dar. Da damals im übrigen Barthavion nur ehemalige Sklaven lebten, von denen kaum einer jemals die Ausbildung eines Gelehrten bekommen hatte und niemand etwas mit dem Götterblut anfangen konnte, schloss Eldorn Handelsbeziehungen mit Thyrna. So wurden auch die Gelehrten und Arkanisten in dem [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum von Thyrna]] auf [[Barthavion]] aufmerksam, denn unter diesen gab es viele Freidenker, die sich in ihrer Forschung durch die Kontrolle des [[Ordo Dracian]] überwacht und geistig angekettet fühlten. Da der Kaiser alle Orichalkum-Mienen für sich beansprucht, sind die Arkanisten in Thyrna von dessen Gunst und den Orichalkumlieferungen durch den Ordo Dracian abhängig und folgt man nicht den Gesetzen des Kaisers, werden schnell die Lieferungen des Orichalkums eingestellt und die Gelehrten müssen immer wieder nach der Pfeife des Kaisers tanzen. Deswegen fassten damals einige mutige Gelehrte unter der Führung des berühmten Kosmonomen „Saposius“ den Entschluss, es dem geflohenen Sklavenkönig Lorkan gleichzutun und den langen Weg nach Barthavion anzutreten, um endlich unabhängig vom Imperium zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kehrten also Thyrna den Rücken und setzen alle Hoffnungen darauf, durch Handel oder sogar eigene Funde der reichen Orichalklumschätze von Barthavion sich eine eigene Stätte der freien und ungebundenen Gelehrsamkeit zu erschaffen. Dies war ein sehr wagemutiger Entschluss, der überall in Thyrna als reiner Wahnsinn empfunden wurde, da niemand freiwillig die Sicherheit des Imperiums verlassen und in die Länder der Barbaren ziehen würde. Doch die thyrnischen Gelehrten waren bereit, für ihre Forschungen alle Gefahren einzugehen, da sie voller Inbrunst daran glaubten, in Barthavion ihre volle, geistige Unabhängigkeit zu erlangen. Als sie Eldorn erreichten, wurde sie freundlich aufgenommen und die Barthaver zollten ihnen Anerkennung für ihren Mut. Die Thyrner waren verblüfft über die reichen Orichalkumvorkommen in der Steppe und blieben zuerst in Eldorn, wo sie eine erste, kleine Bildungsstätte einrichteten, die noch heute besteht, und zwar als die sogenannte „Varretische Schule“ – benannt nach Varretus, dem thyrnischen Ordner der 10 Wissenschaftsdisziplinen. Außerdem schickten sie eigene Arbeiter in die Steppe, um nach weiteren Orichalkumvorräten zu suchen, welche schließlich Arcalon gründeten. Diese Schürfstelle wird bis heute von Sapos gehalten, obwohl bereits viele Schlachten um deren Besitz mit den anderen Städten von Barthavion ausgetragen wurden, nachdem man allgemein den enormen Wert dieser magischen Ressource erkannt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst blieben die thyrnischen Gelehrten in Eldorn und ließen sich dort nieder. Doch die eskalierenden Streitigkeiten zwischen Thyrna und Barthavion führten schließlich dazu, dass die thyrnischen Gelehrten aus der Stadt gejagt wurden und auf eigene Faust ihr Glück suchen mussten. Ihnen folgten einige ihrer barthavischen Schüler aus Eldorn, die der dortigen Adelsschicht angehörten, und gemeinsam zogen sie nach Westen und gründeten 514 ThZ Sapos, welches zuerst nur aus einer kleinen Gemeinschaft von Gelehrten bestand. Zuerst lebte hier nur eine kleine, zurückgezogene Gruppe, die durch die adeligen Schüler aus Eldorn finanziert wurde, und errichteten mit Hilfe von thyrnischen Architekten erste Gebäude auf dem Blauen Berg und legten die Grundsteine des heutigen Hybraneums, welches sie nach dem Vorbild des thyrnischen gestalteten. Den großen Wohlstand erlangten die Gelehrten jedoch, als sie auf eine reichhaltige Kristallmiene stießen, die die Ingenieure für die Konstruktion ihrer Ingenieurskunst benötigten. Durch diese Funde wurden viele Konstruktionen möglich, die in Barthavion zuvor unmöglich gewesen wären, und die Ingenieure wurden in ganz Barthavion für ihre Erfindergabe berühmt. Die Eliten der anderen Städte reisten an, um die Wunderwerke zu bestaunen oder zu erwerben, und so wuchs um das einstige, kleine Hybraneum eine eigene Stadt heran, um die zahlreichen Gäste zu versorgen. Ab diesem Zeitpunkt spricht man auch von der Stadt Sapos, die nach dem thyrnischen Arkanisten „Saposius“ benannt wurde, der einst nach Barthavion aufbrach. Dieser war jedoch zu diesem Zeitpunkt bereits tot, da er bei den Unruhen in Eldorn auf der Straße erschlagen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hybraneum wurde schließlich als Herzstück der neu entstehenden Stadt mit Marmor aus Thyrna ausgebaut, den die Architekten extra über den langen Flussweg anliefern ließen. Außerdem ließen die Architekten Unmengen von Glas verarbeiten, dass sie nach dem Rezept der thyrnischer Glaser herstellen ließen. Den Rohstoff Sand erhielten sie dabei automatisch bei den Schürfungen nach Orichnalkum in Arcalon. Da das Glas für seine blaue Farbe berühmt wurde, gaben die Bewohner der Stadt dem Felsengrad, auf welchem das Hybraneum errichtet wurde, auch den Namen „Der blaue Berg“. Seitdem wächst die Stadt und nirgendwo sonst in Barthavion wird man so viel Gelehrsamkeit und thyrnische Lebensqualität genießen können. Die gesamte Anlage wird durch unterirdische Azoth-Öfen geheizt und auch sonst wurde überall an imperialen Komfort gestrebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Stadtführung und dem Weg auf der Prunkstraße fällt den Helden auf, dass kaum Menschen in der Stadt unterwegs sind. Alles wirkt irgendwie sehr ruhig und die Straßen und Geschäfte wirken leer.  Bei Nachfrage wimmelt der Magister sie ab und verweist darauf, dass es ja auch kalt sei und die Leute lieber in den warmen Häusern säßen. Obwohl den Helden bewusst ist, dass der Magister die Situation beschönigt, wirkt dieser aber auch nicht wirklich besorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich stehen die Helden von der Pforte des [[Phanon]], einen großen Bronzetor, welches ein Abbild des Phanon mit einer weißen und einer schwarzen Hand zeigt. Mit Magister Sar‘leinn durchqueren sie die Pforten und betreten das [[Hybraneum von Sapos]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapitel 2: Die Stadt Sapos ==&lt;br /&gt;
=== Episode 16: Das Hybraneum von Sapos === &lt;br /&gt;
'''10./11. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Hybraneum von Sapos. Sie müssen länger auf einen provisorischen Empfangstermin warten und lernen Juwelier Olveran kennen. Die Helden werden anschließend von Emphaustus Tenax im Ratssaal empfangen und im Gasthaus „Glimmerstube“ untergebracht. Dort lernen sie Mellan von Dungall und seinen Leibwächter Darag kennen. Kenji hat in der Nacht einen seltsamen Traum und am nächsten Tag findet ein offizieller Empfang mit einem Festmahl statt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit Magister Sar’leinn die zweite Pforte des Phanon, welche eine Abbildung des Gottes zeigt, wie er die Göttin Enodia aus dem Chaos holt, durchquert haben, betreten sie den Vorhof des Hybraneum und der Magister erklärt ihnen die Bedeutung der Bronze-Statuen, die alle auf Hochglanz poliert sind. Immer, wenn mal kurz die Sonne herauskommt, fängt die Bronze an, golden zu strahlen und zu leuchten, was ein beeindruckender Anblick ist. Sar‘leinn erklärt, dass der Bronze ein Anteil von [[Orichalkum]] beigemischt wurde, was die wundervollen Lichtreflexe hervorbringt. Dann erklärt er ihnen alles ausführlich, ganz wie ein Fremdenführer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Vorhof des Hybraneums'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Img hybraneum sapos eingangsbereich.png|300px|miniatur|rechts|Der Eingangsbereich des Hybraneums von Sapos. Die Statuen sind: 1. Saposius, 2. Labrath, 3. Hierodanes, 4. Varretus, A. Parmenias, B. Halanemos, C. Aristenas, D. Damoleas]] &lt;br /&gt;
Hinter der Eingangspforte kommen die Helden als erstes an den Statuen der Ahnherren von Sapos vorbei (vgl. Karte 1.+2.). Der Magister erklärt, auf der linken Seite sei der thyrnische Magister „Saposius“, der Namensgeber der Stadt. Er habe damals den Entschluss gefasst, nach Barthavion zu ziehen, und weitere Gelehrte eingesammelt, die sich ebenfalls von der thyrnischen Einmischung frei machen wollten. Saposius selbst habe die Erbauung von Sapos aber nicht mehr erlebt, da er kurz nach seiner Ankunft in Eldorn gestorben sei. Auf der anderen Seite steht die Statue von „Labrath“, demjenigen eldornischen Adeligen und Gelehrten, der den Entschluss gefasst habe, Sapos zu gründen. Er habe erwirkt, dass die tyhrnischen Gelehrten in den politischen Wirren des ersten Krieges gegen Thyrna aus Eldorn ausziehen konnten, ohne in den aufziehenden Konflikten als Feinde getötet zu werden, und gelte als politisches Genie und bester Rhetoriker Barthavions.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend zeigt Magister Sar’leinn den Helden im Hof die großen Statuen der [[Arkanmagie#1._Die_Ära_der_Intuition:_Die_Vier_Weisen_von_Hybra|vier Weisen von Hybra]] (vgl. Karte A.-D.). Auf der linken Seite der Empfangshalle stehen die Statuen von „[[Sphärenmusik#Parmenias, der Lauscher |Parmenias]], dem Lauscher“, dem ersten der vier hybranischen Weisen, den jeder Gelehrte in Eboria als Entdecker der [[Sphärenmusik]], Urvater der Komonomie und ersten aller [[Arkanist|Arkanisten]] kennt, und von „Halanemos, dem Meister der Zeichen“, dem zweiten der vier hybranischen Weisen, der die magische Geometrie erschaute. Während die Helden dann auf die andere Seite der Empfangshalle schlendern, weist Iustus Kenji auf die Bedeutung der Weisen für die [[Arkanmagie]] hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite der Empfangshalle stehen die Statuen von „Aristenas, dem [[Hybranische Synergia#Der Sphären-Gesang|Sphärensänger]]“, dem dritten der vier hybranischen Weisen, der die Sphärenmusik mit seiner eigenen Stimme nachsingen konnte und damit den ersten Zauber wirkte, und von „Damoleas, dem Magier“, der sein eigenes Geanistisches Blut nutzte, um damit den ersten arkanen Zauber zu wirken, da er auch das Zusammenspiel von Blut, Klang und Form verstand und damit die Grundlage der arkanen Kunst legte. Iustus erläutert Kenji auf dem Weg in die Empfangshalle die [[Hybranische Synergia#Die Evolution der Arkanmagie im Überblick|Entwicklung der Arkanmagie]] aus den ersten hybranischen Ansätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Warten im Empfangsbereich'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Architektur der Empfangshalle, aber auch des gesamten Hybraneums ist thyrnisch. Iustus bemerkt anerkennend, dass er sich hier fast wie zuhause fühle, da ihn vieles hier an das Große Hybraneum in Thyrna erinnere und man deutlich erkennen könne, dass thyrnische Architekten das Gebäude in einer bescheideneren und kleineren Variante quasi nachgebaut hätten. Auch Octavia bekommt hier das Gefühl, in der Heimat zu sein, denn alles ist aus weißem oder grauem Marmor und vieles erinnert an die Villa des Aequus. Die Eindrücke des Saposischen Hybraneums sind bereits auf den ersten Schritten schon überwältigend und überall findet man Reliefs und Wandbilder, auf denen die Götter Arkanons dargestellt sind oder mäanderartige Muster, die der mythischen Vorstellung Nomos-Spinnen nachempfunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Empfangshalle stehen noch zwei weitere Statuen, die Magister Sar’leinn als die Urväter der Gelehrsamkeit vorstellt (vgl. Karte 3+4). Auf der linken Seite der Halle steht die Statue des Argosers „Hierodanes, Vater der Geschichtsschreibung“, der als erster Historiker gilt und weite Teile von Eboria sowie den fernen Osten der Wüsten von Ishturak bereiste. Er habe als Zeitzeuge über den Krieg zwischen den Argosern und den Ishturi, der einst Argosien fast vernichtet hätte, geschrieben und nach dem Sieg der Argoser und deren Eroberungen in Ishturak reiste er durch diese fernen Lande, da er sich für deren fremde Einwohner und Sitten interessierte. Auf der rechten Seite der Halle steht die Statue des Thyrners „Varretus, Vater der Wissenschaften“, dem Gründungsvater des großen Hybraneums in , der es wie kein anderer verstand, das Erbe der Hybraner zu systematisieren und die Überlieferung der hybranische Weisheit in die [[Großes_Hybraneum_von_Thyrna#Die_Zehn_Fakultäten|10 Fakultäten]] der Gelehrsamkeit einzuteilen. Dann zählt Sar’leinn diese auf und gibt mit Blick auf Henk und Kerrak auch immer eine Übersetzung ins Barthavische. Der Magister beginnt mit den sieben freien Künsten: Rhetorica - die Redekunst, Politica – die Staatskunst, Historica – die Geschichtslehre, Philosophia – die Weltweisheit, Mathesis – die Zahlenlehre, Physiologia – die Naturkunde, Architectura – die Baukunst, und ergänzt dann die drei arkanen Künste   Kosmonomiae  - die Kosmische Lehre, Mechanicae – die Ingenieurskunst und Ars Vitae  - die Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der letzten Erklärung bemerkt Henk, dass Kerrak nicht mehr neben ihm steht und sieht sich unauffällig um. Er entdeckt den Possenreißer an der Statue des Hierodanes, wie er diese befummelt und anscheinend darüber nachdenkt, wie er zu den Edelstein-Augen hochklettern könnte. Henk wirft ihm einen scharfen Blick zu und winkt ihn zu sich herüber, wieder an seine Seite. Magister Sar’leinn beendet seine Ausführungen und verabschiedet sich, um den Rat zu informieren, und lässt die Helden dann in der Empfangshalle warten.  Zwei Blauschilde lassen ihn durch die Eingangstür der Hauptbasilika passieren und schließen dann die Tür wieder hinter ihm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelehrte spazieren ein und aus und unterhalten sich in den Gängen. Da die Tür nach draußen offensteht, ist drinnen zu hören, wie auf der Treppe im Vorhof zwei Gelehrte gerade spontan eine Art rhetorisches Duell austragen, wobei sie energisch, laut und voller Eifer sprechen. Da Kenji sich dies einmal ansehen möchte, schlendern die Helden in diese Richtung und sehen, dass sich einige weitere Gelehrte um die beiden Redner versammelt haben und aufmerksam zuhören oder ihre Zustimmung für die Argumente durch kurze Ausrufe wie „Stimmt!“ oder „Nein, nein!“ ausdrücken. Iustus erklärt, dass die beiden gerade eine „spontane Deklamation“ führen, eine Art Übungsrede, in der es inhaltlich um die „Politische Harmonik“ geht und der eine Redner für die Isonomie der Demokratie eintritt, während der andere für die Basileia des Königtums argumentiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Der Staat folgt dem Gesetz des Kontrapunkts: Wie die [[Essenzen#Die arkanen Essenzen – Magische Urformen|Arkanen Essenzen]] fließen die Bürger als eigenständige Melodien parallel nebeneinander her. Wahre politische Harmonie entsteht nicht durch Unterdrückung, sondern wenn diese freien Stimmen sich zur Gesamtkomposition verweben, dabei aber in sich rein und unterscheidbar bleiben. Wer die Macht einem Einzelnen gibt, riskiert den tiefen Orgelpunkt der Tyrannei, der jede Veränderung erstickt.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Unsinn. Ein Volk ohne Führung ist wie das rohe Chaos, dem die Form fehlt. Ein rechtmäßiger König ist der Komponist der Realität, der durch Präzision und das Wissen um die kosmischen Gesetze die Ordnung überhaupt erst ermöglicht. Er fungiert als das unverrückbare Metronom, das den Takt der Zeit vorgibt. Ohne diesen einen starken Willen, der die [[Phanische Ströme|Phanischen Ströme]] der Gesellschaft lenkt, bricht der Rhythmus und der Staat zerfällt in die Dissonanz des Nichts.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch laufen auch zwei Gelehrte mit einigen, kleinen Flaschen auf dem Arm durch die Halle und reden kurz mit einem der Wächter. Sie gehen dann weiter und man hört sie reden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das heutige [[Rotes Solvium|Solvium]] reagiert exzellent; spürt Ihr auch den feinen Widerstand der [[Medizin#Virga Pentagona (Der Bannstern) – Für Alkahest|Virga Pentagona]] bei der Oszillation?''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''In der Tat. Das [[Essenzen#ALKAHEST|Alkahest]] fließt fast von selbst in die Bindung. Die Reinheit des zentrifugierten [[Amorphum|Amorphums]] muss heute von seltener Güte sein.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Juwelier und das Vivarium'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der langen Wartezeit fällt den Helden ein wohlhabend gekleideter, älterer Mann Begleitung eines Leibwächters und eines Dieners auf, der sich von letzterem bei einem der Blauschilde als „Herr Olveran“ vorstellen lässt und sich dann nach Magister Pangenos und einem Besuch im „Vivarium“ erkundigt. Der Herr scheint aus Sapos zu stammen, da er das Wappen der Stadt auf seiner Kleidung trägt und der wachhabende Blauschild so wirkt, als würde er den Mann kennen. Die Wache versichert ihm, sich zu erkundigen, und bittet ihn solange zu warten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann läuft wartend in der Vorhalle auf und ab und nickt den Helden freundlich zu. Als diese freundlich zurücknicken, fragt er sie, ob sie vorhätten, im Hybraneum zu studieren. Als sie dies verneinen, erwähnt der Mann, dass es wohl auch sehr schwer sei, einen Lehremeister zu bekommen, da diese sehr wählerisch seien. Er selbst sei zwar kein Gelehrter, aber in Sapos geboren und besäße hier auch ein Geschäft. Dann stellt er sich als „Herr Olveran“ vor und erwähnt, dass er Juwelier in der Stadt sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olveran will nun auch wissen, wer die Helden sind. Nachdem sie sich vorgestellt haben, ist er hocherfreut und erklärt, schon von ihnen bzw. von Adrianus gehört zu haben. Er wisse, dass überall in Barthavion nach dem verschollenen Helden gesucht werde und dass seine Gefährten mit einem Schiff aufgebrochen seien, um gegen den dunklen Kult zu kämpfen. Er fragt, ob sie erfolgreich gewesen wären und der dunkle Kult nun, da sie ja lebend wieder zurückkehrten, besiegt sei. Die Helden lassen durchblicken, dass die Gefahr, die von dem Kult ausgeht, noch lange nicht gebannt sei, sie aber einen wichtigen Plan vereiteln konnten. Olveran will wissen, wie gefährlich dieser Kult tatsächlich für die Menschen vor Ort sei, da angeblich schon mehrere Familien über Nacht die Stadt verlassen hätten. Die Helden werden aufmerksam und fragen weiter nach. Olveran erzählt, man munkle, dass sie in den Süden flöhen, um sich ins Imperium durchzuschlagen und in einer der Provinzen unterzukommen. Er vertraut den Helden an, dass er auch das Gefühl habe, dass sich etwas im Land zusammenbraut, denn die Geschäfte laufen mies, da die gefährlichen Straßen die Reisenden, die das meiste Geld in die Stadt brächten, fernhielten. Olveran weist darauf hin, dass schlechte Geschäfte oft die Vorboten größerer Übel würden und die Händler dies als erste zu spüren bekämen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich lädt Juwelier Olveran die Helden ein, ihn in seinem Laden zu besuchen. Er bewundert Octavias goldene Schwanen-Fibel und würde ihr gern ein Schmuckstück zeigen, welches ihr bestimmt gefiele: ein wunderbarer Ring mit einem Saphir in genau der Farbe ihrer Augen. Die Helden bedanken sich und fragen ihn, warum er hier im Hybraneum sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olveran erzählt, ein Magister, mit dem er seit langem befreundet sei, habe ihm vor einiger Zeit versprochen, ihm das Vivarium zu zeigen. Er habe dieses Angebot dankend angenommen und diesen deshalb schon vor Monaten um eine Besichtigung gebeten, da er von den fantastischen Tieren aus fernen Ländern gehört habe. Als die Helden nachfragen, was es im Vivarium zu sehen gäbe, erzählt Olveran von bunten Vögeln mit metallischen Federn und einem schuppigen, grünen Wesen, dessen Maul größer sei als es selbst. Außerdem soll es dort einen Mann geben, dessen Haut so schwarz wie [[Onoa|Onoas]] Schleier sei. Olveran bedauert, noch nie selbst dort gewesen zu sein, und warte schon lange auf einen Besuch, aber die Gelehrten hätten nicht gern Gäste, die aus reiner Schaulust kämen, denn der Zutritt zum Hybraneum sei ausschließlich nur denen möglich, die dort auch studieren. Doch Olveran verspricht den Helden, geduldig zu bleiben und einfach abzuwarten, bis er den Magister mal wieder in seinem Laden anträfe, denn ab und zu würde dieser dort Schmuckstücke als Geschenk für seine Tochter kaufen, was auch der Grund für ihr Kennenlernen gewesen sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Minuten kommt der Blauschild bereits zurück und teilt Juwelier Olveran mit, dass Magister Pangenos sich entschuldigen lasse. Er habe heute keine Zeit für ihn, da er die Anlage des Vivariums für den Winter vorbereitet werden müsse, weshalb der Zugang derzeit auch unmöglich sei. Herr Olveran wirkt ungehalten und bittet darum, ihn in seinem Anwesen darüber zu informieren, wann ihn Magister Pangenos empfangen könne. Dann verabschiedet er sich, erinnert die Helden an einen Besuch in seinem Laden und verlässt die Empfangshalle.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Führung zum Ratssaal'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf kommt ein weiterer Blauschild zu den Helden und sagt, dass der Rat der Emphausti sie nun empfangen werde. Er weist darauf hin, dass die Gefolgschaft draußen bleiben müsse und deutet auf Henk und Kerrak. Als Octavia und Kenji der Wache erklären, dass Henk ein berühmter Held sei und ihn erneut vorstellen, entschuldigt sich die Wache aufrichtig bei Henk, da er nicht sofort erkannt habe, wer er sei. Dann fragt er nach Kerrak, der sich jetzt selbst auch als Teil der Heldengruppe vorstellt und offensichtlich erwartet, mitzukommen. Doch Octavia ist klar dagegen, dass der Possenreißer mit zum Rat der Emphausti kommt, und erhält Unterstützung von Kenji und Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak wirkt ärgerlich und erklärt, da er gleichwertig zur Gruppe gehöre, wolle er auch mitkommen, egal wohin die Gruppe gehe. Dann wendet sich Kerrak an Kenji und versucht sein Mitgefühl zu erregen. Er fühle sich ausgeschlossen und beklagt sich so laut, dass sich die Leute gestört zu ihm umblicken und man der Wache deutlich anmerkt, dass diese sich fragt, warum die Helden so jemanden dabei haben. Doch bleibt Kenji hart und lässt sich nicht erweichen. Dann blickt Henk Kerrak einschüchternd an und fordert ihn ernst auf, hier auf sie zu warten und sich zu benehmen. Dann geht er mit den anderen durch die Tür. Beim Verlassen des Raumes sagt Octavia der Wache, dass sie Kerrak einfach wegsperren solle, wenn er sich nicht benehme und Ärger mache. &lt;br /&gt;
[[Datei:img hybraneum sapos bibliothek.png|miniatur|rechts|Der große Saal Bibliothek im Hybraneum von Sapos, Statuen: A - [[Phanon]], B – [[Enodia]], C – [[Archonos]]]] &lt;br /&gt;
Die Atmosphäre im Inneren der Bibliothek ist sehr unwirklich. Dadurch, dass überall dicke blaue Fensterscheiben eingearbeitet wurden, ist die gesamte Basilika in ein mysteriöses, blaues Zwielicht getaucht. Auf den Tischen stehen kleine, entzündete Öllampen, die von den Studenten zum Lesen genutzt werden, und überall wälzen Gelehrte Schriftrollen oder sitzen in Gruppen zusammen und diskutieren - teilweise sind sie recht laut und leidenschaftlich. Den Helden fällt auf, dass alle in der Bibliothek eine sehr kunstvoll gestaltete, handtellergroße Tonscheibe am Gürtel tragen, die mit den drei Augen von Sapos bemalt sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Bibliothek ragt eine große Bronzestatue von [[Phanon]], dem Herrn der Magie, empor. Sie wird von oben durch ein blaues Fenster mit Licht bestrahlt, so dass das polierte Metall der Bronze wie von selbst in einer blauen Aura aufleuchtet. Obwohl die Statue zwar aus Bronze besteht, sind aber Hände und Augen aus schneeweißem und schwarzem Marmor gefertigt. Bei den Treppenaufgängen zum Ratssaal stehen zwei weitere Statuen: Auf der linken Seite steht [[Enodia]], die Herrin des Gleichgewichtes, hält einen großen Spinnenkokon in Eiform in ihren Armen und an ihren Füßen sitzt eine Nomos-Spinne. Rechts steht [[Archonos]], dem Herrn der Zeit, der von Ketten umschlungen und mit einer großen Wunde von Abyssos Speerhieb in der Brust dargestellt ist und trotzdem aufrecht und trotzig steht und den Mund zu einem kräftigen Schrei geöffnet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Empfang des Emphaustus'''&lt;br /&gt;
[[Datei:img hybraneum sapos ratssaal.png|miniatur|links|Der Ratssaal im Hybraneum von Sapos, Statuen: A – [[Lorkan]], B – [[Eventes]], C – [[Zenos]]]]&lt;br /&gt;
Der Ratssaal ist beeindruckend und befindet sich in einer großen Kuppel, in die oben eine weitere, runde, blaue Fensterscheibe im Zentrum der Kuppel, dem Oculus, eingearbeitet ist. Auf dem Boden befindet sich eine identische Glasscheibe, die in einem Loch im Boden eingesetzt ist und nach unten in die Bibliothek auf die Statue des Phanon leuchtet. Die Scheibe ist dick und begehbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter den 10 Plätzen der Emphausti steht vor einem großen runden, blauen Fenster mit dem Stadtwappen von Sapos, den drei Augen, eine große Statue von [[Lorkan]], dem barthavischen Ahnengott für Freiheit, Rebellion, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit. Auf der anderen Seite des Raumes stehen die Statuen von [[Eventes]], dem thyrnischen Ahnengott für Triumph, Eroberung, Leistung, Anerkennung und als Erinnerung an die Abstammung der ersten Saposi aus Thyrna, und auf der anderen Seite seht die Statue von [[Zenos]], dem barthavischen Ahnengott für Überlieferung, Kultur, Adel, Würde. Es sind nur ein Emphaustus und Magister Sar’leinn anwesend, weitere Emphausti sind nicht dort, aber zwei Adepten und eine Art Sekretär, der immer neben dem Emphaustus steht, und einige Blauschilde, die die Eingänge bewachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sekretär tritt vor und stellt als erstes Octavia und alle anderen Helden offiziell mit vollen Namen und Titel vor. Dann stellt er den Emphaustus „Manius Atilius Tenax“ als Repräsentanten des Rats von Sapos vor. Manius Atilius Tenax ist ein ca. 60- 70 jähriger Thyrner aus der Bürgerschaft, sehr groß, hager, mit markanten Gesichtszügen und einer stolzen und aufrechten Körperhaltung. Er hat große hell-graue Augen, die nicht unfreundlich, aber sehr kühl und analytisch dreinblicken, und weiße, lange Haare, was sehr untypisch für Thyrner ist, da diese traditionell eher kurze, militärische Haarschnitte tragen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Emphaustus verneigt sich und fragt Octavia auf thyrnisch, ob sie in der Sprache der Heimat sprechen oder ins Barthavische wechseln sollen. Da Octavia sich für das barthavische entscheidet, antwortet er dann im akzentfreiem Barthavisch.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entschuldig sich dann als erstes, dass er allein bei ihrer Begrüßung sei, aber die anderen Emphausti seien derzeit alle mit ihren Aufgaben beschäftigt. Da die Helden ohne Ankündigung kämen, konnte er auch keine Vorbereitungen für ein gebührendes Treffen mit einer Gesandten des Kaisers getroffen haben. Tenax beteuert, dass es ihm eine Ehre sei, die Helden kennenlernen zu dürfen, und er sagt, dass er sich noch gut an ihren Vater erinnern könne. Er spricht sein Beileid für dessen Ableben aus und hofft, dass es bald einen endgültigen Frieden zwischen Thyrna und Barthavion geben werde. Er selbst sei leider nie in Perlheim gewesen, könne sich aber noch gut an die Besuche ihres Vaters in Sapos erinnern. Auch heute noch erhielten die gelehrten Saposi immer wieder neue Schriftwerke aus der Bibliothek des Aequus und seien erstaunt über den regen Wissensfluss aus dem großen Imperium. Ihm sei auch bekannt, dass inzwischen „Lucius Larcius Obloci“ als neuer „Orator Dracian“ die Bibliothek leite, da er selbst zu diesem Kontakt gehabt habe, nachdem die Bibliothek in Perlheim wiedereröffnet worden sei. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, Marcus Vulturius Vorax, bestehe nun wieder reger Kontakt mit Perlheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Tenax erkundigt sich auch nach Magister Iatro Mendica und dessen Gesandtschaft aus Sapos und will wissen, ob diese bereits in der Bibliothek von Perlheim eingetroffen seien und nun dem geretteten Magister Gildon Ipnosi helfen würden. Als er von deren Ankunft erfährt, ist er froh, dass sie gut angekommen seien, und erkundigt sich auch nach dem fremden Wesen aus dem Meer, dem sogenannten Gesichtslosen, den Ipnosi mitgebracht haben soll. Die Akademie habe wohl großes Interesse an dieser Kreatur und werde bald eine Gesandtschaft mit einem speziellen, arkanen Käfig für dessen Transport nach Sapos  losschicken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bedankt Tenax sich offiziell im Namen der Stadt Sapos und dem Rat der Emphausti des Hybraneums für die Heldentat und die Entdeckung des Lagers von König Blutklinges Männern sowie die Rettung von Magister Sar’leinn. Sein Sekretär überreicht den Helden feierlich einen Beutel mit Gold und Tenax betont, dass die Helden der Stadt einen großen Dienst erwiesen hätten und bereits ein kampferprobter Trupp der Blauschilde ausgesandt worden sei, um das Lager im Wald zu vernichten und die gestohlenen Lieferungen und Vorräte zurückzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend geht Emphaustus Tenax auf Kenjis Punkt ein und erkundigt sich nach der Bedrohung, die Sapos durch den Dunklen Kult angeblich drohe. Er will alle Details hören und sein Sekretär schreibt alles auf, was die Helden erwähnen. Da es aber nur vage Hinweise sind, kann er nicht viel damit anfangen und erklärt, dass alles vermerkt worden sei und sich um diese Gerüchte kümmern werde. Als die Helden ihre Hilfe anbieten, lehnt er diese jedoch höflich, aber kompromisslos ab und verweist darauf, dass der Rat alles unter Kontrolle habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Probleme der Stadt angesprochen, wirft Tenax Magister Sar’leinn einen strafenden und stechenden Blick zu und versichert den Helden dann, dass es in der Sapos außer den Überfällen von Blutklinges Männern auf den Straßen und die dadurch gestörte Versorgung der Stadt keinerlei Probleme gäbe, wobei die Helden helfen könnten. Emphaustus Tenax gibt nichts über die internen Dinge preis und würgt alle weiteren Fragen in diese Richtung höflich aber bestimmt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lädt die Helden dann für den morgigen Tag zu einem Festmahl im Hybraneum ein, als Ehre für ihre Heldentat und um den Besuch einer Gesandten des thyrnischen Kaisers gebührend zu würdigen. Sie sollen einfach zur Mittagsstunde herkommen und sich bei den Blauschilden anmelden. Dann würden auch die anderen Emphausti anwesend sein, um die Tochter des Aequus und ihre Gefährten gebührend zu empfangen und kennenzulernen. Er verspricht auch, Emphaustus Garra Nephit zu benachrichtigen, damit auch er bei dem Treffen teilnehme. Schließlich weist Tenax die Helden darauf hin, dass der Rat für sie Zimmer im Gasthaus „Glimmerstube“ für diese Nacht gemietet habe und sie dort übernachten können. Ein Blauschild werde sie hinführen und alle organisatorischen Dinge erledigen. Wenn sie sich die Zeit bis morgen Abend vertreiben wollten, empfiehlt er den Helden, sich in der Stadt umzusehen und z.B. den Park oder die zahlreichen Geschäfte aufzusuchen. Dann verabschiedet er die Helden und der Blauschild führt sie wieder hinaus in die Empfangshalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wartet bereits Kerrak auf die Helden, der allerdings genötigt worden ist, sich auf eine Bank zu setzen. Kerrak freut sich, dass sie endlich zurückkehren, und geht mit den Helden aus dem Hybraneum in die Stadt zum Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gasthaus Glimmerstube'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist es Abend und es dämmert. Der Blauschild führt die Helden auf dem großen Platz vor dem Hybraneum und geht direkt auf ein großes, prachtvolles Gasthaus zu, welches im thyrnischem Stil erbaut ist, aber einen gewissen barthavisch, gemütlichen Charme besitzt. Im Inneren hängen überall lange, edle Vorhänge aus blauem Stoff an den Wänden, die mit kleinen, glimmernden blauen Glassplittern bestickt sind, welche leicht funkeln. Die Tische sind mit getrockneten Herbstastern und Öllampen aus blauem Glas geschmückt. Den Helden fällt auf, dass es in dem Gasthaus trotz des Prunks ein wenig ungepflegt wirkt, da auffällt, dass sich in einigen Ecken Staub und Dreck gesammelt haben und man den teuren Mosaikboden auch mal wieder fegen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blauschild spricht den Wirt an, reicht diesem eine kleine Schriftrolle mit einem offiziellen Siegel von Sapos und stellt die Helden mit vollem Titel vor. Der Wirt liest, wirkt ganz kurz etwas irritiert, wechselt dann aber zu einer freundlichen Geste und heißt die Helden etwas gespielt herzlich willkommen. Er stellt sich als Cairell vor und versichert, dass sich um alles gekümmert werde. Solange ihre Pferde versorgt und ihr Gepäck in ihre Zimmer gebracht würden,  können sie sich in der Gaststube erholen. Man werde ihnen auch umgehend Speisen und Getränke reichen. Den Helden fällt auf, dass es in dem Gasthaus völlig leer und niemand als Gast dort ist, und ihnen fällt eine Schankmaid auf, die plötzlich etwas hektisch mit einem Besen durch die Gaststube fegt sich entschuldigt, dass sie störe, und dann sie ganz schnell wieder verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle am Tisch sitzen und der Gastwirt hinter einer Wand verschwunden ist, hört man ihn etwas überfordert fluchen, nachdem der Blauschild wieder fort ist. Er mault eine der Bediensteten scharf an und treibt diese an, schnell die Zimmer herzurichten, da man anscheinend nicht mehr mit Gästen gerechnet hat. Nach einer sehr langen Wartezeit bekommen die Helden dann eine gute Mahlzeit serviert, die aus Fleisch, Gemüse und Brot besteht, und der Wirt selbst vergewissert sich, dass alle ihre Wünsche erfüllt sind. Die Helden bitten ihn, Platz zu nehmen, und fragen ihn nach der Hungersnot. Der Wirt beteuert, dass es keine Probleme gäbe, denn für seine Gäste sei immer genügen zu essen da und niemand müsse unter seinem Dach hungern. Auch sonst gehe es den Menschen in Sapos seines Wissens gut, der Rat der Emphausti verwalte die Stadt sehr gut und kümmere sich um alles. Henk drängt ihm ein Glas Wein auf, doch der Wirt weiß nichts Negatives aus der Stadt zu berichten außer der Blockade durch König Blutklinges Männer. Er entschuldigt sich dann bei den Helden und geht wieder seiner Arbeit nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich beim Essen heraus, dass Kerrak weder mit Besteck essen kann noch weiß, wie man sich in einem teuren Gasthaus verhält. Er will der Schankmaid in die Küche hinterherlaufen, die schon vor seinen aufdringlichen Händen und seinem prahlerischen Gerede flieht, doch Henk hält ihn zurück. Kenji schlägt vor, dass Kerrak sich nützlich machen und sich in der Stadt umsehen könnte. Kenji meint, dass Kerrak so verloren aussähe, dass er vielleicht von einem Kultisten angesprochen und dorthin geschickt würde, wohin die Menschen verschwänden. Obwohl Octavia dies für sehr unwahrscheinlich hält, schlägt Henk vor, Kerrak könnte sich aber im Arbeiterviertel umsehen, wo die Lebensmittelversorgung knapp sei. Kerrak ist begeistert von der Idee, für die Helden nützlich zu sein, und bricht sofort auf, um sich umsehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mellan und Darag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt dann doch noch ein weiterer Gast in die Schankstube von außen herein. Es handelt sich um einen Mann, der recht edel gekleidet ist, ein Kurzschwert an seiner Seite trägt und einen dunklen Mantel hat, den er ablegt, als er sich an einen der Tische setzt. Er ist ca. 20-30 Jahre alt, hat schulterlange, brauen Haare und wirkt etwas untrainiert und leicht pummelig. Kenji fällt auf, dass er ein gesticktes Pferd auf seiner Schwertscheide trägt und dies das Symbol von Eldorn – das Zenarisches Pferd – darstellt. Hinter ihm folgt ein etwas breiter, athletischer Mann mit einer Glatze, der eine dunkle Lederrüstung trägt, die etwas abgewetzt aussieht. Er ist etwas älter - ca. 30-40 Jahre -  und verhält sich einerseits dem anderen gegenüber wie ein Bediensteter, andererseits wirken sie aber auch sehr vertraut, da sich der Mann mit der Glatze neben ihn an den gleichen Tisch setzt, was Bedienstete normalerweise nie tun würden. Der junge, pummelige Mann in edler Kleidung wirkt sehr frustriert und traurig und der mit der Glatze wirkt hingegen sehr abgebrüht und stoisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der junge Mann sich hingesetzt hat, bemerkt er auch die Helden. Er blickt sich um, verneigt sich und erwähnt, dass er sich freut, hier mal wieder ein paar andere Reisende zu treffen. Er fragt, ob das Reisen auf den Straßen inzwischen wieder sicherer sei und König Blutklinges Schergen endlich vertrieben worden seien. Als die Helden ihm daraufhin berichten, dass sie zumindest auf einem Weg gegen die Räuber vorgegangen seien,  bedankt er sich höflich und blickt zu seinem Begleiter. Dann lässt er den Kopf sinken und der andere klopft ihm ermutigend auf die Schulter.  Den Helden fällt auf, dass der breite Mann mit der Glatze sie zwischendurch immer wieder mustert und bei ihrem Anblick nachzudenken scheint, während der andere auf die Tischplatte blickt und leise jammert. Dann flüstert der mit der Glatze ihm jedoch etwas zu und er hört schlagartig auf zu jammern, dreht sich dann plötzlich zu den Helden um und lächelt diese freundlich an. Er scheint abzuwarten, wie die Helden reagieren, und als diese ihn freundlich anschauen, steht er auf und geht zu ihnen herüber.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der junge Mann kommt an den Rand des Tisches der Helden, verbeugt sich und stellt sich als Mellan von Dungall aus Eldorn vor. Er betont sehr hochgestochen und mit vornehmer Etikette, dass er nicht anmaßend erscheinen oder stören wolle, aber er würde ihnen gern eine Frage stellen, falls sie dies erlaubten. Als die Helden ihm freundlich zunicken, fragt er, ob er Recht in der Annahme sei, dass es sich bei ihnen um die Gefährten von Adarian handle. Sein Leibwächter Darag sei sich sicher, dass er sie wiedererkannt habe, da er sie einst bei einer Ansprache von Adarian in Trutz gesehen habe. Mella blickt sich zu seinem Leibwächter um und winkt diesen an den Tisch der Helden. Nach kurzem, begrüßendem Nicken bestätigt dieser leise und etwas plump und ungehobelt, dass er sie wiedererkannt habe und damals in Trutz gewesen sei, nachdem sie den Angriff der Thyrner abgewandt hätten. Er habe dann zuletzt gehört, dass die Helden inzwischen zu einer Seereise aufgebrochen seien. Die Helden bestätigen ihm dies und,  als Mellan merkt, dass die Helden Gesellschaft nicht grundsätzlich abzulehnen scheinen, fragt er sie, ob die beiden sich dazusetzen dürften. Die Helden haben nichts dagegen und Mellan fragt sie nach den Abenteuern, Adarians Verschwinden und was sie nach Sapos treibe. Henk erzählt von der Seereise und berichtet davon, dass sie dem Klut des Xul einen Strich durch seine Rechnung gemacht hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich wollen die Helden auch Mellans Geschichte erfahren und dieser berichtet, dass er in gewisser Weise in Sapos gestrandet sei. Eigentlich sei er hergekommen, weil es als Viertgeborenen in seiner Familie kaum noch Aufgaben und Pflichten für ihn gäbe, die er erfüllen könne. Da er auch nicht zum Kämpfen tauge - er deutet dabei auf seinen leichten Bauchansatz, habe er sich entschlossen, nach Sapos zu gehen, um dort einen Lehrmeister zu finden und Gelehrter zu werden. Doch er wolle kein Arkanist werden, sondern interessiere sich eher für die Baukunst und würde gern einen Lehrmeister in Architektur finden. Er habe schon in seiner Kindheit die große Arena von Eldorn bewundert und würde gern selbst so ein Bauwerk errichten, jedoch nähmen die Gelehrten derzeit keine neuen Schüler auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bemerken, dass Mellan bei diesen Worten etwas herumdruckst, als würde er etwas verheimlichen, und vermuten, dass er vielleicht abgelehnt wurde und sich nun schäme, als Versager nach Hause zurückzukehren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan berichtet weiter, dass er bereits vor einigen Wochen nach Sapos gekommen sei, als die Straßen noch frei waren. Er habe Darag in Eldorn vor seiner Reise als Leibwächter angeheuert, damit er sicher dort ankäme. Nun seien sie bereits seit über einen Monat hier und er habe immer noch keinen Zugang zu dem Hybraneum gefunden, da er dort einfach ignoriert werde. Mellan gesteht, dass er am liebsten nach Hause zurück wolle und es ein Fehler gewesen sei, zu denken, dass er im Hybraneum aufgenommen werde. Aber nun seien die Straßen so unsicher, dass er sich nicht mehr zurück traue. Darag sei zwar ein starker und fähiger Leibwächter, aber mit einer Überzahl von kratarischen Nemorern könne auch er es allein nicht aufnehmen. Alle anderen Besucher von Sapos seien bereits vor Wochen abgereist, als auch die ersten Anzeichen der Lieferengpässe durch die Straßenüberfälle losgingen. Jetzt ärgert er sich, dass er nicht damals mit den großen Reisegruppen mitgezogen sei, aber er habe geglaubt, dass er noch eine Chance bei einem Lehrmeister hätte. Nun seien fast alle Gäste abgereist und niemand verlasse mehr die Stadt, weshalb er nun hier festsitze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan von Dungall gesteht den Helden, dass er Angst davor habe, dass sich die Lage in Sapos noch weiter zuspitzen könne. Die Hungersnot wirke sich nämlich vor allem auf die Moral der Menschen aus und Furcht und Panik gingen um. Außerdem seien die Leute wütend, da das Hybraneum die gesamten Vorräte für sich horte und kaum Rücksicht auf die Bedürfnisse der Arbeiter nehme. Manche würden bereits von einem Aufstand munkeln, dass sich das Volk von Sapos gegen die Gelehrten auf dem Blauen Berg erheben werde. Falls es so weit kommen sollte, würden Unmengen an Blut in der Stadt fließen, weshalb er so schnell wie möglich fort gehen wolle.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sein Leibwächter Darag murmelt dann etwas davon, dass alles auch noch schlimmer sein könnte. Als die Helden daraufhin nachfragen, erzählt er, dass er Gerüchte gehört habe, von denen er Mellan von Dungall noch nicht erzählte, da er ihn nicht beunruhigen wollte. Da nun aber Helden in der Stadt seien, wolle er sie darüber informieren, was in der Stadt gerade vor ich gehe. Die Männer im Arbeiterviertel verlören nämlich langsam die Nerven und kämpften bereits um die letzten Vorräte. Dabei soll die Angst so weit gegangen sein, dass die Mächte Malgors um sich zu greifen scheinen. Die Leute sprächen von Heimsuchungen kleiner Dämonen, welche durch die Ängste aus der Unterwelt angelockt wurden und nun versuchen würden, die panischsten unter den Menschen in den Wahnsinn zu treiben. Schließlich berichtet Darag davon, dass es wohl deshalb vor einigen Tagen eine Eskalation auf dem Platz des Afrek gegeben habe. Einige seien plötzlich rasend vor Angst geworden und es sei zu einem Blutvergießen unter den Arbeitern gekommen. Die Blauschilde seien jedoch dazwischen gegangen und hätten die Gewalt beendet. Man sage, dass sie mehrere Männer dazu hätten töten müssen. Da auch einige Arkanisten mit magischen Artefakten aus dem Hybraneum im Arbeiterviertel Untersuchungen abgehalten hätten, munkele man nun, dass dort noch mehr Dämonen oder sogar Anhänger von Schwarzer Magie ihr Unwesen treiben könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann informiert Darag die Helden, falls sie mehr darüber erfahren wollten, sollten sie sich bei den Blauschilden, im Hybraneum oder im Gasthaus „Zum tüchtigen Mann“ im Arbeiterviertel erkundigen. Dies sei jedoch eine sehr grobe Schenke, wo sich vor allem die Mienenarbeiter und Schmiede träfen, und derzeit herrsche dort eine sehr raue Stimmung und aufgrund der Konflikte könnte es dort sehr gefährlich werden. Besonders für Octavia und Kenji sei dies kein geeigneter Ort, da man sie dort vermutlich ausrauben oder einfach töten würde, da die Wut auf die Herrschenden der Stadt und alle, die so aussähen, als ob sie in Kontakt mit dem Rat der Emphausti stünden, aufgrund der drohenden Aufstände zu groß sein könnte. Darag bietet aber an, dass er sie oder Henk, falls dieser allein gehen wolle, begleiten würde, damit es weniger Ärger gebe. Henk dankt ihm für das Angebot und die Informationen und blickt besorgt zu Kenji und Octavia, da Kerrak genau in dieses Arbeiterviertel aufgebrochen und wohlmöglich in Gefahr ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mellan von Dungall wirkt nach dieser Schilderung seines Leibwächters ebenfalls sehr beunruhigt und fängt etwas an zu jammern, dass er hier nicht sterben wolle, denn wenn bereits die Schatten der Unterwelt durch die Straßen zögen, sei Sapos vermutlich bereits verloren. Mellan ist sehr pessimistisch und sein Leibwächter Darag versichert ihm, dass sie es schon noch aus der Stadt heraus schaffen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich verabschieden sich Mellan und Darag von den Helden und gehen zu Bett. Henk überlegt noch kurz, ob er heute noch das Arbeiterviertel aufsucht, doch er ist noch verletzt und kann Ruhe gut gebrauchen. Also gehen auch die Helden auf ihre kleinen, aber komfortabelen und frisch hergerichteten Zimmer, auf denen sich ein wunderschöner Waschautomat mit einem Bronze-Vogel, welcher zu zwitschern beginnt, wenn das Wasser fließt, befindet. Endlich können die Helden in ein frisch bezogenes Bett fallen und schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Nemion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nacht und Frühstück'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht hat Kenji einen Traum, in dem er die Präsenz von Uselias spürt und das Gefühl hat, dass dieser ihm etwas mitteilen möchte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Es ist dunkel. Ein staubiger Geruch erschwert dir das Atmen. Von allen Seiten spürst du einen hölzernen Widerstand, der dich beengt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Deine Hand liegt fest auf einem kleinen Mund. Kein Laut darf entweichen. Das weißt du genau.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen gehen Henk und Kenji als erstes nach unten und hören in der Gaststube, wie sich Mellan und Darag unterhalten. Mellan scheint bald das das Geld auszugehen und er befürchtet, dann auf der Straße zu stehen, was bei der herrschenden Hungersnot unter der gewöhnlichen Bevölkerung vermutlich sein Todesurteil wäre. Darag versichert ihm, dass er ihn auch nicht im Stich lasse, wenn er ihn als Leibwächter nicht mehr bezahlen könne, aber Mellan wirft ein, dass sie trotzdem ja von irgendetwas leben müssten. Darag bestätigt nur kurz und entschlossen, dass er ihm treu bleibe, egal was passiere, bevor sie ihr Gespräch beenden, weil Henk und Kenji in die Gaststube kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Mellan und Darag sich verabschieden und aufbrechen, bekommen die beiden ein reichhaltiges Frühstück serviert. Kurz darauf kommt auch Octavia hinunter und sie speisen gemeinsam. Der Wirt informiert sie darüber, dass Iustus bereits sehr früh ins Hybraneum aufgebrochen ist und sich entschuldigen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Frühstück wird die Tür zum Gasthaus aufgeworfen du Kerrak kommt herein. Er stürzt zu Boden und riecht stark nach Alkohol. Er hat Blutungen im Gesicht und wurde anscheinend kräftig verprügelt. Die Helden bringen ihn auf sein Zimmer und bereiten sich auf einen kleinen Stadtbummel vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img sapos rundgang.png|300px|miniatur|rechts|Der Bummel durch [[Sapos]]. Lokalitäten auf dem Weg: 20 – Gasthaus „Glimmerstube“, 17 – Theater der Illusionen, 21 – Juwelier Olveran, 19 – Park des Neldoban, 23 – Medikus Elgur, 25 – Scriptorium Hidonos, 22 – Arkankunst Pirlogas, 27 – Marktplatz, 24 – Schneiderei Albon, 32 – Kaserne, 33 – Badhaus, 16 – Lavandas Halle, 14 – Platz des Kosmos mit 15 – Egnerions Brunnen]]&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen das Gasthaus und wenden sich nach links, zum Theater der Illusionen, einem prunkvollen Gebäude mit einem Relief, welches thyrnische Theatermasken zeigt, die aber mit Sigillen verziert sind. Draußen ist ein Aushang, es sind derzeit jedoch keine Vorstellungen angekündigt, vermutlich hat niemand Geld oder Zeit für Unterhaltung, weil die Stadt zurzeit so wenig besucht wird und die Leute hungern. Die Helden nehmen die Hauptstraße und kommen am Geschäft von Juwelier Olveran vorbei, wo man gewöhnlichen Schmuck kaufen kann. Der Laden ist zwar geöffnet, die Helden entscheiden sich aber gegen einen Besuch. Die meisten Schmuckstück im Ausstellungsfenster kommen anscheinend aus den Mienen aus der Umgebung, in deren  Kristallkammern es ganz verschiedenste Edelsteine gibt. Viele Schmuckstücke sind aus Saphiren oder weißen Diamanten, aber auch Edelsteine aus dem gesamten Kontinent durch die Handelsverbindungen nach Thyrna wurden im Schmuck verarbeitet. Die Helden kommen an einem Park vorbei und schlendern hindurch. Sie beobachten anscheinend kranke Menschen, die dort kuriert werden und erkennen, dass der Park von Medicus Elgur als Erholungsraum genutzt wird. Auf der Hauptstraße kommen sie dann beim Skriptorium Hidonos vorbei, wo man Schreibwaren wie Pergamente aus Thyrna oder Papyrus aus Dhagat, Ostraka (kleine Tonscherben für Notizen und Quittungen), Wachstafeln, Schreibgriffel, Schreibrohr, Tinte, Lineale, Zirkel oder einen Abakus erwerben kann. Da der Laden geöffnet hat, gehen die Helden hinein und Kenji ersteht einige Pergamente, Schreibuntensilien und einen Köcher zum Transport der Schriften. Die Helden schlendern danach noch etwas weiter und betrachten von außen die Ausstellungsstücke von Pirlogas Arkankunst, obwohl das Geschäft geöffnet ist. Hier entdecken sie verschiedenste arkane Artefakte, wie hydraulische Uhren mit kleinen Szenerien aus Bronze; bewegte Statuen, welche den Kopf wenden oder die Arme heben können; aufziehbare Kunstwerke, wie mechanische Tiere oder Figuren, wie eine fliegende Taube, die durch Alkahest durch die Luft fliegt; automatische Puppentheater, Spieluhren und Wasserorgeln; kleine Kristalle, in denen deren Inneren sich ein kleines, dreidimensionale Bild abzeichnet, wenn man an einer Miniatur-Pyxis dreht; arkane Kristalle, die durch Azoth-Pyxen zum Leuchten gebracht werden können und auch unter Wasser Licht geben oder auf Azoth basierte Pyrotechnik. Die Helden gehen rechts über den Marktplatz an der Schneiderei Albon vorbei, in der es feine Stoffe und Schnittmuster aus dem Imperium, Seide aus Ishturak sowie arkane Stoffe mit Orichalkumdurchwebung, die aber nur für Arkanisten interessant sind, zu erwerben gibt. Die Helden folgen der Straße und kommen an der Kaserne vorbei, in der relevante Verbrechen, Morde, Brände oder Aufstände gemeldet werden können. Am Ende der Straße gehen sie nicht links in Arbeiterviertel, sondern gehen rechts zurück in Richtung des Hybraneums. Die Helden entdecken das Badhaus und überlegen, ob es sinnvoll sein könnte, diesem bald auch einen Besuch abzustatten, um Informationen zu bekommen. Doch jetzt kehren sie erst einmal zurück, da sie mittags zum Festmahl bei den Emphausti eingeladen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Festmahl bei den Emphausti'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich zum Hybraneum und werden von den Wachen eingelassen. Auf dem Weg zur Eingangshallte kollidiert Henk fast mit einem bronzener Flugkörper, der neben ihm auf dem Boden aufprallt. Das bronzene Modell ist ein Flugautomat in Taubenform und wird anscheinend durch einen internen Mechanismus aus komprimierter Luft oder Wasserdampf angetrieben. Ein Adept kommt angerannt und ruft aufgeregt, dass schnell die Flugweite gemessen werden solle. Anscheinend handelt es sich um ein Experiment von Ingenieuren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Betrachten der großen Statuen fällt Henk auf, dass sich deren Arme und Köpfe im Gegensatz zu gestern in anderen Positionen befinden. Kurz danach beobachtet er im Augenwinkel, wie eine Statue gerade ihren Arm hebt. Iustus kommt hinzu und erklärt, dass die Statuen je nach Tageszeit ihre Arme bewegen und ihr Blick häufig der Sonne folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blauschild am Empfangsbereich weiß sofort, dass die Helden erwartet werden. Er holt dann den geretteten Magister Sar’leinn, der auch bei dem Essen dabei sein wird, und dieser informiert sie darüber, dass es seinem Adepten Connra bereits besser gehe und sie dessen Leben gerettet hätten. Auch ihm gehe es dank der guten Versorgung eines befreundeten Medikus wieder besser und er freue sich, dass er an dem Gastmahl teilnehmen dürfe. Der Magister führt die Helden dann zu dem Speisesaal.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img hybraneum sapos speisesaal.png|miniatur|rechts|Der Speisesaal des Hybraneums. Statuen: A - Magister Aethron Caelivor, B - Magister Acasthel, C - Emphaustus Edarano]]&lt;br /&gt;
Im Eingangsbereich des Gebäudes steht eine Statue und Magister Sar’leinn erzählt, dass dies Magister Aethron Caelivor aus Sapos sei. Er habe das erste arkane Visorium erfunden und es damit möglich gemacht, die allgegenwärtigen [[Phanische Ströme|Phanischen Ströme]] durch die Nutzung spezieller Kristalle sichtbar zu machen. Dazu nutzte er diese als Sichtfelder und aktivierte sie mithilfe von [[Essenzen#ETHER|Ether]]-betriebenen [[Orichalkum]]-Konstruktionen. Diese seien ein Wunderwerk der saposischen [[Ingenieurskunst]] und gelten ein erfinderisches Unikat, dass selbst die Arkanisten im [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum von Thyrna]] beeindruckt habe. So sei Sapos auch über die Grenzen von Barthavion hinaus bekannt geworden und habe unter den imperialen Arkanisten großes Ansehen erhalten. Dann erklärt Magister Sar’leinn noch, dass der Grund für diese Erfindung die schwarzen Jahre seien, denn viele Orte seien besudelt und die Mystiker der Orden einfach völlig überfordert gewesen. Caelivor habe deshalb nach einem Weg gesucht, schwarze Magie und versteckte Kreaturen der Unterwelt sichtbar zu machen, was ihm mit den seltenen Kristallen aus der Miene vor den Toren von Sapos auch gelungen sei. Damit habe er nach den Schwarzen Jahren vielen Menschen das Leben gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Speisesaal warten sechs Emphausti und drei Magister, die von Magister Sar’leinn vorgestellt werden: Manius Atilius Tenax, Aemphoros Calethon, Caelwyn Druveth, Iscador Nerthian, Thaelior Empharion, Maelthir Valcair, Lucandor, Calviro und Virethos. Die Emphausti tragen einfache, weiße Tunikas mit schlichten, blauen Togen, die mit feinen Orichalkum-Verzierungen  in Mäanderbändern besticktsind, und die Magister nur die einfache, weiße Tunikas. Die Helden bekommen einen Platz an der Tafel zugewiesen, ganz vorn bei den Emphausti. Vor dem Essen reinigt man sich die Hände an einem Waschbecken mit einer darauf sitzenden kupfernen Eule, die sich den Personen zuwendet, sobald das Wasser fließt. Als alle am Tisch sitzen, hält der oberste Emphaustus Manius Atilius Tenax seine Begrüßungsrede:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Seid gegrüßt, Abgesandte des Dracidor'' &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia und Iustus)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und bewährte Streiter wider die Finsternis.'' &amp;lt;small&amp;gt;(blickt in die ganze Runde)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Das Hybraneum erbittet Eure Nachsicht, da Eure Ankunft uns unvermittelt erreichte und es uns daher nicht vergönnt war, Euch sogleich mit jenen Ehren zu empfangen, die Eurem Rang und Euren Verdiensten zukommen. Doch ist es der feste Wille dieses Rates, das Versäumte nun in gebührender Weise zu vollziehen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''So heißen wir Euch willkommen im Namen des Rates der Emphausti und des Hybraneums von Sapos: Die Tochter des Aequus Octavia Ardera Oratrix Dracor, Gesandte des Kaisers; den Phylax Iustus Trebatius aus Thyrna; den Mystiker Kenjiro Asai und den Helden Henk Behringer.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Die anwesenden Emphausti neigen den Helden bei der Nennung ihrer Namen anerkennend das Haupt.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Es gereicht den Gelehrten des Blauen Berges zu hoher Ehre, Euch in diesen Hallen zu wissen. Groß ist der Dienst, den Ihr dieser Stadt und der Beständigkeit ihrer Wege erwiesen habt. Dass es Euch gelang, die abtrünnigen kratarischen Scharen des verstoßenen Königs Graltik Blutklinge von den Handelsstraßen zu vertreiben und die geraubten Güter Sapos’ zu restituieren, ist ein Werk der Wiederherstellung, das wir mit Dank und Anerkennung würdigen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wisset zudem, dass ein Kontingent der Blauwachen bereits das von Euch entdeckte Lager räumt; die ersten Wagen mit gesicherten Vorräten werden noch heute in der Stadt erwartet.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun aber erheben wir die Kelche auf Euer Wirken:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''„Dem Geiste das Wissen, dem Wissen die Freiheit!“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Alle Anwesenden stoßen auf die Helden an.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nehmt nun Platz an unserer Tafel und kostet die Gaben, die wir zu Eurer Ehre bereitet haben. Nach den Mühen Eurer Reise und den Auseinandersetzungen mit den Nemorern möge dieses Mahl Eure Kräfte erneuern.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wenn es danach Euer Wunsch ist, werden wir uns in der Ratshalle versammeln, um über den Grund Eurer Sendung nach Sapos und über Eure weiteren Absichten zu beraten. Doch für diesen Augenblick gebührt der Vorrang dem Gastmahl.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf das Wohl der Helden!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hintergrund erscheint nun ein Barde und spielt auf einer Hydraulis. Diese Wasserorgel nutzte das Prinzip der kommunizierenden Röhren und Wasserdruck, um einen konstanten Luftstrom für eine Reihe von Pfeifen zu erzeugen. Der Musiker bedient Tasten, die über ein Hebelwerk die Ventile zu den Pfeifen öffneten und singt einige thyrnische Lieder, um Octavia zu gefallen, so z.B. über die [[Geschichte des Thyrnischen Weltreiches#Der Gr%C3%BCndungsmythos: S%C3%BChne, Sieg und Auserw%C3%A4hlung|Gründungsgeschichte von Thyrna]], den [[Eturischer Drache|eturischen Drachen]] sowie über den [[Geschichte des Thyrnischen Weltreiches#Der Weg in den Abgrund: Intrigen und Bürgerkrieg (367 ThZ – 393 ThZ)|Aufstieg des ersten Kaisers Anorius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen ist sehr edel und teilweise auch exotisch, wie man es sonst nur in Thyrna kennt. Es gibt gebratenen Fasan, Rehfleisch sowie gegrillte Forellen aus den umliegenden Bergen von Sapos, Zitrusfrüchte aus Eturum, Feigen aus Dhagat, Granatäpfel aus Vahir und Gewürze aus Ishurak. Dazu gibt es thyrnischen Wein. Während des Essens fragt Emphaustus Aemphoros Calethon die Helden, ob sie schonmal in Sapos waren und wie es ihnen in der Stadt gefällt. Octavia erzählt von ihrem ersten Besuch in Sapos und ihrer Bekanntschaft mit dem Emphaustus Garra Nephit. Emphaustus Iscador Nerthian möchte wissen, ob das Gasthaus auch angemessen sei, worauf die Helden sich für die gute Unterbringung bedanken. Magister Calviro interessiert, ob die Thyrner Octavia und Iustus sich in der thyrnischen Atmosphäre der Stadt auch ein wenig Zuhause fühlen, was diese bestätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen wird noch stolz eine automatische Magd hineingerollt, wo sich die Emphausti ihre Weinkelche nachfüllen lassen. Der lebensgroße, humanoide Automat von absoluter Perfektion und Schönheit hält in der rechten Hand einen Weinkrug und, wenn ein Kelch in ihre freie linke Hand gestellt wird, senkt sich diese durch das Gewicht und die andere Hand schenkt Wein nach. Auf diese Weise wird die Zeit überbrückt, bis ein Nachtisch serviert wird: Gebäck mit Honig und Nüssen. Währenddessen lockert sich die Runde ein wenig auf und die Helden kommen auch einzeln mit den Arkanisten ins Gespräch.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Magister Lucandor fragt die Helden, ob es schon Neuigkeiten über [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] gebe und ob dieser schon wieder aufgetaucht sei. Man habe vor allem von seinem Verschwinden gehört und weniger von der Seereise der Helden, da die Nachricht von seinem mysteriösen Verschwinden ganz Barthavion in Aufruhr versetzt habe, so dass viele nach ihm suchten. Die Helden können ihm nichts neues erzählen und berichten ihm stattdessen von ihrer Seereise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Thaelior Empharion möchte wissen, ob bekannt ist, welchen dunklen Göttern der Kult genau huldige, und ob sie klar sei, dass es sich bei der unterstellten Macht des „[[Utukk'Xul]]“ eindeutig um einen sogenannten Demiurgen, einen Dämonenfürsten, handeln müsse, der aus dem verdorbenen Unterweltsreich, dass die Gelehrten [[Malgor]] nennen, stamme. Die Helden bestätigen ihm seine Schlussfolgerungen und der Emphaustus äußert seine Verwunderung darüber, dass der Name „Utukk'Xul“, aus dem Ishturischen stammend, lediglich so viel wie „böser Geist der Unterwelt“ bedeute, was für einen Demiurgen mit diesem Status ungewöhnlich sei. Daher interessiert ihn, ob er noch einen anderen Namen trage und ob sie ihn jemals gesehen hätten. Die Helden verneinen eine direkte Begegnung, verweisen aber auf den [[Bericht des Erlerig Darrow]], wo eine Begegnung geschildert wird. Hoch interessiert fragt er Kenji, ob sein Orden diesen Bericht vielleicht mit Sapos teilen würde, da dieser ihnen unbekannt sei, und Kenji verspricht ihm, sich dafür einzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Caelwyn Druveth möchte wissen, ob Magister Ipnosi tatsächlich die sogenannten Gesichtslosen gefunden habe. Als die Helden dies bestätigen, will er alles über [[L'yreh]] und dessen Bewohnern erfahren. Die Helden berichten ihm von den Xishari-Dämonen und den [[Loigg'Il]], welche Magister Ipnosi die Gesichtslosen nennt. Sie erzählen von dem Loigg’Il [[Schutuhx]], der den Magister nach Barthavion begleitete und bald nach Sapos überführt werden soll. Emphaustus Druveth ist fasziniert und will mehr über den Beweggrund ihrer Reise erfahren. Die Helden berichten ihm davon, wie sie Sabaoth Immortalis mit der Hilfe vom Geist des alten Elbenköniges Seregs in die Schwelle verbannt haben. Sie berichten von der Schließung des Nebelschlundes, wodurch die Überflutung der Küstenregionen verhindert wurde. Emphaustus Manius Atilius Tenax ist zu der Gruppe getreten und erkundigt sich nach Sabaoth Immortalis. Die Helden erzählen ihm, dass es sich bei ihm einst um den thyrnischen Magister Spurius Iunis gehandelt habe, und Tenax stellt fest, dass er mit diesem in der Jugend gemeinsam im großen Hybraneum in Thyrna studiert habe, bevor er nach Barthavion ausreiste. Er habe nie viel Kontakt zu ihm, erinnert sich aber, dass Spurius nicht unbedingt als Genie gefeiert wurde, sondern als gescheiterter Kosmonom galt. Tenax findet es tragisch, wenn sich Arkanisten, die ihrem Handwerk nicht gewachsen seien, mit schwarzer Magie einließen, um über diese verwerflichen Wege zu Macht zu gelangen, was leider ein altes Problem sei, was immer wieder auftauche. Dann betont er, dass so etwas in Sapos allerdings kein Problem darstelle, da hier strenge Kontrollen gelten und so alles unter Kontrolle sei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dann wendet sich Emphaustus Manius Atilius Tenax Kenji zu und fragt ihn, ob er auch in der Bibliothek des Aequus gewesen sei, als er noch jünger war. Als Keni dies bejaht, erwähnt Tenax, dass er sich nämlich an einen jungen Mann mit einem exotischen Aussehen erinnere. Außerdem habe er Phyrron gut gekannt und erkundigt sich, wie es diesem ergangen sei und ob er noch in der kleinen Einsiedelei lebe. Als Kenji ihm mitteilt, dass Pyrrhon vor einiger Zeit gestorben sei, drückt  Tenax seine Trauer über Pyrrhon Tod aus und gesteht Kenji, dass er ihn als einen ganz besonderern Mystiker seines Ordens erlebt habe. Pyrrhon sei so wissbegierig und immer auf der Suche nach Erkenntnis gewesen, dass er schon manchmal gedacht habe, dass er eigentlich eher ein Gelehrter als einen Diener der Götter sei. Dann erzählt Tenax, dass er selbst einmal ein langes Gespräch mit Pyrrhon geführt und dabei von dessen Herkunft als balmarischer Adeliger erfahren habe. Tenax zeigt sich erstaunt, dass sich hinter dem einzelgängerischen Außenseiter ein Mann von edlem Erbe verbarg, aber betont, dass man dies in den Gesprächen mit ihm stets gespürt habe, da er sehr wortgewandt war, wenn er sich dazu durchgerungen hatte, überhaupt mit jemanden zu reden. Dann fragt er Kenji, ob er ein gewöhnlicher Ishturi sei oder ob er sogar Ahnen aus Bhuma oder dem fernen und mysteriösen Kontinent Seryka besäße, und möchte wissen, was Kenji alles über seine Herkunft wisse und ob er sich in Eboria manchmal fremd fühle und sich nach seiner Heimat sehne. Als Kenji ihm mitteilt, das er eigentlich nichts über seine Herkunft wisse, weist ihn Tenax darauf hin, dass im Hybraneum auch ein Mädchen aus Seryka leben würde. Sie sei die Adoptivtochter des Magisters Pangenos und werd neben einem schwarzhäutigen Jungen aus Nigor in dem Vivarium für die Gelehrten des Hybraneums vorgezeigt, da viele solche seltenen und exotischen Menschen noch nie zu Gesicht bekommen hätten. Doch da das Vivarium leider nur für Gelehrte zugänglich sei, werde Kenji dort leider keinen Einlass erhalten, doch falls er Interesse daran habe, mehr über Seryka zu erfahren, könne er eine Nachricht an den Magister Pangenos schreiben, wobei dieser jedoch leider derzeit zu beschäftigt sei, da das Vivarium für den Winter vorbereitet werden müsse. Kenji bekommt eine Gänsehaut, als Tenax ihm von einer Serykanerin erzählt, die im Hybraneum lebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emphaustus Manius Atilius Tenax wendet sich an Octavia und spricht sie darauf an, dass sie das Geanische Echo habe. Er findet dies erstaunlich, da dieses hybranische Erbe in der thyrnischen Aristokratie seit den Bürgerkriegen doch fast als ausgelöscht gelte und seines Wissens der Tyrann Catilius der letzte gewesen sei, der mit seiner Macht des Sturmrufens eine echte geanische Macht besäße. Die anderen Geanisten, die wie Octavia als Mündel der Ordo Dracian leben, seien in den letzten Generationen immer seltener geworden und die letzten hätten eine so geringe magische Macht, dass sie diese kaum noch als bedrohlich wahrgenommen würden. Der letzte sei kaum noch fähig gewesen, mit seiner Magie bei den kaiserlichen Festen ein Feuer zu entzünden. Er ist deshalb erstaunt, dass ihre Gabe sich scheinbar so mächtig ausprägt habe, und fragt, ob dies vielleicht daran liegen könnte, dass sie in Barthavion fern der Zivilisation Thyrnas aufgewachsen sei. Er erinnert daran, dass Barthavion ein wildes und teilweise unerschlossenes Land sei und die Mächte der Natur hier in ihrer ursprünglichsten Kraft auftreten könnten, und spekuliert, ob diese Nähe zur Wildnis ihr Echo überhaupt erst erweckt habe und sich ihre Magie deshalb so stark ausdrücke. Octavia findet seine Theorie plausibel und Tenax gibt zu, dass es ihm etwas Unbehagen bereite, wenn er an die geanische Magie denke, und wenn sie keine Gesandte des Kaisers wäre, hätte er sie nicht so einfach in das Hybraneum gelassen. Da sie aber Iustus dabei und eine aristokratische Erziehung genossen habe, sei er in ihrem Fall jedoch ohne Bedenken und erachte sie nicht als Gefahr. Dann erwähnt er noch, dass es einen Magister Luthach unter ihnen gebe, der sich ganz der Erforschung des Geanischen Echos gewidmet habe. Dieser würde bestimmt begeistert sein, sie kennenzulernen, da er noch niemanden begegnet sei, in dem das geanische Erbe der Hybraner stecke. Jedoch sei er derzeit sehr beschäftigt und wenn sie ihn um ein Treffen bäte, könnte es dauern, bis er sie empfangen könne, denn er sei ein berühmter Medikus, der derzeit auch einige Patienten habe, die bei ihm stets Vorrang hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Tenax mit Octavia unterhält, schreibt Kenji einen kurzen Brief an Magister Pangenos und übergibt ihn dem Emphaustus mit der Bitte um Weiterleitung. Iustus redet währenddessen angeregt mit den Magistern und tauscht sich über viel Fachgerede aus. Er wirkt ganz in seinem Element und ist unter seinesgleichen wesentlich redseliger als unter normalen Leuten. Henk fühlt sich unter all den Gelehrten fehl am Platz und da diese Henk auch mehr oder weniger links liegen lassen, hat er die Gelegenheit, verschiedenste Gesprächsfetzen aufzuschnappen. Die meisten sind uninteressant, aber Henk kann zwei Stimmen hören, die scharf und leise miteinander flüstern. Es sind zwei Magister (Calviro und Virethos), die sich mit ihrem Wein in der Hand neben einer Säule vor der Statue von Magister Acasthel unterhalten. Um zu verstehen, was sie sagen, wills sich Henk unbemerkt nähern. Dazu verlässt er den Speisesaal in den Innenhof und schleicht von dort zu einer Tür, welche sich direkt neben den flüsternden Magistern befindet. Nun kann Henk folgende Wortfetzen belauschen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''...so schnell wie möglich wieder loswerden... ...sollen nichts mitbekommen... ...schlechteste Zeit... ...Nephit nichts sagen...''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Emphaustus spricht bei Nachfrage über Probleme in Sapos, weder die Hungersnot noch die Probleme auf den Straßen etc. scheinen für sie bedenklich zu sein. Die Emphausti vermittlen immer das Gefühl, dass sie die Stadt völlig unter Kontrolle hätten. Vorfälle gebe es auch keine besonderen und auf den Vorfall in dem Arbeiterviertel angesprochen beteuern alle, dass diese Probleme gelöst wurden. Es habe sich wohl ein Streit zwischen den Arbeitern um Löhne oder etwas anderes Banales gehandelt und es habe nichts mit Magie zu tun gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage nach Garra Nephit erfahren die Helden, dass dieser nicht auffindbar gewesen sei und sich vermutlich auf einer seiner kurzen Reisen in die Umgebung befinde. Manchmal reise er zu der Kristallmiene, um dort die beste Auslese von Kristallen für seine Arbeiten zu reservieren. Da er sehr wählerisch sei, bleibe er manchmal für ein paar Tage dort. Sie würden ihm eine Nachricht hinterlassen und er werde sich bei den Helden im Gasthaus melden, wenn er zurück sei.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Nachtisch bitte der Emphaustus die Helden nochmal in den Ratssaal in einen Besprechungsraum. Dort will er nun wissen, welche Bedrohung die Helden für Sapos sehen und bittet sie, ihm alle Details zu schildern. Die Helden berichten von der [[Notiz von Sabaoth Immortalis]], auf der Sapos als erstes Ziel des Kultes erwähnt wist. Tenax Schüler Virethos vermerkt alles und, als die Helden mit ihrer Schilderung fertig sind, bedankt sich Tenax höflich und beendet damit das Treffen. Er fragt die Helden, was sie nun vorhätten und ob sie noch in der Stadt bleiben würden oder ob sie zu einem anderen Ziel weitertreibe. Als sie erwähnen, noch in der Stadt bleiben zu wollen, wünscht Tenax ihnen auch noch einen guten Aufenthalt und bietet ihnen in den nächsten Tagen den Zugang zu der Bibliothek an. Er habe die Blauschilde informiert und die Helden würden nun hindurchgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden ihn um Zutritt für das gesamte Hybraneum bitten, verweist er darauf, dass sie keine Ausnahmen machen könnten und alle anderen Bereiche nur für Gelehrte zugänglich seien. Es stehe ihnen jedoch frei, sich wie alle angehenden Schüler einen Lehrer zu suchen und für einige Monate oder Jahre hierzubleiben, um zu studieren. Jedoch müssten sie sich dann geistig genauso beweisen, wie alle anderen Adepten. Wenn sie ansonsten Kontakt zu den Magistern suchen, müssten sie sich schriftlich an diese wenden dann warten, bis sie eine Antwort erhielten. Dann bedankt er sich für ihren Besuch und versichert, dass ihnen das Gasthaus bezahlt werde, solange sie in der Stadt seien, da dies noch zu der Belohnung für die geretteten Waren gehöre. Dann schickt er sie fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen das Hybraneum und Henk berichtet ihnen im Gasthaus von den Gesprächsfetzen, die er belauscht hat. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Episode 17: Garra Nephit === &lt;br /&gt;
'''11./12. Nemieon 721 [[ThZ]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erfahren von Kerrkas Ärger und Henk sucht mit Mellans Leibwächter Darag die Taverne im Arbeiterviertel auf, wo er die wahre Geschichte von Kerraks Besuch erfährt, drei ungewöhnliche Gäste bemerkt und Bruder Veldam vom Areteischen Orden trifft. Octavia und Kenji erfahren von Iustus Beobachtungen, sprechen mit Mellan und begegnen Lavanda. Die Helden suchen die Kristallmine auf, erhalten über Magister Sar’leinn Zutritt und sprechen mit Emphaustus Garra Nephit.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; Fortsetzung folgt ... &amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=L%C3%B6schungen&amp;diff=40116</id>
		<title>Löschungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=L%C3%B6schungen&amp;diff=40116"/>
				<updated>2026-04-19T07:27:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;LÖSCHUNGEN - Inhalte: &lt;br /&gt;
* 01. [[Löschungen#KIRCHE DER PASSIONEN|Kirche der Passionen]]&lt;br /&gt;
* 02. [[Löschungen#DIE VERKÜNDIGUNG DES BASELIAN|Die Verkündigung des Baselian]] &lt;br /&gt;
* 03. [[Löschungen#DER ALTE WEG|Der Alte Weg]]&lt;br /&gt;
* 04. [[Löschungen#TORIANS VÖLKERZUG|Torians Völkerzug]] &lt;br /&gt;
* 05. [[Löschungen#THERA|Thera]]&lt;br /&gt;
* 06. [[Löschungen#THERANER|Theraner]]&lt;br /&gt;
* 07. [[Löschungen#THERANISCHES IMPERIUM|Theraninsches Imperium]]&lt;br /&gt;
* 08. [[Löschungen#DRACHENPRIESTERINNEN|Drachenpriesterinnen]]&lt;br /&gt;
* 09. [[Löschungen#BUND_VON_UTUKK.27XUL|Bund von Utukk’Xul]]&lt;br /&gt;
* 10. [[Löschungen#BERICHT DES ERLERIG DARROW - TEIL 2|Bericht des Erlerig Darrow - Teil 2]]&lt;br /&gt;
* 11. [[Löschungen#ELEMENTE|Elemente]]&lt;br /&gt;
* 12. [[Löschungen#METALLUM ARCANAE|Metallum Arcanae]]&lt;br /&gt;
* 13. [[Löschungen#SPHÄRENWELT DER ELBEN|Sphärenwelt der Elben]]&lt;br /&gt;
* 14. [[Löschungen#KOSMISCHES PENTAKEL|Kosmisches Pentakel]]&lt;br /&gt;
* 15. [[Löschungen#PENTAKEL-LEHRE|Pentakel-Lehre]]&lt;br /&gt;
* 16. [[Löschungen#MAGIE 2.0 TESTVERSION|Magie 2.0 Testversion]]&lt;br /&gt;
* 17. [[Löschungen#PERSÖNLICHES FORSCHUNGSTAGEBUCH DES MAGUS ASTRORUM TREBIUS MOREUS|Persönliches Tagebuch des Magus Astrorum Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* 18. [[Löschungen#PLAGEN|Plagen]]&lt;br /&gt;
* xx. [[Löschungen#NÄCHSTES|Nächstes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''KIRCHE DER PASSIONEN''' =&lt;br /&gt;
[[Datei:Comhla2.png|400px|rechts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Astralraum.png|30px|left|link=Astralraum]] Die '''Kirche der Schutzgötter''' verbreitet die heiligen Lehren des Schutzgötterglaubens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehren der Kirche besitzen ihren Ursprung in der &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Verkündigung des Baselian|Geschichte des Propheten '''„Baselian“''']]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;. Dieser verkündete während der zweiten Plage ihre Gebote, welche dann von seinen Schülern im '''&amp;quot;[[Artefakte#Religi.C3.B6se_Schriften|Luach]]&amp;quot;''' aufgeschrieben und gedeutet wurden. Diese heilige Schriftensammlung religiöser Texte bildet die Grundlage der kirchlichen Lehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Schutzgötter gelten als '''„Gottheiten des höchsten Himmels“''' und bestehen aus '''„[[Alethon]]“''', der Gottheit des '''Rechtes''', '''„[[Hylea]]“''', der Gottheit des '''Trostes''', '''„[[Nemia]]“''', der Gottheit der '''Beständigkeit''' und '''„[[Thylor]]“''', der Gottheit des '''Schutzes'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schutzgötterglaube existiert nur in [[Barsaive]] und seine historischen Wurzeln liegen in der zweiten [[Plagen|Plage]]. Inzwischen besitzt die Kirche komplexe Organisationsstrukturen, verschiedenste Ämter und Institutionen, sowie ein große Anhängerschaft in allen freien Städten des Landes. Durch ihre stetig wachsende Beliebtheit bildet sie eine starke Konkurrenz zu den unabhängigen Götterkulten des &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[[Der Alte Weg|Alten Weges]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
== GESCHICHTE ==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Glaubens an die Schutzgötter reichen bis zu der zweiten Plage zurück, doch die Macht ihrer Kirche entfaltete sich erst nach der dritten Plage zu ihrer heute bekannten Form. Damit stellt der Passionsglaube eine in [[Barsaive]] noch recht junge Religion im Gegensatz zu den Götterkulten des [[Der Alte Weg|Alten Weges]] dar. &lt;br /&gt;
[[Datei:Baselian.png|250px|miniatur|links|Der Prophet Baselian]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkündigung der Schutzgötter während der zweiten Plage durch den Propheten Baselian ===&lt;br /&gt;
Der Glaube an die Schutzgötter geht auf die Geschichte um den Propheten &amp;quot;Baselian&amp;quot; zurück, der während der zweiten Plage nach einer Möglichkeit suchte, das Leid der Bevölkerung von [[Märkteburg|Valkenburg]] zu lindern und vor den Übeln der angreifenden [[Dämonen]] zu bewahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:MutterHylderid.png|200px|miniatur|rechts|&amp;quot;[[Mutter Hylderid]]&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Laut den heiligen Schriften der Kirche, dem sogenannten „Luach“, stieg Baselian dazu tief unter das Gebirge von [[Throal]] hinab, um die zwergische Hüterin [[Mutter Hylderid]] in ihrer Mysterienkammer aufzusuchen und um Hilfe für sein verzweifeltes Volk zu bitten. Dort angekommen erhielt er in dem ewigem Licht der Hüterin ein Vision, welche ihm die vier Götter des höchsten Himmels, [[Mynbruje]], [[Garlen]], [[Hesinde]] und [[Tystonius]] offenbarte. Diese ernannten sich zu den '''Schutzgötter ''' der [[Menschen#Die_Barsaver|Barthaver]] und teilten Baselian ihre heiligen Gebote mit, welche er in seiner Heimat verbreiten sollte, denn ihre Befolgung sei die einzige Rettung der Seelen vor der Verdammung während der herrschenden Dämonenplage. Baselian kehrte also zurück und vollbrachte mit Hilfe der Schutzgötter in Valkenburg ein großes Wunder, welches vielen Unschuldigen das Leben rettete. Danach fand er unter den Geretteten treue Schüler, welchen er von seiner Reise zu Mutter Hylderid erzählte und als ersten die heiligen Gebote der Schutzgötter verkündigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Schüler ernannten Baselian zu ihrem Propheten und schrieben seine heilige Geschichte und die Verkündigung der Gebote in dem „[[Artefakte#Religi.C3.B6se_Schriften|Luach]]“, dem heiligen Buche, nieder. Der Begriff Luach stammt aus der alten [[Menschen#Die_Balmarer|balmarischen]] Sprache und bedeutet so viel wie „'''Weisheit'''“. Noch während der zweiten Plage zogen die Schüler Baselians aus, um die Schrift im ganzen Land zu verbreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausführliche Version der heiligen Geschichte des Baselian ist in dem Hauptartikel &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Verkündigung des Baselian]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge und Errichtung des ersten Schutzgötterhauses in Märkteburg ===&lt;br /&gt;
Nachdem die zweite Plage vorüber war, besaßen die neuen Gottheiten bereits einige treue Anhänger, da ihnen durch den Glauben an die Schutzgötter die schweren Zeiten erleichtert worden waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gläubigen waren an ihrer Zahl noch sehr gering aber voller Hingabe an ihre Schutzgötter . Sie errichteten aus eigener Kraft und mit der Erlaubnis der Stadt das erste sogenannte &amp;quot;Schutzgötterhaus&amp;quot;, die sogenannte &amp;quot;Baselia&amp;quot; in [[Märkteburg|Valkenburg]], welches später das Zentrum ihrer zukünftigen Kirche werden sollte. Die Grundsteine dieses Heiligtums wurden dort gelegt, wo Baselian einst durch ein großes Wunder der Schutzgötter viele unschuldige Leben gerettet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit war der Schutzgötterglaube lediglich ein unbedeutender Kult, dessen Bekanntheit noch weit hinter dem Ansehen der Götter des [[Der Alte Weg|Alten Weges]] verblasste. Von dem Schutzgötterhaus in Märkteburg aus verkündeten die Schüler des Baselian, welcher selbst inzwischen dahingeschieden war, die Gebote der Schutzgötter  und fanden über die Zeit immer mehr Anhänger. Die Plage war zwar vorbei, doch vereinzelte Angriffe von [[Dämonen]] sind auch in den Zeiten zwischen den Dämonenherrschaften in [[Barsaive]] nicht ungewöhnlich. Dies zog immer wieder neue Gläubige an, welche sich von den Schutzgöttern Schutz vor den Übeln und die Rettung ihrer Seelen erhofften, doch blieben die Reihen der Anhänger weiterhin überschaubar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgötter als Hoffnungsträger während der dritten Plage ===&lt;br /&gt;
Als sich dann jedoch die Vorzeichen einer dritten [[Plagen|Plage]] ankündigten, erhielt die Verehrung der Schutzgötter einen großen Zulauf und zahlreiche Verzweifelte und Verängstigte setzen ihre Hoffnung in den neuen Glauben. Dies erwies sich für viele neue Anhänger auch als hilfreich, denn aus dieser Zeit wird von zahlreichen Wundern der Schutzgötter berichtet, welche von den Schülern des Baselian oder inbrünstig Glaubenden bewirkt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die dritte Plage überhandnahm und die Barsaver zur Flucht oder in unterirdische Verstecke der [[Zwerge]] zwang, errichteten die Anhänger des Schutzgötterglaubens überall im Land neue Schutzgötterhäuser für die neuen Gottheiten. Ihre Verehrung griff rasch um sich und machten die Schutzgötter allgemein bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als dann viele Menschen sich während des Höhepunktes der dritten Plage vor den [[Dämonen]] in unterirdischen Schutzkammern versteckten, war der Glaube an die Schutzgötter für sie der einzige Lichtblick in der Finsternis ihrer abgeschiedenen Zufluchten. Viele [[Menschen#Die_Barsaver|Barsaver]], die zum Teil über Jahre unter der Erde ausharren mussten, erhielten sich nur mit Gebeten an die Schutzgötter ihre Hoffnung und ihren Verstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausrufung zur Kirche der Schutzgötter nach der dritten Plage ===&lt;br /&gt;
Als die dritte [[Plagen|Plage]] endete, waren viele Gläubige unter den Überlebenden. Diese waren den Schutzgöttern unendlich dankbar dafür, dass sie ihnen durch die schwere Zeit geholfen hatten. Sie priesen sie deshalb in allen erdenklichen Weisen dafür, dass sie durch ihren Beistand das Ende der Dämonenherrschaft erleben und das Licht der Sonne wiedersehen durften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die freien Städte Barsaives wieder weitestgehend aufgebaut waren und das Leben in dem stark gebeutelten Land zurückkehrte, fand der Schutzgötterglaube einen stetigen Zulauf an neuen Gläubigen. Alle wollten in den Geboten der Schutzgötter unterrichtet werden und um den Ansturm zu bewältigen, bauten sie ihre [[Kirche_der_Passionen#Die_Passionsh.C3.A4user|Passionshäuser]], [[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|Ämter]] und Institutionen im ganzen Lande aus und riefen sich zu einer selbstständigen Kirche aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als offizieller Gründer der Kirche gilt der Prophet &amp;quot;Hironian&amp;quot;, welcher ein Schüler des Baselian war und während der dritten Plage selbst dafür bekannt wurde, ein großes Wunder erwirkt zu haben. Er war der erste Vorsteher der Kirche und führte die Hierarchien der Amtsträger, die Liturgie und das [[Kirche_der_Passionen#DAS_DOGMA|Dogma]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Folge der Kirchengründung entwickelten sich auch die [[Kirche_der_Passionen#Die_vier_Orden_der_Kirche_der_Passionen|Mönchsorden]], in denen die sogenannten „[[Kirche_der_Passionen#DAS_M.C3.96NCHTUM_.E2.80.93_DIE_QUESTOREN_UND_IHRE_ORDEN|Questoren]]“ nach religiöser Erleuchtung streben und in Klöstern leben und arbeiten. Diese entwickelten sich zu festen Institutionen im gesamten Land und ihre Vertreter sind für ihre Wohltätigkeit bekannt und werden auch bei Anhängern des [[Der Alte Weg|Alten Weges]] zumeist mit Respekt und Höflichkeit behandelt, auch wenn einige stille Konflikte zwischen den konkurrierenden, religiösen Strömungen in [[Barsaive|Barthavion]] herrschen.&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DAS DOGMA ==&lt;br /&gt;
Die Kirche der Schutzgötter besitzt unumstößliche Lehraussagen, für welche sie einen Anspruch auf göttliche Wahrheit erhebt. Dieser Umstand unterscheidet sie grundlegend von den Götterkulten des [[Der Alte Weg|Alten Weges]], dessen Mythen sehr [[Der_Alte_Weg#Freiheit_der_Mythen|vieldeutige und sogar widersprüchliche Interpretationen]] erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das „Luach“ als Grundlage der Lehren ===&lt;br /&gt;
Das „[[Artefakte#Religi.C3.B6se_Schriften|Luach]]“ beinhaltet die heiligen Schriften der Kirche der Schutzgötter und zählt zu den meistgelesenen Schriftwerken in [[Barsaive]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Luach.png|200px|links]]&lt;br /&gt;
Die Textsammlung wurde von den Schülern des Propheten &amp;quot;Baselian&amp;quot; über viele, lange Jahre aufgeschrieben, ergänzt und wird bis heute ständig erweitert. Über den Inhalt gebietet die [[Kirche_der_Passionen#Die_.E2.80.9EKurie_der_Vier.E2.80.9C|„Kurie der Vier“]] und entscheidet, welche Texte in den Kanon der heiligen Schriften aufgenommen werden und welche nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltlich gliedert sich das Buch der Schutzgötter  in zwei Hauptbücher: &lt;br /&gt;
* Der '''erste Teil''' besteht aus '''&amp;lt;big&amp;gt;„[[Die Verkündigung des Baselian]]“&amp;lt;/big&amp;gt;''' und beinhaltet die ausführliche Geschichte des Propheten Baselian, so wie seine Schüler sie nach dessen eigenen Worten verfasst haben sollen. Sie bildet die Basis der gesamten Religion und den Urtext der heiligen Schriften.&lt;br /&gt;
* Der '''zweite Teil''', die sogenannte '''&amp;lt;big&amp;gt;„Gesichter der Propheten“&amp;lt;/big&amp;gt;''', besteht aus vielen einzelnen theologischen Texten und Deutungen, die sich auf die Inhalte des ersten Buches beziehen, sowie Erweiterungen und Ergänzungen, welche über die Zeiten von der Kurie der Vier abgesegnet und dem heiligen Kanon hinzugefügt wurden. Ihre wichtigsten und bekanntesten Inhalte sind dabei die Lehren von den [[Kirche_der_Passionen#Die_Versuchungen_der_Erzd.C3.A4monen|„Versuchungen der Erzdämonen“]] und den [[Kirche_der_Passionen#Die_.E2.80.9EDrei_Stufen_des_Glaubens.E2.80.9C|„Drei Stufen des Glaubens“]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Utukk-Xul.jpg|250px|rechts|miniatur|Die Verdammung durch die Dämonen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Inhalte der Lehren der Kirche ===&lt;br /&gt;
Einige Inhalte der kirchlichen Lehren, welche aus dem zweiten Teil des Luach „Die Gesichter der Propheten“ abgeleitet wurden, entwickelten sich über die Zeiten zu den Wichtigsten und meist Verbreiteten. Die Deutung dieser Lehrsätze wird von der sogenannten Kurie der Vier überwacht und normiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verdammung durch die Dämonen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einhalt der kirchlichen Lehren soll den Gläubigen zuallererst dabei helfen, sich und seine Gemeinschaft vor der Verdammung durch Dämonen zu bewahren. Diese plagen und zerstören nämlich nicht nur Geist und Körper, sondern können auch die Seelen der Sterblichen nach deren Tod in ihre Gefilde ziehen, wo diese dann ewige Qualen erleiden müssen. Der Zutritt zum erlösenden Totenreich bleibt diesen armen Verdammten dann verwehrt und sie sind für immer von den Seelen ihrer Liebsten getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rettung durch Befolgung der Gebote ====&lt;br /&gt;
Neben der [[Kirche_der_Passionen#Beitritt_zur_Kirche_durch_das_.E2.80.9EGel.C3.B6bnis_der_Passionen.E2.80.9C|Taufe]] ist die strikte Einhaltung der [[Kirche_der_Passionen#Die_zw.C3.B6lf_heiligen_Gebote|Gebote der Schutzgötter ]] die Voraussetzung für das Erlangen ihrer Gunst und damit die Rettung der Seele vor der Verdammung durch die Mächte der [[Dämonen]]. Befolgt man als Gläubiger immer aufrichtig und ausnahmslos die heiligen Gebote der Schutzgötter , werden Körper, Geist und Seele von diesen stets umsorgt und geschützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Treue an die Gebote muss der Gläubige den Schutzgötter  durch seine Taten immer wieder aufs Neue beweisen. Nur wer es schafft, wahrhaftig nach den heiligen Geboten der Kirche zu leben, kann sich der Gunst des Schutzgötter  sicher sein. Die Amtsträger der Kirche und ihre heiligen Schriften sollen dabei den Gläubigen Hilfe und Anleitung bieten, um ihre Handlungen nach den Geboten der Schutzgötter  auszurichten und diese im Leben wirkkräftig umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die zwölf heiligen Gebote ===== &lt;br /&gt;
Die zwölf heiligen Gebote lauten:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Gebote &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Alethons'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;, der himmlischen Gottheit der &amp;lt;big&amp;gt;'''Gerechtigkeit'''&amp;lt;/big&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Das Gebot der '''Wahrheit'': '''„Suche stets nach den wahren Begebenheiten der Umstände, bevor du voreilige Urteile fällst!“''&lt;br /&gt;
* Das Gebot der '''Gerechtigkeit''': ''„Verursache kein unnötiges Leid und stelle dich gegen jene, die dieses verrichten!“''&lt;br /&gt;
* Das Gebot der '''Gnade''': ''„Ehre deine Feinde und ergründe ihre Absichten!“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Gebote der &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hylea'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;, der himmlischen Gottheit der &amp;lt;big&amp;gt;'''Güte'''&amp;lt;/big&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Das Gebot des '''Mitgefühls''': ''„Sorge dich stets um das Leid deines Nächsten!“''&lt;br /&gt;
* Das Gebot der '''Wohltätigkeit''': ''„Sei nützlich und trage zum Wohl deiner Nächsten bei!“''&lt;br /&gt;
* Das Gebot des '''Zusammenhaltes''': ''„Ehre die Familie, die Ehe und alle Gemeinschaften!“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Gebote der &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Nemia'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;, der himmlischen Gottheit der &amp;lt;big&amp;gt;'''Andacht'''&amp;lt;/big&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Das Gebot der '''Geduld''': ''„Nur Übung macht den Meister!“''&lt;br /&gt;
* Das Gebot der '''Sorgfalt''': ''„Nur mit Aufmerksamkeit und Genauigkeit erblickt man die Gänze!“'' &lt;br /&gt;
* Das Gebot der '''Erinnerung''': ''„Nur die Überlieferung bewahrt unser Wesen!“'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Gebote des &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Thylor'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;, der himmlischen Gottheit der &amp;lt;big&amp;gt;'''Ehre'''&amp;lt;/big&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Das Gebot der '''Bescheidenheit''': ''„Stelle niemals deinen eigenen Wert über den deines Nächsten!“''&lt;br /&gt;
* Das Gebot des '''Respektes''': ''„Nur wer gehorchen kann, ist auch fähig zu führen!“''&lt;br /&gt;
* Das Gebot der '''Edelmut''': ''„Helfe stets denen, die sich selbst nicht helfen können!“'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Versuchungen der Erzdämonen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Harkon.png|100px|links]]&lt;br /&gt;
In weiteren Schriften des zweiten Teiles des Luach, den sogenannten „Gesichtern der Propheten“, werden häufig die „Erzdämonen“ von dem Propheten &amp;quot;Olcir&amp;quot; erwähnt. Diese gelten als Erzfeinde der Schutzgötter  und direkte Gegenspieler der '''&amp;quot;Mächte des höchsten Himmels&amp;quot;'''. Sie sind bekannt als „[[Verijgorn]]“, „[[Laobis]]“, „[[Noxxuz]]“, und „[[Azeruel]]“ und gelten als '''Mächte des „tiefsten Abgrunds'''“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu den Geboten wurden bestimmte Versuchungen dieser Erzdämonen von den jüngeren Propheten erschaut, vor denen sich die Gläubigen besonders hüten sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Die zwölf dämonischen Versuchungen =====&lt;br /&gt;
Die zwölf dämonischen Versuchungen lauten:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Versuchungen des &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Verijgorn'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;, des Herren der &amp;lt;big&amp;gt;'''Lüge'''&amp;lt;/big&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Die Versuchung der '''Irrung''': ''„Hüte dich vor Täuschung, Trug und List!“''&lt;br /&gt;
* Die Versuchung des '''Unrechtes''': ''„Rede kein falsches Zeugnis über deinen Nächsten!“''&lt;br /&gt;
* Die Versuchung der '''Rache''': ''„Hüte dich vor Vergeltungsdrang und blinder Feindschaft!“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Versuchungen der &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Laobis'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;, der Herrin der &amp;lt;big&amp;gt;'''Selbstsucht'''&amp;lt;/big&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Die Versuchung der '''Selbstsucht''': ''„Hüte dich davor, dein eigener Mittelpunkt zu sein!“''&lt;br /&gt;
* Die Versuchung der '''Gier''': ''„Hüte dich vor den Begierden des Körpers und des Geistes!“''&lt;br /&gt;
* Die Versuchung der '''Zwietracht''': ''„Hüte dich vor Eifersucht, Rivalität und Neid!“'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Versuchungen des &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Noxxuz'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;, des Herren der &amp;lt;big&amp;gt;'''Gier'''&amp;lt;/big&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Die Versuchung des '''Wankelmutes''': ''„Hüte dich vor Unzuverlässigkeit, Unentschlossenheit und Faulheit!“''&lt;br /&gt;
* Die Versuchung der '''Zerstreuung''': ''„Hüte dich vor überflüssigen Ablenkungen und geistiger Trägheit!“'' &lt;br /&gt;
* Die Versuchung des '''Vergessens''': ''„Hüte dich vor Ignoranz, Gleichgültigkeit und Verachtung!“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Versuchungen des &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Azeruel'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;, des Herren der &amp;lt;big&amp;gt;'''Grausamkeit'''&amp;lt;/big&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Die Versuchung der '''Eitelkeit''': ''„Hüte dich vor Geltungssucht und falschem Stolz!“''&lt;br /&gt;
* Die Versuchung des '''Hochmutes''': ''„Überschätze dich nicht und missbrauche niemals deine Macht!“''&lt;br /&gt;
* Die Versuchung des '''Jähzornes''': ''„Hüte dich vor Tyrannei, Brutalität und der Verbreitung von Furcht!“''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Wirken von Wundern ====&lt;br /&gt;
Die Schutzgötter  können mächtige Wunder durch den Glauben ihrer Anhänger wirken und diese vor Schmerz, Wahn und Korruption durch [[Dämonen]] schützen. Ähnlich wie dem Propheten &amp;quot;Baselian&amp;quot; gelang es bereits einigen [[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|Priestern]], [[Kirche_der_Passionen#DAS_M.C3.96NCHTUM_.E2.80.93_DIE_QUESTOREN_UND_IHRE_ORDEN|Questoren]] oder Heiligen, erstaunliche göttliche Mächte zu erflehen und damit bedrohliche Situationen abzuwenden und die Leben vieler Unschuldiger zu retten. Die Gunst, Wunder zu wirken, soll diesen heiligen Männern und Frauen durch ihre inbrünstige Hingabe an die Schutzgötter  und die gewissenhafte Befolgung der [[Kirche_der_Passionen#DAS_DOGMA|Lehren der Kirche]] gewährt worden sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wunder im Passionsglauben ähneln den mystischen Fähigkeiten der Geweihten des [[Der Alte Weg|Alten Weges]] (siehe [[Mysterienkulte]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die „Drei Stufen des Glaubens“ ====&lt;br /&gt;
Die Gunst der Schutzgötter  erhält man nicht allein über den Beitritt zu ihrer Kirche oder das theoretische Wissen über die [[Kirche_der_Passionen#DAS_DOGMA|Lehren und Gebote]], sondern ihr Erlangen stellt eine nie endende Lebensaufgabe dar. Um dabei Orientierung zu bieten, wurden im zweiten Teiles des [[Artefakte#Religi.C3.B6se_Schriften|Luach]], den sogenannten „Gesichtern der Propheten“, die „Drei Stufen des Glaubens“ von dem Propheten &amp;quot;Doigion&amp;quot; aufgestellt, welche dem Gläubigen dabei helfen sollen, seinen Weg zu den Schutzgöttern zu finden. Diese leiten sich aus der &amp;lt;big&amp;gt;[[Die Verkündigung des Baselian|Geschichte des Propheten Baselian]]&amp;lt;/big&amp;gt; ab und beziehen sich auf die Antworten, welche er dem Wächter von [[Mutter Hylderid|Hylderids]] Kammer gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''erste Stufe''' ist die des &amp;lt;big&amp;gt;'''Retters'''&amp;lt;/big&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Er bezeichnet den Suchenden, der sich entweder für andere oder für sich selbst auf der Suche nach [[Mynbruje|Recht]], [[Garlen|Trost]], [[Hesinde|Beständigkeit]] oder [[Tystonius|Schutz]] befindet. Vielfach ist Not die Veranlassung, um zum Glauben zu finden und der Kirche der Schutzgötter beizutreten. In dieser Phase wird der Gläubige von der Gemeinschaft der Kirche aufgefangen und bei der Suche nach Rettung unterstützt, um sein Leid zu lindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''zweite Stufe''' ist die des &amp;lt;big&amp;gt;'''Geläuterten'''&amp;lt;/big&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Er bezeichnet den Lernenden, der bereits einen sicheren Zugang zu den Passionen gefunden hat und nun versucht, sein Leben in Wort und Tat nach ihren [[Kirche_der_Passionen#Die_zw.C3.B6lf_heiligen_Gebote|Geboten]] auszurichten. Dabei wird er in viele Situationen geraten, in denen die Umsetzung der göttlichen Gebote mit seinen Gewohnheiten und den Leidenschaften seines Herzens in Konflikt gerät. Er wird zu der Erkenntnis kommen, dass er sein gesamtes Leben überdenken und sein Handeln und seine Absichten im Sinne der Schutzgötter  von Grund auf neugestalten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''dritte Stufe''' ist die des &amp;lt;big&amp;gt;'''Dieners'''&amp;lt;/big&amp;gt;. &lt;br /&gt;
Die wenigen Gläubigen, welche diese Stufe erlangen, führen ein Leben im Einklang mit den Geboten der Schutzgötter . Sie sind fähig, die Bestimmung der Schutzgötter  zu vernehmen, und wissen, wie sie dieser Folge leisten müssen. Aber selbst die heiligsten Glaubensmänner arbeiten ihr Leben lang an ihrer Hingabe an die Schutzgötter , um die Stufe des Dieners zu erreichen, und nur von wenigen Auserwählten wird behauptet, dass sie dieses hohe Ziel jemals erlangt hätten. Dementsprechend symbolisiert diese letzte Stufe des Glaubens mehr ein Ideal, welches von allen Gläubigen angestrebt werden soll, aber letztendlich fast unmöglich zu erreichen bleibt. &lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VERHÄLTNIS ZU DEM ALTEN WEG ==&lt;br /&gt;
=== Konkurrenzverhältnis ===&lt;br /&gt;
Zu den Ursprüngen der Kirche und während der [[Plagen]] wurde der Passionsglaube auch von den Anhängern des Alten Weges vielfach freudig begrüßt, da dieser sich als sehr mächtig im Kampf gegen die [[Dämonen]] erwies. Die freien Kulte der alten [[Götter]] sind nicht exklusiv und erlauben ihren Anhängern ein Vielzahl von Göttern zu verehren, weshalb sie auch mit den neuen Schutzgötter  vorerst kein Problem besaßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kirche nach der dritten Plage jedoch gegründet wurde und eine [[Kirche_der_Passionen#DAS_DOGMA|dogmatische Lehre]] aufstellte, eine Priesterschaft als [[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|religiöse Autoritäten]] einführte, sowie die Forderung nach dem Ablegen eines [[Kirche_der_Passionen#Beitritt_zur_Kirche_durch_das_.E2.80.9EGel.C3.B6bnis_der_Passionen.E2.80.9C|Taufbekenntnisses]] forderte, um in ihre Glaubensgemeinschaft aufgenommen zu werden, regte sich der erste Widerwille unter den freigeistigen Traditionalisten des Alten Pfades. Besonders die Anhänger des [[Lochost]], dem Gott der Freiheit, konnten sich nur schwer mit einer neuen Religion anfreunden, welche versuchte, die göttlichen Wahrheiten in Fesseln zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem befinden sich die beiden religiösen Strömungen in einem stetigen Konkurrenzverhältnis, wobei sie versuchen, dem anderen so tolerant und wohlwollend wie möglich gegenüber zu erscheinen, um den Frieden in Barsaive zu wahren. Da sowohl der Alte Weg als auch die Kirche der Schutzgötter  inzwischen wichtige Funktionen in den Gesellschaften des Landes besitzen, versucht man sich trotz der Differenzen miteinander zu arrangieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist die Kirche der Schutzgötter  inzwischen zu einer Bedrohung für den Alten Weg geworden, da sie einen immer größeren Zulauf besitzt und mittlerweile jeder dritte [[Menschen#Die_Barsaver|Barsaver]] ihrer Glaubensgemeinschaft beigetreten ist. Dies hat dazu geführt, dass den alten Kulten und ihrem jahrhundertealtem Brauchtum immer weniger Aufmerksamkeit geschenkt wird und der alte Glaube nun nach und nach in Vergessenheit gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik am Alten Weg ===&lt;br /&gt;
Neben dem Konkurrenzverhältnis hat auch die Kritik der Kirche an dem [[Der Alte Weg|Alten Weg]] immerwährend für unterschwellige Spannungen gesorgt. Dabei beanstanden die Vertreter der Kirche im Kern, dass der Alte Weg die Menschen nicht durch religiöse Lehren dazu anhält, sich um die mögliche Verdammung ihrer Seelen durch die Mächte der [[Dämonen]] zu sorgen, und ihre Anhänger sogar durch das Treiben in ihren [[Der_Alte_Weg#DIE_MEISTVEREHRTEN_G.C3.96TTER|freizügigen Kulten]] zu dämonischen Handlungen verführt und anstiftet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis jetzt hat die Kritik der Kirche der Schutzgötter noch keine offiziellen Konsequenzen für die alten Kulten nach sich gezogen, aber der Einfluss des Passionsglaubens auf die Bevölkerung Barsaives nimmt stetig zu und viele Gläubige verlangen angesichts der aufziehenden nächsten Plage und der Bedrohung durch den [[Bund von Utukk'Xul]] von ihrer Kirche, konsequentere Wege einzuschlagen, um ihre [[Kirche_der_Passionen#Die_zw.C3.B6lf_heiligen_Gebote|Gebote]] und deren Einhaltung in der gesamten Bevölkerung durchzusetzen. Schließlich betrachtet die Kirche ihre Lehre als einzige Rettung vor den Übeln der Dämonen und jeder Barsaver, der sich nicht den Worten der Schutzgötter unterwirft, trägt laut ihren Lehren dazu bei, den Dämonen mehr Macht über die Welt und die Seelen der Sterblichen zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gegner des Bardentums ====&lt;br /&gt;
Besonders steht das [[Der_Alte_Weg#DAS_BARDENTUM|Bardentum]] des [[Der Alte Weg|Alten Weges]] in der Kritik der Kirche der Schutzgötter. Da die unzähligen Götter- und Heldensagen der Barden weder eine absichtliche Moral noch eine offensichtliche Lehre enthalten, werfen sie den beliebten Sängern vor, dass die Freiheit ihrer Geschichten die Menschen zu sittlicher Verwahrlosung und einem [[Kirche_der_Passionen#Kritik_am_Alten_Weg|Leben entgegen den Geboten der Schutzgötter]] anstifte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Tatsache, dass mit dem Bardentum des Alten Weges eine ausgeprägte Festkultur in den Gasthäusern und häufig auch der ausgiebige Konsum von Genussmitteln oder mancherorts sogar die Prostitution einhergeht, wird von der Kirche der Schutzgötter als sehr bedenklich für die moralische Reinheit der Bevölkerung erachtet. Die Kirche stellte deshalb in Märkteburg bereits mehrmals den Antrag, die Gasthäuser und ihr Publikum durch Sittengesetze zu beschränken und bestimmte als unzüchtig empfundene Geschichten der Barden verbieten zu lassen. Da die [[Der_Alte_Weg#Die_Ber.C3.BChmtheit_der_Barden|Popularität der Barden]] jedoch bis heute ungebrochen ist und ihre regelmäßigen Auftritte für viele Barsaver eine wichtige Tradition darstellen, blieben alle Gesuche der Kirche bis jetzt erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gegner des Opferkultes ====&lt;br /&gt;
Auch der im Mittelpunkt der alten Kulte stehende [[Der_Alte_Weg#Die_G.C3.B6tterfeste|Opferkult]] wird von der Kirche der Schutzgötter als barbarischer und veralteter Brauch abgelehnt. Diese Kritik gilt weniger dem Akt des Opferns selbst, sondern stellt sich damit vor allem gegen die mit den Opferfesten verbundenen und vielfach sehr ausschweifenden Gelage und Festmähler, welche den Mittelpunkt der Götterfeste des Alten Weges bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Infragestellung der alten Gottheiten ====&lt;br /&gt;
In der Kritik der Kirche stehen auch einige [[Der_Alte_Weg#DIE_MEISTVEREHRTEN_G.C3.96TTER|Götter des Alten Weges]], deren Wesensart angeblich eine auffällige Verwandtschaft zu dämonischen Eigenschaften besitzen soll. So wird [[Phex]], welcher beim Alten Weg als Gott der Reisenden, aber auch der List bekannt ist, von der Kirche als dämonisches Wesen betrachtet, was sich nach kirchlicher Auffassung dadurch beweise, dass sich in seinem Kult vor allem [[Order of the black Fox|reuelose Verbrecher und skrupellose Diebe]] versammeln würden. Auch die Anhänger des [[Lochost]] geraten immer wieder mit der Kirche der Schutzgötter in Konflikt, da diese die Barsaver dazu aufrufen, sich gegen die strenge Moral der Kirche zu stellen und an die alten barsavischen Werte von Freiheit und Unabhängigkeit zu erinnern versuchen. Ebenso wird dem Kult des Handelsgottes [[Chorollis]] vorgeworfen, die Menschen des Alten Pfades zur Verschwendungssucht und Gier zu verführen, und den Kulten der Liebesgöttin [[Astenda]], dass sie zu Begierden und [[Kirche_der_Passionen#Regeln_der_Lebensf.C3.BChrung|Versuchungen des Fleisches]] anregen, welche zu Ehebruch und der Zerstörung der Gemeinschaften führe. &lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ÖFFENTLICHE DARSTELLUNG ==&lt;br /&gt;
Da die Kirche inzwischen einen großen Einflussbereich in [[Barsaive]] genießt, eine vielzählige Anhängerschaft besitzt und sich auch der [[Kirche_der_Passionen#Missionierung|Missionierung]] widmet, legt sie zumindest in den großen Städten einen gewissen Wert auf eine gelungene Außenwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die heiligen Messen ===&lt;br /&gt;
Zu den wichtigsten Veranstaltungen der Kirche zählen ihre zahlreichen „Heiligen Messen“, welche von den [[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|„Priestern der Vier“]], dem Klerus der Kirche geleitet werden. Dort predigen sie die [[Kirche_der_Passionen#DAS_DOGMA|Lehren der Kirche]] und sprechen die Segen über ihre [[Kirche_der_Passionen#DIE_ANH.C3.84NGERSCHAFT|Anhänger]]. Diese religiösen Versammlungen können in den Städten in großem und würdevollem Rahmen stattfinden oder bei kleinen Glaubensgemeinden auch bescheiden und in geringer Teilnehmeranzahl gefeiert werden. Um an den Heiligen Messen teilzunehmen, erwartet man für gewöhnlich die Mitgliedschaft in der Kirche der Schutzgötter durch die [[Kirche_der_Passionen#Beitritt_zur_Kirche_durch_das_.E2.80.9EGel.C3.B6bnis_der_Passionen.E2.80.9C|heilige Taufe]]. Diese Veranstaltungen sind also exklusiv und den Anhängern der Kirche vorbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal veranstalten die Priester aber auch öffentliche Predigten, zu denen auch [[Der Alte Weg|Andersgläubige]] eingeladen werden. Diese dienen der Missionierung und der öffentlichen Präsentation. Bei diesen Anlässen verteilen sie auch Segen für Außenstehende und feiern mit diesen zusammen ihre Feste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Passionshäuser ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Passionshaus.png|200px|rechts]]&lt;br /&gt;
Seit dem Ende der dritten [[Plagen|Plage]] haben sich die schlichten, tempelartigen Versammlungsstätten der Kirche, die sogenannten „Passionshäuser“ überall in Barsaive ausgebereitet. Diese Anlagen können in den großen Städten aufwendig ausgebaut sein und auch der Präsentation dienen, andere, auf dem Land, sind unscheinbar und bescheiden, da sie lediglich als Versammlungsorte für die &amp;quot;Heilige Messe&amp;quot; der ansässigen Gemeinden dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Passionshäusern gemein ist häufig ein aufragendes Bauelement (für gewöhnlich ein Turm), welches symbolisch zum Himmel und damit zur Heimat der Schutzgötter hinaufweist. Außerdem besitzen die Passionshäuser im Gegensatz zu den [[Der_Alte_Weg#Tempel|Tempeln der Götter]] des Alten Weges zumeist kaum Schmuck und Zierwerk, und selbst die größten und berühmtesten Passionshäuser haben sich ihre schlichte Bescheidenheit weitestgehend bewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Passionshäuser sind immer '''allen Schutzgötter gleichzeitig geweiht''' und es gibt kein Passionshaus des Mynbruje, der Garlen, usw. Da die vier Schutzgötter eine Einheit symbolisieren, werden sie auch nicht bei ihrer Verehrung auseinandergerissen, sondern werden in den Passionshäusern immer als verbundene Gruppe verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Passionshaus wird von einem [[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|Kleriker]], einem sogenannten „Priester der Vier“ geleitet und verwaltet. Dieser kümmert sich auch um die Pflege des Passionshauses und veranstaltet dort die Heiligen Messen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste und wichtigste Passionshaus, die sogenannte „Baselia“, befindet sich in [[Märkteburg]] und wurde noch vor der Gründung der Kirche an dem Ort errichtet, wo der Prophet &amp;quot;Baselian&amp;quot; einst sein großes Wunder gewirkt haben soll. In den Hallen der Baselia tagt die [[Kirche_der_Passionen#Die_.E2.80.9EKurie_der_Vier.E2.80.9C|„Kurie der Vier“]] und das Kirchenoberhaupt, der sogenannte „[[Kirche_der_Passionen#Der_.E2.80.9EHiron.E2.80.9C_.E2.80.93_Das_Oberhaupt_der_Kirche|Hiron]]“ hat in diesem alten Heiligtum seinen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Comhla ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Comhla schlicht.png|200px|miniatur|links|Das Comhla]]&lt;br /&gt;
Das Hauptsinnzeichen der Kirche der Schutzgötter bildet das sogenannte „Comhla“. Es wird durch vier Kreise gebildet, die durch zwei sich kreuzende Striche miteinander verbunden sind. Das Comhla (alt-balmarisch für „zusammen“) symbolisiert die '''Einheit der Schutzgötter''' und die '''Mächte des höchsten Himmels'''. Jeder Kreis steht dabei stellvertretend für eine der vier Schutzgötter, welche sich durch das Kreuz zu einem Ganzen verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor der Gründung der Kirche war das Comhla bekannt und wurde als Erkennungszeichen von den Schülern des Propheten Baselian genutzt. Große Bekanntheit erlangte es dann durch den Kirchengründer &amp;quot;Hironian&amp;quot;, welcher das Comhla als Hauptsymbol für die Kirche der Schutzgötter einführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Priester der Vier besitzt als Erkennungsmerkmal einen Stab, welcher mit dem Comhla geschmückt ist. Auch auf den Roben der Priester und Trachten der Questoren findet es häufige Verwendung und schmückt alle Passionshäuser. Viele Gläubige trage das Comhla auch als Amulett-Anhänger immer bei sich, da dieses heilige Zeichen vor den Übeln der [[Dämonen]] schützen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Finanzierung ===&lt;br /&gt;
Die Kirche erhebt von ihren Mitgliedern keine Kirchensteuern und finanziert sich ausschließlich über Spenden. Deshalb ist sie vor allem auf das Wohlwollen der Herrschenden angewiesen, da sie ihr stetiges Wachstum vorrangig den finanziellen Zuwendungen der Eliten verdankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die [[Kirche_der_Passionen#Die_zw.C3.B6lf_heiligen_Gebote|Gebote der Schutzgötter]] Bescheidenheit verlangen, sind die meisten Passionshäuser schlicht gehalten und benötigen im Gegensatz zu dem Prunk der Tempel des [[Der Alte Weg|Alten Weges]] nur wenig finanziellen Aufwand. Auch der kostspielige [[Der_Alte_Weg#Die_G.C3.B6tterfeste|Opferkult]] und die dazugehörigen Gelage an den Festtagen werden von der Kirche abgelehnt. Das Priester- und Mönchtum pflegt weitestgehend einen [[Kirche_der_Passionen#Regeln_der_Lebensf.C3.BChrung_2|asketischen Lebensstil]] und die Kirche versucht ihre materiellen Ansprüche so gering wie möglich zu halten.&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DIE ANHÄNGERSCHAFT ==&lt;br /&gt;
Die Anhängerschaft stellt die '''Gesamtheit der getauften Mitglieder''' der Kirche der Schutzgötter dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beitritt zur Kirche durch das „Gelöbnis der Schutzgötter“ ===&lt;br /&gt;
Um Teil der Kirche und der offiziellen Glaubensgemeinschaft der Schutzgötter zu werden, leisten die neuen Mitglieder als offizielle Eingliederung ein Gelöbnis vor einem beliebigen, geweihten [[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|„Priester der Vier“]]. Nach dem Sprechen dieses Glaubensbekenntnisses spricht der Amtsträger einen Segen über das neue Mitglied und tauft es mit dem „'''heiligem Wasser der Schutzgötter'''“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich findet das Gelöbnis im Rahmen einer Feierlichkeit statt, bei welcher das frisch getaufte Kirchenmitglied anschließend von seiner neuen Gemeinschaft in ihren Reihen willkommen geheißen wird. In Ausnahmefällen kann es aber auch durch den Priester allein und jeder Zeit und an jedem Ort durchgeführt werden. Für gewöhnlich hat jeder Vertreter der Vier stets Zugang zu dem heiligen Wasser der Schutzgötter und auf Wanderungen trägt jeder ein Fläschchen für Nottaufen davon bei sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzige Voraussetzung für den Beitritt zur Kirche ist nur das '''Erreichen des sprachfähigen Alters''', denn das Gelöbnis muss auswendig gelernt und eigenständig vorgetragen werden. Dies muss aus '''freiem Willen''' geschehen und niemand darf dazu gezwungen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das „Gelöbnis der Schutzgötter“ ====&lt;br /&gt;
Das sogenannte „Gelöbnis der Schutzgötter“ wurde von dem Propheten &amp;quot;Creidin&amp;quot;, einem Schüler des &amp;quot;Baselian&amp;quot;, eingeführt. Sein Ablauf ist jedem Priester der Vier bekannt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das zukünftige Mitglied kniet sich vor den Priester der Vier, wonach dieser seine Hand auf dessen Haupt legt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Priester der Vier spricht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;lt;big&amp;gt;„Im Namen der '''Schutzgötter''', den Mächten des '''höchsten Himmels''' und den Göttern des '''edlen Gebots''', frage ich dich: Warum kniest du heute vor mir?“&amp;lt;/big&amp;gt;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gelobende antwortet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''&amp;lt;big&amp;gt;„Ich will mich den '''Geboten der Schutzgötter''', den Mächten des '''höchsten Himmels''' und des '''edlen Gebots''' aus freiem Willen und voller Hingabe unterwerfen, damit meine Seele nicht der '''Verdammnis der Dämonen''' anheimfalle!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dazu gelobe ich als erstes meine Treue an die Gebote der &amp;lt;big&amp;gt;Wahrheit&amp;lt;/big&amp;gt;, der &amp;lt;big&amp;gt;Gerechtigkeit&amp;lt;/big&amp;gt; und der &amp;lt;big&amp;gt;Gnade&amp;lt;/big&amp;gt;, welche &amp;lt;big&amp;gt;'''&amp;quot;Mynbruje&amp;quot;'''&amp;lt;/big&amp;gt;, die heilige Passion des &amp;lt;big&amp;gt;Rechtes&amp;lt;/big&amp;gt;, dem Propheten Baselian verkündet hat.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Als zweites gelobe ich meine Treue an die Gebote des &amp;lt;big&amp;gt;Mitgefühls&amp;lt;/big&amp;gt;, der &amp;lt;big&amp;gt;Wohltätigkeit&amp;lt;/big&amp;gt; und des &amp;lt;big&amp;gt;Zusammenhaltes&amp;lt;/big&amp;gt;, welche &amp;lt;big&amp;gt;'''&amp;quot;Garlen&amp;quot;'''&amp;lt;/big&amp;gt;, die heilige Passion des &amp;lt;big&amp;gt;Trostes&amp;lt;/big&amp;gt;, dem Propheten Baselian verkündet hat.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Als drittes gelobe ich meine Treue an die Gebote der &amp;lt;big&amp;gt;Geduld&amp;lt;/big&amp;gt;, der &amp;lt;big&amp;gt;Sorgfalt&amp;lt;/big&amp;gt; und der &amp;lt;big&amp;gt;Erinnerung&amp;lt;/big&amp;gt;, welche &amp;lt;big&amp;gt;'''&amp;quot;Hesinde&amp;quot;'''&amp;lt;/big&amp;gt;, die heilige Passion der &amp;lt;big&amp;gt;Beständigkeit&amp;lt;/big&amp;gt;, dem Propheten Baselian verkündet hat.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Als viertes gelobe ich meine Treue an die Gebote der &amp;lt;big&amp;gt;Bescheidenheit&amp;lt;/big&amp;gt;, des &amp;lt;big&amp;gt;Respektes&amp;lt;/big&amp;gt; und des &amp;lt;big&amp;gt;Edelmutes&amp;lt;/big&amp;gt;, welche &amp;lt;big&amp;gt;'''&amp;quot;Tystonius&amp;quot;'''&amp;lt;/big&amp;gt;, die heilige Passion des &amp;lt;big&amp;gt;Schutzes&amp;lt;/big&amp;gt;, dem Propheten Baselian verkündet hat.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich will keine anderen Götter höher erachten als die himmlischen Vier und ihre heiligen Gebote stets ehren!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Außerdem will ich den '''Gesichtern der Propheten''' folgen und entsage den '''Versuchungen der Erzdämonen''', um die '''Stufen des Glaubens''' zu erklimmen!“''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Priester der Vier spricht anschließend seinen Taufsegen übern das neue Mitglied der Kirche.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile durch den Beitritt ===&lt;br /&gt;
Durch dieses Gelöbnis als Ausdruck der Hingabe an die Kirche soll die Beziehung zu den Schutzgötter vertieft und die Seele des neuen Kirchenmitglieds gereinigt und durch den Segen der Schutzgötter vor den Übeln der Dämonen geschützt werden. Nach dem Beitritt helfen sich die Angehörigen der Gemeinschaft der Kirche dabei, die [[Kirche_der_Passionen#Die_zw.C3.B6lf_heiligen_Gebote|Gebote der Schutzgötter]] einzuhalten, und ermahnen sich gegenseitig dazu, stets nach diesen zu leben. Auch den [[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|Amtsträgern der Kirche]] kann man sich mit seinen Glaubensfragen jeder Zeit anvertrauen und sie helfen dabei, die Lehren der Kirche zu verstehen und die Gebote der Schutzgötter angemessen zu leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem erhält ein Mitglied der Kirche Zugang zu den häufig stattfindenden „[[Kirche_der_Passionen#Die_heiligen_Messen|Heiligen Messen]]“ in den „[[Kirche_der_Passionen#Die_Passionsh.C3.A4user|Passionshäusern]]“. Diese finden im Gegensatz zu den öffentlichen Predigten der Kirche, die auch ungetauften Zuhörern zugänglich sind, nur im ausschließlichem Kreis der Kirchenmitglieder statt und dienen neben der Andacht auch der Begegnung und dem Austausch der Glaubensgemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kein vollständiges Verbot anderer Gottheiten ===&lt;br /&gt;
Der Beitritt zur Kirche der Schutzgötter bedeutet nicht, dass man mit dem Alten Weg oder anderen Götterwelten vollständig brechen muss. Es bleibt theoretisch jedem selbst überlassen, ob er weiterhin ein anderes [[Der_Alte_Weg#DAS_BRAUCHTUM|Brauchtum]] pflegen oder nebenher auch [[Der_Alte_Weg#DIE_MEISTVEREHRTEN_G.C3.96TTER|anderen Gottheiten]] huldigen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wird vom [[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|Klerus]] und strengen Mitgliedern der Kirche der Schutzgötter zwar nicht gerne gesehen aber weitestgehend toleriert, da der [[Der Alte Weg|Alte Weg]] die Traditionen [[Barsaive|Barsaives]] verkörpert. Wichtig ist aber für alle Kirchenmitglieder, ihr persönliches Handeln stets nach den [[Kirche_der_Passionen#Die_zw.C3.B6lf_heiligen_Gebote|Geboten der Schutzgötter]] auszurichten und '''keine anderen Götter über die vier Schutzgötter zu erheben'''. So dürfen die traditionellen Gottheiten des alten Wegs eine Art Nebenrolle im Leben der Passionsgläubigen spielen, auch wenn sie durch die Kirche der Schutzgötter keine Verehrung erhalten und von dessen &amp;quot;[[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|Priesterschaft der Vier]]&amp;quot; häufig skeptisch betrachtet und ihre Kulte sogar moralisch in Frage gestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(siehe „[[Kirche_der_Passionen#VERH.C3.84LTNIS_ZU_DEM_ALTEN_WEG|Verhältnis zu dem Alten Weg]]“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Missionierung ===&lt;br /&gt;
Die Kirche der Schutzgötter verbreitet ihre Lehren aktiv, da sie deren kollektive Umsetzung in Barsaive als die einzige Rettung vor den Übeln der [[Dämonen]] erachtet. Dabei glaubt sie sich vielfach dazu berufen, Andersgläubige von der [[Kirche_der_Passionen#DAS_DOGMA|Wahrheit ihrer Lehren]] zu überzeugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mission der Kirche geschieht vorwiegend als Werbung, etwa in Form von öffentlichen Predigten oder der Verbreitung des „[[Artefakte#Religi.C3.B6se_Schriften|Luach]]“. Druck, Einschüchterung oder sogar Gewalt sind keine zulässigen Arten der Missionierung, da Freiwilligkeit und inbrünstige Hingabe erstens die Voraussetzungen zum Beitritt der Kirche darstellen und zweitens die Verbreitung von Furcht gegen die Gebote der Kirche verstößt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Missionierung ist das [[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|Priestertum]] zuständig, welche im Gegensatz zu den „[[Kirche_der_Passionen#DAS_M.C3.96NCHTUM_.E2.80.93_DIE_QUESTOREN_UND_IHRE_ORDEN|Questoren]]“ dafür verantwortlich sind, die Lehren der Kirche zu verkünden und neue Anhänger zu gewinnen. Die „Priester der Vier“ ziehen zu diesem Zweck häufig durch Barsaive und versuchen, ihre Lehren auch bis in die entlegensten Dörfer des Landes zu verbreiten, wo bis heute fast ausschließlich Anhänger des Alten Weges zu finden sind. In den Städten besitzt die Kirche bekannte und große „[[Kirche_der_Passionen#Die_Passionsh.C3.A4user|Passionshäuser]]“, welche durch Spenden finanziert werden. Diese dienen der Repräsentation und locken viele Andersgläubige in ihre öffentlichen Predigten, welche von den Priestern der Vier abgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbannung aus der Kirche ===&lt;br /&gt;
Wird triftig nachgewiesen, dass ein Mitglied der Kirche reuelos gegen deren Lehren und Gebote verstoßen oder seiner Glaubensgemeinschaft geschadet hat, kann dies zum Ausschluss aus der Gemeinschaft der Kirche führen. Für gewöhnlich wird diese Verbannung in Form eines speziellen Rituals durch einen [[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|Kleriker]] der Kirche durchgeführt. Weltliche Bestrafungen oder Verfolgungen werden dabei jedoch nicht von der Kirche vorgenommen, denn die geltenden Gesetze liegen allein in den Händen der herrschenden Eliten. Die Verbannung ist deshalb die einzige Bestrafung, welche die Kirche durchführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Ausgeschlossenen bedeutet dieser Akt, dass seine Seele fortan nicht mehr unter dem Schutz der Schutzgötter steht und im schlimmsten Fall der [[Kirche_der_Passionen#Verdammung_durch_die_D.C3.A4monen|Verdammung durch die Dämonen]] ausgeliefert ist. Außerdem ist er nicht mehr im Kreise seiner ehemaligen Glaubensgemeinschaft willkommen und wird von den „[[Kirche_der_Passionen#Die_heiligen_Messen|Heiligen Messen]]“ ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DER KLERUS – DIE PRIESTERSCHAFT DER VIER ==&lt;br /&gt;
Den Klerus, also die Gesamtheit der geistlichen Amtsträger in der Kirche der Schutzgötter, wird durch die sogenannte „'''Priesterschaft der Vier'''“ gebildet. Ihre Ämter sind der „'''Einheit der vier Schutzgötter'''“ geweiht und sie verwalten den Kultus sowie die Lehre der Kirche. Sie sind auch die Prediger und verkünden die [[Kirche_der_Passionen#DAS_DOGMA|kirchlichen Lehren]] in „[[Kirche_der_Passionen#Die_heiligen_Messen|Heiligen Messen]]“ und vollziehen Segnungen und [[Kirche_der_Passionen#Beitritt_zur_Kirche_durch_das_.E2.80.9EGel.C3.B6bnis_der_Passionen.E2.80.9C|Taufen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den gewöhnlichen [[Kirche_der_Passionen#DIE_ANH.C3.84NGERSCHAFT|Gläubigen]] und „[[Kirche_der_Passionen#DAS_M.C3.96NCHTUM_.E2.80.93_DIE_QUESTOREN_UND_IHRE_ORDEN|Questoren]]“ stellen die Amtsträger ihr gesamtes Leben in den Dienst der Kirche der Schutzgötter. Dafür geben sie ihr weltliches Leben vollständig auf und müssen sich an besondere [[Kirche_der_Passionen#Regeln_der_Lebensf.C3.BChrung|Regeln der Lebensführung]] halten. Sie durchlaufen eine langwierige Ausbildung in einer Akademie der Kirche und werden durch eine offizielle Weihung in ihr Amt eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfolger der Schüler des Propheten Baselian ===&lt;br /&gt;
Die Priesterschaft der Kirche der Schutzgötter besitzt ihren Ursprung in der [[Kirche_der_Passionen#Ausrufung_zur_Kirche_der_Passionen_nach_der_dritten_Plage|Gemeinschaft der Schüler des Propheten Baselian]]. Diese schrieben das „[[Artefakte#Religi.C3.B6se_Schriften|Luach]]“ nach &amp;quot;Baselians&amp;quot; eigenen Worten auf und zogen während der herrschenden zweiten Plage in [[Barsaive|Barthavion]] umher, um die heiligen Schriften zu verbreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die spätere Gründung der Kirche der Schutzgötter nach der dritten [[Plagen|Plage]] in [[Märkteburg]] geht auf einen der Schüler Baselians namens „Hironian“ zurück. Dieser Prophet gilt als erster offizieller Amtsträger der Kirche und erschuf die Grundlagen der [[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|„Priesterschaft der Vier“]]. Nach ihm ist auch das oberste Amt des Priestertums, der sogenannte „[[Kirche_der_Passionen#Der_.E2.80.9EHiron.E2.80.9C_.E2.80.93_Das_Oberhaupt_der_Kirche|Hiron]]“, benannt, welcher als alleiniger Vorsteher und Vertreter der Kirche fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang zum „Priester der Vier“ ===&lt;br /&gt;
Jeder Gläubige kann theoretisch die Ausbildung zum '''„Priester der Vier“''' antreten, wenn er sein gesamtes Leben in den Dienst der Kirche der Schutzgötter stellen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Voraussetzungen dazu ist ein abgelegtes [[Kirche_der_Passionen#Beitritt_zur_Kirche_durch_das_.E2.80.9EGel.C3.B6bnis_der_Passionen.E2.80.9C|Taufbekenntnis]] und damit die Zugehörigkeit zu der Kirche der Schutzgötter. Des Weiteren können sich nur Männer um eine Ausbildung zum Priester bewerben, da Frauen in der Priesterschaft nicht zugelassen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem muss der Anwärter des Lesens und Schreibens mächtig sein und seine Kenntnisse über die Lehre der Kirche in einer anspruchsvollen Eignungsprüfung in Wort und Schrift beweisen. Da diese hohen Anforderungen zumeist nur Anwärter erfüllen können, die eine vorzügliche Bildung genossen haben, rekrutiert sich die Priesterschaft zumeist aus den Eliten der Herrschenden und Mächtigen in [[Barsaive]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht der Anwärter die Prüfung, steht ihm eine mehrjährige Ausbildung in der Kirchenakademie in [[Märkteburg]] bevor. Der erste Teil dieser Ausbildung ist theoretischer Natur und der Schüler studiert ausgiebig die heiligen Schriften des „[[Artefakte#Religi.C3.B6se_Schriften|Luach]]“ und erlernt die [[Kirche_der_Passionen#DAS_DOGMA|Theologie]] sowie die Liturgie der Kirche. Der zweite Teil seiner Ausbildung ist praktischer Natur, wobei er erste Erfahrungen im [[Kirche_der_Passionen#Die_heiligen_Messen|Kontakt mit der Glaubensgemeinschaft]] sammeln soll und sich als charismatischer und mitreißender Prediger beweisen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Abschluss der Ausbildung erfolgt die heilige Weihe zum Priester der Kirche durch die [[Kirche_der_Passionen#Die_.E2.80.9EKurie_der_Vier.E2.80.9C|„Kurie der Vier“]] in der sogenannten &amp;quot;[[Kirche_der_Passionen#Die_Passionsh.C3.A4user|Baselia]]&amp;quot;, dem Hauptpassionshaus in Märkteburg. Dieser letzte Schritt bedeutet, dass der geweihte Priester fortan sein weltliches Leben vollständig hinter sich lässt und verpflichtet ist, im Dienst der Kirche zu leben und zu wirken. Er wird auch in das [[Kirche_der_Passionen#Der_Orden_der_Hesinde|schriftliche Verzeichnis]] der Priesterschaft aufgenommen und erhält bestimmt Rechte und Befugnisse im Rahmen der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgaben eines „Priesters der Vier“ ===&lt;br /&gt;
Der frischgebackene Priester wird von der „Kurie der Vier“ für gewöhnlich zu einem „[[Kirche_der_Passionen#Die_Passionsh.C3.A4user|Passionshaus]]“ irgendwo in Barsaive gesandt, wo er fortan den Schutz und die Verantwortung über eine eigene Gemeinde von [[Kirche_der_Passionen#DIE_ANH.C3.84NGERSCHAFT|Anhängern der Kirche]] übernehmen wird. Dort hält er die regelmäßigen „[[Kirche_der_Passionen#Die_heiligen_Messen|Heilige Messen]]“ ab, stellt den Passionshausvorsteher dar und er predigt und erklärt die [[Kirche_der_Passionen#DAS_DOGMA|Lehren der Kirche]]. Von den Mitgliedern seiner Gemeinde wird ihm für gewöhnlich große Ehrfurcht entgegengebracht und sein Wort ist für sie in Glaubensfragen von großer Autorität. Seelsorge und Wohltätigkeit zählen weniger zu seinen Bereichen und den Aufgaben der Passionshäuser, da hierfür die kirchlichen [[Kirche_der_Passionen#Die_vier_Orden_der_Kirche_der_Passionen|Mönchsorden]] mit ihren „[[Kirche_der_Passionen#DAS_M.C3.96NCHTUM_.E2.80.93_DIE_QUESTOREN_UND_IHRE_ORDEN|Questoren]]“ zuständig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Priester der Vier“ sind dazu berechtigt, die heiligen Riten zu vollziehen oder Sakramente der Kirche zu spenden. Dazu zählen die Abnahme des „[[Kirche_der_Passionen#Beitritt_zur_Kirche_durch_das_.E2.80.9EGel.C3.B6bnis_der_Passionen.E2.80.9C|Gelöbnis der Passionen]]“ und die damit verbundene Taufe von neuen Mitgliedern, wodurch diese in die Reihen der Kirchengemeinschaft eingegliedert werden. Auch [[Kirche_der_Passionen#Verbannung_aus_der_Kirche|Verbannungen]] aus der Kirche können von einem Priester ausgesprochen werden, wodurch der Segen der Taufe wieder entzogen wird. Außerdem kann ein Priester der Vier beispielsweise die Schließung von Ehen, die Bestattung von Verstorbenen, rituelle Reinigungen von Personen und Orten, Schutzrituale vor [[Dämonen]] und andere Weihehandlungen nach den Lehren der Kirche durchführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Priester sind auch an kein Passionshaus oder keine Gemeinde gebunden und werden von der Kurie als [[Kirche_der_Passionen#Missionierung|Missionare]] auf Reisen geschickt, um das Wort der Schutzgötter überall im Land zu verbreiten und neue Anhänger für die Kirche zu gewinnen. Diese wandernden Prediger kommen häufig weit herum und können in gefährliche Situationen geraten, wenn sie Gegenden bereisen, die von der Kirche unerschlossen und in denen die Schutzgötter unbekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regeln der Lebensführung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sukkuba.png|200px|miniatur|rechts|Die Versuchungen des Fleisches]]&lt;br /&gt;
Von den Priestern wird Ehelosigkeit und Keuschheit erwartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Freuden des Körpers laut der Lehre der Kirche als [[Kirche_der_Passionen#Die_zw.C3.B6lf_d.C3.A4monischen_Versuchungen|dämonische Versuchungen]] missbraucht werden können, sollen ihre Vertreter stets daran arbeiten, ihre Seele rein und frei von den Lastern des Leibes zu halten. Diese Schutzmaßnahme soll verhindern, dass es den Dämonen gelingt, ihre Opfer über Leidenschaft und Verlangen zu korrumpieren und sie über die fleischlichen Genüsse in ihren Bann zu ziehen. Den Verzicht auf Sexualität erachtet die Kirche deshalb als Grundvoraussetzung für einen klaren Geist und ein aufrichtiges Herz, welche nach ihrer Vorstellung die Bedingungen sind, um ihre Lehren frei von dämonischen Einflüssen vertreten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist ihnen der Gebrauch von Genuss- und Rauschmitteln untersagt, damit sie nicht durch einen geschwächten Verstand zum Opfer von Versuchungen werden. Geistige Klarheit wird von einem Priester in allen Lebenslagen gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn eigentlich ein bescheidener und disziplinierter Lebensstil von den Priestern der Vier erwartet wird, leben diese nicht in vollkommender Askese oder verzichten gänzlich auf weltliche Annehmlichkeiten. Da viele von ihnen den Ständen der Herrschenden entstammen, bringen einige von ihnen bereits gehobenere Ansprüche auf Bequemlichkeit mit. Trotzdem legen die meisten Priester offiziell eine sehr große Bescheidenheit und Selbstdisziplin an den Tag und nur die wenigsten geben sich Vergnügungen oder dem Genuss hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die „Kurie der Vier“ ===&lt;br /&gt;
Die „Kurie der Vier“ ist ein vorstehendes Gremium der Priesterschaft, welches als Aufsicht über die Gesamtheit der Kirche wacht. Mitglied wird ein geweihter Kleriker der Kirche durch Ernennung der Kurie selbst. Der Vorsteher der Kurie ist der sogenannte „[[Kirche_der_Passionen#Der_.E2.80.9EHiron.E2.80.9C_.E2.80.93_Das_Oberhaupt_der_Kirche|Hiron]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Aufgaben der Kurie der Vier zählen die [[Kirche_der_Passionen#DAS_DOGMA|Auslegung und Aufstellung der Glaubensinhalte]], die Bestimmung der Liturgie, sowie die Organisation der Priesterschaft und Institutionen. Sie verwaltet die Spendengelder und kümmert sich um die Repräsentation der Kirche und die organisierte Verkündigung des Glaubens im ganzen Land ([[Kirche_der_Passionen#Missionierung|Missionierung]]). Außerdem gewährt die Kurie die Priesterweihe und bestimmt über die Form der Ausbildung, die Aufgabenbereiche und die Zuständigkeiten des Klerus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurie der Vier habt ihren Sitz in [[Märkteburg]] in der „[[Kirche_der_Passionen#Die_Passionsh.C3.A4user|Baselia]]“, dem Hauptpassionshaus. Dort erörtert und entscheidet sie tagtäglich über die aktuellen Fragen und Belange der Kirche. Zurzeit besteht dieser oberste Rat der Priesterschaft aus ca. 20 Mitgliedern, doch die Anzahl kann schwanken, da durch besondere Verdienste auch jeder Zeit neue Mitglieder ernannt werden können. Jedoch hält die Kurie der Vier ihre Reihen übersichtlich und sehr exklusiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der „Hiron“ – Das Oberhaupt der Kirche ===&lt;br /&gt;
Zum Vorsteher der „Kurie der Vier“ und Hauptrepräsentanten der gesamten Kirche wird der sogenannte „Hiron“ gewählt. Sein Amt und dessen Titel gehen auf den Propheten „Hironian“ zurück, welcher ein Schüler des heiligen „Baselian“ war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe des Hiron ist die Leitung der Gesamtkirche. Hierzu bedient er sich seiner amtlichen Gewalten, welche über denen aller anderen Kleriker stehen. Sein Wort besitzt für alle Mitglieder der Kirche enorme Bedeutung und wird von der Allgemeinheit beinahe als unfehlbar empfunden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hiron besitzt einen mythischen Status für alle Anhänger der Kirche. Man sagt ihm eine mächtige Verbindung zu den Schutzgötter nach und die Kurie behauptet, dass der Hiron als einer der wenigen oder sogar als einziger Sterblicher betrachtet werden kann, der die letzte Stufe des Glaubens, die des sogenannten „[[Kirche_der_Passionen#Die_.E2.80.9EDrei_Stufen_des_Glaubens.E2.80.9C|Dieners]]“, erreicht hat. In den Geschichten der Kirche wird auch berichtet, dass alle bisherigen Hironen dazu fähig waren, sehr mächtige Wunder auszulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Anhängerschaft erhält der Hiron beinahe gottgleiche Verehrung und bei seinen repräsentativen Reisen zu den „[[Kirche_der_Passionen#Die_Passionsh.C3.A4user|Passionshäusern]]“ in ganz [[Barsaive]] erhält er stets ein hingebungsvolles Publikum. Für viele Gläubige ist es ein besonderes Erlebnis, den Hiron leibhaftig zu erleben und dessen eigene Worte vernehmen zu dürfen. Bei seinen Auftritten verteilt er auch Segnungen der Schutzgötter, die laut seiner Anhänger häufig Wunder bewirken und etwa Kranke gesunden lassen, Schuldbeladene zur Reue bewegen oder Verzweifelten neue Zuversicht schenken.&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DAS MÖNCHTUM – DIE QUESTOREN UND IHRE ORDEN ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Danu.png|200px|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mönchtum kann definiert werden als Absonderung von der Form der Religionsausübung, die für die Mehrheit der Mitglieder einer Glaubensgemeinschaft typisch ist, und Übernahme eines durch Askese und Gebet geprägten Lebensstils. Die Mönche, welche in der „Kirche der Schutzgötter“ als sogenannte „'''Questoren'''“ bezeichnet werden, konzentrieren sich vor allem auf die praktische Umsetzung ihres Glaubens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Mönche leben in den Klöstern der Kirche als Ordensgemeinschaften zusammen. Da sie ihr weltliches Leben für das Klosterleben aufgeben müssen, stellen ihre Brüder oder Schwestern nach dem Beitritt zu einem der Orden ihre neue Lebensgemeinschaft dar. Einige Questoren sondern sich aber auch räumlich von den Klostergemeinschaften ab und beziehen eine Einsiedelei, um als Eremit allen weltlichen Dingen, wozu auch Gemeinschaft zählt, zu entsagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptbestreben der Questoren besteht in dem Erlangen einer größeren Verbundenheit mit den „Vier Passionen“ und den „Mächten des höchsten Himmels“. Dieses hohe, mystische Ziel wird in den Klöstern als sogenannte „'''Queste'''“, als heilige Aufgabe, bezeichnet, von welcher sich auch die Bezeichnung „Questoren“ herleitet. Um dieser zu folgen, versenken sie sich in tiefe Gebete und leben nach strengen, alltäglichen Ritualen und [[Kirche_der_Passionen#Regeln_der_Lebensf.C3.BChrung_2|Verhaltensvorschriften]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Questoren erfüllen auch weltliche Aufgaben für die Gemeinschaften der Bevölkerung von [[Barsaive]] und stellen religiöse Dienstleister dar. Die Kirche verpflichtet die Orden der Questoren zu Wohltätigkeit und Hilfsbereitschaft. Ihre Klöster sind als offene Zufluchtsstätten bekannt, welche allen Verstoßenen, Geschändeten und Vertriebenen Hilfe und Unterstützung anbieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Das Mönchtum der Questoren entstand [[Kirche_der_Passionen#Ausrufung_zur_Kirche_der_Passionen_nach_der_dritten_Plage|kurz nach der Gründung der Kirche der Passionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele neue Anhänger wollten damals in ihrer religiösen Begeisterung Wege finden, um ihre Verbindung zu den Schutzgötter zu stärken und sich vollständig deren Geboten zu verschreiben. Also genehmigte der damalige „[[Kirche_der_Passionen#Der_.E2.80.9EHiron.E2.80.9C_.E2.80.93_Das_Oberhaupt_der_Kirche|Hiron]]“ den Bau von vier Klöstern vor den Toren von [[Märkteburg]], welche jeweils einer der vier Schutzgötter geweiht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort fanden sich bereits nach kurzer Zeit zahlreiche Questoren ein und gründeten die vier heute bekannten &amp;quot;Orden&amp;quot; der Kirche, den '''„Orden des Mynbruje“''', den '''„Orden der Garlen“''', den '''„Orden der Hesinde“''' und den '''„Orden des Tystonius“'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Klöster und Einsiedeleien wurden in ganz Barsaive errichtet und entwickelten sich mit der Zeit zu festen Institutionen im Land. In der [[Menschen#Die_Barsaver|Bevölkerung Barsaives]] genießen die Questoren große Sympathien, da sie für ihre Hilfsbereitschaft und Bescheidenheit bekannt sind. Da sie sich mit ihren wohltätigen Aufgaben nicht nur an Anhänger der Kirche richten und auch Andersgläubigen ihre Hilfe nicht verweigern, sind sie zumeist auch bei den Anhängern des [[Der Alte Weg|Alten Weges]] beliebt und werden überall gern gesehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle.png|400px|miniatur|rechts|Die Einsiedelei des &amp;quot;[[Pyrrhon von Lis]]&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang zum Questor ===&lt;br /&gt;
Die Voraussetzung, um eine Ausbildung zum Questor anzutreten, ist ein [[Kirche_der_Passionen#Beitritt_zur_Kirche_durch_das_.E2.80.9EGel.C3.B6bnis_der_Passionen.E2.80.9C|abgelegtes Glaubensbekenntnis]] und damit die Zugehörigkeit zur Kirche der Schutzgötter. Es ist dann eine persönliche Entscheidung des Gläubigen selbst, ob er sein gesamtes Leben oder zumindest einen Zeitabschnitt davon den Schutzgötter verschreiben und zu ihrem Questor werden möchte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Trifft man die Entscheidung, sich als Questor weihen zu lassen, muss man als erstes einen Lehrmeister suchen. Diesen findet man in den Reihen der Ordensmitglieder, jedoch muss man ihn zuerst von der Aufrichtigkeit seines Vorhabens überzeugen. Wird man dann als Schüler akzeptiert, verrichtet man während seiner Ausbildung als Novize zuerst seinen Dienst an der Seite des Lehrmeisters in einem der Klöster oder Einsiedeleien. Dort wird man in die Arbeiten, Pflichten und Regeln des [[Kirche_der_Passionen#Die_vier_Orden_der_Kirche_der_Passionen|jeweiligen Orden]] einweiht. Darüber hinaus muss der Anwärter das „[[Artefakte#Religi.C3.B6se_Schriften|Luach]]“, die heiligen Schriften der Kirche, studieren und wird regelmäßig über den Vorschritt seiner Kenntnisse von seinem Lehrmeister geprüft. Für gewöhnlich zieht sich diese Ausbildungszeit über mehrere Jahre hin, bis der Lehrer irgendwann entscheidet, dass der Schüler nun bereit sei, den Dienst für die Schutzgötter selbstständig und in eigener Verantwortung antreten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor er jedoch als Questor von seinem gewählten Orden akzeptiert wird, muss er noch gemeinsam mit seinem Lehrmeister vor den jeweiligen Klostervorstand treten und seinen Eid zum Questor ablegen. Hierbei wird auch der Lehrmeister über die Leistungen seines Schülers befragt und muss eine Bewertung über diesen abgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird der Novize als Questor akzeptiert, ist er offizielles Mitglied der Ordensgemeinschaft mit allen dazugehörigen Pflichten und Regeln. Sein weltliches Leben lässt er mit seinem Eid an den Oden hinter sich und er verliert all seinen Besitz und seine eventuellen Titel und Erbrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regeln der Lebensführung ===&lt;br /&gt;
Von den Mitgliedern der Ordens wird ein asketisches Leben erwartet und sie sollen auf weltliche Genüsse und Bequemlichkeiten soweit verzichten, wie es ihnen gelingt. Ihre Versorgung erhalten sie durch die jeweilige Ordensgemeinschaft und Einsiedler häufig auch aus den Sachspenden der Bevölkerung. Durch diesen Verzicht auf weltliche Ablenkungen versprechen sich die Questoren volle Hingabe an das Leben nach den [[Kirche_der_Passionen#Die_zw.C3.B6lf_heiligen_Gebote|Geboten der Schutzgötter]]. Ebenso erachten sie eine disziplinierte Lebensweise als die Grundbedingung dafür, sich gewissenhaft an die Gebote der Schutzgötter zu halten, ohne dabei durch äußere Einflüsse abgelenkt oder sogar durch [[Kirche_der_Passionen#Die_Versuchungen_der_Erzd.C3.A4monen|dämonische Mächte in Versuchung]] geführt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es nirgendwo explizit gefordert wird, leben alle Questoren in einem strengen [[Kirche_der_Passionen#Regeln_der_Lebensf.C3.BChrung|Zölibat]] und verzichten zu Gunsten ihres Klosterlebens auf die Ehe, damit sie nicht in Interessen- oder Gewissenskonflikte mit ihren Ordenspflichten geraten. Ebenso wie die [[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|Kleriker]] versuchen sie ihre Seele außerdem rein und frei von den Lastern des Leibes zu halten. Dadurch wollen sie sich und ihre Seelen vor der [[Kirche_der_Passionen#Verdammung_durch_die_D.C3.A4monen|Verdammung durch die Dämonen]] bewahren, welche Sterbliche häufig über die Versuchungen des Fleisches in ihren Bann zu ziehen versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Austritt und Ausschluss ===&lt;br /&gt;
Falls ein Questor mit seinem Leben im Dienst seines Ordens nicht mehr zufrieden ist oder er andere Verpflichtungen eingehen möchte, kann er aus dem Orden jeder Zeit austreten. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass Questoren ihr heiliges Amt nur für einen begrenzten Zeitraum ihres Lebens ausüben wollen oder können. Einige werden beispielsweise durch familiäre Verpflichtungen zurück in ein weltliches Leben gerufen, entscheiden sich dazu, einem anderen Orden der Kirche zu dienen oder entschließen sich doch noch dazu, eine Ehe zu schließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verstößt ein Questor gegen die Regeln der Kirche oder seines Ordens oder wird aus triftigen Gründen für schuldig befunden, die [[Kirche_der_Passionen#Die_zw.C3.B6lf_heiligen_Gebote|Gebote der Schutzgötter]] reuelos gebrochen zu haben, kann dieser von seinem Orden verstoßen werden. Weltliche oder leibliche Strafen drohen keine, aber der ehemalige Questor ist nicht mehr in seiner Ordensgemeinschaft willkommen und muss aus eigener Kraft in ein weltliches Leben zurückfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vier Orden der Kirche der Schutzgötter ===&lt;br /&gt;
In den Orden begannen die Mönche sich mehr auf die ein oder andere Gottheit der vier Schutzgötter zu konzentrieren, da jede mit ihren jeweiligen Geboten zu verschiedenen Taten aufforderte. So spezialisierten sich die Mönchschaften jeweils auf eine Gottheit der Vier und gründeten für jeden Schutzgott einen eigenen Orden in ihrer Kirche. Diese vier Orden besitzen eigene Klöster, Institutionen und Dienstleistungsangebote, mit welchen die Mönche die Gebote ihrer jeweiligen Ordens-Passion in der Welt verwirklichen und vorleben wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Orden des Alethon ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Passion-Symbol-Mynbruje.gif|100px|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Kenji.jpg|miniatur|rechts| Alethon-Mönch &amp;quot;[[Kenjiro Asai]]&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Der &amp;lt;big&amp;gt;'''Orden des [[Alethon]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gebote des &amp;lt;big&amp;gt;'''Rechtes'''&amp;lt;/big&amp;gt; durch Gebete zu ergründen und durch Taten in der Welt umzusetzen. Zentrum des Ordens ist Olburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausschließlich männlichen Mönche besitzen '''keinerlei weltliche Autoritäten oder Rechtsgewalten''' und müssen sich stets den Gesetzen der rechtmäßigen Herrschaft beugen. Politisch sind sie zur Neutralität verpflichtet und besitzen keine Befugnisse. Sie bieten ihre Dienste aber als neutrale Schlichter, Ermittler und Ratgeber in ganz Barthavion an und versuchen die Obrigkeiten in [[Barsaive|Barthavion]] dabei zu unterstützen, angemessene Urteile zu fällen. Um ihre Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, muss man sich mit seinem Anliegen in Eigeninitiative an die Mönche des Alethon wenden, denn diese mischen sich niemals eigenmächtig in weltliche Angelegenheiten ein, da sie Konflikte mit den Obrigkeiten vermeiden wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Questoren des Alethon sind vor allem Ansprechpartner für kleinere Konflikte in der Bevölkerung und helfen etwa dabei, persönliche Streite und Unstimmigkeiten beizulegen, welche nicht in die Belange der geltenden Gesetze fallen oder dort keine Beachtung finden. Auch zu Unrecht Verurteilte und Menschen, die sich von den Herrschenden ungerecht behandelt fühlen, wählen häufig einen Mönch des Alethon als Fürsprecher und bitten diesen, bei den herrschenden Gewalten ein gutes Wort für ihn einzulegen, oder diese sogar dazu zu bringen, ihre Urteile zu überdenken. So versuchen die Mönche dieses Ordens zum Frieden und der Eintracht der Land- und Stadtbevölkerung beizutragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch viele Herrschende, welche sich selbst zum Glauben der Schutzgötter bekannt haben, nutzen die Dienste der Alethon-Mönche als Berater an ihren Höfen oder als Zeugen ihrer Prozesse. Sie bitten diese auch um Hilfe bei der Ermittlung von Verbrechen, für die sie keine eindeutigen Auflösungen finden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönche besitzen zahlreiche Klöster und Einsiedeleien im ganzen Land, wo man sie aufsuchen und um ihre Dienste bitten kann. Einige Mönche wandern auch als Reisende durch Barthavion, um ihre Dienste überall anbieten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Orden der Hylea ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Garlen-Symbol.png|100px|links]] [[Datei:Portrait-Talina.png|miniatur|rechts| Hylea-Ordensfrau Schwester &amp;quot;[[Talina Westwind]]&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Der &amp;lt;big&amp;gt;'''Orden der [[Hylea]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gebote des &amp;lt;big&amp;gt;'''Trostes'''&amp;lt;/big&amp;gt; durch Gebete zu ergründen und durch Taten in der Welt umzusetzen. Zentrum des Ordens ist Lindmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Mitgliedern dieses Ordens handelt es sich um jungfräuliche Ordensfrauen. Sie verkörpern die reinen Aspekte der gütigen Mutter Hylea und bilden eine Schwesternschaft aus wohltätigen Frauen. Ihre Aufgaben liegen vor allen in der Seelsorge, der Wohlfahrt und der Heilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ordensfrauen sind als Heilerinnen und Ärztinnen bekannt. Sie helfen Notleidenden, Kranken und Schwachen und bieten den Armen materielle Unterstützung. Ihre Klöster besitzen zumeist auch eine Art Heilstätte, in welcher sich Kranke, Notleidende und Hungernde erholen und neuen Mut schöpfen können. Einige Ordensfrauen sind auch als mutige Feldheilerinnen bekannt und begeben sich selbstlos in Gefahr, um Verwundete auch direkt auf dem Schlachtfeld zu versorgen und ihr Leben zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig dienen die Ordensfrauen der Hylea auch als Hebammen und wissen alles Nötige über den Ablauf von Schwangerschaften und Geburten, sowie Frauenleiden aller Art. Auch bei der Versorgung von Neugeborenen und der Erziehung und Pflege der Kinder bieten sie ihre Hilfe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem helfen sie bei üblichen Problemen in der Familie oder Streitigkeiten zwischen Eheleuten und versuchen Verständnis und Mitgefühl füreinander zu wecken. Durch diese Ratschläge versuchen sie zu helfen, die Gemeinschaften zu pflegen und ihren Zusammenhalt zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Orden der Nemia ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Passion-Symbol-Hesinde.gif|100px|links]]&lt;br /&gt;
Der &amp;lt;big&amp;gt;'''Orden der [[Nemia]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gebote der &amp;lt;big&amp;gt;'''Beständigkeit'''&amp;lt;/big&amp;gt; durch Gebete zu ergründen und durch Taten in der Welt umzusetzen. Zentrum des Ordens ist [[Ankarz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönche und Ordensfrauen der Nemia sind die Schreiber und Archivare der Kirche der Schutzgötter und sorgen für die Vervielfältigung des „[[Artefakte#Religi.C3.B6se_Schriften|Luach]]“, den heiligen Schriften. Als Mitglieder werden sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder in dem Orden der Nemia akzeptiert, jedoch sind diese in getrennten Bruder- oder Schwesternschaften untergebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihren Klöstern verfassen sie mit größter Sorgfalt die Abschriften des „Luach“ und bringen diese heiligen Schriften anschließend in der Bevölkerung in Umlauf. Sie sorgen dafür, dass alle [[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|Kleriker]] und [[Kirche_der_Passionen#DIE_ANH.C3.84NGERSCHAFT|Gläubigen]] mit dem Luach versorgt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönche und Ordensfrauen der Nemia sind auch die Bürokraten der Kirche und kümmern sich um den Verwaltungsapparat. Sie archivieren die Listen mit den [[Kirche_der_Passionen#Die_Passionsh.C3.A4user|Passionshäusern]] und Klöstern, die Mitgliedsverzeichnisse der Gläubigen, Ordensfrauen und des Klerus und erstellen die Chronik der Kirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ordensfrauen der Nemia sind '''nicht mit freien Gelehrten zu verwechseln''', denn die Erlangung von neuem Wissen oder Erkenntnissen zum Selbstzweck hat für den Orden keinen Nutzen und keine Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Orden des Thylor ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Tystonius-Symbol.png|100px|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;lt;big&amp;gt;'''Orden des [[Thylor]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gebote des &amp;lt;big&amp;gt;'''Schutzes'''&amp;lt;/big&amp;gt; durch Gebete zu ergründen und durch Taten in der Welt umzusetzen. Zentrum des Ordens ist [[Trosk|Trutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Mönche sind die Paladine der Kirche der Schutzgötter und verrichten ihren Dienst vorrangig mit der Waffe. Sie sind die Glaubenskrieger und selbsternannte Beschützer der Unschuldigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Thylor-Schild.png|miniatur|links|Typisches Schild und Wams eines Thylor-Mönches]] [[Datei:Agnar.png|miniatur|rechts|Bruder Agnar vom Orden des Thylor]]&lt;br /&gt;
Der Orden des Thylor nimmt überwiegend junge Männer auf, welche häufig als Zweitgeborene aus dem Adel von [[Barsaive|Barthavion]] stammen oder einer der anderen Eliten des Landes zugehörig sind. Diese müssen sich während ihrer Ausbildung einem harten Training des Körpers, des Geistes und ihrer Etikette unterziehen. Dazu zählen als Wichtigstes das Erlenen des [[Kampffertigkeiten|Schwertkampfes]] und der Umgang mit dem Schild. Der auffällige Schild, welcher stets mit dem Symbol ihres Ordens verziert ist, gilt auch als ein Erkennungszeichen der Mönche und wird von allen ausnahmslos getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgaben der Paladine bestehen daraus, den [[Menschen#Die_Barsaver|Bewohnern von Barthavion]] zu helfen, die in Not und Bedrängnis geraten sind und denen die Obrigkeiten nicht helfen können. Dabei wahren sie stets politische Neutralität und halten sich aus weltlichen Fehden und Kriegen heraus. Ähnlich wie die Mönche des Alethon mischen auch die Ordensmänner der Thylor sich nicht selbstgerecht in die Angelegenheiten anderer ein, sondern prüfen erst, ob ihr Einsatz berechtig und mit den herrschenden Gesetzen der Obrigkeiten im Einklang steht. In vielen Fällen werden sie auch von den Herrschenden selbst gerufen und um Hilfe und Schutz für ihre Städte und Bürger gebeten. Ist ihr Einsatz also rechtmäßig legitimiert und besitzt keinen politischen Nutzen, stürzen sie sich selbstlos für die Notleidenden in den Kampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mönche des Thylor kümmern sich vor allen um weltliche Übel und sind '''nicht ausgebildet für den Kampf gegen Dämonen'''. Sie werden gerufen, wenn etwa ein Ort durch Räuberbanden tyrannisiert oder die Stadtgemeinschaften durch [[Order of the black Fox|verbrecherische Diebesgilden]] unterwandert und Schutzgelder erpresst werden. Ebenso kämpfen sie gegen Bestien und wilde Tiere, die zuweilen ganze Dörfer auslöschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der unabhängige Orden des Lichtes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lichtträger-Symbol.png|100px|links]]&lt;br /&gt;
Der &amp;lt;big&amp;gt;'''Orden des Lichtes'''&amp;lt;/big&amp;gt; untersteht nicht der Kirche der Schutzgötter und ist seit seinem Zusammenschluss ein '''unabhängiger Orden'''. Er besitzt eine eigene Verwaltung, eigene Hierarchien und eine eigenes Mönchtum, welche als die '''„Lichtträger“''' bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Orden des Lichtes hängt ebenfalls dem Passionsglauben an, seine Mitglieder müssen ausnahmslos [[Kirche_der_Passionen#Beitritt_zur_Kirche_durch_das_.E2.80.9EGel.C3.B6bnis_der_Passionen.E2.80.9C|getauft]] sein und die Lehren des Lichtes berufen sich ebenfalls auf das „[[Artefakte#Religi.C3.B6se_Schriften|Luach]]“. Mit der Kirche der Schutzgötter befindet sich der Orden im regen Austausch und auch Zusammenarbeiten finden statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegründet wurde der Orden des Lichtes von dem Tystonius-Questor &amp;lt;big&amp;gt;„[[Karastan|Karastan von Karburg]]“&amp;lt;/big&amp;gt;. Dieser erschaute zu Beginn der dritten [[Plagen|Plage]] in einer Vision auf dem Schlachtfeld eine weitere Botschaft der Schutzgötter: &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''„Das Licht“'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;. Mit Hilfe dieser göttlichen Erkenntnis erlernte Karastan '''geheime, mystische Mächte''' durch das Licht der Schutzgötter anzurufen, und diese im Kampf gegen Dämonen einzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Orden besteht aus [[Helden]] und tapferen Kämpfern, welche in die Reihen der Lichtträger eingeladen werden. Schließen diese Erwählten sich dem Orden an, erlernen sie in einer langen und disziplinierten Ausbildung, wie sie die Kräfte des Lichtes nutzen und gegen '''Dämonen''' einsetzen können. Die ausgebildeten Lichtträger schützen dann die Bewohner Barsaives vor den Angriffen der Dämonen, vor [[Bund von Utukk'Xul|dämonischen Kulten]] und sie jagen [[Magie#Hexenmeister|Hexenmeister]] und alle, die verbotene und gefährliche [[Magie 2.0 Testversion|Magie]] anwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel &amp;gt; &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;„[[Der Orden des Lichtes]]“&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''DIE VERKÜNDIGUNG DES BASELIAN''' =&lt;br /&gt;
[[Datei:Baselian.png|300px|miniatur|rechts|Der Prophet Baselian]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Geschichte.png|30px|left|link=Geschichte]]'''Die Verkündigung des Baselian''' beschreibt die Geschichte des Propheten '''Baselian''', welcher während der zweiten [[Plagen|Plage]] nach einer Möglichkeit suchte, das Leid der Bevölkerung von [[Märkteburg|Valkenburg]] zu lindern und vor den Übeln der angreifenden [[Dämonen]] zu bewahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu begab er sich auf eine heilige Reise, auf welcher sich ihm die '''&amp;quot;Vier Passionen&amp;quot;''' offenbarten, deren Gebote er empfing und bei seiner Rückkehr in seiner Heimatstadt verkündigte. Die Geschichte des Baselian wurde anschließend von seinen Schülern nach dessen eigenen Worten im &amp;lt;big&amp;gt;'''„[[Artefakte#Religiöse Schriften|Luach]]“'''&amp;lt;/big&amp;gt; niedergeschrieben und im Land verbreitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten Plage erhielten Baselians Lehren und der Glaube an die Passionen großen Anklang in [[Barthavion]] und es bildete sich eine große Anhängerschaft um die Schüler des Propheten. Dies führte schließlich zur Gründung der &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[[Kirche der Passionen]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Die Verkündigung des Baselian ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Luach.png|200px|links]]&lt;br /&gt;
=== Das Buch des Retters ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Retter der Hilflosen ====&lt;br /&gt;
Baselian war der Sohn eines Ratsherrn aus [[Märkteburg|Valkenburg]] und er erlebte den Angriff der [[Dämonen]] während der ersten [[Plagen|Plage]] hautnah mit. Damals machte er sich bereits einen bekannten Namen in der Stadt, da er selbstlos dabei half, den Frauen, Alten und Kindern eine schnelle Flucht aus der Stadt zu ermöglichen und somit viele Leben rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fürsprecher der Zuversicht ====&lt;br /&gt;
Als die erste Plage vorbei war, half er dabei, seine zerstörte Heimat wieder aufzubauen. Er war jedoch nicht nur mit seiner körperlichen Tatkraft beteiligt, sondern vor allem half er seinen Mitmenschen, indem er sich als aufmunternder Redner herausstellte, der mit seinen Worten Hoffnung und Zuversicht schenken konnte. Er machte den Menschen Mut und versprach ihnen, dass sie alle lernen werden, mit dem Übel umzugehen, wenn sie weiterhin treu als Gemeinschaft zusammenstehen. Die Bürger von Valkenburg liebten Baselian und wählten ihn zu einem der jüngsten Mitglieder in ihrem Rat der Herrschenden über Valkenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die zweite Plage bricht an ====&lt;br /&gt;
Als wenige Jahre später sich der [[Plagen|Astralriss über Valkenburg]] erneut öffnete und die zweite Plage anbrach, merkten alle, dass diese kein so schnelles Ende finden wird wie die erste. Die Flut der Dämonen war kaum aufzuhalten und Baselian musste mit ansehen, wie seiner Stadt und ihren Bewohnern furchtbares Leid angetan wurde. Diesmal breiteten sich die [[Dämonen]] auch weiter aus und fielen über [[Kratas|Kratara]] und andere Ortschaften her. Überall flehte man die Götter des [[Der Alte Weg|alten Weges]] um Hilfe an und erbrachte ihnen große Opfer, doch ihre göttliche Macht reichte nicht aus, um der Plage Einhalt zu gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Audienz beim Zwergenkönig ====&lt;br /&gt;
Baselian war verzweifelt und beschloss die [[Zwerge]] um Rat zu bitten. Er trat hilfesuchend vor den Zwergenkönig Haldjori, aber dieser beteuerte, dass er bereits alles täte, um die Barsaver im Kampf gegen die Dämonen zu unterstützen, und bot allen Überlebenden der Dämonenangriffe Zuflucht in den Hallen von [[Throal|Barthador]] an. Der König spürte Baselians Verzweiflung über das Leid der Barsaver und erwähnte eine vage Hoffnung auf Rettung. Er erzählte Baselian von „[[Mutter Hylderid]]“, einer uralten, zwergischen Hüterin, welche in den tiefsten Abgründen unter den [[Barsaive#Berge|Bartha-Bergen]] ein göttliches Mysterium bewahren würde, welches ihnen im Krieg gegen die Dämonen vielleicht helfen könnte. Die Reise zu ihr sei jedoch sehr lang und gefährlich und müsse vollkommen allein angetreten werden, denn sie sei eine Prüfung der Götter und nicht jeder sei fähig, diese zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Buch des Geläuterten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Weg durch die Finsternis ====&lt;br /&gt;
Baselian stimmte dem Vorschlag Haldjoris zu, obwohl es ihm sehr missfiel sein Volk in [[Märkteburg|Valkenburg]] inmitten der Dämonenherrschaft allein zu lassen. Jedoch rang er sich zu der einsamen Reise durch und begab sich auf den beschwerlichen Weg in die Finsternis der zwergischen Tunnel und Gänge. Der König konnte ihm nur eine ungenaue Wegbeschreibung geben und Baselian musste seinen Weg durch die Labyrinthe Throals allein bewältigen. Er geriet dabei auf zahlreiche Irrwege, verlief sich mehrmals und musste dabei viele Gefahren bestehen, denn die Tunnel der Zwerge verbergen uralte Geheimnisse und sind von wilden Kreaturen des Erdreiches bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Wächter der Pforte ====&lt;br /&gt;
Schließlich gelangte er zu der mysteriösen Kammer, die ihm vom König beschrieben worden war. Diese besaß jedoch eine Pforte, welche von einem mächtigen Wächter versperrt wurde. Es handelte sich um ein riesenhaftes Wesen aus Stein und Feuer und Baselian bekam es bei dessen Anblick mit der Angst zu tun. Als er sich schließlich traute, den grimmigen Wächter anzusprechen und um Einlass zu bitten, blieb dieser wider all seiner Erwartungen friedlich und sprach zu Baselian. Er teilte ihm mit, dass er ihn nur hindurchlassen könne, wenn er die Aufrichtigkeit seiner Absichten in einer Prüfung beweise. Baselian stimmte der Prüfung zu, obwohl der Wächter ihm vorher eindrücklich darauf hinwies, dass ein Versagen einen schrecklichen und augenblicklichen Tod für ihn zur Folge habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die drei Fragen der Aufrichtigkeit ====&lt;br /&gt;
Die Prüfung bestand schließlich aus drei schlichten Fragen, die der Wächter Baselian stellte. Diese lauteten: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wer warst du?''“, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Wer bist du?''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Wer willst du sein?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Baselian gab sich alle Mühe diese Fragen mit offenem Herzen zu beantworten und sprach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich war ein selbsternannter '''Retter''',&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
der durch die finstere Reise zu diesem Tor zum '''Geläuterten''' wurde, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ich will ein '''Diener''' der göttlichen Bestimmung werden!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Wächter prüfte ihn mit einem langen Blick, der Baselians Knochen bis ins Mark erschütterte und nickte dann wohlwollend. Baselian hatte bestanden und vor ihm öffnete sich die große Pforte und gab ihn Einlass in die Mysterienkammer der [[Mutter Hylderid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Kammer des Lichtes ====&lt;br /&gt;
Baselian staunte, als er diesen göttlichen Ort betrat, und war lange Zeit vom dessen gleißendem Licht geblendet, bis er erkennen konnte, wo genau er sich befand. Vor ihm sah er eine riesenhafte Höhle, welche von oben bis unten mit weißen, hellstrahlenden Kristallen bewachsen war. Die Helligkeit dieses Lichtes glich der Sonne und strahlte mindestens ebenso hell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mutter Hylderid ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem strahlenden Licht der Kristalle konnte Baselian schließlich eine kleine Gestalt in der Höhle erkennen, welche auf ihn zuschritt. Er sah eine gutmütige Zwergin, welche ihn mit einem milden Lächeln begrüßte. Baselian erkannte, wer sie war, und voller Ehrfurcht verneigte er sich tief vor der edlen Hüterin. Hylderid gebot ihm aufzustehen und sein Anliegen vorzutragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:MutterHylderid.png|150px|miniatur|Mutter Hylderid]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Baselians Bitte ====&lt;br /&gt;
Baselian erzählte ihr die gesamte Geschichte, welche ihn hergeführt hatte, und beendete seine Erzählung mit einer Bitte. Er fragte die edle Mutter, ob dieser eine Macht bekannt sei, welche die Zeit der Dämonenherrschaft im Land Barthavion beenden und seinem Volk Hoffnung und Frieden zurückbringen könnte. Hylderid gab keine Antwort, sondern reichte Baselian ihre kleine Hand und führte ihn zu einem besonderen Kristall im Zentrum der heiligen Kammer, welcher heller leuchtete als alle anderen. Sie sprach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Falls Hoffnung besteht, das Leid im Lande Barthavion zu lindern, wirst du es selbst erkennen müssen. Blicke in das ewige Licht und empfange die Botschaft dieses heiligen Ortes!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Offenbarung der Schutzgötter ====&lt;br /&gt;
Baselian tat, wie ihm geheißen, und blickte in das ewige Licht der Hüterin. Dort offenbarten sich ihm vier unbekannte Götter in einer Vision. Sie sprachen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Höre, Baselian! Wir sind die '''Götter des höchsten Himmels''' und werden '''„Alethon“''', '''„Hylea“''', '''„Nemia“''' und '''„Thylor“''' geheißen!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Deine Geschichte hat unsere Herzen bewegt und uns schmerzt das Leid deines Volkes im Lande Barthavion. &lt;br /&gt;
Deshalb wollen wir uns zu euren &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Schutzgöttern'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; ernennen, denn wir können deinem Volk dabei helfen, euren großen Schmerz zu tragen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&amp;lt;big&amp;gt;''Euer Leid soll unser Leid sein, im Leben wie im Tod!''&amp;lt;/big&amp;gt;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch damit wir euch Rettung und Erlösung gewähren können, müsst ihr euch unseren '''Geboten''' mit voller Inbrunst hingeben. Nur diejenigen, die aufrichtig nach unserem Worte leben, erhalten den '''Schutz des höchsten Himmels'''!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Seelen dieser Folgsamen können dann von keiner üblen Macht der Welt verdorben werden! Sie werden rein sein und voller Hoffnung, und die Mächte der Zerstörung und des Wahnsinns werden sie nicht bezwingen können!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gehe also zu den Deinen und verkünde ihnen, dass die Schutzgötter mit ihnen sind und sie Zuversicht für die Leidenden und Hilflosen bringen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Denn alle, die zukünftig unseren heiligen Geboten folgen, werden den finstersten Übeln standhalten können!&amp;lt;/big&amp;gt;''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Gebote der Schutzgötter ====&lt;br /&gt;
Baselian vernahm die heiligen Worte der Passionen und jede der vier Gottheiten offenbarte ihm daraufhin seine Gebote. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes vernahm er die &amp;lt;big&amp;gt;'''Gebote des [[Alethon]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;, der himmlischen Gottheit des &amp;lt;big&amp;gt;'''Rechtes'''&amp;lt;/big&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-passionen-nemia.png|80px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
Das Gebot der '''Wahrheit''': &amp;lt;big&amp;gt;„''Suche stets nach den wahren Begebenheiten der Umstände, bevor du voreilige Urteile fällst!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebot der '''Gerechtigkeit''': &amp;lt;big&amp;gt;„''Verursache kein unnötiges Leid und stelle dich gegen jene, die dieses verrichten!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebot der '''Vergebung''': &amp;lt;big&amp;gt;„''Ehre deine Feinde und ergründe ihre Absichten!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als zweites vernahm er die &amp;lt;big&amp;gt;'''Gebote der [[Hylea]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;, der himmlischen Gottheit des &amp;lt;big&amp;gt;'''Trostes'''&amp;lt;/big&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-passionen-hylea.png|80px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
Gebot des '''Mitgefühls''': &amp;lt;big&amp;gt;„''Sorge dich stets um das Leid deines Nächsten!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebot der '''Wohltätigkeit''': &amp;lt;big&amp;gt;„''Sei bescheiden und trage zum Wohl deiner Nächsten bei!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebot des '''Zusammenhaltes''': &amp;lt;big&amp;gt;„''Ehre die Familie, die Ehe und alle Gemeinschaften!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als drittes vernahm er die &amp;lt;big&amp;gt;'''Gebote der [[Nemia]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;, der himmlischen Gottheit der &amp;lt;big&amp;gt;'''Beständigkeit'''&amp;lt;/big&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-passionen.alethon.png|80px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
Gebot der '''Geduld''': &amp;lt;big&amp;gt;„''Nur Übung macht den Meister!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebot der '''Sorgfalt''': &amp;lt;big&amp;gt;„''Nur mit Aufmerksamkeit und Genauigkeit erblickt man die Gänze!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebot der '''Erinnerung''': &amp;lt;big&amp;gt;„''Nur die Überlieferung bewahrt unser Wesen!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als viertes vernahm er die &amp;lt;big&amp;gt;'''Gebote des [[Thylor]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;, der himmlischen Gottheit des &amp;lt;big&amp;gt;'''Schutzes'''&amp;lt;/big&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-passionen-soton.png|80px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
Gebot der '''Bescheidenheit''': &amp;lt;big&amp;gt;„''Stelle niemals deinen eigenen Wert über den deines Nächsten!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebot des '''Respektes''': &amp;lt;big&amp;gt;„''Nur wer gehorchen kann, ist auch fähig zu führen!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebot der '''Edelmut''': &amp;lt;big&amp;gt;„''Helfe stets denen, die sich selbst nicht helfen können!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann erwachte Baselian aus seiner Vision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auserwählter der Götter des höchsten Himmels ====&lt;br /&gt;
Baselian erzählte [[Mutter Hylderid]] von den Schutzgöttern und diese eröffnete ihm, dass ihr und den [[Zwerge#Die_Rotb.C3.A4rte|Zwergen des Fjalfori-Gebirges]] die vier Götter aus seiner Vision seit Langem bekannt sind. Die Rotbärte nennen sie die „'''Götter des höchsten Himmels'''“ und kennen sie von dem &amp;quot;'''Licht der höchsten Berggipfel'''&amp;quot;. Zur Zeit des [[Ewiges_Schauspiel#DAS_SCHWARZE_ZEITALTER|schwatzen Zeitalters]] versteckten diese vier Götter ihre Geheimnisse vor den [[Dämonen]] tief im Bauch der &amp;quot;[[Elemente#Die_Erde|Erde]]&amp;quot; und baten die Zwerge darum, sie zu hüten. Wie ihre Vorgängerinnen schwor Hylderid diese Mysterien zu bewahren, bis die &amp;quot;'''Vier Himmlischen'''&amp;quot; ihre Geheimnisse einem Auserwählten offenbaren werden. Sie glaubte nun, dass Baselian dieser Auserwählte sei, und riet ihm, sich auf den Rückweg zu begeben, um die göttlichen Gebote zu verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Buch des Dieners ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Baselians Rückkehr ====&lt;br /&gt;
Nachdem Baselian den langen Aufstieg bewältigt und wieder an die Oberfläche zurückgefunden hatte, befand sich die zweite [[Plagen|Plage]] auf ihrem Höhepunkt. Von [[Märkteburg|Valkenburg]] standen nur noch brennende Trümmer und die Stadt war weitestgehend menschenleer. Fast alle waren inzwischen geflohen oder den [[Dämonen]] zum Opfer gefallen. Nur auf einem Hügel beim alten Marktplatz hatte sich eine kleine Gruppe Überlebender in eine improvisierte Festungsanlage gerettet, welche jedoch von gierigen Dämonen umlauert und stetig angegriffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Baselian findet kein Gehör ====&lt;br /&gt;
Baselian gelang es, ungesehen von den Dämonen zu den Überlebenden vorzudringen, und da sie ihn als einen der ihren erkannten, ließen sie ihn in ihre Festung hinein. Sie waren ausgezehrt, schwach und ihre Verzweiflung war grenzenlos. Sie hatten Frauen, Kinder und Alte dabei und waren kurz davor, durch die Schrecken der Dämonen alle Hoffnung und sogar ihren Verstand zu verlieren. Baselian erzählte ihnen deshalb von den Schutzgöttern und verkündete deren Gebote. Die Menschen hörten ihm zu und waren von der Geschichte beeindruckt, aber ihnen fiel es schwer, Hoffnung daraus zu ziehen, denn die Dämonen verstärkten ihre Angriffe und begannen derweil ihre Festung zu zerschmettern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Gebet der Passionen ====&lt;br /&gt;
Voller Angst kauerten sich die Menschen zusammen und erwarteten ihr sicheres Ende.&lt;br /&gt;
In diesem Moment empfand Baselian die Anwesenheit der Schutzgötter plötzlich ganz nah bei sich und er spürte eine Gewissheit in sich, die ihn folgende Worte laut aussprechen ließ: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Höret meinen Ruf, &amp;lt;big&amp;gt;'''Heilige Schutzgötter'''&amp;lt;/big&amp;gt;!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr erhabenen '''Mächte des höchsten Himmels''', oh ihr '''Götter des edlen Gebots'''!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bitte euch:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Führet uns durch Not und Schrecken und vertreibt die Übel von Innen und Außen!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bewahrt unsere Leiber vor Schmerz und Zerstörung!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bewahrt unseren Geist vor Verzweiflung und Wahn!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bewahrt unsere Seelen vor Verdammung und ewiger Qual!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und seid unser strahlender Stern in der finstersten Nacht!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''Denn unser Leid ist euer Leid,''''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''''im Leben und im Tod!'''''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Wunder der Schutzgötter ====&lt;br /&gt;
Baselian forderte die vor Furcht wimmernden Leute auf, es ihm gleich zu tun, und gemeinsam sprachen sie wiederholt die Worte, welche heute als das '''„Große Gebet der Schutzgötter“''' allseits bekannt sind. Währenddessen hatten die hungrigen Dämonen die letzten schützenden Bollwerke der Festung niedergerissen und standen dann zähnefletschend vor den schutzlosen [[Menschen]]. Baselian ermutigte diese dazu, die heiligen Worte immer weiterzusprechen, und sie fanden den Mut, seinen Anweisungen Folge zu leisten, denn sie alle spürten die göttliche Präsenz der Schutzgötter. In dem Moment, als die Dämonen sich schließlich auf die inbrünstig betende Gruppe stürzen wollten, wurde diese in ein helles Licht gehüllt, welches vom Himmel auf sie hinabsank. Durch dieses wurden sie von den Schutzgöttern geschützt und die Dämonen so sehr geblendet, dass die finsteren Wesen panisch die Flucht ergriffen. Betend und mit großem Vertrauen im Herzen führte Baselian die Menschengruppe dann sicher durch die einstürzenden Ruinen von [[Märkteburg|Valkenburg]] und konnte sie in den Schutz der [[Throal|Throaler Hallen]] bringen. Kein Dämon griff sie unterwegs mehr an und alle Menschen überlebten. Dieses Ereignis ging als erstes, großes Wunder der Passionen in die Geschichten [[Barthavion|Barthavions]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Buch der Schutzgötter ====&lt;br /&gt;
Viele der Überlebenden des großen Wunders in Valkenburg wurden zu Anhängern der Schutzgötter und wollten von Baselian alles über deren Offenbarung erfahren. Sie entschlossen sich, hingebungsvoll nach den Geboten der Schutzgötter zu leben und ernannten Baselian zu ihrem ersten Propheten. Nach dessen eigenen Worten sollen seine Schüler schließlich die Gebote der Schutzgötter und deren Deutung im &amp;lt;big&amp;gt;„[[Artefakte#Religiöse Schriften|Luach]]“&amp;lt;/big&amp;gt; niedergeschrieben haben. Die Tapfersten von ihnen zogen noch während der zweiten Plage aus, um ihre heilige Schrift in ganz Barsaive zu verbreiten. Von den vielen Leidenden wurde während der tobenden [[Plagen|Herrschaft der Dämonen]] die Verkündung der Schutzgötter voller Dank aufgenommen und viele verzweifelte Barthaver schlossen sich dem neuen Glauben in dieser furchterfüllten Zeit an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Gründung der Kirche der Schutzgötter ====&lt;br /&gt;
Als nach der zweiten Plage wieder weitgehend Ruhe vor den Dämonen einzog und die Städte neu aufgebaut wurden, errichtete man auf dem Platz, wo Baselian das erste Mal zu den Schutzgöttern gebetet und sich das große Wunder der Passionen zugetragen hatte, das erste &amp;quot;[[Kirche_der_Passionen#Die_Passionsh.C3.A4user|Passionshaus]]&amp;quot;, die sogenannte '''&amp;quot;Baselia&amp;quot;''', zu Ehren der &amp;quot;Götter des höchsten Himmels&amp;quot;. Dieses wurde das Zentrum des Schutzgötterglaubens und legte den Grundstein für den &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''[[Kirche der Passionen|Kult der Schutzgötter ]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;, welche bis heute ihren Hauptsitz in diesem Heiligtum besitzt. Von dort aus werden die [[Die_Verkündigung_des_Baselian#Die_Gebote_der_Schutzgötter|Gebote der Schutzgötter]] im ganzen Land verkündet und alle weltlichen und göttlichen Belange und Institutionen der Kirche verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''DER ALTE WEG''' =&lt;br /&gt;
[[Datei:AlterWeg Symbol.png|400px|rechts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Astralraum.png|30px|left|link=Astralraum]] '''Der Alte Weg''' symbolisiert die Verehrung der traditionellen Götter- und Heldenwelt Barthavions, sowie die Kenntnisse über deren mythische Erzählungen und die aktive Beteiligung an dem Brauchtum ihrer Kulte. Die Tradition des Alten Weges ist fest mit der Geschichte und Kultur des Landes sowie der Identität und Mentalität des barthavischen Volkes verstrickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurzeit bildet der Alte Weg noch die vorherrschende Religion von [[Barthavion]], jedoch stellt die &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[[Kirche der Passionen|Kult der Schutzgötter]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; inzwischen eine ernstzunehmende Konkurrenz dar und beginnt die alten Kulte nach und nach zu verdrängen.  &lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GESCHICHTE ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Torian.png|200px|links]]&lt;br /&gt;
Der Alte Weg ist fest mit der Geschichte und Gesellschaft von [[Barthavion]] verwoben und existiert bereits seit ihren Ursprüngen. Aufgrund dieses langen Fortbestandes spricht man bei der Verehrung der traditionellen Götter, Helden und Kulte von Barthavion auch umgangssprachlich vom „'''Alten Weg'''“, obwohl diese Bezeichnung von niemanden offiziell erlassen und nirgendwo niedergeschrieben steht, sondern sich im Sprachgebrauch der Bevölkerung erst nach der dritten [[Plagen|Plage]] zur Abgrenzung vom [[Kirche der Passionen|neuen Kult des Schutzgötterglaubens]] einbürgerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprünge in der Besiedlungszeit von Barthavion ===&lt;br /&gt;
Die religiösen Kulte des alten Weges haben verschiedene Ursprünge, da die Vorfahren der Barthaver einst als Sklaven der unterschiedlichsten Völker aus dem [[Theranisches Imperium|thyrnischen Imperium]] flohen, sich &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[[Torians Völkerzug]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; anschlossen und die Götter ihrer ehemaligen Heimaten nach Barthavion mitbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Götter und Kulte aus der ganzen bekannten Welt ===&lt;br /&gt;
Die Mehrheit dieser Götterkulte stammt von dem Volk der [[Balmarer]], welches den Großteil der Geflohenen bildete, die einst von [[Torian]] in die Freiheit und nach Barthavion geführt wurden. Andere Kulte stammen aus ganz [[Regionen|Eboria]] und teilweise sogar von dem fernen Kontinent [[Ishturak]]. Auch die [[Orks]] brachten alte Stammesgötter aus dem Mokrag-Dschungel mit. Zusätzlich kamen einige [[Zwerge|zwergische]] Gottheiten hinzu, welche die Barthaver von ihren Gastgebern übernahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung der Heldenkulte ===&lt;br /&gt;
Auch die kultische Verehrung von großen [[Helden]] bildet einen wichtigen Bestandteil des Alten Weges und die Wurzeln dieser Tradition gehen vor allem auf die Geschichten rund um Torians Völkerzug und die Besiedlung von [[Torians_Völkerzug#Gelobtes_Land_Barthavion|Barthavion]] zurück. Torian selbst und seine Gefährten erfahren z.B. gottgleiche Anbetung von eigentlich allen echten Barthavern und auch viele andere mythische Helden wurden über die Zeiten zum Zentrum kultischer Verehrung. Viele davon erlangten ihre ruhmreichen Namen in den Kriegen gegen Thyrna und stehen mit ihren viel besungenen Geschichten symbolisch für den unbeugsamen Willen der barthavischen Bevölkerung. Auch die Plagen mit ihren finsteren Kämpfen gegen die Herrschaft der Dämonen brachten zahlreiche berühmte Helden hervor, denen viele Schreine und Tempel im ganzen Land gestiftet wurden.&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DAS BRAUCHTUM ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Barthavos-2.png|300px|miniatur|rechts|&amp;quot;[[Torians_Völkerzug#Das_Wunder_des_roten_Widders|Barthavos]]&amp;quot; - ein Symbol barthavischer Tradition]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Brauchtum''' des Alten Weges bildet die Sammlung der religiösen Gewohnheiten, Riten und Handlungsmuster im traditionellen Barthavion und ist ein fester Bestandteil der Sitten des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Götterfeste ===&lt;br /&gt;
Es gibt keine heiligen Messen oder Gottesdienste bei den Kulten des alten Weg, sondern alle religiösen Riten vollziehen sich in Form von altbekanntem Brauchtum. Dieses besteht vor allem aus den zahlreichen Götterfesten rund um das Jahr, welche sich um die bunte Sagenwelt des Alten Weges gebildet haben und voller Begeisterung von den Barthavern gemeinsam ausgerichtet und begangen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Götterfeste besitzen für ihre Gemeinschaften eine große Bedeutung und spielen sowohl in der ländlichen als auch der städtischen Kultur des Landes eine grundlegende Rolle, auch wenn der stete Anhängerzulauf der Kirche der Passionen besonders in den Städten dazu beiträgt, dass jedes Jahr weniger Feiernde sich bei den traditionellen Festen einfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Göttern wird mit Tanz, Gesang, Spielen und dem Vortragen ihrer Geschichten gehuldigt und, um ihre Gunst zu erlangen, erbringt man ihnen zahlreiche Opfer in Form von Schlachtvieh, dessen Fleisch dann bei den gemeinsamen Festmählern verzehrt wird. Die religiösen Feste besitzen keinerlei ernsten oder frommen Unterton, sondern sprühen vor Heiterkeit, Ungezwungenheit und Lebensfreude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergangsrituale ===&lt;br /&gt;
Auch persönliche Übergangsrituale, wie z.B. Geburten, Eheschließungen, Bestattungen etc., werden durch das traditionelle Brauchtum geregelt und von Familienangehörigen oder der gesamten Lebensgemeinschaft organisiert und durchgeführt. Hierbei wird keine religiöse Autorität benötigt, denn entweder bitten alle zusammen um die Gunst der Götter oder ein spontan bestimmter Vorsteher aus den Reihen der Familien- oder jeweiligen Gemeinschaftsmitgliedern übernimmt die Führung eines stattfindenden Rituals. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Städten werden familiäre Riten auch häufig in den großen Tempeln inszeniert und von einem der Tempelvorsteher organisiert und moderiert. Besonders Hochzeiten oder Bestattungen der Eliten und des Adels werden gerne vor einer besonderen Kulisse veranstaltet, um sich vor dem Volk und den Göttern stolz zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alltagsbrauchtum ===&lt;br /&gt;
Das Brauchtum des alten Weges findet in allen Bereichen des Alltags seinen Ausdruck. So besitzt für gewöhnlich jedes Haus einen kleinen Altar, in welchem man z.B. Figuren seiner Lieblingsgötter und -helden oder anderen mythischen Wesen aufgestellt hat. In allen Ortschaften findet man neben den großen Tempeln auch überall unzählige Schreine und Altäre, die in den reichen Städten sehr kunstvoll oder auf dem Land auch sehr schlicht und improvisiert gestaltet sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Barthaver tragen als Brauch göttliche Talismane bei sich, wobei es sich um unterschiedlichste Dinge handeln kann. Beliebt sind vor allem Amulette und Schmuckstücke, die mit mythologischen Motiven und Symbolen geschmückt sind und teilweise sogar magische Qualitäten besitzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwobenheit mit den  politischen Idealen des Landes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Passion-Symbol-Lochost.gif|120px|links|Symbol des Lochost]]&lt;br /&gt;
Der alte Weg ist fest verwoben mit der [[Geschichte]] und dem kulturellen Selbstverständnis [[Barthavion|Barthavions]] und steht mit fast allen weltlichen Traditionen seines Volkes in enger Verbindung. Somit ist der Alte Weg auch Stifter der Identität des barthavisches Volkes, denn mit dem Wissen über die Mythen und das Brauchtum signalisiert ein Barthaver auch seine Zugehörigkeit und Verbundenheit zur weltlichen Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in den Kriegen gegen [[Thera|Thyrna]] dienten die Inhalte der Mythen des Alten Weges als politische Vor- und Leitbilder. Sie schweißten die Bevölkerung zu einer Einheit zusammen und jeder aufrechte Barthaver versuchte den Erzählungen über [[Götter]] und mutige [[Helden]] voller Stolz und Tatkraft nachzueifern. Besonders der von vielen als barthavischer Hauptgott verehrte [[Lorkan]] bildete bei den Widerstandskämpfen gegen die thyrnische Unterdrückung stets die Verkörperung der freiheitsliebenden, barthavischen Seele und schenkte den Widerständlern ihren eisernen Willen zur Rebellion. &lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ORGANISATION ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel.png|200px|rechts]]&lt;br /&gt;
Die einzelnen Kulte des Alten Weges sind vollkommen unabhängig und werden von der Bevölkerung der jeweiligen Stadt- oder Dorfgemeinschaften frei verwaltet. Sie sind in ihrer Gestaltung nicht genormt und unterscheiden sich regional oft in ihren religiösen Ausdrucksformen und einzelnen Riten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugehörigkeit durch aktive Teilnahme am Brauchtum ===&lt;br /&gt;
Dem Alten Weg kann man nicht beitreten und es gibt auch keine direkte Anhängerschaft oder explizite Glaubenszugehörigkeit, denn eigentlich wird jeder Barthaver in das Wissen über die populären Mythen und in das Brauchtum seiner regionalen Kulte hineingeboren. Es wäre sogar außerordentlich schwierig, in Barthavion aufzuwachsen, ohne durch die allseits beliebten Barden des Landes beispielsweise von den berühmten Sagen aus der Zeit [[Torians Völkerzug|Torians]] gehört oder an den zahlreichen Festen zu Ehren der [[Der_Alte_Weg#Die_wichtigsten_G.C3.B6tter|alten Götter]] teilgenommen zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Alten Weg existiert kein [[Kirche_der_Passionen#Das_.E2.80.9EGel.C3.B6bnis_der_Passionen.E2.80.9C|Glaubensgelöbnis]], keine Taufe oder ein sonstiger Akt des Beitrittes und auch keine genau definierte Glaubensgemeinschaft. Im Kern stellt der Alte Weg viel mehr eine grundlegende Tradition der barthavischen Kultur und des alltäglichen Lebens seiner Bevölkerung dar und bildet keine Religion im eigentlichen Sinne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kein Bekehrungsanspruch ===&lt;br /&gt;
Der Alte Weg kennt grundsätzlich keine [[Kirche_der_Passionen#Missionierung|Missionierung]], denn es handelt sich um eine Religion, in welche der Teilhaber langsam und organisch hineinwachsen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da keine Offenbarung von göttlichen Wahrheiten und keine [[Kirche_der_Passionen#DAS_DOGMA|theologische Lehre]] existiert, besteht kein Anspruch, das Brauchtum oder die bekannten Mythen des Alten Weges in der Welt verbreiten zu müssen. Da auch keine offiziellen Autoritäten des Glaubens wie [[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|Priester]] existieren, gibt es außerdem niemanden, der sich dazu berufen fühlt, den Alten Weg unter Andersgläubigen zu verbreiten. Außerdem ist dieser auch fest mit den weltlichen Belangen und der Kultur des Landes [[Barthavion]] verstrickt und ließe sich deshalb kaum auf Außenstehende übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte Weg ist jedoch nicht exklusiv auf gebürtige Barthaver beschränkt, sondern auch Andersgläubige werden schnell als Freunde akzeptiert, wenn sie sich an die Bräuche des Alten Weges halten und die traditionellen Mythen kennen und ehren. Diese Offenheit für Fremde war in Barthavion, dem Land der Geflüchteten und Unterdrückten, seit jeher eine wichtige Tugend und auch der Alte Weg heißt Gleichgesinnte immer gern willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die berühmten Darbietungen des Bardentums und die rauschenden Götterfeste schließen niemanden aus und Andersgläubige sind stets willkommen. Dabei ist der Alte Weg auch offen gegenüber neuen und unbekannten Gottheiten und nimmt diese gern in die Gemeinschaft ihrer Götterwelt auf, wenn es sich anbietet. Vielfältigkeit und religiöse Toleranz stellen hohe Werte für die alten Kulte dar und alle Gottheiten und Helden können nach ihrem Verständnis gleichwertig nebeneinander existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freie Gestaltung des Glaubens ===&lt;br /&gt;
Es gibt keine „Kirche“ oder Institution, kein [[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|Priester]]- oder [[Kirche_der_Passionen#DAS_M.C3.96NCHTUM_.E2.80.93_DIE_QUESTOREN_UND_IHRE_ORDEN|Mönchtum]], welches den einzelnen Anhängern und Kulten Vorschriften oder Anweisungen machen könnte. Jeder ist aus Sicht der alten Kulte sein eigener Priester und es existieren keine religiösen Autoritäten, da jeder seine Taten den Göttern gegenüber allein verantworten muss. Die Idee, einigen Menschen eine besondere oder „bessere“ Beziehung zu den Göttern zu unterstellen oder diese als Vermittelter oder sogar Sprachrohre der Götter zu begreifen, widerspricht also vollkommen dem grundsätzlichen Verständnis des Alten Weges. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Durch die kulturellen Traditionen kennt jeder Barthaver das Brauchtum der üblichen Kulte seiner Heimat und kann gängige Riten wie z.B. Opferungen, Festrituale und Anrufungen eigenständig organisieren und durchführen. Auf diese religiöse Selbstständigkeit sind die Anhänger des Alten Weges sehr stolz und viele stehen den strengen Hierarchien, dogmatischen Lehren und dem elitären Priestertum der [[Kirche der Passionen|Kult der Schutzgötter]] deshalb eher skeptisch gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau und Unterhalt von Tempeln und die vielen Götterfeste finanzieren sich über Spenden oder werden in Eigeninitiative der Bevölkerung verwirklicht. In den Städten werden große Tempelanlagen und kostspielige Feste für gewöhnlich von den Eliten bezahlt, welche sich damit im Austausch soziales Ansehen und die Gunst der Götter erhoffen. Auf dem Land beteiligt sich jeder nach seinem Können und Vermögen an der Gestaltung des Alten Weges und überall findet man kleine Schreine der Götter oder anderen mythischen Figuren. Auch die vielen religiösen Feste finden vor allem im Rahmen der Familien oder Dorfgemeinschaften statt, und ein jeder ist dabei mit eingebunden und hat seinen Anteil zu verrichten, um die Götter gebührend zu feiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===  Tempel ===&lt;br /&gt;
Tempel dienen beim alten Weg vor allem als Kulisse für die religiösen Anlässe. Dort begeht man die gemeinsamen Feierlichkeiten, startet Prozessionen und veranstaltet die zahlreichen Feste zu Ehren der [[Götter]] und [[Helden]]. Sie sind keine ernsten Orte der stillen Besinnung oder der frommen Ehrfurcht, sondern Stätten der friedvollen, zwischen-menschlichen Begegnung und der feierlichen Heiterkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei größeren Tempeln oder Kultanlagen gibt es Tempelvorsteher, die jedoch nicht mit Priestern zu verwechseln sind. Sie besitzen keine religiöse Autorität, sondern kümmern sich lediglich darum, dass die Tempel gepflegt und in Stand gehalten werden, sowie für Feste und religiöse Veranstaltungen jederzeit einsatzbereit sind. Sie bestellen auch die Opfertiere für die Feste, planen den Ablauf der Feierlichkeiten und die Versorgung der Gäste und heuern die Barden, Tänzer und Schausteller an. Zumeist eröffnen und moderieren die Tempelvorsteher auch die religiösen Veranstaltungen und übernehmen die Repräsentation des Tempels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Kultplätze oder Tempel sind mit einer mythischen Sage verknüpft und besitzen eine besondere göttliche Atmosphäre. Einige Heiligtümer in [[Barthavion]] sind uralt und legten die Grundsteine für später mächtige Städte. Ihre Bedeutung für die freien Städte des Landes hat sie auch als Prestigeobjekte bedeutsam gemacht und Tempel dienen häufig als Aushängeschilder oder Wahrzeichen einer Stadt, Ortschaft oder einer Gemeinschaft. Die großen Städte befinden sich auch in einem stetigen Konkurrieren um die eindrucksvollsten Tempelanlagen und Festlichkeiten, die sie dort veranstalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DAS BARDENTUM ==&lt;br /&gt;
[[Datei:TarulaTingeltang.png|200px|links|Tarula Tingeltang]][[Datei:Portrait-Alouan.png|300px|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der religiöse Konsens des Alten Weges wird vor allem durch die Kenntnis eines '''mythologischen Kanons''' an berühmten und allseits bekannten Geschichten hergestellt. Die Verbreitung dieser Mythen findet rein mündlich über Sänger, sogenannte '''„Barden“''' statt, welche von Ort zu Ort ziehen und dort die beliebtesten Götter- und Heldensagen auf den Dorfplätzen, bei den unzähligen Festen und allabendlich in den vielen Gasthäusern von Barthavion zum Besten geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kern der barthavischen Mentalität ===&lt;br /&gt;
Durch die gemeinsame Kenntnis dieser populären Geschichten, welche die Bevölkerung immer und immer wieder hören will, bildet sich zwischen allen Bewohnern Barthavions eine gemeinsame Mentalität und verbindende Identität aus. „[[Barthaver]]“ sein bedeutet im Kern, die bekanntesten Geschichten über die barthavischen Götter und Helden zu kennen und sich mit anderen Barthavern jederzeit darüber austauschen zu können. Diese mythologische Basis verband im Laufe der Zeiten die sonst so unterschiedlichen [[Bewohner]] aus fremden Rassen und Völkern in Barthavion zu einer eigenen, kulturellen Gemeinschaft und gibt ihnen bis heute gemeinsame Vorbilder und eine ähnliche Ausrichtung in ihrem sittlichen Empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiheit der Mythen ===&lt;br /&gt;
Die genaue Interpretation der Mythen, also quasi die „Moral von der Geschichte“, ist jedoch beim Alten Weg dem jeweiligen Barden und seinen Zuhörern selbst überlassen, denn die Geschichten laden jeden dazu ein, über die Bewertung ihrer Inhalte ausgiebig und mit Genuss streiten zu dürfen. Eine eindeutige moralische Botschaft oder Gesinnung ist in ihnen nämlich unmöglich zu finden und die meisten Mythen leben gerade von ihrer Vieldeutigkeit, welche ihre Zuhörer miteinander ins Gespräch bringt und dabei jedem eine Reflexion über seine eigenen Sichtweisen ermöglichen kann. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Pirro.png|200px|rechts|Pirro &amp;quot;das Rotkehlchen&amp;quot; Lautenwicht]]&lt;br /&gt;
Da beim alten Weg weder Theologen noch ein Glaube an eine göttliche Wahrheit und kein religiöses Dogma existieren, gibt es auch nichts und niemanden, der über die „Richtigkeit“ der Interpretationen der alten Geschichten wacht, und ein jeder ist dazu eingeladen, sein persönliches Verständnis der Geschichten mit den anderen zu teilen und darüber ein freies Gespräch zu führen.&lt;br /&gt;
Da es keine einheitlichen oder sogar festgeschriebenen Versionen der Mythen gibt, existieren die unterschiedlichsten Varianten von einzelnen Sagen. Besonders [[Regionen|regional]] unterscheiden sich die Inhalte einiger Geschichten stark und auch im Laufe der Zeiten wurden zuweilen ganze Handlungsstränge hinzugefügt oder umgedichtet. Auch die Sänger geben häufig eine persönliche Note in ihre Version der Geschichten, weshalb die Erzählungen einiger berühmter Sänger auch zu beliebten Klassikern erhoben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man das Erzählen der Mythen in Barthavion als etwas Lebendiges versteht und die musikalische und schauspielerische Darbietung des Barden als ebenso wichtig erachtet wird wie die Vermittlung der Inhalte, sind nur die wenigsten Mythen schriftlich festgehalten worden. Viele barthavische Barden empfinden es sogar als eine Art geistige Knechtschaft, wenn Gelehrte und Schreiber versuchen, die alten, seit je her mündlich überlieferten Geschichten in die Fesseln der starren Schrift und in die Enge von Büchern zu zwingen und dem Erzähler somit jeglicher erzählerischer Freiheit berauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Berühmtheit der Barden ===&lt;br /&gt;
Die Ungebundenheit der mythischen Erzählungen führt auch dazu, dass die Qualität der Überlieferungen und Erzählungen sehr ausladend in alle Richtungen schwankt. Viele untalentierte Barden sind kläglich vor ihrem Publikum gescheitert und wurden zu Witzfiguren in ganz Barthavion erklärt, während andere zu berühmten und in allen Städten hochverehrten Personen erhoben wurden. Diese gefeierten Barden erfahren selbst häufig eine helden- oder gottgleiche Verehrung und besitzen viele treue Bewunderer. Die Namen der angesagtesten Barden sind in aller Munde und zu ihren Aufführungen versammeln sich Massen von Bewunderern in den Gasthäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verehrung von Helden ===&lt;br /&gt;
Das Bardentum hat in Barthavion auch dafür gesorgt, dass die Verehrung der Helden zuweilen die der Götter um das Vielfache übertrifft. Seit den Zeiten des [[Torian]] zogen die Barden durch das ganze Land, besangen die Taten der Helden und erzählten von deren wagemutigen [[Abenteuer|Abenteuern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies führte dazu, dass auch noch lebende Helden eine gottgleiche Verehrung und große Berühmtheit im Land besitzen. Wenn diese die großen Städten bereisen, werden sie zumeist bereits von vielen Barden umlagert, welche von ihren neusten Abenteuern hören wollen, um daraus neue Lieder zu dichten. Auch die Bevölkerung gerät beim Anblick eines viel umsungenen Helden völlig aus dem Häuschen und die unverheirateten Frauen werfen sich diesem scharenweise zu Füßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Adarian,_der_Held_aus_Trosk.mp3|left|400px]]&lt;br /&gt;
Das berühmte Heldenlied namens &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;quot;[[Der Held aus Trosk|Der Held aus Trutz]]&amp;quot;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; über den Helden [[Adarian von Wallenrode]], oder auch &amp;quot;[[Adrianus]]&amp;quot; genannt, wurde von dem Barden [[Tarula Tingeltang]] und ist ein Beispiel für die barthavische Heldenverehrung. &lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MYSTERIENKULTE ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Phextempel.jpg|300px|miniatur|links|[[Der Alte in der Tiefe|Der Alte in der Tiefe]] - Vorsteher des Mysterienkultes des [[Twill]]]]&lt;br /&gt;
Die alten Kulte bieten auch den Zugang zu '''&amp;quot;Göttlichen Mysterien&amp;quot;''' an, welche über ein '''Initiationserlebnis''' erfahren werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei werden keine [[Kirche_der_Passionen#DAS_DOGMA|göttlichen Wahrheiten oder Weisheiten]] von [[Kirche_der_Passionen#DER_KLERUS_.E2.80.93_DIE_PRIESTERSCHAFT_DER_VIER|Priestern]] gelehrt, sondern die Kulte ermöglichen dem Initianten eine '''erlebbare, göttliche Erfahrung''', die er eigenständig bewältigen, deuten und nutzen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiationen in Mysterienkulte sind keine Selbstverständlichkeiten und gehören nicht zum regulären Brauchtum [[Barthavion|Barthavions]]. Sie stellen eher eine offene Option und persönliche Entscheidung für die Anhänger des Alten Weges dar. Da die Initiationen meist aus herausfordernden, anstrengenden und zuweilen auch sehr gefährlichen Handlungen und Prüfungen bestehen, gibt es zumeist nur wenige, die sich eine Einweihung in die göttlichen Mysterien zutrauen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Initiation bringt dem sogenannten &amp;quot;'''Geweihten'''&amp;quot; weder soziales Ansehen noch wird er dadurch zu einer religiösen Autorität erhoben. Im Gegensatz zu den Priestern der Kirche der Passionen besitzt er kein offizielle Amt und bleibt weiterhin eine '''ungebundene Privatperson'''. Zwar ernten Geweihte von den anderen Anhängern des Alten Weges für das Bestehen der Initiation zumeist Anerkennung und Respekt, jedoch erhalten sie keine besonderen Privilegien dadurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Geweihten, welche durch ihr Initiationserlebnis eine überragende, göttliche Einsicht oder Epiphanie ihrer Gottheit erlebt haben, können jedoch '''mystische Fähigkeiten''' entwickeln. Je nach den Aspekten ihres jeweiligen Gottes können diese von überragender, [[Magie 2.0 Testversion|magischer Natur]] sein und stehen den Segen, Wundern und Gebeten der [[Kirche der Passionen|Schutzgöttergläubigen]] in ihrer Macht in Nichts nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe Hauptartikel &amp;gt; &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[[„Mysterienkulte“]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DIE MEISTVEREHRTEN GÖTTER ==&lt;br /&gt;
siehe Hauptartikel &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[[Volkspatrone von Barthavion]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin: auto; width:100%; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#B89C8A; text-align:center;&amp;quot; | '''Der alte Weg''' (Barthavion)&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; width:1em; border-right: hidden; text-align:center;&amp;quot; | [[Datei:Icon-alte_weg-lochost.png|30px|center]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; text-align:left;&amp;quot; | '''„[[Lorkan]]”''' &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(Freiheit, Rebellion)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; width:1em; border-right: hidden; text-align:center;&amp;quot; | [[Datei:Icon-alte_weg-suno.png|30px|center]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; text-align:left;&amp;quot; | '''„[[Suno]]”''' &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(Geselligkeit, Musik)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: hidden; text-align:center;&amp;quot; | [[Datei:Icon-alte_weg-krithor.png|30px|center]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; text-align:left;&amp;quot; | '''„[[Krithor]]”''' &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(Mut, Stärke)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: hidden; text-align:center;&amp;quot; | [[Datei:Icon-alte_weg-chorollis.png|30px|center]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; text-align:left;&amp;quot; | '''„[[Merkon]]”''' &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(Handel, Austausch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: hidden; text-align:center;&amp;quot; | [[Datei:Icon-alte_weg-phex.png|30px|center]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; text-align:left;&amp;quot; | '''„[[Twill]]”''' &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(List, Heimlichkeit)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: hidden; text-align:center;&amp;quot; | [[Datei:Icon-alte_weg-ingrim.png|30px|center]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; text-align:left;&amp;quot; | '''„[[Afrek]]”''' &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(Handwerk, Arbeit)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: hidden; text-align:center;&amp;quot; | [[Datei:Icon-alte_weg-ingrim.png|30px|center]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; text-align:left;&amp;quot; | '''„[[Zenos]]”''' &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(Weisheit, Einsicht)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: hidden; text-align:center;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; text-align:left;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== BERÜHMTE HELDEN ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Adarian.jpg|210px|miniatur|links|[[Adarian von Wallenrode]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BenAram.png|200px|miniatur|rechts|[[Ben Aram]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Torian]]&lt;br /&gt;
* [[Ben Aram]]&lt;br /&gt;
* [[Kerodas]]&lt;br /&gt;
* [[Adarian von Wallenrode]] bzw. [[Adrianus]]&lt;br /&gt;
* [[Kenjiro Asai]]&lt;br /&gt;
* [[Henk Hjaldinger]]&lt;br /&gt;
* [[Octavia|Octavia Ardera]]&lt;br /&gt;
* Prinz [[Isgar Wintras]]&lt;br /&gt;
* [[Lindrad und Nandrad]]&lt;br /&gt;
* [[Kahra Stahlschlag]]&lt;br /&gt;
* [[Lethrin Dolas]]&lt;br /&gt;
* [[Das tanzende Schwert]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''TORIANS VÖLKERZUG''' =&lt;br /&gt;
[[Datei:Buch Torian.png|300px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Geschichte.png|30px|left|link=Geschichte]] '''Torians Völkerzug''' ist die älteste und bekannteste Heldensage in dem Landstrich [[Barthavion]].&lt;br /&gt;
Sie schildert den Auszug einer Gruppe von überwiegend [[Balmarer|balmarischen]] Sklaven aus dem [[Theranisches Imperium|Thyrnischen Imperium]] unter der Führung des Helden [[Torian]], sowie deren erstes Zusammentreffen mit den [[Mokrag-Orks]] und die Gründung der ersten [[Barthavion#FREIE_ST.C3.84DTE|freien Städte]] Barthavions.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Überlieferung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Torian.png|300px|rahmenlos|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichten über die Besiedlung des Landstriches Barsaive sind ebenso abenteuerlich und voller Heldenmut, wie die Mentalität, die seiner heutigen Bevölkerung auf ganz [[Aloran]] immer noch nachgesagt wird. Unter all den Erzählungen aus der frühen Gründerzeit ist davon mit Sicherheit die von Torian und seinem großen Marsch ins Land der [[Zwerge]] die mit Abstand bekannteste und meist erzählte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Alouan.png|250px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
Torian, der sagenhafte Rebell und Anführer, führte laut den alten Überlieferungen einst die Vorfahren der Barsaver aus dem Thyrnischen Imperium und damit aus Unterdrückung, Versklavung und Zwang heraus. Er wurde später zu einem der bekanntesten Helden und Freiheitskämpfer der barsaver Mythenwelt. Jedes Kind in den freien Städten Barsaives ist mit den Liedern und Sagen über Torian und seine wagemutige Völkerwanderung aufgewachsen und er und viele seiner tapferen Gefährten, wie z.B. der weise Druide [[Gwion]], der tapfere Ork [[Mo'Okrugg]] und die hellseherische Elbin [[Arandis]], wurden zu großen Vorbildern für viele Generationen von Barsavern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So uneinig und unterschiedlich die verschiedenen [[Bewohner|Völker und Rassen]] in ihren unabhängigen und selbstbestimmten Städten in Barthavion auch häufig sind, so sind sich jedoch alle von ihnen darüber einig, dass Torian als erster Held Barthavions bezeichnet werden kann und er findet Verehrung von den staubigen und überfüllten Straßen von [[Jerris]], bis in die hintersten Sümpfe von [[Ankarz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überliefert wurde die Geschichte von Torian vor allem durch mündliche Erzählungen von Generation zu Generation. Ebenso existieren unzählige Schriftwerke und ganze Bücherreihen, welche über Torian und seine Reise erzählen. Die bekannteste und beliebteste darunter wurde von einem Gefährten Torians verfasst, dem Barden „[[Alouan Silberklang]]“. Dieser gehörte selbst zu den engsten Freunden des sagenhaften Helden und begleitete ihn bei seiner Suche nach dem gelobten Land ''[[Geschichte_von_Barsaive#Barthavion_in_den_UEberlieferungen_der_Zwerge|Barthavion]]''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alouan verfasste unzählige Gesänge über ihre lange Reise in die Freiheit und deren Kunstfertigkeit beeindruckte und berührte bei ihrer Ankunft in [[Throal]] selbst die sonst so pragmatischen Zwerge. Deshalb archivierten diese zum ersten Mal Geschichten aus der Oberwelt in ihrer großen Bibliothek in Throal, welche vorher nur die uralten Chroniken und die [[Geschichte#Die_Chroniken_der_Zwerge|Geschichte der Nordzwerge]] des Fjalfori Reiches enthielt. Alouan schaffte es somit, die Gelehrten dieser alten Rasse für die Mythen der Menschen zu begeistern. Seitdem gehört es für viele Helden und Abenteurer in Barthavion zu ihrer Tradition, ihre eigenen Geschichten niederzuschreiben und sie der Bibliothek von Throal zu stiften, wo fleißige Zwergenbibliothekare all ihre Werke mit großer Sorgfalt archivieren und für Interessierte zum Lesen bereitstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die folgende Zusammenfassung von &amp;quot;Torians Völkerzug&amp;quot; basiert auf den berühmten Gesängen des balmarischen Barden [[Alouan Silberklang]]:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Torian.png|700px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Callum.png|200px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Torians Abstammung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist allgemein bekannt, dass Torian der Sohn des balmarischen Anführers [[Callum]] war und in der Gegend von ''Pen-ar-Run'', der heutigen Provinz [[Theranisches Imperium#Metria (Meterien)|Meterien]], geboren wurde. Sein Vater war der Herrscher eines größeren Stammes der balmarischen Völkergruppe, jedoch besaß dieser keine urbane Kultur wie die zeitgenössischen Menschen in den blühenden Zentren von Balmar, wo sich  große Städte wie [[Funa]] (balmarisch: „Munas“), die eine uralte Metropole aus der Zeit der [[Umêler]] ist oder das von den [[Theraner|Thyrnern]] damals neu gegründete [[Decum]], welches bis heute allen Luxus des Imperiums zu bieten hat, befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Volk von Callum war ein bescheidenes und lebte vor allen als Bauern und Hirten in kleinen traditionsbewussten Gemeinschaften zusammen. Sie waren unabhängig und stolz auf ihre Freiheit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem die Thyraer den [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 n.A.|Balmarischen Krieg]] gewonnen und weite Teile ihrer Heimat zu einer Provinz umgestalten wollten, kam es deshalb in der Bevölkerung zu großem Widerwillen, sich den fremden Herrschern zu unterwerfen. Jedoch ignorierte Callum aus Angst vor dem mächtigen Imperium den Unabhängigkeitswillen seiner Untertanen und unterwarf sein Volk dem thyrnischen Kaiser [[Lucius Tuscus Pertinax]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geisel des Imperiums ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Docator.png|300px|rahmenlos|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zeichen seiner Treue übergab Callum seinen erstgeborenen Sohn [[Torian]] als Geisel an die Thyrner und der Junge wuchs fortan bei dem Statthalter [[Novius Tuscus Docator]] in der jungen Stadt [[Triticum]] auf. Diese war durch zahlreiche Zwangsumsiedlungen der Bauern und Hirten entstanden und belebte die Provinz Meterien als wachsendes Handelszentrum mit zivilisatorischen Neuheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torian wurde von seinem thyrnischen Ziehvater mit Anstand und Respekt behandelt und er erhielt eine vorzügliche zivile und militärische Ausbildung, da Docator hoffte, dass er den begabten Balmarerprinzen eines Tages als neuen Vasallenherrscher in Meterien einsetzen könnte. Der junge Torian hingegen genoss zwar die Vorzüge des thyrnischen Lebens, schwor aber seinem Volk und seinen alten Traditionen nie wirklich ab. Er litt sogar furchtbar darunter, dass er hilflos und aus der Ferne mit ansehen musste, wie viele Menschen aus seiner alten Heimat ebenfalls zu Zwangsumsiedlungen gedrängt, oder bei einer Verweigerung alternativ einfach versklavt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prokonsul Docator hatte auch seinen Sohn [[Appius Tuscus|Appius]] als Tribun bei sich in Triticum. Dieser war im gleichen Alter wie Torian und hasste den balmarischen Prinzen, da dieser ihm an Talent und Kampfgeschickt weit überlegen war und ihn bereits mehrmals in aller Öffentlichkeit mit seinen Fähigkeiten in den Schatten gestellt hatte. Dies konnte der stolze Appius nicht ertragen und fühlte sich durch die Gegenwart seines tüchtigen Konkurrenten immerwährend gedemütigt. Also schmiedete er einen Komplott und wollte Torian für alle Zeiten vertreiben, indem er ihm einen Mordanschlag auf seinem Vater unterstellte. Er inszenierte das falsche Verbrechen so glaubhaft, dass Docator keinen Zweifel an der Schuld seiner Geisel finden konnte. Also blieb ihm nichts anderes übrig, als über den balmarischen Jungen zu urteilen. Da der Statthalter diesen über die Jahre sehr zu schätzen gelernt hatte und überrascht von seinem unvorhersehbaren Verrat war, ließ er ihn nicht hinrichten, sondern verkaufte ihn in die Sklaverei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Hafid.png|200px|rahmenlos|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sklaverei ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Gwion.png|300px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torian landete auf dem Sklavenmarkt und wurde von einer ansässigen Gladiatorenschule erworben. Er fügte sich vorerst in sein Schicksal und seine hervorragende Kampfausbildung ließ ihn schnell zu einem Publikumsliebling in der Arena von Triticum aufsteigen. Man sagte ihm damals eine große Zukunft als Gladiatorenchampion voraus, bei welcher ihm zum Schluss vermutlich unendlicher Ruhm, Reichtum und Freiheit gewunken hätten. Jedoch hatte Torian sein altes Volk nie vergessen und fühlte sich als Prinz immer noch für ihr Schicksal und die Fehler seines Vaters verantwortlich. Also sammelte der charismatische junge Mann andere Gladiatoren als Verbündete um sich und zettelte einen Aufstand an. Gemeinsam gelang es ihnen in einer kleinen Gruppe aus der großen Stadt zu fliehen und der flinke und listenreiche Gladiator [[Hafid]], aus dem Reich der [[Al-Dhagar]], wurde seit ihrem gemeinsamen Ausbruch zu dem treusten Gefährten Torians.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heimkehr und Vatermord ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Torian endlich seine Freiheit gewonnen hatte, kehrte er in Begleitung von seinem neuen Freund Hafid unverzüglich nach ''Pen-ar-Run'' zurück. Jedoch erkannte er seine einstige Heimat nicht mehr wieder, denn fast alle Bauern und Hirten waren verschwunden, da sie fortziehen mussten oder in der Sklaverei gelandet waren. Nur sein Vater Callum war noch in seiner alten Halle geblieben und Torian fand heraus, dass dieser sein eigenes Volk für große Summen Gold verraten und ausgeliefert hatte, die ihm das Imperium seit ihrer Machtübernahme regelmäßig zahlte. Torian geriet mit seinem Vater deshalb in einem Streit, doch Callum blieb dabei, dass er das Richtige getan hatte. Aus Wut und Empörung verlor Torian schließlich die Kontrolle und auch Hafid gelang es nicht seinen Freund davon abzuhalten, den störrischen Callum zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Vatermord verspürte Torian große Reue und beschloss, dass er weiterhin verantwortlich für sein Volk sei, immerhin war er nach dem Tod seines Vaters nun der rechtmäßige Herrscher. Deshalb begann er seine Suche nach den versklavten Menschen aus ''Pen-ar-Run'', vor allen aber nach dem alten und weisen Druiden [[Gwion]], welcher einst der Berater von Callum und spiritueller Vorsteher ihres Volkes gewesen war. Torian erfuhr, dass vor allen die Männer seiner Heimat alle in die Berge von [[Theranisches Imperium#Raxilia (Paxilien)|Paxilien]] gebracht wurden, wo sie in den Steinbrüchen die Baustoffe für die Straßen des Imperiums herstellen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sklavenaufstand in Paxilien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also zogen Torian und Hafid gen Paxilien und es gelang ihnen tatsächlich die Männer in den ''Minen von Martogan'' zu finden. Durch eine List und einen sehr mutigen Plan gelang es den beiden Helden, einen Aufstand in einem Steinbruch anzuzetteln, wodurch sie nicht nur die Männer aus ''Pen-ar-Run'', sondern auch etliche andere Sklaven verschiedenster Herkunft befreien konnten, welche sich daraufhin Torian anschlossen und ihn zu ihrem Anführer ernannten. Mit den Thyrnern dicht auf den Fersen gelang ihnen zusammen die Flucht wieder in Richtung Meterien, jedoch fehlte der Gruppe eine Zuflucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Männern im Steinbruch war auch der alte Druide [[Gwion]] gerettet worden und er wurde zu Torians Berater und engstem Vertrauten. Er schlug vor, Hilfe bei den [[Elben]] zu suchen, da diese in den früheren Zeiten einen harmonischen und freundschaftlichen Kontakt zu den Balmarern und ihren ehemaligen Herrschern, den Druiden, gepflegt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Seherin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Arandis.png|250px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Wäldern von [[Theranisches Imperium#Gauditia (Gauditien)|Gauditien]] suchte Torian deshalb mit seinen Schützlingen eine alte Siedlung der [[Elben#Die_Goldelben|Goldelben]] auf, welche ''Ethuil Eryn'' genannt wird. Die Elben dort wollten jedoch keine Menschen aufnehmen und reagierten sehr feindselig auf die große Gruppe von fremden Flüchtlingen, welche Torian in ihre heiligen und vor den Thyrnern bis dahin gut versteckten Wälder geführt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es eine Elbe, welche es als ihre Bestimmung empfand, Torian und seiner Gruppe zu helfen. Dies war die wunderschöne Elbe [[Arandis]], welche als eine begabte Seherin bekannt war und außerdem zu den wenigen und seltenen Menschenfreunden unter ihrem Volk zählte. In vielen Geschichten wird außerdem behauptet, dass sie sich unsterblich in den tapferen Torian verliebte und sich deshalb dafür entschloss, ihm zu helfen. Gemeinsam flohen sie weiter durch die uralten Elbenwälder, immer noch auf der Suche nach einer Zuflucht vor den thyrnischen Verfolgern, welche inzwischen immer wieder ihre Spur aufnehmen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arandis war von einer besonderen [[Magie]] umgeben und konnte die Zukunft und die Bestimmung eines Lebewesens vorhersagen. Eines Tages verließ die schöne Seherin den Helden wieder und musste zu ihrem Volk zurückkehren. Zuvor offenbarte sie Torin jedoch, dass sein Schicksal weit im Osten läge und er mit seiner Gruppe die [[Barsaive#Landschaften|Mokrag-Wälder]] durchqueren müsse. Dahinter würde er eine unberührte und fruchtbare Region finden, in welcher sie in Sicherheit vor den Häschern des Imperiums wären. Torian wird dieses Land am Zeichen des roten Widders erkennen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehrte Arandis zurück zu den anderen Elben, aber man sagt, dass sie auf magische Weise für immer mit Torian verbunden blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Rebellengruppe zum Völkerzug ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torian nahm sein Schicksal an und machte es sich nach Arandis Abschied zur Aufgabe, seine Schützlinge in das prophezeite, sichere Land im Osten zu führen. Die Reise erwies sich als gefährlicher Weg und überall geriet Torins Gruppe in Konflikte mit den Truppen des Imperiums. Jedoch konnte Torian seine Stärke als Stratege beweisen und in den Kämpfen mit seinen Männern etliche Siege davontragen. So wurde sein kleiner Trupp von Flüchtlingen schließlich zu einem größeren Ärgernis für die Thyrner und gleichzeitig stieg Torians Ruf unter den Sklaven und Unterdrückten im Imperium als Befreier und Streiter für die Freiheit. Unterwegs schlossen sich deshalb immer mehr geflohene oder befreite [[Theranisches Imperium#Die Sklaverei|Sklaven]] seiner Gruppe an und er schwor ihnen, dass er sie in das gelobte Land im Osten führen werde. Torian wurde dadurch zum Hoffnungsträger für hunderte und aberhunderte von freiheitshungrigen und festentschlossenen Pionieren, die ihm treu zur Seite standen und ohne zu zögern ihr Leben für den Glauben an ein Land der Freiheit gegeben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schlacht von Gwynrann ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Theranisches-Feldzeichen.png |250px|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torians Völkerzug wuchs also immer mehr an und gemeinsam kämpften sie sich ihren Weg aus dem Imperium heraus in Richtung der Mokrag-Wälder, welche damals noch komplett in der Hand der grünen Orks waren. Jedoch kam es nördlich vom ''Sichelgebirge'' zu einer letzten großen Schlacht - der sogenannten „''Schlacht von Gwynrann''“ - in welcher die thyrnischen Truppen versuchten, ihre entflohenen Sklaven zurückzuholen. Angeführt wurde das Heer der Thyrner von dem ehemaligen Statthalter von Triticum und dem Ziehvater Torians – [[Novius Tuscus Docator]]. Auch sein Sohn Appius war unter den thyrnischen Offizieren an der Schlacht beteiligt und brannte darauf, seinen alten Feind Torian endgültig zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schlacht verlief blutig und mitten im Geschehen kam es zu einer Konfrontation von Torian und Appius. Die ehemaligen Ziehbrüder standen sich nun zu einem finalen Duell gegenüber und Appius verhöhnte Torian mit der erfolgreichen Intrige, welche in der Vergangenheit zu seiner Versklavung geführt hatte. Gerade als Appius all seine hinterhältigen Machenschaften offengelegt und damit geprahlt hatte, kam Docator dazu und erfuhr so von den Lügen seines Sohnes und erkannte voller Reue, dass er Torian einst zu Unrecht verurteilt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Docator stellte Appius zur Rede, doch dieser war es leid, sein verdorbenes Wesen zu verheimlichen und fing einen Streit mit seinem Vater an. Dabei wurde Docator aus Rage von seinem eigenen Sohn schwer verletzt und Torian musste rettend dazwischen gehen. Es gelang ihm nur seinen alten Ziehvater zu retten, indem er den inzwischen wahnsinnig gewordenen Appius tötete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torian versuchte daraufhin dem verletzen Docator zu helfen, aber dieser lag bereits im Sterben. Jedoch gab der sterbende Feldherr seinen Männern einen letzten Befehl und ließ sie abziehen. Er gestattet Torian und seiner Gruppe weiterzureisen und ihre neue Heimat zu suchen, um so sein Unrecht aus der Vergangenheit wieder gut zu machen. Dann starb Docator in Torians Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Mokrag-Orks ===&lt;br /&gt;
Die Grenze des Imperiums war nun überwunden und Torians Gruppe hatte den urwüchsigen und scheinbar undurchdringlichen Dschungel der [[Mokrag-Orks]] erreicht. Obwohl eine gefährliche Reise vor dem kleinen Völkerzug lag, spürten alle die verheißungsvolle Hoffnung auf ein freies und unabhängiges Leben, welche sie hinter der grünen Hölle erwarten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte auch nicht lange und Torians Gruppe wurde mit ersten Überfällen der grünen Orks konfrontiert, welche als Jäger und Sammler die Wälder durchstreiften. Alle Versuche sich mit den kriegerischen Waldbewohnern auf diplomatischem Weg zu einigen schlugen fehl und es kam zu kämpferischen Auseinandersetzungen, bei welchem Torian und seine Männer ausgeraubt und viele von ihnen getötet wurden. Die Gruppe blieb jedoch standhaft, ließ sich von den Dschungelräubern nicht abschrecken und setzte ihre Reise durch den Wald tapfer fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mokrag-Orks beobachteten die ungewöhnlich mutigen Menschen eine Zeit lang und lieferten sich mit ihnen noch weitere Scharmützel. Nach einiger Zeit waren sie von der Hartnäckigkeit der Menschen jedoch so beeindruckt, dass sie die Kämpfe einstellten. Ihr Häuptling [[Ra'Okrugg]] forderte Torian stattdessen zu einem Gespräch auf, in welchen er erklären sollte, warum er sich ohne Erlaubnis in den Wäldern der Mokrags aufhalten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torian versuchte den Orkhäuptling von der Notlage seiner Gruppe zu überzeugen und versicherte ihm, dass sie den Wald nur durchqueren würden. Er erzählte ihm von dem prophezeiten Land im Osten. Ra'Okrugg bestätigte ihm, dass es eine unbewohnte Region jenseits der Wälder gebe und dass man dort grüne Hügel, weite Ebenen und hohe Berge finden würde. Er warnte ihm aber auch vor den [[Takrag-Orks| braunen Steppenorks]], welche als wilde Nomaden die einzigen bekannten kulturerschaffenden Wesen dieses Landstriches seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-MoOkrugg.png|300px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Häuptling schlug Torian schließlich ein Abkommen vor. Er bot an, dass er die Reisegruppe des Helden den Ork-Dschungel durchqueren und sie sogar durch einige seine Waldläufer sicher an das andere Ende bringen lassen würde. Dafür verlange er aber, dass Torian einige grüne Orks in seine Gruppe aufnehmen solle, damit sie gemeinsam mit den Menschen in das hoffnungsvolle Land ziehen und ein Teil ihrer neuen Gemeinschaft werden sollen. Somit könne der nachbarschaftliche Friede von Anfang an gewahrt bleiben und man könne zukünftige Handelsbeziehungen von Beginn an einrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torian und die meisten seiner Männer waren mit dem Vorschlag des Häuptlings nicht besonders zufrieden, war ihnen doch bewusst, dass er vor allem vorhatte, von ihrem Vorhaben eine neue und unabhängige Gemeinschaft zu gründen, zu profitieren. Jedoch blieb ihnen nichts anderes übrig, als auf die Bedingungen des Orkanführers einzugehen, da sie sonst keine Erlaubnis erhalten hätten, den Urwald zu durchqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Durch die grüne Hölle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die meisten Menschen in Torians Gruppe von ihren neuen, orkischen Begleitern nicht gerade begeistert waren, so wurde ihnen allen sehr schnell bewusst, dass sie ohne die Führung der grünen Dschungelbewohner kaum eine Chance gehabt hätten, in dem lebensfeindlichem und scheinbar undurchdringlichem Dschungel zu überstehen. Vor allem [[Mo'Okrugg]], der Sohn des Häuptlings Ra'Okrugg, erwies sich als talentierter Waldläufer, der mit seinem Wissen über seine Heimatwälder viele Gefahren von Torians Truppe abwenden konnte und sich dadurch die Wertschätzung der Menschen erarbeitete. Auch zu Torian baute er eine freundschaftliche Beziehung auf und erwies sich als aufrichtiger und treuer Gefährte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die sich grade entwickelnde Sympathie zwischen den beiden ehemaligen verfeindeten Gruppen wurde auf eine harte Probe gestellt, als der erbarmungslose Dschungel sie in eine Sackgasse führte und selbst die Orks ihre sonst zielsichere Orientierung verloren. Nachdem schließlich noch die Nahrungsvorräte zur Neige gingen, sank die Stimmung auf einen Tiefpunkt und die erschöpften Menschen suchten nach einem Schuldigen, um ihrer Verzweiflung Ausdruck zu verleihen. So dauerte es nicht lange und einige begannen damit den Orks die Schuld an ihrer Misere zu geben und behaupteten, dass diese ihren Völkerzug absichtlich in eine tödliche Falle gelockt hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst Torian schaffte es nicht, seine Schützlinge zu beruhigen und sie begannen ihre Waffen gegen ihre orkischen Führer zu erheben. Ein Kampf wurde unausweichlich und er ging sogar soweit, dass einige Männer der Orks und Menschen während dieses Konfliktes ihre Leben lassen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Barthavos.png|200px|rahmenlos|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wunder des roten Widders ===&lt;br /&gt;
Gerade als Torian dachte, dass er die Kontrolle über seinen Völkerzug verloren hatte, geschah plötzlich etwas vollkommen Unerwartetes. Mitten in dem Kampfgetümmel erschien plötzlich ein großer, roter Widder zwischen den Bäumen des Urwaldes. Dieser schien von dem Geschehen vollkommen unbeeindruckt zu sein und näherte sich langsam und selbstsicher den kämpfenden Menschen und Orks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anblick des stattlichen und irgendwie magisch anmutenden Tieres, welches sich seelenruhig den Kämpfenden näherte, verschlug allen Anwesenden den Atem und sie hielten staunend inne, um es zu betrachten. Die Männer waren sehr verwundert, warum ein eigentlich bergbewohnendes Tier sich ihnen mitten im tiefsten Dschungel näherte, und waren verblüfft über sein feurig schimmerndes Fell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Druide Gwion spürte gleich, dass kein gewöhnliches Tier vor ihnen stand und er trat vor es, um es mit einer ehrvollen Verbeugung zu begrüßen. Alle konnten sehen, dass der rote Widder sich daraufhin Gwion näherte und ihn mit seinen Hörnern an der Stirn berührte. Daraufhin erhob sich der alte Druide und gebot den Männern alle Kämpfe einzustellen, da dieses besonders Wesen hier sei, um sie in die Freiheit zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torian schaffte es, alle dazu zu bringen, auf den weisen Mann zu hören und gemeinsam folgten sie dem mysteriösen Tier. Dieses führte sie tatsächlich hinaus aus ihrer Sackgasse und zu dem Rande des [[Barsaive#Berge|Fjalfori-Gebirges]]. Sie erreichten dessen Ausläufer auf der Höhe, wo sich heute die Stadt [[Iopos]] ganz in der Nähe befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gelobtes Land Barthavion ===&lt;br /&gt;
Der rote Widder führte sie hinauf auf einen höheren Berg zu einem gut gelegenen Aussichtspunkt. Dort verschlug es den Reisenden dem Atem, den ihnen bot sich ein hoffnungsvoller und lang ersehnter Anblick. Vor ihnen erstreckte sich ein weites Land, welches von einzelnen Gebirgszügen und fruchtbaren Ebenen durchzogen war. Sie sahen, dass sich all ihre Wünsche erfüllt hatten und sie ein Land gefunden hatten, in welchem sie ein freies und selbstbestimmtes Leben aufbauen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Trupp bei dieser Aussicht in Träume über eine verheißungsvolle Zukunft versank, bemerkte Gwion, dass der rote Widder sich von der Gruppe entfernt und anscheinend seine Aufgabe vorerst erfüllt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Tor in den Bergen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Aussicht.png|400px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torian führte seine Gruppe von optimistischen Reisenden durch das unbekannte Land und ihnen begegneten viele Wunder und sie staunten über den Frieden, welcher sich über den idyllischen Landstrich erstreckte. Der Menschenzug folgte den Ausläufern des großen Fjalfori-Gebirges bis sie auf die [[Barsaive#Berge|Berge von Throal]] stießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am südlichen Rand dieses ganzjährig schneebedeckten Gebirgszuges stießen sie schließlich auf eine wunderschöne, grüne Ebene, welche von vielen frischen Bächen mit kristallklaren Quellwasser aus den Bergen durchzogen war. Die Gegend schien ideal für eine Siedlung zu sein und die erschöpften Reisenden beschlossen hier ein Lager zu errichten, von welchem sie die Gegend erkunden wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torian begab sich in Begleitung von seinem tapferen Freund Hafid auf erste Erkundungstouren und spähte den Rand der Berge aus. Dabei stießen sie plötzlich auf ein gigantisches Steintor, welches kunstvoll in den Felsen geschlagen worden war. Es war fest verschlossen und es schien so, als ob es keine Möglichkeit gäbe, es zu öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torian zeigte seinem Druiden Gwion das Tor und dieser konnte sofort erkennen, dass es uralt zu sein schein. Er selbst kannte die Ruinen des alten Elbenreiches [[Veldun]], die mindestens genauso alt anmuteten, wie dieses unbekannte Bauwerk. Gwion konnte jedoch nicht sagen, ob es von den Elben oder einer anderen alten und vergessenen Rasse stammte, riet Torian jedoch zur Vorsicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Tagen unternahmen die Menschen trotz der Warnung des Druidens einige neugierige Versuche, das geheimnisvolle Tor im Berg zu öffnen, jedoch schlugen all ihre Bemühungen fehl.  Es ließ sich weder mit Gewalt öffnen, noch fand jemand einen versteckten Mechanismus, um sein Schloss zu überwinden. Irgendwann gaben die Menschen ratlos auf und setzen ihre Erkundungen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Barulos.png|350px|rahmenlos|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rotbärte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torians Lager erwies sich als sichere Zuflucht und die Menschen begannen sich in dem grünen Tal vor den malerischen Bergen langsam heimisch zu fühlen. Es herrschte Ruhe und bislang hatten sich weder Feinde noch Bedrohungen in dem fremden Land gezeigt. Torian hoffte, dass er seine Bestimmung nun erfüllt und seine Schützlingen in eine neue und freie Heimat geführt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines nachts schlugen jedoch die Wachen der jungen Siedlung Alarm und Torian musste erkennen, dass sein Lager von einer unbekannten Armee umstellt worden war. Er erkannte, dass es sich um kleine und schwer gerüstete Gestalten handelte, die große Kriegsäxte aus unbekannten Metallen bei sich führten. Im hellen Mondlicht konnten die Menschen erkennen, dass aus ihren glänzenden Helmen rote und lange Zöpfe hinabhingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Still und diszipliniert stand die unbekannte Truppe Torians verblüffter Gemeinschaft gegenüber, machte jedoch keine Anstalten anzugreifen. Stattdessen kam plötzlich einer von ihnen mit stattlichen Schritten auf sie zu, nahm seinen Helm von dem kleinen aber breiten Kopf und entblößte darunter ein strenges und grimmiges, aber hingegen auch gleichzeitig mild und gerecht wirkendes Gesicht mit einem langen, feuerroten Bart. Er erhob seinen Arm, deutete auf den menschlichen Helden und fragte etwas in einer unbekannten Sprache. Torian kam ebenfalls hervor und gab sich als Anführer der Gruppe zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer der kleinen und unbekannten Männer kam hinzu und begrüßte Torian zu seiner Überraschung in fließendem Balmarisch. Er fragte den weitgereisten Helden, was er und seine Leute im alten ''Barthavion'', dem &amp;quot;Land des Übergangs&amp;quot; und &amp;quot;der neun Gebirge&amp;quot; zu suchen hätte. Die Region sei seit Urzeiten im Besitz der Fjalfori-Zwerge, welche auch als die Nordzwerge oder Rotbärte bekannt seien, und noch nie hatten Menschen sich zuvor hergewagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der balmarisch sprechende Zwerg stellte dann seinen Anführer, den sagenumwobenen [[König Barulos]], Herrscher der [[Zwerge#Die_Rotbärte|Rotbart-Zwerge]] und Hüter des Fjalfori-Gebirges, vor. Dieser war der Zwerg, der zuerst zu Torian gesprochen hatte und war wenig begeistert von den menschlichen Eindringlingen. Da die eigenbrötlerischen Zwerge den Kontakt zu den Oberflächenbewohnern für gewöhnlich ablehnten, fühlte er sich von den Fremdlingen, welche ohne zu Fragen vor dem Ausgang aus dem Zwergenreich gesiedelt hatten, mehr als gestört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torian gelang es mit der Geschichte über seine weite Reise und der Flucht vor Versklavung und Unterdrückung der Thyrner jedoch, das Interesse für seine tapfere Truppe zu wecken. Barulos hörte den Worten des Helden mit großer Anteilnahme zu und besonders als Torian den roten Widder erwähnte, füllte sich die grobe und ernste Miene des Zwergenkönigs mit Anerkennung und Wohlwollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte über den Mut und die Entschlossenheit von Torians Gemeinschaft hatte ihn tief beeindruckt, aber trotzdem wollte er keine Siedler im paradiesischem ''Barthavion'' dulden, wenn er nicht auch durch Taten von der Aufrichtigkeit der Menschen überzeugt war. Also stellte der König Torian eine Aufgabe, um seine wahren Absichten zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür musste Torian ein altes Heiligtum der Zwerge aufsuchen, welches von einem schrecklichen Ungeheuer bewacht wird. Wenn er es schafft, diesen Wächter zu besiegen, kann er den Tempel betreten und dort seine Aufrichtigkeit vor den Göttern beweisen. Das Heiligtum befand sich weit oben in den Throaler-Bergen und Torian wurde von seinen treuen Gefährten – dem listigen Hafid, dem weisen Druiden Gwion und dem zähen Ork Mo‘Okrugg begleitet, während die Zwerge es seiner Gemeinschaft erlaubten, solange in ihrem Lager zu bleiben, bis sich entschied, ob ihr Anführer seine Prüfung bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Barthavos.png|350px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Prüfung des Barthavos ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Torian]], [[Gwion]], [[Hafid]] und [[Mo'Okrugg]] schlugen sich tapfer zu ihrem Ziel in den schneebedeckten [[Barsaive#Berge|Throaler-Bergen]] durch. Unterwegs mussten sie gegen wilde Bestien kämpfen und kamen an alten und verfluchten Orten vorbei, die sie mit Furcht und Schrecken erfüllten. Die Freunde hielten jedoch fest zusammen und schafften es gemeinsam, alle Gefahren zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Passion-Symbol-Mynbruje.gif|75px|rahmenlos|links]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kamen auch an vielen alten Schreinen der Zwerge vorbei und erfuhren einiges über ihre Götter, wie z.B. über den weisen [[Alethon|Mybryn]]. Torians Gruppe fühlte große Ehrfurcht vor diesen uralten Gottheiten und brachte ihnen Opfer auf den fremden Altären dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichten sie den uralten Zwergentempel und fanden dort ein grässliches Monster mit mehreren Köpfen und einer Haut, welche schillerte wie poliertes Metall. Torian und seine Freunde lieferten sich mit ihm einen langen Kampf, bei welchem der geschickte Hafid sein Leben lassen musste. Mit Gwions Zaubern und den mächtigen Schlägen vom Mo'Okrugg gelang es schließlich jedoch das Ungetüm abzulenken, so dass Torian ihm eine tiefe Wunde mit seinem Schwert zufügen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Monster schien besiegt und kauerte sich zum Sterben zusammen. Doch plötzlich begann dieses seine Gestalt zu ändern und verwandelte sich in den roten Widder, der Torians Gruppe nach Barthavion geführt hatte. Dieser stand auf, sah die beiden Helden mit milden Augen an und deutete Torian, ihm zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Held tat wie ihm der rote Widder geheißen und das geheimnisvolle Tier führte ihn in das innere des Tempels. Dort offenbarte er ihn seinen Namen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''[[Barthavos]]'' !&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torian verstand schnell, dass dieses magische Wesen, welches in der Gestalt des roten Widders vor ihm stand, die Seele des Landes ''Barthavion'' verkörperte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fiel vor dem magischen Tier auf die Knie und bat es untertänig darum, dass seine Gemeinschaft ein neues Leben in dessen wunderschönen Land führen dürfe. Der Widder ging auf Torian zu und berührte ihn mit einem seiner Hörner an der Stirn, wie er es auch damals im Dschungel bei Gwion tat. Torian hörte daraufhin die Stimme des Widders in seinem Kopf und vernahm sein Urteil:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barthavos-2.png|150px|rahmenlos|links]]&lt;br /&gt;
„''Höre Torian, du Streiter der Freiheit und geliebter Held der Verzweifelten und Unterdrückten. Ich spüre, dass deine Seele rein und frei von böswilliger Absicht ist. Die Strapazen deines Volkes sollen deshalb enden und sie sollen in meinem grünen Tal vor dem Tor der Zwerge siedeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barthavos heißt euch Willkommen im Land der [[Barsaive#Berge|Neun Gebirge]]!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich sage dir außerdem voraus, Torian, Sohn des Callum, dass dein Volk [[Barthavion|große und mächtige Städte]] gründen und viele Jahrhunderte bestehen wird. Es wird mutige [[Helden]] und Abenteurer hervorbringen und zu einer Zuflucht für alle werden, die nach Selbstbestimmung und Unabhängigkeit streben. Doch sollst du dir darüber bewusst sein, dass euer Leben in Barthavion nicht immer von der Ruhe und Harmonie geprägt sein wird, welche das unberührte Land heute noch verheißt. Die Zukunft hält große Herausforderungen für deine neue Gemeinschaft parat!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Barthavion wird in den folgenden Zeiten von vielen [[Plagen|Übeln]] heimgesucht werden und auch [[Theranisches Imperium|euer alter Feind]] aus dem Westen wird nicht lange mit seiner Rache auf sich warten lassen. Eines Tages wird es sogar dazu kommen, dass sich in dem kleinen Landstrich der Zwerge das Schicksal von ganz Aloran entscheiden wird. Dann werden Helden aus Barthavion sich erheben und zu dem letzten Kampf gegen die [[Dämonen|Übel der Urzeit antreten]].''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Also, Torian, du thronloser König der freien Menschen, führe dein Volk zu Unabhängigkeit und Selbstbestimmung und du wirst das Beste in ihnen zum Vorschein bringen! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dann wandte sich der Widder von ihm ab und deutete, dass der Held eine Strähne seines roten Fells als Zeichen für die Zwerge mitbringen solle. Torian schnitt vorsichtig einige der magischen Haare von Barthavos Körper und sah, dass diese ein leichtes Glühen umgab. Er dankte dem Widder, welcher sich daraufhin verabschiedete und zwischen den Berggipfeln verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torian, Gwion und Mo'okrugg nahmen den Leichnam ihres gefallenen Freundes Hafid und trugen ihn zurück in das grüne Tal vor dem Tor der Zwerge. Dort bestatteten sie ihren Gefährten, der von allen mit großer Trauer beweint wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kam König Barulos aus seinem Berg zurück und empfing den zurückgekehrten Helden. Als dieser das rote Fell des Widders sah, lächelte er mild. Torian fiel jetzt erst auf, dass das magische Fell des Widders von einer verblüffend ähnlichen Farbe war, wie die Bärte der Fjalfori-Zwerge. König Barulos nahm die Fellsträhne entgegen und verkündete dann, dass sich das Land selbst dafür entschieden habe, Torians Gemeinschaft aufzunehmen und er dem mächtigen Barthavos nicht widersprechen werde. Also gestattete er es den Menschen, vor seinem Tor zu siedeln und fortan unterstützen die Zwerge die menschlichen Flüchtlinge bei der Gründung ihrer neuen Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Heiligtum des Bathavos existiert auch heute noch und jedes Mal, wenn im Kriegrat von Valkenburg ein neuer Heeresführer ausgerufen wird, gehört es zur festen Tradition, dass dieser eine Pilgerreise in die Throaler Berge unternimmt, um diesen Ort aufzusuchen und sich den Segen des Landes abzuholen. Der letzte Heeresfürst, der in Barthavos Tempel betete, war [[Sigurd von Troppau]] aus der Stadt [[Trosk|Trutz]] im Jahr 351 i.J.P., bevor er gegen die thyrnischen Angreifer unter der Führung des Feldherrn [[Titus Curtius Aquila]] in die Schlacht zog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen-Märkteburg.gif|200px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung von Valkenburg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torians Gemeinschaft wuchs und sie ernannten ihren Helden zu ihrem neuen König. Dieser regierte weise und verantwortungsvoll und opferte sich auf, um seinen Schützlingen zu dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam errichteten sie einen großen Platz, welcher das Zentrum ihrer neuen Stadt werden sollte und direkt vor dem [[Tor von Throal]] lag, so dass die Zwerge sie jederzeit aufsuchen konnten. Dieser Platz ist heute der große Marktplatz von [[Märkteburg|Valkenburg]] und er war auch namensgebend für die neu entstehende Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesem Marktplatz sollte jeder in Torians Volk die Chance zur freien Rede erhalten, damit kein wichtiges Anliegen ungehört und damit die Bedürfnisse der Menschen unberücksichtigt blieben. Die Bedeutung der Marktplätze wurde damit für ganz Barthavion zu einem wichtigen kulturellen Zentrum und entwickelte sich zu einem gleichberechtigten Ort des demokratischen Austausches. Torian schwor seinen Leuten, dass sie nie wieder unter Unterdrückung oder Herrschaftswillkür leiden müssen und dass ihre neue Stadt ein Symbol für Freiheit und Selbstbewusstsein werden solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Torians Tod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das junge Valkenburg wuchs dank der Unterstützung der Zwerge zu einer blühenden Siedlung heran. Torian erwies sich als weiser Anführer und herrschte lange Jahre über sein Volk. Diese waren fleißig und voller Hoffnung auf eine große Zukunft. Die ehemaligen Sklaven des Imperiums und die Horde der wilden Dschungelorks hatte sich inzwischen zu einer eingeschworenen Gemeinschaft entwickelt, welche durch alle gemeinsam bestandenen Gefahren ihrer Anreise zu echten Freunden geworden waren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Kratas.png|300px|rahmenlos|links]]&lt;br /&gt;
Eines Tages erreichte jedoch eine große Gruppe von weiteren Dschungelorks unter der Führung des Waldläufers [[Kratas Gruskugg]] die junge Stadt des Torians. Sie stellten den Helden und König zur Rede, da sie behaupteten, dass dieser für den Untergang ihrer Heimat verantwortlich wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torian erfuhr, dass die Thyrner seiner Gruppen einen Spion nachgeschickt hatten, um den Tod des Prokonsuls Docator und die verlorene [[Torians Völkerzug# Die Schlacht von Gwynrann|Schlacht bei Gwynrann]] aufzuklären. Dieser war ihnen bis in den Dschungel gefolgt, verlor aber in dem grünen und unbekannten Dickicht ihre Spur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit er nicht ohne Ergebnisse zu seinen Befehlshabern zurückkehren musste, versuchte er über die Mokrag Orks mehr über den Verbleib Torians in Erfahrung zu bringen. Diese hielten jedoch ihr Wort und blieben dem menschlichen Helden, der schließlich gemeinsam mit einer großen Gruppe ihrer eigenen Stammesbrüder unterwegs war, die Treue und schwiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle Versuche der Thyrner, den großen Häuptling [[Ra'Ukrugg]] unter Druck zu setzen und den Aufenthaltsort des Helden Torians preis zu geben, ins Leere liefen eröffnete das Imperium einen Krieg auf die grünen Orks, der bis heute andauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kratas beschuldigte nun also Torian, dass er an diesem Krieg schuld sei und deshalb nun Verantwortung übernehmen müsse. Er verlangte, dass die junge Stadt Valkenburg eine große Zahl von orkischen Frauen und Kindern aufnimmt, welche vor dem Krieg im Dschungel fliehen mussten und nun ohne Heimat waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torian empfand die Forderung des Waldläufers als gerechtfertigt und gegen den Protest vieler seiner Untertanen, ließ er hunderte fremde Orks in der Stadt aufnehmen. Zuerst lebten diese sich gut ein, jedoch kam es immer mehr zu Spannungen durch die unterschiedlichen kulturellen Mentalitäten und es bildeten sich nach und nach verfeindete Lager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch viele der Orks, die bereits mit Torian gemeinsam nach ''Barthavion'' kamen, standen nun vor der Wahl und die meisten schlugen sich auf die Seite ihrer Artgenossen. Nur Torian, der von beiden inzwischen verfeindeten Seiten immer noch gleichermaßen respektiert wurde, fand noch Wege, um zwischen ihnen zu Vermitteln und zu Schlichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages gerieten die Parteien jedoch in einem Streit, nachdem es darum ging, dass der inzwischen alte und kinderlose Torian einen Nachfolger bestimmen sollte. Für die meisten Menschen war es nämlich ausgeschlossen, dass ein Ork ihr neuer Herrscher werden könnte, wodurch sich viele der Mokrags beleidigt fühlten, da sie sich nicht den menschlichen Sitten und Traditionen beugen wollten. Also kam es zum ersten Mal in der Stadt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Orks kämpften offen gegen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torian ertrug es nicht mit anzusehen, wie sein Traum von einer freien und gleichberechtigten Gemeinschaft in Blut zu ertrinken drohte. Also ging der alte König selbst mit seiner letzten Kraft in das Kampfgeschehen, um den Streitenden Einhalt zu gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die versöhnlichen Worte Torians konnten jedoch niemanden der Kampfwütigen erreichen und er stellte sich schließlich selbstlos zwischen die Kämpfenden, wobei er tödlich verwundet wurde. Als alle sahen, dass ihr geliebter König blutend am Boden lag, legten sie wortlos ihre Waffen zu Boden. Torian bäumte sich noch einmal auf und rief:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Beendet den Streit um den Thron! Ihr seid freie Menschen und Orks und braucht keinen neuen Herrscher, sondern sollt gemeinsam und gleichberechtigt regieren! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann brach Torian zusammen und plötzlich tauchte ein riesiger, roter Widder zwischen den Häusern auf. Dieser lief, gehüllt in einem magischen Licht, direkt auf den sterbenden Torian zu und hob ihn behutsam mit seinen Hörnern auf seinen Rücken. Dann verschwand er gemeinsam mit dem alten König in die Tiefen der Sphären und die staunende Menge stand sprachlos vor dem ''Wunder des Barthavios''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Rat von Valkenburg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner von [[Märkteburg|Valkenburg]] gehorchten den letzten Worten ihres verehrten Königs und sie gründeten unter der Anleitung des Druiden Gwion einen demokratischen Rat, in welchem sowohl Orks, als auch Menschen per Abstimmungen gemeinsam herrschten. Die Valkenburger waren fast einstimmig glücklich mit dieser Entwicklung, stärkte die gemeinsame Verantwortung für die Stadt sowohl ihr bürgerliches Selbstwertgefühl, als auch ihren Stolz, ein freier Mensch ''Barthavions'' zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da niemand wusste, ob Torian wirklich tot oder nur entrückt war, errichteten die Valkenburger kein Grab für ihren ersten und letzten König, sondern erschufen eine riesige Statue, welche für alle Zeiten an dem selbstlosen Rebellen, Helden und Anführer erinnern soll. Einige behaupten auch, dass Torian immer noch lebt und nun in der Gefolgschaft der [[Schutzgötter]] als Ahnengott dient. So existieren zahlreiche Geschichten von Augenzeugen, die nach Torians Verschwinden gesehen haben wollen, wie der große Held auf dem Rücken des roten Widders in gleißendem Licht über das Himmelszelt reitet. Sternschnuppen werden in Barthavion deshalb auch als &amp;quot;Torianfährte&amp;quot; bezeichnet. Diese soll aufleuchten, wenn der entrückte König über Barthavions Firnament galoppiert und über sein Volk wachsam Ausschau hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friede stellte sich in der Stadt also langsam wieder ein, jedoch gab es einige Orks, die sich nicht mit der Idee eines gemeinsamen Rates anfreunden konnten. Sie wollten ihren Traditionen treu bleiben und hatten bereits Kratas Gruskugg, der als Schützer der orkischen Flüchtlinge in Valkenburg geblieben war, zu ihrem neuen Häuptling gewählt. Bevor jedoch neuer Streit darüber entbrennen konnte, wandte der weise Gwion sich an die Zwerge und bat [[König Barulos]] um Rat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herrscher der Rotbärte erkannte, dass etwas geschehen musste, wenn der Friede unter den geflohenen Menschen und Orks gewahrt werden soll. Deshalb erlaubte er den Orks, dass sie eine Kolonie gründen dürfen und eine eigene Stadt nach ihren Vorstellungen aufbauen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orks waren einverstanden und zogen aus, um die neue Stadt [[Kratas|Kratara]] zu gründen. In den folgenden Generationen zogen noch weitere Bewohner aus dem immer weiter aufblühenden Valkenburg aus, um mit der Erlaubnis der Rotbärte weitere freie Städte in ''Barthavion'' zu gründen, welche alle ihre ganz eigene und unabhängige Kultur entwickelten und damit Torians Traum von einem selbstbewussten und unabhängigen Volk von freien Männern und Frauen verwirklichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
=== Glaubwürdigkeit ===&lt;br /&gt;
In ganz Barthavion ist Torians ruhmreiche Reise ins Land der Zwerge und seine heldenhafte und selbstlose Natur unumstritten. Vielen Gelehrten und Interessierten der historischen Vergangenheit Alorans ist jedoch bewusst, dass die Überlieferung in ihren Details mit Sicherheit vielen Idealisierungen unterworfen wurde und - wie alle Mythen- über die Jahre sich eine ganz eigene Wahrheit erschloss. Jedoch stört sich daran meist nicht einmal der ansonsten hartnäckigste Kritiker, da allen Gelehrten in Barthavion bewusst ist, welch enorme Bedeutung die Geschichten über Torians Völkerzug für das kulturelle und moralische Selbstverständnis ihrer Heimat besitzen. Geäußerte Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit stoßen fast überall in [[Barthavion]] auf Unverständnis und Empörung und man misst der sinnstiftenden Wirkung dieser Sagen allgemein mehr Bedeutung zu, als allen gelehrsamen Bemühungen, um ihren Wahrheitsgehalt ans Tageslicht zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es im Jahr 153 i.J.P. zu einem Skandal, als ein eifriger [[Questoren|Questor]] der [[Nemia]] namens '''Ronarian Gedulain''' ein schriftliches Werk verfasste, in welchen er die Vermutung aufstellte, dass der gealterte Torian seine Herrschaft nicht freiwillig abgab, sondern als Tyrann von seinen eigenen Leuten getötet wurde. Angeblich hatte der Questor in der Bibliothek von Throal alte Urkunden gefunden, welche diesen Umstand bezeugen sollen, jedoch wurde deren Echtheit nie bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch von Seiten der barsavischen Orks wird manchmal Widerspruch zu den gängigen Varianten der Sage um Torian geäußert. Diese empfinden ihre Bedeutung in der Heldengeschichte häufig als zu geringgeschätzt oder empfinden sich als Nebendarsteller bei der Besiedlung von ''Barthavion'' entwertet. Deshalb wird in den orkischen Versionen der Gründungsmythen häufig die positive Rolle des Menschenfreundes Mo'Okrugg herabgesetzt und der traditionsbewusstere ''Kratas Gruskugg'' zum eigentlichen Helden Barthavions erhoben, da sich dieser mit seiner selbstständigen Stadtgründung und seiner Abkehr von Märkteburg, der letzten menschlichen Unterdrückung widersetzt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Torian – Sohn des Lochost? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Passion-Symbol-Lochost.gif|200px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer weiteren Sage von dem Barden '''Luras der Luftikus''' aus dem Jahr 102 i.J.P. war Torian nicht der leibliche Sohn von König [[Callum]], sondern gilt als der Sohn des balmarischen Gottes ''Lochoan''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Geschichte soll ''Niana'', die junge Ehefrau Callums, ihn gegen ihren Willen geheiratet haben. Sie litt unter seiner Herrschsucht und sehnte sich nach Freiheit, da er es ihr nicht gestattete die königlichen Hallen zu verlassen. Häufig sah sie deshalb aus dem kleinen Fenster ihres Gemaches heraus und sehnte sich nach einem anderen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages sah sie einen flinken Falken am Himmel, der kunstvolle Kurven flog und dessen Gefieder hell im Sonnenlicht erstrahlte. Sie beobachtete das wendige Tier und beneidete es um die Tatsache, dass es überall dorthin fliegen konnte wohin es wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Tagen beobachtete sie den Vogel noch häufig und erfreute sich jedes Mal an seinem unbefangenen Flug. An einem Nachmittag wurde sie dabei sehr müde und schlief ein. Sie träumte, dass der Falke zu ihrer Halle und durch das Fenster direkt in das Gemach der Königin flog. Dort verwandelte er sich in einen wunderschönen Jüngling, der gesprengte Fesseln an Händen und Füßen trug. Sie entbrannte sofort in Liebe zu dem göttlichen Unbekannten und gemeinsam verbrachten sie eine Nacht in inniger Leidenschaft.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach diesem Traum stellte ''Niana'' fest, dass sie schwanger war, obwohl Callum es in mehreren Jahren nicht geschafft hatte, ihr ein Kind zu schenken. Sie war sich sicher, dass nur der Falke aus ihrem Traum der Vater sein konnte und ließ Callum in dem Glauben, dass er endlich einen Erben aus seinem Geblüt erwartet. Dieses Kind war Torian.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Königin schwor, dass ihr Sohn niemals ähnliche Zwänge und Unfreiheit erleben sollte, wie sie es erlitten hatte und erzog den zukünftigen Helden deshalb zu einem starken und selbstbestimmten Freigeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Geschichte ist für alle Anhänger des Lochoan-Kultes ein wichtiger Bestandteil ihres religiösen Kanons. Deshalb ist es in Barthavion auch Brauch, dass am [[Lochost#Das Fest des Lochost (14./15. Loar)|Fest des Lochost]] überall in den freien Städten und ihren Kolonien Schauspiele von den Gemeinschaften dieses Gottes ausgerichtet werden, welche den Völkerzug ins gelobte Land ''Barthavion'' nachspielen und dem Helden Torian und seinen Gefährten Gedenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekanntheit im Thyrnischem Imperium === &lt;br /&gt;
In [[Thera|Thyrna]] und seinen vielen [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] besitzt die Geschichte von Torian und seinem Völkerzug nur einen geringen Bekanntheitsgrad. In den Geschichtsbüchern der Thyrner findet sich lediglich die Erwähnung eines Sklavenaufstandes in [[Theranisches Imperium#Metria (Meterien)|Meterien]] und die Niederlage des [[Novius Tuscus Docator|Docators]] bei der [[Torians Völkerzug# Die Schlacht von Gwynrann|Schlacht von Gwyrann]] bei dessen Bekämpfung. Jedoch wird weder Torian, noch einer seiner Heldengefährten namentlich erwähnt und es ist immer nur die Rede von einer herrenlosen Sklavenmeute, welche in die Urwälder jenseits der zivilisierten Welt zog. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gibt es unter den Sklaven in den östlichen Provinzen immer noch vereinzelt Sagen, die von Torian und seinen Gefährten handeln, welche zu beliebten Vorbildern für Rebellion, Freiheit und Unabhängigkeit wurden. Jedoch werden diese Geschichten von ihren Herren nur selten geduldet, da sie Widerspenstigkeit und Ungehorsam unter den Sklaven schüren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Triticum existieren außerdem noch einige Erzählungen über Torians Zeit als berühmter Gladiator. Man sagt, dass nie ein besserer Kämpfer in der Arena der Stadt gekämpft habe und dass die adeligen Damen der balmarischen Fürsten rege Bewunderinnen seiner Person waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''THERA''' =&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Thera.png|500px|thumb|right|Karte der Insel Thera]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Regionen.png|30px|left|link=Regionen]] '''Thyrna''' ist eine Vulkaninsel am süd-westlichem Rand von Eboria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihr liegt die sagenumwobene Stadt der &amp;lt;big&amp;gt;[[Theraner|Thyrner]]&amp;lt;/big&amp;gt;, die [[Urbs Draconis]], welche das politische Zentrum und das kulturelle Herz des &amp;lt;big&amp;gt;[[Theranisches Imperium| thyrnischen Imperiums]]&amp;lt;/big&amp;gt; bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründungsmythos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung der Insel ===&lt;br /&gt;
In den alten Sagen wird erzählt, dass die Insel Thera von den [[Archonten]] selbst geschaffen wurde, bevor sie ihr Opfer erbrachten und die [[astralraum#die schwelle|Schwelle]] um die Welt errichteten. Sie wollten den weißen [[Drachen]] damit eine letzte Zuflucht bieten, bevor diese von den [[Dämonen]], die [[Uselias]] in seiner Neugier angelockt hatte, gänzlich ausgelöscht wurden. Jedoch gelang es nur einer einzigen Drachin namens [[Sealiah]] die Insel zu erreichen, da all ihre Artgenossen bereits in den Schlachten gefallen waren. Diese war schwer verletzt und wusste, dass auch ihr Leben kurz vor seinem Ende steht. Sie sammelte noch einmal all ihre Kraft und suchte sich einen versteckten Ort auf der göttlichen Insel und legte ein letztes Ei, bevor sie für immer in die ewigen Sphären zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ei des Theranios ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Syduseos.png|150px|links|Syduseos]]&lt;br /&gt;
Das Ei der Sealiah wurde durch die göttliche Eigenart der Insel mit magischer Lebenskraft versorgt und von der warmen Südsonne vor dem Auskühlen bewahrt. Niemand weiß, wie lange es dort lag und die Insel Thera wurde über die Zeit von den Göttern, die inzwischen die Nachfolge der Archonten angetreten waren, vergessen und von den alten und neuen Namensgebern noch nicht entdeckt. &lt;br /&gt;
Dies änderte sich, als der [[Menschen#Die Pelager|Pelager]] [[Syduseos]] bei seinen Entdeckungsreisen auf die Insel stieß. &lt;br /&gt;
Er war ein großer Held und Anführer seines Volkes und ein Nachfahre des Meeresgottes [[Thetios]]. Seine göttlichen Eingebungen lenkten seine Ruder immer sicher über die weite und launische See, doch eines Tages geriet sein Schiff in einen entsetzlichen Sturm, in welchem er und seine Mannschaft die Orientierung verloren. Die Seefahrer irrten danach etliche Jahre in der Inselwelt des [[Pelagischen Meeres]] umher und erlebten zahlreiche Abenteuer, bis sogar die Götter auf die heroischen Taten des Syduseos aufmerksam wurden. Sein listiger Einfallsreichtum und sein Überlebenswille beeindruckte besonders [[Phia]], die sich vornahm dem außergewöhnlichen Sterblichen bei seinem Weg zu helfen.&lt;br /&gt;
Phia wandte sich an Thetios und berichtete ihm über die ruhmreichen Taten seines Abkömmlings. Die Geschichten imponierten dem Meeresgott und er befahl den Göttern der Winde Syduseos' Schiff nach Aloran zu lenken, welches den Göttern damals vor allen als Kontinent der alten Namensgeber bekannt war.&lt;br /&gt;
Syduseos spürte, dass die Götter auf seiner Seite waren und nachdem sie der Phia dankend geopfert hatten, hissten sie die Segel und der Westwind brachte sie an die Küste des südlichen Alorans. Sie fuhren nach Norden auf der Suche nach einem geeigneten Land, das gegebenenfalls eine neue Heimat für sie werden könnte. Nach einigen Tagen stießen sie auf die Meeresenge, die heute [[Porta Archontis]] genannt wird und entdeckten dahinter eine paradisische Insel.&lt;br /&gt;
Als Syduseos mit seinen Männern die Insel zu erforschen begann, hörten sie eine leise Stimme, die sie in das Zentrum der Insel führte. Man sagt, dass diese Stimme die Insel selbst war, also ihr [[theraner#die genien | Genius Loci ]], der von den Theranern noch heute verehrt wird und ihrem Volk seit damals seine außergewöhnlichen Eigenarten verleiht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Theranios.png|300px|miniatur|rechts|Theranios in seinen zwei Gestalten]]&lt;br /&gt;
Mitten auf dem Eiland fanden sie einen göttlichen Hain. Unter unbekannten und magisch anmutenden Bäumen entdeckten sie die Überreste eines Drachen, dessen Knochen ungerührt seit ewigen Zeiten hier zu liegen schienen. Daneben entdeckten sie ein hell strahlendes Ei von riesenhafter Größe. Syduseos hörte, wie sich etwas in dem Ei bewegte und vorsichtig näherte er sich. Er fasste Mut und berührte sanft seine Schale. In dem Moment, als seine Fingerspitze das Ei erreichte, sprang es plötzlich auseinander und ein junger weißer Drache flog daraus strahlend zum Himmel empor. Er wendete und landete vor den Füßen des Syduseos, der sich auf der Stelle vor dem Drachen verbeugte. Seine Männer taten es ihm gleich und alle waren gebannt von dem magischem Wesen, von welchem die alten Namensgeber ihnen erzählt hatten, dass sie alle getötet wurden, noch bevor es überhaupt Menschen auf der Welt gab.&lt;br /&gt;
Da auch der junge Drache erfahren musste, dass er der letzte seiner Art sei, wurde dieser sehr traurig. Syduseos und seine Männer versprachen auf ihn aufzupassen und ließen sich auf der Insel nieder. Sie nannten den jungen Drachen [[Theranios]], was auf pelagisch soviel wie ''„Heilsbringer“'' oder ''„Zukunft“'' bedeutet und gaben der Insel nach ihm den Namen Thera. Der Hain des Drachen wurde zum ersten Drachentempel der Theraner und steht heute im Zentrum der Urb Draconis.&lt;br /&gt;
Im Gegenzug ließ Theranios die tapferen Pelager an seiner Weisheit teilhaben und sie waren die ersten Menschen auf Aloran, die durch die astrale Macht ihres Drachen den Umgang mit [[Magie]] erlernten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Insel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Göttliche Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
Die magischen Besonderheiten der Insel konnten bis jetzt von keinem Gelehrten oder Magier vollständig erklärt werden. Auffällig ist, dass anscheinend alles Lebendige auf dieser Insel durch eine geheime Macht gestärkt und erhalten wird. So scheinen Menschen, Tiere und Pflanzen gesünder und länger zu leben, als sonst irgendwo auf der bekannten Welt. Außerdem zeigte sich im Laufe der Geschichte, dass Dämonen nur in den seltensten Fällen einen Weg auf die Insel fanden und es eigentlich immer vorzogen, diese Region zu meiden. Es wirkt fast so, als ob sie irgendetwas von diesem Boden fernhalten würde.&lt;br /&gt;
Einige einheimische Gelehrte vermuten, dass es ein unbekanntes Kraftzentrum geben muss, aus welchem die Insel ihre besondere Lebenskraft bezieht. Forscher der Akademie von Thera haben dazu ein ganzes Netz von astralen Strömen und magischen Knotenpunkten auf der Insel entdeckt und vermuten, dass sie alle aus einer Kraftquelle gespeist werden müssen, welche sich tief unter der Insel befindet. &lt;br /&gt;
Die Drachenpriesterinnen sprechen von dem [[Segen der Archonten]], wenn sie nach den göttlichen Eigenschaften der Insel befragt werden. Uralte theranische Legenden erzählen sogar, dass die Archonten selbst unter der Insel sitzen würden, da sie sich dorthin zurück gezogen haben, als sie ihre Herrschaft an die Götter abgaben. Andere sagen, dass die Insel einst die Heimat der [[Vivena]] war, als die Götter noch unter den alten Namensgebern auf der Welt wandelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und besitzt mehrere Krater, die früher zur Schürfung von elementaren Feuer genutzt wurden, inzwischen jedoch schon lage inaktiv und ausgebeutet sind. Den schwefelhaftigen Dämpfen, die ihnen heute noch an manchen Stellen entweichen, sagt man besondere Heil- und Vitalisierungskräfte zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der südöstliche Teil der Insel ist von steilen Bergen und dramatischen Schluchten und einer markanten Steilküste geprägt. Zur nordwestlichen Hälfte der Insel hin gehen die Berge in sanfte Hügellandschaften über, die schließlich an einer Küste mit weißen Stränden münden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel ist reich an Bodenschätzen und elementaren Rohstoffen. Viele seltene Gesteinsarten, Erze und Edelsteine findet man aufgrund der vulkanischen Geschichte der Insel, jedoch ließ sich bis jetzt noch kein [[Orichalcum]] finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Die Insel scheint ein eigenes Klima zu besitzen und das ganze Jahr über kann man ein mildes und angenehmes Wetter genießen. Es scheint fast so, als würde auf Thera ein ewiger Frühling herrschen, da alle Bäume immergrün sind und der Winter niemals hart oder lange auftritt. Zwar schneit es regelmäßig in den höheren Regionen des Gebirges und in der kalten Jahreszeit strahlen die Gipfel weiß am Horizont, aber nur ganz selten schafft der Schnee es in die fruchbaren Täler vorzudringen. &lt;br /&gt;
Vom Meer aus wehen das ganze Jahr über salzige Winde über die Insel und hin und wieder kann es zu großen Stürmen und Unwettern kommen, die zu den seltenen Bedrohungen auf Thera gehören.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Die Insel besitzt eine Vielzahl von seltenen Pflanzen, die sonst nirgendwo vorkommen. So gab es die Weinpflanze früher nur auf der Insel, bevor die Theraner sie mit den Festländern teilten und der Wein eines der wichtigsten Kulturgetränke auf Aloran wurde. Auch viele Obstsorten, wie die [[Drachenfrucht]], stammen ursprünglich aus Thera und werden heute im gesamten Reich angebaut. Jedoch erreichte die Qualität der Ernten auf dem Festland nie eine ähnlich hohe, wie die Pflanzen, die man auf der Insel anbaut. So ist der theranische Wein auf dem gesamten Kontinent immer noch eine besonders luxuriöse Delikatesse, welche man auf dem Festland nur für sehr viel Gold auftreiben kann.&lt;br /&gt;
Der Grund dafür ist, dass alles Essbare, was auf der Insel wächst, nährhafter und bekömmlicher ist, als sonst irgendwo. Auch fremde Pflanzen scheinen besser auf den theranischen Böden zu wachsen, als in ihren eigentlichen Heimatregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel ist auch bekannt für ihre Blumenpracht. Im Sommer blüht es überall in den schönsten Farben und die Hügel werden mit den buntesten Farben geschmückt. Auch viele Wild- und Heilkräuter wachsen auf den weiten Wiesen und viele besitzen magische Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meeresflora an den Küsten der Insel ist sehr eingeschränkt, da der Grund des theranischen Meeres sehr felsig ist und sich kaum eine Pflanze hier halten kann. Es gibt kaum Algen und nur sehr wenige Arten von Seegräsern, dafür finden sich aber Riffe mit den unterschiedlichsten Korallenarten. Eine bekannte darunter ist die [[Sonnenkoralle]], die magische Eigenschaften besitzt und von den [[Drachenpriesterinnen]] zum Erlangen von Visionen benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
Man kann einen großen Artenreichtum an Tieren auf der Insel finden.&lt;br /&gt;
Bekannt sind besonders die weißen Wildpferde, die bereits auf der Insel waren, als Syduseos und seine Männer sie entdecken. Es sind elegante flinke Tiere und nachdem die Theraner sie zähmten, wurden sie zu treuen Kriegsgefährten. In den Mythen wird behauptet, das sie einst aus dem Schaum der Wellen geboren wurden, der entstand, als Pelagus sich im Kampf mit den Winden befand, und welcher an die Strände von Thera gespült wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso gibt es eigentümliche Arten von kleinen Echsen, Schlangen und Salamandern die in felsigen Gegenden die Böden fast zu überfluten scheinen, aber sofort scheu verschwinden, wenn man sich ihnen nähert. Sie schillern in unterschiedlichsten Farben und sind für gewöhnlich nicht gefährlich, jedoch gibt es eine Schlange, die schwarzgefärbte [[Morusschlange]],  deren Gift fast augenblicklich tödlich wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das theranische Meer verfügt über einen großen Fischreichtum und auch große Raubfische machen manchmal die Küsten unsicher, wie z.B. der sogenannte [[Rote Reißer]], eine sehr schnelle und aggressive Haiart, der kein Schwimmer oder Taucher gern begegnet. Bekannt sind die Untiefen vor der Südküste auch für ihre großen Kraken, die in früheren Zeiten sogar eine Bedrohung für ganze Schiffe werden konnten, heute aber durch den starken und anhaltenden Schiffsverkehr vor der belebten Küste, sich fast gänzlich auf den Meeresboden zurückgezogen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mythische Wesen ===&lt;br /&gt;
In Thera wird immer wieder von [[Meeresungeheuern]] berichtet, die draußen vor der [[Porta Archontis]] lauern. Manche davon sollen mehrere Köpfe haben oder andere entsetzliche Entstellungen und einige davon sollen sogar Zauber wirken können. Nur selten wagen sie sich durch die Meeresenge ins theranische Meer hinein, aber wenn, dann richten sie oft großen Schaden an den Küsten und Schiffen an. Die Gelehrten gehen davon aus, dass diese Kreaturen einst Meerestiere waren, die durch unbekannte dämonische Einflüsse zu bösartigen Bestien verändert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sirenen zählen ebenfalls zu den Kreaturen, vor denen es jedem Seefahrer graut. Die Mischwesen, die halb Vogel, halb Frau sind, locken mit ihrem verführerischen Gesang die eingelullten Seefahrer in die Nähe von Felsklippen auf dem Meer, wo sie dann zum Kentern verurteilt sind und von den Sirenen gefressen werden. Laut der Gelehrten sollen die Sirenen dämonische Wesen sein, die von [[Laobis]], der Erzdämonin der Wollust, abstammen. Man sagt auch, dass sie mit den [[Harpyen]] verwandt sind, die u.a. auch in Barsaive auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bekannt, dass früher ein [[Phönix]] in den [[Montes Deorum]] lebte, der Jahrhunderte lang immer wieder in den aktiven Kratern verbrannte, um neu gestärkt aus seiner Asche wieder aufzuerstehen. Er war ein Orakeltier und die Drachenpriesterinnen bestiegen häufig das Gebirge, um seinen Flug zu deuten, um aus ihm Orakelsprüche abzuleiten. Nachdem die Vulkane auf Thera kein Feuer mehr spuckten und die Lavaseen verschwanden, wurde auch der Phönix nicht mehr gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Andenken an Theranios versammelten die Theraner unzählige [[Drachen | neue Drachen]] auf Thera, die sie auf ganz Aloran gefunden hatten, in der Hoffnung, dass die göttliche Macht der Insel ihnen den Funken des Geistes zurückschenken werde. Doch trotz allen Versuchen und Hoffnungen blieben sie nichts anderes als große Tiere. Diese wurden dann wieder freigelassen, da die Theraner zu keiner Zeit fähig gewesen wären, einem Nachfahren der alten Drachen zu schaden und die sagenhaften Tiere in Gefangenschaft nicht lange überleben können. Viele der Drachen verließen die Insel jedoch auch freiwillig nicht mehr und zogen sich zum Gefallen der Theraner in ihre Berge zurück, wo sie sich sehr wohl fühlen. Es kamen sogar weitere Drachen vom Festland, die sich anscheinend von der Insel angezogen fühlten. Heute leben noch viele Exemplare von ihnen auf dem [[Mons Draconis]], wo sie von den Theranern gepflegt und gefüttert werden. Als Gegenleistung bewachen sie die Insel und sollte jemals der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass Feide den Boden des Kernreiches betreten, werden sie es mit einer großen Zahl von Drachen zu tun bekommen, die bereit sind die Insel bedingungslos für die Theraner zu verteidigen. Im Krieg werden die Drachen jedoch nicht eingesetzt, da Drachen nur freiwillig agieren und als unzähmbare Tiere gelten, die nur mit Magie und unter Qualen unterworfen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Städte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Urbs Draconis]] &amp;gt; &amp;quot;Die Stadt des Drachen&amp;quot;, Hauptstadt von Thera&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Amoenitas]]&lt;br /&gt;
* [[Fanum Fontis]]&lt;br /&gt;
* [[Nympheum]]&lt;br /&gt;
* [[Portus Hospitum]]&lt;br /&gt;
* [[Sanatio]]&lt;br /&gt;
* [[Venenum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berühmte Straßen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Via Ascania]] &amp;gt; &amp;quot;Die Straße des [[Ascanius]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Via Decoris]] &amp;gt; &amp;quot;Die Straße des [[Decorus]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Via Horatia]] &amp;gt; &amp;quot;Die Straße des [[Horatius]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Via Institutia]] &amp;gt; &amp;quot;Die Straße des [[Institutius]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Via Lexa]] &amp;gt; &amp;quot;Die Straße des [[Lexus]]2&lt;br /&gt;
* [[Via Persuasia]] &amp;gt; &amp;quot;Die Straße des [[Persuasio]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Via Salvatia]] &amp;gt; &amp;quot;Die Straße des [[Salvatius]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Via Secunda]] &amp;gt; &amp;quot;Die Straße des [[Secundus]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Via Vivena]] &amp;gt; &amp;quot;Die Straße der [[Vivena]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Campi Iuventus Aeterni]] &amp;gt; &amp;quot;Die Felder der ewigen Jugend&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Campi Mentium]] &amp;gt; &amp;quot;Die Felder der Gedanken&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Campi Vivenae]] &amp;gt; &amp;quot;Die Felder der [[Vivena]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Crater Draconis]] &amp;gt; &amp;quot;Der Krater des Drachen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Crater Memoriae]] &amp;gt; &amp;quot;Der Krater der Erinnerung&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Crater Mori]] &amp;gt; &amp;quot;Der Krater des [[Morus]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küsten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sinus Ascanii]] &amp;gt; &amp;quot;Die Bucht des [[Ascanius]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Sinus Monstri]] &amp;gt; &amp;quot;Die Bucht des Ungeheuers&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Sinus Nymphea]] &amp;gt; &amp;quot;Die Bucht der Nymphen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Sinus Sacer]] &amp;gt; &amp;quot;Die heilige Bucht&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Sinus Solis]] &amp;gt; &amp;quot;Die Bucht der Sonne&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Sinus Sydoseos]] &amp;gt; &amp;quot;Die Bucht des [[Sydoseos]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Sinus Venti]] &amp;gt; &amp;quot;Die Bucht des Windes&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Grotten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Spelunca Consecrationis]] &amp;gt; &amp;quot;Die Grotte der magischen Einweihung&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Spelunca Lucida]] &amp;gt; &amp;quot;Die hell-strahlende Grotte&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Wälder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Silva Melica]] &amp;gt; &amp;quot;Der melodiöse Wald&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Silva Odoris]] &amp;gt; &amp;quot;Der Wald der Düfte&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Silva Silenda]] &amp;gt; &amp;quot;Der Wald der Geheimnisse&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Iubar Animae]] &amp;gt; &amp;quot;Der strahlende Glanz der Seele&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Lacus Solis]] &amp;gt; &amp;quot;Der See der Sonne&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Foltarnus]]&lt;br /&gt;
* [[Folturus]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Berge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mons Draconis]] &amp;gt; &amp;quot;Der Berg des Drachen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Mons Astri]] &amp;gt; &amp;quot;Der Berg des Sterns&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Montes Candidi]] &amp;gt; &amp;quot;Die weiß-strahlenden Berge&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Montes Deorum]] &amp;gt; &amp;quot;Das Gebirge der Götter&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Montes Patrum]] &amp;gt; &amp;quot;Der Berg der Väter&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiligtümer und Kultorte '''außerhalb''' der [[Urbs Draconis]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Templum Castitiae]] &amp;gt; &amp;quot;Tempel der [[Castitia]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Templum Clarii]] &amp;gt; &amp;quot;Tempel des [[Clarus]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Templum Magea]] &amp;gt; &amp;quot;Tempel der [[Mageia]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Templum Mori]] &amp;gt; &amp;quot;Tempel des [[Morus]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Templum Pelagi]] &amp;gt; &amp;quot;Tempel des [[Pelagus]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Templum Silenae]] &amp;gt; &amp;quot;Tempel der [[Silenda]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [[Templum Vivenae]] &amp;gt; &amp;quot;Tempel der [[Vivena]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''THERANER''' =&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Theraner''' sind ein [[Bewohner | Volk]] aus [[Aloran]]. Ihre Heimat ist die Insel &amp;lt;big&amp;gt;[[Thera]]&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Mit ihrem &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[[Theranisches Imperium | Theranischem Imperium]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; herrschen sie über einen Großteil des Kontinents.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|600px|rechts|Theraner]]&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner haben es seit der Zeit des [[Theranios]] immer vorgezogen unter sich zu bleiben, weshalb der größte Teil der Bevölkerung Theras noch heute ein von anderen Völkern abgeschiedenes Dasein auf ihrer Insel führt. &lt;br /&gt;
Die Theraner selbst sind ein sehr kleines Volk und erreichten selten Zugehörige die über 50.000 Bürger und Aristokraten zusammen hinausgingen. 70 % der Gesamtbevölkerung der Insel Theras bestehen inzwischen ohnehin aus Sklaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Auslese der Besten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Theraner über die Jahrhunderte immer ein kleines Volk blieben, liegt vor allem an ihrer stark elitär ausgerichteten Gesellschaftsstruktur, die durch und durch von militärischen Werten und Anforderungen geprägt ist. Das Hauptaugenmerk liegt deshalb strikt auf der Förderung der Qualitäten der Begabten und Tüchtigen, weswegen man zahlreiche Gesetzte einführte, um eine Gemeinschaft zu erschaffen, die nur aus den aller Besten besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 400px&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
''&amp;quot;Immer der Erste zu sein und voranzustreben vor andern&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
lautet z.B. ein bekannter theranischer Leitspruch.&lt;br /&gt;
Geburtenkontrolle, Euthanasie und Selbsttötung aus Ehre spielen dabei eine große Rolle und sollen den exklusiven Rahmen ihres als einzigartig empfundenen Volkes erhalten. So schufen die Theraner über viele Jahrhunderte eine Gesellschaft, in welcher das Streben nach menschlicher Perfektion und individueller Leistung zum Hauptmotiv wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für soziale Regulierungsmaßnahmen sind z.B. [[Matrias Gesetz]], welches u.a. Eheschließungen außerhalb des eigenen Volkes verbietet. Jedoch gab es immer wieder Zeiten, in denen mit diesen Gesetzen gebrochen werden musste, damit die Gesellschaft nicht unter den Folgen von Inzucht leiden musste. Trotzdem vermeiden die Theraner es bis heute, ihre Gesellschaft für Außenstehende zu öffnen und suchen sogar auf magischen Wegen nach Mitteln, um Erbfehler zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Geburt wird jeder Theraner von einer Priesterin der [[Matria]] begutachtet und muss von ihr den Segen der Götter erhalten. Ist ein Säugling z.B. krank, schwächlich oder missgestaltet, wird er in einem religiösen Ritus von der Priesterin getötet und seine Seele in Matrias Obhut zurückgegeben. &lt;br /&gt;
Durchschnittlich wird ca. jedes 7. Kind zu der Göttin zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Selbsttötung besitzt ebenfalls eine große Bedeutung in der theranischen Kultur. Wird ein Theraner krank, verkrüppelt oder pflegebedürftig, so sieht man den Freitod als eine ehrenvolle Tat an, die sogar oft mit einem verklärtem Pathos zelebriert wird. Es gab auch immer wieder einzelne Selbstmörder, die ihren Freitod im theatralischem Stil gefeiert haben und ihre Familien und Freunde daran teilhaben ließen, um sich im großen Stil von ihnen zu verabschieden. Kein Theraner könnte es ertragen, der Gemeinschaft zur Last zu fallen oder seine Würde zu verlieren. Dies würde der theranische Stolz niemals zulassen und Lebensqualität wird in Thera immer höher angesehen als die letztendliche Lebensquantität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist es Theranern wichtig, dass die Menschen, die sie überleben werden, sich ihrer in bestmöglicher Art und Weise erinnern werden, da die Theraner daran glauben, dass man wahre Unsterblichkeit nur erlangt, wenn man in den Gedanken der anderen Menschen durch ruhmreiche Taten weiterlebt und sein Name nicht vergessen wird. Die militärische Prägung der Weltsicht bringt eine gewisse Todesverachtung mit sich und die Theraner spornen sich mit dieser Aussicht auf Unsterblichkeit zu höchstem Ehrgeiz im Krieg an.&lt;br /&gt;
Deshalb gilt es in Thera auch als einer der schönsten und beneidenswertesten Tode, wenn ein junger, starker Mann in der Blüte seines Lebens einen heldenhaften Tod auf dem Schlachtfeld finden darf und man kann sicher sein, dass ihm hunderte Kunstwerke, Theaterstücke und Lieder gewidmet werden. Heldentode bedeuten auch für die Familie des gefallenen Ruhm und Ansehen und nicht selten einen gesellschaftlichen Aufstieg. Die Heldenbestattungen werden mit großem Aufwand und Pathos inszeniert und ihre Namen auf dem Forum in Stein gemeißelt. Für große Helden werden prachtvolle Mausoleen errichtet, die entlang der Hauptstraße zum [[Portus Hosptium]] aufgestellt werden, damit Besucher der [[Urbs Draconis]] alle großen Namen der wichtigsten theranischen Familien vor ihrer Ankunft in der Hauptstadt bereits lesen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sklaven auf der Insel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den eigentlichen Theranern befinden sich auch sehr viele Sklaven auf der Insel, welche den zahlenmäßigen Hauptbestandteil der Bevölkerung ausmachen und alle Aufgaben übernehmen, die keine leitende Tätigkeit oder große Verantwortung erfordern. Sie übernehmen somit fast alle Arbeitsbereiche - vom Dienstleister bis zum Handwerker - und stellen auch den Großteil der niederen Beamten dar. &lt;br /&gt;
Neben der homogenen theranischen Elite existiert also eine große Anzahl von Menschen aus den unterschiedlichsten Völkern der theranischen Provinzen, welche die verschiedensten kulturellen Einflüsse auf die Insel mitgebracht haben, welche von den Theranern sogar teilweise geschätzt und in ihre eigene Kultur integriert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchschnittlich besitzt jede bürgerliche theranische Familie mindestens drei eigene Sklaven. Aristokraten und Kriegshelden besitzen häufig auch wesentlich mehr und die einflussreichsten Familien der Nobilität besitzen manchmal weit über 100 Sklaven. Viele davon arbeiten auf den Landgütern der Insel, wo vorrangig Wein und andere seltene Feldfrüchte angebaut werden, die nur auf der Insel wachsen. Sklaven, die sich bewährt haben, erhalten oft ihre Freiheit und können ihr Glück in den Provinzen suchen und bekommen von ihren ehemaligen Herren manchmal sogar Land und Reichtum gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur Außenstehende können zu Sklaven werden, sondern auch einem Theraner kann per Gesetz die Freiheit genommen werden. Diese Art von Bestrafung gilt als eine der erniedrigensten überhaupt. Bei Verbrechen, die z.B. aus Hochmut begangen wurden, gilt eine zeitlich begrenzte Versklavung als angebrachtes Mittel, um einen Theraner von Hybris, Eitelkeit und Arroganz zu heilen. Da diese Eigenschaften weit verbreitet unter den Theranern anzutreffen sind, wird diese Strafe häufiger verhängt, als man es erwarten würde und viele haben es vorgezogen, ihr Recht auf einen Freitod vorzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theraner außerhalb der Heimat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Augustus2.png|miniatur|rechts|Augustus Octavius - Theraner aus Basaive]]&lt;br /&gt;
Für Gewöhnlich verlassen die Theraner ihre Insel nur, um Krieg zu führen, doch es leben einige Theraner in den Provinzen, wo sie als Statthalter dienen oder andere politische Aufgaben übernehmen. Jedoch werden sie stets Thera als ihre Heimat betrachten, auch wenn sie bereits Jahrzehnte in einer Provinz leben.&lt;br /&gt;
Deshalb kehren sehr alte Theraner, die außerhalb ihrer Heimat lebten, immer zurück auf ihre Insel, da sie nur dort oder ehrenhaft im Krieg sterben wollen.&lt;br /&gt;
Stirbt ein Theraner außerhalb der Heimat, so ist es die Pflicht aller anderen Theraner seine Asche nach Thera zurückzubringen, damit sie dort beigesetzt werden kann. Dies spielt vor allem im Krieg eine Rolle, da die Theraner sehr viel riskieren würden, um die Überreste ihrer Gefallenen nach Thera zu überführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso werden Theraner, die nicht auf der Insel geboren wurden, gesellschaftlich oft benachteiligt oder müssen sich ihr Ansehen härter erkämpfen als andere Theraner. Die Geburt auf der Insel bedeutet für sie nämlich den Segen der Heimat zu erhalten. Dies ist auch wichtig für die [[theraner#die genien|Genien]], die besonders die männlichen Theraner als [[Schutzgeister]] und [[Folgegeister]] durchs Leben begleiten und mit der Magie der Insel verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Körperliche Vorteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Theraner zu der Rasse der [[Menschen]] gehören unterscheiden sie sich körperlich ein wenig von ihren Verwandten auf dem Festland.&lt;br /&gt;
So liegt die durchschnittliche Lebenserwartung der Theraner bei 100-120 Jahre, während die Menschen in den Provinzen und in Barsaive lediglich 70-80 Jahre erreichen. Theraner bleiben von den üblichen Gebrechen des Alters auch weitgehend verschont und können bis zu ihrem Ableben in einer sehr guten körperlichen Verfassung bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem verfügen Theraner über starke Abwehrkräfte und gewöhnliche Krankheiten befallen sie nur in einem sehr geschwächtem Zustand. Wenn sie doch einmal erkranken, genesen sie durchschnittlich wesentlich schneller als andere Menschen. Auch Verletzungen heilen oft schneller ab und der theranische Körper verfügt allgemein über starke regenerative Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die körperliche Leistungskraft der Theraner liegt durchschnittlich über dem menschlichem Mittelmaß und sie sind oft ein wenig stärker, schneller oder geschickter als andere. Zwar übertreffen sie die anderen nicht im Übermaß, aber bei agonalen Auseinandersetzungen kann sich daraus für sie ein leichter Vorteil ergeben.&lt;br /&gt;
Einige Theraner verfügen auch über herrausragende geistige Fähigkeiten und viele [[magus | Magoi]] besitzen eine fast schon unheimlich erscheinende [[attribute#klugheit| Intelligenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grund für die besonderen körperlichen Vorteile kann die soziale Selektion in der theranischen Gesellschaft angesehen werden. Da viele Säuglinge bereits bei dem kleinsten Anzeichen einer Schwäche &amp;quot;zurückgeführt&amp;quot; werden, bleiben nur die kräftigsten und begabtesten von ihnen überhaupt am Leben. Da sich diese ausgewählten Personen auch nur untereinander fortpflanzen, haben die Theraner ihre Eigenschaften regelrecht herbeigezüchtet.&lt;br /&gt;
Ein anderer Grund für die theranischen Qualitäten ist in der Beschaffenheit ihrer Heimat zu finden. Da die paradiesische Insel Thera von besondern magischen Strömen überflutet wird, hat sich ihre Magie auch auf ihre Bewohner übertragen. So kann z.B. beobachtet werden, dass Sklaven, die nach Thera kommen, häufig selbst auch kaum erkranken oder selten gebrechlich im Alter werden.&lt;br /&gt;
Auch die Nahrungsmittel, die auf der Insel wachsen, gelten in der ganzen bekannten Welt als besonders heilkräftig und gesundheitsfördernd. Viele Theraner bestehen deshalb darauf, sich ausschließlich von ihren eigenen Erzeugnissen zu ernähren und lehnen Nahrungsmittel, die vom Festland kommen, strikt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Physiognomie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Elatus.png|150px|links|Theraner]]&lt;br /&gt;
Theraner gehören zu einem der hellsten Menschentypen auf Aloran. Ihre Haut ist jedoch nicht sonnenempfindlich und besitzt häufig eine goldene Bräune. Selbst wenn Theraner lange der Sonne fern blieben, sehen sie selten blass oder ungesund aus.&lt;br /&gt;
Ihre Statur ist sehr harmonisch und sie sind weder besonders groß oder klein gewachsen, dafür aber von sehr ausgewogener Proportion.&lt;br /&gt;
Ihre Haarfarben halten sich überwiegend kühl und variiieren von Weißblond bis zu einem sehr dunklen Aschton, der fast ans Schwarze grenzt. Rothaarige oder Haare mit warmen Brauntönen existieren bei Theranern nicht.&lt;br /&gt;
Ihre Augen sind meist grau, blau oder türkisgrün wie das theranische Meer. Dunkle Augen findet man nur bei Ausnahmefällen. &lt;br /&gt;
Ihre Gesichter sind sehr symmetrisch geschnitten und besitzen feine, scharfgezeichnete Konturen. Sie werden von den anderen Völkern zwar als schön beschrieben, jedoch ist ihre Schönheit von sehr strenger Natur. Im Gegensatz zu der anziehenden Schönheit der Elben wirkt die theranische manchmal eher einschüchternd und kühl, da sie schon fast zu perfekt und dadurch auch distanziert und unpersönlich erscheint.&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist die theranische Nase, die sich von denen der Festländer dadurch unterscheidet, dass sie einen geraden Nasenrücken besitzt, welcher im Profil Stirn und Nase durch eine durchgehende Linie verbindet und dadurch aus ihnen eine Einheit schafft. Für die Gelehrten in Thera weist dieser Umstand auf den geistigen Charakter ihres Volkes hin. In ihrer Lehre besitzt der obere Gesichtteil einen Bezug zu den geistigen Qualitäten eines Menschen, welcher durch die theranische Nase besonders betont wird und dadurch Rückschlüsse auf ihre große Konzentrations und Reflexionsfähigkeit zulassen soll. Die Nase betont den Blick der Theraner auch insoweit, dass er durch die hohe Einrahmung der Brauen sehr eindrücklich und ausdrucksstark wirkt. Viele nennen ihn auch den [[Drachenblick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ishur Gelehrte Adaman'Otsi, der einen Bericht über seine Reise nach Thera schrieb, fasste die äußere Erscheinung der Theraner folgerndermaßen zusammen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;... sie seien gerade hinlänglich groß gewachsen, fest, weiß von Teint, Hände und Füße seien wohl gebildet, der Kopf mittelgroß, der Hals stark, das Haar hell wie die Sonne, zart und sanft gewellt wie die Oberfläche des Meeres, das Gesicht viereckig (also nicht mandelförmig, wie bei den Ishtur-Völkern, sondern mit starken Unterkieferknochen); die Lippen seien fein, die Nase gerade, die Augen mit glänzendem, mächtigem Blick; sie seinen das schönstaugigste Volk der Welt.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleidung und Schmuck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zivile Kleidung der Theraner ist prinzipiell sehr schlicht. Sowohl für Männer, als auch für Frauen, ist die Tunika das Kleidungstück erster Wahl. Sie besteht meist aus zwei rechteckigen Stoffbahnen, welche an den Schultern verbunden werden und bis zu den Knien oder zum Boden hinunter hängen. Beide Seiten sind bis auf die Öffnungen für die Ärmel geschlossen. Die Tunika wird in der Hüfte durch einen Gürtel oder eine Schnur zusammengehalten. Je nach sozialem Stand kann die Tunika aus einfachem Leinen oder aber aus besonderen Luxusstoffen gefertigt sein. Die Tuniken der Nobilität sind häufig mit Gold oder anderen Edelmetallen durchwebt und die der Magier mit Orichalcumfäden. Die Farben sind meist sehr schlicht und hell gehalten, wobei ein reines weiß in der Urbs Draconis am beliebtesten ist. Muster oder bunte Zusammenstellungen findet man in der theranischen Kleidung sehr selten. Schwarz trägt ein Theraner nur im Krieg.&lt;br /&gt;
Die männlichen Angehörigen der Oberschicht tragen außerdem eine Toga, die auch von Bürgern bei feierlichen oder bedeutsamen Anlässen angelegt wird. Man trägt sie über der Tunika und die Kunst, ihre Falten zu drapieren, wird sehr aufwendig durch Sklaven vorgenommen. Auch sie wird bevorzugt in einfachen, hellen Farben getragen und wird einem im Rahmen eines Männlichkeitrituals im Alter von 14 Jahren verliehen.&lt;br /&gt;
Männliche Theraner tragen außer ihren Rüstungen und Waffen kaum Schmuck. Sie ziehen es vor, nicht mit Besitztümern zu prahlen, sondern wollen lieber durch Taten und Fähigkeiten auffallen. Damit wollen sie sich auch von den verschwenderischen und pompösen Völkern der Ishturi abgrenzen. Sie treten im privatem Rahmen deshalb sehr bescheiden auf. Ihre Haare tragen sie militärisch kurz und legen sie zu besonderen Anlässen in kunstvolle Wellen. Zu repräsentativen Zwecken tragen sie elegant verzierte Prunkrüstungen und vergoldete Kränze auf dem Haupt.&lt;br /&gt;
Die theranischen Frauen sind etwas ausgefallener in ihrem Kleidungstil und orientieren sich manchmal an Moden und Farben der Ishturifrauen, obwohl dies eigentlich nicht als besonders sittsam gilt. Auch beim Schmuck halten die Frauen sich grundsetzlich zurück und betonen lieber ihre natürliche Schönheit. Auch das Schminken der Gesichter ist bei den Theranerinnen verpöhnt und gilt als Zeichen der Huren. Bei der Haartracht betreiben die Theranerinnen hingegen einen sehr großen Aufwand und lassen sich von ihren Sklavinnen die beeindruckendsten Frisuren herrichten, die mitunter mehrere Stunden Frisierzeit benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachfahren von mutigen Seefahrern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorfahren der Theraner, die [[Pelager]], sollen ein neugieriges und abenteuerlustiges Volk gewesen sein, welches in den Quellen der [[Ishtur]] als mutige Seefahrer beschrieben wird. Von Eroberungszügen und großen Triumphen träumten sie jedoch noch lange nicht und führten ein eher unbedeutendes Dasein in der Geschichte der menschlichen Kulturen. Man sagt, dass freiheitsliebende und unabhängige Helden ihre Anführer waren, welche ihr Volk auf große Entdeckungsreisen führten und schließlich nach Thera brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner selbst behaupten, dass viele ihrer kulturellen Eigenarten noch als Erbe der Pelager zu begreifen sind. Somit erklären sie, warum Neugier und das Bedürfnis ihren Horizont auf den unterschiedlichsten Ebenen zu erweitern, schon immer als eine treibende Kraft hinter ihrem kollektiven Streben stand. Das Blut von mutigen Seefahrern tragen sie deshalb heute noch mit Stolz in ihren Adern und auch das Meer besitzt für alle Theraner eine besondere Bedeutung. Die Weite des Horizonts und die scheinbare Unbegrenztheit des Urgewässers wird in unzähligen theranischen Liedern und Dichtungen besungen und oft auf die Größe des eigenen Imperiums allegorisch übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theranische Gelehrsamkeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Iustus.png|miniatur|links|Theranischer Magus Iustus Trebatius]]&lt;br /&gt;
Als die ersten Theraner gemeinsam mit ihrem Drachen [[Theranios]] lebten, waren ihnen Konflikte mit anderen Völkern weitgehend fremd. Sie nutzen ihre angeborene Neugier und Abenteuerlust lediglich dazu ihren Geist zu erforschen und entdeckten durch Theranios schließlich die [[Magie | astralen Kräfte]]. Zu dieser Zeit lebten die ersten [[Sophoi]], die Vorgänger der [[magus | Magoi]], welche ihr Leben dem Lernen und dem Erforschen der Welt widmeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute noch findet man in Thera viele Lehrstätten der Sophoi, obwohl sie im Kontrast zu den heutigen Akademien der Magoi eher wie Relikte aus einer alten Zeit erscheinen. Trotzdem haben sie die theranische Kultur durch ihre Philosophien grundlegend geprägt, da ihre neugierige und selbstbewusste Art zu Denken prägend für die gesamte theranische Weltsicht wurde. Unter ihnen befinden sich viele berühmte Denker und Gelehrte.&lt;br /&gt;
Die Magoi führten ihre Tradition fort, doch durch die Entdeckung der [[magie#Astralmagie|Astralmagie]] schlugen sie neue Wege ein und konzentrierten sie eher auf praktische Anwendungsbereiche der Magie, die z.B. für militärische Zwecke interessant sind oder dazu dienen, die allgemeinen Lebensumstände zu vereinfachen oder bequemer zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell besitzen Akademien und Lehrstätten eine große Bedeutung in Thera und Gelehrsamkeit und Wissen werden hoch angesehen. Theranische Schriftstücke und Lehren zählen auf ganz Aloran zu den Standardwerken und selbst die Bibliothek von [[Throal]] verfügt - trotz der Fehde der Fjalfori-[[Zwerge]] mit dem Imperium -  über umfangreiche Sammlungen von theranischen Schriftwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Wert der Künste === &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Inanis.jpg|miniatur|Salvius Tuscus Inanis - Theranischer Künstler]]&lt;br /&gt;
Auch die Kunst entwickelte sich seit der Frühzeit zu einem herausragenden Merkmal des kulturellen Ausdrucks der Theraner. Architekten und Künstler brachten Werke hervor, dessen erhabene Eleganz selbst die reichsten und mächtigsten Herrscher der Ishturi beeindruckten. Viele theranische Künstler behaupten deshalb, dass sie das Geheimnis der Schönheit direkt aus den Tiefen des Astralraums entschlüsselt hätten und die Faszination ihrer Kunstwerke in einem magischen Harmoniegesetz von Maß und Verhältnis zu suchen sei. Es existieren sogar Kunstwerke in Thera, die so perfekt gelungen sind, dass sie ihre eigene Magie entwickelten und besondere Wirkkräfte besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch andere Künste genießen hohes Ansehen in Thera. Vor allem das Theaterschauspiel ist eine uralte Tradition und eng mit allen religiösen Prozeduren und kultischen Handlungen verbunden. Deshalb genießen auch Rhapsoden und Dichter hohes Ansehen und sorgen für die unzähligen Götter und Heldensagen, die in den Theatern und bei Festen vorgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen nehmen die Künste einen wichtigen Stellenwert ein und bilden das Fundament für alle religiösen, politischen und sozialen Aspekte der theranischen Kultur. Sie stiften Identität und Einheit und dienen als Vorbilder und Leitmotive für die kollektiven Ideale. Deshalb kann man behaupten, dass in Thera keine Priester oder Propheten die religiöse Einheit stiften, sondern dass sie von Künstlern erschaffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ästhetische Gestaltung ihrer Lebenswelt behielten die Theraner bis in die Gegenwart bei und sie erreichte ihren Höhepunkt in dem über die Jahrhunderte immer wichtiger werdenden Kaiserkult. Große und pompöse Festspiele, bei welchen Gladiatoren aus allen Provinzen gegeneinander antraten gehören ebenso dazu wie öffentliche Spektakel beim Auftritt des Kaisers vor dem bürgerlichen Volk oder in den Provinzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der zunehmenden Bedeutung der Eroberungskriege hielt auch die Tradition der Feldherrnverehrung Einzug in die kulturellen Sitten Theras. Heute werden nach jedem militärischen Erfolg aufwendige Triumphzüge und Ehrungen veranstaltet, welche den größten Ruhm einbringen, den man in der theranischen Gesellschaft erhalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tugenden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die militärische Ausrichtung der theranischen Gesellschaft entwickelten sie sich zu einem strikten Patriarchat und alle Wertvorstellungen wurden durch männlich-kriegerische Vorstellungen geprägt. Dies spiegelt sich auch in ihren angestrebten [[die theranischen tugenden | Tugenden]] wieder, welche die Virilität der theranischen Männer ins Zentrum rücken und sie zu einem kriegerischen und ehrenhaften Verhalten erziehen soll. Tapferkeit, Selbstaufopferungsbereitschaft und Unnachgiebigkeit werden dabei genauso verlangt wie Treue und Pflichtbewusstsein. Aber auch Selbstkontrolle und die Beherrschung der eigenen Emotionen wird bereits von ganz jungen Männern erwartet.&lt;br /&gt;
Eigenschaften wie Gnade, Mitleid und Mitgefühl werden in Thera eher als Zeichen von Schwäche angesehen und werden bei Männern oft verspottet. Nur wer sich in Thera immer von seiner starken männlichen Seite zeigt, hat Chancen auf sozialen Aufstieg und höhe Ämter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Frauenrolle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GaiaTarratia.png|150px|rechts|Theranische Frau]]&lt;br /&gt;
Für Frauen ist die aktive Beteiligung am politischem Geschehen nicht vorgesehen und sie besitzen kaum direkten Einfluss auf die Welt der Männer, denn Theranerinnen werden hauptsächlich als Hausherrinen und Mütter geschätzt und sollen dem Mann unterstützend zur Seite stehen und tüchtige Söhne gebären. Sie sind der Stützpfeiler der theranischen Familie und ihre Leistung misst sich am Erfolg ihres Mannes und ihrer Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Theranerinnen öffentlich keine große Rolle spielen dürfen, so herrschen sie über Heim und Hof und können zu mächtigen Hausherrinnen von enormen sozialen Ansehen aufsteigen. Selbst den Männern ist es untersagt den Frauen bei Angelegenheiten des Haushaltes zu widersprechen oder sich einzumischen. In seinem eigenen Zuhause hat also selbst der theranische Mann seiner Frau zu gehorchen und nimmt eine untergeordnete Stellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Männer die meiste Zeit im Krieg verbringen, sind die Frauen häufig allein auf der Insel und viele gesellschaftliche Angelegenheiten sind deshalb fest in ihrer Hand.&lt;br /&gt;
Sie planen die gesellschaftlichen Anlässe und richten die Festmahle aus und entscheiden, welche Gäste in ihr Haus geladen werden. Schließt eine Frau eine Familie z.B. von einer wichtigen Veranstaltung aus, kann dies indirekt zu politischen Konsequenzen führen. Auch ihr Wissen über Gerüchte und der Austausch der Frauen untereinander hat schon so mache politische Entscheidung der Männer beeinflusst und oft redet man auch über eine Schattenherrschaft der Frauen in Thera, da manche von ihnen mächtige gesellschaftliche Netzwerke aufgebaut haben. Der passive Einfluss der Frauen auf die Politik des theranischen Reiches ist also insgeheim enorm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Ausnahme unter den Frauen bilden die Drachenpriesterinnen, die den Männern politisch fast gleichgestellt sind. Besonders die Drachenpriesterinnen gelten als mächtige und einflussreiche Gestalten, die direkt dem Kaiser unterstehen. Sie sind es auch, die das geheime Ritual kennen, bei dem die Seele des Theranios nach dem Tod des Kaisers auf seinen Nachfolger übertragen wird. Außerdem gelten sie als weise Orakel und kaum jemand in Thera wird sich gegen ihren Rat oder ihre Warnungen stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die theranische Ehe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehe ist in Thera ein äußerst heiliger Bund, da Erbe, Abstammung und Familie eine sehr große Rolle spielen. Sie besitzt nicht nur eine gesellschaftliche oder politische Dimension, sondern wird auch im privaten Rahmen meist sehr ernst genommen. Immerhin ist die Verbindung ein magischer Akt, der vor den Göttern und dem Kaiser geschlossen wurde und das Führen einer „guten Ehe“ gilt für einen tugendhaften Mann als Ehrensache und als Erfüllung seiner persönlichen, religiösen und kulturellen Pflicht. &lt;br /&gt;
Die Familie wird meist als das Aushängeschild eines Mannes betrachtet und wenn er in seiner Rolle als Ehemann oder Vater versagt, wird er seinem sozialem Ansehen damit enorm schaden. Seine Frau und seine Kinder stehen somit auch für seinen eigenen Erfolg im Leben und sie müssen stets die Werte ihres Familienoberhauptes repräsentieren können.&lt;br /&gt;
Ein Mann, der seinen Pflichten als Ehemann oder Vater nicht nachkommt, wird nicht nur seinem gesellschaftlichen und politischen Prestige schaden, sondern wird sich wahrscheinlich auch mit persönlichen Zweifeln herumplagen müssen, da er sich als unfähig erachten wird.  Immerhin ist das Führen einer funktionierenden Familie für Theraner auch eine Aussage über die Führungsqualitäten eines Mannes allgemein. Schafft er es nicht, seine Familie mit strenger Hand zu führen, wird man auch schnell seine politischen und militärischen Fähigkeiten in Frage stellen. Die Familie spiegelt also die Qualitäten eines Mannes wieder.&lt;br /&gt;
Jeder theranische Mann wünscht sich deshalb eine sittsame Frau, die Haus und Heim ordentlich verwalten und den Kindern eine tugendhafte Erziehung bieten kann. Mit diesem ideellen Anspruch an Familie wachsen Theraner üblicherweise auf. Immerhin hängt von den Fähigkeiten der Söhne auch das Ansehen des Vaters ab und nur durch das Fortbestehen des eigenen Ruhmes in den Taten der Söhne, kann die eigene Unsterblichkeit erreicht werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Erziehung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl kaum ein bekanntes Volk misst der Erziehung der Kinder eine größere Bedeutung zu.&lt;br /&gt;
Eine gewöhnliche Kindheit ist in Thera fast nicht bekannt, da selbst die Kleinsten schon strenge Regeln und Pflichten zu beachten haben. Die Mütter und Ammen unterrichten sie in den theranischen Bräuchen bevor sie schließlich bereits mit 4 Jahren eine offizielle Lehrstätte besuchen oder von einem Hauslehrer unterrichtet werden.&lt;br /&gt;
Ab dem 14 Lebensjahr schlagen Jungen und Mädchen schließlich unterschiedliche Wege ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jungen werden nun die Militär- oder Magierakademie besuchen und verlassen damit ihr Elternhaus relativ früh. Dadurch werden sie schnell unabhängig und können sich ganz auf ihre Aufgaben konzentrieren. Ihre Familien sehen sie von da an nur noch an besonderen Festtagen oder zu familiären Anlässen. Mit 16 Jahren endet ihre Ausbildung und sie können in den Krieg ziehen, um sich erste militärische Ränge zu verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jungen Theranerinnen bleiben hingegen bei ihren Müttern, wo sie bestimmte Pflichten im Haus übernehmen müssen und sich im gesellschaftlichen Umgang üben sollen, bis ihr Vater sie schließlich verheiratet. Einige Mädchen dienen auch einige Jahre als Priesterinnen, bis sie ein Ehemann für sie findet oder beschließen im Tempeldienst zu bleiben. Magiebegabten Mädchen bleibt keine andere Wahl als lebenslang in den Priesterdienst zu treten und für gewöhnlich werden sie in die Reihen der Drachenpriesterinnen aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Allgemeinwohl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönliches Glück besitzt in Thera eine eher untergeordnete Rolle. Zwar sind die Theraner als Genießer bekannt und lieben es ein schönes Leben umgeben von Schönheit und Eleganz zu führen, aber als Lebensziel jeden Theraners steht das Wohl der Allgemeinheit an erster Stelle. Indviduelle Wünsche, Selbstenfaltung und Freiheit werden als egozentrische Schwäche bezeichnet und man erwartet von einem Theraner immer, dass er ohne zu zögern sein Leben für den Kaiser und das Imperium geben würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Eheschließung wählt man z.B. meist rein nach pragmatischen Gründen den Partner aus und Liebeshochzeiten gelten vor allen in der Nobilität als selbstsüchtig. Insgesamt haben Theraner wenig Möglichkeiten zur Selbstbestimmung und ihr ganzes Leben ist durch Regeln und Anforderungen geprägt, denen sie sich nicht entziehen können, ohne die Verachtung ihres Volkes auf sich zu ziehen. Die Menschen in den Provinzen scherzen deswegen manchmal, dass die wahren Freien in Thera eigentlich die Sklaven sind, da sie weniger Pflichten und Regeln zu befolgen haben, als ihre Herren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese starke Forderung nach Selbstaufgabe hat jedoch bei vielen Theranern dazu geführt, dass sie den gesellschaftlichen Druck nicht mehr ertragen können und sich Ausflüchte aus der strengen theranischen Gesellschaft suchen. Manche flüchten sich in Ausschweifungen und geben sich im Geheimen hemmungslos den sinnlichen Genüssen hin oder suchen sich andere Ventile für unterdrückte Vorlieben und Sehnsüchte. Manche hielten die Erwartungen ihres Volkes auch einfach nicht mehr aus und flohen in den Freitod. Andere entwickeln sadistische Eigenschaften und lassen ihre Frustration an Sklaven oder Schwächeren aus.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Bedeutung des Krieges ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar sind die Theraner als große Eroberer bekannt, doch kann man sie in den seltensten Fällen als Kriegstreiber bezeichenen, da sie es immer vorziehen, andere Völker durch Beeindruckung oder Diplomatie zum Anschluß an ihr Imperium zu bewegen. Sie sehen auch im Krieg selbst keine Erfüllung, so wie es z.B. die Orks mit ihrer kultischen Verehrung tun, sondern sehen das Ziel aller Konflikte im daraus resultierenden Frieden, den sie als ihr höchstes Ideal dauerhaft für ganz Aloran anstreben. &lt;br /&gt;
Die Kriege werden als ein notwendiges Übel empfunden, welches wie eine reinigende Naturgewalt dafür sorgen muss, dass etwas Neues entstehen kann, das größer und besser ist als es die Dinge zuvor waren. Genau wie die Götter mit Naturgewalten das Gleichgewicht auf der Welt regulieren, so sehen sich die Theraner als Regulatoren der Völker auf Aloran, welche sie mit ihrer militärischen Gewalt zu Frieden und Eintracht zwingen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krieg wird für Theraner also zu einer großen Tragödie stilisiert, bei der sie sich als die tragischen Helden empfinden und selbstlos für das Wohl der anderen Völker streiten. Um diese Haltung auszudrücken, tragen Theraner im Krieg hauptsächlich die Farbe Schwarz, welche in Thera die Farbe der Trauer und des Ernstes und der Gegensatz zum beliebten Weiß ist, welches man in der zivilen Kleidung gerne trägt, um an den weißen Drachen zu erinnern. Auf Thera ist es auch Brauch, dass man keine zivilen Gebäude betritt, solange man die Farbe schwarz angelegt hat. Ebenso wäre es ein großer Frevel, wenn man einen Schrein oder Tempel des Drachen in schwarzer Kleidung betritt.&lt;br /&gt;
Neben schwarz ist auch rot eine beliebte Farbe des Militäres und soll an das vergossene Blut erinnern, welches Helden und Soldaten für ihr Volk vergossen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Der Cursus Honorum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die jungen Männer durch Feldzüge und Kriege Erfahrung und Reichtümer sammeln konnten, kehren sie im Alter von 25-30 Jahren zurück nach Thera um die theranische Ämterlaufbahn zu beschreiten. &lt;br /&gt;
Sie werden durch ihre gesammelte Erfahrung im Krieg nun als vollwertige Männer akzeptiert und je nach ihrem gesellschaftlichen Stand können sie sich ins politische Geschehen mischen und das Senatorenamt bekleiden. Als Senator übernehmen sie weitere politische Aufgaben und Pflichten mit dem Ziel, sich eines Tages um das Amt des Konsuls zu bewerben, welches neben dem Kaiser das höchste zivile und militärische Amt in Thera ist. Wird dieses Vorhaben erreicht, bedeutet dies großen Ruhm und Ehre für die gesamte Familie, da der Antritt des Consulats einen Aufstieg in die Aristokratie mit sich bringt. Die Anzahl der Konsule, die eine Familie in ihrem Stammbaum vorzuweisen hat, bestimmt auch über das generelle Ansehen, das eine Familie über Generationen erlangt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Theraner kann nur einmal im Leben Konsul werden und jedes Jahr gibt es nur zwei Männer die dieses Amt bekleiden dürfen. Nachdem sie ihre Amtszeit abgeleistet haben verfügen sie über einen großen Namen in Thera und gehören zu den einflussreichsten Personen überhaupt und viele Wege stehen ihnen offen. Die meisten streben jedoch danach, ihr Wissen und ihre Erfahrung zurück auf das Schlachtfeld zu tragen und sie werden häufig zu berühmten Feldherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sozialen Stände ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Botschafter.png|300px|thumb|right|Theranische Politiker]]&lt;br /&gt;
Die meisten Theraner zählen zu den gewöhnlichen Bürgern, deren Stammbäume und die Listen ihrer ruhmreichen Ahnen meist nicht besonders lang sind. Einige Familien gehörten sogar einmal der Aristokratie an, doch Ruhm und Ansehen können in Thera schnell verblassen und wenn die Leistungen der Mitglieder einer Familie über Generationen niemanden mehr beeindrucken, droht selbst der angesehensten Familie der gesellschaftliche Abstieg.&lt;br /&gt;
Bürger üben nach ihrem Militärdienst für Gewöhnlich gehobene Tätigkeiten als Händler, Betreiber von Handwerks- oder Landwirtschaftsbetrieben, Beamte, Gelehrte, Künstler etc. aus. Auch sie können den Weg in die Politik wählen, haben aber schwerere Einstiegschancen und können die höchsten Ämter nur sehr selten erreichen. Jedoch ist es bereits einigen Bürgern gelungen, bis zum Amt des Konsuls zu gelangen und seiner Familie damit einen Eintritt in die Nobilität zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nobilität bezeichnen die Theraner einen Angehörigen jener Aristokratie, die durch Bekleidung öffentlicher Ämter Bekanntheit bis hin zum Kaiser erreicht oder sich durch anhaltende militärische Erfolge einen Namen gemacht hat. Diese Familien haben meist auch einen langen und uralten Stammbaum, in welchem sich zahlreiche Helden aus der Frühzeit des Imperiums finden und einige führen ihre Abstammung bis auf die Götter selbst zurück. Doch es kann auch immer wieder vorkommen, dass ein Bürger das Konsulat erlangt und sich in die Nobilität einreihen kann. Es hängt dann von ihm und den Leistungen seiner Söhne ab, ob sich seine Familie einen dauerhaften Namen unter den alten Familien machen wird, oder er in der nächsten Generation bereits in Vergessenheit geraten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späteren Zeiten des Imperiums wurde auch der mit besonderen Vorrechten ausgestattete Stand der Ritter eingeführt. Für sie war es aufgrund ihres Vermögens und ihrer Beziehungen im Gegensatz zu den „gewöhnlichen“ Bürgern einfacher, in politische Ämter zu gelangen, deren Bekleidung mit einem Aufstieg in den Senat verbunden war. Die Erhebung in den Ritterstand erfolgt meist über besondere militärische Erfolge oder Heldentaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Götterwelt der Theraner ist die ursprünglichste der Menschen auf Aloran und man sagt, dass sowohl die [[Umêler]], welche auch viel Einflüsse der Ishur erhielten, als auch die [[Balmarer]] und schließlich die Barsaver an ihren Vorstellungen orientierten. Vergleicht man die theranischen Mythen mit den [[Chroniken von Veldun]] fallen etliche Gemeinsamkeiten auf und zahlreiche Geschichten scheinen durch die Elben an sie überliefert worden zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner glauben an unzählige [[Götter#Götter in Thera|Götter]] und göttliche Wesen und haben ähnlich der [[Götter#Die Passionen|Passionen]] in Barsaive eine Art Hauptpantheon von sieben Göttern, denen sie die meisten Tempel und Schreine geweiht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verehrung der Archonten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als in Barsaive finden sich in der theranischen Religion noch viele Erinnerungen an die Archonten, denen die Theraner häufig als Erschaffer ihrer Insel und als Schöpfer der weißen Drachen gedenken. Zwar errichten sie für die Archonten keine eigenen Tempel oder Schreine, aber sie sind auf zahlreichen anderen Götterdarstellungen im Hintergrund angedeutet, oder werden in Götterhymnen erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kaiserkult ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaiserkult ist eine kultische Verehrung der [[Theranischer Kaiser |Kaiser]] des theranischen Reichs, welche durch die Drachenpriesterinnen überwacht wird. Man bringt den Herrschern Opfer dar, betet ihr Bildnis an und machte sie dadurch zwar nicht zu einem Gott (deus), wohl aber zu einem Vergöttlichten (divus), der seine besondere Göttlichkeit durch die Verschmelzung mit dem Genius des Drachen erhält.&lt;br /&gt;
In den Provinzen gilt der Kaiserkult als Ausdruck der Loyalität gegenüber Thera. Wer ihn verweigerte, schließt sich damit aus dem Imperium aus und gilt leicht als „Hasser des Menschengeschlechts“ (odium generis). Alle anderen Gottheiten und Glaubensrichtungen können die Menschen der Provinzen beibehalten, solange sie dem Kaiser ihre bedingungslose Treue schwören und regelmäßig an den Drachenschreinen zum Opfern erscheinen.&lt;br /&gt;
Die Verehrung gilt auch nicht dem Sterblichen, der das Amt des Kaisers bekleidet, sondern dem Genius des Drachen, den er für sein Volk bewahrt. So ist es auch möglich, dass ein Kaiser, der bei seinen Aufgaben versagt, abgesetzt und der Genius des Drachens auf einen anderen Theraner übertragen wird. Die Macht dazu haben sowohl die Drachenpriesterinnen, welche den Kaiser beaufsichtigen und die Prätorianergarde, die über alle Schritte des Kaisers wacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhältnis zu den Göttern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner achten und verehren ihre Götter als Gestalter der Welt und Stifter von Kultur und Tradition. Anders als z.B. in Barsaive erwarten die Theraner von den Göttern keinen Beistand und Hilfe, sondern sehen sie als eine göttliche Elite, deren Gefallen man sich nur durch große Taten erwerben kann. Da die Götter in der theranischen Vorstellung mit eigenen Dingen beschäftigt sind und sich dem jeweiligen Aspekt der Welt widmen müssen, für den sie einst von den Archonten geschaffen wurden, interessieren sie sich nur wenig für die Sterblichen. Schaffen diese es jedoch die Götter durch ihre Leistungen zu beeindrucken, werden sie aufmerksam und erwählen sich sogar Lieblinge unter ihnen.&lt;br /&gt;
In Thera sagt man, dass den Göttern besonders die Menschen gefallen, die stolz und tüchtig durch das Leben gehen und ihnen aufrecht und unbeugsam gegenüber treten. Ein Theraner würde deshalb niemals zu einem Gott beten während er kniet oder sein Haupt senkt, da er diese - in anderen Völkern als gängige Gebetshaltung bekannte - Geste als zu demütig empfindet und sagen würde, dass die Götter es nicht mögen, wenn man sich ihnen unterwirft, da sie es als Zeichen von Schwäche verstehen würden. Deshalb ist die theranische Gebetshaltung traditionell eine aufrecht stehende, bei welcher man seinem Gott mit erhobenem Haupt gegenübertritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Typisches Opferritual  ====&lt;br /&gt;
Das Ritual findet an einer großen, offiziellen Opferschale mit einer Statue des Kaisers statt und beginnt bei eintretender Dämmerung. Als gängige, kleinere Opfergabe dient in Thera vor allem eine Art Weihrauch, welcher aus dem fernen Ishtur stammt. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Ritual beginnt mit der formelhaften Anrufung der pelagischen Götter und der Vorväter. Nach der Nennung der Opfernden erfolgt die Bitte für den Kaiser, den Senat und das theranische Volk. Dann werden die persönlichen Anliegen vorgetragen und die Taten als Ausgleich für erhaltende Zuwendung genannt. Das Ritual endet mit einer Abschlussformel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel dient das Opferritual, welches die Gesandte des Drachen Octavia Ardera und der Magus Iustus Trebatius auf der Baiula Spei abhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iustus entzündet das Feuer und Octavia nimmt die Gebetshaltung ein, ihr Blick ist nach oben gewandt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Iustus: Weihrauch wird auf die Kohle gegeben)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Erhöret uns, ihr machtvollen, pelagischen Götter! Ihr Söhne des Archonten-Geschlechtes! Ihr Wächter unserer glanzvollen Heimat, der seligen Insel Thera und Beschützer des stolzen Drachenvolkes!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Iustus: Weihrauch wird auf die Kohle gegeben)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und erhöret uns, ihr tapferen Vorväter! Ihr Söhne Theras! Ihr Herrscher und Helden unserer ruhmreichen Vergangenheit und Begründer unseres glorreichen Imperiums!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Iustus: Weihrauch wird auf die Kohle gegeben)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir, Octavia Ardera, Gesandte des Drachens und Tochter des Gaius Octavius Aequus aus dem Geschlecht des edlen Titus Octavius Cycnus''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''und Iustus Trebatius, Magus Ars Arcanum und Sohn von Numerius Trebatius''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''grüßen euch und erbringen euch dieses göttliche Opfer, so wie es der alte Brauch unserer erhabenen Heimat verlangt!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nehmt diese Gabe des Feuers als Zeichen unserer treuen Verehrung an und vernehmt im Gegenzug die Worte unseres Begehrs:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möget ihr unseren mächtigen Drachen Theranios und dessen leiblichen Bewahrer, den vergöttlichten Lucius Gavius Asellio, den Erhabenen, Erben des Drachens, Kaiser, Imperator, obersten Hohepriester, Vater des Vaterlandes, obersten Richter, Vorsteher des theranischen Senats und Ersten Mann im Staat  mit all eurem Wohlwollen schützen und ihn mit eurer göttlichen Weisheit leiten, auf dass er über unser glanzvolles Imperium mit eurem göttlichen Wohlgefallen regieren werde!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Iustus: Weihrauch wird auf die Kohle gegeben)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möget ihr ebenso über den ehrenhaften theranischen Senat und die sittsame Bevölkerung unseres glorreichen Imperiums wachen, auf dass sie euch zu Ehren prächtige Heiligtümer errichten, klangvolle Lieder singen sowie prunkvolle Spiele veranstalten werden!''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Iustus: Weihrauch wird auf die Kohle gegeben)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia: &amp;quot;''Möget ihr außerdem eure schützende Hand über der Seele des Uselias, des hohen Herrn Utepions und dem Herrscher über die Drachen der glorreichen Vorzeit, erheben, auf dass wir mit ihm gemeinsam unser Imperium sowie ganz Aloran und all dessen wundervolle Dinge und Wesen vor der Zerstörung durch unseren finsteren Feind bewahren können!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia: Weihrauch wird auf die Kohle gegeben)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möget ihr uns ebenso bei dem Erreichen des Ziels dieser wagemutigen Seereise beistehen und unserem bevorstehenden Kampf mit eurem göttlichen Blicken beiwohnen, auf dass ihr Zeuge unserer großen Taten werden könnt! Beschenkt unser Schiff, die ruhmreiche Baiula Spei, welche zu Ehren der unerschrockenen Göttin „Spea“ geweiht wurde, dafür mit eurem göttlichen Schutz und dem Segen der Vorväter. Und helft unserer Mannschaft sowie allen Freunden und Verbündeten, die an unserer Seite kämpfen werden, sich tapfer und ohne Furcht in die Schlacht zu stürzen und dabei dem Tod voller Verachtung ins Gesicht zu lachen!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia: Weihrauch wird auf die Kohle gegeben)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möget ihr uns auch dabei helfen, sich schlussendlich an denen zu rächen, welche unsere Rache mehr als verdient haben, auf dass wir euch einen großen Sieg über unseren Feind darbringen können! Und helft besonders mir selbst, mich dabei nicht erneut in Zorn und Unbeherrschtheit zu verlieren, damit ich meiner Familie, meinen Vorvätern und meinem Volk keine weitere Schande einbringen werde! Deshalb hört hiermit als göttliche Zeugen meinen aufrichtigen Schwur: fortan will ich all meine Bestrebungen in den Dienst des Kaisers und des Allgemeinwohls des theranischen Imperiums stellen und ich sage mich los von meinem selbstsüchtigen und maßlosem Leidenschaften! Sollte ich diesen Schwur brechen und mich erneut in der magischen Macht des Feuers verlieren, so sollt ihr Götter und Vorväter mich strafen, wie ihr es für angemessen erachtet, und so wahr mich auch die anwesenden Zeugen hier hören, will ich mein Amt als Gesandte des Drachens und alle damit verbunden Privilegien in meiner Heimat aufgeben, damit ich diese nicht im Wahn missbrauchen werde!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia: Weihrauch wird auf die Kohle gegeben)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möget ihr euch außerdem an der Seite meines Bruders Augustus Octavius einfinden und ihn bei seinen eigenen Herausforderungen unterstützen, auf dass dieser trotz seiner Verbannung aus der geliebten Heimat heldenhafte Taten für euch erringen und unsere Familie und Vorväter mit Stolz und Ehre erfüllen werde!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia: Weihrauch wird auf die Kohle gegeben)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus: &amp;quot;''Ihr Götter und Vorväter! Möget ihr meine mir angetraute Ehegattin, die sittsame Calpurnia Trebatia, Tochter der Manius Calpurnius, und meine Tochter, die tugendhafte Trebatia, in der fernen Heimat vor Unheil und Elend bewahren, auf dass sie euch in Zukunft zahlreiche Opfer und Feste zum Dank für ein sorgenfreies Leben in unserem bescheidenen Hause ausrichten können! Beschützt und bewacht auch meine restlichen Angehörigen, Verwandten, meine treuen Kriegskameraden und meine strebsamen Kollegen an der arkanen Akademie.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Iustus: Weihrauch wird auf die Kohle gegeben)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möget ihr außerdem meinen guten Freund, den ehrenhaften Senator Flavius Vitreus Elatus mit göttlicher Weitsicht zur Seite stehen, auf dass dieser in der Heimat nach alter Tradition für Recht und Ordnung sorgen und euch durch seine Führungsstärke beeindrucken kann. Ohne diesen loyalen und tüchtigen Mann wäre meine Anwesenheit auf dieser heldenhaften Reise undenkbar und er gab mir erst die Möglichkeit, dem Kaiser, dem Senat und den aufrichtigen Bürgern Theras einen großen Dienst zu erweisen, indem ich mich dem Kampf gegen die dunklen Kultisten anschließen und gemeinsam mit den Gefährten der Drachenträne in See stechen durfte. Ich schwöre deshalb hiermit bei all meiner Ehre als Theraner, Vorsteher meiner geliebten Familie und Magus der arkanen Künste, dass ich all mein Wissen, meine Erfahrung und meine Disziplin aufbringen werde, damit Uselias Helden ihr Ziel auf dem Meeresgrund erreichen werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Iustus: Weihrauch wird auf die Kohle gegeben)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ihr pelagischen Götter und ihr Vorväter der Heimat! Nehmt also dieses Opfer an und schenkt uns eure göttliche Gunst, auf dass euch die Ergebenheit des Drachenvolkes für alle Zeiten gewiss sein soll!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''So soll es sein, im Namen des Kaisers, des Senates und des Volkes von Thera!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Iustus: Weihrauch wird auf die Kohle gegeben und beide mache eine kurze Verbeugung zum Himmel)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Priester und Priesterinnen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Drachenpriesterin.png|miniatur|links|Drachenpriesterin Gaia Tarratia]]&lt;br /&gt;
Die meisten Priester haben in Thera eine eher unbedeutende Rolle und sind nicht mit den Questoren aus Barsaive zu vergleichen. Sie haben weder eine Priesterkaste noch einen eigenen Stand.&lt;br /&gt;
Da jeder Theraner glaubt, selbst in der Lage zu sein mit seinen Göttern und Genien zu kommunizieren, benötigen sie keine Priester als Vermittler zu den Göttern. Niemand ist ihrer Ansicht nach mehr oder weniger geeignet, das Göttliche zu erfahren und Wunder ereignen sich nicht nur bei Priestern, sondern jeder Mensch sei ihrer Überzeugung nach fähig, durch seinen Glauben auf die Welt einzuwirken. Auf diesen selbstbewussten Umgang mit den Göttern sind die Theraner besonders stolz und man könnte fast behaupten, dass sie sich den Göttern gegenüber ebenbürtiger fühlen, als die Menschen der anderen Völker.&lt;br /&gt;
Die Priester übernehmen ihr Amt nur für eine begrenzte Zeit von wenigen Jahren und ihre Aufgaben liegen in der Pflege des ihnen zugeordeneten Heiligtums. Für die Questoren in Barsaive müssen viele von ihnen wie religiöse Hausmeister wirken. Die Priesterschaft versteht sich als Ehrenamt und man bewirbt sich vor allem wegen dem gesellschaftlichen Ansehen, welches man durch diesen Dienst an der Öffentlichkeit erlangt. Die Priester richten auch die Feste, Spiele und Schauspiele aus, heuern Künstler der unterschiedlichsten Bereiche an und richten mit ihnen die prunkvollen Prozessionen aus, welche sie für gewöhnlich auch leiten und moderieren.&lt;br /&gt;
Politisch haben die Priester wenig Einfluss, sind aber sehr wichtig für die politischen Riten, die grundlegend für die Arbeit im Senat sind. Sie beenden und moderieren die Senatssitzungen und vollziehen die Riten bei der Ernennung der Senatoren und stehen dem Kaiser bei der Ernennung der Konsuln bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen, die Priesterinnen werden, verpflichten sich auf eine bestimmte Zeit und erledigen allgemeinnützige Tätigkeiten. Junge Mädchen dienen z.B. oft der Matria für ein oder zwei Jahre, bevor sie dann verheiratet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzigen, die als wahre religiöse Macht angesehen werden können, sind die [[Drachenpriesterinnen]]. Sie unterstehen direkt dem Kaiser, kennen als einzige das heilige Ritual der Übertragung des Drachengenius und gelten als wichtige Orakel mit enormen magischen Fähigkeiten. Außerdem wachen sie über alle anderen Priester und sorgen dafür, dass sämtliche Kulthandlungen und Götterdienste im theranischen Reich sich im Einklang mit dem Kaiserkult befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Genien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Genius ist in der theranischen Religion der persönliche Schutzgeist eines Mannes und Ausdruck seiner Persönlichkeit, seiner Schicksalsbestimmung und insbesondere seiner Zeugungskraft. Mit dem Tod des Mannes erlischt der Genius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich waren diese Genien Ahnengeister, die über ihre Nachkommen wachten. Aus diesen entwickelten sich persönliche Schutzgeister, denen man opfert und von denen man sich Hilfe und Inspiration in schwierigen Lebenssituationen erhofft. Oft werden die Genien häufiger verehrt und beachtet, als die eigentlichen Götter, da man sich an sie bei allen persönlichen Anliegen wendet. Die Götter hingegen besitzen fast ausschließlich eine gemeinschaftliche Bedeutung und werden vor allen als Stifter von Festen und Traditionen verehrt.&lt;br /&gt;
Das Fest des Genius ist der Geburtstag des Trägers und häufig tragen Männer eine kleine Statuette ihres Genius als Talisman bei sich oder bilden ihn auf ihren Rüstungen etc. ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Kollektive wie Truppenteile und Kollegien, aber auch Orte ([[Genius loci]]) wie Provinzen, Städte, Märkte und Theater können einen Genius haben. Die Theraner verehren auch den übergreifenden Genius des Theranischen Imperiums als eine höhe göttliche Idee und Leitbild. Im Kaiserkult wird der Genius des Drachens verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''THERANISCHES IMPERIUM''' = &lt;br /&gt;
[[Datei:Theranisches-Feldzeichen.png |600px|thumb|right|Thyrnisches Feldzeichen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Regionen.png|30px|left|link=Regionen]] Das '''Thyrnische Imperium''' erstreckt sich über einen großen Teil von [[Eboria]] und wird seit über 700 Jahren von den &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner|Thyrnern]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; beherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung des thyrnischen Imperiums setzt sich aus verschiedenen [[Bewohner|Völkern und Rassen]] zusammen, die durch zahlreiche Eroberungskriege unterworfen und ins Reich aufgenommen wurden. Nur ein winzig kleiner Bruchteil der gesamten thyrnischen Bevölkerung besteht aus den eigentlichen Thyrnern, welche zurückgezogen auf ihrer Insel &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''[[Thera|Thyrna]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede [[Theranisches_Imperium#Die_Provinzen_2| Provinz]] besitzt noch heute ihre eigentümliche religiöse und kulturelle Ausrichtung und viele alte Sitten und Bräuche - die aus der Zeit vor ihrem Beitritt ins Imperium stammen - wurden beibehalten. Jedoch ist der [[Theranischer Kaiser| Kaiserkult]] eine verbindene Instanz für alle Zugehörigen des Reiches und er entwickelte sich in allen Provinzen zur Grundlage ihres religiösen Selbstverständnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;WIRD BEARBEITET&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeitstrahl-Thera.png |250px|thumb|right|Zeitstrahl von Thera]]&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hauptartikel:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;[[Geschichte des Theranischen Imperiums]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das theranische Imperium blickt auf eine uralte Geschichte zurück und die Theraner gelten als erstes Kulturvolk auf Aloran. &lt;br /&gt;
Unter dem Schutz und der Anleitung des weißen [[Drachen]] [[Theranios]]  erlangten sie großes Wissen und gelten auch als die ersten Menschen dieses Kontinents, die den Umgang mit [[Magie]] erlernten. Nach dem Tod ihres Drachens durch den [[Umêler | umêlischen ]] König [[Hatuchain]], der von dem [[Verijgorn]] verdorben und benutzt wurde, rächten die Theraner sich und löschten die gesamte Kultur der Umêler in einem zerstörerischen Krieg aus. Nachdem sie gesehen hatten, welches Chaos sie auf Aloran hinterlassen hatten, begannen sie unter den verbliebenen Völkern Ordnung zu stiften, indem sie diese unterwarfen und in einem Imperium vereinten. Auch die [[Balmarer]], welche als Nachfahren der Umêler eine neue Kultur gegründet hatten, wurden von ihnen unterworfen. Viele Angehörige dieses Volkes flohen nach Osten, wo sie Hilfe von den [[Zwerge | Zwergen]] bekamen und [[Barsaive]] gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaftsauftrag ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer uralten Sage der [[Drachenpriesterinnen]] wurde während des [[Geschichte_des_Theranischen_Imperiums#Die_Rache_der_Theraner_50-40_v.A.|Umêlischen Krieges]] der Held [[Ascanius]] im Kampf gegen den vom Verijgorn besessenen König Hatuchain getötet. Während er in die Tiefen der Unterwelt abtauchte, vernahm er plötzlich die Stimme von Theranios. Dieser sprach:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Dein sei, Theraner, das Amt, als Herrscher die Völker zu zügeln,&lt;br /&gt;
Dies ist die Kunst, die dir ziemt, die Gesetze des Friedens zu schreiben,&lt;br /&gt;
Dem, der gehorcht, zu verzeihn, Hoffärtige niederzukämpfen!&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zog Theranios die Seele des Ascanius zurück an die Oberfäche und verschmolz mit ihr. Ascanius kam gestärkt als Halbgott wieder ins Leben zurück und ihm gelang es Hatuchain zu töten und den Verijgorn aus Aloran zu vertreiben.&lt;br /&gt;
Danach krönte man ihn zum ersten [[Theranischer Kaiser | Kaiser]] und er begann den Auftrag des Drachen in die Tat umzusetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltung des Imperiums ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Die Provinzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eroberten Gebiete außerhalb der Insel Thera werden aus administrativen Gründen in Provinzen unterteilt, welche von theranischen Statthaltern verwaltet werden. Neben Steuern, Bodenschätzen und Naturalien liefern die Provinzen dem Theranischen Imperium auch die Soldaten, die sie für den Bestand ihrer Legionen benötigen.&lt;br /&gt;
Neben der Erfüllung ihres göttlichen Herrschaftsauftrag, ist das Interesse der Theraner an den Provinzen heut­zu­ta­ge vorrangig ein finanzielles und ihr Ziel ist es, den großen Kostenaufwand zu decken, den ihr riesiges Weltreich zu seinem Erhalt benötigt.&lt;br /&gt;
Da Kriege sehr teuer sind, vermeiden sie diese lieber und setzen immer zuerst auf Beeindruckung oder andere diplomatische Strategien, um eine neue Provinz zu gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prinzipien theranischer Provinzialverwaltung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Prinzipien theranischer Provinzialverwaltung gehört es, die bestehenden Verwaltungs- und Rechtsinstitutionen in dem jeweiligen Gebiet/Land so weit wie möglich zu erhalten (wenn solche überhaupt vorhanden waren, was in den Provinzen außerhalb Theras meist nicht der Fall war).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der theranischen Verwaltung in den Provinzen unterliegen&lt;br /&gt;
* die Entscheidung über ''Steuern'', &lt;br /&gt;
* die Verhängung der ''Todesstrafe'' und &lt;br /&gt;
* das ''Militär'' in der jeweiligen Provinz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufgaben werden mittels eines kleinen Stabes um den Statthalter, dem sogenannten '''Prokonsul''', organisiert. Die Steuereintreibung, die Sache von Beamten ist, ist so flächendeckend gerade in großen Provinzen schwer durchzusetzen, weshalb man Lizenzen zur Eintreibung der Gelder an die lokalen Eliten vergibt, die damit die Steuerschuld ihrer Umgebung auf sich laden und die Abgaben zur weiteren Abführung selbst einziehen. &lt;br /&gt;
Echte Theraner aus dem Kernreich sind deshalb nur selten in den Provinzen anzutreffen und wenn handelt es sich meist maximal um den Statthalter und seine Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bevölkerung der Provinzen – sofern sie nicht zur Oberschicht gehört, die ihre Privilegien verlieren – ist dies in der Regel eine Verbesserung der Lage, ist sie doch nicht mehr der Willkür lokaler Despoten ausgesetzt. Allein die Tatsache, dass lokale Instanzen keine Todesstrafe verhängen können, führt für viele Provinzialen zu einer vor der theranischen Herrschaft nie gekannten Rechtssicherheit.&lt;br /&gt;
Auf die Tatsache, dass es der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit unter theranischer Herrschaft besser geht als vorher, ist auch zurückzuführen, dass in den fast 700 Jahren theranischer Provinzialverwaltung nur zu wenigen Aufständen gegen Thera kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbeutung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptproblem Theranischer Provinzialverwaltung ist die Ausbeutung der Provinzen durch den Statthalter.&lt;br /&gt;
Da theranische Regierungsbeamte kein Gehalt beziehen, den sehr teuren Wahlkampf und die Amtsführung aus eigener Tasche bezahlen müssen, sind sie nach Ablauf ihrer Regierungszeit häufig mittellos. Kommen sie dann als Statthalter in eine Provinz, versuchten sie sich dort finanziell zu sanieren. &lt;br /&gt;
Die Theraner sagen dazu: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''„Arm kam er in die reiche Provinz, reich verließ er die arme.“''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Provinz kann dagegen in Thera klagen, hat aber ohne einen guten Prozess-Anwalt jedoch nur geringe Chancen. Zusätzlich kontrolliert der Kaiser seine Statthalter, um die Ausbeutung der Provinzen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultureller Einfluss auf die Provinzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner pflegen keinen Kulturimperialismus.&lt;br /&gt;
Da sie Kultur im Allgemeinen große Verehrung entgegenbringen, achten und schätzen sie die Götter, Bräuche und Traditionen der jeweiligen Provinzen und zeigen sogar reges Interesse an ihren mannigfaltigen Ausprägungen.&lt;br /&gt;
Von allen Kulturen auf Aloran erachten sie ihre eigene dabei als die edelste, haben aber kein Interesse daran, diese anderen aufzudrängen. Im Gegenteil halten sie ihre kulturellen Errungenschaften eher exklusiv zurück und nutzen sie als Werbung, um anderen Völkern den Anschluss ans Imperium schmackhaft zu machen. &lt;br /&gt;
Im Laufe der Geschichte von Aloran wurde die Lebensweise in der Urbs Draconis zum Vorbild für alle Eliten des Festlands und sogar im verfeindeten [[Barsaive]] eifert man der theranischen Kultur fleißig nach und lässt sogar Städte, wie z.B. [[Trosk]] und [[Veltima]] nach theranischem Vorbild errichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner haben in ihrem Imperium ein weitreichendes und stabiles Handelsnetz aufgebaut, welches auch die abgelegendsten Provinzgebiete in Notzeiten mit allem Nötigen versorgen kann. Dieser Vorteil hat schon viele Völker zum Anschluss an das Imperium bewegt, da er ihnen eine nie gekannte Sicherheit ermöglicht.&lt;br /&gt;
Dazu führten die Theraner im gesamten Reich eine einheitliche Währung ein und versorgten es mit einem ausgefeilten Straßen- und Portalsystem, welches für Händler das Reisen im Reich schnell und komfortabel gestaltet.&lt;br /&gt;
Die Provinzen stellen die unterschiedlichsten Landwirtschafts- und Handwerkserzeugnisse her und das Reich handelt mit vielen Völkern der Ishtur, der Barsaver und dem Elbenvolk aus [[Talon Lethiel]]. Sogar am andern Ende der bekannten Welt pflegen die Theraner Handelbeziehungen, wie z.B. zu dem in Aloran fast unbekanntem Volk der [[Shinji Oto]].&lt;br /&gt;
So gelangen viele exotische Waren in das Reich, deren möglicher Erwerb ebenfalls zu den Vorzügen gehört, wenn man Teil von ihm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Legionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hauptartikel:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;big&amp;gt;[[Das Theranische Heer]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine theranische Legion ist ein selbstständig operierender militärischer Großverband im Theranischem Reich, der ursprünglich aus 3000 bis 6000 Soldaten schwerer Infanterie, einer kleinen Abteilung Legionsreiterei mit etwa 120 Mann und einer handvoll [[Astralmagiern]] bestand, welche die Truppen durch Portale befördern und durch Schildmagie beschützen. Seit der Errungenschaft der [[Luftschifffahrt]] werden die Legionen auch von einer hochentwickelten Luftschiffflotte unterstützt, wobei der [[Behemot]], der oft als fliegende Festung bezeichnet wird, heutzutage als gefährlichste Waffe der Theraner gilt.&lt;br /&gt;
Neben jeder Legion lassen sich auch Hilftruppen finden, die aus den unterschiedlichsten Teilen Alorans stammen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Faktor für den Erfolg der römischen Legionen werden neben überlegener Ausrüstung und dem geschlossenen Einsatz in Gefechtsformationen, die intensive Ausbildung und Disziplin im Gefecht, aber auch taktische Flexibilität gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Großteil der Legionäre besteht aus Menschen, die aus den verschiedensten Ecken der Provinzen stammen. Echte Theraner findet man mormalerweise nur unter den Offizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufsarmee ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Menschen aus den Provinzen besteht keine Wehrpflicht, da zur Erlangung einer besseren Ausbildungsqualität in den späteren Zeiten des Imperiums zu einer Berufsarmee gewechselt wurde. Wer sich heute bei den Legionen einschreibt, verbringt mindestens 16 Jahre im Militätdienst. &lt;br /&gt;
Die meisten Legionäre leisten ihren Dienst an den weitläufigen Grenzen des Imperiums ab und beschützen die zivilisierte Welt vor den Einfällen der Barbaren. &lt;br /&gt;
Damit sich immer genügend Freiwillige für die Legionen finden, locken die Theraner mit großzügigen Belohnungen für Veteranen. Nach Ablauf ihrer Dienstzeit werden sie vom Staat versorgt und erhalten ein Stück Land in den Provinzen zugesprochen. &lt;br /&gt;
Auch die Heldenverehrung der Theraner sorgt für alle Menschen im Reich für einen großen Anreiz, um tapfere Kämpfe für ihren Kaiser zu bestreiten und durch ruhmreiche Taten in die Unsterblichkeit einzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sklaverei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Theraner ist die Sklaverei eine selbstverständliche, unabdingbare und natürliche Einrichtung. Dazu schreibt der theranische Gelehrte ''Istetarelos'':&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''„Die zweite der einfachsten Natur-Verbindungen ist die zwischen Herrn und Knecht, zwischen Regierendem und Regiertem, und ihr Zweck ist die Erhaltung von beiden. Diese Verbindung, sage ich, ist natürlich. Denn wenn von zwei Menschen der eine den nötigen Verstand hat, um Beschlüsse für die vorliegenden Angelegenheiten zu fassen, der andere die nötigen Leibeskräfte, um das Beschlossene auszuführen: so ist der erste, vermöge seiner Natur, der Herr und Regierende; und der zweite ist, nach der seinigen, der Knecht und Gehorchende unter beiden. Und diese natürliche Oberherrschaft ist dem Untertan ebenso nützlich wie dem Oberherrn.“''&lt;br /&gt;
aus &amp;quot;''Über die Natur der Völker''&amp;quot; von Istetarelos&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brauch der Sklaverei wurde den Theranern von den Völkern der [[Ishtur]] überliefert.&lt;br /&gt;
Alle Zugehörigen des Theranischen Imperiums besitzen einen oder mehrere Sklaven und sie machten den größten Bevölkerungsanteil aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprünge der Sklaverei ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Sklaven wurden den Theranern von den Vorfahren der [[Al-Daghar]] Völker angeboten, als der weiße Drache [[Theranios]] noch lebte und [[Thera]] eine [[Geschichte_des_Theranischen_Imperiums#Die_Begegnung_mit_der_Au.C3.9Fenwelt_180_v.A.| religiöse Pilgerstätte]] auf Aloran war. &lt;br /&gt;
Unter den Al-Daghar befindet sich seit Urzeiten eine eigene Klasse von Sklavenjägern, die jeden herumstreunenden [[Namensgeber]] einfangen, der keine Zugehörigkeit zu einer Stadt vorweisen oder sich gegen ihn verteidigen kann. &lt;br /&gt;
Sie zeigten den Theranern die Vorzüge von gekauften Arbeitkräften und mit den ersten Sklaven wurden die ersten Heiligtümer der [[Urbs Draconis]] erbaut.&lt;br /&gt;
Als die Theraner nach dem Tod des Theranios schließlich mit ihren Eroberungszügen begannen, gingen sie dazu über, Kriegsgefangene zu versklaven.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wege der Sklaverei ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Wege der Versklavung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei der Schuldsklaverei müssen Schuldner ihren Körper, ihre Arbeitskraft und ihre Freiheit verkaufen, um ihre Schulden zu begleichen.&lt;br /&gt;
* Im Zusammenhang mit den zahlreichen Eroberungskriegen werden Kriegsgefangene als Sklaven verkauft. Das ist die Herkunft der meisten theranischen Sklaven.&lt;br /&gt;
* Sklavenhändler, Räuber oder Piraten entführen Reisende und Händler und verkauften sie auf Sklavenmärkten.&lt;br /&gt;
* Auch als Strafe für bestimmte Verbrechen wird Versklavung eingesetzt. Auch Theranern kann die Versklavung drohen.&lt;br /&gt;
* Kinder von Sklaven bekommen automatisch den Status ihrer Eltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtsstatus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unfreiheit ist in Thera in erster Linie eine rechtliche Kategorie, die über die Lebensumstände des Betroffenen wenig aussagt. &lt;br /&gt;
Der Sklave ist nach theranischem Recht keine Person und besitzt somit auch keine Rechtsfähigkeit. Vielmehr untersteht er wie die übrigen Mitglieder der Familie dem Oberhaupt des Hauses und wird von ihm rechtlich vertreten. Als bloße Sache ist er auch Gegenstand des Handels. Sklavenkinder sind von Geburt an Sklaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Herrn steht das Entscheidungsrecht über Leben und Tod des Sklaven zu. Vergewaltigungen eigener Sklaven und Sklavinnen waren lange Zeit straffrei, werden jedoch seit der Zeit des Kaisers [[Sergius Tuscus Pacator|Pacator]] bestraft.&lt;br /&gt;
Vergewaltigungen von Sklaven anderer Eigentümer können als Sachbeschädigung verfolgt werden. &lt;br /&gt;
Sklaven durften zwangsweise kastriert oder infibuliert werden. Bei Sklavinnen will der Halter hierüber Schwangerschaften unterbinden, während kämpfende (z.B. Gladiatoren) und arbeitende männliche Sklaven ihre Kräfte nicht im Geschlechtsverkehr „vergeuden“ sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Sklave verdient, ist Eigentum des Herrn, jedoch erhalten viele Sklaven eine Art Taschengeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits kann die Unfreiheit, vor allem aber der anschließende Status als ''libertus'', manchen Freien sogar erstrebenswert erscheinen. So gibt es in der theranischen Rechtsprechung den Begriff des ''Scheinsklaven'' (bona fide serviens), eines Freien, der sich als Sklave ausgibt, um schlechten Lebensumständen oder dem Militärdienst zu entgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgaben von Sklaven ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterschiede innerhalb der großen Gruppe der theranischen Sklaven ist gewaltig. Sklaven sterben unter unmenschlichen Bedingungen in Bergwerken, während andere Macht, Einfluss, Privatvermögen und sogar eigene Sklaven besitzen. Der rechtliche Status einer Person sagt im Theranischem Imperium relativ wenig über ihre Lebensumstände aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feldsklaven arbeiten in der Landwirtschaft. Sie werden in kleine Hütten gepfercht, haben meist keinen Ausgang und treten in der städtischen Öffentlichkeit kaum in Erscheinung. Den Feldsklaven auf der Insel Thera ergeht es häufig wesentlich besser, als denen in den Provinzen.&lt;br /&gt;
Sie werden von Aufsehern beaufsichtigt, die auch strafen, oftmals mit der Peitsche. Diese Sklaven werden häufig gequält und ausgebeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sklaven bauen auch Straßen und Gebäude, pflegen diese oder arbeiten im Hafen. Viele Sklaven arbeiten in Bergwerken und Münzprägereien. Besonders die Arbeit in Bergwerken ist extrem anstrengend, die Arbeitsbedingungen sind oft unmenschlich. Die meisten Sklaven, die in einem Bergwerk arbeiten, überleben keine zehn Monate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haussklaven gehören dagegen zur Familie ihres Herrn und sind für die Erledigung aller Aufgaben im Haushalt zuständig, wie Kochen, Putzen, Waschen. Bei Festgelagen bedienen, musizieren und tanzen sie. Oft haben sie eine enge und freundschaftliche Beziehung zu ihren Herren und werden nicht wie die Feldsklaven bis zum Äußersten ausgepresst. Ihre Aufgaben sind nicht nur am wirtschaftlichen Profit orientiert, sondern der Bequemlichkeit ihres Herrn und der Repräsentation seiner Macht und Würde gewidmet. Gut ausgebildete Sklaven werden auch als Hauslehrer oder Ärzte eingesetzt. Die meisten dieser Unfreien läßt der Hausherr zwischen ihrem 30. und 40. Lebensjahr frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sklavinnen arbeiten im Haushalt; sie werden auch zum Konkubinat gezwungen. In großen Haushalten gehen sie oft sehr spezialisierten Tätigkeiten wie Friseurin, Musikerin oder Hebamme nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sklaven im öffentlichen Dienst genießen die Gunst des Kaisers und arbeiten in seinem Hofstaat oder in der Verwaltung. Sklaven des Kaisers können wichtige Funktionen ausüben und erhebliche Macht gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der bekanntesten Einsatzorte von Sklaven ist die Arena: Viele Gladiatoren und Wagenlenker sind Sklaven, die von ihren Herren gezwungen werden, in der Arena auf Leben und Tod zu kämpfen. Hierzu werden sie in speziellen Schulen ausgebildet und können hohes Prestige erlangen und berühmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Militär gibt es keine Sklaven, sie gelten als unwürdig, Waffen zu tragen, und werden nur in Extremsituationen bewaffnet. Als entlaufene Sklaven erkannte Soldaten werden umgehend hingerichtet. Es gibt allerdings (nicht-theranische) Hilfstruppen, in denen ausnahmsweise auch Unfreie zum Einsatz kommen können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Sklavenaufstände ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An vielen Orten im Theranischem Reich werden die Sklaven geradezu ausgebeutet und misshandelt. Besonders in den abgelegenen Provinzen, die über reiche Rohstoffe verfügen, sterben Massen von Sklaven jeden Tag an Erschöpfung und Ausgezehrtheit, da sie in Mienen oder der Landwirtschaft bis zum Tode arbeiten müssen. Da man selten im übrigen Reich von diesen Grausamkeiten erfährt, können ihre Aufseher mit großer Härte und ohne Mitleid vorgehen, um die Produktionen zu Spitzenleistungen zu führen. Außerdem finden sich an diesen Stätten auch viele Theraner und Provinzler ein, die ihre Macht über die Sklaven sadistisch ausnutzen, da so fern von der Heimat niemand etwas von ihren Verbrechen hört. Auch in Barsaive, welches am weitesten von der Urbs Draconis und den Augen des Kaisers entfernt liegt, wird immer wieder von der entsetzlichen Behandlung der Sklaven durch Theraner berichtet.&lt;br /&gt;
Auch in Thera sind diese Probleme bekannt und so gibt es inzwischen auch Strafen für Herren, die ihre Sklaven grundlos quälen oder gegen ihren Willen vergewaltigen. Selbst dem Kaiser geben diese menschenverachtenden Taten immer wieder zu denken, besonders, wenn sie von Theranern selbst verübt werden, die damit gegen die [[Die Theranischen Tugenden | theranischen Tugenden]] vertoßen. Jedoch ist es sehr schwer alle Missstände aufzudecken und die schwarzen Schafe zu bestrafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Fällen verhelfen die Sklaven sich selbst zu ihrer Gerechtigkeit und verweigern kollektiv die Arbeit oder fangen einen Aufstand an. Die Rebellion von Sklaven ist ein wiederkehrendes Problem im Theranischen Imperium und nicht alle Aufstände können von den Theranern niedergeschlagen werden. Besonders in den Grenzregionen gelingt es immer wieder Sklaven in die barbarischen Regionen zu fliehen, wenn sie es schaffen, die Grenzmauern des Imperiums zu überwinden. Viele von ihnen schlagen dann den Weg nach Barsaive ein und suchen unter dem Schutz der Zwerge eine neue Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rebellion gegen das Imperium ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Völkern wird neben dem großen Ansehen, welches die Theranische Kultur genießt auch immer wieder zur Rebellion gegen das Imperium aufgerufen, besonders wenn die ansässigen Eliten bemerken, das die Theraner ihre Aufmerksamkeit auf sie gerichtet haben. Jeder auf Aloran weiß, dass sie selten ein Volk in Ruhe lassen, wenn sie es für ihr Imperium gewinnen wollen, und es auch notfalls mit Waffengewalt unterwerfen werden. Das beste Beispiel dafür ist der Konflikt mit Barsaive, welches sich nun seit vielen Generationen den theranischen Eroberern widersetzt und drei verlustreiche Kriege die Theraner nicht davon abbringen konnten, immer wieder neue Strategie zu ersinnen, mit denen sie Barsaive ins Reich zwingen können - ganz gleich ob durch Diplomatie oder Kampf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anonymer Gelehrter und Freiheitskämpfer aus [[Jerris]] schrieb dazu einmal über die Theraner:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Die Theraner haben Aloran durch Ernst, Disziplin, Organisation, Kontinuierlichkeit der Ansichten und der Methoden erobert; durch die Überzeugung, dass sie ein göttliches Volk und zum Befehlen geboren waren; durch den überlegten, berechneten und methodischen Gebrauch der erbarmungslosesten Grausamkeit, der kalten Treulosigkeit, der heuchlerischsten Propaganda, die gleichzeitig oder abwechselnd angewendet wurden; durch eine unerschütterliche Entschlossenheit, immer alles dem Prestige zu opfern, ohne je für Gefahr oder Mitleid oder irgendeine Achtung vor den Menschen empfänglich zu sein; durch die Kunst, die Seele sogar ihrer Gegner unter Terror zu zersetzen oder sie durch die Hoffnung einzuschläfern, bevor sie sie mit den Waffen unterwarfen; und schließlich durch eine so geschickte Handhabung der gröbsten Lüge, dass sie sogar die Nachwelt getäuscht haben und uns heute noch täuschen.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anonymos&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karte des Imperiums ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Theranisches-Imperium.png|800px|thumb|zentriert|Das Theranisches Imperium in seiner größten Ausdehnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Provinzen ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== [[Abritia]] (Abritien) ====&lt;br /&gt;
'''Abritien''' gilt als die Kornkammer Theras. In den fruchtbaren Flußtälern und dem heißen, trockenen Klima sind mehrere Ernten im Jahr möglich. Ursprünglich war das Flußdelta an der südlichen Küste von einem kleinen Volk aus Ishtur besiedelt, welches einst mit den Vorfahren der Umêler nach Aloran segelte. Sie schlossen sich dem Impererium an, nachdem die Theraner die [[schwarzen Orks]] unterworfen hatten, deren Angriffen sie vorher ausgesetzt waren. Die Provinz ist heute hauptsächlich von [[Menschen#Die Coraner|Coranern]] besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Acia]] (Acien) ====&lt;br /&gt;
'''Acien''' ist vor allem bekannt für seinen großen Fluß und die damit verbundene Handelsstraße. Es gibt einige reiche Städte, welche mit den ständigen Überfällen der wilden [[Orks]] aus der Wüste zu kämpfen haben. Deshalb finden sich hier auch die besten Ausbildungsstätten für angehende Legionäre, da sich die Männer hier permanent in herrausfordernen Kämpfen mit den brutalen Orkbarbaren befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Agmentina]] (Agmentinien) ====&lt;br /&gt;
'''Agmentinien''' ist die Heimat der [[schwarzen Orks]], deren Krieger als eine gefürchtete Elite Einheit der theranischen Legionen bekannt sind. Es ist eine der ersten Provinzen und besteht hauptsächlich aus Wüste und Vulkanbergen. Hier besitzen die Theraner einige alte Schürfstellen für [[elementares Feuer]], jedoch scheint der begehrte Rohstoff bald ausgeschöpft zu sein. In Agmentinien beginnt auch eine Handelsstraße, die zu dem berühmten Handelszentrum der Ishturi in [[Râdagahâsgam]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Archaia]] (Archien) ====&lt;br /&gt;
'''Archien''' ist die große Inselwelt, die sich westlich vor der Porta Archontis bis zu den messarischen Inseln erstreckt. Diese Region besteht aus hunderten kleinen Inseln, von denen auch heute noch nicht alle bekannt sind. Sie sind nur dünn besiedelt und nur in der großen Stadt [[Tholossos]] erhält man den gewohnten Komfort des Theranischen Imperiums. Die Inseln sind vor allen bekannt für ihre Untiefen, steilen Klippen und gefährlichen Meereskreaturen, die alle regelmäßig zur Bedrohung für die Handelsschiffe werden. Die sagenumwobene Gegend ist auch eng verknüpft mit den Geschichten über den [[Pelager]] [[Syduseos]], der mit seinem Schiff jahrelang zwischen den Inseln umherirrte, bevor er zum Entdecker Theras wurde. Deshalb befinden sich auch viele Schreine und Heiligtümer in Archaia, die den Weg der Seerouten zieren und an die alten Mythen des Helden erinnern. Für gewöhnlich vergießen die Seeleute als Gruß an die Götter etwas Wein in die Wellen des Meeres, wenn sie ein solches Heiligtum passieren. Die Inseln sind auch bekannt für ihre vielen Eremiten und zahlreichen, versteckten Einsiedeleien. Vorrangig werden die Siedlungen der Inselwelt von den menschlichen Völkern der [[Menschen#Die Coraner|Coraner]] und [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] bewohnt. Außerdem leben die einäugigen [[Zyklopen]] vereinzelt an den Küsten der Inseln und töten jeden, der ihren Grotten oder Höhlen zu nah kommt und fressen anschließend das Fleisch ihrer Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Classitia]] (Classitien) ====&lt;br /&gt;
'''Classitien''' ist reich an Erzen und Bodenschätzen und besitzt große Vorkommen an [[Mithril]]. In dieser Provinz mischen sich die wilden Stämme der sogenannten [[Menschen#Die Tuaither|Tuaither]] mit den Balmarern, was häufig zu Unruhen in der Provinz führt. In den Bergen gibt es alte Tunnelalnlagen und vieles deutet darauf hin, dass es hier einst [[Zwerge]] gab. Jedoch scheinen sie wie vom Boden verschluckt zu sein und viele Gelehrte und Abenteurer stiegen schon in die alten Stollen hinab, um den Grund ihres Verschwinden zu finden. Auch die [[Fjalfori]]- oder [[Dolvig]][[Zwerge]] können keine Antwort darauf geben, wohin ihre Verwandten verschwunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Divitia]] (Divitien) ====&lt;br /&gt;
'''Divitien''' ist das alte Kerngebiet der [[ Umêler| umêlischen Kultur ]], welche vollständig von den Theranern [[Geschichte_des_Theranischen_Imperiums#Die_Rache_der_Theraner_50-40_v.A.|vernichtet]] wurde. Heute leben ihre Nachfahren, die [[Balmarer]], hier, die von den Theranern unterworfen wurden und inzwischen schon lange zum Imperium gehören. Die Provinz besitzt mehrere bedeutsame historische Städte und ist immer noch ein wichtiges kulturelles Zentrum auf Aloran, das nur noch von Thera selbst übertroffen wird. Die Gegend ist bekannt für seinen mystischen [[Munsee]], der wilde [[Wasserelementare]] beherbergt und das Sichelgebirge, welches von [[Erdriesen]], [[Ogern]] und [[Berggeistern]] bewohnt ist. In [[Funa]] befindet sich eine bekannte Magierakademie die mächtige [[Elementaristen]] ausbildet. Es findet sich auch ein außgeprägtes [[Druidentum]] unter den Balmarern dieser Provinz, welches ähnliche Funktionen wie [[Priester]] oder [[Questoren]] übernimmt. Aus Divitien stammt auch die Mehrzahl der Vorfahren der Barsaver, die flohen, als die Theraner sie versklavten oder ihre Heimat unterwarfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Durita]] (Duritien) ====&lt;br /&gt;
'''Duritien''' ist ein Ort, an dem es heute noch viele [[Dämonen]] gibt, die immer wieder aus dem Norden einfallen und deren Quelle unbekannt ist. Die Provinz ist weitgehend unbewohnt und besitzt reiche Vorkommen an [[Orichalcum]]. Die Siedlungen sind um Schürfstellen errichtet und die Bevölkerung besteht fast nur aus Sklaven, die nach dem seltenen Material im trockenen Steppenboden graben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== [[Flumena]] (Flumenien) ====&lt;br /&gt;
'''Flumenien''' war ursprünglich von den [[T'skrang]] der [[Xtotas-Stämme]] bewohnt. Diese wurden zahlreich versklavt und aus dem großen Fluß, der eine wichtige Wasserstraße im Theranischen Reich ist, vertrieben. Heute ist Flumenien ein wichtiger Handelsweg und viele Veteranen haben sich an den vormals unbewohnten Flussufern angesiedelt. Viele Orte sind durch den Handel aufgeblüht und um manche Taverne ist inzwischen eine kleine Stadt entstanden. In dieser Provinz beginnt auch eine der wenigen Fährverbindungen zu den [[Elben]] in [[Talon Lethiel]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== [[Gauditia]] (Gauditien) ====&lt;br /&gt;
'''Gauditien''' gehörte zu dem alten Kernreich der balmarischen Menschen, welche auch heute noch diese Gegend bewohnen. Hier finden sich die Überreste der uralten umêlischen Stadt [[Duranetas]], die zur Zeit von dem theranischen Gelehrten [[Mamercus Porcius Mucus]] auf Spuren des dämonischen Volkes der [[Pazumer]] untersucht wird. Die Provinz besteht aus dichtem, unwirklichem Wald und außerhalb der großen Straßen findet man nur schwer durch diese Region. Man sagt, dass hier die letzten [[Einhörner]] auf Aloran leben und man versteckte Siedlungen der Elben finden kann. Im Theranischem Reich ist es vor allem bekannt wegen seiner schmackhaften Wildtiere und den edlen Pelzen, die man hier erbeuten kann. Es ist auch ein Paradies für Jäger und Trophäensammler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Ignitia]] (Ignitien) ====&lt;br /&gt;
'''Ignitien''' ist eine umkämpfte Provinz, die für Thera große Bedeutung durch seinen Zugang zu großen Quellen an elementaren Feuer besitzt. Die Zwerge haben mehrfach versucht die Region zurück zu erobern, waren jedoch erfolglos. Durch das tiefe Schürfen von elementaren Feuer in den Bergen brach der Vulkan [[Freydr]] aus und verwüstete große Teile der theranischen Schürfanlagen und des Reiches der Nordzwerge (siehe [[Geschichte_des_Theranischen_Imperiums#Der_Feuerkrieg_407-426_n.A.| Feuerkrieg]]).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== [[Integria]] (Integritien) ====&lt;br /&gt;
'''Integritien'''ist die älteste Provinz Theras. Als [[Theranios]] noch unter den Theranern lebte, kamen viele Festländer um ihn zu verehren und ihm zu dienen. Diese hatten sich vor der Insel Theras angesiedelt und geschworen, die Heilige Stätte zu beschützen. Sie erschufen einen Fährübergang zwischen dem Festland und der Insel des Drachens, der für Besucher der Insel gedacht war und beschützten Thera vor möglichen Angreifern. Als Theranios von den [[umêler|Umêlern]] getötet wurde, zogen sie mit den Theranern in den Krieg und schworen ihnen ewige Treue. Aus dem alten Fährhafen entwickelte sich die Stadt [[Cora]], welche heute die größte im gesamten Reich ist. Sie ist eine gigantische Handelsmetropole und ein kulturelles Zentrum mit unzähligen Heiligtümern und Sehenswürdigkeiten. Die Menschen aus Integritien, die sich selbst [[Menschen#Die Coraner|Coraner]] nennen, stehen den Theranern von allen Völkern am nächsten und haben sich in der Vergangenheit auch mehrmals mit ihnen vermischt. Auch heute noch schließen Theraner manchmal Ehen mit Frauen aus der coranischen Aristokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lisina]] (Lisinien) ====&lt;br /&gt;
'''Lisinien''' besteht hauptsächlich aus Wald- und Hügellandschaften und wird von Völkern der Balmarer bewohnt, die vor langer Zeit unterworfen wurden. Ein großer Teil der Provinz ist unbesiedelt, aber es gibt einige bekannte Städte an den großen Handelsstraßen, die durch die Region führen. Die Provinz ist wichtig für die Holz- und Nahrungsmittelversorgung des Imperiums und lebt von Landwirtschaft und Viehzucht. Im Norden finden sich reiche Vorkommen an [[Orichalcum]], weswegen in [[Lis]] auch eine bekannte und alte Akademie der arkanen Künste existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Manaria]] (Manarien) ====&lt;br /&gt;
'''Manarien''' wurde einst von den Stämmen der [[Menschen#Die Tuaither|Tuaither]] beherrscht, die hauptsächlich an den Küsten siedelten. Hier befindet sich auch ihre größte Siedlung namens [[Tuaith]], die heute [[Modestia]] genannt wird und von den Theranern zu einem wichtigen Handelszentrum am Ende der Welt ausgebaut wurde. Die Tuaither sind hier im Norden für ihre blutigen Opferrituale bekannt und besitzen kämpferische Frauen. Im Inland von Manarien leben zahlreiche [[Riesen]], die das Reisen auf der Handelsstraße manchmal gefährlich machen können. In den Bergen werden unterschiedliche Erze und Edelsteine abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Meteria]] (Meterien) ====&lt;br /&gt;
'''Integritien''' besitzt für seine nördliche Lage ein besonders mildes Klima in welchem der Anbau von Weizen sehr gut gelingt. In den milden Ebenen gibt es kaum Erhebungen, was Platz für große Ackerflächen bietet. Früher gab es in dieser Region viele Sümpfe, bevor die Umêler diese trocken legten und das Land fruchtbar machten. In dieser Gegend sind viele uralte [[Steinkreise]] und [[Steingiganten]] mit umêlischen Inschriften aufgestellt und man sagt ihnen magische Kräfte nach, die ebenfalls das Wachstum der Feldfrüchte günstig beeinflussen sollen. In Meterien leben vorrangig Balmarer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Paxilia]] (Paxilien) ====&lt;br /&gt;
'''Paxilien'''ist eine bergige Region und ein wichtiges religiöses Zentrum der [[Balmarer]], da sich in den Bergen ein uraltes [[Sternheiligtum]] befindet, welches einst von den Umêlern errichtet wurde und ihrer Sternengöttin [[Siriona]] geweiht war. Im ehemaligen [[Itasa]] findet sich der alte Orden der [[grannonischen Mönche]], die ihr Leben dem balmarischen Sonnengott [[Grannon]] gewidmet haben. In der Region soll auch der sagenumwobene balmarische Zauberer [[Myrdon]], der angeblich seit Jahrhunderten auf Aloran wandelt, einen versteckten Turm in den Bergen besitzen. Bekannt ist die Provinz auch für ihren herrausragenden Honig und das wohlduftende Harz der [[Sternzeder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Pelagia]] (Pelagien) ====&lt;br /&gt;
'''Pelagien''' ist das alte Heimatgebiet der [[Menschen#Die Pelager|Pelager]]. Hier startete der Held [[Syduseos]] seine Irrfahrten, die ihn schließlich nach Thera führten, und auch heute noch leben seine Nachfahren, die sogenannten [[Menschen#Die Argoser|Argoser]], auf den drei großen messarischen Inseln. Die größte davon ist [[Messara]], welche auch heute noch von beeindruckenden Bauwerken der Pelager geziert wird, die jedoch fast alle zu Ruinen verfallen sind. Diese Heiligtümer sind uralten und vergessenen Meeresgöttern geweiht, von denen nur noch der Gott [[Thetios]] mit Namen bekannt ist. Die südliche Inselspitze von Messara wurde den Händlern des Al'Dhagar Reiches überlassen, wo sie einen bekannten Handelsstützpunkt errichtet haben und den mit Abstand größten Sklavenmarkt der bekannten Welt führen. Hier werden die verhältnismäßig meisten Sklaven für das Imperium erworben, welche alle aus den unterschiedlichsten Regionen Ishturs stammen. Die zwei kleineren Inseln werden [[Kabira]] und [[Kabiri]] genannt. Sie sind bekannt für ihre wunderschönen [[Kristallkorallen]], die auf dem westlich gelegenen Riff neben den Inseln zu finden sind. Die Korallen besitzen große magische Eigenschaften und sind auch als beliebter Schmuck im ganzen Imperium begehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Praesidia]] (Praesidien) ====&lt;br /&gt;
'''Praesidien''' ist ursprünglich das Heimatgebiet der [[grünen Orks]]. Es besteht aus einem tiefem Dschungel, der viele Geheimnisse birgt und selbst für die Theraner nur schwer zu durchqueren ist, weswegen sie hier auf ihre Potalstützpunkte angewiesen sind. Es existiert nur eine Handelsstraße durch die Provinz, die direkt nach Nepa (ursprünglich Grigakk), der ehemaligen Hauptsiedlung der Orks, führt. Neben der Gefahr, die hier von den rebellischen Orks ausgeht, lauern im Dschungel noch viele Bestien und andere Bedrohungen.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Munsee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Feuerberge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außergewöhnliche Orte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Freydr]]&lt;br /&gt;
* '''[[Thera]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''DRACHENPRIESTERINNEN''' =&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Drachenpriesterin.png|200px|thumb|right|Die Drachenpriesterin Gaia Tarratia]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Regionen.png|30px|left|link=Regionen]] '''Drachenpriesterinnen''' sind mächtige Priesterinnen aus [[Thera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drachenpriesterinnen unterstehen direkt dem Kaiser, kennen als einzige das heilige Ritual der Übertragung des Drachengenius und gelten als wichtige Orakel mit enormen magischen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stellung der Drachenpriesterinnen ==&lt;br /&gt;
Drachenpriesterinnen stammen vorwiegend aus der Nobilität, gehören aber zu keiner Familie mehr und sind den Männern politisch fast gleichgestellt. Sie müssen jungfräulich bleiben und bei Missachtung des Gebotes droht die Todesstrafe. Magiebegabten Mädchen bleibt meist keine andere Wahl als lebenslang in den Priesterdienst zu treten und für gewöhnlich werden sie dann in die Reihen der Drachenpriesterinnen aufgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tempel der Priesterinnen ist sehr reich und einflussreich. Die Drachenpriesterinnen sind die einzigen, die als wahre religiöse Macht angesehen werden können und gelten als mächtige und einflussreiche Gestalten, weil sie direkt dem Kaiser unterstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben der Drachenpriesterinnen ==&lt;br /&gt;
=== Wächerinnen des Kaiserkultes ===&lt;br /&gt;
Die Drachenpriesterinnen überwachen die kultische Verehrung des [[Theranischer Kaiser|theranischen Kaisers]]. Außerdem wachen sie über alle anderen Priester und sorgen dafür, dass sämtliche Kulthandlungen und Götterdienste im theranischen Reich sich im Einklang mit dem Kaiserkult befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wächterinnen des Übergangsritus ===&lt;br /&gt;
Sie sind es auch, die das geheime Ritual kennen, bei dem die Seele des Theranios nach dem Tod des Kaisers auf seinen Nachfolger übertragen wird. Sie hüten die Seele des Drachens, wenn es keinen / noch keinen neuen Kaiser gibt. &lt;br /&gt;
Es ist auch möglich, dass ein Kaiser, der bei seinen Aufgaben versagt, abgesetzt und der Genius des Drachens auf einen anderen Theraner übertragen wird. Die Macht dazu haben sowohl die Drachenpriesterinnen, welche den Kaiser beaufsichtigen und die Prätorianergarde, die über alle Schritte des Kaisers wacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wächterinnen der Visionen ===&lt;br /&gt;
Drachenpriesterinnen gelten als wichtige Orakel mit enormen magischen Fähigkeiten und kaum jemand in Thera wird sich gegen ihren Rat oder ihre Warnungen stellen. &lt;br /&gt;
Zum Erlangen von Visionen setzen sie die [[Sonnenkoralle]] ein, welche magische Eigenschaften besitzt.&lt;br /&gt;
In alten Zeiten, als noch der [[Phönix]] in den Götterbergen auf Thera, den [[Montes Deorum]], lebte, bestiegen häufig die Drachenpriesterinnen das Gebirge, um seinen Flug zu deuten und aus ihm Orakelsprüche abzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wächterinnen der Überlieferung ===&lt;br /&gt;
Auf eine uralte Sage der Drachenpriesterinnen gründet sich auch der theranische Anspruch zur Herrschaft über die Völker. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''&amp;quot;Dein sei, Theraner, das Amt, als Herrscher die Völker zu zügeln,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dies ist die Kunst, die dir ziemt, die Gesetze des Friedens zu schreiben,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dem, der gehorcht, zu verzeihn, Hoffärtige niederzukämpfen!&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- [[Theranios]] zu [[Ascanius]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''BUND VON UTUKK'XUL''' =&lt;br /&gt;
[[Datei:Xul-Siegel.jpg|300px|thumb|right|Siegel des Bundes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Astralraum.png|30px|left|link=Mythologie]] Der '''Kult des Xul''' ist ein schwarzmagischer, [[Dämonen|dämonischer]] Orden aus [[Barthavion]]. Er wird auch als &amp;quot;''schwarzer Orden''&amp;quot;, oder &amp;quot;''die dunkle Bruderschaft''&amp;quot; bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;BAUSTELLE&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Xul-Mitglieder.jpg|300px|thumb|right|Übersicht: Aufbau des Bundes]]&lt;br /&gt;
Der Orden verehrt und dient dem Dämon [[Utukk'Xul]], einem Fürsten vom Meister des Leidens [[Sathros|Noxxuz]]. Das Endziel des Ordens ist die Zersetzung der [[Schwelle]] selbst und damit die Ausweitung der [[plagen|Plage]] auf die Welt.&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[File:Call_of_Utukk'Xul.mp3|400px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
== Über den Ursprung des Ordens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Ordens liegen größtenteils noch im Dunkeln. Zunächst schien es, als ob nur das [[Buch des Bundes]], von dem nur wenige Seiten erhalten sind und welches von der [[Malthusbruderschaft]] geschrieben wurde, etwas über seine Entstehung andeutet. Laut ihm kam der Kultist [[Umr At'Tawil]] aus dem [[Theranisches Imperium |theranischen ]] [[Affluentium]], dem ehemaligen Duranetas, nach [[Barthavion]]. Dieser uralte Ort Duranetas ist das Bindeglied zu den Forschungen des theranischen Professors [[Mamercus Porcius Mucus]] über die Kultur der [[Pazumer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Bericht des Erlerig Darrow]] wurde eine zweite Quelle zugänglich, welche sich nicht aus Gerüchten speist, sondern durch einen Initianten des Kultes aufgeschrieben wurde und dadurch genauere Informationen über den Bund liefern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spuren der Pazumer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mucus-Pazumerfund.jpg|200px|thumb|right|Prof. Mucus mit Pazumer-Fund]]&lt;br /&gt;
Die Pazumer stammten vom Kontinent [[Ishtur]] und haben, nach den Forschungen von Mucus, Kolonien auf Eboria gegründet, welche [[Duranetas]] (in der Theranischen Provinz [[Theranisches_Imperium#Gauditia_.28Gauditien.29|Gauditien]]) und [[Luggulabdubur|Luggul]] (in Barthavion) hießen. In dem zu Luggul gehörendem Kultort [[Ekurbad]] wies Mucus eindeutige Spuren der alten Kultur der Pazumer in den Reliefen auf dem Weg in die unterirdische Kultstätte [[Gi-Umuna]] nach, welche er mit den [[Helden]] zusammen erforschte. So zeigte sich, dass sich der ursprüngliche Kult auf dem Kontinent Ishtur entwickelt und anschließend nach Eboria gekommen ist. So hat der dämonische Kult der Pazumer seine dämonischen Traditionen mitgebracht und die Grundlage für den Bund von Utukk'Xul gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Gründung des Ordens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kultist Umr At'Tawil brachte laut dem Buch des Bundes die Theraner durch eine List dazu, einen Riss in den Astralraum zu öffnen, durch den er dann seinen Meister [[Utukk'Xul]] rufen konnte. Durch diese Tat wurde er zum Halbdämon [[Xott'Umr]] und die erste Plage begann. Während des Einflusses der Dämonen verfielen fiele den Einflüsterungen und es kristallisierten sich vier Stimmen heraus, die die ''Propheten des Untergangs'' genannt wurden. Mit diesen gründete Xott'Umr den Bund von Utukk'Xul. (vgl. [[Buch des Bundes]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Aufnahme in den Orden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Xul-Kultisten1.png |200px|thumb|right|Kultistengruppe beim Initiationsritual]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einstieg für Adepten ===&lt;br /&gt;
==== Anwärterschaft ====&lt;br /&gt;
Wer in den Bund aufgenommen werden möchte, um seine persönlichen Kräfte zu steigern, der muss zuvor eine Anzahl Prüfungen bestehen. Um ihre Treue zu beweisen, sammeln Anwärter persönliches von Opfern wie Haare etc. oder verstecken vorbereitete Fluchbeutel in deren Häusern. Anschließend steigert sich das Verstricken in schwarzmagische Aktivitäten mit dem Opfern von Tieren. Oft wird einigen erst hier bewußt, dass sie sich einem schwarzmagischen Kult unterworfen haben. Um die Reife des Anwärters zu überprüfen, wird zum Abschluss seiner Aufnahme von ihm verlangt, ein kleines Kind oder einen Säugling zu töten. Besteht er auch diese Prüfung, wird er zur Initiation zugelassen (vgl. [[Bericht des Kultisten|Bericht eines Aussteigers]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Initiation ====&lt;br /&gt;
Zur Aufnahme in den Orden wird jeder Initiant nach Li'iktischuma geschickt, um von Utukk'Xul persönlich sein Mal zu empfangen. Zuvor hatten sie ja ausreichend gezeigt, was sie bereit sind, für den Orden zu tun. Mit dem Mal kann Utukk'Xul die Kontrolle über die Anhänger übernehmen bzw. sie ausschalten, sollten sie sich zur Abkehr entscheiden (vgl. [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Die_Initiationsvorbereitungen|Bericht von E. Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einstieg für Meister ===&lt;br /&gt;
Begabte Personen werden sofort zur Initiation berufen. Sie erhalten dann von Utukk'Xul als Geschenk eine Fähigkeit ihrer Wahl für ihren Anschluss und werden direkt zu Meistern des Bundes ernannt. Es handelt sich hier ausnahmslos um fanatische Personen, die zur Vergrößerung ihrer eigenen Macht über Leichen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Mitglieder des Bundes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Propheten des Untergangs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Propheten des Untergangs sind die halbdämonischen Anführer des Kultes: Enbi Lulu’Gugal (''Fürst von Lulu‘Gugal'') Imhoton, Pagal Guenna (''Verkünder der Lüge'') Zyderion, Asaru Alim’Nunna (''Beschwörer der ewigen Nacht'') Krul'Dâvog, Naroi Luggal’Ankia (''Vollstrecker des schwarzen Willens'') Doraz und Umr At'Tawil (''Zerstörer der alten Ordnung'') Irenox. Sie richteten ein großes Ritual aus, welches die dauerhafte Manifestation von Utukk'Xul in unserer Ebene ermöglicht. Nachdem sie diesen finsteren Raum erschaffen hatten, in dem sich Utukk'Xul dauerhaft in der Welt halten kann, nennen sie sich auch die '''&amp;quot;Herren des''' (finsteren) '''Raumes&amp;quot;'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Utukk-Xul.jpg|200px|thumb|right|Abbildung von Utukk'Xul aus ''Die schaffende Kraft der Zersetzung'']]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot; [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Imhoton_.E2.80.93_.E2.80.9EEnbi_Lulu.27Gugal.E2.80.9C|Imhoton]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Pagal Guenna&amp;quot; [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Meister_Zyderion_.E2.80.93_.E2.80.9EPagal_Guenna.E2.80.9C|Zyderion]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Asaru Alim'Nunna&amp;quot; [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Krul.27D.C3.A2vog_.E2.80.93_.E2.80.9EAsaru_Alim.27nunna.E2.80.9C|Krul'Dâvog]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot; [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz_-_.E2.80.9ENaroi_Luggal.27Ankia.E2.80.9C|Doraz]]&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Umr At'Tawil&amp;quot; [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Irenox_-_.E2.80.9EUmr_At.27Tawil.E2.80.9C|Irenox]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Asaru Alim'Nunna]] [[Enbi Lulu'Gugal]] [[Naroi Luggal'Ankia]] [[Pagal Guenna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Meister ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Buch des Bundes sind die Meister in unterschiedlichen Arbeitsgruppen organisiert, welche von jeweils vier Meistern geleitet werden und unterschiedliche Aufgabenbereiche verfolgen. Andere Meister scheinen aber auch keiner Arbeitsgruppe zugeordnet zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Iobis Galdimmera]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meister vom schwarzen Kader ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwarze Kader ist eine spezialisierte Ritualgruppe, welche speziell zum Ziel hat, Einfluss auf die Politik in Barthavion zu erhalten. Geführt wird dieser Kreis von Alim’Nunnas Meisterschülern: ''Mordem Blandera'', ''Blaren Rigged'', ''Zerbon Kalmehro'' und ''Werham Glairn''. Sie wollen den Krieg mit Thera provozieren und ihn dann bei Erfolg so weit schüren, dass ein solch großes Blutbad angerichtet wird, dass ganz Barthavion dadurch entweiht wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Blaren Rigged]] (''gest.'' 11. Loar 351 i.J.P.)&lt;br /&gt;
* [[Mordem Blandera]] (''gest.'' 21. Boar 351 i.J.P.)&lt;br /&gt;
* [[Werham Glairn]] (''gest.'' 20. Loar 351 i.J.P.)&lt;br /&gt;
* [[Helom Kerzorban|Zerbon Kalmehro]] (''gest.'' Biloar 351 i.J.P.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meister vom schwarzen Rat ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Rat ist eine spezielle Ritualgruppe, die sich mit der Ausweitung der Plage beschäftigen. Der Rat setzt sich aus vier Meistern zusammen, welche direkt den Herren des Raumes unterstehen: ''Sec’hoak Griezz'', ''Narilug Galdimmera'', ''Jerot Worrawaz'' und ''Sabaoth Immortalis''. Ihr vorrangige Ziel ist es, die vierte Plage einzuleiten und dann endgültig mit unendlichem Radius zu stabilisieren, um so den Untergang der Welt einzuleiten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Xul-Kultisten.jpg|200px|thumb|right|Kultisten des Utukk'Xul unter den [[Mora-Steine|Mora-Steinen]]]]&lt;br /&gt;
* [[Jerot Worrawaz]]&lt;br /&gt;
* [[Narilug Galdimmera]] (''gest.'' Choar 350 [[i.J.P.]])&lt;br /&gt;
* [[Sabaoth Immortalis]]&lt;br /&gt;
* [[Sec'hoak Griezz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kultisten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schüler (Chelas) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Chelas sind die besonderen Lieblinge ihrer Meister. Nur ihnen werden besondere Einweihungen zuteil, die den einfachen Adepten verwehrt bleiben. Zumeist werden sie wegen ihrer besonderen Begabungen von den Meistern erwählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ludu Asaru]] (''gest.'' Noar 350 i.J.P.) ?&lt;br /&gt;
* [[Moragon]] (''gest.'' Noar 350 i.J.P.)&lt;br /&gt;
* [[Quintus Minucius]]&lt;br /&gt;
* [[Urkan]] (''gest.'' Tyloar 351 [[i.J.P.]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adepten und Mitglieder ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der Mitglieder sind einfache Adepten, welche die vorgeschriebenen Ritualhandlungen zelebrieren und gelegendlich auch als Opfer herhalten müssen. Der fähigsten Adepten nehmen sich die Meister persönlich an und ernennen sie zu ihren Chelas. [[Schwarzmagier-Werte|Adept (Werte)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ritual-Kratas.jpg|200px|thumb|right|[[Mushussu]]-Ritual unter [[Kratas|Kratara]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Barbielis Miahasty''' (''gest.'' 349 i.J.P.) war ein [[Menschen|Mensch]] aus [[Kratas|Kratara]]. Er war Teil der Bruderschaft-Gruppe in [[Morasten]]. Er hat mit Großmeister [[Sabaoth Immortalis]] den Windling [[Wili Windwand|Wili]] getötet und ihm den Schlüsselstein zu [[Orilos Scheitel]] abgenommen. Dort wurden dann dunkle Rituale veranstaltet. Barbielis wurde von den [[Helden]] besiegt und getötet (vgl. [[Orilos_Scheitel,_Lüderitz_und_Druzba|Kap.9]]).&lt;br /&gt;
* '''Phasma Marotti''' (''gest.'' 349 i.J.P.) war ein [[Menschen|Mensch]] aus [[Kratas|Kratara]]. Die [[Helden]] fanden durch Sheerana eine Spur zu Phasma Marotti in den Kanälen unter dem Schlachthaus von Krataras Slums. Er verriet seine Gilde bevor er starb und brachte die Helden auf eine Spur nach Morasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultstätten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Orden unterhält in ganz Barthavion zahlreiche kleine Kultstätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Ekurbad]]''' ist eine uralte Kultstätte der [[Pazumer]] im Südwesten von [[Barthavion]]. Sie liegt unterirdisch unter [[Gi-Umuna]] und gehörte zum ehemaligen Stadtstaat [[Luggulabdubur|Luggul]].&lt;br /&gt;
* '''[[Gi-Umuna]]''' ist die Bezeichnung für seltsame Überreste im südlichen [[Barthavion]]. Ihre Ruinen liegen nördlich der [[Barsaive#Gewässer|Byrose]]-Quelle in der [[Ortag-Steppe]].&lt;br /&gt;
* Die '''[[Li'iktischuma|Schattenburg]]''' ist eine alte, abgelegene Festung in den westlichen Ausläufern der [[Barsaive#Berge|Drachenberge]] am Rande des tristen Ödlands der südlichen [[Ortag-Steppe]] in [[Barthavion]]. Die Festung dient als Ausbildungsstätte für den Kult des Xul.&lt;br /&gt;
* '''[[Mora-Steine]]''', ursprünglich ''Mora-Steen'', sind eine alte, kreisförmige Steinanlage bei [[Morasten]] an den östlichen [[Barsaive#Berge|Tylonbergen]]. In den alten Bergwerksgruben hatten sich die Schwarzmagier eingerichtet, um an den bei ihnen begehrten Blutstein zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artefakte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bücher ===&lt;br /&gt;
* [[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Buch notwendiger Qualen]]&lt;br /&gt;
* [[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Buch der alten Namen]]&lt;br /&gt;
* [[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Die Lehre vom Untergang]]&lt;br /&gt;
* [[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Die schaffende Kraft der Zersetzung]]&lt;br /&gt;
* [[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Durch den Schmerz ins neue Sein]]&lt;br /&gt;
* [[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Ossadogowah]]&lt;br /&gt;
* [[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Transformation durch Leiden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Relikte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Xottak'Kaar|Xottak’Kaar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''BERICHT DES ERLERIG DARROW - TEIL 2''' =&lt;br /&gt;
==Die Geschichte des Kultes von Xul==&lt;br /&gt;
===Die Quellen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Xul-Siegel.jpg|100px|miniatur|rechts|Siegel des Utukk'Xul]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nachdem ich die Aufzeichnungen der sogenannten [[Malthusbruderschaft]] aus dem [[Der Norden|Norden Alorans]] in ihrem [[Buch des Bundes|Buch des Bundes]] gelesen hatte, musste ich feststellen, dass dieser Kult aus [[Olborg]] einige Dinge über die Geschichte der Xul-Anhänger falsch oder nur halb verstanden hat. Vermutlich haben sie sich nur auf wenige Informationen berufen können, da die Geschichte des Kultes von Xul eine geheime ist und nur den initiierten Kultisten vermittelt wird. Jedes neue Mitglied, dass den „Segen des Utukk'Xul“ erhalten und überlebt hat, wird schließlich in die Geschichte und die geheimen Mysterien des Kultes eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist auf der Schattenburg [[Li'iktischuma]] bekannt, dass immer wieder Angehörige der Malthusbruderschaft Versuche unternommen haben, um sich als Spione unter die noch nicht initiierten Adepten zu mischen. Wahrscheinlich haben sie dabei ein vages Halbwissen aufgeschnappt, welches sie in ihren Aufzeichnungen versucht haben zu strukturieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzigen Bücher, die wirklich etwas über die Hintergründe des Kultes verraten können, befinden sich in der großen Bibliothek auf Li'iktischuma und der Zutritt ist den Adepten untersagt. Die wichtigsten Aspekte der Entwicklung und der Geschichte pflegen die Kultmeister aber auch nur mündlich weiterzugeben und jeder Meister entscheidet selbst, was er an seine Schüler weitergibt und was nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ich wurde über die Vergangenheit des Kultes aufgeklärt und lernte nach und nach immer mehr über die Anführer des Kultes und seinen Ursprung im alten [[Ishtur]].&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ursprünge===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Mucus-Pazumerfund.jpg|150px|links|miniatur|Mamercus Porcius Mucus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reich-Pazumer.png|100px|rechts|miniatur|Das Großreich der Pazumer]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie bereits richtig von dem theranischen Gelehrten [[Mamercus Porcius Mucus]] vermutet wurde, liegt der Ursprung des ganzen Übels in der uralten Kultur der [[Pazumer]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese waren ein frühzeitliches Volk, dass Dämonen anbetete und grausame Rituale und Blutopfer praktizierte, während auf [[Aloran]] noch keine großen Kulturvölker der Menschen existierten und sogar das Ei des [[Theranios]] noch unentdeckt auf seiner [[Thera|Insel]] schlummerte. &lt;br /&gt;
Man erzählt, dass die Pazumer ganze Völkerscharen im [[Der Norden|Norden]] [[Ishtur|Ishturs]] als Dämonenopfer ausgelöscht haben und die Kontrolle über den halben Kontinent besaßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Utukk'Xul|Utukk'Xul]] war ebenfalls einer der Dämonen, dem die Pazumer zahlreich opferten und in ihren unheiligen Stätten eine irdische Heimat ermöglichten. Laut den alten Mythen ist Utukk'Xul eine „Züchtung“ des [[Mendakos|Verijgorns]] und des [[Sathros|Noxxuz]] und wurde einem der ersten Herrscher der Pazumer als Geschenk übergeben. Durch sein dämonisches Mal erhielten die Pazumer große Macht und sie ließen den Dämonenfürsten gedeihen, bis sich sein dämonisches Geflecht über den halben Kontinent der Ishturi erstreckte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Enbi-Lulu'Gugal.png|150px|links|miniatur|Imhoton]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nyufereti.png|100px|miniatur|rechts|Prinzessin Nyufereti - Mutter von Imhoton]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Pazumer erschufen auch sehr viele Halbdämonen, da sie sich zahlreich mit Dämonen paarten und fortpflanzten. Diese finsteren Bastarde wurden schließlich auch die Anführer dieses Volkes und ihre Macht ist auch heute noch das Vorbild für viele Mitglieder des Xul-Kultes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders mächtiger unter ihnen soll '''„Imhothon“''' gewesen sein, der von einer sterblichen Mutter geboren und von Utukk'Xul selbst gezeugt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist also Utukk'Xuls leibhaftiger Sohn und wurde ein berühmter Hohepriester und Zeremonienleiter seines unheiligen Vaters. Er erhielt den Titel '''„Enbi Lulu'Gugal“''', was '''„Fürst von Lulu‘Gugal“''' bedeutet. Lulu‘Gugal war einst die Hauptstadt der Pazumer und dort zentrierte sich all die verdorbene Macht dieses Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch fand die dämonische Kultur ein Ende, nachdem die Stätten der Pazumer von den mysteriösen [[Dschinn]] vernichtet und fast alle Dämonenbastarde und ihre Anhänger getötet wurden. Nur Imhoton gelang es zu überleben und er floh mit der Saat seines Vaters nach Norden, um auf den alten Kontinent der [[Elben]] und [[Zwerge]] [[Aloran]] überzusetzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Imhotons Flucht nach Duranetas===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 [[Datei:Umel und Thera.png|150px|rechts|miniatur|Duranetas]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Imhothon wusste, dass es drei Stätten auf Aloran gibt, die in der Urzeit und vor der Erschaffung der Schwelle von den Erzdämonen errichtet wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. [[Umêler|Duranetas]] ist ein alter unheiliger Tempel des [[Mendakos|Verijgorns]], der sich tief unter der Erde befindet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. [[Luggulabdubur|Luggul]] ist eine alte, irdische Stadt, welche während der Urplage von [[Dämonen]] erbaut wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. [[Axunatra Ithiel]] ist die alte Festung des Verijgorns im Norden Alorans&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes begab er sich nach Duranetas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort begann er einen neuen Kult zu gründen, den man '''„Kult des Xul“''' nannte und er scharte Anhänger unter den wilden Menschen Alorans um sich, die eine gigantische Stadt über der uralten, verderbten Stätte für ihn errichteten. Auch viele Menschen der damals sich gerade gebildeten Kultur der [[Umêler]], die damals über Aloran herrschten, verfielen Imhothons Verführungen und sein Kult gewann großen Einfluss, so dass es ihm beinahe gelungen wäre, Utukk'Xul durch aufwändige Rituale und große Menschenopfer zurück auf die Welt zu rufen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Meister Zyderion – „Pagal Guenna“===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Imhoton suchte nach neuen, einflussreichen Verbündeten, die genug Macht besitzen, damit sie Utukk'Xul in einem aufwändigen Ritual zurück in die irdische Welt beschwören können und er wurde auf den umêlischen Priester '''„Meister Zyderion“''' aufmerksam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser stammte aus dem uralten Heiligtum des Hernon und galt in seiner Heimat bereits als ein machtgieriger und sadistischer Mensch, der sich eine unterwürfige und abhängige Gemeinde erschaffen hatte und sein göttliches Amt missbrauchte, um sich als Guru feiern zu lassen. In den Geschichten wird beschrieben, dass seine Worte wie Gift wirkten und er es verstand die Gedanken jedes Mannes zu lenken, wie es ihm gefiel. Imhothon wurde auf ihn aufmerksam, nachdem er seine ganze Gemeinde, bestehend aus tausenden von Menschen, in einen kollektiven Selbstmord getrieben hatte und sich selbst durch diese Tat in einen mächtigen Halbdämon verwandelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imhothon suchte ihn daraufhin auf und konnte ihn durch Utukk'Xul noch mehr Macht versprechen und er ernannte ihn zu seinem Stellvertreter im „Kult von Xul“. Imhothon gab Zyderion den Titel '''„Pagal Guenna“''', was '''„Verkünder der Lüge“''' in der alten Sprache der [[Pazumer]] bedeutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zyderion ist bekannt dafür, dass er Meister der Gedankenbeeinflussung ist und von ihm stammen unter anderem auch die [[Hirnfadenwürmer]], mit welchem die [[Helden]] auf ihrer Reise in den Norden infiziert wurden. [[Gedrig Le Bran]] war ein leidenschaftlicher Anhänger seiner magischen Schule.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vertreibung aus Duranetas===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Meister des Xul behaupten, dass Imhothon auch an dem Tod des Drachens (vgl. [[Geschichte_des_Theranischen_Imperiums#Der_Tod_des_Drachen_50_v.A.|Geschichte des Theranischen Imperiums]]) der Theraner Schuld sei, da er dem verrückten Umêlerkönig [[Hatuchain]] das Artefakt von dem [[Mendakos|Verijgorn]] überbrachte, durch welches der letzte weiße Drache [[Theranios]] schließlich getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Theraner jedoch den Vergeltungskrieg gegen die [[Umêler]] eröffneten, wurde auch Imhotons dämonische Stadt über [[Duranetas]] von den Theranern vernichtet und heute befindet sich dort eine verfluchte Ruinenstätte, dessen Erforschung zurzeit kaum möglich ist, da man ständig von kleineren Dämonen und bösartigen Geistern angegriffen wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flucht nach Barthavion===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Luggulabdubur.png|100px|links|miniatur|Luggulabdubur]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luggul-Siegel.jpg|80px|rechts|miniatur|Siegel von L.]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Imhothon hatte jedoch bereits nach den anderen Stätten des Verijgorns aus der Urzeit forschen lassen und floh mit seinen Anhängern und der Saat des Utukk'Xul nach [[Geschichte_von_Barsaive#Barthavion_in_den_.C3.9Cberlieferungen_der_Zwerge|Barthavion]], wo sie sich in [[Luggulabdubur|Luggul]] niederließen und die uralte Stadt der [[Dämonen|Erzdämonen]] wiederaufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imhothon versammelte viele nomadisierende Menschen unter sich und konnte auch einige Stämme der brauen [[Steppenorks]] für seinen Kult gewinnen, welche die erste Rasse neben den [[Zwerge|Zwergen]] in Barthavion waren. Auch in dieser alten Dämonenstätte versuchte er wieder, die Saat des Utukk'Xul zum Keimen und Wachsen zu bringen, was ihm jedoch nicht gelang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um mehr Macht für die Auferstehung des Utukk'Xul zu sammeln, begab er sich also wieder auf die Suche nach neuen Verbündeten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krul'Dâvog – „Asaru Alim'nunna“===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unter den brauen Orks fand Imhothon schließlich seinen zweiten Verbündeten auf Aloran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hörte Geschichten über einen Orks namens '''„Krul'Dâvog“''', welchem es gelungen war, große Dämonen zu beschwören. &lt;br /&gt;
Krul‘Dâvog gehörte einst zu den heute ausgestorbenen Haddrik Orks und er war ein mächtiger [[Schamane]] eines ihrer Stämme. In den vielen Fehden und Kämpfen, welche die [[Orks]] untereinander führten, verließ er eines Tages den traditionellen Weg seiner Ahnen und begann damit, mächtigere Wesen zu rufen, um seinen Stamm zu retten, als dieser beinahe von verfeindeten Orks vernichtet wurde. Statt seine Gebete ins Totenreich zu richten, rief er nun die Dämonen von Abyssia an und ging einen Pakt mit ihnen ein, um seinen Stamm zu retten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar hatte er damit Erfolg, wurde jedoch später von seinen eigenen Leuten verstoßen, da sie sich nun vor ihm und seinen Fähigkeiten fürchteten und ebenfalls unter den [[Dämonen]] leiden mussten, die er gerufen hatte. Aus Rache vernichtete Krul‘Dâvog daraufhin seinen Stamm und zog sich mit seinen Dämonen in die Berge zurück, wo er einige unterworfene Orks dazu zwang, ihm eine Festung zu bauen, welche er [[Li'iktischuma]] nannte. Dort vertiefte er sich in die Abgründe Abyssias und schaffte es aus eigener Kraft sich in einen Halbdämon zu verwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Imhothon ihn fand und ihm von der Macht des Utukk'Xul berichtete, dauerte es nicht lange und der Ork schloss sich dem dämonischen Kult an. Imhothon gab ihm den Titel '''„Asaru Alim'Nunna“''', was übersetzt '''„Beschwörer der ewigen Nacht“''' bedeutet und beauftragte ihn mit der Zucht und Pflege des Utukk'Xul. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von den [[Helden]] getötete Beschwörer [[Werham Glairn]] galt als einer seiner begabtesten Schüler.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Untergang von Luggulabdubur===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Luggul-Expedition.png|100px|links|miniatur|Ruinen von L.]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das neu aufgebaute [[Luggulabdubur|Luggul]] blieb lange von der Welt unentdeckt und erst als die [[Balmarer|balmarischen]] Flüchtlinge ins [[Barsaive|Land der Zwerge]] kamen, wurde es bei der Gründung von [[Travar|Eldorn]] entdeckt. Dann erlebte es seine Blütezeit, da es viele neue Anhänger unter den Travarern gewinnen konnte und zuerst sogar so wirkte, als würden die Menschen und Orks aus Luggulabdubur den [[Barthaver|Barthavern]] helfen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Menschen in Barthavion jedoch auf das dämonische Wesen dieses Ortes aufmerksam wurden, verbündeten sie sich mit den freien Steppen-Orks und bekämpften Luggul bis der Kult auch von dieser Stätte fliehen musste.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Doraz - „Naroi Luggal'Ankia“===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gemeinsam mit [[Märkteburg]], [[Kratas]] und [[Travar]] griffen die Steppenorks also die unheilige Stadt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anführer erhob sich ein Orkheld namens '''„Doraz“''', welcher als einer der mythischen '''„Drachenreiter“''' der südlichen Steppen bekannt war, von denen es in jeder Orkgeneration nur einen gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Drachenreitern wird nachgesagt, dass es ihnen gelang, Drachen zu zähmen und auf ihrem Rücken zu reiten. Doraz gelang es alle drei bekannten Drachen in [[Barsaive]] für sich zu gewinnen und sie begleiteten ihn freiwillig in die Schlacht gegen Luggulabdubur. &lt;br /&gt;
[[Aban]] ist heute der letzte von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barsaver waren mit Hilfe der Drachen erfolgreich und diese zerstörten die dämonische Stadt mit ihrem Feuer, jedoch wurden zwei von ihnen und der Drachenreiter Doraz bei den Kämpfen getötet.&lt;br /&gt;
Imhothon und seiner Gefolgschaft war es wieder einmal gelungen, ihrem Ende zu entkommen und sie flohen nach Li'iktischuma, wohin sie die Überreste der Drachen und des Drachenreiters mitbrachten. Imhothon belebte sie alle wieder und seitdem steht der untote Doraz an seiner Seite und dient ihm als Champion mit seinen wiedererweckten Knochendrachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer dieser Drachen wurde von den Helden in [[Der Weg nach Parlainth|Kap. 10: Der Weg nach Parlainth]] getötet und sein Schädel zierte den Bug des Luftschiffes [[Maraudana II]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch Doraz erlangte die Macht eines Halbdämons und fand sich mit seinem Schicksal als Untoter ab, da er seine Drachen immer noch an seiner Seite hatte. Imhothon nannte ihn '''„Naroi Luggal'Ankia“''', was '''„Vollstrecker des schwarzen Willens“''' bedeutet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rückzug nach Li'iktischuma===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-Li'iktischuma.png|80px|rechts|miniatur|Li'iktischuma]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unter der Führung von Imhothon und seiner dämonischen Elite plante der Kult Rache für die Zerstörung von [[Luggulabdubur]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie warteten lange im Stillem ab und ließen die Welt glauben, dass der „Kult von Xul“ für immer verschwunden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen versuchten sie auch auf [[Li'iktischuma|Li‘iktishuma]] erneut, die Saat des Utukk'Xuls zum Keimen zu bringen, jedoch schlugen wieder alle Versuche fehl, da ihnen die Macht für sein Wiedererweckungsritual fehlte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Irenox - „Umr At'Tawil“===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als der Kult neue Verbündete suchte, stießen sie auf '''„Irenox“''', einen misanthropischen Hexenmeister, der das junge Barsaive mit seinen mächtigen [[Magie|Elementarzaubern]] in Angst und Schrecken versetzte. Er wütete in [[Märkteburg]] und brannte die neu angelegte Stadt in einem Inferno beinahe wieder vollkommen nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Macht und seinen geballten Hass auf die Menschheit, war es ihm ebenfalls gelungen, zu einem höheren Astralwesen aufzusteigen. Als Imhothon ihn fand, schloss er sich dem Bund an, da er dort Gleichgesinnte fand und inzwischen vollkommen wahnsinnig durch seine enorme Macht geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Initiation und das Mal des Utukk'Xul erhielt er schließlich die Macht über das [[Elemente#Die_Ebenen-Repr.C3.A4sentationen_der_Essenzen|abyssiche Feuer]] und schloss seinen Aufstieg zu einem Halbdämon ab. Imhothon gab ihm den Titel '''„Umr At'Tawil“''', was '''„Zerstörer der alten Ordnung“''' bedeutet und der Kult hatte ein fünftes Mitglied mit der Macht eines Halbdämons gewonnen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Auferstehung des Utukk'Xul===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mit der Macht von fünf Halbdämonen gelang es schließlich durch ein kompliziertes Ritual [[Utukk'Xul|Utukk'Xul]] unter Li'iktischuma erneut zum Erblühen zu bringen. Auch wenn es schwierig war, einen so großen Dämonenfürsten zurückzurufen, gelang es durch das Ritual der fünf Halbdämonen schließlich, ihm ein abyssisches Umfeld zu erschaffen, von welchem er sich zukünftig ausbreiten könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses '''„Ritual des Raums“''', das sogenannte [[Aglaophotis]], muss von den Anführern des Bundes in einem regelmäßigen Zyklus wiederholt werden, damit Utukk'Xuls Wachstum nicht gestört wird oder er sogar verdorrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem dieses Ritual praktiziert wird, werden die Anführer des Kults von Xul auch '''„Die Herren des''' (finsteren) '''Raumes'''“ genannt. Ansonsten spricht man von den halbdämonischen Anführern des Kultes auch von den '''„Propheten des Untergangs“'''.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Plage===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schließlich braute sich in [[Barsaive]] der Konflikt mit dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] zusammen und Imhothon sah seine Chance auf Rache gekommen. Er erfuhr von der Portalmagie der theranischen [[Magiewirker|Astralmagier]], die zu dieser Zeit in Barsaive noch vollkommen unbekannt war und wollte diese nutzen, um einen stabilen Riss nach Abyssia zu erschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu sandte er Irenox aus, um die Zauber der Astralmagier zu manipulieren, welche ihr arkanes Wissen nutzten, um damit ihre Truppen zu transportieren und einen Angriff auf Märkteburg planten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irenox gelang es angeblich einen der theranischen Magier zu verführen und ihn durch die Aussicht auf Wissen und Macht gefügig zu machen. Dieser half ihm schließlich dabei, den Portalzauber zu manipulieren und den astralen Riss zu öffnen, der die erste [[Plagen|Plage]] auslöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese war ein großes Fest für die Xul-Kultisten und sie sammelten enorme Kräfte und brachten Utukk'Xul zu einer neuen Blüte. Auch das &amp;quot;Ritual des Raumes&amp;quot;, das sogenannte ''[[Aglaophotis]]'' wurde während der Plage überflüssig und Barsaive bot Utukk'Xul das benötigte Klima um zu gedeihen und zu wachsen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es auch viele Kämpfe gegen die überlebenden Barsaver und dem Magier [[Apianuk]] gelang es durch eine geschickte Dämonenfalle schließlich, Irenox zu besiegen und ihn in ein astrales Gefängnis einzusperren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Xottak'Kaar===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Imhothon und seine Halbdämonen bemerkten schließlich, dass die Plage endete und nun benötigten sie wieder die Macht eines fünften Halbdämons, um das [[Aglaophotis]] weiterzuführen, mit welchem sie Utukk'Xul beschwören halten konnten. Da jedoch außer Irenox niemand existierte, der das Ritual mit ihnen durchführen konnte, beschlossen sie ihren fünften Mann zu befreien und es gelang ihnen sogar die Waffe des Apianuk, die &amp;quot;[[Xottak'Kaar]]&amp;quot; aus seinem Grabmal zu stehlen, wo sie eigentlich für immer versteckt sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden große Anstrengungen vom Kult unternommen, um Irenox zu befreien, jedoch gelang es ihnen immer nur zu einer bestimmten Phase, alle paar Jahre, ihn für einen kurzen Zeitraum aus seinem Gefängnis zu befreien. Während dieser Zeit muss er mit den anderen Halbdämonen das [[Aglaophotis]] abhalten, damit Utukk'Xul Fortbestand gesichert bleibt und ist nach kurzer Zeit immer wieder gezwungen, in die Falle des Magiers zurückzukehren, da er sonst für alle Zeiten aufhören würde zu existieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die weiteren Plagen===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Plagen-Prognose.png|150px|rechts|miniatur|Die Plagen]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dem Kult gelang es nach der ersten Plage, den Riss im Astralraum, welcher die Plage ausgelöst hatte, ausfindig zu machen und durch einen Zauber aufrecht zu erhalten, indem sie ihn durch die zersetzende Kraft des Utukk'Xul am Schließen hinderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch dunkle Rituale gelang es ihnen sogar, den Riss noch zweimal zu öffnen und zwei weitere Plagen auszulösen. Dadurch erhielt auch das Netz des Utukk'Xul unter Barsaive zwei große Wachstumsschübe und der Kult wurde immer mächtiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit schlossen sich immer mehr verdorbene Personen dem Kult an und die begabtesten unter ihnen wurden von den Propheten des Untergangs zu ihren Meisten ernannt. Sie leiten den Kult und befehligen die Kultisten und Adepten nach ihrer Anleitung und unterrichten sie in den verbotenen Schulen der Magie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der Meister wurden bereits von den [[Helden]] vernichtet und ihre Bünde und Zusammenschlüsse, in denen sie systematisch an der Unterwanderung von Barsaive gearbeitet haben, konnten damit weitreichend zerschlagen werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reformen des Sabaoth Immortalis===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Sabaoth.png|300px|links|miniatur|Sabaoth Immortalis]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Geschichte von [[Sabaoth Immortalis]] Aufstieg im Kult ist besonders interessant, da er einige Reformen in dem uralten und traditionsbedachten Kult von Xul durchführte und ihm so zu seiner derzeitigen großen Macht verhalf. Durch ihn wurde auch eine '''„Bruderschaft“''' oder ein sogenannter '''„Bund“''' unter den Meisten des Ordens gegründet, dessen Strukturen er am [[Thera|theranischem]] Senat orientierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth wurde im Jahr 312 i.J.P. in den Kult des Xul initiiert, als er noch ein eher bedeutungsloser Magus der theranischen Truppen im Krieg war und unter dem Namen [[Sabaoth Immortalis|Spurius Iunius]] bekannt war. Er brachte Wissen über Nekromantie aus den Quellen der Ishturi mit nach Barsaive und fand in dem Feindesland zum ersten Mal Gleichgesinnte, als Imhothon auf ihn aufmerksam wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spurius hatte damals ein Ritual abgehalten, um jemanden, der ihm sehr nah stand, ins Leben zurückzurufen. Beeindruckt sandte der oberste Prophet des Untergangs seine rechte Hand Zyderion aus, um den theranischen Nekromanten zu rekrutieren. Spurius zeigte sich von der Macht des [[Utukk'Xul]] beeindruckt und reiste mit Zyderion nach [[Li'iktischuma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seinen Beitritt im Kult erlangte Spurius, der sich nun '''&amp;quot;Sabaoth Immortalis&amp;quot;''' nannte, große magische Macht und gewann als theranischer Senator plötzlich enormen weltlichen Einfluss im [[Theranisches Imperium|Imperium]], ohne dass jemand ahnte, wem er in Wahrheit dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoths Kenntnisse über die komplexen politischen Zusammenhänge der Völker und Reiche auf [[Aloran]] boten den Propheten des Untergangs neue Einblicke und eröffneten ihnen neue Dimensionen, um Utukk'Xuls Verderbnis auch auf politischen Ebenen einzusetzen und Gesellschaften von innen heraus zu zersetzen. Sabaoth teilte die Meister dazu auch in spezielle Abteilungen ein und gab Imhothon Ideen und machte ihm Vorschläge, wie man mit ihnen ein geheimes Netzwerk - ganz nach dem Vorbild einer theranischen Verschwörung - von Kultisten in wichtigen gesellschaftlichen Positionen über ganz Aloran spannen könnte.&lt;br /&gt;
Sabaoth eröffnete dem uralten Kult also Möglichkeiten, die fern ab von ihren Traditionen und Ritualen zu enormer Macht und Kontrolle führen konnten. Sein Plan ging auch sehr erfolgreich auf und seitdem steigt er in dem Kult des Xul steil die Karriereleiter hinauf, als wäre er ein Politiker, der den Senat erobern wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den anderen Meistern wird er deshalb besonders gehasst, da er als ehrgeiziger Aufsteiger gilt und anscheinend versucht, Imhothon um den kleinen Finger zu wickeln. Viele behaupten, dass der Fürst des Xul nun den Anweisungen eines Theraners folgen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Propheten Zyderion pflegt er ein sehr schlechtes Verhältnis, da dieser sich von Sabaoth in seiner Rolle als Berater von Imhothon als Konkurrenz bedroht sieht und befürchtet, dass er bald nicht mehr benötigt wird und Sabaoth seinen Platz einnehmen will. Da Sabaoth nun den Aufstieg zum Halbdämon gelang, ist dies auch nicht mehr unwahrscheinlich, da Zyderion für das Ritual des Raums nun nicht mehr zwingend benötigt wird. Zwar wurde er noch nicht offiziell von Imhoton zu einem Propheten des Untergangs ernannt, jedoch ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Sabaoth sich zu ihnen zählen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth vollzog seinen endgültigen Aufstieg zum Halbdämon und Lich, während die [[Helden]] in der [[Ortag-Steppe]] gegen [[Sec'hoak Griezz]] kämpften. In dieser Zeit reiste er nach Duranetas und vollzog ein uraltes Ritual der Selbsttötung, bei welchem er aus eigener Kraft aus dem Jenseits zurückkehren musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist er von Imhothon auch zu dem Sprecher der Propheten ernannt worden und hat den Befehl über die verbliebenen Meister und Kultisten seiner Bruderschaft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''ELEMENTE''' =&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Astralraum.png|30px|left|link=Astralraum]] Die '''&amp;quot;Elemente&amp;quot;''', '''&amp;quot;Wurzelkräfte&amp;quot;''' oder auch '''&amp;quot;Essenzen&amp;quot;''', sind die Baustoffe des [[ Regionen | irdischen]] und [[Astralraum | astralen Kosmos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige [[Bewohner]] der irdischen Welt bringen ihnen eine gottgleiche Verehrung entgegen. Viele Gelehrte und [[Magiewirker]] hingegen haben versucht, diese kosmischen Grundstoffe theoretisch zu erfassen und sie zu kategorisieren, zu beschreiben und in geistige Modelle zu verwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren unterschiedliche ''Elemente-Lehren'' auf der ganzen bekannten Welt. Zu den beliebtesten auf [[Aloran]] zählen die '''Vier-Elemente-Lehre''' der [[Zwerge]] und die '''Fünf-Essenzen-Lehre''' der [[Menschen | menschlichen]] Gelehrten und Magiewirker. Sie benutzen das Wissen über die Bausteine des Kosmos, um daraus Zauber zu konstruieren, magische Reagenzien und [[Artefakte]] herzustellen oder arkanes Wissen zu erlangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wurzelkräfte.png|300px|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wurzelkräfte der Elben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fehlen einer geistigen Einteilung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Elben]] sprechen von unzähligen '''„Wurzelkräften“''' (''Elementen, Essenzen''), aus denen ''Baneth'' (die Welt) aufgebaut ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Feuer, Wasser, Erde, Luft''' sind für sie dabei nur die mächtigsten. Daneben zählen sie z.B. ''Nebel, Schlamm'' oder andere Mischelemente und Essenzverbindungen ([[elemente#Koagulationen|Koagulationen)]] als eigenständige Wurzelkräfte. Sie haben sich nur selten und geringfügig mit theoretischen Überlegungen zu dem Thema befasst und keine strukturierte Darstellung der Elemente erstellt oder eine klar definierte Kategorisierung dieser unternommen. Jedoch werden die Wurzelkräfte in vielen Liedern besungen und ihre Schönheit von allen Elben verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Elben behaupten sogar, dass sich hinter dem Pflanzen- und Tierreich selbstständige Wurzelkräfte verbergen würden. Diese Sichtweise lässt sich jedoch nur noch schwer auf die vorherrschenden akademischen Elemente-Lehren auf Aloran übertragen, da Tiere und Pflanzen dort als beseelte Wesen gelten und damit per Definition nicht als &amp;quot;Baustoffe&amp;quot; des Kosmos betrachten werden können, sondern sich aus eben diesen zusammensetzen. Jedoch soll unter den Gelehrten und Mystikern einiger [[ Ishtur | Ishturi]] ebenfalls die Ansicht vertreten werden, dass z.B. ''Holz'' als ein eigenes Element zu begreifen ist. Die meisten Gelehrten Alorans würden ''Holz'', ebenso wie ''Fleisch'', als eine Unterkategorie der ''Erde'' verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Urkräfte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben sprechen davon, dass all diese Wurzelkräfte vor der [[Chroniken_von_Veldun#Das_Ende_der_Drachen_und_die_Errichtung_der_Schwelle|Errichtung der Schwelle ]] in einer ursprünglicheren und reineren Form auf der Welt existierten. Diese bezeichnen sie als '''„Urkräfte“''', worunter sie alle urexistenten Formen der einzelnen Stoffe bezeichnen, die bereits seit der Schöpfung des Kosmos existieren, wie z.B. das ''elementare Feuer''. Bei den Zwergen spricht man hierbei von den '''&amp;quot;Urelementen&amp;quot;''' und bei den Menschen von den '''&amp;quot;magischen Essenzen&amp;quot;'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute finden sich nur noch Spuren dieser urzeitlichen Kräfte auf der ganzen irdischen Welt. &lt;br /&gt;
Diese sind laut den Elben zurückgeblieben, als die [[Archonten]] die [[Astralraum#Die_kosmische_Aufteilung|Sphären]] trennten und gelten für sie als die eigentlichen, wahren Kräfte, die noch ganz von der Macht ihres Ursprungs erfüllt sind. &lt;br /&gt;
An den meisten Orten der Welt hätten die Wurzelkräfte jedoch ihre alte Kraft verloren und ihre neuen Formen seien lediglich ein schwacher Abklatsch von der Wesenhaftigkeit dieser Urkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Heiligkeit der Elemente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orte, an denen sich diese Urkräfte finden, gelten bei den Elben als heilig und werden häufig mit Schreinen und Heiligtümern geehrt, da sie für sie eine Erinnerung an die Zeit vor der Schwelle bewahren und von der ehemaligen Schönheit Baneths erfüllt sind. In dieser Hinsicht leiden sie auch unter dem Umgang der Menschen und neuen Rassen mit den Urkräften, welche ihrer Meinung nach diese heiligen Stätten ausplündern und die magischen Elemente für ihre Zauber und Erfindungen missbrauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es z.B. zu Angriffen der Elben auf [[Barsaive | barsavische]] Schürfstellen im [[Lavameer]], da sie die Feuerelementare gegen die menschlichen Eindringlinge zu verteidigen versuchten. Für Elben stellen diese Schürfstellen eine blasphemische Bedrohungen dar, welche Baneth um ihre letzten Schönheiten berauben wollen. &lt;br /&gt;
Diese Angriffe der Elben endeten erst, nachdem die Barsaver versprachen, auf bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz dieser Urwesen zu achten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso lehnen die Elben die Erfindung der Luftschifffahrt ab und würden ein solches Schiff vermutlich niemals betreten, ohne dabei um die heilige Urkraft der Luft zu trauern, welche in ihren Augen hier für profane Dinge, wie den Transport, missbraucht wird. Viele Elben behaupten verärgert, dass die Trolle die Urkräfte ungefragt aus der Schatzkammer Geas entwenden würden und damit das Himmelszelt um einen Teil seiner Schönheit berauben. Die Trolle hingegen behaupten, dass sie die ''Urluft'' in Absprache mit den Luftgeistern einsetzten und erst die Menschen damit begannen, gierig alle Vorräte dieses Urstoffes aus den Wolken zu stehlen. &lt;br /&gt;
Trotzdem pflegen die Elben ein eher feindseliges Verhältnis zu den groben Trollen, welche als erste begannen, das Urelement der Luft für weltliche Dinge zu benutzen. Die empfundene Respektlosigkeit vor den Wundern Geas, deren Pracht und Vielfalt im Zentrum des elbischen Glaubens steht, wird als unverzeihlich empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso pflegen die Elben eine lange Kontroverse mit ihren archontischen Verwandten, den [[Zwergen]]. &lt;br /&gt;
Diese sind allgemein als ''„Hüter der Elemente“'' bekannt und kennen die archontischen Urkräfte, welche sie als „Urelemente“ bezeichnen, noch aus der Zeit vor der Errichtung der Schwelle. Sie waren auch die ersten, die eine [[elemente#Die Vier-Elemente-Lehre der Zwerge|eigenständige Elementelehre]] aufstellten, nachdem die Archonten das Irdische vom Astralen trennten. Da diese den Zwergen die geheimen Kenntnisse über die nützlichen Dinge des Kosmos eingehaucht hatten, wollten sie in der veränderten Welt auch weiterhin Artefakte aus den Urstoffen konstruieren und bauen und die Zwerge suchten nach Orten, die noch von Urkräften erfüllt sind. &lt;br /&gt;
Die Elben wissen, dass alles, was die Zwerge daraus schufen und schaffen, im Einklang mit den Wurzelkräften steht, da sie durch ihr inniges Verständnis von den Urbaustoffen auch nicht dazu fähig wären, elementare Stätten als Rohstofflieferanten auszubeuten oder magischen Missbrauch damit zu betreiben, wie sie es von den Menschen behaupten. Jedoch waren es die Zwerge, die den Menschen von den Geheimnissen der Urkräfte berichteten und sie auf ihre nützlichen Eigenschaften hinwiesen. Für die Elben war dieses Wissen nie für die Sterblichen vorgesehen und einige von ihnen prophezeien sogar den Untergang Baneths durch den verantwortungslosen Umgang der Menschen mit den Urkräften. &lt;br /&gt;
Seit der gigantischen Explosion des Berges [[Freydr]], welche durch [[Theraner]] während des [[Geschichte_des_Theranischen_Imperiums#Der_Feuerkrieg_407-426_n.A.|Feuerkrieges]] ausgelöst wurde und auch ganz Aloran hätte zerstören können, fühlen sich die Elben bestätigt und sehen in diesen von Menschen ausgelösten Katastrophen größere Gefahren, als in den berechenbaren Dämonen oder z.B. der Plage in [[Barsaive]], die von vielen Elben  als eine kosmische Strafe für die arkane Hybris der Menschen gedeutet wird. &lt;br /&gt;
Die philantrophischen Zwerge hingegen setzen großes Vertrauen in die junge Rasse der Menschen, zu welcher sie ein eher wohlgesonnenes und interessiertes Verhältnis pflegen, da sie den menschlichen Erfindungsreichtum bewundern. Sie glauben daran, dass die Menschen lernfähig sind und als Nachfahren der weißen Drachen auch dazu befähigt, die benötigte Weitsicht für den Umgang mit den Urkräften irgendwann zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am schlimmsten und verachtenswertesten wird von Elben jedoch die Unterwerfung der Wurzelkräfte durch menschliche Magiewirker angesehen. Der Zwang, der damit auf die empfindlichen Urkräfte ausgelöst würde, wäre eine Qual für die unzähligen Wesenheiten, welche in und von den Kräften leben.  &lt;br /&gt;
Zwar wirken auch die Elben magisch auf die Wurzelkräfte ein, jedoch tun sie dies ähnlich wie die [[Glaubenswirker]] der Menschen, welche die Elemente nicht wie [[Magiewirker]] durch ihren Willen unterwerfen, sondern sich durch ihren Glauben hilfesuchend an die Wesenheiten richten und sich ihrer Gnade ausliefern. &lt;br /&gt;
Deswegen sprechen die Gelehrten auch manchmal von den „Elementarpriestern“ der Elben, obwohl diese keinen vergleichbaren Priesterstand besitzen oder für die Verehrung der Urkräfte ähnliche religiöse oder kultische Praktiken benutzen, wie die Menschen es für ihre [[Götter]] pflegen. Die Magie der Elben entbehrt sich jedoch ohnehin jeglichen Vergleich zu dem, was Menschen darunter verstehen und ist nur sehr schwer mit akademischen Beschreibungen zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Elemente Zwerge.png|300px|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Vier-Elemente-Lehre der Zwerge == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die pragmatischen [[Zwerge]] sind laut den [[Chroniken von Veldun | alten Mythen]] aus [[Talon Lethiel]] das '''„Fundament der Welt“''' und werden manchmal auch als die '''„Hüter der Elemente“''' bezeichnet.  &lt;br /&gt;
Keine andere Rasse versteht die Geheimnisse der kosmischen Baustoffe so innerlich, wie die Zwerge und sie gelten als die begabtesten Konstrukteure und Baumeister auf Aloran. Ihr Verständnis von den Grundlagen des Kosmos geht weit über das hinaus, was Menschen sich vorstellen können und ähnlich zu den Elben pflegen sie eine fast spirituelle Beziehung zu den Elementen. &lt;br /&gt;
Z.B. „sprechen“ die Schmiede der Zwerge auf eine ganz spezielle Weise mit ihren Metallen, während sie diese verarbeiten. Die Zwerge reden jedoch auch mit dem Feuer in ihren Schmieden und der Luft des Blasebalges, welches ersteres antreibt und dem Wasser, in welchem sie ihre Artefakte abkühlen lassen. Zwerge legen auch einen großen Wert auf die Qualität der verwendeten Elemente und selbst das Kühlwasser muss deshalb einige besondere Eigenschaften erfüllen, damit ein Schmied es als geeignet eracht. &lt;br /&gt;
Zwergen wird auch ein untrüglicher Sinn für die Beschaffenheit und Zusammensetzung der Dinge unterstellt und man sagt, dass sie die verschiedenen Metalle und Edelsteine sogar an ihrem Geruch erkennen und unterscheiden könnten.&lt;br /&gt;
Die '''Vier-Elemente-Lehre''' der Zwerge stammt ursprünglich aus dem Dolgvig Reich der Südzwerge, zumindest sind hier die ältesten Aufzeichnungen darüber erhalten. Ihr Erfinder ist heute unbekannt und anscheinend geht die Lehre auf einen ganzen Kreis von Gelehrten zurück, die als [[Geomanten]] bekannt sind und sich als erste auf die Suche nach den [[Urelementen]] begaben und begannen sie zu erforschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Einteilung ===&lt;br /&gt;
Die Gelehrten der Zwerge gingen als erste von vier übergeordneten '''Elementen''' aus, welche alle anderen Misch- und Zwischenelemente in sich vereinen. &lt;br /&gt;
Das ''astrale Element'' der [[Menschen]] ist ihnen unbekannt oder sie sagen, dass dieses Prinzip kein Element sei, da es ohnehin mit allen anderen Elementen verwoben ist. Somit betrachten sie das astrale Element der Menschen nicht als einen eigenständigen Baustoff, sondern als eine alles verbindenden Kraft, die durch die Errichtung der Schwelle entstand, um das Gleichgewicht im Kosmos zu wahren. &lt;br /&gt;
Die Zwerge besitzen jedoch im Gegensatz zu den Menschen keine astrale Theorie, da sie außerhalb ihres [[magie#magisches Handwerk|magischen Handwerks]], keine Zauber oder aktive [[Magie]] wirken und dementsprechend ist die Existenz eines theoretischen Magieelements für sie auch nur von geringem Interesse. Da Magie laut den Zwergen überall und in jedem Gegenstand zu finden ist, beschäftigen sie sich lieber mit der Einschätzung der Qualität und dem Nutzen der vorhandenen magischen Stoffe, als damit, wie sie diese durch astrale Manipulationen verändern können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elementelehre ist sowohl mit der zwergischen Kosmologie als auch ihrer Mythologie eng verbunden. Außerdem besitzt diese Lehre große Bedeutung für praktische Bereiche, wie die Herstellung von [[Artefakte | Artefakten]], in deren Fertigung die Zwerge unübertroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Feuer ====&lt;br /&gt;
[[Datei:feuer.png]]&lt;br /&gt;
Die zwergischen Sagen bezeichnen das '''Feuer''' als die älteste Urkraft.&lt;br /&gt;
 [[Datei:OtiSnaefels.png|100px|rechts|miniatur|Oti Snaefells]]&lt;br /&gt;
Aus dem ersten Funken dieses Elementes seien einst alle Dinge entstanden, nachdem sich dieser in der Leere der [[Astralraum#Ordo_Archontis_.28Die_Ordnung_der_Archonten.29| archontischen Ordnung]] abgekühlt hatte und dadurch das Element der ''Erde'' bildete. Davon übrig sei heute noch im Mittelpunk der Welt ein gigantisches Feuer, welches seit der Schöpfung der Welt am Brennen ist. Die Zwerge nennen es auch das „Ewige Feuer“. Es sei das reinste Feuer, welches man in der stofflichen Welt finden kann und würde sogar das Feuer der weißen [[Drachen]] übertreffen, welches als das edelste von allen Feuern auf [[Aloran]] bekannt war. &lt;br /&gt;
Im Zusammenhang damit existieren auch alte Sagen über den mutigen Zwerg und Geomanten [[Oti Snaefells]], der eine Expedition zum Mittelpunkt der Welt plante, um als erster das ewige Feuer zu finden.&lt;br /&gt;
Das Feuer ist ein ''aktives'' Element, dessen Eigenschaften die Zwerge als ''warm'' und ''trocken'' beschreiben. &lt;br /&gt;
Das Feuer erwärmt, erhellt, reinigt, verwandelt, vernichtet, es ist die Wandlungskraft per se. Die wandelnde Kraft kann so stark und unkontrolliert werden, dass sie alles erfasst und birgt deshalb auch viele Gefahren. Das Feuer verlangt Respekt ab und wird schnell zur schwer zu bändigenden und überwältigenden Kraft. &lt;br /&gt;
Zu dem Element des Feuers zählen die Zwerge ebenfalls ''Asche, Rauch, Glut'' und die ''Schmiedehitze''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Erde ====&lt;br /&gt;
[[Datei:erde.png]]&lt;br /&gt;
Die '''Erde''' war laut den Zwergen das zweite Element im Kosmos und entstand aus der Asche des sich abgekühlten Urfunkens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sie besitzt dieser Leib der Welt eine besondere Bedeutung, da er die Grundlage aller sichtbaren Dinge und aller anderen Elemente bildet. Wenn die Zwerge von „der Erde“ sprechen, meinen sie damit synonym auch die Gesamtheit der stofflichen Welt. &lt;br /&gt;
Die Zwerge behaupten auch, dass ihre Rasse diesem Element am verwandtesten sei. Deshalb ziehen sie es auch vor, innerhalb der großen Gebirge zu Leben wo die bloße Erde als nackter Fels auf das ungebändigte Vulkanfeuer aus der Tiefe stößt und die tosenden Quellen des Wassers entstehen, die bei ihrem Durchbruch zur Oberfläche von wirbelnden Stürmen in den Berggipfeln begrüßt werden. Hier fühlt ein echter Zwerg sich den Elementen so nah wie sonst nirgendwo. &lt;br /&gt;
Ihre besondere Beziehung zu der Erde drücken Zwerge in der Verehrung des Berggottes [[Birgel]] aus, der von vielen Gelehrten auch als ein [[Elementarfürst]] der Erde eingeordnet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erde ist ein ''passives'' Element, dessen Eigenschaften die Zwerge als ''trocken'' und ''kalt'' beschreiben. &lt;br /&gt;
Die Erde stützt, erhält, bewahrt, bedeckt, sie ist das Fundament von allen Dingen. &lt;br /&gt;
Zu dem Element der Erde zählen die Zwerge ebenfalls ''Metall, Kristall, Schlamm'' und ''Staub''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Wasser ====&lt;br /&gt;
[[Datei:wasser.png]]&lt;br /&gt;
Das '''Wasser''' entstand laut den Zwergen als drittes Element, nachdem der feurige Urfunke sich abgekühlt hatte und die Asche zu Erde geworden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den aufsteigenden Rauch wurde schließlich der erste Regen ausgelöst, dessen wässrige Flut die Welt mit Leben erfüllte und die Ozeane erschuf. Für die Zwerge sind die Quellen und Flüsse die Adern der Erde und das Wasser der Urgrund allen Lebens. In den Zwergenreichen existieren viele unterschiedliche Quellorte und die Zwerge unterscheiden eine Vielzahl von „Wässern“, deren Verschiedenheiten sich sowohl geschmacklich, optisch und auch analytisch von Menschen nicht erfassen lassen. Die Geomanten reden jedoch von bestimmten Eigenschaften, welches das Wasser z.B. durch seinen Quellursprung oder während seines Verlaufs durch das Erdreich erhält und sind deshalb immer auf der Suche nach neuen, unbekannten Wasseradern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser ist ein ''passives'' Element, dessen Eigenschaften die Zwerge als ''feucht'' und ''kalt'' beschreiben. Das Wasser kühlt, nährt, klärt, regeneriert, es ist das Lebensprinzip per se.  &lt;br /&gt;
Zu dem Element des Wassers zählen die Zwerge außerdem ''Nebel, Dampf, Eis'' und ''Schnee''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Luft ====&lt;br /&gt;
[[Datei:luft.png]] &lt;br /&gt;
Die '''Luft''' war nach den Zwergen das letzte Element, welches erschaffen wurde, nachdem der abgekühlte Urfunke vom Regen überflutet wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nun alle festen Stoffe vorhanden waren, musste es noch ein letztes Element geben, welches alles zusammenhält und allem seinen Platz zuweist. Deshalb holten die Archonten tief Luft und bliesen ihren Atem auf die Erde. So schufen sie das Himmelszelt und gaben der Welt eine Gestalt. Der Atem der Achonten hatte jedoch auch eine unbeabsichtigte Nebenwirkung. Einige der ersten Lebewesen, die aus dem Wasser entstiegen waren, wurden von ihm erfasst und durch die Luft gewirbelt. &lt;br /&gt;
Dieser erste ''„archontische Sturm“'', soll bei ihnen den Geist hinterlassen haben. &lt;br /&gt;
Die Zwerge glauben, dass diese ersten vom Geist erfüllten Lebewesen ihre Vorfahren waren. &lt;br /&gt;
Als die Archonten bemerkten, welche Macht ihr Atem besitzt holten sie noch zweimal tief Luft und hauchten den Geist auch weiteren Wesen ein, die zu Elben und Drachen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft ist ein ''aktives'' Element, dessen Eigenschaften die Zwerge als ''feucht'' und ''warm'' beschreiben. Die Luft verbindet, überträgt, beschleunigt, gestaltet, sie ist der Zusammenhang von allen Dingen.&lt;br /&gt;
Zu dem Element der Luft zählen die Zwerge außerdem ''Wind, Atem, Hauch'' und ''Odem''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Qualitäten der Elemente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elemente werden von den Zwergen auch nach ihrer Qualität bewertet. &lt;br /&gt;
Je hochwertiger ein Element von ihnen eingeordnet wird, je mehr ist dieses von Magie erfüllt, oder wie die menschlichen Magier sagen, mit dem fünften Element des Astralen durchwoben. &lt;br /&gt;
Die höchsten Qualitätsstufen stellen schließlich die Urformen dar - die '''„Urelemente“'''. Von Elben werden sie ''„Urkräfte“'', von den Menschen ''„magische Essenzen“'' genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Urelemente besitzen Eigenschaften, welche die Gesetze, denen die qualitativ minderwertigen Elemente unterworfen sind, brechen können und urtümliche magische Mächte besitzen. '''Elementares Feuer''' kann z.B. länger, heißer und schneller brennen, '''elementare Erde''' ist fester, formbarer oder beständiger, '''elementares Wasser''' ist klarer, kühler und flüssiger und '''elementare Luft''' ist leichter, bewegter und schneller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fünf Essenzen.png|300px|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Fünf-Essenzen-Lehre der Menschen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die theranischen Magier haben die ''Vier-Elemente-Lehre'' der Zwerge in ihren Grundzügen übernommen, jedoch haben sie die vier so genannten &amp;quot;geanischen Essenzen&amp;quot; ''Feuer, Wasser, Erde, Luft'' um ein '''fünftes Element''' erweitert - die '''Astralessenz'''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Astralmagier gehen davon aus, dass dieses &amp;quot;astrale Element&amp;quot; seinen Ursprung in der astralen Ebene [[Astralraum#Essentia_.28Die_Ebene_der_Essenzen.29| Essentia]] besitzt, von wo aus alle kosmischen Grundstoffe verteilt und gespeist werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannte '''&amp;quot;Fünf-Essenzen-Lehre&amp;quot;''' ist eng mit der [[magie#Die Pentakel-Lehre| Pentakel-Lehre]] verknüpft und hat ihren Ursprung in Thera.&lt;br /&gt;
Sie wurde von dem berühmten Magus [[Primus Veranius Prudo]] aufgestellt und bildet eine Grundlage der magischen Theorie auf ganz Aloran.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Zwergen bezeichnen alle Anhänger dieser Lehre die '''&amp;quot;Elemente&amp;quot;''' der Zwerge als '''&amp;quot;Essenzen&amp;quot;'''. &lt;br /&gt;
Neben der Behauptung, damit den korrekteren Begriff zu benutzen, wählten die theranischen Magier ebenfalls eine alternative Terminologie, um sich mit ihrer Lehre von ihren Erzfeinden, den Zwergen, abzusetzen, welche die Grundlage für alle theoretischen Elemente-Lehren auf Aloran schufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fünf-Essenzen-Lehre beschreibt nicht nur die einzelnen '''&amp;quot;Essenzen&amp;quot;''', sondern auch ihre  '''&amp;quot;Koagulationen&amp;quot;''', ihre '''&amp;quot;Affinitäten&amp;quot;''' zu den astralen Ebenen, ihre '''&amp;quot;Ebenen-Repräsentationen&amp;quot;''' sowie die '''&amp;quot;Attribute&amp;quot;''' der Essenzen mit ihren '''&amp;quot;Metamorphosen&amp;quot;'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Astralessenz und ihre Bedeutung für das Wirken von Magie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der '''Fünf-Essenzen-Lehre''' ermöglicht die Astralessenz das Wirken von [[Magie]] in der irdischen Welt und verbindet die astralen Ebenen miteinander, während es Gea von ihnen trennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch magisches Einwirken auf diese astrale Essenz, wie Zauber etc., kann sie dazu genutzt werden, die astralen Strömungen ([[Quadanströme|Quadan-]], [[Quidanströme|Quidan-]] und [[Perfluxströme]]) der astralen Ebenen in die stoffliche Welt zu leiten und ihre Mächte nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen verwenden manche Gelehrte auch den Begriff „''Schwellenbeeinflussung''“ oder reden von der „''Manipulation des Harmoneums''“, wenn sie aktives Magiewirken beschreiben sollen. Astralmagier in der Tradition der theranischen Pentakel-Lehre beschreiben diesen Vorgang als Durchdringen der [[Ferdis-Membran]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Koagulationen (Essenzverbindungen) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Koagulationen.png|300px|thumb|right|Die Essenzen und ihre Koagulationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koagulationen sind die Resultate der Verbindungen von Essenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu zählen ''Dampf, Schlamm, Staub, Asche, Nebel'' und ''Rauch''. &lt;br /&gt;
Diese werden nicht wie bei den Zwergen als Unterkategorien der vier Elemente ''Feuer, Wasser, Erde, Luft'' gedeutet, sondern als ihre Mischzustände beschrieben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als durch die Astraltheorie die fünfte Essenz hinzukam, fragte man sich, welche Koagulationen zwischen den vier stofflichen Essenzen und der Astralessenz zustande kommen mögen. Als Ergebnis kamen die theranischen Magier zu der Ansicht, dass es sich dabei um die „magischen Essenzen“ handelt, welche von den Elben als „Urkräfte“ und von den Zwergen als „Urelemente“ beschrieben werden. Dazu zählen '''magisches Feuer''', '''magisches Wasser''', '''magische Erde''' und '''magische Luft'''.  &lt;br /&gt;
Die Astralessenz kann auch Unterverbindungen mit den Koagulationen der vier geanischen Essenzen eingehen und dementsprechend auch ''magischen Dampf'', ''magischen Schlamm'', ''magischen Staub'', ''magische Asche'', ''magischen Nebel'' und ''magischen Rauch'' hervorbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die magischen Essenzen als Koagulationen erkannt wurden, kamen Magier auf die Idee, diese durch Zauber nachzubilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihren Forschungen bemerkten sie, das alle Essenzen, die durch Zauber nach Gea beschworen werden, über einen gewissen Anteil der astralen Essenz verfügen. Somit konnte endlich erklärt werden, warum z.B. Elementarzauber sich überhaupt den Gesetzen Geas widersetzen können und das Feuer eines beschworenen Feuerballs kein Material zum Verzehren benötigt, oder heißer brennt als gewöhnliches Feuer. &lt;br /&gt;
Jede beschworene Essenz ist somit eine magische Essenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch besitzt das magische Feuer der Elementaristen eine geringere Beimischung der Astralessenz, als es z.B. die raren Quellen an magischen Feuer aufweisen, die seit Urzeiten auf Gea existieren und auf Aloran hart umkämpft sind. &lt;br /&gt;
Diese Beobachtung deckt sich auch mit der Einteilung der Elemente in verschiedene [[Elemente#Die_Qualit.C3.A4ten_der_Elemente|&amp;quot;Elementqualitäten&amp;quot;]] bei den Zwergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um große Vorräte an magischem Feuer nachzubilden, arbeiten die theranischen Magier inzwischen in aufwendigen Ritualen mit komplizierten und komplexen Artefakten und Astralmaschinen daran, die Versorgung in ihrem [[Theranisches Imperium | Imperium]] durch künstlich geschaffenes Magiefeuer aufzustocken und sich von den großen und letzten Vorkommen auf Aloran unabhängig zu machen. &lt;br /&gt;
Jedoch sind die Ergebnisse dieser Bemühungen noch lange nicht ausreichend, um auch nur einen Bruchteil ihrer [[Theranisches_Imperium#Die_Provinzen_2| Provinzen]] damit zu versorgen und so sind sie weiterhin von den Rohstoffen der [[Zwerge]] bei [[Igna]] und dem [[Lavameer]] in [[Barsaive]] abhängig. Eine andere Alternative besteht zur Zeit für sie nicht, da viele theranische Manufakturen, mechanischen Betriebe und Transportmittel inzwischen von dem Rohstoff abhängig sind und bei einem Mangel dieser Essenz die Versorgung im gesamten Imperium zusammenbrechen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Affinitäten der Essenzen zu den astralen Ebenen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Affinitäten.png|300px|thumb|right|Die Affinitäten der Essenzen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Gelehrten aus ganz [[Aloran]] und dem weiten [[Ishtur]] wurde parallel die These aufgestellt, dass die verschiedenen magischen Essenzen eine Affinität zu den astralen Ebenen aufweisen und sie bestimmte Wesensverwandtschaften untereinander besäßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar sind alle magischen Essenzen in den verschiedenen Astralebenen als Baustoffe enthalten, jedoch scheint jede Essenz eine prinzipielle Übereinstimmung mit der Wesensart einer der astralen Ebenen zu besitzen. Deshalb spricht allgemein z.B. auch von den &amp;quot;abyssischen&amp;quot; (zerstörerischen) Kräften des Feuers oder dem &amp;quot;celestischem&amp;quot; (lebensspendendem) Wesen des Wassers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mythen lassen z.B. auch darauf schließen, dass bestimmte Essenzen verstärkt in den unterschiedlichen Reichen des Astralraums vertreten sind. &lt;br /&gt;
So hört man immer wieder von den unlöschbaren Höllenfeuern im dämonischem '''Abyssia''', den heilenden Quellen und Brunnen im göttlichem '''Celestia''', dem tiefen und dunklem Erdreich in der Totenwelt '''Chtonia''', den inspirierenden Gedankenstürmen von '''Idea''' und der Reinheit der Essenzen in '''Essentia'''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die zugeschriebenen Affinitäten im Überblick: ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der '''Feueressenz''' wird eine Affinität mit der astralen Ebene '''Abyssia''' zugeschrieben. &lt;br /&gt;
Dies bedeutet nicht, dass Feuer eine dämonische oder verderbliche Kraft ist, sondern weist auf seine Ähnlichkeit mit dieser aktiven, zerstörerischen und antreibenden Ebene hin.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der '''Wasseressenz''' wird eine Affinität mit der astralen Ebene '''Celestia''' zugeschrieben. &lt;br /&gt;
Die lebensspendende, aufbauende und regenerierende Essenz soll das Wesen der göttlichen Ebene repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der '''Erdessenz''' wird eine Affinität mit der astralen Ebene '''Chtonia''' zugeschrieben. &lt;br /&gt;
Beide verkörpern ein einbettendes, reflektierendes und tiefgründiges Prinzip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der '''Luftessenz''' wird eine Affinität mit der astralen Ebene '''Idea''' zugeschrieben. &lt;br /&gt;
Die Gemeinsamkeit dieser Prinzipe liegt in ihrer Unbeschwertheit, Freiheit und Beweglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der '''Astralessenz''' wird eine Affinität mit der astralen Ebene '''Essentia''' zugeschrieben obwohl sie auch alle anderen Essenzen in sich vereint. &lt;br /&gt;
Im Prinzip der Ausgeglichenheit herrscht der Einklang des [[Astralraum#Das_Harmoneum_.28die_kosmische_Konstante.29| Harmoneums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ebenen-Repräsentationen der Essenzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die magischen Essenzen ein Teil des astralen Raums sind, existieren die Essenzen nicht nur auf Gea, sondern auch in den astralen Ebenen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese prinzipiell ausgerichteten und Aspekt beschränkten Welten üben jedoch einen Einfluss auf die neutralen Essenzen aus, wenn sie mit ihnen in Kontakt geraten und belegen sie mit ihren eigentümlichen Attributen. &lt;br /&gt;
So wird z.B. das magische Feuer in Abyssia zu einem infernalischen, grünen Dämonenfeuer und in Celestia zu einem erleuchtenden und gleißendem Licht. In Chtonia wird es zu einem fahlen und flackernden Totenlicht und in Idea zu einem zündelnden und sprühenden Gedankenblitz. Nur in Essentia kann das Feuer in seiner neutralen und harmonischen Reinform existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Attribute der Essenzen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Ebenen des Astralraums durch ihre [[perfluxströme|Perfluxe]] Einfluss auf Gea nehmen können, sind die Essenzen dort immerwährend all ihren verschiedenen Einflüssen ausgesetzt und können so die unterschiedlichsten Erscheinungsformen annehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magie- und Glaubenswirker nutzen diese Kenntnisse über die astralen Einflüsse dazu, um entweder die Essenzen gezielt nach ihrem Willen zu verändern oder andererseit sich durch die Hilfe von Astralwesen die Veränderung zu erbitten oder zu erzwingen. &lt;br /&gt;
So kann der Magier z.B. einen magischen Gegenstand durch die Mächte Ideas mit einem bestimmten Gedanken oder einem Zauber belegen, der Priester das Schwert eines Helden segnen und es durch die celestische Macht der Götter zu einer magischen Waffe machen, oder der abyssische Zauberer einen Ort mit einem dämonischen Fluch belegen (vgl. Metamorphosen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erforschung der Attribute der magischen Essenzen stellt keine eigene Schule der Magie dar, aber besitzt eine große Relevanz für die Theorie des Magie- oder Glaubenswirken. Es ist außerdem ein Erklärungs- und Strukturierungsansatz für die vielen verschiedenen Erscheinungsformen, den &amp;quot;Metamorphosen&amp;quot;, der magischen Essenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Metamorphosen der Essenzen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden Essenzen durch den Einfluss der astralen Ebenen mit bestimmten Attributen beleget, spricht man auch von deren '''&amp;quot;Metamorphosen&amp;quot;'''. &lt;br /&gt;
Diese können sich vielfältig ausprägen und unzählige Eigenschaften in den spezifischen Essenzen hervorrufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele einer üblichen und übergeordneten Zuordnung der Essenz-Metamorphosen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;|Essenz-Metamorphosen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|FEUER || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|WASSER || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|ERDE || style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|LUFT &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|ESSENTIA || Reinform || Reinform || Reinform || Reinform &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|ABYSSIA ||  Inferno ||  Gift || Metall || Gestank &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|CELESTIA ||Licht || Lebensquell || Fleisch || Wohlduft &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|CHTONIA || Zwielicht || Seelenquell || Stein || Seele &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|IDEA || Blitz || Quellsprung || Kristall || Geist &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Einflüsen der astralen Ebenen auf das Wesen der Bewohner Geas setzten sich neben den [[Sterndeutern]] auch die sogenannte [[Harmenologie]] auseinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''METALLUM ARCANAE''' =&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Arsenal.png|30px|left|link=Arsenal]] '''Metallum Arcanae''' ist der magietheoretische Aufsatz des theranischen Magiers [[Iustus Trebatius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser arcantheoretische Aufsatz des theranischen Magiers ist das jüngste Ergebnis seiner Forschungen, welche ihn seit seinen ersten Begegnungen mit Dämonen in [[Funa]] beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine intimen Kenntnisse des [[Astralraum | astralen Geflechts]] machten ihn auf haarfeine Unterschiede der astralen Matrizen verschiedener Orichalcumfunde aufmerksam, welche zuvor von anderen Magiern unbemerkt blieben oder als bedeutungslos abgetan wurden. Im Zuge des [[Rede_des_Zwergenk%C3%B6nigs | vorläufigen Waffenstillstands]] teilte er die Ergebnisse seiner Forschungen mit den Magiern Barsaives in [[Iopos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach existieren mehrere, bisher unentdeckte, unterschiedliche magische Metalle, die zuvor alle fälschlicherweise unter dem Sammelbegriff [[Orichalcum]] zusammengefasst wurden. Nach derzeitigem Forschungsstand definieren sich je nach Struktur und Verbindung der astralen Fäden der magischen Legierungen wenigstens fünf unterschiedliche Metalle, womöglich eines für jede Ursprungssphäre. Möglicherweise ist diese Definition noch nicht umfassend, die Forschungen sind noch nicht abgeschlossen. Daraus ergeben sich vermutlich folgende unterschiedliche magischen Metalle mit überraschend unterschiedlichen Eigenschaften:&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Arcanium]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die astralen Fäden dieses mindermagischen Metalls führen bis in die Schwelle oder die Anfänge des dahinterliegenden Äthers. Auch wenn die magischen Eigenschaften dieses Metalls begrenzt sind,  verfügen Artefakte aus Arcanium wegen der osmotischen Eigenschaften seiner Fadenstruktur über besondere Vorteile: Die Überwindung der Schwelle gelingt den Astralströmen etwas leichter, was zu einem leichteren Fluss in beide Richtungen führt. Dies erleichtert gewisse magische Anwendungen wie Reise- oder Kommunikationszauber, lockt jedoch im Umkehrschluss arkansensitive Wesen wie Mindergeister oder seltener im Äther umherstreunende [[Dämonen]] an.&lt;br /&gt;
* Beispielartefakte: mag. Briefumschläge, Portalsteine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Naturkunde.png|30px|left|link=Naturkunde]] '''Arcanium''' ist ein [[magie | magisches]] [[erdkunde | Metall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die astralen Fäden dieses mindermagischen Metalls führen bis in die Schwelle oder die Anfänge des dahinterliegenden Äthers. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
=== Verwendung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die magischen Eigenschaften dieses Metalls begrenzt sind, verfügen Artefakte aus Arcanium wegen der osmotischen Eigenschaften seiner Fadenstruktur über besondere Vorteile: Die Überwindung der Schwelle gelingt den Astralströmen etwas leichter, was zu einem leichteren Fluss in beide Richtungen führt. Dies erleichtert gewisse magische Anwendungen wie Reise- oder Kommunikationszauber, lockt jedoch im Umkehrschluss arkansensitive Wesen wie Mindergeister oder seltener im Äther umherstreunende Dämonen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fundorte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arcanium ist gelegentlich an Orten zu finden, die eng mit der Schwelle verbunden sind. Mitunter entstehen bei der Wirkung mächtiger Magie aus natürlichen Edelmetallen wie Gold und Silber geringe Mengen Arcanium. Es wird vermutet, dass reines Arcanium zu (dem bisher nur theoretischen) Element ''Essentium'' werden könnte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In magische Briefumschläge aus [[Iopos]] sind für gewöhnlich dünne Streifen Arcanium eingebettet. Portalsteine, die für stabile magische Portale benötigt werden, bestehen zumeist aus Arcanium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Abyssium]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Dämonenblut genannt. Die astralen Fäden reichen bis tief in den astralen Raum und scheinen sich im Nichts endlos aufzufächern. Im Vergleich zu Arcanium ist dieses Metall fähig, enorme Mengen roher Magie zu speichern. Jedoch ist die Kontrolle dieser Magie strukturell schwierig, die Matrix steht permanent unter Spannung und will scheinbar ausbrechen.&lt;br /&gt;
Artefakte aus Abyssium eignen sich für destruktive Zwecke sowie Beschwörungs- und seltener Beherrschungsmagie. Sie schaden nicht selten Träger oder Nutzer. Die Gefahr, mit ihnen Dämonen anzulocken, ist ungleich höher als bei anderen magischen Metallen.&lt;br /&gt;
* Beispielartefakte: [[Blutstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Naturkunde.png|30px|left|link=Naturkunde]] '''Abyssium''' ist ein [[magie | magisches]] [[erdkunde | Metall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abyssium wird auch Dämonenblut genannt.&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die astralen Fäden reichen bis tief in den astralen Raum und scheinen sich im Nichts endlos aufzufächern. Vermutlich stammt Abyssium aus der Ebene der Dämonen oder stammt von den dämonischen Wesenheiten selbst.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
=== Verwendung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu Arcanium ist dieses Metall fähig, enorme Mengen roher Magie zu speichern. Jedoch ist die Kontrolle dieser Magie strukturell schwierig, die Matrix steht permanent unter Spannung und will scheinbar ausbrechen. Artefakte aus Abyssium eignen sich für destruktive Zwecke sowie Beschwörungs- und seltener Beherrschungsmagie. Sie schaden nicht selten Träger oder Nutzer. Die Gefahr, mit ihnen Dämonen anzulocken, ist ungleich höher als bei anderen magischen Metallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fundorte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abyssium ist überall dort anzufinden, wo Dämonen zu finden sind. Je mächtiger der Dämon, desto potenter und reiner das Gestein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Blutstein]] ist eine Form des Abyssium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Meteoreisen]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltener auch Protonitum genannt. Die Fäden dieses extrem seltenen Metalls führen geradewegs und unverrückbar in das kosmische Zentrum des Astralraums. Meteoreisen kommt nicht natürlich vor und die verlässlichsten Quellen sprechen von glühenden Klumpen des Metalls, die alle Jubeljahre von Himmel herabschießen.&lt;br /&gt;
Es lässt sich relativ problemlos verhütten, ist jedoch trotz seiner magischen Eigenschaften gänzlich unkompatibel mit der Speicherung der Magie der jungen Rassen.&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Herkunft scheint es extrem affin zu den Elementen zu sein. Es gibt mehrere Aufzeichnungen über magische Waffen (und Rüstungen) aus Meteoreisen, die Blitze anziehen oder elementares Feuer speien.&lt;br /&gt;
* Beispielartefakte: [[Skarrsax]], mag. Wasserflasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Naturkunde.png|30px|left|link=Naturkunde]] '''Meteoreisen''' ist ein [[magie | magisches]] [[erdkunde | Metall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten auch Protonitum getauft.&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fäden dieses extrem seltenen Metalls führen geradewegs und unverrückbar in das kosmische Zentrum des Astralraums. Meteoreisen kommt nicht natürlich vor und die verlässlichsten Quellen sprechen von glühenden Klumpen des Metalls, die alle Jubeljahre von Himmel herabschießen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
=== Verwendung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es lässt sich relativ problemlos verhütten, ist jedoch trotz seiner magischen Eigenschaften gänzlich unkompatibel mit der Speicherung der Magie der jungen Rassen. Aufgrund seiner Herkunft scheint es extrem affin zu den Elementen zu sein. Es gibt mehrere Aufzeichnungen über magische Waffen (und Rüstungen) aus Meteoreisen, die Blitze anziehen oder elementares Feuer speien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fundorte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt kein bekanntes Muster für herabstürzende Gestirne und daher keine Möglichkeit ihre Fundorte vorherzusehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein bekanntes Artefakt der Orks aus diesem Material ist [[Skarrsax]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Celestium]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitunter auch Titanium genannt. Einige magische Artefakte aus dem Besitz berühmter Glaubenswirker verfügen über Fäden, die in den astralen Raum führen, den wir als Celestia bezeichnen. Dieses Material wurde bisher nie gefunden, sondern ausschließlich von [[Götter | Göttern]] oder Götterboten an Sterbliche verliehen oder gereicht. Sie sind von einer andersweltlichen, machtvollen Magie erfüllt, die nicht mit unserer Magie kombinierbar ist oder sie schlicht ignoriert.&lt;br /&gt;
* Beispielartefakte: Eule der Hesinde, Kaertür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Naturkunde.png|30px|left|link=Naturkunde]] '''Celestium''' ist ein [[magie | magisches]] [[erdkunde | Metall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitunter auch Titanium genannt.&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige magische Artefakte aus dem Besitz berühmter Glaubenswirker verfügen über Fäden, die in den astralen Raum führen, den wir als Celestia bezeichnen. Dieses Material wurde bisher nie gefunden, sondern ausschließlich von Göttern oder Götterboten an Sterbliche verliehen oder gereicht. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
=== Verwendung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind von einer andersweltlichen, machtvollen Magie erfüllt, die nicht mit unserer Magie kombinierbar ist oder sie schlicht ignoriert. Ihre innewohnende Magie ist von den Göttern gesegnet und wirkt in ihrem Sinne. Wird das Artefakt von einem Unwürdigen entwendet oder gefunden, versagt es oft einfach den Dienst oder löst sich gar vor seinen Augen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fundorte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Hand der Götter. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die magischen Türen der Kaers bestehen teilweise aus Celestischem Material. Ob dies bedeutet, dass die Götter durch Boten das Material stellten oder aber magische Artefakte mit ihrem guten Willen von sterblicher Hand zu den Türen geschmiedet wurden, ist historisch nicht gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Elementium]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anordnung und Flussrichtung der astralen Fäden dieses Gesteins verrät die Affinität zu einem spezifischen Element. Seltener kommt Elementium im reinen, ungeladenen Zustand vor. Dann sucht das Gestein eine Verbindung und ändert seine physischen und metaphysischen Eigenschaften beim Erstkontakt permanent und unwiderruflich.&lt;br /&gt;
Die magische Potenz ist variabel und im Vergleich zu den anderen magischen Metallen ist Elementium extrem kompatibel für magische Aufladungen. Auch scheinen Dämonen dieses Metall zu meiden. Dafür fühlen sich Elementargeister angezogen,  was zu einer eigenen Kategorie von Problemen führen kann. Dieses Gestein ist relativ häufig dort zu finden,  wo Elemente in ihrer reinsten Form vorkommen (etwa elementares Feuer). Demnach ist Elementium eher schwer zu schürfen als aufzufinden.&lt;br /&gt;
* Beispielartefakte: Eherne Kette, Windstreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Naturkunde.png|30px|left|link=Naturkunde]] '''Elementium''' ist ein [[magie | magisches]] [[erdkunde | Metall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anordnung und Flussrichtung der astralen Fäden dieses Gesteins verrät die Affinität zu einem spezifischen Element. Seltener kommt Elementium im reinen, ungeladenen Zustand vor. Dann sucht das Gestein eine Verbindung und ändert seine physischen und metaphysischen Eigenschaften beim Erstkontakt permanent und unwiderruflich.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
=== Verwendung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die magische Potenz ist variabel und im Vergleich zu den anderen magischen Metallen ist Elementium extrem kompatibel für magische Aufladungen. Auch scheinen Dämonen dieses Metall zu meiden. Dafür fühlen sich Elementargeister angezogen, was zu einer eigenen Kategorie von Problemen führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fundorte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gestein ist relativ häufig dort zu finden, wo Elemente in ihrer reinsten Form vorkommen (etwa elementares Feuer). Demnach ist Elementium eher schwer zu schürfen als aufzufinden.&lt;br /&gt;
[[Lüderitz#Kolonien|Metz]] und [[Trosk#Kolonien|Lavawacht]] sind Schürforte für elementares Feuer, dementsprechend gelingt es manchmal auch, dort Elementium zu schürfen. Ähnlich schwer zugängliche Fundorte für andere Repräsentationen dieses Metalls sind an vergleichbaren Orten zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orichalcum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Naturkunde.png|30px|left|link=Naturkunde]]'''Orichalcum''' ist ein [[magie | magisches]] [[erdkunde | Metall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orichalcum wird auch &amp;quot;''Enodias Glanz''&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Über die Entstehung von Orichalcum raunen die [[Zwerge]]. Sie erzählen, dass bei [[Enodia | Enodias]] Geburt eine große Helle über die Welt kam, die sogar die Berge durchleuchtet hätte. Alle Metalle haben dieses &amp;quot;Licht&amp;quot; wiedergespiegelt und so dauerhaft einen Abglanz davon bewahrt, sie haben ihren Schimmer erhalten, wie die Zwerge sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser &amp;quot;Schimmer&amp;quot; ist ein Hauch von Orichalcum, welches durch dieses Ereignis in allen Metallen entstanden war. Es wird sehr viel [[elementares Feuer]] benötigt, um das Orichalcum von den Metallen zu trennen und zu reinem Orichalcum zu verarbeiten. Die Ausbeute ist eher gering, was Orichalcum sehr kostbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung ===&lt;br /&gt;
Orichalcum findet vielfache Verwendung. Es ist unverzichtbar in jeder Art von magischer Konstruktion, seien es magische Taschen, Lampen, Säcke, Briefe oder was auch immer. In jedem magischen Apparat steckt etwas Oricalcum, denn es hat die Eigenschaft, dass es Energie einspeichert und perfekt astrale Ströme kanalisiert und leitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Toren der Kaers wurden große Mengen von Orichalcum verbaut, um sie sicher gegen die Kräfte der Dämonen zu machen. Nach den [[Plagen]] waren die Tore der verschollenen oder ausgelöschten Kaers eine begehrte Beute von Abenteurern und Schatzsuchern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fundorte ===&lt;br /&gt;
Es existieren weitere Quellen für Orichalcum: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bestehen bestimmte Teile von [[Dämonen]], die auf der Welt manifestiert werden, aus Orichalcum. Da sie aus dem Astralraum in die Materie gelangen, müssen sie die [[astralraum#toc4|Schwelle]] durchqueren und dabei nehmen sie Orichalcum auf und bilden darauf ihr Herz. Aus diesem Grunde besitzt Barsaive auch einen großen Vorrat des magischen Metalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch Dämonen selber können Orichalcum erzeugen. Bekannt aus ihrem Auftreten in [[Lüderitz]] ist die [[Steinfieberfliege]], welche beim Reifen in ihrem Opfer - dem Überwechseln vom Astralraum in die Materie - im Gestein Orichalcumspuren zurückläßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Travar]] hat ein Verfahren entwickelt und hütet es auch streng geheim, wie aus dem Sand der nordwestlichen Ausläufer der [[Ortag-Steppe]] Orichalcum gewinnen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''SPHÄRENWELT DER ELBEN''' =&lt;br /&gt;
[[Datei:Sphärenwelt.png|300px|thumb|right|Sphärenweltmodell der Elben]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Astralraum.png|30px|left|link=Astralraum]] Die '''Sphärenwelt der Elben''' ist das Modell des Astralraumes, welches die [[Elben]] entwickelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben glauben daran, dass die stoffliche Welt im Zentrum aller astralen Ebenen liegt, welche sie wie Kugelschalen umgeben. Sie nennen die Welt ''Baneth'', was Schönheit bedeutet, und betrachten sie als Krönung der Schöpfung der [[Archonten]]. Alle anderen astralen Ebenen und ätherischen Wesen sind für sie nur existent, um den Willen der Archonten zu erfüllen und Baneths Schönheit zur Blüte zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Sichtweise der Elben auf die Welt sehr immanent ist, haben sie sich über weiterführende Bereiche des Astralraum, wie das [[astralraum#Das_Chaos|Chaos]] selten Gedanken gemacht. Für sie spielen diese Überlegungen keine Rolle, da die Bereiche außerhalb der Archonten für sie zu wenig oder keinen Einfluss auf die Gestaltung und Verschönerung Baneths haben.&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Die kosmische Aufteilung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baneth ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baneth ist für die Elben die stoffliche Welt mit all ihren Phänomenen und unsichtbaren Geheimnissen. &lt;br /&gt;
Anders als die Menschen, ordnen sie hier auch die elementaren Wesen an, die von menschlichen Magiern und Gelehrten meist in der astralen Ebene [[astralraum#Essentia_(Die_Ebene_der_Essenzen)|Essentia]] angesiedelt werden. Die Elben behaupten hingegen, dass es sich bei diesen Wesenheiten ebenfalls um stoffliche Erscheinungen handelt, die jedoch seit der Errichtung der Schwelle unsichtbar geworden sind. Im Gegensatz zu den anderen Astralwesen hätten sie sich nach dieser kosmischen Veränderung nicht in transzendente Reiche zurückgezogen, sondern wären wegen ihrer Verbindung zur den festen Stoffen Baneths, versteckt auf der Welt geblieben. Ihre Unsichtbarkeit sei ein Schutz vor Dämonen und Menschen und verhindere, dass die Elementarwesen von ihnen gestört werden. &lt;br /&gt;
Die [[Balmarer]] und ihre Druiden, die sehr engen Kontakt zu den Elben pflegen, sprechen manchmal auch von der Feinstofflichkeit der Elementarwesen, welche es ihnen möglich macht, zwischen der astralen Ebene Essentia und der stofflichen Welt zu wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schwelle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwelle ist für die Elben der Bereich, der die stoffliche Welt von der astralen trennt. Die Archonten errichteten sie, um ihre Schöpfung Baneth zu retten, nachdem der Kampf zwischen Dämonen und Göttern durch [[Uselias | Uselias']] Neugier entbrannt war. Die Welt war zu ihrem blutigen Schlachtfeld geworden und drohte unterzugehen. Die Archonten verhinderten dies, indem sie die höheren Wesen aus Baneth verbannten und sie in ihre astralen Reiche verwiesen. Deshalb ist es den astralen Wesen heute auch fast unmöglich, sich aus eigener Kraft auf Baneth zu manifestieren und sie können nur noch indirekt (über Träume, Visionen etc.) mit den Rassen und Völkern der Welt kommunizieren oder durch die geistigen Kräfte der stofflichen Wesen angerufen oder beschworen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwelle ist bei den Elben auch der Raum der Sterne und der unendlich weite Himmel, dessen Horizont sich ebenfalls erst bei der Erschaffung der Schwelle eröffnete. Da der Schwellenraum auch die für alle Sterblichen sichtbare Verbindung zum Astralraum darstellt, versuchen viele die Zeichen der Schwelle zu deuten und Astrologie und das Schreiben von Horoskopen wurde in vielen Regionen zur Tradition. Besonders unter den Balmarern finden sich viele Sterndeuter, aber auch unter den Völkern der [[Ishtur]] besitzen die Konstellationen der Sterne große Bedeutung für das Geschehen der Welt.&lt;br /&gt;
Da in der Elbischen Vorstellung die Schwelle immerwährend um die Welt rotiert, käme es zu wechselnden Sternbildern und einen Jahreslauf, da diese in ihrem feinstofflichen Umfeld mitschwingen. Durch die Bewegung der Sterne soll es laut den Elben auch zu einem Phänomen kommen, dass sie ''Sphärenmusik'' nennen. Dabei soll es sich um kosmische Klänge handeln, welche sich zu schöneren Harmonien und Melodien verbinden, als es sich die Sterblichen auf Baneth vorstellen können. In sternenklaren Nächten, wenn keine Wolke die Klänge abmildert, pflegen es viele Elben dieser Spärenmusik zu lauschen und träumen sich dabei sehnsüchtig in die Zeiten vor der Schwelle zurück, als die Welt und die Sphären noch nicht voneinander getrennt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sphären des Lichtes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sphären des Lichtes sind die Heimat der aufbauenden, schöpfenden und bewahrenden Aspekte des Astralraums. Hier wohnen die [[Götter]] und ihre Gefolgschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den elbischen Sagen nach, wurden die Götter von den Archonten erschaffen, um Baneth zu gestalten und zu hüten. Sie lebten einst mit den stofflichen Wesen gemeinsam auf der Erde und wurden nach der Errichtung der Schwelle in ihre Sphäre verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch besitzen die Götter noch immer Einfluss auf Baneth und offenbaren sich in Träumen, Visionen und Erscheinungen. Die astrale Energie, die sie z.B. zu einer Epiphanie benötigen, hängt von dem Glauben ab, den ihre Anhänger aufbringen. So geschehen Wunder nur bei glaubensfesten Menschen und die Reinheit des Glaubens bestimmt die Intensivität des Kontaktes, den ein Sterblicher zu seinem Gott aufnehmen kann. Ein sehr fester und reiner Glaube kann es einem Gott sogar ermöglichen, sich für kurze Zeit vollständig auf Baneth zu manifestieren.&lt;br /&gt;
Prinzipiell sind die Götter als höhere Prinzipien zu verstehen, welche bereits vor der Errichtung der Schwelle existierten und von den Archonten erschaffen wurden. Sie liegen seit Uselias' Schlachtzug mit ihren Geschwistern, den finsteren Dämonen, in einem ewigen Krieg um die Vorherrschaft auf Baneth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sphären des Zwielichts ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Elben fallen alle astralen Wesen, die nicht an dem Kampf der Götter beteiligt sind oder wie die Elementare auf Baneth verweilen, in die Zwielichtsphären.  &lt;br /&gt;
Hier finden sich auch alle Wesenheiten, die nach der Errichtung der Schwelle geschaffen wurden oder nicht zu den aufbauenden oder bewahrenden (Götter), bzw. den zerstörerischen (Dämonen) zu zählen sind. &lt;br /&gt;
Diese Wesen bewohnen laut den Menschen die Ebene [[astralraum#Idea_(Die_geistige_Ebene)|Idea]], welche alle freien Geister beherbergt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den freien Geistern zählen z.B. die von den Theranern verehrten [[Genius | Genien]]. Die Seele des Drachen [[Theranios]] wurde nach seinem Tod zu einem eigenen Genius und konnte so als freier Geist aus dem Jenseits zurückkehren, um sich mit der Seele des ersten [[Theranischer Kaiser | Kaisers]], [[Ascanius]], zu verbinden. Ebenso zählen die zahlreichen Orts- und sogar Gebäudegenien zu den freien Geistern und sogar Gefühle, Zustände und Ideen können sich nach theranischer Vorstellung zu eigenständigen Astralwesen entwickeln. So existieren in Thera z.B. Genien für abstrakte Ideen wie die Inspiration, die Erinnerung oder das von Menschen geschaffene Gesetz. In dieser Hinsicht gehört für sie auch der in Barsaive sehr beliebte Gott [[Lochost]] nicht zu den Göttern, da sein Prinzip der Freiheit als abstrakte Idee eingeordnet wird, die erst nach der Errichtung der Schwelle und durch den Geist der Menschen erschaffen und zu einem sehr mächtigen Astralwesen wurde. &lt;br /&gt;
Da die Theraner den Genien jedoch meist mehr Bedeutung beimessen als den eigentlichen Göttern, ist für sie mit dieser Unterteilung keine Abwertung verbunden, da sie freie Geister und Götter als gleichwertige Astralwesen betrachten.  Häufig ist der Übergang zwischen diesen Wesenheiten für Sterbliche aber auch nicht zu ersehen oder verläuft so fließend, dass Gelehrte und Priester widersprüchliche Kategorisierungen der Astralwesen verfassen. &lt;br /&gt;
In Thera erhält auch jeder Mann mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter einen eigenen Genius, der als persönlicher Schutzgeist und Ausdruck seiner Persönlichkeit fungiert und über seine Schicksalsbestimmung und insbesondere seine Zeugungskraft wacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Shinji Oto sind die freien Geister als [[Kami]] bekannt und besitzen, wie in vielen anderen animistischen Kulturen, eine große Bedeutung.&lt;br /&gt;
…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Barsaive]] sind die freien Geister ebenfalls bekannt, obwohl sie im Rahmen des Glaubens an die [[Götter#Die Passionen|Passionen]] viel von ihrer Bedeutung verloren haben. Jedoch sagen einige Gelehrte, dass z.B. [[Phex]] eindeutig ein freier Geist und kein Gott sei, da er sich laut den meisten Mythen aus dem herrschenden Krieg zwischen Göttern und Dämonen heraushält und jeden wohlgesonnen ist, der seine listigen Wege zu beschreiten weiß. Und auch bei der Frage um die Zugehörigkeit von Lochost, wird in vielen Lehrstätten fleißig gestritten. Unumstritten ist jedoch, dass Lochost ein Gott ist, der eigentlich nur in Barsaive bekannt ist und von vielen auch als heimlicher Hauptgott der rebellischen und freiheitsliebenden Bevölkerung angesehen wird. In keinem anderen Gott als Lochost, manifestiert sich die barsavische Mentalität so rein und unverfälscht, wie in diesem Geist der Freiheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso besitzen z.B. die Stämme der [[Trolle]] häufig einen Stammesgeist, einen sogenannten ''Totem'', der aus der geistigen Verbindung der Gemeinschaft geboren wurde und erst durch sie zu einem eigenständigen Wesen aufstieg. Ein Stammestotem kann, je nach der Stärke des Zusammengehörigkeitsgefühl der Gemeinschaft, sich zu einem mächtigen freiem Geist entwickeln und wird seine Trolle vor allen Übeln beschützen. Durch die große Bedeutung der Totems findet die Verehrung der Götter bei den Trollen nur geringe Beachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben siedeln jedoch nicht nur die freien Geister in den Sphären des Zwielichts an, sondern auch die Seelen der Verstorbenen leben hier in ihren einzelnen Totenreichen. Diese werden von den Menschen hingegen in der Seelenebene [[astralraum#Chtonia_(Die_Ebene_der_Seelen)|Chtonia]] angesiedelt. Die unsterblichen Elben sehen jedoch wenig Unterschied zwischen den freien Geistern und den Astralkörpern der Toten, zumal sich einige sterbliche Seelen nach ihrem Tod zu freien Geistern erheben können, oder einige freie Geister aus dem Geist der Menschen geboren wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Zwielichtsphären zwischen der Sphäre des Lichtes und der Finsternis liegen, glauben die Elben, dass es sowohl Göttern als auch Dämonen möglich ist, sie zu bereisen. Demensprechend vollziehen sie ein ewiges Buhlen um die Gunst der freien Geister und vor allen um die Seelen der Verstorbenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sphären der Finsternis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier leben nach elbischer Vorstellung die Feinde der Götter, welche als negative Umkehrungen ihrer positiven Prinzipien zu verstehen sind und vor allem für Zerstörung und Verfall sorgen. Alles was die Götter repräsentieren, versuchen diese Wesen umzukehren und zunichte zu machen.&lt;br /&gt;
Seitdem Uselias sie anlockte, führen sie den Krieg gegen die Götter, um sich Baneth untertan zu machen und ihr seine Schönheit zu rauben. Zum Schutz der Welt, errichteten die Archonten die Schwelle, damit die Dämonen sich in ihre eigene finstere Sphäre zurückziehen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Einfluss auf die Welt ist jedoch noch groß, und sie nutzen jedes Schlupfloch, um durch die Schwelle nach Baneth zu kommen, wo sie Schaden anrichten wollen, oder die stofflichen Wesen versuchen zu verderben. Gelingt ihnen letzteres, können sie sich mit Hilfe von Beschwörungen und finsteren Ritualen einen Weg auf die Welt bahnen und sich im schlimmsten Fall in ihrer ganzen Macht manifestieren ([[Maldoror]], [[Utukk'Xul]]). Jedoch sind sie von den finsteren Ritualen ihrer Anhänger und Kultisten abhängig, die sie dadurch durchgängig mit Astralenergie versorgen müssen.&lt;br /&gt;
Die gefürchtetsten Dämonen sind die Erzdämonen, welche, genau wie die Götter, eine große Gefolgschaft von astralen Wesen besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''KOSMISCHES PENTAKEL''' =&lt;br /&gt;
[[Datei:Kosmisches Pentakel.png|300px|thumb|right|Das Kosmische Pentakel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Astralraum.png|30px|left|link=Astralraum]] Das '''Kosmische Pentakel''' ist das Modell des Astralraumes, mit welchem die [[Menschen]] arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den menschlichen Gelehrten und Magiern hat sich auf Aloran vorrangig das ''Kosmische Pentakel'' zur Unterteilung des Astralraums eingebürgert. Dies besitzt eine lange Tradition und fast alle Akademien nutzen es zur Strukturierung ihrer magischen Schulen und als Grundlage für die [[magie#Astrale Theorie | astrale Theorie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Ursprung hat das Pentakel in [[Thera]], da dies Volk durch ihren Drachen [[Theranios]] als erste auf das Wesen der [[magie#Astralmagie | Astralmagie]] aufmerksam wurde und begann, die kosmischen Gesetzte des Astralraums zu erforschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem folgten die Theraner der Tradition vieler Völker der Ishtur, die schon lange vor den Menschen auf Aloran sich mystische Konzepte erschufen, um den astralen Raum zu beschreiben und zu kategorisieren und schriftliche Werke darüber verfassten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Iopos nutzen die barsavischen Magier das Kosmische Pentakel, obwohl hier einige Alternativmodelle existieren und hin und wieder Kritik am dem oft als dogmatisch empfunden Modell aus Thera geäußert wird. Besonders hinsichtlich der Einteilung der Elementare folgen einige barsavische Elementaristen z.B. der Auffassung der Elben, nach welcher das Reich Essentia eigentlich in der stofflichen Welt zu verorten ist und seine Wesen lediglich unsichtbar für die Sterblichen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Balmarer sprechen von der Existenz ''feinstofflicher Wesenheiten'', die sich zwischen den Welten befinden und noch nicht in dem Modell des Pentakels erfasst wurden. &lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die kosmische Aufteilung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chaos-Image.png]]&lt;br /&gt;
=== Das Chaos ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wirbelnde Chaos ist ein Zustand vollständiger Unordnung und Verwirrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist der Raum, der sich außerhalb des Kosmos, der Ordnung, befindet und gleichzeitig seine Umkehrung ist. Das Chaos ist weder aktiv noch hat es einen Willen oder Sinn. Es ist lediglich der tiefe Urgrund, aus dem einst die Archonten hervorgingen, die Raum und Zeit erschufen und damit das Fundament des bekannten Kosmos legten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Chaos ist nicht in allen Völkern bekannt und einige haben sich auch nie für dessen Existenz interessiert. Jedoch sprechen z.B. auch Mythen der [[Berstküste]] von einem klaffenden Abgrund am Anfang der Zeit und der Drache Theranios berichtete von einem Ort im Astralraum, den seine Vorfahren als großes Wirrwarr beschrieben und welcher noch gefährlicher sei, als die dämonische Ebene [[astralraum#Abyssia_(Die_dämonische_Ebene|Abyssia]].&lt;br /&gt;
Auch [[magie#Magier|Magier]] auf ganz Aloran interessieren sich brennend für das große Chaos und versuchen schon seit langem seine Macht durch [[Magie]] zu kontrollieren. Da diese ursprünglichste Ebene jedoch nur sehr schwer zu erfassen und seine Energie als unberechenbar gilt, halten viele dieses Vorhaben für unmöglich oder einfach nur verrückt. Einige Akademien haben diese Forschungen sogar verboten und prophezeihen den Untergang der Welt, falls jemals ein Magier mit seinen Experimenten Erfolg haben sollten und die Mächte des Chaos auf die Erde beschwören würde. Sie reden dabei von einem vollständigen Kollaps, der den gesamten Kosmos auseinanderreißen würde und alles in das schwarze Nichts des Chaos stürzen würde. Das Ende aller Dinge.&lt;br /&gt;
Jedoch behaupten andere, dass es schlichtweg nicht möglich sei, das Chaos-Perflux durch Magie gefügig zu machen, da an einem Ort, wo Alles und Nichts existiert, überhaupt keine Art von astraler Energie vorhanden wäre, wie man sie aus den astralen Ebenen kennt und dementsprechend auch keine Anknüpfungspunkte für Zauber zu finden wären.&lt;br /&gt;
Trotz oder gerade wegen der vielen Kontroversen ist die [[Chaosmagie]] auch heute noch ein beliebtes Thema und z.B. im sehr freien und experimentierfreudigen [[Iopos]] findet man einige Experten auf diesem Gebiet der Forschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:OrdoArchontis-Image.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ordo Archontis (Die Ordnung der Archonten) ===&lt;br /&gt;
Das Reich der uralten [[Archonten]] ist das Fundament des bekannten Kosmos und die Grundlage aller Dinge. Hier sind alle Gesetzmäßigkeiten und Urkräfte zu finden, welche den Kosmos zusammenhalten. In dieser alles verbindenden Ebene fließen alle Gegensätze zu einer Einheit zusammen und alle Bausteine und Wesen der Welt verbinden sich zu einem kosmischen Ganzem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gelehrten sind sich einig, dass hier Raum und Zeit vorherrschen und in der Gestalt der Archonten das kosmische Gleichgewicht aufrecht halten. Es gibt jedoch unterschiedliche Auslegungen, welche Prinzipien außerdem in der Ordnung der Archonten zu finden sind. &lt;br /&gt;
So gibt es auch eine Schule von theranischen [[Sophoi]], die vermuten, dass sich als erstes ein Schöpferprinzip aus dem Chaos erhoben haben muss, welches den allgemeinen Lebenswillen hervorbrachte, da Raum und Zeit sonst nicht an ihrer Existenz interessiert gewesen wären. Dieser erste Archont wird von ihnen ''Protogonos'' genannt und wird als eine androgyne Lichtgestalt beschrieben, welches jedem kosmischen Wesen seinen Willen zur Existenz gibt und sich auch in der Libido jedes fortpflanzungsfähigen Wesens wiederfindet. Doch nicht nur der körperliche, sondern auch der geistige Schöpferwille - die Kreativität und der Einfallsreichtung der Menschen - würden nur existieren, da Protogonos ihre Seelen damit erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ordnung der Archonten ist ebenfalls für die Praktizierenden der Astralmagie von Interesse. Sie nutzen die archontischen Astralströme, um in das Geschehen von Raum und Zeit einzugreifen. Besonders theranische [[Magoi]] haben sich auf diese Schule der Magie spezialisiert und sie bildet die Grundlage ihrer bekannten [[Portalmagie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Harmoneum-Image.png]]&lt;br /&gt;
=== Das Harmoneum (Die kosmische Konstante) ===&lt;br /&gt;
Das große Harmoneum ist nach allgemeiner Ansicht der Akademien eine kosmische Konstante, welche für das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Bereichen des Astralraums sorgt und sie gleichzeitig trennt und verbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Elben findet man die Entsprechung des Harmoneums in der Vorstellung von der Schwelle, jedoch benutzen die menschlichen Magier diesen Begriff in ihren Forschungen fast nie, da er ihnen durch die starke Verbindung mit den elbischen Sagen und Legenden nicht neutral genug erscheint. Ihrer Ansicht nach stellt das Harmoneum außerdem wesentlich mehr dar, als eine Barriere zum Schutz vor Dämonen, sondern ist durch seine mathematische, strukturelle und symbolische Grundlage auch eine komplexere Veranschaulichung für viele Aspekte des Astralraums, die weit über das Bild der Elben hinausgehen und grundlegend für die astrale Theorie wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die archontische Ordnung der Zeit befindet sich das Harmoneum in einer ewigen Schwingung und bringt die astralen Welten dazu, um Gea zu rotieren. Auch die Sterne und der Himmel werden von dieser Bewegung beeinflusst und so ergeben sich die verschiedenen Sternbilder und dem Jahreslauf.&lt;br /&gt;
Dazu abweichend wird auch hin und wieder die These geäußert, dass sich nicht das Harmoneum, sondern Gea dreht, da sie in der Bewegung der archontischen Ordnung mitschwingt. Das Harmoneum hingegen sei unbeweglich und sei das einzige im Kosmos, was von statischer Natur ist.&lt;br /&gt;
Die neuste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich beide drehen könnten. Auf diese Weise erklären die Forscher den Jahreslauf durch die Bewegung des Harmoneums und den Sonnenlauf bei Tag und Nacht durch die Drehung Geas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der magischen Erforschung des Kosmos findet sich auch das von den Elben erwähnte Phänomen der ''Sphärenmusik'' wieder, welche durch die Bewegung des Harmoneums, bzw. nach alternativer Auslegung der archontischen Ordnung, zustande kommen soll. Da die menschlichen Gelehrten im Gegensatz zu den Elben jedoch nicht fähig sind, diese Klänge mit eigenen Sinnen wahrzunehmen, versuchen sie seit langem magische Artefakte oder Zauber zu erschaffen, welche ihnen die Wahrnehmung der Sphärenmusik ermöglicht. Jedoch würden Elben behaupten, dass sie damit höchstens einen schwachen Abklatsch von der Schönheit dieses Phänomens erhalten könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch die Bedeutung des Harmoneums in der Magietheorie [[magie#Die_Pentakel-Lehre | Die Pentakel-Lehre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gea-Image.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gea (Die Welt) ===&lt;br /&gt;
Gea ist die Welt der stofflichen Dinge und Wesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie bei den Elben wird sie allgemein als Krönung der Schöpfung betrachtet und als sinnstiftendes Element in der kosmischen Ordnung erlebt. Jedoch bezweifeln viele Menschen, dass die Aufgabe der astralen Wesen allein in der Erfüllung ihrer Pflichten liegt, welche die Archonten ihnen zur Bereicherung von Gea auferlegten. Die astralen Wesen werden in der menschlichen Sichtweise als unabhängigere Wesen betrachtet, die auch fähig wären, ihrem eigenen Willen zu folgen. Diese Freiheiten würden die Elben jedoch als Verstoß gegen die archontische Ordnung erleben und Astralwesen, welche diesem Pfad folgen, würden ihrer Ansicht nach den Sinn ihrer Existenz verwirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu den Elben siedeln die Menschen die Elementarwesen auch nicht in der stofflichen Welt an, da sie ihre von den Elben beschriebene Unsichtbarkeit per Definition zu astralen Wesen machen würde. Jedoch ist die Fähigkeit der Menschen Elementare wahrzunehmen sehr gering und viele Magier versuchen sie in der Natur aufzuspüren, um die Frage nach ihrer Natur endgültig zu klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Essentia-Image.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Essentia (Die Ebene der Essenzen) ===&lt;br /&gt;
Essentia ist die astrale Ebene der Elementare und aller neutralen Wesen, die eng mit den  &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''[[Elemente | Elementen]]'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; verbunden sind und sich außerhalb der Dualität der Götter und Dämonen befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Essentia]] leben die Verkörperungen der Naturkräfte und Urelemente, welche notwendig für den Aufbau und den Zusammenhalt der Welt sind. Dabei unterscheiden die Gelehrten zwischen verschiedenen Elementaren, die sie ihren jeweiligen [[Elemente | Elemente-Lehren]]zugeordnet haben. &lt;br /&gt;
Die geläufigste Elementelehre auf Aloran unterscheidet dabei zwischen den vier Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft, wobei diese Kategorien noch viele Unterkategorien wie z.B. Eis oder Pflanzen enthalten. In anderen Völkern werden diese Unterkategorien als zu den Elementen zugehörig batrachtet, weswegen man in verschiedenen Regionen auch von verschiedenen Anzahlen von Elementen spricht.&lt;br /&gt;
Die Ebene Essentia ist besonders für [[magie#toc24|Elementaristen]] von Interesse, da sie aus den astralen Strömen dieser Welt ihre Magie beziehen und z.B. mächtige Feuerbälle oder Erdwälle beschwören können. Die Magie von Essentia gilt als die „sicherste“ Form von Astralkraft, da sie von einer neutralen Ebene stammt und bereits eine Verbindung zur stofflichen Welt besitzt. Die Astralmagie gilt dagegen als wesentlich komplizierter zu kanalisieren und die Folgen bei einem Missgeschick in dieser Schule kann katastrophale und unberechenbare Folgen für das Raum-Zeit-Gefüge mit sich bringen, welche wesentlich schwerer zu beheben sind, als alle Katastrophen, die in der Regel von Elementaristen ausgelöst werden können (siehe auch: [[magie#Gefahren_der_Zauberei| Gefahren der Zauberei]]).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Celestia-Image.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Celestia (Die göttliche Ebene) ===&lt;br /&gt;
Celestia ist die astrale Ebene der Götter und ihrer Gefolgschaft.&lt;br /&gt;
Sie unterscheidet sich eigentlich nur wenig von der Sphäre des Lichtes, die bei den [[Elben]] bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Auffassung der [[Magie#die magier|Magier]] ist dies die Ebene, aus welcher die Glaubenswirker in Aloran ihre Macht beziehen, welche sie jedoch als passive Wunder von der aktiven und zielgerichteten Magie unterscheiden. Es wird auch abgestritten, dass man die astralen Ströme dieser Ebene durch Zauber unterwerfen kann, da die Götter über einen eigenen Willen verfügen und die meisten Magier zu schwach wären, um sie zu „beschwören“ oder zu etwas zu zwingen. Nur sehr wenigen Sterblichen soll es gelungen sein, einen Gott zu unterwerfen und Geschichten über solche mächtigen Individuen existieren auch nur in sehr, sehr alten Sagen und Legenden, z.B. bei der dämonischen und untergegangenen Kultur der [[Pazumer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abyssia-Image.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abyssia (Die dämonische Ebene) ===&lt;br /&gt;
Abyssia ist die astrale Ebene der [[Dämonen]] und ihrer Gefolgschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie unterscheidet sich eigentlich nur wenig von der Sphäre der Finsternis, die bei den Elben bekannt ist.&lt;br /&gt;
Die einzigen, welche sich mit den astralen Strömen dieser Welt einlassen sind Dämonenbeschwörer und Schadenszauberer. Aus dieser Ebene und von seinen Kreaturen stammt nichts Gutes und normalerweise halten sich alle Akademien an ein wichtiges Gesetz, dass die Ausübung dieser Magieform verbietet und sofort mit dem Tod bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Göttern, die nur bereit sind, den Menschen aus freiem Willen zu helfen und ihnen ihre Wunder zu schenken, legen es die Dämonen darauf an, beschworen zu werden. Zwar wissen sie, dass sie dem Willen des Beschwörers ausgeliefert sind, doch ihnen ist jedes Mittel Recht, um einen Weg in die stoffliche Welt zu finden. Außerdem enden die meisten Beschwörungen von Dämonen mit einem [[Dämonenmal]] oder in einem [[Pakt]], welchen der Sterbliche früher oder später mit seiner Seele bezahlen muss und dem Dämon das geben wird, wonach es ihm immerwährend giert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Idea-Image.png]]&lt;br /&gt;
=== Idea (Die geistige Ebene) ===&lt;br /&gt;
Idea ist die astrale Ebene der freien Geister und aller übrigen Astralwesen, die weder Elementare sind oder zu den Göttern, bzw. Dämonen gerechnet werden. Wobei auch bei den menschlichen Gelehrten häufig Uneinigkeit darüber besteht, wo die fließenden Grenzen zwischen den astralen Wesen wirklich zu ziehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie in der Sichtweise der Elben zählen die Gelehrten z.B. die theranischen [[Theraner#Die_Genien| Genien]] oder die [[Kami]] der [[Shinji Oto]] zu den freien Geistern und ebenso viele andere Wesenheiten, die erst im Zeitalter der Menschen entstanden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Magier besitzt die Ebene von Idea eine besondere Bedeutung, da sie auch als Ursprungsebene aller geistigen Kräfte betrachtet wird. Diese Ebene ermöglicht es Sterblichen, eigene Ideen und Vorstellungen in der stofflichen Welt zu manifestieren. Sie kann deshalb auch als Ebene der Zauberei, der Kreativität und des Ausdrucks verstanden werden.&lt;br /&gt;
Da in Idea neue Astralwesen durch den Willen oder den Glauben der Sterblichen entstehen können, versuchen viele Magier dieses Prinzip zu nutzen, um sich eigene Astralwesen zu erschaffen. Diese sogenannten ''Imagospurii, Psychogone'' oder ''Astralgolems'', können sich zu mächtigen Wesenheiten entwickeln und sind ihrem Erschaffer im Optimalfall treu ergeben und verhalten sich berechenbarer als die urtümlichen Elementarwesen aus Essentia. Allerdings dauert die Erschaffung eines solchen freien Geistes etliche Jahre und erfordert ein Höchstmaß an Konzentration und Willenskraft.&lt;br /&gt;
Außerdem ist es für viele Sterbliche ein Anreiz, nach dem Tod selbst zu einem freien Geist zu werden, um weiterhin am Geschehen der Welt teilhaben zu können, was ihm in Chtonia, der Totenebene, verwehrt bleiben würde. Es gibt Sagen und Geschichten von großen Helden, Magiern oder anderen herausragenden Persönlichkeiten, deren Seele im Leben so stark war, dass sie den Tod überdauern und nach Idea einziehen konnte. Diese Seelen können zu mächtigen Astralwesen werden und erfahren auf Gea teilweise eine gottgleiche Verehrung, wie z.B. der Genius des Drachen Theranios. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Chtonia-Image.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chtonia (Die Ebene der Seelen) ===&lt;br /&gt;
Chtonia ist die Ebene der Verstorbenen und aller anderen Seelen, die einst als stoffliche Wesen ein Leben in Gea führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Gestaltung des Seelenreiches existieren die unterschiedlichsten Vorstellungen und jede Kultur hat ihr spezifisches Totenreich erschaffen. Für viele Rassen und Völker ist der Glaube an ein kulturgebundenes, exklusives Jenseits von großer Bedeutung, weil sie sich dadurch als Gemeinschaft verbunden fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z.B. ist es für die braunen Orks der Ortak Steppe im Rahmen ihres Ahnenkultes besonders wichtig, dass sogar im Totenreich viele Riten und Traditionen der Orkkultur von den Verstorbenen ein- und beigehalten werden, damit sie den Kontakt zu ihrem Stamm nicht verlieren. Durch diese starke Bindung zu den Nachfahren ist es ihnen sogar möglich, kurzfristig als freie Geister auf die Welt zurückgerufen zu werden und ihren Stamm in Notzeiten beizustehen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auch die Theraner, die sich ihren Weg zum Elysium durch den Ruhm ihrer Familien hart erkämpfen und erarbeiten müssen, lieben die Idee, dass sie dadurch einen besonderen Platz in Chtonia erhalten und sich damit im Tod weiterhin ihre Vormachtstellung unter den anderen Völkern bewahren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Barsaive, wo durch die verschiedenen Rassen und Völker große Uneinigkeit bei den Vorstellungen des Seelenreiches besteht und viele auf ihre exklusiven Jenseitsvorstellungen nicht verzichten wollen, herrschte oftmals Angst, dass sich Freunde und Familien, die aus unterschiedlichen Rassen oder Völkern stammen, im Jenseits für alle Zeiten trennen müssten. Jedoch wurde der Prophetin [[Mutter Hylderid]] von den Passionen offenbart, dass alle verstorbenen Seelen im Jenseits durch ihr Licht vereint sein werden, ohne, dass sie ihre kulturabhängigen Totenreiche aufgeben müssten. Dass Licht der Passionen stelle eine Verbindung dar, die es jeder Seele ermöglicht, auch gleichzeitig mit allen anderen Seelen verbunden zu sein, die ihm im Leben wichtig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da also die Vorstellungen und Erwartungen an das Leben nach dem Tod in den meisten Völkern der Sterblichen grundsteinlegend für viele kulturelle, religiöse und gesellschaftliche Entwicklungen sind, ist Chtonia die Astralebene, die ganz still und passiv den vielleicht größten Einfluss auf das Leben der Sterblichen ausübt und vielen Völkern ihre eigentümliche Identität verleiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welches Totenreich nun am ehesten der Wirklichkeit von Chtonia entspricht, ist für Sterbliche nicht zu ermessen. Jedoch behaupten viele Gelehrte, dass sich Chtonia tatsächlich in viele Bereiche unterteilt, da die einzelnen Totenreiche durch den Glauben und die Vorstellungen der Sterblichen zu einer astralen Realität geworden sind. Andererseits ist es aber genauso gut möglich, dass Chtonia keine Unterschiede zwischen den Seelen macht und wenn z.B. beschworene Geister den Sterblichen von verschiedenen Totenreichen berichten, diese einfach nur in ihrer individuellen Vorstellungswelt so verhaftet sind, dass sie sich auch nach dem Tod nichts außerhalb ihrer kulturellen Prägungen vorstellen können. &lt;br /&gt;
Die letzte aller Fragen wird deshalb auch auf Gea wahrscheinlich für immer unbeantwortet bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chtonia ist neben seiner großen Bedeutung für die Gemeinschaften der Sterblichen auch für Magiewirker, insbesondere für [[Nekromanten]], interessant. Obwohl die Seelenebene der dämonischen Welt von Abyssia prinzipiell nicht ähnelt, ist die Verachtung, die den Nutzern dieser astralen Kanäle entgegenschlägt, ähnlich hoch. Immerhin wissen viele Quellen davon zu berichten, dass sich einige beschworene Seelen von bösartigen Individuen zu freien Geistern entwickelt haben, die den Dämonen in ihrem Schrecken und ihrer Grausamkeit in nichts nachstanden. &lt;br /&gt;
Als am gefährlichsten gelten die Nekromanten, die versuchen mit Hilfe von dämonischen Kräften die Gesetze Chtonias auf widernatürliche Art außer Kraft zu setzen. Sie erschaffen bevorzugt untote Diener oder sogar ganze Armeen aus willenlosen Geschöpfen. Außerdem wenden sie diese Magie auch auf sich selbst an und setzen die Wirkung des Todes außer Kraft, um die Unsterblichkeit zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''PENTAKEL-LEHRE''' =&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Astralraum.png|30px|left|link=Astralraum]] '''Die Pentakel-Lehre''' befasst sich mit der Struktur von Raum und Zeit und dem theoretischen Aufbau des Astralraumes. Sie findet vor allem bei menschlichen Magiern Verwendung und bildet die Grundlage für die astralen Theorien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Die Pentakel-Lehre ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pentakel-Lehre.png|350px|thumb|right|Darstellung der ''Pentakel-Lehre'']]&lt;br /&gt;
Als Grundlage für die astrale Theorie hat sich in den meisten menschlichen Magieschulen das ''[[Astralraum#Das_kosmische_Pentakel|kosmische Pentakel]]'' eingebürgert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Astralraum erfüllt die ''[[Astralraum#Ordo_Archontis_.28Die_Ordnung_der_Archonten.29|Ordo Archontis]]'', die Ordnung der Archonten. In ihm liegen die Ebenen und unsere Welt Gea, welche durch das ''[[Astralraum#Das_Harmoneum_.28die_kosmische_Konstante.29|Harmoneum]]'' von den astralen Welten getrennt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Aufbau des Astralraumes ===&lt;br /&gt;
In der Magietheorie besteht die Struktur des Astralraumes aus einem Geflecht aus Energieströmungen, welche sich gegenseitig kreuzen. Daher nennen manche Magier den Astralraum auch poetisch das ''Netz von Enodia''. Entstanden sind diese Ströme durch das Wirken der Archonten und durch die Wirkungen der Ebenen auf [[Astralraum#Gea_.28Die_Welt.29|Gea]]. Aufgrund der Drehung des Harmoneums, welches die Ebenen langsam durch das Geflecht der Energieströme bewegt, treten in den Energieströmen immer wieder starke Fluktuation und leichte Schwankungen in Intensität und Stärke auf. Die verschiedenen Energieflüsse lassen sich in '''Quadan-''', '''Quidan-''' und '''Perfluxströmungen''' unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Quadan- und Quidanströme ====&lt;br /&gt;
Die Quadan- und Quidanströme durchfließen den Raum um die Ebenen, den ''Ordo Archontis'', und umgeben dabei ringförmig unsere Welt. Sie sind der Ausdruck der Wirkungen der Archonten und mit ihnen lassen sich der Raum und die Zeit beeinflussen. Innerhalb der Ströme kann es zu plötzlichen Kräfteschwankungen kommen, welche als '''[[Spurri-Fluktuationen]]''' bezeichnet werden, nach ihrem Entdecker, dem berühmten theranischen Magus ''Spurius Carrosius Acutus''. Werden diese Fluktuationen vom Magier nicht berücksichtigt, machen sie den Zauber unkontrollierbar und setzen den Magier und seine Umgebung größten Gefahren aus.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Quadanströme]] werden eingesetzt, um den Raum zu beeinflussen. So nutzt die theranische Portalmagie Quadanströme, um von einem Ort zu einem anderen zu gelangen und den Raum dazwischen zusammenzuziehen oder zu krümmen. Es kann bei dieser Art der Magie zu schwerwiegenden Unglücken kommen, welche katastrophale Folgen haben. So sind bereits ganze Truppenverbände verschwunden, weil der Magus mit den Quadanströmen nicht sorgsam umgegangen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Quidanströme]] sind die Ströme der Zeit und können von Magiern zu ihrer Manipulation eingesetzt werden. Sie werden für z.B. Visionen oder das Lesen in der Vergangenheit eines Gegenstandes eingesetzt. Sie ermöglichen aber theoretisch auch Zeitreisen, welche extrem riskant wären. In manchen Teilen der Welt ist schon der Versuch einer Zeitreise verboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Perfluxströme ====&lt;br /&gt;
Die [[Perfluxströme]] kreuzen die Quadan- und Quidanströme und bilden so mit diesen das astrale Geflecht. Sie fließen innerhalb des Harmoneums aus den Ebenen zu unserer Welt Gea. Diese Ströme schwanken immer leicht in ihren Intensitäten aufgrund der Harmoneum-Rotation. Diese Schwankungen werden als '''[[Karro-Schwankungen]]''' bezeichnet. Können sie vom Magier nicht ausgeglichen werden, machen sie die Zauberwirkung in ihrer Intensität unberechenbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Perfluxströme verbinden die Ebenen mit Gea und ermöglichen den Magiern, die Kräfte der Ebenen für ihre Zauber zu nutzen. Die Unterschiedlichen Schulen der Magie richten sich dabei an verschiedene Ebenen. So wirken die Elementaristen mittels der Essentia-Perfluxe, während die verbotenen Dämonologen ihre Kräfte aus den Abyssia-Perfluxen ziehen. Die Nekromanten bedienen sich der Chtonia-Perfluxe und sehr viele Zauber laufen über einen Idea-Perflux. Geweihte Questoren wirken über die Celestia-Perfluxe ihre Mirakel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Magier suchten bisher vergeblich nach einem Chaos-Perflux. Da das [[astralraum#toc10|Chaos]] außerhalb der ''Ordo Archontis'' liegt, gibt es dort eigentlich nichts, was einen Energiestrom bilden könnte, so die allgemeine Expertenmeinung. Denn erst die Ordnung ermögliche das Auftreten von nutzbaren Strömen. Möglicherweise sei aber der '''Basan-Kollaps''', der Zusammenbruch der Wirklichkeit um den Zaubernden herum, als außerplanmäßiger Einbruch des Chaos in die Welt anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Zimborturnus ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Zimborturnus-Erdfest.png|200px|thumb|right|Zimborturnus des Erdfestes]]&lt;br /&gt;
Das Muster, welches die Perfluxströmungen durch ihre ''Karro-Schwankungen'' aufgrund der Drehung des Harmoneums erzeugen, wird der '''[[Zimborturnus]]''' genannt. Er wurde erstmals von Magus ''[[Granderus Zimborius]]'' aus Funa beschrieben. Die Elben sprechen in ihrer Vorstellung vom Astralraum von der Sphärenmusik, die durch die Drehung der Schwelle entsteht und welche die Elben wahrnehmen können (vgl. [[Astralraum#Die_Schwelle|Die Schwelle]]). Der Magier misst diese Musik und gibt sie im Zimborturnus wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zimborturnus muss genau bestimmt und untersucht werden, wenn ein Magier erfolgreich einen Zauber wirken möchte. Er verschiebt sich im Laufe eines Tages durch fünf Phasen, auch Zimbore genannt. Diese tragen den unterschiedlichen Schulen divergente Namen. So bezeichnen die Elementaristen die Phasen als Äther-, Luft-, Feuer-, Erd- und Wasserzimbor. Die Astralmagier aus Thera nennen die Phasen nach den Ebenen [[Astralraum#Essentia (Die Ebene der Essenzen)|Essentia]]-, [[Astralraum#Idea (Die geistige Ebene)|Idea]]-, [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssia]]-, [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Chtonia]]- und [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene))|Celestia]]zimbor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Ferdis-Membran ====&lt;br /&gt;
Die '''[[Ferdis-Membran]]''' umschließt Gea und bildet die pentagonale, innere Abgrenzung desHarmoneums, in welchem sich die Perfluxströme bewegen. Die Membran weist hauptsächlich fünf Qualitäten auf, welche sich durch die unterschiedlichen Ebenen-Perfluxe abgrenzen lassen. In der Membran gibt es aber auch Bereiche, welche zwischen den Perfluxen des Harmoneums liegen und in den Ordo Archontis führen. Diese Schnittstellen werden besonders von theranischen Astralmagiern benutzt, um die Quadan- und Quidanströme zu manipulieren. &lt;br /&gt;
Oft wird die Ferdis-Membran als Magieräquivalent zur [[astralraum#toc4|Schwelle]] betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ferdis-Membran werden die Verdo-Matrizen errichtet, mit deren Hilfe der Magier seine Zauber wirken kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das sichere Wirken von Zaubern ===&lt;br /&gt;
Um einen Zauber zu wirken, muss der Magier zunächst die passenden Energieströme finden, die er für seinen Zauber benötigt. Dann leitet er die entsprechenden ''Quadan-'', ''Quidan-'', oder ''Perfluxströmungen'' durch die ''Karedan-Felder'' in die ''Verdo-Matrix'', um die ''Jina-Stabilität'' zu gewährleisten. So vorbereitet ist der Zauber fast augenblicklich verfügbar. Doch vor dem Zaubern muss die richtige Intensität des ''Zorm-Feldes'' anhand des ''Zimborturnus'' bestimmt werden. Dann kann der Zauber aktiviert und auf das Ziel gelenkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Verdo-Matrix ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Verdo-Matrix.png|300px|thumb|right|Darstellung einer ''Verdo-Matrix'']]&lt;br /&gt;
Die '''[[Verdo-Matrix]]''' ist ein magisches Artefakt, welche astral direkt an der Ferdis-Membran angeschlossen wird. Ihre Entstehung revolutionierte die Technik der Zauberei. Die Matrix wurde im Jahr 97 i.J.P. von Emphaustus ''[[Geraldo Verdo]]'' in Iopos entwickelt, nachdem die Nachwirkungen der ersten Plage das Wirken von Zaubern auf die direkte Weise äußerst Riskant machten. Doch mit Hilfe der ''Verdo-Matrix'' kann ein Magier seine Zauber wirken, ohne selber direkt mit den astralen Strömungen in Kontakt zu kommen. Das vermindert besonders in Barsaive das Risiko, dass Dämonen auf den Magier aufmerksam werden, um ein Vielfaches. Außerdem erwies sich das Anfertigen von stabilen, dauerhaften Zauberspeichern als äußerst attraktiv und verbreitete sich daher auch im theranischen Reich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Magier erlernt in jahrelanger Ausbildung den Bau der ''Verdo-Matrix''. Der Magier muss bei der physischen Konstruktion ganz besonders akkurat arbeiten, denn schon die kleinste Abweichung bei z.B. den Winkeln der Konstruktion kann beim Zaubern zu unangenehmen Folgen führen. Bei Fehlkonstruktionen kann die '''[[Jina-Stabilität]]''' nicht garantiert werden, und die Ströme können sich unkontrolliert und unvorhersehbar verhalten. Das hat für die meisten Zauber fatale Auswirkungen und kostete der Adeptin ''Jina Kurtassin'' aus Iopos das Leben. Sie war eine Schülerin von Emphaustus Verdo und das erste Opfer einer schlampigen Konstruktion der Verdo-Matrix.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verdo-Matrix hat sich im Laufe der Jahre zu einer Art Ausweis für Magier herauskristallisiert. So muss jeder, der öffentlich Zauber wirkt, seine Matrix als Legitimation vorzeigen, wenn er dazu aufgefordert wird, sich auszuweisen. Kann er dies nicht tun, so drohen ihm hohe Strafen. Aus diesem Grund sind in gefälschte Matrizen im Umlauf, welche funktionsuntüchtig sind aber den Anschein einer aktiven Matrix erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Verdo-Matrix'' ist quadratisch und verfügt auf jeder Seite über ein '''[[Karedan-Feld]]''', durch welches der Magier die gewünschten Energieströme in die Matrix leiten kann. Ist die physische Konstruktion der Matrix abgeschlossen, was bis zu einem Jahr dauern kann, dann besitzt der Magier jetzt auch im Astralraum eine stabile Basis, in die er nun nach Belieben einen Zauber einweben kann. Er kann sie immer wieder auf neue Zauber einstellen und ein erfahrener Magier kann sich mehrere Matrizen für unterschiedliche Zauber anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann der Magier die Energieströme im Astralraum nicht genau genug voneinander trennen, um die richtigen Ströme für den Zauber in die ''Karedan-Felder'' zu leiten, dann sollte er sie mittels der '''[[Spindmar-Technik]]''' isolieren. Diese Technik wird in der Ausbildung vermittelt und wurde im Jahr 109 i.J.P. vom Nachfolger Verdos, dem Emphaustus ''Helorius Spindmar'' in Iopos entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Zorm-Feld ====&lt;br /&gt;
Die Varianzen, welche die Drehung des Harmoneums in den Energieströmen auslöst, können in der Matrix zu Überspannungen oder Unterversorgung führen. Das kann entweder den Zauber unwirksam machen, die Auswirkungen des Zaubers katastrophal verändern oder die Matrix zerstören. Um diese zu verhindern, wurde das '''[[Zorm-Feld]]''' entwickelt, welches diese Schwankungen ausgleicht und zu einem gleichbleibenden Energiestrom führt. Es ist daher für die Präzision von Zaubern unerlässlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ''Zorm-Feld'' muss vom Magier auf eine konstruierte ''Verdo-Matrix'' gezaubert werden. Dazu muss die Matrix mit dem einfachen Zauber für das Feld belegt werden und dann der Zauber auf die Matrix selbst gewirkt werden. So errichtet der Magier eine Art Dämpfungsfeld, welches als Puffer bei den Energie-Schwankungen dient. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Intensität des ''Zorm-Feldes'' muss immer auf den jeweiligen ''Zimborturnus'' eingestellt werden, der zum Zauberzeitpunkt herrscht, um seine ausgleichende Funktion erfolgreich zu erfüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Gefahren der Zauberei ====&lt;br /&gt;
Manche Magier behaupten, dass es automatisch zu Problemen kommen muss, wenn man ohne akademische Ausbildung Magie wirke. So lies sich einmal der Trosker Erzmagier [[Utz von Klauenstett]] über die Gefahren der Zauberei aus:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aus Sicht der akademischen Magier weiß ein Zauberer gar nicht richtig wirklich, was er im Astralraum tut, denn er kennt diesen Raum, in dem er seine Magie wirkt, überhaupt nicht. Er weiß nichts über seinen Aufbau und kann daher immer nur mit seinem Glück arbeiten, da er blind ist für die astralen Zusammenhänge ist.&amp;quot; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Feinaufbau des Astralraumes, mit seinen unterschiedlichen ''Perflux-'', ''Quadan-'' und ''Quidan-Strömungen'', lässt sich von Zauberern überhaupt nicht differenziert erfassen, sodass sie immer nur mit viel Glück erfolgreich zaubern können. Die verschiedenen Konzentrationen der unterschiedlichen Ströme und ihr Zusammenspiel unterliegen einem äußerst komplexen Muster, dem ''Zimborturmus''. Wird er nicht berücksichtigt, kann es fatale Konsequenzen haben. Ein Zauberer muss die Stärke des ''Zimborturmus'' berücksichtigen, welche am aktuellen Zauberort an der ''Ferdis-Membran'' vorliegt, denn ansonsten vertut er sich schnell mit der Intensität, mit der er die astralen Strömungen über die ''Karedan-Felder'' in die ''Verdo-Matrix'' integriert, so dass er die Kraft nicht kontrollieren kann, die er seinem Zauber zufügt. Dies kann katastrophale Folgen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ohne genauer Vorplanung und achtsame Ausführung, bei der alle Feinheiten des Astralraumes berücksichtigt wurden, sollte also niemand zaubern, das Risiko für die Mitbürger ist viel zu groß! Zauberer können nämlich im Gegensatz zu ausgebildeten Magier nicht das ''Zorm-Feld'' nutzen, mit dem sie die astralen ''Perfluxe'' kontrolliert einsetzen können, ohne den natürlichen ''Karro-Schwankungen'' der Intensität ausgesetzt zu sein. Und nur auf diese Weise kann ein gleichbleibenden Zustrom von Energie gewährleistet werden. Zauberern können die plötzlichen Kraftschwankungen der Astralströme, die ''Spurri-Fluktuationen'', schnell Probleme bereiten, da plötzlich zu viel Energie in ihren Zauber fließt, wodurch sie ihn nicht mehr kontrollieren können. Das ''Zorm-Feld'' des ausgebildeten Magiers verhindert diese Schwankungen und gibt ihm die Sicherheit, die er braucht, um niemanden zu gefährden. Im schlimmsten Fall löst der Zauberer nämlich mit seinem Fusch einen ''Basan-Kollaps'' aus.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei einem ''Basan-Kollaps'' bricht die Wirklichkeit zusammen und reißt den Zaubernden und seine unmittelbare Umgebung im Radius von 30-100 Meter auseinander. ''Echmor von Daradan'' hat auf diese Weise das ganzes Dorf Braken bei [[Kratas]] ausgelöscht, weil er auf dem Marktplatz unvorsichtigerweise einen Entdeckungszauber gegen Diebe sprechen wollte und die ''Quadan-'' mit den riskanten ''Quidan-Strömen'' vertauscht hatte und auf diese Weise die Zeit kollabierte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&amp;quot;''Margoda von Drabak'' hielt sich für eine erfahrene Zauberin, die schon vielen Menschen mit ihren Kräften geholfen hat. Sie hat leider nie eine richtige Ausbildung erhalten und half den Menschen in [[Jerris]] unentgeltlich bei gesundheitlichen Problemen. Eines Tages hat sie eine Dörflerin wegen einer Hautflechte behandelt und dabei nicht die richtigen Ströme benutzt. Ausgerechnet an diesem Tag schwang nämlich der Zimborturmus viel Stärker als an den vorherigen Tagen und sie tötete qualvoll alle Hilfesuchenden um sich herum.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''MAGIE 2.0 TESTVERSION''' =&lt;br /&gt;
[[Datei:Kosmisches Pentakel.png|400px|thumb|right|Das Kosmische Pentakel]]&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Magie Geas  - Das Zauberhandwerk ==&lt;br /&gt;
Die Magie Geas stellt keine eigene Form der Magie, sondern die unterschiedlichen Techniken der Zauberei dar. Hierbei geht es um die unterschiedlichen Arten und Weisen, wie Magie durch Zauber gewirkt werden kann, denn das Zauberhandwerk wird benötigt, um die Schwelle in den Astralraum zu durchbrechen und magischen Zugang zu den astralen Ebenen zu erhalten. Das Zauberhandwerk ist damit die Grundlage des magischen Wirkens und macht die Nutzung von Magie auf Gea überhaupt erst möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Datei:Gea-Image.png|15px]] Artefaktzauberei ===&lt;br /&gt;
'''Ursprung:''' &lt;br /&gt;
Die Artefaktzauberei ist ursprünglich die Magie der Zwerge, findet sich aber auch bei fast allen anderen Rassen und Völkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:''' &lt;br /&gt;
Die Artefaktzauberei wirkt über Artefakte, welche aus magischen Zutaten erschaffen werden und durch deren Zusammenstellung ihre magische Wirkung erhalten. Das Wissen über die magischen Zutaten (Erze, Pflanzenteile etc.) ist Voraussetzung, um daraus magische Rezepte für die Herstellung der magischen Artefakte abzuleiten. Da die Artefaktzauberei sich aus der entsprechenden Zusammenstellung der Zutaten ergibt, ist kein separater Zauber nötig, um dem Artefakt seine magische Wirkung zu verleihen. Eine große Erfahrung beim Zusammenstellen der Zutaten ist jedoch die Voraussetzung dafür, dass sich die Magie der Rezepte auch entfalten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:'''&lt;br /&gt;
* Die magische Schmiedekunst der Zwerge nutzt vorrangig magische Erze und Metalle, um z.B. magische Waffen herzustellen.&lt;br /&gt;
* Orks, Trolle, Menschen aus Nigor und andere schamanistische Kulturen nutzen z.B. magische Hölzer, um magische Totempfähle oder Fetische herzustellen.&lt;br /&gt;
* Magier der verschiedenen menschlichen Völker auf Aloran nutzen eine unbegrenzte Anzahl an Zutaten, um verschiedenste Artefakte wie z.B. magische Amulette, verzauberte Roben oder die fortschrittlichen Zaubermatrizen herzustellen, die als Speicher für astrale Mächte und Zauber genutzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Datei:Gea-Image.png|15px]] Blutzauberei ===&lt;br /&gt;
'''Ursprung:''' &lt;br /&gt;
Die Blutzauberei ist die älteste und ursprünglichste Magieform aller jungen Rassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:''' &lt;br /&gt;
Blutzauberei wird genutzt, um über Körperflüssigkeiten oder Körperteile eine magische Verbindung zwischen dessen Besitzer und einem wirkkräftigen Zauber herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:''' &lt;br /&gt;
* Vor allen bei der Kultur der Orks spielt Blutmagie eine große Rolle. Orkische Krieger benutzen z.B. ihr Blut, um damit eine Waffe etc., zu weihen und somit eine magische Verbindung zu erschaffen (astralen Faden einweben). Außerdem besitzt Blutzauberei in dem orkischen Ahnenkult eine große Rolle, da es z.B. durch das kannibalistische Verzehren der verstorbenen Stammesmitglieder eine magische Verbindung zu den Ahnen im Totenreich ermöglicht.&lt;br /&gt;
* Die Menschen aus Nigor nutzen ebenfalls Blutzauberei, um Macht über ein Opfer zu gewinnen („Voodoo“, wie z.B. Liebeszauber, Flüche oder allgemein Zauber zur emotionalen Kontrolle).&lt;br /&gt;
* Das Volk der Tuaither besitzt kannibalistische Kulte und stiehlt ihren Feinden die Kräfte, indem ihre Krieger das Fleisch der besiegten Gegner verzehren.&lt;br /&gt;
* Blutzauberei gilt in den zivilisierten Gegenden meist als rückständig und gefährlich, da sich auch gern Hexenmeister, Nekromanten und Dämonenanhänger dieser primitiven Magieform bedienen, welche kein anspruchsvolles Studium erfordert, da sich die Wirkung aus den Körperteilen/-flüssigkeiten selbst entfaltet.&lt;br /&gt;
* Blutzauberei wurde auch genutzt, um die Drachenträne zu erschaffen und Uselias' Seele einen „neuen Körper“ („Phylakterium“) zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Datei:Gea-Image.png|15px]] Ritualistik ===&lt;br /&gt;
'''Ursprung:''' &lt;br /&gt;
Ritualzauberei entstand nach der Erschaffung der Schwelle, um zu den nun unsichtbaren Astralwesen (vor allen den Göttern) weiterhin Kontakt halten zu können. Sie findet bei fast allen Rassen und Völkern Verwendung.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''Wirkweise:''' &lt;br /&gt;
Die Ritualzauberei ist die Zauberei der Glaubenswirker und dient vorrangig dazu, durch bestimmte Handlungen, die Macht eines Astralwesens zu stärken und dessen Einfluss auf Gea zu stärken. Die Ritualzauberei ist vor allen an kulturelle Traditionen gebunden und wird meist anhand von festgelegten und überlieferten Handlungsweisen durchgeführt. Bei Erfolg wird der Zaubernde mit der Gunst des Astralwesens belohnt und kann mit diesem in Kontakt treten. Die Ritualzauberei ist eine passive Zauberei, da die Zauberwirkung in der Macht des Astralwesens liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:''' &lt;br /&gt;
* Die Ritualzauberei der Elben wird vor allen von Liedern bestimmt, welchen seit dem Goldenen Zeitalter eine stetige mündliche Überlieferung zu Grunde liegt. &lt;br /&gt;
* Bei den Zwergen drückt sich die Ritualzauberei in ihren uralten und immer wieder erzählten Geschichten aus.&lt;br /&gt;
* Alle jungen Rassen nutzen traditionelle Riten der Anrufung und Beschwörung der Astralwesen. Sie drücken sich von schlichten Handlungen bis zu aufwändigen Inszenierungen aus. Dabei werden Hymnen, Gebete, Opferungen und Zeremonien genutzt, um sich bei den astralen Wesenheiten Gehör zu verschaffen. Wird ein Ritualzauber erhört und es findet daraufhin ein bedeutendes magisches Ereignis statt, spricht man auch von Wundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Datei:Gea-Image.png|15px]] Spruchzauberei ===&lt;br /&gt;
'''Ursprung:''' &lt;br /&gt;
Die Spruchzauberei stellt eine freie Weiterentwicklung der Ritualzauberei dar. Sie wird fast ausnahmslos von menschlichen Magiern genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:''' &lt;br /&gt;
Die Spruchzauberei nutzt ähnlich wie die Ritualzauberei festgelegte und überlieferte Handlungsweisen, welche eine Verbindung zum Astralraum eröffnen. Im Gegensatz zu der Ritualzauberei der Glaubenswirker ruft die Spruchzauberei keine Wesenheiten an, sondern zapft die Mächte der astralen Ebenen direkt durch magische Formeln an. Die Spruchzauberei ist eine aktive Zauberei und der Zaubernde bestimmt mit seinem eigenen Willen, welche Wirkungen seine Zauber hervorrufen sollen. Die Spruchzauberei ist deshalb die zuverlässigste Zaubertechnik, erfordert jedoch ein sehr langes Studium und einen hochkonzentrierten Geist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:''' &lt;br /&gt;
* Die balmarischen Elementaristen entwickelten ihre Zauber aus den Riten ihres Druidentums und leiteten daraus die ersten Zauberformeln ab.&lt;br /&gt;
* Die theranischen Magier leiteten ihre Zauberformeln aus dem Wissen ab, welches ihnen ihr Drache Theranios über den Astralraum verriet.&lt;br /&gt;
* Die Spruchzauberei gilt als Grundlage jeder akademischen Magieausübung und gilt aufgrund ihres überprüf- und lehrbaren Charakters als sicherste und damit legale Form der Zauberei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Datei:Gea-Image.png|15px]] Hexerei ===&lt;br /&gt;
'''Ursprung:''' &lt;br /&gt;
Hexerei ist eine Zauberkunst, welches vor allen bei magiebegabten Menschen auftritt, die weder eine offizielle Ausbildung als Magiewirker oder Glaubenswirker erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:''' &lt;br /&gt;
Die Magie der Hexerei entstammt den seelischen Kräften der Zauberwirkers. Vom Wesen besitzt sie eine Ähnlichkeit zu der Spruchzauberei, da sie direkte, magische Effekte durch die reine Willenskraft des Zaubernden hervorruft. Im Gegensatz zu dem Magier, nutzt der Hexenmeister jedoch kein überliefertes Wissen oder beschränkt sich auf den Kanon der legitimen Zauberformeln, sondern wirkt die Magie vollkommen frei aus seinem Empfinden heraus. Starke Gefühle können hierbei starke Zauber auslösen, da die emotionale Macht, die Schwelle durchbrechen und magische Prozesse hervorrufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:''' &lt;br /&gt;
* Auf ganz Aloran findet man Hexenmeister, die ihre Magie frei aus ihren individuellen Empfindungen heraus wirken. In den meisten Fällen erreichen die unausgebildeten Hexenmeister keine große Zaubermacht und etliche von ihnen existieren unter den Völkern der Menschen, ohne dass sie jemand bemerkt. Kommt jedoch ein Hexenmeister in eine emotional aufwühlende Situation, können durch seine Gefühlsmacht - unbewusst oder bewusst - mächtige Zauber ausgelöst werden. Die Unberechenbarkeit der Hexerei, welche weder durch Riten oder Formeln gebändigt wird, wird von fast allen Rassen und Völkern als beängstigend und gefährlich empfunden. Deshalb ist Hexerei auf fast ganz Aloran verboten und aufgespürte Hexenmeister werden entweder mit dem Tod bestraft oder wie z.B. in Barsaive zur „emotionalen Befriedung“ z.B. den Lichtträgern überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Magie der astralen Ebenen - Die Formen der Magie ==&lt;br /&gt;
Bei der Magie der astralen Ebenen handelt es sich vorrangig um die unterschiedlichen Magieformen, die je nach ihrer Ebenenzugehörigkeit unterschiedliche, kosmische Aspekte aufweisen. Im Gegensatz zu dem Zauberhandwerk, welches die Art und Weise bestimmt, wie ein Zauber gewirkt wird, stellen die Magieformen die Wirkungen und Resultate der Zauber dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Datei:Essentia-Image.png|25px]] Die Magie Essentias ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Datei:Essentia-Image.png|15px]] Naturglaube ====&lt;br /&gt;
'''Ursprung:''' &lt;br /&gt;
Der Naturglaube ist ursprünglich die Magie der Elben und wurde durch das umelische und balmarische Druidentums in veränderter Form übernommen. Auch andere junge Rassen, wie z.B. die Trolle haben ähnliche magische Kulte, die dem Naturglauben ähneln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:'''&lt;br /&gt;
Die Magie des Naturglaubens besteht vor allen in der Kommunikation mit den Wesen Essentias (Elementare, Naturgeister etc.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:'''&lt;br /&gt;
* Die Elben, welche im Goldenen Zeitalter noch mit den Mächten Essentias aufs Innigste verbunden waren und mit den Elementarwesen Seite an Seite lebten, nutzen nach der Errichtung der Schwelle die Magie, um mit den Wesen Essentias in Verbindung zu bleiben, welche nun unsichtbar für alle sterblichen Rassen waren.&lt;br /&gt;
* Die Druiden der Umeler erlernten durch ihren Kontakt zu den Elben ebenfalls die Kommunikation mit den Elementarwesen, wenn auch in einem begrenzteren Maß. Sie errichteten zahlreiche Naturschreine und erhielten durch die Verehrung Kontakt zu den magischen Wesen Essentias.&lt;br /&gt;
* Auch die Schamanen der Trolle nutzen ihren Naturglauben, um die Mächte Essentias anrufen und sie besitzen ein natürliches Gespür, mit welchem sie magische Essenzen wahrnehmen und nutzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Datei:Essentia-Image.png|15px]] Elementarmagie ====&lt;br /&gt;
'''Ursprung:'''&lt;br /&gt;
Die Elementarmagie wurde von den Balmarern erschaffen und findet heute auf ganz Aloran Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:'''&lt;br /&gt;
Die Elementarmagie basiert auf dem Naturglauben der umelischen Druiden, ist jedoch eine eigenwillige Weiterentwicklung dieser Magieform, die von vielen Naturgläubigen aufgrund ihres zwingenden Charakters als „anmaßend“ kritisiert wird. Im Gegensatz zu den Druiden oder Elben, werden die Mächte Essentias nämlich nicht im Einklang mit dem Willen der Elementarwesen genutzt, sondern, die elementaren Mächte werden von dem Elementaristen aus ihrer Sphäre beschworen und nach Belieben genutzt. Die meisten Zauber dienen dem Angriff oder der Verteidigung und der Einsatz von Elementaristen spielt in Kriegen auf Aloran häufig eine bedeutende Rolle. Eine Kommunikation mit den Elementarwesen ist für die meisten, gewöhnlich ausgebildeten Elementaristen bei ihrem Zauberhandwerk nicht von Interesse und auch nur schwer möglich, da diese magische Verständigung nur durch eine innere Sichtweise erlangt werden kann, die aus der Hingebung an den Naturglauben erwächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:'''&lt;br /&gt;
* Die Balmarer besitzen die größte Akademie für Elementarmagie in Aloran. Dort werden auch heute noch die mächtigsten Elementaristen auf dem ganzen Kontinent ausgebildet und geheimes Wissen über anspruchsvolle Elementarzauber gelehrt, welches mit den anderen Magierakademien Alorans immer noch nicht vollständig geteilt wurde.&lt;br /&gt;
* Elementarmagie wird auf Aloran aber auch in fast allen anderen offiziellen magischen Bildungsbetrieben gelehrt und stellt eine grundlegende akademische Magiedisziplin dar. Sowohl in den Akademien Theras, als auch im barsavischen Iopos gehört zumindest das theoretische Wissen über die Elementarmagie zum Grundstudium jeder magischen Ausbildung.&lt;br /&gt;
* Die Kräfte vieler Magiebegabter, die kein Studium erhalten haben, manifestieren sich ebenfalls häufig über die Mächte Essentias. Z.B. bei Hexenmeistern, die ihre Magie nicht wie Magier über den kontrollierten und konzentrierten Geist, sondern über die Macht ihrer Gefühle wirken, zeigt sich eine auffällige Neigung zu Elementarzaubern. Ursächlich dafür ist, dass der Körper aller Lebewesen Geas aus den Elementen Essentias gebildet ist und damit eng verwoben mit unbewussten Kräften der Seele ist, welche sich in Form von Gefühlen über den Körper ausdrücken. So kann es dazu kommen, dass starke Gefühle bei Hexenmeistern manchmal auch starke Elementarzauber auslösen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Datei:Chtonia-Image.png|25px]] Die Magie Chtonias ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Datei:Chtonia-Image.png|15px]] Ahnenkult ====&lt;br /&gt;
'''Ursprung:'''&lt;br /&gt;
Der Ahnenkult ist die vorherrschende Magieform bei allen Orks. Auch bei vielen Völkern der Menschen findet man die kultische Verehrung der Ahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:''' &lt;br /&gt;
Der Ahnenkult stellt über die verstorbenen Mitglieder der eigenen Familie, Sippe oder des Stammes eine magische Verbindung nach Chtonia her. Dadurch ist es möglich, eine Kommunikation mit den Toten herzustellen. Durch das Erhören und Wirken der Verstorbenen aus dem Totenreich heraus ist es möglich, magische Fähigkeiten oder verborgenes Wissen von den Ahnen zu erhalten oder sogar die Geister der verstorbenen Angehörigen zurück nach Gea zu rufen, um von ihnen Hilfe zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:'''&lt;br /&gt;
* Die Schamanen der Orks kommunizieren über verschiedene Wege mit den Ahnen im Totenreich. Einige sind so mächtig, dass sie die Geister ganzer Stämme zurück nach Gea rufen können und diese dann gegen ihre Feinde mit ihnen Seite an Seite kämpfen.&lt;br /&gt;
* Ahnenkulte spielen auch bei allen Völkern der Menschen, welche eine ausgeprägte Verbindung zu ihren Familien besitzen, eine große Rolle. So besitzen z.B. auch die Theraner eine tiefe Verbindung zu ihren Ahnen und stärken ihren Kontakt zu ihnen stetig, indem sie bedeutenden und prominenten Verstorbenen ihres Volkes ähnliche Tempel und Schreine errichten, wie sie es für Götter tun. Die Theraner glauben ebenso wie die Orks, dass den Lebenden durch die Pflege des Kontaktes zu den Verstorbenen, besondere Fähigkeiten und Eigenschaften verliehen werden können oder dass sogar ganze Familien durch den Ruhm ihrer Vorväter einen besonderen Segen erhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Datei:Chtonia-Image.png|15px]] Nekromantie ====&lt;br /&gt;
'''Ursprung:''' &lt;br /&gt;
Einige Gelehrte behaupten, dass sich der Ursprung der Nekromatie auf dem Kontinent Ishtur, genauer gesagt bei dem alten Volk der Pazumer, findet und sich erst später nach Aloran ausbreitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:'''&lt;br /&gt;
Die Nekromantie hat sich darauf spezialisiert, die Mächte von Chtonia zu manipulieren und Kontrolle über die Leiber und die Seelen der Verstorbenen zu erlangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:'''&lt;br /&gt;
* Von den Nekromaten der Pazumer wird berichtet, dass sie ganze Völker töten und wiederaufstehen ließen, damit die Körper der Getöteten ihnen als willenlose Sklaven gehorchten.&lt;br /&gt;
* Die Luggulaner auf Aloran haben die Traditionen der Pazumer auf dem fremden Kontinent fortgesetzt und schufen große Nekropolen, die von Untoten bevölkert waren. Ebenso gibt es erste Berichte von den Luggulanern, dass sich einige von ihnen einer rituellen Selbsttötung unterzogen, um durch den frei gewählten Untod zu ewigem Leben und großer Macht zu gelangen.&lt;br /&gt;
* Die dunklen Kultisten des Utukk’Xul nutzen Nekromantie auch, um Seelen aus Chtonia zurück zu zitieren und sie in unfreie Geister zu verwandeln, die ihren Befehlen folgen müssen.&lt;br /&gt;
* In den Städten der Menschen finden sich ebenfalls viele „unabhängige“ Nekromanten, die ihre Dienste gegen Geld anbieten und Geister aus dem Totenreich für ihre Kunden rufen, welche dann fragen beantworten oder Geheinisse verraten sollen. Da dieser Prozess gegen die Einstimmung des Verstorbenen geschieht und es für eine Seele sehr schmerzhaft sein kann, gegen den eigenen Willen nach Gea zurückgerufen zu werden, gilt die Nekromantie als verboten und ist auf ganz Aloran verboten, um den Toten ihre verdiente Ruhe zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Datei:Idea-Image.png|25px]] Die Magie Ideas ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Datei:Idea-Image.png|15px]] Musische Magie (Kunst) ====&lt;br /&gt;
'''Ursprung:'''&lt;br /&gt;
Die musische Magie ist bei allen alten und jungen Rassen bekannt und gehört zu dem grundlegenden magischen Ausdruck aller kulturschaffenden Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:'''&lt;br /&gt;
Die musische Magie wird von den wenigsten als vollwertige „Magie“ empfunden, da sie in der Welt aller Rassen und Völker allgegenwärtig ist. Sie ist die Macht, welche Ideen und Gedanken Ausdruck verleiht, indem sie diese in Form, Bild, Wort oder Ton auf Gea manifestiert und sie dadurch mit anderen Wesen teilbar und erlebbar macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:'''&lt;br /&gt;
* In allen Rassen und Völkern existieren herausragende Kunstwerke, von denen ihre Rezipienten verzaubert und in den Bann gezogen werden.&lt;br /&gt;
* Bei den Elben kennt man vor allen die Magie ihrer Musik und ihrer Lieder, welche ihren Zuhörer sogar stärken und heilen können. Manche elbischen Musikstücke können sogar Vision hervorrufen und Einblicke in die Geheimnisse der eigenen Seele gestatten.&lt;br /&gt;
* In der Kultur der Theraner soll es so leidenschaftliche Künstler geben, dass sie allein mit ihrer kreativen Hingabe sogar Kunstwerke zum Leben erweckt haben. So erzählt man sich Geschichten über theranische Bildhauer, deren steinerne Statuen durch die Magie ihrer Erschaffer zum Leben erweckt wurden und als Wesen aus Fleisch und Blut sich dem Begehren ihres Schöpfers unterwarfen.&lt;br /&gt;
* In Barsaive gibt es Barden, Sänger und Geschichtenerzähler, welche durch die Magie ihrer Worte andere inspirieren oder emotional verändern können. Manche Heldengeschichte, die den Männern vor der Schlacht erzählt wurde, hat ihre Moral so gestärkt, dass sie auf magische Weise eine Steigerung ihrer Fähigkeiten erfuhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Datei:Idea-Image.png|15px]] Gedankenmagie ====&lt;br /&gt;
'''Ursprung:'''&lt;br /&gt;
Die Gedankenmagie ist vor allen eine Magieform der jungen Rassen, insbesondere der Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:'''&lt;br /&gt;
Die Gedankenmagie versteht sich darauf, die geistige Wahrnehmung sterblicher Wesen zu manipulieren. Sie wird genutzt, um geistige Befehle auszusprechen, andere Wesen zu kontrollieren und Illusionen zu erzeugen. Die Gedankenmagie beruht dabei auf der magischen Manipulation des Geistes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:'''&lt;br /&gt;
* Bei dem Volk der Bhumesen existieren reisende Illusionisten (Fakire), welche ihre magischen Fähigkeiten als Zauberkünstler zur Schau stellen. Sie erschaffen bunte Illusionen, welche darauf abzielen, ihr Publikum zu unterhalten.&lt;br /&gt;
* Auf ganz Aloran sind auch magische Demagogen bekannt. Sie verkaufen ihre Fähigkeiten z.B. an Politiker oder andere Kunden, die Macht über die Gedanken einer anderen Person oder Personengruppe erlangen wollen.  Auch vielen Politikern selbst – insbesondere einigen theranischen Senatoren - wurde bereits der Vorwurf gemacht, diese umstrittene Art der Magie erlernt zu haben, um ihre politischen Ziele erreichen.&lt;br /&gt;
* Da die Gedankenmagie eine sehr intuitive und im Gegensatz zu den akademischen Disziplinen leicht zu erlernende Magieform darstellt, wird sie häufig von Hexenmeistern genutzt. Diese nutzen die geistige Manipulation anderer vor allem dazu, nicht als Hexenmeister erkannt zu werden und ihre magische Begabung vor anderen zu verschleiern.&lt;br /&gt;
* Auch Dämonenanhänger und Nekromanten bedienen sich gern der Gedankenmagie, um ihre Macht über andere zu steigern. Deshalb gilt die Illusionsmagie auch als sehr umstritten und wird auf Aloran zumeist an der Grenze zur Illegalität verortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Datei:Celestia-Image.png|25px]] Die Magie Celestias ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Datei:Celestia-Image.png|15px]] Götterglaube ====&lt;br /&gt;
'''Ursprung:'''&lt;br /&gt;
Der Götterglaube entstand nach der Errichtung der Schwelle. Er ist ein grundlegender Bestandteil des Selbstverständnisses der meisten Völker und Rassen und bestimmt ihre kulturellen und traditionellen Werte und ihre Vorstellung von der Beschaffenheit des erlebbaren Kosmos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:'''&lt;br /&gt;
Die Magie Celestias basiert auf dem Kontakt zu den göttlichen Astralwesen, welche diese astrale Ebene bewohnen. Sie werden mit Hilfe der Ritualistik angerufen und verleihen Glaubenswirkern magische Fähigkeiten und ermöglichen ihnen das Wirken von göttlichen Zaubern oder sogar göttlichen Epiphanien. Die Magie des Götterglaubens beschränkt sich hierbei auf die aufbauenden, erhaltenden und schöpferischen Kräfte der celestischen Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:'''&lt;br /&gt;
* Allgemein wird die Magie des Götterglaubens von den Glaubenswirkern genutzt, um ihren jeweiligen Gemeinschaften göttlichen Schutz, Heilung, Vorhersehung und Zusammenhalt zu schenken. &lt;br /&gt;
* Die Elben können z.B. mit ihren celestischen Gesängen bei anderen Wesen göttliche Visionen auslösen.&lt;br /&gt;
* Die Geschichtenerzähler der Zwerge und menschlichen Barden können die Moral ihrer Zuhörer stärken und ihnen Zuversicht und Hoffnung schenken.&lt;br /&gt;
* Die Drachenpriesterinnen in Thera erhalten von den Göttern ihre magischen Fähigkeiten, welche sie benötigen, um die Seele des Drachen Theranios mit der ihres Kaisers zu verschmelzen und diese somit zu bewahren und zu hüten.&lt;br /&gt;
* Die Questoren und Lichtträger des barsavischen Lichtglaubens rufen ihre Passionen mit Gebeten und Ritualen an, um sich gegen die Auswirkungen der Plagen zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Datei:Abyssia-Image.png|25px]] Die Magie Abyssias ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Datei:Abyssia-Image.png|15px]] Dämonenpakt ====&lt;br /&gt;
'''Ursprung:''' &lt;br /&gt;
Der Dämonenpakt stellt die Abkehrung vom Götterglauben dar. Er ist auf ganz Gea verbreitet, manche Gelehrte vermuten seinen Ursprung jedoch auf dem Kontinent Ishtur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:''' &lt;br /&gt;
Die Magie Abyssias basiert auf dem Kontakt zu den dämonischen Astralwesen, welche diese astrale Ebene bewohnen. Sie werden mit Hilfe der Ritualistik angerufen und verleihen Glaubenswirkern magische Fähigkeiten und ermöglichen ihnen das Wirken von dämonischen Zaubern und Beschwörungen. Die Magie des Dämonenpakts beschränkt sich hierbei auf die zerstörerischen und zersetzenden Kräfte der abyssischen Ebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:'''&lt;br /&gt;
* Allgemein wird die Magie des Dämonenpakts von den Glaubenswirkern genutzt, um anderen Wesen mit dämonischer Zerstörung, Verwirrung und Zersetzung Leid zu bereiten. &lt;br /&gt;
* Die Pazumer errichteten mit ihren Glaubenswirkern dunkle Kulte auf Ishtur und unterwarfen ganze Völker mit Hilfe der Dämonen, welche sie durch Rituale dermaßen stärkten, dass selbst die hohen Erzdämonen wieder für eine ganze Menschenepoche sichtbar auf Gea wandeln konnten.&lt;br /&gt;
* Die Luggulaner und ihre Erben von dem Kult des Xul beschwören mit dunklen Zaubern Dämonen auf Aloran und streben eine Herrschaft der Dämonen nach dem Vorbild der Pazumer an.&lt;br /&gt;
* Auch außerhalb von Kulten ist es möglich Dämonenpakte zu schließen, um sich selbst zu bereichern oder Feinde zu bekämpfen. Besonders Hexenmeister sind sehr anfällig für die Einflüsse der abyssischen Wesenheiten, welche sie durch ihre magische Begabung auf sich aufmerksam machen und anlocken können (Hella).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Datei:OrdoArchontis-Image.png|25px]] Die Magie des Ordo Archontis (Astralmagie) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Datei:OrdoArchontis-Image.png|15px]] Portalmagie ====&lt;br /&gt;
'''Ursprung:''' &lt;br /&gt;
Die Portalmagie ist die ursprüngliche Magie der alten Drachen. Heute wird sie vor allen von den Theranern auf ganz Aloran verbreitet, welche diese Magieform von ihrem Drachen Theranios erlernten und weiterentwickelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:'''&lt;br /&gt;
Die Portalmagie ermöglich es dem Magiewirker mit Hilfe einer magischen Passage durch den Astralraum an andere Orte auf Gea oder in die Ebenen des Astralraums zu reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:'''&lt;br /&gt;
* Der Drache Uselias verfügte wie alle Angehörigen seiner Rasse über die Fähigkeit, den Astralraum zu bereisen und z.B. die Götter in ihrer celestischen Ebene zu besuchen. Er besuchte auch die von den Göttern verbotene Ebene von Abyssia und entdeckt dort die Dämonen. Diese Entdeckung beendete das Goldene Zeitalter und führte zu einem großen, kosmischen Krieg, in welchem Götter und Dämonen bis heute um die Vorherrschaft auf Gea kämpfen.&lt;br /&gt;
* Die Theraner entwickelten die aus der Portalmagie eine eigene Variante. Während die magischen Portale der Drache hauptsächlich zu den astralen Ebenen führten, mussten die Nutzer der Portalmagie sich darauf beschränken, Portale zwischen verschiedenen Orten auf Gea zu erschaffen, da Astralreisen seit der Errichtung der Schwelle fast unmöglich für sterbliche Körper sind. In Thera verwendet man Portalmagie deshalb vorrangig im Kriegs- und Transportwesen, um z.B. militärische Truppen schnell und effektiv zu befördern.&lt;br /&gt;
* Eine experimentelle Variante der Portalmagie, welche derzeit von dem theranischen Magus Iustus Trebatius entwickelt wurde, findet Verwendung, um die Seelen von Astralwesen nach ihrer Entkörperung in astrale Gefängnisse zu teleportieren und diese dort durch das Verschließen der magischen Portale gefangen zu halten. Da es sich hierbei um keine celestische Verbannung, wie sie von Glaubenswirkern genutzt wird, handelt, kann das Astralwesen nach seiner astralen Gefangenschaft nicht erneut angerufen oder beschworen werden, sondern kann nur befreit werden, wenn der Verschlusszauber des Magus gebrochen wird.&lt;br /&gt;
* Ähnliche Experimente mit astralen Zwischenräumen unternahm der Emphaustus Garra Nephit aus Iopos. Er schuf abgeschirmte Kammern im Astralraum und nutze sie, um weltliche Dinge darin zu lagern und sie an beliebigen Orten wieder mit Hilfe eines Portalzaubers hervorzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Datei:OrdoArchontis-Image.png|15px]] Metamorphose ====&lt;br /&gt;
'''Ursprung:'''&lt;br /&gt;
Bei der Metamorphose handelt sich um eine archontische Urmacht, die vor allem im Goldenen Zeitalter wirkkräftig war und auch heute noch besonders von den Bewohnern der astralen Ebenen gewirkt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:'''&lt;br /&gt;
Bei der Metamorphose handelt es sich um einen magischen Prozess, bei welchem einem Ding oder einem Wesen eine neue Gestalt verliehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:'''&lt;br /&gt;
* Die astralen Wesen benutzen die Magie der Metamorphose, um den Astralraum zu verlassen und weiterhin auf Gea Wandeln zu können, da es für ihren astralen Körper seit der Errichtung der Schwelle sehr schwer ist, ohne die Hilfe der Sterblichen lange auf Gea zu verweilen. So nutzen z.B. die Götter die Macht der Metamorphose, um sich eine andere Form zu geben oder in einen anderen Zustand zu verwandeln und sich in das Geschick der Sterblichen weiterhin einzumischen. &lt;br /&gt;
* Die Drachen des Goldenen Zeitalters beherrschten die Magie des Gestaltwandelns ebenfalls und konnten zwischen dem Körper eines geflügelten Drachen und der eines titanischen Menschen wechseln.&lt;br /&gt;
* Vielen Glaubenswirkern sagt man nach, dass sie durch die Hilfe der Astralwesen Metamorphosen wirken konnten, indem sie sich selbst verwandelten oder andere. &lt;br /&gt;
* So berichtet man z.B. von den Schamanen der Trolle, dass sie sich in Tiere verwandeln können.&lt;br /&gt;
* Ziel vieler Dämonenpaktierer ist es, sich durch die Mächte Abyssias selbst in einen Halbdämon zu verwandeln und die menschliche Form abzulegen.&lt;br /&gt;
* Auch ehrgeizige Hexenmeister erlangen in seltenen Fällen die Macht der Metamorphose und nehmen z.B. die Gestalt reinen Feuers an, auch wenn dies fast immer den Verlust ihrer menschlichen Identität mit sich bringt. &lt;br /&gt;
* Auch anerkannte Magier auf ganz Aloran haben sich dem Studium der Metamorphose an ihren Akademien gewidmet, jedoch entstanden daraus kaum wirkkräftige Zauberformeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Datei:OrdoArchontis-Image.png|15px]] Magieanalyse ====&lt;br /&gt;
'''Ursprung:'''&lt;br /&gt;
Die Magieanalyse entstand zeitgleich mit der Errichtung der Schwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:'''&lt;br /&gt;
Die Magieanalyse stellt die Wahrnehmung der magischen Prozesse dar, die sich zwischen den Astralebenen und Gea abspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:'''&lt;br /&gt;
* Alle magisch begabten Wesen auf Gea sind mehr oder weniger zu der Magieanalyse befähigt und verfügen über eine Art „sechsten Sinn“, welcher ihnen die Wahrnehmung von Magie überhaupt erst möglich macht.&lt;br /&gt;
* Glaubenswirker haben z.B. meist die Fähigkeit, die Einflüsse von Astralwesen auf Orte, Personen oder Gegenstände wahrzunehmen und eventuell sogar zuzuordnen.&lt;br /&gt;
* Magier und Hexenmeister besitzen fast immer die Fähigkeit, Magie als astrale Muster wahrzunehmen zu können. Einige sind so geschult in dieser Wahrnehmung, dass sie den Zauber ihres Feindes bestimmen können, bevor dieser vollständig gewirkt wurde. Auch zum Wirken von Zaubern ist die Magieanalyse unverzichtbar, da der geschulte Magier bereits im Vorfeld sehen kann, welchen Zauber er für sein magisches Vorhaben nutzen kann, um z.B. den passenden Gegenzauber gegen die Magie seines Feindes zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Datei:OrdoArchontis-Image.png|15px]] Anti-Magie ====&lt;br /&gt;
'''Ursprung:'''&lt;br /&gt;
Die Anti-Magie ist eine Schöpfung der theranischen Magoi und findet inzwischen auf ganz Aloran Verwendung. Ursprünglich wurde sie entwickelt, um sich gegen die mächtigen Elementarzauber der umelischen Druiden im theranischen Krieg gegen Umel zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:''' &lt;br /&gt;
Anti-Magie negiert die Magie eines Gegners, indem sie diese unterbricht, umlenkt oder absorbiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:''' &lt;br /&gt;
* Die bekannteste Form der Anti-Magie ist die Schildmagie, welche ein magisches Schild erzeugt, dass fähig ist, magische Einwirkungen abzuschirmen. Die theranischen Schutzmagier erzeugen diese Art von magischen „Schadens-Absorbatoren“ vor allen gegen elementare Zauber mit direkter, physischer Schadenswirkung. Die Schildmagie finden fast ausschließlich im Krieg Verwendung und theranische Schutzmagier stehen den kämpfenden Truppen durch ihre Schilde zur Seite und bewahren sie vor den Angriffen feindlicher Elementaristen. Das Erlernen der Schildmagie ist strikt auf die theranischen Militärakademien beschränkt und das Wissen über die Zauberformeln wird streng gehütet, da die Schildmagie den Theranern in ihren zahlreichen Kriegen einen großen militärischen Vorteil bietet.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Variante der Anti-Magie, die inzwischen nicht nur in Thera Verwendung findet, ist die Erschaffung von astralen Störfaktoren, welche den Zauber eines anderen Magiewirker umlenken oder sogar unterbrechen können. Um dies zu bewältigen muss dem Magier vorher jedoch eine ausreichende Magieanalyse des gegnerischen Zaubers gelingen, da er sonst nicht in der Lage ist, diesen erfolgreich zu stören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Datei:OrdoArchontis-Image.png|15px]] Chaosmagie ====&lt;br /&gt;
'''Ursprung:''' &lt;br /&gt;
Die Chaosmagie ist vermutlich so alt wie der Kosmos selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wirkweise:''' &lt;br /&gt;
Die Chaosmagie ist keine wirkliche Magieform, sondern stellt alle magischen Prozesse des Astralraums dar, welche die Archontische Ordnung scheinbar willkürlich aus dem Gleichgewicht bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiele:''' &lt;br /&gt;
* Chaosmagie ist ein sehr selten vorkommendes, magisches Phänomen und kann sich durch willkürliche Risse in der kosmischen Grundstruktur äußern, die sich als wahllos auftretende Magiewirkungen äußern können. So kann es z.B. geschehen, dass sich Personen, Dinge oder sogar ganze Teile Geas plötzlich in den Astralraum verschieben und aus der materiellen Welt verschwinden. Manchmal erscheinen auch willkürliche Portale zu den Astralebenen, die von niemanden absichtlich geöffnet wurden oder es werden Zauber ausgelöst, die von niemanden gewirkt wurden.&lt;br /&gt;
* Nach den neusten Forschungsergebnissen über die Matrix des theranischen Magus …, nutze dieser ebenfalls chaosmagische Einflüsse, um den großen Astralriss über Märkteburg zu erschaffen und so die Zeit der Plagen auszulösen. Wie genau er dies bewältigte ist bislang für alle Magier auf Aloran ein Rätsel.&lt;br /&gt;
* Es ist bekannt, dass im Travelwald in Barsaive durch eine misslungene Dämonenbeschwörung ein ganzer Landstrich wiederholt zu den Erntefesten in ein astrales Vakuum gezogen wurde, in welchem alle magischen Gesetze wie ausgehebelt erschienen. Erst als die Helden die fehlgeschlagene Beschwörung beendet hatten, verlor die Chaosmagie ihre Wirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tabellarischer Überblick ==&lt;br /&gt;
In der folgenden Tabelle finden sich die möglichen Zaubertechniken der unterschiedlichen magischen Klassen.&lt;br /&gt;
Die mit großem &amp;quot;'''X'''&amp;quot; gekennzeichneten Techniken sind dabei grundlegend wichtig für die entsprechende Klasse, die anderen stehen zur freien Auswahl, je nach individueller Hintergrundgeschichte des Charakters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Klasse !! style=&amp;quot;background-color:#ceb78a;&amp;quot;|Artefaktzauberei !! style=&amp;quot;background-color:#ceb78a;&amp;quot;|Blutzauberei !! style=&amp;quot;background-color:#ceb78a;&amp;quot;|Ritualistik !! style=&amp;quot;background-color:#ceb78a;&amp;quot;|Spruchzauberei !! style=&amp;quot;background-color:#ceb78a;&amp;quot;|Hexerei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Magier || x || x || - || '''X''' || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Priester || x || x || '''X''' || - || - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schamane || x || '''X''' || x || - || - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Druide || x || x || '''X''' || '''X''' || - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hexenmeister || x || x || - || - || '''X'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kosmisches Pentakel.png|300px|thumb|right|Das Kosmische Pentakel]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Klasse !! Magier !! Priester !! Schamane !! Druide !! Hexenmeister&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#a3ffa3;&amp;quot;|Naturglaube || - || - || - || X || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#a3ffa3;&amp;quot;|Elementarmagie || X || - || - || X || X&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#e3aaff;&amp;quot;|Ahnenkult || - || - || X || - || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#e3aaff;&amp;quot;|Nekromantie || X || - || X || - || X&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#fff9a3;&amp;quot;|Musische Magie (Kunst) || X || X || X || X || X&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#fff9a3;&amp;quot;|Gedankenmagie || X || X || X || X || X&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#74bcff;&amp;quot;|Götterglaube || - || X || - || - || X&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffa3a3;&amp;quot;|Dämonenpakt || X || X || X || X || X&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffffff;&amp;quot;|Portalmagie || X || - || - || - || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffffff;&amp;quot;|Metamorphose || - || X || - || - || X&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffffff;&amp;quot;|Magieanalyse || X || X || X || X || X&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffffff;&amp;quot;|Anti-Magie || X || - || - || - || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffffff;&amp;quot;|Chaosmagie || - || - || - || - || X&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''PERSÖNLICHES FORSCHUNGSTAGEBUCH DES MAGUS ASTRORUM TREBIUS MOREUS''' =&lt;br /&gt;
[[Datei:Tagebuch-Moreus-Einband.png|250px|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Geschichte.png|30px|left|link=Geschichte]]Das '''Persönliche Forschungstagebuch des Magus Astrorum Trebius Moreus''' ist ein altes, [[Thera|thyrnisches]] Tagebuch aus der Zeit vor der ersten [[Plagen|Plage]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem berichtet der [[Magier]] Trebius Moreus über seine Reise nach [[Geschichte_von_Barsaive#Barthavion_in_den_.C3.9Cberlieferungen_der_Zwerge|Barthavion]] im Jahr 451 n.A. (81 i.J.P.) unter der Führung des Legaten '''Herius Elidus Turpis''', um einen Angriff auf das junge [[Märkteburg|Valkenburg]] vorzubereiten, welcher schließlich zu dem Ausbruch der ersten Plage führte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überlieferung ==&lt;br /&gt;
Das Forschungstagebuch des Trebius Moreus wurde über mehrere Generationen in der Familie der Moreaner als Familiengeheimnis gehütet und im Jahr 318 i.J.P. durch [[Morea Octavia]] gegen das Einverständnis ihres Vaters an den Senator [[Gaius Octavius Aequus]] weitergegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser verstand sofort die große politische Bedeutsamkeit des Werkes und machte es sich fortan zur Aufgabe, Beweise zur Untermauerung seines Inhaltes zu finden. Dazu bewarb er sich erfolgreich um das Amt eines Botschafters für diplomatische Dienste in [[Barthavion]] und startete nach seiner Ankunft in [[Kronstadt|Perlheim]] umfangreiche Nachforschungen über Moreas Urahn Trebius. Diese führten ihn nach vielen Jahren schließlich zu der Überzeugung, dass die Matrix des Trebius Moreus noch erhalten sein und sich inzwischen auf dem Grund des [[Barsaive#Gewässer|Arasmeeres]] befinden könnte. Nach einigen Jahren gelang es ihm tatsächlich, diese durch ein Expertenteam bergen zu lassen. Nur wenige Tage später, am 7.Astoar 347 i.J.P, kam Aequus durch das Attentat des [[Silvius Insidiae]] ums Leben, woraufhin das Tagebuch lange unentdeckt in einem Versteck verborgen blieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Nauloar 351 i.J.P. wurde es dann in der Residenz des Aequus bei Perlheim von den Helden in einem geheimen Labor gemeinsam mit der geborgenen Matrix gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. 11. 450 n.A., Urbs Draconis, Akademie der Magoi ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:TB-Moreus-20.11..png|200px|rahmenlos|links]]&lt;br /&gt;
''An diesem Tag beginne ich meine Aufzeichnungen über meine Teilnahme an der Gesandtschaft des [[Theranischer Kaiser|großen Drachen]] und Imperators '''Canus Versorius Pugnax Draco''' in das weit entfernte Barthavion, dem Land der [[Zwerge]], wo die entflohenen Sklaven des Aufstandes bei [[Theranisches_Imperium#Divitia_.28Divitien.29|Gauditia]] und die Bezwinger des bekannten Feldherrn [[Torians_Völkerzug#Geisel_des_Imperiums|Novius Tuscus Docator]] bei der [[Torians_Völkerzug#Die_Schlacht_von_Gwynrann|Schlacht von Gwynnran]] vor nun genau 125 Jahren sich unter den Schutz der alten Rasse gestellt haben.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die inoffiziellen Befehle lauten, die entlaufenen Sklaven und ihre Nachkommen für das [[Theranisches Imperium|Imperium]] zurückzugewinnen, ganz gleich unter welchen Umständen. Natürlich ist eine diplomatische Lösung vorzuziehen und bei einem optimalen Ausgang dieser Situation sollen sich die Entflohenen aus freiem Willen dem [[Theraner|Volk des Drachen]] beugen. Falls sich keine einvernehmliche Lösung erreichen lässt, ist es mein Auftrag als unterstellter Magus Astrorum des ruhmreichen Legaten ''Herius Elidus Turpis'' eine große Porta Magica vorzubereiten, um im Falle des Widerstandes drei in der Provinz Divitia stationierte und kampfbereite Legionen in der Begleitung von gut disziplinierten und hochkonzentrierten Magoi aus der Heimat und mit der Unterstützung zahlreicher balmarischer Essenzmagier umgehend für eine Belagerung der Zuflucht der entflohenen Sklaven nach Barthavion zu transportieren. Die Provokation eines erneuten Konfliktes mit den [[Zwerge|Nordzwergen]] ist dabei erwünscht und Legat Turpis hofft, dass er die Rotbärte aus der Sicherheit ihres [[Throal|Berges]] locken kann, wenn sie ihren Schützlingen zur Unterstützung eilen werden.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Diese Befehle stellen mich vor große Herausforderungen, da die Erschaffung einer derart gigantischen Porta Magica eine irdische Matrix als Speicher für immense Mengen an astralen Strömen benötigt. Seit der Eroberung [[Umêler|Umêls]] ist es keinem Magoi im Thyrnischen Imperium jemals wieder gelungen, einen vergleichbar mächtigen Astralfocus zu erschaffen, wie es damals dem begnadeten Magister ''Scissorius'' im Jahr 40 v.A. gelang. Nach vielen Konstruktionsversuche mit unterschiedlichen Arten des [[Metallum Arcanae]] gelang es mir noch kein physisches Gefäß zu erschaffen, dass diesen gebündelten Astralströmen standhalten könnte. Legat Turpis verlangt jedoch das Unmögliche und fordert die Fertigstellung der für den Portalzauber benötigten Matrix bis spätestens zum Beginn des bevorstehenden Frühlings, da bis dahin alle Legionen für ihren geplanten Einsatz in Barthavion vollständig einsatzbereit sein werden.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. 3. 451 n.A., Lager nahe des Gwynranns ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:TB-Moreus-16.03..png|200px|rahmenlos|links]]&lt;br /&gt;
''Trotz aller Bemühungen meine Arbeit an der [[Matrix des Trebius Moreus|Matrix]] in den letzten Monaten zu beenden, bezweifle ich, dass diese ausreichen wird, um eine Porta Magica zu erschaffen, die groß genug wäre, um alle Legionen schnell genug und sicher nach Barthavion zu befördern. Da sich meine Befehle jedoch nicht geändert haben, ließ ich den Legaten vorerst über diese Problematik im Ungewissen, da ich dieses Versagen nicht zugeben konnte und befürchte, dass dieses meine vielversprechende Karriere beenden und Schande über die gesamte Familie der Moreaner bringen wird. Ich arbeite also nun während der Reise zu unserem Ziel an der Matrix weiter und hoffe, dass ich die letzten Schwierigkeiten lösen kann, bevor diese tatsächlich zum Einsatz kommen sollte.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zurzeit lagert unsere Gesandtschaft am östlichen Rand des [[Theranisches_Imperium#Divitia_.28Divitien.29|Sichelgebirges]] und wir werden dem Fluss Gwynrann folgen, um in die Region der entflohenen Sklaven in Barthavion zu gelangen. Unterwegs ist es unser nächster Befehl, versteckte Portalstationen zu installieren, welche eine sichere, astrale Verbindung zwischen unserem kleinen Trupp und den Legionen aus Divitia bilden sollen, damit wir diese Einheiten durch die Porta Magica schließlich überhaupt nachziehen können.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. 4. 451 n.A., Barthavion, Valkenburg ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:TB-Moreus-1.4..png|200px|rahmenlos|links]]&lt;br /&gt;
''Seit einigen Tagen befinden wir uns in der sogenannten „Stadt“ [[Märkteburg|Valkenburg]] und Legat Turpis und seine Delegierten befinden sich bereits in regen Verhandlungen mit den entflohenen Sklaven und ihren selbsternannten Anführern. Diese zeigen sich zum Teil von der Größe und den kulturellen Errungenschaften unseres Imperiums beeindruckt und viele wünschen sich inzwischen mit Sicherheit, dass ihre Eltern und Großeltern niemals aus den Provinzen ausgezogen wären, um einer [[Torians Völkerzug|illusionären Idee von Freiheit]] zu folgen. Nun erniedrigen sie sich als Mündel der Zwerge selbst und glauben immer noch an ihren albernen Traum der Unabhängigkeit, während sie ohne den Schutz und die zivilisatorischen Errungenschaften des Imperiums inzwischen wie einfache Barbaren zusammenhausen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Trotz der an sich friedlich verlaufenden Verhandlungen mit den rebellischen Sklaven kündigte sich plötzlich der starrsinnige [[Geschichte_von_Barsaive#Die_Balmarer|König Djori]], Herrscher der Nordzwerge, an. Er gestattete unseren Gesandten eine knappe Audienz und zeigte sich in gewohnt respektloser Art und warnte seine Schützlinge davor, den Worten unserer Botschafter glauben zu schenken. Nicht einmal großzügige Geschenke und Kostbarkeiten aus allen Ecken des Imperiums und einige uralte Kunstschätze aus der Zeit des [[Theranios]] konnten dem Zwergenkönig von den aufrichtigen Worten und den friedlichen Absichten unseres Legaten überzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen arbeite ich fieberhaft an der Fertigstellung der Matrix, um die Porta Magica nach Divitia öffnen zu können. Sobald die diplomatischen Bemühungen scheitern, muss der Portalzauber einsatzbereit sein, oder ich bringe Schande über das gesamte Imperium!''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. 4. 451 n.A., Barthavion, Valkenburg ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:TB-Moreus-13.4..png|200px|rahmenlos|links]]&lt;br /&gt;
''Die Zeit wird knapp und die diplomatischen Verhandlungen mit der Sklavenmeute und ihren zwergischen Vormündern drohen zu scheitern. Jedoch habe ich große Fortschritte bei der Fertigstellung der Matrix zu verzeichnen und es dauert nicht mehr lange und sie wird die benötigte Menge an [[Magie|astraler Kraft]] sicher und ohne Komplikationen speichern können. Auch die Portalkette nach Divitia funktioniert dank unserer versteckten Stationen immer noch einwandfrei und wurde von niemanden aufgespürt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Fortschritte an der Matrix verdanke ich einem einheimischen Magier, der sich an uns wandte, da er seine Fähigkeiten in dem Dienst des Imperiums stellen möchte. Im Austausch möchte er dafür Bürgerrechte im Thyrnischen Imperium erhalten und sich dem Kaiser unterwerfen, um das rückständige Barthavion verlassen zu können.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieser mysteriöse Mann nennt sich [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Die_Plage|Meister Exiron]] und behauptet ein Nachfahre der balmarischen Druiden zu sein. Zuerst wollten wir diesen feigen Schmeichler zu seinen anderen Sklavenbrüdern zurückschicken, jedoch zeigte er schließlich erstaunliche Proben unbekannter, magischer Rohstoffe, die Varianten des Metallum Arcanae zu sein scheinen. Diese erwiesen sich als äußerst mächtig und dem uns bekannten Arten des [[Orichalcum|Orichalcums]] an astraler Macht weit überlegen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Meister Exiron zeigte mir den Umgang mit den Metallen und konnte sich als tatsächliche Hilfe bei der Fertigstellung meiner Matrix erweisen, welche durch das neuartige Material nun gigantische Mengen an astraler Energie zu speichern vermag.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Falls der Legat also nun seinen Befehl zur Belagerung gibt, wird es mir nun möglich sein, eine enorm große und stabile Porta Magica zu erschaffen, die ohne Schwierigkeiten Tausende von einsatzbereiten Legionären innerhalb von kürzester Zeit direkt vor die Sklavenzuflucht und das [[Throal|Tor der Nordzwerge]] befördern wird, wo sie dann ihr Lager errichten werden.''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Falls es unseren Truppen daraufhin durch einen geschickten Belagerungsplan gelingen sollte, ein Volk der alten Rasse zu bezwingen und der sture König Djori vor unserem Kaiser winselnd auf die Knie fallen wird, werde ich als der ruhmreichste Magus in die [[Geschichte des Theranischen Imperiums|Geschichte des Imperiums]] eingehen und meinen Nachfahren damit ewigen Ruhm bereiten!''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. 4. 451 n.A., Barthavion, Lager in den Bergen von Throal ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:TB-Moreus-20.4..png|200px|rahmenlos|links]]&lt;br /&gt;
''Seit zwei Tagen befinde ich mich in Begleitung meines jungen Adepten ''Olvius'' in einem geheimen Lager und wir bereiten das Ritual für die Erschaffung der großen Porta Magica in akribischer Detailarbeit vor. Olvius hat das Potential einmal ein berühmter Magus zu werden und seine Fähigkeiten erweisen sich für sein Alter als ausgesprochen fortgeschritten. Dies freut mich umso mehr, da er schließlich der Sohn meines geliebten Bruders ''Ancus Moreus'' ist und sich anscheinend viele Talente und Veranlagungen in unserer Familie bereits über Generationen erhalten. Als zweite Unterstützung habe ich Meister Exiron an meiner Seite, der anscheinend fähig ist, die bestehenden Zauber auf der Matrix zu modifizieren und ihre Auswirkungen zu verstärken. Ich muss zu meiner Schande eingestehen, dass ich viele seiner Zauber und die Art seiner astralen Technik nicht wirklich verstehe, da ich noch nie jemanden gesehen habe, der annähernd mächtige [[Magie]] wirken kann, wie er, jedoch scheint er alles zu tun, um unser Unternehmen zum Erfolg zu führen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Olvius scheint jedoch Bedenken wegen Meister Exiron zu haben und kritisiert seine Zauber, da sie unter anderen auch [[Unterwelt|unterweltliche]] Ströme nutzen. Mein lieber Neffe muss aber noch viel über die Komplexität der astralen Wissenschaft lernen, um zu verstehen, dass sich die astralen Ströme nicht so einfach in Kategorien verordnen lassen und mit fortschreitendem Alter und Erfahrung wird auch er ein erweitertes Verständnis der Magie erlangen.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. 4. 451 n.A., Barthavion, Lager in den Bergen von Throal ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:TB-Moreus-25.4..png|200px|rahmenlos|links]]&lt;br /&gt;
''Der Einsatz der Matrix und die Erschaffung einer gigantischen Porta Magica haben zu einer unvorstellbaren Katastrophe geführt!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Legat Turpis gab nach den gescheiterten Verhandlungen dem Befehl, die Truppen aus Divitia zu rufen und alles verlief auch vorerst wie geplant. Mit Hilfe meines Adepten und Neffen Olvius schloss ich am '''22. 4. 451 n.A.''' das Ritual ab und verwendete die gebündelte Astralkraft der Matrix, um meinen vorbereiteten Zauber zu wirken und ein Portal für die Legionen zu erschaffen. Dieses öffnete sich ohne besondere Zwischenfälle und erreichte schnell die benötigten Dimensionen. Jedoch stellte ich daraufhin fest, dass es über die gewünschte Größe hinaus immer weiter anwuchs und das auf der anderen Seite weder Divitia noch unsere Legionen auszumachen waren. Stattdessen sahen wir nur eine gigantische Klaue, welche aus der Porta Magica hervorschnellte und die Öffnung zu den [[Kosmische Gefilde|Gefilden]]  mit seinen fremdartigen Krallen zerriss und dadurch noch mehr erweiterte. Schließlich hatte das Portal den halben Himmel eingenommen und es lag bedrohlich über der Sklavenstadt [[Märkteburg|Valkenburg]].''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich beendete den Zauber umgehend und deaktivierte die Matrix, jedoch hatte all dies keinen Einfluss mehr auf den klaffenden Riss, der sich anscheinend zu der astralen Ebene von Abyssia geöffnet hatte. Unter lautem Gebrüll folgte der Klaue nun ein [[Dämonen|gigantisches Ungetüm]], welches langsam aus der Porta Magica herausschritt und seinen Blick auf die im Tal gelegene Stadt der Sklaven senkte. Diese Kreatur war vermutlich ein echter Dämonenfürst, welchen es seit der Errichtung der [[Schwelle]] für gewöhnlich unmöglich ist, sich auf Gea zu manifestieren. Ihm folgten noch weitere Dämonen und wir mussten mit ansehen, wie unsere Leibgarde von ihnen getötet wurde.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gerade als Olvius und ich uns auf den Tod und den Einzug in die celestischen Felder vorbereiten wollten, tauchte Meister Exiron auf und sagte, dass wir nichts zu befürchten haben. Er hatte einige andere Männer dabei, welche alle in schwarze Kutten gekleidet waren. Sie sagten, dass die Dämonen ihnen dienen würden und boten uns an, sich ihrer Gemeinschaft anzuschließen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:TB-Moreus-25.4.b.png|200px|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
''Ich überlegte nicht lange und aus Feigheit und Angst ging ich auf ihr Angebot ein. Ich wusste, dass ich nie nach Thyrna zurückkehren könnte, da ich vermutlich eine [[Plagen|Dämonenplage]] ausgelöst hatte. Während also noch weitere Dämonen aus den tiefen der [[Unterwelt]] über das Land der Zwerge herfielen, entschloss ich mich dazu den düsteren Freunden von Meister Exiron zu folgen, egal wohin sie mich auch bringen mögen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Matrix werde ich jedoch mitnehmen, in der Hoffnung, dass ich weiter an ihr arbeiten könne und eventuell durch sie auch eine Lösung finden werde, wie man diese verfluchte Porta Magica wieder schließen kann. Dies wird mein Geheimnis sein und vorerst spiele ich ihnen weiter den machthungrigen Magus vor.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Olvius wird dieses Spiel jedoch nicht lange durchhalten. Er redet ständig davon, dass wir nach Thyrna zurückkehren und dort erklären müssen, was vorgefallen ist. Sein Plan ist es, Hilfe aus der Heimat zu holen, aber dann werden alle erfahren, was ich getan habe. Die Schande wird unerträglich sein und meine [[Morea Octavia|Nachfahren]] werden immer mit dieser Missetat leben müssen. Das kann ich ihnen nicht antun! Ich werde deshalb allein einen Weg finden, um meinen Fehler wieder auszubügeln. Ich fürchte jedoch, dass Olvius mich in Kürze verlassen wird, was ich nicht zulassen kann. Er beobachtet mich ständig und hat bereits in meinen Forschungsunterlagen unerlaubt herumgewühlt. Ich kann nicht zulassen, dass er nach Thyrna gelangt und dort die Wahrheit ans Licht bringt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich hoffe, dass er klug genug ist, um sich dazu entscheiden, dass er mich und Meister Exiron begleitet. Bei diesem mysteriösen Mann sind wir zumindest sicher und können an einer anderen Lösung arbeiten. Er sagte auch, dass wir diese Gegend bald verlassen und uns nach „[[Korrespondenzen#Brief_an_Flavius_Vitreus_Elatus|L'yreh]]“ begeben werden, welches sich in dem uralten „[[Nebelschlund|Nendrath]]“ befindet. Dort soll ich mich beweisen, bevor er mich in den Süden zu dem [[Li'iktischuma|Hauptquartier]] seiner [[Bund von Utukk'Xul|Gemeinschaft]] bringen wird. Ein Schiff würde bereits am Strand des westlich gelegenen Meeresufers bereitliegen, um uns zu diesem Ort überzusetzen. Es sei jedoch Eile geboten, da Exiron und seine finsteren Gefährten von Spähern der [[Elben]] verfolgt werden, welche trotz dem herrschenden Dämonenchaos in Barthavion nicht von ihrer Spur weichen.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''PLAGEN''' =&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Astralraum.png|30px|left|link=Astralraum]] '''Plagen''' werden jene Zeiträume genannt, in denen es dämonischen Kräften gelingt, sich auf der Welt so großen Einfluss zu verschaffen, dass das gesamte Leben darunter zugrunde gehen droht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urplage ==&lt;br /&gt;
Am Anfang war die ganze Welt durchwoben von Magie. Und es gab Tore in ihr, die zu anderen Sphären führten. Vor diesen Toren warnten die [[Archonten]] die [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rassen]]. Doch der [[Drachen|Drache]] [[Uselias]], übermannt von Neugier, hielt sich nicht an das Verbot. So entdeckte er eines Tages eine Sphäre, deren Bewohner grausame Wesen waren. Diese Wesen folgten Uselias und kamen so auf die Welt. Sie lösten die erste Urplage aus und vernichteten die alte Rasse der Drachen (vgl. [[Chroniken_von_Veldun#Das_Ende_der_Drachen_und_die_Errichtung_der_Schwelle|Das Ende der Drachen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie der Plagen in Barsaive ==&lt;br /&gt;
In Barsaive wiederholte sich der Eingriff der Dämonen nach vielen Jahren und Teile des Landes wurden verseucht und unbewohnbar. Während einer Plage streunen Dämonenscharen über das Land und verwüsten, quälen und vernichten alles, was sie an Lebendigem finden können. Dieses Ereignis wiederholt sich seitdem und erweitert ständig seinen Radius. Experten stehen vor einem Rätsel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Plage (81-91 i.J.P.) ===&lt;br /&gt;
'''Zeitraum:''' 451-461 n.A. bzw. 81-91 i.J.P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 22. Biloar des Jahres 81 i.J.P. die erste Plage im Herzen von Barsaive begann, zogen viele Menschen mit dem [[Questoren|Questor]] [[Kerindol Faldomin]] nach Norden und gründeten dort neue Königreiche (vgl. [[Geschichte der Nordreiche]]). Andere kamen bei den [[Zwerge|Zwergen]] in [[Throal]] unter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hesinde]]-Questor [[Grenuin Voranatas]] entwickelte zur Verteidigung die magischen Waffen, indem er mit Orichalcum Verzauberungen an Waffen fixierte und diese so für den Einsatz gegen Dämonen tauglich machte (vgl.[[Geschichte_von_Barsaive#Die_erste_Plage_81-91_i.J.P.|Die erste Plage]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Plage dauerte 10 Jahre, in denen sich die Menschen vor den Dämonen versteckten und sie so gut es ging bekämpften. Viele Tausende Menschen fanden einen qualvollen Tod, was sich tief in die astrale Karte von Barsaive geprägt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Plage (110-130 i.J.P.) ===&lt;br /&gt;
'''Zeitraum:''' 480-500 n.A. bzw. 110-130 i.J.P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Plage dauerte 20 Jahre, also doppelt so lange wie die erste und wirkte sich auch doppelt so weit aus. Die Menschen flohen wieder nach Throal oder außer Landes. Alle Städte außer Iopos und Travar wurden verwüstet und aufgegeben. Iopos gelang es zum ersten Mal, sich durch einen magischen Schild vor den Dämonen zu schützen und Travar schützen seine Magier und die dicken Mauern. (vgl. [[Geschichte_von_Barsaive#Die_zweite_Plage_110-130_i.J.P.|Die zweite Plage]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritte Plage (180-230 i.J.P.) ===&lt;br /&gt;
'''Zeitraum:''' 550-600 n.A. bzw. 180-230 i.J.P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der dritten Plage lebten die Menschen in Barsaive unterirdisch in sogenannten Kaers. So überstanden viele Menschen die unerwartet lange Dauer von 50 Jahren. Doch in einige Kaers drangen im Laufe der Zeit Dämonen ein und töteten ihre bewohner qualvoll. Die Zwerge aus Throal holten die Menschen aus ihren Verstecken, als die Plage vorrüber war (vgl. [[Geschichte_von_Barsaive#Die_dritte_Plage_180-230_i.J.P.|Die dritte Plage]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erforschung der Plagen in Barsaive ==&lt;br /&gt;
=== Forschung in Barsaive ===&lt;br /&gt;
Viele Magier aus Barsaive widmen sich der Erforschung der Plagen. Dabei bewegen sie im Kern drei Fragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Welche Ursache hatte die erste Plage?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Warum kehrt das Phänomen wieder, nachdem es geendet hatte?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Warum weitet sich jedesmal die Zeitspanne und der Radius aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu abschließenden Ergebnissen ist bisher niemand gelangt. Von allen Magiern bestätigt ist die Tatsache, dass sich zur Zeit einer Plage das Magieniveau so extrem verschiebt, dass es den Dämonen ermöglicht wird, manifest zu existieren. Das Magieniveau scheint sich nach einiger Zeit aber wieder abzusinken und sich auf natürliche Weise zu regulieren, was dann zum Ende der Plage führt. Viele Magier sehen hierin einen direkten Eingriff der Passionen, denn es lässt sich nicht schlüssig erklären, warum die Schwankungen auftreten und nach welchen Gesetzmäßigkeiten sie ablaufen. Aus einem erneutem Ansteigen des Magieniveaus ließe sich also wohlmöglich der Beginn einer neuen Plage ableiten und so vorhersagen. &lt;br /&gt;
Den Forschern ist noch unklar, warum nach dem Absinken das Magieniveau wieder ansteigt und nach welchen Gesetzmäßigkeiten dies geschieht. Es konnte nämlich keine Regelmäßigkeit in den Zeitspannen dazwischen entdeckt werden.&lt;br /&gt;
Unklar unter den Magiern ist ferner auch, warum sich die Plage stetig ausweitet oder sich an anderen Orten (siehe die [[Öde]]) sogar dauerhafter hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschung in Thera ===&lt;br /&gt;
Nur wenige Theraner interessierten sich für die Plagen, da die ersten beiden das theranische Hoheitsgebiet nicht berührten. Die dritte Plage jedoch berührte unwesentlich Bereiche von [[Theranisches_Imperium#Divitia_.28Divitien.29|Divitien]] und [[Tropeum]] wurde angegriffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dieser Entwicklung begannen sich auch vereinzelnd theranische Forscher für das Phänomen zu interessieren. &lt;br /&gt;
Der theranische Botschafter [[Gaius Octavius Aequus]] hat sich besonders der Erforschung der Plage gewidmet und verfolgte die Theorie, dass theranische Magier maßgeblich an der Entstehung des ersten Risses beteiligt waren (vgl. [[Gaius_Octavius_Aequus#Forschungen|Forschungen]]). Er fand jedoch auch Hinweise, dass die Magier damals manipuliert worden sein könnten und folgte diesen Spuren. Er wurde vor Beendigung seiner Forschung ermordet. Seine Forschungsunterlagen wurden nie gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Forscherteam in [[Parlainthium Novum]] knüpft an die Untersuchungen von Aequus an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschung der Helden ===&lt;br /&gt;
Die [[Helden]], unter ihnen die Tochter des theranischen Forschers, hatten durch einen Zeitzauber die Möglichkeit, einen Blick auf den Ausbruch der ersten Plage zu werfen. Sie sahen, dass sich vor den Toren Märkteburgs während eines Angriffs der Theraner ein astraler Riss auftat, welcher sich plötzlich unvorhergesehen erweiterte und Dämonen auf die Welt gebar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem fanden sie wichtige Hinweise im [[Der Norden|Norden]], dass der [[Bund von Utukk'Xul]] an der Entstehung durch die Manipulation der theranischen Magier ursächlich beteiligt war.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Zu dieser Zeit witterte der Kultist Umr At’Tawil seine Zeit und brach aus den Tiefen unter Duranetas auf, um den Theranern seine Macht anzubieten. Er manipulierte die Magier und brachte sie dazu, mit ihren Kenntnissen über Schildmagie die astrale Barriere der Götter zu schwächen. Durch ein abgründiges Rituals entstand nun statt des erwarteten Portals nach Thera ein Riss in den Astralraum. Die Theraner, gelähmt vor Grauen, vermochten nicht den Riss zu schließen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem [[Buch des Bundes]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen für Barsaive ==&lt;br /&gt;
Das Magieniveau ist durchschnittlich um einiges höher als auf dem restlichen Kontinent. Durch die vielen Dämoneneinfälle sind die Naturwesen Barsaives geschwächt und stellenweise durcheinander. Eine direkte Auswirkung dieser sublimen Störungen ist das Wetter und die Jahreszeiten in Barsaive. Das Wetter ist stets wechselhaft und die Jahreszeiten sind so durcheinandergekommen, dass man sich erzählt, dass in einer Ortschaft tiefster Winter gewesen sei, während im Nachbarort Sommer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= '''NÄCHSTES''' =&lt;br /&gt;
...&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Erlerig_Darrow&amp;diff=40115</id>
		<title>Erlerig Darrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Erlerig_Darrow&amp;diff=40115"/>
				<updated>2026-04-19T07:26:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; border-top: 1px solid; |Erlerig Darrow&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#eee5c6; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid;&amp;quot; |[[Datei:Portrait-Darrow-alt.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | Erlerig Darrow&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Alias&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | ...&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;| [[Klassen|Klasse]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | [[Arkanist#Alchemist|Alchemist]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;| [[Seelenzustand#Die_11_Licht.2FSchatten-Tendenzen|L/S-Tendenz]] &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | Neutral&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|geboren&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | 27. Sideon 181 [[JF]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Heimat&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | [[Barthavion]] ([[Sapos]]/[[Trutz]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Rasse&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | [[Menschen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-bottom: 1px solid; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Familie&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-bottom: 1px solid; border-right: 1px solid;&amp;quot; | ''Tochter'': Selda Darrow&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]'''Erlerig Darrow''' (''geb.'' 27. Sideon 181 [[JF]]) war ein [[Menschen|Mensch]] aus [[Barthavion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlerig Darrow ist ein bekannter Alchemist und war in Tiefenau als Nekromant verschrieen. &lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
== Charaktergeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlerig und seine Tochter (225-249 JF) ===&lt;br /&gt;
Erlerig stammt ursprünglich aus [[Sapos]] und hatte eine Familie, die in den Wirren der Nachplagezeit in einen Angriff von Dämonen gerieten. Dabei wurde seine Frau getötet und seine 5 jährige Tochter Selda wurde von einem mächtigen Dämon – ein Abkömmling von [[Mendakos]] selbst - mit einem Mal belegt. Seitdem suchte er in Sapos nach einem Heilmittel für sie und versuchte das Mal mit den damals bekannten alchemistischen Möglichkeiten zumindest einzudämmen und es daran zu hindern, völlig die Kontrolle über seine Tochter zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten in dieser Forschung lernte er im Jahr 235 JF [[Abraxa Cibinensis]] kennen, welche von seinem tragischen Schicksal zu tiefst berührt war und sich entschloss zu helfen, um das Mädchen zu retten. Schon nach kurzen Studien fanden sie gemeinsam etwas über eine Zutat heraus, mit dessen Wirkung man Dämonenmale bekämpfen könne. Da diese Zutat aber nur in den Sümpfen von [[Trutz]] zu finden ist, nahmen die beiden die gefährliche Reise nach Süden in Kauf und brachten das besessene Kind in diese neue Kolonie von Barthavion. 247 JF schlossen sich sich anderen Kolonisten an und folgten ihnen bis nach [[Tiefenau]], der Siedlung, die damals am weitesten in den Sumpf führte. Es war ein sehr gefährlicher Weg, da der Dämon in dem Kind immer mehr zum Vorschein kam und die Zeit wurde knapp. Endlich fanden sie die gesuchte Zutat und errichteten 248 JF die Hütte im Sumpf. Sie hielten das Dämonenkind dort im Keller verborgen, damit es niemanden schadet und sie behandelten es mit den neuen Möglichkeiten, welche der Sumpf ihnen nun bot. So schafften sie es sogar, den Dämon kurzfristig zurückzudrängen, aber der Körper des Kindes gab nach etlichen Monaten des Kampfes schließlich entkräftet auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden brachten die Leiche des Mädchens zum [[Letor]]tempel in Trutz und sie wurde in einer [[Gruft der Besessenen|speziell geweihten Gruft]] bestattet, die für die Opfer von Dämonen eingerichtet war, von denen es damals nach der Plage noch sehr viele gab. Erlerig und Abraxa waren damals am Boden zerstört, aber sie schworen, dass sie die Suche nach einem Mittel, mit dessen Hilfe man Dämonenmale entfernen kann, niemals aufgeben wollen. So blieben sie noch viele Jahre in Tiefenau und erforschten die Wirkungen der Zutaten, die der Sumpf ihnen bot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsame Arbeit mit Abraxa (249-259 JF) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie in der großen Sumpffieberepedemie 255 JF helfen wollten, stellten sich leider alle Mittel als fast wirkungslos gegen diese hartnäckige Seuche heraus und es starben die älteren, schwächeren Menschen. Viele Dörfler verstanden nicht, warum der 74jährige Erlerig nicht infiziert wurde und es kamen Gerüchte auf, die ihn der schwarzen Künste verdächtigten und ihm auch für das Sumpffieber verantwortlich machten. Seit dieser Zeit mieden die Dörfler nur um so strikter das kleine Haus im Sumpf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte [[Helmer Wiering]], ein alteingesessener Tiefenauer, weiss folgende Legende über Erlerig Darrow zu berichten:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das einzige ungewöhnliche, was hier überhaupt mal passiert ist, ist wohl der düstere Darrow. Mein Vater hat ihm viel davon erzählt, das ganze war vor fast 100 Jahren. Darrow lebte um 250 JF, zur Gründerzeit von Trutz. Erlerig Darrow war wohl ein düsterer Witwer mit finsterem Blick, dem hier nachgesagt wurde, dass er sich mit den Schwarzen Künsten gut auskenne und wohl gegen einige Taler seine verbotenen Dienste anböte. Zu seinen Diensten sollen Nekromantie, Dämonenbeschwörung und -pakte, Verfluchungen und Verwünschungen gehört haben, sagte mein Vater. Die große Sumpffieberepedemie von 255 JF ging wohl auch auf Darrows Kappe, denn dieser hatte überlebt, obwohl alle anderen alten Dörfler am Fieber gestorben sind. Kein Wunder, wenn sich das Gerücht, er stehe mit den schwarzen Mächten in Beziehung, hier standhaft hielt. Er hatte über die Jahre seine Tochter bei sich, die dann aber plötzlich verschwunden sei. Weil sie niemals jemand wiedergesehen hat, sagte man, er habe sie wohl den Dämonen im Sumpf geopfert, auf einer seiner langen Ausfahrten. Darrow hat man dann Jahre später in seiner Hütte tot aufgefunden, nachdem ihn länger niemand mehr im Dorf gesehen hatte. Er schien nicht verletzt, hatte einfach aufgehört zu leben, wie es schien. Er wurde beerdigt und sein Besitzt im Ort verteilt oder verbrannt, was niemand wollte. Nur einen alten Schlüssel, zu dem aber kein Schloss gefunden werden konnte, wurde ihm mit in sein Grab gegeben. Doch niemand wollte in seiner Hütte am Sumpf leben, und so steht sie heute noch leer und verfallen dort, denn keine Flammen wollten sie verschlingen, sagt man.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trennung von Abraxa (259 JF) ===&lt;br /&gt;
Nachdem Erlerig und Abraxa lange gemeinsam in Tiefenau gelebt und geforscht hatten, bemerkte Erlerig plötzlich, dass er sehr krank wurde und er wusste, dass in seinem Alter wahrscheinlich keine Chance mehr auf Heilung bestand. Um der ewig jungen Abraxa den Anblick seines Dahinsiechens zu ersparen, schickte er sie aus Forschungsgründen nach Olburg und verheimlichte sein Gebrechen vor ihr. Nachdem sie fort war, verschlechterte sich sein Zustand schnell und ihm war es bald nicht mehr möglich seine Forschung allein durchzuführen. Deshalb suchte er in der Akademie von Trutz nach einem geeigneten Gehilfen, der ihn bei seiner Forschung unterstützen sollte. Er fand den jungen Alchemisten [[Merwin Dermoth]], der sich sehr für Erlerigs Arbeit interessierte und er zog zu ihm in den Sumpf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzsteinforschung (259-263 JF) ===&lt;br /&gt;
Gemeinsam forschten sie nun weiter an dem [[Herzstein]], da Erlerig hoffte, dass er damit seine Krankheit besiegen und sein Leben verlängern könnte. Er hatte die Arbeit an den Dämonenmalen aufgegeben, nachdem Abraxa gegangen war und nun suchte er verzweifelt nach einem Weg, für immer mit ihr zusammen sein zu können. Er ertrug es nicht, dass er alterte während Abraxa jung blieb und er wollte das Geheimnis der Unsterblichkeit lüften, bevor sie aus Olburg zurückkehrte. Um bei ihr bleiben zu können, hätte er so ziemlich alles getan und je mehr sich Erlerigs Zustand verschlechterte, je ehrgeiziger trieb er seine Forschungen voran. Sein Kollege war sehr ergriffen von dem Schicksal Erlerigs und er wollte dem alten Mann helfen. Da er in der trutzer Bibliothek gehört hatte, dass der Bibliotheksvorsteher eine Studie in Auftrag gegeben hatte, welche dem bekannten Wissen über das Geheimnis der Unsterblichkeit gewidmet war, setzte er alle Hebel in Bewegung, um ihn mit Erlerig bekannt zu machen. Dieser Mann, [[Gedrig Le Bran]], war ein Kolonist, der ebenfalls aus Sapos stammte und dabei half, die Bibliothek in Trutz zu gründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trutzer Forschung (263-266 JF) ===&lt;br /&gt;
Als er von Erlerig und seinen Forschungsbestrebungen hörte, lud er diesem und seinen treuen Assistenten auf sein Anwesen ein, wo er ihre Arbeit unterstützen und dem gebrechlichen Erlerig eine bessere Unterkunft als im Sumpf bieten konnte. Durch sein scheinbar unbegrenztes Wissen gab er Erlerigs Forschungen viele neue Impulse und die drei Männer hatten schließlich das Gefühl ganz nah an der Lösung ihres Problems zu sein, bis sie sich in nekromantische Experimente verstrickten und dem Wahnsinn verfielen. Er erstach seinen Assistenten Merwin und brachte seine Leiche in das kleine Haus in Tiefenau. Sie sollte dort gefunden und für seine eigene Leiche gehalten werden (vgl. [[Le_Bran-Anwesen#Die_Wahrheit_hinter_der_Legende|Visionen im Le Bran-Anwesen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedrig nahm ihn mit in den Süden zu seinen &amp;quot;Freunden&amp;quot; und führte Erlerig in den [[Bund des Xul]] ein (vgl. [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Die_Initiation_in_den_Kult_des_Xul|Darrows Bericht]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Bundes (266-351 JF) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Darrow-jung.png|200px|thumb|right|Erlerig verjüngt]]&lt;br /&gt;
Erlerig blieb daraufhin zumindest nichts anderes übrig, als sich widerwillig den Kultisten anzuschließen. Nachdem er das Mal auf der [[Schattenburg]] erhielt, hatte er auch keinen freien Willen mehr und auch mit einem Selbstmord wäre er nicht mehr entkommen, da die Seele eines Malträgers nicht ins Totenreich, sondern in die Fänge des Dämons gelangt. Sein sehnlichster Wunsch wurde auf pervertierte Weise erfüllt und sein Körper wurde verjüngt. Die letzten Jahrzehnte verbrachte Erlerig auf der dunklen Festung, wo er sein altes Dasein nach und nach vergaß und sein alchemistisches Wissen für die finsteren Pläne des Bundes missbrauchte (vgl. [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Wiedergeburt_als_Kultist_des_Xul|Darrows Bericht]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr nach Trutz (351 JF) ===&lt;br /&gt;
Erst als er vor einigen Monaten unter dem Befehl von [[Blaren Rigged]] nach Trutz zurückkehrte, erinnerte er sich an sein altes Leben. Als er schließlich Abraxa in der Bibliothek sah, kam alles von früher wieder hoch und auch sein Hass auf Blaren wurde ihn erstmals richtig bewusst. Er hoffte, dass Abraxa ihn finden würde, da er gehört hatte, dass sie inzwischen einen Trank gegen Dämonenmale entwickelt hatte und sie so seine letzte Chance auf Erlösung sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Helden]] fanden ihn in der Gruft der Besessenen und konnten mit einem speziellen Amulett, welches sie vom Magier [[Iustus Trebatius]] bekamen, verhindern, dass das Dämonemal Erlerig qualvoll töten konnte. Erlerig wurde zu Abaxa gebracht, welche mithilfe des von ihr entwickelten Trankes das Mal lösen konnte. Erholte sich sehr langsam und bereute seine Taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlerig berichtete Archorbar, wie er in den Bund des Xul initiiert wurde und er erzählte auch alles, was er über die Geschichte des Kultes erfahren hatte (siehe [[Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Barthavion]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Menschen&amp;diff=40114</id>
		<title>Menschen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Menschen&amp;diff=40114"/>
				<updated>2026-04-19T07:26:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker Eborias]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Essentia]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Unterwelt|dämonischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Eborias=&lt;br /&gt;
Auf Eboria leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Politische_Ordnung_des_Thyrnischen_Weltreiches#Die_Provinzen:_Das_Fundament_des_Weltreiches|Provinzen]] des mächtigen [[Thyrnisches Weltreich|Thyrnischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Politische_Ordnung_des_Thyrnischen_Weltreiches#Dracidor_.28Kaiser.29|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barthaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas|Kratara]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver|Barthaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Thyrnisches Imperium|Thyrnischen Imperiums]] flohen (siehe [[Lorkans Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Lorkan]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Nord-Westen von [[Eboria]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barthavion]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des thyrnischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barthavion wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barthaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barthaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barthaver sind auf ganz Eboria für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lorkan]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Eborias. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barthavion als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barthavion#FREIE STÄDTE|freien Städten Barthavions]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal|Bund von Barthador]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barthavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barthaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barthavion behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barthavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Blutklinge]]) sagt man im thyrnischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barthavion mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barthavion zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barthavion seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barthavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung des [[Elysisches Ekklesium|Elysischen Ekklesiums]] und der Glauben an die [[Lichtgötter]] haben neben dem Alten Weg dafür gesorgt, dass die Barthaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barthaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barthaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund des Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barthavion in Zukunft das Schicksal von ganz Eboria und vielleicht sogar von ganz [[Essentia]] ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Eboria. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''[[Königreich der Olburger#Reisebericht &amp;quot;Der Norden Alorans&amp;quot;|Vluzheim]]'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive|Barthavion]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Alethon]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Götter#Der_Gott_der_Olburger|Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Eboria, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|dämonischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die ritterlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''[[Götter#Der_Gott_der_Valburger|Val]]''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus der [[Bartha-Bucht]] und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Bartha-Bucht#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Bartha-Bucht#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche die weite [[Bartha-Bucht]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barthaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lorkan]] und des [[Ogeon]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Twill]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris|Freywall]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten der Bartha-Bucht gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Eboria]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz|Loderis]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|Die Mammutreiter '''Uchka''' und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|Robbenfänger '''Kappiataitok''' und Schamanin '''Sh'tiya''' aus dem Winterlager ''Siku-tomkin'' in der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Eboria]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Eboria]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Eborias in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-VölkerImperium.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|Senator '''[[Flavius Vitreus Elatus]]''' und Drachenpriesterin '''[[Gaia Tarratia]]''' aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Eboria]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Kampfmagier]] werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche Thera immer wieder bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 ThZ|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten Menschen, die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Aufbau ihrer eigenen Heimat widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem der erste theranische Kaiser von [[Hatuchain|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau einiger beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude, verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Eboria]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Eboria]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den eborianischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Eboria ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IshturVölker.png|300px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Eboria]] aus, welche gemeinsam mit eborianischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Eborias und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Eborias mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Eborianer häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Eboria und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Eboria auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Eborias inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|Leibwächter '''Djarandev''' und Tempeldienerin '''Ranjani''' aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Eboria]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Eboria lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Eborias, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Eboria]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Eborianer eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Eboria gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Eboria – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Regionen|Eboria]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Reich-Pazumer.png|200px|miniatur|rechts|Großreich der Pazumer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|Hohepriester '''Ugunemtep''' und Fürstin '''Nyufereti''' aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Eboria stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dingir&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Regionen|Eboria]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Hatuchain|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Eboria bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Eboria zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Umel und Thera.png |250px|thumb|RIGHT|Umêl und Thera]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|Sterndeuter '''Gwendal''' und Kornkönigin '''Nolwenn''' aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Thyrnern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Regionen|Eboria]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten eborianischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Menschen#Die_Al.27Dhagar|Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Eborianern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Eboria zu errichten. Diese nannte man [[Munas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Eboria Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Eboria waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Hatuchain|König Hatuchain]] sich mit dem [[Mendakos|Verijgorn]] verbündet und den ersten theranischen Kaiser getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelagisches Meer.png|250px|thumb|right|Pelagisches Meer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|Entdecker '''[[Syduseos]]''' und Amazone '''Thalestris''' aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Eboria|Eborias]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Eboria waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-LuggulTravar.png|350px|thumb|right|Luggulabdur und Travar]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Eborias, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Eboria mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Buch_des_Bundes&amp;diff=40113</id>
		<title>Buch des Bundes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Buch_des_Bundes&amp;diff=40113"/>
				<updated>2026-04-19T07:25:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Arsenal.png|30px|left|link=Arsenal]]Das '''Buch des Bundes''' wurde von der [[Malthusbruderschaft]] geschrieben, und es enthält ihr gesammeltes Wissen über den [[Bund des Xul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher konnten nur wenige Seiten von den [[Helden]] geborgen werden, viele sind ein Opfer der Flammen geworden. Anscheinend wurde versucht, die existierenden Exemplare des Buches zu vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
==Das Buch des Bundes ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Der Kult des Xul''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Das Grauen ist alt, älter noch als die Welt. Die Neugier der [[Drachen]] fand es und führte sie trotz ihrer Weisheit und Stärke in den Untergang. Die [[Götter]] haben es damals gebannt und ihr Preis dafür war sehr hoch. Die [[Menschen]] entdeckten das Grauen erneut. Mannigfaltig waren ihre Kulte, noch bevor sie die erste Kunde von den Göttern durch [[Elben]] und [[Zwerge]] erreichte. Die alten Kulte wurden verdammt und gerieten mehr und mehr in Vergessenheit.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''In der Kultur der [[Umêler]] war die Erinnerung an die Kulte noch nicht erloschen. Im Verborgenen huldigten einige weiterhin dem Grauen, dessen Einfluss bis zu König Hatuschem reichte. So wurde Jahrhunderte nach dem Tod der [[Drachen]] vollendet, was in der Vorzeit begann; der letzten große Drache wurde durch die [[Menschen]] aus Umêl vernichtet. Die Kulte und ihre Macht gerieten erneut in Vergessenheit.''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Als mehr als ein Jahrhundert später die Bâlmarer unter König Adherbal im Krieg mit Thera zu unterliegen drohten, entsann sich Adherbal der Macht der Alten, ohne noch etwas über ihre Herkunft zu kennen. Er ließ in [[Duranetas]], einer  uralten Kultstätte, nach dem Geheimnis der Macht suchen und fand dort im Verborgenen noch immer einen „Kult des Xul“, der die Zeit überdauert hatte. Mit seiner Hilfe fügte Adherbal den Theranern einige Niederlagen bei, bezahlte aber mit seiner Seele. Nach dem Untergang von Bâlmar ist es noch stiller geworden um die alten Kulte.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch wie ein Pilze unter der Oberfläche weiterwächst, unbemerkt dem unaufmerksamen Auge, so ist auch das Grauen nicht aus der Welt verschwunden. Im Verborgenen hielten sich die uralten Kulte des Grauens, nur auf ihrer Auferstehung wartend. Eine erneute Chance bekamen das Grauen, als die Theraner mit den uralten Fjalfori-Zwergen in Konflikt gerieten. Die theranische Portalmagie war stark, doch konnte bei aller Anstrengung kein Portal nach Barsaive geöffnet werden. So suchten Theraner nach einer Erweiterung ihrer Macht.'' &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
''Zu dieser Zeit witterte der Kultist [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Irenox_-_.E2.80.9EUmr_At.27Tawil.E2.80.9C|Umr At'Tawil]] seine Zeit und brach aus den Tiefen unter Duranetas auf, um den Theranern seine Macht anzubieten. Er manipulierte die Magier und brachte sie dazu, mit ihren Kenntnissen über Schildmagie die astrale Barriere der Götter zu schwächen. Durch ein abgründiges Rituals entstand nun statt des erwarteten Portals nach Thera ein Riss in den Astralraum. Die Theraner, gelähmt vor Grauen, vermochten nicht den Riss zu schließen. Umr At’Tawil verwandelte sich vor ihren Augen in eine Halbdämon und wird fortan '''Xott'Umr''' genannt. Er war es, der seinen Meister durch den Riss rief und damit den Riss außer Kontrolle brachte.''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Auf diese Weise kam [[Utukk'Xul]] auf diese Welt, Dämon der Zersetzung und Fürst vom Meister der Leiden [[Noxxuz]]. Seine rechte Hand wurde Xott'Umr, der nun begann, die alten Kulte neu zu beleben. Er schrieb das „[[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Buch der alten Namen]]“ und das „[[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Ossadogowah]]“, welche zum ersten Mal die Namen des Grauens und die Riten der Urzeit beschrieben. Utukk'Xul weitete seine Beeinflussung über den Radius der Verseuchung hinaus aus und erreichte so mit seinen zersetzenden Einflüsterungen die Rassen aller umliegenden Reiche. Viele litten unter den Folgen der Zersetzungen, aber nur wenige [[Bewohner#Rassen|Rassen]] waren es, die ihm mit ihrer Seele verfielen. Diese gaben aus eigenem Antrieb Utukk'Xuls verderbte Saat weiter. Die schlimmsten unter ihnen aber wurden „'''Propheten des Untergangs'''“ genannt:'' &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Enbi Lulu'Gugal, Naroi Luggal'Ankia, Pagal Guenna und Asaru Alim'Nunna.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Propheten des Untergangs ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''[[Enbi Lulu'Gugal]] ist Überlebender aus [[Luggulabdubur]] und war bereits lange vor Beginn der [[Plagen|Plage]] mit den schwarzen Künsten der Nekromantie vertraut. Ihn ihm fand Utukk'Xul seinen ersten Verbündeten unter den Menschen des alten Geschlechts. Auf seinen Zügen durch das unverseuchte Land brachte er die Pest in die Flüchtlingslager des Westens. Er predigte die Auflehnung gegen die Machthaber, den Untergang der Ordnung und verführte Tausende zu blutigen Taten.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[Naroi Luggal'Ankia]] war ein Tiermeister der Ke’tuscha-Orks in der südlichen Steppe. Er war nach der Verseuchung in den Norden gegangen, um zu helfen. Doch das Grauen, welches er in Travar erblicken musste, raubte ihm den Verstand. Die einzigen klaren Gedanken, die er danach noch finden konnte, waren die von Xott'Umr. Er zog wieder in den Süden, eine Horde von veränderten, missgestalteten Tieren mit sich führend. Hier brachte er Schrecken, Leid und Tod über das Land und verkündete das nahe Ende.''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''[[Pagal Guenna]] war Professor an der Hernon-Akademie in [[Iopos]], kam während der ersten Plage mit den Gedanken Utukk'Xuls in Berührung. Unter dessen Einfluss veröffentlichte er die Schriften „[[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Die schaffende Kraft der Zersetzung]]“, „[[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Durch den Schmerz ins neue Sein]]“, „[[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Transformation durch Leiden]]“ und „[[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Buch notwendiger Qualen]]“. Zu seinen treusten Anhängern zählte sein bester Schüler [[Selbor Arkschem]]. Dieser setzte Guennas Theorien in der großen Halle der Akademie in die Tat um; 30 Menschen schälte sich in sechs quälenden Stunden langsam die Haut von Körper und kein Magier konnte den Vorgang stoppen. Der Häutungszauber wurde sofort mit der Ächtung versehen und Arkschem in Sicherheitsverwahrung genommen. Professor Guenna entkam bei den Wirren aus [[Iopos]].''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[Asaru Alim'Nunna]] war ein mächtiger Schamane der Haddrik-Orks. Er verfasste während der Plage die „[[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Die Lehre vom Untergang]]“, welche sich mit einem Überleben durch Anpassung auseinander setzte. Er fand nur eine Hand voll Anhänger unter seinem Stamm, brachte aber durch geschickte Streitgespräche die Führungsschicht des Stammes dazu, sich gegenseitig umzubringen. In dem entstandenem Chaos weihte er den Rest des Stammes Utukk'Xul und verspeiste sie in blutiger Raserei bei lebendigem Leibe. Alim’Nunna besetzte eine alte, abgelegenen Burg auf dem Bergrücken des tristen Ödland der östliche Steppe, ließ sie ausbauen und verstärken und nannte sie zu Utukk'Xuls Ehren Li'iktischuma, die [[Schattenburg]].'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mit diesen vier [[Propheten des Untergangs]] schufen Utukk'Xul und Xott'Umr auf Li’iktischuma den „[[Bund des Xul]]“, oft auch nur „Der schwarze Bund“ genannt. Als die [[Götter]] den Riss fast geschlossen hatten, vollzog der Bund das Ritual von [[Aglaophotis]], welches unter Li’iktischuma die dauerhafte Manifestation von Utukk'Xul ermöglichte. Von nun an nannten sich die Propheten die „[[Herren des Raumes]]“. Das Ziel des Ordens ist die Zersetzung der [[Schwelle]] selbst und damit die Ausweitung der Plage auf die Welt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Um 27 Jahre nach dem Ende der ersten Plage das Aglaophotis wiederholen zu können, opferten sie Xott'Umr und schufen aus ihm ein mächtiges Artefakt: die [[Xottak'Kaar]]. Die darin enthaltene Kraft nutzen die Herren des Raumes für ihr Ritual, welches sie gleichzeitig in Halbdämonen verwandelte, ausgestattet mit unheiligen Mächten. Doch floss die Kraft der Xottak'Kaar alle sieben Jahre wieder in sie zurück, so dass das Aglaophotis von da an alle sieben Jahre mit blutigen Opfern auf Li'iktischuma wiederholt werden muss. So sammelte der Orden viele Anhänger um sich herum, um für das Aglaophotis mit Opfern versorgt zu sein.'' &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Die Macht des Bundes wuchs beständig, aber erst 75 Jahre nach der ersten Plage war er bereit, den Riss erneut zu öffnen. Diesmal schafften sie es sogar, ihn 75 Jahre gegen die Arbeit der Götter geöffnet zu halten. Doch auch nach der zweiten Plage verblieb Utukk'Xul in in Li’iktischuma, denn das Aglaophotis wurde weiterhin praktiziert, was alle sieben Jahre zu einer vorrübergehenden Schwächung des Ordens führt.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der schwarze Kader ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Der schwarze Kader'''&lt;br /&gt;
''Neben den freien Forschungsgruppen für private Zwecke existieren auch Spezialisten im Bund des Xul. Der Bund hat einen speziellen Zirkel, welcher sich nur um die Einflussnahme in die Politik von Barthavion kümmert: Der schwarze Kader. Geführt wird dieser Kreis von Alim’Nunnas Meisterschülern:'' &lt;br /&gt;
''[[Mordem Blandera]], [[Blaren Rigged]], [[Helom Kerzorban|Zerbon Kalmehro]] und [[Werham Glairn]].''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Meister Mordem Blandera entstammt einer wohlhabenden Politiker-Familie aus Travar. Als er ...''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der schwarze Rat ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Der schwarze Rat'''&lt;br /&gt;
''Während sich das schwarze Kader in der Politik einnistet, verfolgt der schwarze Rat das vorrangige Ziel, die vierte Plage endgültig mit unendlichem Radius zu stabilisieren, um den Untergang der Welt einzuleiten. Der Rat setzt sich aus vier Meistern zusammen, welche direkt den Herren des Raumes unterstehen:'' &lt;br /&gt;
''Sec’hoak Griezz, Narilug Galdimmera, Jerot Worrawaz und Sabaoth Immortalis''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Meister [[Sec'hoak Griezz]] ist ein Berserker der Schaddir-Orks und Schüler von Alim’Nunna. Er durchlief erfolgreich die Anpassung, wie sie im Buch „Die Lehre vom Untergang“ beschrieben steht: sein Körper zeigt die dämonischen Male. Griezz verkörpert die brutale Seite des Rates und gründet seinen Ruhm darauf, ganze Dörfer dem Fürsten zu weihen und anschließend niederzumetzeln. Durch das strömende Blut erlangen beide Kraft und Stärkung. Die Herren des Raumes ernannten ihn zum „Eintreiber der Schuld“ beim Aglaophotis.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Meister [[Narilug Galdimmera]] stammt wohl aus Ramahlah, einer kleinen Handelsstadt nördlich des alten [[Luggulabdubur]] und ist der alte Schüler von Lulu’Gugal, von dem er die Kunst der Nekromantie und seine Vorliebe für tödliche Seuchen erhalten hat. Galdimmera ist der Vater vieler Seuchen (Blutfäule/Kolbar-Seuche/Krätzophie/Glockenbrennen/...), und seine neuste Schöpfung ist eine Körperflechte, welche den Wirt mit tausend Schuppen umwächst und ihm so langsam das Leben aussaugt. Bei der Vorführung seines Werkes löschte Galdimmera ein ganzes Dorf im Osten Barsaives aus.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Meister [[Jerot Worrawaz]] ist ein Tiermeister aus [[Freywall]], der die Tiere im Giftwald studierte und dort faszinierende, halb-dämonische Arten entdeckte. Über den Dunst der Tiere kam er mit Luggal’Ankia in Kontakt und wurde sein Schüler. Worrawaz setzt die Arbeiten seines Meisters auf dem Gebiet der Dämonen-Tier-Hybriden fort, erweiterte sie allerdings um Aspekte der Nekromantie. So züchtet er die Rotte, welche die Welt durch Schrecken und Tod auf die Ankunft Utukk'Xuls vorbereiten wird.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Meister [[Sabaoth Immortalis]] ist ein theranischer Magier, der bei seinen Forschungen mit den Gedanken und Schriften Guennas in Kontakt kam und so Mitglied des Ordens wurde. Immortalis quält ausgewählte Opfer gerne damit, dass er diesen die Geister der von ihm qualvoll ermordeten Liebsten sendet. Auf Wunsch Guennas baute er seinen Einfluss in Thera aus und nimmt nun Einfluss auf den Senator Insidiae. Sein Plan ist die Aufstellung einer dunklen Legion, welche er unbesiegbar und unsterblich machen will und welche Schrecken, Leid und Tod über das Land bringen soll.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Meister treten nur in wichtigen Fällen selber in Erscheinung, meistens werden sie durch ihre Chelas vertreten:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[Urkan]] ist der Chela von Griezz und steht seinem Meister in Brutalität kaum nach. Beim letzten Aglaophotis wurde er in die Opferungen initiiert, sodass beim nächsten Mal das Ritual in kürzerer Zeit abgehalten werden kann.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[Moragon]] ist Immortalis Chela und linke Hand, der es zu einem Meister der Formwandlung bringen wird. Er hat, wie sein Meister, eine Vorliebe für Intrigen mit langsamer Seelenqual.  Moragon soll auch Kontakt zum Herrn der Trug-Träume Losodos suchen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[Ludu Asaru]] ist Galdimmeras Chela und arbeitet mit dessen Hilfe und Immortalis Forschungen an einer Methode, wie sein Körper sämtliche Magie absorbieren und gleichzeitig unverwundbar werden kann.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
Das Buch des Bundes wurde von Kultisten aus Olbug aufgeschrieben, die wenig Kontakt zum Bund des Xul hatten und lediglich durch Spione versuchten, etwas von den Geheimnissen des Kultes zu erfahren. Doch der [[Bericht des Erlerig Darrow]], welcher die Aussagen des Alchemisten und ehemaligen &amp;quot;''Kultisten des Xul''&amp;quot; [[Erlerig Darrow]] enthält, zeigt auf, dass einige Fehler in der Darstellung des „Buch des Bundes“ zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Nachdem ich die Aufzeichnungen der sogenannten Malthusbruderschaft aus dem Norden Alorans in ihrem Buch des Bundes gelesen hatte, musste ich feststellen, dass dieser Kult aus Olburg einige Dinge über die Geschichte der Xul-Anhänger falsch oder nur halb verstanden hat. Vermutlich haben sie sich nur auf wenige Informationen berufen können, da die Geschichte des Bundes des Xul eine geheime ist und nur den initiierten Kultisten vermittelt wird. Jedes neue Mitglied, dass den „Segen des Utukk'Xul“ erhalten und überlebt hat, wird schließlich in die Geschichte und die geheimen Mysterien des Kultes eingeweiht.''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Zitat: Erlerig Darrow&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artefakte]] [[Kategorie:Barthavion]] [[Kategorie:Dämonen]] [[Kategorie:Dokumente]] [[Kategorie:Norden]] [[Kategorie:Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Episode_20-01:_Treffen_in_Valkenburg&amp;diff=40112</id>
		<title>Episode 20-01: Treffen in Valkenburg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Episode_20-01:_Treffen_in_Valkenburg&amp;diff=40112"/>
				<updated>2026-04-19T07:25:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;[[Das Vermächtnis des Aequus|Kap.20: Das Vermächtnis des Aequus]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt; Episode 01: Treffen in Valkenburg &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25./26. Loar 351 [[JF]]: Die [[Helden]] kommen mit einem Portal der Inquisitoren des Ekklesiums in [[Valkenburg]] an und [[Octavia]] bekommt eine Einführung in ihr Amt als Gesandte des Drachen. Alte Freunde tauchen wieder auf und alle nehmen an einer Sitzung vom [[Bund des Lichtes]] teil.&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
== [[Kalender#25._Loar|25. Loar 351 JF]] ==&lt;br /&gt;
=== Im Sanktum der Inquisitoren des Ekklesiums ===&lt;br /&gt;
Im Sanktum des Ekklesiums von [[Freywall]] war Großmeister [[Arthas Lichtschlag]] besonders gut gelaunt, nachdem er erfahren hatte, dass Adarian heute abreisen würde. Er begrüßte die Helden freudig und gab auf ihren Wunsch ein Portal in Auftrag, wozu er kurz fortmusste. Dies dauerte einige Minuten und Lichtschlag lud die Helden währenddessen zu einem Mocca in dem Speiseraum des Tempels ein, wo sie warten konnten. Der Inquisitor, welcher das Archiv offenließ, brachte ihnen etwas bedröppelt das Getränk und wünschte Adarian noch eine gute Reise und viel Glück für die Abenteuer. Er selbst erwähnte nochmal, dass er wahrscheinlich noch Wochen mit der Inventur beschäftigt sein werde und es immer noch nicht fassen konnte, wie ihm ein so dummer Fehler unterlaufen und er die Archivtür offenlassen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtschlag kehrte zurück und sagte, dass alles bereit ist. Bevor alle abreisten, wollte er jedoch mit Adarian unter vier Augen reden. Er sagte ihm, dass er als Held viel von ihm hält und auch weiß, was er für Barthavion getan hatte. Er legte ihm jedoch nahe, mit Archorbar in einer ruhigen Minute erneut über seine Mitgliedschaft bei den Inquisitoren des Ekklesiums zu sprechen. Er meinte, Barthavion braucht tapfere und mutige Helden wie Adarian, aber die Inquisitoren brauchen disziplinierte und reine Männer, die dem Weltlichen entsagen müssen. Dann klopfte er ihm nochmal zum Abschied auf die Schulter und wünschte ihm alles Gute.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der Haupthalle der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] hatte sich ein Portal in der Mitte über einem eingelassenen Symbol des Lichts geöffnet, dass von drei herumstehenden Inquisitoren durch Konzentration aufrecht gehalten wurde. Lichtschlag stellte sich hinzu und richtete seine Hände auf die Mitte, aus denen ein Lichtstrahl hervorschwall, der dem Portal anscheinend die letzte Aktivierung gab. Lichtschlag schickte nun alle durch und sagte, dass sie schon erwartet würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gespräch mit Archorbar ===&lt;br /&gt;
In Valkenburg wurden die Helden von vier Inquisitoren des Ekklesiums begrüßt, welche das Portal geöffnet hatten. Außerdem stand [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]] direkt vor dem Portal und begrüßte alle im Namen des Bundes des Lichtes. Er sagte ihnen, dass Archorbar bereits auf sie wartet und sich „hier“ in seiner Kammer im Tempel befindet. Während er sprach, wirkte Wolfhardt etwas nervös, zappelte herum und biss sich ungeduldig auf der Unterlippe herum. Es war recht leicht zu erkennen, dass Wolfhardt etwas verheimlicht und ganz aufgeregt war. Als er darauf angesprochen wurde, sagte er, dass es eine Überraschung gäbe und ein Gast von weit her angereist wäre, über den wir uns bestimmt freuen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Archorbars Kammer stand zuerst nur Rock. Er empfing sie freudig und beglückwünschte alle zu ihrem Erfolg in [[Freywall]] (vgl. [[Die Rückkehr des Maldoror|Kap.19]]). Er sagte, dass der Vorfall in Freywall leider nicht der einzige war und auch in Valkenburg und [[Ankarz]] ebenfalls Angriffe durch die Schwarzmagier erfolgt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. In Ankarz war ein Übergriff aus Pirlath erfolgt und jemand hatte Dämonen aus der verseuchten Stadt in die umliegenden Ortschaften gescheucht, welche für etliche Tote gesorgt hatten, aber zum Glück von einer Gruppe von Helden aufgehalten werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. In Valkenburg kam es ebenfalls zu einem Angriff mit einem Drachen. Ein dämonischer Reiter – vermutlich einer der Herren des Raumes selbst – erschien mit einem anderen Drachen, einen Knochendrachen, über der Stadt und konnte durch kein Kriegsluftschiff aufgehalten werden. Er richtete große Schäden bei der Flotte an und flog dann direkt auf das [[Tor von Throal|Tor von Barthador]] zu, wo der Herr des Raumes mit seinem gigantischen Schwert, welches aus dem grünen Erz des [[Mendakos]] gefertigt zu sein schien, das Wappen vom Tor zum Zwergenreich schlug und es zum Teil zum Einsturz brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar deutete aus dem Fenster und die Helden konnten das Tor sehen, welches oben zusammengestürzt war und kein Wappen mehr trug. Die Moral war seitdem in Valkenburg sehr gesunken und Angst breitete sich überall aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiedersehen mit alten Freunden ===&lt;br /&gt;
Archorbar sagte, dass dies erstmal genug an Neuigkeiten sind und es noch sehr viel Zeit zum Austauschen geben würde. Die Helden sollten ihre Fragen und Gedanken gut behalten, da das Treffen mit dem Bund des Lichtes bald stattfinden werde. Vorerst wollte er jedoch jemanden hereinbitten, der den Bund ebenfalls unterstützen werde und extra aus Tyrna dazu angereist ist. Er sagte, dass wir ihn alle kennen würden und besonders Octavia sich freuen werde ihn wiederzusehen. Wolfhardt hüpfte bei den Worten schon unruhig hin und her und rieb sich vor Spannung die Hände. Er ging dann auf Archorbars Zeichen schließlich hinaus und kam mit jemanden hinein, der eine lange thyrnische Robe und einen Stab aus Mithril und Oricalcum mit einem Drachenkopf an der Spitze trug: [[Iustus Trebatius]]. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Iustus.png|200px|thumb|right|Iustus Trebatius]]&lt;br /&gt;
Dieser wandte sich zuerst Octavia einzeln zu und begrüßte sie, indem er sich ganz tief vor ihr niederkniete und sie offiziell und tyrnisch ansprach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ave Draconis, Gesandte Ardera! Mein Freund [[Flavius Vitreus Elatus]] lässt euch die besten Grüße übermitteln. Ich stehe ganz zu Euren Diensten!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iustus wartete dann ab, bis Octavia ihm ein Zeichen gab, dass er sich wieder erheben konnte, und wandte sich dann wieder allen zu und begann zu sprechen. Er sagte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „''Salvete, ich freue mich euch wiederzusehen. Auch euch lässt Konsor Elatus seine besten Grüße übermitteln.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte dann, dass er nach Valkenburg kam, um den Rat des Lichtes zu unterstützen und damit er seine Astralfallen, wie die Helden sie bereits aus Eldorn kennen und welche er Octavia in [[Trutz]] schicken ließ, weiter testen kann, da sie eine große Hilfe im Kampf gegen Dämonen sein können. Er versicherte außerdem, dass er aus eigenen Motiven angereist war und nicht im Dienst des Konsiliums oder des Kaisers nach Valkenburg kam, sondern seine Hilfe selbst angeboten habe und ihm [[Flavius Vitreus Elatus|Elatus]] diese Forschungsreise finanziell ermöglicht hatte, weshalb auch die Magierakademie von Tyrna einverstanden war. Er schwor, dass er nur die Bekämpfung des [[Bund des Xul|Bundes des Xul]] als Ziel betrachtete und er der Gesandten des Drachens dienen möchte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Augustus2.png|200px|thumb|left|Augustus Octavius]]&lt;br /&gt;
Während dies alles gesagt wurde, kam von hinten leise eine weitere Person hineingeschlichen, welche allerdings nur von Henk bemerkt wurde. Die Person trug eine Kapuze und ging leise von hinten auf Octavia zu. Diese hatte die Person noch nicht bemerkt und sie berührte Octavia vorsichtig von hinten an der Schulter. Als Octavia sich umdrehte, nahm die Person die Kapuze ab und Octavia sah, dass es [[Augustus Octavius|Augustus]] war, der sie sofort wortlos in den Arm nahm und sie still längere Zeit ganz fest an sich drückte und sie anscheinend gar nicht mehr loslassen wollte. Wolfhardt klatschte dabei aufgeregt in die Hände, kicherte wie ein kleines Kind und rief: „ÜBERRASCHUNG!“ Dann erklärte Augustus Octavia, dass dies Wolfhardts Idee war und er hoffte, dass sie sich nicht allzu überrumpelt fühlte. Octavia war jedoch nur überglücklich, dass sie ihren Bruder endlich wieder hatte. Man konnte schnell merken, dass Wolfhardt sich zu einem Fan von Augustus entwickelt hat und ihm kaum von der Seite wich und unglaublich von ihm beeindruckt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen fiel schnell auf, dass Augustus sich inzwischen verändert hatte und bei genauerem Hinsehen etwas mitgenommen und müde aussah. Er war dünner geworden, wirkte jedoch nicht schwach dadurch. Seine Haare trug er etwas länger und nicht mehr ganz so militärisch kurz wie früher. Er hatte Augenringe und sah inzwischen einige Jahre älter aus, als er eigentlich war. Sehr ungewöhnlich war, dass er keine offizielle tyrnische Kleidung trug, sondern in sehr schlichter und neutraler, aber trotzdem sehr hochwertiger Kleidung erschien. Zwar besaß er ein tyrnisches Schwert, aber sonst trug er keine offiziellen Symbole des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wandte sich Augustus den anderen zu. Zuerst begrüßte er Adarian mit einem militärischen Handschlag und klopfe ihm auf die Schulter. Er sagte, dass er sich freute, dass Adarian schon seit so langer Zeit treu an der Seite seiner Schwester kämpfte und er froh war, dass sie sich immer noch auf ihn verlassen konnte. Dann wandte er sich an Henk und begrüßte ihn mit einem lockereren Handschlag, musterte ihn kurz nachdenklich und sagte ihm, dass er sich sehr verändert hatte, seit er ihn das letzte Mal in Parlainthium Novum sah und er irgendwie jünger wirkte. Henk erwiderte daraufhin lachend, dass er sich auch freut und dass Augustus hingegen irgendwie älter wirke. Dann ging er zu Kenji und machte eine tiefe Verbeugung vor ihm. Er sagte ihm, dass er sich besonders freute, ihn wiederzusehen, da ihn sein Gesicht an die guten alten Zeiten in Perlheim erinnerte und er zu den wenigen Freunden der Familie zählen würde, die ihm und Octavia aus der Vergangenheit geblieben waren. Auch Kenji freute sich und erzählte von dem Tag, als er Augustus zum ersten Mal in der Villa des Aequus gesehen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Testament des Aequus ===&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus begrüßt wurde, ergriff Archorbar das Wort und sagte, dass es einen wichtigen Grund gibt, warum die beiden Thyrner nach Barthavion kamen. Er blickt zu Augustus, der ein Pergament aus seiner Tasche holte und es Octavia wortlos übergab. Es war das Testament von Aequus und Octavia wurde vom Kaiser zur rechtmäßigen Erbin des Besitzes und der [[Gaius_Octavius_Aequus#Villa_des_Aequus|Residenz in Perlheim]] ernannt. Auf Nachfrage, warum Augustus nicht der Erbe war, deutete er kurz an, dass ihm dieses Recht nicht mehr zusteht und er sagte, dass er später erklären würde, warum dies so war. Für Menschenkenner wurde hier sehr deutlich, dass Augustus dieses Thema wohl sehr unangenehm war. Daher lenkte er davon ab, indem er gleich weitersprach und erzählte, dass es gerade sehr wichtig wäre, in die alte Bibliothek zurückzukehren, da dort Wissen verborgen läge, welches entscheidend für den Krieg gegen den dunklen Bund sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erläuterte, dass in Tyrna bereits ein Streit im Konsilium darüber ausgebrochen war, ob man Barthavion beim Kampf gegen den Bund von Utukk‘Xul unterstützen sollte, da viele den Bund als ein Resultat der Plagen und damit als ein Problem von Barthavion sähen. Da in Tyrna noch sehr viele Menschen davon ausgingen, dass die Plage eine Strafe der Götter für die Bewohner von Barthavion war, wobei sie sich auf eine alte Legende der Elben bezogen, wollten sie nicht helfen, da sie meinten, dass Barthavion selbst verantwortlich für die Situation war. Viele gehen davon aus, dass die dunkle Bruderschaft deshalb auch nie eine Gefahr für Tyrna werden könnte, da die Menschen dort mit mehr Anstand und den Göttern gefälliger leben und den Zorn der Götter nicht auf sich gelenkt hätten. Augustus betonte, dass die Frage nach dem Ursprung der Plage schon lange ein Streitthema bei der Situation mit Barthavion war und deshalb sein Vater nach dem Ursprung forschte, da er Beweise dafür fand, dass die Thyrner selbst mit ihrem Angriff auf Valkenburg und ihrem Portalzauber Auslöser für die erste Plage waren. Würde man dies endlich beweisen können, würde Tyrna sich in einer Schuld befinden, welches sie aus Ehre dazu verpflichten würde, Barthavion in seinem Kampf bedingungslos zu unterstützen. Deshalb besteht er darauf, dass Octavia nach Perlheim reist, um ihr Erbe anzutreten und damit sie die Beweise aus der Bibliothek holen und nach Valkenburg zu dem tyrnischen Botschaftern bringen kann, die sich zurzeit noch in den Verhandlungen mit dem Kriegsrat befanden. Iustus war bereits über die Arbeit von Aequus informiert und befähigt, die Forschungsarbeiten auszuwerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar fügte hinzu, dass die Hilfe von Tyrna absolut notwendig war, da der Feind so stark ist, dass Barthavion keine Chance haben wird. Deshalb unterstützte er diesen Plan und bat die Helden sich nach Perlheim zu begeben, sobald das Treffen des Lichtes und die Gespräche mit dem Kriegsrat vorüber waren. Außerdem sagte er, dass der Kriegsrat bereits nach einem Termin suchte, um mit dem Helden zu sprechen. Wenn dies geschähe, sollten die Helden ihre Pläne ansprechen und den Zwergenkönig bitten, dass die Abstimmung über den gemeinsamen Krieg gegen den Bund von Utukk‘Xul so lange aufgeschoben wird, bis die Beweise aus Perlheim eintreffen. Archorbar erklärte, dass die Situation zurzeit sehr gespannt war und nicht nur die tyrnischen Botschafter einer Zusammenarbeit skeptisch gegenüberstanden, sondern auch einige Anführer im barthavischen Kriegsrat. Da der Zwergenkönig jedoch auf der Seite der Helden war, wird er den Ratsmitgliedern die Relevanz der Thyrner noch bewusstmachen können. Über die tyrnischen Botschafter sollten die Helden sich von Augustus und Iustus informieren lassen, da sie viel Wissen über sie besaßen. Da die Verhandlungen sehr zäh liefen und es noch Tage oder sogar Wochen dauern könnte, bis überhaupt erstmal der Friedensvertrag ausgehandelt würde, standen die Chancen ganz gut, dass die Abstimmungen über ein Kriegsbündnis gegen den Bund von Utukk‘Xul sich noch lange hinauszögerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Feldherr von Sabaoth ===&lt;br /&gt;
Noch stand die Befürchtung im Raum, dass es sich bei Sabaoths Feldherrn um Augustus handeln könnte. Doch dieser versicherte sofort, dass es unmöglich sein kann, da er nie wieder auf Sabaoths Lügen hereinfallen würde. Dabei konnten alle eine stahlharte Entschlossenheit in seinem Blick bemerken und sehen, wie er seine Hände dabei zu Fäusten ballte. Augustus versuchte dann schnell, das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken. Auch Archorbar betonte, dass er es für unwahrscheinlich hält, dass Sabaoth es auf Augustus abgesehen hat. Dieser müsste sich ja freiwillig unterwerfen, denn als willenloser Untoter hätte er keinen Wert für Sabaoth als Feldherr, falls er versuchen würde, ihn zu töten und wiederzuerwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar wies außerdem darauf hin, dass in Barthavion niemand etwas von Augustus Vergangenheit wusste und auch nicht wissen sollte. Allein das Wort „[[Augustus_Octavius#Principus_Mortis_.28347_-_348_JF.29|Principus Mortis]]“ - Augustus blickte bei diesem Wort beschämt zu Boden - würde bei vielen noch Angst und Schrecken auslösen und es wäre besser, wenn alle denken, dass dieser Feldherr Geschichte war, was ja auch stimmte. Augustus nickte daraufhin bestätigend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar berichtete schließlich, was der Bund des Lichtes über den Feldherrn herausbekommen hatte. Darrow hatte berichtet, dass Sabaoth seit einiger Zeit nach einem alten Feldherrn der Elben aus der Vorzeit von Uselias forschen ließ. Dieser habe einst die Seite gewechselt, um dem Verijgorn zu dienen und habe in seinem Namen während der Urplage für enorme Zerstörung in dem Gebiet von Aloran gesorgt, in welchem sich heute auch Barthavion befindet. Da Sabaoth auch wie besessen an seinen Wiedererweckungszaubern arbeitete, ging Darrow davon aus, dass er diesen mythischen Feldherrn wiederbeleben will, damit er ihm als oberster Feldherr für seinen Angriff auf Barthavion dient. Archorbar sagte, dass er sich bereits in Nachforschungen über diesen urzeitlichen Feldherrn befindet und uns mehr sagen kann, sobald die Elben aus Galad Sidh eine Nachricht zurücksenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über einen Ort namens [[L'yreh]] gab es bis jetzt noch keine Informationen und auch Darrow konnte nichts dazu sagen. Er werde aber persönlich noch weitere Recherchen anstellen, erklärte Archorbar.  Es gäbe aber dank Darrow noch viele neue Erkenntnisse über den Bund von Utukk‘Xul und er stellte diese gerade in einer Mappe zusammen, um sie den Mitgliedern des Bundes des Lichtes zukommen zu lassen. Jedoch sollten sich die Helden nun zuerst zurückziehen und sich auf die Gespräche mit den tyrnischen Botschaftern vorbereiten, da die Unterstützung Thyrnas von entscheidender Bedeutung sein wird, wenn der Krieg mit der dunklen Bruderschaft ausbricht. Augustus und Iustus könnten ihnen genaueres über die Botschafter erzählen. Alle müssten nun versuchen den gemeinsamen Feind im Auge zu behalten und eine Zusammenarbeit zwischen dem barthavischem Kriegsrat und den tyrnischen Botschaftern zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Inquisitor des Ekklesiums kam herein und teilte ihnen mit, dass Besucher die „Gesandte Ardera und ihre Gefährten“ sprechen möchten und in der Haupthalle warteten. Archorbar erklärte, er werde nun das Treffen vorbereiten und Wolfhardt vorbeischicken, sobald alle Termine geregelt wurden. Dann wandte er sich noch kurz an alle und ermahnte sie, nicht zu unterschätzen, welch wichtige Rolle Octavia nun als Gesandte des Drachens spielen werde, und er bat sie sich dessen bewusst zu sein. Dann ging er, ohne dass jemand großartig antworten konnte, und wandte sich an Adarian. Er bat, dass Adarian ihn am Abend noch einmal besuchen kommen sollte, da er mit ihm persönlich sprechen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Treffen mit Gaia Tarratia ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Drachenpriesterin.png|200px|thumb|right|Gaia Tarratia mit ihren drei Mystikerinnen]]&lt;br /&gt;
In der Haupthalle stand die Drachenpriesterin [[Gaia Tarratia]] mit ihren drei kindlichen Mystikerinnen, die trotz ihres jungen Alters einen Ausdruck wie erwachsene, ernste Frauen besitzen. Gaia begrüßte Octavia offiziell und mit Hochachtung und auch die Mädchen verbeugten sich vor ihr und hauchten ein „Ave Draconis, Gesandte Ardera!“ aus. Dann hob Gaia ihren Drachenstab empor und sagte zu der gesamten Gruppe: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „''Ich grüße euch, tapfere Helden, in Namen unseres großen Drachens, unserem göttlichen Kaiser und Vater unseres Imperiums, dem erhabenen Imperator und dem einzigen wahren Erben des weißen Drachen Theranios - Lucius Gavius Asellio Draco!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daraufhin verbeugten sich alle Drachenpriesterinnen erneut und auch die kleinen wiederholten im Chor: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „''Wir grüßen euch, tapfere Helden!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie nahm die Helden, Augustus und Iustus anschließend zu einem Gespräch zur Seite und die Inquisitoren des Ekklesiums brachten sie dazu in einen separaten Besprechungsraum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Priesterin offenbarte den Helden nun, welche große Berühmtheit sie bereits im Imperium erlangt hatten. Nachdem der Krieg beendet wurde, wollte das ganze Volk mehr über die Umstände erfahren und auch über den Bund des Xul und die Gesandte des Drachens, die sich von einer Volksverräterin zu einer beliebten Figur in zahlreichen Geschichten verwandelt hatte. Auch die tragische Geschichte um den Tod ihrer Familie, das Exil ihres Bruders und das Leid, welches sie durch den Verräter Spurius Iunius erfahren musste, hatte viele Menschen sehr berührt und sie fieberten regelrecht mit dem Schicksal der jungen Heldin mit, die allen Widerständen in einem dämonenverseuchten und barbarischen Land trotzte. Octavia wird von vielen als eine Auserwählte der Götter verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaia erzählte, dass die Geschichten von Octavia, ihren Abenteuern und der Drachenträne in aller Munde waren und dass sie vielen Menschen im gesamten Imperium Hoffnung gaben, dass die Gefahr in Barthavion gebannt werden könnte. Auch für Octavias Gefährten sprachen die Menschen in Tyrna Gebete aus und interessierten sich für die heldenhaften Barbaren. Gaia entschuldigte sich bei den Helden, als sie diesen Begriff benutzte, und betonte, dass sie es nicht abwertend meinte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias Beliebtheit ist in der Bevölkerung also sehr groß, jedoch gäbe es unter den Konsoren einige Politiker, die ihr misstrauisch gegenüberstehen. Sie zweifelen an der Gefahr des Kultes des Xul für das Imperium und auch daran, dass Octavia einem göttlichen Auftrag folgte. Einige von ihnen bezogen sich auf eine alte Elbenlegende, welche sagte, dass das uralte Grauen in Barthavion nicht ohne Grund immer wieder ausbrach und die Menschen es durch ihr Verhalten heraufbeschworen haben. Diese Konsoren behaupteten, dass Tyrna sich nicht einmischen sollte, wenn es sich um eine Strafe der Götter handelte. Außerdem war bis jetzt kein Fall im Imperium selbst bekannt geworden, hinter dem der Bund von Utukk‘Xul offiziell steckte und so glaubten sie, dass Tyrna sicher vor Dämonen war und nur Thyrner in Barthavion bis jetzt verdorben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Gaia jedoch nicht daran glaubte, dass die Barthaver durch moralische Verfehlungen selbst schuld an den Plagen waren, fand sie es sehr wichtig, dass die Gefahr bekämpft wird, bevor sie das Imperium erreicht. Sie erklärte, dass diese Frage nach dem Ursprung der Plage gerade zu einer großen Spaltung im Konsilium führte und dass selbst unter den Drachenpriesterinnen verschiedene Meinungen darüber existierten. Leider hatte sie auch keine Beweise, sagte aber ihre volle Unterstützung zu, wenn es darum ginge, welche aus Perlheim zu beschaffen. Sie betonte auch, dass der Rat vorher nicht abstimmen dürfe, und sie ebenfalls alles tun werde, um die letzte Abstimmung zu vertagen, bis die Beweise da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb war es auch wichtig, wie Octavia sich nun vor den Botschaftern präsentierte, denn ihr Auftreten konnte vielleicht das Urteil der Botschafter auch mit beeinflussen. Dann klatschte sie kurz in die Hände und plötzlich kam von draußen ein Bediensteter herein, der einen weißen Kasten aus Elfenbein trug, der mit einem goldenen Drachen verziert war. Er verbeugte sich stumm vor Octavia und überreichte ihr den Kasten. Gaia sagte, dass Octavia diesen in einem Nebenraum öffnen sollte und schickte sie gemeinsam mit ihren drei Mystikerinnen hinaus. Octavia zog sich mit Hilfe der Mädchen um und war kurz fort. Sie kam dann mit einem neuen Gewand zurück. Dieses ist lang und weiß und ähnelt dem von Gaia. Octavia bekam einen Halsschmuck aus Mithril, der mit Gold verziert ist und von einem Drachen und tanzenden Flammen geschmückt ist und einen langen, roten Umhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaia erklärte, dass dies Octavias offizielles Gewandt als Gesandte ist und sie es tragen sollte, solange sie in Valkenburg und an den Verhandlungen beteiligt war. Sie betonte, dass die Botschafter Octavia genau ins Visier nehmen werden und dass es nicht schaden könne, wenn sie sich von ihrer besten Seite zeigt. Gaia selber blieb ebenfalls noch in der Stadt und sie war im Tempel des Alethon über die Mystiker erreichbar, falls jemand Rat oder Hilfe benötigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der große Platz vom Tor von Barthador  ===&lt;br /&gt;
Auf dem Weg vom Sanktum der Inquisitoren des Ekklesiums zum Gasthaus sah man, dass das Zwergenviertel mit dem großen Platz und dem Tor nach Barthador inzwischen abgesichert war und Zwergenwachen patrouillieren. Am Rande des Platzes stand eine wütende Menge von Menschen, die immer wieder schrien, dass die Botschafter nach Hause gehen sollten und dass Barthavion keine Thyrner mehr sehen wolle. Man hört laut „Haut ab!“, „Verpisst euch auf eure Insel!“, „Wir brauchen euch nicht!“ etc. Vor dem großen, zerstörten Tor lagen Blumen und einige Adpeten standen betend davor und baten das Licht um Hilfe und Hoffnung für Barthavion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Adarian gelang es schließlich die Meute zu beruhigen und sie dazu zu bringen, nach Hause zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ankunft in der „Roten Erde“ ===&lt;br /&gt;
In der Roten Erde freuten sich alle die Helden wiederzusehen und der Gastwirt tischte ein großes Mahl für die Königsretter auf. Augustus und Iustus waren ebenfalls in dem Gasthaus untergekommen und nun war Zeit um sich zu unterhalten und etwas über die Botschafter zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Iustus berichteten, was sie über die Botschafter wussten. Sie fassten zusammen, dass drei Botschafter mit ihnen angereist waren, die verschiedene Positionen des Konsiliums vertraten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1. „[[Ancus Aponius Fiderian]]“, der mit Barthavion gemeinsam gegen den Bund des Xul kämpfen möchte und sich der Gefahr für ganz Aloran bewusst ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. „[[Gaius Prudius Consideratus]]“, der sich noch unentschlossen zeigt und daran zweifelt, dass der Bund des Xul Thyrnas Problem ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. „[[Marcus Sibilus Diffido]]“, der den Bund des Xul anscheinend für eine Ausrede der Barthaver hält, um sich vor dem Krieg zu drücken.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Verhandlungen werden sie zu einem einheitlichen Entschluss kommen müssen, wenn es um den gemeinsamen Krieg gegen den [[Bund des Xul]] geht. Die Verhandlungen liefen zurzeit schleppend und nur einer der Botschafter sah die Notwendigkeit für eine Zusammenarbeit. Beim Essen enthüllten die Beiden noch weitere Details über die Botschafter, welche ihnen auf ihrer langen Anreise zu Ohren gekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschenke aus Tyrna ===&lt;br /&gt;
Augustus ging nach dem Essen kurz auf sein Zimmer. Während seiner Abwesenheit erzählte Iustus den Helden vertraulich, dass Augustus sehr viel durchgemacht habe und nach seinem Exil ziemlich am Ende war. Außerdem wurde er vom Kaiser verbannt, da das tyrnische Gesetz ihn als Deserteur und Mörder eines Vorgesetzten eigentlich nur die Todesstrafe geblieben wäre. Zusätzlich hatte Augustus die gesamte Schuld für die vorgetäuschte Entführung und den Tod von Octavia und dem Dämon an ihrer Hochzeit auf sich genommen. Das Urteil des Kaisers war dementsprechend ein sehr gnädiges, da viele Konsoren nach seinem Tod schrien. Nun besitzt er keine Rechte mehr in Tyrna, darf nicht erben, nicht heiraten und seine Nachkommen würden nicht mehr als Thyrner gelten. Iustus erklärte, dass Augustus dies alles sehr unangenehm sei und die Helden ihn nicht unbedingt darauf ansprechen sollten, da ihn dies nur unnötig quälen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus kam schließlich mit einem großen Geschenkkorb zurück, den er Octavia überreichte. Im Inneren befanden sich einige Geschenke aus der Heimat von Octavias Großmutter, Tante und ihrer Cousine Silvia, die inzwischen mit einem bekannten Konsor verheiratet ist und den Tod ihres Vaters [[Silvius Insidiae]] schon lange überwunden hatte. Octavia bekam z.B. seltenes Gebäck aus schneeweißem Mehl, Süßigkeiten aus leuchtend-bunten, kandierten Früchten und Honig, die Octavia in ihrer Kindheit geliebt hatte etc. oder andere exotische Köstlichkeiten aus der Heimat, die in Barthavion fast unbekannt sind. Außerdem hatte ihre Großmutter darauf bestanden, dass Octavia wieder mit dem Lyraspiel anfängt, da sie ihr damals immer so gern zugehört hatte. Augustus hatte zwar versucht der alten Frau bewusst zu machen, dass Octavia keine Zeit zum Musizieren haben würde, aber sie hatte darauf bestanden, dass er ihr eine kleine, traditionelle Lyra aus der Heimat mitbrachte und Octavia wenigstens zur Entspannung hin und wieder darauf spielte. Augustus erzählte auch, wie stolz der Rest der Familie auf Octavia war und dass sie mit ihren Gebeten und Wünschen bei ihr waren.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Augustus übergab Adarian nun auch das Paket von Inanis, welches er ebenfalls aus seinem Zimmer mitgebracht hatte. Er erklärte Adarian, dass dies ein Geschenk von Salvius Tuscus war und er gestand ihm, dass er es zuerst nicht mitbringen wollte, da die beiden nicht im beste Verhältnis zueinander standen und schon lange nicht mehr miteinander geredet hätten. Da Salvius ihn aber fast schon darum angebettelt und anscheinend einen Narren an Adarian gefressen hatte, ließ er sich schließlich dazu breitschlagen, den Brief zu überbringen. Augustus warnte Adarian, dass Salvius zwar ein sehr einnehmendes Wesen besitzt und er auch aus eigener Erfahrung wusste, dass man sich mit ihm auf Feiern in einem hohen Maße amüsieren konnte, dass sich Adarian aber niemals auf Salvius verlassen sollte, da dieser Narziss sich für keinen Menschen außer sich selbst interessiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Paket von Inanis enthielt einen eleganten Kasten aus einer Adarian unbekannten, rötlichen Holzart und eine kleine Schriftrolle, die mit einem Wachssigel verschlossen war. Beides war mit einer roten Schleife dekorativ umwickelt. Die Schriftrolle schien ganz leicht parfümiert zu sein. Im Kästchen lag auf einem roten Samtkissen gebettet eine kleine Bronze-Statuette in der klassischen Haltung des Bellicus, jedoch mit dem Kopf von Adarian.&lt;br /&gt;
In Tyrna war es Brauch, dass die Männer ihren Genius als eine kleine Statuette darstellen. Häufig besaßen die Köpfe dabei realistische Portraitzüge, der Körper und die Pose waren meist dem traditionellen Götterkanon nachempfunden und rein idealisiert. Diese Statuetten tragen die Männer als eine Art Talisman immer bei sich und er dient ihnen beim Gebet als Vermittler zu den Göttern oder als Schutzgeist im Kampf und Folgegeist auf Reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian ließ den [[Brief von Inanis]] zunächst von Henk übersetzen, welcher ihn aber an Kenji weitergab, welcher ihn dann letztlich laut am Tisch vortrug. Adarian wurde dabei an einigen Stellen leicht rot, was aufmerksamen Beobachtern nicht verborgenblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemellus Autronius ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Gemellus.png|200px|thumb|left| Gemellus Autronius]]&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit kam ein junger, arrogant wirkender Thyrner, vielleicht um die 12-13 Jahre alt, herein. In seinem Alter stand er vermutlich kurz vor seinem Kriegsdienst. Er wurde von zwei privaten Sklaven-Leibwachen aus dem Imperium begleitet. Einer davon ist ein gewöhnlicher Al-Dahgar, der andere ist so dunkelschwarz, wie man es sonst noch nie in Barthavion gesehen hat.  Von dem gebildeten Iustus erfahren die Helden später, dass dieser Leibwächter von einem fremden Kontinent namens „Nigor“ stammt. Dieser soll noch weit im Osten hinter Ishtur liegen und man sagt, dass er nicht nur schwarze Menschen beheimatet, sondern auch er soll auch die Heimat aller Orks sein.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemellus begrüßte Octavia mit „Ave Draconis, meine Gesandte!“ und verbeugte sich kurz. Er blickte kurz nach hinten und der Ishtur trat vor, verbeugte sich vor allen Helden und begann auf Barthavisch zu sprechen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „''Dies ist Gemellus Autronius, Sohn des ehrenwerten Konsors Publius Autronius Tardo!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann tritt er wieder zurück und Gemellus verbeugte sich in die Runde und sagt kurz: „Salvete!“  Er begann auf Thyrnisch zu sprechen und wandte sich an Octavia. Sein Übersetzer übersetzte vor allen für Adarian das Ganze ins Barthavische. Er sagte, dass er schon viel über sie gehört habe und er ihre Geschichten mit großem Interesse verfolgen würde. Er würde deshalb gern wissen, ob die „Glutgeborene“ oder die „Flammentochter“, wie man sie überall nennt, tatsächlich eines Tages die weißen Drachen nach Aloran zurückbringen würde und ihren Geist wiederbeleben könnte? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Hier fehlt noch Octavias Antwort&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner zweiten Frage druckste Gemellus ein wenig herum. Er stammelte schließlich, dass er ein Gerücht gehört habe, nach dem Octavia von Geburt an ein „Halbdrache“ und die leibliche Tochter des verstorbenen Kaisers Pacator sei, der sie zeugte, obwohl er durch seine Verschmelzung mit Theranios unfruchtbar war.  Neugierig erwartete er ihre Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Hier fehlt noch Octavias Antwort&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann musterte er Adarian und erwähnte, dass man in Tyrna behauptet, dass er größer als ein Troll sei und dass er deshalb gerade etwas enttäuscht ist, dass er höchstens die Größe eines durchschnittlichen [[Menschen#Die Tuaither|Cael]] habe. Gemellus wollte aber wissen, wie Adarian mit seinen übermenschlichen Kräften es ganz allein geschafft hatte, die Stadt [[Loderis]] einzunehmen. Er hörte sich Adarians Geschichte dazu zunächst neugierig an. Als Adarian aber nicht etwas log und die Geschichte aufbauschte oder spektakulär erzählte, verlor Gemellus schnell das Interesse und wandte sich Henk zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sprach Henk an und meinte, dass er bestimmt stolz sein müsse, es so weit gebracht zu haben, schließlich dürften nicht viel Freigelassene an der Seite von Helden reisen.  Gemellus wollte auch wissen, ob Henk nun auch den Beinamen „Libertus“ angenommen hätte, wie es für Freigelassene im Imperium üblich ist, und ob dies nun die richtige Anrede für ihn sei. Gemellus gab sich dabei naiv und neugierig und wahrte vollkommen die Etikette. Henk bemerkte aber, dass Gemellus subtil herumstichelte und sich über ihn lustig machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemellus sprach mit Kenji nicht, sondern begrüßte ihn nur höflich. Vielleicht wollte er einen Erzquestor nicht verärgern, weil er genau wusste, dass er dann furchtbaren Ärger mit den Botschaftern bekommen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich kam der Gastwirt an und hatte eine sehr demütige Haltung, verbeugte sich ganz tief vor Gemellus und wendete sich dann an seinen Dolmetscher. Er sagte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „''Entschuldigt bitte! Das Bad für den jungen Herrn ist nun bereitet. Diesmal haben wir einige Eimer Wasser von Hand aufgekocht, die Temperatur sollte ihm also nun zusagen. Es tut uns sehr leid, dass unsere Wasserversorgung seinen Ansprüchen nicht genügen konnte!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemellus verabschiedete sich daraufhin mit der Bemerkung, dass sein Bad diesmal hoffentlich nicht wieder nur lauwarm wäre. Das fließende Wasser aus den Leitungen hätte für ihn nicht annähernd die gewohnte Wärme, wie er es aus Tyrna kenne. Dann stöhnte er weiter und beschwerte sich, dass die Betten auf seinem Zimmer ebenfalls so furchtbar kratzig waren. Augustus und Iustus fragte Gemellus noch, ob ihre Zimmer auch in einem so desolaten Zustand wären. Augustus und Iustus sahen sich fragend an, zuckten mit den Schultern und verneinten dann. Sie wären mit dem Gasthaus und ihren Zimmern sehr zufrieden, betonten die beiden. Der Junge seufzte nur und ging. Im Fortgehen sagte er zu seiner Leibwache noch: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „''Das beste Gasthaus in Stadt? Das ich nicht lache… Ein Schweinestall ist das!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum war Gemellus verschwunden, erzählte Augustus, dass dieser Junge der Geliebte und Schüler von dem Botschafter Fiderian war. Seit einiger Zeit war in Tyrna die alte Form der Knabenliebe wieder in Mode gekommen, die unter Pacator verboten war, und viele Jünglinge suchten inzwischen wieder Aufstiegschancen durch ältere Gönner. Diese Verbindungen beruhten für gewöhnlich auf Freiwilligkeit und der junge Gemellus hatte den alten Botschafter ziemlich um den Finger gewickelt. Wenn man dem Getratsche von Botschafter Diffido über Fiderian, welches dieser auf der gemeinsamen Reise nach Barthavion ständig ungefragt von sich gab, Glauben schenkt, dann sollte sogar seine Frau und seine heimliche Geliebte, die wiederum die Frau eines anderen bekannten Konsors ist, bereits eifersüchtig auf den Knaben sein. Fiderian hingegen ging davon aus, dass Diffido nur aus politischem Kalkül über seinen Liebling schlecht redete und er den moralischen Botschafter Consideratus gegen ihn aufbringen wollte. Dieser lehnte den Brauch der Knabenliebe streng ab und als strenger Moralist wollte er am liebsten strenge Sittengesetze in Tyrna erlassen, da seiner Meinung nach der Anstand und die Tugenden in der Hauptstadt inzwischen mit Füßen getreten wurden. Während der Reise nach Barthavion hatte sich Gemellus als ein ungezogener und unverschämter Bengel präsentiert und Augustus merkte abschließend noch an, dass er ihn immer ein wenig an den überheblichen Salvius von früher erinnerte, woraufhin Iustus ihm zustimmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kenjis Bitte an Augustus ===&lt;br /&gt;
Nach dem Essen bat Kenji Augustus um ein Gespräch unter vier Augen. Er wies Augustus darauf hin, dass beide die gleiche Schwachstelle besitzen würden, nämlich Octavia. Kenji wollte wissen, ob sich Augustus darüber bewusst ist, dass einmal etwas Schlimmes passieren könnte in Bezug auf Octavia. Kenji wollte sicherstellen, dass Augustus dann wüsste, wie er damit umzugehen hätte. Dieser Gespräch stellte einen deutlichen Wandel in der Beziehung der beiden Männer dar. Kenji offenbarte, dass er lange Zeit während der Reise in den Norden fest damit rechnete, für Octavia sein Leben zu geben. Er versuchte, Augustus begreiflich zu machen, dass er die unbedingte Bereitschaft dazu hoch schätzte, aber man diese nicht mit dem Egoismus verwechselns durfte, unbedingt einen sinnlosen Märtyrertod sterben zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erwiderte darauf, dass er verstehe, was der Questor damit sagen wollte. Er habe im Exil eine schwere Phase durchgemacht, aber sich entschieden, auch für Octavia leben zu wollen. Trotzdem habe er entschieden, nie wieder für die Schwarzmagier arbeiten zu wollen, unter keinen Umständen. Daher sei die Entscheidung, sollten diese ihn eines Tages mit Octavia erpressen wollen, klar. Kenji glaubt, Augustus wüsste seit diesem Gespräch von seinen tiefen Gefühlen für dessen Schwester. Doch es scheint, als betrachte Augustus den Questor eher als einen wiedergewonnenen Bruder, weswegen ihm die ohnehin undenkbare Verbindung eines Ishtur zu einer Thyrnerin wohl gar nicht ernsthaft in den Sinn kommt und eher einer Schwärmerei gleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachmittagsaktivitäten ===&lt;br /&gt;
Anschließend verabschiedete sich Iustus. Er wollte zur Magierakademie von Valkenburg gehen, wo man ihm netterweise Unterstützung angeboten habe, die er zum Bauen seiner Astral-Instrumente benötigte. Er wünschte allen noch einen schönen Tag und sagte, dass man ihn in der Akademie finden kann. Henk sprach ihn schnell noch an und fragte Iustus, ob er sich einmal seine neue Tätowierung ansehen und untersuchen könne, und Iustus bestellte Henk für den Abend zu sich, um mehr Zeit für ihn zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag kam Wolfhardt ins Gasthaus und hatte ein Pergament in der Hand, welches er auf den Tisch legte und vor allen ausbreitete. Er meinte, dass die ersten Termine für die Versammlung des Bund des Lichts feststünden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;width: 400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
(26. Loar 351 JF Vormittag): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Hartmut Milles berichtet über Werham Glairn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Ataragar Hammerright stellt die neusten Mitglieder vor &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsames Mittagsmahl der Mitglieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(26. Loar 351 JF Nachmittag):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Verlesung des Briefes von Gerbert und Nira&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Pläne und Ziele&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wolfhardt war ganz aufgeregt und berichtete noch, dass der Kriegsrat die Helden ebenfalls bald sehen wollte und sie sich bei ihnen melden würden. Zurzeit wären sie jedoch noch mit den tyrnischen Botschaftern und den Verhandlungen beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Botschafter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Botschafter.png|300px|thumb|right|Die Botschafter (v.l.) [[Marcus Sibilus Diffido]], [[Gaius Prudius Consideratus]] und [[Ancus Aponius Fiderian]] mit Gemellus ]]&lt;br /&gt;
Gegen Abend kehrten die Botschafter ins Gasthaus zurück und wandten sich sofort an Octavia und die Helden, welche noch im Gasthaus saßen. Als sie das Gasthaus betraten, befanden sie sich durchgängig in hitzigen Diskussionen, aber ihre Gespräche brachen sofort ab, sobald sie Octavia sahen. &lt;br /&gt;
Einer ihrer Gefolgsleute eilte schnell nach vorne und dieser stellte die Botschafter mit Nennung des Namens ihrer Väter der Reihe nach vor, wobei sich die Botschafter bei der Nennung ihres Namens jeweils verbeugten: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „''Dies sind die ehrenwerten Legaten und Botschafter unseres erhabenen Drachens und Imperators Lucius Gavius Aurex Draconarius! Zuerst der ehrenwerte Konsor [[Ancus Aponius Fiderian]], Sohn des Velatoren, Feldherrn und Krieghelden Titus Aponius Fiderian! Dann der ehrenwerte Konsor [[Gaius Prudius Consideratus]], ehemaliger Magus Astrorum und Sohn des Velatoren Lucius Prudius Sidereo! Und schließlich der ehrenwerte Konsor [[Marcus Sibilus Diffido]], Sohn des Konsors Quintus Sibilus Praeda!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Sie begrüßten Octavia überschwänglich und voller Achtung mit „''Ave Draconis, Gesandte Ardera!''“ und Handkuss und betonten, welch bedeutende, religiöse Person sie durch ihre Heldentaten geworden war, und dass sie derzeit bestimmt die bekannteste Frau Tyrnas wäre. Das Volk würde einfach die tragischen Geschichten über sie und ihren Bruder lieben. Außerdem beglückwünschten sie Octavia für ihre Erfolge in Eldorn und rühmten ihre Heldentaten. Auch die anderen Helden wurden von ihnen freundlich begrüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fiderian zeigte sich besonders freundlich gegenüber Octavia und erzählte ihr, dass ihr ehemaliger Gatte und derzeitiger Verbündeter Elatus einst bei ihm das politische Handwerk gelernt und er seine ersten Schritte im Konsilium begleitet hatte und er gleich erkannte, dass Flavius ein sehr geschickter Rhetoriker war. Fiderian offenbarte Octavia auch, dass er ebenfalls ein Unterstützer der Arbeit ihres Vaters gewesen wäre und sich damals beim Kaiser dafür einsetzte, dass die Botschafter überhaupt nach Barthavion kamen, um an der Plage zu forschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemellus stand mittlerweile an der Seite von Fiderian und versuchte einen anständigen Eindruck zu hinterlassen. Jedoch konnte man schnell bemerken, dass er eher gelangweilt und arrogant wirkte und dies auch nicht wirklich verbergen konnte. Solange die Männer redeten, wusste er jedoch, dass er den Mund zu halten hatte. Hin und wieder warf er besonders Henk abwertende Blicke zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Botschafter wollten politischen Themen aus dem Weg gehen, denn es würde bald noch genug Zeit geben, um über diese Themen zu sprechen und außerhalb der Ratsverhandlungen könnten sie auch keine Stellung beziehen. Sie stellten vielmehr Fragen, die sich um die Gesandte drehten. Sie wollten etwas über ihre Reise in den Norden erfahren und fragten, ob sie die Drachenträne sehen dürfte. Octavia holte sie hervor und jeder Botschafter durfte sie einmal anfassen und in seiner Hand halten. Sie wollten wissen, ob Uselias' Seele tatsächlich in dem Artefakt schlummerte, so wie es die Drachenpriesterinnen behaupten und wie mächtig es denn nun wirklich war. Außerdem wollten sie wissen, ob Octavias magische Fähigkeiten mit dem Artefakt in Bezug stehen und ob es tatsächlich der „Odem der weißen Drachen“ ist, den sie als Magie durch sich wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Botschafter erwähnten, dass sie die Helden noch bei dem offiziellen Treffen mit dem Kriegsrat sehen würden und verabschiedeten sich dann höflich. Beim Weggehen hörte man sie fast sofort wieder weiter diskutieren und man konnte beiläufig hören, dass es anscheinend Probleme mit Graltik und Kratas gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adarians Gespräch mit Archorbar ===&lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|150px|thumb|right|Großmeister Archorbar]]&lt;br /&gt;
Nach dem Abendbrot hatte Adarian das Gefühl, dass es nun Zeit war Rock aufzusuchen, und brach zum Lichträgertempel auf. Großmeister Archorbar dankte Adarian dafür, dass er die Mitgliedschaft bei den Inquisitoren des Ekklesiums angenommen hat, da er Trutz damit vor einer Katastrophe bewahrt habe. Jedoch betonte er auch, dass Adarian mit vollem Herzen hinter dem Orden stehen muss, wenn er wirklich vorhabe, sich dem Licht zu verschreiben. Archorbar erzählte Adarian von einem Brief von Großmeister Lichtschlag aus Freywall, worin er alles über seine Dienstzeit dort erfahren hat. Adarian blickte schuldbewusst zu Boden und Rock sprach Adarian auf Foxi an und fragte ihn nach seinen Empfindungen für dieses Mädchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar wies Adarian ernst darauf hin, dass es keine leichte Entscheidung ist, ob man Inquisitoren des Ekklesiums sein will oder nicht, und er riet Adarian ausgiebig über seine Entscheidung nachzudenken. Dazu überreichte er ihm einen steinernen Fokus, welcher ein leichtes, magisches Licht verströmt und ein Siegel des Lichtes eingraviert hat. Den Fokus sollte Adarian zum Meditieren nutzen, wenn er sich bereit fühle, seine Entscheidung zu treffen. Rock blickte Adarian tief in die Augen und versicherte ihm, dass er jede seiner Entscheidungen akzeptiert, obwohl er sich natürlich freuen würde, wenn Adarian den Weg des Lichtes einschlüge, da dieser ihm bei seinen Abenteuern auch helfen kann. Falls Adarian sich gegen die Mitgliedschaft entscheiden sollte, versicherte ihm Archorbar, dass er dafür sorge, dass Adarian auf eine ehrenvolle Art aus dem Orden austreten könne ohne sein Gesicht zu verlieren. Dann entließ er Adarian ins Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Kalender#26._Loar, Tag des Kerodas|26. Loar 351 JF]] ==&lt;br /&gt;
=== Frühstück mit dem Prinzen ===&lt;br /&gt;
Die Botschafter brachen ganz früh zu den Verhandlungen auf und verließen ohne zu frühstücken das Gasthaus. Wolfhardt ließ für die Helden ein großes Frühstück vorbereiten und weckte sie zeitig, damit alle pünktlich zum Treffen erscheinen können. [[Isgar Wintras]], der Prinz von Ankarz, speiste mit ihnen und sie unterhielten sich über das bevorstehende Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Treffen des Lichtes - Vormittag ===&lt;br /&gt;
Beim Treffen vom Bund des Lichtes waren alte Bekannte anwesend, aber auch neue Gesichter waren zu erblicken. Einige fremde Abenteurer, welche sich anscheinend kannten, saßen in der Runde. Sie waren ein Ritter, ein Elementarmagier mit runder Kugel auf seinem Stab, eine junge und hübsche Mystikerin der areteischen Schwesternschaft und ein edler Waldläufer oder Jäger. Ansonsten waren schon [[Hartmut Milles]] und der „Buchhalter“ [[Selmard Gending]] anwesend. Wolfhardt wies den Helden und dem Prinzen ihre Plätze zu und übernahm eifrig die Organisation. Er hatte sogar an etwas zu trinken gedacht. Vorne standen schon die Großmeister Archorbar, [[Ataragar Hammerright|Hammerright]] und [[Hardwulf von Hilligenhain|Hilligenhain]], welche darauf warteten, dass alle einen Platz hatten, und dann im Namen des Lichtes das Treffen eröffneten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes sprach Archorbar und hieß alle willkommen. Er lobte die Erfolge der Helden in Freywall und freute sich, dass sie alle lebendig und unversehrt wieder da sind. Alle Anwesenden klatschten und sprachen den Helden ihre Anerkennung aus. Dann gab Archorbar das Wort an Wolfhardt ab, der erneut und sehr stolz die Themen und die Punkte der heutigen Sitzung verlas und schließlich das Wort an Hartmut Milles weitergab, um zu Punkt eins überzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hartmut Milles stellte seinen [[Bericht über Werham Glairn]] vor und berichtete über die Herkunft und Kindheit des Dämonologen aus Ulnim. Er hatte dazu auch die Akten der Inquisitoren des Ekklesiums durchgesehen und alle möglichen Fälle aufgelistet, welche mit Werham Glairn in Verbindung stehe könnten. Archorbar fügte hinzu, dass er von Darrow gehört habe, dass Glairn einer der stärksten Konkurrenten von Sabaoth in dem Bund von Utukk‘Xul gewesen sei und dass dieser durch dessen Tod nun wahrscheinlich an Einfluss gewonnen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfhardt bat Ataragar Hammerright den dritten Punkt vorzutragen und über die Rekrutierungen zu berichten. Hammerright verbeugte sich erneut vor der Runde und bevor er sprach, begrüßte er alle mit dem Spruch: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Möge das Licht des Alethons uns Wahrheit und Einsicht bescheren!“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann berichtete er davon, dass der Bund seit dem Aufruf des Zwergenkönigs eine Schwemme von Bewerbungen erhielt. Eigentlich sei dies erfreulich, nur stellte sich schnell heraus, dass es sich dabei vor allem um ruhmbegierige Abenteuer oder auch einfache Bauern und Bürger handelte, die dachten, dass sie durch den Krieg Ansehen erlangen können. Viele davon waren naive, junge Männer, die kaum eine Vorstellung davon besaßen, gegen welchen Feind wir überhaupt kämpfen und auch sonst in Friedenszeiten geboren wurden und kaum oder keine Kampferfahrung besitzen. Die meisten von ihnen hatten sich bereits bei den Inquisitoren des Ekklesiums beworben, wo sie jedoch wegen ihrer mangelnden Fähigkeiten abgelehnt wurden. Einige waren deshalb auf die Idee gekommen, den Bund des Lichtes als ein Auffangbecken zu betrachten, in welchem alle unterkämen, die bei den Inquisitoren des Ekklesiums abgelehnt wurden. Hätte man aber alle aufgenommen, dann hätten man nun eine große Schar von Zivilisten, die eher den Schutz des Bundes benötigen, als im Kampf hilfreich zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Gründen hatte Ataragar eine Eignungsprüfung eingeführt, die zum einen den Geist der Bewerber auf seine Stärke, aber auch den Körper auf seine Kampferfahrung erprobte. Da der Großangriff der Schwarzmagier - laut den Informationen der Helden - in einigen Monaten stattfinden wird, gab es auch nur wenig Zeit, neue Kämpfer auszubilden. Diejenigen, welche die Prüfungen jedoch bestehen und bereits bestanden haben, werden umgehend zu Egeil nach Trutz geschickt, wo dieser sich bereits hingebungsvoll um deren Ausbildung bemühte. Auch einige der alten Mitglieder waren bereits dort, um ihre Kampfkunst zu verbessern. Dann dankt Ataragar allen für ihre Aufmerksamkeit und erklärte, dass er vorerst in der Gegend bleiben und die Rekrutierung übernehmen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend stellte Ataragar die neuen Mitglieder vor und nannte dazu zuerst Welger Butt, [[Fridde Stibbon]] und [[Rugbert aus Scol]], welche die neue Aufnahmeprüfung bestanden hatten und nun bei Egeil am Trainieren waren. Der Rinderhirte ''Helmut Winnermann'' war durch die Prüfung gefallen und wieder nach Hause geschickt worden. Ataragar stellte danach namentlich die vier unbekannten Helden als eine gemeinsame Abenteurergruppe bestehend aus dem Ritter [[Elbrecht von Altlay]], der [[Hylea]]-[[Kultgemeinschaften#Mystiker |Mystikerin]] [[Danu Gwenlian]], dem Elementarist [[Shafir al'Alam]] und dem elfische Jäger [[Lorion Eibensaat]] vor, wobei sich der jeweils genannte kurz erhob und sich vor der Runde verbeugte. Dann erwähnte er auch die Unterstützung aus Tyrna und begrüßte den „Magus Astrorum Iustus Trebatius“ und „Octavias Bruder Augustus Octavius“ im Bund. Er dankte ihnen für die weite Reise, die sie auf sich genommen haben, um zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Ataragar gefragt hat, ob jemand von den Neuen ein Anliegen vortragen möchte, stand zuerst Elbrich auf und berichtet davon, wie sie im [[Barthavion#Landschaften|Knochenmoor]] bei dem alte Elbenheiligtum [[Minno-Fela]] auf Mystiker einer dunklen Bruderschaft stießen und es von den dämonischen Invasoren säuberten. Dabei fanden sie auf einige seltsame Siegelringe, welche sie am Erdfest den Inquisitoren des Ekklesiums in Ankarz zeigten. Diese identifizierten sie als Ringe des Kultes des Xul und berichteten den Abenteurern über den dunklen Kult. Als dann nach dem Lochostfest Dämonenhorden von Pirlath aus das Land verwüsteten, drängten die vier den Ansturm zurück und retten die Einwohner von Bruntingen. Archorbar lud sie danach zum Bund des Lichtes ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stand auch noch Iustus auf und erzählte, dass er bereits seit langen vermutete, dass ein geheimes Netzwerk von Schwarzen Ritualisten auf ganz Eboria operierte und auch im Imperium zu einem Problem wird. Er berichtete von seinen Erfahrungen in Balmar und den dunklen Kultisten, die von einflussreichen Personen und sogar dem Statthalter geschützt wurden (s. [[Iustus_Trebatius#Entdeckung_eines_dunklen_Kultes_.28713_n.A..2F343_JF.29|Entdeckung eines dunklen Kultes]]). Dann erzählte er, wie er mit [[Flavius Vitreus Elatus|Elatus]] in Eldorn zum ersten Mal an der Seite der Helden einen offenen Kampf gegen [[Mordem Blandera]] austrug und dort sehen musste, wie stark und hinterhältig der Feind ist. Iustus betonte, dass es in Tyrna noch viele Menschen gibt, die an der Bedrohung durch den Bund des Xul zweifeln, dass er aber nach allem, was er erlebt hat, nun all seine Fähigkeiten und sein Leben dafür einsetzen wird, dass sie zur Strecke gebracht werden und deshalb auch dem Bund des Lichtes dienen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus, der kurz von Hammeright als „Octavias Bruder“ vorgestellt wurde, blieb sitzen und behielt seine Geschichte über den Bund für sich. Es gab auch niemanden, der ihn dazu aufforderte, etwas zu sagen. Menschenkenner konnten auch erahnen, dass es ihm wahrscheinlich sehr unangenehm wäre, seine Geschichte vor allen zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittagessen ===&lt;br /&gt;
Dann war Pause und Wolfhardt hatte ein großes Mittagessen vorbereitet. Jetzt war Zeit, sich mit den neuen Helden zu unterhalten und diese waren auch neugierig auf die Helden und wollten unbedingt einiges über sie wissen und löcherten sie mit Fragen. Sie berichten aber auch davon, wie sie sich kennengelernt und zusammengefunden hatten (vgl. [[Elbrecht von Altlay#Abenteuer im Knochenmoor (Boar 351 JF)|Abenteuer im Knochenmoor]], [[Lorion Eibensaat#Suche nach Minno-Fela (338-351_JF)|Suche nach Minno-Fela]], [[Shafir al'Alam#Auf Wanderschaft (348-350 JF)|Auf Wanderschaft]], [[Danu Gwenlian#Reisezeit (345-350 JF)|Reisezeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Treffen des Lichtes - Nachmittag ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Brief-Nirbert.png|300px|rahmenlos|left|Brief von Gerbert und Nira]]&lt;br /&gt;
Wolfhardt eröffnete den zweiten Teil der Sitzung und erwähnte, dass nun ein sehr unerfreulicher Teil käme, weswegen er auch erst nach dem Essen vorgetragen werden sollte. Er bat dann Archorbar nach vorn, welcher eine kleine, zerknüllte Notiz dem Buchhalter reichte, welcher sie dann öffnete und langsam und ernst den [[Brief von Gerbert und Nira]] vortrug. Anschließend reichte er den Brief herum, damit ihn nochmal jeder selbst lesen und sich bewusstmachen konnte. Die Nachricht traf die Anwesenden schwer und war für viele wie ein Schock. Archorbar betonte abschließend, wie wichtig jetzt das Bündnis mit Tyrna sein werde und das alle Hoffnung nun auf der Vernunft der Botschafter läge und auf den Beweisen, die hoffentlich in Perlheim noch existierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann rief Wolfhardt zum nächsten Punkt auf und bat Archorbar über die Pläne und Ziele vom Bund des Lichtes zu reden. Archorbar erklärte, dass er hier in Valkenburg bleiben muss, da er in der Hauptstadt am meisten gebraucht werde. Außerdem werde er den Kriegsrat und die Botschafter im Auge behalten. Dann verkündete Archorbar den Anwesenden, dass die Helden gemeinsam mit ihren tyrnischen Freunden aufbrechen werden, um Beweise zu besorgen, welche die Botschafter überzeugen können, dass Tyrna und Barthavion zusammen gegen den Bund von Utukk‘Xul kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhob sich der Prinz von Ankarz und erklärte, dass die meisten Kriegsfürsten von Barthavion bereit wären, ein Bündnis mit den Thyrnern zu riskieren, es aber noch sehr viele Annäherungsprobleme, Vorurteile und Ängste sowohl bei ihnen, als auch bei den Botschaftern gäbe. Isgar versicherte, dass er alles daransetzen werde, dass die Abstimmungen noch solange vertagt werden, bis die Beweise aus Perlheim eingetroffen sind. Er erwähnte schließlich, dass der Kriegsrat die Helden voraussichtlich erst in zwei Tagen empfangen kann und besonders die Problematik um Kratas und Perlheim zur Zeit alles aufhalten würde. Leider werde es noch dauern, bis die Gespräche auf den dunkeln Kult zu sprechen kämen. Der Prinz ging auch davon aus, dass der Zwergenkönig bestimmt offene Ohren für das Anliegen der Helden haben und er die Abstimmungen aufschieben werde, wenn er von den möglichen Beweisen höre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elbrecht erhob sich dann und berichtet davon, dass er und seine Gefährten als nächstes erneut in das Knochenmoor aufbrechen werden um sicherzustellen, dass die Kultisten nicht nach Minno-Fela zurückgekehrt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war das Treffen beendet und Archorbar legte den Helden nahe sich einige Tage Ruhe zu gönnen und sich ausruhen, bevor sie nach Perlheim aufbrachen und mit dem Rat sprachen. Er ging davon aus, dass zurzeit nicht mit neuen Angriffen der Bruderschaft zu rechnen wären, und betonte, dass die Inquisitoren des Ekklesiums ihre Sicherheitsvorkehrungen in allen Städten Barthavions enorm verstärkt haben. Außerdem wies er darauf hin, dass Perlheim keine Inquisitoren des Ekklesiums und auch kein Portal besäßen und dort zurzeit eine Krisenstimmung herrscht, da die Stadt gerade um ihre Unabhängigkeit kämpft und sich von Tyrna lossagen möchte. Deshalb würde es niemals möglich sein, vor dem Treffen mit dem Kriegsrat schnell die Beweise zu holen. Aber es wäre wichtig, dass die Mitglieder des Kriegsrates so schnell wie möglich von diesen Beweisen erfuhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend kündigte Archorbar an, dass der [[Bericht des Erlerig Darrow]] fast verschriftlicht war und den Helden bald zum Lesen überreicht würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Treffen ===&lt;br /&gt;
Da nach dem Treffen alle Erschöpft waren und niemand mehr etwas unternehmen wollte, gingen die Helden alle früh ins Bett. Anscheinend hatten Iustus und Augustus auch noch etwas zu zweit zu besprechen, denn sie entschuldigten sich deshalb früh und zogen sich auf Iustus Zimmer zurück. Adarian begab sich mit dem Meditationsfokus, welchen er von Archorbar bekommen hatte, auf sein Zimmer und versuchte in der Nacht, mit seiner Hilfe Klarheit über seine Zugehörigkeit zu den Inquisitoren des Ekklesiums zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Episode 20-01b: Adarians Meditation des Lichtes]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Quest-Buch&amp;diff=40111</id>
		<title>Quest-Buch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Quest-Buch&amp;diff=40111"/>
				<updated>2026-04-19T07:24:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Questbuch.png|300px|rechts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]Das '''Quest-Buch''' enthält Details zu den aktuellen Aufgaben und Plänen der jeweiligen Abenteuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
== Barthavion ==&lt;br /&gt;
=== Der kranke Zwergenkönig ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-grün.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Rettet den Zwergenkönig, bevor dieser an einer dämonischen Erkrankung stirbt!''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kenjis Bitte an '''Gwaerenor''' (''[[Das Mysterium von URU#Episode_01:_R.C3.BCckkehr_nach_Galadh-B.C3.B4r|Episode 23.01 - „Rückkehr nach Galadh-Bôr“]]'')&lt;br /&gt;
** Kenji hat Hüter [[Gwaerenor]] um '''heiliges Wassser aus Nestels Quelle''' gebeten, um König Varulos damit vielleicht heilen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Unterstützung durch den Gesandten Laerandir''' (''[[Das Mysterium von URU#Episode_02:_Gesandtschaft_aus_Veldun|Episode 23.02 - „Gesandtschaft aus Veldun“]]'')&lt;br /&gt;
** Der Gesandte Laerandir aus [[Veldun]] schickte eine '''Taube'' in seine Heimat und bat darum, '''Cuineniel''' (Lebenswasser) von der Erkrankung des Zwergenkönigs zu unterrichten. Bei dieser handelt es sich um die '''Lichtsprecherin von [[Hylea|Nestel]]''' und er hofft, dass diese unverzüglich mit einer eigenen '''Gesandtschaft nach Barthador''' aufbricht, wo er hofft, sie anzutreffen, wenn es selbst dort ankommt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Geschenk des heiligen Wassers''' (''[[Das Mysterium von URU#Episode_03:_Heimreise_nach_Barthavion_-_Teil_1|Episode 23.03 - „Heimreise nach Barthavion - Teil 1“]]'')&lt;br /&gt;
** Gwerenor übergibt Kenji eine '''Amphore mit Wasser''' aus der heiligen Quelle der Nestel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Neuigkeiten von Archorbar''' (''[[Das_Mysterium_von_URU#Episode_13:_Archorbar|Episode 23.13 - „Archorbar“]]'')&lt;br /&gt;
** Archorbar berichtet, dass sich der '''Zustand des Zwergenkönigs stark verschlechtert''' habe und kaum noch Nachrichten aus Fjalgar kämen. Die Zwerge hielten sich zurück, vermutlich um die Barthaver nicht zu beunruhigen. Für den Fall seines Todes sei bereits Vargi, der Sohn des Königs, als '''Nachfolger bestimmt'''. Archorbar hoffe jedoch auf die Hilfe der elbischen Hohepriesterin, die dank des Hinweises der Helden auf die elbische Krankheit nun als größte Hoffnung des Königs gelte. Sollten ihre Bemühungen Erfolg haben, hätten auch die Helden einen Anteil an seiner Rettung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die thyrnischen Botschafter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-grün.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Findet mehr über die wahren Absichten der thyrnischen Botschafter [[Marcus Sibilus Diffido]], [[Gaius Prudius Consideratus]] und [[Ancus Aponius Fiderian]] heraus!''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Oblocis Informationen''' (''[[Das_Mysterium_von_URU#Episode_06:_Zur.C3.BCck_in_Perlheim_-_Teil_1|Episode 23.06 - „Zurück in Perlheim - Teil 1“]]'')&lt;br /&gt;
** Obloci berichtet, dass '''Diffido''' durch die derzeitige Ruhe des dunklen Kults an Einfluss gewonnen habe und nun offen behaupte, der Krieg gegen die Kultisten sei '''eine vom Zwergenkönig erfundene Lüge''', um einen Waffenstillstand mit Thyrna zu erzwingen. Diffido wolle den '''Krieg fortsetzen und Barthavion erobern'''. Er habe inzwischen auch '''Consideratus überzeugt''', der sich ohnehin aus Barthavion heraushalten wollte und meint, Thyrna solle sich auf seine eigenen Probleme konzentrieren. Beide zweifeln nun zusätzlich wegen der Krankheit des Zwergenkönigs und halten auch diese für eine Ausrede, um Verhandlungen zu vermeiden.&lt;br /&gt;
** Obloci berichtet, dass '''Diffido und Consideratus''' bereits vor Wochen '''nach Thyrna zurückgereist''' seien. Nur '''Fiderian sei in Valkenburg''' geblieben, wolle weiter unterstützen, gerate jedoch mit dem Kriegsrat in Konflikt, weil er eine '''strenge Kontrolle über Sapos''' fordere. Er halte deren freie Arkanisten für ebenso gefährlich wie den dunklen Kult und strebe eine umfassende Inquisition gegen alle nicht‑weißen Magieformen an. Da der Kriegsrat keinen Einfluss auf Sapos hat, wurde sein Anliegen ignoriert. Sapos wiederum lehne nun ein Bündnis mit Thyrna ab, da sie um ihre Freiheit fürchten. Dadurch '''sinken die Chancen''', dass Thyrna Barthavion im Krieg beisteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Henks Austritt bei den Füchsen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-grün.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Stellt euch den möglichen Konsequenzen, die Henks Ausstieg aus seiner Diebesgilde mit sich bringen könnte!''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  '''Mestophs Nachricht''' ([[Das Mysterium von URU#Episode_08:_Aufbruchstimmung|Episode 23.08 - „Aufbruchstimmung“]]) &lt;br /&gt;
** Henk hat von Mestoph eine Nachricht bekommen: „''Austritt aufgeflogen!  Keine Wahl - Attentäter entsandt! Meide Kontakt &amp;amp; pass auf dich auf! ''“ Ein geheimes Zeichen, welches nur Henk und Mestoph bekannt ist, weist den Absender definitiv als Mestoph aus.&lt;br /&gt;
** Henk macht sich Sorgen, dass die Gilde eventuell infiltriert sein könnte, denn Mestophs Ausdruck &amp;quot;aufgefogen&amp;quot; deutet für Henk darauf hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kenjis Verwandtschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-grün.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Findet Kenjis Verwandtschaft!''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Augustus Vision der Drachenträne''' (''[[Drachenträne#Augustus.27_Vision|Augustus Vision]]'') &lt;br /&gt;
** Eine dritte große Ader wächst zu einer Person, die in einem Turm steht und ein langes Gewandt trägt. Die Architektur verrät Augustus, dass sich dieser Ort in [[Barthavion]] befinden muss. Er kann nicht erkennen, ob es sich dabei um einen Mann oder eine Frau handelt, aber kann sehen, dass die Person lange, schwarze Haare besitzt. Außerdem hat sie die '''gleiche Art von mandelförmigen Augen wie Kenji'''. Von dieser Ader führen noch weitere fort, jedoch verlieren sie sich über einem endlos wirkenden Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Information von Emphaustus Tenax''' (''[[Das_Mysterium_von_URU#Episode_16:_Das_Hybraneum_von_Sapos|Episode 23.16 - „Das Hybraneum von Sapos“]]'')&lt;br /&gt;
** Emphaustus Manius Atilius Tenax weist Kenji beim Festmahl in [[Sapos]] darauf hin, dass im Hybraneum auch ein '''Mädchen aus Seryka''' leben würde. Sie sei die Adoptivtochter des Magisters Pangenos und werde neben einem schwarzhäutigen Jungen aus Nigor in dem Vivarium für die Gelehrten des Hybraneums vorgezeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Traum der Drachenträne''' (''[[Das_Mysterium_von_URU#Episode_16:_Das_Hybraneum_von_Sapos|Episode 23.16 - „Das Hybraneum von Sapos“]]'')&lt;br /&gt;
** Kenji hat im Gasthaus &amp;quot;Glimmerstube&amp;quot; einen Traum, in dem er die Präsenz von Uselias spürt und das Gefühl hat, dass dieser ihm etwas mitteilen möchte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Es ist dunkel. Ein staubiger Geruch erschwert dir das Atmen. Von allen Seiten spürst du einen hölzernen Widerstand, der dich beengt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Deine Hand liegt fest auf einem kleinen Mund. Kein Laut darf entweichen. Das weißt du genau.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das ungewöhnliche Kind ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-grün.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Bringt das ungewöhnliche Kind zu den Mystikern des Ekklesiums''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Die Rettung der Schwangeren''' (''[[Im_Nebelschlund#Episode_22:_Sichten_und_Sichern|Episode 22.22 - „Sichten und Sichern“]]'')&lt;br /&gt;
** Die Helden haben in L'yreh im Lager von Bußßeuxuß eine Schwangere gerettet, die im Zuchtkäfig der Loigg'Il gefangen war. . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Die Entdeckung des Kindes''' (''[[Im_Nebelschlund#Episode_47:_Auftauchen|Epiode 22.47 - „Auftauchen“]]'')&lt;br /&gt;
** Die Helden stellen bei ihrer Rückkehr ins Lager von Bußßeuxuß fest, dass die gerettete Schwangere inzwischen entbunden hat. Der Mutter geht es soweit gut, doch der Anblick ihres seltsam proportioniertn Kindes mit seiner schuppigen Haut führt zu dem Entschluss, das Kind zu den Mystikern des Ekklesiums zu bringen, damit sie es untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''' Unterbringung im Areteischen Orden''' (''[[Das_Mysterium_von_URU#Episode_06:_Zur.C3.BCck_in_Perlheim_-_Teil_1|Episode 23.06 - „Zurück in Perlheim - Teil 1“]]'')&lt;br /&gt;
** Obloci berichtet, dass er die Mystiker des Areteischen Ordens informiert habe, welche das ungewöhnliche Kind begutachtet und auch einen Segen darüber gesprochen hätten. Sie hätten Mutter und Kind mit nach Perlheim genommen und bei den Areteischen Schwestern untergebracht. Zusätzlich sei auch das Ekklesium in Trutz wurde informiert worden, welche allerdings zurzeit sehr beschäftigt seien, so dass ein Besuch noch ausstehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Vertrag mit dem Dingir ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-grün.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Zahlt den Preis an den Dingir, wenn es soweit ist, oder findet einen Ausweg aus dem Vertrag''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Abschluss des Vertrags durch Kenji''' (''[[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 32: Grett|Episode 21.32 - „Grett“]]'')&lt;br /&gt;
** Als Octavia in dem Kampf gegen [[Fuselfels#Ehemalige_Piratenk.C3.B6nige|Grett, den Abzieher]], getötet wurde, hat Kenji den Schiffsarzt [[Abdrushin]] gebeten, zu helfen. Dieser führte ein '''[[Abdrushin#Das_Ritual_von_Ihmet|altes Ritual]]''' durch und rief einen '''[[Götter#Ishturak|Dingir]]''' herbei. Kenji wünschte sich Octavias Leben und musste schwören, dafür auch den '''kostspieligen Preis''' zu zahlen, wenn es die Zeit verlangt. Nach Keniis Schwur holte der Dingir Octavia zurück ins Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Informationen zum Dingir''' (''[[Das Mysterium von URU#Episode_05:_Heimreise_nach_Barthavion_-_Teil_3|Episode 23.05 - „Heimreise nach Barthavion“]]'')&lt;br /&gt;
** Abdrushin erzählt Kenji kurz vor der Ankunft in Perlheim von seinen Albträumen, in denen er den Dingir sah, wie er über Kenji stand und nach seiner Seele griff. Er bereut das Ritual inzwischen und würde es am liebsten ungeschehen machen. Abdrushin nennt den Dingir einen &amp;quot;'''Boten des Ihmet'''&amp;quot; und Kenji wird bewusst, dass er einen '''Handel mit einem [[Bestiarium#WESEN_DER_UNTERWELT|Schnitter]] von [[Letor]]''' eingegangen ist. Der Herr des Todes gibt Leben nur zurück, wenn er dafür mehrere zurückbekommt und seine Bezahlung besteht immer aus Seelen.&lt;br /&gt;
** Abdrushin weist darauf hin, dass man um den Preis herumkommen kann, wenn das '''Ritual rückgängig gemacht''' wird, jedoch würde dies Octavias Tod bedeuten. Ansonsten kann man ihm nur '''freiwillig eine andere Seele anbieten''', jedoch erfordert dies das Leben eines Unschuldigen. Abdrushin kennt aber auch das entsprechende Ritual nicht, weiß aber von Personen (z.B. [[Chthonischer Orden|Priester des Ihmet]] in Dhagat) mit mehr Ahnung. Auch in [[Barthavion]] könnte es ähnliche Wissende geben, aber diese „Nekromanten“ sind selten vertrauenswürdig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Mysterium der verschwindenen Leute ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-grün.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Findet heraus, wohin die Menschen gehen, die plötzlich mit ihrer Familie wegziehen!''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Verschwinden des Bäckers aus Perlheim''' (''[[Das Mysterium von URU#Episode_06:_Zur.C3.BCck_in_Perlheim_-_Teil_1|Episode 23.06 - „Zurück in Perlheim - Teil 1“]]'')&lt;br /&gt;
** Elwene erwähnt bei Octavias Bad, dass der Bäcker mit seiner ganzen Familie eines Tages einfach über Nacht abgereist sei und niemand wisse, wo er hingegangen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Verschwinden der Schwester der Bäckerin''' (''[[Das Mysterium von URU#Episode_08:_Aufbruchstimmung|Episode 23.08 - „Aufbruchstimmung“]]'')&lt;br /&gt;
** Elwene habe am Morgen beim neuen Bäcker gehört, dass die Familie der Schwester der Bäckerin über Nacht abgereist sei. Sie hätten ihre sieben Sachen zusammengepackt und seien auf ihren Pferden abgereist. Keiner könne sagen, wohin sie wollten, und niemand hätte von ihren Plänen gewusst. Die Leute würden rätseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Verschwinden des Wirtes vom Gasthaus [[Ferja]]''' (''[[Das Mysterium von URU#Episode_09:_Ferjas_Unheil|Episode 23.09 - „Ferjas Unheil“]]'')&lt;br /&gt;
** Der Wirt des Gasthauses Ferja ist übeer Nacht abgereist. Die ehemalige Amme berichtet von ungewöhnlichem Verhalten der Familie: zuerst waren sie unglaublich verängstigt wegen der Warnung des Zwergenkönigs und fürchteten, dass die Schwarzen Jahre zurückkommen könnten, dann änderte sich ihre Laune jedoch schlagartig, nachdem sie mit einem seltsamen Gast geredet haben, der einige Tage blieb. Jeden Abend saßen sie mit ihm in ihren privaten Räumen zusammen und haben lange und geheim wirkende Gespräche geführt. Danach wirken sie seltsam optimistisch, beinahe euphorisch, als habe diese Gast ihnen die gesamte Angst genommen und sie mit Hoffnung erfüllt. Sie betonten auch plötzlich, dass alles gut werde und dass sie keine Angst mehr vor dem dunklen Kult hätten. &lt;br /&gt;
** [[Datei:img schrankbild ferja.png|miniatur|rechts|Das Schrankbild in Ferja]] Der Amme fällt noch ein unheimliches Erlebnis mit dem kleinen Sohn Corm der Wirtsfamilie ein, denn dieser hatte ein seltsames Bild in die Innenseite seines Schrankes gemalt. Als die Amme dies bemerkte, schlug er die Schranktür schnell zu und sagte, dass das Bild geheim sei, denn es würde ihre Retter zeigen, die er im Traum gesehen habe, und dass sie diese bald endlich auch sehen würden, wenn sie bei ihnen wären. Das merkwürdige Bild zeige drei sehr seltsame Figuren, an welche sie seitdem durchgängig denken würde. Die Helden finden das verstörende Bild im Schrank. &lt;br /&gt;
** Im Gästebuch finden die Helden den Namen ''Zaladhar'', welchen sie bereits von der Notiz des [[Sabaoth Immortalis]] kennen (vgl. [[Das Mysterium von URU#Episode_06:_Zur.C3.BCck_in_Perlheim_-_Teil_1|Episode 23.06]]). Er war der seltsame Gast, welcher die Familie des Gastwirtes beeinflusst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''' Archorbars Informationen''' (''[[Das_Mysterium_von_URU#Episode_12:_URU|Episode 23.12 - „URU“]]'')&lt;br /&gt;
** Archorbar berichtet, dass im ganzen Land Menschen spurlos verschwinden und es kaum möglich ist, sie wiederzufinden. Einige Inquisitoren hätten jedoch eine verschwundene Familie aus Trutz auf der Handelsstraße angetroffen. Diese erklärte, sie reise privat und müsse niemandem Auskunft geben, weshalb man sie nicht habe aufhalten können.&lt;br /&gt;
** Archorbar erklärt, dass die Verfolgung der Verschwundenen wegen der unsicheren Straßen kaum möglich sei. Er selbst sei gestern auf der Handelsstraße von Nemorern überfallen worden, die kratarische Lederkleidung trugen. Laut Gerüchten terrorisieren solche Männer aus Kratara derzeit die Handelsrouten. Dadurch entstehe der Eindruck, dass ihre Raubzüge mit den verschwundenen Menschen zusammenhängen könnten, weil man deren Spur wegen der Gefahren nicht mehr verfolgen kann.&lt;br /&gt;
** Archorbar berichtet, dass in Olborg vor einigen Wochen ein mächtiger schwarzer Ritualist des Xul-Kults festgenommen wurde, der den Alethon-Tempel durch Menschenopfer entweihen wollte. Unter Wahrheitstrank gab er an, den Grund und das Ziel der nächtlichen Verschwindenden zu kennen, doch trotz weiterer magischer Befragung äußerte er nur ein einziges Wort: „URU“. Mehr ließ sich ihm nicht entlocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''' Olverans Information''' (''[[Das_Mysterium_von_URU#Episode_16:_Das_Hybraneum_von_Sapos|Episode 23.16 - „Das Hybraneum von Sapos“]]'')&lt;br /&gt;
** Auch in Sapos haben - nach Aussagen des Juweliers Olveran - schon mehrere Familien über Nacht die Stadt verlassen und man munkle, dass sie in den Süden flöhen, um sich ins [[Thyrnisches Weltreich|Imperium]] durchzuschlagen und in einer der [[Politische_Ordnung_des_Thyrnischen_Weltreiches#Die_Provinzen:_Das_Fundament_des_Weltreiches|Provinzen]] unterzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thyrnisches Weltreich ==&lt;br /&gt;
=== Der neue Kaiser ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-rot.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Findet mehr über den neuen Kaiser Aurex heraus!''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Details folgen noch...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustus Verbannung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-rot.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Stellt euch den weiteren Konsequenzen, welche Augustus Verbannung mit sich bringen könnte!''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Details folgen noch...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Octavias Reise zu dem Schrein der Elemente ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-rot.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Findet das elbische Heiligtum im Sichelgebirge, zu welchem Gwaerenor Octavia eingeladen hat, um ihre magischen Kräfte besser zu verstehen!''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rat von Hüter Gwaerenor (''[[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_49:_Abschiede|Episode 21.49 „Abschiede“]]'' und ''[[Das Mysterium von URU#Episode_03:_Heimreise_nach_Barthavion_-_Teil_1|Episode 23.03 „Heimreise nach Barthavion - Teil 1“]]'')&lt;br /&gt;
**  Um die Wurzelkräfte besser zu verstehen, legt Gwaerenor Octavia nahe, eine '''Reise zum Heiligtum der Druiden''' in den balmarischen Sternenwälder zu unternehmen. Er überreicht Octavia dann als Erkennungszeichen ein kleines, goldenes Emblem, welches eine Sonne über einem Baum darstellt, und erklärt ihr, dass dies das Zeichen von Veldun sei. Sie solle es seinen Freunden dort zeigeen, dann würden sie ihr dabei helfen werden, die '''Wurzelkräfte und ihre eigene Magie besser zu verstehen'''. Gwaerenor erwähnte bei seinem Abschied, dass die Druiden Octavia auch zeigen könnten, wie sie einen '''freundschaftlicheren Zugang zu den Wurzelkräften''' finden könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== L'yreh ==&lt;br /&gt;
=== Eloras Seele ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-blau.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Rettet Elora vor dem Einfluss ihres Paktdämons!''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Elora''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_07:_Der_Xishari|Kap.22 Ep.7 &amp;quot;Der Xishari&amp;quot;]] sowie [[Kalender#3._Aletheon|3.Aletheon 351]] / [[Im_Nebelschlund#Episode_12:_Das_Pfeifen|Kap.22 Ep.12 &amp;quot;Das Pfeifen&amp;quot;]] sowie [[Kalender#7._Aletheon|7.Aletheon 351]] / [[Im_Nebelschlund#Episode_15:_Schutuhx.27_Wille|Kap.22 Ep.15 &amp;quot;Schutuhx Wille&amp;quot;]] sowie [[Kalender#9._Aletheon|9.Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** Nachdem sich der '''Kult von Reveron''' dem mächtigen [[Utukk'Xul]] verschrieben hatte, spaltete sich [[Elora von Tressburg|Elora]] von dieser Gruppe ab. Sie blieb als einzige ihrem alten Paktdämon treu, welcher sehr erbost über den '''Verrat seiner ehemaligen Anhänger''' war. Seitdem scheint der Dämon '''unberechenbar''' geworden zu sein und stattet Elora mit '''machtvollen Geschenken''' aus, um sich an Reveron zu rächen.&lt;br /&gt;
** Elora scheint sich mit der Tatsache abgefunden zu haben, dass sie den '''Pakt mit ihrem Dämon nicht wieder loswerden''' könnte und hofft darauf, selbst genug Macht zu erlangen, um diesen eines Tages '''vollständig kontrollieren''' zu können.&lt;br /&gt;
** [[Augustus Octavius|Augustus]] erfuhr von der Möglichkeit, '''Elora aus dem Pakt endgültig zu befreien''', indem sie ihren Dämon beschwört und dieser dann '''mit dem Schwert bezwungen''' und damit vertrieben werden kann. Elora war von dieser Option nicht sehr begeistert und äußerte sowohl ihre Angst davor, dass der beschworene [[Dämonen|Dämon]] '''sehr mächtig''' sei und sie außerdem ohne diesen '''keine magischen Fähigkeiten besäße''' und somit zumindest während ihres Aufenthaltes in [[L'yreh]] keine Hilfe mehr im Kampf gegen die Kultisten des [[Utukk'Xul]] darstellen würde.&lt;br /&gt;
** [[Elora von Tressburg|Elora]] erwähnte, dass ihr Dämon '''eifersüchtig auf Augustus''' sei, mit welchem sie sich seit ihres Treffens in [[L'yreh]] '''angefreundet''' hat. Sie befürchtet, dass der Dämon vorhaben könnte, '''Augustus etwas anzutun''' und schwört, dass sie alles tut, damit dieser nicht in Gefahr gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Roana''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_08:_Reisen_in_die_Unterwelt|Kap.22 Ep.8 &amp;quot;Reisen in die Unterwelt&amp;quot;]] sowie [[Kalender#4._Aletheon|4.Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** [[Roana Dernheim|Roana]] glaubt felsenfest daran, dass '''Eloras Seele noch lange nicht verloren''' ist, da sie diese als eine '''verirrte Person''' betrachtet, die jedoch einen '''aufrichtigen und anständigen Kern''' in sich trägt. Während ihrer Gefangenschaft in der [[Loigg'Il#Die_Zuchtkammern|Zuchtkammer]] sprach Elora den anderen Frauen wohl immer wieder Mut zu und auch die Hingabe ihrer Schwester Arlena gegenüber, zeigten Roana, dass Elora eine sehr '''selbstlose Seite''' besitzt und sich sehr um das Wohl anderer Menschen zu sorgen scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Elora''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_23:_Verflucht!|Kap.22 Ep.6 &amp;quot;Verflucht!&amp;quot;]] sowie [[Kalender#14._Aletheon|14. Aletheon 351]])'':&lt;br /&gt;
** Nachdem [[Elora von Tressburg|Elora]] einen Fluch aussprach, mit welchem sie ihrer Schwester die Stimme stahl, wandte sich ihr Paktdämon gegen Augustus und griff diesen aus Eifersucht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus '''Riunnuz-Choxxu''':&lt;br /&gt;
** Beim Kampf gegen &amp;quot;Ilmor&amp;quot; verlor Elora kurz die Kontrolle über ihren Dämon. Dieser wird durch die dunklen Einflüsse von Riunnuz-Choxxu immer stärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Goldene König (A)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-blau.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Verhindert die Wiedererweckung des Goldenen Königs Sereg durch Sabaoth Immortalis!'' '''(ABGESCHLOSSEN)'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auftrag von '''Archorbar''' ''([[Das_Vermächtnis_des_Aequus#Episode_12:_.22Steine.22|Kap.20 Ep.12 &amp;quot;Steine&amp;quot;]] sowie [[Kalender#7._Spealis|7.Spealis 351]])'': &lt;br /&gt;
** [[Sabaoth Immortalis]] will die Überreste des mythischen Elbenkönigs [[Sereg]], auch der '''Goldene König''' genannt, erwecken, um diesen in [[Utukk'Xul|Utukk'Xuls]] Krieg gegen [[Aloran]] einzusetzen. [[Archorbar]] bat die Helden darum, in die alte dämonische Stätte [[L'yreh]], welche sich am Grund des sagenumwobenen '''[[Nebelschlund|Nebelschlunds]]''' befinden soll, zu reisen und dies zu verhindern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus dem '''kronstädter Seemannsgarn''' ''([[Das_Vermächtnis_des_Aequus#Episode_13:_.22Vorbereitungen.22|Kap.20 Ep.13 &amp;quot;Vorbereitungen&amp;quot;]] sowie [[Kalender#8._Spealis|8.Spealis 351]])'':&lt;br /&gt;
**Bei dem Nebelschlund soll es sich um einen '''gigantischen Wasserwirbel''' handeln, der sich im Zentrum der [[Bartha-Bucht]] befindet und welcher allen Nebel ausspeit, der über diesem auftaucht. Manchmal soll dieser Nebel die '''ruhelosen Geister''' von ertrunkenen Seemännern mit sich bringen, welche dann Seefahrer oder Küstenbewohner heimsuchen. (vgl. &amp;quot;[[Nebelschlund#Seemannsgarn_aus_Barsaive|Seemannsgarn aus Kronstadt]]&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Iustus''' ''([[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_04:_Totland|Kap.21 Ep.4 &amp;quot;Totland&amp;quot;]] sowie [[Kalender#16._Spealis|16.Spealis 351]])'':&lt;br /&gt;
** [[Iustus Trebatius|Iustus]] wies während eines Aufenthaltes in einem überfluteten Schmugglerversteck auf [[Totland]] darauf hin, dass Gelehrte sowohl in [[Thera]] als auch in [[Barsaive]] festgestellt haben, dass man einen minimalen '''Anstieg des Meeresspiegels''' beobachten kann, der sich bereits seit Urzeiten vollziehen muss. Die Ursache ist ein Rätsel und das Ausmaß des Anstiegs so gering, dass niemand eine Gefahr für die Küstenbewohner darin sieht. (vgl. [[Totland#Aufgefunden_im_Jahr_351_JF|Totland]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von dem Berstmann '''Olvir''' ''([[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_31:_Die_Wunder_des_Notun|Kap.21 Ep.31 &amp;quot;Die Wunder des Notun&amp;quot;]] sowie [[Kalender#12._Sideon|12.Sideon 351]])'':&lt;br /&gt;
**Die Tuisken nennen den Nebelschlund den „'''großen Salzwurm'''“. Sie glauben, dass zu der Zeit, als die Götter noch auf der Erde lebten, in der Mitte der Bartha-Bucht, welches sie &amp;quot;Walbucht&amp;quot; nennen, ein '''Lindwurm''' lebte, welcher alleine zurückblieb, als die Götter in die Anderswelt gehen mussten. Er war so traurig darüber, dass er anstelle von Feuer nur Salzwasser speien konnte, denn Lindwürmer können nicht weinen. So füllt er seit Ewigkeiten das Meer an und am '''Ende der Zeiten''' wird irgendwann die ganze Welt in seinen Tränen versinken. (vgl. [[Die Legende von Stór Saltormur]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus '''Uselias Erinnerungen''' ''(siehe [[Drachenträne]] unter [[Drachenträne#Die_Nachricht_des_Drachen_.286._Spealis_351_JF.29|Die Nachricht des Drachen (6. Spealis 351 JF)]] / [[Drachenträne#Visionen_und_Tr.C3.A4ume_auf_Lyo_.2827.-29._Spealis_351_JF.29|Visionen und Träume auf Lyo (27.-29. Spealis 351 JF)]] / [[Drachenträne#Visionen_und_Tr.C3.A4ume_auf_Soltrum_.283.-_7._Sideon_351_JF.29|Visionen und Träume auf Soltrum (3.- 7. Sideon 351 JF)]] / [[Drachenträne#Uselias_und_Hazug-S.C3.A1gok_.2820._Sideon_351_JF.29|Uselias und Hazug-Ságok (20. Sideon 351 JF)]] / [[Drachenträne#Uselias_und_Sereg_.2824..2F25._Sideon_351_JF.29|Uselias und Sereg (24./25. Sideon 351 JF)]] / [[Drachenträne#Uselias_Erinnerung_an_L.E2.80.99yreh_.2825._Sideon_351_JF.29|Uselias Erinnerung an L’yreh (25. Sideon 351 JF)]])'': &lt;br /&gt;
** Der '''Goldene König [[Sereg]]''' war während des Goldenen Zeitalters der '''elbische Herrscher der Wälder des Goldenen Tals'''. Als der [[Großer_Sphärenkrieg|Sphärenkrieg]] ausbrach und er das Leid seines Volkes erleben musste, verfiel er dem Wahnsinn und wollte die gesamte Welt in seinen Tränen ertränken, da er diese als lebensunwert erachtete. Aus seinem Schmerz zog er die Macht, sich zu einem '''Gott der Trauer''' aufzuschwingen. Er verwandelte sich in eine schwarze Wolke und erlangte die Herrschaft über das Element des Wassers. Sereg floh vor Uselias, welcher ihn aufhalten wollte, und erschuf vor der dämonischen Stätte von [[L'yreh]] den [[Nebelschlund]] (wie genau, ist noch unbekannt), welcher das gesamte Goldene Tal überflutete und die [[Bartha-Bucht]] erschuf. Nachdem Uselias Sereg doch noch bezwungen hatte, ebbte der Wassersstrom aus Seregs Tränen zwar nicht ab, aber blieb als Nebelschlund bis heute in einer kleineren Form bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus '''Caras-Luin (&amp;quot;Die blaue Festung&amp;quot;)''' ''([[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_29:_Lumenisa|Kap.21 Ep.29 &amp;quot;Lumenisa&amp;quot;]] sowie [[Kalender#11._Sideon|11.Sideon 351]])'':&lt;br /&gt;
** Die Helden trafen auf die Nixe [[Lumenisa]], welche einst eine Muse des [[Götter|Sonnengottes]] Anor war. Sie erzählte den Helden, dass sie aus dem göttlichen Licht ihres Herrn heimlich einen '''Spiegel''' schmieden ließ, mit welchem [[Uselias]] Sereg vor seiner Verzweiflung retten wollte. Dieser Spiegel sollte dem Goldenen König sein '''wahres Selbst''' vor Augen führen und ihn seine Verblendung bewusst machen, bevor er die [[Regionen|gesamte Welt]] in seiner Trauer untergehen lässt. Nachdem Lumenisa den Spiegel an Uselias übergab, ist ihr das Schicksal des Artefaktes unbekannt. Sie geht aber davon aus, dass dieses nie zum Einsatz gegen Sereg kam. Sie schickte die Helden schließlich zu einer Gruppe von Elben, welche auf den Götterinseln leben. Diese wissen eventuell mehr über den [[Spiegel des Anor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus '''Dogeons Zuflucht''' ''([[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_47:_Erneuerung der Drachenträne|Kap.21 Ep.47 &amp;quot;Erneuerung der Drachenträne&amp;quot;]] sowie [[Kalender#20._Sideon|20.Sideon 351]])'':&lt;br /&gt;
** Durch eine Vision der [[Drachenträne]] erfuhren die Helden, dass [[Uselias]] den Spiegel des Anor verlor, als er gegen den Dämonenfürsten '''Hazug-Ságok''' kämpfte. Dieser verschlang den Spiegel, weshalb das göttliche Artefakt nie zum Einsatz gegen Sereg kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus '''Galadh Bor''' ''([[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_48:_Schlacht von Galadh Bor|Kap.21 Ep.48 &amp;quot;Schlacht von Galadh Bor&amp;quot;]] sowie [[Kalender#20._Sideon|20.Sideon 351]])'':&lt;br /&gt;
** Nachdem die Helden den Dämonenfürsten '''Hazug-Ságok''' besiegten, fanden sie in dessen Körper den eingewachsenen [[Spiegel des Anor]]. Gwaerenor nannte den Spiegel '''&amp;quot;Cenedril Anorem&amp;quot;''' (&amp;quot;Spiegel des Anor&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Gwaerenor''' ''([[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_49:_Abschiede|Kap.21 Ep.49 &amp;quot;Abschiede&amp;quot;]] sowie [[Kalender#22._Sideon|22.Sideon 351]])'': &lt;br /&gt;
** [[Gwaerenor]] geht davon aus, dass [[Sabaoth Immortalis]] den Goldenen König [[Sereg]] erwecken will, um den Nebelschlund durch dessen [[Magie]] wieder zu seiner '''vollen Stärke''' zu verhelfen. Gelingt dies, würde der Ausstoß der Wassermassen so extrem ansteigen, dass nach kurzer Zeit die Küsten von [[Aloran]] überflutet waren. Dies würde vor allem das Elbenreich von [[Veldun]] vernichten, dessen Wälder an der südlichen Küste Alorans nur wenig über dem Meeresspiegel angesiedelt sind. Gwaerenor geht davon aus, dass [[Utukk'Xul]] mit der Erweckung von Sereg vor allem einen Schlag gegen die Elben führen will, welche sich in einem offenen Krieg als '''härteste Gegner für den dunklen Kult''' erweisen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Schutuhx''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_13:_Der_Erste|Kap.22 Ep.13 &amp;quot;Der Erste&amp;quot;]] sowie [[Kalender#7._Aletheon|7.Aletheon 351]])'': &lt;br /&gt;
** Schutuhx bestätigt, dass [[Utukk'Xul]] mit der Überflutung der Küsten tatsächlich die '''Vernichtung von Veldun''' im Sinne hat. [[Loigg'Il#Die_.C3.84ltesten|Uozk]], der Erste der [[Loigg'Il]], unterstützt [[Sabaoth Immortalis]] bei diesem Plan, da ihm die Herrschaft über die Küsten zugesagt wurde, sowie die Wirtskörper aller [[Elben]], die bei der Überflutung von [[Veldun]] ins Meer gezogen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Uozk''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_13:_Der_Erste|Kap.22 Ep.13 &amp;quot;Der Erste&amp;quot;]] sowie [[Kalender#7._Aletheon|7.Aletheon 351]])'': &lt;br /&gt;
** '''[[Sabaoth Immortalis]]''' sucht in [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] nach den '''Überresten''' von dem Goldenen König [[Sereg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Gildon''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_19:_Aufbruchstimmung|Kap.22 Ep.19 &amp;quot;Aufbruchstimmung&amp;quot;]] sowie [[Kalender#12._Aletheon|12.Aletheon 351]])'':&lt;br /&gt;
** [[Gildon Ipnosi|Gildon]] erfuhr von [[Schutuhx]], dass der Kult des Utukk'Xul eine Vereinbarung mit [[Loigg'Il#Die_.C3.84ltesten|Uozk]] traf, welcher im Austausch für neue Wirtskörper die '''Trockenlegung von Riunuz-Choxxu''' durchführte, damit die Kultisten dort ihre Suche durchführen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Aufseher der Loigg'Il am Hafen von Riunuz-Choxxu''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_27:_Bezirk der Nebbkor|Kap.22 Ep.27 &amp;quot;Bezirk der Nebbkor&amp;quot;]] sowie [[Kalender#16._Aletheon|16.Aletheon 351]])'':&lt;br /&gt;
** Der Aufseher der Loigg'Il am Hafen von Riunuz-Choxxu erwähnte, dass sich Sabaoth Immortalis auf der Suche nach einem &amp;quot;Relikt&amp;quot; befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Bund des Xul (A)'''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-blau.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Bezwingt Sabaoth Immortalis, Reveron und ihre Kultisten!'' '''(ABGESCHLOSSEN)'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Elora''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_07:_Der_Xishari|Kap.22 Ep.7 &amp;quot;Der Xishari&amp;quot;]] sowie [[Kalender#3._Aletheon|3.Aletheon 351]] / [[Im_Nebelschlund#Episode_12:_Das_Pfeifen|Kap.22 Ep.12 &amp;quot;Das Pfeifen&amp;quot;]] sowie [[Kalender#7._Aletheon|7.Aletheon 351]] / [[Im_Nebelschlund#Episode_15:_Schutuhx.27_Wille|Kap.22 Ep.15 &amp;quot;Schutuhx Wille&amp;quot;]] sowie [[Kalender#9._Aletheon|9.Aletheon 351]]):'' &lt;br /&gt;
** [[Sabaoth Immortalis]], '''Reveron''' und dessen Schüler erreichten [[L'yreh]] schon einige Wochen, bevor die Helden mit der [[Baiula Spei]] in See stachen. Ursprünglich sollten sie sich dort mit Meisterin [[Iobis Galdimmera]] und Meister '''Heriotza''' treffen, welche die Helden davon abhalten sollten, L'yreh zu erreichen. Sie scheiterten jedoch und wurden beide bezwungen.&lt;br /&gt;
** '''Reveron''' ist ein neues Mitglied beim [[Bund des Xul]] und erhielt dessen Mal, nachdem er in [[Ankarz]] mit seinen eigenen Anhängern eine Prüfung für den Dunklen Kult absolvierte, welche von [[Werham Glairn]] überwacht und als bestanden anerkannt wurde. Auch die Schüler Reverons, welche ihren alten Kultdämon verrieten, streben die Erlangung des [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Der_Segen_des_Utukk.E2.80.98Xul|Mals von Utukk'Xul]] an.&lt;br /&gt;
** Reveron ist ein '''mächtiger Beschwörer''', welcher stets von einem '''hundeartigen Dämon''' begleitet wird, welcher ihm als gefügige Leibwache dient.&lt;br /&gt;
** [[Elora von Tressburg|Elora]] vermutet, dass Reveron der Beschwörer des [[Xishari]] ist, welcher die Zuflucht der [[Freigeister]] angegriffen hat.&lt;br /&gt;
** Reveron interessiert sich ebenfalls für den '''Mythos über Zerrox''', einen uralten Dämonenfürsten, welcher einst gegen seinen Konkurrenten [[Hazug-Ságok]] um die Herrschaft von L'yreh kämpfte und verlor. Daraufhin soll er von Hazug-Ságok i'''n tausend Stücke zerteilt''' worden sein, welcher dieser in ganz L'yreh verstreuen ließ.&lt;br /&gt;
** Die Macht von Sabaoth Immortalis scheint seit der letzten Begegnung mit den Helden gewachsen zu sein und Elora beschrieb ihn als '''ein schwebendes, geisterhaftes Etwas'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Odsuxß''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_25:_Letzte Pläne|Kap.22 Ep.25 &amp;quot;Letzte Pläne&amp;quot;]] sowie [[Kalender#15._Aletheon|15.Aletheon 351]]):'' &lt;br /&gt;
** Von dem zukünftigen Ältesten [[Odsuxß]], welchen die Helden als Gefangenen im Kerker des Bußßeuxuß fanden, erfuhren sie, dass Sabaoth Immortalis in der Begleitung von mindestens 20 Kultisten des Utukk'Xul in L'yreh anreiste. Reveron kam gemeinsam mit 14 Kultisten. Sowohl Immortalis als auch Reveron brachten ebenfalls eine großere Anzahl von Söldnern vom Festland mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus '''Riunuz-Choxxu''': &lt;br /&gt;
** Die Helden töteten zwei Söldner der Kultisten und fanden bei einem ein Siegel von [[Graltik Blutklinge]]. ''([[Im_Nebelschlund#Episode_27:_Bezirk der Nebbkor|Kap.22 Ep.27 &amp;quot;Bezirk der Nebbkor&amp;quot;]] sowie [[Kalender#16._Aletheon|16.Aletheon 351]])''&lt;br /&gt;
** Die Helden nahmen &amp;quot;Larot&amp;quot;, einen Söldner von Graltik gefangen. Nachdem sie diesen durch Schutuhx verhören und töten ließen, erfuhren sie, dass sich Reveron und Sabaoth Immortalis im Tempelbezirk von L'yreh befinden. Um Zugang zu diesen erhalten, wird ein Schlüssel benötigt, der sich im Besitz von Sir &amp;quot;Ilmor&amp;quot; befindet, welcher zu Reverons Kultisten gehört. Ilmor befindet sich derzeit im Schmiederbereich von Riunuz-Choxxu.&lt;br /&gt;
** Die Helden töteten &amp;quot;Ilmor&amp;quot; und nahmen den Schlüssel zum Tempelbezirk an sich. &lt;br /&gt;
** Die Helden erreichten den Tempelbezirk und erführen von einem verletzten Söldner, dass sich Reveron in einem Gebäude befindet, auf welcher ein &amp;quot;abgehackter Arm&amp;quot; zu sehen sein soll. Man erreicht dieses Gebäude, indem man der Mauer folgt. Schuthux vermutet, dass es sich bei dem Gebäude um das &amp;quot;Archiv&amp;quot; von Riunuz-Choxxu handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Loigg'Il (A)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-blau.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Findet einen Weg, um euch gegen die verfeindeten Fraktionen der Loigg'Il zu behaupten!'' '''(ABGESCHLOSSEN)'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auftrag von '''Bußßeuxuß''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_01:_Kommunikationsschwierigkeiten|Kap.22 Ep.1 &amp;quot;Kommunikationsschwierigkeiten&amp;quot;]] sowie [[Kalender#26._Sideon|26. Sideon 351]]):'' &lt;br /&gt;
** Die Abtrünnigen [[Loigg'Il]] suchen nach dem '''Aufenthaltsort der dunklen Kultisten''' (erfüllt: siehe Riunuz-Choxxu) und zwangen die [[Helden]] dazu, diese Information von [[Loigg'Il#Die_.C3.84ltesten|Uozk]], dem Ersten der Loigg'Il, herauszubekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Informationen von '''Gildon''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_06:_Die_Zuchtkammern|Kap.22 Ep.6 &amp;quot;Die Zuchtkammern&amp;quot;]] sowie [[Kalender#2._Aletheon|2. Aletheon 351]], [[Im_Nebelschlund#Episode_07:_Der_Xishari|Kap.22 Ep.7 &amp;quot;Der Xishari&amp;quot;]] sowie [[Kalender#3._Aletheon|3. Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** Nachdem die Zuflucht der [[Freigeister]] von einem mächtigen [[Dämonen|Dämon]] angegriffen wurde, identifizierte [[Gildon Ipnosi|Gildon]] diesen als sogenannten &amp;quot;[[Xishari]]&amp;quot;. Bei diesen ausgestorben geglaubten Dämonen handelt es sich um die '''ursprünglichen Bewohner von L'yreh''', bevor die Stätte durch den '''Goldenen König [[Sereg]]''' überflutet wurde. Die Xishari erschufen einst die [[Loigg'Il]], um diesen Ort wieder trockenzulegen, fanden jedoch ihr Ende, nachdem die Schwelle errichtet wurde, und mussten sich in ihre abyssische Heimatwelt zurückziehen. Da ihre '''Namen''' mit '''L'yreh''' im Meer versanken, sind sie dort gefangen, denn kein Beschwörer kann sie ohne diese zurückrufen.&lt;br /&gt;
** In den letzten Monaten gingen die Loigg'Il dazu über, '''Kolonien an der Küste von Barsaive''' zu gründen, was bislang noch nie geschah. Dazu werden junge oder potenzielle Älteste aus L'yreh fortgebracht, um diese Kolonien zukünftig anzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Elora''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_07:_Der_Xishari|Kap.22 Ep.7 &amp;quot;Der Xishari&amp;quot;]] sowie [[Kalender#3._Aletheon|3. Aletheon 351]]):'': &lt;br /&gt;
** [[Elora von Tressburg|Elora]] vermutet, dass es sich bei dem Beschwörer des [[Xishari]], welcher von den Helden in der Zuflucht der [[Freigeister]] bezwungen wurde, um ihren '''alten Meister Reveron''' handelt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Schuthux''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_13:_Der_Erste|Kap.22 Ep.13 &amp;quot;Der Erste&amp;quot;]] sowie [[Kalender#7._Aletheon|7. Aletheon 351]]):'':&lt;br /&gt;
** Seit Urzeiten existiert eine '''Fehde''' zwischen dem Ersten '''[[Loigg'Il#Die_.C3.84ltesten|Uozk]]''' und dessen Konkurrenten '''Bußßeuxuß''', welche um die Herrschaft über [[L'yreh]] kämpfen. Bußßeuxuß' Interesse an dem dunklen [[Bund von Utukk'Xul|Kult des Utukk'Xul]] scheint deshalb nur eine '''vorgeschobene, zweitrangige Bedeutung''' für diesen zu besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Uozk''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_13:_Der_Erste|Kap.22 Ep.13 &amp;quot;Der Erste&amp;quot;]] sowie [[Kalender#7._Aletheon|7. Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** [[Loigg'Il#Die_.C3.84ltesten|Uozk]], der erste Loigg'Il, war äußert ungehalten über die Nachricht, dass die Kultisten des [[Utukk'Xul]] vermutlich dafür verantwortlich sind, dass ein [[Xishari]] in L'yreh beschworen wurde.&lt;br /&gt;
** Die Helden bekamen von Uozk den Auftrag, einen '''roten, magischen Würfel''' zu aktivieren, sobald sie zu dem geheimen Versteck von Bußßeuxuß zurückgekehrt sind.&lt;br /&gt;
** Uozk gestattete den Helden '''freies Geleit in seiner Hauptstadt''' der [[Loigg'Il]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Gildon''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_19:_Aufbruchstimmung|Kap.22 Ep.19 &amp;quot;Aufbruchstimmung&amp;quot;]] sowie [[Kalender#12._Aletheon|12. Aletheon 351]]):'':&lt;br /&gt;
** [[Gildon Ipnosi|Gildon]] erfuhr von [[Schutuhx]], dass der Kontakt zwischen den [[Loigg'Il]] und den dunklen Kultisten des [[Utukk'Xul]] bereits seit '''mehreren hundert Jahren''' besteht. Es handelt sich um ein '''Zweckbündnis''', zu welchem die Kultisten den ersten Loigg'Il Uozk zwangen, nachdem sie diesen mit einem Fluch belegt und zur Zusammenarbeit erpresst hatten. Seitdem kooperieren die Fraktionen und die Loigg'Il erhalten '''frische Wirtskörper''' aus [[Veldun]] als Gegenleistung dafür, dass die Kultisten die '''Geheimnisse von L'yreh erforschen''' dürfen. Eine wichtige Bedingung von Uozk sieht dabei vor, dass die Kultisten sich bereiterklären mussten, dass sie niemals einen der ausgestorbenen [[Xishari]], den ersten Bewohnern von L'yreh, beschwören dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Bußßeuxuß''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_20:_Die_Qual_der_Wahl|Kap.22 Ep.20 &amp;quot;Die Qual der Wahl&amp;quot;]] sowie [[Kalender#12._Aletheon|12. Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** '''Bußßeuxuß''' versucht, die '''Erschaffung der Kolonien durch Uozk zu verhindern''', und lässt die zukünftigen Ältesten entführen, welche über diese in Zukunft herrschen sollen. Die Helden bekamen deshalb den Auftrag, dass sie im '''Fall „Tehu“''' eingesetzt werden, um scheinbar einen weiteren Ältesten aus der Hauptstadt der Loigg'Il zu entführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus '''Bußßeuxuß´ Lager''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_21:Bußßeuxuß|Kap.22 Ep.21 &amp;quot;Bußßeuxuß&amp;quot;]] sowie [[Kalender#13._Aletheon|13. Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** Die Helden entschieden sich dazu, die Zusammenarbeit mit den abtrünnigen [[Loigg'Il]] endgültig zu beenden. Deshalb '''töteten sie Bußßeuxuß''' und nahmen dessen Versteck ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Odsuxß''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_25:_Letzte_Pläne|Kap.25 Ep.20 &amp;quot;Letzte Pläne&amp;quot;]] sowie [[Kalender#15._Aletheon|15.Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** Die Helden ließen sich auf einen Handel mit dem zukünftigen Ältesten Odsuxß ein. Dieser bot ihnen im Namen von Uozk, dem ersten der Loigg'Il, eine Zusammenarbeit gegen Utukk'Xul an. Nachdem die Helden Odsuxß in seine Heimat Chuxagaru zurückbrachen, erhalten sie bei ihrem weiteren Kampf nun die Unterstützung der Loigg'Il.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus '''Riunnuz-Choxxu''':&lt;br /&gt;
** Die Helden legten in dem Hafen von Riunnuz-Choxxu an und handelten mit den dort stationierten Loigg'Il einen Bund aus. Diese werden sie unterstützen, als Sicherheit forderten sie jedoch Gildon als Geisel. Dieser wurde fortgebracht.&lt;br /&gt;
** Die Helden erfuhren, dass die Verbindungen für die magische Kommunikation gestört ist, weshalb die einzelnen Stationen der Loigg'Il derzeit keinen Kontakt herstellen können.&lt;br /&gt;
** Die Loigg'Il kümmern sich darum, die Gichgoiden zu kontrollieren und den Ort trocken zu halten. Über die Machenschaften der Kultisten wissen sie nur wenig.&lt;br /&gt;
** Die Loigg'Il sind auf den Schutz der nekromatischen Geisterfallen angewiesen, da sie sonst von Geistern bei ihrer Arbeit gestört werden würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavias Gefangenschaft (A)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-blau.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Rettet Octavia!'' '''(ABGESCHLOSSEN)'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Bußßeuxuß''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_01:_Kommunikationsschwierigkeiten|Kap.22 Ep.1 &amp;quot;Kommunikationsschwierigkeiten&amp;quot;]] sowie [[Kalender#26._Sideon|26. Sideon 351]]):''&lt;br /&gt;
** [[Octavia]] wurde nicht wie die anderen Helden in dem Versteck des Bußßeuxuß eingesperrt, sondern scheint '''in die Fänge von dessen Feind Uozk geraten''' zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Uselias''' ''([[Träume in L'yreh]]):''&lt;br /&gt;
** [[Uselias]] sendet '''Träume''', welche aus '''Situationen aus Octavias Vergangenheit''' bestehen. Bei diesen scheint es sich um '''Schlüsselerlebnisse''' mit ihren magischen Feuerkräften zu handeln.&lt;br /&gt;
** Als [[Kenjiro Asai|Kenji]] durch eine dämonische Infektion erkrankte, sah er in seinen Fieberträumen Octavias schmerzverzerrtes Gesicht kurz vor sich und beobachtete, wie diese eine Hand nach ihm ausstreckte. Diese Vision fühlte sich '''nicht wie eine Erinnerung''' an und Kenji hatte sogar das Gefühl, dass auch er von Octavia wahrgenommen wurde. ''([[Im_Nebelschlund#Episode_04:_Geschichten_am_Krankenbett|Kap.22 Ep.4 &amp;quot;Geschichten am Krankenbett&amp;quot;]] sowie [[Kalender#30._Sideon|30. Sideon 351]]):''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Informationen von '''Gildon''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_17:_.C3.9Cberraschungen|Kap.22 Ep.17 &amp;quot;Überraschungen&amp;quot;]] sowie [[Kalender#11._Aletheon|11. Aletheon 351]]):'':&lt;br /&gt;
** Durch das Abhören der Kommunikationssysteme der [[Loigg'Il]] erfuhr [[Gildon Ipnosi|Gildon]], dass [[Loigg'Il#Die_.C3.84ltesten|Uozk]] einen '''Boten nach Riunuz-Choxxu''' gesandt hat. Dieser soll die Behauptung der Helden, dass der Dunkle Kult die Vereinbarung brach, niemals einen der [[Xishari]] zu beschwören, untersuchen. Falls diese sich als wahr herausstellt, soll er [[Sabaoth Immortalis]] damit drohen, die '''Unterstützung der Loigg'Il''' einzustellen und seine Gesandten zurückzurufen, welche sich auch gerade um die '''gefangene Zauberin''' kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus '''Riunnuz-Choxxu:'''&lt;br /&gt;
** Die Loigg'Il am Hafen von Riunnuz-Choxxu erwähnten, dass sich Octavia in den Händen von zwei Abgesandten von Uozk befindet, welche den Kultisten helfen sollen.&lt;br /&gt;
** Sir Ilmor drohte damit, dass Octavia die Helden töten wird, wenn ihm dies nicht gelingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Riunuz-Choxxu (A)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-blau.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Gelangt nach Riunuz-Choxxu!'' '''(ABGESCHLOSSEN)''' &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Uozk''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_13:_Der_Erste|Kap.22 Ep.13 &amp;quot;Der Erste&amp;quot;]] sowie [[Kalender#7._Aletheon|7. Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** Die [[Bund von Utukk'Xul|dunklen Kultisten]] halten sich in [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] auf, wo sie nach den Überresten des Goldenen Königs [[Sereg]] suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Informationen von '''Gildon''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_17:_.C3.9Cberraschungen|Kap.22 Ep.17 &amp;quot;Überraschungen&amp;quot;]] sowie [[Kalender#11._Aletheon|11. Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** '''Riunuz-Choxxu''' ist das alte Zentrum von [[L'yreh]], wo sich auch der '''Thronsitz''' des [[Hazug-Ságok]] befand. Übersetzt bedeutet der Name so viel wie '''„Die Mitte der Lügen“'''. Riunuz-Choxxu befindet sich unter einem '''schwarzen Ziggurat''', welches auf dem Meeresboden zu sehen ist und einst das '''Eingangstor''' in das unterirdische L'yreh darstellte. Unter diesem befindet sich ein '''ausgedehntes Gebiet aus dämonischen Ruinen''', welche in etwas die Ausmaße von der Innenstadt von [[Märkteburg]] besitzen. &lt;br /&gt;
** Die Loigg'Il haben Riunuz-Choxxu erst '''vor wenigen Monaten nach einem Handel mit Utukk'Xul trockengelegt''', damit dessen Kultisten unter der Führung von [[Sabaoth Immortalis]] dort nach den Überresten des Goldenen Königs [[Sereg]] suchen können. Früher haben die [[Loigg'Il]] Riunuz-Choxxu gemieden, da sie dort mit den sogenannten '''„Nustorschu“''' konfrontiert wurden. Bei diesen handelt es sich um Wesen, welche '''immun gegen die Gedankenkontrolle''' der Loigg'Il sind. Gildon vermutet, dass es sich bei den Nustorschu um '''untote Wesen''' handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Informationen von '''Filgiz''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_18:_Schutuhx.27_Abkommen|Kap.22 Ep.18 &amp;quot;Schutuhx Abkommen&amp;quot;]] sowie [[Kalender#11._Aletheon|11. Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** Scheinbar existiert '''kein bekannter Weg''', welcher von dem Gebiet, wo sich die [[Loigg'Il]] und die [[Freigeister]] aufhalten, zu den alten Ruinen von Riunuz-Choxxu führt. Um dorthin zu gelangen, muss also eine '''Fahrt durch die Unterwasserwelt''' vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Odsuxß''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_25:_Letzte_Pläne|Kap.25 Ep.20 &amp;quot;Letzte Pläne&amp;quot;]] sowie [[Kalender#15._Aletheon|15.Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** Der zukünftige Älteste Odsuxß verriet den Helden im Rahmen ihres Bündnidschlusses, dass derzeit für sie nur einen Zugang nach Riunuz-Choxxu existiert. Bei diesem handelt es sich um eine trockengelegte Höhle, welche als Hafen genutzt wird und worüber auch die Kultisten trockenen Fusses nach Riunuz-Choxxu gelangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus '''Hafen von Riunuz-Choxxu''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_26:Aufbruch_nach_Riunuz-Choxxu|Kap.25 Ep.21 &amp;quot;Aufbruch nach Riunuz-Choxxu&amp;quot;]] sowie [[Kalender#15._Aletheon|15. Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** Nachdem es Gildon gelang mit der Hilfe von Schutuhx eine von den Helden erbeutete Seeschlange unter seine mentale Kontrolle zu bekommen, konnte er diese nach Riunuz-Choxxu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Seeschlange (A)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-blau.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Kapert eine Seeschlange! '''(ABGESCHLOSSEN)''' ''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Idee von '''Augustus''':&lt;br /&gt;
** [[Augustus Octavius|Augustus]] vermutet, dass ein '''Seeschlangentransporter''' eventuell der einzige Weg sein könnte, wie man irgendwann '''aus [[L'yreh]] entkommen''' oder durch dessen '''Unterwasserwelt reisen''' könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Gildon''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_15:_Schutuhx.27_Wille|Kap.22 Ep.15 &amp;quot;Schutuhx Wille&amp;quot;]] sowie [[Kalender#10._Aletheon|10. Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** [[Gildon Ipnosi|Gildon]] erwähnte, dass er eventuell fähig wäre, eine Seeschlange zu kontrollieren, sobald er von Schutuhx '''genug Wissen''' erhalten habe, um die roten Artefakte zu verstehen, welche für dessen '''Kontrolle und Steuerung notwendig''' sind.&lt;br /&gt;
** Eine Seeschlange könnte auch eventuell die '''einzige Chance sein, um nach [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] zu gelangen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus '''Bußßeuxuß´ Lager''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_21:Bußßeuxuß|Kap.22 Ep.21 &amp;quot;Bußßeuxuß&amp;quot;]] sowie [[Kalender#13._Aletheon|13. Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** Nachdem die Helden '''Bußßeuxuß getötet''' und dessen Lager übernommen hatten, brachten sie eine '''Seeschlange''' in ihren Besitz. Diese ist jedoch '''unbrauchbar''', solange [[Gildon Ipnosi|Gildon]] nicht verstanden hat, wie diese durch die Magie der Loigg'Il kontrolliert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus '''Bußßeuxuß´ Lager''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_25:Letzte_Pläne|Kap.25 Ep.21 &amp;quot;Letzte Pläne&amp;quot;]] sowie [[Kalender#15._Aletheon|15. Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** Gildon gelang es mit der Hilfe von Schuthux eine von den Helden erbeutete Seeschlange unter seine mentale Kontrolle zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Eloras Schwester (A)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-blau.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest''': ''Helft Elora dabei, ihre Schwester zu finden!'' '''(ABGESCHLOSSEN)'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus '''Bußßeuxuß Versteck''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_01:_Kommunikationsschwierigkeiten|Kap.22 Ep.1 &amp;quot;Kommunikationsschwierigkeiten&amp;quot;]] sowie [[Kalender#26._Sideon|26. Sideon 351]]):'':&lt;br /&gt;
** Die Helden lernten '''Lady Arlena aus Tressburg''' während ihrer gemeinsamen Gefangenschaft bei '''Bußßeuxuß''' kennen. Sie flohen gemeinsam, als Arlena jedoch verletzt wurde, wandte sie einen '''Lebensentzug-Zauber''' auf [[Augustus Octavius|Augustus]] an, um sich zu heilen und enttarnte sich damit als [[Bund von Utukk'Xul|dunkle Kultistin]]. Sie wurde von den abtrünnigen [[Loigg'Il]] erneut '''eingesperrt'''.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Elora''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_06:_Die_Zuchtkammern|Kap.22 Ep.6 &amp;quot;Die Zuchtkammern&amp;quot;]] sowie [[Kalender#2._Aletheon|2. Aletheon 351]])'':&lt;br /&gt;
** [[Elora von Tressburg|Elora]] sucht verzweifelt nach ihrer '''Schwester Arlena''', nachdem diese mit ihrem '''ehemaligen Meister Reveron''' zu dem Kult des [[Utukk'Xul]] überlief. Elora versucht nun sie entweder davon abzuhalten, das [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Der_Segen_des_Utukk.E2.80.98Xul|Mal des Utukk'Xul]] zu empfangen oder alternativ sie vorher zu '''töten''', um ihre Seele davor zu bewahren, in den Besitz dieses Dämonenfürsten zu geraten und '''für alle Ewigkeit verdammt''' zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus '''Bußßeuxuß Versteck''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_20:_Die_Qual_der_Wahl|Kap.22 Ep.20 &amp;quot;Die Qual der Wahl&amp;quot;]] sowie [[Kalender#12._Aletheon|12. Aletheon 351]]):'':&lt;br /&gt;
** Bei der Rückkehr in Bußßeuxuß Versteck war '''Arlena nicht anzutreffen'''. Ein gefangener, zukünftiger Ältester des [[Loigg'Il#Die_.C3.84ltesten|Uozk]] konnte [[Elora von Tressburg|Elora]] jedoch verraten, dass ihre Schwester von Bußßeuxuß '''gegen irgendetwas eingetauscht''' wurde. Elora vermutet, dass '''Reveron''' hinter dem Tauschhandel stecken könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Elora''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_23:_Verflucht!|Kap.22 Ep.6 &amp;quot;Verflucht!&amp;quot;]] sowie [[Kalender#14._Aletheon|14. Aletheon 351]])'':&lt;br /&gt;
** [[Elora von Tressburg|Elora]] bat die Helden sie bei der Durchführung eines Fluches zu unterstüzen, mit welchem sie ihrer Schwester die Stimme stahl, damit diese sich nicht weiter an den Beschwörungen des Reveron beteiligen kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus '''Riunnuz-Choxxu''':&lt;br /&gt;
** Eloras Schwester Arlena befindet sich bei Reveron im Tempelbezirk von Riunnuz-Choxxu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freigeister (A)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-blau.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Rettet die Freigeister und helft ihnen aus L'yreh zu fliehen!'' '''(ABGESCHLOSSEN)'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Wodhi''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_04:_Geschichten_am_Krankenbett|Kap.22 Ep.4 &amp;quot;Geschichten am Krankenbett&amp;quot;]] sowie [[Kalender#29._Sideon|29. Sideon 351]]):''&lt;br /&gt;
** Die [[Freigeister]] betrachten die Ankunft der Helden in [[L'yreh]] laut [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi, dem Wortweber]] als '''große Hoffnung''' und einige sehen in ihr sogar ein '''göttliches Vorzeichen''', dass ihre Gefangenschaft an dem schrecklichen Ort ein Ende haben könnte.&lt;br /&gt;
** Die Freigeister suchen ebenfalls nach einem '''Mittel, um ihre Umwandlung rückgängig zu machen''' und die Loigg'Il-Larve, den sogenannten '''„Lenker“''', aus ihrem Körper zu entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Gildon''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_15:_Schutuhx.27_Wille|Kap.22 Ep.15 &amp;quot;Schutuhx Wille&amp;quot;]] sowie [[Kalender#10._Aletheon|10. Aletheon 351]]):'':&lt;br /&gt;
** Sollte es gelingen, dass [[Gildon Ipnosi|Gildon]] von [[Schutuhx]] die Kontrolle über eine '''Seeschlange''' erlernt, könnte es gelingen, dass die Helden gemeinsam mit den Freigeistern nach Abschluss ihrer Reise '''aus L'yreh entkommen''' könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Schuthux''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_16:_Lichtblicke|Kap.22 Ep.16 &amp;quot;Lichtblicke&amp;quot;]] sowie [[Kalender#10._Aletheon|10.Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** Mit der '''Galle des Zerrox''' kann der Lenker abgetötet und anschließend durch eine Operation entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Udelian''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_16:_Lichtblicke|Kap.22 Ep.16 &amp;quot;Lichtblicke&amp;quot;]] sowie [[Kalender#10._Aletheon|10.Aletheon 351]]):'':&lt;br /&gt;
** Nach der erfolgreichen Operation an dem Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29|Oldir]], stellte der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trosk.29|Udelian]] fest, dass sein komatöser Patient Hautveränderungen aufwies, welche auf einen '''Rückverwandlung''' zu einem normalen Menschen hoffen lassen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Udelian''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_25:_Letzte_Pläne|Kap.25 Ep.20 &amp;quot;Letzte Pläne&amp;quot;]] sowie [[Kalender#15._Aletheon|15.Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** Udelian konnte berichten, dass sich Oldir bereits erholt, wies aber darauf hin, dass die körperlichen Veränderungen sich nicht rückgängig machen lassen. Da die Freigeister jedoch ohne den Lenker ihren freien Willen uneingeschränkt zurückbekommen, handelt es sich dabei lediglich um ein kosmetisches Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen von '''Gildon''' ''([[Im_Nebelschlund#Episode_26:Aufbruch_nach_Riunuz-Choxxu|Kap.25 Ep.21 &amp;quot;Aufbruch nach Riunuz-Choxxu&amp;quot;]] sowie [[Kalender#15._Aletheon|15. Aletheon 351]]):''&lt;br /&gt;
** Nachdem es Gildon mit der Hilfe von Schuthux gelang, eine von den Helden erbeutete Seeschlange unter seine mentale Kontrolle zu bekommen, können die Freigeister darauf hoffen, dass sie mit dieses eventuell eines Tages L'yreh für immer verlassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reverons Fluch (A)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Quest-blau.png|20px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;'''Quest:''' ''Erlöst Henk von Reverons Fluch!'' '''(ABGESCHLOSSEN)'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Questdetails&amp;quot; hide=&amp;quot;Questdetails&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Informationen aus '''Riunuz Chuxxu''':&lt;br /&gt;
** Henk wurde am Hafen von Riunuz-Choxxu mit einem blutigen Fluch von Reveron belegt. Elora ist dieser Fluch nicht bekannt, weshalb sie diesen nicht aufheben kann. Dies kann nur Reveron selbst. Auch sein Tod würde ihn brechen.&lt;br /&gt;
** Schutuhx wies darauf hin, dass Henk derzeit eine magische Transformation durchläuft. Er ist sehr neugierig auf das Ergebnis.&lt;br /&gt;
** Henk leidet an einem entsetzlichem Hunger, kann jedoch nicht essen, da Nahrung für ihn ungenießbar geworden ist. Trotz des Hungers fühlt er sich nicht schwach. Er spürt auch kaum noch Schmerzen. Seine Haut ist grau geworden, seine Augen sind rot umrandet. Seine Fingernägel werden lang und spitz, ebenso seine Zähne. Seine Augen reflektieren wie die einer Katze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Episode_20-02:_Vorbereitungen_und_Kriegsrat&amp;diff=40110</id>
		<title>Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Episode_20-02:_Vorbereitungen_und_Kriegsrat&amp;diff=40110"/>
				<updated>2026-04-19T07:23:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;[[Das Vermächtnis des Aequus|Kap.20: Das Vermächtnis des Aequus]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt; Episode 02: Vorbereitungen und Kriegsrat &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27.-29. Loar 351 [[JF]]: Der [[Bericht des Erlerig Darrow]] wird den Helden ausgehändigt und [[Augustus Octavius|Augustus]] übergibt ihnen seine Kalkulationen für den Kriegsrat. Auf der Sitzung versuchen sie zu erreichen, dass die Abstimmung solange verschoben wird, bis die Helden Beweise aus [[Perlheim]] beschaffen können.&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Kalender#27._Loar|27. Loar 351 JF]] ==&lt;br /&gt;
=== Im „prachtvollen Keiler“ ===&lt;br /&gt;
Henk bracht morgens sehr früh auf und suchte die Abenteurer in ihrem Gasthaus „Der prachtvolle Keiler“ auf. Diese saßen gerade beim Frühstück und waren ganz überrascht von Henks Besuch. Er setzte sich zu ihnen und kam ins Gespräch über ihre Erlebnisse. Henk wollte ihnen helfen, sich mehr als eine Gruppe zu fühlen und lud sie ein, am Abend in die Rote Erde zu kommen und gemeinsam mit ihm zu feiern. Er wollte ein Gruppenritual mit ihnen durchführen, welches sie mehr verbinden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Bericht des Darrow ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden am nächsten Morgen beim Frühstück saßen, wurde ihnen durch einen Boten der Bericht von Erlerig Darrow überbracht, so dass sie ihn beim Frühstück bereits lesen konnten. Augustus war morgens nicht anwesend und der Wirt übermittelte den Helden die Nachricht, dass er bereits sehr früh zu einem Treffen mit den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] aufgebrochen war und man ihn bei Hilligenhain finden könne. &lt;br /&gt;
[[Datei:Bericht-ED.png|200px|left|link=Bericht des Erlerig Darrow]]&lt;br /&gt;
Die Helden studierten gemeinsam den Bericht und Iustus erklärte, dass es sich bei dem Mal des Utukk'Xul um ein außergewöhnlich mächtiges „signum foederis“ handelte und es schon fast ein Wunder gewesen sei, dass Abraxa mit ihrem Trank Darrow davon befreien konnte. Das Mal eines hohen Dämonenfürsten, wie Utukk'Xul es zu sein scheint, gibt seinem Empfänger enorme Macht und ermöglicht ihm durch die abyssischen Astralströme das Wirken von Zaubern, auch wenn er selbst über keine magische Begabung verfügt. Es ist also davon auszugehen, dass alle Initiierten des Kultes über gefährliche Zauberkräfte verfügen, was die Helden aus ihren Erfahrungen bestätigen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus wird sagen können, dass ihn die Beschreibung des „''Daemonius-majorus-tabis Utukk'Xul''“ an einen ähnlichen Dämon erinnert, der in einem Buch in der Akademie von Lis erwähnt wurde und zu der Gruppe der „''Fungeniden''“ gehört. Diese Dämonen verhalten sich wie Pilze und sie können, wenn sie erstmal erfolgreich „eingepflanzt“ wurden, ein wucherndes, astrales Netz über weite Regionen spannen. Jedoch war dieser erwähnte Dämon nur ein geringer gewesen und bei Utukk'Xul handelt es sich um einen Fürsten, der sich wohlmöglich über ganz Eboria und darüber hinaus ausbreiten könnte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus kam kurz vor dem Ende des Frühstücks mit einem ganzen Stapel an Papieren wieder und hatte Wolfhardt im Schlepptau, der sich anscheinen an ihn drangehängt hat und ihm bei seinen Plänen helfen möchte. Zwar konnte er nur ein paar Notizen für ihn vermerken und war nicht wirklich sehr hilfreich, aber Augustus gab ihm die Chance sich nützlich zu machen und beschwerte sich deshalb auch nicht über dessen Gesellschaft, sondern versuchte ihn sogar zu ermuntern, dass er weiterhin so engagiert bleiben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Nachfrage erklärte Augustus, dass er bei Hilligenhain war, da dieser selbst ein guter Stratege ist und ihn über die Einsatzkräfte und Stärken der Inquisitoren aufgeklärt hat. Augustus war gerade dabei, sich einen Überblick über die Chancen in einem Krieg gegen den dunklen Bund zu verschaffen, doch zurzeit konnte er noch nicht viel dazu sagen. Doch sobald er Ergebnisse hätte, würde er diese den Helden umgehend mitteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erklärte auch, dass er noch weitere Treffen zu diesem Zweck organisiert hatte und er sich z.B. heute Nachmittag mit dem Prinzen von Ankarz träfe. Doch ohne Kenntnisse in Kriegskunde würde es wohl jeden ziemlich langweilen, weshalb Augustus den Helden auch empfahl, sich auszuruhen, er übernähme gern diese Arbeit. Iustus merkte noch an, dass er in seinen 25 Jahren im Kriegsdienst niemals jemanden kennengelernt hatte, der so ein guter Stratege wie Augustus war. Er meinte, dass Augustus Chancen sehen könnte, wo andere längst aufgegeben haben und er genau wisse, was er tut. Auf den Bericht von Darrow angesprochen, erwähnte Augustus nur, dass er sich nach allem, was er persönlich durch Sabaoth Immortalis mitbekommen hat, bereits gedacht hat, dass dieser Kult zu allem fähig sein muss und man ihn so schnell wie möglich auslöschen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus genehmigte sich nun ein zweites Frühstück, wobei zu bemerken war, dass er viel aß und anscheinend ein Nachholbedürfnis hatte. Danach wollte er im Garten Trainieren und bot Adarian an, sich ihm anzuschließen. Er meinte, dass er ziemlich eingerostet sei und bevor sie aus Valkenburg aufbrechen könnten, möchte er noch ein wenig seiner alten Fähigkeiten zurückerlangen. Zu Adarians Inquisitorenschaft bezog er keine direkte Position und betonte nur, dass ein Mann so etwas nur allein entscheiden kann, ob er bereit ist, sein Leben für den Orden zu ändern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „''Männer müssen immer ihre eigenen Entscheidungen treffen! Nur Frauen und Kinder sind auf das Urteil von anderen angewiesen.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustus trainiert mit Adarian ===&lt;br /&gt;
Augustus wollte seine restliche freie Zeit mit Trainieren verbringen und zog sich dazu in den Garten der Roten Erde zurück, wo er seinen Körper durch Übungen mit dem Schwert stählte. Adarian erwies ihm die Ehre und trainierte mit ihm. Vor dem Training erwähnte Augustus, dass er seit fast drei Jahren nicht mehr gegen einen anderen Menschen sein Schwert erhoben hat und Adarian es ihm nachsehen soll, wenn er etwas aus der Übung wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Augustus den Kampf begann, streckte er mit einer erhabenen Geste sein Schwert kurz in die Luft, als wollte er es weihen, und küsste die Klinge, bevor er sich in die Kampfposition begab. Als Adarian sein Schwert betrachtete, fiel ihm auf, dass auf dem langen Gladius zwei Symbole abgebildet sind: ein Schwan und ein geflügeltes Pferd. Als Adarian Augustus darauf ansprach, erzählte dieser ihm voller Stolz, dass der Schwan das Wappentier der Octavier ist und ihr Vorfahr ''Titus Octavius Cycnus'' es wählte, weil man sagte, dass er so anmutig wie ein Schwan gekämpft habe, aber auch genauso schnell zu reizen gewesen sei. Außerdem soll er ein begeisterter Dichter gewesen sein und man schreibt ihm einige bekannte Werke der thyrnischen Literatur zu. Cycnus war aber vor allem ein Held und bekannter Feldherr aus der Zeit der Umêler-Kriege und der Namensgeber der Familie Octavius und der erste, der die Zugehörigkeit in die Aristokratie erlangte. Man erzählt, dass er auf einem geflügelten Pferd in die Schlacht geritten sei und seine Männer aus der Luft zum Sieg geführt habe. Von geflügelten Pferden soll es übrigens früher eine ganze Herde auf Thyrna gegeben haben, heute ist nur noch eins dieser magischen Tiere dort bekannt und es wird von den Priesterinnen der Vivena in einem Heiligtum gepflegt. Auch andere Feldherren Thyrnas sollen früher auf diesen fliegenden Rössern in die Schlacht geritten sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schwert ist inzwischen seit über fünf Generationen in der Familie und wurde für den Vorfahren Aulus Octavius Voluntor angefertigt, der ebenfalls ein großer Feldherr war und zahlreiche Siege gegen die Balmarer nach Thyrna trug. Der letzte, der es trug, war Aequus und nach seinem Tod wurde es in Thyrna von Octavias Großmutter verwahrt, bis sie es Augustus gab, bevor er für immer verbannt wurde. Augustus trug es nicht als „[[Principus Mortis]]“ und es ist alles, was ihm seit seiner Verbannung mit seiner Heimat verbindet. Obwohl er eigentlich nicht mehr berechtigt ist, ein Schwert zu tragen, haben die Konsoren ihm gestattet, das Schwert seines Vaters weiterhin zu führen, solange er das Imperium nicht mehr damit betritt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Adarian-Kampf.png|200px|thumb|left|[[Adarian von Wallenrode]] mit seinem Schwert [[Skarrsax]]]]&lt;br /&gt;
Als der Kampf begann, bemerkte Adarian, dass Augustus tatsächlich etwas aus der Übung zu sein schien und einen kurzen Anlauf brauchte, um in den Kampf hineinzufinden. Als er sich jedoch wieder eingefunden hatte, musste Adarian feststellen, dass er es mit einem absolut gleichwertigen und sehr herausfordernden Gegner zu tun hatte. Augustus Schläge und Hiebe waren außergewöhnlich präzise und schnell und Adarian hatte das Gefühl, dass Augustus manchmal vorher bereits wusste, wohin er als nächstes schlagen würde. An Schnelligkeit und Zielsicherheit war Augustus Adarian also extrem überlegen, aber an reiner Körperstärke und Ausdauer konnte er hingegen nicht mit ihm mithalten. Es wirkt deshalb fast so, als ob ein kräftiger Bär gegen eine elegante Raubkatze kämpfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Garten des Gasthauses hatten sich inzwischen ein paar Küchenmädchen eingefunden und versteckten sich kichernd hinter einem Baum. Anscheinend beobachteten sie den Kampf der beiden und waren ganz angetan von den starken Männern, die hier ihre Muskeln spielen ließen. Als sie bemerkt wurden, verschwanden sie schnell wieder ins Gasthaus und man hörte sie noch weiter ausgelassen kichern. Augustus schenkte diesem Umstand nicht viel Aufmerksamkeit und war voll und ganz auf sein Training fixiert. Als Adarian kurz hinblickte, lachte Augustus und meinte, dass Frauen immer die schlimmste Ablenkung wären. In Thyrna würde man deshalb erst nach seinem Kriegsdienst heiraten und Augustus scherzte, dass dann der eigentliche „Krieg des Lebens“ begänne. Er wusste natürlich, dass es schwer ist den Reizen der Frauen zu widerstehen, aber für ihn stehen Selbstdisziplin und der Kampf an erster Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adarian noch weiter auf das Thema Frauen zu sprechen kam, erwähnte Augustus er nur kurz, dass er selbst auch einmal ein Mädchen kannte - die Tochter eines coranischen Adeligen - mit welcher er beinahe durchgebrannt wäre, da er es kaum ertrug, dass sie keine gemeinsame Zukunft haben konnten, da er nur eine andere Thyrnerin heiraten könnte. Doch zum Glück kam er zur Besinnung und konzentrierte sich auf seine Pflichten, da diese Beziehung sonst bestimmt in einer Tragödie geendet wäre.  Als die beiden noch ein wenig über Frauen sprachen, betonte Augustus, dass man sie mit Respekt, Zuvorkommenheit und Anstand behandeln müsse und man sie beschützen und für ihr Wohl sorgen sollte, ganz wie er dies von seinem Vater gelernt hat. Augustus betrachtet Frauen auch nicht als Ware, selbst Barbarinnen nicht, und auch während seines Kriegsdienstes hatte er keine Bordelle aufgesucht, da er es als unwürdig empfindet, eine Frau für ihre Gesellschaft bezahlen zu müssen. Er wurde von dem Vorbild der harmonischen Ehe seiner Eltern, welche eine Liebeshochzeit hatten, geprägt und besitzt daher wenig Interesse an oberflächlichen Beziehungen oder Ausschweifungen. Auch Vergewaltigungen im Krieg hat er bei seinen Männern immer verboten und bestrafen lassen und kein bisschen Verständnis dafür gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian stellte beim weiteren Training durch Beobachtung fest, dass Augustus sehr kontrolliert kämpfte und kaum eine Gefühlsregung seinen nächsten Zug verriet. Es gab aber Momente, wo er seine Beherrschtheit kurz zu vergessen schien und ähnlich wie Adarian mit voller Leidenschaft und Aggression sein Schwert schwang. Augustus riss sich jedoch immer wieder schnell am Riemen und ließ sich nicht von diesem Gefühl beherrschen. Adarian empfandt diese Eigenart als sehr verwandt und sprach ihn auf die Sache mit [[Vis|Azeruel]] an. Augustus erklärte ihm, dass man in Thyrna davon ausgeht, dass die [[Abyssia|abyssischen]] Kräfte in allen Menschen wirken und auch jeder Krieger Anteile von der Wesenheit, welches man in Barthavion Azeruel nennt, besitzt. In Thyrna ist dieses Wesen auch bekannt und es existieren viele weitere Namen dafür. Wichtig sei nur, dass diese Kräfte im Gleichgewicht sind und mit den [[Die Theranischen Tugenden|Tugenden]] und der Ehre konform laufen. Dann sei nichts an ihnen auszusetzen. Jedoch wäre es fatal, wenn ein Krieger sich seinen dunklen Mächten hingibt oder sich sogar in ihnen verliert. Augustus schwieg plötzlich kurz und blickte etwas betroffen zu Boden. Dann meint er, dass Adarians sicher wüsste, wovon er spräche, und Adarian nickte nur stumm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann legte Augustus aber wieder einen aufmunternden Tonfall auf und meinte, dass wahrscheinlich alle wahren Kämpfer diese Schwierigkeiten mit dem Finden des inneren Gleichgewichtes haben, aber dass sie zum Glück in jeder Situation wieder selbst entscheiden können, zu welcher Seite sie ihr Gewicht verlagern. Wichtig wäre es vielleicht nur, dass man für die Menschen und die Ideale kämpft, die einem wichtig sind, und versucht seine Stärke zu benutzen, um diese zu beschützen. Wenn man dies nicht vergäße, ließe man sich vielleicht weniger von der Leidenschaft und dem Rausch des Kampfes mitreißen, der in seinem Wesen immer abyssische Qualitäten besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend meinte Augustus, dass sie doch beide froh sein könnten, dass sie über große Stärke verfügen und dass sie sich am besten beide auf ihren Feind konzentrieren und sich weniger mit „weibischer Selbstbespiegelung“ beschäftigen sollten. Er lachte dabei und klopfte Adarian aufmunternd auf die Schulter. Dann bedankte er sich bei ihm für die Kämpfe und betonte, dass ihm dieses Training sehr viel bedeutet habe, immerhin sei der letzte Mann, gegen den er das Schwert erhob, Silvius Insidiae gewesen. Dann verbeugte er sich schnell und lenkte ab, indem er meinte, dass er durstig wäre und sich im Gasthaus erstmals etwas zu trinken holen würde. Adarian schloss sich an und die beiden verschwanden mit aufrechtem Gang im Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beim Mittagessen ===&lt;br /&gt;
Adarian berichtete seinen Freunden beim Mittagessen, was er in der Nacht während seiner Meditation erlebt hat. Außerdem beichtet er ihnen von seiner Pflichtverletzung in Jerris, als er sich lieber mit Foxi vergnügte anstatt mit seinem Kameraden auf Patrouille zu gehen. Kenji fühlte sich etwas zurückgesetzt und konfrontierte Adarian mit seinem Schweigen über seine Verfehlungen und unterstellte ihm, dass er ein Gespräch mit ihm absichtlich vermeiden wollte. Dann erzählte ihm Kenji von seinen Zweifeln und bat Adarian, auch eine andere Deutung seiner Innensicht in Betracht zu ziehen. Adarian hatte große Angst zu enttäuschen und zog sich zurück. Er ging in die Bibliothek und suchte nach einem Buch über einen Kriegerkodex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Iustus Analyse von Henks Tätowierung ===&lt;br /&gt;
Am frühen Nachmittag sprach Iustus Henk vorsichtig mit „Ähm… entschuldigt, Henk… Libertus?“ an, da er nicht wusste, ob Henk diese Anrede wirklich bevorzugt. Vor Gemellus hatte er dies schließlich bejaht und, da Iustus nicht unhöflich sein wolle und „Libertus“ in Thyrna ein Ehrenname ist, blickte er Henk zögernd an, während er den Namen aussprach, und wartete auf seine Reaktion, um zu wissen, ob die Anrede angebracht ist oder nicht.  Als Henk meinte, dass die Anrede nicht nötig wäre und er ihn nur Henk nennen sollte, entschuldigte sich Iustus bei ihm und betonte, dass er ihn damit nicht beleidigen, sondern nur die Höflichkeit wahren wollte und er dies natürlich unterließe, wenn Henk es nicht wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus erklärte Henk, dass er die benötigten Utensilien von der Akademie habe, um nun eine Analyse seiner Tätowierung vorzunehmen. Er bab Henk deshalb, ihn auf sein Zimmer zu begleiten, wo er das astrale Verfahren durchführen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Iustus Zimmer stellte Henk schnell fest, dass dieser sich dort eine kleine Magierwerkstatt eingerichtet und ein großer Haufen von Büchern und Schriftrollen, verschiedene Gerätschaften und Zutaten dort aufgebaut hatte. Auch zahlreiche Würfel (Verdo-Matrizen) und andere astrale Konstrukte lagen auf dem Tisch. Vor allen fielen Henk dabei kleine, längliche Kästchen aus Mithril und mit Orichalcumbeschlägen auf, die anscheinend gerade zusammengebaut wurden. Als Henk danach fragte, erklärte ihm Iustus, dass dies seine neuen Astralfallen waren. Er sagte, dass man mit ihnen ohne Probleme Dämonen der unteren Klassen einfangen könne und dass diese Fallen auch für den militärischen Einsatz gegen den dunklen Kult gedacht waren. So hätten auch Truppen ohne Magus zukünftig bessere Chancen gegen Dämonenangriffe. Außerdem arbeitete er daran, diese Fallen auch auf große Dämonen, wie z.B. Maldoror oder sogar Utukk’Xul anzuwenden. Das würde bedeuten, dass man sie auf unbestimmte Zeit in einem astralen Gefängnis einkerkern und niemand sie mehr zurückbeschwören könnte. Leider waren die Fallen noch nicht mächtig genug und bedürften noch vieler Tests, die leider in Thyrna verboten waren, da man Experimente mit Dämonen an den Akademien verboten hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bat Henk, auf einem Stuhl Platz zu nehmen und seinen tätowierten Arm frei zu machen. Dann suchte er nach etwas und bat Henk um etwas Geduld. Während Iustus noch komplexe Vorbereitungen durchführte, fiel Henk auf, dass ein kleines, handgroßes Hologramm auf dem Tisch stand, welches eine junge thyrnische Frau mit einem kleinen Kind zeigt. Das Kind war ungefähr so alt wie Montakor und Henk sprach ihn darauf an. Iustus erklärte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Dies ist meine Gattin, die ehrenwerte Calpurnia und meine Tochter Trebatia. Sie sind mein ganzer Stolz und der wahre Grund, warum ich nach Barthavion kam, um gegen die dunkle Bedrohung zu kämpfen. Ich werde nie zulassen, dass ihnen etwas geschieht!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk erzählte ihm von seinem eigenen kleinen Sohn. Zur Ehe erwähnte Iustus stolz: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „''Die Ehe ist eine weitaus größere Herausforderung, als alle Kämpfe, denen ich mich in meinen 25 Jahren Felddienst stellen musste! Aber sie hat mir den bis jetzt größten Triumpf meines Lebens beschert: nämlich meine Tochter!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann hatte Iustus einige Schriftrollen zusammengesucht und konnte mit der Analyse von Henks Tätowierung beginnen.  Zuerst stellte er Henk dazu einige Fragen. Er wollte genau wissen, wer diese Tätowierung angefertigt hat. Als Henk ihm erzählte, dass es sich bei dem Tätowierer um einen Buhmesen handelte, stutzt er etwas und sagte nur, dass die „zahlreichen Völker des Buhmesischen Großreiches“ eine sehr ungewöhnliche Form von Magie praktizieren. Besonders die „Magica Sanguis“ - die Blutmagie - wäre dort sehr verbreitet. Iustus hatte auch von ihren Göttern gehört, die angeblich die Form von Tieren besäßen, und von seltsamen Kulten, die man auf Aloran eher als dämonisch betrachten würde. Genaueres wusste er aber auch nicht darüber. Dann fragte er, wie lange es her war, dass Henk die Tätowierung erhielt, und er wollte, wenn möglich, das genaue Datum und die Tageszeit der Anfertigung erfahren. Iustus notierte sich Henks Angaben und schlug dann etwas in einer kompliziert wirkenden Tabelle unkommentiert nach.&lt;br /&gt;
Anschließend sah er sich die Tätowierung an. Iustus musterte diese erst kurz und schien die sichtbaren Zeichen zu analysieren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hm, die genaue Bedeutung dieser Symbole ist mir unbekannt. Ohne Frage sind sie jedoch buhmesischen Ursprungs… aber das ist für meine Analyse nicht von Bedeutung.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann begann Iustus sich die Tätowierung mit Astralsicht anzusehen. Dazu beugte er sein Gesicht ganz nah an Henks Oberarm und setzte plötzlich einen extrem konzentrierten Gesichtsausdruck auf. Seine Augen, die ohnehin schon sehr groß und prägnant sind, traten dabei noch weiter hervor als sonst und wirkten so fokussiert, wie es überhaupt nur möglich ist. Er schien auch gar nicht mehr Blinzeln zu müssen und benutzte seine Augen eher wie ein mechanisches Werkzeug. Henk wurde bewusst, dass Octavia bei ihrer Astralsicht eher so wirkt, als ob sie willkürlich und zufällig nach irgendetwas suchen würde, während Iustus hingegen genau zu wissen schien, was er tut, denn er folgt mit seinen Augen ganz präzise und kontrolliert den unsichtbaren Erscheinungen des Astralraums. Henk fand den Blick etwas unheimlich, da er schon sehr intensiv war.&lt;br /&gt;
Während Iustus Henk astral betrachtete, murmelte er vor sich hin :&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hm… ja, ja… das dachte ich mir schon…. diese eigenwillige Form von Astral-Matrix verfügt über einen Perflux]-Stabilisator und kann die Ferdis-Membran deshalb dauerhaft durchdringen… interessant… hm… sehr… beeindruckend… ein sehr geschickter Zauber… dadurch scheint er sogar unabhängig von dem wechselnden Einfluss des [[Zimborturnus]] zu sein… sehr selten, sehr kompliziert… scheint tatsächlich über eine Form der sanguinischen Magie zu funktionieren… sehr riskant, sehr riskant… zum Glück beschränkt er sich auf die celestischen Perfluxströmungen… sehr beruhigend… keine Verwendung von Quidan-Strömen, deshalb keine Fluktuationen zu befürchten… oh, das ist wirklich interessant!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iustus ging plötzlich wortlos fort und suchte anscheinend etwas auf dem Tisch. Während der Untersuchung redete er nicht mit Henk und war so konzentriert, dass er ihn nicht mal mehr wirklich wahrnahm. Iustus kam mit einem Kristall und einem kleinen Messer zurück und sagte zu Henk, während er ihm das Messer reichte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Henk, ich würde gern etwas testen, aber dazu benötige ich eine frische Verletzung an eurem Körper. Keine Angst, es reicht ein kleiner Schnitt auf euerer Hand. Ihr könnt es auch selbst machen.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk willigte ein und fügte sich eine kleine Verletzung zu. Iustus nahm einen kleinen Kristall und hielt ihn über die Wunde. Er murmelte ein paar unverständliche Worte in einer Henk unbekannten Zaubersprache, der „Lingua Arkana“, und auf seinen Befehl strömte plötzlich ein heller, leuchtender Strahl aus dem kleinen Kristall hervor, der anscheinend Henks Wunde wieder mit einem Zauber heilte. Dies dauerte eine ganze Weile und die Verletzung begann vor Henks Augen zu heilen. Bevor sie sich jedoch ganz schloss, brach der Zauber ab. Iustus erklärte schließlich Henk voller Begeisterung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich wusste es! Der sanguin-magische Perflux-Stabilisator verhält sich wie ein Turbascutum auf weitere arkane Ströme aus der entsprechenden Astralebene!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iustus wirkte so, als ob er gerade zu einer abschließenden Erkenntnis gekommen war und nickte Henk wissend und bestätigend zu, der allerdings so aussah, als habe er kein Wort verstanden. Anstatt Henk nun diese Erkenntnis in verständliche Worte zu fassen, starrte er weiter bewundernd auf die Tätowierung und redete weiter unverständliche Dinge über Astralströme und Turbascuti. Erst als Henk ihn um eine Erklärung bat, entschuldigte er sich für seine Unhöflichkeit und übersetzte ihm das arkane Gefasel in einfachere Worte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Tut mir leid, Henk! Aber wenn ich mich in meine Arbeit vertiefe, vergesse ich oft, das andere meinen Gedankengängen nicht folgen können.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dies ist das Ergebnis: Ihr seid mit einem dauerhaften Zauber belegt worden, der die regenerativen Kräfte des Astralraums in eurem Körper zwingt und euch dadurch ein wenig eurer Jugend und Gesundheit zurückverleiht. Der dauerhafte Einfluss dieser astralen Ströme, denen ihr dadurch ausgesetzt seid, sollte keinen Schaden bei euch anrichten, jedoch bringt dieser Zauber eine Nebenwirkung mit sich. Da ihr nun unter dem permanenten Einfluss eines Regenerationszaubers steht, werden andere Zauber, die euch heilen oder euren Körper stärken sollen, teilweise in ihrer Wirkung blockiert. Dies gilt auch für alle magischen Heiltränke, die nun nur noch eine eingeschränkte Wirkung besitzen werden.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Falls es jemals gewünscht ist, den Zauber wieder unwirksam zu machen, sollte es genügen, die Hautschicht mit der Tätowierung abzutragen. Sobald die buhmesischen Symbole zerstört und unkenntlich sind, sollten sie auch ihre magische Wirkung verlieren.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Iustus verabschiedete sich dann höflich von Henk und freute sich, dass er ihm helfen konnte. Dann musste er sich jedoch wieder an seine Arbeit begeben, da er noch einen wichtigen Termin in der Akademie hat. Außerdem waren noch einige Dinge vorzubereiten, um die Augustus ihn gebeten hatte. Henk merkte, dass Iustus ziemlicher arbeitssam zu sein scheint und gedanklich anscheinend immer mit seiner Aufgabe beschäftigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustus Pläne ===&lt;br /&gt;
Augustus schien sich für alle bemerkbar anscheinend in einem rasanten Tempo zu erholen. Als die Helden ihn zum ersten Mal in Valkenburg wiedersahen, wirkte er noch sehr mitgenommen und strapaziert, jetzt schien er jedoch alles daran zu setzen, um seine vollen Kräfte zurück zu erlangen und sich richtig ins Leben zurück zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Essen fiel z.B. auf, dass er sehr viel und mit großem Genuss aß und anscheinend ein großes Nachholbedürfnis hatte. Darauf angesprochen meinte er, dass er im letzten Jahr jeden Tag die gleiche, karge und geschmacklose Muschelsuppe gegessen hat und dies zu allen Mahlzeiten. Er deutete an, dass sein Exil auf einer abgelegenen Insel war, die nur von wenigen, asketisch lebenden Priestern bewohnt und die nicht viel mehr als ein großer, unbewachsener Fels mit einem Tempel im Meer war. Die zwei Jahre in [[Druzba]] davor bestand seine Ernährung vorrangig aus Früchten, da die Windlinge es in ihrem Wald nicht zuließen, Tiere zu jagen und zu töten. Somit hatte er seit fast drei Jahren keine guten Mahlzeiten mehr gesehen, mit Ausnahme der kurzen Zeit in Thyrna nach Pirlath, bevor er auf die Gefängnisinsel kam. Am schlimmsten wäre jedoch gewesen, dass er sich jeden Tag gefragt hat, ob Octavia noch lebt, da er keinen Kontakt zur Außenwelt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus interessierte sich außerdem brennend für alles, was die Helden in dem letzten Jahr erlebt haben und er bat Kenji ebenfalls darum, ihm dem Reisebericht aus dem Norden zu geben, sobald der Botschafter damit durch war. Ansonsten löcherte er Octavia mit Fragen über die letzten Kämpfe gegen den dunkeln Bund und wollte alles über die Situation in Barthavion wissen. Er gönnte ihr kaum eine Pause, da er in den zwei Tagen bis zum Treffen mit dem Kriegsrat soviel wie möglich erfahren möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann brach er auf, um sich mit Hilligenhain und Archorbar über Ideen und Strategien für einen möglichen Angriff auf die [[Schattenburg]] Li'iktischuma auszutauschen. Er sammelte auch Karten und Unterlagen und schien sich einen allgemeinen strategischen Überblick zu verschaffen. Außerdem wollte er sich am Nachmittag mit dem Prinzen von Ankarz treffen und versuchen, mit ihm die ungefähre Truppenstärke Barthavions einzuschätzen. Von ihm bekam er auch Informationen über die Verhandlungen im Kriegsrat. Die Helden beobachteten ihn dabei, wie er fleißig von einem Termin zum nächsten unterwegs war und jedes Mal mit einem Stapel an Aufzeichnungen in sein Zimmer zurückkehrte. Auf seine Vorbereitungen und Pläne angesprochen meinte er, dass die Botschafter sich vielleicht eher entscheiden könnten, wenn sie sähen, dass mit den gemeinsamen militärischen Mitteln eine echte Chance gegen die Bruderschaft besteht und es in Zukunft vielleicht einen ausgearbeiteten und vielversprechenden Plan für den großen Angriff geben würde. Er wollte jedoch noch nicht über Einzelheiten reden, da er sich noch mitten in den Kalkulationen befand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beriet sich auch sehr häufig mit Iustus und beide schienen durchgängig damit beschäftigt zu sein, sich die Chancen für einen möglichen Krieg gegen den Bund auszumalen. Auch während der Mahlzeiten waren die beiden ständig im Gespräch vertieft und man konnte an dem vertrauten Umgang der beiden sehen, dass sie sich anscheinen sehr lange kennen und gute, alte Freunde sind.  Die beiden hatten zusammen gedient und anscheinend schon mehrere gemeinsame Kampfeinsätze durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wirkte Augustus sehr nachdenklich, schien immer beschäftigt zu sein und gab sich wohl alle Mühe, sein Bestes zu der ganzen Problematik mit dem dunkeln Bund beizutragen und all sein strategisches Wissen und Können einzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Kalender#28._Loar|28. Loar 351 JF]] ==&lt;br /&gt;
=== Am Vormittag ===&lt;br /&gt;
Die Helden frühstückten mit Augustus und Iustus und unterhielten sich über die Kämpfe gegen den Bund von Utukk’Xul. Kenji entschuldigte sich bei Adarian für seine harten Worte am Vortag und Adarian erzählt von seinem Gespräch mit Augustus beim Training. Ansonsten erholen sich alle und lassen die Seele baumeln so gut es ging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adarians Gespräch mit Archorbar === &lt;br /&gt;
Am Nachmittag suchte Adarian Archorbar im Sanktum der Inquisitoren auf. Er erklärte ihm, dass er sich von den Inquisitoren lossagen möchte, und Archorbar akzeptierte seine Entscheidung voll und ganz. Er erinnerte Adarian daran, dass nur er selbst entscheiden könne, was er mit seinem Leben anstellen wolle und die freie Wahl hat. Archorbar betonte auch, dass er sich keine Sorgen um sein Ansehen oder seine Ehre aufgrund seines Austrittes machen müsse, sondern dass die Inquisitoren des Ekklesiums ihn offiziell weiterhin als eine Art Ehrenmitglied betrachten, da Adarian sehr viel für den Orden getan hat, als er in Trosk die Mitgliedschaft annahm, um die Stadt vor dem Krieg zu bewahren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ehrenmitglied besitzt Adarian weder Pflichten noch muss er sich an den Kodex halten. Er hat jedoch die Möglichkeit, weiterhin die Unterstützung und Hilfe der Inquisitoren zu bekommen und ihre Dienste zu nutzen. Jedoch kann er keine Verhaftungen durchführen oder offizielle Verträge im Namen der Inquisitoren des Ekklesiums schließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zeichen seiner Ehrenmitgliedschaft bekam Adarian ein kleines, goldenes Siegel mit dem Zeichen der Inquisitoren des Ekklesiums geschenkt. Dies kann er an allen Stützpunkten vorzeigen und die Inquisitoren wissen dann Bescheid. Archorbar wünschte Adarian noch viel Glück und erklärte ihm, dass es manchmal das Beste wäre, wenn man einfach der ist, der man ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Augustus Gespräch mit den Helden ===&lt;br /&gt;
Am Abend bat Augustus die Helden zu einem Gespräch auf seinem Zimmer. Auch Iustus und Wolfhardt waren anwesend. Er bat alle Platz zu nehmen, blieb selbst jedoch stehen und schritt mit selbstsicherem Gang würdevoll durch das Zimmer. Dann begann er mit gelassener, aber ernster und ruhiger Stimme in einem sehr offiziellen Tonfall zu sprechen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „''Werte Freunde und meine liebe Schwester Octavia, ich möchte euch eigentlich zuerst ein zweites Mal begrüßen und mich für meinen miserablen Zustand entschuldigen, in welchem ihr mich hier angetroffen habt.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(er lächelt dabei und deutet eine kurze Verbeugung an)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wie ihr vielleicht mehr oder weniger bereits wisst oder vermutet, war meine Zeit im Exil nicht gerade von großem Komfort geprägt und besonders die lange Zeit der Einsamkeit und der zermürbenden Ungewissheit haben ohne Frage ihre Spuren bei mir hinterlassen. Jedoch bin ich nun wieder vollständig in Barthavion angekommen und kann euch meine volle Einsatzbereitschaft versichern.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(er legt dabei seine Hand symbolisch auf seinen Schwertgriff, um seine Worte zu unterstreichen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich möchte nun mit euch über das anstehende Gespräch mit dem Kriegsrat reden und habe dafür eine wichtige Bitte an euch.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''In den letzten Tagen habe ich es mit viel Unterstützung geschafft, mir einen Überblick über die Chancen von den vereinten militärischen Kräften Barthavions und des Imperiums gegen die vermutete Stärke des Feindes zu verschaffen. Zwar lässt sich sehr viel über die genaue Bedrohung noch nicht sagen, aber nachdem, was eure Freunde Gerbert und Cuina-Nira erspähten und die Inquisitoren des Ekklesiums vermuten, stehen unsere Chancen gar nicht mal so schlecht, wie es zuerst schien. Mit einem ausgefeiten Plan, einer guten Strategie und ausreichenden magischen Schutzvorkehrungen besteht zumindest die reelle Chance, diesem Kult für alle Zeiten das Handwerk zu legen.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(sein Gesicht strahlt Zuversicht aus und er nimmt eine Mappe mit Schriftstücken von einem Tisch und hält sie bedeutungsvoll hoch)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich habe meine Ideen und alles Relevante, was einen möglichen Angriff betrifft, hier verschriftlicht, sowohl auf Thyrnisch, als auch in Barthavisch. Wenn ihr morgen vor den Kriegsrat tretet, möchte ich euch bitten, dass ihr diese Aufzeichnungen vorlegt und alle Teilnehmer bittet, sich mit meinen Überlegungen auseinanderzusetzen. Sie sollen sie lesen und sich selbst ein Bild verschaffen, was unsere Chancen betrifft. Wenn sie dabei bemerken, dass diese nicht hoffnungslos sind, wird dies vielleicht auch die Bereitschaft auf beiden Seiten zusätzlich erhöhen, sich für einen gemeinsamen Angriff zu verbünden.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(er übergibt die Schriftstücke an Octavia und stellt sich dann wieder vor allen auf)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''In diesem Zusammenhang muss ich auch einen weiteren Punkt mit euch besprechen. Und zwar wisst ihr mit Sicherheit bereits alle, dass ich aus meiner Heimat verbannt wurde.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(er macht eine kurze Pause und blickt einmal in die Runde und wirkt bei diesen Worten nicht besonders betrübt oder niedergeschlagen, sondert redet ruhig und selbstsicher weiter)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dazu muss ich euch sagen, dass mir persönlich diese Verbannung nicht wirklich zu schaffen macht, da ich weiß, dass sie eine Gnade unseres Kaisers ist. Dafür bin ich ihm dankbar und werde versuchen, mit dem Leben, was er mir schenkte, das bestmögliche in seinem Sinne anzufangen.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(er hebt kurz seine Hand empor und verneigt sein Haupt, um den Kaiser mit dieser Geste symbolisch zu ehren)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Es tut mir nur unendlich leid, dass ich euch deshalb nicht in dem Umfang unterstützen kann, wie ich es mir wünschen würde.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(dabei blickt er besonders zu Octavia und schenkt ihr einen etwas hilflosen Gesichtsausdruck)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Denn meine Verbannung bedeutet auch, dass ich nun weder Einfluss oder Macht besitze und nicht bei eurem Gespräch mit dem Kriegsrat anwesend sein darf. Ich bin nun ein Geächteter, oder „vogelfrei“, wie ihr es in Barthavion manchmal nennt. Es könnte deshalb sein, dass Botschafter Diffido dem Umstand, dass die Aufzeichnungen von mir stammen, ausnutzt, um sie in ein schlechtes Licht zu rücken. In dem Fall möchte ich nur, dass ihr darauf vorbereitet seid, denn es ist möglich, dass er versucht meinen Status als Gegenargument einzusetzen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zum Abschluss möchte ich euch nur noch darauf hinweisen, dass der Prinz von Ankarz mir gegenüber erwähnt hat, dass ihr wahrscheinlich nur eine kurze Redezeit vor dem Kriegsrat haben werdet und offiziell als Stimme des Bund des Lichtes auftretet. Ihr solltet euer Anliegen also argumentativ gut vorbereiten. Der Termin steht allerdings nun fest und ihr werdet morgen früh empfangen werden. Soweit ich informiert bin, wollen die Ratsmitglieder vor allen über unseren Feind aufgeklärt werden und deshalb hoffe ich, dass ich euch mit meiner Arbeit ein wenig unterstützen konnte.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ansonsten bleibt weiterhin bei unserem Plan und versucht dem Kriegsrat davon zu überzeugen, dass sie alle Abstimmungen über ein Kriegsbündnis aufschieben, bis wir die Beweise aus Perlheim geholt haben!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich wünsche euch viel Glück für morgen und dass Phia eure Zungen lenken wird.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(er verbeugt sich und signalisiert, dass er mit seinem Anliegen durch ist)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bericht, welchen Augustus mit seinen Worten übergab, enthält alle gesammelten Informationen über den Bund von Utukk‘Xul, welche bereits existieren. Darüber hinaus findet man Kalkulationen über die Kampfstärke der Inquisitoren des Ekklesiums und eine ungefähre Schätzung über das, was Barthavion aufbieten könnte, wobei die genauen Angaben zu ihren Heeresstärken geheim gehalten wurden. Über das benötigte Ausmaß von Truppen aus Thyrna sind Spekulationen verfasst worden, ebenso wie es taktische Informationen über die Angriffsstärke des Feindes. Iustus hat u.a. die erwähnten Dämonen nach ihrer Gefährlichkeit versucht einzuschätzen und eine Aufstellung von magischen Schutz- und Gegenmaßnahmen, die man gegen den Feind aufbringen müsste, verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wurden die bekannten Stützpunkte der Schwarzmagier mit Hilfe von Archorbar auf Karten verzeichnet und daraus Vermutungen über ihr taktisches Vorgehen bei einem bevorstehenden Angriff abgeleitet. Auch über das Problem, dass der Bund große Dämonenfürsten rufen könnte, wird spekuliert und in diesem Zusammenhang auch die Astralfallen von Iustus erwähnt, die eine zukünftige Lösung für dieses Problem darstellen könnten. Vieles ist für Laien auch schwer verständlich und kann nur von in Kriegskunde erfahrenen Taktikern erfasst werden. Adarian, der ein wenig Ahnung davon hat, war beeindruckt von dieser umfangreichen Kalkulation und hatte während seines eigenen Militärdienstes noch so etwas Professionelles und Durchdachtes gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gespräch mit Kenji und Octavia ===&lt;br /&gt;
Als sich die Runde dann auflöste, bat Augustus Octavia und Kenji noch auf ein kurzes Gespräch zu bleiben. Er wollte nochmal mit ihm über ihr Vier-Augen-Gespräch reden und sprach ihn vor Octavia direkt an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Kenji, ich habe über deine Worte nachgedacht, dass Octavia für uns beide eine gemeinsame Schwachstelle bedeuten würde und habe nun verstanden, was du mir damit sagen wolltest.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(er blickt Kenji eindringlich in die Augen und kommt ein Stück näher)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich verstehe nun, dass du Octavia ebenfalls als etwas Ähnliches wie eine Schwester betrachtest und es freut mich, dass ihr beiden familiäre Gefühle für einander entwickelt habt.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(er blickt wohlwollend zwischen den beiden hin und her und lächelt)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieser Umstand macht dann wahrscheinlich auch uns zu Brüdern, Kenji, denn der Bruder meiner Schwester, ist auch mein Bruder.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(er lacht kurz und nickt Kenji zu)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Deshalb hoffe ich, dass wir in Zukunft auch wie eine Familie zusammenhalten werden.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus streckte Kenji die Hand zu einem Verbrüderungshandschlag entgegen und, als Kenji zögerlich einschlug, sagte er:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Willkommen in der Familie!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji kam aus dem Konzept und schien emotional überrumpelt worden zu sein. Er könne das jetzt nicht so stehenlassen, könne es jetzt aber auch nicht genauer erklären und deutete an, dass er Octavia nicht unbedingt wie eine Schwester betrachten würde. Dann geriet er ins Stammeln und rannte eilig aus dem Zimmer. Octavia verstand seine Reaktion nicht und wollte wissen, was los war. Augustus verstand langsam Kenjis Dilemma und wich Kenji zu Gunsten aus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erklärte Octavia, dass sie eventuell ein Druckmittel sein könnte um ihn wieder in die Fänge des dunklen Bundes zu treiben, und das Kenji deshalb besorgt sei. Er betonte, dass diese Gefahr immer bestünde, aber dass gerade diese Gefühle auch eine Stärke im Kampf seinen können. Soldaten würden in ihrem Jahrzehntelangem gemeinsamen Kriegsdienst wie zu Familien zusammengeschweißt und hielte sie trotzdem nicht davon ab, im Ernstfall ihre Pflicht zu erfüllen, selbst wenn dies bedeutete, dass sie den anderen für eine höhere Sache opfern müssen. Augustus gestand Octavia, dass es ihm natürlich auch sehr schwerfällt, sie als Kriegskameradin zu betrachten und sie im schlimmsten Fall sterben lassen zu müssen, aber er auch wüsste, dass sie selbst den Weg des Kampfes gewählt hat und im schlimmsten Fall auf sich selbst gestellt sein wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus blickte Octavia dabei an, als wollte er ihre Entschlossenheit und ihren Mut prüfen. Als sie ihm signalisierte, dass sie diesen Umstand akzeptiert und verstanden hat, nickte er ihr anerkennend zu und sagte dann, dass sie alle niemals vergessen dürfen, dass sie ihre persönlichen Gefühle niemals über ihre Aufgabe und das Wohl von Aloran stellen dürfen. Kenji merkte, dass da ein geläuterter Mann sprach, als Augustus schwor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Ich selbst habe mich durch die Liebe zu meiner Familie zu dem schlimmsten hinreißen lassen, was ich jemals getan habe und ich schwöre, dass mir dies nie wieder geschehen wird!“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann schickte Octavia Augustus hinter Kenji her, um mit ihm zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kenjis lüftet sein Geheimnis ===&lt;br /&gt;
Augustus begab sich zu Kenjis Zimmer und hier offenbarte dieser zum ersten Mal seine Gefühle für Octavia einem Außenstehenden. Augustus riet Kenji, sich Octavia aus dem Kopf zu schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den letzten Ereignissen dämmerte es Kenji, dass Augustus ihn nicht so deutlich bezüglich Octavia verstund, wie er gedacht hatte. Da er seinem Bruder im Herzen gegenüber nicht mit einer solchen Lüge leben wollte, schenkte er ihm reinen Wein ein. Während jedoch Henk und in geringerem Maße Adarian schon seit längerem die Blicke Kenjis der jungen Thyrnerin gegenüber wahrnehmen und harmlose Scherze darüber treiben, reagierte Augustus freundschaftlich, aber deutlich ablehnend der Idee gegenüber. Schon der pure Umstand, dass Octavia aus dem Kernreich stammte, noch dazu von einer wichtigen Familie, machte die Idee einer Ehe mit einem barthavischen Mystiker undenkbar. Das Gespräch lief deutlich kürzer und kühler ab, als Kenji sich erhofft hatte. Während Augustus womöglich denkt, das Thema sei damit erledigt, ist Kenji seit diesem Gespräch deutlich wie nie zuvor, wie tief seine Gefühle inzwischen sind und wie ohnmächtig er ihnen gegenüber ist. Vielleicht hat Augustus Recht und er sollte nie nach ihnen handeln. Doch in ihnen liegt eine naive Aufrichtigkeit, die er voller Stolz bei sich hält. Er trifft die Entscheidung, Augustus nicht weiter mit seinen Gedanken diesbezüglich zu behelligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erinnerte Kenji an eine alte thyrnische Weisheit, welche dieser bereits von seinem Lehrmeister Pyrrhon kannte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Die Schicksalsmächte der kosmischen Götter lasten einem Mann niemals mehr auf, als er es bewältigen kann!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es fällt auf, dass Augustus mit Kenji wie mit einem ganz normalen Mann redet und wenig bis gar nicht von seinem Mystikertum beeindruckt zu sein scheint. Zwar weiß er um dessen Bedeutung und respektiert die Mystiker in Barthavion, aber da er diesem Glauben nicht angehört, behandelte er ihn wie alle und erwartete, dass auch er in allen Situationen seinen Mann stehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemellus' Beschwerde ===&lt;br /&gt;
Als die Helden am Abend im Gasthaus saßen und über die morgige Sitzung des Kriegsrates sprachen, hörten sie, wie sich Gemellus beim Gastwirt beschwerte, dass ihm das Badewasser zu heiß gewesen sei und er sich fast daran verbrüht hätte. Er bemerkte abfällig, dass er eine so mindere Qualität von Wasserleitungen selten gesehen habe und sich fragte, ob die Zwerge nicht fähig wären, ihr Wasser so aufzubereiten, dass die Gäste mit Genuss baden könnten. Er verlangte schließlich, dass er heute ein Bad mit der richtigen Temperatur bereitet bekomme, ansonsten würde er in Thyrna überall erzählen, dass die Zwerge keine Wert auf Gastfreundschaft legten. In dem Gastwirt stieg langsam die Wut auf, da Zwerge eigentlich überall für ihre Gastfreundschaft bekannt sind und diese Aussage eine furchtbare Beleidigung für einen Zwerg ist. Er blieb jedoch ruhig und hatte anscheinend beschlossen, sich nicht von dem Bengel ärgern zu lassen. Als Gemellus jedoch fort war, verdrehte er die Augen und schüttelte den Kopf über das unverschämte Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Kalender#29._Loar, Gründertag (Stadtgründungsfest)|29. Loar 351 JF]] ==&lt;br /&gt;
=== Probleme mit Graltik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Graltik.png|200px|thumb|right|Graltik Blutklinge, Herrscher von Kratara]]&lt;br /&gt;
Am Morgen vor dem Ratsgespräch holte der Prinz von Ankarz die Helden ab und teilte ihnen mit, dass sie nur wenig Zeit für ihr Gespräch mit dem Kriegsrat haben würden. Er informierte alle darüber, dass es gestern im Rat einen großen Streit mit Graltik gab, welcher den [[Bund von Throal|Bund von Barthador]] wütend verlassen habe und bereits abgereist sei. Nachdem die Thyrner die besetzten Städte Kratas und Perlheim an Barthavion zurückgeben wollten, forderte Botschafter [[Marcus Sibilus Diffido|Diffido]] eine unverschämte Geldsumme, um sie auszulösen. Für Perlheim setzten sich alle Teilnehmer ein und sie Summe kam trotz des hohen Betrages schnell zusammen. Jedoch zeigte sich weniger Einsatzbereitschaft, als es um Kratas ging, und einige meinten sogar, dass es sich nicht lohnen würde, diese Stadt für den Bund zurückzukaufen. Graltik ging daraufhin in die Luft und bedrohte während der Sitzung Diffido, da dieser nicht bereit war, die Summe zu senken, obwohl die anderen Botschafter dazu bereit gewesen wären. Fiderian hätte diese Stadt sogar ohne Gegenleistung zurückgegeben, da er betonte, dass sie für Thyrna eigentlich kein Gewinn bedeuten würde und nur unnötige Kosten verursachen würde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gute an dem ganzen Schlammassel wäre aber, dass die Gespräche über den Bund von Utukk‘Xul noch nicht einmal erneut aufgenommen wurden und man sich noch über das Friedensabkommen streitet. Dadurch hätten die Helden nun noch alle Zeit, um dem Rat die Informationen von dem Bund des Lichtes vorzulegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wäre die letzte Debatte über den dunklen Bund und ein gemeinsames Kriegsbündnis in einer Grundsatzdiskussion über den Ursprung der Plage untergegangen und hätte die Verhandlungen zum Erliegen gebracht, nachdem die Emotionen hochgekocht und sich einige Mitglieder fast an die Gurgel gegangen waren, weil ein Botschafter moralische Verfehlungen der Barthaver als Plagenursache ansprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prinz erklärte, dass der Kriegsrat von den Helden nun vor allem genauere Informationen über den Feind erwarten würde und sie als offizielle Sprecher vom Bunde des Lichtes angekündigt wurden. Nach dem Frühstück drängt er zum Aufbruch und führt die Helden zur großen Ratshalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor dem Kriegsrat ===&lt;br /&gt;
Prinz Isgar führte die Helden in eine Vorhalle des Rates und Wolfhardt hatte sich als Herold der Helden gemeldet. Er wird ihre Namen zur Ankunft verlauten lassen und trug dazu ein formelles Wams und eine Flagge vom Bund des Lichtes, welche er extra hatte anfertigen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle warteten einige Minuten, dann öffnete sich die Tür und ein Bote winkte alle hinein. Wolfhardt schritt mit der Flagge stolz vorweg und hielt dann in der Mitte des Raumes an, um die Helden anzukündigen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „''Dies sind die Helden Barthavions und die Träger der Drachenträne. Sie treten als Sprecher des Bundes des Lichtes vor Euch, tapfere Männer, verehrte Botschafter und ihr Herrscher von Barthavion, um euch an ihrem Wissen über den Feind im Süden teilhaben zu lassen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Als erstes tritt vor euch: Adarian von Wallenrode, auch bekannt als Adrianus, der Held von Trutz!'' &amp;lt;small&amp;gt;(allen ist bewusst, dass sie bei ihrer Erwähnung vortreten und sich verbeugen sollen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Dann: Octavia Ardera, die Gesandte des Drachens!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kenjiro Asai, Mystiker des Alethon!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und schließlich: Captain Henk Hjaldinger!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dann werden die Helden von dem Rat durch den Moderator [[Kaldos Bregowin]] begrüßt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „''Wir grüßen euch, tapfere Helden und danken euch für euren Mut und eure Tatkraft, ohne die wir hier alle niemals säßen. Ohne euch wäre dieser Frieden undenkbar und erst eure Erkenntnisse über den finsteren Feind haben uns die Augen geöffnet, dass wir einen Krieg führten, der aus dritter Hand entstand und gelenkt wurde!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Ratsmitglieder und die thyrnischen Botschafter erhoben sich daraufhin von ihren Sitzen, verbeugten sich still und ehrenvoll für eine längere Zeit vor den Helden und legen als bedeutsame Ehrerbietung eine Art Schweigeminute ein. Aufmerksame Beobachter bemerkten, dass u.a. Diffido dabei etwas gezwungen wirkte und man könnte schwören, dass der Abgeordnete von Urupa die Augen subtil bei seiner Verbeugung verdreht hatte.&lt;br /&gt;
Dann spracht der Zwergenkönig, welcher zwar nicht mehr so krank wirkte, aber trotzdem schon besser ausgesehen hatte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „''Auch [[Fjagar]] möchte euch seinen Dank aussprechen und euch versichern, dass wir auf ewig in eurer Schuld stehen werden.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Er verbeugte sich dann erneut ganz tief und blickte dabei besonders Octavia an, welche ihm das Gegenserum verabreicht hatte und die erste Person war, die er sah, als er aus der langen Ohnmacht nach seiner Krankheit erwachte. Er fuhr fort:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 „''Wir sind nun alle gespannt, welche Kunde ihr uns mitbringt! Also teilt euer Wissen mit uns und berichtet von eurer Arbeit beim Bund des Lichtes und mit welchen weiteren Gefahren wir von dem finsteren Feind im Süden zu rechnen haben!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Helden haben nun Zeit ihr Anliegen vorzutragen, während die Ratsmitglieder versuchten möglichst wenig von sich preis zu geben. Sie verhielten sich sehr neutral und trugen in der Anwesenheit der Helden auch keine Debatten aus. Sie sprachen auch keine internen Themen der Sitzungen an oder gaben ihre Meinungen preis. Alle hörten aufmerksam zu und es war schwer abzuschätzen, wie die einzelnen Abgeordneten zu dem Inhalt standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Anliegen der Helden ====&lt;br /&gt;
Erzquestor Kenji ergriff das Wort und stellte die Überlegungen der Helden dem Kriegsrat vor.&lt;br /&gt;
* Der Feind ist real und gegenwärtig. Der vorgelegte Bericht zeigt eindeutig die aloranweite Gefahr, die von keiner Einzelmacht aufzuhalten ist und nur gemeinsam bezwungen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Feind ist nicht neu. Und nicht nur der Feind Barthavions. Der Bericht von Darrow zeigt, dass halb Ishtur vor Jahrhunderten vor dem Bund in die Knie ging. Der Konflikt Thyrnas mit den Umêlern wurde vom Bund zu den Ungunsten Thyrnas beeinflusst. Der Bund manipulierte auch thyrnische Magier und löste so die Plage aus. Utukk'Xul ist der Feind Thyrnas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Bund strebt die Ausweitung der Plage an. Räumlich überall und zeitlich für immer. Das schließt Thyrna ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wir haben mehr Beweise - in Kürze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Frage nach dem Ursprung der Plage ====&lt;br /&gt;
Als die Frage nach dem Ursprung der Plage angesprochen wurde, wurde schnell an der Körpersprache der Ratsmitglieder deutlich, dass dies ein unangenehmes Thema war. Anscheinend wurde dieses schnell zu einem persönlichen, bei welchem sich viele der Barthaver durch die Botschafter beleidigt fühlten, weil diese moralische Probleme als Ursache dieses Zustandes angesprochen hatten, wie der Prinz von Ankarz im Vorfeld erzählt hatten. Es handelte sich offensichtlich um ein Reizthema und einige Teilnehmer bemühten sich gerade, ihre Reaktionen vor den Helden für sich zu behalten. Sogar [[Marcus Sibilus Diffido|Diffido]] setzte bei diesem Thema ein Pokergesicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barthaver reagierten auf die Aussage, dass die Thyrner eventuell eine Teilschuld an der Plage tragen, mit etwas unterschwelliger Genugtuung, hörten interessiert zu und einige blickten vor allem Diffido und auch [[Gaius Prudius Consideratus|Consideratus]] etwas vorwurfsvoll an, da diese vorher behaupteten, dass die Plage eine Strafe der Götter für die Barthaver sei. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Diffido.png|150px|thumb|left|Botschafter Diffido]]&lt;br /&gt;
Zu den Beweisen in Perlheim stand Diffido nach Kenjis Ansprache auf und warf ein: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich weiß, dass es noch nie eindeutige Beweise für eine Mitschuld Thyrnas an der Plage gab und soweit ich weiß, hat auch euer Vater nach fast 20 Jahren Forschungsarbeit keine Beweise liefern können, Gesandte Ardera. Wieso glaubt ihr also, dass ihr uns nun welche liefern könnt?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Consideratus.png|150px|thumb|right|Botschafter Consideratus]]&lt;br /&gt;
Auch Consideratus erhob sich und erklärte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wenn diese Beweise tatsächlich existieren, werde ich mich persönlich dafür entschuldigen, dass ich den Barthavern vorgeworfen habe, dass die Plage eine gerechte Strafe für ihre Sünden sei. Ich werde dann zu den Fehlern meines Volkes stehen und Alles tun, um ganz Aloran vor diesem Feind zu schützen. Wenn diese Beweise jedoch nicht existieren oder sich das Gegenteil herausstellt, werde ich mich jedoch nicht in das göttliche Gesetz einmischen! Eure Ergebnisse werden also entscheidend für meinen Entschluss sein! Seid euch darüber gewiss!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ancus Aponius Fiderian|Fiderian]] sah Consideratus dabei erfreut an, stand nun ebenfalls auf und fügte hinzu: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wenn ihr mit euren Beweisen erfolgreich seid, könnt ihr euch der Unterstützung des ganzen Imperiums sicher sein!'' &amp;lt;small&amp;gt;(er verbeugt sich)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Wir Thyrner sind ein stolzes und ehrenhaftes Volk und wir werden zu unseren Fehlern stehen, wenn sie uns aufgezeigt werden! Im Namen des Kaisers!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf entgegnete Diffido nur: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nicht so schnell, werter Kollege! Wir sollten nichts übereilen! Diese Beweise müssten schon sehr eindeutig sein, um mich zu überzeugen. Auch der Kaiser wird sich nicht leicht täuschen lassen, also solltet ihr keine Versuche anstellen, um uns falsche Tatsachen zu präsentieren!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Isgar.png|150px|thumb|right|Prinz Isgar Wintras von Ankarz]]&lt;br /&gt;
Bei diesen Worten erhob sich der Prinz von Ankarz und sagt etwas empört: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Diese Helden sind für mich nicht nur treue Freunde, für die ich jederzeit meine Hand ins Feuer legen würde, sondern auch ehrliche und aufrechte Menschen, die jeden Tag ihr Leben für unser aller Wohl riskieren! Ihnen die Absicht von Täuschung oder Betrug zu unterstellen, grenzt an eine Beleidigung! Bei allem Respekt, Herr Botschafter, aber eigentlich solltet ihr euch für diese Aussage entschuldigen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diffido winkte ab und versuchte seine Bemerkung herunterzuspielen, indem er sagte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich unterstelle niemanden etwas, aber ihr versteht sicher, dass ich bei so einem wichtigen Thema vorsichtig sein muss. Ich weiß nicht, wie ihr in Ankarz eure Entscheidungen trefft, werter Prinz'' &amp;lt;small&amp;gt;(dies sagt er etwas abschätzig)&amp;lt;/small&amp;gt;, ''aber in Thyrna beziehen wir alle Eventualitäten in unsere Überlegungen mit ein und entscheiden nicht aus persönlichen Sympathien heraus. Immerhin steht das Wohl von unzähligen, rechtschaffenden Bürgern des Imperiums auf dem Spiel!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ihr wollt uns doch nicht etwa unterstellen, dass wir in Ankarz unfähig sind, vernünftige Entscheidungen zu treffen, Herr Botschafter?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle merkten, wie der Prinz sich zusammenreißen musste, aber trotzdem gerade ziemlich wütend wurde. Die Emotionen kochten hoch und die Stimmung drohte zu kippen. Deshalb mischte sich der Zwergenkönig ein und verhinderte damit eine Eskalation zwischen dem Prinzen und Diffido, in dem er ablenkend die Helden fragte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Werte Helden, wie lange wird es dauern, diese Beweise zu beschaffen?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Antwort wird er das Thema abbrechen und sagen, dass der Rat später über das Anliegen der Helden diskutieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reaktion auf Augustus‘ Schlachtplan ====&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden die Pläne von Augustus und Iustus übergeben hatten, reagierten die Ratsmitglieder sehr interessiert und brannten darauf, die Pläne zu lesen. Sie brachen mit ihren Beratern in Getuschel aus und Wortfetzen wie „''…endlich mal was Handfestes…''“  „''…auf sowas haben wir alle gewartet…''“ „''…dies könnte endlich einen Überblick ermöglichen…''“ waren zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Kenji nicht explizit erwähnt hat, wer die Pläne angefertigte, erhob sich Botschafter Diffido und äußerte, wobei er zielstrebig auf Octavia zeigte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich kann mir schon denken, wer diese Pläne verfasst hat. Euer Bruder, Gesandte Ardera, hat sich bereits auf unserer Anreise eingehend über die taktischen Grundlagen dieses Konfliktes erkundigt und jeder in Thyrna weiß, dass er für sein Kriegsgeschick und seinen Ideenreichtum in den Schlachten überall bekannt ist. Ich glaube nicht, dass sonst jemand aus eurem Bund dazu fähig wäre, einen solchen umfassenden Plan auszuarbeiten, oder wollt ihr das etwa abstreiten, Gesandte Ardera?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia ihm bestätigte, dass Augustus daran beteiligt war, verkündete er:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Werte Gesandte Ardera, euch ist doch sicher bewusst, dass euer Bruder ein Geächteter und ein Lügner ist. Ich war selbst dabei, als er vor dem Konsilium eurem Tod verkündet hat, obwohl er wusste, dass ihr euch auf den Weg in den Norden Alorans befandet. Sagt mir also bitte, wie ich einem solchen Mann trauen könnte, der es gewagt hat, dem thyrnischen Konsilium ohne Skrupel zu belügen?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Fiderian.png|150px|thumb|left|Botschafter Fiderian]]&lt;br /&gt;
Nun wurde Botschafter Fiderian wütend, stand auf und rief:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Mäßigt euer Misstrauen, Diffido! Der Sohn des Aequus hat all seine Verfehlungen vor langer Zeit gestanden und hat von dem Kaiser seine gerechte Strafe erhalten! Ich sehe keinen Anlass, warum wir ihn in dieser Angelegenheit nicht trauen sollen.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diffido winkte ab und meinte, dass er persönlich diese Pläne prüfen und alle Kalkulationen erneut durchrechen würde. Er spitzte die Sache noch zu indem er hinzufügte:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Es ist euch doch sicher bekannt, dass der junge Octavier sich maßgeblich an der Kriegstreiberei beteiligte, als Silvius Insidiae seinen eigenmächtigen Schlachtzug auf [[Loderis]] eröffnete! Warum sollte er uns nun helfen wollen? Ging es ihm nicht immer nur um seinen eigenen Ruhm?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei hörte man empörtes Getuschel aus Loderis und Moderator Bregowin wurde unwohl und er verließ unsicher wankend den Saal und wurde von einem Kollegen abgelöst. Allgemein war zu bemerken, dass diese Behauptung bei allen Anwesenden im Kriegsrat etwas Misstrauen ausgelöst hatte. Sie sahen Octavia fragend an und erwarteten eine Erklärung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;Hier fehlt noch, was Octavia, Adarian, Henk und Kenji vor dem Rat zu Augustus Gunsten sprachen.&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zwergenkönig mischte sich dann auch ein und beendete die Diskussion:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wir danken dem Bund des Lichtes für diese Pläne und ich bin mir sicher, dass jeder Anwesende hier genügend Zeit haben wird, sie zu prüfen.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend erklärte der neue Moderator die Audienz beim Kriegsrat für beendet und sagte, dass der Rat nun Zeit braucht, um sich zu besprechen und sie den Helden im Laufe des Tages ein vorläufiges Ergebnis mitteilen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Gasthaus ===&lt;br /&gt;
Die Helden hatten nun etwas Zeit und kehrten ins Gasthaus zurück. Augustus und Iustus warteten schon gespannt und wollten erfahren, wie es gelaufen war. Als die Helden Augustus von den Diffidos Vorwürfen berichteten, reagierte Augustus gelassen und meinte nur, dass dieser guter Taktiker ist, der stets alle Register zieht und er mit nichts anderem gerechnet hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Eroberung Loderis angesprochen und darauf, dass er als Kriegstreiber bezeichnet wurde, meinte Augustus nur stoisch, aber auch etwas beschämt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich gebe zu, dass ich Silvius unterstützt und ihm in seinem Krieg gedient habe. Ohne mich hätte er weder Loderis eingenommen, noch hätte er die Orkstämme vor Druzba besiegt. Darauf bin ich natürlich nicht stolz, aber damals erschein mir dies als eine absolut logische Konsequenz. Immerhin glaubte ich damals, dass ich die niederträchtigen Mörder meiner Eltern und all der anderen ermordeten Botschafter jagen würde. Leider habe ich mich da gewältigt geirrt…''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mestoph und das Luftschiff ===&lt;br /&gt;
Am Mittag erhält Henk von seiner Gilde eine Nachricht, dass Mestoph mit der K‘eygha am Luftschiffhafen eingetroffen war und dort auf ihn wartete. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Mestoph.png|200px|thumb|right|Mestoph]]&lt;br /&gt;
Mestoph begrüßte Henk in gewohnt trockner Art und gestand ihm, dass Jaran nicht zu viel versprochen habe, was das Luftschiff angeht. Henk konnte sofort sehen, dass das ganze Schiff mit einer grauen Farbe gestrichen wurde und auch ein neues, graues Segel besitzt. Mestoph erklärte ihm dann, dass die Farbe und das Segel mit magischen Farbpartikeln überzogen wurden, welche auf Entfernung das Schiff mit dem Hintergrund verschwimmen lassen können. Henk sollte zwar keine Wunder erwarten, aber bei Dämmerung oder bei trüben Wetter sei das Schiff nur noch schwer zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph erwähnte auch, dass die Schiffbauer der Gilde noch andere kleine Verbesserungen eingebaut hätten, die er schon noch rauskriegen würde. Außerdem wurde die Schnelligkeit des Schiffes enorm erhöht und es sollte nun möglich sein, schnell mit ihm durch Barthavion zu reisen. Von Jerris aus hatten sie jetzt nicht einmal zwei Tage benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph fragte Henk, wohin er als nächstes aufbrechen wolle. Als er von Perlheim erfuhr, machte er ein interessiertes Gesicht und sagten, dass er dort etwas für ihn zu tun hätte. Es gäbe Gerüchte, dass die Stadt von den Thyrnern freigegeben würde und sie sich wieder an das alte Gesetz halten wollten. Ohne die strenge Kontrolle durch die Thyrner sei es nun möglich auch wieder einen Gildenzweig dort groß zu ziehen. Er erwähnte, dass es früher dort auch mal mehr Füchse gab, sie jedoch nun fast alle fort waren. Jedoch würde noch einer von ihnen dort die Stellung halten und sich um die Schmuggelgeschäfte am Hafen kümmern. Dieser Mann heißt „Schwarzbart“ und war der einzige Pirat der Berstmänner, der in Barthavion heimisch wurde und sich den Füchsen angeschlossen hatte. Er war ein harter Knochen und bereits sein Vater war ein bekannter Schmuggler in der [[Bartha-Bucht]]. Henk sollte ihn aufsuchen und sehen, was er für ihn tun kann, damit die Geschäfte wieder in Schwung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph berichtete auch, dass es in Jerris wieder bergauf ging und auch die Schäden von der Untotenplage nun langsam behoben waren. Auch die Gilde machte gute Geschäfte mit den Briccones und alle zogen zurzeit am gleichen Strang. Henks Verlobung mit Viola wird wahrscheinlich auch dafür sorgen, dass es weiterhin ein gutes Verhältnis zu Toni und seinen Brüdern gibt. Übrigens sollte er von Viola schöne Grüße bestellen und Henk ausrichten, dass sie jeden Tag zu den Passionen für ihn betet und immer in Gedanken bei ihm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mestoph hatte auch gehört, dass Hella und Montakor wohlbehalten in der Hohen Heimat angekommen waren und Henk sich keine Sorgen um sie machen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verabschiedete er sich und meinte, dass er sich nun um einige Geschäft in Valkenburg kümmern müsse, Henk ihn aber jeder Zeit erreichen könne. Ansonsten sollte er sich mal melden, wenn er etwas in Perlheim erreicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entscheidung des Kriegsrates ===&lt;br /&gt;
Am Abend werden alle durch einen Boten zum Kriegsrat gerufen.&lt;br /&gt;
Die Helden traten wie zuvor auf ein Zeichen ein und Wolfhardt begleitete sie erneut mit der Flagge, stellte sie allerdings nicht noch einmal vor, sondern war nur Dekoration. Dabei machte er jedoch eine recht gute Figur und hielt stolz die Fahnenstange.&lt;br /&gt;
Der Moderator des Kriegsrates erhobt sich und sprach:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Werte Helden vom Bund des Lichtes! Wir haben uns beraten und sind zu Folgendem Ergebnis gekommen:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Rat ist sich darüber einig, dass eure Information von großer Relevanz sind und dass sie diese grundlegend bei ihren Überlegungen zu einem möglichen Kriegsbündnis mit dem Thyrnischen Imperium berücksichtigen werden. Jedoch werden noch viele Experten zu Rate gezogen werden müssen und wie ihr im Vorfeld bereits erfahren habt, bestehen einige Mitglieder auf eine erneute Prüfung dieser Erkenntnisse.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auch bezüglich des Zeitpunkts der endgültigen Abstimmung über das mögliche Kriegsbündnis, war sich der Rat schließlich einig, euch die benötigte Zeit zu gewähren, um eure Beweise zu beschaffen. Da sich die allgemeinen Friedensverhandlungen noch länger hinziehen werden und es noch andere wichtige Punkte zu besprechen gibt, werdet ihr mit Sicherheit einige Tage oder vielleicht sogar Wochen Zeit haben, bevor eine endgültige Abstimmung stattfinden wird.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Rat erwartet jedoch, dass er durch eueren Bund des Lichtes Kontakt haltet und ihn über eure Ergebnisse informiert, sobald ihr erfolgreich ward.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dann erhoben sich nochmal alle Ratsmitglieder, verbeugten sich vor den Helden und die Audienz war beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abschied von Archorbar ===&lt;br /&gt;
Bevor die Helden abreisten, um die Beweise aus Perlheim zu beschaffen, wollte Archorbar sie noch sprechen. Er beglückwünschte sie zu ihrem Erfolg vor dem Kriegsrat und sagte, dass es gut war, dass sich die Abstimmungen ohnehin verschiebe. Er wünschte allen den Segen der Passionen und hoffte, dass sie die Beweise bald finden werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss wollte Archorbar noch kurz mit Kenji sprechen. Er fragte ihn dann, ob er ihm jemals erzählt hat, dass er ein alter Freund seines Meistes [[Pyrrhon von Derwydd|Pyrrhon]] gewesen ist und vor dessen Tod häufig in Perlheim zu Besuch war. Er bat Kenji deshalb, dass er das Grab von Pyrrhon aufsucht und dort für ihn ein Gebet spricht. Dann holt Archorbar einen Beutel hervor und sagte, dass Kenji den Inhalt bitte vorher auf das Grab von Pyrrhon stellen sollte. Kenji erfühlte, dass sich in dem Beutel eine kleine, goldene Statue eines Greifen befand. Zu mehr äußerte sich Archorbar nicht und beantwortete auch keine weiteren Fragen dazu.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Episode 20-03: Die Fürsten vom Travelwald]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Matrix_des_Trebius_Moreus&amp;diff=40109</id>
		<title>Matrix des Trebius Moreus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Matrix_des_Trebius_Moreus&amp;diff=40109"/>
				<updated>2026-04-19T07:22:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei: Matrix-TB.png|250px|rechts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Arsenal.png|30px|left|link=Arsenal]] Die '''Matrix des Trebius Moreus''' ist ein magisches Artefakt, durch welches am 22. 4. 451 [[ThZ]] (81 JF) die [[Schwarze Jahre|Schwarzen Jahre]] in [[Barthavion]] ausgelöst wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
== Erschaffung ==&lt;br /&gt;
Die Matrix des Trebius Moreus wurde von dem thyrnischen Magus Trebius Moreus im Jahr 451 ThZ (81 JF) erschaffen, um sie als Speicher für enorme Mengen an Astralströme zu nutzen. Diese wollte er nutzen, um mit einem komplizierten Astralzauber eine gigantische Porta Magica nach Divitien zu öffnen, durch welche mehrere thyrnische Einheiten für ihren Angriff ins junge Valkenburg transportiert werden sollten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Durch die Manipulation der Matrix durch den Propheten des Untergangs „[[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Irenox_-_.E2.80.9EUmr_At.27Tawil.E2.80.9C|Irenox]]“ wurde der Zauber jedoch so verändert, dass die Matrix stattdessen ein Portal in die astrale Ebene von Abyssia öffnete und die [[Schwarze Jahre|Schwarzen Jahre]] in Barthavion auslöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiederentdeckung durch Gaius Octavius Aequus ==&lt;br /&gt;
Die Matrix ging während der ersten Plage verloren, da Trebius Moreus in der [[Bartha-Bucht]] Schiffbruch erlitt und diese dabei unterging. Anschließend lag sie für viele Jahre auf dem Meeresboden und geriet ebenso wie ihr Erschaffer Moreus in Vergessenheit.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tagebuch-Moreus-Einband.png|100px|left]]&lt;br /&gt;
Erst im Jahr 687 ThZ (317 JF) wurde die Existenz der Matrix durch das [[Persönliches Forschungstagebuch des Trebius Moreus|Forschungstagebuch des Trebius Moreus]] wieder bekannt, als seine Nachfahrin Morea Octavia es von ihrem Vater, der es als Familiengeheimnis gehütet hatte, stahl und an den damaligen Senator Gaius Octavius Aequus weitergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aequus verstand sofort die große politische Relevanz dieses Artefaktes, da es den Krieg zwischen Barthavion und Thyrna in ein anderes Licht stellte. Lange wurden nämlich im Thyrnischen Imperium die wiederkehrenden Plagen als Strafe der Götter für das unsittliche Verhalten der Barthaver betrachtet, wodurch auch viele unbarmherzige Kriege gegen diesen Landstrich und seine Bewohner legitimiert wurden. Da die Matrix jedoch beweisen könnte, dass die Plage während eines thyrnischen Portal-Angriffes auf [[Märkteburg|Valkenburg]] ausgelöst würde, wusste Aequus, dass diese Erkenntnis vielen Kriegstreibern ihre moralischen Argumente rauben und Thyrna als Verursacher der Plage mit in die Verantwortung ziehen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Morea Octavia unternahm er anhand des Forschungstagebuches des Trebius Moreus Nachforschungen über den Verbleib der Matrix und versammelte ein großes Team von Experten in seiner Residenz in [[Perlheim]] um sich, um diese zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Vorbereitungen zu den Expeditionen ==&lt;br /&gt;
Gaius Octavius Aequus fand schließlich durch Kontakte zu den Elben einen Hinweis darauf, dass die Matrix bei einem Schiffsunglück in der Bartha-Bucht versunken sei. Da eine mächtige Matrix für gewöhnlich eine starke astrale Ausstrahlungskraft besitzt, welche ein visierter Astralmagier durch seine geschärften Sinne auch aus weiter Entfernung wahrnehmen sollte, organisierte Aequus ein aufwendiges und kostspieliges Projekt zur ihrer Bergung.&lt;br /&gt;
[[Datei: Natator.png|250px|thumb|rechts|Das Tauschboot ''Natator aeris'']]&lt;br /&gt;
Er ließ in seiner Residenz in Perlheim ein geheimes Forschungslager errichten, um seine Arbeit vor seinen politischen Gegnern – dazu zählte auch sein Schwager Silvius Insidiae – zu verbergen. Hier ließ er den [[Natator aeris]] konstruieren und beauftragte den Magus Astrorum '''Publius Ofilius Fabulus''' mit der Leitung des Projektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fabulus galt in Thyrna als eine Koryphäe für die Analyse des „Zeitflusses“. Diese hellsichtigen Blicke in die Vergangenheit verhalfen ihn auch zu seinem Ruf als brillanten Historiker und sie waren Aequus eine große Hilfe bei seiner Suche nach der Matrix. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unterstützung stand Fabulus der junge Adeptus '''Tullus Carisius''' zur Seite, der mit seinem untrüglichen Blick für die astralen Kräfte der Ebenen magische Strömungen und Wirkungen bereits aus großen Entfernungen wahrnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als großer Kenner der Bartha-Bucht und ehemaliger Admiral der perlheimer Flotte stellte Graf '''Dogerian von Köslin''' sein maritimes und geografisches Wissen in den Dienst des Aequus, den er selbst als langjährigen und treuen Freund erachtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Bergung der Matrix ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Karte-Expedition.png|250px|thumb|rechts|Karte der [[Bartha-Bucht]] mit den fünf Expeditionen und ihren Tauchgängen]]&lt;br /&gt;
In den Jahren 715 ThZ bis 717 ThZ (345-347 JF) unternahm die Besatzung des [[Natator aeris]] fünf Expeditionen in die Bartha-Bucht, um die Matrix des Trebius Moreus zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fabulus und Carisius stöberten bei ihrer Suche nach dem alten Schiffswrack des Trebius Moreus auch andere gesunkene Schiffe und zahlreiche archäologisch interessante Stätten auf, von welchen sie zahlreiche Fundstücke mit zurück in ihr verstecktes Forschungslager in der Residenz des Aequus brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. 7. 717ThZ (347 JF) wurde die Matrix schließlich nach einer risikoreichen Expedition vom Meeresboden geborgen und unter der Fundstücknummer E5-5 in einem speziellen Kasten verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschwinden und Wiederentdeckung der Matrix ==&lt;br /&gt;
Bevor Aequus die Existenz der Matrix an das Licht der Öffentlichkeit bringen konnte, starb er bei einem Attentat, welches von [[Silvius Insidiae|Silvius Insidiaes]] Meuchelmördern verübt wurde. Die Matrix blieb daraufhin mehrere Jahre in seinem Geheimversteck verborgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als die Helden durch das Vermächtnis des Aequus Zugang zu den versteckten Forschungsräumlichkeiten erhielten, wurde die Matrix, welche von einem magischen Kraftfeld geschützt und verborgen wurde, wiederentdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artefakte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Das_Verm%C3%A4chtnis_des_Aequus&amp;diff=40108</id>
		<title>Das Vermächtnis des Aequus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Das_Verm%C3%A4chtnis_des_Aequus&amp;diff=40108"/>
				<updated>2026-04-19T07:22:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Kampagne 20: Das Vermächtnis des Aequus&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Celestalis - 12. Spealis 351[[JF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa.png|500px|thumb|right|Die Villa des Aequus]]&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-01: Treffen in Valkenburg|Episode 01: &amp;quot;Treffen in Valkenburg&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;25./26. Celestalis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Helden]] kommen mit einem Portal der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] in [[Valkenburg]] an und [[Octavia]] bekommt eine Einführung in ihr Amt als Gesandte des Drachen. Alte Freunde tauchen wieder auf und alle nehmen an einer Sitzung vom [[Bund des Lichtes]] teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Episode 20-01b: Adarians Meditation des Lichtes|Episode 01b: &amp;quot;Adarians Meditation des Lichtes&amp;quot;]] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;26. Celestalis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Held Adarian meditiert über seine Zugehörigkeit zu den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]. Er erhascht einen Eindruck, wie sein Leben verlaufen wäre, wenn er ohne seine leidenschaftliche Triebhaftigkeit geboren wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat|Episode 02: &amp;quot;Vorbereitungen und Kriegsrat&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;27.- 29. Celestalis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bericht des Erlerig Darrow]] wird den Helden ausgehändigt und [[Augustus Octavius|Augustus]] übergibt ihnen seine Kalkulationen für den Kriegsrat. Auf der Sitzung versuchen sie zu erreichen, dass die Abstimmung solange verschoben wird, bis die Helden Beweise aus [[Perlheim]] beschaffen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-03: Die Fürsten vom Travelwald|Episode 03: &amp;quot;Die Fürsten vom Travelwald&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;29./30. Celestalis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der verbesserten [[K'eygha]] und Augustus und [[Iustus Trebatius]] an Bord brechen die Helden auf nach Perlheim. Unterwegs helfen sie in Not geratenen Reisenden, bleiben in einen mysteriösen Nebel stecken und lüften schließlich das Geheimnis um den aus Spukgeschichten berüchtigten [[Travelwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-04: Die Reise nach Perlheim|Episode 04: &amp;quot;Die Reise nach Perlheim&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;30. Celestalis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die K'eygha erweist sich mittlerweile als sehr wendig und die Helden durchqueren Gewitterstürme auf ihrem Weg nach Perlheim. Iustus begegnet auf dem Luftschiff einem astralen Schädling und ein Brief aus der Heimat erreicht Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-05: Ankunft in Perlheim|Episode 05: &amp;quot;Ankunft in Perlheim&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;30. Celestalis – 1. Spealis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden in Perlheim im Gasthaus &amp;quot;''Perlenglanz''&amp;quot; untergebracht und treffen Prokonsul [[Marcus Vulturius Vorax|Vorax]] auf dem Anwesen. Kenji begegnet seiner alten Freundin [[Talina Westwind|Talina]] und Kritik an Vorax‘ Politik kommt auf. Im ''Meerweib'' erfahren sie von dämonischen Aktivitäten auf dem Anwesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-06: Das Geheimnis des Prokonsuls|Episode 06: &amp;quot;Das Geheimnis des Prokonsuls&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;1./2. Spealis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bricht in die [[Villa des Aequus]] ein und beobachtet ein Treffen der Ratsherren. Die Helden suchen einen erkrankten Ratsherrn auf und entdecken an ihm eine magische Krankheit. Octavia wird mit Augustus Vergangenheit konfrontiert und Iustus bittet die Helden zum Anwesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-07: Gefangene des Prokonsuls|Episode 07: &amp;quot;Gefangene des Prokonsuls&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;2. Spealis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind in der Gefangenschaft des Prokonsuls und decken das dämonische Geheimnis des Anwesens auf. Sie stellen Vorax und werden mit ihren Begierden konfrontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-08: Aufräumarbeiten|Episode 08: &amp;quot;Aufräumarbeiten&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;3. Spealis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden empfangen den obersten Richter und diskutieren das Schicksal der Sklaven. Jast Heidiger erhebt schwere Vorwürfe und Octavia und Kenji werden mit einer unangenehmen Wahrheit konfrontiert. Augustus lüftet sein Geheimnis und Henk handelt gute Konditionen für die [[Order of the black Fox|Füchse]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-09: Die Vergangenheit holt jeden ein|Episode 09: &amp;quot;Die Vergangenheit holt jeden ein&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;3./4. Spealis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarian und Henk instruieren das neue Wachpersonal. Kenji wird mit zwei Personen aus seiner Vergangenheit konfrontiert und schafft es schließlich mit dieser abzuschließen. Octavia erledigt hingegen Trauerarbeit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-10: Schicksalsboten|Episode 10: &amp;quot;Schicksalsboten&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;4.- 6. Spealis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eindringlinge müssen verscheucht werden und Kenji kümmert sich um ein sehr persönliches Problem. Die [[Drachenträne]] agiert und [[Augustus Octavius|Augustus]] kehrt zurück. Ein neuer stellvertretender Prokonsul kommt an und Vorax wird nach Thyrna überführt. Eine Geschichte offenbart sich in Träumen und ein Zahlen-Rätsel wird gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-11: Zur grünen Rast|Episode 11: &amp;quot;Zur grünen Rast&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;6. Spealis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem eine Bergung durchgeführt wurde, feiern die Helden in der grünen Rast mit [[Radbod Wagener]] und schwelgen trinkend in Erinnerungen. Ein neuer Geschäftspartner stellt sich als alter Bekannter heraus und eine Kneipenschlägerei klärt alte Differenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-12: Steine|Episode 12: &amp;quot;Steine&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;6./7. Spealis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandlungen werden aufgenommen und ein Steinmetz wird beauftragt. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] segnen das Anwesen und Reparaturmaterial wird beschafft. Ein Tier wird gerettet und ein Grabstein aufgestellt. Kenji bekommt einen [[Pyrrhons Brief|alten Brief]] und [[Archorbar]] berichtet von seinem Plan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-13: Vorbereitungen|Episode 13: &amp;quot;Vorbereitungen&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;7./8. Spealis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus gibt den Helden Ratschläge für die Expedition und Henk besucht seine Gilde. Obloci informiert über die Fortschritte und die [[Matrix des Trebius Moreus|Matrix]] wird in das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] überführt. Die [[Baiula Spei]] wird begutachtet und der Graf von Koslin besucht. Die Helden bekommen Besuch aus [[Throal|Fjalgar]] und rekrutieren am Abend im ''Seewolf''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Episode 20-13b: Augustus Gottesprüfung|Episode 13b: &amp;quot;Augustus Gottesprüfung&amp;quot;]] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;8. Spealis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erhält von Jast einen gefährlichen Auftrag und erkundet eine Insel. Er erhält Gesellschaft und wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Eine Höhle wird erforscht und unheimliche Entdeckungen gemacht. Augustus muss um sein Leben kämpfen und erhält am Ende eine Vision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-14: Der Wächter der Drachenträne|Episode 14: &amp;quot;Der Wächter der Drachenträne&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;8./9. Spealis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat einen Traum von Augustus und die Drachenträne hat sich verändert. Obloci hat Neuigkeiten und Adarian hat einen neuen Freund. Ein Fremder bittet die Helden zu Talina und sie erleben eine Überraschung. Ein Wächter ernennt sich und die Helden suchen erneut im ''Seewolf'' nach einer Mannschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-15: Meeresrauschen|Episode 15: &amp;quot;Meeresrauschen&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;10. Spealis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat einen verwirrenden Traum und Neuigkeiten aus Trutz treffen ein. Die Helden machen einen Ausflug in die Schwanenbucht und ein Unwetter zieht auf. Der Hundebesitzer meldet sich und die ersten Matrosen gehen an Bord. Im nächtlichen Gewitter erleben die Helden einen Schock und ein Tiermeister entschuldigt sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-16: Nachwirkungen|Episode 16: &amp;quot;Nachwirkungen&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;11. Spealis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stehen unter Schock und Obloci versucht zu helfen. Ein Maat wünscht ein Krisengespräch und ein Kapitän wird rekrutiert. Die Helden bekommen Unterstützung aus Koslin und [[Iustus Trebatius|Iustus]] kehrt zurück. Octavias Nebenwirkung wird untersucht und eine erste Tauchfahrt findet statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Episode 20-17: Einweihungen|Episode 17: &amp;quot;Einweihungen&amp;quot;]] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;11./12. Spealis 351[[JF]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden essen mit [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] und Henk muss sich bei seinen Freunden entschuldigen. Ein Feuer wird gelöscht und die Bibliothek wird eröffnet. Die Helden verbringen einen entspannten Nachmittag mit Derian und in der Nacht bekommen Octavia und Kenji Besuch von lange Abwesenden.   &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Fortsetzung: [[Die Fahrt der Baiula Spei|Kampage 21: Die Fahrt der Baiula Spei]]&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Naroi_Luggal%27Ankia&amp;diff=40107</id>
		<title>Naroi Luggal'Ankia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Naroi_Luggal%27Ankia&amp;diff=40107"/>
				<updated>2026-04-19T07:21:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; border-top: 1px solid; | Naroi Luggal’Ankia&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#eee5c6; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | Naroi Luggal’Ankia&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Alias&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | Doraz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;| [[Klassen|Klasse]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | [[Ritualist]], Drachenreiter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;| [[Seelenzustand#Die_11_Licht.2FSchatten-Tendenzen|L/S-Tendenz]] &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; |  -5 ([[Seelenzustand#Psychopath_.28-5.29|Psychopath]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|geboren&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; |  ? [[JF]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Heimat&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; |  [[Barthavion]] ([[Ortag-Steppe]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-bottom: 1px solid; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Rasse&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-bottom: 1px solid; border-right: 1px solid;&amp;quot; |  [[Orks]], Halbdämon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]'''Naroi Luggal’Ankia''' (''Vollstrecker des schwarzen Willens'') ist ein Halbdämon im Dienste [[Utukk'Xul|Utukk'Xuls]], einer der ''Propheten des Untergangs'' und der &amp;quot;''Herren des Raumes''&amp;quot; im [[Bund des Xul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drachenreiter Doraz war ein [[Takrag-Orks|Takrag]]-[[Orks|Ork]] vom Clan der Ke'tuscha aus der [[Ortag-Steppe]].&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charaktergeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Doraz' Leben ===&lt;br /&gt;
Doraz war ein Orkheld, welcher als einer der mythischen &amp;quot;'''Drachenreiter'''&amp;quot; der südlichen Steppen bekannt war, von denen es in jeder Orkgeneration nur einen gab. Drachenreitern konnten Drachen zähmen und auf ihrem Rücken reiten. Als sich dämonische Kräfte nördlich der menschlichen Stadt Eldorn erhoben, beschlossen sein Clan zu helfen. Doraz gelang es alle drei bekannten Drachen in [[Barthavion]] für sich zu gewinnen und sie begleiteten ihn freiwillig in die Schlacht gegen [[Luggulabdubur]], die Stadt der Dämonananbeter. Die Drachen zerstörten die dämonische Stadt mit ihrem Feuer, jedoch wurden zwei von ihnen und der Drachenreiter Doraz bei den Kämpfen getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Doraz' Untod ===&lt;br /&gt;
Die Überreste der Drachen und des Drachenreiters wurden von [[Enbi Lulu'Gugal]] und seiner Gefolgschaft nach [[Schattenburg|Li'iktischuma]] gebracht. Er belebte Doraz und seine Drachen wieder und seitdem steht der untote Drachenreiter an seiner Seite und dient ihm als Champion mit seinen wiedererweckten Knochendrachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doraz erlangte die Macht eines Halbdämons und fand sich mit seinem Schicksal als Untoter ab, da er seine Drachen immer noch an seiner Seite hatte. Imhoton nannte ihn '''„Naroi Luggal'Ankia“''', was '''„Vollstrecker des schwarzen Willens“''' bedeutet (vgl. [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz_-_.E2.80.9ENaroi_Luggal.27Ankia.E2.80.9C|Bericht von E. Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontakt mit den Helden ===&lt;br /&gt;
Naroi Luggal'Ankia hat die [[Hirnfadenwürmer]] kreiert, welche die Helden im [[Fernwald]] erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Dämonen]] [[Kategorie:Barthavion]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Aglaophotis&amp;diff=40106</id>
		<title>Aglaophotis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Aglaophotis&amp;diff=40106"/>
				<updated>2026-04-19T07:21:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Astralraum.png|30px|left|link=Mythologie]] Das '''Aglaophotis''', das &amp;quot;Ritual des Raumes&amp;quot;, ist ein schwarzmagisch-dämonisches Ritual, welches alle sieben Jahre durch die Mitglieder des  [[Bund des Xul|schwarzen Bundes]] wiederholt werden muss, um den Raum zu erhalten, an dem sich [[Utukk'Xul]] ausserhalb der Plagen manifestieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Die Herren des Raumes ernannten Meister [[Sec'hoak Griezz]] zum „Eintreiber der Schuld“ beim Aglaophotis. Durch viele blutige Opfer treibt das düstere Ritual die Kraft aus den [[Xottak'Kaar]] wieder zurück in den Raum, den Utukk'Xul benötigt (Quelle: [[Buch_des_Bundes#Die_Propheten_des_Untergangs|Buch des Bundes]], vgl. auch [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Die_Xottak.27Kaar|Bericht des Erlerig Darrow]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magie]] [[Kategorie:Dämonen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Enbi_Lulu%27Gugal&amp;diff=40105</id>
		<title>Enbi Lulu'Gugal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Enbi_Lulu%27Gugal&amp;diff=40105"/>
				<updated>2026-04-19T07:21:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Enbi Lulu’Gugal Imhoton&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|[[Datei:Portrait-Enbi-Lulu'Gugal.png|miniatur|zentriert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
| Enbi Lulu’Gugal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Alias&lt;br /&gt;
| Imhoton&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;| [[Klassen|Klasse]]&lt;br /&gt;
| [[Ritualist]] (Nekromant)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;| [[Seelenzustand#Die_11_Licht.2FSchatten-Tendenzen|L/S-Tendenz]] &lt;br /&gt;
| -5 ([[Seelenzustand#Psychopath_.28-5.29|Psychopath]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Heimat&lt;br /&gt;
| [[Barthavion]] ([[Luggulabdubur|Luggul]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Rasse&lt;br /&gt;
| Halbdämon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]'''Enbi Lulu’Gugal''' ist ein [[Halbdämonen|Halbdämon]] im Dienste [[Utukk'Xul|Utukk'Xuls]], einer der '''Propheten des Untergangs''' und der &amp;quot;''Herren des Raumes''&amp;quot; im [[Bund des Xul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist Hohepriester und Zeremonienleiter von Utukk'Xul.  &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charaktergeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft von Ishturak ===&lt;br /&gt;
Imhoton wurde von einer sterblichen Mutter geboren und von Utukk'Xul selbst gezeugt. Er ist Utukk'Xuls leibhaftiger Sohn und war ein berühmter Hohepriester und Zeremonienleiter seines unheiligen Vaters in der Hauptstadt der [[Menschen#Die Pazumer|Pazumer]] Lulu'Gugal. Er erhielt den Titel &amp;quot;'''Enbi Lulu'Gugal'''&amp;quot;, was &amp;quot;'''Fürst von Lulu'Gugal'''&amp;quot; bedeutet (vgl. [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Imhoton_.E2.80.93_.E2.80.9EEnbi_Lulu.27Gugal.E2.80.9C|Bericht von E. Darrow]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dämonische Kultur fand ihr ein Ende, nachdem ihre Stätten von den mysteriösen [[Nephelu]] vernichtet und fast alle Dämonenbastarde und ihre Anhänger getötet wurden. Nur Imhoton gelang es zu überleben und er floh mit der Saat seines Vaters nach Norden, um auf den alten Kontinent der [[Elben]] und [[Zwerge]] [[Eboria]] überzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiedererstarken auf Eboria ===&lt;br /&gt;
Als erstes begab Imhoton sich ins Herz von Eboria nach Duranetas und reaktivierte den alten, unheiligen Tempel des Verijgorns, der sich dort tief unter der Erde befindet. Er gründete einen neuen Kult, den man „Bund des Xul“ nannte und scharte Anhänger unter den wilden Menschen Eborias um sich, die eine gigantische Stadt über der uralten, verderbten Stätte für ihn errichteten (vgl. [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Imhotons_Flucht_nach_Duranetas|Bericht von E.Darrow]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Imhoton fand in &amp;quot;[[Pagal Guenna|Meister Zyderion]]&amp;quot; aus Muna, der sich selber in einen Halbdämon verwandelt hatte, einen neuen, einflussreichen Verbündeten. Gemeinsam flohen sie mit ihren Anhängern und der Saat von Utukk'Xul nach Barthavion, wo sie sich in [[Luggulabdubur]] niederließen und die uralte Stadt der Erzdämonen wiederaufbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kult in Barthavion ===&lt;br /&gt;
Imhoton erfuhr in Barthavion von einem weiteren  Wesen, welches aus sich selbst heraus die Transformation in einen Halbdämon geschafft hatte. Es war der [[Takrag-Orks|Takrag-Ork]] [[Asaru Alim'Nunna|Krul'Dâvog]] und Imhoton berichtete ihm von der Macht des Utukk'Xul. Es dauerte nicht lange und der Ork schloss sich dem dämonischen Kult an. Das neu aufgebaute Luggulabdubur blieb lange von der Welt unentdeckt und erst als die balmarischen Flüchtlinge ins Land der Zwerge kamen, wurde es bei der Gründung von Eldorn entdeckt. Dann erlebte es seine Blütezeit, da Imhoton viele neue Anhänger unter den Eldornern gewinnen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch letztlich wurde das dämonische Wesen des Ortes entdeckt und die Barthaver bekämpften den Ort. Der orkischer Drachenreiter [[Naroi Luggal'Ankia|Doraz]] griff mit drei Drachen die Stadt an und zerstörten die Stadt mit ihrem Feuer. Doch dabei tötete Imhoton den Drachenreiter und zwei seiner Drachen und schleppte die Leichen bei seiner Flucht mit nach [[Schattenburg|Li'iktischuma]], der Festung von Krul'Dâvog. Dort erweckte er den Ork wieder und zwang ihn und seine Drachen unter seine Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Enbi Lulu’Gugal ist Überlebender aus [[Luggulabdubur]] und war bereits lange vor Beginn der [[Plagen|Plage]] mit den schwarzen Künsten der Nekromantie vertraut. Ihn ihm fand [[Utukk'Xul]] seinen ersten Verbündeten unter den Menschen des alten Geschlechts. Auf seinen Zügen durch das unverseuchte Land brachte er die Pest in die Flüchtlingslager des Westens. Er predigte die Auflehnung gegen die Machthaber, den Untergang der Ordnung und verführte Tausende zu blutigen Taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus dem [[Buch des Bundes]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontakt zu den Helden ===&lt;br /&gt;
Enbi Lulu'Gugal nahm im Norden die [[Xottak'Kaar]] von Meister [[Narilug Galdimmera]] an, nachdem dieser den Helden eine Falle gestellt hatte und sie mit [[Ludu Asaru]] und einer Horde [[Klooks]] angegriffen. Lulu'Gugal infizierte die Helden daraufhin mit [[Hirnfadenwürmer|Hirnfadenwürmern]] und überließen sie ihrem Schicksal. Die Würmer waren eine Kreation von Großmeister [[Pagal Guenna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Barthavion]] [[Kategorie:Menschen]] [[Kategorie:Dämonen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Erlerig_Darrow&amp;diff=40104</id>
		<title>Erlerig Darrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Erlerig_Darrow&amp;diff=40104"/>
				<updated>2026-04-19T07:20:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; border-top: 1px solid; |Erlerig Darrow&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#eee5c6; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid;&amp;quot; |[[Datei:Portrait-Darrow-alt.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | Erlerig Darrow&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Alias&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | ...&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;| [[Klassen|Klasse]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | [[Arkanist#Alchemist|Alchemist]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;| [[Seelenzustand#Die_11_Licht.2FSchatten-Tendenzen|L/S-Tendenz]] &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | Neutral&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|geboren&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | 27. Sideon 181 [[JF]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Heimat&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | [[Barthavion]] ([[Sapos]]/[[Trutz]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Rasse&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | [[Menschen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-bottom: 1px solid; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Familie&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-bottom: 1px solid; border-right: 1px solid;&amp;quot; | ''Tochter'': Selda Darrow&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]'''Erlerig Darrow''' (''geb.'' 27. Sideon 181 [[JF]]) war ein [[Menschen|Mensch]] aus [[Barthavion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlerig Darrow ist ein bekannter Alchemist und war in Tiefenau als Nekromant verschrieen. &lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
== Charaktergeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erlerig und seine Tochter (225-249 JF) ===&lt;br /&gt;
Erlerig stammt ursprünglich aus [[Sapos]] und hatte eine Familie, die in den Wirren der Nachplagezeit in einen Angriff von Dämonen gerieten. Dabei wurde seine Frau getötet und seine 5 jährige Tochter Selda wurde von einem mächtigen Dämon – ein Abkömmling von [[Mendakos]] selbst - mit einem Mal belegt. Seitdem suchte er in Sapos nach einem Heilmittel für sie und versuchte das Mal mit den damals bekannten alchemistischen Möglichkeiten zumindest einzudämmen und es daran zu hindern, völlig die Kontrolle über seine Tochter zu übernehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten in dieser Forschung lernte er im Jahr 235 JF [[Abraxa Cibinensis]] kennen, welche von seinem tragischen Schicksal zu tiefst berührt war und sich entschloss zu helfen, um das Mädchen zu retten. Schon nach kurzen Studien fanden sie gemeinsam etwas über eine Zutat heraus, mit dessen Wirkung man Dämonenmale bekämpfen könne. Da diese Zutat aber nur in den Sümpfen von [[Trutz]] zu finden ist, nahmen die beiden die gefährliche Reise nach Süden in Kauf und brachten das besessene Kind in diese neue Kolonie von Barthavion. 247 JF schlossen sich sich anderen Kolonisten an und folgten ihnen bis nach [[Tiefenau]], der Siedlung, die damals am weitesten in den Sumpf führte. Es war ein sehr gefährlicher Weg, da der Dämon in dem Kind immer mehr zum Vorschein kam und die Zeit wurde knapp. Endlich fanden sie die gesuchte Zutat und errichteten 248 JF die Hütte im Sumpf. Sie hielten das Dämonenkind dort im Keller verborgen, damit es niemanden schadet und sie behandelten es mit den neuen Möglichkeiten, welche der Sumpf ihnen nun bot. So schafften sie es sogar, den Dämon kurzfristig zurückzudrängen, aber der Körper des Kindes gab nach etlichen Monaten des Kampfes schließlich entkräftet auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden brachten die Leiche des Mädchens zum [[Letor]]tempel in Trutz und sie wurde in einer [[Gruft der Besessenen|speziell geweihten Gruft]] bestattet, die für die Opfer von Dämonen eingerichtet war, von denen es damals nach der Plage noch sehr viele gab. Erlerig und Abraxa waren damals am Boden zerstört, aber sie schworen, dass sie die Suche nach einem Mittel, mit dessen Hilfe man Dämonenmale entfernen kann, niemals aufgeben wollen. So blieben sie noch viele Jahre in Tiefenau und erforschten die Wirkungen der Zutaten, die der Sumpf ihnen bot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinsame Arbeit mit Abraxa (249-259 JF) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie in der großen Sumpffieberepedemie 255 JF helfen wollten, stellten sich leider alle Mittel als fast wirkungslos gegen diese hartnäckige Seuche heraus und es starben die älteren, schwächeren Menschen. Viele Dörfler verstanden nicht, warum der 74jährige Erlerig nicht infiziert wurde und es kamen Gerüchte auf, die ihn der schwarzen Künste verdächtigten und ihm auch für das Sumpffieber verantwortlich machten. Seit dieser Zeit mieden die Dörfler nur um so strikter das kleine Haus im Sumpf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der alte [[Helmer Wiering]], ein alteingesessener Tiefenauer, weiss folgende Legende über Erlerig Darrow zu berichten:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das einzige ungewöhnliche, was hier überhaupt mal passiert ist, ist wohl der düstere Darrow. Mein Vater hat ihm viel davon erzählt, das ganze war vor fast 100 Jahren. Darrow lebte um 250 JF, zur Gründerzeit von Trutz. Erlerig Darrow war wohl ein düsterer Witwer mit finsterem Blick, dem hier nachgesagt wurde, dass er sich mit den Schwarzen Künsten gut auskenne und wohl gegen einige Taler seine verbotenen Dienste anböte. Zu seinen Diensten sollen Nekromantie, Dämonenbeschwörung und -pakte, Verfluchungen und Verwünschungen gehört haben, sagte mein Vater. Die große Sumpffieberepedemie von 255 JF ging wohl auch auf Darrows Kappe, denn dieser hatte überlebt, obwohl alle anderen alten Dörfler am Fieber gestorben sind. Kein Wunder, wenn sich das Gerücht, er stehe mit den schwarzen Mächten in Beziehung, hier standhaft hielt. Er hatte über die Jahre seine Tochter bei sich, die dann aber plötzlich verschwunden sei. Weil sie niemals jemand wiedergesehen hat, sagte man, er habe sie wohl den Dämonen im Sumpf geopfert, auf einer seiner langen Ausfahrten. Darrow hat man dann Jahre später in seiner Hütte tot aufgefunden, nachdem ihn länger niemand mehr im Dorf gesehen hatte. Er schien nicht verletzt, hatte einfach aufgehört zu leben, wie es schien. Er wurde beerdigt und sein Besitzt im Ort verteilt oder verbrannt, was niemand wollte. Nur einen alten Schlüssel, zu dem aber kein Schloss gefunden werden konnte, wurde ihm mit in sein Grab gegeben. Doch niemand wollte in seiner Hütte am Sumpf leben, und so steht sie heute noch leer und verfallen dort, denn keine Flammen wollten sie verschlingen, sagt man.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trennung von Abraxa (259 JF) ===&lt;br /&gt;
Nachdem Erlerig und Abraxa lange gemeinsam in Tiefenau gelebt und geforscht hatten, bemerkte Erlerig plötzlich, dass er sehr krank wurde und er wusste, dass in seinem Alter wahrscheinlich keine Chance mehr auf Heilung bestand. Um der ewig jungen Abraxa den Anblick seines Dahinsiechens zu ersparen, schickte er sie aus Forschungsgründen nach Olburg und verheimlichte sein Gebrechen vor ihr. Nachdem sie fort war, verschlechterte sich sein Zustand schnell und ihm war es bald nicht mehr möglich seine Forschung allein durchzuführen. Deshalb suchte er in der Akademie von Trutz nach einem geeigneten Gehilfen, der ihn bei seiner Forschung unterstützen sollte. Er fand den jungen Alchemisten [[Merwin Dermoth]], der sich sehr für Erlerigs Arbeit interessierte und er zog zu ihm in den Sumpf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzsteinforschung (259-263 JF) ===&lt;br /&gt;
Gemeinsam forschten sie nun weiter an dem [[Herzstein]], da Erlerig hoffte, dass er damit seine Krankheit besiegen und sein Leben verlängern könnte. Er hatte die Arbeit an den Dämonenmalen aufgegeben, nachdem Abraxa gegangen war und nun suchte er verzweifelt nach einem Weg, für immer mit ihr zusammen sein zu können. Er ertrug es nicht, dass er alterte während Abraxa jung blieb und er wollte das Geheimnis der Unsterblichkeit lüften, bevor sie aus Olburg zurückkehrte. Um bei ihr bleiben zu können, hätte er so ziemlich alles getan und je mehr sich Erlerigs Zustand verschlechterte, je ehrgeiziger trieb er seine Forschungen voran. Sein Kollege war sehr ergriffen von dem Schicksal Erlerigs und er wollte dem alten Mann helfen. Da er in der trutzer Bibliothek gehört hatte, dass der Bibliotheksvorsteher eine Studie in Auftrag gegeben hatte, welche dem bekannten Wissen über das Geheimnis der Unsterblichkeit gewidmet war, setzte er alle Hebel in Bewegung, um ihn mit Erlerig bekannt zu machen. Dieser Mann, [[Gedrig Le Bran]], war ein Kolonist, der ebenfalls aus Sapos stammte und dabei half, die Bibliothek in Trutz zu gründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trutzer Forschung (263-266 JF) ===&lt;br /&gt;
Als er von Erlerig und seinen Forschungsbestrebungen hörte, lud er diesem und seinen treuen Assistenten auf sein Anwesen ein, wo er ihre Arbeit unterstützen und dem gebrechlichen Erlerig eine bessere Unterkunft als im Sumpf bieten konnte. Durch sein scheinbar unbegrenztes Wissen gab er Erlerigs Forschungen viele neue Impulse und die drei Männer hatten schließlich das Gefühl ganz nah an der Lösung ihres Problems zu sein, bis sie sich in nekromantische Experimente verstrickten und dem Wahnsinn verfielen. Er erstach seinen Assistenten Merwin und brachte seine Leiche in das kleine Haus in Tiefenau. Sie sollte dort gefunden und für seine eigene Leiche gehalten werden (vgl. [[Le_Bran-Anwesen#Die_Wahrheit_hinter_der_Legende|Visionen im Le Bran-Anwesen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedrig nahm ihn mit in den Süden zu seinen &amp;quot;Freunden&amp;quot; und führte Erlerig in den [[Bund des Xul]] ein (vgl. [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Die_Initiation_in_den_Kult_des_Xul|Darrows Bericht]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Bundes (266-351 JF) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Darrow-jung.png|200px|thumb|right|Erlerig verjüngt]]&lt;br /&gt;
Erlerig blieb daraufhin zumindest nichts anderes übrig, als sich widerwillig den Kultisten anzuschließen. Nachdem er das Mal auf der [[Schattenburg]] erhielt, hatte er auch keinen freien Willen mehr und auch mit einem Selbstmord wäre er nicht mehr entkommen, da die Seele eines Malträgers nicht ins Totenreich, sondern in die Fänge des Dämons gelangt. Sein sehnlichster Wunsch wurde auf pervertierte Weise erfüllt und sein Körper wurde verjüngt. Die letzten Jahrzehnte verbrachte Erlerig auf der dunklen Festung, wo er sein altes Dasein nach und nach vergaß und sein alchemistisches Wissen für die finsteren Pläne des Bundes missbrauchte (vgl. [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Wiedergeburt_als_Kultist_des_Xul|Darrows Bericht]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr nach Trutz (351 JF) ===&lt;br /&gt;
Erst als er vor einigen Monaten unter dem Befehl von [[Blaren Rigged]] nach Trutz zurückkehrte, erinnerte er sich an sein altes Leben. Als er schließlich Abraxa in der Bibliothek sah, kam alles von früher wieder hoch und auch sein Hass auf Blaren wurde ihn erstmals richtig bewusst. Er hoffte, dass Abraxa ihn finden würde, da er gehört hatte, dass sie inzwischen einen Trank gegen Dämonenmale entwickelt hatte und sie so seine letzte Chance auf Erlösung sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Helden]] fanden ihn in der Gruft der Besessenen und konnten mit einem speziellen Amulett, welches sie vom Magier [[Iustus Trebatius]] bekamen, verhindern, dass das Dämonemal Erlerig qualvoll töten konnte. Erlerig wurde zu Abaxa gebracht, welche mithilfe des von ihr entwickelten Trankes das Mal lösen konnte. Erholte sich sehr langsam und bereute seine Taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlerig berichtete Archorbar, wie er in den Bund des Xul initiiert wurde und er erzählte auch alles, was er über die Geschichte des Kultes erfahren hatte (siehe [[Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Barthavion]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Kenjiro_Asai&amp;diff=40103</id>
		<title>Kenjiro Asai</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Kenjiro_Asai&amp;diff=40103"/>
				<updated>2026-04-19T07:20:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Helden]][[Kategorie:Barthavion]][[Kategorie:Ritualist]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;border-bottom: 1px solid; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid; border-top: 1px solid; | Kenji&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#eee5c6; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid;&amp;quot; | [[Datei:Kenji-P.png|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Name&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | Kenjiro Asai &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;| [[Klassen|Klasse]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | [[Ritualist#Inquisitor|Inquisitor]], [[Kultgemeinschaften#Mystiker|Mystiker]] des [[Areteischer Orden|Areteischen Ordens]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;| [[Seelenzustand#Die_11_Licht.2FSchatten-Tendenzen|L/S-Tendenz]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | +3 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Alter:&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | 12. Nemieon 314 [[JF]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Heimat:&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | [[Barthavion]] ([[Perlheim]]), [[Shinji Oto]] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b; border-left: 1px solid;&amp;quot;|Rasse:&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec; border-right: 1px solid;&amp;quot; | [[Menschen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#eee5c6; border-bottom: 1px solid; border-left: 1px solid; border-right: 1px solid;&amp;quot; |[[Datei:Kenji-Kampf.png|miniatur|zentriert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Helden.png|30px|left|link=Helden]]'''Kenjiro Asai''' (''geb.'' 314 [[JF]], Geburtsort unbekannt) ist ein [[Helden]]charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein [[Menschen|Mensch]] aus [[Barthavion]]. Er stammt jedoch von den Völkern der [[Ishtur | Ishturi]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;''Kenjiro''&amp;quot; bedeutet soviel wie &amp;quot;der Zweitgeborene&amp;quot;. Er trägt den Titel eines Mystikers des [[Areteischer Orden|Areteischen Ordens]], seit ihn sein Lehrmeister [[Pyrrhon von Derwydd]] im Alter von Siebzehn in die erste Weihe einführte (siehe auch [[Kultgemeinschaften#Mystiker|Mystiker]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kenjis Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Geschichte&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Geschichte&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prolog ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genauen Umstände von Kenjis Geburt liegen zu diesem Zeitpunkt im Ungewissen. Kenji träumt davon, den Mysterien seiner Herkunft eines Tages auf den Grund zu gehen. Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo auf dem südlichen Kontinent [[Shinji Oto]]...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geburt und frühes Kindesalter (314 - 318 JF) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji, eigentlich Kenjiro (- &amp;quot;zweitgeborener mit dem zweiten Gesicht&amp;quot;) wurde am 12. Nemieon 314 JF geboren. Seine Eltern, verhältnismäßig einfache Händler, hatten ihr bescheidenes Haus in Dol Vadit aufgegeben, um eine Überfahrt zum Nordkontinent Aloran erkaufen zu können. Kenjiro wurde während eines schweren Sturmes auf hoher See geboren. Eine Seherin hatte seiner Mutter davon abgeraten, hochschwanger eine solche Reise auf sich zu nehmen. Wenn ihr Kind nicht in Ishtur geboren würde, werde ihm etwas Wichtiges fehlen. Selbst wenn er das Erwachsenenalter erreichte, würde sein Leben von der Suche nach dem Verlorenen geprägt sein und ihm jedes andere erreichbare Glück verwehren. Doch fürchteten die Asais, ohnehin verflucht zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis großer Bruder, einige Jahre zuvor geboren, war stets kränklich gewesen und von schwacher Statur. Er hatte sein drittes Lebensjahr nicht erleben dürfen; Nach einem wichtigen Handelsabschluss der Asais in madrasischem Gebiet, der ihrer beider Anwesenheit erfordert hatte, kehrten sie zu der Tante zurück, die auf den kleinen aufgepasst hatte. Sie konnte nur noch berichten, wie sie ihn des Nachts plötzlich aus seinem Zimmer schreien hörte. Doch als sie zu ihm rannte, war er bereits erstickt; sie konnte nichts tun, als die offenen Augen seines blauen kleines Gesichts zu schließen. Die Asais hatten also entschieden, die verfluchte Erde Ishturs hinter sich zu lassen, um dem kommenden Nachwuchs eine bessere Chance auf ein Leben schenken zu können. Die Überfahrt dauerte lange und kostete alle Kraft der Asais, doch schließlich erreichten sie die Westküste Barsaives.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Geburt ihres zweiten Sohnes entschieden sich die beiden, eine Weile in Veltima zu bleiben, da Kenjis Mutter große Furcht hatte, er könnte so schwach sein wie sein älterer Bruder. Sie freundeten sich schnell mit den barsaver Anwohnern an und nutzen schließlich ihren Sonderstatus bei den Thyrnern aus, um der vom herrschenden Krieg gezeichneten Bevölkerung im Kleinen zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Geschäfte zunächst gut liefen, verschlechterte sich mit der Zeit die finanzielle Situation der Familie. Der Krieg in Barsaive neigte sich dem Ende und die Thyrner gaben sich alle Mühe, um den strategisch wichtigen Hafen der Stadt zu halten. Die barsavische Flotte versuchte nämlich bereits den Hafen zurückzuerobern und es kam zu einigen Schlachten, welche die Stadt ins Chaos zu stürzen drohte. Während der Kämpfe blieben die fahrenden Händler fern und Veltimas Geschäfte konnten sich nicht mehr mit neuen Waren beliefern lassen. Es kam zu Versorgungsproblemen in der gesamten Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Situation spitzte sich deutlich zu, als Kenji kurz vor seinem vierten Geburtstag stand. Es war das letzte Kriegsjahr und alle litten unter der Versorgungsproblematik. Ein angesehener Politiker und Mitglied des Kronstädter Rats suchte den befehlshabenden Offizier der Thyrner in Veltima auf, um ihn um Unterstützung zu bitten und die sich ausbreitende Hungersnot unter der Bevölkerung zu stoppen, indem er einen Teil, der immer noch mehr als ausreichend vorhandenen Getreidevorräte seiner Legionäre, an die Stadt abgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Offizier – ein Mann, der auch unter den Thyrnern für seinen Jähzorn bekannt war – erwiderte nur, dass solange seine Truppen versorgt sind, es ihm gleichgültig sei, ob die Menschen in Veltima verhungern. Diese kaltherzige Abfuhr brachte den frustrierten Politiker zu einer Verzweiflungstat und er begann auf den Offizier einzuschlagen und ihn anzuschreien. Dieser jedoch reagierte auf den hoffnungslosen Angriff des wütenden Mannes, indem er seine Leibgarde rief, welche den Mann kurzerhand töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Städtchen wussten alle, worum der Politiker den Offizier gebeten hatte und als man in Veltima von seinem Tod erfuhr, forderte die ehemalige Elite einen gerechten Prozess gegen den Offizier, der jedoch von dem Feldherrn in Eldorn - dem Vorgesetzten des herzlosen Offiziers - kommentarlos abgelehnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ignoranz von thyrnischer Seite und der quälende Hunger sorgte schließlich für Aufstände in der Stadt. Die Bevölkerung verweigerte den Thyrnern sämtliche Hilfe, egal mit welchen Konsequenzen sie zu rechnen hatten. Außerdem sabotierten sie die thyrnische Flotte und einige Mutige griffen die verhassten Besatzer sogar an und es kam zu mehrtägigen Straßenkämpfen im Hafenbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anführer des Aufstandes war der Bruder des getöteten kronstädter Politikers. Er war als Held und Freiheitskämpfer unter den Barsavern bekannt und er führte die Kämpfe am Hafen an. Nachdem die Thyrner den Aufstand jedoch niederschlagen konnten, floh der verwundete Rebellenanführer und tauchte in der Stadt ab, wo ihn die thyrnischen Truppen überall suchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen Zufall fand der verletzte Mann seinen Weg zu Kenjis Eltern, die sofort wussten, um wen es sich bei ihm handelt. Trotz der Gefahr entschlossen sie sich dazu, ihm Zuflucht in ihrem Haus zu gewähren. Doch es dauerte nicht lange und plötzlich standen die Legionäre vor ihrer Tür. Sie riefen den Offizier hinzu und dieser versuchte Kenjis Eltern unter Druck zu setzten, damit sie den Aufständler ausliefern. Kenjis Eltern versuchten mit wohl überlegten Worten den Offizier zu beruhigen und eine Einigung für das Problem zu finden. Die besonnenen Worte des fremdländischen Paares bewirkten jedoch das Gegenteil und der aufbrausende Offizier verlor immer mehr von seiner Geduld. Er drohte Kenjis Mutter zu töten, wenn sie nicht kooperieren würden und setzte seine Worte auch umgehend in die Tat um, nachdem Kenjis Vater abermals versuchte, den Offizier zu beruhigen, indem er an die thyrnische Vernunft appellierte. Er selbst wurde in den Kerker gesteckt; der Anführer des Aufstands wurde ohne Prozess noch an Ort und Stelle hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Städtchen von dieser neuen Gewalttat erfuhr, brach ein drei Tage andauernder Tumult aus, bei dem zwölf Widerstandskämpfer starben und etliche Legionäre verletzt wurden. Da die Thyrner nun Probleme hatten, die Hafenstadt halten zu können, entschied sich der Feldherr in Eldorn schließlich für ein Bauernopfer und beendete den Konflikt, in dem er den schuldigen Offizier öffentlich hinrichten ließ und den Witwer der Getöteten eine finanzielle Entschädigung zusprach. Doch Kenjis Vater starb noch in der selben Nacht im Kerker von Veltima, völlig von Sinnen und entkräftet. Er hatte den Tod seiner Frau nicht verkraftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji indes, zuvor von dem Zug ignoriert, wurde während des dreitägigen Tumults von einer jungen Frau aus dem Städchen ins Tage entfernte Perlheim gebracht, wo er sicher sein sollte vor dem Zorn des Offiziers. Da sie kein Geld hatte, legte sie ihn einfach vor einen Alethon-Tempel und verschwand. Kenjis selbst erinnert sich nur sehr bruchstückhaft an diese dunklen Tage; über die Jahre hat er die Bilder vollständig verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit im Tempel in Perlheim (318 - 321 JF) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Jahre, bis zur Nacht vor Kenjis siebten Geburtstag, verbrachte dieser im Tempel bei seinem späteren Meister Pyrrhon von Derwydd. Zunächst hielt er nicht viel auf das kleine Bündel, das ihm die Fremde vor die Schwelle gelegt hatte. Er beschwerte sich über die Unannehmlichkeit bei seinem Freund und Mentor Archorbar, der gerade für einige Tage in der Stadt verweilte. Er sei ein Geistlicher, genügend mit dem Pfad der Passionen, den Dummheiten der Menschen und der Erhaltung des Tempels beschäftigt. Es gäbe sicher bessere, sich um ein kleines Kind zu kümmern, als einen kauzigen Tempelvorsteher, der in seinem Leben keiner Frau nahegekommen war und sich nicht erinnern konnte, von seiner Mutter etwas von der Liebe bekommen zu haben, die er einem Dreikäsehoch wie diesem zweifellos schuldete, wenn er sich denn darum kümmern würde. Das beste sei es, eine Schwester im nächsten Garlentempel die Aufgabe zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Archorbar in seiner riesenhaften Statur beugte sich über das winzige, schlafende Kleinkind und betrachtete es.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Wie ich hörte gab es in Veltima einen Aufstand, der von den Thyrnern dort blutig niedergeschlagen wurde. Unter den Toten waren auch Ishturi.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Pyrrhon blickte auf. &amp;quot;''Dann könnte er von dort stammen. Sicher gibt es in Veltima jemanden, der sich um in kümmern kann.''&amp;quot; Archorbar schüttelte langsam, aber nachdrücklich seinen schweren Kopf.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Sieh ihn dir genau an. Er ist wie wir. Es gibt nichts, wohin er zurückkehren könnte. Seine Leben liegt in den Händen der Götter. Und wer immer ihn hergebracht hat, tat das in voller Absicht. Du hast immer gesagt, mein Freund, du glaubst an eine Aufgabe, die die Passionen dir stellen werden. Willst du deine Chance ausschlagen, jetzt wo sie sich dir bietet, weil sie dir nicht genehm scheint?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pyrrhon betrachtete den kleinen Kenji erneut. Archorbar hatte wie immer recht.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Nun gut. Aber wenn er größer wird, wird er eine Menge Fragen haben. Fragen, die ich nicht beantworten kann.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ist das nicht das täglich Brot eines Mystikers? Du sollst ihm keine Antworten erfinden, so wenig wie du es für deine Schäfchen in Perlheim tust. Du sollste für ihn da sein und ihm beibringen, die richtigen Fragen zu stellen. Und wenn du es gut machst, gibst du ihm die Werkzeuge, eines Tages selbst nach den Antworten zu suchen.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Da schlug Kenji die Augen auf. &amp;quot;''Mama?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Pyrrhon von Derwydd seufzte. &amp;quot;''Dein Wort in Hesindes Ohr, alter Freund.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mystiker gab sich alle Mühe, dem jungen Ishtur beizustehen. Aber er war kein Vater und wollte auch nicht so tun, als wäre er plötzlich einer geworden. Also behandelte er den kleinen Jungen mit aller Güte und Nachsicht; doch nicht als Sohn, vielmehr als jungen Lehrling. An diese ersten Jahre erinnert sich Kenji nicht. Im Jahre 326 JF musste Meister Pyrrhon den Tempel für einige Tage verlassen, um bei einem Konvent in Urupa anwesend zu sein. Der Junge war noch sehr klein, aber schon recht selbstständig, daher entschied er sich dagegen, ihn mit auf die Reise zu nehmen, um Kenji die Langeweile und sich selbst die zusätzliche Belastung zu ersparen. Er bläute dem Siebenjährigen ein, den Tempel nicht zu verlassen und keinem Fremden zu öffnen. Außerdem bat er eine junge Frau, die regelmäßig zur Andacht erschien und ihm einen guten Eindruck machte, jeden Tag nach Kenji zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Unglück war die junge Frau verliebt. Zwei Tage später, Pyrrhon war längst abgereist, lief der junge Kenji durch den Tempel, auf der Suche nach einem Buch, aus dem Pyrrhon ihm vorgelesen hatte. In einem der hinteren Räume gaben sich das Mädchen und ihr Liebhaber gerade dem Liebesspiel hin. Doch alles was der kleine Junge sah und hörte war der behaarte, nackte Rücken des Mannes, der sich drohend über das entblösste Mädchen beugte und ihre stöhnenden, in seinen Ohren schmerz- und angsterfüllten Laute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also nahm er allen Mut zusammen und griff nach dem nächstbesten Gegenstand, einem Kandelaber, und schlug ihn mit der ganzen Kraft eines Siebenjährigen auf den Rücken des vermeintlichen Angreifers. Dieser heulte auf und fuhr herum. Natürlich war er nicht wirklich verletzt, aber in seinem blinden Schmerz fuhr er herum und schlug nach dem Angreifer. Kenji fiel und Blut spritzte aus seiner Nase. Nun waren es echte Schreckensschreie, die dem Mädchen entfuhren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Was hast du getan?''&amp;quot;, schrie sie ihren Freund an, der ebenso schreckerfüllt zu dem kleinen Jungen blickte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich, ich hab ihn doch nicht gesehen!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da war Kenji schon aufgesprungen und weggelaufen. Wer war dieser schreckliche Mann? Warum hatte Pyrrhon zugelassen, das er in den Tempel kam und das Mädchen und ihn angriff? Heulend lief Kenji aus dem Tempel, der nicht mehr sicher war, den Pfad hinab in das Stadtinnere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Pyrrhon von Derwydd einige Tage wiederkehrte, erzählte das Mädchen unter Tränen, dass sie auch nicht wisse, was genau passiert sei. Aus Angst vor Bestrafung log sie dem Mystiker etwas vor. Tatsächlich hatte ihr Liebhaber in der ganzen Stadt nach dem Jungen gesucht, während Kenji sich unter Todesangst hinter Fässern, in dunklen Gassen und in Häuserschluchten vor ihm versteckt hatte. &amp;quot;''Junge, komm zurück in den Tempel, dir passiert auch nichts!''&amp;quot; Auf diese Falle würde Kenji sicher nicht hereinfallen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pyrrhon war außer sich vor Wut, auf das Mädchen, weil es offensichtlich log, aber auch auf sich, weil er sie so falsch eingeschätzt und Kenji im Stich gelassen hatte. Er lief durch den Tempel, wie um sich selbst davon zu überzeugen, das Kenji fort war. Kurz darauf konfrontierte er das Mädchen mit den Resten des zerbrochenen Kandelabers. Er fragte sie nach dem Usprung des Schadens und dem getrockneten Blut auf dem Tempelboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen heulte noch laute. Sie schluchzte etwas von einem Mann, der Kenji angegriffen hatte, davon, wie der Junge versucht hatte, den Mann anzugreifen und wie er hinter dem fliehenden Kenji hergelaufen sei. In seiner Erregung entgingen Pyrrhon die Nuancen dieser Worte und er nahm sie für wahr. Er scheuchte das Mädchen fort und machte Erkundigungen. Er fand schnell heraus, dass der Mann tatsächlich in der Stadt nach einem Jungen gesucht hatte, Leute hatten ihn rufen hören. Tatsächlich hatte er aus Angst vor der Wut des Mystikers die Stadt verlassen; da er aber niemandem davon erzählt hatte, blieb er für Pyrrhon einfach unauffindbar. Dieser indes kehrte verzweifelt zum Tempel zurück, vom Tod es Jungen überzeugt. Er hatte versagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ein so auffälliger Junge wie der Ishtur Kenji mit seinen zarten sieben Jahren niemandem auffiel, hatte eine verblüffend einfache Erklärung. Während er sich mehr schlecht als recht vor dem Liebhaber des Mädchens versteckt hatte, hatte er jemanden auf sich aufmerksam gemacht. Ein Junge, nicht viel älter als Kenji, dreckverschmiert und einen Kopf größer, zog ihn plötzlich noch tiefer in die Dunkelheit und hielt ihm den Mund zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Keine Angst, ich verrat dich nicht. Hab gesehen wie du dich vor dem Typ da versteckst. Ich zeig dir einen Ort, wo er dich garantiert nicht findet.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so hatte Kenji Ratte getroffen, den Anführer der Straßenkinder von Perlheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kenji das Straßenkind (322 - 327 JF) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand in Perlheim konnte genau sagen, wieviele Straßenkinder sich durch den Alltag bettelten und stahlen. Der Krieg gegen die Thyrner war hier weniger blutig verlaufen als an manch anderer Stelle; doch nicht zuletzt die strategisch wichtige Lage zur Küste sowie die Tapferkeit der Barsaver, bei der Männer wie Frauen sich für ihre Heimat opferten hatte dazu geführt, dass am Ende der Kampfhandlungen eine nie gekannte Menge an Waisen in und um die Stadt zurückblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erledigten kleine Aufgaben, trugen Einkäufe, wuschen Füße und wienerten Schuhe Reisender; für richtige Arbeit waren die meisten noch zu klein und schwach. Einer der älteren Jungen, der Sohn eines Fuhrmanns, der völlig unabhängig von dem Konflikt mit den Thyrnern von einem austretenden Pferd erschlagen worden war, wurde von allen nur Ratte genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seines grobschlächtigen Aussehens gehörte er zu den gewieftesten seines Schlags. Mit der Zeit hatte er viele der jüngeren, ängstlicheren Kinder um sich versammelt und ihnen geholfen, sich zu organisieren. Wenn es nicht genug Arbeit gab, ließ er die Geschickteren unter ihnen auf dem Markt Lebensmittel stehlen, während die Übrigen für Lärm und allerlei andere Ablenkung sorgten. Das Diebesgut wurde dann unter allen brüderlich geteilt; so musste niemand (mehr als alle anderen) hungern. Wer zunächst zu schwach oder zu ängstlich war, konnte später seinen Anteil für die Gruppe einbringen; das war Rattes Philosophie. Viele der anderen Kinder blickten zu ihm auf und bewunderten seinen Mut. Die wenigen, die seine Stelle einzunehmen versuchten, mussten sich ihm spätestens nach der zwangsläufigen Prügelei geschlagen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji war schnell und geschickt. Ihm war es immer eine Leichtigkeit, Äpfel oder anderes Obst von Ständen zu stiebitzen oder unerkannt durch die Schatten aus gefährlichen Situationen zu entfliehen. Je mehr Zeit vergin, desto mehr störte er sich jedoch an dem Akt des Stehlens selbst. Kenji wuchs schnell und wenn er auch in Statur Ratte deutlich unterlegen blieb, befand er sich trotz des Altersunterschieds sehr bald auf Augenhöhe mit ihm. Doch wo Ratte ein Junge von fleischiger Figur war, dessen Schwerpunkt in Höhe seines Nabels lag, entwickelte sich der Ishtur zu einem feingliedrigen, fast femininen Mann mit langen, dünnen Armen und Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich entwickelten sich Spannungen zwischen Ratte und einem seiner geschicktesten Jungen. Wie es seine Art war, sprach er ihn direkt an, als er ihn das nächste mal allein antraf.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Kenji. Es wird Zeit, dass du mal etwas zurückgibst an die Gruppe.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Wie meinst du das? Ich gehe doch jeden Tag los und helfe. Keiner der Jungen hungert, schon seit Wochen. Und wir kriegen weniger Zuwachs, seitdem Frieden herrscht.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ja, klar. Das ist gut. Weniger Kleine heisst, weniger hungrige Mäuler, die nicht mithelfen können. Das ist weniger Gewicht auf jeder einzelnen starken Schulter. Aber so einfach ist das hier nicht. Du bist geschickt und klug. Geschickter und klüger als die meisten Jungen hier; vielleicht sogar mehr als ich. Eines Tages. Das bedeutet, einfach nur deinen Anteil zu schleppen, ist viel weniger als du könntest.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Was willst du damit sagen? Das ich weniger stehle als ich könnte?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kenji biss sich auf die Lippen. Er wusste, dass genau das der Fall war. Er hasste es, die Erwachsenen um den Lohn ihrer Mühen zu bringen. Daher stahl er schon seit einer ganzen Weile nie mehr als absolut notwendig. Er war sich im Klaren darüber, dass es Ärger gab, wenn Ratte das einmal herausgefunden hatte.&lt;br /&gt;
Doch Ratte wusste, wie gut Kenji im Argumentieren geworden war. Darum sprach er ihn nicht direkt darauf an. Und darum schlug er auch einen anderen Pfad ein, als Kenji vermuten mochte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich verstehe dich. Du willst nichts stehlen, was anderen dann fehlt. Vielleicht ist da was dran. Darum hab ich eine besondere Aufgabe für dich. Weisst du noch, als ich dich gefunden habe? Du warst noch ein kleines Kind. Zu Tode verängstigt und ohne mich; völlig verloren, zweifellos.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Zweifellos.''&amp;quot; Kenji nickte und meinte das auch so.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Erinnerst du dich noch an den Tempel, in dem du vorher gewohnt hast? Du hast mir von dem Mystiker erzählt, der dich im Stich gelassen hat.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kenji nickte verwirrt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Wenn du niemanden bestehlen willst, aber helfen, ist die Antwort eine ganz Einfache. Niemand von uns kann leichter seinen Weg in diesen Tempel finden als du. Ihre Schutzpassion ist der Patron der Gerechtigkeit, nicht war? Er wird einsehen, dass die Kollekte uns mehr hilft, als dem feisten, alten Mystiker dort. Er hat dir nicht geholfen, also hilfst du dir eben selbst. Und uns allen mit.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kenji gefiel dieser Plan ganz und gar nicht. Aber er wagte kein Widerwort zu geben. Er hatte Ratte so viel zu verdanken.&lt;br /&gt;
Er hatte seit Jahren nicht an den Tempel und seinen Meister Pyrrhon gedacht. An die Details seiner Flucht konnte er sich nicht mehr besonders erinnern, nur noch, wie Ratte ihm geholfen hatte, als er sich voller Angst versteckt hatte. Also gab er schließlich nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein schicksalhaftes Unglück und die Rückkehr zum Licht (327 JF) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle.png|300px|thumb|right|Kapelle des Alethon bei [[Perlheim]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Just in jener Nacht, in der Kenji zum Tempel aufbrechen wollte, begegnete er im Versteck der Bande dem jungen Waisen Olrik. Olrik war einer der letzten Buben gewesen, die zu Rattes Bande zugestoßen waren. Wie Ratte selbst, war er einer der wenigen Jungen, die nicht durch den Krieg selbst zu Waisen geworden waren. Kenji kannte die Geschichte des schüchternen Knaben nicht genau, aber man erzählte sich, dass sein Vater seine eigene Frau im Suff erschlagen hatte und festgenommen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olrik war stets blass, voller Angst und doch stets bedacht, sich den anderen zu beweisen, als würde er sonst nicht dazugehören. Er meldete sich immer freiwillig und hatte den Erfolg einzelner Aktionen mehr als einmal in Gefahr gebracht. Einmal war er von einem starken Händler gepackt worden und nur noch durch Rattes beherzten Einsatz entkommen. Kenji erinnerte sich noch lebhaft, wie sie alle in jener Nacht zitternd im Versteck hockten und erleichtet aufatmeten, als Ratte mit großer Verspätung doch noch nachkam. Er war windelweich geprügelt worden, aber offensichtlich einer Verhaftung doch noch entkommen. Statt sich jedoch über Olriks Fehler zu erzürnen, ging er schnurstracks auf ihn zu und lächelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Na, gehts dir gut? Nächstes Mal haust du mich raus. Und jetzt geht alle schlafen, morgen wird ordentlich gefrühstückt!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Nacht also saß Olrik da und blickte missmutig vor sich hin. Kenji wollte eigentlich aufbrechen, blieb dann aber doch vor dem Jungen, der wohl zwei Sommer jünger als er sein mochte, stehen. Wie sich im Gespräch schnell herausstellte, haderte Olrik wieder einmal mit seiner gefühlten Nutzlosigkeit für die Gruppe.  Er schilderte Kenji, dass er eine Idee hatte, sich den Respekt der Gruppe zu verdienen, aber einfach nicht den Mut fände, die Sache auch durchzuziehen. Der junge Ishtur seufzte und ließ sich die Sache näher ausführen. Olrik hatte einen Hof am Rande der Stadt ausgemacht, in dem ein Bauer einige Schweine und Schafe hielt. Wenn er ein solches Festmahl besorgte, würden ihn alle bewundern. Und er Bauer hatte genug Vieh, er würde es sicher nicht einmal bemerken, wenn eines fehlte. Eigentlich sei er, Olrik, nichts anderes als ein Fuchs, der für seine Familie ein Tier riss; eine natürlicher Vorgang der Natur, nichts Böses jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder sträubte sich im Innern Kenjis alles gegen diese höchst wackelige Idee; doch als er dem zweifelnden, sich ängstigenden Olrik in die Augen schaute, konnte er nicht anders, als ihm seine bedingungslose Hilfe anzubieten. Eigentlich war es ihm ganz recht, konnte er doch auf diese Weise den Einbruch in den Tempel um mindestens eine Nacht verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich lag der Hof des Bauern einsam und still in der fast sternenlosen Nacht da. Der Zaun war nicht sehr hoch und kein wirkliches Hindernis für die zwei geübten Streuner. Das Vieh stand in aller Ruhe im Stall und gab keine sonderlich auffälligen Laute von sich, welche die beiden Diebe in der Nacht hätte verraten können.&lt;br /&gt;
Als Olrik sich gerade eines der Jungtiere ausgesucht hatte, beschlich Kenji ein ungutes Gefühl. Er machte Olrik mit einem Zischlaut auf sich aufmerksam und bedeute ihm mit Handzeichen, auf ihn zu warten, dann schlich er leise aus dem Stall. Als er gerade heraustreten wollte, blickt er in ein paar glühender Augen, gefolgt von einem tiefen, markerschütterndem Grollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Satz war er wieder in der Scheune und sprang in eine der Boxen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Olrik! Ein Wachhund!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was für ein Wachhund. Mehr Wolf als Hund, mehr Kreatur als Tier, folgte das fürchterliche Wesen dem Ishtur in das Innere des windschiefen Gebäudes. Olrik stand in einer der Boxen und starrte es aus großen, furchterfüllten Augen an. Dann ging es sehr schnell. Als der Wachhund Olrik ausgemacht hatte, setzte er seinen massigen Leib mit ungeahnter Schnelligkeit in Bewegung und sprintete auf ihn zu. Olrik, mit einem Zicklein unter dem Arm, stand immer noch bewegungslos da. Kaum war der Hund an Kenjis Box vorbeigesprungen, stieß dieser einen hellen Schrei aus. Der Hund versuchte, irritiert von dem Geräusch im Rücken, seinen Leib herumzureißen und sich der neuen Gefahr zu stellen, aber unterschätzte die Wucht seiner eigenen Stoßrichtung. Er blieb an der Kante von Olriks Box hängen und brüllte laut auf, als es ihn zu Boden riss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Jungen rannten los, aus der Scheune heraus, bevor das Tier sich wieder aufrappelte. Bis zum Zaun waren es vielleicht 30 Schritte. Fassungslos bemerkte der laufende Kenji, dass Olrik das Zicklein immer noch umklammert hielt. Olriks Augen leuchteten.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich hab es! Die anderen werden Augen machen!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Durch das zusätzliche Gewicht fiel er hinter Kenji zurück, der zuerst am Zaun war und daran heraufkletterte. Als er die Spitze erreicht hatte und sich darüberschwang, sah er den Wachhund, der gerade aus der Scheune herausrannte. Kenjis Stimme überschlug sich vor Panik.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Lass es los! Der Hund! Schnell!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Doch Olrik bemerkte die nahende Gefahr trotz der Rufe nicht. Tatsächlich wurde er noch langsamer, als er dem Zaun näher kam. Wie er das Tier über den Zaun brachte, hatte er noch gar nicht bedacht. Dann traf ihn etwas großes, Schweres wie ein Geschoss und riss ihn zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schrie auf und fiel auf der Außenseite vom Zaun. Als er sich wieder aufgerappelt hatte, vergrub der Wachhund sein Gebiss in den Hals des gurgelnden Alrik. Das Zicklein hoppelte seitwärts davon. Der übrige Anblick wurde Kenji erspart, als sich Tränenschleier über die Sicht Kenjis legten. Dann wurden Geräusche vom Haus des Bauern laut. Der Lärm hatte den Hausherrn wohl geweckt. Doch als der das schreckliche Werk seines halbwilden Wachhundes entdeckte, war Kenji schon in die Dunkelheit der Nacht geflohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die halbe Nacht lief Kenji blind vor Trauer und Schock durch Perlheim. Er konnte nicht zurückkehren. Was sollte er Ratte sagen, was den anderen? Am schlimmsten war für ihn, dass er wusste, das Ratte ihm keinen Vorwurf machen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es Schicksal oder Zufall war, der torkelnde, ungezielte Weg des Ishtur führte ihn schließlich zum Tempel des Alethon. Sein erster klarer Blick nach dem Unglück war die Silhouette des Tempels vor dem Mond, der sich aus den Wolken schälte. Ohne das er es wusste, handelte es sich bei der Nacht um den sechsten Jahrestag seit seiner Flucht vor dem Liebhaber des Mädchens, das auf ihn hatte aufpassen sollen. Darum lag im Inneren des Tempels Pyrrhon von Derwydd noch wach und dachte an den Jungen, der seine größte Aufgabe hätte sein sollen und zu seiner größten Niederlage geworden war. Er hatte seit seiner Zeit in Gwenlor nie gut schlafen können. Doch diese Nacht war die schlimmste im ganzen Jahr; wie jedes Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl er sich sonst an nicht vieles erinnerte, fand Kenji seinen unerkannten Weg in den Tempel wie im Schlaf. Ohne groß über Sinn und Sinnlosigkeit seines Tuns nachzudenken, schlich Kenji durch den Gebetsraum bis zu der großen Schale samt der Kollekte. Er nahm die drei steinernen Stufen bis zum Fuß der Alethonstatue ein, an dessen Fuß die beiden Liebenden damals gelegen hatten. Als seine Hand sich in den gespendeten Münzen vergrub, stand Pyrrhon unter demselben Türfirst, von dem aus Kenji damals die Liebenden beobachtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hinten und nach dem körperlichen Wandel, den Kenji in den letzten Jahren durchgemacht hatte, erkannte der Meister seinen einstigen Schüler nicht. Als dieser sich aus der Kollekte bedient hatte und zur Flucht wendete, war Pyrrhon zurück in die Schatten gewichen und beobachtete den Dieb aus der sicheren Dunkeltheit. Er fürchtete sich nicht; er empfand Mitleid für die verzweifelte Seele, die die Passionen selbst bestehlen wollte, die doch Quell der Hoffnungen selbst sein sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ging einige Schritte, als ihm die Sinnlosigkeit seines Tuns auf die Knie zwang. Die Kupfer- und Silbermünzen machten Olrik auch nicht lebendig. Alles Gold Barsaives würde das nicht tun. Er hatte ihn ihm Stich gelasen und war damit keiner mehr von Rattes Bande. Denn niemand von ihnen würde jemals einen der anderen im Stich lassen.&lt;br /&gt;
Er hatte seine letzte Zuflucht vertan.&lt;br /&gt;
Erschöpft und verzweifelt sank er zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Pyrrhon sich aus den Schatten löste und an den Gesunkenen herantrat, hatte sich eine tiefe Ohnmacht des Jungen erbarmt. Seine Hand öffnete sich und klimpernd fielen die Münzen auf den steinernen Tempelboden. Pyrrhon drehte den Fremden auf den Rücken und traute seinen Augen kaum. Unter dem dreckverkrusteten, tränenzerfurchten Gesicht des Jugendlichen erkannte er augenblicklich den verlorenen Jungen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Kenji!''&amp;quot;, entfuhr es ihm.&lt;br /&gt;
Er wusste nicht, was geschehen war. Aber eines war ihm gewiss. Noch einmal würde er nicht versagen. Die Schutzgötter hatten Pyrrhon von Derwydd eine zweite Chance geschenkt. Er würde sie nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Pfad des himmlischen Greifen (328 - 338 JF) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Monate gingen ins Land, bis Kenji wirklich Vertrauen in seinen alten und neuen Lehrmeister gefasst hatte. Doch wo sollte er sonst hingehen? Eine Flucht machte nur dann Sinn, wenn es einen Ort gab, an den man hätte fliehen sollen. Von Ratte und seiner Bande war im Tempel keine Spur. Ob sie sich nicht auf den geweihnten Boden wagten, weil sie ihr Tagewerk mit Diebstahl und Trickserein bewerkstelligten; ob sie Kenji aufgegeben oder schlicht vergessen hatten, blieb für ihn reine Spekulation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der junge Ishtur sich von dem traumatischen Erlebnis nur sehr langsam erholte, zu wenig aß und Nacht für Nacht von Alpträumen geplagt wurde - Träume, die ihn noch Jahrzehnte später hin und wieder heimsuchten - brachte Pyrrhon in der ersten Zeit nicht viel mehr zuwege, als Kenji zunächst einigermaßen gesund zu halten und ihn dann nach und nach aufzupäppeln. Irgendwann begann Kenji, zögerlich, wieder zu sprechen. Einfache Tischmanieren, kurze Bitt- und Danksagungen, halfen ihm wieder zurück zu seiner Sprache. Er blieb jedoch lange Zeit sehr schweigsam, und belanglose Gespräche nur um des Sprechens willen zu führen war Pyrrhons Sache nie gewesen. Darum wartete er auf einen Moment, der ihm günstig schien und zwang Kenji mit einer strengen Aufgabe aus seiner Einsilbigkeit heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Kenji. Es sind nun sieben Wochen vergangen, seitdem du hier eingekehrt bist. Vielleicht erinnerst du dich nicht, aber ich habe dich da vorne auf dem Boden gefunden, die Hand voll mit Münzen aus der Opferschale. Wie ein Dieb in der Nacht bist du in den Tempel des himmlischen Richters geschlichen und hast nach dem gegriffen, was die Armen hierlassen, damit ich es im Dienste seiner Gnade den Ärmsten zukommen lassen kann. Ich würde dich fragen, ob es das ist, was du willst; ein Dieb sein, ein nutzloses Mitglied der Gesellschaft, von dem Schweiß und den Mühen der Anderen genährt. Aber du würdest mich ohnehin nur mit deinen großen Augen anschauen und schweigen. Und da du in deinem jetzigen Zustand offensichtlich weder gewillt bist mir Rede und Antwort zu stehen, noch fähig irgendeine vernünftige Entscheidung zu treffen, werde ich das jetzt für dich übernehmen. Du nimmst deine Lehre wieder auf. Und du wirst doppelt so fleißig und gehorsam lernen und arbeiten wie jeder einzelne Scholar, der jemals in einem Tempel der Passionen gelernt und gearbeitet hat. Alethon ist der Gott der Gnade, ja. Aber Gnade wird nur denen gewährt, die sich ehrlich bemühen und trotz aller Mühen scheitern. Du hast noch nicht einmal angefangen, es zu versuchen.''&lt;br /&gt;
''Du wirst jeden Tag zu den Passionen beten und um Einsicht bitten, du wirst hart arbeiten und jede Aufgabe, die ich dir stelle, ohne Murren und Diskussionen erfüllen. Und deine erste Aufgabe lautet: Finde eine gerechte Strafe für deine Vergehen. Wenn du eine Antwort hast, suche mich auf. Bis dahin nimm dir den Besen.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der junge Lehrling tat exakt so, wie ihm geheißen war. Kenji lebte das asketische Leben eines Lehrlings, der außer seiner Arbeit, dem Erlernen seiner Kurien und dem Gebet nichts anderes zuließ als die Lehren und mitunter seltsamen Aufgaben seines Lehrmeisters Pyrrhon. Während dieser sich anfangs darauf beschränkte, Kenji in der Historie des stolzen und freien Barsaives und seiner Bewohner sowie dem Wissen über das himmlische Pantheon zu unterrichten, änderte sich seine Strategie über die folgenden Jahre merklich. Kenji lernte schnell und war besonders begabt im Auswendiglernen von Daten und Fakten; daher setzte Pyrrhon den Schwerpunkt immer mehr auf die Zusammenhänge und Details derselben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das zwanzigste Lebensjahr des Lehrlings herum begann Pyrrhon, ihn mit auf kurze Reisen zu nehmen. Ließ ihn zunächst bei Schlichtungen und Streitereien zwischen Bauern und Händlern beobachten, um dann nach der Rückkehr in den Tempel Kenji seine Urteile rekonstruieren und erklären zu lassen. Was für die eine und was für die Gegenseite sprach; welchen Aussagen wieviel Glauben zu schenken sei. Pyrrhon entdeckte eine stark ausgeprägte moralische Ader in seinem Lehrling und einen ungewöhnlich fein ausgeprägten Sinn für das Wesen der Menschen, mit denen sie sich auseinandersetzten. Während Pyrrhon sich gerne auf nachweisebare Fakten lehnte und teilweise stundenlange Aussagen aufnahm, um den Wahrheitsgehalt sicher zu bestimmen, neigte Kenji zu schnellen, intuitiven Einschätzungen, die auf nicht viel mehr als einem Handschütteln und einem tiefen Blick in die Augen bestanden. Pyrrhon verschwieg es Kenji aus Gründen der Lehrsamkeit, aber er war nahezu schockiert, welche Trefferquote diese Art der Einschätzung in Kenjis Fall aufwies. Zwar konnte sie seine eigene Erfahrung und sein analytisches Verfahren nicht ausstechen, aber ein solches Talent war zweifellos ein Geschenk Alethons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kenjis dreiundzwanzigsten Lebensjahr, im 337. Jahr der Passionen; inzwischen durfte er bei kleineren Streitigkeiten schon selbst beratschlagen (aber nicht richten), kehrte er eines frühen Nachmittags in den Tempel zurück und fand seinen Lehrmeister vor, als er gerade eine Depesche las. Die Augenbrauen des ergrauten Mystikers zuckten bei der Lektüre, offensichtlich war er überrascht und auch ein wenig besorgt.&lt;br /&gt;
Fürs erste beschloss Kenji jedoch, das Gesehene zu ignorieren. Pyrrhon pflegte ihn frühzeitig zu informieren, wenn außerhalb des Tempels etwas geschah, das er wissen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Meister?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Hm.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich weiß, es liegt lange zurück. Aber ich habe eine Antwort.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Pyrrhon blickte geistesabwesend auf, mit fragendem Gesicht.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Meine Strafe soll sein, dass ich mein Leben denen widme, die drohen, meine Fehler zu wiederholen. Ich möchte ihnen zur Seite stehen und ihnen die Kraft geben, auf den rechten Pfad zurückzufinden. So wie Ihr mir geholfen habt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Mystiker lachte herzlich auf.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Das hatte ich ja völlig vergessen! Aber gut. Entschuldige, Kenji. Das ist eine ernste und wichtige Angelegenheit. Das du sie nicht vergessen hast, ehrt dich. Und so soll es sein. Ich freue mich, dass deine Bestrafung deiner Zukunft als Mystiker nichts im Wege steht.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Das heißt, ich darf...?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Nicht so schnell, Kenji. Es gibt noch eine Menge zu lernen. Aber sieh mal, das Schicksal hat dir einen Wink geschickt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Pyrrhon wedelte mit der Depesche. &lt;br /&gt;
&amp;quot;''Was ist das, Meister?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Die Einladung eines alten Freundes. Ich habe ihn sicher schon einmal erwähnt, er ist einer der ansässigen Thyrner. Ein stolzer und weiser Mann.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thyrner. Kenji lebte in einer Stadt, die für barthavische Verhältnisse ausgezeichnet mit den Thyrnern auskam. Und von seinem Lehrmeister hörte er selten ein kritisches Wort zu der komplexen Situation zwischen Barthavion und den einstigen Besatzern. Doch ein Blick in den Spiegel genügte um ihn daran zu erinnern, dass er ein Kriegswaise war. Pyrrhon hatte ihm alles erzählt, was er dazu berichten wusste, was nicht allzuviel war. In den unruhigen letzten Wochen und Monaten vor dem Frieden waren seine Eltern irgendwie zwischen die Fronten geraten; am Ende war nur Kenji übrig gewesen. In den Büchern des Tempels stand auch nicht viel mehr über die Thyrner, als er von Pyrrhon bereits gehört hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anwesen des thyrnischen Botschafters lag nicht weit entfernt der Stadt, meisterlich erbaut von einem Architekten aus dem Kernreich, auf erhabenen Hügeln, umgeben von auschweifenden, grünen Wiesen bis direkt zu den steil abfallenden Klippen der Küste des Arasmeers. Bei seinen Wanderungen mit Meister Pyrrhon hatte Kenji die Villa bisher nur aus der Ferne sehen können, nie hatte er damit gerechnet, das Gelände zu betreten oder gar seinem Besitzer zu begegnen. Aus der Nähe wirkte alles noch größer und eleganter, als er es sich vorgestellt hatte. Nicht zum ersten und nicht zum letzten Male in seinem noch jungen Leben verspürte er eine ungeheure Demut vor den fantastischen Wundern der Welt, die die Passionen geschaffen hatten. Sicher, ein Mensch hatte diese Mauern erdacht, aber der Funke seiner Kreativität, seiner Kunstfertigkeit war nichts anderes als göttliche Inspiration; ein kurzes divines Lächeln auf einen Sterblichen, der als Werkzeug der Götter beflügelt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz hinter dem Tor, das nach einem thyrnischen Gruß seines Meisters ohne jedes Zögern geöffnet wurde, sah Kenji einen Reiter auf einem schwarzen Haflinger über die Wiesen auf sie zugallopieren. Als er näher kam, erkannte er seinen Irrtum. Nicht etwa der Hausherr kam ihnen entgegengeritten. Ein hochgewachsener Junge mit blondem gelockten Haar und einem siegesgewissen Lächeln gab sich ihnen da zu erkennen. Er ritte bis auf etwa zwanzig Schritte heran, hielt sein Pferd mit einer gekonnten Wendung des Fußes mühelos an und beobachtete sie einen Moment. Dann ließ er sein Tier steigen, wendete es und ritt ohne ein weiteres Wort in Richtung des weißen Hauptgebäudes im Zentrum des Geländes zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Das ist Augustus Octavius, der Sohn des Botschafters. Er wächst schnell, sieht etwas älter aus, als er eigentlich ist. Er wird seinem Vater von unserer Ankunft berichten.''&amp;quot;, erläuterte Pyrrhon.&lt;br /&gt;
Kenji blickte dem Jungen hinterher.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich habe noch nie jemanden gesehen, der so gut reiten konnte.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Als Sohn seines Vaters gibt er sich nicht zufrieden, bevor er der Beste ist. In jeder Disziplin.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Dafür ließen seine Manieren aber zu wünschen übrig. Er hätte Euch ruhig begrüßen können, finde ich, Meister.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Das ist Aufgabe des Hausherrens, seines Vaters. Außerdem bin ich kein Thyrner. Aber das erkläre ich dir lieber ein anderes Mal. Respektiere ihn, auch wenn er ein gutes Stück jünger ist als du. Er ist ein guter Schüler und wird einst ein wichtiger Mann im thyrnischen Reich werden. Außer seinem Ehrgeiz und der Willkür der Götter sehe ich nichts, was dies ändern könnte.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ihr meint die Weisheit der Passionen?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Nein, Kenji. Sonst hätte ich das gesagt. Ich bin alt, nicht verwirrt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gajus Octavius Aequus war ein Mann, den man nicht vergessen würde, wenn man ihm einmal begegnet war. Obwohl nicht mehr der jüngste, beeindruckten Kenji seine tadellose Haltung und seine perfekte Etikette; sein weiser und doch durchdringender Blick verursachten eine gewisse Ehrfurcht vor der Erscheinung des thyrnischen Botschafters. Er begrüßte beide Ankömmlinge mit dem militärischen Gruß, fügte dann aber nach Durchtreten der Pforte des Anwesens einen firmen Händedruck und einige wohl freundlich gemeinte Worte hinzu. Er sprach in einem tiefen, zweifellos perfekten Thyrnisch. Kenji konnte darauf hin leider nur freundlich nicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich entging dies den aufmerksamen Augen des Botschafters nicht, der darauf hin einige Worte an seinen Alten Freund, den Mystiker richtete. Sie redeten zweifellos über ihn, da er aber kein Wort verstand, blieb Kenji nichts als ein betretenes Schweigen und gute Miene zum bösen Spiel. Als Gajus Aequus schließlich laut auflachte und Pyrrhon an der Schulter fasste, um Seite an Seite mit ihm tiefer in das Anwesen vorzudringen (ein kumpanenhaftes Verhalten, dass Kenji in den folgenden Jahren bei niemand anderem als Pyrrhon wiedersehen sollte), erblickte er den Rest der Familie, der sich hinter dem Hausherrn aufgestellt hatte. Die Frau des Botschafters, der Kleidung nach ebenfalls Thyrnerin und deutlich jünger als er, hatte ihre beiden Kinder links und rechts von sich versammelt. Augustus, der sich offensichtlich alle Mühe gab, seinem Vater alle Ehre zu machen (und älter auszusehen, als er war) und, sich halb hinter ihrer Mutter versteckt haltend, ein kleines Mädchen mit langem, blonden Haar, das eher schüchtern und verschwiegen dreinschaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er nichts zu sagen wusste und ihm auch nicht gänzlich klar war, ob es die Etikette überhaupt erlaubt hätte, blieb Kenji einfach still und wie festgewurzelt stehen und lächelte schief.&lt;br /&gt;
In glockenheller Gemeinsprache half ihm die Herrin des Anwesens aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Willkommen in unserem nicht ganz so bescheidenen Heim, Schüler des Pyrrhon. Ich bin Morea. Und dies sind Augustus und Octavia. Entschuldigt bitte meinen Mann. Er ist der Meinung, jeder Gelehrte sollte die Sprache der Wissenschaft und der Kultur sprechen, darum war er etwas irritiert, dass euer Lehrmeister sich bei euch bisher nicht darum bemüht hat. Auch wenn Ihr noch Schüler seid. Wie war noch euer Name?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kenji musste sich Mühe geben, nicht zu stottern. Die großen, türkisblauen Augen der Moreas schienen direkt durch ihn hindurchzuschauen, all seine wohlbehüteten Geheimnisse und tiefe Scham konnten sich ihrer nicht erwehren.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Kenji. Ich meine Kenji, Frau Botschafterin.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Moreas Lachen war ehrlich und herzlich und es nahm Kenji etwas von seiner Verkrampftheit.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Macht euch darum keine Sorgen, Kenji. Lauft lieber schnell hinter den beiden Männern hinterher und versucht ihnen auszureden, was sie gerade aushecken. Ich glaube, mein Mann möchte wirklich, dass Ihr unsere Sprache lernt. Als hätte ein angehender Mystiker nichts wichtigeres zu tun.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie betraten die Bibliothek über einen Flur, der direkt vom Atrium zu dem nächstegelegenen Gebäude führte und dieses mit der eigentlichen Villa der Familie verband. Eigentlich war dieser Weg der Familie und den engsten Bediensteten zugedacht, doch dieses eine Mal führte sie Gajus Octavius persönlich. Kenji hatte eine kleine Lesestube mit gut sortierter thyrnischer Literatur erwartet - doch wie hatte er sich da getäuscht! Vor ihm taten sich großzügig angelegte Räume mit Dutzenden von prall gefüllten Regalen und Schränken aller erdenklicher Literatur auf. Er erspähte bekannte und unbekannte Werke über Politik, Geschichte und Geographie, über Dichtung und Epen, über Arkane Mysterien und die Gestalt der erforschten Flora und Fauna Alorans. Vermutlich versammelte sich hier mehr Wissen, als ein Mensch zu Lebzeiten sammeln konnte. Als Pyrrhon Kenji später erklärte, dass diese beeindruckende Sammlung gegenüber der Bibliothek von Throal noch von sehr bescheidenen Ausmaß war, glaubte er kein Wort und wurde erst Jahre später von seinen eigenen Augen eines Besseren belehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich der Mystiker und der Botschafter wichtigen Gesprächen hingeben mussten, durfte Kenji zurückbleiben und eine Kostprobe seiner zukünftigen Lehrstunden in der Bibliothek nehmen. Da er vom Angebot schier überwältigt war, setzte er sich einfach an einer der großen Lesetische und blätterte durch eines der Bücher, das dort liegen geblieben war. Anscheinend handelte das Werk von thyrnischer Dichtung. Leider verstand Kenji kein Wort. Anstatt sich jedoch ein anderes Buch vorzunehmen, blätterte er wie verzaubert durch den Quartoeinband mit seinen dicken, leicht vergilbten Seiten. Er strich vorsichtig mit den Fingerspitzen über die meisterlich verzierten Initialen der Kapitelanfänge. In manchen waren ihm unbekannte Figuren gezeichnet worden, womöglich wichtige historische thyrnische Persönlichkeiten oder mythische Heldenfiguren. Andere waren so verschnörkelt und schlängelten sich den Rand des Textes entlang über die halbe Seite, dass er den originalen Buchstaben kaum noch zu erkennen vermochte. Er verharrte auf einer Seite, deren Initial mit Blattgold verziert war, das hier und dort bereits abblätterte. Zu seiner großen Überraschung war der Text des vorliegenden Gedichtes sowohl auf thyrnisch, als auch in Gemeinsprache niedergeschrieben worden. Andächtig entzifferte er ihren Inhalt, dabei las er, ohne es zunächst zu bemerken, laut vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht soll dich das Glück zu Hochmut verleiten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noch das Unglück dich zu seinem Sklaven machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, wie das Gold im Feuer, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bleibe, der du bist, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und rette dir dein eigenes Selbst.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein knisterndes Geräusch in seinem Rücken brachte ihn zurück nach Barsaive, zurück in die Bibliothek des Botschafters. Er wandte sich um und sah gerade noch den Zipfel des Kleides des thyrnischen Mädchens in Richtung des Flurs huschen, den sie hergekommen waren. ''Wie hatte Morea sie noch gleich genannt? Octavia'', dachte Kenji und wandte sich wieder der Literatur zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend desselben Tages, zurück im Tempel des Alethon, saßen Kenji und Pyrrhon zum Abendbrot. Während Kenji in jeder Hinsicht begeistert von ihrem Besuch zurückgekehrt war, hatte der Mystiker die meiste Zeit geschwiegen. Als dieser einen tiefen Seufzer von sich gab, sah Kenji dies als rechten Zeitpunkt an, die Etikette auf sich beruhen zu lassen und das Wort zu ergreifen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Meister, was ist heute geschehen? Ihr spracht von Botschafter Aequus als einem guten Freund; und doch wirkt ihr seit dem Besuch mehr als betrübt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Es ist Gaius Sorgen, die mich betrüben. Politik. Familie. Wir sind hier weit entfernt von Thyrna. Gaius hat seine schützende Hand über denen, die er liebt. Aber manchmal habe ich den Eindruck, man kann sein Schicksal nur aufhalten, ihm jedoch nie entfliehen.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kenji kannte keinen Mystiker, der über einen tieferen, festeren Glauben als Pyrrhon verfügte. Und doch war dies nicht das erste Mal, dass er in seinem Lehrmeister ein Hadern mit dem Pfad der Passionen bemerkte, dass ihm als seinem Schüler sehr mißfiel. Da er es nicht wagte, ihn darauf anzusprechen, blieb er bei der eigentlichen Materie.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Und welches Schicksal soll das sein?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Das wissen nur die Schutzgötter, Kenji. Weißt du, Gaius ist ein großer Mann unter all den aufrechten Männern, die ich kennenlernen durfte. Aber durch seine geradlinige, aufrechte Art ist er nicht bei allen wichtigen Männern in Thyrna beliebt. Zynische Zungen könnten behaupten, seine gute Eigenschaften machten ihn unbrauchbar für die hohe Politik.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Darauf wusste Kenji nichts zu erwidern. Nach einigen Bissen in der Stille versuchte er, das Thema in etwas lichtere Gefilde zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Die Dame Morea erschien mir als eine fröhliche, erquickende Gestalt. Und ihre Kinder. Sie sind noch jung, aber haben schon etwas... edles. Ich habe immer vermutet, ein Thyrner wird erst erhaben mit dem Alter. Aber diese beiden...''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Pyrrhon hob seine Augenbrauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Kenji, wenn du ein guter Diener der Passionen werden willst, musst du lernen, nicht nur mit deinem Herzen zu sehen. Du vergisst über dein Bauchgefühl alle analytischen Fähigkeiten, die dir gegeben sind. Ja, die Familie von Aequus ist voller beeindruckender Menschen und solcher, die es einmal werden. Aber wie alle Menschen sind sie mehr als nur Antlitz und Körper. Erinnere dich, was du heute gesehen hast und dann sage mir noch einmal, wen du heute kennengelernt hast.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesmal schwieg Kenji eine längere Zeit. Dann, endlich, setzte er erneut an.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Gaius Octavius Aequus ist ein tapferer und ehrlicher Mann. Doch die Vergangenheit hat ihn schmerzlich gelehrt, sein wahres Ich hinter Etikette und Form zu verstecken. Nicht aus Angst, sondern zum Wohle derer, die er zu beschützen gedenkt. Ich habe nicht verstanden, worüber ihr gesprochen habt, aber seine Körpersprache, seine Art, Euch zu betrachten, selbst sein Gang haben sich geringfügig geändert, als er sich mit Euch alleine wähnte. Das war der wahre Gaius Octavius.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Hmm. War das alles über ihn?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich glaube, er tut dies alles aus einem bestimmten Grund. Ein so wohl überlegter Mann tut nichts ohne Grund. Er ist hier in Barsaive, mit seiner Familie, weil er hier sicherer ist als in Thyrna? Womöglich. Aber warum gerade Barsaive. Es hat etwas mit diesem Land zu tun. Mit den Menschen. Oder der Geschichte. Vielleicht findet sich die Antwort in dieser erstaunlichen Bibliothek.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Nicht schlecht. Was ist mit dem Rest der Familie?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Moreas herzliche Art ist nicht gespielt, aber in gewisser Weise benutzt sie den selben Trick wie ihr Mann, mit umgekehrten Vorzeichen. Hinter der fröhlichen und ungezwungenen Art verbirgt sich mehr. Ein Geheimnis? Sind sie deswegen aus Thyrna hierhergezogen? Hat es etwas mit ihren Kindern zu tun, oder ist es etwas, das ihre Vergangenheit betrifft?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Pyrrhon schmunzelte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Du rätst nur, weil du weißt, das da etwas sein muss, weil ich sonst die Frage gar nicht gestellt hätte. Du solltest dich an der Beobachtung dieser Familie versuchen, nicht der Interpretation deines Lehrmeisters, Kenji.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Entschuldigt. Aber irgendetwas ist da. Ich habe es in ihren Augen gesehen. Sie hat eine Art Aura. Es ist, als sei sie deutlich älter als ihr Körper. Ich habe so etwas noch nie gesehen. Ihre Tochter hat es glaube ich auch.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Pyrrhon wirkte überrascht.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ihre Tochter?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ja. Octavia. Sie wirkte so schüchtern. Aber ich glaube, sie ist mir heimlich in die Bibliothek gefolgt. Ich glaube, in ihren Augen war auch etwas.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Bleibt noch der kleine Augustus Octavius.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Er wird einmal ein Feldherr oder sowas. Er ist noch jung, aber wahrscheinlich hasst er es, noch ein Kind zu sein. Er ist ehrgeizig und will seinen Vater stolz machen. Und man muss kein Prophet sein, um ihm eine große Zukunft vorauszusagen.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Aber was verbirgt sich darunter?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ein Kind sollte ein Kind sein. Sonst wird es ihm sein Leben lang an etwas fehlen.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Woher weißt du das, Kenji?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Weil es mir fehlt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie beendeten das Abendbrot schweigend. Als Kenji abräumte, fügte Pyrrhon hintan:&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Morgen beginnt der nächste Teil deiner Ausbildung. Du wirst drei Tage die Woche in der Bibliothek lesen und lernen. Wann immer er einen Bediensteten entbehren kann, so hat es der Botschafter versprochen, wirst du in thyrnischer Sprache und Schrift gelehrt werden, da du sonst einen Großteil der Lektüre nicht verstehen kannst. Dafür wirst du mit deinem Wissen, jetzt und in Zukunft, stets dem Hause Aequus zu Diensten sein. Verstanden?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ja, Meister.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der junge und der alte Mystiker (338 - 345 JF) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren durchlief der junge Mystiker Kenji eine zweigestaltige Ausbildung. Jeden Morgen und nicht selten auch die Zeit vor der Dämmerung verbrachte er mit der Lektüre der mannigfaltigen Werke aus Gaius Aequus Bibliothek. Während er einige Standartwerke, speziell über das Pantheon der Götter oder das Wesen von Politik und Staat mit in den Tempel nehmen durfte, musste er vor allem die wertvolleren und älteren Werke, speziell die von thyrnischen Autoren stets innerhalb der Bibliothek lesen. Auf diese Weise begegneten ihm nach und nach die meisten der anderen Nutznießer von Aequus Sammlung. Die meisten waren, wie sich schnell herausstellte, im großen und ganzen derselben Aufgabe wegen auf dem Anwesen. Magier und Gelehrte, die intensive Recherche betrieben; es war nicht etwa so, dass sie ihn aktiv mieden oder ihre Arbeit vor ihm geheim hielten. Aber nicht zuletzt der Sprachbarriere wegen und wegen ihrer aufopfernden Geschäftigkeit begab es sich nur sehr selten, dass Kenji die Möglichkeit eines ungezwungenen Gespräches wahrzunehmen vermochte. Doch Kenji war ein wissbegieriger und talentierter Schüler auch in den Sprachen, und so sanken die Verständigungsschwierigkeiten mit jeder Stunde, welche die Bedienstete des Hauses, die ihm zugeteilt worden war, ihn tiefer in thyrnische Geheimnisse wie Deklination und Konjugation einwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In größeren Abständen erschien die Hausherrin Morea persönlich, weniger als Prüfung, wie sie ihm versicherte, denn aus persönlicher Neugier und überprüfte seine Fortschritte mit zunehmend komplexen Gesprächen in ihrer Muttersprache. Für gewöhnlich ließ sie ihn dann durch den Verbindungskorridor in das Atrium kommen, damit er sich hinsetzte und mit ihr konversierte, während sie mit aufrechten Schultern durch den hellen Raum schritt und seine sprachliche und geistige Finesse herausforderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs wurde er dabei manchesmal ein wenig abgelenkt, etwa wenn rasch heranwachsende Tochter Octavia mit gleichaltrigen Gefährtinnen vorbeihuschte. Sie spielten fangen oder forderten sich mit thyrnischen Kinderreimen heraus. Diese Kinderspiele kannte Kenji nur von Erzählungen. Diese Kindheit hatte er nie erlebt. Mehr als einmal bemerkte Morea seine Zerstreuung. Er wusste nicht, ob Morea die Gründe dahinter erraten hatte, aber bei den folgenden Treffen im Atrium war von den Kindern keine Spur mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begegnete Octavia erst wieder, als er eines frühen Abends, kurz bevor die Dämmerung einsetzte, ein Buch zurückbringen und dafür ein anderes ausleihen wollte. Bei seinem Eintreffen und dem geliebten kurzen Spaziergang durch die Gärten liefen sie lachend und sich neckend an ihm vorbei. Er freute sich, da er von seiner Sprachlehrerin häufiger besorgte Worte vernommen hatte, wie schwer sich Octavia mit der Abwesenheit ihres Bruders tat. Er war vor fast zwei Jahren von seinem stolzen Vater zur Militärausbildung geschickt worden. Aber nun lief sie, als sei nichts gewesen, lachend über die Wiese. Vielleicht stimmten Pyrrhons Worte über die Zeit, die fast alle Wunden heilte, dachte Kenji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia, die den Kopf überall hin gewendet hatte, nur nicht in ihre Laufrichtung, prallte im vollen Lauf gegen den jungen Mystiker, der seinerseits von Gedanken abgelenkt war. Sie fiel ins hohe Gras und schaute den erwachsenen Fremden in großer Panik an. Er erwiderte den Blick. Da war es wieder. Er hatte diese Aura lange nicht gesehen. Es war dasselbe Flackern, dass ihm bei Morea aufgefallen war, bei ihrer ersten Begegnung. Doch bevor er den Finger darauf legen konnte, war sie schon aufgesprungen und davon gelaufen. Sie murmelte noch ein flüchtiges ''venia'', dann war sie fort. Es klang, als lachten die anderen Kinder über ihr Missgeschick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er kurz darauf aus der Bibliothek wiederkehrte und sich auf den Heimweg machen wollte, bot sich ihm ein noch deutlich beunruhigenderes Bild. Obwohl das halbe Dutzend Mädchen, alle vielleicht zwölf oder dreizehn, noch immer auf der Wiese weilte, lachte nun niemand mehr. Eines der Mädchen weinte gar schrill. Morea war bei dem Mädchen und redete intensiv auf es ein. Die anderen Mädchen standen in einem Grüppchen und blickten abwechselnd zu dem Päärchen und der abseits stehenden Octavia. Es wurde leise getuschelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er den Ernst und die Strenge in Moreas Gesicht sah, entschied sich Kenji, nicht stehen zu bleiben. So erhaschte er nur einen kurzen Blick auf das nun leiser weindende Mädchen. Seltsam. Er konnte sich gar nicht an ein kurzhaariges Mädchen innerhalb der Gruppe erinnern. In der einbrechenden Dämmerung sah es gar beinahe so aus, als habe sie keine Augenbrauen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück im Tempel sprach er Meister Pyrrhon nicht direkt auf seine Beobachtungen an; aber es wäre nicht Pyrrhon gewesen, wenn er nicht bemerkt hätte, dass in seinem Schützling etwas rumorte.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Was ist heute geschehen, Kenji?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Je mehr Zeit ich auf dem Anwesen des Botschafters verbringe, desto klarer wird mir, das für eine ehrliche und aufrichtige Familie wie diese, dort sehr viele Geheimnisse gehütet werden.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Freundschaft bedeutet manchmal auch, nicht alles in Frage zu stellen, Kenji.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Das klingt nicht sehr nach den Lehren unseres Göttervaters, Meister.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Pyrrhons Blick verdüsterte sich.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Nein, aber niemand Geringeres als Archorbar hat mich gelehrt, das mancher Stein besser nicht gedreht wird.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich wusste gar nicht, dass der weise Archorbar solch einen Humor hat.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Du weisst sehr vieles nicht, Kenji. Deswegen bin ich auch der Meister und du der Schüler.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Aber da hatte sich schon wieder Milde über das Gesicht des Pyrrhon gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Teil der Ausbildung war praktischerer Natur und wurde schnell Kenjis bevorzugte Form der Lehre. In immer größeren Kreisen durfte er um Perlheim ziehen und die dortliegenden Bauernhäuser und Dörfer, die Weiler und bemannten Furten besuchen und kleinere Unstimmigkeiten aus der Welt schaffen. In dieser Zeit trug er die einfache, braune Robe der jungen, herumwandernden Alethonmystiker  und eine simple, bronze Brosche mit dem Zeichen der heiligen Waage des himmlischen Richteres. Je mehr er dabei mit den Menschen sprach und ihr Vertrauen und ihre Hochachtung gewann, desto seltener fragten sie nach seinem Lehrmeister, um ihre kleinen Debatten und größeren Streite zu lösen. Kenjis stark ausgeprägte Menschenkenntnis bewahrte ihn nicht selten davor, größere Fehler in seinen Entscheidungen zu treffen. Von Pyrrhon hatte er gelernt, das die besten Lösungen häufig die Art von Kompromiss waren, in dem zunächste beide Parteien sich als Verlierer sahen. Nicht selten ließ man Kenji zunächst nur in großem Unmut ziehen, nur um dann Wochen später bei seinem nächsten Besuch in große Dankesreden zu verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade auch die Lektüre der thyrnischen Historie lieferten ihm mehr als einmal Beispiele von fairer Rechtssprechung, auf denen aufbauend er für den vorliegenden Fall eine solide Grundlage für eine Entscheidung schaffen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seine Zeit außerhalb von Bibliothek und Tempel also stets erfolgreicher und befriedigender für Kenji wurde, verdüsterte sich die andere Hälfte seiner Eindrücke zusehends. Sowohl Pyrrhon, als auch der Botschafter waren in den folgenden Monaten stets von einer Aura der Sorge und der dunklen Ahnungen umgeben. Obwohl sein Lehrmeister sich allem Anschein nach große Mühe gab, Kenji nicht in die Angelegenheiten zu verwickeln, verstand er wohl so viel, dass etwas in der thyrnischen Politik sich ganz und gar nicht in die Richtung entwickelte, die sich Gaius und Pyrrhon erfhofft hatten. Inzwischen hatte sich Kenji so viel angelesen, dass er begriffen hatte, das die Position des Botschafters wenig bis gar nichts mit politischer Macht zu tun hatte. Doch die weitere Familie, speziell ein Schwager des Gaius Octavius namens Silvius Insidiae, machte den beiden Freunden aus Kenji bislang unbekannten Gründen offenbar große Sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gingen die Forschungen, Kenji hatte aus Gesprächsfetzen und seiner Observation, welche Bücher die anderen Besucher der Bibliothek nutzen, schon lange ausgemacht, dass es irgendwie um die Plage ging, wohl nicht so entscheidend voran, wie sie es wohl gehofft hatten. Jedenfalls konnte Kenji von seinem beobachtenden Standpunkt keine bedeutenden Entwicklungen ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu dem ganzen Unglück bemerkte der junge Mystiker noch ein ganz persönliches, tragisches Schicksal eines jungen Individuums. Nach dem Zwischenfall auf den Wiesen hatte er sie nur noch alleine auf dem Anwesen herumstreifen sehen. Manchmal sah er sie konzentriert in der Bibliothek lernen; ein andernmal übte sie mehr schlecht als recht unter den verzweifelten Blicken ihrer Lehrer dieses oder jenes thyrnische Instrument zu spielen. Aber lächeln, geschweige denn unbeschwert lachen sah er sie nie mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gewisser Weise erinnerte ihn diese verlorene Unbeschwertheit, die die Jugend doch ausmachen sollte, an ihn selbst. Er war stets ein Fremder gewesen und geblieben. Der Waise. Der Ishturi. Der Mystiker. Sie war das edle thyrnische Mädchen mit den einprägsamen, tiefblickenden Ozeanen statt Augen. So gänzlich fremd und ihm doch so verwandt. Aber vielleicht suchte er auch nur nach jemandem wie ihr, einer Person, in die er seine Einsamkeit projezieren und damit weniger schmerzhaft machen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes, doch nicht weniger tapfer ertragenes Schicksal war das des alten Mystikers Pyrrhon. Kenji sollte nie erfahren, welches Leben der Mystiker, der einst aus Gwenlor gekommen war, früher geführt hatte. Doch es konnte kein leichter Weg gewesen sein. Nicht selten erwähnte er seine große Dankbarkeit gegenüber dem alten Inquisitor, der ihn in gewisser Weiße vor einem dunkleren Schicksal bewahrt hatte. Jetzt, auf seine alten Tage, ließ sein Körper ihn zunehmend im Stich. Pyrrhon, der Kenji anfangs noch im Stechschritt bei jeder Wanderung beinahe davonmarschiert war, verließ nur noch selten den Tempel. Seine Hüften schmerzten ihn und sein Augenlicht ergraute zusehends. Zunächst mochte er nur noch unter guten Lichtverhältnissen, später gar nicht mehr zu lesen. Doch tat er sich damit nicht unnötig schwer. Sein Geist blieb messerscharf, und was er nicht zu sehenden Zeiten auswendig gelernt hatte, lies er sich ohne falschen Stolz von seinem Schüler vortragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn sich Kenji sicher war, das keine Ohnmacht seinen Meister umfing, redete er nun manchmal in scheinbar unerklärlichen Weisen. Auf seine Nachfrage erklärte Pyrrhon ihm, dass es den Göttern wohl gefiel, ihm zwei Augen zu schließen, nur um langsam ein drittes zu öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich werde nicht mehr lange hier sein, Kenji. Der selbstsüchtige Mensch in mir hätte sich gefreut, die Früchte seiner Arbeit noch mitansehen zu dürfen. Aber ich bin nicht bitter. So sehr sie mich auch teilweise gequält haben mögen, so wurde mir doch von den Göttern reich eingeschenkt. Ein zweites und genug für ein drittes Leben.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Pyrrhon lag in den letzten Wochen viel und setzte jede zweite Mahlzeit aus. Er war abgemagert, mehr als gut sein konnte, aber diesbezügliche Diskussionen führten zu nichts.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Meister, es gibt noch immer viel zu tun für euch. Ihr selbst habt gesagt, dies sind schwierige Zeit für die gottesfürchtigen Menschen von Perlheim. Ihr werdet gebraucht!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Unsinn. Ich habe meine Aufgabe schon lange erfüllt. Das weiß ich jetzt. Der Rest war die Gnade der Götter. Doch langsam wird die Gnade zur Qual für mich. Das Geschenk ist verdorrt. Die Zukunft gehört den Wagemutigen. Ich aber bin stets ein Zweifler geblieben.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kenji wurde zusehends unruhig. Nun, wo er darüber nachdachte, war Pyrrhon in den letzten Monaten fast sichtbar schnell gealtert. Er konnte doch jetzt nicht einfach sterben!&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ihr esst einfach zu wenig. Ich mache Euch eine reichhaltige Suppe, dann sieht es morgen schon ganz anders aus.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Pyrrhons knochige Hand tastete nach Kenjis Arm und ergriff ihn mit überraschender Stärke. Er öffnte die milchweißen Augen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Hör mir zu, Kenji. Es gäbe noch so viel zu sagen. Aber die Zeit ist knapp. Ich habe drei Bitten an dich. Tu einem alten Mann einen Gefallen und gewähre ihm drei bescheidene Wünsche.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kenji hatte die Ahnung, dass diese so bescheiden nicht würden, aber er bejahte die Bitte mit einem Knoten in der Brust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Es mag dir wie eine Lüge vorkommen. Aber es ist nur eine Frage der Perspektive. Wenn Gaius oder Archorbar dich fragen, sag ihnen, ich sei in Frieden gestorben. Denn so wird es gewesen sein. Ich bin mit mir und den Göttern im Reinen. Nach all der Zeit habe ich glaube ich... verstanden.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Keni verstand nicht, aber er nickte, nicht daran denkend, dass der erblindete Mystiker dies nicht wahrnehmen konnte. Doch Pyrrhon fuhr einfach fort.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Zweitens. Ich habe es nicht gleich gesehen, aber nun wird es mit jedem Tag klarer. Du bist auf eine Weise, die sich schwer in Worte fassen lässt, mit dem Schicksal der Familie Aequus verbunden. Achte auf sie. Es wird eines Tages von großer Bedeutung sein. Wenn du scheiterst, wird großes Leid folgen. Beschütze sie mit all deiner Kraft!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kenji wollte fragen, wie denn ein einfacher Mystiker eine so mächtige Familie beschützen sollte - und vor was. Aber Pyrrhon hielt seinen Arm noch fester, das es fast wehtat.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Und zuletzt. Finde heraus, wer... du bist. Kenjiro Asai? Wer... bist du...''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kenji blickte irritiert auf. Unter den blinden Augen seines greisen Lehrmeisters flackerte etwas auf. Dann ließ ihn die knochige Hand los. Etwas, für das Kenji keinen Namen hatte, geschah mit dem alten Mystiker. Als er weitersprach, für einen Moment, hatte sich seine Stimme verändert. Es war dieselbe Stimme, aber auch eine ganz fremde.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Wer.. Wer bist du?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kenji verstand erst nach Sekunden. Pyrrhon erkannte ihn nicht. Er erinnerte sich nicht.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Wer... Wachen! Wachen!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pyrrhons Stimme wurde schrill, überschlug sich. Dann bäumte er sich auf, er krampfte und versuchte, blind um sich zu schlagen. Kenji hielt ihn zunächst fest, dann ließ er von dem alten Mann ab und sprang panisch auf. Pyrrhons Antlitz veränderte sich. Die Haut in seinem Gesicht straffte sich, wurde dünn... und riss. Seine geweiteten Augen starrten blind und schmerzverzerrt in seine Richtung, Blut lief aus den Augenhöhlen über die nun blanken Wangenknochen. Ein erstickender und zuletzt in Gurgeln untergehender Schrei entfuhr dem Sterbenden. Die Haut auf seinen Armen und unbedeckten Beinen wurde zu durcheinendem Pergament und fiel von ihm ab. Dann klappten seine Lungen zusammen, die Brust fiel in sich ein. Mit einem lauten Zischen entwich die Luft aus der kollabierten Lunge. Das offene, faulende Fleisch blubberte, als ob es kochte, dann wurde es schwarz und zerfiel letzten Endes zu Staub. In weniger als einer Minute war von dem Mystiker nur mehr ein staubiges Skelett geblieben.&lt;br /&gt;
Kenji wandte sich in Grauen ab und übergab sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er sich wieder einigermaßen im Griff hatte, beerdigte er die Überreste seines Lehrmeisters. Danach, Mit erdverschmierter Robe, völlig geistesabwesend, verließ er den Tempel in Richtung des Anwesens der Aequus. Mit tonloser Stimme bedeutete er dem Pförtner, dass er wichtige Nachricht für den Botschafter brachte. Nach einer Zeit, die ihm ewig vorkam, wurde er schließlich vorgelassen. Er traf den Botschafter in seiner Nachtrobe vor. Er wartete, wie es üblich war, im großen Atrium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji richtete in feinstem Thyrnisch das Wort an ihn.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Verzeiht die nächtliche Störung, Botschafter, aber ich komme mit trauriger Nachricht. Mein weiser und gerechter Meister, euer treuer Freund Pyrrhon von Derwydd ist heute mit dem Sonnenuntergang verstorben.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dieses eine Mal erlebte Kenji einen klaren Bruch der Etikette von dem Mann, den er über all die Jahre so diszipliniert gesehen hatte. Dieser schaute zunächst sehr betroffen, dann sah er den leeren Blick von Kenji und umarmte ihn kurzerhands. Kenji, innerlich taub, war unfähig darauf zu reagieren.&lt;br /&gt;
Schließlich stellte Gaius Octavius Aequus die entscheidende Frage, wegen der Kenji gekommen war.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Wie ist er gestorben?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Botschafter. Mein Meister ist friedlich gestorben.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der alte Freund des Mystikers schaute erleichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schatten über Perlheim (345-350 JF) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine der Bitten seines nun verstorbenen Lehrmeisters ließ Kenji in den folgenden Jahren in Ruhe. In Anbetracht des plötzlichen Todes und aufgrund der durchweg positiven Aufzeichnungen Pyrrhons wurde entschieden, Kenji ohne weitere Umschweife zum vollwertigen Mitglied der Kurie zu ernennen. Mystiker Kenji übernahm damit zunächst de facto alle vorherigen Aufgaben seines Meisters, natürlich ohne die Weihen eines solchen. Es war nicht ungewöhnlich, in so einem Falle für eine beschränkte Zeit einen einfachen Mystiker das Behüten eines Tempels übernehmen zu lassen. Es wurde zwar erwähnt, das zu einem noch unbekannten Zeitpunkt ein neuer Tempelvorstand berufen werden sollte, jedoch gab es in diesen unsicheren Zeiten wichtigere Belange. Kenjis Ruf war - womöglich auch durch Verdienst des Botschafters sowie des Inquisitors Archorbar tadellos unter seinesgleichen, wenn auch die wenigsten ihm je persönlich begegnet waren und seine Jugend innerhalb der Kirchenvertreter mit einem natürlichen Leichtsinn verbunden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bewahrte das grimmige, unheilige und womöglich schwarzmagische Ende seines Meisters für sich. Er hatte einige Male in Erwägung gezogen, Morea einzuweihen; er ahnte, dass sie sich womöglich in solcher Materie besser auskannte, als sie vorgab - entschied sich dann aber stets dagegen, weil er sie damit in eine Situation brächte, etwas vor ihrem Mann geheim halten zu müssen. Zudem war nun auch das letzte Lächeln aus den Gesichtern der Familie Aequus gewichen. Gaius und Morea waren vermehrt nur noch aus der Ferne sichtbar. Von Octavia war keine Spur mehr. Kenji brachte nur mit großer Mühe aus der Bediensteten, die ihn einst Thyrnisch gelehrt hatte, heraus, dass sich die junge Frau tatsächlich noch auf dem Anwesen aufhielt. Aber sie weigerte sich auf Nachfrage standhaft, ihm ihren genauen Aufenthaltsort zu verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So war und blieb es für Kenji schwer vorstellbar, was Pyrrhon mit seinen prophetischen Worten gemeint haben könnte. Eine Verbindung zwischen ihm und der edlen thyrnische Familie. Seine schützende Hand, die irgendein dunkles Schicksal von einem Mitglied der Familie (oder der ganzen Familie?) abwenden sollte. Es ergab alles keinen rechten Sinn. Und was meinte er mit der Frage, wer er, Kenji, sei? Da ihm als Vollwaise, der einst an den Pforten des Tempels abgegeben worden war, keine Spur in seine Vergangenheit mehr offen war, musste Pyrrhon es symbolisch gemeint haben. Er musste seinen Platz in der Welt noch finden. Sicher, sein Leben in die Hände der Götter zu geben, der Passion der Gerechtigkeit ein profundes und dienliches Werkzeug zu sein, war eine hehre Aufgabe. Aber ohne sich und seine Aufgaben zu begreifen, war er eben auch nicht mehr als ein dumpfes, seelenloses Werkzeug. Er musste all das Wissen, das er sich über die Jahre angelesen hatte, nicht nur als Tinte auf alten Leinen begreifen, sondern als Schlüssel zu einer höheren Wahrheit. Er wollte nicht so vermessen sein, nach Erleuchtung zu streben. Aber etwas da draußen - oder tief in ihm drinnen - wollte verstanden werden. Waren das nicht auch Pyrrhons letzte klare Worte gewesen? Das er etwas verstanden hatte?&lt;br /&gt;
Er musste an die Worte eines thyrnischen Dichters denken: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Denke daran, daß das, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was dich wie an unsichtbaren Fäden hin- und herzieht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in deinem Inneren verborgen ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt verstehen, hieß demnach sich selbst zu ergründen, und umgekehrt. Kenji war diesem scheinbar widersprüchlichen Dualismus schon häufiger begegnet, wenn es um die thyrnische Dichtung ging. Sie war im Gegensatz zu der Dichtung hier in Barsaive häufig hochbrisant, sowohl was die politische, als auch die philosophisch-theologische Ebene anging. Die Thyrner, den Göttern und insbesondere ihrem Gottkaiser bis in den Tod ergeben, sahen darin keinen Widerspruch. Der brilliante Geist forderte alles heraus und kannte nur wenige Tabus. Kenji kam nicht umhin, diese Einstellung in der thyrnischen Dichtung zu bewundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste, große Zäsur im Leben des Mystikers kam nicht weniger überraschend als der jähe Tod seines Lehrmeisters. Im dreihundertundsiebenundvierzigsten Jahre der Passionen brach er des morgens, wie unzählige Male zuvor, zum Anwesen des Botschafters auf. Doch als er die große, eiserne Pforte erreichte; als die Sonne gerade über das Kliff im Osten kletterte und den Morgentau auf der nassen Wiese glänzen ließ, blieb ihm der Zugang von einem Dutzend schwer gerüsteter thyrnischer Soldaten versperrt. Dem Banner nach handelte es sich um Truppen aus Eldorn. Die Leibgarde des Schwagers vom Botschafter, dachte Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Bei den Passionen, was ist hier los?''&amp;quot;, fragte er. Doch die Soldaten bedeuteten ihm nur mit unmissverständlicher Gestik, das er sich davon scheren sollte. Er wich unmutig etwas vom Tor zurück um auf eine bessere Gelegenheit zu warten. Nach einiger Zeit hastete der gebückte Pförtner zum Adpeten. Unter vorgehaltener Hand flüsterte er:&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Werter Mystiker, bitte geht. Es ist hier nicht sicher. Die Truppen von Silvius Insidiae verhaften hier wahllos sogenannte Verdächtige.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Verhaften? Verdächtige? Was geht denn hier vor sich?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ihr wisst es noch gar nicht? Es gab einen feigen Anschlag. Der Botschafter ist tot. Ebenso seine Frau und Tochter, so heißt es.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Pförtner wirkte den Tränen nah.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich habe gehört, wie es die Köchin der Magd erzählte. Sie hat die Soldaten belauscht. Der gute Herr wurde wohl erstochen und die Frauen wurden die Klippen herabgestürzt. Aber bei den Göttern? Wer würde so etwas tun?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Bei allen Passionen. Danke für die Nachrichten, so schrecklich sie auch sind. Schnell, geht an Euren Posten zurück, bevor man euch noch vermisst.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pförtner huschte wieder davon. Kenjis Gedanken schwirrten. Die Gefahr hatte sich in keinster Weise angedeutet. Ein Attentat? Gaius Octavius. Morea. Octavia! Diese herzensguten und unschuldigen Thyrner. Wer sollte ihnen etwas Böses gewünscht haben, geschweige denn sie in Nacht und Nebel umbringen wollen? Kenji kehrte zurück in den Tempel ohne zu wissen, was nun zu tun sei. Hatte er versagt? Und was würden diese schrecklichen Ereignisse nun bewirken? Gaius Octavius Aequus war stets ein ruhiger Pol in einem schwelenden Konflikt gewesen, eine weise Stimme der Vernunft in einer Welt, die in den letzten Jahren düsterer und unheilvoller geworden war. Hatten seine Forschungen vielleicht doch zu einem Ergebnis geführt? Hatten ihn seine alten Konflikte im Kernreich nun doch noch hier im weit entfernten Barsaive erreicht? Hatte es gar etwas mit den Geheimnisses Moreas zu tun gehabt? Was auch immer dahinter steckte, was sollte er als einfacher Mystiker tun? Ihm war ja nicht einmal möglich, das Anwesen ohne Erlaubnis zu betreten. Natürlich war er als Alethon-Mystiker in seinem Amt zu respektieren. Aber erwartete er wirklich, dass Silvius Insidiae, der mit seinen Soldaten höchstpersönlich (und erstaunlich schnell) angerückt war, ihm die Verantwortung in dieser Situation überließ? Es war kein Geheimnis, dass nicht alle Thyrner hier in Barsaive die hiesige Rechtssprechung akzeptierten. Es brauchte keinen Hellseher, um Insidiaes Meinung diesbezüglich einzuschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und selbst wenn er sich irgendwie, etwa mit Unterstützung des Rats durchsetzte; den Tod der Familie konnte er nun nicht mehr verhindern. Vor seinem inneren Auge zogen die Gesichter der Familie an ihm vorbei. Das Sinnbild der thyrnischen Tugenden - Gaius Octavius Aequus. Erstochen von feigen Mördern in der Nacht. Seine bildhübsche und geheimnisvolle Frau Morea. Die ihm gegenüber stets so freundlich und zuvorkommend war, obwohl er spürte, dass er ihr nie etwas hatte vormachen können. Sie hatte schon bei ihrem ersten Treffen den Straßenjungen gespürt, der sich als Mystiker verkleidet hatte. Und doch hatte sie deswegen nie auf ihn hinabgeblickt oder gar sein Geheimnis verraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Octavia. Das gerade zuletzt so stille Mädchen mit den feinen Gesichtszügen und diesen Augen, die ihn nie ganz losgelassen hatten, nachdem er sie das erste Mal erblickte. Er hatte versagt. Er hatte sie nicht beschützt, obwohl er es Pyrrhon doch versprochen hatte. Obwohl er es sich versprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er nicht wusste, ob er jemals wieder die Kraft finden würde, sich zu erheben, wenn er nicht gleich etwas unternahm, wurde er schon wenige Tage später beim Rat von Perlheim vorstellig. Doch bevor er seinem Anliegen Gehör verschaffen konnte, richtete man das Wort an ihn.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Gut das Ihr kommt, Mystiker Kenji. Wir wollten soeben nach Euch schicken lassen. Es gibt wichtige Neuigkeiten. Wie uns der ehrenwerte Statthalter Silvius Insidiae berichten konnte, wurden die Täter des feigen Attentats auf den Botschafter und seine Familie ausgemacht. Es handelt sich dabei um Barsaivsche Rebellen, die in ihrem blinden Hass gegen die Thyraer den Frieden destabilisieren wollen. Seine Truppen verfolgen bereits zu dieser Stunde ihre Spur.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Gibt es dafür Beweise?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Hütet lieber Eure Zunge, Kenji. Weil ihr ein Mystiker des himmlischen Richters seid und von bisher unzweifelhaftem Rufe, sollen Euch diese unbedachten Worte verzeihen werden. Aber vergesst nicht, Silvius Insidiae vertritt in politischen Angelegenheiten in und um Eldorn das thyrnische Reich und damit den Kaiser. Ihr wollt in diesen unruhigen Zeiten nicht den Drachen reizen.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Der Ratsherr fügte etwas milder hinzu:&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Das ist doch genau, was die Attentäter wollen.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kenji biss sich auf die Zunge, um eine noch unbedachtere Entgegnung zu verhindern.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Noch etwas, Ratsherr?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ja. Silvius Insidiae hat Marcus Vulturius Vorax als Ersatz für den verstorbenen Botschafter - die Götter schützen ihn - vorgeschlagen. Der Rat hat dies einstimmig angenommen.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Tage später schickte der Rat eine verlesene Botschaft in den Tempel des Alethon.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Mystiker! Der Rat von Perlheim erlässt hiermit augenblicklich folgendes Dekret zur Einschränkung der Rechtssprechung der Mystiker  Alethons: Ab sofort dürft Ihr weder Gericht halten noch Urteile fällen. Allein die legitimen Gesetze werden zukünftig über Recht und Unrecht entscheiden.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kenji sprang von seinem Betstuhl auf.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Das könnt Ihr nicht tun! Botschafter Aequus hat stets die einheimischen respektiert, da er wusste, welche Bedeutung die Urteile der Mystiker für die Bevölkerung besitzen.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sein Protest wurde mit einem widerlichen, abfälligen Grinsen des Boten beantwortet.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Vergesst nicht, dass Aequus tot ist. Ihr solltet Eure Aufgaben besser auf seelsorgerische Dienste beschränken. Sonst wird das unangenehme Konsequenzen für Euch haben.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Untergang des Hauses Aequus wurde ein neues, dunkles Kapitel von Perlheim aufgeschlagen. Neben diesen ersten Dekreten folgten noch weitere, die der alte Botschafter niemals zugelassen hätte. Vorax war offensichtlich nichts als eine Marionette Insidiaes und der Rat wollte oder wagte kein Aufbegehren. Kenji wurde nicht mehr in das Anwesen vorgelassen; die Forscher und Magier, die nicht ohnehin schon gegangen waren, wurden zum Verlassen des Anwesens gezwungen und ein Großteil der Bediensteten entlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji übte stillen (und faktischen) Protest, indem er heimlich weiter für Recht und Ordnung unter der Bevölkerung sorgte. Dies ging eine Weile gut, doch einige Monate später klopfte gegen abend jemand an die Pforte seine Tempels. Er war gerade dabei, den Gebetsraum zu fegen und bat den späten Gast rufend herein. Als eine Weile niemand erschien, lehnte er schließlich den Besen gegen eine Bank und schaute selbst nach, wer denn da geklopft haben mochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verhüllte Gestalt war klein und gebeugt. Er bückte sich, um auf Augenhöhe zu gelangen. Er erkannte an ihren Bewegungen, dass es sich um eine alte Frau handeln musste.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Was ist denn, Mütterchen... moment, ich kenne Euch!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die alte Frau hatte ein eingefallenes Gesicht. Eines ihrer Augen war zugeschwollen. Trotzdem erkannte er seine alte Lehrerin.&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Bei allen Göttern, was ist mit Euch geschehen?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Mystiker, kümmert euch nicht um eine alte Frau. Bringt Euch lieber selbst in Sicherheit.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich, in Sicherheit? Wovon redet Ihr?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Einer der Bauern, gegen die Ihr entschieden habt, hat Euch verraten. Vorax lässt nach Euch schicken. Er will Euch verhaften lassen. Der Einfluss meines guten Herrn Aequus hat Euch über seinen Tod beschützt, aber er ist jetzt vergangen.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Hat Vorax Euch so zugerichtet?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Er hat bemerkt, dass ich ihn belauscht habe. Aber er weiß nicht, was ich alles gehört habe. Bitte flieht. Ich will nicht, das mein guter Herr umsonst gestorben ist.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schaute sich um. Außer seinem Wanderstab brauchte er an sich nicht viel. Aber er konnte doch die guten Menschen von Perlheim nicht im Stich lassen!&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Wieso umsonst gestorben? Bitte geht nicht zurück zu diesem falschen Botschafter, diesem schändlichen Frauenschläger.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Ich musste doch bleiben.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Was? Wieso? Ihr wart der Familie immer eine gute Dienerin. Ich bin sicher, sie waren immers stolz auf Euch. Sie werden es Euch nicht übelnehmen, wenn ihr Euch vor Vorax in Sicherheit bringt.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Das meine ich doch nicht, dummer Junge. Ich musste bleiben, damit ich ein Geheimnis waren konnte.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Was für ein Geheimnis?''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Octavia lebt. Sie ist damals entkommen. Ich habe es selbst gesehen. Und Ihr müsst sie bitte finden.''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kap. 0 Flucht aus Perlheim ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Comic1 17.jpg|200px|thumb|right|Die Flucht aus Perlheim]]&lt;br /&gt;
Nach einigen gemächlichen Jahren als friedensstiftendem und rechtschaffendem Mystiker des Alethon, deren Entscheidungsgewalt selten einmal mehr Verantwortung bedurfte als das Schlichten eines Streits zwischen zwei konkurrierenden Bauern oder einem Bauernjungen, der die Tochter des Hofs geschwängert hatte, änderte sich das Leben des Mystikers in sehr kurzer Zeit unwiderruflich. [[Perlheim]], bisher vor allem friedliche und unter der helfenden Hand der Thyrner aufblühende Provinzhauptstadt, gelang augenscheinlich immer stärker unter den Einfluss zwielichter, weniger wohlmeinender Machthaber aus dem Reich. Diese Entwicklung hatte spätestens mit dem Tod des [[Gaius Octavius Aequus]] Einzug gehalten, einem Freund von Kenjis Lehrmeister Pyrrhon und zugleich eine Art Förderer des jungen Mystikers. Nun aber wurde offensichtlich jede frühere Nähe zu dem verstorbenen thyrnischen Politker zu einem Risiko. Nach einer persönlichen Warnung an ihn entschied sich der Mystiker, sein Heil in der Flucht zu suchen; wohlwissend, dass sein Tod zu früh für die Pläne der Passionen käme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit seines Aufbruchs begegnete er einer Gruppe von [[Helden]], die sich ihrerseits schon eine ganze Weile erfolgreich vor der Hand [[Thyrna | Thyrnas]] verbargen. Als er erfuhr, dass sich in der Gruppe auch die Tochter des verblichenen Aequus, [[Octavia]] aufhielt, verstand er den Fingerzeig der Passionen ohne Umschweife und bot seine Dienste im Gegenzug für die Erlaubnis an, sie zu begleiten&lt;br /&gt;
(vgl. [[Folge 1 Kenji | Comic]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kap. 10 [[Der Weg nach Pirlath]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg nach [[Pirlath]] bestätigte sich für Kenji nach einiger Zeit, dass die Befürchtung einer dämonischen Besessenheit von [[Henk Hjaldinger | Henk]] durchaus der Wahrheit entsprach. Dieser kämpfte zwar tapfer gegen die Kreatur namens [[Maldoror]] an, würde aber ohne die Hilfe der Schutzgötter früher oder später rettungslos verloren sein. Die Strapazen der Reise und der dämonische Unfriede, den die gesalbte Zunge des Dämons unter die Heldengruppe trug, drohte diese zusehends auseinander zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji, eigentlich durch sein eigenes Schicksal und die vielen ungerecht erscheinenden Schicksal der guten Menschen, die ihm in seinem Leben bisher begegnet waren, von Glaubens- und Selbstzweifeln geplagt, schöpfte aus dem Vertrauen Octavias in ihn neue Kraft und tat sein möglichstes, den unheilvollen Einfluss des Dämons einzudämmen, so gut es ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kap. 11  [[In Parlainthium Novum]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Pirlath]] versagte Kenji als Mystiker das erste Mal seit seiner Weihung durch seinen Lehrmeister auf voller Linie. Hatte er den Dämon mit Henk scheinbar noch zurückgehalten, glaubte er sich doch im Nachhinein durch eine ganz andere, alloranische Schwäche von seiner Mystikerkraft beraubt: Er hatte Octavia blind vertraut und daher nichts von ihrem politischen Ränkenspiel mitbekommen, dass auf einer gefährlichen Lüge aufbaute und ihm daher vorenthalten worden war. Zunächst schien zwar ihr Plan, einen thyrnischen Senator zu ehelichen, sowohl für sie als auch die politische Situation ihres Bruders aufzugehen. Doch [[Alethon]] straft die Lügner mit aller Macht seiner ehernen Ordnung, wenn auch nicht immer sogleich...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pirlath begegneten sie auch einem hochrangigen Vertreter der dunklen Bruderschaft, [[Sabaoth Immortalis]]. Mit gemeinsamen Kräften gelang es ihnen, den Magier zu bezwingen, woraufhin Kenji ihn gemeinsam mit Adarian in Alethons Namen richtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kap. 12 [[Die Drachenträne]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zeit in Pirlath erlitt Kenjis Selbstvertrauen einen herben Dämpfer. Octavia und Henk hatten nicht nur ihn, sondern auch ihre so nötigen möglichen Alliierten im Kampf gegen die Schwarzmagier belogen. Würde die Lüge auffliegen, stand der gesamte Erfolg ihres Kampfes gegen die Bruderschaft auf dem Spiel. Kenjis Erleichterung das Überleben Octavias betreffend wurde sehr von seiner Erkenntnis getrübt, dass er sich jegliche Gefühle ihr gegenüber würde verbieten müssen, wenn er seine Aufgabe als Mystiker der Gruppe vollbringen wollte. Daher schwor er sich, sein Gefühl, sie um jeden Preis beschützen zu müssen, als Wegweiser der Passionen zu begreifen und nicht als Ausdruck seiner eigenen widersprüchlichen Gedanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich erreichte die Gruppe schon bald nach ihrem Aufbruch die Nachricht, dass Octavias vorgetäuschter Tod aufgeflogen und alle diplomatischen Bemühungen in Parlainthium Novum gescheitert waren. Kenji spürte die Verzweiflung in der Gruppe, vermochte aber nicht zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Unglück verlor die Gruppe dann noch nach einem kurzen, aber heftigen Intermezzo mit den Schwarzmagiern ihren wichtigsten Besitz im Kampf gegen diesselben. Ein unscheinbares schwarzes Kästchen, welches Kenji als eine Art Dämonenfänger begriffen hatte, sich aber bald als ungemein wichtiges Paraphernalium in einem großen Ritual der dunklen Bruderschaft herausstellen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Wochen der Reise nach Norden, deren Bedeutung [[Archorbar]] der Gruppe nur in Ansätzen hatte erklären können, zog sich vor allem Octavia immer mehr von ihren Freunden. Kenji befürchtete schon, sie sei von einer Art Krankheit oder gar dämonischen Besessenheit befallen worden, wie sie Henks Situation ähnelte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kenji-Schwarzer-Qestor.png|200px|thumb|right|Der schwarze Mystiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwarze Mystiker &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdeckten den Eingang eines noch verschlossenen Kaers und besiegten den Dämon, der ihn bewachte. Nach der Öffnung begegnen sie den überlebenden Bewohnern. Adarian und Kenji erlagen nach einigen Problemen schließlich der Versuchung, die vagen Prophezeiungen des Kaers bezüglich der Rückkehr eines legendären Anführers auszunutzen und etablieren Adarian unter Protest der anderen Helden als neuen König. &lt;br /&gt;
Da Kenji Adarian die Aufgabe nicht zutraute, betätigte er sich als sein Berater. Die Angelegenheit geriet mehr und mehr außer Kontrolle, schließlich mussten sie sogar zeitweise ihre Freunde einsperren, um sich an der Macht zu halten.&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung des Kaers spaltete sich in zwei Lager. Solche, die Kaerburg wieder aufbauen wollten (und einige votierten gar dafür, die Kaertür wieder zu versiegeln), andere entschieden, am nahen See eine neue Siedlung aufzubauen, die fortan Kaerstadt heißen sollte. Die Ankunft eines Schwarzmagiers des Bundes, der Octavia erpresste, zwang die Gemeinschaft schließlich, weiterzuziehen. Adarian und Kenji begriffen und bereuten ihren großen Fehler. Adarian versprach jedoch, eines Tages wiederzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden reisten weiter ins Reich der Olburger. Dort verfolgten sie die Spur nekromantischer Rituale bis zu einem magisch geschützen Geheimversteck. Kurz bevor Kenji eine tödliche Falle auslöste, merkte Henk, dass etwas nicht stimmte und trat an die Stelle des Mystikers. In ihrer Verzweiflung begegneten die übrigen Helden einem zweifelhaften Wissenschaftler, der behauptete, den Leichnam ihres Freunds konservieren und später wiedererwecken zu können. Kenji spürte, dass sich dahinter etwas wenig göttliches verbarg, war aber durch die Erlebnisse in Kaerburg und das Schuldgefühl, weil Henk ihn vor dem Schicksal bewahrt hatte, zu verunsichert, um sich zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Verfolgung des Schwarzmagiers begegneten sie [[Noah]], der sich der Gruppe anschloss. Kenji spürte sofort, dass Noah der Gruppe eine Hoffnung und Unbekümmertheit gab, die er derzeit nicht geben konnte. Daher war er über diesen Zuwachs des sympathischen Kämpfers sehr erfreut. Noah war der einzige Überlebende einer tödlichen Seuche und schien auch sonst vom Glück verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden reisten weiter ins Asholz. Im Gebiet der Elben bestätigten sich die Ahnungen, den ominösen Wissenschaftler betreffend. Titus wurde von den Elben getötet und Henk auf dem Schiff von Loriana wiedererweckt. Kenji weiß nicht, wie, ging aber von einem göttlichen Wunder aus. &lt;br /&gt;
In Gelhor Ash unterwies der Älteste [[Thalionampaion]] die Helden in der [[Unterweisung über die Drachenträne| Prophezeihung der Drachenträne]], erzählte jedoch nur die halbe Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter nördlich stolperten die Helden vor Varandau in den Konflikt der dort lebenden Holzfäller mit dem grünen Mann, einem alten Baumelementar. Mit Lorianas Hilfe schlichten sie den alten Streit, doch als Trolle angriffen, konnte nur Adarian mit dem Trollhorn, das ihn als Freund des Volkes ausweist, eine blutige Schlacht verhindern. Kenji war betrübt, als Loriana sich entschloss, der Prophezeihung der Drachenträne nicht weiter zu folgen und beim grünen Mann in die Ausbildung zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Rückschläge wollten nicht enden: Der Herr des Raumes [[Enbi Lulu'Gugal]] überwältigte die Helden kurz nach ihrem Aufbruch und infizierte sie mit einer Seuche, welche sie hilf- und und hirnlos durch die Wildnis irren lies. Sie gerieten in die Fänge wilder, naiver Kannibalen. Doch bevor diese sie fressen, gelang es den Helden, die Seuche zu überwinden. Die kannibalischen [[Nortai]] beten einen selbsternannten Gott an, der sich als sterblicher Magier herausstellte. [[Nashim Köhler | Ignus]], wie er sich nennt, war Kenji höchst suspekt, Octavia aber war fasziniert von dem Mann, der die Magie des Feuers gemeistert zu haben schien. Während sie bei ihm lernte, ihre zuletzt immer mehr außer Kontrolle geratenen Flammen zu bändigen, wandt sich Kenji in erflammender Eifersucht. Henk  bemerkte dies scherzhaft, ahnte aber nicht, wie richtig er die Situation einschätzte. Ignus versuchte, Octavia auf seine Seite zu ziehen, doch sie widerstand und entschied sich für die Gruppe ihrer Freunde und ihrer Queste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach allen Niederschlägen und Fehlentscheidungen der jüngsten Zeit entschied sich Kenji, einem prophetischen Traum zu folgen und [[Eithel Nauda]] aufzusuchen. Entweder würde der gefahrenvolle Weg ihn töten oder er würde geläutert. Desweiteren erlegte er sich bis zu seiner Läuterung selbst ein Schweigegelübte auf. Zuvor verriet er jedoch Adarian, wo die Gruppe ihn würde finden können, wenn er erfolgreich sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Wochen gelang es den Helden, die vom Elbenältesten erwähnten Orte zu finden und die heiligen Relikte der Götter zu erlangen. Verschiedene Visionen führten sie zur Eule der Hesinde, dem Schwurstein des Alethon und schließlich zum Weinkrug der Astenda. Kenji gelang es dabei ein Stück weit, seinen Weg zu den Passionen wieder zu finden und etwas Selbstbewusstsein zurückzuerlangen. Er entschied, dass die Gefühle für Octavia Quell seine Schwäche waren. Er beschloss, dass seine Funktion als Seelenhirte der Gruppe wichtiger für die Erfüllung der göttlichen Prophezeihung war als seine persönlichen Gefühle und nahm sich vor, sie nicht weiter zu befolgen. Stattdessen vermutete er immer mehr, dass die Reise nach [[Axunatra Ithiel]] das Letzte von der Gemeinschaft verlangen würde. Außerdem glaubte er, langsam zu begreifen, warum Alethon ihn zu Octavia geführt hatte. Er musste ihr helfen, ihre Aufgabe zu erfüllen. Auch wenn es sein Leben kostete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihren Reisen begegneten die Helden einer Gruppe von Schwarzmagiern, die dem Bund des Utukk'Xul feindlich gesinnt sind, der [[Malthusbruderschaft]]. Kenji begriff, dass der Bund den Feind allen Lebens darstellt, der Schöpfung als großem Ganzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Begegnung mit verschiedenen Trollstämmen reisten die Helden mithilfe eines trollischen Luftschiffs weiter in den Norden. Dort entdeckten sie eine alte Zwergenmine, die unter der Kontrolle eines mächtigen Dämons war. Kenjis neu gefundene Sicherheit befähigte ihn, mit göttlicher Hilfe eine Flamme des Glaubens zu beschwören und den Dämon zu vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schwarzmagierin des Bundes stellte der Gruppe bereits kurz darauf eine neue Falle. Noah wurde in einem magischen Alptraum gefangen. Bei dem Versuch, ihm zu helfen, wurden alle Helden gefangen. Kenji sah eine Zukunft als Mystiker, in der er erfolgreich und angesehen die verheiratete Octavia und ihre Kinder besuchte. Sie sind in dieser Vision gut befreundet. Doch Kenji spürte, dass dies nicht die Zukunft ist, die ihnen bestimmt war. Schließlich gelang es der Gruppe, die [[Iobis Galdimmera | Magierin]] auszutricksen ihren Bann zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Thalio Aswen ist absolut nichts passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe erreichte schließlich [[Nesta'caim]], welche ihnen im Sterben die Karaffe der Garlen überreichte. Ihre Dienerin, die Eltoischamanin [[K'eygha-shutnu]] schloss sich der Gruppe an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wurden nach einer weiteren, beschwerlichen Reise von den Firnelben gerettet. Schlussendlich erreichten sie endlich das lang ersehnte Ziel ihrer Reise,  [[Axunatra Ithiel]]. Doch die Schwarzmagier  hatten die lange Jagd gewonnen und erwarteten sie bereits. Vor der Festung kam es zur großen Schlacht. Kenji erspähte einen tödlichen, magischen Angriff auf Octavia und sah sein Schicksal gekommen, doch bevor er dazwischen springen konnte, opferte sich Noah an seiner statt. Kenji wurde von dem tödlichen Blitz nur gestriffen und verlor sein rechtes Ohr. Während er bewusstlos dalag, erstürmten die übrigen Helden unter Adarians Führung die Festungszinnen nd bezwangen die Magier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach dem Sieg lauerten tödliche Gefahren in den Tiefen der Festung. Im Kampf gegen ein übermannsgroßes, dämonisches Monster opferte sich K'eygha für die Helden.&lt;br /&gt;
In der untersten Ebene trafen die Helden den Geist des Drachen [[Ezekiel]]. Sie brachen seinen Fluch, in dem sie ihm seine Erinnerung schenkten. Die nötigen Bruchstücke hatten sie im Laufe der Reise beim Erlangen der göttlichen Relikte gesammelt. Kenji erkannte Ezekiels tief schmerzende Schuld und verzieh ihm im Namen der Sterblichen Bewohner Alorans.&lt;br /&gt;
Aus Dankbarkeit für seine zweisame Befreiung enthüllte er den Helden das Geheimnis, die Drachenträne zu erschaffen. Mittels der drei göttlichen Relikte wurde eine Schale aktiviert, welche die Helden mit ihrem Blut füllten. Durch den Geist des Drachen und das Blut der Helden wurden die Tränen geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kap. 13 [[Die Rückkehr nach Barthavion]] ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Kenji2.png|200px|thumb|right|Mystikerrobe]]&lt;br /&gt;
Der gemeinsame Feind des Bundes führte zu einer vorübergehenden Zusammenarbeit mit der Malthusbruderschaft. Kenji und die anderen Helden reisten durch ein Portal der Magier zurück nach Olburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrt über das Arasmeer Richtung [[Ankarz]] beinhaltete die Begegnung mit dem womöglich letzten überlebenden echt Drachen, der sich auf einer Insel außerhalb der Zeit verbarg. Er versprach den Helden schließlich Hilfe, hielt seine genauen Pläne aber im Ungewissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prinz von Ankarz [[Isgar Wintras]] nahm die Helden persönlich fest, da in ihrer Abwesenheit eine Anklage wegen Hochverrats gegen sie erwirkt worden war. Kenji erkannte sofort, dass sie das Lügengespinst aus [[Parlainthium Novum]] nun endlich eingeholt hatte. Der Gefangenentransport wurde schon nach kurzer Zeit von thyrnischen Trollen überfallen. In dem kurzen, aber heftigen Luftkampf erschlug Kenji den Anführer der Trolle mit einem gezielten Hieb auf den Hinterkopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji übernahm einen wichtigen Part in der Verteidigungsstrategie am Richthof zu [[Valkenburg]]. Seine Strategie basierte im Kern auf den Tugenden des Alethon: Wahrheit, Treue, Gerechtigkeit. In der [[Prozess gegen die Helden | Verhandlung]] gegen den Hauptkläger [[Helom Kerzorban]] stellte sich dies schnell als unerwartete und erfolgreiche Taktik gegen einen ansonsten aalglatten und brandgefährlichen Mann heraus, der hier seine eine Schwäche einsehen musste: Diese Tugenden waren ihm selbst so fremd, dass er sie nicht hatte vorhersehen können. Der Sieg vor Gericht war in Stimmen knapp, jedoch in seiner Art so deutlich, dass die Gruppe in den Augen der Bevölkerung vollständig rehabiliert wurde und darüber hinaus einiges an Kraft und Mut wiederfand, die die lange Reise abverlangt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Archorbar berichtete Kenji erfreut, dass die Kurie des Alethon entschieden hatte, Kenji zum ErzMystiker zu ernennen. Kenji gehörte damit fortan zu den wenigen reisenden ErzMystiker Barthavions ohne festen Tempel.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe des Nekromanten [[Nessir Loccassilo]] verfolgten die Helden Spuren eines großen Rituals der Schwarzmagier bis in die Katakomben unter Valkenburg. Von den Magier war keine Spur, Kenji unterstützte die danach herbeigerufenen [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] bei der Reinigung des besudelten Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kap. 14 [[Die Heilung von König Varulos]] ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Kenji.jpg|rahmenlos|rechts]]&lt;br /&gt;
[[Archorbar]] berichtete den Helden von der nächsten schlimmen Botschaft: Der Bund von Utukk'Xul hatte den Zwergenkönig vergiftet und dieser lag womöglich bereits im Sterben. Wenn jemand in Aloran eine Heilung finden konnte, dann nur die mit mystischem Wissen ausgestattete Elbenkönigin [[Alachia|Elachiel]]. Ohne zu Zögern, brachen die Helden Richtung [[Blutwald|Wirrwald]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Wirrwald begegneten sie dem Ishturi-Fürsten [[Arratto Hatti]] mit seinem Heer, welcher den Wirrwald belagerte. Sein Berater [[Hammas]] stellt sich als Schwarzmagier heraus, der den Geist des Fürsten verwirrt hatte. Die Helden töteten den Magier unverzüglich und befreiten den Fürsten so aus seiner Versklavung.&lt;br /&gt;
Im sich stetig wandelnden Wirrwald verirrten sich die Helden schnell. Blutelben führten sie, nachdem sie sich als Freunde Archorbars zu erkennen gaben, zu ihrer Königin Elachiel.&lt;br /&gt;
Während Octavia Elachiel bei der Königin blieb, um von ihr mehr über die Geheimnisse des Arkanen zu erlernen, reisten die übrigen Helden auf Elachiels Geheiß mit der Blutelbin [[Akanthiel]] in die Othlon-Ebene und gerieten in einen Kampf mit einer dämonifizierten [[Dryaden | Dryade]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elachiel belehrte die Helden über die Gestalt der Schwelle, die sie mit ihrem Volk unablässig beschützt.&lt;br /&gt;
Die Blutelbenkönigin konnte ihnen nur eine Lösung auf Zeit verschaffen, doch versprach sie, in den zusätzlichen zwei Jahren, die sie die Krankheit würde zurückdrängen können, nach einer Lösung zu forschen.&lt;br /&gt;
Sie überreichte Octavia die nötigen Mittel, woraufhin die Helden nach Barthador zurückkehrten und Octavia den König von der Schwelle des Todes zurückholte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bemerkte, dass der Stellvertreter des Königs nicht nur bekannt mit Henk, sondern sein Vorgesetzter und Anführer der Diebesgilde war. Doch er stimmte zu, dies für sich zu behalten.&lt;br /&gt;
Nachdem sich der König etwas erholte hatte, bekamen die Helden in einer großen Ehrenzeremonie am Tag des Bundes das höchste Valkenburger Ehrenabzeichen verliehen: das Rad des Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kap. 15 [[Die Rettung des Troll-Orakels und der Kontakt in Kratara]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründung des Bundes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gründeten in Valkenburg gemeinsam den [[Bund des Lichtes]]. Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben den Helden einige [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]], allen voran Archorbar höchstpersönlich, sowie der Prinz von Ankarz, den seit dem Kampf gegen die Trolle und der Verhandlung großer Respekt mit den Helden verband. Infolge des ersten Ratsbeschlusses reisten sie auf Bitte von Archorbar zu den Trollen in den Tylonbergen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden retteten erfolgreich das Troll-Orakel [[Aagragaah Thud]] aus den Nebeltälern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend schlichen sie sich in Kratara ein und nahmen heimlich Kontakt zu dem Lagerpräfekten [[Gaius Probus]] auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt trafen sie auch wieder auf Helom Kerzorban, der ein dämonisches Beschwörungsritual unter der Stadt vorbereitete. Sie stoppten das Ritual und verfolgten Kerzorban. Kenji und Octavia wurden von ihm entführt und gefoltert, doch Henk konnte sie aufspüren, befreien und den schwarzmagischen Anführer durch einen Kehlenschnitt endlich töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orkin [[Helden#Andere_Spielercharaktere_und_Gastcharaktere|Shak-Shabil]] begleitete die Helden nach Valkenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kap.16: [[Die Bedrohung aus der Ortag Steppe]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweite Ratssitzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der zweiten Sitzung vom Bund des Lichtes wurde von unheimlichen und bedrohlichen Ereignissen in der Ortagsteppe berichtet. Ganze Orkstämme schienen verschwunden zu sein, ihre Lager blieben verweist zurück. Die Helden beschlossen, der Sache nachzugehen. Shak-Shabil, Gerbert der Bär und Wolfhardt Schnittmeier begleiten die Helden in die Ortag-Steppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bemannten ein unauffälliges Frachtschiff und taufen es auf den Namen K'eygha. Sie brachten die Rassel der tapferen, verstorbenen Eltoi am Bug an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehrten in Trutz ein, um die Stadt vor einem Überfall durch die Thyrner zu warnen. Auf der Reise südwärts hatten die Helden Luftschiffverbände der Thyrner bemerkt, die sich auf Trutz bewegten.&lt;br /&gt;
Kenji befürchtete, ein Entflammen des Krieges zwischen Barsaive und Thyrna könne nur im Interesse des eigentlichen Feindes, der Schwarzmagier sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kontakten mit den Orkclans erfuhren die Helden von dem Orkberserker [[Sec'hoak Griezz]], der für die dunkle Bruderschaft alle Orkstämme unterjochen, dämonisieren oder auslöschen würde.&lt;br /&gt;
Tief im Süden, nahe des Gebirges, entzündete sich ein Schwelbrand, welcher sich seitdem unaufhaltsam durch die Steppe fraß und nur verkohltes Land hinterließ. Wie sich herausstellte, verbrannte das unheilige Feuer nicht nur alles Leben, sondern auch die Ahnengeister der Orks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Schlacht gegen den Berserker und seine Horde unterliegen die Helden trotz gemeinsamer Anstrengung mit den Orks, ihren Ahnen und einigen Inquisitoren. Die Helden konnten zwar einige Schwarzmagier töten, aber nicht verhindern, dass diese einen Herren des Raumes beschworen - den Helden blieb nur die Flucht. Der Inquisitor [[Hardwulf von Hilligenhain]] öffnete in höchster Not ein rettendes Portal, verlor aber dabei einen Arm. Neben ihm und den Helden überlebten nur Gerbert und Wolfhart. Shak-Shabil starb in der Schlacht. &lt;br /&gt;
Kenjis Selbstweifel kehrten wieder zurück, aber er beschloss, dies vor seinen Freunden zu verheimlichen, da sie genügend Probleme hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kap.17: [[Neue Hoffnung in Eldorn]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Trutz konnte Kenji einen geistig verwirrten Gefangenen soweit beruhigen, dass dieser den Helden von seinem prophetischen Traum zur Heilung König Varulos berichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden reisten mit Hilfe eines Portals der Inquisitoren von Valkenburg nach Loderis. Sie erreichen Eldorn am Boronfest und gelangten unbemerkt und als Händler getarnt in die Stadt, die unter Herrschaft der Thyrner ist. Sie kehrten im Handelsviertel im Gasthaus &amp;quot;Eldorns Stolz&amp;quot; ein. Octavia und Kenji lernten nach dem Besuch einer Theatervorstellung den thyrnischen Händler [[Quintus Minucius]] kennen und kamen über seinen Freund [[Salvius Tuscus Inanis]] mit der Eldorner Künstlerszene in Kontakt. Adarian und Henk lernten währenddessen in der Gaststätte &amp;quot;Zum Licht&amp;quot; den Novizen der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] [[Lucius Furius]] kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Inquisitormeister Grivon von Dogard gerieten die Helden auf die Spur des thyrnischen Forschers [[Mamercus Porcius Mucus]]. Doch die Vermutungen betreffend dessen Verbindungen zu den Schwarzmagiern stellten sich schnell als Irrtum heraus. Die Helden retteten Mucus' Leben, dass von einem dämonischen Artefakt bedroht wurde. Mit seiner Hilfe entdeckten sie ein magisch verborgenes Portal nach  [[Ekurbad]]. Dort kam es zum großen Kampf gegen Enbi Lulu'Gugal und seine Gefolgschaft. Nachdem die verzweifelten Helden die Drachenträne einsetzten, floh dieser jedoch und die Helden kehrten siegreich nach Eldorn zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Portal der Schwarzmagier führte die Helden zur Orichalkumschmiede in Eldorn, wo sie schließlich Mordem Blandera stellten Octavia tötete ihn mit einem machtvollen Flammenstrahl. Sie entdeckten auch das manipulierte [[Orichalkum]], was dazu dienen sollte, die Stadtmauer für ein schwarzmagisches Ritual zu missbrauchen. Die Helden fanden zahlreiche beweiskräftige Dokumente und informierten die Inquisitoren über ihren Fund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt den erwarteten Inquisitoren wurden die Helden von der Eldorner Stadtwache und einigen thyrnischen Magiern überrascht und inhaftiert. Adarian und Henk wurden im Kerker der Arena festgesetzt, während Octavia in einer Zelle der Magierakademie untergebracht wurde. Kenji wurde als Einziger nicht verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Unglück wurde die Verbindung mit dem thyrnischen Botschafter [[Flavius Vitreus Elatus | Elatus]], mit dem die Helden Kontakt aufgenommen hatten, zunehmend komplizierter. Octavia hatte entschieden, die Heirat mit dem Mann aus der thyrnischen Nobilität einzuhalten, die ein Jahr zuvor in Parlainthium Novum geschlossen worden war, um wichtigen Einfluss auf den thyrnischen Konsilium ausüben zu können und womöglich wichtige Schritte auf einen zukünftigen Frieden auf Kosten der eigenen Freiheit zu machen. Kenji war sich nicht sicher, ob sie diesen Weg wählte, um für ihre Fehler zu büßen, oder aus Barsaive und vor ihren Freunden zu fliehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji war also hin und hergerissen zwischen der Sorge um seine Freunde Henk und Adarian, die im Kerker unter der Arena einer ungewissen Zukunft harrten und der Sorge darum, Octavia vielleicht bald für immer an Thyrna zu verlieren. Da es ihm nicht gelingen wollte, einen Ausbruch zu organiseren, blieb ihm nichts anderes übrig, als dem angekündigten großen Arenakampf an der Seite von Octavia und Elatus beizuwohnen, dessen Hauptattraktion Henk und Adarian sein sollten. Diese wurden gefesselt vorgeführt; eindeutig war diese Behandlung kein Zeichen des Respekts der Thyrner vor baravischen Helden des Befreihungskampfes, sondern die Auswirkungen persönlicher Feindschaft. Wie sich herausstellte, war dies eine Rache für den vergangenen Sieg der Recken über einen thyrnsichen Luftschiffkapitän samt seines Behemots. Zu allem Unglück hatten thyrnische Magier alle Arbeit geleistet und eine magische Kuppel über die Arena gelegt, welche jegliche Hilfe von außen abschirmte. Kenji und Octavia waren also zu hifllosen Zuschauern degradiert worden.&lt;br /&gt;
Die Thyrner schickten Welle nach Welle immer tödlicherer Kreaturen, doch mit beeindruckendem Geschick und der Zusammenarbeit echter Freunde wehrten Henk und Adarian jede neue Gefahr ab und befreiten sich dabei auch noch aus ihren Fesseln. Trotzdem gingen ihre Kräfte sichtlich zur Neige und blickten dem sicheren Tod entgegen, als sich ihnen eine riesige Hornechse entgegenstellte, die durch keine ihrer improvisierten Waffen auch nur verletzbar war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann jedoch offenbarte sich ein Prophezeihung, die bereits in der Orksteppe angedeutet wurde - wie ein Blitz aus dem Himmel stürzte eine gleißende Waffe herab und durchbrach die magische Kuppel ohne Schwierigkeiten. Adarians legendäre Orkklinge [[Skarrsax]] erschien in einem für alle Thyrner sichtbaren Wunder und bohrte sich in den Sand der Arena. Ohne zu zögern besannen sich die beiden Helden in Todesgefahr, mit Henks Hilfe gelangte Adarian in den Nacken der riesenhaften Kreatur und bohrte die Klinge auf tödliche Weise in ihr Genick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies war nicht nur der finale Kampf der Arena; nach dem offensichtlichen Gottesurteil blieb den Thyrnern auch nichts anderes übrig, als die beiden Barsaver zu begnadigen. Tatsächlich sahen sich viele der Menschen im Publikum so von der Vorstellung hingerissen, dass sie für den einstigen Erzfeind jubelten und klatschten. Auch Kenji und Octavia, und selbst Elatus waren sehr erleichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Kette der guten Nachrichten war noch nicht an ihr Ende gelangt. Nur wenig später kam eine wichtige Botschaft aus Thyrna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der Drachenpriesterinnen aus Thyrna erklärte Octavia überraschend zur Ardera, was sie selbst zu eine freien, selbstständigen Frau und Botschafterin des Reiches erklärte. Zudem annulierte dies de facte die Ehe mit Elatus, was die Helden erleichternd aufatmen ließ. Kenji wurde überrascht von der Heftigkeit seiner Erleichterung. Ihm wurde schnell klar, dass er sein Vorhaben, seine Gefühle für Octavia zu vergessen, nicht einfach an seinem Herzen vorbei logisch entscheiden konnte.&lt;br /&gt;
Wie er damit umgehen sollte, wo Octavia diese Gefühle nun offensichtlich weder verstand, noch erwiderte, war ihm weiterhin unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kap.18: [[Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Trutz erfuhren die Helden von dem Verschwinden des Drachen [[Aban|Nebelschwinge]]. Während die Trutzer die Thyrner beschuldigten und einen Angriff auf das thyrnische Heerlager vorbereiteten, versuchten die Helden Beweise für das Eingreifen der Schwarzmagier zu sammeln. Aus Blanderas Besitz hatten sie erfahren, dass sich ein weiteres Mitglied des schwarzen Kaders hier aufhalten sollte - ein Mann namens [[Blaren Rigged]].&lt;br /&gt;
Sie verfolgten diverse Hinweise Archorbars auf unerklärliche, möglicherweise schwarzmagische Vorkommnisse auf dem umgebenden Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Trutzer Ratsschenke eröffnete Adarian den Helden, dass er entschieden hatte, den Weg der Inquisitoren zu bestreiten. Henk äußerte sich sehr kritisch dazu, Kenji hielt sich zurück, weil er zu sehr mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt war, um der Angelegenheit so viel Aufmerksamkeit zu schenken, wie sie verdient hatte. Nachdem die Helden Octavias offizielle Ernennung zur Octavia Ardera gefeiert hatten, hinterließ er ein Geschenk für sie auf der Schwelle der Tür ihres Zimmers. Als die übrigen Helden rätselten, von wem das Geschenk stammen könnte, schwieg Kenji beschämt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk stellte der Gruppe eine junge Frau namens [[Eleonor Conado | Foxi]] vor, die sich schnell als aufstrebendes Talent seiner Gilde herausstellte.&lt;br /&gt;
Mit [[Abraxa Cibinensis | Abraxa]] begegneten die Helden einer weiteren Person aus Octavias Vergangenheit. Die Meisterin der Alchemie hatte inzwischen einen kleinen Laden in Trutz erstanden und Octavia war hocherfreut, die weise Frau wiederzusehen, die ihr eine Art Großtante war. Kenji war die Alchemistin sofort sympathisch. In einem ruhigen Augenblick bat er sie unbemerkt von den anderen um einen Trank, der seinen Mut steigern könnte. Insgeheim hoffte er, damit endlich mit Octavia das lang ersehnte und von ihm gefürchtete Gespräch führen zu können, das er immer wieder vor sich herschob.&lt;br /&gt;
Auf weiteren Reisen im Umland Trutzs besuchten die Helden Adarians neu verheiratete Mutter und seinen [[Egeil von Wallenrode | Onkel]], einen paranoiden Kriegsveteranen mit einem großen Herz für seinen Neffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf ihrer Recherchen erkannten die Helden Zusammenhänge zwischen allen unheimlichen Vorkommnissen und kamen schließlich dem Verursacher aller Geschehnisse auf die Schliche: Ein weiterer Verwandter von Adarian, sein Bruder [[Cosima von Wallenrode]] hatte mit einem dunklen Ritual den heiligen Baum [[Untier-Aue#Amoth-Hûntirn|Amoth-Hûntirn]] verdorben. Wie sich herausstellte, war der Bruder, der bereits bei der Verhandlung in Valkenburg erfolglos gegen die Helden ausgesagt hatte, aus Angst um seine Frau und sein Kind von den Schwarzmagiern zu seinen Taten gezwungen worden. Adarian versprach zähneknirschend, seinem Bruder zu helfen, nachdem er den Ort von der Verunreinigung gereinigt hatte.&lt;br /&gt;
Nun erklärte sich auch das Verschwinden Nebelschwinges: Die Schwarzmagier hatten das Ritual in den Wurzeln des Baumes verursacht, um den Drachen anzulocken und zu überwältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden kurz darauf erneut Egeils Anwesen betraten, schnappt eine weitere Falle der Schwarzmagier zu. Wie sich herausstellte, war Adarians Onkel mittels eines verzauberten Amuletts unter ihre Gedankenkontrolle geraten. Henk konnte sich unbemerkt aus der potentiell tödlichen Falle befreien, das Amulett von Egeil entfernen und die Situation so entschärfen. Doch nicht bevor alle Helden einer persönlichen Versuchung durch die Magier ausgesetzt zu sein. Während Octavia und Kenji ohne allzu große Schwierigkeiten den Einflüsterungen widerstanden, zweifelt Adarian nachhaltig, ob sein Schicksal ihn wirklich als Diener der Passionen eingesetzt hatte.&lt;br /&gt;
Kenji bemerkte voller Schrecken, dass der Bund der Sdchwarzmagier von seiner Schwäche für Octavia erfahren hatte. Sie drohten ohne Umschweife, sie leiden zu lassen, wenn er nicht für sie arbeitete. Anders, als diese planten, erneuerte und verstärkte dies nur seine Entscheidung, im nötigen Falle ohne zu zögern für die Thyrnerin zu sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück in Trutz begegneten die Helden Wolfhardt, der entgegen den Befürchtungen noch wohlauf und am Leben war. Kenji und Wolfhardt werden sich erst jetzt bewusst, dass beide nach Octavias Herz streben. Wolfhardt schlug einen freundschaftlichen Wettbewerb vor, bei dem der Gewinner das Herz der Angebetenen gewann. Kenji dachte nicht, dass Octavia die Situation gefiele, wenn sie davon erführe, aber versicherte Wolfhardt, dass ihre Freundschaft nicht gefährdet sei. Im Hitnerkopf hatte Kenji auch den Trank Abraxas, der ihm einen Vorteil verschaffen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Le Bran-Anwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Suche nach Hinweisen auf Nebelschwinge und Blaren Rigged führte die Helden schließlich zu dem Anwesen der Le Brans. Gepeinigt von Visionen, in denen Kenji und seine Freunde die Persönlichkeiten längst vergangener Zeiten einnahmen und er sich zu seinem Entsetzen Octavias Gegenpart schließlich in einem Wutanfall umbrachte (eine Vision, die glücklicherweise nur Erinnerung und Mahnung war und sich nicht auf die Gegenwart auswirkte), fanden sie schließlich Hinweise auf eine Verbindung des Alchemisten Erlerig Darrow zu Abraxa, wie auch die überraschende Erkenntnis, das Abraxa deutlich älter war, als sie alle vermutet hatten. Darrow indes, wie durch die Visionen offenbar wurde, war damals von dem Herrn des Anwesens, Gedrig le Bran, mit einem perfiden Plan für seine dunklen Zwecke eingespannt worden. Während in heutiger Erinnerung nur noch das Opfer le Brans, seine unschuldige Frau, als verfluchte Hexe erinnert wurde, handelte es sich bei Gedrig um niemand anderen als den Schwarzmagier des Bundes Blaren Rigged. Die Helden entdeckten das Versteck des Kultisten, kämpften gegen ihn und wurden Zeugen der unmenschlichen Rache all der Geister, die er so lange gequält hatte. Seine Frau Eleonor konnte nun endlich ihren Frieden finden.&lt;br /&gt;
Die Helden entschieden, Abraxa zu gestatten, sich Darrow anzunehmen. Sein Wissen über den Bund von Utukk'Xul konnte von unschätzbarem Wert sein. Abraxa vermutete, dass er eine geringe Überlebenschance hatte. Darrow hielt sein Wort und verfasste für den Licht des Bundes [[Bericht des Erlerig Darrow | einen Bericht]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fest des Lochost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach all den Lichtblicken der letzten Zeit freuten die Helden sich auf das anstehende Lochostfest. Zwar war Nebelschwinge immer noch nicht wieder aufgetaucht, aber sie hatten nun bewiesen, dass tatsächlich wie vermutet die Schwarzmagier dahintersteckten. Der drohende Krieg mit den Thyrnern war noch einmal abgewandt, mehr noch, nun hatten die Thyrner einen echten Grund, mit Barsaive zusammen gegen die Schwarzmagier vorzugehen. Heitere Feierstimmung schwebte über Trutz. Doch als am zweiten Tags des Festes gerade der Höhepunkt, die Freilassung der Vögel die symbolische Befreihung einläutete, verdunkelte sich der Himmel über der Stadt. Die dröhnende Stimme Immortalis' erklang und höhnte den Bewohner der Stadt und den Helden. Dann erschien er, auf dem unterworfenen Drachen Nebelschwinge reitend und zwang sie, ihr tödlichens Drachenfeuer über die Stadt zu senken. Machtlos mussten die Helden mitansehen, wie Dutzende Menschen bei lebendigem Leibe verbrannten. Häuser fingen Feuer, die festliche Stimmung wandelte sich zu schierer Panik. &lt;br /&gt;
Jetzt war den Helden klar - zwar bedeutete das Enttarnen der schwarzmagischen Pläne mögliche Zusammenarbeit mit Thyrna; es hieß aber auch, dass die Kultisten nicht länger einen Grund hatten, ihre Pläne im Geheimen durchzuführen. Immortalis hatte dies sehr schnell begriffen und war auf schreckliche Weise in die Offensive gegangen. Während er, lachend seinen Sieg auskostend, auf dem versklavten Drachen davonflog, versuchten die Helden so gut es ging den Opfern zu helfen und die Brände, die überall in der Stadt loderten, zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Pläne des Bund des Lichts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Tag darauf kehrte Archorbar zurück. Der Bund des Lichts, der inzwischen noch weiter gewachsen war, trat erneut zusammen und hielt eine Krisensitzung. Unter anderem hatte auch Adarians Onkel versprochen, neue Rekruten zu finden und auszubilden. Inzwischen war der Bund groß genug und von einer Schlagkraft, die verschiedene Aktionen zur selben Zeit erlaubte. Während sich Wolfhardt um die Organisation kümmerte, hatten sich der tapfere Kämpfer Gerbert und seine Frau, die Halbelfe Nira bereit erklärt, die geheime Basis der Kultisten in den Bergen auszukundschaften. Die Helden indes entschieden, weiter nach Jerris aufzubrechen. Kenji spürte, dass Henk sich große Sorgen machte, aber zu diesem Zeitpunkt war er noch nicht bereit, den Inhalt dieser Sorgen zu teilen. Kenji vermutete, dass es sich um Probleme innerhalb Henks Diebesgidle handelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kap.19: [[Die Rückkehr des Maldoror]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Jerris bestätigten sich die Befürchtungen über die Gildenprobleme schnell. Henks alter Freund Jaran war verschwunden. Die Helden fanden Hinweise auf weitere Schwarzmagier-Aktivitäten. Zudem bahnte sich ein Bandenkrieg zwischen den Füchsen und der konkurrierenden Briccone-Familie an. Kenji versteht trotz seiner Zeit auf der Straße nicht viel von diesem Geschäft. Die Briccones schienen aber durchaus keine gesetzlosen Gesellen zu sein, sondern ihre eigenen Regeln des als korrekt empfundene Verhaltens zu verfolgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Kenjis Überraschung schien in Henks Vergangenheit eine romantische Verbindung zu der Briccone-Tochter zu bestehen. Er war sich nicht sicher, ob dies Quell weiterer Probleme sein könnte, oder aber gar die Lösung der berstehenden Probleme. Bei Gesprächen mit der Briccone Familie eskalierte die Situation. Eine Untotenseuche bricht aus und fordert hohen Blutzoll in dem ganzen Stadtteil, darunter auch einige Mitglieder der Familie, inklusive ihrem Vater (und Anführer). Offensichtlich waren die Pläne der Schwarzmagier in Jerris schon viel weiter, als bereist befürchtet. Die Helden retteten sich in die Kanalisation und einen geheimen Phex-Tempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kam zu einem unerwarteten Wiedersehen. Bei Jaran, der überlebt hatte, war auch Henks Schwester Hella. Diese offenbarte, dass sie sich nicht wie in Pirlath versprochen ihrem Urteil gestellt hatte, sondern die letzten Monate in der hohen Heimat verbracht und Henks Sohn Montakor beschützt hatte. Offensichtlich hatte das Kleinkind Henks schicksalhafte Verbindung zu dem großen Dämonen Maldoror geerbt, was ihn zu einem Ziel der Schwarzmagier machte. Einer Möglichkeit, den Dämon durch das Kind wieder auf die Welt zu bringen. Mit Helas Hilfe stellten die Helden einen verwegenen Plan auf; da sie Montakor nicht ewig würden verstecken können, benutzten sie ihn als Köder. Auf dem Platz vor dem Alethon-Tempel kam es zum Kampf gegen die Schwarzmagier und einen großen Dämonen. Als die Helden im Begriff waren, zu siegen, übernahm Maldoror die Kontrolle über das Kind und wendete das Kampfesglück.&lt;br /&gt;
Nur die Kraft der Drachenträne verhinderte den augenblicklichen Tod der Helden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk schien sich auf die Seite des von Maldoror besessenen Kindes zu schlagen. Auch Hella schloss sich ihnen an. Die übrigen Helden verfolgten das fliehende Luftschiff der Schwarzmagier mit ihrem Luftschiff K’eygha. Sie wurden gefangengenommen und vom besessenen Henk gefoltert. Dabei verlor Adarian eine Kuppe seines kleinen Fingers. Doch inmitten der schwarzen Wolken erschien ein Falke in einem weiteren Wunder. Hella und schließlich auch Henk besannen sich, wechselten die Seiten und befreiten die Helden. Gemeinsam vertrieben sie die Präsenz Maldorors aus Montakor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hella gelang es, mithilfe von Kenjis Blut einen Schutzzauber für Montakor zu weben und in eine Tätowierung zu bannen. Durch diesen Zauber würden die Schwarzmagier Montakor nicht wiederfinden. Kenji entschied sich, Hellas Liebe in ihren Neffen zu vertrauen und überliess ihr genügend Blut, wohlwissend, was er damit riskierte. Inzwischen hatten die Inquisitoren die Seuche einigermaßen unter Kontrolle gebracht. &lt;br /&gt;
Wie Kenji gehofft hatte, schaffte Henks romantische Verbindung ein Bindeglied zu den Briccones. Henk verlobte sich, was Kenji sehr fröhlich stimmte.&lt;br /&gt;
Doch es blieb keine Zeit für Entspannung, da ein weiterer Brief Archorbars die Helden zwang, schon bald wieder aufzubrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kap.20: [[Das Vermächtnis des Aequus]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels eines Portals der Inquisitoren reisten die Helden auf Geheiß Archorbars nach Valkenburg. Octavia nahm nun offiziell ihre Funktion als Gesandte des Drachen ein. Kenji war sehr beeindruckt von ihrer eleganten, fast kriegerischen Erscheinung. Es kam zu einem erneuten Treffen des Bundes des Lichts.&lt;br /&gt;
Der Bericht von Erlerig Darrow war nun fertig. Der Bund kam zu der Überzeugung, dass dies ein weiterer Schlüssel dafür wäre, die Thyrner im Krieg gegen die Schwarzmagier mit ins Boot zu holen. Doch die Thyrner waren bisher nur teilweise überzeugt. Daher entschieden die Helden, die übrigen notwendigen Beweise zu sammeln. Träume des Mystikers, aber auch Octavias, führten direkt nach Perlheim. Die beiden erinnerten sich, dass Octavias Vater sein Leben der Aufgabe gewidmet hatte, Hinweise auf die Verantwortung der Thyrner für die Plage zu sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wie kommt Augustus zur Guppe? --&amp;gt; vgl. [[Episode 20-01: Treffen in Valkenburg#Wiedersehen mit alten Freunden|Kap.20-01]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus, Der thyrnische Magier Iustus Trebatius und die Helden flogen mit ihrem Luftschiff nach Perlheim. Die Stadt litt sichtlich unter der Hand des eigensüchtigen und düsteren Konsuls Vorax. Die Helden vermuteten erneut Einflüsse der Schwarzmagier, entdeckten jedoch zu ihrer Überraschung eine andere Auflösung: Die Gier und Perversionen des Prokonsuls hatten einen dämonischen Succuba angelockt, dem dieser nun hörig war.&lt;br /&gt;
Die Helden wurden vom Konsul gefangengenommen. Kenji tappte in eine Falle des Succuba und wurde von diesem (der die Form Octavias angenommen hat) verführt. Er erkannte seinen fürchterlichen Fehler zu spät und wurde seitdem von schrecklichen Gewissensbissen geplagt. Den Helden gelang es schließlich, sich dem Einfluss des Dämonen zu entreißen und Kenji tötete den Succuba mit einer heiligen Klinge. Daraufhin fiel es nicht weiter schwer, den feigen Vorax gefangen zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji wurde mit einer Frau aus seiner Vergangenheit konfrontiert: Talina Westwind. Als sie hofft, seine Rückkehr wäre auch eine Rückkehr zu ihr und damit das Ende ihres entehrten Lebens, erkennt er, was er ihr unwissentlich angetan hatte. Vor zwei anderen Mystiker erklärt er seine verpflichtende Aufgabe bezüglich der Drachenträne und bittet für sich und Talina um eine Lösung des Bundes, der durch seine Affäre mit ihr vor Jahren entstanden war. Die Lösung wurde gewährt und Talina war sehr erleichtert, auch wenn sie Kenji gegenüber etwas traurig und gar eifersüchtig auf Octavia schien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vergangensarbeit musste von Octavia bewältigt werden. Es stellte sich heraus, dass Augustus niemals von den Schwarzmagiern verzaubert gehandelt hatte und stattdessen seine dunklen Taten genährt von der Wut durchgeführt hatte, seine Schwester totzuglauben. Octavia war erschüttert und ließ sich von Kenji kaum trösten. Augustus entschied sich nach einem Gespräch mit dem Mystiker, sich einem Gottesurteil gegenüber zu verantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indes entdeckten die Helden nach Aufräumarbeiten in dem Anwesen Aequus ein geheimes Laboratorium weit unterhalb des eigentlichen Hauses inklusive eines Bootes, das unter Wasser fahren konnte. Offenbar hatten die Nachforschungen von Octavias Vater ihn bis weit unter das Arasmeer geführt. Wenn sie die Beweise suchten, um Thyrna endgültig für ihre Verantwortung zu überzeugen, würden sie seine Forschungen vervollkommnen müssen.&lt;br /&gt;
Adarian und Henk stellten Pläne auf, eine Schiffsbesatzung für eine Expedition ins Arasmeer vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Drachenträne wurde erneut aktiv und eilte Augustus auf seiner Gottesprüfung zur Seite. Er rettete erfolgreich eine verwunschene Schiffsbesatzung und führte die totgeglaubten Männer wieder zurück nach Perlheim. Dort nahm man das Wunder dankbar auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adarians Schicksal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Vorbereitung auf die Expedition verbrachten die Helden das erste Mal seit langer Zeit wieder einen ruhigen Tag zusammen. Sie brachen gemeinsam zu einer verborgenen Bucht unterhalb des Anwesens auf und schwammen gemeinsam gemeinschaftlich und fröhlich durch das Wasser der Bucht. Sie hatten sich lange nicht so optimistisch gefühlt. Abends vor dem Feuer des Kamins tranken sie einen guten Wein und dösten friedlich nebeneinander ein.&lt;br /&gt;
Diese kurze Dauer der Sorglosigkeit endete jäh, als Henk und Kenji zeitgleich von einem Schrei in der Nacht geweckt wurden. Adarian war draußen völlig von Sinnen auf die Brüstung an der Klippe geklettert und kämpfte gegen unsichtbare, eingebildete Geister. Dabei schrei er vom Untergang Alorans. Bedienstete des Hauses kauerten in der Nähe und horchten voller Schreck den dunklen Prophezeihungen des verwirrten Helden. Henk war starr vor Schreck, erfüllte sich doch in diesem Moment eine dunkle Vorahnung, die er gehabt hatte. Dann stürzte Adarian ohne jede weitere Warnung in die Dunkelheit. Henk versuchte erfolglos, ihn festzuhalten. Kenji, selbst bis ins Mark erschrocken, konnte nur noch Henk von der Brüstung fortziehen. Zwar brach Augustus sofort auf, um unten die stürmischen Klippen unter Einsatz seines Lebens nach dem Helden abzusuchen, aber ein stechender Schmerz, der durch alle Helden fuhr, und das plötzliche Bluten der Drachenträne selbst offenbarte ohne jeden Zweifel: etwas Schreckliches war geschehen. &lt;br /&gt;
Kenji und Henk nahmen trotz aller Panik ihre Kräfte zusammen und schworen die Bediensteten darauf ein, kein Wort vom Anwesen dringen zu lassen. Stattdessen einigten sich die Helden, einfach zu sagen, Adarian sei verschwunden. Das war keine direkte Lüge, verbreitete aber auch nicht dieselbe Panik.&lt;br /&gt;
Wenig später offenbarte sich ein Tiermeister aus dem Tal als Spielball der Schwarzmagier, der für sie mittels eines Hundewelpen die Helden ausspioniert und den nächtlichen Angriff ermöglicht hatte. Kenji spürte Gewissensbisse aufkommen, da er den Hund bei Pyrrons Kapelle entdeckt und Adarian übergeben hatte. Aber da er für die Gruppe stark sein musste, kämpfte er die dunklen Gedanken zurück und konzentrierte sich auf die Aufgaben, die vor ihnen lagen.&lt;br /&gt;
Wolfhardt, der völlig verängstigt von dem unrühmlichen Abgang seines Helden und Vorbilds Adarian war, fragte Kenji panisch, was denn nun die Zukunft bringe. Ob Adarian die Wahrheit gesprochen hatte und Aloran unterginge. Ohne lange zu überlegen, griff Kenji nach Abraxas Muttrank und überreichte ihn an Wolfhardt. Er brauchte ihn einfach dringender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kap.21: ? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakterwerte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Spielwerte#Grundwerte|Attribute und Talente]] ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|Charakterattribute&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|körperliche &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|gesellschaftliche &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|geistige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f28c8c;&amp;quot;| Athletik (ATH) &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●●&lt;br /&gt;
|  style=&amp;quot;background-color:#a8e572;&amp;quot;|Charisma (CHA) &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●● &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#9cb2ff;&amp;quot;|Mut (MUT)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●●●●&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffdba4;&amp;quot;|Wahrnehmung (WAN)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●● &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#c5ff9e;&amp;quot;|Empathie (EMP)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●●●●   &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ccb6ee;&amp;quot;|Intuition (INT)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●●●&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#fcffaa;&amp;quot;|Körperbeherrschung (KÖB)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●● &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#cdffd1;&amp;quot;|Ausdruck (AUD)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●●●  &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Klugheit (KLU)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;9&amp;quot;| Talente&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|körperliche &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|gesellschaftliche &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|geistige&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f28c8c;&amp;quot;|Körperkraft (KK)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#a8e572;&amp;quot;|Anführen (AN)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |● &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |X &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#9cb2ff;&amp;quot;|Selbstvertrauen (SV)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |X&lt;br /&gt;
|-  &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f28c8c;&amp;quot;|Konstitution (KO)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●●●&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#a8e572;&amp;quot;|Einschüchtern (ES)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |- &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#9cb2ff;&amp;quot;|Willenskraft (WL)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●●● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |X&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f28c8c;&amp;quot;|Nahkampf (NK)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●●&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |X &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#a8e572;&amp;quot;|Betören (BT)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#9cb2ff;&amp;quot;|Kreativität (KR)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffdba4;&amp;quot;|Aufmerksamkeit (AU)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●●&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#c5ff9e;&amp;quot;|Menschenkenntnis (MK)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●●●● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |X&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ccb6ee;&amp;quot;|Instinkt (II)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffdba4;&amp;quot;| Orientierung  (OR)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#c5ff9e;&amp;quot;| Konversation (KV)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●●●● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |X&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ccb6ee;&amp;quot;| Astralsinn (AS)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |X&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ffdba4;&amp;quot;| Fernkampf (FK)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |- &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#c5ff9e;&amp;quot;| Anpassungsfähigkeit (AP)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●●● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ccb6ee;&amp;quot;|Innenschau (IS)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●●● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |X&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#fcffaa;&amp;quot;|Gewandtheit (GW)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |  &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#cdffd1;&amp;quot;| Schauspiel (SS)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |-  &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Gedächtnis (GD)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#fcffaa;&amp;quot;|Fingerfertigkeit (FF)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#cdffd1;&amp;quot;|Lehren (LH)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Logik (LO)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#fcffaa;&amp;quot;|Verteidigung  (VT)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●●● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | X &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#cdffd1;&amp;quot;|Rhetorik (RH)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●●●&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | X&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Wissensschatz (WS)&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |●● &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | X&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Vor- und Nachteile]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Vorteile&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Glück || ●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Fester Glaube || ●●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Soziale Anpassungsfähigkeit || ●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Hitzeresistenz || ●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Akademische Ausbildung: [[Kultgemeinschaften#Mystiker|Mystiker]] || ●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gebildet: Barsaive || ●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Ortskenntnis: Perlheim || ●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Nachteile&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Gesucht ([[Bund von Utukk'Xul]]) || ●●●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Prinzipientreue || ●●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Angst vor Schlangen || ●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Schlafstörungen || ●●● &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#d1ba8b;&amp;quot;|Neugierig || ● &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;9&amp;quot;| Spezialisierungen Kenji&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#eb5353;&amp;quot;|Nahkampf || style=&amp;quot;background-color:#eb5353;&amp;quot;| || || style=&amp;quot;background-color:#a8e572;&amp;quot;| Anführen || style=&amp;quot;background-color:#a8e572;&amp;quot;| || || style=&amp;quot;background-color:#9cb2ff;&amp;quot;|Selbstvertrauen || style=&amp;quot;background-color:#9cb2ff;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stäbe || ●● ||  || Rel. Autorität || ●●● ||  || Selbstzweifel || ●●● &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Säbel || ●● ||  || style=&amp;quot;background-color:#c5ff9e;&amp;quot;| Menschenkenntnis || style=&amp;quot;background-color:#c5ff9e;&amp;quot;|  ||  || style=&amp;quot;background-color:#9cb2ff;&amp;quot;|Willenskraft || style=&amp;quot;background-color:#9cb2ff;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#fcffaa;&amp;quot;|Verteidigung  || style=&amp;quot;background-color:#fcffaa;&amp;quot;| ||  || Lügen durchschauen || ●●●● ||  || Prinzipientreue || ●●● &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Defensive Haltung|| ●●● || || style=&amp;quot;background-color:#c5ff9e;&amp;quot;| Konversation ||  style=&amp;quot;background-color:#c5ff9e;&amp;quot;|  ||  || Loyalität || ●●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  || Vertrauen gewinnen || ●●● ||  || style=&amp;quot;background-color:#ccb6ee;&amp;quot;|Astralsinn || style=&amp;quot;background-color:#ccb6ee;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  || style=&amp;quot;background-color:#cdffd1;&amp;quot;|Rhetorik || style=&amp;quot;background-color:#cdffd1;&amp;quot;| ||  || Celestisches Gespür || ●●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  || Predigen || ●● ||  || style=&amp;quot;background-color:#ccb6ee;&amp;quot;| Innenschau || style=&amp;quot;background-color:#ccb6ee;&amp;quot;| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  || Argumentation || ●●● ||  || Alpträume || ●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  || Ansprachen halten || ●●● ||  || Traumbewusstsein || ●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  ||  ||  ||  ||  ||  || Empfindsamkeit für Visionen || ●●●● &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;9&amp;quot;| Wissensschatz Kenji&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;| Sprache (Nativsprache - Barsavisch) || ●●● ||  || style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Geschichtswissen Barsaive || ●●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Sprache (Thyrnisch) || ●● || || style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Mythologie || ●●●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Sprache (Zwergisch) || ● || || style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Plagenwissen || ●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Sprache (Dämonensprache) || ● || || style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Magiekunde || ●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Geographie (Aloran) || ●● || || style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Dämonologie || ●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Geographie (Barsaive) || ●●● || || style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Bibliotheksnutzung || ●●●&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Kulturkunde (Thyrna) || ● || || style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Rechtskunde (Barsaive) || ●●●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Kulturkunde (Barsaive) || ●●● || || style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Rechtskunde (Thyrna) || ●● &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Kulturkunde (Shinji Oto)|| ● || || style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Gassenwissen (Perlheim) || ●●&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spezialisierungen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Celestische Spezialisierungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot;|Konzentration &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#9cb2ff;&amp;quot;|Willenskraft (WL) ●●●&lt;br /&gt;
| + &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#ccb6ee;&amp;quot;| Instinkt (IS) ●●&lt;br /&gt;
| + &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f7c3ff;&amp;quot;|Gedächtnis (GD) ●●&lt;br /&gt;
| + &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |Modifikatoren &lt;br /&gt;
| =&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●●●●●●●&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot; wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;|Name &lt;br /&gt;
! Wirkung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Vorbereitung / &amp;lt;br /&amp;gt;Dauer&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Wirkungsbereich &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Kosten&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Reaktion&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Stufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | '''Lichtpfeil'''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | Angriffe (NK oder FK) um Anzahl Erfolge gesenkt&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | 1 Aktion / &amp;lt;br /&amp;gt;1 KR&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | 1 Gegner, &amp;lt;br /&amp;gt;Reichweite: 5 x [Stufe]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | [Stufe]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |  -&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot; wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;|Name &lt;br /&gt;
! Wirkung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Vorbereitung / &amp;lt;br /&amp;gt;Dauer&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Wirkungsbereich &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Kosten&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Reaktion&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Stufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ''' Lichtschein '''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | Angriffe (NK oder FK) um Anzahl Erfolge -1 gesenkt&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | 1 Aktion / &amp;lt;br /&amp;gt;1 KR&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | [[Datei:Reichweite-konisch.png|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | [Stufe]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |  -&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot; wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;|Name &lt;br /&gt;
! Wirkung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Vorbereitung / &amp;lt;br /&amp;gt;Dauer&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Wirkungsbereich &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Kosten&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Reaktion&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Stufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ''' Lichtweihe '''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | Schaden pro Kampfrunde: 1W6 + 1W6 pro absteigende Gegnerstufe &amp;lt;br /&amp;gt;Bonus WL: [Stufe] gegen abyssische Magie/Zauber&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | 2 KR / &amp;lt;br /&amp;gt; [Stufe] + Erfolge KR&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | [[Datei:Reichweite-kreis.png|rahmenlos]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |2+  [Stufe]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |  -&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot; wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;|Name &lt;br /&gt;
! Wirkung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Vorbereitung / &amp;lt;br /&amp;gt;Dauer&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Wirkungsbereich &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Kosten&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Reaktion&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Stufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ''' Lichtgebet '''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | WL + [Stufe] &amp;lt;br /&amp;gt;gegen abyssische Zauber&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | 1 KR / &amp;lt;br /&amp;gt;1 Angriff&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | Selbst&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | [Stufe]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |  -&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot; wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;|Name &lt;br /&gt;
! Wirkung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Vorbereitung / &amp;lt;br /&amp;gt;Dauer&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Wirkungsbereich &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Kosten&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Reaktion&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Stufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ''' Ritual des Schutzes '''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | Rüstungsschutz &amp;lt;br /&amp;gt; [Stufe] x W6 + 4 &amp;lt;br /&amp;gt;gegen physische Dämonenangriffe&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | Ritual &amp;lt;br /&amp;gt;(mind. 30 min) / &amp;lt;br /&amp;gt;Bis der Schutzpool verbraucht ist&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | Selbst&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | [Stufe] &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |  -&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot; wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;|Name &lt;br /&gt;
! Wirkung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Vorbereitung / &amp;lt;br /&amp;gt;Dauer&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Wirkungsbereich &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Kosten&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Reaktion&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Stufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ''' Ritual der Willenskraft '''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | WL + Erfolge &amp;lt;br /&amp;gt;gegen abyssische Zauber&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | Ritual &amp;lt;br /&amp;gt;(mind. 30 min) / &amp;lt;br /&amp;gt;Anzahl [Stufe]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | Selbst&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | [Stufe]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |  -&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot; wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;|Name &lt;br /&gt;
! Wirkung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Vorbereitung / &amp;lt;br /&amp;gt;Dauer&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Wirkungsbereich &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Kosten&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Reaktion&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Stufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ''' Ritual der Atmosphäre '''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | Anzahl Erfolge senkt die Erschwernis durch abyssische Einflüsse&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | Ritual &amp;lt;br /&amp;gt;(mind. 30 min) / &amp;lt;br /&amp;gt; Anzahl [Stufe]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | Selbst&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | [Stufe]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |  -&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot; wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;|Name &lt;br /&gt;
! Wirkung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Vorbereitung / &amp;lt;br /&amp;gt;Dauer&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Wirkungsbereich &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Kosten&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Reaktion&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Stufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ''' Gemeinschafts-Ritual '''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | WL + Erfolge/2 &amp;lt;br /&amp;gt;gegen abyssische Zauber&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | Ritual / &amp;lt;br /&amp;gt;Anzahl [Stufe]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | Gruppe&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | [Stufe]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |  Celestia&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot; wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;|Name &lt;br /&gt;
! Wirkung&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Vorbereitung / &amp;lt;br /&amp;gt;Dauer&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14%;&amp;quot;| Wirkungsbereich &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Kosten&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Reaktion&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:10%;&amp;quot;| Stufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ''' Wahrheit erfragen '''&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | Zielperson muss auf eine Ja/Nein-Frage wahrheitsgemäß antworten - &amp;lt;br /&amp;gt;Kann mit Willenskraft (WL) gekontert werden&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | Außerhalb vom Kampf / &amp;lt;br /&amp;gt;eine Frage&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | eine Person&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | [Stufe]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; |  Celestia&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#f6f3ec;&amp;quot; | ●●●●&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* '''Beschreibung''': Der Mystiker richtet sein heiliges Zeichen (bei Kenji z.B. Medaillon oder der Stab mit dem Greifenkopf) auf sein Ziel und stellt mit der einleitenden Formulierung „Im Namen des Alethon“ eine Frage, die mit Ja oder Nein beantwortet werden kann. Die Zielperson muss auf die Ja/Nein-Frage wahrheitsgemäß antworten - kann aber mit Willenskraft (WL) kontern.&lt;br /&gt;
* '''Einsatz im Kampf''': Nein&lt;br /&gt;
* '''Bedingung''': Alethon-Mystiker; Der Zauber wirkt nur auf Personen mit gleicher oder geringerer WL als die Zauber-Stufe und hat keinen Effekt auf Personen mit größerer WL.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artefakte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ganbards Stab]] &lt;br /&gt;
Kenji nutzt dieses Artefakt sowohl als Wanderstab sowie im defensiven Kampf gegen übernatürliche und zahlenmäßig überlegene Gegner. Es scheint auch unter enormen Kräften nicht zerstörbar zu sein.&lt;br /&gt;
* [[Talinas Amulett]]&lt;br /&gt;
[[Talina Westwind]] hat ihm dieses Amulett umgelegt, nachdem seine lange Reise mit den Helden ihn zurück nach Perlheim geführt hat. Es stärkt seinen Glauben und erinnert ihn stets an Talina.&lt;br /&gt;
(Talinas Vater hat dieses Amulett aus dem Perlmutt der „Lichtmuschel“ gefertigt, welche aus den Gewässern Perlheims stammt. Talina hat einen Schutzsegen für Kenji auf diesen Anhänger gesprochen, welcher ihn durch Zuversicht, Trost und Hoffnung in seinem Glauben bestärken soll (dadurch erhöht sich Kenjis Glaubenswert +1 oder seine Wunder haben +1 auf TW etc.))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rad des Lebens]]&lt;br /&gt;
Diesen besonderen Orden erhielten die Helden von Throal dafür, dass sie mit Alachias Hilfe das Leben des Zwergenkönigs retteten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Kalender&amp;diff=40102</id>
		<title>Kalender</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Kalender&amp;diff=40102"/>
				<updated>2026-04-19T07:20:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Abenteuer.png|30px|left|link=Abenteuer]]&amp;lt;big&amp;gt;Abenteuerkalender des Jahres 351 JF&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist der Kalender der [[Helden]] aus dem Jahr 351 JF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== I. Hyleon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1./2.''' '''Fest der [[Schutzgötter]]''' Auf der Überfahrt von [[Olborg]] nach [[Ankarz]] entdeckten die Helden eine im Nebel der Zeiten verborgene Dracheninsel und sprachen mit dem [[Radiel|letzten Drachen]] außerhalb der Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.''' Überfahrt nach Ankarz auf der [[Bartha-Bucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.''' [[Prozess gegen die Helden|Prozessbeginn]] gegen die Helden in ihrer Abwesenheit in [[Valkenburg]], Ankunft der Helden auf dem Seeweg in Ankarz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.''' Abflug aus Ankarz, Überfall der Thyrner auf das Luftschiff des Prinzen, Kampf gegen die thyrnischen, schwarzen Trolle, [[Isgar Wintras|Prinz Isgar]] und die Helden bezwingen gemeinsam die angreifenden Trolle, Isgar fasst Vertrauen zu den Helden und auf das Ehrenwort der Helden erlaubt er ihnen, ungefesselt weiter mit ihm nach Valkenburg zu reisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.''' thyrnischen Störsender in einem Ausläufer der Throaler Berge zerstört &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.''' in Valkenburg angekommen werden die Helden im Gerichtsgebäude inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' inhaftiert &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.''' inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.''' inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.''' inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.''' inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.''' inhaftiert, Anhörungen der Zeugen der Verteidigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Alethon]]''' Die abschließende Gerichtsverhandlung gegen die [[Helden]] unter [[Helom Kerzorban]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.''' '''Königstag (Festtag für den König der [[Zwerge]])'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== II. Thyloreon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' '''Tag der [[Mutter Hylderid | Hylderid]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest der [[Hylea]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.''' '''Tag des [[Bund von Throal | Bundes]]''' Die Helden wurden für die Rettung von König Varulos mit dem [[Rad des Lebens]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== III. Bialis ==&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.''' '''Tag der [[Bia]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Dendron]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IV. Oniralis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Goiron]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.''' '''Tag des [[Ingerimm]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== V. Venoralis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.''' '''Tag des [[Berrick Sirodan | Sirodan]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.''' ''(Geburtstag von [[Augustus Octavius]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Thylor]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.''' '''Tag des [[Bragilos]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.''' '''Tag des [[Dragnin Krogarr | Krogarr]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VI. Pyrionalis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' '''Plagengedenktag'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Neue_Hoffnung_in_Eldorn|KAPITEL 17]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.''' Ein inhaftierter Verwirrter ([[Bransi Soden]]) berichtete von seinem [[Der mysteriöse Traum|seltsamen Traum]] zur Heilung [[König Varulos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.''' Von [[Valkenburg]] nach [[Loderis]] gesprungen, Aufbruch nach [[Eldorn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.''' Übernachtung &amp;quot;Donnerklause&amp;quot; auf dem Weg nach Eldorn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''[[Boronfest|Fest]] des [[Letor]]''' Ankunft in Eldorn, als Teehändler getarnt. Kontakte geknüpft zu [[Lucius Larcius Obloci]], thyrnischer Novize der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] [[Lucius Furius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.''' Ausgrabungscamp, Prof. [[Mamercus Porcius Mucus]] gerettet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.''' Ausgrabungscamp, Katakombe erforscht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.''' Reise zum alten Heiligtum [[Gi-Umuna]], Entdeckung des Eingangs, Entlüftung, Abstieg ins Heiligtum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.''' 5 stündige Reise über endlose Treppen in die unendliche Tiefe über den [[Pfad der Eingeweihten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.''' in den Tiefen [[Ekurbad]] entdeckt und auf [[Enbi Lulu'Gugal]] getroffen. [[Drachenträne]] aktiviert, Nachts/Morgens in Eldorn [[Mordem Blandera]] getötet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.''' '''Tag des [[Gjori]]''' Verhaftung der Helden: Octavia - Magierakademie, Adarian &amp;amp; Henk - Arenakerker, Kenji - Zenos-Tempel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.''' Inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.''' Inhaftiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.''' [[Flavius Vitreus Elatus]] kommt in Eldorn an, Kenji und das Orakel [[Gaia Tarratia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.''' Anhörung von Octavia (vormittags) und Kenji (nachmittags)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.''' Botschafter [[Aulus Furius Lentus]] und Admiral [[Marcus Iunius Castramus]] treffen Adarian und Henk in der Arena&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.''' Kenji schricht mit dem Orakel über die Drachenträne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.''' erfolgloser Befreiungsversuch, Inhaftierung von Terrik, San Han, Klelschon, Bistra (Unterschenkel amputiert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29.''' Urteilsverkündigung über Octavia und Kenji&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''30.''' '''Tag der Toten''' Warten auf den Kampf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Erdfest]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.''' Arenakampf mit Gottesurteil, Feier am Abend, Streit zwischen Elatus und [[Salvius Tuscus Inanis]] beobachtet, Kenji redet mit Inanis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.''' Schlichtung im Museum mit Mucus und den Inquisitoren, Kenji betrinkt sich mit [[Wolfhardt Schnittmeier]], Henk provoziert mit Inanis bei der Abendfeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.''' Verleihung des &amp;quot;[[Stern von Zenos]]&amp;quot; in Eldorn, Bankett mit den Ratsmitgliedern, Inanis findet in einem Haussklaven Oblocis einen Zeugen gegen Elatus und ein schrecklicher Verdacht kommt auf. Einbruch in Oblocis Villa und Konfrontation mit Elatus und Octavia.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nacktarian.png|300px|thumb|right|Adarian - gemalt von Inanis (Eldorn am 5. Tag des Erdfest 351 JF)]]&lt;br /&gt;
'''4.''' frühe Morgenstunden [[Quintus Minucius]] gefasst und von [[Iustus Trebatius]] magisch verwahrt, Nachmittags Blutritual, Abends Entspannung und Regeneration (Adarian [[Venora]]-Tempel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.''' Scheidung und Octavias Ernennung zur ''Gesandten des Drachen'', Bankett, [[Sabaoth Immortalis]] Geburtsname ''Spurius Iunius'' und Feier mit [[Hadita Gazan]], Inanis malt Adarian (siehe rechts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VII. Celestalis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die dunkle Bruderschaft schlägt zurück|KAPITEL 18]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#1._Celestalis_351_JF|1. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-01: Ankunft in Trutz|Episode 18.01]]''') Verabschiedung in Eldorn, Reise mit Inquisitorenportal, Ankunft in [[Trutz]], Quartier in Ratsschenke, Adarian wird ein [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]], Gespräch mit dem König, Octavias Besuch bei [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]], Henk stellt [[Eleonor Conado|Eleonor]] vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#2._Celestalis_351_JF|2. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Kenjis Visionensuche im Tempel, Adarian im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]], Octavia trainiert Feuerbälle begleitet von Henk und Eleonor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#3._Celestalis_351_JF|3. Celestalis]], Tag des [[Torian]] ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-02: Verwandtenbesuche|Episode 18.02]]''') Die Helden besuchen [[Egeil von Wallenrode]], der Octavia ablehnte und Adarian zürnte, weil dieser Inquisitor geworden ist, anschließend Besuch bei [[Ellana von Wallenrode|Adarians Mutter]], welche erneut geheiratet hat und zwar [[Eginhard von Sonnenborn]]. Adarians Bruder [[cosima von Wallenrode|Cosima]] war mit seiner Familie ausgezogen, vermutlich nach [[Trosk#Kolonien|Falkenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#4._Celestalis_351_JF|4. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-03: Die ertrunkenen Kinder von Teichwalde|Episode 18.03]]''') Vormittags bei Abraxa 3 Heiltränke geholt, Kenjis spezielle Bitte, Mittags in [[Teichwalde]] das Verschwinden der Kinder untersucht und die [[Teichmaid von Teichwalde|Teichmaid]] von verderbenden, dämonischen Einflüssen befreit durch ein Mirakel vom Mystiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-04: Die Toten von Tiefenau|Episode 18.04]]''') Nachmittags in Tiefenau, mit [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Boron]]geweihte [[Gandar Benner]] gesprochen, Friedhof untersucht und Ritual festgestellt, von [[Erlerig Darrow]] erfahren und sein Labor gefunden. Drei alchemistische Bücher gefunden ([[Artefakte#Alchemistische_Werke|Miracula &amp;amp; Mysteria Alchymico-Medica]], [[Artefakte#Alchemistische_Werke|Lapis animalis microcosmicus]], alchemistische Pergamente) und festgestellt, dass etwas gestohlen wurde: der Herzstein. Von Gandar das Messer von Adarians Vater bekommen, was beim Ritual benutzt wurde. Cosima in Falkenau aufgesucht und den Vogt über mögliche schwarzmagische Kontakte informiert. Cosim floh in die Tunnel. Geweihter Gandar mit nach Trutz genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#5._Celestalis_351_JF|5. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Am Morgen Abraxa aufgesucht und unterhalten, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-05: Der Kreis von Kobulten|Episode 18.05]]''') Mittags nach [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Kobulten]]: [[Harulf Bröck]] berichtet, es sei  bei einem Unwetter mit Blitzen etwas Glühendes bei [[Bransi Soden]] eingeschlagen, im geschmolzenen Erdboden eingeschlossene Drachenschuppe freigelegt, Kobolde spielten verrückt, Kobold auf dem Schiff, Abends weiterreise nach [[Trosk#Kolonien|Kirchwalde]]: Schreie unterucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#6._Celestalis_351_JF|6. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Mit [[Herma Geradd]] gesprochen und vom Traum erfahren, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-06: Die Suche nach dem Wubulub|Episode 18.06]]''') mit [[Björi Gundars]] in den Sumpf nach [[Golomoor]], bei Ankunft alle &amp;quot;Gäste&amp;quot; von ''Sirixx'' Nest verscheucht, die Nacht im Stroh verbracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#7._Celestalis_351_JF|7. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Björi wurde verprügelt, Aufbruch in den Sumpf zum [[Wubulub]], Nachmittags im Sumpf gefangen und am Abend den Wubulub gestellt, Adarian schnitt ein Geschwür vom Stamm und er, Henk und Schließlich auch Kenji sangen das [[Lied des Wubulub]], Octavia verstauchte sich die linke Hand und wurde bewußtlos, vom Wubulub vom Kampf von Aban gegen einen riesigen Käfer erfahren, Aban war aus ihrem Hort aufgescheucht worden, weil der uralte Baum [[Untier-Aue|Amoth-Hûntirn]] korrumpiert worden war. Nach Kirchwalde getragen worden und auf dem Schiff mit Koboldstress geschlafen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#8._Celestalis_351_JF|8. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-07: Die Rettung von Amoth-Hûntirn|Episode 18.07]]''') Aufbruch zur [[Untier-Aue]], dämonifizierten Baum gefunden, [[Herzstein]] in Baumkrone und Oricalcum-Dämonenherz in der Höhe unter dem Baum geortet und herausgeholt, Cosima getroffen und von seinem [[Cosima_von_Wallenrode#Die_Erpressung|Schicksal]] erfahren, Verdacht auf Eginhard als Schwarzmagier gefallen, am späten Mittag Aufbruch mit Cosima nach Wallenrode, Nachmittags Wallenrode, im Gespräch mit Eginhard dessen Unschuld gefunden und von Egeils Problemen erfahren, Ellana nach Nauried gefolgt, Cosima mit Eginhard in Wallenrode geblieben &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-08: Auf Egeils Feste|Episode 18.08]]''') zum Sonnenuntergang in Nauried in die Falle des besessenen Egeils getappt, vom Schwarzmagier starken [[Verführungen]] ausgesetzt, aus der Falle entkommen und auf Mitternacht nach Trutz aufgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#9._Celestalis_351_JF|9. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-09: Spurensuche|Episode 18.09]]''') Nach Mitternacht sofort die Inquisitoren aufgesucht, nach Wolfhardt gefragt und berichtet. Im Gasthaus geschlafen, Adarians Familie im Sanktum der Inquisitoren, Mittags Ellana und Egeil gesprochen; mit Archorbar gesprochen und von Elben in den Nebelsümpfen erfahren, Nachricht von Abraxa und aus Thyrna erhalten mit einer magischen Brosche von Justus Trebatius, beim Essen Wolfhardt getroffen, der Octavia ein Geschenk macht, mit Eginghardt zur Ratsversammlung &amp;gt; keine Gespräche möglich, Egeils haut aus dem Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] ab, beim Rückführen seine Veteranenpartei getroffen, Abends zum Treffen am nächsten Tag mit dem König bestellt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#10._Celestalis_351_JF|10. Tag]] des [[Arodin]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-10: Ein Treffen mit dem König|Episode 18.10]]''') Morgens zu Abraxa, sie berichtet von den alchemistischen Pergamenten und sah in der Bibliothek jemanden, er wie der junge Darrow ausgesehen habe. Mittags mit dem König den Feldherrn getroffen, König hat ihm ein drei Tage Ultimatum gestellt, zu welchem die Thyrner den Drachen zurückgeben sollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-11: Das Le Bran – Anwesen|Episode 18.11]]''') Abends in der Bibliothek die Mystiker gesehen und ihnen ein Bild von Darrow gezeigt. Erfahren, dass Darrow seine Schwester besuche und Abraxa hat alle zur [[Gruft der Besessenen]] in Trutz geführt; Darrow getroffen, dieser ist übergelaufen und mit der Brosche von Justus gerettet worden, zum [[Le Bran-Anwesen]] geschickt und die Rabenhexe gesucht. Die Geschichte von Darrow erfahren, die Geister und das Haus erlöst und [[Blaren Rigged]] besiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#11._Celestalis_351_JF|11. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-12: Wundenlecken|Episode 18.12]]''') Am Morgen aus dem Anwesen gekommen und Henk zum Garlentempel gebracht, Octavia und Kenji zu Abraxa und Adarian hat den Inquisitoren das Anwesen gezeigt. Beweise wurden gesichert, Erlerig vom Mal befreit und die Helden schliefen durch bis zum nächsten Morgen: Henk im Garlentempel, Adarian bei den Inquisitoren und Kenji und Octavia im Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#12._Celestalis_351_JF|12. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Früh morgens erwacht und ohne Henk zum König gegangen. König berichtete, dass das Volk ihm nicht glaubte, als er die Wahrheit über den Drachen verkündete und sogar einen Gegenkönig ausgerufen haben: König [[Sturmhardt von Bergstadt|Eisenkeil]]. Octavia vom Volk angefeindet und Adarian immer wieder überredet, sich doch der Befreiungsschlacht anzuschließen. Das Heer versammelt sich vor den Toren auf dem Exerzierplatz. König [[Sigurd von Troppau|Sigurd]] bat Adarian, am Abend mit ihm zusammen eine Rede vor dem Heerlager zu halten, um ein letztes Mal zu versuchen, die Schlacht noch abzuwenden. Kenji hilft Adarian mit dem Schreiben einer Rede und Egeil legt auf Adarians Bemühen hin bei dem Eisenkeil ein gutes Wort ein, damit der König und Adarian ohne Zwischenfälle im Heerlager sprechen können. Henk war noch sehr schwach und bekam von Abraxa ein Tonikum zur Kräftigung. Am nächsten Tag wollte Abraxa Henk nochmal untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-13: Die Reden der Könige|Episode 18.13]]''') Abends haben der König und Adarian im Heerlager vor den Kämpfern gesprochen ([[Rede des Königs von Trutz|Rede des Königs]], [[Rede von Adarian von Wallenrode|Adarians Rede]]) und keine Beruhigung erzielt. Kenji hat daraufhin ein Gottesurteil gefordert und Adarian hat den Soldaten Loran in einem Duell auf Leben und Tod besiegt. Tragischerweise kam kurz nach dem Sieg ein Herold aus Valkenburg und verbreitete eine [[Rede des Zwergenkönigs]] [[König Varulos|Varulos]], in dem dieser den Frieden mit dem thyrnischem Weltreich ausrief und den gemeinsamen Feind, den [[Bund des Xul]], benannte. Die Helden kehrten ins Gasthaus zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#13._Celestalis_351_JF|13. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-14: Das Fest des Lorkan|Episode 18.14]]''') Während die Stadt das Fest vorbereitet, besuchen die Helden Abraxa. An Henk wird nichts ungewöhnliches festgestellt und Erlerig spricht mit Kenji über eine Verurteilung. Kenji erwirbt eine Falkenbrosche für Octavia und schenkt ihr diese. DIe Helden ruhen sich aus und stärken sich für den Festtag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#14._Celestalis_351_JF|14. Celestalis]], Fest des [[Lorkan]] === &lt;br /&gt;
[[Lorkan]] erwählt durch seinen Falken zu Beginn des Festes Henk und beschenkt ihn mit dem Schlüssel, der im nächsten Jahr für ihn &amp;quot;alle Türen öffnen wird&amp;quot;. Die Helden speisen Mittags beim Bankett mit den Ratsherren und vergnügen sich Nachmittags auf dem Jahrmarkt bei Spielen. Am Abend feiern sie mit [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und seiner Frau [[Cuina-Nira|Nira]]. Um Mitternacht, bei der Sprengung der Ketten, eröffnet Henk den Ritus und alle genießen ein spektakuläres Feuerwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#15._Celestalis_351_JF|15. Celestalis]], Fest des [[Lorkan]] === &lt;br /&gt;
Mittags findet die Freilassung der Vögel statt, und als sich die Vögel in die Luft erhoben, geschah das Unerwartete und Unfassbare. Nebelschwinge taucht auf und versengte alle Vögel mit einem Atemzug. Sie wird geritten und kontrolliert von [[Sabaoth Immortalis]], welcher seltsam verwandelt und mächtiger und verderbensbringender wirkte als zuvor. Sabaoth kündigt an, dass nun der Vorhang gefallen sei und dar Anfang vom Ende begonnen habe. Nebelschwinge legt daraufhin mit ihrem Flammenatem das Ratsgebäude in Schutt, zieht einmal mit Flammenatem durch die Menge und versengte Hunderte Unschuldige vor den Augen der Helden, der Flammenstrahl zerstört das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und zieht dann einmal durch die ganze Stadt. Nebelschwinge hinterlässt eine Schneise der Verwüstung und des Todes. Trutz brennt am Mittag! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-15: Neue Hoffnung|Episode 18.15]]''') Die Aufräumarbeiten und die Versorgung der Verletzten ziehen sich bis in die Nacht hinein und die Helden helfen nach besten Möglichkeiten: Octavia löscht Feuer und verhindert, dass die Reste des Ratsgebäudes auf die Verwundeten fallen, Kenji koordiniert die Bürger und verhindert mit Mynbrujes Hilfe Paniken, Henk fliegt mit einem Magier über die Stadt, um von oben zu löschen und Adarian rettet viele Verschüttete mit seiner großen Kraft. Verletzt wurden von den Bekannten Wolfhardt und Eginhard, Adarians Jugendfreund [[Celan Al-Hakim|Celan]] fällt den Flammen zum Opfer und wird im Garlentempel zu den Passionen geschickt. Adarian ist in seinen letzten Minuten bei ihm und benachrichtigt auch Celans Vater [[Hafiz Dara Al-Hakim]]. Der Großmeister der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] Markward von Reichenstett stirbt im zerstörten Sanktum der Inquisitoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#16._Celestalis_351_JF|16. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Gerbert der Bär|Gerbert]])'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar kehrt nach Trutz zurück und bedauert sehr, dass er zu spät gekommen ist, um die Tragödie zu verhindern. Henk bekommt von [[Eleonor Conado|Eleonor]] einen Brief aus [[Freywall]] mit beunruhigenden Nachrichten: [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Jaran]] ist verschwunden. Bei einem Treffen vom Bund des Lichtes bei Abraxa erzählte Rock, dass er aus [[Galad Sidh]] kommt, wo er durch die Augen der Drachin geschaut hat. Nebelschwinge ist gefangen in einer Höhle, umgeben von unzähligen dämonifizierten Kriegern - die vermissten Orkarmeen. Als Nebelschwinge dann Richtung Nebelsümpfe aufbricht, machte Rock sich sofort auf den Weg, um Trutz zu warnen - kommt aber zu spät. Gerbert und Nira gehen als Späher in den Süden, um die geheimen Zugänge zu den Tunneln zu finden und die Lage zu sondieren. Darrow wird in den Bund des Lichts aufgenommen. Onkel Egeil kommt mit Eisenkeil zum Treffen, um dem Bund beizutreten, und sein Anwesen in Nauried zur Verfügung zu stellen. Die Helden beschließen, nach Freywall aufzubrechen und treffen sich nach einer Rede von Adarian an das Volk, in der er dazu aufruft, dem Bund des Lichtes beizutreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 18-16: Abreise mit Querelen|Episode 18.16]]''') Auf dem Luftschiff hat Eleonor bereits Ärger mit dem Klabauterbold. Beim Ablegen fehlt ein wichtiges Teil, der Tinner, und so lässt sich das Schiff nicht steuern. Adarian opfert dem Kobold und dieser polieret daraufhin seine Rüstung. Ungeduldig zeigt sich der Klabauterbold Henk und stellt seine Bedingungen. Erst nachdem die Helden eine Feder für ihn beschafft haben, taucht der Tinner wieder auf und die Reise nach Freywall kann beginnen. Henk fliegt die Nacht durch und Adarian freundet sich mit Eleonor an. Er ist fasziniert von ihren umfassenden Kenntnissen in Waffenkunde und verliert gegen sie 15 Kupfer beim Würfelspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_dunkle_Bruderschaft_schlägt_zurück#17._Celestalis_351_JF|17. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Bei Sonnenaufgang bemerkt Henk, dass das Schiff langsamer ist, als er gedacht hatte. Octavia entdeckt am Rumpf Stellen, in denen die Konzentration an elementarer Luft stark vermindert war. Ein Zusammenhang zum elementaren Drachenfeuer wird vermutet und der Weg fortgesetzt. Kenji wird vom Klabauterbold geneckt und erduldet dies stoisch. Zum Mittag sind die Zwielichtgipfel erreicht und prompt tauchen auch die Luftpiraten der Gegend auf, um ihren Wegzoll einzutreiben. Nur Henk und Adarian zeigen sich den aufs Schiff gesprungenden Trollen und werden von [[Trolle#Trollstämme_der_Zwielichthügel|Borka]] vom Clan der Steinborken als Karrstann und Schaschrasch erkannt. Nach einem kleinen Umtrunk mit Trollschnaps verlassen die Trolle die Helden und diese setzen ihren Weg nach Freywall fort. Zum Abend stellt Henk fest, dass die [[K'eygha]] noch langsamer geworden ist. Es ist aber der Klabauterbold, welcher Henk nebenbei mitteilt, dass eine Kreatur unter dem Schiff hockt. Die Helden suchen lange nach dem Ding, welches Octavia schließlich als etwas dämonisches ausmachen kann. Octavia lässt sich an einer Seite des Schiffen mit der Strickleiter herab, um unter den Rumpf blicken zu können. Henk klettert an der anderen Seite herunter, um die Kreatur auf Octavias Seite zu scheuchen, damit diese es abschießen kann. Doch erst als der Klabauterbold Henk dazu verpflichtet hat, ihm einen kleinen Napf neben dem Kompass für Schnaps einzurichtet, hilft er mit und stößt den Dämon immer wieder vom Schiff weg. So gelingt es Octavia endlich, ihn mit Flammenpfeilen zu zerstören. Nun können die Helden ihre Reise wieder aufnehmen und Henk schätzt, dass sie mit der verbliebenen Luft gerade noch so bis Freywall kommen werden. Die Nacht wird wieder durchgeflogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Rückkehr des Maldoror|KAPITEL 19]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#18._Celestalis_351_JF|18. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-01: Ankunft in Freywall|Episode 19.01]]''') Bei Morgengrauen sind am Horizont die Umrisse von Freywall zu erkennen und gegen Mittag erreichen die Helden die Stadt und ein Schlepper bringt die K'eygha direkt in ein Dock. Die Helden kehren im Gasthaus ''Fuchsbau'' ein und Henk unterrichtet die Helden davon, dass er von ihnen allen einen alten [[Twill|twill]]schen Verschwiegenheitsschwur erwartet, um sich und [[Order of the black Fox|seine Gilde]] abzusichern. Unter den Helden herrschen da unterschiedliche Gefühle. Henk spricht alleine im Hauptquartier mit [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Giftvogel]] über die Situation der Gilde, während Octavi, Kenji und Adarian zum [[Lorkan]]park schlendern und über Perlheim und die Vergangenheit reden. Adarian sucht das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] auf und ist etwas geschockt vom seinerseits so empfundenen Fanatismus des Großmeisters [[Arthas Lichtschlag]]. Foxi holt die Helden zurück in den ''Fuchsbau'' und [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Waruf]] berichtet anschließend von Jarans Verschwinden. Er berichtet von dem Gildenmitglied [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Schwarzschatten]], welcher erwischt wurde, wie er Jarans Quartier durchwühlte. Dieser gestand, dazu gezwungen worden zu sein und wirkte auch so sehr wirr und neben sich stehend. In seinem Kopf stellt Octavia einen dämonischen Wurm fest, der sein halbes Gehirn bereits zerstört hatte. Der Hirnwurm trägt das klare Merkmal von [[Utukk'Xul]]. Octavia hat dabei die Vision eines Mannes mit zuckendem Auge und sie sieht ein Gasthausschild mit singendem Kopf namens ''Zum guten Ton''. Henk erlöst Schwarzschatten und die Helden gehen mit Waruf und Foxi ins Bardenviertel. Kenji besucht währenddessen den Tempel des Mynbruje und erfährt dort von einem bevorstehenden Bandenkrieg. Im Bardenviertel werden Henk und die Anderen von den [[Briccone-Familie|Briccone-Brüdern]] gestellt und bekommen ein Ultimatum von einem Tag gestellt. Im ''Guten Ton'' trifft Henk seine alte Bekannte [[Viola Briccone|Viola]] wieder und erfahren von ihr, dass sich Jaran mit einer mysteriösen, vermummten Gestalt getroffen habe undeine Nachricht nur für Henk hinterlassen habe. Gemeinsam mit Kenji verfolgen sie zur Dämmerung Jarans Hinweis und finden das Versteck, in dem Jaran sich verborgen hielt. Doch dort finden sie auch Spuren eines dämonischen Kampfes, Jarans Säbel und einen Ritualkreis, welcher eine Spur von [[Maldoror]] enthält. Jaran hatte mit einer weiteren Person hier genächtigt und musste erneut fliehen. Octavia entdeckte im Raum ein beschworenes dämonisches Auge, welches sie nur mit Mühe vernichten können. Der Feind weiss also Bescheid! Es ist bereits später Abend, als die Helden wieder von Jarans Versteck aufbrechen. Auf der Straße erfahren sie, dass in der Nacht wieder ein Staubsturm zu erwarten sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-02: Bandenkrieg in Freywall|Episode 19.02]]''') Adarian und Foxi besuchen noch das ''Briccone-Casino''. Adarian wird von dem eleganten [[Massimo Briccone]] freundlich willkommengeheißen und noch einmal an das ablaufende Ultimatum erinnert. Foxi bringt Adarian einen Würfeltrick bei und gibt ihm einen unverfänglichen Kuss auf die Wange zum Abschied. Henk ist mit Waruf ins Hauptquartier zurückgekehrt und findet dort [[Order_of_the_black_Fox#Führung|Mestoph]] und einen wütenden Giftvogel vor. Mestoph informiert Henk über die tatsächlich geschwächte Lage der Gilde und schlägt ihm einen Plan vor, wie sie mit Adarians Hilfe einen wichtigen Kunden zurückgewinnen können. In der Nacht hat Octavia einen ungewöhnlichen Traum von ihrem Vater, Phyrron und einem brennenden Greifen. Octavia erwacht schweißgebadet und sucht sofort Kenji auf. Gemeinsam sprechen sie noch bei etwas Wein über die Angelegenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#19._Celestalis_351_JF|19. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Am Morgen ist der Wirt erkrankt und das Essen wird verspätet serviert. Die Helden treffen sich im Keller des Gasthauses, um vor führenden Gildenmitgliedern und vor [[Twill]] den [[Eid der Verschwiegenheit]] abzulegen. Kenji steht beim Eid etwas neben sich, Octavias Traumbilder vom Verbrennen werden in ihm wachgerufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittag geht Henk mit Adarian und Foxi zum Juwelenhändler und, während Adarian im Staubsturm draussen wartet, setzen Foxi und Henk den Händler mit Adarians Inquisitorenmitgliedschaft unter Druck. Adarian durchschaut Henks Plan, ihn für Gildenangelegenheiten zu benutzen, und spielt Henk zuliebe mit. Großmeister Lichtschlag entdeckt ihn vor dem Geschäft und stellt Adarian zur Rede. Er nötigt Adarian auch die Zusage ab, am Nachmittag im Sanktum der Inquisitoren zu Übungen zu erscheinen, und berichtet von einer Erkältungswelle, die mit dem Sturm die Stadt heimsucht, typisch für diese Jahreszeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag eskaliert der Streit mit Giftvogel und Henk wird von Mestoph beiseitegenommen. Giftvogel will sich von den Briccones nicht mehr auf der Nase herumtanzen lassen, wie er sagt, und will nun die ganze Bricconefamilie auslöschen. Er hat auch die meisten Gildenmitglieder auf seiner Seite. Henk soll mit seinen Freunden versuchen die Lage zu deeskalieren. Sie sollen Cupos hohes religiöses Empfinden ansprechen und Kenji solle offiziell um ein Treffen bitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden bei Sonnenuntergang zum Ablauf des Ultimatums von [[Luca Briccone]] im Bardenviertel abgefangen und, nachdem Tumulte und Unruhen auf den Straßen bemerkt werden, kommen sie im ''Bada Beng'' an. Vor Cupos Büro spielen [[Toni Briccone|Toni]], [[Fredo Briccone|Fredo]] und [[Silvio Briccone|Silvio]] Karten, während Viola sich gemütlich auf einem Sofa räkelt. Draussen ist zu bemerken, dass die Unruhen aus den Slums jetzt schon den Nachtclub erreicht haben. [[Cupo Briccone|Cupo]], der schwer atmet und leicht schwach auf den Beinen wirkt, begrüßt alle mit großen Charme und zieht sich dann mit Henk zu einem Gespräch unter vier Augen zurück. Er sieht im Bandenkrieg eine gute Chance und will sich davon nicht abbringen lassen. Mitten in den Verhandlungen bekommt er einen Herzanfall und stirbt in den Armen seines jüngsten Sohnes Silvio. Das große Entsetzen unter seinen Söhnen wird noch übertroffen, als der tote Cupo wieder erwachte und Silvio plötzlich in den Hals biss. Der untote Cupo beißt noch seinem Sohn Luca in den Oberarm, bevor die Helden ihn stoppen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-03: Untote in Freywall|Episode 19.03]]''') Das ''Bada Beng'' droht jetzt von Zombies überrannt zu werden, wenn die Helden nicht etwas unternehmen. Tony bittet Kenji darum, über seinen toten Vater und Bruder einen Segen der Passionen zu sprechen, Luca verbindet sich schimpfend den Arm mit der Bisswunde. Von unten ruft der Türsteher [[Grush-Hûz]] um Hilfe, der es nach einer Massenpanik der Gäste schaffte, die Tür vom Nachtklub wieder zu schießen. Mit Hilfe von Henk, Octavia und Adarian gelingt es, sie vorläufig zu verbarrikadieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ''Bada Beng'' zeigt sich den Helden ein grausamer Anblick: eine Tänzerin wird von Zombies ausgeweidet, der Barkeeper wird zerrissen und weitere Gäste kauern zitternd in einer Ecke des Etablissements. Nachdem die Helden mit den Briccones für Ordnung gesorgt haben, schmieden sie einen Plan. Durch die Kanalisation wollen alle zum ''Briccone-Casino'' entkommen, die Helden wollen von dort dann weiter zum Labyrinth des Twill, um Jaran zu suchen. Um zum Kanaleingang zu gelangen, müssen die Helden einige Meter über die breite Straße zurücklegen, die von Zombies überrannt ist. Octavia gelingt es, mit Feuerbällen kurzfristig die Straße zu räumen, und so schafft es die Gruppe sich vorwärtszukämpfen. Ein Gast und die Tänzerin Isabella schließen sich den Helden an, erstarren jedoch bei jeder Gelegenheit und halten die Gruppe auf. Der Gast wird von Zombies gefressen, während die Tänzerin überlebt. Octavia ist nach den Feuerbällen so geschwächt, dass Adarian sie stützen muss. In letzter Minute entkommen die Helden in die Kanalisation, weil Grush Henk abschließend zur Flucht den Rücken freihält und sein Leben opfert, um die Helden und die Briccones zu retten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-04: Auf den Spuren des Twill|Episode 19.04]]''') Im Kanal stirbt Luca an dem Biss und wird von Adarian erlöst. Foxi offenbart Adarian, dass sie ebenfalls gebissen wurde und sich wünsche, dass er ihr Leben dann beenden solle. Sie gibt ihm dafür noch einen richtigen Kuss und bedauerte dieses abrupte Ende. Im Kanal vernehmen die Helden eine laute Stimme über der Stadt, welche verkündet, dass die Inquisitoren sich des Problems annehmen und die Stadt säubern werden. Die Bevölkerung möge sich in ihren Häusern verbarrikadieren und auf Entwarnung warten. Wer helfen möchte, möge zu den Passionen beten. In der Kanalisation geht es weiter, vorbei an einem großen Platz. Dort entdecken die Helden, dass mittlerweile Luftschiffe die Stadt bombardieren. Durch die Erschütterungen bricht ein Gitterrost ein und den Helden wird der Rückweg durch eindringende Zombies abgeschnitten. Doch der Kanal ist durch ein Gitter versperrt worden. Während Adarian gemeinsam mit Foxi die herrannahenden Zombies verlangsamte, knackte Hank das Schloss und die Helden konnten entkommen. Mit den Briccones erreichen sie das Kasino und machen für mehrere Stunden Rast. Foxi geht es anscheinend nicht gut. Durch Speis und Trank werden die Helden gestärkt und brechen zum Labyrinth des Twill auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#20._Celestalis_351_JF|20. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Gegen Mitternacht erreichen die Helden das [[Labyrinth des Twill]]. Foxi kann kaum sich noch auf den Beinen halten. Henk offenbart ihnen den Eingang und gemeinsam lösen sie [[Twill]]s Prüfungen. Im Tempelraum bricht Foxi bewusstlos zusammen. [[Der Alte in der Tiefe]] führt die Helden zu Jaran und dieser hat eine Überraschung für die Helden parat. Er wird begleitet durch Henks Schwester [[Hella Behringer|Hella]] und seinem einjährigen Sohn [[Montakor]], der von dem Schwarzmagier verfolgt wird. Hella rettet Foxi, Henk spürt Maldoror wieder und Kenji kommt in eine Glaubenskrise durch [[Hella_Behringer#Hellas_Beziehung_zu_den_G.C3.B6ttern|Hellas Ketzereien]]. Sie schmieden gemeinsam den Plan, dem Dämonologen beim [[Lorkan]]tempel eine Falle zu stellen. Danach legen sich die Helden noch bis etwa Mittags schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-05: Kampf um Montakor|Episode 19.05]]''') Anschließend ziehen sie los zum Lorkanplatz. Henk hört unterwegs schon immer Maldoror in seinem Kopf. Die Helden erreichen mit Hella Hilfe den Platz hinter dem Mynbrujetempel und kurze Zeit später bricht ein großer [[Laraxodilia]]-Dämon aus dem Boden und mit ihm 4 Schwarzmagier. Die Helden kämpfen verzweifelt gegen wiederbelebte Leichen und Schatten und bekommen schließlich Unterstützung durch eine Gruppe Inquisitoren unter der Führung von Arthas Lichtschlag. Sie töten den Dämon und die Zombies und als der Sieg nahe scheint, beginnt das Kleinkind zu schweben, rote Augen zu bekommen und [[Maldoror#Maldoror_spricht_in_Freywall_.28351_JF.29|Maldoror spricht]] zu den erstarrten Helden. Henk entscheidet sich für seine Familie und in einer großes Implosion verschwinden der Schwarzmagier, Henk und das Kind. Kenji ist mit seinem Glauben am Ende und die Helden &amp;quot;fliehen&amp;quot; entsetzt in das Gildenhauptquartier. Das Kind mit Maldoror ist noch in der Stadt, das kann  Hella spüren. Adarian bringt Giftvogel zum reden und sie erfahren, dass dieser auch mit dem Schwarzmagier zusammenarbeitete und diesem einen Luftschiffanlegeplatz besorgt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-06: Maldoror ist zurück|Episode 19.06]]''') Die Helden eilen, von Jaran, Foxi und Hella begleitet, zum Luftschiffhafen. Auf dem Weg dorthin hören sie mehrere laute Schüsse einer Feuerkanone. Im Hafen angekommen, stoßen die Helden auf eine Gruppe Inquisitoren, welche ihnen erzählt, dass gerade ein Schiff vom Hafen abgelegt hätte und in Richtung Giftwald aufbrach. Ein Patrouillenschiff, welches die Fliehenden verfolgte, wurde von einem geflügelten Dämon angegriffen und zum Absturz gebracht. Octavia bekommt eine Vision von Uselias und der Riss in der Drachenträne ist noch größer geworden. Henk wird unterdessen vom Dämonologen Werham begrüßt und bemitleidet. Jaran fliegt die K’eygha und so verfolgen die Helden das fliehende Luftschiff des Schwarzmagiers. Es kommt zu einem Kampf zwischen Adarian und Kenji, bei dem Kenji Adarian die Nase bricht und Foxi und Octavia dann schlichtend eingreifen. Die Helden haben Teil an einer Vision von Octavia und sie sehen Uselias, der ihnen in einem Nebel auflösend zuruft, dass nicht mehr viel Zeit bleibe, bis seine Seele zersplittert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vision endet jedoch nicht und die Helden sehen durch Henks Augen Maldoror, der seinen Vater nach der Bedeutung von der „Freiheit“ fragt, die so brennend in ihm lodert. Nachdem Henk ihm erklärt hat, was Freiheit für ihn bedeutet, bedankt sich Maldoror und die Vision endet. Als die Helden auf ihrem Luftschiff erwachen stellen sie fest, dass ihre Gefährten bereits in einem Kampf mit einem großen Dämon verwickelt sind. Kenji versetzt ihm den letzten Schlag und tötet den Dämon mit einem Schlag auf den Kopf. Der Himmel ist verdunkelt und Blitz und Donner toben um die Helden herum. Das Schiff nähert sich weiter dem Luftschiff des Schwarzmagiers, welches in eine schwarze Wolke eingehüllt ist. Innerhalb der Wolke schlafen die Helden ein und werden von den Mystiker überwältigt und gefesselt. Hella wechselt auf Henks Seite und dieser soll seine Freunde nun qualvoll töten. Er konfrontiert sie mit seinem angestauten Zorn und ritzt Octavia eine 1 über ihr linkes Schlüsselbein. Kenji quält er damit, dass dieser zusehen muss, wie Octavia leidet. Adarian schneidet er den kleinen Finger der linken Hand ab und bei Befreiungsversuchen kugelt sich Adarian beide Arme aus. Bevor Henk seine Freunde tödlich verletzt, greift Hella ein und stoppt die Aktion. Sie versucht, Henk die dunklen Kräfte abzusaugen, wird jedoch von der Macht zurückgeschleudert. Durch Hellas Aktion ermutigt, schüttelte Henk kurz den Bann von sich ab und nach dieser Kraftanstrengung hörten alle den Schrei eines Falken über sich. Die Fesseln der Helden fielen von ihnen ab und endlich konnten sie ihren Freund auch verbal unterstützen. Durch Kenjis Worte schaffte es Henk immer mehr, den dunklen Einfluss abzuschütteln und letztendlich überwand er den überraschten Werham und brach ihm das Genick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Deck öffnete er die verschlossene Tür zu Montakor mit dem Schlüssel von Lorkan und widerstand auch den erneuten Einflüsterungen. Die Drachenträne schützt die Helden vor einem letzten Aufbäumen Maldorors und nachdem Kenji den Fokus – ein Stück versteinertes Fleisch von Maldorors altem Körper – mit Henks Säbel zerschlagen hatte, erlosch Maldorors Einfluss auf das Kind schlagartig. Die Drachenträne schien wieder zu verheilen und alle kehren auf die K’eygha zurück und legen sich schlafen. Jaran steuert das Schiff mit Werhams Luftschiff im Schlapptau zurück nach Freywall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#21._Celestalis_351_JF|21.  Celestalis]], Tag des [[Jerole]] === &lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-07: Montakors Zukunft|Episode 19.07]]''') Vor der Ankunft in Freywall durchsuchen die Helden das Luftschiff von Werham und Sporen, mit welchen die Untotenseuche ausgelöst worden war. Anbei finden sie eine Anleitung von Sabaoth, welche die genauen Arbeitsschritte zur Verbreitung der [[Amortuus-Pest]] enthielt. Die Helden finden auch einen Brief von Sabaoth an Werham, dass ein großer Angriff bevorstehe und Sabaoth einen großen Feldherrn für sich gewinnen wollte. Aus Angst, es könne sich um Augustus handeln, schickt Octavia [[Korrespondenzen#Brief_an_Flavius_Vitreus_Elatus|Briefe]] an Elatus und an Archorbar ab. Hella bittet die Helden, das Überleben von Montakor vor den Inquisitoren zu verschweigen, da sie fürchtet, dass sie den Jungen wegen des großen Risikos umbringen werden. Das würde sie aber auf keinen Fall zulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Freywall bringen die Helden die Sporen zu den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] und diese fragen tatsächlich nach Montakor. Als die Helden erklären, dass der Junge auf dem Schiff sei, machen sich sofort einige Inquisitoren auf, um ihn zu holen. Henk will Hella warnen, bemerkt aber nur, dass diese bereits vom Schiff verschwunden ist. Adarian wird von den Inquisitoren zu einer Patroullie verdonnert, auf der er Foxi trifft. Diese überzeugt ihn davon, den Nachmittag mit ihm gemütlich im Bett zu verbringen, wo Adarian dann auch von einem Inquisitorenbruder überrascht wird und im Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] dafür einen Einlauf kassiert. Henk muss währenddessen wichtige Entscheidungen zur Gildenpolitik treffen. Er entscheidet sich, das Geweihtenviertel anstelle der Ratsherren zu unterstützen und Geld in die Ausbildung der eigenen Leute zu stecken, anstatt Fremde anzuheuern. Der Konflikt mit den Briccones wird beigelegt und sich auf konstruktive Zusammenarbeit geeinigt. Hella sucht nach einer Lösung für Montakor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#22._Celestalis_351_JF|22. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
In der Nacht hat Hella eine Möglichkeit gefunden, Montakor zu helfen, benötigt dazu aber das Blut eines heiligen Mannes. Kenji erklärte sich dazu bereit, eine ganze Nacht über zu Mynbruje zu beten, um am Morgen sein Blut zu spenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-08: Rettung für Montakor|Episode 19.08]]''') Morgens nimmt Hella von Kenji Blut ab und die Helden bringen es zu [[Gantrapudra Kaliprasad]] in die Slums. Nur Hella und Henk müssen bleiben, als er den ganzen Tag über das Kind tätowiert. Währenddessen ist Adarian bei den Inquisitoren und erfährt, dass gegen Hella einige Anklagen im Raum stehen, u.a. wegen dreifachen Mordes in Ankarz. Er erhält den Auftrag, gegen sie zu ermitteln und am Abend einen Bericht über sie bei den Inquisitoren abzugeben. Den Nachmittag hat er für Recherchen Zeit. Adarian verbringt sie romantisch mit Foxi auf dem Turm des [[Merkon]] und wird auch prompt beim Verlassen des Turmes von einem Burder beobachtet. Octavia isst mit Kenji im Fuchsbau zu Mittag und anschließend legt sie sich den Nachmittag über aufs Ohr. Kenji besucht auf Bitte des Mystikers den Tempel und hilft seelsorgerisch aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erster Schützling ist ein Händler, der sein Haus verloren hat und dem er deutlich klarmacht, dass dieser doch dankbar dafür sein solle, dass niemand aus seiner Familie getötet wurde und er Alethon danken und sich bei seiner Familie entschuldigen solle. Verstört verlässt dieser Mann den Tempel. Ein weiterer verliert seine ganze Familie bestialisch ud Kenji hört ihm lange zu, wie er über seine Geliebten spricht und ruft sie ihm so wieder in liebevolle Erinnerung. Dieser Mann geht erlöst aus dem Tempel und Kenji hat ihn berührt. Am Abend besuchen alle wieder die Slums, um Henk und Hella abzuholen. Henk hat von Gantrapurda den Auftrag bekommen, ihm ein Artefakt wiederzubeschaffen, welches die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] konfisziert und in ihrem Sanktum eingelagert haben. Henk kommt der Affe, welcher Gantrapudra bedient, seltsamerweise so bekannt vor und er erfährt noch, dass der Affe einst ein Mensch war, den Gantrapudra mittels des Artefakts wieder zurückverwandeln will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend erstattete Adarian im Sanktum der Inquisitoren Bericht über Hella und wurde von Großmeister Lichtschlag für die Nacht zum Wachdienst eingeteilt. Er zeichnete Henk vorher eine Skizze vom Sanktum, damit dieser sich besser orientieren konnte und von der Lage der Asservatenkammer erfuhr. Kenji und Octavia verbringen den Abend im Fuchsbau zusammen, trinken Wein und unterhalten sich über verschiedene Dinge. Octavia macht sich immer wieder Sorgen um ihren Bruder und wartet auf eine Antwort von Archorbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#23._Celestalis_351_JF|23. Celestalis]] ===&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht machte sich Henk auf den Weg zum Sanktum, um dort nach dem Schädel für Gantrapudra zu suchen. Es gelang ihm, sogar von Adarian weitesgehend unbemerkt in den Keller des Sanktums zu kommen und das extrem komplizierte Schloss mit Alarmvorrichtung zu knacken. Er gelangte danach ins Archiv, wo eine weitere, orichalkumgesicherte Tür die Asservatenkammer verschloss. Nachdem auch diese Opfer von Henks Schlossknackkünsten geworden ist, entdeckte Henk eine unübersichtliche Anzahl von Kisten und Räumen, in denen er noch Jahre suchen könnte. Er knackte einen Schreibtisch und entnahm einer Kladde die Angabe &amp;quot;''Kalipudra 5142''&amp;quot;. Mit dieser Hilfe fand er die passende Kiste und fand neben dem Schädelfetisch auch noch eine Statue mit errigiertem Penis, welche er Gantrapudra mitbrachte. Auf seinem Rückweg gelang es Henk auch nach zweimaligem Versuch nicht, die Archivtür wieder zu verschließen. Er entkam dann aus dem Haupteingang, den Adarian wieder verschloss. Beskok war hocherfreut über Henks Erfolg und er wurde von Gantrapudra sofort wieder zurückverwandelt. Beskok schenkte Henk vor Freude eine Tätowierung, welche Henk am frühem Morgen bekam. Anschließend ging er in den Fuchsbau, um sich schlafen zu legen. Dabei erwischte er Kenji, wie er sich aus Octavias Zimmer schlich. Dieser hatte dort übernachtet, nachdem die beiden durch das viele Weintinken eingeschlafen waren. Adarian meditierte am Morgen noch zwei Stunden und schlief darüber ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 19-09: Epilog|Episode 19.09]]''') Adarian bemerkt, dass ein junger Bruder im Exerzierhof Ärger bekommt, weil er die Tür zum Archiv nicht wieder verschlossen hätte und solche Fahrlässigkeit Konsequenzen nach sich ziehen müsse. Adarian kann wegen seiner Nachtwache den Tag über freimachen und er kehrt in den Fuchsbau zurück. Foxi war leider den ganzen Tag auf Außenmission in den Slums. Die Helden erhalten von der Briccone-Familie eine Einladung zur Beerdigungsfeier von Cupo, welche am nächsten Tag stattfinden soll. Jaran hatte angeboten, die Feier danach im Fuchsbau abzuhalten, weil das Bardenviertel noch sehr verwüstet ist. Henk erfährt, dass [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Giftvogel]] mittlerweile auf den Ästen schläft und Henk sich nicht mehr um den Verräter kümmern muss. Henk spricht mit Hella und erfährt von ihrem positiven Traum. Anschließend verabschieden sich alle von Hella und sie machte Kenji deutlich, dass nur ein Todesurteil ihren Taten gerecht würde und es ihr eine große Ehre wäre, wenn Kenji es eines Tages, wenn Enodias Plan mit ihr endete, durchsetzen würde. Henk bringt Hella vor die Stadt, wo sie von einem Luftschiff der Füchse aufgegriffen und zur [[Hohe Heimat|Hohen]] Heimat gebracht wird. Abends meldet sich Adarian bei den Inquisitoren und wird für den Abend und den darauffolgenden Tag freigestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Die_Rückkehr_des_Maldoror#24._Celestalis_351_JF|24. Celestalis]] === &lt;br /&gt;
Dieser Tag ist zum offiziellen [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Borontag]] ernannt und die Beerdigungen können beginnen. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] haben den Friedhof in den letzten Tagen bereits erweitert und vorbereitet. Hunderte Menschen strömen bei Regen auf den Friedhof. Zuerst wird [[Order_of_the_black_Fox#Ortsgruppe_Freywall|Mjonflir]] auf einem speziellen Fuchsteil des Friedhofs beerdigt und Henk, Jaran, Waruf und einige Unbekannte sprachen rührende Worte an seinem Grab. Adarian tröstet Foxi und Kenji und Octavia halten während er Zeremonie unbemerkt Händchen. Nachdem der Borongeweihte den Segen gegeben hat, gingen die Helden weiter zur Beerdigung von [[Cupo Briccone|Cupo]] und seinen Söhnen. Vor dem prunkvollen Mausoleum wurden viele Reden gehalten und die politische Prominenz von Freywall machte Cupo und dem neuen Boss der Familie Toni ihre Aufwartung. Cupos Witwe [[Cupo_Briccone#Lucia_.28331-351_JF.29|Lucia]] sang ein wundervolles Lied am Grab ihres Mannes und einzigen Sohnen. Abschließend sprach Henk noch einige ehrliche Worte, für die Toni ihn umarmte. Auf dem Weg zum Fuchsbau kam eine Antwort von Archorbar an.  Auf der gemeinsamen Trauerfeier sangen dann alle ein Trauerlied, um dieses dann in einem fröhlichen Tanz enden zu lassen. Octavia wird von Massimo betört und von Kenji gerettet, der zuvor mit Tonis Cousine Luciana getanzt hatte. Der Abend entwickelt sich zu einem Saufgelage mit Trinkspielen. Adarian ließ die Feier mit Foxi auf dem Zimmer ausklingen und beide erleben einen psychodelischen Liebesakt unter Einfluss der [[Bhumesische Fliege|Bhumesischen Fliege]]. Henk besucht Viola und verlobt sich mit ihr, nachdem er dafür auch schon auf der Feier Tonis Segen bekommen hat und verbringt die Nacht bei ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Celestalis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen bricht Henk zum Casino auf und hält offiziell bei Toni um Violas Hand an. Die ganze Briccone Familie heißt ihn herzlich in ihrer Familie willkommen. Henk kehrt zum Fuchsbau zurück und erzählt auch seinen Freunden von der frohen Nachricht. Adarian und Foxi, die in Freywall bleiben wird, verabschieden sich und sie tauschen zur Erinnerung Dolche aus. Alle brechen dann zu den Inquisitoren auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Das Vermächtnis des Aequus|KAPITEL 20]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-01: Treffen in Valkenburg|Episode 20.01]]''') Großmeister [[Arthas Lichtschlag|Lichtschlag]] verabschiedet alle in Freywall und öffnet ein Portal nach [[Valkenburg]] in das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]]. Dort werden alle von [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]] begrüßt und sprechen mit [[Archorbar]]. [[Iustus Trebatius]] und [[Augustus Octavius]] warten bereits auf sie und schließen sich ihnen an. Die Drachenpriesterin [[Gaia Tarratia]] konfrontiert die Helden mit ihren Legenden im [[Thyrnisches Weltreich|Thyrnischem Weltreich]] und übergibt Octavia ein offizielles Gewand. Nachmittags informieren Augustus und Iustus die Helden über die thyrnischen Botschafter und Augustus überreicht Geschenke aus dem Reich an Octavia und Adarian bekommt einen [[Brief von Inanis]]. Wolfhardt stellt die Planung für den nächsten Tag vor. Ein thyrnischer Junge namens Gemellus taucht auf und zum Abend kehren die Botschafter [[Gaius Prudius Consideratus|Consideratus]], [[Marcus Sibilus Diffido|Diffido]] und [[Ancus Aponius Fiderian|Fiderian]] in die ''Rote Erde'' zurück und stellen sich den Helden vor. Adarian spricht mit Archorbar über seine Zukunft bei den Inquisitoren und bekommt einen Meditationsfokus, um sich über seine inneren Wünsche bewusst zu werden. Die Helden lassen den Tag bei einem Glas Wein ausklingen. Kenji führt anschließend mit Augustus ein persönliches Gespräch unter vier Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Celestalis, Tag des [[Kerodas]] ===&lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Henk Hjaldinger]])'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfhardt sorgt dafür, dass die Helden pünktlich aufstehen, und bringt sie zum Bund des Lichtes. Dort stellt zunächst [[Hartmut Milles]] seinen [[Bericht über Werham Glairn]] vor. Anschließend verkündet [[Ataragar Hammerright]], dass aufgrund von riesigen Bewerberzahlen eine Eignungsprüfung eingeführt wurde, um die Probanten auf Geist und Kraft zu testen. Jene, welche den Test bestehen, trainieren nun mit [[Egeil von Wallenrode|der Ramme]] und [[Sturmhardt von Bergstadt|dem Eisenkeil]] in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Nauried]]. Er stellt auch eine Abenteurergruppe vor, welche sich dem Bund des Lichtes angeschlossen hat: Ritter [[Elbrecht von Altlay]], Hylea-Mystikerin [[Danu Gwenlian]], Elementarist [[Shafir al'Alam]] und der elfische Jäger [[Lorion Eibensaat]]. Bei einem gemeinsamen Mittagessen tauschen sich alle über ihre Erlebnisse und Lebensgeschichten aus. Am Nachmittag wird der Brief von [[Gerbert der Bär|Gerbert]] und [[Cuina-Nira|Nira]] verlesen und darüber diskutiert. Anschließend sprechen die Anwesenden noch über die weiteren Pläne und das Treffen ist beendet. Die Helden kehren ins Gesthaus zurück und haben zwei Tage Zeit bis zum Treffen mit dem Kriegsrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-01b: Adarians Meditation des Lichtes|Episode 20.01b]]''') Die Helden gehen früh zu Bett und Adarian nutzt den Meditationsfokus von Archorbar. Er erhält eine Vision, wie sein Leben ohne seine aggressiven Persönlichkeitsanteile verlaufen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Celestalis ===&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat|Episode 20.02]]''') Am frühen Morgen kommt der [[Bericht des Erlerig Darrow|Bericht von Erlerig Darrow]] über den Kult von Xul im Gasthaus &amp;quot;''Zur roten Erde''&amp;quot; an und wird von den Helden beim Frühstück gelesen. Henk besucht das Gasthaus &amp;quot;''Der prachtvolle Keiler''&amp;quot; und bietet der zweiten Heldengruppe seine Hilfe an, mit den psychischen Problemen der Dämonenjagt fertig zu werden. Augustus verschafft sich den Tag über einen Überblick über die Chancen in einem Krieg gegen den dunkeln Kult. Augustus trainiert mit Adarian und spricht mit ihm über die Schwierigkeiten von Kriegern, ihr inneres Gleichgewicht zu finden und sich nicht von den abyssischen Kräften ihrer Selbst mitreißen zu lassen. Mittags spricht Adarian mit den Helden über seine Innenschau und bittet sie um Rat. Dabei wird er von Kenji scharf ermahnt. Nachmittags analysiert Iustus Hanks Tätowierung und den Abend lassen die Held&lt;br /&gt;
im Bierkeller ausklingen, in den Henk Elbrecht, Shafir und Lorion eingeladen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Celestalis ===&lt;br /&gt;
Morgens frühstücken die Helden mit Augustus und sprechen über den Bund von Utukk'Xul. Kenji entschuldigt sich bei Adarian für seine harschen Worte. Zum Mittag besucht Adarian Archorbar und teilt ihm mit, dass er die Inquisitoren verlassen wird. Archorbar bedankt sich bei Adarian und schenkt ihm eine goldene Spange mit dem Inquisitorensymbol, welche ihn zum Ehrenmitglied macht. Augustus und Iustus sind den Tag über noch mit Planungen beschäftigt, welche Augustus den Helden am Abend vorstellt. Er bittet sie, seine Aufzeichnungen und Berechnungen am nächsten Tag dem Kriegsrat vorzulegen. Im Anschluss an das Gespräch hält Augustus seine Schwester und Kenji zurück und konfrontiert ihn vor Octavia mit dem Inhalt des Vier-Augen-Gesprächs (25. Celestalis). Nachdem Kenji peinlich berührt ging, folgt ihm Augustus auf sein Zimmer und tauscht sich nochmal in Ruhe mit Kenji aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Celestalis, Gründertag (Stadtgründungsfest) ===&lt;br /&gt;
Am Morgen erfahren die Helden vom [[Isgar Wintras|Prinz von Ankarz]], dass es am Vortag vor dem Kriegsrat Probleme mit [[Graltik Blutklinge|Graltik]] gab und dieser mit der Delegation aus [[Kratara]] wütend die Ratshalle verließ. Die Helden werden von Wolfhardt mit einem Wams und einem Banner mit dem Symbol vom Bund des Lichtes angekündigt und übergeben dem Kriegsrat den Bericht von Darrow und die taktischen Kalkulationen von Augustus und sprechen die Frage nach den Ursprüngen der Plage an. Sie sprechen damit ein Reizthema an und lösen hitzige Reaktionen aus. Augustus' Vergangenheit wird von Botschafter Diffido als Gegenargument gegen seine Kalkulationen angeführt und die Helden kehren nach einer lautstarken Auseinandersetzung ins Gasthaus zurück. Mestoph erreicht mit der aufgerüsteten [[K'eygha]] die Stadt und übergibt das Schiff an Henk. Am Abend teilt der Kriegsrat mit, dass die Abstimmung über ein Bündnis verschoben wird und der Kriegsrat auf die Beweise wartet. Die Helden suchen zum Abschied Archorbar auf und dieser gibt Kenji eine kleine Statue für das Grab von seinem Lehrmeister [[Pyrrhon von Derwydd|Pyrrhon]] in Perlheim mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-03: Die Fürsten vom Travelwald|Episode 20.03]]''') Bevor die Helden mit ihrem renoviertem Luftschiff aufbrechen, stellt Octavia fest, dass Henk das Bett aus der Kabine entfernt hat, um Platz für Iustus' Utensilien zu schaffen. Da sie es aber ablehnt, mit den anderen unten zu übernachten, bekommt das Schiff anschließend ein kleineres Bett. Die Helden entdecken eine verunglückte Reisegruppe und lernen den Gemüsebauern [[Knut Dickwurz]] mit seiner Tochter [[Hildegard Dickwurz|Hildi]], den Minenarbeiter [[Ashrig Hackmeier]] und den fahrenden Barden [[Pirro Lautenwicht]] kennen. Die verunglückten erzählen von einer alten Hexe, die sie angrgriffen hatte, und bitten die Helden, sie nach Galding in Sicherheit zu bringen. Die Reisegruppe erzählt von dem Kürbisfest in Galding und anschließend tauschen sie mit den Helden Gruselgeschichten aus. Barde Pirro singt das Lied von den [[Die Fürsten vom Travelwald|Fürsten vom Travelwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Celestalis, Gründertag (Stadtgründungsfest) ===&lt;br /&gt;
Um Mitternacht zieht über dem [[Travelwald]] dichter Nebel auf und das Luftschiff kommt plötzlich zum Stillstand. Der Gemüsebauer verschwindet und die Helden begeben sich in den Wald um ihn zu suchen. Sie finden den Bauern, der von einem [[Chaosdämonen|Chaosdämon]] besessen ist und von diesem getötet wird. Die Helden töten den Chaosdämon, womit sie eine Quadan-Fluktuation auslösen. Durch diese verschwindet das Luftschiff und die Helden entdecken, dass sie in einer Zwischenwelt gefangen sind. Ashrig verliert die Beherrschung und wird daraufhin ebenfalls von den Chaosdämonen besessen und verschwindet im Wald. Nach einer weiteren Fluktuation erscheint die Ruine der Burg der Familie Travélyan. Die Helden erbeuten von Rogars Skelett [[Regirs Brief|einen alten Brief]] von dessen Bruder Regir. Hildi verschwindet und als die Helden sie wiederfinden, wird sie vom besessenen Ashrig vergewaltigt. Die zur Hilfe kommenden Krieger werden durch einen besessenen Baum aufgehalten, währenddessen Hildi ebenfalls übernommen wird und mit Ashrig gemeinsam verschwindet. Nach einer weiteren Fluktuation erscheint Regirs Hütte und die Helden finden darin einige [[Regirs Tagebuch|Tagebuchseiten]] und ein Kellerversteck. Dieses können sie öffnen, nachdem sie den Schlüssel von Regirs Skelett besorgt haben. Sie finden das [[Ezerunom]] und werden von dem besessenen Leichnam des Bauerns in der Hütte eingesperrt und angegriffen. In völliger Dunkelheit können die Helden diesen besiegen und anschließend eine weitere Fluktuation auslösen. Durch diese erscheint Regirs Ritualplatz, auf dem Octavia das große Beschwörungsritual von [[Ezezzur]] zuendeführen muss. Nachdem Ezzezor erschien, wurde Octavia durch einen verbleibenen Chaosdämon übernommen, und die Helden mussten gegen den Dämon und ihre Freundin kämpfen. Octavia wurde durch die [[Baba Jaga]] gerettet, welche sich auch das Ezerunom zurückholt. Von der geretteten Reisegruppe überlebt nur der Barde Pirro und er reist mit den Helden in der Nacht nach Galding, wo sie kurz nach Mitternacht dem Fürsten Galdon VI. von ihrem Abenteuer berichten. Er lud sie auf das Kürbis-Fest ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-04: Die Reise nach Perlheim|Episode 20.04]]''') Henk und Adarian trinken mit Pirro. Henk schenkt ihm seinen Dolch und lädt Pirro nach Freywall ein. Dieser gibt den beiden eine Priese Traumstaub aus und Adarian erwischt eine Überdosis. Nachdem er nackt auf dem Luftschiff randalierte, wird Adarian unter Deck festgebunden. Die Helden setzen ihre Reise bei strömenden Regen fort, bis das Unwetter sie noch in der Nacht zur Rast zwingt. Alle wärmen sich unten auf und Henk, Kenji und Augustus führen ein Männergespräch. Octavia kümmert sich währenddessen um den komatösen Adarian. Alle übernachten schließlich gemeinsam im Lager. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen hatte sich der Sturm verzogen und als sie losfliegen, bittet Iustus Henk um Hilfe. Kenji übernimmt das Steuer, während Henk dabei hilft, die Astralfalle mit Zaubern zu sichern. Schließlich wird er ans Steuer zurückgerufen, weil ein weiteres Unwetter aufzieht. Das Schiff wird durch die Luft gewirbelt und als ein Gewitter losbricht, werden die Helden erneut zum Ankern gezwungen. Octavia kocht sehr schlecht für alle und Augustus erzählt von Iustus Hochbegabung. Kenji, Octavia und Augustus führen ein persönliches Gespräch über ihre gemeinsame Vergangenheit und Kenji erzählt ihnen von Pyrrhons Bitte auf die Familie der Octavier aufzupassen. Octavia erhält einen [[Korrespondenzen#Korrespondenz_mit_Flavius_Vitreus_Elatus_2|Brief von Elatus]] und alle tauschen sich über Statthalter [[Marcus Vulturius Vorax|Vorax]] und die Geschehnisse in [[Perlheim]] aus. Der Regen hört schließlich auf und Henk beschließt, die verbesserten Eigenschaften der [[K'eygha]] zu testen. Dazu steigt er enorm in die Höhe und setzt dann zu einem rasanten Sturzflug an, um die Geschwindigkeit auszureizen. Dabei geht einiges schief, Adarian verbrennt sich die Hände und das Schiff gerät erneut in einen Gewittersturm. Henk gelingt es nur unter großer Anstrengung das Schiff im Sturm anzuhalten und alle müssen erneut rasten. Iustus präsentiert stolz eine gefüllte Astral-Falle mit dem gefangenen Kobold. Auf Henks Bitte wird dieser wieder freigelassen und verzieht sich schimpfend in sein Versteck. Später wendet er sich an Henk und ringt ihm ein Versprechen ab. Der Regen nimmt wieder ab und die Helden setzen ihre Reise fort. Zum Abend erreichen sie die Donnerberge, wo sie von einem Patrouillenschiff aus Perlheim empfangen werden. Sie werden von den Wachen willkommen geheißen und nehmen Kurs auf den Luftschiffhafen von Perlheim. Vom Luftschiff aus haben sie bereits einen Blick auf die Villa des Aequus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-05: Ankunft in Perlheim|Episode 20.05]]''') Zum frühen Abend erreichen die Helden den Luftschiffhafen von Perlheim und bekommen als Gäste von Prokonsul Vorax einen Anlegeplatz zugewiesen. Die Gebühr von 10 Silber, welche Henk empört, wird zurückerstattet als bekannt wird, dass die Gesandte Octavia Ardera an Bord ist. Sie werden von Vorax‘ Stellvertreter [[Publius Rutilius]] und dem Vorsteher der perlheimer Wachen [[Lucrann Sturmtrutzer]] begrüßt und mit einer großen und komfortablen Kutsche ins luxuriösen Gasthaus „Perlenglanz“ gebracht, wo sie zu Abend essen und ein Zimmer beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== VIII. Spealis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Spealis ===&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück erscheint ein Bote des Prokonsuls und lädt die Helden auf die Residenz ein. Eine Kutschenfahrt später werden sie von Vorax persönlich auf dem bewachten Anwesen in Empfang genommen und respektvoll begrüßt. Er führt die Helden durch die Parkanlagen zur Terrasse. Die Bibliothek ist leider abgesperrt und die Fenster verhangen, da überall im Haus Renovierungsarbeiten durchgeführt werden, weil die schweren Sommerstürme viele kleine Schäden hinterlassen haben. Auf der Terrasse sichert Vorax den Helden bei Wein und kleinen Delikatessen seine vollständige Unterstützung im Kampf gegen die dunkle Bruderschaft und erwägt den Beitritt zum Bund des Lichtes. Vorax zeigt ihnen die Forschungsräume und die unendlichen Stapel von Unterlagen in Kisten und Regalen, welche die Forscher von Aequus hinterlassen haben. Iustus erklärt sich bereit sie zu sichten und quartiert sich auf Vorax‘ Angebot im Forscherflügel ein. Abschließend macht Vorax Octavia einen nüchternen Heiratsantrag und führt ihr die Vorteile einer gemeinsamen Verbindung vor Augen. Dann entschuldigt er sich und die Helden kehren am Mittag zum Gasthaus zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wartet bereits Kenjis alte Bekannte [[Talina Westwind]] und die beiden begrüßen sich sehr herzlich. Sie lädt die Helden am späten Nachmittag zu einem Treffen ein. Nach dem Mittagessen fahren die Helden mit einer Kutsche zur alten Kapelle von Pyrrhon. Sie finden diese verwildert und verbarrikadiert vor, das Grab von Pyrrhon ist unkenntlich zugewachsen und der Grabstein gestohlen. Henk entdeckt unter der Kapelle ein Schmugglerlager mit Fässern voller Alkohol und Adarian reißt die Bretter herunter, welche die Vordertür versperren. Das Innere ist unversehrt und Kenji schwelgt mit dem Besen in Erinnerungen und beschließt, einen neuen Stein für das Grab zu beschaffen und den [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Boron]]geweihten um eine erneute Weihe zu bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später am Nachmittag besuchen die Helden Talina in der Perlenschleiferei ihres Vaters und treffen im Keller auf den Widerständler [[Jast Heidiger]], welcher Augustus schwere Vorwürfe macht und sich kaum beruhigen lässt. Talina berichtet von ihrem Verdacht, dass Ratsmitglieder vom Rat der Edelsten durch magische Beeinflussung zu Marionetten von Vorax geworden seien. Der Prokonsul schröpfe durch überhöhte Steuern seit langem die Stadt und die Ratsmitglieder, welche dagegen vorgehen wollten, sind mittlerweile gleichgültig, lethargisch und ihre Frauen berichten, dass sie ausgelaugt und abwesend wirken. Ausserdem sei vor nicht langer Zeit kutlische Handlungen am Strand entdeckt worden, jedoch konnte der gefangene Kultist in der Nacht noch fliehen. Jast weist die Helden noch auf eine Spur zum Bordell „Zum Meerweib“ hin, wo die Prostituierte Amadis ungewöhnliches auf der Residenz bemerkt haben will. Nach dem Treffen, als Kenji und Talina allein sind, entschuldigt sie sich bei ihm für ihr Verhalten in der Vergangenheit und erklärt Kenji ihre andauernde Freundschaft. Adarian spendet Talina etwas Geld für ihr Hospital und die Helden brechen zum „Meerweib“ auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Kenji vor dem Bordell warten und sich über Augustus Vergangenheitsbewältigung und Kenjis Beziehungen austauschen, erfahren Adarian, Henk und Octavia im „Meerweib“ von Amadis, dass sie auf dem Anwesen ein dämonisches Gesicht beim Sex hinter Vorax gesehen habe, was sie panisch verängstigt hat. Sie hatte sich schwach gefühlt, als ob ihre Lebenskraft verfließt, und war von Vorax vorgejagt worden. Henk entdeckt, dass der Besitzer des Bordells, [[Radbod Wagener]] ein Fuchs ist und ordnet an, dass Amadis zu ihrem Schutz eine Pause machen soll und als krank gilt. Die Helden kehren anschließend zum Gasthaus Perlenglanz zurück und Henk plant noch einige Besuche am späten Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-06: Das Geheimnis des Prokonsuls|Episode 20.06]]''') Henk und Adarian besuchten noch das Hauptquartier der Füchse in Perlheim und lernten den Berstküstler [[Ragnar Helgirson]] kennen. Henk erfährt, dass der vermeintlich entdeckte Kult eine verunglückte Initiation der Gilde gewesen war, und bekommt einen wichtigen Auftrag. Radbod erkundigt sich nach Kenji und lässt ihm Grüße von „Ratte“ ausrichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend begeben sich Henk und Adarian zum Anwesen und Henk gelangt im Nebel eine Klippe erkletternd auf das Grundstück. Er beobachtet ein Festbankett und sieht, wie die Ratsmitglieder sich anschließend voller Vorfreude in die Bibliothek begeben und Vorax ausgiebigst dafür danken. Als Henk von außen die Bibliothek untersucht, riecht er die Reste von möglicherweise sakralen Räucherungen und bemerkt, dass im Inneren ein Zeltdach aus elegantem Tuch ihm die Sicht auf das Geschehen unmöglich macht. Daher kehrt er mit Adarian zum Gasthaus zurück und sie legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen berichtet Henk von seinen Beobachtungen und anschließend bekommen die Helden Besuch von Talina, welche sie um Hilfe bittet. Sie wurde morgens von der Gattin eines Ratsherrn gerufen, weil es ihrem Mann nach der letzten Ratssitzung im Anwesen sehr schlecht geht. Die Helden suchen ohne Augustus den Kranken auf und stellen eine magische, dämonische Krankheit an ihm fest, welche allerdings nicht das typische Muster von Utukk’Xul aufweist. Talina wirkt mit Kenjis Unterstützung ein großes Wunder, welches das Dämonische der Krankheit beseitigt und dem Ratsherrn eine Chance auf Genesung gibt. Seine Frau Isora spricht Octavia an und bittet sie um eine Erklärung für Augustus Taten, warum er zu einem Monster geworden sei. Kenji unterstützt Octavia bei einer schweren Antwort und der Kranke wird in Talinas Hospital gebracht. Hier bekommt Kenji von Talina ein Perlmuttamulett in Form einer Lilie geschenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr zum Gasthaus zeigt Augustus ihnen eine Nachricht von Justus, dass er das Gesuchte gefunden habe und die Helden bittet ihn aufzusuchen. Auf dem Anwesen werden sie von Vorax erwartet und mit Justus als Geisel werden sie gezwungen, sich zu ergeben. Die Kämpfer werden bewusstlos geschlagen und Octavia bekommt ein magisches Halsband umgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-07: Gefangene des Prokonsuls|Episode 20.07]]''') Die Helden werden gefangen und Vorax versuchte alle dazu zu bringen, seine Heiratspläne mit Octavia zu unterstützen. Den Kämpfern Adarian, Henk und Augustus gelingt in der Nacht die Flucht und Kenji wird von einer [[Sukkuba]] verführt und anschließend von den Kämpfern gerettet. Octavia kann sich befreien und lässt die Helden von der Terrasse in die Villa ein, bevor diese von den Wachleuten gestellt wurden. Die Sukkuba lockt die Helden in die Bibliothek und dort werden sie Zeugen einer großen Orgie. Nur schwer können sie sich dem Geschehen entziehen und Kenji tötet die Sukkuba mit der „[[Kenjiro_Asai#II._Flamme_des_Glaubens_.28Kampf.29|Flamme des Glaubens]]“, während Adarian nackt gegen Wachleute kämpft und Octavia zu Vorax auf die Galerie gebracht wird. Nach dem Tod der Sukkuba ergibt sich Vorax und spielt den Verführten und Unschuldigen. Als ihm niemand glaubt, will er sich in sein Schwert stürzen, doch Adarian hält ihn auf. Die Helden holen ihre Ausrüstung zurück Henk reitet noch in der Nacht in die Stadt und benachrichtigt die Stadtwachen, Talina und Jast Heidiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Spealis ===&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-08: Aufräumarbeiten|Episode 20.08]]''') Der oberste Richter Walram von Salzbruck und die Stadtwachen kommen und Kenji gerät mit ihm in Konflikt. Octavia wird vorrübergehend die Verantwortung übertragen und sie entscheidet, dass Vorax, sein Magus Manius Pedanius und der Centurio Publius Rutilius im Kerker des Anwesens untergebracht werden, während die Söldner in den Kerker von Perlheim gesteckt werden, bis ein neuer, vorrübergehender Prokonsul eingesetzt wird. Jast und Talina treffen ein und dieser führt mit dem Richter ein aufgebrachtes Gespräch. Talina hingegen begrüßt Kenji mit einem Kuss auf den Mund und kümmert sich danach um die Prostituierten. Jast beschuldigt Augustus öffentlich des Mordes und führt auch mit diesem ein Vier-Augen-Gespräch. Henk sucht die Gaststätte &amp;quot;Grüne Rast&amp;quot; auf und verhandelt mit dem Wirt Grifo über die Unterbringung von Schmuggelwaren in seinem Keller. Grifo stellt seine Bedingungen und Henk kehrt zum Anwesen zurück. Dort versucht er gegen Octavias Protest den Schreibtisch ihres verstorbenen Vaters aufzubrechen, da er nach den Besitzurkunden der Sklaven sucht. Anschließend bringen Octavia, Henk und Adarian die Prostituierten in den Garlentempel. Iustus untersucht Kenji und gemeinsam suchen sie dann nach den Unterlagen im Keller. Henk sucht Schwarzbart wegen Grifos Anliegen auf und konfrontiert anschließend [[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]], den er in die Gilde einlädt. Währenddessen machen Octavia und Adarian nach ihrer Rückkehr zum Anwesen eine Hausführung mit den Verwaltern und Octavia entscheidet, dass die meisten Vorräte des Anwesens in den Garlentempel für die Versorgung der Prostituierten gebracht werden. Zum Mittagessen treffen sich alle wieder und es werden Briefe an [[Korrespondenzen#Brief_an_Lucius_Larcius_Obloci_2|Obloci]] und [[Korrespondenzen#Korrespondenz_mit_Archorbar_2|Archorbar]] geschrieben. Octavia bittet Adarian und Henk sich um die Sicherheit des Anwesens zu kümmern und sie lässt außerdem eine Botschaft zum Kerker schicken, um den Hundemeister aus der Haft zu entlassen und ihn zum Anwesen zu schicken, wo er eine Chance auf Bewährung erhält. Henk versucht in der Stadt Wachen aufzutreiben und Octavia erfährt von den Hausverwaltern von dem Tod ihres alten Hauslehrers durch Augustus Hand, was ihr schwer zu glauben fällt. Adarian inspiziert währenddessen mit Augustus das Wachhaus und Augustus äußert Zweifel über seinen Nutzen für Octavias Aufgabe. Anschließend sucht er Kenji auf, um ihm die ganze Wahrheit über seine Taten zu erzählen. Kenji segnet ihn, bevor er zu Octavia geht um auch ihr alles zu gestehen. Während Adarian sich mit den Hunden anfreundet, wird Octavia mit der Realität konfrontiert und muss sich ihren jahrelangen Selbstbetrug hinsichtlich der Taten ihres Bruders eingestehen. Nach dem Gespräch verabschiedet sich Augustus von den anderen und zieht sich zum Nachdenken zurück. Kenji sucht Octavia auf, Henk trifft bei seiner Rückkehr zum Anwesen noch Augustus und kommt dann zu dem Gespräch der beiden dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-09: Die Vergangenheit holt jeden ein|Episode 20.09]]''') Adarian und Henk halten gemeinsam mit den angeheuerten Männern und dem Hundemeister Nachtwache, während Kenji noch einen Ausflug in die Stadt unternimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen treffen sich alle beim Frühstück. Anschließend kommt Jast zu Besuch und führt ein vertrauliches Gespräch mit Kenji in Atrium. Daraufhin begibt sich Kenji erneut in die Stadt und muss sich um persönliche Angelegenheiten kümmern. Octavia erfährt inzwischen von Basin, dass Deron ein anonymes Grab auf dem Friedhof besitzt und pflückt auf der Heide Blumen. Diese bringt sie anschließend mit dem zurückgekehrten Kenji zu Derons Grab und sprechen gemeinsam noch mit dem Geweihten des [[Letor]]. Kenji erfährt einige Details über Pyrrhons Abstammung und zum Mittag kehren beide zum Anwesen zurück. Nach dem Mittagessen weiht Kenji Henk in seine Unternehmungen ein und Radbod Wagener besucht das Anwesen. Er unterhält sich mit Henk und Kenji und sie verabreden sich am übernächsten Abend zu einem Treffen in der „grünen Rast“. Nach dem Mittag fahren Henk und Octavia in die Stadt und suchen die Bank auf und bekommen einen rätselhaften Code ausgehändigt. Am Abend gehen Henk und Kenji in die Stadt und führen Kenjis Planung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode 20-10: Schicksalsboten|Episode 20.10]]''') Zum Abendessen treffen sich die Helden im Gasthaus wieder und in der Nacht sichtet Adarian einen Spion vor dem Anwesen, welcher aber entkommen kann. Kenji hat aus anderen Gründen eine unruhige Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen kommt eine Nachricht von Augustus an, jedoch findet Henk von ihm keine Spur in der Stadt. Aus der Drachenträne steigt eine weiße Lichtkugel empor und schwebt nach Süden davon. Eine [[Korrespondenzen#Briefkontakt_mit_Eldorn_.C3.BCber_Lucius_Larcius_Obloci|Nachricht von Botschafter Lentus]] trifft ein und [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]] kommt in Begleitung seiner Leibgarde und zwei Inquisitoren im Anwesen an. Obloci befragt Vorax und dieser wird anschließend nach Thyrna überführt. Kenji begleitet die Inquisitoren in die Stadt und besucht dort noch einmal den Garlentempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachmittags weist Adarian die Leibgardisten in den Wachdienst des Anwesens ein und nach dem Abendessen offenbart ihnen Iustus, dass die gesuchten Unterlagen nicht bei den Büchern der Bibliothek zu finden waren. Sie seinen entweder vernichtet oder sehr gut versteckt worden. In der Nacht haben alle Helden einen seltsamen Traum, in dem sie durch Uselias' Augen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Spealis ===&lt;br /&gt;
Obloci offenbart sein Interesse, fortan als Botschafter in Perlheim bleiben zu wollen. Augustus kommt mit Jast zum Anwesen und teilt den Helden mit, dass er sich einem Gerichtsurteil stellen möchte. Jast wollte bereits am Vortag nach Valkenburg schreiben, wurde jedoch gestern Morgen von einer Lichtkugel eingehüllt, welche ihm eine Vision zeigte, in der Augustus hingerichtet werden sollte, stattdessen aber nur ein kleiner roter Stein zerstört wurde. Er interpretiert es dahingehend, dass Augustus für das Schicksal der Welt eine wichtige Rolle spielen würde und Jast entscheidet sich, ein Gottesurteil von ihm zu fordern. Auf das Rätsel aus der Bank angesprochen kommen alle einem geheimen Raum auf die Spur und Henk entdeckt einen verborgenen Mechanismus. Der Raum sinkt in die Tiefe und die Helden gelangen in eine Höhle auf der Höhe des Meeresspiegels. Nach einem Kampf mit einer Riesenkrabbe finden sie die Forschungsergebnisse von Aequus in einem geheimen Labor und haben mit dem [[Persönliches Forschungstagebuch des Trebius Moreus|persönlichen Tagebuch]] und der [[Matrix des Trebius Moreus]] die Beweise gefunden, dass Thyrna am Ausbruch der ersten Plage maßgeblich beteiligt war. Augustus verabschiedet sich am Nachmittag und bricht zu seinem Gottesurteil auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''[[Episode_20-11:_Zur_grünen_Rast|Episode 20.11]]''') Henk und Adarian versuchen am Nachmittag stabile Seile zu besorgen, um den defekten Kram im Geheimlabor eigenständig zu reparieren und Henk bekommt eine [[Nachricht von Ratte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend treffen sich die Helden mit Radbod in der grünen Rast. Sie schwelgen in Erinnerungen und trinken gemeinsam. Ein Gast berichtet Grifo von Problemen der Perlenfischer, deren Muschelgründe gefährlich geworden sind und mehrere Fischer bereits verschwunden sind. Später am Abend erscheint ein potentieller Geschäftspartner, welcher sich als [[Käpt'n Rötel]] entpuppt. Aufgrund seiner beleidigenden Äußerungen kommt es zu einer Gasthausschlägerei, aus der Henk mit seinen Freunden als Sieger hervorgehen. Nachdem Octavia und Kenji sich verabschiedet haben, sollen noch geschäftliche Verhandlungen geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.12''') Nachdem Octavia und Kenji die grüne Rast verlassen haben, kommt es zu Verhandlungen mit Rötel. Dieser verlangt, dass Henks Männer ihm einen Piraten fassen, welcher in Rötels Revier plündert. Diesen Auftrag hat er aber auch schon Graltik gegeben, und derjenige, welcher Rötel den Piraten ''Steinauge'' bringt, bekommt die Zusammenarbeit und die Schmuggelwaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Spealis ===&lt;br /&gt;
Henk informiert die Helden am Morgen beim Frühstück über Rötels Auftrag und diese sind nicht einhellig begeistert. Lucius Furius segnet mit Kenji vormittags die Räume der Villa, während Adarian und Henk Taue für den Kran im Geheimlabor aus der Stadt beschaffen und das Tauchboot heben. Ein Bote informiert darüber, dass Aedin mit dem Grabstein für Pyrrhon fertig ist und Basin kündigt einen Steinmetz an, welcher den blutigen Stein im Atrium und auch den in der Bibliothek austauschen soll. Mittags untersuchen alle das geborgene Tauchboot und entdecken die Taucheranzüge. &lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle.png|300px|thumb|right|Die Kapelle des Mynbruje, an der Kenji und Octavia den kleinen Hund gefunden haben]]&lt;br /&gt;
Am Nachmittag stellen Kenji und Octavia den Stein bei der Kapelle auf und finden dort einen verletzten Hundewelpen. Kenji hat eine Vision von Pyrrhon, welche ihn zu einem [[Pyrrhons Brief|alten Brief]] leitet, welcher in der Bibliothek verwahrt ist. Durch den Brief erfahren alle von ihrem auserwählten Schicksal und Kenji findet einen goldenen Greifen für seinen Stab. Adarian nimmt sich des Hundewelpen an und am Abend werden die Helden von Archorbar beim Abendessen überrascht, welcher Wolfhard mitgebracht hat. Er informiert die Helden über den elbischen Feldherrn [[Sereg]], welchen Sabaoth Immortalis in [[L'yreh]] sucht, und gab ihnen den Auftrag, auf die Bartha-Bucht zu reisen und Sabaoths Pläne zu durchkreuzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.13''') Die Helden verabschieden sich von Archorbar und sprechen anschließend noch mit Iustus, welcher sie bittet, am nächsten Tag die „[[Baiula Spei]]“ zu inspizieren, während er Kontakt zu Ferolax Oreangle aufnehmen will. Außerdem empfiehlt er ihnen, mit dem Grafen von Köslin zu sprechen, da dieser der Lotse der Expedition gewesen ist. Wolfhard bekommt ein Zimmer im Anwesen und alle begeben sich zur Ruhe außer Henk, welcher noch einmal in der Gilde vorbeischaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Spealis ===&lt;br /&gt;
Beim Frühstück treffen die Helden auf [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]], welcher die Helden darüber informiert, dass die Schuldigen Ratsmitglieder ermittelt wurden und er genügend Beweise für den Prozess gegen Vorax gesammelt habe. Er freut sich, dass die Bibliothek wieder ihre alte Form annimmt und verabschiedet sich in die Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag wird die Matrix in das Sanktum der [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] nach Perlheim überführt, von wo aus sie durch ein Portal nach [[Valkenburg]] gebracht werden soll. Die Helden verabschieden sich von Iustus, welcher sie noch einmal an die nötigen Vorbereitungen erinnert und verspricht, so schnell wie möglich zurückzukehren. Die Untersuchung der „Baiula Spei“ nach dem Frühstück ergibt, dass das Schiff in gutem Zustand ist, aber noch etwa 10-15 Mann Besatzung benötigt werden, um die Segel zu bedienen. Anschließend sucht Henk Radbod auf und Kenji das Sanktum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag fliegen die Helden nach [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]] und suchen den Grafen auf. Sein Sohn [[Derian von Koslin|Derian]] begrüßt sie herzlich und er schwelgt mit Octavia in alten Erinnerungen. Im Kaminzimmer berichtet er vom Tod seines Vaters vor vier Jahren und bedauert, dass er selber kein Seemann und Admiral wie sein Vater geworden ist, um die Helden begleiten zu können. Er schenkte ihnen aber einige Karten der Bartha-Bucht, welche sein Vater gezeichnet hat, und übergab ihnen auch die alte Abfeuervorrichtung des Admirals für Argosisches Feuer, welche er in den folgenen Tagen persönlich zur Residenz des Aequus bringen will. Dankbar brechen die Helden wieder zum Anwesen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag erwartet sie [[Ferolax Oreangle]] in der Villa und stellt sich vor. Er inspiziert das [[Natator aeris|Tauchboot]] und lässt im Geheimlabor von Henk und Adarian seine alte Schmiede wieder aufstellen. Ferolax benötigt noch Eisen, Kohle, einen neuen Blasebalg, viel Süßwasser und ein starkes, kühles Bier, was Henk und Adarian sofort besorgen. Ferolax macht sich danach sofort an die Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend besuchen Henk und Adarian die Matrosenkneipe &amp;quot;''Zum Seewolf''&amp;quot; und heuern Matrosen für die „Baiula Spei“ an. Als die Seeleute den [[Bartha-Bucht#Tiefen|Nebelschlund]] als Ziel erfahren, berichten sie von unheimlichen Geschichten über die Gegend und viele verlässt der Mut und sie wenden sich ab. Doch einige schreiben sich in die Mannschaftsliste ein und wollen das gut bezahlte Abenteuer für ihre Angehörigen wagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.14''') In der Nacht hat Octavia einen Traum, in dem sie Augustus bei seiner Prüfung sah. Die Drachenträne beginnt zu pulsieren und, nachdem Octavia das Phänomen den anderen gezeigt hat, steigt eine Lichtkugel aus dem Artefakt empor und fliegt in südlicher Richtung davon. Die Helden begeben sich wieder zu Bett, nachdem Octavia noch mit Kenji gesprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am Morgen hat [[Lucius Larcius Obloci|Obloci]] beim Frühstück Neuigkeiten für die Helden und berichtet vom Abschluss der Prozessvorbereitungen, dem Abzug der thyrnischen Hilfstruppen und seiner Bewerbung als neuer Botschafter. Außerdem hat er in Thyrna eine sofortige finanzielle Entschädigung erwirkt, wodurch die neuen Stadtwachen bezahlt werden können. Er schlägt eine feierliche Eröffnung der Bibliothek vor und bittet Octavia ihn dort als neuen Botschafter vorzustellen, wenn der perlheimer Rat und der thyrnische Kaiser seiner Ernennung zustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mannschaft gesucht.png|150px|rechts]]&lt;br /&gt;
Nachdem Basin nach dem Frühstück von der Rückkehr einiger vermisster Seeleute erzählte und Adarian sich um seinen kleinen Hund kümmerte, trifft auf Geheiß von Jast der Fischer [[Corwin von Schaumingen]] ein, um Octavia, Kenji und Henk zu dem bewusstlosen Augustus in Talinas Hospital zu bringen. Viele dankbare Frauen belagern das Haus und fragen nach Augustus. Dieser ist zwar unverletzt, liegt aber in tiefem Koma auf dem Bett. Jast und Talina sind ratlos, doch als Octavia ihn berührt, erwacht Augustus und wird in einer von Henk geholten Kutsche zum Anwesen gefahren. Henk besucht unterdessen kurz die Kneipe „Zum Seewolf“ und hängt eine Anzeige aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags treffen sich alle im Anwesen und nach einer kurzen Pause erzählt Augustus von seiner Götterprüfung. Anschließend schwört er die Drachenträne und ihre Erschaffer zu beschützen und sich allen Herausforderungen und Gefahren zu stellen, damit die wichtige Aufgabe der Helden erfüllt werden kann. Diese danken ihm und stoßen mit einem exquisiten Wein aus Thyrna darauf an.  Den Nachmittag verbringen alle entspannend in der Villa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen berichtet Obloci, dass der Kaiser und der neugewählte Stadtrat seiner Ernennung zum Botschafter zugestimmt haben und die Bibliothek jetzt bald eröffnet werden kann. Er bittet Octavia um die Erlaubnis, seine Familie nachkommen zu lassen. Am Abend brechen die Helden in die Kneipe „Zum Seewolf“ auf und rekrutieren noch drei weitere Matrosen. Auch eine Frau bewirbt sich als Smutje, was von Octavia allerding etwas skeptisch gesehen wird. Sie bricht mit Kenji und Adarians kleinem Hund, welchen er Aras getauft hat, noch vor Mitternacht zur Villa auf, während Henk und Adarian noch im Seewolf bleiben und erst spät zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Spealis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.15''') In der Nacht hat Henk einen verwirrenden Traum über seine Freundschaft zu Adarian, welcher ihn nachdenklich erwachen ließ und von dem er zunächst nur Augustus berichtet. Der sonnige Tag lädt zu einem Ausflug ein und ein [[Brief von Egeil]] kommt beim Frühstück an. Die Helden besuchen mit Augustus die Schwanenbucht und veranstalten ein Wettschwimmen, bei dem Henk gewinnt. Eine [[Flaschenpost]] wird gefunden und, als Regen aufzieht, kehren alle durchnässt zum Anwesen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Präsentkorb mit einem [[Brief des Präsentkorbes|Brief]] erwartet Octavia und Kenji, während Adarian einer Magd den kleinen Hund, welcher ihr entlaufen war, zurückgibt und sie anschließend bei Regen mit der Kutsche zum Bauern Klippner bringt. Aus Sorge reiten die anderen Adarian hinterher und nach ihrer gemeinsamen Rückkehr zum Anwesen machen es sich alle vor einer Feuerschale gemütlich. Wolfhardt kommt dazu und übergibt ihnen einen [[Brief von Iustus]] und Basin berichtet, dass bereits einige Matrosen gekommen sind und das Schiff flottmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk liest aus seinen ersten Erinnerungen vor und erzählt den Helden von seinen Träumen in der Vergangenheit, in denen er Adarian und Octavia bereits gesehen hatte, und dann von seinem Traum am Morgen, bei dem er aber das Ende verschweigt. Henk und Adarian schließen Blutsbrüderschaft und das Unwetter mit Blitz und Donner zieht über dem Meer auf. Nach gutem Wein aus dem Präsentkorb schlafen alle vor der Feuerschale ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts wachen erst Henk und Kenji, dann auch Octavia durch Schreie auf, welche von Adarian auf der Terrasse ausgestoßen werden. Er ruft, auf dem Geländer stehend und um sich tretend, immer wieder, dass alles vorbei und das Ende gekommen sei. Als Henk zu ihm läuft, springt Adarian in die Tiefe und Henk kann gerade noch sein Hosenbein erwischen. Die anderen brechen zusammen, hören einen nicht menschlichen Schrei in ihrem Kopf und verlieren das Bewusstsein. Die Drachenträne blutetet stark und verliert ein Viertel ihres Volumens. Henk verbindet sie und Kenji stärkt Wolfhardt mit dem Trank von [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]]. Kenji hält eine bewegende Rede vor den Angestellten, schwört sie darauf ein, dass Adarian im Sturm verschwunden ist, und wirkt das [[Kenjiro_Asai#Mynbruje-Questor_Disziplinen|Mirakel „Lodernder Blick“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus sucht Adarian mit einigen Seeleuten auf der tosenden See und Octavia sucht mit einer lichtspendenden Feuerkugel die Klippen ab - erfolglos. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hundezüchter Kribard kommt in der Nacht äußerst geschwächt das Anwesen und berichtet, dass er die Helden für eine fremde Frau ausspionierte, indem er sie über die Sinne des kleinen Hundes belauscht hat. Ihm wird vergeben und eine Stellung im Bund des Lichtes angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Spealis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.16''') Nach einer unruhigen Nacht erwachen die Helden im Wohnzimmer und besonders Wolfhardt ist am Boden zerstört. Ihn plagt es, dass Adarian nun kein Begräbnis erhielte und wohlmöglich jetzt den Weg ins Totenreich nicht finde. Henk schickt ihn zum [[Letor]]geweihten, um die Angelegenheit zu besprechen. Obloci spricht sein ehrliches Mitgefühl aus und führt den Helden ihre Optionen vor Augen. Ein Treffen mit dem Stadtrat wird geplant und Wolfhardt soll auch noch Bekanntmachungen aufhängen. Am Fuße der Klippe brennt von Octavias Lichtkugel noch immer ein Feuer, welches Octavia genauer untersuchen möchte. Elwene berichtet davon, dass zwei Hausmädchen weggelaufen sind und Basin richtet aus, dass der Maat ein Gespräch wünscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus hat auf dem Meer nach Adarian gesucht und begegnet Octavia und Henk am Strand. Der Maat erzählt, dass Matrosen abgesprungen sind, und das Feuer wird untersucht, es scheint lebendig zu sein. Im Anwesen muntert Ferolax die Helden auf und bietet seine Begleitung auf der Expedition an. Henk rekrutiert [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und steckt ihn erstmal in die Wanne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Mittagessen kommt Herr Baring und konfrontiert Octavia mit seiner Frau, welche als Kind von Octavias Feuer verletzt wurde und noch immer darunter leidet. Es trifft Unterstützung aus Köslin ein und die Marinesoldaten gehen an Bord. Weitere Mannschaftsmitglieder werden rekrutiert, während Kenji auf dem Anwesen mit Augustus spricht. Iustus kehrt früher zurück als erwartet und gemeinsam untersuchen sie erneut das Feuer. Iustus identifiziert es als großen Mindergeist, welcher als Nebenwirkung von Octavias Zauber entstanden sei. Am späten Nachmittag unternehmen alle eine Probefahrt mit dem [[Natator aeris]], entdecken ein seltsames Artefakt auf dem Meeresgrund und müssen vor einem Meeresungeheuer fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 20.17''') Henk spricht mit seinen Freunden über die Ansprache in der Stadt vor ihrer Abreise und wünscht sich einen magischen Effekt auf seinem Schwert, um die Menschen zu beeindrucken. Iustus schlägt vor, statt Octavias gefährlicher Magie lieber mit dem Schwert auf etwas Abyssium zu schlagen, um die Magie des Schwertes zu wecken. Außerdem bespricht Henk noch seine Planung mit dem für Rötel auszuschaltenden Piratenkäpt’n und holt anschließend Kapitän Etril Bollscheff zum Abendessen aus der Stadt ab. Es gibt ein Mahl mit irritierenden Seevolk-Sitten und plumpen, scherzhaften Beleidigungen, was die Helden abschreckt. Auch die Mannschaft ist äußerst reserviert beim Anblick ihres neuen Kapitäns, und Henk muss sich danach von seinen Freunden ganz schon was anhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht weckt ein großes Feuer an den Klippen Octavia, Kenji und Iustus, und der Elementar muss sofort gebannt werden, bevor er großen Schaden anrichten kann. Während der Bannung bricht ein Teil der Felswand ab und Iustus geht bei den daraus resultierenden Wellen über Bord. Octavia hilft ihm und er verbannt den Feuergeist, wobei Octavia dabei eine leichte Empörung verspürt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück finden die letzten Vorbereitungen statt und zum Mittag eröffnen Octavia und Obloci mit ihren Reden die Bibliothek. Kenji spricht mit Jast und Talina und erlaubt Odumir Asinger die Benutzung von Pyrrhons Kapelle. Henk muss Adarians fehlende Anwesenheit erklären und vertröstet die Leute auf eine Erklärung am darauffolgenden Tag. Nach vielen Beglückwünschungen kann sich auch Octavia freimachen und genießt den Resttag mit ihren Freunden, denn auch ihr Jugendfreund Derian von Köslin war gekommen und schwelgte mit ihr in Erinnerungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht erscheint Noah den Helden und konfrontiert sie mit den Geistern von Octavias [[Gaius Octavius Aequus|Vater]] und [[Morea Octavia|Mutter]] und Kenjis Lehrmeister [[Pyrrhon von Derwydd]]. Octavia erhält sogar ein Geschenk von ihrer Mutter und sucht es im Anschluss an die Begegnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Spealis ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Die Fahrt der Baiula Spei|KAPITEL 21]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.01''') Die Helden frühstücken an einem idyllischen Morgen gemeinsam mit ihren Freunden Augustus, Derian und [[Wolfhardt Schnittmeier|Wolfhardt]], als [[Archorbar]] zu Besuch kommt und nach längerem, traurigem Schweigen von seinem Besuch in [[Galad Sidh]] berichtet. Er beauftragt sie eine uralte Waffe Uselias' zu finden, mit welcher dieser einst den vom [[Mendakos|Verijgorn]] korrumpierten Elbenfeldherrn besiegte. Sie wurde südlich der Insel Soltrum in der mittlerweile versunkenen Elbensiedlung „Meriliath Sant“ verborgen. Archorbar verspricht auch, die Perlheimer Bevölkerung zu versammeln, wenn die Helden aufbrechen wollen, damit sie im Hafen noch eine Ansprache halten können, und übergibt ihnen zum Abschluss noch einen [[Brief von Abraxa]]. &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Kaltfisch.png|miniatur|Kapitän Etril Bollscheff]]&lt;br /&gt;
Nach einem kurzen Aufenthalt im Labor von Iustus konfrontiert Admiral Wellenbrecher die Helden an Deck in der Offiziersmesse mit Beschwerden über [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]]. Marinesoldaten beschweren sich über seine Beleidigungen gegenüber dem Zwergenkönig und der Verunglimpfung von allem, was ihnen heilig war. Die Smutje [[Roana Dernheim|Roana]] berichtet von Bolscheffs unzweideutigem Angebot mit Begrabschen und ein Fischer äußert seine Bedenken, unter einem vermutlichen Vergewaltiger und Mörder als Kapitän in See zu stechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des letzten Gesprächs ertönt die Schiffsglocke und das Boot wird unsanft durchgeschüttelt. Die Helden laufen an Deck und erkennen, dass die [[Baiula Spei]] von dem Seeungeheuer angegriffen wird, welches sie bei ihrem ersten Tauchgang bemerkte hatten. Es umschlingt das Schiff und droht es zu zerdrücken. Für die Helden ist es schwer, sich bei dem Geschaukel des Schiffs überhaupt auf Deck zu halten und Octavia noch von Kenji festgehalten. Niemand weiß, was zu tun ist, und erst der aus der Stadt zurückkehrende Kapitän gibt die entscheidenden Befehle, welche das Schiff retten. Gemeinsam mit Henk taucht er nach der Kloake des Tieres und Henk gelingt es, sich festzuhalten und seinen Säbel in den Hinterausgang des Ungeheuers zu stechen. Die Kreatur ließ das Schiff sofort los und konnte abseits vom Boot entspannt abgeschossen werden. Octavia und Iustus entdecken an seinem Hals ein seltsames Stück Metall, welches dort absichtlich angebracht worden war und dem gefundenen Metallteil vom Meeresgrund ähnelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf spricht erst Henk mit Kaltfisch über die Beschwerden, danach versucht Kenji sein Glück bei dem sich absolut missverstanden fühlenden Seeräuber. Ein fremdländischer Schiffsarzt [[Abdrushin]] und ein orkischer Zimmermann Gebbert stellen sich vor und die Helden verabschieden sich im Anschluss tränenreich von der Residenz und ihren Bewohnern. Henk hält eine [[Henks Rede an die Mannschaft|glühende Rede]] vor der Mannschaft, bevor die Baiula Spei nach Perlheim aufbricht. Dort wird das Schiff von der Bevölkerung willkommen geheißen und Henk hält am Mittag seine [[Abschiedsrede]], mit der er die Menschen sehr bewegt. Anschließend werden die Segel gehisst und die Baiula Spei nimmt Kurs nach Osten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Helden-Kap.21.png|300px|rechts|thumb|Die Helden Kenji, Henk und Octavia (v.l.) auf ihrem Schiff, der &amp;quot;Baiula Spei&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.02''') Mit wehmütigen Blicken auf das sichere Festland verlassen die Helden die vertraute Küste und geraten am Nachmittag auf See in einen Herbststurm. Die Seekrankheit befiel Octavia und Kenji und besonders Ferolax erwischt es übel. Abdrushin stellt Medizin zur Verfügung und alle überstehen den vierstündigen Sturm. Kapitän Bollscheff hat alles im Griff und kommandieret die Baiula Spei besoffen durch das Unwetter – alles dank der gut ausgebildeten Mannschaft aus Köslin - und Maat Koyner macht eine beunruhigende Entdeckung im Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen in der Offiziersmesse vereinbaren Augustus und Henk gemeinsame Kampfübungen für den Abend und Iustus lädt Octavia in das Magierlabor ein, um ihr seinen vorläufigen Plan für ihre arkane Schulung vorzustellen. Anschließend trainieren die Kämpfer im Frachtraum und Iustus gibt Octavia einen trockenen Überblick über die theoretischen Wissensgebiete, welche er mit ihr durcharbeiten will. Kenji trifft mit dem Admiral eine Vereinbarung zu persönlichen Gesprächen mit den einzelnen Mitgliedern der Mannschaft und richtet dann die Schiffskapelle wieder her. Außerdem führt er ein Gespräch mit dem Arzt Abdrushin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht ankert das Schiff wegen bei Ebbe auftretender Sandbänke und Octavia und Kenji halten die erste „Heldenwache“. Sie bemerken seltsame Klopfgeräusche im Frachtraum, welche bei genauerer Untersuchung von außerhalb des Schiffs kommen und nahelegen, dass etwas am Schiff angebracht wird. Iustus und Octavia erkennen zwei magische Artefakte an der Bugwand und Iustus legt bis zum Morgen ein Schutzschild darüber, um eine mögliche Aktivierung zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Spealis, Fest der [[Lysara]] ===&lt;br /&gt;
Am Morgen werden Henk und Augustus in Tauchanzügen auf einer Planke sitzend hinabgelassen und Henk entfernt zwei Artefakte von der Schiffswand. Kurz vor dem Auftauchen steigen von unten Blasen empor und hüllen die Taucher ein. Henk erblickt in den Blasen plötzlich zwei bedrohlich intelligent blickende Augen, welche in hochaufmerksam beobachten, und wird endlich aus dem Wasser gezogen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schiff wieder Kurs aufgenommen hat, erklärt der Admiral beim Frühstück in der Offiziersmesse, dass die Baiula Spei bald die Gifunischen Inseln mit ihren Sandbänken verlassen und zum Mittag Grünfels erreichen würden. Er erzählt von dem Brauch, dass der Kapitän immer etwas Wein ins Wasser gießt als Opfer an Notun, welcher dem Schiff dann seinen Segen für die Fahrt geben wird. Henk überredet den Selbstgespräche führenden Kaltfisch dazu, den Wein auszugießen und überlässt die Worte dabei dem Mystiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag setzen Augustus und Henk ihr Training fort, diesmal mit Unterstützung von [[Ferolax Oreangle|Ferolax]]. Octavia kämpft sich durch einen meist trockenen Vortrag über die Geschichte der Magie und wird von Iustus beim Zaubern beobachtet, um ihre Zaubertechnik zu analysieren, während Kenji mit dem ehemaligen Walfänger Askir Flensmann spricht. Octavia entdeckt mit Henk, dass Kaltfisch mit dem Klabauterbold vom Luftschiff spricht, sich mit diesem angefreundet hat und ihm das Leben als „Klabatterwicht“ zeigen will. Am Mittag singt die Mannschaft freudig ein Lied, als Grünfels in Sicht kommt und Kaltfisch schüttet nach Kenjis Worten etwas Wein in die Wellen, was von der Mannschaft bejubelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.03''') Am Nachmittag passiert die Baiula Spei die Gifunischen Inseln und die Helden erfahren, dass der ehemalige Gouverneur von Gifo nach der Ermordung seiner jungen Tochter dem Wahnsinn verfallen ist und die früher schöne Hafenstadt Gifu immer mehr von Piraten überlaufen wird. Henk fühlt sich verantwortlich und sucht Kenji in der Kapelle auf, um zu den Passionen zu beten. Im weiteren Verlauf des Nachmittags setzt Augustus sein Training mit Henk und Kenji fort und prüft Kenji auf sein Können und seine psychische Belastbarkeit. Während des abschließenden Hindernislaufes verletzte sich Augustus sein rechtes Handgelenk. Octavia wird währenddessen von Iustus mit seinen beunruhigenden Erkenntnissen über ihre Zaubertechnik konfrontiert und muss sich einen langen Vortrag über die Gefahren der Zauberei und über Emotionalität als Wurzel aller magischen Unfälle anhören.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erfahren die Helden, dass sie aufgrund des aufziehenden Nebels in der Nacht ankern werden, um am nächsten Tag durch die Dunstbänke zu navigieren. Admiral Wellenbrecher berichtet von geretteten Schiffsbrüchigen und erwähnt unheimliche Geschichten über Totland. Nach dem Essen bittet Roana Kenji um ein Gespräch und offenbart ihm ihren Grund, warum sie sich der Expedition angeschlossen hat: sie sucht nach ihrem verschollenen Jungen, welchen sie im Nebelschlund vermutet. In der Nacht halten zunächst wieder Octavia und Kenji Wache, während Henk mit Kapitän Bollscheff trinken muss und sich sein Gejammer über die Ungerechtigkeit der Festländer anhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Spealis, Fest der [[Lysara]] ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Wigo.png|120px|thumb|Wigo]]&lt;br /&gt;
Um Mitternacht beginnt Henk seinen Wachgang und folgt einer plötzlichen, intuitiven Eingebung, einmal beim Beiboot nachzusehen. Dort bemerkt er ein leises Atmen und entdeckt unter der Abdeckplane den blinden Passagier [[Wigo]], welcher sich als elfjähriger Straßenjunge aus [[Weisshafen]] herausstellt. Henk sperrt den Bengel zunächst in eine Zelle und lässt ihn von Octavia und Kenji begutachten. Später weist Henk Wigo eine Ecke in seiner Kajüte als Schlafplatz zu und legt sich schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück erfahren die Helden vom Admiral, dass sie aufgrund des starken Nebels heute wieder nur sehr langsam vorrankommen werden und Henk übergibt Wigo dem Schiffjungen Mikal, welcher ihn unter seine Fittiche nehmen und in die Dienste eines Schiffsjungen einweisen soll. Octavia verbringt den Vormittag mit sehr anstrengenden Konzentrationsübungen bei Iustus im Labor und Henk übernimmt für den verletzten Augustus das Training im Frachtraum. Die beiden Offiziere von Berg und Ibendorn gesellen sich dazu und trainieren mit Henk und Kenji. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag verlässt die [[Baiula Spei]] die Handelroute und nimmt Kurs auf die Insel Totland, welche sie auch zur Abenddämmerung erreicht. Mit großem Sicherheitsabstand ankert das Schiff vor der Insel und die Helden wollen zum Morgengrauen mit dem Beiboot übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.04''') Iustus hat am Abend nach dem Essen noch ein Anliegen an Kenji und die beiden besprechen noch etwas in Iustus Kabine. Anschließend halten Octavia und Kenji Wache und finden kurz vor Mitternacht einen betrunkenen Matrosen im Lagerraum, welcher auf einer Kiste mit Rum eingeschlafen ist. Sie melden den Seemann und gehen zu Bett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Spealis ===&lt;br /&gt;
Henk nimmt auf seine Nachtwache den Jungen Wigo mit und besucht die feiernden Matrosen unter Deck. Er erlebt, wie der betrunkene Faiz vom Wachhabenden in eine Zelle zur Ausnüchterung gesteckt wird und trifft in der Nacht den Arzt Abdrushin auf Deck, welcher singend Sterne und Wellen betrachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus meldete sich einsatzbereit, obwohl der [[Abdrushin|Arzt]] ihm noch zur Schonung riet. Der Admiral berichtet, dass in seiner Jugend von einem Schmugglerlager auf Totland erzählt wurde, welches aber nie gefunden wurde. Kaltfisch will von Henk die Versicherung, dass die Marinesoldaten ihn nicht verhaften und töten, falls den Helden etwas passieren sollte. Henk spricht also mit Octavia und Kenji und ringt dem Admiral das Versprechen ab, Kaltfisch dann gehen zu lassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Totland-Karte.png|150px|rahmenlos|rechts|Die Insel Totland]]&lt;br /&gt;
Die Überfahrt nach [[Totland]] ist unruhig und nass und Octavia und Kenji wären fast von Bord gespült worden, hätte Henk sie nicht gehalten. Die Helden erfahren, dass vor fünf Jahren ein Schiffsbrüchiger gerettet wurde, welcher nur kannibalistisch überlebte und dem Wahnsinn verfallen war (vgl. [[Totland#Schiffbrüchige auf Totland|Totland]]). Auf Totland entdeckt Octavia ein aufgeschichtetes Lagerfeuer auf einer Anhöhe und die Helden müssen rutschige Steine und größere Höhenunterschiede hinter sich bringen. Octavia hat am Lager eine Vision, während die anderen eine Blutspur finden, welche ihnen den Weg zu einem Felsspalt weist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem schmalen Gang in die Tiefe und Kenji und Octavia verletzen sich an der linken Hand. Eine Algenbarriere versperrt den Durchgang und Octavia brennt sie mit einem Flammenstrahl frei, wobei Mindergeister auftreten. Die Helden finden eine mit Algen überzogene, stark verweste Leiche, deren Unterleib mit einer scharfen Klinge aufgeschnitten wurde. Außerdem entdeckt Henk mehrere [[Twillzinken]] seiner Gilde, und findet einen hochwertigen Dolch. Die Helden müssen durch einen überfluteten Teil des Ganges tauchen und finden den Schreiber der Flaschenpost.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entdecken drei Gestalten in Roben, welche ihnen einen Meeresdämon auf den Hals hetzen und mithilfe einer Wasserkreatur fliehen. Augustus lenkte den heranstürmenden Dämon auf sich und Henk führte einen meisterhaften, hinterhältigen Angriff aus und versenkte seinen flammenschlagenden Säbel im Oberkörper der Kreatur. Diese verendete und Iustus fing sie in einer magischen Falle. Henk entdeckt, dass es sich bei dieser Höhle um einen alten Unterschlupf der Füchse handelt, welcher vor vierzig Jahren noch nicht knietief unter Wasser stand. Die Helden finden einen Raum mit einem tiefen Becken, welches mit Algen überzogen ist und auf dessen Grund eine Perle mit umgebenden Muschelschalen liegt. Kenji nimmt eine Aura von [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Notun_-_.E2.80.9EDer_Launenhafte.E2.80.9C|Notun]], aber auch [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Floranuus_-_.E2.80.9EDer_Wilde.E2.80.9C|Floranuus]] und [[Die_Götter_der_Kirche_der_Passionen#Mynbruje_-_.E2.80.9EDer_Herr_des_Rechtes.E2.80.9C|Mynbruje]] wahr, und Augustus erkennt eine Ähnlichkeit zu dem Becken, in dem er das große Gehirn getötet hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zur Oberfläche zurück und die Ruderer berichten, dass sie ein großes Meerestier mit merkwürdig eckiger Rückenflosse gesehen hätten, welches auf das offene Meer hinausschwamm. Anschließend kehren alle wieder zum Schiff zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.05''') Bei ihrer Ankunft an der Baiula Spei entdecken die Helden in den hohen Wellen einen Delphin, welcher ihnen anscheinend gefolgt war. Wieder an Deck berichten sie dem Admiral von ihren Entdeckungen und erfahren von einem Streit an Bord, bei dem die Bambusen Faiz, Trogar und Ugo von Kapitän Bollscheff wegen des Verdachtes auf Piraterie eingesperrt wurden. Henk bespricht daraufhin die Angelegenheit mit Kaltfisch, während sich Kenji mit Klippstein und Grauwasser, den Totlandruderern, und im Anschluss mit Iustus unterhält. Henk befragt auch die drei Inhaftierten und, nachdem Octavia und Kenji Wache hielten, bespricht er die Angelegenheit mit den beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Spealis ===&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht tritt Henk mit Wigo seine Wache an, unterhält sich mit ihm über Graltik und bemerkt schließlich im Frachtraum, dass die Wasservorräte verunreinigt sind. Er informiert zunächst Augustus als nächsten Wachhabenden und teilt die Neuigkeiten beim Frühstück seinen Freunden mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus informiert die Helden über seine Ergebnisse aus der Algenanalyse und am Vormittag entdeckt die Mannschaft ein Handelsschiff, welches auf die Baiula Spei zuhält und von einem Piratenschiff verfolg wird. Der Verfolger dreht beim Anblick der Baiula Spei ab und die Besitzer des Al-Dhagarschiffes belohnt die Helden mit kostbaren Schätzen. Nach einer Inspektion des Frachtraumes diskutieren die Helden über die weitere Vorgehensweise und Kenji führt mittags ein vertrauliches Tempelgespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.06''') Zum Mittag zieht immer dichter werdender Nebel auf und der Admiral bittet die Helden zu einem Gespräch über die weitere Vorgehensweise wegen der Piraterie-Anschuldigungen gegen die Bambusen. Die Marinesoldaten gewinnen immer mehr die Überzeugung, dass es wirklich Piratenspitzel sind und es kommt zu Spannungen innerhalb der Mannschaft. Henk verkündet der Mannschaft, dass die drei Verdächtigen auf den Zwielichtinseln ausgesetzt werden soll und so dem Urteil der Götter überlassen werden. Während Octavia am Nachmittag weitere Konzentrationsübungen durchführt, schlichten Henk und Kenji auf dem Mannschaftsdeck einen Streit zwischen drei Matrosen und fünf Bambusen. Die „[[Heiße Heska]]“ wird plötzlich gesichtet und die Baiula Spei kampfbereit gemacht. Doch das Piratenschiff dreht unerwartet ab und verschwindet im Nebel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus setzt sich mit Leutnant Ibendorn zusammen und erarbeitet Pläne für ein gemeinsames Kampftraining der Mannschaft, um den Zusammenhalt wieder mehr zu stärken. Beim Abendessen klärt Abdrushin die Helden darüber auf, dass die Wasservorräte mit Schießpulver verunreinigt wurden, das Wasser aber noch genießbar sei und er keine Veranlassung sieht, es auszutauschen. Nach dem Essen wird geankert, da gefährliche Sandbänke vor den Zwielichtinseln existieren. Kenji übergibt Octavia die [[Akte Ignus]] und bittet sie, diese unvoreingenommen durchzusehen. Anschließend halten die beiden ihre Nachtwache und bemerkten neben einem Delfin, welcher anscheinend das Schiff umkreist, eine angespannte Atmosphäre auf dem Schiff. Um Mitternacht berichten sie Henk von dem Delfin, als Maat Sturmfels angerannt kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Spealis ===&lt;br /&gt;
Unter Deck ist es zu Handgreiflichkeiten gekommen, und Maat Sturmfels führt die Helden zu den Mannschaftsquartieren am Bug. Dort war es zu einem Kampf gekommen und die drei Inhaftierten sind geflohen. Ein Marinesoldat blutet stark am Hals und Bambuse Faiz liegt tot am Boden. Bambuse Ugo kämpft mit einigen Matrosen und wird überwältigt. Der letzte Gefangene war nach oben geflohen und die Helden stürzen hinterher. Bambuse Trogar steht mit einer brennenden Fackel in der Munitionskammer, als Kenji als erster dazukommt, dicht gefolgt von Henk und Octavia. Als Trogar Kenji sieht, lässt er die Fackel fallen und entzündet das Schießpulver. Octavia gelingt es gerade noch, die Explosion von sich und damit auch von Kenji und Henk wegzudrücken, so dass zwar das Schiff ein großes Loch bekommt, die Helden jedoch überleben und sie das Feuer löschen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Explosion wird die Baiula Spei von der Heißen Heska angegriffen, welche das Steuerruder beschießt und stark beschädigt. Sie feuert mit elementarem Feuer auf das Expeditionsschiff und nur Octavia, welche den Feuerball abfing und zurückwarf, ist es zu verdanken, dass die Baiula Spei kein Opfer der Flammen geworden ist. Kapitän Bollscheff gibt das Kommando zum Feuern einer Breitseite, welche das Piratenschiff aber verfehlte, und erwischt selbst mit einer Bugkanone die Heiße Heska. Bei einem zweiten Angriff mit der Elementarkanone erleidet die Heska durch den von Octavia zurückgeworfenen Feuerball Feuerschaden und wird auch von Kanonenkugel getroffen. Sie dreht schwer beschädigt ab und verschwindet brennend im Nebel. Während die Matrosen Klarschiff machen, ruhen sich die Helden für einen weiteren anstrengenden Tag aus.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwielichtinsel.png|300px|thumb|rechts|Die nördlichste Zwielichtinsel]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.07''') Nach einer kurzen Nacht erwachen die Helden durch Hammerschläge und Reparaturlärm und die [[Zwielichtinseln]] liegen direkt vor dem Schiff. Henk sprich mit Kapitän Bollscheff und erhält Informationen über die nördliche Insel. Bollscheff vermutet, dass die Heiße Heska hinter der Insel vor Anker liegt und ebenfalls repariert wird. Nach dem Frühstück setzen die Matrosen Krack, Klippstein, Grauwasser und Weihwind die Helden mit Augustus und Wigo zur nördlichen Insel über und verstecken das Boot, während die anderen die Insel erkunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren der Insel finden sie eine uralte Turmruine, an der Wigo einen vergrabenen Schatz vermutet, und eine sehr alte Linde mit obszönen Schnitzereien und einem [[Twill]]symbol. An der nördlichen Küste entdecken die Helden die in Reparatur befindliche Heiße Heska und sie diskutieren ihr weiteres Vorgehen, da Octavia nicht für den Tod so vieler Menschen verantwortlich sein will, sollte sie das Schiff überraschend angreifen. Auf dem Rückweg folgt Henk allein den Twillzeichen, während die anderen an der Ruine auf ihn warten und dort tatsächlich eine Holzkiste ausgraben. Sie werden jedoch von einigen Piraten überrascht und Octavia wird als Geisel genommen und unschicklich begrabbelt. Die Situation droht zu eskalieren und Kenji zählt bereits ein Ultimatum aus, als der von Kenji bereits totgeglaubte Henk überraschend in Begleitung zurückkehrt. [[Datei:Portrait-Jeto.png|130px|miniatur|Käpt'n Jeto]] Der mitgekommene [[Käpt'n Jeto]] löst die Situation, indem er seinen Männern befiehlt, Octavia freizugeben, und verabredet sich mit Henk für später. Henk berichtet seinen Freunden von dem [[Brief des Informanten]], welcher offenbart, dass sich auf Graltiks Schiff die Schwarzmagier von Totland befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ruderboot stellen die Helden fest, dass Obermatrose Krack von Piraten ausgeweidet wurde und Obermatrose Grauwasser eine kritische Verletzung am rechten Oberschenkel davongetragen hat, welche Octavia reinigt und mit Heiltrank verschließt. Während die Matrosen das Beiboot klarmachen, treffen sich Henk, Kenji, Octavia und Augustus im Inneren der Insel mit Käpt'n Jeto und erfahren von diesem nach harten, fast erneut eskalierenden Verhandlungen, bei welchen Jeto einige Planken und eine Rahtakelage zugesichert wurden, dass Steinauge sich auf Fuselfels versteckt hält und ihnen Plauzen-Paul in der „Reihernden Ratte“ mehr erzählt, wenn sie sich als Freunde von Käpt'n Jeto ausgeben. Schockiert und erschöpft kehren alle am späten Nachmittag zur Baiula Spei zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.08''') Die zurückkehrenden Helden werden von [[Iustus Trebatius|Iustus]] und [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] an Deck erwartet und auf den neusten Kenntnisstand versetzt. Iustus informierte darüber, dass der Delphin, welcher der Baiula Spei folgt, ein sehr mächtiges Wesen ist, welches aber weder gelenkt noch magisch beeinflusst wird. Beim Abendessen besprechen die Helden ihre Pläne, um mit dem [[Natator aeris]] nach Fuselfels zu gelangen, und setzen anschließend den Admiral über die Materialübergabe an die Piraten in Kenntnis. Von ihm erfahren sie auch von einem missglückten Versuch der Perlheimer Marine, die Piratenstadt auf Fuselfels zu säubern. Nach dem Essen führt Kenji mit Wigo ein Aufklärungsgespräch und Octavia spricht Henk auf den „Feuerfuchs“ aus der [[Akte Ignus]] an, welcher Anschließend mit Kenji darüber redet. In der Nachtwache begegnen Octavia und Kenji dem Matrose Turmen, welcher im Frachtraum schlafwandelt, ansonsten bleibt bis Mitternacht alles ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Spealis ===&lt;br /&gt;
Nach dem Wachwechsel bemerkt Henk im Wasser etwas Schwimmendes, was ihn die halbe Nacht wachhält, ansonsten verläuft die Zeit bis zum Morgen ereignislos. Beim Frühstück erfahren die Helden, dass die Reparaturen an der Baiula Spei spätestens bis zum Nachmittag behoben sein werden. Anschließend sprechen die Helden mit [[Etril Bollscheff|Kapitän Bollscheff]] und erfahren von ihm die Unmöglichkeit, mit ihrem Schiff überhaupt nur in die Nähe von Fuselfels zu gelangen. Er offenbart ihnen zwei Optionen, um dennoch zu ihrem Ziel zu kommen. Entweder schließen sie sich einem Piratenkapitän mit seinem Schiff an oder sie finden ein eigenes unauffälliges Schiff und einen waschechten Piraten als Begleitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia und Kenji ins Labor des Schiffes zu Iustus gehen, rudert Henk über Mittag mit Augustus erneut zur nördlichen Insel und treibt dort den Schmuggelkutter „''Mafalda''“ auf. Nach seiner Rückkehr sprechen alle nochmal mit Kapitän Bollscheff und dieser unterbreitet ihnen seinen Plan, sich als geflohene, zum Tode verurteilte Festländer auszugeben, welche mit dem berühmten Piraten Kaltfisch aus dem Kerker geflohen sind und ihm jetzt folgen. Nur so könnten sie nach Fuselfels gelangen und dort überleben, aber sie müssten nach seiner Pfeife tanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.09''') Kurz nach dem Mittag holt die Baiula Spei den Anker ein und fährt um die nördliche Zwielichtinsel herum mit Kurs auf die Knochenbank, während die Helden sich ihr Verkleidung für Fuselfels heraussuchen. Wigo möchte gerne mitkommen und Henk hat keine Einwände. Als die Baiula Spei das tiefere Gewässer der äußeren Südhandelsroute erreicht hat, werden die Toten bestattet und im Anschluss bittet Iustus Octavia, mit ihren Konzentrationsübungen fortzufahren. Während Kenji mit Henk über Wigo und sein Mitkommen spricht, durchfährt das ganze Schiff plötzlich ein gewaltiger Ruck, als sei es von einer Kanone getroffen worden oder auf ein Riff aufgelaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Matrosen nichts Ungewöhnliches feststellen können, fragt Kenji im Magierlabor nach und erfährt, dass Octavia dort eine gewaltige Explosion ausgelöst hat, welche das Schiff mit der ganzen Besatzung eingeäschert hätte, wenn sie nicht in einem magischen Kraftfeld gezaubert hätte. Die Mannschaft ist beunruhigt und Kenji spricht mit Octavia, welche sich mit einem Wein auf ihr Zimmer zurückgezogen hat. Außerdem wird den Helden angeboten, ihre Wachen zu übernehmen, damit sie für die anstrengende Mission ausgeschlafen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Spealis ===&lt;br /&gt;
Als Henk davon erfährt, konfrontiert er nachts die mittlerweile schon angetrunkene Octavia und ermuntert sie dazu, auf Iustus Übungen zu verzichten, da Henk den Verdacht hat, dass es die Übungen selbst sind, welche die in letzter Zeit auftretende Unsicherheit in Octavias Magieausübung verursachen, da es einfach nicht ihre Zaubertechnik sei. Darüber gerät Henk auch mit Augustus aneinander und bringt sich in der Nacht um den Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Vormittag mustert Kaptiän Bollscheff die Kostüme der Helden und ist besonders von Kenjis Verwandlung beeindruckt, welcher sich an alte Verhaltensmuster aus seiner Zeit als Straßenkind erinnerte. Gegen Mittag liegt Fuselfels so nahe wie möglich und die Helden wechseln mit Wigo und Kaltfisch das Schiff, um mit der „Mafalda“ weiter gen Süden zu fahren. Nachdem Kaltfisch seine neue Besatzung, bestehend aus Augustus mit seinem Beuteweib (Octavia), Taro mit den Schlitzaugen, Messer-Jockel und Wigo, ordentlich mit Schnaps abgefüllt und ihren Geruch durch das Übergießen mit dem Fusel „unauffälliger“ gemacht hat, bringt er ihnen ein wichtiges Piratenlied bei, das [[Lied vom Fuselfels]], welches fester Bestandteil der Seevolkkultur ist. So erreicht die Mafalda gegen Abend die Insel Fuselfels. &lt;br /&gt;
[[Datei:Fuselfels-gr.png|400px|miniatur|links|Die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels]]&lt;br /&gt;
Nach einer heiklen Situation mit einem Piratenschiff, wo Kaltfisch fast nicht wiedererkannt worden wäre, kann die Mafalda in die Hafeneinfahrt einlaufen. Bevor sie einen Anlegeplatz in dem heillosen Chaos ergattern kann, bitte Kaltfisch die Helden um einen winzigen Gefallen, bevor er sie zu Plauzen-Paul bringen könne, und nimmt Kenji das Versprechen ab, dass sie ihn begleiten, wenn Kaltfisch das abhole, was ihm noch geschuldet würde. Nach dem Festmachen schlendern die Helden den Kai entlang und werden durch einen Glatzkopf mit seinen Männern aufgehalten, welcher sich ihnen in den Weg stellt. Kaltfisch lässt sich nicht einschüchtern und provoziert mit einem gezielt gesetzten Rülpser einen Schlagabtausch, den er dann aber gerne Augustus und Henk überlässt. Henk lässt den Glatzkopf über seine Schulter fliegen und erntet Anerkennung für seinen Sieg, während Augustus dessen besoffene Männer beschäftigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beobachten, wie eine Gruppe junger Mädchen und Jungen, offensichtlich vom Festland, in die „Gierige Grotte“ geführt werden, um sie zu missbrauchen. Augustus muss von Octavia und den anderen zurückgehalten werden, um nicht sofort einzugreifen. Unzufrieden und betrübt setzen sie ihren Weg am Kai weiter fort, um im Anschluss einen alten Kumpel von Kaltfisch zu treffen, welcher gerade aus der „tanzenden Spalte“ kommt. Aalzunge schickt sie in den Fuselpott, da dort weitere Bekannte von Kaltfisch feiern würden und sie dort einchecken können, um die Nacht nicht draußen verbringen zu müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hackfressen-Jack.png|miniatur|Hackfressen-Jack]]&lt;br /&gt;
Im Fuselpott lässt Kaltfisch seine Begleiter schnell allein und verschwindet auf der Suche nach alten Freunden. Henk organisiert einen Tisch und die Helden müssen sich dummer Sprüche anhören. Wigo sieht zum ersten Mal, was in den Läden so getrieben wird, die er nur von außen kennt, und alle freuen  sich, als Kaltfisch mit „[[Fuselfels#Hackfressen-Jack|Hackfressen-Jack]]“ zurückkehrt und sich beim Lied vom Fuselfels hemmungslos besäuft, um auf einer Hure zu enden. Die Helden bekommen ein kombüsenkäferverseuchtes Zimmer und versuchen etwas zu schlafen, nachdem sie Wachen eingeteilt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Spealis ===&lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Adarian von Wallenrode]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.10''') Augustus übernimmt die gesamte Nachtwache und lässt die anderen schlafen. Während Octavia und Kenji keine angenehme Nacht in den stinkenden Hängematten haben und am späten Morgen von Flohbissen zerstochen erwachen, haben Henk und Wigo mehr Glück und können sogar durchschlafen. Alle sind hungrig und bahnen sich ihren Weg in die Gaststube, wo Hackfressen-Jack immer noch am selben Platz sitzt und sie zu sich winkt. Kaltfisch ist unterwegs und Hackfresse soll auf die Helden aufpassen. Die Reste des Essens vom Vorabend sind leider ungenießbar und auch die Huren, welche sich Henk und Kenji anbieten, werden von ihnen verschmäht. Hackfresse hat Interesse an Octavia und verärgert damit Augustus. Die Helden erzählen ihm die vorgeschobene Geschichte um ihren Kerkerausbruch mit Kaltfisch und Hackfresse berichtet ihnen davon, wie er Kaltfisch damals kennenlernte. Er fragt die Helden auch nach dem legendären Schatz und wartet mit ihnen im Fuselpott bis kurz vor Mittag auf Kaltfischs Rückkehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser kommt schließlich mit einer blutenden Hand zurück, begrabbelt kurz die Ritzen-Rosi und nimmt dann Henk und Wigo zu einem Gespräch mit nach draußen. Sie erhalten von ihm den Auftrag, jemanden zu verfolgen und herauszufinden, wohin die Person geht, um dann zu ihm zurückzukehren. Während die drei draußen sind, erfahren die anderen, dass auf dem Friedhof von Fuselfels einige Gräber geöffnet wurden und die Leichen verschwunden sind. Als Kaltfisch zum Fuselpott zurückkehrt und auf Henks Rückkehr wartet, erzählt er den verbliebenen Helden nichts von Henks Auftrag und unterhält sich lieber mit den Piraten, welche ihn am Tisch umlagern und als Legende feiern. Kenji, Octavia und Augustus ziehen sich aus der unangenehmen Situation auf das ruhigere Zimmer zurück und überlegen ihr weiteres Vorgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird am Ziel seiner Beschattung entdeckt und betäubt, doch Wigo entkommt und kehrt allein zum Fuselpott zurück, wo sich Henks Freunde bereits Sorgen machen. Er berichtet ihnen und gemeinsam mit Kaltfisch machen sie sich auf den Weg, um Henk zu retten. Wigo führt sie am Hafen vorbei, wo sie bemerken, dass die Mafalda verschwunden ist. Dann geht es hinauf zur höchsten Erhebung der Insel, auf der ein Aussichtsturm steht. Hier werden sie mit Klingen-Bonny konfrontiert, welche mit ihren fünf Söhnen Henk gefangen hält. Kaltfisch offenbar ihr mit seinem ganzen Piratencharme, dass er sich mit ihr versöhnen möchte, die Vergangenheit vergeben und vergessen sei und sie seinen Mann freilassen soll. Klingen-Bonny stimmt zu und, als Henks Fesseln durchschnitten sind, umarmt die alte Piratin Kaltfisch versöhnlich und ist sichtlich gerührt. Doch nach einem Röcheln fließt Blut aus ihrem Mund und sie sackt zusammen, denn Kaltfisch hatte ihr während der Umarmung von hinten einen Doch ins Herz gestoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem jetzt entbrennenden Kampf tötet Henk zwei Brüder durch gezielte Kehlschnitte und weicht durch geschickte Manöver einigen Hieben aus. Augustus greift erst in den Kampf ein, als er Kenji zur Hilfe eilt, verpasst Kaltfisch einen Schlag mit seinem Knie und tötet den Piraten, welcher Kenji angreift. Kenji kommt danach dem strauchelndem Augustus zur Hilfe, kämpft aber stets passiv und verteidigt sich nur. Wigo nutzt die Chance und tötet einen gestürzten durch drei Stiche in den Hals, welche er mit geschlossenen Augen ausführt. Der letzte Überlebende ergreift, ermutigt durch Kenjis Verhalten, seine Chance zur Flucht und Kenji greift nicht an, da der Fliehende Octavia wohl nicht angreifen will. Henk stellt ihm ein Bein, doch bevor er den Gestürzten fesseln kann, sieht er, wie Kaltfisch ihn schnell abstechen will. Henk kommt Kaltfisch zuvor und schlägt ihn mit einem gewaltigen Fausthieb nieder. Während Henk noch seine Wut an Kaltfisch auslässt, sieht er, wie der letzte Pirat sich aufgerappelt hat und flieht. Wigo will ihn noch erwischen, wird aber von Henk zurückgehalten. Nach dem Kampf entbrennt eine heftige Diskussion darüber, wie es jetzt weitergeht, und Kenji findet im Turm etwas zu essen. Beim Essen stellen die wütenden Helden Kaltfisch zur Rede, welcher zufrieden ist, ihnen nichts erklärt, aber sie jetzt zu Plauzen-Paul bringen will.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg schauen die Helden noch auf dem Friedhof vorbei, um sich die drei leeren Gräber von &amp;quot;Grett, dem Abzieher&amp;quot;, &amp;quot;Krakenmaul-Merl&amp;quot; und &amp;quot;Seeigel-Ragnar&amp;quot; genauer anzusehen. Octavia spürt etwas unheimliches, was vielleicht durch nekromantischen Zauber verursacht wurde. Sie verlassen zum späten Nachmittag das Gelände und kehren zum Hafen zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ekky.png|miniatur|Ekky, die Walfaust]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.11''') Auf ihrem Weg zur „Reihernden Ratte“ stellt Hackfressen-Jack sich Kaltfisch in den Weg und es kommt zu einer Konfrontation, in der Kaltfisch seinen Freund sogar mit einem Messer bedroht.  Während die Helden vor der Taverne warten, besuchen die beiden Piraten den „Stinkenden Mann“ und Kaltfisch kommt schließlich mit einem jungen Piraten zurück, den er als [[Ekky die Walfaust]] vorstellte und lapidar erklärt, dass er jetzt mit dabei ist. Die Türsteher der „Reihenden Ratte“ verwehren den Helden zunächst den Zutritt, doch schließlich gelangen sie hinein und lernen [[Plauzen-Paul]] und seine Suppe kennen. Der Alte lässt sich durch keine Lügengeschichte täuschen, wird jedoch hellhörig, als er von der Bedrohung durch die Schwarzmagier hört. Er ist schließlich bereit, seine Informationen über Steinauge zu teilen, wenn die Helden ihm einen kleinen Gefallen täten. Ein Gespräch soll belauscht werden und, wenn die Helden auf dem Rückweg noch eine Zutat für seine Suppe abholen, wartet noch eine weitere Information auf sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ekky die Walfaust führt die Helden am Abend zum Hafen und hält nach dem Schiff „Faules Ei“ Ausschau. Als es anlegt, lenken Kenji alias Taro und Augustus durch eine fingierte Schlägerei eine Gruppe Piraten ab, so dass Henk zu der Kajüte des Kapitäns klettern und den Bericht vom triefenden Bill an Slindro die Flosse belauschen kann. Er erfährt, dass der Kapitän der [[Feuerqualle]] gegen den Piratenkönig rüstet und ihn angreifen will. Auf dem Rückweg zur „Reihernden Ratte“ besuchen die Helden „Schmogols Beutetruhe“ und holen die Lieferung für Plauzen-Paul ab, welche intensiv nach Fisch stinkt. Hier erfährt Ekky durch Hohlzahn-Piet von Klingen-Bonnys Tod und wird anschließend von den Helden in die wahren Umstände eingeweiht. Octavia entdeckt im Laden Teile aus demselben unbekannten und unheimlichen Material aus dem Meer, welches sie schon in Perlheim und auch auf Totland entdeckten, und die Helden erfahren von den „[[Loigg'Il|Gesichtslosen]]“, die ihre Heimat im „Maul von Doganon“ haben. Für 15 Silber erstehen die Helden die seltsamen Teile und begeben sich mit den Informationen und Pauls Lieferung zur „Reihernden Ratte“. &lt;br /&gt;
[[Datei:Plauzen-Paul.png|miniatur|links|Plauzen-Paul]]&lt;br /&gt;
Plauzen-Paul hört sich Henks Bericht an, während er die mitgebrachten Quallen in seine Suppe schneidet. Dann erzählt er von [[Käpt'n Rötel]], der, nachdem er den alten Behringer, der auch „der Salzbär“ genannt wurde, umgebracht hat, anscheinend seinen großen Aufstieg plant. Steinauge hat sich mit [[Strymos]] verbündet und wird von dem Piratenkönig versteckt. Doch Strymos rechte Hand Slindro oder seine Braut [[Heska]] wissen, wo sich Steinauge aufhält und lassen sich vielleicht durch ein gutes Angebot überzeugen, die Information mit den Helden zu teilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst besuchen die Helden das Schiff „Reißzahn“, um mit Slindro der Flosse zu sprechen. Ekky arrangiert ein Treffen und als Slindro hört, worum es geht, würde er ihnen unter der Bedingung helfen, dass sie eine Lieferung für ihn aus der „Gierigen Grotte“ in sein Haus bringen sollen. Widerwillig sagen die Helden zunächst zu und besuchen das Hurenhaus, um sich erstmal ein Bild der Situation zu machen. In der Grotte wird Kenji im Flur unsittlich von Brisa berührt und Ekky lässt sich mit Petsy auf ein Stechen ein. Die Helden nehmen die Lieferung in Empfang, welche aus einem kleinen Mädchen besteht, welches die Helden bei ihrer Ankunft auf Fuselfels bereits gesehen haben, und sind sich schnell auch mit Ekky einig, dass sie das Kind nicht an den perversen Piraten ausliefern werden. Die Walfaust bietet an, dass es im Keller des „Stinkenden Mannes“ bleiben kann, bis die Lage geklärt ist, und Wigo begleitet es dorthin und leistet dem völlig verstörten Mädchen Gesellschaft. &lt;br /&gt;
[[Datei:Slindro.png|miniatur|Slindo, die Flosse, mit seinem Papagei]]&lt;br /&gt;
Die Helden suchen anschließend die private Hütte von Slindro der Flosse auf und stellen den Leichtbekleideten mit körperlicher Gewalt zur Rede. Augustus verpasst zunächst einige Schläge, dann nimmt Ekky die Flosse in den Schwitzkasten und Henk versucht sein Glück mit der Befragung nach dem Aufenthaltsort von Steinauge. Slindro verspottet ihn, droht ihm sogar und  hält Henk alias Messer-Jockel mit wilden Tritten auf Abstand. Doch dann verliert er bei einem Lufttritt den Halt und bricht sich, nur noch von Ekkys Schwitzkasten am Hals gehalten, in einer unglücklichen ruckartigen Bewegung das Genick, ohne den Helden etwas zu verraten. Diese beschließen nun Strymos Braut Heska aufzusuchen, obwohl es mittlerweile kurz vor Mittnacht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. Spealis ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.12''') Nachdem die Helden eine Lösung für Slindros plappernden Papagei finden, welchen sie einfangen und Wigo zur Verwahrung geben, besuchen sie nach Mitternacht die tanzende Spalte und erleben das Ende von Heskas Auftritt mit, bei dem sie Spottlieder auf bekannte Piraten vorträgt, welche sogar im Publikum sitzen und sich feiern lassen. Im Anschluss bestechen sie Heskas Türsteher, den „Bunten“, um mit ihr zu sprechen. Als Heska von den Scharzmagiern erfährt, erzählt sie, dass gestern drei Kinder aus der gierigen Grotte verschwunden sind und man einen Mann mit schwarzem Kleid und einem Sack beobachtet habe. Heska ist bereit, den Helden den Aufenthaltsort von Steinauge zu verraten, wenn sie als Gegenleistung einen Fluch von Madame Ziba aufheben lassen. Es ist allerdings bereits zu spät und die Helden ruhen noch ein paar Stunden in Ekkys Zimmer im „Stinkenden Mann“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonnenaufgang suchen die Helden „Madame Zibas Hexenkessel“ auf. Nach anfänglicher Skepsis erklärt sich Madame Ziba bereit, den Fluch aufzuheben, jedoch nicht ohne vorher den Grund für den Fluch offenzulegen: [[Käpt'n Jeto]] war von Heska verspottet worden und hat sich darüber so sehr geärgert, dass er sie arg beleidigte, worauf Heska ihn mittels eines Fluches liebestoll machte, um ihn dann eiskalt abzuservieren. Damit der Fluch aufgehoben werden kann, sollen die Helden auf einer verfluchten Klippe einen Beutel Püglos-Blümchen pflücken. Auf besagter Klippe entdecken sie aber drei Kinderleichen und Octavia sieht in einer Vision, dass diese von einem Schwarzmagier rituell geopferte wurden, um die drei ausgegrabenen Kadaver vom Friedhof wiederzubeleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinderleichen bringen die Helden am Mittag zu deren Müttern in die „gierige Grotte“ und die Püglos-Blümchen zu Madame Ziba. Während sie den Entfluchungs-Trank zubereitet, lädt sie die Helden zu einem leckeren Eintopf ein und sie erfahren etwas über die drei toten Piratenkapitäne, welche auf dem Friedhof ausgebuddelt wurden. Madame Ziba spricht noch mit Kenji über seine Abstammung, erzählt auch etwas von ihrem Leben und bittet die Helden, sie vor ihrer Abreise vom Fuselfels noch einmal zu besuchen. Der fertige Trank wird nachmittags zu Heska gebracht, welche extra auf sie gewartet hat. Sie verrät ihnen das Versteck von Steinauge, in welches die Helden aber erst am Abend ungesehen einsteigen können. Die restliche Zeit bis zur Dämmerung verbringen sie wieder bei Ekky auf dem Zimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dämmerung machen sich die Helden mit Ekky auf den Weg zu einer abgelegenen Bucht im Norden der Insel, an deren südlichen Steilwand sich der Eingang eines Fluchttunnels befindet, welcher zu Steinauges Versteck führt. Nachdem Henk einen verborgenen Kletterpfad entdeckt hat, erreichen alle kletternd den Eingang zum Tunnel und kriechen in absoluter Dunkelheit durch den schmalen und flachen Gang in das Innere. In einem Gang angekommen stoßen sie hinter einer verschlossenen Tür auf drei Piraten, von denen sich einer als Steinauge vorstellt und sie freudig und dankbar begrüßt. Er führt sie sofort zum Piratenkönig Strymos, damit sie mit ihm alles bereden können, doch dieser wirft sie als Mörder von Slindro und als Komplizen von Kapitän Kaltfisch in den Kerker seiner Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sitzt bereits Hackfressen-Jack ein und erzählt ihnen, dass er Brand, den entkommenden Klingen-Bruder, gefangen hatte und mit ihm Kaltfisch erpresst hat, damit dieser Ekky in seine Mannschaft aufnimmt. Als Kaltfisch aber heute Nachmittag die Geisel in dem abgelegenen Versteck aufgespürt hat und töten wollte, kämpfte Hackfresse mit Kaltfisch und wurde bewusstlos geschlagen. Brand konnte bei dem Kampf fliehen und hat Strymos alles erzählt. Hackfresse vermutet, dass Kaltfisch sich mittlerweile abgesetzt und vielleicht sogar schon die Insel verlassen hat. Auf Kaltfischs Fehde mit Bonny angesprochen offenbart Hackfresse, dass sie damals Kaltfischs rechte Hand gewesen ist und dann aus Eifersucht einen großen Teil von seinem Schatz versenkt hat, was zum Krieg zwischen beiden geführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strymos kommt nach einiger Zeit und nimmt Henk mit sich. Heska offenbart den Verbliebenen, dass der Piratenkönig ihre Geschichte nicht glauben würde und sich nur an Kaltfisch wegen der Ermordung von Bonny rächen will. Um diesen aus seinem Versteck zu locken, will Strymos nun jeden Tag einen von Kaltfischs Mannschaft ausbluten und dessen Kopf auf den Fuselpott stecken lassen, was bedeutet, dass Henk mittlerweile vermutlich schon sei. Henk jedoch lernt vor seiner Hinrichtung den echten Steinauge kennen und stellt fest, dass es sich bei ihm um seinen jüngeren Halbbruder Ivar Behringer handelt. Dieser verhandelt mit Strymos die Freilassung der Helden und holt mit dann mit Henk die anderen aus dem Kerker. Bei einem guten Essen erzählt Henk dem schweigsamen Ivar von seinen Verwandten Hella und Montakor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.13''') Nach dem Essen fürchtet Ivar durch Henks Auftauchen um sein Leben und die Helden müssen ihn beruhigen, dass Henks Erscheinen kein böses Omen für ihn darstellt. Ein schnelles Gespräch mit Strymos findet am Abend nicht mehr statt, da dieser eigentlich noch stinksauer wegen der Sache mit Bonny ist und von Heska erst noch beruhigt und vom Ernst der Lage mit den Schwarzmagiern überzeugt werden muss. Ivar macht die Helden darauf aufmerksam, dass ihr Leben am seidenen Faden hängt, und sie nun erstmal schlafen sollen, um morgen mit Strymos zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der späten Nacht werden Octavia und Kenji wach und beobachten ein Licht, welches wohl aus der [[Drachenträne]] emporsteigt und sich schließlich auf Ivar hinabsenkt. Dieser träumt kurz und erwacht dann mit dem Bedürfnis, von seinem Traum zu berichten. Uselias erschien ihm im Traum und bat ihn darum, mit seinem Blut und dem von Augustus die Drachenträne wieder zu stärken. Ivar ist sehr verunsichert und skeptisch und willigt erst ein, als Augustus sofort dazu bereit ist und Ivar die Vorgehensweise bei ihm beobachtet. Die Drachenträne wird warm und verheilt unter Narbenbildung. Die Helden und die neuen Mitglieder der Drachentränenfamilie Augustus und Ivar fühlen sich gestärkt und zuversichtlich und legen sich wieder schlafen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Strymos und Heska.png|300px|thumb|Piratenkönig Strymos und seine &amp;quot;Königin&amp;quot; Heska]]&lt;br /&gt;
Am Morgen suchen die Helden [[Strymos]] auf und dieser ist gerade in einer hitzigen Diskussion mit Heska. Sie müssen dem genervten Piratenkönig zunächst erklären, warum sie überhaupt mit Kaltfisch reisen, um ihm anschließend ihren Plan, die Kultisten auf Fuselfels aufzuhalten, zu beschreiben. Als die Helden Haken-Ellreq erwähnen, berichtet ihnen Strymos, dass seine Männer diesen gesehen haben und bereits nach ihm suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf wird ein Gefangener in die Festung gebracht, welcher sich selbst gestellt habe. Zu Erstaunen aller ist es [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]], welcher seine Mannschaft befreien will und Strymos dafür neben einem Sack voll Gold aus Kratara auch Informationen anbietet, welche zum Überleben der ganzen Insel führen sollen. Von dieser anscheinenden Drohung provoziert erwürgte Strymos Kaltfisch fast, doch dieser wiegelte ab und erklärte keuchend, dass er Haken-Ellreq gefangen hat, welcher den Helden erzählen kann, in welcher Gefahr sie schweben. Kaltfisch verriet, wo er Ellreq versteckt hat, und Strymos Männer holen dieses in die Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ellreq wiederholt immer nur, dass alle sterben müssen und niemand entkommen kann, etwas anderes ist ihm nicht zu entlocken. Octavia stellt fest, dass ein Zauber auf ihn gewirkt wird und erinnert sich an das Amulett bei Madam Ziba, welches hier vielleicht helfen kann. Strymos Männer holen es aus dem Hexenkessel und tatsächlich befreit es Haken-Ellreq von dem beherrschenden Einfluss. Er erzählt den Helden, wie er an den Ork &amp;quot;[[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]]&amp;quot; gekommen ist, welcher zwei unheimliche Gestalten mitgebracht hat, die sich „Heriotza“ und „Marledigma“ nennen, und er erzählt ihnen von der Fahrt der Salzmähre nach Totland und schließlich nach Fuselfels. Schließlich enthüllt er den Helden den Plan der Schwarzmagier, die Piraten von Fuselfels durch einen Zauber dazu zu bringen, zur Mittagszeit die Festung zu stürmen und sich Steinauge zu schnappen. Allen wird in diesem Moment bewusst, dass die Mittagszeit direkt bevorsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell werden die ersten aufgebrachten Piraten gesichtet und schon bald steht eine wütende Menschenmenge vor den Türen der Festung. Strymos verbarrikadiert sich mit Steinauge im Innern und vertraut zunächst auf ihre Standhaftigkeit, was Augustus mit seinem geschulten Blick zum Schmunzeln bringt. Bei Gefahr wird der Piratenkönig sich mit Steinauge dann durch den Notausgang auf sein Schiff in der Bucht zurückziehen. Die Helden wollen den Zauber des Schwarzmagiers unterbrechen und verlassen die Festung in Richtung Hafen. Die Meute hält Steinauge für einen Spitzel der Küstenwache und wirft Strymos vor, aus Gier die Piraten von Fuselfels an die Festländer verkauft zu haben. Octavia kann einige Piraten, welche den Weg blockieren, mit Feuerstößen vertreiben, und bemerkt dabei, dass sie sich – möglicherweise mit Uselias' Hilfe – sehr gut konzentrieren kann und sehr fokussiert ist. Während Kenji bemerkt, dass sein Glaube heute stark und standhaft ist und er daher deutlich spürt, dass hier der Einfluss des Verijgorn wirkt und er mit Mynbrujes Einfluss gegen die Lügen des Erzfeindes vorgehen kann. So bringt er durch Verkündigung der Wahrheit über das Lügengespinst die Überzeugung der Piraten ins Wanken und löst sie von dem Bann, während Augustus die Heranstürmenden in Schach hält und Octavia versucht, den Schwarzmagier mit einem Flammenpfeil zu treffen. Dieser wird jedoch von einem kontrollierten Piraten abgefangen, sodass Octavia ihre Zauber mehr zur Verwirrung des Mobs benutzt, damit Augustus nicht gegen so viele auf einmal antreten muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam nähern sich die drei dem Hafensteg, während Henk, der sich heute jung du fit fühlt, sich auf einem Umweg dorthin schleicht und mit einem gewagten Sprung Grimmschnitt angreift, welcher den erhöht stehenden Schwarzmagier beschützt, welcher die Massen aufhetzt. Henk stößt den Ork vom Podest und verwickelt den athletischen Kämpfer in einen Zweikampf, während Octavia die Meute mit Feuer einschüchtert und sich mit Augustus schnell dem Kultisten nähert. Henk bemerkt eine relativ hohe Stimme und schlussfolgert, dass es sich bei dem Schwarzmagier um eine Frau handelt. Bevor die Helden am Podest ankommen, hat die Schwarzmagierin einen Knochenkreis um sich geworfen du verschwindet vor den Augen des ärgerlich fluchenden Orks in einem Portal. Kaum ist sie verschwunden, flieht auch Grimmschnitt unter Zurschaustellung seiner erstaunlichen athletischen Fähigkeiten über die Dächer von Fuselfels. Die Helden begeben sich, nachdem der dämonische Einfluss gestoppt wurde, zurück zur Festung und erfahren dort, dass Strymos mit Steinauge zum Schiff geflohen ist und dass gerade der Ork gesichtet wurde, wie er in Richtung der Bucht rennt. Die Helden machen sich sofort ebenfalls auf den Weg dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hinkt etwas hinterher, doch Henk kommt mit Octavia und Augustus gut voran und sie erreichen bald die versteckte Bucht. Strymos kämpft gegen vier wütende Piraten und Steinauge wird von Grimmschnitt bedroht und im Kampf entwaffnet und niedergeworfen. Henk springt hinzu und rettet seinen Halbbruder, während Augustus Strymos zur Hilfe eilt und zwei Piraten bewusstlos schlägt. Octavia hat kein freies Schussfeld und beobachtet lediglich, bis Kenji hinzukommt und die Piraten von den Lügen befreien kann, welche die Schwarzmagierin ihnen erzählt hat. Henk bezwingt den Ork, wirft ihn zu Boden und stößt ihm sein Schwert durch den Waffenarm, bevor er ihn bewusstlos schlägt. Erschöpft wollen alle am späten Nachmittag in die Festung zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.14''') Henk möchte, dass Grimmschnitt von Strymos Männern gefesselt und zum Verhör in die Festung gebracht wird, und der Blut-Gockel bedankt sich überschwänglich bei den Helden und möchte sie sogar anwerben. Die Helden kommen am späten Nachmittag an der Festung an, welche in fruchtbarem Zustand ist und einfach überrannt wurde. Strymos bietet seine Hilfe beim Verhör an und gemeinsam begeben sie sich in die Folterkammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimmschnitt spricht zuerst allein mit Henk und ist bereit, ihnen Informationen für seine Freilassung zu geben, ohne damit aber seinen Boss zu verraten. Er gibt dann vor allen zu, dass sich Graltik mit den Schwarzmagier eingelassen hat, gibt dafür aber den Helden die Schuld. Durch den Frieden mit Thyrna könne Graltik seine Heimatstadt nicht zurückerobern, aber niemand hätte Kratara in Valkenburg wie Perlheim ausgelöst (vgl. [[Episode 20-02: Vorbereitungen und Kriegsrat#Probleme mit Graltik|Episode 20.02]]). Daher sah sich Graltik gezwungen, neue Verbündete zu finden und hat sich mit dem dunklen Kult eingelassen (vgl. auch [[Graltik Blutklinge#Einschätzung der Lage und neue Verbündete (Celestalis/Spealis 351 JF)|Graltik Blutklinge]]). Grimmschnitt berichtet auch, dass die beiden Schwarzmagier Heriotza und Marledigma auf Fuselfels Untote erweckt hätten und mit ihnen das Schiff von Haken-Elreq übernähmen. Zu der Vereinbarung mit [[Käpt'n Rötel]] erklärte er Strymos, dass Graltik zugesagt habe, magische Feuerkanonen mit elementarer Munition an die Piraten zu liefern. Henk offenbarte Grimmschnitt noch, dass ein Spion an Bord der [[Baiula Spei]] ist, welcher seine Belohnung in Weisshafen abholen könne. Henk ahnt sofort, dass es sich um Wigo handeln muss. Ivar darf über das Schicksal von Grimmschnitt entscheiden und schenkt ihm die Freiheit unter der Bedingung, dass der Ork seinen Boss Graltik aufsucht und ihm mit der unangenehmen Wahrheit über seine Verbündeten konfrontiert. Strymos sagt zu, dass Grimmschnitt auf einem seiner Schiffe nach Gifu gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg nach oben hören die Helden das [[Lied vom Fuselfels|Fuselfels-Lied]]. Kaltfisch sitzt, sich keiner Schuld bewusst, singend in seiner Kerkerzelle und fragt die ihn aufsuchenden Helden, ob es nun wieder zurück zum Schiff ginge. Er betont, dass er sein Leben riskiert hätte, um die Helden zu retten, und auch nicht ahnen konnte, dass Bonny und der Piratenkönig so gut befreundet waren, so dass es zu solchem Ärger kommt. Als Henk ihn am Liebsten umbringen möchte, aber vorher schnell mit Octavia und Augustus den Kerker verlässt, um nicht in Versuchung zu kommen, lobt Kaltfisch vor Kenji Henks skrupellose Bereitschaft, ihn zu töten, denn er hätte ihn an seiner Stelle schon längst getötet. Kenji lässt Kaltfisch in seiner Zelle schmoren und folgt den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gehen hoch in den „Thronsaal“ und werden lautstark jubelnd begrüßt. Nach einem Essen spendiert Strymos ihnen einen perlheimer Kristallbecher mit „[[Sturmschluck]]“, einem besonderen Tropfen von der Berstküste. Er rät den Helden, heute Nacht besonders gut auf ihre Träume zu achten, denn manchmal würde man nach dem Sturmschluck in der Nacht von Doganon aufgesucht. Octavia stellt astral fest, dass der Fusel wahrscheinlich mit elementarem Wasser gebraut wird, und alle bemerken nach der Hälfte des Bechers ein Wellenrauschen in ihrem Kopf. Obwohl Octavia heimlich einigen Fusel beim Anstoßen in Henks Glas schüttet, bleibt die Wirkung bei ihr nicht aus. Kenji widersteht den deutlichen Kontaktversuchen von Brisa und schickt sie weg. Henk nimmt am traditionsreichen Spiel „Kiellaufen“ teil, bei dem ein „Läufer“ auf einem Balken balanciert, welcher von zwei Betrunkenen auf ihren Schultern getragen wird. Henk hält ganze vier Strophen des Fuselfelsliedes durch, bevor der in der fünften Strophe strauchelt, weil die Balkenträger wegknicken, und die Piraten feiern ihn. Nach dem Spiel bringt Henk einen Krug normalen Fusel nach unten zu Kaltfisch in die Zelle und gesteht ihm zu, dass er sie gerettet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Feier erzählt Ivar seinem Halbbruder Henk etwas über ihren gemeinsamen Vater und über Henks Mutter. Ivar hat die Vorahnungen des Vaters nicht ernst genommen und geglaubt und erkennt erst jetzt die ganze Tragweite. Als welchem göttlichen Spiel Henk als Marionette gedient hat, fragt er sich, und offenbart Henk, dass seine Mutter eine geraubte Mystikerin der Hylea namens „''Hyldania''“ aus dem Tempel in Weisshafen ist, welche ein großes Talent im Umgang mit Menschen hatte. Henks Vater war überzeugt, dass als Strafe ihre Kinder von den Göttern verflucht seien. Die Dorfälteste hätte ihm damals verkündet, dass sein erstgeborener Sohn eines Tages den Vater töten würde, was zum Aussetzen des neugeborenen Henk und bei Hella zur Hinwendung an die dunklen Mächte führte. Weil Ivar aber nach dem Tod des Vaters davon überzeugt war, dass die Prophezeiung stimmt, nahm er keine Rache für die Ermordung seines Vaters, sondern sieht den Tod als Teil einer höheren Gerechtigkeit an. Dann rät er Henk, den Namen Hjaldinger endgültig abzulegen und stattdessen lieber seinen wahren Namen Behringer zu tragen, und Henk stimmt dem zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht haben alle den gleichen Traum, welcher auf den Sturmschluck zurückzuführen ist, von dem Strymos sagt, dass er wie Doganons Blut schmecke und einen für immer mit den Wassern der Bartha-Bucht verbinden würde. Die Helden träumen, sie würden auf dem Meer treiben, von einer Welle überspült werden und dann langsam im Meer zu versinken. In der Dunkelheit der Tiefe leuchten plötzlich viele kleine Lichter wie Sterne auf und auf dem Meeresgrund werden sie im Laufe der Zeit von Sand überdeckt. Doch jeder empfindet die Erlebnisse des Traumes anders, was die Helden am Morgen entdecken, als sie sich über die Bilder der Nacht austauschen. Henk fühlt sich wie neugeboren und hat das Gefühl, eine Art Bund mit dem Wasser der Bartha-Bucht eingegangen zu sein, während Octavia sich schwach und etwas verwirrt fühlt und froh ist, aus dem schrecklichen Albtraum endlich erwacht zu sein. Kenji und Augustus haben den Traum sehr ambivalent aufgenommen und spüren keine direkten Nachwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.15''') Ivar wird am Morgen zum Gespräch mit Strymos gerufen und die Helden diskutieren unter sich über das Schicksal von Kaltfisch. Augustus wünscht sich, dass demnächst alle Informationen offen besprochen werden und leidet etwas darunter, dass Henk Absprachen ohne das Wissen der anderen trifft, so wie er Kaltfisch hinter dem Rücken der anderen versprochen hatte, seinen Schatz zu bergen. Wigo berichtet den Helden, dass Heli, das gerettete Mädchen, eine interessante Geschichte von Monstern aus dem Meer zu erzählen hat. Die Helden konfrontieren Wigo nicht mit seiner Spitzeltätigkeit, sondern bitten ihn kurz zu warten, während sie Kaltfisch in seiner Zelle aufsuchen, um ihm mitzuteilen, dass er weiterhin mitkommen kann, wenn er auf das Kommando verzichtet und das Schiff nur noch in Notsituationen befehligen würde. Außerdem soll sein Schatz erst nach der Reise in den Nebelschlund abgeholt werden, um vorzubeugen, dass Kaltfisch sie über den Tisch ziehen will. Kaltfisch stimmt zu und die Helden lassen ihn aus der Zelle in die Freiheit. Bevor sie jetzt mit Wigo das Mädchen aufsuchen können, bittet Ivar Henk um ein kurzes Vier-Augen-Gespräch (Henk soll als offizieller Vertreter der Füchse an einem Treffen mit Strymos und Jeto am Abend teilnehmen) und erzählt den Helden, dass Madame Ziba sie unbedingt vor der Abreise noch einmal sehen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag suchen die Helden mit Ekky den stinkenden Mann auf. Auf dem Weg fragt Ekky sie, ob er sie begleiten dürfe, wenn sie Fuselfels verlassen. Nachdem die Helden ihn auf die Gefahren hingewiesen haben und Ekky das Risiko gerne eingehen wollte, geben sie ihm ihr Einverständnis. Dann besuchen sie im Keller das kleine Mädchen Heli, welche ihnen erzählt, dass ihr Heimatdorf von Monstern aus dem Meer heimgesucht wurde. Das Mädchen beobachtete am Strand Wesen, welche wirre Fäden statt eines Gesichtes hatten und direkt aus dem Meer kamen. Sie trugen eine riesige Muschel mit unheimlichem Inhalt durch das Watt und nach und nach verschwanden alle Männer der Insel [[Lyo]]. Augustus fühlt sich sofort an seine Erfahrung in der Höhle vor Perlheim erinnert (vgl. [[Augustus Gottesprüfung]]) und  die Helden versprechen, das Mädchen nach Hause zu bringen und dort nach dem Rechten zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag suchen die Helden Madame Ziba auf und essen dort einen leckeren exotischen Brei. Ziba teilt ihnen mit, dass Makumbu, ihr spiritueller Ratgeber und Führer, ihr eine Vision für die Helden geschickt hat. Makumbu weiß, dass sie nach einem uralten Artefakt suchen, welches einst in einer edlen, weißen Hand geruht hat, um einen Schatten zu töten, welcher zuvor ein goldener Anführer aus vergessenen Zeiten gewesen sei. Um es zu finden, müssen sie einen grauen Mann suchen, der in einer Gemeinschaft lebt, welche sich unter einem uralten Zeichen zusammengefunden hat, welches Ziba den Helden aufmalt (siehe rechts). [[Datei:Zeichen_Soltrum.png|100px|rahmenlos|rechts|Zeichen, welches Madame Ziba aufmalte]] Um weitere Informationen einzuholen, empfiehlt sie ihnen ein Gespräch mit dem eifrigen Geschichtenerzähler Hackfressen-Jack. Zum Abschied hat Madame Ziba von Makumbu noch eine private Botschaft an Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Anheuerungsversuch seitens eines Käpt'n Graubart zum Raub von Edelsteinen treffen die Helden am frühen Nachmittag Hackfressen-Jack im Fuselpott. Nachdem er sich darüber gefreut hat, dass Kaltfisch noch lebt, weil er weder mit noch ohne ihn leben möchte, zeigen ihm die Helden das von Ziba gemalte Zeichen. Nach zwei Krügen Fusel als Erinnerungshilfe erklärt Jack, dass es eine Gruppe von Wirrköpfen auf der Insel Soltrum gäbe, welche das Piratenleben aufgegeben haben und dieses Zeichen benutzen. Sie sollen auch über seltsame Fähigkeiten verfügen und sogar Flüche aussprechen können. Zur besseren Vorstellung erzählte er die Geschichte vom Piraten „Gibor der Rotzer“, welcher von einem Mann jener Gemeinschaft in einer fremden Sprache verflucht wurde und mit seiner Mannschaft unglaubliche Qualen erlitten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr in die Strymos‘ Festung bittet Heska Henk unter vier Augen, das Gegenmittel für den Fluch von Jeto (vgl. [[Käpt'n_Jeto#Der_Liebesfluch_.28Celestalis_351_JF.29|Der Liebesfluch]]) bei ihrem Treffen am Abend unauffällig in dessen Getränk zu schütten, und bietet ihm als Belohnung eine kleines Muschelhorn an, mit welchem sich Möwen vertreiben lassen. Henk willigt ein und Heska informiert ihn darüber, dass das Seevolk Möwen gerne als Spione einsetzt und er sich mit dem Muschelhorn davor schützen kann, belauscht zu werden. Nachdem er seinen Freunden davon erzählt hat, begibt sich Henk ohne sie auf das Treffen mit Ivar, Strymos und Jeto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich bespricht, unterhält sich Augustus mit seiner Schwester und Kenji. Henk erlöst Käpt’n Jeto von dem Fluch und erreicht, dass Jeto die Helden zurück zur [[Baiula Spei]] bringen wird, was er im Anschluss an das Gespräch seinen Freunden berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.16''') Kenji informiert die Helden über den Inhalt seines [[Korrespondenzen#Kenjis Brief an den Bund des Lichtes|Briefes an den Bund des Lichtes]] und Henk offenbart ihnen, was er seiner [[Order of the black Fox|Gilde]] geschrieben hat. Im Anschluss entbrennt eine Diskussion über die Arbeit seiner Gilde und die Bedeutung des [[Eid der Verschwiegenheit|Twill-Eides]], den die Helden geschworen haben (vgl. [[Episode 19-02: Bandenkrieg in Freywall#Der Eid der Verschwiegenheit|Kap.19.02]]). Schließlich kommt Ivar mit einer „[[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]]“ dazu und stößt mit den Helden auf die Rettung des einzig wirklichen freien Ortes auf der ganzen Welt an. Er erzählt von der Gründung [[Fuselfels|Fuselfels‘]] durch [[Fuselfels#Plauzen-Paul|Plauzen-Paul]], wie er dadurch das Seevolk überhaupt erst zu einem Volk gemacht hat und seinen Plänen, langfristig das Piratenleben an den Nagel zu hängen und eine Annäherung an das Festland zu versuchen. Ivar steht diesen Plänen allerdings eher skeptisch gegenüber und möchte seine Freiheit nicht verlieren. Müde legen sich dann alle schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Spealis ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen weckt Ivar die Helden, versichert ihnen, dass sie Käpt'n Jeto, der sie zur [[Baiula Spei]] zurückbringen soll, vermutlich trauen können und ihn auf keinen Fall mit „Lord“ ansprechen sollen. Dann verabredet er sich zum Mittag mit ihnen im Fuselpott und geht zu einem Treffen mit Jeto. Die Helden verabschieden sich vormittags von Strymos, welcher sie beim Verlassen der Halle abpasst und umarmend verabschiedet, was nicht bei allen auf Gegenliebe stößt. Dann holen die Helden Ekky aus dem „stinkenden Mann“ ab und unterhalten sich noch kurz bei einem Teller Eintopf mit Ekkys Stiefmutter, weil Ekky mit seiner Kraft noch vor seiner Abreise bei einer anstrengenden Reparatur helfen muss. Wigo, welcher selbstsicher und gut gelaunt wirkt, kommt mit Heli und dem Papagei dazu und gemeinsam begeben sie sich zum Mittag in den Fuselpott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittags stoßen die Helden mit Ivar und Jeto zum Abschied an, während sich Kaltfisch an einem anderen Tisch mit Schmogol, Hohlzahn-Piet und Hackfressen-Jack unterhält. Einige Piraten versuchen, bei den Helden anzuheuern, werden aber schnell abgewimmelt. Ivar bedauert es sehr, dass er Henk wieder ziehen lassen muss und wünscht sich bald ein Familientreffen der Behringers. Dann verabschiedet er sich und die Helden werden von Kaltfisch, der sich als nützlich erweisen will, zu Hackfresse geschickt, welcher noch wichtige Informationen für sie hätte. Hackfresse erzählt den Helden bei einem guten Fusel die Geschichten von dem brutalen „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Grett, dem Abzieher]]“, dem Meereskreaturen beherrschenden „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Krakenmaul-Merle]]“ und dem Meisterstrategen „[[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Seeigel-Ragnar]]“, damit sie sich ein Bild davon machen können, mit welchen Fähigkeiten die Untoten ausgestattet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Käpt'n Jeto brechen die Helden dann auf, um mit seinem Schiff, welches mittlerweile in die „Heiße Holly“ umbenannt wurde, in See zu stechen. Seine Mannschaft findet es sehr schade, dass die Helden nur mitgenommen werden, sich aber nicht der Mannschaft anschließen wollen. Während Henk dank seines innigeren Verhältnisses zu Doganon durch den Sturmschluck den Seegang geniest und im Ausguck nach der Baiula Spei sucht, wird Octavia durch den Wellengang etwas übel und sie zieht sich mit Kenji und Augustus in die Kajüte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag kommt die Baiula Spei in Sicht, welche von einem Zweimaster verfolgt wird. Dieser wird als die Salzmähre identifiziert, mit welcher die Schwarzmagier das Schiff der Helden angreifen. Iustus blockt die Kanonenkugeln mit einem magischen Schild, und die Baiula Spei erwidert den Angriff. Die Salzmähre weicht unter der Führung von Seeigel-Ragnar geschickt den Kugeln aus und der Nekromant schickt einen schwarzen Schatten, welcher sich dem elementaren Feuergeschoss entgegenwirft und von diesem verzehrt wird. Käpt'n Jeto setzt sofort Kurs auf das Gefecht, um die Baiula Spei zu unterstützen und gemeinsam die Salzmähre einzukesseln. Einige Seeleute geraten unter den Einfluss des Schwarzmagiers und springen in die Fluten, um zur Salzmähre zu schwimmen. Als es für die Angreifer eng wird, ruft der Nekromant einen grünlichen Nebel hervor, welcher beide Mannschaften in Panik geraten lässt, während die Salzmähre flieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Nebel sich verzieht, verabschieden sich die Helden von [[Käpt'n Jeto]] und rudern zur Baiula Spei. Kaltfisch begrüßt die Mannschaft und offenbart ihnen, dass er ab jetzt nicht mehr das Kommando hat, was alle erleichtert aufnehmen. Der Admiral meldet den Verlust von drei Matrosen und schlägt vor, sich in der Offiziersmesse zu treffen, nachdem die Helden sich etwas frisch gemacht haben. Das Mädchen Heli wird zur Köchin gebracht und kurz darauf schlägt Henk Wigo mit einem Schlag nieder und sperrt ihn in eine Zelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk weckt Wigo mit einem Eimer Wasser, nennt ihn Verräter und droht ihm an, ihn auch als einen solchen zu behandeln, worauf Wigo sich vor Entsetzen übergibt und am ganzen Leib zittert. Henk gibt ihm noch eine Nacht und würde am nächsten Morgen von Wigo wissen wollen, warum er ihn nicht wie einen Fisch ausnehmen sollte. Mit ernsten Blicken verlässt er Wigo, überlässt ihn sich selbst und begibt sich in seine Kajüte. Auf ihren Zimmern liegen die frisch gewaschenen Kleider der Helden und nach einer ausgiebigen Wäsche zieht jeder wieder gerne seine vertrauten Sachen an. Henk spricht mit Kenji und bittet ihn, später mit Wigo zu sprechen, ihn aber nicht zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.17''') Vor seinem Besuch in der Offiziersmesse sucht Kenji seine Kapelle auf und betet (s. [[Kenjis Tempel#Kenjis Vision im Gebet (25. Spealis 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Anschließend trifft er die anderen bei der Besprechung mit dem Admiral und den Führungsoffizieren. Sie beratschlagen über die beste Route zur Insel Lyo und entscheiden sich auch mit Ekkys Informationen für die schnellere der beiden Strecken. Anschließend berichten die Helden von ihrem Abenteuer auf [[Fuselfels]], bevor der Admiral ihnen seine Neuigkeiten präsentiert. Wellenbrecher hat von einem ankarzer Fürsten erfahren, dass Adarians Verschwinden ganz [[Barthavion]] in Aufruhr versetzt hat und die „Suche nach dem Held von Trutz“ zu einer beliebten Aufgabe für Abenteurer und Helden geworden ist, an der sich sogar der legendäre Held [[Lindrad und Nandrad|Nandrad]] beteiligt. Die Hoffnungen und Gebete der Menschen sind bei den drei Helden und die Fahrt der Baiula Spei hat bereits jetzt schon einen mythischen Status auf ganz Aloran erreicht. Außerdem erfuhr der Admiral, dass sich neue Kulte in Barthavion ausbreiten und Prediger des Untergangs die Menschen vom Glauben an die [[Götter#Die Passionen|Passionen]] und an das Licht abbringen. [[Elbrecht von Altlay]] ist mit seiner Gruppe in den [[Ankarz#Landschaften|Dürdirs-Wäldern]] verschollen und [[Isgar Wintras|Prinz Isgar]] soll ihn suchen. Ein gemeinsames Kampftraining wird für den nächsten Tag geplant und den Helden wird von [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und [[Iustus Trebatius|Iustus]] angeboten, die Nachtwachen für sie zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk mit Octavia in ihrer Kajüte noch über seine Sorgen spricht, sucht Kenji Wigo in der Zelle auf und bringt ihm etwas zu essen. Er erzählt diesem von seiner Zeit als Straßenjunge und wie es ihm gelang, mit der Hilfe eines Mystikers einen anderen Weg für sein Leben einzuschlagen. Dann signalisiert er dem Jungen, dass er ein solcher Mystiker für ihn sein könnte, und zieht sich unverrichteter Dinge zurück. Schließlich legen sich alle Helden todmüde schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht erwacht Henk durch seltsame Geräusche und hört Adarian im Wasser nach ihm rufen (s. [[Henks_Taverne#Henks 2. Sichtung (Nacht, 25/26. Spealis 351 JF)|Henks Taverne]]). Beim Frühstück erwähnt er davon aber gegenüber seinen Freunden noch nichts.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Vormittag geht Henk zu Wigo und konfrontiert ihn mit der Konsequenz seiner gut ausgeführten Spitzeltätigkeit. Wigo muss sich bis zur Ankunft bei Lyo überlegen, ob er die Baiula Spei verlassen will und mit Heli auf der Insel bleibt, oder ob er sich der Aufgabe verschreiben will und sich den Mutigen anschließt, um die Welt zu retten. Anschließend tauscht er sich kurz mit Kenji aus, welcher gerade zuvor mit dem Admiral über die anstehende Ansprache zum Mittag gesprochen hat. Kenji suchte Abdrushin auf, um sich bei ihm über den Gesundheitszustand der Mannschaft zu erkundigen, und erfuhr, dass dieser den Helden heute Abend gerne etwas erzählen würde. Octavia sucht das Labor auf und bekommt von Iustus ein Geschenk, mit welchem sie sich im Anschluss vertraut macht, bis das Signal zum Antreten ertönt und die Ansprache stattfinden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag spricht Kenji mit Henk und Octavia an seiner Seite der gesamten, versammelten Mannschaft Mut zu und schwört sie erneut auf die Aufgabe ein. Anschließend begibt er sich mit Henk und Augustus zum Kampftraining, während sich Octavia wieder mit Iustus in das Labor zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag trainieren Augustus, Henk und Kenji mit mehreren Mannschaftsmitgliedern den waffenlosen Nahkampf. Augustus hat den Seemännern bereits einige militärische Techniken beigebracht und Henk zeigt ihnen ein paar fiese Tricks. Kenji begibt sich wieder an Deck und Augustus und Henk lassen sich nun von drei Männern gleichzeitig angreifen, um eine mehrfache Abwehr zu demonstrieren. Im Anschluss an das Training führen Augustus und Henk noch ein längeres Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erzählt Henk seinen Freunden von seinen zwei Adarian-Sichtungen (vgl. [[Henks Taverne]]) und tauscht sich mit ihnen über die Bedeutung der Beobachtungen aus. Außerdem berichtet Abdrushin den Helden von dem [[Abdrushin#Das Lied des Delphins (Spealis 351 JF)|Lied des Delphins]], welches er erlebt hat. Anschließend legen sich Octavia und Henk ins Bett und Kenji hält in der Kapelle eine Andacht, in der den anwesenden fünf Bambusen, welche durch den Kontakt mit den Schwarzmagiern mittlerweile verängstigt waren, der Ernst der Lage bewusst werden sollte, so dass sie sich auch noch für einen Abbruch der Reise auf Lyo entscheiden können. Dort erfährt er auch von verletzten Matrosen im Kampftraining und erkundigt sich danach nochmal bei dem ebenfalls bereits zu Bett gegangenen Augustus, bevor er sich selbst ebenfalls Schlafen legt, dabei wie Octavia seine Wache vergessend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Spealis ===&lt;br /&gt;
In der Nacht werden die Helden durch den Maat Sturmfels geweckt, welcher eine Schlägerei unter Deck meldet, bei der Ekky beteiligt ist. Henk und Kenji machen sich sofort auf den Weg, um den Streit zu schlichten, und Octavia legt sich wieder hin. Ekky kämpft unter Deck gegen fünf Matrosen und schlägt gerade einen mit seiner berühmten Walfaust um, als die beiden Helden dazukommen. Henk versucht, die Lage zu entwirren und aufzuklären, wie es zu dem Streit gekommen ist, und verdonnert alle Beteiligten zum Kampftraining am Morgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden bei  Frühstück die Fahrt nach Lyo planen und überlegen, was sie dort noch für Vorräte nachfüllen können, meldet der Ausguck treibende Wrackteile im Wasser und alle gehen zum Bug, um sich ein Bild zu machen.  Auf einem der Teile wird ein Überlebender gesichtet, welcher bewusstlos ist, aber noch zu leben scheint. Er wird an Bord geholt und von Abdrushin auf der Krankenstube versorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden auf die Nachricht des Arztes warten müssen, dass der Schiffsbrüchige wieder bei Bewusstsein ist, wendet sich Octavia wieder ihren Übungen zu und Henk, Augustus und Kenji begeben sich zum Training in den Frachtraum. Nach gut zwei Stunden ist das Ausdauertraining beendet und Henk und Kenji holen Octavia im Labor ab, um nach dem Geretteten zu schauen. Dieser ist inzwischen erwacht und betet völlig verängstigt auf Olburgisch, was jedoch keiner der Anwesenden spricht. So wird der Olburger Kaltfisch hinzugezogen, welcher den Betenden harsch unterbricht und in seiner Muttersprache anschnauzt. Er entlockt dem Geretteten, dass sein Schiff von einer Seeschlange versenkt und alle Überlebenden unter Wasser gezogen wurden. Nach kurzen Überlegungen, wie es jetzt weitergehen kann, teilt Kaltfisch mit den Helden in der Kapitänskajüte sein Wissen über Lyo. Nachdem Kenji und Octavia über [[Roana Dernheim|Roana]] den Namen von Helis Mutter (Annie Wever) erfahren haben, hält Augustus noch eine Einsatzbesprechung ab, in der er seinen Freunden nochmal seine Erfahrungen mit den [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und ihren umgewandelten Sklaven in der Höhle vor Perlheim zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.18''') Nachdem die Helden mit Wigo gesprochen haben und es geklärt ist, dass er die Helden mit Heli auf die Insel begleiten wird, besteigen alle das Beiboot und werden von den [[Baiula_Spei#Matrosen:|Matrosen]] Klippstein, Grauwasser und Weihwind nach [[Lyo]] gerudert. Die Überfahrt dauert gute drei Stunden und der Regen und der starke Wellengang durchnässen die Helden bis auf die Knochen. Henk bemerkt, als sie an der Westseite der Insel angelangt sind, einen mannsgroßen Schatten, welcher unter dem Boot durchtaucht. Wachtürme sind anscheinend unbesetzt und die Helden rudern weiter bis in den Hafen von Zuiderstadt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuiderstad.png|300px|rahmenlos|rechts|Zuiderstadt auf der Insel Lyo]]&lt;br /&gt;
Die Insel ist wie ausgestorben und eine bedrückende, schwere Stille liegt über dem Land. Das Boot legt im Hafen neben dem Schiff „''Wol‘s Zegening''“ an und die Helden erkunden die Stadt, während die Matrosen mit Wigo und Heli sich im verlassenen Wachturm verstecken und auf die Rückkehr der Helden warten. Es gibt keine auf den ersten Blick offensichtlichen Kampfspuren, jedoch findet sich an einem Wachturm, dem Bürgermeisterhaus und der Wolskirchentür Spuren einer klebrigen, grünen Substanz, welche Augustus als den Klebeschleim der Wasserghule identifiziert, mit dem die Opfer fixiert werden. Im Gasthaus treiben die Helden in einem versteckten Kellerraum hochprozentigen Fusel namens „Kustmist“ auf und jeder nimmt mehrere Flaschen davon mit. Henk füttert auf der Straße einen streunenden Hund und in der Kirche machen die Helden eine grausige Entdeckung. Der Priester der Gemeinde wurde mit jenem Schleim an das Wolskreuz der Sakristei geklebt und ist dort erstickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden fühlen sich ständig beobachtet und dann werden drei Männer gesichtet, welche eine große Kiste ziehen. Als diese auf die Helden aufmerksam werden, stoßen sie gleichzeitig einen lauten Schrei aus, welcher sie klar als verwandelte Wasserghule erkennbar macht, und greifen an. Einer spuckt einen Pfropfen klebrigen Schleim auf Kenji und die beiden anderen rennen auf die Helden zu. Augustus streckt zwei Angreifer nieder, nachdem der eine mit Kenji gerungen hat, und Octavia feuert einen Feuerpfeil, welcher allerdings kaum Schaden verursachte, auf den Spucker, welcher auch von Henk angegriffen und beinahe enthauptet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf bemerken die Helden immer noch dieses Gefühl, beobachtet zu werden, und ein Einwohner wird in einem Haus gesichtet und von Henk überrascht und zur Rede gestellt. Es ist der Dorftrottel Tjark, welcher ihnen berichtet, dass er von den anderen Überlebenden nicht mitgenommen wurde, weil er die Fischteufel mit seinem lauten Klopfen zur Kirche gelockt haben soll, wo sich die übrigen Bewohner versteckten. Er erzählt, dass sich die Einwohner, die entkommen konnten, nach dem Überfall auf Kempers Hof zurückgezogen haben, ohne ihn mitzunehmen, und er malt den Helden eine Wegbeschreibung in den Staub der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über totenstille Felder und an leeren, verlassenen Häusern vorbei kommen die Helden schließlich mit Heli und Wigo im Schlepptau am Bauernhof an. Das Hauptgebäude ist verlassen, allerdings stehen im Stall relativ frisch gefütterte Kühe. Dann werden die Helden von einem Pfeilschuss überrascht, welcher aber sein Ziel verfehlte, und sie ziehen sich in die Scheune zurück. Dort werden sie von dem Bauern mit drei Knechten gestellt und Heli gibt sich zu erkennen. Aus Angst greift ein Knecht dennoch Augustus an, wird aber elegant von diesem zu Boden gedrückt, bis er jammerte, sie könnten keine Abgaben mehr an das Seevolk zahlen. Die Helden lösten das Missverständnis auf, für Piraten gehalten zu werden, und fragen nach Annie Wever, woraufhin sie zu einer weiteren, etwas abgelegenen Scheune geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überlebenden von Zuiderstad verstecken sich in der Scheune und der Bauer holt Annie und einen weiteren Mann heraus, welcher die barsaivische Gemeinsprache spricht und übersetzt. Die Helden erfahren, dass alles damit anfing, dass Heli die Teufel am Strand sichtete, was ihr aber niemand glaubte. Dann verschwand zunächst Helis Vater, danach fast alle weiteren Fischer. Den Piraten konnten die Abgaben nicht bezahlt werden und sie nahmen stattdessen die Kinder mit. Nachdem der Leuchtturm ausfiel, raubten seltsame Fischteufel nachts Menschen aus dem Ort und  die Bevölkerung beschloss, das letzte Schiff des Ortes mit der Bitte um Hilfe nach Rikstedt zu schicken. Der Wachtmeister ging zum Leuchtturm, kam aber nicht zurück. Nach weiteren Überfällen auf den Ort kam endlich ein Wolspriester aus Rikstedt mit Wachen an und ordnete an, dass sich die Menschen in der Wolskirche einschließen sollten. Anschließend suchte der Priester den Leuchtturm auf, kehrte aber auch nicht zurück. Dann lockte Tjark durch sein Klopfen die Fischteufel zur Kirche und viele wurden von ihnen entführt. Die Überlebenden flohen zu Kempers Hof, wo sie jetzt von den Helden gefunden wurden. Die Helden werden gebeten, beim Leuchtturm nach dem rechten zu sehen und den Leuchtturmwärter Göttrik zu retten, falls es noch nicht zu spät sei. Sie bekommen eine Wegbeschreibung und wollen sich noch vor der Dämmerung auf den Weg machen, während Wigo mit einer magischen Waffe bei den Menschen aus Zuiderstad bleibt und aufpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.19''') Die Helden folgen dem beschriebenen Weg durch die Dünen, vorbei an verlassenen Hütten, bis sie hinter einem Ruinenfeld am Strand den erloschenen Leuchtturm erblicken. An der Küste ist ein großes Schiff aufgelaufen, die &amp;quot;''Woltruida''&amp;quot; und Spuren von Flossen und Schuhen überqueren die Landzunge und verschwinden im Wasser an der Südküste. Ein Späher wird beobachtet, seine Spur kann aber in den Dünen nicht verfolgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingangstür des Leuchtturms ist eingeschlagen und in der Feuerkammer finden die Helden eine erschlagene Wache aus Rikstedt. Im Keller hat sich der Leuchtturmwärter eingeschlossen und Henk kann die Tür knacken, während Augustus und Kenji angreifende Fischmonster abwehren. Nachdem der Wärter mit einem Heiltrank versorgt ist, zeigt er den Helden den Ort im Watt, wo seiner Meinung nach alles anfing, als vor einiger Zeit einen halben Tag lang eine Wasserfontäne aus dem Boden emporschoss, genau bei den Ruinen des „Duivelscirkels“, welche bei Ebbe am Südstrand zu erreichen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen sich in der Dämmerung beim Einsetzen der Ebbe auf den Weg durchs Watt, wobei ihre Schritte beim Gehen seltsam gurgelnde Töne erzeugen und ein salzig-fischiger Geruch in der Luft liegt. Sie begegnen einem riesigen Wattwurm von bestimmt zwei Schritt Länge, welcher sich unter Henks Fuß aus dem Boden schraubt, um direkt daneben wieder in den Sand einzutauchen und beim Verschwinden einen halben Schritt hohen Sandhaufen zu hinterlassen. Die Ruinen können im Dunkeln als kantige Erhebungen ausgemacht werden und, nachdem ein reißender Priel überwunden ist, finden die Helden eine Art Steinkreis mit Blumenornamenten, in dessen Mitte eine geflutete Treppe ins Wasser hinabführt.&lt;br /&gt;
[[Datei:GF-turm.png|100px|rahmenlos|links|Der Duivelscirkel am Südstrand von Lyo]]&lt;br /&gt;
Octavia erkennt mit Astralsicht, dass das Wasser in der Treppe nur eine Ellen tief ist und nach unten von einer dünnen, grünen Schleimschicht begrenzt wird, welche von magischen Artefakten an den Wänden erzeugt wird, welche aus dem unbekannten Material  besteht, welches die Helden schon mehrfach gefunden und den Gesichtslosen zugeschrieben haben. Unter der Barriere, welche einfach, aber mit einem unangenehmen Gefühl durchdrungen werden kann, befindet sich atembare Luft, wenngleich etwas stickig und irgendwie dichter als gewohnt. Die Helden gehen die Treppe hinab in die Tiefe.&lt;br /&gt;
[[Datei:GF-oben.png|200px|miniatur|rechts|Eingang zur Grünen Festung]]&lt;br /&gt;
Die Größe der Anlage ist beeindruckend und Augustus vermutet, dass es sich um eine alte Festungsanlage handelt. Das Zusammenspiel von zwergischer und elbischer Architektur erinnert an die Heiligtümer im Norden und verweist zurück auf Uselias' Zeitalter als Entstehungszeit. An einigen Wänden wächst ein Belag, welcher grünlich schimmert und die Umgebung mit einem für die Augen unangenehmen „Licht“ schwach erleuchtet. Als die Helden bereits einige Räume durchsucht haben, werden sie durch Geschrei nach Hilfe überrascht. Sie beobachten, wie Tjark, ihr Informant aus der Stadt, mit vier Fischwesen rangelt, welche ihn überwältigen wollen. Die Helden eilen ihm zur Hilfe und töten die Angreifer. Während Tjark sich wieder auf den Heimweg macht, erkunden die Helden einen letzten Raum und entdecken über einer Treppe nach Unten ein großes Wandrelief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Relief ist leider an den Rändern beschädigt, aber es finden sich darauf ein Drache, ein Elb und ein Zwerg, welche gegen angreifende Dämonen kämpfen. Beim Anblick des Bildes überkommt die Helden eine kurze Vision Uselias', wo sie durch seine Augen die Szene des Reliefs sehen und erkennen, dass sie sich auf den Zinnen dieser Festung befinden und der Elb eine goldene Rüstung und eine Narbe auf der rechten Wange hat. Kenji erkennt ihn wieder als den Elb aus seinem Traum in Perlheim (vgl. [[Drachenträne#Kenjis Traum: Uselias und Vishmiel verbünden sich mit dem Elb|Kenjis Traum]]). Auf dem Relief gibt es Inschriften in drei Sprachen, welche übersetzt etwa „Die Verteidiger der grünen Festung“ bedeuten, wie die Namen „Greenhold“ (zwergisch) und „Caras-Calen“ (elbisch) vermuten lassen. Die Treppe unter dem Relief führt nach Norden in die Tiefe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schimmernden Wände erhellen etwas den Weg und bereits im ersten Raum findet Henk eine Geheimtür, hinter welcher eine Treppe abwärts führt. Dort warten allerdings bereits drei Fischmonster und während zwei auf die Helden stürzen, verschwindet der dritte hinter einer undurchsichtigen Barriere, welche auch nicht durchdrungen werden kann, selbst mit Feuer nicht. Stattdessen entlädt sie sich in elektrischen Blitzen. Die Helden müssen zwangsläufig einen anderen Weg finden und erkunden die weiteren Gänge.&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung1.png|miniatur|Die Grüne Festung - der gemeinsame Weg]]&lt;br /&gt;
Sie folgen einen Gang, welcher nicht mit den Leuchtflechten bewachsen ist, und stoßen auf eine Tür, welche ein kompliziertes Schloss zwergischer Bauart aufweist. Henk kann es nur mit Octavias Hilfe knacken, da der Auslösemechanismus nur astral geschaut werden kann. Doch als die Tür geöffnet wird, schnellt hinter Octavia und Henk ein Fallgitter herunter und trennt die Helden von Augustus und Kenji. Die Tür führt in einen größeren Raum, in dem Kampfspuren an den Wänden zu finden sind, und Henk kann zwar einen Geheimgang entdecken, findet aber keinen Öffnungsmechanismus. Als sich die Geheimtür plötzlich von allein öffnet, tut sich ein dunkler Gang auf und es scheint etwas weggehuscht zu sein. Henk übergibt Kenji Adarians Lampe und einen Heiltrank und dann folgen die beiden dem Gang. Augustus und Kenji können nur zuschauen und nehmen dann einen leichten Schrei im Kopf war. Sie hören nur noch das Fallen von Henks Säbel und Octavias Stab, bevor sich die Geheimtür wieder schließt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;SOLO: Octavia und Henk&amp;quot; hide=&amp;quot;Diese Informationen haben bisher nur Henk und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung2.png|miniatur|Henk und Octavias Weg zur Zuchtkammer mit anschließendem Kampf]]&lt;br /&gt;
Der Geheimgang endet in einer Kammer, in der bereits ein Gesichtsloser mit drei Sklaven auf die Helden wartet. Ein telepathischer Befehl raubt ihnen den Willen, Henk und Octavia ergeben sich ihrem Schicksal und folgen den Monstern tiefer in die Anlage. Sie durchqueren einen Raum, in dem Menschen, bei denen die Verwandlung in Fischmonster schon begonnen hat, apathische nebeneinander hocken. Anschließend kommen sie durch einen Raum, in dem lauter leere Luftkartuschen liegen, mit denen vermutlich das Wasser aus der Anlage geblasen wurde. Schließlich werden die beiden in einem Raum angeklebt, in welchem noch viele andere Menschen auf ihre Verwandlung warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Gefangenen kommen Henk und Octavia ins Gespräch und erfahren, dass sie die Mannschaft der „Woltruida“ sind und die Fischteufel immer wieder Gefangene abholen und nicht zurückbringen. Darauf kommen auch tatsächlich der Geschichtslose mit seinen Sklaven und holt die beiden ab, indem er sie wieder unter mentale Kontrolle setzt. &lt;br /&gt;
Die beiden werden durch eine weitere Barriere in das ehemalige Heiligtum der Anlage geführt, welches entweiht und mit einer Nythorath-Statue ausgestattet wurde. Henk wird auf den Altar gelegt und Octavia muss mit ansehen, wie sich Tentakeln aus einem neu angelegten Wasserbecken emporsteigen und sich eine auf Henks Gesicht hinabsenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade als die Situation aussichtslos erscheint, durchzuckt ein heller Blitz die Gedanken der beiden und Uselias befreit sie von der mentalen Kontrolle, so dass Henk den Tentakel herausziehen und Octavia mit Feuerbällen angreifen kann. Gegen erneute Übernahmeversuche scheinen sie nun gefeit zu sein. Mit einem lauten Schrei ruft ein Gesichtsloser weitere Wachen herbei und es entbrennt ein heftiger Kampf, in dem Octavia mit Feuerbällen die Gegner auf Distanz hält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;SOLO: Augustus und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Diese Informationen haben bisher nur Augustus und Kenji &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung3.png|miniatur|Der Weg von Augustus und Kenji durch die Grüne Festung, der orange Punkt ist der Wol-Priester]]&lt;br /&gt;
Augustus und Kenji entscheiden sich dazu, einen alternativen Weg zu suchen, mit dem sie die magische Barriere umgehen können. Sie müssen zwei Wasserghule überwinden, als sie am Haupteingang vorbeikommen, und anschließend erkunden sie die andere Seite der anscheinend symmetrisch aufgebauten Festung. Hier entdecken sie ähnliche verschlossene Räume wie zuvor, doch eine Tür steht einen Spalt auf.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Kraft kann die Tür geöffnet werden und im Raum dahinter ist ein Geheimgang geöffnet. Es befindet sich auch ein Wolpriester in dem Raum, welcher jedoch langsam flieht, während Augustus und Kenji den Geheimgang erkunden. Als dieser in einer Sackgasse mit vermutlich einer weiteren Geheimtür endet und sie erfolglos nach einem Öffner suchten, entschließen sie sich, den Priester zu fragen, wie er dahin gelang war. Sie finden ihn im Gang vor einer Zwischentür und stellen ihn zur Rede. Sein Name ist Jaap van Hoogstraten und er weigert sich, ihnen irgendwelche Informationen zu geben, da er überzeugt ist, dass bereits alle tot sind und niemand mehr gerettet werden kann. Er versucht die Helden davon zu überzeugen, mit ihm zu fliehen, und verweigert jegliche Mithilfe. Als er auch beleidigend und unhöflich wird, schleift Augustus ihn mit in den Geheimgang und auch Kenji setzt ihn unter Druck. Erst als Augustus den Inquisitor blutig schlägt, schreitet Kenji ein und bringt Augustus wieder zur Besinnung. Aus Dankbarkeit zeigt der Inquisitor den beiden den Geheimgang und Kenji trägt ihm auf, an Ort und Stelle auf ihre Rückkehr zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Augustus macht sich Kenji auf den Weg tiefer in die Anlage und gemeinsam überwinden sie vier Wasserghule, bevor sie den Raum mit den bereits verwandelten Menschen durchqueren, um zu ihren Freunden zu gelangen. Diese sind gerade in einem Kampf mit den Wasserghulen verwickelt. Augustus steigt sofort in den Kampf ein, während ein Gesichtsloser versucht, Kenji zu kontrollieren. Dieser kann die Übernahme jedoch mit Uselias' Hilfe abschütteln und schlägt mit seinem Stab der Kreatur auf den Schädel. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji wird von Mindergeistern angegriffen, welche als Nebenwirkungen von Octavias Zaubern die Anwesenden attackieren. Sein linker Arm wird verbrannt und er erleidet höllische Schmerzen, die er lediglich mit einem Heiltrank dämpfen kann. Augustus hält problemlos die Angreifer in Schach, wird aber immer weiter bedrängt und unter Druck gesetzt. Henk beobachtet noch, wie sich die Gesichtslosen durch einen Geheimgang absetzen und fliehen, bevor die Wasserghule überwältigt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Spealis ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GrüneFestung4.png|miniatur|Der Ort des Kampfes, an dem Kenji verletzt wurde, und der Fluchtweg hinaus]]&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf finden die wiedervereinten Helden einen [[Brief vom Bund des Xul]] und bemerken, nachdem sie über den Brief und die beiliegende Karte studiert haben, dass sie mit den Füssen bereits im Wasser stehen, welches weiter steigt. Die Helden beeilen sich, die Gefangenen zu befreien und suchen einen anderen Weg aus der Anlage heraus. Sie finden im hinteren Teil Treppenaufgänge, von denen einer noch intakt ist. Die lange Treppe führt an die Oberfläche und der Durchgang scheint gerade erst freigelegt worden zu sein. So entkommen sie mit den Überlebenden aus der Grünen Festung und erreichen erschöpft am frühen Morgen die Oberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.20''') Die Helden sind froh, es aus der Grünen Festung nach oben geschafft zu haben, bevor die Wassermassen die Anlage überflutet haben, und sind sehr geschwächt. Henk spürt stechende Schmerzen in der Magengegend, Octavia ist so erschöpft, dass sie sich sofort hinlegt, und Kenji hat noch starke Schmerzen in seinem verbrannten, linken Arm. Etliche Olburger würgen wie Henk immer wieder Tentakelreste aus und die Männer eines Schiffes aus Ankarz bedanken sich bei den Helden. Einige Olburger stellen fünf Piraten, welche sie als die Entführer ihrer Kinder identifizieren, und überwältigen sie. Die Helden machen sich mit einigen Überlebenden auf den Rückweg zu Kempers Scheune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ankommenden werden von den Frauen und Kindern freudig begrüßt und Wigo erzählt von einem Angriff der Fischteufel, welchen er mit der magischen Waffe abgewehrt hat. Den Säbel gibt Wigo Kenji zurück, den Langdolch von Henk darf er behalten.  Der Wirt lädt die Helden in sein Gasthaus „Zuider-Rust“ ein und mit einem Ochsengespann geht es in die Stadt. Kenjis Arm fühlt sich an, als ob er gar nicht mehr richtig zu ihm gehören würde, und seine Muskeln verkrampfen sich immer mehr vor Schmerzen. Zurück in Zuiderstad bekommen die Helden ihre Zimmer gezeigt und der Wirt will das Essen vorbereiten, während sie sich kurz ausruhen könnten. Ein Sturm zieht auf, welcher verhindert, dass sie sofort zur Baiula Spei übersetzen können. Die Helden legen sich erschöpft ins Bett und schlafen mit Regentropfen an den Fensterscheiben am frühen Nachmittag ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht träumen die Helden einen identischen Traum, in dem Uselias ihnen einen besonderen Ort auf der Insel zeigt und sie um Hilfe bittet (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Traumbotschaft und Bitte (28/29. Spealis 351 JF)|Uselias' Traumbotschaft]]). Die Helden sollen den Stein der Göttin finden und ihr Licht erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Spealis ===&lt;br /&gt;
Als die Helden durch ein Klopfen an der Tür geweckt werden, ist es zu ihrer Überraschung bereits wieder Mittagszeit ist und sie anscheinend durchgeschlafen haben. Ein Blick aus dem Fenster verrät, dass der Sturm noch im vollen Gange ist und die geschnappten Piraten am Galgen des Hafens im Wind tanzen. Die Helden tauschen sich kurz über ihren Traum aus und begeben sich dann in die Gaststube zum Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Einheimische applaudieren schüchtern und der Wirt hat ein Huhn gebraten und zusätzlich eingelegten Fisch und andere Zuiderstader Spezialitäten aufgetischt. Henk geht es schon wieder besser und er hat Hunger. Kenji geht es nicht viel besser und es fühlt sich für ihn an, als ob er einen dicken viel zu engen Lederhandschuh am linken Arm tragen, und ist gezwungen, als Linkshänder mit der rechten Hand zu essen. Während des Mahls tuschen sich die Helden über ihre Erlebnisse in der Grünen Festung aus, nachdem sie getrennt wurden. Dabei spricht Augustus auf Nachfrage von Henk den Inquisitor an, welcher ihnen den entscheidenden Geheimgang gezeigt hat. In dem Moment viel ihm und Kenji bitter wieder ein, dass sie den Inquisitor im Eifer des Gefechts in der Grünen Festung zurückgelassen hatten. Als der Wirt sie dann fragt, ob sie etwas über den Verbleib des Inquisitors wissen, welcher wohl der barmherzigste Mensch auf Erden sei und sich immer rührend um die Armen und Kranken kümmert, zieht sich Kenji auf sein Zimmer zurück. Henk und Augustus erzählen dem Wirt, dass der Inquisitor es leider nicht geschafft hat und in der Grünen Festung zu Tode gekommen ist. Dann fragen sie den Wirt, wo sie Schafsfett bekommen können, und ob er einen großen Felsen auf der Insel kennt. Er gibt ihnen Wegbeschreibungen zu einem Schafsbauern und zu dem Felsen, wobei er sie vor dem Stein warnt und behauptet, man würde bei Vollmond wahnsinnig in seiner Nähe. Octavia geht zu Kenji auf sein Zimmer und spricht mit ihm über seine Verletzung und ihre Schuld daran, während sich Augustus und Henk am Tisch unterhalten. In einer Stunde wollen sie dann aufbrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchnässt erreichen die Helden den Schafshof und werden freundlich begrüßt, nachdem sie erkannt wurden. Sie werden an das Feuer eingeladen und bekommen Schafsmilch zu trinken, welche Henk gut mundete und Kenji nur nippend über die Lippen kam. Die alte Frau ist sehr stolz auf die Milch und gießt immer wieder nach, sobald die Schale geleert ist, während ihr Mann das erbetene Schafsfett holt. Ein in Stoff gewickelter Klumpen von der Größe eines Kopfes bringt der Hirte mit, von den eigenen Schafen und das beste Fett auf Lyo, wie er immer wieder betont. Geld will er nicht, es ist für ihn ein Zeichen von Wols Gastfreundschaft, dass er es seinen Retter schenken darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen bei Regen und Wind weiter und suchen den Felsen auf dem höchsten Punkt der Insel in einem Kiefernwald. Als sie ihn gerade entdeckt haben, müssen sie sich gegen eine wilde Bache zur Wehr setzen, welche fast Octavia umgerannte, wenn Augustus sie nicht aus der Bahn gestoßen hätte.  Doch nachdem Octavia das Schwein mit Feuer vertrieben hat, können sie sich der Untersuchung des Steines widmen. Obwohl keine Zeichnung zu sehen ist, kann Octavia ganz schwach eine Magie ausmachen, welche von einer halbmondförmigen Stelle ausgeht. Kenji spürt deutlich, dass es sich bei dem gesuchten, alten Kultplatz um einen Ort der [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Nauda_-_.E2.80.9EDie_Seherin.E2.80.9C|Nauda]] handelt. Er möchte den Platz neu weihen und schlägt vor, dafür ein Silberopfer zu erbringen und vielleicht etwas zu räuchern, um eine Nauda heilige Atmosphäre zu schaffen, während er [[Nauda#Hymnus an Nauda|ihre Hymne]] singt, zu der er alle einlädt, miteinzustimmen. Octavia findet in der Nähe noch ein paar Beeren, welche Rauschzustände auslösen können, und Henk steuert etwas starken Tobak bei. Während Octavia die Räucherung überwacht, trägt Kenji die Hymne vor. Nach sechsmaliger Wiederholung stellt sich die erwünschte Wirkung ein und der Platz wird von Naudas Präsenz erfüllt. Kenji ist zu Tränen gerührt und auch die anderen spüren deutlich die Anwesenheit der Göttin. Die Helden bekommen [[Nauda|Naudas]] Segen (+1 Intuition für einen Monat).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Henk holt die Drachenträne hervor und Kenji und Octavia greifen intuitiv danach. Als alle drei gleichzeitig die Drachenträne berühren, verlieren sie das Bewusstsein und erhalten eine Vision von Uselias, in der er ihnen seinen Besuch beim goldenen König Sereg zeigt und sie erleben diesen zutiefst betrübt, trotz der Anwesenheit der Göttin [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Nauda_-_.E2.80.9EDie_Seherin.E2.80.9C|Nauda]]. Anschließend erleben sie das Gespräch von Uselias und Nauda, in dem die Göttin den Drachen bat, seine Reise in den Norden zu verschieben und noch etwas bei seinem Freund zu verweilen, denn aus seinem Leid werde schreckliches erwachsen, und es wäre gut, wenn Uselias für den goldenen König da sein kann (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Erinnerungs-Vision auf Lyo (29. Spealis 351 JF)|Uselias' Erinnerungs-Vision]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Spealis ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Wigo.png|120px|thumb|[[Wigo]] mit seinem Löffel am Oberarm.]]&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder aufwachen, ist es bereits mitten in der Nacht und sie liegen zugedeckt neben einem Lagerfeuer, welches Augustus entzündet hat. Der Sturm hat sich gelegt und der Vollmond strahlt über ihnen in der sternklaren Nacht. Auf dem Rückweg nach Zuiderstad erscheint den Helden auf einer Kuhweide ein weißer Stier, dessen Hörner einmal kurz im Mondlicht wie eine silbrige Mondsichel aufleuchteten, bevor er in der Herde verschwand. Alle hatten das Gefühl, als sei dies ein kurzer Gruß der Mondgöttin gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Sonnenaufgang kommen die Helden in der Stadt an, wo ihre Ruderer schon auf sie warten. [[Wigo]] verabschiedet sich rührend von Heli und gibt ihr seinen vermutlich ersten Kuss. Wigo schenkt ihr den Löffel aus seiner alten Heimat als Zeichen, dass er Zuiderstad zu seiner neuen machen möchte, und Heli schenkt ihm etwas persönliches. Bevor das Boot der Helden ablegen kann, kommen Helis Eltern mit den restlichen Inselbewohnern zum Hafen, um ihnen noch einige Geschenke mitzugeben und ihnen zum Abschied ein Dankeslied mit herzerwärmender Melodie zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweistündige Überfahrt zur [[Baiula Spei]] verläuft glatt und alle freuen sich, zum Mittag ihr altes Schiff wiederzusehen. Umso überraschte sind sie, als die Baiula Spei ein Loch in der Seite und der Reling aufweist, an dem der Zimmermann schon fleißig arbeitet. An Deck erfahren die Helden dann vom Admiral, dass das Schiff von einer Seeschlange angegriffen und versenkt worden wäre, wenn [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und [[Ekky die Walfaust|Ekky]] das Monster nicht aufgehalten hätten. Es wurde dann mit einem Schuss von elementarem Feuer getötet und ist im Meer versunken. Bevor die Helden von ihrem Abenteuer berichten, wollen sie sich kurz frischmachen und suchen die Kajüten auf. Nur Kenji begibt sich zum Arzt Abdrushin und zeigt ihm seine Verletzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.21''') Abdrushin versorgt Kenjis Verletzung mit Salbe und verbindet seinen Arm. Anschließend treffen sich die Helden beim Mittagessen mit dem Admiral und erfahren, dass die Baiula Spei voraussichtlich zwei bis drei Tage vor Anker liegen wird, um die doch erheblicheren Beschädigungen zu reparieren. Die Helden berichten dem Admiral und seinen Offizieren von ihren Erlebnissen auf Lyo und Henk und Augustus werden von Leutnant Ibendorn gebeten, das Training mit der Mannschaft fortzusetzen. Obermatrose Kerling kann nicht teilnehmen, weil er sich noch vom durch Augustus zugefügten Rippenbruch erholt, und Augustus beschließt, diesen zunächst aufzusuchen, während Henk mit dem Training beginnen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia zu Iustus ins Labor geht und Kenji die Kapelle aufsucht, bittet Wigo Henk an Deck um einen Rat, wie er sich wieder mehr auf die Aufgaben konzentrieren kann, wo er momentan an nichts anderes als Helis Kuss denken muss. Henk rät zu körperlichen Aktivitäten und lädt ihn zum Kampftraining ein, während Kenji von Obermatrose Malzan Starkentrutz in ein Familiengeheimnis eingeweiht wird und ihm einen Rat erteilen muss, wie dieser sich in seiner Lage verhalten soll. Octavia muss sich von Iustus seinen Kommentar zu den Geschehnissen auf Lyo anhören und den Rest des Tages mit Zauberübungen verbringen. Sie erfährt, dass Iustus einen Schild vorbereitet, welcher das ganze Schiff kurzzeitig umschließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erlebt beim Training, dass Augustus erst wieder mit den Männern warm werden muss, nachdem er beim letzten Training so die Kontrolle verlor. Doch er bemüht sich aufrichtig und erst am Ende des Trainings kommt es zu einem Ausbruch von Obermatrose Godehard Malter, welcher sich weigert, mit Augustus zu arbeiten. Die Situation eskaliert und Malter warf Augustus vor, Barsaver als zweitklassigen Abschaum zu betrachten, weshalb er sich bei ihm auch so gehen ließ, als er ihm das Gesicht blutig geschlagen und für immer entstellt hat. Außerdem wirft Malter Augustus vor, als [[Principus Mortis]] für die Massaker in Loderis verantwortlich zu sein. Henk geht vermittelnd dazwischen und erreicht, dass Malter sich etwas beruhigt. Letztendlich besteht Augustus darauf, die Sache in einem Vier-Augen-Gespräch zu klären und zieht sich mit Malter in den hinteren Teil des Frachtraumes zurück. Am Ende des Trainings setzt Augustus die mittlerweile ruhig und gelassen wirkende Unterhaltung fort, während Henk zum Abendessen geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abendessen hat [[Roana Dernheim|Roana]] aus den zuiderstader Vorräten das eingelegte Kraut und das frische Schafsfleisch zubereitet und die Helden genießen das Mahl. Augustus kommt erst verspätet hinzu, als die anderen fast schon fertig sind. Nach dem Essen berichtet Ekky den Helden, dass er heute eine Gellmöwe beobachtet hat, welche suchen beim Schiff hin und her flog und dann von einem Fenster des Kanonendecks ein Bündel abholte und in südöstlicher Richtung verschwand. Augustus fragt Henk, ob dieser seinen Dolchriemen gesehen hat, den er seit dem Training vermisst. Kenji sucht erneut Abdrushin auf und erhält einen neuen Verband. Anschließend unterhält er sich noch privat mit Augustus, bevor Kenji zur Nachtwache mit Octavia aufbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia erblicken bei Vollmond während ihrer Wache wieder den Delphin im Wasser, welcher die Baiula Spei schon seit einiger Zeit zu folgen scheint. Beim Anblick der nächtlichen See denken sie an das einstige wunderschöne Tal mit den goldenen Bäumen und an Nauda und Sereg. Auf dem Kanonendeck bemerkt Octavia mit Astralsicht eine Person im Dunkeln, welche nahe dem Fenster am Boden hockt und dann schnell auf das untere Mannschaftsdeck verschwindet, als die beiden Helden sich nähern. Am Fenster findet sich ein verschnürtes Bündel, in dem sich Haarknäule verschiedener Farben, Fingernägel und ein Zahn befinden. Mit der Entdeckung gehen die beiden sofort zu Henk und anschließend zu Iustus und besprechen die Bedeutung des Fundes in Bezug auf die Möglichkeit schwarzmagischer Einwirkung auf die Mannschaft. Octavia und Kenji gehen zu Bett, während Henk die nächste Wache übernimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== IX. Sideon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Sideon ===&lt;br /&gt;
Henk wird während seiner Wache von Maat Sturmfels mitgeteilt, dass Obermatrose Malter nicht in seiner Koje ist und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Er sei auch auf dem ganzen Schiff nicht aufzufinden. Der Maat berichtet außerdem davon, dass Malter anscheinend zurzeit ein kleines Alkoholproblem habe und sich vor Kurzem die sonst sehr gute Beziehung zu seinem Cousin Starkentrutz verschlechtert habe. Dieser habe wohl etwas erfahren, was nie ans Tageslicht hätte kommen sollen. Der Maat bittet Henk, ebenfalls nach Malter Ausschau halten, aber dieser fand bei seiner Suche auf dem ganzen Schiff ebenfalls keine Spur, bevor er Iustus und Augustus zur Wachablösung im Labor aufsucht und ein Gespräch der beiden mitbekommt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Morgen ist sonnig und klar und beim Frühstück teilt der Admiral mit, dass Obermatrose Malter vermisst wird und seit dem Kampftraining nicht mehr gesehen wurde. Ferolax berichtet davon, dass bald der erste Test von Iustus neuem Schutzschild stattfinden wird, welcher aber leider noch nicht gegen Beeinflussungszauber wirke. Bevor die Helden ihrem Tagwerk nachgehen können, bittet sie ein kalkweißer Maat Koyner mit zittriger Stimme, ihm in den Frachtraum zu folgen. Dort konfrontiert sie der Admiral mit dem Fund des Schiffsjungen: einer in eine Kiste gequetschten Leiche, welcher die Arme auf den Rücken gebunden und die Finger, unter deren Nägeln Eisennägel geschoben sind, sind mehrfach gebrochen. Die Leiche ist geknebelt und im Genitalbereich übelst verstümmelt. Es handelt sich um den Vermissten Godehard Malter. Die Helden beschließen, der Mannschaft den Mord mitzuteilen, die grausamen Details aber zu verschweigen. &lt;br /&gt;
[[Datei:BS-Frachtraum.png|400px|miniatur|Fundort der Leiche im Bug des Frachtraumes und der Tatort mit astraler Verunreinigung im kleinen Lagerraum im Heck der [[Baiula Spei]].]]&lt;br /&gt;
Da sich die Helden an die Familienstreitigkeiten zwischen dem Opfer und seinem Cousin Starkentrutz erinnern, bitten sie den Admiral, letzteren zunächst in einer Zelle festzusetzen, bis sie ihn befragen können. Dann beziehen die Helden auf Anraten des Admirals Iustus in die Untersuchung mit ein und holen auch Augustus dazu. Als sie diesen auf seinem Zimmer abholen, lässt er gerade ein kleines Buch in der Schreibtischschublade verschwinden, in das er zuvor etwas eingetragen hat. Gemeinsam untersuchen sie den Fundort und es stellt sich dabei heraus, dass das Opfer an einem anderen Ort ermordet wurde. Octavia und Iustus machen sich auf die Suche nach geringen abyssischen Spuren, welche am Ort des Geschehens zu finden sein müssten. Es stellt sich heraus, dass die Tür zum kleinen Lagerraum nicht wie gewohnt verschlossen ist, und Octavia untersucht schließlich eine kleine schwarze Verfärbung des Astralraumes, woraufhin sie bewusstlos zu Boden stürzt und von Kenji gefangen wird. Es stellt sich heraus, dass Octavia von einem [[Gespenster|astralen Schemen]] angegriffen wurde und dadurch den Hergang der Tat in einer Vision erlebt hat, wovon sie den Helden berichtet. Über ihre Vision erfahren die Helden, dass der Täter sein Folterwerkzeug achtlos in eine Ecke warf, wo sie dann Augustus‘ vermissten Dolchriemen finden, den dieser sofort identifiziert. Nachdenklich zieht Augustus sich dann auf sein Zimmer zurück, während die Helden den Obermatrosen Starkentrutz befragen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden auf dem Weg zu den Zellen die Quartiere durchqueren, ist die Mannschaft fix und fertig, nachdem sie von dem Mord erfahren haben, und es macht sie wütend, dass Malter einem so hinterhältigen, feigen Anschlag zum Opfer gefallen ist. Es wird ein Täter gesucht und sich daran erinnert, dass Augustus der letzte war, der Malter lebend gesehen hat. Darauf hin gibt Kenji ihnen zu verstehen, dass, wer an Augustus Unschuld zweifle, auch gleich den Mystiker selbst beschuldigen könne. Dann gehen die Helden weiter zu den Zellen und befragen Obermatrose Starkentrutz. Dieser wartet in einer Zelle und ist sehr traurig über den Tod seines Vetters. Doch der Obermatrose hat ein Alibi, da er nach dem Training mit seinen Kameraden essen gegangen ist und sich danach hingelegt hat. Er hat sogar dem Maat gemeldet, dass Malter nicht in der Koje gewesen ist, was zu der Suchaktion auf dem Schiff geführt hat. So beschließen die Helden, die Untersuchungsergebnisse von Abdrushin einzuholen, welcher die Leiche nach dem Fund untersucht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin fasst die Verletzungen zusammen: alle Finger der auf den Rücken gebundenen Hände sind gebrochen und unter acht Nägel sind Eisennägel geschoben. Sein Rücken weist Spuren starker Gewalteinwirkung auf und einige Rippen sind gebrochen. Auf der Haut lassen sich Abdrücke des Folterwerkzeuges entdecken, welche zur Schnalle von Augustus Dolchriemen passen. Tödlich war allerdings die dritte Verletzung im Genitalbereich, denn sein Geschlechtsteil wurde mit zwei einzelnen Schnitten gespalten, so dass der Schnitt bis auf den Beckenknochen ging. Des Weiteren scheint Malter vor seinem Tod Alkohol getrunken haben, wie sein Mageninhalt verrät. Um den Toten noch aufzubahren und einen Abschied zu ermöglichen, bittet Abdrushin darum, ihn in der Kapelle aufbahren zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen nun der Spur des Schlüssels, mit dem der kleine Lagerraum aufgesperrt werden kann, und erkundigen sich beim diensthabenden Maat. Dieser erzählt, dass sich der Schlüssel im Schlüsselschrank des Waffenraumes befindet, in dem zurzeit der Matrose Turmen Strafdienst machen muss, weil er schon mehrmals in seinem Dienst eingeschlafen ist. Diesen treffen die Helden im Waffenraum bei Polieren der Schwerter an und er zeigt ihnen den Schlüssel, der an seinem Platz im Schrank hängt, und erklärt, dass nur der Admiral und Oberleutnant Windisch einen Schlüssel für den Waffenraum haben. Auf sein Schlafwandeln angesprochen gesteht Turmen, dass er schon immer Schlafprobleme gehabt hätte und er es sogar schon erfolglos mit einem Schlafmittel von Abdrushin probiert hätte. Dennoch sei er morgens oft wie gerädert und den ganzen Tag hundemüde, was ihm sichtlich unangenehm ist. Octavia kann mit Astralsicht nichts Besonderes an ihm feststellen und Turmen erklärt, dass er mit Malter seit langer Zeit befreundet ist und dass Starkentrutz seit dessen Verschwinden am Boden zerstört sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss des Gespräches werden die Helden zum Admiral in die Offiziersmesse gebeten und dieser offenbart ihnen im Beisein seiner beiden Oberleutnante, dass die Mannschaft davon ausgeht, dass Augustus erneut die Kontrolle verloren und Malter getötet habe. Außerdem will er von den Helden wissen, was an den Gerüchten dran ist, dass Augustus Principus Mortis sei. Henk behauptet, das [[Principus Mortis]] bei Varna gefallen sei und Octavia bestätigt, dass Principus Mortis nicht mehr existiere. Kenji schweigt dazu und der Admiral ist froh, denn er kann sich auch nicht vorstellen, dass die [[Götter#Die_Passionen|Passionen]] einen sadistischen Kriegsverbrecher mit auf die Reise schicken, um Aloran zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.22''') Admiral Wellenbrecher bittet die Helden, sich von ihm die ganze Geschichte von Principus Mortis berichten zu lassen, damit sie verstehen, warum die Männer so aufgebracht sind und was sie Augustus vorwerfen. Dann enthüllt er ihnen das volle Ausmaß der Gräueltaten in Loderis, welche unzählige zivile Opfer forderten und den loderiser Adel fast auslöschten. Im Anschluss bat Iustus die Helden in das Magierlabor und eröffnete ihnen, dass er nicht nur um die Diskussion um Principus Mortis an Bord wisse, sondern auch im Laufe der gemeinsamen Dienstzeit zwei vollkommen unterschiedliche Gesichter bei Augustus kennengelernt hat – einerseits den loyalen, ehrlichen Mann, dem er sein Leben zu verdanken hat, und andererseits den wegen verfehlter und übertriebener Gewaltanwendung zu disziplinarischen Strafen verurteilten Kämpfer. Iustus ist sich momentan unsicher, was Augustus Schuld oder Unschuld im jetzigen Fall angeht. Sollte er für diese Tat verantwortlich sein, so schließt Iustus mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Außenmanipulation aus, da er trotz genauer Untersuchung keinerlei magische Spuren an Augustus gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stellen fest, dass Augustus nicht auf seinem Zimmer ist, und während die anderen Wache stehen, durchsucht Henk Augustus Zimmer und findet im Schreibtisch eingeschlossen ein Buch, welches sich als Sammlung von Principus Mortis‘ grauenhaften Taten herausstellt, die sich mit den Beschreibungen des Admirals decken und von Augustus in letzter Zeit niedergeschrieben worden sind. Gemeinsam ziehen sich die Helden in Octavias Zimmer zurück, um über den Fund zu sprechen. Im Anschluss suchen sie Augustus und treffen Leutnant Ibendorn, welcher ihnen mitteilt, dass sich die Lage wegen des Mordes an Malter immer weiter zuspitzt und Augustus inzwischen von einigen Männern beschimpft und der Tat beschuldigt worden ist. Nur wegen der gemeinsamen Fahrt sei er noch nicht aufgeknüpft und gelyncht worden, doch als Ibendorn mit ihm sprechen wollte, ging er nur wortlos fort und zog sich in die Kapelle zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden Augustus vollkommen ausdruckslos und wie versteinert auf einer Bank neben dem Leichnam sitzend, dem toten Malter direkt ins Gesicht starrend. Er beachtet die Helden nicht und reagiert erst, als er angesprochen wird. Er leugnet oder beschönigt seine Taten nicht, bringt keine Erklärungen oder Rechtfertigungen vor und reagiert gereizt, als Octavia Verständnis für seine Taten zeigt. Henk konfrontiert Augustus mit seiner ganzen Wut und offenbart ihm, dass er ihn für seine Taten hasst und verabscheut. Henk betont aber auch, dass er für den aktuellen Mord Augustus keine Verantwortung gibt, denn die Schwarzmagier haben ihre Finger mit im Spiel. Dann verlässt Henk die Kapelle, während Octavia und Kenji zurückbleiben. Augustus betrachtet es fast schon als Hohn, dass sein Leben erst vom Kaiser und dann von Uselias' Vision gerettet wurde, obwohl er es gar nicht verdient hätte. Von der Niederschrift seiner Taten erhoffte Augustus sich das Enden seiner Albträume, in denen er jede Nacht wieder die Geschehnisse durchlebt und manchmal schon nicht mehr weiß, in welcher Zeit er sich gerade befindet. Er bittet die beiden darum, in einer Zelle des Schiffs verwahrt zu werden, um die Mannschaft vor sich zu schützen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht währenddessen mit dem Schiffsarzt Abdrushin und konfrontiert ihn damit, dass er ihn auch schon verdächtigt hat, da er Kontakt zu jeder beteiligten Person hatte. Anschließend unterstützt Henk den Admiral bei seiner Ansprache, in der er der Mannschaft eröffnet, dass Principus Mortis tot und nicht mit Augustus identisch sei. Henk bestätigt es und wies die Männer mit bloßem Oberkörper darauf hin, dass er als ehemaliger Sklave, welcher noch die Spuren seiner Misshandlung auf dem Rücken trägt, bestimmt nicht mit einem thyrnischen Kriegsverbrecher reisen würde. Die aufgebrachte Mannschaft lässt sich etwas beruhigen, gibt Augustus aber weiterhin die Schuld an Malters Tod. Die Männer werfen ihm das auch direkt vor, als Octavia und Kenji den Beschuldigten über das Deck führen, um ihn in die Zelle zu bringen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmung beim Abendessen ist bedrückt und die Helden diskutieren untereinander die Schuldfrage. Ferolax erzählt, dass Iustus in dieser Nacht die ersten Tests für das Schild durchführen wird. Henk sucht Kaltfisch auf und bittet ihn, den Klabatterwicht zu fragen, ob er den Mord beobachtet habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Octavia entdecken bei ihrer Wache, dass die Mannschaft noch wach ist und miteinander diskutieren. Als die Helden vom diensthabenden Maat Sturmfels entdeckt werden, schickt dieser die Männer in die Kojen und entschuldigt sich bei den Helden. Augustus sitzt schlaflos in seiner Zelle und Kenji erzählt ihm, was er aus Hellas Leben gelernt hat, welche in einer ähnlichen Situation wie er war, und er rät Augustus, jetzt nicht aufzugeben, sondern seine verbliebene Zeit sinnvoll zu füllen. Kenji hielt ihm auch deutlich vor Augen, dass die Schwarzmagier hier ihre Finger mit im Spiel haben. Ansonsten ereignet sich nichts Besonderes in ihrer Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Sideon ===&lt;br /&gt;
Beim Wachwechsel geht Octavia direkt auf ihr Zimmer, während Kenji sich noch mit Henk über dessen Umgang mit Augustus unterhält. Abschließend übergibt Henk einen kurzen Brief für Octavia an Kenji, welchen dieser im Anschluss an die noch wache in ihrer Koje übergibt. Auf seiner Wache erlebt Henk die ersten Testungen des magischen Schildes, welche Iustus in der Nacht durchführt, und wird im Anschluss von Ferolax gebeten, seine Freunde zu wecken und schnell zu Iustus ins Labor zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus schildert den Helden eine merkwürdige Beobachtung, welche er während des Schildversuchs gemacht hat. Er hat eine magische Einwirkung entdeckt, welche den Schild passiert, doch es ist unmöglich zu sagen, ob der Zauber von außen oder vom Schiff gewirkt wird. Da der Zauber nicht permanent wirkt, will Iustus die Matrix überwachen und den Helden bescheid geben, wenn der Einfluss wieder aktiv ist. Sie sollen dann auf dem Schiff nach Spuren des Zaubers suchen. Octavia und Henk begeben sich zu Augustus, während Kenji bei Iustus wartet, um schnell Bescheid sagen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Magus dann wieder eine Schwankung feststellt, informiert Kenji sofort die anderen und Octavia stellt fest, dass Augustus nicht mit einem Zauber belegt ist. Stattdessen nimmt sie mit Astralsicht auf dem Mannschaftsdeck eine Bewegung wahr und auch Henk bemerkt jemanden in der Dunkelheit. Beim Näherkommen entdeckt Octavia, dass zu der Person ein astraler Faden führt, sie also mit einem Zauber belegt ist. Der Verdächtige verschwindet schnell auf das Kanonendeck und Henk beeilt sich hinterherzukommen. Er verliert die Person aber kurzzeitig aus den Augen und kontrolliert sicherheitshalber die nahegelegene Munitionskammer. Währenddessen kommen auch Octavia und Kenji auf dem Deck an, können den Verdächtigen aber nirgends entdecken. Die Helden setzen ihre Suche auf dem Hauptdeck fort und befürchten schon eine Sabotage des Tauchbootes. Doch dort ist keine Spur zu finden und ein Schrei lenkt die Aufmerksamkeit auf das Außendeck am Heck. Direkt an der Treppe finden sie den Matrosen Finstertann, welcher mit einem Stich in die Bauchgegend niedergestochen wurde. Der Angreifer ist verschwunden, jedoch bemerkt Henk ein leichtes Schaukeln des Beibootes. Henk eilt dorthin und entdeckt den Täter, wie er am Heckspiegel des Schiffes hinabklettert in Richtung des Magierlabors. Henk klettert sofort hinterher, Octavia nimmt die Treppen, um zum Labor zu gelangen. Kenji kümmert sich um den Verletzten und ruft laut um Hilfe. Oberleutnant von Lachs kommt und bringt Finstertann zum Arzt, damit der Mystiker dann auch zum Labor eilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen das Labor gerade noch rechtzeitig und können Iustus rechtzeitig warnen. Der Angreifer wird niedergerungen und Iustus zieht sich durch einen Stich eine tiefe Fleischwunde an der Schulter zu. Der Überwältigte wird als der Matrose Turmen identifiziert, und, da er offensichtlich unter einem Zauber steht, in die Mitte des Schutzfeldes gelegt. Er beginnt laut zu lachen, während Iustus den Zauber analysiert, damit er ihn brechen kann. Dann verhöhnt Turmen die Helden, wie lange sie gebraucht hätten, ihm auf die Spur zu kommen. Er beschimpft sie als Wichtigtuer und Stümper, als feige Hexe, naiven Dieb und liebeskranken Mystiker, denen aufgrund ihrer Unfähigkeit wahrlich die Götter und ihr Taschendrache zur Hilfe eilen müssen, ohne die sie längst wie ihr dümmlicher Krieger ihre Opfer geworden wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann hält Turmen plötzlich die Luft an und atmet auch nicht weiter, als er bewusstlos zu Boden fällt. Iustus unterbricht den Zauber auf Turmen und weist die Helden an, diesem die Hose auszuziehen und zwischen seinen Beinen nachzusehen. Beim Entkleiden fällt ein blutiges Päckchen Nägel aus der Hose heraus und beweist Turmens Täterschaft beim Mord an Malter. Zwischen den Beinen finden die Helden ein seltsames, eintätowiertes Zeichen, welches Henk herausschneidet und Iustus übergibt. Dieser kann nur auch seinen Unterbrechungszauber beenden und begibt sich zu Abdrushin, damit er ihm das Messer aus der Schulter entfernen kann. Kenji sucht sofort Augustus auf, um ihm die Neuigkeiten zu überbringen, und stößt dabei auf Plankenjockel, welchem er ebenfalls alles erzählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk  und Octavia warten im Labor bei Turmen, bis dieser erwacht, und befragen ihn wegen der Tätowierung. Er erinnert sich an seinen letzten Abend vor der Abreise, an dem er das Gasthaus „Zur grünen Rast“ aufgesucht und eine heiße Nacht mit einer exotischen Magd von einem Volk der Ishturi verbracht hat. Am nächsten Morgen hatte er ein leichtes Brennen im Schritt gefühlt, sich aber nichts dabei gedacht, als es am folgenden Tag wieder abgeklungen war. Turmen ist am Boden zerstört, als er seine Täterschaft beim Mord an Malter realisiert, und bleibt zunächst noch im Labor. Henk und Octavia suchen Kenji bei Augustus auf und werden mit Plankenjockel konfrontiert, welcher die Bambusen geweckt und die Informationen von Kenji anscheinend komplett falsch verstanden hat. Octavia spricht mit Augustus und er gesteht ihr, dass er den Helden vor Scham kaum noch in die Augen blicken kann und es ihm sehr leidtut, was er Octavia damit angetan hat. Sie überzeugt ihn aber davon, dass er bei der Ansprache des Admirals, bei der er der Mannschaft den Täter bekanntgeben wird, neben den Helden steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Admiral hält nach Sonnenaufgang seine Ansprache und erklärt der Mannschaft, dass Augustus nicht der Mörder von Malter ist, sondern Matrose Turmen unter der Kontrolle der Schwarzmagier die Tat vollbracht hat. Dadurch fällt auch der Verdacht der Mannschaft, dass Augustus Principus Mortis gewesen ist. Admiral Wellenbrecher bittet auch Mystiker Kenji noch um ein paar Worte, welcher der Mannschaft noch einmal die Verwicklung der Schwarzmagier in den Fall erläutert. Abschließend wird verkündet, dass Malters Seebestattung vor dem Mittag stattfinden soll. Nach den Ansprachen entschuldigt sich Obermatrose Grauwasser bei Augustus wegen seines Verdachts, was diesem sichtlich unangenehm ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss wird gefrühstückt, wobei Augustus sein Essen mit auf seine Kajüte nimmt. Beim Essen beschließen die Helden, dass die gesamte Mannschaft nach Zeichen der Schwarzmagier untersucht werden soll, wie es bei Turmen zwischen den Beiden gefunden wurde. Octavia und Roana überprüfen sich gegenseitig, während die Männer nacheinander bei Abdrushin antreten und sich untersuchen lassen. Henk und Kenji machen den Anfang. Nach der Untersuchung spricht der Admiral einige Worte zum Abschied von Malter und Kenji spricht die Worte des [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Borons]]-[[Boron#Borons Segen|Segens]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag nimmt die [[Baiula Spei]] wieder Fahrt auf und die Helden erfahren, dass sie am Abend vor den gefährlichen Nixenbänken ankern werden, bevor sie am nächsten Tag die Insel Soltrum erreichen werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.23''') Iustus bittet die Helden zu sich ins Magierlabor und teilt ihnen eine Entdeckung mit. Das Zeichen, welches Turmen entfernt wurde, ist eine persönliche Signatur des Zaubernden, und es ist Iustus mit dem Zeichen vielleicht bald möglich, damit den Aufenthaltsort seines Besitzers ausfindig zu machen.  Anschließend teilt er ihnen mit, dass Augustus noch etwas Zeit für sich braucht und Iustus bittet die Helden, gut auf ihn aufzupassen, da Augustus mit seiner Vergangenheit noch nicht abgeschlossen hat und unter großer emotionaler Instabilität leidet. Außerdem erinnert Iustus Octavia daran, wie wichtig ihre Übungen mit dem Stab sind, wenn sie die Durchschlagskraft ihrer Zauber verbessen will, worauf diese den restlichen Tag im Labor verbringt und ihre Zauber nicht ganz ohne Zwischenfälle trainierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht zum Wechseln seines Verbandes den Schiffsarzt auf und spricht mit ihm über dessen Verbindung zu den Dingir. Kenji erfährt, dass Abdrushin von einem Dingir abstammt und bereits in seiner Jugend mit seiner Dingir tanzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baiula Spei geht zum Abend in ausreichendem Abstand zur Nixenbank vor Anker und die Helden treffen sich beim Abendessen. Augustus nimmt ebenfalls teil, ist allerdings sehr still und bittet die Helden nach dem Essen zu einem privaten Gespräch in seine Kajüte. Kenji schlägt Octavia noch vor, mit ihm zu Abdrushin zu gehen und mit diesem über ihre Magie zu sprechen, denn er machte so seltsame Andeutungen über Octavia und die Herkunft ihrer Magie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus entschuldigt sich bei den Helden, dass er sich gehen ließ und von seinen Schuldgefühlen überrannt wurde. Er  lässt sie wissen, dass  er sich noch mehr zusammenreißen will und sie sich nun wieder auf ihn verlasen könnten, wenn sie ihn überhaupt noch mitnehmen wollen. Alle versichern ihm, dass sie ihn bei ihrer Aufgabe brauchen würden und ihn daher auch gerne weiterhin dabeihaben wollen. Während Henk noch bei Augustus bleibt, suchen Kenji und Octavia den Arzt auf. In einem Gespräch konnte Abdrushin Octavia aber auch nur sagen, dass sie lernen müsse, mit dem Djinn zu tanzen, anstatt ihn kontrollieren zu wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Nachtwache von Octavia und Kenji hören beide ein Singen vom Meer her und beobachten den Delphin, wie er auf die Nixenbank zu schwimmt. Er schien zu der kaum hörbaren Melodie zu tanzen und Abdrushin, welcher hinzukommt, erklärt, dass sich der Delphin, den er Amweijon-Murranî genannt hat, von den Seinen gerufen wird und nach Hause zurückkehrt, denn Abdrushin kann den Gesang ebenfalls hören. Beim Wachwechsel informieren die beiden Henk über ihre Beobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Sideon ===&lt;br /&gt;
Auf Henks Nachtwache nach Mitternacht begegnet dieser Kaltfisch, wie er auf dem Deck den Klabatterwicht sucht. Kaltfisch macht sich Sorgen, dass das „Gejammer“ der „Wasserweiber“ den Kleinen verscheucht hat. Auf Henks Nachfrage, wer denn die Wasserweiber seien, erklärt Kaltfisch, dass es die Meerhexe, die Braut von Doganon, mit ihren Schwestern sei. Nachdem der Gott einige schönen Frauen in fischähnliche Ungeheuer verwandelt hat, damit sie sein Reich nicht mehr verlassen können, seien diese so wütend darüber, dass sie alle Seereisenden durch ihren Gesang in den Wahnsinn treiben und ihre Schiffe auf der Sandbank auflaufen. Die Seemänner würden dann von ihnen in die Tiefe gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück tauschen sich die Helden über ihre Erlebnisse der Nachtwache aus und planen die Expedition, die zum Mittag losgehen kann, wenn die Baiula Spei die Insel Soltrum erreicht hat. Es gilt nämlich, genügen Proviant mitzunehmen, denn Ekki weist darauf hin, dass sich das Lager der Grauen Männer irgendwo auf der recht großen Insel versteckt ist. Die Helden wollen sich hinüberrudern lassen und nach Beendigung wieder abholen lassen, so dass kein Matrose auf der Insel auf ihre Rückkehr warten muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.24''') Die Helden lassen sich zum Mittag von den Obermatrosen Grauwasser und Klippstein nach Soltrum übersetzen. Das Wetter ist klar, nur am hohen Berg von Soltrum hängt anscheinend noch eine dunkle Regenwolke. Die Helden können aufgrund der Steilklippen, welche fast de ganze Insel umgeben, nur an wenigen Stellen anlanden und sie entschließen sich für die nordöstlichste Bucht der Insel. Dort stoßen sie auf einen undurchdringlich erscheinenden Wald und müssen einen Weg hineinfinden. Ohne die Kenntnisse von Henk und Augustus im Fährtenlesen wäre dies ein äußerst mühseliges Unterfangen. Doch es werden Tierpfade entdeckt, auf denen die Helden den Urwald erkunden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wandbild.png|500px|rahmenlos|rechts|Das Wandbild aus der verfallenen Hütte auf Soltrum]]&lt;br /&gt;
Nicht weit vom Strand entfernt finden die Helden eine halb verfallene Hütte, in der sie neben einem Wandgemälde auch die Leiche eines Bewohners finden, welcher noch immer eine goldene Scheibe in Sonnenform umklammert hält. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass der Mann anscheinend Schiffsbruch erlitt, auf der Insel strandete und dann auf dem Berg eine Gemeinschaft von Männern traf, denen er die goldene Scheibe entwendete. Er wurde anscheinend wegen des Diebstahls ausgestoßen und hat dann die Hütte im Wald errichtet, in der er auf Schiff wartete, welche ihn mitnehmen können. Die goldene Scheibe besitzt eine göttliche Aura, welche Kenji als zu [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] gehörend und Octavia leicht magisch empfindet, welche von Henk eingesteckt wird, bevor die Reise durch den Urwald weitergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen über einige Sackgassen ihren Weg in Richtig des großen Berges und stoßen dabei auf einige alte Ruinenreste, welchen sie aufgrund der typischen floralen Muster elbischen Ursprung unterstellen. Es finden sich noch einige Sonnensymbole auf den Steinen und Henk bemerkt, wie die Drachenträne anfängt zu pulsieren. Nachdem er sie herausgeholt und Kenji und Octavia sie angefasst haben, haben alle eine kurze Vision, bei der sie wieder durch Uselias' Augen schauen (vgl. [[Drachenträne#Uselias'_Turm-Erinnerung (3. Sideon 351 JF)|Uselias' Vision]]). Sie sehen die Ruine als intakten Wachturm mit elbischen Wächtern, die Uselias den Weg zum großen Berg weisen und dieser dann in diese Richtung fliegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem weiteren Weg durch den dichten Wald begegnet den Helden plötzlich ein Goldluchs, welcher als Tier von Suno bzw. Clarius gilt. Sein Fell leuchtet fast golden und seine Augen erstrahlen in einem gelblichen Licht. Das Tier faucht zunächst, wittert dann aber etwas und schnüffelt an Henks Rucksack herum. Octavia erkennt, dass es die Sonnenschiebe sehen will, und als Henk diese hervorholt, beginnt der Goldluchs zu schnurren, reibt sich an der Scheibe und geht dann langsam wieder davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bahnen sich weiter ihren Weg durch das Dickicht und suchen nach Einbruch der Dämmerung ein Nachtlager. Sie teilen für die Nacht Wachen ein und Augustus übernimmt direkt die erste Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Sideon ===&lt;br /&gt;
In Henks Wachzeit nach Mitternacht bemerkt dieser etwas, was anscheinend über den Baumwipfeln über dem Lagerplatz kreist. Er weckt Octavia und klettert auf einen Baum, um besser beobachten zu können, was es sei. Octavia bemerkt mit Astralsicht, dass es sich um ein magisches Wesen handelt, doch bevor es genauer untersucht werden kann, verschwindet es in Richtung des großen Berges, wie Henk noch ausmachen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen suchen die Helden weiter ihren Weg in Richtung des Gipfels und kämpfen sich den ganzen Tag durch das Dickicht. Nachdem Henk ein Fuchs über den Weg gelaufen ist und ihn vielleicht angezwinkert hat, scheinen sie deutlich schneller vorranzukommen. Mittags wird eine kurze Rast eingelegt und dann weiter gegen alle Widrigkeiten der Weg verfolgt. Bei einer Bachdurchquerung werden die Helden bis zum Bauch nass und entdecken erst viel später, dass sie einige Blutegel abbekommen haben. Octavia kann zum Wohlbefinden aller einige große Mückenschwärme, welche sich schon an den Helden laben wollten, durch Feuerzauber vernichten. Eine überraschende Begegnung mit einer Schlange geht zum Glück wegen Henks Gefahreninstinkt und Octavias Feuerkraft glimpflich aus und die Helden können ihren Weg bis zur Dämmerung fortsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Abend erklimmen die Helden einen Abhang und können über den Baumwipfeln einen Blick auf den großen Berg werfen. Dieser ist gut sichtbar, doch merkwürdiger Weise liegt immer noch diese dunkle Wolke über ihm, welche den Helden aus dieser Entfernung ein unheimliches Gefühl in der Magengegend beschert und Octavia sogar richtig über von der Betrachtung wird. Die Helden beschließen auf diesem Felsvorsprung ihr Nachtlager zu errichten, um am nächsten Tag den Aufstieg auf den Berg zu wagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie entzünden in einer kleinen Felssenkung ein Feuer und sorgen dafür, dass sein Licht nicht allzu sehr in die Umgebung abgestrahlt wird. Es ist sehr kalt, ein Wind pfeift um die Felsen und es beginnt zu regnen. Henk und Augustus beschließen, in den Wald hinabzusteigen und Äste für eine improvisierte Überdachung zu holen. So errichten sie einen notdürftigen Unterstand, welcher allerdings die Kälte und Nässe nur spärlich abhalten kann. Augustus übernimmt die erste, ereignislose Wache und weckt Henk um Mitternacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Sideon ===&lt;br /&gt;
Henk bemerkt in seiner Wache, dass sich langsam aus Richtung des Berges eine seltsame Kälte ausbreitet, die eine unerklärliche Angst in ihm auslöst und ihn leuchtende Augen, grässliche Fratzen und unheimliche Gestalten in der Dunkelheit sehen lässt. Er nimmt seine ganze Willenskraft zusammen und schließlich verzieht sich die Kälte wieder. Henk weckt Octavia und gemeinsam nehmen sie einen schrecklichen Schrei vom Berg wahr, welcher eher tierisch klingt und ein mulmiges Gefühl auslöst. Wigo fühlt sich an einen Todesschrei erinnert und versucht die Helden zur Rückkehr zum Schiff zu bewegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen sind alle durchgefroren und wären sich mit einem heißen Tee aus Roanas Vorräten auf, bevor sie ihren Weg fortsetzen. Auf einer kleinen Lichtung können sie einen Blick auf den Berg werfen, der noch immer von einer dunklen Wolke verhüllt ist, welche eindeutig nicht natürlichen Ursprungs ist. Am Rande der Lichtung entdecken die Helden eine Falle, in welcher ein Tier zappelt. Bei näherer Untersuchung erweist sich dieses als untot, was Wigo vor Schreck erstarren lässt. Henk kann ihn trotz eigener Befangenheit aus der Starre lösen und kurz danach bemerken alle einen großen, grauen Schatten, welcher den Gipfel des Berges umkreist. Die Helden machen sich sofort an den weiteren Aufstieg, verlassen den Wald und steigen die Felsen dem Wasserlauf folgend hinauf. Mit jedem ihrer Schritte wächst in ihren Mägen ein flaues Gefühl und die Nackenhaare stellen sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein untoter Widder erschwert das Vorrankommen und muss überwunden werden. Nach anstrengender Kletterei neben einem Bachlauf, bei der sie wegen Kenjis Erschöpfung eine Pause einlegen müssen, erreichen sie schließlich den Rand der Wolke. Octavia stellt mit Astralsicht fest, dass die Wolke von chtonischen und abyssischen Strömen durchzogen ist, und fühlt sich an den grünen Nebel erinnert, welchen die Schwarzmagier nutzen, um auf See zu fliehen. Nur mit großer Überwindung gelingt es den Helden, sich der Wolke zu nähern, denn eine Gänsehaut überkommt sie und ihre Herzen schlagen ihnen bis zum Hals. Wigo gerät in Panik, flieht und muss von Henk zurückgeholt und überzeugt werden, damit er die Helden begleiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden die dichte Wolke betreten, überkommt alle ein Gefühl von Panik und alptraumhafte Bilder tauchen im Nebel auf. Augustus spricht allen Mut zu und mit geballter Willenskraft gelingt es ihnen, weiter in den Nebel vorzudringen. Nach einige Zeit stellt sich bei ihnen eine Art Gewöhnungseffekt ein und der Nebel verliert einen Großteil seines Schreckens, so dass die Helden weiter vorrankommen. Ein untoter Adler greift sie an und wird von Octavias Flammen aufgehalten. Schließlich umrunden die Helden die Bergkuppe und stoßen auf angelegte Gärten, welche zu einigen Wohnhöhlen gehören. Große Statuen und Gemälde an den Höhlenwenden zeugen von großer Kunstfertigkeit und es finden sich Musikinstrumente und große Werke der Dichtkunst, jedoch keinerlei Waffen. Den Schlafplätzen nach zu urteilen lebt hier eine Gemeinschaft von etwa 30 Leuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erreichen nur unter starker Willensanstrengung die Bergspitze und hören über sich im Nebel große Schwingen und einen Schrei, wie er in der Nacht zu hören war, welcher allen durch Mark und Bein geht. Wie als Antwort erschall lautes, wahnsinnig klingendes Lachen aus dem Nebel und vor ihnen sind schlurfende Schritte von vielen Beinpaaren zu hören, welche sich in Bewegung setzen. Durch den undurchdringlichen Nebel dringen schließlich seltsame Laute, die wie das Ächzen und Stöhnen von gequälten, rauen Stimmen klingt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach und nach tauchen beim Vordringen in den Nebel untote Mitglieder der Gemeinschaft auf, greifen die Helden an und werden überwältigt. So nähern sie sich dem Ort, woher das Lachen gekommen war, als sie durch den Nebel mitbekommen, dass jemand den Nekromanten angreift, diesem aber mit lauten Schmerzensschreien erliegt. Henk stürmt als erstes vor, während die anderen noch die Zombies abwehren, und kann den Schwarzmagier sehen, wie dieser ohne Maske mit blutüberströmter Robe auf einem Felsen steht. Der Nekromant wendet sich Henk zu, der gerade von einem Zombie angegriffen und in den Hals gebissen wird, und wendet einen Zauber an, welcher Henk seine Lebenskraft entzieht. Geschwächt sinkt Henk zu Boden, rappelt sich aber auf und nähert sich, als der Nekromant auf den Rücken eines Gargoyles springt und in der Wolke entkommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kümmert sich um den unbekannten Mann, welcher den Schwarzmagier angegriffen hat, und erhält von ihm den Auftrag, Loxias zu finden und ihn zu beschützen. Er enthüllt Kenji, dass sie der goldenen Katze folgen sollen, und stirbt. Als sein Leichnam kurz darauf als Untoter sich erhob, bemerkte Octavia astral eine Verbindung zu einem Zeichen auf dem höchsten Felsen, welches für die nekromantische Verseuchung des Ortes verantwortlich ist. Es ist mit Blut auf einen Felsen gemalt und Octavia wischt es ab, was den Zauber bricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der grüne Nebel abgezogen ist, haben die Helden einen sehr klaren Blick über das Meer und können die Baiula Spei erkennen, welche sich eine Seeschlacht mit der Salzmähre liefert. Iustus Schild ist zu erkennen und nach einiger Zeit gewinnt die Baiula Spei die Oberhand und die Salzmähre flieht, wobei sie erneut den Nebel erzeugt. Die Helden sich erleichtert und auch völlig erledigt, und ziehen sich in die Wohnhöhlen der Einsiedelei zurück, um dort zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.25''') Die Helden spüren schnell, dass die mit ihren Wandmalereien sehr gemütlich wirkende Höhle eine besondere, sehr erhabenen wirkende Aura besitzt, welche Kenji als starke Präsenz von [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] oder Clarius erkennt. Alle sind sehr erschöpft und Henk schläft sofort ein. Wigo steht noch unter Schock und wird von Octavia und Kenji beruhigt. Augustus übernimmt die Nachtwache und hielt Kenji beim Einreiben und Verbinden seines schmerzenden Armes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Sideon ===&lt;br /&gt;
In der späten Nacht haben die Helden eine [[Drachenträne#Uselias' Traumbild vom Berg der Sonne (6. Sideon 351 JF)|kurze Traumsequenz]], welche ihnen am Morgen noch deutlich in Erinnerung ist. Kenji erwacht als erster in den Sonnenstrahlen und vertritt sich vor der Höhle die Beine. Er bewundert die Statuen und erblickt plötzlich den Goldluchs, der vor der aufgehenden Sonne steht und in ihrem Licht erstrahlt. Er lässt die anderen von Augustus wecken und gemeinsam folgen sie dem Tier bis zu seiner Höhle. &lt;br /&gt;
[[Datei:Loxias.png|100px|thumb|rechts|Marcus Illurius Loxias]]&lt;br /&gt;
In dem Bau des Goldluchses treffen die Helden auf fünf lebende Mitglieder der Gemeinschaft und der Älteste drängt darauf, noch vor der Vorstellung in die Wohnhöhlen zu gehen, da sein Gefährte schwer verletzt ist und ihm nur dort geholfen werden kann. So kehren die Helden mit den Überlebenden zu den Wohnhöhlen zurück und dem Verwundeten wird durch seinen Gefährten geholfen. Die Helden nehmen an einem entfachten Feuer platz und der Älteste stellt sich als [[Marcus Illurius Loxias]] vor, welcher sogar mit Augustus‘ und Octavias Großvater befreundet war, wie sich im Gespräch zeigt. Danach nennt Loxias die Namen seiner Gefährten [[Bellrian]], [[Lodewijk]], [[Joro]] und [[Kadir]] und erwartet im Anschluss bei etwas zu Essen eine Erklärung der Helden, wer sie sind und was überhaupt geschehen ist. Loxias anfänglich sehr gemischten Gefühle werden durch die Geschichten immer wohlwollender und er zeigt sich sehr besorgt über die Ereignisse am Festland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann berichtet Loxias neben den Geschichten, wie er auf die Insel gekommen ist (s. [[Marcus Illurius Loxias#Auf der Suche|Biographie]]), über den Angriff des Nekromanten auf die Gemeinschaft und erzählt, wie sich eine dunkle Aura über den Berg legte und immer mehr Gefährten in Untote verwandelt wurden. Der Nekromant wollte dann  etwas über die „Helden der Drachenträne“ und über die „Baiula Spei“ wissen wollte, doch niemand hatte darauf eine Antwort. Nur durch einen blendenden Lichtzauber von Bellrian konnten sie zu fünft entkommen und Unterschlupf in der Höhle des Goldluchses finden, den Loxias ''Smintheus'' nennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk Loxias die goldene Sonnenscheibe zeigt, berichtet Loxias den Helden von seinem Fund von insgesamt vier Sonnenscheiben und erzählt auch die Geschichte des Diebstahls. Er ist erfreut, dass die Scheibe nun zurückgekehrt ist und bittet Henk, sie ihm auszuhändigen. Als er eine bemalte Truhe öffnet, in der die anderen Scheiben verwahrt werden, bemerkt Henk das Vibrieren der Drachenträne und als alle Helden sie berühren, haben sie eine [[Drachenträne#Uselias' kurze Vision (6. Sideon 351 JF)|kurze Vision von Uselias]], in der erfahren, dass es noch eine fünfte Sonnenscheibe gibt und dass diese ursprünglich die Stimmhebel einer göttlichen Lyra gewesen sind. Außerdem wissen sie, wo die Scheibe zu finden ist, und Loxias kann sie am nächsten Tag zu dem Ort führen, nachdem sie sich alle den restlichen Tag über etwas ausgeruht haben. Dazu schlägt Loxias vor, dass sie sich dem Zauber des Berges hingeben und am besten die Sonne auf dem Gipfel genießen sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus zunächst dabei hilft, die Toten vom Berg zum Verbrennungsfelsen zu tragen und einen Scheiterhaufen zu errichten. Bei allen löst der Berg einen Drang zur schöpferischen Betätigung aus, und Octavia nimmt eine Lyra und Henk eine dreieckige Gitarre aus einer Höhle mit, damit sie oben auf dem Gipfel musizieren können. So spielten die einen, während Kenji sich zu einem Text inspiriert fühlt, welchen er niederschreibt, und Wigo beginnt, ein Bild an eine Felswand zu malen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Joro.png|100px|thumb|rechts|Joro]]&lt;br /&gt;
Zum Mittag, als Kenji sein Schreiben gerade beendet hat, haben Henk und Octavia sich beim Musizieren in einen  gemeinsamen Rhythmus hineingefunden, welcher der Atmosphäre des Gesanges im [[Drachenträne#Uselias' Traumbild vom Berg der Sonne (6. Sideon 351 JF)|Traumbild vom Berg der Sonne]] ähnelt. In diesem Augenblick stimmt [[Joro]] mit einer beeindruckenden, wundervollen Stimme mit ein und trägt zu der Musik eine pathetische Hymne an Clarius vor, welche von Loxias auf Altthyrnisch gedichtet worden war. Gegenüber auf dem Bergrücken, wo auch der Scheiterhaufen errichtet ist, ist Augustus meditativ komplett in seine Schattenkampf-Bewegungen vertieft und scheint das erste Mal wieder mit sich im Reinen zu sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bellrian.png|100px|thumb|links|Bellrian]]&lt;br /&gt;
Am Nachmittag musiziert Octavia weiter mit der Lyra und entdeckt ganz neue Melodien und neue Variationen ihrer eigenen Kompositionen. Kenji unterhält sich mit [[Bellrian]] und sie diskutieren dessen These, dass es sich bei dem Licht vielleicht um [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Suno_-_.E2.80.9EDer_S.C3.A4nger.E2.80.9C|Suno]] bzw. Clarius handeln könne. Bellrians Erfahrungen hier auf der Insel haben ihm das bestätigt (s. [[Bellrian#Charaktergeschichte|Biographie]]). Er weist auch darauf hin, dass das altzwergische Wort für „die Botschaft“ auch „der Bote“ bedeuten kann, und das in den elbischen „Chroniken von Veldun“ der Name des Kontinents „Aloran“ aus dem Drachischen mit „Land des Lichts“ übersetzt wird und als „vom Licht gesegnet“ gezeichnet wird. Des Weiteren wird von den Elben gesagt, die „Sonne sei das Herz“ des Kontinents. [[Datei:Lodewijk.png|100px|thumb|rechts|Lodewijk]][[Lodewijk]] erzählt in seiner Geschichte, wie er auf die Insel kam, davon, dass er von Wol ebenfalls durch ein Licht geleitet und schließlich zur Insel geführt wurde (s. [[Lodewijk#Charaktergeschichte|Biographie]]). Henk empfindet es nicht als abwegig, dass eine göttliche Kraft in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich erlebt und damit auch anders ausgedrückt wird. [[Datei:Kadir.png|100px|thumb|links|Kadir]] Schließlich berichtet auch [[Kadir]] seine Erlebnisse und bei ihm war es das Licht in Form eines Sterns, welches ihn auf den Weg aufmerksam machte und ihm später seine Hybris heilte (s. [[Kadir#Charaktergeschichte|Biographie]]). Wigo hat in der Zeit ein Portrait von Heli gemalt und ist sichtlich stolz auf sein Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Sonnenuntergang ziehen die Männer der Gemeinschaft mit den Sonnenscheiben in einer Art Prozession zum errichteten Scheiterhaufen und übergeben die Körper ihrer Freunde dem Feuer. Sie singen Lieder und verabschieden sich von den Verstorbenen, während die letzten Spuren der Dämmerung verschwinden und die Dunkelheit Einzug nimmt. Im Anschluss sitzen alle noch zu einem gemeinsamen Mahl zusammen und tauschen sich über ihre Erlebnisse und neuen Einsichten aus. Sie kennen jetzt den „Zauber des Berges“, von dem Loxias sprach, und Smintheus hält in der Nacht Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.26''') Während die anderen Helden ruhig und entspannt schlafen, erwacht Octavia in der Nacht und kann nicht wieder einschlafen. Aus der Höhle hervortretend wird sie von Smintheus zum Scheiterhaufen geführt und erlebt dort eine Erscheinung, welche sie sich selbst erkennen lässt, was dazu führt, dass sie in der Nacht beginnt, Lichtbilder aus Feuer in die Luft zu malen. Durch die unerwartete Helle erwachen Henk und Kenji und beobachten, wie Octavia ohne Iustus Zauberstab, einen Feuerdrachen erzeugt und ihn verschwinden lässt, als sie ihre Freunde bemerkt. Darauf daran entbrennt eine Diskussion zwischen Octavia und Augustus, welcher mit ihrem Entschluss, die Ausbildung bei Iustus abzubrechen, nicht einverstanden ist, während Henk und Kenji Octavias Entscheidung unterstützen, obwohl sie auch Augustus Bedenken teilen. Henk spricht nochmal mit Loxias über die Sache, bevor er zum gemeinsamen Frühstück geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück brechen die Helden mit Loxias auf, um die fünfte Sonnenscheibe zu finden. Sie erreichen die Küste und Henk und Augustus müssen mit Hilfe von [[Abraxa Cibinensis|Abraxas]] Unterwasseratemtrank durch die starke Brandung zum Eingang der Höhe tauchen und dabei einen Hai abwehren, während Octavia und Kenji von oben nur ohnmächtig zusehen können. In der Höhle hütet ein Kraken die Sonnenscheibe und dieser wird von den beiden geschickt ausgetrickst, um die Scheibe zu entwenden. Henk und Augustus ziehen sich einige Blessuren von den Felsen zu und erst am frühen Nachmittag sind sie wieder zurück bei den Wohnhöhlen und können die vereinten fünf Sonnenscheiben auf die Bergspitze legen. Dort bemerken sie, dass die Artefakte alleine nicht ausreichen, um die Atmosphäre des Ortes so zu heben, dass eine Vision von Uselias möglich ist. Sie sprechen mit Loxias, welcher ihnen hilfreiche Ratschläge für ein Weihe-Ritual auf der Bergspitze gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji am Nachmittag auf der Bergkuppe einen eigenen Anrufungshymnus an den Sonnengott schreibt, machen sich Octavia, Henk und Augustus auf den Weg, um nach [[Lodewijk|Lodewijks]] Anweisungen das besonderes Harz der heiligen Äonenkiefer zu sammeln, welches sie bei dem Ritual verräuchern wollen. Erst am Abend sehen sich alle in den Wohnhöhlen wieder und planen den morgigen Ritualtag. Loxias schlägt vor, dem Beispiel seiner Gemeinschaft zu folgen und den Tag mit einer rituellen Waschung zu beginnen, was die Helden in ihre Planung aufnehmen. Dann legen sich alle schlafen und Smintheus übernimmt die Wache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nach dem Frühstück brechen die Helden am Morgen mit Loxias zu dem Quellbecken auf, in welchen die Gemeinschaft ihre Reinigungen vollzieht. Vor Ort stellt es sich als die Quelle heraus, welche Kenji bereits auf dem Hinweg geweiht hat, und der göttliche Einfluss ist für alle deutlich spürbar. Loxias kristallisiert das Göttliche durch einen Hymnus an den Sonnengott und nacheinander waschen sich Kenji, Henk und Octavia nicht nur den körperlichen Dreck des Leibes, sondern sie reinigen sich vor allem von ihrem seelischen Ballast. Nach dem kompletten Untertauchen in der Quelle fühlen sich alle mit frischer Kraft belebt und in eine derart göttliche Atmosphäre gesetzt, dass niemand das Bedürfnis zu sprechen empfindet und sie still und andächtig wie eine spontane Prozession auf die Bergkuppe ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittag haben sie die Spitze des Berges erreicht und beginnen mit dem Ritual. Während Henk das leuchtende Harz verräuchert, stimmt Octavia mit der Lyra eine spontane Melodie an. Gemeinsam bauen die beiden eine göttliche Atmosphäre auf, welche Kenji dann mit seinem gesungenen Hymnus zur Vollendung führt. Die Sonnenscheiben beginnen zu leuchten und Henk holt die sich regende Drachenträne hervor. Ein von ihnen ausgehendes Licht lässt die Helden an einer Erinnerungs-Vision von Uselias teilhaben, in der dieser Warnung vom Sonnengott erhält und die Hilfe der Muse Lumenisa angeboten bekommt, welche in der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; auf ihn warte (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Erinnerungs-Vision auf Soltrum (7. Sideon 351 JF)|Vision auf Soltrum]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen im Anschluss die Wohnhöhlen auf und sprechen mit Loxias über ihre Erfahrung. Dieser erkennt den Namen Lumenisa als denjenigen der Nixe und zeichnet ihnen den Ort der „Blauen Festung“ auf Henks Seekarte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.27''')  Noch immer unter dem Einfluss der Vision und sich an das grelle Licht aus den Augen des Sonnengottes erinnernd, holen die Helden am Nachmittag mit Loxias und seinen Männern die Sonnenscheiben von der Bergspitze. Ihnen fällt auf, dass diese stark magisch aufgeladen sind und sich die gesamte Atmosphäre des Ortes erhöht hat. Gemeinsam bringen sie die Scheiben wieder in die Wohnhöhlen und Loxias bietet ihnen an, sie am nächsten Morgen mit einem kleinen Segelboot zu einer Bucht ihrer Wahl zu bringen. Dankbar nehmen die Helden an und essen gemeinsam zu Abend. Kenji spricht noch mit Loxias und Smintheus übernimmt wieder die Nachtwache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Sideon ===&lt;br /&gt;
Loxias weckt die Helden zur beginnenden Dämmerung und nach einem kurzen Essen verabschieden sie sich von den Männern. Lodewijk schenkt jedem noch einen Trank zur Dunkelsicht und alle wünschen den Helden Glück für ihre Reise und versprechen, für sie zu beten. Gemeinsam mit Loxias und Smintheus brechen die Helden dann auf und erreichen nach etwas Weg ein kleines Segelboot in einer versteckten Bucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loxias bringt alle sicher in die westlichste Bucht und bittet sie, niemandem etwas von ihrer Gemeinschaft um dem Berg zu erzählen, damit dieser Ort weiterhin geheim gehalten werden kann.  Dann verabschiedet auch er sich und Octavia gibt ein Leuchtsignal ab, um die Baiula Spei zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwa drei Stunden werden die Helden abgeholt und sie kehren zum späten Mittag auf die Baiula Spei zurück. Der Admiral empfängt sie mit Ferolax und Iustus und empfiehlt ihnen, sich vor dem Essen, welches Roana extra für ihre Rückkehr zubereitet hat, noch einmal auf ihrer Kajüte frisch zu machen. Kenjis Arm schmerzt und auch Henk spürt die Erschöpfung wieder, so dass beide beschließen, nach der Besprechung den Arzt Abdrushin aufzusuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Offiziersmesse erfahren die Helden vom Hergang des Überfalls auf die Baiula Spei, welchen sie vom Berg aus beobachtet hatten. Iustus‘ Schild hat die Angreifer überrascht und größeren Schaden abgewendet. Dennoch ist der Verlust von drei Seemännern (Bamusen Hjort und Iago, Matrose Aarwin Seiler) zu beklagen, welche unter die Kontrolle des Schwarzmagiers gefallen sind. Schließlich hat Leutnant Ibendorn den Gargoyle abgeschossen und die Salzmähre ist mit grünem Nebel geflohen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss berichten die Helden von ihren Erlebnissen und verschweigen die Existenz einer Gemeinschaft. Nur der unter Schmerzen leidende Kenji erwähnt das Verbrennen von Leichen, als das Gespräch auf das langanhaltende, große Feuer in der Nacht kommt. Der Admiral will den neuen Kurs wissen und Ferolax macht sich direkt ans Werk und überprüft das gesamte Tauchboot auf Schäden. Er kündigt auch an, den Helden noch einmal eine Einweisung in die Bedienung des [[Natator aeris]] geben zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji suchen nach dem Essen Abdrushin auf und dieser wechselt den Verband an Kenjis Arm. Abdrushin findet die Ursache für Kenjis starken Schmerzen heraus und verschafft ihm Linderung. Im Anschluss begibt Kenji sich mit Henks Unterstützung in die Kapelle und versinkt ins Gebet (s. [[Kenjis Tempel#Kenjis Trance (8. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Henk lässt sich von Abdrushin seine frische Narbe am Hals versorgen und bekommt einen stärkenden Trank. Dann begibt er sich an die frische Luft zum Steuermann und genießt den Ausblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia sucht nach dem Essen das Magierlabor auf und konfrontiert Iustus mit ihrer Entscheidung, die Ausbildung mit den Übungen bei ihm abzubrechen und stattdessen auf eigenen Wegen weiterzumachen. Iustus ist nicht begeistert und berichtet dann Octavia von seinen Plänen, die ganze Mannschaft magisch auf Beeinflussungszauber zu untersuchen. Er wolle gleich heute nach dem Abendessen mit den Helden beginnen. Im Anschluss an das Gespräch beginnt Octavia mit ihren Experimenten, welche das Schiff zum Beben und Rucken bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wird unterdessen auf Deck von einem entsetzen Ekky aufgefordert, mit seinen Freunden schnellstens in die Kajüte zu Kaltfisch zu kommen, weil es etwas Dringendes zu bereden gäbe. Dann geht ein mächtiger Ruck durch das Schiff, als ob es gerammt wird, doch niemand kann eine Ursache erkennen. Die Mannschaft sucht alles ab und Henk kommt dann der Verdacht, dass es aus dem Magierlabor gekommen sein könnte. Also macht sich Henk auf den Weg und konfrontiert Iustus und Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geht er mit Octavia am späten Nachmittag zu Kaltfisch, Kenji verbleibt friedlich schlafend in der Kapelle. Der alte Pirat erklärt Henk und Octavia für bescheuert und drängt auf sofortiger Umkehrung des Kurses, da sie in das Gebiet des Kraken steuern würden. Ekky unterstütz ihn in seinen Bemühungen und erzählt Seemannsgarn von Angriffen der Bestie. Als die Helden den beiden versichern, dass er keine andere Möglichkeit gibt, geben sie klein bei und Kaltfisch überbringt ihnen die Botschaft vom Klabatterwicht, dass dieser von Iustus ein Geschenk und eine Entschuldigung erwarte im Ausgleich für die ganzen Unannehmlichkeiten, die er mit dem Schild hätte. Henk sollte sich darum kümmern, dass dem nachgekommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.28''') Henk sucht Augustus auf und bespricht mit ihm das Klabatterwicht-Problem. Dieser lacht auf und wünscht ihm viel Glück bei der rhetorischen Meisterleistung, die er da vollbringen müsse, um Iustus zu überreden. Im Magierlabor ist Henks erster Versuch rhetorischer Art und sein zweiter eine persönliche Bitte, doch beide erreichen den pragmatischen und empathielosen Iustus nicht. Doch dann zeigt Henk auf, dass die Helden zum Erreichen ihres hohen Zieles, die Wesen der Welt vor unsäglichem Leid zu bewahren, keinem dieser unschuldigen Wesen ihrerseits wissentlich Leid zufügen dürfen.  Sie können also den Klabatterwicht nicht einfach in die Falle sperren, da dieser darunter leidet und es nicht verdient hat, da er ihnen schon mehrfach geholfen hat. Diesmal lenkt Iustus ein und erklärt sich bereit, dem Wicht immer etwas Schnaps zu opfern, wenn das Schild ausgelöst wird. Henk handelt bei Kaltfisch noch heraus, dass Iustus sich nicht persönlich entschuldigen muss, und bittet den Klabatterwicht selbst um Entschuldigung. Dann holt Henk den noch unter weißem Mohn stehenden Kenji aus der Kapelle ab, damit Iustus mit der magischen Untersuchung beginnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus untersucht nacheinander Kenji, Henk und Octavia und eröffnet ihnen seine Analyseergebnisse. Er stellt bei jedem unterschiedliche Dinge fest (Henk und Octavia haben nach der Untersuchung einen leichen Weingeschmack im Mund), jedoch ist allen ihre Verbindung zu der Drachenträne gemeinsam. Die Struktur dieses uralten Blutzaubers ist Iustus völlig rätselhaft und er ist tief in die astrale Struktur der Helden verwoben. Das Artefakt scheint die Helden nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Personen zu verbinden, was jedoch eine chaotische Astralstruktur auslöst, welche die Analyse versteckter Einflüsse enorm erschwert. Iustus hat einen weiteren magischen Einfluss ausgemacht, welcher vermutlich ebenfalls von der Drachenträne ausgeht. Dieser ist sehr rätselhaft und Iustus vermutet, dass die Drachenträne noch offenbaren wird, um was es sich handelt. Die Helden werden gebeten, möglichst regelmäßig eine solche Untersuchung zu wiederholen, damit Iustus die Struktur besser verstehen lernt und wohlmögliche Veränderungen erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden müssen keine Nachtwache übernehmen und können sich vor ihrer Tauchbootexpedition nochmal gut ausruhen. Kenji lässt sich von Abdrushin nochmal seinen Arm verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Sideon ===&lt;br /&gt;
Während die anderen bequem in ihren Betten schlafen, ruht Henk schlecht und wandert die halbe Nacht an Deck herum, bevor er Schlaf findet. Doch zum Frühstück ist er wie die anderen wieder einsatzbereit und Ferolax freut sich schon auf die Tauchbooteinweisung, denn er möchte ihnen eine Überraschung zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Deck begegnen die Helden [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]] und [[Ekky die Walfaust|Ekky]], welche aufgeregt auf dem Schiff herumlaufen und das Meer mit besorgten Blicken absuchen. Kaltfisch ist überzeugt, den Kraken bereits gesehen zu haben, doch der Ausguck kann dies nicht bestätigen und meint, es sei ein Wal gegewesen. Ekky rät den Helden, bei ihrer Tauchfahrt zu Doganon zu beten, falls sie auf den Kraken treffen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax und Iustus weisen die Helden nochmals in die Bedienung des Tauchbootes ein und der Zwerg präsentiert stolz einen neuen Verteidigungsmechanismus für den [[Natator aeris]], welcher eine Art Blitzsturm auslöst und dabei enorm viel elementarer Luft verbraucht. Nach der Einweisung bietet Abdrushin den Helden einen Trank an, welcher ihre Nerven beruhigen soll vor der Fahrt in dem engen Tauchboot und ihnen Mut und Zuversicht schenken soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte vor der Expedition noch etwas sagen und bittet seine Gefährten darum, stets offen mit ihren Gedanken zu sein und über alles zu sprechen, was in ihrem Geist auftaucht, selbst wenn sie es nur für ein Hirngespinst halten, womit sie niemanden belästigen wollen. Dann besteigen Henk, Kenji, Octavia und Augustus das Tauchboot, welches die Matrosen dann in die Bartha-Bucht hinablassen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Natator.png|300px|rahmenlos|rechts|Das Tauchboot der Helden]]&lt;br /&gt;
Octavia leitet das Sinken des Natators ein und die Helden spüren, wie das Meer ihr Schiff verschlingt. Auf dem Grund angekommen herrscht ein Zwielicht, welches durch die Scheinwerfer des Tauchbootes erhellt wird. Die Helden befinden sich in einer völlig fremdartigen Welt und werden von seltsamen Fischen und schwerelos schwebenden Meeresbewohnern beäugt. Henk navigiert das Boot geschickt durch einen Quallenschwarm und aufgewühltes Plankton lenkt seinen Kurs nach Norden ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk navigiert um eine Felskante herum und sie entdecken ein stark verfallenes Schiffswrack. Es muss einem Kelpwald durchquert werden und dort verfängt sich ein Tangblatt in einem Rotor, welches von Kenji jedoch durch starkes Treten in die Pedale wieder abgelöst werden kann.  Die Helden finden eine uralte Ruine mit einem großen Eingang, in welchen sie hinabtauchen. Doch der Tunnel ist nach einiger Zeit verschüttet und Henk schafft es gerade so, den Natator rückwärts wieder heraus zu navigieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrer Weiterfahrt finden die Helden einen Walkadaver mit gigantischen Bissspuren, welcher anscheinend mit zwei bis drei Bissen abgenagt worden war. Neben dem riesigem Walgerippe wirkt der Natator ziemlich klein und wäre im Maul des Wesens, was den Wal verspeist hat, vermutlich mit einem Schluck verschwunden – eine Erkenntnis, welche die Helden beunruhigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie den nächsten Kelpwald durchqueren, legt sich ein großes Tangblatt auf die Frontscheibe und verdeckt die Sicht. Henk kann es jedoch durch eine scharfe Kurve wieder ablösen und das Tauchboot steuert nun auf ein riesiges Schiffwrack zu, welches Octavia und Augustus als die lange vermisste „Archontic“ identifizieren. Sie stoppen die Fahrt, um die Schiffsglocke zu bergen, und Henk entdeckt dabei eine Pelagus-Statue, welche er ebenfalls mit an Bord des Natator aeris nimmt. Der Delphin, welchen Abdrushin „Amweijon-Murannî“ genannt hat, taucht auf und grüßt die Helden spielend.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchfahrt1.png|300px|thumb|rechts|Die erste Tauchfahrt auf der Suche nach der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Nachdem Henk das Tauchboot wieder um eine scharfe Felskante gesteuert hat, stoßen sie vor einem Kelpwald auf einen Riesenkrebs, dessen angreifenden Scheren Henk mit Octavias Hilfe ausweicht. Im Kelpwald weicht Henk einem Felsen aus, welcher plötzlich zwischen den Pflanzen auftauchte, und beim Verlassen des Waldes weicht Henk geschickt scharfkantigen Muscheln aus. Auf ihrer Fahrt südwärts fällt ihnen an ihrem Sichthorizont ein großer Schattenumriss auf, welcher nach einiger Zeit sogar seine Position gewechselt hat und dann gänzlich verschwindet, nachdem die Helden ein weiteres Schiffswrack passiert haben, welches den Namen „Ontdekker“ trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden eine weitere Ruine, welche eine vom Tauchboot uneinsichtige Stelle aufweist, die Henk und Augustus sogleich erkunden. Sie entdecken zwar keinen Eingang, jedoch findet Henk eine alte Zwergen-Handaxt. Das Tauchboot passiert ein weiteres Schiffswrack, anscheinend ein ehemaliges Piratenschiff, und erreicht eine weitere Ruine, wo die Helden kurz eine Gruppe ruheloser Elbengeister umherwandern sehen. Sie durchqueren einen Kelpwald und ihnen fällt ein seltsamer Tangstiel auf, welcher ungewöhnlicherweise Saugnäpfe zu haben scheint und nach oben ins Blätterdach verschwindet, als der Natator sich nähert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum verlässt das Tauchboot den Kelpwald, wird es von einem großen Hai angegriffen, welcher fest zubeißt und sich nur durch den neu installierten Blitzschlag abwehren und verscheuchen lässt. Als die Helden weiterfahren, bemerkten sie plötzlich vor dem nächsten Kelpwald hinter sich einen großen Schatten und das Tauchboot wird von einem Tentakel gepackt, dessen Saugnäpfe sich auf der Frontscheibe abzeichnen. Octavia aktiviert erneut den Verteidigungsmechanismus, und unter den vielen Blitzen lässt der Tentakel los, und unter großer Kraftanstrengung kann sich der Natator im Kelpwald verstecken. Der Kraken verwirbelt das Wasser, so dass die Kelpstränge wild umherwirbeln und sich schließlich in einem Rotor verfangen. Als er verschwunden ist, scheitern alle Befreiungsversuche, so dass Henk und Augustus aussteigen, um manuell den Rotor zu befreien. Mitten in der Arbeit können Octavia und Kenji aus dem Natator aeris nur hilflos zusehen, wie erst Augustus und dann auch Henk von Tentakeln umschlungen und fortgezogen werden. Schockiert harren die Verbliebenen noch eine Stunde aus, in der Hoffnung, etwas von den Vermissten zu sehen, doch dann müssen sie mit den letzten Luft-Reserven auftauchen und der Baiula Spei die furchtbare Nachricht überbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.29''') Die Tatsache, dass der Kraken tatsächlich existiert, löst bei den Matrosen Todesängste aus und der Admiral lässt das Schiff gefechtsklar machen und die Wachen verdreifachen. Wigo steht unter Schock und sieht die Drachenträne und damit die gesamte Mission verloren und braucht dringend Kenjis Zuspruch. Iustus ist sichtbar betroffen und verspricht, sofort an einer Möglichkeit zur Ortung von Henk und Augustus zu arbeiten. Kenji hält eine ermutigende Ansprache und spricht [[Notun#Notuns Segen|Notuns Segen]] vor der Mannschaft der [[Baiula Spei]] und Octavia hilft Ferolax bei der Ausbesserung des [[Natator aeris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus erwachen mit Kopfschmerzen und blauen Flecken in einer trockenen Höhle auf feuchtem, salzigem Boden und erkunden zunächst die Umgebung. Sie befinden sich in einer größeren Halle, deren Architektur sie an jene der Grünen Festung auf Lyo erinnert. Sie finden Blasentang, welcher elementare Luft erzeugt, und ein Fass mit Trinkwasser. Die beiden fühlen sich an Loxias' Kammer unter dem Meer erinnert, und tatsächlich taucht nach einiger Zeit eine Nixe auf. Ihr Gesicht ist das einer blassen, aber schönen Elbin und sie wirkt ähnlich edel und fremdartig wie ''[[Nesta'caim]]'' aus dem hohen Norden. Auch der Delphin taucht auf und gesellt sich zu der Nixe, welche die beiden Menschen mit scharfen, durchbohrenden Blicken mustert. Nachdem sich Henk erklärt hat, erfahren sie, dass die Nixe ''[[Lumenisa]]'' ist und der Delphin ''Liria'' heißt. Henk gestattet ihr, die Drachenträne in die Hand zu nehmen und ihr entsteigt eine Lichtkugel, welche den Kopf der Nixe einhüllt (vgl. [[Drachenträne#Uselias und Lumenisa (10. Sideon 351 JF)|Uselias und Lumenisa]]). Anschließend ist der Schleier vor ihren Augen wie weggeblasen und die Nixe flüstert dem Delphin etwas zu, bevor sie im Wasser verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Reparatur stellen Kenji und Octavia fest, dass der Delphin, welcher sie schon öfters begleitet hat, wiederaufgetaucht ist und sie anscheinend schnatternd dazu bewegen möchte, ihm in eine bestimmte Richtung unter Wasser zu folgen. Also machen sie das Tauchboot klar und mit Ferolax' und Wigos Unterstützung folgen sie dem Delphin in die Tiefe. Sie werden unter Wasser zu einer Ruine gelotst, welche mit leuchtenden Lichtmuscheln bewachsen ist und einen großen Eingang besitzt. Der Natator taucht vorsichtig, von einigen schwimmenden Wesen begleitet, in den Eingang hinab und taucht schließlich in einer größeren Halle wieder auf, in der sich Augustus und Henk befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem erfreuten Wiedersehen und dem Austausch des Erlebten taucht Lumenisa wieder auf und deutet den Helden an, am Wasser liegende, leere Schneckenhäuser an ihre Ohren zu halten, damit sie ihre Sprache verstehen können. Lumenisa erklärte ihnen, dass ihre Erinnerung an die Vergangenheit erst durch den Kontakt zu Uselias zurückgekehrt sei und offenbarte ihnen, dass dieser sie gebeten hat, den Helden zu helfen. Sie müssen aber zuvor ihre aufrichtigen Absichten durch Taten beweisen, nämlich durch die Erfüllung von drei Bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sollen zuerst versprechen, niemandem von der Blauen Festung und dem Reich unter dem Meer zu erzählen, was sie bereitwillig tun und sich auch für die Aufrichtigkeit ihrer Gefährten im Tauchboot, Ferolax und Wigo verbürgen. Die zweite Bitte ist die Rettung ihrer Freundin Oreta vor einem Unhold aus L’yreh, welcher sich in einer mit Luft gefüllten, alten Ruine eingenistet und die Nixe entführt hat. Die Helden sollen sie retten, bevor sie austrocknet, denn sie leide furchtbare Qualen, wie Lumenisa spüren kann. Der Delphin Liria werde ihnen den Weg dorthin zeigen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Tauchfahrt2.png|300px|thumb|rechts|Die zweite Tauchfahrt von der &amp;quot;Blauen Festung&amp;quot; zum Unterschlupf des Dämons]]&lt;br /&gt;
Geführt von Liria, welche alle Gefahren durch Wassertiere von ihnen fernhält, passiert der Natator aeris das Wrack der „Archontic“, welches die Helden bereits bei ihrem ersten Tauchgang entdeckt haben. Kurz dahinter finden sie eine Ruine ohne Lichtmuscheln mit einem großen, klaffenden Eingang, in welchen die Helden ihr Boot lenkten. Die stockdunkle Finsternis erschwert das Vorankommen und durch Octavias Bedienungsfehler der Höhenkontrolle stößt der Natator an einer Decke an und der Suchscheinwerfer wird abgeknickt. Schließlich gelingt es aber dank Henks Navigationskunst, in der Dunkelheit in einem luftgefüllten Bereich aufzutauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luft in der dunklen Höhle ist stickig und dünner als in der Blauen Festung. Außerdem liegt ein seltsamer Gestank in der Luft, welcher zunimmt, nachdem die Helden durch das Geröll durch eingestürzte Decken auf höhere Ebenen der Ruine klettern. Schließlich erreichen sie eine Sackgasse, in der es am schlimmsten stinkt, und sehen sich den Angriffen eines Dämons ausgesetzt, welcher - halb humanoid, halb Krustentier – durch seine pechschwarze Panzerung im Schatten kaum zu sehen ist und die Helden durch hinterhältige Angriffe von der Decke attackiert. Octavias Feuerzauber zeigen keine Wirkung und so beschränkt sie sich auf das Ausleuchten. Augustus triff die Kreatur zuerst und kann mit Wucht den Panzer knacken. Als Octavias Lichtschein schließlich wieder auf den Dämon trifft, gelingt es Henk mit Wucht zuzuschlagen und spaltet dem Dämon den Schädel an genau der Stelle, welche Augustus bereits geknackt hat. Augustus und Henk setzen mehrfach nach und stellen fest, dass sein Inneres feuerempfindlich ist, sodass Octavia Flammen in die Panzerrisse schießt und sie gemeinsam dem zähen Dämon sein Ende bereiten. Bei der anschließenden Untersuchung der Höhle finden die Helden die Nixe Oreta, welche sie bittet, ins Wasser gebracht zu werden. Dort erholt sie sich schnell und schwimmt auf dem Rückweg zur Blauen Festung &amp;quot;Caras-Luin&amp;quot; voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Sideon ===&lt;br /&gt;
[[Lumenisa]] ist sehr froh, dass ihr Freundin gerettet ist, und äußert nun ihre letzte Bitte, in der sie als absoluten Vertrauensbeweis Augustus als Pfand fordert, wenn die Helden die Information über die Waffe gegen Sereg erhalten wollen. Nach schwerem Abwägen und Augustus freiwilliger Bereitschaft, stimmen die Helden zu und Augustus wird von einer Nixe abgeholt und verschwindet mit dieser nach einem Kuss auf den Mund in der Tiefe.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lumenisa.png|200px|miniatur|rechts|Die Nixe [[Lumenisa]]]]&lt;br /&gt;
Lumenisa erzählt den Helden, dass sie im goldenen Zeitalter eine Muse des Sonnengottes [[Die_Götter_der_Elben#Anor_-_.E2.80.9EDer_W.C3.A4chter.E2.80.9C|Anor]] auf dem Amon Anoren, dem Berg der Sonne war. Nachdem der Krieg gegen die Dämonen entbrannte und Uselias' Hilfegesuch für seinen Freund Sereg abgewiesen wurde, entschloss Lumenisa sich aus Liebe zu Sereg, Uselias auf eigene Faust zu helfen und bestellte ihn in die Blaue Festung. Sie stahl einen Strahl vom göttlichen Licht ihres Herrn und ließ daraus von einem Zwerg einen besonderen Spiegel schmieden, welcher Sereg sein wahres Selbst vor Augen führen sollte. So sollte er seine Machtlosigkeit erkennen und von seinem selbstmörderischen Vorhaben ablassen und zu Lumenisa zurückkehren. Den Spiegel übergab sie Uselias in der Blauen Festung, welcher ihr dankte und dann Sereg hinterher zog. Eines Tages kam dann die große Flut und als sich Lumenisas Lungen mit Wasser füllten und sie die Schreie ihrer ertrinkenden Schwestern hörte, beichtete sie dem Sonnengott ihre Heimlichkeiten und, als dieser ihr vergab, wurde ihr bewusst, dass niemand vor dem Gott der Weitsicht etwas verbergen kann. Mit Hilfe seines Bruders Lorn verwandelte Anor seine Muse Lumenisa und ihre Schwestern in fischähnliche Wesen, damit sie unter Wasser weiterleben konnten. Anor ließ seine Musen nie im Stich und teilte ihnen schließlich mit, dass er Wächter für den Berg der Sonne schicken würde, welche Lumenisa seitdem zur Insel Soltrum bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider kann Lumenisa den Helden nichts über Uselias' weiteres Schicksal mitteilen, aber es gebe noch Nachfahren der Elben des goldenen Tales, welche auf einer Insel im Osten überlebt haben. Sie kämpfen dort gegen die Schrecken, welche aus L'yreh aufsteigen, denn die alte, verdorbene Stadt L’yreh sei wieder auferstanden und jemand Neues, Unbekanntes hat dort einen Machtposten errichtet. Lumenisa schlägt den Helden vor, diese Elben aufzusuchen und gibt ihnen ein Artefakt mit, welches sie als Freunde ausweisen sollte. Dann verabschiedet sie sich und sichert den Helden und ihrem Schiff freies Geleit in ihren Gewässern und die Unterstützung vom Kraken Tirnion zu, falls sie angegriffen würden. Nachdem die Nixe verschwunden ist, machen sich die Helden ohne Augustus an die Rückfahrt zur Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.30''') Mitten in der Nacht tauchen die Helden mit dem [[Natator aeris]] wieder auf und werden von der Baiula Spei an Bord genommen. Der Admiral und Iustus sind besorgt wegen des Fehlens von Augustus und die Helden verabreden sich in der Offiziersmesse, um sich auszutauschen und ihren Hunger zu stillen. Doch zuvor zieht sich jeder auf seine Kajüte zurück und macht sich frisch. Dabei bemerkt Henk, das in seine Kabine eingebrochen wurde und ein Chaos angerichtet ist. Doch der Schiffsjunge hat nichts bemerkt und Henk verdächtigt den Klabatterwicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Offiziersmesse berichten die Helden von ihrem Abenteuer, ohne Lumenisa oder die Blaue Festung zu erwähnen. Sie bitten den Admiral um Verständnis, dass sie nichts erzählen dürfen, und versichern ihm, dass Augustus nicht tot sei und wieder zurückkehren würde. Dann offenbart ihnen der Admiral die drastische Unterbesetzung Mannschaft und bittet sie, Einsparungen bei den Wachbesetzungen vorzunehmen, damit sie Männer mehr Schlaf bekommen und nicht so erschöpft sind, dem die Helden zustimmen. Iustus offenbart ihnen, dass in das Labor eingebrochen wurde und der Aktivierungskristall des Schutzschildes verschwunden ist, was dieses momentan unbenutzbar macht. Er verdächtige den Klabatterwicht und bittet die Helden, diesen zu suchen bzw. Kaltfisch um Rat zu fragen. Anschließend verkriechen sich die Helden aber erstmal in ihre Kojen und schlafen sich erstmal aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag lassen sich die Helden durch den Schiffsjungen Mikal wecken und bemerkten, dass die Baiula Spei in einer Flaute gefangen ist und die Mannschaft daher einen Ruhetag geschenkt bekommen hat. Nach dem Essen bittet Admiral Wellenbrecher Kenji darum, sich die geborgene Pelagusstatue anzusehen, welche in die Schiffskapelle gebracht wurde, und diese am nächsten Tag im Rahmen einer kleinen Andacht neu zu weihen und auf dem Außendeck aufzustellen, was die Moral der Männer heben würde. Zimmermann Gebbert hat bereits zugesagt, ein Holzkonsole für sie zu bauen, welche bereits morgen früh fertig wird. Im Anschluss suchen sie das Gespräch mit Kaltfisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser schläft in seiner stinkenden Kabine und Ecke tut alles, um den Mief auszulüften, was in einer Flaute aber nicht gut funktioniert. Henk tritt Kaltfisch aus dem Bett, wobei er von dessen stinkenden, feuchten Schweißmauken getroffen wird. Als Kaltfisch endlich ansprechbar ist, erzählt er Henk, dass der Kobold angepisst ist, weil Henk ihm nicht gegeben hat, was er habenwollte. Er ist aber schon seit zwei Tagen nicht mehr aufgetaucht und schmollt vielleicht in seinem Versteck in der Bilge.&lt;br /&gt;
[[Datei:Koboldfluch.png|miniatur|Fuchskopf-Henk und der Klabatterwicht]]&lt;br /&gt;
Während Octavia das Schiff nun mit Astralsicht absucht und nach dem Klabatterwicht und dem Schutzschildkristall Ausschau hält, zieht sich Henk in seine Kajüte zurück und Kenji sucht die Kapelle auf, um die Statue zu sichten. Octavia kann auf dem ganzen Schiff nichts entdecken, während Henk in seiner Kajüte Besuch vom Klabatterwicht bekommt, welcher sich von Henk nicht austricksen lassen will und ihm zur Strafe einen Koboldfluch anhängt. Kenji begegnet in der Kapelle dem Bambusen Taref, welcher still betet und dann später den Mystiker allein mit der Statue zurücklässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk seine Kajüte verlässt, um sich nochmal zu vergewissern, dass Iustus die Opferschale für den Kobold befüllt hat, begegnet ihm Leutnant Ibendorn, welcher Henk nicht erkennt und sogar sein Schwert zückt, um den vermeintlichen Fremdling aufzuhalten. Erst Henks Stimme und Zureden überzeugen Ibendorn, dass der fuchsköpfige Mann vor ihm tatsächlich Henk ist. Jetzt realisiert Henk bei einem Blick in die Fensterscheibe, dass der Klabatterwicht ihn verzaubert hat, und sucht schnell Iustus auf, um seinen Rat zu holen. Dieser erklärt Fuchskopf-Henk die Kompliziertheit seiner Lage und eröffnet ihm, dass er nicht sofort helfen kann und sich Henk damit abfinden muss. Der Zauber würde aber eventuell gebrochen, wenn man den Kobold einfinge und töte. Henk will darüber nachdenken und versucht, ungesehen in seine Kajüte zurückzukehren. Um einem von oben entgegenkommenden Matrosen auszuweichen, schleicht Fuchskopf-Henk hinab auf die Kapellenebene und trifft dort auf Taref, welcher gerade die Kapelle verlässt. Dieser erstarrt bei Fuchskopf-Henks Anblick und, bevor er um Hilfe rufen kann, schlägt Henk ihn mit einem Schlag nieder, um nicht entdeckt zu werden. Dann flitzt Henk hoch in seine Kajüte und schließt sich dort ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia von ihrer Untersuchung zurückkehrt, klopft sie bei Henk an, um zu erfahren, ob er schon etwas vom Klabatterwicht gehört hat. Sie war überrascht, also sie Henk mit einem räudigen Fuchskopf erblickt, und als dann noch der Admiral nach dem Rechten sieht, weil Leutnant Ibendorn ihn unterrichtet hat, bittet Fuchskopf-Henk diesen, seine Offiziere zum Stillschweigen zu verdonnern. Nach dem Besuch holt Octavia Kenji aus der Kapelle und findet den bewusstlosen Taref auf dem Gang liegend. Kenji ist durch die Situation verwirrt und erst im Gespräch mit Fuchskopf-Henk begreift er die ganze Tragweite. Der Admiral beruft eine Besprechung der Offiziere ein, zu der auch Bambuse Taref gebeten wird, um ihm die Situation zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Wigo dann an Fuchskopf-Henks Tür klopft, um ihm mitzuteilen, dass der Klabatterwicht bei Kaltfisch aufgetaucht ist und dieser Fuchskopf-Henk jetzt sprechen will, begibt er sich in die Kapitänskajüte, um mit dem Piraten zu sprechen, während Kenji und Octavia vor der Tür bleiben und lauschen. Nach mehreren Lachanfällen erklärt Kaltfisch, dass der Klabatterwicht verhandeln möchte. Da Henk seine Forderungen unverschämterweise anders ausgelegt hat, als sie gemeint waren, fordert er als Wiedergutmachung eine lustige Unterhaltungsaufführung von Henk und Iustus auf dem Außendeck vor der versammelten Mannschaft. Wenn der Kobold sich dabei gut unterhalten fühle, werde er vielleicht den Fluch aufheben und den Kristall zurückgeben. Fuchskopf-Henk ist über diesen Vorschlag hoch verärgert und zieht sich in seine Kajüte zurück. Ekky erzählt den beiden anderen, dass Kaltfisch Erfahrung mit Klabatterwichten habe und Henk noch einen Rat geben könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Octavias und Kenjis Zuspruch kommt Fuchskopf-Henk zu Kaltfisch zurück und erfährt, dass es ein altes [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|Seevolkritual zur Unterwerfung eines Klabatterwichtes]] gibt, welcher er ihm verraten würde, wenn Henk vom Arzt Abdrushin etwas Weißen Mohn für seine schmerzenden Kniee besorgen würde. Daher sucht Henk mit seinen Freunden die Arztstube auf und wird dabei von zwei Matrosen gesehen, die schnell wegrennen. Nach einiger Überzeugungsarbeit überlässt Abdrushin Fuchskopf-Henk eine Dosis des Weißen Mohns und bei der Rückkehr zu Kaltfisch wird Fuchskopf-Henk noch von vier weiteren Matrosen erblickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaltfisch ist zufrieden und erklärt, dass jeder, der am Ritual teilnehmen will, einen Gegenstand aus dem Koboldhort benötigt, ein Stück Planke vom Schiff des Klabatterwichtes, also der Baiula Spei, und viel vom stärksten Schnaps. Den Hort kann Fuchskopf-Henk vermutlich in der Bilge finden, wo der Klabatterwicht sich gerne versteckt. Also kriecht Fuchskopf-Henk in die Bilge hinein, nicht ohne beim Durchqueren der Mannschaftsquartiere peinlich berührte Männer zu sehen und Lachsalven hinter sich auszulösen. In der Bilge selber entdeckt Henk den Hort und nimmt eine kleine Holztafel mit einer eingeritzten, nackten Frau für sich, geweihtes Passionen-Räucherwerk für Kenji und einen edel verzierten Kamm mit Schwänen und thyrnischen Motiven für Octavia mit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Anschließend, auf dem Weg zum Zimmermann, hält Fuchskopf-Henk in den Mannschaftsquartieren an und stellt sich den Männern. Er lacht mit ihnen, zieht Grimassen, feiert mit ihnen und erträgt das Gelächter mit Würde. Fuchskopf-Henk tanzt sogar mit Plankenjockel und beschert der gestressten Mannschaft so ein paar gelöste Momente, die allen guttun und die Moral der Männer heben. Der orkische Zimmermann Gebbert nimmt die Illusion mit Gelassenheit auf und hilft den Helden schnell mit drei alten Plankenstücken weiter. In der Küche erbittet Fuchskopf-Henk von [[Roana Dernheim|Roana]] etwas starken Schnaps und bekommt aus ihrem Vorrat eine Flasche hochprozentigen Kochrum überreicht. Mit allen Zutaten suchen die Helden wieder die Kapitänskajüte auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden setzen sich im Kreis auf den Boden und Kaltfisch erklärt ihnen das Ritual, um ins Reich der Klabatterwichte zu reisen, um den Namen des Wichtes von ihrem König, dem garstigen Gierschlund zu erfahren. Er nennt ihnen den Reisespruch und die Worte, die dem Klabatterkönig gesagt werden müssen, um den Namen zu erfahren. Da nach jedem Aufsagen des Reisespruches getrunken werden muss, sorgt Ekky dafür, dass niemand ein leeres Glas hat. Alle sollen dann nachmachen, was Kaltfisch tut. Dieser klopft mit einem Holz auf den Boden und sagt den Spruch rhythmisch dazu auf, bevor der trinkt. Die Helden steigen mit ein und Octavia kippt nach dem zweiten, Kenji nach dem vierten und Henk erst nach dem sechsten Schnaps um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder findet sich einzeln in einer bunten surrealen Traumwelt wieder, in der die Orientierung durch bunte blinkende, leuchtende Pflanzen und eine ständig wechselnde Umgebung erschwert ist. Doch schließlich kann jeder einen Thron erkennen, auf dem ein dicker, grüner Kobold mit einer blinkenden Krone sitzt. Hinter dem Thron erstreckt sich der wohl größte Koboldhort aller Zeiten, ein Berg aus verschiedensten Dingen. Nun muss jeder Held den Spruch aufsagen und dem Koboldkönig den Gegenstand überreichen, um von ihm den Namen des Klabatterwichtes zu erfahren. Kenji kann sich nicht an den Spruch erinnern und erntet statt eines Namens einen Rülpser, während Fuchskopf-Henk und Octavia sich erinnern und den Namen erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus der Koboldwelt sind die Helden besoffen und Kaltfisch erklärt, dass man jetzt nur noch dreimal den Namen rufen müsse, damit der Klabatterwicht für seinen neuen Meister sichtbar erscheinen müsse. Um das durchzuführen, zieht sich Fuchskopf-Henk auf seine Kabine zurück und spricht „''Pöttzi – Pöttzi – Pöttzi''“, woraufhin der Kobold erscheint, zunächst herumwütet, sich dann aber seinem neuen Meister fügt. Henk lässt als erstes den Fluch bei sich aufheben und trägt Pöttzi auf, Kaltfisch für eine Stunde einen Fischkopf zu verpassen. Nachdem Henk Lautes Gelächter von Ekky aus der Kapitänskajüte hört, sucht er diese auch auf, um sich das Ergebnis anzuschauen und erblickt Kaltfisch mit einem stinkenden, halbvergammelten Fischkopf. Nach dieser Genugtuung legen sich die Helden in die Kojen und gehen betrunken kurz vor Sonnenuntergang schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Sideon ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen erwachen die Helden leicht verkatert und beim Essen verkündet der Admiral, dass das Podest fertig ist und Kenji bitte den Meeresgott bei der Weihung der Statue auch um etwas Wind bitten solle, da noch immer Flaute herrscht. Alle Matrosen versammeln sich auf dem Außendeck und Kenji enthüllt die Pelagus-Statue, während er einen Segen spricht und der Mannschaft damit sichtbar Hoffnung, Zuversicht und Mut gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider bleibt die Flaute bestehen, doch stattdessen wird vom Ausguck ein Ruderboot mit Schiffsbrüchigen entdeckt, welches auf die Baiula Spei zu rudert. Henk rudert ihnen mit den Obermatrosen Klippstein und Grauwasser entgegen und entlastet durch Übernahme von Schiffsbrüchigen das überfüllt Rettungsboot, nachdem er sich vergewissert hat, dass es keine Piraten sind und wohl aus Notunum kommen. Die Halbverdursteten werden an Bord der Baiula Spei gelassen und dort mit Trinkwasser versorgt und von Abdrushin untersucht. Sie sind schon zwei Tage auf See unterwegs gewesen und haben zu Notun um Hilfe gebeten, der ihnen die Flaute geschickt hat, damit sie nicht mit dem überfüllten Boote kentern würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.31''') Abdrushin lässt die Schiffsbrüchigen in den Mannschaftsquartieren unterbringen, damit er sie besser untersuchen und versorgen kann. Die Helden erfahren die Geschichte von Erian Grünwasser, welcher genau wie die Schiffsbrüchigen, durch das Singen eines Liedes von Notun gerettet wurden. Zu mehr Informationen zu den schlimmen Dingen, die auf Notunum geschehen sind, sollen die Helden den Geweihten Tonnmar von Vendstein befragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Olvir&amp;amp;Tonnmar.png|250px|miniatur|rechts|Der Tranhändler Olvir (r.), Beschützer vom Notun-Geweihte Tonnmar von Vendstein (l.)]]&lt;br /&gt;
Bevor Tonnmar ärztlich versorgt werden kann, muss sein Leibwächter, der Bestmann Olvir, dazu gebracht werden, dass sich Abdrushin dem Verletzten überhaupt nähern ansehen darf, denn Octavia kann den Grad seiner Verletzung nicht erkennen. Als ihm schließlich durch Zureden von Henk und Octavia geholfen werden kann, erzählt der Geweihte von dem Abenteuer ihrer Seereise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Schiff, die Flora, wurde beim Passieren der Götterinseln mit Feuer von den Bergen beschossen, so dass sie nach Westen ausweichen mussten, wo sie vom Kraken versenkt wurden. Das Beiboot drohte auch zu kentern und der Geweihte stimmt eine Hymne auf Notun an, welche als „Lied von Erian“ bekannt ist. So wurden sie schließlich gerettet, weil sie die Baiula Spei gefunden haben, welche aufgrund der Flaute, die mit dem Lied einsetzte, bewegungsunfähig war. Für alle Männer liegt eindeutig ein Wunder von Notun vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonnmar berichtet weiter, dass in letzter Zeit immer mehr Schiffe vor Notunum sanken und auch das Schiff von Olvir, dem Tranhändler von der Berstküste, war darunter. Schließlich wurde Notunum zum ersten Mal von Dämonen angegriffen, nachdem in einem Sturm von einigen Wochen eine Ecke des Wahrzeichens von Notunum abbrach. Es war genau die Felsformation, welche als „Notuns Dreizack“ bekannt ist, zu deren Füßen der große Notuntempel liegt  und welche  als magischer Schutz der Insel gilt. Nach der Zerstörung erfolgte direkt ein Dämonenangriff, welcher aber durch die Inquisitoren zurückgeschlagen wurde. Es waren glupschäugige Sklaven und [[Loigg'Il|Gesichtslose]], welche sie kommandierten, die Notunum angriffen, Schwarzmagier wurden keine gesichtet. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] haben die Situation bereits unter Kontrolle gebracht. Henk lädt die Männer ein, sich der Mannschaft der Baiula Spei anzuschließen und deren Reihen wieder zu füllen, und auch für den Geweihten Tonnmar steht es fest, dass ihre Rettung ein Wunder und Zeichen Notuns war und dass die Geretteten ein neuer Weg gewiesen wurde und sie fortan zur Mannschaft der Baiula Spei gehören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit Olvir, welches Tonnmar dolmetscht, erfahren die Helden, dass die Tuisken den Nebelschlund den „großen Salzwurm“ nennen. Sie glauben, dass zu der Zeit, als die Götter noch auf der Erde lebten, in der Mitte der Bartha-Bucht, welche sie Walbucht nennen, ein Drache oder Lindwurm lebte, welcher alleine zurückblieb, als die Götter in die Anderswelt gehen mussten. Er war so traurig darüber, dass er anstelle von Feuer nur Salzwasser speien konnte, denn Drachen können nicht weinen. So füllt er seit Ewigkeiten das Meer an, zu manchen Zeiten mehr, zu anderen weniger, und am Ende der Zeiten wird so die ganze Welt im Meer versinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Schiffsbrüchigen nun zur Baiula Spei gehören würden, sieht der Schiffsbesitzer und Kerzenhändler Kandler jedoch anders und beschuldigt die Mannschaft der Meuterei. Die Helden intervenieren in dem aufkommenden Streit und während Henk mit der Mannschaft redet, verlangt Kandler von Kenji, dass dieser die Meuterer zur Rechenschaft zieht und sie ihrer gerechten Strafe wegen des Bruchs eines göttlichen Vertrages zuführt. Ihr Verhalten sei eine Beleidigung von [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Chorollis_-_.E2.80.9EDer_Horter.E2.80.9C|Chorollis]], welche nicht ungestraft bleiben dürfe. Doch Kenji lehnt das ab und versucht Kandler klar zu machen, dass es keine andere Möglichkeit für ihn gibt, als sich damit abzufinden, dass er vorerst an Bord bleiben muss und die Baiula Spei keinen Umweg und keine Handelstour auf sich nehmen kann, was Kandler sehr wütend macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji begibt sich nach dem Gespräch mit Kandler in die Kapelle, um gemeinsam mit dem Tonnmar von Vendstein Notun für die Rettung zu danken. Während des stillen Gebets erhält Kenji eine [[Kenjis Tempel#Kenjis apokalyptische Vision (12. Sideon 351 JF)|Vision]], über welche er anschließend an Deck sinnierte. Henk bekommt währenddessen Besuch vom ausgelaugten Pöttzi, welcher seine Aufmerksamkeit will und ihn mit schmutzigen, versauten Witzen unterhält. Sein Müßiggang wird von Leutnant Ibendorn unterbrochen, welcher Henk darüber informiert, dass Kandler die Mannschaft aufhetzt und ihnen den Mut zur Weiterfahrt nimmt. Henk nimmt Kenji mit und gemeinsam sprechen sie zu den Schiffsbrüchigen und bauen deren Moral langsam wieder auf. Am Ende des Gespräches inhaftieren sie den Kerzenhändler, damit er nicht weiter die Mannschaft demoralisiert. Sie sagen ihm zu, ihn bei den Götterinseln an Land gehen zu lassen, ihn mit Gold für seinen Verlust zu entschädigen und ihm auch sein Beiboot zu lassen.  Jeder, der nicht auf der Baiula Spei bleiben möchte, dürfe dann auch von Bord gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.32''') Nach dem Ärgernis mit dem Händler Kandler knurrt allen der Magen und es gibt zum Mittagessen einen Eintopf mit Kartoffeln aus Lyo. Pöttzi erscheint beim Essen und bedankt sich nervend bei Henk, dass er so schön über seine Witze gelacht hat, da ihm das wieder Kraft gegeben hat. Nach dem Essen spricht der Geweihte Tonnmar mit den Helden über Kandler und erklärt ihnen, dass dieser eigentlich ein guter Mensch sei, der sich sehr dafür eingesetzt hat, dass doch noch der benötigte Tran für die Lampen beschafft werden kann, damit Notunum bald nicht im Dunkel sitzen muss. Die Helden erklären sich bereit, noch einmal mit dem Händler zu sprechen und machen sich auf den Weg zu den Zellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Deck erblicken sie eine ungewöhnlich fliegende Möwe, welche sich Olvir immer wieder nähert. Es stellt sich heraus, dass er eine Art Tiermeister ist, welcher durch die Augen seiner Möwe Skáti spähen kann, und Henk bittet darum, dass er sich im Laufe des Tages einmal die Götterinseln ausspähen möge. Bei den Zellen angekommen spricht Kenji mit Kandler und entschuldigt sich für sein Verhalten. Auch Kandler bittet um Verzeihung und verspricht, die Mannschaft nicht mehr aufzuwiegeln. Kenji gibt ihm die Aufgabe, die verbliebenen Vorräte des Schiffes zu erfassen und Henk und Octavia zeigen ihm Augustus Kajüte, in der er vorrübergehend einziehen darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaltfisch verkündet lautstark und überglücklich, dass die Baiula Spei jetzt das Gebiet des Kaken verlässt und Ibendorn informiert die Henk und Octavia auf dem Außendeck am Heck, dass die Baiula Spei zwar nur mit Schneckentempo vorwärtskommt, die Götterinseln aber bereits am östlichen Horizont zu erkennen sind. Das Schiff wird aber im weiten Bogen nördlich um die Inseln fahren, um die tückischen Sandbänke zu umschiffen. Auf der Ostseite der Insel gäbe es auch bessere Anlegeplätze, denn die Westseite besteht nur aus steilen Klippen. Henk bekommt von Pöttzi einen neuen Furz-Tanz präsentiert und will sich gerade mit ihm in die Kajüte verziehen, als das Signalhorn des Ausgucks ertönt und die Salzmähre gesichtet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff der Schwarzmagier steuert zunächst auf die Baiula Spei zu, dreht dann aber in weiter Entfernung einige Kreise, bevor es wieder gen Norden abdreht. Während alle über den Sinn dieses Manövers nachdenken, meldet Maat Sturmfels die Sichtung von etwas Großem unter der Wasseroberfläche, was abgetaucht wäre. Henk und Octavia entdecken, dass eine leichte Spur von kleinen Luftblasen auf ihr Schiff zuläuft und sich am Heck der Baiula Spei plötzlich ein Stoß von Luftblasen entlädt. Der Maat überprüft die unteren Decks auf einen Wassereinbruch, kann aber nichts entdecken. Daher machen sich die Helden selbst auf die Suche und Octavia überprüft die Außenwände des Schiffs auf magische Anomalien. Während Octavia nichts Ungewöhnliches feststellen kann, ertönt plötzlich vom Oberdeck ein Schrei und, als die Helden die Treppe nach oben nehmen, kommt ihnen Matrose Buthner entgegen, welcher „Angriff – Hilfe!!!“ schreit und panisch unter Deck flieht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Grett.png|250px|miniatur|Der untote Grett, der Abzieher]]&lt;br /&gt;
Als die Helden das Oberdeck erreichen, erblicken sie den untoten [[Menschen#Die_Horb|Horb]] Grett, der das [[Natator aeris|Tauchboot]] beschädigt und dessen Rumpf durchschlagen hat. Als die Helden auf Deck auftauchen, hat er den linken Rotor abgeschlagen und wendet sich zu den Helden als neuem Ziel. Henk stürmt sofort auf Grett zu und greift ihn an, sein Hieb wird jedoch pariert und der Untote setzt sich zielstrebig in Richtung Octavia in Bewegung, welche mit einem Zauber beginnen will, sich jedoch beim Anblick von Grett nicht richtig fokussieren kann. Kenji versucht den Untoten mit einem Lichtblitz aufzuhalten und unterbricht damit dessen Vorwärtsbewegung. Henk nutzt diesen Stopp und springt mithilfe der Reling auf Gretts Rücken, um ihm mit einem Säbel mit voller Wucht auf den Schädel zu schlagen. Dieser bricht entzwei, wird aber noch durch die zähen Sehnen zusammengehalten. Als Grett sich wieder gesammelt hat, tritt er nach Henk, welcher geschickt zur Seite ausweicht, und schwingt mit dem Abziehmesser in Kenjis Richtung, um sich den Weg zu Octavia freizuschlagen. Kenji kann gerade noch ausweichen und entgeht dem Hieb, doch dafür nähert sich der Untote Octavia und holt bereits mit seinem Entersäbel zu einem tödlichen Hieb aus. Matrose Weihwind fasst sich ein Herz und greift Grett von hinten an, während Henk an dessen rechten Arm springt und so den Schlag verhindert. Doch stattdessen sticht Grett mit dem Abziehmesser in Octavias Richtung, was Kenji jedoch bemerkt und sich mit voller Wucht in Gretts linke Kniekehle wirft, wodurch er den Stoß verreißt und der Stich neben Octavia hergeht, welche bereits eine Feuerkugel vorbereitet hat. Beim Zurückziehen schneidet Gretts Abziehmesser aber Octavia durch den ledernen Brustpanzer ins Fleisch und durch den schmerzhaften Schnitt verliert sie ihre Konzentration und das gerufene Feuer erlischt wieder. Bevor sie sich abwenden und auf Distanz gehen kann, sticht Grett erneut zu und durchbohrt die sich gerade umdrehende Octavia seitlich durch den Brustkorb, sodass das lange Messer auf der anderen Seite wieder herauskam. Bei Herausziehen sackt Octavia in sich zusammen und bleibt in einer immer größer werdenden Blutlache auf Deck liegen. Henk und Kenji spüren einen stechenden Schmerz und sind geschockt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk, der noch an Gretts rechtem Arm hängt, sich nun mit Hilfe seines Dolches daran hochzieht, um dessen Schädel zu erreichen, rennt Kenji, welcher gerade ein Seil organisieren wollte, schnell zu Octavias Kabine, um die Heiltränke zu holen. Weihwind zieht sein Schwert aus Gretts Lenden heraus und attackiert seinen linken Oberschenkel, während Henk sich bis zu seinem Kopf emporzieht. Auch Obermaat Donnerbacher, Obermatrose Kerling und Ferolax beteiligen sich nun am Kampfgeschehen. Kerling unterstützt auf der linken Seite Weihwind und attackiert ebenfalls das Bein, während Henk ein Drittel der Halssehnen durchtrennt, sodass Gretts Kopf nach vorne überkippt. Dieser kann jetzt nur noch nach links hinten schauen und blickt dabei direkt auf Weihwind und Kerling, welche sein linkes Bein bearbeiten. Grett wendet sich zu ihnen um und stößt sein Abziehmesser von oben in Kerlings Schädel, während Henk versucht, den Kopf endgültig vom Rumpf zu trennen. Als dieser endlich fiel, endete das Kampfgeschehen jedoch nicht, denn der untote Körper kämpfe auch ohne Kopf weiter. Weihwind attackiert Gretts linken Unterarm, dessen Hand das Schwert in Kerlings Schädel umfasst, und trennt fast die Hand ab. Da wird Grett von Olvirs Harpune im Brustkorb durchbohrt und er wird mit einem Ruck nach hinten gerissen und stürzt rücklings hin. Henk kann noch rechtzeitig abspringen und Ferolax, der zuvor Gretts Schädel die Gesichtspartie mit den Augen zertrümmert hat, springt auf dessen Lenden. Er fixiert ihn so auf dem Boden und hackt mit seiner Axt in die Beine, um sie vom Rumpf zu trennen, während Donnerbacher auf Gretts linkes Knie einschlägt, welches Kenji bereits durch seinen beherzten Angriff ausgerenkt hatte. Auf diese Weise gelingt es langsam allen gemeinsam, den extrem zähen Grett auseinander zu hacken und die sich immer noch bewegenden Einzelteile über Bord zu werfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji mit den Heiltränken zurückkehrt, versucht er sofort, Octavia einen Heiltrank einzuflößen. Als es nicht funktioniert, reibt er ihre Wunden mit Heiltrank ein. Doch er muss feststellen, dass sich keine Wirkung bei Octavia zeigt, da diese bereits verblutet ist. Verzweifelt hält er sie in seinen Armen und kann nicht glauben, dass soetwas geschehen ist. Er bekommt von Gretts Ende nichts mit und registriert auch nicht, dass das Signalhorn erneut geblasen wird, denn die Salzmähre kehrt zurück und nähert sich in einem grünen Nebel gehüllt der Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff wird angegriffen, jedoch wird die Kugel von Iustus Schutzschild abgefangen. Die antwortende Salve der Baiula Spei geht in den Nebel und es bleibt ungewiss, ob etwas getroffen wurde. Es löst sich jedoch etwas Fliegendes von der grünen Wolke und nähert sich der Baiula Spei. Es ist ein Gargoyle mit aufgeplatztem Bauch, welcher vermutlich beim letzten Mal von Ibendorn abgeschossen wurde, und auf ihm reitet ein Schwarzmagier mit Maske. Ferolax, welcher um den [[Natator aeris]] trauert, wird gepackt und von dem fliegenden Ungeheuer fortgerissen. Der Schwarzmagier verhöhnt den Zwerg und verkündet ihm eine Zukunft als Diener, wie sie allen auf dem Schiff bevorstehen werde. Ferolax verliert beim Versuch, sich zu befreien, seine Axt und, nachdem der Gargoyle wieder im Nebel verschwunden ist, entfernt sich dieser in nördlicher Richtung und lässt die Mannschaft der Baiula Spei verzweifelt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht Octavia zu Abdrushin zu tragen und wird dabei von Henk unterstützt. Der Arzt kann nur den Octavias Tod bestätigen und schweigt betroffen. Henk verlässt die Arztstube und sucht Iustus auf, welchen er verzweifelt um Rat fragen will, während Kenji noch eine Möglichkeit aus Abdrushin herausbekommt, welche dieser zunächst noch verschweigt. Doch Kenji bohrt nach und erfährt, dass Abdrushin ein Derwisch-Ritual kennt, durch welches Octavia wieder ins Leben zurückkehren kann, wenn es noch vor dem nächsten Sonnenaufgang durchgeführt werde. Ihmet, der Dingir des Übergangs, müsse von einem Bürgen, welcher auch sein Blut beisteuern muss, um Octavias Leben gebeten werden, und dieser Bürge hätte später auch den Preis dafür zu zahlen (vgl. [[Abdrushin#Das Ritual von Ihmet|Abdrushins Biographie]]). Kenji erklärt sich sofort einverstanden, die Bürgschaft zu übernehmen, und Abdrushin bittet ihn darum, auch Henk zu holen, weil am besten alle Helden der Drachenträne mit dem Artefakt anwesend sein sollten, um vielleicht den Dingir zu beeindrucken und zu besänftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus kann Henk nicht weiterhelfen und ist selbst ratlos, wie es weitergehen kann. Henk geht an Deck und spricht mit dem Admiral. Als er ihm gerade von Octavias Tod berichtet, kommt Kenji dazu dementiert ihren Tod. Er besteht darauf, dass Abdrushin heute Nacht nicht gestört werden darf, bevor er mit Henk zurück in die Arztstube geht. Dort erfährt Henk von dem geplanten Ritual und ist alles andere als begeistert von der Idee, vertraut aber auf Kenjis Urteil, wenn er es als unumgänglich ansieht und darum bereit ist, den unbekannten Preis zu einem unbekannten Zeitpunkt zu zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin stimmt einen unheimlichen Gesang an und entnimmt Kenji etwas Blut aus der Hand. Er mischt eine Farbe an und bemalt Octavias entkleideten Körper mit unbekannten, mystischen Zauberzeichen, während die Monotonie seines Gesanges alle schnell in eine Art Trance versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt Wind in der Arztstube auf und Sandkörner fliegen umher. Schließlich bildet sich eine Art Windhose aus Sand, welche ein Gesicht mit Augen und Bart  bekommt und Kenji nach seinem Begehr fragt. Als dieser um Octavias Leben bittet, muss er schwören, auch den kostspieligen Preis dafür zu zahlen, wenn es die Zeit verlangt. Kenji schwört es und der Dingir gewährt den Wunsch. Er klatscht in die Hände und das Zimmer ist wieder so wie vorher, denn Dingir und Sandsturm sind verschwunden. Kurz darauf bäumt sich Octavia auf und erbricht einen Schwall Blut, bevor sie zusammenbricht und in einen tiefen Schlaf fällt. Kenji, Henk und Abdrushin sind ganz erleichtert, dass Octavia lebt, und während Kenji in der Arztstube bei Octavia verweilt, begibt sich Henk an Deck und stellt fest, dass es tiefste Nacht ist und das Ritual gut acht Stunden gedauert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.33''') Octavia ist sehr schwach und Abdrushin hofft, dass sie keine bleibenden Schäden zurückbehalten wird. Dann verarztet er Kenjis Arm und teilt ihm mit, dass er ihn auch als Freund betrachtet, weshalb er wegen der Durchführung des Auferstehungsrituals auch ein schlechtes Gewissen bekommt. Octavia kommt halb zu Bewusstsein und fällt wenige Sekunden danach wieder in einen tiefen Schlaf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht Iustus auf, welcher sehr besorgt auf Henks Nachricht eines Wiedererweckungsrituals reagiert. Er findet es unverantwortlich und berichtet von fatalen Folgen solcher Rituale. Er verspricht Henk aber, Octavia genaustens zu untersuchen, sobald sie wieder aufwacht. An Deck trifft Henk auf den Matrosen Weihwind, welcher ihn wie die übrigen Matrosen als den Helden des Kampfes erachtet und gesteht Henk, dass er sich erst am Kampf beteiligen konnte, als er das Lichtwunder gesehen und wieder Mut geschöpft hatte. Weihwind fragt Henk enttäuscht, warum Kenji aus dem Kampf geflohen sei und nicht die Männer beschützt hätte, und offenbart ihm, dass das Vertrauen der Mannschaft in den Mystiker erschüttert sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht die Arztstube auf und da Octavia noch nicht erwacht ist, zieht er sich mit Kenji auf dessen Zimmer zurück, um mit ihm zu reden. Er konfrontiert Kenji damit, ihn im Kampf alleingelassen zu haben, und erzählt ihm von Weihwind und der Enttäuschung der Matrosen. Kenji argumentiert damit, dass er im Kampf nicht hätte tun können und die anderen Männer viel besser kämpfen könnten, doch Henk betont, dass man sich im Kampf nicht allein lässt. Er bittet Kenji inständig darum, über seine Beweggründe nachzudenken, und erinnert ihn an seine Warnung, dass Kenjis persönlichen Gefühle einmal der Erfüllung ihrer Aufgabe im Wege stehen könnten. Außerdem bittet er Kenji, mit den Männern zu reden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Morgengrauen bringt [[Roana Dernheim|Roana]] Wein für Henk und informiert die beiden darüber, dass Octavia aufgewacht ist, woraufhin Kenji sofort in die Arztstube eilt. Octavia atmet schwer und ist kalkweiß und scheint nicht richtig anwesend zu sein. Abdrushin bemerkt einen unregelmäßigen Herzschlag und bereitet, als Octavia noch bleicher und kälter wurde und verkrampfte, einen magischen Trank aus der Wurzel der Herzblut-Pflanze Mane-Prane, um ihr Blut aufzufüllen. Henk kommt während Octavias Krise hinzu, da er an Deck das Gefühl hatte, dass Octavia die Nähe der Drachenträne guttun könnte. Er gibt Octavia das Artefakt in die Hand und Abdrushin verabreicht ihr den Trank. Kurze Zeit später bekommt sie wieder mehr Farbe und ihre Atmung normalisiert sich etwas.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin überprüft Octavias Herzschlag und verabreicht ihr einige Arzneien, bevor alle drei Octavia mit einer Bahre auf ihr Zimmer transportieren, wo sie vermutlich sehr lange liegen müsse, bevor sie wieder aufstehen könne. Gegen die aufkommenden Schmerzen bekommt Octavia eine kleine Dosis von dem weißen Mohn, so dass sie rasch tief und fest schläft. Dann offenbart Abdrushin den beiden, dass er sich großen Sorgen um Octavias Herz mache, von dem ein ganzes Stück fehlt. Die Helden sollen besser ihren Kampf ohne Octavia weiterplanen, da diese das Bett erst in Monaten oder wohlmöglich nie wieder verlassen könne. Abdrushin ist voller Reue und Scham und Henk macht sich Vorwürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji lassen die Mannschaft antreten und Kenji spricht zu den Matrosen. Er redet sich in gewisser Weise mit logischen Argumenten heraus und lässt damit die Mannschaft mehr verstummen als sie zu überzeugen. Henk richtet danach einige aufbauende Worte an die Männer und stärkt damit ihre Motivation und ihren Mut. Der Geweihte Tonnmar hat von Olvir die Information, dass Ferolax noch am Leben ist und unter die Kontrolle der Schwarzmagier gezwungen wurde. Seine Möwe hat dann aber die Salzmähre aus den Augen verloren. Henk und Kenji sind sehr müde und legen sich in der Mitte des Vormittags noch einmal schlafen. Zuvor unterhalten sie sich aber bei Wein und Pöttzis Nerverei noch in Henks Kajüte und Kenji erzählt, bevor sie sich hinlegen, noch von seiner Vision, die Henk nicht ganz ernst nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia erwacht am Nachmittag, als Abdrushin ihren Verband wechselt, und sie erfährt, dass sie vermutlich eine lange Zeit ans Bett gefesselt sein wird. Er gibt ihr ein kleines Glöckchen, mit dem sie nach Wigo klingeln kann, welcher vor ihrer Kajüte wacht. Octavia hat sich in ihrem ganzen Leben noch nie so schwach und hilflos gefühlt und hat Schmerzen beim Atmen. Wigo weckt Henk und Kenji, welche Octavia aufsuchen. Henk sieht als erstes nach ihr und holt Iustus, als auch Kenji dazukommt. Iustus spricht offen mit Octavia und erwähnt das Wiedererweckungsritual, welches durchgeführt wurde, um sie ins Leben zurückzuholen. Henk und Kenji werden an Deck gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unbekannte Olburger Kogge ohne Kennung signalisiert mit einer farbigen Flagge, dass es ein Treffen wünscht. Henk und Kenji entscheiden sich, zuzustimmen, und bis zum Zusammentreffen gehen die beiden wieder zu Octavia in die Kajüte. Die Wiedererweckung wird besprochen und Octavia fühlt sich wegen ihres schlechten, gesundheitlichen Zustandes als eine Last für die anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji nehmen das fremde Schiff in Empfang, auf dem neben der Mannschaft aus [[Tuisken]] auch drei Personen in grauen Roben mit Kapuzen stehen. Es handelt sich um eine Gesandtschaft der [[Malthusbruderschaft]], deren oberster Großmeister Phosphorius den Helden eine erneute Zusammenarbeit gegen den gemeinsamen Feind vorschlagen möchte und sie zu einer Audienz in seiner Kajüte erwartet. Als Henk und Kenji annehmen, erwartet sie eine große Überraschung: sie werden von [[Ignus]] empfangen. Dieser erkundigt sich sofort nach Octavia und schlägt vor, das Gespräch mit ihr auf der [[Baiula Spei]] fortzusetzen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Götterinseln-Treffpunkt.png|miniatur|Ignus Karte der Götterinseln]]&lt;br /&gt;
Der besorgte Ignus hält fürsorglich Octavias Hand und offenbart ihr, dass er sie nicht vergessen konnte und sie wiederfinden wollte, um sie zu unterstützen, da sie seine Seelenverwandte sei und das Schicksal sie füreinander bestimmt habe. Er erzählt auch, dass der [[Bund von Utukk'Xul|Kult von Utukk'Xul]], der ihn seid ihrer Begegnung im Norden jagt, ihn in Ruhe lassen würde, wenn er die Helden der Drachenträne töte. Ignus ging zum Schein darauf ein, um zu erfahren, wo sich Octavia aufhält. Auf den Götterinseln soll eine Falle gestellt werden, denn dort soll ein uralter Dämon erweckt werden. Doch er hatte nie vor, den Auftrag durchzuführen vor, sondern hat mit seinen Männern beschlossen, die Kultisten zu hintergehen und die Helden zu warnen. Ignus übergibt den Helden eine Karte der Götterinseln mit einem markierten Treffpunkt und verrät ihnen, dass Sabaoth Immortalis seit längerem im Nebelschlund verweilt und seine Pläne erfolgreich umsetzt. Um die Malthusbruderschaft vor einer Racheaktion zu schützen, möchte Ignus den Helden helfen, die Schwarzmagier auf den Götterinseln möglichst schnell zu besiegen. Dann bittet er Octavia noch um ein vertrauliches Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji verlassen die Kajüte und sprechen mit Iustus, welcher den Gast als hochgefährlich einschätzt und sehr besorgt um Octavia ist. Er weiß nicht, ob er Ignus im Notfall aufhalten könnte und sieht ihn eher als unbesiegbar an. Henk geht dann auf Deck und Kenji in die Kapelle, wo er keine Ruhe findet. Abdrushin spricht ihn an und warnt vor Ignus und Iustus teilt Henk mit, dass in Octavias Kajüte chaotische Feuermagie gewirkt worden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden in Octavias Kajüte kommen, ist diese wohlauf und wirkt erholt und beinahe verjüngt. Henk bemerkt unter dem Bett leere Patronen für elementares Feuer und nimmt einen leichten Schwefelgeruch im Raum wahr, was Kenji entgeht. Ignus möchte Octavia auf ihrer Reise begleiten und gemeinsam gegen die Schwarzmagier kämpfen und Octavia gestattet es ihm. Während Ignus dann in Henks Beisein seine Malthus-Brüder zurück nach Olburg schickt, um die Bruderschaft vor einer möglichen Rache zu warnen, begleitet der pfahlweiße Kenji die euphorisch neben sich stehende Octavia zur Untersuchung ins Magierlabor zu Iustus.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.34''') Iustus stellt fest, dass Octavia nicht geheilt, sondern nur mit elementarem Feuer geflickt wurde. Nur eine stabile magische Verbindung, von der Iustus vermutet, dass sie von Ignus ausgeht, macht es Octavia möglich, auch ohne Feuerimmunität nicht innerlich verbrannt zu werden. Iustus warnt sie vor möglichen Nebenwirkungen und unabsehbaren Konsequenzen und erinnert nochmal an die 15 Morde, welche Ignus [[Akte Ignus|zur Last gelegt werden]]. Octavia geht dann zu Abdrushin, während Kenji noch mit Iustus spricht und ihn um etwas bittet. Kenji hat danach auf dem Flur eine Begegnung mit Ekky und geht nachsichtig mit dessen Verhalten um. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat sich noch etwas mit Ignus unterhalten und ihn um ein gemeinsames Gespräch in der Offiziersmesse vor dem Abendessen gebeten. Als Ignus gegangen ist, muss Henk den aufgebrachten Pöttzi beruhigen und er erfährt, dass Kaltfisch sich mit einigen Matrosen auf seiner Kajüte unterhält und dabei wohl den Klabatterwicht vernachlässigt hat. Henk schaut sich das Treffen an und erwischt einige anscheinend verängstigte Bambusen mit Ekky und Kaltfisch. Beim Verlassen der Kapitänskajüte trifft Henk auf Kenji, welchen er ebenfalls zum Gespräch in die Offiziersmesse einlädt. Er begleitet dann Kenji noch zu Octavias Zimmer, wo er sich allein mit Ignus unterhält und diesen mit den Iustus‘ Untersuchungsergebnisse konfrontiert. Henk geht zu Abdrushin und trifft dort auf Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin hat Octavia untersucht und hohes Fieber und einen zu schnellen Herzschlag festgestellt, obwohl sie sich sehr gut fühlt. Er warnt sie vor einer Überbelastung und rät ihr zur Schonung. Abdrushin hat Angst vor Ignus und glaubt, in ihm lebe ein wahnsinniger Dingir. Als Octavia das Wiedererweckungsritual anspricht, findet es Henk angemessen, dass Kenji Octavia über die Details informieren solle. Beim Verlassen der Arztstube treffen die beiden auf Ignus, welcher sich mit Octavia auf ihr Zimmer zurückzieht, da er noch etwas unter vier Augen mit ihr besprechen wolle. Henk geht zu Iustus, um ihn ebenfalls zum bevorstehenden Treffen einzuladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat nach dem Gespräch mit Ignus die Kapelle aufgesucht und ist dort auf Bruder Tonnmar gestoßen. Dieser spricht ihn auf den mysteriösen Fremden an und fragt sich, wie er diesen einschätzen und ob er sich Sorgen machen soll. Dann betet er noch und begibt sich zu Henks Treffen, bei dem Iustus und Henk bereits anwesend sind. Octavia und Ignus haben anscheinend über ihr Gespräch die Zeit vergessen und schließlich findet das ganze Treffen mit einem verärgerten Henk auf Octavias Zimmer statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert an seine Aufgabe als Fährmann und beklagt, dass momentan jeder seinen eigenen Dingen nachgeht und keine Kommunikation mehr zwischen ihnen stattfindet. Er erinnert daran, dass ihre Freundschaft für das Wohl der Drachenträne wichtig ist, und betont, dass jede Entscheidung, welche allein getroffen wurde, stets falsch gewesen sei. Henk erinnert an die Situation im Norden, wo die Gruppe auseinanderzubrechen drohte, und gerät in einen Streit mit Octavia, während Kenji schweigend zuhört. Henk findet Octavia arrogant und wirft ihr vor, Dinge zu verbergen, doch Octavia scheint ihm gar nicht richtig zuzuhören und glaubt Henks Worten nicht. Henk will am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang von allen hören, wie sie zu ihrem Auftrag stehen und was sie über seine Worte denken, ansonsten würde er gehen. Dann verlässt Henk wütend das Zimmer und  geht verärgert zu Kaltfisch. Kenji zieht sich auch zurück und sucht Abdrushin auf und Iustus verlässt etwas verwirrt das Treffen, so dass Octavia mit Ignus zurückbleibt und das Abendessen von Wigo aufs Zimmer gebracht bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat eine Bitte an Abdrushin und zieht sich noch kurz in die Kapelle zurück. Henk trinkt noch kurz mit Kaltfisch, bevor er sich in seine Kajüte zurückzieht. Dort bekommt er Besuch vom Admiral, welcher ihn bittet, Kaltfisch nach den auf der Karte verzeichneten Stürmen zu fragen, und mit Henk kurz über den Umgang mit Verantwortung spricht. Henk weist den Admiral noch an, am nächsten Morgen erst wieder auf Kurs zu gehen, wenn Henk das Zeichen dazu gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begibt sich Henk hungrig zu Roana in die Küche. Kenji sucht, ebenfalls vom Hunger abgelenkt, die Küche auf und die beiden unterhalten sich noch. Henk verrät Kenji, dass er aus der Gilde ausgetreten ist, da er die Verpflichtungen nur noch als Ablenkung von seiner eigentlichen Aufgabe empfunden hat. Dann gesteht er Kenji, dass er verzweifelt ist, und versucht diesem zu erklären, warum er ihn im Kampf so dringend braucht, denn in Kenjis Anwesenheit fühlt sich Henk mutiger und sicher. Kenjis Visionen werden nicht mehr thematisiert, jedoch bittet er Henk, Octavia vorerst noch nichts davon zu erzählen. Die beiden ziehen sich zur Nacht auf ihre Kajüten zurück, doch zuvor ist Henk Kenji noch behilflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Sideon, Fest der [[Venora]] ===&lt;br /&gt;
Henk hat eine unruhige Nacht und wacht mehrmals auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.35''') Kenji bekommt von Iustus eine [[Kenjis Tempel#Iustus Informationen für Kenji|Nachtlektüre]] und Octavia verbringt die Nacht mit Ignus auf ihrem Zimmer und stärkt sich. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ignus.png|200px|miniatur|rechts|Ignus]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Ignus Rat beschafft Octavia weitere fünf Kartuschen mit elementarem Feuer und es gelingt ihr, das Feuer eigenständig zu konsumieren. Ihr ist aber auch bewusst, dass sie dies ohne die Verbindung zu Ignus nicht geschafft hätte, und dieser greift ein, als ihr der Zauber zu versagen droht. Octavia genießt das berauschende Gefühl des Feuers und der Verschmelzung ihrer Hände, was sie an das überwältigende Gefühl im Norden erinnert. Durch den Konsum fühlt sie sich vollkommen ausgeschlafen und tatkräftig und verspürt keinen Hunger oder Müdigkeit mehr. Ignus kommt Octavia aber nicht so nahe, wie er es vielleicht gerne hätte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk und Kenji vor Sonnenaufgang zu ihr kommen, ist es in der Kajüte sehr warm und es riecht nach Schwefel. Während des gemeinsamen ernsten Gespräches erinnert Henk daran, dass sich jeder einzelne im Norden selbst bezwungen hat, als die Drachenträne in Gefahr war, und Henk warnt vor einer erneuten Bedrohung des Artefakts. Kenji sieht Hoffnung, die Drachenträne zu retten, wenn das Vertrauen zurückkehrt. Er erzählt von einer positiven Vision der Zukunft, welche er hatte, und von Zweifeln, die ganze Verantwortung auf den Schultern tragen zu können. Als Kenji von Octavias Wiedererweckung sprechen will, unterbricht diese ihn und bedankt sich einfach bei ihm. Dann verlassen alle ihre Kajüte und Henk spricht mit Kenji und Iustus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk spricht mit Kenji und Iustus&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk spricht mit Kenji und Iustus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beiden Helden war bei dem Gespräch aufgefallen, dass Ignus Blicke auf Octavia eher an ein ausgehungertes Raubtier als an einen romantischen Verliebten erinnern und dass sich in ihnen maßloses Begehren, animalische Lust und Triebhaftigkeit spiegeln. Henk warnt Kenji und Iustus, dass Octavia nicht mehr sie selbst sei. Im Labor teilt er ihnen mit, dass er davon ausgeht, dass sie unter dem Einfluss von Ignus stehe und nur noch seine Marionette sein. Iustus bestätigt eine bestehende magische Verbindung von Ignus zu Octavia, ist sich über ihre Funktion aber nicht sicher. Er sieht in ihr eine Art der Kraftzufuhr, während Henk sie als Kontrollmöglichkeit betrachtet. Kenji weist darauf hin, dass sie aufgrund von Iustus Informationen nicht mehr komplett machtlos gegenüber Ignus seien und betont, dass der richtige Zeitpunkt abzuwarten sei.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Frühstück ist Octavia nicht anwesend und Henk gibt dem Admiral grünes Licht zur Weiterfahrt, welcher noch darum bittet, Kaltfisch nach Informationen zu der eingezeichneten Sturmzone im Osten der Götterinseln zu fragen. Also suchen Henk und Kenji Kaltfisch in der Kapitänskajüte auf. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji bei Kaltfisch&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji bei Kaltfisch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicherweise ist die Kajütentür verschlossen und Kaltfisch braucht lange, um sie zu öffnen. Henk lauscht und kann das Rascheln von Papier hören, welches hastig zusammengelegt und hinter einer Holzklappe versteckt wird. Kaltfisch erzählt von „Wellenwirblern“ und „Windwühlern“ und dass diese Viecher genauso gefährlich wären wie die Feuervögel der Westseite. Kein Schiff könne den Sturmgürtel durchqueren, ohne zu sinken. Doch er kennt einen Weg, um möglichst nahe an des gebiet heranzukommen und teilt diesem gleich dem Steuermann mit, nachdem Henk ihm eine Tasse Kochrum dafür versprochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kaltfisch seine Kajüte verlassen hat, sucht Henk nach den Papieren und findet schließlich einen Stapel, wo auf dem obersten Blatt sich eine Schiffskarte durchgezeichnet hat, auf der einzelne Räume eingezeichnet sind. Als Kaltfisch zurückkehrt, wird er dazu befragt und gibt schließlich zu, die Suche nach dem guten Festlandfusel geplant zu haben, wobei sich Kenji an Ekky erinnert, den er in der Kabine des Admirals erwischt hat. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk den Kochrum für Kaltfisch von [[Roana Dernheim|Roana]] organisiert, spricht Kenji in der Offiziersmesse mit dem Admiral. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji spricht mit dem Admiral&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji spricht mit dem Admiral&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Admiral möchte Kenji aus seiner Erfahrung in der Rolle als Führungspersönlichkeit einen Ratschlag geben, damit dieser die Enttäuschung der Mannschaft besser verstehen kann. Als „Standartenträger der Götter“ hebe seine Präsenz auf dem Schlachtfeld die Moral der Männer und verleihe ihnen Sicherheit und Mut. Um der damit verbundenen Verantwortung gerecht zu werden, müsse man seine Selbstzweifel überwinden, damit man den Männern die Rolle vorspielen kann, die sie brauchen. Die Führung anderer sei immer mit dem Opfer der Selbstaufgabe verbunden und manchmal müsse man etwas darstellen, was nicht dem eigenen Empfinden entspräche. Kenji solle nicht vergessen, welch große Bedeutung seine Worte und Taten für die Moral der Männer haben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk holt Kenji aus der Offiziersmesse ab und sie gehen zu Octavia, welche mit Ignus im angeregten Gespräch vertieft ist, auf die Kajüte, um einen gemeinsamen Plan zu machen. Erst jetzt fällt Octavia auf, dass Kenji sich die Haare abrasiert hat und man sein fehlendes Ohr und die große Narbe gut erkennen kann, worauf sie ihn etwas irritiert anblickt. Henk zeigt auf der Karte den geplanten Ankerplatz und sie beschließen, von dort mit einem Beiboot zu der Insel mit dem Treffpunkt überzusetzen. Gemeinsam würden sie dann aufmerksam auf die vorbereitete Falle warten und einen Weg zum markierten Punkt suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss spricht Kenji mit dem Geweihten Tonnmar und bittet ihn, sich während seiner Abwesenheit um die Männer der Baiula Spei zu kümmern., während Henk Roana beauftragt, Proviant für 3-4 Tage einzupacken. Dann wird Henk von Leutnant Ibendorn um ein Gespräch gebeten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Leutnant Ibendorn&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Leutnant Ibendorn&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ibendorn weist Henk darauf hin, dass die Moral der Männer sehr labil ist und die Nerven blank liegen. Er fürchtet, dass die Angst vor erneuten Angriffen zu einer Meuterei führen könnte, und bittet Henk, eine moralisierende Ansprache an die Mannschaft zu halten, bevor sie aufbrechen. Er spricht auch das Verhalten der anderen beiden Helden an und beklagt, dass Kenji durch seine eigenen Zweifel die Moral der Männer untergräbt und dass Octavia mit ihrem neuen Gast die Männer in Angst und Schrecken versetzt. Ibendorn informiert Henk darüber, dass in der letzten Nacht wieder fünf Kartuschen mit elementarem Feuer von Octavia geholt wurden und jetzt nur noch fünf Schuss im Lager liegen. Er betont nochmal, dass Henk der einzige ist, dem die Männer noch blind vertrauen und für ihn die Reise fortführen. Er bedauert, dass Henk mit Augustus ein verlässlicher und treuer Freund fehle.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sucht danach sofort Octavia auf und bittet sie, die restlichen Feuerkartuschen nicht zu verbrauchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Henk mit Ibendorn unterhält, sucht Kenji noch Abdrushin auf und lässt sich seinen Arm verarzten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Abdrushin&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Abdrushin&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Abdrushin einen besonderen Trank, welcher ihn für eine gewisse Zeit immun gegen „Dingirfeuer“ macht. Abdrushin rät Kenji, sich vor Ignus zu hüten und nicht unüberlegt zu handeln. Außerdem weist Abdrushin Kenji darauf hin, dass Octavia von ähnlicher Art wie Ignus sei und ihr Leben lang versucht, mit einem feurigen Dingir zu tanzen. Das berge aber auch immer die Gefahr, dass der Dingir die Führung übernehmen könnte und Octavia sich dann ganz im Feuer verlöre. Ignus stellt sich für Abdrushin als eine mögliche Variante von Octavias eigenen, zukünftigen Schicksal dar. Dann zeigt er Kenji eine Abbildung der Glühanemone, welche sich dieser gut einprägt (2 Erf. [0,6]) und auch abzeichnet (3 Erf. [8,7,7])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji treffen sich an Deck wieder und blicken auf die Sturmzone, welche sich im Süden erhebt, als diese sich plötzlich durcheinanderwirbelt, die dunklen Wolken explosionsartig in alle Richtungen zerstreut werden und die dunkle Wand sich auflöst. Die Alarmglocke ertönt und warnt vor einer großen Welle, welche sich um den Ort der Sturmfront ringförmig ausbreitet und auf die Baiula Spei zurast. Alle werden etwas durchgeschüttelt, jedoch kommt nichts und niemand zu Schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sich die Sturmzone auflöst, toben immer noch einzelne Wirbelwinde über das Wasser. Plötzlich setzt ein gewaltiger Wirbelsturm Kurs auf die Baiula Spei und es wird Alarm gegeben. Iustus bereitet einen Zauber vor, um den ankommenden Luftelementar aufzuhalten, der näherkommend sogar ein sehr wütendes Gesicht aufweist. Kurz vor dem Aufprall löst sich der Elementar allerdings unter leichten Funken in Dampf auf und wird vom Wind verstreut. Ignus steht hinter dem erstaunten Iustus und blickt diesen etwas herablassend und mit selbstsicherem Grinsen an, bevor er wieder mit Octavia auf die Kajüte zurückkehrt. Die Mannschaft betrachtet die Situation mit einer Mischung aus Angst und Bewunderung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf der Kajüte offenbart Ignus Octavia seinen Plan, die Täuschung der Kultisten aufrechtzuhalten und zu dem vereinbarten Treffen zu erscheinen, um weitere Informationen über die Pläne zu erhalten. Octavia soll sich mit ihren Freunden so schnell wie möglich zum Treffpunkt auf der Insel bei dem großen Baum durchschlagen, damit sie gemeinsam gegen die Kultisten kämpfen können. Dann bittet er Octavia, ihn an Deck zu begleiten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baiula Spei hat sich dem von Kaltfisch beschriebenen Ankerplatz genähert und Wigo bittet Henk, ihn auf der Expedition begleiten zu dürfen. Octavia und Ignus kehren an Deck zurück und, nachdem er ihr einen Handkuss gegeben hat, verwandelt sich Ignus in eine Feuerkugel und zischt als Komet in Richtung der Insel ab. Octavia erklärte den beiden den Plan und Henk hält vor der Abreise noch eine motivierende Ansprache an die Männer, welche Kenji durch ein Lichtwunder bekräftigt. Dann steigen die Helden mit Wigo in das Beiboot und lassen sich von den Matrosen Klippstein, Grauwasser und Halbach hinüberrudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.36''') Die Überfahrt bei starkem Wellengang schüttelt kräftig durch und Wigo stellt Fragen zu Ignus Abwesenheit und Vertrauenswürdigkeit. An der Ostseite der Insel wird ein Ankerplatz gefunden und die gigantische Silma-Esche auf der höchsten Klippe bewundert. Henk entdeckt einen begehbaren Tierpfad und die Helden machen sich vorsichtig auf den Weg ins Innere der Insel.  Sie entdecken geweihte Baumschreine, welche elbischen Ursprungs sind, und noch vor Kurzem besucht wurden. &lt;br /&gt;
[[Datei:GI-Karte-Nebeninsel.png|200px|miniatur|rechts|Die östliche Götterinsel mit der Silma-Esche mit dem Weg der Helden]]&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Erkundung stoßen die Helden auf eine große Lavaechse, welche sie angreift. Da sie sich als ziemlich Feuerresistent herausstellt, übernimmt Henk die Abwehr und mit Kenjis blendender Hilfe gelingt es ihm, der Echse die Kehle durchzuschneiden, als diese im Laufschritt angreift. Nach einer Essenpause, bei der Octavia die Metamorphose ihrer Hände übt, spricht Kenji sie auf ihre Verbindung mit Ignus an und fragt, ob sie ihren Zustand auch ohne Ignus stabilisieren könne. Kenji weist Octavia noch darauf hin, dass Ignus kein wirkliches Interesse an ihrer Person habe, bevor Henk die beiden zum Aufbruch mahnt. Die Helden begegnen einer Gruppe kleinerer Erdelementare, die entgegen ihrer Mentalität sehr zornig wirken, obwohl sie für ihr ruhiges Gemüt bekannt sind. Octavia gelingt es, die Gruppe zu sprengen, sodass die Helden gefahrlos passieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Sackgassen, welche sie etwas Zeit kosten, gelangen die Helden schließlich zu einem Baumschrein, der wegen einer abyssisch-cthonischen Verseuchung seine Blätter verliert und eingeht. Kurz danach entdecken sie die Reste eines Knochenkreises, durch den eine Person hergeholt wurde, wie die Spuren ihnen verraten. Beim anschließenden Abstieg in ein Tal bemerken die Helden, dass das ganze Gebiet der Verseuchung zum Opfer gefallen ist und die Pflanzen verdorren und eingehen, so wie sie es auf Soltrum gesehen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mumifizierte Leiche eines Elben wird gefunden, welcher dem Lebensentzugszauber des Nekromanten zum Opfer gefallen ist, und Wigo nimmt dessen magisches  Mithril-Schwert an sich. Die Helden steigen einen Berg hinauf und finden oben einen erst vor kurzer Zeit gesprengten Menhir, welcher mit blauen Wirbelmuster bemalt ist. Magische Verbindungen gingen von hier auf das Meer und in den Süden zu einer weiteren Bergkuppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort oben sehen die Helden in der Dämmerung, wie sich unterhalb des riesigen Baumes eine grüne Wolke bildet, welche zur Klippe mit dem Baum emporsteigt und diesen einhüllt. Es sind Blitze mit Donner in der Wolke zu erkennen, dann erfolgt eine feurige Explosion, welche die unteren Ausläufer des Baumes entzündet. Der riesige baum steht lichterloh in Flammen und ein letztes Mal zucken Blitze auf. Die grüne Wolke löst sich auf und der Baum wird plötzlich wie von Zauberhand gelöscht. Der aufkommende Qualm nimmt die Sicht auf den Baum und aus der Qualmwolke erhebt sich eine Feuerkugel, die auf die Helden zufliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Komet schlägt neben den Helden ein und Ignus steht aufrecht vor ihnen. Er reagiert nicht auf Henks Ansprache und geht direkt auf Octavia zu. Er blickt ihr in die Augen, fährt ihr besitzergreifend mit dem Handrücken kurz über die Wange und bedauert, dass sie es nicht eher geschafft habe. Er habe die Feinde nicht mehr länger aufhalten können und am besten sähe sich Octavia mit den anderen den Baum selbst an. Auf die Frage, warum der Baum in Brand geraten ist, erwähnt Ignus, dass seine Tarnung aufgeflogen sei und er gegen den Nekromanten gekämpft und ihn verletzt habe, wobei der Baum Feuer gefangen habe. Dann machen sich alle auf den Weg zum großen Baum.&lt;br /&gt;
[[Datei:Silma-Esche.png|200px|miniatur|rechts|Die große Silma-Esche auf der Götterinsel]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden im Halbdunklen einen weiteren Knochenkreis und Ignus berichtet, dass er hier die Kultmeister des Xul getroffen habe und diese ein Wesen mit Tentakeln und sechs willenlose Handlanger hergeholt hätten. Am Baum bietet sich den Helden ein schrecklicher Anblick mit vielen toten Elben und zwei geschändeten Altären. Bei einer Untersuchung des schwelenden Baumes werden keine Überlebenden gefunden und Ignus zeigt ihnen die Stelle im Wurzelwerk des Baumes, an der die Kultisten mit den unterworfenen Ältesten der Elben verschwunden seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk findet mit Wigo eine Kiste mit intakten Elbentränken und sucht dann im Wurzelwerk nach einem Geheimgang, während Kenji die Altäre wieder herrichtet und Octavia mit Ignus die Umgebung erforscht. Als Kenji das letzte dämonische Zeichen von einem Altar abwaschen will, bemerkt er, dass die toten Elben sich anfangen zu bewegen. Den ersten Elben wehrt Kenji noch persönlich ab, dann schickt er Wigo, damit dieser Henk holt. Die beiden kämpfen gegen die Untoten und Henk beschützt den noch mit der Reinigung beschäftigten Kenji, Als der letzte Rest des Zeichens vom Altar gewaschen ist, fallen die Untoten in sich zusammen und Kenji  kann einen abschließenden Segen an Tystonius und Garlen sprechen. Danach  machen sich Henk, Wigo und Kenji auf die Suche nach Octavia, welche bisher noch nicht zurückgekehrt ist. Sie finden sie in einem kleinen Elbenhafen, wo sie mit Ignus flammend herumknutscht. Die beiden begleiten Henk und Kenji zum Baum und sie entzünden die Leichen, welche Wigo und Henk sorgsam zur Feuerbestattung aufgebahrt haben. Wigo hat die Elbenschwerter eingesammelt und Henk hat sich einen Elbenbogen samt Pfeilen mitgenommen. Henk sucht im Wurzelwerk nach einem geheimen Gang, findet aber nichts und legt sich mit Kenji und Wigo schlafen, während Ignus und Octavia knutschend „Wache“ halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Sideon, Fest der [[Venora]] ===&lt;br /&gt;
Henk steht sehr früh vor den anderen auf und macht sich im Wurzelwerk wieder auf die Suche nach dem Öffnungsmechanismus. Es dauert, bis ihm die Art und Weise des natürlich gewachsenen Geheimganges erkenntlich wird und er schließlich einige Wurzelteile findet, welche sich wie Hebel bewegen lassen. Nach einigen Stunden hat Henk es geschafft und er weckt bei Morgengrauen die anderen. Gemeinsam betreten sie einen dunklen Gang, der in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.37''') Die Helden folgen dem sich spiralförmig hinabschraubenden Weg zwischen den Wurzeln, dessen Wände einen erdigen Geruch ausströmen und krabbelnde Bewegungen erkennen lassen. Der Gang verbreitert sich schließlich und sie erreichen eine Kammer im Wurzelwerk, in der um einen größeren, runden Altar aufgestellte kleine Öllämpchen einen schwachen Lichtschimmer verbreiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erspürt sofort die tiefe Würde und göttliche Ruhe dieses sakralen Ortes. Auf dem Altar liegen Opfergaben, doch scheint etwas zu fehlen. Henk findet an einer Seite der Kammer eine weggetretene Holzfigur, welche einen alten, weise wirkenden Elben mit Heiligenschein darstellt, welcher einen Kokon mit beiden Händen hütet. Kenji erspürt eine Entsprechung zu [[Die_Götter_des_Alten_Weges#Boron_-_.E2.80.9EDer_Sammler.E2.80.9C|Boron]], stellt sie zurück auf den Altar und spricht einen Boronssegen, während Henk schon weitere Gänge untersucht und Octavia sich mit Ignus beschäftigt. Einige Lämpchen sind ebenfalls von den Schwarzmagiern umgetreten worden und Kenji stellt diese mit Wigos Hilfe wieder auf und befüllt sie neu mit am Altar vorgefundenem Öl. Dann macht er mit Wigo eine Essenspause, bei der der Junge in der Wand zwischen den Wurzeln einige leere Lampen entdeckt, Kenji befüllt 15 Lampen für die gefallenen Elben, entzündet sie und stellt sie zu den anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehrt Henk zurück und führt die anderen durch die Wurzelgänge, gemeinsam das Labyrinth erkundend. Schließlich stoßen sie nach einigen Sackgassen auf eine Kammer mit einem kleinen Schrein, welcher ebenfalls von einigen Lampen umstellt ist, von denen wieder ein paar umgetreten wurden. Im Sockel des Schreins stehen mehrere Namen eingraviert, die Octavia lesen kann, jedoch niemandem etwas sagen. Nachdem Kenji und Wigo die Lämpchen wieder aufgestellt und nachgefüllt haben, suchen sie mit Henk den richtigen Weg im Wurzellabyrinth. &lt;br /&gt;
[[Datei:Elbenfriedhof.png|300px|miniatur|rechts|Das Wurzelkammer-Labyrinth des Elbenfriedhofs unter der großen Silma-Esche]]&lt;br /&gt;
In einem Gang scheucht Henk tellergroße, fliegende Wesen auf, welche einen schwachen, silbrigen Schimmer ausstrahlen. Sie werden von Kenji als Zwielichtschwärmer identifiziert und er erzählt, dass es in seltenen Fällen vorkommt, dass die Seelen Verstorbener nicht sofort in Borons Reich gehen und sich in Form dieser Nachtfalter mit dem weißen Totenkopf von den Angehörigen verabschieden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden dann eine größere Kammer, in deren Mitte eine große, steinerne Statue auf einem Sockel steht, der eine Grabkammer sein könnte. Der Name „Irawain“ ist mit vier Faltern verziert eingraviert und die Statue zeigt einen älteren Elben mit Eschenblättern in den Haaren, welcher auf einen Stab gestützt kniet und die eine Hand über die Erde hält. Während Kenji und Henk über den Ort nachdenken und nach mehreren Stunden Weg eine Pause machen, ist Ignus ungeduldig und macht sich als Feuerkugel auf die Suche nach dem richtigen Weg durch das Wurzellabyrinth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Ignus unterwegs ist, fragt Wigo Octavia, ob die beiden ein Liebespaar seien und sie so verliebt seien wie er und Heli. Als Octavia ihm das mehr oder weniger bestätigt, bezweifelt Kenji eine wahre Liebe zwischen beiden, da diese bedeuten würde, dass man sich für den anderen auch opfern würde. Wigo möchte auch noch wissen, was Octavia an Ignus so gerne mag, da er ihn eher unheimlich findet, und Octavia erwähnt, dass sie sich zum ersten Mal richtig verstanden fühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk führt die anderen durch das Wurzellabyrinth und muss etliche Sackgassen hinnehmen, bis sie einen größeren Raum finden, in dem wieder eine Statue steht, welche eine Elbin mit einer Wasserschale darstellt. Der Name „Amadil“ ist mit zwei Faltern verziert auf dem Grab eingraviert. Beim Betrachten der Statue kehrt Ignus zurück und hat einen Weg durch das Labyrinth gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus führt die Helden durch eine weitere Grabkammer. Der Name „Tarias“ ist mit drei Faltern verziert eingraviert und die Statue zeigt einen stattlichen Elben mit Schwert und Schild. Henk entdeckt auf dem Schwert einen gravierten Blitz. Es folgt in einigem Abstand eine weitere Grabkammer, auf welcher der Name „Estel“ mit einem Falter graviert ist. Die zugehörige Statue trägt einen Schleier und sitzt neben einer kleinen Schwalbe auf einem Felsen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Relief Wurzelkammer.png|300px|thumb|rechts|Das Wandrelief in der Endkammer des Wurzellabyrinthes]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelangen die Helden zur Endkammer, in dessen Mitte sich ein großes Mosaik im Boden befindet, welches die elbischen Wurzelkräfte darstellt, und auf welchem sich relativ frische Blutspuren befinden. Auf der einen Seite des Mosaiks befinden sich sieben Schreine mit magischen Elementen, nämlich Luft, Staub, Erde, Schlamm, Wasser, Dampf und Feuer (v.l.). Über den Schreinen hängt ein Relief, welches ein Tal zwischen zwei Bergen zeigt, über dem eine Art schlafender Riese liegt, über dem Wasser und darüber der Himmel zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ignus gierig seine Hand nach dem elementaren Feuer ausstreckt, schlägt ihm Octavia verneinend auf die Finger und schüttelt mit dem Kopf. Ignus gehorcht ihr und lässt vom Feuer ab, was Henks Vermutung zum Wanken bringt, dass Octavia lediglich Ignus Marionette sei.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Luft.png|100px|thumb|links|Das Steintor zur Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite der Kammer befindet sich ein großes Steintor, neben dem sich einige Blutspritzer an der Wand befinden. Unterhalb davon liegt ein elbischer Haarreif, welcher die Form einer goldenen Sonne umrandet mit silbernen Wellen hat und vermutlich die Krone eines Elben-Ältesten ist. Auf der Tür müssen anscheinend Symbole gedrückt werden und die Helden rätseln lange, welche und wie viele es sein sollen. Henk, Kenji und Wigo essen etwas und legen sich schlafen, während sich Octavia mit Ignus zurückzieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kann nicht richtig schlafen, weil ihn das Relief mit dem schlafenden Riesen nicht mehr zur Ruhe kommen lässt. Er schleicht sich zu Octavia und Ignus und beobachtet beide, wie sie sich küssen, während ihre Oberkörper und Köpfe im Feuer verschmelzen. Henk zieht sich zurück und will Kenji wecken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk weckt Kenji, und dieser erwacht mit den Worten „mein Junge“. Henk berichtet ihm von seiner Beobachtung und Kenji fürchtet, dass sie bei einer vollständigen Verschmelzung von Ignus und Octavia ihre Freundin endgültig verloren hätten. Er erzählt Henk von „seinem Jungen“ und sie überlegen gemeinsam, wie sie Ignus aufhalten können. Zunächst planen sie das elementare Wasser vom Schrein mitzunehmen, zögern aber, weil sie den Ort nicht entweihen wollen. Kenji erwähnt, dass Ignus „wahrer“ Name helfen könne, und er erwägt den Einsatz von elementarem Wasser. Ein Schritt fehle noch, um ihn besiegen zu können, und Kenji fürchtet, dass dazu nicht mehr viel Zeit bleibe. Henk erwähnt, dass Octavia anscheinend doch zu nichts gezwungen wird und es sogar genieße, worauf Kenji ihm eröffnet, dass dies sein Herz zerreiße.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk weckt nach nicht einmal drei Stunden Wigo und holt dann Ignus und Octavia dazu, um dann die große Tür zu öffnen. Er drückt als erstes auf das Eschenblatt-Symbol. Daraufhin entlädt sich aus dem Luftsymbol der Tür ein Blitz und trifft Henk, welcher eine Stunde braucht, um sich wieder zu berappeln. Die Helden beraten noch einmal über die richtige Reihenfolge der Symbole und als Octavia die Knöpfe drücken will, verbietet es ihr Kenji. Doch Octavia ignoriert es und drückt auf die Schwalbe, das Wasser, den Blitz und auf das Eschenblatt. Die Tür öffnet sich und den Helden kommt ein frischer, kalter Windzug entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.38''') Der Wind zieht den Helden scharf um die Nase und sie betreten den stockfinsteren Gang. Octavia stellt fest, dass der gesamte Bereich vor ihnen von mächtiger Elementarmagie erfüllt ist, was Henk daran bemerkt, dass Adarians Lampe hier nicht funktioniert, so dass die Helden auf das flackernde Licht von Octavias und Ignus Feuer angewiesen sind. Je tiefer sie vordringen, desto lauter wird der Wind und es wirkt fast so, als ob hunderte Flöten und Pfeifen gleichzeitig gespielt würden und manchmal scheinen sich sogar Melodien herauszukristallisieren. Das Steintor schließt sich hinter ihnen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Staub.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Staubkammer]]&lt;br /&gt;
Bläuliches Licht fällt in den Gang und ein von magischen elementarströmen durchzogenes Bodenmosaik befindet sich im Eingangsbereich zu einem großen Raum, an dessen Rückwand schwach leuchtende Punkte erkennbar werden. Ignus erkundet in Feuerkugelform den Raum und ein weiteres Steinportal zeichnet sich im Schein des Feuers ab. Durch das Betreten und Überqueren des Mosaiks lösen die Helden magische Impulse aus, welche dazu führen, dass der Wind und das Pfeifen immer lauter werden und plötzlich eine Art Chor aus hellem, kindlichem Kichern zu vernehmen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftkammer.png|300px|miniatur|rechts|Die Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden werden von Luftmindergeistern, die wie kleine, schelmische Kinder aus Wolkensubstanz wirken, eingekreist und geneckt. Sie werden von unzähligen Luftgeistern umflogen, die eine Art Windhose um jeden einzelnen bilden, so dass alle schließlich den Boden unter den Füßen verlieren und weggewirbelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von den Luftgeistern durchgeschüttelt, wobei Henk seinen Flachmann und Kenji sein Mynbruje-Emblem verliert. Nur Octavia kann ihre Tasche festhalten. Alle werden von der Windhose weggetragen und plötzlich zu Boden fallen gelassen. Außer Kenji stürzen alle auf eine Falltür, welche sie in eine geheime Kammer hinunterrollen lässt, in der es dunkel und kein Ausgang zu sehen ist. Octavia hat sich den rechten Knöchel gebrochen, welcher deutlich anschwillt. Während Henk nach einem Ausgang sucht, warten die anderen geduldig ab.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji  und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji kommt im Mittelgang heraus und stürzt in keine Falle. Er kehrt in den großen Raum zurück und trifft dort auf Ignus, welcher sich gerade durch den Boden eines Ganges sprengen will, weil Octavia dort unten sei. Kenji stoppt die Explosionen, um den Einsturz der ganzen Höhle zu verhindern. Ignus lässt seinen Frust an Kenji aus und fragt ihn, wie lange er bereits Octavia hinterherläuft, ob er jemals Erfolg bei Octavia hatte, ob er wirklich an der absurden Hoffnung festhält, Octavia würde seine Gefühle irgendwann erwidern, und wie er es ertrage, dass Octavia vor seinen Augen einem anderen Mann verfalle. Kenji lässt sich aber nicht provozieren und kontert Ignus Provokationen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich hört Kenji Henks rufen aus einem Gang und erfährt von der Falltür, für welche Henk gerade den Öffnungsmechanismus in totaler Dunkelheit sucht und nach Stunden auch findet. Er kann sich aus der Falle befreien und im Anschluss auch Octavia und Wigo aus ihrem Gefängnis  herausholen, wobei sich Ignus sofort um Octavias verletzen Knöchel kümmert und ihn heilt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wolkenzylinder.png|150px|miniatur|rechts|Ein verzierter Steinzylinder in der Luftkammer]]&lt;br /&gt;
Am Ende jeden Ganges finden die Helden einen verzierten Steinzylinder und ein Loch in einer Wand. Nach längerem probieren entdecken sie, dass man den Steinzylinder anheben und dann das Gesicht mit dem Mund auf das Loch in der Wand ausrichten kann. Bläst man nun auf das freistehende Steinrohr des Zylinders, entweicht diesem ein magischer Luftstrom und ein Ton wird hörbar. Gleichzeitig leuchtet in dem Loch ein Blitz auf, welcher ein Zeichen bildet. Ähnliche Zeichen finden die Helden auf der Flöte, welche am weiterführenden Steinportal hängt. Auf diese Weise erhalten sie 6 Töne, welche die Tür öffnen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sie über die richtige Reihenfolge nachsinnen und einen Hinweis darauf in den Gangverzierungen entdecken, hören sie Wigos Schrei aus einem der Gänge und finden den Jungen bewusstlos mit seinem Messer in der Hand neben einem Steinzylinder. Sie beschließen, eine Pause einzulegen und Henk und Kenji legen sich schlafen, während Octavia und Ignus sich etwas zurückziehen und ihrer Verschmelzung hingeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji werden schließlich von Wigo geweckt, nachdem dieser nach Stunden wieder zu sich gekommen ist. Er gesteht, dass er ein blaues Saphirauge des Steinzylinders stehlen wollte und von einem Blitz getroffen wurde. Wigo spricht Kenji noch darauf an, was er über „echte Liebe“ und „Opferbereitschaft“ gesagt hat, denn Wigo will kein Opfer sein und erwartet auch keine Gegenleistung von Heli, wie das bei Opfern für Götter der Fall wäre. Für Wigo ist Opfern eigentlich nur ein Scheitern und er wollte auch nicht, dass Heli ein schlechtes Gewissen bekommt, da er mit der Schuld nicht leben könnte, wenn sie sich für ihn opfern würde. Wigo weist Kenji dann auf seine fehlende Brosche hin und isst etwas, während Kenji sie sucht und findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht dann zu Octavia und Ignus und stellt fest, dass Octavia ungewohnt viel Haut zeigt, da sie inzwischen eine Art verkohltes Minikleid unter ihrem Brustpanzer trägt. Auch ihre Haare sind nun offen und wallen wild herum, anstatt anständig hochgesteckt zu sein. Henk stellt also eine starke optische Veränderung an ihr fest. Octavia übernimmt dann die Aufgabe, die Töne in der richtigen Reihenfolge auf der Flöte zu spielen und das Steinportal öffnet sich. So begeben sich die Helden gegen Mittag des Tages weiter hinab in schwere, staubige Luft des dunklen Ganges.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Erde.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Erdkammer]] [[Datei:Staubkammer.png|150px|miniatur|rechts|Die Staubkammer]]&lt;br /&gt;
Der Gang führt tiefer und ist nach kurzer Zeit knöcheltief mit Staub bedeckt, welcher den Helden das Atmen erschwert. Sie stoßen auf eine große Kammer, in welcher der Staub bereits kniehoch liegt und an deren Ende sich ein Steintor befindet, auf dem das Symbol für Erde abgebildet ist. Eine magische Sanduhr befindet sich auf der Tür, welche gedreht werden kann, so dass der Sand durchläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum hat Henk die Sanduhr gedreht, beginnt sich der Staub auf dem Boden aufzuwirbeln und kleine, kichernde Staubwesen erheben sich, welche die Helden bedrängen und an der Kleidung zerren, mit der sich die Helden den Mund bedecken, um noch atmen zu können. Ignus errichtet eine Feuerkuppel, unter der alle kurzfristigen Schutz finden können. Doch für Kenji und Henk ist es darunter viel zu heiß, als dass sie es lange aushalten können, und so macht sich Henk auf die Suche nach einem zwergischen Geheimgang. Instinktiv entscheidet sich Henk für die richtige Richtung und findet nach kurzer Zeit am Rand des Raumes einen geheimen Hebel, mit dem sich eine Kammer öffnen lässt, in der die Helden vor dem Staub geschützt sind. Dort harren sie die Zeit aus, bis sich der Staub wieder legt und sich die Tür öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.39''') Die Helden betreten einen stockdunklen Gang, welcher tiefer und tiefer in die Erde hinabführt. Nur das Feuer von Ignus und Octavia erhellt den Gang, der nach Henks Einschätzung grob Richtung Süd-Süd-West führt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Empfinden&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Empfinden&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji fühlt sich beim Schein der Flammen unwohl und sieht für eine Sekunde das Gesicht seines Sohnes, welches ihn aus den Flammen anblickt und dann von diesen aufgezehrt wird. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus und Octavia spüren etwas unglaublich Mächtiges aus reinsten Elementarkräften in der Tiefe, auf das sie sich zubewegen. Nach einer Stunde steil bergab erreichen die Helden einen kleinen Lagerplatz mit Steinbänken, wo zur Erfrischung der Reisenden elementares Wasser aus dem Felsen sprudelt, und Henk fragt Octavia und Ignus, ob das elementare Wasser gefährlich für die beiden sei. Octavia hustet leicht, als sie davon trinkt, und bei beiden dampft es bei dem Kontakt mit der Haut. Als Octavia mit einer Feuerkugel spielt, bittet Kenji Ignus, damit aufzuhören. Kenji erzählt Henk, er sehe Dinge in Ignus Feuer, über die sie dieser sich vermutlich gar nicht bewusst sei. Kenji habe Ignus Zukunft in dessen Feuer gesehen, die Kenji nicht gefällt. Ignus hätte mehr Macht als Wissen um die Zukunft, und das sei es nicht gut, denn er sei auf einem dunklen Pfad. Da es etwas sei, was nur Kenji sehen könne, drängt Henk zum Aufbruch und geht vor. Kenji verspricht Ignus beim Aufbruch, dass er alles tun werde, um das, was er für die Zukunft gesehen habe, zu verhindern, und Ignus erklärt Octavia Kenjis Verhalten damit, dass dieser vermutlich eifersüchtig sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer weiteren guten Stunde bergab können Octavia und Ignus mit Astralsicht eine gigantische Kammer vor sich erkennen, die berstend voll mit magischem Leben ist. Kurz darauf strahlt ein Lichtschimmer von vorne in den sich verbreitenden Gang, welcher schließlich auf einer großen Felsklippe endet, von welcher die Helden einen unglaublichen Ausblick auf die vor ihnen liegende, riesenhafte Höhle bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort befindet sich in dem mystischen Morgenlicht der Kristalle von der Höhlendecke ein Wald aus gigantischen, unbekannten Bäumen, deren Blätter in den unterschiedlichsten Grüntönen leuchten und in Silber- und Goldtönen schillern. Ignus ist sichtlich beeindruckt von der Fülle der vorherrschenden Magie und vermutet, dass dieser Ort wie eine Zeitkapsel die Welt vor der Errichtung der Schwelle bewahrt habe, die magische Urzeit des Goldenen Zeitalters, in welchem die Magie noch eins mit der festen Welt und vollständig mit den Dingen verwoben war. Ignus spürt eine starke, allgegenwärtige Präsenz eines mächtigen Elementarwesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Henk und Kenji sehen hier überall bunte Ströme und Muster in der Luft und um jedes Ding, wie Octavia mit ihrer Astralsicht, was die Wahrnehmung intensiviert und noch unerfahrene schnell überfordert und ablenkt. Sie sehen die [[Drachenträne]] mit ihren Verbindungen zu den Helden und erkennen, dass diese sehr fragil sind, als ob man sie leicht zerbrechen könnte. Wigo wird von einem Stein gebissen und die Helden bemerken, dass fast alle Felsen und Steine Gesichter besitzen und sich über die Störungen beschweren. Die Helden beobachten den mythischen Vogel „Seelensegler“, welcher der Legende nach Seelen aus den Sphären nach Gea bringt, damit sie dort geboren werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dogeons Zuflucht-01.png|200px|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch Dogeons Zuflucht bis zum Steinkreis]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Schlamm.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Schlammkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen einem Pfad am Rand der Höhle entlang und erblicken in einiger Entfernung ein weiteres Steintor, welches anscheinend gerade geöffnet ist. Henk, Wigo und Kenji rennen sofort los, doch Henk schafft es nicht mehr rechtzeitig und das Tor schließt sich vor seinen Augen wieder. Während Henk mit Kenji das Tor untersucht, probiert Ignus einen Feuerzauber aus und ist begeistert von den Auswirkungen der magischen Welt. Er animiert Octavia dazu mitzumachen und erzeugt selbst einen so gleißenden und heißen Feuerball, dass Kenji sich vor Angst zusammenkrümmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus fliegt als Feuerkugel voraus und kundschaftet die Höhle aus, während Kenji noch das Schlüsselloch des Steintores abzeichnet. Dabei spricht er Octavia auf Ignus an und erklärt dieser, dass er die Zukunft gesehen habe und sich nun Sorgen macht, was Ignus mit Octavias Zukunft macht. Kenji weist Octavia darauf hin, dass nicht alles, was Ignus tue, gut für sie sei, und Octavia entgegnet ihm, dass Ignus ihr bis jetzt noch nicht geschadet habe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henks Assoziationen&amp;quot; hide=&amp;quot;Henks Assoziationen&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
Henk fällt plötzlich wieder die Warnung von Adarian ein: „...die anderen werden dich ablenken ... ablenken ... ablenken“ (vgl. [[Henks Taverne#Henks Eindrücke (16. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk drängt zum Aufbruch und ein Pfad, welcher mit Statuen gesäumt ist, die alle beschädigt oder umgestürzt sind, führt sie hinab zum Wald. Dort wird es immer wunderlicher und eine Vielzahl von Feen und Pflanzengeistern schwirren zwischen den magischen Pflanzen umher und beobachten neugierig die Helden. Alles ist hier belebt und blickt mit den Gesichtern hinterher, ob Bäume, Steine, Kristalle oder riesige Fliegenpilze. Eine solche Unmenge an Eindrücken überfordert die normale Sicht leicht und so machen die Helden eine Pause, um sich im Moos etwas auszuruhen und zu schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen schlafen, spielt Octavia mit Feuer herum und freut sich, als Ignus zurückkehrt. Sie lassen die anderen schlafen und ziehen sich hinter einen Baum zurück, um sich ihrer Verschmelzung hinzugeben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Kenji erwacht mit einem Schrei und spricht mit Henk über seinen Sohn, wie er in den Flammen aufgeht. Dann bemerken sie die Rückkehr von Ignus und Henk holt die beiden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach fünf Stunden kommt Henk und holt Octavia und Ignus zum Lager zurück. Dort berichtet Ignus, dass sie die Höhle in wenigen Stunden zu Fuß durchqueren können und er eine Art Zentrum gefunden habe, wo eine Art bemalter Steinkreis angelegt worden ist, der jedoch dämonisch verunreinigt worden sei. Während Ignus davon erzählt, wird er auch von Feen umspielt, die er beiläufig wie lästige Mücken mit einem Funkenregen vertreibt, wobei er eine Fee ansengt, worauf sie laut weinend davonfliegt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus führt die Helden weiter den Weg entlang und sie entdecken einen „Ambrosia-Baum“, dessen Früchte die magische Kraft des Essers steigern. Octavia und Ignus essen sofort und nehmen sich einige mit, Wigo und Henk probieren ebenfalls und ihre Astralsicht intensiviert sich noch weiter, so dass Wigo sogar schwindelig wird. Dann begegnet ihnen ein echtes Einhorn, dem sich Henk sehr einfühlsam nähern und dessen Verwundung auswaschen kann, die ihm anscheinend erst kürzlich von einer Waffe beigefügt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichen die Helden den Steinkreis. Ihnen fällt sofort die abyssische Verunreinigung auf und sie empfinden die Atmosphäre als körperlich abstoßend und ekelhaft. Die Verseuchung geht vom zentralen Stein aus, auf den wie auf Soltrum oder der Silma-Esche mit Blut ein schwarzmagisches Zeichen gemalt ist. Bevor er den besudelten Ort betritt, hüllt sich Kenji in einen Lichtschimmer ein, und wischt dann das Zeichen vom Mittelstein. Er spricht den Segen der Passionen und verbannt damit die abyssischen Magieströme, welche sich verflüchtigen und auflösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist es allen möglich, die bemalten Steine zu betrachten, und sich ein Bild von der Geschichte zu machen (vgl. [[Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht#Bilder_aus_Dogeons_Zuflucht|Bilderzyklus]]). Beim Untersuchen und Betrachten stößt Henk an einen Metallstab, welcher die zwergischen Runen E.T. trägt, und er findet eine Blutspur, welche in ein nahegelegenes Gebüsch führt, über dem Kenji mehrere Feen auffallen, die aufgeregt zirpen und nach unten deuten. Sie finden einen Zwerg mit blutender Bauchwunde, welcher sie bittet, ihm etwas aus seinem Rucksack zu geben. Henk kommt dem nach und reicht ihm einen Beutel mit magischen Salzkristallen, welche heilende Wirkung zu haben scheinen. Henk legt einen Kristall in die Bauchwunde und der Zwerg fällt nach der Heilung in eine kurze Ohnmacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er wieder aufwacht, ist er sehr traurig darüber, was diesem unschuldigen Ort angetan wurde und wie seine Reinheit besudelt sei. Er dankt Kenji für die Reinigung des Ortes und ist ganz beeindruckt, als er erfährt, dass er es mit den Helden der Drachenträne zu tun hat, da alle Zwerge große Hoffnungen in ihre Reise setzen. Er stellt sich als [[Eldal Thunderstone]] vor und erzählt, dass er auf einer Wallfahrt hierher ist, zur [[Dogeons Zuflucht|Kammer des Felsfürsten Dogeon]]. Hier existiere die Welt noch, wie sie vor der Errichtung der Schwelle war, und man gedenkt in diesem gemeinsamen Heiligtum der alten Rassen dem verlorenen Goldenen Zeitalter. Als er hier bei dem Steinkreis betete, überfielen ihn die Kultisten, welche neben menschlichen Schergen auch zwei Älteste der Elben und den berühmten Zwergeningenieur Ferolax unter ihrer Kontrolle haben. Er habe sich dem Kontrollzauber eines roten Artefaktes nicht entziehen können und ein Kultist habe ihn abgestochen, um sein Blut zu nehmen und damit das Zeichen auf dem Mittelstein zu malen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erzählt er den Helden den Mythos dieses Ortes, die [[Geschichte von Dogeons Zuflucht]], wie sie in den Felsbildern dargelegt ist. Er berichtet, wie Sereg durch Uselias aus einer dämonischen Falle gerettet wird und sie gemeinsam mit zwei Elementarfürsten den Dämon in einem Berg einsperren. Eldal erzählt, wie Sereg in seiner Trauer immer mehr den Verstand verlor und den Plan fasste, lieber alles Leben auszulöschen, da der Tod besser sei als eine Existenz in einer solch veränderten Weltordnung. Deshalb beschwor er eine große Flut, die das goldene Tal überflutete. Doch der Felsfürst Dogeon legte sich schützend über ein Tal zu Füßen des Amon Urui und erschuf damit diese Zuflucht (vgl. [[Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht#Geschichte_von_Dogeons_Zuflucht|Geschichte von Dogeons Zuflucht]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Eldal die Geschichte erzählt hat, spürt Henk das Bedürfnis, die [[Drachenträne]] herauszunehmen. Ein weißes Licht versucht, eine Kugel zu bilden und sich von der Drachenträne zu lösen, doch schafft es die Ablösung nicht und erlischt wieder, da Uselias anscheinend gerade zu schwach ist, sich mitzuteilen (vgl. [[Drachenträne#Beobachtung und Reaktion in Dogeons Zuflucht (16. Sideon 351 JF)|Drachenträne]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.40''') Henk ist entsetzt und Kenji überlegt, ob sie der Drachenträne wieder Kraft verleihen können. Henk weist darauf hin, dass diese ihre Kraft aus der Gemeinschaft der Helden ziehen, doch Octavia schiebt es auf den speziellen Ort, an dem Adarians magische Lampe immerhin auch nicht funktionieren würde. Henk ist jedenfalls traurig, dass Uselias ihnen keine weiteren Details zu der Erzählung mitteilen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eldal Thunderstone informiert die Helden darüber, dass die Tür zur Schlammkammer nur mit einem Schlüssel geöffnet werden kann und dass dieser von Wächtern verwahrt wird, welche dem Pfad folgend bei einer goldenen Weide wohnen. Er selbst will sich hier noch ausruhen und seine Wallfahrt abschließen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dogeons Zuflucht-02.png|200px|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch Dogeons Zuflucht zur goldenen Weide und zum Greifenhorst]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem von intakten Steinstatuen gesäumten Pfad durch den fantastischen Wald und überqueren mehrfach den Bach mit elementarem Wasser. Sie bemerkten hinter sich eine Bewegung neben dem Weg und entdecken etwas Goldenes, was sich auf dem Boden entlangschlängelt und in einem Felsloch im Boden verschwindet, an dessen Rändern Goldspuren zu finden sind. Außerdem sehen sie wagenradgroße Schmetterlinge und immer wieder Gnome, die genervt auf die hektische Atmosphäre der Helden reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich erreichen sie die goldene Weide, unter welcher das Einhorn zwischen größeren Menhiren lagert und in deren Ästen etliche Windlingskogel hängen. Die Helden werden auf Windlingisch und Elbisch angesprochen und Octavia versucht mit ihren geringen Sprachkenntnissen begreiflich zu machen, dass sie nicht zu den Kultisten gehören. Die Fee, welche Ignus angesengt hat, kommt petzend hinzu und Octavia muss den Wortführer überzeugen, dass sie niemandem schaden wollen. Schließlich zeigen sich einige Windlinge und Octavia offenbart, dass sie gegen die Kultisten helfen wollen und den Schlüssel zum Tor benötigen. Auf diesen Schlüssel macht sie Ignus aufmerksam, der ihn in einem Kogel über ihren Köpfen ausgemacht hat, was auch Henk und Kenji bemerken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Windlinge wären bereit, das Tor zu öffnen, wenn die Helden der Fee helfen und damit ihre guten Absichten beweisen würden. Dann zieht sich der Wortführer mit der Fee zurück und die Helden bekommen Früchte angeboten und können sich ausruhen. Zunächst sprechen sie über ihre Erlebnisse in [[Druzba]], doch als Henk dann Ignus Verwürfe wegen seines Verhaltens macht, geht dieser mit Octavia auf Abstand und lässt den wütenden Henk zurück, den Kenji zu beruhigen versucht. Henk ist verwirrt, dass Octavia zwischendurch anscheinend selbst entscheidet und sich sehr verändert habe. Besonders bedrückt ihn, dass sie nicht richtig zugehört hat, als er ihr von seinen Adariansichtungen erzählt hat und sie ihn nur fragte hat, ob er getrunken habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen Henks Geschrei hat sich Wigo von den beiden zurückgezogen und die Umgebung erkundet. Er weist die beiden auf einen Garten voller magischer Pflanzen hin. Kenji entdeckt darin eine von ihm gesuchte Pflanze und bekundet bei einen Windling sein Interesse daran, bekommt aber nur ein Kopfschütteln zur Antwort und kehrt zu ihrem Lagerplatz zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit kommt der Wortführer der Windlinge mit der Fee wieder, überreicht einen Korb mit goldenen Beeren und macht den Helden klar, dass sie der Fee folgen und dann am Zielort die Beeren ablegen sollen. Als sie gerade aufbrechen, wird Kenji von einem Windling heran gewunken und spricht kurz mit ihm, während die anderen schon vorgehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und der Windling&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und der Windling&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von dem Windling ein kleines, verkorktes Fläschchen mit einem Pulver darinnen. Er deutet auf Kenjis Wasserbeutel, macht dann Gesten des „Verrührens“ und des „Trinkens“, bevor er wieder verschwindet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen der Fee eine ganze Weile durch den fantastischen Wald und müssen dann einen felsigen Abhang erklimmen. Schließlich kann nur noch Henk mit Wigo weiterklettern, da es eine steile Felswand hinauf geht, während Kenji mit Ignus und Octavia unten warten muss. Sie beobachten, wie Henk und Wigo die Wand erklimmen, auf einem erhöhten Plateau ankommen und aus ihrem Sichtfeld verschwinden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Henk von oben einen Blick auf seine Freunde wirft, bohrt sich ein mieses Gefühl tief in seine Magengrube und lässt eine Empfindung von Misstrauen gegen seine Freunde zurück (vgl. [[Henks Taverne#Henks Eindrücke (16. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]]). &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji mit Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji mit Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sie auf Henk warten, vertreiben sich Ignus und Octavia die Zeit mit Feuerzaubern, welche in Kenji ein Unbehagen auslösen (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis Reaktionen auf Feuerzauber (16. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]). Er fragt Octavia, was eigentlich los mit ihr sei, worauf diese ihn damit konfrontiert, dass er seltsame Sachen rede. Endlich nehme sie ihre Magie an, wie Kenji und Henk es doch immer wollten, und sie betont nochmal, dass sie alles aus freien Stücken tue. Kenji will Octavia sagen, was er in den Flammen sehe, und flüstert ihr zu, dass er ihren Sohn sterben sehe. Daraufhin tritt Octavia etwas zurück und blickt ihn erstaunt an. Sie erklärt ihm, dass irgendetwas nicht mit ihm stimme, er im Wahn rede und sie sich Sorgen um ihn mache.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk und Wigo folgen der Fee in eine dunkle Höhle, welche in einer großen Kammer endet. Hier entdeckt Henk etwas kleines Weißes in einer Ecke, was eine mächtige Magie ausstrahlt. Henk findet einen sehr jungen Greifen vor, welchem er die goldenen Beeren geben soll. Er nähert sich einfühlsam dem Jungen und es frisst dankbar die Gaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen entdeckt Kenji, dass sich etwas Großes aus der Luft sich ihnen nähert. Ihm ist schlagartig klar, dass es sich um einen Greifen handelt. Kenji wird von Ehrfurcht ergriffen und erkennt, dass das Wesen scheinbar wütend ist. Um es zu beruhigen, spricht er mehrfach den [[Mynbruje#Mynbrujes Eidsegen|Segen des Mynbruje]]. Er bemerkt, dass seine Gebete anscheinend einen Einfluss ausüben und der Greif etwas langsamer wird und weniger aufgebracht wirkt. Kurz bevor er mit den letzten Segensworten das mythische Tier besänftigt hätte, zischt etwas Flammendes durch die Luft und Ignus hat den Greifen mit einem feurigen Streiftreffen am Hinterbein abgeschreckt. Kenji ist entsetzt und sieht, wie der Greif vor Schmerzen schreit und sich dann dorthin stürzt, wo Henk verschwunden ist. Kenji klagt Ignus lautstark an, doch Ignus behauptet, sie vor dem „Vieh“ gerettet zu haben und vermisst Kenjis Dankbarkeit. Octavia schickt Ignus hoch, um nach Henk zu sehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die beiden allein sind, erinnert Kenji Octavia nochmal daran, dass sich Ignus nicht für sie interessiere. Sie solle ihn mal nach Fallax fragen (vgl. [[Akte Ignus#Seite 13|Akte Ignus]]). Doch Octavia ist die Geschichte mit Fallax bekannt und sie gibt die Schuld daran den Inquisitoren. Ignus hätte ihr die Augen geöffnet und sie hat die beste Chance ihres Lebens bekommen, nämlich die Unsterblichkeit zu erlangen. Dann offenbart sie Kenji, dass sie Angst um seinen Verstand hat, denn er würde unter Wahnvorstellungen leiden. Kenji behauptet, Ignus habe versucht, ihn wütend zu machen, weil er Angst vor ihm hätte, doch Octavia kann keine Angst in Ignus entdecken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk wird in der Kammer bei dem Jungen von den Schreien des Muttertieres gewarnt und er kann sich etwas zurückziehen, bevor der Greif die Höhlenkammer betritt und ihn angreift. Henk weicht aus und bereitet sich auf einen erneuten Angriff vor, als das Muttertier vom Jungtier zurückgehalten wird und sich in das Nest zurückzieht, so dass Henk und Wigo die Höhle verlassen können. Am Eingang treffen sie auf eine Feuerkugel, welche sie erwartet, den Weg erhellt und dann nach unten verschwindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Wigo kehren zu den anderen zurück und die Helden berichten sich gegenseitig das Vorgefallene und Henk ärgert sich sehr über das Verhalten von Ignus und Octavia. Er weigert sich, seine Reise mit einer „falschen“ Octavia fortzusetzen, was dazu führt, dass die beiden Feuergeanisten aufbrechen und Henk, Kenji und Wigo an der Felswand zurücklassen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Henk darauf wartet, dass Octavia zurückkehrt, bittet ihn Kenji, die Drachenträne herauszuholen und ihm von seiner Vision mit Adarian zu erzählen. Kenji fragt sich, ob es sein könne, dass die verletzte Drachenträne ihrerseits den Helden Schaden zufügen können. Dann berichtet er Henk von dem Glühanemonenpulver, welches er von dem Windling bekommen hat, und von seiner Hoffnung auf die vor ihnen liegende Wasserkammer. Er würde den wahren Namen von Ignus kennen und das elementare Wasser würde ihn schwächen. Kenji erörtert mit Henk seinen Plan, Ignus in der Wasserkammer auszuschalten. Dann beschließen sie gemeinsam, hinter Octavia und Ignus herzugehen und bis zur Kammer des Wassers ihr Spiel mitzuspielen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus sind schon fast wieder am goldenen Weidenbaum der Windlinge, als Henk und Kenji sie einholen und Henk sich bei den beiden für seinen Wutausbruch entschuldigt. Gemeinsam erreichen sie die goldene Weide und werden von den Windlingen enttäuscht und argwöhnisch angeblickt. Die Fee hat wieder gepetzt und zeigt verärgert auf Ignus. Als Octavia ihnen erklärt, dass sie die Aufgabe erfüllt haben, nicken sie einerseits, schütteln aber mit Fingerzeig auf Ignus den Kopf und machen abweisende Gesten. &lt;br /&gt;
[[Datei:Flucht.png|400px|miniatur|rechts|Flucht aus Dogeons Zuflucht ]]&lt;br /&gt;
Octavias wütende Diskussion mit den Windlingen endet in Geschrei und Octavia wendet sich kopfschüttelnd ab, da ihr die Bedingungen nicht gefallen. Sie entschließt sich, den Schlüssel durch eine List zu bekommen und tut so, als habe sie mit dem Gespräch abgeschlossen und geht fort. Heimlich bereitet sie einen Feuerpfeil vor und schießt den Kogel ab. Ignus fängt ihn auf, lässt ihn verglühen und hält den Kristallschlüssel in den Händen. Darauf erwachen die Menhire um den Weidenbaum und greifen die Helden an. Ignus und Octavia sprengen sich und den anderen den Weg durch die Erdelementare frei und die Helden beginnen ihre Flucht. Schmerzlich bemerken sie, dass sich alle Lebewesen von ihnen abwenden, und sie dem unschuldigen Ort furchtbaren Schrecken bringen. Henk fasst Wigo an der Hand, welcher wiederum den total verzweifelten Kenji an die Hand nimmt, der nur noch ununterbrochen schreit. Octavia sprengt den Weg frei, Henk, Wigo und Kenji laufen hinterher und Ignus hält allen den Rücken frei. So erreichen sie völlig erschöpft und geschockt das Steintor zur Schlammkammer und öffnen es mit dem Kristall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Gang hinter dem Tor sacken Kenji und Wigo zusammen und Henk schlägt Ignus mit voller Wucht mit der Faust ins Gesicht. Er verbrennt sich die Hand, lässt von Ignus ab und schreit Octavia wütend an, was sie getan habe, und nennt sie eine Hure. Dann geht er etwas abseits und bleibt stehen. Kenji sitzt neben dem geschockten Wigo und streichelt ihm tröstend über den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.41''') Während es Octavia und Ignus blendend geht und die beiden sich ausgiebig miteinander beschäftigen, ist Henks, Kenjis und Wigos körperlicher, emotionaler und geistiger Zustand miserabel. Alle ihre Muskeln schmerzen und der Lärm der Explosionen hallt in ihren Ohren nach. Dieses traumatisierende Ereignis lässt sie alle nicht los und Kenji betet, während er den zitternden Wigo in den Armen hält.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Gebet&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Gebet&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji betet diesmal zum Licht und bittet um die Kraft, über sich hinwegzukommen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle versuchen etwas zu ruhen. Henk hört, wie Ignus zu Octavia sagt, dass ihre Entwicklung genau in die Richtung geht, die ihm gefällt, was er den anderen erzählt. Er hilft dann Kenji beim Wechseln seines Verbandes, lehnt jedoch dessen Bitte ab. Dann klagt Henk Ignus und Octavia an, das letzte Paradies zerstört zu haben, worauf diese schon vorgehen und die anderen im Dunkeln zurücklassen. Wigo gesteht Henk, dass er mittlerweile nicht nur vor Ignus Angst hätte, sondern auch vor Octavia. Nach insgesamt zwei Stunden machen sich dann Henk, Kenji und Wigo auf den anstrengenden Weg aufwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach drei Stunden bergauf treffen sie Octavia und Ignus bei einer kleinen Raststätte wieder, wo die Feldflaschen mit elementarem Wasser wieder aufgefüllt werden. Octavia und Ignus tuscheln miteinander und blicken immer wieder zu den anderen hinüber. Octavia wirkt dabei sehr besorgt und Ignus redet anscheinend wohlwollend auf sie ein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus weist Octavia darauf hin, dass ihr Freunde vermutlich kein Verständnis für ihre Entwicklung haben und vermutlich verängstigt durch ihre Macht sind. Dieses Problem kenne Ignus bereits von den Sterblichen, die neidisch auf ihre Macht sind und sich früher oder später gegen einen stellen würden. Nähme sie darauf aber Rücksicht, würde sie zu schwach sein, um die Feinde zu besiegen. Doch selbst, wenn sie von ihren freunden verraten würde, hätte sie immer noch ihn, der sie nie im Stich ließe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wigo massiert Kenjis schmerzenden Unterschenkel und die drei Erschöpften legen sich schlafen, während Ignus und Octavia wieder vorgehen. Sie warten kurz vor der Schlammkammer auf die anderen und vergnügen sich mit Feuerspielen. Henk, Kenji und Wigo schlafen vier gute Stunden und folgen dann den beiden. Nach einer guten Stunde steil bergauf sehen sie den Feuerschein und stoßen auf die beiden Geanisten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlammkammer.png|150px|miniatur|rechts|Die Schlammkammer]]&lt;br /&gt;
Der Gang wird breiter und es riecht nach feuchter Erde. Während Henk in der Kammer nach Hinweisen auf einen geheimen Mechanismus sucht, brennt Ignus den Schlamm unter Schmerzensschreien der Mindergeister zu einer festen Masser, über die er gehen kann, und fragt Octavia, ob sie mit auf die andere Seite kommt. Diese bleibt jedoch als Licht bei den andern zurück und Henk entdeckt schließlich einen Mechanismus. Ignus schlägt nach einiger Zeit vor, das Tor einfach zu sprengen, um damit kostbare Zeit zu sparen, doch dieser Vorschlag stößt bei Henk und Kenji auf Unverständnis. Kenji erinnert ihn an die Folgen seiner Sprengungen in der Luftkammer, was Ignus aber nicht interessiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat eine steinerne Brücke über den Schlammsee aktiviert und alle gelangen so zum Steintor der Wasserkammer, worauf eine Art Tafel aus magischem Schlamm zu finden ist, welche beschrieben werden kann. Während Henk das Tor nach versteckten Schaltern absucht und Ignus als Feuerkugel zwei weitere Gänge erkundet, machen es sich Kenji und Wigo an einer Wand bequem und ruhen sich aus. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Wigo&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Wigo&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji bekommt von Wigo einen Mithril-Dolch mit einer Wasserwelle auf der Schneide und gibt ihm das Fläschchen mit der Glühanemone mit dem Auftrag, sie bei einem Sterbenden zu nutzen. Als Wigo die Anweisung auf Kenji bezieht, nimmt sich dieser davon aus und schließt auch Ignus davon aus. Wigo wisse dann schon, wann der richtige Zeitpunkt gekommen sei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Ignus kurze Zeit später zurückkehrt, berichtet er von einer steinernen Truhe, welche sich nicht öffnen ließ, und erklärt sich bereit, Henk dorthin zu bringen, damit sich dieser nach einem geheimen Mechanismus suchen kann. Ignus brennt den Boden, so dass beide in einem Nebengang verschwinden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus brennt den Boden, so dass beide zu einer steinernen Truhe gelangen, die Henk nach einiger Zeit knacken kann. Ignus provoziert Henk damit, dass die Drecksarbeit in der Gruppe anscheinend immer an ihm hängen bleibe und ob das auf Dauer nicht frustrierend sei. Henk ist sich der absichtlichen Provokation bewusst, fühlt sich aber auch etwas ertappt, da ihm Adarians Worte wieder einfallen. In der Truhe befindet sich ein Symbol auf dem Boden, welches sich Henk gut einprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Rückweg wird Henk nach einem erstmaligen perfekten Ausweichen doch von Schlammgeistern erwischt und stürzt in den Schlamm. Er kann sich noch an der gehärteten Kruste festhalten, welche aber immer weiter wegbröckelt. Da reicht Ignus ihm die Hand und zieht ihn aus dem Schlamm, die Mindergeister mit Feuergeschossen verscheuchend. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Wigos und Kenjis Gespräch mit Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Wigos und Kenjis Gespräch mit Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Henk mit Ignus unterwegs ist, gesteht Wigo Octavia, dass er mittlerweile Angst vor ihr habe, weil sie sich in letzter Zeit stark verändert habe und sie bei anderen Abenteuern irgendwie anders gewesen sei. Octavia gibt Wigo zu verstehen, dass sie sich entwickeln würde, da sich Menschen verändern. Als Wigo wissen will, warum sie denn so gemein zu den Windlingen gewesen sei, betont Octavia, sie habe keine Wahl gehabt, weil sie doch ihre Aufgabe erfüllen müsse, und da die Windlinge sich ihr ihn den Weg gestellt hätten, hätte sie auch keine Rücksicht auf sie nehmen können. Wigo weist sie darauf hin, dass sie früher nicht so skrupellos und gleichgültig gewesen sei, doch Octavia meint, dass er sie überhaupt nicht so lange kennen würden, um es wirklich einschätzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo will dann von Kenji wissen, wie er die Situation einschätzt, doch dieser weist Wigo darauf hin, dass Octavia an seiner Einschätzung nicht interessiert sei. Wigo geht davon aus, dass Octavia auch traurig darüber sein müsse, dass sie nun von allen in der Zuflucht gehasst werde, doch Octavia stellt heraus, dass manchmal auch Opfer gebracht werden müssen. Darauf erklärt Kenji Wigo, dass Octavia sich noch einrede, alles sei notwendig gewesen, und dass sie alles, was Octavia ausgemacht habe, loswerden müsse, weil sie mehr sein müsse als das. Darüber vergäße sie sich aber selbst, weil sie den Lügen von Ignus folge. Octavia erklärt Wigo, dass niemand lügen würde, sondern sich Menschen nun mal verändern. Wenn man neue Möglichkeiten für sich fände, dass wolle man sie auch ausschöpfen. Wigo gesteht ihr, dass es ihn traurig mache, wie sie sich verändert habe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bezweifelt, dass sie daran glauben könne, was sie da sage, und Octavia fragt ihn, ob er sie denn nicht ernst nehme. Das tät er wohl, hätte aber mit Octavia schon lange nicht mehr geredet, da er nur Ignus aus ihr sprechen höre. Empört weist Octavia Kenji darauf hin, dass Ignus noch der Einzige sei, der auf ihrer Seite stehe. Kenji weist sie darauf hin, dass Ignus sie nur benutzen würde und sie nicht ebenbürtig seien. Aus Kenji sprächen nur seine furchtbaren Ansichten über Ignus, woher sie auch immer kämen. Kenji verweist auf die Akte Ignus und betont den Lug, Betrug und Mord, mit dem Ignus an seine Ziele gelangte. Octavia betont, dass sei alles lange her du Ignus sei nun ein anderer Mann. Kenji bestätigt ihr dies und ergänzt, dass Ignus alles Menschliche hinter sich gelassen habe. Als Octavia diese Entwicklung bei ihrem stärksten Verbündeten gut findet, weist Kenji sie darauf hin, dass Ignus auch jegliche Gnade und Mitgefühl hinter sich gelassen. Octavia hat das Gefühl, Kenji gönne ihr das alles nicht, weil er so auf Ignus rumhacke. Kenji gönne ihr alles und wolle ihr nur helfen, aber sie halte ihn ja für wahnsinnig. Er erzähle auch wahnsinnige Sachen, denn die Veränderung hätte eher bei Kenji und Henk stattgefunden. Inzwischen zweifle Octavia an Kenjis Verstand, da er so wirre Sache rede, und Henk habe sie furchtbar beschimpft. Die Machtfantasien, die Ignus in ihr geweckt habe, hätten sie anscheinend blind gemacht für alles, was sie gelernt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt Octavia, wer denn Prophezeiungen sehen könne, Mystiker oder Geanisten, worauf Octavia ihn darauf hinweist, dass sie nicht an Prophezeiungen glaube und es auch im Norden ihre eigene Entscheidung gewesen sei. Ihr Weg werde nicht von Prophezeiungen oder Göttern gelenkt, sondern sie entscheide darüber immer noch selbst. Nun habe sie ihren eigenen Weg gefunden, wie ihr doch immer geraten wurde und es sich Henk und Kenji wünschten. Es sei aber nicht ihr Leben, sondern nur das, was Ignus ihr einrede, kontert Kenji. Octavia ist ratlos, warum Kenji ihm solche Dinge unterstelle, wo er ihn doch nicht einmal richtig kenne, weil er kaum Zeit mit ihm verbracht habe. Ignus habe doch bis jetzt nur geholfen, was Kenji abstreitet. Wigo kommentiert, dass er Ignus trotzdem nicht möge, weil er so rücksichtslos sei, doch Octavia erklärt ihm, dass man auch nicht jeden Menschen mögen müsse und dass Ignus eben besonders konsequent sei. Er sei auch nicht arrogant, sondern stehe über den Dingen, da er über hundert Jahre alt ist. Wigo weist Octavia auf ihr noch junges Alter hin und betont, dass sie einen besseren verdient habe als so einen wie Ignus, da dieser sich nur für sich selbst interessiere. Kenji bedauert, dass Octavia sich dennoch bemühe, in Ignus Fußstapfen zu treten, und Wigo macht ihre Entwicklung auch sehr traurig. Die Reaktionen bedauert Octavia, weist die beiden aber darauf hin, dass sich ihre Entwicklung letztendlich noch für alle auszahlen werde, da sie doch das gleiche Ziel verfolgen, nämlich die Welt vor den Schwarzmagier zu retten. Doch langsam zweifle sie, ob die anderen das überhaupt noch interessiere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kenji macht es keinen Sinn mehr, gegen solche Lügen anzureden, da Octavia ihm sowieso nicht zuhöre. Solange sie Ignus und sie nicht so akzeptieren würden, wie sie nun mal sind, könne Octavia den anderen sowieso nicht helfen. Kenji weist Octavia darauf hin, dass Ignus sich zwar als der große Lebensretter aufspiele, jedoch gar nichts dafür gegeben habe. Dann fragt Kenji, ob sie wisse, welchen Preis er für ihre Wiedererweckung bezahlt habe. Er habe ein seltsames Ritual durchgezogen, was Octavia nie von ihm verlangt habe, und Octavia würde dies am liebsten rückgängig machen. Denn trotz dem sie dann tot wäre, lege sie es nicht darauf an, in Kenjis Schuld zu stehen. Das sei aber auch egal, da es um das Hier und Jetzt gehen müsse. Kenji weist Octavia darauf hin, dass Ignus keinen Preis für sie zahlen oder nichts für sie aufgeben würde, da sie für ihn nur eine Trophäe oder vielleicht ein Spiel sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia habe noch nie jemanden wie ihn getroffen und das werde sie sich von niemandem zerstören lassen. Kenji erinnert Octavia daran, dass Augustus einmal etwas ähnliches über Sabaoth Immortalis gesagt habe, worauf sie Kenji rät, sich nicht zwischen Ignus und sie zu stellen, sonst würde es vielleicht einen Ausgang geben, der niemanden von ihnen gefalle. Sie sollen Ignus in Ruhe lassen, denn seitdem er da ist, habe Kenji immer etwas, um auf ihm herumzuhacken. Er beschuldige Ignus mit Dingen, die er überhaupt nicht belegen könne und wofür er auch keinen Beweis habe. Kenji verweist Octavia auf Ignus, der nichts von dem Leugnen würde, doch Octavia will nicht mehr weiter darüber reden. Sie setzt sich wütend von den beiden ab und läuft ärgerlich hin und her, während Kenji und Wigo sich an der Wand ausruhen, aber nicht schlafen können. Schließlich nickt Kenji aber doch kurz weg (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis Traumvision in der Schlammkammer (17. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Wasser.png|100px|miniatur|rechts|Das Steintor zur Wasserkammer]]&lt;br /&gt;
Als Henk mit Ignus zurückkehrt, kann er mit seinem Finger in den Schlamm an dem Steintor zeichnen und nach ein paar Versuchen gelingt es ihm, das Symbol korrekt zu reproduzieren. Daraufhin öffnet sich das Tor und gibt den Weg in die nächste Kammer frei, aus der die Helden Wasserrauschen hören und ihnen kühle, feuchte Luft entgegenströmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Sideon ===&lt;br /&gt;
Das Rauschen wird immer lauter und der Gang weitet sich zu einer großen runden, hallenartigen Höhle. Im Licht der Feuer von Ignus und Octavia werden Wasserfälle sichtbar, welche sich aus Felsspalten an den Wänden tosend in das Wasser auf dem Boden der Höhle ergießen. An dem Sprudeln und dem leichten Schimmer lässt sich das Wasser dieser Höhle als elementares Wasser identifizieren und Kenji und Henk fällt, dass sich Ignus in diesem Raum nicht besonders wohlzufühlen scheint. Er blickt öfters misstrauisch auf das Wasser und hält maximalen Abstand zu den Wasserbecken. Ignus weist Octavia sogar scherzhaft darauf hin, nicht ins Wasser zu fallen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserkammer.png|300px|miniatur|rechts|Die Wasserskammer]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Dampf.png|100px|miniatur|links|Das Steintor zur Dampfkammer]]&lt;br /&gt;
Die Helden entdecken das Tor zum Dampfraum, an welchem eine Schale befestigt ist, in die anscheinend das Wasser aus einem der vor dem Tor vorhandenen kleinen acht Wasserfälle, die mit Symbolen versehen sind, gegossen werden soll. Während die anderen darüber nachdenken, weist Ignus Octavia darauf hin, dass sich das Tor auch aufsprengen ließe, um ohne das lästige Rätsel einige Zeit einzusparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte der Kammer befindet sich ein Hebel und, während Henk diesen Untersucht, bekommt Kenji von Wigo Hilfe beim Ablösen seines Verbandes und wäscht anschließend seinen linken Arm im elementaren Wasser, wobei ihm auffällt, dass er ihn bereits für kurze Zeit einsetzen könnte. Henk stellt fest, dass der Hebel wie verriegelt wirkt und anscheinend von anderswo entsperrt werden muss. Der Mechanismus dazu könnte sich am Ende der Treppe befinden, welche noch aus der Wasserkammer führt und nun untersucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Treppe führt über eine Galerie mit Ausblick in die Wasserkammer empor in einen Raum, in dem sich ein tiefes Loch am Rande befindet. Ein kleines Rinnsal läuft aus einem Loch in der Decke und fällt zu Boden. An der Stelle, wo es aufk0mmt, scheint etwas in den Boden eingraviert zu sein. Octavia kann das elbische Zahlwort „mine“ entziffern, welches „Eins“ bedeutet. Henk entdeckt an der Wand einen Stein, den er aus der Wand ziehen kann. Dahinter befindet sich ein kleines Rad aus Orichalkum, welches an den Seiten mit Strichen versehen ist und sich drehen lässt. Er dreht das Rad auf 1 und spürt in seinen Fingern ein leichtes Einrasten. Während Henk überlegt und am Rad probiert, was das bedeuten könnte, fällt Kenji ein, dass man vielleicht zeitgleich unten den Hebel ziehen müsse, und schlägt vor, mit Ignus nach unten zu gehen, um auf Henks Zeichen den Hebel zu betätigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji unten angekommen ist, dreht Hank das Rad wieder auf 1 und Wigo gibt Kenji ein Zeichen. Doch der Hebel rührt sich nicht und Henk muss weitersuchen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Henk das Rad auf 1 gedreht hat, tropft das Wasserrinnsal plötzlich Octavia auf den Kopf, da es seine Fließrichtung geändert hat. An dem neuen Tropfpunkt kann sie das elbische Wort „canta“ lesen, was 4 bedeutet. Henk dreht jetzt das Rad weiter auf die Vier, woraufhin sich wieder die Fließrichtung ändert und nun das Rinnsal auf das elbische Wort „atta“ tropft, welches 2 bedeutet. Henk dreht das Rad zurück auf 2 und die Veränderung wiederholt sich. Diesmal wird das Wort „tolto“ vom Wasser getroffen, welches 8 bedeutet und im Anschluss kommt das Wort „lempe“ heraus, was auf die Zahl 5 verweist. Kaum hat Henk das Rad auf der 5, rastet es vollständig ein und ein großer Wasserstrom ergießt sich plötzlich in das Loch im Boden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der erfolglosen Hebelversuch schöpft Kenji mit beiden Händen etwas Wasser und bittet leise um Kraft und murmelt, dass er ihn/sie nicht im Stich ließe. Er vergewissert sich, dass das Fläschchen mit dem Feuerschutztrank in seiner Tasche ist und erhebt sich dann wieder. Kenji beginnt ein Gespräch mit Ignus und  gesteht ihm, dass er sich getäuscht habe, denn Octavia tue tatsächlich alles aus freien Stücken, genau wie Ignus es behauptet habe, und zwar deshalb, weil sie glaube, das Richtige zu tun. Da Ignus ihr eine Antwort auf die Frage nach ihrem Weg gibt, könne Kenji Octavia verstehen. Kenji spielt nun auf Ignus menschliche Seite an, da dieser ja Octavia als einziger verstehe, und erinnert diesen an die Zeit als [[Akte_Ignus#Seite_3|Feuerfuchs]], denn obwohl die [[Nortai]] ihn als Gott verehrt haben, sei er doch mehr als das, denn er habe eine Vergangenheit, an die er sich erinnern könne. Durch diese Erinnerung könne er Octavia überhaupt verstehen und ihr auf ihrem Pfad helfen. Ignus weist Kenji darauf hin, dass nur das Hier und Jetzt zähle, nicht die Vergangenheit. Kenji solle sich für Octavia freuen, dass sie endlich ihr wahres Gesicht zeige und bald alle Hemmungen abgelegt habe, um zu werden wie er. Er unterstellt Kenji, dass dieser nur Angst davor hätte, dass Octavia ihre Freunde und die [[Drachenträne]] nicht mehr brauche, sobald sie ihr Potential entfaltet habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht weiter, Ignus mit den Namen seiner Vergangenheit zu konfrontieren und nennt ihn [[Akte_Ignus#Seite_4|Nashim Köhler]]. Auf die Frage von Ignus, was Kenji denn wolle, antwortet dieser, dass er verstehen will, worauf Ignus ihn darauf hinweist, dass er das niemals könne, da er nicht so sei wie Octavia. Kenji fragt Ignus, ob die andauernden Demütigungen seiner Person nicht ein Anzeichen für einen menschlichen Kern in Ignus seien, den er nicht zurücklassen könne, doch Ignus erklärt sein Verhalten mit Langeweile. Als Kenji ihn fragt, ob [[Akte_Ignus#Seite_8|Lancorian]] so reagiert hätte, lacht Ignus und fragt ich, warum er mit so vielen Namen um sich werfe, wo sie doch aus der Vergangenheit stammen. Als Ignus ihn fragt, was er erreichen wolle, erinnert Kenji ihn daran, dass sie sich nur unterhalten und darauf warten würden, den Hebel zu betätigen, denn schließlich seien sie alle Hebel, die darauf warten, dass ihr Moment gekommen sei. Ignus wendet sich gelangweilt von ihm ab und dreht Kenji den Rücken zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji horcht in sich, verunsichert, da die Namen bei Ignus keine Wirkung gezeigt haben. Obwohl der Hebel wohlmöglich jeden Augenblick gezogen werden müsse, ist die Gelegenheit einfach zu gut und Kenji trinkt den Feuerschutztrank. Als er von einer blauen Aura umgeben ist, sagt er zu sich selbst, dass für jeden Hebel einmal seine Zeit gekommen sei, genau wie für ihn oder einen kleinen Jungen namens [[Akte_Ignus#Seite_2|Kordan]]. Dann zieht er mit seiner linken Hand den Dolch von Wigo und wirft sich auf Ignus, um ihn umzureißen. In letzter Sekunde verwandelt sich Ignus in Feuer, jedoch erwischt Kenji noch feste Stellen, fasst ihn und stürzt sich unter dem Einsatz seines ganzen Körpers auf ihn. Vor Kenji entflammt eine Feuersbrunst, doch er bleibt standhaft und schreckt nicht zurück. Der Trank von Abdrushin schützt ihn vor den Flammen und er stürzt mit Ignus in das elementare Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser beginnt zu sprudeln und zu brodeln, doch es zwingt Ignus langsam in die körperliche Form zurück, während die beiden untertauchen. Um Ignus Körper beginnt das Wasser zu kochen, doch Kenji lässt Ignus nicht los. Er bemerkt, dass die Wassergeister an ihren Körpern zerren und beide in die Tiefe ziehen wollen, jedoch scheinen sich die Elementare sich auf Ignus zu konzentrieren. Kenji lässt mit der linken, bewaffneten Hand los und bemerkt, dass sie sich durch den Dolch mit dem Wasserzeichen besonders leicht führen lässt. Er stößt mit voller Wucht in die Mitte von Ignus Körper und, obwohl sich dieser versucht loszureißen, sticht er ihm den Dolch unterhalb der Rippen in den Brustkorb. Ein Schwall kochendes Blut strömt durch das Wasser auf Kenji, Ignus wehrt sich nicht mehr und wird von den Mindergeistern in die Tiefe gezogen. Kenji lässt Ignus los und schafft es nur wegen des Dolches, in letzter Sekunde aufzutauchen. Er bemerkt, dass das Wasser immer heißer wird, da die Wirkung des Trankes nachlässt. Kenji muss noch zwei Meter bis zum Rand schwimmen und schafft es gerade noch so, sich mit seinem schmerzendem Arm gegen den Widerstand der Wassergeister aus dem Wasser zu ziehen. Erschöpft bleibt er im Dunkeln auf dem Trockenen liegen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als in der oberen Kammer der Wasserstrom zu fließen beginnt, spürt Octavia plötzlich einen stechenden Schmerz, sinkt zusammen und spürt, dass Igus etwas zugestoßen sein muss. Sie rennt sofort die Treppe hinunter und Henk folgt ihr. Untern erblickt Octavia Blut im Wasser und sieht den nassen Kenji am Beckenrand mit einem Dolch liegen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia stürmt gefolgt von Henk zu Kenji und fragt diesen, wo Ignus sei? Nachdem dieser nicht antwortet, will sie wissen, was Kenji getan habe. Dieser schweigt weiter und Octavia wird immer wütender. Die anderen können bemerken, wie Octavias Körpertemperatur ansteigt, bis schließlich ihre Augen entflammen. Ihre Kleider beginnen zu brennen und letztendlich verwandelt sich ihr ganzer Körper in Feuer. In dieser Gestalt versucht sie Kenji zu töten, während Henk danebensteht und nichts tut, um Kenji zu helfen, sondern sich stattdessen mit Wigo zurückzieht. Kenji rettet sich vor Octavias Attacken ins Wasser und entkommt nur sehr knapp dem Feuer. Octavia beschießt die Wasseroberfläche mit Feuerpfeilen und lässt nicht von Kenji ab. Doch mitten im Angriff bricht Octavia schlagartig ab und fliegt zum gegenüberliegenden Beckenrand. Dort beendet sie die Feuermetamorphose und zieht den noch lebenden Ignus aus dem Wasser. Dieser ist schwer verletzt und Octavia gibt ihm neue Kraft durch ihr Feuer. Währenddessen hätte Henk die Chance, Ignus anzugreifen, unternimmt aber erneut nichts, sondern läuft zu Kenji, um diesem zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht Kenji aus dem Wasser, während Wigo sich bei dem Dampftor in Sicherheit gebracht hat. Als Ignus wieder bei Kräften ist, will Octavia erneut auf Kenji losgehen, wird jedoch von Ignus davon abgehalten, da dieser meint, Kenji sei es nicht wert. Stattdessen vollzieht er die Feuermetamorphose und deutet Octavia an, es ihm nachzutun. Gemeinsam fliegen sie auf das Dampftor zu und Wigo kann sich gerade noch in Deckung bringen, bevor die beiden Feuerkugeln das Tor aufsprengen und ein Beben in der Höhle auslösen. Henk, Kenji und Wigo bleiben in der Dunkelheit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.42''') Die herabfallenden Trümmer verfehlen Henk und Kenji zum größten Teil, nur Wigo wird an der rechten Hand getroffen, welche anschwillt. In der Dunkelheit ist nur noch der Schimmer des elementaren Wasers zu bemerken und jeder verarbeitet die Erlebnisse zunächst auf seine Weise (vgl. [[Kenjis_Tempel#Kenjis Vision in der Wasserkammer (18. Sideon 351 JF)|Kenjis Tempel]] und [[Henks Taverne#Henks Schlussfolgerung (18. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]]). Wigo wird, da er ängstlich schreit, von den beiden bemerkt und beruhigend angesprochen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia mit Ignus das Tor zur Dampfkammer zerstört hat, fliegen beide auf direktem Weg den Gang entlang in die nächste Kammer zum Feuertor und sprengen es auf. Die herabfallenden Trümmer interessieren Octavia nicht mehr bei dem Anblick auf Lava tanzender Feuerelementare, die sich in der anschließenden Roten Festung befinden. Octavia tut es Ignus gleich, welcher sofort damit beginnt, einige der Elementare aufzuzehren. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo hören eine weitere Explosion und müssen den Trümmern ausweichen, wobei Wigo am Bein verletzt wird. Als sie sich einzeln in der Dunkelheit orientieren, stößt Henk auf Octavias Mithril-Dolch, welchen er einsteckt, und Kenji ertastet das Amulett von Barildis, welches er mitnimmt. Sie treffen schließlich vor dem ehemaligen Dampfkammertor wieder zusammen und Henk ärgert sich sehr über Kenji. Er berichtet ihm, dass Octavias Teil von der Drachenträne mittlerweile abgebrochen ist und dass sich bereits ein weiterer Riss zeigt. Wigo bekommt über die Nachricht große Angst und muss beruhigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Dampfkammertor stellen sie fest, dass der Ausgang durch einen großen Stein blockiert ist. Nur unter größter Kraftanstrengung gelingt es schließlich den dreien gemeinsam, den schweren Brocken zu bewegen und einen Durchgang freizulegen, durch den sie in den aufwärtsführenden Gang zur Dampfkammer gelangen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berauscht von den Feuerelementaren lassen sich Octavia und Ignus auf einer kleinen Insel nieder und entbrennen vor Leidenschaft. Sie vereinen sich körperlich und geraten darüber in flammende Ekstase, welche schließlich in der Vereinigung der Feuermetamorphosen ihren Höhepunkt findet. Das ganze ekstatische Erlebnis ist begleitet von laut hörbaren, anschwellenden Explosionen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Resten der Dampfkammer fliegen schreiende Dampfmindergeister herum und Henk, Kenji und Wigo müssen ihnen ausweichen und dabei über die Trümmer klettern. Ohne Henks Hilfe hätte Wigo es nicht geschafft und auch Kenji hat sie in Anspruch nehmen müssen. Dennoch wird der Mystiker zweimal von Dampfgeistern verbrüht. Seit dem Betreten der Dampfkammer sind ihnen Explosionen aufgefallen, welche immer heftiger werden, aber anscheinend immer an der gleichen Stelle stattfinden. Kurz bevor sie die Reste des ehemaligen Feuertors erreichen, erfolgt eine heftige Explosion, nach der Stille eintritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite des gesprengten Durchbruchs gelangen Henk, Kenji und Wigo in den unteren Teil der Roten Festung, in dem sich Lavaflüsse aus Löchern in den Wänden ergießen und in der Lava überall Feuerelementare und Mindergeister tanzen. Als Henk Ignus und Octavia nackt auf einer Insel liegend entdeckt, fürchtet er einen Angriff und versucht sich am Rand des Raumes durchzuschlagen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia will die anderen nicht sehen und zieht sich hinter einen Felsen zurück. Ignus gibt ihr seinen Umhang und versucht ihr klarzumachen, dass die anderen noch nützlich im Kampf gegen ihre Feinde sein könnten und sie daher mitgenommen werden sollten. Er kann Octavias Hass aber gut verstehen und bestärkt sie darin. Er bietet ihr an, mit den anderen zu reden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerkammer1.png|300px|miniatur|rechts|Der Weg von Henk, Kenji und Wigo durch die Feuerkammer]]&lt;br /&gt;
Henk, Kenji und Wigo stoßen auf Feuerelementare, welche sich ihnen bedrohlich nähern, so dass sie zurückkehren und es in der anderen Richtung versuchen. Hier müssen sie einen Weg über Trümmerbrücken hinweg finden, den Wigo ohne Henks Hilfe nicht geschafft hätte. Schließlich kommen sie einem Elementar bedrohlich nahe und fliehen vor ihm an den Rand des Gewölbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus hat sich provokant langsam bekleidet und fliegt nun in Form einer Feuerkugel auf die anderen zu. Es wirkt wie ein Angriff und Kenji und Henk stehen standhaft, während sich Wigo zitternd an Henks Hand klammert und aufschreit, als die Hitze spürbar wird. Ignus dreht kurz vor einem Zusammenstoß ab und manifestiert sich lachend in menschlicher Gestalt vor ihnen. Sie bräuchten keine Angst vor ihm zu haben, denn er sei nicht so mordlüstern wie der verrückte Mystiker. Er konzentriere sich mittlerweile auf andere Genüsse, wobei er in Octavias Richtung blickt. Außerdem sei er nach dem lustvollsten Erlebnis seines Lebens so gut gelaunt, dass er Kenji den kleinen Mordversuch nicht übelnehme. Er hätte an Kenjis Stelle schließlich das Gleiche getan, denn Octavia sei eine Frau, für die sich das Morden lohne. Ignus bietet Henk und Kenji an, ihn und Octavia weiterhin zu begleiten, da sich ihre Hilfe gegen die Feinde weiterhin als nützlich erweise. Er werde die tief verletzte Octavia zwar dazu überreden müssen, obgleich sie sich von Kenji betrogen und verraten fühle und ihr Henk, der sie schon als Hure beschimpft habe, mittlerweile egal sei, da er Kenji auch nicht von seinem Plan abgehalten habe. Die beiden seien schlechte Freunde, denn sie hätten alles dafür getan, dass sich Octavia von ihnen abgewendet habe. Ignus meint, sie könnten sich ja überlegen, ob sie mitkommen wollen, und kehrt als Feuerkugel zu Octavia zurück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ignus berichtet Octavia von den Reaktionen der anderen und weist sie darauf hin, dass ihnen ein anspruchsvoller Kampf bevorsteht und sie die verbliebenen Feuerelementare hier aufzehren sollten, um sich ihrer Macht zu bedienen. Er wirkt allerdings besorgt und nachdenklich und äußert auf Octavias Nachfrage Zweifel, ob die Kraft der verbliebenen Elementare ausreichen würde, falls der Dämonenfürst bereits beschworen wäre. Er hoffe, vielleicht noch eine weitere Kraftquelle zu finden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia und Ignus in Form von zwei Feuerkugeln beginnen, nacheinander die Elementare zu verspeisen, ziehen sich Henk, Kenji und Wigo wieder zum Eingang der Feuerkammer zurück. Auf dem Rückweg ist Wigo wieder abhängig von Henks Unterstützung und Kenji überlebt nur mit Glück. Doch sie werden von einem Elementar verfolgt, welcher ihnen bedrohlich nahe kommt. Als sie bereits wieder in den Gang zurückfliehen wollen, steuert eine der Feuerkugeln auf sie zu und greift den Elementar an, welche sie verfolgte. Danach zieht sich die Feuerkugel zurück und verzehrt weitere Elementare im Raum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Elementare, welche den Südweg versperren, wurden noch nicht beseitigt. Erst als Henk laut ruft, dass sie mitkommen würden, wird der Weg freigeräumt und alle nähern sich der Treppe nach draußen. Am Fuße der Treppe verwandeln sich Ignus und Octavia kurz in ihre menschliche Gestalt zurück und tauschen funkende Küsse aus. Die Feinde scheinen nicht in direkter Nähe zu sein, dennoch sollten sie vorsichtig sein. Dann zehren sie die letzten, dabei schmerzhaft schreienden Elementare auf und nähern sich dem Ende der Treppe, wo Tageslicht zu sehen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rote-Festung-Elbenaltar.png|300px|miniatur|rechts|Die Rote Festung mit dem Elbenaltar]]&lt;br /&gt;
Draußen in der Roten Festung ist der Feuerberg „Amon Urui“ zu sehen, der mächtig und gewaltig die Ruinen überragt. Ein größerer Schrein der Elben markiert offensichtlich das Ende der Elementarkammern und des Heiligtums der alten Rassen, welcher allerdings verwüstet ist. In der Mitte liegt eine zerbrochene Statue von einem brennenden Mann, der an die Darstellung von Fageon in Dogeons Zuflucht erinnert. Die elbische Inschrift kann nur Octavia lesen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Elbische Inschrift&amp;quot; hide=&amp;quot;Elbische Inschrift&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Dies ist dem großen Fürsten Fageon, dem Feurigen geweiht. Der Zwilling Dogeons herrscht auf ewig über seine Heimat, den Amon Urui. Dort oben brennt sein Licht auf alle Zeiten. Möge er niemals erlöschen!“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen bemerken, wie Ignus mit gierigen Blicken die Statue betrachtet und einen Plan ausheckt. Kenji äußert seine Bedenken gegenüber Henk und auch Wigo hat die gierigen Blicke bemerkt. Ignus zieht sich mit Octavia zurück, um mit ihr allein zu sprechen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Octavia ihm die Inschrift übersetzt, freut sich Ignus, dass es sich um den Feuerfürsten Fageon handelt. Er sein wohl der mächtigste Elementar, von dem er je gehört habe, und wäre eine letzte Hoffnung, falls sie die Feinde nicht besiegen könnten. Octavia solle sich im Notfall darauf einstellen, seine Macht in sich aufzunehmen, denn dann wären sie auf alle Fälle stark genug, um auch den Erzdämon besiegen zu können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus informiert die Anderen, dass es ratsam sei, jetzt noch einmal eine Rast einzulegen, während er und Octavia bereits die nähere Umgebung aus der Luft absuchen wollen, um nach den Feinden Ausschau zu halten. Henk, Kenji und Wigo sind fix und fertig. Die Hitze setzt ihnen zu und allen zittern die Knie vor Anstrengung und Entkräftung. Der Proviant ist mittlerweile aufgezehrt und Essbares ist in der Vulkaneinöde nicht zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ignus und Octavia sich entfernt haben, stürzt Wigo in Verzweiflung und fragt sich, ob die beiden sie überhaupt am Leben lassen würden, wenn sie erfolgreich wären. Schließlich hätten sie dann keine Verwendung mehr für sie. Henk geht davon aus, dass sie einfach gehen und sie hier zurücklassen werden. Henk macht Wigo klar, dass sie auch keine andere Wahl hätten als jetzt mit Ignus und Octavia da reinzugehen und den Kampf zu gewinnen. Man könne nicht alles planen, und jetzt gelte es diesen Kampf zu überleben. Danach werde man weitersehen müssen. Wigo weist auch nochmal auf Ignus gieriges Gesicht hin und will wissen, ob die beiden mit Fageon dasselbe vorhätten wie mit den anderen Feuerelementaren. Henk bestätigt ihm, dass Ignus den Riesen angreifen müsse, um den Dämon zu befreien. Henk wisse nur eins, dass sie sie besiegen und aufhalten müssen, denn es geht um das Überleben der Welt. Dann baut Henk Wigo auf, indem er ihm erzählt, dass er ihn an sich selbst erinnern würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji macht aus seinem Mantel ein Kopfkissen für sich und Wigo und fällt in einen beinahe komatösen Schlaf (siehe [[Kenjis Tempel#Kenjis Traum in der Roten Festung (18._Sideon_351_JF)|Kenjis Tempel]]). Dann baut Henk Wigo auf und erzählt ihm von dem Leben von Helden. Wigo zieht seine Kraft daraus, dass er immer an Heli denken muss, und Henk bestätigt ihm, dass auch er seine Kraft daraus ziehe, seinen Sohn und seine Lieben zu beschützen. Wigo solle sich von seinem Leben verabschieden und nur noch an Helis Leben denken, dann würde er die Kraft finden, die er benötigt. Dann legen sich auch Henk und Wigo schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.43''') Während Henk, Kenji und Wigo etwas schlafen, erkunden Octavia und Ignus die Gegend, suchen nach den Feinden und vertreiben sich noch etwas die Zeit mit dem Aufzehren von Feuerelementaren. Nach etwa 6 Stunden weckt Ignus die anderen, indem er in Feuergestalt direkt neben ihnen landet und sie durch seine Hitze und das grelle Licht verschreckt werden. Ignus teilt ihnen mit, dass sie ihnen folgen sollten, wenn sie bereit seien, sich dem Feind zu stellen. Obwohl die anderen in einem miserablen Zustand sind und ihre Moral zerstört ist, folgen sie den beiden Geanisten durch die Ruinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Sichtung&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Sichtung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji sieht in den Trümmern der roten Festung seinen Sohn (vgl. [[Kenjis_Tempel#1._Sichtung|Kenjis Tempel]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji erzählt Henk, dass er seinen Sohn gesehen habe, doch Henk hat in der angegebenen Richtung nichts entdecken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam erreichen sie schließlich eine Anhöhe, von der aus sie die Feinde sehen können. Sie haben sich von einem großen Tor versammelt und Henk kann sie mit dem Fernglas gut beobachten. Durch einen Knochenkreis kommen weitere Männer dazu und ein Bottich mit grünlicher Flüssigkeit ist zu erkennen. Henk, Kenji und Wigo sollen sich schnell dorthin begeben, während Ignus und Octavia für Ablenkung sorgen wollen. Bevor sie aufbrechen, werden sie von den Feinden entdeckt, welche den grünen Nebel aktivieren und damit den Helden die Sicht auf das Tor nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kampfplatz plant Henk das Vorgehen und es wird abgesprochen, dass Wigo in Deckung bleibt, Henk sich anschleicht und Kenji ihm den Rücken freihält. Während Henk sich anschleicht, beobachtet Kenji aber, wie Octavia im Flug von einer Wasserkugel abgeschossen wird und auf der großen Treppe hinter dem Tor landet. Sofort eilt er ihr zur Hilfe (vgl. [[Kenjis_Tempel#2._Sichtung|Kenjis Tempel]]). Octavia kann die Schatten nicht mit Feuer abwehren, da sie von abyssischem, elementarem Wasser durchnässt ist, und versucht, den Tunnel zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk sich von der linken Seite an die Schwarzmagierin heranschleicht und schließlich gegen einige beherrschte Matrosen kämpfen muss, bemerkt er im Ausweichen, dass Kenji die Treppe hinaufstrebt und Wigo von einem Matrosen verfolgt wird. Gleichzeitig spürt er in seiner Tasche, wie die Drachenträne zerbricht und er ein kurzer Schmerz seinen Körper durchfährt. In dem Moment hat der kontrollierte Ferolax den Mechanismus geknackt und das steinerne Tor öffnet sich direkt neben Henk. Hinter dem Tor befindet sich ein großer Felsbrocken, ähnlich wie auf Bild 3 in Dogeons Zuflucht (siehe [[Geschichte von Dogeons Zuflucht#Bilder aus Dogeons Zuflucht|Bildergeschichte]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji schleppt sich mit letzter Kraft die lange Treppe hinauf und holt Octavia erst im Tunnelgang ein. Diese wird von zwei Schatten umfangen, welche Kenji mittels Lichtblitzen erlöst und Octavia wieder Bewegungsfreiheit ermöglicht. Kurz darauf taucht Ignus auf und die beiden verwandeln sich und beginnen, den großen Feuerfürsten Fageon zu verzehren. In der immer stärker werdenden Hitze wird Kenji durch seinen Sohn veranlasst, bei Octavia zu bleiben (vgl. [[Kenjis_Tempel#3._Sichtung|Kenjis Tempel]]), und schließlich verliert Kenji betend das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henks Kampf&amp;quot; hide=&amp;quot;Henks Kampf&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk entkommt den Angriffen der kontrollierten Matrosen und versucht, Marledigma zu erreichen. Doch diese wird von ihren Schergen geschützt und Henk muss sogar gegen Ferolax kämpfen. Schließlich bebt der Berg und wirft Felsbrocken aus. Henk sieht, wie Wigo und sein Verfolger unter einem großen Brocken begraben werden. Der letzte Verschlussstein wird nach Außen gesprengt und eine dunkle, rauchende Kammer hat sich geöffnet. Aus dieser fliegt die widerliche, groteske Gestalt des Dämonenfürsten, welcher einen unerträglichen Schrei ausstößt, welcher Henk aus den Ohren bluten lässt und ihm das Bewusstsein raubt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia den Feuerfürsten verzehrt hat, verfällt sie in einen Rauschzustand, der sie alles andere vergessen lässt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenjis Schicksal&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenjis Schicksal&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Henk und Kenji erwachen, stehen sie fast hängend an einen Pfahl gekettet und über ihnen schwebt der Dämonenfürst, welcher gerade von Heriotza und dem [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] mit einem grünen Strahl abyssischer Macht genährt wird. Auch Ferolax und die beiden Elbenältesten sind geknebelt an Pfähle gekettet. Marledigma steht in der Nähe und hat ihre Maske abgenommen. Henk und Kenji erkennen [[Iobis Galdimmera]], die gerade mit jemandem redet, der sich als Ignus herausstellt, und mit ihm auf die beiden zugeht, so dass sie das Gespräch mitbekommen (vgl. [[Kenjis Tempel#Iobis Gespräch mit Ignus|Kenjis Tempel]] oder [[Henks Taverne# Iobis Gespräch mit Ignus|Henks Taverne]]). Es stellt sich heraus, dass Ignus für die Kultisten gearbeitet hat und für sie den Feuerfürsten vernichtet und die beiden Helden ausgeliefert hat. Dafür erwartet er, dass Iobis ihren Zauber von Octavia nimmt, welcher angeblich sowieso nicht so gut gewirkt habe. Ignus scheint von den Kultisten nichts zu halten und hat wohl schon mehrfach ihrem Werben widerstanden. Er bedankt sich noch bei Henk und Kenji für ihre Hilfe, Octavia für ihn zu gewinnen, und beneidet sie nicht um ihr Schicksal, Opfer des [[Hazug-Ságok]] zu werden. Er verabschiedet sich und warnt Iobis, sich von ihm und Octavia fernzuhalten, da sie noch ein wenig in der netten Umgebung verweilen wollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot; hide=&amp;quot;Octavia und Ignus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia spurt in der Feuergestalt ein seltsames Gefühl, verwandelt sich zurück und speit eine blutige Masse aus, welche den starken Beigeschmack von Rotwein hat. Irgendetwas magisches ist aus ihrem Körper verschwunden, doch genauer kann sie es nicht erfassen. Während sie dem nachspürt, kommt Ignus zurück und erklärt ihr beruhigend, dass es wohl nur ihr Körper sei, der sich erst noch an die Metamorphose gewöhnen müsse. Er berichtet ihr dann, dass es ihre Freunde leider nicht geschafft haben und im Kampf getötet wurden. Leider hätten sie jetzt zu zweit keine Chance mehr gegen den Dämonenfürsten, da die Schwarzmagier ihn bereits gestärkt hätten. Er schlägt vor, sie erstmal hier im Vulkan zu verstecken und lenkt sie mit dem Verzehr von Elementaren ab, denn so richtig hat Octavia ihm seine Geschichten nicht geglaubt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Kenji&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Ignus verschwunden ist, beginnt Iobis ein Gespräch mit den beiden. Sie führt ihnen vor Augen, wie lange ihre Manipulation bereits andauert und dass sie schon in [[Perlheim]] mit dem Trinken des Weines begonnen hat (vgl. [[Kalender#10._Spealis|10. Spealis]] und [[Kenjis Tempel#Gespräch mit Iobis|Kenjis Tempel]] bzw. [[Henks Taverne#Gespräch mit Iobis|Henks Taverne]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die beiden eine Zeit dort hingen, beendet der Nekromant seine Zauberformel und Iobis lässt die Elbin holen. Sie befiehlt ihr, den Hazug-Ságok anzusehen, woraufhin sie zuckt, laut schreit und sich zu Boden wirft. Sie beginnt sich die Haare vom Kopf und mit ihren Fingernägeln die Haut von den Armen und Beine zu reißen. Die Elbin führt diese Selbstzerstückelung bis zu ihrem Tode durch, und Henk und Kenji wenden sich entsetzt ab. Sie müssen allerdings die furchtbaren Schreie ertragen und Iobis weist sie dann noch darauf hin, dass auch sie bald Opfer für den großen Hazug-Ságok würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann unterstütz sie Heriotza bei der Stärkung des Dämons und versammelt alle Wachen vor dem Dämon. Henk bekommt einen Stein an seiner linken Schulter ab und, als er sich umsieht, entdeckt er Wigo, welcher überlebt hat und sich hinter einem großen Steinbrocken versteckt hat. Anscheinend plant er die Befreiung der Helden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
('''Episode 21.44''') Die Helden sind voneinander getrennt und die Drachenträne ist zerbrochen. Octavia befindet sich mit Ignus im Vulkanschlot und das Schicksal von Henk und Kenji ist ihr unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji hängen noch an den Opferpfählen und werden Zeugen, wie Heriotza Schwierigkeiten mit der Versorgung von [[Hazug-Ságok]] bekommt. Er versucht verschiedene Zauberformeln und es scheint nicht einfach zu sein, den Dämonenfürsten aufzuladen. Während der Gesichtslose und Heriotza den Dämon versorgen, zapfte Iobis Henk etwas Blut ab, da dieser sie darauf aufmerksam gemacht hatte, dass er noch Spuren von Maldoror enthalte. Sie schleckt genüsslich einige Tropfen, während sie den Rest mit einer Phiole auffängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia will im Vulkanschlot mit Ignus darüber sprechen, wie es jetzt weitergehen soll, und die beiden sind unterschiedlicher Meinung. Während Octavia überlegt, wie sie die Kultisten jetzt noch aufhalten könne, tendieret Ignus dazu, sich auf das Festland abzusetzen, da sie gegen den Dämon keine Chance hätten. Ignus möchte auch lieber draußen darüber weiterreden, da er nicht riskieren wolle, dass die Kultisten sie hier entdecken könnten. Er rät Octavia, nicht zum Dämon zu blicken, da sein Anblick auch in der Feuergestalt nur schwer auszuhalten sei. Bei dem folgenden Rückzug in Richtung Süden hält sich Octavia an Ignus Rat und blickt nicht nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iobis unterbricht das Aderlassen bei Henk, weil sie zwei Feuerkugeln entdeckt hat, welche aus dem Vulkan in Richtung Süden fliegen. Sie veranlasst, dass Heriotza seinen Gargoyle hinterherschickt, da Iobis dem „Feuerschurken“ nicht vertraut, und schickt auch noch drei Männer hinterher. Die Probleme mit dem Dämonenfürst scheinen zuzunehmen und Iobis opfert fünf Mann dem Dämon. Sie spart die Gefangenen noch auf, da ihr Opfer laut Heriotza mit der Formel von Lugg’Zerox abgestimmt werden müssen. Die armen fünf Männer beginnen nun, sich gegenseitig zu zerfleischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Heriotza bei seinen Formeln zu unterstützen, nimmt Iobis ein altes Buch in die Hände und legt dafür das Kontrollartefakt auf der Treppe ab. Als Henk nach seinem Dolch Ausschau hält, entdeckt er Wigo hinter einem Stein, welcher in Richtung des Artefakts deutet. Henk und Kenji lenken die verbliebenen zwei Wachen ab und Wigo eilt im Schatten des Steinsims zur Treppe. Er zerschlägt das Artefakt mit seinem Schwert und rennt dann schnell zurück in seine Deckung. Die Männer kommen wieder zu sich und der Matrose Aarwin Seiler nimmt Henk und Kenji den Knebel aus dem Mund. Dann spürt Henk, wie von hinten jemand hochspringt und sich an seinen Handfesseln zu schaffen macht. Es ist Wigo, welcher danach zuerst Kenji und dann den Elben von ihren Fesseln befreit. Henk entfesselt Ferolax, doch Iobis schickt ihm einen Schatten auf den Hals, welchen Kenji kurz vor dem Angriff mit einem Lichtblitz erlösen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb ruft alle zu sich und Kenji fängt einen weiteren Schatten mit seinem Körper ab, nachdem sein Lichtblitz nicht zündete. Verzweifelt versucht er, den um sich gewickelten Schatten zu vertreiben, und sucht das Licht in sich, welches er entdeckt, als der Elb ein Lied anstimmt. Durch einen Lichtschimmer vertreibt Kenji den Schatten und ein Aschesturm erhebt sich als Reaktion auf des Elben Gesang. Auf dem Weg müssen alle die lähmende Furcht durch Hazug-Ságoks Schreie überwinden und unterstützen sich gegenseitig durch ermutigende Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus tauschen sich in den Ruinen der Roten Festung aus und diskutieren über das weitere Vorgehen. Octavia möchte zum Schiff zurückkehren und Ignus macht sie darauf aufmerksam, dass sie durch ihre Entwicklung mit diesen Menschen nichts ehr zu tun habe und sie retten würde, wenn sie sie ziehen ließe. Doch Octavia möchte ihre Rache an Sabaoth nicht aufgeben und deshalb auf alle Fälle den Nebelschlund aufsuchen, wovon Ignus ihr Abrät und vorschlägt, doch lieber in Barthavion auf Sabaoth Immortalis Rückkehr zu warten und ihn  dann zu töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Diskussion bemerken beide den Gargoyle und greifen ihn in Feuergestalt an. Nach einigen Schüssen ist der Wasserschild zerstört und die Kreatur stürzt ab und zerschellt in tausend Stücke. Danach setzen beide ihr Streitgespräch in den Ruinen fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Elb führt die kleine Gruppe im Schutz des Aschesturms auf einem versteckten Pfad ins Gebirge und bedankt sich schließlich bei den Luftgeistern für ihre Hilfe. Er stellt sich als Hüter Gwaerenor vor und hat vom Delphin Liria bereits von den Helden und der Drachenträne erfahren. Gwaerenor weckt die Hoffnung, dass mit Octavias Hilfe die Drachenträne neu erschaffen werden könnte, und will wissen, ob sie an der Vernichtung Fageons beteiligt gewesen ist. Als ihm dies bestätigt wird, bricht es ihm das Herz, dass er das Drachentränenritual mit ihr durchführen muss, da er sie für diese Tat am liebsten töten würde, wie sie es verdient hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Unterhaltung macht Wigo Henk und Kenji auf den Gargoyle aufmerksam, welchen er über der Roten Festung entdeckt hat. So beobachten alle, wie sich zwei Feuerkugeln aus den Ruinen erheben und den Gargoyle angreifen. Nach einigen Schüssen stürzt dieser ab und zerschellt am Boden. Die Feuerkugel landen wieder und  nun ist der Aufenthaltsort von Octavia offenbart und alle bemühen sich, so schnell wie möglich zu den Ruinen zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt die beiden Geanisten diskutieren und er kann sich mit Wigo und Kenji anschleichen, um sie zu belauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Ignus streiten miteinander, da sie sich anscheinend nicht einig darüber werden, was jetzt zu tun sei. Octavias Pläne, [[Sabaoth Immortalis]] im Nebelschlund zu stellen, stoßen bei Ignus auf Widerstand, da er lieber in Barthavion auf Sabaoths Rückkehr warten und ihn dann dort ausschalten würde. Doch Octavia lässt sich von ihren Plänen nicht abbringen und wird von Ignus damit konfrontiert, dass sie jetzt nur noch ihn habe. Da macht sich Henk bemerkbar und offenbart so der erstaunten Octavia, dass sie nicht allein ist und ihre Freunde noch leben. Henk und Kenji berichten Octavia davon, dass Ignus sie an die Schwarzen Ritualisten ausgeliefert und Marledigma alias [[Iobis Galdimmera]] einen Fluch über sie verhängt habe. Ignus stellt sich unwissend und unterstellt, dass die beiden unter der Kontrolle der Schwarzmagier stehen. Als Octavia aber keinerlei magische Beeinflussung an Henk und Kenji feststellt, beschuldigt Ignus die beiden, ihn und Octavia nur entzweien zu wollen. Doch Octavia lässt sich von Ignus Lügen nicht täuschen und je skeptischer sie wird, desto mehr nähert sich ihr Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich nicht überzeugen lässt, gibt Ignus alles zu. Schließlich habe er nur Octavia die Bedrohung durch den dunklen Kult vom Halse schaffen wollen, damit sie eine sorgenfreie Zukunft erleben könne, was allerdings nur durch die Auslieferung ihrer Freunde zu erreichen war. Doch Octavia lässt sich nicht überreden und Ignus erinnert sie daran, dass er der Einzige sei, der sie wirklich verstehen könne und sie ihm ihre Unsterblichkeit verdanke. Auch würde sie mit dem verliebten Kenji eine solche Ekstase wie mit ihm niemals erleben können. Ignus wird immer wütender, da er Octavia nicht überzeugen kann, zumal sie auch von ihren Freunden unterstützt wird. Als Octavia die Verbindung zu Ignus unterbrechen will, weist er sie darauf hin, dass sie dann ein Leben als Krüppel fristen werde. Doch Octavia schleudert alles Feuer, was sie in sich trägt, auf Ignus und beendet damit die magische Verbindung zu ihm. Ignus prognostiziert ihr, dass sie ihre Entscheidung bereuen würde, wenn das Alter sie dahinraffe, und er auf sie warten würde, bis sie zur Vernunft komme. Octavia reagiert gleichgültig und schickt ihn fort. Ignus verwandelt sich in Feuer und fliegt dicht über die Köpfe der anderen davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Octavia die Verbindung zu Ignus gelöst hat, sinkt sie schwach zu Boden. Kenji stellt fest, dass leider kein Wasser mehr vorhanden ist, um das rettende Glühanemonen-Elixier direkt herzustellen. Der Elb [[Gwaerenor]] blickt voller Abscheu auf die geschwächte Octavia und Ferolax bietet sich an, sie zu tragen. So machen sich alle auf den Weg durch die Ruinen der Roten Festung zum Eingang in die Elementarkammern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Altar schon in Sichtweite ist, machen Henk und Kenji seltsame Sichtungen (vgl. [[Henks Taverne#Henks letzte Sichtung (18. Sideon 351 JF)|Henks Taverne]] und [[Kenjis Tempel#Letzte Sichtung|Kenjis Tempel]]). Sie ziehen beide ihre Waffen und, während sich Kenji zu Ferolax und Octavia wendet, geht Henk auf Kenji zu. Die beiden sind sich jedoch darüber bewusst, dass sie einer Beeinflussung unterliegen, und wehren sich mit allen Kräften dagegen. Sie entdecken in den Trümmern Iobis Galdimmera, welche immer wieder versucht, sie erneut in ihren Bann zu ziehen. Henk und Kenji stürmen auf sie zu und werden durch Matrose Seiler unterstützt, der Kenji hilft. Schließlich gelingt es Henk, zu Iobis vorzustoßen, sie niederzuringen und ihr voller Wut den Kopf abzutrennen. Den Leichnam werfen sie in die Lava und er verbrennt. Nach Iobis Tod erbrechen Henk und Kenji blutigen Rotwein, womit der Fluch gebrochen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor führt den Helden die elbische Art vor Augen, mit Elementaren umzugehen, und ruft mit einem Lied einen Mindergeist herbei, welcher ihren Weg hinab erhellt. Am Tor zur Dampfkammer bemerkt der Gwaerenor sofort mit Entsetzen die Zerstörungen von Ignus und Ferolax macht allen geschockt bewusst, dass es seine Vorfahren waren, die diese Kammern aufwendig konstruierten. Beide wollen die Ursache für die Zerstörung erfahren und sind sprachlos, als sie von Octavias Schuld erfahren. Sie wollen genau wissen, warum sie das alles getan hat und ob sie unter Einfluss stand. Henk, Kenji und vor allem Octavia müssen den Elben davon überzeugen, Octavia für den Ort keine Gefahr mehr darstellt. Auf dem weiteren Weg wird das Ausmaß der Zerstörung immer größer und mit ihm steigt die Trauer des Elben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wasserkammer löschen alle am elementaren Wasser ihren Durst und Kenji mischt den Glühanemonen-Trank für Octavia an. Ihren Hunger werden die Helden erst in Dogeons Zuflucht stillen können und Gwaerenor erwähnt, dass jener Ort auch geeignet sei, die Drachenträne wiederherzustellen. Gwaerenor führt die Helden mit magischem Gesang durch die Schlammkammer und alle müssen auch das letzte Stück bis zu Dogeons Zuflucht aushalten. Als sich schließlich die Tür zur Zuflucht öffnet, warten dort noch die aufgebrachten Steinelementare und allen wird das Ausmaß der Zerstörung bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor sinkt kraftlos und weinend zu Boden, als er den qualmenden Wald und die Rauchwolke unter der Decke erblickt, welche die Kristalle verdunkelt. Dieser unschuldige Ort ist unwiederbringlich beschmutzt und für alle Zeit verdorben. Seine Magie ist gebrochen und die bunten Auren und magischen Ströme sind verschwunden. Nun unterscheidet sich dieser Ort nicht mehr von anderen Orten dieser Welt und sein Zauber ist verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor führt alle, ein trauriges Lied singend, an verkohlten Bäumen vorbei, die vor Schmerzen stöhnen und deren Gesichter leidvoll und gequält wirken. Die geschockt umherfliegenden Feen sind kaum noch sichtbar und wirken halbtransparent und unwirklich. Die Tiere sind verschreckt worden und zeigen sich nicht. Der goldene Baum der Windlinge ist zur Hälfte abgebrannt und ein Windling liegt neben dem Baum aufgebahrt. Als weinende Windlinge auf Octavia losgehen wollen, hält Gwaerenor sie zurück und weist den Helden zum Ausruhen ein moosiges Plätzchen an. Dann zieht er sich mit den Windlingen hinter den Baum zurück. Nachdem die Helden etwas gegessen haben, fallen sie in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.45''') Die Helden schlafen einen langen, traumlosen Schlaf. Erst kurz vor dem Aufwachen schleichen sich Träume ein und schließlich haben alle den gleichen Traum. Sie sehen Iobis hasserfülltes Gesicht, wie sie in der Lava versinkt und dabei schreit: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein, das kann nicht das Ende sein! Nein ...! ''“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle wachen gleichzeitig auf und Iobis Stimme dröhnt noch in ihren Ohren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji schmerzen zwar noch alle Knochen, ihre Wunden wurden aber während des Schlafes versorgt. Um Octavias Wunden hat sich niemand gekümmert und sie fühlt sich noch sehr schwach und müde. Außerdem wird ihr mittlerweile vollkommen bewusst, was sie angestellt hat. Die Luft riecht noch feurig und manchmal fliegen noch Ascheteichen vom verkohlten Baum herab. Die Windlinge trauern klagend und weinend und haben ihren aufgebahrten Toten in goldene Blätter gewickelt. Kenji spricht Henk auf den Traum von Iobis an und fragt sich, ob sie sie endlich losgeworden seien. Ferolax informiert darüber, dass Hüter Gwaerenor unterwegs sei und bald zurückkehre. Die Helden sollen warten und sich erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte dem toten Windling die letzte Ehre erweisen und ein Gebet für ihn sprechen. Dazu holt er sich eine Hand voll Asche und nähert sich dann dem Aufgebahrten. Doch die Windlinge lassen ihn nicht näherkommen und schicken ihn fort. Octavia wird danach von einem der trauernden Windling lautstark beschimpft und mit kleinen Steinen beworfen und Henk und Kenji können sich nicht schützend vor sie stellen. Andere Windlinge holen ihren aufgebrachten Freund zurück und beruhigen ihn. Henk kümmert sich dann um Octavias Knöchel und schient ihn mit einem Ast, was sehr schmerzhaft ist. Doch Octavia schreit nicht auf und lässt sich von Henk meisterhaft das Bein verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt Henk ihr etwas zu Essen und zu trinken und sie kommen ins Gespräch. Octavia fragt sich, was sie nur getan habe, und Henk antwortet, dass es entscheidend sei, was sie noch tun werde. Henk hat das Gefühl, als sähe er seine Freunde seit einem Monat das erste Mal, und er macht sich Vorwürfe, dass er die falsche Entscheidung getroffen habe. Kenji sagt, dass sie ab jetzt wieder alles gemeinsam entscheiden würden, und während Henk und Kenji sich an Maldoror erinnern und sich selbst Vorwürfe machen, starrt Octavia zum Leichnam des Windlings und weint bitterlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax tritt zu der weinenden Octavia und blickt sie skeptisch, aber vor allem besorgt an. Dann spricht er sie an und macht ihr sehr bewusst, dass sie eine riesige Katastrophe angerichtet habe, als sie das letzte Stück Paradies auf Aloran zerstörte. Der Tod Fageons und die Befreiung des Dämonenfürsten seinen die Spitze ihrer Untaten und Hüter Gwaerenor habe sie nur am Leben gelassen wegen des Fluchs von Marledigma und ihrem Anteil an der Drachenträne. Ferolax warnt Octavia, bei Gwaerenor sehr vorsichtig zu sein mit dem, was sie sagt und tut, denn dieser könne seine Meinung über sie auch noch ändern. Ferolax kann aber verstehen, wie schrecklich es ist, von Marledigma kontrolliert zu werden und ist angesichts Octavias Erziehung guter Hoffnung, dass sie auf den rechten Pfad zurückfinden werde. Dann entschuldigt sich Ferolax bei Henk für den Angriff auf ihn du reicht ihm die Hand zur Versöhnung, welche Henk ergreift und fest drückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen weint Octavia still und bitterlich und Henk setzt sich neben sie und legt ihr die Hand auf die Schulter. Kenji geht ein paar Schritte und reibt sich Asche auf sein Haupt. Octavia weint sich aus und Henk nickt Wigo wie einem Gefährten anerkennend zu. Dann warten alle auf die Gwaerenors Rückkehr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|rechts|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
Plötzlich ist näherkommender Elbengesang zu hören und der Hüter kehrt mit vier Elben zurück. Alle Fünf tragen kleine Totenlichter und sie schreiten prozessionsartig auf den verkohlten Baum zu. Sie halten beim aufgebahrten Leichnam inne und beschreiten dann einen Kreis um den Baum, bei dem sie in vier Richtungen Totenlichter aufstellen. Das letzte Licht platzieren sie am Leichnam. Während die Elben singen, heben Windlinge den goldenen Leichnam empor und verschwinden hinter den Baumwipfeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss kommen die Elben auf die Helden zu und wirken sehr ernst, fast feindselig. Auf Gwaerenors Zeichen fassen zwei Elben Octavia an den Armen und ziehen sie hoch, während der Hüter erklärt, dass Octavia, da sie Dogeons Zuflucht verwüstet und den Wächter Fageon getötet hat, zu gefährlich sei, um sie frei herumlaufen zu lassen, und deshalb seine Gefangene ist. Octavia widersetzt sich nicht und wird abgeführt. Dann wird sie aufgefordert, den Inhalt einer Phiole zu trinken, und leistet auch hierbei widerstandslos Folge. Mit einem Gesang lassen die Elben ein Wurzelgefängnis um Octavia herum wachsen und gehen dann, ohne auf Kenjis Ausführungen zu hören. Ferolax weist darauf hin, dass mit trauernden Elben nicht zu spaßen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben beraten lange mit den Windlingen, zwischendurch weinen sie, schluchzen oder schweigen, denn alle scheinen ziemlich ratlos zu sein. Kenji spricht mit Ferolax und macht sich Sorgen. Schließlich kehrt Gwaerenor mit den anderen zurück, um die Helden zu befragen. Er bittet zuerst Henk, dann Kenji, Ferolax, Wigo und zum Schluss Octavia selbst darum, ihm zu sagen, warum er Octavia für ihre taten nicht töten sollte. Hüter Gwaerenor hört jedem aufmerksam zu und schaut tief in die Seelen der Sprechenden. Alle setzen sich für Octavia ein und sie selbst zeigt deutliche Reue. Als der Hüter sich zur Beratung zurückzieht, schlafen alle auf dem weichen Moos ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erwachen, als Hüter Gwaerenor zurückkehrt und sein [[Gwaerenor#Gwaerenors Urteil über Octavia Ardera (19. Astor 351 JF)|Urteil]] verkündet. Da Octavia Dogeons Zuflucht die Reinheit und Unschuld raubte, den Fürsten Fageon tötet und die Flucht des Herolds der Lügen ermöglichte, habe sie mehr als den Tod verdient. Gwaerenors Entscheidung lautete jedoch auf Vergebung, da er die Macht des Feindes, den Wilen zu brechen, al eigenen Leib erfahren hat und alle Freunde Leumund für sie abgelegt haben. Außerdem liegt in ihrem Blut die letzte Hoffnung auf Uselias' Rückkehr und ohne seine Rückkehr sei Aloran verloren. So wird Octavia auf Gwaerenors Geheiß freigelassen und die Windlinge versorgen ihre Wunden mit speziellen Heiltränken. Hüter Gwaerenor entschuldigt sich, da er die Wiederherstellung der Drachenträne planen muss und bittet dafür um die Bruchstücke der Drachenträne. Henk händigt sie im etwas zögerlich aus und Gwaerenor zieht sich, von einem Zwielichtfalter umschwirrt, mit den anderen Elben zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia dankt ihren Freunden, dass sie für sie gesprochen haben, und Kenji meint, dass sie vielleicht hassen würden, was sie getan haben, aber sich dafür nicht gegenseitig hassten. Während sie essen, reden sie miteinander und Henk dankt Wigo für seinen Einsatz. Er macht ihm bewusst, dass ohne sein Eingreifen die ganze Mission gescheitert wäre und erhebt ihn zum gleichwertigen Gefährten. Dann legen sich alle erschöpft schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.46''') Nachdem die Helden lange geschlafen haben, erwachen sie und fühlen sich schon viel besser. Octavia haben die Tränke der Windlinge sehr geholfen und sie kann bereits wieder alleine aufstehen. Kenjis Arm ist durch die Salbe der Windlinge viel glatter und weicher geworden und hat eine gewisse Beweglichkeit wiedererlangt. Alle bekommen nach dem Aufwachen einen weiteren Heiltrank und etwas zu Essen und beobachten, wie sich die Windlinge anscheinend von ihrem toten Baum verabschieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax erzählt, dass Gwaerenor mit einer leuchtenden Motte und den anderen Elben singend in den Wald gegangen sei, und berichtet von wundervoller Elbengesängen, die ihn über Stunden gefesselt haben. Außerdem offenbart er den Helden, dass Sabaoth Immortalis in L’yreh an der Vernichtung von [[Veldun]] arbeitet und seine Pläne mit Sereg einen Schlag gegen die [[Elben#Die_Goldelben|Goldelben]] Alorans zum Ziel haben. Der mittlerweile erwachte Matrose Seiler hat erfahren, dass der Dämonenfürst befreit wurde, um die Küsten Alorans anzugreifen. Die Kultisten wollten ihn hier mit den Opfern stärken, so dass er nach Fuselfels fliegen und sich dort am Seevolk laben kann, damit er dann stark genug sei, um Weisshafen und die anderen Küstenstädte in Angst und Schrecken zu versetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Matrose Seiler noch mit Ferolax sprechen will, gehen die beiden spazieren und Wigo nutzt die Gelegenheit, um Octavia ein paar Fragen zu stellen. Er befragt sie zu Ignus und ihren Gefühlen diesem gegenüber. Wigo will etwas über Octavias Macht erfahren und will wissen, ob Ignus sich nicht rächen werde, dass sie ihn fortgeschickt habe. Als er erfährt, dass Octavia jetzt nicht mehr so große Kräfte besitzt und auch die Feuergestalt mehr annehmen kann, weist Kenji sie darauf hin, dass Octavia viel Gutes in sich trage und nicht alles daran Magie sei. Wigo will auch wissen, wie der Dämon befreit werden konnte und wieso Octavia die Schuld daran habe. Octavia gesteht, dass sie den Elementar aufgezehrt habe, und Kenji interessiert, ob sie mittlerweile spürt, was sie getan habe oder ob sie die Erinnerung daran mit guten Gefühlen erfülle. Octavia gesteht, dass beide Gefühle in ihr sind, und Kenji weist sie darauf hin, dass auf Dauer kein Platz für beide Gefühle in ihr sei. Nach Kenji wäre die einzig gerechte Strafe für Ignus, ihn fühlen zu lassen, was er den Wesen angetan hat. Henk stellt fest, dass Igus durch Octavias Zurückweisung sehr verletzt war, und Octavia nennt ihr einen großen Freund von [[Lorkan]] und einen Verbrecher. Kenji kann mehr Verständnis für die rechtschaffend-bösen Schwarzmagier als für den chaotisch-neutralen Ignus aufbringen und die Helden besprechen die Manipulationen von Marledigma alias [[Iobis Galdimmera]]. Sie stellen fest, dass jeder von ihnen überzeugt davon war, die anderen hätten ihn verraten. Henk erinnert sich an seine Besessenheit durch Maldoror und Kenji gesteht, dass sich seine Visionen so echt angefühlt haben. Octavia hofft, dass Iobis nun tot ist und fragt sich, ob sie vielleicht doch überleben konnte. Allen ist bewusst, dass sie den Dämon stoppen müssen, bevor er Fuselfels erreicht, und Henk und Kenji berichten von ihren Beobachtungen und Erfahrungen mit dem Dämon während ihrer Gefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kehren die Elben zurück und Gwaerenor fragt die Helden, ob sie sich stark genug fühlen, um der Seele des Drachen durch ihr Blut eine neue Heimstätte zu erschaffen. Er weist sie allerdings auch darauf hin, dass die Erneuerung auch schief gehen könne, da sich noch niemand Gedanken darüber gemacht habe, ob das Seelengefäß nach seiner Zerstörung wieder neu erschaffen werden könne. Immerhin haben die Elben schon daran gezweifelt, dass es Menschen überhaupt gelänge, Uselias Seele aus dem Gefängnis des [[Verijgorn|Verijgorns]] zu befreien. Gwaerenor drängt zum Aufbruch, denn ein Kampf gegen den Herold der Lügen ist unausweichlich, ohne Uselias Hilfe aber auch aussichtslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor geht mit den Helden in den Wald und führt sie zu einer Lichtung auf einem steilen Hügel, auf welcher ein weißer Elbenaltar mit einer Statue von [[Die_Götter_der_Elben#Gwelwen_-_.E2.80.9EDer_Hohe.E2.80.9C|Gwelwen]] steht. Dann ruft er einen Greifen herbei, welcher sich etwas zögerlich neben dem Altar niederlässt. Er erklärt den Helden, dass Gwelwen zur Zeit des Goldenen Zeitalters persönlich ein Greifenei herbrachte und an dieser Stelle der erste Greif des Amon Urui schlüpfte. Daher nutzen die Elben diese besondere Stätte der Weisheit als Ort des aufrichtigen Austausches, und Gwaerenor hat die Helden hergeführt, um ihnen vor der Wiederherstellung der Drachenträne eine Chance zu geben, sich für dieses Vorhaben zu wappnen. Die Drachenträne bezieht ihre Stärke aus der Freundschaft der Helden und deshalb sollen sie die Macht dieses Ortes nutzen, um so ehrlich und aufrichtig miteinander zu sein, wie es ihnen möglich ist. Das Problem sei nämlich, dass Menschen niemals ehrlich miteinander wären, obwohl sie so viel miteinander reden, da sie einige Empfindungen nicht aussprächen und den anderen vorenthielten. Hüter Gwaerenor empfiehlt den Helden, ihre Zeit an diesem Ort gut zu nutzen und die Gelegenheit wahrzunehmen, alle Dinge miteinander zu teilen, welche ihre Freundschaft in Zukunft gefährden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia gesteht den anderen, dass sie nie mit dem Tod ihrer Eltern abgeschlossen hat und Sabaoth Immortalis dafür hasst, der alles zerstört hat. Dadurch hat sie sich in ihrer Rache verrannt. Die Macht, die ihr Ignus gezeigt hat, sei sehr verführerisch für sie gewesen und werde es zukünftig auch immer bleiben. Sie offenbart ihnen auch, dass sie die Reise hasst und lieber geheiratet hätte. Außerdem bittet sie Kenji, mit ihr zu Abdrushin zu gehen und ihr die Schuld bei dem Djinn für ihre Wiedererweckung aufzulasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hasst ebenfalls die Reise und ist nur durch Rock in die ganze Sache hineingeraten. Er fragt sich, warum gerade er ausgewählt wurde. Henk hat wegen Augustus die Gilde verlassen, weil dieser seinen Lebensstil abgelehnt hat, und bereut etwas, dass er jetzt alles verloren hat: Einfluss und Macht. Er gesteht seinen Freunden, dass er über das Angebot von Macht wohlmöglich wieder korrumpierbar sei. Er gesteht Octavia, dass er beleidigt war, als er „freigelassen“ wurde, und offenbart ihr, dass er seinen Hass gegen Thyrna mittlerweile abgelegt hat. Außerdem vermisst er Adarian sehr und fühlt sich allein in der Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist neidisch auf Henk und Adarian und würde letzteren gerne ersetzen können. Er gesteht den anderen, dass er sich nie dazugehörig fühlte und nicht genau wisse, wo sein Platz sei.  Als er dann durch Iobis Visionen ein Ziel bekommen hatte, habe er sich endlich einmal wichtig gefühlt. Nachdem Henk seine Verliebtheit in Octavia erwähnt hat, gesteht Kenji, dass er aus Scham verschwiegen habe, dass die Sukkuba ihn in Perlheim in Octavias Gestalt verführt habe. An Iobis Vision von der gottgewollten Zukunft habe ihn vor allem der Friede zwischen Thyrna und Barthavion mehr verlockt als der gemeinsame Sohn mit Octavia. Kenji entschuldigt sich bei Octavia dafür, dass er sie vor dem Wiedererweckungsritual nicht gefragt habe, gesteht aber auch, dass  er wieder so gehandelt würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich holt Hüter Gwaerenor die Helden wieder ab und verabschiedet den Greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 21.47''') Nachdem der Greif verabschiedet ist, fühlen sich alle erleichtert und gereinigt, denn es tut gut, Dinge auszusprechen, die vorher noch nie gesagt wurden. Als sie die Lichtung verlassen, bittet [[Gwaerenor]] Kenji um ein kurzes Gespräch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji Eindruck und Gespräch&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji Eindruck und Gespräch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji fühlt sich zwar auch erleichtert, nachdem er einige seiner persönlichen Schwachstellen vor seinen Freunden zugegeben hat, jedoch hat er das Gefühl, dass nicht alle Lasten von seiner Seele gewichen sind. Auch der Greif warf ihm beim Hochfliegen einen zweifelnden Blick zu, welchen Kenji nicht ignorieren konnte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor blickt Kenji zunächst eindringlich an und dieser lächelt. Er hat auf der Lichtung einige Erkenntnisse über Octavia gehabt (vgl. [[Kenjis Tempel#Kenjis mögliche Erkenntnisse aus seinen Beobachtungen von Octavia|Kenjis Tempel]] und scheint noch ganz verklärt zu sein. Hüter Gwaerenor offenbart Kenji, dass der Greif spürte, dass Kenji etwas verschwiegen habe, was sehr wichtig für den Zusammenhalt der Gefährten der Drachenträne seien könnte. Gwaerenor weiß nicht, ob Kenji nur die anderen oder sogar sich selbst dabei belogen habe, aber  er solle darüber nachdenken, denn das letztere sei nicht besser als das erste. Kenji solle sich darüber im Klaren sein, dass die Drachenträne und das Schicksal der Welt im schlimmsten Fall davon abhängen kann, wie ehrlich er sich selbst und seinen Freunden gegenüber ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor führt die Helden zu einer Lichtung, von der Veränderung, welche durch Octavias Zerstörungstat ausgelöst wurde, noch beinahe unberührt ist. In der Mitte der Lichtung bei einer kleinen Quelle steht ein Einhorn, um welche eine Vielzahl von Feen tanzt, die hier noch sichtbar sind. Durch seine Unschuld und Reinheit wurde auf dieser Lichtung noch ein Teil der Ursprünglichkeit von Dogeons Zuflucht bewahrt, was sie für die Wiederherstellung der [[Drachenträne]] so geeignet macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Gwaerenor das Einhorn begrüßt hat, bittet er die Helden zu der Quelle. Alle waschen sich Hände und Gesicht und kommen so an diesem Ort an. Dann fragt er die Helden nach ihrem Wissen über die Drachenträne und sie berichten von ihrer Reise in den Norden und von und der Prophezeiung aus [[Pyrrhons Brief]], in der von vier Auserwählten die Rede ist. Er hörte sich alles an und war von ihrem Wissen beeindruckt. Dann sagte er, dass die Helden nun so weit wären, die ganze Geschichte zu hören, zumindest soweit sie ihm und seinem Volk bekannt sei. Dann begann er mit einer weichen, aber bedeutungsgeladenen Stimme die [[Gwaerenors Geschichte der Drachenträne|Geschichte der Drachenträne]] aus elbischer Sicht zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich nimmt er jedem einen Schwur ab, bevor mit Henks Dolch das Blutopfer zur Erneuerung der Drachenträne durchgeführt wird (vgl. [[Drachenträne#Erneuerung der Drachenträne (20. Sideon 351 JF)|Drachenträne]]). Durch Henks, Kenjis und Octavias Blut wird das Artefakt wieder neu erschaffen und findet zu seiner alten Stärke zurück. In einer von einer Lichtkugel initiierten Vision bedankt sich Uselias bei den Helden und fordert sie auf, die „Himmelsbrücke“ und das „Nouon“ zu finden (vgl. [[Drachenträne#Uselias' Dank|Uselias' Dank]]). Kenji nimmt nach der Vision die Drachenträne an sich und die Helden beschließen, sie fortan abwechselnd zu tragen. Adarians Bruchstücke der ersten Drachenträne fallen zwischen die Wurzeln in [[Dogeons Zuflucht]] und werden so beerdigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden befragen Hüter Gwaerenor nach der „Himmelbrücke“ und dem „Nouon“ und erfahren, dass die Stadt [[Celestia#Utepion_-_Die_Hohe_Halle|Utepion]] den Beinamen „Himmelbrücke“ trug. Doch ein „Nouon“ ist Gwaerenor unbekannt. Gemeinsam kehren sie zum Baum zurück und teilen den anderen die erfolgreiche Erneuerung der Drachenträne mit. Octavia bekommt von einem Elben ein Paar Sandalen gefertigt und die Windlinge entdecken, dass ihr Baum überlebt hat und neue Triebe ausbildet. Nachdem alle noch einmal etwas gegessen haben, brechen sie auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden am Steinkreis mit der Bildergeschichte vorbeikommen, beginnt die Drachenträne plötzlich zu pulsieren. Kenji hat das Gefühl, sie hervorholen zu müssen. Die Drachenträne hat an diesem Ort bereits einmal versucht, den Helden etwas mitzuteilen und alle erinnern sich daran, dass ihr weißes Licht erloschen ist, als sie das erste Mal hier waren, und die Drachenträne durch ihren Freundschaftsbruch bereits so geschwächt war, dass Uselias ihnen nichts mitteilen konnte (vgl. [[Drachenträne#Beobachtung und Reaktion in Dogeons Zuflucht (16. Sideon 351 JF)|16. Sideon]]). Diesmal war es jedoch anders und alle hatten das Gefühl, sie berühren zu sollen. Die pulsierende Drachenträne erstrahlte hell, als sie von allen gleichzeitig berührt wurde und als dies geschah, verabschiedete sich das Bewusstsein der Helden und sie gerieten wieder in eine  [[Drachenträne#Uselias und Hazug-Ságok (20. Sideon 351 JF)| Vision des Drachen]]), in der sie erfahren, dass das magische Artefakt von Lumenisa, Anons Spiegel, vom Dämonenfürsten verschlungen wurde und sich vermutlich noch in seinem Leib befindet. Nach der Vision machen sich alle auf den Weg nach oben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.48''') Nach einem langen und anstrengenden Aufstieg gelangen die Helden in das Wurzellabyrinth unter Galadh-Bôr zurück. Hüter Gwaerenor dankt Kenji für das Aufstellen der Totenlichter und Wigo erfährt, dass der Zwielichtfalter, den Gwaerenor in [[Dogeons Zuflucht]] bei sich hatte, Uselias‘ Seele war, die durch [[Boron|Methed]] gerettet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kommen am Mittag wieder ans Tageslicht und bemerken, dass mittlerweile eine Menge Elben bei Galadh-Bôr angekommen sind, und Gwaerenor stellt ihnen die Kommandanten vor. Während sich die Helden etwas ausruhen sollen, will sich der Hüter einen Späher befrage, wie es um den Herold der Lügen steht. Wigo signalisiert, dass er kampfbereit ist und es mit dem Dämonenfürsten aufnehmen will. Er ist übermütig und hat ein total übersteigertes Selbstbewusstsein nach Henks Ernennung zum Gefährten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji macht sich Gedanken, dass er zwar den Dämon nicht angreifen, dafür aber die Helden stärken könne, und Henk schätzt, dass der Herold der Lügen nicht alleine kommen wird. Kenji fragt Octavia nach ihren Feuerfähigkeiten und Octavia ist sich unsicher, ob sie vollständig einsatzbereit wären. Kenji testet seinen Waffenarm, ob er notfalls einige Schläge mit dem Säbel austeilen kann, und betet dann mit anderen Elben vor der Asche des Scheiterhaufens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Hüter Gwaerenor kontakt zu seinem Späher aufnimmt und regungslos singend in einer kleinen Windhose verweilt, wartet Henk auf seine Neuigkeiten und beobachtet den Hüter und den trainierenden Wigo. Nach guten drei Stunden meldet Gwaerenor, dass Herioza anscheinend noch die richtige Formel gefunden habe, denn der Herold sei weiter stabilisiert worden, indem ihm weitere Matrosen verfüttert wurden. Der Nekromant und der Gesichtslose seien dann durch den Knochenkreis verschwunden und der Dämon hat Kurs auf die Silma-Esche gesetzt und werde in einer Stunde ankommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hüter Gwaerenor spricht an, dass seiner Meinung nach Wigo und Seiler keine Chance gegen den Herold der Lügen haben und besser zum Schiff zurückkehren sollten, um die Mannschaft zu informieren und im Falle eines Scheiterns das Festland vor dem Dämon zu warnen. Henk muss Wigo sehr zureden, weil dieser unbedingt mitkämpfen will. Er stellt ihm noch eine persönliche Bitte und so gelingt es Henk, dass sich Wigo mit dem Matrosen Seiler in einem Ruderboot auf den Weg zur [[Baiula Spei]] macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor informiert die Helden darüber, dass er sich noch um die Reaktivierung der Wächter von Galadh-Bôr kümmern werde und dass Cirdan ihr Ansprechpartner sei, mit dem sie die Taktik koordinieren können. Die Elben stünden alle unter ihrem Befehl und können eingesetzt werden. Abschließend weist Gwaerenor sie darauf hin, dass die Schwachstelle des Dämons sein großes Auge sei und er seine Macht verlieren würde, wenn dieses zerstört würde. Dann verabschiedet er sich eilig und bricht auf, während die Helden mit Cirdan die Planung durchsprechen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan sieht vor, die Elben in drei Gruppen aufzuteilen, die autark reagieren können. Henk schlägt vor, die „Hühner-Taktik“ zu verwenden und bei einem Angriff sternförmig in alle Richtungen auseinander zu stoben. Kenji und Ferolax sollen auf Octavia aufpassen und die Elben sollen die Aufmerksamkeit des Dämons auf sich ziehen, wenn Octavia mit Feuerpfeilen angreift. Bevor der Kampf beginnt, bekommt jeder einen Heiltrank überreicht und Kenji weiht den Schmiedehammer, mit welchem Ferolax kämpfen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Dämmerung heraufzieht und die Sonne als roter Feuerball die Umgebung in ein unheilsschwangeres Licht taucht, zieht plötzlich eine schwarze Wolke vor den rötlichen Schein des Amon Urui. Der Herold der Lügen naht und seine Ankunft ist unerträglich beängstigend. Während Henk standhaft bleibt, zittern Kenji die Knie und Octavia bekommt es mit der Angst zu tun. Kenji holt die Drachenträne hervor und lässt sie von Henk und Octavia berühren. Dann spricht er den Segen des Lichtes über die Helden und gibt Octavia neuen Mut zu. Auch die Elben müssen sich bei dem fruchteinflößenden Anblick zusammenreißen und Cirdan bittet die Helden, noch einige Worte zu sprechen, um die Moral der Männer zu stärken. Henk spricht von erhöhter Warte aufbauende Worte an die Elben und Kenji segnet die Kämpfer, während Octavia mit einer Flamme experimentiert und dabei innere Hemmungen spürt. Abschließend wendet sich auch Cirdan an seine Männer und, obwohl die Helden ihn nicht verstehen, spüren sie die ermutigende Wirkung seiner Worte und ihrer Anwesenheit auf die Elben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die schwarze Wolke sich nähert, beginnt der Boden zu zittern und Kenji verlässt der Mut und er bedarf der aufbauenden Worte seiner Freunde. Die Wolke hüllt alles in eine dichte Finsternis und dann hebt sich die furchtbare Gestalt des Dämons langsam aus der Schwärze ab. Er scheint ein ganzes Stück gewachsen zu sein und sein Anblick ist entsetzlich, doch die Helden verlieren nicht ihren Mut. Dann stößt der Dämon einen grässlichen Schrei aus und eine verzerrte Stimme in ihren Köpfen schreit: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Macht euch bereit für den Untergang, ihr erbärmlichen Kreaturen! Hazug-Ságok ist gekommen, um von eurem Schmerz zu zehren! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Worte sind nicht akustisch, sondern psychisch zu hören und verdrehen einen die Seele im Leib und die Helden kauern sich panisch auf dem Boden zusammen. Die Elben beschießen auf Cirdans Befehl des Herolds, jedoch bleiben ihre Pfeile in seinem Leib stecken und verursachen wenig Schaden. Hazug-Ságok greift nun mit seinem Schwanzkopf an und attackiert die Elben. Henk erkennt an der Bewegung, wo der Kopf als nächstes angreifen wird, und kann die Elben warnen. Beim zweiten Angriff springt Henk auf den Kopf und klettert an dem Schlangenschwanz in Richtung Dämonenleib. Octavia feuert einen Flammenpfeil ab und weckt so die Aufmerksamkeit des Dämons. Seinem nächsten Angriff entkommt sie nur, weil Kenji diesen mit einem Lichtblitz ablenkt und den Dämon kurzzeitig blendet, so dass Henk weiter emporklettern kann. Dann spricht Hazug-Ságok einen weiteren Zauber und durch ihre Köpfe dröhnt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr Würmer! Ich werde euren Willen brechen und eure wertlosen Seelen verschlingen! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
 &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist kaum auszuhalten und Kenji und Octavia kauern sich genau wie etliche Elben zitternd zu Boden, während es Henk schafft, sich am Leib des Dämons festzukrallen. Kenjis Wille ist gebrochen und er beginnt, sich selbst zu zerfleischen. &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Die Situation erscheint hoffnungslos und in seiner Verzweiflung bemerkt Kenji, wie unter seiner Robe ein Licht pulsiert, welches den Schrecken aus seinen Gliedern vertreibt. Er schafft es, die Drachenträne hervorzuholen, und drei weiße Lichtstrahlen schießen aus ihr heraus und treffen auf die Helden, welche sich in einen weißen Lichtschimmer eingehüllt plötzlich wie seelisch gestärkt fühlen. Mit dem Mut eines Drachen gelingt es ihnen nun, dem Zaubern des Dämons zu widerstehen. Octavia kann den Herold nun besser anvisieren, auch wenn sie nicht auf das Auge zielen kann, da es trotz Uselias Unterstützung nicht möglich ist, dessen Blick standzuhalten. Henk klettert weiter den Schwanz des Dämons empor, während dieser mit dem Schwanzkopf blitzschnell auf die Elben niederstößt. Henk muss dabei all sein Geschick aufbringen, um beim abrupten Abstoppen nicht abgeworfen zu werden. In den Richtungswechseln gelingt es ihm, Stück für Stück den Schwanz emporzuklettern. Doch ein besonders heftiger Ruck wirft ihn schließlich ab und er landet bei seinen Freunden. Ferolax schlägt dem Schwanzkopf bei seinen Angriffen das Kiefergelenk kaputt und einen Zahn aus, nachdem er wie Henk sein Angriffsziel vorhersehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia greift den Oberkörper des Dämons mit Feuerpfeilen an und fügt ihm Schaden zu. Daraufhin  schlägt er mit seiner Kralle nach Octavia, doch Kenji lenkt die Attacke durch einen Lichtblitz ab, so dass die Klauen auf dem Felsen aufkommen. Ferolax schlägt dem Dämon seine mittlere Klaue ab, welche im Boden steckenbleibt. Henk kann erneut mit Hilfe seines Enterhakens auf den Schwanz aufspringen und klettert wieder wie zuvor am Dämon empor. Dank des Enterhakens kann er sich diesmal besser festhalten, als der Richtungswechsel beim Angriff ihn durchschüttelt. Henk kommt weiter als beim ersten Mal, doch dann wird er vom Schwanzkopf selbst angegriffen, welcher nach ihm schnappt. Henk lässt sich kurz kontrolliert fallen, greift dann nach dem Enterseil und hält sich fest. Der Kopf schnappt daneben, erwischt aber das Seil, welches sich zwischen seinen Zähnen verfängt. Henk hängt unter dem Kopf und wird mitgerissen, als dieser zurückschnellt. Beim Abstoppen nutzt Henk das Seil, um in einem Bogen auf dem Schwanzkopf zu landen und seinen Säbel in dessen linkes Auge zu stoßen, um sich sofort dort festzukrallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon wird wütend, zuckt mit dem Schwanz und alle hören wieder seine Stimme in ihren Köpfen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Gebt auf, ihr kleinen Wichte! Ihr zögert das Unvermeidbare nur hinaus! Hazug-Ságok ist euer unausweichliches Ende! Hahaha…!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank Uselias Stärke halten Henk und Kenji der widerlichen Stimme stand, doch Octavia gerät in Panik und rennt fort. Kenji läuft ihr nach und hält sie auf. Er redet beruhigend auf sie ein und kann sie wieder ermutigen. Einige Elben beginnen sich zu zerfleischen und ihre Schmerzensschreie sind entsetzlich und kaum zu ertragen. Hazug-Ságok ergötzt sich an ihren Schmerzen und will gerade mit seiner Kralle Henk angreifen, als er innehält. Von Norden und Süden rasen zwei wirbelnde Sturmfronten aus unzähligen Luftgeistern auf den Dämon zu, welcher sich irritiert umblickt und beim Zusammenprall laut aufschreit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dämon verliert die Orientierung und Henk bemerkt, dass auch der Schwanzkopf abgelenkt ist. Es gelingt ihm, auch das rechte Auge zu zerstören, während Ferolax mit seinem geweihten Schmiedehammer den Schädel des Schwanzkopfes spaltet. Während sich der Dämon im Kampf mit den Luftgeistern befindet, welche ihm sichtlich zu schaffen machen, klettert Henk am Schwanz empor, welcher nun regungslos nach unten hängt und Henk ein gutes Vorrankommen ermöglicht. Die Wolke der Luftgeister wird kleiner, wie es aussieht, werden die Luftgeister vom Dämon vernichtet und lösen sich auf. Henk ist fast auf Hüfthöhe des Dämons angekommen, als dieser auf ihn aufmerksam wird und ihn sich mit seiner Klaue vom Rücken kratzt. Henk landet unsanft am Boden und kann zum Glück abrollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hazug-Ságok wird immer wütender und spricht einen erneuten Zauber:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Wehrt euch nicht, denn euer Schicksal ist bereits besiegelt! Niemand widersetzt sich mir! Hahaha…!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden halten stand, doch die Elben haben es immer schwerer und Cirdan zieht bereits einige von ihnen zurück, bevor sie von dem Zauber getroffen werden. Die Elben kommen langsam an die Grenzen ihrer Kräfte. Henk kann dank seiner geschickten Akrobatik einigen Hieben des Dämons ausweichen, während sich einige Elben unter Hazug-Ságoks Kontrolle selbst zerfleischten. Kenji eilte zu Henk, um den Dämon blenden zu können, wenn er weiter auf Henk einschlägt. Dabei bekommt er einen Streiftreffer am Unterschenkel ab, welcher von einem elbischen Heilern an Ort und Stelle verbunden wird. Octavia feuert aus einiger Entfernung Feuerpfeile auf den Dämon und Henk wird von einem gewaltigen Schlag bedroht, als der Dämon im letzten Moment seinen Angriff abbricht und laut zu brüllen beginnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Feuerkugel fliegt über dem Dämon, beginnt anzuschwellen, wird immer größer und schließlich entlädt sich ein gigantischer Strahl elementaren Feuers auf den Kopf des Dämons. Da er sich nach vorne beugt, verfehlt der Strahl das Auge und trifft mit voller Wucht auf die Flügel des Dämons, die nach kurzer Zeit in Flammen stehen, welche den gesamten Himmel über Galadh-Bôr beinahe taghell erleuchten. Es handelt sich um gigantische Macht von Feuer, wie sie z.B. ein hoher Feuerelementar oder -fürst besitzen könnte, welches dem Dämon langsam auch ein Loch in seinen Rücken bohrt, was ihn abstürzen lässt. Er richtet sich so weit auf, wie es ihm mit seinem Schlangenkörper möglich ist, und versucht nach der Feuerkugel zu schlagen, welche jedoch geschickter ist und nach oben ausweicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle noch kampffähigen Elben ziehen ihre Schwerter und nach Cirdans Befehlsruf stürmen sie im Nahkampf auf den Feind zu, welcher sich nun mit seinem flügellosen Körper am Boden windet. Kenji kann sich mit seiner Verletzung nicht mehr auf den Beinen halten und kriecht zu den kämpfenden Elben hin. Henk nutzt die Nähe zum Boden, um ein weiteres Mal auf den Körper des Dämons aufzuspringen und auf seinem Rücken zum Kopf zu klettern. Octavia schießt weitere Feuerpfeile ab und auch die Feuerkugel kehrt zurück und feuert mit einzelnen, gezielten Schüssen auf den Dämon, welcher erneut sein Auge mit seinen Klauen schützt. Als Kenji die kämpfenden Elben mit letzter Kraft erreicht, weiht er mit einer Lichtweihe den Boden und stärkt damit seinen Männern den Rücken, damit, während der Dämon davon schwächt wird. Auch Gwaerenor ist zurückgekehrt und singt Luftgeister herbei welche Hazug-Ságok ablenken, so dass Henk schließlich den Kopf des Dämons erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stößt der sichtlich schwächer werdende Dämon einen letzten Schrei aus:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein! Ihr Maden werdet mich nicht bezwingen! Noch bin ich unbesiegt und so wird es auch für alle Zeiten bleiben!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenjis geweihter Boden schützt die Elben vor den Auswirkungen des Zaubers und die Helden halten dank der Drachenträne stand. Henk sticht seinen Säbel in das große Auge von Hazug-Ságok und der Dämon schreit laut und bäumt sich auf. Henk kann sich festhalten und ein zweites Mal in das Auge stoßen. Eine widerliche, schwarze Flüssigkeit läuft aus und der Dämon versucht verzweifelt nach seinem Auge zu greifen. Henk weicht aus und springt von dem langsam umstürzenden Dämon ab. Ferolax und die Elbenkämpfer geben ihm den Rest und, als der Dämon dann regungslos mit seinem gigantischen Leib auf dem Boden liegt, ist der Kampf gewonnen und die Elben jubeln laut. Dann sinken alle vollkommen erschöpft oder verletzt zusammen und auch die Helden sind erschöpft und der weiße Schimmer der Drachenträne um sie herum verschwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf wird die Drachenträne kurz aktiv und Kenji spürt das Pulsieren. Bevor er sie jedoch hervorholen kann, haben alle Helden nochmal kurz das Bild aus Uselias Erinnerung vor Augen, als der Schwanzkopf den Spiegel verschluckte. Octavia sieht mit Astralsicht in der abyssischen Struktur des Dämons etwas hell herausstrahlen und sie kann schließlich einen celestischen Gegenstand in dem Schwanz des Dämons ausmachen. Octavia brennt ein Loch hinein und Henk öffnet eine vereiterte, abgekapselte Zyste, die sich in dem Halsschwanz des Dämons befindet. Aus dieser bergen sie den Spiegel, welchen sie sofort mit Wasser abwaschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Waschen des Spiegels fällt auf, dass er einen Rahmen hat, der eine stilisierte Sonne darstellt, und von der spiegelnden Seite scheint ein Licht empor. Die Helden werden beim Hineinblicken sofort geblendet und müssen ihr Augen schließen, Ferolax hat kein Interesse hineinzusehen und Gwaerenor erhascht einen kurzen Blick, bevor er sich geblendet abwendet. Auf Kenjis Nachfrage sagt er, er hätte das Glück  gehabt, einen kurzen Ausblick auf sein wahres Selbst zu erhaschen. Gwaerenor ist durch das, was er gesehen hat, scheinbar stark ins Grübeln gekommen und wirkt überrascht, aber auch erleuchtet. Der Spiegel wird gut eingewickelt und von Gwaerenor &amp;quot;[[Spiegel des Anor|Cenedril Anorem]]&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hilft den Elben, einen großen Scheiterhaufen mit den Gefallenen zu entzünden, während die anderen von Heilern versorgt werden und zu essen und zu trinken bekommen. Gwaerenor lobt die Helden und sagt, dass sie mit dem Sieg über den Dämon eine grandiose Tat für das Licht vollbracht hätten und auch Octavia dadurch einen Teil ihrer Schuld wieder ausgeglichen hätte. Er bittet die Helden dann, noch an der Beisetzung der Elben teilzunehmen, bevor sie wieder aufbrechen, und gemeinsam den Sieg über den Herold der Lügen zu feiern. Er heißt sie als Gäste von Galadh-Bôr herzlich willkommen und will noch einiges mit ihnen besprechen. Schließlich spricht Gwaerenor die Helden noch auf den „Flammenmann“ an, bevor er sich verabschiedet und die Helden sich schlafen legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Sideon === &lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Octavia]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.49''') Die Helden schlafen völlig erschöpft ein und schlafen tief und fest, wobei Henk in der Nacht als einziger [[Henks Taverne#Henks Traum (21. Sideon 351 JF)|träumt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bereits heller Mittag, als die drei erwachen. Die Elben haben bereits einen Großteil von [[Hazug-Ságok|Hazug-Ságoks]] Körper verbrannt und ein leicht übler Geruch liegt in der Luft. Bis auf Muskelkater und Kopfschmerzen geht es den Helden gut und sie fühlen sich ausgeruht. Der [[Spiegel des Anor]] wurde in eine passende Tasche gehüllt und lässt sich leicht transportieren. Kenji möchte wissen, ob sich Octavias befürchteten Probleme in Bezug auf ihr Zaubern bewahrheitet haben, und erfährt, dass es besser lief, als erwartet. Octavia weist darauf hin, dass der Nekromant Heriotza nicht bei dem Angriff getötet wurde, und sie spekulieren über seinen Verbleib. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax klopft Henk anerkennend auf die Schulter und empfand es als Ehre, an der Seite eines elbengleich kletternden Menschen zu kämpfen. Er ringt den Helden mit Handschlag das Versprechen ab, nach ihrer Rückkehr nach Barthavion in seinem Haus in Throal mit zünftigem Zwergenbräu auf den Sieg anzustoßen. Auch Gwaerenor weist die Helden darauf hin, welch große Tat sie vollbracht haben und dass seine Elben ohne die Unterstützung von Usiel und den Helden unterlegen gewesen wären. Er dankt auch Kenji für Reinigung der besudelten Altäre (vgl. Abend des [[Kalender#14. Sideon, Fest der Astenda|14. Sideon]]), ohne dessen Hilfe Galadh-Bôr verloren gewesen wäre, und verbeugt sich tief vor ihm. Dann lädt er die Helden zu einer Gedenkfeier ein, und möchte mit ihnen anschließend noch über ihre Reise nach L’yreh sprechen, bei der sie alle erdenkliche Unterstützung der Elben bekommen sollen. Gwaerenor teilt ihnen noch mit, dass Wigo und Matrose Seiler sicher auf der [[Baiula Spei]] abgesetzt wurden, und richtet ihnen Grüße von einem großäugigen Menschen mit einem drachenköpfigem Stab aus, der auf ihre Rückkehr wartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden vertreiben sich die Zeit bis zur Gedenkfeier. Als Cirdan ihnen begegnet, ehrt er Henk als leichtfüßigen Kämpfer und Kenji als Freund mächtiger Götter. Sogar vor Octavia verneigt er sich trotz widersprüchlicher Gefühle kurz anerkennend und lächelt sie kurz an. Währenddessen errichten die Elben einen großen Scheiterhaufen und befreien den Baum von verbrannten Stegen und Ästen, damit er auch weiterhin als Bollwerk gegen die [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und dem Schutz von [[Dogeons Zuflucht]] dienen kann. Den Helden wird noch einmal bewusst, dass die Elben wahrhaft epische Kämpfer sind und der Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] ohne ihre Ablenkung vermutlich gescheitert wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abend sind alle Toten in blauen Tüchern gewickelt auf dem Scheiterhaufen platziert, in dessen Mitte eine erhöhte Bahre steht, auf welcher ein blaues Leichentuch ohne Leichnam, eine Krone und viele Blumen liegen. Dieser Platz verkörpert Gwaeriels Körper, den leider niemand bergen konnte, nachdem sie Hazug-Ságok ansehen musste und sein Opfer wurde (vgl. [[Kalender#18. Sideon|18. Sideon, Episode 21.43: Henk und Kenji]]). Cirdan führt die Helden zu ihrem Platz und die Elben stimmen einen Gesang an, welcher die Flammen der Fackeln hell aufleuchten und tanzen lässt. Octavia wird eine Feuermagie präsentiert, die ganz ohne Zwang und Absicht arbeitet und auf die Freiwilligkeit der Flammen setzt. Dann hält [[Gwaerenor]] eine kurze [[Gwaerenor#Gwaerenors Ansprache (21. Sideon 351 JF)|Ansprache]], welche Cirdan für die Helden übersetzt. Er sing dann ein trauriges kurzes Lied als Abschiedsgruß an seine Schwester Gwaeriel und entzündet den Scheiterhaufen. Jeder wirft seine Fackel ins Feuer und alle stehen gemeinsam ums Feuer und singen. Kleine Gestalten aus Rauch und Feuer tanzen im Lodern des Scheiterhaufens, der langsam abbrennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind zu einem Festmahl geladen und genießen das reichhaltige Mahl unter dem großen Baum. Es ist ein friedliches Fest, bei dem gesittet und andächtig gefeiert und gemeinsam musiziert wird. Dann kommt Gwaerenor zu ihnen und informiert sie darüber, dass sich eine Feuerkugel nähere. Er möchte wissen, ob sich seine Männer bereit machen soll, doch Octavia verneint. Kenji hat gehofft, Ignus nicht mehr zu begegnen, und betont, dass dieser eines Tages büßen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später fliegt eine Feuerkugel direkt über ihren Köpfen hinweg, dreht eine Runde und landet in fünf Schritt Entfernung zu Octavia, so dass einige Elben den Flammen ausweichen müssen. Nachdem sich die Feuerkugel in Ignus menschliche Gestalt verwandelt hat, fällt allen auf, dass der [[Geanist (Klasse)|Urformer]] um mehrere Jahre gealtert aussieht und sogar einige graue Haare besitzt. Ignus blickt Octavia mit einem breiten Grinsen auffordernd an und wartet, bis sie zu ihm kommt. Diese lässt ihn etwas warten, begibt sich dann aber zu ihm. Als er sie nur angrinst, spricht Octavia ihn an und macht ihm klar, dass sie ihm trotz seiner Hilfe beim Kampf gegen Hazug-Ságok keinen großen Dank entgegenbringt. Ignus spielt seine Hilfe herunter und sei nun zufällig in der Nähe gewesen, als sie seine Hilfe gebrauchen konnte. Octavia erkennt seine Unterstützung an, und gibt ihm zu erkennen, dass sie genau wisse, warum er es getan habe. Ignus scherzt, er sei nur gekommen, um seinen Umhang zurückzuholen, doch Octavia ist nicht zum Scherzen aufgelegt. Ignus wird auch ernst und gesteht, dass er sehen will, ob Octavia vielleicht inzwischen zur Vernunft gekommen sei. Sie habe so verwirrt auf ihn gewirkt, als sie die Verbindung der beiden abbrach, weshalb er ihr auch ihren berechtigten Gefühlsausbruch verzeihen könne, da er ja schließlich wirklich ihre Freunde umbringen wollte. Ignus habe doch gespürt, was Octavia sich in ihrem tiefsten Herzen wünschte, und sie solle endlich aufhören, sich selbst zu belügen und ein Leben wider ihre Natur zu führen. Octavia konfrontiert Ignus damit, dass sie lieber auf die Unsterblichkeit und die ganze Macht verzichte, wenn es bedeuten würde, so werden zu müssen wie er. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ignus gibt ihr zu bedenken, dass sie nie mehr solche Arten der Ekstase und Leidenschaft erleben werde, wie mit ihm. Als er sie mit seinen kohlrabenschwarzen Augen anblickt und sie kurz aufflammen lässt, steigen die Erinnerungen an die gemeinsamen Erlebnisse in Octavia hoch und sie muss stark mit der Verführung ringen. Ignus nähert sich leicht und berührt sie sanft funkensprühend an der Schulter. Octavia ist wie in einem Bann, als Ignus sie an sich heranzieht und sie leidenschaftlich küsst. Henk hält sicherheitshalber den neugierig schauenden Kenji zurück. Ignus beendet den Kuss, blickt Octavia in die Augen und fragt sie, ob sie loskönnen. Octavia zögert und Ignus erklärt ihr, dass ihre Freunde ihr nichts bieten können. Octavia blickt hilfesuchend zu Henk und Kenji, welche sie vertrauensvoll anblicken. Dann stößt sie Ignus von sich weg und erklärt ihm, dass sie sich nicht von ihm einwickeln lässt. Ignus erklärt ihr, dass sie einen großen Fehler mache, den sie mit Sicherheit noch bereuen werde, was Octavia als Drohung auffasst. Doch Ignus erklärt ihr, dass die Erfahrungen mit ihm sie nie mehr loslassen werden und sie keine Erfüllung in den Armen eines anderen Mannes finden werde, da ihre Magie für jeden zu einer Gefahr geworden sei. So werde sie zur Einsamkeit verdammt sein, da sie ihr Glück nicht bei einem Sterblichen finden könne. Eines Tages werde sie an diesen Moment zurückdenken und sich wünschen, anders entschieden zu haben. Dann tritt Ignus zurück, blickt sie mit einer Mischung aus Enttäuschung, Trotz, verletztem Stolz und aufrichtiger Traurigkeit an und zischt als Feuerkugel in Richtung der Hauptinsel ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk winkt Octavia herüber und gießt ihr Beerenwein ein. Er erklärt, dass Ignus sie nicht lieben würde, da er ihr sonst nach der Queste die Möglichkeit gegeben hätte, nochmal über sein Angebot nachzudenken. Kenji diagnostiziert, dass Ignus nicht die Kraft habe, sie selbst zu ändern, und Henk weist auf Ignus verletzten Stolz und seine echte Traurigkeit hin – jedoch Traurigkeit ohne Reue, wie Kenji bemerkt. Henk versucht Octavia deutlich zu machen, dass er wisse, was sie aufgegeben habe, und dankt Octavia für ihr Opfer für die Welt, denn niemand möchte gerne allein sein. Henk beteuert ihr, dass er ihr bei allem, was sie getan habe, keine Vorwürfe mache, und Octavia gesteht sich ein, dass ein Teil von ihr gerne mitgegangen wäre. Henk drückt Kenji seinen Respekt aus, dass er sein Leben geben würde, um diese Welt zu retten, und offenbart den anderen, dass er die Welt für Violas hübschen Hintern und sein Kind retten werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor tritt zu den Helden und bittet Octavia um ein Gespräch. Er sagt, dass sie für eine Sterbliche eine enorme Willenskraft bewiesen habe, als sie Ignus und dessen Macht entsagte, und er deshalb sicher sei, dass sie dazu fähig sein könnte, sich mit den Wurzelkräften soweit zu versöhnen, dass das Feuer keine Macht mehr über ihre Handlungen und ihre Empfindungen besitzt. Eines ihrer Hauptprobleme darin besteht, dass sie die Wurzelkräfte nicht als Ganzheit verstehe und sich nur dem Pfad des Feuers verschrieben habe. Jeder Wurzelkraft sei aber mit Empfindungen der Seele verbunden und gerate die Seele aus dem Gleichgewicht, verlören auch die Wurzelkräfte ihre Ausgeglichenheit und die dominanteste Wurzelkraft könne diese Person dann völlig vereinnahmen und die Herrschaft übernehmen. Um die Wurzelkräfte besser zu verstehen, legt er ihr nahe, eine Reise ins alte Umel zu unternehmen. Im Ithil-Aeglir (Sichelgebirge), welches die höchsten Gipfel auf ganz Aloran besitzt, gibt es einen Ort auf der Spitze des sogenannten „Amon Thonn“, an dem die „Veldurin“ (Goldelben) einen Sitz haben und über die Mächte der Wurzelkräfte wachen. Er überreicht Octavia dann als Erkennungszeichen ein kleines, goldenes Emblem, welches eine Sonne über einem Baum darstellt, und erklärt ihr, dass dies das Zeichen von Veldun sei und, wenn sie dies seinen Freunden dort zeige, sie ihr dabei helfen werden, die Wurzelkräfte besser zu verstehen. Gwaerenor wünscht ihr alles Gute und hofft, dass sie den brennenden Zorn in sich zu zügeln lernt. Octavia bleibt danach noch kurz allein und starrt auf das Meer, bevor sie zu den anderen zurückkehrt und ihnen das Abzeichen zeigt und von den Wurzelkräften erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Festes werden die Elben plötzlich ganz still und blicken zu Kenji. Gwaerenor bittet ihn vorzutreten und dankt ihm für die Rettung von Galadh-Bôr, denn ohne die Hilfe seiner Götter hätte der Baum nicht überlebt. Dann überreicht ein Elb Kenji eine schneeweiße Feder, welche von dem Greif auf [[Die_Götter_der_Elben#Gwelwen_-_.E2.80.9EDer_Hohe.E2.80.9C|Gwelwens]] Lichtung stammt. Gwaerenor erklärt ihm, dass es die Feder des „Menellon“ sei und dass Gwelwens Gunst durch sie Kenjis Weg stets begleiten und ihm in seinen Herzen stets zu Aufrichtigkeit anleiten möge. Dann verbeugt Gwaerenor sich vor Kenji und alle Elben tuen es ihm gleich. Henk möchte die Feder einmal berühren, was Kenji ihm gestattet, und erklärt diesem, dass dies wohl eines der bedeutendsten Dinge in Kenjis Leben sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden feiern dann noch etwas weiter, bis sie müde im oberen Bereich des Baumes einen gemütlichen Schlafplatz angeboten bekommen und sich in warme Decken kuscheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. Sideon ===&lt;br /&gt;
Henk erwacht als erstes und weckt die anderen. Jeder findet einen stärkenden trank neben seinem Bett und Octavia bekommt ein dunkelblaues, elbisches Gewand, welches Gwaeriel gehörte. Nach einem ausgiebigen Frühstück gesellt sich Gwaerenor zu ihnen und gibt ihnen einige Informationen über ihr Ziel [[L'yreh]]: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L'yreh war während des [[Großer Sphärenkrieg|Großen Sphärenkrieges]] ein wichtiger Stützpunkt der Belroeg und eine Residenz der Herrn der Lügen. Diese finstere Stadt voller Schatten und Unheil wurde einst von Dämonen selbst erbaut und ist heute ein verfluchter Ort des Wahnsinns und der Hässlichkeit, dessen Macht durch die grausigen [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] aufrecht gehalten wird. Manche behaupten, dass diese einst Elben waren, die durch die Dämonen korrumpiert und verändert wurden, andere behaupten, dass sie eine finstere Schöpfung der Belroeg sind, welche mit den Gesichtslosen eine Rasse erschufen, die auch nach der Errichtung von Luthiels Netz auf Baneth ausharren und einwirken kann. Die Gesichtslosen gehören nicht zu den gewöhnlichen Belroeg, sie haben eine Art „Gemeinschaft“ gegründet, führen ein geplantes Leben und haben sogar Kulte, in welchen sie die Belroeg verehren. In den alten Ruinen der versunkenen Stadt verwandeln sie ihre zahlreichen Gefangenen in willenlose Diener, indem den gefangenen Matrosen und Schiffsmannschaften von einem der Obersten der Gesichtslosen etwas eingepflanzt wird, was sie selbst in dämonische Kreaturen verwandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesichtslosen sind bereits seit Urzeiten in L'yreh und werden von den Elben von Galadh-Bôr bekämpft und in Schranken gehalten, doch erst seit einigen Monaten beginnen sich die dämonischen Kreaturen überall in der Bartha-Bucht zu verbreiten. die Elben haben bereits seit längerem darüber spekuliert, ob die Gesichtslosen einen neuen Verbündeten haben, über den sie neue Macht beziehen können, und durch die jüngsten Ereignisse steht nun fest, dass es sich dabei nur um die dunklen Kultisten aus Barthavion handeln kann. Gwaerenor ist bekannt, das Seregs Leichnam in L'yreh liegen soll, und weist darauf hin, dass der Kult mit der Wiedererweckung des gefallenen goldenen Königs nicht nur einen unvorstellbar mächtigen Schergen gewinnen, sondern durch diese abscheuliche Schändung auch ganz Veldun in Leid und Trauer stürzen würde. Die Gesichtslosen würden die Herrschaft über die Bartha-Bucht erlangen und kein Seemann wäre mehr sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umso wichtiger sei es deshalb, dass die Helden zu ihrem Ziel gelangen, um die Kultisten aus L'yreh zu vertreiben und das Festland zu schützen. Die Flotte von Galadh-Bôr wird mit den Helden und ihrem Schiff mitsegeln und alles tun, damit diese zu ihrem Ziel gelangen. Die Elben werden sie zu einem Punkt bringen, wo sie nach L'yreh hinabtauchen können, doch nicht nur die Gesichtslosen werden L'yreh bewachen, sondern auch unzählige andere Dämonen und verirrte Seelen tummeln sich über und in den Wassern der verdorbenen Stätte. Die Elben werden deshalb mit den Helden kämpfen und ihnen eine Ablenkung bieten, damit sie mit ihren Tauchboot zum Ziel gelangen können. Seine Flotte werde spätestens in drei Tagen wieder einsatzbereit sein und er empfiehlt den Helden, nun zuerst auf ihr Schiff zurückzukehren und ihrer Mannschaft davon zu erzählen und diese auf die gefährliche Fahrt nach L'yreh vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.50''') Einige Elben stehen Spalier, als die Helden am späten Vormittag zum Anlegesteg gehen. Gwaerenor weist sie darauf hin, dass nun die vielleicht größte Herausforderung in ihrem Heldenleben auf sie warte, denn es könnte ihnen auf dem Meeresboden ein weitaus größerer Schrecken begegnen als bei dem Kampf gegen [[Hazug-Ságok]]. Octavia wird gewarnt, dass die elbischen Tränke bisher die Nebenwirkungen ihres Machtrausches gedämpft haben, so dass das Feuer bald seinen Preis fordern werde und sie mit einer anstrengenden Zeit der Entwöhnung rechnen müsse. Wer sich einmal vollkommen der Macht einer Wurzelkraft hingegeben habe, den werde sie nie wieder vollständig loslassen, und Octavia stehe noch ein weiterer, sehr herausfordernder Kampf bevor, bei dem sie alle Unterstützung ihrer Freunde gebrauchen könne. Kenji spürt, dass Octavia die Leere mit etwas füllen kann, und verspricht mit Henk zu helfen, worüber Octavia sehr froh und dankbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überfahrt verläuft trotz starkem Wellengang komplikationsfrei und es scheint fast, als würden die Wassergeister freiwillig die Elben beim Erreichen ihres Zieles unterstützen. Während der Überfahrt bemerkt Octavia allmählich, wie der elbische Trank seine Wirkung verliert und eine innere Unruhe in ihr aufsteigt, aus Verlangen nach dem Rausch des Feuers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Baiula Spei]] werden die Helden von Iustus in Empfang genommen, der ein besorgtes Gesicht macht und sie um ein Gespräch in der Offiziersmesse bittet. Während Ferolax sich an die Inspektion des [[Natator aeris]] macht, wird den Helden bewusst, dass der Admiral sie nicht begrüßt hat. Sie erfahren von Leutnant Ibendorn, dass Kaltfisch mit einer Handvoll Männer den Admiral entführt und das Schiff mit einem Beiboot verlassen hat. Henk erinnert sich an das Treffen der Bambusen bei Kaltfisch und Kenji muss an Ekky denken, den er in der Kajüte des Admirals erwischt hatte (vgl. [[Kalender#13._Sideon|13. Sideon - Episode 21.34]]). Sie überlegen, ob Kaltfisch eventuell von den Schwarzmagiern beeinflusst oder verführt wurde. Während der Besprechung bekommt Octavia furchtbare Kopfschmerzen und spürt an ihren zitternden Händen die ersten Auswirkungen der Machtentwöhnung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferolax kommt hinzu und berichtet, dass ein wichtiger „Kontrollstein“ aus dem Tauchboot gestohlen wurde, ohne den es nicht tauchen könne, da er den Zauber dafür enthalte. Alle gehen davon aus, dass Kaltfisch den sehr wertvollen Kristall mitgenommen hat, und Henk will Kaltfisch töten, wenn er ihn das nächste Mal sehe. Kenji hat gedacht, ihn erreicht zu haben, und Henk macht ihm klar, dass der alte Pirat stets nur seinen eigenen Plänen gefolgt sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bittet Octavia um ein Gespräch im Labor, wo er erleichtert reagiert, als er erfährt, dass Octavia sich von Ignus losgesagt hat. Er ist sehr besorgt, da sich Octavias Astralströme in einem sehr chaotischen Zustand befänden, weil ein großes Ungleichgewicht in ihrem Körper entstanden sei. Er warnt sie davor, dass es nicht einfach sein werde, wieder in ihren früheren Zustand zurückzufinden. Während des Gesprächs geht es Octavia zunehmend schlechter: extremes Schwitzen, Muskel- und Kopfschmerzen und ein Gefühl der Gereiztheit und Unausgeglichenheit. Iustus rät ihr zu Konzentrationsübungen aus dem „Grimorum Arcanum“, was Octavia ablehnt, und bittet sie inständig, Feuerzauber zu vermeiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Henk gehen an Deck und Wigo klagt Henk sein Leid. Kaltfisch habe ihn ausgeschlossen, als er gestern Abend mit seiner Truppe in der Kapitänskajüte gefeiert habe. Außen den Admiral hat Kaltfisch auch noch Wigos Papagei „Slindro“ mitgenommen, um den er sich gekümmert hat, als Wigo die Helden begleitet hat. Wigo fürchtet, dass Kaltfisch auch den Klabatterwicht mitgenommen habe, woraufhin Henk sofort Pöttzi herbeiruft. Dieser ist noch anwesend und ebenfalls sauer auf Kaltfisch. Auch er wurde ausgeschlossen, habe sich aber heimlich hineingeschlichen und sie belauscht. Pöttzi berichtet, dass Kaltfisch auf eine kleine Insel mit Mauerresten wollte und es dort ein Versteck gebe. Kaltfisch sprach von einer Höhle unter den alten Mauern, vor der aus man nach Fuselfels gelangen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo möchte die Helden begleiten und Kenji holt Octavia, die zwar noch sehr schwach, aber für eine willkommene Ablenkung dankbar ist. Sie trinkt etwas Alkohol gegen die Krämpfe, während Henk von ihrem Plan erzählt. Die Obermatrosen Klippstein und Grauwasser rudern die Helden am späten Mittag zu der Insel, die Kaltfisch bereits bei ihrer Ankunft unter die Lupe genommen hat. Die Überfahrt ist rau und alle müssen sich gut festhalten. Octavias Muskeln verkrampfen und ihre Hände werden so heiß, dass das Holz anfängt zu qualmen und die Hände schwarze Abdrücke darauf hinterlassen. Octavia gelingt es, ihre Hände im Wasser zu kühlen, während sie von Henk und Kenji gut festgehalten wird. &lt;br /&gt;
[[Datei:Schatzinsel.png|miniatur|rechts|Die Insel mit alten Ruinen]]&lt;br /&gt;
Auf der Insel entdecken die Helden in der ersten Bucht das entwendete Beiboot und gehen ebenfalls an Land. Die Ruderer warten, während sich die Helden in den Wald begeben und die Ruinen suchen. Octavias Zustand verschlechtert sich und Henk scheucht fast eine Lavaechse von ihrem Nest auf. Dann entdeckt Henk, dass im Wald Fallen aufgestellt wurden und enttarnt eine alte Fallgrube. Die Untersuchung der ersten Mauerreste bleibt erfolglos und die Ruinen erinnern die Helden an die Festungsbauten der grünen, blauen und roten Festung, so dass es sich hier um einen Außenposten handeln könnte.  Henk tappt unterwegs in eine Seilfalle und wird von den Beinen gerissen, worüber sich Octavia so sehr erschreckt, dass Funken aus ihren Fingern schießen. Schließlich finden sie bei einer Ruine unter einem trockenen Busch einen Abgang, der in einem alten, riesenhaften Gang unter die Erde führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gigantische Gang gehört offensichtlich zur alten Zwergen-Architektur und endet in einer Sackgasse mit verrotteten Kisten und Regalen, in der Henk dennoch einen leichten Luftzug wahrnimmt. So entdeckt er hinter einem Regal einen versteckten kleinen, in den Stein geschlagenen Tunnel, der nur provisorisch mit Holz abgestützt ist und wohlmöglich von Piraten gehauen wurde. Bei Durchqueren bekommt Octavia Schweißausbrüche und ihre Augen beginnen zu glühen und sie versprüht hin und wieder kleine Funken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hafenversteck.png|miniatur|links|Das alte Schmugglerversteck]]&lt;br /&gt;
Der Gang endet in einer größeren, natürlichen Höhle, in der entfernt die Meeresbrandung zu hören ist. Die Kammer ist gefüllt mit alten Holzfässern voller Fusel und teilweise verrotteten Vorräten. Als die Helden sie durchqueren, fliegt ihnen plötzlich der Papagei entgegen und schmettert ihnen krächzend ein „Aallutscher“ entgegen. Geräusche aus dem vorderen Teil der Höhle verraten den Helden, dass sie bemerkt wurden, und sie betreten vorsichtig die andere Höhlenkammer. Hier befindet sich neben weiteren alten Vorräten ein Anlegesteg, sie entdecken auch ein frisch umgeworfenes Fass Fusel. Jemand ist eben noch  hier gewesen und wäre er ins Wasser gesprungen, hätte man es mit Sicherheit gehört. Während Henk am Rande der Höhle eine steile Treppe findet, welche die Klippen emporführt und eine Möglichkeit zur Flucht bietet, braucht Octavia eine kleine Pause, weil es ihr hundsmiserabel geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklimmt die Klippe als erstes, während die anderen nicht so leicht hinaufkommen. Besonders Octavia macht zwischendurch schlapp und wird von Kenji und Wigo unterstützt. Henk beobachtet, wie eine Person gerade im Wald verschwindet und läuft ihr direkt hinterher. Als Kenji die Klippe erreicht, sieht er Henk im Wald verschwinden und überlässt es Wigo, sich um die erschöpfte Octavia zu kümmern. Henk tappt im Wald in eine Netzfalle und kann sich gerade mühsam daraus befreien, als Kenji ihn erreicht. Gemeinsam verfolgen sie die Spur des Flüchtenden und Henk überwältigen ihn schließlich mit einem gekonnten Sprung. Es ist Plankenjockel, der sofort um sein Leben bettelt und vor lauter Angst bereit ist, alles zu erzählen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plankenjockel berichtet, dass Kaltfisch die Meuterei gleich nach dem Angriff von Grett zu planen begann und von seinem alten Schmuggelversteck bei den Götterinseln erzählte, zu dem er die verängstigten Bambusen mitnehmen und dort verstecken könne. Ekky wurde von Kaltfisch hartnäckig überredet, den Admiral zu entführen und in Perlheim auszulösen, um sich auf Fuselfels einen großen Namen zu machen und für das Gold sein eigenes Schiff mit eigener Mannschaft zu bekommen. Kaltfisch und Plankenjockel wollten das Versteck für Ekky wieder herrichten, doch der alte Pirat habe sich mit einem Fass Fusel an einen Strand zurückgezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plankenjockel ist bereit, die Helden zu diesem Strand zu führen, an dem sie einen betrunkenen und schnarchenden Kaltfisch finden, der sich an einen Stein mit der Aufschrift „Conny“ lehnt, in welchen auch ein Herz mit einem Pfeil eingraviert ist. Henk schlägt Plankenjockel nieder und weckt dann Kaltfisch. Dieser lacht laut und lobt die Helden, dass sie so gerissen sind und ihn erwischt haben. Er verhöhnt sie damit, dass er niemals den Weg in den Nebelschlund kannte, und bedankt sich bei ihnen für die Mitfahrgelegenheit. Henk ist sehr wütend und packt Kaltfisch am Kragen und zieht ihn hoch. Als Henk ihm droht, bietet dieser Henk seine Brust an und meint, dass er ihn gerne an Ort und Stelle abstechen könne. Immerhin habe Henk ihm dies versprochen und er freue sich schon darauf, von Henk getötet zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert sich dabei an die Situation im Kerker von Fuselfels, wo Kaltfisch bereits einmal versucht hat ihn zu provozieren, damit er ihn tötet. Scheinbar hofft Kaltfisch, dass er Henk so eine Lektion in Skrupellosigkeit erteilen könne, wenn er es schafft, dass dieser einen wehrlosen, alten Idioten wie ihn absticht. Er hat ihm sogar prophezeit, dass Henk ihm ähnlicher ist, als es ihm lieb ist, und er dies sich selbst noch beweisen wird, wenn er ihn eines Tages töten wird. Daher sieht Henk vom Töten ab und versetzt Kaltfisch einige schmerzhafte Schnittwunden an Wange, Schulter und Arm, als er ihnen nicht verraten will, wo er den Kristall aus dem Tauchboot versteckt hat. Kaltfisch genießt scheinbar die Schmerzen, doch als Henk ihm androht, das Messer in seinen Hintern zu stecken, hört für ihn der Spaß auf. Kaltfisch verlangt einen Schluck Fusel, welcher ihm wegen der blutenden Wange bei Trinken Schmerzen bereitet, und wäre bereit, das Versteck seines Schatzes, wo auch der Kristall zu finden ist, zu verraten, wenn Kenji ihm verspräche, dass er wieder an diesen Strand zurückkehren und hier sein Ende finden könne. Dieser sagt zu und Kaltfisch führt sie zu seinem Schatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schatz ist unter einer Luke mitten im Wald versteckt und über eine längere Leiter kommt man zu einem ausgebuddelten Hohlraum im Felsen, welche eine recht große Kammer bildet, die bis zur Decke mit Gold gefüllt ist. Octavia kann mit Astralsicht schnell einige magische Gegenstände ausfindig machen und findet neben dem Kontrollstein des Tauchbootes  noch ein sehr altes, [[Schildkrötenamulett|elbisches Amulett]], welches hochmagisch erscheint und einen blau-grünen Kristall in Form einer Meeresschildkröte hat. Schließlich kehren sie zum Strand zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia und Henk sehen nicht ein, warum Kenji Kaltfisch jetzt seinen Tod so einfach ermöglichen will, und ziehen sich zurück, als dieser mit dem alten Piraten am Grabstein bleibt. Kenji leiht sich von Henk seinen Dolch und fragt Kaltfisch, ob er noch etwas sagen wolle. Kenji war zuvor aufgefallen, dass der Gedenkstein Kaltfisch emotional wirklich bewegt und er nicht gerne darüber spricht. Auf Kenjis Frage erklärt Kaltfisch nur, dass hier die Schwester von Klingen-Bonnie ruhe, bei deren Ermordung die Helden Zeuge waren. Mehr gäbe es nicht zu sagen und mehr ginge ihn auch nichts an. Dann schneidet Kenji Kaltfisch die Kehle durch und spricht über seinen Leichnam einen Lichtsegen. Wigo hilft ihm dabei, Kaltfisch bei Conny zu verbuddeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat inzwischen Plankenjockel geweckt und droht, ihn wegen Meuterei zu töten. Doch Octavia gibt den Helden die Schuld an der Auswahl der angeheuerten Männer, was Henk einsieht, die Verantwortung übernimmt und Plankenjockel freilässt. Die Helden kehren dann zu ihrem Ruderboot zurück und setzten zur Baiula Spei über. Octavia ist am Ende ihrer Kräfte und hat starken Schüttelfrost. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ankunft sieht Iustus gleich besorgt ihren Zustand und bittet sie zur Sicherheit ins Labor. Henk und Kenji besorgen ihr eine Matratze, da sie nicht mehr stehen oder sitzen kann, und Iustus erschafft darum ein Schutzschild, um das Schiff nicht zu gefährden. Kenji begibt sich daraufhin in die Kapelle und betrachtet immer wieder seine Hände. Es fühlt sich anders an, als er erwartet hat, und er wird sehr nachdenklich. Henk geht in Kaltfischs Kajüte und ruft Pöttzi herbei. Gemeinsam trinken sie auf Kaltfisch, den alten Bastard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.51''') Wigo möchte die Nacht bei Iustus im Labor bleiben, weil er sich Sorgen um Octavia macht. Diese leidet sehr an akuten Entzugssymptomen wie Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, glühende Augen und funkensprühende Finger. Dazu kommt der unerträgliche Drang nach der Macht des Feuers und Octavia würde schließlich alles machen, um an elementares Feuer zu gelangen, doch Iustus hat vorsorglich das Schild auch so eingestellt, dass es auch Materie darin einsperrt und Octavia ihn nicht verlassen kann. Zwischendurch entladen sich auch größere Mengen an Feuer, so dass das Schiff durch die Explosionen durchgeschüttelt wird. Wigo besorgt von Abdrushin etwas schwarzen Lotus gegen Octavias Schmerzen, doch er kann ihn ihr nicht geben, da der magische Schild nicht gesenkt werden darf, um das Schiff nicht zu gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk schaut nach dem Schluck auf Kaltfisch im Labor vorbei, nachdem er die Erschütterung gespürt hat. Octavia bittet unterdessen Wigo, ihr ein paar Feuerpatronen zu besorgen, doch der Junge bleibt standhaft. Als Henk dazukommt, bittet sie diesen, doch auch er bleibt stark und sagt nein. Octavia versucht alles, um Wigo und Henk zu überzeugen, sie aus dem Schild zu lassen. Als Kenji hinzukommt,  bettelt sie ihn herzzerreißend um etwas Feuer an und zeigt ihre ganze Qual. Sie ist ohne Kontrolle und benimmt sich würdelos. Henk schickt Wigo, um einen Spiegel zu beschaffen, während Iustus auf Octavia einredet, um sie zu beruhigen. Er erinnert sie daran, dass Thyrner stark genug seien, so eine Entwöhnung durchzustehen. Sie habe eine wichtige Aufgabe für den Kaiser zu erledigen und die Drachenpriesterinnen haben sie wegen ihrer Stärke zur Auserwählten Thyrnas ernannt. Doch Iustus erreicht Octavia nicht richtig und schlägt schließlich einen militärischen Ton in ihrer Muttersprache Thyrnisch an, um noch zu ihr durchzudringen. Er fordert Octavia scharf zu Disziplin, Besonnenheit und Ehre auf und weist sie darauf hin, dass er sie zu ihrem eigenen Wohl erst wieder frei lassen würde, wenn sie für sich selbst und für andere keine Gefahr mehr darstelle. Diesmal erreicht er Octavia und sie beruhigt sich und sinkt völlig erschöpft zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23. Sideon ===&lt;br /&gt;
Während Octavia sich auf der Matratze zusammenkauert und anscheinend lebhafte Halluzinationen durchlebt, die anfangs eher leidenschaftlicher Natur zu seien scheinen, dann aber schlimmer werden und Albtraumcharakter annehmen (siehe [[Octavias Bibliothek#Octavias Entzugserscheinungen (22./23. Sideon 351 JF)|Octavias Bibliothek]]), will Iustus von Henk und Kenji wissen, was überhaupt mit Octavia geschehen ist. Er will wissen, welche Zauber sie angewendet hat und wie die Verbindung zu Ignus beendet wurde. Er erfährt von dem Aufzehren elementaren Feuers durch dir beiden und, als er von Octavias Metamorphose erfährt und nach der Ursache fragt, erzählt ihm Kenji von seinem Versuch, Ignus zu töten und Octavias heftigen Wutausbruch, der ihre Verwandlung in Feuer ermöglichte. Iustus hofft, mit diesen Informationen Octavias Zustand präziser einschätzen und ihr somit besser helfen zu können, und setzt sich an seine Bücher.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk Wigo ins Bett gebracht hat, spricht ihn Kenji an und offenbart ihm, dass er nach der Tötung von Kaltfisch jetzt besser verstehen könne, auf was für schmalen Pfaden sich Henk häufig befinden müsse. Daher wolle er nicht, dass Henk den Pfad allein gehen muss. Henk ist froh, dass er Kaltfisch nicht töten musste, und will in Zukunft die Männer besser im Auge behalten, da er häufig vergesse, wie furchtbar manche Erlebnisse für sie sind. Dann legen sich die beiden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Nacht treffen Henk und Kenji morgens die Offiziere und Ferolax beim Frühstück. Sie informieren sie über Octavias Befinden und berichten ihnen von Kaltfischs Tod und den entkommenen Entführern des Admirals. Leutnant Ibendorn bittet die beiden, am Abend eine Ansprache zu halten und den Männern der Unterstützung der Elben und ihrem Sieg über den Dämon zu erzählen, um die Moral der Männer zu stärken. Den Männern sei nämlich bewusst, dass ihnen die größte Prüfung dieser Fahrt bevorstünde, weshalb Ibendorn Kenji bittet, nach der Ansprache in der Kapelle erreichbar zu sein, falls sich jemand noch etwas von der Seele reden möchte. Ferolax teilt den Helden mit, dass die Reparatur nach dem Erhalt des Kontrollsteins mit der Unterstützung einiger geschickter Matrosen vor dem Eintreffen der Elben erledigt sein werde. Ibendorn teilt noch mit, dass keine Spur der Salzmähre zu entdecken sei und es möglich wäre, dass sie bereits im Nebelschlund auf die Baiula Spei warten und ihr eine Falle stellen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia wird am Morgen nicht wach und befindet sich in tiefem Schlaf. Henk räumt die Kapitänskajüte auf und schmeißt Kaltfischs ekelhafte Matratze über Bord. Kenji verbringt den Vormittag mit sortieren, waschen und aufräumen und besucht vor dem Mittagessen Abdrushin, um ihm den Arm zu zeigen. Als  dieser über die wunderbare Heilung des Armes überrascht ist und Kenji ihm von der Glühanemone erzählt und dabei Andeutungen auf Dogeons Zuflucht macht, berichtet ihm Abdrushin von dem Ort „Wahad’Abadia“, der ewigen Oase, welche ein Patient einst gefunden habe. Dort würden weder Pflanzen noch Tiere sterben und eine immerwährende Brise bändige die grausame Wüstenhitze. Das Wasser dort besitze Heilkraft und die mächtigsten Heilkräuter und goldene Früchte sollen dort erblühen. Doch als die Wächter der Oase, uralte Dingir aus Wind und Sand, ihn entdeckten, vertrieben sie ihn und entrückten Wahad’Abadia seinen Blicken, so dass er die ewige Oase nie wieder finden konnte. Dann erkundigt sich Abdrushin nach Ignus und warum sich Octavia von ihm abgewandt habe. Als Kenji ihm alles erzählt, interessiert ihn, ob sich Kenjis Gefühle für Octavia geändert hätten, nachdem ihm bewusst geworden sei, wie gefährlich der Tanz mit dem Dingir des Feuers ist. Kenji gesteht ihm, dass sich sein Bild von Octavia sehr gewandelt habe und er erkannt habe, einem Trugbild aufgesessen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am frühen Nachmittag wird Octavia wach und bemerkt Iustus, welcher hochkonzentriert innerhalb des magischen Schildes einen Zauberspruch murmelt. Octavia fühlt sich entspannter und hat das Gefühl, als habe sich ihr Geist gerade neu geordnet, obwohl ihr Körper immer noch unter den Entzugserscheinungen leidet. Nach einem Schluck Wasser erklärt ihr Iustus, dass er mit einem modifizierten Schildreparaturzauber Octavias astrale Ströme zu ordnen versucht, und lässt sich von ihr persönlich erzählen, wie sie die Metamorphose vollzogen und den „Spiritus elementia princeps“ verzehrt habe. Er will auch alles über Ignus Geheimnis wissen, wie er sein Leben durch die Macht des Feuers verlängert. Als Octavia ihm von den Wurzelkräften der Elben und ihrer Verbindung zu menschlichen Gefühlen erzählt, gibt Iustus zu, dass zwar kaum jemand mehr von den Mysterien Essentias verstehe als die Elben, diese sich jedoch aufgrund ihres Aberglaubens, auch die kleinsten Teile einer Essenz seien von Empfindsamkeit erfüllt, davon abhalten, diese durchdacht und sicher zu nutzen.  Er rät Octavia eher zu einem Studium der Standartwerke über essentische Magie und macht nochmal Werbung für einen Zauberstab. Dann wiederholt er den Ordnungszauber und Octavia ist froh, einfach liegen zu können, und fällt in einen tiefen Schlaf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag ist Henk mit der Reinigung der Kapitänskajüte fertig und bietet sie Oberleutnant von Lachs an, der zum neuen befehlshabenden Kapitän ernannt wurde. Dieser bedankt sich und weist Henk darauf hin, dass der Dienst der Männer bald zu Ende sei und sie bereit für die Ansprache wären. Während er die Männer auf Deck antreten lässt, holt Henk Kenji aus der Kapelle. Dann gehen beide auf den Befehlsstand des Schiffs und betrachten die versammelte Mannschaft. Kenji blickt zunächst nach Osten über das Meer und beginnt dann, den Männern vom Kampf gegen Hazug-Ságok zu erzählen. Er stellt vor allem die Heldentat von Wigo heraus, der als junger Mann den alles entscheidenden Zug gemacht hat. Henk erzählt den Männern vom Kampf der Elben und von ihrer Unterstützung, die sie der Baiula Spei zukommen lassen werden. Er erinnert die Männer an die Frauen und Kinder, die geliebten, für die sie dies alles tun, und gemeinsam flößen sie den Männern neue Zuversicht und Stärke ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji trifft im Anschluss in der Kapelle auf Herdin Armiger, welcher ihm von einer Frage erzählt, die ihn quäle. Seit seinem Übertritt zum Passionsglauben hat er keinen Kontakt mehr zu seinem Vater, welcher dem alten Weg folgt. Dieser wies ihn darauf hin, dass er im Totenreich seine Familie nicht wiedersehen werde, da diese die Ewigkeit in den Gefilden des [[Lorkan]] verbringen würden und er ins Licht eingehen werde. Armiger kann sich vorstellen, dass Kenji ähnliche Probleme habe, da seine Eltern vermutlich auch nicht Passionsgläubig gewesen seien. Kenji zeigt ihm die Feder des Greifen und gibt ihm zu verstehen, dass die Passionen und das Licht barmherzig seien und es darum bestimmt eine Möglichkeit gebe, die eigene Familie wiederzusehen. Armiger bleibt der Einzige, der Kenjis Seelsorge in Anspruch nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht dieses Mal auf dem Mannschaftsdeck schlafen und spielt noch ein paar Runden Würfel mit den Männern. Kenji schläft in seiner Kabine und Octavia verbringt die Nacht im Magierlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Sideon ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen werden Henk und Kenji wach, als die Schiffsglocke geläutet wird, weil ein Ruderboot der Elben mit frischem Proviant angekommen ist. Hüter Gwaerenor sendet Vorräte (Lembas-Brot, frisches Gemüse und Früchte) und Heilmittel für die bevorstehende Schlacht. Der Elb gibt ihnen zu verstehen, dass ihre Schiffe am nächsten Tag mit der Sonne kommen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia erwacht, geht es ihr wesentlich besser, da Iustus anscheinend die ganze Nacht seine Zauber gewirkt hat. Seine Augen sind gerötet und er hat dunkle Augenringe, doch er ist der Ansicht, dass Octavia das Schlimmste ausgestanden habe, sich nun jedoch noch weiter ausruhen solle. Octavia bringt Iustus in sein Zimmer und verordnet ihm Schlaf. Dann wäscht sie sich in ihrer Kajüte und ruht sich mit dem Blick auf das Meer aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht mit Henk über Armigers Problem und fragt ihn, ob es für ihn eine Rolle spiele, woran Viola glaube. Henk verneint und betont, dass das, was zähle, das Leben sei. Kenji jedoch ist es wichtig, an die Möglichkeit eines Danach zu glauben. Henk gibt ihm zu verstehen, dass für ihn der Mensch seine Unsterblichkeit nach dem Tode durch seine Taten erringt, an die sich Menschen erinnern. Dann geht er an Deck, während Kenji im Labor nach Octavia sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji findet Octavia schließlich in ihrer Kajüte und umarmt kurz die sich schämende Octavia. Dann will er wissen, ob der Kampf vorbei sei, doch sie erklärt ihm, dass dieser nie wieder enden werde. Kenji versichert ihr, dass Henk und er für sie da seien und helfen wollen. Octavia belastet es, dass sie Kenji töten wollte, und will von ihm wissen, wie er damit umgehe. Kenji erklärt ihr, dass er kein Problem habe, solange sie kontrolliert wirke, doch Octavia will wissen, ob er jetzt sein Vertrauen in sie verloren habe. Da versucht Kenji ihr verständlich zu machen, dass er das ganze eher als Strafe dafür sehe, dass er ihr sie die Chance gegeben habe, die zu sein, die sie sei. Octavia gibt ihm zu verstehen, dass er ihr schwerfallen würde, denn etwas unbefangenes sei vielleicht zerstört worden und nicht ausgedrückte Emotionen können belasten. Kenji erklärt ihr, dass er erkannt habe, ein Trugbild von ihr gehabt zu haben, doch Octavia kann nicht glauben, dass es nichts in ihm ausgelöst habe, dass sie ihn töten wollte. Kenji betont, dass daraus auch Positives erwachsen sei, denn sie habe nicht ihn, sondern das Trugbild in ihm getötet, und er fragt sie, ob er ihrer Ansicht nach jetzt wütend oder verletzt sein solle. Octavia erklärt ihm, dass sie tatsächlich eher so etwas erwartet habe, da sie wirklich ihn töten wollte und kein Trugbild, und Kenji gesteht, dass es ihn doch schockiert habe. Octavia rät ihm, seinen Gefühle gegenüber ehrlich zu sein und nicht zu versuchen, über den Dingen zu stehen, denn auch Ignus glaubte, er habe seine Menschlichkeit überwunden und schließlich wurde ihm genau dies zum Verhängnis. Octavia will wissen, ob es ein Echo in ihm hinterlassen habe, und Kenji fragt sie daraufhin, ob sie so etwas wieder tun würde. Er habe sie in der Metamorphose voller Selbstsicherheit erlebt und nun sei sie schließlich am Boden zerstört. Doch Octavia gesteht ihm, dass sie umgekehrt empfindet und, als sie die Metamorphose vollzog, voller Angst und Selbstzweifel war, während sie jetzt das Gefühl hat, einen Teil ihrer Selbstsicherheit zurückgewonnen zu haben. Octavia gesteht ihm ausserdem, dass sie sich seit dieser Sache nicht mehr richtig trauen könne, und sie bittet Kenji, ihr seine Gefühle nicht vorzuenthalten, sondern ihr zu sagen, wenn etwas zwischen ihnen stehen sollte. Kenji verspricht ihr dies und Octavia offenbart ihm, dass sie tatsächlich dachte, für Thyrna und ihr Pflichtgefühl zu kämpfen, sich jedoch gründlich geirrt habe und einen unangenehmen Einblick in ihr Seelenleben erhalten habe, bei dem sie wertvolle und unangenehme Wahrheiten über sich erfahren habe. Sie weist Kenji darauf hin, dann man manchmal glaubt, sich besser zu kennen, als man es tatsächlich tut, und Kenji versichert ihr, dass er ihr gegenüber ehrlich sein und seine Gefühle erforschen werde. Octavia solle sich besser überlegen, was sie Augustus sagen wolle, und Kenji bietet ihr dafür seine Hilfe an. Diese lehnt Octavia jedoch ab, denn sie könne das selbst in die Hand nehmen. Dann bittet sie Kenji, dass er Henk zu ihr schicken soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat sich in die Bugspitze zurückgezogen, weil er immer noch den Dämon vor Augen hat, welchen er erklommen hat, und wird dort von Ibendorn aufgesucht. Dieser schlägt vor, am Abend eine kleine Feier mit den Männern zu veranstalten, bei der sie die kürzlich wiederentdeckten paar Weinfässer der Mannschaft überlassen könnten. Es würde sie in ihrer letzten Nacht vor dem endgültigen Aufbruch in den Nebelschlund ablenken und auf andere Gedanken bringen. Henk stimmt der guten Idee zu und verspricht die Teilnahme der Helden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 21.52''') Kenji sucht nach seinem Gespräch Henk und spricht mit ihm über Octavias nicht vollständig heilbaren Zustand, welchen Henk mit Drogenentzug vergleicht. Kenji fragt Henk, ob er sich selber anlügen würde, da er keine Wut auf Octavia empfinde, doch Henk möchte sich nicht in Kenjis Wahrheit einmischen. Die beiden unterhalten sich darüber, ob Kenji Octavia noch vertrauen könne, und Kenji fragt sich, ob er Octavia überhaupt kenne? Da sie ihm sagte, dass niemand heiliger sein solle, als man ist, überlegt Kenji, ob er vielleicht mal wütend werden solle. Henk wimmelt seine Bedenken daraufhin ab und sagt ihm, dass er einfach kein wütender Mensch sei, worauf Kenji aufhört, über sich selbst nachzudenken. Dann betont Henk das Vertrauen, welches da sein müsse, und erzählt Kenji, dass er sich nach dem Kampf gegen Hazug-Ságok noch immer besudelt fühle und ihm Augustus fehle. Kenji blickt nachdenklich in Richtung Nebelschlund und informiert danach Octavia über die geplante Feier am Abend. Diese ist froh über die Abwechslung und hat in der Zwischenzeit etwas niedergeschrieben. Sie fragt erneut nach Henk, und Kenji informiert ihn. Doch Henk will lieber später mit Octavia reden und bleibt an Deck, während Kenji in die Kapelle geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus erwacht am Nachmittag und bittet Octavia darum, vor der Schlacht ihre Magie im Labor zu testen. Er errichtet einen Schutzkreis um sie und lässt sie Zauber sprechen. Als sie ruhig und stabil zaubert, versichert er ihr, dass sie die Kontrolle zurückhabe, sich jedoch vor den Gefühlen hüten solle, die ihre Magie ins Chaos stürzen. Er erinnert sie daran, dass sie vermutlich auf Sabaoth Immortalis treffen und dies ihre größte Prüfung werde, da sie die Kontrolle bewahren und ihre Pflicht als Gesandte des Drachen über ihren Drang nach Rache stellen müsse. Iustus gibt zu bedenken, dass Octavia sich vermutlich bei einer weiteren Metamorphose nicht mehr wiederfinden könne und daher besonders vorsichtig sein müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia entschuldigt sich bei Iustus, dass sie häufig so eine Zumutung gewesen ist, und bedankt sich bei ihm für seine Ehrlichkeit, da er ihr immer gesagt hat, was er von ihr halte, auch wenn dies manchmal sehr negativ war. Iustus hat zugegeben, dass er sie manchmal für ihre Fähigkeiten beneidet und sie ebenfalls als wertvollen Freund betrachtet. Octavia bittet Iustus, mit ihr gemeinsam den Göttern und Vorvätern ein Schwuropfer zu erbringen, was dieser gerne zusagt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach sucht sie Henk, Kenji und Wigo auf und lädt sie ein, als Zeugen dem Ritual beizuwohnen. Sie erinnert Henk an die Gouverneurstochter und erzählt ihm von ihren Vertrauensproblemen. Sie bittet ihn, mit ihr zu reden, falls er ein ähnliches Problem mit ihr haben sollte. Henk verspricht ihr, mit ihr zu sprechen, doch es habe noch etwas Zeit. Henk habe das Vertrauen, dass sie alles tun würde, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen und will ihr später von seiner Perspektive erzählen. Zuvor brauche er noch etwas Ruhe, da er sich von den Eindrücken des Dämons erholen müsse. Schließlich wolle er eine gute Figur machen, da alle zu ihm aufsehen würden. Da Octavia die ganze Sache ziemlich peinlich war, erzählt Henk ihr von seinem Vergleich mit dem Drogenentzug und warnt sie davor, dass die Schwarzmagier diese Schwäche bei ihr ausnutzen werden. Auch Kenji und Wigo wollen gerne am Ritual teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Sonnenuntergang und dem Beginn der Mannschaftsfeier geht Octavia mit Iustus und den Zeugen in die Bugspitze zur Opferschale mit der Kaiserstatue und  führt mit Iustus das [[Thyrner#Typisches Opferritual|Schwuropfer]] durch. Sie schwört, all ihre Bestrebungen in den Dienst des Kaisers zu stellen und sagt sich von ihren selbstsüchtigen und maßlosen Leidenschaften los. Sie bittet die Götter, sie vor Kontrollverlust durch Unbeherrschtheit oder Zorn zu bewahren, und will bestraft werden, wenn sie ihren Schwur bricht, indem sie ihr Amt als Gesandte des Drachen mit allen Privilegien aufgebe, damit sie nicht in ihrem Wahn missbraucht würden. Iustus als Zeuge des Schwurs steht nun in der Verantwortung, sie davon zu entbinden, sobald sie der Versuchung erliegen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Rituals haben sich die Männer an Deck eingefunden und Roana hat auf ein paar Tischen ein Festmahl vorbereitet. Es gibt Kartoffeln und Trockenwurst aus Lyo, Lembas, Früchte und elementares Wasser von den Elben, Wein aus Perlheim und einige Matrosen braten Stockfisch. Die Helden drehen ihre Runde und sprechen nacheinander mit allen Männern. Iustus unterhält sich mit Ferolax und Ibendorn spricht mit den Offizieren über die Gründung der Seelöwen und ihren Stolz, in die Fußstapfen des Grafen Dogerian zu treten. Wigo brät Stockfisch mit Sturmfels und Armiger und erzählt von seinem Kampf gegen Hazug-Ságok. Koyner spricht mit den Helden über die [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und Turmen bedankt sich, dass sie ihm vergeben haben, als er die ganze Mannschaft in Schwierigkeiten brachte (vgl. [[Kalender#30._Spealis|Episode 21.21/22]]). Der Geweihte Tonnmar lobt den Kerzenhändler Kandler, dass er sich nicht Kaltfisch angeschlossen habe, und versichert ihm, dass Notun ihnen seinen Schutz gewährend werde, da sie ein unmögliches Wagnis eingehen und große Taten vollbringen werden. Die Mannschaft aus Notunum erzählt sich [[Notunum#Gr.C3.BCndungsmythos|die Geschichte um Erian Grünwasser]], um ihre Moral zu stärken, da dieser in der letzten Plage von Notun selbst gerettet wurde. Tranhändler Olvir lässt sich nebenan von Zimmermann Gebbert mit Händen und Füßen ein Würfelspiel zeigen und Abdrushin flirtet gerade mit Roana. Pöttzi taucht auf und fragt Henk, was mit ihm geschehe, wenn das Schiff sinken würde. Dann trinkt er mit Henk und erzählt ihm versaute Witze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich hält der neue Kapitän von Lachs eine Ansprache, in der er alle überlebenden Matrosen -außer denjenigen aus Notunum - zu Ehrenmitgliedern im Bund der Kösliner Seelöwen ernennt und ihnen ein Matrosenhalstuch in den kösliner Farben überreicht. Danach ehrt er die Gefährten der Drachenträne und verleiht Octavia, Kenji und Henk den goldenen Seelöwen, die höchste Auszeichnung des Bundes. Danach wird der Gefallenen gedacht und die Namen genannt und Kaptän von Lachs bittet Kenji, mit einigen Männern in der Kapelle eine Lichterandacht abzuhalten und dazu einleitend ein paar Worte aus dem [[Kirche der Passionen#Das_.E2.80.9ELuach.E2.80.9C_als Grundlage der Lehren|Luach]] zu lesen und [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Passionen|das große Passionengebet]] zu sprechen. Die Männer wünschen sich, die [[Die Verkündigung des Baselian#Die Offenbarung der Passionen|Offenbarung der Passionen]] zu hören. Im stillen Gebet bittet Kenji darum, die Bitte von Octavia ergründen zu können. Während Kenji mit dem Ritual der Kirche der Passionen beschäftigt ist, lauschen Octavia und Henk ganz in der Tradition [[Der_Alte_Weg|des Alten Weges]] den Geschichten der Notunumer Matrosen und Henk erzählt die Geschichte vom Norden und der Erschaffung der Drachenträne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht legen sich alle schlafen und die Helden träumen in der Nacht von den Erinnerungen, welche Uselias bereits mit ihnen geteilt hat. Dann erfahren sie durch eine neue Vision von [[Drachenträne#Uselias_und_Sereg_.2824..2F25._Sideon_351_JF.29|Uselias Gespräch mit Sereg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen werde alle durch die Schiffsglocke zwei Stunden vor Sonnenaufgang geweckt und die Helden tauschen sich über die Vision aus. Octavia vergleicht Seregs Metamorphose in Wasser mit ihrem Erlebnis und Kenji ist beeindruckt von der Größe der Bartha-Bucht und den Konsequenzen von Seregs Taten. Henk macht den Plan, Sereg den Spiegel des Sonnengottes vorzuhalten, und sie beschließen, einen Elben als Ersatz für Augustus mit in den Nebelschlund zu nehmen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebelschlund-Karte.png|miniatur|rechts|Gwaerenors Karte vom Nebelschlund und von L'yreh]]&lt;br /&gt;
('''Episode 21.53''') Die Schiffsglocke kündigt das Erscheinen der Elben an und die Helden gehen an Deck, um sie zu empfangen. Es sind zwei Elbenboote, eines mit Einhorn- und eines mit Greifensteven, welche sich elegant nähern und das Einhornboot geht längsseits. Kenji hat den goldenen Greifen auf seinen Stab montiert und die Männer blicken ganz ehrfürchtig, als die Elben an Bord kommen. Mit Gwaerenor besprechen die Helden in der Offiziersmesse mit den Offizieren, Iustus und Ferolax den Plan und der Hüter weist alle daraufhin, dass sie sich auf Seeschlangen und Diener der [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] einstellen müssen, bevor sie ihren Zielort erreichen, an dem die Helden dann das Tauchboot nehmen und nach L’yreh hinabtauchen müssen. Gwaerenor übergibt ihnen eine Karte, auf der ein möglicher Zugang zu dem unterirdischen Tunneln verzeichnet ist und die Helden sehen in einer [[Drachenträne#Uselias_Erinnerung_an_L.E2.80.99yreh_.2825._Sideon_351_JF.29|Vision von Uselias]] das alte L'yreh. Die Helden überlegen, wen sie als vierten Mann mitnehmen sollten, und Octavia zeigt Gwaerenor das elbische Amulett aus Kaltfischs Schatz, welches dieser als ein Artefakt gegen Gedankenkontrolle identifiziert. Henk und die anderen sprechen mit Obermaat Donnerbacher, welcher sich bereiterklärt, sie zu begleiten, wofür er ein elbisches Schwert bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor das Schiff ablegt, ruft der Geweihte Tonnmar mit einem [[Notun#Anrufung_Notuns|Weinopfer Notun]] an und bittet ihn um Standhaftigkeit des Schiffes und Sieg, Frieden und untadeliges Glück. Das Schiff scheint durch leises Knarzen eine Antwort zu raunen und die Männer aus Notunum rufen „Heil dir, Notun!“. Als die Fahrt dann losgeht, weist Kenji mit Ferolax den Obermaat in die Bedienung des Tauchbootes ein, während Henk mit Octavia spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt Octavia nach ihrem Entzug, welchen er mit einem inneren Dämon verglich, den man im Zaum halten müsse, und er bestätigt ihr aus eigener Erfahrung, dass man ihn nie mehr loswerde. Octavia gesteht ihm, dass sie das Verlangen schon vorher hatte, es aber noch nie so schlimm war. Es sei nicht nur die Sucht, sondern auch ein persönliches Interesse an Ignus gewesen, denn bei ihm schien alles immer so einfach zu sein. Dann fragt Henk Octavia unvermittelt, warum sie hier sei, wobei sie darüber nicht lange nachdenken solle. Octavia gesteht ihm, dass sie genau das zurzeit ergründe, und sie ursprünglich wegen Sabaoth hier sei. Sie habe mit dem Tod ihrer Familie nie abgeschlossen und diese Gefühle nie zugelassen, so seien sie gewachsen wie ein Dämon. Dann möchte Henk wissen, warum Octavia mit ihm sprechen wolle, wie Kenji ihm ausgerichtet hat. Octavia erinnert Henk daran, dass die Drachenträne zu zerbrechen drohte, als er sich in Freywall abgewandt habe (vgl. [[Drachenträne#Octavias_Vision_.2820._Celestalis_351_JF.29|Octavias Vision]]), und, da sie so etwas nicht noch einmal riskieren wolle, bietet sie den beiden die Chance an, sich auszusprechen, damit die fehlende Kommunikation nicht wieder zum Problem werde. Sie gesteht Henk, dass es ihr immer noch sehr zu schaffen macht, dass sie Kenji töten wollte, und Octavia fragt sich, wie es dazu kommen konnte. Sie zieht das Fazit, dass sie alle viel ehrlicher und offener sein sollten, und Henk fühlt sich an die Direktheit der Steppenorks erinnert, bei denen man auch immer wisse, woran man sei. Henk erklärt ihr, dass er mit Maldoror ähnliche Erfahrungen gemacht habe, wie sie, und daher wisse, wie das ist. Henk gesteht ihr, dass [[Henks_Taverne#Henks_Adarian-Sichtungen|Marledigmas Einfluss]] auf ihn stark gewirkt habe, und er wisse, dass Octavia mit Ignus zu mächtig für ihre Beeinflussung waren. Er offenbart ihr, dass er einige Gespräche von ihr und Ignus mitbekommen habe, bei denen sie eher abfällig über Menschlichkeit geredet habe. Henk wisse, dass Octavia zu nichts getrieben wurde und alles selbst entschieden habe, und Octavia gesteht ihm, dass Ignus in Dogeons Zuflucht nur ihr Komplize war (vgl. [[Kalender#17._Sideon|Episode 21.40]]). Henk unterstellt Octavia, dass sie immer gedacht habe, etwas Besseres zu sein als andere, und jetzt wie alle anderen ihre Versuchung gehabt habe. Bei ihm sei es Maldoror gewesen, bei Kenji der schwarze Mystiker und bei Octavia die Macht, endlich einmal auszubrechen. Henk betont, dass Octavia nicht besser sei als andere, und dass das in Ordnung sei. Octavia erzählt Henk von ihrer Angst, dass er ihr nicht mehr vertraue, und Henk führt ihr vor Augen, dass sie nun viel menschlicher geworden sei und er endlich wieder auf Augenhöhe mit ihr reden könne. Wie sie mit der Sache umgehe, habe seinen Respekt verdient. Henk erzählt Octavia, dass, als Maldoror in ihm war, es trotzdem alles seine Entscheidungen gewesen waren. Henk ist überzeugt, dass ihre gemeinsame Geschichte für alle einen Sturz beinhalte, und dass dieser nun bei Octavia gekommen sei. Er sei mit ihr jetzt aber mehr im Reinen und von nun an müsse sie mit ihrer dunklen Seite leben. Zwischendurch wäre Henk wütend auf Octavia gewesen, denn sie habe Wahnsinniges geredet und dabei habe er ihre Lust in den Augen gesehen. Er wirft ihr vor, den leichtesten Weg gewählt zu haben und muss Octavia versprechen, in Zukunft mehr mit ihr zu reden, wenn sie sich seltsam verhalte. Denn sie dachte, sie hätte alles unter Kontrolle gehabt und es habe sich auch so gut angefühlt. Ignus habe gedacht, er stünde über dem Menschsein, doch er hat Triebe wie alle anderen auch. Henk erklärte Octavia, dass er ihr keine Absolution geben könne und sie sich damit selbst auseinandersetzen müsse, jedoch nicht in Selbstmitleid verfallen solle, und Octavia wies ihn darauf hin, dass sie deshalb den Schwur geleistet habe. Ihr Grund für die Reise sei die Rache an Sabaoth Immortalis, und Henk gestand ihr, dass er es eigentlich für geliebte Viola tue. Henk resümiert, dass die Geschichten von ihnen als große Helden berichten würden, doch sie wüssten, wie es wirklich war. Dann entschuldigt er sich, dass er Octavia „Hure“ genannt habe, doch diese offenbart ihm, dass es verhindert habe, dass die Metamorphose schon früher stattfand. Henk erklärt Octavia noch, dass er mit dem Gespräch so lange gewartet habe, weil er sich erstmal beruhigen wollt, um konstruktiv mit ihr zu sprechen. Er habe große Trauer bei der Zerstörung von Dogeons Zuflucht empfunden und wollte sie schon umbringen, nur um sie zu stoppen. Er gesteht ihr, dass sie jetzt eine andere für ihn sei, doch dass dies nicht nur schlecht wäre. Schließlich wisse er jetzt, wann er ihr weniger vertrauen sollte, und verspricht zu helfen, wenn es wieder passieren sollte. Octavia bittet ihn, sie nicht zu schonen und sie dann ruhig anzuschreien, denn sie versuche, aus ihren Fehlern zu lernen. Henk verspricht ihr, ihr in den Arsch zu treten, wenn sie das nicht täte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Ankunft am Nebelschlund beschäftigt sich Octavia noch mit Konzentrationsübungen, und Henk geht an Deck und erzählt Kenji von dem Gespräch. Henks Fazit ist, dass sie nie wieder nicht mit den anderen reden werden, und Kenji fügt hinzu, dass die Schwarzmagier im Nachteil wären, da Henk, Octavia und er jetzt über ihre Schwächen bewusst wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Mittag ist der Nebelschlund am Horizont auszumachen, denn die Baiula Spei steuert auf eine große, dichte Nebelwand zu, von der sich eine große Nebelschwade löst und auf das Schiff zuschwebt. Im Nebel werden Gestalten sichtbar und einige Männer werden von gequälten Elbengeistern heimgesucht. Kenji kann die Geister mit seinem Licht gut vertreiben, teilweise erlöst er sie sogar. Auch Tonnmar und Abdrushin helfen, die Männer zu beschützen, bis Luftgeister den Nebel verweht haben und die Geister mit ihm verschwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich fährt die Baiula Spei in die Nebelwand hinein und das Positionsfeuer am Bug beginnt so hell zu leuchten, wie niemals zuvor, was für Octavia ein Zeichen der Gunst ihrer Heimat ist. Kenji geht dabei durch die Reihen der Männer, ermutigt sie und im Chor sprechen sie das [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Passionen|Passionengebet]]. Im Inneren ist es plötzlich sehr dunkel und der Nebel hat eine erstickende Dichte, die allen den Atem stocken und eine Gänsehaut bedrohlich den Rücken hochsteigen lässt. Die Baiula Spei befindet sich in einem abyssischen Kraftfeld, wodurch Kenji von Übelkeit und Abscheu ergriffen wird. Die Elbengeister scheuen das Positionsfeuer und Windgeister vertreiben um den Schiffen den Nebel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Seeschlange.png|miniatur|Eine Seeschlange mit Transportkabine]]&lt;br /&gt;
Etwas großes wird im Wasser gesichtet, was zielgerade auf die Baiula Spei zukommt. Eine Seeschlange nähert sich und Iustus fängt ihren Angriff mit einem Schild ab. Die sich entfernende Seeschlange wird mit den Kanonen beschossen, doch dann entdecken die Männer einiger Wasserghule, die aus dem Wasser auftauchen. Es werden immer mehr und sie beginnen, am Rumpf emporzuklettern. Die Matrosen hindern sie zunächst daran, an Bord zu kommen, doch es sind einfach zu viele. Von beiden Elbenbooten werden die Wasserghule mit Pfeilen beschossen, doch es gelangen immer noch etliche an Deck und versuchen, den [[Natator aeris]] zu zerstören. Baas, Turmen und Koyner verlieren ihr Leben, doch der Natator wurde beschützt und die Wasserghule bezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Geister kommen am Positionslicht vorbei und plagen [[Roana Dernheim|Roana]] in der Küche, so dass Kenji ihr zur Hilfe eilt. Die Schiffe verlangsamen ihre Fahrt, denn der Nebel vor ihnen wird grün durch den Zauber des Nekromanten. Während die Männer bereits das Schlimmste erwarten, stürzen sich die Luftelementare in den Nebel, bilden einen großen Wirbel und lösen den Nebel langsam auf, jedoch nicht ohne dabei selbst ihre Struktur zu verlieren. Die Salzmähre wird gesichtet und Henk entdeckt, dass der Steuermann ein untoter Pirat ist, bevor das Schiff sich wieder im Nebel versteckt. Das Greifenschiff der Elben mit Cirdan nimmt sofort die Verfolgung auf, während das Einhornschiff mit Gwaerenor bei der langsameren Baiula Spei bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seegang nimmt zu und plötzlich erschüttert ein unerwarteter gewaltiger Stoß das ganze Schiff. Und ein lautes Knacken ist zu hören. Im Wasser wird ein untoter Darlig-Wal von gut 20 Schritt Länge ausgemacht, welcher mit einem nekromantischen Zauber mit der Salzmähre verbunden ist und anscheinend von [[Fuselfels#Ehemalige Piratenkönige|Krakenmaul-Merl]] gelenkt wird. Dank Iustus Schild kann ein weiterer schwerer Angriff abgewehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Walangriffe melden die Matrosen, dass weitere Wasserghule aufgetaucht sind und aufs Schiff klettern. Bei der folgenden Verteidigung des Natator aeris lassen Starkentrutz, Armiger, Halbach und Al’Fessir ihr Leben, und das Schiff wird abermals von dem untoten Wal gerammt, so dass ein lautes Knacken zu hören ist. Die Schüsse der Feuerkanone reißen ein Loch in den Wal, so dass der nächste Angriff abgelenkt wird, aber aufhalten lässt sich der Wal dadurch nicht. Iustus erkennt, dass dies nur durch das Ausschalten des untoten Piraten oder durch Tötung des Nekromanten möglich ist. Cirdan und das Greifenschiff werden durch geschickte Manöver auf Abstand gehalten und stecken einen Kanonentreffer ein. Auf ihnen liegt die Hoffnung, Merl zu bekämpfen und den Wal auszuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Wasserghule entern die Baiula Spei und Grauwasser, Skip, Donnerbacher, Leif und Ole verlieren ihr Leben bei der Verteidigung. Sogar Roana wird weggeschleppt und Henk und Kenji können es trotz größter Anstrengung nicht verhindern. Als ein Wasserghul das Positionslicht zerschlägt und der helle Schein erlischt, kehren die Geister zurück und terrorisieren die mit den Wasserghulen kämpfenden Matrosen. Kenji wird zu Iustus geschickt, um ihn vor den Geistern zu schützen, damit der Schild einsatzbereit bleibt. Als er das Unterdeck verlassen hat, wird Henk gleich von mehreren Geistern angegriffen und verliert bei der Übermacht die Kontrolle. Er droht zu ertrinken, doch Pöttzi rettet ihn und zieht die Geister auf sich, was ihn sein Leben kostet. Kenji befreit den unter einem Schild kauernden Iustus von drei Geistern und die Baiula Spei wird erneut von dem Wal getroffen. Ein starker Ruck mit verdächtigem Knacken deutet auf ein leck hin, was durch Gebbert auch bestätigt wird, welcher unter Deck schon kräftig mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigt ist. Die Sklaven haben mittlerweile den Kran des Tauchbootes beschädigt, konnten es selbst aber nicht anrühren. &lt;br /&gt;
[[Datei:Salzmähre.png|miniatur|rechts|Die Salzmähre]]&lt;br /&gt;
Kanonenschüsse von der Salzmähren lenken die Aufmerksamkeit auf das Greifenschiff, welches gerade durch einen Volltreffen sinkt. Die Lage wirkt absolut hoffnungslos, als plötzlich über der Salzmähre die Wolkendecke durch eine goldene Lichtkugel durchbrochen wird, welche von einem geflügelten Wesen ausgeht. Dieses umkreist die Salzmähre und fliegt dann direkt zur Baiula Spei und vertreibt durch sein strahlendes Licht die Geister. Es handelt sich um einen streitrossgroßen Schwan, auf dem Augustus reitet. Iustus ruft ihm zu, dass er den Nekromanten ausschalten muss, und der Schwan landet kurz auf dem Oberdeck, um Henk aufzufordern, mitzukommen.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Henk und Augustus zur Salzmähre fliegen und dort nach dem Nekromanten Heriotza suchen, wird die Baiula Spei von einem Gesichtslosen aufgesucht, welcher einige Matrosen dazu anstiftet, die Schildvorrichtungen von Iustus zu entfernen, welche es ermöglichen, den Schild um das ganze Schiff auszudehnen. Zwar gelingt es Octavia mit mehreren Feuerpfeilen, den Gesichtslosen zu töten, doch seine Befehle werden noch ausgeführt. Ein weiterer Aufprall bricht den rechten, hinteren Rumpf an und das Schiff bekommt Schlagseite. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henk und Augustus&amp;quot; hide=&amp;quot;Henk und Augustus&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk schleicht unter Deck, während Augustus dafür sorgt, dass er nicht von Untoten belästigt wird. Henk findet Heriotza gemeinsam mit einem Gesichtslosen, wie sie eine Beschwörung vorbereiten. Er öffnet leise die Tür, schleicht sich unbemerkt an und meuchelt Heriotza mit einem gekonnten Kehlschnitt. Dank der Überraschung erwischt Henk den Gesichtslosen, bevor dieser seinen Gedankenkontrollzauber sprechen kann, mit einem äußerst schweren Schlag in die Lenden, welcher von einer heftigen Feuerentladung begleitet wird. Henks zweiter Schlag schaltet den Gesichtslosen aus und Augustus ruft Hank nach oben, wo bereits alle Untoten in sich zusammengefallen waren, seitdem der Nekromant ausgeschaltet war. Der Schwan holt beide ab und fliegt zur Baiula Spei.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenji und Octavia&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Lage auf der Baiula Spei wird immer brenzliger, da das Schiff sich vorne immer weiter aufstellt. Iustus ist zum Natator gekommen und kämpft mit dem Kurzschwert. Die Wellen schwappen immer höher und einige Wasserghule werden von Bord gespült. Dann ertönt das Signal der Elben, das der Tauchpunkt erreicht ist. Das Deck ist teilweise überflutet und einige Männer versuchen zum Elbenschiff zu schwimmen. Als der Wal ein weiteres Mal auf die Baiula Spei zurast, begeben sich Kenji und Octavia ins Tauchboot. Ferolax und Wigo ziehen sich auf den erhöhten Bug zurück, doch Iustus und Olvir verteidigen weiter das Tauchboot. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwan kehrt zurück und setzt Augustus und Henk direkt am Tauchboot ab. Nachdem sie eingestiegen sind, sehen sie, wie Iustus und Olvir von einer Welle erwischt werden und dann nicht mehr zu sehen sind. Die Baiula Spei bricht auseinander und sinkt in die Tiefe, doch Henk gelingt es, mit dem Natator vom sinkenden Wrack wegzukommen und geschickt einigen Trümmern auszuweichen. In ihrer Trauer über den Abschied bemerken die Helden Wasserghule, die aus unterschiedlichen Richtungen auf den Natator zusteuern und den Weg abschneiden wollen. Henk entkommt ihnen mit dem Ausweichschub des Turbos und lenkt das Tauchboot so, dass es nicht in den riesigen Wasserwirbel gerät, welcher es wieder an die Wasseroberfläche getrieben hätte. Eine Seeschlange versucht sie zu rammen, doch Henk weicht mit dem Turbo geschickt aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas tiefer ist ein grüner Schimmer zu bemerken und auch das Ziggurat ist auszumachen, welches noch nicht sehr verfallen aussieht. Bei einem weiteren Angriff einer Seeschlange fällt auf, dass diese von einer anderen Seeschlange angegriffen wird, als würden sie um das Tauchboot streiten. Henk kann mit dem Turbo entkommen, bevor das Tauchboot von einem Seeschlangenschwanz erfasst werden kann. Es erfolgt nun ein Angriff von zwei Seiten und Henk muss erneut den Turbo aktivieren, um nicht getroffen zu werden. Diesmal muss er dennoch Schaden einstecken und die Außenhülle des Natator wird beschädigt. Wie sich herausstellt, ist die Vorrichtungen für die Blitze beschädigt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tauchboot nähert sich bereits dem Höhleneingang des Ziels, als sie bemerken, dass weitere Wasserghule vor dem Eingang abgesezt wurden und ihnen den Weg hinein versperren. Henk beschließt, mit dem Turbo durch sie durchzubrechen und es gelingt ihm, den Natator in den Höhleneingang zu steuern. Allerdings haben sich etliche Wasserghule festgehalten und versuchen nun, die Luken des Tauchbootes von außen zu öffnen. Hilflos muss die Besatzung zusehen, wie Wasser eindringt und die Kabine zu überfluten beginnt, wodurch die Helden das Bewusstsein verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Sideon ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Im Nebelschlund|KAPITEL 22]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kerkerzelle.png|miniatur|rechts|Die Kerkerzelle, in der die Helden erwachen]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.01''') [[Augustus Octavius|Augustus]], [[Henk Hjaldinger|Henk]] und [[Kenjiro Asai|Kenji]] erwachen nur mit Unterwäsche bekleidet und husten Salzwasser aus ihren Lungen. Sie haben kleine Quallen neben sich liegen und befinden sich in einem kleinen Höhlenraum, welcher durch rote Gitterstäbe, welche aus demselben seltsamen Material wie Iobis Artefakt bestehen, von einem Vorraum, der von grün brennenden Feuerschalen erhellt wird, abgetrennt ist. Alle leiden unter großem Durst und suchen vergeblich nach [[Octavia]], wobei sie entdecken, dass ein weiterer Gefangener sich anscheinend in einer angrenzenden Zelle befindet. Im Vorraum steht eine Art Tisch, auf dem ein Gefangener festgeschnallt werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, einen Ausbruchsversuch zu starten. Da die Tür mit einem magischen Schloss verriegelt ist, versucht Augustus, eine Schwachstelle im Gitter zu entdecken. Ein [[Loigg'Il#Namen|Wasserghul]] bringt abgestandenes Trinkwasser und Henk weist Augustus auf den einzelnen Stab unten links hin. Abwechselnd schlagen sie mit einem harten Stein auf den Felsen der Wand oberhalb des Stabes und zertrümmern langsam Stückchen für Stückchen unter ausdauerverzehrender Arbeit. Während der Zeit erzählen Henk und Kenji von ihren Erlebnissen und Octavias Begegnung mit Ignus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie unterbrechen ihre Arbeit, als zwei neue Gefangene mit Säcken über den Köpfen von Wasserghule gebracht werden und ein [[Loigg'Il|Gesichtsloser]] deren Kleidung hinter einer Tür, hinter der man auch Kenjis Stab und Hanks Säbel ausmachen kann, verstaut und den Schlüssel zur Kammer wieder an sich nimmt. Unterdessen wird die weibliche Gefangene in eine Zelle geworfen, während der männliche Gefangene auf den Tisch geschnallt wird. Der Sack wird ihm vom Kopf genommen, er wird unsanft durch einen Wasserghul geweckt und hustet Salzwasser aus. Ein zweiter Geschichtsloser richtet ein rotes Artefakt, welches starke Ähnlichkeit mit dem von Iobis hat, auf ihn und der Mann hält plötzlich ganz still, so dass ihm ein Wasserghul einen kleinen Wurm in den Gehörgang stecken kann. Nachdem Blut aus dem Ohr rinnt, verliert der Mann das Bewusstsein, woraufhin die Gesichtslosen mit ihren Wasserghulen sich entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nehmen die harte Arbeit des Zertrümmerns wieder auf und Augustus erzählt ihnen von seinem [[Augustus_Octavius#Augustus_Abenteuer_f.C3.BCr_Lumenisa_.2811._.E2.80.93_25._Sideon_351_JF.29|Abenteuer]], wie er mit Hilfe von Lorns Horn der Nixe [[Lumenisa]] ihre alte Elbengestalt zurückgeben konnte. Dann kehren die Wasserghule zurück und die Arbeit muss erneut unterbrochen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gefangene wird durch Schläge geweckt und ein Gesichtsloser stellt sich über ihn und starrt ihn einige Zeit an, wobei sich die Farben und Muster auf seiner Haut verändern und bizarre Muster annehmen. Der Gefangene schreit laut auf und ruft immer wieder: „''Nein, nein, nein!''“ und spuckt dem Geschichtslosen schließlich ins Gesicht und murmelt etwas. Er wird sofort bewusstlos geschlagen und der Gesichtslose begibt sich hinter ihn und breitet seine Tentakeln über seinen Kopf aus. Er gluckert bösartig und öffnet seinen mit spitzen Zahnreihen umrundeten Mund, um dann blitzschnell mit den Tentakeln den Kopf des Mannes zu umschließen und mit einem lauten Knacken seinen Schädel zu knacken und das Gehirn zu schlürfen. Dann wendet er sich mit bluttriefenden Tentakeln den Helden zu und fokussiert sie nacheinander mit seinen grauenhaften Glubschaugen, während er das rote Artefakt in die Höhe hält. Augustus, Henk und Kenji treten daraufhin marionettengleich näher an das Gitter heran und der Gesichtslose verändert erneut die Farben und Muster seiner Haut. Die Helden hören ein schmerzhaftes kreischendes Geräusch und Augustus wird speiübel. Dann hört der schrille Ton in ihrem Schädel wieder auf und die Kontrolle über ihre Körper kehrt zurück. Der Geschichtslose fixiert sie noch einige Zeit und gibt dann den Wasserghulen ein Zeichen, den Leichnam vom Tisch zu nehmen und zu entsorgen, wobei man deutlich ein großes Loch im Hinterkopf zu erkennen ist. Dann deutet er auf die Helden und die Wasserghule stellen ein kleines Gefäß auf den Tisch, aus dem sie zuvor den zappelnden Wurm für das Ohr des Gefangenen genommen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle gegangen sind, bricht Augustus das letzte Stück Felsen weg und entfernt den roten Stab. Henk schlüpft als erstes hindurch und hilft dann Augustus. Die beiden sichern den Vorraum, während Kenji allein durch die Öffnung kriechen muss. Kaum sind alle befreit, hören sie Schritte und bemerken einen Wasserghul, der sich mit einem Krug Wasser nähert. Augustus lauert ihm auf und greift nach dem Krug, bevor er ihm mit der roten Stange den Schädel einschlägt. Bei ihm finden die Helden einen Zellenschlüssel und ein langes Messer, welches Augustus an sich nimmt und Henk dafür die rote Stange gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie untersuchen zunächst die eingesperrte Frau und nehmen ihr den Sack vom Kopf und den Knebel heraus. Sie hat viele blaue Flecken und stellt sich als Lady Arlena, Tochter des Grafen von Tressburg, vor. Anschließend wird die andere Zelle untersucht und darin ein Gesichtsloser mit einem Sack über dem Kopf aufgefunden. Kenji möchte mit ihm reden, da er eine zweite Fraktion innerhalb der Gesichtslosen annimmt, und Augustus stimmt dem unter der Bedingung zu, dass er hinter dem Gefangenen bleibe und ihm sofort die Kehle durchschneide, wenn er mit seinen Gedankentricks anfinge. Währenddessen läuft die Lady recht forsch im Vorraum herum und will sich sogar schon durch den Gang hinauswagen. Henk hält sie zurück und Augustus macht sie darauf aufmerksam, dass sie entweder still hier warten oder aber auch wieder zurück in ihre Zelle könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus stützt den Gesichtslosen und zieht ihm den Sack vom Kopf, so dass Kenji mit ihm reden kann. Doch der Gefangene ist halbtot und hat etwas Rotes in seinem Schädel stecken. Er gurgelt nur noch apathisch und, als Augustus das Artefakt aus seiner Stirn entfernt, sackt er tot zusammen. Die Helden beschließen, nach dem Schlüssel für die Kammer zu suchen, in der ihre Sachen aufbewahrt werden. Dazu müssen sie den richtigen Gesichtslosen finden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rebellenlager.png|300px|miniatur|rechts|Das Rebellenlager]]&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Lady Arlena untersuchen die Helden nun die Gänge und müssen einige Wasserghule ausschalten. Neben weiteren Gefangenen entdecken sie einen Raum mit brackigem Trinkwasser, mit dem sie ihren Durst löschen. Schließlich entdecken sie den Gesichtslosen mit dem Schlüssel und Henk greift ihn aus dem Hinterhalt an und schlägt ihn mit dem roten Stab. Der Gesichtslose stößt einen lauten Todesschrei aus und alarmiert damit die Wasserghule. Die Helden fliehen so schnell es geht zurück zu ihrer Zelle, doch ihnen wird der Weg abgeschnitten und sie müssen kämpfen. Lady Arlena wird verletzt und Kenji verteidigt sie gegen einen Wasserghul. Augustus will sie aufnehmen und tragen, doch sie greift ihm auf die Brust und unter Eiseskälte zieht sich seine Brust zusammen. Augustus schlägt ihrer Hand weg und bemerkt ihren aggressiven Gesichtsausdruck, als sie versucht, erneut nach ihm zu greifen. Als er sie wegstößt, weist sie die Helden darauf hin, dass Octavia gerade gefoltert würde und nicht mehr lange zu leben habe. Dann lacht sie und versucht erneut, Augustus zu erreichen, welcher sie einfach liegenlässt und die anderen zur Eile ermahnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat bei seinem Kampf bemerkt, dass ihnen anscheinend einige Wesen zuvorgekommen sind und die Zellen schneller erreichen. Als die Helden dort ankommen, bemerken sie vier Wasserghule, welche bereits auf sie warten. Als Augustus und Henk auf sie losstürmen, bemerken sie, dass noch drei Gesichtslose hinter der Ecke warten und bereits Zauber vorbereitet haben, mit denen sie den Willen der Helden unterwerfen und sie bewusstlos schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erwachen in ihrer Zelle und bemerken ein lautes Pfeifen in ihrem linken Ohr. Das eigenartige Gefühl stammt von einem Fremdkörper, welcher ihnen ins Ohr gesteckt wurde, weshalb auch Blut herausläuft. Dann hören sie in ihrem Kopf den Befehl, zuzuhören, und der Gesichtslose mit einem roten Artefakt auf der Stirn spricht telepatisch zu ihnen. Er weist sie darauf hin, dass sie nur noch leben, weil sie der Feind ihres Feindes seien. Die Schergen des Xul hätten sein Volk unterwandert und strebten die Macht in L’yreh an. Daher habe er sich von seinen Artgenossen abgespalten und werde sein Volk auf eigene Faust retten. Die Helden hätten die Wahl, entweder als willenlose Sklaven zu dienen oder sie freiwillig zu unterstützen, indem sie behalten, was die Menschen „Einzigartigkeit“ nennen würden. Alle drei signalisieren die freiwillige Kooperation und es wurde ihnen ihre Kleidung wiedergegeben. Der Gesichtslose werde sich bei ihnen melden, wenn das genaue Vorgehen besprochen sei, und verlässt mit den anderen den Vorraum, so dass die Helden allein zurückbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.02''') Die Helden unterhalten sich noch etwas und Augustus will von Kenji wissen, wie Octavia damit umgeht, dass sie Kenji töten wollte. Als Henk und Kenji berichten, dass sie sehr darunter leidet, erzählt er den beiden, dass es schon immer Octavias größte Angst war, jemanden, der ihr nahesteht, mit ihrem Feuer zu verletzen. Außerdem will Augustus etwas darüber erfahren, wie es zu Octavias Trennung von Ignus kam. Als er erfährt, dass Ignus nicht bei Octavias Plänen einverstanden war, wundert er sich gar nicht, da sie schon früher einen Dickkopf hatte. Dann legen sie sich schlafen, da sie nicht wissen, wann sie abgeholt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann werden sie von drei [[Loigg'Il|Gesichtslosen]] und sechs Sklaven geweckt und bekommen wieder lebenden Fisch und frische Muscheln zu essen, dazu das muffige Wasser. Sie erhalten den telepathischen Befehl, den Gesichtslosen zu folgen, bekommen einen Fischlederbeutel mit etwas fauligem Proviant und werden zu einer Anlegestelle geführt, an der bereits eine große Seeschlange mit einer Kabine auf dem Rücken wartet. Sie erfahren, dass sie zum Ausgangspunkt ihres Auftrags gebracht würden und sie sich von dort aus dann in das Gebiet der Gesichtslosen durchschlagen müssen. Dort erwarte sie ein Verbündeter, welcher ihnen weitere Befehle gebe. Die Helden sollen in die Kabine steigen und finden dort ihre Waffen wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach etwas längerer Fahrt, bei der die Helden durchgeschüttelt werden, erreichen sie ihr Ziel und die Tür der Kabine öffnet sich. Sie befinden sich in einem von Blasentang überwucherten Tunnel und müssen sich teilweise einen Weg freischlagen. Sie folgen diesem rutschigen und feuchten Gang gute zwei Stunden, und bei einer kurzen Rast bemerken sie, dass kleine dämonische Krebse im Tang leben, die sie während des Sitzens belagern und unangenehm zwicken, was die Rastzeit deutlich verkürzt und eine Übernachtung unmöglich machen würde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Portal.png|miniatur|links|Das große, geschlossene Portal]]&lt;br /&gt;
Die Helden kamen zu einem großen Tor, welches zu schwer war, um es zu öffnen. Die Architektur erinnert alle ein wenig an [[Luggulabdubur]] und scheint dämonischen Ursprungs zu sein. Sie entdecken über dem Tor ein kleines rundes Fenster und mit Henks Kletterhaken gelingt es ihnen, hindurchzusteigen und sich auf der anderen Seite wieder hinabzulassen. Hinter dem Tor ist alles mit Tang überwuchert und die Helden müssen sich einen Weg hindurchschlagen. So gelangen sie schließlich in einen großen Raum, in dem sie ein verstörendes Steinrelief an der Wand finden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Steinrelief.png|miniatur|rechts|Das Steinrelief in der Folterkammer]]&lt;br /&gt;
Als sie den Raum weiter erkunden, finden sie ein großes, rundes Gitter im Boden, welches wie auf dem Relief aussieht. Das Gitter wirkt rostig und brüchig und drunter ist grünes Brackwasser zu sehen, indem sich eine Vielzahl von Bewegungen tummeln. Als Henk das Gitter betritt, wird er von eisiger Kälte erfasst, die ihm fast den Atem raubt. Beim zweiten Schritt bildet sich über dem Gitter an der Decke weiße Schlieren aus leuchtendem Nebel, welcher sich zahlreichen geisterhaften Gestalten zusammenfügen. Plötzlich stürzt sich ein Elbengeist auf Henk und Kenji gelingt es unter Mühe, ihn mit einem Lichtblitz von dem Geist zu befreien. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Teil 1.png|miniatur|links|Die große Kammer mit dem Gitter]]&lt;br /&gt;
Der Elbengeist wird durch den Lichtblitz aber nicht erlöst, sondern blickt die Helden an und sagt: „''Tulu''“. Dann nähert er sich den Helden und streckt ihnen die Hand entgegen. Kenji nimmt sie und der Geist versucht, in Kenji einzudringen, was dieser vertrauensvoll zulässt, worauf er bewusstlos wird und zu Boden sinkt. Augustus und Henk machen sich schon Sorgen, doch dann kommt Kenji wieder zu sich und erzählt, dass er eine Vision hatte (vgl. [[Kenjis_Tempel#Die_Erinnerung_des_Geistes|Die Erinnerung des Geistes]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erzählt, dass die Geister einen Jüngling begleiteten und beschützten, der ihnen aber von einem Dämon mit einem schwarzen Schurz weggeführt wurde, während sie, seine Begleiter, das Schicksal teilten, wie es auf dem Relief dargestellt ist. Der Dämon führte den Jüngling durch eine weitere Tür in dem großen Raum, welche die Helden bisher noch nicht aufgefallen ist. Sie durchsuchen den Raum genauer und finden hinter einer großen Schicht Blasentang tatsächlich eine Tür, welche sich durch einen Hebelmechanismus öffnen lässt. Henk findet zielsicher den verlorengeglaubten Hebel und so gelangen die Helden in einen Teil, welcher nicht mit Tang bewachsen und vom Waser unberührt geblieben ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Teil 2.png|300px|miniatur|rechts|Die drei Folterkammern]]&lt;br /&gt;
Sie stoßen im ersten Raum auf drei Türen, neben denen unterschiedliche Symbole angebracht sind, ein rotes, ein schwarzes und ein grünes. &lt;br /&gt;
[[Datei:Folterkammer-Tursymbole.png|miniatur|links|Die Türsymbole der Folterkammern]]&lt;br /&gt;
Die mittlere schwarze Tür erweist sich als totes Ende, da der Gang eingestürzt ist. Als entscheiden sich die Helden für die linke rote Tür, welche sie als nächstes öffnen. Sie gelangen in einen Gang, in dem ein Zwergengeist umherwandelt und anscheinend etwas sucht. Die Helden durchsuchen einen Trümmerhaufen und finden einen Funkenschläger, welchen der Geist sogar erkennt, aber nicht interessiert. Am Ende des Ganges gelangen sie in einen größeren Raum, in dem schwere Schritte erklingen, nachdem er von Augustus betreten wird. Etwas nähert sich ihnen aus dem Dunkeln und Henk und Augustus machen sich für einen Angriff bereit. Als sie den drei Schritt großen Dämon mit einem Sägeschwert erblicken, welcher gerade ausholt, laufen sie auf ihn zu und schlagen ihm die Knie kaputt. Sie ducken sich unter seinem Schlag durch und durch gute Zusammenarbeit bringt Henk den Dämon zu fall und Augustus köpft ihn. Der Zwergengeist kann nun den Raum getreten und findet in einem Haufen eine mehr als halbvolle Grubenlaterne, welche die Helden an sich nehmen, nachdem der Geist erlöst ist. Der anschließend entdeckte Geheimgang im hinteren Teil des Raumes ist leider eingestürzt, so dass die Helden sich jetzt für die rechte grüne Tür mit dem Feuer entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier finden die Helden einen Gang, in dem ein diesmal ein verzweifelter Elbengeist spukt. Auch dieser Gang endet in einem Raum, in dem die Helden einen Dämon erwarten. Diesmal wartet er auf sie auf dem Podest im hinteren Teil des Raumes. Augustus und Henk erwarten, dass der Dämon wohlmöglich mit Feuerbällen angreifen könnte, und nähern sich ihm deshalb halb schräg im Sichtschatten eines Pfeilers. Sie laufen direkt auf den Dämon zu, der eine große Fackel mit grünem Feuer trägt, und, als sie ihn fast erreicht haben, spuckt er in seine Fackel und eine große Feuerwolke trifft die beiden Helden. Augustus erleidet eine heftige Verbrennung am Bauch und bei Henk werden zum Glück nur einige Haare von Kopf geflammt. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Dämon zu verletzen und von seinem Podest zu stürzen. Der Todesstreich erweist sich als tückisch, denn Henk rutscht auf dem Blut des Dämons aus und Augustus strauchelt, als er über den Dämon laufen will. Kenji kommt hinzu und gemeinsam schlagen sie den Dämon tot. Henk findet an der gleichen Stelle wie vorher eine Geheimtür, bei welcher der Gang nicht verschüttet ist. Doch bevor die Helden dem folgen wollen, machen sie eine kurze Pause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden versorgen ihre Wunden und Henk und Augustus ruhen sich kurz aus, während Kenji nach dem Elbengeist sieht und ihr mit einer Lichtsegnung den Weg ins Licht weist. Unterdessen teilt Henk in der Pause Augustus mit, dass er sehr froh ist, dass dieser genau zur rechten Zeit zurückgekehrt sei, auch wenn Augustus sich wünscht, es schneller geschafft zu haben, um Octavia ins Gewissen reden zu können. Anschließend erkunden die Helden den geheimen Gang und gelangen so in die dritte, schwarze Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gelingt es, die geheime Tür lautlos zu öffnen, so dass er sich mit Augustus leise von hinten an den dritten Dämon anschleichen kann. Gleichzeitig führen sie einen Angriff auf seine Kniee aus und schlagen seine Beine ab. Der Dämon fällt mit ausgebreiteten Armen zaubernd nach hinten und, als Augustus seinen Hals angreift, öffnet sich sein Mund und er entlässt er eine Wolke schwarzer Käfer, welche Henk das Gesicht und Augustus die Hände zerfressen. Augustus fügt dem Dämon am Hals zwar eine tiefe Wunde zu, doch in der dunklen Wolke ist er jetzt kampfunfähig. Kenji kann nur einem der beiden mit seinem Licht beistehen und da Henk die Person für Kenji ist, die am besten im Überleben ist, schickt Kenji einen Lichtblitz zu Augustus, der ihn von den Käfern befreit und ihm einen Angriff ermöglicht. So spaltet Augustus dem Dämon den Schädel und beendet damit auch den Zauber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ist der Dämon besiegt, erscheint der Geist eines Elbenjünglings, steht still über einem Knochenhaufen. Als die Helden ihn ansehen, sagt er „''Hannad''“ und verbeugt sich. Er deutet auf eine Stelle unter seinen Füßen, löst sich auf und sein nebelhafter Körper zieht sich in den Knochenberg zurück. Kenji durchsucht den Haufen und findet ein goldenes Amulett in Form einer Esche mit einer elbischen Gravur, die niemand lesen kann. Kenji nimmt es an sich und die Helden verlassen die Folterkammer, um in den großen Raum mit dem Gitter zurückzukehren, in dem sie die Geister angetroffen haben.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Opfergitter.png|200px|rahmenlos|rechts|Das Opfergitter]]&lt;br /&gt;
Kenji betritt das Gitter und zeigt das Amulett den erscheinenden Elbengeistern. Einer der Geister liegt zu ihm hinab, streckt seine Hand aus und will das Amulett nehmen. Kenji reicht es ihm, und er blickt es mit einem freudigen, erstaunten Gesichtsausdruck an. Ein weißer Nebel steigt aus dem Amulett auf und der Geist des elbischen Knaben manifestiert sich langsam. Das Amulett um seinen Hals steht er in geisterhafter Form vor den anderen Geistern, lächelt sie mild an und spricht etwas auf elbisch zu ihnen. Dann beginnen die sichtlich erleichterten Geister, die nun weder Leid noch Qual in ihrem Gesichtern tragen, sich langsam in einem gleißenden Licht aufzulösen. Dabei hört man von dem Knaben noch einmal ein „''Hannad!''“ in Richtung der Helden, bevor auch dieser sich auflöst. Das Amulett fällt zu Boden und bleibt auf dem Gitter liegen, so dass Kenji es an sich nehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk macht sich auf die Suche nach einem Türmechanismus und findet schließlich einen Hebel, welcher eine Tür zu einem langen, dunklen Gang öffnet. Die Helden entschließen sich, eine Rast zu machen, und ziehen sich wieder in den trockenen Teil der Folterkammer zurück. Dort machen sie ein wärmendes Feuer und richten sich ein Nachtlager her. Kenji übergibt Augustus das elbische Amulett, nachdem ihm aufgefallen ist, dass es anscheinend regenerative Eigenschaften besitzt. Die Helden begeben sich zur Ruhe und  tanken schlafend neue Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Sideon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.03''') Durch die Erlösung der Geister wurde der Schrecken des Ortes ein wenig aufgehellt, so dass Henk und Augustus schnell Schlaf finden, während Kenji die erste Wache in dem mit unheimlichen Geräuschen und im Augenwinkel wahrgenommenen Bewegungen erfüllten Raum übernimmt. Nach einiger Zeit weckt er Henk und legt sich dann schlafen. Henk denkt über seinen Traum nach, weckt irgendwann Augustus und begutachtet seine noch immer nicht geschossene Brandwunde. Dann erzählt Henk ihm von seinen Träumen und sie finden heraus, dass Henk anscheinend von Erlebnissen geträumt hat, die Octavia zugestoßen sind und mit ihrer Feuermagie zu tun hatten. Henk legt sich nicht mehr hin und fragt Kenji nach dem Aufwachen, ob er ähnliches geträumt habe, und dieser erzählt von seinen Träumen, welche anscheinend ebenfalls auf Octavias Erinnerungen beruhen. Henk ist sich ziemlich sicher, dass es mit der Drachenträne zusammenhängt, da sie an Octavias Erinnerungen teilhaben, wie sie auch Uselias Erinnerungen sahen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-01.png|rahmenlos|rechts|Links die Statue von Hazug-Ságok und rechts das becken mit den Zuflussröhren ]]&lt;br /&gt;
Die Helden brechen auf und betreten durch die Tür beim Gitter in der großen Kammer einen Tunnel, welchem sie lange folgen und dabei auch eine eingestürzte Stelle mit Wasser schwimmend überwinden müssen. Sie gelangen schließlich zu einer grotesken Statue von [[Hazug-Ságok]], bei der sich der Weg gabelt. Beide Wege führen zu einem Wasserbecken, welches durch drei Röhren in der Wand gespeist wird, aus welchen Wasserfällen hinabstürzen. Die Helden beschließen, eine der Röhren hinaufzuklettern, und müssen gegen den Wasserstrom ankämpfen. Henk kriecht voran, dann Kenji und zum Schluss Augustus, der aufgrund seiner Verletzung etwas langsamer ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Korallen-Farm.png|miniatur|links|Die dämonische Korallen-Farm]]&lt;br /&gt;
Am Ende der Röhre kommen die Helden in eine Art Korallen-Farm, in der die mannshohen, roten Korallen gezüchtet und von Wasserghulen geerntet werden. Henk schleicht sich an einen Wasserghul heran und überwindet ihn geräuschlos. In der Höhle sind noch weitere Wasserghule, welche die Helden zwar bemerken, aber sich nicht von ihrer Erntetätigkeit abhalten lassen. Eine organische, transparente Membran versiegelt einen Höhlenausgang und hält das Meer draußen. Durch sie man blickt direkt auf den sprudelnden Strom, der aus dem Nebelschlund emporschießt. Man sieht das kränklich grüne Leuchten des Meeresbodens und kann außerdem die Überreste von schwarzen Ruinen erkennen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Haiwächter.png|rahmenlos|rechts|Der Wächterdämon]]&lt;br /&gt;
Am Ende der Höhle stoßen die Helden auf einen [[Gnathoseloda|haiköpfigen Dämon mit vier Tentakelarmen]], den sie bereits auf Totland kennengelernt haben. Sie verstecken sich, werden aber entdeckt und ein Kampf beginnt. Augustus lenkt die Aufmerksamkeit auf sich, damit Henk den Dämon von hinten attackieren kann. Der Dämon stößt einen Alarmschrei aus und, während Augustus von einem Tentakelarm gepackt und umschlungen wird, versetzt Henk dem Dämon zwei unangenehme Stiche in Schwachstellen am Tentakelansatz, bevor auch er von einem Tentakel erwischt und umschlungen wird. Kenji rennt währenddessen um den Dämon herum, um eine Tür zu erreichen, durch die mögliche Hilfe eintreffen könnte. Doch gerade als er die Tür erreicht, öffnet sich diese und fünf [[Loigg'Il|Gesichtslose]] treten ein. Kenji versucht noch, die Tür mit einem Hebel während des Öffnens wieder zu schließen, doch dieses misslingt und wird mental gezwungen, sich auf den Boden zu kauern, wo er dann niedergeschlagen wird. Auch die mittlerweile bewegungslosen Henk und Augustus werden von Wasserghulen niedergeschlagen und weggeschafft.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sklavenfabrik-Position.png|300px|miniatur|links|Die &amp;quot;Sklavenfabrik&amp;quot; der Gesichtslosen in L'yreh mit der Position der gefangenen Helden (rotes Oval). Am Rand sind drei Umwandlungskammer zu erkennen, in der Mitte eine große Statue eines Gehirns mit Tentakeln.]]&lt;br /&gt;
Die Helden erwachen mit Kopfschmerzen in Unterwäsche, ihre Hände sind auf dem Rücken mit eisernen Handschellen zusammengekettet und mit einem Bein sind sie an Eisenringe gefestigt, die sich überall auf dem Boden befinden. Henk und Kenji stellen fest, dass sie wieder etwas geträumt haben, wollen sich aber erst später darüber austauschen. Die Helden liegen mit anderen Gefangenen in einem großen Käfig, welcher sich in einer riesigen Höhle befindet. In weiteren Käfigen befinden sich Männer in unterschiedlichen Zuständen, in einigen sind normale Männer, in anderen liegen sehr blasse Männer, die sich unter Krämpfen winden oder bewusstlos sind und in wieder anderen sitzen kahlköpfige Männer, die schon beinahe wie die Wasserghule aussehen. Henk entdeckt ein bekanntes Gesicht, behält es aber für sich. Neben Kenji sitzt ein Mann aus Ankarz namens Boras, der wegen des Fischsterbens an der Küste weiter auf Meer hinausfahren musste und dessen Schiff gerammt wurde und sank. Kenji betet mit ihm das [[Die_Verkündigung_des_Baselian#Das_Gebet_der_Passionen|Passionengebet]] und spendet ihm Trost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beobachten, wie aus ihrem Käfig immer wieder Männer geholt und in einen der drei Räume mit Statuen davor gebracht werden, aus denen Wasserplatschen zu hören und ein grüner Schimmer zu erkennen ist. Dann hört man, sobald ein Mann dort angekommen ist, aus diesen Kammern immer lautes, entsetztes Schreien und einige Minuten später kehren sie dann völlig bleich und apathisch zurück und werden in den Käfig zu Umwandlung gesteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt ein Wasserghul zu Kenji, kettet ihn ab und nimmt ihn mit. Er führt ihn zu einer der Umwandlungskammern und wird kurz vor dem Hineinführen von einem Geschichtslosen aufgehalten, welcher mit einem Artefakt auf der Stirn wie ein Aufseher wirkt. Dieser geht zum Käfig mit den beiden Helden und Kenji wird von dem Wasserghulen hinterhergebracht. Der Gesichtslose lässt Henk und Augustus holen und führt die drei Helden dann aus der Höhle hinaus, wobei er noch mit einem weiteren Gesichtslosen kommuniziert. Er führt sie durch ein sehr weitläufiges Gangsystem an unterschiedlichen Eingängen zu großen Hallen vorbei, die alle ein membranartiges Fenster mit Blick ins Meer besitzen. Es stehen die hässlichsten und verkrümmtesten Statuen herum und in den Gängen wimmelt es von unzähligen Sklaven und Gesichtslosen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Flaschen.png|rechts|miniatur|Links der Geist-Stärkungs-Trank, rechts die &amp;quot;Galle des Zerrox&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
In einem kleinen Raum werden die Helden auf die Knie gedrückt und erhalten von dem Gesichtslosen, der ein rotes Artefakt auf sie richtet, ihre [[Instruktionen des Gesichtslosen|Instruktionen]]. Sie sollen dem Tunnel, zu dem sie gebracht werden, solange folgen, bis sie auf eine Statue von Hazug-Ságok stoßen. Dort sollen sie einen Abflusskanal emporklettern, welcher in die Kammer des Ältesten führe. Da ihr Geist seinen Angriffen nicht standhalten könne, sollen sie vorher einen Schluck aus einer Phiole nehmen, welche er ihnen zeigt. Sie sollen den Ältesten dann nach dem Aufenthaltsort des Feindes fragen und ihm androhen, seine Brut mit „Galle des Zerrox“ zu vernichten, welche sich in einer zweiten Phiole befindet. Sobald sie die Informationen haben, sollen sie fliehen und sich nicht auf einen Kampf einlassen. Sein Diener warte dann auf sie im Eingangsbereich des Tunnels, in dem sie abgesetzt wurden. Der Gesichtslose lässt die Helden die Anweisungen so lange wiederholen, bis sie alle nötigen Details abgespeichert haben. Als Augustus einmal kurz zögerte, bekam er zur Bestrafung kurz starke Kopfschmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann  werden sie in einen abgelegeneren Bereich geführt und kommen zu einem Tor mit roten Gitterstäben. Dahinter liegen auch ihre Sachen und ihnen werden die Fesseln abgenommen, nachdem das Tor wieder geschlossen ist. Sie folgen einem langen, breiten Tunnel, von dessen Decke es unaufhörlich tropft, so dass die Helden nach kurzer Zeit komplett durchnässt sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-02.png|miniatur|links|Das Auffangbecken mit dem Tentakelmonster]]&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erreichen sie ein Auffangbecken, in dessen Wasser Unrat, Abfälle und sogar Fäkalien schwimmen. Der Gestank ist fast unerträglich und kaum auszuhalten und die Helden müssen über schmale Brücken den Raum durchqueren. Als Kenji hinübergeht, schnellt ein langes, glibberiges Tentakel nach oben und versucht, sein Bein zu umschlingen. Kenji will ausweichen und rutscht dabei aus, so dass er mit seinen Beinen im Abwasser landet und sich gerade noch halten kann. Henk und Augustus helfen ihm hoch und gemeinsam laufen sie über die Brücken, um den Raum zu durchqueren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Abwasserkanal-03.png|300px|miniatur|rechts|Der Weg der Twillzinken. Der eingestürzte Tunnel befindet sich links oben ]]&lt;br /&gt;
Der Tunnel wird wieder breiter und plötzlich stehen die Helden vor einem großen Haufen Trümmer, da der Tunnel eingestürzt ist. Sie beschließen, einen der Nebengänge auszuprobieren, um die Einsturzstelle vielleicht umgehen zu können. Im ersten Tunnel stoßen sie auf ein langsam kriechendes, grünes Schleimmonster, welches sich ihnen nähert, als es sie bemerkt. Die Helden ziehen sich zurück und untersuchen den nächsten Gang, als Henk plötzlich ein [[Twillzinken]] an der Wand entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden folgen den Zeichen und müssen weiteren grünen Schleimen ausweichen. Obwohl der Gang nicht in die Richtung führt, in der der eigentliche Tunnel weiterginge, sucht Henk weiterhin nach den Glyphen und die Helden werden von immer mehr Schleimern verfolgt, welche ihnen aus fast jedem Nebengang, an dem sie vorbeikommen, nachströmen. Schließlich gelangen sie mit einer Traube Schleimern in eine Sackgasse. Während Kenji und Augustus die ankommenden Schleimer im Kreis herumführen, sucht Henk nach einem weiteren Twillzinken. Er findet ein Zeichen für Geheimgang und entdeckt über sich kurz vor der Decke ein Loch in der Wand, welches man nur aus dieser Perspektive erkennen kann. Henk schwingt sich mit dem Enterhaken hoch und Kenji und Augustus folgen ihm.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeisterzuflucht-Wache.png|100px|miniatur|links|Das Geheimversteck am Ende der Twillzinken]]&lt;br /&gt;
Oben auf einem Felsvorsprung ist der Eingang durch eine Art improvisierte Holzbarrikade versperrt, welche man aber zur Seite schieben und sich hindurchdrücken kann. Die Helden folgen dem kleinen Tunnel, bei dem jede weitere Abzweigung mit Holzbarrikaden versperrt ist, und nach kurzer Zeit sehen sie ein Licht brennen, welches aber nicht abyssisch grün brennt, sondern das erste rötliche Feuer hier unten ist. Schließlich gelangen sie zu einer größeren Kammer, in der viele alte Kisten stehen, zwischen denen in der Mitte eine Lampe brennt. Henk schleicht sich an, während Kenji und Augustus sich versteckt halten und auf seine Rückkehr warten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeister.png|200px|miniatur|rechts|Die beiden Freigeister Wodhi und Filgiz (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Henk schleicht sich an das Feuer an und bemerkt zwei Wasserghule, die im Gegensatz zu den anderen vollständig bekleidet sind und man gerade amüsiert lachend mit einem Würfel spielen. Als Henk sich zu erkennen gibt, ziehen die Wasserghule ihre Schwerter und er muss die beiden davon überzeugen, dass er kein Dämon ist. Sie stellen sich schließlich als [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi der Wortweber]] und [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] vor, und Henk stellt fest, dass ihm mindestens letzterer sogar von früher bekannt ist. Henk holt dann Kenji und Augustus dazu, die sich auch kurz mit den |beiden Wasserghulen unterhalten, welche ihnen erklären, dass sie zu einer Gruppe von Wasserghulen gehören, die sich der geistigen Übernahme durch die Parasiten widersetzen konnten und sich selbst „[[Freigeister]]“ nennen. Die beiden erzählen ihnen von dem Magier [[Gildon Ipnosi|Gildon]], der ihre Gemeinschaft gegründet hat und führen die Helden in eine größere Höhle.&lt;br /&gt;
[[Datei:Freigeisterzuflucht-Wohnhöhle.png|miniatur|rechts|Die Wohnhöhle der Freigeister]]&lt;br /&gt;
Der Eingang zur großen Wohnhöhle ist doppelt getarnt. Er liegt hinter einem Wasserfall verborgen und wird zusätzlich noch durch eine illusionäre Felswand versteckt, die man durchschreiten muss, um hineinzukommen. Die Höhle hat eine angenehmere Atmosphäre als der Rest der Tunnel, weil hier an den Wänden überall göttliche Symbole aus unterschiedlichen Kulturen aufgestellt sind, so mehrere Statuen des Alten Weges, z.B. von [[Ogeon]], [[Lorkan]] und [[Krithor]], sowie ein bronzenes [[Comhla]] des [[Elysisches Ekklesium|Elysischen Ekklesiums]], ein Wol-Zeichen und geschnitzte Holzfiguren in Walform, wie man sie von Seefahrern der [[Tuisken |Tuisken]] kennt. Die Helden beobachten dort, wie einer der Freigeister am Boden liegt und sich windet, während andere ermutigend auf ihn einreden. Wodhi erklärt, dass der „Lenker“ immer wieder versuche, sie seinem Willen zu unterwerfen, und dass sie immer wieder aufs Neue dagegen ankämpfen müssen. Dann versorgt er die Helden mit gekochtem Essen und diese erzählen ihm von den Ereignissen in Barthavion und dem Grund ihrer Reise. Wodhi erzählt, dass er Barde ist und in Barthavion ein Gefährte von [[Ben Aram]] war. Kenji fragt ihn, ob er bei den Freigeistern jemanden Namens Dernheim kennen würde, und Wodhi verspricht ihm, sich mal umzuhören. Dann zeigt er den Helden einen Ort, an dem sie sich hinlegen können, und schickt dann Filgiz, dass er sich auf die Suche nach Gildon macht, der zurzeit in den Tunneln unterwegs ist. Dann schickt er den Heiler Udelian zu ihnen, welcher Augustus seine Bauchwunde behandelt und verbindet und sich auch um Henks Verletzungen kümmert. Wodhi spielt ihnen noch auf seiner Flöte das Torians-Lied vor,  worüber sich Henk freut und ganz sentimental wird. Dann legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Sideon ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Hier endet Naudas Segen vom 29. Spealis (+1 Intuition) für die Helden)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Krankenlager.png|200px|miniatur|rechts|Das Krankenlager der Helden in der [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] der Freigeister]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.04''') Die Helden schlafen sehr lange und Henk erwacht als erstes. Sein Kopf ist durch die Käferbisse mittlerweile so angeschwollen, dass er mit seinen verquollenen Augen kaum noch sieht. Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]] untersucht ihn genauer und zieht noch ein paar Käferkiefer aus den gequollenen Stellen. Auch Augustus erwacht und muss feststellen, dass seine Bauchwunde genässt und sich noch nicht geschlossen hat. Udelian versorgt sie fachmännisch und muss etwas nekrotisches Fleisch wegschneiden, damit es sich nicht ausbreitet. Augustus erträgt die Schmerzen und erhält den Rat, sich ruhig zu verhalten, damit sie nicht erneut aufplatzt. Schließlich erwacht auch Kenji mit juckenden Beinen, die beim Nachsehen mit stinkenden, eitrigen Beulen übersäht sind. Bei seiner Berührung mit der Kanalisation muss Kenji sich mit etwas dämonischem infiziert haben, was ihm bis in die Lende gekrochen ist. Der Medicus schneidet die Beulen auf und ein ekelerregender Gestank breitet sich in der kleinen Höhle aus, der Henk und Augustus mit Kenji mitleiden lässt. Er verbindet die infizierten Stellen, die Art der Infektion ist ihm aber unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden unter sich sind, fragt Augustus Kenji nach seinem Verhalten im Kampf in der Korallenfarm, als Kenji um den Wächterdämon herumgelaufen und aus Augustus' Sichtfeld verschwunden ist. Kenji erklärt, da ihn seine Mirakel in dieser dämonischen Atmosphäre sehr viel Kraft kosten und er noch sehr erschöpft gewesen sei vom Kampf gegen die Foltermeister, habe er die Tür versperren wollen, damit keine Verstärkung dazukäme. Er sei dann jedoch von Gesichtslosen überrascht und überwältigt worden. Augustus bittet ihn, in zukünftigen Kämpfen immer in seiner Sichtweite zu bleiben, damit er im Notfall immer eingreifen und ihm beistehen könne, was Kenji verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt ihnen etwas zu essen und er bringt die Unterhaltung auf Uselias, denn ihm war nach dem letzten Gespräch noch ein alter Vers eingefallen, der von Uselias handeln könnte. Die Helden bitten Wodhi, ihnen den Reim vorzutragen und der Barde rezitiert „[[Die Schicksalsschwinge]]“. Das Gedicht wirft am Ende die Frage auf, ob [[Uselias]] die Rolle eines Helden oder Feindes spielen würde, woraufhin Augustus erzählt, dass Uselias in [[Thyrna]] als schicksalsträchtiger Held betrachtet wird, denn er habe die Welt nach dem Willen der [[Archonten]] vollendet, indem er die [[Dämonen]] zu ihr führte. Außerdem habe er damit auch das Zeitalter der Menschen eingeleitet. Wodhi stellt fest, dass die [[Elben]] Uselias eher negativ sehen und ihm die Schuld am Untergang ihrer Welt geben, was Henk bestätigt. Jedoch teilt Henk diese Ansicht nicht und sieht Uselias auch eher positiv wie Augustus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erzählen Wodhi noch etwas über ihre Verbindung zu Uselias und der [[Drachenträne]]. Außerdem möchte er von dem [[Bund von Utukk'Xul|dunklen Kult]] hören und erfahren, wieso ein Thyrner mit Barsavern zusammen reist. Die Helden informieren ihn weitestgehend und, nachdem er sie allein gelassen hat, berichten Henk und Kenji von ihren Träumen und beraten sich mit Augustus. Allen Träumen gemeinsam ist, dass sie Octavia in Situationen erleben, in denen sie die Kontrolle über das Feuer in ihr verlor. Anscheinend träumen manchmal Henk und Kenji von gleichen Ereignissen, allerdings in unterschiedlichen Szenen. Dann legen sich die Helden wieder schlafen, denn sie sind noch sehr erschöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Sideon ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden wieder erwachen, können Henk und Kenji von neuen Träumen berichten. Sie spekulieren darüber, warum ihnen Uselias diese Erinnerungen von Octavia schickt und wie es Octavia wohl geht. Alle machen sich Sorgen um sie und hoffen, dass sie noch lebt. Sie hoffen, dass Octavia vielleicht am gleichen Ort gefangen gehalten wird wie [[Roana Dernheim|Roana]] und ihnen der Magier Gildon sagen kann, wie sie dorthin gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt etwas zu essen und berichtet Kenji, dass er einen jungen Freigeist gefunden habe, welcher [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart Dernheim]] heißt. Er würde gerne mit ihm sprechen und Kenji lässt den Jungen nach dem Essen hineinschicken. Mart erkundigt sich nach seiner Mutter und erzählt den Helden von seiner Fähigkeit des [[Traumwandeln|Traumwandelns]], mit der er vor Jahren mit seiner Mutter Kontakt geknüpft habe. Als er jedoch merkte, wie sehr sie sich hineinsteigerte, verabschiedete er sich von ihr und teilte ihr mit, dass seine Bestimmung im [[Nebelschlund]] wäre. Mart ist traurig, als er erfährt, dass seine Mutter deshalb auf der [[Baiula Spei]] anheuerte und in den Nebelschlund verschleppt worden ist. Er bittet die Helden, nach seiner Mutter zu suchen, was diese ihm auch versprechen. Die Helden fragen ihn, ob er nicht mit Traumwandeln herausbekommen könnte, wo sich seine Mutter zurzeit aufhielte, und er verspricht, es unter Gildons Aufsicht zu versuchen, denn dieser bilde ihn zum Magier aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bemerkt, dass sein dämonischer Ausschlag sich ausgeweitet und mittlerweile die Brust erreicht hat. Der [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Medicus]] sieht nach ihm und sticht erneut die eitrigen Pusteln auf, woraufhin sich wieder ein unerträglicher Gestank ausbreitet. Er wirkt ratlos und verspricht, einige [[Freigeister]] loszuschicken, damit sie in den Lagern der Gesichtslosen nach Kräutern oder vielleicht sogar magischen Heiltränken suchen, da er die magische Ursache der Infektion nicht heilen kann. Augustus Wunde nässt noch leicht, es hat sich allerdings schon eine leichte Kruste gebildet. Der Medicus verbindet ihn neu und wendet sich dann Henk zu, dem er aber nicht helfen kann, obwohl Henks Kopf weiterhin anschwillt und er mittlerweile vollständig blind ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wasserghul mit [[Tuisken|tuiskischer]] Abstammung namens [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]] kommt zu den Helden und stellt ihnen eine kleine, selbstgeschnitzte Statue auf den Boden, wobei er das Wort „[[Tuisken#Religion|Wibb]]“ ausspricht. Er murmelt noch ein paar Worte zu der Statue und scheint ihr die Helden anzuvertrauen. Wodhi bringt etwas zu essen und erzählt auf Augustus Bitte eine Geschichte von [[Ben Aram]]. Henk wählt eine Geschichte aus, in der eine List eingesetzt wird, und Wodhi erzählt ihnen die Geschichte vom &amp;quot;[[Der Dämon in der Flasche|Dämon in der Flasche]]“, in der Ben Aram einen Dämon mit einer Kiste voll Gold austrickst und in einem alten Kaer in der Stadt [[Lüderitz#Kolonien|Askalon]] festsetzt. Augustus schmunzelt nach der Erzählung und stellt auf Kenjis Nachfrage fest, dass der Dämon dort nicht mehr gefangen sei, da er mit Hilfe der Kiste Gold und einer dummen Entscheidung leider entkommen konnte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Comhla2.png|200px|thumb|rechts|Das Comlah des [[Elysisches Ekklesium|Elysischen Ekklesiums]]]]&lt;br /&gt;
Kenji unterbindet jegliches weitere Nachfragen, da er nach der Geschichte einen hefigen Fieberschub bekommt und unter Schüttelfrost leidet. Er lässt sich das [[Elysisches Ekklesium#Das Comhla|Comlah]] bringen und betet das Schutzgöttergebet. Der Ausschlag ist bis zum Hals vorgedrungen und Kenji verliert zitternd das Bewusstsein. Henk und Augustus holen sofort den Medicus, der sofort die Beulen aussticht und ihm kühlende Verbände anlegt. Er hofft sehr, dass seine Leute zurückkehren, und nach bangen Minuten hören sie tatsächlich Ankommende, die Kisten und Säcke mitbringen. Udelian durchsucht die Sachen und findet eine Phiole, die einen magischen Heiltrank enthalten könnte. Er verabreicht sie Kenji und hofft, dass der Inhalt noch wirksam ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji etwas später wieder zu Bewusstsein kommt, erzählt er, dass er Octavia gesehen habe, welche weinte. Er habe sie gerufen, sie habe ihn angeblickt und eine Hand nach ihm ausgestreckt. Als er seine ausstreckt, brach der Traum ab und er kam zu sich. Kenji ist sich sicher, dass er keine Einbildung war, sondern das Uselias dies möglich gemacht habe. Augustus ist froh, ein eindeutiges Lebenszeichen von Octavia bekommen zu haben, und hofft, dass sie schnell aufbrechen können, um sie zu befreien. Die Helden sind erschöpft und legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== X. Aletheon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Aletheon===&lt;br /&gt;
Nach dem Aufwachen werden die Helden wieder vom [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Medicus]] untersucht. Henk geht es schon etwas besser und sein Kopf ist nicht mehr so angeschwollen. Augustus Wunde hat sich etwas mehr geschlossen, aber sie nässt noch etwas und bedarf weiterer Bettruhe. Der Medicus rührt eine Salbe aus Heilkräutern an und schmiert damit die Wunde ein, bevor er sie erneut verbindet. Bei Kenji hat sich dank des magischen Heiltranks der Ausschlag bis auf eine Stelle an den Lenden zurückgezogen. Die Helden bekommen von Wodhi das Frühstück gebracht und erfahren, dass der Magier Gildon bereits in einem Außenposten ist und bald zu ihnen kommen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.05''') Beim Essen erzählen Henk und Kenji von ihren Träumen über Octavias Erlebnisse und fragen sich, was Uselias ihnen damit sagen will. Alle Erlebnisse haben etwas mit ihren Emotionen zu tun und der Kontrolle, die sie darüber hat. Augustus hat den Verdacht, dass es wichtig sein könnte, die Ereignisse zu kennen, in denen Octavia de Kontrolle über ihre Kräfte verlor, um ihre Erinnerungen auffrischen zu können, falls sie von den Schwarzmagiern manipuliert und ihre Erinnerung verfälscht wird, so wie es Augustus erlebt hat, als er von [[Silvius Insidiae]] manipuliert wurde. Henk vermutet, dass die Schwarzmagier Octavia wohlmöglich durch Manipulation dazu bringen wollen, wieder die Metamorphose zu vollziehen und sich in eine Flamme zu verwandeln. Henk ist überzeugt davon, dass Uselias ihnen damit noch mehr sagen möchte, doch zurzeit haben die Helden noch keine Ahnung, was damit erreicht werden soll. Daher hat Kenji begonnen, die Träume zu sammeln, sie aufzuschreiben und in eine chronologische Reihenfolge zu bringen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Gildon.png|thumb|rechts|Magister Gildon Ipnosi]]&lt;br /&gt;
Dann kommt Wodhi und berichtet, dass [[Gildon Ipnosi|Gildon]] in der Nähe sei und bald mit ihnen sprechen wolle. Als die Helden nichts mehr benötigen, holt er den Magier und bringt ihn zu ihnen. Gildon stellt sich vor und erzählt, wie er das erste Mal von den Gesichtslosen, oder den Gedankenschindern, wie er sie nennt, erfahren hat (vgl. [[Gildon_Ipnosi#Berater_beim_Governeur_von_Tarsus|Biographie]]) und wie er sich dann mit einer Expedition aus [[Sapos]] auf die Suche nach ihnen gemacht hat (vgl. [[Gildon_Ipnosi#Forschungsreise|Biographie]]). Dabei wurde sein Schiff versenkt und er landete in einer Umwandlungskammer. Nach der Prozedur merkte er allerdings, dass er sich gegen den „Lenker“ wehren kann und so seine Eigenständigkeit bewahren konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann sprechen ihn die Helden auf das Schicksal der gefangenen Frauen an und Gildon erzählt, dass diese in besondere Zuchtkammern gebracht werden, wo sie sich u.a. mit nicht umgewandelten Gefangenen paaren müssen, um den Gedankenschindern Säuglinge zu gebären, deren Hirn als Delikatesse für die Ältesten gilt. [[Roana Dernheim|Roanas]] Sohn [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart]] möchte eine Traumreise unternehmen, um herauszufinden, ob seine Mutter zusammen mit Octavia in einer Zuchtkammer sei, und bereitete sich dann etwas abseits meditativ darauf vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ceremorphose.png|300px|miniatur|links|Die Erkenntnisse von Magister Gildon Ipnosi über den Lebenszyklus der Loigg'Il]]&lt;br /&gt;
Als Augustus von dem Magister wissen will, wie die Gedankenschinder am besten zu töten wären, weist Gildon die Helden darauf hin, dass das Gehör der Gedankenschinder nicht gut entwickelt sei. Er erwähnt auch, dass ihr Kopf besonders wichtig sei und nach Abtrennung vom Körper sogar noch etwas weiterlebe. Dann erklärt er den Helden den Lebenszyklus der [[Loigg'Il]], wie sich die Gesichtslosen selbst nennen, und zeigt ihnen dazu eine Bildtafel, welche er auf Pergament gemalt hat. Diese leben parasitär auf einem Elbenkörper und stoßen diesen im Alter ab, um sich in einen Ältesten zu verwandeln. Gildon erklärt den Helden, dass die Loigg'Il ihre unbefruchteten Larven Menschen einpflanzen, um sie umzuwandeln und aus ihnen willenlose Diener zu machen (vgl. [[Loigg'Il#Die_Sklaven_der_Loigg.27Il|Sklaven der Loigg'IL]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon hat herausgefunden, dass die Loigg'Il von den ursprünglichen Bewohnern und Erbauern von L'yreh, den Xishari erschaffen worden sind, die während des [[Ewiges_Schauspiel#DAS_SCHWARZE_ZEITALTER|schwarzen Zeitalters]] den Ort bewohnten. Als durch [[Sereg]] die große Flut kam, flohen sie auf die Inseln und begannen mit der Erschaffung einer neuen dämonischen Rasse, welche sie wieder nach L'yreh schicken könnten, um den Ort zu bewahren: die Loigg'Il (vgl. [[Loigg'Il#Ursprung|Ursprung der Loigg'Il]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erkundigen sich bei Gildon nach dem Weg zum obersten Ältesten, und er erklärt ihnen, dass leider alle Zugänge auf der unteren Ebene von den Freigeistern gesprengt wurden, um die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] abzusichern. Doch [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C .28Einbrecher aus Weisshafen.29|Filgiz]] könnte sich nach einem alternativen Weg umsehen, wie sie zu ihrem Ziel gelangen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Türsymbol.png|rahmenlos|rechts|Das Symbol, welches Mart aufgezeichnet hat]]&lt;br /&gt;
Als Mart sich vorbereitet hat, holt ihn Gildon hinzu und versetzt ihn mit Hilfe eines schwingenden Kristall-Pendels in Trance. Dann bittet Gildon die Helden, sich im Geiste so genau wie möglich ein Bild von Roana aufzurufen, um Mart bei seiner Traumreise zu unterstützen. Kenji gelingt dies auf Anhieb und Henk sieht [[Roana Dernheim|Roana]] nach kurzer Zeit auch vor sich. Nur Augustus hat Schwierigkeiten und bekommt kein richtiges Bild. Mart sieht einen großen Raum mit mehreren Gedankenschindern und Zellen, in denen Frauen eingesperrt sind. Mart sieht seine gefesselte Mutter, neben der eine junge Frau mit blonden Haaren sitzt. Außerdem kann er ein Zeichen an der Tür erkennen und, als Gildon ihm ein Stück Papier und etwas Kohle gibt, malt Mart das Zeichen mit schnellen Strichen auf. Danach sinkt er erschöpft zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon vermutet ihn dem Zeichen eine Art „Hausnummer“ für die richtige Kammer und erwähnt, dass die Loigg’Il alle Kammern gekennzeichnet haben. Mit Hilfe des Zeichens sollte es möglich sein, die richtige Kammer zu finden, und Gildon bietet an, die Helden dorthin zu führen. Diese sind sich zwar nicht ganz sicher, ob die blonde Frau wirklich Octavia ist, doch sie könnten nicht damit leben, es nicht herauszufinden. Also sagen sie zu und Gildon rät den Helden, sich jetzt richtig auszuruhen, und zieht sich mit Mart in eine Nebenkammer zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi bringt etwas zu essen und Augustus bittet ihn, ihnen vor dem Schlafengehen noch von der anderen Heldentat Ben Arams zu erzählen, bei der er gegen einen Dämon kämpfte. So erzählt Wodhi ihnen aus erster Hand die Geschichte „[[Der Schatten von Krelon]]“, die er selbst miterlebt hat. Am Ende der Geschichte erwähnte er, dass Ben Aram bei ihrer nächsten Begegnung fast einen Kampf gegen [[Graltik Blutklinge|Graltiks]] Champion [[Durgok Grimmschnitt|Grimmschnitt]] gewonnen hätte, bevor er die Helden ihrem Schlaf überlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder erwachen, schaut der Medicus vorbei und untersucht sie. Bei Augustus hat die Wunde sich mittlerweile geschlossen und Udelian erneuert den Verband. Auch bei Kenji hat sich der Ausschlag zurückgezogen und Henks Schwellungen sind mittlerweile gut abgeklungen. Als der Medicus sie verlassen hat, berichten Henk und Kenji über ihre neuen Träume und die Helden versuchen, diese in den Kontext der anderen Träume einzureihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stehen seit fast drei Tagen das erste Mal wieder auf und begeben sich in die große Kammer, um mit einigen Freigeistern zu speisen. Besonders [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29|Oldir]], ein ehemaliger Kaufmann aus [[Ankarz]], sieht in den Helden die von den Passionen geschickte Rettung, während [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C_.28Waldl.C3.A4ufer_aus_Ankarz.29|Khoralt]], ein ehemaliger Waldläufer aus Ankarz, glaubt, dass [[Lorkan]] die Helden geschickt hat, um die Freigeister nach [[Barthavion]] zu führen. Doch Henk und Kenji machen ihnen klar, dass sie sich nicht in dieser Rolle sehen und versuchen, ihnen keine falschen Hoffnungen zu machen. Augustus hält sich aus dem Gespräch eher heraus und isst schweigsam.&lt;br /&gt;
[[Datei:Aussenposten-FG.png|miniatur|rechts|Ein weiterer Außenposten der Freigeister, welcher von [[Schleimschnapper|Schleimschnappern]] angegriffen wird]]&lt;br /&gt;
Schließlich wollen die Helden zu den Zuchtkammern aufbrechen und Wodhi gibt den Helden noch Proviant und Wasser mit. Sie müssen durch Tunnel zu einem weiteren Außenposten gelangen und treffen dort auf drei Freigeister, die Wache halten und ihnen von Dämonen, welche sie [[Schleimschnapper]] nennen, erzählen, die mittlerweile aus den Tunneln kommen, als hätte sie etwas aufgescheucht, und den Außenposten angreifen. Ein ehemaliger Ritter aus [[Königreich der Valburger|Valburg]], [[Freigeister#.E2.80.9EElderecht_van_Breedstaal.E2.80.9C_.28Ritter_aus_Valburg.29|Elderecht van Breedstaal]], hat bereits einen Schleimschnapper besiegt und warnt die Helden vor weiteren in dem Tunnel, welchen sie zur Zuchtkammer nehmen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleimschnapper.png|miniatur|links|[[Schleimschnapper]], niedere Dämonen aus der Kanalisation von [[L'yreh]]]]&lt;br /&gt;
Henk begibt sich mit Augustus nach unten, um die Schleimschnappper aus dem Tunnel zu locken. Doch erst als Henk laut ruft, reagieren die Dämonen und zwei der Würmer kommen aus dem Tunnel herausgekrochen. Henk ist überrascht, mit welcher Geschwindigkeit sie sich fortbewegen und hat Mühe, nach hinten zu entkommen. Bei Schnapper verfolgen Henk, was Augustus die Möglichkeit gibt, dem ersten mit seinem Schwert die Seite aufzuschneiden und die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Das verschafft Henk etwas Raum, um überraschend hinter den anderen Wurm zu springen und ihn zu attackieren. Während Augustus den einen Schleimschnapper bei sich hält und etwas überfordert mit der Bekämpfung ist, besiegt Hank den zweiten Dämon mit Elderechts Unterstützung. Anschließend kommen sie Augustus zur Hilfe, dem seine Rüstung gute Dienste erwiesen und die scharfen Zähne der Dämonen abgewehrt hat. Der Kampfeslärm hat einen dritten Schleimschnapper aus dem Tunnel gelockt, welcher sich auf Augustus stürzt. Doch dieser ist gut gerüstet und steckt den Angriff ein, so dass Henk und Elderecht dem Dämon den Rest geben können. Nach diesem Kampf ist der Weg zu den Zuchtkammer frei und Elderecht bittet die Helden, nach der Ursache für die gehäuften Angriffe der Schleimschnapper zu suchen. Dann machen sich die Helden in Begleitung von [[Gildon Ipnosi|Magister Gildon]] und [[Freigeister#Zugeh.C3.B6rige|Mart]] auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.06''') Gildon führt die Helden mit großer Sicherheit durch ein weitläufiges Labyrinth von Gängen und mit Hilfe seiner Astralsicht kann er einige Schleimschnapper umgehen. Doch ihm fällt auf, dass es ungewöhnlich viele von den kleinen, dämonischen Krebsen gibt, welche im Blasen-Tang leben und die Nahrung der schleimigen Würmer sind, von denen es hier wiederum erstaunlich wenige gibt. Der schnellste Weg zu den Zuchtkammern führt durch ein Nest der Schleimschnapper, welches die Gruppe nach etwa zwei Wegstunden erreicht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Schleimschnappernest.png|miniatur|rechts|Das Nest der Schleimschnapper mit den Leichnamen und den geschlängelten Spuren]]&lt;br /&gt;
Dort finden sie einen toten Schleimschnapper vor, welcher ausgedörrt und verschrumpelt ist, und Augustus kann seltsame, sich schlängelnde Spuren ausmachen, welche in das Nest führen. Dort entdecken sie weitere tote Exemplare, zwischen denen die Spur verläuft. Die Helden finden auch einige Eier der Schleimschnapper, von denen drei beim Eintreffen der Helden schlüpfen. Die winzigen Würmer greifen Henk und Augustus an, die sich mit ihren Waffen zu wehren wissen. Im Zentrum des Nestes entdeckt Gildon eine giftgrüne Flüssigkeit und spekuliert, dass es sich um Dämonenblut handeln könnte. Dann schleichen die Helden durch die Kammer und vermeiden es, den Eiern zu nahe zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verlassen hält Gildon in einem Gang inne und gibt ein Zeichen, sich ruhig zu verhalten. Aus einer Kammer vor ihnen ist ein leises Zischen zu hören, welches sich mal nähert und dann wieder entfernt. Vermutlich stammt es von der Kreatur, welche die Schleimschnapper getötet hat. Augustus vermutet, dass es sich vielleicht um einen [[Xishari]] handeln könnte, dessen Abbildung er in der Folterkammer gesehen hat. Gildon merkt an, dass, da die Xishari ausgestorben seien, ein guter Beschwörer von Nöten sein würde, um einen solchen Dämon wieder zurückzubringen. Vielleicht hat das Erscheinen eines solchen Dämons auch etwas mit der Anwesenheit der Helden hier unten zu tun, doch Gildon scheint froh zu sein, dass es noch nicht zu einem Kampf mit dem Wesen gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei weiteren Stunden verlassen die Helden das Labyrinth und sie gelangen in die großen, begradigten Tunnel der Abwasserkanäle. Die Helden versuchen, nicht zu sehr auf die Inhalte der Abwasserbecken zu achten und den Gestank zu ignorieren, und begeben sich möglichst schnell voran. Nach einiger Zeit gelangen sie in eine größere Kammer, in der sie eine kurze Rast einlegen und das weitere Vorgehen besprechen können. Gildon erklärt, dass er die Gruppe durch eine Illusion vor den Augen der [[Gnathoseloda|Wächterdämonen]] verbergen könne, dies jedoch bei den [[Loigg'Il]] nicht funktioniere. Sie müssen möglichst schnell die richtige Kammer ausfindig machen und dann soll Augustus alleine hinein, während er unter einem Schutzzauber von Gildon steht, der ihn gegen die Geisteskontrolle der Loigg'Il immunisiert. Augustus sollte dann so schnell wie möglich alle Gedankenschinder im Raum ausschalten und dann die anderen mit dem Ruf „''Stirb''“ hereinholen. Anschließend wollen sie [[Roana Dernheim|Roana]] und hoffentlich auch Octavia befreien und schnellstmöglich wieder auf dem gleichen Weg verschwinden, auf dem sie hineingekommen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon führt die Helden dann zu einem Becken, welches etwas weniger stinkt als die anderen, und zeigt auf ein Abflussrohr, welches etwas weniger Wasser führt. Als die Helden durch das Abwasser waten, streiften verrottete Kleidungsreste Augustus Bein, Kenji gerät an eine Säuglingsleiche und Henk bleibt mit dem Fuß in etwas stecken, was bei Herausziehen schwarze Fäulnissubstanz aufwirbelt. Dann können sie das Abwasserrohr hinaufklettern und sie gelangen in einen Korridor, von dem drei Gänge abgehen, die mit seltsamen Zeichen markiert sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:Zuchtkammern-Korridor.png|300px|miniatur|rechts|Der Zuchtkammer-Korridor mit den Zeichen]] [[Datei:Türsymbol.png|100px|thumb|links|Marts Symbol]] &lt;br /&gt;
Aus dem Gang von links kommt ein [[Gnathoseloda|Haiwächter]] heraus, und Gildon lässt sich die Helden an eine Wand drücken und legt eine Illusion über sie, so dass der Wächter sie übersieht und weiterzieht. Die Gruppe macht sich danach in den mittleren Gang auf und untersucht die Türen, an denen sie Zeichen finden, die demjenigen von Mart ähneln. Kenji vergleicht jeweils das Zeichen und die Gruppe muss mehreren Wasserghulen ausweichen, die einmal einen schreienden Säugling auf einem Karren fortschieben, ein anderes Mal einen wild schreienden Mann den Gang entlangführen und ein drittes Mal sind es Wasserghule mit einem Karren, auf dem tote Säuglinge und eine blutige Frauenleiche liegen. Die Helden lassen sich davon aber nicht zum Eingreifen provozieren, sondern suchen weiter, bis sie bei der dritten Tür auf der rechten Seite fündig werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuchtkammer.png|miniatur|rechts|Die Zuchtkammer, in der Roana eingesperrt ist]]&lt;br /&gt;
Gildon spricht mit einem Pendel einen Schutzzauber auf Augustus und dieser betritt dann allein den Raum, während die anderen vor der Tür ausharren und auf sein Zeichen warten. In der Zuchtkammer macht Augustus zwei Gruppen von Gegnern aus: auf der Seite des roten Käfigs stehen drei Loigg'Il mit vier Wasserghulen in dem Gang zwischen den Käfigen und auf der rechten Seite zwingt ein von zwei Wasserghulen begleiteter Loigg'Il gerade einen Menschen zum Geschlechtsverkehr mit einer Gefangenen. Augustus stürmt auf die größere Gruppe zu und erwischt vier von ihnen, bevor sie überhaupt reagieren können. Als ein Loigg'Il ihn beherrschen will, wirkt er sehr erstaunt, als Augustus seinen Zauber einfach so ignoriert und angreift. Nach seinem zweiten Angriff sind alle drei Loigg’Il ausgeschaltet und Augustus rennt schnell auf die andere Seite. Doch drei Wasserghule verfolgen ihn, greifen nach ihm und bringen ihn gegenüber der Eingangstür zum Stehen. Der letzte Loigg'Il schickt seine Wasserghule auf ihn und Augustus ist schließlich von fünf Ghulen umzingelt. Mit einem gezielten Rundumschlag auf Kopfhöhe befreit er sich schließlich. Er merkt, dass Gildons Schutz nachgelassen hat, und ruft die anderen dazu, als er sicher ist, dass der Gedankenschinder ihn ins Visier genommen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Flur ist inzwischen ein Haiwächter aufgetaucht und Gildon verwirrt dessen Sinne mit Marts Unterstützung. Henk und Kenji warten bereits auf das Zeichen von Augustus und Henk rennt sofort durch die Tür, als sie es endlich vernehmen. Er sprintet auf den Loigg'Il zu und überrascht ihn mit einem Schattensprung, während Kenji sich im Raum orientiert und nach Roana und Octavia sucht. Henk verwundet den Gedankenschinder schwer, doch dieser wendet sich gegen Henk und zwingt ihn, Kenji anzugreifen. Augustus rennt auf den Loigg'Il zu und fängt Henk ab, bevor er Kenji erreichen kann. Augustus tritt ihn weg und greift den Gedankenschinder an, der seinerseits einen Zauber auf Augustus wirkt. Kenji wirkt ein Lichtwunder und reißt mit einem Lichtblitz den Gedankenschinder aus der Konzentration, so dass Henk und Augustus ihm den Rest geben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Elora.png|miniatur|links|Die fremde Frau aus dem roten Käfig, die sich als Elora vorstellt]]&lt;br /&gt;
Während Henk und Kenji [[Roana Dernheim|Roana]] finden und befreien, holt der komplett erschöpfte Augustus wieder Luft, um sich auf einen möglichen weiteren Kampf vorzubereiten. Henk findet bei einem Gedankenschinder zwei Schlüssel und öffnet damit Roanas Käfig. Diese bittet ihn, auch die blonde Frau aus dem roten Käfig zu befreien, was er auch tut. Doch Henk ist etwas stutzig, als die Fremde in dieser Situation sehr ruhig bleibt. Kenji hat ebenfalls Käfigschlüssel gefunden und wirft diese, als Henk, Roana und die Fremde an ihm vorbei in Richtiung Ausgang laufen, quer durch den Raum dem Mann zu, der mittlerweile nicht mehr unter der Kontrolle der Gedankenschinder steht. Als die Fremde auf Augustus zuläuft, kommt diese ihm etwas bekannt vor und sie erinnert ihn an die Lady Arlena, die sich als Schwarzmagierin entpuppte (vgl. [[Kalender#26._Sideon|Episode 22.01]]). Während die Helden den Raum verlassen, kann Gildon gerade noch so den [[Gnathoseloda|Haiwächter]] kontrollieren, so dass sie durch den Gang in Richtung der Kanalisation fliehen können. Im Raum befreit der Mann die gefangenen Frauen und sorgt damit für Chaos. Der Haiwächter verfolgt die Helden und Gildon muss ihn noch so lange aufhalten, bis alle durch das Abflussrohr gesprungen sind. Mit letzter Kraft schafft es auch Gildon und kommt völlig erschöpft in der Kanalisation an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch unzählige Wasserghule verfolgen die Helden und diese müssen durch die Kanalisation fliehen. Mart hilft seiner Mutter und Kenji stützt den sichtlich geschwächten Gildon, der ihnen den Weg weist. Durch Gildons Ortskenntnis entkommen sie den Verfolgern und finden schließlich eine kleine Klammer, in der sich eine Rast machen lässt. Henk ist gegenüber der Fremden, die sich als [[Elora von Tressburg|Elora]] vorstellt, sehr skeptisch und verdächtigt sie, eine Schwarzmagierin zu sein. Damit geht er direkt auf Konfrontation, während Kenji versucht, auf diplomatischerem Weg etwas über sie herauszubekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus Wache hält und sein Schwert putzt, versuchen Henk und Kenji etwas aus Elora herauszubekommen. Sie erfahren, dass sie ihre Schwester sucht, welche tatsächlich die Lady Arlena ist. Diese habe sie in den roten Käfig in der Zuchtkammer sperren lassen, um sie zu quälen. Im Austausch gegen Informationen über den Aufenthaltsort ihrer Schwester verspricht sie den Helden Informationen über die Schwarzmagier, wobei sie [[Sabaoth Immortalis]] und einen weiteren, den Helden unbekannten Namen nennt: Reveron. Schließlich ruhen sich die Helden aus, um vielleicht noch weitere Träume von Octavia zu erhalten, während Augustus aus erhöhter Position hockt und wacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.07''') Den ersten Teil der Wache übernimmt Augustus, doch dann überkommt ihn Müdigkeit und er lässt sich von Henk ablösen. So bekommt er noch etwas Ruhe, bevor [[Gildon Ipnosi|Gildon]] zum Aufbruch drängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe macht sich wieder auf den Weg und Magister Gildon führt sie durch das Schleimschnappergebiet. Doch sie ziehen die Aufmerksamkeit der Dämonen auf sich und werden bald verfolgt. Gildon steigert das Tempo, doch irgendwann bemerkt er, dass sie umzingelt sind. Da [[Freigeister#.E2.80.9EMart_Dernheim.E2.80.9C_.28Magieradept_aus_Perlheim.29|Mart]] mit [[Roana Dernheim|Roana]] nicht so schnell vorwärtskommen, muss Henk gegen einen [[Schleimschnapper]] kämpfen. Augustus, der die Nachhut gebildet hat, unterstützt Henk vorne im Kampf und schon bald können sie weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gruppe fast eingeholt wird, zieht [[Elora_von_Tressburg|Elora]] einen schwarzen Dolch aus dem Stiefel und malt mit diesem ein Zeichen in die Luft, während sie dämonische Worte murmelt. Kenji bekommt bei dem Gemurmel eine Gänsehaut und es fühlt sich unheilig und unangenehm an. Doch die Schleimschnapper halten plötzlich inne und Elora scheucht sie davon, so dass die Gruppe entkommen kann. Augustus übernimmt jetzt die Vorhut und kämpft noch gegen einige Dämonen, während Henk als Nachhut die Flucht deckt und ein Auge auf Elora hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gildon das Gefühl hat, dass sie den Schleimschnappern entkommen sind, machen sie eine kurze Rast und er nimmt Elora zu einem Gespräch beiseite, wobeo er eine Art Warnung auszusprechen scheint. Auch die Helden stellen Elora zur Rede. Sie muss ihnen erklären, was sie mit dem Dolch gemacht hat, und versichert ihnen, dass sie nichts von ihr zu befürchten haben. Augustus sieht sich den ungewöhnlichen Dolch an, welcher nicht zum Kämpfen konstruiert wurde, und Elora verrät ihm, dass sie ihn als Geschenk bekommen hat. Sobald sich die Zeit ergibt, wollen sie weiter über Eloras Fähigkeiten sprechen, doch zunächst gilt es, die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gruppe den Außenposten erreicht, stellen sie fest, dass die Wachen [[Freigeister#.E2.80.9EElderecht_van_Breedstaal.E2.80.9C_.28Ritter_aus_Valburg.29|Elderecht]], [[Freigeister#.E2.80.9EWoldo.2C_der_bunte_Hund.E2.80.9C_.28Pirat_des_Seevolkes.29|Woldo]] und [[Freigeister#.E2.80.9EVillad_van_Deen.E2.80.9C_.28Kapit.C3.A4n_aus_Olburg.29|Villad]] regungslos daliegen und wie Mumien wirken. Etwas hat die Feuchtigkeit aus ihnen gesogen, so wie die Helden es schon bei den Schleimschnappern auf dem Hinweg zur Zuchtkammer bemerkt hatten. Elderecht kann Gildon noch etwas zuflüstern, bevor er verstirbt, und der Magier eilt dann mit den Helden zur Zuflucht. Unterwegs bemerken sie, dass die Illusionen, welche den Eingang verbargen, deaktiviert und die Zauberspeicher aus den Wänden gebrochen sind.&lt;br /&gt;
[[Datei:Xishari.png|miniatur|rechts|Ein beschworener Xishari greift die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] der Freigeister an]]&lt;br /&gt;
Ein Freigeist rennt den Helden schreiend entgegen und als sie den Hauptraum erreichen, hören sie bereits Kampfgeräusche. Ein schlangenartiger Dämon befindet sich in der Mitte des Raumes und an dessen Rand kauern sich panische Freigeister auf dem Boden zusammen. Der Dämon kämpft gerade gegen [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]], [[Freigeister#.E2.80.9EWerris.E2.80.9C_.28Reisender_aus_Barthavion.29|Werris]] und [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C_.28Leibw.C3.A4chter_aus_Tora_Chem.29|Dorgu]], während [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi]] versucht, die anderen Freigeister zu beruhigen und den Dämon mit Gegenständen bewirft, um ihn abzulenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werris versetzt gerade mit seinem Kurzschwert dem Dämon einen Stich, wird dann aber vom Stab des [[Xishari]] berührt und beginnt zu vertrocknen. Kurze Zeit später bricht er wie eine Mumie zusammen und Skjall und Dorgu kämpfen allein weiter. Henk und Augustus eilen sofort hinzu und nähern sich schnell dem Dämon, denn Dorgu kann ohne eine magische Waffe den Dämon nicht verletzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xishari beginnt, den Anhänger an seinem Stab zu drehen und ein surrendes Geräusch entsteht, welches dazu verführt, panisch wegzulaufen oder sich auf dem Boden zusammen zu kauern wie die übrigen Freigeister. Doch Henk und Augustus widerstehen dem Zauber und Henk gelingt ein erster Angriff. Auch Skjall wird nicht von Furcht ergriffen, sondern attackiert den Schwanz des Dämons, während Henk mit der Vorderseite beschäftigt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora versucht, die Aufmerksamkeit des Xishari auf sich zu lenken, doch es gelingt ihr erst, als Augustus sich dem Dämon genähert hat und angreifen will. Henk hat ihm bereits eine Verletzung verpasst und Augustus sticht ihm direkt in den ungeschützten Bauch, welcher nicht von einer starken, gepanzerten Haut überzogen ist. Als Elora den Xishari mit einem Bannzauber ablenkt, kann Augustus ihm den Bauch aufschlitzen und ihm den Rest geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf erzählt Gildon, dass seit der Vorzeit niemand mehr einen Xishari gesehen habe, da sie sich nach der Schwelle alle nach Abyssia zurückziehen mussten. Da sie von allen Lebewesen auf Gea vergessen wurden, muss jemand die alten Gänge durchstöbert und noch alte Namen entdeckt haben. Das bedeutet aber auch, dass die Loigg’Il und der dunkle Kult auf die Anwesenheit der Helden aufmerksam geworden sind. Außerdem nimmt Gildon den Stab des Xishari an sich und bringt ihn in seine Kammer zur weiteren Untersuchung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun findet sich etwas Zeit, um mit Elora reden zu können, und die Helden erzählen ihr von ihrer Schwester und den abtrünnigen Loigg’Il, bei denen sie sie zurückgelassen haben.  Elora erzählt den Helden von einem Mann namens „Lord Reveron“, welcher derzeit an der Seite von [[Sabaoth Immortalis]] arbeitet und vom [[Bund von Utukk'Xul|Bund]] geschickt wurde, um sich über die Dämonen dieses Ortes schlau zu machen. Augustus nimmt für sich das Recht auf Rache an Sabaoth in Anspruch und warnt Henk, ihm nicht in die Quere zu kommen, wenn sie dem Nekromanten begegnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte von Elora wissen, warum sich jemand mit Dämonen einlässt, und sie erzählt den Helden von ihrer Schwester, welche unheilbar krank war. Sie wollte ihrer jüngeren Schwester helfen und hörte von Lord Reveron, welcher mit Methoden arbeitet, wie sie von Sapos abgelehnt werden. Er half ihrer Schwester, doch musste diese weiterhin anderen Wesen das Leben entziehen. Zunächst begnügte sie sich mit der Energie von Tieren, doch eines Tages erwischte sie sie dabei, wie sie ein Kind tötete. Damit war für Elora eine Grenze überschritten und sie beschloss, ihre Schwester aufzuhalten. So landete sie schließlich in [[L'yreh]] und wurde eine Gefangene ihrer Schwester.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden sich waschen, bemerkt Henk eine juckende Stelle am Bein, welche ihn an die Infektion von Kenji erinnert. Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]] kümmert sich mit dem Rest der Salbe um die kranke Stelle und Henk bleibt bei ihm, um die anderen nicht mit dem Gestank zu belästigen. Nachdem auch Augustus sich gewaschen hat, erzählt ihm Henk, dass sich Elora anscheinend interessiert nach ihm umgesehen habe. Dann legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.08''') Die Helden schlafen sich erstmal richtig aus, denn sie können erst weiter, wenn [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] einen Weg zum Ältestenhirn gefunden hat. Kenji und Henk träumen wieder von Octavia und tauschen sich darüber aus. Die Trauminhalte scheinen alle mit Situationen aus Octavias Leben zusammenzuhängen, in denen sie einen Kontrollverlust erlitt und mit ihrem Feuer andere verletzte. Der Verdacht kommt auf, dass die Kultisten bei Octavia über ihre Erinnerungen wieder eine Metamorphose provozieren wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht noch einmal mit Henk über seine Rache an Sabaoth Immortalis und erzählt ihm von seinen langen Erfahrungen mit [[Sabaoth Immortalis|Spurius Iunius]] und über die Manipulationen, denen Augustus seit seiner Militärzeit ausgesetzt war. Henk versteht seine Rachegefühle, weist aber erneut darauf hin, dass jede Gelegenheit genutzt werden muss, die sich bietet, um Sabaoth auszuschalten, und dass man in Ernstfall nicht auf jemanden warten könne, damit dieser dann den Todesstoß ausführe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C_.28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]] erfahren die Helden, dass [[Elora von Tressburg|Eloras]] Eltern sehr fromm sind und ihr Vater in Tressburg einen großes Passionshaus gestiftet habe. Außerdem hat er von Lord Reveron gehört und weiß, dass dieser sich in einem alten Gemäuer eingerichtet hat, welches Khoralt sehr unheimlich findet und darum stets einen großen Bogen darum machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Freigeister#.E2.80.9EWodhi der Wortweber.E2.80.9C_.28Barde aus M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi]] informiert die Helden, dass Elora mit [[Gildon Ipnosi|Gildon]] spricht und er ihr die Regeln der Freigeister erklärte, da Gildon ihr nicht richtig traut. [[Roana Dernheim|Roana]] setzt sich für Elora ein und schätzt sie nicht so verdorben ein, wie sie scheint, da Elora ihr in der Gefangenschaft immer wieder Mut gemacht und Mitgefühl gezeigt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wodhis Rat spricht Kenji mit [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29 |Oldir]], da dieser am Boden zerstört ist, sich nutzlos fühlt und sehr um die Verstorbenen trauert. Er erzählt Kenji, dass er einmal einer der reichsten Männer in [[Weisshafen]] war und nicht damit zurechtkomme, dass alles, was er sich einmal aufgebaut hat, nun verloren sei. In seiner Hoffnungslosigkeit fürchtet er auch, den nächsten Kampf gegen seinen Lenker zu verlieren, da er sich als Schwächsten der Freigeister betrachtet. Kenji rät ihm, sich eine Aufgabe zu suchen, bei welcher er sich nützlich fühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen berichtet Elora den anderen beim Essen, dass sie gemeinsam mit Gildon den Stab des [[Xishari]] untersucht hat. Sie hat festgestellt, dass auf dem Artefakt ein Name eingraviert ist, und sie vermutet, dass man mit dessen Hilfe den Xishari heraufbeschworen habe. Nach dem Essen beginnt Augustus mit körperlicher Ertüchtigung, weil er nicht mehr einfach so dasitzen und auf Filgiz warten kann. Sein Training wird von Elora beobachtet, und Kenji bietet sich Augustus als Sparringpartner an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon kommt aus seiner Kammer und lädt die Helden zur Bestattung der gefallenen [[Freigeister]] ein. Aus Respekt vor den Kämpfern nehmen Augustus, Henk und Kenji teil und nur Elora bleibt in der Zuflucht zurück. Inzwischen sind vermutlich alle existierenden Freigeister dort versammelt und gemeinsam mit Roana folgen die Helden ihnen zu dem unterirdischen Fluss, in dem sie auch die Xishari-Teile entsorgt hatten. Dort spricht Gildon einige Worte über jedem Gefallenen und übergibt den Leichnam dem Wasser. Gildons Worte über das „große Mysterium“, in welches die Toten nun eingehen würden, machen Augustus sehr nachdenklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji mit Oldir und den [[Kirche der Passionen|Passionsgläubigen]] betet, spricht Henk den abwesend wirkenden Augustus an. Dieser erzählt ihm, dass er mit seiner Verbannung hadere, da er durch diese seine Ahnen und Göttern verloren habe. Einerseits könne er nun ein selbstbestimmtes Leben führen, wie er es sich früher als Knabe immer gewünscht habe, doch andererseits könne er jetzt niemals seinen Stammvater Cycnus treffen, was er sich auch schon immer gewünscht habe. In Thyrna würden verbannte Seelen nicht von den Ahnen aufgenommen und ruhelos außerhalb des Elysiums umherirren, während es in Barthavion möglich sei, sich seinen Platz an der Tafel eines Gottes durch seine Taten zu verdienen. Henk rät ihm, sich nicht zu viele Gedanken über die Toten und das Totenreich zu machen, sondern lieber das Leben zu leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oldir will von Kenji wissen, ob die Seelen der hier in [[L'yreh]] Verstorbenen ihren Weg ins Licht der Passionen finden würden, und Kenji bestätigt ihm dies. Er glaube fest daran, dass das Licht stark genug sei, damit die Seelen ihren Weg dorthin auch aus einer solchen Finsternis finden können. Währenddessen zeigt Henk Augustus sein Medaillon von Viola und erklärt, dass er alles, was er tue, nur aus Liebe für sie tut, und er fragt Augustus, warum er dies alles auf sich nimmt. Er ertappt Augustus dabei, keine wirkliche Antwort auf die Frage zu haben, obwohl dieser die Unterstützung von Octavia als Grund anführt. Henk erfährt auch, dass Augustus nur einmal eine Bindung zu einer Frau aufgebaut hat und er sich mit dem Kontakt zum anderen Geschlecht recht schwertut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr in die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] bittet Henk deshalb Elora, sich doch einmal mit Augustus zu unterhalten, da er doch bemerkt habe, dass die beiden sich ganz zugetan wären. Währenddessen spricht Augustus noch mit Kenji, denn diesem stellt sich die Frage, ob man Elora trauen könne und ob sie die Helden begleiten solle. Augustus spricht sich für Elora aus und sieht bei ihr großes Verantwortungsgefühl gegenüber ihrer Schwester, was ihn an sich selbst erinnert. Auch Kenji glaubt, dass Elora kein schwarzes Herz besitze und in dämonische Dinge hineingeraten sei, genau wie auch Augustus. Deshalb bittet Kenji ihn, seine Erfahrungen mit Elora zu teilen, da sie anscheinend ähnliches erlebt habe und sie vielleicht wisse, wie das sei. Henk ruft nach Augustus und winkt ihn an den Tisch, an dem er mit Elora sitzt. Zuerst ermuntert Henk ihn, von dem Kampf mit dem Xishari zu erzählen, doch Augustus empfindet dies als prahlen und lehnt ab. Dann erwähnt Henk, dass Elora ganz verzweifelt nach ihrer Schwester suche, und sie schließlich nicht die Einzige sei, die dies tue. Nach dieser Information erhebt Henk sich und entfernt sich vom Tisch, während Elora Augustus erwartungsvoll anschaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus offenbart ihr, dass er seine Schwester suche, und Elora will wissen, warum der Kaiser ihm erlaubt habe, mit den Helden zu ziehen. Augustus gesteht ihr etwas zögernd, dass er verbannt wurde und nun nach Barthavion zurückkehre, dem Land seiner Geburt. Sie sprechen über das magische Phylakterium genannt die [[Drachenträne]], welches die Kultisten am liebsten zerstört sähen, und Augustus berichtet ihr vom Verlust Adarians durch die Hand [[Iobis Galdimmera|Galdimmeras]]. Als Augustus Elora erzählt, dass sich seine Schwester vermutlich in den Händen von Sabaoth Immortalis befindet, erzählt diese, dass die Kultisten erwartet hätten, dass sich das Problem mit Octavia durch einen Verbündeten lösen würde und sie nicht getötet werden müsse. Augustus ahnt, wer gemeint ist, und bedauert es sehr, [[Ignus]] nicht persönlich begegnet zu sein. Augustus gesteht, dass man um kleine Schwestern immer besorgt sei und auf sie aufpassen müsse und wolle, was ihm Elora bestätigt. Doch im Gegensatz zu ihr sieht Augustus für seine Schwester noch eine Chance auf Rettung, während Elora für ihre keine Rettung mehr sieht und nur noch bestrebt ist, sie davon abzuhalten, das Mal von Utukk'Xul zu bekommen. Da sie hofft, wenigstens noch die Seele ihrer Schwester retten zu können, rät ihr Augustus, sich einmal mit Kenji zu unterhalten. Elora gesteht, dass sie ihrem Glauben schon vor langer Zeit untreu geworden sei, und Augustus räumt ein, dass so etwas manchmal passiert. Dies bedeute jedoch nicht, dass man nicht zurückfinden könne, egal wie sehr man entgleise, es sei nur nicht schön. Da er andeutete, selbst eine solche Erfahrung gemacht zu haben, hakte sie nach und er erzählt ihr von dem Attentat auf seinen Vater. Dann offenbart er ihr, dass [[Sabaoth Immortalis]] damals der Berater von [[Silvius Insidiae|Insidiae]] war und ihm persönlich bekannt sei. Elora erwähnt, dass sich Sabaoth unter die [[Bund_von_Utukk'Xul#Die_Propheten_des_Untergangs|Herren des Raumes]] gedrängt habe und die Macht an sich reißen wollte. Augustus erzählt ihr, dass er damals versäumt habe, Immortalis zu töten, und offenbart sich als [[Principus Mortis|Schlächter von Loderis]]. Er gesteht seinen Hass und seine Rachegelüste wegen der Attentate und offenbart die Manipulation durch Sabaoths Lügen, die nur durch die Anwesenheit seiner Schwester [[Octavia]] auf dem Schlachtfeld gebrochen wurden. Elora versteht ihn, da es ihr mit Reveron ähnlich ergangen sei und sie alles geglaubt habe, was er ihr sagte. Er begeisterte sie für das Beschwören von Dämonen, um Macht über andere zu erlangen. Elora gesteht ihm, dass sie beschworene Dämonen auf ihre Bräutigame gehetzt hat, bis einmal einer zu Tode kam, was sie nie beabsichtigt habe. Danach war sie als die „Verfluchte Lady von Tressburg“ bekannt und die Anträge hörten auf. Reveron redete ihr ein, dass ihre Magie sich, ähnlich wie die Priester, an Götter richte, auch wenn die ihren alte Götter seien. Elora fühlt sich getäuscht und zu den Taten verleitet und fragt Augustus, ob er glaube, dass er seine Verfehlungen wieder gut machen könne. Er gesteht ihr, dass er daran nicht glaube, jedoch überzeugt sei, in Zukunft besser handeln zu können. Doch er gesteht ihr auch, dass er weiter als bis zu der Drachenträne nicht schauen kann, da bei ihrem Scheitern dann sowieso alles verloren sei. Elora bemerkt, dass Augustus mit seinem vorherigen Leben abgeschlossen habe, und er gesteht, dass ihm zwar die Entscheidung dafür abgenommen wurde, sie aber Recht habe. Vielleicht müsse man sein Leben in die Waagschale werfen, um noch irgendwas zu erreichen. Elora stellt fest, dass die Tatsache, dass sie beide nach ihrer Schwester suchen, sie beide verbindet, worauf die beiden mit Wein anstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gesprächs verbindet Roana Henks Bein. Er und Kenji beobachten das Gespräch von Augustus und Elora und nehmen beide für sich in Anspruch, es erfolgreich in die Wege geleitet zu haben. Kenji glaubt, dass es kein Zufall sei, dass die Mitglieder der Drachenträne stets eine tiefe Schuld aus einer belastenden Vergangenheit in sich spüren, die ihre antreibende Kraft ist, doch Henk widersprich ihm für seinen Anteil. Er fühle sich durch keine Schuld zu der Queste getrieben, wobei Kenji ihm auch zustimmt, doch er erläutert, dass die Notwendigkeit, einen Sinn zu erfüllen - nicht einfach nur vor sich hinzuleben, sich seiner Erfahrung nach aus etwas Dunklen in der Vergangenheit entwickle, so dass etwas Schönes aus etwas Schlechtem erwachsen könne. Dies sei eine schöne Kraft, die Menschen besitzen. Kenji erinnert Henk an den Besuch auf Soltrum, wo die Anhänger des Sonnengottes (vgl. Biographien [[Kalender#6._Sideon|6. Sideon]]) sich um den ganzen Sinn nicht mehr sorgen mussten, was Kenji als ziemlich verlockend empfindet. Henk gesteht Kenji, dass er ziemlich zufrieden mit seinem Leben ist, er nie gehadert habe und stets getan habe, was in ihm übrigblieb. Henk wisse gar nicht, was er für ein anders Leben führen sollte, und die Soltrumer Gemeinschaft hätte zwar ihren Frieden, aber sonst auch nicht viel mehr andere Sachen. Als Kenji sich fragte, was er mit seinem Leben anfangen soll, wenn sie das Ganze hier überleben würden, er aber nicht mehr in sein altes Leben zurückkehren könne, macht Henk ihn darauf aufmerksam, dass man dann als großer Held in Barthavion einfach in eine Kneipe gehen und den Abend auf sich zukommen lassen kann. Kenji stimmt ihm zu und sieht sich dann als feisten Mystiker enden, als der [[Helom Kerzorban|Kerzorban]] ihn bereits im [[Prozess_gegen_die_Helden#Kenjiro_Asai |Prozess von Valkenburg]] diffamiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi ruft alle Anwesenden zusammen und erzählt ihnen die Geschichte von „[[Alouans Reise in die Unterwelt]]“, in der sich der berühmte Barde [[Alouan Silberklang]] aus Trauer über den Verlust eines Freundes und Königs [[Torian]] von der Welt abwendet und in der Unterwelt seinen Freund retten will. Er zahlte einen bitteren Preis dafür, weil er als Sterblicher versuchte, das Reich der Toten zu betreten, denn er erfährt, dass er durch seine anmaßende Trauer seine eigene Lebzeit verwirkt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht Augustus an, weil er so still sei. Dieser ist in Gedanken bei der Geschichte und erklärt, dass er auch stets versuche, zu handeln, aber sich nicht sicher sei, ob er an Alouans Stelle es nicht auch versucht hätte, seinen Freund zurückzuholen. Kenji sieht darin keine Schande und weist Augustus darauf hin, dass es tatsächlich aufs Handeln ankomme, denn die ganze Reue, die Kenji über seine Kindheit empfunden hat, habe ihn zu nichts gebracht. Augustus gesteht ihm, dass es schwierig sei, sich aus den Vorstellungen, in denen man gefangen sei, zu befreien. Es sei ihm damals als Principus Mortis nur durch Octavia geglückt, und ihm falle kein weiterer Weg ein, der ihm auch geholfen hätte. Er äußert die Hoffnung, dass Octavia zurzeit ihre Freunde spüren könnte, da diese in ihren Träumen eine Verbindung zu ihr hätten. Kenji hofft das auch und erzählt Augustus von seinen wiederkehrenden Albträumen, die sich immer wieder um den Jungen Olrik drehen, der von dem Wachhund getötet wurde (vgl. [[Kenjiro Asai#Ein schicksalhaftes Ungl.C3.BCck und die R.C3.BCckkehr zum Licht .28327 JF.29|Kenjis Biographie]]). Aber dann habe er entschieden, dass das Wälzen im Selbstmitleid ihn auch nicht wieder lebendig machen könne und zu nichts führe. Augustus erklärt Kenji, dass es ihm nicht um Selbstmitleid ginge, sondern um ein besseres Verständnis über die eigenen Schwachstellen, da die Versuchungen schließlich immer wieder auf einen warten würden. Kenji erzählt, dass er selbst einen Schlussstrich ziehen und nie wieder solche Fehler machen wollte, so erkenne er heute, dass es ein Trugschluss sei, denn man werde immer wieder Fehler machen. Man müsse nur aus ihnen lernen, denn Menschen seien eben keine Götter. Anschließend legen sich die Helden schlafen, um bei Filgiz Rückkehr bereit zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.09''') Als Kenji und Henk erwachen, sprechen sie kurz über ihren neuen Traum von Octavia und berichten dann auch Augustus davon. Dieser entschuldigt sich bei Henk dafür, dass er bei ihrem Gespräch nach der Bestattung so abweisend zu ihm war. Augustus erzählt ihm, dass er lange nicht mehr mit anderen Menschen gesprochen habe und er berichtet kurz von seiner verbotenen Liebe zu der [[Menschen#Die_Coraner|Coranerin]] Selina. Henk nimmt seine Entschuldigung an und gemeinsam machen sie sich Gedanken um die Drachenträne und ihre Sicherheit bei den [[Loigg'Il]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Roana Dernheim|Roana]] hat eine Mahlzeit zubereitet und die Helden essen den Eintopf, nachdem sie sich bei Wodhi nach [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] erkundigt haben. Henk spricht mit Roana und Augustus unterhält sich mit [[Elora von Tressburg|Elora]]. Kenji bekommt von dem dankbaren [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]], der endlich im Durchsuchen der Lagerhallen der Loigg'Il  eine sinnerfüllende Aufgabe gefunden hat, eine Kiste Proviant, eine Öllampe mit Lampenöl und eine Phiole unbekannten Inhalts geschenkt, welche dieser auf seinem Beutezug gefunden hat.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kehrt Filgiz zurück und spricht zunächst mit Wodhi, welcher ihm die traurigen Neuigkeiten vom Überfall und den Verlusten erzählt. Filgiz isst etwas und berichtet danach den Helden, dass er leider keinen Weg gefunden habe, das dämonenverseuchten Gebiet, welches sie nun auf dem Weg zum Ältestenhirn erwartet und das selbst von den Loigg'Il gemieden wird, zu umgehen. Die Helden reden noch mit Gildon, welcher nicht mitkommen wird, da er die Freigeister und die [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]] schützen müsse. Udelian identifiziert den Inhalt der Phiole als einen Heiltrank und gibt den Helden noch eine Wundsalbe, Verbandsmaterial und Nadel und Faden mit. Wodhi steuert noch ein paar Rucksäcke bei und Augustus bespricht mit Elora, dass diese die Helden begleiten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie schließlich aufbrechen, überlegen die Helden, ob sie den Xisharikopf mitnehmen wollen, entscheiden sich dann aber wegen seiner Sperrigkeit dagegen. Sie kommen nach einigen Gängen der Schleimschnapper zu einem großen Höhlensee, den sie trockenen Fußes über ein paar Steine überqueren können. So gelangen sie in einen uralten Gang mit dem gleichen ungewöhnlichen, asymmetrischen Querschnitt, welchen sie schon in der [[L'yreh#Die Folterkammern der Xishari|Folterkammer der Xishari]] vorgefunden haben. Der Gang führt sie zu einer Höhle mit einer großen Statue des [[Hazug-Ságok|Herzogs der Lügen]], von der es in ein Gangsystem geht, dessen Durchgänge manchmal so niedrig sind, dass man hindurchkriechen muss. Filgiz hat in diesem Labyrinth den richtigen Weg mit [[Twillzinken]] markiert und Henk hilft ihm dabei, diese wiederzufinden. Schließlich führen die engen Gänge zu einem riesigen Gang mit ungewöhnlichem Querschnitt, dessen Decke mit den zur Verfügung stehenden Lichtmitteln nicht auszumachen ist, und die letzte Twillzinke schickt die Helden nach links den Gang weiter. &lt;br /&gt;
[[Datei:Prozession.png|miniatur|rechts|Das Wandrelief mit der Prozession der Xishari und den unbekannten Dämonengattungen]]&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit weist Filgiz die Helden auf eine gute und letzte Rastmöglichkeit hin, bevor das Gebiet mit den lauernden Dämonen erreicht werde. So setzen sich die Helden mit Elora und Filgiz an den großen Sockel einer zerstörten Statue und essen etwas Proviant. Sie entdecken ein großes Wandrelief, welches eine Prozession von [[Xishari]] darstellt und noch weitere unbekannte und verstörende Dämonen von enormer Größe aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Erholungspause brechen die Helden auf und folgen weiter dem Gang, bis sie an ein großes Tor stoßen, dessen Tür von Innen aufgesprengt worden war. Ihre grünen Trümmer liegen auf dem Boden verstreut und nur noch die linke, untere Ecke ist noch erhalten und weist einen unbekannten Dämon auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie betreten den dahinterliegenden Raum und Kenji spürt sofort eine bedrohliche Präsenz. Augustus, Filgiz und Henk bemerken eine Bewegung im Dunkeln der hohen Decke, die sie jedoch nicht genauer orten können. Auf der dem Eingang gegenüberliegenden Seite des Raumes befindet ein Relief mit einer Abbildung des Hazug-Ságok und einem Text in einer Sprache, welche nur Elora kennt. Plötzlich bebt der Boden und Steine fallen von der Decke. Filgiz hatte von Erschütterungen berichtet, die in den dämonenverseuchten Gebieten auftreten sollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Torreste.png| Reste des Eingangstores zum Tempel&lt;br /&gt;
File:Tempel_HS-Eingang.png|Die Eingangshalle des Tempels&lt;br /&gt;
File:Hazug_Sagok_Relief.png| Relief in der Eingangshalle des Tempels&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_1.png|miniatur|rechts|Der obere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Nur ein weiterer Gang führt aus dem Raum heraus und Augustus drängt zur Eile, da jederzeit ein Angriff von oben erfolgen könnte. Filgiz führt die Helden in den Gang, als der Boden erneut bebt und die Helden gerade noch den herabfallenden Trümmern ausweichen können. Schließlich gelangen sie unverletzt in eine weitere Kammer, an deren Ende eine Treppe in die Tiefe führen soll. Sie kommen an einer zerschlagenen Statue vorbei, welche vermutlich den Herzog der Lügen darstellte, und entdecken an der Wand ein weiteres Relief.&lt;br /&gt;
[[Datei:Käfige-01.png|miniatur|links|Relief im oberen Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite befindet sich ein seltsames Becken aus Stein mit einem Abflussloch in der Mitte Dann nähern sich die Helden einer weiteren gesprengten Tür, hinter der ihr Weg weitergeht. Doch sie stellen fest, dass der erwartete Gang eingestürzt ist und keine Hoffnung besteht, ihn freizuräumen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugdämon.png|miniatur|rechts|Der angreifende Flugdämon]]&lt;br /&gt;
Henk hat unterdessen bemerkt, dass ihnen Etwas von der Eingangshalle durch den Gang gefolgt ist und auch Augustus spürt die Gefahr. Er entdeckt, dass Kenji angegriffen wird, schubst diesen zur Seite und wehrt mit dem Schwert den Angriff des Dämons ab. Bei dem Angreifer handelt es sich um die fliegende Kreatur, welche auf dem großen Relief im Gang dargestellt ist. Augustus schlägt ihm eine Kerbe in den Schnabel und die Helden ziehen sich schnell in den Gang zurück. Sie gehen zurück in die Eingangshalle, um vielleicht einen anderen Weg in die Tiefen zu finden. Mit diesem Ziel suchen sie dir Wände ab, während Elora sich das Wandrelief anschaut und versucht, die Inschrift zu entziffern und zu übersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt rechts neben dem Eingang einen eingestürzten Gang, der wie auf der anderen Seite weiterführt. Diese Einsturzstelle lässt sich vermutlich freiräumen und Henk, Kenji und Filgiz geben ihr Bestes, während Augustus auf den Flugdämon achtet, welcher den Helden in die Eingangshalle gefolgt ist. Elora ist allein am Relief, als sie das Ziel des Dämons wird. Augustus rennt mit gezogener Waffe zu ihr und verpasst dem Dämon einen Schlag, welcher ihn wieder verscheucht. Doch zuvor hat er Elora am Hals verletzt und Augustus beeilt sich, sie zu dem mittlerweile freigelegten Gang zu bringen. Damit alle die Engstelle passieren können, decken Henk und Augustus den Rückzug und Henk verletzt den Dämon an seiner Schwinge. Kurz nachdem alle Helden im dahinterliegenden Gang sind, stürzt sich der Dämon erneut hinab, passt jedoch nicht durch den Engpass und beginnt, mit seinen Krallen weitere Steine zur Seite zu räumen. So ist es nur eine Frage der Zeit, bis er hindurchgelangen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_2.png|miniatur|rechts|Der untere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Augustus verbindet Eloras Wunde und die Helden folgen dem Gang in einen weiteren Raum. Hier ist die Statue nicht zerschlagen und stellt den Dämonenfürsten dar. [[Datei:Käfige-02.png|miniatur|links|Relief im unteren Tempelraum]] An einer Wand befindet sich ein ähnliches Relief wie im oberen Tempelraum, doch sind hier andere Dämonen in den Käfigen abgebildet. Ein steinernes Becken mit Abfluss findet sich ebenfalls und am Ende des Raumes befindet sich eine intakte, verschlossen Tür aus dem seltsamen grünen Stein. Vor der Tür ist eine kreisrunde Fläche im Boden eine Handbreit abgesenkt und über der Tür finden sich drei Worte in der dämonischen Schrift, welche Elora mit „''Geben''“, „''Richten''“ und „''Preisen''“ übersetzt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hazug_Sagok_Tor.png|miniatur|rechts|Das verschlossene Tor mit den Inschriften im unteren Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Elora hält die Inschrift in der Eingangshalle für eine Lobpreisung von Hazug-Ságok und Augustus stellt die Theorie auf, dass man, wie für ihn auf den Reliefs dargestellt, eine Dämon opfern und dabei sein Blut in das Becken fließen lassen müsse, während im Kreis die Lobpreisung gesprochen wird. Die anderen stimmen zu und überlegen, wo sie den Dämon am besten angreifen und fangen können. Der Gang zu dem unteren Tempelraum böte sich hierzu an, da seine Wände sehr eingefallen sind und dem Dämon daher wenig Raum zum Fliegen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.10''') Zunächst diskutieren die Helden noch etwas weiter, wie sie vorgehen wollen: wollen sie darauf warten, bis der Dämon durchgebrochen ist oder sollten sie ihn schon vorher angreifen. Als die Helden gerade die Statue von Hazug-Ságok untersuchen, beginnt die Erde wieder zu beben und löst Steine aus der Decke. Henk bemerkt es als erster und stößt Kenji zur Seite und warnt Filgiz, so dass dieser sich in Sicherheit bringen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bemerken die Helden, dass der Dämon durch das Erdbeben anscheinend verscheucht wurde und [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] bietet an, zunächst als Späher vorrauszugehen und nach dem Dämon zu suchen. Er schleicht durch den schmalen Durchgang und verschwindet in der Dunkelheit. Die Helden warten eine Weile und beschließen, als Filgiz nicht zurückkehrte, nach ihm zu suchen. Sie betreten die Eingangshalle des Tempels und finden dort keine Spur von Filgiz. &lt;br /&gt;
[[Datei:Flugdämonkampf.png|miniatur|links|Ort des Kampfes mit dem Flugdämon]]&lt;br /&gt;
Als sie den Gang zur oberen Kammer betreten, nehmen sie den Flugdämon wahr, wie er in der Biegung auf dem Boden kauert und an einem Steinhaufen kratzt. Augustus und Henk stürmen schnellstmöglich auf ihn zu und Kenji folgt ihnen mit etwas Abstand. Als der Dämon sie bemerkt und abheben will, schnappt sich Augustus den Schwanz und hält ihn mit aller Kraft fest, so dass der Dämon sich nicht in die Luft erheben kann. Henk nutzt die Gelegenheit und wirft seinen Enterhaken um den Hals des Flugdämons und sucht nach einer Möglichkeit, sein Seil am Boden festzumachen. Der Dämon schafft es auch mit starken Schlägen seiner Schwingen nicht, sich aus Augustus Griff zu befreien, und wird nun zusätzlich von Henks Seil zu Boden gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Henk den Flugdämon beschäftigen, kriecht Filgiz aus seinem Versteck zwischen den Trümmern hervor und greift den Dämon mit seinem Dolch am Schwanzansatz an. Henk kann das Seil nirgends befestigen, doch die beiden lassen nicht los, obwohl der Flugdämon einen Angriff auf Henk startet. Er wendet seinen Kopf und schlägt nach hinten aus, wobei er Henk eine stark blutende Wunde am linken Arm verabreicht, welcher jedoch das Seil nicht loslässt. Filgiz erklimmt einen Trümmerhaufen und schneidet mit seinem Dolch den Flügel des Dämons ein. Mit vereinten Kräften halten Augustus und Henk den Dämon am Boden und Kenji blendet ihn mit einem Lichtblitz. Der Flugdämon ist irritiert und Augustus nutze die Chance, lässt den Schwanz los, zieht sein Schwert und schlitzt die linke Schwinge des Dämons auf. Filgiz greift erneut die andere Schwinge an und bringt den Dämon zu Fall. Henk schlägt auf den Schnabel des Flugdämons ein und schlägt ihn funktionsuntüchtig. Augustus vollendet das Werk und trennt mit einem Schlag den Schnabel ab. Der Flugdämon stößt einen letzten lauten Schreckensschrei in Augustus Richtung aus, welcher diesen und Kenji kurz erschaudern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erinnert daran, dass sie den Dämon lebend fangen wollen, und wirft Filgiz das Seil hinüber, um den Dämon damit zu fesseln. Augustus schlägt noch dessen Stacheln an den Flughäuten ab, während Kenji bereits das Verbandszeug und die Wundsalbe für Henk herausholt. Kenji ruft Henk zu sich und verbindet die Wunde, welche bereits stark nachgeblutet hat. Augustus verschnürt mit Filgiz den Flugdämon, welcher sich zwar gut zusammenfalten lässt, jedoch nicht durch den Durchgang passen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schickt Filgiz zu Elora, damit diese sich schon zum Relief begeben und die Inschrift abschreiben kann. Dann hilft er Augustus, den schweren Dämon zum Durchgang zu ziehen, während Henk sich mit Trockenfleisch stärkt und versucht, den Blutverlust auszugleichen. Kenji unterstützt dann Filgiz bei der Erweiterung des Durchganges und auch Augustus will helfen, doch seine Kräfte versagen, da sie durch das Halten des Flugdämons stark überstrapaziert wurden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS-Raum_2a.png|miniatur|rechts|Der untere Tempelraum]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelingt es, den Durchgang genügend zu erweitern, dass sie den Dämon hindurchziehen können. Sie bringen ihn zum Opferbecken und legen ihn darüber. Elora hat die Anrufung abgeschrieben und begibt sich in den Kreis vor der verschlossenen Tür. Henk erholt sich und Kenji steht beobachtend in der Mitte des Raumes. Als Elora mit der Anrufung beginnt, schneidet Augustus die Kehle des Dämons auf und lässt sein Blut in das Becken fließen. Kenji nimmt ein klickendes Geräusch wahr und ortet seinen Ursprung an der Statue des [[Hazug-Ságok]]. Bei näherer Untersuchung stellt sich heraus, dass die Statue sich angehoben hat und nun beweglich ist. Kenji dreht den Arm der Statue auf die Tür und Elora spricht erneut die Anrufung. Daraufhin öffnet sich das große Tor und gibt den Weg auf eine Treppe frei, welche in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_1.png|miniatur|links|Der untere Tempelbereich, in dem Käfige aufgestellt sind]]&lt;br /&gt;
Die Helden rasten kurz auf den obersten Treppenstufen und bemerken, dass sich das Tor einer Weile wieder schließt. Ohne nachzusehen, ob es sich von innen wieder öffnen ließe, machen sich die Helden auf den Weg in die Tiefe und gelangen auf der linken Seite zu einem Raum, in dem ein Käfig aus einem seltsamen, grünen Metall aufgestellt ist. Er ist magisch versiegelt und scheint noch intakt zu sein. In ihm entdecken die Helden eine dämonische Kreatur, welche Elora als Uhur-Dämon bezeichnet. Dieser war auch auf dem Relief im unteren Tempelraum zu sehen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Zerbrochenes_Tor.png|100px|miniatur|rechts|Das zerbrochene Tor mit dem Wächterdämon]]&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite finden die Helden ein zerbrochenes Tor und dahinter einen verschütteten Gang. Auf dem grünen Torfragment ist ein Wächterdämon abgebildet, von dessen Art die Helden bereits drei in den Folterklammern antrafen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Reliefs_unten.png|miniatur|links|Die fünf Reliefe]]&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Erkundung finden sie linker Hand noch einen zweiten Käfig, welcher allerdings leer zu sein scheint. Dann gelangen die Helden zu einer gigantischen Statue von Hazug-Ságok, welche in einer Ecke des Raumes aufgestellt ist, in welcher sich fünf große Reliefs befinden, auf denen die gefangenen Dämonen vom Relief aus dem unteren Tempelraum neben großen Texttafeln abgebildet sind. Elora stellt fest, dass es sich um Triumphsprüche über die besiegten und gefangenen Dämonen handelt, und sie schlussfolgert, dass sich der große Lügner [[Verijgorn]] anscheinend nicht nur als Herrn der Welt, sondern auch als Herrscher von [[Kosmisches Pentakel#Abyssia .28Die d.C3.A4monische Ebene.29|Abyssia]] betrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gehörnter.png|miniatur|links|Der gehörnte Dämon]]&lt;br /&gt;
Der großen Statue gegenüber finden die Helden einen weiteren Käfig, in dem sich ein gehörnter Dämon befindet, welcher anscheinend meditiert. Doch er wird auf sie neugierig und flüstert ihnen: „''Hachchx Nguß!''“ zu, was nach Elora so viel bedeutet wie „Kommt her!“. Er signalisiert mit „''Ssoulnguz''“, dass er an den Helden „riechen“ möchte, und, als Henk dem Wunsch nachgibt, kommentiert er seinen Genuss mit „''waukxrolug!''“, was wohl so viel wie „köstlich“ meint. Auch Eloras Geruch sagt ihm zu, doch Augustus findet er nicht so angenehm und Kenji weigert sich, sich dem Dämon zu nähern. Da auch sein Käfig magisch intakt ist, erkunden die Helden zunächst die Höhle weiter, denn es gibt noch einen fast eingestürzten Gang, aus dem ein Tosen kommt und wo die Quelle für die Beben zu liegen scheint, welche die Gänge des Tempels immer wieder erschüttern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_2.png|150px|miniatur|rechts|Der hintere Bereich des unteren Tempels mit dem Kunguss-Dämon]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem schmalen Gang und finden linker Hand einen weiteren Käfig, welcher allerdings durch den Einsturz einer Wand zerstört wurde. In seinem Inneren findet sich auf dem Boden nur ein seltsames, rotes Pulver, ansonsten ist keine Spur von einem Insassen zu finden. Dem Relief nach hätte hier der Spinnendämon eingesperrt sein müssen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kunguss.png|miniatur|links|Der Kunguss-Dämon]]&lt;br /&gt;
Rechter Hand führt der Gang zu der Ursache der Erdbeben, welche von einem riesigen, eingesperrten Dämon ausgelöst werden, welcher aus zwölf Augen Blitze gegen die Wände der Höhle schleudert, um sich aus seinem Käfig zu befreien. Auf der anderen Seite des Käfigs scheint ein Gang weiterzugehen, doch eine Umrundung des blitzeschleudernden Dämons wäre ein Selbstmordkommando. Elora identifiziert den Dämon als [[Kunguss|Kunguss-Dämon]], und als dieser die Helden wahrnimmt, konzentriert er seine Blitze auf sie, so dass sie sich zur großen Statue zurückziehen, um sich zu beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden überlegen, ob es noch einen anderen Ausweg gäbe, macht der gehörnte Dämon wieder auf sich aufmerksam und gibt zu verstehen, dass er freigelassen werden möchte, indem er auf ein Schloss deutet, welches an der einen Käfigseite zu erkennen ist. Kenji stellt den Plan auf, den Dämon freizulassen, aber ihn irgendwie zu verpflichten, auch den Kunguss-Dämon freizulassen, welcher dann wieder von selbst auf die abyssische Ebene zurückkehren könnte. Elora und Augustus geben zu bedenken, dass der Dämon vorher vermutlich erst seine Wut an allem hier unten auslassen würde. &lt;br /&gt;
[[Datei:Geheimgang-Tafel.png|100px|miniatur|rechts|Die Tafel mit dem Geheimgang]]&lt;br /&gt;
Henk ist von dem Gehörnten besonders fasziniert und lässt sich mit Eloras Hilfe auf mehrere Gespräche mit dem Dämon ein. Henk fragt, wie sie an dem Kunguss vorbeikommen können und der Gehörnte will dafür den „Schlüssel“ zum Käfig haben. Als Henk dem zustimmt, deutet der Dämon nicht mehr nur auf das Schloss, sondern weist nun auf ein „Geheimnis“ bei den Reliefs an der Wand hin. Die Helden untersuchen die Tafeln und Henk entdeckt schließlich eine verborgene Geheimtür, welche im Textfeld einer Tafel verborgen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel_HS_-_Unten_3.png|miniatur|links|Der geheime Gang und die Kammer der Wächter]]&lt;br /&gt;
Der schmale Geheimgang kann nur kriechend durchquert werden und war vielleicht den [[Xishari]] vorbehalten. Augustus gelangt als erstes hinein und wartet auf die anderen. Sie entdecken eine weitere Statue von Hazug-Ságok und finden Knochenhaufen, welche von den einstigen Wächtern übriggeblieben sind. Neben den Knochen findet sich auch wieder das seltsame rote Pulver wie in dem zerstörten Käfig. Als Henk in einem zweiten Knochenhaufen etwas findet, was ein Schlüsselbund sein könnte, ziehen sich die Helden schnell zurück, nachdem im unerforschten Dunkeln Geräusche zu hören waren, welche von mehreren Beinen zu stammen scheinen und sofort Assoziationen an den Spinnendämon in den Helden aufkommen lassen. Die Geräusche nähern sich rasch, doch noch bevor der Dämon sie erreichen kann, können alle durch den Geheimgang fliehen. Augustus zieht sich als letztes zurück und die Helden treten vor den gehörnten Dämon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist der Ansicht, dass sie nur mit der Hilfe des Gehörnten an dem Kunguss vorbeikommen können, und Augustus weist darauf hin, dass es hinter dem Geheimgang noch unerforschte Bereiche gibt, in denen sich vielleicht auch noch ein alternativer Ausgang finden ließe. Doch deren Erkundung ist ohne einen Kampf nicht möglich, und ein solcher birgt immer das Risiko einer Verletzung mit sich. Henk sieht größere Chancen in dem Weg mit dem Dämon und vertraut auch auf Eloras Kunst. Der Gehörnte sollte aber nicht, wie in Kenjis Plan, den Kunguss befreien, sondern im Austausch für seine Freiheit den Helden helfen, an dem Kunguss vorbeizukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie den Dämon befreien würde, versucht Elora noch, seinen Namen zu erzwingen. Daraufhin flüstert der Gehörnte ihr etwas zu, scheint aber ihrer Magie zu widerstehen, da er mit dem Finger auf die Spitze ihres auf ihn gerichteten Dolches tippt. Da der Gehörnte signalisiert, er wisse einen Weg, öffnet Henk mit dem gefundenen Schlüssel den Käfig und lässt den Dämon frei. Dieser informiert Elora über ein kugelförmiges Artefakt, mit welchem man den Kunguss beherrschen könne und das hinter dem Geheimgang zu finden sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Dämon frei ist, versucht er, Henk zu hypnotisieren und unter seine Kontrolle zu bringen. Henk erstarrt bei seinem Blick und Augustus will den Dämon angreifen, um Henk zu schützen. Doch bevor er den Dämon trifft, verschwindet dieser und flüstert Henk noch: „''Stersch nungaußkx schi choß!''“ zu, was Elora mit „Bald gehörst du mir!“ übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind erschöpft und beschließen, da sie sich nun doch auf einen weiteren Kampf einlassen müssen, zunächst eine Pause zu machen, um wieder zu Kräften zu kommen. Auf der Suche nach einem Ruheort kehren sie schließlich zur Treppe zurück. Auf halber Höhe schlagen sie das Lager auf und begeben sich zur Ruhe. Augustus übernimmt die erste Wache, während der Henk aufschreit, weil er die Worte des Dämons im Halbschlaf vernommen und das Gefühl hat, dass sein Ohr leicht feucht vom Flüstern des Gehörnten ist. Er legt sich wieder hin und Filgiz übernimmt die weitere Wache, da er kaum Schlaf benötigt und die Helden sich erholen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.11''') Henk kann nicht richtig schlafen und unterhält sich mit [[Elora von Tressburg|Elora]], die auch nicht schlafen kann und anscheinend nachdenkt. Sie fragt ihn nach seinem Erlebnis mit [[Maldoror]] und, als Henk ihr von seinem Bad im Dämonenblut erzählt, erwähnt sie, dass Beschwörer eine solche Gelegenheit sogar absichtlich herbeiführen, um sich gegen [[Kosmisches_Pentakel#Abyssia_.28Die_d.C3.A4monische_Ebene.29|abyssische]] Einflüsse abzuhärten. Aufgrund der Mächtigkeit von Maldoror vermutet Elora, dass der gehörnte Dämon eine Art ''Gessekox''-Dämon sein könnte, welche sich parasitär an große, mächtige Dämonen anheften. Daher hofft sie, dass der Gehörnte Henk zu uninteressant finden könnte, als dass er sich weiter mit ihm beschäftigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz informiert Henk darüber, dass er keinen Mechanismus gefunden hat, um das große Tor von dieser Seite zu öffnen, weshalb sie auf einen Ausweg hinter dem [[Kunguss|''Kunguss''-Dämon]] angewiesen sind. Henk überprüft die Angabe nur oberflächlich und vertraut auf Filgiz Einschätzung. Als Kenji und Augustus erwachen, brechen sie auf, um das Artefakt in der Wächterkammer zu suchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wächterkammer.png|miniatur|rechts|Die Wächterkammer]] &lt;br /&gt;
Die Helden rechnen mit dem Angriff eines Dämons in der Wächterkammer, weshalb Augustus als erstes mit einem Licht die Kammer betritt. Henk folgt ihm nach und gemeinsam sichern sie die anderen. Doch der Dämon zeigt sich nicht und lässt hin und wieder seine Schritte in der Dunkelheit hören. Im Schein der Öllampe erforschen die Helden die Kammer, immer auf der Hut vor einem Angriff und auf der Suche nach dem kugelförmigen Artefakt. Zwischendurch hat sich der Dämon zum Eingangsraum mit dem Geheimgang zurückgezogen, als wolle er den Helden beim Verlassen auflauern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Steele.png|miniatur|links|Die seltsame Steele in der Wächterkammer]]&lt;br /&gt;
Erst im letzten von ihnen durchsuchten Raum finden die Helden eine seltsame Steele, deren Inschrift kaum noch von Elora zu entziffern ist. Doch bevor das Rätsel der Steele gelöst werden kann, nähert sich der Dämon und zeigt sich den Helden. Er sieht aus wie eine riesige Spinne, welche einen seltsamen, roten Nebel aus dem Maul absondert, während sie die Helden anstarrt. Augustus, Henk und Filgiz positionieren sich schützend zwischen Elora, Kenji und dem Spinnendämon und beobachten, wie sich dieser immer weiter in einen roten Nebel einhüllt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Spinnendämon.png|miniatur|rechts|Der Spinnendämon taucht aus der Dunkelheit auf]]&lt;br /&gt;
Augustus geht als erster zum Angriff über und betritt dazu den roten Nebel. Dieser klebt und brennt auf der Haut, in den Augen und der Lunge. Außerdem verhindert er die Sicht auf den Gegner, so dass er blindlings mit einem Doppelschlag auf den Dämon einschlägt. Die Beine scheinen stark gepanzert zu sein, denn sie klingen metallisch, als seine Waffe sie trifft. Henk greift ebenfalls an und überrascht den Dämon von hinten. Während Augustus nach seinem Angriff den Nebel wieder verlässt und sein Gesicht reinigt, bleibt Henk am Dämon dran und setzt direkt nach einmal nach in der Hoffnung, etwas von seinem weichen Leib zu erwischen. Auch Filgiz greift in dem roten Nebel an und kann im Gegensatz zu den beiden den Angriffen des Dämons nicht ausweichen. Er wird am Bein erwischt und zieht sich zurück, um die Wunde zu versorgen. Augustus und Henk kämpfen weiter und auch Kenji nähert sich dem Dämon und versucht vergeblich, das Licht in dieser dämonischen Atmosphäre zum Strahlen zu bringen. Schließlich gelingt es Elora, den roten Nebel aufzulösen, worauf der Dämon mit gezielten Schlägen zur Strecke gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf näht Augustus Filgiz‘ Beinwunde und verbindet sie fachmännisch. Elora sammelt etwas von dem roten Nebelstaub und verstaut es in ihrer Tasche. Nun ist auch endlich die Zeit, sich die Steele genauer anzuschauen, und es scheint ein Schlüsselloch zu geben. Also durchsuchen die Helden nocheinmal die Knochenhaufen und entdecken einen weiteren Schlüssel, welcher bei der Steele passt. Ein Geräusch ist zu hören und Henk entdeckt ganz oben ein eckiges Loch, durch welches man tief hinunter in die Steele greifen kann. Aufgrund der absoluten Dunkelheit ist im Inneren nichts zu erkennen und Henk wagt es, hineinzugreifen. Nach einer ganzen Armlänge stößt sein Finger an etwas, was ihm einen Schlag versetzt und starke Schmerzen bereitet, woraufhin er seine Hand sofort wieder zurückzieht. Ohne zu wissen, was dort drinnen den Schmerz verursacht, entschließt sich Kenji, hineinzugreifen. Er nimmt sich mit ganzem Willen vor, fest zuzugreifen und nicht mehr loszulassen, ganz egal, welcher Schmerz ihn erwartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit schmerzverzerrtem Gesicht holt Kenji eine glibberige, dunkle Kugel, die an einen Augapfel erinnert, aus der Steele und zeigt sie den anderen. Beim Herausheben hat er kurz in einer Vision in zwei schwarze Augen geblickt, die zu einer dämonischen Fratze gehören. Der Schmerz, den er beim Ergreifen gespürt hat, ist danach abgeklungen und Kenji legt die Kugel vorsichtig auf den Stufen der Stele ab. Jeder fasst die Kugel einmal an, um festzustellen, ob jeder diesen Schmerz verspürt. Dann holt Augustus einen alten Umhang eines Wächterdämons und wickelt damit die Kugel ein. Auf diese Weise lässt sie sich schmerzfrei transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen die Wächterkammer und begeben sich zur eingestürzten Tür, um erneut das Relief zu betrachten. Augustus hofft, einen Hinweis auf die Benutzung der Kugel zu finden, doch das entscheidende Stück ist zerstört und das passende Bruchstück lässt sich nicht finden. Die Helden rasten noch kurz vor der Tür und begeben sich dann in die Höhle mit dem Kunguss-Dämon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus nimmt die Kugel mit dem Tuch und hält sie vorsichtig in Sichtweite des Kunguss. Instinktiv zieht er seine Hand gerade noch rechtzeitig zurück, bevor ein Blitz die Kugel und seine Hand getroffen hätte. Kenji schlägt vor, die Kugel vielleicht mit Hilfe des roten Pulvers der Spinne zu aktivieren, doch Elora und Augustus sind dagegen und befürchten eine Beschädigung des Artefakts. Henk schlägt vor, dass die Kugel vielleicht ohne Tuch getragen werden muss, da der Schmerz vielleicht so etwas wie eine Aktivierung ist. Also hält Henk den Schmerz aus und streckt die Kugel in Blickrichtung zum Kunguss. &lt;br /&gt;
[[Datei:Auge.png|miniatur|links|Die Kugel, welche sich in der Gegenwart des Kunguss als Augapfel entpuppte]]&lt;br /&gt;
Plötzlich wird auf der Kugel eine Iris sichtbar und das Artefakt stellt sich als das Auge eines Dämons heraus. Der Blick dieses Auges bannt den Kunguss, welcher augenblicklich aufhört, Blitze zu schleudern. Die Helden wagen sich hervor und beeilen sich, den Käfig zu passieren. Als sie die erste Seite hinter sich haben, führt der Weg hinter Felsen vorbei, wo die Blitze sie nicht erreichen können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Kunguss-Umgehung.png|miniatur|rechts|Der Weg der Helden um den Kunguss-Käfig mit den Orten der Blitzangriffe]]&lt;br /&gt;
Als sie diese Stelle gerade erreicht haben, kann der Kunguss zwei seiner Augen aus dem Bann befreien und schleudert zwei Blitze auf Kenji und Elora, welche sich zum Glück mit einem Sprung hinter die Felsen retten können. Für Henk wird das Tragen des Auges immer anstrengender, da sich auf Dauer nun doch immer wieder Schmerzen einstellen. Hat er es Anfangs noch mit zwei Händen getragen, benutzt er nun nur noch die linke Hand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem sie den Felsen umgangen haben, beeilen sich alle, zum Ausgang des Raumes zu kommen. Henk bleibt kurz nach der Ecke des Käfigs stehen und lässt alle passieren. Dann verspürt er einen starken Schmerz im linken Arm, der bis in die Brust ausstrahlt, und nimmt das Auge in seine rechte Hand. Doch der Kunguss gewinnt dabei einen Teil der Kontrolle zurück und schießt erneut zwei Blitze. Filgiz kann ausweichen, doch Kenji scheint die Gefahr nicht zu bemerken. Augustus jedoch spürt sie und stößt Kenji mit einem beherzten Sprung zur Seite. Sie entgehen nur knapp dem Blitzeinschlag und schaffen es aus dem Raum. Auch Henk gelingt es, sich trotz der zunehmenden Schmerzen weiter zurückzuziehen und gelangt mit letzter Kraft hinter die rettende Ecke, wo der Kunguss nicht hinblicken kann. Kaum ist Henk aus Sichtlinie, schlagen eine Salve Blitze auf dem Boden des Ausgangs und der Kunguss beginnt wieder zu toben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden befinden sich an dem Beginn eines großen Ganges und folgen diesem, bis sie zu einem Raum kommen, in dem es nur drei Ausgänge gibt, welche die Größe des Geheimganges haben und vielleicht von den Xishari genutzt wurden. Sie beschließen, eine längere Rast zu machen und ihre Kräfte zu sammeln, denn es liegt ein unbekanntes Stück Weg vor ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.12''') Während die anderen schlafen, findet Augustus keine Ruhe und horcht in die Dunkelheit hinein. Da nimmt er ein Flüstern aus Eloras Richtung wahr und nähert sich ihr leise. Sie hält das dämonische Auge in der Hand und spricht zu ihm in dämonischer Sprache. Als sie Augustus bemerkt, hört sie auf und schaut ihn fragend an. Als er auf das Auge deutet, entfernen sich die beiden etwas von der Gruppe und sie erzählt ihm, dass sie Informationen über das Auge erhalten hat. Es gehörte einem mächtigen Dämon und sie behauptet, dass sich noch ein weiteres Teil von ihm in dem Besitz der Helden befinde. Als sie auf Kenjis Tasche deutet, erzählt Augustus ihr von der „''Galle des Zerrox''“, welche sie in einer Flasche bekommen haben. Den Namen identifiziert sie als den des mächtigen Dämons, und sie erzählt Augustus, dass Zerrox ein Konkurrent von [[Hazug-Ságok]] um die Herrschaft in [[L'yreh]] war und von diesem besiegt, in 1000 Teile zerstückelt und in der Stadt verteilt worden sei. Elora empfiehlt, die beiden Teile nicht zusammenzubringen, um kein Risiko einzugehen, denn sie vermutet, dass Reveron versucht, alle Teile zu finden, um Zerrox wieder zusammenzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die anderen erwacht sind, erzählt ihnen Augustus von Zerrox und Elora fasst noch einmal seine Geschichte zusammen. Anschließend beraten sie darüber, welchen der drei Tunnel sie ausprobieren wollen. Augustus schlägt den linken vor und sie kriechen hintereinander hinein. Augustus krabbelt mit gezogenem Schwert voran und bemerkt nach kurzer Zeit, dass der Tunnelboden klebrig wird. Er hält an und kann im Schein der Lichtmuschel kleine fluoreszierende Punkte erkennen. Während die Gruppe nachdenkt, wie es weitergehen soll, kriechen die Punkte langsam auf Augustus zu. Etwas fällt auf ihn herab und Augustus schlägt einen kleinen Wurm von seinem Arm, welcher ihm unter die Rüstung kriechen will. Die Helden treten den Rückzug an, bevor sie bei lebendigem Leib aufgefressen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes erkunden sie den mittleren Gang und gelangen ohne klebrige Zwischenfälle in eine Kammer ohne Ausgang. Henk kann nicht glauben, in einer Sackgasse zu sitzen, und untersucht die Wände genauer. Er entdeckt eine kleine Geheimtür, sehr ähnlich der letzten, und es gelingt ihm, sie zu öffnen. Durch den Geheimgang gelangen die Helden erneut in einen großen Gang, welcher sie in eine natürliche Höhle mit verzweigten Gängen führt. In dieser Höhle finden sie Steine mit Obsidian-Einschlüssen, was auf vulkanische Aktivität schließen lässt. Henk beschließt, sich immer an der linken Wand zu halten, um sich in dem Labyrinth nicht zu verirren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt die Helden zunächst zu einer kleinen Kammer, in der sie auf einen grünen Schleim treffen, welcher sie aber glücklicherweise nicht bemerkt. So ziehen sie sich zurück und erkunden die nächste Höhlenkammer. Hier stoßen sie auf seltsame Haufen von aufgebrochenen Krebsen, wobei das Fleisch seltsamerweise noch vorhanden ist und vielfach bereits gammelt. Sie vermuten, dass hier etwas im Wasser lauert, was die dämonischen Krebse getötet hat, weshalb niemand das Wasser betritt, um herauszufinden, wie die Höhle weitergeht. So gehen sie zurück, halten sich wieder links und begegnen einem weiteren Schleim, welchen Elora jedoch mit ihrem Dolch bannen kann, so dass die Gruppe vorbeikommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hält sich weiterhin links und so gelangen die Helden in eine Kammer, in der erneut Krebshaufen zu finden sind. Aus der Wasseroberfläche ragen größere Steine heraus und Henk springt allein hinüber, um zu schauen, ob dort ein Weg weitergeht. Obwohl dies der Fall ist, beschließen sie, noch nach einem trockneren Weg zu suchen und folgen daher wieder zur linken Hand den Labyrinth-Gängen. Nach einem weiteren feuchten Ende durchqueren sie weitere Höhlen und müssen dann versuchen, einen Schleimer abzuschütteln. Dies gelingt ihnen in der ersten Höhle, in der sie das Labyrinth betreten haben. Sie beschließen, ihr Glück bei den Gängen zu versuchen, die Henk entdeckt hat, und kehren zu dem Gewässer zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Obsidianlabyrinth-Karte-Weg.png|300px|miniatur|rechts|'''1''': Rechts oben die Kammer mit den Krebshaufen und dem Wasser. Das Licht reicht nicht so weit, dass erkennbar wäre, ob die Höhlenkammer noch einen weiteren Ausgang hat; '''2''': Henk springt allein über die Steine, um nach einem Weg zu suchen; '''3''': Die Höhle mit den elbischen Inschriften; '''4''': Die Wegschleife, durch die Henk und Filgiz die grünen Schleimer ablenken, damit die anderen vorbeikommen; '''5''': Die große Höhle, aus der das Pfeifen kommt.]]&lt;br /&gt;
Henk zeigt den anderen, wie sie am besten die Steine nutzen können, um das Wasser zu überqueren, und dank seiner Anleitung gelingt es allen, trockenen Fußes auf die andere Seite zu gelangen. Nach einem kurzen Irrweg gelangen die Helden in eine größere Höhle, in der sie auf einem Stein eine elbische Inschrift finden, welche provisorisch mit einem Felsen geritzt wurde. [[Datei:Elbische_Inschrift.png|miniatur|links|Die Elbische Inschrift in der Höhlenkammer]] Kenji zeichnet sie mehr schlecht als recht ab und, als sie die größere Höhle weiter erkunden, finden die Helden weitere Inschriften, welche alle aus dem gleichen Wort bestehen. Sie beschließen aber, weiter ihrer Links-Regel zu folgen und verlassen die Höhle auf dem entsprechenden Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider führt sie dieser Weg in eine Sackgasse, in der allerdings ein Schleimer wartet und die Helden verfolgt. Sie beeilen sich und gelangen zurück in die große Kammer mit den Inschriften. Sie halten sich links und hängen durch ihr Tempo den grünen Schleimer ab. Doch zu ihrem Schrecken, stoßen sie nach der nächsten Biegung erneut auf die dämonische Kreatur, nur diesmal in dreifacher Ausführung. Henk beschließt, vorauszuschleichen, um den Weg zu erkunden, während die anderen ein Stück zurückgehen und dort auf seine Rückkehr warten sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückkehrend präsentiert Henk den anderen seinen Plan. Er werde mit Filgiz vorausschleichen und sie werden die Aufmerksamkeit der drei Schleimer auf sich ziehen. Sobald die drei die Wegkreuzung verlassen haben, sollen die anderen vorbeischleichen und sich immer an der rechten Seite halten. Auf diese Weise lenken Henk und Filgiz die Schleimer ab und kommen über eine Wegschleife wieder zu den anderen, die inzwischen auch an dem letzten Schleimer vorbeigeschlichen sind. Gemeinsam folgen sie dem Gang zur rechten Hand, als Henk und Kenji eine Regung ihres Hirnegels verspüren und die drei Helden danach plötzlich ein Pfeifen vernehmen, als würde jemand eine Melodie flöten. Da Elora und Filgiz nichts vernehmen, muss sich das Phänomen in ihren Köpfen abspielen. Sie folgen dem Gang und bemerken, dass das Pfeifen lauter wird.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schindi.png|miniatur|links|Der hungrige Loigg'Il mit der Kopfverletzung]]&lt;br /&gt;
Die Helden kommen in eine größere Höhle, in der sie erneut die elbische Inschrift finden, neben weiteren Haufen mit dämonischen Krebsschalen. Das Pfeifen wird lauter und sie entdecken im Dämmerlicht eine Gestalt, die am Wasser kauert. Diese entfernt sich in das Wasser, als die Helden näherkommen, und verbirgt sich vor ihnen. Doch dann traut es sich hervor und entpuppt sich als eigenartiger [[Loigg'Il]], der in den Köpfen der Helden anfängt zu sprechen. Er versucht Augustus Geist zu brechen, besitzt dafür aber anscheinend nicht die Kraft, da Augustus leicht widerstehen kann. Es hat eine starke Kopfverletzung, deren Ränder so etwas wie Bissspuren aufweisen, als hätte etwas versucht, in den Schädel zu beißen. Die Helden erinnern sich an den [[Gnathoseloda|Haiwächter]], welcher einem Sklaven den Kopf abgebissen hat. Das Wesen gibt zu verstehen, dass es Hunger hat und „graues Fleisch“ essen will. Als Kenji ihm signalisiert, dass er gewillt sei, es zu besorgen, führt der Loigg’Il sie zu einem schmalen Spalt, hinter dem das „graue Fleisch“ zu finden sei. Die Helden überlegen kurz und vereinbaren mit dem Wesen, dass es „graues Fleisch“ bekäme, wenn es ihnen als Austausch den Weg zur Kanalisation zeigen würde. Als es zusagt, durchqueren Augustus, Henk und Filgiz den Spalt, um nach dem „grauen Fleisch“ zu suchen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Obsidianmiene.png|miniatur|rechts|Die Obsidian-Mine, wo das „graue Fleisch“ zu finden ist.]]&lt;br /&gt;
Die Drei gelangen in eine Obsidian-Mine, in der einige [[Loigg'Il#Die_Sklaven_der_Loigg.27Il|Umgewandelte]] das Vulkanglas abbauen. Schnell fällt ihnen auf, dass ein Haiwächter patrouilliert, und es dauert einige Zeit, bis sie die Runden des Wächters durchschaut haben. Dann eilen sie auf einen Umgewandelten zu, Augustus schlägt ihn nieder und wirft ihn sich über die Schulter. Sie bemerkten, wie der Haiwächter auf sie aufmerksam wird und beeilen sich, zurück zum Spat zu kommen. Obwohl der Wächter sehr schnell ist, kann er mit seinen Tentakeln keinen mehr erreichen und die Helden schaffen es mit ihrer Beute durch den Spalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hungrige Loigg'Il wartet schon auf sie und muss ihnen nochmal versichern, dass er die Helden zur Kanalisation bringt, nachdem er gegessen hat. Als er zusagt, hält Henk ihm den bewusstlosen Umgewandelten hin, da der Loigg'Il allein nicht in der Lage ist, dessen Schädel zu knacken und das Gehirn zu konsumieren. Sie nutzen die Zeit, um eine kurze Pause zu machen. Kenji hat großes Mitgefühl für das Wesen, während Augustus und Henk es eher „erlösen“ würden. Doch Filgiz weist darauf hin, dass Gildon sich sehr für die Kreatur interessieren könnte, und so beschließen die Helden, den Loigg'Il mitzunehmen und ihm dem [[Gildon Ipnosi|Magier]] zu übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.13''') Da ihr Weg die Helden nun zur Kanalisation und damit auch zum ersten der Ältesten führt, überlegen sie sich, wie sie bei dem Ersten verfahren wollen. Henk und Augustus überlegen, wer von den beiden mit dem ersten Ältesten sprechen soll, da Kenji dies nicht gerne tun will. Sie entscheiden sich, dass Henk sowohl mit dem Ersten spricht als auch die „''Galle des Zerrox''“ nehmen und damit drohen soll, denn Henk könnte sich als erfahrener im Verhandeln erweisen als Augustus, der mehr mit Befehlen vertraut ist. Wenn sie die Informationen dann bekommen haben und die Kammer wieder verlassen, soll Henk die Flasche wie geplant in das Brutbecken werfen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um weitere Informationen zu bekommen, befragen die Helden den ausgestoßenen Loigg'Il. Sie finden heraus, dass der Konflikt zwischen den Separatisten und den übrigen Loigg'Il bereits seit vielen Jahren bestehe und die Kultisten des Xul nur vorschoben seien. Der Ausgestoßene offenbart ihnen, dass die Separatisten unter dem Ältesten „''Bußßeuxuß''“ lediglich davon abzulenken versuchen, dass ihr Ältester endlich an die Macht wolle und sich hinter der dargestellten Feindschaft einfaches Konkurrenzverhalten verstecke. Außerdem erfahren sie etwas über den Weg zum Ersten, der über die „''[[Gichgoiden]]''“-Kammer führe, welche Gildon als Pumpstation bezeichnet hat. Dort steht auch die von ihrem Auftraggeber erwähnte Statue des Hazug-Ságok, welche den Ort markiert, an dem die Helden über ein Abwasserrohr die Kammer des Ersten erreichen können (vgl. [[Instruktionen_des_Gesichtslosen|Instruktionen]]). Ihr Informant erzählt ihnen aber von einem besseren, trockeneren Weg, auf dem sie nicht in die Kammer des Ersten schwimmen müssen. Sie erfahren von dem Ausgestoßenen noch, dass er von der Brut des Ersten abstamme und in der Gichgoiden-Kammer gearbeitet habe, bevor er ausgesondert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden machen sich auf den Weg und folgen dem Loigg'Il durch Gänge mit unzähligen Abzweigungen. Schon bald haben sie jede Orientierung verloren, merken jedoch, wie die Müdigkeit an ihnen nagt. Also beschließen sie, direkt auf dem Weg zu rasten, da es einigermaßen trocken ist und keine Kreaturen in der Nähe sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Aletheon===&lt;br /&gt;
Die letzten Ruhephasen der Helden sind sehr unentspannt gewesen, doch hier in der Kanalisation ist die dämonische Atmosphäre nicht so dicht wie im Tempel des [[Hazug-Ságok]], so dass alle etwas zur Ruhe kommen und Schlaf finden. Endlich können Henk und Kenji wieder von Octavia träumen, um damit ein Lebenszeichen von ihr zu erhaschen. Und tatsächlich träumen die beiden von ihr &amp;lt;small&amp;gt;(vgl. [[Kenjis Tempel]], [[Henks Taverne]])&amp;lt;/small&amp;gt; und berichten nach dem Aufwachen Augustus davon, der sichtlich erleichtert über dieses Zeichen ist. &lt;br /&gt;
[[Datei:Gichgoiden-Karte.png|300px|miniatur|rechts|Am unteren Rand des Bildes sind die [[Gichgoiden]] - lebende Pumpen - zu sehen. Legende: '''E:''' Spalt zur Gichgoidenkammer; '''K:''' Kommunikationsstation (l.) und Brückenkontrollpult (r.); '''L:''' Loigg'Il am Pumpkontrollpult; '''A:''' Abflussrohr zum Ersten'''; Z:''' Der trockene Weg zum Ersten]]&lt;br /&gt;
Es dauert nicht mehr lange, dann erreichen die Helden die Gichgoiden-Kammer und verschaffen sich zunächst einen Überblick, in dem sie alles genau beobachten. Ihr Informant hatte ihnen von einer Haiwächterpatrouille erzählt, auf die sie achten sollen. In der Kammer arbeitet ein [[Loigg'Il]], er bedient das Kontrollpult für die Gichgoiden, welche das Abwasser einsaugen und an ihrem hinteren Ende ins Meer pumpen. Er beaufsichtigt an die 10 Diener, welche Gegenstände aus dem Abwasser fischen und in Kisten verstauen. Der trockene Weg, von welchem ihnen der ausgesonderte Loigg'Il, welcher sich „[[Schutuhx]]“ nennt,  berichtet hat, beginnt genau auf der gegenüberliegenden Seite der Kammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gnathoseloda|Haiwächter]] taucht aus der einzelnen Tür auf der gegenüberliegenden Seite auf, ein Umgewandelter lässt ihm mit Hilfe des Kontrollpultes die Brücken herunter und der Wächter durchquert den Raum, an mehreren Positionen innehaltend und nach den umgewandelten schauend. Dann verlässt er die Kammer durch die Doppeltür, welche zur Kanalisation führen soll. Um sicher zu gehen, wie viel Zeit ihnen bleibt, bis der Wächter wieder zurückkehrt, warten die Helden auf seine Rückkehr und erkennen, dass sie eine gute Zeitspanne haben, um mit dem Ersten zu verhandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu dem trockenen Zugang zur Kammer der Ersten zu gelangen, muss der Loigg’Il am Kontrollpult ausgeschaltet werden. Augustus und Henk schleichen sich leise an und entgehen seiner Aufmerksamkeit. Als sie die Statue von Hazug-Ságok erreicht haben, fängt ein Kristall an zu Leuchten und gibt ein Signal von sich. Darauf reagiert der Loigg’Il und wendet sich um. Augustus kauert sich mit gezogenem Schwert zusammen und erwartet den Gesichtslosen. Als dieser ihn entdeckt, stürzt er sich auf ihn und durchbohrt mit seinem Schwert dessen Kehle. Leider kann er noch telepathisch die Diener herbeirufen, die sich auf Henk und Augustus stürzen. Doch die beiden Kämpfer können die Sklaven abwehren, während sich Kenji mit den anderen auf den Weg macht, die Kammer zu durchqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji lässt die Brücken herunter und die drei Helden trinken jeweils einen Schluck aus der Flasche, um sich gegen die Geisteskontrolle des Ersten zu schützen. Sie wollen zu dritt die Kammer betreten, während die anderen in der Gichgoidenkammer auf sie warten sollen. Schutuhx übernimmt die Kontrolle der [[Gichgoiden]], da ein Ausfall der Pumpen sofort auffallen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Helden betreten – hoffentlich durch den Trank geschützt – die Kammer des ersten Ältesten und stoßen auf Säulen, an denen Elben angekettet sind, welchen eine befruchtete Larve auf den Kopf gesetzt wurde, welche sich langsam hineinfrisst. Unter ihnen befindet sich auch Cirdan, ein Kommandant der Elben aus [[Galadh-Bôr]]. Sie erfahren von ihm, dass der Erste zurzeit schläft, und erkunden die große Kammer. Augustus beschließt, auf dem Rückweg die Elben von ihren Qualen zu erlösen, während Henk die „Galle“ in das Brutbecken werfen soll.&lt;br /&gt;
[[Datei:Erster-Karte.png|miniatur|rechts|Die Kammer des Ersten der Loigg’Il]]&lt;br /&gt;
Bei der Erkundung der Kammer stellen die Helden schnell fest, dass diese ziemlich groß ist. Sie entdecken einen Übergang über den Kanal, welcher zu einer seltsamen, violetten Kugel führt, welche sich direkt unter dem Kopf des schlafenden Ältesten befindet. Ob es sich bei dem vor ihnen befindlichen Becken um das Brutbecken handelt, ist unklar, und so schauen sich die drei Helden noch genauer in der Kammer um. Über kleine Inseln im Kanal gelangen sie mit einem beherzten Sprung zu einem kleineren Becken, in welchem sich die Brut des Ältesten tummelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Brutbecken aus versuchen die Helden nun den Ersten zu wecken, doch dieser reagiert weder auf Zurufe noch auf Berührung seiner Tentakel mit der flachen Schwertseite. Schließlich beschließen Henk und Kenji, zu der violetten Kugel zurückzukehren, während Augustus mit der „Galle“ beim Brutbecken bleibt, um der geplanten Drohung Gewicht zu verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk die violette Kugel berührt, erwacht der Erste und bäumt sich kurz vor Wut auf, weil er den Willen der Helden nicht brechen kann. Der Blick des Ersten bohrt sich in die Köpfe der Helden und sie haben das Gefühl, dass gleich ihr Schädel platzt. Etwas zerrt an ihren Gedanken und brennt in ihren Inneren, aber sie haben trotzdem das Gefühl, dass sie diesem unerträglichen Gefühl irgendwie standhalten zu können. Dann hören die drei eine tiefe, markerschütternde Stimme in ihren Gedanken:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ahhh! Ihr lästigen Unruhestifter habt es also tatsächlich gewagt mich zu wecken!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich weiß genau, wer ihr seid, ihr sogenannten „Gefährten der Drachenträne“!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich weiß auch, dass ihr für Chaos in meinen Zuchtkammern gesorgt habt und nun stiftet ihr erneut Unruhe in meiner geordneten Stadt!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Seid euch bewusst, dass ihr nur noch lebt, da ich wissen will, was euch zu diesem selbstgewählten Tod verleitet hat!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Also sprecht! Was wollt ihr in eurer maßlosen Unverschämtheit von mir?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt den Ersten nach dem Aufenthaltsort der Kultisten und dieser will einen guten Grund wissen, warum er sich von erbärmlichen Kreaturen wie ihnen Befehle erteilen lassen sollte. Als Henk ihm mit der Vernichtung der Brut durch die „Galle des Zerrox“ droht, weist sie der Erste darauf hin, dass ihnen dies vielleicht gelingen werde, er aber mit nur einem einzigen Gedanken seine Gesamten Abkömmlinge herbeirufen könne. Zur Demonstration seiner Macht erhebt er ein gigantisches Tentakel über die Köpfe der Helden und droht damit, dass er sie alle gleichzeitig zerquetschen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk berichtet dem Ersten von dem beschworenen Xishari, was diesen sehr wütend macht, da es anscheinend eine Abmachung mit den Kultisten von Utukk'Xul war, dass sie diese Wesen nicht mehr zurückgerufen dürfen. Aufgrund dieser Information sieht der Erste sich nun nicht mehr an sein Wort gegenüber Sabaoth gebunden und willigt ein, den Helden ihr Leben und die gesuchten Informationen zu geben, wenn sie ihm verraten, wo sich die Abtrünnigen verstecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da keiner der Helden davon eine Idee hat, verlangt der Erste, dass einer es ihm zeige. Dazu erhebt sich ein sonderbarer Tentakel aus dem Wasser, mit welchem sich der Erste mit einem der Helden verbinden will, um durch dessen Augen sehen zu können. Augustus droht dem Ersten mit unverschämten Worten erneut mit der „Galle des Zerrox“, was diesen sichtlich verärgert. Doch Henk gelingt es, den Ersten wieder zu beschwichtigen und willigt in die Verbindung ein. Der seltsame Tentakel legt sich über Henks Gesicht und bedeckt es völlig. Henk scheint Schmerzen zu erleiden, doch nach kurzer Zeit lässt der Erste von ihm ab und ist mit dem Ergebnis scheinbar nicht zufrieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste verrät den Helden trotzdem, dass Sabaoth Immortalis und seine Kultisten sich nach „''Riunuz-Choxxu''“ („Mitte der Lügen“) begeben haben, um nach dem Geist des Goldenen Königs zu suchen. Der Ort liegt unter dem „schwarzen Turm“, dem alten Zentrum von L'yreh und ehemaligen Thronsitz des Hazug-Ságok. Bei Immortalis würden sie dann auch ihre Freundin Octavia wiederfinden. &lt;br /&gt;
[[Datei:Würfel.png|miniatur|rechts|Der seltsame, rote Würfel, den die Helden vom Ersten für die Abtrünnigen unter ''Bußßeuxuß'' bekommen haben.]]&lt;br /&gt;
Dann macht der Erste  ihnen das Angebot, sie nicht weiter verfolgen zu lassen wird und ihnen sogar Bewegungsfreiheit in seiner Stadt zu gestatten, wenn sie ihm bei dem Kampf gegen die Abtrünnigen helfen. Dazu sollen sie lediglich etwas mitnehmen, dass sie im Versteck der Abtrünnigen aktivieren und ablegen sollen. Die Helden stimmen zu und hören nur wenige Sekunden später, wie ein Tor sich öffnet und einige Gedankenschinder bringen ihnen einen seltsamen, roten Würfel, welchen man in der Mitte drehen kann. Sie sollen ihn nur drehen und dann in dem Versteck ablegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann begleiten die Loigg'Il die Helden zu dem Lüftungsschacht, durch welchen sie die Kammer betreten haben. Augustus muss sich schwer überwinden, die Galle nicht doch noch in das Brutbecken zu schütten oder die Elben von ihrem elenden Dasein zu erlösen. Doch da dies nur den Rückweg und damit auch die Rettung Octavias verzöget hätte, sieht er davon ab, den Ersten zusätzlich zu verärgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also kehren die Helden zurück zur Pumpstation der Gichgoiden, bei der Elora, Filgiz und Schutuhx auf sie warten. Als sie sich alle auf den Rückweg machen, kehrt der Wächterdämon zurück, greift sie jedoch nicht an. Der Erste scheint sein Wort zu halten und die Helden machen sich mit ihren Gefährten auf den Weg zu dem Spalt, welcher sie wieder in die Höhlengänge führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist sehr schwach und fühlt sich nicht gut. Er ist erschöpft und benötigt Ruhe, bevor sie sich auf den Rückweg machen können. Außerdem bemerkt er, dass er die Erinnerungen, welche der Erste bei ihm abgerufen hat, verschwunden sind. Kenji verspricht Henk, ihm alles noch einmal zu erzählen, damit er nicht mit Erinnerungslücken leben muss. Die Helden vereinbaren mit [[Schutuhx]], dass er sie in die oberen Kanalisationsbereiche bringt, wenn sie ihn beschützen und ihn mit grauem Fleisch versorgen, was ihm die Helden zusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.14''') Die Helden legen sich schlafen und Filgiz übernimmt die Wache, damit Schutuhx die anderen nicht überfällt. Augustus und Kenji schlafen gut, doch Henk ruht unruhiger und er erwacht als erster. Als Filgiz dies bemerkt, legt er sich noch einen Moment hin, und Henk schaut nach Schutuhx, welcher etwas abseits in einem Gang herumwuselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen noch schlafen, unterhält sich Henk allein mit Schutuhx, welcher von ihm wissen will, wer die „Anderen“ sind, von denen die Helden immer sprechen. Henk erzählt ihm von den Freigeistern, die wie Filgiz umgewandelt worden sind, jedoch ihren freien Willen behalten haben. Schutuhx will von Henk eine Garantie für seine Sicherheit haben und handelt mit ihm aus, dass er Henks Dietrich, einen wertvollen und magischen Gegenstand, als Pfand für sein Überleben bekommt. Henk bemerkt, dass Schutuhx trotz der Schädelverletzung noch immer sehr intelligent ist und sich als gerissener Verhandlungspartner entpuppt, der wie ein cleverer Schurke sehr genau versucht, seine Interessen zu wahren und sich einen Vorteil zu verschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji und Augustus erwachen, berichtet Henk ihnen über [[Henks Taverne|seinen Traum]] von Octavia, welcher von ihrer Flucht aus Oppeln handelte, bei der unschuldige Menschen in ihrem Feuer umgekommen sind. Augustus kennt die Geschichte von Octavia. Dann spricht Kenji über [[Kenjis Tempel|seinen Traum]] von Octavia, in dem er sich selbst gesehen hat, ohne sich tatsächlich zu erkennen. Er spürte den Hass von Octavia auf denjenigen, welcher anscheinend Ignus getötet hatte. Als Augustus von Octavias Angriff auf Kenji erfährt, will er als erstes wissen, wie Kenji ihn überlebt hat, denn er kennt die ungeheure Gewalt von Octavias Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Aufbruch in die obere Kanalisation beschließen Henk und Filgiz, auf dem Weg regelmäßig [[Twillzinken]] anzubringen. Dann bricht die Gruppe auf und Schutuhx führt sie durch unübersichtliche Gänge. Nach etlichen Stunden machen sie Rast in einer Höhle mit verwitterten, alten Mauerresten von [[Xishari]]-Bauten und stellen fest, dass ihre Nahrungsvorräte fast aufgebraucht sind. Außerdem fallen ihnen geisterhafte, flüsternde Stimmen auf, die sie an die Elbengeister der Folterkammern erinnern. Filgiz fragt sich, ob die Seelen von in L'yreh Verstorbenen überhaupt ihren Frieden finden können oder hier für alle Zeit gefangen sind und spuken müssen. Alle Freigeister würden sich diese Frage stellen und Filgiz erinnert Kenji daran, dass [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]] ihn darauf auch schon einmal angesprochen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Höhle führt schließlich wieder ein hoher schräg-geometrischer Xishari-Gang weiter und müssen sich danach an einen steilen Aufstieg in eckigen Spiralen wagen, welcher sich immer weiter nach oben schraubt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Relief-Grube.png|miniatur|rechts|Das uralte Relief mit dem Zwischenziel der Helden]]&lt;br /&gt;
Irgendwann erreichen die Helden erschöpft eine größere Halle mit einem relativ gut erhaltenen Relief (r.) und Schutuhx sagt, dass sie zu dem dort abgebildeten Ort müssen, denn dort sei ihr Zugang zu den Oberen Ebenen. Während einer kurzen Rast erkundigt sich Kenji nach Eloras Kräften und fragt sie, ob sie wie Octavia ihre Kleider magisch trocknen könne. Im Gegensatz zu Octavia wirke sie keine eigentliche Magie, sondern nutzte wie Kenji oder die Inquisitoren die Kräfte von anderen mächtigen Wesenheiten. Als Henk nach dem Preis dafür fragt, antwortet Elora, dass man ihn jeweils aushandeln müsse. &lt;br /&gt;
[[Datei:Notx-Blüte.png|miniatur|links|Notx-Blüte]]&lt;br /&gt;
Als die Helden weitergehen, bemerken sie vor sich auf dem Weg ein kleines, violettes Leuchten, welches von einer merkwürdigen Blüte ausgeht, welche aus einem schleimig schimmernden Tang mit wulstig-dicken Blättern wächst. Ein leichter Duft geht von ihr aus, von dem Filgiz berichtet, dass dieser ihm jedes Mal entsetzliche Kopfschmerzen bereiten würde. Außerdem warnt er die Helden vor  den Blättern, da sie bei Berührung unbekleidete Haut verätzen können. Schutuhx nennt die Pflanze „[[Notx]]“. Das Geflecht siedelt sich auf Kadavern von Dämonen an und breitet sie sich von dort aus, so dass es mancherorts ganze Höhlensysteme überwuchert. Auf dem Weg tauchen schließlich immer mehr von den Notx-Blumen auf, welche alle durch dünne Austriebe miteinander verbunden sind. Ihr Duft wird immer stärker und die Helden bekommen nun leichte Kopfschmerzen, die sich aber gut aushalten lassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Notx-Geflecht-Weg.png|miniatur|rechts|Der Weg der Helden durch die Höhle mit dem Notx-Geflecht zum Loch]]&lt;br /&gt;
Schließlich tauchen immer mehr violette Lichtpunkte in der Dunkelheit auf und bilden etwas wie eine leuchtende Masse auf dem Boden, welche einen geisterhaften, aber auch faszinierenden Anblick bietet. Nun ist auch das Rauschen von Wasser zu hören und am Echo der Geräusche ist auszumachen, dass es sich um eine riesige Höhle handeln muss. Doch aufgrund der Dunkelheit können sich die Helden nicht orientieren und müssen ihren Weg mühsam mit der Lampe suchen. Schutuhx befiehlt ihnen, ein Loch im Boden zu suchen, beteiligt sich aber nicht selbst an der Suche, sondern scheint die Helden zu beaufsichtigen. Während die anderen dieses Verhalten tolerieren, fühlt sich Augustus bereits provoziert und fordert ihn auf, sich an der Suche zu beteiligen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji schlägt einen Weg vor und gemeinsam erkunden sie mit der Lampe das Gelände. Die Helden stoßen auf die Reste von uralten Steinmauern und finden Fragmente von einem großen, dämonischen Relief. Je länger sie sich auf der Wiese in dem Duft aufhalten, desto schlimmer werden ihre Kopfschmerzen. Ihre Anspannung nimmt zu und es pocht in den Schläfen. Augustus drängt zur Eile und befürchtet einen Hinterhalt von Schutuhx. Dann wirkt Kenji plötzlich ganz entspannt und gelassen und spricht ganz begeistert von den strahlenden Farben. Er sucht sich ein bequemes Plätzchen, albert herum und setzt sich gut gelaunt an den grünlich schimmernden Bach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz darauf ergeht es Augustus und Elora ähnlich und sie entdecken im Rausch die „Schönheit“ des Ortes. Elora schmeißt sich an Augustus ran und bringt das Gespräch auf barsavische Frauen. Augustus gibt ihr zu verstehen, dass er diese interessanter findet als die meisten thyrnischen Frauen, und die beiden lassen sich auf der „Wiese“ nieder, beschäftigen sich miteinander und beginnen, sich leidenschaftlich zu küssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald werden die drei sehr müde und legen sich auf die wunderschöne Blumenwiese, um ein Nickerchen zu machen. Dann wird alles dunkel und plötzlich tauchen alptraumartige Bilder vor ihren Augen auf. Da ist die gleiche Höhle ohne Blumen, aber mit bereits ähnlich zerstörten Ruinen. Zwei große, schwarze Gestalten kämpfen miteinander und eine davon sinkt schließlich tot zu Boden. Sein riesenhafter, verzerrter Körper mit einem mehrfach gehörnten Haupt und Klauen mit scharfen Krallen daran wirkt tot und bewegt sich nicht mehr. Die Helden befinden sich direkt daneben und stellen plötzlich an sich hinabblickend fest, dass ihr eigener Körper ab dem Bauch mit dem des riesigen Kadaver verwachsen ist. Sie können sich nicht von diesem losreißen und beobachten, wie sich der Körper des gigantischen Leichnams auflöst und der Zerfall auch auf ihre Körper übergeht. Nur die Knochen bleiben übrig und der Prozess zieht sich unendlich lange hin, während sie dabei Höllenqualen erleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji, Augustus und Elora durch den Rausch ausgeschalten sind und Filgiz sich erschöpft mit starken Kopfschmerzen hinsetzt, hat Henk durchgehalten und mit Schutuhx das große Loch im Boden gefunden. Dieser weist ihn auch darauf hin, dass es der Geruch der Blumen ist, welcher diese Wirkung auslöst. Ein mit Wasser befeuchtetes Tuch zeigt keine Wirkung und Schutuhx meint, der Geruch müsse mehr überdeckt werden. Daraufhin tränkt Henk sein Tuch mit Alkohol aus seinem Flachmann und erzielt damit die gewünschte Wirkung. Aus dem Ärmel von Augustus' Hemd nimmt Henk den Stoff, den er in Alkohol tränkt und ihn seinen Freunden vor den Mund hält, bis diese aus ihrem Rausch erwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam gehen sie zu dem großen Loch, welches nach Schutuhx der Weg in die höheren Ebenen der Kanalisation sein soll. Das Wasser stürzt dort hinab und es lässt sich keine Tiefe ausmachen. Noch mit den Nachwirkungen des Rausches kämpfend, befürchtet Augustus eine Falle von Schutuhx und hält diesen aggressiv über den Abgrund. Er will von ihm erfahren, ob ihr Weg wirklich dort hinunter führt. Als Schutuhx dies bestätigt, lässt Augustus ihn vorgehen und in die Tiefe fallen. Henk und Kenji schauen ihn verwundert an und Henk schüttelt nur den Kopf. &lt;br /&gt;
[[Datei:Grube.png|miniatur|rechts|Die mittlerweile mit Wasser gefüllte Grube unterhalb des Opfer-Loches]]&lt;br /&gt;
Dann untersucht Henk das Loch, findet aber keine alternative Abstiegsmöglichkeit. Also befestigt er seinen Enterhaken am Rand des Loches und klettert das Seil hinab. Nach guten 10 Schritt ist er jedoch noch nicht am Boden der Grube angekommen und muss wohl oder übel loslassen, um das letzte Stück zu überwinden. Die anderen wollen direkt springen und, als Kenji kurz zögert, springen Filgiz und Elora hinunter. Kenji steht am Rand und zögert, bis Augustus ihm einen kleinen Stubs gibt und mit ihm in die Tiefe springt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden landen im Wasser du werden sofort von einer starken Strömung mitgerissen, welche sie aus der Grube hinaus einen schmaleren Tunnel hinab führt. Unterwegs müssen sie aufpassen, nicht mit größeren Felsbrocken zu kollidieren, was für Kenji und Elora nicht einfach ist. Die beiden ziehen sich einige Prellungen und Schürfwunden zu, während geschickte Schwimmer wie Henk und Augustus um die Steine herumschwimmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder festen Boden unter den Füssen haben, stellen sie fest, dass [[Schutuhx]] nicht da ist. Augustus macht sich schuldbewusst auf die Suche und durchstreift die nähere Umgebung, während Kenji und Elora ihre Wunden versorgen. Als Augustus zurückkehrt, hört er vom Wasser ein seltsames Platschen und vermeint etwas unter Wasser zu entdecken. Also legt er seine Rüstung ab und springt hinein. Er schwimmt zu dem kleinen Felsen, wo das Geräusch war, und taucht unter. Er nimmt etwas unter Wasser wahr und wird kurz danach von Schutuhx angegriffen, welcher sich von hinten auf ihn stürzt und seinen Kopf zwischen seine Kiefer bekommen will. Doch Augustus ist stärker, wehrt ihn ab und zerrt ihn an Land zu den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist beleidigt und will nicht weiter. Kenji spricht mit ihm und erfährt, dass er nur unter einer Bedingung bereit ist, die Helden weiterzuführen: Augustus dürfe ihn nie wieder anfassen! Henk und Filgiz beraten, ob sie auch ohne Schutuhx den Weg finden können, doch sie sind sich nicht sicher, da Filgiz dieser Bereich unbekannt ist. Erst als Augustus dem schmollenden Schutuhx verspricht, ihn nie wieder anzufassen, steht er auf und weist den Helden den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erkennt Filgiz die Gegend wieder und er weist den Helden einen Rastplatz zu, an dem sie mit Schutuhx warten sollen, bis er [[Gildon Ipnosi|Gildon]] in der Zuflucht informieren hat. Dann bricht er auf und überlässt die Helden sich selbst. In der Ruhezeit untersucht Augustus Eloras Bein und versorgt fachmännisch ihre Verletzung, während Henk mit Schutuhx über dessen weitere Pläne spricht. Henk muss ihm versprechen, alles dafür zu tun, dass die Freigeister Schutuhx nichts antun, und er sich für ihn einsetzen würde. Danach spricht Henk mit Augustus und hält ihm eine Standpauke. Er macht ihm große Vorwürfe wegen seiner dummen Aktion, denn wenn Schutuhx bei dem Sturz etwas passiert, würden sie vielleicht nie mehr hier herausfinden. Außerdem wirft Henk Augustus auch vor, ihre Mission bereits bei dem Ersten der Loigg'Il durch sein unüberlegtes, provozierendes Gerede in Gefahr gebracht zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.15''') Während die Helden auf [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz']] Rückkehr warten, bekommt Henk starkes Nasenbluten. Auch Kenji ist verletzt und die beiden legen sich etwas hin. Augustus vertreibt sich die Zeit mit Kampftraining, bei dem er neugierig von Elora beobachtet wird. Er setzt sich zu ihr und die beiden sprechen über Eloras Grenzen, wie weit sie mit den Dämonen gehen würde. Sie erzählt Augustus von [[Reveron|Reverons]] Prüfung zur Aufnahme in den [[Bund von Utukk'Xul]] (vgl. [[Elora_von_Tressburg#Der_Segen_des_gro.C3.9Fen_Zersetzters|Biographie]]). Doch anstatt sich wie Reveron zum Schergen der Dämonen zu machen, will Elora lieber die Kontrolle über sie behalten. Sie erzählte Augustus auch von Reverons Wächterdämon in Form der Art eines großen Hundes, den er immer bei sich habe und welcher auf Reveron aufpasse. Augustus fragt Elora auch nach ihrem Dolch, der ihr sogar in der Gefangenschaft gelassen wurde, und sie kommentiert, dass die [[Loigg'Il]] schon versucht hätte, ihr den Dolch abzunehmen. Doch sie hätten ihn schnell zurückgegeben, da es ihnen nicht gut bekommen sei. Augustus könne es gerne mal testen, was passiert, wenn er ihr den Dolch wegnähme. Augustus erwähnt, dass in Thyrna versucht würde, immer die eigene moralische Waage im Gleichgewicht zu halten, und sich nicht zu einseitig zu betätigen. Elora geht da gerne Risiken ein und Kenji, der sich am Ende in das Gespräch einschaltet, warnt sie vor den Konsequenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz kehrt mit [[Freigeister#.E2.80.9EWodhi_der_Wortweber.E2.80.9C_.28Barde_aus_M.C3.A4rkteburg.29|Wodhi]] und [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C_.28Berserker_aus_Haidaby.29|Skjall]] zurück und es beginnt eine Verhandlung mit Schutuhx. Wodhi will einen Beweis für sein Wissen haben und fragt nach den Sprengungen in der Kanalisation. [[Schutuhx]] erklärt, dass man dafür Bußßeuxuß die Schuld gibt und man bereits begonnen haben, die Bereiche wieder zu räumen. Da diese Information nützlich ist, soll Schutuhx zunächst bis zu Gildons Rückkehr von den Kommunikationsanlagen in einem abgesonderten Bereich untergebracht werden, da die Freigeister ihn fürchten könnten. Wodhi weigert sich aber, ihm Umgewandelte zum Fraß vorzuwerfen, und Henk findet heraus, dass sich Schutuhx auch mit den Gehirnen bestimmter, kluger Dämonenarten zufriedengeben würde. Dann brechen alle auf zur [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Schuthux Kammer.png|miniatur|rechts|Schutuhx' Kammer im Randbereich der [[Freigeister#Die_Zuflucht|Zuflucht]]]]&lt;br /&gt;
Schutuhx bekommt seinen eigenen Bereich und Henk betreut die Unterbringung. Schutuhx verlangt von ihm eine Kiste zum Sitzen, die Henk ihm organisiert. In der Zuflucht bekommen die Helden von Roana einen Eintopf serviert und sie erzählen Wodhi ihre Erlebnisse. Wodhi berichtet, dass die Zuflucht anscheinend wieder sicher ist, da die Späher der Loigg'Il ihre Suche in der Kanalisation aufgegeben haben und verschwunden sind, seitdem die Helden bei dem Ersten gewesen sind, welcher ihnen freies Geleit zugesichert hat. Nach dem Essen legen sich alle Schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Aletheon===&lt;br /&gt;
Augustus wird durch Geräusche aus der Nebenkammer geweckt und erkundigt sich sofort, was passiert sei, da er [[Schutuhx]] nicht wirklich traut. Doch diesmal ist der ausgesonderte Gedankenschinder nicht involviert, sondern der Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]] hat erneut Probleme mit seinem [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Lenker]]. Außerdem ist der Freigeist [[Freigeister#.E2.80.9EVergan.E2.80.9C_.28Karthograph_aus_Balmar.29|Vergan]] bei einem Beutezug mit Oldir schwer verletzt worden. Augustus legt sich danach wieder hin und bittet den Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelian]], ihn sofort zu wecken, sobald es Probleme mit Schutuhx gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen sehr lange. Henk erwacht als erstes und spricht kurz mit Roana, die berichtet, dass Gildon noch nicht zurück ist und er geduldig sein müsse. Sie fragt Henk auch, ob er noch etwas gebrauchen könnte, was die Freigeister in den Lagern der Loigg’Il zu finden wäre. Dann geht Henk zu Schutuhx und trifft unterwegs auf Wodhi und Filgiz. Er erfährt, dass Schutuhx von den beiden noch weitere Kisten haben wollte, und Henk fragt Wodhi, ob er aus den Lagern etwas Alkohol bekommen könnte. Wodhi geht daraufhin mit Henks Flachmann los, um ihn zu füllen, und Henk fragt Filgiz auch nach Gildon langem Fortbleiben, doch dieser macht sich keine Sorgen um ihn, da [[Freigeister#.E2.80.9EMart Dernheim.E2.80.9C .28Magieradept aus Perlheim.29|Mart]] im Falle eines Zwischenfalls schon im Traum etwas von ihm gehört hätte. Filgiz versteht, dass die Helden möglichst schnell weitermüssen, weist jedoch darauf hin, dass Gildon ihnen vielleicht weiterhelfen könne, wie sie weiterhin mit den Freigeistern in Kontakt bleiben können. Außerdem weiß Gildon vielleicht einen Weg, die Seeschlangen zu kontrollieren. Filgiz schickt Henk dann zu Schutuhx, da dieser anscheinend noch etwas anders als Kisten wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ordnet seine Kisten an und kümmert sich nicht um Henk. Dieser fragt ihn, ob  es etwas zu besprechen gäbe, und Schutuhx verlangt nach Kleidung und etwas Material zum Schreiben. Henk fragt, warum er Kleidung wünscht, wo er doch keine Scham empfinde, und Schutuhx erklärt ihm, dass die Loigg'Il damit ihre Wirtskörper verdecken, bevor sie ihn endgültig ablegen können. Henk fragt ihn auch nach den Kisten und erfährt, dass sie eine Sitzgelegenheit und eine Ablagemöglichkeit für Schriftstücke darstellen. Henk möchte wissen, warum Schutuhx etwas aufschreiben will, und erfährt, dass dieser immer wieder das Wort „''[[Gwaeriel]]''“ im Kopf höre, was er durch wiederholtes Aufschreiben zum Verschwinden bringen will. Gwaeriel sei das Wort für die Melodie, welche er immer wieder im Kopf höre, und Henk erinnert sich, dass Gweriel die Schwester von [[Gwaerenor]] war, die von [[Hazug-Ságok]] getötet wurde und an deren Trauerfeier die Helden teilnahmen (vgl. [[Kalender#21._Sideon|Episode 21.49]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk findet auf Filgiz' Hinweis drei Gewänder in einem Lagerraum, von denen er die Robe eines Klerikers der Passionen aussortiert und zwei neutrale Roben, eine rote und eine blaue, mitnimmt und sie zu Schutuhx bringt. Dieser entscheidet sich für das blaue Gewand und Henk fragt ihn, warum ihm die Farbe wichtig sei. Dann bemerkt er, dass die Farben anscheinend eine Stimmung auf der Haut ausdrücken und dass Schutuhx sich für das entspannende Blau entschieden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji erwacht, wendet sich dem [[Kirche_der_Passionen#Das_Comhla|Comhla]] zu, um zu beten, und bemerkt, dass Augustus anscheinend gerade einen angenehmen [[Augustus' Arena#Augustus Traum von Elora|Traum]] hat. Als dieser dann aufwacht, führen die beiden ein langes Gespräch über Octavia. Kenji gesteht, dass er sich über seine derzeitigen Gefühle noch nicht im Klaren ist und noch das Gespräch mit Octavia suchen werde. Augustus versucht etwas ungeschickt, sein Bedauern über Octavias Geschmack bei Männern auszudrücken, welche leider nur auf Personen anspringt, die einen großen Kontrast zu ihren Eltern darstellen, und er vergleicht Octavia mit einem Vulkan, in dem es innerlich brodelt und der irgendwann unkontrolliert ausbricht und alles verwüstet. Augusts macht sich schon länger Sorgen, dass Octavias emotionale Ausbrüche irgendwann einmal jemanden ernsthaft verletzen könnten, was bei ihrem Angriff auf Kenji fast geschehen wäre. Kenji hat die Hoffnung, dass Octavia diese Erfahrung nie mehr vergisst und daran reift, und er glaubt, dass Octavia nur lernen müsse zu tanzen, wie [[Abdrushin]] es ausgedrückt habe (vgl. [[Kalender#2._Sideon|Episode 21.23]]). Kenji ist überzeugt, dass sie dies mit [[Ignus]] als Tanzpartner hätte lernen können. Die beiden reden noch über Octavias eiserne Disziplin und Augustus erzählt, dass ihre Mutter ihr mentale Übungen, mit denen sie ihre Gefühle beherrschen kann, gezeigt hat. Augustus gesteht, dass er seinen inneren Druck durch seine Kampfübungen kontrolliert ablasse, doch Octavia unterdrücke mit ihrer Disziplin ihre eigenen Gefühle und besitze auch keine Ablassmöglichkeit, sodass der Druck bei Octavia dann unkontrolliert und explosionsartig herausplatze. Kenji offenbart Augustus noch seinen Plan, bei ihrer Rückkehr nach [[Barthavion]] seine Schwester in [[Sapos]] aufzusuchen, von der [[Drachenträne#Augustus.27_Vision|Augustus Vision]] gesprochen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk zurückkehrt, planen die Helden ihr weiteres Vorgehen bei den Separatisten und Augustus schlägt vor, den roten Würfel als Druckmittel einzusetzen und sie zu erpressen, während Kenji ein diplomatisches Vorgehen vorschlägt und alles offen ansprechen möchte. Henk wägt beide Ideen gegeneinander ab und sie entscheiden, zunächst auf Gildon zu warten, da dieser vielleicht noch wichtige Informationen besitzt oder weitere Optionen aufzeigen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udelian erzählt den Helden von Oldirs Problemen und erwähnt, dass er den Lenker nicht ohne den Tod des Wirtes entfernen könne, da er keine Möglichkeit sieht, die Verbindung zur Wirbelsäule zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.16''') Henk berichtet Augustus und Kenji von seinen Gesprächen mit [[Schutuhx]] und erzählt ihnen, dass das Wort, welches dieser immer geschrieben hat, ''[[Gwaeriel]]'' sei und er so auch die Melodie nennt, welche sie alle immer wieder in ihren Köpfen hören können. Henk fragt dann Wodhi nach etwas zum Schreiben. In [[Gildon Ipnosi|Gildons]] Kammer finden sie einige Wachstafeln, welche er Schutuhx mitbringen will. Augustus bittet Wodhi, ob die Freigeister nach der Namensplakette der [[Baiula Spei]] suchen können, weil sie einen sentimentalen Wert für ihn besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk Schutuhx die Wachstafeln bringt, unterhält sich Augustus mit Elora. Sie erzählt ihm von ihrer [[Elora_von_Tressburg#Eloras_Beichte_bei_den_Eltern|Beichte bei ihren Eltern]], wie sie vor den Inquisitoren geflohen ist und wie sie schließlich [[Elora_von_Tressburg#Arlenas_Verrat|von ihrer Schwester verraten]] wurde. Kenji betet in der Zwischenzeit mit Oldir und sie sprechen über dessen Probleme mit dem Lenker. Oldir richtet sich mit einer Bitte an Kenji und möchte seinen ganzen Besitz, welcher sich in Barthavion in den Händen seines Bruders befindet, der Kirche spenden, wofür Kenji nach seiner Rückkehr persönlich Sorge tragen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Henks Rückkehr sprechen er und Augustus mit Udelian über Möglichkeiten, Udelian zu helfen, und der Einzige, der Informationen dazu haben könnte, ob ein Lenker überhaupt entfernt werden kann, ist Schutuhx. Also verhandelt Henk mit dem Gedankenschinder und findet heraus, dass Schutuhx zwar eine nützliche Information habe, diese jedoch nur im Austausch mit Nahrung herausgeben wolle. Henk soll einen Klngrei-Dämon fangen und ihm ausliefern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bespricht Schutuhx Anliegen mit den anderen und sie beschließen, auf die Jagd zu gehen. Kenjis Bein ist noch nicht richtig verheilt und er bleibt im Lager zurück. Henk bricht mit Augustus, Elora, Filgiz auf und sie lassen sich von Schutuhx in die Kanalisation zurückführen, aus der die Helden das erste Mal kamen, als sie die Freigeister entdeckten. Dazu müssen sie Schutuhx allerdings einmal durch die ganze Zuflucht führen, so dass er einen Eindruck von der Größe des Lagers bekommt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Klngrei-Nest.png|miniatur|links|Das Klngrei-Nest in der Kanalisation]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klngrei.png|miniatur|rechts|Der Klngrei-Dämon mit seinen hypnotischen Lichttentakeln]]&lt;br /&gt;
Schutuhx führt die Helden schließlich zu einer mit Tang durchwachsenen Ausbuchtung in der Kanalisation und deutet an, dass sich das gesuchte Wesen dort verstecken würde. Zunächst versucht Augustus, es hervorzulocken, doch er scheint sich nicht gut als Opfer zu eigenen. Elora ist bereit, das Risiko auf sich zu nehmen, und Augustus und Henk verstecken sich. Als Elora allein zu sein scheint, lässt der Dämon sie mit einem hypnotischen Licht erstarren, entfernt sich dann aber schnell von ihr, als habe er Henk gewittert. Der Dämon flieht allerdings direkt neben den gut versteckten Augustus und dieser greift ihn mit dem Kurzschwert an und schneidet ihm eine seiner Leuchttentakeln ab. Henk kommt hinzu und gemeinsam überwältigen sie den Klngrei. Henk hält ihn fest, damit Schutuhx ihm mit seinem Kiefer den Kopf knacken und das Gehirn aussaugen kann. Direkt nach der Mahlzeit erfährt Henk, dass sie das Mittel gegen den Lenker bereits besitzen: die Galle des Zerrox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr in die Zuflucht weist Henk Schutuhx in dessen Kammer darauf hin, dass er sich benehmen und die Freigeister nicht angreifen soll, und Henk versucht, ihm menschliche Bindungen zu erklären am Bespiel der Worte „Gast“ und „mögen“. Dann berichtet Henk Kenji von der Galle des Zerrox und mutmaßt, dass man sie wahrscheinlich auf den Lenker träufeln müsse. Während Kenji diese Information Udelian mittelt, unterhält sich Henk mit Roana und Augustus und Elora sprechen über Augustus Verbannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gespräch mit Udelian fällt Kenji auf, dass sie noch nicht genügend Informationen zur Anwendung der Galle besitzen, um einen sicheren Eingriff zu gewährleisten. Er spricht Henk darauf an und dieser spricht nochmal mit Schutuhx. Wie zu erwarten, verlangt der Gedankenschinder eine Gegenleistung und fordert von Henk etwas [[Orichalkum]]. Erst als dieser aus Gildons Kammer ein kleines Plättchen Orichalkum, welches vermutlich zu den Vorräten von Iustus gehörte, holt und Schutuhx übergibt, informiert dieser Henk darüber, dass man ein Galle-Wasser-Gemisch im Verhältnis 1/10 herstellen solle, welches dem Patienten so lange verabreicht wird, bis sich seine Zunge blau verfärbt. Dann wäre der Lenker durch das Gift abgestorben, welches aber auch den Patienten schwächen und bewusstlos machen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gibt die Informationen an Udelian weiter. Kenji hat währenddessen beruhigend auf Oldir eingeredet und mit ihm gebetet. Dann setzt der Medicus de Lösung an und verabreicht sie Oldir, welcher sie kaum zu trinken vermag. Es geht ihm immer schlechter, doch irgendwann verfärbt sich seine Zunge blau und Udelian beginnt mit dem Eingriff, als Oldir bewusstlos wird. Im Gegensatz zu vorherigen Operationen lässt sich der Lenker diesmal von der Wirbelsäue lösen und aus dem Körper entfernen. Kenji hält während des Eingriffs Oldirs Hand und betet für ihn das [[Die Verkündigung des Baselian#Das Gebet der Passionen|Gebet der Passionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht unterdessen mit Mart und bittet ihn, Gildon eine Nachricht zukommen zu lassen, damit er sich auf den Rückweg mache. Außerdem organisiert er mehrere Trinkflaschen mit hochprozentigem Alkohol, damit jeder etwas bei sich hat, mit dem er sich eine Atemmaske tränken, eine Wunde desinfizieren oder klebrige Substanzen auflösen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Zeit berichtet Udelian, dass die Operation gut verlaufen sei und Oldir sich nun gesundschlafen müsse. Augustus und Elora ziehen sich als erstes zum Schlafen zurück und kommen sich näher. Henk und Kenji bleiben noch bei Roana und unterhalten sich trinkend, während Augustus und Elora herumknutschen und schließlich gemeinsam auf einer Pritsche einschlafen. Später legen sich Henk und Kenji auf ihre Betten und schlafen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.17''') Der Schlaf der Helden sollte nicht lange dauern, denn nach kurzer Zeit werden sie von Wodhi geweckt und auf Eloras Verschwinden hingewiesen. Sie habe sich herausgeschlichen und sei in den Gängen verschwunden, berichtet Wodhi, welcher sich etwas Sorgen um den Wachhabenden [[Freigeister#.E2.80.9EGaravar.E2.80.9C_.28Seemann_aus_Tarsus.29 |Garavar]] macht, welchen er beim Wachwechsel vermisst hat. Die Helden beschließen, nach ihr zu suchen, und Augustus will nur sein Schwert mitnehmen, doch Henk hält es für besser, wenn er auch seine Rüstung anlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und finden in einem Gang den schlafenden Garavar. Als Henk ihn weckt und auf sein Schlafen anspricht, erzählt dieser, dass ihm jemand von hinten überraschend auf die Schulter getippt hat und, als er sich umdrehte, bekam er plötzlich ein Pulver ins Gesicht gepustet, von dem er unerträglich müde wurde und sofort einschlief. Die Helden machen sich dann auf den Weg zu [[Schutuhx]], um nach dem Rechten zu schauen. Als sie Elora dort nicht finden, gehen sie weiter bis zum Außenposten und fragen dort nach. Allerdings ist niemand vorbeigekommen, und so gehen die drei wieder zurück und untersuchen einen abgelegenen Lagerraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie eintreten, hören die Helden leise, murmelnde Worte. Augustus bleibt hinter einer Kiste und schaut aus der Entfernung, doch Henk schleicht näher heran. Sie beobachten, wie Elora auf dem Boden vor einem Kreis mit einem schwarzen Zeichen sitzt. An einer Hand hat sie eine frische Schnittwunde, deren Blut sie in den Kreis tropfen lässt, während die andere Hand den noch blutenden Dolch hält. Die Blutstropfen erreichen jedoch nicht den Boden, sondern werden über dem Zeichen von einer dunklen, halbtransparenten Wolke absorbiert. Anschließend absorbiert sie die Wolke durch Mund und Nase, wobei Augustus erschrocken ihren Namen ruft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden stellen sie zur Rede und erfahren, dass sie sich von ihrem Dämon Macht geholt hat, indem sie ihm ihr Blut opferte. Sie erklärt, dass sie stark sein muss, um den Helden auf ihrem Weg zu helfen und später auch gegen [[Reveron]] antreten zu können. Obwohl allen die Art ihres Rituals nicht gefällt, sehen sie auch den Nutzen für ihre Reise, auf der Elora bisher sehr hilfreich war. Alle kehren zurück in die große Kammer und, während sich Augustus und Elora unterhalten, sprechen Henk und Kenji mit Wodhi und erklären die Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora erzählt Augustus, dass ihr Dämon eifersüchtig auf ihn sei, da er ihre Aufmerksamkeit von diesem fortlenke. Elora fürchtet, der Dämon könnte Augustus sonst nachts heimsuchen und Quälen, wenn sie ihm nicht  sein Blut zahlt. Augustus spricht sie darauf an, dass sie mittlerweile die einzige in ihrem Kult sei, und stellt die Frage nach dem Risiko für sie, den Dämon überhaupt noch kontrollieren zu können. Doch Elora ist sich sicher, dass eines Tages genug Macht erlangen wird, um den Dämon vollständig zu unterwerfen oder ihn fortzuschicken. Augustus weist darauf hin, dass er ihr dabei helfen könnte, den Dämon loszuwerden, denn er würde auch gegen ihn kämpfen, wenn er in manifester Form anwesend sei. Doch Elora macht ihm deutlich, dass sie noch auf die Kraft des Dämons angewiesen sind, solange sie sich in [[L'yreh]] aufhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji erklären Wodhi, was vorgefallen ist, und dieser stellt klar, dass Elora sich bei Garavar entschuldigen müsse, wenn sie nicht bei Schutuhx in der Kammer untergebracht werden möchte. Dazu ist diese auch bereit und entschuldigt sich bei dem noch immer aufgebrachten Freigeist. Anschließend setzen die Helden ihren Schlaf fort und legen sich wieder hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji träumen von Octavia und [[Augustus' Arena#Augustus Traum .2811. Aletheon 351 JF.29|Augustus träumt]] unangenehme Assoziationen zu der Operation von Oldir.  Die Helden essen etwas und tauschen sich kurz über die Octavia-Träume aus. Nachdem sie von Udelian erfahren haben, dass Oldir die Nacht überstanden hat und jetzt tief schläft, betet Kenji an dessen Bett. Augustus spricht mit Henk über seine Beziehung zu Elora und fragt sich und ihn, ob sie als Kultistin nicht eine Belastung darstellt für die große Aufgabe, welcher sie nachgehen. Henk ist der Ansicht, dass man immer seinem Herzen folgen müsse, und Augustus befürchtet, dass Elora in ihm seine finstere Seite hervorlocken kann, da sie sich über solche Aktionen wie das Herunterstürzen von Schutuhx amüsiert und ihm das wiederrum gefallen hat.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus beginnen mit einem Kampftraining, während sie auf Gildons Rückkehr warten und einige schweißtreibende Schlagwechsel später kommen die Freigeister [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]] und [[Freigeister#.E2.80.9EDamrod.E2.80.9C .28Schmuggler aus Veltima.29|Damrod]] mit reicher Beute in die Zuflucht. Darunter befinden sich eine große Kiste, welche sich als [[Abdrushin|Abdrushins]] Arzneimittelkiste herausstellt, und zwei Bronze-Statuen aus der Kapelle der [[Baiula Spei]], bei denen es sich um Mynbruje und Tystonius handelt. [[Datei:BS-Plakette-oben.png|miniatur|links|Die Schiffsplankette der Baiula Spei]] [[Datei:BS-Plakette-unten.png|miniatur|rechts|Die Rückseite der Plankette mit den dünnen Linien]] Außerdem haben sie die Schiffsplankette gefunden, welche in den Kapitänstisch in der Offiziersmesse eingelassen war. Während Augustus über der Plankette sinniert, entdeckt er, dass diese mit ihrer Dicke viel zu leicht für eine massive Goldplatte ist. Auf der Rückseite entdeckt er mit Henk dünne Linien, welche parallel zur Außenkante verlaufen und der Verschluss eines Geheimfaches zu sein scheint. Um es zu öffnen, benötigt Henk jedoch seinen Dietrich, welchen er Schutuhx verpfändet hat. Als begeben sich die Helden zu dem ausgesonderten [[Loigg'Il]], welcher in das Orichalkumstück vertieft ist und es anstarrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit Henk den Dietrich vor den Augen von Schutuhx nutzen darf, muss er ihm zuvor noch einige Informationen geben und ihm alles über Gildon erzählen, was er weiß. Schutuhx möchte auch wissen, was der Magier von ihm wissen will und was mit ihm geschehen werden, wenn er die Informationen preisgegeben hat. Henk antwortet ehrlich und so gut er kann, so dass Schutuhx ihm erlaubt, den Dietrich vor seinen Augen zu benutzen. Augustus und Kenji, die zuvor im Gang gewartet haben, kommen hinzu und Henk öffnet vorsichtig mit einem sehr dünnen Werkzeug das Fach. Darinnen befindet sich eine etwa Handgroße Phiole, welche ein rötliches Leuchten ausstrahlt. [[Datei:BS-Plakette-offen.png|miniatur|rechts|Das Geheimfach mit dem Boulvriag-Flakon]] Augustus weiß sofort, dass es sich um einen sogenannten „[[Boulvriag-Flakon]]“ handelt, einer sehr seltenen und unglaublichen teuren, magischen Waffe, die auch hin und wieder von thyrnischen Truppen genutzt wird. Mit seiner enormen Sprengkraft, welche mit einem mächtigen Feuerball vergleichbar ist, diente der Flakon auf der Baiula Spei vermutlich als eine Art Selbstzerstörungs-Mechanismus, damit das Schiff nicht in Feindeshand fällt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden kehren in die große Höhle zurück und Kenji sucht einen guten Platz für die beiden Statuen. Henk und Augustus essen von [[Roana Dernheim|Roanas]] Eintopf und Wodhi teilt ihnen mit, dass Gildon zurückgekehrt sei und bald in der Zuflucht ankommt. Er hat erfahren, dass die Suche nach den Helden eingestellt wurde und der Erste ihnen persönlich freies Geleit gewährt hat. Außerdem wurden viele Späher ausgesandt, die nach ''Bußßeuxuß'' Versteck suchen sollen, und es wurde ein Bote nach „''Riunuz-Choxxu''“ geschickt, um die Arbeit der Kultisten zu überwachen und diese an die Vereinbarungen zu erinnern. Er soll damit drohen, dass der Erste seine Unterstützung aus ''Riunuz-Choxxu'' abziehen und sich auch nicht mehr um die Zauberin kümmern werde, wie [[Sabaoth Immortalis]] gewünscht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.18''') Da [[Gildon Ipnosi|Gildon]] noch etwas vorbereiten muss und sich mit Mart in seine Kammer zurückzieht, versuchen die Helden ihr weiteres Vorgehen zu planen. Sie merken schnell, dass ihnen wichtige Informationen noch fehlen, um einen wirklichen Plan fassen zu können, da sie noch nicht sagen können, ob Gildon in der Lage sein wird, eine Seeschlange zu kontrollieren, und ob es ihnen möglich sein wird, mit den Freigeistern in Kontakt zu bleiben. Roana hält etwas abseits anscheinend Elora eine Standpauke wegen ihres Verhaltens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi gesellt sich zu den Helden und bedankt sich bei ihnen, dass sie mit Elora gesprochen haben und diese sich bei [[Freigeister#.E2.80.9EGaravar.E2.80.9C_.28Seemann_aus_Tarsus.29|Garavar]] entschuldigt hat. Er hofft, dass Elora noch auf den rechten Weg zurückfindet und spielt auch darauf an, dass er dies auch für Augustus hofft, da er ebenfalls bemerkt hat, dass er ein Auge auf sie geworfen hat. Dann erzählt er ihnen von seinen sehr persönlichen Erlebnissen mit [[Lavina, die Lerche|Lavina, der Lerche]], welche sich ähnlich wie Elora mit einem Dämon eingelassen hatte. Wodhi möchte mit dieser Geschichte besonders Augustus vor Augen führen, welche Gefahren mit einer solchen Freundschaft verbunden sind, und gesteht ihm, dass er heute noch häufig an sie denkt und sich fragt, ob er nicht mehr hätte tun müssen, um ihr zu helfen. Wodhi habe diese Geschichte jedoch gezeigt, dass es eigentlich immer ein schlechtes Ende gibt, wenn man sich mit Dämonen einlässt, und er hofft, dass es Elora anders ergehen wird. Augustus macht sich nach eigenen Angaben wenig Sorgen, sagt aber zu, den anderen und auch Elora zu informieren, wenn sich der Dämon bei ihn im Schlaf zeige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29 |Udelian]] berichtet den Helden, dass sich [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C_.28Kaufmann_aus_Ankarz.29 |Oldirs]] Zustand verbessert habe und seine Wunden zu heilen beginnen. Außerdem hat Udelian beobachtet, als sich bei Oldirs Haut eine leichte, rosige Färbung einstellt und es fast so wirke, als ob er seine alte Hautfarbe zurückbekomme. Dies wäre ein großer Erfolg und ein Grund zum Feiern, denn dann besteht für alle Freigeister Hoffnung, ihre Lenker loszuwerden, falls es einen Weg nach Hause gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon kehrt zu den Helden zurück und erklärt, dass er Kenji eine Technik zeigen werde, mit deren Hilfe dieser mit ihm in Kontakt bleiben kann. Sie sprechen über die Kontrolle über die Seeschlangen, doch Gildon gesteht, dass er zu wenig von der Magie der [[Loigg'Il]] versteht, um mit dem roten Artefakt, welches der Kontrolle der Seeschlangen dient, umgehen zu können. Vielleicht könnte er von [[Schutuhx]] mehr über die Magie erfahren, doch dazu muss er zunächst mit diesem reden. Henk muss allerdings mit dabei sein und auch Kenji und Augustus beschließen, mitzukommen. Als sie zu Schutuhx kommen und diesem Gildon vorgestellt wird, starren sich die beiden in einem geistigen Machtspiel gegenseitig an. Augustus beginnt damit, die elbische Melodie zu pfeifen, um Schutuhx zu ärgern und in seiner Konzentration zu stören, doch Henk reagiert blitzschnell und unterbindet sein Verhalten, bevor es Schaden anrichtet. Henk weist Augustus scharf wegen seines dummen Verhaltens zurecht und stellt ihm frei, zu gehen, wenn er sich nicht passend benehmen könne. Währenddessen geht das Machtspielchen von Gildon und Schutuhx weiter, doch plötzlich wendet der Gedankenschinder seinen Blick wie ungewollt ab und Gildon hat ihm seine geistige Überlegenheit demonstriert. Etwas verärgert setzt sich Schutuhx und weist Henk einen Platz an seiner Seite zu, welchen dieser auch einnimmt. Dann muss Henk dem Magier berichten, welche Vereinbarungen bisher getroffen wurden, und Gildon schreibt diese sorgsam auf. Nachdem er auch seine eigenen Forderungen hinzugefügt hat, präsentiert er Schutuhx einen schriftlichen Vertrag, da die Loigg'Il bekanntermaßen ordnungsgemäße Absprachen auch weitestgehend einhalten, wenn sie diesen zugestimmt haben. Im Gegenzug für Nahrung und Sicherheit möchte Gildon von dem Gedankenschinder etwas über die Art der Magie bei den Loigg'Il erfahren. Schutuhx unterzeichnet den Vertrag und Gildon gibt ihm das Verspechen, dass ihm niemand etwas tut, wenn Henk wieder fort ist, solange er sich friedlich verhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gildon sich dann mit Schutuhx über die Details der loigg'Ilschen Magie austauscht und wie ein Schüler den Worten seines die Situation genießenden Lehrers lauscht, suchen die Helden Filgiz auf, denn Wodhi hatte ihnen erzählt, dass dieser plane, mit zu den Abtrünnigen zu kommen. Sie finden ihn im Außenposten und besprechen mit ihm das weitere Vorgehen. Filgiz will sich an der Seeschlange festhalten, welche sie zu dem Versteck der Separatisten bringt, und Henk gibt ihm für diesen Zweck seinen Enterhaken, um das Vorhaben zu erleichtern. Außerdem beschließen sie, den roten Würfel des Ersten und den [[Boulvriag-Flakon]] ebenfalls Filgiz zu übergeben, welcher dann ihr Ass im Ärmel sein wird und ihnen die Waffe ungesehen wieder aushändigen kann. Augustus fühlt sich wohler bei dem Gedanken, den Flakon notfalls gegen den Anführer der Abtrünnigen ''Bußßeuxuß'' einsetzen zu können, falls dieser keinen Nutzen mehr in den Helden erblicke und sie ausschalten wolle. Filgiz bietet auch an, andere Freigeister nachholen, falls die Helden Hilfe brauchen oder nach ''Riunuz-Choxxu'' weiterreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehren die Helden zurück, essen [[Roana Dernheim|Roanas]] Kohl-Suppe und sprechen mit Elora über ihre weiteren Pläne. Augustus fragt sie, ob sie sich tatsächlich im Stande sähe, ihre Schwester umzubringen, und Elora gesteht, dass sie darüber zwar unsicher sei, aber die Seele ihrer Schwester unbedingt retten müsse. Dann überlegen sie gemeinsam, was sie den Abtrünnigen über Elora sagen sollen, und sie beschließen, dass sie diese als ihre Gefährtin ausgeben, welche sie aus der Zuchtkammer befreit haben. Sollten sie dann im Rebellenlager wieder in die Zelle gesperrt werden, würde sich mit etwas Glück in der Zelle nebenan Eloras Schwester Arlena befinden, so dass diese mit ihr sprechen könne. Des Weiteren überlegen die Helden, wie sich Eloras Dämon im Kampf gegen den [[Bund von Utukk'Xul|Kult von Xul]] positionieren werde, und erfahren, dass dieser Elora bereits viel Kraft gegeben habe, um sich an Reveron für dessen Verrat zu rächen. Im Anschluss legen sich die Helden schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.19''') Im Schlaf wird Augustus von Albträumen geplagt und Henk und Kenji träumen wieder einen Teil von Octavias Erinnerungen. Als Kenji als erstes erwacht, spricht er mit Roana und erfährt, dass Gildon sehr viel Zeit mit Schutuhx verbringt und kaum noch schläft, dafür aber in seinem Verständnis schon viel weiter gekommen sei. Kenji gesteht Roana, dass er Schutuhx nicht ganz vertraut, obwohl seine Spezies nicht lügt. Roana hat noch ein Anliegen, denn sie glaubt fest daran, dass Elora noch nicht verloren sei und ein gutes Herz besitze, denn sie habe in der Gefangenschaft Roana und die anderen Frauen aufgemuntert und ihnen Mut zugesprochen. Roana ist überzeugt, dass Elora nur den richtigen Einfluss bräuchte, um sich von den dämonischen Kräften zu lösen, und, da die Helden und insbesondere Augustus einen guten Einfluss auf Elora hätten, bittet sie Kenji, sich für Elora einzusetzen, damit sie gerettet werden könne. Kenji erinnert Roana daran, dass man immer einen Preis zahlen müsse, wenn man sich mit dämonischen Mächten einlässt, verspricht ihr aber, dies zu tun, wenn die Zeit es zuließe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die andern beiden erwachen, berichten Henk und Kenji von ihren Octavia-Träumen und Augustus erwähnt am Rande, dass er jetzt schon in dritter Folger leichte Albträume gehabt habe. Das erste Mal seien sie nach Oldirs Operation aufgetreten, da der Anblick beim Öffnen der Rippen Augustus an seine Gräueltaten in Loderis erinnert habe. Augustus erwähnt auch, dass sich zwischen die Loderis-Bilder immer wieder Bilder von Elora mischen, hinter der eine Schattengestalt steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen noch gemeinsam über ihre Lage bei den Abtrünnigen und Augustus ist sehr unzufrieden mit der Tatsache, dass sie den Separatisten so ausgeliefert sein werden, denn er hasst es, nicht die Kontrolle zu haben. Henk bemerkt dessen Anspannung und schlägt Augustus vor, etwas zu trainieren, um sich abzureagieren, während sie auf Gildon warten müssen. Augustus nimmt dankend an und schlägt, wenn er sicher ist, dass Henk den Schlag garantiert abfängt, mit voller Wucht zu und lässt seinen ganzen Frust an Henk ab. Elora schaut den Übungskämpfen mit großem Vergnügen zu und Kenji kommt mit ihr ins Gespräch. Er stellt sich als schlechten Kämpfer dar und erzählt ihr von seinen ersten Kämpfen, bei denen er seine Narbe am Mundwinkel bekommen hat. Elora gesteht ihm, dass sie bereits in Ankarz gerne den Kämpfen vom Prinzen [[Isgar Wintras|Isgar]] zugesehen hat. Kenji berichtet von den Erfahrungen der Helden mit dem Prinzen und wie sie seinen Respekt erhalten haben. Außerdem erzählt er von Henks Arenakampf in Eldorn und Elora gesteht ihm, dass sie ein völlig falsches Bild von den Helden hatte. Als Gildon mit Mart zurückkehrt, beenden Augustus und Henk ihr Training. Augustus wirkt danach sichtlich entspannter, während Henk erschöpft ist und seine Gelenke von den kraftvollen Schlägen schmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gildon Ipnosi|Gildon]] berichtet von seinen Erlebnissen mit [[Schutuhx]], der erstaunlich zugänglich wurde, als er sich als Lehrer betätigen konnte. Aufgrund der neuen Erkenntnisse sieht Gildon es als wahrscheinlich an, dass er bald die Magie der [[Loigg'Il]] versteht und dann auch ihre Seeschlangen kontrollieren könne. Außerdem möchte Gildon Kenji anleiten, wie er mit ihm in Kontakt bleiben kann, indem er ihm die Benutzung eines Artefaktes erklärt. Gildon hat noch etwas über die Kultisten des Xul erfahren: der Bund muss schon länger existieren, denn er hat etwa um die Zeit der ersten Plage nach [[L'yreh]] gesucht. Einige Kultisten wurden von den Loigg'Il gefangen und verfluchten den Ersten, so dass es zu Verhandlungen und schließlich zu einem Abkommen kam, woraufhin sie der Fluch aufhoben. Inhalt des Paktes ist u.a, dass die Kultisten die Loigg’Il mit Elben aus [[Veldun]] beliefern und die [[Xishari]] nicht wieder zu beschwören. Dafür legen die Loigg'Il die alte Stadt „Riunuz-Choxxu“ trocken und lassen die Kultisten dort forschen, denn sie suchen das Grab von [[Sereg]]. Wenn dann schließlich die vollkommende Plage kommt, bekämen die Loigg'Il die ertrinkenden Elben aus Veldun, denn der Kult plant, mit dem kontrollierten Sereg die Bartha-Bucht weiter steigen zu lassen, um mindestens die Elbensiedlungen zu überfluten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon überlegt, dass die Helden in Riunuz-Choxxu einen Führer brauchen werden, denn die alte Stadt ist gigantisch groß. Er schlägt Schutuhx als Führer vor, da dieser den Ort aus dem Loigg'Il-Wissensschatz kennt, doch er werde dafür einen Preis verlangen. Augustus fragt nach den Wesen, über welche die Loigg'Il keine Kontrolle haben, die „''Nustorschu''“. Gildon vermutet, dass es sich bei ihnen um untote Kreaturen handeln könnte. Henk bietet an, mit Schutuhx zu sprechen, denn auf eine merkwürdige Art und Weise ist er diesem Wesen ein wenig zugetan, denn er schätzt dessen Direktheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus und Henk alles zusammenpacken, um möglichst bald aufbruchbereit zu sein, setzt sich Kenji mit Gildon zusammen. Dieser händigt ihm einen Kristall aus, in den er einen Zauber gewirkt hat. Kenji soll sich nun auf den Kristall konzentrieren und so den Zauber aktivieren, mit dessen Hilfe er dann mit Gildon kommunizieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udelian bringt den Helden drei frische Heiltränke, die er aus den Vorräten von Abdrushin gebraut hat, und eine Flasche mit einer Medizin gegen Krankheiten, aus der man einen Schluck trinkt, wenn man ein Anzeichen einer Krankheit spürt. Kenji verstaut die Phiolen in seinem Gepäck. Außerdem berichtet er, dass Oldir zwar noch schläft, mittlerweile aber anscheinend schon wieder träumt, und seine Haut immer mehr eine normale Farbe annimmt und das grünliche verliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht allein zu Schutuhx, um sich zu verabschieden und seinen Dietrich zurückzuholen. Dieser will allerdings erst ein paar Informationen von Henk, bevor er ihm den wertvollen Dietrich wiedergeben will. Henk soll ihm alles über „Gwaeriel“ erzählen, was er darüber wisse. Schutuhx ist überzeugt davon, dass er mit mehr Informationen Kontrolle über die störenden Stimmen erhalten kann, und Henk erzählt ihm absichtlich sehr allgemeine Informationen ohne Details, so dass nur ein spärliches Bild entstehen kann. Nachdem Schutuhx immer mehr Informationen erfahren hat, scheint es fast, als wäre ihm alles zu viel und er verlöre die Kontrolle. In diesem Zustand erinnerte er sich an den Namen des Elben, der sein Wirtskörper einst war: Halinor. Als Schutuhx sich wieder gesammelt hat, fordert Henk seinen Dietrich für die Antworten und bekommt ihn auch. Dann fragt Henk ihn, ob dieser die Helden in Riunuz-Choxxu führen würde, was Schutuhx unter der Bedingung zusagt, dass die Helden ihn mit nach Barthavion nehmen, wenn sie L'yreh verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kehrt zur Zuflucht zurück und berichtet Augustus, Kenji und Gildon, was Schutuhx von ihm verlangt, damit er sie nach Riunuz-Choxxu begleiten und dort führen würde. Allen erscheint es nur folgerichtig, dass Schutuhx mit nach Barthavion will, und Gildon überlegt, dass er am besten mit ihm nach Sapos kommen sollte, um dort die Magie der Loigg'Il zu lehren. Gildon hätte nie gedacht, dass er nach all den Jahren die Chance bekommt, ein lebendes Exemplar der nur in Mythen auftauchenden Gedankenschinder mitzubringen und studieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.20''') Bevor sie sich auf den Weg machen, genießen die Helden noch einmal Roanas Essen und schlagen sich die Bäuche voll. Wodhi sing ihnen das [[Jovan|Jovans]]-Lied vor und begleitet sich dabei auf seiner endlich reparierten Laute. Mit dem Lied, in dem es um einen Diener geht, der aus Liebe zu einer Edelfrau seine Angst überwindet und seine Geliebte aus den Fängen eines Dämons gerettet hat, will Wodhi die Helden an die wahren, starken Motivationen erinnern, aus denen man Kraft und Mut selbst in aussichtslosen Situationen gewinnt. Gildon rät ihnen, eine diplomatische Lösung mit den Separatisten zu erzielen. Sollte dies nicht gelingen und ein Kampf entstehen, besteht die Chance auf Erfolg nur darin, Bußßeuxuß so schnell wie möglich zu töten, da sein Tod eine Kettenreaktion auslöst, welche die geistigen Kräfte der Gedankenschinder kurzzeitig stören könnte. Dann verabschieden sich die Helden und machen sich mit [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] und [[Elora von Tressburg|Elora]] auf den Weg in die Kanalisation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora hält mit ihren Zaubern die Schleimer in Schach, so dass der Weg zu den Kanälen nicht schwer fällt. Kurz bevor sie an die Stelle kommen, an der sie die Kanalisation betreten hatten, legen die Helden eine kurze Rast ein, damit Filgiz genug Zeit bekommt, um durch die Stadt zu dem Ort zu gelangen, an dem er sie beobachten und ihnen folgen kann. Nach ausreichender Zeit nähern sich die Helden mit Elora dem Gitter, an dem ein regungsloser Umgewandelter steht, der sich bei Blickkontakt in Bewegung setzt und anscheinend jemanden benachrichtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit erscheint ein Trupp aus mehreren umgewandelten Sklaven und einem [[Loigg'Il]], welcher die Helden mustert und sich nach Elora erkundigt. Er scheint von Henks Auskünften über diese als gerettete Reisegefährtin zwar nicht ganz überzeugt zu sein, lässt aber allen die Waffen abnehmen und in die mitgebrachten Transportkiste stecken. Augustus nimmt Elora mit in seine Kiste, die anderen haben eine eigene. Dort gesteht sie ihm, dass sie nicht damit gerechnet habe, in L'yreh jemanden zu treffen, den sie so gut leiden könne. Doch sie ärgere sich auch etwas darüber, da sie keine Rücksicht darauf nehmen könne, da die Suche nach ihrer Schwester für sie oberste Priorität besitze. Die Kisten werden von den Sklaven durch die Stadt transportiert und zu einer Art Hafen gebracht, wo sie gestapelt werden und auf die Verladung auf eine Seeschlange warten müssen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Kerkerzelle2.png|miniatur|rechts| Die Kerkerzelle der Helden (X), auf dem Untersuchungstisch liegt ein gefangener Loigg’Il mit einem roten Stein im Schädel (*)]]&lt;br /&gt;
Als die Seeschlange mit den Helden ablegt, klammert sich Filgiz daran fest, und nach einer rasanten Seereise kommen im Lager der Separatisten an. Die Kisten werden entladen und die Helden in der Zelle untergebracht, in der vorher Eloras Schwester Arlena inhaftiert war. Auf dem Untersuchungstisch vor der Zelle liegt ein gefesselter Loigg'Il, dem ein roter Stein im Kopf steckt. Es scheint sich um einen alten Loigg'Il kurz vor seiner Verwandlung zum Ältesten zu handeln, denn sein Wirtskörper ist stark abgemagert und ausgezehrt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Prä-Ältester.png|miniatur|links|Der gefesselte alte Loigg'Il mit dem roten Stein auf dem Untersuchungstisch]]&lt;br /&gt;
Eine telepathischer Kommunikationsversuch mit dem Loigg'Il durch die Helden schlägt fehl, doch Elora kann mit ihren Kenntnissen in der dämonischen Sprache mit ihm reden und so erfahren die Helden, dass der alte Gedankenschinder kurz vor seinem Umzug an die Küste gestanden hat, um sich dort in einen Ältesten zu verwandeln. Doch Bußßeuxuß möchte anscheinend diese Expansion verhindern und hat ihn deshalb entführen lassen. Der Loigg’il möchte, dass die Helden ihn befreien und ihm einen „Scheßukkiz-Stab“ bringen sollen, mit dessen Hilfe er sich den roten Stein entfernen könne. Die Helden spekulieren darüber, ob dieser Loigg'Il ihnen dabei helfen könnte, von hier zu fliehen, doch dann würden sie wieder mit dem Ersten konfrontiert sein, welcher keine Verwendung mehr für sie haben dürfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Oberhaupt kommt mit zwei weiteren Loigg'Il zu den Helden und fragt sie nach dem Aufenthaltsort der Kultisten, welchen sie von „''Uozk''“, dem Ersten, erfahren sollten. Henk offenbart, dass diese sich in Riunuz-Choxxu aufhalten, und die Helden sind sehr überrascht, als die Loigg'Il daraufhin das Gespräch beenden und sich einfach wieder entfernen, ohne dass die Helden Forderungen an sie stellen können. Als die Loigg'Il verschwunden sind, nimmt Filgiz mit den Helden Kontakt auf und teilt ihnen mit, dass sich in diesem Unterschlupf vermutlich 30-40 umgewandelte Sklaven und vielleicht 10 Loigg'Il aufhalten. In die Kammer von Bußßeuxuß konnte er nicht gelangen, hat aber den Eingang dazu entdeckt. Außerdem erzählt er den Helden von einem uralten Tor in einer Lagerhalle, welches in die alten Bereiche von [[L'yreh]] führen könnte. Einen Öffnungsmechanismus konnte Filgiz nicht entdecken, da er den Raum nicht betreten konnte und alles nur durch die Tür beobachtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Zeit kehrt das Oberhaupt kommt mit zwei weiteren Loigg'Il zurück und verkündet den Helden, dass Bußßeuxuß einen neuen Auftrag für sie habe: sie sollen sich wieder in die Hauptstadt „''Chuxßagaru''“ bringen lassen und dort den alten, kurz vor der Umwandlung stehenden Loigg'Il „''Tehu''“ entführen. Doch zunächst sollen sie sich ausruhen und erholen, bis es wieder losgeht. Ein Gesprächsversuch von Seiten der Helden wird ignoriert und die Loigg'Il wenden sich um und entfernen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind ratlos und beraten über den neuen Auftrag. Sie sind sich schnell einig, dass sie diesen nicht erfüllen wollen. Ihrer Einschätzung nach würden sie die Loigg'Il mit immer weiteren Einsätzen fordern, ohne dass sie die [[Drachenträne]] zurückerlangen und Octavia retten würden. Filgiz bietet an, ihnen ihre Sachen wiederzugeben, falls sie benötigt werden. Gemeinsam beraten sie ihr weiteres Vorgehen, als die Loigg'Il zurückkehren und Elora aus der gemeinsamen Zelle entfernen. Als Augustus und Henk dies verhindern wollen, wird zuerst Augustus und dann auch Henk kontrolliert, so dass sie es nichts dagegen tun können, dass Elora in der benachbarten Zelle untergebracht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden diskutieren ihre Möglichkeiten und spekulieren über die alte Tür, welche einen Ausweg aus dem Separatistenversteck darstellen könnte, welcher nicht unter Wasser verläuft und nur mit einer Seeschlange benutzbar ist. Filgiz könnte die Schlüssel für die Kerkerzellen und den Raum, in dem vermutlich ihre Sacher verwahrt werden, stehlen. Mit ihren Waffen und den magischen Artefakten könnten sie sich zu dem Tor durchschlagen und ohne fremde Hilfe entkommen. Kenji schlägt vor, noch einmal einen diplomatischen Versuch zu starten und die Loigg'Il zu überzeigen, die Helden als Waffe gegen die Kultisten einzusetzen. Um die Gedankenschinder zu einem erneuten Gespräch zu bringen, planen die Helden, sie mit dem Wort „[[Xishari]]“ neugierig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.21''') Während die Helden auf die Rückkehr der [[Loigg'Il]] warten, wirft Augustus ein, dass ihr bisheriger Plan noch eine Schwachstelle hat. Sollte sich das Tor nicht aus Ausweg erweisen, hätten sie die ganzen Gedankenschinder unter Bußßeuxuß Führung gegen sich und hätten sich den Rückweg abgeschnitten. Da für alle drei feststeht, keine weiteren Aufträge für die Separatisten zu erledigen, schlägt Augustus vor, in die Offensive zu gehen. [[Gildon Ipnosi|Gildon]] hatte darauf hingewiesen, dass die Loigg'Il mit großer Sicherheit eine ganze Zeit lang verwirrt und kraftlos sein werden, wenn ihr Ältester stirbt. Wenn es Kenji im Gespräch gelänge, die Loigg'Il neugierig auf das Wissen der Helden über die Xishari zu machen, würde sich Bußßeuxuß vermutlich auf ähnliche Weise wie der Erste von der Richtigkeit der Informationen überzeugen wollen. Sobald einer von ihnen zum Ältesten gebracht würde, müsste dieser den [[Boulvriag-Flakon]] bei sich haben und Bußßeuxuß im richtigen Moment töten. Währenddessen müsste Filgiz den Zellenschlüssel stehlen und die anderen befreien. Die entstehende Verwirrung müsse dann dazu genutzt werden, um möglichst schnell alle Gedankenschinder zu finden und zu töten. Augustus bietet sich an, das Risiko einzugehen und sich zu Bußßeuxuß bringen zu lassen. Dafür lässt er sich von [[Freigeister#.E2.80.9EFilgiz.E2.80.9C_.28Einbrecher_aus_Weisshafen.29|Filgiz]] den Boulvriag-Flakon aushändigen und verbirgt ihn im Lendenbereich unter seiner Rüstung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kommt eine Gruppe Gedankenschinder und beginnt, den gefangenen alten Loigg'Il zu foltern, indem sie ihm eine Hand auf den Kopf legen, woraufhin der Gefangene zu zucken beginnt, laut schreit und sich auf seiner Haut bekommt auffällige Muster des Schmerzes und der Pain bilden. Dabei werden dem Prä-Ältesten anscheinend keine Fragen gestellt und man scheint auch keine Aussagen von ihm zu erwarten. Die Helden finden nach der Folter heraus, dass diese eine bloße Machtdemonstration war, um den Gefolterten mit ihrer Macht zu beeindrucken und ihn zu überzeugen, sich den Separatisten anzuschließen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Loigg'Il sich nach der Folter wieder entfernen wollen, ruft Kenji ihnen das Wort „[[Xishari]]“ entgegen, woraufhin sie sich der Kerkerzelle nähern und ein Gespräch mit ihm beginnen. Kenji schafft es, ihre Neugier zu wecken und eine Bedrohungssituation aufzuzeigen, während Augustus plumpe Lüge von einer Xishari-armee sofort durchschaut wird. Kenji legt ihnen dar, dass es nur logisch und folgerichtig ist anzunehmen, dass der besiegte Xishari von dem Beschwörer [[Reveron]] gerufen wurde, welcher zu den Kultisten in Riunuz-Choxxu gehört. Als die Loigg'Il einen Beweis fordern und einen der Helden mit zu Bußßeuxuß nehmen wollen, damit dieser seine Gedanken liest, weisen Henk und Kenji darauf hin, dass Augustus mit dem Xishari gekämpft habe und ihnen daher die beste Vorstellung der Bedrohung liefern könne. Also wird dieser aufgefordert, mitzukommen, und Augustus lässt sich von den drei Loigg'Il widerstandslos fortführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Augustus bei Bußßeuxuß&amp;quot; hide=&amp;quot;Augustus bei Bußßeuxuß&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Kammer.png|miniatur|rechts|Bußßeuxuß Kammer: Augustus (A) kniet vor dem Ältesten]]&lt;br /&gt;
Die drei Gedankenschinder führen Augustus zu einer riesigen Kammer mit einem großen leeren Becken. Zwei von ihnen schließen die Tür von außen und nur der Anführer betritt mit vier bewaffneten Dienern die Kammer von Bußßeuxuß. Während Augustus von den Dienern bewacht naher der Tür warten muss, aktiviert der Loigg'Il die Kommunikationskugel am Rande des leeren Beckens. Nach kurzer Zeit kommt Bewegung im Wasser auf und ein riesiger Ältester taucht aus den hinteren Tiefen auf. Auf sein Geheiß hin wird Augustus nach vorne geführt und kniet vor ihm nieder, um mit seinen Händen möglichst nah am Boulvriag-Flakon zu sein und diesen unauffällig erreichen zu können. Der Aufseher-Loigg'Il steht hinter ihm und Bußßeuxuß streckt seinen Legerüssel nach Augustus aus. Kurz bevor dieser den Kopf erreicht hat, greift Augustus nach dem Flakon. Doch der Aufseher hat die Bewegung bemerkt und nähert sich ihm. Schnell wirft Augustus die Bombe in das Becken von Bußßeuxuß, dreht sich zur Seite und rollt nach hinten. Schon bemerkt er die geistigen Finger des Loigg’Il in seinem Kopf, doch bevor diese sich festsetzen können, explodiert der Boulvriag-Flakon und eine Druckwelle mit Wasser und Ältestenstückchen rast durch den Raum und schleudert Augustus und alle anderen gegen die Wand und die Eingangstür. Augustus verletzt sich durch die Wucht sein Bein und durch das Dröhnen in seinen Ohren und dem Druck in seinem Kopf braucht er etwas Zeit, um sich zu orientieren und aufzurappeln. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Augustus zu Bußßeuxuß gebracht wird, macht sich Filgiz auf den Weg, um die Schlüssel der Zelle zu besorgen. Er wartet mit dem Diebstahl, bis er die Explosion des Boulvriag-Flakons hört, schnappt sich die Schlüssel und kehrt rasch zu Henk und Kenji zurück. Nachdem er die Tür geöffnet hat, durchsuchen die beiden den Lagerraum nach ihren Waffen. Diese finden sie tatsächlich dort abgelegt, jedoch sind die Drachenträne und die anderen magischen Artefakte nicht aufzufinden. Filgiz befreit unterdessen Elora, und gemeinsam machen sie sich bewaffnet auf den Weg zu Augustus. Im ersten Raum überwinden sie zwei Loigg'Il mit ihren angreifenden Dienern, welche aber wie erwartet über keine nennenswerten Geisteskräfte verfügten. Nach dem Tod ihrer Herren verlieren die Umgewandelten alle Motivation und verharren regungslos auf der Stelle. Die Helden öffnen die Tür zwischen den Käfigen und überwinden im nächsten Raum mehrere umgewandelte Diener.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Augustus‘ Kampf&amp;quot; hide=&amp;quot;Augustus‘ Kampf&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Augustus wieder Herr seines Körpers ist, versucht er den Loigg'Il-Aufseher zu erwischen, welcher neben ihm an der Tür liegt. Doch Augustus rutscht auf dem glitschigen Boden aus und der Gedankenschinder flieht in Richtung des Ältestenbeckens, welches einen Ausgang besitzt. Augustus schnappt sich den Säbel eines der Diener, welche die Explosion alle nicht überlebt haben, und rennt hinter dem Loigg'Il her. Der ist jedoch schneller und Augustus erreicht ihn erst, als dieser bereits im Wasser ist. Doch mit einem schnellen Hieb schlägt Augustus ihm mit Wucht den Schädel ein. Dann öffnet er die Tür zur Ältestenkammer und erblickt dort mehrere Loigg'Il mit ihren Dienern. Alle scheinen verwirrt zu sein und können keine geistigen Befehle absetzten. Augustus tritt die Sklaven zur Seite und tötet die Gedankenschinder mit gezielten Schlägen gegen ihre Köpfe.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Versteck-HW.png|miniatur|rechts|Die Eroberung von Bußßeuxuß Versteck: Startpunkte von Henk (H), Kenji (K) und Augustus (A) mit ihren Kampfwegen]]&lt;br /&gt;
Kenji und Henk stoßen weiter in Richtung von Augustus vor, während Filgiz sich in der anderen Richtung orientiert. Elora bildet die Nachhut und folgt den Helden. Als die beiden zur nächsten Wegkreuzung vorstoßen, bemerken sie Augustus, welcher ihnen kämpfend entgegenkommt. Während Augustus versucht, die Tür des südlichen Ganges zu öffnen, und dabei von Kenji sein Schwert zurückbekommt, folgt Henk einem fliehenden Loigg'Il in eine Kammer und trifft dort auf zwei weitere Gedankenschinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wirft seinen Dolch nach dem Loigg'Il, welcher an dem Tisch steht, und greift dann einen der anderen direkt an. Nach einem Kopftreffer kann der Loigg'Il jedoch fliehen und Henk widmet sich danach sofort dem zweiten, welcher bereits versucht, seine Gedanken zu kontrollieren. Durch den geschwächten Zustand ist der Schinder aber nicht sehr stark und Henk überwindet seinen Kontrollversuch und streckt ihn nieder. Auf dem Rückweg zieht er seinen Dolch aus dem Kopf des Loigg'Il und sucht Kenji und Augustus auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden können die südliche Tür nicht öffnen, da sie von innen verbarrikadiert ist, und so drehen sie um und versuchen, linksherum über einen Nebenraum die Kammer zu erreichen. Während Augustus vorrennt, streckt Kenji den Loigg'Il nieder, welcher Henk entkommen konnte, bevor er Augustus folgt. Dieser ist durch einen Raum mit Käfigen, in denen Menschen saßen, welche bereits einen Lenker verpasst bekommen haben. Am Ende des Raumes ist eine weitere Tür und Augustus streckt die wachenden Diener nieder. Danach öffnet er die Tür und stürmt in den Raum hinein, in dem sich fünf Loigg'Il aufhalten. Augustus springt auf den Tisch und nähert sich dem Anführer, welcher gerade mit der Kommunikationskugel interagiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Augustus mit mehreren Rundumschlägen die Loigg'Il ausschaltet, entkommen ihm zwei der Gedankenschinder und fliehen in Richtung Kenji. Der hat inzwischen Unterstützung von Henk bekommen. Die beiden halten die fliehenden Loigg'Il auf und gemeinsam mit Augustus machen sie sich auf den Weg zu Filgiz, welcher sich schon zum Eingang der großen Lagerkammer begeben hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bueuxu_Lager-HW.png|miniatur|links|Das große Lager der Separatisten: in er rechten, kleine Kammer wurde der [[Gnathoseloda|Wächterdämon]] beschworen und in der linken Kammer ist der [[Natator aeris]] eingelagert]]&lt;br /&gt;
Die Tür zur Lagerkammer wird von drei Dienern bewacht, welche von Augustus, Henk und Filgiz schnell ausgeschaltet werden. Sie dringen in das Lager vor und stoßen dort auf Diner, welche sie jedoch nicht angreifen. Auf der linken Seite entdecken die Helden eine Tür und öffnen sie, da Filgiz sie gewarnt hatte, dass noch ein Aufseher der Loigg'Il anwesend sein müsste. Tatsächlich befindet sich in der Kammer nicht nur der Aufseher, sondern auch ein vor ihm frisch beschworener [[Gnathoseloda|Wächterdämon]]. Augustus greift sofort den Haiwächter an, um seine Tentakelarme zu binden, während Henk den Aufseher angreift. Augustus wird schnell gefangen, ebenso wie Filgiz, doch Kenji ruft dass Licht an und blendet den Dämon, so dass Augustus ihm sein Schwert in den Brustkorb versenken kann. Filgiz wird auch ergriffen und gemeinsam beschäftigen sie den Dämon, bis Henk den Beschwörer tötet und seine Kreatur daraufhin verschwindet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Uozk_Kolonien.png|miniatur|rechts|Karte der Bartha-Bucht]]&lt;br /&gt;
Bei der Durchsuchung und Durchquerung des Raumes töten die Helden alle umgewandelten Diener und entdecken hinter einer großen Tür am anderen Ende der Kammer den [[Natator aeris]]. In diesem Raum befindet sich auch die von Filgiz beschriebene uralte Tür, welche sie als Fluchtweg angedacht hatten. Doch bevor sich die Helden dieser Tür widmen, wollen sie die [[Drachenträne]] wiederhaben. Also durchsuchen sie, nachdem sie notdürftig ihre Blutungen gestoppt haben, die Räume und beginnen mit der Kammer, in der Augustus aufgeräumt hatte.  Auf dem Tisch mit der Kommunikationskugel entdeckt Henk zwei Papiere ([[Brief des Kultes von Xul|Brief]] mit Karte) und dahinter auf einem Regal drei kleine Kästchen, in denen er die Drachenträne und das [[Schildkrötenamulett]] findet. Glücklich gönnen sie sich eine kleine Pause und planen, im Anschluss die ganze Anlage zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.22''') [[Datei:Kammer1.png|100px|thumb|links|Die Studier-Kammer mit der [[Drachenträne]] und dem [[Spiegel des Anor]]]] Bei der weiteren Durchforschung der Kammer entdeckt Augustus in einer Truhe den [[Spiegel des Anor]] und Henk und Kenji berichten ihm von dem Artefakt und ihrer Bergung nach dem Kampf gegen [[Hazug-Ságok]]. In der gleichen Truhe befindet sich auch ein aus schlichtem Holz geschnitzter Ring mit einem vergoldeten Comhla und der Inschrift „Wahrheit – Gerechtigkeit – Gnade“ im Inneren, welchen Augustus Kenji übergibt, und ein silberner Zauberstab mit blauem Kristall. [[Datei: Fundstücke_1.png|thumb|rechts|Fundstücke aus der Studierkammer]] In den anderen Truhen finden die Helden geschliffene Artefakte aus Obsidian-Glas, magische Artefakte aus abyssischer Koralle, Flaschen und Reagenzgläser mit unbekanntem Inhalt. Außerdem entdecken sie zahlreiche magische Schreibtafeln mit Griffeln aus abyssischer Koralle, auf welchen Informationen vermerkt sind und Alchemie-Utensilien wie Glaskolben mit unbekannten Reagenzien und einige getrocknete Gehirne. In einer Truhe befinden sich verwitterte Artefakte der Xishari (Statuetten, Scherben etc. aus abyssischem Gestein) und abyssische Korallen, Obsidian-Glas, ein violetter Edelstein, schwarze Perlen und ein unbekanntes Pulver. Während Augustus mit den anderen die Räume durchsuchen will, soll Elora in der Studierkammer bleiben und den Brief des Kultes übersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Raum wieder verlassen und an den Zellen vorbeikommen, verlangt die [[Käpt'n Sturmschnauze|tätowierte Frau]] in der ersten Zelle lautstark nach ihrer Befreiung, während die schwangere Frau in der zweiten nur verschüchtert in einer Ecke kauert. Als Henk die Schreiende herauslassen will, positioniert sich Augustus neben ihm, um bei einem möglichen Angriff auf Henk schnell reagieren zu können. Und tatsächlich stürzt sich die Frau, bei der es sich bestimmt um eine Piratin handelt, blitzschnell auf Henk und wirft ihn zu Boden, um nach seinem Schwert zu greifen. Doch Augustus ist sofort zur Stelle und schlägt die Piratin mit seinem Schwertknauf nieder, wirft sie in die Zelle zurück und verschließt wieder die Tür. Während Augustus und Henk mit der Piratin beschäftigt ist, erlöst Filgiz die Gefangenen, deren Umwandlung bereits begonnen hatte.Kenji befreit unterdessen die Schwangere, welche anscheinend nur Olburgisch spricht und sich fest an seine Hand klammert. Während die anderen weitergehen, bringt Kenji die verängstigte Frau in die Studierkammer zu Elora und überzeugt sie dort mit großen Mühen, dort zu bleiben und auf seine Rückkehr zu warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus, Henk und Filgiz suchen währenddessen Bußßeuxuß‘ Kammer auf und Augustus bittet Filgiz, das große Becken zu erkunden und nach weiteren Zugängen unter Wasser zu suchen. Während Filgiz taucht, untersuchen Henk und Augustus einen Gefangenen Elben, welcher bereits eine [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Loigg'Il-Brut]] auf dem Schädel hat, welcher schon in den Kopf vorgedrungen ist. Als der Elb Henk bemerkt, stammelte er flehend die Worte „Dago nin“, und Augustus beendet sein Leiden mit einem gezielten Stich durch den Kopf, wobei er auch die Larve tötet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Regenerationskammer.png|100|thumb|links|Die Regenerations-kammer mit den 19 Sitzen.]] [[Datei: Flaschen2.png|100px|thumb|rechts|Seltsame Elixiere]]&lt;br /&gt;
Als nächstes suchen sie gemeinsam mit Kenji die Kammer auf, welche Henk gesäubert hat, und finden dort insgesamt 19 Sitzplätze vor, welche vielleicht als Ruhestätten gedacht sind. Da sie insgesamt 15 Loigg'Il getötet haben, scheint es noch 4 weitere Gedankenschinder zu geben, die zu Bußßeuxuß Brut zählen. Auf dem Tisch in der Mitte finden sie eine Kiste mit seltsamen Elixieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann begeben sich die Helden in die große Kammer mit dem Hafen und sehen dort nach den Gefangenen. In dem großen Käfig finden sie sechs Seemänner, deren Anführer sich als Kapitän Goswin vorstellt. Sein Schiff „Die Schwalbe“ wurde in Weisshafen gebucht, um einen Gesandten des Kriegsrates nach [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] zu bringen, während er hauptsächlich wohlhabende Bürger bei ihrer Flucht vor dem [[Bund von Utukk'Xul|Dunklen Kult]] nach [[Radagahasgam]] bringt, damit sie in [[Thyrna]] ihr Glück finden oder nach [[Regionen#Ishtur|Ishtur]] weiterreisen können. [[Datei:Kapitän Ritor Goswin.png|miniatur|rechts|Kapitän Ritor Goswin]] Einem Verletzten wird von zwei Seemännern nach vorne geholfen, welcher sich als Gesandter Durant Mevuin vorstellt. Die Helden befreien die Matrosen aus dem Käfig und Augustus kümmert sich um die zurückgebliebenen Umgewandelten, welche er von ihrem Elend erlöst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden wenden sich anschließend dem kleineren Käfig zu und werden mit drei offensichtlichen Piraten konfrontiert, welche sie anpöbelten und ihre sofortige Freilassung forderten, oder ihr Käpt’n Sturmschnauze werde ihnen kräftig den Hintern aufreißen. Henk und Augustus sind sich schnell einig, diese Randalierer im Käfig zu lassen, und vermuten, dass sie ihren Käpt’n vermutlich bereits getroffen und wieder in ihre Zelle gesteckt haben. Filgiz kehrt zurück und berichtet, dass er ein kleines Höhlensystem mit mehreren Ausgängen ins freie Meer entdeckt hat, in dem an einigen Stellen Abyss-Korallen angebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Seeleute unter Kapitän Goswin sich ihr Lager mit einem kleinen Feuer mit Blick auf das Hafenbecken einrichten, untersuchen die Helden die Ausrüstungskammer bei den Gefängniszellen. Hier finden sie eine Menge magischer Waffen, von denen Henk einen elbischen Kurzbogen mit magischen Pfeilen, einen elbischen Dolch und einen geschwärzten Dolch mit grauen Steinen (Rauchquarz) und den Buchstaben I.N. auf der Scheide aussucht und behält. Augustus findet einen Faustschild mit einem Dorn und schlichten Orichalkum-Mustern und einen Halb-Helm aus Mithril mit einem goldenen Adler, welche er mitnimmt. Henk findet auch ein Entermesser mit einem groben, unbearbeiteten Bernstein am Knauf und vermutet, dass es der Piratin gehören könnte, weshalb er es mitnimmt. In einer großen Kiste finden die Helden eine Feuerkanone, welche vermutlich aus [[Freywall]] stammt, mit 3 Ladungen Munition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Durant Mevuin.png|thumb|links|Der Gesandter des Kriegsrates Durant Mevuin]]&lt;br /&gt;
Die Helden holen Elora und die Schwangere aus der Studierkammer und kehren zum Lager der Seemänner zurück. Sie informieren diese über weitere Waffen in der Ausrüstungskammer, mit denen sie sich eindecken sollen. Die Matrosen nehmen einen elbischen Speer, einen Brustpanzer mit Wappen von [[Götterinseln#Galadh-B.C3.B4r|Galadh-Bôr]] und eine Wurf-Axt mit Walverzierungen und Knotenmustern an sich, während sich Kenji um die Verletzung des Gesandten Mevuin kümmert. Der Politiker aus [[Valkenburg]] bedankt sich, indem er den Helden Neuigkeiten aus Barthavion berichtet und erzählt, dass der [[Isgar Wintras|Prinz von Ankarz]] noch immer in den [[Ankarz#Landschaften|Dürdis-Wäldern]] verschollen ist, nachdem er sich auf die Suche nach der Gruppe von Ritter [[Elbrecht von Altlay]] gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mevuin wurde vom Kriegsrat ausgesandt, um Olburg zu warnen, denn die Lage in Barthavion spitzt sich zu. Es gab überall vereinzelte Angriffe von Dämonen, wobei es Eldorn besonders schlimm getroffen hat. Zuerst wurden die Vorposten der Stadt immer wieder von untoten Orks angegriffen, dann kam plötzlich ein Schwarm von fliegenden, dämonischen Käfern, welche über die Stadt herfielen. Alle, die gestochen wurde, verstarben nach kurzer Zeit an einer [[Amortuus-Pest|grauenhaften, ansteckenden Krankheit]] und standen daraufhin wieder als Untote auf. Die [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] sprechen von einem ähnlichen Fall, wie er sich erst vor wenigen Monaten in [[Freywall]] ereignet hat (vgl. [[Die Rückkehr des Maldoror|Kap.19]]), und zum Glück konnten sie helfen, vielleicht, weil Großmeister [[Archorbar]] selbst vor Ort sein soll. Jedoch starben so viele Menschen, dass die Stadt Berge von Toten verbrennen mussten.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Botschafter2.png|thumb|right|Die thyrnischen Botschafter (v.l.) [[Marcus Sibilus Diffido]], [[Gaius Prudius Consideratus]] und [[Ancus Aponius Fiderian]]]]&lt;br /&gt;
Mevuin weiß auch, dass der thyrnische Kaiser auf Wunsch des Botschafters [[Gaius Prudius Consideratus|Consideratus]] einige thyrnische Truppen als Unterstützung nach [[Barthavion]] kommen ließ, was jedoch mit diplomatischen Problemen mit seinen Botschaftern verbunden war. Nachdem [[Matrix_des_Trebius_Moreus |die Matrix]] offiziell von allen Parteien als Auslöser der [[Plagen|Plage]] anerkannt wurde, änderte Consideratus seine zurückhaltende Position und versprach alles zu tun, um die Kultisten aufzuhalten, bevor sie ganz Aloran vernichten. [[Marcus Sibilus Diffido|Diffido]] gefällt dabei jedoch nicht, dass [[Thyrna]] Barthavion bedingungslos unterstützt und warb bereits mehrmals im Rat darum, dass sich Barthavion dem Weltreich unterwerfen solle, denn als Provinz würde ihnen mehr Unterstützung zustehen. Natürlich wollen alle die Freiheit behalten, was zu Unstimmigkeiten mit Diffido geführt hat. Außerdem verlangt Botschafter [[Ancus Aponius Fiderian|Fiderian]], welcher in der Anwendung von Magie eine große Gefahr sieht, dass [[Sapos]] unter eine strenge Kontrolle durch den Kriegsrat gestellt wird, wenn es weitere Unterstützung aus Thyrna geben soll. Dies ist jedoch unmöglich, da Sapos diese Bedingungen wohl nicht akzeptieren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bericht vom Gesandten Mevuir lesen die Helden Eloras Übersetzung des [[Brief des Kultes von Xul|Briefes]], welcher mit der Bartha-Bucht-Karte in der Studierkammer gefunden wurde, und erfahren, das Eloras Schwester gegen die Karte mit Uozks Plänen zur Besiedlung der Küsten eingetauscht wurde. Dann begeben sich Henk und Augustus zu der Piratin, um mit ihr zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Käpt'n Sturmschnauze]] wirkt vollkommen verstört und traumatisiert und kann durch die Helden beruhigt werden. Sie ist sehr überrascht zu hören, dass die Helden bereits die Insel [[Fuselfels]] besucht haben, den Piratenkönig [[Strymos]] kennen und sogar von [[Plauzen-Paul|Plauzen-Pauls]] Eintopf kosten durften. Als sie dann noch erfährt, dass Henk der Bruder von [[Ivar_Behringer|Steinauge]] und Sohn vom [[Chiron_Behringer|Salzbär]] ist, wird sie zugänglicher und lässt mit sich reden. Von der Tatsache, dass sie sich unter dem Meer befindet und es keinen Ausweg aus den Höhlen gibt, ist sie nicht begeistert, aber die Helden lassen sie heraus, damit sie ihre Männer holen und sich umsehen kann. Mit ihnen beginnt sie sofort, das ganze Lager zu durchsuchen und alles zu plündern, was von Wert sein könnte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-Puzzle-1.png|100px|thumb|left|Die symmetrischen Erhebungen]][[Datei:Tor-Puzzle-2.png|200px|thumb|right|Der Schlüssel in Form des Kopfes von [[Hazug-Ságok]]]]&lt;br /&gt;
Die Helden planen, sich als nächstes die uralte Tür im Lager anzusehen, und untersuchen das grüne Tor genauer. Dabei fällt auf, dass sich in der Mitte des Tores kleine Erhebungen befinden. Henk vermutet, dass man entweder eine Art Schlüssel auf diese aufsetzen oder etwas mit den „Nippeln“ machen müsse. Augustus schlägt vor, sich genauer im Raum umzusehen, denn vielleicht liegt das fehlende Teil irgendwo herum. Er beschließt, den roten Haufen mit Korallenmaterial zu untersuchen, Henk will die Umgebung des Tores genauer untersuchen und Kenji die Kisten in der Beschwörungskammer untersuchen. Schnell wird er fündig und präsentiert den anderen 10 Teile aus dem bekannten, grünen Xishari-Material mit Löchern, welche auf die „Nippel“ der Tür passen. Die Helden machen sich sofort daran, das Puzzle zu lösen. Henk setzt rasch den oberen Teil zusammen, doch der untere Teil bereitet allen Schwierigkeiten. Das Bild erinnert die Helden an ein Abbild des [[Hazug-Ságok]] und sie versuchen, es vollständig zusammenzusetzen. Kenji versucht sein Glück und kommt nicht weiter. Es ist schließlich Augustus, welcher eine hilfreiche Idee hat und das Puzzle sich zusammenfügen lässt. Als nichts passiert, denkt Henk daran, dass beim letzten Mal, als sie das Tor im Tempel öffnen mussten, etwas gesprochen wurde, und Elora erinnert sich, die Worte auf Kenjis Unterlagen notiert zu haben. Sie bietet an, den Spruch zu sprechen, und zitiert den Spruch, worauf sich das uralte, gründe Tor der Xishari öffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahinter erstreckt sich ein dunkler Tunnel und Filgiz beschließt, den Gang Tunnel zu untersuchen und herauszufinden, ob er auf ein ihm vertrautes Stück Gang stößt und seine Zeichen findet. Die Helden wollen auf ihn warten und kehren in den Lagerraum zurück. Henk will hier Wache halten und die Piraten abhalten, und Augustus und Kenji wollen zum Lager am Hafen. Als sie auf dem Weg die Piraten in den hinteren Kammern hören, will Augustus nochmal nach ihnen sehen, während Kenji schon ins Lager geht, seine Wunde versorgt und sich zur Ruhe begibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piraten haben inzwischen die Räume der [[Loigg'Il]] geplündert und alles eingesackt, was sie wertvoll fanden. Augustus hört, dass die Piraten anscheinend etwas Bestimmtes noch nicht gefunden haben und noch suchen. Doch als er Sturmschnauze darauf anspricht, bestreitet sie, etwas zu suchen, und erkundigt sich im gleichen Atemzug bei ihm nach einer möglichen Waffenkammer. Augustus findet heraus, dass die Piraten einen Schlüssel für die Türen hier gefunden haben müssen, denn sie haben auch den abgeschlossenen Ältestenraum durchsucht. Er schließt die Tür wieder ab und, als die Piraten zu weiterer Plünderung aufbrechen, überkommt Augustus der schrecklicher Verdacht, dass sie nach der Feuerkanone suchen. Er eilte zum Lager von Kapitän Goswin und begibt er sich mit zwei starken Matrosen schnell in die Kammer im Zellentrakt, um die Kanone zu sichern. Sie kommen glücklicherweise vor den Piraten an und die Matrosen transportieren die schwere Kiste ins Lager am Hafen und Augustus richtet sich auf ihr mit Elora seinen Lagerplatz ein. Als er jedoch nichts von den Piraten bemerkt, begibt er sich zu Henk in den Lagerraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat währenddessen im Lagerraum an der geöffneten Tür auf Filgiz‘ Rückkehr gewartet. Als er die lauten Stimmen der Piraten hört, welche lautstark die vielen Kisten bemerkt haben, schließt er vorsorglich das Tor, indem er ein Puzzlestück entfernt und in seine Tasche steckt. Die Piraten haben aber eh nur Augen für die Kisten mit vermeintlichen Schätzen und beginnen mit dem Plündern. Als einer von ihnen eine Kiste mit Schnaps und ein anderer eine mit Gold findet, jubeln die Piraten und schlagen ihr Lager inmitten der Kisten auf. Sie machen ein Feuer, fangen an zu trinken und zu feiern. Ihre Beute horten sie bei sich am Lagerplatz. Henk spricht mit Käpt’n Sturmschnauze und den Piraten, trinkt mit ihnen und klärt sie darüber auf, dass sie sich tief unter dem Meer befinden. Sie hoffen, mit dem  [[Natator aeris]] entkommen zu können, doch Henk klärt sie über die Kompliziertheit dieses Vorhabens auf und erklärt das Tauchboot zum Besitz der Helden, als es ein Pirat beschädigen will. Henk nimmt diesen mit zum Lagerfeuer und bemerkt, dass Augustus das Lager betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Piraten singen das [[Lied vom Fuselfels]] und Henk weist Augustus genervt auf das Gold hin. Die beiden scherzen herum, dass die Piraten damit dann wenigstens ihre teure Rückfahrt bezahlen könnten. Etwas abseits informiert Augustus Henk über die Sicherung der Kanone und Henk bedauert, die Piraten nicht bereits getötet zu haben, aber aufgrund seiner Menschlichkeit sei es ihm nicht möglich gewesen, denn diese sei das letzte, was er noch habe. Kenjis Gaube, dass die Piraten noch für etwas nützlich seien, teilt Henk nur in Bezug auf Sturmschnauze. Die beiden beschließen, das Tor wieder zu öffnen, und Henk nimmt Käpt’n Sturmschnauze zur Seite und erzählt ihr davon. Er warnt sie vor den Gedankenschindern, die in den Gängen angetroffen werden können. Er informiert sie über den Plan, zur Flucht eine Seeschlange zu benutzen, und verspricht, die Piraten mitzunehmen. Dafür will er von ihr, dass sie sich mit ihren Männern nicht in den Gängen hinter dem Tor rumtreiben sollen, um keine Loigg’Il anzulocken, und er hofft, dass sie auf seiner Seite kämpfen würden, wenn die Dämonen zurückkehrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Tor wieder zu öffnen, geht Augustus zu Elora, die sich bereits hingelegt hat. Sie meint, dass auch Henk den Text lesen könnte, und, nachdem sie ihm versichert hat, dass es ihr gut geht, kehrt er mit Kenjis Aufzeichnungen zum Lager zurück. Henk setzt das Puzzlestück wieder ein, blickt auf das Symbol und spricht laut die Worte. Das Tor öffnet sich und Henk hat das Gefühl, als hätte ihm jemand die Luge umgedreht. Er trinkt einen Schluck und ist froh, dass niemand anderes die Formel gesprochen hat. Käpt'n Sturmschnauze mobilisiert ihre Männer und macht sich zur Untersuchung des Tunnels auf. Während sie auf die Piraten warten, erzählt Henk Augustus von dem Klabatterwicht Pöttzi und wie er ihn mit einem [[Klabatterwicht-Unterwerfungs-Ritual|Seevolkritual]] unterworfen hat. Sie sprechen über Augustus Ankunft bei der letzten Schlacht am Nebelschlund, als er auf dem Schwan geritten ist, genau wie sein Vorfahr Cygnus, der Stammvater seiner Familie. Als die Piraten zurückkehren und nichts gefunden haben, feiern sie an ihrem Feuer weiter, und Henk und Augustus warten noch eine Weile auf die Rückkehr von Filgiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen versorgt Kenji im Lager am Hafen die Schwangere und findet heraus, dass der Gesandte Olburgisch spricht. Kenji bittet ihn, mit der Frau zu sprechen, ihr behutsam die Lage zu erklären und sie zu beruhigen. Nachdem Kenji sich vergewissert hat, dass die beiden miteinander klarkommen, legt er sich in Eloras Nähe schlafen. Doch dann entdecken die Matrosen etwas bei ihrer Wachen im Wasser und Kenji schickt einen Mann los, um Henk und Augustus zu holen. Als dieser schließlich mit den beiden zurückkehrt, weisen sie die Helden auf eine Bewegung im Eingangstunnel hin und dort ist tatsächlich ein Umgewandelter zu erkennen. Henk holt seinen Bogen und trifft den Späher, doch ein zweiter springt ins Wasser und entkommt.  Die Helden legen sich müde schlafen und vertrauen sich den wachenden Matrosen an. Henk hält mit einem Matrosen Wache an dem Tor und wartet auf Filgiz, während sich Kenji und Augustus im Lager am Hafen zur Ruhe legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14.  Aletheon, Fest des [[Merkon]]===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.23''') Henk erwacht als erster und hatte einen ungewöhnlichen Traum, welcher nicht aus Octavias Sicht war, sondern aus seiner eigenen. Er lässt den Matrosen noch etwas schlafen und sinniert am Lagerfeuer über den Traum. Im Lager am Hafen wachen Augustus und Kenji auf und machen sich etwas zu essen am Lagerfeuer. Augustus fällt auf, dass Elora nicht anwesend ist, und er überlegt, ob sie wohlmöglich wieder so ein Ritual abhält wie vor kurzem. Daher lässt er ihr etwas Zeit und beschließt, nachher nach ihr zu schauen. Kenji erzählt Augustus von seinem Traum, in dem er wieder durch die Augen Octavias eines ihrer Erlebnisse miterlebte. Dieses Mal sah er wieder sich selbst vor Augen und spürte Octavias Hass auf ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Käpt'n Sturmschnauze]] kommt mit ihren Männern beim Hafenlager vorbei und sucht etwas. Augustus ahnt, dass es sich um die Kanone handelt, und lässt durchblicken, dass diese sich hier im Lager befindet und als Fundstück den Helden gehört. Sturmschnauze nimmt sich den gesandten als Geisel und will ihn umbringen, wenn sie die Kanone nicht bekommt, doch Augustus bleibt hart und die Situation spitzt sich zu. Kenji geht schlichtend dazwischen und erinnert alle daran, dass sie gemeinsam im gleichen Boot sitzen. Augustus würde die Piraten gerne als Hilfstruppen einsetzen und ihnen die Bedienung der Kanone überlassen. Jedoch besteht er darauf, dass diese nur auf seinen Befehl hin eingesetzt wird. Sturmschnauze würde nur mitkommen, wenn ihr zugesichert wird, dass sie nach den Kämpfen die Kanone behalten darf, wenn sie mit den Helden [[L'yreh]] verlässt. Außerdem besteht sie darauf, die Kanone einmal zu sehen, um sich davon zu überzeugen, dass Augustus sie nicht anlügt. Darauf lässt sich dieser auch ein und zeigt ihr das Ding, doch Augustus sagt Sturmschnauze nichts zu. Die Piraten ziehen unzufrieden ab und Augustus und Kenji gehen zu Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden erzählen Henk von dem Ärger mit den Piraten und Augustus lässt seine Unzufriedenheit darüber an Henk aus. Er wirft ihm an den Kopf, dass die Piraten überhaupt nur wegen seiner Verträge auf Fuselfels in den Besitz einer Feuerkanone gekommen sind, auch wenn diese jetzt beim Kampf in Riunuz-Choxxu sehr nützlich sein könnte. Augustus erzählt Henk von seinem Plan mit den Piraten als Hilfstruppen und seinen Bedenken, ob sie sich an Abmachungen halten werden. Als Kenji und Henk sich von ihren Träumen erzählen, muss Augustus an Elora denken und macht sich auf die Suche nach ihr. Henk berichtet, dass in seinem Traum er der Protagonist war und von einer Gestalt aus Feuer, von welcher er nicht sagen kann, ob es sich um Ignus oder Octavia handelt, angegriffen und in Feuer eingehüllt wurde. Die beiden sinnieren darüber, was der Traum zu bedeuten habe. Henk empfindet es so, als habe er das erste mal wieder selbst geträumt und nicht Octavias Erinnerungen gesehen. Beide sind sich uneinig, ob Henks Traum auch von Uselias geschickte wurde oder mit dem Drachen nichts zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus sucht nach Elora und findet sie schließlich in der Zelle, in welcher auch ihre Schwester Arlena eingesperrt war. Elora starrt auf den Boden und spricht Augustus an, als dieser sich nähert. Sie offenbart ihm , dass sie auf eine Idee gekommen ist, wie sie den Helden helfen und Reverons Pläne wohlmöglich empfindlich stören könnte. Dazu müsste sie nur ihre Schwester Arlena verfluchen, so dass diese ihre Stimme verliert. Da Elora vermutet, dass Reveron seine begabteste Schülerin für einige Beschwörungen benötigt, wäre sie ihm ohne Stimme nicht mehr nützlich. Augustus findet die Idee gut und Elora möchte wissen, an welchem Ort ihre Schwester verwundet wurde, denn dort wäre vielleicht nicht etwas Blut von ihr zu finden, welches für den Fluch nötig ist. Die beiden begeben sich in den Gang, wo Arlena verwundet wurde, und Elora entdeckt tatsächlich etwas Blut auf dem Boden. Sie bittet darum. Da sie während des Rituals nicht gestört werden darf, sollen die Helden die Zugänge bewachen. Augustus geht deshalb zu Henk und Kenji, um ihnen von Eloras Plan zu erzählen und sie zu ihr zu bringen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rebellenlager-Fluchort.png|miniatur|rechts|Elora am Ort des Rituals und die Positionen der Helden]]&lt;br /&gt;
Augustus führt Kenji und Henk zu Elora und sie zeigt ihnen die Stelle, an dem sie das Ritual durchführen wird. Die Helden positionieren sich so, dass jeder Eindringling aufgehalten werden kann, bevor er das Ritual stört. Elora mal ein Zeichen auf den Boden schneidet sich in die Handfläche und lässt das Blut auf das Zeichen tropfen. Dabei singt sie eine düstere Hymne. Das Blut löst sich über dem Symbol in der Luft auf und erzeugt einen schwarzen Rauch. Augustus beobachtet Eloras Vorgehen und es erinnert ihn an das Ritual, welches er schon von ihr beobachtet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten im Ritual taucht bei Henk ein Pirat auf und will wissen, woher der schreckliche Gesang kommt. Er gibt keine Ruhe und wird fast zudringlich, doch Henk überzeugt ihn davon, dass er die Töne selbst schrecklich findet und deshalb auch die Tür zugemacht habe. Der Pirat lädt Henk zu ihnen in den Lagerraum ein und bietet ihm einen Schnaps an, bevor er sich entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Mal scheidet Elora sich in die Hand, um mehr Blut aufzubringen. Dann nimmt sie eine kleine, schwarze Flasche und stellt sie auf den Boden an die Stelle, an der sich Arlenas Blut befindet. In die Flasche zieht sich der Rauch hinein, wobei aus ihm der Schrei einer Frau zu hören ist, welcher in der Flasche eingeschlossen wird. Elora schließt sie und der restliche Rauch dringt über ihre Arme durch ihre Nase in sie ein und lässt sie erstarren. Augustus ist sofort bei ihr, ruft nach Kenji und fasst sie an die Schultern. Da quillt der Rauch aus ihr hervor und umhüllt Augustus‘ Kopf, so dass er nicht atmen kann. Er sieht den Dämon vor sich, welcher i ihn eindringen will, doch Augustus stellt sich mit seiner ganzen Willenskraft dagegen und wehrt den Dämon ab. Er wäre in dem Rauch erstickt, wenn Kenji ihn nicht gerettet hätte. Denn dieser kommt nach Augustus‘ Ruf sofort hinzu und wirft einen [[Zauber#Lichttr.C3.A4ger-Spezialisierungen|Lichtpfeil]] auf die schwarze Wolke, welche sich daraufhin auflöst und den Kopf freigibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora ist erschöpft und bricht zusammen. Augustus nimmt sie und bringt sie ins Lager am Hafen, wo er sie auf die Kanonenkiste legt. Dann unterhalten sich die Helden darüber, was passiert ist, und äußern Sorge um Elora, falls sie nochmal ein ähnliches Ritual durchführen müsste. Augustus will es ihr nicht gestatten, da der Dämon anscheinend bei jedem Ritual etwas mehr die Kontrolle über sie erhält und sie möglicherweise ganz übernehmen könnte, wenn sein Einfluss stark genug geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.24''') Die Helden beschließen, die Seeschlange zu füttern, da ihnen aufgefallen war, dass diese nicht von selbst isst. Dazu planen sie, die Leichen der Umgewandelten, welche sie in Bußßeuxuß Kammer geschafft hatten, zu holen und es damit auszuprobieren. Da dieser Anblick wohlmöglich nichts für die Nerven der Schwangeren und des Abgesandten Mevuin ist, zieht Kenji mit den beiden in das Lager am geöffneten Tor um, um dort auf die Rückkehr von Filgiz zu warten. Augustus und Henk verhüllen sich Mund und Nase und schleppen eine Leiche heran. Nach einigen Versuchen reizen sie die Reflexe der Seeschlange derart, dass der Fressimpuls bei ihr ausgelöst wird, und diese die Leiche schluckt. Mit der Hilfe der Matrosen schaffen sie schnell noch zwei weitere Kadaver heran, bis die Seeschlange gesättigt scheint. Währenddessen unterhält sich Kenji mit Mevuin und spricht ihm Mut zu. Sie reden über die Schwangere und die Überlebenschancen ihres Nachwuchses und Kenji informiert Mevuin über ihre Pläne mit den Piraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz kehrt leicht verletzt zurück und berichtet von einem Weg zur Zuflucht, welcher jedoch von einem Dämon blockiert wird, der in einem Türrahmen hockt und Filgiz fast erwischt hätte. Wenn die Helden diesen Torwächter bezwingen würden, könnte [[Gildon Ipnosi|Gildon]] zu ihnen gelangen. Kenji soll dem Magier mitteilen, dass er sich in die untere rechte Halle des Rampenbereichs mit den fünf Krokodilstatuen begeben solle. Diese Kammer liegt direkt hinter dem Durchgang, welchen der Dämon bewacht. Die Helden beschließen, dass Kenji zuerst mit Gildon Kontakt aufnehmen soll, bevor sie zum Dämon aufbrechen, um ihn aus dem Weg zu räumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji zieht sich in die Kammer des [[Natator aeris]] zurück und verschließt die Tür, um ungestört zu sein. Dann nimmt er den Kristall heraus und beginnt mit der gelernten Meditation, um zur Ruhe zu kommen. Dann visualisiert er den Kristall und konzentriert sich auf ihn. Er dringt mental in ihr ein und fokussiert seine Willenskraft, um Kontakt zu Gildon aufzunehmen. Kenji fällt es nicht leicht und er braucht einige Zeit, bis er mit dem Magier sprechen kann. Er berichtet kurz von der Einnahme des Stützpunktes, nennt ihm den Treffpunkt in der Halle mit den Krokodilstatuen und bittet Gildon noch darum, den [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Medicus]] mitzubringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji in der Kammer ist, planen Augustus und Henk den Aufbruch. Augustus nimmt den elbischen Speer mit, da der Dämon unter der Decke hängt und nur schwer erreichbar ist. Henk kommt auf die Idee, Käpt'n Sturmschnauze mitzunehmen, und die beiden suchen sie auf. Augustus möchte, dass Henk mit ihr spricht, denn sein Gespräch sei das letzte Mal schon gescheitert. Augustus gesteht Henk, dass er mit der Piratin überfordert sei und nicht wisse, wie er mit ihr umgehen soll. Sturmschnauze liegt schlafend zwischen ihren betrunkenen Männern und Henk übernimmt das Gespräch, da sie auf Augustus nicht gut zu sprechen ist. Sturmschnauze wirft ihm vor, sie unterwerfen zu wollen, worauf Henk ihr versichert, dass diese Absicht nicht zu teilen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk: „''Ich hätte nicht versucht, dich zu unterwerfen. Ich hätte höchstens versucht, dich zu unterwerfen, dass ich mal hinten bei dir aufsteigen kann oder dass du mir einen runterlutscht, aber was anderes hätte ich nicht gemacht. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sturmschnauze fühlt sich geschmeichelt und geehrt und macht Henk ein sexuelles Angebot, auf welches dieser jedoch erst später eine Antwort geben möchte. Schließlich überzeugt Henk die Piratin, sie zu begleiten und ihren Teil dazu beizutragen, um diese Höhlen zu verlassen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zum Lager am Tor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus und Henk mit Käpt'n Sturmschnauze ankommen, müssen sie nicht lange auf Kenji warten, welcher ihnen mitteilt, dass Gildon sich an die Kammer erinnert und sich sofort dorthin auf den Weg macht. Die Helden beschließen, dass der verletzte Filgiz im Lager bleiben und die Matrosen bei der Wache am Hafen unterstützen soll. Er beschreibt Henk den Weg zu dem Tor mit dem Dämon und wünscht ihnen viel Glück. Dann brechen die Helden auf und Henk führt sie zu der besagten Kammer. &lt;br /&gt;
[[Datei:Torwächter.png|thumb|left|Der Torwächter]]&lt;br /&gt;
Bereits am Eingang bemerkten die Helden auf der anderen Seite im Dunkeln eine dämonische Präsenz. Augustus schleudert seine geöffnete Öllampe auf die andere Seite des Raumes und das nach dem Aufprall entstehende Feuer gibt den Blick auf den Dämon frei. Der Weg zu ihm ist rutschig und immer wieder durch große Felsen versperrt. Die Helden stürmen voran, Henk und Sturmschnauze über die linke Seite, Augustus und Kenji über die rechte. &lt;br /&gt;
[[Datei:Torwächter-Karte.png|thumb|rechts|Die Kammer des Torwächters und die Wege der Helden im Kampf]]&lt;br /&gt;
Sofort nach den ersten Schritten regen sich die drei Tentakeln des Dämons und werden den Helden entgegengeschleudert. Augustus wird am linken Arm getroffen und der Tentakel klebt sich an ihm fest. Henk entgeht einem Angriff und der dritte Tentakel trifft erneut Augustus, diesmal jedoch am linken Bein. Doch Augustus schlägt den ersten ab und durchtrennt bei dem Hieb fast auch noch den zweiten Tentakel, welcher allerdings am Bein kleben bleibt. Henk kommt mit Sturmschnauze schnell vorwärts und Augustus löst den Kleber am Bein mit dem Schnaps, welchen er extra mitgenommen hatte. Der abgeschlagene Tentakel zieht sich in den Körper zurück, um kurz darauf geteilt wieder hervorzukommen, wobei jeder Strang einen neuen Klebekopf ausbildet. Als Henk den zweiten Tentakel durchschlägt, wissen die Helden, dass sie sich beeilen müssen, bevor der Dämon zu viele Greifarme ausbildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wirf seinen Dolch und trifft genau in das große Auge des Dämons. Augustus wirft den Speer und trifft ebenfalls das Auge, welches beginnt, auszulaufen. Blind schlägt der Dämon mit seinen Tentakeln um sich und schnappt mit seinem Maul unkontrolliert nach unten. Doch Henk und Augustus weichen seinen Attacken aus und schlitzen seinen Körper mit ihren scharfen Waffen auf. Kurz darauf ist der Dämon besiegt und Henk schneidet ihn aus dem Türrahmen heraus. Dann betreten sie den dahinterliegenden Raum und warten auf Gildons Ankunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Kenji sind leicht verletzt und trinken beide einen Schluck von [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelians]] Medizin gegen Krankheiten. Dann putzt Augustus sein Schwert, während Sturmschnauze ungeduldig in der Höhle herumläuft. Endlich hören sie Schritte und Gildon kommt mit [[Schutuhx]], dem Medicus Udelian, dem Ork [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]] und dem Waldläufer [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]]. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zurück in das Lager und begeben sich direkt zum Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Gildon sich mit Filgiz austauscht, kümmert sich Udelian um Kenjis Verletzung. Augustus sieht nach Elora und gemeinsam mit Henk sprechen sie über die Nachwirkungen des Rituals. Augustus bittet sie, keine weiteren Rituale mehr durchzuführen, da er sehr besorgt ist, dass der Dämon wohlmöglich die Kontrolle über Elora übernehmen könnte. Henk teilt seine Sorge und Elora verspricht, bis auf weiteres darauf zu verzichten. Wenn es jedoch der einzige Weg ist, zum Zeil zu gelangen, würde sie auch nicht davor zurückschrecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch mit Elora berichten die Helden Gildon, wie sie die Bußßeuxuß besiegt und sein Lager eingenommen haben. Dann überlegen sie, wie sie weiter vorgehen wollen, und zeigen Gildon die Seeschlange. Kenji bittet Udelian, die Schwangere zu untersuchen und Gildon geht mit Schutuhx zu dem gefangenen Prä-Ältesten, um herauszufinden, wie dieser den Helden noch behilflich sein könnte. Währenddessen sammeln Augustus und Henk in der Studierkammer der Loigg'Il die roten Tafeln ein, damit Gildon die Informationen darauf übersetzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===15. Aletheon, Fest des [[Merkon]]===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.25''') Die Helden setzten sich zusammen und beginnen ihre Abreise zu planen. Sie überlegen, wen sie mit auf ihre Reise nach [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] nehmen wollen, und sind sich einig, dass niemand mitkommen dürfe, der nicht selbst auf sich aufpassen und kämpfen könne, denn nur zur Ablenkung wollen die Helden niemanden opfern. Dann kehrt [[Schutuhx]] zurück, während [[Gildon Ipnosi|Gildon]] noch bei dem Prä-Ältesten bleibt. Den Helden fällt auf, dass sich seine Verletzung am Kopf etwas regeneriert hat, seitdem sie ihn zum letzten Mal gesehen haben. Durch diese Entdeckung beunruhigt beschließen sie, Gildon aufzusuchen und herauszufinden, was der Prä-Älteste weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon freut sich über den Besuch und bevor er ihnen berichten kann, wie der [[Loigg'Il]] ihnen weiterhelfen kann, sprechen ihn die Helden auf Schutuhx an. Gildon bestätigt, dass dieser sich regeneriere und vermutlich auch wieder stärkere Fähigkeiten erhalten werde. Allerdings werde Schutuhx auch dann nicht zu den seinigen zurückkehren können, da er ja immer noch das Problem mit den elbischen Erinnerungen und dem Ohrwurm habe. Weil seine Artgenossen ihn ausgesondert haben und ablehnen, wollte der Prä-Älteste auch nicht in seiner Anwesenheit kommunizieren. Gildon geht daher davon aus, dass Schutuhx die Helden und die [[Freigeister]] nicht hintergehen wird, da er auf ihre Gemeinschaft in Zukunft angewiesen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon unterrichtet die Helden darüber, dass der Prä-Älteste ihnen einige Informationen über Riunuz-Choxxu anbieten kann, aber dafür im Gegenzug erwarte, dass die Helden ihn nach ''Chuxßagaru'', der Hauptstadt der Loigg'Il, bringen würden. Er würde dann dem Ersten ''Uozk'' berichten, dass die Helden ''Bußßeuxuß'' bezwungen haben, was ihnen ein hohes Ansehen einbringen würde, so dass die Loigg'Il bei einem Angriff auf die Kultisten diese nicht unterstützen werden. Ohne seine Hilfe würden sie den Eingang zu Riunuz-Choxxu niemals finden, denn es gäbe nur einen einzigen Zugang zu der schwarzen Zikkurat, dem ehemaligen Thronsitz von [[Hazug-Ságok]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden mit der Bedingung einverstanden sind, beginnen sie das Gespräch mit dem Prä-Ältesten, welcher ''Odsuxß'' genannt wird. Augustus möchte wissen, mit wie vielen Feinden sie rechnen müssen, und sie erfahren, dass sich in Riunuz-Choxxu acht Loigg'il mit schätzungsweise 14-28 Umgewandelten aufhalten. Sabaoth Immortalis, welcher ein Relikt suchen soll, sei mit 20 Kultisten angekommen und Lord Reveron habe 14 Schüler in seinem Gefolge. Außerdem haben die Kultisten noch einige Söldner und Leibwächter mitgebracht, die von den beiden Schiffen stammen, welche die Kultisten zum Nebelschlund gebracht haben und dort immer noch auf sie warten. Octavia selbst wird von zwei Loigg'Il bewacht, doch den genauen Ort kann Odsuxß nicht nennen. Er erwähnt lediglich eine Xishari-Nekropole, welche sich in Riunuz-Choxxu befinden soll. Auf die geplanten Kolonien der Loigg'Il angesprochen, markiert der Prä-Älteste jene Orte, zu denen bereits ein Ältester gesandt wurde. Demonstrativ streicht Augustus die zwei Kolonien aus, welche von ihm und den Helden bereits ausgelöscht wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Odsuxß beschreibt ihnen die Lage des Eingangs und erwähnt, dass dort vermutlich auch ein kleines Lager eingerichtet wurde. Die Helden überlegen, wie sie mit der Seeschlange dort Zutritt erhalten und planen zunächst, Filgiz vorzuschicken, um eventuelle Wachen auszuschalten. Da dieser Plan aber zu unsicher ist, beschließen sie, direkt dort anzulegen und mit dem anwesenden Loigg'Il zu sprechen, in der Hoffnung, dass dieser bereits von Ouzk informiert wurde oder aber die Argumentation nachvollziehen und mit Uozk Kontakt aufnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen mit Gildon über Unterstützung, welche sie von den Freigeistern erhalten können, und der Magier hält insgesamt sechs Personen für tauglich und auch entbehrlich, ohne die Freigeister gänzlich ohne Schutz zurückzulassen. Er will Mart darüber informieren, dass dieser die Kämpfer nachschickt und auch zwei Führer mitkommen, welche die Matrosen, den Gesandten Meruin und die Schwangere namens ''Sontje'' in die Zuflucht geleiten sollen. Augustus und Henk machen sich auf, um mit [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] zu sprechen, denn auch sie soll mit ihren Männern die Helden nach Riunuz-Choxxu begleiten. Vorher will sie aber noch, dass Henk sich mit ihr vergnügt, wie er es ihr „versprochen“ habe. Henk sieht für sich keine Möglichkeit, aus der Sache herauszukommen, und schickt die Piraten und Augustus fort, um mit Sturmschnauze allein zu sein. Dann lässt er es über sich ergehen und kehrt schließlich angewidert zu den anderen zurück. Henk ist nicht ansprechbar, übergibt sich und starrt zunächst eine Zeit lang vor sich hin, bevor er  dann mit Essen versucht, seine Gedanken abzulenken. Doch die beste Ablenkung erfährt er im Training mit Augustus, welcher ihn nicht schont und ordentlich fordert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Medicus [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelian]] gesellt sich zu den Helden und berichtet Kenji von [[Freigeister#.E2.80.9EOldir.E2.80.9C .28Kaufmann aus Ankarz.29|Oldir]]. Dieser habe sich mittlerweile gut erholt, jedoch sei keine vollständige Rückverwandlung eingetreten, wie sie zunächst erhofft hatten. Nach dem Training spricht Augustus mit Elora und diese fasst die wichtigen Informationen zu Reveron noch einmal zusammen: Der Beschwörer hat einen schnellen, hundeartigen Dämon bei sich und sucht unabhängig von Sabaoth Immortalis nach den Überresten des mächtigen Dämons Zerrox. Gildon informiert sie über seine erfolgreiche Kontaktaufnahme zu Mart und heißt die Helden die Sachen zusammenzupacken, welche sie mit auf ihre Fahrt nach Riunuz-Choxxu nehmen wollen. Im Anschluss legen sich alle nochmal schlafen, um ausgeruht aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.26''') Die Helden schlafen sehr lange und traumlos. Augustus fragt Henk nach seiner Motivation für sein Schäferstündchen mit Sturmschnauze, welches seiner Ansicht nach auch zu vermeiden gewesen wäre, und Henk empfindet es bei allem empfundenen Ekel doch wenigstens als ein zutiefst menschliches Zusammenkommen inmitten einer dämonischen Umgebung. Nachdem Kenji ebenfalls erwacht ist, berichtet Gildon davon, dass die Kämpfer aus der Zuflucht mittlerweile angekommen sind und sie gleich aufbrechen können. Bevor sie nach Riunuz-Choxxu aufbrechen, will Gildon eine Probefahrt mit der Seeschlange durchführten und dabei den Prä-Ältesten ''Odsuxß'' in die Hauptstadt ''Chuxßagaru'' bringen. Die Helden sollen sich melden, sobald sie bereit sind, denn diese wollen vorher noch etwas essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens im Lager begrüßen Augustus und Henk die mutigen Kämpfer der [[Freigeister]]: den Berserker [[Freigeister#.E2.80.9ESkjall.E2.80.9C .28Berserker aus Haidaby.29|Skjall]], den Ork [[Freigeister#.E2.80.9EDorgu.E2.80.9C .28Leibw.C3.A4chter aus Tora Chem.29|Dorgu]], den geheimnisvollen [[Freigeister#.E2.80.9EWerris.E2.80.9C .28Reisender aus Barthavion.29|Werris]], den Waldläufer [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khoralt]], den Marine-Leutnant [[Freigeister#.E2.80.9EMilon.E2.80.9C .28Marine-Leutnant aus Isinga.29|Milon]] und den Schmuggler [[Freigeister#.E2.80.9EDamrod.E2.80.9C .28Schmuggler aus Veltima.29|Damrod]]. Die beiden umreißen kurz ihnen Plan, in Riunuz-Choxxu Octavia zu befreien und dann die Kultisten zu stellen und auszuschalten. Dafür müssen jedoch zunächst deren Leibwächter ausgeschalten werden, wobei die Hilfe der Freigeister herzlich willkommen ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheßukkiz-Stab.png|100px|rechts|miniatur|Der „''Scheßukkiz-Stab''“]]&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch brechen die Helden mit Elora, [[Gildon Ipnosi|Gildon]] und [[Schutuhx]] auf, um den Prä-Ältesten zurückzubringen. Die erste Testfahrt läuft etwas holperig an, doch Gildon gewöhnt sich mit Schuthux Hilfe langsam an die Kontrolle der Seeschlange und die Fahrt wird kontrollierter. Im Inneren der Kabine werden die Helden mit dem [[Loigg'Il]] gut durchgeschüttelt und stoßen mit dem Gedankenschinder leicht aneinander. Außerdem machen sie die Erfahrung, dass die Luft in der Kabine schnell verbraucht wird, wenn man eine Lampe anzündet, und die Tür der Kabine nur von außen geöffnet werden kann. Gildon steuert die Seeschlange zu einem Hafen, an dem einige Loigg'Il mit etlichen Umgewandelten und einem [[Gnathoseloda|Haiwächter]] warten, und lässt die Helden aus der Kabine. Sie übergeben Odsuxß den „''Scheßukkiz-Stab''“ zum Entfernen des roten Artefaktes aus seinem Schädel und dieser führt die Prozedur durch. Dann kommuniziert er mit den Anwesenden Loigg'Il und gibt den Helden irgendwann ein einfaches Handzeichen, dass sie verschwinden sollen. Augustus versucht, den Loigg'Il in Gedanken die Botschaft zu senden, nicht zu vergessen, dass die Helden ihre einzige Chance seien, um [[Utukk'Xul]] zu vernichten. Dann steigen alle wieder in die Kabine ein und kehren zurück zu ihrem Lager.&lt;br /&gt;
[[Datei:Comhla2.png|100px|links|miniatur|Ein Comhla der [[Kirche der Passionen]]]]&lt;br /&gt;
Nach ihrer Rückkehr gesellen sich die Helden zu ihren Mitstreitern und Henk erzählt ganz im Sinne des [[Der Alte Weg|Alten Weges]] die Geschichte seines Säbels und von Augustus‘ Ankunft auf dem weißen Schwan in der letzten Schlacht der [[Baiula Spei]] beim [[Nebelschlund]] (vgl. [[Kalender#25.Sideon|Episode 21.53]]). Im Anschluss daran lenkte er mit seinen Worten zu Kenji über und dieser betete mit den Passionsgläubigen, worauf Elora das Lager verlässt. Während des Gebetes beginnt das [[Kirche_der_Passionen#Das_Comhla|Comhla]] in ihrer Mitte zu leuchten und strahlt ein weißes Licht ab, welches denen Hoffnung spendet, die in es hineinblicken. Augustus ist von diesem Wunder und dem Gefühl, welches das Licht in ihm auslöst, sehr beeindruckt, doch er bricht auf, um Elora zu folgen, und Henk schließt sich ihm an. Die beiden finden sie am Hafen und sprechen mit ihr über ihr Unwohlsein durch Kenjis Gebet und klären sie über ihre weiteren Pläne in Riunuz-Choxxu auf, welche sie zuvor den Freigeistern erklärt hatten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kampftruppe.png|400px|miniatur|rechts|Die Kampftruppe, welche die Helden nach Riunuz-Choxxu begleitet]]&lt;br /&gt;
Als Kenji seine Gebetsrunde beendet, nimmt er die moralisch gestärkten Männer mit zum Hafen. Dort warten die anderen mit [[Käpt'n Sturmschnauze]] und ihren Piraten und, als Kenji ankommt, teilen Henk und Augustus alle Mitstreiter auf die Kabinen auf. Dann verabschieden sie sich von denjenigen, welche zur Zuflucht aufbrechen und auf ihre Rückkehr warten werden, und steigen in die Kabinen der Seeschlange ein. Schutuhx und Gildon steuern diese zum Hafen von Riunuz-Choxxu.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Hafen.png|300px|miniatur|links|Der Hafen von Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
Am Hafen steigen zunächst nur die Helden aus und Gildon signalisiert dem Loigg'Il, welcher an einer Kommunikationskugel steht, dass ein Gespräch gewünscht wird. Mehrer Umgewandelte und ein Haiwächter positionieren sich abwehrend und die Helden sprechen den Gedankenschinder an. Sie verhandeln mit ihm, sie nach Riunuz-Choxxu zu lassen, und der Aufseher kontaktiert Uozk, welcher den Helden freies Geleit gibt. Daraufhin lassen die Helden ihre Begleiter aussteigen und beschäftigen sich mit einem Blutzauber im hinteren Teil der Höhle. Dort befindet sich ein mit Blut gezeichneter Halbkreis, an dem, wie Elora den Helden übersetzt, die Worte „''Bring Blut über Blut, dann springt Blut auf Fleisch''“ stehen, und eine große Blutlache auf dem Boden, in der nach Elora ein dämonischer Zauber gespeichert ist, welcher durch ein schreckliches Ritual mit vielen Opfern ausgelöst wurde, deren Leichen die Helden am Rand der Höhle finden. Sie diskutieren über die Bedeutung der Worte und gehen schließlich davon aus, dass der Zauber ein Wesen aus der Blutlache hervorrufen werde, welches den Zugang nach Riunuz-Choxxu beschützen wird und von den Helden bekämpft werden muss. Eine weitere Möglichkeit sei, dass das Blut der Lache auf das Fleisch, sprich den Körper des Helden springt, welcher die Blutlinie übertritt. Aufgrund der Ungewissheit beschließen die Helden, beide Möglichkeiten zu berücksichtigen, und überzeugen den Loigg’Il, den Haiwächter gegen einen eventuell auftauchenden Feid einzusetzen und ihn zu diesem Zweck im Kreis zu positionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji will als erstes die Blutlinie überqueren, denn er fühlt sich vor dämonischem am besten geschützt, falls das Blut auf ihn springen sollte. Doch es passiert nichts, als Kenji über die Linie tritt. Dann betritt Augustus den Halbkreis, doch auch jetzt tut sich nicht in der Blutlache. Doch als Henk über die blutige Grenze tritt, erhebt sich plötzlich das Blut, formt eine Kugel und fliegt auf ihn zu. Henk kann gerade noch ausweichen und die Blutkugel fliegt an ihm vorbei. Dann stoppt sie plötzlich, kehrt ihre Richtung um und erwischt Henk mit voller Wucht. Sie legt sich über seinen Körper und scheint in ihn einzudringen. Kenji ruft das Licht zur Hilfe und es gelingt ihm, einen Teil des Blutes verdampfen zu lassen, bevor es in Henk einziehen kann. Doch ein großer Teil verschwindet ihn Henks Körper und lässt ihn regungslos zurück. Als Augustus ihn anspricht, reagiert Henk und muss die anderen davon überzeugen, dass es auch wirklich Henk ist, mit dem sie reden. Doch Henk fühlt sich nicht ungewöhnlich oder kontrolliert und Kenji bittet ihn, ihm die [[Drachenträne]] zu zeigen. Als Kenji sie in die Hand nimmt, fühlt sie sich warm an, scheint aber unversehrt zu sein. Er steckt das Artefakt sicherheitshalber in die eigene Tasche, da es nicht abzuschätzen ist, wann und wie das Blut, welches in Henk eingedrungen ist, auf diesen einwirken würde. Henk ist einverstanden und sie beraten gemeinsam, ob die Drachenträne der Grund sei, dass der Zauber bei Henk ausgelöst wurde, oder ob es vielleicht auch an Henk Vergangenheit mit Maldoror liegen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang nach Riunuz-Choxxu ist versperrt durch eine seltsame Barriere, welche Augustus schon mit Waffengewalt zerschlagen will, doch Henk schlägt vor, lieber den Loigg’Il zu fragen. Schutuhx signalisiert, dass er sie öffnen könne, nähert sich ihr berührt sie am Rand, worauf sie sich öffnet und den Weg nach Riunuz-Choxxu freigibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===16. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.27''') Die Helden sprechen vor dem Aufbruch noch einmal mit dem Aufseher der Loigg'Il und wollen den genauen Aufenthaltsort von Octavia erfahren und bitten darum, die Wächter zu informieren, damit sie Octavia an die Helden übergeben. Doch sie erfahren, dass die Kommunikation nach Riunuz-Choxxu unterbrochen ist und daher kein Kontakt hergestellt werden kann. Auch sei ihnen der Standort der Basis von Sabaoth Immortalis unbekannt, in deren Nähe Octavia gefangen gehalten wird. Der Loigg'Il rät ihnen, ein Zwischenlager aufzusuchen, welches sich an der Kontrollstation der [[Gichgoiden]] in der Nähe der Area befindet, und dort ihre Fragen zu stellen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor.png|miniatur|rechts|Der Hintereingang von Riunuz-Choxxu: Die Abbildung zeigt den ''[[Verijgorn]]'' (l) und ''[[Hazug-Ságok]]'' (r) mit der Wächterin der Stadt ''Zygisskha'' (m)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Gespräch brechen die drei Helden nur in Begleitung von Elora, Filgiz und Schutuhx auf, während die anderen Freigeister und die Piraten im Hafen von Riunuz-Choxxu auf ihre Rückkehr warten. Durch mehrere Schleusentore, welche sich alle mit dem ersten gemeinsam geöffnet haben, gelangen die Helden durch einen großen, ungewöhnlich geformten Gang zu einem Toreingang, über dem ein gigantisches Relief angebracht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx erklärt, dass dies der Hintereingang von Riunuz-Choxxu sei und auf dem Relief die Wächterin „''Zygisskha''“ zu sehen ist, welche [[Hazug-Ságok]] nach seinem Sieg über seinen Bruder [[Zerrox]] um die Herrschaft über die Stadt von seinem Vater [[Verijgorn]] zur Krönung geschenkt bekam. Die Helden hoffen sehr, dass diese riesige Kreatur mittlerweile nicht mehr lebendig und der Zeit erlegen ist, als sie das Tor durchqueren und die uralte Dämonenstadt betreten. Das Licht ihrer Lampen gibt immer nur einen kleinen Ausschnitt der Umgebung preis und die Helden müssen entscheiden, welchen Weg sie einschlagen wollen, um das Lager der Loigg'Il zu finden. Bei genauerer Betrachtung entdecken sie lange Schläuche, welche sie als Arme von Gichgoiden identifizieren. In der Annahme, dass sich bei den Körpern der Kreaturen auch die Kontrollstation befindet, schlägt Augustus vor, diesen zu folgen, und die Gruppe folgt dem Weg nach rechts.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Erster Eindruck.png|miniatur|links|Eine Behausung der [[Xishari]] und den Überresten von zwei Menschen]]&lt;br /&gt;
Sie folgen einem uralten Steinweg und stoßen vor einer Art Behausung auf die Überreste eines Menschen, dessen Leib von dämonischen Krebsen bis auf die Knochen abgenagt ist. Die Leiche ist nicht sehr alt und die Helden schlussfolgern, dass es sich um einen Gefolgsmann der Kultisten handeln müsse, welcher einer Gefahr zum Opfer gefallen ist, bei welcher es sich um die sogenannten „''Nustorschu''“ handeln könnte, von welchen Gildon gesprochen hat. Henk wirft einen vorsichtigen Blick in die Behausung und entdeckt, dass sich innen ein einzelner Raum befindet, in dessen Mitte eine Kuhle im Boden eingelassen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu ihrer linken Seite ist ein Tor zu einer großen Kammer offensichtlich von der Kultistengruppe geöffnet worden. Im Inneren sind im Halbdunklen die Umrisse einer großen Statue zu sehen und ein ganz leises Zischen ist zu hören. Die Helden beschließen, jeder Gefahr zunächst aus dem Weg zu gehen und die Kammer nicht zu untersuchen. Sie folgen also dem Weg und, nachdem sie einige immer dicker werdenden Gichgoidenarme überwunden haben, stoßen sie tatsächlich auf eine der Kreaturen. Doch da keine Kontrollstation zu sehen ist, folgen die Helden weiter dem Weg.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Knochenkreis.png|100px|miniatur|rechts|Nekromantische Geisterfalle]]&lt;br /&gt;
Nach kurzer Zeit stoßen sie auf einen bläulichen Schimmer, welcher sie zu einem kleinen Knochenkreis führt, welcher eine Urne umgibt, die mit blutigen Zeichen geschrieben ist. Elora erkennt einen nekromantischen Zauber, welcher geisterhafte Schemen gefangen hält, bei denen es sich wahrscheinlich um die ''Nustorschu'' handelt. Die Helden sind zunächst froh, dass diese keine Bedrohung für sie darstellen, spekulieren aber auch darüber, ob es sich um eine Falle von Sabaoth handeln könnte. Sie umgehen den Knochenkreis so weiträumig es geht und folgen dem Weg.&lt;br /&gt;
[[Datei: Statue-Nystorath.png|miniatur|links|Statue des Nystorath – Fürst der Folter]]&lt;br /&gt;
Nach weiteren Behausungen kommen die Helden an eine groteske Statue, die eine raubtierartige Gestalt mit unzähligen Ketten in den Händen und um den Körper gewickelt darstellt. Elora entnimmt der Inschrift, dass es sich um Nystorath, den Fürsten der Folter handelt. Unweit der Statue entdecken die Helden erneut einen geöffneten Eingang und sie beschließen, diesmal das Gebäude zu betreten und zu untersuchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-5.png|miniatur|rechts| „Kammer der Folter“]]&lt;br /&gt;
Vorsichtig treten sie ein und finden einen Raum mit bizarrer Form, an dessen Seiten Ringe für Ketten festigt sind und in dessen Mitte sich eine Art Opferalter befindet, welcher ein Zeichen mit frischem Blut trägt. An seinen Rändern finden sich mehrere Haufen von Asche, was auf einige Rituale hinweist.[[Datei:RC-Karte_5-Relief.png|miniatur|links|Relief in der Kammer der Folter]] An einer Seite des Raumes befindet sich ein großes Relief, welches acht zerstückelte Personen darstellt, deren Teile ringförmig in einem Muster angeordnet sind.  Die Kammer hat zwei weitere Türen, welche allerdings geschlossen sind und welche wohlmöglich noch weiter in das Gebäude der mutmaßlichen Folterkammer hineinführen köntten. Daher lassen sie diese zu und untersuchen den „Altar“, an dessen Rand eine nackte Leiche liegt. In seiner Mitte befindet sich eine Einbuchtung in Form einer umgekehrten Pyramide, an deren Rand mit Blut ein Siegel von [[Utukk'Xul]] gezeichnet ist, wie Elora vermutet. Plötzlich ist leise ein leichtes Kratzen oder Schaben zu hören, welches seinen Ursprung unter dem Boden zu haben scheint, was die Helden verstört und dazu bringt, die Kammer zu verlassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-2.png|miniatur|rechts| „Schrein von [[Hazug-Ságok]]“ mit gelagerten Reliquien, ein toter Dieb liegt im hinteren Bereich]]&lt;br /&gt;
Da der Weg, den die Helden genommen haben, nicht mehr weiterführt, kehren sie um und wollen ihr Glück mit einem anderen Weg vom Haupttor aus versuchen. Bevor sie dieses jedoch erreichen, stoppen sie bei dem Gebäude, welches von den Kultisten geöffnet worden ist, und beschließen, es doch zu untersuchen, damit ihnen nichts in den Rücken fallen kann, falls dort ein Feind anwesend ist. Beim Betreten können sie die Statue als Hazug-Ságok identifizieren, welche in einer leichten Kuhle steht, die mit kleinen Löchern in regelmäßigen Abständen versehen ist. Henk entdeckt im hinteren Teil eine frische Leiche, die aus der Gruppe der Kultisten stammt. Als Henk vorsichtig die Kuhle am rechten Rand betritt, kommt aus dem nächstliegenden Loch eine schwarze Schlange hervor und bei seinem nächsten Schritt eine weitere aus einem anderen Loch. Henk hält inne und Augustus schlägt der ersten Schlange den Kopf ab. Die andere schnappt nach Henk und erwischt ihn leicht am Bein. Henk zieht sich zurück und bemerkt, wie ihm langsam schummerig wird. Augustus will das Gift aus der Wunde bekommen und schneidet etwas ungeschickt daran herum. Henk hat Schmerzen, doch nach einiger zeit geht es ihm wieder besser. Eine Untersuchung der Statue zeigt, dass an ihrem oberen Kopfteil möglicherweise ein Enterhaken befestigt war, mit dem jemand auf die andere Seite zu den Stelen gekommen ist, nachdem der erste Versuch fehlgeschlagen ist. Die Helden beschließen aber, keine ähnliche Aktion zu versuchen, da was immer dort war, nun nicht mehr ist, und brechen auf.&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-Gholtumaar.png|100px|miniatur|links| Statue des Gholtumaar - Fürst der Tobsucht]]&lt;br /&gt;
Am Haupttor angekommen, entscheiden sich die Helden diesmal, der breiten Hauptstraße zu folgen. Sie stoßen auf ein weiteres Skelett, welches vermutlich ebenfalls den ''Nustorschu'' zum Opfer gefallen ist, und entdecken dann zu ihrer rechten auf eine große Statue, die eine muskulöse Kreatur mit fünf Armen und ohne Kopf darstellt. [[Datei:RC-Karte-4.png|miniatur|rechts|Reliquien-Lager]]Elora entziffert den Namen „''Gholtumaar''“, der Fürst der Tobsucht, welcher auch der „Kopflose“ genannt wird. Die Helden folgen weiter der Hauptstraße und im Lichtkegel der Lampe zeichnet sich eine weitere geöffnete Tür ab.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte_4-Steele.png|100px|miniatur|rechts|Stele mit einer Abbildung des &amp;quot;Zerrox&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Im Gebäude befinden sich auf beiden Seiten mehrere Reihen von Stelen, welche dämonische Reliquien enthalten. Als sich die Helden umsehen, finden sie eine frische Leiche und entdecken, dass eine der Stelen mit einem Zeichen aus Blut beschmiert und so geöffnet worden ist. Elora offenbart ihnen, dass die Stele einen Teil des Dämons „Zerrox“ enthalten habe, welches die Kultisten mit der Macht von Utukk'Xul entwendet haben. Anscheinend sucht [[Reveron]] nach den Stücken des Dämons, der von Hazug-Ságok zerrissen und dessen Teile in ganz L'yreh verteilt wurden. Obwohl er ihn vermutlich nicht alle Stücke beschaffen kann, sind die einzelnen Teile dennoch sehr mächtig und mit speziellen Kräften versehen, wie das „Auge des Zerrox“, welches den [[Kunguss]] ruhig gestellt hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-Sobeka.png|miniatur|links|Statue der Sobeka -  Tochter des Hazug-Ságok]]&lt;br /&gt;
Die Kammer der Reliquien hat einen geöffneten Hinterausgang und die Helden beschließen hindurchzugehen. Sie halten sich danach links und stoßen auf einer Kreuzung auf eine weitere nekromantische Geisterfalle. Zur linken entdecken die Helden die groteske Statue eines krokodilartigen Wesens mit einem extrem langen und dicken Hinterleib oder Schwanz. Die Gestalt erinnert die Helden etwas an die Foltermeister in der Folterkammer der Xishari, welche sie als erstes in L'yreh durchquert haben (vgl. [[Kalender#27._Sideon|Episode 22.02]]). Elora identifiziert die Gestalt als Sobeka, die Tochter von Hazug-Ságok und Königin der [[Nebbkor]], welche aus dem „''Kxich''“, dem aus abyssischer Lava bestehenden Unterweltsfluss, entführt wurde. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-3.png|miniatur|rechts| „Haus der [[Sobeka]]“, Geburtsstätte der [[Nebbkor]]]]&lt;br /&gt;
Gegenüber der Statue steht ein größeres Gebäude, dessen Türen ebenfalls geöffnet sind. Aus diesem ist plötzlich leise etwas zu hören, das wie eine Unterhaltung geklungen hat. Die Helden beschließen, dass Elora mit Filgiz und Schutuhx draußen warten solle, während sie hineingehen und das Gebäude untersuchen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Haus über den rechten Eingang und entdecken, dass es spezielle Kammer gibt, in denen anscheinend Eier gelagert sind. Sie finden keine Spur von Eindringlingen und schleichen sich vorsichtig von Kammer zu Kammer des großen Gebäudes. In der zweiten, großen Kammer entdecken sie ein Relief an der Wand, welches erneut Sobeka darstellt, wie sie von zwei Nebbkor bewacht ihre Eier ablegt. [[Datei:RC-Karte_3-Relief.png|miniatur|links|Relief im „Haus der Sobeka“, Darstellung der Dämonin [[Sobeka]] bei der Eiablage]] Im nächsten Raum hält sich auch niemand auf, jedoch gibt es einen Ausgang am Ende des Raumes. Am Anfang jedoch zweigt ein weiterer Gang ab, aus dem ein leichter Lichtschimmer kommt. Augustus geht von Henk gefolgt vor und Kenji bildet die Nachhut. Vorsichtig schleichen sie in die Kammer, in deren Mitte eine Lampe abgestellt ist und den Raum mäßig erhellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk vermutet eine Falle und Augustus macht sich auf einen Angriff von links gefasst. Hinter der Säule zur Linken steht tatsächlich ein Ork und greift ihn mit einem Kriegshammer an. Augustus weicht geschickt dem Schlag aus und Henk umrundet den Ork, um ihn von der liken Flanke aus zu attackieren. Augustus sticht dem Ork sein Schwert in den Hals und Henk wird von hinten angegriffen. Im Schatten der zweiten Säule hat sich ein Schurke versteckt und den überraschten Henk mit seinem Dolch an der Schulter verletzt. Mit einem weiteren gezielten Angriff tötet Augustus den zweiten Angreifer und macht es so unmöglich, ihn zu verhören. Kenji entdeckt eine Tasche der beiden, in der sie die uralten Eier eingesammelt haben, und ein Schauer läuft über den Rücken der Helden bei dem Gedanken, dass die Eier wohlmöglich noch ausgebrütet werden könnten. Henk findet bei einem der Angreifer ein Siegel von [[Graltik Blutklinge]] und kann den Mann damit Graltiks Elite-Söldnern zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie den Bezirk der Nebbkor weiter erkunden wollen, beschließen die Helden eine Rast einzulegen, damit sich Henks Verletzungen etwas erholen können. Dafür holen sie Elora, Filgiz und Schutuhx und ziehen sie sich in das „Haus der Sobeka“ zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.28''') Während Henk sich um seine Verletzungen kümmert, entdeckt Elora im hinteren Teil des Hauses, wo der Kampf mit Graltiks Männern stattgefunden hat, ein [[Nebbkor]]-Ei, welches einen kleinen Sprung hat, als würde etwas schlüpfen wollen. Sie bringt das Ei ins Lager zu den anderen und alle beobachten, wie sich weitere Risse in der Eierschale bilden. Augustus beeilt sich und holt den Kriegshammer des Orks aus der hintersten Kammer, um das zu töten, was auch immer aus dem Ei schlüpfen würde. Als er zurückkehrt, platze die Eierschale gänzlich auf und ein kleines krokodilartiges Etwas kriecht hervor. Obwohl es keine direkte Bedrohung darstellt, reagieren die Helden sofort und Augustus schlägt den Nebbkor-Nachwuchs mit dem Hammer platt. Um sicherzustellen, dass aus den anderen Eiern nicht auch noch neue Nebbore schlüpfen können, will Augustus sie alle mit dem Hammer zertrümmern. Er schlägt mit voller Kraft auf ein Ei, muss aber schmerzhaft feststellen, dass es absolut solide ist. Elora kann das Geheimnis lüften und erklärt, dass bei dem Kampf gegen den Ork etwas Blut auf die Eierschale getropft sei und dies den Reifungsprozess ausgelöst habe. &lt;br /&gt;
[[Datei:Augustus_Karte.png|miniatur|rechts|Augustus‘ Karte vom Bezirk der Nebbkor]]&lt;br /&gt;
Während Augustus auf Papier von Kenji versucht, eine Karte des Bezirks der Nebbkor zu erstellen, beraten die Helden untereinander, wie die gefangenen Geister einzustufen sind. Einerseits haben sie die Kultisten und ihre Schergen angegriffen und einige getötet, bevor sie in der nekromantischen Falle gefangen wurden. Andererseits erinnern sie die Helden an die Elben-Geister aus der Folterkammer der Xishari, welche sich zunächst auch feindselig verhielten, dann aber durch das Licht von Kenji kommunikativ wurden und denen die Helden helfen konnten (vgl. [[Kalender#27._Sideon|Episode 2: Mirion]]). Also überlegen sie, ob die Geister ihnen eventuell gegen die Kultisten zur Seite stehen könnten, doch entschließen, dass eine Befreiung noch zu riskant wäre. Sie wollen abwarten, ob ihnen nicht vielleicht selbst ein Geist begegnet und sie dann Erfahrungen im Umgang mit ihnen machen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach machen sich die Helden auf den Weg und erkunden weiter den [[L'yreh#Bezirk_der_Nebbkor|Bezirk der Nebbkor]]. Sie suchen nach der Arena, in deren Nähe sich das Lager der Loigg'Il befinden soll. Sie stoßen auf eine gigantische Mauer und finden eine Statue von [[Azeruel]]. Augustus überkommt Zorn, weil sie immer noch nicht erfolgreich waren und Octavia gefunden haben, und versucht, mutwillig etwas zu zerstören. Erst, als sie einige Entfernung zwischen sich und der Statue bringen, legt sich sein Zorn und er beruhig sich wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie keinen Durchgang in der großen Mauer gefunden haben und alle weiteren Wegmöglichkeiten durch tiefere Wasserstände führen würden, beschließt Henk, allein auf Erkundung zu gehen und dabei den Weg über die Hausdächer zu nehmen. Die anderen warten so lange und Henk entdeckt, dass an einer Stelle das zu überwindende Wasser nur wenige Meter beträgt. Gemeinsam beschließen, sie, an dieser Stelle das Wasser zu durchqueren, in dem unzählige dämonische Krebse leben und nach ihnen schnappen werden. Doch es gelingt ihnen ohne große Schmerzen, durch das Wasser zu kommen und sie finden tatsächlich den Eingang zur Arena.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-Lager.png|miniatur|rechts|Das Lager der Loigg'Il im Eingangsbereich der Arena]]&lt;br /&gt;
Dort jedoch warten bereits etliche Umgewandelte und umzingeln sie. Der Aufseher der Loigg'Il, welcher die [[Gichgoiden]]-Kontrolle bedient, schickt sofort einen anwesenden [[Gnathoseloda|Haiwächter]] los, welcher bedrohlich mit geöffnetem Maul vor Schutuhx' Kopf  verharrt. Dann spricht der Loigg'Il telepathisch Schutuhx an, warum er als Ausgesonderter den befehlen nicht gehorchen würde. Die Helden erfahren, dass der Loigg'Il „''Guxju''“ dafür verantwortlich ist, dass Schutuhx ausgesondert wurde. Der daraufhin entbrennende, mentale Streit zwischen ihnen wird vor den Helden abgeschirmt, doch die roten, zackigen Muster auf ihrer Haut lassen erkennen, dass beide sehr wütend sind. Mit aufgestellten Tentakeln zieht sich Schutuhx schließlich zischend hinter die Helden zurück und Guxju wendet sich ihnen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guxju weiß anscheinend genau, wer sie sind, und er will wissen, was sie in Riunuz-Choxxu suchen und ob sie die Erlaubnis von „''Ngetuz''“ am Anlegeplatz erhalten haben. Henk bestätigt ihn dies, doch der Loigg'Il bleibt skeptisch und fordert eine mentale Überprüfung als Beweis. Da diese jedoch mit großen Risiken verbunden ist, wie Henk am eigenen Leib erfahren musste (vgl. [[Kalender#7._Aletheon|Episode 13: Der Erste]]). Daher überredet Henk Schutuhx, mit Guxju zu kommunizieren und Henks Angaben zu bestätigen. Aber Schutuhx weigert sich, da Guxju sein damaliger Vorgesetzter war, welcher ihn verriet, weil er die Melodie des Elben aus Schutuhx Kopf nicht mehr ertragen konnte. Seitdem hasst Schutuhx Guxju, denn diese Emotion ist den Loigg'Il nicht fremd. Erst als Henk ihm einen der Regenerationstränke aus Bußßeuxuß‘ Versteck anbietet, erklärt sich Schutuhx bereit, Guxju alles telepathisch zu bestätigen. Die beiden berühren sich mit ihren Tentakeln und ein komplexes, mehrfarbiges Muster entsteht zuerst auf Schutuhx‘ Haut und nach einigen Sekunden ist dieses als exakte Kopie auf Guxjus Haus zu erkennen, worauf dieser die Rechtmäßigkeit bestätigt und bereit ist, die Helden zu unterstützen.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Die Helden sprechen mit Guxju und erfahren, dass es Konflikte mit [[Sabaoth Immortalis]] gab und sich dieser mit seiner Gefolgschaft auf der anderen Seite von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] abgeschottet hat, vermutlich irgendwo im Tempelbezirk. Die Kultisten beanspruchten auch die Schlüssel für die Stadttore aus der sogenannten Schlüsselkammer und halten seitdem die Loigg'Il von ihren Aktivitäten fern. Die Kommunikation innerhalb von Ruinuz-Choxxu wird überdies von den nekromantischen Kesseln gestört, welche die ''Nustorschu'' festsetzen. Die Helden erfahren ferner, dass einige Späher der Kultisten sich in diesem Bezirk aufhalten und vermutlich die einzigen sind, die wissen, wie man die Tore öffnet. Einer von ihnen gab die Befehle und scheint ein Anführer zu sein. Er hält sich mit seinen Männern in der Arena auf und sucht nach Orichalkum-Ablagerungen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-HGvsZ1.png|miniatur|links|[[Zerrox]] (l.) gegen [[Hazug-Ságok]] (r.)]] [[Datei:RC-Arena-HGvsZ2.png|miniatur|rechts|[[Hazug-Ságok]] mit den zerstückelten Teilen von [[Zerrox]]]]&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, den Anführer zu überwältigen und ihn danach auszufragen, wo Octavia gefangen gehalten wird und wo die Kultisten sind. Im Eingangsbereich der Arena entdecken sie zwei gigantische Reliefs, welche auf der linken Seite den Kampf von [[Hazug-Ságok]] mit [[Zerrox]] und auf der rechten Seite die Zerstückelung des Zerrox durch Hazug-Ságok darstellen. Während sich Schutuhx und Filgiz die Abbildungen anschauen, dringen die Helden in die Arena vor, welche mit riesigen Blasentangpflanzen bewachsen ist und in der es höllisch stinkt. Als sie am hinteren Ende einen Lichtschein entdecken, schleichen sich Augustus und Henk voran und beobachten zwei Schergen, welche mit Hämmern auf dem Boden eine Orichalkumablagerung abschlagen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Arena-Innen.png|rechts|miniatur|Das Innere der Arena mit den beiden Laternen an den Orichalkumablagerungen]] [[Datei:Larot.png|links|miniatur|Larot (hinten) und einer seiner Untergebenen beim Abbau der Orichalkumablagerung]]&lt;br /&gt;
Henk und Augustus überwältigen rasch die arbeitenden Kultisten und locken auch den Anführer und zwei weitere herbei. Es scheinen wieder ein paar von Graltiks Männern zu sein, welche den Angriffen von Henk und Augustus nichts entgegenzusetzen haben. Als der Befehlsgebende bemerkt, dass seine Männer die Helden nicht abwehren können, flieht er und Augustus versucht vergeblich, ihn einzuholen. Schließlich ruft er dem Fliehenden „Stopp“ hinterher, dass er nicht entkommen kann und stehenbleiben soll. Augustus hofft, dass Filgiz oder Schutuhx im vorderen Bereich der Arena seine Rufe hören und den Fliehenden aufhalten, was auch geschieht, denn Schutuhx gibt dem Fliehenden den mentalen Befehl, sich hinzulegen, wodurch er überwältigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji versuchen, den Gefangenen Larot zum Reden zu bringen, doch dieser steht treu zu Graltik und würde diesen niemals verraten. Selbst Kenjis Hinweis, dass die Kultisten die Welt zerstören wollen und es dann nichts mehr zu tun gibt für eine Diebesgilde, stimmt ihn nicht um. Augustus versteht die Treue, welche Larot Graltik entgegenbringt und respektiert seine Loyalität. Ihm ist klar, dass man nur durch Folter Informationen herausbekommen könnte und spricht mit Henk darüber, dass er persönlich dies am liebsten nicht tun würde, wenn es einen anderen Weg gäbe. Sie erinnern sich an Schutuhx zurückgekehrten Geisteskräfte und beschließen, dass dieser die Informationen aus Larot herausholen soll. Henk gibt noch zu bedenken, dass sie auch einfach auf eigene Faust versuchen können, das Lager zu finden, doch dieser Weg erscheint den anderen als zu unsicher, da Octavia schnellstmöglich befreit werden müsse. Also bitten sie Schutuhx, das verhör durchzuführen, welcher sich darüber freut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schutuhx schließlich das Verhör beginnen will, beschimpft Larot Henk und Augustus als Feiglinge, weil sie die Folter nicht persönlich durchführen wollen. Kenji geht während der Prozedur auf Abstand, um Larots Schreie nicht so laut hören zu müssen. Auch Augustus zieht sich während der „Befragung“ zurück und nur Henk bleibt stark und beobachtet das Geschehen aus der Nähe. In Augustus kommen alte Bilder von seinen Folterungen aus Loderis hoch und er fühlt sich so elend wie damals. Kenji ist auch am Boden zerstört und versucht, die Qualen auszublenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Schutuhx mit Larot fertig ist, teilt er den Helden seine Erkenntnisse mit. Obwohl Larot sich als sehr widerstandsfähig herausgestellt hat, hat Schutuhx einige Informationen herausbekommen. Larot ist einem gewissen Ilmor unterstellt, welcher einen der drei Schlüssel hat, mit welchem man auf die andere Seite von Riunuz-Choxxu gelangen kann. Doch Ilmor befindet sich hinter einem weiteren Tor in einem abgeschirmten Bereich – der alten Schmiede. Außerdem hat Schutuhx beobachtet, wie Ilmor einen Pfeilfton mit seinen Händen machte, worauf sich das Tor öffnete. Henk identifiziert die Geste als den klassischen Käuzchen-Schurkenruf. Zusätzlich hat Schutuhx in Larots Erinnerungen beobachtet, wie Ilmor eine Leiter hinaufgeklettert ist, um zu einem anderen Zugang zum Tor zu gelangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora ergänzt Schutuhx Angaben, denn sie kennt Ilmor und weiß zu berichten, dass er einer von Reverons Schülern und ehemaliger Ritter aus Ankarz sei, welcher schon vor dem Kennenlernen von Reveron intrigant war. Nach einer Lähmung durch eine Kampfverletzung während eines Turnieres wurde er von Reveron „geheilt“. Ilmor ist als sehr guter Schwertkämpfer aus Ankarz der beste Kämpfer unter Reverons Schülern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss möchte Schutuhx gerne Larots Hirn verspeisen und, da dieser nur noch ein sabbernder Körper ist, willigen Henk und Augustus in die widerliche Prozedur ein, obwohl Henk ihn vorher gerne noch umgebracht hätte. Augustus wird sehr schweigsam und zieht sich vor die Arena an eine große Säule zurück. Er braucht etwas Zeit für sich und Elora setzt sich neben ihn und hält still seine Hand. Die Erinnerungen an seine Folterungen in Loderis verfolgen ihn seit Larots Schreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===17. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.29''') Henk hält sich wütend in der Arena auf und Augustus sitzt stillstarrend davor an einer Säule, während sich Kenji, der sich dreckig und besudelt fühlt, in eine Xishari-Behausung zurückzieht und betet. Elora sagt Augustus, dass sie es ausgesprochen mutig findet, sich seiner Reue und den damit verbundenen Schmerzen zu stellen. Sie habe gelernt, eine Menge zu verdrängen, weshalb sie solche Erlebnisse recht kalt lassen, doch die Gemeinschaft mit den Helden bringe sie mittlerweile zum Nachdenken. Man hört Henk sich selbst verfluchen und schreien. Dieser ist wütend auf sich, da er Larot an Schutuhx übergeben habe, und stellt in Frage, ob es überhaupt richtig gewesen sei, den Gedankenschinder mitzunehmen, aufzupäppeln und dann auch noch wie selbstverständlich einzusetzen. Nachdem Augustus seine Lähmung überwunden und sich wieder gefasst hat, geht er zu Henk und spricht mit ihm. Er übernimmt einen Anteil an der Schuld und versucht Henk, welcher den Gedankenschinder am liebsten sofort umbringen will, deutlich zu machen, dass auch er nicht glücklich über das Abkommen mit Schutuhx sei, aber er ihn noch als nützlich bei der Rettung von Octavia hält, auf den man sich nicht leisten könne zu verzichten. Schließlich kehren die beiden aus der Arena zurück und Kenji nimmt sie in Empfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji lädt Henk, Augustus und Elora in die Xishari-Behausung ein, um mit ihnen zu sprechen.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Setzt euch bitte kurz, ich möchte euch etwas sagen: ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was in euch vorgeht, ich verstehe es, denn es geht mir nicht anders. Ich habe vielleicht keine guten Worte dafür, aber nachdem was passiert ist, bin ich wütend, angewidert, verzweifelt ... alles richtige Worte und doch beschreiben sie kaum, was wirklich in mir ist. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich habe mich hierher zurückgezogen- alleine, weil ich in meiner Verzweiflung das Licht um eine Erklärung, um Rat und um Hoffnung gefragt habe. Und mit einer Erkenntnis bin ich wiedergekehrt, und die würde ich gerne mit euch teilen: '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin davon überzeugt, dass wir bei all unseren hehren Zielen, bei all unseren bekannten Feinden, unseren größten und allgegenwärtigsten Feind übersehen und unterschätzt haben: und zwar rede ich von diesem Ort hier. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Entschuldigt, ich hätte es wissen müssen. Dies ist nicht einfach ein dunkler, trostloser Ort. Wir sind Abyssia näher, als ein Mensch jemals sein sollte. Und was ihr spürt, ist der Blutzoll, den wir zahlen. Was wir denken, was wir fühlen, was wir getan haben - es wird durch nichts besser, oder entschuldbar, aber es ist eine Folge, geschuldet dem Fakt, dass wir permanent all dem hier angesetzt sind, dieser dämonischen Fäule. Sie kriecht in uns, nagt an uns, versucht uns auszuhöhlen, uns zu verdrehen, bis nichts mehr von uns übrig ist. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Aber wir dürfen uns dieser Dunkelheit nicht ergeben. Wir müssen gemeinsam eine Bresche in diese Dunkelheit schlagen - eine Bresche des Lichts! Unseren eigenen Weg finden und formen. Und dieser Pfad muss hier und heute beginnen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und wenn wir nicht wissen, wo unser Pfad langführt, dann werde ich versuchen, uns den Weg zu weisen. Zögert nicht, mit mir zu reden. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir können nicht ungeschehen machen, was mit dem Mann da draußen geschehen ist. Aber ich habe das Gefühl, es ist richtig, wenn wir verhindern, dass das, was von ihm übrig ist, für immer hier gefangen ist. Wir müssen einen Weg finden, ihn zu befreien aus dieser Falle. Nur dann können wir gehen und Octavia retten – auf unsere Weise.“''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji die anderen auf ihren größten, bisher übersehenen Feind hingewiesen hat, der seiner Meinung nach der Ort selbst sei, und die widerliche Tötung Larots als Blutzoll interpretiert hat, den es zu zahlen gelte und welcher der dämonischen Atmosphäre geschuldet sei, fasst er den Plan, Larots gefangene Seele aus der Geisterfalle zu befreien. Kenji er findet es falsch, dass sie zugelassen haben, dass Larots Geist in der Falle eingesperrt wurde, und da er schon die Folter nicht ungeschehen machen könne, wolle er wenigstens die Gefangenschaft ungeschehen machen. Augustus hält diesen Plan für zu riskant, weil die befreiten Geister sie angreifen könnten, und Kenji schlägt vor, die Geisterfalle allein zu zerstören, da er hat das Gefühl hat, als einziger etwas gegen die Geister ausrichten zu können. Kenji will seinen Worten jetzt auch unbedingt Taten folgen lassen, damit sie nicht bloße Worte bleiben. Kenji drückt seine absolute Gewissheit aus, dass, wenn sie „''dem Pfad des Lichtes folgen, dass dieser Pfad auch an ein Ziel führt!''“, und fordert sie auf, zu vertrauen. Weil er davon ausgeht, dass die Loigg'Il seinen Plan missbilligen, bittet er Henk und Augustus, diese so lange abzulenken, bis er die Falle zerstört habe. Henk weist darauf hin, dass die Geisterfalle für die Station hier wichtig sei, und Augustus befürchtet, dass ihre Zerstörung das Ende der Zusammenarbeit mit den Loigg'Il bedeuten würde, doch Kenji hält an der Befreiung von Larots Seele fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk weist Kenji darauf hin, dass er diesen Plan nicht durchführen müsse, damit sie ihm folgen, denn das würden sie auch so tun. Henk ist auch davon überzeugt, dass sie Kenji von Anfang an hätten folgen sollen, da er in L'yreh ihre stärkste Waffe sein könne. Die Zerstörung dieser Falle würde keine Läuterung bringen, weil die „Missetat“ begangen ist. Henk stimmt Kenji darin zu, dass der einzige Weg, aus L'yreh herauszukommen, der Pfad des Lichtes ist. Diese Erkenntnis müsse Kenji nicht durch irgendwelche Handlungen beweisen, er könne aber dazu stehen, was er sei, denn das sei ihre einzige Hoffnung. Kenji dankt Henk für seine Worte und bietet Henk, für ihn zu beten, da es ihm immer schlechter geht, weil er nicht mehr essen und trinken kann an. Doch da Filgiz erwähnt hat, dass er erneut Späher beobachtet habe, beschließen die Helden, einen anderen Ort etwas abseits für eine längere Rast zu suchen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz für die Helden etwas abseits der Arena zu einer Behausung der Xishari und Kenji spricht eine Bannung in der Kammer, um die Atmosphäre etwas erträglicher zu machen. Dann legen sich alle schlafen und Filgiz übernimmt die Wache. Schutuhx macht sich Notizen zu dem Ort auf seiner roten Schreibtafel und es interessiert ihn auch nicht, dass ihn nach der Aktion in der Arena niemand beachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erwacht als erstes und lässt sich von Filgiz die Lage beschreiben. Dieser hat Lichter von Spähern ausfindig gemacht und weist Augustus auf einen Ort hin, an dem sie verschwunden wären. Dort vermutet Augustus das Tor zur Schmiede, welches sie suchen, und er schickt Filgiz los, einen Weg dorthin auszuspähen. Als Kenji erwacht, erzählt ihm Augustus kurz von seiner Reue in Druzba, aus deren lähmender Wirkung er nur durch die Worte des Windlings Parvus herausgerissen wurde. Dann erwacht auch Henk und versucht, etwas Nahrung zu sich zu nehmen, was ihm nur widerwillig und unter starker Anstrengung gelingt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Nustorschu.png|miniatur|rechts|Ein Geist der Nustorschu]][[Datei:RC-Rel-Futter.png|miniatur|links|Relief eines Xishari Festmahls]]&lt;br /&gt;
Schließlich machen sich die Helden auf den Weg und versuchen, zu dem Ort zu gelangen, an dem Augustus das Tor vermutet. Unterwegs stoßen sie auf eine weitere Geisterfalle, welche Kenji genauer untersucht. Sie finden auf dem weiteren Weg ein seltsames Relief mit fressenden Xishari und einen Gichgoiden und hören kurz darauf wimmernde Laute. Als sie den Geräuschen nachgehen, entdecken sie im hinteren Teil einer Xishari-Behausung zwei Elbengeister. Kenji besteht darauf, allein hineinzugehen und mit ihnen zu kommunizieren, da er sich als einziger in der Lage wähnt, möglichen Geisterangriffen zu widerstehen und standzuhalten. Als warten Henk vor der Tür und Augustus im Eingangsbereich, um Kenji beizustehen, falls es Probleme geben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji scheint im Inneren zu versuchen, mit den Geistern zu kommunizieren und richtet sein Licht auf sie. Irgendwann wendet er sich an Augustus und bittet ihn, ihm das elbische Amulett zu reichen. Kurz darauf greift ein Geist Augustus an und lähmt ihn. Henk kommt ihm zur Hilfe und kann den Geist von ihm abbringen. Doch dieser greift nun Henk an, welcher ihm in seinem geschwächten Zustand nicht entgegensetzen kann und schmerzhaft verkrampft. Zum Glück kommt ein zweiter Geist dazu, welcher mit dem ersten kommuniziert und ihn von seinem Opfer abbringt. Henk bricht verkrampft und geschwächt zusammen und wird von Augustus massiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-09-Galazaar.png|miniatur|links|Tor mit dem Abbild und Namen von Galazaar]] &lt;br /&gt;
Als Henk sich wieder bewegen kann, machen sich die Helden vorsichtig auf die Suche nach dem von Augustus vermuteten Tor. Bereits nach sehr kurzer Zeit stoßen sie auf eine gigantische Mauer und tatsächlich entdecken sie an der Stelle das erwartete Tor, jedoch ist an diesem keinerlei Anzeichen zu erkennen, dass es besetzt ist. Außerdem ist über dem Tor eine Darstellung und ein Name eingraviert, den Elora mit „Galazaar“ übersetzt, den die Menschen Boron nennen. Damit ist allen klar, dass es nicht das von ihnen gesuchte Tor zur Schmiede ist, und sie beschließen, an der großen Mauer weiterzugehen, da sie erwarten, auf weitere Tore zu stoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zunächst gehen sie auf eine bis zur Höhlendecke emporragende Konstruktion zu, über welcher ganz oben ein grünlicher Schimmer sichtbar ist. Außerdem scheint die Konstruktion einer riesigen Rampe zu ähneln, welche von der Decke in den benachbarten Bezirk hinunterführt. Da es keinen Zugang zu dieser Schräge gibt, folgen die Helden weiter der Mauer und kommen wieder zu der Stelle, an der sie gerastet haben. Sie folgen der Hauptstraße zurück und sehen wieder zu ihrer rechten die große Mauer.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tor-12-Soiriz.png|miniatur|rechts|Tor mit dem Abbild und Namen von Soiriz]]&lt;br /&gt;
Schließlich gelangen sie an ein weiteres Tor, welches erneut mit einer Abbildung und einem Namen versehen ist. Diesmal steht dort „Soiriz“, welche Elora als Göttin der Gefahr bezeichnet. Dadurch ist allen bewusst, dass es erneut das falsche Tor ist, und  sie folgen weiter der Hauptstraße, bis sie nach kurzer Zeit einen leichten Lichtschimmer sehen. Dieser stammt von einem weiteren Tor, welches sich am Ende der Straße befindet und beleuchtet ist. Um einen Plan zu machen und sich nicht durch ihr eigenes Licht zu verraten, verstecken sich die Helden in einer Xishari-Behausung und wollen das weitere Vorgehen besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.30''') Die Helden rasten in einem hinteren Teil der Behausung, damit sich Henk etwas ausruhen kann, und Kenji spricht eine Bannung, um den Ort etwas erholsamer zu  machen, damit Henk etwas Ruhe finden kann. Augustus schildert Kenji, dass er schon wieder über sein Ziel hinausgeschossen ist, als er der Folterung von Larot zustimmte, und möchte von Kenji wissen, was er dagegen tun könne, damit er nicht nochmal auf solche dunklen Pfade gerät. Kenji erklärt, dass sich der Herr der Lügen gerne mit Einflüsterungen in unsere Gedanken schleicht, aber er versichert Augustus auch, dass er im Inneren ein Gefühl für das Richtige und Gerechte habe, auf welches er nur hören müsse. Augustus will wissen, was ihm helfe, wenn er es immer erst im Nachhinein feststellen könne, und Kenji verspricht ihm, eine Antwort auf diese Frage zu suchen. Bis dahin rät er Augustus, sich vor jeder wichtigen Entscheidung mit seinen Gefährten zu beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht danach Elora an und bittet sie als Expertin um Rat. Sie erklärt ihm, dass Dämonen immer von der Bereitwilligkeit der Menschen abhängig sind. Als Beschwörer ist es besonders wichtig, zu erkennen, wann ein Dämon ihn belügt, denn ansonsten wird man ihre Marionette und handelt nach ihrem Willen. Dann erzählt sich Augustus eine düstere Geschichte, welche sie mit Reveron erlebt hat. Sie wollten einen Berater des Königs verderben, doch weil dieser standhaft an seinem Passionsglauben und seinen Geboten festgehalten hat, obwohl sie seinen Besitz, seine Familie und seine Gesundheit verdarben. Doch der Berater verweigerte selbst mit zerstörtem Leib noch die Gefolgschaft und lächelte Elora mitleidig und vergebend an. Diese war von dem Blick gequält und hasste den Mann dafür, dass er gewonnen hatte. Elora offenbart den anderen mit dieser Geschichte die abartigen Taten, an denen sie mit Reveron aktiv beteiligt war. Sie gibt Augustus den Rat, sich etwas zu suchen, an das er aufrichtig glaubt und was ihm wichtig ist. Sie erinnert ihn an die thyrnischen Tugenden, denn so etwas hassen die Dämonen. Denn die Tugenden oder die Gebote der Passionen machen die Menschen stark, weshalb Dämonen alles daran setzen, diese zu verdrehen und zu zersetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat die Geschichte und das Gespräch mitbekommen und wundert sich, da Eloras Ausführungen eigentlich bereits allen bekannt sein sollten, denn es sind natürlich immer unsere eigenen Entscheidungen und man muss etwas in sich haben, was das verhindert. Henk weist Augustus darauf hin, dass er doch seine Richtlinien habe, und Augustus bedauert, dass er diese in den wichtigen Momenten anscheinend immer wieder vergisst, was Henk seiner Jugend zuschreibt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-Mienen.png|miniatur|links|Das Tor zur Schmiede und den Minen]]&lt;br /&gt;
Um ihr weiteres Vorgehen planen zu können, schleicht Henk voraus und erkundet das Tor. Er berichtet, dass auf dessen linker Seite versteckt eine Strickleiter hinaus auf die Mauer führt, auf welcher mindestens eine Wache patrouilliert. Sie beschließen, dass Augustus und Kenji sich als Kultisten tarnen, welche durch das Tor wollen, und mit ihrer Aktion die Wache ablenken. Henk und Filgiz wollen vorher die Leiter erklimmen und in dem Augenblick, nachdem die Wache das Tor geöffnet hat, zuschlagen. Auf diese Weise würden die Helden gleichzeitig die Mauerwachen und die Torwache ausschalten und müssen keine Angriffe von oben befürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan wird umgesetzt und Henk und Filgiz schleichen die Strickleiter hinauf und verstecken sich oben. Henk löst oben eine kurze Reflexion aus,  welche für Augustus das Zeichen ist, mit Kenji vor das Tor zu treten. Kenji pfeift das Geheimzeichen und die Wache verschwindet, um das Tor zu öffnen. Henk und Filgiz haben sich oben herangeschlichen und dort zwei Wachen vorgefunden. Die eine überquert die Mauer, um das Tor öffnen zu lassen, als sie kurz innehält und Henk unsicher ist, ob er entdeckt ist. Doch die Wache gibt schließlich nach unten den Befehl, das Tor zu öffnen, und kurz danach greift Henk sie an. Filgiz stürzt sich auf die zweite Wache und in dem Kampf bekommt Henk einen Armbrustbolzen ab. Währenddessen öffnet sich das Tor und Augustus, der bereits unauffällig seine Waffe gezogen hat, stürmt auf den Torwächter zu. Er verwickelt den Ork in einen Zweikampf, doch leider befindet sich eine Patrouille in der Nähe, welche ein Warnsignal ausstößt, bevor sie sich in den Kampf einmischt. Kenji zieht seinen Säbel und beschäftigt den herbeistürmenden, damit Augustus sich auf den Kampf mit dem Ork konzentrieren kann. Als dieser dann zu Boden getreten und stark verletzt ist, nimmt Augustus Kenji seinen Gegner ab und gemeinsam bezwingen sie die Wächter. Auf der Mauer unterstützt Henk noch Filgiz im Kampf und die beiden schalten die Armbrustschützen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf entfernen sie den Schlüssel, welcher das Tor geöffnet hat, und nehmen ihn mit. Das Tor schließt sich und Filgiz zieht die Strickleiter auf der Außenseite hoch und kappt die Leiter auf der Innenseite in mehreren Schritt Höhe, damit niemand aus der Schmiede entkommen kann. Danach untersucht Filgiz vorsichtig das Gelände, während die anderen auf ihn warten und Henk seine Verletzung verarztet. Nach seiner Rückkehr berichtet Filgiz von zwei großen Gebäuden und in einem brennt Licht. Die Helden untersuchen zuerst das dunkle und vernehmen aus seinem Inneren Geräusche, welche auf einen Nebbkor hinweisen. Um nicht auf sich aufmerksam zu machen, können sie kein Licht mitnehmen und entdecken so nur, dass in der Mitte des Gebäudes ein großer Haufen Gestein liegt, welches der Nebbkor vermutlich zerkleinert. Sie umrunden das Gebäude und erkunden vorsichtig die Gegend, immer damit rechnend, auf Ilmor zu stoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem großen Platz steht eine gigantische Skulptur, welche einen Amboss mit Flammen darauf darstellt, und auf der anderen Seite befindet sich das große beleuchtete Gebäude. Doch die Helden wollen erst das weitere Gelände untersuchen, damit ihnen niemand in den Rücken fallen kann, wenn sie das beleuchtete Gebäude untersuchen, in dem sie Ilmor vermuten. Bei einer Untersuchung des Geländes finden die Helden mit Membranen versiegelte und mit Wasser gefüllte Minenschächte, doch keine weiteren Kultisten oder ihre Schergen. Daher kehren sie zurück zum großen Platz.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Schmiede.png|miniatur|rechts|Die Schmiede mit dem Aufzug in die tiefere Ebene]]&lt;br /&gt;
Jetzt spähen die Helden in das beleuchtete Gebäude hinein und entdecken eine Schmiede mit mehreren Essen, Materiallagern und einer Art Brunnen in der Mitte, in welchen Ketten hinabhingen, um vermutlich eine Art Fahrstuhl zu bewegen. Es ist niemand zu sehen, doch Henk hört von unten Stimmen, welche zu Eile antreiben, und Schmiedegeräusche. Doch der Aufzug lässt sich nicht bewegen, da er vermutlich unten festgestellt ist. In der Tiefe scheint sich eine weitere Ebene zu befinden, doch es ist äußerst gefährlich, die Kette hinabzuklettern, da sie sehr rutschig zu sein scheint, so dass nur Henk eine Chance auf Erfolg hätte. Bei der Durchsuchung der Schmiede finden die Helden etliche Schwerter, welche aus dämonischem Metall geschmiedet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden suchen nach einem Weg, auf die tiefere Ebene zu gelangen, denn dort muss sich Sabaoths bester Kämpfer Ilmor, der Ritter aus Ankrz, aufhalten, welcher den Schlüssel zu den Teilen von Riunuz-Choxxu besitzt, in denen sich Octavia gefangen gehalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===18. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Erzlager.png|miniatur|rechts|Das Erzlager der Schmiede]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.31''') Um einen Zugang zu der tieferen Ebene zu finden, kehren die Helden zum Gebäude mit dem Nebbkor zurück und greifen den Dämon an, um das Innere des Gebäudes untersuchen zu können. Während Augustus und Kenji als erstes auf den Nebbkor zugehen, schleicht sich Henk von hinten an den Dämon heran. Nach einem kurzen Kampf, bei dem Henk etwas abbekommen hat, bezwingen sie den Wächter und durchsuchen das Erzlager. In der Mitte des Raumes entdecken sie eine Luke, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt und eine Erzrutsche in die tieferen Ebenen freigibt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebbkor-Arbeiter.png|miniatur|links|Nebbkor-Arbeiter]]&lt;br /&gt;
Die Helden klettern langsam und vorsichtig die Rutsche hinab und stoßen auf eine riesige Höhle, in welcher Gesteinsschutt aufgehäuft ist. Die Helden finden einen Ausgang, welcher sie vermutlich in das Tunnelsystem einer Erzminen führt. Dort klopft ein weiterer Nebbkor Steine und blockiert ihnen den Weg. Henk schleicht vor und lenkt die Aufmerksamkeit des Dämons auf sich. Dann flüchtet er vom Nebbkor verfolgt in einen Tunnel, so dass die anderen ihren Weg fortsetzen können. Henk versteckt sich in einem Gang und lässt den Dämon passieren. Dann schleicht er rasch zurück zu den anderen und verlässt durch einen schmalen Zugang, welchen der Nebbkor nicht passieren kann, das Tunnelsystem.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nebbkor-Schmied.png|miniatur|rechts|Nebbkor-Schmied]]&lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Strecke gelangen die Helden zu einer großen Höhle, in der sich eine uralte, dämonische Schmiede befindet. In der Mitte des Raumes, auf einer kleinen Halbinsel, welche von Lava umflossen ist, stehen ein Xishari und ein Nebbkor an einem großen Amboss. Um die Lava herum sind an Säulen Opfer angebunden, welche ihr Blut in die Lava vergießen und diese so grün gefärbt wird. Der Nebbkor-Schmied hält ein grünes Schwert über den Amboss, über welches der Xishari gerade einen Zauber spricht. Dann übergibt er das Schwert an einen Menschen, bei dem es sich nur um den ehemaligen Ankarzer Ritter und jetzigen Kultisten Ilmor handeln kann. Hinter ihm stehen zwei von Graltiks Männer. Die Helden verstecken sich hinter großen Felsen, beobachten sie Szene und beraten ihr Vorgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden sich lautlos nähern wollen, sind sie leider nicht so leise, wie sie gerne wären, worauf Ilmor den Ork von Graltik zum Nachsehen in die Richtung der Helden schickt. Als er bei den versteckten Helden ankommt, gleitet Schutuhx auf Geröll aus und verursacht ein leises Geräusch. Der Späher meldet sofort seine Entdeckung und wird anschließend von Schutuhx geistig kontrolliert und auf Ilmor angesetzt, jedoch vom Assassinen abgefangen und aufgehalten.  Ilmor heißt die Helden willkommen, stellt sich vor und liefert sich mit Augustus ein Wortgefecht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ilmor.png|miniatur|links|Ilmor von Kessingen]]&lt;br /&gt;
Während Augustus gegen Ilmor im Duell antritt und mit doppelten Schlägen auf ihn einschlägt, schießt Henk diesem zweimal in den Rücken, bevor er sich dem Xishari zuwendet. Kenji begibt sich in das Kampfgeschehen und blendet den Xishari, während Elora den Nebbkor unter ihre Kontrolle bringen will. Dann unterbricht Kenji einen Zauber des Xishari und Henk schlitzt diesem den Bauch auf. Kenji muss vor dem Nebbkor fliehen, nachdem Elora die Kontrolle verloren hat. Obwohl sich Augustus immer wieder von Ilmors Sprüchen über Octavia verunsichern lässt, tötet er schließlich Ilmor und beschäftigt danach den Nebbkor, Henk tötet den Xishari und unterstützt Augustus und Kenji gibt dem Nebbkor den Rest mit einem Lichtblitz. Schutuhx hat sich im Kampf zuerst den Assassinen und dann den Ork zu sich geordert und die Gehirne gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf kümmert Kenji sich um Henks Verletzungen und sie bemerken, dass ein an eine Säule gekettetes Opfer überlebt hat. Henk schickt Augustus hin und rät ihm, dem Leiden ein Ende zu setzen. Obwohl das Opfer mit einem Heiltrank gerettet werden könnte, entscheidet sich Augustus dafür, den Heiltrank für später zu sparen und „erlöst“ das Opfer, welches ihn überrascht anblickt. Kenji wird in die Entscheidung nicht einbezogen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Merek-Schlüssel.png|rechts|miniatur|Der Schlüssel mit einer Abbildung des dunklen Gottes Merek]]&lt;br /&gt;
Augustus durchsucht Ilmor, wirf die leiche mit Schwert, Schild und Amulett in die Lava und nimmt den Schlüssel für das Tor an sich. Dann sucht er den Aufzug auf, entriegelt ihn und meldet Filgiz, dass er die Helden bald hochziehen kann. Kenji hilft Henk zum Aufzug und oben in der Schmiede legen sich die Helden zur Rast nieder, während Filgiz Wache hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.32''') Augustus, Henk und Kenji schlafen eine ganze Weile und haben dabei unterschiedliche Träume. Henk erwacht als erster und bemerkt erneut weitere Veränderungen an sich. Seine Haut ist grauer geworden, seine Fingernägel länger und spitzer und seine Augen reflektieren und sehen besser in der Dunkelheit. Als Kenji und Augustus aufwachen, erzählt er von seinem Traum, in dem Menschen in einer Kammer von [[Nebbkor|Nebbkoren]] mit einer seltsamen Flüssigkeit übergossen wurden und sich dann veränderten. Doch Henk hat noch mehr das Ende erlebt und kann nicht sagen, zu was sie sich verändern. Augustus spekuliert, dass sich in dieser Kammer, die sich ja irgendwo befinden muss, Hinweise finden lassen, die weiterhelfen, doch Elora macht ihn darauf aufmerksam, dass nur Reveron Henks Fluch auflösen kann, wenngleich er wohlmöglich durch alte Riten zu diesem Blutfluch inspiriert worden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Kenji Augustus an und erzählt ihm, dass er im Traum das Schicksal des überlebenden Opfers von seiner Gefangennahme bis zu dem Ritual durch dessen eigene Augen gesehen hat. Kenji beschreibt ihm das entsetzt-überraschte Gefühl des Opfers, als Augustus ihm nicht geholfen, sondern es getötet hat, und weist ihn auf Gnade und Mitgefühl als zentrale Werte hin. Augustus fühlt sich schon leicht schuldig, zumal er im Traum ein großes Lob für seine Aktion von dem verhassten Silvius bekommen hat. Dadurch ist ihm die Ähnlichkeit zu seinem Onkel bewusst geworden und Augustus erinnert sich der Werte seines Vaters. Ein Teil  von ihm bereute die Tat, doch Henk findet, dass er in diesem Fall ganz richtig gehandelt hat. Die moralische Debatte zwischen den Helden endet damit, dass Augustus die Wunden der beiden versorgt, da diese sich leicht entzündet hatten.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-08-sklaven.png|miniatur|links|Kammer der Sklaven]]&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen den Schmiedebezirk durch das große Tor und verschließen es danach wieder. Als sie nach dem Tor von Merek suchen wollen, taucht vor ihnen ein Geist auf, welchen Kenji als denjenigen erkennt, welchem er zuvor zur Bewusstwerdung verholfen hat. Der Geist macht eine winkende Bewegung und fliegt auf dem Weg davon. Die Helden beschließen, ihm zu folgen, zumal er sich mehrfach umdreht. Der Elbengeist führt sie bis zum Tor von Galazaar und biegt gegenüber in eine Gasse ein, die auf ein Gebäude zuläuft. Er fliegt auf das Dach und wartet dort. Mit Hilfe von Henks Enterhaken erklimmen die Helden mit Elora und Filgiz das Gebäude, nur Schutuhx weigert sich zu klettern, und will warten. Oben finden die Helden einen Riss, der ins Innere führt und nutzen das Enterseil, um hinunterzugelangen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-Zombies.png|miniatur|rechts|Relief auf der Tür zur Kammer der Sklaven mit der Abbildung einer Versklavungsprozedur]]&lt;br /&gt;
Kenji erhellt das Innere und auf der Außentür wird ein Relief sichtbar. Hinter der Innentür sind leise Geräusche zu vernehmen und die Helden ziehen den Öffnungshebel. Die Geräusche kommen von einer uralten Mumie, welche langsam auf sie zukroch. Augustus erlöst das arme Wesen durch Enthauptung und die Helden betrachten den Raum. An der Hinterwand sind weitere neuen Mumien angekettet, deren Geister sie alle durch Enthauptung befreiten. Der Elbenführer taucht wieder auf, sagt etwas auf elbisch zu Kenji, was ein Dank sein könnte, und deutet dann zwei Knochenhaufen im Raum. Deren Untersuchung offenbart eine elbische Brosche und eine Gürtelschnelle der Elben, welche jedoch enttäuscht von dem Führergeist betrachtet werden. Er winkt den Helden und verschwindet durch die Tür mit dem Relief.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC_Karte-07-Futterstätte.png|miniatur|links|Kammer des Futters]] [[Datei:RC-Rel-Futter.png|miniatur|rechts|Relief der Tür zur Kammer des Futters mit der Darstellung eines Xishari-Festmahls]]&lt;br /&gt;
Die Tür lässt sich öffnen und gibt den Weg frei zu einem Gebäude mit drei Eingängen, durch deren rechten der Geist hindurchschwebt. Die Helden folgen ihm und gelangen in einen länglichen Raum mit einer großen runden Vertiefung im Boden, welche über eine gebogene Rille mit einer kleinen runden Vertiefung verbunden ist. Verkrustungen lassen darauf schließen, dass Blut durch die Rillen geflossen ist. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich eine Tür, welche mit einem Relief versehen ist, welches Augustus bekannt vorkommt, so dass er sich orientieren kann. Henk entdeckt an dem Pfeiler in der Mitte eine kaum sichtbare Tür und sucht nach dem Öffnungsmechanismus. Er findet eine Stelle in der Decke, in welcher anscheinend einst eine Kette zum Öffnen hing. Es gelingt ihm, an den obersten Ring zu fassen und mit seinem ganzen Körpergewicht daran ziehen, worauf sich die Tür öffnet und einen Zugang zum Keller freigibt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC_Karte-07-Futterstätte-Keller.png|miniatur|links|Keller unter der Kammer des Futters]]&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich hinab und finden eine große Höhle mit herumliegenden Knochen vor. In Kenjis Lichtschein sind zwei größere Knochenhaufen zu erkennen, die sich links und rechts in den hinteren Höhlenbereichen befinden. Augustus und Henk begeben sich zu dem linken Knochenstapel, während Kenji ein Gebet für die Opfer spricht. Kaum nähern sich die beiden dem Haufen, ist ein Schnüffeln zu vernehmen und unter dem Knochenstapel taucht ein Dämon auf, welcher sich zu Augustus wendet.[[Datei:Rattalake.png|miniatur|rechts|Ein resteverzehrender Dämon, von Henk „Rattalake“ genannt]] Während dieser den Dämon, welcher noch langsam von der langen Ruhe ist, beschäftigt und seine scharfen Klauen abwehrt, umrundet Henk die, wegen ihrer Ähnlichkeit mit einer Ratte und einer Kakalake von ihm „Rattalake“ getaufte, Kreatur und greift sie von hinten an. Als Kenji den Kampf bemerkt, blendet er den Dämon und gemeinsam überwinden sie ihn. Der Elbengeist taucht wieder auf und positioniert sich über einem Haufen von Knochen am Ende der Höhle, in dem Kenji ein elbisches Schmuckstück mit Steinen findet. Der Geist wirkt nicht zufrieden und begibt sich zu einem Haufen in der Mitte der Höhle, in welchem Kenji einen elbischen, mit Goldintarsien versehenem Dolch findet, welchen er Henk übergibt. Der Geist schwebt nun in den rechten Teil der Höhle, vorbei an einem weiteren Knochenstapel und verweilt ganz hinten über einem Haufen von Knochen. Um den vermuteten Dämon unter dem Knochenstapel nicht zu wecken, schleicht Henk vorsichtig an der Höhlenwand entlang zur Position des Geistes, ohne bemerkt zu werden. Er entdeckt unter etlichen Knochen eine Lampe aus Elfenbein, nimmt sie an sich und kehrt vorsichtig zu den anderen zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:Laterne der Caldra.png|miniatur|links|Die uralte Laterne der Caldra – Calar Caldra, mit der Darstellung von Spea (elb. Caldra), die mit ihrem Sternenzepter auf einem Einhorn reitet]]&lt;br /&gt;
Henk überreicht Kenji seinen Fund, welcher eine Darstellung von Spea, die mit ihrem Sternenzepter auf einem Einhorn reitet, entdeckt. Im Inneren der Lampe befindet sich ein großer Kristallstern, welchen Kenji durch einen Lichtspruch zu strahlen bringt. Das Licht ist sehr hell und anscheinend heilig, denn Elora fühlt sich in ihm nicht so richtig wohl. Die Helden verlassen den Keller und das ganze Gebäude durch die Tür mit dem Relief. Als sie diese öffnen, erwartet sie der Elbengeist, hinter dem sich die befreiten Geister der Mumien versammelt haben, und ist erfreut über die strahlende Lampe, die er „Calar Caldra“ nennt. Er weist auf eine Geisterfalle, welche sich in der Nähe der Helden befindet, und Kenji interpretiert sein Anliegen so, dass die Falle zerstört werden soll. Die anderen sind einverstanden und so entfernt Kenji zunächst den Knochenkreis herum, um anschließend den Topf mit seinem Stab zu zertrümmern. In dem Augenblick, als das Gefäß zerbricht, kommen die gefangenen Geister frei. Es sind weit mehr, als die Helden erwartet haben, und alle starren auf das Licht, welches von der Lampe der Caldra ausgeht. Ihr Licht scheint das Bewusstsein der Geister zurückzubringen und, nachdem der Elbengeist mit ihnen gesprochen hat, verschwinden die Geister gemeinsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, Augustus' Karte zu folgen und alle Geisterfallen, denen sie begegnet sind, zu zerstören, um die Elbengeister zu befreien. Bei den meisten Fallen gelingt dies problemlos, doch muss für die Falle an der Arena eine Möglichkeit gefunden werden, dass die [[Loigg'Il]] sich damit einverstanden erklären. Henk bittet [[Schutuhx]], mit dem Aufseher zu kommunizieren und ihm durch Erinnerungen zu beweisen, dass die Geister nach ihrer Befreiung keine Bedrohung für die Gedankenschinder darstellen. Schutuhx erklärt sich nur unter der Bedingung bereit, dass er einen weiteren Regenerationstrank bekommt. Henk handelt aus, dass er diesen erst nach dem Gespräch mit dem Aufseher bekommt. Auf diese Weise beseitigen die Helden sieben ihnen bekannten Fallen einschließlich derjenigen im Schmiedebereich. Dort wird auch der Geist des unschuldigen Opfers befreit, welcher auf Augustus zufliegt und ihn vorwurfsvoll anblickt, bevor er verschwindet.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-11-Berezkhor.png|miniatur|rechts|Tor mit dem Abbild und Namen von Berezkhor (Merek)]]&lt;br /&gt;
Anschließend suchen die Helden das Tor, zu dem der Schlüssel von Ilmor passt, und finden es in der Nähe der Hauptstraße. Sie öffnen es und gelangen so in den Sakralen Bereich von Riunuz-Choxxu. Vorsichtig lauschen sie in die Dunkelheit und hören leichte Geräusche. Sie kommen von einer eingestürzten Tür, welche vor einem Gebäude auf dem Boden liegt. Sie hat einen von Graltiks Männern eingeklemmt, der verzweifelt versuch, den Stein abzuschlagen, um sich zu befreien. Die Helden verhören ihn und erfahren, dass er auf den Befehl von Reverons Anhängerin Melica von den eigenen Leuten hier zurückgelassen wurde. Er verspricht, ihnen Informationen über Reveron und seinen Aufenthaltsort zu verraten, wenn die Helden ihn aus seiner misslichen Lage befreien würden. Nach kurzer Beratung stimmen sie zu und erfahren, dass sich Reveron in einem Gebäude befindet, auf welcher ein &amp;quot;abgehackter Arm&amp;quot; zu sehen sein soll. Man erreiche dieses Gebäude, indem man der Mauer folge. Schuthux vermutet, dass es sich bei dem Gebäude um das &amp;quot;Archiv&amp;quot; von Riunuz-Choxxu handelt. Dort hat sich Reveron mit seinen Anhängern verbarrikadiert und brütet in der unteren Etage Nebbkore aus, wofür viele Menschen ausbluten. Außerdem sollen sich etwa fünf Xishari-Priester bei ihm befinden. Die Helden beschließen, das „Archiv“ aufzusuchen, Reveron auszuschalten und so Henk von dem Blutfluch zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===19. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.33.''') Die Helden halten sich rechts vom Tor und nahe der Wand, genau wie Graltiks Mann gesagt hat. Die Lampe der Caldra verscheucht die kleinen dämonischen Krebse, sodass die Helden problemlos flache Wasserstellen überwinden können. Sie stoßen auf einen größeren Platz, auf welchem eine Geisterfalle platziert ist und von dem eine große steile Rampe in die Höhe führt, an deren Ende ein grünlicher Schimmer zu erkennen ist. Die Helden erklimmen sie und gelangen zum Haupteingang von Riunuz-Choxxu. Aus der Höhe sieht Henk mit seiner neugewonnenen Nachtsicht ein großes Gebäude zu ihrer Rechten, welches das Archiv sein dürfte. Nach dem Abstieg zerstört Kenji die Falle und gibt den Geistern durch das Licht der heiligen Lampe ihr Bewusstsein zurück, woraufhin sie wie die Male zuvor von dem elbischen Geisterführer abgeholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während der Befreiung der Geister wird Henk bewusstlos und kommt erst einige Zeit später wieder zu sich. Augustus kümmert sich um ihn und als Henk erwacht, ist sein Verhalten seltsam verändert. Er bemitleidet Kenji zutiefst wegen seiner schweren Kindheit und Augustus aufgrund des Verlusts seines Vaters. Henk leidet unter empathischer Überempfindlichkeit und kann sei Verhalten auch nicht wirklich kontrollieren. Er leidet unglaublich vor beinahe hysterischem Mitgefühl und die anderen haben schon Probleme, ihn zum Weitergehen zu bewegen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild-Flederauge.png|miniatur|links|Der dämonische Späher]]&lt;br /&gt;
Die Helden nutzen nun einige recht neu angelegte Stege, um tiefere Wasserstellen zu überqueren, und entdecken einen Dämonenspäher, der aus einem riesigen Auge mit ledrigen Flügeln besteht und die Spitze einer großen Pyramide umkreist, an welcher der Weg vorüberführt. Augustus ermutigt Henk, welcher als einziger sicher einen Bogen führen kann, seinen letzten Pfeil auf den fliegenden Dämon abzuschießen. Doch Henk zögert, weil er unter anderem befürchtet, vorbeizuschießen und möglicherweise einen von Graltiks Männern zu verletzen, denn er hat auch für seine Feinde tiefstes Mitleid. Doch bei Dämonen sieht es anders aus und so lässt sich Henk überzeugen, den Schuss abzugeben, obwohl er große Sorge hat, dass er die Erwartungen seiner Freunde enttäuschen könnte, wenn er versagen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach großer Überwindung holt Henk den Dämonenspäher aus der Luft und stürzt sich mit dem Dolch auf ihn, da dieser durch den Pfeiltreffer noch nicht tot war. Nachdem der Weg frei ist, überqueren die Helden die Planken und nach der großen Pyramide betreten sie wieder Steinboden. Nach kurzer zeit entdecken sie das Archiv, welches sich in einem gigantischen Turm befindet. Bei der ersten Erkundung gelangen die Helden auf die Rückseite und finden dort vier Stelenhäuser und eine riesige Zerrox-Statue vor. Die Stelenhäuser sind ausgeplündert und haben Teile von Zerrox enthalten, nämlich Auge, Klaue, Zahn und Zunge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28a-auge.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Auge - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28b-finger.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Finger - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28c-zahn.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Zahn - geplündert&lt;br /&gt;
File:Reliquien-28d-zunge.png|Reliqiuenschrein mit Zerrox‘ Zunge - geplündert&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Statue-schwarze_hand.png|100px|miniatur|links|Die schwarze Hand mit der Inschrift: „''Heil der schwarzen Hand''“]][[Datei:Rel-27-Archivtür.png|300px|miniatur|rechts|Die Eingangstür des Archivs. Der Text lautet übersetzt: „''Preise die Macht des linken Pfads!''“ und weiter: „''Ehre dem geteilten [[Phanon|Arkis]]! Seine Linke ist Schatten, Schatten ist Leid, Leid ist die Waffen der Macht, die Macht ist unser, möge die Welt erzitttern!''“]]&lt;br /&gt;
Der weitere Weg an der Rückseite des Gebäudes entlang ist schließlich von Wasser überflutet und die Helden kehren um und umrunden das Archiv auf der anderen Seite. Sie entdecken eine Statue, welche eine geöffnete Hand mit einem Auge im Zentrum darstellt. Sie ist auf einem Platz positioniert, welcher direkt vor dem Eingang ins Archiv liegt, welcher durch eine schwere Tür gesichert ist, welche mit einem Relief geschmückt ist, das Arkis ([[Phanon]]), den Gott der Magie darstellt. Dieser hat eine weiße und eine schwarze Hand und der Text, den Elora übersetzen kann, spricht von dem „Kult der schwarzen Hand“. [[Schutuhx]] informiert die Helden über den „Kult der schwarzen Hand“ und von dem Plan der Kultisten, dem Gott der Magie seine lichte Hand abzuschlagen, damit die Schattenmagie als einzige Magieform bestehen bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der weiteren Untersuchung der Umgebung entdecken die Helden drei kleinere, aufgebrochene Pyramiden, in denen sich je ein Relief mit einer Xishari-Abbildung befinden, auf denen auch deren Namen verzeichnet sind. Die Vermutung kommt auf, dass Reveron sich dieser Namen bedient hat, um sich Xishari zu beschwören, zumal ihr Informant erwähnt hat, dass sich auch mehrere dieser uralten Schlangendämonen im Archiv befinden. Da die Abbildungen in den Pyramiden mit den drei Xishari auf der Archiv-Tür identisch sind, vermuten die Helden, dass es sich bei ihnen um die Hohepriester des „Kultes der schwarzen Hand“ handelt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Rel-24-priester-dolch.png|Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher einen Dolch trägt.&lt;br /&gt;
File:Rel-25-priester-kugel.png| Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher eine Kugel trägt.&lt;br /&gt;
File:Rel-26-priester-stab.png| Pyramidengrab mit dem Relief eines Xishari-Priesters, welcher einen Stab trägt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden beraten lange, wie sich in das Archiv gelangen können, und der einzige Weg scheint durch die Eingangstür zu führen. Diese lässt sich nicht so einfach aushebeln oder aufgrund eines fehlenden Schlosses mit viel Geschick knacken. Dann erinnern sie sich an die Feuerkanone, welche von den Piraten geführt wird, und beschließen, dass Filgiz zum Hintereingang von Riunuz-Choxxu zurückkehrt und [[Käpt'n Sturmschnauze]] mit ihren Männern und der Kanone holt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden rasten in einer alten Lagerhalle, die sich etwas abseits des Haupteingangs befindet, und warten dort auf Filgiz Rückkehr. Während der Rast verkrampft sich Henks Körper und er mutiert erneut. Mit gierigen Blicken schaut er zu Kenji und plötzlich stürzt er sich auf ihn und versucht, ihn zu beißen. Augustus greift ein und reißt Henk zurück. Dabei gelingt es diesem, Augustus Hand zu erreichen und Henk beißt ihm zwischen Daumen und Zeigefinger ein kleines Stückchen heraus. Dann kaut er genüsslich darauf herum, während ihm Tränen aus den Augen schließen. Nachdem sich Henks Heißhunger etwas gelegt hat, erklärt er den anderen seine Lage. Henk ist hin und hergerissen zwischen einen Heißhunger auf Fleisch und dem Bewusstsein, dass dies zu Leid bei seinen Freunden führt. Trotz dieses Schuldgefühls kann er sich aber nicht gegen den Hunger wehren. Genau diese Ambivalenz zwischen Schuld und Gier zerreißt ihn innerlich und hierin besteht auch der Fluch, dem er ausgesetzt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem jetzt hoffentlich für die nächste Zeit keine Gefahr von Henk ausgehen wird, legen sich die Helden schlafen und Augustus übernimmt die erste Wache. Nach längerer Zeit weckt er Elora, damit sie die zweite Wache übernehmen kann. Bei Wachwechsel bemerkt Augustus, dass Henk sich regt und anscheinend auch erwacht ist. Daher legt er sich zwar nieder, doch Augustus schläft nicht, sondern hat ein wachsames Ohr auf Henk, damit dieser nicht in seinem Wahn Elora angreift. Henk unterhält sich zunächst mit Elora über seine Situation und den Fluch und geht danach hinaus zu Schutuhx, welcher vor der Lagerhalle seine Aufzeichnungen durchsieht und erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit, in der Augustus nicht mehr eingeschlafen ist, sind Stimmen zu hören, aus denen geschlussfolgert werden kann, dass die Piraten eingetroffen sind. Die Helden stehen auf und gehen zum Platz vor dem Archiv, um die Kanone in Empfang zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.34.''') Filgiz hat Käpt’n Sturmschnauze und ihre Männer zum Vorplatz des Archives geführt und sich dort mit den Helden getroffen. Zunächst muss erneut ausgehandelt werden, was der Lohn für ihre Hilfe sein soll, und Sturmschnauze fordert alle Schätze, die sie in dem Gebäude finden werden. Augustus weist darauf hin, dass ihre Hilfe der Preis für ihr Rückreise sei, und Henk sagt ihnen zu, dass sie alles behalten dürften, was nicht wichtig für den Auftrag der Helden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanone wird auf dem Sockel der Hand-Statue platziert und auf die linke Seite des Tores ausgerichtet. Nach dem zweiten Schuss ist eine kleine Ecke weggesprengt worden, so dass der Zugang einzeln bereits möglich wäre. Henk schleicht vor und erkundet das Innere. Er findet heraus, dass mindestens ein Nebbkor Wache hält, und versucht, diesen zum Tor zu locken, damit bei einem weiteren Schuss die möglichen Trümmerteile des Tores auf ihn fliegen. Henk entkommt knapp einem Schlag des Wächters, bevor er wieder aus dem Loch herauskommt. Sofort feuert die Kanone ein drittes Mal und das Tor gibt nach und wird aufgesprengt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Eingangsraum.png|miniatur|rechts|Der Eingangsraum des Archivs]]&lt;br /&gt;
Augustus stürzt sich sofort auf den Nebbkor und Henk schlüpft an diesem vorbei, um einen weiteren Nebbkorwächter, welcher unter den Trümmern liegt, auszuschalten. Auch Sturmschnauze beteiligt sich an dem Kampf, während ihre Männer beim Anblick des Echsenwächters unter Schock erstarren. Obwohl der Nebbkor mit mächtigen Schlägen um sich schlug, wird er überwältigt und der Raum untersucht. Im Zentrum steht eine gigantische Statue von Dimoria und an der Hinterwand hängt ein Relief mit der Abbildung der drei Hohepriester, deren Pyramiden die Helden zuvor entdeckt hatten. Eine Tür, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt, führt weiter in das Archiv.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Nebbkor-Kämpfer.png|miniatur|links|Nebbkor-Kämpfer&lt;br /&gt;
File:Statue-Dimoria.png|Statue der Dimoria&lt;br /&gt;
File:RC-Relief-Hohepriester.png|Relief der Hohepriester&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss1.png|miniatur|links|Erdgeschoss des Archivs mit Aufgang nach oben]] &lt;br /&gt;
Der erste Bereich, der hinter der Tür liegt, enthält viele hohe Regale, in denen ohne erkennbares Ordnungssystem rote tafeln eingelagert sind, auf denen Flüche stehen. Elora untersucht das erste Regal, während die anderen die Umgebung betrachten. Neben einen Aufgang nach oben, welcher allerdings am Ende mit einer Tür verschlossen ist, welche nur mit einem Schlüssel geöffnet werden kann, finden die Helden Statuen der Hohepriester, die anscheinend dieses Archiv geleitet oder angelegt haben. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss2.png|miniatur|rechts|Erdgeschoss des Archives mit Fluchtafel-Fund]]&lt;br /&gt;
Bei der anschließenden Untersuchung entdecken die Helden weitere Archivräume und vor einer weiteren geschlossenen Tür finden sie Tafeln, welche aus dem Regal genommen und anscheinend studiert wurden. Elora findet auf ihnen den Text zu Henks Fluch, welcher „Der Hunger der zerrissenen Seele“ genannt wird. Den genauen Fluchtext will Henk nicht hören, stattdessen untersucht er die geschlossene Tür, welche sich mit einem Hebel öffnen lässt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Erdgeschoss3.png|miniatur|rechts|Erdgeschoss des Archives mit den Überresten elysischer Diener]]&lt;br /&gt;
Dahinter befindet sich ein Raum, in dem die Überreste elysischer Diener präsentiert werden. Die Asche eines Phönix ruht unter einer Glaskuppel und die Skelette eines Greifens und eines Einhorns sind wie unter Qualen verdreht aufgestellt worden. Außerdem befindet sich in dem Raum ein Abgang in tiefere Gewölbe, in denen die Nebbkore ausgebrütet werden sollen. Elora spürt die Anwesenheit von Reveron, wobei sie den genauen Ort nicht bestimmen kann. Die Helden beschließen, die Skelette abzubauen, was Kenji andächtig übernimmt, und Augustus zerstört mit seinem Schwert das Glas über der Phönixasche. Der Zauber, welcher in der Glaskuppel gespeichert ist, geht kurzfristig auf Augustus über und lähmt ihn mit Eiseskälte, bevor er sich verflüchtigt. Kenji nimmt die Asche des Phönix an sich.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Arena.png|miniatur|links|Kellerraum mit Nebbkor-Eiern und Jungtieren]]&lt;br /&gt;
Anschließend begeben sich die Helden nach unten und gelangen in einen langen Gang mit einer Linkskrümmung, von dem nicht zu öffnende Türen abgehen und welcher in einem großen, runden Raum endet, in dem die Nebbkor-Eier ausgebrütet werden. Ein Haufen Leichen hat dazu das Blut geliefert. Als Kenji Licht macht, erkennen die Helden, dass sie sich in einer Art Arena befinden, aus welcher drei Tore hinausführen. Außerdem existieren drei Emporen, die gute 4-5 Schritt erhöht liegen und zu denen es keine erkennbaren Zugänge gibt. In der Mitte der Halle steht eine gigantische Statue von [[Hazug-Ságok]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Reveron.png|miniatur|rechts|Meister Reveron mit dämonischem Wachhund und Arlena von Tressburg]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten mit den Piraten die Halle und werden sofort von jungen Nebbkoren angegriffen, denen sie sich aber gut erwehren können. Plötzlich schnellt ein Gitter an der Eingangstür herunter und sie sind gefangen. Auf der mittleren Empore erscheint Reveron mit seinem dämonischen Wachhund und in Begleitung von Arlena, Eloras Schwester. Reveon begrüßt seine Gäste und macht sich über sie lustig. Da entweicht der Dämon aus Elora und stürzt sich in einer schwarzen Rauchschwade auf Reveron und hüllt ihn komplett ein. Doch kurze zeit später verschwindet der Rauch und Reveron hält eine kleine Flasche in der Hand, in der er den Dämon gefangen hat. Dann verlässt er die Empore und macht Platz für die Hohepriester, welche nun auf den drei Emporen erscheinen und mit einem Zauber beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk versucht, mithilfe seines Enterhakens die mittlere Empore zu erklimmen, während die anderen sich der Jung-Nebbkore erwehren. Filgiz versucht, einen Hohepriester aus seiner Zauberkonzentration zu bringen, indem er ihn mit Steinen bewirft, doch der Profi lässt sich dadurch nicht irritieren. Zwar verletzt Henk noch einen der Priester mit seinem Dolch, doch den Helden gelingt es nicht, den Zauber der drei Xishari zu unterbrechen, und so bildet sich eine große, schwarze Wolke über ihren Köpfen, die sich langsam herabsenkt. Gleichzeitig öffnet sich die einzelne Tür und ausgewachsene Nebbkore kommen mit einigen von Graltiks Männern in die Kammer. Nur Kenji gelingt es mit Hilfe des Lichtes, sich etwas länger gegen die dunkle Wolke zu behaupten, doch schließlich sinken die Helden mit ihren Verbündeten zu Boden, verharren dort ohne Gegenwehr und werden fortgetragen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-Mumie.png|miniatur|rechts|Relief in der Mumienhalle]]&lt;br /&gt;
Die Helden werden in die erste Etage des Archivs gebracht und durchqueren noch gemeinsam einen Raum, in dem sich uralte Mumien mit wahnsinnigen Augen befinden. Henk wird dort angekettet, Augustus in einen Nebenraum und Kenji eine Etage höher gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===20. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.35.''') Die Helden werden voneinander getrennt gefangen gehalten und wissen nicht, wie es den anderen ergeht. Auch der Verbleib und das Schicksal von Elora oder Sturmschnauze und den Piraten ist unbekannt. So kann nur jeder stark sein und hoffen, einen Ausweg zu finden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Mumienhalle.png|miniatur|links|Die Mumienhalle - in der großen Kammer ist Henk und in der kleinen Kammer Augustus gefangen.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Augustus‘ Erlebnisse&amp;quot; hide=&amp;quot;Augustus‘ Erlebnisse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus ist in einer Kammer auf einen Untersuchungstisch gefesselt. Mit ihm im Raum sind Schutuhx und ein weiterer Loigg'Il, welche an Säulen gekettet sind und seltsame Halsbänder tragen, welche die magischen Fähigkeiten unterdrücken. Der fremde Gedankenschinder ist ein Agent von Uozk, welcher untersuchen sollte, ob die Xishari wiedergeholt worden sind. Augustus erklärt ihm die Lage und erzählt von den drei Xishari-Hohepriestern. Der Agent will zurück zu Uozk und Verstärkung holen, um mit Zauberkraft gegen die Xishari vorzugehen.&lt;br /&gt;
Lord Reveron kommt zu Besuch und bietet Augustus an, seinen alten Platz als Principus Mortis wieder einzunehmen und gemeinsam mit Sabaoth und ihm über Barthavion zu herrschen. Doch Augustus lässt sich nicht verführen und will diesen Weg nie wieder gehen, worauf Reveron ihm viel Freude als Mumie wünscht und die Kammer verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora und Arlena kommen in die Kammer und bereiten einen Fluch vor, den sie auf Augustus sprechen wollen. Elora spricht die Formel und ritzt Zauberzeichen auf Augustus Schlüsselbein. Sie flüstert ihm zärtlich ins Ohr, dass er gleich schreien müsse, und Augustus gibt sein Bestes. Doch als sein gespielter Schrei Arlena nicht zu überzeugen scheint, sticht Elora ihn ins Bein, so dass er wirklich vor Schmerz aufschreit und so eine überzeugende Schau abliefert. Dann verlassen die beiden die Kammer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arlena kommt allein vorbei und bedankt sich für die Rettung ihres Lebens, als sie Augustus etwas seiner Lebenskraft absaugen konnte, nachdem sie von einem Diener der Loigg‘Il verletzt worden ist  (vgl. [[Kalender#26._Sideon|Episode 22.01]]). Sie beschwört Augustus, doch noch die Seite zu wechseln und dort zusammen mit Elora sein zu können, die wirklich etwas für ihn übrighabe. Doch sie habe jetzt gemerkt, wohin sie gehöre, und Augustus soll sein Leben nicht so einfach wegwerfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elora kommt allein herein und schneidet Augustus Fesseln los. Er küsst sie und erfährt, dass oben Kenji geopfert werden soll, um Reveron den Aufstieg zu einem Halbdämon zu ermöglichen. Während Elora wieder zu den Kultisten zurückkehrt, befreit Augustus die Loigg’Il und vereinbart, dass der Agent mit Verstärkung zurückkehrt und sie die Xishari aufhalten. Dann überwältigen sie die Wachen in der Mumienhalle, indem Schutuhx eine kontrolliert und der Agent zwei Wachen übernimmt. Filgiz wird befreit und schneidet weitere Überlebende los. Augustus befreit Henk und stellt fest, dass Sturmschnauze vermutlich von diesem getötet und angefressen wurde. Von den Piraten hat nur Piet überlebt, welcher jedoch dem Wahnsinn verfallen scheint und schreiend aus dem Gebäude rennt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Henks Erlebnisse&amp;quot; hide=&amp;quot;Henks Erlebnisse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Kenjis Erlebnisse&amp;quot; hide=&amp;quot;Kenjis Erlebnisse&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&amp;lt;/spoiler&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Archiv-Karte-Ritualhalle.png|miniatur|rechts|Die Ritualhalle – mit der Glaskuppel und dem Ritualkreis, für den Kenji sein Blut geben soll.]]&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus Filgiz befreit hat, schleichen die beiden in die nächste Etage hoch und kommen zu einer Halle, in der alle Kultisten sich in einem Ritualkreis versammelt haben, in dessen Mitte Reveron steht, welcher eine Beschwörung spricht. Henk ist an eine Säule gekettet und muss dem Ritual zusehen. Direkt am Eingang befindet sich am Rand des Raumes eine Glaskuppel, unter welcher sich eine betende Gestalt aus gleißendem Licht befindet. Filgiz befreit Henk und bewaffnet ihn, während Augustus zunächst die Glaskuppel einschlägt, unter welcher er Kenjis Seele vermutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Kenji liefert am anderen Ende des Raumes das Blut für dieses dämonische Ritual und Elora schneidet ihm die Wunden, aus denen sein Blut in die Rinne am Boden fließt. Im Kreis steht Lord Reveron und um ihn herum sind die Teile von Zerrox angeordnet, welcher er habhaft werden konnte. Ihre Kraft scheint auf ihn überzugehen, denn Reverons Gestalt beginnt sich im Laufe des Rituals zu wandeln. Die Kultisten bemerken den Angriff und gehen zum Gegenschlag über. Elora befreit Kenji und greift ihre Schwester Arlena an, um sie zu überwältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus endlich die Glaskuppel zerschlagen hat, entsteigt ihr ein Sevas und strahlt sein göttliches Licht in den Raum. Es wird immer stärker und die Kultisten fliehen aus dem Raum. Auch Schutuhx, welcher mit „seinem“ Wächter nach oben gekommen ist, dreht sofort wieder um und flieht vor dem Licht zurück auf die untere Etage. Nur Lord Reveron ist in seiner Rezitation unbeeindruckt und setzt das Ritual fort. Zerrox Teile verschmelzen nach und nach mit ihm und er wird in veränderter Gestalt immer größer und mächtiger. Durch seine Mutation nimmt er immer mehr das Aussehen eines verkleinerten Zerrox an, als sich ein drittes Bein aus seinem Bauch entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwesenheit des Sevas strahlt eine Zuversicht und Hoffnung aus, dass sich alle gestärkt fühlen. Augustus greift den mutierenden Reveron im Zentrum des Ritualkreises an und Filgiz kämpft gemeinsam mit Henk gegen Reveron Höllenhund, während Kenji sich ihnen nähert und eine Weihe vorbereitet. Nachdem Reverons Beine zerschlagen sind, weiht Kenji den Boden um ihn herum. Der Sevas verstärkt den Zauber noch und Lord Reveron implodiert, verschwindet und hinterlässt nur seine Kleidung. Nach Reverons Tod bricht Henk zusammen und spuckt schwarzes Blut aus, während er sich langsam zurückverwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kult ist geflohen und mit ihnen auch Arlena. Kenji hat beobachtet, wie diese Elora hinter sich hergezogen hat, und Augustus macht sich sofort auf die Suche. Er öffnet die Türen und findet schließlich eine Kammer mit einem aktiven Knochenkreis. Genau in diesem Moment zerrt Arlena Elora durch das Portal und Augustus verfehlt knapp Eloras Hand, um sie zu halten. Kurz bevor Augustus hinterherspringen kann, deaktiviert sich der Knochenkreis. Dafür findet er die Drachenträne und Eloras Tasche und kehrt zu seinen Freunden zurück. Er versorgt Kenjis Wunden und legt sich nieder, als Henk und Kenji das Bewusstsein schwindet und sie in Schlaf fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.36.''') Nachdem die Helden etwas geruht haben, durchsuchen Henk und Augustus noch einmal gründlich alle Räume. Auf der oberen Etage finden sie die Vorräte der Kultisten und laben sich an ihnen. Henk muss sich zunächst mehrfach übergeben und es ist ihm unmöglich, etwas Trockenfleisch zu essen. Nur die frischen Äpfel und Möhren munden ihm. Augustus wäscht das schwarze Pulver aus Kenjis Wunden und verbindet sie erneut, bevor er mit Henk in die untere Etage geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filgiz hat unten schon etwas Ordnung geschaffen und alle Leichen auf einen Haufen geworfen. Doch Henk holte Sturmschnauzes Körper wieder von diesem herunter, wäscht und kleidet ihn an und legt ihn separat auf eine breite Ablage. Dann gibt Henk Sturmschnauze ihr Entermesser in die Hände und spricht mit dem Leichnam, um sich ihr zu erklären. Augustus schickt weitere Überlebende nach oben, wo sie den Proviant der Kultisten gefunden haben. Sie sollen sich erstmal stärken und dann können sie mit den Helden sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus und Henk wieder nach oben zurückkehren, untersuchen sie die Mumie der Fee und des Theleten, die in dem Raum verwahrt sind. Deren Augen sind lebendig und zeugen davon, dass ihre Seelen noch immer in dem mumifizierten Körper gefangen sind. In den Sockeln der Mumien sind grünlich schimmernde Orichalkumsiegel eingelassen, welche mit Fingerspitzengefühl entfernt werden können. Henk nimmt den Sockel der Fee und Augustus den des Theleten. Als die Siegelherausgebrochen sind, erheben sich die Seelen der Mumien. Dankbar fliegt die Feenseele zu den Helden und segnet sie mit einem Kuss, so dass ihre Regeneration gesteigert ist, bevor sie sich auflöst. Die Seele des Theleten fliegt in Form einer Lichtkugel auf Augustus zu und dringt in die Drachenträne ein, welcher er bei sich trägt. Augustus nimmt sie heraus und bemerkt ein Pulsieren. Als Henk und Kenji sie ebenfalls berühren, erleben alle drei eine [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an Epikoras .2820. Aletheon 351 JF.29|Vision von Uselias]] und dem Theleten, welcher Epikoras genannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erfahren, dass Epikoras zu Uselias geschickt wurde, um ihn zur Rückkehr nach Celestia zu bewegen, wo über ihn ein urteil gesprochen werden soll. Doch Uselias lässt sich nicht von dem Schwur abbringen, welchen er der Mondgöttin gab (vgl. [[Drachenträne#Uselias.E2.80.98 Erinnerungs-Vision auf Lyo .2829. Spealis 351 JF.29|Vision auf Lyo]]), und will [[Sereg]] weiterhin vor sich selbst schützen, obwohl er sich zu einem Gott der Trauer erhoben hat. Uselias übernimmt die Verantwortung für seine Tat und sieht es als Buße an, die Welt der Sterblichen vor dem Untergang zu bewahren, den Sereg ihnen durch seine Flut der Trauer bringen will. Als Epikoras bemerkt, dass sich Seregs Macht mit der von Abyssos Brut messen kann, lässt er Uselias nicht allein in den Kampf ziehen. Doch Epikoras wird von einem Mumifizierungszauber der [[Xishari]] getroffen und wird in die Tiefen von [[L'yreh]] getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vision machen sich Henk und Augustus daran, die Elben-Mumie der unteren Etage zu erlösen und bemerken bei ihnen ebenfalls grüne Intarsien, welche den Zauber aufrechterhalten. Nachdem sie die Geister befreit haben, bemerken sie den Geist des Elben, welcher auch die anderen befreiten Geister in Empfang genommen hat und sie hinausführt. Dann gehen Henk und Augustus  wieder hinauf, essen noch etwas und sprechen mit den Befreiten, welche als Opfer auserkoren waren. Sie lernen ''Uvis'', einen Holzfäller aus [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Virna]], welcher mit Sabaoth Immortalis nach L’yreh kam, ''Korin'', einen Eisenhändler aus [[Ankarz#Kolonien|Wint]], der von Reveron entführt und hergeschleppt wurde, und ''Faruin'', einen Fischer aus [[Veltima]], welcher von den Loigg’Il gefangen und an die Kultisten übergeben wurde, kennen. Außerdem ist da noch ''Riras'', einer von Graltiks Männern aus [[Kratara]], der von den Kultisten gefangen genommen wurde, nachdem er sich darüber beschwerte, dass sein Freund unter der umgestürzten Tür liegen gelassen wurde. Er war erfreut zu hören, dass die Helden diesen Freund befreit haben und er überlebt hat. Sie erfahren, dass Sabaoth Immortalis nach einer alten Rüstung sucht, welche wohlmöglich [[Sereg]] gehörte, und etwas wiedererwecken will, einen uralten Schrecken, welche er als Waffe gegen die Helden einsetzen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus muss an Elora denken, wie sie jetzt allein ohne ihre Kräfte den Kultisten ausgeliefert ist. Da kommt ihm die Idee, Eloras Dämon, welchen Reveron in einer Flasche gefangen hat, freizusetzen, damit Elora wieder ihre Kräfte einsetzen kann, um sich gegen die Kultisten zu wehren. Augustus ist sich aber unsicher und fragt Henk und Kenji um ihre Einschätzung. Die beiden raten ihm, den Dämon nicht freizulassen, denn erstens würde er sich vermutlich zuerst auf Augustus stürzen und ihn angreifen, und zweitens wäre Elora dann eine Gefahr für die Kultisten und sie müssten sie angreifen, während sie jetzt ohne Macht von ihnen in Ruhe gelassen werden kann. Augustus sieht ein, dass es ein Fehler sein könnte, und lässt sich überzeugen, von seinem Plan abzulassen. Das Fläschchen mit dem Dämon nimmt Henk an sich und Augustus verpackt in einer Phiole aus Eloras Handtasche die Überreste von Reveron, dessen Beschwörer-Schwert er in Reverons eigenen Umhang einwickelt, verschnürt und mitnimmt. Dann begeben sich die Helden erneut etwas zur Ruhe und schlafen etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Kenji und Augustus, was mit Sturmschnauze passiert ist. Denn als die Helden getrennt voneinander eingesperrt waren, hat Reveron dem hungrigen Henk die gefesselte Sturmschnauze vorgesetzt und amüsiert mit angesehen, wie Henk sich nicht dagegen wehren konnte, ihren Bauch aufzuschlitzen und von ihrem Fleisch zu essen, bis sie tot war. Henk erzählt auch, dass er von Sturmschnauze geträumt habe und wie sie ihm im Traum lächelnd die Hand gereicht hat, was Augustus zu Tränen rührt. Als Henk sich abseits der anderen einen Apfel holt, erzählt Augustus ihm, dass in seinen Träumen stets die Opfer seiner Taten als Principus Mortis wie anklagende Schemen im Hintergrund stehen, und er Henk um den versöhnlichen Traum beneidet. Henk holt dann den Leichnam von Sturmschnauze noch oben und legt ihn in einer verschließbaren Kammer ab. Er bittet Augustus und Henk zu einem kurzen Gedenken und hält eine Abschiedsrede, bevor er die Türen schließt und die Piratin in ihrem neuen Grab zurücklässt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Filgiz informiert die Helden, dass sich vor der Eingangstür Männer versammeln und ans Tor klopfen, um eingelassen zu werden. Sie wollen zu Reveron, da es anscheinend gerade einen Angriff auf die Nebbkorzucht und die Xishari-Hohepriester im Keller stattfindet. Augustus ist sofort klar, dass die [[Loigg'Il]] zurückgekehrt sind und sich jetzt um die [[Xishari]] und [[Nebbkor]] kümmern. Um Graltiks Männer vor einer möglichen Versklavung durch die Gedankenschinder zu bewahren, beschließen die Helden, das Tor langsam einen Spalt zu öffnen. Sie ziehen die elf Männer durch den Spalt und entwaffnen sie gleichzeitig, denn das ist die Bedingung, eingelassen zu werden, auf die sie sich nur mit Widerwillen eingehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anführer von Graltiks Männern nennt sich Lorad und er verhandelt mit Augustus um das Schicksal seiner Männer. Riras teilt seine Erfahrungen mit den Kultisten mit Lorad und berät sich mit ihm. Danach lässt sich Lorad darauf ein, nicht mehr gegen die Helden und ihre Männer zu kämpfen und stattdessen zu versuchen, seine Kameraden, die versuchen werden, die Helden aufzuhalten, darüber zu informieren, dass Sabaoth nicht vorhat, sie wieder mit nach Barthavion zu nehmen, sondern dass er sie hier dem Tod überlassen wird als Opfer an seine Dämonen-Götter. Augustus verspricht Lorad dafür, ihn und seine Männer vor den Loigg'Il zu beschützen. Dann lässt er das Tor öffnen, vor dem sich bereits die Loigg'Il befinden, und spricht mit ihrem Anführer, dem Gesandten von Uozk. Während die Loigg'Il mit Haiwächtern das Archiv durchsuchen, erfährt Augustus, dass die Xishari tot sind, und informiert den Gesandten auf Nachfrage darüber, dass sich noch ein ausgewachsener Nebbkor in den Minen der Schmiede befindet. Augustus erfährt seinerseits, dass die Helden sich zu dem Tor mit einem Drachen begeben sollen und dort mit einem Loigg'Il namens Assußtak in Kontakt treten soll. Als Wegbeschreibung erwähnt er, dass sie sich nach rechts an der Mauer halten sollen. Der Gesandte holt daraufhin eine kleine Kugel hervor, spricht etwas über sie und übergibt sie Augustus. Vor dem Tor soll er die Kugel aktivieren und dann dem Loigg'Il aushändigen, welcher sie dann zeigen werde. Danach informiert Augustus die Loigg'Il, dass die Helden nun mit ihren Männern zu dem Drachentor begeben werden, um Sabaoth Immortalis und Octavia zu suchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-Drache.png|miniatur|rechts|Das Tor mit dem Abbild eines Drachen]]&lt;br /&gt;
Die Helden brechen mit den Männern auf, um das Drachentor zu suchen. Dazu folgen sie dem Weg rechts des Archivs, müssen dann einige Planken überqueren und an einer riesigen Stufenpyramide entlang gelangen sie schließlich an ein großes Tor, über dem ein Drache eingraviert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===21. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.37.''') Die Helden stehen vor dem Drachentor und planen ihr weiteres Vorgehen. Augustus denkt, dass mit dem wiedererweckten Schrecken, den Sabaoth auf sie hetzen will, eventuell die Wächterin der Stadt ''Zygisskha'' oder ein Drache gemeint sei, welcher hinter diesem Tor auf sie warten könnte. Genaueres erhoffen die Helden von dem [[Loigg'Il]] zu erfahren, welcher hinter dem Tor im Lager arbeitet. Die Helden schicken Filgiz mit Uvis, Korin und Faruin zum Lager, damit er die Freigeister holen kann. Die Helden sprechen auch mit Lorad, welcher vorschlägt, einige Außenposten aufzusuchen und die Männer dort davon zu überzeugen, dass sie den Kampf einstellen müssen, wenn sie wieder lebendig hier herauskommen wollen. Auf diese Weise wird die Anzahl von Graltiks Männern, welche sich den Helden in den Weg stellen können, erheblich gemindert. Mit Schutuhx vereinbaren sie, dass bei einem möglichen Kampf sein primäres Ziel immer ein Kultisten ist, den er ausschalten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann aktivieren die Helden die Kugel, welche der Gesandte ihnen gegeben hat, und ein unangenehm hoher, schriller Ton schmerzt in ihren Köpfen. Sie deaktivieren die Kugel zwischenzeitlich, um auf eine Reaktion zu warten, doch als nichts geschieht, aktivieren die Helden sie wieder und warten ab. Als sich nach einiger Zeit noch nichts regt, untersuchen sie das Tor genauer und stellen fest, dass der Öffnungsmechanismus an dieser Seite zerstört wurde, da die mauer eingestürzt ist. Henk schätzt, dass er den Einsturz emporklettern könnte, um auf die andere Seite zu gelangen. Er hofft, das Tor vielleicht von dort öffnen zu können oder den Loigg'Il zu finden, damit er die Helden einlässt. Henk nimmt die Kugel mit und erklimmt die hohe Mauer. Dann verschwindet er für eine längere Zeit aus der Sicht von Augustus und Kenji, welche vor dem Tor auf dessen Öffnung warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es so weit ist und sich die Flügel des Tores öffnen, schleicht Henk schnell zu ihnen hinaus und mahnt sie zur Stille. Sie gehen etwas abseits und Henk informiert sie, dass drinnen die Pumpstation der Loigg'Il angegriffen und zerstört ist. Die verkohlten Leichen und der viele Ruß überall lassen den Angriff eines Drachen wahrscheinlich erscheinen und Henk übergibt Schutuhx eine rote Steintafel, die er in der zerstörten Pumpstation gefunden hat und welche vermutlich die Aufzeichnungen des Aufsehers enthält. Henk informiert seine Freunde auch darüber, dass das Wasser überall gestiegen ist und nur noch wenig Wege geblieben sind. Schutuhx informiert die Helden darüber, dass die rote Steintafel sagt, dass in diesem Bezirk einst Theleten in Drachen verwandelt wurden. Außerdem hat er erfahren, dass es Probleme mit der Kontrolle des Dunkelfeuers gegeben hat und die Behandlung der Gefangenen, bei der es sich nur um Octavia handeln kann, in der Schattengrube von einem „Geistlenker“ der Loigg'Il durchgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig machen sich die Helden auf den Weg und suchen die Pumpstation auf. Sie sehen die verkohlten Leichen des Loigg’Il und seiner Sklaven und entdecken eine Rußspur, welcher sie vorsichtig folgen. Die Spur führt die Helden zu einem großen Gebäude, bei welchem es sich um die Schattengrube handeln muss, und finden die Trümmer des Tores vorne vor verteilt. Henk stellt fest, dass es eigentlich zwei Spuren sind: eine, die aus dem Gebäude hinausführt und dafür das Tor von innen aufgesprengt hat, und eine weitere Spur, welche wieder hineinführt. Augustus vermutet, dass es sich um einen Drachen handeln könnte und bereitet sich mental schon auf einen harten Kampf vor. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-oben.png|miniatur||links|Die Schattengrube – obere Etage, mit Rußspuren und Leichen]] [[Datei:RC-Relief-Schattengrube.png|miniatur||rechts|Das Relief über dem Abgang in die untere Etage mit einer Darstellung der Umwandlung eines Theleten in einen Drachen]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten das Gebäude und finden im Inneren weitere verkohlte Leichen. Die Spuren führen zu einer weiteren Tür, welche wie das Eingangstor von Innen gesprengt wurde, so dass die Trümmer im Raum liegen. Über dieser Tür ist ein Relief angebracht, welches darstellt, was in der Schattengrube mit gefangenen Theleten geschehen ist. Sie wurden in einem Gestell angekettet in das Dunkelfeuer hinabgesenkt, welches sie in einen Drachen umwandelte. Die Helden machen sich große Sorgen, was mit ihrer Gefährtin Octavia in der Schattengrube gemacht wurde. Sie beeilen sich, der Spur in die Tiefe hinter der Tür zu folgen und gelangen so in auf die untere Etage der Schattengrube.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-unten(1).png|miniatur||links|Die Schattengrube – untere Etage, mit Rußspuren und Leichen]]&lt;br /&gt;
Sie erkunden vorsichtig die Etage und folgen dabei der breiten Spur, ohne die feinen Spuren in die Seitengänge zu verfolgen. Der Gang weitet sich und sie stellen fest, dass auf der linken und der rechten Seite Orichalkumgitter eine große Zelle verschließen und je ein Öffnungsmechanismus neben den Türen angebracht ist. Die Zellen sind leer und haben vermutlich einst Theleten verwahrt. Auf der anderen Seite der großen Kammer befinden sich links und rechts ebenfalls zwei Zellen, von denen nur eine geschlossen ist. In der geöffneten Zelle finden die Helden drei verkohlte Leichen von Fischsklaven. In der Mitte befindet sich ein weiteres geschlossenes Orichalkumgitter, hinter dem sich ein Loigg'Il befindet. Der Öffnungsmechanismus dieses Gitters befindet sich allerdings auf der Seite des Gedankenschinders und von der Vorderseite wurde versucht, das Tor einzureißen, so dass Felsbrocken auf beiden Seiten herumliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst als der Loigg'Il versucht, Kenji zu übernehmen, bemerken ihn die Helden und übergeben ihm die Kugel, welche sie von dem Gesandten bekommen haben. Nachdem der Loigg'Il der Kugel die Informationen entnommen hat, erfahren sie, dass sich eine Höllenbestie aus der Schattengrube befreit hat und jetzt ihr Unwesen treibt. Sie hat die Loigg'Il und ihre Diener getötet und es ist auch schon versucht worden, die Bestie zu fangen, denn eine Vernichtung ist mit den vorhandenen Mittlen unmöglich. Drei Diener haben die Höllenbestie in die geöffnete Zelle gelockt, doch sie wurden zu schnell getötet, als dass es ihnen gelungen wäre, das Tor zu verschließen und die Bestie einzusperren. Die Helden beschließen, den Plan zu wiederholen, und überlegen, wer am besten geeignet sein könnte, um die Bestie zu locken. Obwohl auch Augustus ein schneller Läufer ist, entscheiden sie sich doch für Henk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Kenji und Augustus hinter einigen Trümmerstücken verbergen, um schnell zu Öffnungsmechanismus zu gelangen, sobald Henk die Bestie in die Zelle gelockt und diese wieder verlassen hat. Henk macht sich auf den Weg und sucht die Höllenbestie, die sich irgendwo in den Gängen aufhalten soll. Die beiden Wartenden hören zunächst nichts, doch dann hören sie Henk vor Schmerz aufschreien und kurz danach auch Schritte, die sich nähern. Sie kauern sich noch kleiner hinter die Trümmer, als Henk die Bestie an ihnen vorbei in die Zelle locken will. Doch etwas weckt das Misstrauen des Infernals und es wendet sich zu den Trümmern um. Doch Henk gelingt es durch geschriene Beleidigungen, die Aufmerksamkeit der Höllenbestie wieder auf sich zu lenken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Infernal.png|miniatur|rechts|Eine Höllenbestie]]&lt;br /&gt;
Kaum ist Henk mit der Bestie an den versteckten Augustus und Kenji vorüber, stürmen diese aus ihrem Versteck. Kenji positioniert sich in der Mitte des Durchgangs, so dass er außerhalb der Zelle steht, sobald das Gitter hinunterfällt. Augustus rennt schnellstmöglich zum Öffnungshebel und bringt ihn in Position, sodass er sich sofort mit seinem ganzen Gewicht dranhängen kann. Henk ist immer nur knapp vor der Höllenbestie und auf seinem Rücken zeigen sich schon Brandspuren. Doch es gelingt ihm sehr knapp, die Bestie auszutricksen und rennt auf den Ausgang der Zelle zu. Kenji blendet das Infernal mit göttlichem Licht, so dass es verlangsamt. Doch es wird nicht aufgehalten und bewegt sich jetzt auf Kenji zu. Sobald Henk aus der Zelle kommt, hängt sich Augustus an den Hebel, doch dieser bewegt sich nicht. Er ruft Henk zur Hilfe und sie versuchen gemeinsam, den große Hebel nach unten zu ziehen. Die Höllenbestie nähert sich gefährlich Kenji, der verzweifelt versucht, seinen Lichtzauber aufrecht zu halten. In der Sekunde, wo Kenjis Zauber versagt, schnellt das Gitter herunter und sperrt das tobende Infernal in der Zelle ein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-Schattengrube-unten(2).png|miniatur|links|Die Schattenfeuergrube, über welcher Octavia in einem Käfig gefoltert wurde]]&lt;br /&gt;
Nachdem Henks Verbrennung von Augustus inspiziert und behandelt wurde, gehen die Helden zum mittleren Gitter und sprechen mit dem Loigg'Il. Dieser öffnet das Tor und lässt die Helden in die Schattenfeuergrube eintreten. Der hintere Teil der riesigen Kammer ist ein Abgrund mit Schattenfeuer und ein großer Kran lässt einen Käfig über dem Schattenfeuer hängen, ganz wie auf dem Relief über dem Eingang. In diesem Käfig ist Octavia angekettet. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Schattengrube-Gestell.png|miniatur|rechts|Die gefangene Octavia im Käfig mit feurigen Händen]]&lt;br /&gt;
Auch hier in der Kammer liegen verkohlte Leichen und die Helden erfahren, dass der tote Loigg'Il der „Geistlenker“ war, welcher Octavias Geist manipulierte. Nur eine Rußspur führt aus der Kammer heraus und die Helden haben den Ursprung des Infernals entdeckt. Die Helden betätigen den Kran und schwenken den Käfig mit Octavia auf festen Untergrund und setzen ihn dort ab. Sie ist bewusstlos und ihre Hände brennen mit Schattenfeuer. Der Loigg'Il weist die Helden darauf hin, dass ihre Freundin wahrscheinlich ähnlich dem Infernal reagieren würde, falls es ihnen überhaupt gelänge, sie zu wecken. Nach dem Tod des Geistlenkers sieht er keine Möglichkeit, mit Octavia zu kommunizieren, und er ist sich auch unsicher, inwiefern Octavia überhaupt noch sie selbst sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.38.''') Die Helden untersuchen Octavia zunächst und erkennen, dass sie auf einem Gestell festgeschnallt ist und ihre Hände mit Ketten mit dem Käfig verbunden sind. Diese Fesseln könnte Henk problemlos knacken, wenn Octavias Hände mit Schattenfeuer brennen und überdies noch heiße Funken versprühen würden, wodurch Henk das Schloss nicht erreichen kann. Vier Bügel aus grünem, Schatten-Erz halten Octavia aufrecht auf dem Gestell. Diese wären sehr einfach zu entfernen, doch dann würde sie nur noch von den Fesseln an den Armen gehalten werden. Die Helden entschließen sich, die Fesseln noch nicht öffnen, und Henk bittet Augustus, die Drachenträne herauszuholen. Henk hat die Hoffnung, dass diese ihnen bei der Kommunikation mit Octavia helfen könnte, doch sie reagiert nur sehr schwach auf Octavias Anwesenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Kopf trägt Octavia noch einen roten Stirnreif, welcher mit einem Kontrollpult in der Nähe verbunden sein dürfte und vermutlich der Geisteskontrolle gedient hat. Augustus hinterfragt dies bei Schutuhx und erfährt darüber hinaus, dass der Reif noch aktiviert sei und noch ein Programm laufe. Augustus bittet ihn, dies abzuschalten, und anschließend entfernt Kenji den Stirnreif. Daraufhin beginnt die Drachenträne zu pulsieren und Henk fordert die Helden auf, sie zu berühren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum liegen je ein Finger von Henk, Kenji und Augustus auf der Drachenträne, sehen alle ein weißes Licht und werden in eine Vision von Uselias hineingezogen. Sie sehen kurz den Theleten vor sich und sehen dann Octavias Erinnerungen, wie Henk und Kenji sie bereits in kurzen Sequenzen geträumt hatten (vgl. [[Träume_in_L'yreh#Geordnete_Tr.C3.A4ume|Träume in L'yreh]]). [[Datei: Feuerkammer.png|miniatur|rechts|Die Feuerkammer in der Roten Festung auf der Götterinsel, in deren Mitte der Flammenavatar steht]]  Schließlich befinden sich die Helden in der Feuerkammer, welche den Abschluss vom Pfad der Wurzelkräfte auf der Götterinsel bildet. In dieser Kammer hatten Henk und Kenji Octavia und Ignus entdeckt, wie sie auf der mittleren Insel in Feuerform miteinander verschmolzen sind, und es ist auch diese Kammer gewesen, von der der [[Träume in L'yreh#Abschluss-Traum|abschließende Traum]] der beiden gehandelt hat. Genau auf dieser Position befindet sich nun eine große Flammengestalt. Sie schreit die Helden an, dass sie verschwinden sollen, und als diese die Gestalt mit Octavia ansprechen, erklärt diese ihnen, dass Octavia nicht mehr existiere und tot sei. Daraufhin schleudert sie Schattenfeuerbälle auf die Helden und als einer davon Augustus trifft, wird dessen Gestalt kurz durchsichtig, als ob er verschwinden würde. Henk ruft Uselias zur Hilfe und plötzlich öffnet sich in der Nähe der Helden ein kleines Lichtportal, welches auf eine Wiese zu führen scheint. Die Helden zögern nicht lange und springen hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt die Helden in Octavias Erinnerung nach Perlheim und sie erleben ihren Traum von dem Unfall auf der Geburtstagsfeier, wo sie ein Mädchen leicht verletzte, weil diese sie mit der Abwesenheit ihres Bruders Augustus aufgezogen hatte. Doch in Octavias aktueller Erinnerung stellt sich die Szene so dar, dass Octavia aus Arroganz, Hochmut und Bösartigkeit das Mädchen verspottet und schließlich durch das Platzen ihres Kopfes getötet hat. Anschließend genießt sie eine süße Nachspeise, und die Helden können durch das [[Träume in L'yreh#Ereignis 2: Unfall auf Geburtstagsfeier|Berichtigen der wahren Erinnerung]] schließlich Octavias Aufmerksamkeit gewinnen. Augustus hat allerdings das Gefühl, dass seine Stimme wesentlich leiser zu Octavia durchdringt als die der beiden anderen, was an dem Schattenfeuertreffer liegen könnte. Octavias kann ihr durch die falsche Erinnerung verändertes Selbstbild korrigieren und als dies geschehen ist, finden sich die Helden plötzlich in der Flammenkammer wieder und der Flammenavatar schießt wieder mit Schattenfeuer auf sie. Augustus vermeint in dessen Flammen die Gestalt von Ignus zu erkennen und Henk ruft erneut Uselias zur Hilfe. Ein weiteres Lichtportal erscheint und die Helden müssen den Schattenfeuerbällen ausweichen, um hindurchzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Mal erkennen sie nach einiger Überlegung den Blutwald und erleben eine veränderte Erinnerung, in welcher Octavia Adarian absichtlich in das Tal mit den Dämonen führt, damit dieser beeinflusst wird und sie als Feindin ansieht und angreift. Sie selbst ist immun gegen die Beeinflussung und tötet Adarian brutal und schmerzhaft, als dieser sich gegen sie wendet. Auch hier können die Helden durch das richtige Erzählen des [[Träume in L'yreh#Ereignis 5: Unfall im Blutwald|alten Ereignisses]] Octavias Erinnerung korrigieren und den manipulativen Einfluss auf ihr Wesen bannen. Sofort danach finden sich die Helden in der Flammenkammer wieder und, als auf Zuruf Uselias Portal wieder erscheint, müssen sie einen weiteren Weg zurücklegen, auf dem sie den Schattenfeuerbällen der Flammengestalt, welche ihnen immer wieder zuruft, dass Octavia tot sei, ausweichen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt wieder nach Perlheim und die Helden ahnen, dass es sich um den Unfall im Stall handelt. Sie erleben Octavia, die trotzig und frech zu ihrer Mutter ist und dann im Stall entdeckt, dass sich das Stroh beim Zerreißen entzündet. Sie sorgt dann dafür, dass die ganze Scheune schnell in Brand gerät und stürzt den Diener Deron absichtlich in die Flammen, als dieser sie retten will. Octavia setzt jeden Fluchtweg in Brand und sieht lachend zu, wie Deron unter Schmerzensschreien verbrennt. Nachdem die Helden sie daran erinnert haben, wie alles [[Träume in L'yreh#Ereignis 1: Unfall im Stall|in Wirklichkeit]] abgelaufen ist, kann Octavia wieder ein Stück mehr die Veränderung ihres Wesens abschütteln und etwas weiter zu sich zurückfinden. Die Helden sind dann wieder in der Flammenkammer, in der sich ein weiteres Portal öffnet. Weiteren Schattenfeuerbällen ausweichend springen sie hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem nördlichen Wald wieder und erkennen das [[Träume in L'yreh#Ereignis 6: Unfall im_Norden|Ereignis im Norden]], bei dem Octavias schlechtes Gewissen die Schlafdecke von Henk entzündet hat, ohne diesem zu schaden. Doch in Octavias Wahrnehmung setzt sie die Decke absichtlich in Brand und heizt das Feuer noch weiter an, so dass Henk elendiglich schreiend verbrennt.  Auch dieses Mal gelingt es den Helden, Octavias Erinnerung wiederherzustellen und die Wesensveränderung rückgängig zu machen. Daraufhin finden sie sich in der Flammenkammer wieder und bemerken, dass die Flammengestalt mehr nach Octavia als nach Ignus aussieht. Uselias öffnet ein weiteres Lichtportal und die Helden springen den Schattenfeuerbällen ausweichend hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lichtportal führt erneut nach Perlheim, dieses Mal jedoch zum Strand, an dem Augustus damals seine kleine Schwester wiedergefunden hat, als er vom Militärdienst zum ersten Mal nach Hause zurückkehrte und Octavia ihm versehentlich den [[Träume in L'yreh#Ereignis 3: Unfall mit Augustus|Umhang entzündete]]. Doch Octavia sieht sich selbst, wie sie in blinder Wut und Raserei auf ihren Bruder losgeht und diesen zu Asche verbrennt. Dabei sieht sie genüsslich zu und erfreut sich an dem Anblick. Als die Helden ihr die wahren Ereignisse über die Tat und ihren Charakter ins Gedächtnis rufen können, gewinnen sie Octavias Aufmerksamkeit und finden sich dann in der Flammenkammer wieder. Wie die anderen Male weichen sie Octavias Schattenfeuerbällen aus und erreichen das nächste Lichtportal von Uselias.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sehen sich einen einzelnen Bauernhaus gegenüber, in dessen Inneren sie beobachten, wie Octavia ihre Mutter in Brand setzt, weil sie über ihr einfaches Quartier unzufrieden ist. Danach lässt sie ihre Wut an den unschuldigen Besitzern des Hauses aus und brennt es schließlich komplett nieder, wobei sie ohne Skrupel beobachtet, wie die Personen kläglich verbrennen. Die Helden müssen Octavia daran an den [[Träume in L'yreh#Ereignis 4: Unfall beim Angriff der Attent.C3.A4ter|wahren Ablauf der Ereignisse]] erinnern, dass sie nur knapp den Attentätern, die ihren Vater ermordet und dann auch ihre Mutter enthauptet hatten, entkommen konnte. Als sich Octavia wieder an die Wahrheit erinnert, springen die Helden wieder zur Flammenkammer, in der sie erneut von Octavia mit Schattenfeuerbällen beschossen werden. Dieses Mal wird Kenji erwischt und seine Gestalt verschwindet kurzzeitig. Doch schließlich erreichen alle Helden das Lichtportal und springen hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portal führt die Helden dieses Mal in die Wasserkammer vom [[Pfad der Wurzelkräfte]], in der Octavia [[Träume in L'yreh#Ereignis 7: Mordversuch an Kenji|Kenji angegriffen]] hat, um ihn zu töten. Doch dieses Mal handelte sie vorsätzlich berechnend, um sich selbst zu bereichern, denn sie belauschte Ignus, wie er Kenji erklärte, dass dieser Octavias Anker sei, der ihre Kräfte beschränkt, und seinetwegen werde Octavia nie ihr volles Potential entfalten können. Um sich von Kenji zu befreien, griff Octavia ihn mit voller Wucht an, ohne dass Ignus etwa angetan wurde. Danach zieht sie sich mit Ignus in die Feuerkammer zurück. Doch die Helden folgen ihr und können Octavia dort an den wahren Ablauf erinnern, dass sie nämlich im Affekt gehandelt hat, weil sie Ignus von Kenji ermordet glaubte. Als sich Octavia wieder an die Wahrheit erinnert, geht die Szenerie in ein weißes Licht über und die Helden finden sich in ihren physischen Körpern wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kommt leicht zu Bewusstsein und wird von ihren Freunden aus dem Gestell befreit. Sie ist noch schwach und im Halbschlaf, so dass der erleichterte Augustus sie auf seinen Armen aus dem Gebäude trägt. Die Helden begeben sich endlich wieder vereint zum Tor in dieses Viertel und schlagen dort ein Lager auf. Sie überfluten Octavia mit ihren Erlebnissen, wobei sie fast ausnahmslos die schönen Seiten wie das Zusammentreffen mit den Freigeistern oder Roanas Befreiung erwähnen und ihre Strapazen verschweigen. Octavia macht ein warmes Feuer und alle legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===22. Aletheon===&lt;br /&gt;
Als Henk, Kenji und Augustus erwachen, schläft Octavia noch, und die drei sprechen mit dem Loigg’Il an der Pumpstation. Sie erfahren, dass sie Sabaoth im Thronsaal des Hazug-Ságok aufhält, wo er Ausgrabungen begonnen habe. Doch der Kontakt hinein ist abgebrochen und das Tor ließe sich nur durch ein kompliziertes Ritual öffnen, welches auf diesem selbst abgebildet sei. Am zum Tor zu gelangen, sollen sich die Helden hinter dem Ausgangstor dieses Bereichs stets rechts halten und bei einer Geisterfalle würden sie die Rampe entdecken, die hinauf zum Tor führt. Nach dem Gespräch kehren die drei zu Octavia zurück und berichten ihr davon. Gemeinsam beschließen sie, sich zunächst mit Essen zu stärken, bevor sie aufbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.39''') Während des Essens erzählen Henk und Kenji Octavia von den Träumen, welche Uselias ihnen übermittelt hatte. Ohne die Kenntnis von Octavias wahren Erinnerungen wäre es den Helden nicht möglich gewesen, die veränderten Bilder herauszufinden und zu korrigieren, damit Octavia wieder ihre alte Persönlichkeit zurückerhalten konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen bemerken die Helden, dass etwas über die Mauer klettert. Sie entdecken Filgiz, der nachsehen will, ob alles in Ordnung ist. Die Helden begrüßen ihn freundlich und stellen ihn Octavia vor, welche Umgewandelte bisher nur als Gegner kennt. Nachdem sie Filgiz kritisch beäugt hat, ist Octavia bereit, auch die weiteren Freigeister kennenzulernen. Also öffnen sie das große Tor und begrüßen die Freigeister, die ihnen ihre Unterstützung angeboten haben. Zur Überraschung von Augustus, Henk und Kenji ist der Pirat Piet unter ihnen, den sie schon totgeglaubt hatten. Glücklicherweise ist auf bei seiner panischen Flucht auf die anderen gestoßen und so gerettet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besprechen dann mit Filgiz das weitere Vorgehen und sie beschließen, dass die Freigeister mit Filgiz hier im Bezirk der Drachen auf die Rückkehr der Helden warten sollen, damit diese als kleine Einheit die Gegend erkunden und herausfinden können, wie das Tor geöffnet werden kann. Sobald das geklärt ist, wollen die Helden zurückkehren, um gemeinsam mit der Unterstützung in den Thronsaal des Hazug-Ságok vorzudringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden verlassen den Bezirk der Drachen und Filgiz schließt hinter ihnen das Tor, um von möglichen Patrouillen unentdeckt zu bleiben. Sie halten sich rechts und stoßen nach kurzer Zeit auf viele Fußspuren, die in ein bzw. aus einem Gebäude führen. Etwas scheint aus dem Gebäude herausgeschafft worden zu sein und die Helden beschließen, hineinzugehen und herauszufinden, was in dem Gebäude ist oder war. [[Datei:RC-Relief-Doppelschlange.png|miniatur|links|Die Monsterschlange Zygisskha auf einem Relief in ihrer Halle]] Im Inneren befindet sich nur ein breiter Abgang nach unten. Die Spuren führen hinunter und die Helden finden eine gigantische Höhle, welche mit Gitterstäben abgetrennt ist, welche so weit auseinanderstehen, dass Menschen bequem hindurch können. Im hinteren Teil der Höhle finden die Helden nur Knochenreste und -splitter und an der Wand befindet sich ein großes Relief, auf dem die Monsterschlange Zygisskha abgebildet ist. Es macht den Anschein, als seien alle größeren Fragmente der Monsterschlange abtransportiert worden. Die Helden ahnen, dass Zygisskha der beschworene Wächter sein könnte, welchen Sabaoth heraufbeschwören ließ, um den Eingang zum Thronsaal zu bewachen. Sie verlassen das Gebäude und folgen weiter der alten Straße.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-33-Zerfleischung.png|miniatur|rechts|Relief auf dem alten Torbogen]]&lt;br /&gt;
Als die Helden einen alten Torbogen untersuchen, geraten sie in einen Hinterhalt und sind plötzlich von Armbrustschützen umzingelt. Wie sich herausstellt, sind es Graltiks Männer unter Führung von Grogar. Henk tritt sofort in Verhandlungen und es stellt sich heraus, dass Grogar bereits mit Lorad gesprochen hat und bereit ist, für sichere Rückkehrplätze für sich und seine Männer mit den Helden zusammenzuarbeiten und sie bei der Erstürmung des Thronsaals zu unterstützen. Der Deal wird mit Handschlag besiegelt und Grogar zeigt den Helden drei gefangene Kultisten, welche neben einer besonders großen Geisterfalle gefesselt und geknebelt sind. Grogar sagt, dass seine Männer die Kultisten überwältigt haben, als diese Seelen aus der Geisterfalle ernten wollten. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Palasttor.png|miniatur|links|Das Tor zum Thronsaal des Hazug-Ságok, auf dem der Schlüssel zur Öffnung des Tores gegeben wird. Übersetzung: „''Preise die Erzdämonen''“, Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel (linke Seite); Ismagora, „''Preise die Götter des Abgrunds''“, Abyssiden (rechte Seite), „''Preise Hazug-Ságok''“ (mitte)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entscheiden, sich erst später mit den Kultisten zu beschäftigen, und Kenji bereitet sich mit einem langen Gebet darauf vor, die riesige Geisterfalle zu zerstören. Diese steht auf einem etwas abgesengten Platz, auf dem sich früher die Opfer für Hazug-Ságok zerfleischten, wie das Relief des Torbogens nahelegt. Während Kenjis mentaler Vorbereitung gehen Octavia, Augustus und Henk die große Rampe in der Nähe hoch, welche zum Tor des Thronsaals führt. Dort finden sie das große Tor, aus dessen Inschrift sie erfahren sollen, wie es zu öffnen ist. Aus den Abbildungen schlussfolgern die Helden, dass sie zuerst die vier Tempel der  Erzdämonen aufsuchen und diese dort mit ihrem speziellen Ritus preisen müssen, anschließend ähnliches im Tempel von Ismagora und ebenfalls im Tempel der Abyssiden durchzuführen, um abschließend vor dem Tor den Dämonenfürsten Hazug-Ságok zu preisen. Nach dieser Erkenntnis kehren die drei zu Kenji zurück, welcher mittlerweile bereit ist, die Geisterfalle zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji sich der Geisterfalle nähert, um den Knochenkreis und den Kessel zu zerstören, bittet er seine Freunde, etwas Abstand zu halten, da er nicht mit Sicherheit sagen kann, was nach der Zerstörung der großen Falle passieren wird. Doch er kann sich dem Kessel nicht nähern, da dieser eine eisige Kälte ausstrahlt, welche ihn erstarren lässt. So bittet er Octavia, mit einem Feuerball den Kessel zu zerstören. Kaum ist dies passiert, entströmen der Falle unzählige Geister, viel mehr als bei den vorherigen Fallen. Kenji begibt sich mit Caldras strahlender Laterne in die Mitte und die Geister beginnen, ihn zu umkreisen. Dabei kommen sie immer näher und ihre Masse führt dazu, dass Kenji zusammensackt und vor Kälte kaum noch die Laterne halten kann. Henk und Augustus machen sich große Sorgen und beschließen, Kenji zur Hilfe zu eilen. Sie dringen in den Kalten Bereich vor und schaffen es kaum, sich ihrem Freund zu nähern. Augustus wird aufgehalten und bricht in der Kälte fast zusammen. Henk kommt näher an den mittlerweile fast liegenden Kenji heran, doch er kann ihn nicht erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji wird von einem Elbengeist berührt und dieser lässt ihn in einer Vision miterleben, wie das Opfer sich selbst auf dem abgesengten Platz zerfleischt hat. Währenddessen ist der Führergeist erschienen und bemüht sich, die Aufmerksamkeit der Elbenseelen zu erhalten. Doch dies dauert lange, da diese so sehr vom Licht angezogen werden, dass sie für nichts anderes mehr Aufmerksamkeit zu haben scheinen. Schließlich lichtet sich aber die Geistermenge und alle Seelen versammeln sich hoch über den Helden bei dem Führergeist, so dass die Kälte nachlässt und Augustus und Henk sich um den fast erfrorenen Kenji kümmern können.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tor-34-Zuchtgrube.png|miniatur|rechts|Das Tor zur Zuchtgrube, wo Monsterhybriden erschaffen wurden]]&lt;br /&gt;
Nachdem es Kenji besser geht, erscheint der elbische Führergeist vor den Helden und scheint sie aufzufordern, ihm zu folgen. Er führt sie in einen Bereich, den sie noch nie betreten hatten und in welchem anscheinend Kreuzungsexperimente mit verschiedenen Spezies unternommen wurden. Der Geist hält über einer überfluteten Stelle an und deutet nach unten. Da sich im Wasser seltsame Haikreuzungen aufhalten, beschließen die Helden, dass Augustus am Rand stehend die Monster ablenkt und auf sich zieht, während Henk geschickt das erste Gebäude erklimmen und dann zum nächsten springen will, um von diesem die Stelle zu erreichen, welche der Geist ihnen gezeigt hat. Der Plan geht auf und Augustus wehrt sich gegen mit Octavias und Filgiz‘ Unterstützung zwei Haimonster, während Henk zu dem Ort gelangt und dort taucht. Er findet ein kleines, pyramidenförmiges Stück aus grünem Stein, bei dem es sich um einen jener seltsamen Schlüssel handeln könnte, die in L’yreh benutzt werden, und wird auf dem Rückweg von einer Monsterkreatur angegriffen und verletzt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Fischelb.png|Die monströse Kreuzung von Elb und Hai&lt;br /&gt;
File:RC-Wasserkampf1.png|Die überflutete Stelle, welcher der Elben-Geist den Helden gezeigt hat&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Karte-5.png|miniatur|rechts|Kammer des Monsterbaus]] &lt;br /&gt;
Als Henk wieder zu den anderen zurückgekehrt ist, versorgen sie Henks Wunden mit einem Heiltrank und der Geist führt die Helden wieder heraus aus diesem Bezirk und über unbekannte Wege weiter. Doch plötzlich kommt Augustus die Gegend bekannt vor und die Helden stellen fest, dass sie sich wieder im [[L'yreh#Bezirk der Nebbkor|Bezirk der Nebbkor]] befinden. Mittlerweile ist das Wasser etwas weiter abgepumpt und die Helden können einen Weg nehmen, welcher zuvor noch überflutet war. Hier finden sie eine weitere, kleine Geisterfalle, welche von Kenji erfolgreich zerstört wird. Doch der Geist führt sie weiter und schließlich in ein Gebäude hinein, in welchem sie bereits gewesen waren: die Kammer des Monsterbaus, in welchem aus Elben die schreckliche Kreatur zusammengesetzt wurde, welche auf den Reliefs der Arena zu sehen war. [[Datei:Elbencentiped.png|miniatur|links|Das aus Elben zusammengesetzte Monster]] In der Mitte dieser Kammer kann der Stein, nach welchem Henk getaucht hatte, eingesetzt werden. Als die Helden dies tun, öffnet sich die Mitte und gibt eine steile Rampe nach unten frei, von wo sie ein leises Kratzen hören können. Mutig gehen sie die Rampe hinab und in Kenjis Licht sehen die Helden die grauenhafte Kreatur der Reliefs, wie sie nach all der Zeit noch immer „lebendig“ ist und darum bittet, sie zu töten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus schlagen mit gezielten Hieben das Monster in Stücke, was den gefangenen Elbengeistern die Freiheit schenkt. Einer von ihnen hält inne und nimmt die Helden bewusst war. Er bedankt sich bei ihnen und scheint so etwas wie der Anführer der Elben gewesen zu sein. Er nennt den Helden seinen Namen – Callon – und sichert ihnen seine Unterstützung und die seiner gerüsteten Männer zu. Dann verschwindet er wie die anderen Geister und die Helden kehren zum Tor des Thronsaals zurück.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Skizze-HS-Palast-kommentiert.png|miniatur|rechts|Grogars Skizze von Hazug-Ságoks Tempel mit Augustus‘ Notizen]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.40''') An dem alten Torbogen machen die Helden eine Rast und, während Kenji sich ausruht, sprechen Henk und Augustus mit Grogar. Sie wollen von ihm erfahren, was sie hinter dem großen Tor im Thronsaal des [[Hazug-Ságok]] erwarten wird. Grogar zeichnet ihnen eine Karte und erklärt ihnen, dass in einer großen Halle direkt hinter dem Eingangstor die Monsterschlange ''Zygisskha'' wiedererweckt wurde, um den Zugang zu bewachen du ein Eindringen unmöglich zu machen. Hinter der großen Halle führt ein weiteres großes Tor in den Thronsaal, dieses lässt sich aber nur von Innen öffnen. Vor dem Tor befinden sich auf beiden Seiten weitere Türen, von denen die rechte zum Lager von Graltiks Männern und die linke in die Kammer führt, in der das Eingangstor geöffnet werden kann. In dieser Kammer befindet sich außerdem ein Geheimgang, welcher als [[Xishari]]-Kriechgang in eine weitere Kammer führt, in welcher Inschriften an den Wänden angebracht sind und in der sich weitere Kultisten und ein Portal zum Schiff befindet. Durch ein Fenster in der Kammer lässt sich in den Thronsaal blicken, in dem sich [[Sabaoth Immortalis]] mit weiteren Kultisten befindet, und ein weiterer Kriechgang führt von dort in den Thronsaal, wo durch eine Membran hindurch der gigantische Wirbel des Nebenschlundes zu erkennen ist. Grogar informiert die Helden außerdem darüber, dass durch einen Durchbruch zum Meer eine schwarze Rüstung in direkter Nähe zum Nebelschlund geborgen wurde, mit deren Hilfe ein weiteres Wiedererweckungsritual durchgeführt werden soll. Augustus notiert diese Informationen auf der Karte und gemeinsam machen sie sich an die Planung des Einsatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Überlegungen, an denen sich zum Schluss auch Kenji beteiligt, beschließen die Helden, gemeinsam mit den Freigeistern und Grogars Männern in die Eingangshalle einzudringen, wobei die Freigeister die Monsterschlange beschäftigen sollen, während die Helden und Grogar zu den Türen vordringen. Schutuhx bleibt bei den Helden und soll sich stets einen Kultisten vornehmen und kontrollieren. Grogar wird versuchen, Graltiks Männer an sich zu binden oder sie notfalls auch daran hindern, die Helden aufzuhalten, welche ihrerseits durch die linke Tür stürmen werden, um kriechend die Kultisten in der nächsten Kammer zu erreichen und schnellstmöglich auszuschalten. Nach dem riskanten Betreten des Thronsaals durch einen weiteren Kriechgang hoffen die Helden auf die Hilfe von Callon und seinen gefallenen Kameraden im Kampf gegen Sabaoth Immortalis und planen, den [[Spiegel des Anor]] gegen den möglicherweise bereits erweckten [[Sereg]] zu verwenden. Sie würden aber alles noch einmal genauer durchsprechen, wenn sie vor dem letzten Abschnitt des Öffnungsrituals und dem Tor selbst stehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Inschrift-18-erzdämonenaltar.png|miniatur|links|Inschrift am Erzdämonenaltar]]&lt;br /&gt;
Nach diesen Stunden der Rast brechen die Helden auf, um die auf dem Tor zum Thronsaal gezeigten Orte zu suchen. Sie durchqueren den alten Torbogen und entdecken dahinter auf der linken Seite einen von vier Säulen umgeben fünfeckigen Altar, an dem ein kleinerer Dämon liegt, welcher augenscheinlich geopfert wurde. Eine Inschrift verrät ihnen, dass es sich um den Altar der Erzdämonen handelt. Octavia kann den Text (Abb. l.) übersetzen: „''Seid gepriesen Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel und du grausame Mutter Ismagora, ihr dunklen Götter der Sünden!''“ Dieser Altar ist auch auf dem Thronsaal-Tor abgebildet, auf der linken Seite oberhalb der Pyramiden, was bedeutet, dass hier das dort beschriebene Öffnungsritual startet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben beim Durchqueren des alten Torbogens auf der rechten Seite eine große Statue im Zwielicht wahrgenommen, weshalb sie sich jetzt dorthin begeben. Bei näherer Betrachtung entdecken sie, dass es sich um eine Statue von Voyx, der Göttin der Nacht, handelt. Links neben der Statue führt eine Treppe auf eine große Pyramide hinauf und auf der anderen Seite der Treppe steht eine riesige Statue von Lhugor, dem Herrn der Unterwelt. Die Helden gehen die Treppe auf die Pyramide hinauf und finden oben eine Inschrift, welche ihnen verrät, dass es sich hier um die Pyramide der Abyssiden handelt. Octavias kann auch diesen Text (Abb. u.) übersetzen: „''Seid gepriesen mächtiger Lhughor, Herrscher der Unterwelt, und Voyx, Berzkhor, Soiriz, ihr dunklen Götter der Zerstörung!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:RC-Statue-Lhughor.png| Statue des Lhughor (Abyssos) links vor der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
File:RC-Inschrift-17-abysstempel.png|miniatur|rechts|Inschrift auf der Spitze der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
File:RC-Statue-Voyx.png| Statue der Voyx (Onoa) rechts vor der Pyramide der Abyssiden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden kehren zum alten Torbogen zurück und beraten mit Grogar darüber, wie ein dämonisches Opfer finden können. Ihnen fallen die monströsen Kreuzungen in der Zuchtgrube wieder ein und sie beschließen, gemeinsam mit Grogar und seinen Männern dorthin zu gehen, und eine Hai-Elben-Monstrosität einzufangen, um sie auf dem Altar der Erzdämonen opfern zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen zwei Zuchtkammern geht Augustus halb ins Wasser, um die Kreaturen anzulocken. Zwei von Grogars Männern stehen mit Lassos auf den beiden Kammern und werden von Henk unterstützt, welcher ebenfalls mit einem Seil versucht, ein Monstrum zu fangen. Als Augustus von mehreren Wesen angeschwommen wird und sich etwas zurückzieht, wagt nur noch ein Monster den Angriff, den Augustus mit der flachen Schwertseite abwehrt, während die Schurken vergeblich versuchen, ihr Seil um die Kreatur zu werfen. Als auch Henk keinen Erfolg mit dem Lasso hat, springt er kurzerhand auf das Monstrum und umklammert es. Kenji ruft das Licht zur Hilfe und erzeugt einen grellen Lichtblitz. Augustus schafft noch, seine Augen abzuwenden, doch  der Henk und Grogar werden so stark geblendet, dass Henk von Augustus und Grogar eine Zeit geblendet sind. Augustus greift schnell nach Henk und zieht ihn mit dem Haielb aus dem Wasser. Grogars Männer stürzen sich darauf und fesseln es, damit es zu dem Altar der Erzdämonen gebracht werden kann. Dort wird das fest verschnürte Haimonstrum aber zunächst in einer tieferen Pfütze abgelegt, damit es nicht erstickt oder aus Trockenheit verendet, während noch die letzten Vorbereitungen getroffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bricht auf, um Filgiz und die Freigeister zu holen, und währenddessen berichtet Augustus Octavia, was bei der letzten Rezitation mit Henk geschehen ist, und bringt seine Sorge zum Ausdruck, ob sie dem gewachsen ist. Er fragt Schutuhx, ob er nicht die Anrufung übernehmen kann, doch dieser weigert sich, überhaupt mit den Helden eines der Heiligtümer zu betreten. Es scheint ihm vor seinen Göttern peinlich zu sein, mit der Heldengruppe gesehen zu werden. Als Henk unterdessen am Tor zum Bezirk der Drachen ankommt, macht er sich bemerkbar und kurze Zeit später erscheint Filgiz auf der Mauer. Nachdem Henk ihm mitgeteilt hat, dass die Zeit gekommen ist, öffnet Filgiz kurz darauf das Tor und kommt mit den anderen Freigeistern heraus. Mit Henk gehen sie zu dem tieferliegenden Platz, auf dem vorher die große Geisterfalle stand, und er stellt den Kämpfern der Freigeister Grogar mit seinen Männern als ihre neuen Verbündeten vor. Henk bittet sie, gemeinsam auf dem Platz oder in der Nähe zu warten, bis er mit seinen Freunden das Öffnungsritual so weit abgeschlossen haben, bis nur noch das Tor zum Thronsaal zu öffnen ist, zu dem sie dann gemeinsam aufbrechen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk zu den anderen am dämonischen Altar zurückkehrt, holt Augustus das Opfer aus dem Wasser und hält es über den Altar, während Henk die Kehle durchtrennt und das dämonische Blut auf den Altar fließen lässt. Zeitgleich liest Octavia die Worte auf dem Altar in der Originalsprache vor: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ku-osch nug-ßouk-uz''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Verijgorn, Laobis, Noxxuz, Azeruel'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''iz-sch schi nß-eik-echu Chixx-uß Ismagora''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''On-gß schiz-hruz Nauxxuz schuß Kiuz-schuz'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-20-Pyra-mendacos.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]]&lt;br /&gt;
Kaum hat sie geendet, beginnt ihre Nase zu bluten, und die Helden bemerken, dass sich die Tür einer nahegelegenen Pyramide geöffnet hat, auf der ein Abbild des Verijgorn zu sehen ist. Wie auf dem Tor zum Thronsaal abgebildet, werden die Helden nun wohl alle Pyramidenheiligtümer der Erzdämonen besuchen müssen, um diese zu huldigen und sich würdig zu erweisen, den Sitz von Hazug-Ságok betreten zu dürfen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-V-Eingangstor.png|miniatur|links|Tor aus Katzengold im Eingangsbereich der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]]&lt;br /&gt;
Die vier Helden betreten die Pyramide des Verijgorn und gelangen in eine kleine Kammer, aus der lediglich ein goldenes Tor herausführt, von dem Henk sofort bemerkt, dass es aus Katzengold ist. Kaum haben alle das Heiligtum betreten, schließt sich hinter ihnen die Tür und die Helden können nicht mehr hinaus. Es bleibt ihnen keine andere Wahl, als alle Prüfungen zu meistern. Octavia übersetzt den Text, der in der linken unteren Ecke des Tores steht. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 250px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Alles ist Betrug.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Lügner verbirgt die Wahrheit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Täuschung eröffnet den Weg.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mehr Schein als Sein.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Betrogene wird fallen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Verrat ist die Krönung der Lügen.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk untersucht das Tor, doch er findet keinen Mechanismus, welcher es öffnet. Augustus leuchtet die Wände ab, doch es führt kein anderer Weg aus der Kammer hinaus. Hinter dem Tor ist leise das Zischen von unzähligen Sachlagen zu hören, was Kenjis Angst vor Schlangen triggert. Die Helden grübeln, bis Henk überlegt, wenn hier alles Betrug ist, wie der Text auf dem Tor sagt, dass wohlmöglich auch das Tor selbst Betrug ist. Er versucht, sich davon zu überzeugen, dass dort kein Tor ist, sagt es sich wiederholt vor und geht dann mit schnellem, überzeugtem Schritt direkt darauf zu, ohne zu zögern. Als die anderen beobachten, wie Henk einfach durch das massive Tor hindurchgeht, tun sie es ihm nach und Augustus und Octavia verschwinden ebenfalls durch das Tor. Nur Kenji, welcher durch das ständige Zischen dieser Kriechtiere schon ganz unruhig ist, kann sich nicht darauf konzentrieren und bleibt allein in der Kammer zurück. Panik droht ihn zu übermannen, doch er betet inbrünstig zu seinen Göttern und bittet um ihre Unterstützung. Tatsächlich kann er sich sammeln und seine Angst zurückdrängen. Er konzentriert sich und folgt schließlich den anderen durch das trügerische Tor. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Söhnegang.png|miniatur|rechts|Gang mit Inschrift und sieben Reliefs, am Ende eine Statue des Verijgorn und ein vorgelagerter Altar]]&lt;br /&gt;
Kenji stößt zu den anderen, die sich schon Sorgen gemacht haben. Die Helden befinden sich in einem Gang, dessen Seitenwände eine Inschrift und einige Reliefs aus Katzengold tragen und welcher in einer Kammer mit einer katzengoldenen Statue das Verijgorn und einem Altar, über dem eine Maske des Erzdämonen schwebt, endet. An beiden Seiten der Kammer befinden sich fünf Löcher im Boden, welche Löcher die Helden an eine Kammer im Bezirk der Nebbkor erinnern, wo eine Statue von solchen Löchern umgeben war, aus denen Schlangen herauskamen, als Henk sich näherte. [[Datei:RC-Tempel-V-Söhne.png|miniatur|links|Inschrift und sieben Abbildungen in der Pyramide des Verijgorn (Mendacos)]] Octavia übersetzt die Inschrift: „''Seid gepriesen, ihr mächtigen Sechs, Söhne des Schlangengottes!''“ und die Helden betrachten die sieben Reliefs. Bei einem von ihnen muss es sich um einen Lügner handeln, welcher kein Sohn des Verijgorn ist. Nach einigen Überlegungen einigen sich die Helden darauf, dass alle Söhne bis auf einen drei Hörner auf dem Kopf tragen. Henk untersucht das Relief dieses Sohnes, kann aber nichts Ungewöhnliches finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert von ihrem Misserfolg und im Glauben, dass sie vielleicht zuerst etwas in der großen Kammer tun müssten, bevor sie weiterkommen, greift Henk nach der Maske auf dem Altar. Doch direkt vor seinen Fingern löst sich die Maske auf und aus fünf Löchern kommen schwarze Schlangen gekrochen und visieren Augustus und Octavia an. Augustus verteidigt sich erfolgreich mit dem Schwert und die Schlangen lösen sich bei Berührung in schwarzen Rauch auf. Gemeinsam mit Kenji wehrt er auch die Schlangen ab, welche Octavia angreifen. Die Helden sind in die Falle des Verijgorn getappt, können sich aber gut daraus befreien und wenden sich wieder den Reliefs zu, um ein anderes Merkmal herauszufinden. Henk stellt fest, dass nur ein Sohn nichts Schlangenartiges an sich hat, und untersucht daraufhin das Relief. Er stellt fest, dass man das Auge hineindrücken kann, woraufhin das Relief zur Seite schwingt und einen Hebel freigibt. Als Henk und Augustus ihn gemeinsam ziehen, hören sie etwas aus dem Eingangsbereich.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangenstab.png|miniatur|rechts|Der neue Gang in der  Eingangskammer und das Podest mit dem Schlangenstab]]&lt;br /&gt;
In der Eingangskammer hat sich ein neuer Gang offenbart, welchem die Helden folgen. Sie kommen zu einem Podest, auf dem ein Schlangenstab aus Katzengold liegt. Der Sockel trägt eine Inschrift, die Octavia mit „''Ich bin der Herr der Lügen!''“ übersetzt. Es beginnt eine Diskussion, ob es sich bei dem Stab um eine ähnliche Falle handeln könnte wie zuvor mit der Maske. Doch schließlich fasst sich Henk ein herz und nimmt den Stab auf. Da nichts weiter passiert, machen sich die Helden wieder auf die Suche nach dem Weg und folgen zunächst dem Gang gegenüber von dem Podest. Schnell stellen sie fest, dass es sich um eine Sackgasse handelt, in der eine Schlange auf sie wartet. Augustus schlägt sie mit dem Schwert und sie löst sich wieder in schwarzen Rauch auf so wie zuvor. Schließlich folgen die Helden dem weiterführenden Gang, bis dieser sich gabelt. Augustus meint, dass man sprachlich „links“ im Gegensatz zu „rechts“ immer mit Lügen in Verbindung bringt, weshalb er vorschlägt, den linken Weg zu nehmen. Tatsächlich endet dieser Weg nicht in einer Sackgasse, sondern führt zu einer größeren Kammer, aus der lautes Zischen ertönt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangenwächter.png|miniatur|links|Kammer mit einer riesigen Metallschlange]]&lt;br /&gt;
Als Henk einen Schritt in die Kammer tut, erhebt sich aus einem loch in der Mitte eine gigantische, metallisch schimmernde Schlange, welche jeden anzugreifen droht, welcher sich ihr nähert. Augustus rät von einem Angriff ab, da ihre Waffen das Monster vermutlich nicht verletzen würden. Nach einigem Überlegen schlussfolgern die Helden, dass das Schlangenstab eine Lösung bieten dürfte, und Henk bittet Octavia, ihm die Originalworte aufzuschreiben, die auf dem Podest stehen. Dann hält Henk den Stab vor sich in die Luft und spricht laut: „''Olng stoz schuß Ngußß schuß Riunuz!''“, woraufhin sich seine Gestalt in ein Abbild des Verijgorn verwandelt. Die Metallschlange beginnt darauf sich rhythmisch zu wiegen und Henk geht auf sie zu. Die anderen folgen ihm und sie beschließen, wieder linksherum um die Schlange zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Gang entpuppt sich wieder als Sackgasse, doch diesmal wird Augustus von der dort lauernden Schlange ins Bein gebissen. Sofort überkommt ihn ein starkes Misstrauen seinen Gefährten gegenüber, was noch durch Henks Verijgorn-Illusion verstärkt wird. Augustus zieht sein Schwert und die anderen reden auf ihn ein und erinnern ihn an Dinge, die sie gemeinsam erlebt haben und von denen sonst niemand etwas wissen kann. Henk legt den Stab zur Seite und bekommt seine normale Gestalt zurück. Langsam beruhig sich Augustus wieder und fasst wieder vertrauen zu seinen Freunden. Um die Sackgasse wieder verlassen zu können, spricht Henk erneut den Spruch und führt die Helden an der Metallschlange vorbei in den nächsten Gang. Ihnen fällt auf, dass sich der dritten Satz des Tores „Täuschung eröffnet den Weg“ auf diese Prüfung zu beziehen scheint.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Schlangengrube.png|miniatur|rechts|Kammer mit drei Ausgängen, auf deren Boden unzählige Schlangen kriechen]]&lt;br /&gt;
An der nächsten Gabelung gehen die Helden wieder links und stoßen auf einen Raum, dessen Boden vor Schlangen nur so wimmelt und der drei weitere Ausgänge besitzt. Henk erinnert sich an den vierten Satz des Tores „Mehr Schein als Sein“ und geht davon aus, dass es sich bei den Schlangen um Illusionen handeln müsse. Er konzentriert sich darauf, dass alles nur Schein ist, und geht in die Schlangenansammlung hinein. Den anderen kommt es so vor, als würden die Schlangen Henks Schritten ausweichen, und Octavia folgt ihm in den Raum. Kenji übermannt eine furchtbare Angst und er klammert sich an Augustus. Die beiden bleiben zurück und Henk legt sich sogar auf den Boden, um ihnen zu demonstrieren, dass es absolut sicher ist. Doch die beiden bleiben noch eine Weile dort stehen, bis Kenji sich dazu durchringen kann, mit geschlossenen Augen und von Augustus geführt den Schlangenraum zu betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt können all einen Blick in die drei weiterführenden Gänge werfen und stellen fest, dass der linke Gang in einem Becken endet, welches mit einer grünlichen Flüssigkeit gefüllt ist, die Augustus für Säure hält. Der mittlere Gang führt in eine Tempelkammer, in der eine große Statue des Verijgorn mit einem kleinen Altar davor steht, wie sie die Helden bereits zuvor schon einmal gesehen haben, als sie der Täuschung aufgesessen sind. Der rechte Gang endet in einem Feuerfeld, vor dem bei genauerer Betrachtung einige menschliche Knochen liegen. Henk schlussfolgert, dass ein Kultist diesen Gang ausprobiert und dabei verbrannt ist. Die Helden erinnern sich des fünften Torspruches „Der Betrogene wird fallen“ und versuchen vergeblich, ihn auf die Situation anzuwenden. Sie entschließen sich für den mittleren Gang und betreten ihn hoffnungsvoll. Als sie die Kammer erreichen, verschwindet der Boden unter ihren Füßen und sie stürzen in die Tiefe. Henk kommt als erster auf Boden auf und sein Sturz wird glücklicherweise von einer frischen Leiche abgefedert, so dass er sich keine Knochen bricht. Die anderen fallen auf Henk oder können sich abrollen, so dass alle im Gegensatz zu dem Kultisten mit nur leichten Prellungen davonkommen und überleben. Als sie den Weg aus der Kammer nehmen, stellen sie fest, dass sie sich wieder vor der Schlangenkammer befinden, deren Illusion nun alle durchschaut haben. Als letzten Weg nehmen die Helden nun den linken und stellen fest, dass das vermeintliche Säurebecken, bei dessen Säure es sich vermutlich eher um Schlangengift handeln dürfte, nur ein Trugbild ist und darunter eine Treppe in die Tiefe führt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Pyramide_Verijgorn-Altar.png|miniatur|links|Abschlusskammer mit einem Altar, über dem eine Maske des Verijgorn schwebt]]&lt;br /&gt;
Als die Helden der Treppe folgen, gelangen sie in eine runde Kammer, in der lediglich ein kleiner Altar aus Katzengold steht, über dem wieder eine Maske des Verijgorn schwebt. Nach dem Betreten verschwindet der Eingang hinter ihnen wieder und es scheint keinen Ausgang zu geben. Bei der Untersuchung der Kammer finden sie eine relativ frische Leiche, bei der es sich wieder um einen Kultisten handelt, welcher eine blutende Wunde auf dem Rücken aufweist, die von einem Dolch stammen könnte. Die Helden überlegen, wie sie weiter vorgehen wollen, und sind sich einig, dass die Maske der Weg sein wird. Diesmal erklärt sich Augustus bereit, sie aufzusetzen, da Henk bereits alle anderen Prüfungen übernommen hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Maske-Verijgorn.png|miniatur|rechts|Die Maske des Verijgorn, welche über seinem Altar schwebt]]&lt;br /&gt;
Kaum hat sich Augustus die Maske aufgesetzt, lobt er Henk für sein Misstrauen gegenüber seinen Freunden. Doch seine Worte wirken nicht sehr überzeugend und er stammelt eigentlich mehr vor sich hin als Henk zu täuschen. Nach einigen verzweifelten Versuchen fällt die Maske von seinem Gesicht und hinterlässt es blutig. Augustus erinnert sich nicht an seine Worte und bleibt ein wenig frustriert zurück, während Henk nach der Maske greift und sie aufsetzt.&lt;br /&gt;
Der maskierte Henk wendet sich an Augustus und erinnert ihn aufmunternd daran, dass seine Stärke der Kampf mit dem Schwert sei, wo ihm keiner etwas vormache. Augustus nickt zustimmend und Henk weist ihn darauf hin, dass gerade seine Unbeherrschtheit im Kampf  es sei, die ihm als Principus Mortis unbesiegbar und unbezwungen gemacht hat. Als Augustus ihm widerspricht, da er diese Gewalt als seine größte Schwäche empfindet, zeigt Henk ihm überzeugend auf, dass Augustus immer dann erfolgreich war, wenn er die Gewalt zugelassen und ausgelebt hat. Henks Worte wickelten Augustus ein und er stimmte Henk nach einiger Zeit vorbehaltslos zu. Dann macht Henk ihm klar, dass viele ihn zwar wegen dieser Gewalt verachten würden, doch dass er treu zu seinem Freund steht und Augustus für seine Gewaltbereitschaft sogar sehr schätzt. Henk breitet seine Arme versöhnlich aus und Augustus nimmt seine Umarmung an. Plötzlich hat Henk einen Dolch in der Hand und stößt diesen Augustus in die Schulter. Nach diesem Verrat an seinem Freund, dessen eigentlich tödlichen Ausgang Henk durch sein Geschick abwenden kann, löst sich die Maske auf und erscheint wieder über dem Altar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia verschließt den Einstich an Augustus Schulter mit etwas Heiltrank und Kenji bindet provisorisch die Wunde ab. Gemeinsam gehen sie zu dem Ausgang, welcher sich ihnen nun offenbart, und gelangen in einen kleinen Raum mit einem großen Hebel, den Henk und Augustus gemeinsam bewegt bekommen. Erleichtert stellen sie fest, dass sich ein Ausgang öffnet und sie die Pyramide des Verijgorn wieder verlassen können. Der Ausgang befindet sich etwas abseits und ihr Blick fällt auf eine größere Pyramide, deren Tor grünlich schimmert. Die nächste Herausforderung wartet auf die Helden, doch zunächst wollen sie sich etwas erholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===23. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.41''') Augustus trinkt auf Drängen von Henk den Rest des letzten elbischen Heiltrankes und legt sich dann für kurze Zeit Schlafen, um den Trank seine Wirkung entfalten zu lassen. Kenji spricht zunächst ein längeres Gebet, um die Atmosphäre des Ruheortes etwas erträglicher zu machen, und legt sich dann auch noch kurz hin. Octavia erzeugt ein kleines Feuer, damit Augustus sich bei Wärme besser erholten kann. Als beide ruhen, zeigt Henk Octavia den schwarzen Dolch, welchen er im Lager von Bußßeuxuß gefunden hat, und fragt sie, ob sie etwas Magisches oder Ungewöhnliches an diesem wahrnehmen kann. Octavia schaut sich den Dolch an, kann aber keine Besudelung oder dämonischen Einfluss erkennen. Henk setzt sich danach mit dem Dolch hin, betrachtet ihn lange und hält Wache, während die anderen sich ausruhen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-21-Pyra-xyda.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide der Laobis (Xyda)]]&lt;br /&gt;
Henk weckt alle nach einiger Zeit und sie bereiten sich darauf vor, als nächstes die Pyramide der [[Laobis]] zu betreten. Kenji informiert die anderen noch einmal über das Wesen dieser dunklen Göttin und weist darauf hin, dass Laobis die Herrin der Selbstsucht ist die Helden mit Selbstsucht, Hochmut, Eitelkeit und Neid konfrontieren werde. Gemeinsam betreten sie die Pyramide und wie zuvor schließt sich sofort das Eingangstor und schließt die Helden im Inneren ein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus Zinnober im Eingangsbereich der Pyramide der Laobis (Xyda)]]&lt;br /&gt;
Wieder erwartet die Helden ein kleiner Raum mit einem Tor aus Zinnober, auf dem wieder ein Text steht. Octavia identifiziert das Material des Tores und warnt die anderen, dass Zinnober giftig sein. Dann übersetzt sie die Inschrift, die vermutlich erneut Prüfungen thematisiert, welche die Helden in der Pyramide erwarten werden.  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Zusammenhalt ist Schwäche.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gemeinschaft ist Stillstand.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Selbstlob ermöglicht Offenbarung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eitelkeit führt zum Aufstieg.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erblicke die Spitze des Hochmuts.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Zwietracht ist der Lohn der Selbstsucht.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kaum sind die Worte gesprochen, sind schabende Geräusche wie von tausenden von Insektenbeinen zu hören. Außerdem erscheinen drei silbrig-glänzende Asseln und rennen auf Kenji zu. Henk und Augustus ziehen ihre Waffen, halten sich aber noch zurück, denn der erste Satz des Tores sagt ja, das Zusammenhalt Schwäche sei. Kenji zerquetscht eine Assel mit seinem Stab und sie hinterlässt eine Pfütze aus giftigem Quecksilber, doch die zweite Assel klettert Kenji am Bein hinauf und die dritte ist schon fast an seinem Fuß angekommen. Da greifen die beiden ein und Augustus entfernt mit einem sauberen Schlag die Assel von Kenjis Bein und schleudert sie an die Wand zurück, während Henk mit seinem Dolch die dritte Assel angreift und verletzt. Da erscheinen drei neue Asseln und visieren offensichtlich Henk an. Kenji hat die Idee, dass sich hier jeder selbst von seinen Asseln befreien muss und ihm niemand dabei helfen darf. Also bekämpft Kenji die seine beiden letzten Asseln und Henk, der bisher die Asseln nur weggetreten hat, tötet sie mit seinem Dolch. Sie hinterlassen weitere Pfützen aus Quecksilber, aber das Tor öffnet sich und gibt einen Gang frei.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-02.png|miniatur|links|Die zweite Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
So betritt Kenji als erster die zweite Kammer und schaut sich um. Die anderen folgen mit etwas Abstand, so dass alle die Grube in der Mitte wahrnehmen, welche mit unzähligen Asseln gefüllt ist und eine Tür enthält. Ein schräger Abgang führt in die Tiefe hinab, doch die Asseln bleiben in der Grube vor der Tür. Der runde Raum hat ansonsten 19 Tore, welche jeweils mit einem Hebel geöffnet werden können. Die Helden sinnieren über den Satz, dass Gemeinschaft Stillstand sei, und entschließen sich nach längerer Debatte dazu, dass jeder ein eigenes Tor wählt. Henk äußert die Vermutung, dass alle Tore, wenn man sie gemeinsam beträte, in die Asselgrube führten. Also suchen sich die Helden mit mulmigem Gefühl jeder eine Tür aus und öffnet sie. Vor ihnen liegt nun ein dunkler Gang, der in die Tiefe führt, und nach dem Betreten schließt sich die Tür automatisch hinter ihnen und die Helden sind allein.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-03.png|miniatur|rechts|Die dritte Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Strecke kommt jeder Held in einer runden Kammer an, in deren Mitte ein mit Quecksilber gefülltes Zinnoberbecken steht. Auf der spiegelnden Oberfläche zeigt sich jedem das eigene Abbild, wie es in idealer Weise im perfekten Zustand aussehen mag, und es bedarf einer menge Selbstvertrauen, seinem Blick standzuhalten. Doch wenn dies einmal gelungen ist, beginnt das Abbild zu sprechen und fordert den Helden auf, es zu loben. Nachdem sich jeder über allen Maßen selbst gelobt hat, streckt das Spiegelbild seine Arme aus und zieht den Helden durch die Quecksilberoberfläche hindurch. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Laobis-04.png|miniatur|links|Die dritte Kammer in der Pyramide der Laobis]]&lt;br /&gt;
Jeder findet sich in einem Gang wieder, welcher in einen Raum führt, wo sich die Helden wiedertreffen. Alle fühlen sich sehr gut und voll übersteigertem Selbstvertrauen. Vor ihnen erheben sich Stufen, welche hinauf auf eine höhere, noch nicht erkennbare Ebene führen. Die Helden schlussfolgern, da sie vorher einzeln durch die dritte Prüfung gegangen sind, von welcher die Tafel sagt, dass Selbstlob eine Offenbarung ermöglicht, sollte also der Spruch „''Eitelkeit führt zum Aufstieg''“ für diese Kammer gelten, was hervorragend zu der vor ihnen liegenden Treppe passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt als erster die Stufen, während die anderen sich noch im Raum umsehen. Er stoppt auf der ersten Stufe und scheint nicht weiterzukommen. In seinem Kopf hört er eine Stimme, die sagt: „''Sprich aus, was dich besser als alle anderen macht!''“ Also erklärt Kenji, dass er durch sein mentales Training perfekt vorbereitet sei und sein Glaube ihm Kraft gibt, während die anderen zweifeln. Er sei von Anfang an von Dienern der Götter und nicht durch zwielichtige Kreise auf seine Aufgabe vorbereitet worden und für ihn sei diese das einzige Ziel, weshalb er auch all seine Kraft auf das Ziel konzentriere. Mit jeder Aussage kann er mehrere Stufen hinaufsteigen, bis er schließlich die oberste Ebene erreicht. Durch Kenjis Licht wird auch für die anderen ein gigantischer Spiegel sichtbar, welcher auf der oberen Ebene an der Wand ist, allerdings kein Spiegelbild erzeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm betritt Henk die Stufen und bekommt denselben Befehl wie Kenji. Henk verkündet, dass er der Einzige sei, der das wahre Leben und all seine Abgründe kenne und nicht behütet aufgewachsen sei. Er habe sein Leben lang für alles, was er wollte, kämpfen müssen. Sein Blick sei auch nicht durch sinnlose Traditionen geschwächt, sondern er konzentriere sich immer auf den Kern der Dinge und behalte immer das Ziel im Auge, denn im Gegensatz zu den anderen sei seine Persönlichkeit fest und sicher. Außerdem sei er der Fährmann, ohne den alle die Orientierung verlieren würden. Henk erreicht mit jedem Ausspruch weitere Stufen und schafft den Aufstieg. Während Henk die Treppe emporgeht, schaut sich Augustus den restlichen Raum an und entdeckt einen toten Kultisten, welcher am Fuß der Treppe liegt und anscheinend zu Tode gestürzt ist. Augustus behält die Entdeckung für sich und kehrt zu Octavia zurück, welche vorne wartet und Henk beobachtet und zuhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia versucht sich als nächstes an der Treppe und lässt die anderen wissen, dass sie als Thyrnerin von Geburt an schon besser sei als andere, da Thyrner anders als die Barbaren Sitte und Anstand besäßen. Dazu stamme sie aus einer edlen Blutlinie, die selbst in ihrem Volk etwas Besonderes sei, was sie unter den Besseren zu etwas noch Besserem mache. Wenn sie es wolle, könne sie mächtiger sein als alle anderen hier und ganze Ortschaften einäschern, wozu niemand sonst in der Lage sei. Octavia erklimmt schnell die vielen Stufen und gesellt sich zu den andern beiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus die Treppe betritt, weist er auf seine Herkunft aus dem erwählten Volk der Thyrner und seiner Abstammung aus der edlen Familie eines Kriegshelden hin, dem er es gleichtue, indem er auch auf einem heiligen Schwan geritten sei. Er sei auch der beste Kämpfer des Reiches und als Überlebender des Mokragg-Dschungels habe er in schweren Zeiten während der Folter durch Orks seine überragende Zähigkeit bewiesen. Er habe sie dafür büßen lassen und ihren Häuptling im Zweikampf besiegt. In ihm brenne das Feuer der Rache, so dass er als einziger fähig sei, seinen Erzfeind Sabaoth Immortalis zu bezwingen. So kommt auch Augustus auf der oberen Ebene an.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Artefakt-Spiegel-Laobis.png|miniatur|rechts|Der Quecksilberspiegel der Laobis]]&lt;br /&gt;
Die Helden stehen auf der oberen Ebene einem riesigen Quecksilberspiegel in Form einer Assel gegenüber, in dem jetzt, nachdem alle den Aufstieg geschafft haben, jeder jemand anderen erblickt, der ihm die Spitze des Hochmuts erblicken lässt. Octavia sieht den thyrnischen Kaiser, Augustus seinen Stammvater Cygnus, Henk seinen väterlichen Freund Jaran und Kenji erscheint sein Lehrmeister Pyrrhon. Jeder wird von der Erscheinung über allen Maßen gelobt und es wird betont, dass die Mission scheitern würde, wenn man nicht selbst die Führung der Gruppe übernähme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Blick in den Quecksilberspiegel der Laobis entbrennt zwischen den Helden ein Streit, wer die Führung der Gruppe übernehmen soll. Henk macht seinen Anspruch als erstes gelten und Octavia widerspricht ihm vehement, während Augustus nur darüber lacht und die beiden auf seinen eigenen Führungsanspruch aufmerksam macht. Kenji gibt den Schlichter, nur um dann auf seinen seine wichtige Rolle in der Gruppe zu sprechen zu kommen, weshalb auch er das Kommando übernehmen solle. Augustus will es Henk plötzlich heimzahlen, dass dieser ihm in der letzten Pyramide einen Dolch in den Rücken gestoßen hatte, und versucht, ihn die Treppe hinunter zu schubsen, doch dieser ist sehr standhaft und wehrt sich dagegen und es entsteht ein leichtes Gerangel. Auch zwischen Octavia und Kenji kommt es zu Handgreiflichkeiten und Kenji stößt schließlich Octavia die Treppe hinunter, nachdem diese zuvor bei ihm dasselbe versucht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias Fall die Stufen hinunter löst den Bann, der auf den Freunden lag, und sie eilen der Gestürzten zur Hilfe. Augustus untersucht sie sofort und stellt zur Erleichterung aller fest, dass keine Knochen gebrochen sind. Aber Octavia hat eine Platzwunde am Kopf, welche sofort mit einem Heiltrank versorgt wird, und eine schmerzhafte Prellung an der Hüfte, die ihr das Gehen erschwert. Augustus und Kenji stützen die Verletzte und Henk führt sie zu der Tür, welche sich geöffnet hat und in einen Raum mit einem großen Hebel führt. Mit vereinten Kräften legen die Helden ihn um und es eröffnet sich ihnen der Tunnel hinaus.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-22-Pyra-sathros.png|miniatur|rechts| Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Noxxuz (Sathros)]]&lt;br /&gt;
Als sie den Ausgang verlassen, sehen sie sich der Pyramide des Noxxuz gegenüber, deren Tür geöffnet ist und grünlich schimmert. Doch zuvor gönnen sie sich eine kurze Pause, in der Octavia noch den Rest des Heiltrankes trinkt, um wieder zu Kräften zu kommen. Kenji weist sie darauf hin, dass der Erzdämon Noxxuz der Herr der Gier ist und die Helden mit Gier, Maßlosigkeit, Ausschweifung und Trägheit konfrontiert werden. Dann betreten sie gemeinsam die Pyramide, welche sich wieder hinter ihnen schließt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-Eingang.png|miniatur|links|Platte aus Blei im Eingangsbereich der Pyramide des Noxxuz (Sathros)]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem kleinen Raum wieder, in dessen Mitte eine große Platte aus Blei im Boden eingelassen ist. Die Helden schauen sich das Bild auf der Platte genau an und ahnen Schlimmes bei einzelnen Elementen. Besonders die erigierten Penisse der Xishari auf beiden Seiten des Kessels machen ihnen Sorgen in Bezug auf Octavia. Diese beschäftigt sich währenddessen mit der  Übersetzung des Textes und liest dann vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Trägheit ist schwerer als Blei.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Alles wird durch den Dreck gezogen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Habgier wiegt alles auf.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rausch besiegt die Hemmnisse.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ekstase führt zum Höhepunkt.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Selbstzerstörung ist das Fest der Begierden.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schlagartig setzt das leise Summen von Fliegen ein, was von überall und nirgends kommt, und die Sorge um Octavia verdichtet sich bei der Erwähnung der Ekstase, die zum Höhepunkt führe. Doch zuerst müssen sich die Helden mit dem ersten Satz der Tafel befassen. Kenji setzt sich hin und lässt die anderen darüber nachdenken. Henk spekuliert, dass es sich um eine Druckplatte handeln könnte, und setzt sich dann auch auf die Bodenplatte und macht es sich bequem. Um schwerer zu sein als Blei, müssen nun alle an Faulenzen und Trägheit denken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschreibt einige entspannte Passagen aus seinem Leben mit käuflichen Frauen und schwärmt den anderen etwas vor. Plötzlich erscheinen einige Fliegen und lassen sich auf Henk nieder, welcher sich nun ganz gehen lässt und immer mehr Fliegen anlockt. Langsam sinkt er in die Bleiplatte ein und rutscht schließlich lachend mit den Worten: „''Glaubt mir - Faulheit, da macht mir keiner was vor.''“ hindurch. Kenji lässt sich auch hängen und lockt ein paar Fliegen an. Octavia tut sich etwas schwer, und Augustus erinnert sie an die Gelage in Thyrna, wo man nichts selbst machen musste und von Kopf bis Fuß bedient wurde, und Octavia erinnert ihn an die Schwimmgrotte in ihrer Villa bei Perlheim. Beide werden von Fliegen umlagert und sinken immer tiefer in die Platte ein, bis sie hindurchflutschen. Nur Kenji bleibt zunächst noch halb eingesunken in der Platte stecken, bis er sich keine Gedanken mehr über seinen Zustand macht und nach ebenfalls unten rutscht.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-02.png|miniatur|rechts|Die zweite Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Die Helden finden sich in einem trichterförmigen Raum wieder, in dessen tiefer Mitte sich ein stinkendes Gemenge aus verrottendem Fleisch, schimmeligen Essensresten, unzähligen Maden und allerlei undefinierbar und unaussprechlich Ekelhaftes befindet. Es gibt einen abschüssigen Randstreifen, auf dem sich die Helden versammeln. Da laut der Bleitafel alles durch den Dreck gezogen wird, beginnt Henk unter Aufbringung aller Willenskraft in dem widerlichen Müll zu wühlen und ein Loch zu buddeln, um an den Boden heranzukommen. Octavia ist zutiefst angewidert und steht mit maximalem Abstand zur Mitte an der Außenwand, während Augustus und Kenji Henk zur Hilfe eilen und ebenfalls beginnen, denn stinkenden Müll an den Rand zu werfen. Mehrere Male wird ihnen dabei speiübel und sie müssen sich immer wieder mental sammeln, um überhaupt weiterarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich haben die drei es geschafft, in der Mitte so viel Material zu entfernen, dass fast nur noch eine ekelhafte Flüssigkeit stehengeblieben ist. Augustus übernimmt die Aufgabe, nach unten zu greifen und den Boden zu erkunden. Er findet ein metallisches Drehrad und kann es nur mit Henks Hilfe drehen. Während beide noch das Rad festhalten, schwingt es nach unten und reißt die beiden mit sich. Bevor Augustus mit Henk im Trichter verschwindet, ruft er noch „''Springt!''“ nach oben. Kenji steht noch weiter oben im stinkenden Unrat und streckt der zögerlichen Octavia seine Hand entgegen. Als sie diese dankbar ergreift, rutscht Kenji den Trichter hinab und zieht Octavia mit hinunter. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03a.png|miniatur|links|Die dritte Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Augustus und Henk haben den Sturz in die Grube gut überstanden und Henk hilft Kenji und Octavia bei der Landung. Der widerliche Müll hat den Sturz abgefedert und die Helden verlassen die Grube und gelangen in eine große Kammer, die mit Haufen von Goldmünzen, juwelenbesetzten Goldschmuck, goldenen Pokalen und kostbarsten Kleider gefüllt ist. Eine solche Menge an Gold und sonstigem Reichtum hat noch keiner der Helden gesehen. Im hinteren Teil der Kammer entdecken die Helden eine bleierne Waage in Form von zwei Waagschalen, die an der Decke befestigt sind. [[Datei:RC-Artefakt-Waage-Noxxuz.png|miniatur|rechts|Die bleierne Waage des Noxxuz]] Auf der einen Seite sitzt ein Abbild des Erzdämonen Noxxuz auf der Schale, so dass diese Seite nach unten gesunken ist. Da der Satz auf der Bleitafel aussagt, dass Habgier alles aufwiege, beginnen die Helden, sich die Taschen vollzustopfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ihrer Suche nach den besten Stücken entdecken sie immer wieder neue Schätze und Henk gerät fast mit Kenji wegen einer Kette aneinander, denn die Gier ist in ihm erwacht. Er zieht sogar seine Stiefel aus und hängt sie sich um den Hals, nur um noch mehr Gold mitnehmen zu können. Augustus tut es ihm gleich und rafft eine Menge Gold zusammen. Er begibt sich zur Waagschale, während die anderen immer wieder von der Gier gepackt werden und sich gegenseitig Stücke neiden und versuchen abzujagen. Nur ihre Selbstbeherrschung verhindert, dass sie sich gegenseitig verletzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Augustus schwerbepackt die Waage erreicht hat und sich auf die Schale setzt, bedauert er, nicht noch mehr mitnehmen zu können. Die Waagschale senkt sich herab und berührt kurz den Boden, um dann plötzlich in die Höhe gezogen zu werden. Oben gibt es die Möglichkeit, einen Gang zu betreten, und Augustus wartet dort auf die anderen. Nach und nach kommen sie zur Waage und werden emporgehoben, Kenji bildet das Schlusslicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kammer, in welche der Gang führt, ist groß und leer, nur in der Mitte steht ein Sockel mit einer Schale darauf. In ihr befindet sich eine grüne Flüssigkeit, die alkoholisch zu sein scheint. Der Satz zu dieser Kammer besagt, dass Rausch die Hemmnisse besiegt, also bittet Henk Kenji um einen goldenen Kelch, welchen dieser eingesteckt hat. Mit dem Kelch schöpft er die Flüssigkeit und probiert vorsichtig. Sie stellt sich als brennend scharf und hochprozentig heraus, mit leicht übelschmeckender Note. Henk lehrt den Kelch und auch Kenji und Octavia trinken von dem Gesöff. Nur Augustus hält sich zurück und beobachtet die Wirkung bei seinen Freunden. Nach zwei Schluck beginnt zuerst Hank und dann die beiden anderen, lautstark zu lachen und albern zu werden. Offensichtlich hat sie der Rausch gepackt und Augustus fängt jetzt auch an zu trinken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk trinkt immer weiter und ermutigt die anderen, es ihm gleichzutun. Schließlich beginnt für Henk alles bunter und surrealer zu werden und das Lachen geht in ein Lallen über. Augustus und Octavia erreichen diesen Zustand nach Henk und gemeinsam entdecken sie, dass diese Kammer doch einen Ausgang hat, und robben darauf zu. Kenji bleibt am Kelch in der Mitte zurück und kann sich nicht richtig fallenlassen. Als die anderen zurückkehren und ihn mit zu dem Durchgang schleppen, kann Kenji im Gegensatz zu den anderen nicht hindurch, sondern prallt an der Wand ab. Um sich jetzt richtig gehen zu lassen, steckt Kenji seinen Kopf in die Schale und schlürft die stinkende, brennende Brühe in sich hinein. Jetzt erreicht er auch den Zustand und sieht die Farben und auch den Ausgang. Er folgt den anderen und die Helden verschnaufen kurz im Gang vor der nächsten Kammer und entledigen sich der meisten Goldmünzen und Schätze, die sie noch mit sich schleppen. Jeder behält nur ein paar auserwählte Stücke als Andenken.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03c.png|miniatur|links| Die fünfte Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Noch leicht berauscht betreten die Helden die Kammer, deren Satz von Ekstase spricht, welche zum Höhepunkt führe. In der Mitte der Kammer gibt es eine große oval-neuneckige Bodenplatte aus Blei, auf welcher wohlmöglich die Ekstase stattfinden soll. Augustus bittet Kenji, sein Licht nach oben zu lenken, und es wird eine obere Galerie den Blicken enthüllt. Darauf schlägt Augustus vor, ihre bisherige, sexuelle Interpretation von Höhepunkt in die eines hohen Punktes abzuwandeln, den es dort oben zu erreichen gelte. Als die Helden die Bleifläche betreten, ertönen plötzlich rhythmische Trommeln und verlocken sie zu tanzenden Bewegungen mit ihren Hüften. Langsam steigern sie sich in den Tanz hinein und vergessen ihr Umfeld. Also Augustus irgendwann bemerkt, dass er in einigen Metern Höhe tanzt, verliert er fast wieder an Höhe und er muss sich schnell wieder auf die Trommeln einlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hälfte der Strecken erscheinen den ekstatisch tanzenden Helden plötzlich nackte Tänzer des anderen Geschlechts und heizen ihnen richtig ein. Henk und Octavia könne sich besonders gut auf die Erfahrung einlassen und kommen als erste auf dem Höhepunkt an, wo sie einen weiterführenden Gang betreten können. Nach ihnen schafft es Augustus und Kenji hinkt wieder etwas hinterher.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Noxxuz-03d.png|miniatur|rechts|Die sechste Kammer in der Pyramide des Noxxuz]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten nun eine größere Kammer, in der steinerne Podeste wie Ruheliegen stehen. Auf einem Sockel in der Mitte steht ein Kelch oder eine Schale, wie sie auf der Bleiplatte im Eingangsbereich abgebildet ist. Auf einigen Podesten stehen Lebensmittel oder Rauschgetränke, auf anderen ruhen Huren unterschiedlicher Abstammung oder liegen Drogen aller Art. Es scheint so zu sein, dass alles, was man begehrt, hier auch vorrätig ist. Augustus hat die Hoffnung, dass man einfach so viel isst, dass man sich übergeben muss, und dies dann in den Kelch auf dem Sockel tut. Also beginnen alle damit, so viel zu konsumieren, wie sie können. Henk sucht sich guten Wein und lässt sich volllaufen, Octavia tut es ihm gleich und Augustus entdeckt, dass alle Speisen, die er damals so gerne zu Hause aß, vorrätig sind, und stopft sich damit voll. Auch Kenji langt gut zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das erste Sättigungsgefühl aufkommt, zwingen sich die Helden, weiterzumachen. Henk nimmt sich Schwarzen Lotus und verabreicht sich eine Überdosis. Die Fressorgie zieht sich hin und nach einiger Zeit kommen die Huren, belagern die Helden und wollen sie zum Sex überreden. Octavia und Augustus können sich ihrer gut erwehren, doch Kenji kann sie nicht vertreiben und wird von ihnen entkleidet und beglückt. Nur Henk lässt sich voll darauf ein und wird von mehreren gleichzeitig umspielt. Als das erste schmerzhafte Magendrücken kommt, bemerken die Helden, dass sich über dem Kelch eine dunkle Wolke bildet, aus welcher heraus es in den Kelch tropft, ganz wie auf der Abbildung. Also verstärken sie ihre Anstrengungen und stopfen weitere Lebensmittel und Getränke in sich hinein. Henk leidet sehr unter den Huren und konsumiert zwischendurch weitere Drogen, um sich den Rest zu gegen. Die Schmerzen werden immer unerträglicher und der Genuss des Anfangs hat sich in reine Qual gewandelt. Irgendwann fließt der Kelch über und alle Lebensmittel und Gespielinnen verwandeln sich schlagartig in eine Masse aus Maden. Henk wird unter einem Berg Maden begraben und Augustus spuckt seinen letzten Bissen wieder aus. Neben dem Ekel, der die Helden überkommt, öffnet sich auch eine Tür, welche den Weg nach draußen freigibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen müssen Henk helfen, da dieser bereits bewusstlos ist, und gemeinsam schleppen sie ihn aus der Kammer heraus. Sie finden wieder einen großen Hebel und können ihn gemeinsam bewegen. Allen ist übel und sie schleppen sich mit letzter Anstrengung aus der Pyramide, waschen sich ausgiebig in einem grünlichen Wasserbecken und suchen sich einen Rastplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.42''') Bei den ausgiebigen Waschungen bemerken Henk und Kenji, dass sie sich ein Jucken im Schritt eingefangen haben, und trinken den Rest von [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C .28Medicus aus Trutz.29|Udelians]] Krankheitstrank. Als Kenji die anderen über [[Azeruel]], den Herrn der Grausamkeiten, informiert, bemerken alle, dass sie vorher etwas Ruhe brauchen, um die weiteren Prüfungen der Grausamkeit und Rache, des Jähzorns und Sadismus durchzustehen. Also beschließen die Helden, sich zuvor eine Pause zu gönnen und Kenji übernimmt die erste Wache. Er weckt dann Octavia, welche schließlich alle anderen weckt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-23-Pyra-vis.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide des Azeruel (Vis)]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten also die Pyramide des Azeruel und gelangen wieder in einen kleineren Raum, welcher ein Tor enthält. Natürlich schließt sich die Eingangstür hinter ihnen, so dass sie in der Pyramide eingeschlossen sind. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Azeruel-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus Rost im Eingangsbereich der Pyramide des Azeruels (Vis)]] &lt;br /&gt;
Bei der Untersuchung stellen die Helden fest, dass das Tor dieses Mal aus Rost besteht. Ein darauf abgebildeter Xishari foltert einen gefangenen Elben mit einem glühenden Schürhaken. Den Helden wird bewusst, dass auch sie vermutlich foltern müssen, um die Pyramide wieder verlassen zu können, und ihnen wird mulmig zumute. Octavia übersetzt den Text auf dem Tor und liest vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Zorn ist Tatkraft.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erhebe die Stimme der Gewalt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rage ist Antrieb.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Faust zerschlägt die Schwachen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rache ist die Vollendung der Wut.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Folter ist die Melodie der Grausamkeit.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Zischen und Fauchen von Skorpionen ertönten von überall und der erste Satz des Tores deutet an, dass Zorn der Schlüssel ist, um die Kammer zu verlassen. Augustus beschuldigt die Tür, sie hier gefangen zu halten und steigert sich in eine Rage hinein, so dass er zuerst mit dem Knauf seines Dolches, dann aber mit der bloßen Faust mit aller Wucht auf die Tür einschlägt. Tatsächlich gelingt es ihm mit blutigen Handknöcheln ein Loch in die rostige Tür zu schlagen. Es fällt Augustus leicht, seinen Zorn hochkochen zu lassen, so dass sich die anderen bereits Sorgen machen. Doch es gelingt ihm, mit seiner Wut die Tür zu zertrümmern, so dass ein Spalt zum Durchschlüpfen entsteht. Nachdem Augustus bereits hindurchgegangen ist, spricht Kenji kurz mit Henk und bittet ihn, dass, sollte es zu Folterhandlungen kommen müssen, er das Opfer sein möchte. Außerdem bittet er Henk, die Folter zu übernehmen, da er befürchtet, dass diese in Augustus böse Erinnerungen wachrufen könnte. Dann folgen sie den anderen beiden durch den Spalt.&lt;br /&gt;
[[Datei: RC-Tempel_Azeruel_I.png|miniatur|rechts|Die ersten drei Kammern der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
In der dahinterliegenden Kammer befindet sich ein Kriegshorn und der dazugehörige Satz des Tores deutet an, dass die Stimme des Krieges erhoben werden soll. Also schreit Augustus, der sowieso schon in Wut ist, mit aller Kraft in das Horn hinein. Seine Stimme wird zwar verstärkt, doch es geschieht nichts. Die anderen provozieren ihn und stacheln seinen Ehrgeiz an, so dass Augustus noch mehr in Wut gerät. Schließlich brüllt er so laut in das Horn, dass Kenji Blut aus dem Ohr läuft, denn die Lautstärke hat seinen Kommunikations-Parasiten getötet, und dass die gegenüberliegende Wand zusammenbricht und einen Gang freigibt, dem die Helden folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Kammer besteht aus einem schmalen Weg, an dessen beiden Seiten Gruben sind, die mit rostigen Skorpionen gefüllt sind. Am Ende des Weges befindet sich ein schmaler Spalt, in dem grünlicher Nebeldunst wabert. Die Helden stellen die Theorie auf, dass man vielleicht von dem Nebel zurückgeworfen wird, wenn man nicht in Rage ist, so dass man in die Skorpiongruben stürzen könnte. Octavia steigert sich in Rage und versucht, den Spalt zu durchqueren. Doch schon nach kurzer Zeit bricht sie zusammen und wird bewusstlos. Kenji versucht auch sein Glück, doch er kommt nicht weiter und muss genauso wie Octavia von Henk und Augustus wieder aus dem Spalt gezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da weder Octavia noch Kenji so zurückgeworfen werden, dass sie in die Grube stürzen, geht Henk davon aus, dass die Tiere einem anderen Zweck dienen müssen, und beschließt, in die Grube zu springen. Kaum ist er unten angekommen, wird er von den Skorpionen angegriffen und steckt mehrere Stiche ein, die ihm einen mächtigen Adrenalinstoß verpassen und ihn gleichzeitig provozieren, so dass er Augustus, welcher ihm aus der Grube helfen will, mit Wucht nach unten zieht, als er dessen Arm zu fassen bekommt. Augustus stürzt in die Grube und wird ebenfalls gestochen. Kenji kommt ihm zur Hilfe und springt hinunter, während Henk hinausklettert und Octavia in die Grube schubst.  Beide bekommen mehrere Stiche ab, die auch sie in Rage bringen. Henk fällt wieder ein, dass er die Kammer verlassen will und betritt den Spalt, den er jetzt ohne Probleme durchqueren kann. Die anderen erinnern sich nacheinander auch an ihr Ziel und es gelingt alles, die Kammer durch den Spalt zu verlassen. &lt;br /&gt;
[[Datei: RC-Tempel_Azeruel_II.png|miniatur|links|Die vierte und fünfte Kammer der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
Die Helden gelangen in eine Kammer, in welcher sich ein rostiges Tor mit einer abgebildeten Faust und drei Elben, die mit geschundenen Körpern an Ketten von der Decke hängen, befinden. Sämtliche Knochen der untoten Elben scheinen bereits mehrfach gebrochen und wieder zusammengewachsen zu sei und der Hinweis, dass die Faust die Schwachen zerschlägt, legt nahe, dass die Gefangenen gefoltert werden müssen. Während Augustus den Eindruck hat, dass die Elben längst nicht mehr bei Bewusstsein seien, bemerken Kenji und Octavia, dass dies sehr wohl der Fall ist. Octavia versucht, mit einem der Elben Kontakt aufzunehmen, und erfährt, dass diese bis zur Bewusstlosigkeit gequält werden müssen, um die Tür zu öffnen. In Kenji und Octavia regt sich der Wunsch, die Elben zu erlösen, um ihrer Qual ein Ende zu setzen, doch werden sie angehalten, dies erst nach der Öffnung der Tür durchzuführen, um sich den Weg nicht zu blockieren. Augustus beginnt, mit gezielten Faustschlägen auf den Kopf einem Elben das Bewusstsein zu rauben, doch nachdem er erfahren hat, dass diese alles spüren, was man ihnen antut, hat er Skrupel und er schafft es nicht, einen wuchtigen Schlag auszuteilen und schlägt stattdessen nur das Gesicht blutig. Henk beginnt mit einen anderen Elben und raubt diesem mit einem Schlag die Sinne, doch Augustus ist bei seinem zu vorsichtig und muss den armen Elben erst richtig blutig prügeln, bis diesem endlich das Bewusstsein schwindet. Die in der Mitte angekettete Elbin wird dann von beiden Helden mit einem gleichzeitigen Schlag von beiden Seiten gegen den Kopf ausgeschaltet. Bei jedem Elben, der vor Schmerz das Bewusstsein verliert, ertönt ein lauter Schlag, als ob eine Faust gegen die Tür schlägt, und ein Loch wird hineingeschlagen. Als nach drei Schlägen die Tür zerstört ist, enthaupten Henk und Augustus die Gefangenen und erlösen sie so von ihrer ewigen Qual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden betreten gemeinsam die nächste Kammer, in der sich eine große, runde Grube befindet, die an einen Kampfplatz erinnert. Als Henk hineinspringt, verschwindet er vor den Augen der anderen, so dass sich schließlich alle Helden einzeln in der Kampfarena befinden. Hier werden sie mit einer Person konfrontiert, an der sie sich rächen können, denn der Satz zu dieser Kammer sagt, dass Rache die Vollendung der Wut sei. Augustus und Octavia erblicken jeder für sich den gefangenen [[Sabaoth Immortalis]], Henk hat seinen Erzrivalen [[Graltik Blutklinge]] in seiner Gewalt und Kenji steht [[Ignus]] gegenüber. In dieser Situation können sie ihren Rachegelüsten freien Lauf lassen und ihren Gefangenen demütigen, quälen und niedermachen. Er danach öffnet sich jedem eine Tür, welche ihn in die nächste Kammer vordingen lässt.&lt;br /&gt;
[[Datei: RC-Tempel_Azeruel_III.png|miniatur|rechts|Die letzte Kammer der Pyramide des Azeruel]]&lt;br /&gt;
Die Helden treffen sich in der letzten Kammer wieder zusammen und haben die Folterkammer erreicht, an deren Rändern malgorianisches Feuer brennt. Eine lodernde Feuerschale mit einem Schürhaken steht vor einem Richtblock, auf dem ein Gefangener angekettet werden kann, so dass dieser dann mit den Armen nach oben unter der Decke aufgehangen und mit den Füßen auf dem Block gekettet wird. [[Datei:RC-Skorpionmaske.png|miniatur|links|Skorpionmaske in der Folterkammer der Pyramide des Azeruel]] Neben dem Block liegt ein seltsamer rostiger Helm, welcher zwei Hörner besitzt, die wie Schalltrichter wirken und Töne aus dem Inneren der Maske nach außen dringen lassen. Die Helden schlussfolgern, dass diese Maske der Gefolterte trägt, um seine gequälten Schreine in eine perverse Melodie umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte die Position des Gefolterten einnehmen und Henk und Augustus diskutieren darüber, wer die Folter durchführen sollte. Da Augustus eindeutig mehr Erfahrung im Foltern besitzt als Henk, beschließen sie, dass auch er diese Angelegenheit durchführen soll, da Kenji dadurch vielleicht am wenigsten bleibende Schäden davontragen wird und Augustus am besten die schmerzhaftesten Stellen kennt, die Kenji zu den benötigten Schmerzensschreien bringen. Augustus heizt den Schürhaken im Feuer an und setzt diesen dann bei Kenji am Oberarm an, wo die Haut besonders schmerzempfindlich ist. Kenji schreit laut und gequält auf, doch der Helm wandelt seine Schreie in entfremdete, seltsam klingen Töne um, wodurch seine Qual nicht so offensichtlich wird. Doch die ersten Schreie reichen nicht aus und Augustus muss noch zweimal nachlegen, bis die benötigte Intensität erreicht ist, so dass der Helm eine schräge Melodie erklingen lässt, welche eine Tür in der Kammer öffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort wird Kenji von seinen Freunden von Helm und Ketten befreit und Augustus versorgt sofort die Brandverletzungen an Kenjis Arm mit einem Heiltrank, von dem Kenji den Rest austrinkt. Er stützt ihn mit Henks Hilfe, so dass sie gemeinsam den Aufgang erreichen. Der Hebel lässt sich in der aufgewühlten Atmosphäre von den Helden leicht bewegen und so gelangen sie schließlich aus der Pyramide des Azeruel hinaus.&lt;br /&gt;
Die Helden machen eine Pause und setzen sich an ein paar Säulen gelehnt auf den Boden. Octavia macht wieder etwas Feuer zum Wärmen und Kenji versucht etwas zu schlafen. Augustus unterhält sich mit Henk über die verführerischen Auswirkungen von Machtgefühlen auf moralische Entscheidungen und das eigene Handeln. Nachdem Kenji wieder erwacht ist, essen sie noch etwas und begeben sich dann zur Pyramide der Ismagora.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Rel-19-Pyra-dimoria.png|miniatur|rechts|Relief auf der Eingangstür der Pyramide der Ismagora (Dimoria)]]&lt;br /&gt;
Kenji weist seine Freunde darauf hin, dass Ismagora, die Herrin der Furcht, von den Zwergen auch Jezra genannt wird und sich die Helden auf die Konfrontation mit Furcht, Schrecken, Wahnsinn und Panik gefasst machen sollten, um die Pyramide durchqueren zu können. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Eingang.png|miniatur|links|Tor aus schwarzem Vulkanglas im Eingangsbereich der Pyramide der Ismagora (Dimoria)]]&lt;br /&gt;
Die Helden betreten die erste Kammer der Pyramide und die Tür schließt sich wie erwartet wieder hinter ihnen. Im Schein von Kenjis Laterne wird eine Tafel aus schwarzem Vulkanglas sichtbar, auf welcher sich das Relief mit dem Text befindet. Es wird aus den Abbildungen deutlich, dass es in dieser Pyramide um Ängste und Schrecken geht. Octavia übersetzt den Ritualtext:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 270px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Irrsinn ist ein Labyrinth.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Furcht ist ein Abgrund.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wahnsinn ist eine Fratze.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Angst liegt am Ufer der Qualen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dein Schatten wird dich einholen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Sei der Schrecken selbst.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Labyrinth.png|miniatur|rechts|Das Labyrinth mit dem Weg der Helden in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Die Helden stellen fest, dass vier Wege aus der Kammer herausführen, was zu der Anweisung auf der Tafel passt, dass Irrsinn ein Labyrinth sei. Augustus bittet Kenji, den Weg auszuwählen, und er entscheidet sich für den Gang zu ihrer Linken. Zunächst geht Augustus vorne, gefolgt von Kenji und Octavia, während Henk die Nachhut bildet. Doch nach der ersten Sackgasse kehrt sich die Reihenfolge einfach um und Henk geht vor. Dieses Spiel setzen die Helden bei jeder weiteren Sackgasse fort, so dass die beiden abwechselnd die Gruppe anführen. Augustus stößt als erstes auf eine große grüne Kröte am Ende eines Ganges, welche bei dem Zusammentreffen eine grüne Wolke ausspuckt, der Augustus kaum ausweichen kann. Eine Tropfen treffen ihn und er merkt eine unglaubliche Panik in sich aufsteigen. Er drängt sich an den anderen vorbei und Octavia schießt die Kröte mit einem kleinen Feuerpfeil ab. Als nächstes stößt Henk auf eine solche Kröte und wird von der grünen Wolke getroffen. Panisch drückt er sich an den anderen vorbei und wird durch Augustus aufgehalten, welcher ihn durch eine Ohrfeige wieder zur Besinnung bringt. Schließlich finden sie eine Tür, welche sich allerdings nicht öffnen lässt. Doch ganz in der Nähe entdecken sie den Ausgang aus dem Labyrinth.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Abgrund.png|miniatur|links|Abgrund und Fratzenwand in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Die Helden kommen in einen länglichen Raum, auf dessen einer Seite sich ein unendlich tiefer Abgrund erstreckt. Doch es gibt einen sehr schmalen Grat, welcher weiterführt und den Abgrund überbrückt. Octavia leidet sehr an Höhenangst und drückt sich an die Felswand, sie kann aber  von Henk überredet werden, sich mit einem Seil an ihm festzubinden und sich zusätzlich auch an seinem Gürtel festzuhalten. Das Seil von Henks Enterhaken wird um die Hüften der Helden befestigt, so dass sie mit einigem Abstand alle miteinander verbunden sind. Henk betritt den Grat als erstes, Octavia folgt ihm, dann Kenji und zuletzt geht Augustus. Die Helden balancieren auf dem schmalen Weg und an beiden Seiten erstreckt sich ein unglaublich tiefer Abgrund. Plötzlich hat der Weg eine eingebrochene Lücke, so dass jeder über den Abgrund springen bzw. mit einem großen Schritt gehen kann. Unter ihnen lauert ihre größte Abscheu: bei Henk sind es Untote, bei Octavia dagegen Dämonen, Kenji sieht Schlangen und bei Augustus wimmeln dort unzählige Kerbtiere. Jeder muss seine Angst in den Griff bekommen, um die Lücke überqueren zu können. Bei einer zweiten Lücke im Weg erblickt jeder die gesichtslose Vettel Ismagora selbst im Abgrund und muss sich überwinden. Die Helden sind sehr froh, dass sie das Seil angelegt haben, denn nur mit seiner Hilfe können Octavia und schließlich auch Augustus vor dem Fall in den Abgrund bewahrt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Furchtmasken.png| miniatur|rechts|Wand mit Fratzen der Furcht in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Nach dem schmalen Steg weitet sich der Raum wieder und endet in einer Wand, auf welcher sich bizarre Fratzen befinden, die surreal wabern und sich bewegen. Es fällt den Helden zunächst schwer, sich auf dieses Bild einzulassen, denn, sobald sie den Eindruck sich im Hirn ausbreiten lassen, lösen sich die Strukturen des Denkens auf und sie geraten in eine Art Trance. Die wabernden Fratzen scheinen sich den Betrachtern zu nähern, welche nur regungslos dastehen können. Schließlich scheint die Wand die Helden einzuhüllen und es schwinden ihre Sinne.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Ufer.png|miniatur|links|Ufer der Qualen in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Jeder findet sich allein auf einer Halbinsel wieder, die von malgorianischem Feuer umgeben ist und die Helden an Ismagoras Garstube oder Jezras Kessel erinnert, aber auch ein Stück vom Ufer des Unterweltsflusses Kakorat, welcher direkt dem Sündenkessel entspringt, sein könnte. Auf dem weiteren Weg werden die Helden auf der nächsten Halbinsel mit einigen Leichen konfrontiert, bei denen es sich um persönliche Freunde, Verwandte oder Vertraute handelt, welche den Helden die Schuld an ihrem Tod geben und ihn fragen, warum er nichts getan hat oder wo er gewesen ist, um sie zu retten. Hat sich jeder durch diese Vorwürfe und grauenhaft zugerichteten Körpern gequält, wird der Held mit dem Tod einer geliebten Person konfrontiert, die ebenfalls schwere Vorwürfe erhebt, dem Helden die Schuld an ihrem Tod gibt und ihn dann versucht anzugreifen. Ist der Held schließlich diesem Grauen entkommen, findet er auf der nächsten Halbinsel die Leichen seiner drei Kameraden, welche anscheinend gescheitert sind und die Schuld dafür wieder dem Helden zuschreiben. Am Rand dieser Halbinsel befindet sich ein Steg, welcher über den Absud führt. Um sich ihr Versagen anzusehen, begebt sich jeder einzelne Held auf den Steg und erblickt eine Vision über das Scheitern seiner Mission: die Welt versinkt in Dämonenfluten, die ewige Plage ist ausgebrochen und die Menschen leiden. Barthavion ist überrannt und gefallen und dem gleichen Schicksal fällt auch Thyrna anheim. Jeder Held leidet unterschiedlich unter dieser Vision, doch alle werden zum Schluss von einer großen Hand ergriffen, welche aus Absud besteht und aus ihm entspringt. Diese Hand zieht jeden Helden durch die abartige, grüne Flüssigkeit in einen schmaleren Abschnitt zu einem Ufer.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Ismagora-Dreizack.png|miniatur|rechts|Schatten- und Schreckenskammer in der Pyramide der Ismagora]]&lt;br /&gt;
Immer noch allein wird in der folgenden Kammer jeder Held mit seinem Schatten konfrontiert, so erblickt Augustus [[Principus Mortis]], Henk sieht Maldoror-Henk, Kenji trifft auf den schwarzen Mystiker und Octavia begegnet ihrer Feuerform. Ganz nach dem Satz auf dem Tor, dass der Schatten dich einholen werde, wird aus der anfänglichen Konfrontation mit dem schlechten Gewissen schließlich ein Annehmen, denn jeder Held muss es zulassen, mit seinem Schatten zu verschmelzen. Erst danach öffnet sich ein Durchgang und jeder kann in die letzte Kammer vorstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind wieder alle Helden zusammen, jedoch haben sie die Gestalt ihres Schattens. So stehen also Principus Mortis, Maldoror-Henk, der Schwarze Mystiker und eine Flammengestalt einem riesigen Dreizack gegenüber und müssen an den Torspruch, der Schrecken selbst zu sein, denken. Ihnen wird bewusst, dass sie willentlich ihr Form verändern können, und plötzlich wächst Maldoror-Henk an Größe an und greift die anderen brüllend an, was den Schwarzen Mystiker sichtlich schockiert, die anderen beiden eher kaltlässt. Im nächsten Augenblick verwandelt sich die Flammengestalt in ein Infernales und schleudert Kometen auf die Umstehenden. Auch Principus Mortis gewinnt an Größe und es wachsen ihm tausend Arme aus den Seiten, während er die anderen anbrüllt. Der Schwarze Mystiker will sich in einen Theleten verwandeln, wird dafür jedoch von Ismagora schmerzhaft bestraft sinkt, zu Boden und verwandelt sich in Kenji. Die anderen greifen sich weiter an und als das Infernale den Boden aufreißen und überall Feuer austreten lässt, geraten Maldoror-Henk und Principus Mortis in Furcht und verlieren ihre Form, so dass Octavia als Infernal siegt und der Schrecken selbst wird. In dem Moment öffnet sich eine Tür und gibt den Ausgang frei. Die Helden legen gemeinsam den großen Hebel um und verlassen die Pyramide der Ismagora und ruhen sich draußen etwas aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===24. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 22.43''') An große Säulen gelehnt tauschen sich die Helden über ihre Erlebnisse in der Pyramide von Ismagora aus und sprechen über die Ängste, mit denen sie konfrontiert wurden. Henk erzählt, dass die geliebte Person am Ufer der Qualen bei ihm seine Verlobte [[Viola Briccone|Viola]] war und Augustus offenbart den anderen, dass er [[Elora von Tressburg|Elora]] erblickt habe, worauf Henk ihn etwas aufzieht, dass es ihn anscheinend voll erwischt habe. Octavia und Kenji verschweigen die Identität der gesehenen Person und berichten nur von den gesehenen Dämonen und Schlangen im Abgrund. Octavia erzählt ihnen noch, dass die alte Vettel Ismagora ihr zugeflüstert hat, dass sie sie jetzt kennen würde, nachdem sie der Schrecken selbst geworden war. Augustus ist etwas schockiert, wie viel von den Erzdämonen doch in jedem einzelnen stecke und wie leicht ihm z.B. die Prüfungen von Azeruel gefallen ist, als ihm sein Erzfeind völlig ausgeliefert war und er keine Gnade gezeigt hat. Henk befürchtet schon, dass Augustus seine Handlungen in den Pyramiden bereut, obwohl sie notwendig waren, um ihnen den Weg zu [[Sabaoth Immortalis]] zu öffnen, doch Augustus will sich alles nur ins Bewusstsein rufen, damit er nicht wieder einem Rachetrip verfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden versuchen schließlich, etwas Ruhe zu finden, und Augustus übernimmt die Wache, da er nicht schlafen kann. Als auch Henk und Kenji nach kurzer Zeit wegen Schlaflosigkeit aufgrund wiederkehrender Schreckensbilder wieder aufstehen, schnappt er sich eine Planke und zerlegt diese zu Brennholz in einem nahen, geöffneten Pyramidenhaus. Nur Octavia findet etwas Schlaf und Ruhe. Nach einiger Zeit wird sie wieder geweckt und die Helden stärken sich mit etwas Proviant, bevor sie auf die Pyramide der Abyssiden steigen, um den Unterweltsgöttern zu huldigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Inschrift-17-abysstempel.png|miniatur|rechts|Inschrift auf der Pyramide der Abyssiden, &amp;lt;small&amp;gt;Übersetzung: „''Seid gepriesen mächtiger Lhughor, Herrscher der Unterwelt, und Voyx, Berzkhor, Soiriz, ihr dunklen Götter der Zerstörung!''“&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Während des Aufstiegs informiert Kenji seine Freunde darüber, dass sie im Inneren der Pyramide mit [[Abyssos|Lhughor]], dem Herrn des Abgrunds, [[Onoa|Voyx]], der Herrin der Finsternis, [[Merek|Berezkhor]], dem Herrn der Vergänglichkeit und mit [[Rimoa|Soiriz]], der Herrin der Katastrophen, konfrontiert werden. Auf der Spitze der Pyramide angekommen, spricht Octavia die Worte Inschrift und huldigt mit ihnen den dunklen Göttern der Zerstörung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 330px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Ku-osch nug-ßouk-uz'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Cheu-lng-xo-nuß Lhughor''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ngußß-klnguß schuß Izx-uß-surx''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Isch Voyx, Berzkhor, Soiriz''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''On-gß schiz-hruz Nauxxuz schuß Juß-kxauß-izn'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die letzten Worte verklingen, klappt sich die vor ihnen liegende Bodenplatte nach unten und gibt ein Loch frei, dessen Tiefe niemand abschätzen kann, da im Inneren absolute Finsternis herrscht. Da dies jedoch der einzige Weg ins Innere ist, springen die Helden einer nach dem anderen in die Tiefe, wobei Augustus so lange wartet, bis alle sich überwunden haben und gesprungen sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall ist deutlich länger, als sich jeder ausgemalt hat, und als schließlich ein Boden in Sichtweite kommt, verlangsamt sich der Fall und alle außer Henk, welcher mit dem Fuß umknickt, setzen sanft auf. Schmale Lava-Rinnsale erleuchten die Umgebung und geben den Blick auf eine große, brennende Tafel in der anliegenden Kammer frei. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Eingang.png|miniatur|links|Tafel aus brennendem Felsen im Eingangsbereich der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden betrachten die Tafel und identifizieren in den Händen der abgebildeten [[Xishari]] einige Attribute der Götter des Untergangs, nämlich den Schattenspeer von Lhughor, den Nachtschleier von Voyx, das Schicksalsrad von Berezkhor und die Unheilsklinge von Soiriz, welche einem riesigen Maul dargeboten werden. Außerdem identifiziert Kenji in den dargestellten Tieren Echse, Fledermaus, Tausendfüßler und Wespe die traditionellen Tiere der Abyssiden. Octavia übersetzt währenddessen den Text und liest vor: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Himmel muss fallen.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Katastrophe lauert überall.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wandel verschlingt das Leben.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Finsternis erfüllt alles.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Im Inferno liegt die Kraft der Zerstörung.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Der Wächter der Schatten erwartet die abyssische Macht.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Eingang_(Karte).png|miniatur|rechts|Karte des Eingangsbereichs der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem Tunnel hinter der brennenden Tafel und gelangen in eine große Kammer, in welcher sich rechts neben dem Eingang auf vier Sockeln Statuen der eben identifizierten Tiere der Abyssiden befinden. Auf der anderen Seite der Kammer befindet sich auf dem Boden ein flaches Relief mit Darstellungen von Sonne, Mond und Sternen. Dahinter erheben sich vier grobgestaltete Statuen, welche offensichtlich die Himmelsgötter, erkennbar an ihren traditionellen Attributen,  darstellen. Von links nach rechts stehen dort [[Pyrion]], der Herr der Sonnenstrahlen, [[Sidea]], die Herrin des Sternenlichtes, [[Celestes]], der Herr des Himmels, und [[Lysara]], die Herrin des Mondscheins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Augustus das Relief auf dem Boden genauer anschaut, beginnt Henk damit, die Tiere der dunklen Götter auf die Sockel der Statuen zu setzen, wobei er die Wespe von Soiriz zu Lysara, die Echse von Lhughor zu Celestes, den Tausendfüßler von Berezkhor zu Pyrion und die Fledermaus von Voyx zu Sidea bringt. Kaum sind alle Tiere platziert, fängt plötzlich die Wespe an, sich zu bewegen, und attackiert die Statue von Lysara mit ihrem Stachel. Als sie zerstört ist, verschwindet der Mond auf dem Bodenrelief und der Tausendfüßler beginnt sich zu regen. Er zerstört mit seinen Klauen und Krallen die Statue von Pyrion, woraufhin die Sonne auf dem Relief sich auflöst. Als nächstes zertrümmert die Fledermaus das Abbild von Sidea, was zum Verschwinden der Sterne auf dem Bodenrelief führt. Den Abschluss bildet die Echse, welche schließlich die Statue von Celestes zerstört. Kenji leidet sehr darunter, dass die Statuen der Himmelgötter zerschlagen werden, und der ersten Satz auf der Eingangstafel, der Himmel müsse fallen, sich erfüllt, denn das mittlerweile leere Relief zerbricht, fällt nach unten in die Tiefe und lässt ein Loch im Boden zurück, in welches die Helden hineinspringen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Zentrum.png|miniatur|links|Die zentrale Kammer mit den Amuletten der Abyssiden]] [[Datei:RC-Tempel-Abyssiden_Amulette.png|miniatur|rechts|Die Amulette der Gottheiten Soiriz (Eisen), Lhughor (Schwefel), Voyx (Onyx) und Berezkhor (Bronze) (v.l.) in der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden landen sanft in einer runden Kammer mit vier verschlossenen Türen, vor denen je ein Hebel angebracht ist. Die Türen selbst bestehen augenscheinlich aus Eisen, Schwefel, Onyx und Bronze, was auf die vier Abyssiden verweist. Der Hebel vor dem Eisentor brennt als einziger mit abyssischem Feuer. Zwischen dem Eisen- und dem Bronzetor befinden sich einer Seite der Kammer vier kleine Sockel, auf denen Amulette aus denselben vier Materialien liegen.  Sie sind beschriftet und Octavia übersetzt die Worte „''Härte''“ auf dem Eisenamulett, „''Flamme''“ auf dem Amulett aus Schwefel, „''Sicht''“ auf dem Onyxamulett und „''Stillstand''“ auf dem Anhänger aus Bronze. Die Helden weisen jedem ein Amulett zu: Henk nimmt das Onyxamulett von Voyx, Augustus das Eisenamulett von Soiriz, Kenji übernimmt das Bronzeamulett von Berezkhor und Octavia das Schwefelamulett von Lhughor. Dann betätigt Octavia, der Feuer am wenigsten ausmacht, den brennenden Hebel vor dem Eisentor von Soiriz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Tor offenbart sich ein Gang, dessen Wände aus scharfen Klingen bestehen, deren Spitzen nur einen schmalen Durchgang lassen. Die Helden betreten hin hintereinander die Kammer  und  Augustus geht mit Henk voran. Plötzlich löst sich etwas von der Decke und stürzt herab. Augustus stößt Octavia wieder aus dem Raum und eine lange Klinge schrammt an seinem Armpanzer vorbei und bohrt sich in den Boden. Verunsichert überlegt Augustus, ob er nicht allein versuchen sollte, die Kammer zu durchqueren, schließlich habe er das Amulett von Soiriz um. Doch die anderen sind gegen einen Alleingang und so betreten sie erneut gemeinsam die Kammer und suchen ihren Weg durch das Klingenlabyrinth. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Soiriz.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Soiriz]]&lt;br /&gt;
In der Kammer ist durchgehend das Summen von Bienen oder Wespen zu hören und etwa in der Mitte löst sich ein Wespenschwarm von der Decke und greift Kenji an. Die Stiche sind sehr schmerzhaft und Henk versucht, einige der Wespen auf sich zu lenken. So teilt sich der Schwarm und Augustus versucht jetzt seinerseits, die Wespen von Henk abzuziehen. Als ihm dies gelingt, stechen die Insekten auf Augustus ein, doch diesem machen die Stiche nichts aus und die Wespen ziehen sich frustriert an die Decke zurück. Octavia versucht, einige Insekten mit ihrem Feuer zu verbrennen, doch diese erweisen sich als immun gegenüber Flammen. Nun versucht Augustus, weitere Wespen auf sich zu ziehen, um sich weiter stechen zu lassen. Schließlich kehren alle Wespen frustriert zur Decke zurück und die Helden setzen ihren Weg fort.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Wespe.png|miniatur|links|Die große Wespe aus der Kammer von Soiriz]]&lt;br /&gt;
Das Labyrinth endet in einer größeren Kammer, in welcher am Ende ein kleiner Schrein steht und in welcher eine große Wespe fliegt, die Agustus, welcher vorweggeht, sofort mit einem Hagel aus Stacheln beschießt, die ihm allerdings nichts ausmachen. Also betritt er allein die Kammer und schaut sich den kleinen Schrein an. Er findet eine Inschrift und kehrt zu den anderen zurück. Augustus übergibt Octavia das Amulett und bittet sie, die Inschrift zu übersetzen. Sie betritt die Kammer und wird ebenfalls von der großen Wepse attackiert. Doch das Amulett macht sie immun und sie liest den anderen die Inschrift vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 500px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Die Unheilsklinge der Soiriz bringt Katastrophe, Krieg, Gefahr und Krise.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Blut enthüllt ihre abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Octavia zurückgekehrt ist, übernimmt Augustus wieder das Amulett und geht zu dem Schrein. Mit seinem Dolch schneidet er sich in die linke Handfläche und lässt sein Blut auf die Oberfläche tropfen. Langsam bildet sich dort eine Klinge, bei welcher es sich um die Unheilsklinge der Soiriz handeln muss. Augustus nimmt sie an sich und gemeinsam verlassen die Helden die Kammer mit den Klingenwänden und herabstürzenden Schneiden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Berezkhor.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Berezkhor]]&lt;br /&gt;
In der mittleren Kammer brennt jetzt der Hebel für die Bronzetür, welche in Berezkhors Kammer führt. Octavia betätigt ihn wieder und Kenji tritt als erstes durch den Eingang. Im Inneren ist der Boden mit Staub bedeckt und es gibt ein großes Bronzerad gegenüber dem Eingang und einen Schrein rechts daneben. Kaum hat Kenji die Kammer betreten, wirbelt Staub auf und es setzt sich ein gigantischer Tausendfüßler mit einem großen Auge zusammen, der auf Kenjis zukommt. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tausendfüßler.png|miniatur|links|Der Tausendfüßler aus der Kammer von Berezkhor]]&lt;br /&gt;
Augustus rennt sofort auf die Kreatur zu und tritt mit voller Wucht dagegen, um ihn von Kenji zurückzudrängen. Henk hingegen rennt zu dem großen Bronzerad und Octavia versucht sich dem Schrein zu nähern. Augustus tritt erneut gegen das Monster, doch damit lässt es sich nicht aufhalten. Henk fasst das Rad und beginnt es zu drehen, wodurch ein Nebel auf dem Schrein entsteht. Nach einer ganzen Umdrehung fühlt sich Henk geschwächter und irgendwie gealtert. Kenji ist in dieser Zeit auch zum Rad gelaufen und Augustus versucht, auf dem Rücken des Tausendfüßlers hochzuklettern, um dessen Auge zu erreichen. Mit diesem feuert die Kreatur einen Strahl auf Kenji ab, welcher jedoch aufgrund des Amuletts nichts ausrichtet. Da sich das Monster jetzt dem Rad nähert, versucht auch Henk einen Angriff und ruft Augustus zu, dass das Rad gedreht werden müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk auf den Tausendfüßler klettert, dreht Augustus das Rad. Jede Umdrehung scheint ihm Kraft zu entziehen und er fühlt sich ausgelaugt und geschwächt. Doch auf dem Schrein bildet sich nach und nach etwas. Octavia hat inzwischen den Text auf dem Schrein übersetzt und ruft ihn den anderen zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 600px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Das Schicksalsrad des Berezkhor bringt Vergänglichkeit, Alter, Veränderung und Verfall.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Alterung enthüllt seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk hat das Auge des Tausendfüßlers erreicht und sticht mit seinem Dolch zu. Glühendheiße Lava spritzt nach vorne in Richtung von Augustus und Kenji heraus, doch die beiden können zum Glück den Spritzern ausweichen. Das Monster bricht danach zusammen und löst sich wieder in den Staub auf, aus dem es gekommen ist. Augustus fühlt sich nach vier Umdrehungen merklich gealtert und man sieht ihm dies auch am Gesicht an. Henk ist froh, dass er bei seinem Alter das Rad nur eine einmal gedreht hat, und bemerkt scherzhaft, dass Augustus in seinem jungen Alter dies wohl am besten verkraften könne. Auf dem Schrein hat sich während der Umdrehungen das Schicksalrad des Berezkhor manifestiert, welches Kenji an sich nimmt. Die Helden verlassen dann gemeinsam die Kammer.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Voyx.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Voyx]]&lt;br /&gt;
In der Zentralkammer brennt nun der Hebel vor der Onyxtür zur Kammer von Voyx, und Octavia betätigt ihn. Henk beschließt, mit dem Amulett von Voyx allein in die Kammer zu gehen, da in ihr absolute Dunkelheit herrscht. Die anderen warten vor der Tür und lauschen, ob Henk vielleicht Hilfe braucht. Das Amulett lässt ihn etwas in der Finsternis erkennen und Henk entdeckt überall in der Kammer verteilt tiefe Löcher im Boden, in welche man leicht hineinstürzen kann. Henk sucht nach einem Schrein und bemerkt plötzlich eine Bewegung im Dunkeln. Ein Geräusch nähert sich und etwas packt ihn und trägt ihn durch die Luft davon. Das Monster, welches nicht zu erkennen ist, lässt Henk in eines der Löcher fallen und verschwindet dann wieder in Richtung Decke. Henk kann das gut zwei Schritt tiefe Loch wieder verlassen und schleicht jetzt möglichst leise weiter. Tatsächlich entdeckt er eine versteckte Ecke, in welcher der gesuchte Schrein steht. Leider kann Henk die Inschrift nicht lesen und auch nicht abschreiben, so dass er unverrichteter Dinge wieder zu den anderen zurückkehrt und ihnen berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, nun gemeinsam in die Kammer zu gehen und Henk will sie führen. Dafür bindet er alle mit seinem Enterseil zusammen, damit sie nicht einzeln weggetragen werden können. Als Henk bemerkt, dass das Monster sie wieder anfliegt, schleudert Kenji einen Lichtblitz auf die angreifende Kreatur und erhellt für einen kurzen Moment die gesamte Kammer. Das Monster, bei dem es sich vermutlich um eine Fledermaus handelt, zieht sich kreischend zurück und verschwindet an der Decke. Henk führt seine Freunde zu dem Schrein und übergibt hier Octavia das Amulett, damit sie die Inschrift entziffern kann. Sie liest vor:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 550px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Nachtschleier der Voyx bringt Finsternis, Nebel, Wolken und Geheimnisse.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Rauch enthüllt seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus trennt einen schmalen Streifen von seinem Umhang ab und Octavia entzündet diesen. Den entstehenden Tauch fächelt sie auf den Schrein, auf dem sich dadurch ein Nebel bildet, welcher sich zu dem Nachtschleier der Voyx manifestiert, den Henk an sich nimmt. Mit Hilfe des Amulettes führt er die anderen wieder sicher aus der Kammer, ohne nochmal von der Kreatur belästigt zu werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Kammern-Lhughor.png|miniatur|rechts|Die Kammer von Lhughor]]&lt;br /&gt;
Wie erwartet brennt in der Zentralkammer der Hebel vor der Tür aus Schwefel und Octavia betätigt auch diesen. Sie trägt auch das Amulett des Lhughor, als die Helden die Kammer betreten, wo brennender Schwefel in ihren Lungen brennt. Kenji kann schon nach wenigen Schritten nicht mehr und Octavia, welche keine Auswirkungen des Rauchs spürt, übergibt Kenji das Amulett. Kaum hat er es umgelegt, kann er wieder durchatmen und mit den anderen die Kammer erkunden. Die Helden umgehen möglichst due Rauchwolken und springen über die Lavarisse auf dem Boden und gelangen so in den hinteren Teil der Kammer. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Salamander.png|miniatur|links| Der Salamander aus der Kammer von Lhughor]]&lt;br /&gt;
Hier wartet ein gigantischer Feuersalamander auf die Helden und Augustus und Henk gehen als erstes auf ihn zu, damit Octavia hoffentlich unbemerkt an der Seite an dem Monster vorbei zu dem Schrein gelangen kann, welcher sich hinter dem Ungetüm befindet. Dieses speit seinen ätzender Schwefelatem Henk und Augustus entgegen und die beiden weichen wieder hinter den Lavariss zurück. Auch Kenji nähert sich jetzt ganz an der Wand dem Feuersalamander, wird jedoch von diesem mit seinem heißen Atem angespien, welcher ihm jedoch nichts ausmacht, da er das Amulett von Lhughor trägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat inzwischen auf der anderen Seite den Lavariss überquert und als sie sich dem Schrein nähert, wendet sich das Monster in ihre Richtung. Augustus eilt sofort herbei, um die Aufmerksamkeit des Ungeheuers auf sich zu lenken, und Henk folgt ihm. Der zurückweichende Kenji übergibt Augustus das Amulett und von diesem geschützt attackiert er den Feuersalamander mit seinem Schwert und stößt ihm dieses in sein Maul. Die Stellen, die er mit seinem Schwert trifft, explodieren regelrecht und bespritzen Augustus mit heißer Lava, gegen welcher er aber glücklicherweise immun ist. Als sich Octavia jetzt dem Schrein nähert, nähert sich ihr das Monster und Augustus drängt sofort hinterher und bleibt an dem Ungeheuer dran. Seine nächsten Schläge töten es, während Octavia die Inschrift auf dem Schrein übersetzt und vorliest:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 580px &amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Der Schattenspeer des Lhughor bringt Abgrund, Zerstörung, Inferno und Untergang.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nur Flammen enthüllen seine abyssische Macht.'' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort lässt Octavia ein Feuer auf der Oberfläche des Schreins auflodern und auf diese Weise manifestiert sich der Schattenspeer des Lhughor. Octavia nimmt ihn an sich und die Helden verlassen schwitzend die heiße Kammer. Als sie in die zentrale Kammer zurückkehren, fällt ihnen auf, dass sich in der Mitte ein Abgang geöffnet hat und mit den Amuletten und den gefundenen Artefakten gehen sie in die Tiefe hinab.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Tempel-Abyssiden-Drache.png|miniatur|rechts|Kammer des Wächters der Schatten in der Pyramide der Abyssiden]]&lt;br /&gt;
Die Helden folgen dem gewundenen Pfad und kommen auf einer kleinen Insel heraus, die in einem abyssischen Magmameer liegt. Ein schmaler Weg führt weiter und sie bemerken, dass ein gigantischer Drache sich in der riesigen Höhle aufhält. Der Weg führt zu einer kleinen Plattform, welche sich direkt vor dem Kopf des Drachen befindet. Die Helden erinnern sich an die Tafel im Eingang der Pyramide, auf der vier Xishari die Artefakte der Abyssiden mit sich tragen und vor einem riesigen maul stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus betritt als erstes die Plattform und die Aufmerksamkeit des Drachen richtet sich auf ihn. In seinem Kopf hört er die Frage: „In wessen Namen sprichst du?“ Augustus antwortet: „Soiriz!“, woraufhin in seinem Kopf die Frage auftaucht: „Was trägst du bei dir?“ und Augustus spricht: „Katastrohen, Krieg, Gefahr und Krise!“ Als nächstes hört er im Inneren die Frage: „Was bringst du mir?“, worauf Augustus „die Unheilklinge“ erwidert. Der Drache blickt zufrieden und erhebt sich leicht, so dass Augustus dem Weg weiter folgen kann, unter dem Drachen hindurchgeht und zum Hebel des Ausgangs kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt als zweiter die Plattform und der Drache wendet sich ihm zu. Auch Kenji hört im Kopf die Fragen und Henk und Octavia hören ihn sagen: „Berezkhor! Vergänglichkeit, Alter, Veränderung und Verfall! Das Schicksalsrad!“ Dann erhebt sich der Drache wieder ein Stück und Kenji gelangt zu Augustus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, welcher nur die Antworten von Augustus und Kenji gehört hat, tritt auf die Plattform und sagt sofort: „Voyx! Finsternis, Nebel, Wolken und Geheimnisse! Den Nachtschleier!“ Daraufhin haucht der Drache ihn mit feurigem Atem an, so dass Henk fast in das Magma gestürzt wäre. Als er sich wieder gefangen hat, hört auch Henk die Fragen in seinem Kopf und gibt erneut seine Antworten, um dann auch durchgelassen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist die letzte und antwortet auf die Fragen des Drachen mit „Lhughor“, „Abgrund, Zerstörung, Inferno und Untergang“ und „den Schattenspeer“. Nachdem der Drache auch Octavia hat passieren lassen, verschwinden die Artefakte und Amulette und die Helden können den Hebel betätigen, welcher den Ausgang öffnet. Sie verlassen die Pyramide der Abyssiden und haben nun nur noch die Anrufung des Hazug-Ságok vor dem großen Tor zum Thronsaal vor sich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.44''') Die Helden kehrten zu ihrer Truppe zurück und Grogar möchte wissen, was mit den drei gefangenen Kultisten geschehen soll. Mittlerweile leiden sie unter Wassermangel und würden vermutlich bald sterben, wenn sie nichts zu Trinken bekämen. Die Helden überlegen sich, dass es besser ist, sie am Leben zu lassen, da ihre Geister sonst wohlmöglich später gegen sie kämpfen würden, da die Nekromanten unter den Kultisten sie kontrollieren könnten. Also suchen die Helden nach einer Möglichkeit, wie die Kultisten trinken können, ohne bei der Gelegenheit einen Zauber auszusprechen. Augustus bringt Schutuhx ins Spiel, denn dieser könnte den Geist eines Kultisten kontrollieren und ihn dazu zwingen, etwas Wasser zu trinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx erklärt sich dazu bereit und die Helden nehmen sich als erstes den ältesten Kultisten vor. Schuthux versucht, dessen Geist zu brechen, und Augustus und Henk machen sich bereit, ihm dann den Knebel zu lösen und Wasser zu reichen. Es ist nicht einfach abzuschätzen, ob der Wille des Kultisten tatsächlich gebrochen ist oder ob dieser nur so tut. Als Schutuhx signalisiert, dass er erfolgreich ist, löst Augustus schnell den Knebel und Henk reicht dem Kultisten das Wasser, auf welches er sich gierig stürzt und nicht mehr aufhört, zu trinken. Doch plötzlich verändern sich die Augen des Kultisten und er kann einige dunkle Worte murmeln, ehe Augustus den Knebel bereit hat. Der Körper des Kultisten verkrampft sich schlagartig, einige Zuckungen durchlaufen ihn und sein Genick bricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Kultisten entströmt seinem Mund ein schwarzer Rauch, welcher sich sofort in Richtung des Thronsaals aufmacht. Während Schutuhx sich auf den toten, noch warmen Körper stürzt und dessen Gehirn frisst, Kenji reagiert schnell und greift den fliehenden Geist mit einem Lichtstrahl an, um ihn zu verwirren. Doch er landet nur einen Streiftreffer und der Geist wird nicht aufgehalten. Doch nach einem zweiten Treffer zieht sich der schwarze Schemen in die Zwischenwelt zurück und Kenji denkt, dass der Geist jetzt verwirrt ist und etwas Zeit benötigt, um sich an seine Absicht zu erinnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Augustus bereiten die Kultistin vor, damit Schutuhx sie kontrollieren kann. Dies gelingt ihm auch gut und Henk reicht ihr Wasser, nachdem Augustus den Knebel gelöst hat. Doch diesmal achtet er darauf, sie nicht zu lange trinken zu lassen, und in dem Moment, als Augustus ihr den Knebel wieder in den Mund stopft, versucht sie tatsächlich etwas auszusprechen. Verärgert wird sie wieder etwas abseits auf dem Boden abgelegt und der dritte Kultist wird zu Schuthux gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedankenschinder dringt in den Geist des Kultisten ein und nickt zum Zeichen, dass er ihn unter Kontrolle hat. Obwohl es auf Henk nicht so wirkt, entfernt Augustus auf Schutuhxs Nicken hin den Knebel. Ein breites Grinsen und gemurmelte Worte verraten den Helden, dass sie getäuscht wurden, und der Kultist nimmt sich auf die gleiche Weise wie der erste das Leben. Als sein Geist aus dem Körper entweicht, ruft Kenji wieder das Licht an, um ihn aufzuhalten. Doch auch dieses Mal streift er den Geist zunächst nur, doch bringt nicht genügend Konzentration auf, um ein weiteres Mal, das Licht auszusenden, so dass der schwarze Schemen den Thronsaal erreichen kann und hineingelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine Reaktion darauf ertönt kurz darauf in der ganzen riesigen Höhle ein tiefes Dröhnen, dessen Ursprung im Thronsaal liegt. Die Helden schlussfolgern, dass die Kultisten gerade die Monsterschlange Zygisskha wiedererweckt haben, damit sie die Helden nach dem Öffnen des Tores angreift und am Betreten hindert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ihr Kommen durch den Geist jetzt angekündigt ist, entscheiden sich die Helden dafür, vor dem Öffnen des Tores noch einmal ausgiebig zu ruhen, um wieder zu Kräften zu kommen. Ihre verbündeten, Grogar mit seinen Männern und die Freigeister übernehmen die Wache und die Helden legen sich schlafen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Drachenträne.png|miniatur|right|Die Drachenträne]]&lt;br /&gt;
Nach einigen Stunden erwacht Henk und greift intuitiv nach der [[Drachenträne]]. Er holt sie hervor und bemerkt, dass der Aufenthalt in den Pyramiden der dunklen Götter sie stark geschwächt hat und sie ganz porös und brüchig geworden ist. Voller Sorge weckt er seine Freunde und sie kommen zu dem Schluss, dass nur ihr Blut die Drachenträne wieder heilen lässt, so wie sie es schon einmal getan haben. Augustus holt seinen Dolch hervor und reicht ihn Octavia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia sich in die Hand schneidet und das Blut auf die Drachenträne tropft, hat sie eine Vision von Uselias und sieht, wie dieser durch einen Sturm über ein felsiges Tal fliegt, in dem das dämonische [[L'yreh]] liegt. Unter ihm sammeln sich [[Xishari]] und [[Nebbkor]], die aus einem schwarzen Ziggurat kommen und auf den schwarzen König [[Sereg]] zustürmen. Sereg schwebt nahe dem Eingang auf einer Wolke und wird von einer magischen Windhose geschützt. Er singt ein trauriges Lied, während Tränen seine Wangen hinabfließen und überall, wo sie auf den Boden fallen, entsteht Wasser, das schließlich einen weitläufigen See bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sein Blut gibt, schaut er in seiner Vision, wie Uselias von oben auf einen See hinabblickt, dessen Zentrum von einem tosenden Sturm umgeben ist. Im Auge des Sturms schwebt der schwarze König Sereg auf einer Wolke und singt ein trauriges Lied. Eine gigantische Wasserfontäne bricht aus dem See hervor und verursacht ein schnelles Ansteigen des Wasserspiegels. Xishari und Nebbkor versuchen erfolglos, den magischen Tornado zu überwinden, und werden schließlich von den Wassermassen fortgespült. Auch das schwarze Ziggurat wird geflutet, und die Schreie der ertrinkenden Dämonen sind zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus gibt sein Blut für die Drachenträne und erblickt in seiner Vision, wie Uselias aus der Luft einen großen See sieht, der sich schnell mit Wasser füllt. Im Zentrum des Sees schwebt der schwarze König Sereg auf einer Wolke im Auge eines magischen Tornados und singt ein trauriges Lied. Uselias kämpft sich durch den Sturm, um zu Sereg zu gelangen, und erreicht schließlich das windstille Zentrum, wo er den Elbenkönig in Tränen vorfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk opfert als letzter sein Blut und erlebt in einer Vision, wie Uselias sich im Auge eines magischen Tornados über einem See befindet, welcher  immer mehr Wasser speit und das umliegende Land überflutet. Er sieht die Gipfel der Berge und entfernte Regionen in den Wassermassen verschwinden. Uselias fliegt entschlossen auf den schwarzen König Sereg zu, der von der Flut und seinem magischen Lied gefangen ist. Uselias zieht sein Schwert und bittet Sereg, sich zu erinnern und die Flut zu stoppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tauschen sich über ihre Visionen aus und haben aus Uselias miterlebt, wie der Nebelschlund von Sereg geöffnet wurde (vgl. [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an die Erschaffung des Nebelschlunds .2824. Aletheon 351 JF.29|Uselias Erinnerung]]), und nachdem alle Helden ihr Blut für die Drachenträne gegeben haben, ist diese wieder ganz und sieht gekräftigt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen sich zur Beratung zurück und besprechen gemeinsam das Vorgehen im Thronsaal. Henk weist Augustus darauf hin, dass die Männer genau wissen, dass einige ihr Leben verlieren werden, doch genau dieses macht den Männern am meisten Angst, denn sie wissen, dass ihre Seele dann auf ewig in Riunuz-Choxxu gefangen sein wird. Daher empfiehlt Henk Augustus, diesen Umstand nicht extra anzusprechen, wenn dieser seine Ansprache an die Männer hält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia nimmt ihren Bruder Augustus etwas zur Seite und bittet ihn inständig, ihr zu versprechen, dass er nach der Rückkehr nach Barthavion alles versuchen werde, um wieder die Gunst des Kaisers zu erhalten, damit seine Verbannung aufgehoben würde. Falls sie den Kampf nicht überlebe, wolle sich wenigstens sicherstellen, dass sie nicht die letzte der Octavier sein werde, de im Elysium ankomme. Augustus spürt die Bedeutung, die es für seine Schwester hat, und gibt ihr etwas widerwillig das Versprechen, alles dafür zu tun, falls sie bei dem Kampf sterben sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kehren die Helden zurück und verkünden ihren Verbündeten im Anschluss ihren Plan. Grogar und seine Männer bilden einen Trupp und die Freigeister einen zweiten. Nach der Öffnung des Tores sollen die Gruppen beide Köpfe der Monsterschlange angreifen und versuchen, deren Augen anzuvisieren. Während die Gruppen Zygisskhas Köpfe beschäftigen, werden die Helden hoffentlich durch die Mitte zu den Türen gelangen können. Grogar soll sich mit seinen Männern um den linken und die Freigeister sich um den rechten Kopf kümmern und Octavia soll sich bereit machen, um die Monsterschlange in der Mitte mit einem Feuerball anzugreifen, um so den Weg zu den hinteren Türen frei zu sprengen. Notfalls müssten die Helden über den Leib der Schlange klettern, um zu dem Geheimgang zu kommen. Dort würden sie sich dann um die Kultisten kümmern, welche Zygisskha kontrollieren. Ist die Schlange ausgeschaltet, sollen sich die Männer vor dem Thronsaal sammeln und auf die Rückkehr der Helden warten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Plan besprochen ist, versammeln sich alle Männer um Kenji, welcher ein Licht-Gebet für den bevorstehenden Kampf spricht. Die Lichtgläubigen unter den Männern finden Stärke und Mut bei dem Anblick des hellen Lichtes, welches Kenji herbeiruft, aber auch die, welche dem Alten Weg folgen, schöpfen daraus Kraft und Hoffnung für die bevorstehende Schlacht. Als Kenji das Gebet beendet, spricht Augustus zu den Männern, um sie auf die bevorstehende Schlacht einzustimmen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Männer! Freigeister, Freunde! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute stehen wir am Rande der Vernichtung, denn es gilt: wir oder sie! Der Feind, der auf uns wartet, ist finster, furchteinflößend und erbarmungslos. Eine untote Riesenschlange mit zwei Köpfen will uns aufhalten, gelenkt von dunklen Kultisten, die nur ihrem Meister  Sabaoth Immortalis dienen. Aber wir, wir sind das Licht in dieser Dunkelheit!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute entscheiden wir über das Schicksal der Welt. Unsere Schwerter, unsere Herzen und unsere Entschlossenheit sind die einzigen Mittel, die uns den Weg zurück in unsere Heimat eröffnen können. Wir kämpfen nicht nur für uns selbst, sondern für unsere Familien, für unsere Heimat und für alles, was uns lieb und teuer ist!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ein Teil von euch wird heute auf ehemalige Kameraden treffen, die nun auf der Seite des Feindes stehen. Vielleicht sind sie auch nicht mehr sie selbst! Bleibt standhaft und lasst euch nicht verunsichern, wir kämpfen, um auch sie zu befreien!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr Freigeister habt euch trotz eurer Umwandlung euren eigenen Willen bewahrt und heute ist eure Chance gekommen, zurückzukehren und eure Heimat wiederzusehen. Eure Freunde warten hoffnungsvoll auf den Ausgang dieses Kampfes, um mit uns zurückzukehren.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und schließlich, an meine Schwester und meine treuen Freunde: Wir haben diesen Moment so lange verfolgt. Sabaoth Immortalis, der Mörder unserer Eltern, ist endlich in Reichweite. Die Rache brennt in unseren Herzen, aber wir müssen stark bleiben und nicht die Kontrolle verlieren. Dies ist unsere Chance, ihn zur Rechenschaft zu ziehen und unsere Seelen zu befreien.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kämpft mit allem, was ihr habt, und lasst uns dieses Übel bezwingen. Für die Freiheit! Für die Zukunft! Für unsere Heimat!''&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, betreten die Rampe und nähern sich dem Tor des Thronsaals, vor dem Octavia die Anrufung des Hazug-Ságok sprechen wird, um sie zu öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===25. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Palasttor.png|miniatur|rechts|Das Tor zu Hazug-Ságoks Thronsaal]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.45''') Vor dem Tor vergegenwärtigen sich die Helden noch ein letztes Mal ihren Plan, bevor Octavia die Worte spricht:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey; width: 280px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'' Kuo nugßoukuz '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'' Kangz schuk Verigorn ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Schi nßakkuß Xeuiklnguß   ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Izsch Ngußarsch schuß Riunuz  ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''  Hazug-Ságok! '' &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden stehen mittig vor dem Tor und hinter ihnen stehen links die Männer von Grogar und rechts die Freigeister. Als das Tor sich vollständig geöffnet hat, blicken die fest entschlossenen Streiter auf die gigantische, untote Schlange, welche sie mit ihren vier Augen anfunkelt und einen dunklen Zauber wirkt, der alle vor Furcht erstarren lässt, so dass sie vor dem Tor verharren. In der Eingangskammer blockiert der Zygisskhas Leib den Zugang zu den Türen und außerdem wanken mehrere Zombies auf die Helden zu.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Eingangskammer.png|miniatur|rechts|Die Eingangskammer des Thronssaals mit Zygisskhas Position (rot) und den leuchtenden Artefakten in den Ecken (blau)]]&lt;br /&gt;
Henk fängt sich als erster und betritt die Eingangskammer. Er stürzt sich sofort auf den ersten Zombie und spaltet mit einem mächtigen Hieb dessen Kopf und Oberkörper, was diesen jedoch anders als bei den Zombies in Freywall (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]) nicht aufhält. Augustus gibt den Befehl zum Angriff und die anderen folgen Henk und betreten die Eingangskammer. Octavia macht Augustus auf seltsame bläulich leuchtende Artefakte aufmerksam, welche in den Ecken der Kammer platziert sind, und schleudert dann einen Feuerpfeil auf das Artefakt linken Seite. Augustus geht zur rechten Seite auf die Freigeister zu, welche gerade die Kammer betreten, und gibt Filgiz den Befehl, sich um die Artefakte zu kümmern. [[Datei:Nekroschädel.png|miniatur|links|Ein nekromantischer, bläulich leuchtender Schädel in der Eingangshalle des Thronssaals.]]Henk begibt sich auf die linke Seite und kann einen genaueren Blick auf das leuchtende Artefakt werfen und entdeckt, dass es ein menschlicher Schädel ist, in welchen ein anscheinend nekromantischer Zauber gewirkt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grogars Männer haben noch gezögert, doch jetzt finden auch sie den Mut und stürmen auf den linken Schlangenkopf zu, während sich die Freigeister dem rechten Kopf von Zygisskha genähert haben. Augustus befiehlt [[Freigeister#.E2.80.9EKhoralt.E2.80.9C .28Waldl.C3.A4ufer aus Ankarz.29|Khorald]], sich mit seinem Bogen den hinteren Schädel auf der rechten Seite vorzunehmen, und begibt sich dann in die Mitte zu Octavia, Kenji und Schutuhx zurück. Octavia wirft einem Zombie einen Flammenpfeil entgegen und zerstört seine Beine, so dass er nur noch kriechen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus ermutigt die Männer zum Angriff und Henk zerstört den ersten Schädel auf der linken Seite. Grogars Männer und die Freigeister greifen jeweils einen Schlangenkopf an und beschäftigen ihn, während Augustus sich die Zombies in der Mitte vornimmt und den von Henk halbierten Untoten zerstückelt, so dass seine Einzelteile keine Gefahr mehr darstellen. Ein Zombie stürzt sich auf den Piraten Piet und krallt sich an dessen Arm fest. Filgiz zerstört den Schädel auf der rechten Seite und Khorald schießt erneut auf den hinteren Totenkopf, um ihn zu spalten und den Zauber zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk auf der linken Seite verstürmt, um den hinteren Schädel zu erreichen, werden Grogars Männer von Zygisskha angegriffen und einige von ihnen getroffen. Augustus verschafft sich einen Überblick über das Kampfgeschehen und spornt die Männer erneut zu Höchstleistungen an, doch Grogars Trupp ist komplett abgelenkt durch die untote Riesenschlange, dass  sie Augustus nicht wahrnehmen und bei ihrem Angriff ein Mann stirbt. Doch die Freigeister werden ermutigt und setzen dem rechten Kopf ordentlich zu. Octavia und Augustus bahnen sich einen Weg zur Mitte der Kammer, unterstützt von Kenjis himmlischen Blitzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zygisskha lässt Grogars Männer mit ihrem Zauber vor Grauen erstarren, so dass sie ihrem nächsten Angriff hilflos ausgeliefert sind. Als Augustus dies bemerkt, weist er Kenji an, den Schlangenkopf zu blenden, um ihn von seiner Attacke abzubringen. Kenji entsendet einen gleißenden Lichtstrahl und das Monster erstarrt so lange, bis Grogars Männer sich wieder gefangen haben. Sie greifen erneut den Kopf der Schlange an, doch plötzlich steht ihr gefallener Kamerad wieder auf und greift seine eigenen Leute an. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Thronsaaltor.png|miniatur|rechts|Der hinter Teil der Eingangskammer mit dem Tor zum Thronsaal.]]&lt;br /&gt;
Henk schlägt einen Zombie aus dem Weg und läuft weiter zu dem bläulich leuchtenden Schädel an der Wand, während die anderen noch mit den Zombies beschäftigt sind, um auf der linken Seite zwischen den Schlangenkopf und den Leib auf der rechten Seite zu gelangen. Henk zerstört dann geschickt den Schädel und springt auf den Körper der Schlange, um über ihn in den hinteren Teil der Kammer zu gelangen, wo der Eingang zu Thronsaal ist. Währenddessen greift Zygisskha gnadenlos an und tötet viele von Grogars Männern, doch die Freigeister halten stand und können ihren Angriffen ausweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia, Augustus, Kenji und Schuthux gelangen in den Spalt und  Octavia schießt einen Feuerball auf den Körper der Schlange ab, welcher den weiteren Weg versperrt. Sie sprengt ein großes Loch in den verrottenden Körper und Augustus kann mit einem weiteren Schlag den Spalt so vergrößern, dass sie alle hindurchgelangen können. Henk ist bereits dort und hat zwei weitere Schädel zerstört, die dort platziert waren. Augustus positioniert sich sofort vor der linken Tür, welcher zu dem Raum mit dem Geheimgang führt, doch Henk weist darauf hin, dass hinter der rechten Tür Gemurmel zu hören ist, als ob dort ein Zauber gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Schurkenkammer.png|miniatur|links|Die Kammer mit den Nekromanten]]&lt;br /&gt;
Bevor sie die Tür öffnen, verabreden sie, dass Schutuhx so schnell wie möglich einen Nekromanten seinem Willen unterwerfen soll, denn die Helden gehen davon aus, dass in dieser Kammer die Zombies kontrolliert werden. Henk öffnet die Tür und Augustus macht sich bereit, anzugreifen. Ein Zombie steht im Weg und Augustus stürmt ihn an, um den Weg für die anderen freizumachen. Während er den Zombie zerkleinert, kontrolliert Schuthux einen der Nekromanten und zwingt ihn dazu, den bläulich leuchtenden Schädel zu zerstören. Henk stürmt sofort vorwärts, um den zaubernden Kultisten auszuschalten, und als er ihn schließlich angreift, löst er einen dunklen Zauber aus und spürt einen großen Schmerz, denn er hat einen Teil der Wunden sich selbst zugefügt. Doch das hält ihn nicht davon ab, den Nekromanten zu töten und das grauenhafte Ritual zu beenden. Schutuhx hat sich dem kontrollierten Nekromanten genähert und frisst sein Gehirn. &lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Relief-HZPalast-Geheimgang.png|miniatur|rechts|Das Relief, welches der Schlüssel zur Öffnung des Geheimgangs ist.]]&lt;br /&gt;
Als die Helden die Kammer wieder verlassen, bemerken sie über den Leib der Schlange hinweg in der großen Eingangskammer die Elbengeister, welche nach der Zerstörung der Schädel die Kammer betreten konnten und zur Hilfe kommen, um nun mit den anderen Streitern die Monsterschlange abzulenken. Augustus will schnell weiter und öffnet die linke Tür, hinter welcher er einen kleinen Raum vorfindet, in dem vier Zombies leblos auf dem Boden liegen und an dessen Wand ein großes Relief angebracht ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Geheimgang.png|miniatur|links|Die Kammer mit dem Relief]]  &lt;br /&gt;
Henk beginnt sofort, das Relief nach einem Mechanismus zum Öffnen des Geheimganges zu untersuchen. Er stellt fest, dass man einen Finger des Hazug-Ságok bewegen kann, dass sich dieser jedoch einfach wieder zurückbewegt und ansonsten nichts passiert. Dann bemerkt Henk, dass sich ein Zahn von Zygisskha bewegen lässt und dass dieser einrastet. Als Henk daraufhin nochmal den Finger bewegt, bleibt dieser ebenfalls in der veränderten Position stehen. Henk untersucht dann die drei Xisharipriester und findet heraus, dass die Kugel des mittleren Priesters sich eindrücken lässt, woraufhin das ganze Relief zur Seite schwingt und einen verborgenen Kriechgang freigibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus will sofort Octavia vorschicken, damit sie die in der Kammer erwarteten Kultisten sofort mit einem Feuerball angreift und ablenkt, um es Augustus zu ermöglichen, sofort hinterherstürmen zu können und sie so lange zu beschäftigen, bis die anderen da sind. Doch Henk überzeigt ihn davon, dass er zunächst allein dort hinaufschleichen will, um überhaupt erst einmal die Situation zu erkunden. Also schleicht Henk allein den schmalen Kriechgang hinauf und berichtet danach, dass oben mehrere Zombies auf die Ankunft der Helden warten. Sie beschließen, dass Augustus vorwegkriechen soll, um sich auf den ersten Zombie zu stürzen. Direkt hinter ihm soll Kenji sein, um die Zombies zu blenden und so abzulenken, damit die anderen aus dem Kriechgang herauskommen können.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Nekrokammer1.png|miniatur|links|Der vordere Teil der geheimen Kammer]]&lt;br /&gt;
Henk bindet einen Teil von Augustus Umhang um dessen Knie und Handballen, um ihm ein möglichst leises Vorrankommen zu ermöglichen. Mit dem Schwert in der Hand kriecht Augustus den Gang hinauf, dicht gefolgt von Kenji. Es gelingt ich, den ersten Zombie zu überraschen und ihn niederzuwerfen. Zu seinem Entsetzen handelt es sich bei dem Zombie um die Leiche von Obermaat [[Baiula_Spei#Unteroffiziere:|Uldreich Donnerbacher]], einen Freund der Helden von der [[Baiula Spei]]. Der zweite Zombie, welcher nach Augustus greift, ist der Leichnam von Maat Storko Koyner, und Kenji welcher gerade aus dem Kriechgang kommt, ist kurz entsetzt, bevor er ein helles Licht in den Raum hinein sendet, welches die Zombies blendet und verwirrt. Henk kommt hinterher und rennt sofort an den Zombies vorbei in den Raum hinein, wobei er an weiteren bekannten Gesichtern vorbeikommt, denn die Nekromanten haben anscheinend alle Matrosen wiedererweckt, welche die Baiula Spei bis zum Ende verteidigt haben und bei dieser Aufgabe gefallen sind. Octavia verlässt den Kriechgang und muss sich auch kurz sammeln, als sie die alten Freunde sieht, doch sie fasst sich schnell und sendet einen Flammenpfeil auf den hintersten Zombie Isegrein Turmen, der diesem die beiden Beine wegschießt, so dass er Henk nicht aufhalten kann. Schutuhx ist schließlich der letzte, welcher den geheimen Raum betritt, sich aber an den Kampfhandlunge nicht beteiligt.&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-HSPalast-Nekrokammer2.png|miniatur|rechts| Der hintere Teil der geheimen Kammer]]&lt;br /&gt;
Henk gelingt es als erster, einen Blick in den hinteren Teil des Raumes zu werfen. Sobald er im Blickfeld erscheint, ruft ihm ein Kultist vom Ende des Raumes zu, dass Meister Immortalis ihnen extra zur Begrüßung ein paar Fundstücke vom Meeresboden mitgebracht habe, über deren Wiedersehen sie sich bestimmt freuen würden. Dann beginnt er, einen dunklen Zauber auf Henk zu wirken, welcher jetzt schnell auf den Kultisten zu sprintet. Währenddessen bemüht sich Kenji, den bläulich leuchtenden Totenschädel zu zerstören und Augustus wehrt die Zombies ab und versucht, Henk zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der hinteren Hälfte befindet sich im vorderen Bereich ein großer Ritualkreis in Form einer Doppelköpfigen Schlange, in dessen Mitte ein Kultist steht und einen Zauber aufrechterhält. Der Kultist wird geschützt durch drei Zombie, wovon Augustus sofort den ersten angreift. Währenddessen hat Henk den hinteren Kultisten erreicht und hat den schwarzen Zauber ignoriert, der auf ihn gewirkt wurde, doch der Kultist zieht sich in die hintere Ecke zurück, in welcher Henk auch den Nekromanten entdeckt, welcher die Zombies kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus wird von den Zombies aufgehalten und Henk bleibt vorerst allein in der hinteren Ecke. Als Schutuhx bei Augustus ankommt, setzt dieser ihn auf den Nekromanten an, welcher Zygisskha kontrolliert, um danach den zweiten Zombie zu attackieren. Als auch Octavia in den Kampf einsteigt und mit Flammenpfeilen die Zombies angreift, kann Augustus sich absetzen und Henk zur Hilfe eilen. Dieser hat sich den Nekromanten vorgenommen und schneidet diesem die Kehle durch. Doch durch einen dunklen Zauber verwundet sich Henk erneut selbst und wird stark verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erreicht die hintere Ecke und tötet den letzten Kultisten an, welcher gerade einen Zauber auf den verletzten Henk sprechen will. Als der Nekromant stirbt, sacken die Zombies in sich zusammen und werden wieder zu den aufgedunsenen Wasserleichen der befreundeten Matrosen. Schutuhx bezwingt den Geist seines Nekromanten und unterbricht damit den Zauber, welcher Zygisskha kontrolliert. Dann befiehlt er dem Kultisten, sich ihm zu nähern, damit er dessen Gehirn essen kann, was die Helden auch nicht unterbinden, als sie dazukommen, denn hinter dem Beschwörungskreis befindet sich das dunkle Fenster, welches einen Blick in den Thronsaal ermöglicht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Sabaoth Lich.png|miniatur|rechts|Der Lich Sabaoth Immortalis]]&lt;br /&gt;
Kenji hat sich inzwischen um die nekromantischen Schädel gekümmert und, als er den letzten zerschlagen hat, erscheint der Führergeist der Elben und vergewissert sich, dass es den Helden gut geht, bevor er wieder verschwindet. Dann begibt Kenji sich zu den anderen und wirft mit ihnen einen Blick durch das dunkle Fenster. Durch dieses ist [[Sabaoth Immortalis]] zu erkennen, welcher sich lachend der dunklen Scheibe nähert und die Helden anspricht, wobei seine Worte mehr aus der Zwischenwelt zu hören sind als durch das magische Fenster:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; text-align:center; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr habt es also tatsächlich geschafft, aber das ist gut. Kommt nur her, ich freue mich schon. Ich warte hier auf euch und ich werde euer Ende persönlich erleben dürfen! ''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lacht er laut und nähert sich kurz dem Fenster, so dass die Helden den Lich Sabaoth deutlicher erkennen können, bevor er wahnsinnig lachend wieder in der Dunkelheit des Raumes verschwindet. Augustus verspricht ihm leise, dass er nicht mehr lange lachen werde, und wendet sich Octavia zu, welche mit geballten Fäusten dasteht. Er spricht: „''Es ist bald soweit, Schwester, es ist bald soweit!''“ und sie erwidert „''Ich wünschte, ich könnte durch dieses Fenster durchschießen.''“ Kenji sorgt sich um Henk und fragt ihn, ob er noch kämpfen kann, und Henk tut es mit den Worten ab, dass ihm nur kurz die Luft weggeblieben sei, während sein Hals stark blutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dunkelheit des Thronsaals sind in der Mitte mehrere Gestalten erkennbar, was darauf hindeutet, dass sich noch mehrere Kultisten bei Sabaoth befinden, welche auf sie warten werden. Doch zuvor müssen sich die Helden etwas ausruhen und Augustus versorgt Henks Wunden mit [[Freigeister#.E2.80.9EUdelian.E2.80.9C_.28Medicus_aus_Trutz.29|Udelians]] blutstillenden Heilsalbe, während sich Kenji auf ein schützendes Gebet vorbereitet, bevor sie den Thronsaal betreten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 22.46''') Die Helden planen ihr weiteres Vorgehen im Thronsaal. Da sie diesen durch den durch eine Geheimtür verschlossen Kriechgang betreten müssen, werden die Kultisten genau wissen, woher sie kommen werden und auf sie vorbereitet sein. Daher will Augustus als erstes den Thronsaal betreten, dicht gefolgt von Kenji, der ihn dann mit dem Licht schützen kann. Octavia soll als nächstes herauskommen, um die Kultisten schnellstmöglich mit Feuerbällen anzugreifen, und [[Schutuhx]] soll versuchen, den Kultisten zu übernehmen, welcher die Zombies kontrolliert und auf dem Boden sitzen wird. Henk soll zuerst oben warten und mit dem Hebel die Geheimtür öffnen, sobald Augustus unten vor der Tür bereit ist. Dann soll er nach ihnen heimlich in den Thronsaal kommen, um sich versteckt um die magischen Totenschädel zu kümmern, welche das Eindringen der Elbengeister in den Thronsaal verhindern. Augustus will die Zombies an sich binden und Kenji will versuchen, den Lich zu blenden und ihn so vom Zaubern abzuhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie aufbrechen, betet Kenji mit den Helden und bittet die Götter des Lichtes, ihnen beizustehen, und [[Schutuhx]] zieht sich währenddessen in die von Kenji entfernteste Ecke der Kammer zurück. Kenji, Henk und Augustus bauen sich gegenseitig auf, erinnern sich an bestandene Prüfungen und sprechen noch ein paar anspornende Worte. Dann betritt Augustus als erstes den Kriechgang und Kenji, Octavia und Schutuhx folgen ihm. Unten angekommen gibt er Henk ein Zeichen und dieser öffnet die Geheimtür zu Thronsaal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Tür liegt absolute Finsternis und es ist nichts zu erkennen. Augustus stößt mit seinem Schwert hinaus und trifft auf Widerstand. Anscheinend steht ein Zombie vor dem Ausgang und Augustus hat ihm seinen Bauch aufgeschlitzt, so dass es spritzt. Kenji schiebt seinen Stab an Augustus vorbei und ruft ein Licht hervor, welches einen Teil des Raumes erhellt und zwei Zombies verscheucht. Ein lautes Lachen ertönt und Sabaoth ruft laut: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Lasst das Schauspiel beginnen!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus tritt den verbliebenen Zombie von sich weg und kann so aus dem Geheimgang treten und ihn angreifen, während Kenji heraustritt und Platz für Octavia macht. Die Finsternis verschwindet und gibt den Blick auf den Raum, die Kultisten mit ihren Zombies und den Lich Sabaoth Immortalis frei, welcher hoch oben in der Mitte des Thronsaals schwebt. &lt;br /&gt;
[[Datei: RC-HSPalast-Thronsaal-I.png|miniatur|rechts|Der Thronsaal des Hazug-Ságok]]&lt;br /&gt;
Die Kultisten haben sich in den hinteren Bereich des Saals zurückgezogen, hinter den Säulen versteckt und jeweils von einem Zombie gedeckt. Eine große, schwarze Urne mit einem Kultisten dahinter steht in einem eisigen Feld fast den Helden gegenüber. In der Nähe des Eingangs liegen fünf Männer von Graltik gefesselt auf dem Boden. Es sind auf den ersten Blick zwei magischen Totenschädel zu entdecken, einer links vom Geheimgang und der andere rechts in der Nähe des Hebels für die Eingangstür, doch vermuten die Helden auf der anderen Seite ebenfalls zwei Schädel. Eine riesige Membran trennt den Raum vom Meer und durch sie hindurch ist der Nebelschlund zu erkennen. Kaum haben die Helden den Raum betreten, gibt Sabaoth seinen Kultisten einen Befehl: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Öffnet die Urne!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich Augustus den fliehenden Zombies angreift, wird Octavia von einem Schattenzauber eines Kultisten getroffen und fasst sich an den Kopf, anstatt zu zaubern. Die anderen Kultisten beobachten die Helden nur und blicken zwischendurch erwartungsvoll auf die schwarze Urne, welche nun geöffnet wird und einen schwarzen Rauchwirbel entlässt, in welchem Silhouetten zu erkennen sind und der sich auf die Helden zubewegt. Kenji geht einige Schritte auf den Lich zu und schickt diesem einen blendenden Strahl hinauf, welcher diesen durchdringt und ihm ein Lachen entlockt. Sabaoth dreht sich kurz zu Kenji um, lacht erneut und schickt ihm über seinen Lichtstrahl dunkle Schlieren entgegen. Der schwarze Rauchwirbel spaltet sich in mehrere Gruppen von Schatten auf, welche sich jeweils einem Helden nähern. Schutuhx schätzt die Situation als aussichtslos ein und zieht sich in den Kriechgang zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus beschäftigt sich mit den beiden Zombies und Octavia kann einem anderen Zombie seine Beine wegschießen. Henk betritt unauffällig den Thronsaal und wendet sich als erstes dem Totenschädel auf der linken Seite zu und zerstört ihn. Dann rennt er so schnell wie möglich auf den rechten Schädel zu, doch er wird an der letzten Säule von den Schatten abgefangen. Kenji verliert im Kräftemessen mit Sabaoth, wird von dessen Schattenschlieren niedergeworfen und kann mit dem Licht einen ersten Zugriff der Schatten verhindern, doch letztendlich hält er die schwarzen Schatten nicht auf, welche sich auf ihn, Henk, Augustus und Octavia stürzen, sie fassen und emporheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von den Schatten in zwei Schritt Höhe mit eisigen Klauen gehalten, welche frostige Spuren auf der Kleidung hinterlassen, und sind Sabaoth hilflos ausgeliefert. Er nähert sich jedem einzelnen, lacht und verhöhnt ihn.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das war zu einfach. Die großen Helden sind also bezwungen!''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Wo ist denn nun euer tolles Artefakt, das die Seele des Theleten enthalten soll? Anscheinend hilft er euch nicht, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich hätte es ahnen müssen, aber gut – nun gehört ihr mir. Aber wenn ihr euch auf einen angenehmen, gnädigen Tod gefreut habt, dann kann ich  nur sagen: Letor wird eure kleinen, verwurmten Seelen niemals zu Gesicht bekommen, denn ihr werdet die Ewigkeit als meine Trophäen verbringen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich werde mich an euren ewigen Qualen erfreuen und wir werden alle Zeit haben – die Ewigkeit.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Und dann werdet ihr mitkomme nach Eboria und ihr werdet den Untergang des Kontinents selbst miterleben dürfen. Hört sich das nicht herrlich an?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth gibt den Kultisten ein Zeichen und diese holen eine Kiste aus einer Ecke und schleppen sie in die Mitte der Kammer. Sabaoth schwebt auf Henk zu und sagt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Da haben wir es also, das Gefäß des Maldoror.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du warst es also, der zu dumm war, das Geschenk des großen Verderbers anzunehmen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Tja, wenn ich dich so ansehen, wärst du bestimmt eine gute Marionette gewesen. Ich wette, du warst ein Sklave, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich weiß, dass hätte dich zu einem guten Diener Malgors ausgezeichnet.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Die besten Voraussetzungen, na ja. Jetzt ist es dafür zu spät und Maldoror wird dich verschmähen. Aber ich weiß, dass es noch deinen Sohn gibt, nicht wahr? Und er war glaube ich auch ein wunderbares Gefäß. Wenn es an der zeit ist, werden wir uns um ihn kümmern, und dann kannst du vielleicht miterleben, wie dein Sohn die große Ehre annehmen wird, die du ausgeschlagen hast.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Zu schade, na ja, sehen wir weiter, wen haben wir hier noch.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth wendet sich Kenji zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ah, bist du nicht der Lehrling des Pyrrhon?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich kannte deinen Lehrmeister, ein alberner Wichtigtuer, nicht wahr? Hat er doch mit seinen moralischen Lügen immer versucht, Aequus einzulullen. Ich erinnere mich dran, wenn ich mit Silvius dort war, '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''ein selbstgerechter, widerlicher, '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''scheinheiliger Wichtigtuer. Ja, genauso habe ich ihn erlebt. Ich hörte, er ist inzwischen bereits verstorben, nicht wahr? Mhm, ich hoffe, er hatte einen äußerst unangenehmen Tod und hat viel gelitten.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Na ja - tja, aber mit dir werden wir sehen, was wir anfangen können. Eigentlich bist du ein verabscheuungswürdiges Nichts, aber vielleicht werden wir die Lichtgötter ein wenig beleidigen, wenn wir dich foltern und deine Seele zermartern werden.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„''Du freust dich sicher schon, nicht wahr? '' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''Tja, wen haben wir hier noch.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth wendet sich nun Augustus zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das ist doch der junge Octavius. Es ist doch zu schön, dass wir uns endlich wiedersehen, nicht wahr? &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, nicht wahr, mein junger Freund?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Tja, das ist doch zu schade, dass deine alberne kleine Schwester es geschafft hat, dich von deiner wahren Bestimmung abzubringen. Ich erinnere mich daran, wie du als Principus Mortis warst. Du bist in dieser Rolle richtig aufgegangen, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ich kann mich noch daran erinnern, wie kalt und herzlos du bei deinen Folterungen warst. Ich habe den Hass in deinen Augen sehen können'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''und ich habe es genossen. Es war zu schön, gib es doch selber zu, oder?''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus‘ Augen funkelt Sabaoth hasserfüllt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Der Hass war schon immer deine Begabung, nicht wahr? Du warst ein besonderer Schmaus, ich habe dich gerne beobachtet. Zu schade, dass du so dumm warst, deinen Onkel umzubringen. Gemeinsam hätten wir es weit bringen können. Zu schade, zu schade.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus: „''Du bist feige geflohen!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Geflohen? Ich brauchte euch nicht mehr! Eigentlich brauche ich auch dich jetzt nicht mehr.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Selbst, wenn du als Principus Mortis zurückkehren wolltest, wärst du wertlos. Du hast dich als schwach erwiesen, als einfach viel zu erbärmlich.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du hast immer gesagt, du wolltest deinen Ahnen, dem großen Cygnus, alle Ehre machen.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  ''Nicht einmal das hast du geschafft. Gar nichts! Weißt du, was du warst? Du warst unser Spielball, du hast auf jede Lüge gehört, die ich dir eingeflüstert habe. Es war eine Freude, dich zu manipulieren! Ein kleiner, dummer Junge!''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Hach ja, wir werden viel Zeit haben, um uns über die Vergangenheit austauschen zu können. Vielleicht erzählst du es mir ja nochmal, was es für ein Genuss war, als du deinem Onkel die Schwert in die Brust gerammt hast.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus: „''Das erzähle ich dir, wenn ich deine Existenz beende!''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth: „''Oh ja, da freue ich mich schon sehr drauf! Meine Existenz ist schon mehrmals beendet worden und, da muss ich euch eigentlich allen danken, denn – das hat mich stärker gemacht. Diese vielen herrlichen Tode, die ihr mir bereitet habt.'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Seht nur, wohin sie mich gebracht haben! Ich würde sagen, ihr habt mir den nötigen Anstoß gegeben, dass ich mich endlich von dieser weltlichen Existenz lösen konnte.''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(mit dem Blick zu Henk) „''Und wenn ich mich richtig erinnere, warst du es, der mir seinen Säbel ins Rückrad getrieben hat. Mhm, in gewisser Weise bin ich dir zu ewigem Dank verpflichtet. Ich werde es dir mit Sicherheit zurückzahlen.'' &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Nun gut. Und dann haben wir ja noch das kleine lästige Mädchen da.''“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus ruft: „''Hör auf zu faseln und handle endlich!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth schwebt zu Octavia hinüber.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Die Loigg’Il haben es also nicht geschafft, eine geeignete Waffe aus dir zu machen.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Du warst schon immer widerspenstig wie deine verdammte Mutter! Es war eine Freude zu hören, dass meine Attentäter ihr ihren verdammten Schädel vom Körper geschlagen haben.''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Ja ja ja, und hinterhergeschnüffelt hast du mir. Lästig warst du. In gewisser Weise hast du mir mehr Probleme als alle die anderen hier bereitet. Ich wünschte nur, du hättest damals nicht überlebt. Aber dein vorgetäuschter Tod war das Einzige, was nützlich war, denn es hat dazu geführt, dass ich deinen Bruder aufhetzen konnte.''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth blickt zu Augustus herüber: „''Erinnerst du dich, wie ich dir erzählt habe, wie sie von den barthavischen Freiheitskämpfern geschändet, getötet und über die Klippen geworfen wurde.'' &amp;lt;small&amp;gt; (wahnsinniges Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt; ''Erinnerst du dich? Ach, das waren Zeiten, nicht wahr?''“ &amp;lt;small&amp;gt; (Lachen) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„''Aber nun weiß ich nicht, ob sie mir noch wirklich von Nutzen ist. Tja, ich weiß, wie sehr du an ihr hängst, du deswegen wird dir das hier jetzt bestimmt mehr schmerzen als sie selbst!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth richtet seinen Stab auf Octavia und schießt einen schwarzen Strahl auf sie ab, Octavia schreit und zuckt, ihr Gesicht wird kreidebleich und sie sackt plötzlich in sich zusammen. Henk ruft seinen Freunden zu, sie sollen nicht auf Sabaoth hören oder ihm auch nur zuhören, und der Lich erwidert: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:left; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich denke, wir haben sowieso fürs erste genug geredet. Wie gesagt, wir werden die Ewigkeit haben, um uns auszutauschen. Ich freue mich schon so darauf. Aber nun  gibt es anderes zu tun. Ihr werdet euch mit euch selbst beschäftigen müssen.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann dreht sich Sabaoth um und begibt sich zu den Kultisten, die in der Mitte des Thronsaals etwas herrichten. Gleichzeitig lassen die Geister die Helden zu Boden und halten sie so, dass Kultisten sie durchsuchen können. Sie nehmen den Helden ihre Waffen ab und finden bei Henk auch die Drachenträne, die ein Aufblitzen in der Hand eines Kultisten verursacht, und den Spiegel des Anor. Die beiden Artefakte und die Waffen werden ein paar Schritt neben ihnen abgelegt und die Helden so gehalten, dass sie die Mitte des Raumes erblicken können.&lt;br /&gt;
[[Datei: Sereg_(untot).png|miniatur|links|Der wiedererweckte schwarze König Sereg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort haben die Kultisten eine schwarze Rüstung abgelegt, die von einem Kreis aus sechs menschlichen Schädeln umgeben ist. Die gefangenen Söldner von Graltik werden dort hingeführt und jedem wird nacheinander von den Schattengeistern das Blut aus dem Körper gepresst, welches auf die schwarze Rüstung schwappt und dort ein unnatürliches Fleisch wachsen lässt. Unter Sabaoths Beschwörung formt sich so ein neuer, untoter Körper in der alten Rüstung und langsam bildet sich die Gestalt von Sereg. Dann ruft Sabaoth einen dunklen Geist aus der Zwischenwelt und bindet ihn an den neu entstandenen Körper.  Als dieser aufgerichtet gegenüber des Lichs steht, wirft er ihm die elbischen Worte: &amp;lt;big&amp;gt; „Ú-bedin le!“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; („Ich werde dir nicht dienen!“) &amp;lt;/small&amp;gt; entgegen. Doch Sabaoth richtet seinen Stab auf den Untoten und sagt: &amp;lt;big&amp;gt; „Doch, das wirst du!“ &amp;lt;/big&amp;gt;, worauf sich Sereg auf die Knie sinkt und sich vor Sabaoth verbeugt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabaoth lacht und geht mit Sereg zu dem Membranfenster und blickt auf den Nebelschlund. Dann ruft er Sereg zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 520px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Also los, mein schwarzer König! Bring zu Ende, was du nicht beenden konntest! Veldun soll im Meer versinken!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sereg beginnt daraufhin, sein trauriges Lied zu singen und der Boden beginnt zu beben. Von der Decke rieseln Steine herab, da der ganze Boden erschüttert wird. Draußen gibt es einen starken Ruck und der Nebelschlund beginnt plötzlich die zigfache Menge von Wasser zu speien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Sereg den Nebelschlund aktiviert hat, hören alle Helden plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf. Es ist Uselias, der sie bittet:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hört mich! Gebt euch ganz dem Licht hin!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dann schickt er den Helden eine Vision und sie sehen, wie Uselias versucht, seinen einstigen Freund Sereg davon abzuhalten, eine tödliche Flut zu beschwören. Trotz Seregs scheinbarer Gleichgültigkeit nimmt er Uselias' Worte wahr und diese erinnern ihn an seine Vergangenheit und seinen Eid bei [[Alethon]], das Wohl seines Volkes zu sichern. Sereg glaubt jedoch, dass der Tod die beste Lösung für sein Volk sei. Uselias erinnert Sereg auch daran, dass die Götter, insbesondere die Göttin [[Lysara|Ithiel]] und der Gott [[Pyrion|Anor]], sich um ihn sorgen, doch er erreicht ihn nicht. Schließlich erwähnt Uselias die schöne Muse Lumenisa, Seregs Königin, die hofft, dass der wahre Sereg zurückkehren könne, doch Sereg greift Uselias mit einem schwarzen Sturm daraufhin an. Anor greift ein und befreit Uselias, welcher daraufhin unterstützt vom Sonnengott den dunklen König angreift. Seregs Magie versagt und Uselias verwundet ihn tödlich. Der schwarze König stirbt, und die magische Flut ebbt teilweise ab. Uselias kehrt schließlich in den Himmel zurück, traurig über das, was geschehen ist (vgl. [[Drachenträne#Uselias Erinnerung an Seregs Tod .2825. Aletheon 351 JF.29|Uselias Vision]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Sabaoth Lich-II.png|miniatur|links|Der Lich Sabaoth Immortalis]] [[Datei:Epikoras.png|miniatur|rechts|Der Thelet Epikoras]]&lt;br /&gt;
Die Vision endet in einem hellen Licht und Uselias bittet die Helden erneut darum, sich dem Licht hinzugeben. Dadurch vergrößert sich das Licht und als die Helden wieder erwachen, strahlt über ihnen ein großes, helles Licht und sie hören Sabaoth schreien:  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: left; text-align:center; border: solid thin grey; width: 50%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nein, was ist das?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Licht tritt ein Thelet, in dem die Helden Epikoras erkennen, dessen Geist sie aus dem Archiv befreit haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_36:_Epikoras|Episode 22.36]]). Er schlägt mit seinem Schwert auf die große schwarze Urne und zerschlägt sie mit einem Schlag, woraufhin die Schattengeister verschwinden und die Helden frei sind. Epikoras hebt sein Schwert und Blitze schlagen segnend auf die Waffen der Helden und auf Kenjis Greif über. Dann blendet er den Lich Sabaoth und verwickelt ihn in einen Kampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum sind die Helden befreit, stürzen sie sich auf ihre Waffen und Henk nimmt wieder die Drachenträne und den Spiegle von Anor an sich. Octavia liegt noch bewusstlos auf dem Boden und Kenji zögert kurz, ob er sich um sie kümmern sollte, doch als er die intakte Drachenträne erblickt, weiß er, dass sie lebt, und greift er entschlossen nach seinem Stab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Henk stürzen sich sofort auf die Kultisten mit ihren Zombies, welche sich hinter der Säule in der Nähe des eisigen Feldes der Urne aufhalten, während Kenji mit einem Blitz den Totenschädel rechts neben dem Membranfenster zerstört. Augustus und Henk töten einen Kultisten nach dem anderen, werden zwischenzeitlich von Zombies umringt und kämpfen sich wieder frei. Plötzlich Schutuhx kehrt zurück und übernimmt einen Kultisten, um ihn dazu zu bringen, den Totenschädel neben dem Torhebel zu zerstören, auf den sich auch Kenji zubewegt. Henk vernichtet den Totenschädel, welcher hinter Graltiks Männern verborgen gewesen ist, während sich über ihnen der Kampf zwischen Epikoras und Sabaoth Immortalis tobt und gleichzeitig das ganze Gebäude bebt und immer wieder Steine von der Decke fallen. Als der letzte Schädel zerstört ist, strömen die Elbengeister in den Thronsaal und stürzen sich auf den Lich, welcher die Geister jedoch einfach aufzehrt und auch Epikoras schon verwundet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Kultisten bezwungen sind, eilen die Helden zu Sereg, der immer noch sein trauriges Lied singt und den Palast damit zum Erbeben bringt. Henk holt den Spiegel hervor, doch er erregt nicht die Aufmerksamkeit von Sereg. Die Helden erinnern sich an die Vision, in der auch Uselias Schwierigkeiten hatte, Seregs Aufmerksamkeit zu gewinnen. Kenji erinnert sich daran, dass Uselias den königlichen Eid angesprochen hat, und in diesem Moment hört er elbische Worte in seinem Kopf, die er nachspricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na ngwedh i arnad lín!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an deinen königlichen Eid!) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch Augustus erinnert sich an die Vision und denkt an die Sorgen der Götter, als auch er plötzlich in seinem Kopf die elbischen Worte hört, die er sofort laut ausspricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na i naeth in Eledhrim!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an die Sorgen der Götter!) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich denkt Henk an Lumenisa und spricht ebenfalls die in seinem Kopf hörbaren Worte nach: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''I ennas na i veneth lín, Lumenisa!''“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (Erinnere dich an deine Königin Lumenisa!) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Spiegel_des_Anor.png|miniatur|right|Der Spiegel des Anor]]&lt;br /&gt;
Die Worte haben Sereg erreicht und er wendet sich den Helden zu. Henk hält ihm den Spiegel des Anor entgegen, den Uselias damals nicht mehr besaß, und Sereg nimmt ihn und blickt hinein. Nachdem er lange und tief in den Spiegel des Anor geblickt hat, sagt er zu den Helden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Leithia den ned ôl!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Ich werde es nun zu Ende bringen!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
und fliegt in die Mitte des Thronsaals, wo die sechs Schädel aufgestellt sind, und zerstört sie. Daraufhin bricht er zusammen und sein Geist erscheint als goldener König. Er versammelt die übrigen Elbengeister um sich herum und greift Sabaoth an. Sereg stürzt sich auf ihn und alle Geister umzingeln den Lich. Sabaoth wird daraufhin mit einem lauten Schrei in die Zwischenwelt gezogen und alle Geister verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epikoras verneigt sich vor den Helden oder vor der Drachenträne und sagt auf celestisch:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Utepion ist voller Dank! Wenn ihr weiterhin mit solcher Inbrunst über die Seele unseres Herrn wacht, dann wird er eines Tages zurückkehren können.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während sich Epikoras langsam in ein Licht auflöst, ruft er den Helden zu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich werde mit euch sein!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Epikoras verschwunden ist, bemerkten die Helden, dass der Nebelschlund aufgehört hat, zu sprudeln. Anscheinend hat Seregs verirrter Geist ihn über die Jahrhunderte immer noch leicht aktiviert gehalten und erst durch seine Erlösung ist der Wasserstrom endgültig erloschen. Die Helden verlassen den instabilen Palast, aus dessen Decke weiterhin Steine herabstürzen und treffen vor dessen Tor die Freigeister wieder, die sie jubelnd in Empfang nehmen. Gemeinsam durchqueren sie ein letztes Mal Riunuz-Choxxu und erreichen den Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===26. Aletheon===&lt;br /&gt;
[[Datei:RC-Hafen.png|miniatur|rechts|Der Hafen von Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
('''Episode 22.47''') Beim Durchqueren der letzten Schleusen steht den Helden das Wasser schon fast hüfthoch und nur knapp verlassen sie [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]], bevor dieses wieder überflutet wird. Erleichtert versammeln sich die Überlebenden im Hafenbereich und die [[Loigg'Il]] wenden sich sofort an ihre Artgenossen und wilde Muster huschen über ihre Haut. Henk ist froh, dass die Freigeister alle überlebt haben, und bedauert, dass es viele der Schurken nicht geschafft haben. Doch er betont, dass diese für uns alle gestorben seien. Graltiks Männer sind zufrieden, dass es wenigstens einige geschafft haben und nun zu ihrem König zurückkehren können, um ihm die Augen zu öffnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschwört sie, dies auch zu tun, denn sie wüssten jetzt, worum es wirklich ging. Die Männer schätzen, dass [[Graltik Blutklinge|Graltik]] sich für so gerissen hält, dass er glaubt, die Kultisten austricksen zu können. Henk weist sie darauf hin, dass sie es nun besser wissen würden und nicht denken sollen, dass die Kultisten jetzt aufhören, nur weil hier einer ihrer Köpfe bezwungen wurde. Henk erinnert sich, dass die Kultisten in der Vergangenheit immer viel aggressiver vorgegangen sind, wenn die Helden einen ihrer Pläne vereitelt hatten, und Henk fürchtet, dass es in Barthavion nun nicht einfacher werde. Kenji bekräftigt, dass die Zeit, in der die Kultisten aus dem verborgenen heraus handeln mussten, vorbei sei und nun der offene Schlagabtausch beginne, da sie ihre Kräfte lange gesammelt haben, um jetzt loszulegen. Nichtsdestotrotz sei der große Sieg, den sie erlangt haben, nicht zu unterschätzen. Kenji betont, dass die, die überlebt haben, eine noch wichtigere Aufgabe mit sich tragen, denn sie müssen zurückkehren und das, was sie hier erlebt haben, wahrheitsgemäß berichten. Henk erwähnt dankend mit Blick auf die Freigeister und Schurken, dass sie es ohne ihre Hilfe nicht geschafft hätten, und auch Kenji betont nochmal, dass es nicht die Wut, der Hass oder die Gewalt waren, die den Sieg brachten, sondern dass es die Sorge um die Liebsten und der Schutz der Heimat waren, welche ihnen die Kraft dazu gegeben haben. Er erinnert auch daran, dass es ihrer mitfühlenden Hilfe gegenüber den Elbengeistern zu verdanken war, dass diese ihnen später unterstützend den Sieg ermöglicht habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graltiks Männer sind bereit, Graltik die Wahrheit zu sagen, und fragen nach der Möglichkeit, diesen Ort zu verlassen. Henk erwähnt Magister [[Gildon Ipnosi|Gildon]] und die Seeschlange, und Augustus schlägt vor, dass wieder Henk mit den Loigg'Il kommunizieren sollte. Während Henk mit Kenji die Gespräche beginnt, um ihre Rückkehr zu besprechen, geht Augustus zu jedem der Kämpfer hin, reicht ihm die Hand und findet lobende Worte für ihren Einsatz im Kampf. Nach den Freigeistern lobt er auch die Schurken, denn sie haben neben ihren eigenen, wiedererweckten Gefallenen gekämpft. Augustus bedauert auch den Verlust von Grogar, den die Männer in guter Erinnerung behalten werden. Auch Augustus beschwört sie noch einmal, Graltik ins Gewissen zu reden und ihm die Augen zu öffnen. Da Graltik die Verbindung zu den Kultisten nur eingegangen ist, um seine Stadt [[Kratara]] zurückzubekommen, und sich seine Männer jetzt geholfen haben, Sabaoth Immortalis zu bezwingen, hätten sie es sich verdient, , dass Augustus es sich in Valkenburg bei den thyrnischen Botschaftern dafür einsetzen werde, dass sie die Stadt zurückbekommen. Die Männer können sich gut vorstellen, dass die Rückgabe der Stadt Graltik von seinem Wahnsinn befreien könnte, denn seit er seine Stadt verloren hat, sei er nicht mehr zurechnungsfähig. Als das Gespräch schließlich auf die Abreise kommt, erfährt Augustus, dass das Schiff, mit dem die Söldner und Kultisten gekommen sind, noch immer da sein sollte und noch mit bestimmt 10 Mann besetzt sei, die sich aber vielleicht kaufen lassen, denn das Schiff stellt eine gute Möglichkeit zur Rückkehr dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk wartet, bis die Loigg'Il ihre Kommunikation beendet haben und wieder ihrer Arbeit nachgehen, bevor er sie auf die Vereinbarung anspricht und verlangt, dass sie jetzt ihren Teil erfüllen müssen und Gildon zurückbringen. Auf Nachfrage erklärt Henk ihnen, dass die Geister wieder in der Zwischenwelt sind und der „Bruch“, wie die Loigg'Il den [[Nebelschlund]] nennen, verebbt sei. Der Gedankenschinder benutzt die Kommunikationskugel und bestätigt, dass Uozk sein Wort halten werde und ihnen eine Seeschlange und ihren Magier übergebe. Henk spricht die Loigg'Il auf [[Schutuhx]] an und erklärt, dass er die Helden begleiten möchte, worüber diese sehr zufrieden sind, da sie schon einmal bei seiner Beseitigung versagt hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus kommt hinzu und fragt die Loigg'Il, wie lange es dauern würde, bis sie zu einem Ältesten herangewachsen seien. Ihre Antwort ist kryptisch, doch Augustus rät ihnen, sich von den Küsten zurückzuziehen, da sie ansonsten viele Älteste verlieren werden, da bekannt ist, wo sich die Stützpunkte befinden. Der Gedankenschinder verkündet, dass sie die Basen nicht mehr brachen würden, da jetzt mit Verebbung des Bruches bereits Pläne existieren, ihre Hauptstadt [[Loigg'Il#Lebensweise|Chuxßagaru]] zu expandieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji, der den Loigg'Il ohne den Wurm im Ohr nicht mehr verstehen kann, bemerkt, dass Octavia sehr schwach und bleich aussieht, und bietet ihr Wasser an. Octavia nimmt es dankbar an und möchte wissen, ob man den Gedankenschindern trauen könne. Kenji schlussfolgert aufgrund seiner bisherigen Erfahrung, dass Lügen nicht zur Kommunikation der Spezies gehören und man sich deshalb auf ihr Wort verlassen kann. Kenji möchte wissen, wie es Octavia geht, da sie einem starken Angriff von Sabaoth auf ihre Lebenskraft ausgesetzt war. Octavia gesteht, dass ihr die ganze Atmosphäre des Ortes zu schaffen macht und bemerkt anerkennend, dass Kenji, Henk und Augustus schon viel Länger an diesem Ort festsitzen. Kenji macht ihr Mut, dass es bald geschafft sei. Augustus bringt seiner Schwester etwas zu essen und erkundigt sich ebenfalls nach ihrem Befinden. Als sie abtuend nickt, muss es grinsen, da er weiß, dass sie sich genauso zusammenreißt, wie er es tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht in der Zeit, in der sie auf Gildons Rückkehr warten müssen, mit [[Schutuhx]]. Er berichtet von seinem Gespräch mit den Loigg’Il über ihn und spricht mit ihm über seinen Deal mit Gildon. Dadurch, dass er den Helden im Kampf geholten hat, sind die Bedingungen erfüllt und Schutuhx darf mit nach Barthavion kommen, um die Magier in [[Sapos]] zu unterrichten. Henk erfährt, dass Schutuhx am liebsten einige gefressen und andere versklavt hätte, er sich aber an den Deal gehalten habe, und Henk erzählt ihm von seinem Schwur, dass er nicht zulassen werde, dass ein Gedankenschinder mit nach Barthavion käme und er ihn eher töten werde. Doch er habe sich zurückgehalten, weil sie Schutuhx noch brauchten. Henk fragt ihn, was ihn jetzt davon abhalten sollte, ihn zu töten, und Schuthux entgegnet, dass vermutlich nichts dagegenspräche, Henk aber schneller als er sein müsste. Doch Henk hat entschieden, dass ein Deal ein Deal ist, und es Schutuhx zustände, mitzukommen. Doch Henk schwört ihm, dass er ihn töten werde, sollten sie sich in Barthavion wiedersehen. Dann spuckt Henk angewidert aus, wendet sich ab und geht zu den andern, um und sich nach Octavias Befinden zu erkundigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich kehren die Loigg’Il zurück und der Prä-Älteste Odsuxß, den die Helden aus der Gefangenschaft in Bußßeuxuß Lager befreit haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_26:_Aufbruch_nach_Riunuz-Choxxu|Episode 22.26]]) spricht zu den Helden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Uozk ist zufrieden mit euch. Er gestattet euch, unsere Gefilde zu verlassen. Solltet ihr jemals wiederkehren, werdet ihr genauso behandelt wie alle minderwertigen Wesen. Uozk geht davon aus, dass ihr den Kampf gegen Utukk’Xul fortsetzen werdet. Deswegen hat er eine List ersonnen.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Madenglas.png|miniatur|rechts|Odsuxß‘ Geschenk an die Helden: ein Glas mit Maden]]&lt;br /&gt;
Er lässt den Helden ein Glas übergeben, in dem sich seltsame Maden befinden, und spricht weiter: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Damit könnt ihr einen großen Schaden bei den Malsträgern des Utukk’Xul anrichten. Ihr könnt sie in eurem Blut tränken und sie werden erwachen. Uozk erhofft, dass ihr damit möglichst viel Schaden beim Feind anrichten könnt.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus will wissen, wie die Maden den Kultisten schaden, und Odsuxß erklärt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 210px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie fressen ihr graues Fleisch.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus fragt, ob man sie auf die Kultisten werfen müsse, und Odsuxß antwortet: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie finden sie, wenn Malsträger in der Nähe sind.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk ist begeistert, denn er sei schon immer dafür gewesen, Feinde mit ihren eigenen Waffen zu bekämpfen. Kenji wird von der dämonischen Aura des Glases eher schlecht und Henk verstaut es in seinem Rucksack. Der Prä-Älteste spricht weiter: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 90%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr werdet nun euren Magier zurückbekommen. Außerdem werdet ihr mit einer Seeschlange zu einem Lager gebracht. Der Magier hat etwas ausgehandelt. Und nun verschwindet. Und wie gesagt, taucht ihr hier wieder auf, werdet ihr behandelt, wie alle von eurer Art.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bevor der Prä-Älteste sich umdreht und geht, antwortet Augustus ihm: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; margin: auto; text-align:center; border: solid thin grey; width: 160px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Das gilt auch für euch!''“  &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Seeschlange öffnet die Kabine und Gildon tritt mit einem großen Gefäß in der Hand heraus. Er kommt zu den Helden und ist sehr froh, dass die sie erfolgreich waren und sogar den Nebelschlund geschlossen haben. Gildon berichtet von seiner Zeit als Geisel der Loigg'Il und erzählt, dass er von den Gedankenschindern im Austausch gegen magisches Wissen noch mehr von der „[[Galle des Zerrox]]“ bekommen hat, so dass er jetzt in der Lage ist, alle Freigeister von ihrem [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Lenker]] zu befreien. Außerdem hat er vereinbart, dass die restlichen Freigeister abgeholt und mitgenommen werden, wenn die Abreise ansteht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Kenji sprechen noch mit Gildon über Schutuhx und seine Pläne mit diesem. Gildon will versuchen, ob der Gedankenschinder auch mit tierischen Hirnen versorgt werden kann, und vertraut auf den Überlebenswillen der Spezies, der dafür sorgen wird, dass Schutuhx sich an die Vereinbarungen hält, da er allein in [[Barthavion]] auf Dauer keine Überlebenschance habe und dies auch genau wisse. Die beiden Helden äußern auch ihre Sorgen wegen einer Erweiterung der Loigg'Il-Stadt, da diese dann mehr Sklaven brauchen werde als bisher, doch Gildon ist zuversichtlich, dass seine Erkenntnisse über die Spezies dazu führen können, sich besser vor ihren Übergriffen schützen zu können.  Gildon hoff, dass man sich in Sapos noch an ihn erinnern werde und seine alten Kollegen noch in den entsprechenden Positionen sitzen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Octavia drängen zum Aufbruch, da sie die Atmosphäre nicht länger ertragen wollen. Henk ruft die Männer zusammen und schnell steigen alle in die Kabinen ein. Gildon begibt sich zum Führer der Seeschlange, diese legt schließlich ab und bringt sie in das Lager des Bußßeuxuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager ist zunächst niemand zu sehen, doch dann kommen die Freigeister hervor und begrüßen freudig ihre zurückkehrenden Kameraden und die Helden. Augustus und Henk sprechen mit Piet und gratulieren ihm dazu, dass er entgegen ihrer Erwartung überlebt habe. Sie sprechen ihm ihre Anerkennung dafür aus, dass er an der Situation gewachsen sei und sich zusammenreißen konnte. Piet ist froh, [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] gerächt zu haben, und ist gespannt auf seine zukünftige Karriere auf [[Fuselfels]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Roana Dernheim|Roana]] freut sich, mit ihrem wiedergefundenen Sohn Mart nach Barthavion zurückkehren zu können. Sie hatte sich nie träumen lassen, dass sie ihr Kind wiederfinden und dann auch noch mit nach Hause nehmen könnte, und sie dankt den Helden für ihre Rettung aus den Fängen der [[Loigg'Il]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht mit den anderen die junge Mutter auf und erkundigt sich beim Gesandten Mevuin nach ihrem Befinden. Der Mutter geht es soweit gut und als die Helden das seltsam proportionierte Kind mit seiner schuppigen Haut betrachten, beschließen sie, es in Barthavion in die Obhut des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] zu geben. Henk und Augustus rechnen damit, dass sie oben auf dem Schiff der Kultisten die Besatzung bestechen müssten, sie mitzunehmen, und packen daher drei Säcke voll Gold aus dem Lager ein. Dann machen sie sich zur Abfahrt bereit und mit frohen Herzen, diesen verdammten Ort endlich verlassen zu können, betreten sie zum letzten Mal eine Seeschlange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erreichen der Wasseroberfläche öffnen die Helden die Luke und erblicken ganz in der Nähe das Schiff der Kultisten. Allerdings sind auch viele Geister in dem Nebel und greifen an. Kenji muss das Licht einsetzen, damit Henk und Augustus herüberschwimmen und ein Beiboot organisieren können, damit die anderen herübergerudert werden können. Vorsichtig schwimmen die beiden zum Schiff, können aber keine Regung auf Deck entdecken, so dass Henk einfach hochklettert und an Bord geht. Es scheint niemand an Deck zu sein und Augustus und Henk können das Beiboot hinunterlassen und mit ihm zurück zur Seeschlange schwimmen. Unter dem Schutz des Lichtes können alle herübergerudert werden und gelangen an Bord. &lt;br /&gt;
[[Datei:img notiz sabaoth.png|miniatur|rechts|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Henk und Augustus nehmen sich die Zeit, unter Deck nachzusehen, ob sie wirklich allein sind. Sie finden niemanden, entdecken aber neben einer Folterkammer auch einen Raum mit einem Thron, vermutlich für Sabaoth. Außerdem finden sie noch wichtige Notizen, welche sie an sich nehmen und an Deck zurückkehren. Doch bevor sie diese besprechen, wollen sie das Unterdeck säubern. Es zieht sich eine Weile und ist ekelhaft und anstrengend, doch dann ist unter alles wieder einigermaßen sauber und das Schiff kann Kurs auf die Götterinseln setzen, während die Helden sich hinlegen und etwas schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===27. Aletheon===&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder erwachen, haben sie den engeren Radius des Nebelschlundes verlassen und segeln über das offene Meer in Richtung Osten. Die Notizen von Sabaoth enthüllen den Helden, dass das nächste Ziel der Kultisten die Magierstadt [[Sapos]] ist. Drei Namen deuten auf Anführer in Barthavion hin und drei weitere scheinen thyrnischen Ursprungs zu sein. Außerdem scheinen die Kultisten einen neuen Schergen zu haben namens Vandrag. Auch verrät eine Notiz die weiteren Pläne des Kultes in Bezug auf [[Graltik Blutklinge]], dass sie nämlich ausgeschaltet werden sollen, wenn sie nicht mehr nützlich seien. Diese Information geben die Helden direkt an Graltiks Männer weiter, die versprechen, in Barthavion mit ihrem Anführer zu sprechen und ihm alles zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich das Schiff den Götterinseln nähert, spricht Augustus Henk auf die Lieferungen von Argosischem Feuer an die Piraten an und kritisiert diese. Er bittet Henk, diesen Handel vielleicht doch noch auf Eis zu legen, wenn sie das Festland wieder erreicht haben. Doch Henk offenbart in diesem Zusammenhang, dass er darauf keinen Einfluss mehr habe, da er die Gilde verlassen hat. Er gesteht dieselben Bedenken ein und hat darum seinen [[Korrespondenzen#Henks Brief an Mestoph|Abschiedsbrief]] an die Gilde geschrieben hat, da sein Abenteuerleben sich nicht mehr mit den Interessen der Gilde vereinbaren lasse. Augustus erkennt das große Opfer und fragt nach dem preis, den er dafür zahlen müsse. Henk hofft, dass Mestoph ihm keine Attentäter hinterherschicke, da er ihm versprochen habe, die Geheimnisse der Gilde weiterhin zu wahren – immerhin wäre die Gilde Henks Familie gewesen. Augustus weist Henk darauf hin, dass er nicht allein sei, denn er habe noch Freunde, und Henk scherzt, dass er dann vielleicht ein Zimmer in der [[Gaius Octavius Aequus#Villa des Aequus|Villa]] beziehen könne – er würde auch versuchen aufzuräumen. Augustus versichert Henk, dass er nicht allein sein werde, falls die Gilde noch an Vergeltung denken sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Helden noch über ihre weiteren Pläne sprechen und sich sicher sind, dass sie die Unterstützung Thyrnas brauchen werden, kommen am späten Vormittag die Götterinseln in Sicht und mit ihnen ein elbisches Schiff, welches direkten Kurs auf das Schiff der Helden gesetzt hat. Die Elben scheinen sich zu bewaffnen und auf einen Angriff vorzubereiten und Kenji geht an den Bug und lässt ein helles Licht erstrahlen. Das Schiff der Helden wird gemustert und ein Elb gibt ein Zeichen, beizudrehen, so dass man an Bord gehen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Elbenschiff geht auf einen parallelen Kurs und über eine ausgelegte Planke kommen einige Elben an Bord. Octavia versucht die Kontaktaufnahme und erklärt den Elben, dass sie keine Bedrohung darstellen. Daraufhin kommt der elbische Anführer herüber und spricht Octavia an. Sie übersetzt, dass ihr Anführer Nimras von Gwaerenor gesandt wurde, und etwas irritiert über die Freigeister an Bord sei. Octavia versucht, die Situation zu erklären und erklärt den Helden nach einiger Zeit, dass dieses Schiff nach den Helden gesucht habe und es weitere Überlebende der Baiula Spei gebe. Außerdem erklärt sie, dass die Freigeister durch ihre Unreinheit die Heilung des Baumes stören würden und daher nicht mitkommen dürfen. Sie würden von den Elben begleitet und an die Küste Barthavion geleitet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden diskutieren über ihre Optionen und wollen die Freigeister ungern allein zurückkehren lassen, da sie dort als Feinde behandelt würden. Octavia beschließt, dem Verwalter der Villa [[Lucius_Larcius_Obloci|Obloci]] einen Brief zu schreiben und ihn anzuweisen, die Freigeister in der Villa unterzubringen, bis die Helden ebenfalls nachkommen. Henk besteht darauf, dass die Elben das Piratenschiff mit den Freigeistern bis zum Anleger der Villa begleiten müssen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Octavia den Brief an Obloci aufsetzt, erklärt Henk den enttäuschten Freigeistern die Situation. Er verspricht ihnen, dass sie sich in Barthavion in der „Villa des Aequus“ bei [[Perlheim]] wiedersehen und dass sie so lange dort Schutz und Obdach haben werden. Henk warnt die Freigeister, dass ihr Erscheinungsbild nicht viel Vertrauen bei den Perlheimern erwecken werde, und rät zu einer weißen Fahne. Mit Tränen in den Augen verabschieden sich die Helden von ihren neuen Freunden, die ihrerseits versprechen, bereits die Siegesfeier vorzubereiten. Dann verlassen die Helden das Schiff und wechseln auf das Elbenboot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkend trennen sich die Kurse der beiden Schiffe und die Helden nehmen direkten Kurs auf Galadh-Bôr. Schon nach kurzer Zeit können sie den Anlegesteg erkennen und erblicken [[Iustus Trebatius|Iustus]], [[Abdrushin]], [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] und den auf und ab hüpfenden [[Wigo]], die bereits auf sie warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; ENDE KAMPAGNE 22 - START KAMPAGNE 23 &amp;lt;&amp;lt;&amp;lt;'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|left|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
'''(Episode 23.01)'''  Am frühen Mittag fährt das Elbenschiff in den kleinen Hafen von [[Galadh-Bôr]] ein. Die Elben konstruieren ein neues Schiff, es ist bereits halb fertig und man sieht einige Elben, die daran bauen, aber innehalten und den Helden entgegenblicken, als diese sich dem Hafen nähern. Sie stellen ihre Arbeit ein und blicken freudig und der eine oder andere vielleicht etwas überrascht den Helden entgegen. Sieben weitere Elben stehen andachtsvoll und diszipliniert aufgereiht am Steg und [[Gwaerenor]] steht ihnen voran und hält seinen Stab in der Hand. Alle Elben blicken freudig und hoffnungsvoll auf die ankommenden Helden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Elben-Delegation stehen die Freunde der Helden und warten auf ihre Ankunft. [[Wigo]] ist völlig aus dem Häuschen, winkt und springt aufgeregt umher und [[Iustus Trebatius|Iustus]] legt ihn beruhigend eine Hand auf die Schultern, um seine Freude ein wenig abzubremsen. Der Magus steht militärisch diszipliniert neben den Elben und hat ein ungewöhnlich freudiges Lächeln auf den Lippen, als er den Helden entgegenblickt. Auch [[Ferolax Oreangle|Ferolax]] steht mit einem breiten und zufriedenen Grinsen daneben und hat eine Hand zum Gruß erhoben. [[Abdrushin]] wirkt ganz emotional und macht fremde Gesten aus Ishturak, mit welchen er anscheinend seinen Göttern für die Rückkehr der Helden dankt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Anlegen haben alle das Gefühl, dass ihr Schiff von den Wellen direkt zum Ufer getragen wird und das Anlegen erscheint auffällig elegant. Bevor die Helden jedoch nach dem Anlegen das Schiff verlassen können, werden sie von Gwaerenor zurückgehalten und begrüßt. Er dankt den [[Lichtgötter|Calanir]] für ihre Rückkehr und ist froh, die Helden wiederzusehen. Gwaerenor weist daraufhin, dass auch ihre Freunde bereits sehr aufgeregt sind und es kaum noch aushalten können, sie gebührend zu begrüßen. Jedoch müsse ihr Wiedersehen noch eine kurze Zeit aufgeschoben werden, da er sicher sein will, dass die Helden von dem dunklen Ort [[L'yreh]] keine verderbten Einflüsse mitgebracht haben. Henk bemerkt, dass Wigo von Iustus zurückhalten werden muss, da er unbedingt zu Henk will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet die Helden deshalb darum, zuerst eine Reinigung zu vollziehen, damit sie Galadh Bor sicher und ohne Sorgen betreten können. Er weist darauf hin, dass dann auch die Zeit zum Berichten sei, denn alle sind neugierig und wollen wissen, welche große Taten die Helden vollbracht haben. Doch bevor sie das Schiff verlassen können, hält Gwaerenor sie zurück und mustert das Gepäck der Helden. Ihm ist aufgefallen, dass es einige Gegenstände bei ihnen gibt, deren Einflüsse dem Wachstum der heilenden Silma-Esche schaden würden und die deshalb hier am Hafen direkt verstaut werden müssen. Henk ahnt sofort, worauf der Hüter anspielt, holt von sich aus das Madenglas und die Flasche mit Eloras Dämon aus seinem Mantel  und legt die verderbten Stücke  in eine Kiste, die Gwaerenor extra holen ließ. Es handelt sich um eine große Truhe, die ein aufwendiges Siegel mit Kontenmustern eingraviert hat und in der Mitte ist ein Motiv trägt, das wie ein Eiskristall aussieht, was Kenji sofort als Attribut [[Hylea|Hyleas]] erkennt. Nachdem Augustus auch noch Eloras Tasche mit den dämonischen Ingredienzien hineingetan hat, verstaut Henk auch noch seinen Mantel darinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes bittet Gwaerenor die Helden um ihre Waffen und Rüstungen, damit sich ihr Schmied um sie kümmern und sie reinigen, reparieren und pflegen kann. Also übergeben die Helden ihre Waffen einem Elben mit einer Art Schürze, die an Schmiedekleidung erinnert. Er nimmt die Rüstung von Augustus und alle anderen Waffen an sich und verspricht, sich gut um sie zu kümmern. Schweren Herzens überlässt schließlich auch Augustus ihm seinen Waffengurt mit Schwert und Dolch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fällt auf, dass die Elben immer wieder unauffällig, aber offensichtlich ehrfürchtig zu ihm herüberblicken. Nachdem er die Blicke zunächst auf seine Person bezogen hat, fällt ihm dann auf, dass es die Lampe der Caldra ist, welche die Blicke auf sich zieht. Kenji spricht Gwaerenor darauf an und erfährt, dass ihm dieses uralte, heilige Artefakt bekannt ist und er sich später gern mit Kenji darüber unterhalten würde, doch erst nach einer sorgfältigen Reinigung. Bis es so weit ist, gibt Kenji die Lampe in die Obhut von Gwaerenor.&lt;br /&gt;
[[Datei:img götterinsel ankerplatz quelle.png|miniatur|rechts|Galadh-Bôr mit dem Anlegeplatz und Nestels Quelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Reinigungsritual'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet dann die Helden, ihm zu folgen, und geht den Weg hoch. Die Freunde der Helden gehen den Weg zum Baum hinauf und Wigo ruft aufgeregt zu Henk hinunter, dass er oben auf ihn warten und dann alles hören will, was sie erlebt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor führt die Helden die Klippen hinauf zur Quelle, welche einem Felsen entspringt und darunter ein kleines Becken von etwa zweieinhalb Schritt bildet. Ein Priester in schnee-weißem Gewand, den Gwaerenor als „Melethor“ vorstellt, hat bereits ein Feuer entzündet und wirft etwas in die Flammen. Aus dem würzig-kühlen Kräutergeruch, der den Helden in die Nase steigt, erfahren sie schnell, dass es sich um Salbei handelt, einer allgemein bekannten Pflanze zur Bannung und Reinigung, welche der [[Hylea]] geweiht ist. Am Rand des Beckens steht eine kleine bemalte Holz-Statue von Nestel (Hylea) mit Saphir-Augen und Eiskristall-Schmuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor erzählt dann eine kurze Geschichte über den Mythos der Entdeckung der Quelle und der Weihung an die Göttin und stellt damit heraus, welche Bedeutung der Ort für die Elben hat und dass es sich um den Ursprung von Galadh-Bôr handelt: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Im [[Mythische_Zeitalter#Eskalation_und_Entfesselung_der_.C3.9Cbel_-_Das_Schwarze_Zeitalter|Schwarzen Zeitalter]], als die [[Onoa|Göttin der Finsternis]] die Welt in absolute Dunkelheit hüllte und die [[Lichtgötter|Götter des Himmels]] sich zurückgezogen hatten, wanderte eine Gruppe Elben in völliger Schwärze durch das goldene Tal und suchten verzweifelt nach Hilfe. Da erblickten sie plötzlich einen strahlenden Berg in der Dunkelheit, dessen schneebedeckte Spitze hell und weiß leuchtete.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Elben eilten auf den Berg zu, dicht gefolgt von grausamen Dämonen, und als sie den Gipfel erreichten, stoppe das unheilige Heer der Unterwelt abrupt und konnte das Schneefeld nicht betreten. Auf den glänzenden Schneeflächen begegnete den Elben die hohe Göttin [[Hylea|Nestel]], welche sie mit ihrem Licht an diesen Ort geführt hatte. Sie versprach ihre Hilfe und ihr Bruder [[Thylor|Beriand]] brachte die Elben sicher ins Innere des Landes, wo sie mit zu den Gründern des Reiches [[Veldun]] wurden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Später, nach dem schwarzen Zeitalter, kehrten die Elben hierher zurück und fanden diese Quelle vor an der Stelle, wo ehemals die Schneefelder lagen. Man erzählt sich, dass der Schnee geschmolzen und zu dieser Quelle geworden sei. Ihr Wasser nährte den Keimling von [[Galadh-Bôr]], den mein Vorfahre hier pflanzte, und ließ ihn zu einem stolzen Baum anwachsen, wie er denen der goldenen Zeiten nahekommt.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nestel stand also einst persönlich an dem Ort der Quelle, welche die Kraft der Göttin in sich hat und an sie erinnert. Gwaerenor erwähnt, dass die Elben sich nach ihren Kämpfen an der Quelle reinigen, um die Verunreinigung, die Verderbnis loszuwerden. Dann fordert er auch die Helden auf, ein reinigendes Bad zu nehmen. Vorher sollen sie möglichst alles verbrennen, auch alle Kleidung, was die Helden mit in L'yreh hatten. Sie erhalten dann eine Art großes Tuch, in welches sie sich einhüllen können, um nicht nackt dazustehen, und Gwaerenor erwähnt, dass bei der Quelle für alle bereits frische Kleidung  bereitgelegt wurde. Gwaerenor verabschiedet sich dann und lässt die Helden mit dem Priester Melethor allein. Er wünscht ihnen mit den Worten &amp;lt;big&amp;gt;„''Nai Nestel na le!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Möge Nestel mit euch sein!) &amp;lt;/small&amp;gt;  Nestels Segen und geht dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden entkleiden sich, wobei Henk, Kenji und Augustus das große Tuch anfangs nicht nutzen und nur Octavia zieht sich unter dem Tuch aus. Die alte Kleidung wirft jeder für sich in das Feuer und bekommt dafür von dem Elbenpriester einen Kelch mit einem Trank zur inneren Reinigung überreicht. Dann beginnt Melethor wundervolle Verse zu singen, die zu einem Lied an Nestel, die Vertreiberin der Schatten, gehören, wie Octavia heraushören kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Aranain Nestel, Heri naeth a farost en-dúath! Le i dhithren leithio i fuin o dhagedh in naerui! Nestel, hannon le!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Hohe Nestel, Herrin der Unschuld und Vertreiberin der Schatten! Deine Reinheit vertreibt die Dunkelheit aus den Körpern der Besudelten! Nestel, gepriesen seist du!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Während Melethor singt, trinken die Helden den Inhalt des kühlen Kelches. Der Trank ist eisig kalt und hat sogar einige Eiskristalle auf der Oberfläche schwimmen. Er schmeckt nach Salbei und verströmt im Körper eine Frische, die zuerst einen kalten Schauer auslöst, dann jedoch eine befreiende Erfrischung bringt, die eine große Entspannung auslöst. Der Trank fühlt sich deutlich magisch an und tief im Inneren ist seine Wirkung bis in die kleinste Ader wahrzunehmen. Durch die Frische fällt bereits ein großer Teil der Last aus [[L'yreh]] von allen ab und alle fühlen sich leichter und weniger bedrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Henk und Augustus läuft nach dem Trinken eine ekelhaft stinkende Flüssigkeit aus ihrem Ohr heraus, denn der „Hirn-Egel“ stirbt ab und fällt zu Boden. Melethor blickt etwas angewidert und wirft die Egel mit Hilfe eines Dolchs ins Feuer, während er dabei &amp;lt;big&amp;gt;„''Nai Nestel tir nin!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Nestel schütze uns!) &amp;lt;/small&amp;gt;  spricht. Henk und Augustus können nun endlich wieder richtig hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann deutet der Priester auf die Quelle und nacheinander kann sich jeder allein von Kopf bis Fuß baden und waschen, denn das Wasserbecken reicht gerade für eine Person aus, um vollständig unterzutauchen. Das Wasser ist zuerst sehr kalt, aber sobald man ganz im Wasser ist, breitet sich eine warme Woge durch den gesamten Körper bis in die äußersten Spitzen aus. Das Rauschen des Wassers hat auch eine Wirkung auf den Bewusstseinszustand des Badenden und versetzt jeden in eine Art Trance, in der innere Bilder und Erinnerungen an die dunkelsten Momente in L'yreh hochkommen. Es ist so, als ob man alles in Zeitraffer nochmal erleben würde und jeder resümiert dadurch zwangsläufig seine schrecklichsten Erlebnisse in L'yreh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht als erster ins Wasser und einige schreckliche Szenen drängen sich ihm ins Bewusstsein. Er denkt zunächst an den Hirn-Egel, die ihm ins Ohr gesetzt wurde, und an die ekelhaften Geräusche, wenn [[Loigg'Il]] mit ihrem Kiefer den Kopf eines Menschen knacken. Dann erinnert Henk sich, wie Uozk, der Erste der Loigg'Il, ihm mit seinem [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Legerüssel]] Erinnerungen abgesaugt hat ([[Im Nebelschlund#Episode 13: Der Erste|Episode 22.13]]). Doch die grauenvollsten Erinnerungen hat Henk an Reverons Fluch, der ihn beim Betreten von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]] getroffen hat  ([[Im Nebelschlund#Episode 26: Aufbruch nach Riunuz-Choxxu|Episode 22.26]])  und ihn dann immer weiter körperlich und mental verändert hat, bis Henk ein dunkelsichtiges nervliches Wrack war ([[Im Nebelschlund#Episode 33: Reverons_Fluch|Episode 22.33]]). Die Veränderung durch den Fluch zwang ihn schließlich vor unstillbarem Hunger dazu, die verbündete Piratin [[Käpt'n Sturmschnauze|Sturmschnauze]] zu fressen ([[Im Nebelschlund#Episode 35: Lord Reveron|Episode 22.35]]).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes steigt Octavia in das Wasser der heiligen Quelle und ihr drängt sich ihre erste Begegnung mit [[Sabaoth Immortalis]] in L'yreh ins Bewusstsein, der ihr ankündigte, sie in eine mächtige Waffe gegen ihre Freunde zu verwandeln. Octavia erinnert sich an die Manipulation der Loigg'Il, welche ihr gefälschte Erinnerungen einpflanzten, um ihr innerstes Wesen zu verändern ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Außerdem läuft Octavia erneut ein kalter Schauer über den Rücken, weil [[Dimoria]], die Herrin der Furcht, ihr mitteilt hatte, sie jetzt zu kennen, nachdem Octavia in Dimorias Pyramide zum Schrecken selbst geworden ist ([[Im Nebelschlund#Episode 42: Pfad der dunklen G.C3.B6tter – Teil 3|Episode 22.42]]). Octavia fällt auf, dass ein dunkler, nebelartiger Schleier vom Körper abgewaschen und von dem Strom des Wassers davongespült wird, was sie als die magische Besudelung ansieht, die sich langsam abwäscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji betritt nach Octavia die Quelle und durchlebt zunächst erneut die grauenhafte Ohnmacht und Hilflosigkeit, welche er in der Gefangenschaft der Loigg’Il angesichts der vielen Gefangenen, die in der „Sklavenfabrik“ ihrer Umwandlung harrten und denen er nicht helfen konnte, empfand ([[Im Nebelschlund#Episode 03: Die Freigeister|Episode 22.03]]). Kenji erinnert sich lebhaft an die Schmerzen und den Ekel durch die schreckliche Krankheit, welche er sich bei der Flucht aus der Sklavenfabrik zugezogen hatte ([[Im Nebelschlund#Episode 04: Geschichten am Krankenbett|Episode 22.04]]). Auch kommt ihm die lähmende Angst in den Sinn, die er empfand, als sie Octavia wiedergefunden hatten und er sich fragte, ob sie noch sie selbst war oder sich bereits verloren hatte ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Mit Grauen denkt er an die Prüfungen in den Pyramiden der Schreckensgötter zurück, die ihm seine Abgründe offenbart hatten ([[Im Nebelschlund#Unterkapitel 4: Der Thronsaal des Hazug-S.C3.A1gok|Episoden 22.40-43]]). Nachdem sich diese Erinnerungen offenbart haben, tritt Kenji noch eine weitere Erinnerung ins Bewusstsein, die er fast vollkommen verdrängt hätte. Er entsinnt sich der Demütigungen durch Reveron während seiner Gefangenschaft im Archiv, von denen er seinen Freunden bisher noch nichts erzählt hat ([[Im Nebelschlund#Episode 35: Lord Reveron|Episode 22.35]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letztes taucht Augustus in die Quelle ein und das reinigende Wasser spült bei ihm schuldbewusst die grauenhaften Schreie vom Larots schrecklichem Ende ins Bewusstsein ([[Im_Nebelschlund#Episode_28:_Larot|Episode 22.28]]), bevor er ihn an seine kalte Tat nach dem Kampf mit Ilmor erinnert, wo er das überlebende Opfer getötet hat, anstatt es zu retten ([[Im_Nebelschlund#Episode_31:_Ilmor|Episode 22.31]]). Der abartige Anblick der zusammengesetzten Abnormität in [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]], die zum unwürdigen Schicksal der stolzen Elbenkrieger unter Callon wurde, hat ihn zutiefst mit Grauen erfüllt ([[Im_Nebelschlund#Episode_39:_Callon|Episode 22.39]]). Doch das Schrecklichste für Augustus ist die Erkenntnis, die ihm vor allem die Pyramide des [[Vis|Azeruel]] gebracht hat, wie viel Dunkelheit tatsächlich bereits in ihm liegt ([[Im Nebelschlund#Episode 42: Pfad der dunklen G.C3.B6tter - Teil_3|Episode 22.42]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wirkt das erneute Erleben der schrecklichen Erinnerungen unangenehm und traumatisch, da jeder dadurch mit den Abgründen der Reise erneut konfrontiert wird. Durch dieses erneute Durchleben stellt sich dann jedoch eine reinigende Katharsis ein, als ob jeder Erinnerung etwas Dunkles aus dem eigenen Innenleben hervorholt, welches dann von dem Wasser gereinigt und davongetragen wird. Während dieser Reinigung wird allen bewusst, wie besudelt sie überhaupt sind, denn die Helden hatten sich an vieles mittlerweile gewöhnt und einige Erlebnisse bereits ins Unbewusste verdrängt, wo sie eventuell noch lange auf ihnen unwissentlich gelastet hätten. So weicht das anfängliche Unwohlsein schließlich einer klärenden Säuberung der Gefühlwelt und löst ein befreiendes und wohliges Gefühl aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Bad fühlen sich alle sehr erleichtert und können sich in die edlen Kleider der Elben hüllen, die für sie bereitliegen. Es ist traditionelle Kleidung aus Galadh-Bôr, die trotz ihrer Erhabenheit sehr bequem ist, nämlich lange Gewänder in Grün- und Blautönen, die mit goldenen Fäden bestickte Knotenmuster mit maritimen Motiven besitzen. Die nassen Tücher werden verbrannt und der Elbenpriester führt die gereinigten Helden zum Baum.&lt;br /&gt;
[[Datei:img galadh-bor.png|300px|miniatur|rechts|Galadh-Bôr mit der Holzhütte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Silma-Esche hat sich bereits in dem Monat ihrer Abwesenheit verfärbt und das Silber der Blätter geht in ein goldenes kupferrot über. Die verbrannten Stellen sind bereits wieder gut nachgewachsen und der Baum strahlt allen in der goldenen Herbstsonne entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu dem Baum kommt man zwangsläufig einer neuen, großen Holzhütte entgegen, die improvisiert und nicht elbisch wirkt. Vor der Hütte sind einige Netze und gesalzene Fische aufgehängt und sind auf Holzgestelle einige Echsenhäute von den Lava-Echsen aufgespannt und trocknen in der Sonne. Kaum nähern sich die Helden der Hütte, hört man von drinnen nur ein lautes:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 100px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Sie sind da!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist Wigo, der ihnen aus der Hütte entgegenrennt und die Arme ausbreitet, dann jedoch innehält und fragend zu dem Elbenpriester blickt. Als dieser ihm lächelnd zunickt, fällt Wigo Henk um den Hals und ruft immer wieder, dass er wusste, dass die sie es schaffen und zurückkehren. Auch Henk freut sich sehr, den Kleinen wiederzusehen und umarmt ihn herzlich. Wigo fällt dann auch Kenji um den Hals und schließlich sogar Octavia, nur vor Augustus macht er etwas eingeschüchtert halt und streckt diesem dann jedoch freudig seine Hand entgegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen ist auch Iustus aus der Hütte und verneigt sich militärisch vor allen, wobei er jedoch ein leichtes, freudiges Lächeln auf den Lippen hat. Dann begrüßt er zuerst Augustus und beide umarmen sich sogar kurz. Anschließend begrüßt er Octavia förmlich, indem er sich tief vor ihr verneigt und ihr militärisch berichtet, dass er die Stellung gehalten hat und ihr als Gesandte des Kaisers immer noch stets mit seinen Diensten zur Verfügung steht. Octavia bedankt sich förmlich und begrüßt Iustus dann erfreut. Henk und Kenji begrüßt er mit einem Händedruck und spricht ihnen seinen Dank aus, dass sie die Nachkommen des Aequus  sicher zurückgebracht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Abdrushin ist aus der Hütte gekommen und malt mit seinen Händen fremdartige Zeichen in die Luft, während er immer wieder &amp;lt;big&amp;gt;„''Tanemmirt i Dingir!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Dank den Gingir!) &amp;lt;/small&amp;gt; ausruft. Dabei geht er lächelnd auf die Helden zu und begrüßt als erstes Kenji mit weit ausgestreckten Armen. Er umarmt ihn, drückt ihm einen traditionellen, ishturischen Begrüßungskuss auf die Wange und erklärt, dass er jeden Tag zu den Dingir gebet hat, damit sie  ihm seinen Freund Kenji zurückbringen. Die anderen Männer begrüßt Abdrushin ebenfalls herzlich und umarmt sie, doch vor Octavia verbeugt er sich nur ganz weit und höflich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die anderen überlebenden Mannschaftsmitglieder der [[Baiula Spei]] treten aus der Hütte und umringen die Helden. Es haben nicht viele Überlebt, aber es sind ein paar bekannte Gesichter darunter. Offizier Ibendorn, der mit Augustus das Training organisierte, ist dabei und Obermatrose Klippstein, der die Helden stets zu den Inseln gerudert hat, kommt mit den Matrosen Weihwind und Seiler und dem Tuisken Olvir haben dazu und die Helden freuen sich sehr, sie zu sehen. Ganz im Hintergrund steht der Schiffszimmermann Gebbert und schmunzelt in Richtung der Rückkehrer. Auch Ferolax hält sich zurück und beobachtet die Szene. Alle begrüßen die Helden fast gleichzeitig und sind völlig euphorisch. Sie würden am liebsten allen Fragen auf einmal loswerden, jedoch entwickelt sich bei all der Freude noch kein richtiges Gespräch unter den Männern. Alle sind einfach glücklich und beteuern immer wieder, dass sie immer daran geglaubt haben, dass die Helden es schaffen werden und zurückkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Helden ist die Situation schwer. Nach den dunklen Wochen in L’yreh ist die überschwängliche Freude der anderen zwar schön, aber sie fühlen sich von all der Emotionalität und den Eindrücken auch regelrecht überwältigt. Ihnen wird deutlich bewusst, dass L’yreh ihnen noch tief in den Knochen steckt und auch das reinigende Bad nicht alle schrecklichen Eindrücke abwaschen konnte. Es fällt ihnen dadurch schwer, sich wieder in der normalen Welt einzufinden und aus dem traumatischem Überlebensmodus herauszukommen, denn ihr Nervensystem hat sich noch nicht an die neue Situation gewöhnt und ist noch vollkommen überreizt, genau wie ihr gesamte Blut noch von Stresshormonen überflutet ist und sie nicht zur Ruhe kommen lässt. Deshalb stehen die Helden bei der Begrüßung auch etwas apathisch neben sich, obwohl sie eigentlich glücklich über das Wiedersehen sind. Octavia und Augustus sind besonders betroffen, aber auch Kenji ist sehr erschöpft. Nur Henk könnte noch Kräfte aktivieren, da er auch sieht, wie erfreut und neugierig die anderen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten des Trubels kommt Gwaerenor zu der Begrüßungsrunde dazu. Die Männer gehen alle ehrfürchtig zur Seite und machen ihm den Weg zu den Helden frei. Gwaerenor teilt ihnen mit, dass es sein altes Herz aufs tiefste rührt, wenn er die Freude der Anwesenden in diesem Augenblick verspürt, und da die Rückkehr der Helden für alle ein großer Tag der Freude ist, lädt er die Anwesenden zu einem großen Festmahl ein, welches in diesem Moment vorbereitet wird und bei dem dann auch die Geschichten und Fragen ausgetauscht werden können, die allen auf dem Herzen brennen. Dann weist Gwaerenor alle Männer darauf hin, dass die Helden sich nach ihrer langen Reise nun mit Sicherheit nach etwas Ruhe sehnen, und bietet diesen an, sich bis zum Festmahl in ihren Gastgemächern auszuruhen. Er deutet auf den Baum und erwähnt, dass ihnen Schlafplätze auf einer eigenen Plattform hergerichtet wurden. Wenn sie sich also zurückziehen wollten, würden sie dort oben jederzeit einen Ort der Ruhe finden. In dem Moment wird den Helden bewusst, dass Gwaerenor ihren emotional traumatischen Zustand als einziger wahrnimmt, da alle anderen zu sehr von ihrer Freude überwältigt sind. Henk bleibt aus Höflichkeit noch ein Weilchen bei Wigo, doch Octavia, Augustus und Kenji würden sich gerne zurückziehen und schließen sich Gwaerenor an, der sie zu ihrem Schlafplatz bringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie an dem Baum vorbeigehen, fällt ihnen auf, dass die Elben maßlos unterbesetzt und durch den Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]) und die Reise zum [[Nebelschlund]] ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 36: Die Silma-Esche|Episode 21.36]]) stark dezimiert worden sind. Vor dem Baum sind noch die Spuren von dem großen Scheiterhaufen zu erkennen, auf welchem Octavia und [[Ignus]] die Elben verbrannt haben, welche damals von Marledigma und Heriotza getötet wurden ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 53: Der Nebelschlund|Episode 21.53]]). Ein „Elbengärtner“ pflegt gerade den Baum, während er Lieder singt, und die Regeneration ist offensichtlich in vollem Gange. Außerdem steht eine neue, bemalte Holz-Statue vor dem Baum. Sie zeigt eine wunderschöne Elbe mit einer Art Krone, die mit einem Baum verziert ist, der von den Seiten von zwei hohen Wellen umrahmt wird, und es handelt sich um [[Gwaeriel]]. Unter der Statue wachsen blühende, weiße Lilien, die in Eboria als klassische Bestattungsblumen bekannt sind. Gwaerenor führt die Helden auf eine eigene, abgetrennte Plattform auf dem Baum und jeder bekommt ein unglaublich weiches und gemütliches Bett, das nach frischen Blumen duftet. Octavia, Augustus und Kenji haben sich gerade zu Bett begeben, als auch Henk auftaucht und das unfassbar bequeme Bett ausprobiert. Kaum hat sein Kopf das Kissen berührt, ist er eingeschlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen fast in dem Moment ein, in dem sie sich in die weichen Betten legen, und Henk träumt ein wundervolles Wiedersehen mit Viola und Augustus schläft traumlos, während Octavia und Kenji keine schönen Träume haben, sondern sich wieder in der malgorianischen Umgebung L’yrehs wiederfinden. Alle werden nach wenigen Stunden durch liebliche, sphärische Musik geweckt, und erblicken nach ihrem Erwachen einen Elben, welcher auf einer Lyra spielt. Nachdem die Helden aufgewacht sind, legt der Elb die Lyra zur Seite und sagt mit einer auffordernden Handgeste &amp;lt;big&amp;gt;„''Hado nin''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Folgt mir) &amp;lt;/small&amp;gt;, um dann den Weg hinabzugehen und immer wieder seine auffordernden Worte zu wiederholen, so dass die Helden ihm schließlich folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Das Festessen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen findet in Gwaerenors Halle mit den zwei Wurzelthronen statt und der Elb für die Helden direkt dorthin. Im Inneren wurde eine wunderschöne Tafel hergerichtet, die mit Blumen und kleinen verzierten Öllämpchen aus Silber geschmückt ist. Auf silbernen Tellern liegt viel Fisch, welcher kunstvoll zubereitet wurde, und dazu gibt es zartes, gedünstetes Gemüse, duftendes Gewürzbrot und lieblichen Beeren-Wein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überlebenden Besatzungsmitglieder der Baiula Spei sind bereits versammelt und sitzen manierlich an der Tafel,  als die Helden die Halle betreten. Für sie wurden an einer Seite Plätze freigelassen, direkt neben den beiden Wurzelthronen am Tafelende. Aus der Nähe fällt ihnen auf, dass auf Gwaeriels Thron weiße Lilien liegen. Nachdem die Helden auf ihren Plätzen sitzen, kommt Gwaerenor hinzu und nimmt auf seinem Wurzelthron bei den Helden Platz. Da alle anderen Elben die barthavische Sprache nicht verstehen und außerdem zu tun haben, ist er als einziger Elb anwesend, und als das Gemurmel verstummt, erhebt sich Gwaerenor und stimmt eine Eröffnungsrede an:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr mutigen Streiter! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Durch [[Hylea|Nestels]] Reinigung habt ihr euch von der größten Dunkelheit, welche euch durchdrungen hat, befreien können. Seid nun herzlich willkommen auf [[Galadh-Bôr]], ich begrüße euch mit großem Dank und in freudiger Überraschung. '' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Denn ich will euch gestehen, dass ich nicht mehr an eure Rückkehr geglaubt habe, als nach einem halben Mondlauf noch immer kein Lebenszeichen von euch zu sehen war. Ich wollte eure Freunde bereits nach Hause bringen lassen, doch sie glaubten so fest an euch, dass eine Heimreise für sie undenkbar war. Sie waren von ganzem Herzen von eurem Erfolg überzeugt und gaben die Hoffnung an eure Rückkehr niemals auf. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich bin sehr erfreut, dass sie Recht behalten haben und ihr Menschen mich erneut überraschen konntet – denn ihr seid tatsächlich zurückgekehrt! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ihr habt [[Nebelschlund|Nendrath]], den ewig speienden Schlund, zum Versiegen gebracht und damit ganz [[Veldun]] und alle Küsten [[Barthavion|Barthavions]] vor dem Untergang gerettet. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Und ich gestehe voller Demut ein, dass ich euch unterschätzt habe, denn ihr habt mir bewiesen, dass große Taten von euch jungen Völkern ausgehen können. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch nun lasst uns hören, wonach wir uns alle schon so neugierig verzehren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Esst und trinkt und erzählt uns von euren großen Taten!''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rede beginnt das Essen und die Helden können sich nicht daran erinnern, wann sie das letzte Mal so etwas Leckeres gegessen haben. Das Beste ist jedoch, dass jeder Bissen der köstlichen Speisen den salzig-fauligen Geschmack von L’yreh von ihrer Zunge vertreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freunde wollen nun als erstes hören, wie die Helden den Nebelschlund ausgestellt haben, denn die Elben hatten bereits gestern erstaunt bemerkt, dass dieser verebbt ist. Kenji ergreift zuerst das Wort und fängt an zu erzählen, ergänzt durch Henks und Octavias Beschreibungen. Sie erzählen von den Elbengeistern, welche sie aus den Geisterfallen befreit haben und von dem Fund der [[Lampe der Caldra|Lampe]] ([[Im_Nebelschlund#Episode 32: Calar Caldra|Episode 22.32]]). Gwaerenor offenbart den Helden, dass die Lampe einst einer legendären Elbenpriesterin namens „Glaniel die Reine“ gehörte, welche im [[Mythische_Zeitalter#Eskalation_und_Entfesselung_der_.C3.9Cbel_-_Das_Schwarze_Zeitalter|Schwarzen Zeitalter]] persönlich an Caldras Seite  gekämpft hat, und die Lampe war ein Geschenk der Göttin für die treue Priesterin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erzählen sie von dem Schicksal von Callon ([[Im Nebelschlund#Episode 39: Callon|Episode 22.39]]) und bemerken, dass Gwaerenor aufhorcht, als wäre ihm dieser Name bekannt. Die Helden berichten weiter von dem Kampf gegen [[Sabaoth Immortalis]] und der Wiedererweckung von dem schwarzen König [[Sereg]]. Sie beschreiben, wie sie diesen mit dem [[Spiegel des Anor]] konfrontiert haben, so dass er sein Bewusstsein wiedererlangte und den Nebelschlund zum Versiegen brachte. Schließlich erzählen die Helden von dem Ende des Lichs Immortalis, der von den Geistern in die Zwischenwelt gezogen wurde ([[Im Nebelschlund#Episode 46: Thronsaal des Hazug-S.C3.A1gok – Teil 2|Episode 22.46]]). Gwaerenor ist tief bewegt über das Schicksal der Elbengeister und weist darauf hin, dass diese unglücklichen Seelen dort seit Jahrtausenden gefangen waren und ein großes Opfer brachten, als sie Sabaoth in die Zwischenwelt zogen, denn sie haben ihre Chance auf Erlösung freiwillig aufgegeben und sich zu den ewigen Wächtern des dunklen Feindes erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor fragt nach dem Amulett, welches Augustus um den Hals trägt, und die Helden erzählen ihm die Begegnung mit Mirion in den [[L'yreh#Die Folterkammern der Xishari|Folterkammern]] der [[Xishari]] ([[Im Nebelschlund#Episode 02: Mirion|Episode 22.02]]). Interessiert hört Gwaerenor zu und scheint auch dieser Name scheint ihm bekannt zu sein. Also fragt Octavia direkt nach und die Helden erfahren, dann Mirion ein junger Elb war, der eine ausgeprägte Verbindung zum Pflanzenreich besaß. Er hatte so große Macht über das Wachstum der Pflanzen, dass er fähig war, den Wald des Goldenen Tals zu heilen, der im Schwarzen Zeitalter vollständig zerstört wurde. Gemeinsam mit seinen Wächtern begab er sich damals auf die gefährliche Reise, um den großen, heiligen Bäumen des Waldes zu helfen, die damals alle im Sterben lagen, denn er hatte als einziger die Gabe, sie vollständig zu heilen. Niemand weiß, was mit ihm geschah, jedoch wird erzählt, dass er mit samt seinen Wächtern, welche ihm ihre Treue bis in den Tod geschworen hatten, von den Unterweltswesen irgendwo im Wald getötet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor ist sehr betrübt über das Schicksal des jungen Elben und erzählt den Helden dann von Callon, welcher einst der Rechte Arm von Sereg war und als mächtiger General der Elben des Goldenen Tals galt. Doch nachdem Seregs Geist von Trauer in den Wahn getrieben wurde und er sich zum Schwarzen König aufgeschwungen hatte, übernahm Callon die Führung über die restlichen Elben des Goldenen Tals und hielt die Stellung in der Roten Festung. Jedoch wurde auch diese schließlich überrannt und alle Überlebenden wurden nach L‘yreh verschleppt. Große Trauer erfüllt Gwaerenor und er kündigt eine kleine Andacht an, um Sereg und den anderen Elbengeistern zu gedenken und ihnen für ihr großes Opfer danken. Dazu lädt er die Helden herzlich ein, falls sie nicht zu erschöpft sind. Er bittet die Helden, dass sowohl das Amulett von Mirion und vor allem die Lampe der Caldra während der Zeremonie am Abend präsent sind. Dann verabschiedet er sich, um die Feierlichkeit vorzubereiten und wird den Helden einen Boten schicken, der ihnen Bescheid gibt, wenn sie mit der Andacht beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden dürfen aber noch nicht aufhören, von ihren Erlebnissen zu berichten, und so erzählen sie von ihrem unerwarteten Zusammentreffen mit den Freigeistern ([[Im Nebelschlund#Episode 03: Die Freigeister|Episode 22.03]]). Ihre Freunde sind sichtlich Überrascht, dass es sich bei den Freigeistern um [[Loigg'Il#Namen|Wasserghule]] der [[Loigg'Il|Gedankenschinder]] handelt, die aber ihren freien Willen behalten haben. Dann erzählen sie den neugierigen Zuhörern von den rivalisierenden [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Ältesten]] der Loigg’Il Uozk und Bußßeuxuß ([[Im Nebelschlund#Episode 13: Der Erste|Episode 22.13]]) und resümieren, dass es in der Unterwelt keine wirklichen Verbündeten gibt, da alle letztendlich gegeneinander arbeiten. Augustus berichtet von der Sprengung des Bußßeuxuß durch einen [[Boulvriag-Flakon]] ([[Im Nebelschlund#Episode 21: Bu.C3.9F.C3.9Feuxu.C3.9F|Episode 22.21]]), was zu großem Staunen bei Ferolax führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Freunden einen Eindruck zu geben, was ihnen dort unten alles begegnet ist, erzählen die Helden von ihrer Begegnung mit einem echten Drachen ([[Im Nebelschlund#Episode 43: Pfad der dunklen G.C3.B6tter - Teil_4|Episode 22.43]]) und einem Infernal ([[Im Nebelschlund#Episode 37: Die H.C3.B6llenbestie|Episode 22.37]]). Und natürlich lassen sie ihren Kontakt zu einem Theleten und einem Seva ebenfalls nicht unerwähnt, was ihnen die stauenden Blicke aller einbringt ([[Im Nebelschlund#Episode 36: Epikoras|Episode 22.36]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Freunde im Laufe der Erzählungen erfahren haben, dass Octavia direkt bei der Ankunft von den anderen Helden getrennt wurde, wollen alle wissen, wie sie sie wiedergefunden haben, und die Helden berichten von Octavias Gefangenschaft und die schwierige Befreiung aus der Beeinflussung durch die der Loigg’Il ([[Im Nebelschlund#Episode 38: Octavia|Episode 22.38]]). Octavia offenbart ihren Freunden, dass sie in gewisser Weise dankbar für die Erfahrung ist, denn wenn die Gedankenschinder nicht versucht hätten, ihre Erinnerungen zu manipulieren, so wäre sie nie ihren Gefühlen auf die Spur gekommen, die immer wieder die Auslöser für ihre Fähigkeiten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt beginnen die Überlebenden zu erzählen, was ihnen widerfahren ist. Wigo berichtet, wie Geldorn von Lachs die Treppe verteidigt hat, so dass die Wasserghule nicht das Bug stürmen konnten, auf dem er mit Ferolax stand. Als die Helden das Tauchboot bestiegen hatten und die Baiula Spei auseinanderbrach, war der Bug noch etwas länger über Wasser. Doch als das Wasser die Treppe erreicht hatte, wurde von Lachs von mehreren Wasserghulen gleichzeitig angegriffen und in die Tiefe gerissen. Ferolax und Wigo haben zwei leere Kisten aus der Kammer unter ihnen geholt, über Bord geworfen und sind hinterhergesprungen. An die Kisten geklammert schwammen sie auf das Elbenboot zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus erzählt, dass er mit Olvir unter Wasser gewirbelt wurde und Olvir mit einer Hand seinen Arm ergreifen konnte. Doch zwei Wasserghule griffen nach Iustus Beinen und zogen ihn hinab, während Olvir mit aller Kraft gegen den Sog des untergehenden Schiffes ankämpfte, um nach oben zu kommen. Iustus ließ seinen Stab los und formte mit seiner freien Hand ein Zeichen. Dann rief er mit seiner letzten Luft etwas und eine Druckwelle schnellte auf die Wasserghule zu, so dass sie ihre Griffe lockerten und losließen. Im selben Augenblick gewann Olvir Auftrieb und die beiden schafften es an die Wasseroberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin berichtet, dass er von Gebbert mit einem improvisierten Floss aus dem Wasser gefischt wurde, nachdem er Roana hinterhergesprungen war, als sie von Wasserghulen über Bord gezogen wurde. Als Abdrushin seine Trauer darüber ausdrückt, dass er Roana nicht retten konnte, berichtet Kenji ihm davon, wie sie in L‘yreh Roana wiedergefunden und gerettet haben und dass sie mit ihrem Sohn, der bei den Freigeistern lebte, und den anderen Geretteten auf dem Weg nach [[Perlheim]] ist. Abdrushin ist überglücklich und dankt den Dingir für diese glückliche Fügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Gedanken an die bevorstehende Andacht beenden die Helden die Gespräche und vertrösten ihre Freunde auf den nächsten tag und die gemeinsame Rückreise, wo noch viele Gelegenheiten kommen werden, um weitere Geschichten zu erzählen. Nach dem Verlassen des Stammes bemerkt man schon, dass die Elben sich draußen vor dem Baum versammeln und irgendetwas vorbereiten, denn ein großer Holzstoß wird zwischen den beiden Altären aufgeschichtet. Die Helden schlendern noch ein Weilchen um den Baum herum und dann wird ihnen von einem der Elben Bescheid gegeben, dass die Andacht beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andacht für die gefallenen Elben'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor hat sich bereits in der Mitte des Platzes zwischen den Altären eingefunden. Vor ihm wurde Holz für ein großes Feuer aufgestapelt und darum herum liegen getrocknete Hollunderbeeren. Außerdem steht vor dem Holzstapel eine große, bemalte Holzstatue, welche die Helden vorher bereits im Inneren des Baumes ganz im Hintergrund bemerkt haben. Sie stellt  eine junge Frau mit einem Zepter dar, welches einen Stern als Spitze besitzt. Kenji ist sofort bewusst, dass es sich [[Spea]] handelt, welche die Elben Caldra nennen. An den zwei Altären stehen jeweils ein in ein weißes Gewand gekleideter Elbenpriester. Der den Helden von dem Quellritual bereits bekannte Elbenpriester Melethor steht an dem Altar der [[Hylea|Nestel]] und der andere bei dem von [[Thylor|Beriand]]. Die anderen Elben haben sich um sie herum im Kreis aufgestellt, während die Priester Salbei und Thymian verbrennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor bittet die Helden, sich zu ihm in das Innere des Kreises an den Feuerholzstapel zu stellen, und jeder bekommt dann eine kunstvoll geschnitzte Fackel, die mit dem Motiv einer Schwalbe verziert und noch nicht angezündet ist. Kenji trägt die [[Lampe der Caldra]] und Augustus trägt das [[Amulett von Mirion]] offen. Nachdem auch alle Elben eine gleiche Fackel erhalten haben, werden alle ganz still und die Elben beginnen, ein Lied zu singen. Währenddessen entzünden die Priester ihre Fackeln an den duftenden Räucherschalen auf ihren jeweiligen Altären und schreiten damit auf den Holzstapel in der Mitte zu, welchen sie dann zeitgleich entzünden. Das Feuer beginnt zu brennen und Gwaerenor erhebt seine Hände darüber, welches daraufhin innerhalb weniger Sekunden zu einem großen, lodernden Festfeuer von über zwei Schritt empor steigt. Auf einen Wink entzünden sich zeitgleich die Fackeln aller Anwesenden, woraufhin die Priester gemeinsam sprechen: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 400px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Caldra, Gilberiel, hannon i galad lín estel!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Caldra, Sternenträgerin, gepriesen sei dein Licht der Hoffnung!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zeitgleich mit den Worten der Priester leuchtet die Lampe von Caldra in Kenjis Hand von selbst hell auf und zieht die staunenden und andächtigen Blicke aller Elben auf sich. Zum ersten Mal sehen die Helden, dass sich das weiße Licht der Lampe plötzlich aufbricht und sich für einen Moment in vier Farben aufspaltet: in einen grünen, einen blauen, einen gelben und einen roten Lichtstrahl. Dann verbinden sich die Farben wieder zu einem rein-weißen Licht. Kenji spürt in diesem Moment intuitiv, dass die besondere Macht der Lampe gerade durch die Magie der Elbenpriester ausgelöst wurde, und wird sich bewusst, dass die uralten Traditionen der Elben Kräfte in der Lampe entfachen können, die er niemals entfesseln könnte. Er bekommt sein Gefühl bestätigt, dass die Lampe eigentlich nicht zu ihm, sondern zu dem Volk der Elben gehört, denn bei ihnen ist sie zuhause. Nachdem die Aufmerksamkeit von der Lampe fort und sich wieder auf die Priester richtet, treten diese zur Seite und Gwaerenor übernimmt das Wort:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Höret, ihr anwesenden Seelen! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Heute wollen wir ein nobles Opfer ehren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ein Opfer unserer selbstlosen Vorfahren! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Seit Äonen fristen diese ein qualvolles Dasein in dem finsteren Dolen Talath, ohne Aussicht auf Erlösung aus ihrem düsteren Gefängnis! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch durch ihre Begegnung mit diesen tapferen Helden aus dem Land Barthavion wurde ihr Geist mit Licht und Wille erfüllt. '' &amp;lt;small&amp;gt; (Er deutet auf die Helden) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Unsere weisen Ahnen erkannten die gutwilligen Absichten dieser kleinen Gruppe und entschlossen sich, ihnen mit all ihrer Macht zu helfen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gemeinsam gelang es ihnen schließlich, die Welt von einem untoten Übel zu befreien, dem Lich Sabaoth Immortalis! ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (kurze Pause und die Priester werfen Kräuter auf die Räucherschalen nach) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Nun wollen wir euch unseren ergebensten Dank aussprechen: ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Dieser gilt zuallererst unseren verstorbenen Vorvätern! Ihr gabt euer Seelenheil für die Fesselung des Meisters des Todes in der Zwischenwelt und erlöstet die Welt damit von einem grausamen Übel. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir nächstes danken wir dir Mirion, du Sohn des Waldes, sowie deinen treuherzigen Wächtern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du gabst dein Leben für das Leben auf der schönen Baneth! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir danken dir Callon, ehrenhafter Streiter der Altvorderen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du führtest deine Männer in ein letztes Gefecht und dientest deinem Goldenen König treu noch über den Tod hinaus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso danken wir dir Sereg, du Goldener König des Goldenen Tals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du überstandest die schwerste Prüfung einer verirrten Seele und fandest zu deinem wahren Selbst zurück! Aus deinem schwarzen Herzen wurde schließlich wieder der goldene Schatz, der zuvor in deiner Brust geruht hatte! Selbstlos übernahmst du die Aufgabe, über den unheilvollen Nekromanten für alle Ewigkeiten zu wachen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i edraith faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure gefangenen Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Dank ist bei euch allen und wir verneigen uns vor euren Taten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (alle Elben neigen ihr Haupt für einige Sekunden und sind dabei still, dann redet Gwaerenor weiter) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wollen wir nicht nur euch Ahnen, sondern auch unseren Freunden aus Barthavion Anerkennung aussprechen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (er dreht sich zu den Helden und alle Elben blicken diese an) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr mutigen Streiter erbrachtet eine heldenhafte Tat, ohne die all unsere Vorfahren noch immer im Dunkel des Wahnsinns gefangen wären. Ihr brachtet Licht ins Dunkel und erleuchtet die verlorenen Seelen des Goldenen Tals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nicht nur das! Durch die Befreiung der verirrten Seele des Goldenen Königs habt ihr ganz Eboria vor einem großen Unheil gerettet. Seit ewigen Zeiten sprudelte der gespenstige Nendrath aus dem Erdreich der verfluchten Tiefen unter dem Meer – eine stete Bedrohung nicht nur für Veldun, sondern auch für die Heimat dieser Helden. Doch durch euch wurde diese dunkle Gefahr gebannt und ein altes Übel aus der Welt geschafft!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür danken wir euch von Herzen und neigen erbeben unser Haupt vor euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; (alle Elben verneigen sich und huldigen die Helden, dann spricht Gwaerenor weiter) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir vergessen euch und eure Tapferkeit nicht und werden eure Taten in klangvollen Liedern gedenken!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Der Priester spricht einen kurzen Segen für die Ahnen:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai i Calanir tirian na le,  a nai i Caldra Estelor, anno i faer lín vi estel a mûn!''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(„Mögen die Lichtgötter über euch wachen und möge die trostspendende Caldra eure Seelen mit Hoffnung und Zuversicht erfüllen!“)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Gwaerenor ehrende Worte an die Helden gerichtet hat, verneigt er sich tief vor ihnen und alle anderen Elben tun es ihm gleich&lt;br /&gt;
- zum Schluss werfen die Priester die Hollunderbeeren ins Feuer und der Rauch wird von einem süßen Duft erfüllt. Die Elbenpriester sprechen noch eine Abschlussformel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; text-align:center; width: 300px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„'' Caldra, tela na i faer lín galad!''“ &amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; („Caldra, sende ihren Seelen dein Licht!“) &amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann steckt jeder Elb seine Fackel in dem Boden, so dass ein Kreis aus Fackeln um den Altarplatz erhalten bleibt, nachdem alle davongegangen sind. Die Helden verweilen noch am Feuer und Gwaerenor kommt auf Kenji zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor gesteht Kenji, dass er über die Mächtigkeit der Lampe der Caldra überrascht ist, und fragt Kenji, ob er etwas Besonderes gespürt habe, als sich ihr Licht bei der Andacht in das Prisma aufbrach. Als Kenji ihm erzählt, dass er das Gefühl hatte, dass die Lampe eigentlich nicht zu ihm gehört, erwähnt Gwaerenor, dass es eine Erbin der Lampe gibt, welche eine Nachfahrin der mythischen Priesterin „Glaniel die Reine“ ist. Ihr Name ist Glanwen und sie dient heute Caldra als Priesterin. Sie ist in Veldun sehr bekannt und in ihren Händen könnte die Lampe ihr volles Potential entfalten und zu einem mächtigen Helfer im Kampf gegen die Unterwelt werden. Kenji überreicht Gwaerenor die Lampe der Caldra und dieser verneigt sich tief vor ihm, spricht seinen Dank aus und versichert, dass Kenji dadurch einen unsterblichen Platz in den Legenden der Elben erhalten werde, denn er brachte das legendäre Artefakt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nacht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden ziehen sich schließlich zurück und begeben sich auf ihre Plattform. In den weichen Elbenbetten schlafen sie schnell ein, doch die Zeit in L’yreh lässt sie nicht los und so träumen sie nichts Gutes. Henk ist zwar mit Viola zusammen, aber etwas Unheimliches stört die Harmonie und beunruhigt ihn. Augustus schläft auch unruhig und hat das Gefühl, sich immer verteidigen zu müssen. Octavia fühlt sich in die Gefangenschaft zurückversetzt und wird erneut gepeinigt. Kenji hat es besonders schwer getroffen, denn er durchlebt seine Qualen in Reverons Gefangenschaft, von denen er seinen freunden noch nichts erzählt hat. Er ist so verstrickt in den Traum, dass er laut Eloras Namen ruft, wodurch Henk und Augustus erwachen. Henk legt Kenji seine Hand auf die Schulter und versucht ihn sanft zu wecken. Nach einiger Zeit ist er erfolgreich und Kenji erwacht schweißgebadet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Elora und den Albtraum angesprochen, erzählt er von seinen Albträumen, die er schon so lange hat, die sich um Pyrrhons Tod und den Tod des Jungen durch den Wachhund drehen. Henk will ihn nicht bedrängen und bietet Kenji an, sich bei passender Gelegenheit auch das Erlebnis des eigentlichen Albtraums von der Seele zu reden. Augustus ist währenddessen zu Octavia gegangen, die ebenfalls einen Albtraum zu haben scheint. Er legt ihr sanft die Hand auf den Kopf und sagt mit sanfter Stimme, dass alles in Ordnung und sie in Sicherheit sei, woraufhin Octavia aufatmet und ruhig weiterschläft. Augustus legt sich auch wieder ins Bett, so wie auch Kenji und Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===28. Aletheon===&lt;br /&gt;
Augustus wacht als erster auf und beginnt mit seinem normalen Frühsport. Als Henk erwacht, schließt er sich ihm an, bis Kenji und Octavia aufstehen. Jeder hatte beim Aufwachen wieder für eine Sekunde der Fischgestank in der Nase und ein fauliger Salzgeschmack im Mund, so dass sich alle auf ein Frühstück freuen. Beim Heruntergehen der Stege des Baumes fällt Henk und Octavia eine schneeweiße Taube mit einem goldenen Ring an ihrem Bein auf, die auf einem der Äste sitzt. Beide müssen sofort an eine Brieftaube denken und weisen Kenji und Augustus darauf hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begegnen wieder dem Elb, welcher sie gestern geweckt hat. Er winkt ihnen und ruft wieder &amp;lt;big&amp;gt;„''Hado nin''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Folgt mir) &amp;lt;/small&amp;gt;, bevor er sich umwendet und die Helden in Gwaerenors Halle im Baum führt. Dort ist ein Frühstück mit Brot, Äpfeln und verschiedenen Beeren bereitet und Octavia bittet den Elb, der Lindevain heißt, ihnen beim Essen etwas auf der Lyra vorzuspielen. Die Musik tut allen sehr gut und sie genießen das wundervoll frische Essen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor kommt hinzu und berichtet, dass im Morgengrauen eine Nachricht aus dem ehrwürdigem Veldun ankam, bei der es sich auf eine Antwort auf seine eigene Nachricht handelt, die er nach Veldun sandte, um das Verebben des Nebelschlunds zu verkünden. In der Antwort wird verkündet, dass ein Schiff mit einer Gesandtschaft aufgebrochen und in wenigen Tagen in Galadh Bor ankommen wird. Gwaerenor bittet die Helden so lange zu warten, da der Gesandte ihnen bestimmt gerne persönlich seinen Dank aussprechen möchte. Als sie zustimmen, rät er ihnen, die Zeit des Wartens zu nutzen, um die dämonischen Einflüsse weiter abzuschütteln und sich von ihrer furchtbaren Reise zu erholen. Er lädt die Helden auch ein, das reinigende Bad in der Quelle so oft sie wollen zu wiederholen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gwaerenor Nestels Quelle erwähnt, muss Kenji an den Zwergenkönig Varulos und seine furchtbare Krankheit denken, und er bittet Gwaerenor darum, etwas von dem heiligen Wasser mitnehmen zu dürfen, um es dem König geben zu können. Gwaerenor gewährt seine Bitte gerne und verspricht, ihm ein Transportgefäß zu beschaffen. Dann rät er den Helden, sich auszuruhen, bis die Gesandtschaft aus Veldun eintrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''(Episode 23.02)''' Als die Helden zu Nestels Quelle aufbrechen wollen, empfiehlt ihnen Gwaerenor, im Anschluss an das reinigende Bad einen Spaziergang durch die Gärten zu machen und ihre Seelen ebenfalls durch die Stille und Schönheit des Ortes zu heilen, was sie gerne annehmen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wiederholtes Bad'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden bei Nestels Quelle ankommen, ist dort bereits Melethor, der Priester, und bereitet aus Kräutern den Trank, wobei er ein Lied singt und zum Schluss seine Hand darüber hält und mittels Elementarmagie die Eiskristalle entstehen lässt. Dann teilt er die Tränke aus und begleitet das Bad mit seinem Lied, welches er so weit entfernt singt, dass es nur die Hintergrundatmosphäre bildet und die Helden unter sich sein können. Kenji bitte Henk, ihm den Rücken zu waschen, und Henk sagt zu, da er merkt, dass es Kenji um etwas anderes zu gehen scheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes gehen Henk und Kenji zusammen ins Wasser und Kenji zeigt Henk die Verletzungen auf seinem Rücken, welche er in der Gefangenschaft von Reveron erhalten hat. Dieser hatte Kenji tiefe Schnitte verpasst und damit unheilige Zeichen auf den Rücken geschrieben. Die klaffenden Wunden sind mit einem schwarzen Pulver gefüllt worden und haben sich bereits mit einer Borke verschlossen. Henk ist der Ansicht, dass die Wunden dringend gereinigt werden müssen, rät Kenji aber dazu, einen Fachmann aufzusuchen, da es eine schmerzhafte Prozedur sein könnte. Kenji kommen die Erinnerungen beim Untertauchen an Reverons Gefangenschaft und die Folter erneut auf, doch er kann seinen Wilen so fokussieren, dass er es aushält und sein Bad in dem tranceartigen Zustand des Wasserrauschens fortsetzen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kenji und Henk geht Augustus ins Bad und nach ihm Octavia. Für alle ist das Bad anstrengend, denn die Bilder kommen stärker als beim ersten Mal hoch. Augustus fällt es besonders schwer, sich in die Trance fallenzulassen, und er schreckt insgesamt drei Mal wieder hoch und taucht verfrüht wieder auf. Schließlich hält aber auch er wie die anderen den Reinigungsprozess durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia das Bad verlässt und der Priester sich bereits dezent zurückziehen will, sucht Kenji ihn auf und zeigt ihm die Wunden auf seinem Rücken. Obwohl dieser Kenji nicht versteht, weiß er anscheinend, um was es geht, und gibt Kenji ein Zeichen, dass er bitte warten möge. Dann entfernt er sich und Kenji geht wieder zu seinen Freunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat nach dem Bad begonnen, über seine Erlebnisse in Reverons Gefangenschaft zu erzählen. Er erinnerte sich nämlich daran, dass Gwaerenor ihnen bei ihrem ersten Aufenthalt geraten hatte, über alles mit den Freunden zu sprechen, damit keine geheimnisse zwischen sie treten können. Also erzählt Henk Octavia von dem Blutfluch, welcher ihn getroffen hat, und von den Veränderungen, die dieser bewirkt hat. Als Kenji dazukommt, berichtet Henk gerade davon, dass er Sturmschnauze unter dem Einfluss des Fluches getötet und teilweise gegessen hat. Henk erzählt von seiner Hypersensibilität und Empathie mit anderen und seinem gleichzeitigen Heißhunger, der ihn schließlich zwang, Sturmschnauze unter Tränen den Bauch aufzureißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Henks Geschichte motiviert und ermutigt, erzählt auch Kenji von der Folter, die Reveron ihm angetan hat. Er berichtet von den unheiligen Zauberzeichen, die ihm tief in den Rücken geschnitten wurden und zeigt sie den anderen. Augusts offenbart, dass Elora ihm auch so ein Zeichen auf der Brust verpassen sollte, denn die Kultisten wollten ihn auf ihre Seite ziehen. Doch Elora aktivierte den Zauber nicht und befreite stattdessen Augustus, so dass dieser erst Henk und beide zusammen dann Kenji befreien konnten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duch die Erzählungen an die Schrecken von L’yreh erinnert, kommt Henk auf die Idee, dass es wichtig sein könnte, auch die [[Drachenträne]] in Nestels Quelle zu reinigen, da auch sie den unheiligen Einflüssen der Unterweltsstadt ausgesetzt war. Er beschließt, bei nächster Gelegenheit nach ihr zu fragen, denn er hält es für wichtig, dass sie nicht in seinem Mantel verbleibt, sondern persönlich von einem Helden verwahrt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Priester Melethor kehrt schließlich mit einem weiteren Elben zurück und winkt Kenji zu sich. Der fremde Elb hat eine Tasche dabei, aus der er jetzt Utensilien wie Salbe, Messer und Verbände holt. Kenji soll sich am Rande des heiligen Bezirks auf den bauch legen, so dass der Arzt an die Borken auf dem Rücken kommt. Die anderen ziehen sich zurück, um Kenji mehr Privatsphäre zu ermöglichen, denn Henk vermutet, dass die Prozedur sehr schmerzhaft sein könnte. Der Arzt entfernt zunächst di Borken der Wunde, um an das schwarze Pulver zu kommen. Kenji bekommt ein Stück Holz zum Draufbeißen und ist dankbar dafür, denn die Schmerzen sind sehr stark und verursachen Lichtblitze bei geschlossenen Augen. Bei dem Entfernen des schwarzen Pulvers aus den Schnittwunden mittels des Wassers der Quelle schlittert Kenji knapp an der Bewusstlosigkeit vorbei und ist heilfroh, als er die Reinigung überstanden hat. Der Arzt versorgt die Wunden mit einer kühlenden Salbe und bandagiert noch  Kenjis Oberkörper, bevor er seinen Patienten entlässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kehrt danach zu seinen Freunden am großen Baum zurück, die in der Zwischenzeit schon etwas Essen mit nach draußen genommen haben und dort auf ihren Freund warten. Sie essen gemeinsam und machen eine entspannte Mittagspause in der noch immer warmen Herbstsonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Spaziergang'''&lt;br /&gt;
[[Datei:map götterinsel gärten.png|miniatur|rechts|Galadh-Bôr und die Lage der Gärten]] &lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit schlägt Henk vor, doch den von Gwaerenor empfohlenen Spaziergang in den Gärten zu machen, und sie brechen gemeinsam auf. Sie besuchen zunächst den untersten Garten und bewundern die Früchte und Blumen. Eine angenehme Herbstatmosphäre herrscht in den Gärten und die Apfelbäume, die dort gedeihen, haben nur noch wenige, aber sehr bunt leuchtende Blätter.  Unter den Bäumen und zwischen den Büschen und Sträuchern wachsen Dahlien, Chrysanthemen und Sonnenhut, die noch bis zum ersten Frost blühen, und färben die Gärten mit ihrer Blütenpracht in bunte Töne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem mittleren Garten entdecken die Helden auch der Elbengärtner, welcher die Bäume schneidet und sie für die nächste Saison bereit macht. Dabei singt er und scheint auch mit den Bäumen zu reden, als wären es Tiere, denn er lächelt ihnen zu und streichelt sogar ihre Rinde. Dafür wirkt es so, als ob sich die Äste dem Gärtner freiwillig entgegenneigen, so dass er diese schneiden kann, ohne hinausklettern zu müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gärtner grüßt alle sehr freundlich mit einem elbischen &amp;lt;big&amp;gt;„''Ai!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;(Heil!)&amp;lt;/small&amp;gt; und deutet auf eine Statue, die eine Frau mit einem Füllhorn &amp;lt;small&amp;gt;( elb. Birdana = [[Bia]])&amp;lt;/small&amp;gt; darstellt, die auf einer Regenwolke sitzt. Unter der Statue liegen Früchte und Blumen sowie einige geschnitzte Figuren, die einen Storch darstellen. Es fällt besonders auf, dass alle Blumen und Früchte wie frisch wirken und nichts verwelkt ist. Der Gärtner deutet dann auf die Früchte und Blumen und dann wieder auf die Statue und alle wissen, dass es allgemeiner Brauch ist, selbst ein Opfer abzulegen. Sie können Blumen pflücken, etwas schnitzen oder etwas ganz anderes machen und Kenji erinnert sich an eine Bia-Danksagung, die er von den Perlheimer Bauern kennt und die er bei ihren Opfergaben auch sprechen möchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder macht sich Gedanken, was er der Göttin als Opfer darbringen möchte. Henk erinnert sich an einen besonders perfekten Apfel, der ihm im untersten Garten ins Auge gefallen ist. Er kehrt dorthin zurück und klettert den Apfelbaum hoch, um seinen Apfel auf der Spitze pflücken zu können. Bei Berührung fällt ihm dieser bereits in die Hand und Henk bedankt sich beim Baum. Auf dem Rückweg zur Statue trifft er Augustus, der im unteren Garten nach Beeren als Opfergabe sucht. Octavia pflückt einen Blumenstrauß und legt besonderen Wert auf die harmonische Zusammenstellung der Farben. Kenji lässt sich treiben und schaut, wo ihn sein Weg hinführt. Als er auf der mittleren Ebene nicht fündig wird, sucht er den obersten Garten auf. Dort fällt ihm sofort ein Birnbaum ins Auge und er pflückt seine perfekte Frucht, nachdem er am Stamm ein Stück hinaufklettern musste. Auch Kenji bedankt sich bei dem Baum und kehrt dann zur Statue zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Helden wieder an der Bia-Statue treffen, spricht Kenji einen allgemeinen Bia-Segen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; text-align:center; background-color: Ivory; border: solid thin grey; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Bia, du Tochter der Sonne und Mutter des Regens!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge deine göttliche Kraft uns umhüllen, oh strahlende Königin Leveons,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''die du die Saat des Neuanfangs in unseren Herzen pflanzt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mögest du uns nähren mit deiner Fruchtbarkeit,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''damit unsere Felder gedeihen und unsere Seelen blühen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Lass deinen Regen fallen, sanft und erfrischend,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''damit das Leben in all seinen Formen gedeiht und wächst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge dein Segen uns begleiten auf unserem Weg,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''uns nähren in Zeiten der Dürre und uns stärken in Zeiten der Trockenheit.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir ehren dich, oh goldene Kornmutter,''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''und danken dir für die Gaben des Lebens, die du uns schenkst.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Möge dein Segen stets bei uns sein, heute und alle Tage.''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach legt jeder seine Opfergaben ab. Für Octavia und Augustus fühlt es sich nicht anders an als sonst, doch Kenji und Henk spüren, wie sich von den Füßen für wenige Sekunden eine warme Woge in ihrem gesamten Körper ausbreitet, welche direkt aus der Erde zu stammen scheint und sich bis in die Fingerspitzen verteilt. Danach fühlen sich die beiden vitaler und Kenji hat das Gefühl, als wäre auch seine Verwundung auf dem Rücken etwas weiter verheilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ihrem Rückweg nach Galadh Bor hören sie plötzlich ein Rascheln im Gebüsch und als Henk die Äste bewegt, hört man ein leises Schnauben. Im Busch sitzt eine kleine Lava-Echse), die völlig verängstigt ist. Henk entdeckt, dass sie nur ungefähr Katzengröße hat und damit keine Gefahr für sie darstellt. Eine genauere Betrachtung zeigt, dass ihr Bein vermutlich durch einen Biss von einem verrückten Artgenossen verletzt ist  und das Jungtier nicht mehr gut laufen kann. Weil es vermutlich allein nicht überleben würde, fängt Henk das bewegungseingeschränkte Tier vorsichtig ein und die Helden bringen es zum Baum und zeigen es Gwaerenor, der sich gerade mit einem anderen Elben unterhält. Dieser erwähnt, dass nicht alle Lava-Echsen verrückt geworden sind, und ist froh, dass die Helden dieses friedliche, gesunde Exemplar gerettet haben. Der Elb nimmt die Echse an sich und verspricht, ihre Wunde zu versorgen und sie dann wieder freizulassen, wenn sie genesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Gwaerenor noch von der Drachenträne in seinem Mantel und bittet ihn, sie in Nestels Quelle baden zu dürfen, da auch sie den dämonischen Einflüssen von L’yreh ausgesetzt war. Gwaerenor verspricht, diese zu beschaffen und sie den Helden nach dem Abendessen zu übergeben, damit sie sie in der Quelle reinigen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abendessen ist für die Helden in Gwaerenors Halle bereitgestellt und Lindevain spielt auf seiner Lyra eine entspannte Melodie für ein angenehmes Essen. Später wird die Musik dann immer verträumter und ruhiger, und besonders Henk und Octavia wird bewusst, wie sie durch die Klänge immer müder und tiefenentspannter werden. Nachdem Gwaerenor Henk die Drachenträne übergeben hat, ziehen sich die Helden auf ihre Plattform zurück und legen sich schlafen. Kenji erwacht mehrmals in der Nacht durch wiederkehrende Albträume, doch die anderen schlafen ruhiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===29. Aletheon===&lt;br /&gt;
'''Reinigung der Drachenträne'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden von heiterem Vogelgezwitscher geweckt und Augustus schaut als erstes nach Kenjis verband und öffnet ihn, um die Wunde zu betrachten. Sie ist erstaunlich gut verheilt für die kurze Zeit und Augustus legt den Verband wieder an. Sie könnten dann in Gwaerenors Halle wieder ein Frühstück einnehmen, doch zuvor wollen sie sich reinigen und suchen mit der Drachenträne die Quelle von Nestel auf. Der Priester hat bereits alles notwendige vorbereitet und reicht den Helden den Trank zur inneren Reinigung. Die Helden gehen zunächst wieder nacheinander in das Bad und reinigen sich wie am Vortag. Dabei fällt ihnen auf, dass der Schrecken der Erlebnisse bereits ein kleines bisschen weniger auf sie wirkt, wenngleich es immer noch schlimm und herausfordern ist, sich auf die Erinnerung einzulassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend gehen sie gemeinsam in das Becken und halten gemeinsam in ihrer Mitte die [[Drachenträne]]. Genau wie sie es immer tun, tauchen sie das Phylakterium unter Wasser, um die Reinigung zu beginnen. In ihrem Geist tauchen die Bilder auf, als sie Riunuz-Choxxu betreten haben und Henk den Blutfluch ausgelöst hat. Sie erleben noch einmal, wie das verfluchte Blut in die Drachenträne einzieht und auch Kenjis Reinigungsversuch es nicht verhindern konnte. Dieses Blut scheint jetzt wieder aus der Drachenträne zu fließen, doch die Helden sind sich nicht ganz sicher, ob das ein magischer Eindruck von ihnen ist oder ab tatsächlich Blut aus der Träne ins Wasser fließt. Jedenfalls haben sie nach einiger Zeit das Gefühl, dass die Reinigung beendet ist, und verlassen das Wasser wieder. Insgesamt bleibt in ihnen das Gefühl zurück, dass es richtig und auch wichtig war, die Drachenträne in Nestels Quelle zu reinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen nach dem Bad direkt zum Baum zurückkehren und sich um Essen kümmern wollen, lässt sich Kenji von Melethor den Verband wechseln. Der Priester ist sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis, nickt und versorgt die Wunde mit Heilsalbe, bevor er sie wieder verbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji kehrt schließlich auch zum Baum zurück und wird von seinen Freunden mit leckeren Beeren, Äpfeln und Brot empfangen. Gemeinsam verbringen sie den Nachmittag unter dem Baum und lassen ihre Seelen baumeln. Sie genießen es, einmal nichts zu tun, sich mit niemanden unterhalten zu müssen und einfach mal ihren eigenen Gedanken nachgehen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag bemerkt zuerst Kenji ein Segelschiff aus südwestlicher Richtung, welches sich Galadh-Bôr nähert. Das Schiff gleitet schnell, aber elegant über die großen Wellen und wird von diesen so getragen, als ob es gegen die eigentliche Strömung direkt zum Ziel gebracht würde.  Vor dem Schiff springen links und rechts einige Delfine voraus und die Segel werden begleitet von weißen Möwen, die ihre Ankunft durch laute Rufe ankündigen. Das ankommende Schiff ist von anderer Bauart als die Schiffe aus Galadh-Bôr, denn diese sind Kriegsschiffe mit Plätzen für Speerwerfer und höheren Wanten zur besseren Verteidigung. Das andere Schiff ist deutlich kleiner, offener und anscheinend auch schneller als die Kriegsschiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr lange dauern, bis das Schiff anlegt. Man kann auf die Entfernung sechs Personen an Bord sehen und Kenji erkennt, dass zwei von ihnen gerüstet sind und die anderen vier leicht gekleidet sind und das Schiff steuern oder an den Segeln arbeiten. Die Helden bemerken, dass Gwaerenor seine Männer zusammenruft, um mit einer Gruppe von ihnen einen offiziellen Empfang für die Gesandtschaft vorzubereiten. Als er die Helden sieht, bietet er ihnen an, sie zu begleiten, wenn sie wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gesandtschaft aus Veldun'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unten am Hafen stellen sich die Elben ähnlich wie bei dem Empfang der Helden auf. Gwaerenor steht an der Spitze, hinter ihm die beiden Priester und noch drei weitere Elben. Den Helden wird ein hinterer Platz an der Seite neben den Elben angeboten. Das Schiff legt elegant an und wird durch elbische Gesänge begrüßt. Aus dem Zelt kommen drei weitere Elben heraus, die sich deutlich von den anderen abheben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img gesandtschaft aus veldun.png|miniatur|rechts|Die Gesandtschaft aus Veldun: Hofrat Periath, Gesandter Laerandir, Lichtsprecher Thalion (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Der Erste von ihnen trägt eine lange, weiße Robe mit goldenen Verzierungen und dem Zeichen von Veldun darauf. Er hat goldblonde Haare und ist bereits sehr alt. Hinter ihm kommt ein Elb aus dem Zelt, der ebenfalls goldblonde Haare hat und eine schlichte Robe in Weiß und Grau trägt, die mit Gold abgesetzt ist. Als drittes erscheint ein Elb in blauer Robe mit blitzartigen Knotenmustern, die aus silbernen Fäden gestickt sind. Er hat weißblonde Haare und auffällig blaue Augen, welche die Farbe eines wolkenlosen Sommerhimmels haben. Er trägt einen verzierten Holzstab, der einen Adler aus strahlendes Silbergold (celestischem Mithril) an seiner Spitze hat und darunter das Banner von Veldun trägt. Er wirkt streng, erhaben und distanziert und löst Ehrfurcht aus, so dass man sich in seiner Gegenwart sich klein und unbedeutend fühlt. Trotzdem wirkt er anziehend und faszinierend auf alle und man hat das Gefühl, dass seine Gegenwart erhebend und erbaulich ist. Die Drei gehen mit den beiden Kriegern an Land und den Helden fällt auf, dass sie ähnliche Rüstungen tragen wie Augustus, jedoch aus Mithril und Gold. Beide sind goldblond und hochgewachsen, sind mit Schwert, Schild und Speer bewaffnet und tragen unter ihrer Rüstung ein graues Lederwams. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor tritt hervor, um den obersten Gesandten mit einer tiefen Verbeugung zu begrüßen, welcher dieser erwidert, bevor  sie auf elbisch höfliche Begrüßungsformeln austauschen, die nur Octavia halbwegs verstehen kann:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt; „''Elen sila lumenn omentielvo.''“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung.) &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center; width: 200px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;big&amp;gt; „''Mae govannen.''“ &amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; (Gut getroffen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dieser Begrüßung wendet sich Gwaerenor den Helden zu und nähert sich ihnen mit der Gesandtschaft. Schließlich stellt er ihnen die drei Elben vor: Laerandir, der Gesandte des Königs Tiranduil von Veldun, seine Begleiter ''Hofrat'' Periath und Thalion, ein ''Lamgalâdhir'', was mit „Lichtsprecher“ übersetzt werden kann. Die Helden verneigen sich ehrfürchtig und die Elben erwidern die Geste. Dann stellt Gwaerenor die Helden der Drachenträne vor: [[Alethon]]-Priester Kenjiro Asai, Krieger Augustus Octavius, den Finder von Lorns Horn, Held Henk Hjaldinger und die Firen-ithron &amp;lt;small&amp;gt;(sterblicher Geanist)&amp;lt;/small&amp;gt; Octavia Ardera. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir begrüßt die Helden und übermittelt seine Grüße aus Veldun in fließendem Barthavisch:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;margin: auto; background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung. Ich entbiete euch Grüße aus dem Elbenreich Veldun. &amp;lt;br/&amp;gt;Es ist mir eine große Ehre, euch persönlich hier anzutreffen, und ich freue mich auf einen Austausch.''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Helden erwidern noch, dass die Ehre ganz auf ihrer Seite sei, und verneigen sich tief, doch mehr wird zuerst nicht geredet, da Gwaerenor den Gesandten und seine beiden Begleiter nach oben führt. Die Helden folgen ihnen mit den anderen Elben zum Baum und dort verabschiedet sich Gwaerenor vorerst von ihnen, da er zunächst allein mit der Gesandtschaft reden wolle, und zieht sich mit den anderen Elben in die Thronhalle zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum sind die Elben im Baum verschwunden, kommt Iustus zu den Helden und fragt nach dem angekommenen Schiff und seiner Bedeutung. Als er von dem Gesandten erfährt, will er wissen, was der Gesandte hier wolle und worum es wohl gehe. Doch die Helden müssen ihn damit vertrösten, dass sie auch erst mehr Informationen erhalten werden. Sie stellen Iustus aber in Aussicht, dass es bald zurück nach Barthavion gehen werde, was dieser sofort den anderen mitteilen will und sich zurückzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch mit dem Gesandten'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden werden irgendwann von einem Elben in die Halle gebeten, wo ein köstliches Essen aufgetischt ist und Hüter Gwaerenor, der Gesandte Laerandir, Hofrat Periath und Lichtsprecher Thalion bereits an der Tafel sitzen und sich höflich erheben, als die Helden eintreten. Gwaerenor weist ihnen ihre Plätze gegenüber der Gesandtschaft und alle setzen sich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir erhebt als erstes die Stimme und dankt den Helden im Namen seines Königs Tiranduil und von ganz Veldun für die Erlösung von [[Sereg]] und die Stilllegung des Nebenschlunds. Er weist die bescheidenen Helden darauf hin, dass ihre heroische Tat für alle Elben in seiner Heimat eine große Bedeutung besitze und sie sich darüber bewusst sein sollen, dass man ihre Namen in Veldun bald durch viele, ruhmreiche Lieder kennen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laerandir spricht dann über die Gründe für seine Anwesenheit und sagt, dass er auf der einen Seite deshalb da sei, um mit Gwaerenor über die Zukunft von Galadh-Bôr und den weiteren Kampf gegen die [[Loigg'Il]] zu reden, den Veldun mit voller Entschlossenheit weiterführen wolle. Kenji fängt an, dem Gesandten einiges über die Gedankenschinder zu erzählen und berichtet von dem Bündnis der Loigg'Il mit dem [[Bund des Xul]]. Als Kenji die Kolonien der Loigg'Il anspricht, berichtet Laerandir von ausgelöschten Außenposten an Velduns Küsten, die wegen des vermehrten Verschwindens von Schiffen aufgefallen waren, und Henk erwähnt die Karte der Kolonien, welche die Helden in Bußßeuxuß Versteck gefunden haben (vgl. [[Im Nebelschlund#Episode 22: Sichten und Sichern|Episode 22.22]]). Obwohl die Loigg’Il eine Ausweitung ihrer Stadt planen, schätzen die Helden, dass sie sich aus den Kolonien an den Küsten zurückziehen werden, da die realistische Chance besteht, dass der dunkle Kult seine Pläne eines neuen [[Mythische Zeitalter#Das schwarze Zeitalter – Krieg und Leid |schwarzen Zeitalters]] aufgrund des Einsatzes der Helden nicht mehr verwirklichen werde. Der Gesandte will von den Helden auch noch Schwachstellen der Gedankenschinder wissen und Henk erzählt, dass das Gehirn ihr empfindlichster Teil sei, und berichtet im Anschluss von der Forschung von Magus [[Gildon Ipnosi]] und von der [[Loigg'Il#Die Ceremorphose|Ceremorphose]] der Loiggg'Il. Außerdem erwähnt er, dass die Gedankenschinder keinerlei Emotionen kennen würden, was auch eine Schwachstelle sei, und Octavia ergänzt noch, dass sie auch anfällig auf Feuer reagieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Gespräches fällt den Helden auf, dass der Hofrat Periath jeden, der etwas sagt, mit seinem durchdringenden, wenngleich wohlwollenden Blick, genau beobachtet, als ob er in einen hineinsähe. Auch wenn dies sein natürlicher Blick zu seinen scheint, fühlen sich die Helden überprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Laerandir über den zweiten Grund seiner Reise. Er weist darauf hin, dass Veldun durchaus bewusst sei, dass sich in Barthavion wieder einmal dunkle Mächte zusammenbrauen, und ist deshalb auf dem Weg zu dem Zwergenkönig, um diesen wegen ihres [[Alter Bund|alten Bundes]] die Unterstützung von König Tiranduil anzubieten. Den Helden ist bewusst, dass Laerandir auf den alten Bund zwischen [[Elben#Die Geldelben|Goldelben]] und [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbartzwergen]] gegen die unterweltanbetenden [[Menschen#Die Luggulaner|Luggulaner]] aus [[Luggulabdubur|Luggul]] anspielt, welcher vor dem Völkerzug nach Barthavion existierte. Laerandir fährt fort, dass auch in Veldun bereits bekannt sei, dass sich die Probleme mit dem Bund des Xul in Barthavion zuspitzen und alte Übel drohen, die Herrschaft über Eboria zu erlangen, um die Welt in ein neues schwarzes Zeitalter zu stürzen. Dem Elbenkönig sei bewusst, dass sich alle Mächte des Lichtes nun wieder vereinen müssen, um gegen die Bedrohung aus der Unterwelt anzukämpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laerandir bedauert, dass den Elben in Veldun der Ernst der Lage erst bewusst wurde, als sie davon erfuhren, dass der dunkle Kult sogar den schwarzen König zurückholen und Veldun im Meer versinken lassen wollte, denn sonst hätten sie schon längst ihre Unterstützung angeboten. Laerandir beklagt, dass  der Zwergenkönig leider sehr stolz sei und nicht gern um Hilfe frage, weshalb sich der Elbenkönig entschied, ihm entgegenzukommen, so dass der Zwergenkönig sich nicht die Blöße geben muss, als hilfesuchender Bittsteller aufzutreten. Laerandir deutet außerdem an, dass es viele Dinge mit dem Zwergenkönig zu besprechen gäbe und es auch um alte Geheimnisse ginge, die nach Meinung des Elbenkönigs schon längst gelüftet sein sollten und dass es nun in der Entscheidung des Zwergenkönig liege, den Bewohnern von Barthavion endlich die Wahrheit über ihre Heimat mitzuteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl diese Andeutung die Helden sehr neugierig macht, geht Laerandir nicht mehr darauf ein und spricht stattdessen die Erkrankung des Zwergenkönigs an, von welcher er durch Gwaerenor gehört hat. Laerandir empfindet es leider als typisch, dass der Zwergenkönig die Elben aufgrund seines enormen Stolzes nicht um Hilfe gebeten habe, und möchte von den Helden möglichst viele Informationen zu der Erkrankung bekommen. Diese stellen heraus, dass es sich nicht um eine normale Krankheit handelt, sondern vielmehr ein Fluch dahinterstecken könnte. Laerandir beschließt, sofort eine Taube nach Veldun zu senden und darum zu bitten, dass Cuineniel &amp;lt;small&amp;gt;(Lebenswasser)&amp;lt;/small&amp;gt; von der Erkrankung des Zwergenkönigs unterrichtet wird. Bei dieser handelt es sich um die Lichtsprecherin von [[Hylea|Nestel]] und er hofft, dass diese unverzüglich mit einer eigenen Gesandtschaft nach [[Throal|Barthador]] aufbricht, wo er hofft, sie anzutreffen, wenn es selbst dort ankommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend bedankt sich Laerandir bei Augustus für Lumenisas Erlösung und berichtet, dass diese nach Veldun zurückgekehrt ist, nachdem der Fluch gebrochen war, und von Augustus‘ Hilfe bei der Brechung des Fluches durch das Horn von Lorn und der Rettung vom Schwan Auroneth erzählt hat. Augustus nimmt den Dank bescheiden entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwaerenor erwähnt dann, dass es dem Gesandten eine Ehre wäre, wenn sie zusammen nach Barthavion reisen würden. Das neue Schiff sei fertiggestellt und habe Platz für die Helden und alle weiteren Überlebenden, so dass alle in ihre Heimat zurückkehren können. Gwaerenor schätzt, dass sie bei dem strahlenden Herbstwetter spätestens in zwei Tagen die Küste Barthavions erreichen würden. Die Helden freuen sich über das Angebot und nehmen es dankbar an. Dann entlässt Gwaerenor die Helden aus der großen Halle, da er sich noch mit dem Gesandten besprechen möchte, und bittet sie,  die Männer über die baldige Abreise zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Baum wird Augustus von einem der Wächter angesprochen, welcher ihm auf fließendem Barthavisch offenbart, dass ein guter Freund von ihm der Enkel des Helden Algarn sei, dessen Verschwinden immer ein großes Rätsel blieb, bis Lumenisa zurückkehrte und von Augustus‘ Heldentat berichtete. Der Wächter dankt Augustus im Namen von Algarns Enkel, dass er dessen Großvater gefunden und die Überreste bestattet hat. Der Enkel ist froh, dass der Dämon bezwungen und der Tod von Algarn gerächt wurde. Als Augustus auf die Rüstung aufmerksam macht, die einst Algarn gehörte, überbringt der Wächter ihm die Botschaft, dass Algarns Enkel denkt, dass Augustus würdig sei, sie fortan zu tragen. Dann verabschiedet sich der Wächter und die Helden machen sich auf den Weg zu ihren Freunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden den Gefährten sagen, dass es morgen nach Hause geht, freuen sie sich riesig und können es kaum erwarten. Sie wollen wissen, wer die Elben seien, die mit dem Schiff ankamen, und warum sie hier sind. Als die Helden ihre Fragen beantwortet haben, fangen sie an, ihre Sachen zu packen. Wigo ist besonders aufgeregt und quetscht Henk aus, wo sie auf dem Schiff schlafen werden, wie lange die Reise dauern wird, ob sie zusammen auf dem Schiff sind, welches Schiff sie nehmen werden und vieles mehr. Henk verspricht ihm, dass sie gemeinsam auf einem Schiff reisen werden und in etwa zwei tagen Barthavion erreichen würden. Wigo meint, es müsse unbedingt noch was mit Henk besprechen, und fragt ihn, ob sie auf der Rückfahrt dafür etwas Zeit finden können. Henk fragt sich zwar, um was es wohl ginge, nickt Wigo aber zu. Dieser ist zufrieden und zieht sich zum Packen in die Hütte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden begeben sich zur Ruhe und legen sich schlafen. In dieser Nacht schlafen alle ruhiger und ohne Albträume, nur Augustus ist unruhig und wälzt sich herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===30. Aletheon===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.03''') Die Helden wachen früh auf und können die Abreise kaum erwarten. Sie eilen die geschwungene Rampe den Stamm hinab und beobachten dabei, wie die Matrosen ihre Sachen zusammenpacken und auch die Lavaechsenhäute mitnehmen, die sie zu Leder verarbeitet haben. In der großen Halle ist bereits das Frühstück für die Helden bereitet und sie sprechen beim Essen über ihre Erlebnisse an diesem Ort. Ihnen wird bewusst, dass sie Heimweh haben und sich freuen, die Gesellschaft der Elben hinter sich zu lassen. Besonders Henk empfand es als anstrengend, sich immer so zusammenreißen zu müssen, um dem hohen Standard der Elben gerecht zu werden. Er empfindet es als entspannend, sich auch mal wieder gehen lassen zu können. Sie spekulieren auch darüber, was sie in Barthavion erwarten könnte, doch beenden sie das Gespräch, um schnellstmöglich aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Halle treffen sie auf Gwaerenor, der sich mit anderen Elben unterhält. Die Helden erkennen den Schmied mit seinem Gehilfen wieder, die ihre Waffen zurückbringen. Jeder bekommt seine Waffe ausgehändigt, sie ist ordentlich geputzt und gepflegt und selbst Augustus ist mit der Behandlung zufrieden. Henk wird auf eine kleine Schmiedemarke hingewiesen, die an seinem Dolch versteckt an der Parierstange angebracht ist und bei der Reinigung auffiel. Auch Henks Mantel wurde ausgebessert und macht einen guten Eindruck, bei Augustus Rüstung wurden teilweise die Lederbänder erneuert. Gwaerenor teilt ihnen mit, dass die Matrosen schon an Bord wären, und alle gehen zum Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff wurde bereits startklar gemacht und die Elben prüfen noch alles und machen letzte Vorbereitungen. Auf dem Schiff kann man sich vorrangig nur auf dem Deck aufhalten, denn es gibt kein Unterdeck. In der Mitte wurde aber ein Zelt errichtet, welches den Helden als Schlafplatz angeboten wird. Die anderen Männer haben es sich bereits auf Deck niedergelassen. Ansonsten gibt es nur zwei kleine Lagerräume unter den Hochdecks an den Schiffenden, in welchen sich aber vor allem die Lebensmittel befinden. Gwaerenor stellt den Helden ihren Schiffslenker Vorondil vor, welcher sie mit 12 Elben nach Barthavion bringen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verabschiedung von Gwaerenor'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Gwaerenor.png|miniatur|left|Hüter Gwaerenor]]&lt;br /&gt;
Bevor die Helden an Bord gehen, spricht Gwaerenor sie an:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Lasst mich nun zum Abschied noch einmal die Gelegenheit ergreifen, euch zu danken. Ihr habt unseren goldenen König Sereg erlöst und mit ihm ganz Veldun vor dem Untergang gerettet, indem ihr den Nebelschlund zum Schweigen brachtet. Mein ganzes Volk dankt euch und wird eure Hilfe nie vergessen. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Begegnung mit euch &amp;lt;small&amp;gt;(blickt auf alle Helden)&amp;lt;/small&amp;gt; hat mein Bild der jungen Völker sehr geändert, wenn auch zunächst zum Schlechten hin. &amp;lt;small&amp;gt;(blickt vorwurfsvoll zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt; Doch eure Taten im verborgenen Tal Dolen Talath haben mich von euren guten Seiten überzeugt, so dass ich auch deine &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt;  Verirrung und die Zerstörung von Dogeons Zuflucht inzwischen verzeihen kann, da ihr im Anschluss so viel Gutes bewirkt habt. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bitte nimm meinen Rat an &amp;lt;small&amp;gt;(blickt zu Octavia)&amp;lt;/small&amp;gt; und besuche das Heiligtum der Druiden in den balmarischen Sternenwälder. Sie können dir helfen, deine Magie besser zu verstehen, und dir zeigen, wie du einen freundschaftlicheren Zugang zu den Wurzelkräften finden kannst. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia bedankt sich für den Rat und Kenji nutze die Gelegenheit, um sich bei Gwaerenor für seine Hilfe und die Gastfreundschaft zu bedanken. Dieser nickt freundlich und lässt eine große, geschlossene Amphore bringen. Er überreicht sie Kenji mit den Worten:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ihr batet um etwas Wasser aus Nestels Quelle und gerne erfüllen wir eure Bitte. ''“ &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ergreift Henk das Wort und dankt Gwaerenor für ihre Hilfe beim Kampf gegen [[Hazug-Ságok]] (vgl. [[Die Fahrt der Baiula_Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]). Er betont, dass es ihnen eine Ehre gewesen ist, an der Seite der Elben gekämpft zu haben. Gwaerenor erwidert, dass es allen Elben eine große Ehre ist, an der Seite jener epischen Helden gekämpft zu haben, welche den goldenen König Sereg erlösten und Veldun vor dem Untergang retteten. Dann holt er ein Tuch hervor, in das etwas eingewickelt ist. Während er spricht, enthüllt er den Inhalt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Ich habe zum Abschied ein Geschenk für euch, dass euch an diesen Ort erinnern soll und euch sicher durch die Wildnis der Sternenwälder führen kann. Solange ihr diese Rinde von Galadh-Bôr bei euch tragt, wird der Wald euch als Teil seiner selbst betrachten und die wilden Geschöpfe werden euch nicht als Feinde empfinden. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gwaerenor überreicht Octavia das Tuch mit dem polierten Stück Silma-Esche, welches eine wunderschöne Maserung hat, die wie von silbernen Fäden durchzogen scheint. Als die Helden die Rinde bewundert haben und an Bord gehen, verabschiedet Gwaerenor sie mit einem Segen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Nai gaer ech alfirin! &amp;lt;small&amp;gt;(„Möget ihr gesegnet sein!“)&amp;lt;/small&amp;gt; Wir Elben von Galadh-Bôr werden jeden Tag unsere Gebete an die Calanir richten, damit sie euch beistehen in euren bevorstehenden Kämpfen. Die Erinnerung an euch wird ewig in unseren Liedern weiterleben! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Abschied singen alle Elben ein Lied, während das Schiff ablegt. Octavia kann verstehen, dass es sich um ein Lied handelt, in welchem der Goldene König und dessen Erlösung erwähnt wird. Dann vernimmt sie auch die Namen der Helden, denn scheinbar ist es ein neues Lied über ihre Taten, was die Elben singen. Octavia und Augustus wirken so, als ob sie dies als sehr angemessen empfinden, während Kenji vor Verlegenheit ein rotes Ohr bekommt und Henk sich peinlich gerührt weggeduckt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben setzen sich an die Ruder und beginnen zu singen. Sie navigieren das Schiff sicher aus der stürmischen Bucht und es wirkt fast so, als ob die Wellen das Schiff trotz der starken Strömungen sanft über Meeresoberfläche tragen. Kenji ist fasziniert von der Synchronizität der Ruderschläge, die so gleichmäßig und präzise sind, wie es keiner der Helden je gesehen hat, denn alle Elben verschmelzen dabei zu einer einzigen Einheit und ihre Bewegungen sind völlig aufeinander abgestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Schiff die Südspitze der Götterinseln umschifft hat und die großen Vulkane der Ostseite der Hauptinsel sichtbar werden, nimmt es Ostkurs auf und die Helden verteilen sich an Deck. Kenji zieht sich in das Zelt zurück, um zu beten, Augustus macht Liegestütze im Heck des Schiffs und Octavia steht an der Reling und blickt auf die Inseln zurück, deren einer Vulkan mittlerweile erloschen scheint. Henk sucht Wigo auf, denn dieser hatte um ein Gespräch gebeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Wigo'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo erzählt Henk, dass er sich zu Beginn als blinder Passagier bei den Elben auf ein Schiff geschlichen habe, da er die Helden retten wollte. Da die Elben aber mit einem ganz anderen Seegang segeln und viel schneller als alle anderen Schiffe seien, die er jemals gesehen habe, konnte er sich irgendwann nicht mehr festhalten und sei nur nicht von Bord gefallen, da einer der Elben ihn gerettet habe. So sei er jedoch aufgeflogen und die Elben wären etwas sauer, dass er sich aufs Schiff geschlichen habe. Auch Gwaerenor habe ihn nachher sehr ernst gesagt, dass er sich selbst und auch die Elben gefährdet habe und dass sie ihm bei einem zweiten Versuch aufs Schiff zu schleichen vielleicht nicht mehr retten können, wenn er von Deck fiele. Seitdem habe er es nicht mehr versucht und sei bei den Männern geblieben und habe ihnen beim Kampf gegen die wilden Lava-Echsen geholfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk lobt und dankt Wigo für seinen Einsatz auf der Götterinsel, als er Henk aus der Gefangenschaft von Hazug-Ságok befreite und damit die ganze Gruppe rettete (vgl. ([[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_44:_Ende_der_L.C3.BCgen|Episode 21.44]]). Henk stehe dafür immer in seiner Schuld, woraufhin Wigo flapsig meint, er könne sie ja jetzt einlösen. Doch dann wird er sehr still und Henk entdeckt, dass Wigo etwas Angst macht, und spricht ihn direkt darauf an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo gesteht, dass er fürchtet, Graltiks Männer könnten sich nach über ihrer Rückkehr nach Barthavion rächen, weil er sie ja hintergangen habe. Dann erzählt er Henk die Geschichte, wie er sich für die Aufnahme in Graltiks Gilde an Bord der Baiula Spei schleichen sollte, um bei Grimmschnitts Überfall die Segel oder das Steuer zu sabotieren. Henk lacht, da er Wigo sehr schnell entdeckt hatte, und macht dem Jungen klar, dass ein solcher Auftrag Selbstmord ist und Graltiks Leute ihn nur benutzen wollten und mit seinem Tod kalkulierten. Henk erinnert Wigo an Grimmschnitt, welcher Graltik vor dem Bund des Xul warnen wollte, und erzählt ihm von weiteren Männern, die alle Graltik zum Umdenken bewegen wollen. Weil Henk aber das Risiko für Wigos Leben nicht ganz ausschließen kann, fragt Wigo ihn nach dem Schutz der Füchse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk vermittelt Wigo vorsichtig, dass er ausgestiegen und nicht mehr bei den Füchsen sei, woraufhin Wigo sich große Sorgen macht, denn ein solcher Schritt für gewöhnlich mit dem Tod verbunden endet. Henk beruhigt ihn ein wenig du erzählt, dass ein Freund von ihm darüber zu entscheiden habe. Da die beiden also nun beide im gleichen Boot sitzen, fragt Wigo, ob er bei Henk bleiben könne, wenn sie zurück sind, da er keine Ahnung habe, wo er sonst hin kann. Er wolle auch nicht wieder auf die Straße zurück oder mit Verbrechen zu tun haben. Er wolle nun anständig werden, denn er habe auf ihrer gemeinsamen Reise gelernt, dass es wichtigere Dinge gäbe, denen man sich widmen könne, als sich planlos durchs Leben zu tricksen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk versucht ihm verständlich zu machen, dass die Reise mit ihnen zu gefährlich für ihn werden würde und bietet ihm stattdessen an, dass er vielleicht in der [[Gaius_Octavius_Aequus#Villa_des_Aequus|Villa des Aequus]] bleiben und sich dort nützlich machen könne, falls er nicht zu seiner Freundin Heli gehen wolle. Doch Wigo will unbedingt weiter gegen den Dunklen Kult kämpfen will, um Barthavion zu retten, denn erst wenn dann alles sicher ist, will er zu seiner Freundin nach Lyo. Daraufhin bietet ihm Henk an, Mitglied im [[Bund des Lichtes]] zu werden und sich in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Nauried]] von dem Veteranen [[Egeil von Wallenrode]] im Schwertkampf ausbilden zu lassen. Das gefällt Wigo gut, er bittet sich aber noch etwas Bedenkzeit für seine endgültige Entscheidung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk macht Wigo klar, dass sie immer miteinander verbunden sein werden, und vollzieht mit ihm die Blutsbrüderschaft. Glücklich schlägt Wigo ein und wird dann von Henk zu Abdrushin geschickt, um den Schnitt in der Handfläche zu verbinden. Henk selbst lässt noch einige Tropfen seines Blutes ins Meer fallen, bis die Wunde geschlossen ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iustus spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mittag spricht [[Iustus Trebatius|Iustus]] Octavia an und fragt sie, ob sie an dem Wasser von Nestels Quelle etwas Besonderes bemerkt habe. Als sie ihm die Wirkung des Wassers während eines Bades schildert, hört Iustus interessiert zu und erklärt dann, dass das Wasser mit [[Ambrosia]] versetzt sei, was darauf schließen ließe, dass an diesem Ort Wasser durch die Macht der [[Lichtgötter]] in Ambrosia umgewandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia berichtet Iustus von ihren Erlebnissen in [[L'yreh]] und erzählt von dem Versuch der [[Loigg'Il]], ihre Erinnerungen zu verfälschen. Sie schildert die Art der Manipulation, in der die Erinnerungsinhalte verändert wurden, so dass bei ihren Unfällen in der Vergangenheit viele Menschen umgekommen waren. Octavia gesteht Iustus, dass sie durch diese Erfahrung erst richtig verstanden habe, wie wichtig die Disziplin sei, die ihre Mutter immer von ihr verlangte. Nur durch diese Disziplin habe sie die Kraft aufgebracht, ihre Emotionen zu kontrollieren und Schlimmeres zu verhindern. Sie musste sich eingestehen, dass sie anscheinend schon immer insgeheim gewünscht habe, ihr Potential einmal auszuschöpfen, und Octavia ist bewusst geworden, dass diese Macht eine größere Verführung darstelle, als sie gedacht habe. Ihr wurde klar, dass die Illusionen der Loigg’Il vermutlich Realität geworden wären, wenn sie sich nicht an die Vorgaben ihrer Mutter gehalten hätte.  &lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Iustus.png|miniatur|rechts|Magus [[Iustus Trebatius]]]]&lt;br /&gt;
Auf Octavias Nachfrage, was er auf [[Galadh-Bôr]] gemacht habe, erzählt Iustus von intensiven Gesprächen mit [[Gwaerenor]] über Zauberei. Octavia will wissen, ob Iustus neue Erkenntnisse gewinnen konnte, und dieser entschuldigt sich zunächst bei ihr für seine Versuche, aus ihr eine Arkanistin machen zu wollen. Iustus gesteht, dass der Austausch mit Gwaerenor ihm neue Erkenntnisse über die „Natur der wilden Magie“ eröffnet habe, welche die Elben und auch Octavia wirken. Er weist Octavia darauf hin, dass es eine Frage des Alters und der Erfahrung ist, die Magie zu meistern. Doch nach der Rückkehr der Helden glaube er daran, dass Octavia es schaffen könne, die Magie zu meistern, wenn sie ihre Gefühle im Griff bekommt. Denn mit dem nötigen Bewusstsein und der Emotionskontrolle sollte es auch für Normalsterbliche möglich sein, Kontrolle über die Magie zu erhalten. Gwaerenor wies Iustus auch auf den Ausgleich der sogenannten „Wurzelkräfte“ hin, denn bei vielen besteht die Gefahr, dass ein einzelnes Element die Vorherrschaft erlangt und der Geanist dann Gefahr läuft, sich wie [[Ignus]] in der Natur dieses Elementes zu verlieren. Gwaerenor wies auch darauf hin, dass selbst Elben sich in der Magie verlieren können, wie es  Sereg passiert ist. Iustus empfiehlt Octavia, auf alle Fälle das balmarische Druidenheiligtum aufzusuchen, zu welchem Gwaerenor sie eingeladen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden stehen noch etwas an der Reling und blicken über das weite [[Bartha-Bucht|Meer]], als Iustus Octavia erzählt, dass Gwaerenor durch seine Wissbegier anscheinend etwas überfordert und schließlich sogar genervt war, obwohl er mit unglaublich viel Geduld und Mühe auf seine anstrengenden Fragen geantwortet habe. Doch Iustus gesteht seine Verwunderung darüber, dass die Elben sich diese trotz ihres großen Wissensschatzes und Intelligenz vor den Erkenntnissen der magischen Forschung verschließen. Seiner Meinung nach könnten sie ihre Macht ins Unermessliche steigern, wenn sie sich für alle Mysterien des Kosmos öffnen würden. Wie Elben sich absichtlich gegenüber den Möglichkeiten verschließen können, welche ihnen die Beschäftigung mit der [[Arkanmagie]] bieten würde, bleibe ihm ein großes Rätsel. Er findet es jedenfalls nach seinen Gesprächen mit Gwaerenor nicht mehr verwunderlich, warum ein großes Reich wie Veldun untergehen konnte, während inzwischen Thyrna fast ganz Eboria beherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Schiffe die [[Götterinseln]] umrundet haben und auf Ostkurs gegangen sind, kommt ihnen am Nachmittag ein Schiff entgegengesegelt. Es stellt sich als das Schiff der rückkehrenden Elben heraus. Beide Schiffe verlangsamen ihrer Fahrt und rufen etwas herüber. Octavia kann verstehen, dass sie etwas wie &amp;lt;big&amp;gt;„''Mae padad''“&amp;lt;/big&amp;gt; „''gut angekommen''“ und „''alle sicher an Land gebracht''“ sagen. Dann fahren sie weiter Richtung Galadh-Bôr und die anderen Schiffe nehmen ihren Kurs nach Perlheim wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht zu Octavia und erzählt ihr von Wigos Absichten und der Idee, Wigo im Bund des Lichtes aufzunehmen und zur Kampfausbildung nach Nauried zu schicken, wo er auch vor den Nachstellungen von Graltiks Männern sicher sein sollte. Octavia findet die Idee gut und unterstützt den Plan. Währenddessen kommt Kenji nach seiner Meditation aus dem Zelt und sieht nach den Matrosen. Er spricht kurz mit [[Baiula_Spei#Offiziere:|Ibendorn]], der ihm von der Bestattung von Matrose [[Baiula_Spei#Matrosen:|Finstertann]] und der Andacht für ihre anderen gefallenen Kameraden der Kosliner Seelöwen erzählt. Kenji verspricht ihm, in [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]] eine Andacht zu ihrem Gedenken abzuhalten. Dann gesellt er sich zu seinen Freunden Henk und Octavia und erfährt von Wigos Wunsch, den er ebenfalls gutheißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavia spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Henk und Kenji weiter unterhalten, sucht Octavia ihren Bruder Augustus auf, welcher am Heck des Schiffs sein Krafttraining absolviert. Sie will von ihm wissen, wie er zu einem baldigen Gnadengesuch an den thyrnischen Kaiser zur Aufhebung seiner Verbannung steht. Doch Augustus ist von einer möglichen Wiederkehr nach [[Thyrna]] nicht begeistert und argumentiert zunächst, dass er durch seine Taten sein Anrecht verwirkt habe, dazu zu gehören und deshalb zurecht verbannt worden ist. Als Octavia Augustus an seine thyrnische Pflicht gegenüber seiner Familie erinnert, weist dieser sie darauf hin, dass er zu viel Schande über seine Familie gebracht habe, um Stammvater Cygnus überhaupt noch nacheifern zu können. Außerdem habe er stets nur seine Pflicht getan und auf andere gehört, doch gerade dies habe schließlich dazu geführt, dass er die schlimmsten Verbrechen beging, ohne darüber nachzudenken. Um nicht wieder blind Befehlen oder Traditionen zu folgen, wolle er jetzt seinem eigenen Willen folgen und zum ersten Mal selbstbestimmt handeln. Octavia ist nicht begeistert und will ihn umstimmen, indem sie sehr ideell von einem Leben in Thyrna schwärmt. Doch Augustus wirft ihr vor, in einer Scheinwelt zu leben, weil sie niemals lange genug in Thyrna war, um erkennen zu können, dass alle thyrnischen Ideale dort oft nur eine falsche Schau seien. Er weist sie darauf hin, dass er selbst die Doppelmoral dort erlebt habe und daher wisse, dass Thyrna mehr Schein als Sein sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch hat sich langsam hochgeschaukelt und die beiden sind im Verlauf immer lauter geworden, so dass Henk und Kenji mitbekommen, dass die beiden streiten. Augustus schickt Octavia dann fort, da er noch trainieren wolle, und sie zieht sich verärgert in das Zelt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch von Henk und Kenji verweilt noch etwas bei Wigo, der plant, nach dem Kampf gegen den Bund des Xul auf die Insel Lyo zu gehen und sich dort gemeinsam mit seiner Freundin Heli ein Leben aufzubauen. Kenji fragt Henk, ob dieser nach ihrer Rückkehr nach Barthavion einen Abstecher nach [[Freywall]] machen will, um Viola zu sehen. Henk ist sich nicht sicher, ob die Zeit es erlaubt, würde es sich aber wünschen. Kenji sinniert, darüber, was nach dem Erreichen ihres Zieles sein wird, und Henk verrät ihm, dass er davon träumt, mit Viola zusammen eine Kneipe zu eröffnen, obwohl er sich keine Illusionen darüber mache, dass dies wohl nicht eintreten werde, da er wohl sterbe wie alle Helden stürben und dadurch etwas Entscheidendes bewirkten. Kenji bedauert, dass er sich damals bei Talina nicht anders verhalten hat, und würde es bei einer anderen Frau mittlerweile anders machen. Dann spricht er über seine Gefühle für Octavia, die er selbst als Narretei ansieht. Während Henk versucht, Kenji zu vermittlen, dass Octavia ihm nie ein Signal ihrer Zuneigung gesendet und er keine Chance bei ihr habe, will Kenji ihm zeigen, dass seine Gefühle für Octavia viel tiefer gehen als nur oberflächliche Anziehung. Im Gegensatz zu Ignus habe er echtes Interesse an Octavia und ihre Stärken jetzt erkannt. Henk konfrontiert ihn damit, dass er Octavia gar nicht als eigentliche Frau betrachtet, sondern eher als Zauberwesen, was dadurch große Ähnlichkeit mit Ignus aufweist. Als Kenji einwirft, dass auch er durch seine Abstammung alleingestellt in Barthavion sei, genau wie Octavia, macht Henk ihm klar, dass Octavia sich bei jedem Mann außer Ignus zusammenreißen muss, um ihn beim Sex nicht zu verbrennen, und verweist auf Kenjis linken Arm mit den Brandnarben (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 19: Die Gr.C3.BCne Festung|Episode 21.19]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ihr Gespräch ist zum Ende etwas impulsiver und lauter geworden, so dass Augustus sein Training unterbricht und zu den beiden geht. Er hat den Namen seiner Schwester im Kontext zu sexuellen Handlungen gehört und spricht die beiden darauf an. Er erfährt jetzt, dass seine kleine Schwester Octavia ein Verhältnis mit Ignus hatte und mit ihm intim wurde. Augustus ist empört über Octavias Doppelmoral, die ihm vorwirft, sich mit Elora einzulassen, und selbst so gegen thyrnische Sitten verstößt und die Ehre der Familie damit schadet. Henk spricht ihn auf sein Gespräch mit Octavia an und unterstützt Augustus in seinem Vorhaben, ein Held in Barthavion zu werden und kein Gnadengesuch zum Kaiser zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.04''') Als sich Augustus wieder seinem Training zuwendet, unterhalten sich Henk und Kenji noch etwas über ihn und sein Verhältnis zu Thyrna. Henk kann sowohl ihn als auch die Position seiner Schwester Octavia nachvollziehen und würde gerne vermittelnd weiterhelfen. Er rät Kenji zu einem Gespräch mit Octavia, um nach ihrem Angriff auf ihn (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 41: Metamorphose|Episode 21.41]]) zu besprechen, wie es ihm damit geht. Kenji fragt sich, worauf ein solches Gespräch mit ihr hinausläuft, und räumt Henk gegenüber ein, sich viele Gedanken darüber gemacht zu haben, doch Henk meint, so etwas müsse man fühlen. Kenji fragt sich, ob alle überhaupt die volle Verantwortung für ihre Taten tragen würden, schließlich seien alle einer Manipulation des [[Mendakos]] aufgesessen (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei# Episode 43: Hazug-S.C3.A1gok|Episode 21.43]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk geht ins Zelt zu Octavia und fragt sie nach dem Streit mit Augustus. Sie betont, dass es kein Streit, sondern nur eine Meinungsverschiedenheit sei, und spricht über die Vorteile, sollte die Verbannung von Augustus aufgehoben werden. Es bedürfe nur einer Nachricht nach Thyrna, damit dort bekannt werde, was Augustus hier mit den anderen zusammen geleistet habe. Aber er sei schon immer eigensinnig gewesen und halte sich nicht an Regeln. Aber die Angelegenheit sei nicht nur sein Problem, sondern eine Sache der Familie, weshalb er etwas tun müsse. Henk hat Verständnis für Augustus und kennt das Gefühl, ein anderes Leben führen zu wollen. Dann fragt Octavia Henk nach Elora und ob Augustus‘ Entscheidung mit ihr zusammenhänge. Henk erzählt ihr Eloras Geschichte und offenbart, dass die beiden verliebt seien und Augustus Elora versprochen habe, sie vor ihrem Dämon zu retten. Octavia drängt darauf, dass dies mit Augustus geklärt wird, und Henk bietet an, mit diesem zu sprechen. Er weist sie darauf hin, dass die Geschwister sich sehr ähnlich sind und verlässt dann verlässt er das Zelt und erzählt Augustus von seinem Gespräch mit Octavia, welcher nicht begeistert darüber ist, dass seine Schwester nun von seinen Gefühlen für Elora weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji sieht, dass Henk das Zelt verlässt, geht er zu Octavia und bittet sie um ein Gespräch, da er ihr noch Antworten schuldig sei. Doch diese gesteht ihm, dass sie zurzeit nur mit Augustus‘ Situation und Haltung beschäftigt ist, dass sie sich auf nichts anderes einlassen und konzentrieren könne. Daher verschiebt sie ihr Gespräch auf den morgigen Tag, nachdem sie hoffentlich mit Augustus einig geworden ist. Dann entschuldigt sie sich und winkt ihren Bruder zu sich herüber zum Zelt, der allerdings demonstrativ erst noch seinen Trainingssachen wegräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavia spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus ins Zelt gegangen ist, erzählt ihm Octavia von ihrem Eid, den sie nach der Verwüstung von Dogeons Zuflucht geleistet hat (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 52: Schw.C3.BCre und_Riten|Episode 21.52]]). Sie möchte, dass ihr Bruder ihre Motive verstehen kann, warum ihr die Wiederherstellung der Familienehre so wichtig ist. Sie bittet Augustus, sich über die Nacht und den nächsten Tag zu überlegen, ob er bereit für eine Rückkehr in die thyrnische Gesellschaft sei oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk gibt Augustus zu verstehen, dass er mit seiner Schwester nicht so trotzig reden und seinen Stotz und seine Sturheit besser ablegen sollte. In manchen Situationen könne man sich Stolz nicht leisten. Augustus drückt aus, dass er ein falsches Bild von Octavia hat und sie als fehlerlos empfindet, und Henk versucht ihm die Schattenseiten seiner Schwester bewusst zu machen. Er solle darüber nachdenken, damit er in Zukunft seine Entscheidung nicht bereuen würde. Wenn er sich aber gegen Thyrna entscheiden sollte, würde ihm in Barthavion immer ein Platz als Held offenstehen. Als Augustus sich über Octavia und Ignus aufregt, weist ihn Henk darauf hin, dass er anscheinend immer noch in der thyrnischen Prägung verankert sei und wie ein Thyrner denke. Augustus verspricht, darüber nachzudenken und wandert unruhig auf dem Deck auf und ab, jedoch abseits von Henk und Kenji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus und Octavia machen sich beide etwas vor, darüber sind sich Kenji und Henk einig. Kenji erzählt Henk, dass er in [[L'yreh]] zu sich gefunden und seine Stärke gefunden habe. Er habe immer gedacht, der Gruppe ein Ratgeber sein zu müssen, doch da Henk als Fährmann allen mit Rat und Tat zur Seite stehe, könne er sich voll auf das Licht konzentrieren. Henk gesteht ihm, dass er Kenji immer schon als Träger des Lichtes gesehen habe, und als Fährmann kann er einen Konflikt auch nicht lösen. Henk höre zu und entlarve dann die Selbstlügen, so rede er allen ins Gewissen, damit sie ihre Konflikte selbst lösen. Kenji sieht die Gruppe als Speerspitze der Götter, die es sich nicht erlauben können, nicht zu funktionieren. Dann gesteht er Henk, dass er gegenüber Octavia gelogen habe, denn er sei noch immer von Selbstzweifeln zerfressen und von widersprüchlichen Gefühlen durchdrungen. Henk wirft ihm vor, Zeit zu schinden und das Gespräch mit Octavia absichtlich hinauszuzögern, doch Kenji erklärt ihm, dass er sie bereits angesprochen habe, Octavia jedoch noch nicht so weit sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erklärt Kenji, dass er stolz auf ihn sei, wie er sich in L'yreh geschlagen und herausgefunden habe, was in ihm schlummerte. Kenji nimmt sich vor, in Barthavion noch einmal das Gespräch mit Archorbar zu suchen, um ihn auf Pyrrhon anzusprechen. Er fragt sich, warum er von diesem in gewisser Weise angelogen wurde, doch Henk erklärt Kenji, dass Geheimnisse keine Lügen sind und manchmal etwas zurückgehalten werden muss, wenn die Empfänger noch nicht so weit seien. Kenji gesteht, dass es Dinge in ihm gebe, die er immer gereuen werde, doch solche Anteile sollen ihm Kraft geben und nicht zur Belastung werden. Dann legt sich Kenji an Deck hin, um zu ruhen, während Henk sich entschließt, im Zelt bei Octavia zu schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk das Zelt betritt, ist Octavia noch wach und fragt ihn nach seinem Gespräch mit Augustus. Octavia ist über das Verhalten ihres Bruders irritiert und Henk versucht ihr zu erklären, dass Augustus ihre Argumente schon nachvollziehen könne und versprochen habe, darüber nachzudenken. Henk weist Octavia darauf hin, dass ihre Freiheit in gewisser Weise auch beschnitten würde, wenn Augustus‘ Verbannung aufgehoben und er  wieder das Oberhaupt der Familie würde, denn dann könne er sie im Interesse der Familie verheiraten, um politische Bünde zu schließen. Octavia sieht diese Möglichkeit als eher unwahrscheinlich an und betont den Einfluss, den sie durch die Aufhebung in Thyrna gewännen und den man für die richtige Sache einsetzen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus geht unruhig an Deck auf und ab und nähert sich dabei auch Kenjis Ruheposition, der auf dem Rücken liegend in den Nachthimmel blickt. Als dieser ihn bemerkt, spricht er ihn an und beginnt ein Gespräch. Augustus gesteht Kenji, dass er keine Ruhe findet, weil ihm so viele Gedanken durch den Kopf gehen. Kenji versucht ihn zu beruhigen und seine Gedanken zu ordnen. Sie sprechen über ihre familiäre Verbindung zueinander und  Augustus macht Kenji bewusst, dass er als Verbannter keine Einwände gegen eine Verbindung von diesem und Octavia habe, aber als Familienoberhaupt könne er eine solche Verbindung nicht mehr gutheißen. Wenn die Verbannung also aufgehoben würde, müsse sich Kenji Octavia aus dem Kopf schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XI. Nemieon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1. Nemieon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.05''') Henk und Octavia schlafen im Zelt, während sich Augustus und Kenji an Deck hingelegt haben. Das gleichmäßige Rudern der Elben lässt sie so tief ruhen, dass sie am Morgen geweckt werden müssen, als den beiden Elbenschiffen fünf Piratenboote auflauern und sich zum Entern bereitmachen. Als Ibendorn die Schiffe im Morgengrauen entdeckt, weckt er Augustus, welcher Kenji wachrüttelt, bevor beide Octavia und Henk aus dem Schlaf holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Piratenüberfall'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf Piratenschiffe, welche die Elben von allen Seiten anzugreifen versuchen, können identifiziert werden. Es handelt sich um die „Bissige Moräne“, die „Loderzorn“, die „Blutmöwe“, die „Reißzahn“ und die „Faules Ei“. An die beiden letzten Namen erinnern sich die Helden aus Fuselfels, denn Henk hat auf der „Faulen Ei“ den Bericht vom ''triefenden Bill'' an ''Slindro die Flosse'', dem mittlerweile verstorbenen Kapitän der „Reißzahn“ belauscht (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 11: Pauls S.C3.BCppchen|Episode 21.11]]). Außerdem ist zu erkennen, dass die Piraten auf allen Schiffen ihre Speere bereithalten. Die „Bissige Moräne“ hat vorne einen Rammsporn, mit dem sie ein Schiff versenken könnte, und auf der „Loderzorn“ ist ein Siphon, eine Abfeuervorrichtung für Argosisches Feuer, zu erkennen, welches gerade mit einer Kartusche geladen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Männer kampfbereit machen und Augustus bereits vollgerüstet und bewaffnet ist, wirken die Elben entspannt und beginnen nur lauter zu singen. Die Piraten machen sich angriffsbereit du im Wind liegen die rauen Piratenstimmen, die dreckige Befehle wie &amp;lt;big&amp;gt;„''Schneller, ihr feigen Pocken!''“&amp;lt;/big&amp;gt; oder &amp;lt;big&amp;gt;„''Vorwärts,  faule Fischficker!''“&amp;lt;/big&amp;gt; zu ihren Männern brüllen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch je näher die Piratenschiffe kommen, desto mehr werden sie von Elementargeistern angegriffen. Aber obwohl ihre Schiffe von Wellen fast umgeworfen werden und der Wind an ihren Segeln zerrt, geben die Piraten trotzdem nicht auf und rudern stur weiter. Der Käpt’n der „Loderzorn“ brüllt sogar noch zu den Elbenschiffen herüber, dass sie sich ergeben sollen. Doch die Elben rudern jedoch stoisch weiter und die Helden sehen, dass sich ein Sturm über den Piraten zusammenbraut. Eine mächtige Bö bricht den Mast der „Bissigen Moräne“, das Schiff kentert und die Mannschaft treibt im Wasser. Doch anstatt den Angriff abzubrechen und den Männern zu helfen, schreit der Käpt‘n der „Loderzorn“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Los! Weiterrudern, ihr versoffenen Groghaie! Die Aallutscher können Schwimmen, aber die spitzohrigen Klunkerträger da haben fette Beute, sowas kriegen wir nie wieder! In die Riemen!!!!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl ihre Segel im Sturm unbrauchbar sind, nähern sich die Piraten rudernd weiter den Elbenschiffen und fahren damit in ihr Verderben. Während Kenji über einen friedlichen Ausgang der Begegnung nachdenkt, hat sich Henk vorne zum Bug ihres Schiffes begeben. Die Piraten schaffen es nicht ganz in Wurf-Reichweite zu kommen, doch die „Loderzorn“ mit dem Argosischem Feuer nähert sich so weit, dass sie gleich einen Schuss abgeben könnte. Henk greift seine Schleuder und zielt mit einem Stein auf den Piraten, der das Siphon trägt. Gerade, als dieser das Argosische Feuer auslöst, trifft ihn Henks Geschoss am Kopf und er verreißt den Flammenstrahl, so dass glücklicherweise nur der äußere Teil des Buges in Brand gesetzt wird. Henk ruft sofort nach Octavia, die herbeieilt und konzentriert die Flammen auf der linken Seite löscht, während ein Elb auf der rechten Seite des Schiffes entspannt auf die Flammen einredet und sie so zum Erlöschen bringt. Henk warnt erneut die Piraten und rät zum Abbruch des Überfalls, doch aus etlichen Kehlen schallt ihm nur ein Wort entgegen:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; width: 130px; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''G O L D ! !''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und Octavia beschließen, die Piraten abzuschrecken, und Octavia feuert als Warnung einen Flammenpfeil direkt am Kopf des Käpt’n der „Loderzorn“ vorbei. Mit qualmendem Bart höhnt dieser &amp;lt;big&amp;gt;„''Daneben!''“&amp;lt;/big&amp;gt; herüber und während er noch feixend an Deck steht, schießt Octavia einen weiteren Flammenpfeil hinterher und trifft den Kopf des noch lachenden Kapitäns, welcher daraufhin explodierte. Als die anderen Piratenschiffe dies mitbekommen, schreit der ''triefende Bill'' von der „Faulen Ei“ herüber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; margin: auto; width: 450px; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Trugfisch ist tot, ich hab das Kommando!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturm ist inzwischen immer stärker geworden und der Mast der „Loderzorn“ bricht unter den starken Winden, stürzt seitwärts und lässt das Schiff kentern. Die Elbenboote selbst befinden sich im Auge des Sturms und werden nicht behelligt. Die „Blutmöwe“ und die „Reißzahn“ greifen die Schiffe seitwärts an und werden auf einen großen Wellenberg gehoben, so dass es so aussieht, als würden sie nun auf die Elbenschiffe geschleudert werden, doch plötzlich bricht der Wellenberg in der Mitte zwischen den Schiffen zusammen, so dass beide in die Lücke stürzen, ihre Masten sich verhaken und sie in die Tiefe gerissen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Piratenschiff, die „Faules Ei“ unter dem Kommando des ''triefenden Bill'', versucht jetzt, beizudrehen und den Angriff abzubrechen. Kenji betet zu den Göttern um die gnädige Rettung der Piraten. Die „Faules Ei“ kann tatsächlich den Kurs wenden, zahlt jedoch mit einem zerfetzten Segel und gebrochener Mastspitze einen hohen Preis. Aber es gelingt ihnen, nicht zu kentern oder zu sinken, bis der Sturm sich so schnell, wie er gekommen war, wieder beruhigte und die Elbenschiffe wieder ihren Kurs in Richtung Perlheim aufnehmen.  &lt;br /&gt;
[[Datei:img piratenüberfall.png|300px|miniatur|rechts|Der Kurs der Elbenschiffe von [[Galadh-Bôr]] bis zum Ort des Piratenüberfalls]]&lt;br /&gt;
Delfine springen den Schiffen rechts und links vom Bug in den Wellen voran, während sich hinter den Schiffen Haiflossen ausmachen lassen, die vermutlich den gekenterten Piraten einen Besuch abstatten wollen. Octavia fragt sich, ob sie sich vielleicht in der Nähe von [[Fuselfels]] befinden könnten, was die anderen durchaus für möglich halten, da hinter ihnen die Insel Kroken erkennbar ist und sich weit im Norden die Inselgruppe der Knocheninseln abzeichnen könnte. Die Helden vermuten, dass die Piraten hier auf der Lauer lagen, weil sie zuvor vielleicht sogar zweimal das Elbenschiff gesehen hatten, welches die [[Freigeister]] nach [[Perlheim]] brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, jetzt erst einmal richtig zu Frühstücken und setzen sich dazu ins Zelt. Während des Essens überlegen sie ihr Vorgehen auf dem Festland und kommen überein, dass sie [[Archorbar]] kontaktieren müssen. Nach einiger Zeit verlassen Augustus und Henk das Zelt, das letzterer mit Augustus trainieren wollte, was allerdings nur ein Vorwand ist, um Kenji mit Octavia allein im Zelt zurückzulassen, damit sie sich endlich in aller Ruhe unterhalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Octavia und Kenji'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sprechen die beiden noch über Augustus, der nach Octavias Ansicht nur heißblütige Entscheidungen träfe. Sie wünscht sich, dass Augustus seine Entscheidung in Bezug auf die Verbannung nicht eines Tages bereuen werde, denn er könne in dieser Sache eigentlich nicht nur für sich entscheiden und seine Familie unberücksichtigt lassen, obwohl Octavia fürchtet, dass Augustus wieder alles nur für sich ausmacht. Kenji ermutigt sie daran zu glaube, dass sie gemeinsam einen verträglichen Weg für ihn finden werden, und erinnert sie daran, dass die beiden Geschwister schließlich nicht nur durch die thyrnische Kultur geprägt seien. Doch Octavia gesteht ihm, dass sie in ihrer Jugend eigentlich nur wenig Kontakt zu Barthavion hatte und nur in der Villa gelebt habe. Nach ihrer Flucht aus [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Opploh]] musste sie viel lernen und fand nach und nach sympathische Seiten an dem Land (vgl. [[Persönliches Tagebuch von Octavia]]). Kenji gesteht ihr, dass er schon mehreren Fehleinschätzungen in Bezug zu ihr erlegen sei, da sie sich auf ihren Reisen eigentlich nie wirklich kennengelernt haben, und entschuldigt sich bei Octavia, dass er keine Fragen gestellt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia knüpft jetzt an ihr Gespräch mit Kenji auf der [[Baiula Spei]] an, bei dem sie von ihm wissen wollte, ob er sein Vertrauen in sie verloren habe, und er ihr versprach, seine Gefühle zu erforschen (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 51: Reparaturen|Episode 21.51]]). Deshalb möchte sie von Kenji wissen, wie es um sein innerstes Vertrauen in sie steht, nachdem sie auf den Götterinseln versucht hatte, ihn zu töten. Aufgrund der Tatsache, dass sie noch weitere Kämpfe Seite an Seite zu bestehen hätten, müssten sie alle einander absolut vertrauen. Kenji gesteht ihr, dass er aufgrund seiner Veränderung durch die Erlebnisse in L’yreh zwar zu seiner Aufgabe, jedoch keine klare Antwort auf die Frage gefunden habe. Er betont, dass er keinerlei Zweifel daran habe, dass Octavia alles für die Erfüllung ihrer gemeinsamen Aufgabe tun würde, jedoch seien ihm Unterschiede in der Wahrnehmung ihrer Gemeinschaft aufgefallen, die er in den Polen „Pflichterfüllung“ und „Familie“ beschreiben könne. Kenji sieht in ihrer Gemeinschaft eher eine Art von Familie als eine Zweckgemeinschaft und er hat kein Vertrauen in Octavia, dass Octavia begreifen könne, wie wichtig es sei, dass die Freunde auch nach der Erfüllung ihrer Aufgabe zusammen blieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia betont, dass jeder von ihnen das tue, was er tun müsse, doch Kenji weiß nicht, was er tun soll, wenn alle fort sind, die ihm wichtig sind, weil ihre Aufgabe vollendet ist. Octavia erzählt Kenji, ihre Mutter habe ihr immer gesagt, dass sie mit ihren magischen Fähigkeiten niemals normale Freundschaften führen werde. Deshalb will Octavia Kontrolle über ihre Kräfte erlangen, damit sie sich anderen gefahrlos nähern könne. Dann versucht sie Kenji  deutlich vor Augen zu führen, dass Ignus ihn auf den Götterinseln gerettet habe, da sie ihn in dem Augenblick wirklich töten wollte und auch getan hätte, wenn Ignus sie nicht davon abgehalten hätte (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 41: Metamorphose|Episode 21.41]]). Sie erklärt Kenji, dass die ganze Situation damals nur so eskaliert sei, weil sie nicht miteinander gesprochen hätten, und durch diese Distanz habe Kenji das Gefühl gehabt, nicht mit Octavia reden zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Octavias Worte ermutigt, erzählt Kenji ihr von seinem Erlebnis mit der [[Sukkuba]] in der Grotte des Anwesens (vgl. [[Episode 20-07: Gefangene des Prokonsuls#Die Grotte|Episode 20.07]]). Er gesteht ihr, dass sie seine Schwäche ausgenutzt und er mit ihr sein Zölibat gebrochen habe, denn es habe sich in dem Moment richtig angefühlt, als ob es das wert wäre. Jetzt plagen Kenji tiefe Schuldgefühle, er könnte durch seine Tat bei Octavia Leid verursacht haben, und er bekomme diese Schuld nicht aus dem Kopf. Octavia tut es leid, dass Kenji sein Zölibat gebrochen habe, und sie fühlt sich schlecht, weil sie indirekt daran schuld sei. Kenji glaubt, dass er durch diese Erfahrung nun den Sinn des Zölibats erkannt habe. Octavia hat tiefes Mitgefühl für Kenji, denn mit einem Dämon das Zölibat gebrochen zu haben müsse besonders schwer zu verkraften sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia will jetzt eine Antwort auf die Vertrauensfrage und lässt spontan vor Kenjis Augen eine Flamme emporlodern, so dass dieser unwillkürlich kurz zusammenzuckt. Kenji gesteht, dass er zwar nicht ohne Furcht sei, die größere Furcht jedoch davor habe, was nach der Erfüllung ihrer Aufgabe kommen werde. Octavia fragt ihn, ob in ihm eine Furcht vor Feuer existiere, und Kenji beteuert ausweichend, dass er alles tun wolle, damit sie mit ihrer Aufgabe nicht scheitern. Octavia versucht ihm bewusst zu machen, dass manchmal der Wille egal sei, doch Kenji vertraut darauf, dass Octavia in ihrem tiefsten Wesen alles tun werde, um nicht zu scheitern. Octavia gesteht ihm daraufhin, dass sie nicht mal sich selbst traue, doch Kenji glaubt, dass sie nicht wisse, wer sie sei. Octavia gibt ihm zu bedenken, dass Macht stets sehr verführerisch sei und sie sich immer danach gesehnt habe, einmal ihre Macht auszuleben. Er solle sich keinem Selbstbetrug hingeben, denn in ihrem Kern sei dieser Machtwille da. Kenji weist sie darauf hin, dass Ignus sich irren würde, wenn er glaube, dass er Octavia ähnlich sei, denn es spräche da nur die Einsamkeit aus ihm und er habe sie nur manipuliert. Doch Octavia weist ihn darauf hin, dass Ignus sie nicht korrumpiert habe, sondern dass sie wirklich glaubte, ihre Taten seien es wert. Sie betont, dass ihr wahres, tiefstes Wesen versucht habe, Kenji zu töten, und solange es in ihr vorhanden sei, könne sie mit niemandem zusammenleben. Octavia hat daher beschlossen, letztendlich die Sternewälder aufzusuchen, ganz wie es Gwaerenor ihr empfohlen hat, und Kenji akzeptiert ihren Wunsch. Octavia offenbart Kenji, dass sie sich mit ihrer Bestimmung abgefunden habe und wohl kein zufriedenes Leben führen werde. Weil ihr Leben immer mit der Magie verwoben bleibe, müsse Augustus die Familie wiederherstellen. Kenji gibt ihr zu bedenken, dass sie nicht nur einander, sondern auch die hohen Mächte auf ihrer Seite haben, doch Octavia fragt sich, ob die Götter vielleicht selbst keine Hoffnung mehr haben, wenn sie schon auf die Helden hoffen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia betont nochmal, wie wichtig es sei, dass Kenji in den anstehenden Kämpfen Vertrauen finden könne, und er verspricht ihr, sie bei Zweifeln anzusprechen. Octavia bietet ihm an, dann Rücksicht nehmen zu wollen. Momentan läge dieser Bereich in seinem inneren eher im Nebel, aber Kenji würde ihr sagen, wenn er dort klarer sehen könne. Um ihm zu zeigen, dass Taten Spuren in einem hinterlassen können, erzählt Octavia Kenji von ihren Vertrauensproblemen, die sie Henk gegenüber nach seiner Folter in [[Freywall]] hatte, als dieser ihr eine Sklavennummer in den Oberkörper ritzen wollte und die erste Zahl auf dem linken Schlüsselbein bereits vollendet hatte (vgl. [[Episode 19-06: Maldoror ist zurück#Die finale Konfrontation|Episode 19.06]]). Sie betont, dass man sich Vertrauen nicht aussuchen könne, sondern dass es durch die Erfahrung geprägt würde. Sie weist Kenji nochmal darauf hin, dass gerade, weil er die Gruppe als eine Familie ansieht, ein solcher Mordversuch, wie sie ihn unternommen habe, sich besonders vertrauensstörend auswirken sollte. Als Octavia Kenji gesteht, dass auch sie ihre Gruppe als eine Art Familie ansieht, ist dieser darüber sehr erfreut. Doch dann stellt sie klar heraus, dass, obwohl sie Kenji bewusst niemals etwas antun würde, sie ihn aber in der Situation, als er mit dem Dolch in der Hand das Wasser verlies, trotzdem als den Mörder der für sie wichtigsten Person töten wollte. Sie habe in dem Moment komplett die Kontrolle über ihr Innerstes verloren und gegen ihren eigentlichen, bewussten Willen gehandelt, ganz wie es auch Augustus als [[Principus Mortis]] passiert sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji gibt zu bedenken, dass die Kultisten bei Octavia hohe Emotionen wie Zuneigung ausgenutzt hätten, um ihre Manipulation zu bewirken und sie zu üblen Taten zu verleiten. Sie solle sich nicht in Schuldgefühlen wälzen und sich deswegen fertigmachen, da niemand gegen eine solche Manipulation gewappnet sei. Octavia erklärt ihm, dass sie nicht passiv, sondern aktiv mit ihrer Schuld umgehe und über Taten versuche, Wiedergutmachung zu leisten. Der [[Octavias Bibliothek#Schwur .2824. Sideon 351 JF.29|Schwur]], den sie auf der Baiula Spei vor den Göttern ablegte (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 52: Schw.C3.BCre und Riten|Episode 21.52]]), habe sie aufgerichtet und ihr die Orientierungs-Linie gezeigt. Augustus sei jetzt ihr Hoffnungsträger, so dass sie ihre Schuld sühnen könne. Sie gesteht aber auch, dass das Thema mit Augustus und der Rückkehr nach Thyrna sehr mit ihrer eigenen Wiedergutmachung verknüpft ist und sie sich vielleicht im Übereifer etwas verrennt, worunter jetzt Augustus zu leiden habe. Octavia findet jedenfalls, dass Elatus die vertrauenswürdigste Person in Thyrna sei und sie sich deshalb an ihn wenden wolle, damit Augustus‘ Taten bis nach Thyrna drängen. Dann verlassen beide das Zelt und gehen an Deck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Henk und Augustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kenji sich im Zelt mit Octavia unterhält, beginnt Henk mit Augustus das Körperertüchtigungstraining. Schon während der ersten Übungen erzählt ihm Augustus, dass er die ganze Nacht nachgedacht habe über die Frage seiner Verbannung. Er offenbart Henk, dass er eigentlich genau wisse, was er tun müsse, und er letztendlich der Vernunft und der Familienehre folgen müsse und die Aufhebung seiner Verbannung angestrebt werden sollte. Er wolle nur nicht aktiv daran mitarbeiten, weil es ihm wie betteln vorkäme, könne es aber akzeptieren, dass sich Octavia für ihn einsetze. Augustus gesteht Henk aber auch, dass er sich große Sorgen um Elora mache, da er sein Wort gegeben habe, ihr in der Sache mit ihrem Dämon zu helfen. Er macht Henk deutlich, dass Elora nach seiner Rückkehr in die thyrnische Kultur keine Rolle mehr spielen dürfe, er sie aber nicht einfach so aufgeben könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus erzählt Henk dann von seiner einzigen Liebe, die er vor neun Jahren erlebt habe. Er habe sich in eine Adelige namens Selina verliebt und es beruhte auf Gegenseitigkeit. Als Selina verheiratet werden sollte, beschlossen die beiden, gemeinsam durchzubrennen. Doch bevor sie ihren Plan verwirklichen konnten, redete sein Onkel Silvius Augustus ins Gewissen, so dass Augustus seine Liebe zu Elora nach der Ansprache für die Ehre und das Ansehen seiner Familie, seine vielversprechende Karriere und die politischen Beziehungen Thyrnas zu der Provinz aufgab. Augustus tat es aber auch, damit Selina ein glückliches und behütetes Leben an der Seite ihres zukünftigen Mannes führen könne, anstatt mit ihm als Verstoßenem zu leben (vgl. [[Augustus Octavius#Augustus und Selina .28711-712 ThZ.2F341-342 JF.29|Biographie]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus gesteht Henk, dass es ihm fast das Herz gebrochen habe, als  er sich dafür entschieden habe, Selina niemals wiederzusehen. Er habe noch lange unter dem Verlust dieser Beziehung gelitten und sich deshalb in seinen Dienst und seine Karriere gestürzt, um auf andere Gedanken zu kommen. Dann gesteht er Henk, dass ein Teil seines Frustes von damals in seine wohlmöglich lebensmüden Aktionen wie dem Zweikampf gegen einen gigantischen Nemorerhäuptling (vgl. [[Augustus Octavius#Duell mit dem Nemorerh.C3.A4uptling .28714 ThZ.2F344 JF.29| Biographie]]) und auch in die Taten von [[Principus Mortis]] eingeflossen sei. Er gesteht Henk auch, dass ihm jetzt erst richtig bewusst geworden sei, wie viel Elora mit seiner ablehnenden Entscheidung Octavia gegenüber zu tun habe. Henk hat großes Verständnis für Augustus Gefühle und bietet ihm an, dass er Elora mit ihrem Dämon helfen werde, sollte Augustus dazu aus welchem Grund auch immer nicht in der Lage sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Abdrushin und Kenji - Barthavische Frauen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden nach dem Mittagsessen wieder aus dem Zelt an Deck kommen und Henk und Augustus wieder trainieren gehen, bemerkt Kenji, dass Abdrushin gerne mit ihm sprechen würde und geht zu ihm. Abdrushin spricht Kenji vorsichtig auf barthavischen Frauen an, denn er habe gehört, dass die Frauen in Barthavion lockere Sitten haben, die ganz anders als in seiner Heimat seien. Kenji ahnt sehr schnell, dass Abdrushin eigentlich über [[Roana Dernheim|Roana]] redet, und gibt dies auch zu erkennen, so dass Abdrushin klarer wird. Da diese schon einmal verheiratet wäre und einen Sohn habe, ihren Mann dann aber verlassen habe, um aufs Meer zu fahren, fragt er sich, ob sie überhaupt eine anständige Frau sei und möchte Kenjis Einschätzung hören. Dieser lobt Roana in höchsten Tönen und versucht Abdrushin zu erklären, dass barthavische Frauen auch das Recht auf eine Trennung von ihrem Mann hätten, was in Abdrushins Kultur nur bei übermäßiger Züchtigung denkbar sei. Abdrushin fragt Kenji auch, ob der den Ehemann von Roana auszahlen müsse, wenn er sie zur Frau nehmen wolle, was dieser jedoch verneint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji Roana grundsätzlich Ehrbarkeit unterstellt hat, offenbart ihm Abdrushin, dass er glaube, in Roana die wahre Liebe gefunden zu haben, und hofft, dass sie auch so für ihn entflammt sei. Diese Ungewissheit quäle ihn manchmal, denn er ist davon überzeugt, dass seine geliebte Fürstin [[Götter#Entsprechungen der eborischen Gottheiten|Alhusia]] ihn nach Barthavion geführt habe, um ihn mit Roana zu verbinden. Er erzählt Kenji, wie er als junger Mann den Kontakt zur Fürstin Alhusia fand, weil sein Vater ein leibhaftiger [[Götter#Ishturak|Dingir]] gewesen sei und eine Zeitlang in dem Körper des Mannes seiner Mutter und des Vaters seiner Geschwister gelebt habe. Die Fürstin habe ihm dann die wahren Wege der Liebe gelehrt und ihm viele Lieder beigebracht. Er habe lange Zeit mit ihr getanzt, doch irgendwann wollte er seine eigene Musik machen, welche jedoch nicht mit ihrem Tanz harmonierte. Sie wandte sich von ihm ab und Abdrushin habe es daraufhin bereut, so eigensinnig gewesen zu sein. Er habe in den Himmel gebetet, damit sie zu ihm zurückkehren möge, und nach langem Flehen habe sie ihm geantwortet. Sie würde zu ihm zurückzukehren, wenn er die Lieder, welche sie ihm beigebracht hatte, einsetzen würde, um hinauszuziehen und mit ihnen ihre Kunde der wahre Liebe zu verbreiten. Abdrushin glaubt, wenn Roanas Herz genauso brennen sollte, wie das seine, dann könnten sie in ihrer Vereinigung gemeinsam seiner Fürstin Alhusia begegnen. Er brennt auf ein Wiedersehen mit Roana und Kenji verrät ihm, dass diese sich zuletzt auch nach ihm gesehnt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Augustus und Octavia '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Augustus noch einige Zeit mit Henk trainiert hat, geht er zu Octavia ins Zelt, um mit ihr über die Aufhebung seiner Verbannung zu sprechen. Augustus zeigt sich nach den Gesprächen mit Henk über seinen Trotz und seine Sturheit einsichtig und spricht einlenkend zu Octavia: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Tue, was du für nötig erachtest, um die Aufhebung meiner Verbannung in Thyrna zu erwirken. Ich halte mich in dieser Hinsicht zwar aus der Sache heraus, verspreche dir aber bei unserem Stammvater Cygnus und unserem Vater Aequus, dass ich bei einer positiven Entscheidung des Kaisers nach Thyrna zurückkehren und meinen Teil dazu beitragen werde, die Ehre unserer Familie wiederherzustellen.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist erleichtert über Augustus‘ Sinneswandel und gesteht ihm, dass sie sich in Bezug auf die Familienehre vielleicht etwas zu sehr hineingesteigert und sich verrannt habe, und entschuldigt sich dafür, Augustus solchen Druck zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch Abdrushin und Kenji – Dingir-Handel'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji steht nach Einbruch der Nacht an der Reeling und schaut über das weite Meer in die Sterne. Abdrushin stellt sich leise dazu und bewundert zunächst als Gesprächseinstieg den Nachthimmel. Dann erkundigt er sich vorsichtig bei Kenji, ob die Gegenleistung des [[Götter#Ishturak|Dingir]] schon eingefordert wurde (vgl. [[Quest-Buch#Der Vertrag mit dem Dingir|Questbuch]]). Als Kenji dies verneint, ist Abdrushin erleichtert, doch Kenji bemerkt mit seiner hohen Menschenkenntnis, dass er trotzdem sehr beunruhigt wirkt. Als Kenji ihn darauf anspricht, entschuldigt sich Abdrushin bei Kenji dafür, dass er den Dingir [[Götter#Entsprechungen der eborischen Gottheiten|Ihmet]] überhaupt angerufen habe, und weist darauf hin, dass es vielleicht doch keine so gute Idee war. Als Kenji nach hakt, erzählt ihm Abdrushin von Albträumen, die er im Zusammenhang mit dem Ritual für Octavia habe. In diesen habe er den Dingir gesehen, wie er über Kenji stand und nach seiner Seele griff. Er wache jedes Mal schweißgebadet auf und mache sich große Sorgen. Er gesteht Kenji, dass er inzwischen  das Ritual bereue und es am liebsten ungeschehen machen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin erzählt dann von dem Dingir, dass dieser selten angerufen werde, da er ein Vorsteher der Toten sei, ein Bote des Ihmet. Er mache sich inzwischen große Vorwürfe, dass er das alte Ritual überhaupt erwähnt habe und macht sich Sorgen über die dunklen Träume, denn Träume sollten ernstgenommen werden. Im Gegensatz zu Alhusia, die eine Dingir der [[Götter#Ishturak|Igigu]] sei, wäre der gerufene Dingir nämlich ein [[Götter#Ishturak|Utukk]] von [[Letor|Ihmet]], einem Dingir der [[Götter#Ishturak|Anunna]]. Kenji dämmert langsam, dass sie ganz klar eine nekromantische Wiedererweckung durchgeführt haben und damit einen streng verbotenen Handel mit einem [[Bestiarium#WESEN DER UNTERWELT|Schnitter]] von [[Letor]] eingegangen sind. Meist wird so ein Handel als  letzter, verzweifelter Ausweg angesehen, doch Kenji weiß auch, dass Letor ein Leben nur dann wiedergibt, wenn er mehrere Seelen dafür zurückbekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt sich, ob man den Handel nicht irgendwie umgehen könne, und Abdrushin weist darauf hin, dass man um den Preis herumkommen könne, wenn das Ritual rückgängig gemacht würde, was jedoch Octavias Tod bedeuten würde. Ansonsten könne man ihm nur freiwillig eine andere Seele anbieten, jedoch erfordere dies das Leben eines Unschuldigen, was für Kenji nicht in Frage käme. Abdrushin würde aber auch das entsprechende Ritual nicht kennen, wisse aber von den [[Chthonischer Orden|Priestern des Ihmet]] in [[Dhagat]], die mehr über solchen Handel wüssten. Als Kenji einwendet, dass Dhagat zu sehr weit entfernt wäre, weist ihn Abdrushin darauf hin, dass es ähnliche Wissende es auch in Barthavion gäbe, aber diese „Nekromanten“ in der Regel nicht vertrauenswürdig seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Perlheim'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Elbenschiffe haben nach Einbruch der Dunkelheit ihre Fahrt wieder beschleunigt und Augustus steht an der Reeling und hält Ausschau am Horizont nach den Lichtern von [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Koslin]]. Als er sie endlich erblickt, weckt er Octavia, damit sie sich für die Ankunft in [[Perlheim]] bereitmachen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elben schaffen es ungesehen, in dem Privathafen der Villa anzulegen. Es können auf der Klippe Wachen ausgemacht werden, die die Nachricht von ihrer Ankunft zur Villa melden. Beim Anlegen kommt die Treppe zum Anleger hinunter, während sein Sklave noch seine Toga zurechtzupft. Obloci wimmelt ihn auf dem Steg schnell ab und begrüßt dann die Helden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Salve … Man hat mich geweckt – das Schiff ist angekommen, sagten sie. Ich konnte nicht bleiben. Octavia … Augustus … meine Großcousine, mein Großcousin – ihr seid wirklich zurück. Das Haus war sicher, doch leer ohne euch. Matria hat euch geleitet. Ich danke ihr – und euch. Kommt heim.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci umarmt beide fest und lässt ihnen einen Moment zum Ankommen. Dann wendet er sich an Kenji und Henk und begrüßt auch sei mit einem Handschlag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Henk, Kenji – willkommen zurück auch euch. Es ist gut, euch hier zu sehen.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia stellt dann die elbische Gesandtschaft vor und Obloci begrüßt sie sehr respektvoll, allerdings auch  etwas verwundert über diese unerwartete Begleitung. Man merkt jedoch, dass er sehr positiv überrascht ist, als er spricht: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Eure Ankunft ehrt dieses Heim – und mehr noch, sie fällt in eine Stunde der Prüfung. Dass ihr nun an der Seite meiner Großcousine und meines Großcousins steht, erfüllt mich mit Hoffnung. Wenn die Lichtgötter euch hierher geführt haben, so vielleicht nicht nur als Weggefährten. Seid willkommen – möge euer Licht stark leuchten in dieser dunklen Zeit.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesandte Laerandir antwortet ihm auf fließendem Barthavisch: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Ein Stern leuchtet in der Stunde unserer Begegnung. Ich entbiete euch Grüße aus dem Elbenreich Veldun. Ich danke euch für eure Gastfreundschaft.''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geleitet Obloci  alle nach oben und übergibt auf der Klippe die Leitung des Anwesens offiziell wieder an die rechtmäßige Erbin Octavia. Er schlägt vor, dass die Männer dann bei den Freigeistern im Wachhaus einquartiert werden, währen die Helden im Haus übernachten. Octavia und Augustus können in ihre alten Zimmer, während Henk und Kenji im Bedienstetenhaus übernachten sollen. Die elbische Gesandtschaft, bestehend aus dem Gesandten Laerandir, Hofrat Periath und Lichtsprecher Thalion, wird im Forscherflügel untergebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk würde gerne sofort etwas gutes Essen, doch Obloci bittet ihn, auf die Ankunftsfeier nach dem Ankunftsritus am Morgen zu warten, für welche heute Nacht schon gekocht würde. Dann legen sich alle schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.06''') Henk erwacht als erster der Helden und wäscht sich ausgiebig in der Hockbadewanne des Zimmers. Dann trifft er im Atrium des Cygnus, welches gerade gereinigt wird, auf die Hausverwalterin Elwene Hütinger, welche ihm ein Frühstück mit Brot, Käse und Schinken anbietet, das Henk dann auf der Terrasse des Anwesens einnimmt. Dort kommen in ihm unschöne Erinnerungen an Adarians Tod hoch und Henk lenkt sich durch die Betrachtung des Sonnenaufgangs über dem Hafen von Perlheim ab, während er das leckere Frühstück zu sich nimmt. Kenji wird von Hausverwalter Basin Hütinger geweckt, welcher ihn darauf hinweist, dass er zur Körperreinigung auch gerne die Personal-Terme nutzen könne, was er auch dankend annehmen will. Dann bekommt er ebenfalls ein leckeres Frühstück auf sein Zimmer gebracht. Octavia wird von Elwene geweckt, welche sie mit einem Frühstück überrascht und ihr dann mittelt, dass sie die Badegrotte vorbereiten werden, damit Octavia ein ausgiebiges Bad nehmen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Octavias Bad'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Map villa des aequus - kellergeschoss.png|miniatur|rechts|Das Kellergeschoss der Villa des Aequus mit der Badegrotte]]&lt;br /&gt;
Octavia wird von Elwene Hütinger in die Badegrotte begleitet, die alles vorbereitet hat und Octavia beim Bad assistiert. Sie bereitet das Bad mit besonderer Sorgfalt mit duftenden Ölen, frischen Blumen und warmem Licht vor und jeder Handgriff zeigt, wie sehr sie sich freut, Octavia gesund und heil wiederzusehen. Elwene kämmt Octavias Haare vor dem Bad und lässt dann das heiße Wasser in das Becken ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dampf steigt langsam auf und vermischt sich mit dem Duft von Lorbeer und Myrte, der aus den Tonkrügen am Rand des Beckens strömt. Der Duft von Lavendel und Rosmarin steigt aus dem dampfenden Wasser auf und legt sich wie ein Schleier über den Raum. Elwene hilft Octavia beim Entkleiden, reicht Handtücher, achtet darauf, nicht zu aufdringlich zu sein, aber auch nicht distanziert. Ihre Gesten sind vertraut, aber von Respekt geprägt, und sie kämpft mit Tränen der Rührung, versucht aber, sich zusammenzunehmen, um der Heimgekehrten Ruhe und Geborgenheit zu schenken. Octavia erzählt ihr etwas aus [[L'yreh]], wobei sie Elwene allerdings mit schrecklichen Details verschont, und Elwene berichtet ihr auf die Nachfrage nach etwas ungewöhnlichem in Perlheim, dass der Bäcker mit seiner ganzen Familie eines Tages einfach über Nacht abgereist sei und niemand wisse, wo er hingegangen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji tritt Augustus und spricht mit Henk'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji gegessen und sich ausgiebig gewaschen hat, sucht er nach seinen Freunden und wird im Atrium des Cygnus von Basin darauf hingewiesen, dass Henk auf der Terrasse ist. Als Kenji gerade das Haus betritt, um dorthin zu gehen, begegnet ihm der melancholisch wirkende Augustus im Empfangssaal. Kenji fragt nach seinem Vorhaben und bittet ihn, mit auf die Terrasse zu kommen, da er etwas wichtiges mit ihm und Henk zu besprechen habe, doch Augustus entschuldigt sich. Er erzählt Kenji, dass er früher immer bei jeder Heimkehr den Heimkehrritus vollzogen habe, doch jetzt sei er davon ausgeschlossen und werde auch gleich nicht teilnehmen dürfen. Daher möchte er jetzt die Zeit nutzen, um vor dem eigentlichen Ritus noch seine Ahnen zu begrüßen. Kenji versteht das, findet es allerdings sehr schade, dass Augustus auch am gemeinsamen Mahl nicht teilnehmen wird. Dieser gesteht Kenji, dass es sich auch für ihn seltsam anfühlt und er daran die unschönen Konsequenzen seiner Verbannung bemerke. Dann geht Augustus ins Atrium des Cygnus hinaus und Kenji begibt sich auf die Terrasse zu Henk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji zu Henk kommt, werfen beide einen Blick über Perlheim und stimmen darin überein, dass sich hier dieser Ort wie die Heimat anfühlt. Als die beiden auf die nächsten Vorhaben zu sprechen kommen, teilt Henk Kenji mit, dass er Kontakt zu seiner Gilde aufnehmen will, um herauszubekommen, wie die aktuelle Lage in Bezug auf seinen Austritt ist, denn Henk rechnet damit, dass Mestoph die Sache geheim gehalten hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erzählt Henk dann von seinen neusten Erkenntnissen zu dem Dingir-Ritual zur Rettung von Octavia. Er offenbart Henk, dass es sich um ein nekromantisches Ritual und bei dem Dingir um einen [[Schnitter]] von [[Letor]] gehandelt habe, worüber Henk im Gegensatz zu Kenji nicht überrascht ist. Kenji möchte schnellstmöglich Octavia und Augustus davon erzählen und befürchtet, dass Octavia damit gar nicht zufrieden sein wird. Als Henk wissen möchte, warum Kenji es so eilig hat, den anderen davon zu berichten, erzählt Kenji ihm von Abdrushins Albträumen, in denen er den Dingir über Kenji stehen sah, wie er nach dessen Seele griff. Henk wüsste gerne, wie akut Kenji die Lage einschätzt, denn wenn es nicht so eilig wäre, würde er erstmal auf einen Bericht verzichten. Kenji erinnert Henk an den Nekromanten [[Nessir Loccassilo]], der zumindest nicht mit dem Bund des Xul zusammenarbeiten würde. Henk wüsste gerne, ob es noch einen anderen Ausweg gäbe, und Kenji erwähnt, dass man dazu Unschuldige opfern müsse. Henk fragt sich, was genau mit unschuldig gemeint sei, denn man könne bestimmt Personen finden, die den Tod verdient hätten. Da dies für Kenji keine vertretbare Lösung darstellt, sind sie sich einig, dass der Nekromant vielleicht helfen könne. Die Darbringung von Früchten durch eine Dienerin unterbricht das Gespräch kurzzeitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kenji Henk gesteht, dass er bei der Durchführung des Rituals damit gerechnet habe, es nicht überleben und dabei zu sterben, wird Henk wütend und wirft Kenji vor, dass er diese Information damals hätte offenlegen müssen und es genauso eine egoistische Entscheidung gewesen sei wie die Aktion, als er Henk im Kampf allein gelassen habe, um Hilfe für Octavia zu holen. Er fragt Kenji, was denn nur mit ihm los gewesen sei, und dieser reagiert schuldbewusst. Henk stellt fest, dass er damals Adarian aus den Erscheinungen Recht gegeben hätte, wenn er diese Information damals gewusst hätte (vgl. [[Iobis Galdimmera#Henks 4. Sichtung .28Nacht.2C 13..2F14. Sideon 351 JF.29|Henks 4. Sichtung]]). Aber er übt auch Nachsicht mit Kenji, da dieser damals schließlich schnell eine Entscheidung treffen musste. Henk möchte mit Abdrushin reden, da dieser die ganze Idee ins Spiel gebracht habe, doch Kenji nimmt ihn in Schutz. Doch Henk will alles über Abdrushins Albtraum wissen und macht sich große Sorgen, während Kenji trotz der Risiken sehr froh darüber ist, dass Octavia noch lebt, denn sie hätte es ohne das Ritual nicht geschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herannahen von Basin unterbricht das Gespräch der beiden und sie werden vom Hausverwalter gebeten, sich im Atrium des Cygnus einzufinden, wo sie auf Iustus, die Elbengesandtschaft und Obloci mit einem fremden Thyrner neben sich stoßen. Henk und Kenji beäugen den Unbekannten skeptisch, während sie auf Octavia warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Heimkehrritus'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa des Aequus.png|miniatur|rechts|Lageplan der Villa des Aequus]]&lt;br /&gt;
Octavia betritt zum Klag einer Glocke das Atrium des Cygnus (Nr.8). Sie hat ihr Haupt mit einem Tuch bedeckt, wie es zu kultischen Zeremonien üblich ist, und schreitet zur Statue. Auf dem Altar  am Sockel der Statue stehen eine leere Weinschale und ein leerer Speisenteller zur Aufnahme der Opfer sowie ein Räuchergefäß mit entzündeten Kohlen und auf einem Beistelltisch daneben stehen eine Amphore Wein, etwas Brot und Weihrauch für den Ritus bereit. Octavia spricht dann feierlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Großer Titus Octavius Cycnus, Erstgeborener unseres Hauses. Dein Schwert schützte einst unser gelobtes Reich, dein Ruhm legte den Grundstein unseres Hauses.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Mein Blut ist dein Blut. Mein Weg ist dein Vermächtnis.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Nach langer Reise kehre ich zu deinem steinernen Bild zurück, erfüllt von Sieg und gezeichnet durch Narben.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Möge nun mein Opfer deine Erinnerung ehren und die Gemeinschaft unserer Familie, die in mir weiterlebt.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Nimm diesen Wein,''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia schenkt aus einer großen Amphore andächtig etwas Wein in den Kelch auf dem Altar)&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''diese Speise''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia legt ehrfürchtig etwas Brot auf den Teller des Altars)&amp;lt;/small&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''und diesen Rauch''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;(Octavia wirft etwas Weihrauch auf die glühenden Kohlen des Räuchergefäßes)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''als Zeichen meiner Dankbarkeit und meines Versprechens, das Erbe zu wahren.''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;''Dies ist mein Schwur, bis wir uns in der Hohen Halle wiedersehen.'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss findet ein gemeinsames Mahl im Speisesaal (Nr. 23) der Villa statt und die Anwesenden schreiten feierlich hinter Octavia her hinein zum Speisesaal, setzen sich still hin und bekommen ihre Weinschale am Platz mit dem Wein vom Ahnenritual gefüllt. Octavia begrüßt offiziell die elbischen Gäste und dankt Obloci für seine Hilfe bei der Bibliotheksverwaltung, bevor sie schließlich ihre Weinschale erhebt und mit allen Anwesenden auf ihre Rückkehr anstößt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci richtet ein paar einleitende Worte des Willkommens an alle und stellt seinen Vertreter und Schwiegersohn Titus Varianus vor, der erst vor wenigen Tagen aus Thyrna ankam, um Obloci bei der Verwaltung der Bibliothek zu unterstützen. Obloci lobt, dass dieser sich trotz einer so langen Reise bereits gut eingearbeitet habe. Titus Varian erhebt sich dann und verbeugt sich vor Octavia. Er versichert ihr, dass er alles tun werde, um das Erbe des großen Octavius Aequus zu ehren und die Bibliothek zu neuem Glanz zu führen, sollte sie sich wieder auf heldenhafte Reisen begeben müssen. Octavia fragt nach seiner Reise nach Barthavion und Titus erwähnt kurz, dass er auf der langen Reise einen Überfall der Nemorer ausgesetzt und danke der guten Mannschaft überlebt habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Essen wird serviert: Lammkeule in Minz-Knoblauchmarinade über offenen Flammen gegrillt, serviert mit einem Sud aus Weinessig und Olivenöl, knuspriges Huhn in Stücke geschnitten auf Weizengrütze mit Pflaumen und Rosinen angerichtet, Schmorgemüse Kohl, Rüben und möhrenähnliche Wurzeln in Butter geschmort, geröstetes Dinkel- und Emmerbrot, Garum als Allzwecksauce. Außerdem entdecken die Helden eine Besonderheit: süße, getrocknete Datteln aus Dhagat und Feigen aus Vahir, die aus Oblocis persönlichem Vorrat stammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens erzählen die Helden auf Wunsch von Obloci von ihrem Abenteuer. Octavia erzählt vom Sieg über Sabaoth Immortalis, vom Verebben des Nebelschlunds und der Erlösung von Sereg und dessen Spuk. Henk berichtet von Augustus Ritt auf dem Schwan und von ihren gemeinsamen Taten. Octavia erklärt die Anwesenheit der elbischen Gesandtschaft und  verkündet die Hilfe von [[Veldun]]. Henk erzählt von dem gemeinsamen Kampf mit den Elben gegen den Dämonenfürsten [[Hazug-Ságok]] und Octavia berichtet von den Loigg’Il. Henk ergänzt den Bericht um die Freigeister und erwähnt, dass Twills Zeichen ihnen den Weg gewiesen haben, und lobt Kenjis Mächte des Lichtes. Dieser betont, dass das Licht heller als je zuvor gewesen sei und sie mit dem Licht als Sieger zurückgekehrt seien. Henk stößt abschließend als Freigelassener auf den Sieg und das Bündnis an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beratung über weiteres Vorgehen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen spricht Obloci noch am Tisch als erstes die Frage an, wie die Helden mit ihrer Rückkehr verfahren wollen. Der Gesandte Mevuin sei nach Valkenburg aufgebrochen und werde den Rat im Geheimen informieren, dass die Helden zurückgekehrt seien, denn die Öffentlichkeit soll dabei außen vor gelassen werden. Obloci bittet die Helden zu überlegen, wie sie es handhaben wollen: entweder offizielle Rückkehr oder inoffiziell im Hintergrund. Die Helden bevorzugen eine Geheimhaltung und Obloci bietet an, die Kommunikation mit der Stadt zu übernehmen. Er weist auch darauf hin, dass alle bisherigen Kontakte Geheimhaltung versichert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesandte Laerandir äußert ebenfalls den Wusch, möglichst unerkannt und unauffällig nach Valkenburg zu gelangen, da der Kult des Xul nicht gewarnt werden solle, um sich nicht vorbereiten zu können. Außerdem vermutet Laerandir, dass eine öffentliche Reise Schaulustige anziehen würde, die sich die elbische Gesandtschaft ansehen wollen. Dann übersetzt er noch ein Lob des Lichtsprechers Thalion, der  gestehe, dass man in Veldun anscheinend sehr mit Vorurteilen auf die jungen Völker blicke und er daher  nicht erwartet habe, auf so hochstehende Sitten zu treffen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Obloci bietet an, einen Brief an den Rat von Perlheim zu schicken und um ein Gespräch wegen einer Eskorte bitten. Der Rat wisse auch bereits um die Ankunft der Freigeister, denn ihr Schiff wurde in der Stadt wahrgenommen. Bislang sei aber geheim, wer sich auf dem Schiff befand, und nur Obloci und der Rat der Edelsten wissen Bescheid und haben beschlossen, die Freigeister geheim zu halten. Obloci erwähnt noch, dass es sich offiziell bei dem Piratenschiff um ein Handelsschiff aus Koslin handelt und er das Schiff nach Koslin bringen ließ, wo es unter der Aufsicht der verbliebenen Kosliner Seelöwen stünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oblocis Bericht: Geschehnisse in Barthavion'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Loigg'il Invasion:&amp;lt;/u&amp;gt; Immer mehr Loigg'Il Kolonien wurden rund um die bewohnten Küstenregionen entdeckt. Einige Helden unter der Führung von Aswan Tirlug zogen aus, um diese zu bekämpfen und erhielten dabei Unterstützung des Ekklesiums, da sich ihnen einige Inquisitoren anschlossen. Die meisten Kolonien sind nun vernichtet, aber um Lindmar herum soll es noch Kämpfe geben und die Schiffe der Fischer vor Wint wurden sogar von einer Seeschlange angegriffen und zahlreich versenkt.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;[[Freywall]]:&amp;lt;/u&amp;gt; Auch wenn die Untotenseuche bekämpft wurde, gibt es immer noch einige Widergänger, die in die Giftwälder verschwunden sind &amp;gt; einige von ihnen irren immer wieder über die Handelsstraße und greifen Händler an&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;[[Eldorn]]:&amp;lt;/u&amp;gt; [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Ulnors Grube]] bei Eldorn wurde mehrmals von untoten Orks angegriffen. Die Orichalkumschürferei wurde deshalb eingestellt und die Schürfstellen geräumt. Doch dies missfällt [[Sapos]], da diese nun keine Lieferungen mehr bekommen. Obloci berichtet, dass es überall vereinzelte Angriffe von Dämonen gäbe, wobei es Eldorn besonders schlimm getroffen habe. Zuerst seien die Vorposten der Stadt immer wieder von untoten Orks angegriffen worden, dann sei plötzlich ein Schwarm von fliegenden, dämonischen Käfern gekommen, welche über die Stadt herfielen. Alle, die gestochen wurde, seien nach kurzer Zeit an einer grauenhaften, ansteckenden Krankheit verstorben und daraufhin wieder als Untote aufgestanden. Das Ekklesiums habe den Ausbruch stoppen können, bevor die Seuche sich ausbreiten konnte, da sie durch den Fall Freywall bereits Erfahrung gehabt hätten. &lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Zwergenkönig:&amp;lt;/u&amp;gt; König Varulos geht es zunehmend schlechter, auch wenn [[Fjalgar]] versucht, dies nicht nach außen dringen zu lassen. Jedoch würden unter dem Adel von Perlheim bereits Gerüchte herumgehen, dass er wohl nicht mehr lange zu leben habe, worüber alle sehr beunruhigt seien.&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Verschwindende/Abreisende Menschen:&amp;lt;/u&amp;gt; Es gibt Gerüchte unter den Leuten, dass plötzlich über Nacht ganze Familien ihr Zuhause verlassen, abreisen und verschwinden. Jedoch weiß niemand, wohin sie gehen, aber niemand von ihnen ist bislang wieder heimgekehrt&lt;br /&gt;
* &amp;lt;u&amp;gt;Trügerische Ruhe:&amp;lt;/u&amp;gt; Ganz Barthavion warte täglich auf einen großen Angriff des Kultes des Xul. Dass dieser sich jedoch gerade eher zurückhaltend verhält, macht alle im Land nervös, denn scheinbar sie planen eine größere Sache. &lt;br /&gt;
Da die Leute in Perlheim derzeit sehr abergläubisch und seit der Warnung vor dem dunklen Kult sehr verängstigt sind, bestand die Befürchtung, dass sie die Freigeister bekämpfen würden, weshalb diese in dem Wachhaus untergebracht sind. Vorübergehend wurde sogar die Bibliothek geschlossen, um neugierige Leute fernzuhalten, wobei offiziell von Renovierungsarbeiten gesprochen wird &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci berichtet noch, dass drei Männer, die mit den Freigeistern angekommen sind, nicht in der Villa geblieben sind, sondern sofort aufbrachen. Sie haben nicht gesagt, wohin sie wollen, und er konnte sie nicht überzeugen, zu bleiben. Henk vermutet sofort, dass es sich um Graltiks Männer handeln wird, und Obloci ist froh, dass sie fort sind, da sie auf ihn wie Gauner wirkten und er sie nicht gerne in der Villa haben wollte. Er erzählt aber, dass sie aber ihr Ehrenwort gegeben haben, die Ankunft und die baldige Rückkehr der Helden geheim zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann berichtet Obloci, dass er die Mystiker des [[Areteischer Orden|Areteischen Ordens]] informiert habe, welche das ungewöhnliche Kind begutachtet und auch einen Segen darüber gesprochen hätten. Sie hätten Mutter und Kind mit nach Perlheim genommen und bei den Areteischen Schwestern untergebracht. Zusätzlich sei auch das Ekklesium in [[Trutz]] wurde informiert worden, welche allerdings zurzeit sehr beschäftigt seien, so dass ein Besuch noch ausstehe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dann spricht Obloci den ungewöhnlichsten Gast der Villa an und gesteht, dass Schutuhx bei ihm blankes Entsetzen auslöst. Er habe so eine Kreatur noch nicht gesehen und hätte sie am liebsten getötet, wenn Gildon nicht mit ihm gesprochen hätte. Um alle anderen vor Schutuhx zu schützen, wurde dieser in dem geheimen Lager einquartiert, wo die Matrix gefunden wurde. Obloci informiert die Helden darüber, dass er angeordnet habe, Schuthux sofort zu tötet, wenn er das geheime Labor verlasse, was die Helden auch sehr richtig finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann kommt Obloci auf die thyrnischen Botschafter (vgl. [[Episode_20-01:_Treffen_in_Valkenburg#Die_Botschafter|Episode 20.01]]) zu sprechen. Da der dunkle Kult sich derzeit eher still verhält, konnte Diffido seine Position stärken und immer größere Zweifel an der bedrohlichen Lage sähen. Für Diffido sei der Krieg gegen die Kultisten eine inszenierte Lügengeschichte des Zwergenkönigs, um einen Waffenstillstand mit Thyrna zu erzwingen, und am liebsten würde er den Krieg fortführen und Barthavion unterwerfen, da dieses Land für thyrnische Karrieristen die größten Chancen auf rumreiche Schlachten und Eroberungen bietet. Mit seinen Argumenten hat Diffido nun auch Consideratus auf seine Seite gezogen, denn dieser wollte ohnehin mit dem Konflikt in Barthavion nicht viel zu tun haben. Consideratus bestände von Anfang an darauf, dass Thyrna sich ganz aus Barthavion zurückzieht und sich nur noch um eigene Angelegenheit kümmert, denn seiner Ansicht nach hat Thyrna genügend eigene Probleme, so dass sich das Weltreich nicht um fremde Konflikte am Rand der Welt kümmern sollte. Aufgrund der Krankheit des Zwergenkönigs wären beide schließlich noch skeptischer geworden und hielten auch diese für eine Erfindung, damit sich der Zwergenkönig den Verhandlungen entziehen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci berichtet noch, dass Diffido und Consideratus aufgrund dieser Entwicklungen vor einigen Wochen wieder abgereist seien und sich auf den Weg nach Thyrna befänden. Nur Fiderian sei in Valkenburg geblieben, da dieser immer noch Unterstützung bieten wolle. Jedoch befände er sich im Konflikt mit dem Kriegsrat, da er verlange, dass Sapos besser kontrolliert werde, da er die große Gefahr auch in ihrer freien Akademie der Arkanisten sehe. Fiderian hielte Sapos für ebenso gefährlich wie den dunklen Kult und verfolge seit langen das Ziel, dass man sämtliche Formen der Magieausübung streng kontrollieren müsse. Am liebsten würde er in ganz Eboria eine große Inquisition ausrufen, um alle Arkanisten, dunklen Ritualisten und Geanisten auslöschen zu lassen, denn nur die Magie der Lichtgötter und weißen Ritualisten sei aus seinem moralischen Standpunkt zu akzeptieren. Da der Kriegsrat keinerlei Einfluss auf Sapos und deren Organisation besitze, wurde Fiderians Anliegen bislang ignoriert, jedoch habe auch Sapos Wind davon bekommen und spräche sich deshalb gegen einen Bund mit Thyrna aus, da sie um ihre freie Forschung fürchten. Die Chancen, dass Thyrna Barthavion in diesem Krieg beisteht, würden also immer schlechter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oblocis Wissen über die thyrnischen Kontaktmänner'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Img notiz sabaoth.png|miniatur|rechts|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Bevor die Helden Obloci die gefundenen Notizen von Sabaoth Immortalis zeigen (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_47:_Auftauchen|Episode 22.47]]), bitten sie darum, mit ihm allein zu sein, und Titus verlässt den Speisesaal. Octavia schickt alle Dienstboten heraus und dann holt Henk das Papier heraus und zeigt es Obloci. Sie beschreiben ich, was sie schon herausgefunden haben und fragen Obloci nach den drei thyrnischen Namen, die als weitere Kontakte aufgeführt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci stelle als erstes fest, dass alle Familien sehr berühmt seien, da sie bereits thyrnische Kaiser stellten, jedoch kennt Obloci nur einen von ihnen genauer. Serapius Mirteus Fulgor sei ein Celestischer Mystiker, der in Thyrna jedoch keine große Bedeutung besäße. In seiner Jugend sei er ein Taugenichts gewesen und habe seine militärische Laufbahn schleifen lassen, was zu Konflikten mit seiner Familie führte. Deshalb sei er in den Dienst der [[Celestischer Orden|Bruderschaft]] eingetreten und diene vorrangig als Augur, d.h. er deute den Flug der Adler und berate mit seinen göttlichen Erkenntnissen das thyrnische [[Politische_Ordnung_des Thyrnischen Weltreiches#Das_Konsilium|Konsilium]] und den Kaiser, wobei er jedoch nur einer von mehreren Mystikern und nichts Besonderes sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gespräch kommt nochmal auf Oblocis Schwiegersohn Titus zu sprechen, denn Octavia will wissen, wie es zu der Hochzeit gekommen ist, wo Titus nicht dem Adel anzugehören scheint. Obloci erzählt, dass dieser ein bürgerlicher Aufsteiger sei und tatsächlich nicht zur Aristokratie gehöre. Titus habe sich aber durch Leistung und Einsatz bei Obloci beweisen können und deshalb dessen Tochter Larcia heiraten dürfen, was ihm eine große Ehre gewesen sei. Obwohl es keine Liebeshochzeit wäre, schätzt und achtet er aber seine Frau, die ihm noch kurz vor der Abreise einen Sohn gebar. Durch die Heirat habe Titus zwar einen gesellschaftlichen Aufstieg, jedoch nicht in den Aristokratenstand, aber er gehöre inzwischen zu der geachteten Nobilität in Thyrna und besitze Bekanntheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden denken abschließend darüber nach, wie sie eine Nachricht an Elatus nach Thyrna so sichern können, dass der Bund des Xul keine Informationen erhält. Iustus erwähnt, dass es eine Verschlüsselungsmethode gibt, welche ihm und Elatus aus dem gemeinsamen Kriegseinsatz vertraut sei, und er bietet an, den Brief zu codieren. Obloci informiert den Rat der Edelsten von Perlheim, damit die Eskorte der Elben besprochen werden kann. Des Weiteren bittet er den Schneider um einen Besuch und den Areteischen Orden um die Zusendung einer Mystiker-Robe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.07''')  Nachdem sich Obloci vom Tisch verabschiedet hat, spricht Kenji das Dingir-Ritual von Abdrushin an und erzählt Octavia von den neuen Informationen. Diese möchte wissen, ob sie sich an die Stelle von Kenji setzen lassen könne, um selbst den Preis an den Schnitter zu zahlen. Die Helden rufen Abdrushin hinzu und dieser erklärt, dass ein Tausch nicht möglich sei und der Schnitter vermutlich einfach beide mitnehmen würde. Octavia fragt Iustus, ob es eine arkane Möglichkeit gebe, aus dem Vertrag rauszukommen, und dieser spekuliert über eine magische Falle, welche aber groß genug für einen Schnitter sein müsste, welcher auf derselben Ebene wie Drachen oder Theleten steht, und damit die Dimensionen der Bibliothek in Anspruch nehmen müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss begeben sich Iustus, Kenji und Abdrushin in den Forscherflügel zu Gildon und Udelian in die Krankenstube, während Henk Schutuhx aufsucht und Octavia einen Brief an Elatus verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Schutuhx'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Lager-Aequus.png|miniatur|rechts|Das geheime Forschungslager des Gaius Octavius Aequus]]&lt;br /&gt;
Henk begibt sich zur Meditationskammer im Forscherflügel der Villa, da sich dort über einen Fahrstuhl der Zugang zum geheimen Forschungslabor befindet. Henk öffnet dort eine bestimmte Fliese per Druckpunkt und gibt im Zahlenschloss die Kombination ein, welche auf einer beiliegenden Notiz vermerkt ist. Er zieht den dann auftauchenden Hebel und, nachdem sich alle Türen und Fenster des Raumes schließen, drückt er den Hebel nach unten, was den Fahrstuhl aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorderen Bereich sind drei Schweine angebunden und [[Schutuhx]] frisst gerade ein Gehirn, wobei er sehr unzufrieden wirkt. Als Henk sich nähert, beschwert sich Schutuhx, noch bevor Henk ihn begrüßen kann, bei ihm über das Essen. Henk wird bewusst, dass Schutuhx ihn jetzt nicht telepathisch, sondern mit seiner physischen Stimme anspricht und dabei fließend Barthavisch spricht. Darauf angesprochen teilt ihm Schutuhx mit, dass er auch Thyrnisch, Argosisch und Balmarisch spreche, wenn auch nicht gerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist sehr unzufrieden, da er sich eingesperrt fühlt und oben mit Gildon forschen möchte, wie es der Deal vorsah. Henk schaut sich während des Gesprächs das ganze Geheimlabor an und stellt fest, dass ihm ein kleine Lehrstube in dem Lager eingerichtet worden ist, um ihn zu besänftigen. Henk sieht unzählige Bücher aus der Bibliothek, mit denen sich Schutuhx in die menschlichen Sitten eingelesen hat, die bei ihm jedoch nur Verachtung und Spott ausgelöst haben, wie er Henk mitteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutuhx ist langweilig, da er sämtliche Bücher schon gelesen und alle Sprachen, die er finden konnte,  gelernt hat. Er kenne sogar alle großen Städte von Eboria und habe eigentlich erwartet, interessante Gespräche mit intelligenten [[Arkanist|Arkanisten]] führen zu können, die er unterrichten sollte. Mittlerweile fühlt er sich geistig unterfordert und empfindet es als Verschwendung, seinen genialen Geist so brach liegen zu lassen. Da er sich zusätzlich auch noch eingesperrt fühlt, empfindet er die Situation als Verstoß gegen den Deal und droht Henk damit, sich selbstständig umzusehen, das Versteck über den Seezugang zu verlassen und Perlheim aufzusuchen, falls er ihm keine Unterhaltung verschaffe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk verspricht, darüber nachzudenken und rät Schutuhx von einem Besuch in Perlheim ab, wenn er nicht gejagt und getötet werden will. Als Henk sich zum Ausgang begibt, fällt ihm ein einzelnes Buch auf, welches anscheinend in eine Ecke geworfen wurde. Er hebt es auf und entdeckt, dass es sich um ein theoretisches Werk über Musik handelt. Er spricht Schutuhx darauf an und erfährt, dass dieses Buch keinen richtigen Sinn mache und er damit nichts anfangen könne. In Henk reift der Gedanke, Schutuhx mit Musik zu konfrontieren, da diese dem [Loigg'Il|Gedankenschinder]] eigentlich komplett unbekannt ist und er bisher nur durch [[Schutuhx#Abstammung |seinen Ohrwurm]] damit in Kontakt gekommen ist. Also verspricht Henk, sich um Unterhaltung zu kümmern, und verabschiedet sich von Schutuhx, nicht ohne ihn nochmal darauf hinzuweisen, nicht das Geheimlabor zu verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji spricht mit Gildon'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji sucht Gildon im Forscherflügel auf, wo er ein Magierlabor gezogen und dort eine Krankenstation eingerichtet hat, in welcher er mit dem Medicus Udelian die Umwandlungen durchführt. Drei Umwandlungen wurden bereits vollzogen und Oldir sitzt im Bett und sieht schon wieder aus wie ein Mensch, dessen Schwimmhäute sich gerade zurückgebildet haben. Skjall liegt zwar noch flach, aber ihm geht es gut. Bei der letzten Operation gab es aber Komplikationen und Dorgu geht es nicht sehr gut und Abdrushin hat sofort nach seiner Rückkehr mit der Bereitung einer Salbe für ihn begonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji spricht mit Gildon und erfährt, dass sie fürchten, dass Dorgu vielleicht nicht überleben könnte, was erneut bewiese, dass die Umwandlungen gefährlicher seien als gedacht. Bei der Erwähnung der Risiken blickt Kenji zu Oldir, welcher ihm versichert, dass alle diese Operation trotzdem durchziehen wollen, da sie lieber tot seien, als so weiterzuleben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erkundigt sich nach Gildon Abreise nach [[Sapos]] und erfährt, dass dieser bereits eine Brieftaube dorthin gesandt habe und baldige Antwort erwarte. Dann berichtet Gildon, dass Schutuhx Probleme mache, obwohl er ihn nicht unbedingt als gefährlich einschätzen würde, da er durch Obloci und dessen Wachtrupp ein wenig eingeschüchtert wirkte. Aber er fühle sich in seinem Versteck zurückgesetzt und drohe, allein in die Stadt aufzubrechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gildon selbst habe wegen den Umwandlungen viel zu tun und könne sich leider nicht um ihn kümmern. Deshalb habe er ihm bereits Bücher aus der Bibliothek bringen lassen, aber die verschlinge er rasend schnell. Gildon habe auch schon Experimente mit Schwein- und Rinderhirnen gemacht, um Schutuhx zu ernähren. Er bittet Kenji, dass einer der Helden nach Schutuhx sehen möge und davon abbringe, die Villa zu verlassen, da die die Wachen der Villa ihn sonst einsperren oder töten werden. Als Kenji erwähnt, dass Henk bereits in das Geheimlabor unterwegs sei, ist Gildon froh und hofft, dass er Erfolg haben werde. Dann entschuldigt sich Gildon, da Dorgu Krämpfe bekommen habe und er sich mit Abdrushin um ihn kümmern müsse. Kenji setzt sich an die Krankenbetten, wo er niemanden im Wege ist, und betet zu den Schutzgöttern und zum Licht und Hilfe für Dorgu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Henk bei Schutuhx war, besucht er die Krankenstation und erzählt Gildon von dessen Wunsch nach Unterhaltung. Gildon erzählt Henk, dass er Schutuhx bereits vorgeschlagen habe, etwas über die lebenden Artefakte aufschreiben, welche die [[Loigg'Il]] benutzen, doch er lehnte es mit der Begründung ab, er sei keine Unterhaltung für ihn. Henk berichtet von dem Buch über Musik und Gildon denkt, dass es einen Versuch wert sei, Schutuhx mit echter Musik zu konfrontieren. Beiden fällt für diese Aufgabe nur Wodhi ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Name des Barden erwähnt wird, spricht Oldir Henk an und erzählt von einer Siegesfeier, welche Wodhi heute Abend veranstalten wolle. Henk und Kenji sind etwas überrascht, erinnern sich allerding noch an das Versprechen, eine solche Feier abzuhalten, wenn sie wieder auf dem Festland wären. Daher stimmen sie zu und Kenji will in der Küche Bescheid sagen und Henk dafür Octavia informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Treffen mit dem Ratsmitglied und der Gesandtschaft'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die beiden durch das Atrium des Cygnus kommen, sehen sie Basin, der gerade einen Gast zum Warten aufgefordert hat und auf die Empfangshalle der Villa zugeht. Als er die beiden sieht, kommt er zu ihnen und bittet sie, ihm zu folgen, da der gesandte des Rates eingetroffen sei und Octavia ihn empfangen werde. Kenjis und Henks Anwesenheit seien dabei erwünscht und die beiden warten in der Empfangshalle. Dann wird Octavia von Basin darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Rat im ersten Atrium wartet, woraufhin sie sich in die Empfangshalle begibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci informiert Octavia darüber, dass Ratsmitglied Vitold von Engstrand gekommen sei. Octavia sitzt auf dem Stuhl, Obloci steht mit seinem Vertreter und Schwiegersohn Titus Varianus und den Helden Kenji und Henk hinter ihr. Augustus nimmt nicht teil, da seine Anwesenheit vor dem Ratsmitglied aufgrund seiner Foltergeschichten unvorteilhaft sein könnte. Die Elbischen Gesandten stehen ebenfalls im Raum auf der Seite und warten darauf, das Basin den Ratsherrn hereinbittet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitold von Engstrand wirkt sehr überrascht, als er Octavia und die Helden sieht und noch mehr, als er die Elben entdeckt. Doch er zügelt seine Neugier und folgt dem Protokoll. Octavia begrüßt ihn auf dem Stuhl sitzend im Empfangssaal und berichtet kurz von dem Abenteuer. Dann stellt sie die Gesandtschaft vor und erklärt, dass sie eine Eskorte nach Valkenburg brauchen. Um alle Einzelheiten zu klären, stünde das Arbeitszimmer zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vitold von Engstrand begrüßt die Anwesenden höflich und bittet darum, noch ein anderes Anliegen vortragen zu dürfen, bevor die Gespräche im Arbeitszimmer beginnen können. Dann berichtet er davon, dass vor ca. zwei Wochen ein Piratenschiff mit 4 Mann Besatzung in Perlheim ankamen. Sie lieferten sich selbst aus und den haben Admiral Wellenbrecher freigelassen. Weil sie sich gestellt haben, habe der Admiral veranlasst, dass sie nicht sofort gehängt werden, sondern erst noch bis Ende des Jahres im Kerker schworen sollen. Der Admiral selbst sei zurück in Koslin, habe aber vorher angeordnet, dass die Helden, falls sie bis dahin zurückkehren sollten, erneut über das Schicksal der Entführer entscheiden dürfen. Henk und die anderen erkennen in den Piraten sofort [[Ekky_die_Walfaust|Ekky]] und die Bambusen und Vitold meint, die Helden sollen sich darüber beraten und könnten ihre Entscheidung jederzeit mitteilen. Sollten sie sich jedoch nicht melden, würden die Piraten Ekky, Qent, Taref und Iber zum Jahresende gehängt. Als die Helden überlegen und am liebsten mit Ekky reden würden, bietet Vitold an, den Anführer Ekky zum Anwesen bringen zu lassen, was die Helden dankend annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia zieht sich mit dem Ratsmitglied und der elbischen Gesandtschaft in das Arbeitszimmer zurück. Kenji sucht die Küche auf, um von der Siegesfeier zu berichten und wegen des Essens zu fragen und Henk geht in den Garten und sucht Wodhi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henk und Wodhi bei Schutuhx'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi sitzt auf einer Bank in einem Park und hört mit dem Lautenspiel auf, als Henk an ihn herantritt. Henk erzählt ihm von Schutuhx Wünschen und der Barde überlegt, wer Schutuhx etwas vorspielen könnte. Als Henk Wodhi signalisiert, dass er an ihn gedacht habe, ist dieser zunächst gar nicht begeistert. Henk schmeichelt ihm und meint, dass es schon etwas Besonderes sei, wenn man von sich sagen könne, einem Loigg’Il die Musik nähergebracht zu haben. Wodhi ist plötzlich motivierter und träumt schon, wie er in [[Hallfels]] allen davon berichten könnte und er bewundert würde. Er sagt unter der Bedingung zu, dass Henk ihn begleiten und für seine Sicherheit garantieren müsse. Dann werde er versuchen, Schutuhx die Musik näher zu bringen und ihm barthavische Heldengeschichten vorzusingen. Wodhi holt noch eine Kithara aus der Bibliothek und dann begeben sich die beiden zu Schutuhx in das Geheimlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk teilt Schutuhx mit, dass Wodhi ihm etwas auf der Laute vorspielen werde. Zwar ist Musik Schutuhx völlig unbekannt, doch ihre Komplexität weckt sein Interesse. Er hört sich die Musik interessiert an und scheint sie zu analysieren. Dann fragt er nach der Kithara und Wodhi spielt ihm auch hierauf etwas vor. Fasziniert schaut Schutuhx zu und bittet dann darum, selbst spielen zu dürfen. Er sagt, dass Wodhis Stücke ihm zu langweilig und fade seien und er andere Klänge und Harmonien bevorzugen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann beginnt Schutuhx damit, auf der Kithara eigene Musik zu spielen, welche extrem disharmon und arhythmisch ist und in den Ohren der beiden Menschen einfach grässlich klingt. Die Musik hat etwas dämonisch-unheimliches an sich und ist für Wodhi kaum zu ertragen, so dass ihm speiübel wird. Wodhi weist Henk darauf hin, dass sich bei Schutuhx während des Hörens der Musik seltsame Muster auf der Haut gebildet haben, die bei seinen eigenen Kompositionen schwarz und verworren wirkten. Schutuhx macht eine Pause und erklärt den beiden, dass ihm seine Musik besser gefalle und sie anspruchsvoller sei als alles, was Wodhi ihm vorgespielt habe. Die beiden freuen sich, ihn mit der Kithara allein lassen zu können, mit der er hoffentlich die nächste Zeit beschäftigt sein wird, und verlassen das Geheimlabor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodhi zieht sich wieder in seinen Park zurück und Henk schlendert noch etwas durch die schönen Gärten der Villa. In Sichtweite des Tores kann Henk ein Gespräch zwischen Augustus und einem Diener beobachten. Augustus wirkt über die Information des Dieners erfreut und entschlossen und gibt dem Diener etwas Geld. Danach schlendert Augustus in den Park in der süd-westlichen Ecke des Grundstückes und Henk lenkt seinen Weg ebenfalls dorthin. Er spricht Augustus darauf an, welcher eher ausweichend antwortet und nach weiterem bohren zugibt, nach Eloras Schiff nachgeforscht zu haben, wobei er sich enttäuscht gibt. Dann weist er Henk darauf hin, dass Octavia sie noch in ihrem Zimmer sehen wollte, um ihnen den Brief an Elatus zu zeigen, und beide machen sich auf den Weg dorthin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Brief an Elatus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia empfängt Kenji, Henk und Augustus in ihrem Zimmer und zeigt ihnen den Brief an Elatus. Darin hat sie folgendes erwähnt bzw. absichtlich nicht erwähnt:&lt;br /&gt;
* Sieg über [[Sabaoth Immortalis]], [[Sereg]], Elbengeister, Gefangenschaft des Theleten, &lt;br /&gt;
* Verebben des [[Nebelschlund|Nebelschlundes]], Überflutung der Küsten verhindert, Fluch des Sereg, Hilfe von [[Veldun]]&lt;br /&gt;
* [[Loigg'Il]] Erklärung, [[Loigg'Il#Die_Ceremorphose|Dokumente von Gildon]]&lt;br /&gt;
* [[L'yreh]], Karte von Augustus, Abschrift der Reliefs, Beschreibung von [[L'yreh#Riunuz-Choxxu|Riunuz-Choxxu]]&lt;br /&gt;
* Augustus und Iustus waren eine große Hilfe, Augustus Flug auf dem Schwan mit Verweis auf Cygnus, Augustus als „Wächter der Drachenträne“&lt;br /&gt;
* Abschrift der Notizen von Sabaoth Immortalis, Bitte, die Namen zu identifizieren und die Männer zu beobachten&lt;br /&gt;
* Situation mit den Gesandten&lt;br /&gt;
* Nicht erwähnt werden: die [[Freigeister]] &amp;amp; Söldner, Octavias Gefangenschaft&lt;br /&gt;
Kenji spricht sich auch für eine Erwähnung der Freigeister und ihrer Mithilfe aus, doch Octavia wendet ein, dass man Elatus die Existenz der Freigeister so ausgiebig erläutern müsste, dass es den Brief zu lang mache. Augustus ist mit dem Inhalt zufrieden und hat aktiv mitgelesen, um die Erwähnung einer Begnadigung auszuschließen. Iustus verschlüsselt anschließend den Brief in den Elatus bekannten Code.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Siegesfeier'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss findet das Abendessen statt, welches dann in die Siegesfeier münden wird, bei dem es viel Wein und gutes Essen gibt. Die elbische Gesandtschaft nimmt das Mahl im Speisesaal mit Obloci, Titus und Iustus ein, während die Freigeister draußen unter der Überdachung ihr Essen haben und sich bedienen. Auch Ibendorn, Klippstein, Weihwind, Seiler, Gebbert, Abdrushin, Roana, Ferolax und Wigo feiern mit den Freigeistern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Essens spielen Hausmusiker auf und nach dem Essen, wenn alle satt und ruhig sind, unterhält Wodhi die Helden und seine Freunde einem neuen Lied, in dem er seine Gefühle verarbeitet habe. Bevor er anfängt, entschuldigt er sich bei den Helden, denn eigentlich wollte er ihnen ein Lied widmen, doch seine Trauer sei zu groß. Dann entschuldigt er sich bei seinen Freunden, dass sein Lied vermutlich der Stimmung etwas abträglich sein könnte, aber für ihn hierher gehöre. Dann greift er zur Laute und spielt das Lied „[[Schwur in Dunkelheit]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji zieht sich an die Brüstung der Terrasse zurück und blickt allein auf das Meer hinaus. Wodhi gesellt sich zu ihm und schüttet ihm sein Herz aus, wie deprimiert er darüber sei, dass sich die Gemeinschaft der Freigeister jetzt auflöse. Sie wären sein ein und alles gewesen, nie hätte er mehr Familie als dort unten in dieser Hölle gehabt. Sie seien so eng zusammengewachsen und jetzt würden alle ihrer Wege ziehen und sich in Barthavion zerstreuen. Wodhi fragt sich, ob er sie je wiedersehen werde und ob bei einem Wiedersehen noch diese Freundschaft und das Vertrauen herrschen würden. Besonders Filgiz werde er sehr vermissen, da dieser mittlerweile zu einem guten Freund geworden sei. Doch Filgiz wolle allein nach [[Weisshafen]] gehen, weil er fände, für Wodhi wäre es zu gefährlich, ihn zu begleiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die anderen draußen feiern, spielten die Thyrner mit den Elben das Soldaten-Spiel „Latrones“, welches ein Strategiespiel mit Spielsteinen auf kariertem Feld ist. Die anderen Feiern auf der Terrasse, trinken Wein und lauschen Wodhis Liedern. Jeder Freigeist sucht auf der Feier den Kontakt zu den Helden: &lt;br /&gt;
* Garavar aus Bangol und Benigaris aus Kelum, zwei bislang unbekannte Freigeister, danken den Helden persönlich für ihre Rettung und gestehen, dass sie davon ausgegangen wären, die unfassbar helle Sonne nicht mehr wiederzusehen.&lt;br /&gt;
* Gildon, der 25 Jahre in L’yreh war, will nach Sapos zurückkehren, sobald seine Umwandlung vollendet ist. Er möchte seinen Kollegen Schutuhx zeigen und endlich beweisen, dass er nicht verrückt war, als er von der Existenz der Gesichtslosen gesprochen hat. &lt;br /&gt;
* Wodhi, der 11 Jahre in L‘yreh war, ist sehr traurig, weil sich die Gemeinschaft der Freigeister auflöst, da alle nach ihrer erfolgreichen Umwandlung in ihre Heimat zurückkehren wollen, um zu sehen, ob sie noch Verwandtschaft haben. Er überlegt, allein nach Hallfels zu gehen und seine Geschichten aus L’yreh zu verbreiten.&lt;br /&gt;
* Filgiz, der 20 Jahre in L‘yreh war, will Weisshafen aufsuchen und nachsehen, ob einige Freunde von ihm noch leben. Er will Wodhi nicht in Gefahr bringen und wird deshalb allein nach Weisshafen gehen. Ansonsten hat er noch keine weiteren Pläne und ist den Helden äußerst dankbar für seine Rückkehr und glücklich darüber, selbst seinen Anteil dafür getan zu haben.&lt;br /&gt;
* Udelian, der 8 Jahre in L‘yreh war, hat vor, wieder zunächst nach Trutz zu gehen und Verwandte aufsuchen &amp;gt; überlegt, ob er danach dem Bund des Lichtes nützlich sein kann &amp;gt; würde mit Abdrushin nach Nauried gehen und dort helfen&lt;br /&gt;
* Mart, der 4 Jahre in L’yreh war, will seine Ausbildung bei Gildon vollenden und mit ihm nach Sapos gehen, sobald alle umgewandelt sind &lt;br /&gt;
* Skjall, der 6 Jahre in L‘yreh war, will in seine Heimat nach Haidaby zurück und sehen, wen er noch kennt&lt;br /&gt;
* Oldir, der 2 Jahre in L‘yreh war, dankt den Helden für seine Rettung. Er sieht schon wieder wie ein normaler Mensch aus, nur seine Augen sind noch leicht gequollen. Oldir will nach Ankarz gehen und sein Vermögen, welches sein Bruder an sich genommen haben dürfte, dem Ekklesium spenden, wie er es Kenji beauftragt hatte, sollte er selbst es nicht schaffen.&lt;br /&gt;
* Khoralt, der 12 Jahre in L‘yreh war, will Ankarz besuchen und schauen, was es Neues gibt. Er will dem Prinzen von den Helden erzählen und Isgar fragen, ob er eine Aufgabe für ihn habe.&lt;br /&gt;
* Damrod, der 3 Jahre in L‘yreh war, will sein Leben ändern und nicht mehr mit Schmuggel seinen Unterhalt verdienen. Er will deshalb nicht nach Veltima zurückkehren, sondern sich am Kampf gegen den Bund des Xul beteiligen und fragt nach dem Bund des Lichtes, dem er gerne beitreten möchte. &lt;br /&gt;
* Werris, der 14 Jahre in L‘yreh war, der bis zum Schluss geheimnisvolle Reisende aus Barthavion, will sich nicht festlegen und überlegt noch. &lt;br /&gt;
* Milon, der 13 Jahre in L‘yreh war, hat genug vom Meer und will nicht zur Marine zurückkehren. Der ehemalige Marine-Leutnant aus Isinga überlegt, in die Berge zu ziehen, vielleicht nach Valkenburg, und er ist gespannt, ob so viele Menschen in seiner Umgebung ihn nicht überfordern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus spricht mit Octavia und ist sehr versöhnlich. Er gesteht ihr, dass es für ihn nicht schön war, vom Heimkehrritus ausgeschlossen gewesen zu sein; es habe sich falsch angefühlt. Augustus bestätigt ihr, dass ihr Plan mit der Aufhebung der Verbannung der richtige Weg sei, und dankt ihr dafür, dass sie ihn dazu angehalten habe. Er versichert ihr, dass er zu seinem Wort stehen und die Ehre der Familie so wiederherstellen werde. Er wisse, dass er der Einzige sei, der dies tun könne, und es selbstsüchtig wäre, wenn er sich gegen seine Verantwortung stelle. Augustus sagt ihr auch, dass er wisse, dass sie es mit ihrem Drängen nicht böse meine und ihm nur helfen wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wigo teilt Henk nun seine Entscheidung mit, dass er nach Nauried gehen und bei Egeil lernen wolle. Er will wissen, wann es für ihn in Nauried mit seiner Ausbildung losgehen werde und wie er dahin gelange. Wigo würde es schön finden, wenn Roana mit nach Nauried gehen würde, denn er möge Roana sehr und würde gerne weiter mit ihr Kontakt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdrushin erzählt den Helden, dass er sofort Roana aufgesucht habe und die beiden die Nacht miteinander verbrachten. Roana möchte auch mit Abdrushin zusammenleben und sie überlegen, vielleicht mit nach Nauried zu gehen und dort bei Egeil zu helfen. Roana könne kochen und Abdrushin die Verletzungen der angehenden Kämpfer versorgen. Sie kämen darauf, da Wigo sie gefragt habe, und da Roana Maart sehr vermissen werde, könne sie sich wenigstens noch um Wigo kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spät in der Nacht legen sich die Helden in ihren Zimmern schlafen und Henk hat einiges getrunken, da er mit jedem angestoßen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3. Nemieon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.08''') Augustus teilt Henk seinen Plan mit, [[Elora von Tressburg|Elora]] zu retten, und macht sich nachts allein auf den Weg. Octavia ist verärgert über Augustus' Aufbruch und Henk versucht zu beruhigen. Die Helden hören sich [[Ekky die Walfaust|Ekkys]] unglaubliche Geschichte an und fällen ein Urteil über die Piraten. Kenji spricht mit Meister Elion und drei Magister aus [[Sapos]] kommen zum Anwesen. Henk erhält eine Botschaft von Mestoph und Kenji sammelt in der Meditiert mit Meister Elion neue Kraft. &lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Nacht nach der Feier sucht Augustus heimlich Henk in seinem Zimmer auf und weckt ihn vorsichtig. Er teilt ihm mit, dass er am Hafen erfahren habe, dass in Tressburg ein merkwürdiges Schiff angekommen sei und das Ekklesium von einer Gruppe von gesuchten Leuten berichte, die zuvor als schwarze Kultisten beschuldigt worden seien. Die Gruppe habe in den nahegelegenen Geisterwald fliehen können, wo sie sich jetzt verstecken würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augustus entschuldigt sich bei Henk, ihn mit einer wütenden Octavia zurückzulassen, aber er müsse jetzt aufbrechen, um nach Elora zu suchen. Er sei sich absolut sicher und fühle in seinem Herzen, dass sie überlebt habe. Er versichert Henk, dass er sein Wort in Bezug auf Thyrna halten werde und Henk Octavia beruhigen solle, dass er zu seinem Wort stehe und er die Familie führen würde, wenn die Verbannung aufgehoben werde. Augustus bittet bei Henk um Verständnis, dass  er erst sein Versprechen an Elora erfüllen müsse, bevor er sein Wort an Octavia halten könne. Er sei sich sicher, rechtzeitig zurück zu sein, bevor eine Antwort aus Thyrna hier ankommen könne. Augustus geht davon aus, dass Henk Octavia die ganze Situation schon erklären kann und verspricht, schnell nachzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist alles andere als begeistert, kann Augustus aber auch verstehen. Trotzdem versucht Henk, ihn von seinem Plan abzubringen, doch Augustus macht ihn darauf aufmerksam, dass er ihn schon fesseln und einsperren müsse, um zu verhindern, dass er bei nächster Gelegenheit abhauen würde. Und falls jemand versuchen wolle, ihm zu folgen, würde er ihn vermutlich nicht mehr einholen, da Augustus ein hervorragender Reiter ist. Als Henk merkt, dass Augustus fest entschlossen ist, bittet er ihn, vorsichtig zu sein, und lässt ihn ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nächster Morgen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia am Morgen erwacht und ihr Zimmer verlässt, bemerkt sie eine Nachricht, die von außen an die Tür gelehnt ist:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Mach dir keine Sorgen, vor der Antwort aus Thyrna bin ich zurück. Sehen uns vermutlich in Sapos. &amp;lt;br/&amp;gt;Vale, Augustus. ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Augustus hat das beste Pferd aus dem Stall genommen und die Torwachen bestätigen seinen Ausritt in der Nacht. Bei einem gemeinsamen Frühstück im Speisesaal diskutiert sie mit den anderen über Augustus Verschwinden. Octavia ist wütend und Henk versucht, die Wogen etwas zu glätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Obloci davon erfährt, ist er verwundert und findet es verantwortungslos, seine Freunde im Stich zu lassen, um einer Frau hinterher zu reisen. Er fragt sich, wenn Augustus sich zum Wächter der Drachenträne erklärt habe, wie er sie schützen wolle, wenn er nicht bei ihr sei. Obloci kritisiert, dass Augustus ehrlos handle, da er nicht jedem sein Wort geben könne, weil man dann wohlmöglich keines mehr halten kann. Er weist noch darauf hin, dass man ja jetzt sehen könne, wohin das führe.  &lt;br /&gt;
Iustus ist eher enttäuscht und gesteht sich ein, dass Augustus anscheinend doch nicht so viel dazugelernt habe, wie er gehofft hatte. Auch Iustus findet, dass Augustus verantwortungslos handele, denn er verlässt für eine Frau seine Freunde, die vermutlich bei Kontakt mit dem Bund des Xul seine Hilfe auch gut gebrauchen könnten, und vernachlässige dadurch seine Pflicht und Verantwortung ihnen gegenüber.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basin kommt in den Speiseraum und bedauert, dass Augustus Octavia so ließe, obwohl er sich eigentlich um sie kümmern sollte. Dann informiert er die Helden nach dem Frühstück über die Ankunft einer Delegation des Kerkers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Urteil über Ekky'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerkermeister transportiert mit zwei Stadtwachen Ekky in einem Zellenwagen und stellt der Käfig mit dem angeketteten Ekky auf dem Hof vor dem Wachhaus ab. Als die Helden von der Terrasse zu ihm kommen, erklärt er ihnen, dass sich alle vier Piraten keiner Schuld bewusst seien, obwohl der Admiral ausgesagt habe, er sei entführt worden. Die Stadt werde jedes Urteil der Helden akzeptieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk spricht Ekky an und der erzählt folgende Geschichte über das, was sich zugetragen hat:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Hey Freunde, mich trifft keine Schuld! Wir konnten alle nichts dafür! Wirklich nicht! Es war [[Etril Bollscheff|Kaltfisch]]! Er ist schuld an der ganzen Scheiße, Mann!''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Glaubt ihr nicht? Tja, ich hab‘ über den alten Piraten ‘n Geheimnis rausgefunden, was alle seine unglaublichen Erfolge erklärt. Habt ihr euch denn noch nie gefragt, wie er euch auf Fuselfels dazu bringen konnte, ihm bei dem hinterhältigen Mord an Klingen-Bonny zu helfen?'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt fragend in die Runde)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Ha! Ich weiß es, denn ich habe es mit eigenen Augen gesehen!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Als Kaltfisch uns zu sich in die Kapitänskajüte eingeladen hat - mich, Plankenjockel, Qent, Taref und Iber – da hat er uns von seinem Plan erzählt, den Admiral zu entführen. Nee nee, hab‘ ich gesagt, das können wir doch nicht machen! Und als Kaltfisch dann bemerkte, dass die anderen auch dagegen waren, geschah das Unfassbare!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky reißt die Augen auf und Kenji bezweifelt stark Ekkys vehementen Einsatz gegen Kaltfischs Plan)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Kaltfisch schrie laut auf,'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky schreit auf)&amp;lt;/small&amp;gt; ''griff sich an seinen zotteligen Bart'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht eine entsprechende Geste)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und ...'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt alle kurz an, bevor er weiterfährt)&amp;lt;/small&amp;gt; ''riss ihn sich von seinem Gesicht!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Darunter waren eklige Tentakel.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky imitiert diese mit seinen Fingern und reißt die Augen auf)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Seine Augen verschossen jetzt mit einem Mal rote Blitze auf alle von uns!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht dramatische Gesten mit den Fingern vor den Augen wie Strahlen und entsprechende Töne mit dem Mund)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Wir blieben wir angewurzelt stehen und konnten uns nicht bewegen. Wir hatten keine Chance gegen Kaltfischs Kräfte und wir hörten seine Stimme in unseren Köpfen, die uns befahl, den Admiral zu entführen und ihn zum Beiboot zu bringen.'' &amp;lt;small&amp;gt;( Alle blicken ihn ungläubig an, doch Ekky nickt bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ja, ihr merkt es schon, Kaltfisch ist einer von diesen Gesichtslosen, ein Monster!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend in die Runde, doch die Helden schütteln die Köpfe)&amp;lt;/small&amp;gt; Wer hätte das gedacht, einfach unfassbar, oder? Ich würde es selbst nicht glauben, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, ist aber echt wahr!'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich wollte das alles nicht machen und hab‘ mich so heftig dagegen gesträubt, dass ich durch den ganzen Druck in meinem Kopf krasses Nasenbluten gekriegt habe.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt alle kurz an und nickt dabei bestätigend)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Aber ich konnte mich nicht gegen Kaltfisch wehren und musste ihm dann gehorchen, sonst wäre bestimmt noch mein Kopf geplatzt!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky nickt bestätigend in die Runde)&amp;lt;/small&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir haben dann alle gemacht, was Kaltfisch wollte - wir konnten ja auch überhaupt nicht anders!'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky schaut verständnissuchend in die Runde, doch trifft nur auf harte Blicke)&amp;lt;/small&amp;gt; ''Wir mussten den alten Bastard dann zur Nachbarinsel rudern, wo er ein richtiges Schiff versteckt hatte, dieses Schlitzohr. Dann haben Kaltfischs Augen wieder rumgeblitzt'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky macht wieder dramatische Gesten mit den Fingern und entsprechende Töne)&amp;lt;/small&amp;gt; ''und er hat uns mit seinen Gedankenkräften den Befehl in den Kopf geblitzt, dass wir den Admiral gegen ein hohes Lösegeld ausliefern und das erbeutete Gold dann wieder zu ihm auf die Schatzinsel bringen müssen. Ich habe mich nochmal mit meiner ganzen Kraft gegen diesen fiesen Zwang gewehrt, aber Kaltfisch war einfach zu mächtig. Da hab‘ ich dann zwangsläufig getan, was er mir befohlen hat. Was sollt‘ ich denn machen, wenn mein Kopf nicht platzen soll.'' &amp;lt;small&amp;gt;(Ekky blickt fragend in die Runde und schaut in zweifelnde Gesichter)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Ich hab‘ mich wie eine Marionette gefühlt, die von Kaltfisch gesteuert wird. Erst kurz vor dem Festland hat seine Kraft nachgelassen und ich konnte mich von seinem Bann befreien. Als ich die anderen zur Vernunft gekriegt hab, wollte ich den Admiral freilassen. Just dabei kommt dieses Patrouillenboot und stellt uns. Wir haben uns ohne Kampf ergeben, schließlich sind wir unschuldig! Was wird denn jetzt mit uns werden?''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hakt zwischendurch schon immer ungläubig nach, doch Ekky beharrt stets auf seiner Version und erzählt seine Geschichte bis zum Ende. Die Helden machen ihm klar, dass sie sich mit diesen gesichtslosen gut auskennen und genau wissen, was sie können und auch was sie nicht können.  Henk schüttelt den Kopf und macht ihm dann klar, dass niemand seine Geschichte glaube, denn sie sei völlig an der Realität vorbeigeht. Ekky windet sich noch etwas, doch als er schließlich erkennt, dass seine Lüge durchschaut ist, gibt er beschämt zu, dass er eigentlich nur in Panik wegen Grett war und außerdem so doof, dass er Kaltfisch geglaubt habe, dass er durch die Entführung des Admirals reich und auf Fuselfels bekannt werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kerkermeister erwartet das Urteil der Helden über die Piraten, und Octavia schlägt vor, sie auf einer einsamen Insel auszusetzen, so dass sie ihr Schicksal selbst in der Hand haben. Henk gefällt die Idee und er schlägt vor, Ekky und die anderen auf einer der Ghifunischen Inseln abzusetzen. Kenji fügt hinzu, dass man ihnen auch Proviant und Wasser mitgeben soll. Der Kerkermeister nickt und kehrt mit Ekky zum Kerker zurück, wo er dem Rat das Urteil der Helden verkünden will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Besuch des Areteischen Bruders'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erfährt von Basin, dass ein areteischer Bruder aus dem Monasterium im Atrium auf ihn warte. Er sei auf Oblocis Bitte hier und brächte eine neue Robe. Basin erwähnt noch, dass es derselbe Bruder sei, welcher schon die junge Mutter mit ihrem Kind begutachtet und abgeholt habe. Als Kenji das Atrium betritt, erkennt er Meister Elion, einer der wenigen Brüder, die Pyrrhon regelmäßig in der Einsiedelei besuchten und sich mit ihm austauschten. Kenji kennt ihn daher und erinnert sich an lange und intensive Gespräche zwischen Bruder Pyrrhon und Meister Elion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Elion erhebt sich von der Marmorbank und begrüßt Kenji. Er ihm eine neue Robe und erkundigt sich über sein Befinden nach der Reise zum Nebelschlund. Er möchte wissen, wie es Kenji gelungen ist, dort unten  - also quasi in der Unterwelt - seinen Glauben aufrecht zu halten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erklärte ihm, dass er dort unten noch mehr Zugang zu seinem eigenen Glauben gefunden habe, da er gelernt habe, dass selbst in den hoffnungslosen Tiefen der Dunkelheit das Licht einen erreichen kann. Dann deutet er sehr subtil an, dass der Zugang zum Licht in [[L'yreh]] ein anderer war, als Meister Elion vielleicht erwarten würde, denn tatsächlich haben die Gebete des Ekklesiums Kenji größere Dienste geleistet als die Hymnen des Areteischen Ordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meister Elion erzählt Kenji noch von Pyrrhon, den er stets als verbittert und einsam wahrgenommen habe. Da er ihm leid tat, habe er ihn oft besucht und versucht, ihn zu überreden, ins Monasterium zu den anderen Brüdern zu ziehen. Pyrrhon habe sich durch seine herausfordernde Einstellung gegenüber den Ordensregeln schon immer sehr von seinen Brüdern abgesondert und sei deshalb in die Einsiedelei gezogen. Meister Elion vertraut Kenji an, dass der Prior es damals etwas bedauert habe, dass durch Pyrrhons verschrobene Einstellung auch Kenji nur wenig Kontakt zum Orden bekomme. Denn dadurch habe Kenji auch nie die Brüderlichkeit erfahren können, welche zum Ordensleben gehöre und den Brüdern Stärke und Halt gebe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji verteidigt Pyrrhon etwas und signalisiert Elion, dass er durchaus Interesse an einer gemeinsamen Meditationserfahrung habe. Er deutete auch an, dass Pyrrhon ihm aufgrund fehlender Zeit vielleicht nicht mehr alles mitgeben konnte, was er gewollt habe und wichtig gewesen wäre, so dass Kenji darauf angewiesen war, alles selbst auf seinen Reisen zu erfahren. Meister Elion bietet Kenji schließlich an, mit ihm gemeinsam am Abend die Meditationen zu zelebrieren, was Kenji dankend annimmt. Sie verabreden sich zur Dämmerung in der Bibliothek, wo sie ungestört die heiligen Hymnen rezitieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magier aus Sapos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kenji Meister Elion verabschiedet hat, begegnet er Henk am Eingangstor. Dann bekommen sie mit, dass jemand am Tor um Einlass bittet und, nachdem die Wachen das Tor geöffnet haben, fahren drei Kutschen ein, aus welchen insgesamt 9 Arkanisten aus Sapos aussteigen, anscheinend drei Magister und sechs Gehilfen. Sie werden von Basin ins Atrium geführt, um dort zu warten, bis er die Hausherrin benachrichtigt hat.  Henk und Kenji folgen ihnen und die Magister halten Henk anscheinend für einen Bediensteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basin bringt die Magister zur Hausherrin und sie stellen sich vor. Die Magister Medicus Iatro Mendica, ein Alchemie-Experte für Heiltränke und -bandagen, und Magister Medicus Sinu Qeni, ein Arzt und Chirurg, wollen Gildon bei den Operationen und der Behandlung unterstützen. Magister Phonascus Daimhen Airmedon, ein Experte für arkane Felder, will Schutuhx untersuchen und seine Gefährlichkeit einstufen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden nachfragen, ob es etwas Besonderes aus Sapos zu berichten gibt, spricht Daimhen Airmedon mit ihnen und erklärt, dass es tatsächlich ungewöhnliche Vorfälle in Sapos gegeben habe, über die er aber nichts Genaues sagen dürfe, die aber die Stadt gefährden könnten. Er merkt aber an, dass ein Emphaustus während einer Debatte den dunklen Kult als Drahtzieher in Betracht gezogen habe. Der Rat habe selbst noch kein Ergebnis seiner Untersuchung vorliegen, könnte aber über die Hilfe der Helden froh sein. Daimhen merkt noch an, dass durch die andauernden Probleme mit dem Ekklesium in Sapos kein Sanktum mit Inquisitoren erlaubt sei, aber er denkt, dass Bruder Kenji als Teil der Heldengruppe akzeptiert werden würde. Er empfiehlt den Helden, sich in Sapos mit Emphaustus Velavil Zilathum in Verbindung zu setzen und mit ihm zu sprechen, wenn sie helfen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Besuch des Schneiders'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Perlheimer Schneidermeister Reinhold Starz kommt zum Anwesen und sucht Octavia auf. Sie zeigt ihm den Umhang von Ignus und bittet ihn um eine Analyse des Materials. Schneidermeister Starz stellt fest, dass der Stoff kein natürlicher Stoff sei, sondern eindeutig von einem Alchemisten hergestellt wurde. Er erzählt Octavia, dass er magische Stoffe bei Bedarf in der „Schneiderei Albon“ in Sapos bestellt, die spezialisiert sei auf Funktionskleidung von Arkanisten, um empfiehlt sie, wenn Octavia magische Kleidung kaufen möchte. Er bietet ihr sofort an,  alternativ auch etwas Spezielles anfertigen zu können, was Octavia dann nachträglich verzaubern lassen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia sucht sich aus den mitgebrachten Sachen feste Reisekleidung für die kalte Jahreszeit heraus und dankt dem Schneidermeister für seinen Besuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Elwenes Tratsch, Octavias Plan und Kenjis Meditation'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abendessen erfahren die Helden von Elwene, dass sie heute Morgen beim Bäcker gehört habe, dass die Familie der Schwester der Bäckerin über Nacht abgereist sei. Sie hätten ihre sieben Sachen zusammengepackt und seien auf ihren Pferden abgereist. Keiner könne sagen, wohin sie wollten, und niemand hätte von ihren Plänen gewusst. Die Leute würden rätseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia kündigt Obloci an, dass sie vorhabe, die Gebeine ihrer Mutter aus Opploh zu holen, um sie in Thyrna im Familiengrab beizusetzen. Obloci besteht auf einer angemessenen Begleitung und möchte Octavia einige seiner Palatoren mitschicken. Doch Octavia legt großen Wert darauf, unauffällig zu reisen, und lehnt eine große Eskorte ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Essen begibt sich Kenji in die Bibliothek und trifft sich mit Meister Elion. Sie rezitieren die heiligen Hymnen und versenken sich in eine tiefe Meditation, in der sie den Schutzgöttern näher kommen und neue Kräfte sammeln. Für Kenji ist es lange her, das er gemeinsam mit einem Bruder die Hymnen gesungen hat, und er fühlt jetzt wieder die gleiche Kraft wie damals mit [[Pyrrhon von Derwydd|Pyrrhon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachricht von Mestoph''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk überlegt, wie er unauffällig Kontakt zur Gilde aufnehmen kann, um herauszufinden, wie Mestoph mit seinem Austritts-Brief umgegangen ist. Das Gasthaus „Zur Grünen Rast“ von Grifo böte sich dazu an und er plant, mit Wigo zusammen hinunterzugehen, um vielleicht mit Grifo sprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk sich dem Gasthaus nähert, sieht er einen Betrunkenen, welcher sich draußen aufhält und herumtorkelt. Er stürzt schließlich hin und liegt seitlich vom Gasthaus auf dem Weg. Als Henk mit Wigo vorbeikommt, bittet der Betrunkene Henk lallend um Hilfe beim Aufstehen und streckt ihm seine Hand entgegen. Henk beäugt ihn skeptisch, entdeckt aber keine Waffe. Der Typ ist offensichtlich unbewaffnet und Gewohnheitstrinker und jammert so erbärmlich, dass Henk schließlich seine Hand nimmt und ihm aufhilft. Beim Handkontakt hinterlässt ihm der Betrunkene einen zusammengerollten Zettel in der Hand und bedankt sich dann überschwänglich für die Hilfe, verbeugt sich wankend und torkelt zum Gasthaus zurück. Henk entfaltet etwas abseits unauffällig den Zettel und liest: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Austritt aufgeflogen!  Keine Wahl - Attentäter entsandt! Meide Kontakt &amp;amp; pass auf dich auf! ''“ &amp;lt;br/&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;X = Geheimes Identifikations-Zeichen von Mestoph&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zeichen von Mestoph ist nur Henk bekannt, die beiden Freunde haben es untereinander vereinbart, um sich immer ausweisen zu können. Henk geht mit Wigo den Weg weiter, am Gasthaus vorbei und schwenkt dann rechts ab, um über einen Umweg wieder zum Anwesen zurückzukehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk erzählt Octavia noch am gleichen Abend von Mestophs Nachricht und informiert sie darüber, dass Attentäter auf ihn angesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 4. Nemieon ===&lt;br /&gt;
('''Episode 23.09''') Die Helden werden von Basin und Elwene sehr früh geweckt und bekommen ein ausgiebiges Frühstück serviert. Nach dem Frühstück werden sie von einer großen Gruppe vor den Ställen erwartet, denn alle haben sich dort versammelt, um sie zu verabschieden. Obwohl es frühster Morgengrauen und die Sonne noch nicht zu sehen ist, sind scheinbar alle aufgestanden und warten auf die Abreise der Helden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freigeister verabschieden sich als erstes – allen voran Gildon, Wodhi und Filgiz. Während Wodhi sehr emotional reagiert und Tränen in den Augen hat, bleibt Filgiz gewohnt trocken. Gildon hofft, dass er sie vielleicht noch in [[Sapos]] sehen werde und alle Freigeister ihnen für ihre Rettung unglaublich dankbar seien. Er betont, dass aller Freigeister tief in der Schuld der Helden stünden und er im Namen aller spreche, dass sie auf ewig bei ihnen etwas guthaben. Dann überreicht er Kenji stellvertretend für alle ein kleines Geschenk, bei welchem es sich um ein von Skjal geschnitztes Abbild des Elfenbeinturms aus [[Aretea]] handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wigo, Roana und Abdrushin verabschieden sich und wünschen viel Glück. Wigo umarmt alle und weint, als er sich von Henk verabschiedet, versucht dies aber zu verheimlichen, da er nicht schwach wirken will. Abdrushin umarmt Kenji und beschwört ihn, ihm sofort eine Nachricht nach Nauried zu schicken, sobald etwas wegen dem Dingir geschehe, da er dann sofort aufbrechen und zu ihm eilen werde, wenn es Probleme gebe. Er betont, dass er sich immer noch sehr schuldig fühle und unbedingt helfen wolle. Dann gibt er Henk respektvoll die Hand und von Octavia verabschiedet er sich mit einer Verbeugung, um sie nicht berühren zu müssen. Roana sagt, dass sie auf Wigo und Abdrushin aufpassen werde und sich darum kümmere, dass dieser „Egeil“ und seine Männer endlich mal was Gescheites zu Essen auf den Tisch bekommen werden. Sie habe vor, sie mit ihrer guten Küche so stark zu machen, dass diese nicht anders könnten, als den dunklen Kult endlich zu vernichten. Lachend umarmt sie alle und versteckt ihre Tränen, im Gegensatz zu Wigo, dabei nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elwene und Basin verabschieden sich dann als nächstes und wünschen Octavia, dass sie in Opploh mit ihrem Vorhaben erfolgreich sein werde. Sie weisen sie aber darauf hin, dass sie sich emotional dabei nicht übernehmen solle. Außerdem sind sie enttäuscht, dass Augustus seine Schwester bei dieser schweren Familienangelegenheit nicht unterstützt, doch auch sie wünschen sich sehr, dass die Mutter endlich nach Thyrna gelange, damit sie neben ihrem Mann ruhen könne. Beim Abschied umarmen Basin und Elwene nur Octavia, wobei Elwene Octavia fast nicht mehr loslassen will, da diese für sie wie eine eigene Tochter war. Den anderen geben sie dann respektvoll die Hand und bitten sie, auf Octavia aufzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend kommt Obloci mit seinem Schwiegersohn Titus Varianus. Obloci vermeldet, dass er nun wieder die Verantwortung für die Bibliothek und das Anwesen übernehmen und alles im Sinne von Octavia weiterführen werde. Obloci verspricht, auch die Freigeister zu unterstützen und sich zu bemühen, dass man die „Kreatur“ im Keller schnellstmöglich nach Sapos abtransportiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Palatoren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stellt Obloci noch zwei Palatoren vor: Sevarian Castorius und Tenus Varianus. Die beiden wirken wie gestählte und knallharte Soldaten, die jedoch weitestgehend in zivil und sehr unauffällig gekleidet sind, so dass sie in Barthavion nicht auffallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sevarian Castorius wirkt etwas älter (vielleicht Ende 30) und erfahrener und hat eine Narbe an der Stirn. Er ist sehr durchtrainiert, hat fast weißblonde Haare, steingraue Augen und einen sehr ernsten und erfahrenen Blick, als hätte er schon viel gesehen. Tenus Varianus wirkt etwas jünger (vielleicht Anfang 30) und ist nicht ganz so durchtrainiert, aber dafür sehr athletisch schlank. Er ist dunkelblond, fast asch-schwarz, hat stechend hellblaue Augen und wirkt sehr aufmerksam, als würde ihm kein Detail in seiner Umgebung entgehen. Die beiden Palatoren grüßen die Helden, verneigen sich respektvoll und Castorius sagt zu Octavia, dass es ihnen eine Ehre sei, einer Nachfahrin des großen Cygnus dienen zu dürfen, da alle Palatoren diesen bis heute als ihren ersten Apex Palatorum sehr verehren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obloci fügt hinzu, dass sie zu seinen besten Männern gehören, die ihm als Gesandter (Orator Dracian) vom Kaiser persönlich als Leibgarden überstellt wurden. Sie sollen bei der Bergung der Mutter helfen und die Überreste zurück nach Perlheim bringen, wo Obloci sie sofort mit dem Schiff nach Thyrna schicken werde. Obloci wünscht dann allen viel Glück und umarmt Octavia zum Abschied und bittet sie, auf sich aufzupassen. Den anderen gibt er die Hand und wünscht allen viel Glück. Dann weist er darauf hin, dass die Pferde bereits startklar sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind drei gute, markadische Reitpferde, welche für die Helden ausgesucht wurden. Diese Rasse gilt als die robusteste, aber trotzdem noch schnellste und beweglichste, weshalb sie die optimalen Kriegspferde aus den weiten Graslandschaften von Markadis sind, welches berühmt für seine ausdauernden Pferde ist. Octavia kennt sogar noch ihre Namen von früher, da sie schon lange zu den Wachtruppen des Anwesens gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavias Pferd heißt Aureus und ist ein gold-hellbraunes Tier, das etwas kleiner, aber sehr agil ist. Kenji bekommt einen etwas gemütlicheren Schimmel namens Seren und Henk bekommt einen Rappen namens Ferox, der sehr wild wirkt, aber letztendlich sehr friedlich ist. Alle Pferde sind perfekt ausgebildet und mit Gepäck bestückt, d.h. jedes hat ein Zelt dabei, Kochgeschirr und Decken. Auch ein dickes Bündel Proviant ist dabei, welches auch aus Getreide besteht, so dass man sich selbst ein Brot etc. daraus kochen kann (also eine Art militärischer Proviant, so wie es die Signäre bekommen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Palator Castorius vereinbart mit den Helden und Iustus, dass diese auf dem Weg stets zusammenbleiben und er die Vorhut und Palator Varianus die Nachhut übernehmen werden. Als die Helden dann abreisen, stellen sich alle auf und beobachten winkend, wie sie das Anwesen verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erste Wegstrecke'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist beim Aufbruch noch dunkel und langsam dämmert ein kalter Tag mit leichtem Nieselregen, der aber aufhört, sobald die Sonne aufgeht. Die Helden reiten durch Heidelandschaft, die sehr karg und typisch für die Region von Perlheim ist. Nur vereinzelt stehen Bäume am Weg oder in der Landschaft.  Die Gegend ist leicht hügelig und im Norden, also im Rücken, kann man von den erhöhten Wegstrecken immer mal wieder das Meer sehen, dass sich schließlich immer mehr entfernt. Beim Anblick kommen nochmal Gedanken an ihre Seefahrt und L’yreh hoch und jeder ist froh, erstmal vom Meer fortzukommen. Außerdem machen sich die Helden Gedanken darüber, wohin wohl die Menschen gegangen sind, welche so Plötzlich ihre Heimat verlassen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten sieht man von den Kuppen der erhöhten Wegstrecken die reichen Felder der Goldebenen, die jedoch inzwischen alle abgeerntet sind. Es sind kleine, unregelmäßige Felder, mit zahllosen Schonungshecken und Trampelpfaden dazwischen und das alles ergibt von oben ein idyllisches, wenn auch leicht chaotisches Bild. Man sieht überall, wie die Hirten ihre Schafe im Morgengrauen auf die Wiesen treiben und hört sie überall blöken. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img palatoren.png|miniatur|rechts|Die Palatoren Tenus Varianus und Sevarian Castorius (v.l.)]]&lt;br /&gt;
Für Octavia oder Henk ist das Reiten kein Problem, doch für Kenji stellt auch dies eine Herausforderung dar, welche allerdings durch das hervorragend ausgebildete Pferd erleichtert wird. Die Palatoren sind bestens im Reiten ausgebildet und erweisen sich gleich als absolute Profis. Castorius reitet als Vorreiter einige Dutzend Meter vor der Reisegruppe und dient als Aufklärer und Frühwarnsystem. Er sucht die Straße auf Gefahren, Hinterhalte oder Straßenräuber ab und würde die Gruppe rechtzeitig warnen. Varianus reitet als Nachhut einige Dutzend Meter hinter der Reisegruppe und sichert den Rückzugsweg bzw. schützt vor Angriffen von hinten, die auf unwegsamem Gelände oder bei Überraschungsangriffen von Banditen häufig waren. Er überwacht gleichzeitig auch, ob jemand zurückfällt oder die Gruppe unbemerkt verfolgt wird. Varianus schließt die Formation ab und hält die Gruppe im Blick, um schnell eingreifen zu können, falls die Reisenden verlangsamen oder in Bedrängnis geraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch gibt es immer mal wieder kurze Regenschauer, die nicht lange anhalten, dafür aber heftig sind und die Reise verlangsamen. Ansonsten ist es dazwischen auch trocken und nach einigen Stunden schmerzt vor allem Kenji der Hintern und auch Octavia und Henk sind solche langen Strecken nicht mehr gewöhnt. Deshalb machen sie eine Rast und unterhalten sich mit Iustus über Sapos, der sich schon auf die große Bibliothek und den Austausch mit den Kollegen dort freut. Henk spricht die Attentäter an, welche hinter ihm her sind, und macht sich vor allem Sorgen über den Zustand der Gilde. Da es Mestoph anscheinend nicht gelungen ist, den Brief von Henk geheim zu halten, ist das für Henk ein beunruhigendes Zeichen, dass etwas in der Gilde vor sich geht und Mestoph nicht mehr die vollständige Kontrolle hat. Desweiteren sind sich die Helden darüber einig, dass der Dunkle Kult schon über ihre Rückkehr informiert sei, da Reverons Leute bereits nach Barthavion zurückgekehrt sind und ein Kontaktabbruch zu Sabaoth Immortalis somit kein gutes Zeichen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Palatoren unterhält sich niemand, aber man kann hören, wie diese Iustus in einem Gespräch mit Phylax ansprechen. Iustus erwähnt danach gegenüber den Helden, dass es sich bei den Palatoren um die besten Männer im ganzen Heer handelt und das es eine ganz besondere Ehre für einen Signär ist, in ihre elitären Reihen aufgenommen zu werden. Er berichtet, dass er selbst schon mehrmals mit diesen zusammengearbeitet habe, da Kriegsarkanisten wie er häufig von Palatoren bei wichtigen und riskanten Einsätzen beschützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reisegruppe und Beobachtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder aufbrechen wollen, wird ihnen bewusst, dass insgesamt sehr wenig Leute auf den Straßen unterwegs sind und sie die Gegend belebter in Erinnerung haben. Sie haben noch nicht viel Strecke hinter sich gebracht, als die Vorhut Castorius auf einer Hügelkuppe anhält und nach vorne späht. Die anderen schließen auf und erblicken auf dem Weg eine Reisegruppe, die aus drei erwachsenen Männern und zwei jüngeren mit einem beladenen Karren mit Steinen besteht. Auch sie haben die Helden schon entdeckt und werden langsamer. Ihre Körpersprache verrät, dass sie ängstlich und unsicher wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nähern sich ihnen und werden von den Männern etwas skeptisch beäugt. Henk spricht sie darauf an, dass wenig los ist auf den Straßen, und erhält als Antwort, dass es gefährliche Zeiten sind und man nie weiß, wer einem auf der Straße so begegnet. Als Henk fragt, welche Gefahren auf den Straßen lauern, erfährt er, dass seit der Seuche in [[Freywall]] könnten überall auch Wiedergänger ihr Unwesen treiben. Henk stellt sich als Alrik vor und erfährt von dem Mann, der sich Harks nennt, dass sein Nachbar selbst jemanden kennengelernt habe, der jemanden kannte, der mal einem Wiedergänger begegnet sei. Harks erzählt Henk, dass man auch sonst nur noch seltsame Dinge höre und die Leute munkeln, dass die Schwarzen Jahre zurückkommen könnten, weshalb  auch kaum noch jemand reise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt nach ihrer Herkunft und dem Reiseziel und erfährt, dass sie eine Steinlieferung von Ivenbau nach Perlheim befördern und der Kunde sehr gut zahle, sonst würden sie die Gefahren des Wegs nicht auf sich nehmen. Henk fragt nach Personen, die verschwunden seien, und Harks erinnert sich an eine Familie aus Ivenbau, die über Nacht abgereist sei. Er wünscht dann eine gute Reise und der Wagen setzt sich wieder in Bewegung. Bevor die Helden weiterreisen, erwähnt Castorius, falls es zu einem Kontakt mit Wiedergänger kommen sollte, dass er bereits Erfahrung damit habe. Die Nemorer würden ebenfalls und im Rahmen Im Kriegseinsatz gegen die Nemorer, die düstere Rituale abhalten, musste er einmal gegen wiedererweckte Kameraden kämpfen, die von einem nemorischen Nekromanten beschworen wurden. Dann setzt sich die Gruppe wieder in Bewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Vormittag wird die Bewaldung etwas dichter und am Weg stehen immer wieder kleine Baumgrüppchen. Kenji denkt noch an die Reisenden und blickt sich um, als er hinter einem entfernteren Gebüsch etwas wahrnimmt, was plötzlich in die entgegengesetzte Richtung, aus der die Helden kamen, wegläuft und hinter mehreren Büschen verschwindet. Kenji ist sich sicher, dass dies definitiv kein Tier war, sondern sich wie ein Mensch bewegte. Er bemerkt, dass auch die Nachhut Varianus etwas bemerkt hat und, als Kenji ihn darauf anspricht, bestätigt der Palator ihm seine Beobachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet sofort Henk und Octavia davon und sie spekulieren gemeinsam, ob es sich um einen Späher des dunklen Kultes oder um einen Attentäter handeln könnte, der ihnen folgt. Iustus bedauert, dass sein Arkaner Blick leider nicht in eine solche Entfernung reicht, so dass er nicht weiterhelfen kann. Die Gruppe reist weiter und die Palatoren wollen jetzt noch aufmerksamer sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der verschwundene Gastwirt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen frühen Mittag meldet die Vorhut Castorius einen Fährübergang über den Fluss Linsach und zwei Einheimische an einem Steg und einer in dem Fährboot. Die Helden reiten weiter darauf zu und als sie an der Fähre ankommen, werden sie plötzlich von dem jüngeren Mann am Steg angesprochen. Er hält die Helden sehr höflich an und sagt, dass er mit ihnen reden müsse, da sie wie anständige Leute ansähen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt, was denn los sei, und der junge Mann erzählt, dass sie nicht ins Ferja-Gasthaus gehen sollen, da dieses von einer Gruppe von Räubern übernommen wurde. Er stellt sich als Garrick vor, war der Knecht des Gasthauses und wurde von dort vertrieben. Weiter berichtet er, dass der Stallbursche Aidan  bereits mit einem kleinen Boot nach Perlheim gefahren sei, um Hilfe zu holen. Da aber immer noch die Küsten von unbekannten Monstern angegriffen würden, fürchten sie, dass es noch dauert, bis Hilfe kommen werde. Garrick ist deshalb hier geblieben, um Reisende zu warnen, damit sie nicht ins Gasthaus gehen und dort ausgeraubt werden. Als Henk sich nach den Räubern erkundigt, wird er gewarnt, da sie gefährlich seien und einer von ihnen sogar zaubern könne. Auf Nachfrage erfährt Henk, dass der Räuber dies zumindest gesagt und damit gedroht habe, einen Dämon oder Schlimmeres zu beschwören, wenn man sich gegen sie wehren würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Garrick steht eine ältere Frau, die sich als Maevia vorstellt und ganz aufgelöst zu weinen beginnt. Sie informiert die Helden tiefbetroffen davon, dass Rina, die Schankmaid noch im Gasthaus sei und vermutlich gerade von den Räubern vergewaltigt werde. Maevia erwähnt noch, dass all dies nur geschehen konnte, da der Wirt Drocun mit seiner Familie plötzlich über Nacht abgereist sei und das Gasthaus sich selbst überlassen habe. Die Helden horchen auf und Henk erfährt von Maevia, dass die Wirtsfamilie niemanden etwas gesagt habe, sich aber schon seit Wochen seltsam benähmen, denn zuerst wären sie unglaublich verängstigt wegen der Warnung des Zwergenkönigs gewesen und hätten befürchtet, dass die Schwarzen Jahre zurückkämen. Doch dann habe sich ihre Laune schlagartig geändert, nachdem sie mit einem seltsamen Gast geredet hätten, der einige Tage geblieben sei. Henk wurde hellhörig und fragte nach Namen und Aussehen, doch an beides erinnert sie sich nicht mehr, aber der Name stehe im Gästebuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk will wissen, wie das abgelaufen ist, und Maevia berichtet, dass Drocun mit seiner Familie  jeden Abend mit diesem Fremden in ihren privaten Räumen zusammengesessen und lange und geheim wirkende Gespräche geführt hätten. Danach wirkten sie seltsam optimistisch, beinahe euphorisch, als habe dieser Gast ihnen die gesamte Angst genommen und sie mit Hoffnung erfüllt. Maevia erinnert sich, dass Drocun plötzlich auch betonte, dass alles gut werde und sie keine Angst mehr vor dem dunklen Kult hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte wissen, wie es dann weitergegangen ist, und erfährt, dass die Familie dann vor 2 Tagen morgens plötzlich spurlos verschwand. Maevia berichtet, dass sie ihre wichtigsten Sachen und auch das gesamte Geld des Gasthauses mitgenommen hätte, weshalb auch einige Arbeiter – vor allem auch die beiden hartgesottenen Wächter des Gasthauses - am nächsten Tag gingen, da sie schon mehrmals von Leuten hörten, die über Nacht verschwanden und nie wieder kamen. Sie hätten es alle sehr unheimlich gefunden und seien nach Perlheim weiter gezogen, weshalb sie nur noch zu zehnt im Gasthaus waren, als die Räuber kamen. Diese seien ihnen an Anzahl überlegen gewesen und hätten alle Waffen getragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Garrick berichtet, dass die Räuberbande ihre Chance gewittert und bemerkt hätte, dass das Gasthaus schutzlos und herrenlos sei. Die Knechte, die letzten Arbeiter, die Amme sowie den Stalljungen hätten sie auf die Straße gesetzt, während sie die Schankmaid Rina bei sich behielten.  Der Stalljunge sei mit zwei Knechten nach Perlheim, um Hilfe zu holen, und der Rest von ihnen halte sich ansonsten teilweise im Dorf auf und beobachte das Geschehen. Drei von ihnen würden die Reisenden auf der anderen Flussseite warnen. Garrick erzählt, dass die Räuber auch versucht hätten, die Leute in der Siedlung auszurauben, aber sie hätten schnell bemerkt, dass von diesen nichts zu holen sei, und hätten sich dann im Gasthaus verschanzt. Garrick beschreibt den Anführer der Räuber als große und dick und ein anderer habe einen seltsamen Stab mit Knochen und getrockneten Kröten daran und behaupte, zaubern zu können. Die anderen Räuber beschreibt er einfach als ungehobeltes Nemorer-Pack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk bespricht sich mit den anderen und sie kommen überein, im Gasthaus nach dem Rechten zu sehen. Als er wieder zum Steg kommt, um alles zu besprechen, wendet sich die alte Maevia an ihn, denn ihr ist noch ein unheimliches Erlebnis mit dem kleinen Sohn Corm der Wirtsfamilie eingefallen. Sie war die Amme des Kleinen, der ein seltsames Bild in die Innenseite seines Schrankes gemalt habe. Als sie dies bemerkte, habe er die Schranktür schnell zugeschlagen und gesagt, dass das Bild geheim sei und ihre Retter zeigen würde, die er im Traum gesehen habe. Außerdem würden sie diese bald endlich auch sehen, wenn sie bei ihnen seien. Die Amme habe dies zwar seltsam gefunden, aber nicht weiter nachgefragt, da Kinder häufig ihre Geheimnisse und Spielchen hätten. Als dann aber die Familie am nächsten Tag verschwunden sei, habe sie seitdem durchgängig an dieses merkwürdige Bild denken müssen, welches drei sehr seltsame Figuren zeige, die die Amme aber nur zu kurz habe sehen können, um sie zu beschreiben. Maevia bitte die Helden direkt um Hilfe, da sie es nicht ertragen könne, dass die Schankmaid gerade den Räubern ausgeliefert sei, und Henk beruhigt sie und verspricht ihr, dass sie sich das Gasthaus einmal ansehen und der Schankmais d helfen werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Boot sitzt ein sehr alter Fährmann, der nuschelt, dass er bei einer so großen Gruppe zweimal fahren müsse. Die Helden beraten sich mit den Palatoren und beschließen, dass zuerst die Helden gemeinsam mit Castorius und zwei Pferden übersetzen und danach dann Iustus mit Varianus und den restlichen vier Pferden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bemerkt, dass der Alte  im Boot er ständig monoton und resigniert murmelt, dass Barthavion vor die Hunde gehe, seitdem der Krieg gegen die Thyrner wieder losgegangen sei. Fast 20 Jahre wäre Ruhe und nun kämen mit den Thyrnern auch die Schwarzen Jahre zurück. Dies sei bestimmt kein Zufall. Dabei starrt er Octavia und Custorius bei den Pferden an und Kenji ist sich ziemlich sicher, dass der Alte sie als Thyrner erkennt und seine Worte scheinbar eine subtile Provokation darstellen, die allerdings von niemandem außer Kenji wahrgenommen werden. Anscheinend will der Alte auch keinen direkten Ärger, sondern kann seinen Widerwillen gegen die Thyrner nur nicht unterdrücken, welcher sich in dieser passiv-aggressiven Art und Weise Luft macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Helden mit Custorius die Fähre verlassen haben und diese wieder übersetzt, hören sie deutlich, dass der Alte ins Wasser spuckt und nur Kenji ist bewusst, dass diese Geste den Thyrnern gewidmet ist und ein verstecktes Zeichen von Antipathie darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zurückeroberung des Gasthauses'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden können einfach ins Dorf, denn das Tor ist geöffnet. Die letzten Leute haben sich in den Hütten verbarrikadiert, doch Henk fällt auf, dass jemand zwischen den Häusern herumschleicht und sich nur mäßig geschickt anstellt. Während die Helden über den Platz zu den Wagen gehen, wo die Bewegung bemerkt wurde, schleicht sich Varianus hinter den Häusern her, um dem Versteckten den Fluchtweg abzuschneiden. Schließlich stellen sie ihn und finden heraus, dass  es der Koch Bartok ist, der sehr verunsichert wirkt, als die Helden ihn ansprechen. Als er jedoch Kenjis Robe unter dem Mantel sieht, atmet er auf und fragt diesen vorsichtig, ob sie im Namen der Spea gekommen seien. Kenji beruhigt ihn und Bartok berichtet, dass alle Räuber im Haus seien und sich betränken. Schon mehr mal habe er die arme Rina schreien gehört, und er bittet die Helden, ihr zu helfen. Henk fragt ihn, wie man in das Gasthaus gelangen kann, und Bartok erklärt, dass die Eingangstür von innen mit einem dicken, schweren Balken verriegelt ist. Henk ist bewusst, dass in solchen Fällen das Knacken unmöglich ist. Bartok erwähnt, dass man jedoch durch die Kellertür hinein könne, da diese von innen nur durch einen Vorschieberiegel gesichert sei. Alternativ könne man sich auch durch eins der Fenster zwängen, nachdem man einen der Fensterläden aus Holz geöffnet bekäme, welche aber von innen verriegelt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschließt, gemeinsam mit Varianus ums Haus zu schleichen und die Lage auszuspähen. Man hört die Räuber bereits von draußen, da diese sturzbetrunken sind und die letzten Biervorräte des Gasthauses getrunken haben. Henk späht durch einen schmalen Spalt an der Südseite und kann drei betrunkene Räuber im Schankraum erkennen. Außerdem sieht er auf einem Tisch die Spitze eines Stabes, an dem Knochen und getrocknete Kröten baumeln. Henk hört auch die verzweifelten Schreie einer jungen Frau, sie scheinen aus dem oberen Stockwerk zu kommen. Die Kellertür lässt sich vermutlich gut öffnen und bietet die Möglichkeit, hineinzukommen. Henk kehrt zu den anderen zurück und erfährt von Bartok, dass im Keller direkt auf der rechten Seite eine Leiter nach oben in die Küche führe. Von dort käme man in den Schankraum, aber auch über eine weitere Treppe in die Privaträume des Wirtes in der oberen Etage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus bemerkt, dass er mit seiner arkanen Sicht nichts Magisches in dem Gasthaus entdecket habe, aber aufgrund der dicke der Wände seine Wahrnehmung auch getrübt sein könne oder die magische Macht durch Zauber verborgen werde. Er erläutert, dass ein schwarzer Ritualist einen starken Fokus bräuchte, um einen Dämon zu beschwören, falls es sich jedoch um einen Geanisten handeln sollte, so könne er dessen Magie nicht magisch wahrnehmen, wobei diese keine Dämonen beschwören können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden beschließen, dass sie alle gemeinsam durch die Kellertür in das Gasthaus gehen und dann Henk allein nach oben schleicht, um die Schankmaid zu befreien. Die anderen wollen Henk einen kleinen Vorsprung geben und nach einer kurzen Weile die Räuber überwältigen, wobei Iustus sich darauf vorbereitet, den ersten Zauber des Nekromanten zu unterbrechen. Außerdem entscheiden sie, dass die Räuber bei der Überwältigung getötet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also schleichen alle zur Kellertür, Henk knackt sie ohne Probleme und sie gelangen in den Keller, wo eine Leiter sie in die Küche führt. Henk geht vor, erspäht die Lage und findet die Küche ohne Räuber vor. Aus der Küchentür heraus sieht man einen Schurken vor der großen Feuerstelle auf einem Schemel sitzen und dösen. Henk schleicht die Treppe hinauf und die anderen warten noch einen Moment, bevor sie losschlagen.&lt;br /&gt;
[[Datei: Map ferja gasthaus oben.png|miniatur|rechts|Die obere Etage des Gasthauses in Ferja]]&lt;br /&gt;
Henk gelangt in die Privaträume des Gastwirtes und findet darin keinen Räuber. Er entdeckt eine Tür, welche auf einen Flur zu den Gästezimmern führt, und nimmt unterdrücktes Stöhnen aus einem der Zimmer wahr. Ein Schnarchen ist zudem aus dem Gemeinschaftsschlafraum zu hören. Er öffnet die Tür des Einzelzimmers und erwischt einen dicklichen Räuber, der gerade die Schankmaid vergewaltigt und ihr den Mund zuhält. Er schreit laut &amp;lt;big&amp;gt;„''Noch nicht!''“&amp;lt;/big&amp;gt;, als Henk die Tür öffnet, wendet sich dann um und schleudert die Schankmaid zur Seite, als er Henk entdeckt. Schnell langt er nach seinem Säbel, welcher auf dem Bett liegt, und holt zum Hieb gegen Henk aus. Doch Henk ist längst an ihm dran und stößt ihm zwei Dolche in den Bauch. Schwerstverletzt stürzt der Nemorer und verblutet neben dem Bett, während Henk die Schankmaid Rina versucht, zu beruhigen. &lt;br /&gt;
[[Datei: Map ferja gasthaus unten.png|miniatur|links|Die untere Etage des Gasthauses in Ferja]]&lt;br /&gt;
Währenddessen schlagen auch die anderen zu und der erste Angriff wird von Varianus durchgeführt. Er schleicht mit flinken Schritten hinter den dösenden Räuber, schneidet still dessen Kehle durch und lässt den Leichnam still zu Boden gleiten. Die anderen Räuber, welche Henk schon erspäht hat, trinken in der Hauptschankstube beim Haupteingang und man kann sie durch einen Durchgang sehen. Als die beiden Palatoren gefolgt von Octavia, Kenji und Iustus dorthin gehen, werden sie entdeckt und ein Räuber schlägt Alarm und verschwindet dann aus dem Blickfeld. Plötzlich springt der Nekromant mit seinem Stab in den Durchgang. Seine Haare stehen zu Berge und er trägt eine Stola mit unheiligen Zeichen um den Hals. Er ist mit Knochen geschmückt und verflucht die Helden im Namen von Dimoria. Dann spricht er einige Zauberworte, während bereits Castorius unbeeindruckt auf ihn zustürmt. Kenji stutzt, denn die Zauberworte klingen nicht nach dem Cantus Abyssum und auch sonst seltsam. Auch Octavia und Iustus verspüren keine Wirkung und der Magus fragt verwirrt: &amp;lt;big&amp;gt;„''Was soll das?''“&amp;lt;/big&amp;gt;, denn er kann kein Wirken von Magie feststellen. In dem Moment, wo Castorius  zuschlägt, weicht der Nekromant vor Schreck glücklich nach hinten aus, so dass nur sein Stab zerschlagen wird. Augenblicklich hebt er seine Hände und schreit: &amp;lt;big&amp;gt;„''Ich geb‘ auf! Ein Missverständnis!''“&amp;lt;/big&amp;gt; Octavia ist verwundert und ruft den Palatoren zu, dass sie die Räuber nur festnehmen  und nicht töten sollen, und sie überwältigen die Nemorer und den vermeintlichen Nekromanten sehr schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk hat Rina eine Decke gegeben und schleicht jetzt in den Gemeinschaftsraum, aus dem das Schnarchen kommt. Er tötet den betrunkenen Schläfer mit dem Kotzfleck vor dem Bett schnell und leise und eilt dann die Treppe hinab, um den anderen zu helfen. Als er blutverschmiert hinunterkommt, sieht er Iustus, Kenji und Octavia gemeinsam vor dem Tresen stehen und verwundert die Köpfe schüttelnd. Die Palatoren überwältigen im Nebenraum die nemorischen Räuber und Henk fragt seine Freunde, was denn passiert sei. Sie berichten ihm von dem seltsamen Nekromanten und wollen ihn gemeinsam befragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Nekromant“ stellt sich als Kerrak vor und erzählt, dass er ein Schauspieler aus Hallstadt sei, den die Räuber unter der Führung von Vargus Blutbann gezwungen haben, für sie einen Nekromanten zu spielen. Dann fragt er die Helden, wie ihnen seine schauspielerische Darbietung gefallen habe und ob sie sich denn gar nicht gefürchtet hätten. Ungläubig betrachten die Helden mit ihrer Menschenkenntnis den Schauspieler genau, doch Kerrak scheint nicht zu lügen. Verneinend und kopfschüttelnd wollen die Helden wissen, wieso er einen Nekromanten mimt. Kerrak legt dar, dass es seit der Warnung vor dem dunklen Kult ausreiche, den Leuten zu sagen, dass sie mit Furcht verflucht werden, um sie in die Flucht zu treiben, obwohl er sie ja nur belüge. Er legt großen Wert darauf, festzustellen, dass er selbst niemals jemanden getötet oder vergewaltigt habe und so ein Verhalten auch nicht gut heiße. Aber da er sich aber gegen die starken Nemorer nicht zur Wehr setzen könne, habe er das Spielchen wohl oder übel mitspielen müssen. Kerrak identifiziert die gefangenen Räuber als Blutbanns Männer Rauder, Eigar, Askol und Haric aus Kratara, und erkennt schließlich die berühmten Helden, da sie sich untereinander auch mit ihren echten Namen angesprochen haben. Da Kerrak ununterbrochen weiterredet, knebelt ihn Henk, um etwas Ruhe zu bekommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img ferja gästebuch.png|miniatur|links|Die Seite aus dem Gästebuch]]&lt;br /&gt;
Die Helden ärgern sich, denn sie wollten vermeiden, erkannt zu werden. So beschließen sie, die Gefangenen gefesselt im Schankraum zu lassen und erstmal das Gasthaus nach dem Gästebuch und der Kinderzeichnung zu durchsuchen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img schrankbild ferja.png|miniatur|rechts|Die Zeichnung auf der Innenseite des Schrankes]]&lt;br /&gt;
Oben im Kinderzimmer finden die Helden im Schrank eine verstörende Zeichnung, über deren Bedeutung sie lange rätseln. Es soll die Retter der Familie darstellen, eine gekrönte Person mit zwei kleineren an den Händen, einem hageren Jungen und einem struppigen Mädchen. Der Mann und der Junge haben ein beängstigendes Lächeln auf den Lippen, das Mädchen ist absolut schwarz im Gesicht. Octavia schwärzt schließlich das verstörende Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert gehen die Helden wieder hinab und suchen am Tresen nach dem Gästebuch. Auf der Seite des letzten Monats entdecken sie den Namen „Zaladhar“, der ihnen bereits aus der Notiz von Sabaoth bekannt ist. Damit ist der unbekannte Mann, der mit der Familie gesprochen hat, ein hohes Mitglied des Dunkeln Kultes. Dann beraten die Helden, was sie mit den Gefangenen machen sollen und da Kerrak sie erkannt hat, besteht Henk darauf, dass er mitgenommen wird, um sie nicht verraten zu können. Die anderen sollen im Keller eingesperrt werden, damit die Wache aus Perlheim sie mitnehmen kann. Also soll der gefesselte und genebelte Kerrak an einem Seil mitgeführt werden, wenn die Helden aufbrechen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Img kerrak.png|miniatur|rechts|Der gefesselte Kerrak hinter Henks Pferd]]&lt;br /&gt;
Die Palatoren haben dem Knecht Garrick und der Amme Bescheid gegeben und sie kommen zurück ins Gasthaus und Maevia kümmert sich um die verstörte Rina. Sie danken den Helden und sagen, dass sie dafür sorgen würden, dass man auch in Perlheim von ihrer Heldentat hört. Doch die Helden verraten nicht ihre Namen und Henk wimmelt sie ab, dass es nicht der Rede wert sei und sie ja auch aus Perlheim seien. Sie laden die Helden ein, über Nacht ihre Gäste zu sein, auch wenn sie darauf hinweisen, dass sie keine Vorräte mehr haben und es vermutlich auch nicht sauber sei. Da es jedoch erst früh am Nachmittag ist, lehnen die Helden höflich und dankend ab, da sie bis zum Abend noch ein ganzes Stück Strecke schaffen wollen. Garrick empfiehlt ihnen einen Rastplatz am Rand des Waldes, den sie vor der Nacht erreichen können. Dankend verabschieden sich die Helden und verlassen Ferja mit Kerrak im Schlepptau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.10''') Als die Helden vom Gasthaus [[Ferja]] aufbrechen, fängt es leicht an zu regnen und die Reise wird etwas ungemütlich. In der Region südlich des Flusses Linsach hört die Heidelandschaft auf und es erstreckt sich eine sanfte Hügellandschaft mit lichten Wäldern und felsigen Boden, der an manchen Stellen sehr karg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak, der immer noch genebelt ist und hinter Henks Pferd gebunden ist, jammert vor sich hin und trottet hinter den Pferden hinterher. Doch nach noch nicht zwei Stunden bricht er zusammen und wird ein Stück mitgeschleift, bis Henk sein Pferd anhält. Obwohl er davon ausgeht, dass Kerrak übertreibt, droht er ihm ordentlich und wirft er ihn hinten über das Pferd, so dass er bäuchlings mit dem Kopf nach unten mitreiten muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit machen die Helden eine kleine Rast unter einer weitlausladenden Linde, denn es regnet weiterhin. Kenji spricht zu Kerrak und erklärt ihm, dass sie wohlmöglich den Knebel entfernen könnten, wenn er verspräche, ruhig zu sein. Kerrak nickte dankbar und Henk entfernt seinen Knebel. Kenji fragt sich, was sie jetzt mit dem Schauspieler anstellen sollen und Kerrak signalisiert, dass er einen Vorschlag hätte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlägt vor,  für die Helden arbeiten zu können, und preist seine Fähigkeiten an, sich als jeder, den sie wollen, ausgeben zu können. Er sei fähig, alle Leute sofort zu imitieren, und als Beweis macht er Henk so gut nach, dass dieser schmunzeln musste. Kerrak versucht sich auch leidlich an Kenji und gibt zu, dafür noch etwas üben zu müssen. Außerdem habe er unglaublich viele Kontakte in jeder Stadt, könne Informationen sammeln und werde treu bei den Helden bleiben. Er verspricht ihnen auch, niemandem zu erzählen, wer sie seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk die Frage aufwirft, ob man Kerrak wohlmöglich bis nach Sapos mitschleppen müsse, damit die Rückkehr der Helden nicht schon vorher bekannt würde, wirft Kerrak vorsichtig ein, dass er natürlich auch wen in Sapos kennen würde. Auf Nachfrage erwähnt er den Wirt Olwin und den Knecht Fryn vom Gasthaus „Zum staunenden Gast“ sowie die Hure Maegin. Außerdem berichtet er von Nyssos und erwähnt nebenbei, dass er mit den Nemorern eigentlich nach Nyssos wollte und flüstert den Helden zu, ob sie wüssten, was sich unter Nyssos befände. Als diese ihn fragend anblicken, erzählt er vom Schwarzmarkt unter der Stadt, wohin die Räuber mit ihm wollten, um sich dort mit Leuten von Graltik zu treffen. Was die Nemorer jedoch dort genau wollten, wisse er nicht, aber es ginge wohl darum, dass Graltik sich angeblich irgendwo verstecke und eine Rückeroberung von Kratara plane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Wissen über die Helden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak freut sich darüber, eine Weile mit den Helden mitzureisen, und erzählt ihnen von seinen Plänen, ein Theaterstück über sie zu schreiben. Dann gesteht er, dass er ein großer Bewunderer von ihnen sei und all ihre Geschichten in Hallfels gehört habe. Als die Helden ihm dies nicht so recht glauben wollen und nachfragen, was er denn alles wisse, beginnt er zu erzählen.&lt;br /&gt;
* Kerrak hat vom Sieg bei [[Freywall]] gehört, wo die Helden den Inquisitoren den Weg bereitet haben, indem sie einen mächtigen Hexenmeister töteten, damit diese die Untotenseuche bannen konnten (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]). &lt;br /&gt;
* Er weiß auch, dass die Helden in [[Valkenburg]] ein unheiliges Ritual unter der Stadt verhindert und so eine große Katastrophe von der Hauptstadt abgewandt haben (vgl. [[Die_Rückkehr_nach_Barthavion#Die_Kindsmorde|Kampagne 13]]). &lt;br /&gt;
* Kerrak hat gehört, dass die Helden einen Beweis dafür gefunden haben, dass die Thyrner die Schuld an den Schwarzen Jahren tragen. Die Leute würden besonders diese Heldentat feiern, da Thyrnas Maske damit gefallen sei. Niemand wolle die Thyrner seitdem als Verbündete und die Barthaver stürben lieber hilflos im Kampf gegen die Mächte der Unterwelt, anstatt sich von dem Kaiser helfen zu lassen. Außerdem sagt man, dass die Schwarzen Jahre eine bewusste List und ein böser Zauber der Thyrner war und diese alles vorsätzlich geplant hätten, weshalb es auch gut sei, dass der Kriegsrat die thyrnischen Botschafter aus der Stadt gejagt habe (vgl. [[Das_Vermächtnis_des_Aequus|Kampagne 20]]). &lt;br /&gt;
Kerrak entschuldigt sich und nimmt Octavia bei seinen Ausführungen extra heraus, da sie sich ja als Geliebte von Adarian von Thyrna losgesagt habe und eine echte Barthaverin geworden sei, da sie vor der Unterdrückung Thyrnas geflohen sei und sich gegen den Kaiser gestellt habe. Die Leute seien deshalb sehr stolz, sogar eine Thyrnerin von der bartavischen Lebensweise begeistert zu haben, was eindeutig beweise, dass diese die bessere sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia schüttelt bei Kerraks Ausführungen den Kopf und die Helden korrigieren Kerras Einschätzung der [[Thyrner]] und betonen, dass diese keine List anwandten, sondern der dunkle Kult alle getäuscht habe. Dann wollen die Helden wissen, was Kerrak noch so über sie zu erzählen habe. &lt;br /&gt;
* Kerrak erwähnt dann die Reise in den Nebelschlund und gesteht ihnen, dass alle Hoffnung der Leute auf den Helden liege (vgl. [[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei|Kampagne 21]], [[Im_Nebelschlund|Kampagne 22]]).&lt;br /&gt;
* Kerrak lobt er Henk für seine geschickte Täuschung, als er allen erzählte, [[Adarian von Wallenrode|Adarian]] sei verschwunden. Seitdem gebe es unglaublich viele Abenteurer, die sich auf die Suche nach ihm begeben hätten, und mittlerweile wüssten alle, dass sein Verschwinden eine List und Adarian in Barthavion geblieben sei, weil er sein Volk nicht allein lassen konnte. Adarian sei zwar bewusst gewesen, wie wichtig die Seereise sei, aber er habe den dunklen Kult nicht aus den Augen verlieren wollen und sei deshalb untergetaucht. &lt;br /&gt;
Als Henk etwas skeptisch blickt, offenbart Kerrak seine Beweise.&lt;br /&gt;
* vor Kurzen habe Adarian gemeinsam mit dem Helden Giswar einen dunklen Zirkel in [[Ankarz]] aufgedeckt und habe sich anschließend von den Leuten feiern lassen und soll sogar eine Ansprache vor dem Volk gehalten haben.&lt;br /&gt;
* Adarian sei zuletzt in [[Lindmar]] gesehen worden, wo er gegen die Wasserghule gekämpft habe. &lt;br /&gt;
Kenji und Octavia haben genug von Kerraks Geschichten und vertreten sich etwas abseits die beiden, während Henk sich mit dem Schauspieler weiter unterhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak fragt Henk, ob es hart gewesen sei, unter Nemorern aufzuwachsen. Als Henk ihn kurz fragend anblickt, ergänzt er, dass Henk doch aus Kratara stamme und dort groß geworden sei. Dann versichert Kerrak ihm, dass es eine Frechheit sei, dass der Kriegsrat die Stadt verraten habe, und es ihm so vorkomme, als habe der Rat Graltik absichtlich den Thyrnern zum Fraß vorgeworfen, um ihn und  Kratara loszuwerden. Dies wollte Kerrak einfach mal gesagt haben, zumal Henk ja nicht nur für Graltik gearbeitet habe und diesen sehr bewundere, sondern sogar seine linke Hand genannt worden sei. Henk grinst breit und bestätigt Kerraks Variante seines Lebens nickend. Kerrak möchte auch wissen, ob Henk Adarian dankbar sei, da dieser ihn schließlich aus der Kriminalität gerettet habe, wie man erzählt. Auch dies bestätigt Henk grinsend und ebenso Kerrkas Version, dass Adarian ein Vorbild an Rechtschaffenheit und einer der hingebungsvollsten Inquisitoren des Ekklesiums sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk fragt, ob er noch weiterte Fragen zu den Helden habe, denn jetzt sei eine gute Gelegenheit. Kerrak möchte wissen, ob Bruder Kenji tatsächlich ein Mischling aus einem Dhagari und einem Thyrner sei, was Henk bestätigt. Daher erkläre sich dann also seine nicht so dunkle Haut seiner schwarzen Haare. Dann wird Kerrak stiller, schaut sich um und erzählt Henk, dass manche munkeln würden, dass Kenji ein Bastardkind des Aequus sei, weswegen er auch in dessen Bibliothek aufgewachsen sei und solche großen Sympathien für die Thyrner hege. Henk deutet an, dass an den Gerüchten durchaus etwas dran sein könne, und stellt es außerdem so hin, als hätten Kenji und Octavia ein Verhältnis, aus dem sogar ein Kind erwachsen sei. Kerrak ist verblüfft und etwas angewidert aufgrund der vermuteten Verwandtschaftsverhältnisse. Dann will er unbedingt noch wissen, ob es für Kenji sehr schmerzhaft gewesen sei, dass mächtige Lichtmagie, welche er wirkt, seine Augen zerstört habe, so dass diese ganz zusammengefallen seien. Henk nickt und sagt, dass man oft einen hohen Preis im Kampf gegen die dunkle Kultisten zahlen müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak gibt zu, dass er selbst große Angst vor dunklen Kultisten habe und sehr abergläubisch sei. Deswegen sei er auch froh, dass er nicht mehr mit zu dem Schwarzmarkt müsse, da er gehört habe, dass sich dort alle möglichen schwarzen Ritualisten und auch Geanisten verstecken würden. Außerdem könne man dort jede verbotene Zutat für dunkle Rituale erhalten oder sich sogar selbst verzaubern lassen. Henk erfährt, dass Kerrak selbst noch nicht dort unten war und nur wisse, dass nicht jeder dort hineingelassen werde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reisegruppe und Beobachtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe bricht wieder auf und zieht weiter auf der Straße. Kerrak setzt sich vor Henk und reitet bei ihm mit. Kurz vor der Abzweigung nach Opploh kommt den Helden eine Karawane entgegen, die aus drei Händlern und einem Karawanenführer besteht und von der Vorhut angekündigt wird. Der Karawanenführer könnte auch als Leibwächter fungieren und scheint sehr stark zu sein. Henk sitzt ab und mimt ebenfalls den Führer der Reisegruppe, als er den Karawanenführer begrüßt. Dieser stellt sich als Steddard vor und begrüßt seinerseits Henk und die Helden.  Er froh ist, mal eine andere Reisegruppe zu treffen, da sonst kaum noch Leute auf der Straße unterwegs sind. Seit der Warnung des Zwergenkönigs haben alle Angst und es reisen nur jene, die auch wirklich müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steddard berichtet, dass sie aus Hollgarten und Brundt kommen und noch das letzte Gemüse dieses Jahres nach Perlheim liefern wollen. Ein Händler bietet den Helden Kürbisse und Karotten an und Steddard erwähnt, dass die Ernte dies Jahr nicht ertragreich war und das Gemüse so klein und schrumpelig ist, wie nie zuvor. Deshalb wollen sie es schnell verkaufen, bevor es ganz verfault. Henk fragt nach der Ursache für die schlechte Ernte und der Bauer gibt an, dass es zu viel Regen in diesem Jahr gab und vieles bereits auf dem Feld vergammelt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steddard hat es etwas eilig, denn er würde gerne noch heute Perlheim erreichen, ist jedoch verspätet, da auf dem Weg eine Achse gebrochen sei. Tatsächlich kann Henk erkennen, dass die Achse eines der Wagen aus einem Baumstamm improvisiert wurde und nicht ganz rund läuft.  Henk rät ihnen, im Gasthaus Ferja die Nacht zu verbringen und dann am nächsten Tag nach Perlheim weiterzureisen. Steddard dankt, verabschiedet sich und die Karawane zieht wieder ihres Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden bereits in den Feldweg nach Opploh abgebogen sind, schließt die Nachhut Varianus auf und meldet, dass sie deutlich, aber auch sehr entfernt, Hufe auf der Straße hinter sich gehört habe. Doch als er sich umgeblickt habe, sei niemand zu sehen gewesen.  Varianus ist sich aber sicher, dass dort jemand war, und erinnert daran, dass es auf der letzten Wegstrecke keine Abzweigungen gab, an welchen jemand hinter ihnen hinzu oder abgebogen sein könnte. Doch wer immer dort war, ist nun verschwunden. Für Henk und auch für die Palatoren ist dies jedoch ein eindeutiger Beweis dafür, dass sie tatsächlich verfolgt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachtlager'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es am frühen Abend zu dämmern beginnt, sieht man einen hohen Tannenwald am Horizont. Octavia erkennt den Wald sofort wieder, denn dieser ist ein unglaublich dichter Nadelwald, der hier auf einem sehr kargen, felsigen Boden steht, weshalb keine typischen Laubwälder vorhanden sind. In diesem Wald ist es immer sehr düster, deswegen trägt er auch den Namen „Nachtholz“. Er wird auch teilweise als Forst genutzt und Octavia erinnert sich aus ihrer Zeit aus Opploh daran, dass das Nachtholz angeblich in den Schwarzen Jahren besudelt wurde und es deshalb so düster ist. Einige berichteten auch über besudelte Fledermäuse, welche die Reisenden von den Bäumen aus angreifen würden, aber Octavia selbst habe so etwas hier nie erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorhut Castorius berichtet, dass es am Waldrand tatsächlich den Rastplatz gibt, von welchem die Leute in Ferja sprachen. Er ist von einer Hecke umgeben und die Palatoren schneiden überwucherte Äste schnell ab, um Raum für die kleinen Zelte zu schaffen.  Neben dem Rastplatz plätschert ein kleiner Bach und direkt auf der Südseite beginnt der Waldrand. Auf diese Weise  blickt man direkt in die düstere Finsternis hinein wie auf eine schwarze Wand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren bauen auch ganz selbstverständlich das Zelt von Octavia auf und bieten auch Kenji ihre Hilfe an, welche er dankend annimmt. Henk baut sein Zelt selbst auf und Iustus kennt die Militärzelte, so dass für ihn der Aufbau reine Routine ist. Die kleinen Militär-Zelte sind insgesamt praktisch, bestehen aus relativ leichtem, aber wasserdicht behandeltem Leder und bieten gerade genügend Platz für eine liegende Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren beginnen auch wie selbstverständlich, ein Feuer zu entzünden, ihr Getreide zu malen und daraus „Puls“, einen Getreidebrei, der typisch für die Signäre ist, zu bereiten. Sie bieten auch an, für alle etwas davon zuzubereiten. Dazu trinken sie das Hauptgetränk der Signäre, ein, Essig-Wasser-Gemisch, welches Posca genannt wird. Zusätzlich gibt es Trockenfleisch und Elwene hat ein paar Brote eingepackt, sowie eine Flasche mit Olivenöl und Garum, die man über das Brot gießen kann. Auch ein Korb Äpfel gehört zum Proviant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren versorgen dann die Pferde und führen diese zum Bach, damit sie trinken können. Sie striegeln sie auch und pflegen ihre Hufe etc. Außerdem bieten sie an, die Nachtwachen allein zu übernehmen, damit die Helden ruhen können. Schließlich hätten diese noch eine weite Reise vor sich, während sie selbst vermutlich morgen bereits nach Perlheim zurückkehren würden. Dankend nehmen die Helden an und auch Henk ist froh über etwas Ruhe. Er teilt sich sein Zelt mit Kerrak, welcher sich zuerst hinlegt, während Henk noch eine kurze Weile mit den anderen am Feuer sitzen bleibt. Kenji fragt Octavia, ob viele Erinnerungen in ihr hochkommen und die beiden sprechen noch ein e Weile über die Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zelt ist tatsächlich sehr gemütlich und absolut wasserdicht, denn es bleibt trocken, als es in der Nacht immer mal wieder regnet. Die Decken sind auch warm und alle können recht bequem schlafen. Henk hört, wie Kerrak im Schlaf „Lass mich, Vargus!“ murmelt, außerdem könnte dieser durchaus mal wieder ein Bad gebrachen, denn Kerrak stinkt sprichwörtlich wie ein Nemorer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 5. Nemieon ===&lt;br /&gt;
Zum Morgengrauen hört man draußen bereits die Palatoren, wie sie die Pferde bereit machen und ihre eigenen Zelte abbauen, auch wenn sie dabei sehr leise sind. Sie wecken die Helden auch nicht, sondern warten, bis diese wach sind. Henk ist schon früh wach und baut ebenfalls sein Zelt ab.  Kenji erwacht im Anschluss und danach Octavia. Die Palatoren wirken am Morgen voller Elan und ausgeschlafen und sind sofort mit dem Abbau des Lagers und ihren Routinen, wozu auch militärische Leibesübungen gehören (Liegestütze etc.), beschäftigt. Sie leben ein Ideal von Disziplin und Pflichterfüllung, dass man in Barthavion selten sieht und sogar bei den gewöhnlichen thyrnischen Signären eine Seltenheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Castorius Kenji und Octavia zum kleinen Bach begleitet und bewacht, berichtet Varianus Henk, dass er in der Nacht ein sehr entferntes Licht aus nördlicher Richtung gesehen habe, dass wie ein kleines Feuer wirkte, aber nur einmal kurz aufglimmte. Es könne auch eine Fackel gewesen sein, doch es war dann nicht mehr zu sehen. Er weist Henk darauf hin, dass in dieser Richtung  keine Siedlungen oder Behausungen lägen, und beide deuten es als Anzeichen auf ihren Verfolger. Nach ihrer Rückkehr zum Lager informiert Castorius auch Kenji und Octavia über die Beobachtung in der Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Im Nachtholz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei Tageslicht macht das Nachtholz an diesem Herbsttag seinem Namen alle Ehre. Da es sehr diesig ist und dicke, dunkle Unwetterwolken in der Luft hängen, ist es in dem Wald tatsächlich sehr dunkel. Die Tannen wachsen dicht an dicht und schließen sich nach oben beinahe klaustrophobisch zu einem dunklen Nadeldach zusammen, dass nur wenig Licht hindurchlässt. Der gesamte Waldboden besteht aus felsigem Karst und ist stark zerklüftet. Teilweise ragen großen Felsformationen bis in die Baumkronen hinauf und im Boden sind immer wieder tiefe Erdfälle und Höhlen zu entdecken. Abseits vom Weg herrscht ein Labyrinth aus Totholz, dass von Heidelbeersträuchern umwachsen ist. Dieses zu durchqueren wäre sehr anstrengend und mit den Pferden fast unmöglich. Octavia ist damals nur mit Sheeranas Hilfe durch dieses Dickicht gekommen, die als Tiermeisterin auch das Pferd geführt haben muss. An Pflanzen wächst hier in der Dunkelheit nur wenig, jedoch leuchten ein paar Fliegenpilze rot aus einigen Lichtungen heraus, an welchen sich ein paar Birken angesiedelt haben, die mit ihren weißen Stämmen zwischen den düsteren Tannen wie helle Säulen herausleuchten. Es fängt immer wieder an zu Stipeln, jedoch bricht kein großer Regen aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak betont, dass er diesen Wald unheimlich findet und gehört habe, dass während der Schwarzen Jahre sich hier angeblich ein mächtiger Diener der Onoa versteckt hätte, ein Wesen aus purer Finsternis. Manche sagen, dass dieser noch immer hier sein Unwesen treibe und angeblich in den tiefen Höhlen unter dem Wald lebe Wanderer in die finstere Tiefe zöge. Wegen ihm würden die Tannen auch so hoch wachsen und den Himmel verdecken, da es das Licht so hasst. Angeblich hätten auch dunkle Diener der Höllengötter versucht, dieses Schattenwesen zu rufen, aber wurden dann selbst von diesen verschlungen. Octavia, die hier ca. 2 Wochen leben musste, hat nie davon gehört und auch nichts dergleichen gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg zieht sich sehr lange hin und gegen frühen Nachmittag erreicht man eine Abzweigung zu einem kleinen Dorf, dass von einem Zaun aus Naturstämmen umgeben ist. Er riecht nach Wurst und Schinken und  Octavia erkennt es sofort wieder: Opploh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ankunft in Oppeln'''&lt;br /&gt;
[[Datei:map opploh.png|miniatur|rechts|Die Jägersiedlung [[Opploh]] im Nachtholz]]&lt;br /&gt;
Die wenigen Jäger, die in Opploh leben, reagieren sehr skeptisch und grimmig auf die Helden. Die meisten von ihnen sind gerade unterwegs und es gibt kaum Frauen oder Kinder in der Siedlung. Octavia geht in die Richtung, wo das Haus gestanden hat, in welchem sie sich mit ihrer Mutter versteckt hatte, und sie kommen an einer dicken Frau vorbei, die draußen sitzt und frische Wildschweinwürste zum Räuchern vorbereitet, indem sie diese auf eine Holzstande aufreiht. Sie grüßt nicht, als die Helden sie ansprechen, und weist nur unfreundlich darauf hin, dass es bei ihnen kein Gasthaus gäbe und die Helden den Rastplatz südlich von Opploh nutzen sollten. Von der Unfreundlichkeit abgeschreckt, suchen die Helden weiter nach dem Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia führt die Helden durch das Dorf und gelangt irgendwann an eine Palisade, wo es zu dem gesuchten Haus gehen sollte. Die Helden gehen an der Palisade entlang und entdecken sogar ein neues Tor, doch keine Spur des verbrannten Hauses. Als sie sich erneut umsehen, entdecken sie einen uralten Mann, der auf einer Bank hinter seiner Hütte sitzt und eine Pfeife raucht. Er nimmt seine Arbeit wieder auf, als sich die Helden nähern, und spannt Felle zum Trocknen auf. Octavia spricht ihn an, doch der Alte wiederholt mit nuschelnder Stimme den Hinweis der alten Frau, dass es in Opploh kein Gasthaus gäbe und sie den Rastplatz südlich der Siedlung nutzen sollten. Doch als Octavia die Namen Illeina und Gerwan anspricht und nach ihnen fragt, blickt er sehr ernst auf und sagt, dass er nicht über die Leute reden wolle, denn über Tote solle man schweigen. Octavia ist verwundert, denn sie erinnert sich, dass die beiden überlebten und aus der brennenden Hütte geflohen sind und draußen waren, als sie in den Wald floh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden bemerken schnell, dass der Mann vor diesem Thema anscheinend Angst hat und nicht weiterreden will. Doch Octavia setzt ihrem Charme ein und überredet den alten Jäger, ihnen von damals zu erzählen. Opploh sei seit der Nacht, als der „Schwarzmantel“ kam, verflucht, und alle, die in dem Haus von Illeina und Gerwan gewohnt haben, seien in dieser Nacht getötet worden. Es wären seltsame Umstände gewesen, denn man erzählte sich, dass die beiden eine Fremde verstecken würden, die dann auch mit ihnen gemeinsam tot gefunden wurde. Alle drei hätten vor ihrer Hütte gelegen, die in der Nacht abgebrannt sei. Aber schon vorher hätte es die Vorahnung im Dorf gegeben, dass sich etwas schlimmes ereignen würde, denn Illeina, die Tochter von Gerwan, diente eigentlich in Perlheim für reiche Leute als Magd. Alle hätten sich gewundert, als sie plötzlich zu ihrem Vater zurückgekommen sei. Sie selbst habe  zwar erzählt, dass sie wieder bei ihrem Vater wohnen würde, da die reichen Leute in Perlheim verstorben seien, aber es wäre trotzdem merkwürdig gewesen und alle hätten das Gefühl gehabt, dass sie etwas – oder eher „jemanden“ – mitgebracht hätte, den sie verberge. Manchmal habe man eine Frau nachts vor der Hütte gesehen, aber tagsüber wäre sie scheinbar in der Hütte verborgen gewesen. Obwohl das ganze Dorf neugierig gewesen sei, hätten Illeina und Gerwan nicht darüber reden wollen und hätten stattdessen alles abgestritten. Anscheinend hätten die beiden diese Fremde schon tagelang in ihrer Hütte versteckt, als dann in der Nacht der Schwarzmantel gekommen sei. Der uralte Jäger habe diesen sogar selbst gesehen, wie er nach dem Feuer in den Wald verschwunden sei. Zu diesem Zeitpunkt seien aber bereits alle tot gewesen und hätten vor der abgebrannten Hütte gelegen. Als die Helden wissen wollen, was mit den Leichen geschehen sei, erwähnt der Jäger, dass der alte Dilos damals als erster die Leichen gefunden habe, da er sich als einziger zu der schwelenden Hütte getraut habe. Er habe die Leichen dann irgendwo im Wald bestattet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird der uralte Jäger sehr aufgeregt und ängstlich und weist mit zitternder Stimme darauf hin, dass es seit dieser Nacht im Wald spuken würde. Mehrere Jäger hätten in der Nacht angeblich eine durchsichtige Gestalt im Wald gesehen, die auf sie zugeflogen sei. Sie alle seien in Panik davongerannt und seitdem sehr vorsichtig im Wald. Er selbst habe die Gestalt noch nicht gesehen, aber Beran und Seter. Als Kenji wissen will, wo die beiden zu finden seien, erwähnt der Jäger, dass er sich ausgiebig mit den beiden ausgetauscht habe und ihre Geschichten kennen würde. Dann erzählt er, dass Beran die Gestalt vor ca. einem Jahr das erste Mal gesehen habe. Plötzlich sei alles kalt um ihn herum geworden und er habe ein Licht mitten in der Nacht gesehen, als er auf der Lauer nach Wild lag. Er sei aufgestanden, aber dann sei das Licht verschwunden. Doch als er sich umgedreht habe, sei da plötzlich eine durchsichtige Gestalt gewesen, die mit einer ausgestreckten Hand auf ihn zugeflogen sei. Er habe sie nicht ganz erkennen können, da er nur noch in Panik davon gelaufen sei, aber seitdem habe er sie noch zwei Mal aus der Ferne gesehen und sei jedes Mal panisch geflohen. Auch der Jäger Seter habe die Gestalt während der Abenddämmerung hinter der alten, abgebrannten Hütte gesehen. Zum Glück habe sie ihn wohl nicht gesehen und er habe sie beobachten können. Sie habe so gewirkt, als ob sie etwas suchen würde und sich immer wieder an den Kopf gegriffen. Seitdem hätten die Leute auch den Zaun versetzt und die abgebrannte Hütte nicht mehr betreten, da sie sich fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bestätigt, dass die Beschreibungen des Erlebten tatsächlich auf Spukgestalten hindeuten, und die Helden erkundigen sich nach dem Jäger Dilos, welcher die Leichen begraben habe. Sie erfahren, dass der alte Jäger Dilos etwas weiter draußen wohne und die Spukgestalt angeblich auch mehrmals gesehen haben soll, da er weiter draußen im Wald lebe. Er sei auch der Einzige, der wisse, wo sich die Gräber befänden. Die Helden sollten einem kleinen Pfad folgen, dann gelange man zu seiner Hütte. Er warnt sie aber auch, denn Dilos schösse schnell auf alles und jeden, der unerwartet bei seiner Hütte auftauche. Dann drängt er die Helden, zu gehen, da er mit dieser Sache nichts zu tun haben wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sehen sich zunächst das abgebrannt Haus an und untersuchen die Überreste. Sie bitten sogar Iustus, einmal mit seinem Magischen Blick zu schauen, ob es etwas Besonderes in den Trümmern gäbe. Als er nichts Magisches oder Ungewöhnliches entdeckt, durchqueren sie das Dorf und suchen den kleinen Weg im Norden der Siedlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann durch ein weiteres Tor die Palisaden passieren und einem kleinen Pfad folgen, der abwärts in und durch den Wald führt. Da hier nur selten jemand entlang geht, ist der schlammige und zugewachsene Pfad mit den Pferden nicht zu  begehen. Octavia erinnert sich daran, dass sie hier auf ihrer Flucht in den Wald lief und auf Sheerana traf. Octavia floh damals aber direkt nach Norden und hat sich damals mit Sheerana durch das Unterholz geschlagen, doch nun geht der Weg eher nach Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Palatoren bieten an, dass sie auf die Pferde aufpassen und außerdem den Weg im Auge behalten, da ja immer noch mit Verfolgern zu rechnen sei. Sie könnten deshalb zu dem Rastplatz vorreiten und dort ein Lager aufschlagen. Die Helden finden den Plan gut und stimmen zu. Kerrak ruft zum Aufbruch und muss erfahren, dass Octavia, Henk und Kenji ihn nicht mitnehmen wollen und darauf bestehen, dass er bei den Palatoren wartet. Kerrak will aber nicht allein bei den Palatoren bleiben, da er Angst vor ihnen habe die beiden so kalte und stechende Blicke haben, denen er nicht vertraut. Er hat aber keine Wahl und muss sich den Wünschen der Helden fügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Helden aufbrechen, geben ihnen die Palatoren noch zwei Schaufeln und einen Leinensack mit, falls sie die Gebeine fänden. Sie bedanken und verabschieden sich, und die Helden folgen dem Waldpfad in das Nachtholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.11''') Der nordöstliche Weg in das Nachtholz führt einen Abhang hinab und die Helden müssen stellenweise sehr vorsichtig sein, um nicht auf dem feuchten Untergrund abzurutschen. In der Talsohle ist der Weg sehr zugewachsen und Henk findet ihn an einer Stelle fast nicht wieder. Da es sehr stark geregnet hat, sind einige Stellen sehr schlammig und die Helden kommen an eine Wildschweinsuhle, die kaum zu umgehen ist, da überall wuchernde Sträucher den Weg versperren. Hier steht das Wasser fast kniehoch und Henk versucht, so weit am Rande entlangzukommen, wie es geht. Dabei rutscht er etwas in die tiefere Mitte ab und bleibt mit seinem Stiefel fast im kniehohen Schlamm stecken. Octavia sucht einen vom Wind abgerissenen Tannenast und legt ihn mit Kenjis am Rand der Suhle in den Schlamm. Dann geht sie vorsichtig hinüber und sinkt nicht so tief ein wie Henk. Auch Kenji und Iustus können mit Hilfe des Tannenastes das Schlammloch überqueren und der Weg führt auf der Talsohle weiter, bis er wieder sanft ansteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji riecht plötzlich einen süßen Geruch und ist kurzzeitig verführt, bis der Duft stärker und von allen wahrgenommen wird. Es liegt ein unglaublich starker Geruch nach Verwesung in der Luft und es riecht so, als ob man direkt auf einen Haufen von verrottenden Leichen zugeht. An einer besonders dichten Stelle wachsen auf einer Lichtung fast kniehohe, schwarze Pilze, um welche herum überall kleine Knochen liegen, die stellenweise fast wie aufgelöst wirken. Henk entdeckt an einem dieser Pilze klebend ein totes, halbverwestes Eichhörnchen und Octavia sieht an Anderen tote Käfer und eine tote Maus. Die Pilze wirken sehr klebrig und Kenji spürt, dass von diesen Pilzen sehr schwach eine leiht verderbte Schattenmagie ausgeht. Octavia identifiziert die Pilze als sogenannte „[[Moderlinge]]“, eine Art Stinkmorchel, die sich jedoch von den Tieren ernährt, die sie anlockt. Man sagt, dass diese erst seit den schwarzen Jahren in Barthavion wachsen und eine Entartung von normalen Pilzen seien, die mit dem Einfluss des [[Sathros|Noxxuz]] in Kontakt gekommen sind. Für Menschen sind sie aber ungefährlich, wenn man sie nicht berührt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden gehen vorsichtig am Rand der Lichtung vorbei und umgehen die Pilze. Sie setzen ihren Weg fort und nach mehreren Stunden gelangen sie schließlich in der Dämmerung zu einer kleinen Lichtung, wo der Weg abrupt endet. Die Helden sehen sich um, doch es ist keine Hütte zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jägerhütte und Geistersichtung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Henk erspäht mit seinen von Twill geschärften Augen etwas abgelegen von der Lichtung eine versteckte Hütte, die mit Tannenzweigen abgedeckt ist. Er weist die anderen darauf hin und jetzt sehen auch sie die Hütte. Die Helden gehen sofort in Deckung, um nicht beschossen zu werden, und rufen laut nach Dilos. Als sich aber nichts regt, nähert sich Henk vorsichtig der Hütte.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hinter der Hütte hängen aufgespannte Felle und auf die Tür ist mit Kohle ein Fuchskopf gezeichnet. Im Inneren ist niemand und Henk sagt den anderen Bescheid, die zu ihm kommen. Die Bedeutung des Fuchskopfes ist Henk und den anderen klar, denn man zeichnet ihn traditionell in Barthavion, um Twill darum zu bitten, dass er einen verbirgt. Dilos will also, dass diese Hütte nur schwer gefunden wird, weshalb auch alle genauer suchen mussten.&lt;br /&gt;
Nachdem Henk niemanden entdeckt hat, ruft er die anderen zu sich und sie betreten die Jägerhütte. Diese besitzt nur einen Innenraum mit einer Strohmatte auf dem Boden, einer kleinen Feuerstelle mit Holzvorrat und ein paar Vorräten von Trockenfleisch. Die Helden entzünden ein Feuer und beraten, wie sie jetzt vorgehen wollen. Eigentlich wollen sie auf den Jäger warten, aber sich auch nicht von ihm in seinem Haus überraschen lassen. Also gehen sie wieder nach draußen und nehmen über sich Bewegungen wahr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dämmerung beobachten sie größere Wesen, die in der Luft herumschwirren, und erkennen an ihrem Flug, dass es sich anscheinend um Fledermäuse handelt, die jedoch viel größer sind als die Gewöhnlichen, denn ihre Flügelspannweite ähnelt eher einer Krähe als einer Fledermaus. Doch sie scheinen sich für die Helden nicht zu interessieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia entdeckt plötzlich einen weißlichen Schein entfernt im Wald, der sich bewegt und eine humanoide Gestalt hat. Sie hört nichts und die Gestalt gleitet durch das Unterholz, als ob sie schweben würde. Dann verschwindet die leuchtende Gestalt zwischen Bäumen. Octavia ruft den anderen zu und stolpert dann in die Richtung, wo sie die Gestalt zuletzt gesehen hat. Henk folgt ihr, so schnell er kann, und als Octavia die Stelle erreicht, wo der Geist war, blickt sie sich um und der Geist taucht nochmal auf. Sie folgt ihm und kann einen Blick auf ihn werfen. Die leuchtende Gestalt kniet auf einer kleinen Lichtung und Octavia sieht sie nur von hinten. Es handelt sich um einen weiblichen Geist mit langen, gewellten Haaren. Sie trägt ein thyrnisches Gewand und hält sich den Kopf, als würde sie weinen. Dann richtet sie sich auf und dreht sich um, so dass Octavia nun das Gesicht erkennen kann. Es ist tatsächlich ihre Mutter, die sich verzweifelt an den Hals greift. Ihre Lippen formen Worte, aber es kommt nichts aus ihrer Kehle, als ob sie nicht rufen könnte. Dann greift sie mit ihren Händen verzweifelt an ihren Hals und drückt diesen scheinbar zusammen oder hält ihn fest. Octavia erkennt, dass der Hals eine tiefe Wunde besitzt, die sich einmal ganz um den Hals herumzieht. Es wirkt nun auch so, als ob der Kopf fast locker auf den Schultern sitzt und nur von ihr auf seinem Platz gehalten wird. Der Geist von Octavias Mutter versucht verzweifelt zu rufen, aber bekommt keinen Laut aus ihrer Kehle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk und auch Kenji sind inzwischen dazugekommen und treten hinter Octavia auf die Lichtung. Octavia spricht ihre Mutter an, doch diese scheint sie nicht wahrzunehmen. Auch von Henk und Kenji nimmt sie keine Notiz, bis Kenji ein Licht erstrahlen lässt, auf welches sie mit ausgestreckter Hand zufliegt, um schließlich durch Kenji hindurchzufliegen. Kenji spürt eine Eiseskälte, als der Geist durch ihn hindurchschwebt. Octavia beobachtet ihre Mutter und hat das Gefühl, dass sie aufgewühlt und verstört wirkte und die Präsenz ihrer Tochter wohlmöglich unbewusst gespürt hat. Der Geist verschwindet kurz darauf wieder in der Schwelle und lässt die Helden allein zurück. Sie kehren zu Iustus zurück und erzählen ihnen von ihren Beobachtungen. Kenji ist traurig, da er Octavias Mutter auch gekannt hat, und betrachtet Octavia, die durch die Begegnung mit dem Geist ganz aufgelöst ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der alte Jäger'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bemerkt Henk, dass sie beobachtet werden, denn ein alter, breitschultriger Jäger, der ein totes Reh auf dem Rücken trägt, steht etwas abseits und hört ihnen anscheinend schon etwas länger zu. Aber statt sie begrüßen, merkt er nur an, dass sie die ersten seien, die vor dem Geist nicht sofort davongelaufen wären. Als die Helden ihn fragen, ob er Dilos sei, nickt er nur und will wissen, was sie herführt. Octavia erzählt von ihrer Suche nach den Gräbern der Toten und Henk fragt direkt, ob einer Leiche der Kopf fehlte. Dilos nickt und nimmt die Helden mit zu seiner Hütte. Während diese sich ans Feuer setzen, hängt Dilos erst seine Beute auf und setzt dann einen Topf mit einem Eintopf aufs Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erklärt ihnen kurz, dass er sie im Morgengrauen zu den Gräbern führen kann, da er die drei beerdigt habe. Doch zuerst müsse er aber essen und sich ausruhen, außerdem würde man die Gräber im Dunklen ohnehin nicht finden. Er bietet den Helden an, dass sie sich ebenfalls am Feuer ausruhen können und sie dann gemeinsam am Morgen aufbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich Dilos sein Essen nimmt und isst, fragt Henk ihn nach den Ereignissen in der Nacht vor drei Jahren. Dilos erzählt, dass er die drei Toten damals gefunden habe und noch heute bei der Erinnerung schaudere, da der Anblick unerträglich grausam gewesen sei. Eine der Toten habe vor der niedergebrannten Hütte gelegen, die anderen beiden etwas weiter von der Hütte entfernt. Sie seien grausam getötet worden, so dass er den Anblick kaum ertragen konnte, denn überall sei Blut gewesen. Henk fragt, ob eine von ihnen geköpft war, und Dilos bestätigt es. Dann erzählt er, dass er die Leichen dann einzeln hergebracht habe, da alle im Dorf furchtbare Angst hatten und glaubten, dass es ein dunkler Hexenmeister in schwarzer Robe war, die sie getötet habe. Sie hätten Angst, dass die Leichen besudelt seien und vielleicht sogar zu Wiedergängern würden. Dilos erklärt, dass die Leute in Opploh den Mörder den Schwarzmantel nennen. Er selbst habe aber keine Spuren von Magie entdecken können, sondern für ihn habe es so ausgesehen, als seien sie durch Klingen gestorben. Er habe sie dann beerdigt und seitdem sei im Dorf nicht mehr über diese Nacht gesprochen und auch die abgebrannte Hütte von Gerwan sei nie wieder aufgebaut worden. Dann erwähnt Dilos, dass wenige Wochen später auch der Spuk im Wald begonnen habe und immer wieder diese durchsichtige Gestalt gesehen werde, die mit ausgestreckter Hand auf die Menschen zuflöge. Einige Jäger habe sie bereits fast zu Tode erschreckt und auch er selbst habe sie schon mehrmals gesehen und glaube nicht, dass sie böse Ansichten hege, denn sie wirke traurig, verzweifelt und sehr verwirrt, aber nicht bösartig. Trotzdem habe er eine gesunde Angst vor ihr und hoffe jede Nacht, dass Twill seine Hütte vor ihren Geisteraugen versteckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Alte erfährt, dass es sich bei dem Geist um Octavias Mutter handelt, steht er auf und meint, dass er sich gerade an etwas erinnere. Er holt eine verstaubte Kiste aus einem Versteck unter den gelagerten Holzscheiten, kramt in ihr herum und holt dann eine goldene Mantelschnalle in Form eines Schwanes hervor. Er habe diese bei der Fremden gefunden und sie mitgenommen, da er noch nie etwas aus Gold in der Hand gehalten habe. Eigentlich habe er sie verkaufen wollen, aber da er hier draußen kein Geld brauche, habe er sie behalten, da sie auch so schön sei.  Hin und wieder habe er sie sich angesehen, da er den Glanz so möge und noch nie so etwas Schönes gesehen habe, wie diesen Schwan. Dann überreicht er die Fibel an Octavia und sagt, dass er sie ihr überlasse, da er wisse, wie wichtig Familie sei. Er selbst habe keine mehr und komme mit der Einsamkeit gut zurecht, aber trotzdem denke er auch heute noch oft an seine eigene Mutter, die bereits vor Jahrzehnten starb. Octavia fragt, was sie ihm dafür geben könne, doch Dilos will keine Belohnung oder Bezahlung, da er den ganzen Reichtum des Waldes vor der Tür habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erklärt der alte Jäger, dass er jetzt schlafen wolle, und rollt sich in eine Ecke seines Hauses zusammen. Die Helden legen sich ebenfalls hin und wechseln sich bei der Wache ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 6. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Die Gräber und die abgebrannte Hütte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen frühstücken die Helden etwas und brechen dann in den Wald auf. Der Alte führt sie quer durch das Unterholz und Henk erahnt, dass er anscheinend kaum wahrnehmbaren Tierpfaden folgt. Es ist ein längerer Weg mit Baumstämmen oder Pfützen, die überwunden werden müssen. Schließlich kommen sie zu einer Lichtung mit einem sehr großen Bergahorn und Dilos zeigt neben den Baum und sagt, dass es dort sein müsse. Er weißt die Helden an, auf dem Boden nach drei größeren Steinen zu suchen, die irgendwo unter dem Baum liegen müssen. Da alles um den Baum herum zugewachsen ist, suchen die Helden gemeinsam und Octavia stößt schließlich auf zwei nebeneinander liegenden Steinen und spricht Dilos darauf an. Der Jäger erinnert sich, dass er den Jäger mit seiner Tochter als Familie zusammen beerdigt habe, und da er nicht gewusst habe, in welchem Verhältnis die beiden zu der Fremden standen, habe er diese etwas abseits von ihnen beerdigt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia findet in der Nähe einen einzelnen Stein und Henk nimmt die Schaufel und hebt das Grab aus. Während Henk gräbt, setzt sich Octavia zu den zwei Steinen. Sie dankt Illeina und opfert ihr Brot und Wasser. Henk findet in einiger Tiefe schließlich Knochen und reicht sie einzeln nach oben. Octavia nimmt sie an und legt sie in den Beutel. Als Henk keine weiteren Knochen mehr findet und sie das Skelett komplett nur ohne Kopf haben, weist Kenji darauf hin, dass die Gebeine vollständig sein sollten, bevor er sie segnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fragt Dilos nach dem Schädel und dieser erklärt, dass er den Kopf gesucht, aber nicht gefunden habe. Falls der Attentäter ihn nicht mitgenommen habe, könnte er noch in der Nähe der Hütte liegen. Die Helden denken darüber nach, ob der Attentäter den Kopf mitgenommen haben könnte, doch da es sich um Silvius eigenen Palatoren und nicht um Kopfgeldjäger gehandelt hat, würden sie ihm kein Zeichen ihres Erfolges mitgebracht haben, denn solch brutale Sitten werden bei den Thyrnern auch eigentlich abgelehnt. Henk erwähnt, dass es aber Sinn machen würde, die Leiche unkenntlich zu machen, damit diese niemand erkennt. Octavia stimmt ihm zu, denn immerhin hatte Silvius in seiner Version bereits Wochen zuvor behauptet, dass er Beweise dafür habe, dass Octavia und ihre Mutter in der Villa getötet und ihre Leichen über die Klippen ins Meer geworfen wurden. Für seine Interessen wäre es also nur wichtig, dass der Kopf am besten so verschwindet, dass man ihn nie wieder findet. Falls sie also Glück haben, könnten die Attentäter diesen irgendwo in der Nähe der Hütte versteckt haben, da sie ihn vermutlich auch nicht lange mit sich herumtragen wollten. Die Helden beschließen, diese Chance zu nutzen, und wollen sich nochmal bei der abgebrannten Hütte umsehen. &lt;br /&gt;
[[Datei:map opploh.png|miniatur|rechts|Die Jägersiedlung [[Opploh]] im Nachtholz]]&lt;br /&gt;
So machen sich die Helden wieder auf den Weg nach Opploh und durchqueren erneut die Senke im Nachtholz. Sie steigen wieder zum Ort hinauf und begeben sich zum abgebrannten Haus.  Während Octavia die Überreste des Hauses betrachtet, fallen ihr immer mehr Details aus der Nacht ein, die sie vermutlich traumatisch verdrängt hatte. Sie erinnert sich, dass sie aus der Hütte floh und findet sogar die Stelle wieder, wo sie sich damals versteckt hat. Währenddessen sondiert Henk die Umgebung und macht zwei Steinhaufen aus, unter denen der Attentäter den Schädel versteckt haben könnte. Kenji untersucht den westlichen von ihnen und Henk betrachtet den Haufen, zu dem auch Octavia geht, weil sie sich dort damals versteckt hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia sieht sich dort um und ihr fällt ein, dass sie von hieraus beobachten musste, wie der Attentäter ihre Mutter mit einem einzigen, brutalen Hieb enthauptet hat. Sie war völlig geschockt und starrte hin, wurde aber nicht von dem Attentäter entdeckt, da der Rauch von der brennenden Hütte und die Schreie von Illeina und Gerwan ihn abgelenkt hatten. Kenji hat inzwischen seine Untersuchung des Steinhaufens abgeschlossen und ist sicher, dass dort kein Schädel versteckt wurde. Auch Henk hatte wenig Glück und wurde nicht fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia geht zum Ort, an dem ihre Mutter enthauptet wurde und ihr fällt ein, dass der Attentäter den Kopf nahm und dann damit in Richtung der Felsen an der Klippe gegangen ist. Denn als er über den Zaun stieg, nutze sie die Chance und floh durch die Büsche in Richtung des Waldes, wo sie auch ihr Pferd versteckt hatten, das niemand im Dorf sehen sollte. Octavia teilt den anderen ihre Erinnerung mit und gemeinsam gehen sie zu den Felsen am Rande des Abhangs. Es fällt allen sofort auf, dass es hier einige sehr tiefe Erdspalten gibt. Octavia hört aus einem Spalt eine leise akustische Schwingung, als ob jemand über einen Flaschenhals blase. Sie hält die Hand herüber und bemerkt einen leichten Windzug. Die Spalte ist auch so große, dass ein Kopf hindurch passen würde. Henk wirft einen Stein hinunter und stellt über das beim Aufprall ertönende Echo fest, dass dort ein viele Schritte tiefer Abgrund mit einem größeren Höhlenraum sein könnte. Aus dem Spalt steigt außerdem ein leichter, beißender Geruch, der nach Ammoniak riecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden blicken den Abgrund hinunter und stellen fest, dass die gesamte Felswand sehr zerklüftet ist. Da es einen Windzug aus dem Loch gab, muss es irgendwo eine Verbindung durch einen offenen und mit dem Loch verbundenen Zugang geben. Eventuell ist diese sogar so große, dass man ins Innere kann. Octavia weiß noch, dass sie hier im Wald überall Höhlen gesehen hat, da der Karstboden viele Hohlräume besitzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also machen sich die Helden auf den Weg und steigen einen steilen Pfad hinab in den Abgrund. Unten angekommen suchen sie den Abhang nach Höhlen ab. Octavia hat einen vielversprechenden Spalt entdeckt, zu dem man allerdings ein Stück hochklettern muss. Der Spalt ist aber breit und hoch genug, dass man sich seitlich und leicht in der Hocke hindurch quetschen kann. Aus dem Spalt strömt ihnen ein intensiver, beißender Gestank entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Höhle'''&lt;br /&gt;
[[Datei:Map fledermaushöhle.png|miniatur|rechts|Die Fledermaushöhle unterhalb von [[Opploh]]]]&lt;br /&gt;
Octavia betritt die Höhe als erste und lässt eine kleine Flamme entstehen, die ihr Licht gibt. Henk folgt ihr und Kenji geht als letzter und lässt seinerseits den Greif auf seinem Stab hell erstrahlen. Iustus will draußen warten und den Eingang sichern. Der Spalt ist eng, aber Octavia dringt immer weiter vor. An einer Gabelung entscheidet sie sich für die rechte Seite und hört jetzt vor sich Bewegungen und ein leises Schaben und Kratzen. Es riecht streng und auf dem Boden findet sich Kot, vermutlich von Fledermäusen. Diese hängen unter der Decke und werden unruhig durch das Licht. Octavia löscht ihr Feuer und die Helden ziehen sich etwas zurück. Da kein Luftzug aus der Höhle vor ihnen kommt, entschließen sie sich, die linke Seite auszuprobieren. Wegen der Enge des Spaltes geht nun Kenji vor, gefolgt von Henk und Octavia bildet das Schlusslicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht zuerst, im linken Spalt einen Luftstrom wahrzunehmen und tatsächlich spürt er einen ganz leichten Luftzug. Er geht weiter und betritt als erster einen größeren Höhlenraum. Hier sind der Gestank und auch die Lautstärke am heftigsten und eine schwüle, feuchte Wärme liegt in der Luft. Überall an der Decke hängen große Fledermäuse, die durch den Lichtschein sofort aufgescheucht werden, so dass sich ein Schwarm von der Decke löst und panisch durch die Gegend fliegt. Diese Fledermäuse sind riesig und irgendwie verzehrt und wirken von ihren Proportionen seltsam entstellt. Einige versuchen sogar anzugreifen, was normale Fledermäuse nicht tun würden, und attackieren die Helden mit ihren scharfen Krallen. Kenji verbirgt das Licht unter seinem Mantel und duckt sich weg. Ihm fällt auf, dass diese Fledermäuse ähnlich wie die [[Moderlinge]] leicht besudelt sind und, obwohl es noch normale Tiere sind, haben sie definitiv einen Schaden durch die Schwarzen Jahre behalten. Henk schlägt mit seinem Säbel nach ihnen und macht sie dadurch nur wilder und angriffslustiger. Octavia schützt sich mit Flammen vor den Fledermausangriffen und trägt dadurch auch nicht zu ihrer Beruhigung bei. Nach einiger Zeit sind die meisten der aufgescheuchten Fledermäuse hinausgeflogen oder haben sich wieder niedergelassen. Die Helden schleichen nun vorwärts und Kenji beleuchtet mit seinem Licht nur den Boden vor seinen Füßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hält sich auf der rechten Seite der Höhle und geht geduckt durch den glitschigen Fledermauskot. Zu seiner rechten tut sich ein breiterer Spalt auf, den die Helden untersuchen. Sie finden aber keinen Durchbruch nach oben und kehren in die große Höhle zurück. Kenji bleibt zunächst wieder am rechten Rand, aber dann übernimmt Henk die Führung und geht links durch die Höhle hindurch. Auf der anderen Seite stoßen sie auf einen Gang, aus dem ein leichter Luftzug strömt. Sie folgen ihm ein Stück, bis er zu schmal wird und zu steil ansteigt. Doch am Ende ist ein leichter Lichtschimmer zu erkennen, doch es ist nicht der Spalt, den die Helden suchen. Auch die weiteren Spalten auf dieser Seite erweisen sich als Sackgassen und Henk führt die Gruppe nun einmal quer durch die ganze Höhle und sie müssen sich mehrmals aufgescheuchten Fledermäusen erwehren. Schließlich entdeckt Henk auf der rechten Seite ganz am Ende der Höhle einen breiteren Gang, aus dem ebenfalls ein Luftstrom kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier finden die Helden einen breiteren Spalt, an dessen oberem Ende ein leichter, entfernter Lichtschein wahrzunehmen ist. Auf dem Boden liegen viele Nadeln und Tannenzapfen, die von oben heruntergefallen sind, und aus diesem Haufen hört man ein gutturales Knurren, ähnlich dem eines Hundes. Als sich Octavia noch weiter nähert, kriecht ein größeres Wesen von max. ½ -1 Schritten im Haufen umher. Kenji erkennt, dass dieses Tier nicht besudelt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavias vorsichtig man den Haufen berührt, hört man ein Fauchen, dass schärfer und explosiver als bei einer Hauskatze ist. Kaum hat sie ihre Hand weggezogen, kommt eine kleine Schnauze mit scharfen Zähnen heraus, die  scheinbar zu einem Mader gehört. Vorsichtig legen die Helden den Haufen frei und schließlich finden sie einen völlig abgemagerten Mader. Dieser ist mit Krallenspuren übersäht, die von den Fledermäusen stammen, und muss von oben hineingefallen sein und scheint hier nun schon etwas länger festsitzen, wenn man  nach seinem Kot urteilt, der überall zu entdecken ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben Mitgefühl mit dem armen Tier und erinnern sich an das Geschenk von Gwaerenor: die magische Silma-Eschen-Rinde. Octavia holt sie hervor und redet besänftigend auf ihn ein. Tatsächlich beruhigt er sich und lässt sich mit Trockenfleisch füttern. Als er sich bei Octavia auf den Arm legen will, übergibt diese die Rinde an Henk, welcher sich des Maders annimmt und ihn mit der Rinde in seinen Mantel steckt. Octavia durchsucht den Haufen und findet dann tatsächlich den völlig intakten und abgenagten Schädel ihrer Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schleichen schließlich wieder aus der Höhle hinaus und kehren mit Iustus nach Opploh zurück. Sie wollen am abgebrannten Haus die Gebeine segnen, doch Octavia findet den Platz des Mordes nicht angemessen und wählt einen großen Stein unter einem rotblättrigen Ahorn südwestlich an der Palisade außerhalb von Opploh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zusammensetzung und Übergabe der Gebeine'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia breitet die Gebeine ihrer Mutter auf dem großen Stein aus und Kenji spricht den erlösenden Hymnus der Spea über sie. Ein helles Licht strahlt während des Hymnus aus dem Greifen von Kenjis Stab auf die Gebeine. Die Knochen leuchten kurz hell auf, ein kalter Hauch zieht um alle herum und über den Knochen materialisiert sich langsam der Geist von Octavias Mutter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
„''Oh [[Spea]], du, die einst der flehenden Klage entstieg, hohe Wächterin auf den Zinnen des Weißen Turms! Dort, wo das ewige Eis den Himmel berührt, erhebe das Zepter, das Sidea dir reichte. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Blicke herab auf diese Seele, die heimatlos wandelt, verloren im enodischen Gespinst, verlassen und ohne Pfad. Ihr Herz ist schwer von der Last, der Blick trüb vom Zwielicht der [[Schwelle]]. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Wir rufen dich, Herrin: Sei ihr der Leitstern im Grau der Zwischenwelt! Sende ihr dein göttliches Geleit und die Gunst des Trostes! Lass Hoffnung niedergehen, sanft und still, wie der fallende Schnee aus den Wolken [[Aretea|Areteas]], dass sie den Schmerz bedecke und deinen Geist mit Klarheit erfülle. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Hörst du den Ruf, oh [[Morea Octavia]]? Du bist nicht mehr allein. Das Irdische ist vergangen; dein Traum hat seine Macht verloren. Ergreife den Strahl der Zuversicht! Nimm die strahlende Hand, die sich dir bietet! Spüre die Kraft, die in dir erwacht! Schreite hinfort, getragen von dem Licht, das nimmer verlischt, in das göttliche Gefilde, das deiner harret! ''“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Kenjis Zauber endet, geschieht etwas mit dem Geist. Das Licht verdichtet sich an der Stelle, wo der Hals durchtrennt war, und es wirkt so, als würden unsichtbare Fäden die Wunde vernähen. Die Gestalt der Mutter hört plötzlich auf, sich an den Hals zu greifen und nimmt die Hände langsam herunter. Sie betrachtet sie verwundert und holt dann tief Luft, als würde sie nach drei Jahren das erste Mal wieder atmen. Ihr Blick klärt sich dann und die panische Suche in ihren Augen weicht einem schmerzhaften, aber klaren Erkennen. Sie blickt auf ihre eigenen Knochen herab und dann zu Octavia. Da begreift sie in einer Sekunde alles: den Schmerz, den Tod und die Zeit, die vergangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Lippen bewegen sich und diesmal formt sich ein Ton. Ihre Stimme ist leise, geisterhaft und klingt wie ein Windhauch aus der Zwischenwelt, aber sie ist da: „''Octavia... ''“ Es ist kein Ruf der Suche mehr, sondern ein Erkennen. Sie lächelt und in diesem Lächeln liegt der ganze Frieden einer Mutter, die endlich weiß, dass ihr Kind überlebt hat. Dann schaut sie auch in die Runde und ihr Blick bleibt kurz an Kenji hängen. Dieser hat das Gefühl, dass sie ihn auch wiedererkennt, und sie schenkt ihm ein dankbares Lächeln, dass Kenji mit tiefem Frieden erfüllt. Dann blickt sie wieder zu Octavia, verabschiedet sich dann mit einem gehauchtem „''Danke…''“ und verschwindet in dem Knochenhaufen. Ihr Geist senkt sich wie ein helles Licht auf diesen hinab und scheint bereit für die Reise nach Thyrna zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia meditiert noch ein Weilchen allein über den Gebeinen und verstaut sie dann in dem Beutel. Die Helden suchen dann den Rastplatz auf und übergeben die Gebeine an die Palatoren. Diese verstauen den Sack mit den Gebeinen sehr ehrfürchtig in einer Holzkiste, die sie auf dem Pferd haben, und sagen, dass sie so schnell wie möglich nach Perlheim zurückkehren wollen, damit Obloci die Gebeine der edlen Herrin in die Heimat schicken könne.  Castorius betont zum Abschied erneut, dass es ihnen eine große Ehre war, Octavia zu helfen und dass sie auch zukünftig, wie alle anderen Palatoren auch, der Familie des Cygnus treu ergeben sind und ihnen immer zu Diensten seien würden. Varianus nickt zustimmend und dann verabschieden sie sich und reiten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak beschwert sich, dass die Palatoren ihn wie Luft behandelt hätten, obwohl er genau wisse, dass sie barthavisch sprechen. Aber immer, wenn er ihnen etwas erzählt hat, haben sie ihn einfach ignoriert. Die Helden ignorieren ihn und beschließen, erst am nächsten Morgen weiterzureisen und die Nacht auf diesem geschützten Rastplatz zu verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.12''') Die Helden bauen ihre Zelte auf dem Rastplatz auf, was Octavia zwar langsam, aber gut gelingt. Auch Kenji und Iustus haben keine Probleme, während Kerrak sich abmüht, mehrmals scheitert und schließlich durch die Beobachtung von Octavias Vorgehen lernt, was er tun muss. Henk übernimmt die erste Wache und bemerkt nach einiger Zeit ein Rascheln im Gebüsch, als ob sich etwas anschleicht und dann vor dem Lagerplatz lauert. Am Rascheln schlussfolgert Henk, dass es sich um etwas Kleines oder Gebeugtes handeln müsse, und zieht unauffällig seinen Säbel. Kurz darauf steht er belanglos auf und schlendert herum, wobei er sich wie zufällig der Stelle nähert, an der er das Rascheln gehört hat. Da er in der Dunkelheit nichts erkennen kann, schaut er direkt nach und entdeckt den Mader aus der Höhle, der anscheinend das Trockenfleisch gewittert hat, mit dem sie ihn gefüttert haben. Henk wirft ihm noch etwas davon hin und setzt sich wieder an das wärmende Feuer. Er bemerkt, wie sich der Himmel immer mehr zuzieht und Wind aufkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mitternacht weckt Henk dann Iustus zum Wachwechsel und nutzt dessen Zelt zur Nachtruhe. Kaum liegt Henk im Zelt, fängt es an zu Regnen und der Wind frischt merklich auf. Es zieht ein starker Sturm auf und ein größerer Ast landet direkt neben Octavias Zelt. Die Zelte sind trotz des starken Regens dicht und warm, aber als es dann auch noch anfängt zu gewittern,  werden alle durch den Lärm kurz wach, um dann wieder weiterzuschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 7. Nemieon === &lt;br /&gt;
Iustus weckt die Helden am nächsten Morgen zur Dämmerung und sucht dann den Weg auf, den er anscheinend genau betrachtet. Währenddessen jault Kerrak laut auf, denn in der Nacht ist Wasser in sein Zelt gelaufen und seine Kleidung ist nass. Henk sagt ihm, er solle sie sowieso mal waschen und sich am besten gleich mit, und weist auf den kleinen Bach am Weg, den Kerrak dann maulend aufsucht und sich und seine Kleidung wäscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus kehrt nachdenklich zurück und berichtet den Helden, dass es gestern im starken Gewitter so gewirkt habe, als ob ein Reisender mit einem Pferd an trotz des Sturms dem Rastplatz langgeritten sei. Leider konnte er es nur erahnen, da der Sturm und Regen so stark gewesen seien, dass man kaum die Hand vor Augen habe sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kerrak nur im Unterhemd bekleidet zurückkehrt, hängt er seine nassen Sachen an Ästen zum Trocknen über das Feuer und streckt seinen Hintern in Richtung der wärmenden Flammen, woraufhin Octavia sofort das Lagerfeuer verlässt und ihr Zelt abbaut. Die anderen schließen sich ihr an, so dass der halbnackte Kerrak allein am Feuer bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jäger Dilos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Zelte abgebaut sind, steht plötzlich der alte Jäger Dilos im Lager. Er erkundigt sich, ob Octavia erfolgreich war und ihre Mutter nun endlich nach Hause gebracht werde, und freut sich darüber, dass Octavia nun die Schwanenfibel trägt. Dilos ist erleichtert, als er erfährt, dass die Helden den Kopf wiedergefunden haben und Octavias Mutter nun in Frieden ruhen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dilos hat außerdem Neuigkeiten aus dem Dorf und berichtet, dass der Jäger Cernu ihm heute Nacht im Wald erzählt habe, dass gestern nach Sonnenuntergang ein seltsamer, verhüllter Mann im Dorf war, der sich nach der Reisegruppe erkundigt habe. Dieser habe nach sechs Reisenden mit fünf Pferden gefragt und auch eine junge Frau erwähnt. Er sei ein guter Freund von ihnen und würde sie suchen. Da Cernu aber nichts von der Reisegruppe wisse, habe er ihm nicht weiterhelfen können und nur den Rastplatz beim Dorf erwähnt. Die Helden sind sich sicher, dass dies ihr Verfolger gewesen sein muss, der sie anscheinend heute Nacht überholt hat und nun vor ihnen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dilos erwähnt noch, dass die Brücke auf der Handelsstraße, die nach Osten führt, abgebrannt sei und  niemand bislang wisse, wer dahintersteckt. Falls die Helden also nach Osten reisen wollen, müssten sie einen Umweg über die Südseite machen, also ganz nach Nyssos und dann wieder nach Osten und über [[Ferning]] weiter nach [[Eldorn]] oder [[Valkenburg]]. Henk dankt und erwähnt, dass sie weiter nach Westen wollen. Der Jäger verabschiedet sich dann und wünscht allen zum Abschied eine gängige barthavische Abschiedsformel für Reisende:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 400px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Möge [[Twill|Twills]] Hand eure Fährte verwischen!''“&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerrak und die Weiterreise'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Jäger fort ist, erwähnt Kerrak vom Feuer aus, dass er wisse, wer die Brücke abgebrannt habe. Mit Verweis auf seine Nützlichkeit erzählt er auf Nachfrage, dass es sich vermutlich um Graltiks Männer handeln würde, denn er habe es von Vargus Blutbann gehört, dem Anführer der Nemorern, mit denen er unterwegs war. Graltik plane nämlich anscheinend seine Rache an Barthavion und habe seine Männer ausgeschickt, um Unruhe und Chaos im Land zu stiften. Kerrak weiß, dass eine andere Gruppe von kratarischen Männern im Süden die Handelsstraße tyrannisiert und alle ausrauben soll, die nach Sapos kommen. Ziel sei es wohl, die Versorgung nach Sapos zu behindern. Den Helden ist bewusst, dass Sapos von allen Städten am wenigsten autark und damit auf Waren aus anderen Städten angewiesen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak bestätigt auch Henks Vermutung, dass Graltik noch etwas anderes planen würde, irgendetwas Großes. Eventuell bezöge sich dies auch auf Sapos, aber darüber wisse Kerrak zu wenig. Klar sei nur, dass Graltiks Männer inzwischen in ganz Barthavion unterwegs seien und bereits einige Handelsstraßen kontrollieren. Dann zieht er sich seine mittlerweile getrocknete Kleidung wieder an und bereitet sich auf die Abreise vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden wieder auf dem Weg sind, reitet Henk mit Kerrak hinter sich vorweg, gefolgt vom Kenji, Octavia und Iustus aus Nachhut. Ihnen fällt unterwegs schnell auf, dass der nächtliche Sturm den gesamten Wald durcheinandergebracht hat und überall Chaos herrscht. Äste liegen auf dem Weg und die Helden müssen immer wieder anhalten, um diese zur Seite zu räumen. Kerrak spring dann zwar immer schnell von Henks Pferd und beseitigt die Äste, doch es kostet dennoch zusätzliche Zeit und verlangsamt die Reise. Als ein besonders dicker Ast liegt so ungünstig auf der Straße, dass Kerrak diesen nicht allein bewegt bekommt, eilt auch Kenji zur Hilfe. Doch die beiden können den Ast nicht bewegen und erst mit Henks zusätzlicher Unterstützung gelingt es ihnen, das Hindernis wegräumen und dem Weg weiter zu folgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Weg dann etwas weiter wird und weniger Äste herumliegen, fragt Kerrak Henk unter vier Augen, was Octavia eigentlich damit gemeint habe, dass sie ihn töten würden, wenn er etwas macht, was ihnen nicht gefalle? Er will wissen, wie denn seine Chancen stehen, dass er dies hier überleben kann. Henk weist Kerrak darauf hin, dass er Octavia einfach nicht verärgern solle, doch dieser fürchtet, dass Octavia ihn nicht leiden könne und ihn sogar hasse. Henk nickt dies grinsend ab, während Kerrak ihm gesteht, dass er deswegen etwas Angst vor Octavia habe, da er schließlich wisse, dass sie das Geas Echo in der Form von Feuer in sich trage. Er will also von Henk wissen, wie er es vermeiden könne, sie wütend zu machen, da sie ihn dann vermutlich sofort einäschern würde. Henk empfiehlt ihm, sich weiterhin nützlich zu machen und Octavia am besten nicht zu nerven. Kerrak klagt, dass er ja nicht wisse, was sie denn alles nerve, und bittet Henk um einen Rat, was er tun könne, um seine Überlebenschancen zu erhöhen, denn schließlich würde er ja ein Stück über die Helden schreiben. Henks Tipp: Zurückhalten und vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak hat wegen seines Stückes noch viele Fragen an zur Beziehung zwischen Kenji und Octavia und will als erstes wissen, wie lange da schon was zwischen den beiden läuft? Als Henk beiläufig erwähnt, dass es wohl schon seit ihrer Kindheit sei, bemerkt er, dass sich auf beiden Seiten des Weges sich langsam ansteigende Felswände annähern. Henk bricht das Gespräch ab, um seine volle Aufmerksamkeit auf den Weg zu richten, denn dieser lief auf eine Engstelle hinaus, die unumgehbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Hinterhalt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt jetzt durch eine enge Schlucht hindurch, die gerade so breit ist, dass die Pferde hindurchpassen. Auf ihm haben sich vom Sturm viele Äste gesammelt, die aus dem Weg geräumt werden müssen, damit die Pferde sich nicht verletzen. Die Helden steigen ab und führen die Pferde durch die Schlucht, und Kerrak will hilfsbereit sein, geht vorweg und beginnt sofort, die Äste aus dem Weg zu räumen. Henk folgt ihm mit seinem Pferd, dann Kenji, Octavia und Iustus jeweils mit ihren Pferden. Alle sind aufmerksam und beobachten den Weg und die Wände genau.&lt;br /&gt;
[[Datei:Map schlucht nachtholz.png|miniatur|rechts|Die enge Schlucht, in der die Falle des Attentäters zuschnappt]]&lt;br /&gt;
Die Schlucht hat in ihrer Mitte einen leichten Knick und, als Henk diesen mit seinem Pferd passiert hat und Octavia dort ankommt, bemerken Henk und Kenji, dass etwas Winziges über ihren Köpfen von vorne nach hinten schnell durch die Luft über der Öffnung der Schlucht fliegt. Sie wenden sich um und genau in dem Moment kommt plötzlich ein Teil der Felswand neben Octavia ins Rutschen und trifft genau auf diese, die in herabfallende Steine und vor allem Steinstaub eingehüllt wird. Octavia geht zu Boden, wird unter dem Steinstaub beerdigt und verliert das Bewusstsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sieht den Erdrutsch, doch spürt schlagartig, dass ihm eine Gefahr von hinten droht, und wendet sich um. Er sieht gerade noch rechtzeitig, wie sich ein Mann mit verhülltem Gesicht von oben auf ihn schwingt, und so es gelingt Henk, sich wenigstens noch so weit wegzudrehen, dass der Angreifer ihn zwar nicht mit voller Wucht erwischen kann, ihn aber trotzdem verletzt. Kerrak schreit in der Sekunde vor Schrecken laut auf und Kenji blickt entsetzt auf eine sich immer weiter ausdehnende Staubwolke, die ihn in der nächsten Sekunde einhüllt und ihm den Atem raubt und Hustenabfälle auslöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht seine beiden Dolche und weicht dem schnellen Angriff des Attentäters aus, der sich ein Tuch vor dem Mund gebunden und eine Kapuze tief über die Augen gezogen hat und seinen Angriff mit den gezischten Worten kommentiert:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 500px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Ihr verdammten Füchse kriegt nun endlich eure Rechnung!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji verhüllt sich Mund und Nase und geht in die Staubwolke hinein, um Octavia zu suchen. Er tastet sich vorsichtig an Octavias Pferd vorbei und kommt nur langsam vorwärts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich ausbreitende Staubwolke hüllt die beiden Kämpfenden genau in dem Moment ein, als Henk zum Gegenschlag ansetzt und feststellen muss, dass der Attentäter ein echter Profi zu sein scheint, denn sein Entwaffnungsversuch wird geschickt vereitelt und sofort gnadenlos gekontert. Der Angreifer versetzt Henk einen äußerst schmerzhaften Stich und kommentiert ihn zischen:  &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Dieser Job war ein Glücksfall!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenji findet in der Staubwolke die am Boden liegende Octavia. Er hilft ihr hoch, wodurch sie wieder zu Bewusstsein kommt und sich schnell Mund und Nase verhüllt.  Ein von Kerrak geworfener Stein trifft die Schulter des Attentäters, doch er lenkt diesen nicht weiter ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henks Versuch, den Attentäter durch einen fiesen Trick zu Fall zu bringen, scheitert durch dessen Geschick. Doch wenigstens kann Henk dessen Angriff ebenso geschickt abwehren und hört dabei die Worte: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Die Rache gehört uns!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Octavia tastet sich mit Kenjis Hilfe in Richtung des Waffenlärms durch den dichten Staub, denn sie haben die Hoffnung, Henk vielleicht helfen zu können. Kerrak sucht tastend nach etwas, mit dem er angreifen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk beschließt, nicht mehr weiter zu versuchen, den Attentäter lebend zu fassen, und stellt seine Taktik um. Er führt einen gezielten Schlag gegen den Halsbereich des Angreifers durch und obwohl dieser dem vollen Angriff entgeht, fügt Henk ihm einen tiefen Schnitt am Schlüsselbein zu. Dabei will er von ihm wissen, wer ihn beauftragt habe. Der Attentäter grinst schmerzhaft und während er Henk angreift, zischt er: &lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Dein Feind!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk wehrt seinen Angriff geschickt mit beiden Dolchen ab und Kenji und Octavia haben inzwischen Henks Pferd überholt und erahnen den Umriss ihres Freundes in der dichten Staubwolke. Kerrak hat einen dickeren Ast gefunden und schwingt ihn mit Wucht in die Richtung des Attentäters und trifft ihn trotz der schlechten Sicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk attackiert diesmal den Attentäter frontal auf Bauchhöhe und durch Kerraks Schlag neigt sich dieser sogar etwas vorwärts, wodurch er Henks Angriff nicht ausweichen kann und an beiden Seiten getroffen wird. Trotzdem setzt der Angreifer zu einer weiteren Attacke an und verkündet entschlossen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 300px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Du wirst nur der erste sein!''“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
Henk kann den feindlichen Hieb nicht vollständig abwehren und wird erneut verletzt. Octavia und Kenji versuchen, an Henk vorbeizukommen, doch es ist zu wenig Platz da, so dass sie warten müssen. Kerrak bereitet einen erneuten Wuchtangriff vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk setzt jetzt zu einem gezielten Stoß an und versenkt seine Klinge im Oberkörper des Attentäters, der daraufhin zu Boden geht und verendet. In dem Moment kommt von oben aus der Staubwolke ein von Kerrak geschwungener dicker Ast auf den zusammengesunkenen Angreifer geschwungen und schlägt auf dessen Schulter ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist schwer verletzt und seine Freunde helfen ihm, die immer noch in der Staubwolke versunkene Schlucht zu verlassen. Sie lassen sich davor nieder, wo der Wind den Staub verweht, und Iustus kümmert sich um Henks Wunden, reinigt und verbindet sie. Octavia setzt sich ebenfalls erschöpft hin und reinigt sich vom Steinmehl. Kenji erinnert sich, dass der Attentäter ein Pferd besessen hat, und begibt sich allein in der Umgebung auf die Suche nach diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen zieht Kerrak die Leiche des Attentäters aus der Schlucht und Henk lässt dessen Taschen nach Hinweisen durchsuchen. Nachdem Kerrak nur einen Geldbeutel mit 15 Silbermünzen gefunden hat, den Henk einsteckt, will er wissen, ob er Hose, Jacke und Stiefel des Attentäters haben könne. Als niemand etwas dagegen hat, zieht er der Leiche die Sachen aus und legt dabei eine Tätowierung auf dem Oberarm frei, die drei Dolche um einen Schädel angeordnet zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kennt dieses Symbol, denn es gehört zu den „Bannard-Brüdern“, einer Gruppe von Auftragsmördern aus [[Weisshafen]]. Obwohl er selbst nie viel mit ihnen zu tun hatte, weiß aber er, dass Mestoph mit den Brüdern einige Konflikte hatte und sich in einer Art Fehde mit diesen befindet, ohne  genau zu wissen, worum es dabei geht. Auch Kerrak kennt die Brüder und erwähnt, dass diese völlig skrupellos seien und man sie im Gasthaus „Roststube“ im Hafen von Weisshafen beauftragen könne, wenn man jemanden schnell und ohne fragen beseitigen lassen wolle. Er merkt jedoch noch an, dass sie hohe Preise nehmen und nicht für arme Schlucker arbeiten würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat sich inzwischen in dem unübersichtlichen Wald etwas vom Lager entfernt und dann tatsächlich das leise Schnauben eines Pferdes wahrgenommen. Als er das versteckt angebundene Tier endlich gefunden hat, bemerkt er, dass er mittlerweile die Orientierung verloren hat und nicht mehr genau weiß, wie er zum Lager zurückkommen kann. Aber durch lautes Rufen macht er Kerrak auf sich aufmerksam, dessen Stimme ihn schließlich zum Lagerplatz zurücklotst. Dort angekommen, übergibt er dem Schauspieler das Pferd des Attentäters, so dass Kerrak nicht mehr bei Henk mitreiten muss. Dafür ist dieser auch sehr dankbar und nach einer kurzen Erholungspause geht es langsam weiter Richtung Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Begegnung am Rastplatz'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als es zu dämmern beginnt, kommen die Helden zu einer Weggabelung, an der sich auch ein Rastplatz befindet. Doch bereits von weitem kann man im Halbdunklen gut erkennen, dass ein Feuerschein auf diesem Rastplatz zu sehen ist. Es befinden sich bereits zwei Reisende dort, und zwar ein breiter, stämmiger Mann mit Bart und praktischer Reisekleidung, neben dem eine kleinere, verhüllte Gestalt sitzt, die sich hinter dem Mann versteckt und ihr Gesicht abwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sitzen ab und Henk nähert sich. Der Mann steht auf, als er die Helden bemerkt, und richtet sein Kurzschwert auf Henk, während er seine andere Hand schützend über die kleinere Gestalt hält und laut ruft:&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey; text-align:center; width: 350px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;„''Wer seid ihr? Freund oder Feind?'“&amp;lt;/big&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Manns scheint zu allem entschlossen und traut Henk nicht so richtig, doch als Kenji vortritt, seine Kapuze absetzt und den Mantel etwas öffnet, so dass er als Mystiker des Areteischen Ordens zu erkennen ist. Der Mann beruhigt sich und erkennt langsam, dass die Helden keine Gefahr darstellen, und setzt sich erleichtert wieder ans Feuer. Dann schlägt er vor,  dass sie sich das Lager teilen können, und lädt die Helden an sein Feuer ein. Da es mittlerweile recht kalt ist, sind alle sehr froh darüber und setzten sich zum Feuer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Gestalt verbirgt weiter ihr Gesicht und der Mann legt den Arm um sie und streichelt immer wieder ihren Rücken. Kenji fragt ihn, wer er sei, und der Fremde stellt sich als Seybald vor und fragt auch Kenji nach seinem Namen. Doch dieser erklärt ihm, dass es sicherer für ihn sei, wenn er seinen Namen nicht kennt, und Henk stellt sich als Alrik vor und geht als Führer der Reisegesellschaft durch. Octavia und Iustus bleiben im Hintergrund und setzten sich am Feuer so hin, dass sie mit ihren Kapuzen ihre Gesichter verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald hat vor allem Vertrauen zu Kenji gefasst und erzählt auf dessen Nachfrage, dass er auf dem Weg nach Lindmar sei. Er nimmt dann die Kapuze des anderen herab und darunter ist ein ca. 14 jähriges Mädchen, die er als seine Tochter Nori vorstellt. Seybald berichtet, dass diese vor einigen Wochen aufgehört habe, zu reden. Begonnen habe alles, nachdem sie letzten Sommer abends zu dem See gegangen wäre, an dem sie und ihre Familie leben, um dort nach den Glühwürmchen zu suchen. Nori sei aber nicht zurückgekommen und am nächsten Morgen habe man sie bewusstlos am Seeufer gefunden. Sie sei zwar völlig unversehrt gewesen und er wirkte so, als habe ihr niemand etwas getan, aber seit dieser Nacht spräche sie kein Wort mehr. Außerdem habe der Stallbursche vom Gasthaus ebenfalls etwas Merkwürdiges in dieser Nacht erlebt und von merkwürdigen Lichtern über dem See berichtet, die angeblich nicht von den Glühwürmchen stammen würden. Interessiert fragt Kenji nach dem Namen seines Heimatortes und erfährt, dass die beiden mit ihrer Familie in Virna am Schwarzsee leben, was Octavia nachdenklich macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald berichtet weiter, dass ihnen schließlich, nachdem Nori nun seit Wochen kein Wort mehr gesagt habe, ein Nachbar geraten habe, die Mystiker des Leveischen Ordens in Lindmar aufzusuchen, die das Mädchen dort eventuell heilen können. Sollte dies aber nicht funktioniert, will Seybald seine Tochter zum Ekklesium oder Areteischen Orden bringen, weil dann die Gefahr besteht, dass es sich bei ihrem Problem nicht um eine gewöhnliche Krankheit, sondern um eine Besudelung oder einen Fluch handeln könnte. Er hoffe sehr, dass es nichts Magisches sei und die Mystiker sie heilen können, damit sich ihre Zunge wieder löse, denn immerhin stehe bald ihre Hochzeit an und ohne Stimme werde sie ihren Mann keine gute Ehefrau sein können. Dabei blickt er Kenji flehend an, da ihm aufgefallen ist, dass dieser auch ein Mann des Ekklesiums ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bietet Seybald an, seine Tochter zu untersuchen, und stellt zunächst über seinen Lichtsinn fest, dass es sich um keine Besudelung handelt, zumindest kann er keinerlei Einflüsse von Schattenmagie an dem Mädchen wahrnehmen. Ihm fällt aber der hohe Muskeltonus des Mädchens sowie der unruhige Blick auf, der scheinbar kaum fähig ist, etwas länger zu fixieren. Außerdem ist sie sehr mager und scheint kaum etwas gegessen zu haben. Nori wirkt also sehr traumatisiert, als ob sie sich eher in einer seelischen Starre befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenjis teilt Seybald seine Einschätzung mit, was diesen sehr beruhigt, da er bereist fürchtete, dass irgendeine dunkle Macht hinter der Sache stecken könne, und da man in diesen Zeiten überall Warnungen vor dem dunklen Kult höre, habe er schon das Schlimmste befürchtet. Kenji rät ihm, Nori nach Lindmar zu bringen, wo man sich im Leveischen Orden um ihr körperliches und seelisches Wohl kümmern werde. Als Kenji seine Einschätzung abgibt, fällt ihm auf, dass das Mädchen scheinbar zugehört hat und weniger geistesabwesend wirkte, und Kenji hat den Eindruck, als habe Nori ihn einmal kurz dankbar angelächelt. Dann nimmt sie auch ihr Vater erleichtert in den Arm und sagt ihr, dass nun bestimmt bald alles wieder gut werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji bietet den beiden an, mit ihnen gemeinsam zu beten, was sie dankbar annehmen. Währenddessen nimmt Octavia Henk zur Seite und erzählt ihm leise, dass sie vor drei Jahren in Virna, dem Heimatort von Seybald, die magische schwarze Rüstung von [[Principus Mortis]] im Schwarzsee versenkt haben. Aus diesem Grund interpretiert sie die merkwürdigen Lichter über dem See, von denen Seybald gesprochen hat, in diesem Kontext und fragt sich, ob da auch der dunkle Kult seine Finger im Spiel habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gebet ist Seybald noch entspannter und vertrauensvoller als zuvor und erzählt Henk und Kenji, dass er sich nur deshalb traue, allein mit seiner Tochter zu reisen, weil er selbst mal eine Art Held gewesen wäre. Er stamme aus Ankarz und sei viele Jahre durch die Gegend gezogen. Er habe mit einigen anderen tapferen Männern, die inzwischen fast alle tot seien, im Geisterwald gegen die Untoten gekämpft. Dies sei aber schon einige Jahre her und sie hätten einen Nekromanten in der Nähe von Morsburg stellen können. Henk kommen die Orte und die Geschichte sehr bekannt vor und er fragt Seybald, ob er [[Gerbert der Bär|Gerbert]] kennen würde. Der Alte nickt überrascht und will sofort wissen, woher Henk denn „den Bären“ kenne, und dieser erklärt ihm, er habe die Geschichten von Gerbert, dem Bären, gehört, da er ein bekannter und gefeierter Held sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald seufzt und erzählt, dass er damals noch ein junger Mann gewesen sei, als er unter anderem mit Gerbert unterwegs war. Aber nachdem er diesen Schrecken erlebt habe, sei er gezeichnet gewesen und habe damals gemerkt, dass er nicht als Held geeignet sei. Er habe dann seine Frau in Virna kennengelernt und seitdem halte er sich aus allem Ärger heraus, obwohl er immer noch fähig sei, seine Tochter zu beschützen, weshalb er ja auch allein reise. Dies sei heutzutage sogar beinahe sicherer, da es in Nyssos Verbrecher gäbe, die sich als Reiseführer ausgäben und ihre Kunden nicht zum vereinbarten Ziel, sondern in die Hände von Räubern geführt hätten. Seybald warnt die Helden davor, dass die Haupthandelsstraße nach Sapos inzwischen von Räubern kontrolliert werde, weshalb er nun auch die Nebenstrecke durch Opploh gewählt habe. Der Weg nach Ivenbau sei von Süden aus inzwischen kaum noch zu bereisen, ohne ausgeraubt zu werden. Kerrak wirft ein, dass es sich dabei vermutlich auch um Graltiks Männer handeln dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seybald und seine Tochter wollen sich dann schlafen legen und der Alte bietet noch an, eine Nachtwache übernehmen zu können. Da wird Henk misstrauisch und fragt ihn, wieso er ihnen vertrauen würde, obwohl er sie nicht kenne? Seybald weist auf Kenji hin und sagt, dass er dem Mystiker vertraut, in guter Gesellschaft zu reisen. Henk findet das nachvollziehbar, verzichtet aber auf das Angebot und lässt den Alten mit seiner Tochter die Nacht durchschlafen. Immerhin haben sie am nächsten Tag noch einen weiten, anstrengenden Weg vor sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden schlafen bis auf Henk in ihren Zelten und Henk macht es sich trotz leichtem Nieselregen unter freiem Himmel bequem und überlässt sein Zelt Kerrak. Kenji übernimmt die erste Wache und weckt dann Iustus zur zweiten. Doch in der Nacht geschieht weiter nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 8. Nemieon ===&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen, nachdem Iustus alle geweckt hat, machen sich auch Seybald mit seiner Tochter auf den Weg. Henk überlässt dem Alten bei der Abreise den Geldbeutel des Attentäters mit den 15 Silberlingen und wünscht ihnen eine gute Reise.  Die Helden blicken den beiden noch kurz hinterher und brechen nach einem Frühstück ebenfalls wieder auf. An diesem Tag ist der Himmel klar und die Sonne kommt heraus, so dass es wärmer und trockener ist und die Pferde schnell vorankommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg durch das Nachtholz schließt Kerrak mit seinem Pferd zu Henk auf und erzählt ihm, dass er gerade an seinem Stück über die Helden arbeiten würde und dazu noch ein paar Fragen habe. Henks letzte Erwähnung, dass sich Kenji und Octavia bereits seit der Kindheit etwas miteinander hätten, hat Kerrak anscheinend zum Nachdenken gebracht. Als Henk zustimmt, legt der Schauspieler los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will als erstes wissen, wo das gemeinsame Kind der beiden, von dem Henk erzählte, eigentlich sei, und erfährt, es sei in die Obhut des Areteischen Orden gegeben worden, und als Kerrak wissen will, wie alt das Kind sei, erklärt ihm Henk, dass Octavia direkt, als sie zur Frau wurde, schwanger geworden sei, weshalb das Kind jetzt vielleicht so zwischen sechs und acht Jahren alt sein dürfe. Kerrak ist etwas entsetzt über das vermeintlich inzüchtige Treiben bei den [[Thyrner|Thyrnern]] und will dann den Namen des Kindes wissen, doch Henk gibt vor, ihn nicht zu kennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bohrt der Schauspieler weiter und will wissen, wie das Kind der beiden aussieht und ob es wegen Octavia magisch sei und zaubern könne. Henk liefert ihm die gewünschten Details und erklärt, es habe die gleichen Schlitzaugen wie Kenji, da es bereits ganz früh starke Lichtmagie gewirkt habe, und natürlich sei es auch hochmagisch, da es wie seine Mutter mit Feuermagie geboren sei. Kerrak fällt die Kinnlade herunter und fasziniert scheint er sich das Aussehen des Kindes im Geiste vorzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bringt er die Sprache auf Adarian und will wissen, ob der davon gewusst habe, denn schließlich seien die beiden ein Paar, worauf Henk das verneint und betont, dass Adarian keine Ahnung von dem Treiben zwischen Kenji und Octavia gehabt habe und auch nicht aus diesem Grund in Barthavion geblieben sei, wie Kerrak vermutet. Als Kerrak wissen will, wann sie sich mit Adarian wiedertreffen, lenkt Henk ab und wärmt die alten Verleumdungen aus dem [[Prozess_gegen_die_Helden#Kenjis_Motive|Prozess]] in [[Valkenburg]] wieder auf, indem er Kerrak die Geschichten über den bestechlichen und deshalb feisten Mystiker erzählt, der Kenji damals gewesen sein soll, der bei Schiedssprüchen für ein gutes Essen gerne die Partei des Gastgebers eingenommen habe. Dann winkt Henk ab und erklärt, da das doch alles auch ganz normal sei, denn schließlich hätten die Diener des Lichtes dieselben Bedürfnisse wie alle anderen Menschen. Kerrak hört interessiert zu und es scheint sich in ihm ein neues Bild von Kenji zu formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will dann noch wisse, wie Henk als guter Freund Graltiks die Pläne mit der Kontrolle der Handelsstraßen findet, worauf Henk einwirft, dass er zwar für Graltik gearbeitet habe, aber dieser jetzt mit den Schwarzmagiern im Bunde steht und vermutlich schon wahnsinnig geworden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Nachmittag erreichen die Helden die Hauptstraße und blicken direkt auf einen Ausläufer der Donnerberge, auf dessen Spitze man die Ruinen einer großen Festung erahnen kann. Alle wissen, dass dies die Ruinen der [[Calburg]] sein müssen, von denen man sagt, dass es darin spuke, so dass alle diesen Ort meiden. Kerrak ist überzeugt, dass die Burg nur aufgrund einer List der [[Thyrner]] zerstört wurde, da die Eldorner durch das Gerücht, das gestohlene Zenaische Pferd befände sich in der Calburg, ihre Skrupel für den ersten Kampf gegen die eigenen Leute aus Barthavion verloren. Doch die Helden gehen davon aus, dass es noch eine weitere Partei gab, die ein Interesse daran gehabt haben könnte, den Krieg gegen Thyrna und das Zerwürfnis der barthavischen Städte mit [[Eldorn]] zur Eskalation zu bringen, nämlich der Kult des Xul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der restliche Weg verläuft nun schneller, da die große Handelsstraße erreicht ist, die westlich der Berge verläuft. Aber auch diese Straße wirkt ungewöhnlich unbelebt und man sieht keinen Reisenden. Es liege auch überall noch Äste auf dem Weg, die nach dem Sturm niemand davon geräumt hat, was verdeutlicht, dass auch im Laufe des Tages kaum jemand hier lang gekommen ist, da man die Äste für einen Ochsenkarren hätte zur Seite räumen müssen. &lt;br /&gt;
[[Datei:img archorbar.png|miniatur|rechts|[[ Elysisches Ekklesium#Stufe 5: Lichtmeister |Lichtmeister]] [[Archorbar]]]]&lt;br /&gt;
'''Treffen mit Archorbar'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abends kommen die Helden zu einem Rastplatz, der an einem felsigen Abhang liegt und einen kleinen Bach hat, der wasserfallartig aus einem Stein plätschert. Schon beim Betreten des Rastplatzen bemerken sie, dass dort ganz ruhig und unbewegt ein Mann mit einem Stab sitzt. Es ist [[Archorbar]], der sie ruhig, aber erfreut anblickt und lächelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden sind ihrerseits äußert erfreut, aber auch sehr überrascht, den alten Freund hier zu treffen, und wundern sich, wieso er gerade hier auf sie gewartet zu haben scheint. Archorbar offenbart ihnen daraufhin, dass  er sich bereits gedacht, dass die Helden auf Reisen seien, da er ihre Anwesenheit im Erdreich von Barthavion gespürt habe. Alle Steine und Felsen hätten ihm zugeflüstert, dass sie sich mit ihren Füßen wieder auf dem Boden des Landes befinden, und so habe er sich vom Erdreich lenken lassen, bis er sie hier vorfand.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er selbst komme gerade aus [[Galadh Sidh]], wo er sich mit den Elben über die Bedrohung des Dunklen Kultes beraten habe. Dort habe er auch von dem Erfolg der Helden gehört, den alten Elbenkönig [[Sereg]] erlöst und damit den Nebelschlund aufgehoben zu haben, und auch von den Gesandten zu den Fjalgar Zwergen, zu welchen er selbst ebenfalls auf dem Weg sei, um sich mit diesen zu beraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar spricht den Helden ein großes Lob aus und betrachtet es als einen großen Sieg, dass die Helden die Gunst von Veldun errungen haben. Nun hofft er, dass der Zwergenkönig das Angebot der Elben nicht ausschlage, denn diese würden erst eine Zustimmung der Zwerge abwarten, bevor sie ihre Hilfe dann offiziell dem Kriegsrat der barthavischen Städte in Valkenburg anböten. Archorbar erklärt den Helden, dass aus Sicht der Elben Barthavion nämlich immer noch das Gebiet der Zwerge sei und dass die jungen Völker aus ihrer Sicht allein keine vertrauensvollen Verbündeten seien. Daher würden sie den Barthavers also nur ihre Hilfe anbieten, wenn die Zwerge ebenfalls an ihrer Seite kämpfen würden, da ihr Vertrauen zu den Alten Völkern größer als zu den jungen sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar äußert jedoch noch eine andere Vermutung für die Audienz der Elben beim Zwergenkönig, denn  in Galad Sidh habe er selbst von den Elben gehört, dass es einst eine Art Pakt unter den Elben von Veldun und den Fjalgar Zwergen gegeben habe, über deren genau Vereinbarung man ihn jedoch im Unklaren ließ. Sie erwähnten jedoch, dass dieser Pakt aus der Zeit des „Schattenkrieges“ stamme. Dann erklärt er den Helden, dass dieser vor sehr langer Zeit stattgefunden habe, lange bevor die heutigen Barthaver nach Barthavion gekommen und die jungen Völker überhaupt existent gewesen seien. Damals seien die [[Pazumer]] aus [[Ishurak]] nach Eboria gekommen und hätten die Elben mit dem versklavten Volk der Umbrin angegriffen und „Elyanor“, das Zentrum des alten Reiches von Veldun, zerstört. Die Pazumer seien damals aus dem Süden gekommen, wo sie an den Küsten des Thalischen Meeres bereits großes Unheil hinterlassen und „Pelagon“, die letzte Zuflucht der [[Hybraner]], zerschlagen hätten. Im Norden habe sich schließlich der Elbenkönig „Beledir“ mit dem Zwergenkönig „Grorim“ verbündetet und mit vereinten Kräften seien sie die Pazumer vertrieben worden, die sich in der großen Steppe niederließen und die Ruinen von Luggul errichteten, die seit dieser Zeit unbewohnt und glücklicherweise fast vergessen seien. Archorbar vermutet, dass es in der Zeit dieses Krieges dazu gekommen sei, dass die Fjalgar-Zwerge und die Elben aus Veldun ein Wissen erlangt oder ein Geheimnis zu hüten begonnen hätten, dass sie vor den jungen Völkern bis heute verschwiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden fragen Archorbar, um was es bei dem Geheimnis gehe, doch dieser berichtet nur, dass die Elben in Galad Sidh ihm gegenüber angedeutet hätten, es sei Zeit, dass der Zwergenkönig den Barthavern endlich die ganze Wahrheit über ihre Heimat erzählen müsse, damit diese verstünden, worum es bei der Bedrohung durch den Dunklen Bund wirklich ginge. Archorbar ahne, dass es sich um ein großes Geheimnis handeln müsse, welches die Motivationen und Ziele des dunklen Kultes offenlegen könnte,  aber auch ihm gegenüber wollten die Elben nicht mehr von ihrem Wissen preisgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar erzählt dann auch von den verschwindenden Menschen überall im Land. Da niemand wisse, wann wieder jemand verschwinde, sei es fast unmöglich, die Verschwundenen auf den Straßen ausfindig zu machen. Archorbar berichtet, einige Inquisitoren hätten jedoch einer Familie aus Trutz folgen können, die sie am Tag nach ihrem Verschwinden auf der Handelsstraße angetroffen haben. Diese hätten jedoch gesagt, dass sie privat reisen würden, und unter diesen Umständen habe sie ja niemand aufhalten können, da es ihr freies Recht sei, zu reisen, und sie auch nicht verpflichtet seien, irgendjemanden etwas darüber zu erzählen. Die Inquisitoren hätten sie deshalb weiterreisen lassen, aber einer von ihnen habe sich an sie herangehängt, um zu beobachten, wohin sie ihr Weg nun führe. Doch einen Tag später fanden seine Mitstreiter diesen Inquisitor tot am Wegesrand, aufgeschlitzt mit einem Dolch. Archorbar berichtet, es habe gewirkt wie ein Raubüberfall, aber die Familie selbst sei unauffindbar gewesen, als ob sie den Räubern entkommen oder – aus welchen Gründen auch immer – von ihnen verschont worden seien.&lt;br /&gt;
[[Datei:img notiz sabaoth.png|miniatur|links|Die Notizen von [[Sabaoth Immortalis]]]]&lt;br /&gt;
Archorbar merkt an, dass es derzeit auch schwer sei, die Verschwindenden zu verfolgen, da die Straßen sehr unsicher seien. Er selbst sei auf der Handelsstraße gestern von Räubern angegriffen worden, habe sie aber in die Flucht schlagen können. Es seien Nemorer gewesen, die eindeutig Kratarische Lederbekleidung trugen. Archorbar hörte, dass diese Männer aus [[Kratara]] die gesamten Handelsrouten im Land terrorisieren würden und es fast so wirke, als gäbe es einen Zusammenhang zwischen den Raubzügen von [[Graltik Blutklinge|Graltiks]] Männern und den verschwundenen Leuten, da es durch die unsicheren Straßen unmöglich geworden sei, ihrer Spur zu folgen. Die Helden informieren Archorbar über ihre Erkenntnisse, dass Graltik mit dem dunklen Kult zusammenarbeitet, was sein Handeln in ein neues Licht rückt. Die Helden zeigen Archorbar auch die Notizen, welche sie auf [[Sabaoth Immortalis|Sabaoths]] Schiff gefunden haben (vgl. [[Im_Nebelschlund#Episode_47:_Auftauchen|Episode 22.47]]), und weisen ihn darauf hin, dass sie in [[Ferja]] ebenfalls eine Familie entdeckt haben, die über Nacht verschwunden ist (vgl. [[Das_Mysterium_von_URU#Episode_09:_Ferjas_Unheil|Episode 23.09]]) und in diesem Zusammenhang im Gästebuch auf den Namen „Zaladhar“ gestoßen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar berichtet jetzt darüber, dass vor einigen Wochen in [[Olborg]] nach einem langen Kampf ein sehr mächtiger schwarzer Ritualist festgenommen worden sei, der dort versucht habe, den Tempel des [[Alethon]] durch grausame Menschenopfer zu entweihen. Er habe sich als ein Meister des [[Bund des Xul|Kult des Xul]] zu erkennen gegeben und die dunkle Macht gepriesen, die er durch das Mal des [[Utukk'Xul]] erhalten habe. Er habe im Verhör unter einem Wahrheitstrank stehend zugegeben, dass er wisse, warum und wohin die Menschen über Nacht verschwinden würden. Doch sein Geist sei zu stark gewesen und nach Stunden, in denen er mit Zaubern und weitere Tränken bearbeitet worden sei, habe er nur ein mysteriöses Wort von sich gegeben: „URU“ Mehr habe man aus diesem Mann nicht herausbekommen können. Leider sei er am Abend vor seiner Hinrichtung dann auf ungeklärte Weise aus seiner Zelle in Olborg verschwunden und die Wachen, drei gut geschulte Inquisitoren, lagen tot und mit verzehrten Gesichtern auf dem Boden des Sanctums. Dann blickt Archorbar die Helden ernst an und tippt auf die Notizen, während er ihnen offenbart, dass der Name des Schwarzen Kultisten angeblich „Olimanra“ sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Archorbar auf die Situation in Sapos an und weiß, dass diese gerade unglücklich ist, da die unsicheren Handelsstraßen die Nahrungsmittellieferungen erschweren, die nun zum Ende des Herbstes dringend angelegt werden müssen. Er prognostiziert, wenn es so weiter ginge, werde die Stadt nicht über den Winter kommen, denn bereits jetzt seien die Preise für die Waren so hoch, dass viele Arbeiter in der Stadt bereits Hunger litten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar selbst sei schon lange nicht mehr in Sapos gewesen, da das [[Elysisches Ekklesium|Ekklesium]] dort nicht gern gesehen werde. Die Arkanisten seien schon immer misstrauisch gewesen und fühlten sich vom Ekklesium überwacht. Manchmal zeigten sie eine fast zwangshafte Abneigung gegen das Ekklesium, was das Vertrauen in die Experimente der Arkanisten nicht gerade erhöhe und nachdenklich mache, was sie denn zu verbergen hätten. Jedoch müsse man den Arkanisten zugestehen, dass sie eben auch Barthaver seien und es in diesem Volk nun mal so sei, dass die Freiheit an erster Stelle stünde. Er selbst halte sich gegenüber dem Rat der Emphausti höflich zurück und versuche die Hilfe des Ekklesiums nicht aufzudrängen. Dann rät Archorbar auch Kenji, dort keine offiziellen Aufträge für das Ekklesium anzunehmen, da deren Ausführung in Sapos verboten sei und nur in Sonderfällen genehmigt und durch die Arkanisten überwacht würde. Zuversichtlich weist er Kenji darauf hin, dass es also immer wieder Zusammenarbeiten gegeben habe, die funktioniert hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji beichtet Archorbar das nekromantische Ritual, welches sie mit [[Abdrushin]] auf der [[Baiula Spei]] durchgeführt haben, um Octavias Leben zu retten (vgl. [[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 32: Grett|Episode 21.32]]), und beschreibt ihm die Konsequenzen, über die Abdrushin ihn im Nachhinein aufgeklärt habe. Archorbar ist etwas verwundert, dass die Helden offensichtlich mit einem Nekromanten gereist seien, doch diese versichern ihm, dass Abdrushin kein Praktiker dieser Magie sei. Dann möchte Kenji wissen, ob Archorbar noch einen anderen Ausweg aus der Situation wissen, denn immerhin bedrohe die Tatsache, dass jederzeit ein Schnitter auftauchen und Kenji oder seine Freunde bedrohen könnte, den Erfolg ihrer [[Drachenträne|Drachentränen]]-Mission. Archorbar nimmt die Sache sehr ernst und betont, dass man nicht so einfach aus dem Vertrag kommen könne und Schnitter sehr mächtige Wesen seien, gleichwertig in ihrer Macht mit den Theleten. Als Kenji dann von dem Plan berichtet, mit Hilfe eines Nekromanten ein Schlupfloch zu finden, warnt Archorbar ihn eindringlich davor, dunklen Ritualisten zu vertrauen und besonders vorsichtig zu sein, an wen sie sich wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.13 ''') Während die Helden mit Archorbar gemeinsam am Feuer sitzen, nutzen sie die Gelegenheit, um dem alten, erfahrenen Geanisten einige Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Henks Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk möchte zuerst wissen, ob Archorbar etwas von seiner Schwester Hella gehört hat.&lt;br /&gt;
* Archorbar weiß nur so viel wie Henk, also dass sie nach der Seuche in [[Freywall]] und dem Versuch, Henks Sohn als Gefäß für Maldoror zu nutzen ([[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_05:_Kampf_um_Montakor|Episode 19.05]]), mit diesem und Birkinga in die Hohe Heimat gegangen ist, wo sie vermutlich immer noch dabei hilft, Henks Sohn zu beschützen ([[Die_Rückkehr_des_Maldoror#Episode_09:_Epilog|Episode 19.09]]).&lt;br /&gt;
Henk möchte dann wissen, wie die Lage in Freywall ist. &lt;br /&gt;
* Archorbar erzählt, dass die [[Amortuus-Pest|Seuche]] zwar bekämpft ist (vgl. [[Die_Rückkehr_des_Maldoror|Kampagne 19]]), aber vereinzelt noch Untote außerhalb der Stadt durch die Gegend wandern. Das Reisen auf der Handelsstraße vor Freywall sei deshalb immer noch unsicher. Außerdem fehle es der Stadt an Menschen, die diese wieder aufbauen können. Es habe einfach zu viele Tote gegeben, aber [[Valkenburg]] habe bereits Unterstützung geschickt und langsam komme die Stadt nun wieder auf die Beine. Einem zweiten Angriff der Schwarzmagier wären sie jedoch derzeit vermutlich hilflos ausgeliefert.&lt;br /&gt;
Henk möchte wissen, ob Archorbar Neuigkeiten vom Zwergenkönig weiß.&lt;br /&gt;
* Archorbar führt aus, dass sein Zustand sich enorm verschlechtert habe und nur noch wenige Nachrichten aus Fjalgar kämen. Die Zwerge blieben verschlossen, vielleicht auch, um den Barthavern keine Angst zu machen. Für den Fall seines Ablebens sei aber bereits Varolus Sohn Vargi als Nachfolger bestimmt worden. Archorbar hoffe jedoch, dass die elbische Hohepriesterin ihm helfen könne. Dann  dankt er nochmal den Helden, dass diese die Krankheit bei den Elben angesprochen haben, denn die Priesterin sei bislang die größte Hoffnung, die der König habe. Wenn ihn jemand retten könne, dann sie. Damit hätten auch die Helden ihren Anteil an seiner Rettung, sollte diese gelingen.&lt;br /&gt;
Henk will auch wissen, wie der Kriegsrat von Barthavion in ihrer Abwesenheit gehandelt habe. &lt;br /&gt;
* Archorbar erklärt, dass die Lage im Kriegsrat verzwickt sei. Es gäbe gerade zu viele Konflikte, um sich auf ein geplantes Vorgehen gegen dein Feind zu einigen. [[Valkenburg]], [[Trutz]], [[Perlheim]] und [[Ankarz]] sähen die große Gefahr und würden vor allem für Sicherheitsvorkehrungen gegen den Kult plädieren. [[Freywall]] hingegen dürste nach Rache und wolle aktiv gegen den Dunklen Kult vorgehen. Die geschundene Stadt rufe deshalb im Kriegsrat zu einem Vergeltungsschlag gegen die Schattenburg auf, bevor der Dunkle Kult die Initiative ergreifen könne. Doch ohne die thyrnische Unterstützung seien die Chancen auf einen Sieg fast ausgeschlossen, was die Lage besonders für Freywall frustrierend mache. Auch [[Eldorn]] wolle aggressiver gegen den Kult vorgehen, um die Gefahr im Keim zu ersticken, bevor sie über das Land herfallen können. Eldorn unterstütze auch den Bund mit Thyrna und sei ihr größter Fürsprecher. [[Weisshafen]], [[Olborg]], [[Hallfels]] und [[Loderis]] seien derzeit noch unentschlossen. Sie wüssten die Gefahr des Kultes nicht einzuschätzen und fragten sich, ob der Zwergenkönig aufgrund seiner Krankheit eventuell die Situation ein wenig überdramatisiere. Sie würden deshalb fordern, mehr Späher auszusenden, doch da Graltiks Männer die Straßen tyrannisieren, würden viele Späher derzeit in den Tod geschickt und kämen nicht zurück. Dies führe auch dazu, dass sich der Blick immer wieder auf [[Graltik Blutklinge|Graltik]] und seine vertriebenen Männer richte. Einige sähen in ihnen eine größere Gefahr für Barthavion als den dunklen Kult. [[Sapos]] hielte sich derzeit sehr zurück und manche fürchten, dass die [[Arkanist|Arkanisten]] im Fall eines offenen Konfliktes mit den Schwarzmagiern wieder einen Alleingang planen und Barthavion den Rücken kehren würden. Da die Stadt aber gerade sehr unter den Versorgungsengpässen durch Graltiks Straßenterror leide, sei sie auf die anderen Städte angewiesen, da sie dieses Problem nicht allein lösen könnten. Die Tatsache, dass zwei der thynischen Gesandte abgereist seien, mache die Situation zusätzlich noch ungewisser und spalte den Rat immer mehr, denn einige hielten Thyrna als unverzichtbar für einen Sieg, während andere es als Pakt mit dem Übel selbst betrachten und davor warnen würden, dass Thyrna nach einem gemeinsamen Bund die Zusammenarbeit nutze, um Barthavion in die Unterdrückung zu treiben. Alle wüssten, dass Thyrna immer noch an den Handelsbeziehungen mit Eldorn und dem [[Orichalkum]] interessiert sei, und es sei vermutlich unrealistisch, dass Thyrna die Zusammenarbeit nicht ausnutzen werde, um die eigene Position zu stärken. &amp;lt;br/&amp;gt; Doch Archorbar sieht es als eher fraglich an, ob das Weltreich ein wahres Interesse daran habe, [[Barthavion]] zur [[Politische Ordnung des_Thyrnischen Weltreiches#Die Provinzen: Das Fundament des Weltreiches|Provinz]] zu machen, da das Imperium derzeit genug andere Probleme im Süden oder an den Grenzen der Nemorer habe. Barthavion sei weit entfernt und interessiere den Kaiser derzeit nun gering, denn außer dem Orichalkum hätten sie kein Interesse an einem Land, dass zu weit entfernt sei, um es an das Imperium anzugliedern. Auch die Gefahr durch die Schwarzmagier sei in Thyrna eher unbekannt, da sich das Weltreich durch diese nicht direkt bedroht fühle. Niemand wisse schließlich, was der Kult plane, und man habe keinerlei Beweise dafür, dass dieser sich Ziele auch außerhalb von Bathavion gesucht habe. &amp;lt;br/&amp;gt; Alles deute eher darauf hin, dass der dunkle Kult einen sehr genauen Plan verfolge, den Archorbar aber immer noch nicht ganz verstehe, denn ihre Ziele und Absichten lägen noch völlig im Dunklen. Archorbar warnt davor, einfach davon auszugehen, dass der Kult kopflose Zerstörung anrichten oder planlos vorgehen würde, oder die Hybris besäße, den gesamten Kontinent zu verderben, denn dies wäre zu vorschnell und könnte eventuell dazu führen, dass man ihre wahren Absichten übersehe. Archorbar kann selbst nicht einschätzen, was das endgültige Ziel der Schwarzmagier sein werde, aber er hat den Verdacht, dass das Geheimnis der Alten Völker, besonders der Zwerge, enthüllen könnte, was ihre Absichten antreibt. Deshalb  hofft er, dass Varulos sich durchringt und den Barthavern endlich die Wahrheit über ihr Land sagen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann möchte Henk wissen, ob es Neuigkeiten von [[Gerbert der Bär|Gerberts]] Spähauftrag gibt.&lt;br /&gt;
* Archorbar berichtet, dass Gerbert und seine Frau [[Cuina-Nira|Nira]] zurückgekehrt seien und es beiden gut gehe, wenngleich der Auftrag sie sehr gefordert habe. Sie hätten es fast bis zu der Schattenburg geschafft, konnten aber nicht weiter vordringen, da die Gegend von Spähern und Wesen aus der Unterwelt gesichert werde. Der Kult habe finstere [[Phlegräer]], flammende Streiter aus [[Abyssia]], gerufen, die als Wächter die Gegend beschützen und jeden vernichten würden, der sich der Festung nähere.&lt;br /&gt;
Henk erkundigt sich nach der Armee, die die Kultisten aufstellen wollten.&lt;br /&gt;
* Archorbar erzählt, dass der Dunkle Kult sowohl die untoten Nemorer aus der Steppe sowie die verbliebenen Untote aus [[Freywall]] in die östlichen Schwefelberge gerufen habe und diese sich dort in einem Tal, das aber ebenfalls von Plegräern bewacht werde, verstecken. Gerbert habe jedoch einen Blick in das Tal erhaschen können und es scheine sich zu bestätigen, dass der Kult eine untote Armee aufbaue. Doch da einige der Nemorer bereits anfängen, zu verrotten, gehe Gerbert davon aus, dass sie mit ihrem Angriff nicht mehr lange warten könnten, da ihnen sonst die Streitkräfte verfaulen würden. Vermutlich werde sich der erste Angriff dann wieder auf das geschwächte Freywall konzentrieren, da [[Eldorn]] sein Heer aufgestellt habe und zur Zeit gegen die Bedrohungen besser gewappnet sei. Aber das seien bloß Spekulationen, da der [[Bund des Xul|Dunkle Kult]] nicht wie ein gewöhnlicher Gegner im Krieg agieren werde, sondern auch unberechenbar handeln könne. Niemand wisse, was geschehen werde, aber Gerberts Beobachtung würden darauf schließen lassen, dass Barthavion sich auf das Schlimmste einzustellen habe.&lt;br /&gt;
Dann zeigt Henk noch den geschwärzten Dolch, den er in [[L'yreh]] gefunden hat ([[Im_Nebelschlund#Episode_22:_Sichten_und_Sichern|Episode 22.22]]), und fragt Archorbar, ob er etwas über ihn wisse oder sagen könne.&lt;br /&gt;
* Archorbar weiß jedoch nur, dass es sich bei dem verarbeiteten Stein um einen Rauchquarz handelt. Er gibt Henk den Tipp, sich im Sapos umzuhören, denn dort gäbe es Schmiede, die sich auch mit magischen Aspekten auskennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenjis Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet Archorbar, dass er in [[L'yreh]] dunkle Dinge gesehen und erlebt habe - Dinge, die kein Sterblicher sehen solle. Es gäbe für ihn nur zwei Arten, wie man damit umgehen könne: man könne daran zerbrechen, sich dem Wahnsinn oder der Dunkelheit überlassen und aufgeben, oder man könne von unbändigem Willen erfüllt werden, sein Land vor diesem Dunkel zu bewahren. Umgeben von Hoffnungslosigkeit, von Schwärze, habe Kenji das Licht am hellsten und am glühendsten gespürt, jedoch auch schreckliche Dinge getan. Kenji erklärt Archorbar, dass es einfach wäre zu sagen, dass er dazu gezwungen worden sei und dass es einem größeren Zweck diene. Aber er und auch Archorbar würden beide wissen, dass das nicht stimme. Denn man könne jemanden nur zu dem zwingen, was bereits in ihm schlummere, oder?&lt;br /&gt;
* Archorbar gibt Kenji zu verstehen, dass das gesamte Dasein und der gesamte Kosmos ein ewiger Tanz aus Gegensätzen sei und auch die menschliche Seele, besonders die der jungen Völker, welche durch das Erbe der [[Umbrin]] geprägt wurden, neige dazu, Licht und Schatten als Extreme in sich zu tragen. Archorbar geht aber davon aus, dass die Natur der menschlichen Seele im Kern jedoch neutral sei, betont aber, dass dies seiner persönlichen Erfahrung entspräche und die Mystiker des Ordens dies vielleicht auch anders sehen würden. Seiner Empfindung nach sei die menschliche Seele durch diesen inneren Konflikt von Licht und Schatten deshalb stets hin und hergerissen, genauso wie auch Essentia, die irdische Welt stets in dem Spannungsfeld von Licht und Schatten stehe. Man könne also sagen, die Seele eines jeden Menschen trage täglich ihren eigenen, inneren Äonenkrieg aus. Dieser innere Kampf sei es deshalb, was jeder Mensch zu meistern habe, ganz gleich, ob man in große, oder kleine Dinge verstrickt sei. Man brauche keine Stätten wie L’yreh, um die dunkelten Abgründe der menschlichen Seele zu erfahren, denn alle Menschen stünden täglich vor der Wahl, dem Schatten oder dem Licht zu dienen oder aber auch ihren ganz eigenen Weg zu gehen, jenseits der Extreme. Da der Mensch für sich selbst entscheide, könne sein Wille auch darüber bestimmen, welchem Pfad seiner Seele er den Vortritt lasse. Jedoch sei dies ein schwerer Weg, die schwierigste Aufgabe und Leistung des Daseins, denn keine Menschenseele sei von Natur aus so geduldig und beständig wie die Felsen oder Berge. Alle Menschen würden stets zwischen den Extremen von Licht und Schatten schwanken und es sei  deshalb vielleicht nicht wichtig, in welche Richtung wir streben, sondern, wo wir uns gegenwärtig einpendeln. Dies geschehe mit jeder Entscheidung, die man treffe, und mit jeder Tat, die man durchführe – ob erzwungen oder nicht. &amp;lt;br/&amp;gt; Ob aber das, was man dabei in der Welt hinterlasse, bereits in einem geschlummert habe, sei vielleicht die falsche Frage. Kenji solle sich vielleicht eher fragen: Warum sei ich bereit gewesen, zu tun, was er getan habe, und zwar genau in dieser Situation und genau so, wie er es getan habe? Am wichtigsten sei aber die Frage: war dies mein wahrer Wille und würde ich es wieder so tun? Die Antworten könne nur jeder selbst für sich finden, aber so könne man etwas über sich lernen und in Zukunft vielleicht selbstbestimmter reagieren, falls man von außen erneut zu etwas gezwungen werden soll. Es gäbe allerdings niemals einen idealen Ausgang, aber jeder Mensch könne zumindest selbst entscheiden, wie er dabei dastehe. Archorbar betont, dass es weniger das Ziel sei, sondern mehr die Art und Weise, wie wir unseren Weg dahin gehen. Denn, ob man den Weg des Schattens oder des Lichtes oder einem ganz anderem folgen wolle, hänge schließlich immer vom Einzelfall ab und es gäbe keine einfachen Antworten, nur eine Entscheidung, die man zu treffen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji erwähnt, dass er auf den Reisen mit seinen Freunden in beiden Extremen das Heil gesucht habe und gescheitert sei: der kahlköpfige Asket, der schwarze Mystiker, der menschelnde, allzu menschliche Mystiker, der in seinen Gefühlen angreifbar für die Kultisten geworden sei. Alles Extreme, die ihm fehlbar schienen. Kenji stellt heraus, dass er immer noch nicht wisse, was Pyrrhon in mir gesehen habe oder warum Archorbar ihn in seiner Obhut gelassen habe. Kenji habe darüber nachgedacht, mehr über seine Herkunft und seine Vergangenheit herauszufinden. Aber er bittet Archorbar auch, ihn nicht falsch zu verstehen; er sei nicht mehr derselbe, an sich selbst zweifelnde Mann, der er gewesen sei, bevor er aus Perlheim fliehen musste. Er sehe die Probleme der Welt und nähme mit Freuden die Bürde auf sich, auf der Seite des Lichtes gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Er wisse mittlerweile, wer ich sei, aber ich wisse nicht, wie er diesen Körper, diese Gaben richtig nutzen solle. Alles, was ihm dabei helfe, solle Archorbar ihm bitte nicht vorenthalten, falls er noch weitere Geheimisse mit sich trage.&lt;br /&gt;
* Archorbar findet es gut, dass Kenji aufgehört habe, nach Rollen zu suchen oder sich nach anderen zu richten, denn nur er selbst könne sagen, welche Rolle er spielen wolle. Nicht einmal die Götter könnten dies bestimmen, ansonsten müssten sie sich nicht so um die Gunst der Sterblichen bemühen. Dann gesteht ihm Archorbar, dass er keine Geheimnisse vor ihm habe und  bereits alles erzählt habe. Er sei der Vision der [[Elachiel]] gefolgt, denn er habe sie für sich als Wink der Spea interpretiert und glaube auch noch heute daran, da er gerade erst den Erfolg der Helden in [[L'yreh]] bewundern konnte (vgl. [[Im_Nebelschlund|Kap.22]]). Dies sei ihm Beweis genug, dass seine Entscheidung damals richtige gewesen wäre. Archorbar fühle sich deshalb bestätigt in seiner Entscheidung, der Intuition der Elbin vertraut zu haben. Dann gibt er Kenji gegenüber ehrlich zu, dass er nicht gewusst habe, was daraus erwachsen würde. Er habe lediglich eine Entscheidung getroffen, deren Weisheit sich allerdings erst heute bestätigt habe. Archorbar habe nicht gewusst, ob Kenji bei Pyrrhon gut aufgehoben wäre, aber er habe die Idee gehabt und sich dazu entschieden, es zu versuchen. Im Nachhinein sei er froh, dass er Kenji damals zu Pyrrhon gebracht habe, und der Erfolg von Kenjis Taten reiche ihm als Bestätigung aus, dass seine Entscheidung richtig gewesen wäre. &amp;lt;br/&amp;gt; Als Rat gibt Archorbar Kenji nur mit, dass er aufhören solle, sich zu viele Gedanken darüber zu machen, wie er seine Rolle in dieser Welt erfüllen könne. Er habe nämlich bereits alles, was er wissen müsse, um gegen die Dunkelheit zu kämpfen. Das Wissen und die Lehren des Ordens sowie [[Pyrrhon_von_Derwydd|Pyrrhons]] Ausbildung wären das Beste, was ihm passieren konnten, um für die Macht des Lichtes zu kämpfen. Durch Dank und Demut vor diesem Wissen und dessen disziplinierte Umsetzung werde er diese Geschenke schätzen lernen, denn das Einzige, was er wirklich bräuchte, um sein ganzes Potenzial zu entfalten, sei der wahre Wille, sich ganz auf den Weg des Lichtes einzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji berichtet Archorbar von den falschen Visionen, die eine der Kultistinnen ihm gesandt haben. Er gesteht Archorbar, dass die sehr überzeugende Visionen gewesen seien, apokalyptisch und doch voller Hoffnung (vgl. [[Iobis_Galdimmera#Kenjis_Epiphanien_und_Visionen|Kenjis Epiphanien und Visionen]]). Trotz aller Vorsicht und Skepsis hätten sie auf ihn so echt gewirkt, dass er ihnen schließlich geglaubt habe. Da auch Pyrrhon und Archorbar in der Vergangenheit Visionen gehabt hätten, die auch ganz direkt mit dieser Gruppe und mit dem Untergang der Welt zu tun hätten, möchte Kenji wissen, woher man wissen könne, dass diese nicht auch von dem Feind geschaffen oder manipuliert worden wären, um die Helden zu verwirren oder auszutricksen? Auch möchte Kenji wissen, ob Archorbar oder Pyrrhon noch weitere Visionen gehabt hätten, mit etwas, dass sie noch nicht wüssten.&lt;br /&gt;
* Zunächst gesteht ihm Archorbar, dass weder Pyrrhon noch er selbst Visionen gehabt hätten. Sie hätten nur das alte Heiligtum der Elben und die merkwürdige Prophezeiung gefunden, dass die jungen Völker den Untergang bringen würden. Archorbar gibt zu bedenken, dass dies eine nicht verwunderliche Warnung sei, wenn man bedenke, dass dieses Heiligtum aus der Zeit stamme, als die verfluchten [[Umbrin]] über das alte [[Veldun]] herfielen und dessen Hauptstadt Elyanor vernichteten. Aber es hätte noch andere Anzeichen gegeben, dass die Elben noch vor etwas anderem warnen wollten, denn viele deuteten die Schwarzen Jahre in Barthavion als ein Zeichen, dass der Welt ein weiteres [[Mythische_Zeitalter#Das_Schwarze_Zeitalter_- Eskalation und Entfesselung der .C3.9Cbel|Schwarzes Zeitalter]] bevorstehen könnte, also eins wie in den mythischen Zeiten, was den Untergang des gesamten Kontinents bedeuten würde. Deswegen sei Archorbar, der selbst die Schrecken in den Schwarzen Jahren in Barthavion an der Seite von [[Karastan]] und [[Baselian]] erlebt habe, mit Pyrrhon zurück nach Barthavion gegangen. Alles, was er hatte, wären diese vier Tiersymbole, die in der geheimen Kammer versteckt waren, die Pyrrhon durch sein Blut geöffnet hatte. Nur mit diesen vier Symbolen sei Archorbar zu [[Elachiel]] gegangen, welche daraufhin einen Traum gehabt habe, in welchem sie die Orte der Geburt der Helden gesehen habe. Archorbar habe dann Jahre gewartet, bis ein Kind aufgetaucht sei, dass er mit einem dieser Symbole in Zusammenhang bringen konnte. Archorbar gibt zu, dass er viele Kinder beobachtet habe, da sie nicht gewusst haben, wonach sie suchen sollten. Er selbst oder Pyrrhon hätten also nur auf die Vision von Elachiel vertraut, da sie Elachiel vertrauen, und bis heute habe er dabei nichts bereut. &amp;lt;br/&amp;gt; Archorbar gesteht Kenji, dass er also nicht aus eigener Erfahrung sagen könne, wie genau sich die Stimmen der Lichtgötter anhörten oder wie man diese von den Einflüsterungen der Schattengötter unterscheiden könne. Dafür gäbe es aber die Lehren des Ordens, denn wenn man ihnen folge und sich felsenfeste Prinzipien gesetzt habe, würde man zumindest besser davor geschützt sein, nicht die Ideale des Lichtes zu verraten. Archorbar weist Kenji darauf hin, dass Botschaften der Götter immer ein zweischneidiges Schwert darstellen würden, man aber eine Sicherheit dabei haben könne: sollten die Visionen ihm schmeicheln, ihn als Auserwählten hinstellen oder anders an seine Eitelkeit appellieren, dann solle er sich gewiss sein, dass die Botschaft eher von unten als von oben komme. Archorbar betont, man könne sich sicher sein, dass die Lichtgötter höhere Aufgaben hätten, als sich über das Schicksal von einzelnen Sterblichen Gedanken zu machen. Wenn sie sich also meldeten, so würden die Mythen zeigen,  dann deshalb, weil etwas Größeres auf dem Spiel stehe. Kenji solle sich also stets fragen, ob die Visionen seine persönlichen Belangen oder sogar seinem Ego – seinen Trieben, Begierden oder Wünschen - diene, denn dann sollte er ihre wahre Quelle stets in Frage stellen. Ginge es hingegen um etwas Größeres als ihn selbst, dann könne er nur auf seine Tugend vertrauen und müsse selbst entscheiden, inwieweit sich die Absicht dieser Visionen mit seinem Wissen, seiner Ausbildung und vor allem auch seinem Gewissen vereinen lasse. Eine Sicherung gäbe es nie und häufig könne man erst im Nachhinein sagen, ob die eigene Intuition trügerisch wäre oder sich bewahrheitet habe. Deshalb sollte man stets ruhig und besonnen bleiben und keine vorschnellen Urteile über den Wahrheitsgehalt von Visionen treffen, denn Visionen seien vorausschauende Intuition und als solche stets subjektiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji hat eine sehr persönliche Frage an Archorbar, denn er möchte wissen, ob dieser Zeiten des Zweifels, der Suche gehabt habe. Ich wolle sich nicht anmaßen, würde aber gerne erfahren, ob Archorbar sogar auch Zeiten des Frevels gehabt habe. Kenji  gesteht ihm, dass er selbst immer wieder stolpere, so aufrichtig er es auch versuche. Deshalb möchte er gerne wissen, wie Archorbar damit umgegangen und wie er zu seinem inneren Einklang gekommen sei. Kenji fragt sich, ob dies auch ein Weg sei, der nach Archorbars Meinung auch für ihn in Frage käme.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Archorbar beginnt seine Antwort damit, dass ein Leben ohne Zweifel nicht möglich sei. Wichtig sei es nur, zwischen den Zweifeln zu unterscheiden, die unsere Sicht stärken, und denen, die unseren Glauben schwächen. Dann gibt er Kenji mehrere Beispiele: an dem Vertrauen seiner Feinde zu zweifeln, sei klug, aber an dem ewigen Kreislauf der kosmischen Mächte zu zweifeln, sei Ignoranz. Ebenso sei es weise, sich selbst und die Festigkeit seiner Tugenden immer wieder aufs Neue zu hinterfragen, naiv hingegen sei es, dran zu glauben, dass man seinen Weg ohne Fehltritte oder Reue gehen könne, denn nicht einmal die Götter seien ohne Fehler und würden sowohl Scham als auch Reue kennen. Wenn Kenji also denke, dass Archorbar ohne Reue oder Zweifel sei, dann irre er sich gewaltig. Archorbar betont, dass er kein Gott sei, sondern nur ein sehr alter Mensch. Wenn Kenji also von sich ein Leben ohne Unsicherheit, Reue oder Zweifel erwarte, dann erwarte du von sich, perfekter als die Götter zu sein. Statt also an seinen Fehltritten zu verzweifeln, sollte er sich darauf konzentrieren, dass sie in Zukunft weniger werden. Wenn Kenji also unter den Konsequenzen deiner Taten leide, solle er bewusst aus ihnen lernen und dann versuchen, es anders zu machen. &amp;lt;br/&amp;gt; Dann offenbart er Kenji, dass sein Weg kein Weg für Kenji sei. Archorbar erzählt, dass er bereits als Junge zum Orden der [[Druidentum|Druiden]] gegeben wurde, nachdem das [[Naturmagie#Mythos |Geanische Echo]] in seinem Blut erwacht sei. Er habe gelernt, sich mit den Elementen der Natur, mit den Mächten [[Gea|Geas]], zu verbünden, und habe viele Opfer bringen müssen, bevor er seine Natur zähmen konnte. Er selbst habe Zeiten hinter sich, in denen er die Macht über seine Magie verloren habe und zur Gefahr für andere zu werden drohte, worauf er allerdings nicht näher einging. Aber der Druiden-Zirkel habe ihn aufgefangen und er habe gelernt, mit seinem Erbe zu leben und Frieden mit dem Echo in seinem Blut zu schließen. Sein Weg, um das innere Gleichgewicht völlig zu beherrschen, sei aber auch bis heute nicht abgeschlossen, denn die Eukrasie, wie sie die alten [[Argoser]] nennen, sei das Gleichgewicht der inneren Elemente und ein damit Ziel, für dessen Erlangung er bereits viele Male sein eigenes Ego habe töte müssen und dies wohl auch noch viele Male in Zukunft tun müsse. Doch dies sei sein Weg des [[Geanist|Geanisten]] und es habe für ihn nie Zweifel daran gegeben, denn dieser Weg sei stets alternativlos, da das Blut keine Wahl sei wie die [[Götter]], denen man dienen wolle. Archorbar habe gegen sich kämpfen müssen, sonst hätte die Wildnis in seinem Blut ihn verschlungen. &amp;lt;br/&amp;gt; Archorbar betont, dass er ursprünglich keinen Kontakt mit dem Ekklesium und vor allem dem Areteischen Orden gehabt und sich erst den Lichtgöttern zugewandt habe, nachdem die Schwarzen Jahre in Barthavion herrschten und er dort gemeinsam mit Karastan gekämpft habe. Archorbar betont, dass er nie ein offizielles Mitglied gewesen sei, eher eine Art Ehrenmitglied, aber er habe bei der Gründung des Areteischen Ordens in Barthavion geholfen. Die Zuwendung zum Licht basiere bei ihm auf dem Glauben an das Gleichgewicht und er unterstütze die Lichtgötter nur, da diese derzeit dringend für das Gleichgewicht von Barthavion benötigt würden, wo die Mächte der Unterwelt die Oberhand besäßen. Archorbar macht Kenji klar, dass er sich also als ein Bote der Natur verstehe, der als Gesandter mit dem Licht zusammenarbeite, bis sich das Gleichgewicht wieder hergestellt habe. An diesem Weg habe er nie gezweifelt, da er ihn selbst gewählt habe. Er glaube daran, dass es wichtig sei, die kosmischen Mächte im Gleichgewicht zu halten, da die Natur das Licht ebenso benötigt, wie den Schatten. Archorbar gesteht Kenji, dass seiner Ansicht nach keine der Seiten jemals die volle Herrschaft erlangen sollte, da ein erstarrtes und überfülltes Zeitalter der Lichtgötter ebenso grausam für Essentia wäre, wie ein zerstörerisches Zeitalter der Schattengötter. In Barthavion drohe gerade ein großes Übermaß an Schatten, weswegen er sich im Namen des Gleichgewichtes nun ganz in den Dienst der Lichtgötter gestellt habe, bis dieses wieder hergestellt sei. Ob dies auch Kenjis Weg ist, muss dieser selbst entscheiden. Archorbar habe sich zumindest dazu entschieden, aber da Kenjis Leben einen ganz anderen Weg genommen habe und er seine Richtung selbst bestimmen müsse, könne Archorbar ihm nur raten, den Mut zu fassen, sich selbst ein eigenes Ziel für seinen Weg zu bestimmen. Wenn er sich zum Licht berufen fühle, dann solle er diesem mit voller Inbrunst folgen. Wichtig sei dann nur, dass er diesem Weg treu bleibe und sich allen Konsequenzen stelle, die dieser Weg mit sich bringe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji gesteht, dass er sich aktuell nicht ganz sicher sei, ob sein Weg immer ein reiner Weg des Lichtes bleiben werde, denn auch in ihm seien Bestrebungen zur Neutralität vorhanden. &lt;br /&gt;
* Archorbar weist darauf hin, dass der Weg des Lichtes jedoch manchmal furchterregend sei, da man bereit sein müsse, all seine dunkelste Schatten unters Licht der Wahrheit zu legen, was ein schmerzhafter Prozess sei, bei dem ihm aber niemand helfen könne. Der Weg des Lichtes sei oft auch ein einsamer Weg, aber wer das Licht des Himmels auf die Erde holen wolle, müsse sich in Höhen begeben, in die ihm niemand folgen könne. Kenji solle nicht vergessen, dass das Licht auch in ihm selbst sei, denn  seine Handlungen, seine Taten und Entscheidungen würden die Verbindung zum Elysium herstellen und den Lichtgöttern die Macht geben, auf die Welt einzuwirken.  Denn wenn jemand zu ihrem heiligen Gefäß werden wolle, müsse dieser auch bereit sein, soweit vom Boden anzuheben, dass man nicht mehr ganz Teil der irdischen Welt sei. Dies sei das freiwillige Opfer, dass man erbringen müsse, um ein aktiver Streiter des Elysiums zu werden. Aber der Weg des Mystikers könne jederzeit wieder verlassen werden, wenn man seine Berufung woanders erkennen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann spricht Kenji Archorbar noch auf Ignus an, der eine große Unbekannte in dem großen Konflikt sei, da er sich nicht wirklich mit der einen oder anderen Seite identifiziere. Ihm sei nicht zu vertrauen, und in besseren Zeiten sollte er für seine Verbrechen vor Gericht stehen. Aber man lebe nicht in besseren Zeiten, und so wie die Dinge stünden, könne er ein mächtiger Verbündeter oder ein fürchterlicher Feind sein, wenn eine der Seiten ihn für sich gewinnen würde. Kenji gesteht Archorbar, dass er ihm dies sage, obwohl er sehr persönliche Gründe habe, ihn nicht wiedersehen zu wollen. Aber sein Herz sage ihm, sie würden ihn wiedersehen, bevor die letzte Schlacht mit den Kultisten geschlagen sei. Daher sollten sie sich darüber Gedanken machen und vorbereitet sein. &lt;br /&gt;
* Archorbar erwähnt, dass er Ignus kenne, da er damals auch von dem großen Brand von [[Weisshafen]] gehört habe. Er sei sehr erstaunt gewesen, als die Helden ihm berichteten, dass sie ihn im Norden getroffen hätten. Ignus sei bislang der einzige [[Geanist]] von dem er jemals gehört habe, der nach der Metamorphose wieder in seiner menschlichen Gestalt zurückgekehrt sei und sogar zwischen dieser und der Form des reinen Feuers wechseln könne. Archorbar erklärt, dass diese Form der [[Naturmagie#Gleichgewicht und Ungleichgewicht der Temperamente|Diskrasie]], des seelischen Ungleichgewichts, einmalig sei und voraussetze, dass ein Teil seines menschlichen Selbst, seines Egos, so stark sein müsse, dass er sich der vollen Vereinnahmung durch die Natur des Elementes entziehen könne. Archorbar findet dies beinahe bewundernswert, da es eine unglaubliche Willensstärke und Selbstbeherrschung voraussetze. &amp;lt;br/&amp;gt;  Was Ignus jedoch tue, sei hochgefährlich, denn mit jeder Metamorphose verbrenne ein Teil seiner Menschlichkeit und sein Gewissen und seine menschlichen Empfindungen würden transformiert und glichen jetzt einer empathielosen Flamme, denn die Natur und die Elemente würden weder Moral noch Mitgefühl kennen. Feuer wolle nur verzehren, brennen und entzünden und von den gleichen Intentionen sei der Rest der Seele getrieben, die nach jeder Metamorphose übrig bliebe. Deswegen werde er auch nie ein zuverlässiger Verbündeter werden und er sei wortwörtlich das Spiel mit dem Feuer. Vielleicht habe er noch einen Rest Menschlichkeit, aber die Metamorphose habe ihn bereits so viel von seinen menschlichen Empfindungen geraubt, dass er unberechenbar wie eine Naturgewalt geworden sei. Archorbar gibt gegenüber Kenji zu, dass er selbst die Metamorphose nie ganz vollzogen habe und den Ausgleich zu den anderen Elementen suche, um sich vor dem Weg der Diskrasie schützen. Er wisse, dass es manchmal schwer sei, auf die Macht zu verzichten, die im eigenen Blut schlummere, aber der Weg des Gleichgewichtes, der [[Naturmagie#Gleichgewicht_und_Ungleichgewicht_der_Temperamente|Eukrasie]] sei mit dem Verzicht auf die Entfaltung des vollen Potenzials verbunden. Es sei der Weg der Weisheit und Verantwortung, während der Weg von Ignus der der Leidenschaft und Selbstbezogenheit sei. &amp;lt;br/&amp;gt; Jedoch ist sich Archorbar bei einer Sache sicher: ein Mann wie Ignus, der den Willen besitze, sich der Entmenschlichung der Metamorphose zu widersetzen, werde vermutlich für keine Seite manipulierbar sein, weder für den Schatten noch das Licht. Kenji bräuchte sich also keine Sorgen machen, dass die Feinde ihn für sich gewinnen könnten, da sie nicht fähig wären, Ignus‘ Willen zu brechen. Archorbar hielte jedenfalls für ausgeschlossen, dass Ignus sich dem dunklen Bund von selbst anschlösse, da ein Mann, der die Freiheit und Ungebundenheit des Feuers in sich trage, sich niemals Göttern unterwerfen würde, egal welcher Seite. Dennoch teile Archorbar die Bedenken von Kenji, dass Ignus eine Gefahr werden könne. Archorbar geht davon aus, dass Ignus eine ungeheure emotionale Intensität besitzen müsse, da er so mächtig werden konnte, denn seine gesamte Magie hinge an seiner starken Emotionalität. Daher sei er sehr unberechenbar, besonders was Octavia angehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archorbars Fragen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia hat sich bei dem Gespräch über Ignus etwas vom Feuer zurückgezogen, als Kenji zwischendurch angedeutete, dass es ein weiteres Treffen mit Ignus nach dem Norden gab. Nachdem sie wieder zurückgekehrt ist, fragt Archorbar danach, wie es eigentlich Uselias ergangen sei und ob es auf der Reise Probleme mit der Drachenträne gegeben habe. Nachdem Adarian ins Meer gestürzt sei, habe er sich Sorgen gemacht, ob das Ableben von Adarian dem Seelengefäß langfristig Schaden zugefügt haben könnte. Als die Helden ihm beichten, dass die Drachenträne zerbrochen ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 43: Hazug-S.C3.A1gok|Episode 21.43]]) und wieder zusammengefügt worden sei, ([[Die Fahrt der_Baiula Spei#Episode 47: Erneuerung der Drachentr.C3.A4ne|Episode 21.47]]) will er genau erfahren, was sich zugetragen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden Archorbar von Kenjis Mordversuch an Ignus und von Octavias Mordversuch an Kenji berichten [[Die_Fahrt_der_Baiula_Spei#Episode_41:_Metamorphose|Episode 21.41]], spüren alle das Entsetzen in Archorbars Blicken. Er möchte wissen, wie es so weit kommen konnte, und hofft, dass die Helden diese Katastrophe entsprechend verarbeitet haben, denn eine derart emotionale grausame Eskalation hinterlasse gewöhnlich seelische Narben. Die Tatsache, dass sogar Kenji als Mystiker ebenfalls einen Mordversuch unternommen hat, mache ihm bewusst, in welche Abgründe sich die Gruppe begeben habe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Archorbar von Octavias Metamorphose erfährt, will er wissen, wie sie diese bewerkstelligt habe. Als er von der Verbindung zwischen den beiden erfährt, erklärt er Octavia, dass ein solcher Bund ein sehr starkes, emotionales Band voraussetze, welches bei Druidenzirkeln nur in familiären Kreisen möglich sei. Dass sie und Ignus dies bereits nach wenigen Tagen erreicht haben, lasse auf eine erstaunlich intensive, emotionale Verbindung schließen, die von beiden Seiten ausgegangen sein müsse. Als Archorbar dann aus Octavias Andeutungen erfährt, dass diese auch auf sexueller Ebene geschlossen wurde, versteht er die Situation und erklärt ihr, dass es deshalb so schnell ginge, da der Körper der magische Resonanzkörper eines Geanisten sei, der sich bei Körperkontakt auf die gleiche Schwingung eines anderen Geanisten einstellen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann blickt Archorbar Octavia sehr ernst an und erklärt, dass sie sich darüber bewusst sein solle, dass sie es nur Ignus zu verdanken habe, dass sie aus der Metamorphose zurückkehren konnte. Denn nur durch ihre Verbindung sei ihr eine Rückkehr möglich gewesen. Archorbar warnt Octavia eindringlich davor, die Metamorphose allein zu wiederholen zu wollen, denn sie müsse sich darüber bewusst sein, dass diese dann vermutlich endgültig sein und es kein Zurück mehr geben werde und dass dies das Ende von Octavias als Mensch bedeuten würde. Octavia kann bei den Worten deutlich die große Sorge von Archorbar spüren. Octavia dankt Archorbar für die Warnung und offenbart ihm, dass sie den magischen Bund zwischen Ignus und ihr aus freiem Willen beendet und ihm seine Macht zurückgegeben habe ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 44: Ende der L.C3.BCgen|Episode 21.44]]). Archorbar reagiert sichtlich erleichtert und weist darauf hin, dass Octavia mit dieser Entscheidung eine enorme Willenskraft und Selbstkontrolle bewiesen habe, die ihr in Zukunft helfen könne, ihren Weg als Geanistin zu meistern. Sie müsse sich jedoch darauf einstellen, dass dieser Weg alles andere als einfach werden würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden berichten Archorbar auch davon, dass Ignus danach noch einmal zurückgekehrt ist, um ihnen beim Kampf gegen Hazug-Ságok zu unterstützen ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 48: Schlacht von Galadh-B.C3.B4r|Episode 21.48]]). Danach schien Ignus erwartet zu haben, dass sich Octavia ihm jetzt aus Dankbarkeit anschließen müsste, doch diese habe abgelehnt und Ignus sei abgereist. Archorbar warnt davor, dass Ignus sich sehr in seinem Stolz verletzt fühlen könnte und deshalb zu unberechenbaren Taten fähig sei, falls er die Helden wiedersehen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden Archorbar von der Zerstörung von Dogeons Zuflucht berichten ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 40: Dogeons Zuflucht – Teil 2|Episode 21.40]]), warnt er Octavia, dass sie bereits hier Grenzen überschritten habe, die sie nur noch schwer wieder errichten könne, so dass sie immer mit der Versuchung leben müsse, ihre Macht erneut auszunutzen. Als Octavia ihm von Gwaerenors Rat, in den Sternenwald zu gehen, berichtet ([[Die Fahrt der Baiula Spei#Episode 49: Abschiede|Episode 21.49]]), rät Archorbar ihr, diesen zu befolgen und zu den Druiden zu reisen. Dort sei auch seine alte Heimat und er wisse, dass Octavia dort vielleicht die inneren Erkenntnisse erlangen könnte, die sie brauche, um sich der Wildheit ihres Blutes zu stellen und sich mit diesem zu versöhnen. Jedoch solle sie sich bewusst sein, dass sie dort nur ein Umfeld zu erwarten habe, dass sie auf ihrer eigenen Reise unterstützen könne, alles andere jedoch von ihr selbst kommen müsse. Octavia werde sich inneren Abgründen stellen müssen, die ihr bislang vielleicht noch nicht bewusst seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden erinnern sich schließlich noch an den letzten Auftrag von Uselias, wo er sie bat, nach dem Nouon zu suchen ([[Drachenträne#Uselias.E2.80.98 Dank|Uselias Auftrag]]). Archorbar fällt zwar direkt nichts dazu ein, es klänge aber trotzdem merkwürdig vertraut für ihn. Er verspricht den Helden, nachzuforschen, was er darüber in Erfahrungen bringen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es mittlerweile tiefe Nacht geworden ist, bietet Archorbar ihnen an, die Wache für den Rest der Nacht zu übernehmen, damit die Helden sich nach den Strapazen des Tages einmal wieder richtig ausruhen können. Dankbar nehmen sie an und legen sich in die Zelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. Nemieon ===&lt;br /&gt;
Die Helden wachen am nächsten Morgen zeitig auf, frühstücken etwas und bauen ihre Zeite ab. Dann wird es Zeit für den Abschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Archorbars Abschied'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archorbar bittet die Helden, etwas über die verschwindenden Leute und dem Begriff „Uru“ herauszufinden. Bei dem Wort könne es sich um einen Ort, aber auch um etwas ganz anderes handeln. Falls sie etwas darüber erfahren sollten, bittet Archorbar sie, eine Botschaft nach Valkenburg zu senden, um ihn oder den Bund des Lichts zu informieren. Dann warnt er sie nochmal vor den Männern von Graltik und fürchtet, dass dessen Rache an Barthavion noch zu einem großen Problem werden könnte, denn sollte es ihm gelingen, die Handelsstraßen unter Kontrolle zu bringen, hätte er Barthavion in der Hand. Als Henk darauf hinweist, dass Graltik eine Marionette der Schwarzmagier sei, die einfach ausgetauscht werde, wenn er nicht mehr nützlich sei, merkt Archorbar an, dass er davon ausgehe, dass Graltik sich vermutlich nicht darüber bewusst sei, dass die Schwarzmagier ihn beseitigen werden, wenn er seinen Nutzen erfüllt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verabschieden sie sich herzlich voneinander und schauen Archorbar noch hinter, wie er mit gemächlichen Schritten ein unglaublich hohes Tempo erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weiterer Weg und Kerrak '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg folgt nun dem Fluss und die ganze Zeit ist das laute Rauschen des Fendral zu hören. Er wirkt sehr unaufgeräumt und leicht verwildert, als wäre er länger nicht genutzt worden, und es gibt manchmal Stellen, an denen an Äste weggeräumt oder abgestiegen werden muss, um die Pferde durch Matsch führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak lenkt sein Pferd neben Kenji und will die Gelegenheit nutzen, um Kenji nach dessen angeblichen Sohn auszuhorchen. Dazu deutet er allgemein an, dass es als Vater sicher traurig sei, wenn man so lange von seinem Kind getrennt ist. Kenji blickt ihn etwas verwirrt an und erwidert ihm, dass dies wohlmöglich so sein möge. Kerrak versucht, Kenji festzunageln, und erklärt, er habe gestern durchaus von dessen gemeinsamen Sohn mit Octavia gehört und wisse darüber eh längst Bescheid. Kenji versucht richtigzustellen, dass er sich da auf eine trügerische Vision beziehe und kein Kind der beiden existiere, doch Kerrak will davon nichts wissen und interpretiert Kenjis Aussage als Ablenkungsversuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann versucht er herauszubekommen, wo das Kind lebe und ob es auch magisch begabt sei wie seine Mutter Octavia. Kenji widerspricht ihm und erklärt ihm, dass es überhaupt kein Kind gebe. Doch Kerrak spekuliert, dass das Kind vermutlich beim Orden sei, und fragt Kenji, ob es auch schon zum Mystiker ausgebildet werde. Kenji ist langsam verzweifelt, denn Kerrak will nicht begreifen, dass es kein Kind und keine Beziehung zwischen ihm und Octavia gebe. Kerrak weist darauf hin, dass es natürlich eher unüblich sei, wenn Halbgeschwister ein Kind hätten, aber dies sei in der thyrnischen Kultur doch durchaus tolerabel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist verwirrt und weiß gar nicht, wovon Kerrak da redet, und dieser fragt ihn jetzt direkt nach seinem Vater, dem Botschafter Aequus. Kenji streitet ab, dass es sich bei diesem um seinen Vater handelt, und erzählt Kerrak, dass er ein Waisenkind sei und nicht wisse, wer seine Eltern waren. Kerrak schlussfolget, dass es dann ja auch durchaus der Botschafter gewesen sein könne, und will wissen, ob Adarian eigentlich davon gewusst habe und es deswegen Streit gegeben habe. Kenji schüttelt den Kopf und fragt, was Adarian denn damit zu tun habe, worauf Kerrak erwidert, dass dieser schließlich Octavias offizieller Gefährte sei und vielleicht etwas gegen die Verbindung zwischen Kenji und Octavia gehabt habe. Kenji verzweifelt an Kerraks Unbelehrbarkeit und ist froh, als Henk anhält und die Aufmerksamkeit sich auf den Weg vor ihnen richtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ein alter Überfallort ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der matschige Weg ist an einem Stück sehr aufgewühlt und es liegen ein paar Holzstücke auf dem Boden, die geometrische Formen haben und einige cm im Schlamm versunken sind. Kerrak sitzt sofort ab und zieht eines aus dem Schlamm. Es handelt sich um Balken, aus denen man auch u.a. auch Fuhrwagen baut. Da nur ein paar abgesplitterte, kleinere Stücke hier auf dem Boden liegen, scheint der Wagen hier auseinandergeschlagen worden zu sein und das Holz wurde abtransportiert. Die Helden schlussfolgern, dass die Teile auf jeden Fall schon seit vor dem großen Regen von vorgestern hier liegen müssen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk entdeckt neben dem Weg im Gras einen Schuh. Er ist schlicht und sieht aus wie vom einfachen Volk. Daneben ist im Gebüsch einen ganzen Abschnitt wie niedergetrampelt und dort findet Henk fünf Leichen, die in der Leichenstarre und noch nicht wirklich verwest, aber schon durch den Regen leicht aufgedunsen sind. Überall wimmelt es von Fliegen und auch in den Wunden kriechen bereits zahlreiche Maden hin und her. Von der Kleidung her wirken die Leichen wie normale Bauern, es sind drei ältere und zwei junge Männer. Henk erkennt, dass sie durch Klingen getötet, also einfach abgeschlachtet, und dann hier hingeschmissen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.14''') Die Helden bereisen die südliche Handelsstraße und Kenji und Octavia machen sich Gedanken über die Bestimmung der [[Drachenträne]]. [[Iustus Trebatius|Iustus]] spricht mit Octavia über ihre Beziehung zu Ignus und offenbart ihr seine Aufgabe als Aufseher des [[Ordo Dracian]]. Kenji spricht mit Iustus über seinen Mordversuch an [[Ignus]]. Die Helden helfen einem überfallenden Spähtrupp aus [[Sapos]] und entdecken ein nemorisches Räuberlager. Sie befreien einen entführten Magister und fliehen vor den kratarischen Söldnern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;spoiler show=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot; hide=&amp;quot;Ausführlicher Bericht&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während Kenji noch einen Segen über die fünf Leichen der Bauern spricht, sucht Henk nach Spuren. Obwohl der Regen fast alles fortgespült hat, findet Henk eine tief eingetretene Ochsenspur, die er aber kurz darauf im Wald leider wieder verliert. Der Überfall ist einfach zu lange her gewesen, weshalb die Helden wieder aufbrechen und die südliche Handelsstraße in westlicher Richtung weiterreisen. Henk reiten neben Kerrak voran, gefolgt von Octavia und Kenji, während Iustus das Schlusslicht und die Nachhut bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji und Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji, der neben Octavia reitet, fragt diese, ob es wohl auch Orte wie [[L'yreh]] gebe, die aber dem Licht geweiht seien, und ob die von Uselias angesprochene „Himmelbrücke“ vielleicht so ein Ort sein könnte (vgl. [[Drachenträne#Uselias.E2.80.98_Dank|Uselias Dank]]). Octavia gibt zu bedenken, dass die Himmelbrücke ein anderer Name für [[Celestia#Utepion – Die Hohe Halle|Utepion]] sei, welches allerdings entrückt im Elysium liege und für Menschen nicht zu erreichen sei. Sie vermutet deshalb, dass es vielleicht der alte, irdische „Brückenkopf“ sei, wo sie das „Nouon“ suchen sollen. Kenji gesteht Octavia, dass er aktuell viel an [[Drachenträne#Augustus.27_Vision|Augustus Vision]] denke, in der eine Ader der [[Drachenträne]] zu einer Person führte, die sich nach Interpretation der Helden in Sapos befinden könnte. Octavia denkt, dass es wichtig für die Drachenträne sein könnte, diese Person zu finden, da in der Vergangenheit bereits das Blut von engen Verwandten geholfen habe, die Drachenträne zu stärken. Doch Octavia fragt sich auch, worauf die Mission der Drachenträne überhaupt hinauslaufe? Kenji vermutet, dass sie dabei helfen solle, dass Uselias wieder die Ebene wechseln könne, um nach Utepion zurückzukehren, und auch Octavia kann sich vorstellen, dass das Ziel tatsächlich sei, Uselias zu helfen, das Phylakterium der Drachenträne verlassen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Iustus spricht mit Octavia'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Himmel zieht sich langsam zu und nach einiger Zeit brauchen die Pferde eine kurze Pause. Während alle essen und die Pferde versorgen, bittet Iustus Octavia zu einem Gespräch und die beiden setzen sich etwas abseits auf ein paar Steine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus beginnt das Gespräch, indem er Octavia erklärt, dass er das volle emotionale und körperliche Ausmaß von ihrer Beziehung zu Ignus erst in ihrem Gespräch mit [[Archorbar]] erkannt habe und es bedauere, dass sie ihm gegenüber in ihren Schilderungen diese persönlichen Details immer ausgelassen habe. Als Octavia einwendet, dass dies ja auch eine sehr private Angelegenheit sei, die niemanden etwas angehe, weist Iustus sie darauf hin, dass gerade sie als [[Geanist|Geanistin]] eigentlich wissen müsse, dass ihre Emotionalität für die Magie eines [[Geanist#Urformer|Urformers]] absolut entscheidend sei. Iustus gesteht Octavia, dass er sich erst jetzt nach dem Gespräch mit Archorbar langsam zusammenreimen könne, was auf elementarer Ebene bei der magischen Verbindung zu [[Ignus]] wirklich stattgefunden habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus gesteht Octavia, dass er sich nämlich schon lange frage, wie Ignus es geschafft habe, seine Macht mit ihr zu teilen, so dass sie schließlich sogar die Metamorphose vollziehen konnte. Da Octavia gegenüber Archorbar eingestanden habe, dass es sich anscheinend um eine ein Art Verliebtheit oder körperliche Anziehungskraft gehandelt habe, könne Iustus sich nun erklären, warum sie spontan zu einem magischen Bund bereit gewesen seien, denn dieser erfordere nämlich für gewöhnlich eine Art familiären Bund, also eine tiefe, emotionale Bindung, wie man sie fast nur in Zirkeln der balmarischen [[Druiden]] finde, die ihr gesamtes Leben wie eine Familie zusammen verbrächten. Iustus weist Octavia darauf hin, dass es also beiderseitig eine enorme emotionale Verbindung gegeben haben müsse, damit die magische Verbindung so schnell aufgebaut werde konnte, und er fragt Octavia gezielt nach dem körperlichen Austausch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Octavia verweigert die Auskunft und erklärt, dass ihr dies viel zu persönliche Informationen seien, die Iustus nichts angingen. Als Octavia ihn darauf hinwies, dass sie ihm keine Rechtfertigung schuldig sei,  erinnert Iustus sie daran, dass sie es allein der Gnade des [[Ordo Dracian]] und [[Gaia Tarratia]]s persönlicher Sympathie zu verdanken habe, dass sie überhaupt in Barthavion bleiben dürfe und nicht nach Thyrna gebracht würde, wo sie, wie alle [[Geanisten_bei_den_Thyrnern|Geanisten in der Heimat]], zum Mündel des Kaisers gemacht worden wäre. Iustus offenbart Octavia schließlich, dass er nicht nur von Elatus als ihr Leibwächter geschickt worden sei, sondern dass Gaia Tarratia ihn persönlich darum gebeten habe, ein Auge auf sie zu werfen. Iustus macht ihr damit bewusst, dass er sich nicht in der Position ihres Untergebenen befindet, sondern eigentlich ihren Aufseher darstellt, ohne welchen ihr der Ordo Dracian niemals gestattet hätte, sich selbstständig auf Reisen zu begeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia ist überrascht und empfindet es als leichten Verrat an ihr, worauf ihr Iustus versichert, dass er diese Rolle als Aufseher natürlich nicht auszunutzen werde oder ihr dadurch schaden wolle. Im Gegenteil sei es ihm auch persönlich ein Anliegen, dass Octavia in Sicherheit sei, da er sie inzwischen auch persönlich sehr zu schätzen wisse und er ihr und ihrem Bruder treu ergeben sei. Aber trotzdem habe er auch seine Verpflichtungen dem Kaiser und dessen Orden gegenüber, die er auch erfüllen müsse, und da Iustus befürchtet, dass Octavia sich und eventuell auch andere mit ihrer unüberlegten Romanze in große Schwierigkeiten gebracht haben könnte, werde er es nicht zulassen, dass Octavia ihm Antworten verweigere. Er versichert Octavia, dass er sich moralisch darüber kein Urteil erlauben wolle, da dies nicht seine Aufgabe sei, aber er weist darauf hin, dass diese emotionale Intensität und die körperliche Intimität das Problem mit Ignus gefährlicher machen könnten, als sie bislang vielleicht vermuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb möchte Iustus von Octavia wissen, wie weit dieser Bund eigentlich genau ging, und will von der Vereinigung während der [[Geanist#Metamorphose: Aufstieg durch Verschmelzung|Metamorphose]] zu einer Flamme erfahren. Er will die Details hören und herausfinden, inwieweit körperlicher Kontakt dabei eine Rolle gespielt habe und ob es vor der elementaren Vereinigung auch eine körperlich gab, welche auch die magische Verbindung ermöglicht hätte. Octavia bestätigt ihm dies zögerlich und deutet an, dass es sich für sie um ein sehr persönliches Thema handle, doch Iustus erklärt ihr, dass dies für ihn dabei keine Rolle spiele, da er es wissen müsse, um die Gefahr einschätzen zu können. Nachdem Octavia ihm dann  von ihrer körperliche als auch elementare Vereinigung berichtet hat, warnt er sie, dass sie damit vermutlich zu weit gegangen sei, da es keinerlei Berichte darüber gebe, dass sich jemals zwei Geanisten in dieser Form und innerhalb ihrer Metamorphose zu einer elementaren Kraft vereint hätten. Iustus vermutet, dass die körperlich, intime Komponente etwas ausgelöst haben könnte, dass bislang noch von keiner Akademie beschrieben worden sei. Deshalb warnt er Octavia vor unvorhersehbaren Folgen und weist darauf hin, dass sie den Bund mit Ignus zwar beendet habe, aber dass sich ihre elementaren Signaturen während der gemeinsamen Metamorphose soweit angenähert hätten, dass sie im Gleichklang geschwungen haben müssen. Welche Auswirkungen dies aber hinterlasse, sei nicht absehbar, doch im schlimmsten Fall bestehe noch immer eine Verbindung der magischen Resonanz zwischen ihnen, denn sie hätten ihre Körper, also die Gesamtheit ihrer Elemente, quasi auf eine Tonhöhe gestimmt. Iustus spekuliert, dass dies beispielsweise dazu führen könne, dass sie die Gegenwart des anderen spüren oder sich noch andere, unvorhersehbare Komplikationen ergeben könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann weist Iustus darauf hin, dass die emotionale Intensität von beiden Seiten vorhanden sein und Ignus ebenso starke Empfindungen für sie gespürt haben müsse, wie sie für ihn, damit der magische Bund auf diese Art und Weise vollzogen werden konnte. Er will deshalb von Octavia wissen, ob dieser Umstand und vor allem die romantische Abweisung ihrerseits eine Gefahr für zukünftige Reisen darstellen könnte. Iustus fürchtet nämlich, dass ein so gefährlicher [[Geanist]] wie Ignus sich eventuell mit ihrer Zurückweisung nicht endgültig abfinden und es deswegen zu einem erneuten Treffen kommen könnte. Deshalb will er von Octavia wissen, wie groß sie die Gefahr einschätzt, dass Ignus ihr oder sogar der ganzen Gruppe schaden wolle. Sie fürchtet, dass es durchaus realistisch sein könne, dass er zornig auf sie sei und sich vielleicht sogar rächen wolle, doch wie weit er dafür gehen würde, könne sie nicht einschätzen. Darüber hinaus will Iustus wissen, ob Octavia noch Gefühle für Ignus habe. Als sie sich darüber nicht ganz im Klaren ist,  verlangt er, diese einfach abzustellen, wenn sie auftauchen sollten. Als Octavia entsetzt fragt, wie sie dies tun solle, weist Iustus sie auf ihre große mentale Disziplin hin und verweist auf ihre starke Willenskraft, die sie bei der eigenständigen Zurückweisung von Ignus gezeigt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus betont dann, dass er sich auf ein Wiedersehen mit Ignus diesmal besser vorbereiten und Vorkehrungen dafür treffen werde, und  besteht dabei auf Octavias Hilfe. Er betont, dass es ihm theoretisch möglich sei, einen gewöhnlichen Geanisten festzusetzen oder ihm vorrübergehend seiner Macht zu berauben, aber er wisse nicht, ob seine Methoden der Macht von Ignus gewachsen seien. Deshalb möchte er in Sapos Erkundigungen über diesen einholen, da er dessen Akte ja bereits von den Arkanisten habe kopieren lassen. Da Ignus laut der Akte eine ganze Zeit in Sapos gefangen war, gebe es dort vielleicht sogar noch andere Aufzeichnungen über ihn, die auch seine Schwachstellen oder andere wichtige Informationen über ihn offenlegen könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschließend gesteht Octavia Iustus, dass sie sich gewünscht hätte, dass er ihr offener gesagt hätte, welche Rolle Gaia Tarratia für ihn vorgesehen hatte, und Iustus erwidert, dass er gehofft habe, dass es nicht nötig sein werde, denn diese Rolle gefalle auch ihm nicht besonders gut, da sie Freunde seien. Octavia gesteht, dass sie es hätte wissen müssen, da es schließlich die thyrnische Tradition sei, der sie sich beugen müsse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk, der genau wie Kenji das Gespräch der beiden mitbekommen hat, wirft Iustus einen sorgenvollen Blick zu und bringt Octavia zur Stärkung einen frisch zubereiteten Getreidebrei. Da sie schon im Aufbruch begriffen ist, nickt ihr aufmunternd zu und betont, dass sie erstmal essen solle, denn so viel Zeit hätten sie noch allemal. Octavia bedankt sich bei Henk und setzt sich nachdenklich mit ihrem Brei ans Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kenji unterhält sich mit Iustus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji fragt Iustus, ob er sich auch kurz setzen könne, und entschuldigt sich zunächst dafür, dass er das Gespräch mitbekommen habe, obwohl es nicht seine Art sei, zu lauschen. Er hat eine Frage an Iustus und möchte wissen, ob es Octavia schaden würde, wenn er sie ihrer Macht. Iustus beruhigt Kenji und erklärt ihm, dass er lediglich die Verbindung von Octavias [[Naturmagie#Mythos|Geanischem Echo]] mit der Umgebung unterbrechen würde, so dass sie keine Essenzen mehr nutzen könne, und bestätigt Kenji nochmal, dass es Octavia nicht Schaden würde. Kenji weist nochmal darauf hin, dass diese Unterbrechung wohlmöglich bei Ignus nicht funktionieren könnte, und rät Iustus, dass seine beste Chance in der Überraschung bestehe, und spielt auf seinen Mordversuch an Ignus an, bei dem dieser nicht damit gerechnet habe. Iustus hofft, dass er noch gute Pläne entwickeln könne, um sich vor Ignus Kräften zu schützen, und Kenji hofft auf Antworten in Sapos, wo er Nachforschungen anstellen wolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji signalisiert Iustus, dass er sehr gut verstehen könne, wie schwer es für ihn, Octavia und Augustus sein müsse, da sie bestimmt teilweise zwischen Pflichtbewusstsein, Treue und Freundschaft hin und hergerissen seien müssen. Iustus gibt ihm recht und betont, dass man da einen Weg hindurch finden müsse. Kenji gesteht ihm, dass dies für viele Barthaver vielleicht unverständlich sein möge, er aber großen Respekt davor habe, dass sie alle versuchten, diese Dinge in Einklang miteinander zu bringen und nicht eine Sache davon für die anderen zu verraten, denn das würde diese Sache auch entwerten. Man sei schließlich nur ein guter Freund, wenn man gleichzeitig auch versuche, seine Pflicht zu erfüllen. Iustus betont, dass man dafür manchmal Opfer bringen müsse, und Kenji stimmt ihm zu. Iustus fährt fort, dass es nicht immer leicht sei, mit diesen Opfern umzugehen, und erwähnt, dass Kenji dies bestimmt gut nachvollziehen könne. Kenji nickt und hat eine letzte Frage an ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji möchte noch wissen, ob er sich jetzt, wo Iustus Octavia gesagt habe, was sein Auftrag ihr gegenüber sei, wünsche, es ihr früher gesagt zu haben. Doch Iustus sieht keine große Veranlassung, warum er es ihr eher gesagt haben sollte, und hofft nur, dass sie mit dieser Tatsache umgehen kann. Kenji betont, dass bei allem, was Iustus über Octavia sagen könne, sie  eine der stärksten Personen sei, die er je kennengelernt habe. Auch Iustus wisse Octavia sehr zu schätzen und weist darauf hin, dass diese Empfindung schließlich auch Kenji dazu bewogen habe, Ignus anzugreifen. Seit dem er davon erfahren habe, frage sich Iustus allerdings etwas, doch diese Frage sei zu persönlich und er wolle ihm auch nicht zu nahe treten. Kenji weist Iustus darauf hin, dass dieser mit Octavia auch anders gesprochen habe, und Iustus betont, dass dies aber etwas anderes gewesen sei, da es sich um seine Pflicht gehandelt habe. Doch Kenji bittet Iustus, ihn nicht anders zu behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus analysiert, dass Kenji sich entschieden habe, Ignus anzugreifen, und es dabei auch sehr klug gewesen sei, dies aus dem Hinterhalt zu tun. Als Kenji sich rechtfertigen möchte, räumt Iustus schnell ein, dass es keinen anderen Weg gegeben habe, aber soweit er es verstehe, sei es nicht unbedingt den Idealen von [[Thylor]] gemäß, jemanden unehrenhaft von hinten anzugreifen. Da gesteht Kenji ihm, dass es genau dieser Umstand sei, auf den er mit seiner Hochachtung für die Thyrner angespielt habe.  Er habe seine höchsteigenen Prinzipien verraten, weil er gedacht habe, es sei notwendig für eine größere Sache, gegenüber seiner Freundschaft, Treue und aller Gefühle zu Octavia, doch er habe jetzt erkannt, dass dies ein Fehler gewesen sei. Iustus weist Kenji darauf hin, dass Menschen leider nicht in der Lage seien, alle Fehler zu vermeiden, doch sie würden es immer wieder versuchen, was auch gut so sei, da man schließlich nur so etwas dazu lernen könne. Kenji solle sich daher nicht grämen, doch dieser erwähnt, dass es sich diesbezüglich vorwerfe, dass die ganze Situation auf einem Irrtum basierte, der vermeidbar gewesen sei, denn er habe gedacht, Octavia sei völlig von Ignus manipuliert worden. Doch auch wenn er nach wie vor davon überzeugt sei, dass die Manipulation einen großen Anteil an dem gehabt habe, was sie getan und gedacht hätten, so habe Octavia sich doch freiwillig in diese Situation begeben und sei ihren eigenen Worten nach Mittäterin gewesen. Kenji ist überzeugt davon, dass er anders hätte handeln müssen, wenn  er dies gewusst hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus weist darauf hin, dass niemand in dieser Situation die tatsächliche Wahrheit habe erkennen können, und Kenji gesteht ihm, dass er nicht wirklich versucht habe, mit Octavia zu reden, ihr zuzuhören oder sie zu verstehen, sondern dass er mit sich selbst gefangen und beschäftigt gewesen sei, wodurch er seiner Gruppe sehr geschadet und die Sache gefährdet habe. Während Octavia jetzt versuche, die Verantwortung und Schuld auf sich zu ziehen, glaubt Kenji, dass alle einen Anteil daran gehabt hätten und es jetzt nicht darum gehe, diese Anteile zu gewichten. Iustus gibt Kenji noch zu bedenken, dass auch er zur fraglichen Zeit an Bord der [[Baiula Spei]] war und ebenfalls nichts festgestellt habe. Kenji resümiert schließlich, dass sie jetzt hier seien und zusammen tun würden, was sie könnten, worin auch Iustus den entscheidenden Punkt sieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk kommt hinzu und findet, dass sie jetzt, nachdem die beiden sich einig seien, schlecht und schuldig zu sein, vielleicht endlich wieder aufbrechen können. Dann wirft er ein, dass er sich nichts vorzuwerfen habe und immer Octavias Freund gewesen sei, so wie er es auch jetzt noch sei. Er gibt zu bedenken, dass Octavia, das arme Mädchen, in ihrem Leben das erste Mal die Möglichkeit gehabt habe, etwas zu tun, was sie noch nie zuvor hätte tun können, und fragt sich, wie er ihr das je vorwerfen könnte. Er wolle sich da nicht mit hineinziehen lassen und rät den beiden, etwas weniger Selbstmitleid zu haben, was  natürlich nur seine Meinung sei. Dann fordert er sie auf, ihre Sachen zu packen, damit sie endlich aufbrechen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem nächsten Stück weg reitet Kerrak wieder neben Henk und teilt diesem mit, dass er mit Kenji über seine Aufführung gesprochen habe. Allerdings sei er etwas verwundert, da Kenji fast alles abstreite, was er bislang an Wissen gesammelt habe. Kerrak ist aber nicht ganz enttäuscht, da Kenji zumindest zugegeben habe, dass er ein Waisenkind sei, was die Theorie mit dem thyrnischen Vater tatsächlich wahrscheinlich mache. Kerrak beklagt sich, dass Kenji aber über sein Kind nicht sprechen wolle und sogar so getan habe, als ob dies überhaupt nicht existieren würde. Deshalb will Kerrak nun von Henk wissen, ob es Kenji als Mystiker wohl nur peinlich sei, oder ob es sich vielleicht doch um falsche Gerüchte handle und Octavia Kind wohlmöglich von jemanden ganz anderes sei. Henk lässt es absichtlich offen und Kerrak spekuliert,  dass eventuell ja auch Adarian der Vater sein könne, wenn Kenji es nicht wäre. Henk grinst vielversprechend und verrät Kerrak, dass Octavia tatsächlich einmal verheiratet gewesen sei. Als Kerrak brennend neugierig nachfragt, mit wem, verweist Henk darauf, dass Kerrak sie das selbst fragen solle. Doch der hat Angst, Octavia selbst auf dieses Thema anzusprechen, und befürchtet, eingeäschert zu werden, da sie ihn schließlich nicht so leiden könne. Doch Henk besteht darauf und Kerrak fragt ihn, ob sie immer so gereizt wirke, da sie wegen der Trennung von ihrem Kind so leide, was als Mutter ja auch verständlich sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bietet Henk an, Kerrak noch einiges über Adarian zu erzählen, wenn er sich traue, Octavia zu fragen. Kerrak reißt seinen Mut zusammen, verlangsamt sein Pferd und reiten kurz danach neben Octavia. Er neigt sich zur entgegengesetzten Seite, um sich schnell fallen lassen zu können, falls Octavia ihn mit Feuer angreift, und fragt sie nach der Hochzeit und mit wem sie verheiratet sei. Doch Octavia verweigert die Aussage und erklärt, dass sie gar nicht in seinem Stück vorkommen wolle. Kerrak erklärt, dass er dann eben improvisieren müsse und er wegen der Kunstfreiheit alles erzählen könne, was er wolle. Octavia weist ihn darauf hin, dass er natürlich alles erzählen könne, was er wolle, er würde dann halt nur mit ihrer wohlmöglich hitzigen Reaktion umgehen müssen, falls sie sich noch einmal wiedersähen. Kerrak ist eingeschüchtert und reitet schnell wieder an Henks Seite. Langsam setzt die Dämmerung ein, es beginnt zu regnen und Kälte breitet sich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Überfallort'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak will jetzt von Henk etwas über Adarian hören, doch würgt er seine Worte ab, als plötzlich beiden zwei Pferde auffallen, die auf der Straße unruhig hin und herlaufen. Als sie sich weiter nähern, erkennen sie außerdem noch Menschen, die auf der Straße liegen. Der gesamte Schlamm darum herum ist aufgewühlt und es sieht so aus, als sei der Überfall noch nicht lange her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk identifiziert sechs Nemorer mit kratarischer Kleidung, vier tote Wachen in Uniform und dem Wappen von Sapos und ein junger Mann in einer teuren, bodenlangen Gewandung. Henk bemerkt ein schmerzhaftes Stöhnen von dem Robenträger, der sich noch auf dem Boden windet, und ruft Iustus zur Hilfe. Während sich Kenji vergewissert, ob alle wirklich tot sind, und Henk die Nemorer durchsucht, begutachtet Iustus die große Schnittwunde am Rücken des jungen Arkanisten, bei der er die Blutung durch Druck vorrübergehend stoppen und verhindern kann, dass er verblutet, aber nur  sobald er presst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arkanist deutet mit letzter Kraft auf eines der unruhigen Pferde und Octavia erkennt, dass er die Ledertasche meint, die am Sattel hängt. In dieser findet sie verschiedenste Verbände und Behälter und reicht sie an Iustus weiter. Dieser reinigt zunächst die Wunde mit Alkohol aus der Tasche, wobei der Adept furchtbar aufschreit, obwohl er sich sehr zusammenreißt. Dann öffnet Iustus eine Dose mit einer Salbe und schmiert diese auf die Wunde am Rücken. Die Salbe wird nach dem Auftragen härter, wodurch die Blutung gestoppt und sein Zustand stabilisiert wird, nachdem Iustus die Wunde verbunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum verbunden, stellt sich der junge Adept als Connra vor und erklärt, dass er mit seinem Meister und den Männern nach dem Lager der Räuber gesucht habe. Sie seien dann aber aus dem Hinterhalt angegriffen worden, denn die Nemorer hätten auf den Bäumen gesessen und sie mit Schleudern angegriffen, dann seien weitere Getarnte aus dem Wald gekommen. Die Wachen hätten es zwar geschafft, die Angreifer abzuwehren und in die Flucht zu schlagen, und seien gerade noch dabei, die Nemorer in den Wald zu verfolgen. Das Schlimmste aber sei, dass sie Magister Sar‘leinn entführt hätten. Auf Henks Nachfrage erfährt er, dass ein Nemorer ihn sich einfach sofort gegriffen und weggezerrt habe. Connra hofft, dass die Räuber den Magister gegen Lösegeld an Sapos ausliefern würden, da er ansonsten vermutlich bereits tot sei. Der Adept macht sich große Sorgen und hofft, dass der Magister nicht von den Nemorern gequält werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Überfall erst wenige Augenblicke her ist, deutet Connra dann auf eine Schneise, die in den Wald führt. Er informiert die Helden, dass drei seiner Männer die zwei geflohenen Angreifer gerade verfolgen, und befürchtet, dass noch mehr Nemorer hier in der Gegend seien, da ihr Lager sich vermutlich in diesem Abschnitt der Straße befinde. Er fürchtet, dass die Wachen in ihren Tod laufen könnten, und bittet die Helden um Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk ist die deutliche Spur bereits vorher aufgefallen und, während die Helden der Spur folgen, bleiben Iustus und Kerrak mit den Pferden, die man nicht in den Wald mitnehmen kann, und bei dem überlebendem Arkanisten, um diesem zu helfen, da er sich noch nicht eigenständig fortbewegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung der Stadtwache'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist anfangs nicht schwer, den Spuren zu folgen, da weder die Geflohenen noch die Verfolger auf den Weg geachtet haben. Aber durch den Regen ist es im tiefen Wald schwerer, die Spur zu halten. Als die Helden nicht mehr sicher sind, findet Henk eine Pfütze mit rötlichem Rand, worin er eine verwaschene Blutspur erkennt, die sie wieder auf den richtigen Weg führt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regen wird immer stärker und es wird schließlich dunkel, wodurch die Spur kaum noch wahrnehmbar ist und schließlich verschwindet. Beim Umsehen hört Henk Kampfeslärm und die Helden eilen sofort in dessen Richtung. Sie erreichen den Kampfplatz, als gerade einer der Stadtwachen aufschreit und tödlich von einem Nemorer getroffen wird, der sich danach der letzten Stadtwache zuwendet, die gerade mit einem weiteren Nemorer kämpft.&lt;br /&gt;
[[Datei:img wald kampfplatz.png|miniatur|rechts|Der Kampfplatz im Wald]]&lt;br /&gt;
Es liegen jetzt fünf Tote auf dem Boden, davon zwei Stadtwachen und drei Nemorer. Henk rennt sofort auf den Nemorer zu, der zuletzt die Wache getötet hat, und greift ihn sofort gezielt an. Er trifft ihn so hart, dass er zu Boden geht und im Anschluss von Henk abgestochen wird. Dann greift Henk den letzten verbliebenen Nemorer an und erkennt am Angriff der Stadtwache, dass diese bereits am Ende ihrer Kräfte ist und seine Hilfe gut gebrauchen kann. Nachdem Henk den Nemorer angegriffen und dessen Aufmerksamkeit auf sich gelenkt hat, versetzt ihm die Stadtwache den Todesstoß von der Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji ist ebenfalls zum Kampfplatz gelaufen und vergewissert sich, ob die am Boden Liegenden wirklich tot sind oder Hilfe benötigen. Leider ist keine Wache mehr am Leben, doch Kenji findet einen Nemorer, der nicht verbluten würde, wenn man sein Bein abbindet. Dies tut er auch sehr vorsichtig, denn er rechnet mit einem Angriff des Verwundeten. Als Kenji schließlich den Knoten festzieht, richtet sich der Nemorer blitzschnell auf und versucht, Kenji mit seinen angespitzten Zähnen zu beißen. Zu Kenjis Glück ist Henk bereits darauf aufmerksam geworden und enthauptet den Nemorer bei dessen Angriff. Dann schnauzt er Kenji an, warum er diesem Schwein helfen wolle, beleidigt die Leiche und spuckt auf sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kampf bedankt sich die Wache und erklärt noch völlig außer Atem, dass sich das Lager der Nemorer direkt hier in der Nähe befinden müsse, da er vorhin bereits Rauch gerochen habe. Er berichtet, dass sie drei zusätzlichen Nemorer in die Arme gelaufen seien, die vermutlich direkt aus dem Lager kämen. Dann stellt er sich als Nermar aus Sapos vor und berichtet, während sich langsam sein Atmen beruhigt, dass er gemeinsam mit dem Spähtrupp aus Sapos seit Tagen nach diesem Lager suchen würde und sie den Auftrag hätten, sofort Verstärkung zu rufen, sobald sie es aufgespürt hätten und bestätigen könnten, dass die Nahrungsvorräte dort seien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar will nun nicht aufgeben, wo er so kurz vor dem Ziel ist, und bittet die Helden deshalb, mit ihm nach dem Lager zu suchen, so dass sie zumindest sicher sein könnten, dass es hier eins gäbe und sie dies dann melden könnten, so dass sich Sapos die benötigten Waren wiederholen könne. Außerdem sei Magister Sar‘leinn in ihrer Gewalt und er müsse ihn retten, bevor dieser von den Nemorern misshandelt werde. Bevor sie weitergehen, warnt Nermar davor, dass die Nemorer getarnt seien und auch auf den Bäumen sitzen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk zieht über seine eigene Kleidung noch das nemorische Lederzeug und schmiert sich Dreck ins Gesicht, um weniger in der Dunkelheit aufzufallen. Er rät auch den anderen, dies zu tun, und so malen die Helden ihre Gesichter mit Dreck an. Dann beschließt Henk, dass er vorschleichen wolle, um die Wachen rechtzeitig auszuschalten, und weist die anderen an, ihm langsam mit einigem Abstand zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam schleicht Henk bergauf und entdeckt auf einer Tanne in drei Schritt Höhe einen dunklen Fleck, den er als Späher identifiziert. Da es regnet und die Sicht schlecht ist, beschließt Henk, ihn zu täuschen, und nähert sich mit nemorischen Schritten. Als er angerufen wird, raunt er dem Späher zu, dass er seine Hilfe brauche und er mitkommen solle, denn der Befehl käme von ganz oben. Als der Späher fragt, ob Ranwulf ihn gegeben habe, bestätigt Henk dies. Dann schlitzt er dem herabkletternden Mann die Kehle durch und hält ihm dabei den Mund zu. Nachdem Henk die Leiche leise auf den Boden hat gleiten lassen, winkt er den anderen, dass sie nachkommen sollen. Immer öfters liegt Rauchgeruch in der Luft, was die nahende Anwesenheit des Lagers verrät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entdeckung des Lagers '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk schleicht weiter vor und stößt schließlich auf der Anhöhe auf kargen, freien Felsen ohne Bewuchs. Auch dort kann Henk einen Späher ausmachen, den er geschickt umschleicht und dann von hinten erdolcht.  Er winkt die anderen hoch und sie entdecken, dass sie auf einer großen Klippe an einen Abhang stehen und sich vor ihnen in der Schlucht das Nemorerlager befindet. Leider ist aufgrund des Regens und der Dunkelheit kaum etwas von oben zu erkennen, nur das große Feuer flackert durch die Regenschlieren und verrät die Anwesenheit. Da die Klippe durch das Karstgestein sehr zerklüftet ist, kann man sich sehr gut zwischen den Steinen verstecken, und damit sich ihre Silhouette nicht gegen den Himmel absetzt, gehen die Helden gebückt und verschanzen sich in einer Felsspalte, in der sie auch von möglichen Wachen nicht so schnell entdeckt werden können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Stadtwache Nermar ist zufrieden, aber fragt, ob jemand ein Lager mit Waren entdecken könne. Es sei wichtig zu wissen, ob die Lebensmittel hier sind, da die Arbeiter in Sapos inzwischen schon hungern würden. Doch da von oben nicht viel mehr als das Feuer und viel Tannengrün zu erkennen ist, beschließt Henk, hinunterzuschleichen, um mehr Details über das Lager zu erfahren. Die anderen haben zwischen den Felsen das beste Versteck und warten dort auf seine Rückkehr.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img räuberlager.png|400px|miniatur|rechts|Das Lager der Nemorer; N, O, H, K = Positionen der Helden in der Spalte; M = Magister; rote Spur = Weg von Henk + Rückweg außerhalb des Lagers, X = Position von Octavia beim Feuermanipulieren]]&lt;br /&gt;
Henk schleicht an der östlichen Seite die Klippe hinab und nähert sich vorsichtig dem Lager im Tal. Plötzlich entdeckt er im Dunkeln eine Person mit einem helleren Fleck in der Mitte, der in der Dunkelheit leicht heraussticht. Henk realisiert, dass es keine Wache, sondern ein Nemorer auf dem Donnerbalken ist, schlitzt ihm die Kehle auf und entsorgt die Leiche in der Kloake. Dann schleicht er vorsichtig in das Lager hinein, bemerkt einen Palisadenzaun und findet ein Pferdegatter, hinter dem ein großes, ledernes Zelt aufgebaut ist. Die Nemorer schlafen in halbkreisförmig angeordneten Gemeinschaftsunterständen aus Tannenästen und Henk hört Schreie aus den Hauptzelt, was ihn vermuten lässt, dass dort der gefangene Magister zu finden ist. Er schleicht vorsichtig näher und erspäht durch einen Riss im Leder im Inneren drei Nemorer, die den Gefangenen verhöhnen, verspotten und mit Schnitten quälen. Einer von ihnen, der Ranwulf genannt wird, scheint der Anführer zu sein und ist ein fast zwei Schritt großer, ziemlich harter Brocken mit einer riesigen, mit Metallstacheln versehenen Keule. Er betont, dass der Arkanist nur am Leben sein müsse, um das Lösegeld von Sapos zu bekommen, aber nicht unversehrt, weswegen sie ruhig ein wenig Spaß mit ihm haben können, bevor sie ihn ausliefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henk sieht sich noch weiter nach den Lebensmitteln um und entdeckt in der Felswand einen Höhleneingang. Er schleicht hinüber und findet etliche Kisten und Amphoren, die in dem tiefen Felsspalt gelagert sind. Es sind die Vorräte, nach denen der Suchtrupp aus Sapos gesucht hat. Henk hat genug gesehen und kehrt vorsichtig auf dem gleichen Weg zu seinen Gefährten zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Henk das Lager ausspähte, haben sich seine Freunde in der Felsspalte verborgen und Octavia ist dabei aufgefallen, dass das Gestein, welches sie zum Lager hin abschirmt, eine Felsnase ist, die bedrohlich über dem Abhang hängt und nur von einer schmalen Stelle gehalten wird. Diese Schwachstelle könnte Octavia so stark erhitzen, dass sie weggesprengt und der Felsblock in die Tiefe auf die Tannenäste stürzen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar späht über den Rand der Felsspalte und bemerkt Henks Rückkehr als erster. Die Helden beraten ihr weiteres Vorgehen und Henk beschreibt ihnen den Aufbau des Lagers. Octavia berichtet von der Entdeckung der Felsnase und Henk erkennt, dass die abgesprengten Felsen auf einer der Schlafstellen stürzen und etliche Männer unter sich begraben würde. Kenji gibt zu bedenken, dass dies ein ziemlich unehrenhafter Zug sei, da man die Nemorer im Schlaf überraschen würde und sie keine Möglichkeit hätten, sich zu retten. Auch Octavia findet diese Vorstellung unschön, so dass sich die Helden gegen diesen Plan entscheiden und stattdessen alle hinunterschleichen wollen, damit Octavia das große Feuer manipulieren und so die Nemorer ablenken könne. Dann könnte Henk in der Zeit den Magister aus dem Zelt befreien und mit etwas Glück entkämen sie aus dem Lager, bevor der Verlust der Geisel bemerkt würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Rettung des Arkanisten '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Stadtwache Nermar schleichen die Helden den Abhang zum Lager hinunter und bleiben zunächst außerhalb, um nicht durch Wachen entdeckt zu werden. Sie schleichen bis zum großen Felsen hinter dem Zelt und dort hilft Henk Octavia bei der Überquerung der Palisade, während Kenji mit Nermar dort warten. Henk schleicht mit Octavia vorsichtig an der Koppel vorbei und hinter das große Zelt. Der Arkanist wird immer noch von den drei Nemorern gequält und Henk und Octavia schleichen weiter unter einer großen Tanne hindurch zu den Holzvorräten des Lagers. Von hier aus hat Octavia einen guten Ausblick auf das Lagerfeuer und ist nahe genug dran, um es beeinflussen zu können. Henk kehrt zum Zelt zurück, um schnell reagieren zu können, wenn die Situation günstig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Nemorer sitzen um das große Feuer herum und hüten es. Als Octavia beginnt, das Feuer zu vergrößern, reagieren sie überrascht, doch als die Funken in ihre Richtung stoben, wird es ihnen langsam unheimlich und sie springen auf. Octavia lässt die Feuersäule nun rotieren, so dass sie einen Feuerschlauch bildet. Mittlerweile ist auch die Aufmerksamkeit der Folterer geweckt worden und sie kommen aus dem Zelt und bestaunen das Schauspiel. Octavia bindet ihre Aufmerksamkeit, indem sie Flammenarme entstehen lässt, die nach den umstehenden Nemorern greifen. Einer von ihnen sucht die Flucht und geht eiligen Schrittes an Octavia vorbei, ohne sie zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Henk bemerkt, dass die Nemorer aus dem Zelt heraus sind, schneidet er eine Naht auf und gelangt so in das Innere. Er gebietet dem Magister zu schweigen und schneidet ihn eilig los. Dann schnappt Henk sich den Arkanisten und verlässt schnell das Zelt, um ihn zu Kenji und Nermar zu bringen, die den Magister sofort zurück zum Weg begleiten. Henk kehrt zu Octavia zurück, um sie abzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer von Octavias Flammenarmen schnappte nach dem Anführer der Nemorer, der daraufhin das Feuer mit seiner gigantischen Keule angreift. Doch die Flammen greifen auf das Holz der Keule über und setzen diese in Brand. Dann bemerkt Octavia Henk, der sie abholen will, und bringt das Feuer zu einer heftigen Funkenentladung, die vielen Nemorern die Kleidung entzündet und für große Unruhe sorgt. Dieses Chaos nutzen die beiden, um unbemerkt hinter dem Zelt zu verschwinden und über die Palisaden hinweg Kenji und Nermar zu folgen. Das Verschwinden des Magisters ist anscheinend noch nicht bemerkt worden, denn Henk und Octavia hören keine Signale aus dem Lager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji und Nermar haben den Arkanisten die Klippe hoch und dann den Hang hinab zum Weg geführt und sind dort auf Iustus, Kerrak und den Adepten Connra getroffen, der von Iustus gut versorgt worden ist und dadurch überlebt hat. Als Henk und Octavia den Hang hinuntereilen, hören sie aus dem Lager ein Signalhorn. Vermutlich ist erst jetzt das Verwinden des Magisters bemerkt worden. Die beiden beeilen sich und kommen schließlich auch bei den anderen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weg nach Sapos'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil die Helden befürchten müssen, verfolgt zu werden, beschließen sie, möglichst schnell auf ihren Pferden Richtung Sapos zu reiten. Als diese nach einiger Zeit ermüden, erzählt Nermar von einem Platz im Wald, an dem sie sogar die Pferde verstecken könnten, da es dort große Felsen gebe, und führt die Gruppe dorthin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Pferde angebunden und versteckt sind, setzen sich der Magister und sein Adept und Iustus untersucht erneut die Wunden des Jungen. Henk ist wegen der Nemorer noch ganz aufgebracht und setzt sich neben Octavia, während Kenji die erste Wache übernimmt. Octavia spricht mit dem Magister, der etwa Mitte 50 und recht rüstig ist, und stellt sich und die anderen vor. Sie berichtet, dass die Helden von ihrer Reise auf die Bartha-Bucht zurückgekehrt seien, und der Magister, der sich als Sar’leinn vorstellt, erinnert sich, von einem Schiff gehört zu haben, dass aufgebrochen sei, um gegen den dunklen Kult zu kämpfen. Doch die Namen der Helden sagen ihm nichts, bis auf Octavias Namen, da ihr Vater eng mit Sapos zusammengearbeitet hat, um unter anderem auch den Natator Aeris zu bauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn erklärt, er sei Ingenieur und habe den Wachen helfen sollen, dass Lager der Nemorer aufzufinden. Er bedankt sich für seine Rettung und die seines Adepten und erkundigt sich nach den Lebensmitteln. Als Henk ihm mittelt, dass er diese in einer kleinen Höhle im Nemorerlager gefunden habe, ist Sar’leinn sehr erfreut und besteht darauf, so schnell wie möglich nach Sapos zu müssen, damit die Waren von hier fortgeholt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn gibt auf Nachfragen der Helden keine internen Infos über Sapos preis, deutet aber an, dass es tatsächlich in letzter Zeit verschiedenste Problem gegeben habe. Er bietet an, die Helden beim Rat der Emphausti vorzustellen, damit sie sich in Sapos umsehen dürfen. Sar’leinn erwähnt noch, dass man aufgrund der derzeitigen Probleme nur ungern Fremde in die Akademie lasse, aber da sie ihn gerettet haben, werde er sich dafür einsetzen, dass sie besonders behandelt werden. &lt;br /&gt;
Dann weist er darauf hin, dass die Versorgungslage in der Stadt zwar gerade sehr dürftig sei und einige Arbeiter in der Stadt bereits hungerten, die Helden sich aber keine Sorgen machen müssten, da die Akademie selbst noch genügend Vorräte besäße. Während besonders Henk bei dieser Aussage dem Magister verstörte Blicke zuwirft, betont dieser, dass es dennoch wichtig sei, Graltiks Straßenterror aufzuhalten, da die Nahrungsknappheit sonst bald auch die Arkanisten in der Akademie treffen würde. Dann analysiert er die Lage mit Graltik und kommt zu dem Schluss, dass die Situation mit Graltik derzeit eine Katastrophe sei und sich vermutlich bald über alle Handelswege von Barthavion erstrecke, und da Graltiks Männer keine unkoordinierten Buschräuber seien, sondern militärisch und systematisch vorgingen, würden die bald das gesamte Straßennetz unter Kontrolle haben. Sie hätten ihre versteckten Lager gut geplant und bauten diese strategisch so auf, dass sie ideal miteinander kommunizieren und sich abstimmen könnten, was  Sar’leinn für „dumme Nemorer“ als eine beachtliche Leistung empfindet. Die Helden weisen ihn auf Graltiks Zusammenarbeit mit dem Dunklen Kult hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn beklagt sich, dass seine ganze Ausrüstung im Lager geblieben sei, und kommt  mit Iustus ins Gespräch über dessen magisches Handwerkszeug. Die beiden Arkanisten fachsimpeln noch miteinander, während die Helden sich die Nachtwachen mit der der Stadtwache aufteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.15''') Es ist noch recht früh am Abend und alle haben sich in die etwas vom Weg abgeschiedenen Felsnische zurückgezogen, in welcher auch die Pferde versteckt werden können. Octavia und Kenji sind etwas außerhalb und halten Wache. Es regnet zwar nicht, aber es ist sehr kalt und windig. Alle frieren, weshalb auch niemand richtig müde wird. Außerdem sind sie auch etwas auf der Hut, da niemand weiß, ob die [[Nemorer]] ihnen auf den Fersen sind. Der junge Adept Connra schreit immer mal wieder vor Schmerzen, obwohl Magister Sar’leinn ihm bereits ein weiteres Pharmakon zur Schmerzlinderung aus seiner Reiseapotheke gegeben hat. Der „Blauschild“ Nermar weist darauf hin, dass sie keine Zelte aufbauen sollten, da sie eventuell schnell fliehen müssten, falls sie angegriffen werden. Kerrak versucht, sich nützlich zu machen, und sammelt Holz, um ein Essen zu kochen, doch die Helden entscheiden sich gegen ein wärmendes Feuer, da sein Schein zu auffällig wäre.&lt;br /&gt;
[[Datei:img lager felskessel.png|miniatur|rechts|Der Lagerplatz im Felskessel]]&lt;br /&gt;
'''Iustus Vorbereitungen '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus konfiguriert sein [[Kosmonomie#1._Das_Instrumentarium|Diapason]], eine ca. 30 cm lange Stimmgabel aus reinem [[Orichalkum]] mit verstellbaren Magnetgewichten an den Zinken und einer eingravierten Skala. Dazu nutzt er sein [[Kosmonomie#1._Das_Instrumentarium| Phanisches Astrolabium]], um die aktuelle arkane Phase und die derzeitige Antiphon für sein Diapason zu bestimmen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn sieht ihm dabei zu und ist sehr beeindruckt von Iustus‘ Diapason, da dieses sehr exakt und kunstvoll gefertigt wurde. Iustus erzählt ihm, dass er es selbst im [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum in Thyrna]] mit der Hilfe eines befreundeten [[Ingenieur|Ingenieurs]] geschmiedet habe. Sar’leinn ist sehr beeindruckt und offenbart, dass es einer seiner größten Wünsche sei, dieses einmal zu besuchen, weshalb er auf einen dauerhaften Frieden mit [[Thyrna]] hofft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden unterhalten sich dann noch länger und schließlich bittet Magister Sar’leinn Iustus, den Felszugang mit einer [[Kosmonomie#Die Anatomie der Form: Die dreiteilige Architektur der Sigille|Sigille]] zu sichern, da er sich nicht sicher sei, wie viele [[Nemorer]] sich in der Nähe aufhalten und nach ihnen suchen könnten. Er wirkt sehr besorgt, da sein Adept sehr verletzt ist, und verspricht, dass er Iustus dafür auch vorzügliche Orichalumkreide aus dem Hybraneum von Sapos besorgen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus stimmt zu und zeichnet auf die gegenüberliegenden Felswände am Eingang des Felskessels zwei Sigillen, die er im Notfall auslösen kann. Dazu nutzt er eine Orichalkum-Kreide, die leicht gold-rot schimmert und die er, wenn die Feinde kommen, mit seinem Diapason aktivieren kann. Iustus erklärt Octavia und Kenji, dass der Eingang durch ein Sericonfeld versperrt werde, wenn viele Feinde kommen. Er weist aber auch darauf hin, dass er dieses Feld nicht sehr lange aufrechterhalten könne, es die Feinde aber eine Zeitlang aufhalten werde. Iustus weist die beiden auch darauf hin, dass es wichtig sei, die Übergänge auf den Felsen zu bewachen, da die Feinde vermutlich versuchen würden, darüber zu klettern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann schickt Iustus Octavia ins Lager, damit sie dort einige Steine aufheizen kann, denn die Verletzten brauchen dringend etwas Ruhe, doch bei der eisigen kälte ist an diese nicht zu denken. Er selbst bleibt bei Kenji und übernimmt Octavias Wache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerraks Fragen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Iustus die Sigille auf den Felsen zeichnet, ist Kerrak etwas enttäuscht, dass er kein Feuer machen soll, und setzt sich neben Henk. Er reicht ihm etwas Trockenfleisch und erklärt Henk, dass er nun über alle Geschichten nachgedacht habe, welche die Helden Archorbar erzählt haben. Er habe diese schier unglaublich gefunden und überlege nun, wie er sie in seine Aufführungen einbauen könne. Dazu müsse er aber noch etwas wissen und fragt Henk, ob dieser tatsächlich diese Piratin unter dem Blutfluch ganz aufgegessen habe oder ob noch etwas von ihr übrig geblieben sei. Als Henk nicht darauf antwortet und ihn nur unverständlich ansieht, setzt Kerrak nach und will wenigstens wissen, ob Henk noch lange Bauchschmerzen oder Übelkeit danach gespürt oder vielleicht auch vorher schon mal Menschenfleisch bei den Nemorern gegessen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kerrak merkt, dass Henk darauf nicht eingehen will, wechselt er das Thema und will mehr darüber wissen, was Octavia eigentlich mit [[Ignus]] gemacht habe. Er habe nämlich gehört, dass es da auch eine Affäre gegeben habe, und ist sehr überrascht, wie freizügig sich Octavia gegenüber Männern verhalte und wie viele sie in ihrem jungen Alter schon gehabt habe. Als Henk beschwichtigend abwinkt, erwähnt Kerrak die Beziehung zu ihrem Halbbruder Kenji mit dem inzestuösen Kind, dann die Beziehung zu Adarian und schließlich auch noch diese Ehe, die Henk erwähnte und über die Octavia ihm nichts erzählen wollte. Die Krönung sei nun aber, dass  Octavia auch etwas mit einem der berühmtesten Bösewichte von Barthavion gehabt habe. Kerrak erklärt, dass er selbst die Geschichten von dem großen Brand in [[Weisshafen]] kenne und bisher gedacht habe, dass Ignus schon seit Jahren nicht mehr existiere. Kerrak will von Henk unbedingt wissen, wie denn der [[Politische Ordnung des Thyrnischen Weltreiches#Dracidor_(Kaiser)|Kaiser]] damit zurechtkomme, dass seine Gesandte so viele Männerbekanntschaften pflege, vor allem, da er immer davon ausgegangen sei, dass Thyrnerinnen sehr züchtig wären. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich will Kerrak wissen, ob es stimme, dass Kenji Ignus töten wollte und ob er dies aus Eifersucht getan habe. Als Henk das erste bestätigt und das zweite offenlässt, ist Kerrak ganz fasziniert, denn er habe noch nie von einem mordenden Mystiker gehört. Er gibt zu, dass ihn dies überrascht habe, da er sowas Kenji gar nicht zugetraut hätte. Für Kerrak scheint in Kenji ein harter, skrupelloser Kerl zu stecken, den er durch seine heilige Fassade lediglich verstecken würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Octavia dann hinzukommt und einen flachen Stein erhitzt, rührt Kerrak auf diesem für alle einen heißen  Brei an, von dem er eine Schüssel zu Kenji bringt. Octavia erhitzt weitere Steine, um Wärmequellen für die Verletzten zu schaffen und ihnen so eine Ruhephase zu ermöglichen. Kenji freut sich über den heißen Brei und ihm fällt auf, dass sich Kerraks Blick ihm gegenüber verändert hat, denn er wirkt nicht mehr abschätzig, sondern wesentlich respektvoller. Kerrak spricht Kenji ein großes Lob für seinen Umgang mit Ignus aus und bewundert ihn für seinen Mut, sich mit einem so gefährlichen Mann angelegt zu haben. Kenji versucht ihm klarzumachen, dass er auf seine Tat nicht besonders stolz sei, doch Kerrak versteht das nicht und bleibt bei seiner Ansicht, dass Kenji ein knallharter Kerl sei. Die beiden verbringen die erste Wache gemeinsam und Kerrak reagiert ziemlich schreckhaft auf natürliche Geräusche in einem dunkeln Wald, so dass Kenji ihn immer wieder beruhigen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. Nemieon ===&lt;br /&gt;
'''Überfall '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sturm nimmt zu und die Äste wedeln hin und her, so dass überall im Wald Bewegungen sind und es recht laut ist. Doch Iustus bemerkt, dass sich jemand schleichend dem Lager nähert und weckt schnell Henk. Iustus macht ihn darauf aufmerksam, dass er seine Sigille gleich aktivieren und den Durchgang versperren wird, und bittet ihn, die anderen leise zu wecken, damit sie sich für einen Kampf bereit machen können. Dann schlägt er sein Diapason rhythmisch mit einem Resonanz-Schlägel aus Orichalkum an und ein Ton mit einer sehr leisen, sphärischen Schwingung erklingt. Durch den Ton beginnt plötzlich die Orichalkumkreide auf den Wänden – also die Sigillen - kurz zu schimmern, und die Helden hören  plötzlich ein „Hä!“ und kurz darauf hört man ein weiteres, da einer von den heranschleichenden Nemorern gegen das völlig unsichtbare Sericonfeld gestoßen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Magister Sar’leinn und sein Adept Connra sich zwischen den Felsen verstecken, weil sie zu verletzt sind, um helfen zu können, versteckt sich auch Kerrak aus Feigheit. Doch die Helden und Nermar verteilen sich an den Übergängen auf den Felsen, Nermar rechts vom Eingang, Octavia und Henk auf der linken Seite. Kenji bleibt vorne bei Iustus am Eingang, vor dem jetzt zwei Nemorer stehen und immer wieder versuchen, das Feld zu durchbrechen. Einer von ihnen flüstert: „Hey, hier geht’s nicht weiter, stoß mich nicht an du Idiot!“ und auch die anderen, die noch hinter den beiden sind, kommen nicht vorbei. Während die beiden Nemorer am Eingang bleiben, versuchen drei weitere, über die Felsen zu klettern. Als die beiden am Eingang auf Iustus und Kenji aufmerksam werden, wirken sie sehr überrascht und einer schreit: „Wer sind die denn?“ und der andere ruft „Wo ist der Klugscheißer?“ Scheinbar haben sie nur den Arkanisten erwartet, doch der erste ruft: „Scheißegal, wer die sind! Wir nehmen alles mit, was denen gehört!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nermar hat sich an seinem Übergang versteckt und überrascht den hineinkletternden Nemorer mit einem Längsschnitt über den Bauch, so dass dieser zu Boden geht und schnell überwältigt ist. Octavia wirft ihrem Nemorer einen Flammenstoß entgegen, so dass dieser entzündet und schreiend in den Wald rennt und schreit „Aaaah, Flammenteufel! FLAMMENTEUFEL!“ Henk versetzt dem dritten Nemorer tiefe Schnitte und überwältigt ihn schließlich. Octavia rutscht beim Herunterklettern ab und stößt sich den Arm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iustus weist Kenji leise darauf hin, dass das Sericon-Feld gleich zusammenbricht, und zieht sein Schwert. Die beiden Nemorer springen immer wieder gegen das Feld und rufen, dass ihnen bald ganz Barthavion gehöre und auch Sapos bald fallen werde. Außerdem schreien sie: „Für Graltik! Für unseren König!“, während Iustus und Kenji sich darauf vorbereiten, dass die Angreifer gleich durchbrechen werden. Als die Feinde schließlich nach vorne stolpern, schlagen beide Helden zu und erwischen die überraschten Nemorer ohne Gegenwehr. Iustus ersticht einen der beiden, während Kenji den anderen niederschlägt und gemeinsam mit Nermar überwältigt, denn Magister Sar’leinn ruft laut aus dem Hintergrund, dass sie einen lebend fangen sollen. Kerrak hat sich nicht am Kampf beteiligt, sondern sich hinter den Steinen beim Feuerholzvorrat versteckt, und schaut jetzt wieder hervor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden haben zwei Nemorer lebend gefangen und gefesselt. Der eine windet sich vor Schmerzen, da Henk ihm tiefe Wunden zugefügt hat. Magister Sar’leinn möchte gerne wissen, ob noch weitere von ihren Männern nach ihnen suchen, und bittet die Helden um Hilfe, da er zu schwach ist, um den Nemorer selbst zu verhören. Henk stellt dem Nemorer einige Fragen, doch dieser schweigt zum Aufenthaltsort von Graltik und verhöhnt ihn nur. Als Magister Sar’leinn darauf hinweist, dass man in Sapos Wege finden werde, damit er alles sage,  beißt sich der Nemorer die Zunge mit seinen eigenen, spitz gefeilten Zähnen ab und spuckt sie den Helden blutig vor die Füße, ohne dabei sein Gesicht zu verziehen. Er lacht nur, während ein starker Blutschwall aus seinem Mund sprudelt und allmählich verblutet. Henk wünscht ihm einen langsamen Tod und packt dann die Sachen zusammen, damit sie weiterreisen können. Iustus verbindet die Wunden des anderen Nemorers, damit dieser nicht auch noch stirbt, knebelt ihn und wirft ihn über einen Pferderücken, um ihn mit nach Sapos zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es naht bereits der Morgen und die Helden brechen auf. Es ist ein sehr kalter, windiger Tag und alle frieren und freuen sich bereits auf eine beheizte Unterkunft in Sapos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch: Magister Sar’leinn mit Octavia '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn spricht Octavia auf ihre Feuerzauber an und teilt ihr mit, dass er sie als Geanistin erkannt habe. Er scheint sehr interessiert und erwähnt, dass es das erste Mal sei, dass er jemanden träfe, in dessen Adern noch das alte Blut der Hybraner fließt. Er habe zwar schon Geanisten gesehen, die das Erbe der Elben in sich tragen, aber noch nie einen Erben der Hybraner. Dann blickt er sie eindringlich und analytisch an, als hätte er ein neues, unbekanntes Forschungsobjekt vor sich, und offenbart Octavia, dass er hat sich schon immer gefragt habe, ob es Unterschiede bei den Geanisten gäbe und ob sich ihre magische Befähigung unterscheide, je nachdem von welchem alten Volk sie abstammten. Dann gesteht Sar’leinn ihr, dass er selbst nur ein Laie auf dem Gebiet der Erforschung des Geanischen Echos sei, und erwähnt dann seinen Kollegen Luthach, der dieses als ein berühmter Medikus erforscht. Er geht stark davon aus, dass dieser sich sehr für Octavia interessieren würde, falls sie Zugang zum Hybraneum erhalten sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wechselt Magister Sar’leinn das Thema und erwähnt, dass es ihm sehr leid tue, dass Octavias Vater unter solch grauenhaften Umständen aus dem Leben scheiden musste, und er hoffe, dass der Konflikt zwischen Barthavion und Thyrna, der ja durch die Attentate auf die thyrnischen Botschafter losbrach, bald ein Ende findet. Er gesteht Octavia, dass er großen Respekt vor dem Lebenswerk ihres Vaters habe und dessen Bibliothek selbst vor einigen Jahren besuchte, als Octavia noch ein Kind war. Begeisteert berichtet Sar’leinn Octavia, dass sein Besuch besonders lohnend gewesen sei, da ihr Vater ihm gestattet habe, einige Schriftwerke über die argosische Ingenieurskunst zu kopieren, die ihm bis dahin völlig unbekannt gewesen seien. Doch diese Schriften hätten es ihm ermöglicht, die Leistung seiner arkanen Visorien noch zu steigern, so dass diese nun die Ladungen einer Pyxis besser umsetzen können, was weniger Ousia verbrauche. Er habe Octavias Vater auch als sehr wohlwollenden Mann kennengelernt, der Sapos gern geholfen und gute Beziehungen zu Sapos gepflegt habe, ja sogar mehrmals selbst dort zu Gast gewesen sei, um einige Schriftwerke zwischen den Bibliotheken auszutauschen. Ihr Vater sei damals ein gern gesehener Gast gewesen und mit einigen der Magister bekannt. Dann rät er Octavia, mit Magister Manius Atilius Tenax zu reden, denn dieser habe damals den meisten Kontakt mit Aequus gehabt. Schließloch fragt Sar‘leinn, von wem denn die Bibliothek nun geführt werde und wie es in Perlheim nach den politischen Zerwürfnissen mit Thynra weitergehen würde. Er hoffe nämlich, dass die Bibliothek noch lange erhalten bleiben werde. Octavia berichtet ihm von Obloci, der die Verwaltung übernommen habe.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann will Magister Sar’leinn ihren genauen Titel wissen, da er in Sapos sagen müsse, wer ihn gerettet habe und die Belohnung erhalten solle. Octavia erklärt ihm, dass sie Sondergesandte des Kaisers sei und mit „Octavia Ardera Oratrix Dracian“ angekündigt werde. Der Magister will auch wissen, ob die anderen beiden von Bedeutung seien und Titel trügen, und Octavia stellt die beiden als „Bruder Kenji“ und Henk Behringer vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn ist etwas verwundert, da Octavia ohne Gefolgschaft reist. Er hätte sich die Reisegruppe einer Gesandten des Kaisers nämlich anders vorgestellt, denn ihr Vater oder andere Gesandte aus Thyrna seien stets mit einer großen Gefolgschaft angereist und ließen sich durch einen Boten ankündigen. Obwohl er etwas skeptisch wirkt, zeigt er sich verständlich, als Octavia ihm erklärt, dass die Helden inkognito reisen. Sar’leinn verspricht, dass er dem Rat der Emphausti mitteilen werde, dass sie eine Gesandte des Kaisers sei, aber da ihr Einzug in die Stadt sehr bescheiden ausfalle, könne er nicht einschätzen, welche Priorität der Rat ihrer Ankunft beimessen werde. Er versichert jedoch, dass der Rat für seine Rettung und die Entdeckung des Lagers vermutlich eine großzügige Belohnung vergeben werde. Außerdem werde dem Rat mitteilen, dass die Helden Informationen hätten, dass Sapos durch den Dunklen Kult bedroht wird. Dann weist er Octavia darauf hin, dass sich der Rat vermutlich vor allem um die Details zu dieser Vermutung interessieren werde, weshalb die Helden also bereits alle Informationen zurecht legen sollten, die sie haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Schließlich weist er Octavia noch darauf hin, dass er nicht versichern könne, dass die Helden trotz der Bekanntheit des Aequus Zutritt in das Hybraneum erhalten werden. Da sich die Stadt gerade im Ausnahmezustand befindet und der Rat sich derzeit mehr um Politik als um die Gelehrsamkeit oder anreisende Gäste kümmern müsse, werden derzeit auch nur noch wenige neue Schüler aufgenommen. Zusätzlich kämen interne Probleme hinzu, über die er aber nichts sagen könne. Er wisse selbst nicht genau, welche Probleme derzeit den Rat der Emphausti so in Beschlag nähmen, aber er gehe davon aus, dass es sich um etwas von höchster Priorität handeln müsse. Aber er verspricht Octavia, dass er selbst mit dem Rat reden werde und versuchen wolle, dass er sie als seine Gäste unterbringen könne. Aber da er selbst nicht zum Rat gehöre und kein Emphaustus sei, könne er nichts versprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Octavia fragt den Magister, ob er den Emphaustus Garrah Nephit kennen würde, und erzählt ihm, dass sie diesem einmal geholfen habe. Sar‘leinn kennt ihn und bestätigt, dass er immer noch im Rat sitze und einer der großen Ingenieure in Sapos sei. Er stelle die Spielereien für die Eliten von Barthavion her und seine Alkahest-Uhren seien z.B. unglaublich gefragt und würden beliebte Statussymbole darstellen. Nephits Erfindungen hätten nicht unerheblich zum Reichtum von Sapos beigetragen, doch Sar’leinn selbst habe bei einem anderen Meister gelernt, da er sich lieber auf praktischere Konstruktionen konzentriert und schon früh sein Ziel darin gesehen habe, die Stadt und das Hybraneum sicherer zu machen, weshalb er sich auch für die Bekämpfung des Verbrechens entschieden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gespräch: Magister Sar’leinn mit Kenji '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magister Sar’leinn wendet sich an Kenji und erinnert ihm an die Stellung von Sapos zum Areteischen Orden. Er betont, dass natürlich alle Brüder und Schwestern des Ordens in der Stadt herzlich willkommen seien, solange sie keine offiziellen Aufträge für ihren Orden annähmen. Privat könnten sie sich gern in der Stadt aufhalten und Seelsorge betreiben, solange sie sich nicht in magische Vorfälle einmischen würden. Sar’leinn weist Kenji darauf hin, dass Kenji im Fall einer echten Bedrohungslage den Fall sofort an die zuständigen Gelehrten der Akademie weitergeben müsse, auch wenn der Areteische Orden in den anderen Städten für die Bannung und Vertreibung der magischen Einflüsse Malgors und der Schwarzen Magie zuständig sei. Der Magister informiert Kenji noch darüber, dass dieser in Sapos auch keine offiziellen Niederlassungen seines Ordens vorfinden werde, da deren Gründung in Sapos verboten sei, weshalb sich die Bevölkerung mit allen magischen Problemen an die Akademie wenden solle, und fügt noch etwas arrogant hinzu, dass die Arkanisten fähig seien, alle Probleme zu lösen, die ein Mystiker lösen könnte, und auch noch viele weitere darüber hinaus. Solange Kenji sich jedoch wie ein gewöhnlicher Zivilist verhalte, sei sein Besuch in der Stadt gern gesehen und es werde keine Probleme für ihn geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kerrak und Nyssos '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Abzweigung über den Fluss steht ein großes Straßenschild, welches links Nyssos und geradeaus nach Sapos deutet. Magister Sar’leinn weist darauf hin, dass Nyssos in letzter Zeit sehr heruntergekommen sei und sich dort auch die Männer von Graltik niedergelassen hätten. Er erwähnt, dass diese bereits mehrmals von den „Blauschilden“ vertrieben wurden, aber dennoch immer wieder zurückkehrten. Sar’leinn berichtet, dass man davon ausgehe, dass diese sich in dem geheimen Schwarzmarkt verstecken würden, der in den alten Mienen unter der Stadt ständig seinen Standort ändere. Er erklärt, dass Nyssos ursprünglich mal eine alte Kristallmiene gewesen sei, deren Schätze sich aber erschöpft hätten. Teile davon seien eingestürzt und in den labyrinthartigen Tunneln wären die Verbrecher schwer aufzuspüren. Er hofft, dass man sich endlich dazu durchringe, die alte Miene zu fluten und dadurch den Zutritt endgültig zu verhindern, so dass keine Verbrecher sich dort mehr verstecken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerrak verhält sich ganz still, obwohl er mal gesagt hat, dass er nach Nyssos gehen wolle. Als Octavia ihn direkt darauf hinweist, erklärt Kerrak, dass er nicht mehr fort wolle, da er sich bei den Helden eigentlich ganz sicher fühle. Er erinnert sie daran, dass er beim letzten Mal, als er allein gereist sei, von den Nemorern überfallen und von ihnen zu ihrem Trickbetrüger gemacht  worden sei, weshalb er gern bei der Gruppe bleiben würde, auch wenn Octavia ihn nicht leiden könne. Als seine Idee auf wenig Gegenliebe stößt, beginnt Kerrak zu betteln und verspricht, dass er alles tun werde, damit er nützlich sei und damit Octavia ihn nicht länger hasse. Er wünscht sich, ein Teil der Gruppe zu sein, und weist darauf hin, dass er und Henk doch nun auch schon richtig dicke Freunde geworden seien, denn immerhin hätten sie sich ja ein Pferd und ein Zelt geteilt und hätten doch auch so gute Gespräche miteinander geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenji versucht, Kerrak begreiflich zu machen, dass es sehr gefährlich für ihn seien werde, wenn er mit ihnen gehen würde, denn bisher seien fast alle ihrer Begleiter umgekommen. Doch Kerrak beteuert, dies sei ihm egal, und als Kenji weiter auf ihn einredet und davon überzeugen will, dass es besser für ihn sei, die Gruppe zu verlassen, fühlt Kerrak sich abgewiesen und erklärt beleidigt, dass  er nun allen von der Inzucht in der Gruppe und dem Kind von Octavia und Kenji erzählen werde. Er versucht die Gruppe damit zu erpressen, dass er all ihre schmutzigen Seiten auf dem nächsten Marktplatz vortragen und auch alles erzählen werde, was sie Archorbar erzählt hätten. Notfalls werde er auch noch etwas hinzudichten, wenn sie ihn nicht mitnehmen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da verliert Henk endgültig die Geduld und packt Kerrak am Kragen, so dass dieser mit Luft ringt. Er fragt ihn, ob er die Helden ernsthaft zu erpressen versuche, denn es würde auch nichts dagegen sprechen, ihn einfach totzuschlagen. Kerrak versucht sich herauszureden und beteuert, dass sie seine Worte völlig falsch verstanden hätten und er niemals so etwas gemeint habe. Henk blickt ihn ernst an und macht ihm bewusst, dass er es ernst meine. Dann lässt er Kerrak los und die Helden überlegen erneut, was sie mit ihm machen sollen. Schließlich nehmen sie ihn mit nach Sapos, schärfen ihm aber ein, dass er sich still verhalten und sich zurückhalten solle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe reist noch wenige Stunden weiter und erreicht dann Sapos. Vorbei an den Gräbern der Gründer und großen Familien durchqueren sie das Stadttor und sind endlich am Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sapos '''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden nehmen den Weg über die Prunkstraße zum Hybraneum auf dem Blauen Berg. Magister Sar’leinn fragt, wer von ihnen bereits einmal in Sapos gewesen sei und was sie über die Stadt wüssten. Octavia gesteht, früher schon einmal hier gewesen zu sein, jedoch nicht wirklich etwas über die Stadt zu wissen. Sar’leinn wirft ein, dass sie froh sein könnten, da er ihnen mehr über die Stadt erzählen könne, so dass sie nicht weiter ahnungslos durch die Straßen gehen müssten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Img sapos prunkstraße.png|miniatur|rechts|Die Prunkstraße von [[Sapos]]. Lokalitäten auf dem Weg zum Hybraneum: 29 - Stadttor, 10 - Wachhaus, 28 – Gasthaus „Zum staunenden Gast“, 27 – Marktplatz, 26 – Dorlans Schenke, 24 – Schneiderei Albon, 22 – Arkankunst Pirlogas, 25 – Scriptorium Hidonos, 21 – Juwelier Olveran, 20 – Gasthaus „Glimmerstube“, 17 – Theater der illusionen, 14 – Platz des Kosmos, 15 – Egnerions-Brunnen, Links oben in der Ecke liegt der Eingang zum Hybraneum - die Pforte des Phanon]]&lt;br /&gt;
Dann erzählt er lehrmeisterhaft und voller Stolz die Gründungsgeschichte von Sapos und dem Hybraneum. Er beginnt dazu noch vor der Gründung der Stadt, denn die Voraussetzung für diese stellten damals im Jahre 473 ThZ die Entdeckung der Orichalkum-Vorkommen in der Ortag-Steppe dar. Da damals im übrigen Barthavion nur ehemalige Sklaven lebten, von denen kaum einer jemals die Ausbildung eines Gelehrten bekommen hatte und niemand etwas mit dem Götterblut anfangen konnte, schloss Eldorn Handelsbeziehungen mit Thyrna. So wurden auch die Gelehrten und Arkanisten in dem [[Großes Hybraneum von Thyrna|Großen Hybraneum von Thyrna]] auf [[Barthavion]] aufmerksam, denn unter diesen gab es viele Freidenker, die sich in ihrer Forschung durch die Kontrolle des [[Ordo Dracian]] überwacht und geistig angekettet fühlten. Da der Kaiser alle Orichalkum-Mienen für sich beansprucht, sind die Arkanisten in Thyrna von dessen Gunst und den Orichalkumlieferungen durch den Ordo Dracian abhängig und folgt man nicht den Gesetzen des Kaisers, werden schnell die Lieferungen des Orichalkums eingestellt und die Gelehrten müssen immer wieder nach der Pfeife des Kaisers tanzen. Deswegen fassten damals einige mutige Gelehrte unter der Führung des berühmten Kosmonomen „Saposius“ den Entschluss, es dem geflohenen Sklavenkönig Lorkan gleichzutun und den langen Weg nach Barthavion anzutreten, um endlich unabhängig vom Imperium zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kehrten also Thyrna den Rücken und setzen alle Hoffnungen darauf, durch Handel oder sogar eigene Funde der reichen Orichalklumschätze von Barthavion sich eine eigene Stätte der freien und ungebundenen Gelehrsamkeit zu erschaffen. Dies war ein sehr wagemutiger Entschluss, der überall in Thyrna als reiner Wahnsinn empfunden wurde, da niemand freiwillig die Sicherheit des Imperiums verlassen und in die Länder der Barbaren ziehen würde. Doch die thyrnischen Gelehrten waren bereit, für ihre Forschungen alle Gefahren einzugehen, da sie voller Inbrunst daran glaubten, in Barthavion ihre volle, geistige Unabhängigkeit zu erlangen. Als sie Eldorn erreichten, wurde sie freundlich aufgenommen und die Barthaver zollten ihnen Anerkennung für ihren Mut. Die Thyrner waren verblüfft über die reichen Orichalkumvorkommen in der Steppe und blieben zuerst in Eldorn, wo sie eine erste, kleine Bildungsstätte einrichteten, die noch heute besteht, und zwar als die sogenannte „Varretische Schule“ – benannt nach Varretus, dem thyrnischen Ordner der 10 Wissenschaftsdisziplinen. Außerdem schickten sie eigene Arbeiter in die Steppe, um nach weiteren Orichalkumvorräten zu suchen, welche schließlich Arcalon gründeten. Diese Schürfstelle wird bis heute von Sapos gehalten, obwohl bereits viele Schlachten um deren Besitz mit den anderen Städten von Barthavion ausgetragen wurden, nachdem man allgemein den enormen Wert dieser magischen Ressource erkannt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst blieben die thyrnischen Gelehrten in Eldorn und ließen sich dort nieder. Doch die eskalierenden Streitigkeiten zwischen Thyrna und Barthavion führten schließlich dazu, dass die thyrnischen Gelehrten aus der Stadt gejagt wurden und auf eigene Faust ihr Glück suchen mussten. Ihnen folgten einige ihrer barthavischen Schüler aus Eldorn, die der dortigen Adelsschicht angehörten, und gemeinsam zogen sie nach Westen und gründeten 514 ThZ Sapos, welches zuerst nur aus einer kleinen Gemeinschaft von Gelehrten bestand. Zuerst lebte hier nur eine kleine, zurückgezogene Gruppe, die durch die adeligen Schüler aus Eldorn finanziert wurde, und errichteten mit Hilfe von thyrnischen Architekten erste Gebäude auf dem Blauen Berg und legten die Grundsteine des heutigen Hybraneums, welches sie nach dem Vorbild des thyrnischen gestalteten. Den großen Wohlstand erlangten die Gelehrten jedoch, als sie auf eine reichhaltige Kristallmiene stießen, die die Ingenieure für die Konstruktion ihrer Ingenieurskunst benötigten. Durch diese Funde wurden viele Konstruktionen möglich, die in Barthavion zuvor unmöglich gewesen wären, und die Ingenieure wurden in ganz Barthavion für ihre Erfindergabe berühmt. Die Eliten der anderen Städte reisten an, um die Wunderwerke zu bestaunen oder zu erwerben, und so wuchs um das einstige, kleine Hybraneum eine eigene Stadt heran, um die zahlreichen Gäste zu versorgen. Ab diesem Zeitpunkt spricht man auch von der Stadt Sapos, die nach dem thyrnischen Arkanisten „Saposius“ benannt wurde, der einst nach Barthavion aufbrach. Dieser war jedoch zu diesem Zeitpunkt bereits tot, da er bei den Unruhen in Eldorn auf der Straße erschlagen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hybraneum wurde schließlich als Herzstück der neu entstehenden Stadt mit Marmor aus Thyrna ausgebaut, den die Architekten extra über den langen Flussweg anliefern ließen. Außerdem ließen die Architekten Unmengen von Glas verarbeiten, dass sie nach dem Rezept der thyrnischer Glaser herstellen ließen. Den Rohstoff Sand erhielten sie dabei automatisch bei den Schürfungen nach Orichnalkum in Arcalon. Da das Glas für seine blaue Farbe berühmt wurde, gaben die Bewohner der Stadt dem Felsengrad, auf welchem das Hybraneum errichtet wurde, auch den Namen „Der blaue Berg“. Seitdem wächst die Stadt und nirgendwo sonst in Barthavion wird man so viel Gelehrsamkeit und thyrnische Lebensqualität genießen können. Die gesamte Anlage wird durch unterirdische Azoth-Öfen geheizt und auch sonst wurde überall an imperialen Komfort gestrebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Stadtführung und dem Weg auf der Prunkstraße fällt den Helden auf, dass kaum Menschen in der Stadt unterwegs sind. Alles wirkt irgendwie sehr ruhig und die Straßen und Geschäfte wirken leer.  Bei Nachfrage wimmelt der Magister sie ab und verweist darauf, dass es ja auch kalt sei und die Leute lieber in den warmen Häusern säßen. Obwohl den Helden bewusst ist, dass der Magister die Situation beschönigt, wirkt dieser aber auch nicht wirklich besorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich stehen die Helden von der Pforte des [[Phanon]], einen großen Bronzetor, welches ein Abbild des Phanon mit einer weißen und einer schwarzen Hand zeigt. Mit Magister Sar‘leinn durchqueren sie die Pforten und betreten das [[Hybraneum von Sapos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
('''Episode 23.16''')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. Nemieon === &lt;br /&gt;
''(Geburtstag von [[Kenjiro Asai]])''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Nemieon '''Fest der [[Nemia]]''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Nemieon '''Fest der [[Nemia]]''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 21. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 22. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 23. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 24. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 25. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 26. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 27. Nemieon === &lt;br /&gt;
'''Tag der [[Enodia]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 29. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 30. Nemieon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XII. Lysareon ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''3.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''4.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''5.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''6.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''7.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''8.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''9.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''10.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''11.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''12.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''13.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''14./15.''' '''Fest des [[Ogeon]]'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''16.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''17.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''18.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''19.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''20.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''21.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''22.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''23.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''24.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''25.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''26.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''27.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''28.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''29./30.''' '''Fest der Passionen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abenteuer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Xottak%27Kaar&amp;diff=40101</id>
		<title>Xottak'Kaar</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Xottak%27Kaar&amp;diff=40101"/>
				<updated>2026-04-19T07:19:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Arsenal.png|30px|left|link=Arsenal]] Die '''Xottak’Kaar''' sehen aus wie sieben gewöhnliche, kleine, schwarze, unmagische Steine. Sie sind allerdings ein mächtiges, [[Magie|magisch]]-[[Dämonen|dämonisches]] Artefakt und eine Waffe, die von dem Magus [[Apianuk]] aus den Überresten eines Dämonenfürsten konstruiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle sieben Jahre ist es möglich, den &amp;quot;Propheten des Untergangs&amp;quot; [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Irenox_-_&amp;quot;Umr_At'Tawil&amp;quot;|Irenox]] aus den Xottak'Kaar zu berfreien, in welche er von dem Magier Apianuk eingesperrt wurde. Wenn dieser Zeitpunkt kommt, muss der [[Bund des Xul|schwarze Bund]] das [[Aglaophotis]] wiederholen, um den abyssischen &amp;quot;Raum&amp;quot; um Utukk'Xul herum zu stabilisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die seltsame Reise der Xottak'Kaar ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diebesgeflüster aus Kratara: Zwei Diebinnen - [[Helden#Andere_Spielercharaktere_und_Gastcharaktere|Iphis]] aus Freywall und [[Helden#Andere_Spielercharaktere_und_Gastcharaktere|Schattenfuß]] aus Kratara - wurden zu einer geheimnisvollen Festung tief im Süden von [[Barthavion]] ausgesandt, um dort das [[Kästchen des Apianuk]] für König Graltik Blutklinge zu beschaffen. Ein so altes magisches Artefakt fehlt noch in der Sammlung des Meisterdiebes aus Kratara. So stiegen sie dort ein, was kein leichtes Unterfangen war, und entfernten das Kästchen aus dem hohen Ostturm. Im Kästchen befanden sich kleine, schwarze Steine, welche Iphis einsteckte. Das Kästchen wurde von Schattenfuß Graltik übergeben und sie wurde hochbelohnt. Iphis reiste weiter nach Freywall, aber ihre Leiche wurde in der Nähe von Eweding gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bund stellte die Diebin in der Nähe von [[Barthavion#SIEDLUNGEN|Eweding]], doch diese hatte den Beutel mit den Xottak'Kaar beim Gewahrwerden der Gefahr fortgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bauer beobachtete die Szene und brachte den fortgeworfenen Beutel in seinen Besitz. Schnell bemerkte er, dass er verfolgt wurde. Zufällig traf er auf die [[Helden]] und reiste mit ihnen nach Eweding. Hier wurde der Bauer erschossen und die Helden nahmen den Beutel mit den Steinen an sich. Die Helden entgingen den Verfolgern im Schleierwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helden besorgten den Steinen wieder ihr dazugehörges Kästchen und reisten mit ihnen quer durch Barthavion, immer mit der Bruderschaft im Schlepptau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Helden schließlich im Norden Eborias zogen, kam die Zeit, in der die Kraft wieder in die Xottak'Kaar zurückkehrte. Daher kümmerte sich der Herr des Raumes [[Enbi Lulu'Gugal]] persönlich um ihre Wiederbeschaffung. Er orteten die Steine, öffnete ein Portal und Meister [[Narilug Galdimmera | Galdimmera]] nahm die Xottak'Kaar den Helden im [[Der_Norden#Landschaften|Fernwald]] wieder ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gelangten sie wieder in den Besitz des Bundes, gerade rechtzeitig zum Aglaophotis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artefakte]] [[Kategorie:Dämonen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Artefakte&amp;diff=40100</id>
		<title>Artefakte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Artefakte&amp;diff=40100"/>
				<updated>2026-04-19T07:19:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Arsenal.png|30px|left]]&amp;lt;big&amp;gt;Artefakte:&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magische Waffen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Amenonuhoko]]&lt;br /&gt;
* [[Befreier]]&lt;br /&gt;
* [[Donnerschlag]]&lt;br /&gt;
* [[Klinge der Enodia]]&lt;br /&gt;
* [[Lamyasùre]]&lt;br /&gt;
* [[Reißzahn]]&lt;br /&gt;
* [[Siegesstahl]] war das Schwert des berühmten Helden [[Karastan]]. Sein nächster Besitzer war [[Adarian von Wallenrode]].&lt;br /&gt;
* [[Skarrsax]]&lt;br /&gt;
* [[Das Kästchen des Apianuk]]&lt;br /&gt;
* [[Ganbards Stab]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magische Rüstungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Windstreich]]&lt;br /&gt;
* [[Der Tarnumhang des Phex]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftschiffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Luftschiffe erhalten ihre erstaunliche Flugfähigkeit durch die Aufladung ihres Rumpfes mit elementarer Luft. Das ursprünglich trollische, heilige Ritual wird inzwischen von einigen aloranischen, menschlichen Völkern beherrscht, hat aber nicht mehr viel gemein mit dem kultischen Brauch der Trolle. Die astrale Durchdringung macht die Luftschiffe per Definition zu magischen Artefakten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Der Rabe]]&lt;br /&gt;
* [[K'eygha]]&lt;br /&gt;
* [[Marauda]]&lt;br /&gt;
* [[Maraudana]]&lt;br /&gt;
* [[Maraudana II]]&lt;br /&gt;
* [[Nordstern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffe ==&lt;br /&gt;
* '''[[Baiula Spei]]''', das Expeditionsschiff von [[Gaius Octavius Aequus]]&lt;br /&gt;
* '''[[Blutige Gräte]]''', das legendäre Piratenschiff von [[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]], dessen Name nach seinem Untergang an neue Piratenschiffe weitervererbt wurde. &lt;br /&gt;
* '''[[Feuerqualle]]''', das Schiff von [[Käpt'n Rötel]]&lt;br /&gt;
* '''Heiße Heska''' bzw. '''Heiße Holly''', das schnelle Piratenschiff von [[Käpt'n Jeto]], dem &amp;quot;Lord&amp;quot;, welcher mit den [[Order of the black Fox|Füchsen]] zusammenarbeitet.&lt;br /&gt;
* '''[[Mafalda]]''', ein Schmuggelschiff der [[Order of the black Fox|Füchse]].&lt;br /&gt;
* '''[[Salzmähre]]''', das Schiff, welches für [[Graltik Blutklinge]] unter dem Kommando von [[Durgok Grimmschnitt]] auf der [[Bartha-Bucht]] segelt.&lt;br /&gt;
* '''[[Seeschere]]''', ein inzwischen eingemotteter Hummerkutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schmuck ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Das Amulett der Barildis]]&lt;br /&gt;
* Die '''Eherne Kette''' lag in [[Orilo]]s Schrein zu Barst und ist ein Teil des [[Das Geheimnis um den Zugang zu Orilos Scheitel | Schlüssels]] zu [[Orilos Scheitel]].&lt;br /&gt;
* [[Twillamulett]]&lt;br /&gt;
* Das [[Schildkrötenamulett]] ist ein uraltes, elbisches Schmuckstück, welches die Helden in der [[Bartha-Bucht]] fanden.&lt;br /&gt;
* Der [[Spiegel des Anor]] wurde von den Helden im Inneren des Dämons [[Hazug-Ságok]] gefunden.&lt;br /&gt;
* Der '''Stein der Wahrheit''' wurde von der heiligen ''Erda'' verborgen und ist ein Teil des [[Das Geheimnis um den Zugang zu Orilos Scheitel | Schlüssels]] zu [[Orilos Scheitel]]. Die Helden fanden ihn in [[Die Reise in das Servas-Dickicht|Kap. 5]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Magische Objekte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Dichithor]]&lt;br /&gt;
* [[Drachenträne]]&lt;br /&gt;
* [[Hand von Gelmoghk]]&lt;br /&gt;
* [[Herzstein]]&lt;br /&gt;
* [[Matrix des Trebius Moreus]]&lt;br /&gt;
* [[Natator aeris]]&lt;br /&gt;
* [[xottak'Kaar|Xottak'Kaar]]&lt;br /&gt;
* [[Zauberfänger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Magische Bücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Alchemistische Werke ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Cabalae Verior Descriptio''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Cora]] in der theranischen Provinz [[Theranisches_Imperium#Integria_.28Integritien.29|Integritien]]. Es wurde von ''Basilius Ostanes'' (''geb.'' 23. Spealis 286 [[ThZ]]/84 v[[JF]]; ''gest.'' 14. Spealis 363 ThZ/7 vJF.) im Jahr 333 ThZ (37 v[[JF]]) fertiggestellt und in den Jahren 326/327 JF von [[Abraxa Cibinensis |A. Cibinensis]] und [[Morea Octavia|M. Octavia]] ins Barsavische übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein vollständiger Titel lautet in der Übertragung: ''&amp;quot;Cabalae Verior Descriptio - das ist Gründliche Beschreibung Erweisung aller natürlichen und über natürlichen Dingen / Wie durch das Verbum Fiat alles erschaffen / Und darnach durch das Centrum Coeli &amp;amp; Terrae, so sein überhimmlisch Liecht und unbegreiflich Feuer ist / generirt, nutrirt, regiert und corrumpirt wird.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Der Wasserstein der Weysen''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] im [[Königreich der Olburger]]. Es entstammt der Feder von Großmeister [[Nikolas Flamel]] und wurde in den Jahren 272-277 [[JF]] in Olburg niedergeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist das zweite Werk des berühmten Olburger Großmeisters und es enthält die Herstellung der Universal-Tinktur. Es ist in dunkelblauem Leder gebunden und trägt vorne auf dem Deckel eine goldene Träne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vollständige Titel des Werkes lautet: ''&amp;quot;Der Wasserstein der Weysen. Oder Chymisches Tractätlein / darin der Weg gezeyget / die Materia genennet / vnd der Process beschrieben wird / zu dem hohen Geheymnüs der Universal-Tinctur zu kommen, von Nikolas Flamel auf Olburg.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datei:Buch-Hell-scheinende Sonne.png|100px|thumb|right|“Die hell-scheinende Sonne“]]Das Buch '''Die hell-scheinende Sonne''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] im [[Königreich der Olburger]]. Es entstammt der Feder von Großmeister [[Nikolas Flamel]] und wurde in den Jahren 260-266 [[JF]] in Olburg niedergeschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist das erste Werk des berühmten Olburger Großmeisters und es enthält die Essenz seiner jahrelangen praktischen Forschungen. Es wurde in dunkelblauem Leder gebunden mit goldenen Beschlägen und trägt vorne auf dem Deckel eine strahlende, goldene Sonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vollständiger Titel des Werkes lautet: ''&amp;quot;Die hell-scheinende Sonne am alchymischen Firmament des olburger Horizonts. Das ist: Großmeister Nikolas Flamels Manusscriptum, Oder sonderbares noch niemals heraus-gegebenes Buch / Welches er ehedessen an Herrn [[Oleric II.]] König der Olburger / gesendet / und darinnen die dunckelste und schwehrste Sachen der chymische Kunst mit einer ungemeinen Deutlichkeit erkläret hat.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''Lapis animalis microcosmicus''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Funa]] in der theranischen Provinz [[Theranisches_Imperium#Divitia_.28Divitien.29|Divitien]], welches ''Casparum Hornium'' zugeschrieben wird. Ursprünglich auf Theranisch verfasst wurde es um das Jahr 100 [[JF]] von ''Johann von Loen'' in [[Sapos]] ins Barsavische übertragen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist ein gesuchtes Werk des legendären Alchemisten ''Casparum Hornium''. Es ist in gelbem Leder mit Goldlettern gebunden und der alternative Titel des Buches lautet: ''&amp;quot;Die höchste Arznei / aus der kleinen Welt / des menschlichen Leibes&amp;quot;''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltlich befasst es sich mit der Herstellung von Reagenzien aus dem menschlichem Körper, also u.A. mit Nierensteinen, getrockneten Drüsen, Knochensplitter, etc. Das Werk ist in manchen Teilen geächtet, weil es in mancherlei Hinsicht an Nekromantie erinnert. Die Rezepte erfordern Leichenteile, die am besten frisch entnommen werden sollten, um eine höhere Potenzierung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Miracula &amp;amp; Mysteria Alchymico-Medica''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Freywall]] in [[Barthavion]]. Es wurde von ''Melchior'' und ''[[Abraxa Cibinensis]]'' während der 3. [[plagen|Plage]] im Jahr 229 [[JF]] fertiggestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist ein rares, gesuchtes Werk, in welchem Melchior die Ergebnisse seiner langjährigen gemeinsamen Forschungen mit seiner Tochter Abraxa zusammengestellt hat. Es ist ein dickes Buch mit Holzdeckeln mit roten Lettern beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein vollständiger Titel lautet: ''&amp;quot;Miracula &amp;amp; Mysteria Alchymico-Medica / oder / Der Leitungs-Faden Zu Dem Alchymischen Labyrinth, um sicher darinnen zugehen / durch das Licht der Erfahrung / aller Hand-Arbeiten und Griffe die in dieser Kunst erfordert werden / mit neuen schönen Erfindungen / und einigen sehr nützlichen Geheimnüssen versehen, von M.+A. Cibinensis.&amp;quot;''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom M.M.A.M. sollen mehrere Abschriften im Olburger Königreich im Umlauf sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Mysterium Magnum''' ist ein alchemistisches Werk aus [[Virectum]] in der theranischen Provinz [[Theranisches_Imperium#Acia_.28Acien.29|Acien]]. Es wurde von ''Benedictus zu Virectum'' im Jahr 425 ThZ fertiggestellt und in den Jahren 328/329 JF von [[Abraxa Cibinensis |A. Cibinensis]] und [[Morea Octavia|M. Octavia]] ins Barsavische übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein vollständiger Titel lautet in der Übertragung: ''&amp;quot;Mysterium Magnum / -:-  / Nodus Sophicus Enodatus / Das ist / Das allergrösseste Geheimnis / von Benedictus zu Virectum /.:.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datei:Buchtitel.png|200px|thumb|right|Vollständiger Titel des ''Sod Riqqavon We-serefa'']]Das '''Sod Riqqavon We-serefa''' ist ein altes, alchemistisches Werk, welches dem Al'Dhagar ''Chalib Ibn Yazid'' zugeschrieben wird. Es wurde im Jahr 211 [[JF]] von [[Abraxa Cibinensis|A. Cibinensis]] in [[Jerris]] ins Barthavische übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch ist ein seltenes Werk, welches von Kennern gesucht und geschätzt wird. Es ist in rotbraunem Leder eingebunden und trägt auf dem Deckblatt in goldenen Lettern den Titel &amp;quot;Sod Riqqavon We-serefa&amp;quot;, auf der ersten Seite steht dann der vollständige Titel des Buches: ''&amp;quot;Das Geheimnuß der Verwesung und Verbrennung aller Dinge, nach seinen Wundern im Reich der Natur und Gnade, Macro et Microcosmic, als die Schlüssel: Dadurch der Weeg der Verbesserung eröffnet, das verborgene der Creaturen entdecket, und die Verklärung des sterblichen Leibes gründlich erkant wird.&amp;quot;''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alchemist und Author des Buches ''Chalib Ibn Yazid'' vermachte das Werk an seinen Sohn ''Jeruff Ibn Chalib''. Dieser gab das Werk an ''Melchior Cibinensis'' weiter. Das Buch wurde erst 211 JF von Abraxa Cibineris zum ersten Mal aus dem Al'Dhagar ins Barsavische übersetzt. Ihrem Vater, der Alchemist Melchior Cibinensis, gelang es zuvor mit Inspiration dieses Buches ein Mittel herzustellen, welches den Alterungsprozess seine Tochter Abraxa auf ein drittel verlangsamte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alchemist [[Erlerig Darrow]] hat mit Hilfe dieses Buches ein Rezept für etwas entwickelt, was er den [[Herzstein]] nannte. Der Herzstein ist so etwas wie eine sehr starke Energiequelle, mit der vitale Energien zurückgebracht und erhalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arkane Werke ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Metallum Arcanae]]''' ist der magietheoretische Aufsatz des theranischen Magiers [[Iustus Trebatius]] über die unterschiedlichen Arten von Orichalcum und ihre Wirkweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schwarzmagische Werke ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''Buch notwendiger Qualen''' ist ein oftkopiertes dämonologisches Werk von [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Meister_Zyderion_.E2.80.93_.E2.80.9EPagal_Guenna.E2.80.9C|Pagal Guenna]]. Es wurde während der ersten [[plagen|Plage]] (81-91 [[JF]]) verfasst und steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch fasst in erweiterter Form die beiden Schriften ''Durch den Schmerz ins neue Sein'' und ''Transformation durch Leiden'' zusammen und gibt darüber hinaus praktische Anweisungen zu den schwarzmagischen Riten, durch welche die Transformation eingeleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''Buch der alten Namen''' ist ein äußerst seltener dämonologischer Grimoire und wurde von [[Xott'Umr]] im Jahr 81 [[JF]] zur Beginn der ersten [[plagen|Plage]] niedergeschrieben. Es steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ''Buch der alten Namen'' tauchen die uralten, unheiligen Namen von [[Utukk'Xul]] und seinen Dienern wieder in der Welt auf. Zusammen mit dem ''Ossadogowah'' bildet er die Basis, um die uralten Dämonen wieder zu beschwören und sich in ihren Dienst zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Die Lehre vom Untergang''' ist ein rares dämonologisches Werk und wurde in der ersten [[plagen|Plage]] (81-91 [[JF]]) von [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Krul.27D.C3.A2vog_.E2.80.93_.E2.80.9EAsaru_Alim.27nunna.E2.80.9C|Asaru Alim'Nunna]] verfasst. Es steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk setzt sich mit einem Überleben zur Zeiten der Plage auseinander. Es kommt zu dem Schluss, dass ein Überleben nur durch Anpassung erfolgen kann. Um sich an die veränderte Situation durch die Plage anzupassen, sind bestimmte Riten notwendig, die den Körper und den Geist so verändern, dass er in der neuen Umwelt überleben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datei:Utukk-Xul.jpg|100px|thumb|right|Seite des Buches mit der Abbildung von Utukk'Xul ]]'''Die schaffende Kraft der Zersetzung''' ist ein extrem seltenes dämonologisches Werk von [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Meister_Zyderion_.E2.80.93_.E2.80.9EPagal_Guenna.E2.80.9C|Pagal Guenna]]. Es wurde während der ersten Plage (81-91 [[JF]]) verfasst und steht in allen Regionen [[Barthavion|Barthavions]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch beschreibt das Wesen vom Dämonenfürsten [[Utukk'Xul]] und sein Gefolge. Es ist nur von Schwarzmagiern des [[Bund von Utukk'Xul|Bundes]] lesbar, alle Nichtinitierten des Kultes machen die Erfahrung, dass sich das Buch in ihren Kopf bohrt und sie nach und nach in Beschlag nimmt. Als das Buch den Helden in die Finger viel und sie darin lesen wollten, wurde allen extrem übel und sie klappten das Buch sofort wieder zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelang nur Octavia, länger darin zu suchen, um eine Sigille von Utukk'Xul ausfindig zu machen. Diese konnte von Octavia kopiert werden und sie wurde bereits von der [[Malthusbruderschaft]] bei [[Shmiek'Tash]] dazu benutzt, um die [[Hand von Gelmoghk]] auf die Schwingung von Utukk'Xul zu bringen. Anschließend stellten die Helden die Sigille den Lichtträgern und dem theranischen Magier [[Iustus Trebatius]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Schrift '''Durch den Schmerz ins neue Sein''' ist von [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Meister_Zyderion_.E2.80.93_.E2.80.9EPagal_Guenna.E2.80.9C|Pagal Guenna]] während der ersten [[plagen|Plage]] (81-91 [[JF]]) verfasst. Sie umfasst nur 5 Seiten und steht in allen Regionen [[barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schrift ist während der ersten Plage in Umlauf gelangt und soll die Menschen dazu verführen, die Schmerzen der Transformation auf sich zu nehmen und sich der &amp;quot;Weiterentwicklung&amp;quot; nicht zu verschließen. Die Fortsetzung der Schrift findet sich in einem Text, der mit ''Transformation durch Leiden'' überschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''Ossadogawah''' ist ein äußerst seltener dämonologischer Grimoire und wurde von [[Xott'Umr]] im Jahr 81 [[JF]] zur Beginn der ersten Plage niedergeschrieben. Er steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ''Ossadogawah'' werden die uralten Riten der Vorzeit beschrieben, mit denen Utukk'Xul und seine Diener vor Urzeiten angebetet und beschworen wurden. Zusammen mit dem ''Buch der alten Namen'' bildet er die Basis, um die uralten Dämonen wieder zu beschwören und sich in ihren Dienst zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Schrift '''Transformation durch Leiden''' ist von [[Bericht_des_Erlerig_Darrow#Meister_Zyderion_.E2.80.93_.E2.80.9EPagal_Guenna.E2.80.9C|Pagal Guenna]] während der ersten [[plagen|Plage]] (81-91 [[JF]]) verfasst. Sie umfasst nur sieben Seiten und steht in allen Regionen [[Barsaive|Barsaives]] im Verzeichnis der verbotenen Schriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schrift ist während der ersten Plage in Umlauf gelangt und ist die Fortsetzung der Schrift ''Durch den Schmerz ins neue Sein''. Sie soll die Menschen davon überzeugen, dass die Leiden, die der Körper unter der dämonischen Beeinflussung durchlebt, ein notwendiger Schritt zur &amp;quot;Höherentwicklung&amp;quot; darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zauberbücher ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Schriftrolle '''[[Die Beschwörung von Gamori und seiner Kraft]]''' beschreibt den [[Dämonen|Dämon]] Gamori und seine Anrufung, Bannung und Entlassung zwecks Dienstbarmachung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Die dreimal schwarze Katze]]''' ist ein Zauberbuch aus dem [[Königreich der Olburger]]. Der vollständige Titel lautet: ''Die dreimal schwarze Katze - Führer der Schwarzkunst - oder Das neunmal versiegelte Buch der höchsten Geheimnisse des Lebens und des Todes''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ezerunom1.png|150px|thumb|right|Titelseite des Ezerunom]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''[[Ezerunom]]''' (pazumisch für „''Namen der Verdammnis''“) ist ein einzigartiger dämonologischer Grimoire unbekannter Herkunft. Als Verfasser wird ''Atu Nekelmu Asar'' genannt. Das Buch befindet sich im Besitz der [[Baba Jaga]] aus dem [[Barsaive#Landschaften|Servosdschungel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Bücher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geschichtsbücher ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das '''[[Buch des Bundes]]''' wurde von der [[Malthusbruderschaft]] geschrieben, und es enthält ihr gesammeltes Wissen über den [[Bund von Utukk'Xul]]. Bisher konnten nur wenige Seiten von den [[Helden]] geborgen werden, viele sind ein Opfer der Flammen geworden. Anscheinend wurde versucht, die existierenden Exemplare des Buches zu vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Die Erinnerung der Ahnen''' ist der Titel des ersten Buches der [[Chroniken von Veldun]]. Es wurde von [[Elben]] vor Urzeiten verfasst und kann in den Hallen von [[Talon Lethiel]] eingesehen werden. Das Buch befasst sich mit der Erschaffung der Welt durch die [[Archonten]] und mit der Erschaffung der Alten und neuen [[Bewohner|Rassen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Die Sprache der Pazumer''' ist das erste Werk von ''Publius Manius Dico'' und wurde 703 [[ThZ]] in Thera verfasst. Es entschlüsselt erstmalig die uralte Sprache der [[Pazumer]]. Das Werk ist in Fachkreisen umstritten und viele Sprachforscher kritisieren Dicos oftmals intuitiven und nicht immer nachvollziehbaren Angang, mit dem er seine Übersetzungen und Thesen gefunden hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Werk äußert Dico die These, dass jene Ishturstämme, welche mit einheimischen Barbarenclans die alte Kultur der [[Umêler]] gegründet haben, Nachfahren der Pazumer gewesen sein müssen, da ihr Name von dem Pazumer Ausdruck &amp;quot;''Uhemêl''&amp;quot;, der von Dico als &amp;quot;''am Rande/Ufer liegend''&amp;quot; übersetzt wird, abgeleitet sei. Viele Forscher halten diese Herleitung allerdings für gewagt und spekulativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Buch '''Die Tage und Taten von Barsaive''' ist das wohl berühmteste Geschichtsbuch aus [[Barsaive]] und wurde von dem berühmten Zwergenhistoriker [[Thorin Hammertven]] verfasst. Das Werk gilt als absolutes Standardwerk und befasst sich mit der &amp;lt;big&amp;gt;[[Geschichte von Barsaive]]&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die '''[[Geschichte des Theranischen Imperiums]]''' fasst die Historie Theras zusammen und gibt einen geschichtlichen Überblick der Entwicklung des Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Enzyklopedien ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Naturalis Historia]]''' ist die inzwischen 37 Bände umfassende Sammlung der naturkundlichen Errungenschaften des theranischen Reiches, begründet von dem Gelehrten [[Gaius Plinius Secundus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reiseberichte ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Der Norden Alorans]]''' ist der Reisebericht der Luftschiff-Expedition von ''Bartôlomas vel Dirigan'', Kartographer aus [[Travar]], in den Jahren 250-255 [[JF]] in den [[Der Norden|Norden]] [[Aloran|Alorans]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Religiöse Schriften ====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Datei:Luach.png|200px|rechts|Das Luach, die heiligen Schriften der Kirche der Passionen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das &amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''„Luach“'''&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; (''alt-balmarisch: „Weisheit“'') ist eine Textsammlung aus heiligen Schriften und bildet die Grundlage der Lehren der &amp;lt;big&amp;gt;[[Kirche der Passionen]]&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Das Luach wurde von den Schülern des Propheten &amp;quot;Baselian&amp;quot; über viele, lange Jahre aufgeschrieben, ergänzt und wird bis heute ständig erweitert. &lt;br /&gt;
Über den Inhalt gebietet die [[Kirche_der_Passionen#Die_.E2.80.9EKurie_der_Vier.E2.80.9C|„Kurie der Vier“]] und entscheidet, welche Texte in den Kanon der heiligen Schriften aufgenommen werden und welche nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltlich gliedert sich das Buch der Passionen in zwei Hauptbücher: &lt;br /&gt;
* Der '''erste Teil''' besteht aus '''&amp;lt;big&amp;gt;„[[Die Verkündigung des Baselian]]“&amp;lt;/big&amp;gt;''' und beinhaltet die ausführliche Geschichte des Propheten Baselian, so wie seine Schüler sie nach dessen eigenen Worten verfasst haben sollen. Sie bildet die Basis der gesamten Religion und den Urtext der heiligen Schriften.&lt;br /&gt;
* Der '''zweite Teil''', die sogenannte '''&amp;lt;big&amp;gt;„Gesichter der Propheten“&amp;lt;/big&amp;gt;''', besteht aus vielen einzelnen theologischen Texten und Deutungen, die sich auf die Inhalte des ersten Buches beziehen, sowie Erweiterungen und Ergänzungen, welche über die Zeiten von der Kurie der Vier abgesegnet und dem heiligen Kanon hinzugefügt wurden. Ihre wichtigsten und bekanntesten Inhalte sind dabei die Lehren von den [[Kirche_der_Passionen#Die_Versuchungen_der_Erzd.C3.A4monen|„Versuchungen der Erzdämonen“]] und den [[Kirche_der_Passionen#Die_.E2.80.9EDrei_Stufen_des_Glaubens.E2.80.9C|„Drei Stufen des Glaubens“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arsenal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Menschen&amp;diff=40099</id>
		<title>Menschen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Menschen&amp;diff=40099"/>
				<updated>2026-04-19T07:18:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Menschenvölker.png|650px|rechts|Menschenvölker Eborias]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Bewohner.png|30px|left|link=Bewohner]]Die '''Menschen''' sind kulturschaffende [[Bewohner]] von ganz [[Essentia]]. Sie zählen neben den [[Orks]] zu den [[Bewohner#Die jungen Rassen|jungen Rassen]] und besitzen die unangefochtene Vorherrschaft in der bekannten Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color:#f7a8a8; margin: auto; border: solid thin grey; text-align:center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;'''Hinweis:'''&amp;lt;/big&amp;gt; Dieser Artikel basiert auf '''veraltetem Hintergrundwissen''' und wird aus nostalgischen Gründen bewahrt&amp;lt;/big&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Informationen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegenwart besitzen die menschlichen Völker die Vorherrschaft über die bewohnten Regionen Geas, haben große Reiche gegründet und leben in den verschiedensten Formen von Gemeinschaften zusammen. Kein anderer Bewohner der bekannten Welt ist so flexibel, anpassungsfähig und erfinderisch wie der Mensch und hat so viele und unterschiedliche Kulturen hervorgebracht. Jedoch wird dem kurzlebigen Menschen von vielen Elben vorgeworfen, den Verlockungen der [[Unterwelt|dämonischen]] Mächte nicht standhalten zu können und dadurch immer wieder große Katastrophen und Tragödien auszulösen, welche sie selbst und alle anderen in ihrer Umgebung zwangsläufig ins Elend reißen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften, welche den Menschen aus Sicht der alten Rasse so gefährlich machen, sind es jedoch auch, mit denen er fähig ist, große und bedeutungsvolle Dinge zu vollbringen, die Welt nach seinen Vorstellungen zu verwandeln und sich stetig neu zu erfinden. Keine andere Rasse auf Gea hat eine ausgeprägtere Vielfalt an Völkern und Kulturen und einen größeren Reichtum an Ideen und weltverändernden Errungenschaften hervorgebracht, wie die menschliche. Hingegen der skeptischen Elben wissen die geduldigen [[Zwerge]] diese Eigenschaften der jungen Rasse zu schätzen und beobachten sie mit Begeisterung dabei, wie sie es schaffen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die freien Völker Eborias=&lt;br /&gt;
Auf Eboria leben zahlreiche Völker der Menschen mit den unterschiedlichsten Mentalitäten und Weltanschauungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während viele dieser Völker inzwischen als [[Politische_Ordnung_des_Thyrnischen_Weltreiches#Die_Provinzen:_Das_Fundament_des_Weltreiches|Provinzen]] des mächtigen [[Thyrnisches Weltreich|Thyrnischen Imperiums]] existieren und ihre politischen und vor allen militärischen Selbstbestimmungsmöglichkeiten durch ihr Bündnis mit dem [[Politische_Ordnung_des_Thyrnischen_Weltreiches#Dracidor_.28Kaiser.29|Kaiser]] stark eingeschränkt haben, führen andere hingegen ein weitgehend selbstbestimmtes Dasein und haben eigene Reiche, Saaten oder andere Formen der Gemeinschaften gegründet, die häufig wie aus organischen Wurzeln erwachsen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige davon sind reich und mächtig, während andere arm, unbedeutend oder sogar schurkenhaft auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-FreieVölker.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Barthaver==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Barsaver-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Ben Aram]]''', Held vom [[Barsaive#Gewässer|Schlangenfluss]] und '''[[Das tanzende Schwert|Ella Shen]]''', Abenteuerin aus [[Kratas|Kratara]]]]&lt;br /&gt;
Die freiheitsliebenden &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Barsaver|Barthaver]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein zähes und abenteuerlustiges Volk, welches einst als entlaufende [[Theranisches_Imperium#Die_Sklaverei|Sklaven]] vor den Ketten des [[Thyrnisches Imperium|Thyrnischen Imperiums]] flohen (siehe [[Lorkans Völkerzug]]) und eine neue Heimat suchten. Unter der Führung des balmarischen Helden [[Lorkan]] gelangten diese in das alte [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavion]], das Land der [[Zwerge#Die Rotbärte|Nordzwerge]], und siedelten sich mit der Erlaubnis von König Djori und dem sagenhaften Geist [[Torians Völkerzug#Das Wunder des roten Widders|Barthavos]] in dem bergigen Landstrich im Nord-Westen von [[Eboria]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch mit der Besiedlung von [[Barthavion]], wie man es später nannte, endeten die Herausforderungen für die mutigen Siedler nicht, sondern fingen eigentlich erst an. Die Legionen des thyrnischen Imperiums folgten ihren Spuren und Barthavion wurde erneut mit Krieg und Unterdrückung durch ihre ehemaligen Sklavenhalter überzogen. Doch die Zähigkeit der barthaver [[Helden]] und der ungebrochene Starrsinn der Rotbärte, welcher ihnen in allen Krisen den Rücken stärkt, ließen den theranischen Angreifern noch nie die Gelegenheit ihr Ziel zu erreichen und den Widerstand der Barthaver zu brechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Barthaver sind auf ganz Eboria für ihre Freiheitsliebe bekannt und ihr vielverehrter Gott [[Lorkan]] ist ein Unikat in der [[Götter|Götterwelt]] Eborias. Unabhängigkeit und Individualität gelten in Barthavion als grundlegende Werte und jeder kocht hier gern sein eigenes Süppchen. Dies drückt sich vor allen in den [[Barthavion#FREIE STÄDTE|freien Städten Barthavions]] aus, die sich als unabhängige Stadtstaaten verstehen und jede voller Stolz ihre ganz eigene Kultur und Herrschaftsform hervorgebracht hat. Nur im Kriegsfall werden durch den [[Bund von Throal|Bund von Barthador]] und der ikonenhaften Bedeutung des [[König Varulos|Zwergenkönigs]] alle barthavischen Gemeinschaften zu einer großen Einheit zusammengeschmiedet, um allen Angreifern gemeinsam Stand halten zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im persönlichen Bereich besitzen die Barthaver mehr Freiheiten als sonst irgendwo auf der bekannten Welt und viele Männern und sogar Frauen haben eine freie Wahl darüber, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Deshalb gibt es hier auch viele [[Helden]] und Abenteurer, die sich von ihren Familien und Gemeinschaften losgesagt haben und in die Ferne gereist sind, um ihr Glück auf eigene Faust zu finden. Diese entwickeln durch die großen Herausforderungen, die in ihrer Heimat lauern, häufig erstaunliche Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Barthavion behauptet man häufig, dass der übermäßige Drang nach Freiheit und Eigensinnigkeit auch zu einem raueren Umgangston geführt habe, der in den barthavischen Städten umgehe. Zwischen den einzelnen Stadtstaaten und [[Bewohner|Rassen]] herrschen häufig Fehden und einigen Herrschern (s. [[Graltik Blutklinge]]) sagt man im thyrnischem Imperium sogar Willkürlichkeit beim Regieren nach. Außerdem soll es in Barthavion mächtige, [[Order of the black Fox|kriminelle Vereinigungen]] geben, welche die eigentlichen Strippenzieher hinter der politischen Bühne sind und die Machtverhältnisse zwischen den Städten „regulieren“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit anderen Verbrechern soll Barthavion zu kämpfen haben, da viele desillusionierte Abenteurer sich in Räuberbanden wiederfinden, als heimatlose Streuner durch die Gegend ziehen oder die Marktplätze als Diebe unsicher machen. Aber gerade durch dieses konfliktgeladene Umfeld erschafft Barthavion seine selbstbewussten Männer und Frauen, denn, wer es schafft in den barthavischen Gemeinschaften zu überleben, wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein ziemlich zäher Hund werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung des [[Elysisches Ekklesium|Elysischen Ekklesiums]] und der Glauben an die [[Lichtgötter]] haben neben dem Alten Weg dafür gesorgt, dass die Barthaver durch gemeinsame Werte und Traditionen zu einer Einheit geschmiedet wurden. Religion besitzt insgesamt eine große Bedeutung für fast alle Barthaver, da sie zwangsläufig alle auf den Beistand der [[Götter]] in ihrem krisengebeutelten Land angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltlichen Gefahren, mit welchen jeder Barthaver zwangläufig konfrontiert wird, sind noch lange nicht die schlimmsten Schrecken, die dieses Volk kennt. Seitdem nämlich die dämonischen [[Plagen]] das einst idyllische Land heimsuchen, müssen sich seine Einwohner mit weitaus [[Bund des Xul|furchteinflößenderen Problemen]] beschäftigen. Im Rahmen der jüngsten Abenteuer der Helden [[Adarian von Wallenrode|Adarian]], [[Henk Hjaldinger|Henk]], [[Kenjiro Asai|Kenji]] und [[Octavia]] kamen Befürchtungen zu Tage, dass sich in Barthavion in Zukunft das Schicksal von ganz Eboria und vielleicht sogar von ganz [[Essentia]] ergeben werde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuisken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuisken-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Askil &amp;quot;Die Blitzaxt&amp;quot; Svansson''' Wikangfahrer aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Kollgard]]'' und '''Frenja Ketilsdottir''', Schildmaid aus ''[[Berstküste#Siedlungen|Haidaby]]'']]&lt;br /&gt;
Die starken &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Tuisken]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; oder auch &amp;lt;big&amp;gt;Berstmänner&amp;lt;/big&amp;gt; zählen zu den ältesten menschlichen Völkern auf Eboria. Ähnlich weit zurückverfolgen lassen sich nur die Spuren der untergegangenen [[Bewohner#Die Pelager|Pelager]], welche vermutlich eine Verwandtschaft zu den Berstmännern besitzen. Diese zeigt sich offenkundig in ihrem typischerweise blonden Haar und der sehr hellen Haut und auch eine Ähnlichkeit der geschaffen kulturellen Artefakte. Auch eine Verwandtschaft zu den [[Theraner|Theranern]] wird vermutet, obwohl letztere diese zu den nördlichen „Barbaren“ nicht gern an die große Glocke hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuisken leben in sehr kleinen Siedlungen zusammen, welche häufig nur von einer Kernfamilie und wenigen Knechten bewohnt werden. Diese besitzt bei den Berstmännern eine große Bedeutung und die Familientradition und das Wissen, was von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird, ist ihnen so heilig wie ihre eigene und archaisch anmutende Götterwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berstmänner kennen weder geschriebene Gesetze noch haben sie Gesetzeshüter oder offizielle Rechtsprecher. Wenn sich Konflikte nicht im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Ting-Versammlung, dem [[Tuisken#Verwaltung und Recht|„Taga-Ding“]], klären lassen, wird das Recht zumeist im Zweikampf ausgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die meisten Tuisken mit den sogenannten [[Tuisken#Wikangfahrten|Wikangfahrten]], auf denen sie vorrangig die Küsten der [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburger]] plündern. Dort gelten sie als ein großes Übel und die Einheimischen fürchten sich vor ihren Raubzügen und den schnellen und wendigen Schiffen, mit denen sie ihre Handelsrouten überfallen. Von diesen Plünderfahrten kehren manche Tuisken reich nach Hause zurück und lassen sich und ihrer Familie prächtige Hallen errichten, die sie mit ihren Beutestücken und Trophäen ausschmücken. Einige Tuisken ziehen es jedoch vor, in den heimatlichen Gefilden zu verweilen und es gibt viele kleine Stämme, die bescheiden als Fischer oder Walfänger leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit an der [[Berstküste]] sind die dort existierenden Kämpferinnen, welche auch als '''&amp;quot;Schildmaiden&amp;quot;''' bekannt sind. Diese sind die Hüterinnen der Siedlungen, wenn die Männer zu ihren Raubzügen aufbrechen und sie verteidigen die Kinder und die Daheimgebliebenen vor allen drohenden Gefahren. Auf den Raubzügen begleiten sie die Männer für gewöhnlich nicht, aber sie besitzen großes Ansehen und sind die heimlichen Herrscherinnen der Berstküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Außenstehende wirken die breitgebauten und mürrisch dreinblickenden Tuisken häufig etwas einschüchternd oder sogar bedrohlich. Doch die raue Schale täuscht häufig und wenn man mit einem Tuisken bei einer [[Tuisken#Kulinarisches|Steifen Brise]] warm geworden ist und er die Kühle seines nördlichen Gemütes abgelegt hat, findet man unter ihnen viele ehrliche und wohlwollende Zeitgenossen, die zu treuen Freunden werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Olburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Bruder Wolduin''', Inquisitor aus [[Skelenfelde]] und '''Yrmengardis von Vluzheim''', Burgfräulein aus ''[[Königreich der Olburger#Reisebericht &amp;quot;Der Norden Alorans&amp;quot;|Vluzheim]]'']] &lt;br /&gt;
Die frommen &amp;lt;big&amp;gt;'''Olburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; haben ein eigenes kleines [[Königreich der Olburger|Königreich]] gegründet, welches für seine Rückständigkeit, Fremden- und Magiefeindlichkeit bekannt ist. Ursprünglich stammten die Vorfahren der Olburger aus [[Barsaive|Barthavion]] und flohen während der zweiten [[Plagen|Plage]] in den Nordosten, um den [[Dämonen]] zu entkommen. Angeführt wurden sie von dem fanatischen [[Alethon]] Questor [[Kerindol Faldomin]], welcher in [[Götter#Der_Gott_der_Olburger|Wol]] einen neuen Gott fand und zum Religionsstifter für ganz [[Königreich der Olburger#Städte und Dörfer|Olburg]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wol sind die Olburger neben den [[Königreich der Valburger|Valburgern]] die einzigen Bewohner auf ganz Eboria, die nur einem einzigen Gott huldigen. Diese monotheistische Gottheit steht in Mittelpunkt aller Lebensbereiche der Olburger und hat für seine Gläubigen strikte Gebote und Glaubensregeln aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Olburger ehemalige Flüchtlinge vor der Plage in Barsaive waren, hat sich die Angst vor allen [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|dämonischen]] Einflüssen in ihnen traumatisch festgesetzt. Dies wirkt sich in Form von Misstrauen gegenüber allen Unbekanntem aus, sowie in ihrer Ablehnung der [[Magie]], deren Ausübung sie als Ursache für die Plage betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Olburger haben ein Lehenssystem und die meisten Einwohner sind Leibeigene. Das Reich lebt von dem Erwerb der Bauern, welche den vorherrschenden Berufsstand darstellt. In den größeren Städten finden sich auch viele Arten des Handwerks und vor allen für ihre Holzarbeiten sind die olburger Schreiner und Schnitzer auch außerhalb ihres Reiches bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es keine [[Magier]] und nur sehr wenige und nur mit geringen Ansehen geachtete Gelehrte in Olburg gibt, so hat sich jedoch die Kunst der [[Alchemie]] zu wahren Blüten erhoben. An fast jedem Hof findet man deshalb einen Alchemiekundigen und das reichhaltige Wissen über die feinen Substanzen und ihre Verbindungen hat schon manche [[Abraxa Cibinensis|Wissbegierige von Außerhalb]] in die entfernten Sumpf- und Waldlandschaften der Olburger geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Olburger als misstrauische und wortkarge Persönlichkeiten gelten, so kann man auf den zweiten Blick unter ihnen auch viele zufriedene und freundliche Leute treffen. Da Olburger sehr bescheiden und genügsam sind, kommt es bei ihnen auch selten zu Konflikten und sie lieben es, wenn alles nach gewohnten Routinen verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Valburger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Valburger-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Helfrich von Melfingen''', Ritter aus [[Valburg]] und '''Schwester Valtrud''', Klosterfrau aus ''Halfels'']] &lt;br /&gt;
Die ritterlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Valburger'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ursprünglich Zugehörige des [[Königreich der Olburger|Olburger Königreiches]], welche durch ihre guten Verbindungen zur [[Berstküste]] aus ihrer Heimat vertrieben und daraufhin ein eigenes [[Königreich der Valburger|Reich]] unter der Führung des Ritters '''Helfrich von Melfingen''' gründeten. Dieser erhielt auch Visionen von einem anderen Gott, welcher sich ihm als '''[[Götter#Der_Gott_der_Valburger|Val]]''', dem ''„gerechten Bruder des wahnsinnigen Teufels Wol“'', vorstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Val bildete sich schließlich eine ganz eigene Religion, die sich etwas freier und weniger fanatisch entwickelte, als der konkurrierende [[Kerindol Faldomin#Wols Botschaft|Wolglaube]]. Auch die Abneigung gegen [[Magie]] prägte sich in [[Königreich der Valburger#Städte und Dörfer|Valburg]] weniger stark aus als bei den Olburgern. Besonders den mächtigen Klosterfrauen und abgeschieden lebenden Mönchsorden wurde Magie wieder zugänglich gemacht und sie führen große Heilungen durch und nutzen die Magie von Pflanzen und Tieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Olburger leben die Valburger in einem Königtum, welches von den Nachfahren Helfrichs, den sogenannten '''&amp;quot;Melfingern&amp;quot;''', regiert wird. Im Gegensatz zu den Olburgern sind sie ihrem König jedoch nicht so demütig unterworfen und der Adel besitzt größere Selbstbestimmungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Valburger ehemalige Verbündete der [[Tuisken]] sind, so hielten diese friedlichen Beziehungen nicht lange an. Seit vielen Generationen müssen die Einwohner des stetig wachsendem Valburger Königreiches sich deshalb gegen die Überfälle einiger räuberischer Tuiskenstämme behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser räuberischen Plünderungen der Berstmänner haben jedoch dazu beigetragen, dass sich in Valburg eine kriegskundige Ritterschaft erhoben hat, welche ihr Land mit dem festen Glauben an ihren Gott Val und dem blanken Schwert verteidigen. Sie gelten allgemeinhin als tapfere Streiter und sind auch bekannt für ihre großen Turniere, bei welchen die Ritter im Tjost antreten und sich gegenseitig ihr Können beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Seevolk==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seevolk-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Etril Bollscheff|Käpt'n Kaltfisch]]''', Seeräuber aus der [[Bartha-Bucht]] und '''[[Käpt'n Rötel|Bishi]]''', Piratenbraut von den ''[[Bartha-Bucht#Inseln|Gifunischen Inseln]]'']] &lt;br /&gt;
Das verschlagene &amp;lt;big&amp;gt;'''Seevolk'''&amp;lt;/big&amp;gt; ist ein bunt gemischtes Volk aus ehemaligen Verbrechern, Ausgestoßenen und Vertriebenen, die ihre letzte Zuflucht auf einer der Inseln in der [[Bartha-Bucht#Küsten|Bartha-Bucht]] oder auf dem Deck eines der zahlreichen Seeräuberschiffe gefunden haben, welche die weite [[Bartha-Bucht]] durchfahren, um dort nach uralten Schätzen zu suchen oder die Handelsschiffe auf ihren Routen zu den großen Hafenstädten zu überfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Seevolk kein Volk im eigentlichem Sinne ist, so betrachten sich seine Zugehörigen trotzdem als eine große Einheit, da sie alle niemanden unterstellt sind außer sich selbst und weder Herrscher noch Untertanen in ihren Reihen kennen. Zwar stellen sich auch bei ihnen Anführer und große Kapitäne heraus, jedoch wechseln diese meist so schnell wie Ebbe und Flut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die freiheitsliebenden [[Barthaver]] sind aus ihrer Sicht von zu vielen politischen und gesellschaftlichen Zwängen unterworfen und die wahre Freiheit lässt sich laut dem Seevolk sowieso ausschließlich auf dem offenen Meer finden. Deshalb findet sich bei ihnen auch eine Gottheit namens '''Doganon''', der von vielen Barsavern als ein gemeinsames Geschöpf oder ein Abkömmling des [[Lorkan]] und des [[Ogeon]] gedeutet wird. Dieser gilt als Schutzpatron des Seevolkes und wird von fast all ihren Stämmen verehrt. Auch [[Twill]] wird bei dem Seevolk verehrt, jedoch tritt er hier häufig in Form einer gerissenen Möwe und nicht als Fuchs, wie z.B. in den Darstellungen des Gottes im waldigen [[Jerris|Freywall]], auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Seevolk findet man die klassischen Seeräuber, welche an allen Küsten der Bartha-Bucht gefürchtet werden. Sie überfallen alle Orte, die sich nicht verteidigen können und plündern, brandschatzen und vergewaltigen oder rauben die ansässigen Frauen ganz nach Lust und Laune. Sie haben wenig Verständnis für Moral und Sitte und leben stolz nach dem Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen kulturellen Wurzeln des Seevolkes liegen auf ganz [[Eboria]] verstreut und reichen bis nach [[Ishtur]]. Nur die wenigsten Zugehörigen besitzen jedoch überhaupt Kenntnisse über ihre Herkunft und viele kennen nicht einmal ihre eigenen Eltern. Trotzdem haben sich auf einigen Inseln kleine Gemeinschaften in Form von Piratennestern entwickelt. Einige von ihnen wurden so groß und erfolgreich, dass sie sogar den Absprung von der Piraterie machten und sich auf dem Boden der offiziellen politischen Bühne wagten. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist [[Lüderitz#Kolonien|Gifu]], welches es vom Piratennest zum Mitglied des [[Bund von Throal|Bundes von Throal]] schaffte, indem es fortan vertraglich als Hafen für [[Lüderitz|Loderis]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Horb==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Horb-Paar.png|270px|miniatur|left|Die Mammutreiter '''Uchka''' und '''Orinka''' aus der ''[[Der Norden#Landschaften|kalten Wildnis]]'']] &lt;br /&gt;
Die riesenhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''Horb'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein primitives Nomadenvolk von Tundrabewohnern, welche vor allen den [[Königreich der Olburger|Ol-]] und [[Königreich der Valburger|Valburgern]] als gefährliche Gegner bekannt sind. Ihre zahlreichen Überfälle auf die nördlichen Reiche der Menschen sind ein häufiger Schrecken an den Grenzen der zivilisierten Welt des [[Der Norden|Nordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enorme Körpergröße der Horb ist außergewöhnlich und sie übertreffen damit alle anderen bekannten Völker der Menschen. Von einigen Gelehrten wird deshalb vermutet, dass sie das Blut von [[Trolle|Trollen]] oder sogar [[Oger|Ogern]] in sich tragen, obwohl letztere These mehr als weit her geholt erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horb gründen keine Siedlungen sondern ziehen in ihrer Tundra umher und schlagen ihre Zelte je nach Jahreszeit woanders auf. Im Winter treibt es sie weit in den Süden, wo sie dann verstärkt Angriffe auf die Königreiche der anderen Völker unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn den Horb die Domestizierung von Tieren unbekannt ist, haben sie es geschafft, sich die mächtigen und riesigen Tundramammuts zu zähmen und sie als Transport- und Lasttiere auf ihren Wanderungen zu nutzen. Auf dem Rücken der Mammuts führen die Horb alles bei sich, was sie zum Leben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gezähmten Mammuts werden jedoch auch bei ihren Überfällen genutzt und häufig vernehmen die Dorfbewohner ein Grollen wie von einem Donnerschwall, welches von den Hufen der schweren Tiere stammt, und lange hörbar ist, bevor die Mammutreiter zum Plündern die verängstigten Siedlungen erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplomatie scheint den Horb ebenso wenig bekannt zu sein wie friedliche Kontakte zu anderen Rassen oder Völkern und sie treiben weder Handel noch Bündnisse. Deshalb ist für Außenstehende häufig beinahe unmöglich, Einblicke in die Kultur und Lebensweise dieses Volkes zu gewinnen. Auch ihre [[Götter|Götterwelt]] ist nahezu unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist jedoch, dass bei den Horb anscheinend keinerlei Geschlechterrollen zu existieren scheinen und Männer und Frauen sich weder in ihrer äußerlichen Tracht, noch bei ihren Aufgaben zu unterscheiden scheinen. Bei den meisten Überfällen wurden z.B. genauso viele weibliche Horbs gesichtet, wie männliche, welche beide Seite an Seite gegen ihre Gegner kämpften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Eltoi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Eltoi-Paar.png|270px|miniatur|left|Robbenfänger '''Kappiataitok''' und Schamanin '''Sh'tiya''' aus dem Winterlager ''Siku-tomkin'' in der ''[[Der Norden#Landschaften|Draconistundra]]'']] &lt;br /&gt;
Die widerstandsfähigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Eltoi'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind das einzige menschlich Volk, welches der eisigen Kälte des hohen [[Der Norden|Nordens von Eboria]] die Stirn bietet und sich der lebensfeindlichen Umgebung angepasst hat. Allgemein ist auf [[Eboria]] nur sehr wenig über das ungewöhnliche Volk der klein gewachsenen Eltoi bekannt und es gab nur wenige [[Der Norden Alorans#Die kalte Wildnis|Außenstehende]], die mit Angehörigen ihrer Gemeinschaften in Kontakt gekommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stämme der Eltoi ziehen als Nomaden durch die eisigen Weiten ihrer Heimat und errichten Lager, in welchen sie Unterkünfte aus gestapelten Schnee errichten. Über die Zeitalter sind die Eltoi zu wahren Baumeistern des Eises geworden und ringen dem gefrorenen Baustoff die erstaunlichsten Möglichkeiten ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig zieht es die Eltoi auf ihren Wanderzügen an die Küsten des ewig zugefrorenen Nordmeeres, wo sie Robben jagen oder Meerestiere unter dem Eis aufspüren und sammeln. Dabei sind die Eltoi vielen Gefahren ausgesetzt und der harte tägliche Kampf um die karge Nahrung bringt viele Opfer und Entbehrungen mit sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit viel Einfallsreichtum haben die Eltoi sich die lebensfeindliche Umgebung des Nordens zum Zuhause gemacht und nutzen die wenigen Rohstoffe, um zu überleben. Jedoch zieht es auch sie in den noch kälteren Wintermonaten weiter in den Süden hinab, wo sie ihre Lager in den zugeschneiten Ebenen der [[Der Norden#Landschaften|Drakonistundra]] bis hinab zu [[Der Norden#Berge|Zomatals Grat]] errichten und auf den Anbruch der hellen Jahreshälfte warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Eltoi mit dem Phänomen leben, dass der Norden für einen großen Teil des Jahres von einer fast andauernden Finsternis  überzogen wird, hat sich ein großer Kult um die Bedeutung der Sonne entwickelt, welche den Eltoi in verschiedenen [[Götter|göttlichen Gestalten]] erscheinen soll. Diese kommunizieren mit den Eltoi auch über bunte Leuchtzeichen, die sie ihnen in den Wintermonaten an den dunklen Nachthimmel schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen unter den Eltoi, die diese Götterzeichen zu deuten wissen, gehören zu den heiligen [[Glaubenswirker|Schamanen]], welche die religiöse Institution in ihrem Volk darstellen. Sie wirken auch besondere Heil- und Regenerierungszauber und sollen teilweise die Kontrolle über den Schneefall besitzen. Für diese [[Magie]] nutzen sie Musik und Gesang und viele Schamanen besitzen aufwendig bemalte Instrumente und Trommeln.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Die Völker des Theranischen Imperiums=&lt;br /&gt;
Die Theraner haben viele Völker Eborias in ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] eingegliedert und einen großen, zusammenhängenden Verwaltungsapparat erschaffen, der Millionen von Menschen umfasst. Aus diesem Rekrutieren die Theraner ihre scheinbar unendlich vielen Soldaten für ihre mächtigen Legionen, fordern von den Eliten ihrer [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] Hilfstruppen an und Verlangen bedingungslose Treue gegenüber ihrem [[Theranischer Kaiser|Kaiser]]. Außerdem werden die Völker des Imperium von einem Statthalter überwacht, der auch Steuern von den Bewohnern der Provinzen verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zu all den Forderungen kommen die Provinzstaaten in den Genuss großer zivilisatorischer Errungenschaften und erlangen Sicherheit und eine stabile Versorgung mit allem was ein kultiviertes Leben verlangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aloran-VölkerImperium.png|400px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Theraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Theraner-Paar.png|270px|miniatur|left|Senator '''[[Flavius Vitreus Elatus]]''' und Drachenpriesterin '''[[Gaia Tarratia]]''' aus ''[[Thera]]'']]  &lt;br /&gt;
Die stolzen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Theraner]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein altes und edles Volk, welches einen großen Teil des Kontinents [[Eboria]] entweder durch geschickte Diplomatie oder blutige Kriege erobert und dessen Völker in ihr Imperium eingegliedert hat (vgl. [[Geschichte des Theranischen Imperiums]]). Sie verstehen sich als geborene Anführer, welche von den [[Götter#Götter in Thera|Göttern]] den Auftrag erhielten, gerecht über die anderen Völker zu herrschen und ihnen Sicherheit und Wohlstand zu gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das [[Theranisches Imperium|Imperium]] sehr groß ist, so leben die eigentlichen Theraner etwas zurückgezogen auf ihrer [[Thera|Heimatinsel]], wo sie es vorziehen, unter sich zu bleiben. Zwar ziehen sie zum Erobern und zum Herrschen auch in die Welt hinaus, jedoch fühlt sich ein Theraner seiner Heimat immer treu verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theraner denken strikt elitär und versuchen Talente und besondere Fähigkeiten zu fördern, wann immer es möglich ist, auch wenn dies häufig zu einem großen Leistungsdruck innerhalb der Gesellschaft führt und jeder Theraner dadurch in die Konkurrenz zu seinen Mitmenschen getrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich halten Theraner ihre Gesellschaft durch Heiratspolitik und Auslese der Schwachen (Euthanasie) klein und elitär. Dadurch haben sich bei einigen Theranern körperliche Fähigkeiten und geistige Kenntnisse entwickelt, mit denen sich sonst kein anderer Mensch auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] messen kann. Jedoch brechen auch viele Theraner unter dem gesellschaftlichen Druck zusammen und leben mit ständigen Minderwertigkeitsgefühlen, da sie den Anforderungen ihrer Gemeinschaft nicht gerecht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theraner leben in einer strengen Militärgesellschaft und jeder Mann verbringt den Großteil seines Lebens im [[Theraner#Bedeutung des Krieges|Kriegsdienst]]. Die erfolgreichsten unter ihnen werden zu berühmten Feldherrn und Eroberern. Dementsprechend kommt derjenige zu Ansehen und Ruhm, der große militärische Erfolge in die Heimat zurückbringt. Die Theraner besitzen mit ihren gut ausgebildeten Legionen, den fortschrittlichen Kriegsmaschinen und ihren unzähligen Hilfstruppen außerdem die größte bekannte militärische Stärke auf ganz Gea.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben einer Karriere als Offizier oder Feldherr gilt als einzige angesehene Tätigkeit die Politik und die damit verbundenen Aufstiegschancen im Senat. Einige Familien wetteifern auch schon seit den Ursprüngen des Imperiums immer wieder um die Nachfolge auf das auserwählte und göttliche Amt des [[Theranischer Kaiser|Kaisers]] selbst. Fast alle anderen Tätigkeiten und Berufe werden von [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]] – dessen Bevölkerungsanteil im Imperium mindestens 70% ausmacht - und nicht von Theranern durchgeführt, da diese es als wichtig empfinden, sich ausschließlich auf das Herrschen zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig die Gelehrsamkeit und die [[Magie]] findet in Thera als Ausübungsfeld noch vermehrtes Ansehen. Besonders die [[Magie#Astralmagie|Kampfmagier]] werden von allen Theranern mit Respekt behandelt. Jedoch finden sich in Thera kaum freie Magier mit eigenen Forschungen, sondern auch ihre Fähigkeiten werden ausschließlich für den Kriegsdienst in Anspruch genommen, wo sie mit ihren magischen Schutzschildern für die sprichwörtliche „Unverwundbarkeit“ der theranischen Legionen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso groß wie die Macht ihres Imperiums ist auch die Kritik an demselben. Dabei kommt diese nicht immer nur von außerhalb (s. [[Barsaive]]), sondern wird auch besonders aus den eigenen Reihen (z.B. [[Avidus|Avidaner]]) immer lauter. Einige theranische Politiker und Gelehrte befürchten einen Zusammenbruch des Imperiums, da dessen Größe und Verwaltungsanspruch die Möglichkeiten des existierenden politischen Systems zu sprengen drohe. Sie verweisen auf die brüchigen und kaum kontrollierbaren Grenzen und die dadurch zunehmenden Barbarenüberfälle, die internen Versorgungsprobleme (s. [[Elementares Feuer|Magisches Feuer]]), die Gewöhnung an Korruption und Elitenversagen im Senat, zunehmende Erscheinungen von Dekadenz und Sittenverfall und den aufzehrenden Konflikt mit den [[Zwerge#Die Rotbärte|Rotbärten]] und ihren [[Menschen#Die Barsaver|barsavischen Schützlingen]], welche Thera immer wieder bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Balmarer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Balmarer-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Cendrick''', Krieger aus '''[[Theranisches Imperium#Divitia (Divitien)|Divitien]]''' und '''Dairine''', Druidin aus ''[[Theranisches Imperium#Meteria (Meterien)|Meterien]]'']] &lt;br /&gt;
Die tapferen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Balmarer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der [[Umêler]] und leben heute fast vollständig unter der Herrschaft des [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperiums]]. Ursprünglich besaßen ihre einzelnen Stämme kleinere Siedlungen, die jedoch reich an kulturellen Gütern und kunstvollem Handwerk waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eroberungen der Theraner im [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Der balmarische Krieg 220-240 ThZ|balmarischen Krieg]] stellte sich die Lebenswelt der Balmarer grundlegend um und viele – besonders die herrschenden Schichten - begannen die theranische Lebensweise zu imitieren. In den inzwischen sich selbst gebildeten oder von den Theranern durch Zwangsumsiedlungen gegründeten Städte in den [[Theranisches Imperium#Die Provinzen|Provinzen]] herrscht deshalb heute eine urbane Lebensweise und man erhält allen gewohnten Komfort des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Städte existieren jedoch auch noch unzählige balmarische Gemeinschaften, die ihre alten Lebensweisen aufrechtzuerhalten und sich so von den Zwängen des theranischen Imperiums zu emanzipieren versuchen. Häufig findet man diese Gemeinschaften zurückgezogen in den weitreichenden Waldregionen von Balmar, wo sie nach den Traditionen ihrer Vorfahren leben und ihre eigene Rechtsprechung pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese unangepassten Gruppen werden von dem Imperium verfolgt, da sie die Obrigkeit des Kaisers nicht anerkennen wollen. Dieser Sachverhalt führte in der Vergangenheit häufig zu blutigen Konflikten und die meisten Widerständler und Freiheitskämpfer im Imperium findet man unter dem balmarischen Volk. Einer der bekanntesten unter ihnen ist dabei mit Sicherheit [[Torian]], der mit einem großen [[Torians Völkerzug|Völkerzug]] – dieser bestand vorrangig aus entflohenen [[Theranisches Imperium#Sklavenaufstände|Sklaven]] - aus dem Imperium auszog und mit Hilfe der [[Zwerge]] eine neue Heimat in [[Barsaive]] fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer gelten als zähe Gegner und unter ihren Männern finden sich große Kämpfer und berühmte Kriegskönige. &lt;br /&gt;
Zu den alten Traditionen der Balmarer zählt auch das [[Glaubenswirker|Druidentum]], welches vor der Herrschaft des Imperiums eine starke religiöse wie auch politische Bedeutung besaß und für die Rechtsprechung verantwortlich war. Die Druiden waren auch die Hüter von alten und verlassenen [[Elben|Elbenstätten]] und man sagt ihnen in der Vergangenheit einen regen Kontakt zu dieser [[Bewohner#Die alten Rassen|alten Rasse]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Balmarer beten zu den uralten [[Götter#Götter der Balmarer|Göttern]] ihrer Ahnherren, der Umêler, welche kulturelle Wurzeln zurück bis zu den [[Menschen#Die Al'Dhagar|Ishturi]] besitzen. Diese Götter sind stark mit dem Einfluss der Gestirne und astrologischen Phänomenen verbunden. Deshalb gelten die Balmarer als aufmerksame Beobachter des Nachthimmels und nutzen auch die alten, umêlischen Sternwarten ihrer Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Coraner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Coraner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Ilario Di Venci''', Kaufmann aus ''Cora'' und '''Lorena Morosini''', Poetin aus ''Portus Ferox'']]  &lt;br /&gt;
Die erfinderischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Coraner'''&amp;lt;/big&amp;gt; gehörten zu den ersten Menschen, die sich dem [[Theranisches Imperium|Theranischen Imperium]] anschlossen und ihm als treue Verbündete bis heute zur Seite stehen. Auch sie sind Nachfahren der [[Umêler]], welche sich an den Küsten um die Insel [[Thera]] herum ansiedelten und in ihrer Frühzeit einen freundschaftlichen und respektvollen Umgang mit dem [[Theraner|theranischen Volk]] unterhielten, welches damals noch keine Herrschaftsambitionen pflegte, sondern sich ganz dem Aufbau ihrer eigenen Heimat widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sie unter ständigen Attacken der [[Schwarzen Orks]] zu leiden hatten, verbündeten sich die Theraner mit den Coranern und gemeinsam gelang es ihnen, die barbarischen Angreifer zu bezwingen und zu versklaven. Nachdem der erste theranische Kaiser von [[Hatuchain|König Hatuchain]] getötet und der Krieg gegen die Umêler gewonnen war, gründeten die Theraner ihr [[Theranisches Imperium|Imperium]] unter dem ersten Kaiser [[Ascanius]] und die Coraner wurden zu ihren ersten Verbündeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner gelten auf ganz Aoran als kluges und einfallsreiches Volk, welches sich sehr viel von seinen theranischen Freunden abgeschaut hat. Da sie jedoch weniger unter den Zwang leben, eine militärische oder politische Karriere anzustreben, haben sie ihre Fähigkeiten auf die vielfältigsten Arten ausgelebt und entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein sind die Coraner als erfolgreiche Kaufleute und Händler bekannt und von vielen werden sie um ihre dadurch erwirtschafteten Reichtümer beneidet. In den coranischen Städten findet man mächtige Handelsgilden, welche sich immer wieder geschickte Lösungen einfallen lassen, um die geforderten Steuern des theranischen [[Theranisches Imperium#Verwaltung des Imperiums|Statthalters]] zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner sind aber auch bekannt für ihre Baumeister, Konstrukteure und Kunsthandwerker, welche hauptsächlich den theranischen Stil verinnerlicht haben und sogar auf der Insel [[Thera]] für den Bau einiger beeindruckendsten Prachtbauten, wie etwa dem Senatsgebäude, verantwortlich waren. Doch auch für feingeistigeren Betätigungen besitzen die Coraner große Talente und sie haben viele Gelehrte, Poeten, Musiker und andere Künstler hervorgebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Coraner verstehen es auch, das Dasein und seine Vorzüge zu genießen und sie sind allseits bekannt für ihre fröhlich leichte Lebensart und herzliches, offenes Wesen. Jedoch gelten sie auch als schnell aufbrausend und beleidigt, was ihrem leidenschaftlichen Temperament verschuldet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Argoser==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Argoser-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Pelagios Sarantakis''', Harpunist aus ''Timeos'' und '''Helithea Salassis''', Medizinerin aus ''Minon'']]  &lt;br /&gt;
Die besonnenen &amp;lt;big&amp;gt;'''Argoser'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind die Nachfahren der heroischen [[Menschen#Die Pelager|Pelager]], welche wiederum als Vorfahren der [[Theraner]] bekannt sind und weisen inzwischen auch viele verwandtschaftliche Verbindungen zu den angrenzenden Völkern des [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] Reiches auf. Sie sind ein altes und erfahrenes Volk, welches friedlich und zurückgezogen auf seinen Inseln ein beschauliches Leben führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Coraner dem [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] beigetreten waren, schlossen die Argoser sich als zweites Volk dem Imperium an. Viele argosische Gemeinschaften taten dies aus freien Stücken und waren froh über den Schutz der Theraner, der sie vor Piraterie und weiteren Gefahren ihrer Inselwelt bewahrte. Andere mussten mit militärischem Druck unterworfen werden, leisteten aber kaum Widerstand, nachdem die Legionen angerückt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Inseln von [[Theranisches Imperium#Archaia (Archien)|Archaia]] und [[Theranisches Imperium#Pelagia (Pelagien)|Pelagia]] die Urheimat der Pelager waren, sind diese für Thera von besonderem Interesse, da sie hier weitreichende Forschungen, Ausgrabungen etc. nach der Kultur ihrer Vorfahren unternehmen. Die Argoser selbst reagieren häufig verärgert über die Aneignung ihrer Heimat durch die [[Theraner]], nehmen die Missachtung ihrer heiligen Orte jedoch häufig mit der sprichwörtlichen '''„argosischen Gelassenheit“''' hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser leben in kleinen, malerischen Küstenstädten zusammen und ein Großteil widmet sich der Fischerei. Sie sind die besten Schwimmer auf ganz [[Eboria]] und besitzen zielsichere Harpunisten, die im Notfall auch für Gegner gefährlich werden können. Außerdem findet man unter den Argosern herausragende Schiffbauer und Nautiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt besitzen die Argoser kaum einen Hang zu Konflikten, Kriegen und Eroberungen und lieben Frieden und Ruhe. Dies bringt ihnen den wenig schmeichelhaften Ruf ein, feige, rückgradlos und zu duldsam zu sein. Die Argoser scheinen sich auf ihren fernen Eilanden jedoch so weit fort von den Problemen des Festlandes zu fühlen, dass sie kaum ein Interesse für das Gerede oder die Handlungen der anderen Völker zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argoser gelten auch als hervorragende Mediziner und kaum ein Volk kennt die Geheimnisse des Körpers so gut, wie die argosischen Arzte und Heilerinnen. Dies liegt einerseits daran, dass die Argoser dem Körper durch Sport und Gymnastik sehr viel Aufmerksamkeit widmen und andererseits an den großen Vorkommen von magischen Pflanzen und anderen Substanzen, welche nur auf den argosischen Inseln zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Tuaither==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Tuaither-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Nechtan''', Kopfjäger aus ''[[Theranisches Imperium#Manaria (Manarien)|Manarien]]'' und '''Liruka''', Blutmagierin aus ''[[Theranisches Imperium#Classitia (Classitien)|Classitien]]'']]  &lt;br /&gt;
Die unheimlichen &amp;lt;big&amp;gt;'''Tuaither'''&amp;lt;/big&amp;gt; sind ein barbarisches Volk, von welchem etliche Stämme vom [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]] unterworfen wurden. Viele von ihnen gaben deshalb ihre alte Lebensweise auf und leben in den neugegründeten Städten der nordwestlichen Provinzen des Imperiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute gibt es jedoch noch zahlreiche Gemeinschaften der Tuaither, die ihre alte Lebensweise bewahrt haben und traditionell in kleinen, versteckten Gemeinschaften zusammenleben, wo sie ihre Leute vor den Legionären des Imperiums verbergen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind ein Volk mit sehr eigentümlichen, für viele bizarr anmutenden Bräuchen und Traditionen. Die Tatsache, dass sie bis heute ihren zahlreichen und launenhaften [[Götter|Götterwesen]] – manche Außenstehende behauten, dass es sich dabei sogar um [[Dämonen]] handeln könnte – regelmäßige Menschopfer darbieten, ist dabei noch die wenig Erstaunlichste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der religiösen Verehrung der Tuaither steht nämlich ein ausgeprägter, religiöser '''„Kopfkult“''', da sie das körperliche Haupt des Menschen als irdische Quelle für seine Seele und als Zentrum seines Daseins betrachten. Um an die Weisheit ihrer Ahnen zu gelangen, mumifizieren sie deshalb die Köpfe ihrer verstorbenen Familienangehörigen und nutzen diese Artefakte aus sterblichen Überresten, um mit den Seelen ihrer [[Astralraum#Chtonia (Die Ebene der Seelen)|Toten]] im Kontakt zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem eigenen sich die Kämpfer der Tuaither die Stärke und die Fähigkeiten ihrer besiegten Gegner an, indem sie ihre Köpfe abschneiden, sie ebenfalls mumifizieren und diese als Trophäen in ihrem Zuhause aufstellen, oder sogar als Fetisch oder Talisman bei sich tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tuaither sind eifrige Praktizierende der ursprünglichen [[Magie|Blutmagie]] und neben Menschenopfern und Kopfkulten pflegen sie viele Rituale, in welchem Blut oder sogar menschliche Organe und Körperteile zum Wirken ihrer Zauber eingesetzt werden. Diese können ebenso zum Schaden, wie auch zur Heilung von Lebewesen eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schlechte Ruf und der angebliche Kontakt zu den Mächten [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|Abyssias]], welcher ihnen von den anderen Völkern unterstellt wird, ist jedoch häufig sehr übertrieben und die Tuaither werden in vielen Geschichten lediglich als räuberische Schreckgespenster dargestellt. In Wahrheit haben die meisten Gemeinschaften der Tuaither – trotz all ihrer sonderbaren Bräuche - jedoch lediglich das Ziel, ein unabhängiges und friedliches Leben zu führen und zeigen ihre skrupellosen Seiten nur gegenüber denen, die sie als Bedrohung empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Exotische Völker vom fernen Kontinent Ishtur=&lt;br /&gt;
Auf [[Eboria]] trifft man häufig auf verschiedene Menschen aus dem fernen [[Ishtur]]. Seit langen pflegen die Völker dieses Kontinents Kontakt zu den eborianischen Völkergruppen und Treiben vor allen Handel mit dem mächtigen [[Theranisches Imperium|Theranischem Imperium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitten, Traditionen und Weltbetrachtungen der Ishturi weichen häufig von den Sichtweisen und dem Empfinden der Menschen auf Eboria ab und wirken dabei zugleich faszinierend als auch befremdlich auf letztere.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IshturVölker.png|300px|rahmenlos|zentriert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Al'Dhagar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:AlDhagar-Paar.png|270px|miniatur|left|'''ArrattoHatti''', Söldnerfürst aus den ''[[Barsaive#Landschaften|weißen Ebenen]]'' und '''[[Hadita Gazan]]''', Assasinin aus ''[[Travar]]'']] &lt;br /&gt;
Die temperamentvollen Völker des &amp;lt;big&amp;gt;'''Al’Dhagar'''&amp;lt;/big&amp;gt; Reiches besitzen eine uralte Kultur und einige ihrer Wurzeln reichen bis zu den [[Dämonen|dämonischen]] [[Pazumer|Pazumern]] zurück. Die Vorfahren der Al’Dhagar Völker sandten in der Vorzeit auch Siedler nach [[Eboria]] aus, welche gemeinsam mit eborianischen Ureinwohnern schließlich die Kultur der [[Umêler]] hervorbrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Al’Dhagar haben deshalb seit Urzeiten eine starke Verbindung zu den Völkern Eborias und treiben bis in die heutige Zeit regen Handel mit ihnen. Da die mächtigen und stark bevölkerten Metropolen der Al’Dhagar reich an exotischen Gütern und begehrten Waren sind, versorgen sie schon immer die Eliten Eborias mit Luxus und den sinnlichen Genüssen, die sie aus ihrer Heimat in den nördlichen Kontinent exportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Al’Dhagar durch den Handel zu unermesslichem Wohlstand kamen, leben viele von ihnen ein ausschweifendes, urbanes Leben und versuchen alles, um ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Deshalb existiert bei ihnen auch die Tradition, sich mit glänzendem Gold und bunten Edelsteinen von Kopf bis zu den Füßen zu schmücken, damit alle sie um ihre Schätze beneiden können. Dieser Brauch wirkt auf Eborianer häufig angeberisch, protzig und aufgeblasen, besitzt aber in der Kultur der Al’Dhagar keine negative Bedeutung, sondern führt zu Ansehen und Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reichtum der Al’Dhargar stammt jedoch nicht nur aus den Gewinnen, die sie mit ihren Luxuswaren erhandeln, sondern auch mit den unzähligen [[Theranisches Imperium#Die Sklaven|Sklaven]], die sie in alle Himmelsrichtungen verkaufen. Auch die Theraner würden ohne die Sklaven der Al’Dhagar kaum existieren können, da deren Arbeitskraft unverzichtbar für den Bestand ihres großen Imperiums ist. Durch die Sklaverei kamen auch sehr viele Menschen aus fremden und weit entfernten Ländern nach Eboria und wurden dort heimisch.&lt;br /&gt;
Bei den Al’Dhagar wird die Beschaffung von Sklaven schon lange durch berufsmäßige Sklavenfänger durchgeführt, welche jeden Menschen fangen, der allein und heimatlos unterwegs ist, oder sich einfach nicht gegen sie wehren kann. Kritik an der Sklaverei existiert im Gegensatz zu Eboria auf [[Ishtur]] überhaupt nicht und Sklaverei erscheint den Al’Dhagar wie die natürlichste Angelegenheit der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das einzelne Leben bei den Al’Dhagar kaum eine Bedeutung besitzt und jeder zu jeder Zeit als Sklave enden kann, versuchen die Al’Dhagar ihre kurze und endliche Zeit, die sie auf [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]] verbringen dürfen, so freudenreich zu nutzen wie es nur möglich ist. Kein anderes Volk versteht es deshalb besser, sich den sinnlichen Freuden und Genüssen hinzugeben, wie die Al’Dhagar. Diese ausschweifende Lebensweise haben viele Eliten Eborias inspiriert, welche ihren exotischen Vorbilder voller Begeisterung nacheifern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Bhumesen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Bhumesen-Paar.png|270px|miniatur|left|Leibwächter '''Djarandev''' und Tempeldienerin '''Ranjani''' aus ''[[Bhuma]]'']]  &lt;br /&gt;
Die wundersamen &amp;lt;big&amp;gt;'''Bhumesen'''&amp;lt;/big&amp;gt; bestehen aus verschiedenen Völkern, welche ein Großreich in den Dschungelregionen von [[Ishtur]] gegründet haben. Das Alter dieses Reiches ist nicht einmal den Einheimischen selbst bekannt und auf [[Eboria]] weiß man erst seit relativ kurzer Zeit, dass es überhaupt existiert und es sich bei den Erzählungen über das bunte Volk nicht um einen übertriebenen Mythos handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen leben in einem sehr strengen Kastensystem, welches von Geburt an das Leben jedes einzelnen Menschen festlegt und ihm seinen Platz in der Gemeinschaft zuschreibt. Die Bhumesen empfinden diese Art von Gesellschaftsordnung als beruhigend und fürsorglich, wohingegen es zumindest den freiheitsliebenden Menschen in [[Barsaive]] eher wie ein unerträglicher Zwang erscheinen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bhumesen gelten aber allgemein als duldsame und gleichmütige Menschen, die sich mit allen Problemen des Lebens zu arrangieren wissen, und kaum wird man jemand unter ihnen finden, der sich über sein Schicksal beschwert. Selbst die untersten Kastenangehörigen, welche auf Eboria lediglich als bemitleidenswerte Ausgestoßene wahrgenommen werden würden, sitzen glücklich und zufrieden in materiellen Elendszuständen und nehmen dankbar das Wenige an, was ihre [[Götter]] ihnen schenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hingebungsvolle Weltsicht entspringt auch dem bhumesischen Glauben an ein Schicksal, das jedem mit dem belohnt oder bestraft, was er wahrhaftig verdient. Eine Idee von Ungerechtigkeit oder Fairness existiert bei den Bhumesen nicht, da alle als negativ empfundenen Erfahrungen und Erlebnisse lediglich ein Echo auf die eigenen Handlungen darstellen.&lt;br /&gt;
Die Bhumesen haben eine bunte und vielfältige Götterwelt und eine ehrfürchtig gelebte Religiosität durchzieht alle Lebensbereiche dieses Volkes. [[Götter#Götter der Bhumesen|Bhumesische Gottheiten]] erscheinen ihren Anhängern vor allen in den Gestalten von Tieren und auch in Form von Mischwesen, welche für die Völker Eborias, deren Götter meist anthropomorph beschrieben werden, seltsam und bizarr wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bhumesen sind auch bekannt als Meister der Körperkontrolle und einige Kasten konzentrieren sich rein auf die Beherrschung des Körpers durch den Geist. Häufig ziehen diese heiligen Männer als eine Art Bettelmönche durch die Lande und führen als [[Gantrapudra Kaliprasad|Fakire]] beindruckende Kunststücke auf, bei welchen sie Messer schlucken, auf Nagelbetten schlafen oder ihre Körper mit spitzen Gegenständen durchbohren, ohne dabei Schmerz zu empfinden oder Schaden dabei zu nehmen. Einige von ihnen praktizieren auch [[Magie|Blutmagie]] und lassen sich auch mit den [[Dämonen|abyssischen Wesen]] ein, welchen bei den Bhumesen kein anderer Wert beigemessen wird als den [[Astralraum#Celestia (Die göttliche Ebene)|celestischen]] Göttern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Shinji Oto==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Shinji-Paar.png|270px|miniatur|left|'''[[Takano Isoroku]]''', Admiral aus '''[[Das Haus Formosa|Formosa]]''' und '''[[Meiji]]''', Zauberin aus ''[[Das Haus Linxia|Linxia]]'']]&lt;br /&gt;
Das geheimnisvolle Volk der &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Shinji Oto]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; lebt an einem der weit entferntesten Orte der bekannten Welt von [[Astralraum#Gea (Die Welt)|Gea]]. Ihr gesamtes Leben gestaltet sich nach strengen religiösen Riten und uralten Traditionen, welche sie in ihrem isoliert lebenden Inselvolk von Generation zu Generation sorgfältig übermitteln und bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto leben aufgeteilt in verschiedenen Stämmen zusammen, welche sie selbst als [[Shinji Oto#Die neun Häuser|„Häuser“]] bezeichnen und welche von unterschiedlicher Macht, Reichtum und Größe sind. Trotz der religiösen Homogenität, welche die Shinji Oto überhaupt erst als einheitliches Volk zusammenhält, besitzen die einzelnen Häuser mitunter ganz unterschiedliche kulturelle Ausprägungen. Dieser Umstand liegt in der Vergangenheit des Volkes begründet, dessen einzelne Stämme längere Zeit voneinander isoliert lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Shinji Oto ist auf [[Eboria]] nur wenig bekannt und das gängigste Wissen über das mysteriöse Volk stammt von dem [[Theraner|theranischen]] Gelehrten und Forscher [[Mamercus Porcius Mucus]], der als erster Eborianer eine Expedition zu der kleinen Insel im unbekannten Süden [[Ishtur|Ishturs]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shinji Oto ziehen es auch vor, unter sich zu bleiben und treiben nur vereinzelt Handel mit Außenstehenden. Jedoch entwickelten sich zwischen ihnen und den [[Theraner|Theranern]] in der jüngeren Geschichte engere, wirtschaftliche Verbindungen. Deshalb zogen auch vereinzelt Handelsschiffe der Shinji Oto nach Norden, um mit dem Theranischem Imperium Waren auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Eboria gibt es deswegen nur sehr wenige Shinji Oto und einer ihres Volkes würde als exotische Rarität gelten. Da die Shinji Oto eng an ihre Wurzeln und Traditionen gebunden sind, neigen sie auch nicht dazu in fremde Länder auszuwandern, wie es z.B. die [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]] im Laufe der Geschichte immer wieder taten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die meisten Glaubensvorstellungen der Völker in Eboria – einzig der Passionsglaube in [[Barsaive]] und die Eingott-Religionen des [[Götter#Der Gott der Olburger|Wol]] und des [[Götter#Der Gott der Valburger|Val]] im [[Der Norden|Norden]] bilden hierbei eine Ausnahme - kennen auch die Shinji Oto mit ihren [[Kami]] eine reiche Welt von sphärischen Wesen, welche jeden Ort, jedes Ding und jedes Wesen beseelen. Bei ihrer zutiefst religiösen Weltsicht haben sie mächtige [[Glaubenswirker|Mönche und Glaubenshüter]] hervorgebracht, welche ihr Leben der Kommunikation mit ihren verehrten Kami widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Mentalität zeigen sich die Shinji Oto meist ernst, sehr diskret und emotional aufs Äußerste kontrolliert. Sie sind ständig darauf bedacht, nicht ihr Gesicht zu verlieren und zeigen deshalb keine großen Emotionen vor anderen Menschen. Da Shinji Oto Gemeinschaftsmenschen sind und Individualismus ihnen suspekt erscheint, mögen sie es nicht, wenn sich jemand in den Mittelpunkt stellt. Sie sind zurückhalten und neigen dazu nur neutrale Aussage von sich zu geben, um niemanden zu verletzen oder zu beleidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Untergegangene Menschenvölker=&lt;br /&gt;
Auf [[Regionen|Eboria]] sind auch einige Völker der Menschen bekannt, die schon seit langer Zeit nicht mehr existieren oder ihre Blutezeit bereits so lange hinter sich haben, dass von ihrer Lebensart und ihren Monumenten nur noch Erinnerungen und Ruinen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pazumer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Reich-Pazumer.png|200px|miniatur|rechts|Großreich der Pazumer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pazumer-Paar.png|270px|miniatur|left|Hohepriester '''Ugunemtep''' und Fürstin '''Nyufereti''' aus dem ''Pazumischen Reich'']]  &lt;br /&gt;
Die diabolischen &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Pazumer]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren das bislang älteste bekannte Volk der Menschen und beherrschten in deren Frühzeit fast den halben Kontinent von Ishtur. Sie gelten als das erste nachweisbar kulturschaffende Volk auf ganz Gea und sind dafür bekannt, dass sie die Diener und Anhänger von mächtigen Dämonen und Dämonenfürsten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn kaum etwas über das vor ewigen Zeiten verschwundene Volk überliefert ist, so zeugen die Ruinen von mächtigen, pyramidenförmigen Bauwerken noch heute von der Macht des Pazumischen Reiches, welches von sadistischen Herrschen, den sogenannten „Enbis“, regiert wurde, welche zum Teil die Verwandlung zu Halbdämonen durchlaufen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Pazumer fußte neben den Enbis ebenso auf der Obrigkeit der dämonischen Hohepriester, welche sich sowohl in den Künsten der Dämonologie als auch der Nekromantie verstanden und dazu fähig waren, ganze Völkerstämme mit ihren Flüchen und Verwünschungen auszurotten oder [[Plagen]] über ganze Landstriche zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Theraner|theranische]] Gelehrte und Historiker [[Mamercus Porcius Mucus]] hat sich die Erforschung der Pazumer zu seiner Lebensaufgabe gemacht und das meiste Wissen über dieses finstere Volk auf Eboria stammt von seinen Expeditionen in die ishturischen Wüstenregionen. Dort erfuhr er von den einheimischen Wüstennomaden auch, dass die geheimnisvollen ''&amp;quot;Dingir&amp;quot;'' für das Ende der dämonischen Pazumer gesorgt und sie mit Sandstürmen aus ihrer Wüste vertrieben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist auch, dass sich die Grundzüge der pazumischen Kultur nach [[Regionen|Eboria]] retten konnten, wo sie in Form von dämonischen Kulten immer wieder auftauchen und ihre Anführer noch heute versuchen, mehr Macht und Anhänger um sich zu scharen. Auch die Herrscher der untergegangenen [[Umêler]] seien von pazumischen Kultisten beeinflusst worden, die nach der Zerstörung ihrer Heimat in den Norden geflohen waren. So soll nach einigen Vermutungen von Mucus der Pakt des umêlischen [[Hatuchain|Königs Hatuchain]] mit dem Erzdämon [[Verijgorn]] durch pazumische Einflüsse zustande gekommen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso soll nach neusten Erkenntnissen der [[Helden]] der Dämonenfürst [[Utukk'Xul]], der von seinen inzwischen ganz Eboria bedrohenden Anhängern verehrt und gestärkt wird, gemeinsam von den [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] Verijgorn und [[Noxxuz]] als Geschenk für die ersten pazumischen Herrscher geschaffen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist außerdem bekannt, dass es einen Pazumer gibt, der bis heute den Tod widerstanden und ein unnatürliches Leben mit Hilfe seines dämonischen Vaters Utukk'Xul im Süden [[Barsaive|Barsaives]] führt und von dort versucht Eboria zu unterwandern. Man nimmt an, dass er der eigentliche Anführer hinter dem [[Bund von Utukk'Xul]] ist, und er ist bekannt als [[Enbi Lulu'Gugal]] und wurde geboren unter dem Namen Imhoton von einer sterblichen Mutter (vgl. [[Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton – „Enbi Lulu'Gugal“|Bericht des Erlerig Darrow]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Umêler==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Umel und Thera.png |250px|thumb|RIGHT|Umêl und Thera]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Umeler-Paar.png|270px|miniatur|left|Sterndeuter '''Gwendal''' und Kornkönigin '''Nolwenn''' aus ''[[Umêl]]'']]  &lt;br /&gt;
Die rätselhaften &amp;lt;big&amp;gt;'''[[Umêler]]'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren neben den [[Theraner|Thyrnern]] das älteste kulturschaffende Volk der Menschen auf [[Regionen|Eboria]]. Sie entwickelten sich vermutlich aus einer Begegnung zwischen einem unbekannten eborianischen Urvolk - einige Gelehrte gehen dabei von den [[Menschen#Die Pelager|Pelagern]] aus – und einigen eingewanderten Stämmen der [[Ishtur]] aus der Region des heutigen Gebietes von [[Menschen#Die_Al.27Dhagar|Al’Dhagar]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese brachten den Eborianern vor allem ihr Wissen über die Sterne und deren Deutung mit. Da sie so in die Mysterien des Himmels eingeweiht waren, erfuhren sie auch die Geheimnisse des Ackerbaus und es wurde ihnen durch diese Errungenschaft möglich, sesshaft zu werden, eine große Menge von Menschen zu versorgen und somit die erste große Stadt auf dem Festland von Eboria zu errichten. Diese nannte man [[Munas]] und sie wurde der Königssitz dieses urtümlichen Volkes und thronte direkt über den sagenumwobenen [[Munsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umêler machten die Verehrung des Himmels zu ihrem kulturellen Mittelpunkt und errichteten in der Frühzeit große Observatorien und Kalender aus gigantischen, groben Steinen. Diese megalithische Bauweise der Umêler hat auf fast ganz Eboria Spuren hinterlassen und oft ist es den heutigen Bewohnern ein Rätsel, wozu mancher alte Steinkreis oder aufgestellte Steingigant dieser untergegangenen Kultur einst diente, jedoch scheinen sie alle von den Spuren einer längst vergessenen Art von Magie umwoben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Gelehrte fragen sich auch, wie sie die riesenhaften Steine, aus welchen sie ihre architektonischen Gebilde errichteten, über weite Strecken transportieren konnten, ohne dass sie scheinbar über Sklaven oder fortschrittliche Transportmöglichkeiten verfügten. Eine Vermutung, die dabei immer wieder Erwähnung findet, ist, dass sie die ersten Menschen auf Eboria waren, die sich die Fähigkeit zur Essenzmagie aneigneten und es schafften, die Elemente mit der bloßen Kraft ihres Geistes zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese These wird untermauert, da man weiß, dass ihre ''Sternpriester'' und ''Kornköniginnen'', welcher in den steinernen Heiligtümern das Wissen über den Himmel und auch des lebensnotwendig gewordenen Ackerbaus hüteten, friedliche Kontakte zu den [[Elben]] unterhalten haben sollen. Von dieser alten Rasse sahen sie sich vermutlich die [[Magie#Elementarmagie|Elementarmagie]] ab und entwickelten eine menschliche Variante daraus, die auch noch ihre Nachfahren, die [[Menschen#Die Balmarer|balmarischen]] [[Glaubenswirker|Druiden]], praktizieren. Noch heute leben im Munsee z.B. vereinzelt mächtige Wasserelementare, welche einst von den Umêlern als Wächter ihrer Siedlungen entlang des heimischen Gewässers gerufen wurden, um sie vor Angreifern zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch gab es für die Umêler kein Entkommen, nachdem ihr [[Hatuchain|König Hatuchain]] sich mit dem [[Mendakos|Verijgorn]] verbündet und den ersten theranischen Kaiser getötet hatte. Die Rache der [[Theraner]] war so verheerend, dass fast niemand der Umêler ihre Angriffe überlebte und all ihre Städte bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurden. Heute zeugen lediglich die alten und verwitterten Ruinen ihrer brachialen Steinbauten von der Existenz dieses sagenumwobenen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Pelager==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Datei:Pelagisches Meer.png|250px|thumb|right|Pelagisches Meer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelager-Paar.png|270px|miniatur|left|Entdecker '''[[Syduseos]]''' und Amazone '''Thalestris''' aus ''Pelagien'']]&lt;br /&gt;
Die heroischen &amp;lt;big&amp;gt;'''Pelager'''&amp;lt;/big&amp;gt; waren ein mutiges Volk von Seefahren und Entdeckern, welche in der Frühzeit der Menschen fast alle Küstenregionen des Kontinents, insbesondere die Inselwelten im Süden [[Eboria|Eborias]], mit ihren Schiffen befuhren. Ihre bekannte Heimat und das Zentrum ihrer Kultur befand sich vermutlich auf der Insel [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Messara]], wo sich auch heute noch die Ruinen eines ihre Hauptheiligtümer erhalten haben, welches ihrem Meeresgott [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Pelager|Thetios]] geweiht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager lebten in Burgsiedlungen zusammen und wurden von tapferen Anführern, Entdeckern und Helden angeführt. Auf ihren Seefahrten und Abenteuerreisen gründeten sie unzählbare Kolonien und noch viele heutige Küstensiedlungen auf Eboria waren pelagische Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Heimat entwickelten die Pelager eine ausgefeilte Landwirtschaft und die ertragreichen Früchte ihrer mild-warmen Inselwelt und die guten Bedingungen für Fischer und Ziegenhirten machten die Stämme der Pelager unabhängig und boten ihnen genügend Zeit, um ihre Abenteuer- und Entdeckungslust auszuleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager führten jedoch auch hin und wieder Handel mit den Völkern der [[Menschen#Die Al'Dhagar|Al'Dhagar]], deren Gebiete an die Grenzen der Pelager reichten. So weit bekannt ist, hatten sie lange Zeit einen friedlichen Kontakt zueinander und beide Kulturen haben viel voneinander gelernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfahren der stolzen Theraner nehmen die Pelager im Interesse der theranischen Gelehrten und Altertumsforschern einen besonderen Platz ein. Deswegen beanspruchen die Theraner auch viele der alten Heiligtümer der Pelager in der ehemaligen pelagischen Inselwelt für sich, obwohl diese heute schon lange Verehrung durch die dort inzwischen ansässigen [[Menschen#Die Argoser|Argoser]] findet, welche ebenfalls Nachfahren der Pelager sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pelager sind auch dafür bekannt, dass sie einen sagenumwobenen Stamm besaßen, der nahe [[Agia]] lebte und nur aus Frauen bestand. In den alten Mythen werden sie als kämpferische ''&amp;quot;Amazonen&amp;quot;'' beschrieben, die jeden neugeborenen Jungen aussetzten und fremde Männer raubten, welche sie zur Fortpflanzung zum Beischlaf zwangen und sie anschließend töteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Luggulaner==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Karte-LuggulTravar.png|350px|thumb|right|Luggulabdur und Travar]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Luggulaner-Paar.png|270px|miniatur|left|'''Iadoron''', Zeremonienmeister aus und '''Adragosa''', Ritualistin aus ''[[Luggulabdubur]]'']] &lt;br /&gt;
Zu den wahnsinnigen &amp;lt;big&amp;gt;'''Luggulaner'''&amp;lt;/big&amp;gt; zählen vor allen die ehemals [[Umêler|umêlischen]] Kultanhänger, welche dem [[Pazumer|pazumischen]] Halbdämon [[Der Bericht des Erlerig Darrow#Imhoton - &amp;quot;Enbi Lulu'Gugal&amp;quot;|Enbi Lulu‘Gugal]] und seinen unheilvollen [[Glaubenswirker|Priestern]] folgten und damit begannen den [[Astralraum#Abyssia (Die dämonische Ebene)|abyssischen]] Mächten zu huldigen. Nachdem die Vorfahren der Luggulaner nach der [[Geschichte des Theranischen Imperiums#Die Rache der Theraner 50-40 v.A.|Zerstörung Umêls]] durch die [[Theraner]] aus ihrem alten Kultversteck unter [[Duranetas]] fliehen mussten, errichteten sie auf alten [[Dämonen|dämonischen]] Ruinen aus der Vorzeit, welche im Herzen des idyllischen und damals noch unbesiedelten [[Geschichte von Barsaive#Barthavion in den Überlieferungen der Zwerge|Barthavions]] lagen, ein neues Kultzentrum namens [[Luggulabdubur]] für ihr Volk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese dämonische Stadt beherbergte zahlreiche Anhänger und in den alten Bauten der [[Dämonen#Die Erzdämonen|Erzdämonen]] fand das junge Volk der Luggulaner [[Metallum Arcanae#Abyssium|abyssische Metalle]] und gelangte zu großer Macht. Um sich vor den nahelebenden [[Zwerge#Die Rotbärte|Zwergen]] zu verbergen, bauten sie ihre Stadt als versteckte Anlage unter der kargen Wüste, welche die verfluchte Stätte der uralten Ruinen schon seit Urzeiten umschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie andere Menschen für ihre massenhaften Opferrituale in dem unbewohnten Barthavion nicht finden konnten, begannen sie Jagd auf die im Süden friedlich als Steppennomaden lebenden brauen [[Takrag-Orks]] zu machen. Sie rotteten ganze ihrer Stämme aus und versklavten viele von ihnen, um die Dämonenerze unter Luggulabdubur für sie abzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange mehrten die Luggulaner ihre finsteren Mächte, ohne dass sie von jemanden entdeckt wurden, jedoch kamen eines Tages [[Torian]] und sein Völkerzug nach Barthavion und gründeten das Volk der [[Barsaver]] (vgl. [[Torians Völkerzug]]). Einige von ihnen siedelten sich mit ihrer Stadt [[Travar]] direkt neben dem unheimlichen Luggulabdur an und wussten zuerst nicht so recht, was sie von ihren neuen Nachbarn halten sollten, nachdem sie mit ihnen durch Zufall in Kontakt geraten waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner verbargen zuerst ihre dämonische Seite vor den Barsavern und verhielten sich neutral. Nachdem die Dämonenpriester jedoch begannen, neue Kultanhänger in Travar zu werben, und es zu abyssischen Aktivitäten kam, die sich nach Luggulabdur zurückverfolgen ließen, eröffneten die Travarer den Krieg auf die seltsame und unheilvolle Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Travarer es alleine nicht schafften, sich gegen die [[Magie|schwarzmagischen Zauber]] der Luggulaner zu behaupten erhielten sie Unterstützung von den brauenen Steppenorks, die schon lange unter dem dämonischen Volk zu leiden hatten. Angeführt von dem Drachenreiter [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Doraz - &amp;quot;Naroi Luggal'Ankia&amp;quot;|Dorazs]], der die drei großen [[Drachen#Ausrottung und Degeneration|Lindwürmer]] – u.a. auch [[Aban|Nebelschwinge]] – zähmen und in den Kampf führen konnte, gelang es den Travarern und den [[Orks]] gemeinsam Luggulabdubur dem Erdboden gleich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luggulaner wurden dabei fast alle ausgelöscht und heute erinnern nur noch die bizarren Fundstücke aus der Vergangenheit an die dämonischen Kultisten, welche über mehrere Jahrhunderte eine Stadt des Schreckens errichtet hatten. Jedoch weiß man heute, dass die Anführer der Luggulaner und einige ihrer dunklen Priester entkamen und im Süden Eborias, in der ehemaligen Orkfestung [[Li'iktischuma]] ein neues Hauptquartier einrichteten, von welchem aus sie inzwischen ganz Eboria mit ihrem [[Bund von Utukk'Xul]] bedrohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bewohner]] [[Kategorie:Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Buch_des_Bundes&amp;diff=40098</id>
		<title>Buch des Bundes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Buch_des_Bundes&amp;diff=40098"/>
				<updated>2026-04-19T07:17:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Icon-Arsenal.png|30px|left|link=Arsenal]]Das '''Buch des Bundes''' wurde von der [[Malthusbruderschaft]] geschrieben, und es enthält ihr gesammeltes Wissen über den [[Bund des Xul]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher konnten nur wenige Seiten von den [[Helden]] geborgen werden, viele sind ein Opfer der Flammen geworden. Anscheinend wurde versucht, die existierenden Exemplare des Buches zu vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
__toc__&lt;br /&gt;
==Das Buch des Bundes ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Der Kult des Xul''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Das Grauen ist alt, älter noch als die Welt. Die Neugier der [[Drachen]] fand es und führte sie trotz ihrer Weisheit und Stärke in den Untergang. Die [[Götter]] haben es damals gebannt und ihr Preis dafür war sehr hoch. Die [[Menschen]] entdeckten das Grauen erneut. Mannigfaltig waren ihre Kulte, noch bevor sie die erste Kunde von den Göttern durch [[Elben]] und [[Zwerge]] erreichte. Die alten Kulte wurden verdammt und gerieten mehr und mehr in Vergessenheit.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''In der Kultur der [[Umêler]] war die Erinnerung an die Kulte noch nicht erloschen. Im Verborgenen huldigten einige weiterhin dem Grauen, dessen Einfluss bis zu König Hatuschem reichte. So wurde Jahrhunderte nach dem Tod der [[Drachen]] vollendet, was in der Vorzeit begann; der letzten große Drache wurde durch die [[Menschen]] aus Umêl vernichtet. Die Kulte und ihre Macht gerieten erneut in Vergessenheit.''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Als mehr als ein Jahrhundert später die Bâlmarer unter König Adherbal im Krieg mit Thera zu unterliegen drohten, entsann sich Adherbal der Macht der Alten, ohne noch etwas über ihre Herkunft zu kennen. Er ließ in [[Duranetas]], einer  uralten Kultstätte, nach dem Geheimnis der Macht suchen und fand dort im Verborgenen noch immer einen „Kult des Xul“, der die Zeit überdauert hatte. Mit seiner Hilfe fügte Adherbal den Theranern einige Niederlagen bei, bezahlte aber mit seiner Seele. Nach dem Untergang von Bâlmar ist es noch stiller geworden um die alten Kulte.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Doch wie ein Pilze unter der Oberfläche weiterwächst, unbemerkt dem unaufmerksamen Auge, so ist auch das Grauen nicht aus der Welt verschwunden. Im Verborgenen hielten sich die uralten Kulte des Grauens, nur auf ihrer Auferstehung wartend. Eine erneute Chance bekamen das Grauen, als die Theraner mit den uralten Fjalfori-Zwergen in Konflikt gerieten. Die theranische Portalmagie war stark, doch konnte bei aller Anstrengung kein Portal nach Barsaive geöffnet werden. So suchten Theraner nach einer Erweiterung ihrer Macht.'' &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
''Zu dieser Zeit witterte der Kultist [[Der_Bericht_des_Erlerig_Darrow#Irenox_-_.E2.80.9EUmr_At.27Tawil.E2.80.9C|Umr At'Tawil]] seine Zeit und brach aus den Tiefen unter Duranetas auf, um den Theranern seine Macht anzubieten. Er manipulierte die Magier und brachte sie dazu, mit ihren Kenntnissen über Schildmagie die astrale Barriere der Götter zu schwächen. Durch ein abgründiges Rituals entstand nun statt des erwarteten Portals nach Thera ein Riss in den Astralraum. Die Theraner, gelähmt vor Grauen, vermochten nicht den Riss zu schließen. Umr At’Tawil verwandelte sich vor ihren Augen in eine Halbdämon und wird fortan '''Xott'Umr''' genannt. Er war es, der seinen Meister durch den Riss rief und damit den Riss außer Kontrolle brachte.''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Auf diese Weise kam [[Utukk'Xul]] auf diese Welt, Dämon der Zersetzung und Fürst vom Meister der Leiden [[Noxxuz]]. Seine rechte Hand wurde Xott'Umr, der nun begann, die alten Kulte neu zu beleben. Er schrieb das „[[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Buch der alten Namen]]“ und das „[[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Ossadogowah]]“, welche zum ersten Mal die Namen des Grauens und die Riten der Urzeit beschrieben. Utukk'Xul weitete seine Beeinflussung über den Radius der Verseuchung hinaus aus und erreichte so mit seinen zersetzenden Einflüsterungen die Rassen aller umliegenden Reiche. Viele litten unter den Folgen der Zersetzungen, aber nur wenige [[Bewohner#Rassen|Rassen]] waren es, die ihm mit ihrer Seele verfielen. Diese gaben aus eigenem Antrieb Utukk'Xuls verderbte Saat weiter. Die schlimmsten unter ihnen aber wurden „'''Propheten des Untergangs'''“ genannt:'' &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Enbi Lulu'Gugal, Naroi Luggal'Ankia, Pagal Guenna und Asaru Alim'Nunna.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Propheten des Untergangs ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
''[[Enbi Lulu'Gugal]] ist Überlebender aus [[Luggulabdubur]] und war bereits lange vor Beginn der [[Plagen|Plage]] mit den schwarzen Künsten der Nekromantie vertraut. Ihn ihm fand Utukk'Xul seinen ersten Verbündeten unter den Menschen des alten Geschlechts. Auf seinen Zügen durch das unverseuchte Land brachte er die Pest in die Flüchtlingslager des Westens. Er predigte die Auflehnung gegen die Machthaber, den Untergang der Ordnung und verführte Tausende zu blutigen Taten.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[Naroi Luggal'Ankia]] war ein Tiermeister der Ke’tuscha-Orks in der südlichen Steppe. Er war nach der Verseuchung in den Norden gegangen, um zu helfen. Doch das Grauen, welches er in Travar erblicken musste, raubte ihm den Verstand. Die einzigen klaren Gedanken, die er danach noch finden konnte, waren die von Xott'Umr. Er zog wieder in den Süden, eine Horde von veränderten, missgestalteten Tieren mit sich führend. Hier brachte er Schrecken, Leid und Tod über das Land und verkündete das nahe Ende.''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''[[Pagal Guenna]] war Professor an der Hernon-Akademie in [[Iopos]], kam während der ersten Plage mit den Gedanken Utukk'Xuls in Berührung. Unter dessen Einfluss veröffentlichte er die Schriften „[[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Die schaffende Kraft der Zersetzung]]“, „[[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Durch den Schmerz ins neue Sein]]“, „[[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Transformation durch Leiden]]“ und „[[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Buch notwendiger Qualen]]“. Zu seinen treusten Anhängern zählte sein bester Schüler [[Selbor Arkschem]]. Dieser setzte Guennas Theorien in der großen Halle der Akademie in die Tat um; 30 Menschen schälte sich in sechs quälenden Stunden langsam die Haut von Körper und kein Magier konnte den Vorgang stoppen. Der Häutungszauber wurde sofort mit der Ächtung versehen und Arkschem in Sicherheitsverwahrung genommen. Professor Guenna entkam bei den Wirren aus [[Iopos]].''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[Asaru Alim'Nunna]] war ein mächtiger Schamane der Haddrik-Orks. Er verfasste während der Plage die „[[Artefakte#Schwarzmagische_Werke|Die Lehre vom Untergang]]“, welche sich mit einem Überleben durch Anpassung auseinander setzte. Er fand nur eine Hand voll Anhänger unter seinem Stamm, brachte aber durch geschickte Streitgespräche die Führungsschicht des Stammes dazu, sich gegenseitig umzubringen. In dem entstandenem Chaos weihte er den Rest des Stammes Utukk'Xul und verspeiste sie in blutiger Raserei bei lebendigem Leibe. Alim’Nunna besetzte eine alte, abgelegenen Burg auf dem Bergrücken des tristen Ödland der östliche Steppe, ließ sie ausbauen und verstärken und nannte sie zu Utukk'Xuls Ehren Li'iktischuma, die [[Schattenburg]].'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Mit diesen vier [[Propheten des Untergangs]] schufen Utukk'Xul und Xott'Umr auf Li’iktischuma den „[[Bund des Xul]]“, oft auch nur „Der schwarze Bund“ genannt. Als die [[Götter]] den Riss fast geschlossen hatten, vollzog der Bund das Ritual von [[Aglaophotis]], welches unter Li’iktischuma die dauerhafte Manifestation von Utukk'Xul ermöglichte. Von nun an nannten sich die Propheten die „[[Herren des Raumes]]“. Das Ziel des Ordens ist die Zersetzung der [[Schwelle]] selbst und damit die Ausweitung der Plage auf die Welt.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Um 27 Jahre nach dem Ende der ersten Plage das Aglaophotis wiederholen zu können, opferten sie Xott'Umr und schufen aus ihm ein mächtiges Artefakt: die [[Xottak'Kaar]]. Die darin enthaltene Kraft nutzen die Herren des Raumes für ihr Ritual, welches sie gleichzeitig in Halbdämonen verwandelte, ausgestattet mit unheiligen Mächten. Doch floss die Kraft der Xottak'Kaar alle sieben Jahre wieder in sie zurück, so dass das Aglaophotis von da an alle sieben Jahre mit blutigen Opfern auf Li'iktischuma wiederholt werden muss. So sammelte der Orden viele Anhänger um sich herum, um für das Aglaophotis mit Opfern versorgt zu sein.'' &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Die Macht des Bundes wuchs beständig, aber erst 75 Jahre nach der ersten Plage war er bereit, den Riss erneut zu öffnen. Diesmal schafften sie es sogar, ihn 75 Jahre gegen die Arbeit der Götter geöffnet zu halten. Doch auch nach der zweiten Plage verblieb Utukk'Xul in in Li’iktischuma, denn das Aglaophotis wurde weiterhin praktiziert, was alle sieben Jahre zu einer vorrübergehenden Schwächung des Ordens führt.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der schwarze Kader ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Der schwarze Kader'''&lt;br /&gt;
''Neben den freien Forschungsgruppen für private Zwecke existieren auch Spezialisten im Bund des Xul. Der Bund hat einen speziellen Zirkel, welcher sich nur um die Einflussnahme in die Politik von Barthavion kümmert: Der schwarze Kader. Geführt wird dieser Kreis von Alim’Nunnas Meisterschülern:'' &lt;br /&gt;
''[[Mordem Blandera]], [[Blaren Rigged]], [[Helom Kerzorban|Zerbon Kalmehro]] und [[Werham Glairn]].''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Meister Mordem Blandera entstammt einer wohlhabenden Politiker-Familie aus Travar. Als er ...''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der schwarze Rat ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Der schwarze Rat'''&lt;br /&gt;
''Während sich das schwarze Kader in der Politik einnistet, verfolgt der schwarze Rat das vorrangige Ziel, die vierte Plage endgültig mit unendlichem Radius zu stabilisieren, um den Untergang der Welt einzuleiten. Der Rat setzt sich aus vier Meistern zusammen, welche direkt den Herren des Raumes unterstehen:'' &lt;br /&gt;
''Sec’hoak Griezz, Narilug Galdimmera, Jerot Worrawaz und Sabaoth Immortalis''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Meister [[Sec'hoak Griezz]] ist ein Berserker der Schaddir-Orks und Schüler von Alim’Nunna. Er durchlief erfolgreich die Anpassung, wie sie im Buch „Die Lehre vom Untergang“ beschrieben steht: sein Körper zeigt die dämonischen Male. Griezz verkörpert die brutale Seite des Rates und gründet seinen Ruhm darauf, ganze Dörfer dem Fürsten zu weihen und anschließend niederzumetzeln. Durch das strömende Blut erlangen beide Kraft und Stärkung. Die Herren des Raumes ernannten ihn zum „Eintreiber der Schuld“ beim Aglaophotis.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Meister [[Narilug Galdimmera]] stammt wohl aus Ramahlah, einer kleinen Handelsstadt nördlich des alten [[Luggulabdubur]] und ist der alte Schüler von Lulu’Gugal, von dem er die Kunst der Nekromantie und seine Vorliebe für tödliche Seuchen erhalten hat. Galdimmera ist der Vater vieler Seuchen (Blutfäule/Kolbar-Seuche/Krätzophie/Glockenbrennen/...), und seine neuste Schöpfung ist eine Körperflechte, welche den Wirt mit tausend Schuppen umwächst und ihm so langsam das Leben aussaugt. Bei der Vorführung seines Werkes löschte Galdimmera ein ganzes Dorf im Osten Barsaives aus.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Meister [[Jerot Worrawaz]] ist ein Tiermeister aus [[Freywall]], der die Tiere im Giftwald studierte und dort faszinierende, halb-dämonische Arten entdeckte. Über den Dunst der Tiere kam er mit Luggal’Ankia in Kontakt und wurde sein Schüler. Worrawaz setzt die Arbeiten seines Meisters auf dem Gebiet der Dämonen-Tier-Hybriden fort, erweiterte sie allerdings um Aspekte der Nekromantie. So züchtet er die Rotte, welche die Welt durch Schrecken und Tod auf die Ankunft Utukk'Xuls vorbereiten wird.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Meister [[Sabaoth Immortalis]] ist ein theranischer Magier, der bei seinen Forschungen mit den Gedanken und Schriften Guennas in Kontakt kam und so Mitglied des Ordens wurde. Immortalis quält ausgewählte Opfer gerne damit, dass er diesen die Geister der von ihm qualvoll ermordeten Liebsten sendet. Auf Wunsch Guennas baute er seinen Einfluss in Thera aus und nimmt nun Einfluss auf den Senator Insidiae. Sein Plan ist die Aufstellung einer dunklen Legion, welche er unbesiegbar und unsterblich machen will und welche Schrecken, Leid und Tod über das Land bringen soll.'' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Meister treten nur in wichtigen Fällen selber in Erscheinung, meistens werden sie durch ihre Chelas vertreten:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[Urkan]] ist der Chela von Griezz und steht seinem Meister in Brutalität kaum nach. Beim letzten Aglaophotis wurde er in die Opferungen initiiert, sodass beim nächsten Mal das Ritual in kürzerer Zeit abgehalten werden kann.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[Moragon]] ist Immortalis Chela und linke Hand, der es zu einem Meister der Formwandlung bringen wird. Er hat, wie sein Meister, eine Vorliebe für Intrigen mit langsamer Seelenqual.  Moragon soll auch Kontakt zum Herrn der Trug-Träume Losodos suchen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[[Ludu Asaru]] ist Galdimmeras Chela und arbeitet mit dessen Hilfe und Immortalis Forschungen an einer Methode, wie sein Körper sämtliche Magie absorbieren und gleichzeitig unverwundbar werden kann.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
Das Buch des Bundes wurde von Kultisten aus Olbug aufgeschrieben, die wenig Kontakt zum Bund des Xul hatten und lediglich durch Spione versuchten, etwas von den Geheimnissen des Kultes zu erfahren. Doch der [[Bericht des Erlerig Darrow]], welcher die Aussagen des Alchemisten und ehemaligen &amp;quot;''Kultisten des Xul''&amp;quot; [[Erlerig Darrow]] enthält, zeigt auf, dass einige Fehler in der Darstellung des „Buch des Bundes“ zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;''Nachdem ich die Aufzeichnungen der sogenannten Malthusbruderschaft aus dem Norden Alorans in ihrem Buch des Bundes gelesen hatte, musste ich feststellen, dass dieser Kult aus Olburg einige Dinge über die Geschichte der Xul-Anhänger falsch oder nur halb verstanden hat. Vermutlich haben sie sich nur auf wenige Informationen berufen können, da die Geschichte des Bundes des Xul eine geheime ist und nur den initiierten Kultisten vermittelt wird. Jedes neue Mitglied, dass den „Segen des Utukk'Xul“ erhalten und überlebt hat, wird schließlich in die Geschichte und die geheimen Mysterien des Kultes eingeweiht.''&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Zitat: Erlerig Darrow&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artefakte]] [[Kategorie:Barthavion]] [[Kategorie:Dämonen]] [[Kategorie:Dokumente]] [[Kategorie:Norden]] [[Kategorie:Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Bericht_des_Erlerig_Darrow&amp;diff=40097</id>
		<title>Bericht des Erlerig Darrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Bericht_des_Erlerig_Darrow&amp;diff=40097"/>
				<updated>2026-04-19T07:16:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Dokumente]] [[Kategorie:Dämonen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bericht-ED.png|300px|rechts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Geschichte.png|30px|left|link=Geschichte]]Der '''Bericht des Erlerig Darrow''' beinhaltet die Aussagen des Alchemisten und ehemaligen &amp;quot;''Kultisten des Xul''&amp;quot; [[Erlerig Darrow]], welcher in [[Trutz]] ab dem [[Kalender#19. Celestalis|19. Celestalis 351 JF]] von [[Archorbar|Großmeister Archorbar]] aufgezeichnet und von den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] am [[Kalender#27. Celestalis|27. Celestalis 351 JF]] zum Lesen für die Mitglieder des [[Bund des Lichtes]] freigegeben wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Teil beschreibt Erlerig ausführlich die Umstände und Abläufe seiner Initiation in den [[Bund des Xul]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil findet sich das gesammelte Wissen Erlerig Darrows über die Geschichte dieses uralten Kultes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Pakt mit Utukk'Xul ==&lt;br /&gt;
=== Ankunft auf der Schattenburg ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Gedrig.png|200px|miniatur|rechts]| Gedrig Le Bran / Blaren Rigged]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Darrow-alt.png|200px|miniatur|links|Erlerig Darrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nachdem ich den Mord an meinem guten Freund und treuen Gehilfen [[Merwin Dermoth]] verschuldet und mich von [[Gedrig Le Bran]] auf düstere Abwege führen ließ (vgl. [[Le_Bran-Anwesen#Die_Wahrheit_hinter_der_Legende|Le Bran Anwesen]]), ergab ich mich völlig meinem Schicksal als gefallene Seele. Nichts konnte mich nun noch schrecken und ich folgte meinem Verderber in den Süden nach Li'iktischuma, der [[Schattenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in Trance erlebte ich meine Ankunft auf der finsteren Burganlage, die aus architektonischen Monstrositäten der verschiedensten Zeitalter bestand und auch noch von dem wilden und rohen Charakter seines Ursprungs als archaische Festung eines wahnsinnigen [[Orks]] geprägt war. Das einzig Einheitliche, was diese chaotisch verdrehte Kreatur von „Gebäude“ besaß, war seine giftige, erstickende Aura, welche sich über jedem Besucher dieses verdorbenen Ortes wie ein schwarzes Maul zu schließen schien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich die ersten [[Dämonen]] an dem dort stets wolkenverhangenen Himmel über den Turmspitzen der Burg mit unwirklich und grotesk anmutenden Bewegungen fliegen sah, wusste ich, dass ich nun auf alle Zeiten verloren sein werde. Niemals zuvor hatte ich ein leibhaftiges Wesen aus den tiefen [[Astralraum#Abyssia_.28Die_d.C3.A4monische_Ebene.29|Abyssias]] gesehen, doch nun fühlte ich mich, als wäre ich selbst in den Abgründen der Hölle angekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren der Anlage stellte ich schnell fest, dass sich das Unheil, welches die äußere Fassade bereits mit bedrückender Kraft demonstriert hatte, noch steigern konnte. Obwohl ich fähig war zu atmen, fühlte ich mich wie in einem luftleerem Raum gefangen und mir wurde schnell schwindelig, da sich mein Auge an keiner gewohnten Geometrie, an welcher sich sonst alle anderen Formen der Gebäudebaukunst orientieren, festhalten konnte. Jeder Winkel schien seinem eigenen, verdrehten Weg zu folgen und gemeinsam ergaben sie eine Abnormität von räumlichen Gefüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch über den entsetzlichen Eindruck, den die Gebäudeteile ergaben, hinaus, fanden sich auch andere Schrecken, die jedem Besucher, der noch nicht blind durch das [[dämonen|Mal]] des [[Utukk'Xul|Utukk'Xuls]] geworden war, das Blut in den Adern gefrieren lassen würde. Sah man nämlich genauer hin, entdeckte man schnell, dass sich einige Elemente der mit dämonischen Fratzen und mit Schädeln und Knochen geschmückten Wände zu bewegen schienen. Diese bestanden aus teils lebendigen, teils untoten Kultopfern und gequälten Seelen, die mit ihren Qualen und Schmerzen die Räumlichkeiten um eine weitere furchtbare Komponente erweiterten. Ihr Stöhnen und die anderen Laute ihres unerträglichen Leides verbanden sich bei genauem Zuhören zu einer unheiligen, seelenzerreißenden Sinfonie, welche in den über 100 Jahren, welche ich bei dem Kult verbrachte, niemals abriss oder verstummte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedrig gab sich alle Mühe mich mit der Anlage vertraut zu machen und zeigte mir viele dunkle Orte auf der Burg und ich konnte kaum fassen, dass sich die Ausmaße dieser verderbten Festung kaum zu erschöpfen schienen. Er führte mich zu den Ausbildungsbereichen und zeigte mir die schwarzen Mystiker, die sich auf ihre Initiationen vorbereiteten, die große Bibliothek und auch die [[Magie|Alchemielaboratorien]]. Andere Bereiche, wie die Opferhallen oder die Tunnel, welche zu dem eigentlichen Schrecken unter der Burg führen, ließ er aus, wahrscheinlich um meine ohnehin schon von all dem Schrecken verstörte Seele vorerst noch zu schonen. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Begegnung mit den Meistern des Kultes ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Xul-Kultisten.jpg|125px|miniatur | links | Kultisten des Xul]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei meiner ersten Begegnung mit den „Freunden“ Gedrigs, von deren Macht er mir schon so viel vorgeschwärmt hatte, wusste ich weder was ich fühlen, noch was ich denken sollte. Nie zuvor waren mir Menschen begegnet, die so viel Bösartigkeit und Wahnsinn ausstrahlten und in diesem Moment schämte ich mich bei dem Gedanken daran, dass meine geliebte [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] mich mit diesen Scheusalen sehen könnte. Jedoch hatte ich auch immer noch Gedrigs Worte deutlich im Kopf, der mich immer wieder daran erinnerte, dass diese verdorbenen Männer meine einzige Hoffnung auf Unsterblichkeit und damit auch auf ein gemeinsames, ewiges Leben mit meiner Liebsten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube heute, dass nur mein zerstörtes Nervenkostüm und die Nachwirkungen der sich aneinanderreihenden Schockzustände erklären können, warum ich damals tatsächlich auf diesen absurden Irrglauben reinfallen konnte. Hätte ich auch nur einen klaren Gedanken fassen können, wäre mir bewusst gewesen, dass Abraxa mich hätte nie wiedersehen wollen, wenn sie erfahren hätte, mit welchen Kräften ich mich eingelassen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedrig stellte mir die [[Bund_des Xul#Die_Meister|Meister]] vor und sie hießen mich willkommen und lobten meine Kenntnisse in der Alchemie. Sie versprachen mir, dass eine Initiation in ihren Kult mir Kräfte und Wissen geben würde, mit denen ich das ewige Leben erlangen kann. Die Meister weckten auch meinem Forschergeist und zeigten mir ihre eigenen Erfolge in der Kunst der Alchemie und ihre Ergebnisse, die, auch wenn sie diese über sehr fragwürdige Methoden gewannen, mich beeindruckten und mein Interesse weckten. Also stimmte ich der Initiation zu, ohne genau zu wissen, worauf ich mich eingelassen hatte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Paktvorbereitungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kaum hatte ich dem Kult meine Bereitschaft signalisiert, ein Teil seiner Gemeinschaft zu werden, rangen sie mir einen Treueeid ab und stießen mit einem Becher Wein mit mir an. Dann verlor ich das Bewusstsein und wachte nach unbestimmter Zeit gefesselt in einem kleinen, dunklen Raum liegend wieder auf. Man hatte mir in der Zwischenzeit alle Kleider ausgezogen und ich lag nackt in einem Meer aus Ungeziefer. Der ganze Boden war aufgefüllt mit Käfern, Schnecken, Spinnen und anderem Untier, und sie überschwemmten meinen Leib, drohten in all meine Körperöffnungen zu kriechen und ich spürte, wie mir ihre harten und stacheligen Beine langsam die Haut vom Körper zu kratzen drohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ließ mich in diesem Zustand sehr lange ausharren. Ich wusste nicht, ob Stunden oder Tage vergangen waren und ich drohte ohne Frage meinen Verstand zu verlieren, während die Untiere sogar unaufhaltsam begannen, ihren Hunger mit Teilen meines Körpers zu stillen. Ich merkte, wie mein Geist langsam seine Arbeit einstellte, um mich vor dem beginnenden Wahnsinn, dem Ekel und den langsam unerträglichen Schmerzen zu schützen. Ich war nie ein tapferer oder mutiger Mann gewesen und wählte früh den Weg eines Gelehrten. Körperliche Strapazen waren mir schon immer ein Greul und ich glaubte nicht, dass ich diese Nacht überleben würde. Nachdem ich begann mich verzweifelt nach dem Tod zu sehnen, um aus dieser Pein zu entkommen, wurde mein Bewustsein endlich in tröstende Schwärze gehüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich schreckte ich jedoch wieder aus meiner rettenden Ohnmacht auf und nahm gerade noch wahr, das jemand meine Kammer betreten und mich von meinen Fesseln befreit hatte. Alle Insekten waren plötzlich verschwunden und ich realisierte erst viel später, dass es sich bei ihnen um einen Zauber gehandelt haben muss.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Xul-Kultisten1.png|300px|rechts|miniatur|Initiationsritual des Utukk'Xul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war immer noch nackt und wurde nun in eine größere Halle geführt. Dort standen wieder die Meister, welche bereits mit der Durchführung einer dunklen Zeremonie beschäftigt waren. Man legte mich in die Mitte des Raumes und mir wurde bewusst, dass ich ihrem Treiben vorerst passiv als Zuschauer begegnen sollte. Jedoch hätte ich mir am liebsten die Augen herausgerissen, als ich sah, welch gotteslästerliche Geschehen sich um mich herum abspielte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer den Meistern waren auch etliche andere Kultisten anwesend, welche nach und nach weitere „Teilnehmer“ in das bizarre Ritual führten. Diese waren ebenfalls nackt, gefesselt und waren am Wimmern und Schreien und ich brauchte nicht lange um zu merken, dass sie nicht freiwillig an dem Geschehen teilnahmen. Diese armen Opfer waren Frauen und Kinder und sie wurden vor meinen Augen auf die furchtbarsten Weisen missbraucht, misshandelt und unter Qualen zu Tode gefoltert. Ich bin nicht fähig, weitere Einzelheiten über diese Kultmorde zu schildern, obwohl dies nur der lächerliche Anfang von all dem Elend war, was ich in den folgenden Jahrzehnten auf der Burg erleben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann, als ich bereits tränenüberströmt und flehend am Boden lag und nur noch flüsterte, dass sie mit ihrem Treiben aufhören sollen, führten sie mich plötzlich an einen schwarzen Altar heran, worauf ein bereits furchtbar zugerichtetes Kind lag, welches durch seine bestialische Folter nur noch halb am Leben war. Gedrig drückte mir ein Messer in die Hand und sagte nur, dass ich es erlösen und dem großen [[Utukk'Xul]] ein Opfer bringen solle.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem ganzen Leben bin ich glücklicherweise nie gezwungen gewesen, einem anderen [[Menschen]] das Leben nehmen zu müssen. Selbst in den schlimmen Zeiten nach der [[Plagen|Plage]] gelang es mir immer mit Weisheit und Wissen zu kämpfen und ich selbst habe nie den Umgang mit dem Schwert erlernt. Doch nun stand ich vor diesem Kind und ich sehnte mich nur noch danach, sein Leid zu beenden. Also nahm ich den Dolch und stieß nach kurzem Zögern tatsächlich zu. Ich sah, wie das Leben aus dem kleinen Körper entwich und fühlte mich plötzlich unsäglich leer. Irgendetwas in mir war mit diesem Dolchstoß verstummt und ich glaube, dass es die Stimme meines Gewissens war, die gemeinsam mit dem armen Kind ihr Leben ausgehaucht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hatten die Kultisten es geschafft, dass ich mich als einer von ihnen fühlte und ich die letzten Reste von Menschlichkeit abgelegt hatte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kulthöhle des Utukk'Xul ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Meister stimmten nach meiner scheußlichen Untat ein finsteres Mantra an, welches sie mit tiefen, kratzigen Stimmen murmelten. Sie nickten mir zu und signalisierten, dass ich anscheinend nun für meine Einweihung bereit sei. &lt;br /&gt;
Sie führten mich in die Tunnel unter der Burg hinab und wir liefen lange durch dunkle, stinkende Gänge, die von Fäulnis und Verfall erfüllt waren, bevor wir in einen tieferen Teil kamen. Hier war Alles überzogen mit einer grünen, schleimigen Schicht, die in einer seltsamen Farbe fluoreszierte, dessen Beschreibung mir mit Worten nicht möglich ist. Die Wände schienen fast organischen Ursprungs zu sein und die Gänge machten immer mehr den Anschein, als wären sie gewachsen, statt gebaut worden. Die Luft wurde immer dickflüssiger und durch den Mangel an Atemluft, verschwammen meine Sinne und ich bewegte mich wie in einem irrwitzigen Alptraum, der einfach kein Ende finden wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Enbi-Lulu'Gugal.png|150px|links|miniatur|Hohepriester des Xul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erreichten wir das Zentrum und betraten eine gigantische Höhle. Als erstes sah ich nur einen großen, fast vier Meter hohen, leichenhaften Halbdämon mit den Flügeln eines Skarabäus, der einen Zeremonienstab aus grünem Erz hielt und in einer uralten Tracht gekleidet zu sein schien, welche eher dem Kontinent der Ishtur zuzuordnen ist. Er saß in einer herrschaftlichen aber fremdartigen Pose auf einem Thron aus Knochen und Leichen und schien der Hohepriester des Kultes zu sein. Auch zwei weitere Halbdämonen standen an seiner Seite, von denen der eine etwas kleiner war und komplett in eine schwarze Robe gehüllt war. Dort, wo sonst sein Gesicht aus den schwarzen, verfaulten Stoffbergen herausblicken sollte, sah man nur Schwärze und in Mitten davon eine diabolisch böse Zahnreihe, die einen breiten und finsteren Mund bildete. Der andere Halbdämon war ein Ork, der ebenfalls nicht an die Größe des fast vorzeitlich wirkenden Zeremonienmeisters heranreichte und in eine Robe gehüllt war, welche den traditionellen Trachten der Schamanen der braunen Steppenorks ähnelte. Er hatte rotglühende Augen und mit seinen schwarzen Hörnern sah er ähnlich aus, wie die höheren [[Dämonen|Dämonenfürsten]], die mir von früher aus meinen Forschungen und vielen Abbildungen in Büchern bekannt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich bekam ich von diesen dämonischen Unholden bei unserer ersten Begegnung kaum etwas bewusst mit. Ich wurde nur einmal kurz vor sie geführt und musste mich vor ihrem obersten auf dem Thron verbeugen. Dann brachte man mich weiter in diese gigantische, von grünem Schleim überwucherte Höhle hinein und stellte mich an dem Rand einer tiefen Grube ab. Ich sah bereits, dass sich da unten in der Finsternis etwas zu bewegen schien, und es stank bestialisch aus dieser nachtschwarzen und unabschätzbaren Tiefe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wies mich an, nun allein einen kleinen, glibberigen Pfad zu folgen, der mich in den Abgrund führen sollte, damit ich den Segen des großen Utukk'Xul empfangen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war immer noch nackt, zitterte und stand vor diesem unheilvollen Abgrund, in welchem sich tief in der Finsternis ein uraltes Wesen von unbekannter Macht und Bösartigkeit befand und ich versuchte in diesem Moment nur an meine Abraxa zu denken. Ich versuchte mir auszumalen, wie glücklich sie sein wird, wenn sie erfährt, dass wir für immer zusammen sein können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ignorierte ich alle meine Zweifel und ging freiwillig und zielstrebig in mein eigenes Verderben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Segen des Utukk'Xul ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Utukk-Xul.jpg|250px|rechts|miniatur|Utukk'Xul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Langsam folgte ich also dem Pfad nach unten in die Grube, wobei mir der Gestank nach Verwesung und Fäulnis die letzten Reste meines kargen Mageninhaltes nach oben drückte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glitt und schlitterte mehr, als dass ich ging. Nach und nach wurde also mein ganzer Leib mit diesem schauderhaften Sekret überzogen und ich musste mich bald kriechend fortbewegen, da das fahle, grünliche Licht aus dem Höhlengewölbe mir bald nicht weiter in den Abgrund folgen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grauenhafte Schleim begann auf meiner Haut zu brennen und ich hatte das Gefühl, als ob es meine Haut zu zersetzen drohte. Ich fühlte mich wie ein Stück Fleisch, dass sich nach einer Mahlzeit in den Säften des Magens nach und nach aufzulösen drohte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich rutschte ich aus und stellte fest, dass ich in eine Art Becken gefallen war, welches völlig mit dem zersetzenden Brei gefüllt war. Ich versuchte nicht unterzugehen und tastete in der zähflüssigen Masse nach etwas zum Festhalten, aber als ich etwas fand, ließ ich es aus Entsetzen sofort wieder los. Zwar konnte ich nicht sehen, was ich dort in der Dunkleheit berührt hatte, aber es schwamm in dem Sekret und schien selbst bereits halb aufgelöst zu sein. Ich konnte gerade noch ertasten, das dieses furchtbare Ding die Reste eines Armes besaß und vermutlich früher einmal ein lebender Mensch gewesen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schwamm also nun in dieser scheußlichen Substanz und konnte plötzlich ein Geräusch neben mir wahrnehmen. Zuerst war es neben mir, dann über mir und schließlich musste ich zu meinem Entsetzen feststellen, dass sich alles um mich herum bewegte, sogar das vermeintliche „Becken“, in welchem ich mich befand. Ich realisierte schließlich, dass ich mich bereits „auf“ oder vielleicht sogar „in“ diesem unvorstellbar furchtbarem Wesen befand, welches die Meister und Gedrig [[Utukk'Xul]] genannt hatten. In der schwarzen Dunkelheit konnte ich jedoch weder Umrisse noch Formen erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann meine Angst in diesem Moment überhaupt nicht in Worte fassen. Mein Entsetzen ließ meine Muskeln sich auf das extremste anspannen und ich spürte, wie mein ganzer Körper drohte, sich in Krämpfen zu entladen. Außerdem bekam ich kaum noch Luft, da der Schleim inzwischen selbst in meine Atemwege gelangt war und in meinen Lungen brannte wie Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz all meiner Furcht nahm ich schließlich eine kleinere Bewegung von etwas sehr flinkem und schnellem wahr. Es stocherte anscheinend in meiner Umgebung herum und ich hatte das Gefühl, dass es mich in diesem „Becken“ suchte, in welchem ich inzwischen zu ertrinken drohte. Dann spürte ich, wie es meinen Arm strich und ich konnte wahrnehmen, dass es etwas Langes war und den ungefähren Durchmesser eines Oberschenkels hatte. Es erinnerte mit an eine Schlange oder sogar noch eher an einen Wurm, nachdem ich seine glatte, schuppenlose, aber in Segmenten gegliederte Oberfläche wahrgenommen und von seinem schleimigen Leib fast umschlungen worden wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zog es sich noch einmal kurz zurück und ich merkte, dass es sich nun direkt über meinem Kopf befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dann folgt ist kaum noch wiederzugeben und ich weiß bis heute nicht, was eigentlich genau mit mir geschehen ist. Aber ich kann mich erinnern, dass dieses Ding sich plötzlich über meinen Kopf stülpte und ihn ganz in sich aufnahm, als wollte es mich verschlingen. Ich konnte nicht atmen und dachte ich sterbe, doch dann merkte ich plötzlich, dass etwas über alle Öffnungen meines Kopfes in meinen Körper eindrang und sich in mir ein unbeschreibliches Gefühl ausbereitete. Es fühlte sich an, als ob jemand meine Seele aus meinem Körper hinausreißen würde und sie so lange zermartern würde, bis nur noch ein erbärmlicher, zerstörter und willenloser Klumpen übrigblieb. Dieser wurde dann mit einer Essenz des reinem und unverfälschtem Bösen wieder neu geformt und ich spürte wie jede Zelle in meinem Körper sich gegen diese Umwandlung sträubte, aber die Verderbnis wurde unaufhaltsam in das Innerste meines Wesens gepflanzt. Während das Mal von Utukk'xul die Herrschaft über meine Gedanken übernahm, wurde mir sofort bewusst, dass dies Alles ein schrecklicher Fehler war und ich mich getäuscht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor ich unter Tränen mein Bewusstsein verlor, dachte ich ein letztes Mal an meine Abraxa und verabschiedete mich in Gedanken von ihr. Ich wusste, dass ich uns nun für immer getrennt hatte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiedergeburt als Kultist des Xul ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Darrow-jung.png|200px|miniatur|links|Verjüngter E.D.]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als ich wieder aufwachte, wusste ich zuerst nicht wer ich war und fühlte mich fremd in meinem eigenen Körper und meiner Seele. Ich lag wieder in dem Raum, in welchem ich das Kind zuvor getötet hatte und die finstere Zeremonie abgehalten wurde. Als ich mich umsah, realisierte ich, das mich das Geschehen, welches hier anscheinend erst vor einigen Stunden stattgefunden und mich vorher aufs Tiefste verstört und gequält hatte, nun völlig kalt ließ. Der Körper des kleinen Kindes lag immer noch auf dem schwarzen Altar und sein Blut war inzwischen bis auf den Boden geflossen und in den Fugen der Steine bereits geronnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stellte fest, dass man mich inzwischen gewaschen hatte, ich aber immer noch nackt war. Nach einiger Zeit realisierte ich auch, dass die Meister zurückgekehrt waren und einen weiteren Ritualgesang angestimmt hatten. Sie stellten sich um mich herum auf und einer von ihnen ging auf mich zu und half mir mich zu erheben. Mir wurde bewusst, dass all meine seelischen Empfindungen wie fortgeblasen waren und ich durch das Mal des Dämonenfürsten das lügnerische Gefühl völliger Klarheit erlangt hatte. Nun bereute ich meine Initiation nicht mehr, sondern ließ mich einfach von der Stimme Utukk'Xuls leiten, welche in mir auch jeden Gedanken daran ausgelöscht hatte, dass ich dies eigentlich Alles für Abraxa erduldet hatte. Als ich mich also nackt und freiwillig den Meistern unterwarf, lebte in mir nur noch der brennende Wunsch, meinem Erlöser Utukk'Xul dienen zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meister gaben mir eine neue Robe, einen Siegelring und sagten, dass ich einen neuen Namen wählen sollte, um meine Wiedergeburt in ihren Reihen zu bekräftigen. Dann führten sie mich in die Riten und Traditionen ihres Kultes ein und ich bekam ein Laboratorium gestellt, in welchen es mir nach einigen Monaten mit dämonischer Hilfe tatsächlich gelang, meine Lebenszeit auf eine lange Spanne auszudehnen und Jugend und Gesundheit zurück zu erlangen. Jedoch lag mir eigentlich nichts mehr an meinem Erfolg und ich forschte mechanisch wie ein Untoter einfach immer weiter und weiter. Es interessierte mich nicht einmal mehr, dass ich Abraxa niemals wiedersehen würde, obwohl ich nun das Geheimnis des ewigen Lebens gelüftet und mein ersehntes Ziel erreicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Jahre entwickelte ich mich zu einem reinen Werkzeug des Kultes und stellte mein Wissen gleichgültig in den Dienst der Meister.  Ich war ihr Scherge und stellte durchgehend alchemistische Erzeugnisse der widerlichsten Art her und arbeitete hauptsächlich mit „Reagenzien“ von lebenden Menschen. Es gab auch viele andere Dinge, die ich herzlos und ohne das geringste Mitgefühl durchführte und furchtbare Rituale an denen ich teilnahm. Vieles wirkt in meiner Erinnerung durch das extreme Ausmaß der bösartigen und unheiligen Dinge, die ich tat, so unwirklich, dass ich selbst kaum noch glauben kann, dass diese Erlebnisse tatsächlich geschehen sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://www.aloran.de/index.php?title=Bericht_des_Erlerig_Darrow&amp;diff=40096</id>
		<title>Bericht des Erlerig Darrow</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.aloran.de/index.php?title=Bericht_des_Erlerig_Darrow&amp;diff=40096"/>
				<updated>2026-04-19T07:16:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Archorbar: Die Seite wurde neu angelegt: „Kategorie:Geschichte Kategorie:Dokumente Kategorie:Dämonen rechts Datei:Icon-Geschichte.png|30px|left|link=Geschi…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Geschichte]] [[Kategorie:Dokumente]] [[Kategorie:Dämonen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bericht-ED.png|300px|rechts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Icon-Geschichte.png|30px|left|link=Geschichte]]'''Der Bericht des Erlerig Darrow''' beinhaltet die Aussagen des Alchemisten und ehemaligen &amp;quot;''Kultisten des Xul''&amp;quot; [[Erlerig Darrow]], welcher in [[Trutz]] ab dem [[Kalender#19. Celestalis|19. Celestalis 351 JF]] von [[Archorbar|Großmeister Archorbar]] aufgezeichnet und von den [[Konfessionskulte#Inquisitoren|Inquisitoren]] des [[Elysisches Ekklesium|Ekklesiums]] am [[Kalender#27. Celestalis|27. Celestalis 351 JF]] zum Lesen für die Mitglieder des [[Bund des Lichtes]] freigegeben wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Teil beschreibt Erlerig ausführlich die Umstände und Abläufe seiner Initiation in den [[Bund des Xul]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zweiten Teil findet sich das gesammelte Wissen Erlerig Darrows über die Geschichte dieses uralten Kultes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Pakt mit Utukk'Xul ==&lt;br /&gt;
=== Ankunft auf der Schattenburg ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Gedrig.png|200px|miniatur|rechts]| Gedrig Le Bran / Blaren Rigged]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Darrow-alt.png|200px|miniatur|links|Erlerig Darrow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nachdem ich den Mord an meinem guten Freund und treuen Gehilfen [[Merwin Dermoth]] verschuldet und mich von [[Gedrig Le Bran]] auf düstere Abwege führen ließ (vgl. [[Le_Bran-Anwesen#Die_Wahrheit_hinter_der_Legende|Le Bran Anwesen]]), ergab ich mich völlig meinem Schicksal als gefallene Seele. Nichts konnte mich nun noch schrecken und ich folgte meinem Verderber in den Süden nach Li'iktischuma, der [[Schattenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in Trance erlebte ich meine Ankunft auf der finsteren Burganlage, die aus architektonischen Monstrositäten der verschiedensten Zeitalter bestand und auch noch von dem wilden und rohen Charakter seines Ursprungs als archaische Festung eines wahnsinnigen [[Orks]] geprägt war. Das einzig Einheitliche, was diese chaotisch verdrehte Kreatur von „Gebäude“ besaß, war seine giftige, erstickende Aura, welche sich über jedem Besucher dieses verdorbenen Ortes wie ein schwarzes Maul zu schließen schien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich die ersten [[Dämonen]] an dem dort stets wolkenverhangenen Himmel über den Turmspitzen der Burg mit unwirklich und grotesk anmutenden Bewegungen fliegen sah, wusste ich, dass ich nun auf alle Zeiten verloren sein werde. Niemals zuvor hatte ich ein leibhaftiges Wesen aus den tiefen [[Astralraum#Abyssia_.28Die_d.C3.A4monische_Ebene.29|Abyssias]] gesehen, doch nun fühlte ich mich, als wäre ich selbst in den Abgründen der Hölle angekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren der Anlage stellte ich schnell fest, dass sich das Unheil, welches die äußere Fassade bereits mit bedrückender Kraft demonstriert hatte, noch steigern konnte. Obwohl ich fähig war zu atmen, fühlte ich mich wie in einem luftleerem Raum gefangen und mir wurde schnell schwindelig, da sich mein Auge an keiner gewohnten Geometrie, an welcher sich sonst alle anderen Formen der Gebäudebaukunst orientieren, festhalten konnte. Jeder Winkel schien seinem eigenen, verdrehten Weg zu folgen und gemeinsam ergaben sie eine Abnormität von räumlichen Gefüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch über den entsetzlichen Eindruck, den die Gebäudeteile ergaben, hinaus, fanden sich auch andere Schrecken, die jedem Besucher, der noch nicht blind durch das [[dämonen|Mal]] des [[Utukk'Xul|Utukk'Xuls]] geworden war, das Blut in den Adern gefrieren lassen würde. Sah man nämlich genauer hin, entdeckte man schnell, dass sich einige Elemente der mit dämonischen Fratzen und mit Schädeln und Knochen geschmückten Wände zu bewegen schienen. Diese bestanden aus teils lebendigen, teils untoten Kultopfern und gequälten Seelen, die mit ihren Qualen und Schmerzen die Räumlichkeiten um eine weitere furchtbare Komponente erweiterten. Ihr Stöhnen und die anderen Laute ihres unerträglichen Leides verbanden sich bei genauem Zuhören zu einer unheiligen, seelenzerreißenden Sinfonie, welche in den über 100 Jahren, welche ich bei dem Kult verbrachte, niemals abriss oder verstummte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedrig gab sich alle Mühe mich mit der Anlage vertraut zu machen und zeigte mir viele dunkle Orte auf der Burg und ich konnte kaum fassen, dass sich die Ausmaße dieser verderbten Festung kaum zu erschöpfen schienen. Er führte mich zu den Ausbildungsbereichen und zeigte mir die schwarzen Mystiker, die sich auf ihre Initiationen vorbereiteten, die große Bibliothek und auch die [[Magie|Alchemielaboratorien]]. Andere Bereiche, wie die Opferhallen oder die Tunnel, welche zu dem eigentlichen Schrecken unter der Burg führen, ließ er aus, wahrscheinlich um meine ohnehin schon von all dem Schrecken verstörte Seele vorerst noch zu schonen. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Begegnung mit den Meistern des Kultes ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Xul-Kultisten.jpg|125px|miniatur | links | Kultisten des Xul]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei meiner ersten Begegnung mit den „Freunden“ Gedrigs, von deren Macht er mir schon so viel vorgeschwärmt hatte, wusste ich weder was ich fühlen, noch was ich denken sollte. Nie zuvor waren mir Menschen begegnet, die so viel Bösartigkeit und Wahnsinn ausstrahlten und in diesem Moment schämte ich mich bei dem Gedanken daran, dass meine geliebte [[Abraxa Cibinensis|Abraxa]] mich mit diesen Scheusalen sehen könnte. Jedoch hatte ich auch immer noch Gedrigs Worte deutlich im Kopf, der mich immer wieder daran erinnerte, dass diese verdorbenen Männer meine einzige Hoffnung auf Unsterblichkeit und damit auch auf ein gemeinsames, ewiges Leben mit meiner Liebsten waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube heute, dass nur mein zerstörtes Nervenkostüm und die Nachwirkungen der sich aneinanderreihenden Schockzustände erklären können, warum ich damals tatsächlich auf diesen absurden Irrglauben reinfallen konnte. Hätte ich auch nur einen klaren Gedanken fassen können, wäre mir bewusst gewesen, dass Abraxa mich hätte nie wiedersehen wollen, wenn sie erfahren hätte, mit welchen Kräften ich mich eingelassen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedrig stellte mir die [[Bund_des Xul#Die_Meister|Meister]] vor und sie hießen mich willkommen und lobten meine Kenntnisse in der Alchemie. Sie versprachen mir, dass eine Initiation in ihren Kult mir Kräfte und Wissen geben würde, mit denen ich das ewige Leben erlangen kann. Die Meister weckten auch meinem Forschergeist und zeigten mir ihre eigenen Erfolge in der Kunst der Alchemie und ihre Ergebnisse, die, auch wenn sie diese über sehr fragwürdige Methoden gewannen, mich beeindruckten und mein Interesse weckten. Also stimmte ich der Initiation zu, ohne genau zu wissen, worauf ich mich eingelassen hatte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Paktvorbereitungen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Kaum hatte ich dem Kult meine Bereitschaft signalisiert, ein Teil seiner Gemeinschaft zu werden, rangen sie mir einen Treueeid ab und stießen mit einem Becher Wein mit mir an. Dann verlor ich das Bewusstsein und wachte nach unbestimmter Zeit gefesselt in einem kleinen, dunklen Raum liegend wieder auf. Man hatte mir in der Zwischenzeit alle Kleider ausgezogen und ich lag nackt in einem Meer aus Ungeziefer. Der ganze Boden war aufgefüllt mit Käfern, Schnecken, Spinnen und anderem Untier, und sie überschwemmten meinen Leib, drohten in all meine Körperöffnungen zu kriechen und ich spürte, wie mir ihre harten und stacheligen Beine langsam die Haut vom Körper zu kratzen drohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ließ mich in diesem Zustand sehr lange ausharren. Ich wusste nicht, ob Stunden oder Tage vergangen waren und ich drohte ohne Frage meinen Verstand zu verlieren, während die Untiere sogar unaufhaltsam begannen, ihren Hunger mit Teilen meines Körpers zu stillen. Ich merkte, wie mein Geist langsam seine Arbeit einstellte, um mich vor dem beginnenden Wahnsinn, dem Ekel und den langsam unerträglichen Schmerzen zu schützen. Ich war nie ein tapferer oder mutiger Mann gewesen und wählte früh den Weg eines Gelehrten. Körperliche Strapazen waren mir schon immer ein Greul und ich glaubte nicht, dass ich diese Nacht überleben würde. Nachdem ich begann mich verzweifelt nach dem Tod zu sehnen, um aus dieser Pein zu entkommen, wurde mein Bewustsein endlich in tröstende Schwärze gehüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich schreckte ich jedoch wieder aus meiner rettenden Ohnmacht auf und nahm gerade noch wahr, das jemand meine Kammer betreten und mich von meinen Fesseln befreit hatte. Alle Insekten waren plötzlich verschwunden und ich realisierte erst viel später, dass es sich bei ihnen um einen Zauber gehandelt haben muss.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Xul-Kultisten1.png|300px|rechts|miniatur|Initiationsritual des Utukk'Xul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war immer noch nackt und wurde nun in eine größere Halle geführt. Dort standen wieder die Meister, welche bereits mit der Durchführung einer dunklen Zeremonie beschäftigt waren. Man legte mich in die Mitte des Raumes und mir wurde bewusst, dass ich ihrem Treiben vorerst passiv als Zuschauer begegnen sollte. Jedoch hätte ich mir am liebsten die Augen herausgerissen, als ich sah, welch gotteslästerliche Geschehen sich um mich herum abspielte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer den Meistern waren auch etliche andere Kultisten anwesend, welche nach und nach weitere „Teilnehmer“ in das bizarre Ritual führten. Diese waren ebenfalls nackt, gefesselt und waren am Wimmern und Schreien und ich brauchte nicht lange um zu merken, dass sie nicht freiwillig an dem Geschehen teilnahmen. Diese armen Opfer waren Frauen und Kinder und sie wurden vor meinen Augen auf die furchtbarsten Weisen missbraucht, misshandelt und unter Qualen zu Tode gefoltert. Ich bin nicht fähig, weitere Einzelheiten über diese Kultmorde zu schildern, obwohl dies nur der lächerliche Anfang von all dem Elend war, was ich in den folgenden Jahrzehnten auf der Burg erleben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann, als ich bereits tränenüberströmt und flehend am Boden lag und nur noch flüsterte, dass sie mit ihrem Treiben aufhören sollen, führten sie mich plötzlich an einen schwarzen Altar heran, worauf ein bereits furchtbar zugerichtetes Kind lag, welches durch seine bestialische Folter nur noch halb am Leben war. Gedrig drückte mir ein Messer in die Hand und sagte nur, dass ich es erlösen und dem großen [[Utukk'Xul]] ein Opfer bringen solle.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem ganzen Leben bin ich glücklicherweise nie gezwungen gewesen, einem anderen [[Menschen]] das Leben nehmen zu müssen. Selbst in den schlimmen Zeiten nach der [[Plagen|Plage]] gelang es mir immer mit Weisheit und Wissen zu kämpfen und ich selbst habe nie den Umgang mit dem Schwert erlernt. Doch nun stand ich vor diesem Kind und ich sehnte mich nur noch danach, sein Leid zu beenden. Also nahm ich den Dolch und stieß nach kurzem Zögern tatsächlich zu. Ich sah, wie das Leben aus dem kleinen Körper entwich und fühlte mich plötzlich unsäglich leer. Irgendetwas in mir war mit diesem Dolchstoß verstummt und ich glaube, dass es die Stimme meines Gewissens war, die gemeinsam mit dem armen Kind ihr Leben ausgehaucht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hatten die Kultisten es geschafft, dass ich mich als einer von ihnen fühlte und ich die letzten Reste von Menschlichkeit abgelegt hatte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Kulthöhle des Utukk'Xul ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Meister stimmten nach meiner scheußlichen Untat ein finsteres Mantra an, welches sie mit tiefen, kratzigen Stimmen murmelten. Sie nickten mir zu und signalisierten, dass ich anscheinend nun für meine Einweihung bereit sei. &lt;br /&gt;
Sie führten mich in die Tunnel unter der Burg hinab und wir liefen lange durch dunkle, stinkende Gänge, die von Fäulnis und Verfall erfüllt waren, bevor wir in einen tieferen Teil kamen. Hier war Alles überzogen mit einer grünen, schleimigen Schicht, die in einer seltsamen Farbe fluoreszierte, dessen Beschreibung mir mit Worten nicht möglich ist. Die Wände schienen fast organischen Ursprungs zu sein und die Gänge machten immer mehr den Anschein, als wären sie gewachsen, statt gebaut worden. Die Luft wurde immer dickflüssiger und durch den Mangel an Atemluft, verschwammen meine Sinne und ich bewegte mich wie in einem irrwitzigen Alptraum, der einfach kein Ende finden wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Enbi-Lulu'Gugal.png|150px|links|miniatur|Hohepriester des Xul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann erreichten wir das Zentrum und betraten eine gigantische Höhle. Als erstes sah ich nur einen großen, fast vier Meter hohen, leichenhaften Halbdämon mit den Flügeln eines Skarabäus, der einen Zeremonienstab aus grünem Erz hielt und in einer uralten Tracht gekleidet zu sein schien, welche eher dem Kontinent der Ishtur zuzuordnen ist. Er saß in einer herrschaftlichen aber fremdartigen Pose auf einem Thron aus Knochen und Leichen und schien der Hohepriester des Kultes zu sein. Auch zwei weitere Halbdämonen standen an seiner Seite, von denen der eine etwas kleiner war und komplett in eine schwarze Robe gehüllt war. Dort, wo sonst sein Gesicht aus den schwarzen, verfaulten Stoffbergen herausblicken sollte, sah man nur Schwärze und in Mitten davon eine diabolisch böse Zahnreihe, die einen breiten und finsteren Mund bildete. Der andere Halbdämon war ein Ork, der ebenfalls nicht an die Größe des fast vorzeitlich wirkenden Zeremonienmeisters heranreichte und in eine Robe gehüllt war, welche den traditionellen Trachten der Schamanen der braunen Steppenorks ähnelte. Er hatte rotglühende Augen und mit seinen schwarzen Hörnern sah er ähnlich aus, wie die höheren [[Dämonen|Dämonenfürsten]], die mir von früher aus meinen Forschungen und vielen Abbildungen in Büchern bekannt waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich bekam ich von diesen dämonischen Unholden bei unserer ersten Begegnung kaum etwas bewusst mit. Ich wurde nur einmal kurz vor sie geführt und musste mich vor ihrem obersten auf dem Thron verbeugen. Dann brachte man mich weiter in diese gigantische, von grünem Schleim überwucherte Höhle hinein und stellte mich an dem Rand einer tiefen Grube ab. Ich sah bereits, dass sich da unten in der Finsternis etwas zu bewegen schien, und es stank bestialisch aus dieser nachtschwarzen und unabschätzbaren Tiefe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wies mich an, nun allein einen kleinen, glibberigen Pfad zu folgen, der mich in den Abgrund führen sollte, damit ich den Segen des großen Utukk'Xul empfangen könne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war immer noch nackt, zitterte und stand vor diesem unheilvollen Abgrund, in welchem sich tief in der Finsternis ein uraltes Wesen von unbekannter Macht und Bösartigkeit befand und ich versuchte in diesem Moment nur an meine Abraxa zu denken. Ich versuchte mir auszumalen, wie glücklich sie sein wird, wenn sie erfährt, dass wir für immer zusammen sein können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ignorierte ich alle meine Zweifel und ging freiwillig und zielstrebig in mein eigenes Verderben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Segen des Utukk'Xul ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Utukk-Xul.jpg|250px|rechts|miniatur|Utukk'Xul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Langsam folgte ich also dem Pfad nach unten in die Grube, wobei mir der Gestank nach Verwesung und Fäulnis die letzten Reste meines kargen Mageninhaltes nach oben drückte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glitt und schlitterte mehr, als dass ich ging. Nach und nach wurde also mein ganzer Leib mit diesem schauderhaften Sekret überzogen und ich musste mich bald kriechend fortbewegen, da das fahle, grünliche Licht aus dem Höhlengewölbe mir bald nicht weiter in den Abgrund folgen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grauenhafte Schleim begann auf meiner Haut zu brennen und ich hatte das Gefühl, als ob es meine Haut zu zersetzen drohte. Ich fühlte mich wie ein Stück Fleisch, dass sich nach einer Mahlzeit in den Säften des Magens nach und nach aufzulösen drohte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich rutschte ich aus und stellte fest, dass ich in eine Art Becken gefallen war, welches völlig mit dem zersetzenden Brei gefüllt war. Ich versuchte nicht unterzugehen und tastete in der zähflüssigen Masse nach etwas zum Festhalten, aber als ich etwas fand, ließ ich es aus Entsetzen sofort wieder los. Zwar konnte ich nicht sehen, was ich dort in der Dunkleheit berührt hatte, aber es schwamm in dem Sekret und schien selbst bereits halb aufgelöst zu sein. Ich konnte gerade noch ertasten, das dieses furchtbare Ding die Reste eines Armes besaß und vermutlich früher einmal ein lebender Mensch gewesen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schwamm also nun in dieser scheußlichen Substanz und konnte plötzlich ein Geräusch neben mir wahrnehmen. Zuerst war es neben mir, dann über mir und schließlich musste ich zu meinem Entsetzen feststellen, dass sich alles um mich herum bewegte, sogar das vermeintliche „Becken“, in welchem ich mich befand. Ich realisierte schließlich, dass ich mich bereits „auf“ oder vielleicht sogar „in“ diesem unvorstellbar furchtbarem Wesen befand, welches die Meister und Gedrig [[Utukk'Xul]] genannt hatten. In der schwarzen Dunkelheit konnte ich jedoch weder Umrisse noch Formen erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann meine Angst in diesem Moment überhaupt nicht in Worte fassen. Mein Entsetzen ließ meine Muskeln sich auf das extremste anspannen und ich spürte, wie mein ganzer Körper drohte, sich in Krämpfen zu entladen. Außerdem bekam ich kaum noch Luft, da der Schleim inzwischen selbst in meine Atemwege gelangt war und in meinen Lungen brannte wie Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz all meiner Furcht nahm ich schließlich eine kleinere Bewegung von etwas sehr flinkem und schnellem wahr. Es stocherte anscheinend in meiner Umgebung herum und ich hatte das Gefühl, dass es mich in diesem „Becken“ suchte, in welchem ich inzwischen zu ertrinken drohte. Dann spürte ich, wie es meinen Arm strich und ich konnte wahrnehmen, dass es etwas Langes war und den ungefähren Durchmesser eines Oberschenkels hatte. Es erinnerte mit an eine Schlange oder sogar noch eher an einen Wurm, nachdem ich seine glatte, schuppenlose, aber in Segmenten gegliederte Oberfläche wahrgenommen und von seinem schleimigen Leib fast umschlungen worden wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann zog es sich noch einmal kurz zurück und ich merkte, dass es sich nun direkt über meinem Kopf befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dann folgt ist kaum noch wiederzugeben und ich weiß bis heute nicht, was eigentlich genau mit mir geschehen ist. Aber ich kann mich erinnern, dass dieses Ding sich plötzlich über meinen Kopf stülpte und ihn ganz in sich aufnahm, als wollte es mich verschlingen. Ich konnte nicht atmen und dachte ich sterbe, doch dann merkte ich plötzlich, dass etwas über alle Öffnungen meines Kopfes in meinen Körper eindrang und sich in mir ein unbeschreibliches Gefühl ausbereitete. Es fühlte sich an, als ob jemand meine Seele aus meinem Körper hinausreißen würde und sie so lange zermartern würde, bis nur noch ein erbärmlicher, zerstörter und willenloser Klumpen übrigblieb. Dieser wurde dann mit einer Essenz des reinem und unverfälschtem Bösen wieder neu geformt und ich spürte wie jede Zelle in meinem Körper sich gegen diese Umwandlung sträubte, aber die Verderbnis wurde unaufhaltsam in das Innerste meines Wesens gepflanzt. Während das Mal von Utukk'xul die Herrschaft über meine Gedanken übernahm, wurde mir sofort bewusst, dass dies Alles ein schrecklicher Fehler war und ich mich getäuscht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor ich unter Tränen mein Bewusstsein verlor, dachte ich ein letztes Mal an meine Abraxa und verabschiedete mich in Gedanken von ihr. Ich wusste, dass ich uns nun für immer getrennt hatte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiedergeburt als Kultist des Xul ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote style=&amp;quot;background-color: Ivory; border: solid thin grey;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait-Darrow-jung.png|200px|miniatur|links|Verjüngter E.D.]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Als ich wieder aufwachte, wusste ich zuerst nicht wer ich war und fühlte mich fremd in meinem eigenen Körper und meiner Seele. Ich lag wieder in dem Raum, in welchem ich das Kind zuvor getötet hatte und die finstere Zeremonie abgehalten wurde. Als ich mich umsah, realisierte ich, das mich das Geschehen, welches hier anscheinend erst vor einigen Stunden stattgefunden und mich vorher aufs Tiefste verstört und gequält hatte, nun völlig kalt ließ. Der Körper des kleinen Kindes lag immer noch auf dem schwarzen Altar und sein Blut war inzwischen bis auf den Boden geflossen und in den Fugen der Steine bereits geronnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stellte fest, dass man mich inzwischen gewaschen hatte, ich aber immer noch nackt war. Nach einiger Zeit realisierte ich auch, dass die Meister zurückgekehrt waren und einen weiteren Ritualgesang angestimmt hatten. Sie stellten sich um mich herum auf und einer von ihnen ging auf mich zu und half mir mich zu erheben. Mir wurde bewusst, dass all meine seelischen Empfindungen wie fortgeblasen waren und ich durch das Mal des Dämonenfürsten das lügnerische Gefühl völliger Klarheit erlangt hatte. Nun bereute ich meine Initiation nicht mehr, sondern ließ mich einfach von der Stimme Utukk'Xuls leiten, welche in mir auch jeden Gedanken daran ausgelöscht hatte, dass ich dies eigentlich Alles für Abraxa erduldet hatte. Als ich mich also nackt und freiwillig den Meistern unterwarf, lebte in mir nur noch der brennende Wunsch, meinem Erlöser Utukk'Xul dienen zu dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meister gaben mir eine neue Robe, einen Siegelring und sagten, dass ich einen neuen Namen wählen sollte, um meine Wiedergeburt in ihren Reihen zu bekräftigen. Dann führten sie mich in die Riten und Traditionen ihres Kultes ein und ich bekam ein Laboratorium gestellt, in welchen es mir nach einigen Monaten mit dämonischer Hilfe tatsächlich gelang, meine Lebenszeit auf eine lange Spanne auszudehnen und Jugend und Gesundheit zurück zu erlangen. Jedoch lag mir eigentlich nichts mehr an meinem Erfolg und ich forschte mechanisch wie ein Untoter einfach immer weiter und weiter. Es interessierte mich nicht einmal mehr, dass ich Abraxa niemals wiedersehen würde, obwohl ich nun das Geheimnis des ewigen Lebens gelüftet und mein ersehntes Ziel erreicht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Jahre entwickelte ich mich zu einem reinen Werkzeug des Kultes und stellte mein Wissen gleichgültig in den Dienst der Meister.  Ich war ihr Scherge und stellte durchgehend alchemistische Erzeugnisse der widerlichsten Art her und arbeitete hauptsächlich mit „Reagenzien“ von lebenden Menschen. Es gab auch viele andere Dinge, die ich herzlos und ohne das geringste Mitgefühl durchführte und furchtbare Rituale an denen ich teilnahm. Vieles wirkt in meiner Erinnerung durch das extreme Ausmaß der bösartigen und unheiligen Dinge, die ich tat, so unwirklich, dass ich selbst kaum noch glauben kann, dass diese Erlebnisse tatsächlich geschehen sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Archorbar</name></author>	</entry>

	</feed>